es gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der meisten Musikliebhaber , sich auch mit den Krankheiten und deren Urdsachen von Komponisten ( und auch Interpretinnen und Interpretenm) ausgiebig zu befassen .
Dabei , wie wir dies im Falle Robert Schumann seit Jahren herauszuarbeiten versuchen , geht manchem Autor die Spekulationsliebe gepaart mit einem vouyeuritischen Focus , einer Lebensschnüffelei , durch , die Philip Weiss 1997 in The New York Times in einem glänzenden Essay sprachlich brilliant und inhaltlich fulminant auf das richtige Mass zurechtgerückt hatte .
Ludwig van Beethoven bleibt natürlich möchten wir fast sagen auch solch ein Daueropfer dieser wilden , ungebremsten Spekulationen .
In einem des wirklich wenigen überragenden deutschsprachigen Lehrbücher der medizin las ich nun mit Aufmerksamkeit eine Zusammenfassung , die logisch wie keine andere überzeugt : Beethoven hatte einen Tinnitus .
Dies ist ein Symptom und keine eigene Krankheits .
Die beiden Autoren beschreiben dieses s e h r häufige Leiden der Bevölkerung sehr klar , so dass jeder Laie die Ausführungen schnell und gut verstehen kann .
Das Buch , das ich s e h r empfehle ist :
Arnold / Ganzer : Kompendium der H N O -Heilkund . Thiem - verlag , Stuttgart . ( ca. 55 Euro ) .
Herr Professor Arnold ist Direktor der HNO - Klinik des Klinikums links der Isar München ( gerade hoch ausgezeichnet ) und herr Professor Uwe ganzer war bis vor kurzem Direktor der Klinik für HNO in Düsseldorfs heinrich - heine - Universität . Diese Klinik hat eine lange , grosse Fachtradition .
Da das Symptom "Tinnitus" auch Ausdruck einer neurochirurgischen Grundkrankheit sein kann , denke ich , dass Siamak als ausgeiswener Fachmann der Neurochirurgie uns ggf. einige Hinweise und Erläuterungen geben kann .
Beste Grüsse ,
Frank
Ganong (30.10.2006, 18:28): Liebe Forianer ,
es gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der meisten Musikliebhaber , sich auch mit den Krankheiten und deren Urdsachen von Komponisten ( und auch Interpretinnen und Interpretenm) ausgiebig zu befassen .
Dabei , wie wir dies im Falle Robert Schumann seit Jahren herauszuarbeiten versuchen , geht manchem Autor die Spekulationsliebe gepaart mit einem vouyeuritischen Focus , einer Lebensschnüffelei , durch , die Philip Weiss 1997 in The New York Times in einem glänzenden Essay sprachlich brilliant und inhaltlich fulminant auf das richtige Mass zurechtgerückt hatte .
Ludwig van Beethoven bleibt natürlich möchten wir fast sagen auch solch ein Daueropfer dieser wilden , ungebremsten Spekulationen .
In einem des wirklich wenigen überragenden deutschsprachigen Lehrbücher der medizin las ich nun mit Aufmerksamkeit eine Zusammenfassung , die logisch wie keine andere überzeugt : Beethoven hatte einen Tinnitus .
Dies ist ein Symptom und keine eigene Krankheits .
Die beiden Autoren beschreiben dieses s e h r häufige Leiden der Bevölkerung sehr klar , so dass jeder Laie die Ausführungen schnell und gut verstehen kann .
Das Buch , das ich s e h r empfehle ist :
Arnold / Ganzer : Kompendium der H N O -Heilkund . Thiem - verlag , Stuttgart . ( ca. 55 Euro ) .
Herr Professor Arnold ist Direktor der HNO - Klinik des Klinikums links der Isar München ( gerade hoch ausgezeichnet ) und herr Professor Uwe ganzer war bis vor kurzem Direktor der Klinik für HNO in Düsseldorfs heinrich - heine - Universität . Diese Klinik hat eine lange , grosse Fachtradition .
Da das Symptom "Tinnitus" auch Ausdruck einer neurochirurgischen Grundkrankheit sein kann , denke ich , dass Siamak als ausgeiswener Fachmann der Neurochirurgie uns ggf. einige Hinweise und Erläuterungen geben kann .