Eine kleine Beratungsstunde - Hilfe bei Neuanschaffungen
Carola (11.05.2006, 13:40): Lieber Zelenka,
es geht mir in erster Linie um Schneiderhan.
Ich habe eine CD Brahms-Violinsonaten mit ihm und Seemann, die ich ganz großartig finde. Das würde für die beiden auch bei den Beethoven-Violinsonaten sprechen. Aber Schneiderhan/Kempff könnte ich mir auch sehr gut vorstellen.
Mit Gruß von Carola
Zelenka (11.05.2006, 13:48): Liebe Carola:
Beide Aufnahmen sind ausgezeichnet, wobei Kempff sicher der interessantere Pianist ist (und nicht einfach die "zweite Geige" spielt, haha!). Schneiderhan/Seemann sind in Stereo, der Ton ist allerdings leider wenig warm, Schneiderhan/Kempff in Mono (das ganz gut zu ertragen ist) und wärmer. Insgesamt keine leichte Entscheidung. Beide kaufen ...
Gruß,
Zelenka
Carola (11.05.2006, 14:13): Mono? Hm, ich werde drüber nachdenken. Beide kaufen geht nicht, weil ich doch jetzt für das Klavier spare. :D
Übrigens: Liebe Carola wäre mir denn doch lieber als "Lieber" - und trifft es auch irgendwie besser. :)
Nichts für ungut!
Carola
Zelenka (11.05.2006, 14:44): Liebe Carola:
Pardon! Im Eifer des Gefechts passiert so manches. Das ist bereits entfernt.
Mit dem Ausdruck meines höchsten Bedauerns,
Zelenka
ab (16.05.2006, 21:20): Hallo Cosima,
diese Aufnahme ist bei Relief in St. Gallen, Schweiz erschienen: CR 991064. Versuche es doch beim Verein der Freunde des Moskauer Radio-Sinfonie-Orchesters: weber.urs@bluewin.ch (so einem bookelt des Labels zufolge)
Cosima (17.05.2006, 07:33): Hallo ab,
danke für den Hinweis, aber Holger hatte mich an anderer Stelle bereits darauf aufmerksam gemacht, dass die CD noch ganz regulär bei jpc erhältlich ist. Allerdings ist sie dort nicht richtig im System eingeordnet, so dass sie nicht gleich zu finden war. Die Sinfonietta ist hier gekoppelt mit dem Kollontai-Violakonzert.
Gruß, Cosima
ab (19.05.2006, 10:45): Was ist denn von: Beethoven, Ludwig van (1770-1827) Klaviersonaten Nr. 26-32 Yves Nat, Klavier, Urania zu halten?
ab (08.06.2006, 11:37): Brahms, Johannes KLAVIERSONATEN NR. 1-3, von Anatol Ugorski dereist von der DGG.
Was ist davon zu halten?
Carola (10.06.2006, 18:45): Kennt jemand diese Aufnahme? Ist das wirklich Stereo? 1958?
Ja, das ist wirklich Stereo! Läuft auch gerade bei mir noch mal zur Kontrolle. (Ich habe allerdings nicht die abgebildete CD, sondern eine Box, in der auch noch zwei weitere Mozart-Sonaten in Mono enthalten sind.)
Gruß,
Zelenka
martin (14.06.2006, 18:33): Ich traue mich noch nicht so recht, einen Thread zu Beethovens Klaviersonaten aufzumachen
Insofern frage ich mal janz dumm, was für gute Einspielungen der Beethoven Klaviersonaten ihr denn kennt? Ich habe halt den Arthur Schnabel; der ist klasse, große klasse, aber die Klangqualität läßt halt zu wünschen übrig.
Nun ja, in 20 Jahren oder so wird man vermutlich auch den Arthur Schnabel in Super Hifi Qualiät genießen können ( ich wüßte nicht, was dagegen spräche, so schwer kann doch das technische Problem nicht sein!). Aber vorläufig .... Was ist mit dem Kempff? Tät mich schon interessieren. Vom Kempf gibt es sogar zwei Aufnahmen, eine in Mono, die andere in Stereo. Ich bin für alles offen.
Gruß Martin
martin (14.06.2006, 20:29): Lieber Rachmaninov,
das mache ich doch glatt! Allerdings: Ich werde in der nächsten Zeit noch mal alle Beethovenklaviersonaten hören. Und wenn ich damit durch bin, und mir dann zu jeder Klaviersonate dann noch etwas einfällt, mache ich das. Aber wenn mir jemand zuvorkommt - auch nicht schlecht!
Gruß Martin
P.S. Der sich aber erst einmal Deutschland - Polen im Fernsehen ansieht.
ab (16.06.2006, 11:06): Ludwig van Beethoven, String Quartets, Endellion Quartet, Warner classics. Drei CDs der angelegten Gesamteinspielung gibt es schon am Markt: In England hoch gelobt; bei uns das Gegenteil. Was ist davon zu halten?
ab (17.06.2006, 11:03): Original von Jeremias Ich empfehle Grimaud (Nr.2)
Grimaud hörte ich einst im Radio aus der Denon-Aufnahmen und war sehr angetan; später hörte ich jedoch im ICE wiederholt ihre Schumann-CD bei der DG, die mir nun gar nicht gefiel. Ich muss wohl nun die alte Brahms-Aufnhame anhören.
ab (19.06.2006, 10:58): Original von Rachmaninov bei der neuen Reihe bei Sony ist auch diese Aufnahme dabei:
Kennt jemand die beiden Aufnahmen und sind sie empfehlenswert?
Interessant! Ich kenne nur diese beiden Konzerte unter der Leitung mit Mitropoulos. Der dritte Satz des Mendelssohnschen Violinkonzerts finde ich dort als das virtuos-brillianteste, was ich bislang gehört habe! Sie war dereinst, als diese Serie neu erschienen ist, auf einem Sampler enthalten, woraufhin ich diese Doppel-CD unangehört kaufte. Dieser Satz auf dem Sampler hätte mir gereicht: Ganz allgemein empfinde ich Francescatti auf diesen Columbia-Heritage-Aufnahmen als zu geradlinig und musikalisch zu wenig tief - auch Mitropoulos hat schon besseres geleistet, finde ich. (Einer der wenigen Fehlkäufe, die ich getätigt habe...)
ab (19.06.2006, 11:14): Gerade enthusiastish rezensiert gelesen:
Joseph Haydn Complete Symphonies Vol. 6 J. Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll Hob. I:49 (La Passione), Sinfonie Nr. 52 c-Moll Hob. I:52 (1771/1773), Sinfonie Nr. 58 F-Dur Hob. I:58 Heidelberger Sinfoniker, Thomas Fey (Leitung) Hänssler Classic 98.236 Wer kennt etwas von dieser Gesamteinspielung - ist sie wirklich so hörenswert?
Carola (02.07.2006, 19:40): Das Problem ist: Außer dem Requiem und der c-Moll-Messe habe ich bisher gar nichts. Mir war gar nicht klar, dass es in dem Bereich so viel von Mozart gibt - durch Zelenkas Presseschau bin ich jetzt schlauer.
Diese Gesamtaufnahme-Box mit Harnoncourt bei Teldec ist ziemlich günstig, wie ich sehe.
Ich kenne mehrere Haydn-Messen mit Harnoncourt, die mir sehr gut gefallen. Seine Aufnahmen der Mozart-Sinfonien ab Nr. 39 finde ich allerdings grässlich.
Mit Fragegruß von Carola
Zelenka (02.07.2006, 19:47): Original von Carola http://images.amazon.com/images/P/B000AOVKI2.03._SS400_SCLZZZZZZZ_V1127300514_.jpg
Kennt die jemand?
Mit Fragegruß von Carola
Wenn der Diapason die Box empfiehlt und der Preis günstig ist, würde ich zugreifen ... Ich selbst habe keine der enthaltenen CDs.
Zur Anschaffung ermunternd,
Zelenka
Carola (02.07.2006, 19:56): Original von Zelenka
Wenn der Diapason die Box empfiehlt und der Preis günstig ist, würde ich zugreifen ... Ich selbst habe keine der enthaltenen CDs.
Zur Anschaffung ermunternd,
Zelenka
Na gut, ich habe mir ja auch zum Geburtstag bisher nur ein läppisches Klavier geschenkt. :D
Mit Gruß von Carola
Zelenka (03.07.2006, 10:26): Original von Jack Bristow
39 & 40 sind grandios, endich mal ernstgenommener Mozart, kein Getändel oder gemütlicher Weana Schmäh.
viele Grüße
J. Bristow
Man könnte sich sicher ein wenig über Harnoncourts letzte Mozartsymphonien streiten oder sie auch ganz ablehnen. Mehr als Respekt bringe ich beiden Einspielungen (Concertgebouw, Chamber O of Europe) gegenüber nicht auf, letztlich scheinen sie mir nicht recht authentisch und eben ein wenig romantisierend.
Gruß,
Zelenka
ab (19.07.2006, 18:46): Was ist davon zu halten?
Carola (24.07.2006, 19:22): Kennt eigentlich jemand diese von Diapason als "unverzichtbar" eingestufte Gesamtaufnahme mit Lili Kraus?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8182081.jpg
Das FonoForum ist ebenfalls begeistert:
Harden in FonoForum 12 / 03: "Unvergleichliche Momente packender Größe. Hörenswert ist die Verbindung von Schlankheit und Kernigkeit des Tons, die Breite der Anschlagspalette, die temperamentvolle Spontaneität und frische Lebendigkeit ihres Zugriffs."
Die Aufnahmen sind von 1967/68 - das kann ganz schön viel Rauschen oder sonstiges Ungemach bedeuten. Aber reizen würde es mich schon.
Was meint Ihr?
Carola
Carola (24.07.2006, 20:23): Außerdem habe ich gerade gesehen, dass dieser "Gesamtaufnahme" die zusammengestückelte Sonate Nr. 15, KV 533/494 fehlt.
Was seltsam ist, immerhin wurde sie von Mozart selbst so zusammengestellt (das ursprüngliche Rondo KV 494 wurde flugs zum dritten Satz umfunktioniert, die ersten beiden Sätze nachträglich dazu komponiert).
Vielleicht sollte ich doch erst mal abwarten, was ab September die Pires-Gesamtaufnahme kostet.
Mit Gruß von Carola
ab (25.07.2006, 10:15): Ws ist davon zu halten?
Schmanns Klavierquintett vom Trio Parnassuns? Sie spielen nämlich auch die Rekonstruktion des c-Moll-Werk von 1829. Kennt jemand die Einspielung dieses Frühwerks von André Previn & Co von 1991?
Carola (30.07.2006, 16:50): Weiß jemand, ob diese Aufnahme mit Fischer-Dieskau schon in Stereo ist?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3318991.jpg
Aufnahmedatum 1957/60 laut jpc - mehr steht leider nicht dabei.
Mit Gruß von Carola
Zelenka (30.07.2006, 17:06): Original von Carola Weiß jemand, ob diese Aufnahme mit Fischer-Dieskau schon in Stereo ist?
Aufnahmedatum 1957/60 laut jpc - mehr steht leider nicht dabei.
Mit Gruß von Carola
Die vier ernsten Gesänge, die ich in einer anderen Ausgabe besitze, sind auf jeden Fall in Stereo (sie wurden 1960 aufgenommen). 1957 sind allerdings noch Mono-Aufnahmen bei DG gemacht worden ...
Gruß,
Zelenka
Carola (30.07.2006, 17:31): Vielen Dank für die Information!
Carola :hello
Carola (01.08.2006, 21:28): Ich sehe gerade, dass dieser Klassiker zur Mozart-Rezeption wieder neu aufgelegt wurde:
Hat das jemand mal gelesen? Ich habe Bedenken wegen der unter Umständen zu romantisierenden Sprache und Auffassung. Andererseits wird dieses Buch auch in neueren Werken über Mozart immer noch sehr viel zitiert.
Was meint Ihr, lohnt sich das?
fragt Carola
ab (05.08.2006, 22:57): Was ist eigentlich davon zu halten? Ich kenne von Katsaris nur parümierten Salonkitsch. Ist sein Beethoven ebenso? Wer kann mir dazu etwas sagen?
ab (14.08.2006, 10:40): Kennt jemand von euch die Sibelius-Sinfonien, gespielt von Ormandy (Sony)? Wie ist die, ist die empfehlenswert? Ist sie jener von Bernstein (Sony) vorzuziehen)?
Hat diese CD zufällig jemand daheim und kann etwas dazu schreiben?
Sie würde mich aufgrund dieser Rezension interessieren: "http://www.classicstoday.com/review.asp?ReviewNum=4853"
Gruß, Cosima
Carola (22.08.2006, 13:20): Hallo Richard,
ich kenne die Aufnahme mit Juilia Fischer leider nicht.
Wenn es aber hauptsächlich um die Mendelssohn Klaviertrios und nicht so sehr um Julia Fischer geht, wäre vielleicht diese Aufnahme noch interessant, mit der ich selber ebenfalls liebäugele:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7358289.jpg
Sie hat den großen Vorteil. dass auch das Trio von Fanny Mendelssohn mit drauf ist - die anderen beiden Klaviertrios sind nämlich insgesamt unter 1 Stunde. Und beim Abegg-Trio kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen, oder? Aber sie ist mir im Moment noch zu teuer, außer bei jpc finde ich sie auch nirgends.
Mit Gruß von Carola
ab (22.08.2006, 13:32): Original von Rachmaninov hat eigentlich jemand mal in die neue Aufnahme von Julia Fischer reingehört ?
Im Radio höre ich einem Ausschnitt, der mich kalt gelassen hat. Ganz anders ist es mit folgender Aufnahme, von der hier zu lesen ist:
ab (22.08.2006, 14:21): Original von Carola
Und beim Abegg-Trio kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen, oder?
Ohne diese Mendelssohn-Aufnahme zu kennen (ich kenne insbesondere die frühen Aufnahmen bei Tacet), so fand ich persönlich immer, dass die Streicher etwas zu wenig subtil im Ausdruck spielten und das Piano schafft es nicht, einen Klang zu erzeugen, in dem der Streichklang eingebunden ist (aber das ist ja überhaupt das Problem fast aller Klaviertrios). Die Aufnahmen des Abegg-Trios werden jedenfalls stets hoch gelobt, vor allem dass sie die Sache nicht unbedingt distanziert, aber doch in Richtung Nüchtern angehen. („Eine Musikalität, die sich – scheinbar – aus dem Antrieb speist, erst einmal alles richtig zu spielen“ schrieb einmal Tobias Gebauer.) Ich weiß also nicht, Carola, ob gerade Du damit gut bedient wärest, die Du womöglich etwas schwelgerische Aufnahmen mehr schätzt.
Carola (22.08.2006, 15:16): Original von ab Original von Carola
Und beim Abegg-Trio kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen, oder?
Ich weiß also nicht, Carola, ob gerade Du damit gut bedient wärest, die Du womöglich etwas schwelgerische Aufnahmen mehr schätzt.
Statt "schwelgerisch" würde ich deutlich lieber von "saftig" sprechen - nicht trocken eben.
Carola
Zelenka (22.08.2006, 16:29): Original von Carola Original von ab Original von Carola
Und beim Abegg-Trio kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen, oder?
Ich weiß also nicht, Carola, ob gerade Du damit gut bedient wärest, die Du womöglich etwas schwelgerische Aufnahmen mehr schätzt.
Statt "schwelgerisch" würde ich deutlich lieber von "saftig" sprechen - nicht trocken eben.
Carola
Die Mendelssohn-Aufnahme des Abegg-Trios wird bei classicstoday.com offenbar als Referenzaufnahme geführt (eine Besprechung gibt es dort nicht). Etwas wärmer und saftiger geht es z.B. hier zu:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3740756.jpg
Guarneri Trio (Praga Digitals)
Gruß,
Zelenka
Carola (26.08.2006, 15:49): Original von Rachmaninov hat eigentlich jemand mal in die neue Aufnahme von Julia Fischer reingehört ?
In der aktuellen Ausgabe der Partituren heißt es zu dieser Aufnahme:
Bei ihrem Triodebüt mit den beiden Klaviertrios von Felix Mendelssohn-Bartholdy verbinden die drei herausragenden jungen Solisten auf berührende Weise jugendlich unbekümmerte Frische mit spieltechnischer Perfektion und der intellektuellen wie emotionalen Durchdringung dieser wundervollen Musik.
Die Rezensionen sind leider immer arg kurz geraten in dieser ansonsten sehr schönen Zeitschrift.
Mit Gruß von Carola
Zelenka (27.08.2006, 18:10): Original von Carola Original von Rachmaninov hat eigentlich jemand mal in die neue Aufnahme von Julia Fischer reingehört ?
In der aktuellen Ausgabe der Partituren heißt es zu dieser Aufnahme:
Bei ihrem Triodebüt mit den beiden Klaviertrios von Felix Mendelssohn-Bartholdy verbinden die drei herausragenden jungen Solisten auf berührende Weise jugendlich unbekümmerte Frische mit spieltechnischer Perfektion und der intellektuellen wie emotionalen Durchdringung dieser wundervollen Musik.
Die Rezensionen sind leider immer arg kurz geraten in dieser ansonsten sehr schönen Zeitschrift.
Mit Gruß von Carola
Im Septemberheft des Diapason hat die CD eine goldene Stimmgabel bekommen, auf der CD, die dem Heft beiliegt, ist das Scherzo des op. 49 zu hören. Mein Eindruck ist ähnlich positiv wie in der Rezension der "Partituren". Die jugendliche Frische wird nicht übertrieben, man könnte möglicherweise sogar noch etwas expressiver spielen. Für die Aufnahmequalität der CD vergibt der Diapason 6 von 10 möglichen Punkten (für die SACD-Schicht 7). Dies scheint nach meinem Eindruck gerechtfertigt, weil die Transparenz z.B. nicht ideal ist.
Gruß,
Zelenka
Ganong (14.01.2007, 16:09): Lieber ab ,
ganz rasch eine Antwort .
Wenn wir zwei Aufnahmen haben n, dann spricht meine Erfahrung , wie hier auch , dafür , sich für die frühere zu entscheiden .
Die Schumann - Einspielung ist gerdezu als exemplarisch für schwaches technischen "Aufbereiten" zu nennen . Wenn die Aufnahme besprochen wird , dann scheut sich nur jeder mir bekannnte Rezensent , dies so zu formulieren , weil die Rezensenten eben Rezensionsexemplare kostenlos bekommen .
Wie anders würden somnst die "besprechungen" in Zeitschriften lauten !
Beste Grüsse ,
Frank
PS.: Die Gründe für die älteren Aufnahmen hast Du präzise beschrieben ! F.
Rachmaninov (28.05.2006, 18:55): Hat jemand bereits in diese Aufnahme reingehört ?
Rachmaninov (14.06.2006, 20:02): @Martin,
ich fände einen Thread zu den Beethoven Sonaten deutlich besser als das hier zu besprechen!
Also trau Dich einfach :engel
Rachmaninov (17.06.2006, 20:50): bei der neuen Reihe bei Sony ist auch diese Aufnahme dabei:
Kennt jemand die beiden Aufnahmen und sind sie empfehlenswert?
:hello
Rachmaninov (03.07.2006, 00:31): Kennt jemand die Mozart Sinfonien mit "The Academy of Acient Music" unter Hogwood?
Rachmaninov (12.08.2006, 20:21): Kennt jemand die Aufnahme der 5. Sinfonie Schostakowitsch in der Aufnahme von Yuri Ahronovich erschienen bei BIS?
Rachmaninov (22.08.2006, 12:24): hat eigentlich jemand mal in die neue Aufnahme von Julia Fischer reingehört ?
Rachmaninov (10.10.2006, 16:17): mich würde interessieren ob jemand die Aufnahme der letzten drei Beethoven Sonaten mit Frau Uchida bereits einmal gehört hat und ggf. seine Meinung mir mitteilen würde!
Rachmaninov (17.12.2006, 11:10): Kennt jemand von euch die Sibelius Symp. mit Lahti SO unter Vänskä?
Rachmaninov (18.12.2006, 11:40): Original von ab Mir hat sie sehr gut im Laden gefallen, weil ich dieses fast psychedelisch gleichmäßig Atmende so schätze, gepaart mit großer Kraft und Ruhe. Allerdings war ich auch von einigen raschen Tempi überrascht, die mich an Schnabels Gesamtaufnahme denken ließen. Würde ich sie mir kaufen (der Preis ist mir zu hoch), würde ich sie wohl oft anhören, so schätze ich sei ein.
@Ab,
worauf beziehst Du Dich gerade? ?(
Rachmaninov (05.01.2007, 13:23): Original von Gerion Welche Schostakovich-Sinfonien empfiehlt das Forum denn so zum Einstieg?
@Gerion,
bitte erlaube mir zunächst eine Gegenfrage:
Mit oder ohne Gesang?
Rachmaninov (05.01.2007, 16:19): Original von Gerion @Rachmaninov:
Oh, danke für die Nachfrage. Hmm. Da ich für alles offen bin: Eine mit, eine ohne (wenn es beides gibt)? :D
Da würde ich ggf. als Einstieg #5, #14 vorschlagen!
Rachmaninov (05.01.2007, 19:11): Original von Gerion @Rach: Danke! Kannst Du mir auch eine Einspielung empfehlen?
Zu #5 siehe hier
#14 kenne ich selber bisher nur die Haitink Aufnahme, da ich Sinf. mit Gesang nicht so "schätze" :engel
Rachmaninov (05.01.2007, 19:48): Original von uhlmann hallo gerion,
sorry, dass ich mich einmische.
wenn du noch keine schostakowitsch-symphonien hast, kauf die die gesamtaufnahme mit barshai. die ist absolut hervorragend, sowohl klanglich als auch interpretatorisch. barshai war ein freund schostakowitschs, hat z.b seine 14te uraufgeführt. das wdr-orchester klingt unter ihm richtig russisch. und kosten tut die box auch nur etwas mehr als 20 bucks (bei jpc und 2001). dann hast du gleich für die nächsten jahre genug schostakowitsch.
der beste schotakowitsch-dirigent ist imo kondraschin, der wurde hier auch schon gewürdigt. nur sind aufnahmen leider momentan schwer erhältlich und sehr teuer.
greetings, uhlmann
Zum kennenlernen okay, aber mir gefällt Barshai nicht wirklich !
Rachmaninov (06.01.2007, 11:31): @Gerion,
bei der #14 natürlich darauf achten, bzw. sich vorher darüber klar werden, in welcher Sprache man das gesungene hören möchte! :hello
Rachmaninov (08.02.2007, 12:33): Original von ab Was ist eigentlich von der Bis-Sibelius-15-CD-Box zu halten? Dazu etwas hier.
diese Box habe ich seit ein paar Tagen / Wochen! Soweit ich sie gehört habe ist sie sehr gut. Sehr natürlicher Klang, gut aufgenommen und die Interpretationen gefallen mir.
Bisher habe ich mich auf die Sinfonien konzentriert!
Rachmaninov (20.02.2007, 15:37): Kann jemand zu dieser Box etwas schreiben?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/9414224.jpg
Rachmaninov (21.02.2007, 13:29): Original von Gerion Liebe Freunde,
ich suche eine Aufnahme des Mendelssohn'schen Oktetts für Streicher. Da ich die Mendelssohn-Quartette bereits in einer Gesamtaufnahme mit dem Talich-Quartett besitze, bin ich an einer Aufnahme interessiert, auf der nicht unbedingt weitere (Quartett-)Werke von Mendelssohn enthalten sein müssen.
Ich bin gerade auf folgende CD gestoßen:
Kennt jemand von Euch diese CD? Ist sie einen Kauf wert? Handelt es sich hierbei wohl um das originäre Streichoktett, oder um eine Orchesterbearbeitung? ?(
Es dankt - wie immer - für Eure Hinweise
Euer Gerion
@Gerion,
leider kenne ich diese Aufnahme nicht! Aber die Academy of St. Martin in the fields schätze ich durchaus.
Bestimmt gibt es hier gute Tipp's! Checke heute abend meinen Bestand :W
Rachmaninov (17.03.2007, 20:49): hate jemand schon was über die neue Aufnahme von M. Fröst mit dem Nielsen und Aho Konzerten gelesen bzw. selber gehört?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/9355134.jpg
Rachmaninov (25.03.2007, 18:31): Mal eine Frage an die Bruckner-Kenner.
Wie schätzt ihr die Philips Aufnahme der Sinfonien mit B. Haitink ein?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/6763881.jpg
Seine Schostakowitsch Sinfonien schätze ich sehr hoch ein!
Rachmaninov (25.03.2007, 19:20): Original von uhlmann haitinks bruckner ist sehr gut. vielleicht etwas unspektakulär, aber kompetent und mit gespür für bruckners musiksprache gemacht.
Das "Unspektakuläre" mag ich gerade bei Haitink!!!!
die aufnahmnen gibt es beim niederländischen handelsblatt in einer sonderedition um 28 euro. da kannst du beruhigt zugreifen (mach ich vielleicht auch gleich mal). hier der link.
Danke für den Tipp!
:hello
Rachmaninov (28.03.2007, 07:52): Hat jemand eigentlich schon die Aufnahme von Brahms Requiem mit S. Rattle gehört?
An verschiedenen Stellen war die Aufnahme sehr positiv besprochen worden. Klingt vieles recht interessant und vieversprechend!
B. Haitink hat mittlerweile 2 Beethoven Sinfonie Zyklen eingespielt. Zunächst mit dem Concertgebouw Orchestra bei Philips und jetzt kürzlich als Gesamtausgabe mit dem LSO bei Hauslabel des LSO als SACD.
Sicherlich sind die alten Philips-Aufnahmen klanglich richtig gut und SACD ist für mich sicherlich kein muss.
Kennt einer die beiden Zyklen?
Rachmaninov (01.06.2007, 14:15): Original von nikolaus Kennt jemand diese Aufnahme:
Die Besprechungen sind wiederholt voll des Lobes: hier, hier und hier.
Das klingt doch wirklich interessant. Könnt ihr sie genauso empfehlen?
Nikolaus.
Nein, ich kenne sie nicht, habe sie aber seit der Diskussion über die jungen Komponisten hier im Forum "im Hinterkopf"! Kaufe sie doch und berichte bitte.
Sie hat auch mittlerweile 3 SQ geschrieben wenn ich es richtig im Kopf habe! :)
Rachmaninov (21.06.2007, 17:21): kennt jemand die Shcumann Aufnahme von J. Biss?
Kennt eigentlich jemand die gesamtaufnahme der Sibelius Sinfonien von Rozhdestvensky?
Rachmaninov (17.07.2007, 16:27): Original von ab Original von Rachmaninov http://img.hmv.co.jp/image/jacket/400/14/2/4/517.jpg
Kennt eigentlich jemand die gesamtaufnahme der Sibelius Sinfonien von Rozhdestvensky?
Leider noch nicht. Mir wuder sie nur sowohl in einem anderen Forum als auch von einem guten Freud als besonders expressive Deutung äußerst gelobt! Schön, dass sie nun wieder veröffentlicht worden ist! Ein heißer Tipp für mich. Danke für diesen Veröffentlichungshinweis!
@ab,
leider fand ich sie bisher lediglich im japanischen vertrieb :I
Rachmaninov (22.07.2007, 14:44): Original von liegnitz Hallo,
Rachmaninov (17.09.2007, 20:59): Original von ab Dazu bereits letzte Jahr hier.
@ab, danke für die Erinnerung!!!! :thanks
Walter (10.06.2007, 17:03): ich habe noch nicht so viel von Pablo Casals - was ich bisher von ihm gehört habe gefällt mir aber sehr - wer hat denn ein paar Vorschläge, mit welchen Aufnahmen ich da anfangen sollte?
ich habe seit vielen jahren diese aufnahme mit den zurecht bekannten solisten. ich kann sie sehr empfehlen, beide trios betreffend.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8241010.jpg
gruß, siamak
AcomA (17.07.2007, 17:10): hallo,
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/2677161.jpg
interpretation: 9/10 (IMO) klang: 8/10 (IMO)
gruß, siamak :engel
Jeremias (06.06.2006, 14:18): In diesem Thread soll es darum gehen, die Meinung der anderen bei geplanten Käufen einzuholen.
Also, wer von Euch kennt diese CD? Ich habe ihn live gehört mit einem Teil des Programms, aber lohnt sich das Geld für eine ganze CD mit Werken Szymanowskis?
Jeremias (11.06.2006, 16:02): @ ab: Von dieser box kann ich Dir nur abraten! Sie ist zwar derzeit preisgünstig zu haben, aber auch so kann ich nur abraten! Ich finde Ugorski einfach langweilig. Bei ihm atmet die Musik nicht, sie kommt vielmehr fast zum Stillstand! Ich empfehle v.a. Sokolov (Nr.3) oder Grimaud (Nr.2)
Jeremias (07.07.2006, 19:12): Kennt jemand von Euch die hier? Insbesondere die Sonaten 2 & 3 würden mich sehr interessieren....
Ich habe mich ziemlich lange davor "gedrückt", eine Antwort zu verfassen, weil ich mir nicht sicher war, was ich schreiben sollte, oder besser wie.
Ich habe mir die Szymanowski-Aufnahme von Anderszewski gekauft, nachdem ich ihn live erlebt habe und das Recital sehr interessant fand. Allerdings finde ich die Musik Szymanowskis recht schwer zugänglich, und das hat sich auch nach mehrfachem Hören der CD nicht geändert. Dabei habe ich das Gefühl, daß die Aufnahme sehr, sehr gut ist. Anderszewski spielt sehr engagiert und farbig, lässt klanglich keine Wünsche offen. Wenn du also Musik von Szymanowski magst, ist die CD emfehlenswert!
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (18.12.2006, 21:01): Original von ab Was ist davon zu halten? Gabriela Montero - Bach & Beyond
Improvisationen über Themen von Johann Sebastian Bach. Jesu bleibet meine Freude (Kantate BWV 147);Italienisches Konzert BWV 971 (Presto);Improvisation im Stile Bachs "Beyond Bach";Air in G (Orchestersuite Nr. 3);Aria aus Goldbergvariationen BWV 988;Violinkonzert BWV 1042 (Adagio); Präludium C-Dur (Das Wohltemperierte Klavier); Schafe mögen sicher weiden (Kantate BWV 208); Invention d-moll BWV 775;Brandenburgisches Konzert Nr. 5 (3.Satz);Konzert BWV 974 (Adagio);Toccata BWV 565 Gabriela Montero, Klavier Emi
Also meine ganz subjektive Meinung: klasse! (s. auch irgendwo im "Was höre ich gerade"-thread oder im "neu gekauft"-thread)
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob sie dir gefallen wird, weil du - so glaube ich - andere Ansprüche stellst als ich. Wenn du die Gelegenheit hast, die CD probeweise zu hören, nutze sie und teile mir deine Meinung mit!!
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (21.02.2007, 23:09): @ Gerion
Wie wär's hiermit:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/4119101.jpg
Ich finde sie gut.
Nikolaus.
nikolaus (14.03.2007, 19:15): Kennt jemand diese hier und kann etwas dazu sagen?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7809996.jpg
Beethoven, Ludwig van (1770-1827) Klavierkonzert Nr. 3 (mit 6 verschiedenen Kadenzen von Beethoven, Moscheles/ Brahms, Alkan, Schulhoff, Ullmann, Rische) Michael Rische, Deutsches SO Berlin, Marcus Bosch
Mehr gibt es noch hier zu lesen.
Nikolaus.
nikolaus (31.03.2007, 19:01): Original von cellodil Kennt jemand zufällig diese CD?
Jein, hatte sie heute in der Hand, aber keine Zeit, hineinzuhören. Jetzt tut es mir noch mehr Leid. (und dieser verflixte Laden hatte natürlich Meneses Bach nicht da)
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (11.05.2007, 19:52): Kennt jemand Aufnahmen von Viviane Hagner, Violine?
Ich habe hier eine euphorische Rezension gelesen, die mich gerade aufgrund der Hörproben (sehr überzeugend!!) neugierig gemacht hat.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8154103.jpg
Viviane Hagner - Ciaccona Bartok: Sonate für Violine Hartmann: Suite für Violine Nr. 1 Bach: Partita für Violine BWV 1004
Nikolaus.
nikolaus (01.06.2007, 14:11): Kennt jemand diese Aufnahme:
Die Besprechungen sind wiederholt voll des Lobes: hier, hier und hier.
Das klingt doch wirklich interessant. Könnt ihr sie genauso empfehlen?
Nikolaus.
nikolaus (01.06.2007, 15:14): Original von Rachmaninov Kaufe sie doch und berichte bitte. quote]
Zu Befehl! :D
nikolaus (05.06.2007, 09:15): Das hier klingt interessant, kennt sie jemand?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3492813.jpg
Sibelius, Jean (1865-1957) Klavierquintett in g Vivace für Klavierquintett Andante - Allegro für Klavierquintett Song aus "Näcken" für Sopran, Rezitation, Violine, Cello, Klavier O, Om Du Sett für Rezitation & Klavier Ett Ensamt Skidspar für Rezitation & Klavier Melodram aus "Svartsjukans Nätter" für Rezitation, Sopran, Violine, Cello, Klavier Monica Groop, Lasse Pöysti, Folke Gräsbeck, Jaakko Kuusisto, Laura Vikman, Anna Kreetta Gribajcevic, Joel Laakso
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (23.06.2007, 15:54): Hilfe!
Ich habe heute im Radio Aufnahmen mit Dimitri Shostakovich als Pianisten gehört, u.a. seine eigene Fassung der 10. Sinfonie für Klavier zu 4 Händen, einzelne Präludien und Fugen und sein 2. Klavierkonzert. Diese Ausschnitte haben mir extrem gut gefallen. Kennt jemand diese Aufnahmen und weiß, wo sie erschienen sind?
Danke, Nikolaus.
nikolaus (23.06.2007, 17:12): Danke, gute Idee!!
:thanks Nikolaus.
nikolaus (26.06.2007, 11:29): Kennt die jemand und kann mehr darüber sagen? Ich habe einen kurzen Ausschnitt gehört, der mir wirklich sehr gut gefallen hat.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8017583.jpg
Schumann, Robert (1810-1856) Symphonien Nr. 2 & 4 +Szenen aus Goethes Faust;Julius Cäsar-Ouvertüre Swedish Chamber Orchestra, Thomas Dausgaard
Nikolaus.
nikolaus (28.06.2007, 22:01): @ Sabine
Danke für deine Mühe. Den link werde ich mir merken für's nächste Mal.
