Isaac Albéniz begann als Wunderkind am Klavier. Bereits 1870 studierte er am Konservatorium in Madrid. Doch schon bald lief er von zu Hause fort, flüchtete als blinder Passagier nach Amerika und lebte dort von seinem Klavierspiel. In Nord- und Südamerika gab er seine Konzerte. Nach seiner Rückkehr fand er in Spanien schnell Gönner, die ihm weitere Studien in Deutschland und Belgien ermöglichten. So konnte er 1873 sein Studium in Leipzig u.a. bei Carl Reinecke aufnehmen und traf dort 1880 mit Franz Liszt zusammen. Dieser war von Albéniz' Klavierspiel derart angetan, dass Albéniz seine Studien bei Liszt weiterführte.
Von 1883 bis 1885 lebte Albéniz wieder in Barcelona. Hier wurde er von seinem Landsmann Felipe Pedrell veranlasst, im nationalspanischen Stil zu komponieren. Albéniz verstand es, die Rhythmik spanischer und andalusischer Volksmusik in seinen Klavierwerken zu verarbeiten. So gilt Albéniz als der Begründer des spanischen Nationalstils, der folkloristische Elemente mit einem virtuosen Klaviersatz verbindet, der mitunter aber auch zum salonhaften Genre neigt.
Claude Debussy sagte vom Werk Albéniz': „Niemals hat die Musik so vielfältige, so farbige Impressionen erreicht; die Augen schließen sich, wie vom Anschauen zu vieler Bilder geblendet.“
1890 verließ Albéniz Spanien und ging nach London, kehrte aber 1893 wieder zurück nach Spanien, um dann 1902 nach Paris zu gehen und bis zu seinem Tode in Frankreich zu bleiben. In Paris vollendete er seine Kompositionsstudien bei Vincent d'Indy und Paul Dukas. Er reifte hier zum fertigen Komponisten heran und fand schließlich zu seinem eigenen Stil.
Viele seiner Klavierkompositionen wurden schon bald von namhaften Gitarristen für die Gitarre transkribiert. Die harmonischen und rhythmischen Eigentümlichkeiten, der Klang und die Farbe spanischer Musik wurden dabei weit deutlicher als in der Klavierfassung. Vor allem das Timbre der Gitarre kennzeichnet die Quelle musikalischer Inspiration im Stile des Komponisten. Albéniz selbst soll Francisco Tárregas Gitarre-Transkriptionen den Originalen vorgezogen haben. Albéniz' Musik wurde auch lieber auf der Gitarre gespielt oder gehört, weil man der Ansicht war, dass diese Musik diesem Instrument „auf den Leib geschneidert“ schien und weil der Zuhörer
bei den spanischen Tänzen, auch wenn diese auf dem Klavier gespielt wurden, eher eine Gitarre zu hören glaubte.
Isaac Albéniz begann als Wunderkind am Klavier. Bereits 1870 studierte er am Konservatorium in Madrid. Doch schon bald lief er von zu Hause fort, flüchtete als blinder Passagier nach Amerika und lebte dort von seinem Klavierspiel. In Nord- und Südamerika gab er seine Konzerte. Nach seiner Rückkehr fand er in Spanien schnell Gönner, die ihm weitere Studien in Deutschland und Belgien ermöglichten. So konnte er 1873 sein Studium in Leipzig u.a. bei Carl Reinecke aufnehmen und traf dort 1880 mit Franz Liszt zusammen. Dieser war von Albéniz' Klavierspiel derart angetan, dass Albéniz seine Studien bei Liszt weiterführte.
Von 1883 bis 1885 lebte Albéniz wieder in Barcelona. Hier wurde er von seinem Landsmann Felipe Pedrell veranlasst, im nationalspanischen Stil zu komponieren. Albéniz verstand es, die Rhythmik spanischer und andalusischer Volksmusik in seinen Klavierwerken zu verarbeiten. So gilt Albéniz als der Begründer des spanischen Nationalstils, der folkloristische Elemente mit einem virtuosen Klaviersatz verbindet, der mitunter aber auch zum salonhaften Genre neigt.
