aiel (05.01.2021, 20:04): Hallo, ich denke darüber nach, mir einen Bluetooth-Kopfhörer zu kaufen. Den Kopfhörer will ich sozusagen mit der Hifi-Anlage "verbinden". Zunächst aber frage ich mich, wie die Stereoanlage ein Signal an diesen Kopfhörer senden kann. Nach meinen bisherigen Recherchen scheine ich einen Bluetooth-Sender zu brauchen, den ich in die Kopfhörer-Klinkenbuchse stecken muss. Bisher habe ich nur batteriebetriebene Sender entdeckt. Kennt jemand auch Sender mit Netzteil? Bin ich vielleicht auf dem falschen Weg und bräuchte ein völlig anderes Gerät für mein Vorhaben?
Viele Grüße Ronald
Philidor (05.01.2021, 20:15): Nach meinen bisherigen Recherchen scheine ich einen Bluetooth-Sender zu brauchen, den ich in die Kopfhörer-Klinkenbuchse stecken muss. Oder in "line out", je nach Auslegung. Bisher habe ich nur batteriebetriebene Sender entdeckt. Kennt jemand auch Sender mit Netzteil? Schau mal hier https://www.amazon.de/Unterst%C3%BCtzt-Digital-Analog-Audiokonverter-Einstellbarer-TV-Kopfh%C3%B6rer-Bluetooth-Lautsprecher/dp/B083MZCLZY/ref=sr_1_31?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=bluetooth+sender+f%C3%BCr+kopfh%C3%B6rer&qid=1609873966&sr=8-31
michael74 (05.01.2021, 20:49): Hallo, ...Den Kopfhörer will ich sozusagen mit der Hifi-Anlage "verbinden"....
Viele Grüße Ronald Hallo Roland,
da ich selber gerade darüber nachdenke ( oder der Anschaffung des HD 660s), kann man sich einen sender zulegen, oder man muss z.B. den NAD C368 der einen Sender schon integriert hat.
Sender. Top 4 Bluetooth Sender • Test & Vergleich 2020 • BT (bluetoothtest.de)
Welchen KH möchtest Du dir denn zulegen?
Gruß Michael.
aiel (05.01.2021, 20:58): Schau mal hier amazon.de/Unterst%C3%BCtzt-Dig…er&qid=1609873966&sr=8-31 Hm, als Input hat er nur Coaxial oder Optical. Eigentlich müsste ich Klinke brauchen.
aiel (05.01.2021, 21:02): Welchen KH möchtest Du dir denn zulegen? Ich wollte zunächst das Problem mit dem Sender lösen. Danach wollte ich nach einem Kopfhörer suchen.
Philidor (05.01.2021, 21:31): Hm, als Input hat er nur Coaxial oder Optical. Eigentlich müsste ich Klinke brauchen. Man müsste in der Anleitung lesen, ob die Kopfhörerbuchse als Input oder Output gedacht ist.
Es kommt halt drauf an, wo Du den Kopfhörer anschließen willst. Da ich den in die Geräte einbauten Kopfhörer-Miniverstärkern nicht so recht traue, fände ich die Verbindung per Line sogar recht charmant.
Gruß Philidor
:hello
aiel (06.01.2021, 06:33): Die Kopfhörerbuchse an meiner Anlage ist Output. Deshalb gehe ich davon aus, dass ich das Gerät nur dort anschließen kann und jenes Gerät einen Klinken-Input haben müsste. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. Beispielsweise so etwas:Transmitter Leider werden diese Geräte wohl nur mit Batterien/Akkus betrieben.
Philidor (06.01.2021, 07:31): Die Kopfhörerbuchse an meiner Anlage ist Output. Deshalb gehe ich davon aus, dass ich das Gerät nur dort anschließen kann und jenes Gerät einen Klinken-Input haben müsste. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. Wie gesagt: Das verlinkte Gerät hat auch einen Line-Eingang, so dass Du es auch mit dem "Line Out" Deiner Anlage verbinden kannst.
Die Kopfhörerbuchse bliebe frei, weil eventuell praktische wie optische Vorteile haben mag.
Gruß Philidor
:hello
aiel (06.01.2021, 08:13): Hm, ich frage mich, an welcher LineOut-Buchse ich das Gerät anschließen könnte. Allerdings habe ich auch noch eine Buchse für ein optisches Kabel. Damit könnte es klappen. Gerade habe ich nach Bluetooth-Kopfhörern recherchiert. Anscheinend gibt es keine Produkte mit Velourspolster.
Gruß Ronald
Philidor (06.01.2021, 08:27): Allerdings habe ich auch noch eine Buchse für ein optisches Kabel. Damit könnte es klappen. Ja. Jedenfalls hat das verlinkte Gerät einen optischen Eingang. Das bedeutet dann, dass Deine Quelle digitale Daten an den BlueTooth-Sender schickt. Der BlueTooth-Sender besorgt dann auch die D/A-Wandlung.
