Heike (23.03.2012, 20:07): Wer ist für Euch der interessanteste lebende Komponist?
Bitte antwortet rein subjektiv, also es geht nicht um Größe, Bedeutung oder Bedeutsamkeit. Sondern: Wen findet ihr hörenswert, vor allem: von wem erwartet ihr zukünftig noch große, originelle, zukunftsweisende Kompositionen? Somit dürfen 100jährige natürllich genannt werden (im Sinne der Überschrift), aber der vielleicht spannendere Focus soll drauf liegen, wer für euch die Hoffnungsträger der nächsten Jahre sind, wen ihr beobachtet, wer euch interessant erscheint.
Genannt werden dürfen Komponisten jeden Genres klassischer Musik. Gern mit Begründung oder CD-Tipps, aber das ist natürlich keine Bedingung. Auch einfache Listen sind lohnend, denn wer mehrmals auftaucht, den sollte man sich ja vielleicht merken. Heike
Armin70 (23.03.2012, 20:38): Lebende Komponisten höre ich sehr wenig, eigentlich kaum. Der einzigste lebende Komponist, den ich mehr oder weniger regelmäßig höre und mit dessen Musik ich etwas anfangen kann ist John Adams (*1947).
Ich finde seine Musik sehr abwechslungsreich und obwohl sie minimalistische Einflüsse hat, finde ich das bei weitem nicht so fade wie z. B. Glass. Die Musik von John Adams sehe ich in gewisser Weise als Fortführung von Charles Ives und Adams`Musik weist eine große Bandbreite auf: von fetzig (z. B. Lollapalooza) bis düster-nachdenklich (z. B. The Wound Dresser).
Karolus Minus (24.03.2012, 04:25): ich gebe zu, daß ich mit der Frage ein Problem habe, weil ich einfach zu viele spannende Leute kenne; Peteris Vasks, Harrison Birtwhistle, Colin Matthews, Kaija Saariaho, Aribert Reimann, um nur ein paar Namen zu nennen. Da fällt die Entscheidung schwer. Und von wem ich etwas zukunftsweisendes erwarte? Kann ich Dir auch nicht beantworten, weil ich keine Ahnung habe, ob ich das dann als zukunftsweisend erkennen werde. Um es an einem Beispiel festzumachen: ich war 1980 in München im "Lear" von Reimann, mit einer Umbesetzung noch die absolute Uraufführungsproduktion von Ponnelle mit Fischer-Dieskau und Varady. Toll gesungen, optisch faszinierend, aber mit der Musik habe ich rein gar nichts anfangen können. Jetzt hat es eine Produktion an der Hamburgischen Staatsoper gegeben (die den Kompositionsauftrag an Reimann ursprünglich vergeben hatte) und ich habe gemerkt, was für ein grandioses Stück das ist - immerhin mit 30 Jahren Verspätung... :hello
Cetay (inaktiv) (25.03.2012, 08:54): Per Nørgård (*1932)
Das ist rein subjektiv, schließt aber nicht aus, dass er groß und bedeutsam ist, bzw. ganz sicher später als solcher erkannt werden wird. Nørgårds Klangsprache ist durch und durch modern und doch über die Brücke Sibelius/Nielsen mit der Tradition verbunden (freilich sehr subtil, etwa so wie es hörbar ein Band von Beethoven zu Mahler gibt ohne dass Mahler deswegen nach Beethoven klingt). Zu der "historischen" Größe kommt die kompositorische. Nørgård ist erfindungsreich in der Anwendung von mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten und schafft atemberaubende Formen, die entsprechende Inhalte in die Manifestation zwingen. Das heißt, dass auch das Hörergebnis und -erlebnis von allergrößter Wirksamkeit ist. Man kann den theoretischen Unterbau wieder wegnehmen und das einfach nur genießen - und erhöht dennoch mit jedem Ton, dass man es mit großer Musik zu tun hat - oder sich an den Grundfesten packen lassen.
