Der SmallTalk-Endlos-Faden

Cetay (inaktiv) (29.09.2017, 04:28):
Vielleicht sollten wir auch mal so einen SmallTalk-Endlos-Faden nach Vorbild eines Nachbarforums ins Leben rufen, das hat etwas Verbindendes, auch bei sehr unterschiedlichen musikalischen Spezialinteressen der Mitglieder. Muss ja nicht im öffentlichen Bereich sein.
Bin dabei. :) LG Falstaff
Bin dabei. (...) Ich mach gleich mal einen auf. :D

Hier ist er also. Dass er um 4:28 entseht, sagt mir, dass ich noch nicht ganz durch den Jetlag bin. Guten Morgen!
:hello
Guenther (29.09.2017, 10:05):
Buon Giorno!

Magst Du uns sagen, was du in Asien gemacht hast?
:)

Tanti saluti e ciao!
Jürgen (29.09.2017, 19:23):
Ich war zwar nicht in Asien, bin auch nicht gefragt worden, aber ich war kürzlich in Prag.

Eine wirklich sehenswerte Stadt, und auch nicht soo weit entfernt.

Ich stand zwar vor dem Rudolfinum, habe aber leider kurzfristig keine Karten bekommen.

So musste ich mich damit begnügen, hunderte von schönen Gebäuden zu bewundern und leckeres Bier zu trinken.

Abgesehen von diesem Kurzurlaub bin ich beruflich sehr eingespannt, und komme kaum noch zum Musikhören respektive zum darüber Schreiben.

Grüße
Jürgen
satie (29.09.2017, 20:04):
Prag steht bei mir auch noch auf der Liste der zu besuchenden Städte. Von Berlin aus ist es ja auch nur ein Katzensprung.
Rotkäppchen (29.09.2017, 20:12):
Ich war in der Vergangenheit mehrmals in Prag. Von mir aus (Dresden) ist es auch nicht gerade weit. Sieht man von Durchreise-Bahnhofs-Aufenthalten ab, liegt das letzte Mal jetzt 10 Jahre zurück und es war ziemlich stressig. Leider werden mir, je älter ich werde, Großstädte immer lästiger und ich überlege dreimal, ob das sein muss...
Falstaff (30.09.2017, 00:31):
Leider werden mir, je älter ich werde, Großstädte immer lästiger und ich überlege dreimal, ob das sein muss...
Kann ich irgendwie nachvollziehen. Leider. Andererseits sah ich heute einen Film, der in Paris spielt. Und da fiel mir ein, wie unendlich schön, Paris am frühen Morgen ist. Und da kribbelte es doch wieder. :)

LG Falstaff
Waldi (30.09.2017, 09:33):
Großstädte kann ich dann schwer genießen, wenn sie zu sehr überlaufen sind (zu Rom habe ich daher bis heute ein gespaltenes Verhältnis, während ich Lucca, Florenz und viele oberitalienische Städte stets als beglückend empfand). Wenn man aber günstige Tage erwischt, dann spürt man die wunderbare Atmosphäre wie in Prag, London etc. etc., und sogar dann, wenn man gar nichts erwartet. Als ich seinerzeit unter kennerischer Führung von Kollegen Dresden durchstreifte, war ich hingerissen von dem, was alles den Krieg überdauert hat...
Cetay (inaktiv) (30.09.2017, 11:14):
Buon Giorno!

Magst Du uns sagen, was du in Asien gemacht hast?
:)

Tanti saluti e ciao!
Ich arbeite für einen internationalen Großkonzern der technische Konsumgüter aller Art (Elektrowerkzeuge, Gartengeräte, Haushaltskleingeräte, Lampen, Radios...) herstellt oder beschafft und weltweit vertreibt. Ich bin dort in der Qualitätssicherung tätig und muss entsprechend unserem Hauptproduktionswerk und den großen Zulieferern in China regelmäßig die Aufwartung machen, damit das alles in gewünschten Bahnen verläuft. Etwa alle zwei Monate schlage ich auf und versuche wenn es sich machen lässt, etwas Urlaub dranzuhängen - ein Flug von Hong Kong oder Shenzhen mit Billigflieger in Nachbarländer kostet fast nix. Das hat mich schon nach Guangxi (Provinz in Südchina mit spektakulärer Landschaft), Hainan (Tropeninsel vor Südchina), Brunei, Malaysia, auf die Philippinen und dieses mal nach Vietnam gebracht. Ich war in einer Küsten-Touristenstadt, die im Westen nicht bekannt ist, weswegen man dort nur Chinesen antrifft. Vorteil: Die meisten Chinesen meiden Wasser und Sonne -warum sie dann trotzdem scharenweise in Badeorte gehen, muss man nicht verstehen- und deshalb sind die Strände fast menschenleer. Man findet hier das beste aus beiden Welten: touristische Infrastruktur und einsame Strände. Gar nicht gefallen haben mir die Exkursionen. Klar, man will etwas vom Land sehen und man will das sehen, was besonders sehenswert ist. Aber das wollen andere auch und so trifft man alle die, die nicht am Strand sind, ebenda in solchen Massen, dass man kaum vom Fleck kommt. Meist sind es chinesische Reisegruppen, die -ich bin lange und oft genug dagewesen, um das so pauschalierend sagen zu dürfen- in der Regel äußerst unangenehm auftreten. Dazu kommt, dass einem überall, irgendwer, irgend einen Dreck verkaufen will - vom kulturellen oder historischen Erbe ist da gar nichts mehr zu spüren.
Cetay (inaktiv) (01.10.2017, 09:18):
Mir ist Süd-China mittlerweile fast zur zweiten Heimat worden, daher war ich schon dreimal auf eigene Faust und Kosten dort, um die Zeit der Feste (im Mai, Oktober & im Januar/Februar) mitzuerleben. Einmal pro Fest reicht allerdings völlig, denn weil das die einzigen zusammenhängenden freien Tage der arbeitenden Bevölkerung sind, finden um diese Zeiten wahre Völkerwanderungen statt. Auf der einen Seite sind Städte wie Dongguan fast menschenleer und alles ist dicht, auf der anderen Seite platzen touristisch attraktive Metropolen wie Shanghai oder Hong Kong aus allen Nähten, von Orten mit berühmten Sehenswürdigkeiten oder von Urlaubsregionen gar nicht zu reden. Ein Bekannter hat berichtet, dass er in der Neujahrswoche in der Altstadt von Guilin über eine Stunde im Stau stand - zu Fuß wohlgemerkt.
Nicolas_Aine (01.10.2017, 09:21):
ich kann dir übrigens sehr Taiwan ans Herz legen. Nicht zuletzt essenstechnisch: Du hast alle chinesischen Küchen auf engstem Raum versammelt!
Cetay (inaktiv) (01.10.2017, 09:34):
Ja, das steht auf der Liste für nächstes Jahr.
In Guangdong im Perlfluss-Delta ist die Situation auch traumhaft. Weil das eine der stärksten Wirtschaftsregionen ist, kommen dorthin Wanderarbeiter aus allen Regionen des Landes und das macht sich an der Vielfalt der Küchen bemerkbar. Mein klarer Favorit ist Sichuan.
Cetay (inaktiv) (02.10.2017, 06:40):
Muss heute noch jemand zu Arbeit oder nutzt ihr den Brückentag um ein verlängertes Wochenende zu machen?
satie (02.10.2017, 08:32):
Da heute hier ein schulfreier Tag ist, habe ich automatisch frei.
Rotkäppchen (02.10.2017, 08:57):
Habe zwei Wochen Urlaub genommen, weil Junior Herbstferien hat. Leider ist der Überlapp zwischen Schulferien und vorlesungsfreier Zeit an der Uni (mein Mann ist Dozent) bei uns entweder gleich null, so wie jetzt, oder sehr knapp (drei Wochen im Sommer) – ein ständiges Ärgernis :evil: .
Nicolas_Aine (02.10.2017, 09:17):
als Musiker ist das sowieso sehr unregelmäßig; heute hab ich frei. Was heißt, dass ich genug Zeit habe, gründlich zu üben :D
Falstaff (02.10.2017, 22:14):
Zum Glück frei. Leider hat das Wetter es nicht kapiert, dass die Leute ein langes Wochenende haben. Aber trotzdem habe und werde ich die beiden Tage ordentlich zum Ausreiten nutzen. Die ersten Maisfelder sind abgeerntet und damit der Weg frei für herrliche Galoppaden. Ach ja, und zu ein wenig Musikhören wird auch noch Zeit sein. :)

LG Falstaff
Jürgen (03.10.2017, 10:02):
Zum Glück frei. Leider hat das Wetter es nicht kapiert, dass die Leute ein langes Wochenende haben. Aber trotzdem habe und werde ich die beiden Tage ordentlich zum Ausreiten nutzen. Die ersten Maisfelder sind abgeerntet und damit der Weg frei für herrliche Galoppaden. Ach ja, und zu ein wenig Musikhören wird auch noch Zeit sein. :)

LG Falstaff
Wie ich in meinem letzten Beitrag schon erwähnte, habe ich kaum Zeit zum Musikhören.
Darüber hinaus komme ich aber auch nicht zum Ausreiten. Allerdings steht der Mais bei uns noch weitestgehend.
Meine drei Pferde schimmeln auf der Weide vor sich hin, fühlen sich dabei aber nicht unwohl. (Ja, es sind 3 Schimmel)

Zum Glück sind zwei davon schon in Rente, und werden ohnehin nicht mehr geritten.
Der Dritte jedoch ist erst 17, damit noch voll im Saft, und hat es verdient mehr bewegt zu werden.

