in der Ausgabe 3/2006 der Zeitung Partituren 3/2006 stellte Andreas Staier die o.g. Sonate vor. Eine sehr interessante Beschreibung der Sonate, die durchaus mein Interesse geweckt hat. Als Tipp war natürlich als Empfehlung eine Aufnahme Staier aufgeführt. Da diese allerdings ein einem Hammerklavier eingespielt wurde, ich aber eine Aufnahme auf einem Klavier bevorzugen würde, wären mir entsprechende Empfehlungen sehr willkommen....... :D
Cosima (25.03.2006, 22:02): Hi Rachmaninov,
sprichst Du von einer Neuaufnahme oder der älteren CD von Staier? In die habe ich gerade reingehört. Das klingt aber sehr gut, trotz Hammerklavier. Staier scheint auf einem ganz besonderen Instrument zu spielen - Londoner Broadwood-Flügel aus dem Jahr 1802. Kennt sich jemand mit dem Thema aus?
Was sagt denn Staier über die Sonate?
Gruß, Cosima
Rachmaninov (25.03.2006, 22:06): @Cosima,
das ist die Aufnahme!
Rachmaninov (25.03.2006, 19:56): Hallo,
in der Ausgabe 3/2006 der Zeitung Partituren 3/2006 stellte Andreas Staier die o.g. Sonate vor. Eine sehr interessante Beschreibung der Sonate, die durchaus mein Interesse geweckt hat. Als Tipp war natürlich als Empfehlung eine Aufnahme Staier aufgeführt. Da diese allerdings ein einem Hammerklavier eingespielt wurde, ich aber eine Aufnahme auf einem Klavier bevorzugen würde, wären mir entsprechende Empfehlungen sehr willkommen....... :D
Cosima (25.03.2006, 22:02): Hi Rachmaninov,
sprichst Du von einer Neuaufnahme oder der älteren CD von Staier? In die habe ich gerade reingehört. Das klingt aber sehr gut, trotz Hammerklavier. Staier scheint auf einem ganz besonderen Instrument zu spielen - Londoner Broadwood-Flügel aus dem Jahr 1802. Kennt sich jemand mit dem Thema aus?
Der in Rom geborene Muzio Clementi (1752-1832), der die meiste Zeit seines Lebens in England verbrachte und in der Westminster Abbey beigesetzt wurde, ist jedem Klavierspieler zumindest oberflächlich bekannt, aber nur die wenigsten kennen mehr als die eine oder andere seiner Sonatinen. Nahezu jeder Anfänger muß irgendwann einmal die einfachste und anspruchsloseste der ganzen Serie, die in C-Dur (op. 36 Nr. 1) aus dem Jahre 1797, spielen, und ob er dann noch die Lust auf weitere Werke des Meisters verspürt, erscheint fraglich – vor allem, wenn er nach einem Album spielt, das von Clementi eben lediglich dieses eine Stück enthält, das Erik Satie – auf durchaus witzige Weise – 1917 in seiner "Sonatine bureaucratique" persifliert hat. Die meisten der übrigen Clementi-Sonatinen aus op. 36 bis 38 sind unzweifelhaft wesentlich gehaltvoller und ansprechender als das harmlose C-Dur-Stück, und wenn man weiß, daß der Komponist schon sehr viel früher ganz anderes geleistet hat, erscheint die Banalität dieses Werkchens fast schon als gewollt – der Anfänger sollte es ja zunächst mal bloß nicht zu schwer haben. Es ist also vollkommen deplaziert, Clementi wegen dieses Stückchens oder überhaupt wegen seiner von Klavierschülern allzusehr malträtierten Sonatinen abzuqualifizieren.
