Heike (24.07.2012, 20:54): So, weil mir gerade langweilig ist, mal wieder ein neues Spiel und das geht so.
Man nennt einen Komponisten und der nächste muss von diesem Komponisten seine drei Lieblingswerke nennen. Lieblingswerk sehe ich nicht so eng, also wer statt eines Werkes nur ein einziges Lied oder ein einziges Intermezzo nennt, auch ok. Normalerweise ist ein Werk aber das, was eine Opuszahl o.ä. hat.
Komponisten dürfen mehrfach genannt werden, niemand darf aber erneut zum selben Komponisten antworten. Falls zu einem Komponisten binnen 24 Stunden niemand antwortet, darf man selbst antworten.
Also ein Beispiel:
wenn "J.S. Bach" vorgegeben wäre, dann würde ich antworten: Matthäuspassion Kunst der Fuge h moll Messe
und würde für den nächsten wieder einen Komponisten vorgeben: G. Verdi
los geht es:
Billy Budd (24.07.2012, 21:26): Simon Boccanegra Otello Nabucco
Richard Strauss
Billy :hello
Manni (24.07.2012, 21:47): Salome Elektra Daphne
Johann Strauß jun.
Wooster (24.07.2012, 23:30): Die Fledermaus "Seid umschlungen, Millionen" Kaiserwalzer
Agravain (25.07.2012, 09:15): Lied von der Erde Symphonie Nr. 9 Ich bin der Welt abhanden gekommen
Sergei Rachmaninow
:hello Agravain
Honoria Lucasta (25.07.2012, 12:58): 1. Klavierkonzert Nr. 3 op 30 2. das Lied "Sireni" 3. Vokalise op. 34 Nr. 14
Donizetti
Grüße!
Honoria
Zdenka Waldner (25.07.2012, 13:48): L'elisir d'amore La fille du regiment Lucia di Lammermoor
Wolfgang Amade Mozart?
Severina (25.07.2012, 13:55): Don Giovanni Le Nozze di Figaro Idomeneo
Charles Gounod?
lg Severina :hello
Rideamus (25.07.2012, 14:42): Roméo et Juliette Mireille Faust
Hector Berlioz?
:hello Rideamus
Heike (25.07.2012, 21:27): Grande messe des morts Les Troyens Symphonie fantastique
Leos Janacek?
Cetay (inaktiv) (25.07.2012, 22:10): Mládí (Jugend) Vené evangelium (Das ewige Evangelium) Streichquartett Nr. 2 - Fassung mit Viola d'Amore
Béla Bartók?
Heike (25.07.2012, 22:43): Streichquartett Nr.1 Konzert für Orchster Herzog Blaubarts Burg
Sergej Prokofjev?
Nordolf (26.07.2012, 20:41): Skythische Suite Alexander Newsky Suite Symphonisches Konzert für Cello und Orchester
Dmitri Schostakowitsch?
Heike (26.07.2012, 20:58): 24 Präludien und Fugen für Klavier solo op. 87 Cellokonzert Nr. 1 Sinfonie Nr. 4
Joseph Haydn?
Cetay (inaktiv) (26.07.2012, 22:52): Streichquartett op. 54 Nr. 2, C-Dur "L'Isola disabitata" Overtüre Sinfonie Nr. 103 "Paukenwirbel"
Anton Webern?
Heike (27.07.2012, 00:25): Op. 5, Fünf Sätze für Streichquartett Op. 28, Streichquartett WoO Langsamer Satz für Streichquartett
Frederic Chopin?
Nordolf (27.07.2012, 01:41): Nocturnes Nr. 1, 2 op. 48 (eigentlich aber alle 19 Stücke) Scherzo Nr. 2 Klaviersonate Nr. 2
Peter I. Tschaikowsky?
Heike (27.07.2012, 09:14): 6. Sinfonie Klaviertrio a-Moll Francesca da Rimini
Richard Wagner?
Manni (27.07.2012, 09:21): Träume (Wesendonck Nr. 5) Walküre Götterdämmerung
Claudio Monteverdi?
Zdenka Waldner (27.07.2012, 10:06): L'Orfeo Il rotirno d'Ulisse in Patria O Domine Jesu Christe
Antonin Dvorak?
LG Zdenka
Nordolf (27.07.2012, 12:42): Symphonie Nr. 7 Symphonie Nr. 9 "Aus der neuen Welt" Der Wassermann (Symphonische Dichtung)
Anton Bruckner?
Cetay (inaktiv) (27.07.2012, 14:04): Sinfonie Nr. 8 Sinfonie Nr. 9 Libera me, WAB 21
Charles Ives?
Heike (27.07.2012, 14:30): in völliger Unkenntnis seiner Orchesterwerke von mir nur Kammermusik zu Ives: Klaviertrio Violinsonate Nr. 2 Klaviersonate Nr. 2
Billy Budd (28.07.2012, 22:52): L’italiana in Algeri La Cenerentola Il barbiere di Siviglia
Franz Schreker
Billy :hello
Nordolf (29.07.2012, 00:13): Die Gezeichneten (Oper) Vorspiel zu einer großen Oper (1933) Ekkehard (Symphonische Dichtung)
Ottorino Respighi?
Rideamus (29.07.2012, 09:01): Gli uccelli La boutique fantasque La fiamma
Donizetti?
:hello Rideamus
Billy Budd (29.07.2012, 09:08): L'elisir d'amore (großer Abstand) Lucia di Lammermoor Lucrezia Borgia
Alban Berg
Billy :hello
Cetay (inaktiv) (29.07.2012, 09:39): Kammerkonzert für Klavier, Geige mit dreizehn Bläsern Violinkonzert Orchesterlieder nach Ansichtskarten von Peter Altenberg op. 4
Arnold Schönberg?
Agravain (29.07.2012, 13:17): Das Buch der hängenden Gärten Verklärte Nacht Gurre-Lieder
Rideamus (08.08.2012, 13:16): Enigma Variations Symphony No. 2 The Dream of Gerontius
Igor Strawinsky?
:hello Rideamus
Agravain (08.08.2012, 14:01): Le sacre du printemps Psalmensymphonie Le Rossignol
Max Reger?
:hello Agravain
Wooster (12.08.2012, 14:20):
Max Reger?
Klarinettenquintett Telemann-Variationen Suiten für Cello solo
Alexander Borodin? (hoffe der war noch nicht...)
Nordolf (12.08.2012, 16:18): Symphonie Nr. 1 Symphonie Nr. 2 Eine Steppenskizze aus Mittelasien
Karol Szymanowski?