Die gesuchte Aufnahme habe ich kuzerhand (bzw. langerweg) bei Saturn in Köln ergattert :D.
Herzlichen Gruß, Nikolaus.
nikolaus (02.07.2007, 20:49): Kennt jemand diese CD oder generell Musik von Mompou u. kann mehr darüber berichten/Empfehlungen aussprechen?
http://ec1.images-amazon.com/images/I/413AYJKBWAL._SS400_.jpg Mompou, Federico (1893-1987) Musica Callada 1-28 Javier Perianes, Klavier
Danke, Nikolaus.
nikolaus (03.07.2007, 12:39): DANKE! :thanks
nikolaus (03.07.2007, 21:44): Original von ab Original von nikolaus Kennt jemand diese CD oder generell Musik von Mompou u. kann mehr darüber berichten/Empfehlungen aussprechen?
Diese Musik ist spröde (im besten Sinne), ausgedünnte, ausnehmend stimmungsvolle Klaviermusik. (Sozusagen ein Hugo Wolf für Klavier statt für Lieder.) Sie zum Leben zu erwecken ist allerdings sehr schwierig. Die einst bei Naxos so gelobte Aufnahme fand ich völlig verfehlt.
Ein heißer Tipp: Greife unbedingt zu den Einspielungen des Komponisten selbst, die beim spanischen Label Ensayo gemacht wurden, und :W nun bei Brilliant Classics (so wie auch der Albéniz von Esteban Sánchez :down :down :down :down :down) billigst erhältlich ist: Wahrlich mehr als nur ein Dokument!
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5857795.jpg
@ ab
Danke nochmals. Aber ich muss nochmal genauer nachhaken: wie würdest du Mompou im Vgl. zu Satie beschreiben (irgendwo habe ich von einer gewissen Ähnlichkeit gelesen)?
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (03.07.2007, 23:03): Wow! :down
Nikolaus.
nikolaus (22.07.2007, 23:50): Original von liegnitz Hallo,
Ich habe diese Aufnahme. Allerdings muß ich sie nochmal hören, bevor ich etwas dazu schreibe... :wink
Sobald wie möglich werde ich mich hierzu wieder melden!
Nikolaus.
Hallo liegnitz!
Heute abend habe ich die CD (insgesamt - glaube ich - erst zum zweiten Mal seit Anschaffung) gehört.
Es sind teilweise sehr schöne, atmosphärische Miniaturen. Andsnes schafft durch sein Spiel entsprechend abwechslungsreiche Stimmungen. An ihm liegt es - glaube ich - nicht, daß mir die CD insgesamt nicht so gut gefällt. Ich muß dazu das abgedroschene Klischee der "spröden" nordischen Musik bemühen; einen einfachen Zugang zu dieser Musik finde ich nicht. Aber das ist einfach Geschmackssache; am besten ist es, wenn du sie probehören kannst. Dann schafftst du dir ein eigenes (Hör-)Bild. Am besten gefallen mir übrigens die Stücke von Harald Saeverud, einem der "jüngeren" Komponisten, der erst 1992 mit 95 Jahren gestorben ist.
Wahrscheinlich konnte ich dir nicht wirklich helfen, sorry.
Herzliche Grüße,
Nikolaus. :hello
nikolaus (30.07.2007, 21:53): Kennt jemand eine Aufnahme der Balladen von Chopin mit Krystian Zimerman?
Besten Dank für die Infos und Empfehlungen!! Bei nächster Gelegenheit werde ich sie mir besorgen.
:thanks
Nikolaus.
nikolaus (09.09.2007, 19:52): Irgendeiner von euch hat doch schon von der Neuaufnahme von Viktoria Mullova:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/2553463.jpg
berichtet. Ich kann's gerade nicht finden, wie war die Meinung dazu?
Auf der arte-Seite bei den CD-Tipps wird sie sehr gut besprochen. Ferner gibt es dort eine Hörprobe, bei der mir zum einen der wunderschöne Ton der Mullova auffällt, aber andererseits das Cembalo so merkwürdig weit weg klingt, bzw. die Violine sehr im Vordergrund. Jetzt meine Frage: täusche ich mich dabei oder ist das wirklich so?
Danke, Nikolaus.
nikolaus (09.09.2007, 21:44): Danke, Wolfgang, für die prompte Antwort!
Ich denke, ich werde diese CD auf meine Wunschliste setzen. Da ich nicht unbedingt ein Cembalo-Freund bin, käme es mir sehr gelegen, wenn die Violine eher im Vordergrund steht...
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (10.09.2007, 21:03): Original von Poztupimi Original von nikolaus Danke, Wolfgang, für die prompte Antwort!
Ich denke, ich werde diese CD auf meine Wunschliste setzen. Da ich nicht unbedingt ein Cembalo-Freund bin, käme es mir sehr gelegen, wenn die Violine eher im Vordergrund steht...
Gruß, Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
kennst Du weitere Aufnahmen, die Du empfehlen würdest?
Viele Grüße, Wolfgang
Von der Mullova oder generell Bach'sche Musik für Violine u. Begleitung?
?( Nikolaus.
nikolaus (10.09.2007, 22:18): Original von Poztupimi
Ups, 'tschuldigung, etwas unklar ausgedrückt. Ich dachte da weniger an Mullova (da finden sich zwar nicht alle, aber immerhin ein paar CDs in meinem Regal :D), sondern an Bach, Violine mit Begleitung.
Viele Grüße, Wolfgang
Das habe ich fast befürchtet; damit kann ich noch weniger dienen, als mit Aufnahmen mit Viktoria Mullova :(. Ausser den Sonaten und Partiten für Violine solo, die du ja nicht meinst, kann ich nichts vorweisen. Empfehlen kann ich die Cello-Sonaten, von denen ich aber nur eine Aufnahme besitze (daher kein Vergleich möglich):
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5004630.jpg
Eher romantisch interpretiert, würde ich meinen, aber mir gefällt's.
Sorry :engel
Aber vielleicht fühlen sich noch andere Forumianer angesprochen! Aufruf an alle!!!
Nikolaus.
nikolaus (11.09.2007, 20:57): Original von Poztupimi
Hallo Nikolaus,
kennst Du weitere Aufnahmen, die Du empfehlen würdest?
Viele Grüße, Wolfgang
Habe doch noch was gefunden:
Auf dieser - sehr empfehlenswerten CD - gibt es auch zwei Stücke von Bach (hier Cello u. Violine): Canon alla Duodecima in Contrapunto alla Quinta Canon in Hypodiapason (Canon alla Ottava)
sehr schön!
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/2914345.jpg
Gruß, Nikolaus.
claashorst (18.01.2007, 23:00): Hallo,
ich erhielt aus der Familie folgende Anfrage:
"Guten Tag Claas!
Paul wírd ab der nächsten Woche mit Klavierstunden beginnen.
Wir werden nicht umhin kommen ein Instrument zu kaufen. Hast Du bzw. deine pianophilen Freunde eine Empfehlung wo wir ein gutes, günstiges Gebrauchtinstrument erstehen können? Worauf ist beim Kauf zu achten? Danke für Deine Hilfe, Capi"
Wenn mir Forumteilnehmer viell. einige Hinweise zu Anschaffungsmöglichkeiten, Voraussetzungen, Preislagen, Leasing o.a. geben können, die ich weiter vermitteln kann, wäre ich dem Forum sehr verbunden.
Ich habe die Frage bewusst ungezielt formuliert, um unterschiedlichen Aspekten freien Lauf zu lasssen je nach Interessenlagen und Thread-Entwicklung. Nachfragen bitte ich mir ggf. zu gestatten, da ich ein Greenhorn auf diesem gebiet bin, auch wenn ich Piano-News thematisch diesbezüglich immer wieder überfliegend mitlese. ?( Besten Dank im voraus,
CH
claashorst (19.01.2007, 09:43): Besten Dank !
(Da könnte ja selbst ich Lust bekommen auf Unterricht..) :) Gruß, CH
claashorst (19.01.2007, 21:51): werde ich machen: Lesen (das kann ich.) T.E. Carhart, Ein Klavier in Paris
Vielen Dank für die Darstellung der anderen Seite der Medaille.
Digital - nicht digital:
Das scheint hier eine zu bedenkende Frage zu sein.
Gut, das die Entscheidung nicht ich treffen muss. :wink Würde mir schwer fallen.
Beides hat etwas für sich.
Manchmal bleibt die Dialektik wohl unvollkommen bzw. unauflöslich (These, Antithese - Synthese.)
Die Hinweise von Dir und Satie halte ich für kompetent und wichtig und werde ich gerne weitergeben.
ich berichte geleg., was in der laufenden Entscheidungsfindung überzeugen kann.
Ich postuliere mal: Je mehr Wissen, desto besser die Entscheidung?!
Fachlich, emotional distanzierte Begleitung solte wohl dennoch mitgehen, da der Interessent sonst dem Schmelz der Musik von Vorführ-Klavieren unterliegt ? :)
CH
claashorst (22.01.2007, 23:47): Original von Jürgen Klavier (Mechanisch vs Digital): Die Orgel verstaubte einige Jahrzehnte, bis wir sie vor wenigen Jahren an jemanden verschenkten, der sich sehr darüber freute.
Die Familie bedankt sich hier schon einmal ganz herzlich für die hilfreichen Tip´s bezüglich pro-contra mechanisch-digitaler Anschafung eines Klaviers, Käuferverhalten, Lektüre-Hinweis. Nach kurzer Rückfrage scheint das Pendel dort momentan Richtung digital auszuschlagen. :) Nu ja. Meine unverfrorende Neugier führt mich noch zu der Frage, welches Klavier jeweils bei den Forumautoren bzw -lesern zu Hause steht und ob überhaupt. Spielen eigentlich bauliche Voraussetzungen bzw Zimmer-,Wohnungs-Hausgrößen eine Rolle für eine mögliche Kaufentscheidung? Oder sollte das Instrument per se für sich der dominierende Faktor sein. Welche Marken bzw Klaviergrößen werden von euch bevorzugt ? Lohnt es sich, auch zu Händlern zu fahren, die weiter Weg Angebote offerieren ? ?( Besten Dank und Gruß, Claas
Jimi (07.07.2006, 22:12): Hallo zusammen,
ich habe soeben auf einem Sampler eine sehr eindrucksvolle Aufnahme des Madrigals „Lamento della Ninfa“ von Claudio Monteverdi gehört. Das Stück stammt von dieser CD mit Ausschnitten von Monteverdis 7ten und 8ten Madrigalbuch :
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/9296895.jpg
Kennt jemand die anderen Stücke der CD oder gibt es eventuell empfehlenswerte Alternativen?
Viele Grüße, Jimi
Jimi (21.08.2006, 20:28): Original von Cosima
Sie würde mich aufgrund dieser Rezension interessieren: "http://www.classicstoday.com/review.asp?ReviewNum=4853"
Hallo Cosima,
Ich kann diese positive Kritik bestätigen. Zu einem Stück der Cd, “Der Müller und der Bach“ habe ich mich hier schon geäußert.
Volodos wurde ja von Kritikern vorgeworfen “nur“ ein Virtuose zu sein, ich kann noch an Aussagen wie “geklonter Mini-Horowitz“ oder “Tastendonnerer aus St.Petersburg“ erinnern.
Spätestens mit dieser Aufnahme sollten diese Aussagen durch seine ausgesprochen lyrischen Interpretationen der Schubertsonaten widerlegt sein.
Im Begleittext ist zu lesen : Durch den Einsatz feinster Anschlagsnuancen gewinnt Volodos den mitunter eigenwilligen Akkordstellungen singende, strahlende Klangfarben ab… , sehe ich auch so.
Wenn du allerdings die hier beschrieben Einspielung von S. Richter “gewöhnt“ bist(wie ich vermute :D )
Original von Cosima
Ich fand seinerzeit eine Rezension der Aufnahmen auf der Brillant-Box, die ich so schön finde, dass ich sie zitieren möchte:
„Ein Sieg des Willens
Was kann unser Ohr und Herz wirklich erschüttern? Gewiss diese pianistische Weltraumexpedition. Ein Tastengigant unternimmt sie, der seine Darstellung weit emportreibt in die turmhohen Verwerfungen und ins jenseitige Leuchten später Beethoven- und Schubertsonaten oder auch der h-Moll-Sonate Franz Liszts. Der aus der Ukraine stammende Sviatoslav Richter (1915-97) kannte keine Grenzen des Repertoires und schon gar nicht der Gestaltungskraft.
Hier wird sie dankenswerterweise wieder greifbar und begreifbar: in Moskauer Konzertmitschnitten der Jahre 1961-78. Auch durch das enge, mulmige Klangbild hindurch dringt diese Demonstration einer transzendentalen, von Wucht wie Zartheit regierten Klavieraktion. Die Kopfsätze in Schuberts B-Dur- und G-Dur-Sonaten D 960 und D 894 dehnt Richter ins schier Uferlose aus - auf mehr als 24 bzw. 26 Minuten. Aber nur, um die Elementarkraft des schlichten Satzbaus durch paradiesisches Ausschweifen und beklemmendes Stocken noch zu steigern. Wo wäre heute der Pianist, der so viel Willensleistung ins Spiel bringt wie Sviatoslav Richter!“
(Quelle: S. Weyh , HNA, 15.08.2005)
wirst du beim Kopfsatz der G-Dur Sonate von Volodos event. zunächst etwas irritiert sein, denn er ist mit 19’04 min doch deutlich schneller als Richter. Mir ging es jedenfalls andersherum so, weil ich die Volodosaufnahme deutlich länger(2002) als die von Richter(2006) habe.
Viele Grüße von Jimi
satie (18.01.2007, 23:59): Lieber Claashorst,
das ist natürlich nicht so einfach... Aus meiner Unterrichtserfahrung (ich hatte und habe sowohl Kinder als auch erwachsene Klavierschüler) kann ich sagen, dass mehr als 50 Prozent der Kinder wieder aufhören mit Klavier (das mag vielleicht aber ein Berliner Phänomen sein...). Daher sollte man sich gut überlegen, ob man wirklich gleich am Anfang viel Geld ausgeben will oder nicht. Allerdings: das Instrument sollte auch nicht zu schlecht sein, denn sonst geht der Schuss nach hinten raus. Wenn Deine Bekannten sehr sparsame Menschen sind, sollten sie ein Digitalklavier kaufen, erhältlich in einer Preisspanne von ca. 800 bis 2000 Euro (alle schon mit Hammermechanik, also ziemlich gut vom Gefühl her, der Klang ist natürlich bei einem echten Klavier immer noch besser, aber für einen Anfänger nicht so viel besser). Die kann man auch mieten, oft mit Vergünstigungen, falls man das Instrument später kaufen will. Wenn es aber ein normales Klavier sein soll, empfehle ich grundsätzlich den Neukauf. Vor allem deshalb, weil die gebrauchten Klaviere, die günstig weggegeben werden einfach meistens nicht gepflegt wurden. Und dann zahlt man viel Geld für ewiges Stimmen (die Stimmung hält bei einem schlechten Gebrauchtinstrument praktisch gar nicht, wenn es selten gestimmt wurde), auch muss man garantiert bald etwas erneuern lassen (man weiss ja nicht, ob die Luftfeuchtigkeit beachtet wurde. Und wenn es ständig zu trocken war, können schon bei den ersten Tönen des jungen Pianisten Hämmer abbrechen und Saiten reißen, und das wird ein teurer Spaß. Ebenfalls gegen ein Gebrauchtinstrument spricht der oftmals überzogene Preis. Ich habe schon Instrumente gesehen, die bestenfalls einen gewissen Heizwert haben, aber statt Tönen nur Staub ausspucken. Und für sowas zahlen manche Leute ahnungslos noch 1000 Euro. Für ein gutes neues Klavier muss man einen Batzen hinlegen, ca. 2000 bis 3000 Euro. Billigere gibts auch, aber daran hat man nicht lange Freude. Da ist das Digitalklavier die wesentlich bessere Wahl. Wenn man da in einer unteren Preisklasse einsteigt, kann man nicht all zu viel falsch machen. Und wenn der Kleine dann doch ein Rubinstein wird, kann er immer noch ein edles Klavier bekommen. Auf keinen Fall bei Ebay schauen! Die Leute spinnen total! Da habe ich mein altes Digitalklavier verhökert (Yamaha, bald 20 Jahre alt, zwei defekte Tasten und miserabler Klang, trotzdem haben die sich bei Ebay auf 700 Euro hochgeboten. Völliger Wahn! Ich hatte mit einem Hunderter gerechnet...). Also: günstig neues Digiklavier kaufen, im Falle ungeahnten Talents verkauft man es dann zum doppelten Preis wieder bei Ebay! :-) Das wären meine Tips dazu. Und natürlich niemals die Katze im Sack kaufen! Ins Pianohaus gehen und alles mal durchprobieren, am besten in Begleitung eines Menschen, der Klavier spielen kann. Herzliche Grüße
S A T I E p.s.: Ich habe jetzt einfach mal angenommen, dass es sich um einen jungen Schüler handelt. Aber alles geschriebene gilt ebenso für erwachsene Anfänger. Und noch was: einen ordentlichen Klavierstuhl sollen sie auch kaufen! Das ist teilweise Irrsinn, wie die Schüler dasitzen müssen... auf klapprigen Ikea-Hockern oder mit Telefonbüchern belegten wurmstichigen Stühlen, die das Spiel mit ihrem Ächzen begleiten...
satie (19.01.2007, 22:53): Die Synthese gibt es übrigens auch schon seit Jahren: das Disclavier von Yamaha, welches ein normales Klavier ist, aber umschaltbar. Solche Digitalmodule gibt es auch für Flügel, nachträglich einbaubar. Aber da sprechen wir lieber nicht über den Preis. Eine Entscheidung wird also fallen müssen. Liebes Cellodil, irgendwie hast Du Recht, aber ich bin bei den Digitalklavieren lange nicht mehr so heikel. Das mag daran liegen, dass ich ein absolutes Schrottklavier besass, als ich anfing und dann ein Digitalklavier bekam, das viel besser klang als das andere...
S A T I E
satie (02.06.2007, 08:46): Original von nikolaus Kennt jemand diese Aufnahme:
Auf ihrer persönlichen Seite www.leraauerbach.com gibt es einen podcast, da kann man sich en ganz gutes Bild von ihrem Stil machen (leider sind momentan die Preludes nicht dabei). Mich persönlich haben die Hörproben sehr enttäuscht, denn offenbar muss tonales Komponieren immer bedeuten, dass man pathetisch, expressiv und romantisierend schreibt. Und immer tauchen in den Rezensionen Sätze auf, die dann diskriminieren, was sich dieser Ästhetik kritisch nähert (offenbar ist alles, was dissonant und nicht in einen tonalen Kontext einfügbar ist nach Meinung eines Rezensenten "eine Beleidigung für das Ohr". Nun, für mich ist so eine Rezension eine Beleidigung meiner selbst und sämtlicher Kollegen...). Mir persönlich gefällts nicht, ich habe den schweren Verdacht, dass da wieder eine Komponistin von Sikorski über die Maße gepuscht wird (s.a. unseren Thread zu Greenberg!). Dieser Verlag schafft es immer noch, sich als zeitgenössisch hinzustellen, obwohl das meiste im Programm doch sehr rückwärts gewandt ist (sehr vorsichtig ausgedrückt). Aber ich will nicht weiter wetter sonst rege ich mich zu sehr auf. Wems gefällt, der möge es hören.
Herzlichst S A T I E
satie (31.07.2007, 16:36): Original von nikolaus Kennt jemand eine Aufnahme der Balladen von Chopin mit Krystian Zimerman?
Danke, Nikolaus.
Ja, ich kenne die Aufnahme, hatte sie auch in meinem Besitz, bis ich umgezogen bin und sie mir dabei abhanden gekommen ist. Ich habe sie sehr gerne gehört und erachte Zimerman als einen sehr guten Chopin-Interpreten der polnischen Schule. Die Aufnahme kann ich durhaus sehr empfehlen.
Herzlich, S A T I E
nubar (22.02.2007, 12:02): Hallo,
vielleicht kann ich auch noch ein Wörtchen zu Franck sagen. Leider kenne ich Fournet nicht, aber Monteux ist sehr empfehlenswert. Werde ich jedoch gefragt, welche Aufnahme ich bevorzuge, dann eindeutig Munch. Die Aufnahme hat ein unheimliches Feuer, muss man unbedingt hören. Dagegen erschien mir Monteux anfangs eher langweilig, obwohhl er auch durchaus dramatisch spielen lässt. Ich habe ihn mittlerweile aber auch sehr schätzen gelernt.
Grüße, nubar
Jack Bristow (02.07.2006, 23:31): Original von ab Gerade enthusiastish rezensiert gelesen:
Joseph Haydn Complete Symphonies Vol. 6 J. Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll Hob. I:49 (La Passione), Sinfonie Nr. 52 c-Moll Hob. I:52 (1771/1773), Sinfonie Nr. 58 F-Dur Hob. I:58 Heidelberger Sinfoniker, Thomas Fey (Leitung) Hänssler Classic 98.236 Wer kennt etwas von dieser Gesamteinspielung - ist sie wirklich so hörenswert?
Ich kenne u.a 45, 94 und 104. Ich rate zum Probehören. Die Einspielungen sind stellenweise ziemlich extrem, vielen mögen sie manieriert erscheinen. In einem englischsprachigen Forum schrieb jemand mal "Harnoncourt on speed", das triffts ganz gut. Mit etwas Suchen fidnet man die ältern CDs, z::B mit 94 & 104 preiswert, da kann man sich ein Bild machen.
viele Grüße
J. Bristow
Jack Bristow (02.07.2006, 23:32): Original von Carola Das Problem ist: Außer dem Requiem und der c-Moll-Messe habe ich bisher gar nichts. Mir war gar nicht klar, dass es in dem Bereich so viel von Mozart gibt - durch Zelenkas Presseschau bin ich jetzt schlauer.
Diese Gesamtaufnahme-Box mit Harnoncourt bei Teldec ist ziemlich günstig, wie ich sehe.
Ich kenne mehrere Haydn-Messen mit Harnoncourt, die mir sehr gut gefallen. Seine Aufnahmen der Mozart-Sinfonien ab Nr. 39 finde ich allerdings grässlich.
39 & 40 sind grandios, endich mal ernstgenommener Mozart, kein Getändel oder gemütlicher Weana Schmäh. Wie auch immer; ich habe eine ältere 4-CD-Box mit einigen bekannteren geistlichen Werken. Die Krönungsmesse KV 317 und die Vespern KV 339 sind sehr gut (die lohnen, ebenso wie dei Messe KV 337? auf jeden Fall das Kennenlernen), an Requiem und c-moll-Messe habe ich jetzt keine präzise Erinnerung. Wenn man wirklich die gesamte Kirchenmusik haben will, dürften sich die Alternativen auch in Grenzen halten. Man sollte indes berücksichtigen, dass das fast alles frühe Werke sind (bis ca. 1781 solange Mozart eben in Salzburg war) und aufgrund der Einschränkungen, denne die Salzburger Kirchenmusik unterworfen war, meist recht bescheidenen Umfangs. Ob Du das alles brauchst (ich z. Zt. nicht), mußt Du selbst wissen.
viele Grüße
J. Bristow
Jack Bristow (24.01.2007, 22:06): Original von Gerion Liebes Forum,
kennt jemand diese Aufnahme?
gibt es andere empfehlenswerte (Referenz-)Aufnahmen?
Preis/Leistungsmäßig ist das Talich-Quartett (ca. 16 EUR/3CDs) bei jpc kaum zu schlagen. Ich finde diese Einspielungen sehr gut, kenne sonst allerdings nur noch das Cherubini-Q. Letztere halte ich auch für sehr ordentlich, die kann man einzeln für ca. 7EUR/CD bei EMI erhalten. Die Talichs sind meiner Erinnerung nach eleganter, flüssiger, die Cherubinis teils etwas dramatischer, mitunter mit einem gewissen Hang zur Grobschlächtigkeit.
In den letzten paar Jahren sind erfreulicherweise einige Einspielungen dieser oft sträflich vernachlässigten Werke erschienen. Besonders op.12,13 und 80 sind eigentlich Pflicht für jeden Musikliebhaber.
viele Grüße
J Bristow
Jack Bristow (02.03.2007, 09:49): Original von Jürgen Kennt jemand diese Aufnahmen, oder kann mir jemand sagen woher die stammen ?
Das Label ist: Documents (H'ART) Sagt mir aber nix.
Gibts bei Amazon (Marketplace) für 'n Appel und 'n Ei.
Da meines Wissens Walcha fast ausschließlich für Archiv bzw. Deutsche Grammophon aufgenommen hat (es gibt dort zwei dicke Boxen mit Bachschen Orgelwerken), sieht dieses Angebot für mich nach einer dubiosen Sache aus. Vermutlich (das wäre immerhin formal rechtens) handelt es sich um Überspielungen von >50 Jahre alten Platten. Oder, was mich bei diesen Boxen auch nicht wundern würde, es sind Raubkopien neuerer Quellen. Daher würde ich bei der Klangqualität nicht zu viel erwarten; die Interpretation haben jedoch Klassikerstatus.
viele Grüße
J Bristow
Jack Bristow (02.03.2007, 11:49): Original von Jürgen ich habe mal bei jpc reingehört. Klingt wirklich ziemlich angestaubt.
Da hilft auch nicht, dass die Box nur 8€ kostet, wenn ich sie nicht hören mag.
Apropos jpc: auf dem Hauslabel cpo gibt es ziemlich neue Aufnahmen Bachscher Orgelwerke auf einzelnen CDs von 1,99-7,99. Größtenteils auf Orgeln aus der Bach-Zeit und natürlich in moderner Klangqualität. Wirklich gute Aufnahmen. Da kann man auch risikoarm ein paar kaufen, um zu sehen, was einem gefällt. Ich bin kein großer Orgelfan, meine Lieblingsstücke sind die Triosonaten.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5820241.jpg
:hello
J Bristow
Jürgen (18.12.2006, 14:18): Original von ab Was ist davon zu halten? Gabriela Montero - Bach & Beyond
Ich habe mal grad bei jpc reingehört. Vielleicht tu ich der Gabriele Unrecht, aber sei's drum. Ich kann halt nur die ersten 30 sekunden jedes Stückes beurteilen. Bei den ruhigeren Stücken gerät sie in die Nähe des "Easy Listening". Das meine ich durchaus im positiven Sinne, das klingt angenehm, beruhigend. Beim Präludium C-Dur war wohl eher Bach/Gounod die Vorlage. Na ja, kann man ja auch als Improvisation ansehen. Aber mir hat es weniger gefallen. Die flotteren Stücke haben mir auch nicht gefallen. Weiss nicht so genau warum. Wenn ich das begründen sollte, müßte ich das noch ein paar mal hören.
Grüße Jürgen
Jürgen (22.01.2007, 10:40): Klavier (Mechanisch vs Digital):
Meine Frau hatte als Kind Klavierunterricht. Ihr Vater fragte sie nach ihrem Wunschinstrument, und sie sagte: Ein Klavier.
Ihr Vater war aber damals so progressiv, dass er sich doch für eine Elektro-Orgel (so hießen die damals vor 30 Jahren) entschieden hat. Das war damals nicht unbedingt die billigere Lösung. Meine Frau war jedenfalls tief enttäuscht, wurde mit dem Gerät nicht warm und so hörte sie nach einigen Monaten mit dem Spielen auf. Die Orgel verstaubte einige Jahrzehnte, bis wir sie vor wenigen Jahren an jemanden verschenkten, der sich sehr darüber freute.
Sicherlich sind die heutigen Geräte um ein vielfaches klangechter, wenn es aber darum geht, die gefühlsmäßige Hemmschwelle zu überwinden, habe ich immer noch Zweifel.
Grüße Jürgen
Jürgen (27.02.2007, 14:22): Kennt jemand diese Aufnahmen, oder kann mir jemand sagen woher die stammen ?
Das Label ist: Documents (H'ART) Sagt mir aber nix.
Gibts bei Amazon (Marketplace) für 'n Appel und 'n Ei.
Jürgen (02.03.2007, 11:21): Danke Jack,
ich habe mal bei jpc reingehört. Klingt wirklich ziemlich angestaubt.
Da hilft auch nicht, dass die Box nur 8€ kostet, wenn ich sie nicht hören mag.
Grüße Jürgen
Jürgen (05.03.2007, 10:30): Sorry,
ich vergaß zu erwähnen, dass ich schon eine Aufnahme habe.
Und zwar von Hans Fagius (Brilliant/Bis).
Grüße Jürgen
Jürgen (12.06.2007, 09:45): Original von ab Das Trio Fontenay finde ich in allen Aufnahmen, die ich gehört habe, geradezu schrecklich - und auch mein Konzerterlebnis war um nichts besser..
Von diesem Trio kenne ich lediglich: Klaviertrio d-moll (Trio élégiaque) von unserem Chef :down, Trio Fontenay 1986, Denon
Ich liebe dieses Werk wegen oder trotz des Trio Fontenay. Ich habe halt keine Vergleichsmöglichkeiten. Sollte mir also jemand dieses Werk in einer anderen, noch besseren, Interpretation nennen können, wäre ich ihm ewig dankbar.
Grüße Jürgen
Jürgen (20.07.2007, 09:47): Hallo Daniel,
von Dorati kenne ich nur eine Aufnahme, die von Decca ist. Ich kann Dir nicht sagen warum, aber ich habe mir vor Jahren abgewöhnt, sie zu hören. Sowohl Kubelik (DGG) als auch Neumann (Supraphon) gefallen mir besser. Ich denke aber, dass die abgebildete Dorati-Aufnahme nicht von Decca ist, das Orchester kann ich auch nicht erkennen.
Die Aufnahme von Sejna kenne ich nicht, bin aber bislang vom Label Supraphon noch nicht enttäuscht worden.
Recht interessant ist auch die Urversion für Klavier zu vier Händen, wenn mir auch die Orchestrierung besser gefällt.
Grüße Jürgen
Gamaheh (11.02.2007, 15:14): Liebe Forenser,
neulich hörte ich im Radio etwas, das mich wirklich ziemlich begeistert hat:
Piotr Ilyitch Tchaïkovsky Sextuor à cordes en ré mineur op.70 "Souvenir deFlorence" Quatuor Manfred Antoine Tamestit : alto - Xavier Phillips : violoncelle
Da ich damit nicht gerechnet hatte (ich bin eigentlich nicht so die Kammermusik-Freundin) und eigentlich auch nur so nebenbei hörte, habe ich es nicht aufgenommen.
Kann mir jemand von Euch eine gute Aufnahme empfehlen?
Danke, Gamaheh
Gamaheh (23.05.2007, 18:11): Liebe Forenser,
neulich hörte ich auf Radio Classique die Ergebnisse der Hörerwahl, die unter 50 Werken abgestimmt hatten, was ihr liebstes war. Erstaunlicherweise errang den 1. Platz ein Werk, das ich überhaupt nicht kannte: Schuberts Klaviertrio n.2 in Es (es hieß, die Franzosen hätten das zweitemal gegen Europa gestimmt, denn die Europa-Hymne, die Ode an die Freude aus Beethovens 9., wurde damit auf Platz 2 verdrängt).
Leider wurde nur ein Ausschnitt aus dem Andante gespielt; der gefiel mir aber so gut, daß ich nun das ganze Werk hören möchte. Leider hatte nicht einmal Onkel Erich das in seiner Sammlung, und ich begeistere mich eigentlich normalerweise gar nicht so für Kammermusik.
Kann mir jemand von Euch, die sich da besser auskennen, eine Aufnahme empfehlen?
Danke im voraus, Gamaheh
Gamaheh (24.05.2007, 13:00): Vielen Dank, ab. Hier in der Bücherei gab es nur das Beaux Arts, war aber gerade nicht präsent. Bei amazon habe ich gerade in das Trieste reingehört, das klingt in der Tat alles sehr attraktiv (soweit man das bei der Kürze der Häppchen beurteilen mag); die erwähnte Stelle, die dort leider sehr kurz ist, wirkt sehr viel getragener, als ich sie im Radio gehört hatte. Ich weiß allerdings nicht, ob ich mir gleich eine Box mit fünf CDs zulegen möchte. Kennst Du die Version vom Wiener Klaviertrio (von der ich immerhin eine sehr positive Rezension gelesen habe und die beim Antiquar um die Ecke zu haben ist)?
vielen Dank für Eure Hinweise - ich werde sehen, was ich eventuell finden kann. Inzwischen habe ich in der Bücherhalle (altmodisches Wort, aber es gibt sie noch) eine Einspielung mit dem Trio Fontenay gefunden, die mich nicht überzeugt. Am Sonntag wurde im NDR eine neue Aufnahme mit den Gebrüdern Capuçon und Frank Braley vorgestellt (hier wurde ebenfalls ein Teil des Andante gespielt), bei der der Funke aber auch nicht auf mich übersprang - es heißt also weitersuchen.
Beste Grüße, Gamaheh
Gamaheh (12.06.2007, 14:00): Original von ab
Ich hörte sie jüngst im Laden an, und war bei weitem nicht so begeistert wie der Rezensent hier.
Der Rezensent hat einen anderen Geschmack, denn er schätzt offenbar genau das, was mir nicht gefällt: Er spricht von dem "Ernst, mit dem die Musiker sich den Kompositionen widmen. Die Trios werden mit hörbarer Wertschätzung in einer eigentümlichen Mischung aus Schlichtheit und klanglicher Wärme vorgetragen."
Das hatte ich auch bemerkt, nur hätte ich es anders formuliert; mir kamen eher "Zaghaftigkeit" und "übermäßige Ehrfurcht" in den Sinn, die sie anscheinend daran hindern, die Musik zu der ihren zu machen, so daß sie doch etwas ihnen Fremdes zu spielen scheinen, mit einer(für mein Empfinden) zu großen Distanz. Eine andere Besprechung einer anderen Aufnahme zitiert Schumanns Kommentar: „Ein Blick auf das Trio von Schubert- und das erbärmliche Menschentreiben flieht zurück, und die Welt glänzt wieder frisch.“ Das war eher mein Eindruck, als ich es im Radio hörte, obwohl dort im Kommentar von Melancholie und Tragik die Rede war. Ich sollte nachtragen, daß es dort von Philippe Bianconi, Tedi Papavrami und Marc Coppey gespielt wurde, aber eben nur der zweite Satz und dort an Ort und Stelle - es gibt also keine Aufnahme davon.