Grüße
Jürgen
Nicolas_Aine (03.10.2017, 10:47):
Zum Glück frei. Leider hat das Wetter es nicht kapiert, dass die Leute ein langes Wochenende haben. Aber trotzdem habe und werde ich die beiden Tage ordentlich zum Ausreiten nutzen. Die ersten Maisfelder sind abgeerntet und damit der Weg frei für herrliche Galoppaden. Ach ja, und zu ein wenig Musikhören wird auch noch Zeit sein. :)

LG Falstaff
nach meinem einen Jahr in HH muss ich festhalten, dass das Wetter das leider nur äußerst selten kapiert :D
Cetay (inaktiv) (03.10.2017, 11:01):
Zum Glück frei. Leider hat das Wetter es nicht kapiert, dass die Leute ein langes Wochenende haben. Aber trotzdem habe und werde ich die beiden Tage ordentlich zum Ausreiten nutzen. Die ersten Maisfelder sind abgeerntet und damit der Weg frei für herrliche Galoppaden. Ach ja, und zu ein wenig Musikhören wird auch noch Zeit sein. :)

LG Falstaff
nach meinem einen Jahr in HH muss ich festhalten, dass das Wetter das leider nur äußerst selten kapiert :D
In deiner alten Heimat ist es aber auch nicht viel besser. :thumbdown:
Ich weiß nicht mehr, wie oft sich in diesem Jahr der Himmel pünktlich zum Freitagnachmittag zugezogen hat, um ebenso pünktlich am Montagmorgen wieder in blauer Pracht zu erstrahlen.
Rotkäppchen (03.10.2017, 14:06):
Hier im Tal der Ahnungslosen ist das Wetter auch sehr bescheiden, und nicht nur das.

Überhaupt das Wetter – das genialste SmallTalk-Thema ever :D .
Rotkäppchen (03.10.2017, 19:28):
Und dann kam doch die Sonne, so dass wir auch noch ein wenig reiten konnten - auf unseren pflegeleichten Drahteseln ;) .
Nicolas_Aine (03.10.2017, 20:02):
Zum Glück frei. Leider hat das Wetter es nicht kapiert, dass die Leute ein langes Wochenende haben. Aber trotzdem habe und werde ich die beiden Tage ordentlich zum Ausreiten nutzen. Die ersten Maisfelder sind abgeerntet und damit der Weg frei für herrliche Galoppaden. Ach ja, und zu ein wenig Musikhören wird auch noch Zeit sein. :)

LG Falstaff
nach meinem einen Jahr in HH muss ich festhalten, dass das Wetter das leider nur äußerst selten kapiert :D
In deiner alten Heimat ist es aber auch nicht viel besser. :thumbdown: Ich weiß nicht mehr, wie oft sich in diesem Jahr der Himmel pünktlich zum Freitagnachmittag zugezogen hat, um ebenso pünktlich am Montagmorgen wieder in blauer Pracht zu erstrahlen.
na, dann hat sich das auswandern zumindest heute gelohnt :P Leider konnte ich das Wetter nur zum Wäsche trocknen nutzen. Dafür gabs zum Abendessen Rehrücken in Orangensoße!
Falstaff (03.10.2017, 21:33):
Meine drei Pferde schimmeln auf der Weide vor sich hin, fühlen sich dabei aber nicht unwohl.
Meiner ist noch 5 Jahre jünger, aber sein höchstes Glück ist es auch, an der Raufe/auf der Weide zu stehen und zu fressen. Da bin ich eigentlich nur Störfaktor. :D

LG Falstaff
Falstaff (03.10.2017, 21:35):
nach meinem einen Jahr in HH muss ich festhalten, dass das Wetter das leider nur äußerst selten kapiert
Ist halt Schietwetter. Damit sind wir in dieser Gegend wirklich gestraft. Quasi ständig. :)

LG Falstaff
Falstaff (03.10.2017, 22:12):
Dafür gabs zum Abendessen Rehrücken in Orangensoße!
Na, da kann man doch auch mal das Schietwetter ertragen. :D

LG Falstaff
Falstaff (05.10.2017, 21:33):
nach meinem einen Jahr in HH muss ich festhalten, dass das Wetter das leider nur äußerst selten kapiert
Ist zwar auch wieder Wetter, aber wie hast du denn heute den Sturm in HH erlebt?
Leider musste ich heute in die Stadt, bin aber zum Glück mit dem Auto gefahren. Zwar dauerte die Rückfahrt dann 4x so lang, aber immerhin kam ich noch zurück. Aber an den Landstraßen dann haufenweise umgekippte Bäume.

LG Falstaff
satie (05.10.2017, 22:43):
Also hier in Berlin war es eine blanke Katastrophe! Ich habe für meinen Weg nach Hause von der Musikschule (normal ca. 50 Minuten) heute viereinhalb Stunden gebraucht! Keine S-Bahn, keine Tram, keine U-Bahn, kein Bus. Nicht einmal ein Taxi war mehr zu bekommen (am Taxistand am Alexanderplatz wartete eine Traube von sicher ca. 50 Menschen auf das nächste Taxi!). Nachdem ich den größten Teil dann zu Fuß zurückgelegt hatte, überholte mich irgendwann eine Straßenbahn, und ich konnte dann das letzte Stück noch fahren. Wahnsinn!
Falstaff (05.10.2017, 23:00):
Ja, Berlin hat es wohl auch ordentlich getroffen. U- und S--Bahnen fielen in Hamburg wohl auch ziemlich komplett aus. Bin ich froh, dass ich mein Auto dabei hatte. Zwar ging es nur im Schritttempo voran, aber immer war es wenigstens das noch. Und ohne Auto wäre ich aus HH wohl nicht mehr herausgekommen.

Andererseits, auch wenn die Heftigkeit der Stürme wohl zunimmt, von amerikanischen und karibischen Verhältnissen sind wir zum Glück noch weit entfernt.

LG Falstaff
satie (05.10.2017, 23:05):
Das kann man wohl sagen. Jammern können wir diesbezüglich nicht: weder Vulkane, noch Erdbeben, Tsunamis, Wirbelstürme... Aber wir haben dafür unsere Erstweltprobleme: Kreisch, keine Jacke in der Saisonfarbe mehr gefunden! Hilfe, mein WLan ist weg! Uaaa, da war ein Klecks Joghurt in meinem veganen Müsli...
Falstaff (05.10.2017, 23:20):
Jaja, das Leben ist einfach Sch... . Und niemand in Burkina Faso glaubt uns das. Die Welt ist einfach ungerecht!
satie (05.10.2017, 23:25):
Vollste Zustimmung!
Nicolas_Aine (06.10.2017, 00:00):
nach meinem einen Jahr in HH muss ich festhalten, dass das Wetter das leider nur äußerst selten kapiert
Ist zwar auch wieder Wetter, aber wie hast du denn heute den Sturm in HH erlebt?Leider musste ich heute in die Stadt, bin aber zum Glück mit dem Auto gefahren. Zwar dauerte die Rückfahrt dann 4x so lang, aber immerhin kam ich noch zurück. Aber an den Landstraßen dann haufenweise umgekippte Bäume.

LG Falstaff
Hallo Falstaff,

sorry, das war etwas missverständlich: Ich habe ein Jahr in Hamburg gelebt, wohne jetzt aber nicht mehr dort. Heute war ich Baden-Baden, da war es trüb und hat etwas genieselt, mehr aber auch nicht. Und auf der Rückfahrt ins Saarland gab es sogar noch ein schönes Abendrot :)
EinTon (06.10.2017, 01:03):
Falstaff (06.10.2017, 21:01):
sorry, das war etwas missverständlich: Ich habe ein Jahr in Hamburg gelebt, wohne jetzt aber nicht mehr dort.
:thumbsup:
EinTon (06.10.2017, 21:21):
sorry, das war etwas missverständlich: Ich habe ein Jahr in Hamburg gelebt, wohne jetzt aber nicht mehr dort. Heute war ich Baden-Baden, da war es trüb und hat etwas genieselt, mehr aber auch nicht. Und auf der Rückfahrt ins Saarland gab es sogar noch ein schönes Abendrot

Hallo - dann bist Du möglicherweise "bei mir" in der Nähe vorbeigekommen (Walldorf liegt im Rhein-Neckar-Kreis, 13 km südlich von Heidelberg).
Solltest Du wieder einmal in den hiesigen Breiten unterwegs sein (und dir ein etwaiger Umweg nicht zu groß sein), bist Du herzlich eingeladen, mich einmal in Walldorf zu besuchen! :)

Gruß,

Normann
Falstaff (08.10.2017, 23:19):
Heute sind wir von den Pferden aus in die 'Schwammerln' gegangen, sprich habe einige Pilze gesammelt. Eigentlich habe ich überhaupt keine Ahnung davon, erkenne nur 'Maronen' und vielleicht auch Steinpilze. Von allen anderen lassen ich denn doch lieber die Finger. Aber es bringt schon Spaß und bei diesen Wetterverhältnissen sprießen sie überall. Morgen werden wir mal gezielter auf die Jagd gehen. Mal sehen, ob ich Dienstag noch zum Schreiben komme. :D

LG Falstaff
Nicolas_Aine (10.10.2017, 21:43):
sorry, das war etwas missverständlich: Ich habe ein Jahr in Hamburg gelebt, wohne jetzt aber nicht mehr dort. Heute war ich Baden-Baden, da war es trüb und hat etwas genieselt, mehr aber auch nicht. Und auf der Rückfahrt ins Saarland gab es sogar noch ein schönes Abendrot
Hallo - dann bist Du möglicherweise "bei mir" in der Nähe vorbeigekommen (Walldorf liegt im Rhein-Neckar-Kreis, 13 km südlich von Heidelberg).
Solltest Du wieder einmal in den hiesigen Breiten unterwegs sein (und dir ein etwaiger Umweg nicht zu groß sein), bist Du herzlich eingeladen, mich einmal in Walldorf zu besuchen! :)