Karolus Minus (12.08.2012, 16:44): Original von Nordolf Karol Szymanowski?
Symphonie Nr.3 "Lied der Nacht" Krol Roger Violinkonzert Nr. 1
Richard Mohaupt?
Agravain (13.08.2012, 11:50): Symphonie Nr. 1 (1942) Violinkonzert Klavierkonzert
Hamilton Harty?
:hello Agravain
Agravain (16.08.2012, 15:01): Da niemand etwas von Harty zu kennen scheint, sage ich:
The Children of Lir With the Wild Geese An Irish Symphony
und frage
Franz Liszt?
:hello Agravain
Heike (16.08.2012, 20:03): h moll Sonate Etudes d'execution transcendante Harmonies poetiques et religieuses
Carl Maria von Weber?
Wooster (17.08.2012, 22:27): Original von Heike
Carl Maria von Weber?
Freischütz Klarinettenquintett B-Dur Konzertstück f. Klavier & Orchester f-moll
Gabriel Fauré (wenn ich ihn nicht übersehen habe...)?
Cetay (inaktiv) (18.08.2012, 03:26): Gabriel Fauré wenn ich ihn nicht übersehen habe... Wäre nicht weiter tragisch. Mehrfachnennungen sind laut Themenstellerin erlaubt.
Streichquartett e-Moll Shylock Requiem
Carl Nielsen?
Rideamus (18.08.2012, 08:14): Maskarade Saul og David Sinfonie Nr. 3 "La Espansiva"
George Gershwin ?
:hello Rideamus
Cetay (inaktiv) (18.08.2012, 14:40): Rhapsody in Blue (in der ursprünglichen Jazz-Orchestrierung der Premiere) Lullaby (Quartettversion) Songbook No. 11: Oh Lady Be Good!
Antonio Vivaldi?
Heike (19.08.2012, 18:35): Cellokonzert RV 409 Die vier Jahreszeiten Cellokonzert RV 412
Modest Mussorgsky?
Heike (21.08.2012, 19:47): dann antworte ich selbst Klavierzyklus Bilder einer Ausstellung Boris Godunov Liederzyklus Ohne Sonne
Jean Sibelius ?
Agravain (21.08.2012, 20:05): Violinkonzert Symphonie Nr. 7 Kullervo
Max Bruch?
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (21.08.2012, 20:24): Original von Agravain
Violinkonzert Symphonie Nr. 7 Kullervo
Original von Agravain 31.07.2012 16:53
Symphonie Nr. 7 Kullervo Violinkonzert
:hello Agravain
Eine Sache der Tagesform? :D
Zu Bruch kann ich leider nichts beitragen, weil ich nur das VK und die Schottische Fantasie gehört habe.
Agravain (21.08.2012, 20:25): Original von Cetay Original von Agravain
Violinkonzert Symphonie Nr. 7 Kullervo
Original von Agravain 31.07.2012 16:53
Symphonie Nr. 7 Kullervo Violinkonzert
:hello Agravain
Eine Sache der Tagesform? :D
:D Eindeutig.
Agravain (22.08.2012, 13:01):
Max Bruch?
Gut, dann nenne ich selbst drei Werke, und zwar:
Schottische Fantasie Violinkonzert Nr. 1 g-moll Kol Nidrei
und frage nach
Benjamin Britten?
:hello Agravain
Heike (22.08.2012, 18:34): Streichquartett Nr. 1 War Requiem The Turn of the Screw
Johannes Brahms?
Karolus Minus (22.08.2012, 19:17): Original von Agravain Symphonie Nr. 1 (1942) Violinkonzert Klavierkonzert
:hello Agravain
Hallo Agravain, ich hatte hier jetzt länger nicht reingeschaut. Würd mich nämlich interessieren, ob Du die Stücke von Richard Mohaupt mal gehört hast irgendwo oder ob Du nur wo nachgeschaut hattest. Den spielt doch wirklich kein Mensch mehr. Meine eigene Antwort so aus dem Hut wäre übrigens Die Wirtin von Pinsk Szadtpfeiffermusik Der grüne Kakadu gewesen.
Lg Karolus Minus
Karolus Minus (22.08.2012, 19:18): Original von Agravain Symphonie Nr. 1 (1942) Violinkonzert Klavierkonzert
:hello Agravain
Hallo Agravain, ich hatte hier jetzt länger nicht reingeschaut. Würd mich nämlich interessieren, ob Du die Stücke von Richard Mohaupt mal gehört hast irgendwo oder ob Du nur wo nachgeschaut hattest. Den spielt doch wirklich kein Mensch mehr. Meine eigene Antwort so aus dem Hut wäre übrigens Die Wirtin von Pinsk Stadtpfeiffermusik Der grüne Kakadu gewesen.
Lg Karolus Minus
Rideamus (22.08.2012, 19:43): Zu Brahms:
Alt-Rhapsodie 2. Sinfonie Haydn-Variationen
Hecotr Berlioz?
:hello Rideamus
Agravain (23.08.2012, 15:33): Original von Karolus Minus Original von Agravain Symphonie Nr. 1 (1942) Violinkonzert Klavierkonzert
:hello Agravain
Hallo Agravain, ich hatte hier jetzt länger nicht reingeschaut. Würd mich nämlich interessieren, ob Du die Stücke von Richard Mohaupt mal gehört hast irgendwo oder ob Du nur wo nachgeschaut hattest. Den spielt doch wirklich kein Mensch mehr. Meine eigene Antwort so aus dem Hut wäre übrigens Die Wirtin von Pinsk Stadtpfeiffermusik Der grüne Kakadu gewesen.
Lg Karolus Minus
Zunächst hierzu. Lieber Karolus Minus,
ich gebe zu, die genannten Stücke habe ich nur in Teilen gehört, nämlich Teile aus dem Violinkonzert
Es ging hier ja aber auch nicht ums Hören, sondern darum, welche Werke uns spontan einfallen. Auf Mohaupt bin ich über eine Sendung des Deutschlandfunk vor einigen Jahren aufmerksam geworden. Dann habe ich später in diesem Buch
etwas über ihn gelesen und dann ein wenig weiter recherchiert. Da mich persönlich symphonische Musik am meisten interessiert, habe ich gesehen, dass er die genannten Werke komponiert hat. Im Spiegel-Archiv kann man übrigens die Rezension zu der UA der Ersten Sinfonien (1947) lesen. Und so haben sich diese Werke ins Gedächtnis eingebrannt. Aufnahmen gibt es meines Wissens allerdings leider noch nicht (bis auf das Violinkonzert.
