Atmen verboten!?

cellodil (15.08.2007, 12:20):
Hallo, Ihr Lieben,

bei meinem Herumlesen im Forum bin ich in letzter Zeit öfter darüber gestolpert, dass menschliche "Nebengeräusche" (wie das Atmen oder das Mitbrummen) bei Aufnahmen von manchen von Euch als ziemliche Beeinträchtigung oder gar als etwas Zerstörerisches empfunden zu werden scheinen.

Mich hat das etwas gewundert, denn ich habe das noch nie als etwas Störendes empfunden (vielleicht liegt's auch an den Aufnahmen, die ich habe...).

Deshalb meine Frage an Euch: Empfindet Ihr das wirklich als so große Beeinträchtigung? Was stört Euch daran konkret so sehr?

Neugierige Grüße

Sabine
Walter (15.08.2007, 15:50):
Liebe Sabine,

ich möchte hier zwei Fälle unterscheiden:

Geräusche aus dem Publikum können manchmal sehr lästig für mich werden. Es gelingt mir nicht mehr mich auf die Musik zu konzentrieren sondern ich warte geradezu auf den nächsten Huster. So empfinde ich es auch bei Konzerten als Zumutung, wenn offensichtlich kranke Zuhörer die Aufführung verderben oder der D.pp sich gerade in der leisesten Stelle räuspern muss. Etwas Körperbeherrschung könnte schon sein!
Manche Tontechniker nehmen geradezu die Huster verstärkt auf und die Musiker landen im Hintergrund.

Geräusche der Musiker ärgern mich wesentlich seltener - so geniese ich geradezu den Seufzer Casals - oder das Mitsummen GG´s. Manchmal aber ist die Aufnahmetechnik schlecht und ich muss mir die Atmung des Cellisten während des gesamten Konzertes anhören - dann ärgert mich das doch wieder, vielleicht weil ich das Gefühl habe der Tontechniker hätte sich auch etwas Mühe geben können (nicht nur die Musiker).
Manfred (15.08.2007, 18:50):
Original von cellodil
Deshalb meine Frage an Euch: Empfindet Ihr das wirklich als so große Beeinträchtigung? Was stört Euch daran konkret so sehr?
Hallo Sabine,

Musik wird (Gottseidank!) immer noch von Menschen gemacht, und das darf man auch gerne mal auf einer CD hören. Insofern stören mich gelegentliche Nebengeräusche eher weniger. Deutlich hörbares Atmen ist beim Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten mitunter unvermeidlich, um schnell genug Luft zu bekommen. Übrigens produzieren auch die Musikinstrumente oft Nebengeräusche (z. B. die Traktur bei Orgeln oder die Klappen bei Holzblasinstrumenten). Ich bin eigentlich ganz froh darüber, dass mein Gehör noch in der Lage ist, so etwas wahrzunehmen! :D

Live-Aufnahmen habe ihre eigenen Gesetze, da muß man halt mit einem höheren "Grundrauschen" leben. Dafür haben sie andere Vorzüge, die Studioaufnahmen nicht haben.

Viele Grüße,
Manfred
Poztupimi (15.08.2007, 22:37):
Liebe Sabine,

Diesen Beitrag hast Du ja womöglich auch gelesen und mit zum Anlaß für Dein Posting genommen.

Ich hatte nach meiner intensiven Hörsitzung mit 8 Aufnahmen von Bachs Cellosuiten geschrieben


Etwas aufdringlich finde ich beim Hören solistischer Werke mit Kopfhörer immer die unvermeidbaren Atemgeräusche.