Das ist alles auch eine Qualitätsabwägung:
- Ist die Qualität am "Line Out" höher als am Kopfhörer-Ausgang? (Vermutlich ja) - Ist der D/A-Wandler im Sender schlechter als der im Gerät? (Vermutlich ebenfalls ja - wie viel Geld bleibt denn anteilig für den übrig, gemessen am Kaufpreis?)
Gruß Philidor
:hello
aiel (06.01.2021, 10:13): Danke schon mal für den Tipp. Immerhin bin ich jetzt einen Schritt weiter.
Gruß Ronald
michael74 (06.01.2021, 11:30): Oder sowas vielleicht:
Sennheiser BT T100 Bluetooth® Audio Transmitter - - Mit dem neuen Bluetooth®-Audiosender BT T100 von Sennheiser können Sie Ihre vorhandene Heimanlage ganz einfach aufrüsten, um die Freiheit und den Komfort von kabellosem Sound zu genießen.
Gruß Michael
Philidor (06.01.2021, 11:35): Cooles Gerät!
Woran ich Depp nicht gedacht habe: Da Strom über USB geliefert wird, kann man ja Netzbetrieb machen ... eine abschaltbare Steckdosenleiste wäre wohl schon sinnvoll.
Gruß Philidor
:hello
aiel (06.01.2021, 12:40): Oder sowas vielleicht:
Sennheiser BT T100 Bluetooth® Audio Transmitter - - Mit dem neuen Bluetooth®-Audiosender BT T100 von Sennheiser können Sie Ihre vorhandene Heimanlage ganz einfach aufrüsten, um die Freiheit und den Komfort von kabellosem Sound zu genießen. Eigentlich nicht schlecht, aber die Art der Stromversorgung gefällt mir nicht. Da braucht man dann noch einen Adapter. Ich hätte lieber ein richtiges Netzteil.
Guenther (06.01.2021, 14:01): Warum muß es denn überhaupt ein Bluetooth-Kopfhörer sein?
Ich habe so ein Ding (nur für den PC), aber mehr als einige wenige Meter vom Gerät entfernt ist halt Feierabend mit dem Empfang.
Wie wäre es mit einem Funk-Kopfhörer? Da gibt's auch preiswerte:
aiel (06.01.2021, 14:16): Ich habe einen Sennheiser HD 595 und einen RS120-Funkkopfhörer. Der RS120 ist für den Alltag (Hörbücher, Popmusik) prima. Die Polster sind nicht aus Kunststoff, sondern eher aus einer Art Schaumstoff und er ist angenehm zu tragen. Man kann den Kopfhörer sowohl auf der Ladestation laden, als auch die Akkus entnehmen und laden. Wenn der Ton zu leise ist schaltet der RS 120 bei manchen klassischen Stücken ab.
Den HD 595 ist sehr angenehm zu tragen. Wenn ich klassische Musik höre, lege ich mich immer auf die Couch. Manchmal ist hier das Kabel etwas hinderlich. :) Bisher überzeugt mich das Angebot von Bluetooth-Kopfhörern nicht. Häufig ist der Akku eingebaut und die Polster sind aus Kunststoff. Im Moment tendiere ich dazu nichts zu kaufen.
Philidor (06.01.2021, 14:47): Bisher überzeugt mich das Angebot von Bluetooth-Kopfhörern nicht. Häufig ist der Akku eingebaut und die Polster sind aus Kunststoff. Im Moment tendiere ich dazu nichts zu kaufen. Ist eine bis anderthalb Ligen oberhalb von Sennheiser HD 59x, aber hast Du mal Bowers & Wilkins PX 7 und PX 5 wireless gehört?
Bei Kopfhörern kann ich nur empfehlen, zu einem gut sortierten Fachhändler zu gehen. In dieser Preisklasse sollte der vielleicht auch nicht Sa*n oder Me*!a Ma4 heißen.
Hingehen, Probetragen, Probehören mit eigener Musik. Und das Ding mit dem Abstand einfach konkret ausprobieren. Tragekomfort geht nur live, und ob Dir die Klangcharakteristik gefällt, sagt Dir kein Testbericht.
Gruß Philidor
:hello
aiel (06.01.2021, 14:58): Danke für den Tipp. Preislich wäre er durchaus im Rahmen. In der Anleitung für den PX7 konnte ich keinen Hinweis finden, ob der Akku austauschbar ist. So etwas wäre mir schon wichtig. Natürlich wäre es sinnvoller, einen Kopfhörer beim Fachhändler in aller Ruhe auszuprobieren. Häufig haben solche Händler ein begrenztes Angebot. Theoretisch könnte ich mir auch mehrere Kopfhörer bestellen, vergleichen und wieder zurückschicken. Der Aufwand wäre mir aber zu hoch.
