Beethoven-Hörbiografie

Hosenrolle1 (27.12.2015, 17:56):
Für die, die es interessiert, gibt es auf der Seite von Bayern Klassik eine 10teilige Hörbiografie von Ludwig van Beethoven. Ein Sprecher erzählt von Beethoven, es gibt Auszüge aus Briefen etc., und natürlich auch kurze musikalische Schnipsel zu hören.

Jeder Teil dauert ungefähr 20-25 Minuten.

Ich habe die Links hier zusammengetragen.

Teil 1
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-536704.html

Teil 2
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-537532.html

Teil 3
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-541110.html

Teil 4
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-542008.html

Teil 5
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-542806.html

Teil 6
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-543318.html

Teil 7
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-544258.html

Teil 8
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-548042.html

Teil 9
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-548920.html

Teil 10
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-549754.html




LG,
Hosenrolle1
Hosenrolle1 (29.12.2015, 00:36):
Besonders in Teil 7 ist mir Beethoven extrem unsympathisch. Vor allem, als er schreibt, dass er eine bestimmte Frau wohl nie "besitzen" wird.

In einem Brief an Simrock schreibt er:

Sind Ihre Töchter schon groß, erziehen Sie mir eine zur Braut; denn wenn ich unverheiratet in Bonn bin, bleibe ich gewiß nicht lange da.


Traurig, sowas. "Wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein", jaja.




LG,
Hosenrolle1
Zefira (29.12.2015, 11:39):
"Wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein", jaja.

Die Zeilen davor lauten nach meiner Erinnerung "Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein" und damit dürfte entschieden sein, dass sich die ganze Strophe nur an Männer richtet. Jaja. :(
Hosenrolle1 (29.12.2015, 15:32):
Im Fidelio gibt es ja eine ähnliche Passage: "Wer ein holdes Weib errungen stimm´in unsern Jubel ein".

Frauen sind für Beethoven scheinbar etwas, was man "erringen" und "besitzen" kann.

Da höre ich seine Musik gleich mit anderen Ohren.




LG,
Hosenrolle1