Ich habe nicht ohne Absicht vom "Hören ... mit Kopfhörer" und "unvermeidliche Atemgeräusche" geschrieben, vielleicht hätte ich die Kopfhörer hervorheben sollen. Dies betraf nicht alle Aufnahmem, notiert hatte ich es mir bei der von Bruns, bei Isserlis hatte ich wenn ich mich recht erinnere teilweise den Eindruck, als ob da ein Mikro mehr von seiner linken Hand aufnimmt als von dem, was er an Tönen und Musik seinem Cello entlockt. Und ich denke, wenn man die Aufnahmen über gute Boxen hört, relativiert sich dies auch meistens wieder (ich erinnere mich dunkel, daß es früher bei Steinway in Hamburg zu LP-Zeiten kleine abgetrennte Räume mit einer Anlage mit Boxen gab, um in die Aufnahmen reinzuhören; so etwas wünsche ich mir manchmal). So ist es mir zumindest mit einer Schuman-Aufnahme von Aimard gegangen. Im Laden mit Kopfhörern war ich zunächst etwas irritiert, ich habe die CD trotzdem gekauft und habe mich bisher weiter nicht von irgendwelchen Nebengeräuschen gestört gefühlt.

Und was z. B. Glen Gould betrifft:
Bei meinen wenigen Aufnahmen mit ihm ist nach meiner Erinnerung sein Gebrumme beim Hören mit Kopfhörern deutlicher und für meine Empfinden etwas anstrengend. Aber das ist sicher Geschmackssache, und beim Hören über die Boxen nehme zumindest ich dies nicht mehr so prominent wahr.

Ansonsten stimme ich Manfred (Hallo Manfred, wilkommen :hello) zu, daß die Musik, die wir hier so hören, glücklicherweise von Menschen gemacht wird. Da kann ich bisher bei kaum einer Aufnahme, die ich besitze sagen, daß mich etwas wirklich so stört, daß ich es nicht ertrage.

Viele Grüße und einen schönen Abend,
Wolfgang
cellodil (16.08.2007, 08:03):
Original von Walter
Geräusche aus dem Publikum können manchmal sehr lästig für mich werden. Es gelingt mir nicht mehr mich auf die Musik zu konzentrieren sondern ich warte geradezu auf den nächsten Huster. So empfinde ich es auch bei Konzerten als Zumutung, wenn offensichtlich kranke Zuhörer die Aufführung verderben oder der D.pp sich gerade in der leisesten Stelle räuspern muss. Etwas Körperbeherrschung könnte schon sein!
Manche Tontechniker nehmen geradezu die Huster verstärkt auf und die Musiker landen im Hintergrund.

Lieber Walter,

an die Publikumsgeräusche hatte ich gar nicht gedacht. Die finde ich auch, wenn sie in Aufnahmen überhand nehmen, ausgesprochen unerfreulich. Und bei pianissimo-Hustern oder wahlweise auch pianissimo-Bonbonpapierraschlern (Kollektivgeraschel und -gehuste ist ja meist kein Indikator für eine Epidemie, sondern für etwas anderes...), da werde ich im Konzertsaal bisweilen ziemlich mordlüstern...

Herzliche Grüße

Sabine
cellodil (16.08.2007, 08:17):
Lieber Wolfgang,

Original von Poztupimi
Diesen Beitrag hast Du ja womöglich auch gelesen und mit zum Anlaß für Dein Posting genommen.

ja, das war einer der Beiträge, in denen so etwas vorkam....

Original von Poztupimi
Ich habe nicht ohne Absicht vom "Hören ... mit Kopfhörer" und "unvermeidliche Atemgeräusche" geschrieben, vielleicht hätte ich die Kopfhörer hervorheben sollen. Dies betraf nicht alle Aufnahmem, notiert hatte ich es mir bei der von Bruns, bei Isserlis hatte ich wenn ich mich recht erinnere teilweise den Eindruck, als ob da ein Mikro mehr von seiner linken Hand aufnimmt als von dem, was er an Tönen und Musik seinem Cello entlockt. Und ich denke, wenn man die Aufnahmen über gute Boxen hört, relativiert sich dies auch meistens wieder (ich erinnere mich dunkel, daß es früher bei Steinway in Hamburg zu LP-Zeiten kleine abgetrennte Räume mit einer Anlage mit Boxen gab, um in die Aufnahmen reinzuhören; so etwas wünsche ich mir manchmal).

Mir war das nicht so ganz klar, ob Dich die Atemgeräusche grundsätzlich stören. Tatsächlich sind diese "Nebengeräusche" mit Kopfhörer besser (oder überhaupt erst) zu hören. Aber, wie gesagt: Es war nicht nur Dein Beitrag...