Gruß,

Normann
ich werde bei Gelegenheit drauf zurückkommen! Tatsächlich fahre ich grade oft bei Dir vorbei, da ich viel unterwegs bin und meistens in Mannheim umsteigen muss. Auf der Rückfahrt von Baden-Baden sind wir aber den direkten Weg durch Frankreich gefahren.
Rotkäppchen (10.10.2017, 21:56):
Mal sehen, ob ich Dienstag noch zum Schreiben komme. :D
Moment mal, jetzt ist ja Dienstag – scheint gut gegangen zu sein, die Pilzaktion? :D
Falstaff (10.10.2017, 22:02):
:thumbsup:

Allerdings nur verschoben. Die Pilze wurden eingefroren. Aber da keine roten und weißen dabei waren und alle einen Schwamm haben, wird es wohl nicht so arg werden. :D

LG Falstaff
Falstaff (10.10.2017, 22:04):
Aber wenn man dann später Freunden ein Pilzgericht vorsetzt und dabei betont: 'Die habe ich selber gesammelt, auch wenn ich keine Ahnung von Pilzen habe.', kann das wohl doch 'n Party-Killer werden. :D
Rotkäppchen (10.10.2017, 22:11):
Aber wenn man dann später Freunden ein Pilzgericht vorsetzt und dabei betont: 'Die habe ich selber gesammelt, auch wenn ich keine Ahnung von Pilzen habe.', kann das wohl doch 'n Party-Killer werden. :D
Na hoffentlich sind dann keine ängstlichen Leute unter Deinen Gästen...
Falstaff (10.10.2017, 22:17):
So erkennt man halt wirkliche Freunde. ;)
Nicolas_Aine (10.10.2017, 22:49):
mein Vater hat mit seinen Pilzkenntnissen seine Sportnote gerettet :D Er ist leider sehr unsportlich, war er schon immer, kennt sich aber sehr gut mit Pilzen aus. Wohingegen sein Sportlehrer zwar sportlich war und sehr gern Pilze gesammelt hat, allerdings keine Ahnung hatte. Er hat dann im Herbst gelegentlich eine Tasche mitgebracht, die mein Vater dann sortieren musste, dafür ist dann die Sportnote nicht ganz so schlecht ausgefallen...
Falstaff (10.10.2017, 22:52):
:thumbsup:

Das waren noch Zeiten, als das noch ging. :) Wobei ich mich wohl eher nicht auf die Ratschläge von Schülern verlassen hätte. :D

LG Falstaff
satie (11.10.2017, 11:33):
Eine wahre Kapazität auf dem Gebiet der Mykologie war ja bekanntlich John Cage. Natürlich hat er Pilze nicht nach dem Zufallsverfahren gesammelt, sonst wäre er sicher nicht so alt geworden...
Im italienischen Fernsehen hatte Cage mit Fragen über Pilze bei einem Quiz soviel Geld gewonnen, dass er davon einen Bus für die Cunningham Dance Company kaufen konnte.
Einige Pilz-Geschichten von ihm - es gibt unzählige - sind mir gut im Gedächtnis geblieben: während der Wirtschaftskrise (die Cage u.a. durch den Verkauf rarer Pilzsorten an Gourmet-Restaurants überstand) ernährte sich Cage für einen längeren Zeitraum nur noch von Pilzen, die gesammelt hatte. Da die Nährstoffe nicht ausreichten, war er durch die Mangelernährung so geschwächt, dass er nicht mehr gehen konnte und von Freunden erst einmal aufgepäppelt werden musste.
Cage meinte immer, Pilze und Musik hätten sehr viel miteinander zu tun, u.a. weil "Mushroom" und "Music" im Lexikon direkt nacheinander kämen... ^^
Eine andere Pilzgeschichte fällt mir auch noch ein: Eine Freundin vonr Cage hatte zwei Kinder, denen sie erzählt hatte, dass man bei Pilzen sehr vorsichtig sein müsse, weil einige giftig seien. Eines Tages brachte ihr Cage einen ganzen Korb voller wundervoller Pilze, die sie dann zubereitete. Als sie das Essen servierte, fingen ihre Kinder an zu heulen wie die Schlosshunde, weil sie dachten, ihre Mutter wolle sie vergiften...

Herzliche Grüße
Satie
Falstaff (11.10.2017, 20:34):
Eine andere Pilzgeschichte fällt mir auch noch ein: Eine Freundin vonr Cage hatte zwei Kinder, denen sie erzählt hatte, dass man bei Pilzen sehr vorsichtig sein müsse, weil einige giftig seien. Eines Tages brachte ihr Cage einen ganzen Korb voller wundervoller Pilze, die sie dann zubereitete. Als sie das Essen servierte, fingen ihre Kinder an zu heulen wie die Schlosshunde, weil sie dachten, ihre Mutter wolle sie vergiften...
:rofl :rofl :rofl
Falstaff (12.10.2017, 00:58):
Gibt es hier übrigens eine Art Geburtstags-Thread oder halt das Gegenteil. Gerade gestorben oder so?
Nicolas_Aine (12.10.2017, 08:43):
für Forenmitglieder gibt es einen Geburtstagsthread, im alten Forum wurden nämlich die Geburtstage angezeigt. Im neuen scheint mir das nicht mehr der Fall zu sein.
Falstaff (12.10.2017, 22:32):
für Forenmitglieder gibt es einen Geburtstagsthread,
Sorry, das war missverständlich. Ich dachte eher an die Künstler.
Rotkäppchen (12.10.2017, 23:49):
Gibt es hier übrigens eine Art Geburtstags-Thread oder halt das Gegenteil. Gerade gestorben oder so?
Eher nicht. Ist mir zumindest noch niemals aufgefallen. ?(
Falstaff (12.10.2017, 23:56):
Dann sollten wir den vielleicht mal einrichten. Muss ja jeweils nicht ausufernd sein, aber dass an bedeutende Komponisten wie Interpreten erinnert wird, ist ja vielleicht ganz wichtig.

LG Falstaff
Cetay (inaktiv) (03.11.2017, 07:06):
Ich war zugegebenermaßen etwas skeptisch und das Interesse ist erwartungsgemäß auch nicht so furchtbar groß, aber wenn man sich selbst an der Suche beteiligt und auch mal in das Gefundene reinhört, zeigt sich vor allem eins: wir wissen eigentlich so gut wie gar nichts und es bräuchte wahrlich mehrere Leben um den Reichtum "unserer" Musik in der ganzen Breite und Tiefe zu erfassen - und dann hat man immer noch keine Note Jazz oder Metal oder "Weltmusik" gehört.
Falstaff (03.11.2017, 21:12):
Knapp 1600 Zugriffe finde ich allerdings gar nicht schlecht. Was die Beteiligung der anderen Mitglieder angeht, ist es allerdings recht überschaubar. ;)

LG Falstaff
Cetay (inaktiv) (12.11.2017, 21:27):
Bei mir steigt die Vorfreude. Am Dienstag steige ich in den Flieger nach Hong Kong um den ersten Frost hier bei 28°C dort zu erleben. :D
Cetay (inaktiv) (12.11.2017, 21:31):
Apropos Geburtstag. Meine Forenmitgliedschaft ist 10 geworden. Wer hätte das gedacht. Eigentlich wollte ich damals nur sehen, wie lange es dauert, bis es auffällt, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, wovon ich rede. Ich warte immer noch... :J
Falstaff (12.11.2017, 23:16):
Apropos Geburtstag. Meine Forenmitgliedschaft ist 10 geworden.
Glückwunsch dazu.
Eigentlich wollte ich damals nur sehen, wie lange es dauert, bis es auffällt, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, wovon ich rede. Ich warte immer noch...
Kannst mal sehen, wie nett wir sind. :P

LG Falstaff
Guenther (13.11.2017, 14:25):
Viel Spaß in HongKong!

(War gerade mit Frau eine Woche in Teneriffa bei ca. 30 Grad... *höhö* :) )

Ist eigentlich einer in Salzburg auf der Mozart-Woche (naja, 4 Tage) im Januar 2018?
Cetay (inaktiv) (13.11.2017, 21:05):
Apropos Geburtstag. Meine Forenmitgliedschaft ist 10 geworden.
Glückwunsch dazu.
LG Falstaff
Wenn ich mir allerdings vergegenwärtige, wie schnell die 10 Jahre subjektiv vergangen sind und das dann hochrechne...  :huh:
Da ist mir gleich danach, Der Trunkene im Frühling aufzulegen -selbstverständlich in der Kammerfassung- und es dem Protagonisten gleichzutun. Wobei - Bethges/Mahlers Text ist eine Entstellung des Originaltextes, der als Mahnung vor dem Rausch verfasst wurde und nicht als dessen Verherrlichung. Mehr dazu vielleicht demnächst im Fachthread...
Mime (14.11.2017, 16:58):
Ich war in der Vergangenheit mehrmals in Prag. Von mir aus (Dresden) ist es auch nicht gerade weit. Sieht man von Durchreise-Bahnhofs-Aufenthalten ab, liegt das letzte Mal jetzt 10 Jahre zurück und es war ziemlich stressig. Leider werden mir, je älter ich werde, Großstädte immer lästiger und ich überlege dreimal, ob das sein muss...
Als die Autobahn E55 noch nicht gebaut war, musste ich die Strecke regelmäßig von DD aus fahren. Über Zinnwald, dann an den vielen armen leichtgekleideten Mädchen in Dubi vorbei. War eine äußerst gefährliche Tour.
Cetay (inaktiv) (20.01.2018, 10:55):
Wie seid ihr eigentlich im Klassikforum unterwegs? Smartphone, Tablet, Notebook oder PC? Welchen Internet-Browser benutzt ihr und welche Suchmaschine?
Guenther (20.01.2018, 12:33):
Hi Cetay,

ich nutze Laptop mit WIn8.1 und Mozilla Firefox (neuestes Update).