:hello Agravain
Agravain (23.08.2012, 15:36): Original von Rideamus Zu Brahms:
Alt-Rhapsodie 2. Sinfonie Haydn-Variationen
Hecotr Berlioz?
:hello Rideamus
Jetzt zu Berlioz:
Symphonie fantastique Lélio Les nuits d'été
Nun die Frage nach
Antonín Dvorák?
:hello Agravain
Karolus Minus (23.08.2012, 17:49): Lieber Agravain, danke für die Antwort un den Hinweis auf die Aufnahme mit Rabin. ich kannte vom hören her bisher nur die Stadtpfeifermusik, da gibt es eine Stuttgarter Rundfunkaufnahme unter Karl Böhm (der auch die UA der Wirtin von Pinsk in Dresden dirigiert hat).
da Mohaupt bei mir in die enferntere Verwandschaft gehört (ein Cousin meines Vaters) bin ich da für Infos immer dankbar.
Lg Karolus Minus
Heike (25.08.2012, 14:17): Antonín Dvorák? Zypressen für Streichquartett Requiem Stabat Mater
Camille Saint-Saëns?
Rideamus (25.08.2012, 15:46): Karneval der Tiere Sinfonie Nr. 3 (Orgelsinfonie) Samson et Dalila
Chabrier ?
:hello Rideamus
Karolus Minus (25.08.2012, 16:12):
:hello Rideamus
L'etoile Espana L'invitation au voyage
Esa-Pekka Salonen
Karolus Minus :hello
Sfantu (18.01.2022, 17:43): Dieser Faden liegt seit nun bald 10 Jahren brach. Ist das ein Wunder? Wohl kaum. Wie komme ich zu dieser Einschätzung? Ich verweise auf die letzte, von Karolus Minus damals sicher nicht ohne ein diebisches Schmunzeln ersonnene Aufgabenstellung - how tricky!!! Wer kennt schon drei oder mehr Werke eines lebenden Komponisten, der hauptberuflich dirigiert?? Noch dazu, wenn man, wie ich, sicher zu 97% via physische Tonträger hört. Doch nun ist es dann doch mal gelungen: ich kann genau vier Kompositionen Salonens in meinen Regalen vermelden: zwei Orchesterwerke und zwei Solo-Konzerte - verteilt auf 2 CDs und eine LP. Aktuell nicht in meiner Salonen-Top 3 rangiert das Violinkonzert. Dann aber - und zwar genau in dieser Reihenfolge:
Gambit Nyx Cellokonzert
Weiter mit
Telemann
Philidor (18.01.2022, 19:49): Tafelmusik Machet die Tore weit Brockes-Passion
Weiter mit
Vagn Holmboe
Gruß Philidor
:hello
Cetay (19.01.2022, 02:13): Kammerkoncerter Nr. 8 for Orkester "Sinfonia Concertante" Kammersinfonie Nr. 1 Konzert fuer Blockfloete, Streicher, Vibraphon & Celesta
Edvard Grieg?
Jan Van Karajan (19.01.2022, 07:08): Das Klavierkonzert op. 16 Die Peer-Gynt-Suiten Die Violinsonate Nr. 1 Weiter mit Claude Debussy Grüße Jan :hello
Philidor (19.01.2022, 07:34): La Mer Pelléas et Mélisande Sonate für Flöte, Viola und Harfe
... und die Préludes wollte ich mir in diesem Jahr auch endlich mal vornehmen. Aber das hat letztes Jahr mit Liszt ja auch nicht geklappt. ;( Der Tag ist einfach zu kurz ...
Edit: Das gehoert noch zu Debussy. Da war ich beim Schreiben kurz unterbrochen und schon hat mich 2. d7-d6 rechts ueberholt. Ich lasse es trotzdem stehen, weil es so schoen kontrastreich ist. :beer
Philidor (19.01.2022, 08:46): weil es so schoen kontrastreich ist. :beer
Sfantu (19.01.2022, 12:34): @Cetay
womit geht es weiter?
Cetay (19.01.2022, 12:44): Weiter mit
Arthur Honegger?
Andréjo (19.01.2022, 13:01): Sinfonie, Nr. 4 Cellokonzert Sinfonie, Nr. 2 - wobei ich da schon gerne gespannt auf den Schlusschoral warte ...
Harald Genzmer
:) Wolfgang
Cetay (20.01.2022, 01:50): Ich hatte mal eine 10-CD-Box mit Werken von Genzmer. Die wurde -wie jede andere 10+ Box auch*- bald zum Staubfaenger. Ich erinnere mich an nichts mehr davon, aber die Suchfunktion verraet, dass ich die folgenden drei Werke fuer nicht uebel befunden habe, wobei das erstgenannte sogar mit dem Attribut "grandios" belegt wurde:
Klaviertrio F-Dur Konzert fuer Orgel und Orchester Konzert fuer Harfe und Streichorchester
Jetzt mal etwas richtig Schwieriges - wegen der unendlich erscheinenden Auswahl:
Johann Sebastian Bach
*Da faellt mir eine Ausnahme ein. Tabakovs Mahler-Sinfonien-GA (15 CDs) ist dieses Schicksal erspart geblieben.
Philidor (20.01.2022, 15:27): Johann Sebastian BachAlso, noommaaal würde ich ja schreiben Matthäus-Passion, h-Moll-Messe, Weihnachtsoratorium. Oder Magnificat. Oder mindestens 20 aus den gefühlt 200 Kantaten.
Bei genauerem Nachdenken sind es diese drei:
- Messe h-Moll (ohne die geht es gar nicht ... vor allem das Credo ...) - Präludium und Fuge e-Moll BWV 548 (eine aberwitzige Spätwerk-Orgelfuge, ein Amalgam aus Fuge, Toccata und Concerto) - Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur (die für lange Zeit unübertroffen gebliebene Geburtsurkunde der Gattung "Klavierkonzert" mit einem fast schon avantgardistischen Cembalopart im ersten Satz)
Aber weil Bach so reich ist, sei der nächste Komponist
Johann Sebastian Bach :D
Gruß Philidor
:hello
Amonasro (20.01.2022, 22:59): Bei mir sind das:
- Johannes-Passion - Matthäus-Passion - Brandenburgisches Konzert Nr. 2
Der nächste Komponist: Olivier Messiaen
Gruß Amonasro :hello
Philidor (21.01.2022, 18:12): Mag niemand den Messiaen? Nun gut ...