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (29.06.2007, 16:53): Original von Rachmaninov kennt jemand die Shcumann Aufnahme von J. Biss?
Ich habe J. Biss mal in Berlin im Konzert gehört (Mozart wie ich ihn nicht mag: süßlich und gefällig, eben völlig ohne Biß - die Karten hatte ich gewonnen), dort spielte er als Zugabe ein Stückchen von Schumann, das ich als entstellt empfand; das würde mich jedenfalls nicht veranlassen, eine CD von ihm zu kaufen.
Grüße, Gamaheh
Amadé (23.06.2007, 17:12): Hallo Nikolaus,
die Sendung lief heute Vormittag aud WdR 3. Gehe bitte zur Homepage und suche nach Kontaktmöglichkeiten, da gibt es sicher auch die Nummer des Hörertelefons. Dort kann man nähere Informationen einholen. Viel Glück.
Gruß Bernd
ab (18.12.2006, 11:24): Was ist davon zu halten? Gabriela Montero - Bach & Beyond
Improvisationen über Themen von Johann Sebastian Bach. Jesu bleibet meine Freude (Kantate BWV 147);Italienisches Konzert BWV 971 (Presto);Improvisation im Stile Bachs "Beyond Bach";Air in G (Orchestersuite Nr. 3);Aria aus Goldbergvariationen BWV 988;Violinkonzert BWV 1042 (Adagio); Präludium C-Dur (Das Wohltemperierte Klavier); Schafe mögen sicher weiden (Kantate BWV 208); Invention d-moll BWV 775;Brandenburgisches Konzert Nr. 5 (3.Satz);Konzert BWV 974 (Adagio);Toccata BWV 565 Gabriela Montero, Klavier Emi
ab (18.12.2006, 11:38): Mir hat sie sehr gut im Laden gefallen, weil ich dieses fast psychedelisch gleichmäßig Atmende so schätze, gepaart mit großer Kraft und Ruhe. Allerdings war ich auch von einigen raschen Tempi überrascht, die mich an Schnabels Gesamtaufnahme denken ließen. Würde ich sie mir kaufen (der Preis ist mir zu hoch), würde ich sie wohl oft anhören, so schätze ich sei ein.
ab (18.12.2006, 11:50): Die Aufführungen Vänskä sind sehr korrekt, er lässt das Orchester von Lahti frisch und geradlinig musizieren. Allerdings ist das Orchester sehr schlank timbriert. Jegliches Geheimnisvolles und Klangsinnliches sucht man daher vergeblich. Ob Vänskä treffend die einzelnen Übergänge zu gestalten versteht, muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich hätte bei der neuen Essential Box bedeutend lieber den Järvi-Zyklus aufgenommen gesehen. Soviel mein Geschmacksurteil.
ab (18.12.2006, 11:50): Sorry: auf den Bach mit S. Richter bei Stradivarius.
ab (18.12.2006, 21:09): Ich habe einst einemal "blind" einen ganz kurzen Auschnitt eines Satzes im Radio gehört, von dem ich recht angetan war: ich erinnere mich genau, weil ich freudig überrascht war, wieder einmal einen Haydn zu hören, der nicht abstoßend ist. Etwas weich, aber nicht kernlos, kam mir ihr Bogenstrich vor und tendentiell eher etwas leicht romantisierend, im Gegesatz zum prägnannten, klassichen Orchesterzugriff; aber beschwören würd ich's nicht mehr. Heute war dafür ein Ausschnitt mit Gautier Capucon, dem Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding zu hören, den ich sowohl vom Cello als auch vom Orchester als auch das Zusammen unbefriedigend fand.
ab (18.12.2006, 23:17): Original von cellodil Wie findest Du denn die Einspielung mit Müller-Schott?
Da spare ich mir lieber das Geld für eine Konzertkarte, sollte er wieder einmal bei uns auftreten. Damit habe ich ungleich mehr Vergnügen.
ab (23.12.2006, 12:50): Da wollte ich immer schon einmal hineinhören.
Die Nr. 1 gibt es auch auf der CD Die 12 Cellisten des Berlin PO - South American Getaway. Mein Fall sind diese 12 aber nicht so ganz.
Besonders empfehlenswertes bei großen Celloensembles höre ich gestern im Radio: Acht Cellisten der Wiener Symphoniker Das waren Tchaikovsky Bearbeitungen der Ballette, aber dermaßen schön, ntürlich und unkitschig gespielt! Label: Camerata 28120 Wo es diese CD gibt, habe ich noch nicht herausgefunden, es scheint ein Japanisches Label zu sein: Sehr empfehlenswert!
ab (10.01.2007, 11:33): Liebe Musikfreundinnen und -freunde,
Schuberts großartiges Streichquintett in C wurde von einst im Konzert 1952 von Alexander Schneider , Isaac Stern , Milton Katims , Pablo Casals & Paul Tortelier in einer hinreißend herzlichen, musikalisch eindrücklichen (wenn auch nicht immer lupenreinen) Interpretation musiziert. Davon gibt es zwei Ausgaben, nämlich die bei CBS und die Remasterte bei Sony:
Gebrannt von der Schumann Klavierquartett Aufnahme mit Gould/Juilliard Str.4 (ebenfalls bei CBS und in der Gouldedition bei Sony), weiß ich, wie rücksichtslos die angeblichen Restorateure mit dem urstrünglichen Master umgegangen sind. Hier befürchte ich das selbe.
Wer kennt beide Ausgaben und kann mir sagen, ob ob auch hier die frühere trotz AAD fülliger, lebendiger und natürlicher klingt? Rauschen der CBS-Aufnahme nehme ich gerne in Kauf, wenn dadurch nur nicht die Dynamik und das Konzept zerstört worden ist.
Danke!
ab (18.01.2007, 12:01): Wer kann etwas hierzu sagen?
Florent Schmitt Œuvres pour piano F. Schmitt: Musiques Intimes op. 16, Musiques Intimes op. 19, Trois Valses Nocturnes op. 31, Pièces romantiques op. 42 Angéline Pondepeyre (Klavier) Talent DOM 2910 123 (CD • 73' • 2006)
Weder den Komponisten, noch die Musikerin kenne ich und die Aussagen des Rezensenten drücken nicht mehr als seine positive Werthaltung aus. http://www.drito-test.de/images_medien/18020.jpg
ab (24.01.2007, 21:40): Original von Gerion Liebes Forum,
kennt jemand diese Aufnahme?
gibt es andere empfehlenswerte (Referenz-)Aufnahmen?
Es dankt Gerion
Genannt wird gewöhnlich als Referenz die des Melos Quartetts (DG), die ich technisch, interpretatiorisch und musikalisch schrecklich finde (wie auch die der Cherubinis, EMI). Da würde ich jedenfalls die der Emersons (DG) vorziehen, die halt mehr Emerson als Mendelssohn spielen, das aber wie gewohnt sehr gut und schön! Sehr gelobt, ich meine zurecht, wird die wohlfeile mit dem Henschel Quartett (Artenova).
Ich hab mir keine davon gekauft, obwohl ich schon lange auf der Suche nach einer guten Gesamteinspielung bin. Gerne höre ich die einzelnen Quartette des Ulbrich-Quartetts (Eterna) und des Juilliard String Quartets (Sony).
ab (24.01.2007, 22:13): Original von Jack Bristow
Preis/Leistungsmäßig ist das Talich-Quartett (ca. 16 EUR/3CDs) bei jpc kaum zu schlagen. Ich finde diese Einspielungen sehr gut. Die Talichs sind meiner Erinnerung nach eleganter, flüssiger, die Cherubinis teils etwas dramatischer, mitunter mit einem gewissen Hang zur Grobschlächtigkeit.
In den letzten paar Jahren sind erfreulicherweise einige Einspielungen dieser oft sträflich vernachlässigten Werke erschienen. Besonders op.12,13 und 80 sind eigentlich Pflicht für jeden Musikliebhaber.
Danke für diesen Hinweis auf die Talichs, von denen ich gar nicht wusste, dass sie Mendelssohn aufgenommen haben und die ich bei den Mozart-Quintetten ja besonders schätze.
ab (08.02.2007, 12:24): Was ist eigentlich von der Bis-Sibelius-15-CD-Box zu halten? Dazu etwas hier.
ab (21.02.2007, 14:41): Wer eine Aufnhame mit Alten Instrumenten sucht ist bei Hausmusik London (Virgin) bestens aufgehoben (sie spielen auch wunderbar zupackend vier der Mozart Qunitette und die Cherubinin Quartette (CPO)) :
ab (21.02.2007, 14:47): Ich vergaß zu sagen, dass Fournet eher schlank, musikantisch und gut druchsichtig die Franzosen spielt.
Wenn Du mehr auf spätromatische Klangfülle stehst und es gerne hast, Dir die Linien selbst rauszuhören, dann dürfte Dir wohl die viel gerühmte basslastige Aufnahme mit Pierre Monteux (Living Stereo) zusagen:
ab (22.02.2007, 11:40): Original von cellodil ich glaube, ich tendiere auch eher zu "schlank und musikantisch",
In diesem Falles wäre wohl auch höchst empfehlenswert in die von Desire-Emile Inghelbrecht (die ich leider nicht mehr bekommen konnte: Symphonieorchester des französischen Rundfunks (1954, Testament) scheint leider vergriffen zu sein) hineinzuhören.
Berühmt ist auch jene mit dem Boston Symphony Orchestra unter Charles Munch aus dem Jahre 1957 (RCA), die allerdings auch eher voluminös spielen. Brucknermäßig überzeugend soll die mit Giullini (Sony) sein. Viel mögen Bernstein sehr. Sogar eine von Herreweghe gibt es, die dürfte auch schlank sein.
ab (26.02.2007, 11:32): las kürzlich, dass folgende Aufnahme ausgezeichnet sei. Stimmt das?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8539701.jpg
ab (01.03.2007, 21:35): Original von cellodil Hallo, Ihr Lieben,
hat jemand von Euch zufällig diese Aufnahme schon einmal gehört? Wie schätzt ihr die ein? Robert Levin, Kim Kashkashian
Liebe Sabine,
ich habe diese Aufnahme einmal zum Abverkaufspreis bekommen und einer Bratscherin weiter verschenkt. So großartig ich Kashkashian oft finde: Bartok-Violakonzert :down :down :down Mozart Sinfonia Concertante :down :down aber auch Brahms-Sonaten :) , diese von Dir genannte Aufnahme fand ich nicht überzeugend. Sie kam mir wenig inspiriert vor, nicht so gut zusammenmusiziert aber auch unglücklich zusammengestellt als Album, auch der Klang war nervig. Mir hat sie keine Freude bereitet und so freute es mich umso mehr, zumindest jemand anderen damit eine bereiten zu können.
ab (08.03.2007, 12:08): Erstmals gelesen: Mozart, W.A. CELLOSONATEN KV 301, 376 & 379. Transkriptionen der Violinsonaten. Alexander Kniazev/Cello, Edouard Oganessian/Klavier. DDD. Toccata Classics. 2005.
Taugt das was?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/4629609.jpg
ab (09.03.2007, 12:21): Gerade entdeckt:
Borodin: Symphonies 1-3 & Petite Suite (Orchestration Glazunov). Label: Brilliant Classics The Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Gennady Rozhdestvensky 2CDs
Sind das Lizenzaufnahmen (chandos) oder neu entstandene?
"Tout un monde lointain" Könnt Ihr mir was empfehlen?
Leider nein, ich kenne nicht einmal die beiden von Rostropovich mit Baudo oder Ozawa.
Aber hier steht etwas.
Ich hoffe, wir können bald mehr von Dir erfahren!
ab (26.03.2007, 11:22): Original von Rachmaninov hate jemand schon was über die neue Aufnahme von M. Fröst mit dem Nielsen und Aho Konzerten gelesen bzw. selber gehört?
Ja: überschwänglich hier.
ab (30.03.2007, 11:28): Hallo Sabine,
ich kann dem, was uhlmann sagt, nur beipflichten. Sehr ans Herz legen kann ich Dir vor allem das Violinkonzert Lament mit Gidon Kremer bei ECM, das ich im Konzert selbst erleben durfte und dessen Aufnahme ich immer wieder gerne anhöre.
Das Cellokonzert von Telarc habe ich auch zuhause. Wegen des eigenwilligen Telarc Klangs und den extremen Dynamikunterschieden kann ich es mir nur eigentlich nicht adäquat anhören, weil ich sonst in der Familie und wohl auch mit den Nachbarn Probleme bekomme. Und leise gespielt, hört man wieder nichts... Und natürlich ist ein France Springuel am Cello kein Gidon Kremer; und ein Dirigent Rudolf Werthen schon gar nicht ein Jansug Kakhidze (der immerhin besonders von Mravinsky geschätzt und gefördert worden ist).
Kakhidze hat auch alle Sinfonien eingespielt, die sicherlich jenen Aufnahmen von Janovski vorzuziehen sind!
Siehe auch hier (Demenga) und da (Rostropovich)und dort.
ab (01.04.2007, 11:41): Svetlanovs Scriabin dieser neuen Serie von Warner France soll interpretatorisch und klanglich überragend und derzeit absolute Referenz sein; sein Rachmaninov aus Ende der 60er aber besser.
ab (05.04.2007, 10:14): Original von Gerion weißt Du, lieber ab, oder sonst jemand, ob es eine Aufnahme der Streichquartettfassung mit dem Hagen Quartett gibt? Könnt Ihr mir ansonsten eine andere Einspielung empfehlen?
Dankbare Grüße Gerion
Diese Aufnahme, da bin ich mir sicher, wird demnächst bei der DG aufgenommen (oder sogar bereits schon veröffentlicht?) werden: ich hörte live eine Satz als Zugabe und der war so hochwertig durchgearbeitet, dass das Quartett wohl keine Bedenken haben wird, auch an eine Veröffentlichung zu denken. (Bei der Kunst der Fuge von Bach hingegen - obwohl besser als alles was ich bislang auf Aufnahmen gehört habe -, wird es wohl noch eine Zeit daueren, so denke ich; beim Bartok schließlich haben sie ja sich dann auch gegen eine Veröffentlichung gestellt und lieber noch ein-zwei Jährchen gefeilt.) Deren Haydn ist aber höchst artifiziell!
Ich selbst habe die Aunfhame mit dem Kodaly Quarett bei Naxos, die mir besser gefällt als die recht schöne mit den Lindsays (ASV). Außerdem sind dort die beiden Sätze Haydns letzten Streichquartettschaffens, das op. 103 (Hob.III:83) mit drauf. Damit bin ich hinreichend zufrieden (gefällt mir auch von den Kondalys besser als so manch anderer ihrer Haydn) und deshalb habe ich dann Neuveröffentlichungen nicht mehr weiterverfolgt.
ab (11.04.2007, 21:31): Original von ab Original von Gerion weißt Du, lieber ab, oder sonst jemand, ob es eine Aufnahme der Streichquartettfassung mit dem Hagen Quartett gibt? Könnt Ihr mir ansonsten eine andere Einspielung empfehlen?
Dankbare Grüße Gerion
Gerade fällt mir noch ein, dass es bei Philips einst eine Schallplatte mit Gidon Kremer, Kathrin Rubus, Gerard Caussé und Ko Iwasaki gab. Ich weiß aber nicht, ob sie je auf CD veröffentlich worden ist. Mir wurde nur bestes davon berichtet!
ab (22.04.2007, 11:52): wo anders gerade gelesen:
Udo Zilkens "Claude Debussy spielt Debussy", erschienen im Verlag des Kölner Pianohauses Tonger. Auf 91 Seiten bespricht er sehr ausführlich die Klavierrollen, die Debussy hinterlassen hat, und fügt noch je ein Kapitel über Debussy als Klavierspieler und -lehrer, sowie über die Pioniere der zeitgenössischen Debussy-Rezeption an (Gieseking, Rachmaninoff, Grünfeld, Rubinstein, Cortot usw.) Die Beschreibung der Klavierrollen ist sehr detailliert mit Notenbeispielen.
ab (23.04.2007, 11:27): Eine meiner Lieblingsaufnahmen Spanischer Klavierliteratur und überhaupt eine der schönsten Klavier-CDs, die ich kenne, ist jene mit den Spanischen Tänzen von Granados, gespielt von Alicia de Larrocha (DECCA)
Später hat sie diese auch noch bei RCA aufgenommen http://ec1.images-amazon.com/images/P/B000003FX1.01._SCTHUMBZZZ_V24411081_AA90_.jpg die inzwischen in der billigen Esprit-Serie wiederveröffetnlicht worden ist.
Wer kennt beide Aufnahmen und kann mir sagen, ob die jüngere bei RCA oder ältere bei der DECCA besser ist?
Danke!
ab (08.05.2007, 13:29): Gerade hier diese überschwängliche Rezension gelesen. Wer kennt dieses Ensemble von Cello und Klavier?
Zig Zag Territoires ZZT070202 Werke von J. Brahms Anthony Leroy • Sandra Moubarak
http://www.klassik-heute.de/covers/9/18227g.jpg
ab (09.05.2007, 11:48): Kann jemand etwas über diese Aufnahmen sagen?
Foulds, John (1880-1939) Klavierwerke Essays in the Modes op. 78;Variationen & Improvisation op. 4;English Tune with Burden op. 89;April-England op. 48, 1;Egoistic; Music-Pictures Group VI op. 51 (Gaelic Melodies);Music-Pictures Group VII op. 13 (Landscapes) Kathryn Stott, Klavier BIS
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/1624611.jpg
Oder Foulds, John (1880-1939) 7 Essays in the Modes, April England, etc / Paul Jacobs Altarus
ab (16.05.2007, 09:47): Kennt jemand diese Aufnahme?
* A. Schönberg: • Zwei Lieder op. 14
• Am Strande • Das Buch der hängenden Gärten op. 15 (1908/1910) • Acht Lieder op. 6
* Melanie Heinz Mezzosopran * Josef Anton Scherrer Klavier http://www.klassik-heute.de/covers/9/18236g.jpg
ab (21.05.2007, 00:30): Kennt jemand diese Aufnahme von György Déri: à la Carte Works for Cello Solo (Hungaroton), die hier höchst gerühmt wird?
http://www.klassik-heute.de/covers/8/16362g.jpg
ab (21.05.2007, 08:58): Habe hier diese so hoch lobende Rezension gelesen. Hat jemand von euch bereits den Pianisten Stefan Litwin im Konzert gehört? Ist diese Aufnahme - Pedal hin, Pedal her - wirklich so empfehlenswert?
ab (22.05.2007, 14:20): Kennt jemand diese CD: Mikkelborg, Palle (geb. 1941) Youth für Harfe, Violine, Tabla & Percussion +In spite of für Harfe +Juhasz: Monsoon, Waterfall, Far yet close, Kataki +Mariano: Bangalore +Shepp: Steam Juhasz, Mikkelborg, Davies, Lantos, Barcza, Szalai, Des, Balazs BMC
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/4816010.jpg
Mikkelborg war bei ECM stets mein Lieblingstromperter im Jazz-Bereich, lange vor Miles Davis.
ab (24.05.2007, 11:58): Original von Gamaheh Schuberts Klaviertrio n.2 in Es
wunderschöne Kompositionen diese beiden Klaveirtrios!
Bevor Dir wieder die obligatorische des Beaux Art Trio genannt wird (die ich weder mag, noch besonders gut finde): Meine Favoriten sind folgende
Trio di Trieste (DG) - eine sehr empfehlenswerte Box. Sozusagen das Juilliard String Quartet unter den Klaviertrios. Wunderbar zu Herzen gehendes Musizieren, etwas weniger dramatisierend als die genannte Streichquartettformation. Eine sehr empfehlenswerte Box! Vor allem ein Trio, bei dem der Pianist seinen Tasteninstrumentklang dem Streichklang anpassen statt kontrastieren kann.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/1087097.jpg
Wunderbar Romantisch auch das Trio Stern/Istomin/Rose bei Sony
Auf alten Instumenten höre ich auch gelegentlich gerne die mit V. Beths, J Immerseel, und Anner Bylsma (lieber als die von la Gaia Scienza bei Winter&Winter)
Gerne hätte ich Dir mein Lieblingsklaviertrio, das Altenberg Trio Wien empfohlen, doch deren Schubert empfinde ich leider als schwülstig; deren Brahms und Schuamnnn sei Dir aber wärmstens ans Herz gelegt! Auch hier ein Pianist, der seinen Tasteninstrumentklang dem Streichklang anpassen statt kontrastieren kann. Dort aber weniger romantisierend als klanglich expressiv-moderner.
ab (24.05.2007, 15:02): Schade ums Geld. Lies mal hier.
Oder zum ersten Trio das.
Ich persönolich finde das Zusammenspiel unbefriedigend, den Piansiten als Kontrapart zu den Streichern und den gewollten Wiener Ton des Geigers (wiewohl besser als früher bei den Nimbus-Aufnahmen mit noch alten Cellisten) immer noch befremdlich pathetisch.
Dennoch: Es kann ja sein, dass Dir deren Schwung sehr gut gefällt. Höre also doch hinein! Letztes Jahr hörte ich einen Konzertmitschnitt von der Schubertiade und war durchaus mehr angetan als von ihren CDs, ja es hat mir stellenweise sogar Vergnügen bereitet...
ab (05.06.2007, 10:01): Ist das: Antonín DvoYák Klavierquintett, Bagatellen Ensemble Explorations, Frank Braley harmonia mundi HMC 901880 (54 Min., aufgenommen 11/2004) wirklich so gut?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7384886.jpg
(Des Ensemble Explorations' Boccherini Quintette fand ich unsäglich steril.)
ab (11.06.2007, 11:56): Original von Gamaheh Am Sonntag wurde im NDR eine neue Aufnahme mit den Gebrüdern Capuçon und Frank Braley vorgestellt (hier wurde ebenfalls ein Teil des Andante gespielt), bei der der Funke aber auch nicht auf mich übersprang - es heißt also weitersuchen.
Ich hörte sie jüngst im Laden an, und war bei weitem nicht so begeistert wie der Rezensent hier.
Das Trio Fontenay finde ich in allen Aufnahmen, die ich gehört habe, geradezu schrecklich - und auch mein Konzerterlebnis war um nichts besser..
ab (11.06.2007, 12:17): Dazu am geeigneten Ort, nämlich hier.
ab (12.06.2007, 11:42): Original von Jürgen Klaviertrio d-moll (Trio élégiaque) von Rachmaninov Ich liebe dieses Werk y. Ich habe halt keine Vergleichsmöglichkeiten. Sollte mir also jemand dieses Werk in einer anderen, noch besseren, Interpretation nennen können, wäre ich ihm ewig dankbar.
Leider kenne ich diesees Trio überhaupt nicht. Aber hier aber auch da steht etwas höchst gelobtes über das Abegg-Trio (wobei ich persönlich auch bei den Abeggs noch nie berauscht wurde). Bei Klassik.com ist - treffender, so vermute ich - zu lesen: ... spielt das Abegg Trio (Ulrich Beetz, Violine; Birgit Erichson, Violoncello; Gerrit Zitterbart, Klavier) mit der notwendigen Grandezza, jedoch ohne große inhaltliche Überraschungen, was durchaus wohltuend ist. Der Ton des Klaviers bleibt stets nobel, die Streichinstrumente artikulieren genießerisch, mit stimmigem Vibrato und zumeist leckermäulig kantabel.
Gut kommt die Naxos-Aufnahme mit Valeri Grohovski, Eduard Wulfson und Dmitry Yablonsky hier weg.
Die jüngste bei Warner mit Dmitri Makhtin, Boris Berezovsky & Alexander Kniazev dafür hier begründet enttäuschend gefunden; da aber brilliant..
ab (15.06.2007, 13:44): Original von nikolaus
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3492813.jpg
Gleiches Lob auch hier.
ab (29.06.2007, 16:31): Original von Rachmaninov kennt jemand die Shcumann Aufnahme von J. Biss?
Ganz schrecklich war mein Eindruck im Laden, wie ich an anderem Ort irgendwo hier schon einmal erwähnte.
ab (29.06.2007, 16:45): Original von nikolaus Hilfe!
Ich habe heute im Radio Aufnahmen mit Dimitri Shostakovich als Pianisten gehört, u.a. seine eigene Fassung der 10. Sinfonie für Klavier zu 4 Händen, einzelne Präludien und Fugen und sein 2. Klavierkonzert. Diese Ausschnitte haben mir extrem gut gefallen. Kennt jemand diese Aufnahmen und weiß, wo sie erschienen sind?
Danke, Nikolaus.
die gabs zusammen mit Vainberg bei Russian Revalation! Sehr hörenswert!
Shostakovich Plays Shostakovich, Vol.2 by Dmitry Shostakovich (Performer), Mieczyslaw (Moisei) Vainberg, et al. by Revelation (Audio CD - 1997)
dort gabs auch noch die: http://ec1.images-amazon.com/images/I/41D8CCRWKSL._AA240_.jpg
ab (02.07.2007, 12:18): Was ist davon zu halten? Feinberg speilt eigene Werke.
ab (03.07.2007, 10:30): Original von nikolaus Kennt jemand diese CD oder generell Musik von Mompou u. kann mehr darüber berichten/Empfehlungen aussprechen?
Diese Musik ist spröde (im besten Sinne), ausgedünnte, ausnehmend stimmungsvolle Klaviermusik. (Sozusagen ein Hugo Wolf für Klavier statt für Lieder.) Sie zum Leben zu erwecken ist allerdings sehr schwierig. Die einst bei Naxos so gelobte Aufnahme fand ich völlig verfehlt.
Ein heißer Tipp: Greife unbedingt zu den Einspielungen des Komponisten selbst, die beim spanischen Label Ensayo gemacht wurden, und :W nun bei Brilliant Classics (so wie auch der Albéniz von Esteban Sánchez :down :down :down :down :down) billigst erhältlich ist: Wahrlich mehr als nur ein Dokument!
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5857795.jpg
ab (03.07.2007, 20:03): Original von Cosima
In der aktuellen Piano News wird diese Aufnahme als CD des Monats angepriesen. Da heißt es: "Sein Schubertspiel ist faszinierend, leicht, entschlossen und durchdacht - perfekt."
Interessant wäre die CD ja auch wegen des Repertoires.
Sicher: Interessante Programme hat Herr Knauer immer! Die Lobpreisung kling für mich allerdings zu sehr nach Noten statt nach Fleisch, um ein Bezeichnungsweise Carlos Kleibers, die er bei seiner Probe zum Freischütz verwendet hat, zu adaptieren. Ich kenne ja nur das Amerikanische Album Knauers, bei dem mir schlicht ein Klavierklang schmerzlich fehlt.
ab (03.07.2007, 22:18): Original von nikolaus Danke nochmals. Aber ich muss nochmal genauer nachhaken: wie würdest du Mompou im Vgl. zu Satie beschreiben (irgendwo habe ich von einer gewissen Ähnlichkeit gelesen)?
Gruß, Nikolaus.
"Beeinflusst von Debussy und Satie hat er eine eigene Musiksprache entwickelt, deren Wiedergabe große Sensibilität erfordert."
trefflich dazu auf der Wikipedia-Seite. Blumig steht hier etwas. Rezensionen der Naxos-Aufnahmen finden sich da.
Peter Cossé, deutlich verhaltener zu dieser Naxos-Einspielung, schreibt bei Klassik-heute: "Für mein Empfinden bleibt Herbert Hencks ecm-Aufnahme ausgewählter Mompou-Stücke in ihrer fast eisig-glühenden Mitteilungsdichte das Mass aller diskographischen Dinge"
viel, auch zum Perianes, gibts auf der Gramophon-Seite.
ab (04.07.2007, 23:41): Was ist davon zu halten?
Cziffra, György SPIELT Liszt/La campanella, Rhapsodie espagnole, Nocturne Nr. 3, Valse oublié Nr. 1, Mephisto-Walzer u.a. Schumann/Fantasiestücke op. 12, Chopin/Fantaisie op. 49. Plus Transkriptionen aus Werken von Strauß, Rossini, Brahms, Rimski-Korsakow & Balakirew. György Cziffra/Klavier. Aufnahmen Paris 1956/57. ADD/Mono. Andromeda. 2007. 2 CDs
ab (14.07.2007, 11:47): Original von karajan Nein nicht Beethoven sondern von Mozart Gruß Andreas
Sorry, Bild ist bei mir keines zu sehen gewesen. MeinTipp: Wenn es unbedingt eine GA sein soll, warte unbedingt, bis die neue Uchida-Aufnahme heraußen sein wird! Ganz allgemein vermute ich, dass Du als Karjanliebhaber gerade mit Anda eine große Freude haben dürftest. Die ist aber nicht DDD und das Orchester kommt halt aus der Provinz... Viele weitere Tipps finden sich im von Rach. geannten thread.
ab (11.07.2007, 16:06): Kennt jemand von euch den libanisisch-französischen Komponisten Bechara El-Khoury, (geb. 1957)?
Von ihm gibts ein paar CDs bei naxos, darunter auch das Klavierkonzert op. 36 +Meditation petique für Violine & Orchester op. 41; Poemes für Klavier & Orchester Nr. 1 & 2;Serenaden Nr. 1 & 2 für Streichorchester Gerard Poulet, Abdel Rahman El Bacha, David Lively, Orchestre Colonne, Pierre Dervaux http://www.jpc.de/image/cover/front/0/1331253.jpg Was ist das für Musik?
ab (11.07.2007, 18:50): Danke, ich bin nur wegen des großartigen Pianisten El Bacha drauf gestoßen...
ab (11.07.2007, 21:39): Original von uhlmann inur fürchte ich, dass auch der beste musiker aus mittelmäßiger musik nichts grandioses machen kann.
er kann sie aber beträchtlich erträglich(er) machen als sie bei anderen klingen würde...
ab (13.07.2007, 23:01): Original von karajan Ich möchte mir in nächster Zeit die Klavierkonzerte in einer Gesamteinspielung zulegen.
Von welchem Komponisten? Beethoven?
ab (17.07.2007, 11:39): Original von karajan den Thread hatte ich nicht gesehen oder übergangen.
Die "Suchen" Funktion http://www.das-klassikforum.de//images/top_search.gif ist äußerst nützlich!
ab (17.07.2007, 11:41): Wer kennt diese Aufnahme und kann etwas dazu sagen?:
Igor Schukow Beethoven, Klaviersonate Nr. 31 +Medtner:Klaviersonate op. 22; Klavierquintett Shukow, Schickedanz, Neskodovska, Krist, Breith
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/9689323.jpg
ab (17.07.2007, 16:22): Original von Rachmaninov http://img.hmv.co.jp/image/jacket/400/14/2/4/517.jpg
Kennt eigentlich jemand die gesamtaufnahme der Sibelius Sinfonien von Rozhdestvensky?
Leider noch nicht. Mir wuder sie nur sowohl in einem anderen Forum als auch von einem guten Freud als besonders expressive Deutung äußerst gelobt! Schön, dass sie nun wieder veröffentlicht worden ist! Ein heißer Tipp für mich. Danke für diesen Veröffentlichungshinweis!
ab (22.07.2007, 15:19): Was ist den da drauf? Die Jahreszeiten von Tchaikovsky?
ab (25.07.2007, 11:50): Stolperte (lesend) durch Zufall über diese Einspeilung der Rachmaninoff, Preludes, gespielt von Rustem Hayroudinoff, die hier höchst gelobt wird. Auch Bryce Morrison von Gramophone überschlägt sich fast. Angeblich wird Rustem Hayroudinoff von anderen Pianisten wie Lazar Berman, András Schiff und Murray Perahia besonders geschätzt. Wer kennt diese Chandos-Einspielung von 2003?
... und auch mal wieder ein Fall von bizarrer und in diesem Falle ausgesprochen unpassender Covergestaltung...
Ich ziehe zurück: sicher: Das Bild "Ahasuerus und das Ende der Welt" von Adolph Hiremy-Hirschl ist nicht entsprechend betitle: es hätte gemäßere Bilder gegeben...
ab (23.08.2007, 11:25): Original von cellodil
Der Tod und das Mädchen
Das Mädchen
Vorüber! Ach, vorüber! Geh wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh lieber! Und rühre mich nicht an.
Der Tod
Gib Deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund, und komme nicht, zu strafen. Sei guten Muts! Ich bin nicht wild! Sollst sanft in meinen Armen schlafen!
... in diesem Uhu-Schuhu-Schauerszenen-Cover ( :ignore )so gar nicht wiederfinde...
na ja, die musikalische Interpretation soll doch so expressiv sein. Womöglich lässt sich dort auch etwas Schwülstigkeit im Sinne einer ironischen Deutung des Textes à la Verführung des Mädchens und lüsterner Antwort des Todes in Richtung Sodom und Gomorrha heraushören - und schon passte das Cover wieder...
ab (23.08.2007, 11:50): Original von cellodil Grazie, das war großartig!
Das war nicht :), sonder wäre - womöglich - großartig, nämlich dann, wenn dies die Herren des Takacs-Quartetts auszudrücken zuwege brächten. Eine solche Interpretation würde mich wirklich interessieren: ob wohl die Komposition auch eine solche Deutung konsistent tragen würde!?
ab (07.09.2007, 14:09): Trio Vivente: F. Schubert: Klaviertrio B-Dur D 28 (Sonatensatz, 1812) Klaviertrio Nr. 1 B-Dur op. 99 D 898
Wer kennt diese Aufnahme?
http://www.klassik-heute.de/covers/8/16419g.jpg
ab (11.09.2007, 09:23): Original von Poztupimi kennst Du weitere Aufnahmen, die Du empfehlen würdest?
so sehr ich den Barockgeiger Andrew Manze liebe und vor allem fürs italienische Repertoir empfehlen kann, so enttäuschend finde ich leider seine Aufnahme der Bachschen Sonaten. Dort aber höchst interessant die Bearbeitung der berühmten Orgel-Toccatta, von der Manze darlebt, dass sie so für die Finger kompniert sei, dass sich sicherlich ursprünglich nicht für die Orgel, sondern für die Violine angelegt gewesen sein müsse.
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/1783561.jpg
Zu Mullova ist gerade heue eine Rezension zu finden, nämlich hier.
ab (11.09.2007, 23:38): Kennt das jemand von euch? Charles Köchlin Streichquartette?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/4516873.jpg
ab (12.09.2007, 22:14): Durch Recherche bin ich drauf gestoßen, auf der Suche nach Aufnahmen von Koechlin. Tolle Musik! Viels ist noch gar nicht gedruckt. Heinz Holliger macht gerade eine Pioniertat bei Hänssler!
