Rolf Scheiwiller (12.04.2006, 14:51): Tag zusammen.
Gluck ( 1714 - 1787 ) hat ein schweres Los heute auf den Bühnen der Welt. Wenn überhaupt, wird höchstens hie und da sein berühmtestes Werk " Orfeo ed Euridice " gegeben. Vielleicht noch " Iphigenie auf Tauris ".
Da sind wir Opernliebhaber froh, dass von seinen grossen Schöpfungen wunderbare CD - Einspielungen zu haben sind.
Da wäre zuerst sein berühmter " Orfeo ed Euridice ". Ein sog. Reformwerk. Also eine Oper in der auf allen überflüssigen Zierat verzichtet wurde. Es gibt nur drei Rollen. Dann der Chor, der eine grosse Bedeutung, wie auch in seinen andern Opern, hat. Berühmte Stücke daraus sind der Tanz der Furien, die Arie" Qe puro ciel"und natürlich die Arie des Orfeo schlechthin : " Che faro senza Euridice ...".
Von keinem andern Werk Glucks existieren mehr Aufnahmen als von diesem Meilenstein der Operngeschichte.
Da verschiedene Versionen dieser Oper im Umlauf sind, wird die Partie des Orfeo mal mit Mezzo, mal mit Tenor besetzt. Auch männl. Alt und Altistin lassen sich diese Traumpartie nicht entgehen.
Berlioz richtete eine spezielle Version für seine Zwecke her. Er schob eine hochvirtuose Einlagearie ein. Die eigentlich zu diesem einfachen Werk nicht recht passt. (" Amour viens rendre a mon ame "... ) Aber keine Sängerin, will auf diese Bravourarie verzichten. Wenn sie dazu überhaupt imstande ist, sie perfekt zu singen. Und sie ist teuflisch schwer ! A. S. von Otter, M. Horne, V. Kasarova und E. Podles können es !
Ich habe schöne Einspielungen mit Solti, Gardiner (Wiener Mischfassung und Berlioz Version ) Kowalski, R. Jacobs, mit Bernarda Fink und weitere.
" Alceste " " Iphigenie in Aulis " " Armide " und " Iphigenie auf Tauris " sind vom Text her Tragödien In diesen hochdramatischen Opern ist Gluck auf der Höhe seines Könnens. Ungeheuer schlagkräftige Chöre. Leidenschaftliche Arien wie nirgends sonst.
Selbst Maria Callas hat an der " Scala " 1957 die " Iphigenia " gesungen. Davon gibt es eine Gesamtaufnahme. LIVE.
Gluck schrieb jedoch auch weniger dramatische Musik. Einige heitere Opern stammen aus seiner Feder. Gardiner spielte vor vielen Jahren bei ERATO eine ein. " Die Pilger von Mekka ". Quasi ein Vorläufer der Entführung Mozarts.
Weiter schrieb er ein unterhaltsames Ballet " Don Juan " genannt.
Aber sein " Orfeo " überstrahlt alles ! Wer diese Musik einmal gehört hat , wird sie immer im Gedächtnis behalten.
Welche Aufnahmen bevorzugt Ihr hier im Forum ?
Gruss. Rolf.
Rolf Scheiwiller (12.04.2006, 14:51): Tag zusammen.
Gluck ( 1714 - 1787 ) hat ein schweres Los heute auf den Bühnen der Welt. Wenn überhaupt, wird höchstens hie und da sein berühmtestes Werk " Orfeo ed Euridice " gegeben. Vielleicht noch " Iphigenie auf Tauris ".
Da sind wir Opernliebhaber froh, dass von seinen grossen Schöpfungen wunderbare CD - Einspielungen zu haben sind.
Da wäre zuerst sein berühmter " Orfeo ed Euridice ". Ein sog. Reformwerk. Also eine Oper in der auf allen überflüssigen Zierat verzichtet wurde. Es gibt nur drei Rollen. Dann der Chor, der eine grosse Bedeutung, wie auch in seinen andern Opern, hat. Berühmte Stücke daraus sind der Tanz der Furien, die Arie" Qe puro ciel"und natürlich die Arie des Orfeo schlechthin : " Che faro senza Euridice ...".