- La Transfiguration de Notre Seigneur Jésus-Christ (Sonntag in einer Woche ist Transfiguratio Domini, da ist das wieder dran ...)
- La Nativité du Seigneur (sein erster "großer" Orgelzyklus und wohl sein mit Abstand populärster ... mit einer fantastischen Schluss-Toccata - Dieu parmi nous.)
- Quatuor pour la fin du temps
Nächster Komponist: Maurice Ravel
Gruß Philidor
:hello
Cetay (22.01.2022, 02:56): Ich mag ihn nicht nicht, sondern nicht sonderlich. Bei seinen grossen Werken wurde ich immer irgendwie unruhig, trotz grosser Momente in der Symphonie oder dem Quatuor. Irgendwann habe ich es dann sein gelassen. Mal sehen... so ein Nutzlos-Faden hat nicht zuletzt den Nutzen, Anregungen zu bekommen (und zu geben).
Ich rege hiermit folgendes von Ravel an:
Violinsonate Nr. 2 G-Dur Streichquartett F-Dur 3 Poèmes de Stéphane Mallarmé
Bei den drei Gedichtvertonungen wird die Stimme von einem Kammerensemble aus Piccolo, 2 Floeten, Klarinette, Streichquartett & Klavier begleitet. Mit diesen reduzierten Kraeften kommt der geniale Orchestrator fast noch besser zum Vorschein.
Charles Ives?
Andréjo (22.01.2022, 13:06): Sinfonie, Nr. 4
Klaviersonate "Concord/Mass." Violinsonate, Nr. 2
Und da hier mehrere Avantgarde-(Fast)Spezialisten ihr Unwesen treiben:
Helmut Lachenmann
:) Wolfgang
Cetay (22.01.2022, 23:21): Gran Torso (Streichquartett Nr. 1) Ausklang fuer grossess Orchester Allegro sostenuto fuer Klarinette/Bassklarinette, Violoncello & Klavier
Lachenmann ist fast bei jedem Lausch eine intensiv einnehmende Angelegenheit.
Niccolò Paganini?
Nicolas_Aine (22.01.2022, 23:30): das ist für mich! :D
Violinkonzert Nr. 4 Nel cor piu non mi sento Moses VariatIonen
Wir bleiben beim "Genre": Henryk Wieniawski
Cetay (22.01.2022, 23:46): das ist für mich! :D
Violinkonzert Nr. 4 Nel cor piu non mi sento Moses VariatIonen
Wir bleiben beim "Genre": Henryk Wieniawski Wusste ich doch, dass ich dich damit an die Tastatur bringe. :P
Das Vierte ist auch mein Favorit. Zu dem Unausprechlichen kann ich allerdings nichts sagen...
Philidor (24.01.2022, 12:12): Wir bleiben beim "Genre": Henryk Wieniawski Ups ... wie geht es denn hier weiter? Ich dachte, ich hätte da was, aber das war Vieuxtemps ... :D ... wie man sich irren kann ... zu Wienawski habe ich nur zwei Mazurken Op. 19 Nr. 1+2 gefunden, mit Ysaye an der Violine, aber erstens sind das keine drei Stücke, und zweitens möchte ich da auch nicht von Lieblingsstücken sprechen ...
... ich glaube, da müssen nochmal die Experten ran ...
Andréjo (24.01.2022, 12:45): Wir können zwar auch auf die Experten warten, aber drei Sachen kriege ich schon zusammen, die ich hören mag, selbst wenn sie in der Lieblingsliste allgemein nicht gar so weit vorne stehen ...
Also:
Violinkonzert, Nr. 2 Scherzo tarantelle, op. 16 Violinkonzert, Nr. 1
Die EMI-CD in meinem Regal bespielt vor allem Itzhak Perlman und wenige Male habe ich sie auch gehört. Das zweite Violinkonzert kenne ich allerdings deutlich länger; es gab damals noch lange keine CDs. Und bei Opus 16 scheint mir Selbiges gerne im Rundfunk gespielt worden zu sein früher.
Nun, ich mache jetzt einen Vorschlag, bei dem mir sogar mehr als drei Kompositionen ... und seien es nur Versionen ... einfallen, die ich auch wirklich immer wieder mal gerne höre.
Freilich gibt es einen Berührungspunkt mit Wieniawski - vielleicht den einzigen - und der ist extremer noch ausgeprägt.
Wenn jemand sich noch zu Wieniawski äußern will - vielleicht Nicolas selbst? -, könnte das ja zusätzlich geschehen, meine ich.
...
Carl Ruggles
:) Wolfgang
Philidor (24.01.2022, 12:48): NB: Vieuxtemps und Wieniawski einfach verwechseln Nu joh - das sind die, die wo die Stücke, wo man erkennen sollte, dass die Geige spielen können, selber geschrieben haben, weil sonst hätte man das nicht gemerkt. Oder nicht so richtig ... ;)
(Ravel hat ja auch ein Klavierkonzert für den Eigenbedarf geschrieben ...)
Andréjo (24.01.2022, 12:52): NB: Vieuxtemps und Wieniawski einfach verwechseln Nu joh - das sind die, die wo die Stücke, wo man erkennen sollte, dass die Geige spielen können, selber geschrieben haben, weil sonst hätte man das nicht gemerkt. Oder nicht so richtig ... ;) (Ravel hat ja auch ein Klavierkonzert für den Eigenbedarf geschrieben ...) Das glaub ich auch. Ein bisschen hätte man's ja vielleicht schon bemerkt. Aber nicht so richtig. Ach so, hast Du ja genauso gesagt ...
Nicolas_Aine (24.01.2022, 17:54): ohje, da hab ich ja was angerichtet :D Aber interessant zu sehen, wie man doch in seiner Blase feststeckt. Als Geiger ist Wieniawski überall vorhanden. Das sein Werk so "unbekannt" ist, war mir ehrlich gesagt gar nicht so recht klar.
@Andréjo ich persönlich würde eins der beiden Konzerte mit den Variationen über ein Originalthema Op. 15 ersetzen, welches, darüber könnte man sich streiten... Carl Ruggles darf jemand anders nehmen :P
Andréjo (24.01.2022, 20:18): ohje, da hab ich ja was angerichtet :D Aber interessant zu sehen, wie man doch in seiner Blase feststeckt. Als Geiger ist Wieniawski überall vorhanden. Das sein Werk so "unbekannt" ist, war mir ehrlich gesagt gar nicht so recht klar.