In Stuttgart gibt es übrigens einen CD-Laden ("Einklang"), bei dem man in aller Ruhe in Kabinen CDs anhören kann....

Original von Poztupimi
Und was z. B. Glen Gould betrifft:
Bei meinen wenigen Aufnahmen mit ihm ist nach meiner Erinnerung sein Gebrumme beim Hören mit Kopfhörern deutlicher und für meine Empfinden etwas anstrengend. Aber das ist sicher Geschmackssache, und beim Hören über die Boxen nehme zumindest ich dies nicht mehr so prominent wahr.

Ich muss gestehen: Ich mag so was (aber ich mag ja auch den hier wenig gelittenen Brummer Alfred Brendel), das hat für mich so etwas von Selbstvergessenheit. Es berührt mich, manchmal auch fast peinlich, weil das auch was mit Intimität zu tun hat. Klingt ein bisschen blöd, gell? Weiß aber gerade nicht, wie ich das anders sagen sollte.

Herzliche Grüße

Sabine
cellodil (16.08.2007, 08:25):
Lieber Manfred,

noch einmal ein ganz herzliches Willkommen!

Original von Manfred
Musik wird (Gottseidank!) immer noch von Menschen gemacht, und das darf man auch gerne mal auf einer CD hören. Insofern stören mich gelegentliche Nebengeräusche eher weniger.

:beer

Original von Manfred
Deutlich hörbares Atmen ist beim Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten mitunter unvermeidlich, um schnell genug Luft zu bekommen. Übrigens produzieren auch die Musikinstrumente oft Nebengeräusche (z. B. die Traktur bei Orgeln oder die Klappen bei Holzblasinstrumenten)

Meines Wissens (aber ich bin da ganz gewiss keine Expertin) sind es die Nebengeräusche, die ein C oder ein G oder... zum Beispiel auf einem Klavier anders klingen lassen als auf einer Geige.

Original von Manfred
Ich bin eigentlich ganz froh darüber, dass mein Gehör noch in der Lage ist, so etwas wahrzunehmen! :D

Das geht mir ganz genauso....

Herzliche Grüße

Sabine
cellodil (15.08.2007, 12:20):
Hallo, Ihr Lieben,

bei meinem Herumlesen im Forum bin ich in letzter Zeit öfter darüber gestolpert, dass menschliche "Nebengeräusche" (wie das Atmen oder das Mitbrummen) bei Aufnahmen von manchen von Euch als ziemliche Beeinträchtigung oder gar als etwas Zerstörerisches empfunden zu werden scheinen.

Mich hat das etwas gewundert, denn ich habe das noch nie als etwas Störendes empfunden (vielleicht liegt's auch an den Aufnahmen, die ich habe...).

Deshalb meine Frage an Euch: Empfindet Ihr das wirklich als so große Beeinträchtigung? Was stört Euch daran konkret so sehr?

Neugierige Grüße

Sabine
Walter (15.08.2007, 15:50):
Liebe Sabine,

ich möchte hier zwei Fälle unterscheiden:

Geräusche aus dem Publikum können manchmal sehr lästig für mich werden. Es gelingt mir nicht mehr mich auf die Musik zu konzentrieren sondern ich warte geradezu auf den nächsten Huster. So empfinde ich es auch bei Konzerten als Zumutung, wenn offensichtlich kranke Zuhörer die Aufführung verderben oder der D.pp sich gerade in der leisesten Stelle räuspern muss. Etwas Körperbeherrschung könnte schon sein!
Manche Tontechniker nehmen geradezu die Huster verstärkt auf und die Musiker landen im Hintergrund.