Warum willst Du das denn wissen?
Cetay (inaktiv) (20.01.2018, 13:21):
Um ein Gesprächsthema zu haben. :D Es ist ja gerade wieder ziemlich Leichenstarre und ich wollte mal sehen, wer noch da ist.

Ich bin fast nur noch mit dem Smartphone unterwegs. Das Laptop klappe ich nur noch auf, wenn ich Musik von CD oder Festplatte hören will, aber wie andernorts schon ausgeführt, sind die mit dem Spotify Premuim-Abo zur Verfügung stehenden Downloads mit der Einstellung "extreme Qualität" nicht mehr von verlustfreien Formaten zu unterscheiden, deshalb kommt das eher selten vor. Oder wenn ich vorhabe, einen längeren Artikel für das-Klassikforum.de zu schreiben - da ist eine harte Tastatur dann doch bequemer.

Für das Smartphone nehme ich den Armorfly Browser - der hat ein tolles Desgin und überaus nützliche Funktionen, wie den schon erläuterten Weber-Filter oder eine automatische Erkennung der Download-Fähigkeit von Videos und die Möglichkeit, die gleich in einem Tresor immerhalb des Browsers zu speichern.
Als Suchmaschinen nutze ich DuckDuckGo und Startpage by Ixquick. Beide liefern keine personalisierten Ergebnisse und vermeiden so die Filterblase. (Wobei die meisten Leute ihre Filterblase eh im Hirn haben. Was nicht ins Weltbild passt, wird einfach ignoriert oder ungeprüft abgelehnt). Eigentlich würde die Ente ausreichen, aber Startpage bietet noch den Vorteil, dass man bei der Suche US-Server gezielt ausklammern kann. Das empfiehlt sich, wenn man z. B. eine Gebrauchsanweisung sucht, wie man etwas bastelt, das geeignet ist, Löcher in Wänden zu hinterlassen. :cool
EinTon (20.01.2018, 14:54):
PC, Firefox, Google als Suchmaschine.
Nicolas_Aine (20.01.2018, 15:32):
PC, Opera, Google. Ich benutze zwar mein Smartphone recht viel, aber ich tippe äußerst ungerne damit. Und auch Foren benutze ich damit eigetlich nicht gerne. Große Bildschirme und vernünftige Tastaturen haben einfach was für sich.
Amonasro (20.01.2018, 16:16):
Bei mir Laptop, Opera, Google. Für einen längeren Forenbeitrag finde ich das Smartphone auch nicht so praktisch, obwohl man dort die Sonderbuchstaben für ausländische Namen schneller tippen kann.

Gruß Amonasro
satie (20.01.2018, 23:43):
PC mit Chrome, Smartphone (Android) ebenfalls mit Chrome. Suchmaschine Google. Nutzt jemand noch eine andere Suchmaschine?
Cetay (inaktiv) (06.02.2018, 18:47):
PC mit Chrome, Smartphone (Android) ebenfalls mit Chrome. Suchmaschine Google. Nutzt jemand noch eine andere Suchmaschine?
Das ist eher unwahrscheinlich. Bei dem Marktanteil von über 92%, den Google bei den Suchmaschinen in Deutschland aufweist, wären zwei Leute in einer Sechser-Stichprobe schon einen ziemlicher Glückstreffer. Aber warum ist das so? Warum folgen in puncto Suchmaschinen auch Individualisten der Herde?
satie (06.02.2018, 20:47):
Ich erinnere mich noch gut an eine Zeit, wo man die Qual der Wahl hatte, Yahoo, AltaVista, Sachen wie WebCrawler o.ä. gab es auch, teilweise unterschieden sich die Suchergebnisse erheblich, gerade, wenn man etwas sehr spezielles suchte.
Da Android Google ist, ist bei diesem Betriebssystem alles mit Google verknüpft, es ist ja längst viel mehr als eine Suchmaschine. Kurzzeitig hatte ich Bing versucht, war aber weder von der Darstellung noch von den Suchergebnissen überzeugt.
Da ich etliche Webseiten am laufen habe mit Wordpress interessiert mich mitunter, wie gut sie bei Google zu finden sind, da ja eben die meisten Google nutzen. Und irgendwann reichte mir Google eben.
Eine Chance hätten daneben vielleicht Spezialsuchmaschinen, die sagen wir Mal nur Fotos sucht oder nur Audios. Aber ob es sowas gibt? Und wer traut sich, gehen Google zu bestehen und betreibt den nötigen Aufwand?
Nein, ich denke, Google ist tatsächlich zum Synonym für das Suchen im Internet geworden.
Cetay (inaktiv) (07.02.2018, 12:31):
Ja, die breiten sich über die Smartphones aus wie eine Krake. Aber die Voreinstellungen und Verknüpfungen in Android sind ruckzuck geändert. Bei mir kommt weder Chrome als Browser noch Google als Suchmaschine zum Einsatz. Der Witz ist ja gerade, dass du nicht erfährst, wie gut deine Seiten zu finden sind, sondern nur erfährst wie gut du sie findest. Bei mir oder jemand anderem kann das Ergebnis ganz anderes aussehen, weil Google die Ergebnisse personalisiert. Die zeigen dir das, was dich aufgrund deiner Surf-Geschichte (und anderen Quellen) vermeintlich besonders interessiert, deswegen finden zwei Leute beim Googeln ihre Meinungen bestätigt auch wenn sie völlig konträr zueinander sind. Wie sehr alles miteinander verflochten ist, erfahren die jüngeren Handy-Dauernutzer bisweilen recht drastisch. Meine Filia berichtete neulich, dass sie sich via WhatsApp Sprachnachrichten aus Nostalgiegründen mit einer Freundin über "Diddl" unterhalten hat und bei Ihrer nächsten Surf-Tour im Internet dafür Werbung auf dem Screen hatte. Zufall?
EinTon (08.02.2018, 11:25):
Nein, ich denke, Google ist tatsächlich zum Synonym für das Suchen im Internet geworden.

BTW:



;-)
Guenther (12.02.2018, 10:35):
Oops, gerade erst hier die Fortsetzung gesehen...

Ich nutze "DuckDuck Go". Sehr schnell, kein Tracking.
:)
Cetay (inaktiv) (14.02.2018, 06:08):
In China, wo ich gerade Urlaub mache, funktioniert nur Baidu und es geht sehr langsam, weil alles gefiltert wird. DuckDuckGo ist gesperrt, Google sowieso und WhatsApp wurde jetzt ebenfalls blockiert. Die Zensuristen ziehen das Netz wieder enger. Hier wird vorgelebt, was beim uns im Aufbau ist, nur dass wir im Westen die Anbieter die Drecksarbeit machen lassen.
Nicolas_Aine (14.02.2018, 10:47):
ja, einer der Gründe, warum ich unter keinen Umständen nach China ziehen will (Meine Freundin kommt daher, deswegen ist das theoretisch ein Gedanke). Warst Du schonmal in Taiwan?
Cetay (inaktiv) (14.02.2018, 12:12):
Noch nicht, Taiwan steht aber auf dem Plan im September.
Nicolas_Aine (14.02.2018, 12:31):
da werd ich glatt neidisch. Könnte aber sein, dass ich im Juli / August ne Woche dort bin. Falls Du Tipps brauchst, melde Dich :D
EinTon (15.02.2018, 20:34):
@Nicolas Aine: Taiwan wurde nach einem von Politikwissenschaftlern erstellten "Demokratie-Ranking" sogar als die bestentwickeltste Demokratie Ostasiens angesehen (zumindest vor einigen Jahren habe ich das irgendwo gelesen, wahrscheinlich in einem politikwissenschaftlichen Buch). Eine Internetzensur wie in (Festlands-)China wird es dort sicherlich nicht geben.
Nicolas_Aine (15.02.2018, 22:35):
nein, gibt es nicht :) Taiwan ist ein demokratisch voll entwickeltes Land, dass sich vor unseren Demokratien hier nicht verstecken muss. Da sind die auch sehr stolz drauf.
Cosima (23.02.2018, 15:59):
Oops, gerade erst hier die Fortsetzung gesehen...

Ich nutze "DuckDuck Go". Sehr schnell, kein Tracking.
:)
Das war ja mal ein super Tipp! :beer
Die Suchmaschine ist auf den Apple-Geräten sogar schon vorinstalliert, muss man nur noch auswählen. Läuft super und ohne all das nervige Google-Gedöns.
EinTon (01.03.2018, 22:03):
Hinweis: Bei Zeit Online gibt es gerade einen Wissens-Selbsttest über das menschliche Gehör:

http://www.zeit.de/campus/2018-02/beat-the-prof-hoeren

Manche Fragen sollten für Musikinteressierte leicht zu beantworten sein, andere, die sich u. a. mit anatomischen Details befassen, eher nicht.

Ich selbst habe 8 Punkte geschafft (bei einem Durchschnitt von ca. 6 ). ;)
Cetay (inaktiv) (01.03.2018, 22:09):
7
satie (01.03.2018, 23:46):
7, aber die Frage mit dem Ultraschall ist sehr schlecht gestellt oder eigentlich pauschal gesehen falsch. Es heißt ja Ultraschall, weil es über dem Hörfeld liegt...
Cetay (inaktiv) (02.03.2018, 00:28):
7, aber die Frage mit dem Ultraschall ist sehr schlecht gestellt oder eigentlich pauschal gesehen falsch. Es heißt ja Ultraschall, weil es über dem Hörfeld liegt...
Genau dasselbe habe ich auch gedacht!
Nicolas_Aine (02.03.2018, 08:23):
auch 7, und genau das hat mich auch gestört.
Guenther (05.03.2018, 11:58):
Auch 8.
:)

Die blöde Mücke habe ich natürlich nicht gewußt...