@Andréjo ich persönlich würde eins der beiden Konzerte mit den Variationen über ein Originalthema Op. 15 ersetzen, welches, darüber könnte man sich streiten... Carl Ruggles darf jemand anders nehmen :P ;) :) Wie gesagt: Das zweite Violinkonzert kenne ich schon lange. Ansonsten ist mir die Musik halt ein wenig aus dem Blickfeld gerückt.
Vorhin habe ich mir die CD wieder einmal angehört. Was Perlman aus der Musik macht, ist beeindruckend, frei von Sentimentalität und auch von zu viel Pathos meine ich, und genau im richtigen Maß so transparent wie virtuos. Schaut man bei den einschlägigen Anbietern, so findet man von den beiden Violinkonzerten zur Genüge Aufnahmen mit Violinisten der Vergangenheit wie der Gegenwart.
Opus 15 kenne ich wahrscheinlich nicht. Ich hör's mir mal im Netz an.
:hello Wolfgang
Cetay (27.01.2022, 16:41): Carl Ruggles
:) Wolfgang
Waehrend der Zeit, in der hier wieder mal das Drama tobt, habe ich mir kurzerhand das Gesamtwerk von Carl Ruggles einverleibt. Das halte ich fuer eine sinnvollere Zeitinvestition waehrend meines Daseins als Dampf (...), der für eine kurze Zeit sichtbar ist und dann verschwindet. Das Gesamtwerk? Ja. Das passt auf eine Doppel-LP. Damit unterbietet Ruggles' Produktivitaet sogar noch die von Varese.
Als Ives Fanboy kennt man zwanglaeufig Sun-treader - sowohl MTT als auch CvD haben dieses Stueck mit Werken des bekannteren Amerikaners gekoppelt. Eine extrem sperrige Sache ist das, imho, aber es zieht mich immer wieder aufs Neue an. Der Rest ist kaum leichter zu hoeren. Fuer die Komplettierung der Top 3 lasse ich das I-Ging entscheiden:
Sun-treader Men and Mountains Evocations (Orchesterversion)
Alexander Glazunov?
Andréjo (27.01.2022, 19:58): Glasunov liegt mir gerade ganz gut, da ich mir kürzlich die Sammlung von Orchesterwerken mit Serebrier zugelegt und diese zügig durchgehört habe. Unbekannt war er mir vorher aber auch nicht, am wenigsten das Violinkonzert.
Drei Stücke, die mir von ihm noch besser gefallen als andere, sind:
Sinfonie, Nr. 8 Violinkonzert Jahreszeiten-Suite
Nächster Vorschlag:
Alberto Ginastera
:) Wolfgang
Cetay (09.02.2022, 09:23): Ich kenne von Ginastera nur Popol Vuh und die Cantata para America magica und die sind nicht geeignet, mich fuer eine weitere Exploration des Oeuvres zu begeistern. Da muessen andere ran - oder Andréjo macht von der 24h-Selbstantwort-Regel Gebrauch?
Philidor (09.02.2022, 10:17): Kann mich bei Ginastera auch nur an ein paar flüchtig im Autoradio erhaschte Minuten seines Violinkonzertes erinnern ... was ich dann noch zuhause hörte, hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen ...
... Andréjo, hilf!
Andréjo (09.02.2022, 11:47): Na gut! ;)
Klavierkonzert, Nr. 2 - das ist bemerkenswert avantgardistisch (1) und für Euch zwei Letztere mit Sicherheit geeignet - im Sinne eines Erstzugangsversuchs zumindest Klavierkonzert, Nr. 1 - noch etwas stärker in einer konventionell expressionistischen Haltung, aber nicht unmodern; insbesondere der Schluss gilt als äußerst heikel zu spielen Streichquartett, Nr. 2 - sehr reizvolle Details bei zweifellos folkloristischen Großanflügen
Die recht bekannten Orchestersuiten wie Panambi und vor allem Estancia höre ich schon gerne, aber oft mag ich's denn doch nicht ganz so folkloristisch und lieber der Gegenwart zugeneigt. Ginastera - da darf man sich nicht täuschen - hatte durchaus mindestens zwei Seelen in seiner Brust.
Das Harfenkonzert finde ich hübsch, aber wahrscheinlich interessiert es Euch nicht so sehr. Popol Vuh erscheint mir trotz stimmungshaftem Schlagwerk ein wenig blass, das Violinkonzert kenne ich nicht. Die beiden anderen Streichquartette sind moderner und gewiss reizvoll zu hören.
(1) nicht im Sinne radikaler Kompositions- oder Instrumentationstechniken - das muss ich dazusagen -, sondern im Sinne eines durchdachten und auch thematisch motivierten Neo-Expressionismus. Auf Wunsch nehme ich die 'Verwendung des Begriffs auch gerne zurück :P . Leicht möglich, dass Reihentechnik eine Rolle spielt, aber dazu müsste ich erst wieder ran an Werk und Sekundärinformation.
...
Ich habe jetzt mal gar nicht erst nachgesehen, was vor Jahren schon mal dran war, und schlage einfach vor:
Franz Schubert
:) Wolfgang
Cetay (16.02.2022, 02:58): Das erschien fuer mich zuerst 'unloesbar', weil man diesen Komponisten kaum auf 3 eindampfen kann, aber eigentlich ist es gar nicht so schwer. Die Winterreise und die Unvollendete sind gesetzt. Solo-Klavier scheidet wegen anderweitiger Hoervorlieben aus. Die Trios, Quartette und das Quintett sollte ich mehr hoeren, aber wenn mir nach Kammer-Schubert zumute ist, laueft stets das Oktett.
Michael Haydn
Cetay (13.03.2022, 22:36): Ja ja, ich geb's zu, das war fies. Wer mit dem grossen Bruder nichts anfangen kann, wird sich mit dem vermeintlich nicht ganz so genialen kleinen erst gar nicht beschaeftigen. Und wer mit dem grossen Bruder etwas anfangen kann, hat genug damit zu tun, sich wengistens mit dessen wesentlichen Sinfonien (also alle 104), Quartetten (also mindenstens alles von op. 20 an aufwaerts) und Klaviertrios (das letzte Dutzend) auseinanderzusetzen und hat noch keine Klaviersonate, keine Messe, kein Konzert, kein Werk fuer Baryton, geschweige denn eine Oper gehoert. Wer will sich da die Zeit nehmen, beim anderen Haydn die Rosinen zu suchen und zu finden?