Bei einem Bang & Olufsen H7 scheint der Akku austauschbar zu sein. Ich werde erst einmal abwarten.
Gruß Ronald
aiel (09.01.2021, 11:23): Mittlerweile habe ich noch eine Alternative zum Bang & Olufsen gefunden: Teufel Mute BT. Den Akku dieses Kopfhörers kann ich selbst austauschen. Leider wird ein Ersatzakku im Teufelshop nicht angeboten. Der Kontakt mit Teufel ist nur per Telefon möglich, was ich sehr unpraktisch finde. Sie rufen allerdings auch zurück.
Gleichzeitig habe ich auch mal bei Sennheiser nachgefragt. Sennheiser hat innerhalb von zwei Stunden auf meine Mail geantwortet. Sennheiser würde den Akku eines Kopfhörers tauschen. Für den HD 450 BT würde das 59 Euro zuzüglich Versand kosten. Das ist natürlich eine zusätzliche Einnahmequelle für den Hersteller.
Auf Grund der schnellen Antwort würde ich lieber bei Sennheiser kaufen. Andererseits möchte ich Firmen unterstützen, die Produkte mit Akkus anbieten, die ich selbst wechseln kann. Somit wäre trotz der Hindernisse weiterhin der Teufel Mute BT mein Favorit.
satie (09.01.2021, 13:54): Was spricht gegen den H7? Der Akku ist laut Anleitung tauschbar. Aber gut, ich bin auch ein B&O-Fetischist...
aiel (09.01.2021, 15:54): Im Grunde spricht nur der Preis gegen den H7 im Vergleich zum Teufel. Mit Bang & Olufsen verbinde ich eine Luxusmarke, die viel Wert auf Design legt. Also dürfte der Preis auch wegen des Designs höher sein. Ich denke, dass mir auch ein 200 Euro Kopfhörer ausreicht.
aiel (16.01.2021, 13:23): Mittlerweile habe ich mir den Teufel Mute BT bestellt. Da es schon ein Nachfolgemodell gibt und dieses keinen Wechselakku hat, wollte ich lieber zuschlagen, bevor er vielleicht nicht mehr lieferbar ist.
Heute ist der Kopfhörer eingetroffen. Die Bluetooth-Funktion kann ich noch nicht testen, da mir noch der Adapter für die Anlage fehlt. Mit Kabel konnte ich ihn aber bereits ausprobieren und mein Eindruck ist positiv. Einen Kompromiss musste ich bei den Polstern eingehen, aber das war mir ja vorher schon klar.
+Wechselakku (für mich das K.O.-Kriterium) +Tragekomfort (leicht, sitzt gut) +Klang (scheint gut nach Außen abzuschirmen) +Preis (unter 300 Euro) +Kennzeichnung für Links/Rechts +Zubehör (z.B. Tasche zur Aufbewahrung, Klinkenkabel, USB-Ladekabel) +deutschsprachige Anleitung +Kauf per Rechnung (ein echter Kauf per Rechnung. Genau so, wie ich es mir als Verbraucher wünsche)
-keine Polster aus Velours
PixelPiet (14.08.2022, 10:56): Wenn ich unterwegs bin finde ich Bluetooth Kopfhörer sehr praktisch, aber in den eigenen vier Wänden verwende ich doch lieber Kabel. Darüber ist der Sound einfach mal noch ein Stück besser
Philidor (14.08.2022, 13:20): Hallo PixelPiet,
schön, dass Du da bist!
Volle Zustimmung zum Qualitätsunterschiwed via Kabel!
Und doch schätze ich die Bewegungsfreiheit, wenn ich sonntags morgens umgeben von Bach-Kantaten Frühstück mache, während meine Frau noch schläft ... (Bach-Kantaten sind nicht ganz ihr Ding, um das MIndeste zu sagen ...) ;) ... ein prima use case, wie man heute sagt ...
Viele Grüße Philidor
:hello
Joe Dvorak (16.08.2022, 09:43): Den Qualitaetsunterschied zwischen Kabel und BT kann man objektiv nicht wegleugnen. Selbst bei "HD"-BT ist die Uebertragungsrate niedriger als die Abtastrate bei CD. Subjektiv konnte ich allerdings im Blindtest (mit High-End-Equipment) keine Unterschiede zwischen BT und CD feststellen. Dafuer bietet die Zweiwegekommunikation bei BT ganz neue Moeglichkeiten. Der neuen In-Ohrs von Huawei haben drei kleine Mikrophone eigebaut. Damit nehmen sie von einem Testspektrum auf, was im Ohr ankommt, schicken es ans Smartphone zureuck, die App gleicht das mit dem Original ab und linearisiert dann den Frequenzgang.