Von keinem andern Werk Glucks existieren mehr Aufnahmen als von diesem Meilenstein der Operngeschichte.
Da verschiedene Versionen dieser Oper im Umlauf sind, wird die Partie des Orfeo mal mit Mezzo, mal mit Tenor besetzt. Auch männl. Alt und Altistin lassen sich diese Traumpartie nicht entgehen.
Berlioz richtete eine spezielle Version für seine Zwecke her. Er schob eine hochvirtuose Einlagearie ein. Die eigentlich zu diesem einfachen Werk nicht recht passt. (" Amour viens rendre a mon ame "... ) Aber keine Sängerin, will auf diese Bravourarie verzichten. Wenn sie dazu überhaupt imstande ist, sie perfekt zu singen. Und sie ist teuflisch schwer ! A. S. von Otter, M. Horne, V. Kasarova und E. Podles können es !
Ich habe schöne Einspielungen mit Solti, Gardiner (Wiener Mischfassung und Berlioz Version ) Kowalski, R. Jacobs, mit Bernarda Fink und weitere.
" Alceste " " Iphigenie in Aulis " " Armide " und " Iphigenie auf Tauris " sind vom Text her Tragödien In diesen hochdramatischen Opern ist Gluck auf der Höhe seines Könnens. Ungeheuer schlagkräftige Chöre. Leidenschaftliche Arien wie nirgends sonst.
Selbst Maria Callas hat an der " Scala " 1957 die " Iphigenia " gesungen. Davon gibt es eine Gesamtaufnahme. LIVE.
Gluck schrieb jedoch auch weniger dramatische Musik. Einige heitere Opern stammen aus seiner Feder. Gardiner spielte vor vielen Jahren bei ERATO eine ein. " Die Pilger von Mekka ". Quasi ein Vorläufer der Entführung Mozarts.
Weiter schrieb er ein unterhaltsames Ballet " Don Juan " genannt.
Aber sein " Orfeo " überstrahlt alles ! Wer diese Musik einmal gehört hat , wird sie immer im Gedächtnis behalten.
Welche Aufnahmen bevorzugt Ihr hier im Forum ?
Gruss. Rolf.
Cosima (09.11.2008, 22:26): Original von Rolf Scheiwiller Da wäre zuerst sein berühmter " Orfeo ed Euridice ". Ein sog. Reformwerk. Also eine Oper in der auf allen überflüssigen Zierat verzichtet wurde. Es gibt nur drei Rollen. Dann der Chor, der eine grosse Bedeutung, wie auch in seinen andern Opern, hat. Berühmte Stücke daraus sind der Tanz der Furien, die Arie" Qe puro ciel"und natürlich die Arie des Orfeo schlechthin : " Che faro senza Euridice ...".
Keine Antwort in diesem Thread seit 2006… Dann will ich mal.
Glucks „Orpheus und Eurydike“, 1956 gesungen in deutscher Sprache (mit Maria Stader, Rita Streich). Fischer-Dieskau als Orpheus ist eigentlich fehlbesetzt, da Gluck für diese Rolle ursprünglich einen Kastraten vorgesehen hatte. Nun gut… trotzdem: FiDi singt seinen Part sehr innig und bravourös - ganz herzerweichend gegen Ende z.B. sein „Ach, ich habe sie verloren“. :IDas RSO Berlin unter Fricsay ist mit Schwung und Spielfreude bei der Sache.
Aber sein " Orfeo " überstrahlt alles ! Wer diese Musik einmal gehört hat , wird sie immer im Gedächtnis behalten.
Ja, stimmt - wunderschöne Musik!
Die Berlioz-Version würde mich interessieren. Kann jemand etwas dazu sagen? Weiß jemand eine gute Aufnahme mit Tenor?
