ab (04.06.2006, 22:32): Wer Chopins 19 Walzer einmal ganz anders hören möchet, sollte sich die Aufnahme von Antonio Victorino D'Almeida (Extraplatte) anhören! Dieser portogisische Kino-Regisseur, Autor und Pianist rückt diese Werke überzeugend in Saloon-Nähe. Das sollte man einmal gehört haben!
Zelenka (04.06.2006, 22:51): Original von ab Wer Chopins 19 Walzer einmal ganz anders hören möchet, sollte sich die Aufnahme von Antonio Victorino D'Almeida (Extraplatte) anhören! Dieser portogisische Kino-Regisseur, Autor und Pianist rückt diese Werke überzeugend in Saloon-Nähe. Das sollte man einmal gehört haben!
Saloon (wie im Wilden Westen)? Klingt interessant. Leider will mein Computer die Hörbeispiele bei amazon.de nicht spielen. Er verlangt Updates, die es dann nicht gibt.
Gruß,
Zelenka
ab (04.06.2006, 23:44): richtig, eher herber Saloon als parfümierter Salon!
Ganong (05.06.2006, 18:49): Lieber ab , lieber Zelenka ,
damit ist ein Grundproblem aller Chopininterpretationen mit einem Satz an einem sicherlich nicht ungewagten Beispiel aufgezeigt worden ! So ist es aber zutreffend . Es ist schon immer mehr als ärgerlich ( gewesen ) , wie Chopin selbst stets in diese Salonsüsse gerückt und hineingedrückt worden ist .
Die ist auch objektiv falsch ! ( wie viele der Vorurteile über ihn , seine Persönlichkeit , sein Klavierspiel , sein verhältnis zu anderen menschen - insbesondere Frauen - .
Viele Grüsse und Dank für diesen Tip(p9 !
Frank
ab (05.06.2006, 20:57): Original von Ganong damit ist ein Grundproblem aller Chopininterpretationen mit einem Satz ... aufgezeigt worden ! So ist es aber zutreffend . Es ist schon immer mehr als ärgerlich ( gewesen ) , wie Chopin selbst stets in diese Salonsüsse gerückt und hineingedrückt worden ist . Die ist auch objektiv falsch !
Pafümierter Salonkitsch war mir persönlich immer schon ein Gräuel. Schön daher, eindlich einmal zu lesen, dass dies auch kritisch gesehen wird!
ab (04.06.2006, 22:32): Wer Chopins 19 Walzer einmal ganz anders hören möchet, sollte sich die Aufnahme von Antonio Victorino D'Almeida (Extraplatte) anhören! Dieser portogisische Kino-Regisseur, Autor und Pianist rückt diese Werke überzeugend in Saloon-Nähe. Das sollte man einmal gehört haben!
Zelenka (04.06.2006, 22:51): Original von ab Wer Chopins 19 Walzer einmal ganz anders hören möchet, sollte sich die Aufnahme von Antonio Victorino D'Almeida (Extraplatte) anhören! Dieser portogisische Kino-Regisseur, Autor und Pianist rückt diese Werke überzeugend in Saloon-Nähe. Das sollte man einmal gehört haben!
Saloon (wie im Wilden Westen)? Klingt interessant. Leider will mein Computer die Hörbeispiele bei amazon.de nicht spielen. Er verlangt Updates, die es dann nicht gibt.
Gruß,
Zelenka
ab (04.06.2006, 23:44): richtig, eher herber Saloon als parfümierter Salon!
Ganong (05.06.2006, 18:49): Lieber ab , lieber Zelenka ,
damit ist ein Grundproblem aller Chopininterpretationen mit einem Satz an einem sicherlich nicht ungewagten Beispiel aufgezeigt worden ! So ist es aber zutreffend . Es ist schon immer mehr als ärgerlich ( gewesen ) , wie Chopin selbst stets in diese Salonsüsse gerückt und hineingedrückt worden ist .
Die ist auch objektiv falsch ! ( wie viele der Vorurteile über ihn , seine Persönlichkeit , sein Klavierspiel , sein verhältnis zu anderen menschen - insbesondere Frauen - .
