Die großen Klavierquintette

Jeremias (18.09.2006, 12:48):
Für mich übt die Formation des Klavierquintetts seit jeher eine einzigartige Faszination aus. Zum einen reizt mich besonders die Herausforderung des Pianisten, 4 Solisten zusammenhalten zu müssen, andererseits sind die meisten Werke dieser Gattung verkappte Klaiverkonzerte, welche zu einer hochkarätigen Aufführung eines besonders guten Solisten bedürfen. Alles begann bei mir mit folgender Aufnahme, welche ich mir damals "blind" kaufte, da ich das Werk nicht kannte, kurz zuvor aber Pollini das erst Mal live erleben durfte:

http://images.amazon.com/images/P/B00000E3H2.03._SS500_SCLZZZZZZZ_V1133489011_.jpg

Dieses Werk markiert das Ende der frühen Schaffensperiode im Leben von Brahms, es ist gekennzeichnet durch eine innere Unruhe, eine Art "Sturm und Drang". Diese Interpretation hat Maßstäbe gesetzt und ist m.E. nie wieder so erreicht worden.

Ähnlich dem Quintett von Brahms ist das in Es-Dur von Schumann, welches sich jedoch viel mehr durch seinen frohen, heiteren Charakter auszeichnet. Mir ist hier v.a. diese Aufnahme bekannt:

http://ec1.images-amazon.com/images/P/B0000266J1.03._SS500_SCLZZZZZZZ_V1056657864_.gif

Dieses Werk hat mich jedoch nie so beeindruckt, wie das von Brahms. Vielleicht deshalb, weil es nicht ganz so tiefgehend ist.

Ein weiteres romantisches Quintett ist das von Dvorak. Ich würde sagen, dass dies mein Lieblingswerk dieser Gattung ist. Es gibt viele gute bis sehr Aufnahmen, v.a. mit den Pianisten Andsnes, Kovacevich oder Richter. Meine Lieblingsaufnahmen sind die folgenden beiden:

http://ec1.images-amazon.com/images/P/B000026BI5.03._SS400_SCLZZZZZZZ_V1056658042_.jpg

sowie

http://images.amazon.com/images/P/B000001GLU.03._SS500_SCLZZZZZZZ_V1133546398_.jpg

Ich denke, wer dieses Werk einmal gehört hat wird mir zustimmen, dass kein anderes Quintett eine derart starke persönliche Prägung hat wie das von Dvorak.

Schließlich darf auch das Forellenquintett von Schubert nicht vergessen werden, welches allerdings eine etwas andere Besetzung hat. Hier ist seit Jahren diese Aufnahme hier mein Favorit:

http://ec1.images-amazon.com/images/P/B000024XMX.03._SS400_SCLZZZZZZZ_V1057213778_.jpg
Holger S. (19.09.2006, 09:55):
Hallo,

ich muss auch sagen, dass ich das Klavierquintett an sich für eine sehr gelungene Formation halte. Mir gefällt der voluminöse, volle Klang solcher Kompositionen.

Was das Schumann-Quintett betrifft: ich halte es für ein ganz ausgezeichnetes, hervorragendes Werk. Ich hatte vor einigen Jahren mal das Vergnügen, als Cellist den ersten Satz mit vier etwas älteren Musikschülern zusammen aufzuführen. Ich kann nur sagen, es hat ungeheuer Spaß gemacht. Eines der schönsten Projekte, an die ich mich erinnern kann! Der Schwung dieses Stückes ist wirklich enorm. Ich habe diese Aufnahme und halte sie für empfehlenswert:

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7493891.jpg

Menahem Pressler, Klavier, Emerson String Quartet
DGG 445 848 2

In einer Auflistung berühmter Klavierquintette darf auch das von Schostakowitsch auf keinen Fall fehlen. Es stammt aus dem Jahre 1939 (op.57, g-moll). Ein fünfsätziges Werk, der erste Satz enthält neobarocke Formeln und bildet mit dem zweiten als Präludium und Fuge eine Einheit. Danach folgt ein lebhaftes, ausgelassenes Scherzo - ein typischer Schostakowitsch. Der vierte Satz ist tief empfunden, ein Intermezzo, dessen Pizzicato-Bass im Cello wiederum Assoziationen an die Musik des Barock weckt. Der Fünfte Satz schließlich ist ein im Großen und Ganzen entspanntes Finale in G-Dur. Das Werk war auf Anhieb sehr erfolgreich. Es ist auch wirklich ein tolles Stück. Ich besitze diese Aufnahme:

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7844829.jpg

Elisabeth Leonskaja, Borodin Quartett
Teldec 4509 98414 2

Ein weiteres Klavierquintett, das ich sehr schätze, ist das von Nikolai Peiko (D-Dur, 1961, nicht auf CD erhältlich). Ein kurzes, einsätziges Werk (nicht einmal 14 Minuten lang), sehr konzentriert. Aus einer misteriösen Anfangsstimmung heraus entsteht ein Thema, das in der Folge Gegenstand von sehr abwechslungsreichen Variationen wird. Die Intensität der Musik steigert sich immer weiter, mündet schließlich in eine Art verrückten Tanz der Violine und in eine bombastische, akkordisch geprägte Version des Themas. Danach stürzt die Musik in sich zusammen, das Tempo wird wieder langsam und das Stück wird mit einem wehmütigen Abgesang in der gleichen misteriösen Stimmung wie am Anfang beschlossen. Ein hervorragendes Werk!

Viele Grüße
Holger
Jack Bristow (19.09.2006, 17:58):
Original von Jeremias
Für mich übt die Formation des Klavierquintetts seit jeher eine einzigartige Faszination aus. Zum einen reizt mich besonders die Herausforderung des Pianisten, 4 Solisten zusammenhalten zu müssen, andererseits sind die meisten Werke dieser Gattung verkappte Klaiverkonzerte, welche zu einer hochkarätigen Aufführung eines besonders guten Solisten bedürfen.

Beim Freizeitmusizieren mag das stimmen, aber bei solch einer Aussage dürften sich die Weltklasse-Quartette, die Klavierquintette aufführen, aber bedanken, die benötigen gewiß keinen, der sie "zusammenhält", eher einen, der nicht alles, wo ein Klavier mitmacht, als verkapptes Konzert auffasst, bei dem er mal wieder im Mittelpunkt steht...

Ich halte das Schumann-Quintett ebenfalls dem Brahms für ebenbürtig. Dei Emerson-Aufn. ist gut, aber mir etwas zu neutral. Mitreißender finde ich das Hagen Q./Paul Gulda, die lohnt auf jeden Fall das Probehören.

Hörenswerte spätestromantische Stücke sind die Klav.quintette von Fauré. Ich kenne sie aber auch noch nicht so gut (Aufnahme in der Brilliant-Box).

viele Grüße

J. Bristow
AcomA (24.09.2006, 14:36):
hallo,

meine favoriten:

w.a. mozart: quintett f. klavier und bläser
beethoven: quintett f. klavier und bläser
brahms: klavierquintett
dvorak: 2. klavierquintett

gruß, siamak :)
ab (27.09.2006, 16:53):
Schumanns Quintett sollte man in der Aufnahme von Bernstein & Juilliard String Quartet zumindest kennen!

Das Brahms Quinttett sollte man mit Serkin & Busch Quartett gehört haben!

Großartig auch Schnittkes Klavierquintett, das ich gerne dem von Schostakowitsch vorziehe. Empfehlenswert: Borodin Quartet & Lundmilla Berlinsky (Virgin) (leider mit einem bloß mittelmäßigen Quartett Nr. 3 gepaart.)
Jeremias (28.09.2006, 19:23):
@ Siamak: Du erwähntest die Quintette von Beethoven und Mozart. Sehr interessant! Beide stehen in es-Dur, Mozart hat für Beethoven "Pate" gestanden. Welche Aufnahmen hast Du?
Orfeo (15.12.2006, 20:39):
Original von ab
Schumanns Quintett sollte man in der Aufnahme von Bernstein & Juilliard String Quartet zumindest kennen!

Ja, das ist toll. Da gab's mal so eine LP Box auf CBS, die auch unglaubliche Aufnahmen von Schumann's Streichquartetten duch das Juilliard Quartett enthielt.

Kam das jemals auf CD raus?
ab (18.12.2006, 11:58):
Original von Orfeo
Original von ab
Schumanns Quintett sollte man in der Aufnahme von Bernstein & Juilliard String Quartet zumindest kennen!

Ja, das ist toll. Da gab's mal so eine LP Box auf CBS, die auch unglaubliche Aufnahmen von Schumann's Streichquartetten duch das Juilliard Quartett enthielt.