Gruß, Cosima
Cosima (09.11.2008, 22:49): Diese Aufnahme habe ich ausfindig gemacht und reingehört: Pariser Fassung unter Minkowski mit einem hohen Tenor (Richard Croft)
Das wäre etwas für mich. :W Kennt jemand von Euch die Aufnahme?
Sarastro (09.11.2008, 23:35): Liebe Cosima, liebe Gluckfreunde, von Glucks Opern kenne ich - abgesehen von einigen Ouverturen - einzig den Orpheus, und zwar mit Fischer-Dieskau, Gundula Janowitz und dem Münchener Bach-Chor und -Orchester unter Karl Richter (Aufnahme aus dem Jahr 1968, herausgegeben in den 80er Jahren; habe ich als LP-Album). Auch der Furientanz ist da natürlich dabei, und zwar in der Pariser Fassung von 1774.
Ich habe diese Oper jedoch schon lange nicht mehr gehört; ich müßte mit Glucks irgendwie doch etwas sprödem Stil (das fast schon mozartische "Ach, ich habe sie verloren" ist bei Gluck ja eher die Ausnahme, glaube ich) und vor allem seiner, soviel ich mich erinnere, eher kargen Instrumentierung wohl erst wieder warm werden. Joseph Martin Kraus allerdings, den ich sehr schätze, orientierte sich mehr an Gluck als etwa an seinem gleichaltrigen Salzburger Kollegen ...
Nur dem Namen nach kenne ich die Gluck-Oper "Die Pilgrime von Mekka", deswegen nämlich, weil Mozart danach seine schönen Klaviervariationen "Unser dummer Pöbel meint" (wir seien Hungerleider) KV 455 schrieb. Außerdem habe ich noch die Klavierfassung einer vom Text her unfreiwilig komisch-erheiternden Arie im Ohr. Ich habe Text und Noten nicht, es ging aber so: "(...) murmle, Bach, dein gli-gla-glu, selbst ein Amor seufzt nicht zärtlicher als du". Ich kann nicht mehr ermitteln, woraus das wohl stammt (auch wieder aus den "Pilgrimen von Mekka"?).
Herzliche Grüße, Sarastro
Cosima (09.11.2008, 23:37): Noch eine Fassung in frz. Sprache gefunden, die beim Reinhören (Fouchécourt ist auch ein hoher Tenor) sehr interessant klingt:
Schön wäre es natürlich, beide kennen zu lernen: die frz. und die italienisch gesungene (ist das dann die Wiener Fassung?) - die deutsche Version kenne ich ja schon. :D
Welche Fassung zieht Ihr vor?
Gruß, Cosima
Cosima (09.11.2008, 23:43): Original von Sarastro von Glucks Opern kenne ich - abgesehen von einigen Ouverturen - einzig den Orpheus, und zwar mit Fischer-Dieskau, Gundula Janowitz und dem Münchener Bach-Chor und -Orchester unter Karl Richter (Aufnahme aus dem Jahr 1968, herausgegeben in den 80er Jahren; habe ich als LP-Album). Grüße, Sarastro
Lieber Sarastro,
ja, ich hatte schon erfahren, dass es noch eine weitere Aufnahme mit Fischer-Dieskau gibt (jene ältere unter Fricsay soll aber die bessere sein). Die deutsche Sprache passt aber irgendwie nicht recht zum Werk. Sie klingt fehl am Platze.
"Karg" - ja, vielleicht (kommt auf die Perspektive an). Ein kleines, feines, gut überschaubares Werk, sehr eingängig.
"Spröde" kann ich nicht bestätigen.
Gruß, Cosima
Sarastro (09.11.2008, 23:53): Original von Cosima Noch eine Fassung in frz. Sprache gefunden, die beim Reinhören (Fouchécourt ist auch ein hoher Tenor) sehr interessant klingt:
Schön wäre es natürlich, beide kennen zu lernen: die frz. und die italienisch gesungene (ist das dann die Wiener Fassung?) - die deutsche Version kenne ich ja schon. :D
Welche Fassung zieht Ihr vor?