Ich tendiere allerdings eher dazu, den Frequenzgang zu verbiegen. Bei meiner Streming-App kann man voellig frei parametrisieren, d.h. bei jeder beliebigen Frequenz eine beliebige Anhebung bis 12dB und eine beleibige Steilheit waehlen Ein kleiner Bauch von 150 - 400 Hz, eine leichte Delle um 1 kHz und eine flache Absenkung ab 16 kHz und es klingt -egal, ob ueber KH oder Lautsprecher gehoert wird- den beruehmten Ticken 'waermer' und 'runder' - ohne dass zigmal ein sauteures Kabel gewechselt wurde. Das fuehrt nun aber vom Thema Bluetooth-Kopfhörer an Stereoanlage verwenden weg...
xarddam (16.08.2022, 11:37): bei jeder beliebigen Frequenz eine beliebige Anhebung bis 12dB und eine beleibige Steilheit waehlen Ein kleiner Bauch von 150 - 400 Hz, eine leichte Delle um 1 kHz und eine flache Absenkung ab 16 kHz und es klingt -egal, ob ueber KH oder Lautsprecher gehoert wird- den beruehmten Ticken 'waermer' und 'runder' das ist interresant. WWie wählst Du "beliebige" Frequenzen zum bis zu 12 dB anheben aus ? Und was ist eine beliebige Steilheit ?
Joe Dvorak (17.08.2022, 02:55): So wie bei einem parametischen Equalizer. Wahl der Einsatzfreqenz, der Anhebung/Absekung und der Bandbreite (die die 'Steilheit' der Glockenkurve bestimmt) ueber virtuelle Drehregler. Beliebig meint nicht 'beliebig viele', sondern dass man nicht wie bei einem grafischen Equalizer an feste Einsatzfrequenzen und Bandbreiten gebunden ist. Es gibt 6 Regelbereiche, wobei der tiefste und der hoechste Bereich einseitig, d.h. nur zu tieferen bzw. hoeheren Frequenzen hin wirken.
xarddam (17.08.2022, 08:35): OK. Ich versteh jetzt was Du meinst Die alten Equilizer,die manche früher an ihre Verstärker anschlossen, sind mir schonh ein Begriff. ichatte nie so ein Teil. Aber gute Audioeditoren haben ja auch einen Equilizer, der die von Dir beschriebenen Funktionen ausführen kann. Ich habe hier Audacity und da geht das (glaube ich) auch.
PixelPiet (19.08.2022, 13:21): Hier mit meinen Pioneer SE-MS7BT-K , funktioniert das auch ohne Problem, das sind die Kopfhörer
https://www.kopfhoerer.com/pioneer/se-ms7bt-k/
MichaelWalter (28.08.2022, 17:36): Die Pioneer SE-MS7BT-K sind wirklich gut, habe die gleichen
Donaldist (14.09.2022, 13:14): Guten Tag, mein erster Beitrag als lange still Mitlesender. Bluetooth habe ich (als bekennender Kabler) immer gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Nachdem mir mein Sohn vor einiger Zeit mal seine großen BT Hörer auf die Ohren gezwungen hat, habe ich das ein wenig relativiert. Was da mit den "neuen" Codecs geleistet wird ist schon recht bemerkenswert. Persönlich setze ich meinen relativ neuen und preisgünstigen BT Hörer ausschließlich in den frühen Morgenstunden ein. Als greisenhafter Bettflüchter schone ich damit den Schlaf von Frau und Dackel. Kein Geraschel mit Kabel und Klinkenstecker und durchaus gut. Kurze Anmerkung, ich nutze ein Android Smartphone und eine Software des Kopfhörerherstellers, die LDAC unterstützt. Wie es in der Apple Welt klingt kann ich nicht beurteilen. So, ich hoffe dass mein erster Beitrag für den ein oder anderen lesenswert ist. Bis bald.
Joe Dvorak (17.09.2022, 11:29): Hallo Donaldist,
fuer mich war der Beitrag lesenswert. Ich war aus klanglichen Gruenden auch ein Langsam-Konverter von LP zu CD, von CD zum Streaming und von Kabel zu BT. Aber heutzutage gibt sich das klanglich nichts mehr und das Ritual des "Auflegens" um mich in "Hoersitzungs-Stimmung" zu bringen wurde -wenigstens zur angemessenen Tageszeit- durch das Ritual des "Einschenkens" ersetzt.