Kam das jemals auf CD raus?

allerdings: Gepaart mit dem Klavierquartett mit Glenn Gould (die Bremse). Auch das Schumann Quintett hätte mit Gould aufgenommen werden sollen, doch dann hatte sie sich überworfen und so ist sie mit Bernstein entstanden.
http://ec2.images-amazon.com/images/P/B00002645N.03._SS400_SCLZZZZZZZ_V1056657775_.jpg

Wer den Gould sucht, sollte unbedingt zu dieser oben zuu sehenden Veröffentlichung greifen, weil sie auf der Gould-Edition (s.u.) klanglich durch die Neuabmischung ruiniert worden ist.
http://ec2.images-amazon.com/images/P/B000025KQL.03._SCTHUMBZZZ_.jpg
Jeremias (18.09.2006, 12:48):
Für mich übt die Formation des Klavierquintetts seit jeher eine einzigartige Faszination aus. Zum einen reizt mich besonders die Herausforderung des Pianisten, 4 Solisten zusammenhalten zu müssen, andererseits sind die meisten Werke dieser Gattung verkappte Klaiverkonzerte, welche zu einer hochkarätigen Aufführung eines besonders guten Solisten bedürfen. Alles begann bei mir mit folgender Aufnahme, welche ich mir damals "blind" kaufte, da ich das Werk nicht kannte, kurz zuvor aber Pollini das erst Mal live erleben durfte:

http://images.amazon.com/images/P/B00000E3H2.03._SS500_SCLZZZZZZZ_V1133489011_.jpg

Dieses Werk markiert das Ende der frühen Schaffensperiode im Leben von Brahms, es ist gekennzeichnet durch eine innere Unruhe, eine Art "Sturm und Drang". Diese Interpretation hat Maßstäbe gesetzt und ist m.E. nie wieder so erreicht worden.

Ähnlich dem Quintett von Brahms ist das in Es-Dur von Schumann, welches sich jedoch viel mehr durch seinen frohen, heiteren Charakter auszeichnet. Mir ist hier v.a. diese Aufnahme bekannt:

http://ec1.images-amazon.com/images/P/B0000266J1.03._SS500_SCLZZZZZZZ_V1056657864_.gif

Dieses Werk hat mich jedoch nie so beeindruckt, wie das von Brahms. Vielleicht deshalb, weil es nicht ganz so tiefgehend ist.

Ein weiteres romantisches Quintett ist das von Dvorak. Ich würde sagen, dass dies mein Lieblingswerk dieser Gattung ist. Es gibt viele gute bis sehr Aufnahmen, v.a. mit den Pianisten Andsnes, Kovacevich oder Richter. Meine Lieblingsaufnahmen sind die folgenden beiden:

http://ec1.images-amazon.com/images/P/B000026BI5.03._SS400_SCLZZZZZZZ_V1056658042_.jpg

sowie

http://images.amazon.com/images/P/B000001GLU.03._SS500_SCLZZZZZZZ_V1133546398_.jpg

Ich denke, wer dieses Werk einmal gehört hat wird mir zustimmen, dass kein anderes Quintett eine derart starke persönliche Prägung hat wie das von Dvorak.

Schließlich darf auch das Forellenquintett von Schubert nicht vergessen werden, welches allerdings eine etwas andere Besetzung hat. Hier ist seit Jahren diese Aufnahme hier mein Favorit:

http://ec1.images-amazon.com/images/P/B000024XMX.03._SS400_SCLZZZZZZZ_V1057213778_.jpg
Holger S. (19.09.2006, 09:55):
Hallo,

ich muss auch sagen, dass ich das Klavierquintett an sich für eine sehr gelungene Formation halte. Mir gefällt der voluminöse, volle Klang solcher Kompositionen.

Was das Schumann-Quintett betrifft: ich halte es für ein ganz ausgezeichnetes, hervorragendes Werk. Ich hatte vor einigen Jahren mal das Vergnügen, als Cellist den ersten Satz mit vier etwas älteren Musikschülern zusammen aufzuführen. Ich kann nur sagen, es hat ungeheuer Spaß gemacht. Eines der schönsten Projekte, an die ich mich erinnern kann! Der Schwung dieses Stückes ist wirklich enorm. Ich habe diese Aufnahme und halte sie für empfehlenswert:

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7493891.jpg

Menahem Pressler, Klavier, Emerson String Quartet
DGG 445 848 2

In einer Auflistung berühmter Klavierquintette darf auch das von Schostakowitsch auf keinen Fall fehlen. Es stammt aus dem Jahre 1939 (op.57, g-moll). Ein fünfsätziges Werk, der erste Satz enthält neobarocke Formeln und bildet mit dem zweiten als Präludium und Fuge eine Einheit. Danach folgt ein lebhaftes, ausgelassenes Scherzo - ein typischer Schostakowitsch. Der vierte Satz ist tief empfunden, ein Intermezzo, dessen Pizzicato-Bass im Cello wiederum Assoziationen an die Musik des Barock weckt. Der Fünfte Satz schließlich ist ein im Großen und Ganzen entspanntes Finale in G-Dur. Das Werk war auf Anhieb sehr erfolgreich. Es ist auch wirklich ein tolles Stück. Ich besitze diese Aufnahme:

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7844829.jpg

Elisabeth Leonskaja, Borodin Quartett
Teldec 4509 98414 2

Ein weiteres Klavierquintett, das ich sehr schätze, ist das von Nikolai Peiko (D-Dur, 1961, nicht auf CD erhältlich). Ein kurzes, einsätziges Werk (nicht einmal 14 Minuten lang), sehr konzentriert. Aus einer misteriösen Anfangsstimmung heraus entsteht ein Thema, das in der Folge Gegenstand von sehr abwechslungsreichen Variationen wird. Die Intensität der Musik steigert sich immer weiter, mündet schließlich in eine Art verrückten Tanz der Violine und in eine bombastische, akkordisch geprägte Version des Themas. Danach stürzt die Musik in sich zusammen, das Tempo wird wieder langsam und das Stück wird mit einem wehmütigen Abgesang in der gleichen misteriösen Stimmung wie am Anfang beschlossen. Ein hervorragendes Werk!

Viele Grüße
Holger
Jack Bristow (19.09.2006, 17:58):
Original von Jeremias
Für mich übt die Formation des Klavierquintetts seit jeher eine einzigartige Faszination aus. Zum einen reizt mich besonders die Herausforderung des Pianisten, 4 Solisten zusammenhalten zu müssen, andererseits sind die meisten Werke dieser Gattung verkappte Klaiverkonzerte, welche zu einer hochkarätigen Aufführung eines besonders guten Solisten bedürfen.

Beim Freizeitmusizieren mag das stimmen, aber bei solch einer Aussage dürften sich die Weltklasse-Quartette, die Klavierquintette aufführen, aber bedanken, die benötigen gewiß keinen, der sie "zusammenhält", eher einen, der nicht alles, wo ein Klavier mitmacht, als verkapptes Konzert auffasst, bei dem er mal wieder im Mittelpunkt steht...

Ich halte das Schumann-Quintett ebenfalls dem Brahms für ebenbürtig. Dei Emerson-Aufn. ist gut, aber mir etwas zu neutral. Mitreißender finde ich das Hagen Q./Paul Gulda, die lohnt auf jeden Fall das Probehören.

Hörenswerte spätestromantische Stücke sind die Klav.quintette von Fauré. Ich kenne sie aber auch noch nicht so gut (Aufnahme in der Brilliant-Box).

viele Grüße

J. Bristow
AcomA (24.09.2006, 14:36):
hallo,

meine favoriten:

w.a. mozart: quintett f. klavier und bläser
beethoven: quintett f. klavier und bläser
brahms: klavierquintett
dvorak: 2. klavierquintett

gruß, siamak :)
ab (27.09.2006, 16:53):
Schumanns Quintett sollte man in der Aufnahme von Bernstein & Juilliard String Quartet zumindest kennen!

Das Brahms Quinttett sollte man mit Serkin & Busch Quartett gehört haben!

Großartig auch Schnittkes Klavierquintett, das ich gerne dem von Schostakowitsch vorziehe. Empfehlenswert: Borodin Quartet & Lundmilla Berlinsky (Virgin) (leider mit einem bloß mittelmäßigen Quartett Nr. 3 gepaart.)
Jeremias (28.09.2006, 19:23):
@ Siamak: Du erwähntest die Quintette von Beethoven und Mozart. Sehr interessant! Beide stehen in es-Dur, Mozart hat für Beethoven "Pate" gestanden. Welche Aufnahmen hast Du?
Orfeo (15.12.2006, 20:39):
Original von ab
Schumanns Quintett sollte man in der Aufnahme von Bernstein & Juilliard String Quartet zumindest kennen!