Geräusche der Musiker ärgern mich wesentlich seltener - so geniese ich geradezu den Seufzer Casals - oder das Mitsummen GG´s. Manchmal aber ist die Aufnahmetechnik schlecht und ich muss mir die Atmung des Cellisten während des gesamten Konzertes anhören - dann ärgert mich das doch wieder, vielleicht weil ich das Gefühl habe der Tontechniker hätte sich auch etwas Mühe geben können (nicht nur die Musiker).
Manfred (15.08.2007, 18:50):
Original von cellodil
Deshalb meine Frage an Euch: Empfindet Ihr das wirklich als so große Beeinträchtigung? Was stört Euch daran konkret so sehr?
Hallo Sabine,

Musik wird (Gottseidank!) immer noch von Menschen gemacht, und das darf man auch gerne mal auf einer CD hören. Insofern stören mich gelegentliche Nebengeräusche eher weniger. Deutlich hörbares Atmen ist beim Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten mitunter unvermeidlich, um schnell genug Luft zu bekommen. Übrigens produzieren auch die Musikinstrumente oft Nebengeräusche (z. B. die Traktur bei Orgeln oder die Klappen bei Holzblasinstrumenten). Ich bin eigentlich ganz froh darüber, dass mein Gehör noch in der Lage ist, so etwas wahrzunehmen! :D

Live-Aufnahmen habe ihre eigenen Gesetze, da muß man halt mit einem höheren "Grundrauschen" leben. Dafür haben sie andere Vorzüge, die Studioaufnahmen nicht haben.

Viele Grüße,
Manfred
Poztupimi (15.08.2007, 22:37):
Liebe Sabine,

Diesen Beitrag hast Du ja womöglich auch gelesen und mit zum Anlaß für Dein Posting genommen.

Ich hatte nach meiner intensiven Hörsitzung mit 8 Aufnahmen von Bachs Cellosuiten geschrieben


Etwas aufdringlich finde ich beim Hören solistischer Werke mit Kopfhörer immer die unvermeidbaren Atemgeräusche.


Ich habe nicht ohne Absicht vom "Hören ... mit Kopfhörer" und "unvermeidliche Atemgeräusche" geschrieben, vielleicht hätte ich die Kopfhörer hervorheben sollen. Dies betraf nicht alle Aufnahmem, notiert hatte ich es mir bei der von Bruns, bei Isserlis hatte ich wenn ich mich recht erinnere teilweise den Eindruck, als ob da ein Mikro mehr von seiner linken Hand aufnimmt als von dem, was er an Tönen und Musik seinem Cello entlockt. Und ich denke, wenn man die Aufnahmen über gute Boxen hört, relativiert sich dies auch meistens wieder (ich erinnere mich dunkel, daß es früher bei Steinway in Hamburg zu LP-Zeiten kleine abgetrennte Räume mit einer Anlage mit Boxen gab, um in die Aufnahmen reinzuhören; so etwas wünsche ich mir manchmal). So ist es mir zumindest mit einer Schuman-Aufnahme von Aimard gegangen. Im Laden mit Kopfhörern war ich zunächst etwas irritiert, ich habe die CD trotzdem gekauft und habe mich bisher weiter nicht von irgendwelchen Nebengeräuschen gestört gefühlt.

Und was z. B. Glen Gould betrifft:
Bei meinen wenigen Aufnahmen mit ihm ist nach meiner Erinnerung sein Gebrumme beim Hören mit Kopfhörern deutlicher und für meine Empfinden etwas anstrengend. Aber das ist sicher Geschmackssache, und beim Hören über die Boxen nehme zumindest ich dies nicht mehr so prominent wahr.

Ansonsten stimme ich Manfred (Hallo Manfred, wilkommen :hello) zu, daß die Musik, die wir hier so hören, glücklicherweise von Menschen gemacht wird. Da kann ich bisher bei kaum einer Aufnahme, die ich besitze sagen, daß mich etwas wirklich so stört, daß ich es nicht ertrage.

Viele Grüße und einen schönen Abend,
Wolfgang
cellodil (16.08.2007, 08:03):
Original von Walter
Geräusche aus dem Publikum können manchmal sehr lästig für mich werden. Es gelingt mir nicht mehr mich auf die Musik zu konzentrieren sondern ich warte geradezu auf den nächsten Huster. So empfinde ich es auch bei Konzerten als Zumutung, wenn offensichtlich kranke Zuhörer die Aufführung verderben oder der D.pp sich gerade in der leisesten Stelle räuspern muss. Etwas Körperbeherrschung könnte schon sein!
Manche Tontechniker nehmen geradezu die Huster verstärkt auf und die Musiker landen im Hintergrund.