Herzlich willkommen und viel Freude hier im Forum! :hello
Donaldist (17.09.2022, 11:49): Ich habe ja inzwischen die 70 vollendet. Manchmal mache ich mir schon Gedanken über Hörgewohnheiten. Die Versuchung beim Streamen übermäßig viel zu hüpfen ist schon groß. Andererseits ist natürlich die leichte Verfügbarkeit ein Segen, kein Fluch. Das, was man physisch haben will kauft man nach wie vor bzw. hat es. Das Gute aus vielen Welten. Irgendwie.. Und was die technische Weiterentwicklung betrifft. Auch das ist doch kein Nachteil. Vom HighEnd habe ich mich lange verabschiedet. Das stand bei mir, in den wilden Jahren, der Musik meist im Weg. Also weg damit. Und die Qualität, die man mit recht bescheidenem Aufwand heute zur Verfügung hat hätte vor zwei Jahrzehnten ein Vermögen gekostet. So, mal wieder vom Hölzken aufs Stöksken. Sorry.
Joe Dvorak (18.08.2024, 12:24): Was spricht gegen den H7? Der Akku ist laut Anleitung tauschbar. Aber gut, ich bin auch ein B&O-Fetischist... Mit Bang & Olufsen verbinde ich eine Luxusmarke, die viel Wert auf Design legt. Also dürfte der Preis auch wegen des Designs höher sein. Ich denke, dass mir auch ein 200 Euro Kopfhörer ausreicht.
Dann will ich den Fetisch mal bedienen - ganz gründlich. Ich habe mir den H95 schenken lassen. Das Teil ist nicht ganz billig, aber gemessen an der Zeit, die ich in dieses Hobby stecke, wäre sparen am Klang fehl am Platz. Die Marke steht im Ruf, unnötigen Luxus zu bieten (siehe Zitat). Wenn man unter Design nicht nur das Aussehen, sondern auch die Materialauswahl versteht, dann ist da schon reichlich was ins Budget geflossen. Die Polster sind aus echtem Lammleder - also nichts für Veganer - und mit Formgedächtnispolymer gefüllt. Der Bügel ist mit Rindsleder bezogen, ansonsten gibt es Aluminium und Stoff - Plastik sucht man vergebens. Ich habe nichts gegen hochwertiges Design, solange der Klang und der Tragekomfort nicht darunter leiden. Dass gerade dort, wo Hautkontakt besteht, echtes Leder verwendet wird, dürfte kaum ein Zufall sein, aber macht Aluminium die Teile nicht unnötig schwer? Nein, die Dinger sitzen wie maßgeschneidert und man spürt praktisch nichts - auch nach Stunden. Eine Warnung muss ich allerdings aussprechen. Ich bin nicht gerade ein Dickschädel, weder metaphorisch noch physisch, aber ich musste die Innenbügel komplett herausziehen, damit mein Ohrläppchen in die Schale passt. Manch großer Zeitgenosse dürfte da Probleme bekommen. Die Paarung mit den Endgeraten dauert Sekunden und die Bedienung ist intuitiv. Besonders gut gefallen mir die großen in die Muschel eingelassenen Drehregler für Lautstärke und ANC.
Damit sind wir beim zweitwichtigsten nach dem Klang, der Geräuschunterdrückung. Ich habe einige Kritiken gelesen, die von "nicht auf der Höhe der Zeit" bis "unbrauchbar" reichen. Glaubt das nicht, was hier geboten wird, ist der absolute Hammer. Die Hörer dämmen so gut, dass sie auch ohne ANC schon einen Großteil der Außengeräusche ausblenden, aber auf der höchsten Stufe hört man praktisch gar nichts mehr. Selst wenn die Dame des Hauses mal wieder einen ihrer Lieferanten am Telefon zusammenfaltet, hört man zwar, dass da etwas ist, aber mit meinen Bose 35QC II konnte ich jedes Wort lautstark verstehen. Das ist ein Unterschied wie Bibliothek und Eckkneipe.
Und der Klang? In den Höhen schenken sich die beiden nichts, der Bose wirkt oben herum ein wenig brillanter. Der Beoplay ist in den Mitten etwas feiner, die Ereignisse sind besser aufgefächert, vor allem Stimmen sind einnehmender, und in den Bässen geht er unglaublich tief, ohne zu wummern, ist dort aber nicht so agil wie der Bose. Es ist bekannt, dass die Amis mit psychoakustischen Tricks nachhelfen, aber ich habe mich so an deren Hausklang gewöhnt, dass mir das als Manko erschien. Allerdings nur so lange, bis ich die bei meinem Stromanbieter integrierte B&O_Sound Software (eine Eigenentwicklung der Dänen) einschaltete. Himmel! Das bringt eine dramatische Verbesserung in allen Bereichen: Räumlichkeit, Transparenz, Brillanz, 'Emotionalität' und ... Agilität in den Bässen! Ja, ich höre die warnenden Stimmen der Puristen. Das sind mit Sicherheit nur Showeffekte, die kurz beeindrucken und dann schnell ermüden. Puristkuchen! Ich hörte stundenlang damit und wurde nicht müde, weiter zu hören. Natürlich musste ich ausprobieren, was diese Software mit dem Bose macht, und da tritt tatsächlich der Effekt auf, dass der Klang verbessert erscheint, aber künstlich und in den Höhen schrill. Alles richtig gemacht also. Der H95 mit der passenden Software ist ein absoluter Gewinn und sein nicht kleines Geld wert.