Nørgård hat schon viel Zukunftsweisendes geschrieben, das es erst mal zu entdecken, entschlüsseln, entwirren gilt. Bisher kenne ich noch wenig, aber es ist genug, um zu wissen, dass es sich lohnt, diesen Komponisten in der Breite und Tiefe so gut und systematisch kennenzulernen wie Mozart, Beethoven, Bruckner oder Mahler. Zur Orientierung gibt es einen deutschsprachigen Artikel hier und eine umfangreiche Seite da.
ar (25.03.2012, 18:39): John Adams. Ich LIEBE seine Opern (obwohl ich weder Post-, noch Minimalist bin). Besonders Doctor Atomic haut mich immer um (Gerald Finley :down)!
Oder die anscheinend politisch gefährliche Oper "The Death of Klinghoffer" (erklärt mir mal einer bitte was daran falsch sein soll, sowohl die Israeli als auch die Palästinenser als menschlich und gut (sowie böse) zu zeichnen?).
Karolus Minus (25.03.2012, 22:47): Hallo ar, vom "Death of Klinghofer" gibt es eine offenbar im Studio gedrehte Verfilmung (muß etwas älter sein, Christopher Maltman als Kapitän sieht noch deutlich jünger aus) bei der man verdammt gute Nerven haben muß, so realistisch ist sie gedreht - und toll gespielt. Ich müßte mal nacuschauen, wo die her - und eventuell zu haben ist. Gruezi :wink Karolus Minus PS.: Finley ist toll als Oppenheimer, in beiden Versionen. Und besonders spannend ist die TV-Reportage zur UA, mit Probenausschnitten und vor allem vielen Hintergründen zur historischen Seite, alte Oppenheimer-Interviews und einem deutlich neueren mit dem in der Oper noch sehr jungen Wissenschaftler.
ar (26.03.2012, 10:09): Bevor wir ganz off-topic gehen: Ich habe Ausschnitte der Verfilmung auf YouTube gesehen und bei Maltman genau das gleiche gedacht... Man müsste diese Aufnahme tatsächlich auftreiben, weil das Werk ja selten bis nie gespielt wird (aus politischen Gründen)...
Karolus Minus (26.03.2012, 21:54): Original von ar Bevor wir ganz off-topic gehen
Schau mal in Deinen Posteingang. Karolus Minus
satie (27.03.2012, 09:09): Ich kann nur einen stellvertretend für viele nennen:
Salvatore Sciarrino
Ich nenne ihn, weil er eines meiner liebsten neueren Stücke komponiert hat, "Sui poemi concentrici" nach Dantes Inferno aus der Divina Commedia.
Herzlich, S A T I E
Cetay (inaktiv) (27.03.2012, 10:12): Original von Satie Ich kann nur einen stellvertretend für viele nennen:
Salvatore Sciarrino
Ich nenne ihn, weil er eines meiner liebsten neueren Stücke komponiert hat, "Sui poemi concentrici" nach Dantes Inferno aus der Divina Commedia.
Herzlich, S A T I E
:beer Den hätte ich gleich nach Per Nørgård genannt.
Ich schrieb unlängst nach einem Konzertbesuch: Salvatore Sciarrino ist ein Star unter den Zeitgenossen. Es gibt bereits 21 CD-Produktionen mit seinen Werken, obwohl er echte Avantgarde macht, ohne breitenwirksame Zugeständnisse in Form von post-, neo- oder poly-beliebigen Zutaten. Es ist aber auch kaum möglich, sich der Faszination dieses willkürfreien Klangforschers zu entziehen. Was der für bislang ungehörte Klänge aus dem Orchester herausholt – und nie frage ich mich, was das soll, sondern warte einfach nur gebannt darauf, wie es weiter geht.