Ja, das ist toll. Da gab's mal so eine LP Box auf CBS, die auch unglaubliche Aufnahmen von Schumann's Streichquartetten duch das Juilliard Quartett enthielt.

Kam das jemals auf CD raus?
ab (18.12.2006, 11:58):
Original von Orfeo
Original von ab
Schumanns Quintett sollte man in der Aufnahme von Bernstein & Juilliard String Quartet zumindest kennen!

Ja, das ist toll. Da gab's mal so eine LP Box auf CBS, die auch unglaubliche Aufnahmen von Schumann's Streichquartetten duch das Juilliard Quartett enthielt.

Kam das jemals auf CD raus?

allerdings: Gepaart mit dem Klavierquartett mit Glenn Gould (die Bremse). Auch das Schumann Quintett hätte mit Gould aufgenommen werden sollen, doch dann hatte sie sich überworfen und so ist sie mit Bernstein entstanden.
http://ec2.images-amazon.com/images/P/B00002645N.03._SS400_SCLZZZZZZZ_V1056657775_.jpg

Wer den Gould sucht, sollte unbedingt zu dieser oben zuu sehenden Veröffentlichung greifen, weil sie auf der Gould-Edition (s.u.) klanglich durch die Neuabmischung ruiniert worden ist.
http://ec2.images-amazon.com/images/P/B000025KQL.03._SCTHUMBZZZ_.jpg
Carola (21.06.2008, 15:24):
Ob es sich bei den auf dieser CD versammelten Werken von Hummel, Dussek und Onslow um "große" Klavierquintette handelt, wage ich nicht zu beurteilen.

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5028421932033.jpg

Ich höre sie jedenfalls recht gerne. Und man bekommt sie bei 2001 für knapp 3 €.

Gruß, Carola
Carola (21.06.2008, 15:35):
Original von Jack Bristow

Hörenswerte spätestromantische Stücke sind die Klav.quintette von Fauré. Ich kenne sie aber auch noch nicht so gut (Aufnahme in der Brilliant-Box).

viele Grüße

J. Bristow

Deutlich besser, weil intensiver, als die Aufnahme aus der Brillant-Box gefällt mir diese hier mit Peter Orth und dem Auryn-Quartett:

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203935727.jpg

Obwohl mir viele Werke von Fauré nicht sonderlich liegen, diese beiden Stücke gefallen mir außerordentlich gut.

Gruß, Carola
Amadé (21.06.2008, 19:57):
Hallo Carola,

die Quintette auf dieser CD sowie die Interpretation finde ich auch gut
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203935727.jpg

Ich empfehle Dir auch noch das 1. Klavierquartett op. 15, von dem es eine ganze Anzahl von Aufnahmen gibt: z.B.: Rubinstein, Casadesus, Francois und Villa Musica.

Gruß Amadé
Zelenka (22.06.2008, 09:08):
Original von Amadé
Hallo Carola,

die Quintette auf dieser CD sowie die Interpretation finde ich auch gut
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203935727.jpg

Ich empfehle Dir auch noch das 1. Klavierquartett op. 15, von dem es eine ganze Anzahl von Aufnahmen gibt: z.B.: Rubinstein, Casadesus, Francois und Villa Musica.

Gruß Amadé

Sehr gut finde ich auch diese Einspielung der beiden Quintette:

http://ecx.images-amazon.com/images/I/5136KBHM34L._SL500_AA240_.jpg

Domus mit Anthony Marwood (Hyperion)

Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei den Auryns aber erheblich günstiger.

Auch in den Quartetten ist Domus (Hyperion) wiederum sehr gut.

Gruß, Zelenka
Carola (24.08.2008, 21:58):
Auch diese Klavierquintette der französischen Komponistin Louise Farrenc (1804 - 1875) sind sehr schön, wunderbar leicht und duftig:

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203919420.jpg

Gruß, Carola
Amadé (24.08.2008, 22:27):
Liebe Carola,

handelt es sich hier um Quintette mit Klavier und Bläser wie bei Mozarts KV 452?

Gruß Amadé
Carola (24.08.2008, 23:35):
Original von Amadé
Liebe Carola,

handelt es sich hier um Quintette mit Klavier und Bläser wie bei Mozarts KV 452?

Gruß Amadé

Lieber Amadé,

keine Bläser, nur Klavier und Streicher (Geige, Bratsche, Cello, Bass). Bei JPC kann man Hörschnipsel anhören.

Gruß, Carola