Wesentlich nachhaltiger hat sich aber die bekannte negative Einschätzung Clementis durch Mozart ausgewirkt. Dieser berichtete seinem Vater am 17. Januar 1782 von einem pianistischen Wettbewerb zwischen ihm und Clementi, der im Dezember des Vorjahres in Wien in Gegenwart des Kaisers stattgefunden hatte: "Der Clementi ist ein braver Cembalist, damit ist auch Alles gesagt. Er spielt gut, wenn es auf die Execution der rechten Hand ankommt, seine Forzen sind die Terzenpassagen. Uebrigens hat er um keinen Kreuzer Gefühl oder Geschmack, – mit einem Wort ein blosser Mechanicus!" (zitiert nach Otto Jahn, W.A. Mozart, III, Leipzig 1858, 53). In einem weiteren Brief riet Mozart seiner Schwester dringend, sich mit den Clementi- Sonaten "nicht gar zu viel abzugeben, damit sie sich dadurch ihre ruhige und feste Hand nicht verdirbt" (zitiert nach Jahn, a.a.O. 53f. Anm. 48) Im Grunde ähnlich, wenn auch aus evidenten Gründen etwas diplomatischer formuliert, fiel das Urteil von Carl Ditters von Dittersdorf aus, das er 1786 gegenüber Joseph II. äußerte. Auf die Frage des Kaisers, "Einige ziehen ihn dem Mozart vor. Was ist Ihre Meinung hierüber? Grade heraus!" antwortete Dittersdorf: "In Clementis Spiel herrscht bloß Kunst, in Mozarts aber Kunst und Geschmack" (zitiert bei Jahn, a.a.O. 53 Anm. 46). In der Tat sind Terzenpassagen und Oktavenläufe zumal in den früheren Sonaten Clementis häufig zu beobachten, wie diese überhaupt im allgemeinen größere technische Anforderungen an den Spieler stellen als die Mozarts (womit ich natürlich diese im weitesten Sinne keinesfalls als "leicht" hinstellen und womöglich auch noch abwerten will!). Trotzdem tut man Clementi bitter Unrecht, wenn man ihn unter Berufung auf Mozarts abfälliges Urteil einfach als "bloßen Mechanicus" und geistlosen Tastenlöwen abtut. Es ist vielmehr anzunehmen, daß Mozart bestimmte musikästhetische Vorbehalte hatte, die wir uns ja nicht unbedingt zu eigen machen müssen. Vermutlich hätte er auch mit dem Beethoven der 1790er Jahre seine Probleme gehabt. Abgesehen davon haben wir heute nun einmal die Möglichkeiten zu einer differenzierteren, umfassenderen und objektiveren Beurteilung, wie sie Mozart wohl noch nicht gelingen konnte, natürlich ganz zu schweigen davon, daß viele bedeutende Werke Clementis erst nach Mozarts Begegnung mit ihm entstanden! Dagegen schätzte Beethoven Clementi ziemlich hoch, und die Einflüsse des Älteren auf das Werk des Jüngeren sind evident. Solche Einflüsse zeigen sich zwar auch im Falle Mozarts, wenn dieser in der Ouverture zur Zauberflöte auf den Anfang der B-Dur-Sonate Clementis op. 24 Nr. 2 zurückgriff, die er bei dem Treffen in Wien gehört hatte, aber bei Beethoven ist – musikalisch gesehen – die Verwandtschaft weit stärker und ausgeprägter. Clementis wunderbare f-Moll-Sonate op. 14 Nr. 3 enthält im Schlußsatz ein Thema, das Beethoven später für den Schlußsatz der Eroica und die Eroicavariationen adaptierte. Carl Czerny schlug einmal Beethoven vor, dessen Neffen Karl, den er, Czerny, im Klavierspiel unterrichtete, Clementi spielen zu lassen. Ich nannte Clementi. "Ja, ja", sagte er. "Clementi ist recht gut". Lachend fügte er hinzu: "Geben Sie Karl einstweilen das Regelmäßige, bis er später zu dem Unregelmäßigen kommen kann" (womit Beethoven auf sich selbst Bezug nahm. - Zitat nach D. Rexroth, Beethoven. Leben - Werk - Dokumente, 1982, 379).
Außer den zahllosen Klaviersonaten, die kaum jemand alle kennen kann, ist Clementi durch ein umfangreiches Unterrichtswerk für Klavier bekanntgeworden, seinen "Gradus ad Parnassum", der hundert Kompositionen verschiedenster Art enthält:
(Noten herunterladbar unter http://imslp.org/wiki/Gradus_ad_Parnassum_%28Clementi%2C_Muzio%29 !).
Horowitz schätzte Clementis Sonaten sehr hoch und spielte eine (meines Wissens jedoch relativ geringe) Anzahl von ihnen, was zur Rehabilitierung des Komponisten beitrug:
Sonata quasi concerto op. 33 Nr. 3 C-Dur (1793; veröffentlicht 1796) Sonate op. 34 Nr. 2 g-Moll (veröffentlicht 1795) Sonate op. 14 Nr. 3 f-Moll (1784) Sonate op. 26 Nr. 2 fis-Moll (1788)
Es handelt sich hier durchwegs um sehr ausdrucksstarke Werke. Die erste Sonate existiert auch in einer etwas früheren Version als Klavierkonzert in derselben Tonart - übrigens das einzige von Clementi, enthalten in dieser äußerst wohlfeilen Quadromania-Edition:
Diese Ausgabe ist als erster Einstieg gut geeignet, es wird sehr frisch und lebendig mit zügigen Tempi gespielt. Die darin enthaltenen Werke sind zwar durchwegs frühere Kompositionen, was aber keineswegs heißt, schlechtere!