Gruß, Cosima
Die "Wiener Fassung" ist tatsächlich die italienische; Orfeo ed Euridice wurde 1762 uraufgeführt, und der Text stammt ja von einem Italiener (Raniero de' Calzabigi). Von wann und wem die deutsche Version ist, weiß ich nicht. Wo es eine italienische Originalfassung gibt, bevorzuge ich grundsätzlich diese - also natürlich auch bei Mozartopern -, nicht zuletzt deshalb, weil ich diese Sprache sehr mag (und Italienisch schließlich die Sprache der Musik ist ...).
Nochmals schöne Grüße, Sarastro
Cosima (10.11.2008, 00:00): Original von Sarastro Von wann und wem die deutsche Version ist, weiß ich nicht. Wo es eine italienische Originalfassung gibt, bevorzuge ich grundsätzlich diese -
Lieber Sarastro,
auf meiner CD ist Alfred Dörffel für die deutsche Version angegeben.
Ansonsten sehe ich es grundsätzlich wie Du: Die Originalsprache ist vorzuziehen. - Falls also jemand eine Aufnahme der ital. Fassung mit einem Tenor kennt... Ich würde mich über Tipps freuen. (Die Naxos-Aufnahme steht aber schon mal auf meinem Wunschzettel.)
Auch schöne Grüße, Cosima :)
Heike (02.06.2009, 08:10): Armida Ich habe nun gestern diese Inszenierung in der Komischen Oper Berlin gesehen, die BILD als Soft-Porno bezeichnete und gebe euch hier einen kurzen Endruck. Zunächst eine kurze Inhaltszusammenfassung:
Zugrunde liegt eine alte, oft vertonte Geschicte aus dem Zeitalter der Kreuzzüge. Kreuzritter führen einen Krieg gegen den muslimischen König Hidraot. Die schöne Zauberin Armida, Hidraots Nichte, setzt reihenweise Kreuzritter außer Gefecht und macht viele Gefangene. Nur der Held Rinaldo widersteht ihr und befreit seine Ritter, was Armida schlecht aushalten kann. Sie will Rache, kann aber, verliebt wie sie ist, Rinaldo nicht töten. Der Hass, den sie dann zu Hilfe ruft, soll sie von ihrer Liebe befreien. Dies misslingt, der Hass verflucht sie, aber sie verfällt weiter Rinaldo. Jedoch es dauert nicht lange, da ist es mit dem Glück schon wieder vorbei. Rinaldo zieht Ruhm der Liebe vor und läßt Armida zurück. Armida, verzweifelt, ruft wieder die Dämonen und vernichtet ihr Schloss.
Mein Eindruck: 1. BILD hat schon irgendwie recht. 2. es war keineswegs langweilig 3. es war aber auch nicht erotisch, sondern eher eine Anhäufung abstoßender Männerphantasien. 4. Glucks Musik hat mich sehr angenehm überascht: sehr modern für eine so alte Oper; sehr schöne Melodien, sehr dramatische Emotionen! 5. extra Lob fürs Orchester!!! 6. alles in allem lohnt der Besuch
die deutsche Iphigenie im 1847er Arrangement von Richard Wagner! Die Wagnerianer ignorieren dieses Werk, Gardiner hat es als schwülstig bezeichnet, ich finde aber, es gehört zur Rezeptionsgeschichte von Gluck genauso dazu, wie der Berliozsche Orpheus, außerdem gefällt sie mir.
Viele Grüße Uhrwerker
Heike (02.01.2010, 20:03): Da ich gerade in einer Gluck-Opern Phase bin stelle ich mal eine Frage an die Opern-Experten (zu denen ich mich ganz und gar nicht zähle):
In Glucks Armida hat der Hass eine eigene Figur und verkörpert einen Teil der Armida. Das ist 150 Jahre vor Sigmund Freud schon sensationell wie ich finde. Der Armida-Stoff nach Tasso ist ja nun schon älter - weiß jemand, ob Gluck diese personifizierte Rolle des Hasses erfunden hat oder ob es die schon vorher bei jemand anderem auf der Bühne gab? Heike
Armin70 (02.01.2010, 20:43): Hallo Heike,
ich bin zwar auch kein Opernexperte aber ich habe mal das Internet "durchgeforstet" und herausgefunden, dass Jean-Baptist Lully bereits 1686 den Stoff in einer Oper vertonte. Seine Oper "Armide" wurde am 15.02.1686 in Paris uraufgeführt und dort gibt es auch eine Opernrolle, die den "Hass" verkörpert. Bei Lully wird diese Partie aber von einem Tenor gesungen.