Das mit den Kindern war eigentlich nicht so schwer, das ist recht bekannt. Kinder können bis 20kHz hören, Ultraschall beginnt "offiziell" bei 16kHz (glaube ich).


@Cosima

Freut mich, daß Dir DuckDuck Go gefällt!
:)
satie (05.03.2018, 19:07):


So ist die Frage trotzdem schlecht gestellt, denn die Frequenzen von Fledermäusen etwa liegen zum Teil um die 100000 Hertz. Und die hört auch kein Kind.wenn jetzt pauschal gefragt wird ob Menschen und speziell Kinder solche Frequenzen hören können, ist das verwirrend und meiner Ansicht nach trotzdem falsch.
EinTon (29.03.2018, 21:40):
Die Zeit hypt J.S. Bach:

http://www.zeit.de/2018/14/johann-sebastian-bach-musik-empfindungen

Zitate:

"Bach war jenseits aller anderen Komponisten"

"Die meisten Komponisten", sagt Cope, "geraten deswegen irgendwann in eine kompositorische Sackgasse. Sie nutzen den Kontrapunkt für die Entwicklung einer Idee und müssen ihn dann fallen lassen. Bach aber konnte kontrapunktisch durchkomponieren. Er konnte, wenn er wollte, vier, fünf Stimmen über ein ganzes Stück so miteinander singen lassen." Cope seufzt. "Dass ein Mensch dazu imstande war", sagt er dann, "ist für mich noch immer unvorstellbar."


:S


Von Palestrina und anderen Renaissance-Kontrapuntikern hat der so Kommentierende offensichtlich noch nichts gehört... :rolleyes:
Guenther (19.04.2018, 11:33):
Was ist eigentlich mit dem traumatisierten Liebestrunkenen? Urlaub?
;)
Johann Sebastian Bach (20.04.2018, 17:56):
Webt sicher ... :)
Cetay (inaktiv) (12.06.2018, 18:18):
In China, wo ich gerade Urlaub mache, funktioniert nur Baidu und es geht sehr langsam, weil alles gefiltert wird. DuckDuckGo ist gesperrt, Google sowieso und WhatsApp wurde jetzt ebenfalls blockiert. Die Zensuristen ziehen das Netz wieder enger. Hier wird vorgelebt, was beim uns im Aufbau ist, nur dass wir im Westen die Anbieter die Drecksarbeit machen lassen.
中华 ruft wieder - diesmal für die Arbeit. Es wird also für de nächsten 2 Wochen kaum was von mir zu hören sein. Satie und Cornelius, ja ich bring euch was zum Essen mit. :D
EinTon (22.07.2018, 18:59):
Warum nur ist d-moll so traurig??

Hier die Antwort...

;)
satie (23.07.2018, 20:47):
Ich habs geahnt...
Sfantu (23.09.2018, 23:28):
Die Karlsruher Plattenbörse ist dann am Ende gestern ohne mich als Verkäufer (war bereits ausgebucht) aber wenigstens als Besucher über die Bühne gegangen. Was immerhin ganz lehrreich war:

1.)
Klassik spielte eine verschwindend kleine Rolle, etwa im Promille-Bereich.

2.)
Die meisten Händler waren dermassen klischeeerfüllend dünkelhaft & verbissen, dass der Weg von der Verblüffung zum herzhaften Schmunzeln oft nicht weit war: mit einem Sieben-Tagen-Regenwetter-Schmollgesicht rückten sie keinen Cent von ihren happigen Preisforderungen ab - Anreize schaffen (Mengenrabatte bspw.): Fehlanzeige. Ein Beispiel: von der phänomenalen Krautrock-Gruppe "Frumpy" gibt es scheinbar bis heute keine Vinyl-Nachpressungen. Ich interessierte mich für das 2. Album mit dem fabelhaften Stück "When the gipsy was born". Der Anbieter, der die Platte vorrätig hatte, war bei meiner Frage bereits unterschwellig aggressiv. Das sei nun eine absolute Kultscheibe, noch dazu in farbigem Vinyl. Ich könne mir überlegen, ob ich den Schnäppchenpreis von 70,- Euro zahlen oder einen Stand weiter gehe wolle. Diskussionen hierüber schloss er aus, basta.
Meine Gegenargumentation war ihm offenbar so abstrus, dass sie umkommentiert blieb: dass ein farbiges Vinyl schön & gut sei, irgendeine magische Seriennummer, die die Platte als Rarität ausweist, ebenfalls, dass mich das am Ende aber nicht interessierte sondern: die Musik. Mit etwas Geduld fand ich anderswo die gleiche Aufahme als billige Nachpressung aber in einem einwandfreien, praktisch neuwertigen Exemplar für ' nen Zwanni (was ich immer noch als fürstlichen Preis empfinde).

3.)
Meine Idee, mit der ich die Platten & CDs gehofft hatte, mögllichst vollständig unter die Interessenten zu bringen: kleiner Preis (etwa 2,- pro Scheibe): wäre das hier überhaupt aufgegangen? Hätte man mich da überhaupt ernst genommen?

Am Ende war dann glücklicherweise noch ausreichend Zeit, mit den Freunden die etablierten Läden in der Stadt zu besuchen: hier wurden wir als Kunden tatsächlich sowas wie gewertschätzt & wurden dann auch wirklich fündig.

Fazit > Plattenbörsen als Marktplatz der Eitelkeiten: ja. Für Musikliebhaber: nur bedingt...

schade!
Sfantu (11.02.2019, 22:14):
Lieber Cetay,

ich hoffe Du hast es gut in der Ferne!
& außerdem hoffe ich, ich schreibe im Namen Vieler, wenn ich Dich ermutige, hier vielleicht in loser Folge so etwas wie ein "China-Tagebuch" einzustellen. Laß' uns teilhaben an Deinen Eindrücken als Mensch, der nun dort lebt statt "nur" Urlauber zu sein. & sei's nur, wenn ein Sack Reis der Schwerkraft folgt...

VG,
Sfantu
Cetay (inaktiv) (12.02.2019, 17:17):
Noch bin ich hier. Ich war jetzt nur für eine Woche dort, um einen ersten Koffer mit wenigen unverzichtbaren Habseligkeiten runterzubringen und Neujahr zu feiern. Das nächste Ticket ist dann wirklich one way und wird für die letzte März-Woche gebucht.
Leider bin ich nicht der geborene Blogger und der Gedanke an ein Tagebuch widerstrebt mir regelrecht. Das ist so überhaupt gar nicht mein Ding - aber die eine oder andere Impression wird bestimmt durchscheinen, wenn ich den einen oder anderen 'normalen' Beitrag schreibe.
Sfantu (19.02.2024, 06:18):
Große Musik, ohne Zweifel, aber nicht meine Musik. Ich eigne mich halt nicht als AfD-ler, darüber bin ich auch alles andere als traurig.
Mit anderen Worten: wer Wagner gern hört, eignet sich als AfD-ler?
Joe Dvorak (19.02.2024, 06:49):
Nein, das ist ein aussagenlogischer Fehlschluss. A -> B ist nicht nicht äquivalent zu nicht-A -> nicht-B, sondern zu nicht-B -> nicht-A.

Die Schlussfolgerung wäre also: wer sich als AfD-ler eignet, hört gerne Wagner. Wenn sich nun ein AfD-ler findet, der nicht gerne Wagner hört -und ich meine das kann man fast sicher annehmen- ist die ursprüngliche Aussage (wer Wagner nicht hört, eignet sich nicht als AfD-ler) widerlegt. Über Wagner-Hörer wird im diesem Konstrukt nichts ausgesagt.
Andréjo (19.02.2024, 12:30):
Meister Maurice, mit der Mythologie um den Ring kann ich partout nichts anfangen, obwohl Germanist, aber ich glaube dennoch, wie wir Sprecher des Ostfränkischen sagen: Das mit der AfD war jetzt ein saudummes Gschmarri!
Maurice inaktiv (19.02.2024, 17:59):
Mit anderen Worten: wer Wagner gern hört, eignet sich als AfD-ler?
Überhaupt nicht.


Meister Maurice, mit der Mythologie um den Ring kann ich partout nichts anfangen, obwohl Germanist, aber ich glaube dennoch, wie wir Sprecher des Ostfränkischen sagen: Das mit der AfD war jetzt ein saudummes Gschmarri!
Nein, es war war mehr auf den Stoff bezogen, den man damals im 3.Reich sich sehr zu eigen gemacht hatten. Ich selbst kann mit dem ganzen Thema nichts anfangen, komme dadurch auch mit der Musik nicht wirklich zurecht. Ich wurde da total missverstanden.
Nicolas_Aine (20.02.2024, 01:01):
Nein, das ist ein aussagenlogischer Fehlschluss. A -> B ist nicht nicht äquivalent zu nicht-A -> nicht-B, sondern zu nicht-B -> nicht-A.