Hier der Inhalt: CD 1: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur, mit Aldo Antognazzi und dem Württembergischen Kammerorchester (Clementis einziges Klavierkonzert, zu dem es auch eine Klavierbearbeitung vom selben Komponisten gibt; s. die hier genannte Einspielung mit Horowitz)
"Sonata inedita" A-Dur (Federico Wiman) Sonate op. 1 Nr. 1 Es-Dur (Christian Badian) Sonate op. 1 Nr. 2 G-Dur (José María Brusco) Sonate op. 1 Nr. 3 B-Dur (Daniela Lanzillo)
CD 2: Sonate op. 1 Nr. 4 F-Dur (Antognazzi) Sonate op. 1 Nr. 5 A-Dur (Marcela Paludi) Sonate op. 1 Nr. 6 E-Dur (Ana Chávez) Sonate op. 2 Nr. 2 C-Dur (Federico Aldao) Sonate op. 2 Nr. 4 A-Dur (Ricardo Zanón) Sonate op. 2 Nr. 6 B-Dur (Lorena Di Florio)
CD 3: Zuerst drei Sonaten für Klavier und Flöte: Sonate op. 2 Nr. 1 A-Dur (Christina Da Souza; Néstor Herszbaum) Sonate op. 2 Nr. 3 G-Dur (C. Badian; Herszbaum) Sonate op. 2 Nr. 5 F-Dur (Antognazzi; Silvina Cárdenas)
Sonaten für Klavier zu vier Händen: Sonate op. 3 Nr. 1 C-Dur (Dúo Di Renzo) Sonate op. 3 Nr. 2 Es-Dur (Pablo Lavandera; Antognazzi) Sonate op. 3 Nr. 3 G-Dur (Lavandera; Antognazzi)
Sonate für Klavier und Violine: Sonate op. 3 Nr. 4 F-Dur (Eduardo Cazabán; Yi Fang Huang)
CD 4: Weitere Sonaten für Klavier und Violine: Sonate op. 3 Nr. 5 B-Dur (Antognazzi; Yi Fang Huang) Sonate op. 3 Nr. 6 B-Dur (Antognazzi; Yi Fang Huang)
Klaviersonaten: Sonate op. 4 Nr. 1 D-Dur (Antognazzi) Sonate op. 4 Nr. 2 Es-Dur (Antognazzi) Sonate op. 4 Nr. 3 C-Dur (Antognazzi) Sonate op. 4 Nr. 4 G-Dur (Antognazzi) Sonate op. 4 Nr. 5 F-Dur (Augusto Miravalle) Sonate op. 4 Nr. 6 B-Dur (Augusto Miravalle
* Gewisse Vorbehalte habe ich gegen diese derzeit verbreitete Box mit 8 CDs, die das komplette Werk für Violine, Flöte, Cello und Klavier anbietet. Die Stücke werden häufig unglaublich langsam und schleppend gespielt:
Clementi, Sonatas for violon, flute, cello and piano, 8 CDs (Brilliant Classics) Pietro Spada, Klavier Vincenzo Bolognese, Violine Gianni Biocotino, Flöte Andrea Bergamelli, Cello
CD 1: Sonaten für Klavier und Violine: Sonate op. 2 Nr. 1 Es-Dur Sonate op. 2 Nr. 3 G-Dur Sonate op. 2 Nr. 5 F-Dur Sonate op. 3 Nr. 4 F-Dur Sonate op. 3 Nr. 5 B-Dur Sonate op. 3 Nr. 6 C-Dur Sonate op. 4 Nr. 1 D-Dur Sonate op. 4 Nr. 2 Es-Dur Sonate op. 4 Nr. 3 C-Dur
CD 2: Sonaten für Klavier und Violine (Fortsetzung): Sonate op. 4 Nr. 4 C-Dur Sonate op. 4 Nr. 5 B-Dur Sonate op. 4 Nr. 6 F-Dur Sonate op. 5 Nr. 1 B-Dur Sonate op. 5 Nr. 2 F-Dur Sonate op. 5 Nr. 3 Es-Dur Sonate op. 6 Nr. 1 Es-Dur Sonate op. 6 Nr. 2 E-Dur
CD 3: Sonaten für Klavier und Violine (Fortsetzung): Sonate op. 13 Nr. 1 G-Dur Sonate op. 13 Nr. 2 C-Dur Sonate op. 13 Nr. 3 Es-Dur Sonate op. 15 Nr. 1 Es-Dur Sonate op. 15 Nr. 2 C-Dur
CD 4: Sonaten für Klavier und Violine (Schluß): Sonate op. 15 Nr. 3 B-Dur
Sonaten für Klavier, Violine und Cello Sonate op. 27 Nr. 1 F-Dur Sonate op. 27 Nr. 2 D-Dur Sonate op. 27 Nr. 3 G-Dur
CD 5: Sonaten für Klavier, Violine und Cello (Fortsetzung): Sonate op. 28 Nr. 1 C-Dur Sonate op. 28 Nr. 2 Es-Dur ("Chasse") Sonate op. 28 Nr. 3 G-Dur Sonate op. 29 Nr. 1 C-Dur Sonate op. 29 Nr. 2 G-Dur Sonate op. 29 Nr. 3 D-Dur
CD 6: Sonaten für Klavier, Violine und Cello (Fortsetzung): Sonate op. 30 C-Dur Sonate op. 35 Nr. 1 C-Dur Sonate op. 35 Nr. 2 G-Dur Sonate op. 35 Nr. 3 D-Dur ("Chasse")
CD 7: Sonaten für Klavier, Flöte und Cello: Sonate op. 21 Nr. 1 D-Dur Sonate op. 21 Nr. 2 G-Dur Sonate op. 21 Nr. 3 C-Dur Sonate op. 22 Nr. 1 D-Dur Sonate op. 22 Nr. 2 G-Dur Sonate op. 22 Nr. 3 C-Dur ("Chasse")
CD 8: Sonaten für Klavier, Flöte und Cello (Fortsetzung): Sonate op. 32 Nr. 1 F-Dur Sonate op. 32 Nr. 2 D-Dur Sonate op. 32 Nr. 3 C-Dur
Sonate für Klavier und Flöte: Sonate op. 31 A-Dur (diese achte CD füllt übrigens bloß schlappe 36 Minuten!)