Die Damen kenne ich alle nicht.
Frankreich scheint derzeit musikalisch sehr viel nachzuholen. Studierst Du noch Cello? Geh' doch zu Mueller nach Paris! Da ist was los!
ab (12.09.2007, 23:48): Original von cellodil Perényi
Oh! Wenn er auch nur halb so gut unterrichtet wie spielt! Keine spiel eines Cellokonzert hat mich mehr berührt als vor jahren sein D-Dur Haydn noch zu Schulzeiten
ab (16.09.2007, 21:18): Wer kennt diese Aufnahme von Malipieros Violinkonzert?
Wer kennt diese Aufnahme von Malipieros Klavierkonzerten?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8752747.jpg
ab (17.09.2007, 13:35): Wie ist denn die Erstaufnahme des Cellokonzerts von Brahms (durch die Bearbeitung des Doppelkonzerts op. 102 in a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester von Cord Garben) gelungen? Hier steht tendentiell positives.
ab (18.09.2007, 14:09): Wer kennt diese CD? Leonardo Leo, CELLOKONZERTE NR. 1-6, Anner Bylsma/Cello, Tafelmusik Baroque Orchestra/Jeanne Lamon. Atma.
Ich kenne diese entzückenden Konzerte "nur" spielfreudig von Juliuas Berger musiziert, die es wegen der ca. 81 min auf 2 CDs sündhaft teuer bei ebs oder billig in einer Box klassischer Cellokonzerte bei Brilliant Classics.
LazarusLong (04.04.2007, 12:46): Kann mir vielleicht jemand helfen?
Ich habe auf youtube zufällig das gesehen
Figaro Terfel
und dann noch
Figaro Bartoli Fleming
Ich will diese Aufzeichnung als DVD, kann sie aber nirgends finden. Weiß jemand mehr? Meine Regierung hat mir genehmigt diese DVD, wenn ich sie finde, zu meinem Geburtstag zu kaufen. Mir bleiben also noch 2 Wochen.
Es ist:
Le nozze di figaro Metropolitan Opera NY 1998 James Levine Figaro: Bryn Terfel Susanna: Cecilia Bartoli Contessa: Rene Fleming
cellodil (18.12.2006, 14:29): Kennt jemand von Euch die Haydn-Cellokonzerte mit Anne Gastinel? Von ihrer Schubert-Einspielung (Arpeggione) bin ich ganz angetan und liebäugle gerade noch mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk für mich...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (18.12.2006, 22:55): Original von ab Ich habe einst einemal "blind" einen ganz kurzen Auschnitt eines Satzes im Radio gehört, von dem ich recht angetan war: ich erinnere mich genau, weil ich freudig überrascht war, wieder einmal einen Haydn zu hören, der nicht abstoßend ist. Etwas weich, aber nicht kernlos, kam mir ihr Bogenstrich vor und tendentiell eher etwas leicht romantisierend, im Gegesatz zum prägnannten, klassichen Orchesterzugriff; aber beschwören würd ich's nicht mehr. Heute war dafür ein Ausschnitt mit Gautier Capucon, dem Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding zu hören, den ich sowohl vom Cello als auch vom Orchester als auch das Zusammen unbefriedigend fand.
Lieber ab,
Danke. Das ist doch ein Anhaltspunkt. Werde vielleicht doch lieber zu meinem CD-Händler gehen und nach Möglichkeit reinhören, statt mir das einfach zu bestellen.
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Wie findest Du denn die Einspielung mit Müller-Schott?
cellodil (19.12.2006, 10:58): Original von ab Original von cellodil Wie findest Du denn die Einspielung mit Müller-Schott?
Da spare ich mir lieber das Geld für eine Konzertkarte, sollte er wieder einmal bei uns auftreten. Damit habe ich ungleich mehr Vergnügen.
Da hast Du recht.... Ich hatte dieses Jahr - zum Teil etwas zufällig - gleich 3x das Vergnügen. Am besten hat er mir nicht als Solist, sondern als Kammermusiker gefallen (hat zusammen mit dem Vogler Quartett C-Dur von Schubert gespielt).
Grüße
Sabine
cellodil (22.12.2006, 17:54): Habe gestern im Konzert von Heitor Villa Lobos die Bachianas Brasilieras nr. 1 gehört (mit sagenhaften acht Celli, von denen eines von Queyras gespielt wurde...). Mir hat das Stück sehr, sehr gut gefallen... Kennt jemand von Euch eine empfehlenswerte Aufnahme?
Danke und Grüße
Sabine
cellodil (23.12.2006, 17:06): Original von ab Die Nr. 1 gibt es auch auf der CD Die 12 Cellisten des Berlin PO - South American Getaway. Mein Fall sind diese 12 aber nicht so ganz.
... meiner auch nicht. Diese CD hatte ich sogar schon mal, habe mich aber wieder von ihr getrennt...
Original von ab Besonders empfehlenswertes bei großen Celloensembles höre ich gestern im Radio: Acht Cellisten der Wiener Symphoniker Das waren Tchaikovsky Bearbeitungen der Ballette, aber dermaßen schön, ntürlich und unkitschig gespielt! Label: Camerata 28120 Wo es diese CD gibt, habe ich noch nicht herausgefunden, es scheint ein Japanisches Label zu sein: Sehr empfehlenswert!
... das klingt ganz interessant. Dieses Cello-Ensemble kenne ich bisher auch nicht. Werde, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, bei meinem CD-Händler mal nachfragen. Die sind ganz gut im Aufstöbern solcher Aufnahmen, falls es die gibt.
Danke für die Empfehlung.
Dir, lieber ab, fröhliches Feiern und herzliche Grüße
Sabine
cellodil (14.01.2007, 11:44): Original von ab Liebe Musikfreundinnen und -freunde,
Schuberts großartiges Streichquintett in C wurde von einst im Konzert 1952 von Alexander Schneider , Isaac Stern , Milton Katims , Pablo Casals & Paul Tortelier in einer hinreißend herzlichen, musikalisch eindrücklichen (wenn auch nicht immer lupenreinen) Interpretation musiziert. Davon gibt es zwei Ausgaben, nämlich die bei CBS und die Remasterte bei Sony:
Wer kennt beide Ausgaben und kann mir sagen, ob ob auch hier die frühere trotz AAD fülliger, lebendiger und natürlicher klingt? Rauschen der CBS-Aufnahme nehme ich gerne in Kauf, wenn dadurch nur nicht die Dynamik und das Konzept zerstört worden ist.
Danke!
Lieber ab,
ich habe die "ge-remasterte" Version von Sony. Ich höre sie eigentlich fast nie, weil sie mir ein schwer präzisierbares Unbehagen bereitet. Das, was Du schreibst, scheint mir dafür eine mögliche Erklärung. Ich werde mal versuchen, bei meinem nächsten Besuch beim CD-Dealer reinzuhören, falls er die andere Version hat.
Danke für den möglichen Erkenntnisgewinn und Grüße
Sabine
cellodil (19.01.2007, 14:26): Lieber Claashorst,
mit Saties Erfahrungsschatz kann ich selbstverständlich nicht mithalten. Trotzdem möchte ich hier eine Lanze für das Nicht-digitale-Klavier brechen. Mir ist zwar klar, dass die Digitalklaviere heute sehr viel besser sind als vor ein paar Jahren und sie haben auch den - bei bestimmten Wohnverhältnissen und Übezeiten - Vorzug, dass man sie mit Kopfhörer spielen kann. Trotzdem: Ein Klavier ist das nicht. Es sieht grausig aus. Und die billigen klingen grauenhaft - noch immer.
Ich würde, gerade bei einem Kind, dazu raten, erst einmal ein Klavier zu mieten. Das geht so ziemlich bei jedem Klavierhändler und hat den Vorteil, dass man erst einmal nicht so wahnsinnig viel Geld ausgeben muss. Außerdem sind die in der Regel in einem guten Allgemeinzustand, bzw. neu.
Bei Gebrauchtklavieren, da gebe ich Satie völlig recht, sollte man sich gut auskennen oder man braucht man schon einen Fachmann oder viel Glück, um damit nicht auf die Nase zu fallen. Außerdem muss man dazu Zeit haben. Immer wieder schauen, suchen... Allerdings kann man da dann auch wirklich schöne und gute Instrumente mit etwas Glück zu einem angemessenen Preis kriegen.
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (19.01.2007, 14:29): Noch ein P.S.
Wenn Du wirklich Lust aufs Klavier(spielen) bekommen hast, dann lies doch mal von T.E. Carhart, Ein Klavier in Paris (ist in der "Bibliothek" auch eine Besprechung von Gamaheh)
cellodil (19.01.2007, 22:03): Original von claashorst Fachlich, emotional distanzierte Begleitung solte wohl dennoch mitgehen, da der Interessent sonst dem Schmelz der Musik von Vorführ-Klavieren unterliegt ?
Es empfiehlt sich auf jeden Fall, wenn man ein Klavier kaufen möchte, jemanden mitzunehmen, der eine Ahnung von Klavieren hat (sonst läuft man bisweilen Gefahr, einer Märchenstunde teilhaftig zu werden). Am besten, wenn man einen kennt, einen Klavierbauer... Wenn man mietet ist das Ganze aber nicht so dramatisch, weil man den Kasten zur Not auch wieder recht einfach loswerden kann...
Bin jedenfalls gespannt auf Deine weiteren Berichte.
Grüße
Sabine
cellodil (19.01.2007, 23:13): Lieber Satie,
irgendwie hast Du ja auch recht. Bei mir hat das wohl auch mit meinem persönlichen (zugegeben: romantisch-laienhaften) Zugang zu tun. Ich finde es wichtig, dass man sein Instrument - naja - lieben kann. Und für einen Haufen Elektronik kann ich leider keine warmen Gefühle aufbringen.
Grüße
Sabine
cellodil (24.01.2007, 22:52): Original von claashorst Meine unverfrorende Neugier führt mich noch zu der Frage, welches Klavier jeweils bei den Forumautoren bzw -lesern zu Hause steht und ob überhaupt.
Lieber Claashorst,
bei mir steht ein altes (und wie ich finde wunderschönes) Thürmer-Klavier (ca. 20er/30er Jahre), das vor vier Jahren komplett überholt worden ist. Das heißt: Außen alt und innen neu. Ich wollte auf jeden Fall ein altes Klavier haben, eines mit Geschichte, aber auf jeden Fall eines, das die Stimmung gut hält (alles andere ist der schiere Alptraum). Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich das gefunden habe, aber dann war es love on first sight. Der Ton, der Anschlag, genau das, was ich gesucht hatte.
Original von claashorst Spielen eigentlich bauliche Voraussetzungen bzw Zimmer-,Wohnungs-Hausgrößen eine Rolle für eine mögliche Kaufentscheidung?
Das hört sich ja fast so an, als wenn Du jetzt doch selbst mit einem liebäugeln würdest...
Sicher lässt sich ein raumfüllender Flügel auch multifunktional nutzen, aber willst Du wirklich auf dem Bechstein schlafen oder tafeln? Pianinos sind da doch etwas bescheidener. Die wollen eine Innenwand, genügend Luftfeuchtigkeit und einen Platz möglichst weit weg von der Heizung.
Original von claashorst Oder sollte das Instrument per se für sich der dominierende Faktor sein. Welche Marken bzw Klaviergrößen werden von euch bevorzugt ?
Es ist natürlich eine Frage, wie viel Raum da ist für ein Klavier. Aber: Kleine Klaviere klingen meistens auch klein. Auf meiner Klaviersuche bin ich einigen neuen Instrumenten begegnet, die einen guten Klang hatten, aber auch entsprechend teuer waren. Da gab es das Steinway-Klavier, das schon fast an einen Flügel im Klang rankam (ein recht neues Modell, aber die Typbezeichnung habe ich inzwischen wieder vergessen). Auch die besseren Yamahas fand ich zum Teil nicht übel. Bei Instrumenten, die in Handarbeit gefertigt sind (und den entsprechenden Preis haben), klingt und spielt sich aber auch jedes ein bisschen anders. Und der RR ist natürlich der Fazioli...
Original von claashorst Lohnt es sich, auch zu Händlern zu fahren, die weiter Weg Angebote offerieren ?
Pauschal lässt sich das wohl nicht beantworten. Zumal man dann schon in der Lage sein muss, diese vermeintlichen oder wirklichen Angebote auch beurteilen zu können. Aber man kann dabei Glück haben. Ich habe für mein Pianino auch viele Kilometer zurückgelegt.
Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, sich wirklich Zeit zu nehmen, sich bei der Suche dann auch klar zu werden, was man wirklich möchte, sich nicht auf irgendwelche Halbherzigkeiten einzulassen.
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (20.02.2007, 19:06): Kann mir jemand von Euch eine (schöne) Aufnahme der Sinfonie D-Moll von César Franck empfehlen?
Danke und Grüße
Sabine
cellodil (21.02.2007, 14:00): Lieber Gerion,
ich mag diese Aufnahme des Mendelssohn Oktetts mit dem Ensemble Explorations eigentlich ganz gerne:
Außer dem Oktett sind auf der CD noch - Variations concertantes pour violoncell et piano op. 17 - Romance sans paroles pour violoncelle et piano op. 109, D-Dur - Albumblatt op. 118, E-Moll
Grüße Sabine
P.S. leider scheint das mit dem Bild nicht zu funktionieren, ist aber bei amazon.de oder bei jpc leicht zu finden...
cellodil (21.02.2007, 14:01): Lieber ab,
Danke für den Hinweis. Werde mal sehen, ob ich Gelegenheit zum Reinhören bei meinem CD-Händler habe.
Herzliche Grüße
Sabine :thanks
cellodil (21.02.2007, 21:40): Lieber ab,
ich glaube, ich tendiere auch eher zu "schlank und musikantisch", werde mich aber in den nächsten Tagen mal damit beschäftigen.
Danke und herzliche Grüße
Sabine
cellodil (24.02.2007, 08:03): Original von ab Original von cellodil ich glaube, ich tendiere auch eher zu "schlank und musikantisch",
In diesem Falles wäre wohl auch höchst empfehlenswert in die von Desire-Emile Inghelbrecht (die ich leider nicht mehr bekommen konnte: Symphonieorchester des französischen Rundfunks (1954, Testament) scheint leider vergriffen zu sein) hineinzuhören.
Berühmt ist auch jene mit dem Boston Symphony Orchestra unter Charles Munch aus dem Jahre 1957 (RCA), die allerdings auch eher voluminös spielen. Brucknermäßig überzeugend soll die mit Giullini (Sony) sein. Viel mögen Bernstein sehr. Sogar eine von Herreweghe gibt es, die dürfte auch schlank sein.
Lieber ab, lieber Nubar,
mal sehen, wie viel die - immer noch etwas lädierten - Ohren schaffen. Bin aber schon sehr gespannt, was ich da zu hören bekommen werde.
Danke und Grüße
Sabine
cellodil (01.03.2007, 12:19): Hallo, Ihr Lieben,
hat jemand von Euch zufällig diese Aufnahme schon einmal gehört? Wie schätzt ihr die ein?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5261934.jpg Robert Levin, Kim Kashkashian Britten (Lachrymae op. 48), Carter (Elegy, 1946), Glazunov (Elegie für Viola und Klavier g-moll op. 44), Kodaly (Adagio C-dur), Liszt (Romance oubliée), Vieuxtemps (Elegie op. 30)
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (01.03.2007, 23:10): Lieber ab,
Danke für die Einschätzung. Werde dann von dieser Anschaffung wohl doch eher Abstand nehmen und Kim Kashkashian weiterhin in anderen Einspielungen (und hoffentlich irgendwann auch mal wieder live) genießen.
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (23.03.2007, 15:43): Ihr Lieben,
hatte letzten Montag ja das große Vergnügen, Jan Vogler mit dem Cellokonzert "Tout un monde lointain" zu hören.
Dabei wurde mir klar, dass meine an anderer Stelle beschriebenen "Schwierigkeiten" mit dem Werk auch sehr mit der tendenziell etwas wabernden und nicht sehr strukturierten Einspielung, die ich in letzter Zeit gehört hatte (Pergamentschikow, BBC, Tortelier), die mir allerdings von denen, in die ich reingehört hatte noch am besten schien, zu tun hatten.
Könnt Ihr mir was empfehlen?
Kennt jemand vielleicht diese Aufnahme?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5728721.jpg
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (23.03.2007, 23:21): Original von ab Original von cello
"Tout un monde lointain" Könnt Ihr mir was empfehlen?
Leider nein, ich kenne nicht einmal die beiden von Rostropovich mit Baudo oder Ozawa.
Aber hier steht etwas.
Ich hoffe, wir können bald mehr von Dir erfahren!
Lieber ab,
Danke für den Hinweis. Das klingt doch schon mal sehr vielversprechend. Werde mich gleich morgen mal mit dem CD-Händler meines Vertrauens in Verbindung setzen. Vielleicht hat er die - nachdem Queyras hier ja eine Professur hat - sogar vorrätig...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (30.03.2007, 00:56): Habe heute im Konzert von Gija Kancheli Morgengebete für Kammerorchester und Tonband aus dem 4-teiligen Werkzyklus "Leben ohne Weihnacht" gehört und war spontan sehr angetan von dieser Musik.
Kennt jemand von Euch eine Einspielung dieses Werks oder anderer Kompositionen von Kancheli oder kann etwas zu einer der nachfolgenden CDs sagen?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8110817.jpg Gija Kancheli (* 1935) Mourned by the Wind f. Cello & Orchester +Light Sorrow f. 2 Orchestra, Boy's Choir & 2 Boy Sopranos Springuel, I Fiamminghi, Werthen
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7284071.jpg Gija Kancheli (*1935) Evening Prayers +Morning Prayers;Abii ne viderem Kashkashian, Tevdorashvili, Pschnenitschnikova, Hilliard Ensemble, Stuttgarter Kammerorchester, Russell Davies
Grüße
Sabine
cellodil (31.03.2007, 16:43): Kennt jemand zufällig diese CD?
Danke für die Hinweise. Gidon Kremer klingt verlockend und das...
Original von uhlmann http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7125121.jpg
ich mag kancheli recht gern, höre ihn immer wieder mal. genannte cd enthält die symphonien 2 und 7. das ist recht ruhige musik, immer wieder unterbrochen von plötzlichen ausbrüchen und steigerungen. vielfach verwendet kancheli volksliedgut oder melodien seiner heimat. schwer zu beschreiben, das muss man hören. die cd gibts bei jpc recht günstig. das kannst du mal versuchen.
... auch.
Das Stück, das ich im Konzert gehört habe, war insgesamt auch eher ruhig, etwas entrückt, aber doch immer wieder ins Diesseitige zurückkehrend.
Noch einmal Danke und liebe Grüße
Sabine
cellodil (31.03.2007, 19:18): Original von nikolaus Original von cellodil Kennt jemand zufällig diese CD?
Jein, hatte sie heute in der Hand, aber keine Zeit, hineinzuhören. Jetzt tut es mir noch mehr Leid.
Ich habe sie mir inzwischen bestellt. Werde darüber berichten.
Original von nikolaus (und dieser verflixte Laden hatte natürlich Meneses Bach nicht da)
Das ist wirklich schade!
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (04.04.2007, 14:44): Original von LazarusLong Kann mir vielleicht jemand helfen?
Ich habe auf youtube zufällig das gesehen
Figaro Terfel
und dann noch
Figaro Bartoli Fleming
Ich will diese Aufzeichnung als DVD, kann sie aber nirgends finden. Weiß jemand mehr? Meine Regierung hat mir genehmigt diese DVD, wenn ich sie finde, zu meinem Geburtstag zu kaufen. Mir bleiben also noch 2 Wochen.
Es ist:
Le nozze di figaro Metropolitan Opera NY 1998 James Levine Figaro: Bryn Terfel Susanna: Cecilia Bartoli Contessa: Rene Fleming
Frank
Lieber Frank,
isses vielleicht das hier http://www.iperdue.com/mercato/main.asp?Tipologia=134&ID=566247?
Grüße
Sabine
cellodil (23.06.2007, 13:24): Hat jemand von Euch schon mal in diese Aufnahme reingehört?
cellodil (23.06.2007, 16:51): Original von nikolaus Hilfe!
Ich habe heute im Radio Aufnahmen mit Dimitri Shostakovich als Pianisten gehört, u.a. seine eigene Fassung der 10. Sinfonie für Klavier zu 4 Händen, einzelne Präludien und Fugen und sein 2. Klavierkonzert. Diese Ausschnitte haben mir extrem gut gefallen. Kennt jemand diese Aufnahmen und weiß, wo sie erschienen sind?
Danke, Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
wenn Du weißt, welchen Sender Du gehört hast, dann müsste sich das herausfinden lassen (bei SWR 2 zum Beispiel kannst Du das Musikprogramm einsehen im Internet oder in der Hauszeitschrift). Oder, wenn Du so nicht weiterkommst, dann kannst Du eine Mail an die Redaktion der betreffenden Sendung schicken und um die Information bitten. Bei manchen Sendern gibt es auch einen sogenannten "Hörerdienst" oder "Mitschnittdienst", wo Du Mitschnitte der betreffenden Sendungen bekommen kannst (was - falls es eine Eigenproduktion wäre, die es nicht auf CD im Laden zu kaufen gibt - auch interessant sein könnte).
Das müsste eigentlich zum Ziel führen.
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (28.06.2007, 04:57): Original von nikolaus Hilfe!
Ich habe heute im Radio Aufnahmen mit Dimitri Shostakovich als Pianisten gehört, u.a. seine eigene Fassung der 10. Sinfonie für Klavier zu 4 Händen, einzelne Präludien und Fugen und sein 2. Klavierkonzert. Diese Ausschnitte haben mir extrem gut gefallen. Kennt jemand diese Aufnahmen und weiß, wo sie erschienen sind?
Danke, Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
hatte gerade ein ähnliches Problem und bin auf dieser Seite dann ganz schnell fündig geworden:
http://www.radio-today.de/
Falls Deine Recherchen also noch nicht zielführend waren: Vielleicht hilft das...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (22.08.2007, 22:50): Original von ab Hat jemand von euch schon die neue Aufnahme des Takács-Quartetts (Hyperon) mit Schubert gehört? Hier ist etwa davon zu lesen.
... und auch mal wieder ein Fall von bizarrer und in diesem Falle ausgesprochen unpassender Covergestaltung...
Wieso? Das Bild ist doch entsprechend betitle.
Warum sollte ein Gemälde der Gotik passender sein als eines der Surralisten oder Symbolisten?
Weil ich das hier....
Der Tod und das Mädchen
Das Mädchen
Vorüber! Ach, vorüber! Geh wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh lieber! Und rühre mich nicht an.
Der Tod
Gib Deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund, und komme nicht, zu strafen. Sei guten Muts! Ich bin nicht wild! Sollst sanft in meinen Armen schlafen!
... in diesem Uhu-Schuhu-Schauerszenen-Cover ( :ignore )so gar nicht wiederfinde...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (23.08.2007, 11:37): Original von ab na ja, die musikalische Interpretation soll doch so expressiv sein. Womöglich lässt sich dort auch etwas Schwülstigkeit im Sinne einer ironischen Deutung des Textes à la Verführung des Mädchens und lüsterner Antwort des Todes in Richtung Sodom und Gomorrha heraushören - und schon passte das Cover wieder...
:rofl :rofl :rofl
Grazie, das war großartig! und herzliche Grüße
Sabine
cellodil (23.08.2007, 11:59): Original von ab Original von cellodil Grazie, das war großartig!
Das war nicht :), sonder wäre - womöglich - großartig, nämlich dann, wenn dies die Herren des Takacs-Quartetts auszudrücken zuwege brächten. Eine solche Interpretation würde mich wirklich interessieren
:beer ... das wäre auf jeden Fall ein neues Hören...
Original von ab ob wohl die Komposition auch eine solche Deutung konsistent tragen würde!?
... daran hege ich allerdings gewisse Zweifel. :wink
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (11.09.2007, 22:15): Original von nikolaus Original von Poztupimi
Ups, 'tschuldigung, etwas unklar ausgedrückt. Ich dachte da weniger an Mullova (da finden sich zwar nicht alle, aber immerhin ein paar CDs in meinem Regal :D), sondern an Bach, Violine mit Begleitung.
Viele Grüße, Wolfgang
Das habe ich fast befürchtet; damit kann ich noch weniger dienen, als mit Aufnahmen mit Viktoria Mullova :(. Ausser den Sonaten und Partiten für Violine solo, die du ja nicht meinst, kann ich nichts vorweisen. Empfehlen kann ich die Cello-Sonaten, von denen ich aber nur eine Aufnahme besitze (daher kein Vergleich möglich):
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5004630.jpg
Eher romantisch interpretiert, würde ich meinen, aber mir gefällt's.
Sorry :engel
Aber vielleicht fühlen sich noch andere Forumianer angesprochen! Aufruf an alle!!!
Nikolaus.
Wenn's um die Bachschen Gamben-Sonaten geht, da hätte ich auch noch eine Empfehlung:
P.S. Die Schiff-Zimmermann-CD, die Nikolaus weiter oben empfohlen hat, die gefällt mir (auch und gerade in der Mischung) ausgesprochen gut
cellodil (12.09.2007, 22:09): @ ab
leider kenne ich weder die Einspielung der Köchlin-Quartette, noch diese Quartett-Formation. Wie bist Du denn auf die gekommen? Kanntest Du die? Wo kommen die denn her?
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (12.09.2007, 23:13): Original von abOriginal von ab Durch Recherche bin ich drauf gestoßen, auf der Suche nach Aufnahmen von Koechlin. Tolle Musik! Viels ist noch gar nicht gedruckt. Heinz Holliger macht gerade eine Pioniertat bei Hänssler!
Die Damen kenne ich alle nicht.
Vielleicht hat mein CD-Händler die Einspielung ja da, dann höre ich auf jeden Fall mal rein. Von Dir kommen ja immer spannende Anregungen... :thanks
Original von abOriginal von ab Studierst Du noch Cello? Geh' doch zu Mueller nach Paris! Da ist was los!
Ich bemühe mich täglich :D - und im Oktober geht's dann erst mal zu Perényi, Gutman, Geringas und Co. nach Kronberg...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (13.09.2007, 07:26): Original von ab Original von cellodil Perényi Oh! Wenn er auch nur halb so gut unterrichtet wie spielt!
Ich hoffe es... :D
Herzliche Grüße
Sabine
Gerion (05.01.2007, 09:39): Liebe Forianer,
kann mir jemand etwas zur folgenden Aufnahme sagen:
Gibt es vergleichbare Einspielungen, die dasselbe Programm enthalten? Vielen Dank im Voraus!
Gerion (05.01.2007, 12:53): Lieber Uhlmann,
danke für die Hinweise. Ich habe mir just neulich erst einige Quartette gekauft, das soll also erstmal reichen.
Welche Schostakovich-Sinfonien empfiehlt das Forum denn so zum Einstieg?
Gerion (05.01.2007, 15:44): @Rachmaninov:
Oh, danke für die Nachfrage. Hmm. Da ich für alles offen bin: Eine mit, eine ohne (wenn es beides gibt)? :D
Gerion (05.01.2007, 19:05): @Rach: Danke! Kannst Du mir auch eine Einspielung empfehlen?
Gerion (05.01.2007, 19:51): Dank Euch für die Hinweise! Ich werde mal in mich gehen... :)
Gerion (24.01.2007, 20:07): Liebes Forum,
kennt jemand diese Aufnahme?
gibt es andere empfehlenswerte (Referenz-)Aufnahmen?
Es dankt
Gerion
Gerion (24.01.2007, 22:17): Herzlichen Dank für die wie immer geist- und hilfreichen Hinweise! :down
Ich habe jetzt erstmal bei jpc (Talich-Q.) zugegriffen. Selbst mit eingerechneten Verandkosten immer noch ein guter Preis, finde ich.
Ich werde demnächst berichten.
So, nun aber zurück zu Erik Jayme und seiner Bilanz zum Europäischen Kollisionsrecht 2006... :wink
Gerion (21.02.2007, 13:12): Liebe Freunde,
ich suche eine Aufnahme des Mendelssohn'schen Oktetts für Streicher. Da ich die Mendelssohn-Quartette bereits in einer Gesamtaufnahme mit dem Talich-Quartett besitze, bin ich an einer Aufnahme interessiert, auf der nicht unbedingt weitere (Quartett-)Werke von Mendelssohn enthalten sein müssen.
Ich bin gerade auf folgende CD gestoßen:
Kennt jemand von Euch diese CD? Ist sie einen Kauf wert? Handelt es sich hierbei wohl um das originäre Streichoktett, oder um eine Orchesterbearbeitung? ?(
Es dankt - wie immer - für Eure Hinweise
Euer Gerion
Gerion (22.02.2007, 09:43): Hallo zusammen,
danke für die Hinweise.
Ich habe mich zu ab's Empfehlung entschlossen, weil es die Hausmusik-CD in einer Box mit weiteren mir bisher unbekannten Werken (alle nicht von Mendelsohn, u.a. ein Beethoven-Septett und Schuberts Forellenquintett) gibt und ich alten Instumenten gegenüber nicht abgeneigt bin.
Habt herzlichen Dank für Eure Tips!
Grüße Gerion
Gerion (04.04.2007, 23:32): Liebes Forum,
ab schrieb an anderer Stelle:
Original von ab nun gerade im Radio: Hagen Quartett. Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, Hob. III/50 bis 56 (Fassung für Streichquartett) (Aufgenommmen am 29. März im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses)
weißt Du, lieber ab, oder sonst jemand, ob es eine Aufnahme der Streichquartettfassung mit dem Hagen Quartett gibt? Könnt Ihr mir ansonsten eine andere Einspielung empfehlen?
Dankbare Grüße Gerion
Gerion (05.04.2007, 15:36): Lieber ab,
herzlichen Dank für die wie immer umfangreiche und weiterführende Antwort. Ich werde einmal eine E-Mail an die Deutsche Grammophon bzgl. Hagen schreiben. Sollte ich eine Antwort erhalten, lasse ich es Dich wissen.
Eine Nachfrage noch, an alle: Kennt jemand die Aufnahme des Werks mit dem Talich Quartett?
Herzliche Grüße
Gerion
uhlmann (05.01.2007, 10:00): hallo gerion,
die kammersinfonien sind adaptionen einiger streichquartette für kammerorchester (quartette 1, 3, 4, 8, 10,). auf der dg-cd ist auch eine adaption der sinfonie nr. 15 drauf.
ich kenne die dg-aufnahmen nicht, aber es gibt von brilliiant classics eine relativ neue doppel-cd mit den ks unter barshai, live eingespielt.
ich finde die stücke ganz interessant, aber die originalen quartette sind mir doch eindeutig lieber. wenns ums reinschnuppern geht, kommst du mit der brilliant-cd wesentlich günstiger davon.
greetings, uhlmann
uhlmann (05.01.2007, 19:35): hallo gerion,
sorry, dass ich mich einmische.
wenn du noch keine schostakowitsch-symphonien hast, kauf die die gesamtaufnahme mit barshai. die ist absolut hervorragend, sowohl klanglich als auch interpretatorisch. barshai war ein freund schostakowitschs, hat z.b seine 14te uraufgeführt. das wdr-orchester klingt unter ihm richtig russisch. und kosten tut die box auch nur etwas mehr als 20 bucks (bei jpc und 2001). dann hast du gleich für die nächsten jahre genug schostakowitsch.
der beste schotakowitsch-dirigent ist imo kondraschin, der wurde hier auch schon gewürdigt. nur sind aufnahmen leider momentan schwer erhältlich und sehr teuer.
greetings, uhlmann
uhlmann (25.03.2007, 19:15): Original von Rachmaninov Mal eine Frage an die Bruckner-Kenner.
Wie schätzt ihr die Philips Aufnahme der Sinfonien mit B. Haitink ein?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/6763881.jpg
Seine Schostakowitsch Sinfonien schätze ich sehr hoch ein!
haitinks bruckner ist sehr gut. vielleicht etwas unspektakulär, aber kompetent und mit gespür für bruckners musiksprache gemacht.
ich habe die siebte mit dem concertgebouw, das ist eine der besten, die ich kenne. und die dritte habe ich auch (allerdings mit den wienern), auch die ist sehr gut.
die aufnahmnen gibt es beim niederländischen handelsblatt in einer sonderedition um 28 euro. da kannst du beruhigt zugreifen (mach ich vielleicht auch gleich mal). hier der link.
uhlmann (30.03.2007, 09:13): Original von cellodil Kennt jemand von Euch eine Einspielung dieses Werks oder anderer Kompositionen von Kancheli oder kann etwas zu einer der nachfolgenden CDs sagen?
hallo sabine,
ich kenne giya kancheli schon lange, habe vor ca. 15 jahren bei "wien modern" mal einige werke gehört und seitdem immer wieder "kontakt" gehalten.
oben genannte cd's kenne ich nicht, dafür aber die:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7125121.jpg
kancheli hat 7 symphonien geschrieben und auch wenn er diese werke nur wegen der kunstförderung symphonie genannt hat, gilt er heute doch als symphoniker.
seine musik bleibt immer am boden der tonalität, recht frei interpretiert, aber doch tonal. sein großes vorbild ist schostakowitsch, mit dessen musik er quasi aufgewachsen ist. diese zuneigung spürt man irgendwie auch in seiner musik.
ich mag kancheli recht gern, höre ihn immer wieder mal. genannte cd enthält die symphonien 2 und 7. das ist recht ruhige musik, immer wieder unterbrochen von plötzlichen ausbrüchen und steigerungen. vielfach verwendet kancheli volksliedgut oder melodien seiner heimat. schwer zu beschreiben, das muss man hören. die cd gibts bei jpc recht günstig. das kannst du mal versuchen.
uhlmann (11.07.2007, 18:33): Original von ab Kennt jemand von euch den libanisisch-französischen Komponisten Bechara El-Khoury, (geb. 1957)?