Nicolas_Aine (18.08.2024, 12:37): Selst wenn die Dame des Hauses mal wieder einen ihrer Lieferanten am Telefon zusammenfaltet, hört man zwar, dass da etwas ist, aber mit meinen Bose LS-35 konnte ich jedes Wort lautstark verstehen. Das ist ein Unterschied wie Bibliothek und Eckkneipe. und das will in China was heißen :ignore kenne das nur zu gut von meiner Schwiegermutter.
Joe Dvorak (18.08.2024, 15:03): :D :D
Einem Chinaffinen muss man nicht erklären, warum hier ein Antischallsystem der absoluten Spitzenklasse zwingend erforderlich ist. Der Objektivität halber sollte ich erwähnen, dass der Vergleich etwas hinkt, da der Bose QC35 II (LS-35 war ein Schreibfehler, ist korrigiert) drei Jahre vor dem Beoplay HC95 herauskam und es bei Bose inzwischen den dritten Nachfolger gibt. Dessen Geräuschunterdrückung kann durchaus auf einer Höhe sein. Dass sie viel besser ist, kann ich mir kaum vorstellen, denn ein ANC, das so schnell ist, dass es brüllende Babys, Ehefrauen oder Schwiegermütter unterdrückt, scheint unmöglich zu sein.
Joe Dvorak (20.07.2025, 09:01): Da über der Provinz gerade ein Taifun tobt und es nicht ratsam ist, rauszugehen, verbringe ich den Sonntagnachmittag gemütlich zu Hause. Ich nehme mir daher Zeit, um über meine neueste Anschaffung zu berichten. Dass ich ein echter Musik-Maniac bin, erkennt man schon an der Zahl der Geräte, die zur Wiedergabe bereitstehen. Im Wohnzimmer steht eine große Hifi-Anlage, im Schlafzimmer ein kleines Bluetooth-betriebenes Subwoofer-Satellitensystem, für ungestörten Heimgenuss gibt es einen Hybrid-Überohrkopfhörer (Analog/Bluetooth) und für unterwegs einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher sowie Bluetooth-In-Ohr-Hörer. Letztere sind mir unlängst im Urlaub abhanden gekommen. Das Ladekästchen fiel runter, einer der Hörer sprang heraus, rollte weg und blieb trotz intensiver Suche unauffindbar.
Als Nutzer eines Schlaufons von Huawei fiel die Wahl auf die markeneigenen Flaggschiffe, FreeBuds Pro 4. Zwar sollen die Topmodelle von Sony und Noble Audio noch fünf Klangprozente mehr rauskitzeln, aber das notorische Problem, dass ich wegen der Great Firewall kein Google Play nutzen kann und somit die Apps der Fremdhersteller nicht verwendbar sind, machte die Entscheidung leicht. Zudem erlaubt das die Nutzung des proprietären L2HC, das theoretisch Hi-Res verlustfrei übertragen kann. Der Maniac weiß freilich, dass die genaue Passung viel entscheidender für die Klangqualität ist. Das wird herstellerseitig unterstützt, indem gleich sieben verschiedene Pads mitgeliefert werden (vier aus Silikon und drei aus Formgedächtnispolymer) samt einer Software, die anhand der eingebauten Mikrofone den Sitz überprüft. Der Klang ist unglaublich: agil (im Fachjargon: "schnell"), detailreich bis zum Abwinken, bass-stark, homogen, farbenreich und mit einer echten räumlichen Staffelung, die – klar – mehr breit als tief ist. Per App können Anpassungen vorgenommen werden und die Spezial-Voreinstellung "Classical" bringt tatsächlich noch etwas Raumtiefe hinein. Bei Instrumentalmusik geht das ohne Kompromisse, während man bei Vokalmusik mit einer unerwünschten Verschärfung von Sibilanten bezahlt. Stark ist die Loudness-Funktion. Früher hatten konventionelle Verstärker diesen Knopf, mit dem man eine gehörrichtige Anpassung des Bass- und Höhenpegels vornehmen konnte, um die unterschiedliche Empfindlichkeit der Ohren bei unterschiedlichen Lautstärken auszugleichen. Das ging freilich nur pauschal in Abhängigkeit von der Stellung des Lautstärkereglers. Die Pro4 messen über die Mikrofone ständig den Pegel, der im Ohr ankommt, und führen die Korrektur dynamisch in Echtzeit durch. Das ANC (Störschallunterdrückung) ist vom Feinsten, auch wenn es gegen Ehefrauen im Furienmodus nicht ganz ankommt.