* Von einer geplanten (und ziemlich preisgünstigen) Gesamtausgabe der Klaviersonaten durch Costantino Mastroprimiano sind bisher 2 Boxen mit insgesamt 6 CDs erschienen. Der Pianist spielt auf einem "Fortepiano", das 2005 nach einem Silbermann-Flügel gebaut wurde. Man findet hier viele schöne und in mancherlei Hinsicht interessante Werke, z.B. in Vol. 1, CD 3, auch die "Zauberflötensonate" op. 24 Nr. 2 B-Dur (andere Aufnahmen davon werden noch genannt):
Vol. 1 The Viennese Sonatas CD 1: Sonate op. 7 Nr. 1 Es-Dur Sonate op. 7 Nr. 2 C-Dur Sonate op. 7 Nr. 3 g-Moll Preludio I alla Vanhal (aus op. 19) Sonate op. 8 Nr. 1 g-Moll Sonate op. 8 Nr. 2 Es-Dur Sonate op. 8 Nr. 3 B-Dur
CD 2: Sonate op. 9 Nr. 1 B-Dur Sonate op. 9 Nr. 2 C-Dur Sonate op. 9 Nr. 3 Es-Dur Preludio II alla Mozart (aus op. 19) Sonate op. 10 Nr. 1 A-Dur Sonate op. 10 Nr. 2 D-Dur Sonate op. 10 Nr. 3 B-Dur
CD 3: Sonate op. 11 Es-Dur Rondo B-Dur (WoO 8) Sonate op. 24 Nr. 1 F-Dur (bei Artaria / Wien als op. 21 veröffentlicht) Sonate op. 24 Nr. 2 B-Dur (bei Mollo / Wien als op. 41 Nr. 2 veröffentlicht) Sonate op. 41 Es-Dur (bei Mollo / Wien als op. 41 Nr. 1 veröffentlicht)
The Complete Sonatas, Vol. 2. The Earliest Sonatas CD 1: Sonate A-Dur WO 13 (1765) Sonate op. 1 Nr. 1 Es-Dur Sonate op. 1 Nr. 2 G-Dur Sonate op. 1 Nr. 3 B-Dur Sonate op. 1 Nr. 4 F-Dur Sonate op. 1 Nr. 5 A-Dur Sonate op. 1 Nr. 6 E-Dur
CD 2: V Sonates oeuvre 1.er (sic): Sonate Nr. 1 F-Dur Sonate Nr. 2 B-Dur Sonate Nr. 3 G-Dur (zweiter Satz "Black Joke. Air Anglaise avec des Variations") Sonate Nr. 4 A-Dur Sonate Nr. 5 a-Moll (einsätzig, eine Fuge)
Sonate G-Dur (WO 14, 1768) Sechs Einzelstücke nach Corelli
CD 3: Sonate op. 2 Nr. 2 C-Dur Sonate op. 2 Nr. 4 A-Dur Sonate op. 2 Nr. 6 B-Dur "The Black Joke with 21 Variations", WO 2
Sonatas for the Pianoforte (Jos van Immerseel) (Accent) Sonate op. 24 Nr. 2 B-Dur Sonate op. 25 Nr. 5 fis-Moll Sonate op. 37 Nr. 2 G-Dur Sonate op. 13 Nr. 6 F-Dur
Early Piano Sonatas, Vol. 2, Susan Alexander-Max (Naxos) Enthält: Sonate op. 11 Es-Dur (1784) Sonate op. 1 Nr. 2 B-Dur (1781) Sonate op. 7 Nr. 3 g-Moll (1782) (ein reizvolles Stück, das ich besonders mag, ebenso wie das nächste - typischer, unverwechselbarer Clementi!) Sonate op. 9 Nr. 3 Es-Dur (1783) Sonate op. 10 Nr. 1 A-Dur (1783)
(Vol. 1 gibt´s natürlich auch schon, habe ich aber noch nicht)
* Ausnehmend gut gefallen mir auch die Werke für Klavier zu vier Händen, die auf folgender CD drauf sind (teilweise auch, aber natürlich mit anderen Interpreten, in der Quadromania-Box, siehe oben!):
Muzio Clementi, Piano Sonatas for Two Piano Duo Genova & Dimitrov (cpo)
Sonaten für zwei Klaviere: Sonate op. 1a B-Dur Sonate op. 12 B-Dur
Sonaten für Klavier zu vier Händen: Sonate op. 3 Nr. 1 C-Dur Sonate op. 3 Nr. 2 Es-Dur Sonate op. 3 Nr. 3 G-Dur Sonate op. 6 Nr. 1 C-Dur (die beiden letzten Sonaten auf der CD in umgekehrter Reihenfolge)