Hier sind die Quellen:
Quelle1
Quelle2
Viele Grüße Armin
Heike (02.01.2010, 20:46): Danke, dass du das rausgesucht hast, ich finde das sehr interessant! Heike
Peter Brixius (03.01.2010, 00:11): Original von Armin70 Hallo Heike,
ich bin zwar auch kein Opernexperte aber ich habe mal das Internet "durchgeforstet" und herausgefunden, dass Jean-Baptist Lully bereits 1686 den Stoff in einer Oper vertonte. Seine Oper "Armide" wurde am 15.02.1686 in Paris uraufgeführt und dort gibt es auch eine Opernrolle, die den "Hass" verkörpert. Bei Lully wird diese Partie aber von einem Tenor gesungen.
Hier sind die Quellen:
Quelle1
Quelle2
Lieber Arnim70,
ergänzend: Gluck benutzte dasselbe Libretto wie Lully, etwas wie Majestätsbeleidigung, denn Lullys Armide gehörte zum festen Opernrepertoire und galt als vorbildlich bis ... naja bis Gluck das Publikum mit seiner Neuvertonung überzeugt hatte. Das war wohl schon bei der Premiere.
Die psychologische Ausdeutung, die Gluck in seiner Musik vernittelt, geht weit über das hinaus, was Lully leisten konnte. Das heißt nicht, dass Lully nicht ein großartiges Werk geschaffen hat, das auch heute noch begeistern kann. Wenn man sich für den Stoff interessiert, ist ein Vergleich beider Opern gewinnbringend. Näher steht mir - wen verwundert's - allerdings Gluck.
Liebe Grüße Peter
Armin70 (03.01.2010, 00:54): Hallo Peter,
vielleicht ist der Grund, warum Gluck mehr aus diesem Thema machte, dass er dem Zeitalter der "Aufklärung" angehörte und deshalb einen ganz anderen Zugang dazu hatte als wie das zur Zeit des Barock möglich und üblich war.
Übrigens habe ich im Internet gelesen, dass auch andere Komponisten Tassos Epos, auf dem "Armida" basiert, zu Opern vertonten:
Georg Friedrich Händel: Rinaldo (1710/11) Carl Heinrich Graun: Armida (1751) Niccolo Jommelli: Armida abbandonata (1770) Antonio Salieri: Armida (1771) Domenico Cimarosa: L'Armide Immaginaria (1777) Joseph Haydn: Armida (1783) Vincenzo Righini: La Gerusalemme liberta ossia Armida al campo de Franchi und La Selva incantata (1803) Gioacchino Rossini: Armida (1817) Antonin Dvorak: Armida (1902/03)
(Quelle: Wikipedia.de)
Ich habe aber jetzt nicht recherchiert, inwieweit diese Komponisten den Opernstoff psychologisch behanelt haben. Interessant dürfte der Vergleich zwischen Salieri, Haydn und Gluck sein, weil die zeitlich dicht hintereinander ihre Auslegung des "Armida"-Stoffes komponierten.
Gruß Armin
Heike (04.06.2011, 08:36): Am Sonntag, den 05.06. von 15:05 Uhr - 17:00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur Interpretationen
Metamorphosen des Orpheus Christoph Willibald Glucks Reformoper "Orpheus und Eurydike" und ihre Bearbeitungen Moderation: Karl Dietrich Gräwe
Falls es jemand aufnimt, würde ich mich über eine Nachricht freuen! Ich fliege morgen nach Budapest und kann leider nicht zuhören oder aufzeichnen, interessiere mich aber sehr dafür!