Der Oberhammer ist aber die Simultandolmetscher-Funktion. Wenn man sich vor Augen hält, welchen Unsinn Übersetzungsmaschinen noch vor zehn Jahren ausgespuckt haben und wie KIs heute quasi in Echtzeit fehlerfrei aus dem Mandarin oder Kantonesischen übersetzen, dann ist es kaum vorstellbar, wohin das in den nächsten Jahren führen wird. Der Job des Dolmetschers wird jedenfalls weitgehend aussterben. Irgendwie bin ich ganz froh, im Popcorn-Alter zu sein, in dem man sich die irren politischen, gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen wie einen spannenden Film anschauen kann - und es hinsichtlich der eigenen Betroffenheit hält wie der Protagonist von Hang Kangs Roman Die Vegetarierin (Aufbau Verlag, Berlin, 2016, S. 124): "Plötzlich hatte er das Gefühl, ein alter Mann zu sein, der alles erlebt hatte und nichts bereute, selbst wenn er jetzt sterben sollte."
Joe Dvorak (22.07.2025, 09:20): Noch ein Nachtrag: Die Zeiten, in denen man bei EQ-Voreinstellungen an grotesk verbogene Frequenzgänge dachte, sind vorbei. Auch die DSP-Technologie bleibt nicht stehen. Nach dem überraschend positiven Ergebnis mit der "Classical"-Einstellung habe ich weitere ausprobiert und finde die "HiFi-Live"-Einstellung, die einen More immersive live sound verspricht, absolut großartig. Es klingt "größer" und "wärmer", ohne dass die räumliche Verteilung aufgebläht oder der Frequenzgang verzerrt wird. Mein erster Gedanke war: Das klingt wie von Vakuum-Röhren. Huawei hat keine Details zum Algorithmus offengelegt, aber in einer Forendiskussion wurde meine Vermutung, hier würden harmonische Verzerrungen hinzugefügt, von anderen Nutzern geteilt. Es ist bekannt, dass Klirr zweiter Ordnung zu dem von Nutzern als warm, organisch und "musikalisch" empfundenen Klangbild von Röhren-Equipment beiträgt. Weiter wird eine leichte Dynamikkompression vermutet. Eigentlich ist das ein rotes Tuch, wenn damit alles lauter gemacht wird, aber ein Segen, wenn subtile Anpassungen bei ganz leisen Passagen vorgenommen werden. Eine leichte Anhebung des Präsenzbereichs im Frequenzgang soll ebenso einen Beitrag leisten, wie das vorsichtige Hinzufügen von Hall. Aber wie auch immer es letzten Endes gemacht wird, das Ergebnis überzeugt, weil das Klangbild natürlich bleibt, aber alles einfach – wie versprochen – eindringlicher und involvierender wirkt, ohne dass das mit irgendwelchen unangenehmen Nebeneffekten verbunden ist. Ich bin mir sicher, dass Apps dieser Art bald unabhängig vom Endgerät nutzbar sein werden. In naher Zukunft muss man als Röhren-Maniac kein Vermögen mehr in Hardware stecken, weil DSPs den Klang perfekt emulieren werden.
Joe Dvorak (02.08.2025, 03:47): Aber wie auch immer es letzten Endes gemacht wird, das Ergebnis überzeugt, weil das Klangbild natürlich bleibt, aber alles einfach – wie versprochen – eindringlicher und involvierender wirkt, ohne dass das mit irgendwelchen unangenehmen Nebeneffekten verbunden ist. Ich bin mir sicher, dass Apps dieser Art bald unabhängig vom Endgerät nutzbar sein werden. Und da ist sie schon - allerdings bei meinem Stromanbieter (Kugou) integriert. Sie nennt sich Flagship Hifi Analogue Sound und verspricht die Simulation der Klangcharakteristik von hochauflösenden Decodern, also mehr Transparenz und Detailreichtum. Und genau dieser Effekt tritt auf - als ob ein dünner Schleier zwischen den Lautsprechern und dem Hörer entfernt wird. Und das betrifft nicht nur den Klang, sondern auch die emotionale Distanz. Mit ziemlicher Sicherheit wird hier mit harmonischen Verzerrungen und Frequenzgang-Manipulationen gearbeitet - die Zunahme an Klangfarben wird mit leichten Verfärbungen erkauft, aber das fällt nicht ins Gewicht. Auf der Sollseite steht jedoch ein leichter Verlust an räumlicher Präzision. Testobjekt ist das Album Islands von den Flower Kings. Die beiden Sänger, die im Normalmodus trennscharf auf ihren Positionen festgenagelt sind, stehen sich mit zugeschalteter App etwas im Weg herum, und das Saxophon, das vorher sauber mittig platziert war, tendiert mal zur einen und mal zur anderen Seite. Aber das wird durch die viel beschworene Zunahme an "Musikalität" der Wiedergabe weit mehr als aufgewogen. Will man allerdings ein Streichquartett analytisch hören, ist dieser Verlust an Ortbarkeit möglicherweise nicht so einfach hinnehmbar. In dieser Hinsicht maßstabsetzend soll der 2022 Remaster des Beethoven-Zyklus mit dem Budapest String Quartet sein. Und ja, die Musiker, die im Original sehr weit auseinandergezogen sind, sodass man jedem Instrument besonders leicht folgen kann, rücken sich mit zugeschalteter App etwas auf die Pelle, weil sie alle ein wenig fetter werden, aber sie rücken auch mir auf die Pelle, indem sie mich mehr einnehmend in die Musik hineinziehen. Es ist auch festzustellen, dass eine gewisse Schrillheit des Originals von der App weggerundet wird, ohne das Brillanz verloren geht. Sehr schön. Die "Analog"-Simulation ist unterm Strich dem unbearbeitet geströmten File klar vorzuziehen.