*** Selbstverständlich gibt es noch mehr Einspielungen mit Klavierwerken von Clementi, z.B. auch die ganz oben erwähnten Sonatinen op. 36-38 (bei Naxos, mit Balázs Szokolay). Eigenartig und befremdlich ist, daß ausgerechnet die allerletzte Sonate von Clementi, op. 50 Nr. 3 in g-Moll, mit dem Beinamen Didone abbandonata (Scena tragica, veröffentlicht 1821, komponiert etwa 1805), in Einspielungen sehr stark vernachlässigt wird (ich besitze im Moment keine einzige, habe im Netz auch nur diese eine Aufnahme finden können):
Richard Burnett spielt Klaviersonate op. 50 Nr. 3 g-Moll sowie die 12 sogenannten Monferrinas op. 49.
Man kann sich aber die ganze Sonate mit Nathan Eckel hier anhören: http://classiccat.net/performers/eckel_nathan.htm Hier im Forum gibt es auch einen Einzelfaden zu op. 33 Nr. 2, ein Stück, das ich noch nicht kenne: http://www.das-klassikforum.de/thread.php?threadid=62
Kann sich noch jemand für Clementis Klaviermusik erwärmen und vielleicht etwas zum Werk dieses verkannten Meisters beisteuern?
Herzliche Grüße, Sarastro
Tranquillo (04.10.2008, 12:47): Original von Sarastro Kann sich noch jemand für Clementis Klaviermusik erwärmen und vielleicht etwas zum Werk dieses verkannten Meisters beisteuern? Lieber Sarastro,
zunächst einmal herzlichen Dank für diese umfangreiche Themeneröffnung, die mir mal wieder einen weissen Fleck auf meiner musikalischen Landkarte bewusst gemacht hat.
Als Klavierschüler habe ich vor vielen Jahren natürlich auch op. 36 Nr. 1 gespielt - als Anfänger ist man da gar nicht gelangweilt, sondern schon ganz gut beschäftigt. Ich erinnere mich jedenfalls, dass ich ziemlich stolz war, eine ganze Sonatine spielen zu können und nicht immer nur einzelne Sätze. Ich erinnere mich auch, dass mir mein Klavierlehrer einzelne Sätze aus den anderen Sonatinen op. 36 angespielt hat, um deutlich zu machen: Clementi ist eben nicht nur ein Komponist von harmlosen Anfängerstücken. Es wäre allerdings fatal, wenn man einen Komponisten deswegen herabqualifizieren wollte - schliesslich gibt es auch von J. S. Bach viele Anfängerstücke, die er für pädagogische Zwecke komponiert und selbst im Unterricht verwendet hat. Liegt die Kunst hier nicht gerade darin, trotz relativer technischer Anspruchslosigkeit etwas zu komponieren, was musikalisch ansprechend ist und den Schüler zum Üben motiviert?
Im Klavierunterricht habe ich nur op. 36 Nr. 1 gespielt, mein Lehrer kam - aus welchen Gründen auch immer - später nicht mehr auf Clementi zurück. Meine nächste Begegnung mit diesem Komponisten war dann erst im letzten Jahr, als ich das erste CD-Set der Mastroprimiano-Aufnahme kaufte. Diese Aufnahme sprach mich beim ersten Hören allerdings nicht besonders an, was wohl auch an meiner Erwartungshaltung lag: Ich hatte eher etwas Klassisch-Ausgewogenes in Richtung Mozart erwartet, das Ganze klang für mich dann aber eher nach heftig gegen den Strich gespieltem Sturm und Drang, zudem erschien mir Mastroprimiano bei den gewählten teilweise rasanten Tempi nicht immer technisch souverän. Ich werde diesen Thread zum Anlass nehmen, die CD's erneut zu hören und mein damaliges Urteil kritisch zu überprüfen.