Mein Leitfaden waren originell besetzte Werke, die es vom Josef so nicht gibt (glaube ich):
Konzert fuer zwei Posaunen und Orchester D-Dur (hoerenswert) oder Concertante fuer Orgel und Viola (mit Orchester) C-Dur, P55 (noch hoerenswerter)
Messen fuer Chor und Continuo ohne Gesangssolisten: Missa Tempore Quadragesima (mit Orgel und Kontrabass) Missa pro Quadragesima, Missa Quadragesimalis.
Und dann auf jeden Fall noch die Sinfonie Nr. 13 D-Dur, MH137/P37.
Monteverdi?
LGürtel28 (21.08.2023, 20:33): Der gute Michael gehört mit Sicherheit nicht zu den Komponisten auf die man jeden Tag stößt, wäre ich 2022 hier schon aktiv gewesen hätte ich wohl auch das Konzert für Viola und Orgel gewählt, ich schätz es sehr und bin gerade eifrig dabei einen Mitschüler (und Bratschisten) zum gemeinsamen Spiel des Werks zu überreden (), auch das Requiem ist vielleicht zu erwähnen, hier klingt mehr als offensichtlich Mozart an. Nun aber zu Monteverdi: Marienvesper SV 206 (Ich liebe die Marienvesper, für ihre unglaubliche Vielfalt, von der extrem komplexen Polyphonie (vor allem im 10stimmigen "Nisi Dominus") bis zum hochvirtuosen Sologesang findet sich eine übermäßige Fülle an Vokalmusik in verschiedensten Stilen der Zeit, man merkt der Musik ihren "Bewerbungsmappen-Charakter" deutlich an.) Il combattimento di Tancredi e Clorinda, aus dem 8. Madrigalbuch (Sehr extreme Musik, welche wohl dafür sorgte, dass die Behandlung von Strichinstrumenten von dort an eine andere war, ich bin davon immer wieder beeindruckt.) Lamento d’Arianna SV 291 (Das fünfteilige Lamento ist soweit ich weiß der einzige erhaltene Teil aus der 1608 uraufgeführten Oper L’Arianna, diese Dissonanzen gehen durch Mark und Bein.) (L'Orfeo wurde bereits gennant und es macht doch mehr Spaß mit immer neuen Werken, oder? (Vgl. Beitrag 24))
Ich mag diese Spiel sehr und versuche hiermit den Gesprächsball wieder aufzuheben und werfe ihn in die Runde mit Max Reger!?
LG LGürtel28
Sfantu (30.07.2024, 12:01): Dieser Faden zählt mittlerweile 117 Beiträge. Um den Überblick zu behalten und unbeabsichtigte Doubletten zu vermeiden, schiebe ich hier die Liste der bisher genannten Komponisten ein. Und versuche, sie immer möglichst zeitnah zu aktualisieren.
Adams Johann Sebastian Bach Bartók Bax Berg Berlioz (2x) Borodin Brahms (2x) Britten Bruch Bruckner Chabrier Chopin Debussy (2x) Donizetti (2x) Dvořák (2x) Elgar (2x) Fauré Franck Genzmer Gershwin Ginastera Glass Glasunow (2x) Gounod (2x) Grieg Händel Harty J. Haydn M. Haydn Holmboe Honegger Ives (2x) Janáček Jolivet Khatschaturian Koechlin Lachenmann Liszt (2x)Mahler Mendelssohn Messiaen Mohaupt Monteverdi (2x) W. A. Mozart (2x) Mussorgskij (2x) C. Nielsen Offenbach Paganini Poulenc Prokofieff Puccini Purcell Rachmaninow Rameau Rautavaara Ravel Reger (2x) Reich Respighi Rimskij-Korsakow Rossini Roussel Ruggles Saint-Saëns Salonen Schönberg Schostakowitsch Schreker Schubert (2x) R. Schumann (2x) Sibelius (2x) Skrjabin J. Strauß Sohn R. Strauss (2x) Strawinskij Szymanowski Telemann Tschaikowskij Vaughan-Williams Villa-Lobos Vivaldi Verdi Wagner Weber Webern Wieniawski Ysaÿe
Sfantu (30.07.2024, 12:29): Max Reger finde ich 'ne ziemlich harte Nuß. Vieles von ihm ist eher spröde und sperrig. Auf wessen Hörprogramm tummelt er sich wie häufig? Selten, manchmal, rege oder gar reger? Ich zähle mich zu der vermutlich größten Fraktion, welche mit "Selten" antworten wird. Und dann wird er hier bereits zum zweiten Mal genannt?! Schnauf!! Verwundert es da, daß seit gut 11 Monaten betretenes Schweigen herrscht? Bei mir stehen 4 CDs und 37 Schallplatten mit Werken Regers (also namentlich Reger - Sampler nicht inbegriffen). Wie viele davon hab' ich jemals aufgelegt? So knapp die Hälfte vielleicht? Und davon habe ich selten etwas öfter als einmal gehört. Und so bekomme ich mit Ach und Krach original 3 Werke zusammen, die ich einigermaßen kenne:
In der Reihenfolge absteigender Beliebtheit:
1.) Scherzino für Streichorchester und Horn
Reger - Scherzino für Horn und Streichorchester. Ein Nichts, mit Witz dahingeworfen und doch so vielschichtig, so hintergründig. Diese zwei, drei Minuten besten Schalldrucks sind fast Therapie, hinterlassen ein unwillkürliches, beinahe unmerkliches Schmunzeln, nicht ohne ein kleines Aber: "Ooops, war das mehr als ein Scherz...? 2.) Klarinettenquintett 3.) Klavierkonzert
Das Klavierkonzert lief heute Vormittag bei mir. Ein knapp Dreiviertelstündiger Brocken Fleisch und Kartoffeln. Leider mit zu wenig Sauce. Niemand wird mit der Begeisterung eines Kindes nach Verklingen dieser Musik euphorisch ausrufen "Nochmal!!" Anders als beim quirligen Scherzino. Reger bedeutet halt Arbeit.
