Beethovens Gehörkrankheit

Ganong (30.10.2006, 18:28):
Liebe Forianer ,

es gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der meisten Musikliebhaber , sich auch mit den Krankheiten und deren Urdsachen von Komponisten ( und auch Interpretinnen und Interpretenm) ausgiebig zu befassen .

Dabei , wie wir dies im Falle Robert Schumann seit Jahren herauszuarbeiten versuchen , geht manchem Autor die Spekulationsliebe gepaart mit einem vouyeuritischen Focus , einer Lebensschnüffelei , durch , die Philip Weiss 1997 in The New York Times in einem glänzenden Essay sprachlich brilliant und inhaltlich fulminant auf das richtige Mass zurechtgerückt hatte .

Ludwig van Beethoven bleibt natürlich möchten wir fast sagen auch solch ein Daueropfer dieser wilden , ungebremsten Spekulationen .

In einem des wirklich wenigen überragenden deutschsprachigen Lehrbücher der medizin las ich nun mit Aufmerksamkeit eine Zusammenfassung , die logisch wie keine andere überzeugt :
Beethoven hatte einen Tinnitus .

Dies ist ein Symptom und keine eigene Krankheits .

Die beiden Autoren beschreiben dieses s e h r häufige Leiden der Bevölkerung sehr klar , so dass jeder Laie die Ausführungen schnell und gut verstehen kann .

Das Buch , das ich s e h r empfehle ist :

Arnold / Ganzer : Kompendium der H N O -Heilkund . Thiem - verlag , Stuttgart . ( ca. 55 Euro ) .

Herr Professor Arnold ist Direktor der HNO - Klinik des Klinikums links der Isar München ( gerade hoch ausgezeichnet ) und herr Professor Uwe ganzer war bis vor kurzem Direktor der Klinik für HNO in Düsseldorfs heinrich - heine - Universität . Diese Klinik hat eine lange , grosse Fachtradition .

Da das Symptom "Tinnitus" auch Ausdruck einer neurochirurgischen Grundkrankheit sein kann , denke ich , dass Siamak als ausgeiswener Fachmann der Neurochirurgie uns ggf. einige Hinweise und Erläuterungen geben kann .

Beste Grüsse ,

Frank
Ganong (30.10.2006, 18:28):
Liebe Forianer ,

es gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der meisten Musikliebhaber , sich auch mit den Krankheiten und deren Urdsachen von Komponisten ( und auch Interpretinnen und Interpretenm) ausgiebig zu befassen .

Dabei , wie wir dies im Falle Robert Schumann seit Jahren herauszuarbeiten versuchen , geht manchem Autor die Spekulationsliebe gepaart mit einem vouyeuritischen Focus , einer Lebensschnüffelei , durch , die Philip Weiss 1997 in The New York Times in einem glänzenden Essay sprachlich brilliant und inhaltlich fulminant auf das richtige Mass zurechtgerückt hatte .

Ludwig van Beethoven bleibt natürlich möchten wir fast sagen auch solch ein Daueropfer dieser wilden , ungebremsten Spekulationen .

In einem des wirklich wenigen überragenden deutschsprachigen Lehrbücher der medizin las ich nun mit Aufmerksamkeit eine Zusammenfassung , die logisch wie keine andere überzeugt :
Beethoven hatte einen Tinnitus .

Dies ist ein Symptom und keine eigene Krankheits .

Die beiden Autoren beschreiben dieses s e h r häufige Leiden der Bevölkerung sehr klar , so dass jeder Laie die Ausführungen schnell und gut verstehen kann .

Das Buch , das ich s e h r empfehle ist :

Arnold / Ganzer : Kompendium der H N O -Heilkund . Thiem - verlag , Stuttgart . ( ca. 55 Euro ) .

Herr Professor Arnold ist Direktor der HNO - Klinik des Klinikums links der Isar München ( gerade hoch ausgezeichnet ) und herr Professor Uwe ganzer war bis vor kurzem Direktor der Klinik für HNO in Düsseldorfs heinrich - heine - Universität . Diese Klinik hat eine lange , grosse Fachtradition .

Da das Symptom "Tinnitus" auch Ausdruck einer neurochirurgischen Grundkrankheit sein kann , denke ich , dass Siamak als ausgeiswener Fachmann der Neurochirurgie uns ggf. einige Hinweise und Erläuterungen geben kann .

Beste Grüsse ,

Frank