Viele Grüsse Andreas
Sarastro (04.10.2008, 15:00): Lieber Tranquillo,
Original von Tranquillo
Als Klavierschüler habe ich vor vielen Jahren natürlich auch op. 36 Nr. 1 gespielt - als Anfänger ist man da gar nicht gelangweilt, sondern schon ganz gut beschäftigt. Ich erinnere mich jedenfalls, dass ich ziemlich stolz war, eine ganze Sonatine spielen zu können und nicht immer nur einzelne Sätze. Ich erinnere mich auch, dass mir mein Klavierlehrer einzelne Sätze aus den anderen Sonatinen op. 36 angespielt hat, um deutlich zu machen: Clementi ist eben nicht nur ein Komponist von harmlosen Anfängerstücken.
Eben! Am liebsten habe ich von den Sonatinen immer op. 36 Nr. 6 in D-Dur gespielt, die kann ich als einzige noch halbwegs auswendig. Die anderen spiele ich aber fallweise immer noch, und dann meist recht gern.
Es wäre allerdings fatal, wenn man einen Komponisten deswegen herabqualifizieren wollte - schliesslich gibt es auch von J. S. Bach viele Anfängerstücke, die er für pädagogische Zwecke komponiert und selbst im Unterricht verwendet hat. Liegt die Kunst hier nicht gerade darin, trotz lrelativer technischer Anspruchslosigkeit etwas zu komponieren, was musikalisch ansprechend ist und den Schüler zum Üben motiviert?
Das sehe ich ganz genau so; die Parallele zu Bachs Übungsstücken liegt ja in der Tat auf der Hand!
Im Klavierunterricht habe ich nur op. 36 Nr. 1 gespielt, mein Lehrer kam - aus welchen Gründen auch immer - später nicht mehr auf Clementi zurück.
Mach doch noch mal einen Versuch; es lohnt! Falls Du keine Notenausgabe besitzst, kannst Du Dir einzelne Stücke von op. 36 oder auch alle gratis hier herunterladen (man kommt über die betreffende Seite auch auf viele andere Clementi-Stücke; leider nicht alle, die ich gern hätte und die nicht in der Henle-Edition sind). Man muß sich ja nicht unbedingt mit dem Gradus ad Parnassum quälen, hier schreckt mich bei vielen Stücken allein schon das Notenbild ab.
Meine nächste Begegnung mit diesem Komponisten war dann erst im letzten Jahr, als ich das erste CD-Set der Mastroprimiano-Aufnahme kaufte. Diese Aufnahme sprach mich beim ersten Hören allerdings nicht besonders an, was wohl auch an meiner Erwartungshaltung lag: Ich hatte eher etwas Klassisch-Ausgewogenes in Richtung Mozart erwartet, das Ganze klang für mich dann aber eher nach heftig gegen den Strich gespieltem Sturm und Drang
An Mozart darf man sich hier tatsächlich nicht orientieren, Clementi ist nunmal ganz anders, wie immer seine Musik vom jeweiligen Interpreten realisiert wird. Es wäre interessant zu analysieren, was denn im einzelnen so anders ist; es geht ja nicht nur um die besonderen technischen Schweirigkeiten mit Terzen- und Oktavenpassagen. In der Harmonik ist mir z.B. in vielen Stücken eine ausgeprägte Verwendung verminderter Septakkorde aufgefallen (z.B. in op. 7 Nr. 3 g-Moll und op. 9 Nr. 3 Es-Dur).
zudem erschien mir Mastroprimiano bei den gewählten teilweise rasanten Tempi nicht immer technisch souverän.
Na ja, er spielt schon sehr flott, der Signor Mastroprimiano, und ob es wirklich immer ganz so schnell sein muß, darüber könnte man streiten (die Präzision sollte darunter natürlich nicht leiden dürfen; da muß ich noch mal genauer hinhören). Angeblich hat Clementi selbst ja gar nicht so schnell gespielt, wie man es nach den Tempobezeichnungen erwarten würde. Mozart selbst schrieb nämlich in demselben von mir in der Fadeneröffnung zitierten Brief, in dem er seine Schwester davor warnt, sich ihre Finger an den "Clementischen Sonaten" zu ruinieren: "Er schreibt auf eine Sonate Presto, auch wohl Prestissimo und alla breve, und spielt sie Allegro im 4/4 Takt. Ich weiß es, denn ich habe ihn gehört!"
Persönlich ist mir bei einem Presto oder Allegro assai aber ein schnelleres Tempo lieber als ein zu langsames. So wird die schöne Es-Dur Sonate op. 9 Nr. 3 Es-Dur von Susan Alexander-Max (hatte ich angeführt) mit dem einleitenden Allegro assai merkwürdig langsam gespielt - vielleicht, um die interessanten, für Clementi typischen Harmonien und Strukturen besser zu Geltung zu bringen? Da bevorzuge ich dann doch Mastroprimiano. Dafür spielt er den Schlußsatz wieder allzu schnell, da trifft das Alexander-Max wieder m.E. ein passenderes Tempo. Ach ja.
Ich werde diesen Thread zum Anlass nehmen, die CD's erneut zu hören und mein damaliges Urteil kritisch zu überprüfen.
