Bruch, Max, 1838-1920: „Schottische Fantasie“ Op.46

Engelbert (21.07.2006, 14:14):
Das Sinfoniekonzert im Spiegel seiner Region
SCHOTTLAND


MAX BRUCH
Fantasie für Violine mit Orchester und Harfe

Es-Dur, Op. 46
Entstanden: 1880
Dauer: ca. 30,00’

Max Bruch schuf die „Schottische Fantasie“ anlässlich seines Aufenthaltes in Liverpool. In der Zeit von 1878-1883 leitete er dort die „Philharmonic Society“. Der Komponist hatte eine Vorliebe für Folklore, die er in seinen Kompositionen unterbrachte. Das Opus 46 besteht aus 5 Sätzen, bei denen Introduction und Adago nahtlos ineinander übergehen. Allegro und Andante sostenuto sind die Tempobezeichnung für die mittleren Sätze, während das Finale mit einem Allegro guerriero ausklingt. Bruch verarbeitet die Weise eines alten Barden ebenso wie Liebeslieder und Kriegsgesänge. Das reizvolle romantische Werk steht in der Publikumsgunst hinter dem Violinkonzert op. 26 zurück.




Engelbert Brightens
Rachmaninov (21.07.2006, 17:27):
Die Schottische Fantasie mag ich, obwohl ich sie eher seltener höre als das Violinenkonzert Op.26.

Obwohl man es ihm vielleicht nicht zurtrauen mag gelang Jascha Heifetz eine sehr bewegende Einspielung der Fanatsie.
Ganong (11.08.2006, 16:32):
Dank für den einleitenbden beitrag . Vor allem , weil dieses Werk s e h r unterschätzt und vernachlässigt wird .

N e b e n ( der nicht mehr erhältlichen ) Aufnahme mit Michael rabin ist die mit Jascha Heifetz geradezu ein beispiel dafür , wie es einem ganz Grossen in seiner Interpretation gelungen ist , jede Romantikschmacht beiseite zu lassen .

Für mich d i e Aufnahme des Werkes .

Grüsse , Frank
sound67 (23.08.2006, 14:03):
Als Einspielung würde ich diese empfehlen:



Sowohl aus interpretatorischen (hochvirtuos, aber weder kratzig (Heifetz) noch kitschig (Perlman/Mehta)) als auch aus Gründen der Zusammenstellung und des hervorragenden Klangs.

Neben der Bruch-Komposition enthält die CD noch die sehr schöne "Pibroch-Suite" von Alexander Mackenzie und weitere von Schottland inspirierte Violinwerke.

Gruß, Thomas
Rachmaninov (23.08.2006, 14:30):
@Thomas,

ich erinnere mich eine sehr positive Besprchung dieser Aufnahme.

Die Zusammenstellung klingt interessant vor allem durch die anderen Werke.

Danke für die "Erinnerung" :)
Engelbert (21.07.2006, 14:14):
Das Sinfoniekonzert im Spiegel seiner Region
SCHOTTLAND


MAX BRUCH
Fantasie für Violine mit Orchester und Harfe

Es-Dur, Op. 46
Entstanden: 1880
Dauer: ca. 30,00’

Max Bruch schuf die „Schottische Fantasie“ anlässlich seines Aufenthaltes in Liverpool. In der Zeit von 1878-1883 leitete er dort die „Philharmonic Society“. Der Komponist hatte eine Vorliebe für Folklore, die er in seinen Kompositionen unterbrachte. Das Opus 46 besteht aus 5 Sätzen, bei denen Introduction und Adago nahtlos ineinander übergehen. Allegro und Andante sostenuto sind die Tempobezeichnung für die mittleren Sätze, während das Finale mit einem Allegro guerriero ausklingt. Bruch verarbeitet die Weise eines alten Barden ebenso wie Liebeslieder und Kriegsgesänge. Das reizvolle romantische Werk steht in der Publikumsgunst hinter dem Violinkonzert op. 26 zurück.




Engelbert Brightens
Rachmaninov (21.07.2006, 17:27):
Die Schottische Fantasie mag ich, obwohl ich sie eher seltener höre als das Violinenkonzert Op.26.

Obwohl man es ihm vielleicht nicht zurtrauen mag gelang Jascha Heifetz eine sehr bewegende Einspielung der Fanatsie.
Ganong (11.08.2006, 16:32):
Dank für den einleitenbden beitrag . Vor allem , weil dieses Werk s e h r unterschätzt und vernachlässigt wird .

N e b e n ( der nicht mehr erhältlichen ) Aufnahme mit Michael rabin ist die mit Jascha Heifetz geradezu ein beispiel dafür , wie es einem ganz Grossen in seiner Interpretation gelungen ist , jede Romantikschmacht beiseite zu lassen .

Für mich d i e Aufnahme des Werkes .

Grüsse , Frank
sound67 (23.08.2006, 14:03):
Als Einspielung würde ich diese empfehlen:



Sowohl aus interpretatorischen (hochvirtuos, aber weder kratzig (Heifetz) noch kitschig (Perlman/Mehta)) als auch aus Gründen der Zusammenstellung und des hervorragenden Klangs.

Neben der Bruch-Komposition enthält die CD noch die sehr schöne "Pibroch-Suite" von Alexander Mackenzie und weitere von Schottland inspirierte Violinwerke.

Gruß, Thomas
Rachmaninov (23.08.2006, 14:30):
@Thomas,

ich erinnere mich eine sehr positive Besprchung dieser Aufnahme.

Die Zusammenstellung klingt interessant vor allem durch die anderen Werke.

Danke für die "Erinnerung" :)