Von ihm gibts ein paar CDs bei naxos, darunter auch das Klavierkonzert op. 36 +Meditation petique für Violine & Orchester op. 41; Poemes für Klavier & Orchester Nr. 1 & 2;Serenaden Nr. 1 & 2 für Streichorchester Gerard Poulet, Abdel Rahman El Bacha, David Lively, Orchestre Colonne, Pierre Dervaux http://www.jpc.de/image/cover/front/0/1331253.jpg Was ist das für Musik?
ich habe eine cd mit orchesterwerken (symphonie "ruinen von beirut" und anderes) mal einfach so gekauft. die ist in der unsäglichen serie "21st century classics" erschienen.
die musik ist ganz typisch für naxos: modern, aber immer schön dosiert. nicht zu schräg, klingt eigentlich wie filmmusik, aber ganz gut gemachte, keine schmachtfetzen oder sowas. eher wie ein späterer penderecki, in diese richtung. hör dir mal auf naxos.com die ausschnitte an, dann kann man das schon ganz gut einordnen.
ich persönlich höre die cd manchmal als hintergrundmusik (z.b. im auto, oder bei der arbeit). um sie direkt bewusst zu hören, kann ich zu wenig damit anfangen, bzw ist sie mir zu banal.
hilft dir das weiter?
uhlmann (11.07.2007, 18:54): ich hab mir gerade anläßlich meines postings genannte symphonie angehört. ich bin eigentlich froh, dass sie vorbei ist und ich wieder "richtige" musik hören kann :D
ich dachte mir schon, dass es mit el bacha zu tun hat. nur fürchte ich, dass auch der beste musiker aus mittelmäßiger musik nichts grandioses machen kann.
uhlmann (10.09.2007, 09:00): Original von liegnitz Kennt die jemand?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7125121.jpg
Gruss :hello
guck mal auf seite 9 dieses threads. da steht was darüber und über andere cds von kancheli.
Die Slawischen Tänze von Antonin Dvorak werden von mir sehr geliebt und da ich mir eine GA davon zulegen möchte, eröffne ich diesen Thread! In naher Zukunft könnte ich die ein oder andere GA kaufen!
Kann jemand eine der beiden Boxen empfehlen? Ich bin euch sehr dankbar für die hoffentlich nahende Hilfe! :down
Gruß Daniel :rofl
daniel5993 (20.07.2007, 14:13): Original von Jürgen Hallo Daniel,
von Dorati kenne ich nur eine Aufnahme, die von Decca ist. Ich kann Dir nicht sagen warum, aber ich habe mir vor Jahren abgewöhnt, sie zu hören. Sowohl Kubelik (DGG) als auch Neumann (Supraphon) gefallen mir besser. Ich denke aber, dass die abgebildete Dorati-Aufnahme nicht von Decca ist, das Orchester kann ich auch nicht erkennen.
Die Aufnahme von Sejna kenne ich nicht, bin aber bislang vom Label Supraphon noch nicht enttäuscht worden.
Recht interessant ist auch die Urversion für Klavier zu vier Händen, wenn mir auch die Orchestrierung besser gefällt.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
Bei Dorati spielen die Bamberger Symphoniker! Ist das vielleicht doch die Aufnahme?
Gruß daniel
karajan (14.07.2007, 18:35): Original von ab Original von karajan Nein nicht Beethoven sondern von Mozart Gruß Andreas
Sorry, Bild ist bei mir keines zu sehen gewesen. MeinTipp: Wenn es unbedingt eine GA sein soll, warte unbedingt, bis die neue Uchida-Aufnahme heraußen sein wird! Ganz allgemein vermute ich, dass Du als Karajanliebhaber gerade mit Anda eine große Freude haben dürftest. Die ist aber nicht DDD und das Orchester kommt halt aus der Provinz... Viele weitere Tipps finden sich im von Rach. geannten thread.
Hallo ab
danke für die Stellungnahme kannst du mir sagen mit welchem Orchester Uchida die Klavierkonzerte einspielt und welcher Dirigent. Gruß Andreas
karajan (14.07.2007, 18:31): Original von Rachmaninov @Karajan,
anregung könnte dir ggf. der passende Thread hier im Forum geben!
Danke
den Thread hatte ich nicht gesehen oder übergangen.
Danke Gruß Andreas
karajan (13.07.2007, 19:59): Hallo an alle brauche eure Hilfe!
Ich möchte mir in nächster Zeit die Klavierkonzerte in einer Gesamteinspielung zulegen. Weis aber nicht welche Einspielung ich nehmen soll. Auf jedem Fall keine Aufnahme vor 1960. Am liebsten in DDD Qualität.
Gruß Andreas
karajan (13.07.2007, 20:15): Hallo an alle wer hat Erfahrung mit diesen Aufnahmen!!!!!!!
Ich suche mal eine Beethoven Gesamteinspielung die wirklich anders ist als von den klassischen Dirigenten. Sehr alte Instrumente ein anderer Klang!!!!!!!!!! Wer kann mir da weiterhelfen!
Gruß Andreas
karajan (13.07.2007, 21:56): Original von Poztupimi Original von karajan
Ich suche mal eine Beethoven Gesamteinspielung die wirklich anders ist als von den klassischen Dirigenten. Sehr alte Instrumente ein anderer Klang!!!!!!!!!! Wer kann mir da weiterhelfen!
Gruß Andreas
Hallo Karajan,
die genannte Gesamtaufnahme besitze ich in etwas anderer Aufmachung, vielleicht ist Dir deshalb meine kurze Anmerkung zu Rachmaninovs Frage an anderer Stelle entgangen.
Leider habe ich bisher erst die Nr. 6 - 8 gehört, und auch nur die 8te im direkten Vergleich mit meinen anderen GA (Zinman/Tonhalle, Karajan/BPO/60er, Haintink/RCO, Gardiner/ORR). Danach würde ich sagen, wenn Du eine deutlich andere Aufnahme aus der Gruppe der HIP-Aufnahmen suchst, solltest Du eher zu Gardiner als zu Hogwood greifen. Nach dem, was ich aber so gelesen habe, schätze ich, daß der 2te Zyklus von Norringten Deinem Wunsch nach einem wirklich anderen Zyklus noch eher entsprechen sollte. Vielleicht hat hier aus der Runde ja die Aufnahmen schon gehört und kann sich dazu äußern. Nach Hören von 6 - 8 finde ich jedenfalls, daß Hogwood "Vor-HIPe" Hörgewohnheiten nicht überfordert (mal sehen, wie mir das nach 1 - 6 & 9 geht).
Viel Erfolg bei der Suche, Wolfgang
Hallo Wolfgang
Danke für deine Stellungnahme Dachte Hogwood würde meinen Wünschen entsprechen. Ich werde mal versuchen eine Symphonie von Rogers 2ter Auflage zu bekommen. Die Einspielung von Gardiner hatte ich komplett habe mich aber dieses Jahr von ihr getrennt. Ehrlich gesagt habe ich sie verschenkt. Sie hat mir nicht zu gesagt ferner kann ich diesem Dirigenten keine Sympathie entgegen bringen.(milde ausgedrückt)
Roger N. könnte ich mir vorstellen er macht keinen schlechten Eindruck. Immer mal zum Scherzen aufgelegt.Wenn ich Musik höre muss mir auch der Interpret zusagen ist halt so, nur Leistung reicht dann nicht. Die Ausstrahlung muss auch stimmen wenn ich in ein Konzert gehe und da plagt sich ein Dirigent ab und fuchtelt ohne Stil dann könnte ich schreien. Würde niemals in ein Horst Stein, Harnoncourt, M. Jansons oder Inbal Konzert gehen.
Gruß Andreas
karajan (14.07.2007, 01:29): Original von ab Original von karajan Ich möchte mir in nächster Zeit die Klavierkonzerte in einer Gesamteinspielung zulegen.
Von welchem Komponisten? Beethoven?
Hallo
Sorry das ich den Komponisten nicht dazu geschrieben habe ich dachte das Bild von Mozart reicht. Nein nicht Beethoven sondern von Mozart
Gruß Andreas
liegnitz (26.04.2007, 20:19): Hallo,
Sicher kennt hier jemand diese Aufnahme und kann mir sagen, ob es eine gute Wahl ist.
The long, long winter night (Dan langje, langje vettranattae) Leif Ove Andsnes
0094637248522 Angel 0094637248720 Dog and Trumpet 0094637248553 Digital EMI Classics
Album Summary Title The long, long winter night (Dan langje, langje vettranattae)Composers Geirr Tveitt, David Monrad Johansen, Harald Saeverud, Fartein ValenArtists Leif Ove AndsnesCatalogue Number 0094637248522
Tracklisting Disc 1: 1 Kulokk (Calling the cows) Op. 66 No. 1 1:28 2 Gangar (etter Myllarguten) (Myllarguten's ganger) Op. 72 No. 6 1:12 3 Knut Lurasens halling I (Knut Larasen's halling I) Op. 72 No. 10 1:22 4 Jeg gar i tusen tanker (I wander deep in thought) Op. 66 No. 18 4:31 5 Morgon skal du fa gifte deg (Tomorrow you'll marry her) Op. 66 No. 10 1:14 6 Haugelat. Halling (Halling from the fairy hill) Op. 72 No. 4 3:59 7 Prillaren fra Os prestegjeld. Springdans (Prillar from Os parish. Spring dance) Op. 72 No. 5 1:20 8 Badnlat (Lullaby) Op. 66 No. 17 2:52 9 Tussebrureferda pa Vossevangen. Gangar (Goblin's bridal procession at Vossevangen. Gangar) Op. 72 No. 14 2:21 10 Vel Komne med aera (Welcome with honour) no.1 3:43 11 Graott og laott aot ein baot (Tears and laughter for a boat) no.33 2:30 12 Friarfoter (A-wooing) no.3 1:80 13 Dan fagraste viso pao jorae (The most beautiful song on earth) Op. 150 No. 9 2:23 14 Langeleik-lat (Langeleik tune) Op. 150 No. 27 1:28 15 Barnefaren (The father of the child) Op. 150 No. 38 3:10 16 Dan langje langje vettran attae (The long, long winter night) Op. 150 No. 37 1:52 17 Nordlandsbilleder (Pictures from Nordland) Suite No. 1 Op. 5: I. Kvinneprofill (Portrait of a woman) 2:37 18 Nordlandsbilleder (Pictures from Nordland) Suite No. 1 Op. 5: II. Den lille stengud (The little stone god) 3:20 19 Nordlandsbilleder (Pictures from Nordland) Suite No. 1 Op. 5: III. Rensdyr (Reindeer) 1:27 20 Nordlandsbilleder (Pictures from Nordland) Suite No. 1 Op. 5: IV. Mot fedrenes fjell (Towards the mountains of my forefathers) 1:52 21 Variations Op. 23: Theme, 12 Variations & Coda 7:38 22 Kjempevise-Slatten (Ballad of revolt) No. V Op. 22 (Book 2) 3:19 23 Myrdunspele pa Manestralefele (The cotton grass plays on a moonbeam fiddle) no.4 Op.24 (book 3) 3:38 24 Hamar-Tor Slatten (Thor and his hammer) No. V Op. 24 (book 3) 1:29 25 Tones Vuggevise (Tone's cradle song) no.IV Op.25 (book 4) 3:30 26 From Peer Gynt: Salme mot Boygen (Hymn against the Boyg) Op. 28 2:59
About the album Here we have a very interesting and unusual selection of lesser-known Norwegian music. Even the Grieg, whose name is the most prominent of the five here, is not among his best-known pieces, although stylistically his music is probably the most approachable. Of course he belonged to the generation of composers before Tveit, Johansen, Valen and Sæverud, and to a large extent paved their way.
Leif Ove Andsnes is one of the finest of concert pianists around today. He plays this programme
Performed by: Amadeus Ensemble, Rotterdam under Marien van Stalen Henk de Graaff, clarinet
Concerto nr. 5 in D major 1. Allegro 4:29 2. Andante 5:46 3. Tempo di Menuetto 2:44 Concerto nr. 1 in A major 4. Moderato 4:16 5. Largo 4:40 6. Allegro 3:35 Concerto nr. 2 in D major 7. Moderato 4:57 8. Largo 5:27 9. Allegro 2:35 Concerto nr. 3 in G major 10. Moderato 4:58 11. Adagio 5:30 12. Allegro 2:34 Concerto nr. 4 in D major 13. Moderato 4:59 14. Adagio 4:21 15. Allegro 2:45
Gruss :hello
liegnitz (23.07.2007, 23:44): Original von nikolaus Original von nikolaus Original von liegnitz Hallo,
Ich habe diese Aufnahme. Allerdings muß ich sie nochmal hören, bevor ich etwas dazu schreibe... :wink
Sobald wie möglich werde ich mich hierzu wieder melden!
Nikolaus.
Hallo liegnitz!
Heute abend habe ich die CD (insgesamt - glaube ich - erst zum zweiten Mal seit Anschaffung) gehört.
Es sind teilweise sehr schöne, atmosphärische Miniaturen. Andsnes schafft durch sein Spiel entsprechend abwechslungsreiche Stimmungen. An ihm liegt es - glaube ich - nicht, daß mir die CD insgesamt nicht so gut gefällt. Ich muß dazu das abgedroschene Klischee der "spröden" nordischen Musik bemühen; einen einfachen Zugang zu dieser Musik finde ich nicht. Aber das ist einfach Geschmackssache; am besten ist es, wenn du sie probehören kannst. Dann schafftst du dir ein eigenes (Hör-)Bild. Am besten gefallen mir übrigens die Stücke von Harald Saeverud, einem der "jüngeren" Komponisten, der erst 1992 mit 95 Jahren gestorben ist.
Wahrscheinlich konnte ich dir nicht wirklich helfen, sorry.
Herzliche Grüße,
Nikolaus. :hello
vielen Dank für die Information, werde mal reinhören.
Herzliche Grüße :hello
liegnitz (05.08.2007, 10:33): Kennt jemand diese Aufnahme:
CD1 IMPROMPTUS 1. Impromptu in C minor Op.90 No. 1: Allegro molto moderato 9:27 2. Impromptu in E flat major Op. 90 No. 2: Allegro 4:17 3. Impromptu in G flat major Op. 90 No. 3: Andante 5:38 4. Impromptu in A flat major Op. 90 No. 4: Allegretto 7:58 5. Impromptu in F minor Op.142 No. 1: Allegro moderato 12:49 6. Impromptu in A flat major Op. 142 No. 2: Allegretto 7:54 7. Impromptu in B flat major Op. 142 No. 3: Andante mit Variationen (Rosamunde) 11:37 8. Impromptu in F minor Op. 142 No. 4: Allegro vivace 6:42
Total: 66:24
Martijn van den Hoek, piano
CD2 MOMENTS MUSICAUX, D 780 1. Moderato, in C major 5:43 2. Andantino, in A flat major 6:12 3. Allegretto moderato, in F minor 2:08 4. Moderato, in C sharp minor 5:27 5. Allegro vivace, in F minor 2:17 6. Allegretto, in A flat major 8:30 3 KLAVIERSTUCKE (Impromptus aus dem Nachlass) D 946 7. Allegro molto, in E flat minor 13:10 8. Allegretto, in E flat major 10:55 9. Allegro, in C major 5:43
Total: 60:12
Folke Nauta, piano (1-6) Pieter van Winkel (7-9) Recording: 20 June, 13 December 2000, Remonstrantse Doopsgezinde Gemeente Deventer, The Netherlands. Producer & Engineer: Arts Music Recording Rotterdam Brilliant Classics DDD
:hello
liegnitz (08.09.2007, 10:03): Wer kennt diese Aufnahme und kann etwas dazu sagen?:
Franz Xaver Richter Grandes Symphonies (1744), Nos. 1-6 (Set 1) Helsinki Baroque Orchestra Aapo Hakkinen http://www.naxos.com/images/cds/557818.gif
Gruss :hello
liegnitz (08.09.2007, 12:53): Kennt die jemand?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7125121.jpg
Gruss :hello
liegnitz (10.09.2007, 09:31): Original von uhlmann Original von liegnitz Kennt die jemand?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7125121.jpg
Gruss :hello
guck mal auf seite 9 dieses threads. da steht was darüber und über andere cds von kancheli.
:thanks
Poztupimi (13.07.2007, 21:26): Original von karajan
Ich suche mal eine Beethoven Gesamteinspielung die wirklich anders ist als von den klassischen Dirigenten. Sehr alte Instrumente ein anderer Klang!!!!!!!!!! Wer kann mir da weiterhelfen!
Gruß Andreas
Hallo Karajan,
die genannte Gesamtaufnahme besitze ich in etwas anderer Aufmachung, vielleicht ist Dir deshalb meine kurze Anmerkung zu Rachmaninovs Frage an anderer Stelle entgangen.
Leider habe ich bisher erst die Nr. 6 - 8 gehört, und auch nur die 8te im direkten Vergleich mit meinen anderen GA (Zinman/Tonhalle, Karajan/BPO/60er, Haintink/RCO, Gardiner/ORR). Danach würde ich sagen, wenn Du eine deutlich andere Aufnahme aus der Gruppe der HIP-Aufnahmen suchst, solltest Du eher zu Gardiner als zu Hogwood greifen. Nach dem, was ich aber so gelesen habe, schätze ich, daß der 2te Zyklus von Norringten Deinem Wunsch nach einem wirklich anderen Zyklus noch eher entsprechen sollte. Vielleicht hat hier aus der Runde ja die Aufnahmen schon gehört und kann sich dazu äußern. Nach Hören von 6 - 8 finde ich jedenfalls, daß Hogwood "Vor-HIPe" Hörgewohnheiten nicht überfordert (mal sehen, wie mir das nach 1 - 6 & 9 geht).
Viel Erfolg bei der Suche, Wolfgang
Poztupimi (09.09.2007, 21:30): Original von nikolaus Irgendeiner von euch hat doch schon von der Neuaufnahme von Viktoria Mullova:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/2553463.jpg
berichtet. Ich kann's gerade nicht finden, wie war die Meinung dazu?
Auf der arte-Seite bei den CD-Tipps wird sie sehr gut besprochen. Ferner gibt es dort eine Hörprobe, bei der mir zum einen der wunderschöne Ton der Mullova auffällt, aber andererseits das Cembalo so merkwürdig weit weg klingt, bzw. die Violine sehr im Vordergrund. Jetzt meine Frage: täusche ich mich dabei oder ist das wirklich so?
Danke, Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
ich :D
Also, mein Rechner verweigert im Moment das Abspielen des Hörbeispiels von der Arte-Seite, daher kann ich jetzt nicht direkt mit der CD vergleichen.
Dies ist meine erste und bisher einzige Aufnahme der Sonaten, daher fehlen mir in diesem speziellen Fall die Vergleichsmöglichkeiten. Insgesamt finde ich das Verhältnis zwischen Geige und Cembalo ausgewogen, es aber schon so vor, daß ab und zu Mullova etwas präsenter im Vordergrund zu hören ist. Aber da ich mich bisher mit dem Cembalo in so kleiner Besetzung etwas schwer tue, stört mich das nicht. Insgesamt hat mir die Aufnahme auf der heimischen Anlage sehr gut gefallen, ich schätze Viktoria Mullova sehr.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (09.09.2007, 22:23): Original von nikolaus Danke, Wolfgang, für die prompte Antwort!
Ich denke, ich werde diese CD auf meine Wunschliste setzen. Da ich nicht unbedingt ein Cembalo-Freund bin, käme es mir sehr gelegen, wenn die Violine eher im Vordergrund steht...
Gruß, Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
kennst Du weitere Aufnahmen, die Du empfehlen würdest?
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (10.09.2007, 21:57): Original von nikolaus
Von der Mullova oder generell Bach'sche Musik für Violine u. Begleitung?
?( Nikolaus.
Ups, 'tschuldigung, etwas unklar ausgedrückt. Ich dachte da weniger an Mullova (da finden sich zwar nicht alle, aber immerhin ein paar CDs in meinem Regal :D), sondern an Bach, Violine mit Begleitung.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (11.09.2007, 22:30): @ Sabine, ab & Nikolaus
Vielen Dank für die Tips, sieht so aus, als ob ich bei nächster Gelegenheit mal ein paar verlängerte Abende bei Dussmann verbringen muß. Leider gibt es da keine abgetrennten Hörstudios :I, Neid! Aber dafür im Nomalfall viele CDs :)
Einen schönen Abend, Wolfgang
Cosima (03.07.2007, 16:54): Original von ab Auch die Schubert-CD Knauers wird hier allerhöchst gelobt. Zurecht?
In der aktuellen Piano News wird diese Aufnahme als CD des Monats angepriesen. Da heißt es: "Sein Schubertspiel ist faszinierend, leicht, entschlossen und durchdacht - perfekt."
Interessant wäre die CD ja auch wegen des Repertoires.
Cosima (25.07.2007, 21:45): Original von ab Angeblich wird Rustem Hayroudinoff von anderen Pianisten wie Lazar Berman, András Schiff und Murray Perahia besonders geschätzt. Wer kennt diese Chandos-Einspielung von 2003?
Die kenne ich nicht, aber dafür habe ich mir kürzlich diese hier zugelegt (aber erst einmal gehört). Auch für diese Aufnahme gab es sehr positive Rezensionen. Mein erster Eindruck hat sich leider schon wieder verflüchtigt... werde versuchen, ihn in den nächsten Tagen aufzufrischen. :)
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8659237.jpg
Cosima (22.08.2007, 21:39): Original von ab Hat jemand von euch schon die neue Aufnahme des Takács-Quartetts (Hyperon) mit Schubert gehört? Hier ist etwa davon zu lesen.
Ich habe die CD gehört und empfinde die Rezension als passend. Wer den expressiven Stil des Takács-Quartetts mag (ich kenne sonst noch ihre Beethoven-Streichquartette), wird wohl auch diese Aufnahme mögen. Ich mag sie sehr.
Gruß, Cosima
Zelenka (18.09.2007, 17:24): Original von ab Wer kennt diese CD? Leonardo Leo, CELLOKONZERTE NR. 1-6, Anner Bylsma/Cello, Tafelmusik Baroque Orchestra/Jeanne Lamon. Atma.
Ich kenne diese entzückenden Konzerte "nur" spielfreudig von Juliuas Berger musiziert, die es wegen der ca. 81 min auf 2 CDs sündhaft teuer bei ebs oder billig in einer Box klassischer Cellokonzerte bei Brilliant Classics.
Ich kenne die CD von Bylsma leider nicht, ich habe nur eine Aufnahme mit Suzuki (BIS), die muß, was Leos Konzerte angeht, reichen. Sie ist auch recht ordentlich.
Gruß, Zelenka
nikolaus (26.09.2007, 22:14): Kennt jemand die Pianistin Marylin Frascone - vielleicht Gamaheh als frankophile?
Hier gibt es eine recht interessante Besprechung zu einer Liszt-Einspielung.
Nikolaus.
Gamaheh (27.09.2007, 12:16): Original von nikolaus Kennt jemand die Pianistin Marylin Frascone - vielleicht Gamaheh als frankophile? Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
nie gehört, tut mir leid. Ist das eine Französin?
Grüße, Gamaheh
nikolaus (27.09.2007, 16:45): Original von Gamaheh Original von nikolaus Kennt jemand die Pianistin Marylin Frascone - vielleicht Gamaheh als frankophile? Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
nie gehört, tut mir leid. Ist das eine Französin?
Grüße, Gamaheh
Ja!
Rachmaninov (28.09.2007, 13:44): Kennt jemand diese Aufnahme
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9425594.jpg
Die Besprechung in der Piano News klingt recht positiv!
nikolaus (01.10.2007, 12:48): Hallo Rachmaninov!
Hast du schon Sudbins Scriabin-CD?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7281330.jpg
Wenn ja: stimmst du mit dieser Lobeshymne, die du sicher schon gelesen hast, überein?
Gruß, Nikolaus.
Rachmaninov (01.10.2007, 13:03): Original von nikolaus Hallo Rachmaninov!
Hast du schon Sudbins Scriabin-CD?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7281330.jpg
Wenn ja: stimmst du mit dieser Lobeshymne, die du sicher schon gelesen hast, überein?
Gruß, Nikolaus.
@Nikolaus,
1. nein, ich warte noch auf die Lieferung 2. ja, den Artikel habe ich gelesen. und 3. nein, ich werde meine Meinung erst gar n icht mit Hurwitz vergleichen.
:haha
nikolaus (01.10.2007, 13:10): Original von Rachmaninov 3. nein, ich werde meine Meinung erst gar n icht mit Hurwitz vergleichen.
:haha
Oh! Entschuldigung, da hast du mich verstanden miss! Mir liegt nichts ferner, als dich mit Herrn Hurwitz zu vergleichen. Eben deshalb frage ich ja nach DEINER Meinung... (wenn du verstehst, was ich meine... :wink)
Demütigst, Nikolaus :engel
liegnitz (01.10.2007, 21:20): Wer kennt diese Aufnahme?
Gamaheh (02.10.2007, 11:06): Original von nikolaus Kennt jemand die Pianistin Marylin Frascone - vielleicht Gamaheh als frankophile?
Hier gibt es eine recht interessante Besprechung zu einer Liszt-Einspielung.
Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
sieh mal hier rein (Du mußt ein bißchen nach unten "scrollen") - dort kannst Du Dir auch zwei Stücke von der Liszt-CD anhören (ich bin allerdings noch nicht dazu gekommen).
Ich hätte gerne gewusst, ob es sich lohnt, diese sehr preisgünstige EMI-Box zu kaufen. Obwohl ich einige Aufnahmen von Rachmaninov-Konzerten besitze, bin ich bei diesen großartigen Werken vom Erwerb weiterer Interpretationen nicht abgeneigt:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9275689.jpg
Klavierkonzerte Nr. 1-4 Paganini-Rhapsodie op. 43 Preludes op. 23 Nr. 1-10 Preludes op. 32 Nr. 1-13 Prelude cis-moll
Piano: Augustin Anievas New PO, Frühbeck de Burgos, Atzmon, Ceccato
Kann mir einer weiterhelfen?
Vielen Dank! Jörg
Cosima (03.10.2007, 19:23): Original von Nordolf Piano: Augustin Anievas
Ich habe den Namen noch nie gehört, obwohl ich so einige Aufnahmen der Rach-Konzerte kenne. Es gibt doch so viele fantastische Einspielungen, teilweise für ganz kleines Geld. Ich wäre hier auf jeden Fall etwas vorsichtig und würde erst einmal reinhören in die Aufnahmen.
agustin anievas ist ein mexikanischer top-pianist, der damals eine starke phase hatte. ich kenne daraus das 2. rachmaninov-konzert und die rhapsodie. es sind sehr gute einspielungen, die jedoch an die grandezza der berühmten aufnahmen nicht herankommen (z.b. richter, katchen, berezovsky). ich würde daher jemandem, der sehr gute aufnahmen hat, vom kauf der obigen box abraten. warum EMI ausgerechnet jetzt mit dieser anievas-box herauskommt ? vielleicht ein produktmanager mit ahningslosigkeit ! ?(
gruß, siamak :)
ab (04.10.2007, 14:38): Wer kennt diese hier hoch gelobte Aufnahme?
Enrico Belli Debussy, Claude: Préludes Band 2 George Crumb Phantasiestücke nach dem Tierkreis Label: WERGO
Nordolf (04.10.2007, 15:02): Hallo Siamak und Cosima!
Herzlichen Dank für Eure Informationen! Richter (2.), Berezowsky (2.+3.) und Zimerman (1.+2.) gehören zu meinen Lieblingsaufnahmen. Ich werde den Kauf der Box aufschieben und mir ersteinmal die alte Michelangeli-Aufnahme (4., EMI) holen.
Herzliche Grüße! Jörg
Rachmaninov (04.10.2007, 15:38): Original von Nordolf ...und mir ersteinmal die alte Michelangeli-Aufnahme (4., EMI) holen.
Herzliche Grüße! Jörg
Jörg, die ist aber auch fast schon "Pflicht"! Richard
nikolaus (04.10.2007, 22:25): Original von ab Wer kennt diese hier hoch gelobte Aufnahme?
Enrico Belli Debussy, Claude: Préludes Band 2 George Crumb Phantasiestücke nach dem Tierkreis Label: WERGO
Ich kenne sie leider NOCH nicht, aber die Besprechung klingt wirklich sehr interessant. Nur mit diesen Hörproben-Schnipseln kann ich einfach nicht viel anfangen...
liegnitz (06.10.2007, 21:46): Kennt jemand diese Aufnahme?
ab (09.10.2007, 23:28): Kann mir jemand eine gute Aufnahme von Schönbergs Tondichtung op. 5 Pelleas und Melisande empfehlen oder gar ans Herz legen?
Zelenka (10.10.2007, 18:42): Original von ab Kann mir jemand eine gute Aufnahme von Schönbergs Tondichtung op. 5 Pelleas und Melisande empfehlen oder gar ans Herz legen?
ich konnte bisher, nur online(jpc) reinhören, zu wenig um die Aufnahme wirklich zu beurteilen, bei den Arien aus La Sonnambula, I Puritani und vor allem Norma hab ich schon Bedenken das sie sich ein wenig vergriffen hat.
Mein erster Eindruck, wem ihre letzten 2-3 Cds gefallen wird sicher auch von der Neuen begeistert sein. Ich finde ihre alten Aufnahmen Anfang bis Mitte der 90er erheblich besser.
Mein Tipp : Unbedingt ganz Anhören vor dem Kauf!!!
:hello Jimi
ab (18.10.2007, 10:40): Wer kann mir etwas zu untenstehenden Aufnahmen des Pro Arte Quartetts etwas sagen? Sind die empfehlenswert?
Danke!
Werke von Beethoven/Streichquartett Nr. 8, Bartók/Streichquartett Nr. 1, Borodin/Streichquartett Nr. 2, Mozart/Streichquintett Nr. 3, Schumann/Klavierquintett op. 44, Franck/Streichquartett D-Dur u.a. Artur Schnabel/Klavier, Quatuor Pro Arte. Aufnahmen 1933-38. Mit 72-seitigem Booklet. http://www.zweitausendeins.de/www_articles_images/large/606193.jpg ADD/Mono. Andante. 2001
Rachmaninov (27.10.2007, 19:27): kennt jemand die neue Beethoven Aufnahme von Uchida.
In der FF sehr positiv besprochen
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8255518.jpg
Poztupimi (28.10.2007, 12:07): Original von Rachmaninov kennt jemand die neue Beethoven Aufnahme von Uchida.
In der FF sehr positiv besprochen
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8255518.jpg
@Rachmaninov
Ich besitze bisher keine Vergleichsaufnahme dieser Sonaten, da ich genau diese aber kürzlich - wider den
Original von daniel5993 " Menschenverstand"
- bestellt habe :D, werde ich mich bemühen, nach Erhalt und Hören meinen Eindruck wiederzugeben.
Grüße & ein schönes langes Wochenende, Wolfgang
Nordolf (28.10.2007, 12:11): Liebe Opernfreunde!
Ich würde mir gerne eine Aufnahme von Tschaikowskys Oper "Eugen Onegin" zulegen. Vor kurzem sah ich auf youtube Nicolai Gedda als Lenski mit der berühmten Abschlussarie, die mich tief beeindruckt hat. Leider gibt es keine Gesamtaufnahme mit ihm, sondern nur eine Arien-CD mit u.a. diesem Stück (EMI).
Welche sollte ich also wählen? Die Aufnahme sollte auf jeden Fall in russisch gesungen sein. Im Internet bin ich auf folgende unter James Levine gestossen:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5206361.jpg
Wäre sie eine gute Wahl?
Danke! Jörg
Rachmaninov (28.10.2007, 14:51): Original von Poztupimi Original von Rachmaninov kennt jemand die neue Beethoven Aufnahme von Uchida.
In der FF sehr positiv besprochen
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8255518.jpg
@Rachmaninov
Ich besitze bisher keine Vergleichsaufnahme dieser Sonaten, da ich genau diese aber kürzlich - wider den
Original von daniel5993 " Menschenverstand"
- bestellt habe :D, werde ich mich bemühen, nach Erhalt und Hören meinen Eindruck wiederzugeben.
Grüße & ein schönes langes Wochenende, Wolfgang
@Wolfgang,
ich laß in der FF eine sehr positive Besprechung und es wurde von "Menschenmögliche" was sie leistet gesprochen. Du soltest doch auch ohne Vergleich eine Meinung haben und Du darfst sie gerne äußern!
Cosima (29.10.2007, 19:17): Im Cellisten-Buch von Eggebrecht bin ich bei Janos Starker angekommen. Der Autor schwärmt sehr von Starkers Aufnahme der Kodaly-Sonate. Da ich Starker zwar sehr schätze, von Kodaly aber noch nie etwas gehört habe, würden mich Meinungen dazu interessieren. Was ist das für ein Werk? Kennt Ihr diese Aufnahme oder gibt es noch eine andere (und womöglich bessere, auch was die Klangqualität anbelangt) mit Starker?
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/8708418.jpg
Danke und Gruß, Cosima
Nachtrag: Ich sehe gerade, dass es anscheinend nur diese eine Aufnahme (Delos) gibt. Sie wäre für knapp 6,00 Euro zu haben.
Zelenka (29.10.2007, 19:49): Original von Cosima Im Cellisten-Buch von Eggebrecht bin ich bei Janos Starker angekommen. Der Autor schwärmt sehr von Starkers Aufnahme der Kodaly-Sonate. Da ich Starker zwar sehr schätze, von Kodaly aber noch nie etwas gehört habe, würden mich Meinungen dazu interessieren. Was ist das für ein Werk? Kennt Ihr diese Aufnahme oder gibt es noch eine andere (und womöglich bessere, auch was die Klangqualität anbelangt) mit Starker?
Danke und Gruß, Cosima
Nachtrag: Ich sehe gerade, dass es anscheinend nur diese eine Aufnahme (Delos) gibt. Sie wäre für knapp 6,00 Euro zu haben.
Liebe Cosima:
Ich kann zu der Starker-Aufnahme leider nichts sagen. (Der Name Starker bürgt allerdings für Qualität!) Kodálys unbegleitete Sonate ist nett anzuhören mit ihren Rückgriff auf ungarische Volksmelodien. Ein sehr ansprechendes Werk!
Gruß, Zelenka
uhlmann (30.10.2007, 10:12): Original von Nordolf Liebe Opernfreunde!
Ich würde mir gerne eine Aufnahme von Tschaikowskys Oper "Eugen Onegin" zulegen. Vor kurzem sah ich auf youtube Nicolai Gedda als Lenski mit der berühmten Abschlussarie, die mich tief beeindruckt hat. Leider gibt es keine Gesamtaufnahme mit ihm, sondern nur eine Arien-CD mit u.a. diesem Stück (EMI).
Welche sollte ich also wählen? Die Aufnahme sollte auf jeden Fall in russisch gesungen sein. Im Internet bin ich auf folgende unter James Levine gestossen:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5206361.jpg
Wäre sie eine gute Wahl?