Es sind eben auch gute, interessante Werke drauf, die sonst wenig bekannt und gespielt werden, z.B. auf der dritten CD op. 24 Nr. 1 mit den Variationen zum selben Thema wie Mozarts KV 264 ("Lison dormait") im Schlußsatz. Daß nicht unbedingt alles auf derselben Höhe steht, versteht sich von selbst. Von den beiden g-Moll-Sonaten bei Mastroprimiano in vol. I, CD 1, finde ich die erste (auch auf der Naxos CD mit Alexander-Max in guter Einspielung enthaltene) besonders schön.
Herzliche Grüße, Sarastro
Tranquillo (04.10.2008, 16:28): Original von Sarastro Im Klavierunterricht habe ich nur op. 36 Nr. 1 gespielt, mein Lehrer kam - aus welchen Gründen auch immer - später nicht mehr auf Clementi zurück.
Mach doch noch mal einen Versuch; es lohnt! Falls Du keine Notenausgabe besitzst, kannst Du Dir einzelne Stücke von op. 36 oder auch alle gratis hier herunterladen (man kommt über die betreffende Seite auch auf viele andere Clementi-Stücke; leider nicht alle, die ich gern hätte und die nicht in der Henle-Edition sind). Lieber Sarastro,
vielen Dank für die Anregung, aber ich habe seit über 20 Jahren kein Klavier mehr gespielt - wahrscheinlich würde ich heute noch nicht einmal die erste Sonatine hinbekommen.
Unter dem von Dir geposteten Link gibt es neben op. 50 Nr. 3 auch die Sonatinen op. 36 zum Anhören - da wirkt die Nr. 1 in der Tat etwas steif und langweilig. Das ist offenbar mehr Musik für den Spieler als für den Hörer.
auch ich hatte meine erste Begegnung mit Clementi im Klavierunterricht, op.36 Nr.1, 2 und 3, daneben auch einiges von Friedrich Kuhlau. Später waren beide vergessen, bis ich vor ca. 10 Jahren gleich drei CDs mit Clementi erwarb, die der junge deutsche Pianist Stefan Irmer bei MDG herausbrachte, die immer noch lieferbar sind:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0760623065328.jpg Sonaten op.25 Nr.4-6, op.33 Nr.1 und 2 Die Irmer-CDs schätze ich sehr.
Die Horowitz-PLatte wurde schon erwähnt, es gibt aber noch eine CD bei Sony, auf der er einzelne Sätze spielt sowie Scarlatti, Chopin, Scrianin, Liszt, Bach. Diese CD scheint verfriffen zu sein.
Sonate B-dur op.12 Nr.1, sowie Scarlatti, Chopin, op.111 Hier im 4er-Pach, aber auch einzeln erhältlich.
Grüße Amadé
Sarastro (04.10.2008, 20:51): Lieber Amadé, vielen Dank für die Hinweise auf die weiteren Einspielungen, ganz besonders die von Stefan Irmer! Zumindest Vol. 2 seiner Clementi-Auswahl mit den drei letzten Sonaten op. 50 - leider nicht gerade billig -- werde ich mir auf jeden Fall leisten bzw. zu Weihnachten schenken lassen (es gibt sie zum Glück bei jpc, wie ich eben festgestellt habe), da hier op. 50 Nr. 3 "Didone abbandonata" drauf ist! Das war mir völlig entgangen. Op. 50 Nr. 2 in D-Moll kenne ich praktisch noch gar nicht, und op. 50 Nr. 1 A-Dur ist eine sehr schöne Sonate, bei der ein Vergleich mit der einzigen mir bekannten Aufnahme bei Naxos (Tanya Bannister) lohnend sein dürfte.
Herzliche Grüße, Sarastro
Sarastro (04.10.2008, 23:54): Hier noch schnell zwei Nachträge! Erstens möchte ich auf diesen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung vom 20. 3. 2004 verweisen, in dem sich der anonyme Autor sehr treffend für eine positive Neubewertung Clementis ausspricht. Die hervorragende Sonate op. 34 Nr. 2 g-Moll ist wirklich sehr gut gewählt, um das Anliegen des Komponisten, einen Satz monothematisch aus einer Keimzelle - hier ist es die langsame Einleitung - zu entwickeln.
Zweitens muß ich einen irreführenden Tippfehler in meiner Fadeneröffnung korrigieren. Auf der CD mit Jos van Immerseel ist als viertes Stück keine Sonate in F-Dur, sondern vielmehr die Sonate in f-Moll eingespielt, also genau die, die auch Horowitz zum besten gibt (zusammen mit der obengenannten g-Moll-Sonate). Der Tippfehler war insofern dumm, als es sich bei dieser f-Moll-Sonate, wie ich früher schon sagte, um ein ganz besonders wichtiges und eindrucksvolles Werk handelt (das verwirrenderweise auch noch unter zwei verschiedenen Opuszahlen läuft: op. 14 Nr. 3 = op. 13 Nr. 6). Die Horowitz-Einspielung gefällt mir übrigens ganz besonders gut.