Im Bezug auf die Ausgangsfrage gilt für Sciarrino dasselbe wie für viele Zeitgenossen, die ich interessant und hörenswert finde. Es gibt von ihnen Werke, die genau so faszinieren, bewegen und erheben wie die größten Kompositionen der toten Meister. Aber deswegen jemanden zu beobachten und zu verfolgen, wie ich es im "U"-Sektor bei manchen -ganz wenigen- Musikern/Bands tue, ist mir nie in den Sinn gekommen. Beispiel: Gloria Coates 4. Sinfonie ist großartig. Aber ich habe kaum sonst etwas von ihr gehört als die eine CD auf der die 4. drauf ist. Beispiel: Bernhard Ganders Bunny Games ist eine der besten Platten mit Klassik aus diesem Jahrtausend. Aber wenn morgen etwas Neues von ihm raus kommt werde ich nicht sofort losrennen und das kaufen; wenn ich Lust habe Gander zu hören, dann wird mir die eine CD sicher noch 20 mal reichen. Und auch das erwähnte Sui poemi concentrici von Sciarrino will noch Zigfach gehört werden, bevor ich mich mit weiteren Werken intensiv beschäftige. Eigentlich sind genannte Komponisten keine Hoffnungsträger mehr, weil sie die Hoffnung auf Große Musik bereits erfüllt haben, so wie auch Rebecca Saunders, Klaus Lang, Frank Bedrossian, ...
Jeremias (01.04.2012, 21:56): Einen, es gibt nur einen, der meine Seele berührt... und das ist FAZIL SAY!
EinTon (01.04.2012, 23:17): Was mich in letzter Zeit beeindruckt hat, waren Ausschnitte aus der Oper "Ein Atemzug – Die Odyssee" der Deutschen Isabel Mundry.
Leider gibt es die Oper nirgends vollständig, und der Deutschlanfunk - der den Mitschnitt der Uraufführung haben dürfte - gibt "aus urheberrechtlichen Gründen" keinen Mitschnitt heraus.
Wen's interessiert, kann sich ja mal diesen - z Zt einzig erhältlichen - Ausschnitt anhören:
Das habe ich mir mal gekauft, bin aber nur bis zum Ende der 1. CD gekommen - diese Endlosschleifenmusik ist echt nicht so mein Fall... http://www.sequencer.de/synthesizer/images/smilies/icon_cool.gif
Cetay (inaktiv) (02.04.2012, 07:09): Tja, dann bist du in der Hölle stecken geblieben; das Paradies gibt es erst auf der 3. CD. :engel Wir können aufatmen, dass nicht die ursprüngliche Musik veröffentlicht wurde. Sui Poemi Concentrici ist eine Konzertversion, die aus über 15 Stunden Material eingedampft wurde. Das diente als Begleitung zu einer 100-teiligen TV-Serie über Die Göttliche Komödie.
Karolus Minus (02.04.2012, 15:45): Original von EinTon Was mich in letzter Zeit beeindruckt hat, waren Ausschnitte aus der Oper "Ein Atemzug – Die Odyssee" der Deutschen Isabel Mundry.
Leider gibt es die Oper nirgends vollständig, und der Deutschlanfunk - der den Mitschnitt der Uraufführung haben dürfte - gibt "aus urheberrechtlichen Gründen" keinen Mitschnitt heraus.
Wen's interessiert, kann sich ja mal diesen - z Zt einzig erhältlichen - Ausschnitt anhören:
http://www.youtube.com/watch?v=hKvNFYe2qeI
Danke für den Hinweis, die Dame ist diesmal Composer in Residence beim Hamburger "Ostertöne"-Festival. Werde mir am Ostersonntag ein bißchen Kammermusik von ihr anhören - ohne bisher je was von ihr gehört zu haben, aber man muß ja neugierig bleiben! Liebe Grüße Karolus Minus
EinTon (02.04.2012, 16:52): Wobei mich die klein besetzten Sachen von Ihr bislang meist nicht so überzeugen konnten... http://www.capriccio-kulturforum.de/wcf/images/smilies/whistling.png ...aber höre Dir nur mal den von mir verlinkten Youtube-Track an!
teleton (04.06.2012, 10:59): Avo Pärt und Christoph Penderecki sind sicher interessante Komponisten unserer Zeit.