Danke! Jörg
hallo jörg,
warum 38 bucks für levine ausgeben, wenns für 7 einen hervorragenden russischen onegin gibt:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3296750.jpg
mit der vishnevskaya und einem insgesamt imposanten ensemble unter boris khaikin. leider - wie immer bei cantus classics - ohne libretto und hintergrundinfo, dafür mit guter aufnahmequalität (studio-produktion).
überhaupt gibt es bei cantus viele hervorragende ältere russische opern-gesamtaufnahmen.
ab (30.10.2007, 11:23): Original von Zelenka Ich kann zu der Starker-Aufnahme leider nichts sagen. (Der Name Starker bürgt allerdings für Qualität!) Kodálys unbegleitete Sonate ist nett anzuhören mit ihren Rückgriff auf ungarische Volksmelodien. Ein sehr ansprechendes Werk!
Gruß, Zelenka
jedenfalls!
Mein Tipp - auch ohne die von Starker zu kennen: Miklos Perenyi bei Hungaroton! :down :down :down
(Von Starker gibts das sehr hörenswerte Schostakowitsch Cellokonzert - weil unüblich abweichend aber sehr gut interpretiert - in der von mir wiederholt empfohlenen Aura-Konzert-Box, die es inzwischen für EUR 10 bei Documents gibt! http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5233463.jpg )
Nordolf (30.10.2007, 16:57): Danke, uhlmann, für Deine Empfehlung! Ich werde mir also die von Dir abgebildete CD kaufen.
:hello Jörg
Cosima (30.10.2007, 19:09): Gerade eine euphorische Rezension dieser Aufnahme Vladimir Feltsmans in der aktuellen Piano News gelesen:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/8997429.jpg
Interessiert mich sehr die CD. Kennt jemand etwas von diesem Pianisten oder gar diese Aufnahme?
Danke und Gruß, Cosima
Rachmaninov (30.10.2007, 19:11): Original von Cosima Gerade eine euphorische Rezension dieser Aufnahme Vladimir Feltsmans in der aktuellen Piano News gelesen:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/8997429.jpg
Interessiert mich sehr die CD. Kennt jemand etwas von diesem Pianisten oder gar diese Aufnahme?
Danke und Gruß, Cosima
Ich kenne seine Bach GBV, WTK I und ein wenig Beethoven (Sonaten 30-32). Eher weniger Klanfarbe, aber hoch differenziert!
P.S. Warum hast Du die schon und ich nicht die Piano News?
Cosima (30.10.2007, 19:53): Original von Rachmaninov Original von Cosima Gerade eine euphorische Rezension dieser Aufnahme Vladimir Feltsmans in der aktuellen Piano News gelesen:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/8997429.jpg
Interessiert mich sehr die CD. Kennt jemand etwas von diesem Pianisten oder gar diese Aufnahme?
Danke und Gruß, Cosima
Ich kenne seine Bach GBV, WTK I und ein wenig Beethoven (Sonaten 30-32). Eher weniger Klanfarbe, aber hoch differenziert!
P.S. Warum hast Du die schon und ich nicht die Piano News?
Ich habe die CD nun kurzerhand bestellt. Die Hörschnipsel klangen mir gut, die Rezension ist einfach zu verführerisch.
Übrigens wird auch die Beethoven-Uchida sehr gelobt. (Kaufe ich aber trotzdem nicht.)
Stadtfeld mit Schubert bekommt eine 3 von 6 (wie erwartet).
Ach ja, und Sudbin mit Scriabin erhält auch die Höchstnoten.
Und ärgerlich ist: Kein Wort über die neue Pollini-Beethoven-Aufnahme! :S
Gruß, Cosima
Rachmaninov (30.10.2007, 20:31): Original von Cosima Ich habe die CD nun kurzerhand bestellt. Die Hörschnipsel klangen mir gut, die Rezension ist einfach zu verführerisch.
Na, dann bin ichmal gespannt!
Übrigens wird auch die Beethoven-Uchida sehr gelobt. (Kaufe ich aber trotzdem nicht.)
Warum, ist sie dir unsymphatisch?
Ach ja, und Sudbin mit Scriabin erhält auch die Höchstnoten.
ist auch weltklasse!
Cosima (30.10.2007, 21:54): Original von Rachmaninov Na, dann bin ichmal gespannt!
Du kannst Dich wieder entspannen. :W Feltsmans Bach klang mir dann doch etwas suspekt. Also wieder raus aus dem Warenkorb, dafür Sudbin mit Scriabin rein (eigentlich wollte ich warten bis die CD irgendwann günstiger wird, aber es ist ja bald Weihnachten). Dort schlummert er nun neben Koroliovs WTK 1 und wartet auf seine Auslieferung.
Uchida kann ich nicht leiden.
Gruß, Cosima
Rachmaninov (30.10.2007, 22:07): Original von Cosima Original von Rachmaninov Na, dann bin ichmal gespannt!
Du kannst Dich wieder entspannen. :W Feltsmans Bach klang mir dann doch etwas suspekt. Also wieder raus aus dem Warenkorb, dafür Sudbin mit Scriabin rein (eigentlich wollte ich warten bis die CD irgendwann günstiger wird, aber es ist ja bald Weihnachten). Dort schlummert er nun neben Koroliovs WTK 1 und wartet auf seine Auslieferung.
Uchida kann ich nicht leiden.
Gruß, Cosima
Sudbin gibt es von BIS, BIS streicht keine CD's aus dem Katalog und die Preise ändern sich fast NIE!
Jürgen (01.11.2007, 12:58): Original von Rachmaninov BIS streicht keine CD's aus dem Katalog und die Preise ändern sich fast NIE!
Dafür verscherbeln sie manchmal Lizenzen an Brilliant.
Jürgen :tongue:
Rachmaninov (01.11.2007, 13:26): Original von Jürgen Original von Rachmaninov BIS streicht keine CD's aus dem Katalog und die Preise ändern sich fast NIE!
Dafür verscherbeln sie manchmal Lizenzen an Brilliant.
Jürgen :tongue:
@Jürgen,
mag sein, ist aber für die Sudbin Aufnahmen wird dies wohl lange Zeit nicht gelten!
Rachmaninov (05.11.2007, 13:42): kennt einer diese Aufnahmen?
Diese hier erhielt in Fono Forum 04/2007 (S. 84) gerade mal einen Stern für Musik und drei Sterne für Klang. Der Autor (Matthias Kornemann) schreibt u. a.
"Das Abhören gleicht einem Crescendo des Missvergnügens. zerfällt Andreas Boyde der langsame Satz in holzige Zweitakter, Die Sonate op. 2 gerät deutlich schlimmer. Einem aller Feurigkeit baren Kopfsatz folgt mit dem Andante eine vertrocknete Blattspielübung, deren Inspirationsleere unbeschreiblich ist. "
Er schließt: " können wir diesem streckenweise ärgerlichen Niveau nicht einmal das Prädikat bloßer Pflichterfüllung zubilligen. Bei dem Label der Glemser und Korstick ziemlich wenig."
Alles in allem nach meiner Auffassung eine verbale Hinrichtung. So gesehen, und obwohl mein Interesse an Brahms' Solo-Klavierwerk bisher eher nicht existent ist, würde mich doch mal die Meinung der Klavier-Kenner und -Liebhaber hier im Forum interessieren.
Viele Grüße, Wolfgang
ab (06.11.2007, 22:51): Original von Poztupimi würde mich doch mal die Meinung der Klavier-Kenner und -Liebhaber hier im Forum interessieren.
Mich auch, denn hier und da und dort steht etwas ganz anderes.
ab (07.11.2007, 11:33): Wie ist die? Gustav Mahler Symphonie Nr. 10 (Fassung für Streicher von Hans Stadlmair) +Schostakowitsch:Symphonie Nr. 14 für Sopran, Bass, Streicher Yulia Korpacheva, Fedor Kuznetsov, Kremerata Baltica, Gidon Kremer ECM
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/1902255.jpg
Rachmaninov (07.11.2007, 18:11): Original von ab Original von Poztupimi würde mich doch mal die Meinung der Klavier-Kenner und -Liebhaber hier im Forum interessieren.
Mich auch, denn hier und da und dort steht etwas ganz anderes.
Naja, ich vertraue dann doch eher einer Bewertung aus der aktuellen PianoNews von Cartsen Dürer anstelle der "Watschen" aus der FF. Und C.Dürer lobt bei den Kurzkritiker Boyde's 1. und 2. Aufnahme!
ab (08.11.2007, 00:42): Ist die Empfehlenswert?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9878273.jpg
ab (15.11.2007, 14:19): Im Fono-Forum als besonders empfehlenswert erspäht:
Der schwedische Cellist Jakob Koranyi. Mit allerlei Preisen ausgezeichnet, hat er nun eine fulminante CD mit Sonaten von Britten, Ligeti und Brahms vorgelegt
Jakob Koranyi, Cello Britten: Sonate für Cello & Klavier in C +Ligeti: Cellosonate +Brahms: Sonate für Cello & Klavier op. 38 Mit Peter Friis Johansson, Klavier Label: Caprice , DDD, 2006
Kennt die wer?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5453321.jpg
cellodil (15.11.2007, 16:18): Lieber ab,
die CD mag ja gut sein (ich kenne sie leider nicht), aber das Cover scheint mir doch in die Rubrik "Kuriosa" zu gehören...
Herzliche Grüße
Sabine
ab (16.11.2007, 10:02): Was ist davon zu halten? Sind das dieselbe wie die DECCA- Aufnahmen? Oder sind die älter?
Benjamin Britten: Benjamin Britten & Peter Pears - If Music be the Food * 10 CDs i * Erscheinungstermin: 15.10.2007
Detailinformationen St. Nicolas-Cantata op. 42; A Ceremony of Carols op. 28; A Boy was born op. 3; The Rape of Lucretia op. 37 (Gesamtaufnahme); Billy Budd (Ausz.); 4 Sea Interludes & Passacaglia aus "Peter Grimes"; Young Person's Guide to the Orchestra; The Little Sweep op. 45; The Turn of the Screw (Gesamtaufnahme); Simple Symphony op. 4; Variations on a theme of Frank Bridge op. 10; Introduction & Rondo alla burlesca op. 23 Nr. 1; Mazurka Elegiaca op. 23 Nr. 2; 7 Sonnets of Michelangelo; Serenade für Tenor, Horn & Streicher op. 31; English Folks Songs (Ausz.) Peter Pears, David Hemmings, Kathleen Ferrier, Owen Brannigan, Theodor Uppman, Peter Flynn, Jenniver Vyvyan, Nancy Thomas, Benjamin Britten, Dennis Brain, Boys' Choir of Ipswich, Purcell Singers, Aldeburgh Festival Orchestra, English Opera Group Orchestra, Covent Garden Orchestra, Concertgebouw Orchestra, Boyd Neel String Orchestra, Benjamin Britten, Boyd Neel, Eduard van Beinum
* Label: Documents , ADD, 44-56
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/4229287.jpg
ab (17.11.2007, 13:29): Wer kennt diese Aufnhame von Schostakowitschs Cellokonzerten Nr. 1 & 2 mit Rafal Kwiatkowski mit dem Polish Radio Orchestra unter Wojciech Rajski Label: DUX? Dazu auch hier.
Ich entsinne mich, sie vor vielen, vielen Jahren gehört zu haben. Damals war ich nicht so begeistert. Grammophone schrieb dazu:
Pierre Boulez would evidently agree, for in pitting his 1996 Chicago recording against Rozhdestvensky’s Hague sessions of some 19 months later we soon find him to be both more leisurely and more luminous than his Russian rival. Compare the point where the pianist first enters (1'54'' on Chandos, 2'10'' on DG), and hear – no, feel – how much freer Rozhdestvensky and Postnikova sound. Boulez’s reading is well ordered but rather angular and low-voltage, whereas this later performance (a magnificent production sonically, by the way) is more effective at suggesting Scriabin’s volatile brand of mysticism. The piano is a more central presence, so much so in fact that you could as well label the work a second piano concerto as a fifth symphony.
In the Piano Concerto ‘proper’, comparisons suggest a very different picture. Postnikova gives an expansive performance, lovingly accompanied, whereas Ugorski and Boulez take a simpler approach. They are also rather less prone to linger, particularly in the second movement (10'02'' on Chandos, 8'42'' on DG) where, at the outset, Boulez has his players phrase with particular sensitivity. I still stand by his recording (Urgorski offers the more elegant account of the solo part) but Postnikova will probably appeal to readers who view this piece as a latish-flowering of the Russian romantic ‘piano concerto’ tradition. On the other hand, I prefer Rozhdestvensky’s Prometheus and was pleased to encounter his well managed orchestration of the Fantasy, an attractive if somewhat insubstantial work (it plays for under nine minutes) that Scriabin left as a piano score with a ‘second piano’ accompaniment. Boulez’s third item is an attentive but ultimately underwhelming Poem of Ecstasy. Again, Chandos’s sound has impressive amplitude and bloom.
cellodil (21.11.2007, 08:59): Hallo, Ihr Lieben,
kennt jemand von Euch zufällig eine Aufnahme von
Aulis Sallinen The Nocturnal Dances of Donjuanquixote?
Das ist ein überaus witziges Stück für Cello und Streichorchester (von 1986), das ich dieses Jahr mehrfach im Konzert gehört habe. Konnte bisher aber keine Einspielung finden...
Herzlichen Dank und liebe Grüße
Sabine
uhlmann (21.11.2007, 09:19): Original von cellodil Hallo, Ihr Lieben,
kennt jemand von Euch zufällig eine Aufnahme von
Aulis Sallinen The Nocturnal Dances of Donjuanquixote?
Das ist ein überaus witziges Stück für Cello und Streichorchester (von 1986), das ich dieses Jahr mehrfach im Konzert gehört habe. Konnte bisher aber keine Einspielung finden...
Herzlichen Dank und liebe Grüße
Sabine
yep, es gibt eine einspielung von naxos mit dem finnischen kammerorkester unter okko kamu. die cd heißt "sallinen: complete works for sting orchestra".
nikolaus (21.11.2007, 09:27): Original von uhlmann "sallinen: complete works for sting orchestra".
Ist der nicht unter die Lautenisten gegangen? :wink
cellodil (21.11.2007, 21:55): Original von nikolaus Original von uhlmann "sallinen: complete works for sting orchestra".
Ist der nicht unter die Lautenisten gegangen? :wink
:rofl :rofl :rofl
Lieber Uhlmann,
Danke! Werde mal sehen, ob ich die in die Finger bekommen kann.
Herzliche Grüße
Sabine
ab (23.11.2007, 09:12): Original von ab Wie ist die? Gustav Mahler Symphonie Nr. 10 (Fassung für Streicher von Hans Stadlmair) +Schostakowitsch: Symphonie Nr. 14 für Sopran, Bass, Streicher Yulia Korpacheva, Fedor Kuznetsov, Kremerata Baltica, Gidon Kremer ECM
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/1902255.jpg
dazu heute hier etwas gefunden.
Cetay (inaktiv) (23.11.2007, 09:39): Original von uhlmann Original von cellodil Hallo, Ihr Lieben,
kennt jemand von Euch zufällig eine Aufnahme von
Aulis Sallinen The Nocturnal Dances of Donjuanquixote?
Das ist ein überaus witziges Stück für Cello und Streichorchester (von 1986), das ich dieses Jahr mehrfach im Konzert gehört habe. Konnte bisher aber keine Einspielung finden...
Herzlichen Dank und liebe Grüße
Sabine
yep, es gibt eine einspielung von naxos mit dem finnischen kammerorkester unter okko kamu. die cd heißt "sallinen: complete works for sting orchestra". B.R.A.I.N. meldet, dass ich das Stück mit der gleichen Besetzung auf einer alternativen Zusammenstellung habe, die auch noch das "große" Cellokonzert von Salinen enthält. Die sehr hörenswerte Do-CD gibts gerade für einen Zehner bei Marketplace.
cellodil (23.11.2007, 09:55): Lieber Jochen,
grazie mille!!!!
Und herzliche Grüße
Sabine
cellodil (23.11.2007, 09:56): P.S. aber: Was ist B.R.A.I.N. ?
?(
Klingt schon wieder nach Aliens oder doch wenigstens nach Agenten-Thriller....
Cetay (inaktiv) (23.11.2007, 10:48): Original von cellodil P.S. aber: Was ist B.R.A.I.N. ?
?(
Klingt schon wieder nach Aliens oder doch wenigstens nach Agenten-Thriller....
Das Geheimnis wird hier gelüftet.
cellodil (23.11.2007, 11:25): :rofl
Die nutze ich auch... Kann aber bisweilen ganz schön tricky und/oder eigenwillig (zumal in der Version A.R.I.E.S) sein...
Liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (25.11.2007, 21:30): Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
satie (25.11.2007, 22:00): Lieber Daniel, ich kenne einige Aufnahmen von der Koopman-Einspielung, die mir sehr gut gefallen haben. Ich habe sie als elegant und leicht im Fluss in Erinnerung. Harnoncourt mag ich persönlich nicht sonderlich, kenne allerdings seine Einspielung der Kantaten nicht. Ob allerdings eine Gesamtaufnahme generell eine gute Idee ist kann man immer diskutieren. Aber da lasse ich mal lieber die Vokalmusik-Spezialisten beraten. Die Rilling-Aufnahmen kenne ich nicht, ich habe nur gehört, dass er oft extreme Tempi schätzt. Letztlich hängt aber hier vieles von Dirigent, Instrumentalisten und vor allem auch von den Sängern ab. Was nützt eine ansonsten schöne Interpretation, wenn da nur herumgequakt wird, womöglich mit starkem japanischem Akzent oder so... Am besten wäre wohl, in alle mal reinzuhören, wodruch allerdings immer noch kein wirkliches Bild der Gesamteinspielung entsteht. Schwere Frage, schwere Frage...
Ohhh, ich hab gemerkt, wie schwer die Frage ist! Ich lese seit ca 2 Stunden im Forum der Österreicher und die haben sich auch die Köpfe eingeschlagen, wer es nun am Besten macht. Der große Eindruck der in dem Forum entsteht, ist, dass dort niemand mit "allen" Bach Gesamteinspielungen zufrieden ist! Da gibt es keinen der sagt, das ist "meine" Lieblingseinspielung. Mein Eindruck ist, dass bei jeder Gesamteinspielung ebensoviel "schlechte" bei ist, wie Gutes, was mich letztendlich in keinster Weise überzeugen kann. Das Wagnis drauflos zu kaufen gehe ich nicht ein, aber ich will um alles in der Welt keine Misch - Masch Kantatensammlung unter vielen Dirigenten aufbauen. Dazu fehlt mir wahrlich der Mut und die Kraft! Da lass ich lieber die Finger von dem Gesamten Projekt! Jetzt nur nebenbei betrachtet, die 104 Haydn Symphonien scheinen da ja ein recht leichtes Unterfangen zu sein - im Gegensatz zu Bachs Kantaten! Aber ich kenne ein Paar herrliche Kantaten Bachs, ich liebe Sie sogar! Es ist nicht nur die Musik, in erster Linie sind es die Worte, der Text, welcher mich ergriffen hat! Herrliche Musik und dazu noch ein Text, der ins Herz geht, das sind Vollkommene Werke! Was soll ich machen? Egal wo ich lese, nirgendwo gibt es jemanden, der Begeistert sagt, dass "die" oder die Gesamteinspielung seine Lieblingseinspielung ist, das sie Ihn Begeistert usw.! Ich würde diesem einen gern glauben und seiner angepriesenen Empfehlungen glauben schenken und folgen, egal ob diese Ausgabe von den anderen todgeredet wird! Ich brauch nur ein wenig überzeugungsarbeit. Aber diesen Jemand gibt es nicht! ?( ?( ?(Keiner sagt mit Überzeugung: Das ist Sie, keiner kanns aussprechen!
Ich schlaf drüber! Und ich werde mal sehen und soweit es geht hören, wie es mit den kantaten unter Koopman steht! Dank für deine Antwort!
Gute Nacht Daniel
uhlmann (26.11.2007, 01:02): Original von daniel5993 Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
hallo daniel,
kauf einfach die bach-box von brilliant classics. da bekommst du (für etwa 80 €) neben den kantaten gleich noch eine unmenge anderes gutes zeug dazu.
ich habe die box und auch die gesamte bach-edition von rilling. wenn ich kantaten hören will, greife ich fast immer zu leusink (brilliant). rilling ist mir zu opernhaft, sein klang für diese grazilen werke ist viel zu fett. leusink musiziert recht kammermusikalisch, außerdem passen die historischen instrumente imo weit besser zu bachs musik.
leusink wird fast immer hart kritisiert - das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. vor einiger zeit habe ich verschiedene kantaten in meinen aufnahmen verglichen, da waren auch herreweghe, gardiner oder richter dabei. leusink gefiel mir dabei im vergleich immer sehr gut. bei diesen aufnahmen habe ich das gefühl, die haben spass an der musik, musizieren mit freude und engagement. dagegen bleibt der oftmals hochgelobte herreweghe meist viel zu steif, der buchstabiert die musik nur runter, auch wenn sein chor vielleicht technisch perfekter singt.
noch ein wort zu den sängern: bei leusink sind ruth holten (s) und bas ramselaar (b) ganz grandios. nico van der meel (t) gefällt mir persönlich sehr gut, ich mag seine stimme. knut schoch (t) ist mittlelmäßig, mal besser, mal nur ok. schwachpunkt ist der countertenor sytse buwalda. freilich ist er nicht so mies, wie manche hier und dort schreiben, seine fiepsige stimme ist aber sicher nicht jedermanns sache.
rilling "verwendet" viel mehr sänger als leusink. der star ist arleen auger (s), die oft dabei ist und fast immer brilliert. jedoch muss man auch hier mit manchem klops leben, etwa fi-di (schauder) oder huttenlocher.
ich schäme mich jedenfalls nicht, leusinks kantateneinspielung zu mögen. davon ganz abgesehen wäre mir keine kantaten-gesamteinspielung so viel geld wert, wie die meisten heute kosten. (etwa koopman oder gardiner - die spinnen ja. wer außer den hardcore-fans soll sich da alle kaufen? harnoncourt geht mit 6 € pro cd noch).
daniel5993 (26.11.2007, 08:14): Hallo Uhlmann,
Dank für deine Hilfe! Ich hab mal gesehen, das jede Einzel - CD mit Rilling nicht unter 14 € zu haben ist. Hochgerechnet auf über 50 CD's = ich brauchs garnicht ausrechnen, einfach zu viel. Ich werd mal sehen.
Gruß Daniel
satie (26.11.2007, 09:08): Wenn der Preis eine Rolle spielt, würde ich Uhlmanns Tip unterschreiben. Ich hatte angenommen, dem sei nicht so, weil die Brilliant-Box erst gar nicht genannt wurde. Günstiger wirds wohl nicht gehen.
satie (26.11.2007, 09:27): Ich habe übrigens gesehen, dass es die Bach-Box von Brilliant jetzt schon für 60 Euro bei Amazon gibt. Viele gute Interpreten dabei, man kann eigentlich nicht viel falsch machen bei dem Preis.
daniel5993 (26.11.2007, 20:32): Original von Satie Wenn der Preis eine Rolle spielt, würde ich Uhlmanns Tip unterschreiben. Ich hatte angenommen, dem sei nicht so, weil die Brilliant-Box erst gar nicht genannt wurde. Günstiger wirds wohl nicht gehen.
Nein, der Preis spielt keine Rolle! Ich hatte viele LP's der Kantaten unter Karl Richter, welche ich einfach nur Klasse fand! Aber nachdem ich gelesen hatte, wie er im Gegensatz zu anderen Zerrissen wurde, ist mir die Lust auch vergangen (obwohl mir das eigentlich auch egal ist)! Aber Richter scheidet aus, da er keine Gesamtausgabe vorlegen kann. Auch ein Paar Kantaten unter Rilling hatte ich Gut in Erinnerung, auch von LP's her. Helmuth Rilling hat diese Kantaten mit dem Herzen eingespielt, er ist selbst sehr Verbunden im Glauben an Gott und deswegen denke ich, das die Arbeiten eines Mannes wie Rilling, welche von Herzen kommt, welche aus dem Glauben kommt, auch mir am Nächsten kommt und ich denke ich werd Anfangen, mir diese Weit überteuerte Edition zuzulegen, nach und nach! Ausserdem tu ich Gutes für ein Christliches Lable :D
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9758720.jpg
Letztendlich habe ich mich auch gegen die Brilliantaufnahmen entschieden, da ich eine tiefe Abneigung gegen Papphülle hege! Die sind so Niveaulos! Scheiß Papphüllen! (Irgedwie finde ich diese Kreuzchen niedlich! Als ob dieses Forum genau weiß was schlecht ist und was nicht :D, was man schreiben darf und was nicht :D) http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8626390.jpg
@ Uhlmann, Danke für die Hörvergleiche zwischen Lesnink - Rilling!
Ich finde beide Aufnahmen in Ordnung! Mit dem Opernhaften Gesang der Rilling Aufnahmen hast du recht, allerdings stört mich das überhaupt nicht! Aber auch das von angesprochene Kammermusikalische Klangbild ist mir bei Lesnink Positiv ins Ohr gesprungen.
Übrigens finde ich es affig, wenn in den Foren derartig schlecht über verschiedene Aufnahmen geredet wird! Man gewinnt da als Leser nur den einen Eindruck, nämlich das alles schrecklich ist, nicht anhörbar ist. Wenn nicht alles Perfekt ist, ist doch nicht schlimm! Da fehlt eindeutig die tolleranz! Irgendwer "Großes" (Ich glaub Furtwängler) hat doch mal gesagt, dass es keine schlechten Aufnahmen gibt sondern nur .....(vielleicht kann jemand dieses Zitat vervollständigen?) usw. ich weiß nicht wie es weiter geht, aber der Meinung nähere ich mich auch immer weiter! Letztendlich ist doch auch schlecht Interpretiertes immer noch schöne Musik eines Herrn Bach!
Gruß Daniel
Cetay (inaktiv) (26.11.2007, 22:39): Den Klavierexperten dürften die Histoires von Ibert bekannt sein. Weiß jemand, ob/wo es eine Aufnahme der Version für Bläserquartett zu greifen gibt? Danke.
Jürgen (27.11.2007, 17:27): Original von daniel5993 Letztendlich habe ich mich auch gegen die Brilliantaufnahmen entschieden, da ich eine tiefe Abneigung gegen Papphülle hege! Die sind so Niveaulos!
Einerseits hast Du recht. Da hat man diesen riesen Batzen im Regal, wuchtet ihn raus und pickt sich nach langem Suchen eine einzelne CD heraus, die man dann hört. Andererseits verbraucht man nur den Bruchteil an Platz, das hat auch was. Ich persönlich habe meine Abneigung überwunden. Da ich viel während der Arbeit am PC höre, habe ich die komplette Box gerippt. Die Aufmachung der CDs spielt danach nicht mehr die große Rolle.
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, interessierte ich mich für Gardiner. Ich kenne seine Kantateneinspielungen nicht, aber seine h-moll Messe und das X-mas-ora gefallen mir super. Wie beurteilt Ihr denn seine Interpretationen der Kantaten ? Sind die denn schon komplett?
Grüße Jürgen
daniel5993 (27.11.2007, 17:57): Original von Jürgen Original von daniel5993 Letztendlich habe ich mich auch gegen die Brilliantaufnahmen entschieden, da ich eine tiefe Abneigung gegen Papphülle hege! Die sind so Niveaulos!
Einerseits hast Du recht. Da hat man diesen riesen Batzen im Regal, wuchtet ihn raus und pickt sich nach langem Suchen eine einzelne CD heraus, die man dann hört. Andererseits verbraucht man nur den Bruchteil an Platz, das hat auch was. Ich persönlich habe meine Abneigung überwunden. Da ich viel während der Arbeit am PC höre, habe ich die komplette Box gerippt. Die Aufmachung der CDs spielt danach nicht mehr die große Rolle.
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, interessierte ich mich für Gardiner. Ich kenne seine Kantateneinspielungen nicht, aber seine h-moll Messe und das X-mas-ora gefallen mir super. Wie beurteilt Ihr denn seine Interpretationen der Kantaten ? Sind die denn schon komplett?
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
Im * - Forum wurde gesagt, das die Kantaten GA Gardiners abgesetzt wurden (von Decca)! Ich weiß aber nicht, ob Sie derweil wieder aufgenommen wurde. Deswegen war Gardiner schon von vorn herrein aus dem Spiel.
ZU den Paapierhüllen: Platz ist genug da und ich finde es recht armseelig, solch wertvolle CD's in Papphüllen zu verstauen! Es ist immer eine Aktion für sich, diese CD's aus den "Papp"hüllen rauszubekommen. Bei den "Papier"hüllen fliegen Sie dir sogar entgegen! Die Haltbarkeit steht dann auf längere Sicht in Frage!
Vom Computer höre ich nie Musik. Musik nur einfach so hören tu ich nicht, der Klang spielt da eine Große Rolle und diese Klangschönheit krieg ich nur über meine Anlage. Das der Klang vom Computer so schercklich ist, liegt wohl auch an den Billigboxen die da angeschlossen sind :D.
Gruß Daniel
Jürgen (28.11.2007, 12:44): Hallo Daniel,
@Gardiner: Es gibt wohl ein Nachfolgeprojekt: Bach Cantata Pilgrimage unter einem anderen (eigens gegründeten? Hier gibt's bei mir nur Halbwissen) Label (Monteverdi Productions). Dort hat Gardiner mittlerweile 14 (manchmal Doppel-) CDs rausgebracht. Ich habe nachgezählt: Es sind insgesamt 25 CDs. Es gibt daher durchaus die Chance, dass das Katatenwerk komplettiert wird. Die Cover sind übrigens recht interessant, hier ein Beispiel:
@MusikamPC: Obwohl ich dort mit KH höre, gebe ich Dir recht. Das ist Musikhören zweiter Klasse. Aber bevor ich an manchen Tagen überhaupt nicht zum Hören komme, mache ich es halt so.
Grüße Jürgen
daniel5993 (28.11.2007, 20:16): Original von Jürgen Hallo Daniel,
@Gardiner: Es gibt wohl ein Nachfolgeprojekt: Bach Cantata Pilgrimage unter einem anderen (eigens gegründeten? Hier gibt's bei mir nur Halbwissen) Label (Monteverdi Productions). Dort hat Gardiner mittlerweile 14 (manchmal Doppel-) CDs rausgebracht. Ich habe nachgezählt: Es sind insgesamt 25 CDs. Es gibt daher durchaus die Chance, dass das Katatenwerk komplettiert wird. Die Cover sind übrigens recht interessant, hier ein Beispiel:
@MusikamPC: Obwohl ich dort mit KH höre, gebe ich Dir recht. Das ist Musikhören zweiter Klasse. Aber bevor ich an manchen Tagen überhaupt nicht zum Hören komme, mache ich es halt so.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
Ich hab mich entschlossen nichts zu kaufen, bevor ich irgentwo ein wenig Zeit mit Probehören verbracht habe! Rilling, Gardiner, Koopman, Harnoncourt stehen auf meinem Zettel. An "Brilliant" - Leusink in "Pappe"? Ich weiß nicht!
Gruß Daniel
Noch eine Frage:
Warum finde ich nirgendwo die Gesamtaufnahme Mozarts (Symphonien) unter Böhm mit den Wiener Philharmonikern? So weit ich weiß gibts diese GA nur auf DVD. Weiß einer mehr als ich?
:hello
karajan (28.11.2007, 23:16): Original von daniel5993 Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
Hallo Daniel
Auch ich kann dir nur sagen ich habe auch die Brillant Ausgabe der Kantaten aber noch in 60 Einzel CDs jede Ordentlich in einer CD Hülle ( nicht aus Pappe) Ich bin auch zufrieden mit den Kantaten. Ein Paar Kantaten gefallen mir nicht aber bei 60 CDs ist das die Minderheit. Damals gab es die Reihe auch von Harnoncourt aber ich war damals nicht gewillt fast 1000 DM auszugeben. Ich höre die Leusing Aufnahmen gerne. Einzelne Aufnahmen habe ich auch noch mit Harnoncourt. Auch wenn ich den Grafen nicht unbedingt als meinen Favoriten bezeichne eher im Gegenteil aber die Musik von Bach macht echt Freude von ihm zu hören. Besonders das WO ist eine echte Perle. Die Kantaten mit Gardiner gefallen mir nicht besonders ich finde sie zu schlank und ohne Klangliche Reize. Fazit Sollte es noch einmal die Harnoncourt Aufnahmen alle im Schuber geben und der Preis stimmt würde ich mir diese Aufnahme noch zulegen ansonsten bleibe ich bei Leusing.
Gruß Karajan
daniel5993 (28.11.2007, 23:20): Original von karajan Original von daniel5993 Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
Hallo Daniel
Auch ich kann dir nur sagen ich habe auch die Brillant Ausgabe der Kantaten aber noch in 60 Einzel CDs jede Ordentlich in einer CD Hülle ( nicht aus Pappe) Ich bin auch zufrieden mit den Kantaten. Ein Paar Kantaten gefallen mir nicht aber bei 60 CDs ist das die Minderheit. Damals gab es die Reihe auch von Harnoncourt aber ich war damals nicht gewillt fast 1000 DM auszugeben. Ich höre die Leusing Aufnahmen gerne. Einzelne Aufnahmen habe ich auch noch mit Harnoncourt. Auch wenn ich den Grafen nicht unbedingt als meinen Favoriten bezeichne eher im Gegenteil aber die Musik von Bach macht echt Freude von ihm zu hören. Besonders das WO ist eine echte Perle. Die Kantaten mit Gardiner gefallen mir nicht besonders ich finde sie zu schlank und ohne Klangliche Reize. Fazit Sollte es noch einmal die Harnoncourt Aufnahmen alle im Schuber geben und der Preis stimmt würde ich mir diese Aufnahme noch zulegen ansonsten bleibe ich bei Leusing.
Gruß Karajan
Guten Abend Andreas,
Erst Uhlmann, dann du! Kannst du zeigen wie die Kantaten mit Hülle aussehen und zeigen, wo ich Sie bekommen könnte? Danke!