Grüße, Sarastro
Rachmaninov (06.10.2008, 10:17): @Sarastro,
auch meinersteits glückwünsche zu diesem schönen Thread. Du hast eine gute Mishcung aus Einleitung und deren Länge :D sowie der Vorstellung der Aufnahmen.
Leider sind meine Clementi Aufnahmen bereits in einer Umzugslkiste verschwunden. Aber ich werde heute Nachmittag mal mein Gedächnis bemühen und hier berichten. :hello
Rachmaninov (06.10.2008, 12:38): Wenn ich es richtig überlicke wurde die wunderbare Aufnahme von Andreas Staier noch gar nicht genannt.
Die Aufnahme kaufte ich mir einst vor allem für op34 / 2. Dieses Werk hatte Staier seinerzeit in Partituren(?) besprochen und lobte sie außerordentlich.
Es mag sein, dass Clementi kein Genius war, aber er dennoch einige sehr hörenswerte Werke geschrieben, die Beachtung verdienen.
Hat einer schon Howard Shelley mit Clementi gehört?
Rachmaninov (07.10.2008, 17:02): Für die Aufnahme von N. Demidenko habe ich damals einiges in Bewegung gesetzt. Kurz dannach kam die Aufnahme günstig als helios Veröffentlichung.
Demidenko's tendentielle Härte im Spiel stört mich gar nicht und für mich ist diese Aufnahme eine richtig satte Empfehlung für Clementi Klavierwerke.
Demidenko spielt brilliant, hoch differenziert und genau dies macht den Reiz dieser Aufnahme aus.
Hallo Rachmaninov, in Deiner Einschätzung gebe ich Dir gern recht; ich mag diese (oben schon erwähnte) Einspielung auch sehr. Ein besonderes Glanzlicht für mich ist darin, sowohl von der Komposition als auch von der konkreten Interpretation her gesehen, das erste Stück, op. 40 Nr. 3, das nicht nur die bei Clementi sowieso normale handwerkliche Meisterschaft aufweist, sondern wahrhaft inspiriert, beseelt und - in meinen Ohren zumindest - beseligend wirkt (vor allem in den schnellen Sätzen). Da zeigt sich, daß Clementi eben doch mehr war als ein "bloßer Mechanicus" und "ciarlattano", für den ihn Mozart hielt. Demidenkov hat sich aber auch sehr dankbare, und überwiegend hochkarätige Werke ausgesucht, denn die Sonaten in fis-Moll und h-Moll sind natürlich nicht minder bedeutend (die letzte ist in ihrer Dramatik sogar besonders packend)! Op. 24 Nr.2 mit dem vorweggenommenen Zauberflötenouverturenmotiv steht musikalisch wohl nicht ganz auf dieser Höhe, vom Spiel des Pianisten aber natürlich schon! (Vielleicht hätte Clementi im Dezember 1781 doch lieber etwas anderes spielen sollen; ob das dann Mozart wohl mehr beeindruckt hätte?) *** Von op. 40 Nr. 3 gibt es außer der von mir schon genannten Naxos-CD mit Pietro De Maria - auch nicht schlecht! -, wie ich sehe, noch eine Aufnahme mit Lilya Zilberstein, die aber keine guten Kritiken (s. hier und, noch schlimmer, dort) bekommen hat. Ich kenne nur - leider allzu kurze - Hörproben, die mich auch nicht so recht überzeugt haben (da sind Demidenkov und De Maria deutlich besser). Schade, denn auf der CD sind noch andere, nur selten eingespielte Clementi-Stücke drauf, die ich gern kennengelernt hätte! Aber bei diesem Verriß habe ich keine rechte Lust drauf, und man muß ja auch nciht alles haben ...
Herzliche Grüße, Sarastro
PS. Danke für Deine weiteren, früheren Hinweise!
Rachmaninov (08.10.2008, 07:38): Original von Sarastro wie ich sehe, noch eine Aufnahme mit Lilya Zilberstein, die aber keine guten Kritiken (s. hier und, noch schlimmer, dort) bekommen hat. Herzliche Grüße, Sarastro
PS. Danke für Deine weiteren, früheren Hinweise!
Derartige inhaltslose Phrasen von J. Diestler
Again, Zilberstein plays them cleanly and tastefully, but there's often more to the music than she lets on. Quelle: www.classicstoday.com
Sind für mich keine Kritik. Wenn er meint da wäre "mehr" soll er es doch klar benennen.... Er schreibt dauernd neg. Kritiken zu nicht US Künstlern, die aber wenig Subsatnaz aufweisen! Seine schlechten Kritiken lassen mich stetz aufhorchen.
Kurz: Die Zilberstein Aufnahme liegt bereits im Umzugskarton. Sie ist nicht zu vergleichen mit Demidenko, hat aber auch ihre Qualitäten und ist wohl besser als sie Herr Distler macht.