Bei Sichtung der eingestellten Liste stellt man verwundert die Abwesenheit noch einiger prominenter Namen fest. Daher nun als Nächstes:
Joseph Haydn
Andréjo (30.07.2024, 15:45): Mit Reger hätte ich keine Probleme gehabt und aktuell bin ich mir nicht einmal sicher, ob ich eher Haydn oder eher Reger häufiger höre. Mit anderen Worten: Beide sind nicht gar so zentral und beide kommen doch immer wieder in die Schublade. Allerdings gebe ich gerne zu, dass ich obiges Scherzino sicher schon mal gehört habe - vermutlich weil es bei den gesammelten Orchesterwerken mit dabei ist, mich aber weder erinnern kann noch glaube, dass das öfters als einmal war. Ich sehe daher Sfantu als akuten Anreger für unbekannten Reger. ^^
Hier jedoch drei Werke Haydns, die ich wirklich mag:
1) Trompetenkonzert - das muss man wohl gar nicht erklären und da gibt es viele hübsche Einspielungen 2) Klaviertrio, E-Dur, Hob. XV/28 - ein genial origineller Wurf des nicht mehr jungen Komponisten 3) Sinfonie, Nr. 103 - das ist die mit dem berühmten Paukenwirbel, der sich recht unterschiedlich realisieren lässt
Mein neuer Vorschlag soll ebenfalls nichts Selteneres sein:
Robert Schumann
:hello Wolfgang
Sfantu (30.07.2024, 16:54): Bei Schumann finde ich es schwierig, ein Dreigestirn auszuwählen. Ich tu' es freilich, weil die Regeln es verlangen. Aber schon morgen könnten die Nummern 2 und 3 Andere sein.
Maurice inaktiv (30.07.2024, 18:07): Bei Reger möchte ich mal diese Einspielung des Klarinettenquintetts , op. 1946 in den Raum werfen. Das Philharmonia Quartett Berlin und Wenzel Fuchs an der Klarinette bieten hier Kammermusik vom Feinsten. Alle sin führende Musiker der Berliner Philharmoniker, vielleicht eines der besten Einspielungen von Naxos überhaupt.
Dazu die Sinfonietta , op. 9 , mit den Bamberger Symphonikern unter Horst Stein, einem der besten Reger-Dirigenten überhaupt. Als drittes Werk würde ich den "Symphonischen Prolog zu einer Tragödie, op. 108 auswählen. der hier unglaublich "avantgardistisch" geschrieben hat (1908).
Bei den Werken insgesamt kann ich die Reger-Box unter Leif Segerstam wärmstens empfehlen.
Sfantu (30.07.2024, 18:16): @Maurice,
danke für die Tipps zu Reger. Wer macht weiter mit Roussel?
Andréjo (30.07.2024, 19:39): Es ware natürlich schon sinnvoll, wenn sich noch jemand meldet. Am Freitag quasi würde ich Roussel machen. ;) :)
Aber Maurice könnte doch auch ...
Sfantu (30.07.2024, 19:58): Kein Stress - gut Ding darf Weile haben. Oder auf Berndeutsch: Numme ned juffle. Chasch ned 's Weggli, 's Füfeliber u d' Bäckerstochter ha.
Andréjo (30.07.2024, 22:33): Die Bäckerstochter kann ich nicht mehr heiraten - zu spät. Was ist ein "Füfeliber"? Fünflaibchen? ;)
Sfantu (30.07.2024, 23:02): Ein Füfeliber, auf Zürichdeutsch Feufeliber, ist eine Fünf-Franken-Münze. Also sinngemäß: Du kannst nicht die Brötchen, das Wechselgeld und die Bäckerstochter haben. Ein Aufruf zur Bescheidenheit, gewissermaßen.
Sfantu (30.07.2024, 23:19): Aber die Herleitung "Liber > Laib" wäre schon sinnfällig. Müßte ich erst noch recherchieren, was ein Brotlaib übersetzt heißt. In 15 Jahren Schweiz habe ich nicht mehr als 3x eine Bäckerei betreten, da die Preise jenseits von Gut und Böse sind. Brot kaufe ich daher entweder aus der Selbstbedienungstheke beim Discounter oder bei Abstechern in Frankreich oder Deutschland. Ein Liibli (ein Leibchen) bedeutet dagegen Oberteil, Hemd etc.
Maurice inaktiv (31.07.2024, 11:00): Wer macht weiter mit Roussel? Aber Maurice könnte doch auch ... Jein. Ich kenne zu wenig von Roussel, nur die Sinfonien, aber die weiteren Werke nur sehr unzureichend bis überhaupt nicht. Daher muss ich da passen. Ich hatte extra bei mir nachgeschaut, ob ich da was hätte, was man empfehlen könnte, aber leider nicht.
Andréjo (31.07.2024, 13:11): Bei uns ist das, glaube ich, gar nicht soo anders mit den Preisen beim Bäcker ...
Andréjo (31.07.2024, 13:18): Dann mache ich das mal, damit ein wenig Leben in die Bude kommt - oder so:
1. Sinfonie, Nr. 3 - die ist bereits modernistisch spritzig und nicht mehr primär romantisch 2. Sinfonietta - hört sie Euch an, lohnt sich! 3. Streichquartett - ähnliche Wertung wie bei 1.
Neuer Vorschlag von mir ist einer meiner Lieblingskomponisten (vergleiche das Code-Wort ... :P )
André Jolivet
Maurice inaktiv (31.07.2024, 14:26): Dann mache ich das mal, damit ein wenig Leben in die Bude kommt - oder so:
1. Sinfonie, Nr. 3 - die ist bereits modernistisch spritzig und nicht mehr primär romantisch 2. Sinfonietta - hört sie Euch an, lohnt sich! 3. Streichquartett - ähnliche Wertung wie bei 1. Danke.
Ich möchte bei Roussel unbedingt mal diese Box erwähnen:
Die vier CDs bringen neben den Sinfonien noch einige Orchesterwerke als Beilagen mit. Stephane Deneve hat das ganz hervorragend mit dem Royal Scottish National Orchestra eingespielt. Es gibt in der gleichen Kombination noch eine weitere CD mit Orchesterwerken. Leider ohne Sinfonietta. Die wurde offenbar nur selten eingespielt (Neeme Järvi und Jean Martinon habe ich gefunden.).
Joe Dvorak (16.08.2024, 02:29): Neuer Vorschlag von mir ist einer meiner Lieblingskomponisten (vergleiche das Code-Wort ... :P )
André Jolivet Ach ja, jetzt habe ich es auch geschnallt. Du hattest mal am Rande erwähnt, dass jedem Kundigen die Bedeutung des Spottnamens klar sein müsste - da ich nicht als unkundig dastehen wollte, habe ich nicht weiter nachgebohrt. :whistling:
Jolivet ist auch so ein Komponist, von dem ich, wenn ich ihn höre, denke, er verdiene mehr Beschäftigung, mit dem ich mich dann aber doch nicht beschäftige; aus Anlass dieser Aufgabenstellung habe ich es jetzt getan und das Folgende gehoben: Chant de Lion für Flöte, Violine, Viola, Violoncello, Harfe (ist selbstverständlich gesetzt) Suite en Concert für Flöte und Schlagzeug ('muss' man auch kennen) Adagio für Streichorchester (lässt mich nicht in Ehrfurcht erstarren, ist aber besser als das, was jedem Kundigen sofort einfällt) Ich ersezte das Adagio in letzter Minute durch La Flèche du Temps für 11 Streicher (lasse es aber stehen, um den flachen Kalauer zu behalten)
Joe Dvorak (16.08.2024, 06:42): Achja, ich muss euch noch was aufgeben: Ich wähle den Komponisten mit dem laut Pantheon sechsundsechzighöchsten HPI (Historical Popularity Index).