Gruß Daniel
karajan (28.11.2007, 23:24): Original von daniel5993 Original von Jürgen Hallo Daniel,
@Gardiner: Es gibt wohl ein Nachfolgeprojekt: Bach Cantata Pilgrimage unter einem anderen (eigens gegründeten? Hier gibt's bei mir nur Halbwissen) Label (Monteverdi Productions). Dort hat Gardiner mittlerweile 14 (manchmal Doppel-) CDs rausgebracht. Ich habe nachgezählt: Es sind insgesamt 25 CDs. Es gibt daher durchaus die Chance, dass das Katatenwerk komplettiert wird. Die Cover sind übrigens recht interessant, hier ein Beispiel:
@MusikamPC: Obwohl ich dort mit KH höre, gebe ich Dir recht. Das ist Musikhören zweiter Klasse. Aber bevor ich an manchen Tagen überhaupt nicht zum Hören komme, mache ich es halt so.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
Ich hab mich entschlossen nichts zu kaufen, bevor ich irgentwo ein wenig Zeit mit Probehören verbracht habe! Rilling, Gardiner, Koopman, Harnoncourt stehen auf meinem Zettel. An "Brilliant" - Leusink in "Pappe"? Ich weiß nicht!
Gruß Daniel
Noch eine Frage:
Warum finde ich nirgendwo die Gesamtaufnahme Mozarts (Symphonien) unter Böhm mit den Wiener Philharmonikern? So weit ich weiß gibts diese GA nur auf DVD. Weiß einer mehr als ich?
:hello
Hallo Daniel
Ich glaube der Doktor hat mit den WPO nicht alle Mozart Symphonien aufgenommen da müsste ich mich sehr täuschen. Nur die bekannten ab 29 da bin ich mir ziemlich sicher. Die GA gibt es nur mit den Berlinern. Da hätte auch die DGG nicht nochmal mitgespielt.
Gruß Karajan
daniel5993 (28.11.2007, 23:57): Hallo Daniel
Ich glaube der Doktor hat mit den WPO nicht alle Mozart Symphonien aufgenommen da müsste ich mich sehr täuschen. Nur die bekannten ab 29 da bin ich mir ziemlich sicher. Die GA gibt es nur mit den Berlinern. Da hätte auch die DGG nicht nochmal mitgespielt.
Hallo Andreas!
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7531951.jpg
Symphonien Nr. 1, 25, 28, 29, 31, 33-36, 38-41 Wien PO, Wien SO, Karl Böhm
Aber er hat die wichtigsten eingespielt und mich wundert doch sehr, dass nicht einmal diese rausgebracht wurden!
Gruß Daniel
karajan (29.11.2007, 19:34): Original von daniel5993 Original von karajan Original von daniel5993 Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
Hallo Daniel
Auch ich kann dir nur sagen ich habe auch die Brillant Ausgabe der Kantaten aber noch in 60 Einzel CDs jede Ordentlich in einer CD Hülle ( nicht aus Pappe) Ich bin auch zufrieden mit den Kantaten. Ein Paar Kantaten gefallen mir nicht aber bei 60 CDs ist das die Minderheit. Damals gab es die Reihe auch von Harnoncourt aber ich war damals nicht gewillt fast 1000 DM auszugeben. Ich höre die Leusing Aufnahmen gerne. Einzelne Aufnahmen habe ich auch noch mit Harnoncourt. Auch wenn ich den Grafen nicht unbedingt als meinen Favoriten bezeichne eher im Gegenteil aber die Musik von Bach macht echt Freude von ihm zu hören. Besonders das WO ist eine echte Perle. Die Kantaten mit Gardiner gefallen mir nicht besonders ich finde sie zu schlank und ohne Klangliche Reize. Fazit Sollte es noch einmal die Harnoncourt Aufnahmen alle im Schuber geben und der Preis stimmt würde ich mir diese Aufnahme noch zulegen ansonsten bleibe ich bei Leusing.
Gruß Karajan
Guten Abend Andreas,
Erst Uhlmann, dann du! Kannst du zeigen wie die Kantaten mit Hülle aussehen und zeigen, wo ich Sie bekommen könnte? Danke!
Gruß Daniel
Hallo Daniel
Gehe mal im Internet auf Zweitausendeins und suche in der Suchmaschine Bach Kantaten. Es gibt leider nur von 12 Boxen noch vier. 5 CDs für 2.99
Gruß Andreas
karajan (29.11.2007, 19:47): Original von daniel5993 Original von karajan Original von daniel5993 Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
Hallo Daniel
Auch ich kann dir nur sagen ich habe auch die Brillant Ausgabe der Kantaten aber noch in 60 Einzel CDs jede Ordentlich in einer CD Hülle ( nicht aus Pappe) Ich bin auch zufrieden mit den Kantaten. Ein Paar Kantaten gefallen mir nicht aber bei 60 CDs ist das die Minderheit. Damals gab es die Reihe auch von Harnoncourt aber ich war damals nicht gewillt fast 1000 DM auszugeben. Ich höre die Leusing Aufnahmen gerne. Einzelne Aufnahmen habe ich auch noch mit Harnoncourt. Auch wenn ich den Grafen nicht unbedingt als meinen Favoriten bezeichne eher im Gegenteil aber die Musik von Bach macht echt Freude von ihm zu hören. Besonders das WO ist eine echte Perle. Die Kantaten mit Gardiner gefallen mir nicht besonders ich finde sie zu schlank und ohne Klangliche Reize. Fazit Sollte es noch einmal die Harnoncourt Aufnahmen alle im Schuber geben und der Preis stimmt würde ich mir diese Aufnahme noch zulegen ansonsten bleibe ich bei Leusing.
Gruß Karajan
Guten Abend Andreas,
Erst Uhlmann, dann du! Kannst du zeigen wie die Kantaten mit Hülle aussehen und zeigen, wo ich Sie bekommen könnte? Danke!
GrußDaniel
Hallo Daniel
Bei Amazone gibt es das ganze Kantatenwerk mit Harnoncourt 60 CDs für fast 400€ Du mußt mal schauen bei Amazone vielleicht bekommst du das Kantatenwerk ja noch es gibt über 600 Artikel. Das Leusing Kantatenwerk besteht aus 12 Boxen mit jeweils 5 CDs in CD Hülle. Das ist die erste Ausgabe gewesen und die habe ich.
Gruß Andreas
karajan (29.11.2007, 19:51): Original von daniel5993 Hallo Daniel
Ich glaube der Doktor hat mit den WPO nicht alle Mozart Symphonien aufgenommen da müsste ich mich sehr täuschen. Nur die bekannten ab 29 da bin ich mir ziemlich sicher. Die GA gibt es nur mit den Berlinern. Da hätte auch die DGG nicht nochmal mitgespielt.
Hallo Andreas!
Symphonien Nr. 1, 25, 28, 29, 31, 33-36, 38-41 Wien PO, Wien SO, Karl Böhm
Aber er hat die wichtigsten eingespielt und mich wundert doch sehr, dass nicht einmal diese rausgebracht wurden!
Gruß Daniel
Hallo Daniel
Ich glaube mehr hat er nicht mit den Wiener Orchestern gemacht. Sollte es doch anders seien glaube ich nicht das sie überhaupt noch mal aufgelegt werden.
Gruß Karajan
Es geht doch alles nur um Profit und Böhm verkauft sich nun mal nicht so gut wie Karajan das ist halt so. Die Plattenfirmen testen das und wenn es sich nicht lohnt gibt es keine neue Auflage.
LG Karajan
ab (30.11.2007, 10:42): Hat jemand von euch bereits folgendes gehört? Hier höchst gelobt. Joculatores Dei Die Lauda im Mittelalterlichen Italien Vox Resonant (Raumklang)
Bin gerade zufällig bei der Suche nach einer anderen CD über diese Aufnahme gestolpert. Und irgend etwas spricht mich daran an... Vielleicht die kuriose Vorstellung, einen Kontrabaß mit einem Schwan zu vergleichen... Obwohl: Der Elephant trifft's irgendwie auch nicht....
Ansonsten suche ich gerade eine Aufnahme von Fritz Kreisler, Liebesleid. Das hatte ich gestern im Radio gehört, konnte aber leider nicht feststellen, wer da gespielt hat.... Könntet Ihr mir da was empfehlen?
Liebe Grüße
Sabine
Zelenka (03.12.2007, 17:00): Original von cellodil
Ansonsten suche ich gerade eine Aufnahme von Fritz Kreisler, Liebesleid. Das hatte ich gestern im Radio gehört, konnte aber leider nicht feststellen, wer da gespielt hat.... Könntet Ihr mir da was empfehlen?
Liebe Grüße
Sabine
Hier spielt der Meister selbst, ganz unnachahmlich! Und "Liebesfreud" ist für andere Gelegenheiten natürlich auch dabei ...
cellodil (03.12.2007, 17:28): Original von Zelenka Original von cellodil
Ansonsten suche ich gerade eine Aufnahme von Fritz Kreisler, Liebesleid. Das hatte ich gestern im Radio gehört, konnte aber leider nicht feststellen, wer da gespielt hat.... Könntet Ihr mir da was empfehlen?
Liebe Grüße
Sabine
Hier spielt der Meister selbst, ganz unnachahmlich! Und "Liebesfreud" ist für andere Gelegenheiten natürlich auch dabei ...
.... würde gerade eigentlich auch besser passen... :D
Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/411tr2Gx3IL._AA240_.jpg
Gruß, Zelenka
Ist das Naxos? Kann das auf dem Bild leider nicht erkennen...
Auf jeden Fall: :thanks und liebe Grüße
Sabine
Zelenka (03.12.2007, 17:47): Original von cellodil Original von Zelenka
Hier spielt der Meister selbst, ganz unnachahmlich! Und "Liebesfreud" ist für andere Gelegenheiten natürlich auch dabei ...
.... würde gerade eigentlich auch besser passen... :D
Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/411tr2Gx3IL._AA240_.jpg
Gruß, Zelenka
Ist das Naxos? Kann das auf dem Bild leider nicht erkennen...
Auf jeden Fall: :thanks und liebe Grüße
Sabine
You're welcome!
Ich lese natürlich mit Freude, daß "Liebesfreud" derzeit besser passen würde!
Ja, das ist Naxos mit seiner historischen Reihe. Kein DDD natürlich, aber eben Kreisler pur!
Gruß, Zelenka
daniel5993 (05.12.2007, 21:03): Guten Abend!
Ich möcht mir das Triplekonzert Beethovens zulegen!
Habt Ihr eine besondere Empfehlung? Oder kann ich Guten Gewissesn diese Einspielung nehmen? (Ich kenne dieses Konzert noch garnicht)
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3900455.jpg
Gruß Daniel
Rachmaninov (05.12.2007, 21:08): Original von daniel5993 Guten Abend!
Ich möcht mir das Triplekonzert Beethovens zulegen!
Habt Ihr eine besondere Empfehlung? Oder kann ich Guten Gewissesn diese Einspielung nehmen? (Ich kenne dieses Konzert noch garnicht)
Poztupimi (06.12.2007, 18:47): Original von ab Original von daniel5993 Guten Abend!
Ich möcht mir das Triplekonzert Beethovens zulegen!
Habt Ihr eine besondere Empfehlung? Oder kann ich Guten Gewissens diese Einspielung nehmen? (Ich kenne dieses Konzert noch garnicht)
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3900455.jpg
ich ziehe allemal Fricsay vor!
D'accord! :D
Wolfgang
HenningKolf (06.12.2007, 19:30): 3:1 für Fricsay, jedenfalls was das Tripelkonzert betrifft :)
:hello
ab (06.12.2007, 20:39): Original von HenningKolf 3:1 für Fricsay, jedenfalls was das Tripelkonzert betrifft :)
:hello
Nützt wohl alles nichts: selber anhören! Du bist das Zünglein an der Waage, der Jocker im Spiel um die Kaufentscheidung! :D
Rachmaninov (06.12.2007, 20:43): Original von ab Original von HenningKolf 3:1 für Fricsay, jedenfalls was das Tripelkonzert betrifft :)
:hello
Nützt wohl alles nichts: selber anhören! Du bist das Zünglein an der Waage, der Jocker im Spiel um die Kaufentscheidung! :D
Die beiden aufnahmen sind ja auch preislich durchaus nicht so teuer zu bekommen!
daniel5993 (06.12.2007, 20:50): Ich hab mich für die Fricsay - Aufnahme entschieden! Mit der Dezemberbestellung schon rausgegangen.
Es ist erst meine allererste Aufnahme mit Fricsay auf CD ( :ignore Das wird bei Amade und manrico entsetzen auslösen :D) - Egal
Dank für eure Hilfe :thanks
:hello
Rachmaninov (06.12.2007, 20:51): Original von daniel5993 Ich hab mich für die Fricsay - Aufnahme entschieden! Mit der Dezemberbestellung schon rausgegangen. :hello
Aha ... :I
Aber recht so, ich besitze eh beide! Vielleicht mal bei Gelegenheit vergleichen! :D
ab (06.12.2007, 21:00): Original von daniel5993 Ich hab mich für die Fricsay - Aufnahme entschieden!
Das Geniale dieser Aufnahme ist sicherlich Fricsay, weniger Schneiderhan, der doch etwas romantischer spielt als nach seinem Beethoven-Violinkonzert zu erwarten gewesen wäre. Leider...
ab (06.12.2007, 21:01): Original von Rachmaninov Aber recht so, ich besitze eh beide! Vielleicht mal bei Gelegenheit vergleichen! :D
Ja, man sollte gelegentlich sein Urteil überprüfen! Ich bin auf Deine Berichterstattung schon sehr gespannt! :thanks
Rachmaninov (06.12.2007, 21:02): Original von ab Original von Rachmaninov Aber recht so, ich besitze eh beide! Vielleicht mal bei Gelegenheit vergleichen! :D
Ja, man sollte gelegentlich sein Urteil überprüfen! Ich bin auf Deine Berichterstattung schon sehr gespannt! :thanks
Zur gegebenen Zeit, im passenden Thread gerne! :engel
daniel5993 (06.12.2007, 21:45): Das Theater mit der Abstimmung hätten wir uns sparen können! Hab jetzt auch die andere Bestellt :D
karajan (06.12.2007, 21:51): Original von daniel5993 Ich hab mich für die Fricsay - Aufnahme entschieden! Mit der Dezemberbestellung schon rausgegangen.
Es ist erst meine allererste Aufnahme mit Fricsay auf CD ( :ignore Das wird bei Amade und manrico entsetzen auslösen :D) - Egal
Dank für eure Hilfe :thanks
:hello
Hallo Daniel
Diese alte verstaubte Aufnahme hätte ich nicht bestellt. Du bist zu schnell !!
Gruß Andreas
Rachmaninov (06.12.2007, 21:53): Original von karajan Original von daniel5993 Ich hab mich für die Fricsay - Aufnahme entschieden! Mit der Dezemberbestellung schon rausgegangen.
Es ist erst meine allererste Aufnahme mit Fricsay auf CD ( :ignore Das wird bei Amade und manrico entsetzen auslösen :D) - Egal
Dank für eure Hilfe :thanks
:hello
Hallo Daniel
Diese alte verstaubte Aufnahme hätte ich nicht bestellt. Du bist zu schnell !!
Gruß Andreas
Wie "ab" zuvor schrieb in seiner Weisheit:
"Selber hören..."
Wie wahr :D
daniel5993 (06.12.2007, 22:06): Mitte Dezember, wenn beide Aufnahmen eingetroffen sind, werd ich SELBST hören und urteilen! :ignore
karajan (07.12.2007, 06:59): Original von daniel5993 Mitte Dezember, wenn beide Aufnahmen eingetroffen sind, werd ich SELBST hören und urteilen! :ignore
Hallo Daniel!
Bist du im Kaufrausch oder hast den Lottojack geknackt:J Schon gut das du beide bestellst. Aber es gibt noch eine jüngere Aufnahme.
Yo Yo Ma spielt ein wunderschönes Cello Du bestellst (meine Meinung) oft sehr alte und klanglich schlechte CDs. Es kommt die Zeit da hörst du die alten Schinken nicht mehr. Für mich spielt der Klang schon eine Rolle. Bei alten Karajan Aufnahmen ist das genauso sie stehen im Schrank aber hören tu ich sie sehr sehr selten. Und denke dran die CD ist vergänglich nach den neusten Aussagen.Ich hoffe zwar nicht das es so eintritt wie sie befürchten. Ab 2008 werde ich jede CD speichern auf Festplatte das heißt ich werde mich wieder um jede einzelne CD kümmern. Nicht das ich mal eine einlege und sie spielt nicht mehr. Bei einer Richter CD von Bach habe ich das schon gehabt sie ist von 1984. Denke daran das die CDs keine Sonne bekommen und spiele im Auto nur Kopien. Sie sollten Staubfrei im Schrank gelagert werden.
Gruß Karajan:hello
karajan (07.12.2007, 07:01): Original von daniel5993 Mitte Dezember, wenn beide Aufnahmen eingetroffen sind, werd ich SELBST hören und urteilen! :ignore
Hallo Daniel
Was ist los wieder Böhm!! Hast du eine Stimmungsphase???
Gruß Andy
Jürgen (07.12.2007, 08:01): Original von karajan Du bestellst (meine Meinung) oft sehr alte und klanglich schlechte CDs. Es kommt die Zeit da hörst du die alten Schinken nicht mehr. Für mich spielt der Klang schon eine Rolle.
Hallo Andreas,
es gibt auch bei mir eine Grenze. Wenn die Tonqualität zu schlecht wird, dann verhalte ich mich auch so, wie Du beschrieben hast. Bei mir befindet sich diese Grenze etwa da, wo Stereo sich durchgesetzt hat. D.h. etwa 1960. (Bei Decca 1958) Klar, es gibt ein paar gute Aufnahmen aus den 50ern, bzw. schlechte Qualität noch bis in die 80er. Aber zu 95% ist diese Grenze bei mir korrekt. Allerdings zieht jeder diese Schmerzgrenze anders, weil er die Prioritäten anders setzt. Das Tripelkonzert von Karajan/Oistrach/Rostropovich/Richter stammt m.E. aus dem Jahre 1969 und ist für mich klanglich voll akzeptabel.
Grüße Jürgen
ab (07.12.2007, 09:21): Original von karajan Hallo Daniel
Diese alte verstaubte Aufnahme hätte ich nicht bestellt. Du bist zu schnell !!
Gruß Andreas
Von einem Karajan-Fan und einem Liebhaber solchen Klangs muss ja wohl auch eine solche Bemerkung kommen, gegenüber dem Interpretations-Antipoden Fricsay. :wink :D
ab (07.12.2007, 09:33): Original von daniel5993 Das Theater mit der Abstimmung hätten wir uns sparen können! Hab jetzt auch die andere Bestellt :D
:D
Ich hab übrigens von Jahren das Tripelkonzert mit dem Gustav Mahler Jugendorchester gehört, mit dem unübertrefflichen, wunderbaren Miklós Pérenyi, leider auch mit András Schiff und noch trübsinnigerweiser mit seiner damaligen Gemahlin Shiokawa, die nicht nur mit Intonationsproblemen kämpfte. Höre Dir einmal deren Schubert-Trios (Teldec) an, und Du kannst wohl verstehen, dass ich Dir gerne eine Aufnahme mit diesem Cellisten empfohlen hätte..
Meine Schwester schwört übrigens auf Zehetmair mit Harnoncourt; die kenn ich noch gar nicht... Ich kanns mir auch nicht so recht vorstellen, weil der einzigartig geniale Clemens Hagen und der ganz anders einzigartig genialische Thomas Zehetmair wohl noch verschiedener sind in ihrer Auffassung als Karajan zu Fricsay, von Pierre-Laurent Aimard ganz zu schweigen (vermutlich hier alle drei mindestens genau so unterschiedlich wie Richter/ Oistrach / Rostropovich).
HenningKolf (07.12.2007, 11:36): Original von Jürgen Original von karajan Du bestellst (meine Meinung) oft sehr alte und klanglich schlechte CDs. Es kommt die Zeit da hörst du die alten Schinken nicht mehr. Für mich spielt der Klang schon eine Rolle.
Hallo Andreas,
es gibt auch bei mir eine Grenze. Wenn die Tonqualität zu schlecht wird, dann verhalte ich mich auch so, wie Du beschrieben hast. Bei mir befindet sich diese Grenze etwa da, wo Stereo sich durchgesetzt hat. D.h. etwa 1960. (Bei Decca 1958) Klar, es gibt ein paar gute Aufnahmen aus den 50ern, bzw. schlechte Qualität noch bis in die 80er. Aber zu 95% ist diese Grenze bei mir korrekt. Allerdings zieht jeder diese Schmerzgrenze anders, weil er die Prioritäten anders setzt. Das Tripelkonzert von Karajan/Oistrach/Rostropovich/Richter stammt m.E. aus dem Jahre 1969 und ist für mich klanglich voll akzeptabel.
Grüße Jürgen
Nicht nur Decca! Ich bin immer wieder auf das äußerste überrascht von der Qualitaät der "Mercury Living Presence" - Einspielungen..wenn ich mich recht entsinne geht das zum Teil bis 1957 oder 1956 zurück. Ich wollte sowieso irgendwann in "Classix" ein paar Lieblingsaufnahmen vorstellen. Und sind die "Living Stereo"-Einspielungen nich auch aus dem Zeitraumm von vor 1960?? Das Tripelkonzert unter Karajan ist dem mit Fricsay in der Tat klanglich überlegen, aber die Fricsay-Aufnahme ist klanglich akzeptabel und m.E.´s interpretatorisch aus einem Guss. Wenn ich mich an die nie mehr gehörte Karajan-Aufnahme richtig erinnere, war das nicht so homogen...aber wirklich ewig her dass ich da rein gehört habe..
@ Daniel
Wenn das Geld so locker sitzt: Das Tripelkonzert gibt es, wenn ich mich nicht irre, auch in einer ganz neuen Liveaufnahme mit Haitink und dem LSO - diese Einspielungen klingen fast immer gut und sind meist auch als SACD erhältlich.
Gruß Henning
daniel5993 (07.12.2007, 12:06): Guten Tag Andreas!
Bist du im Kaufrausch oder hast den Lottojack geknacktsmiley36
Ich wollte doch anonym bleiben :D
Du bestellst (meine Meinung) oft sehr alte und klanglich schlechte CDs. Es kommt die Zeit da hörst du die alten Schinken nicht mehr.
Ich hänge an diesen Alten Herren! Demnächst kommts noch besser! Bruno Walter wird auseinander genommen :D Und Klang ist für mich längst nicht alles!
Bei alten Karajan Aufnahmen ist das genauso sie stehen im Schrank aber hören tu ich sie sehr sehr selten.
Mien 10 CD' Box, Böhm aus den dreißger und vierziger Jahren hör ich sehr gern! Meine 10 CD Box mit Walter, Menuhin, Fischer, Schnabel, Furtwängler, Böhm, Karajan usw höre ich auch gern. Der Klang ist da nebensächlich!
Und denke dran die CD ist vergänglich nach den neusten Aussagen.Ich hoffe zwar nicht das es so eintritt wie sie befürchten.
Alles ist Vergänglich
Ab 2008 werde ich jede CD speichern auf Festplatte das heißt ich werde mich wieder um jede einzelne CD kümmern. Nicht das ich mal eine einlege und sie spielt nicht mehr. Bei einer Richter CD von Bach habe ich das schon gehabt sie ist von 1984
Ich denk man, dass die CD's die nächsten 15 Jahre halten und wer weiß was dann ist? DIe ganzen CD's auf dem Computer zu speichern werd ich nicht machen, ich brauch meine CD's. Aber darüber mach ich mir noch keine Sorgen. Und sonst gibts ja immer noch das Radio!
Yo Yo Ma spielt ein wunderschönes Cello Ja, er spielt das von Jacky du Pre! In dieser Sendung "Die großen Stars der Musik" war er den ganzen letzten Monat dran, aber irgentwie war ich total gelangweilt von Ihm! Ein Wandervogel zwischen allen Musikrichtungen der Erde. Diesen Monat ists da schon wieder Super interessant! Ich sag nur Wilhelm Furtwängler :engel
Sie sollten Staubfrei im Schrank gelagert werden.
Im Schrank? Ich möchte immer sehen können, was ich als nächstes Hören möchte. Da geh ich doch nicht zum Schrank und krame im Dunkeln nach CD's! Êntweder sollen die so erhalten bleiben, auch bei ein wenig Licht, was drauffällt, oder die sollns bleiben lassen :D
Gruß Daniel
PS: Klang ist nicht alles :J
daniel5993 (07.12.2007, 12:10): Original von karajan Original von daniel5993 Mitte Dezember, wenn beide Aufnahmen eingetroffen sind, werd ich SELBST hören und urteilen! :ignore
Hallo Daniel
Was ist los wieder Böhm!! Hast du eine Stimmungsphase???
Gruß Andy
Ich hab das Bild seit 2 Tagen drauf und du bist der erste ders bemerkt! Neeee, keine Stimmungsphase! Böhm hat bei mir angeklopft und mich gebeten ihm wieder seinen Rechtmäßigen Platz zu geben und da Menuhin gerade sowieso Krank ist und nicht erscheinen kann, dachte ich ..... wieso nicht :D
:hello
daniel5993 (07.12.2007, 12:20): Original von HenningKolf @ Daniel
Wenn das Geld so locker sitzt: Das Tripelkonzert gibt es, wenn ich mich nicht irre, auch in einer ganz neuen Liveaufnahme mit Haitink und dem LSO - diese Einspielungen klingen fast immer gut und sind meist auch als SACD erhältlich.
Ich denke die beiden reichen erstmal :J
zur Klangqualität gewisser Aufnahmen:
Beethoven Sonaten GA unter Kempff - Vortrefflich -
karajan (07.12.2007, 12:29): Original von Jürgen Original von karajan Du bestellst (meine Meinung) oft sehr alte und klanglich schlechte CDs. Es kommt die Zeit da hörst du die alten Schinken nicht mehr. Für mich spielt der Klang schon eine Rolle.
Hallo Andreas,
es gibt auch bei mir eine Grenze. Wenn die Tonqualität zu schlecht wird, dann verhalte ich mich auch so, wie Du beschrieben hast. Bei mir befindet sich diese Grenze etwa da, wo Stereo sich durchgesetzt hat. D.h. etwa 1960. (Bei Decca 1958) Klar, es gibt ein paar gute Aufnahmen aus den 50ern, bzw. schlechte Qualität noch bis in die 80er. Aber zu 95% ist diese Grenze bei mir korrekt. Allerdings zieht jeder diese Schmerzgrenze anders, weil er die Prioritäten anders setzt. Das Tripelkonzert von Karajan/Oistrach/Rostropovich/Richter stammt m.E. aus dem Jahre 1969 und ist für mich klanglich voll akzeptabel.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen:hello
Sorry muss was klarstellen ich meinte nicht das Tripelkonzert Karajan.Oistrach.Richter das ist ok und wunderbar. Ich meinte das mit Fricsay. Das Tripelkonzert Karajan EMI hatte ich schon auf LP und jetzt natürlich als Karajanfan auf CD. Zur der LP gibt es eine Episode denn irgendwann war sie weg. Da ich keine LPs verborgt habe weiss ich bis heute nicht wo sie geblieben ist. Mein Vater hatte sie nicht und mein Bruder hörte keine Klassik. Irgendwann so etwa mitte der Siebziger war sie weg. Ich habe sie mir dann ein zweitesmal zugelegt und dann auf CD. Ab 1985 kaufte ich nur noch CDs und heute besitze ich keine LP mehr. Alles was ich auf LP hatte vorallem die Karajan Aufnahmen wurden durch CDs ersetzt. Aber bis heute muss ich immer mal an die LP denken wo kam sie hin?
Das am Rande aus der Jugendzeit. Liebe Grüße Andreas
daniel5993 (07.12.2007, 12:32): Hallo Andreas!
Ja, die Schallplatte war was feines :I
Gruß Daniel
liegnitz (09.12.2007, 12:22): kennt jemand von Euch zufällig diese Aufnahme:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/6103558.jpg
Mfg :hello
Rachmaninov (11.12.2007, 17:20): sind bei den drei DG Boxen mit den Bernstein Aufnahmen, die Sinfonien jeweil identisch hinsichtlich Aufnahmedatum usw.
verzeiht, dass ich mich so spät hier einschalte, ich habe die Diskussion glatt übersehen.
Forianer die mich kennen ahnen bereits, dass ich Fricsay der Karajan-EMI Produktion vorziehe. Zugegeben, Oistrach ist zwar Schneiderhan überlegen, aber Fricsay ist näher bei Beethoven, bei ihm steht das concertare, d.h. die Interaktionen zwischen Solisten und Orchester, im Vordergrund, nicht die schönen Klänge, die Karajan uns rüberbringt. Für den, der beide Aufnahmen hat, empfehle ich einen Vergleich: Anfang des 2. Satzes (Beethovens heimliches Cellokonzert), Fricsay/Fournier ergreifen mich, Karajan/Rostropovitch viel weniger.
Grüße Amadé
:hello
daniel5993 (11.12.2007, 17:52): Original von Rachmaninov sind bei den drei DG Boxen mit den Bernstein Aufnahmen, die Sinfonien jeweil identisch hinsichtlich Aufnahmedatum usw.
Boxen 1 und 2 sind identisch was die Symphonien angeht, bei der 2 sind halt noch die Ouvertüren Beethovens aus Bernsteins Wiener Zeit dabei.
Bei Box drei weiß ich nur, dass die 5 eine Extraufnahme (Livemittschnitt eines Benefitzkonzertes 1977) ist, also nicht die aus dem Wiener Zyklus.
Gruß Daniel
Rachmaninov (11.12.2007, 17:53):
Guten Abend Rachmaninov,
Boxen 1 und 2 sind identisch was die Symphonien angeht, bei der 2 sind halt noch die Ouvertüren Beethovens aus Bernsteins Wiener Zeit dabei.
Bei Box drei weiß ich nur, dass die 5 eine Extraufnahme (Livemittschnitt eines Benefitzkonzertes 1977) ist, also nicht die aus dem Wiener Zyklus.
Gruß Daniel
Damle, die 1977 #5 soll aber durchaus packender sein wie ich meine mich zu erinnern!
daniel5993 (11.12.2007, 18:08): Original von Rachmaninov
Guten Abend Rachmaninov,
Boxen 1 und 2 sind identisch was die Symphonien angeht, bei der 2 sind halt noch die Ouvertüren Beethovens aus Bernsteins Wiener Zeit dabei.
Bei Box drei weiß ich nur, dass die 5 eine Extraufnahme (Livemittschnitt eines Benefitzkonzertes 1977) ist, also nicht die aus dem Wiener Zyklus.
Gruß Daniel
Damle, die 1977 #5 soll aber durchaus packender sein wie ich meine mich zu erinnern!
Ich weiß, das teleton meinte, dass die 5 aus der Sony GA packender sein sollte, zu der von dem Benefizkonzert kann ich nichts sagen und habe wie ich meine auch noch kein Urteil darüber gehört (falls du die 5 aus der Box meintest).
Die 5 aus dem Wiener Zyklus finde ich dagegen packender als die mit den New Yorkern. Genau andersherum :D
Zelenka (11.12.2007, 18:54): Original von Amadé Hallo Forianer,
verzeiht, dass ich mich so spät hier einschalte, ich habe die Diskussion glatt übersehen.
Forianer die mich kennen ahnen bereits, dass ich Fricsay der Karajan-EMI Produktion vorziehe. Zugegeben, Oistrach ist zwar Schneiderhan überlegen, aber Fricsay ist näher bei Beethoven, bei ihm steht das concertare, d.h. die Interaktionen zwischen Solisten und Orchester, im Vordergrund, nicht die schönen Klänge, die Karajan uns rüberbringt. Für den, der beide Aufnahmen hat, empfehle ich einen Vergleich: Anfang des 2. Satzes (Beethovens heimliches Cellokonzert), Fricsay/Fournier ergreifen mich, Karajan/Rostropovitch viel weniger.
Grüße Amadé
:hello
Lieber Amadé:
Besten Dank für Deine Bemerkungen, aber warum eröffnest Du einen speziellen Faden unter "Top Themen"?
Gruß, Zelenka
Rachmaninov (11.12.2007, 19:02): Original von Zelenka Original von Amadé Hallo Forianer,
verzeiht, dass ich mich so spät hier einschalte, ich habe die Diskussion glatt übersehen.
Forianer die mich kennen ahnen bereits, dass ich Fricsay der Karajan-EMI Produktion vorziehe. Zugegeben, Oistrach ist zwar Schneiderhan überlegen, aber Fricsay ist näher bei Beethoven, bei ihm steht das concertare, d.h. die Interaktionen zwischen Solisten und Orchester, im Vordergrund, nicht die schönen Klänge, die Karajan uns rüberbringt. Für den, der beide Aufnahmen hat, empfehle ich einen Vergleich: Anfang des 2. Satzes (Beethovens heimliches Cellokonzert), Fricsay/Fournier ergreifen mich, Karajan/Rostropovitch viel weniger.
Grüße Amadé
:hello
Lieber Amadé:
Besten Dank für Deine Bemerkungen, aber warum eröffnest Du einen speziellen Faden unter "Top Themen"?
Gruß, Zelenka
Dachte ich mir auc, war wohl ein irrtum! Habe das zusammengefügt was inhaltlich passte!
Amadé (11.12.2007, 21:27): Hallo,
bitte zurückblättern bis zum 6.12., da gab es in diesem Thread mehrere Beiträge zu diesem THema.
Gruß Amadé
Rachmaninov (12.12.2007, 21:37): hat jemand diese Aufnahme schon gehört?
Leonard Bernstein conducts song cycles by Mahler: http://www2.deutschegrammophon.com/webseries/frameset_detail.htms?areaID=webseries&ID=dvd&PRODUCT_NR=0734167&objRank=34
Bei den Liedern die Thomas Hampson singt, spielt einer der Orchester Mitglieder der Wiener Philharmoniker (ohne Brille und mit kurzen Haaren) entweder ein Fagott, eine Oboe oder eine Klarinette, oder ein anderes ähnliches Instrumnet. Er spielt auch ein kurzes Solo.
Um welches Instrument handelt es sich dabei?
Mit einer Antwort würden Sie mir wirklich sehr helfen, weil ich den Klang des Instruments zauberhaft schön finde.
Ich suche weitere solch schöner Aufnahmen mit dem Instrument das ich suche, gibt es da etwas vergleichbares auf DVd oder VHS Video?