Von Avo kenne ich nicht viel - habe gerade mal 1CD ... Von daher habe ich keine Erwartungshaltung für die Zukunft.
Von Penerecki schon weit mehr -- was mir teilweise sogar ganz gut gefällt. Der haut ja manchmal ganz ordentlich auf den Putz. Ob von ihm noch viel zu erwarten ist ? Ich weis es nicht.
:beer Für mich ist letztendlich wichtig, dass Musik ketztendlich geniessbar bleibt und Hörspass macht. Mit ungeniessbaren Geräuschemachern habe ich es nicht - das ist für mich reine Zeitverschwendung.
:engel Wie erhebend, dagegen eine Brahms - Sinfonie zu hören.
Einspuch gegen den Thread-Titel ! Den folgenden zeitgenössischen Komponisten würde ich nicht als den Interessantesten, sondern als einen sehr interessanten Komponisten bennen wollen: Michael Daugherty - geb.1954 aus den USA
Das ist Musik des 20. und 21.Jhd, die mich wirklich angesprochen hat. Bei aller Modernität ist sie geniessbar, mit sauber tonalen Zuordnungen. :beer Das ist Musik für den Hörer und kein ungeniessbares Gewusel. Das ist Musik unserer Zeit mit akuellen Themen und spannend gemacht - da geht die Post ab - das macht Spass !
M.Daugherty ist seit ca, 2000 auf NAXOS in TOP-Aufnahmen vertreten. Neeme Järvi hat darunter einige Werke uraufgeführt und auf Naxos eingespielt. Marin Alsop ist eine weitere Dirigentin, die seine Werke propagiert. Zinman hat die Mepropolis Sinfonie uraufgeführt.
Die Metropolis Sinfonie (1999), Deux ex macina für Klavier und Orchester (2007) http://ecx.images-amazon.com/images/I/61HIPPUeHBL._SL500_AA300_.jpg
Das Paukenlkonzert Raise the Roof (2003), Fire and Blood für violine und Orchester (2003), Motor City Trypch (2000) http://ecx.images-amazon.com/images/I/612DmPS23IL._AA300_.jpg
Das Percussionkonzert UFO, und die Philadelphia Stories http://ecx.images-amazon.com/images/I/514r1aghkkL._SL500_AA300_.jpg
Oder die neuste CD von 2011 mit Route 66, Ghost Ranch, Sunset Sprip, Time Machine http://ecx.images-amazon.com/images/I/6186tv4R-VL._SL500_AA240_.jpg NAXOS, DDD
:times10 Alles mit dem Anspruch grossen Hörspass auszulösen. Kein langweiliges Gefiedel !
Hörbert (03.11.2012, 08:49): Hallo!
Für michsind eindeutig Helmut Lachenmann, Klaus Huber und Heinz Holliger drei der interessantestennoch lebenden Komponisten jetzt da Hans Werner Henze gestorben ist.
Schon in den 80ger Jahren wurde ich auf Klaus Huber durch sein Violinkonzert "Tempora" aufmerksam das für mich eines der schönsten Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts ist.
Helmut Lachenmann dessen Musik ich ebenfalls gegen Ende der 80ger Jahre kennenlernte, "Accanto" für Klarinette und Orchester war ein Schlüsselwerk für mich, hier fand ich eine Musiksprache vor die Meilenweit von allen konventionen entfernt war und die, -für mich-, das beinhaltete war Musik sein soll: "Ein Spiegel ihrer Zeit."