Viele Grüsse und Dank für diesen Tip(p9 !
Frank
ab (05.06.2006, 20:57): Original von Ganong damit ist ein Grundproblem aller Chopininterpretationen mit einem Satz ... aufgezeigt worden ! So ist es aber zutreffend . Es ist schon immer mehr als ärgerlich ( gewesen ) , wie Chopin selbst stets in diese Salonsüsse gerückt und hineingedrückt worden ist . Die ist auch objektiv falsch !
Pafümierter Salonkitsch war mir persönlich immer schon ein Gräuel. Schön daher, eindlich einmal zu lesen, dass dies auch kritisch gesehen wird!
daniel5993 (10.03.2009, 19:40): Original von ab Original von daniel5993
Ganz hoch im Kurs stehen bei mir Ashkenazy (Decca) und Arrau (Philips). Sie spielen die Walzer Grundverschieden aber beide brilliant. Mag sein, dass ich Lipatti ein wenig unrecht tue, aber der Klang der Aufnahme hat mich erschaudern lassen und gerade bei den Klanggewaltigen Walzern von Chopin, sollte auch der Klang stimmen.
Abend ab,
vor Jahren dazu in diesem Forum bereits folgendes geschrieben
Dieser Thréad hat mich auf die Aufnahmen der Walzer mit Alfred Cortot aufmerksam werden lassen, welche ich nicht dem parfümierten Saloon, sondern eher dem herben Saloon zuordnen würde (obwohl Cortot auch zeitweise seine "weiche" Seite hören lässt. Leicht verstaubt lag diese CD bis heute in meinem Regal und das obwohl ich sie doch recht gern höre. Überhaubt eine recht extrawagante Spielweise Cortots, welche mir aber recht gut gefällt. Auch der eigenartiger Rythmus, den Cortot hier wählt, passt meines Erachtens recht gut in die Zeit des lockerer Schießeisens.
Stimmt, Cortot hätt ich fast vergessen :A Dein gesetzter Link ist leider nicht mehr einzusehen. Ich glaub sogar Cortot würde dir gefallen ab?!
Ich spreche von dieser CD: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313303526.jpg Aufgenommen zwischen 1929-1949
Grüße Daniel
Sully (14.02.2012, 12:57): Chopin On Violin,
eine CD von Catherine Manoukian Violine; Akira Eguchi Piano
Werke auf der CD
Cello Sonata Op. 65 in G minor (trans. by B. Ranjbaran) 1. I - Allegro Moderato 2. II - Scherzo 3. III - Largo 4. IV - Finale - Allegro 5. Nocturne Op. 9, No. 2 in E flat (trans. by P. Sarasate) 6. Nocturne Op. 9, No. 1 in B flat (trans. by B. Ranjbaran) 7. Waltz in B Minor, Op. 69, No. 2 (trans. by A. Spalding) 8. Nocturne in E flat Op. 55, No. 8 (trans. by C. Saint-Saens) 9. Nocturne Op. 27, No. 2 in D Major (trans. by P. Sarasate) 10. Mazurka Op. 67, No. 4 in A minor (trans. by F. Kreisler) 11. Waltz in A minor (posthumous) (trans. by B. Ranjbaran) 12. Nocturne in C# minor (posthumous) (trans. by N. Milstein) 13. Nocturne Op. 72 in E minor (trans. by L. Auer) 14. Etude Op.10 No. 4 in C# minor (trans. by B. Ranjbaran)
Catherine Manoukian wurde am 2.Juni 1981 in Toronto, Kanada, geboren (Am gleichen Tag wie Sir Edward Elgar).
Ihre Eltern waren beider Geigenspieler und Geigenlehrer. Catherine Manoukian spielt auf einer Geige von Jean Baptiste Vuillaume von 1861, die einst Ysaye gehörte. Zur Zeit lebt sie in Malmö, Schweden und Weimar in Deutschland mit ihrem Mann Stefan Solyom.
Mehr Infos hier: http://www.catherinemanoukian.com