Joe Dvorak (31.08.2025, 09:13): Ich bin mir sicher, dass Apps dieser Art bald unabhängig vom Endgerät nutzbar sein werden. In naher Zukunft muss man als Röhren-Maniac kein Vermögen mehr in Hardware stecken, weil DSPs den Klang perfekt emulieren werden. Hier ist eine kleine Korrektur fällig, um zu vermeiden, dass jemand, der sich mit digitaler Röhrenklangsimulation auskennt und sich auf diese Seite verirrt, vor Lachen vom Stuhl fällt. Nach etwas Ermittlungsarbeit fand ich heraus, dass die nahe Zukunft schon vor ein paar Jahrzehnten begonnen hat. :ignore Und da ist sie schon - allerdings bei meinem Stromanbieter (Kugou) integriert. Sie nennt sich Flagship Hifi Analogue Sound (...) Die App, die ich bei meinem Anbieter gefunden habe, ist keineswegs die erste in seinem Programm – ich habe nur nicht geschnallt, dass ich auf der Vorschauseite bin, wo nur die neuesten Klangprozessoren angezeigt werden, und dass auf der Hauptseite Dutzende weitere zu finden sind. Für Verfechter der reinen HiFi-Lehre ein Albtraum, für Klanggourmets, die hören wollen, wie es gefällt, das reinste Paradies.
Joe Dvorak (11.10.2025, 07:48): Neues von Joes Abenteuern in der Welt der digitalen Klangprozessoren (DSP). Der SPL Goldmike ist ein Mikrofonvorverstärker, der für den Einsatz im Aufnahmestudio konzipiert ist. Vakuum-Elektronenröhren und eine Schaltung, welche die generierten harmonischen Oberwellen hervorhebt, sollen für einen seidigen Sound sorgen, die Artikulation verbessern, Details mehr hervorheben, und für ein ausgedehnteres Klangbild sorgen. Was bei der Aufnahme recht ist, sollte bei der Wiedergabe billig sein, und es gibt bei meinem Stromanbieter einen DSP, der den Klang des Goldmike simulieren will. In der Tat zeigen sich insbesondere bei Kammermusik die versprochenen Effekte, ohne dass Homogenität und Natürlichkeit darunter leiden. Bei Orchestermusik wirkt sich das erst recht positiv aus, weil das satte Bassfundament für mehr Volumen und damit Realismus sorgt. Man bezahlt dieses sehr einnehmende und emotional anspringende Klangbild mit einem verschmerzbaren Verlust an Durchzeichnung und Ortungsschärfe. Weniger gut funktioniert dieser DSP-Effekt dagegen bei Metal, Techno/Trance und anderer rhythmusbetonter und tieftonlastiger Musik. Zumindest auf der großen Anlage im Wohnzimmer. Da wird der Bass unangenehm wummerig, wirkt aufgesetzt, und die Musik erscheint wie ausgebremst. Bei der kleinen Zweitanlage ist der Effekt umgekehrt, da gewinnt das sonst etwas flache Klangbild deutlich an Lebendigkeit. Bleiben noch die Kopfhörer zum Test. Bei den In-Ears würde Goldmike die mit der hauseigenen App gelieferten DSPs locker schlagen, wenn nur der vorlaute Bass nicht wäre. Aber da die Hörer-App einen frei einstellbaren Equalizer hat, kann gegengesteuert werden und somit der immersive Sound des Goldenen Mikrofons auch direkt im Ohr genossen werden. Bei den Über-Ohr-Hörern ist das eigene DSP dagegen unübertreffbar. Fazit: SPL Goldmike ist voreingestellt, wird bei genannten Stilen im Wohnzimmer durch das weiter oben beschriebene Flagship Hifi Analogue abgelöst oder ganz abgestellt (bei Club/Dance/Tech bringt kein DSP irgendeine Verbesserung) - letzeres erfolgt auch unabhängig vom Musikstil beim Gebrauch der 'richtigen' Kopfhörer.