Ganz anders erging es mir mit Heinz Holliger zwar kannte ich ihn schon längere Zeit als Komponisten, Dirigenten und Interpreten doch lange Zeit war er in meiner Wahrnemung nur am Rande vorhanden. Das änderte sich erst als ich mich mit seinen Violinkonzert "Hommage á Lois Sacher" beschäftigte. Seitdem habe ich seine mir zugänglichen Werke mit neuen Ohren gehört.
MFG Günther
miclibs (02.12.2012, 18:12): Außer den schon genannten Lachenmann und Sciarrino begeistert mich Olga Neuwirth mit ihrer "Collagen-Katastrophen-Musik". Es fällt schwer eine Schublade auser 'Avantgarde' für sie zu finden.
Ein weiterer Komponist, der nicht nach Schublade komponiert und deshalb für mich interessant ist, ist Wolfgang Rihm. Ich kann auf jeden Fall die Streichquartette sehr empfehlen. Das 5. Streichquartett mit dem Arditti Quartett durfte ich auch mal als Konzert erleben. Das ging für mich emotional schon sehr tief.
Weitere interessante Komponisten sind Birtwistle und Ferneyough.
Cantus Arcticus (17.12.2012, 11:31): Interessante lebende Komponisten für mich sind zur Zeit:
Einojuhani Rautavaara Aulis Sallinen Sophia Gubaidulina Arvo Pärt Philipp Glass
Grüsse :hello
teleton (18.12.2012, 10:53): Ich dachte gar nicht, dass Rautavaara noch lebt - der gehört beiumir auch zu den wichtigen noch lebenden Komponisten.
Aber ich wollte auf den für mich interessantesten lebenden russischen Komponisten abheben: Andrei Eshpai (geb.1937), der sich auch gerne vom grossen Dmitri Schostakowitsch beraten lies und dessen Werke von meinem russischen Lieblingsdirigenten Swetlanow ebenso gefördert wurden.
Er hat bislang 7Sinfonien (es sind aber nicht alle eingespielt) geschrieben. Die herausragensten Werke sind für mich das Concerto Grosso (Konzert für Orchester); Klavierkonzert Nr.2 und die Sinfonie Nr.4 und 5. Wobei die Sinfonie Nr.4 in ihrer Agressivität mit Sicherheit nicht unbedingt jeden erreicht ... ich finds Klasse.
Seine CD-Discgrafie sieht nicht besonders riesig aus; von daher lege ich mir alle Cd´s zu die zu bekaommen sind. Bisher war ich noch nie enttäuscht - im Gegenteil immer megabegeistert.
Bei aller Modernität ist Eshpai ein Komponist der den Hörer nicht mit ungeniessbarem Gesäusel aufregt, sondern bei trotz atonaler Einsprängsel immer irgendwo auf den tonalen Boden zurückkehrt. So etwas schätze ich in unserer heutigen Zeit - und da ist er ja zum Glück nicht der einzige aktuelle Komponist, der das als sinnvoll erkannt hat. Die ganze Wiener Schule mit ihrem 12Ton-Kram (wo auch schonmal gutes dabei ist, das will ich gar nicht abtun), ist doch längst in eine Sackgasse geraten, aus die man nicht mehr rauskommt !
Eine ganz besondere Eigenschaft und Gabe ist eine unsagbar brillante Rhythmik in seine Werke hineinzupacken - das macht Laune und fördert den Hörspass. :times10 Gut das es aktuelle Komponisten wie Eshpai gibt.
ab (22.12.2012, 21:21): Für mich rein subjektiv sind das Per Nørgård (*1932) in der seriellen Kompositiontradition, von dem dieses Jahr 2012 die 8. Sinfonie uraufgeführt wurde, und Michael F.P. Huber (*1971), der die tonale Tradition nicht völlig aufgibt, sondern weiterführt. Fürs Frühjahr 2013 ist die Uraufführugn seiner 3. Sinfonie angekündigt. :leb