Lieber Walter,

an die Publikumsgeräusche hatte ich gar nicht gedacht. Die finde ich auch, wenn sie in Aufnahmen überhand nehmen, ausgesprochen unerfreulich. Und bei pianissimo-Hustern oder wahlweise auch pianissimo-Bonbonpapierraschlern (Kollektivgeraschel und -gehuste ist ja meist kein Indikator für eine Epidemie, sondern für etwas anderes...), da werde ich im Konzertsaal bisweilen ziemlich mordlüstern...

Herzliche Grüße

Sabine
cellodil (16.08.2007, 08:17):
Lieber Wolfgang,

Original von Poztupimi
Diesen Beitrag hast Du ja womöglich auch gelesen und mit zum Anlaß für Dein Posting genommen.

ja, das war einer der Beiträge, in denen so etwas vorkam....

Original von Poztupimi
Ich habe nicht ohne Absicht vom "Hören ... mit Kopfhörer" und "unvermeidliche Atemgeräusche" geschrieben, vielleicht hätte ich die Kopfhörer hervorheben sollen. Dies betraf nicht alle Aufnahmem, notiert hatte ich es mir bei der von Bruns, bei Isserlis hatte ich wenn ich mich recht erinnere teilweise den Eindruck, als ob da ein Mikro mehr von seiner linken Hand aufnimmt als von dem, was er an Tönen und Musik seinem Cello entlockt. Und ich denke, wenn man die Aufnahmen über gute Boxen hört, relativiert sich dies auch meistens wieder (ich erinnere mich dunkel, daß es früher bei Steinway in Hamburg zu LP-Zeiten kleine abgetrennte Räume mit einer Anlage mit Boxen gab, um in die Aufnahmen reinzuhören; so etwas wünsche ich mir manchmal).

Mir war das nicht so ganz klar, ob Dich die Atemgeräusche grundsätzlich stören. Tatsächlich sind diese "Nebengeräusche" mit Kopfhörer besser (oder überhaupt erst) zu hören. Aber, wie gesagt: Es war nicht nur Dein Beitrag...

In Stuttgart gibt es übrigens einen CD-Laden ("Einklang"), bei dem man in aller Ruhe in Kabinen CDs anhören kann....

Original von Poztupimi
Und was z. B. Glen Gould betrifft:
Bei meinen wenigen Aufnahmen mit ihm ist nach meiner Erinnerung sein Gebrumme beim Hören mit Kopfhörern deutlicher und für meine Empfinden etwas anstrengend. Aber das ist sicher Geschmackssache, und beim Hören über die Boxen nehme zumindest ich dies nicht mehr so prominent wahr.

Ich muss gestehen: Ich mag so was (aber ich mag ja auch den hier wenig gelittenen Brummer Alfred Brendel), das hat für mich so etwas von Selbstvergessenheit. Es berührt mich, manchmal auch fast peinlich, weil das auch was mit Intimität zu tun hat. Klingt ein bisschen blöd, gell? Weiß aber gerade nicht, wie ich das anders sagen sollte.

Herzliche Grüße

Sabine
cellodil (16.08.2007, 08:25):
Lieber Manfred,

noch einmal ein ganz herzliches Willkommen!

Original von Manfred
Musik wird (Gottseidank!) immer noch von Menschen gemacht, und das darf man auch gerne mal auf einer CD hören. Insofern stören mich gelegentliche Nebengeräusche eher weniger.

:beer

Original von Manfred
Deutlich hörbares Atmen ist beim Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten mitunter unvermeidlich, um schnell genug Luft zu bekommen. Übrigens produzieren auch die Musikinstrumente oft Nebengeräusche (z. B. die Traktur bei Orgeln oder die Klappen bei Holzblasinstrumenten)

Meines Wissens (aber ich bin da ganz gewiss keine Expertin) sind es die Nebengeräusche, die ein C oder ein G oder... zum Beispiel auf einem Klavier anders klingen lassen als auf einer Geige.

Original von Manfred
Ich bin eigentlich ganz froh darüber, dass mein Gehör noch in der Lage ist, so etwas wahrzunehmen! :D

Das geht mir ganz genauso....

Herzliche Grüße

Sabine