Claude Debussy sagte vom Werk Albéniz': „Niemals hat die Musik so vielfältige, so farbige Impressionen erreicht; die Augen schließen sich, wie vom Anschauen zu vieler Bilder geblendet.“
1890 verließ Albéniz Spanien und ging nach London, kehrte aber 1893 wieder zurück nach Spanien, um dann 1902 nach Paris zu gehen und bis zu seinem Tode in Frankreich zu bleiben. In Paris vollendete er seine Kompositionsstudien bei Vincent d'Indy und Paul Dukas. Er reifte hier zum fertigen Komponisten heran und fand schließlich zu seinem eigenen Stil.
Viele seiner Klavierkompositionen wurden schon bald von namhaften Gitarristen für die Gitarre transkribiert. Die harmonischen und rhythmischen Eigentümlichkeiten, der Klang und die Farbe spanischer Musik wurden dabei weit deutlicher als in der Klavierfassung. Vor allem das Timbre der Gitarre kennzeichnet die Quelle musikalischer Inspiration im Stile des Komponisten. Albéniz selbst soll Francisco Tárregas Gitarre-Transkriptionen den Originalen vorgezogen haben. Albéniz' Musik wurde auch lieber auf der Gitarre gespielt oder gehört, weil man der Ansicht war, dass diese Musik diesem Instrument „auf den Leib geschneidert“ schien und weil der Zuhörer
bei den spanischen Tänzen, auch wenn diese auf dem Klavier gespielt wurden, eher eine Gitarre zu hören glaubte.
die Estaban Sanchez Aufnahme habe ich ja, Zelenka bemerkte es bereits, an anderer Stelle gelobt.
Für mich spielte dieser Mann einfach unglaublich Klavier und erzeugte Farben, die schier unmöglich erscheinen!
Das die oben gezeigten Aufnahmen mittlerweile bei Brilliant erschienen sind ist einfach ein Glücksfall!
Man sollte zugreifen :down
ab (11.06.2008, 18:21): Der Titel dieses threats trifft vor allem auch auf eine Einspielung von Ibéria zu, die ich nun seit (leider) noch nicht allzulanger Zeit kenne, nämlichvon der Griechischen Pianistin Rena Kyriakou, über die ich mehr zufällig gestolpert bin.
Wie schon einmal an (unpassender) Stelle zitiert, schrieb ein Rezensent aus Venezuela dazu hier:
Rena Kyriakou was the most prominent Greek female pianist in the first half of the last century, who emerged and triumphed with a particular sense of the color tonal. Moreover, she established (with the other brilliant colorist as the Brazilian Guiomar Novaes) new standards of imaginative execution in Felix Mendelssohn; Enrique Granados, and specially around the legendary Isaac Albeniz.
... But along the way Kyriakou and De la Rocha have been the most consequent and tenacious interpreters of Albeniz .
Sie zeigt, dass man auch als Nicht-Spanier dieses Werk Ibéria überzeugend darbringen kann, ohne in Volklorkolorit oder Romantizismen verfallen müsste. Wie Sánchez zieht sie sofort vom ersten Ton weg in ihren Bann, andes als Larrochas Einspielung (70er) ist alles wesentlich durchsichtiger hörbar, genauso wie bei Rafael Orozco sind die weiten Spannungsbögen bezwingend aufgebaut. Anders als die genannten hat sie einen spezifischen ganz eigenen, kräftigen Ton. Ihre Interpretation ist weniger auf klangfärbige Zwischentöne als auf clareté ausgelegt, sozusagen deutlich polyphon.
Da bleibt mir nur noch übrig, nochmals aus der argentinischen Rezension zu zitieren: This set is not only a fabulous choice but a successful purchase, (keeping in mind the level of artistic stature of this excel pianist). So, please, don't forget to acquire this album.