Fegt mich glatt jedesmal weg. Fantastische Aufnahme. Wie ich diesen jungen Dirigenten liebe (ich habe ihn auch schon mehrmals live gehört), so muss das!
Und noch ganz frisch, aber bei den Soloaufnahmen ganz oben wäre:
miclibs (12.12.2013, 19:12): An Farbigkeit ist aus den gespielten Schumann Quartetten kaum mehr rauszuholen. Der zerbrechliche und leise Kurtag passt da sehr gut rein.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ikxcwjgFL._SX450__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Amaryllis Quartett - Green Schumann - Streichquartett Nr. 1 a-moll op. 41 Nr. 1 (1842) Kurtag - Officium breve in memoriam Andreae Szervánsky op. 28 (für Streichquartett) Schumann - Streichquartett Nr. 3 A-Dur op. 41 Nr. 3 (1842)
Wooster (15.12.2013, 00:01): Alpha hat wohl auch keinen muttersprachlichen Korrekturleser. Die Sonate heißt auf englisch doch nicht "Storm", sondern "Tempest" (weil das Stück von Shakespeare so heißt)
miclibs (15.12.2013, 21:24): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41iiq3ibCYL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Bei Col Legno kann man sich die Lieder komplett anhören. Link zu Col Legno
Florestan (16.12.2013, 09:26): Aus der Vielzahl guter bis sehr guter Aufnahmen ragen für mich diese hervor:
Violinsonaten von York Bowen mit Chloe Hanslip und Cedric Tiberghien. Die beiden Interpreten leisten nicht nur wertvolle Arbeit darin, die Musik dieses überragenden britischen Komponisten bekannt zu machen, sondern liefern auch eine beispielhafte Interpretation ab.
Endlich legt Graham Johnson auch die Lieder von Pulenc vor, nachdem bereits die wichtigsten französischen Komponisten mit ihrem Liedschaffen veröffentlicht wurden. Einen Vorgeschmack hatte ich bereits im Sommer mit 2 Konzerten, bei denen Lieder von Poulenc und Britten in der teilweise gleichen Besetzung präsentiert wurden. Zwar gibt es durchaus hochrangige Konkurrenz (Martineau und Mitstreiter z.B.) aber Liedveröffentlicungen mit Johnson und meist von ihm protegierten Sängern sind immer etwas besonderes.
Mal keine Neuaufnahme einer Wagner-Oper, sondern Arrangements für 2 Klaviere. Dargeboten von dem nach meiner Ansicht besten Klavierduo weltweit. Alfred Pringsheim, der Schwiegervater von Thomas Mann präsentiert sich hier neben anderen als versierter Bearbeiter.
Florestan
Jeremias (16.12.2013, 15:37): Ich muss da echt lange überlegen, aber einige Highlights sind unter anderem diese hier:
Für 5 Solomusiker und Live-Elektronik 1. Saxophon/ Tuba 2. Oboe/Musette/Horn 3. Piano/ Cembalo 4. Elektrische/Steel Gitarre 5. Viola
Beeindruckendes fast 50-minütiges Werk der israelischen Komponistin Chaya Czernowin, welches sich dem Thema Wasser widmet in all seinen (Klang-)Ausprägungen. Über dem Werk liegt die Spannung des Konfliktes zwischen Palästina und Israel.
Manchmal höre ich ein bisschen Lachenmann und Ferneyhough. :)
Florestan (17.12.2013, 10:34): Original von nikolaus Original von Florestan ... http://www.hyperion-records.co.uk/jpegs/034571179919-3.png
Violinsonaten von York Bowen mit Chloe Hanslip und Cedric Tiberghien….
Florestan
Tiberghien oder Danny Driver wie auf dem Cover steht?
Danke, Nikolaus.
Na klar Danny Driver. Hatte zuvor die Violinsonaten von Szymanovsky mit Alina Ibragimova und Cedric Tiberghien in der Hand und hab dann den Pianisten verwechselt.
Sorry Florestan
nikolaus (18.12.2013, 23:34): Original von Florestan Hatte zuvor die Violinsonaten von Szymanovsky mit Alina Ibragimova und Cedric Tiberghien in der Hand und hab dann den Pianisten verwechselt.
Sorry Florestan
Keine Ursache! Diese Partnerschaft von Ibragimova und Tiberghien hatte ich im Kopf und war daher etwas verwirrt. Wie spielen sie denn Szymanovsky?
Nikolaus.
Florestan (19.12.2013, 10:56): Den Szymanowsky spielen die beiden ganz hervorragend. Nun mag ich aber das unaufdringliche Spiel von Frau Ibragimova sehr, und nach meiner Einschätzung bilden die beiden auch ein gelungenes Team. Bisher gefällt mir alles was ich von ihr kenne sehr. Leider habe ich vor einigen Jahren ein gemeinsames Konzert der beiden Musiker in Mönchengladbach verpasst, so dass ich noch keine Gelegenheit hatte sie live zu hören. Da es sich bei der CD um eher selten gespielte Sachen handelt, bietet sie eine willkommene Gelegenheit diese wunderbare Musik kennenzulernen.
LG Florestan
palestrina (23.12.2013, 21:42): Habe noch einen Anhang für 2013...
Cetay (inaktiv) (24.12.2013, 05:17): Bei der Platte des Jahres 2013 gibt es für mich überhaupt keine Dsikussion:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61RAh1pz87L._SL500_AA240_.jpg Telemann | Händel | Fasch; Ensemble l'OrnamentoGeorg Friedrich Händel; Triosonate für Blockflöte, Violine und Basso continuo F-Dur HWV 389 Johann Friedrich Fasch; Concerto für Oboe, Violine, Fagott & Basso continuo d-Moll FWV L:d6 Händel; Sonate für Violine und Basso continuo D-Dur HWV 371 Georg Philipp Telemann; Triosonate für Blockflöte, Violine und Basso Continuo a-Moll TWV 42:a4 Telemann; Triosonate für zwei Blockflöten und Basso continuo F-Dur TWV 42:F7 Telemann; Triosonate für Blockflöte, Diskantgambe und Basso continuo g-Moll TWV 42:g9 Händel; Aria Vo' far guerra aus Rinaldo HWV 7 Händel & W. Babell (ca. 1690-1723); Cembalokadenzen (Instrumentalbearbeitung: l'Ornamento)Ich habe dieses in inneren Zirkeln bestrenommierte Ensemble sn den letzten Jahren drei Mal lebendig gehört und gesehen und jedesmal gedacht: die müssen eine Platte machen. Dieses Jahr war es endlich so weit.