Die Schlussfolgerung wäre also: wer sich als AfD-ler eignet, hört gerne Wagner. Wenn sich nun ein AfD-ler findet, der nicht gerne Wagner hört -und ich meine das kann man fast sicher annehmen- ist die ursprüngliche Aussage (wer Wagner nicht hört, eignet sich nicht als AfD-ler) widerlegt. Über Wagner-Hörer wird im diesem Konstrukt nichts ausgesagt.
Die Logik stimmt, da kann man nichts dagegen sagen. Andererseits suggestiert die Formulierung etwas, ich erinnere hierbei auch sinngemäß an Deinen Beitrag im "Tote Hosen" Faden bezüglich verschiedener Ausdrucksweisen. Und gerade durch die ja wohlbekannte Nähe zwischen dem Topos, der NS-Ideologie und der AfD entstehen hier natürlich schnell (Fehl)interpretationen. Insofern ist die Klarstellung von Maurice vielleicht kein Fehler.
Nicolas_Aine (21.02.2024, 10:10):
nachdem hier einige Verwirrung um verschwundene Beiträge entstanden ist: es hat sich alles aufgeklärt, alles ist noch da und wurde wiedergefunden. Ich habe hier auf Wunsch aller Beteiligten die dazugehörige Diskussion entfernt.
Andréjo (21.02.2024, 14:18):
Dank an Nicolas! Das hier kannst Du auch gerne wieder löschen oder ich tue es morgen. :) Wobei ja wieder was übrig bleibt, wenn nur ich das mache ... komplex das alles. :P
Maurice inaktiv (21.02.2024, 20:19):
Hervorragend !! Weg mit dem Mist. Danke.
Joe Dvorak (22.02.2024, 02:20):
Für solche Platten lohnt sich das Dasein.
... und es gehört zu den besonderen Gnadenzeiten des Musikhörer-Lebens, solches erleben zu dürfen!
Ja. nicht wahr? Fuer jemanden, der das nicht kennt, weil ihm Musik nicht wichtig genug ist oder nicht den Stellenwert hat, das Dasein (neben anderem) zu einem lohnendem zu machen, mag das arg pathetisch klingen, aber da ich es kenne, bin ich froh, das hier lesen zu duerfen und zu sehen, dass ich mit meiner Verehrung der Musik nicht alleine stehe. (...)
Als mich heute Nacht wieder so ein Album fand, kam mir diese Plauderei in den Sinn (die auch schon wieder ein Jahr zurückliegt) und ich dachte, ich rette sie mal hier herüber, solange ich sie noch finde. Wer ist schon einmal von Musik so eingenommen worden, dass er solche Gedanken hatte? Oder ist eine solche Überhöhung der Bedeutung von Musik angesichts des Zustandes der Welt wirklich pathetisch = lächerlich?
Sfantu (24.02.2024, 19:15):
Pathetisch = Lächerlich -
wahrscheinlich ja - allerdings aus einem anderen Grund.
Wenn ich mich für etwas begeistere, lasse ich mich vergleichsweise leicht zu solch enthusiastischen Übertreibungen hinreißen.
In der Rückschau sage ich mir dann: geht's nicht auch 'ne Nummer kleiner? Alles, was solche Rückschau mit sich bringt, kippt dann sogar oftmals ins andere Extrem: ich bemerke Rechtschreibfehler, 2x das gleiche Adjektiv oder Verb in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen oder ähnliche Stilsünden.

Der von Dir, Joe, angeführte Grund - der Zustand der Welt - scheidet für mich dagegen aus.
Wie könnten wir nicht nur Musik sondern alles, was das Dasein lohnend macht, wertschätzen und genießen, wenn wir den Zustand der Welt nicht wenigstens vorübergehend ausblendeten?
Und verbessert es den Zustand der Welt, verringert es die Not und das Leid, wenn ich mir Freude versage? Oder dieser Freude keinen Ausdruck erlaube?
"Sicher nicht" ist die Antwort, die ich mir selbst gebe. Nur - diese Freude könnte in meinem Fall manchmal reflektierter sein.

Daß wir hier in einem entsprechenden Forum Musik solchen Wert beimessen - nämlich, daß sie uns daseinslohnendes Glücksempfinden beschert - ist aus der Sicht Anderer möglicherweise ein zu belächelnder Spleen.
Doch speist er sich nicht ausnahmslos aus positiven Energien?
Joe Dvorak (01.03.2024, 05:59):
Das mit den Übertreibungen und der Frage, was ich da eigentlich gehört habe und was mich da bloß geritten hat, das kenne ich nur zu gut. Deshalb sitze ich meistens auf den Händen und prüfe das noch mal, bevor ich etwas von einer Jahrhundertaufnahme die unmittelbar zur Offenbarung aller kosmischen Weisheit führt schreibe. Es sei denn, ich habe die rechte Promillezahl, bei der ich noch stilsicher schreiben kann, aber alle Zurückhaltung abfallen lasse.
Der Zustand der Welt scheidet für mich ebenfalls aus. Das schrieb ich im vorauseilenden Gehorsam, weil sich immer mehr gallebittere Moralisten finden, die einem das Leben versauern wollen, indem sie nicht nur auf Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten hinweisen, sondern mich und meine Vorfahren gleich noch persönlich dafür verantwortlich machen wollen - wobei wir sogar an der drohenden Apokalypse wegen erhöhter Sonnenflecken-Aktivität und dadurch bedingten Wetteränderungen schuld sein sollen. Da stimme ich gleich den passenden Mozart-Kanon an und bin gerne aufrichtig in Person das, was im Text zu diesem Kanaon mit der Glossa penetriert werden soll.
Guenther (04.03.2024, 13:57):
... schuld sein sollen ...

Nur die alten weißen Männer natürlich.
:) :) :)
Sfantu (28.02.2025, 18:56):
Zuerst hatte ich überlegt, mein Problem in der Technikecke zu platzieren. Aber am Ende ist es wohl doch eher eine Art wirtschaftsrechtliche Frage:

Nach langem Hin und & Her, ob ich so viel für einen CD-Transporter ausgeben möchte, hab' ich mich am Ende doch entschlossen, mir die allerorten hochgelobte Pro-Ject CD-Box RS 2T zu gönnen - Kostenpunkt: 2.500 CHF. Da dies ein "Transporter", also ein reines Laufwerk ist, mußte noch ein Digital-Analog-Wandler her. Hier entschied ich mich beim selben Händler für eine preisreduzierte Inzahlungnahme: eine Pro-Ject DAC-Box DS2 Ultra für den reduzierten Preis von 399 CHF.

Daheim installierte ich die neuen Komponenten mit großer Vorfreude. Und tatsächlich - der Klang ist eine hörbare Spur definierter, will sagen, aufgefächerter als bei meinem alten NAD C 521 i, mit dem ich nicht wirklich unzufrieden war und der mit akzeptablen kleinen Zipperlein bis heute gut läuft.

Dann aber der Schock:
Im Abstand von 2 Tagen passierte es, daß mitten in einem der letzten Tracks (bei zwei unterschiedlichen CDs) die Wiedergabe mit einer Klangmischung aus Kratzen und Rauschen (so, als würde man ein Blatt Papier zerreißen), plötzlich abbrach.
Bei erneutem Versuch, den selben Track abzuspielen, lief dann alles störungsfrei.
Nach kurzem Überlegen dachte ich: das darf nicht sein bei einem Neugerät. Und brachte es zum Händler zurück. Man bedauerte das und bat mich, das Gerät ein paar Tage dort zu lassen, damit sie sich selbst ein Bild machen können. Das Laufwerk war daher im Ladenlokal täglich in Betrieb und der von mir bemängelte Fehler trat bei ihnen nicht auf.
In der Hoffnung, es gäbe eine andere Erklärung für das Phänomen, nahm ich die Box wieder mit heim.
Bei Wieder-Inbetriebnahme tauchte der Fehler erneut auf.
Am Telefon kündigte ich dem Verkäufer an, den Player am Wochenend' (also morgen) erneut zu bringen. Er bat mich darum, Videos von dem laufenden Gerät zu machen um gegebenenfalls den Fehler zu dokumentieren. Seither lasse ich die Box so oft wie möglich laufen und hab' mein Mobiltelefon im improvisierten Stativ im Video-Dauereinsatz. Und natürlich zeigt sich die Störung seitdem nicht mehr.

Jetzt bin ich im Zweifel: liegt nun eine Art Beweislast bei mir, den Funktionsfehler zu reproduzieren und mit der Kamera zu dokumentieren?
Oder reicht meine Beanstandung aus und sie müssen das Gerät überprüfen und reparieren lassen?

Vielleicht hat jemand schon Ähnliches erlebt?
Maurice inaktiv (28.02.2025, 20:01):
Jetzt bin ich im Zweifel: liegt nun eine Art Beweislast bei mir, den Funktionsfehler zu reproduzieren und mit der Kamera zu dokumentieren?
Oder reicht meine Beanstandung aus und sie müssen das Gerät überprüfen und reparieren lassen?
Es kommt darauf an, wie das in Schweiz rechtlich geregelt ist.

Ich würde es mal so formulieren: Du hast den Fehler reklamiert, sie haben es überprüft, aber nichts gefunden. Damit ist die Firma erst einmal durch. Das dürfte auch in Deutschland so die Regelung sein. Hier muss man 3x nachbessern, erst DANN hat man das Recht, dass das Gerät zurückgenommen werden muss.