Charles Gounod
Maurice inaktiv (16.08.2024, 09:10): André Jolivet Eines seiner wichtigsten und bekanntesten Werke ist das Trompetenkonzert. Allerdings ist es auch das einzige Werke von ihm, dass ich überhaupt je gehört habe.
Wer sich das Werk mal anhören möchte, dem empfehle ich gerne Sergej Nakariakov, der einer der weltbesten Interpreten von Werken für oder mit Trompete ist, alternativ natürlich Hakan Hardenbergers Einspielung. Bei beiden Einspielungen bekommt aber auch noch Tomasis Trompetenkonzert mitgeliefert, auch ein Werk des 20. Jahrhunderts, was sich fest in die Trompetenliteratur eingenistet hat.
Joe Dvorak (20.08.2024, 10:30): Achja, ich muss euch noch was aufgeben: Ich wähle den Komponisten mit dem laut Pantheon sechsundsechzighöchsten HPI (Historical Popularity Index).
Charles Gounod Sinfonie Nr. 1 D-Dur (Unbedingter Hörtipp: Netherlands CO, Gordan Nikolic) Ich habe die Tacet-CD deswegen herangezogen, weil damit Bestklang garantiert ist, aber es stellte sich heraus, dass die auch interpretatorisch die Konkurrenz freudig in Schutt und Asche spielen. Streichquartett A-Dur, CG 562 (Quatuor Cambini Paris) Gallia (Lamentation), CG 40, fur Sopran, gemischten Chor & Orchester (Paris-Sorbonne, Jaques Grimbert) Kürzer, aber besser als andere Chorwerke - mit haarsträubenden Momenten. Das habe ich nun davon gehabt, dass ich einen Komponisten wähle, der bis auf eine halbe Handvoll Repertoirestücke keinen interessiert, weil er zu fußgängerisch und nicht eigenständig ist. Ich musste ihn selbst hören, um drei brauchbare Werke zu finden, oder alternativ in Kauf nehmen, dass der Faden wieder für ein paar Jahre in der Versenkung verschwindet. Wobei ich nie verstanden habe, warum Komponisten, die zu deutlich von den Großen beeinflusst sein sollen, links liegen gelassen werden. Ich meine, wenn man über ein Werk (Sinfonie Nr. 1) liest, dass es stark von Mendelssohn beeinflusst ist, mit Anklängen an Schubert, Beethoven und Haydn, dann müssten doch die Freunde der Klassik und der Frühromantik, insbesondere die Verehrer von Felix, im Viereck herumspringen und sofort zugreifen. Stattdessen winkt man ab, weil das besagt, dass der Komponist nicht originell ist, und versucht es erst gar nicht. Kann mir das mal einer erklären? Da könnte ich doch genauso gut die Reformationssinfonie ignorieren, weil sie zu sehr nach Mendelssohn klingt? ?(
Felix Mendelssohn Bartholdy
Nicolas_Aine (22.08.2024, 11:30): als Geiger ist mir das Violinkonzert leider schon ein paar Mal zu oft untergekommen, so schön es auch ist, bin ich da leider übersättigt. Daher:
Symphonie Nr. 3 a-moll "Schottische" Die erste Walpurgisnacht Klaviertrio Nr. 2 c-moll
Weiter gehts mit Eugene Ysaye
Joe Dvorak (24.08.2024, 05:05): Ich löse das mal auf, indem ich einen kleinen Trick aus dem Hut ziehe. :P Sonate für Violine solo G-Dur, op. 27/5 Das habe ich mal als Kollateralschaden mit einem Album von Isabelle van Keulen erworben und für sehr gut befunden. Violinkonzert e-Moll mit der unlängst fertig gestellten Rekonstruktion des ersten Satzes von Xavier Falques und Philippe Graffin, der das auch eingespielt hat. Kadenz zum D-Dur Violinkonzert von Beethoven oder wahlweise zum G-Dur Konzert von Mozart. Das ist Notwehr, denn was ich sonst noch kenne, etwa die diversen schmalzigen Poèmes, Orchesterwerke oder das Doppelkonzert gehen gar nicht... :S Nummero Next: Richard Strauss
Andréjo (24.08.2024, 13:34): Bei Isaye hätte ich halt drei der Violinsonaten solo auswählen müssen. Anders wäre das nicht gegangen, aber gewiss wären es alle sechs wert gewesen.
Zu Richard Strauss - nicht gerade mein Liebling, aber kein Problem:
Burleske für Klavier und Orchester
Metamorphosen für Solostreicher
Alpensinfonie
Es möge folgen, auch wenn es wieder ein klassizistischer Franzose ist, ähnlich Jolivet, der eigentlich kein Klassizist ist, und auch sonst doch etwas anders :
Francis Poulenc
Sfantu (24.08.2024, 22:18): Francis Poulenc:
- Doppelkonzert für zwei Klaviere und Orchester - Bläsersextett - La Voix Humaine
Das Doppelkonzert wie auch das Sextett stehen für den elegant-eloquenten "Mönch und Spitzbuben". Das ist beste Unterhaltung - außen knusprig, innen saftig. Trotz (oder wegen?) wechselnder Stimmungen in jedem Takt erfreuend und erfrischend. Die "Voix" besitzt in ähnlichem und doch anderem Maße diese Eigenschaften, wirkt nie einlullend oder monoton. Obgleich der Plot ein proportional ansteigendes Maß des Scheiterns und der Ausweglosigkeit darstellt. Sie fasziniert einfach durch diese Zwitterhaftigkeit. Ein paar der Sachen für Klavier allein finde ich mindestens so bemerkenswert - wenn auch zum Teil in ganz anderen Stimmungslagen. Aber es sind ja nunmal nur 3 zur Auswahl gestattet. Und so unterwerfe ich mich sittsam der Fremdbestimmung.