Das ist die nüchterne Antwort, die Dich sicher nicht zufrieden stellen dürfte, aber so sehe ich es, Stand JETZT.
Joe Dvorak (01.03.2025, 06:30):
Händler, Hersteller und Reparaturwerkstätten haben hier einen schweren Stand. Wann immer man Reklamationsstatistiken erstellt und nach Fehlerursachen analysiert, ist die Nummer 1 "kein Fehler feststellbar", und zwar in der Regel bei mehr als der Hälfte der Retouren. Und allein aufgrund der Symptombeschreibung eines intermittierend auftretenden Fehlers die Ursache zu finden, ist bei den vielen programmierten Komponenten praktisch unmöglich. In deinem Fall könnte es sich um einen Software-Bug handeln, der sich nur dann bemerkbar macht, wenn sich der Laser in der Nähe des Randes befindet, der Netzstrom eine bestimmte Schwelle über- oder unterschreitet und eine bestimmte Temperatur herrscht. Das ist keine Theorie, sondern eins von unendlich vielen Szenarien. (Wenn das weit hergeholt klingt, ich kenne aus der Praxis abstrusere Fälle). Das einzige, was der Verkäufer tun kann, ist das Gerät auf Kulanz umzutauschen, aber das ist natürlich ruinös, wenn in 5 oder mehr von 10 Fällen eben kein offensichtlicher Mangel vorliegt. Es ist daher verständlich, dass er nach einer Dokumentation fragt. Ob das mit dem Schweizer oder Deutschen Recht vereinbar ist, kann ich nicht sagen. In den USA gibt es die "30 Days No Questions Asked"-Garantie, da ist es klar. Wenn der Kunde nicht zufrieden ist, muss der Verkäufer das Gerät zurücknehmen und das Geld zurückerstatten oder zumindest einen Gutschein ausstellen. Reparatur oder Umtausch reichen nicht aus, weil der Kunde ja unzufrieden war und er nicht sagen muss, ob es wegen eines Mangels war oder aus irgend einem anderen Grund. (Das ist keine gesetzliche Regelung, aber branchenüblich - wer das nicht anbietet, fliegt halt aus dem Wettbewerb).
Sfantu (02.03.2025, 17:04):
Vielen Dank für die Einschätzungen!
Habe gestern Transporter + DAC dem Händler zum erneuten einwöchigen Testlauf zurückgebracht.
Mich deprimiert die Vorstellung, mich auf die teuerste Neuanschaffung in der Kategorie CD-Player, die ich je getätigt habe, nicht verlassen zu können.
Mal sehen.
Philidor (07.09.2025, 22:29):
Mal was zum Schmunzeln (hoffentlich) ...

... seit gut zweieinhalb Jahren arbeite ich mit Kollegen aus der schönen Schwyz zusammen. Etwa zur selben Zeit - vor gut zwei Jahren - probierten meine Frau und ich mehrere Rezepte für Käsefondue aus. Dabei ging es vor allem um die zu verwendenden Käsesorten, die je nach Region recht unterschiedlich sind.

Da fragte ich halt auch mal die neuen Kollegen, was sie präferieren.

Überraschende Antwort: Ist eigentlich fast egal, die meisten üblichen Kombinationen sind sehr gut bis ausgezeichnet. Wichtig ist aber das Kirschwasser. Wir hatten vorher 4cl für das gesamte Fondue verwendet, die Kollegen aus der Schweiz klärten mich auf, dass 4cl pro Person die richtige Menge seien.

Recht hatten Sie!

(Unser momentaner Favorit: Schweizer Emmentaler, Gruyère und kräftiger Appenzeller zu gleichen Teilen, geraspelt und in 200 ml Weißwein nach und nach geschmolzen. Mit Speisestärke binden, (wenig) Salz, Pfeffer, ein knapper halber Teelöffel Paprika, 2 Teelöffel Zitronensaft ... und natürlich das Kirschwasser, fertig.)
Sfantu (07.09.2025, 23:20):
Ein weites Feld...

Emmentaler kann in solchen Mischungen (oder als Couverture bei Gratins) eher toleriert werden als pur (Letzteres ist für mich nahe an "ungenießbar").
Moitié-Moitié wäre dagegen meine Empfehlung: halb Gruyère, halb Vacherin. Ein heikles Kapitel ist dagegen das erwähnte Kirschwasser: es kann sehr leicht die feinen Käsearomen überdecken - dann schmeckt es nur noch nach Fusel.
Ein bewährter Kompromiss: Jede/r hat an ihrem/seinem Platz (falls gewünscht) ein Schälchen mit dem erwähnten Schnaps um seinen Brot-Batzen vor dem Eintauchen ins Fondue darin zu tränken.

Ein sensibles Thema ist das "Scheiden".
Wenn die verschiedenen Mischungskomponenten keine sämige Mélange ergeben, muß unter ständigem Rühren eine Mischung aus kaltem (!) Wasser (100 bis 150ml) und einem bis 1 1/2 Teelöffel Maisstärke untergemischt werden. Unter kurzem Aufkochen und stetigem Rühren wird die ideale Konsistenz erreicht. Zugabe von Schnittlauch und Steinpilzen ad libitum.
Die Beimischung eines trockenen Weißen sollte bei einer 4-Personen-Portionierung 2dl nicht überschreiten.

Das ausgiebige vorherige Einreiben des Caquelons mit halbierten Knoblauchzehen wirkt dem Anbrennen entgegen. Nach dem Einreiben den Knoblauch via Presse ins Käsegemisch geben.

Im Zweifelsfall führe ich vorort eine Schulung durch. Mir ist das Thema zu wichtig als es dem Zufall zu überlassen...
Joe Dvorak (08.09.2025, 04:46):
Vielen Dank für die Einschätzungen!
Habe gestern Transporter + DAC dem Händler zum erneuten einwöchigen Testlauf zurückgebracht.
Mich deprimiert die Vorstellung, mich auf die teuerste Neuanschaffung in der Kategorie CD-Player, die ich je getätigt habe, nicht verlassen zu können.
Mal sehen.
Wie ging diese Geschichte weiter? Hat der Händler etwas gefunden, und wenn nicht, hat das Gerät aufgehört zu zicken, oder wurde es gegen Neuware umgetauscht?
Sfantu (08.09.2025, 20:04):
Wie ging diese Geschichte weiter? Hat der Händler etwas gefunden, und wenn nicht, hat das Gerät aufgehört zu zicken, oder wurde es gegen Neuware umgetauscht?
Danke der Nachfrage.
Ich hatte das (zweifelhafte) Glück, den von mir beanstandeten Fehler reproduzieren zu können während meine Smartphone-Kamera das aufnahm.
Dem Händler war dieses Video eindrücklich genug um das Gerät + DAC an seinen Service-Partner einzusenden. Das war Ende April. Seither habe ich nichts mehr gehört.
Momentan gibt es beruflich besondere Herausforderungen, welche mir wenig Raum zum Schnaufen lassen. Wenn diese aber "durch" sind, werde ich mich der Sache erneut widmen - spätestens zum Jahrestag dieser Anschaffung, Mitte November. Meine jetzige Sichtweise darauf: entweder ein Ersatzgerät mit von da an neu laufender Garantiezeit oder Geld zurück.
Ich bin für vielerlei Späße und allzu menschliche Fehler zu haben.
Aber kundenorientierter Service sieht anders aus.
Philidor (08.09.2025, 20:13):
Vielen Dank, lieber Sfantu, für die ausführliche Rückmeldung!
Ein bewährter Kompromiss: Jede/r hat an ihrem/seinem Platz (falls gewünscht) ein Schälchen mit dem erwähnten Schnaps um seinen Brot-Batzen vor dem Eintauchen ins Fondue darin zu tränken.
Ja, so wurde uns geraten, doch der Konsum von Kirschwasser stieg ins Unermessliche ... und der Schaden für die Käsearomen war deutlich größer als bei der anderen Methode.
Im Zweifelsfall führe ich vorort eine Schulung durch. Mir ist das Thema zu wichtig als es dem Zufall zu überlassen...
Auf jeden Fall! Das ist eine ernste Angelegenheit. :D
Andréjo (20.09.2025, 16:29):
Wahrscheinlich erzähle ich hier nichts Neues.

Zur Zeit kann man von CD-Bestellungen über amazon - vielleicht auch generell - aus Großbritannien nur abraten. Offenbar funktioniert dort der Postverkehr zum Kontinent nicht mehr oder zumindest nicht zuverlässig - wegen Streik vielleicht, aber das weiß ich nicht. Vor etlichen Wochen bestellte Ware bei The Global Buyer habe ich nach wie vor nicht erhalten. Der Anbieter war eine Zeitlang überhaupt nicht erreichbar - vielleicht eine Art Verzweiflungslösung -, ist dies aber aktuell wohl auch nur auf indirektem Weg per KI-Nachfrage über amazon - das kann man indes vergessen, es hilft nicht weiter.

Amazon scheint keine Lust mehr auf eine Entschädigung zu haben. Sie wird nicht angeboten, der Artikel sei nach wie vor auf dem Postweg, könne also auch nicht storniert werden. Das wird jetzt seit drei Wochen in meinem Fall so behauptet.

Es gibt zahlreiche Beschwerden beim Anbieter - und eben auch bei anderen Anbietern aus England. Die lapidare Reaktion von amazon lautet jedesmal, dass der Anbieter nicht verantwortlich sei. Die Beschwerde wird durchgestrichen. Originell und bedauerlich, denn bislang war man einen anderen Service gewohnt.

Rund dreißig Euro kann ich wohl abschreiben, was mich nun nicht in den Hunger zwingt. Doch was soll das? Und was bedeutet das in Zukunft?

X( :) Wolfgang
Philidor (20.09.2025, 17:04):
Wow, das ist schon starker Tobak ... ich habe amazon bei diesen Dingen bisher stets als kulant wahrgenommen.

In den AGBs zu EInkäufen aus UK finde ich:

Amazon hilft bei der Abwicklung von Transaktionen durch Drittanbieter, ist jedoch nicht der Verkäufer der internationalen Produkte.
Gut, wer liest schon die AGBs vor dem Kauf ... War bei Deinem Kauf denn klar gesagt worden, dass amazon nicht der Verkäufer ist?

Dessen ungeachtet wäre Kontaktaufnahme zum Verkäufer wohl ein möglicher Schritt. Ohne jetzt Horrorbilder vom bösen Kapitalismus zu malen (von dem wir in den letzten Jahren ja ganz gut gelebt haben).
Andréjo (20.09.2025, 20:16):
Dessen ungeachtet wäre Kontaktaufnahme zum Verkäufer wohl ein möglicher Schritt.
Das genau scheint aber nicht möglich, wie auch andere Rückmeldungen zeigen. Mittlerweile ist die Versenderfirma ja wieder aufrufbar - vor zwei Wochen wurde sie komplett verleugnet.

Ansonsten kann ich mich stets nur mit KI verbinden und da ist kein relevanter Algorithmus ab einer bestimmten banalen Stufe vorgesehen. Die Sendung wird als "unterwegs" betrachtet und sollte dann irgendwann ankommen - Punkt. Das kann ja theoretisch auch noch geschehen. Wenn man die Bewertungen für The Global Player aufruft, so finden sich in den letzten Wochen wohl an die hundert Ein-Sterne-Vergaben, zuletzt fast ausschließlich - und alle mit der gleichen Antwort von Amazon - wie ich es ja oben geschrieben habe.

Und dann fehlt mir halt doch die Lust auf zu viel Aufwand. Nur kannte man das bislang so wirklich nicht.

Danke für Deine Rückmeldung. Keine Ahnung, ob das, was Du oben zitierst zu den AGBs bezüglich UK, hier der entscheidende Knackpunkt ist. Vielleicht. Aus England werde ich sicher nichts mehr bestellen, das ist geklärt. Selbst wenn die Firmen dort vielleicht gar nichts dafür können, wie ja auch Amazon behauptet.
Andréjo (22.09.2025, 12:43):
Jetzt war es doch noch möglich, mit einer realen Person per Chat in Verbindung zu treten, und es sieht so aus, dass der Betrag demnächst zurückerstattet wird.

Vielleicht ist bei Amazon doch noch nicht alles verloren.

Das ändert freilich nichts an meinem vorletzten Satz im vorigen Beitrag.

:beer :hello Wolfgang
Philidor (22.09.2025, 13:44):
Das ist sehr erfreulich! Ich drücke die Daumen! :thumbup:

In UK habe ich lange nicht mehr bestellt.

Doch in diesem Sommer zweimal in den USA.

Einmal bei "immortal Performances" einen Tristan aus dem Jahre 1937 unter Beecham in Covent Garden mit ein paar bis dato verloren geglaubten Ausschnitten (die Erstausgabe dieses Mitschnitts bei EMI ist einer der Skandale der Schallplattengeschichte ... da wurden versehentlich zwei Aufführungen mit verschiedenen Protagonisten zusammengeschnitten ...)

Und dann bei Mode Records das zweite Streichquartett von Morton Feldman mit dem Flux Quartet. Das gab's hier in Deutschland nur in der CD-Ausgabe mit 5 CDs. Der Wechsel scheint mir jedoch der Idee des Werks zu widersprechen, so dass ich mir in den USA die DVD-Ausgabe bestellt habe. Von der DVD-Audio kannst Du das Werk am Stück hören ...

Hat beide Male etwa drei Wochen gedauert, kam dann aber brav an. Ich kann nicht meckern.
Andréjo (22.09.2025, 17:36):
Danke Dir!
Sfantu (22.09.2025, 21:55):
@Andréjo

Oje, wie mühsam! Hoffe, es nimmt am Ende einen guten Ausgang.
Auch ich warte auf Bestellungen aus England. Allerdings von "wob". Bislang funktionierte das immer, halt mit Schneckenpost. Das einkalkuliert, werden es ab Sendungsbestätigung (heute) meist 10 bis 14 Tage. Die Zustandsbeschreibungen lauten fast ausnahmslos auf "very good", worunter sich Alles und Nichts verbergen kann: von originalverschweißt über demolierte Hüllen (& 3 Kreuze, daß die darin befindlichen CDs immer noch intakt waren) bis hin zu Booklets, die nach feucht durchgelagert oder Nikotin duften. Die Verpackung besteht meist aus grauen Plastiktüten ohne Dämmmaterial.
Für die Ankunft daheim habe ich immer schon einen Stapel neuer Jewel Cases parat um die Scheiben "umzubetten".

Wie gesagt: bonne chance!!
Andréjo (22.09.2025, 22:29):
Danke auch Dir!

Es sieht jetzt schon deutlich danach aus, dass die Summe zurücküberwiesen wird. Amazon hat eine Buchung bestätigt, die halt noch eintreffen muss.

Ich hätte natürlich Lust, das Set (4 CDs) gleich neu zu bestellen. Es gibt vom Preis her ähnliche Angebote, die nicht aus GB kommen.

Aber vielleicht sollte ich noch ein wenig warten.

Deine Erfahrungen sind nun auch nicht gerade erhebend, doch das kennt man schon länger immer wieder und ist wohl nicht englandspezfisch ...
Joe Dvorak (22.10.2025, 10:23):
Wir haben hier im Forum gelegentlich über das Für und Wider von Lusthören vs. strukturiertem Hören diskutiert, und das konnte schon mal im Philosophieren über die Natur der dunklen Energie und der dunklen Materie enden. Ich meine, so richtig scharf kann man das nicht trennen. Auch strukturiertem Hören liegt ein gewisser Lustfaktor zugrunde, weil ich mir für ein Programm etwas aussuche, das mir zumindest grundsätzlich gut gefällt - wobei das Projekt idealerweise auch aus der Komfortzone hinausführt, damit die Chance besteht, sich und seinen Geschmack weiterzuentwickeln. Wenn die lüsterne Liste erst mal steht, ist es mehr eine Frage der Disziplin, auch dann dranzubleiben, wenn man eigentlich gerade Lust auf etwas anderes hätte.

Aber was passiert in der Zeit, in der man ein oder mehrere Hörprojekte am Laufen hat, mit Impulsen, die man durch das Projekt selbst, durch das Forum, durch die Presse, durch plötzliche Eingebung (bei mir sehr häufig) usw. bekommt? Man hört geschwind rein und speichert das bei Bedarf in der Unbedingt-hören/wiederhören-Liste. Das führt dann auch in der Streaming-/Download-Welt schnell zu der Frage, die jeder notorische Sammler kennt. Wann soll ich das alles hören?

Der einzige Ausweg, den ich sehe, besteht darin, aus der Liste selbst ein Hörprojekt zu machen. Etwa: Das erste gehörte Album eines Tages ist eins aus der Liste. Bei der Auswahl lasse ich den Zufall entscheiden, und die Freiheit zur Disziplin besteht darin, das eben auch zu hören, wenn ich eher Lust auf etwas anderes hätte. Ohnehin stellt sich die Lust in den allermeisten Fällen beim Hörenganz von selbst ein. Es hat schließlich einen Grund, dass ein Album auf der Liste gelandet ist – und dass ich gewisse Musik nur in einer gewissen Stimmung oder in einer bestimmten Stimmung nur bestimmte Musik hören kann, gibt es nicht (mehr). Das JLL (Joes lüsterne Liste) Projekt ist startklar.
Philidor (22.10.2025, 11:57):
Klar ist, dass Freiheit nicht darin besteht, immer genau das zu tun, was man gerade will.
Im Gegenteil: Dann wären wir Sklaven unserer momentanen Launen und hormonellen Zustände.

Die Freiheit besteht schon darin, zu sagen: Ich bleibe bei der Liste, auch, wenn mich gerade etwas anderes anzieht.

Und die Freiheit besteht auch darin, sich mal eine von der Liste abweichende Freiheit zu gönnen. :)

Also: Panta rhei ...
Andréjo (22.10.2025, 13:40):
Ja, die Antwort liegt gewiss in der Mitte.

Aber gerade wenn ich schon sehr viel kenne und gehört habe, sehe ich auch sehr viel Sinn in solchen Privat-Projekten. Idealerweise sollten sie unterstützt werden durch Internetforen und die diversen Sekundär- oder sogar Primärquellen.

Das ist für meine Person in vorgerücktem Alter gerade deshalb so wichtig geworden, weil ich in Vor-Internetzeiten respektive noch früher die Dinge naiv kennengelernt habe. Wenn man indes wirklich interessiert ist, ist das kein Zustand, der mich befriedigt. Das war - vielleicht vor vierzig, fünfzig Jahren noch ein wenig anders. Da standen herzlich wenige "Führer" herum, und das war's.

Wobei ich gerne hier wieder mal meinen Sermon loslasse: Was habe ich für meinen Beruf en masse Literatur gekauft und dann aus Zeitgründen nicht angemessen verwerten können! Insofern überlege ich mir jetzt lange, was ich mir fürs Hobby kaufe an Literatur - bei den CDs ist es mir wurscht -, wenn ich viele Projekte zugleich oder im raschen Wechsel laufen habe.

Ein weites Feld und überdies habe ich jetzt quasi zu zwei Schauplätzen geschwätzt. (Soeben wollte ich von "Kriegsschauplätzen schreiben ... aber das ist aktuell nicht mehr lustig, falls es das jemals war.)

:hello Wolfgang
Joe Dvorak (23.10.2025, 10:43):
Danke für die Kommentare. Hinter der Freiheit, sich für Disziplin zu entscheiden, versteckt sich auch ein leichter Zwang, zumindest für die nicht mehr ganz taufrischen Haudegen unter uns. Er meldet sich als Einflüsterung: Wenn du das nicht bald in Angriff nimmst, wird da eine Leider-nicht-rechtzeitig-gehört/wiedergehört-Liste draus.
Mir fällt dazu ein Bonmot von John Cage ein. Auf die Frage, was ihn dazu bewogen habe, seinen ersten Film zu machen, antwortete der knapp 80-Jährige, dass er zum Zögern nicht mehr genug Zeit gehabt habe.