Mit freundlichen Grüßen
Moe Kloggs
MoeKloggs (12.12.2007, 23:46): Ich habe jetzt einen Screenshot von dem Instrument gemacht, dessen Name ich suche. Bitte guckt euch dass mal auf dieser Seite an:
Um was für ein Instrument handlet es sich dabei, und was für DVD oder VHS Aufnahmen könnt ihr mir empfehlen, die mit dem Instrument gespielt wurden, oder gibt es etwas vergleichbar schönes wie die Mahler Lieder DVD mit Berstein?
satie (13.12.2007, 00:10): Hallo Moe, ich bin mir nicht ganz sicher. Es kann nur eine Oboe oder aber, was ich vermute, ein Englischhorn sein. Das Englischhorn ist größer und klingt etwas tiefer. So weit ich sehen konnte, kommt das Englischhorn nur im letzten der "Lieder eines fahrenden Gesellen" vor (also im 4.). Du kannst den Klang recht leicht testen, indem Du mal hier hinein hörst: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/2179890?rk=home&rsk=hitlist Da ist der Schwan von Tuonela von Sibelius. Nach einer Streichereinleitung hört man das Englischhorn sehr schön. Es ist Track 12, der Ausschnitt müsste genügen. Falls nicht: Hier sind jede Menge Klangbeispiele: http://www.englischhorn.de/klangbeispiele.htm
MoeKloggs (13.12.2007, 01:08): Hallo Satie!
Dankeschön für die hilfreiche Antwort. Das Englischhorn klingt einfach zauberhaft schön und dessen Klang gefällt mir ausgezeichnet. Inzwischen habe ich 2 Interpreten ausgemacht die das Englischhorn besonders schön spielen:
Felix Draesekes und Jean Francaix
Jetzt fällt mir die Qual der Wahl wirklich etwas schwer, denn von Jean Francaix habe ich sehr viele Aufnahmen in diversen Internet Shops gefunden. Ich weiß nicht welche besonders gut sind, und welche ich nehmen soll. Kann mir da jemand eine besonders gut und hervorstechnende Aufnahme empfehlen?
Von Felix Draesekes habe ich bis jetzt nur diese einzige Aufnahme mit Klarinette gefunden:
Gibt es von Felix Draesekes noch weitere schöne Aufnahmen mit Englischhorn, die besonders gut sind? Es wäre nett wenn mir jemand auch da etwas besonders schönes empfehlen könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Moe Perry
satie (13.12.2007, 18:20): Hallo Moe, überhaupt erst einmal: herzlich willkommen im Forum! Da bin ich ja froh, dass ich mit dem Englischhorn richtig lag. Also wie bereits erwähnt: ein sehr berühmtes Stück mit solistischem Englischhorn ist der "Schwan von Tuonela" von Sibelius, ein sehr elegisches Stück. Auf der Seite englischhorn.de habe ich folgende Liste gefunden, die das Repertoire für solistisches Englischhorn zeigt (wahrscheinlich nicht vollständig, aber schon enorm!
Hier kannst Du einfach mal schauen, was es gibt und dann ein wenig reinhören, z.B. bei JPC.
Die Liste ist hier: http://www.englischhorn.de/repertoire.htm
Zu den Aufnahmen kann ich allerdings nichts sagen, denn ich kenne einfach zu wenig.
Herzliche Grüße, S A T I E
karajan (13.12.2007, 18:27): Original von MoeKloggs Hallo!
Es geht um diese DVD:
Leonard Bernstein conducts song cycles by Mahler: http://www2.deutschegrammophon.com/webseries/frameset_detail.htms?areaID=webseries&ID=dvd&PRODUCT_NR=0734167&objRank=34
Bei den Liedern die Thomas Hampson singt, spielt einer der Orchester Mitglieder der Wiener Philharmoniker (ohne Brille und mit kurzen Haaren) entweder ein Fagott, eine Oboe oder eine Klarinette, oder ein anderes ähnliches Instrumnet. Er spielt auch ein kurzes Solo.
Um welches Instrument handelt es sich dabei?
Mit einer Antwort würden Sie mir wirklich sehr helfen, weil ich den Klang des Instruments zauberhaft schön finde.
Ich suche weitere solch schöner Aufnahmen mit dem Instrument das ich suche, gibt es da etwas vergleichbares auf DVd oder VHS Video?
Mit freundlichen Grüßen
Moe Kloggs
Hallo :hello und Herzlich willkommen hier im Forum und viel Spass :engel Gruß Karajan
MoeKloggs (13.12.2007, 18:38): Hallo!
Dankeschön für euren netten Willkommensgruß, das war nett und darüber habe ich mich sehr gefreut :wink Es gefällt mir hier schon sehr gut, und ich habe es endlich mal geschafft meine allererste Rezension über Klassische Musik auf dieser Seite zu schreiben, und hoffe das sie euch ein bißchen gefällt?:
habe ich so eben günstig bestellt und denke, dass es eine schöne Aufnahme von dem "Schwan von Tuonela" von Sibelius sein wird? Gleichzeitig wollte ich so wie so die Peer Gynt Suiten von Grieg haben und so ist die CD genau richtig.
Dankesehr noch mal für eure Fachkundige Beratung, die mir wirklich sehr gut weiter geholfen hat!
Jeremias (14.12.2007, 09:38): Was das Englischhorn angeht, so ist das "Paradestück" eigentlich der 2. Satz aus Dvorak's 9. Sinfonie....
MoeKloggs (14.12.2007, 10:52): den 2. Satz aus Dvorak's 9. Sinfonie auf CD (und sogar die DVD) von Karajan habe ich mir heute ausleihen können, der ist bestimmt auch wunderschön.
Dann habe ich noch dieses schöne Konzert für Englischhorn entdeckt:
Complete Wind Concertos von Ermanno Wolf-Ferrari: http://www.amazon.de/gp/product/B000UTOLCO/sr=1-4/qid=1197624862/ref=olp_product_details?ie=UTF8&me=&qid=1197624862&sr=1-4&seller=
Ich habe da mal reingehört und finde es herrlich und habe es mir darum g ünstig bestellt. Von meinen Erfahrunegn beim Hören kann ich hier gerne berichten.
ab (14.12.2007, 13:44): Kennt das wer? Wie ist das?
Rogé, Kobayashi, Hasegawa Trio Ravel & Chausson Piano Trios ONYX4008
Nee, leider nicht, aber würde mich auch interessieren.
BTW: Kannst du eine Aufnahme des Konzerts für Violine, Klavier und Streichquartett von Chausson empfehlen?
:thanks Nikolaus.
ab (14.12.2007, 20:48): Original von nikolaus BTW: Kannst du eine Aufnahme des Konzerts für Violine, Klavier und Streichquartett von Chausson empfehlen?
:thanks Nikolaus.
Nee, leider nicht, aber würde mich auch interessieren...
nikolaus (14.12.2007, 21:41): Original von ab Original von nikolaus BTW: Kannst du eine Aufnahme des Konzerts für Violine, Klavier und Streichquartett von Chausson empfehlen?
:thanks Nikolaus.
Nee, leider nicht, aber würde mich auch interessieren...
:J
ab (14.12.2007, 22:01): Original von nikolaus Original von ab Original von nikolaus BTW: Kannst du eine Aufnahme des Konzerts für Violine, Klavier und Streichquartett von Chausson empfehlen?
:thanks Nikolaus.
Nee, leider nicht, aber würde mich auch interessieren...
:J
:beer
ab (17.12.2007, 11:01): Kennt hier das jemand: Bloch Violinkonzert, Zina Schiff, Royal Scottish National Orchestra, José Serebrier bei Naxos. Dazu auch hier.
ab (20.12.2007, 13:55): Habe entdeckt dass in der s.g. Beethopven Gesamtwerk-Box von Brilliant Classics http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5028421935256.jpg die Cellosonaten mit Heinricht Schiff und Till Fellner droben sind (CD 28 & 29). Kann mir jemand sagen, obs die irgendwo auch einzeln bei Brilliant wohlfeil gibt?
Danke!
Übrigens eine schön ausgewählte Box, fürwahr! Auch die 100 CD-Box mit den zusätzlichen 15 CDs mit historischen Aufnahmen von Yves Nat über Gieseking, Solomon und Schnabel und Fischer über Ungarisches Streichquartett, Busch & Serkin, Caslas, Furtwängler und Klemperer sowie Karajan ist wohl durchaus als gelungen zu bezeichnen!
Cetay (inaktiv) (22.12.2007, 07:47): Original von MoeKloggs Diese Doppel CD: Karajan: Grieg/Sibelius:
habe ich so eben günstig bestellt und denke, dass es eine schöne Aufnahme von dem "Schwan von Tuonela" von Sibelius sein wird? Gleichzeitig wollte ich so wie so die Peer Gynt Suiten von Grieg haben und so ist die CD genau richtig.
Dankesehr noch mal für eure Fachkundige Beratung, die mir wirklich sehr gut weiter geholfen hat!
Ausgiebige Solopassagen des Englischhorn finden sich auch auf der ersten (Nuages) der Nocturnes von Debussy. Wenn du vor modernen Klängen keine Angst hast, dann lohnt sich auch das 3. Oboenkonzert von Bruno Maderna. Hier gibt es eine lange Solokadenz für Englischhorn und eine für Oboe d'amore, die von der Tonlage und der Weichheit des Klangs her zwischen Englischhorn und Oboe liegt.
Ach ja, viel Spass in diesem kleinen aber sehr feinen Forum :hello
nikolaus (06.01.2008, 10:53): Kennt jemand diese Aufnahme hier sehr gelobte Einspielung der Klavierquartette von Louise Heritte-Viardot (eine mir völlig unbekannte Komponistin)?
Rachmaninov (11.01.2008, 10:51): Am 25. Juli 2007 wurden Schubert Sonaten gespielt von Marta Deyanova veröffentlicht! hat jemand die Aufnahme bereits gehört?
ab (11.01.2008, 11:29): Das ist eine Wiederveröffentlichung, aus den 90ern glaube ich. Deyanova ist eine der großen, musikalischen Pianistinnen. Ich liebe Ihre Rachmaninov Préludes sehr und mag besonders auch ihre Schumann CD. Dereinst - als ich noch nicht so Klaiverversiert war - gefiel mir ihr Schubert nicht so sehr. Keine ahnung, wie ich das heute hören würde...
Ich hoffe jedenfalls sehr, die Schostakovich (insbes. die frühen Préludien) und Scriabin-Sachen werden auch wieder aufgelegt!
Anhören lohnt sich bei Deyanova immer!
Rachmaninov (11.01.2008, 12:08): Original von ab Das ist eine Wiederveröffentlichung, aus den 90ern glaube ich. Deyanova ist eine der großen, musikalischen Pianistinnen. Ich liebe Ihre Rachmaninov Préludes sehr und mag besonders auch ihre Schumann CD. Dereinst - als ich noch nicht so Klaiverversiert war - gefiel mir ihr Schubert nicht so sehr. Keine ahnung, wie ich das heute hören würde...
Ich hoffe jedenfalls sehr, die Schostakovich (insbes. die frühen Préludien) und Scriabin-Sachen werden auch wieder aufgelegt!
Anhören lohnt sich bei Deyanova immer!
Wie ich gesehen habe gibt es von ihrem Label diese Box
Da sind ihre Schubert-Sonaten auch dabei. Ihre Scriabin & Schostakowitsch Preludes werde ich mir eh kaufen!
Zelenka (11.01.2008, 12:48): Original von Rachmaninov Am 25. Juli 2007 wurden Schubert Sonaten gespielt von Marta Deyanova veröffentlicht! hat jemand die Aufnahme bereits gehört?
Das sieht nach einer bloßen Wiederveröffentlichung meiner Deyanova-Schubert-Box aus ... Zu ihrer D 960-Version habe ich anderswo kurz Stellung genommen, sie ist sicher sehr hörenswert (auch wenn die Konkurrenz zahlreich ist). Deyanova ist eine ausgezeichnete Pianistin, allerdings scheint es keine neueren Aufnahmen mehr von ihr zu geben, ob sie Konzerte gibt? Ihre Website ist unergiebig.
Gruß, Zelenka
ab (11.01.2008, 15:27): Original von Rachmaninov Wie ich gesehen habe gibt es von ihrem Label diese Box
Da sind ihre Schubert-Sonaten auch dabei. Ihre Scriabin & Schostakowitsch Preludes werde ich mir eh kaufen!
Oha, dieses Boxen-(Un)wesen nimmt überhand, nun wohl auch bei Nimbus. Die Goodman-Sinfonien gabs bei Brilliant, Brandis- und Chilingirian-Quartett sind passable Ensembles, aber auch auch bei den Liedern Graham gibts stärkere Konkurzenz. Wohl eher was für Sammler, es sei denn Nimbus fährt eine neue Billig-Preispolitik, was ich nicht annehme, oder?
Eine Deyanova-Box bei Brilliant: das wär's :P
ab (11.01.2008, 15:37): Original von Zelenka Deyanova ist eine ausgezeichnete Pianistin, allerdings scheint es keine neueren Aufnahmen mehr von ihr zu geben, ob sie Konzerte gibt? Ihre Website ist unergiebig.
Ist zwar off topic, aber kennt wer ihre Rachnamninov Klavierkonzerteinspielungen aus (Ex?-)Jugoslavien, die es bei einem mir unbekannten deutschen Billiglabel gibt oder zumindest gab? Ich hab die in in Hände bekommen...
Zelenka (11.01.2008, 15:53): Original von ab Original von Zelenka Deyanova ist eine ausgezeichnete Pianistin, allerdings scheint es keine neueren Aufnahmen mehr von ihr zu geben, ob sie Konzerte gibt? Ihre Website ist unergiebig.
Ist zwar off topic, aber kennt wer ihre Rachnamninov Klavierkonzerteinspielungen aus (Ex?-)Jugoslavien, die es bei einem mir unbekannten deutschen Billiglabel gibt oder zumindest gab? Ich hab die in in Hände bekommen...
Ich kenne sie nicht, und die Pianistin hat sie auch nicht in ihrer Diskographie stehen ... Berichte bitte unbedingt mal! Oder hast Du sie schon gehört?
Gruß, Zelenka
Zelenka (11.01.2008, 15:58): Ich sehe gerade, daß die Aufnahmen beri Laserlight erschienen sind:
ab (11.01.2008, 16:06): ach ja, richtig, LaserLight, dort habe ich ja auch Pérenyi kennen gelernt mit Haydn und Dvorak aber auch Hindemith, dens derzeit nicht einmal bei Hungaroton gibt ( :A).
Leider sind nicht alle der Rach-Konzerte von Deyanova gespielt, sondern bloß zwei davon (wenn mich die Erinnerung nicht trügt; womöglich aber gar nur eines). Gehört habe ich sie nicht, wie gesagt, weil sie mir nie in Hände fiel, außer einmal beim Beck am Eck' in München; aber gerade erst zu dem Zeitpunkt, als ich bereits wieder zum Zug eilen musste. :I
Ps. Wenn ihr sehen solltet, dass die Kun Woo Paik-Aufnahmen bei RCA mit diesen Schlachtrössern endlich billig erscheint, teilt es mir bitte mit! :thanks
Zelenka (11.01.2008, 16:10): Original von ab ach ja, richtig, LaserLight, dort habe ich ja auch Pérenyi kennen gelernt mit Haydn und Dvorak aber auch Hindemith, dens derzeit nicht einmal bei Hungaroton gibt ( :A).
Leider sind nicht alle der Rach-Konzerte von Deyanova gespielt, sondern bloß zwei davon (wenn mich die Erinnerung nicht trügt; womöglich aber gar nur eines). Gehört habe ich sie nicht, wie gesagt, weil sie mir nie in Hände fiel, außer einmal beim Beck am Eck' in München; aber gerade erst zu dem Zeitpunkt, als ich bereits wieder zum Zug eilen musste. :I
Ps. Wenn ihr sehen solltet, dass die Kun Woo Paik-Aufnahmen bei RCA mit diesen Schlachtrössern endlich billig erscheint, teilt es mir bitte mit! :thanks
Du hattest geschrieben: "Ich hab die in in Hände bekommen... " Deswegen habe ich nachgebohrt. :)
Gruß, Zelenka
ab (11.01.2008, 16:16): sorry, es sollte "nie" heißen. Ich sollte mir langsam wohl doch eine neue Tastatur leisten, neben den Schlampigkeitsfehler schleichen sich nun immer öfters auch noch Fehler ein, weil manche Tasten nicht mehr genau angehen...
Zelenka (11.01.2008, 16:20): Original von ab sorry, es sollte "nie" heißen. Ich sollte mir langsam wohl doch eine neue Tastatur leisten, neben den Schlampigkeitsfehler schleichen sich nun immer öfters auch noch Fehler ein, weil manche Tasten nicht mehr genau angehen...
Ich lasse es noch einmal durchgehen ... :D
Gruß, Zelenka
ab (11.01.2008, 16:33): Original von Zelenka Original von ab sorry, es sollte "nie" heißen. Ich sollte mir langsam wohl doch eine neue Tastatur leisten, neben den Schlampigkeitsfehler schleichen sich nun immer öfters auch noch Fehler ein, weil manche Tasten nicht mehr genau angehen...
Ich lasse es noch einmal durchgehen ... :D
Gruß, Zelenka
G'schamster Diener
Zelenka (11.01.2008, 16:34): Original von ab Original von Zelenka Original von ab sorry, es sollte "nie" heißen. Ich sollte mir langsam wohl doch eine neue Tastatur leisten, neben den Schlampigkeitsfehler schleichen sich nun immer öfters auch noch Fehler ein, weil manche Tasten nicht mehr genau angehen...
Ich lasse es noch einmal durchgehen ... :D
Gruß, Zelenka
G'schamster Diener
:down
Gruß, Zelenka
ab (16.01.2008, 12:01): Was ist von Saties Orchesterwerk in der Einspielung von Yutaka Sado mit dem Orchestre Lamoureux zu halten? Taugt das was? Was sind sonst gute Einspielungen? Danke!
satie (16.01.2008, 15:00): Den Hörproben nach zu urteilen, die ich gehört habe, ist die CD gut. Die Stücke gehören vorwiegend zu den humoristischen Werken, die durchaus auch mal eine richtig karikierende Darstellung zulässt (hier öfters mit mehr Schmalz, als man ihn sonst bei Satie an den Tag legt). Besonders in den Tänzen aus "Le Piège de Méduse" kommt das zum Ausdruck. Mir hats gefallen.
Allerdings: ich wünschte mir eher mal eine richtig gute Aufnahme des "Socrate"!
ab (21.01.2008, 12:07): Had die hier jemand schon gehört?
ab (22.01.2008, 18:11): Wer kann mir gute Interpertationen von den (Klavier-)Liedern Maurice Ravels empfehlen?
Was ist zB davon zu halten? Francois Le Roux & Pascal Rogé
Gibt es eine Gesamtaufnahme aller seiner Lieder?
Wer waren die berühmten historichen Sängerinnen und Sänger für Ravel?
Danke!
Amadé (23.01.2008, 15:13): Lieber ab,
das relativ kleine Liedschaffen von Maurice Ravel wird diskographisch stiefmütterlich behandelt. Auch ich besitze nur eine LP, allerdings mit einem zumindest zeitlebens berühmten französischen Bariton, Gerard Souzay, der hierzulande eher als feinsinniger Schubert und Schumann-Interpret zurecht bekannt geworden ist, als solchen konnte ich ihn einmal live erleben. Auf der LP befinden sich: 5 griechische Volksweisen, 2 Epigramme von C.Marot, Histoires naturelles, 5 Chansons madécasses, 2 hebräische Melodien sowie Don Quichotte à Dulcinée, am Klavier saß sein langjähriger Begleiter und Mitgestalter Dalton Baldwin. Bei den 5 Chansons madécasses wirken außerdem mit M. Larrieu, Flöte und P.Degenne, Cello. Da ich des Französischen nicht mächtig bin vermag ich über die Qualität der Aufnahme keine Aussage zu machen, ich meine mich jedoch zu erinnern, dass sie bei ihrem Erscheinen 1968 im FonoForum gelobt wurde. Im Augenblick scheint sie nicht auf dem Markt zu sein. Die von Dir erwähnte CD mit Francois Le Roux und Pascal Rogé kenne ich nicht.
Viel bekannter und diskographisch beachteter sind die drei Lieder mit Orchesterbegleitung mit dem Titel "Scheheradzade", Ravel hat sogar eine Ouvertüre als Einleitung verfasst. Gut gefallen mir Regine Crespin/Ansermet , Margaret Price/Abbado, Vesselina Kasarova/Steinberg.
Freundliche Grüße Amadé
HenningKolf (23.01.2008, 20:22): Original von HenningKolf http://fonoteca.cm-lisboa.pt/mm/IMG/CDS/10500/thumbs/10141CP.jpg
ein größeres Bild finde ich leider nicht!
Ravel D-Dur und G-Dur Konzert - Duchable Tzigane - Amoyal Sheherazade - Rachel Yakar, sopr. u. Jean Claude Hermengat, flöte
jeweils Orchestre de la Suisse Romande, Armin Jordan
diese CD hörte ich gestern Abend. Die beiden Konzerte gefallen mir kompositorisch sehr gut, die Interpretation weniger. Sowohl das Klavier als auch das Orchester klingen wenig transparent, besonders der Klavierklang in tiefen Lagen ist ziemlich eingedickt ...egal ob das jetzt auf die Spieltechnik oder auf die Toningenieure/-techniker zurückzuführen ist, etwas luftiger und nicht ganz so "erdig" würde mir das besser gefallen. Vielleicht hat ja jemand einen Tip? Danke!
Henning
nikolaus (23.01.2008, 20:31): Original von HenningKolf Ravel D-Dur und G-Dur Konzert - Duchable Tzigane - Amoyal Sheherazade - Rachel Yakar, sopr. u. Jean Claude Hermengat, flöte
jeweils Orchestre de la Suisse Romande, Armin Jordan
diese CD hörte ich gestern Abend. Die beiden Konzerte gefallen mir kompositorisch sehr gut, die Interpretation weniger. Sowohl das Klavier als auch das Orchester klingen wenig transparent, besonders der Klavierklang in tiefen Lagen ist ziemlich eingedickt ...egal ob das jetzt auf die Spieltechnik oder auf die Toningenieure/-techniker zurückzuführen ist, etwas luftiger und nicht ganz so "erdig" würde mir das besser gefallen. Vielleicht hat ja jemand einen Tip? Danke!
Henning
Na ja, ich mag auch im G-Dur-Konzer Martha Argerich gerne:
P.S.: Komisch, ich war immer der Meinung, das Orchester wären die Londoner gewesen... ?(
HenningKolf (23.01.2008, 20:52): Hallo Nikolaus
klar dass Du Martha empfiehlst :), aber warum nicht, sie hat mich bisher auch noch nicht enttäuscht...
Hattest Du nur in Erinnerung es seien die Londoner oder klingt es in Deinen Ohren very British? So etwas höre ich eher nicht, jedenfalls trau ich mir das so ohne weiteres nicht zu (das einzige was ich sicher immer bei unbekannten CDs im Blindtest heraushören würde wäre, ob es sich um ein Sowjetorchester handelt oder nicht, wahrscheinlich (?) würde ich auch oft die Berliner unter Karajan und Szell mit den Cleveländern erkennen, aber dann hört es bei mir glaube ich auf...............)
Gruß Henning
nikolaus (23.01.2008, 22:09): Hallo Henning,
nein, "british" spielen sie nicht, im Gegenteil...
Ich habe es schlicht und einfach verwechselt: Argerich und Abbado haben zusammen auch Chopin und Liszt (jeweils No. 1) eingespielt, und zwar mit dem London Symphony Orchestra. Das war mein Fehler. Übrigens ist auch letztere Aufnahme zu empfehlen :D (auch nicht "british").
Gruß, Nikolaus.
satie (23.01.2008, 23:06): In meinem Besitz befindet sich nur noch diese Aufnahme:
Klavierkonzert G-Dur, Klavierkonzert für die linke Hand;Pavane pour une infante defunte;Jeux d'eau;La Valse Collard, Orchestre de France, Maazel Label: EMI , ADD, 79
Sie ist nicht so, dass sie einen vom Hocker haut, aber auch nicht schlecht.
Beim Probehören fand ich diese nicht schlecht (als historische Aufnahme):
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0636943161326.jpg Franck:Symphonische Variationen +Saint-Saens:Klavierkonzert Nr. 4;Etüde in Walzerform +Ravel:Klavierkonzert für die linke Hand Cortot, Conservatoire Orchestre, London PO, Munch, Ronald Label: Naxos , ADD/m, 31-35
Leider nur das für die linke Hand...
Tolles G-Dur-Konzert mit Ravel selbst: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8025726042099.jpg +Bolero;Klavierkonzert für die linke Hand; Introduzione e Allegro für Harfe Long, Lamoureux Orchestre, Ravel;Wittgenstein, Concertgebouw Orchestra, Walter Label: Urania , ADD/m, 23-37
Zwar ist das Konzert für die linke Hand mit dem Auftraggeber Wittgenstein, der ja im Krieg seinen rechten Arm verloren hatte, man weiß aber, dass er die meisten der für ihn geschriebenen Stücke gar nicht mochte. Aber als historisches Dokument sehr interessant.
Diese hat mir nicht schlecht gefallen: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028947753537.jpg Beide Klavierkonzerte,Sonatine; Valses nobles et sentimentales Monique Haas, Orchestre National de France, Paul Paray Label: DGG , ADD, 1965
Die Argerich-Aufnahme ist auch gut! Leider nur das G-Dur-Konzert.
Ebenfalls nicht übel: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0095115877326.jpg Beide Konzerte +Faure:Ballade f. Klavier & Orch. op. 19 Lortie, London SO, Frühbeck de Burgos Label: Chandos , DDD, 88
Ebenfalls interessant (der letzte Satz des G-Dur-Konzerts deutlich langsamer als in allen vorherigen Aufnahmen): http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028944921328.jpg Beide Konzerte + Valses nobles et sentimentales Zimerman, Cleveland SO, London SO, Boulez Label: DGG , DDD, 94/96
Finger weg von der Naxos-Scheibe und von Helene Grimaud..würg....
Tja, davon haben mir die Aufnahmen mit Haas, Argerich und Zimerman am besten gefallen (ausgenommen die historische mit Ravel, die außer Konkurrenz laufen sollte). Ich persönlich würde die mit Haas nehmen, wenn ich mich entscheiden müsste.
Herzliche Grüße, S A T I E
HenningKolf (23.01.2008, 23:46): @ Satie
Danke Dir, da man ja auf einem Bein bekannterweise nicht stehen kann und man nicht nur zwei Beine, sondern auch zwei Ohren hat, setze ich mal Argerich und Haas auf die Liste, auch, weil ich Paray bisher als recht überzeugenden Dirigenten kennengelernt habe (habe einige recht überzeugende Einspielungen auf Mercury Living Presence von ihm, z.B. eine sehr überzeugende S.fantastique)
Gruß Henning
ab (25.01.2008, 09:56): Original von HenningKolf Hallo Nikolaus
klar dass Du Martha empfiehlst :), aber warum nicht, sie hat mich bisher auch noch nicht enttäuscht...
Hattest Du nur in Erinnerung es seien die Londoner oder klingt es in Deinen Ohren very British? So etwas höre ich eher nicht, jedenfalls trau ich mir das so ohne weiteres nicht zu (das einzige was ich sicher immer bei unbekannten CDs im Blindtest heraushören würde wäre, ob es sich um ein Sowjetorchester handelt oder nicht, wahrscheinlich (?) würde ich auch oft die Berliner unter Karajan und Szell mit den Cleveländern erkennen, aber dann hört es bei mir glaube ich auf...............)
Gruß Henning
Ich denke, die Wiener Philharmoniker wirst Du doch wohl auch stets heraushören können...
Aber zur Sache: Bei dem Ravelschen Konzert für die linke Hand sollte man auch die Aufnahme auf s.g. Instrumenten der Zeit wenigstens angehört haben, nämlich vom Ensemble ANIMA ETERNA im Dirigat von Jos van Immerseel und der Piansitin Claire Chavallier auf einem Erard von 1905 (zig zag). Kaum zu glaube, wie anders die Musik da klingt!
nikolaus (25.01.2008, 10:04): Original von ab Aber zur Sache: Bei dem Ravelschen Konzert für die linke Hand sollte man auch die Aufnahme auf s.g. Instrumenten der Zeit wenigstens angehört haben, nämlich vom Ensemble ANIMA ETERNA im Dirigat von Jos van Immerseel und der Piansitin Claire Chavallier auf einem Erard von 1905 (zig zag). Kaum zu glaube, wie anders die Musik da klingt!
Und es ist wirklich erstaunlich, welch anderen Charakter die Stücke bekommen. Ich glaube, ich sollte mein Vorurteil gegenüber der Rachmaninov-Einspielung des gleichen Teams über den Haufen werfen.
Nikolaus.
HenningKolf (25.01.2008, 10:37): Ich bin zwar eher nicht der Fan des historisch informierten Musizierens, andererseits: wer gilt nicht gerne als vorurteilsfrei?
Wenn ich also irgendwo hineinhören kann werde ich es auf jeden Fall tun, wenn es die CD als Schnäppchen gibt werde ich vielleicht zugreifen.
ab: na ja, wenn ich sage, dass ich Zweifel habe, dass ich die Wiener im Blindtest auf mir unbekannten Aufnahmen erkennen würde, ist das natürlich nicht als Affront gegen dieses großartige Orchester gemeint, sondern allein meinen eingeschränkten Fähigkeiten geschuldet (ich hatte ja sogar bei Szell und den Cleveländern ein Fragezeichen gemacht, obwohl dies meine persönliche Lieblingskombination ist - allerdings ist insoweit immerhin die Anzahl der mir nicht bekannten Aufnahmen überschaubar -)
Beethovens Streichquartette op. 131 und 135 als Orchesterversion. Kann das Gutgehen ? Kann mir jemand etwas dazu sagen?
Danke!
ab (10.02.2008, 12:48): Hat da jemand schon gehört? Die Rezension hier ist überschwänglich.
Friedrich Kiel Complete Piano Quartets cpo
http://www.klassik-heute.de/covers/9/18659g.jpg
Maik (20.03.2006, 15:12): Hallo,
wenn man noch nicht so ganz beschlagen in der Welt der klassischen Musik ist und nicht jeden Müll kaufen will, kann es sehr hilfreich sein wenn man sich hier und dort einen Rat und Tipp abholen kann.
Dieser Thread soll dazu dienen.
Wenn man Fragen zu einer CD hat, dann kann diese hier gestellt werden - geht es allerdings nur um ein bestimmtes Werk, dann sollte doch eher an einen eigenen Thread gedacht werden, sonst quillt dieser hier über...
Ich möchte dann auch gleich einmal den Anfang machen:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5322420.jpg
Kennt diese jemand? Ich hoffe doch, dass unsere Richter-Freundin mir helfen kann.
Lieben Gruß, Maik
Cosima (20.03.2006, 15:32): Original von Maik Kennt diese jemand? Ich hoffe doch, dass unsere Richter-Freundin mir helfen kann.
Hallo Maik,
ich war ganz sicher, dass ich die CD bereits besitze, aber ein kurzer Blick in meine Liste sagt mir: Die fehlt noch. Allerdings weiß ich gerade nicht, ob ich die Aufnahmen nicht unter einem anderen Label bereits habe.
Lieben Gruß, Cosima
Cosima (31.03.2006, 15:04): Kennt jemand diese Aufnahme von Boris Tschaikowsky unter Rudin?
Ich suche die „Sinfonietta“ - eigentlich lieber unter Fedoseyev, aber die finde ich einfach nicht. Die Rudin-Aufnahme wurde sehr unterschiedlich rezensiert, deshalb die Nachfrage.
Gruß, Cosima
Liszt-Lover (01.04.2006, 21:00): ich hab von richter die fantasie und die papillons aber, wenn mich nicht alles täuscht von einer great recordings of the century... keine ahnung, ob es die selbe aufnahme ist. interpretation ist, würde ich mal sagen überdurchschnittlich, wenn nicht ausgezeichnet (kenne kaum andere einspielungen) ... mir liegen die stücke nicht so, habe die cd wegen schuberts wandererfantasie gekauft. klanglich ist sie aber nicht grade das allerbeste. würde sie dir aber empfehlen.
Edit: muss mich korrigieren: es ist genau diese CD, die ich habe - alle anderen Aussagen stimmen allerdings
die Fantasie hat er 1961, die Papillons 1963 eingespielt
Zelenka (11.04.2006, 16:45): Lieber Orfeo:
Es kommt wie immer darauf an. Wenn es darum geht, überhaupt Aufnahmen der vier betreffenden Konzerte zu haben, dann ist wohl eher abzuraten. Es handelt sich, wenn ich mich recht erinnere, um Liveaufnahmen mit Beifallsbekundungen, die zuhause stören könnten, der Dirigent ist kein großes As, und Michelangeli spielt einen stellenweise etwas exzentrischen Mozart. Sicherer als Empfehlungen sind z.B. Perahia (Sony) oder Uchida (Philips) oder andere. Wenn man andererseits Michelangeli-Fan ist, muß man ohnehin alles bis zur letzten Bootleg-Pressung haben. Besprechungen sind notfalls auf der Website der englischen Fachzeitschrift "Gramophone" zu finden ("www.gramophone.co.uk") (im Menü "Reviews", dann "Search Gramofile", man muß sich registrieren). Ansonsten hilft "Googeln" natürlich immer.
Gruß,
Zelenka
Jascha Horenstein (11.04.2006, 18:05): Original von ZelenkaWenn man andererseits Michelangeli-Fan ist, muß man ohnehin alles bis zur letzten Bootleg-Pressung haben.Hier! Habe ich. Meine CETRA Boxen gebe ich nie wieder her, geschweige denn das blau glänzende "L'Arte Die Arturo Benedetti Michelangeli" Kästchen.
Ich möchte mir neben dem Alban Berg Quartett mit Schiff noch eine weitere Aufnahme anschaffen.
Liebe Carola:
Gegen Melos/Rostropovich ist sicher nicht viel einzuwenden (es gibt auch eine spätere Melos-Aufnahme (nicht mit Slava), die nicht ganz so empfehlenswert ist). Aber vielleicht solltest Du nach der eigentlichen Spitzenaufnahme eher etwas Historisches hören oder etwas Neueres mit besserem Klang. Das Historische, das ich empfehlen kann ist
Mit dieser Aufnahme kann man auch gut leben, auch wenn das Emerson-Quartett wie immer ein wenig zur Überperfektion neigt.
Gruß,
Zelenka
Carola (12.04.2006, 14:13): Das Auryn Quartett kenne ich von einer großartigen Aufnahme der Fauré Klavierquintette her, aber auch das Emerson Quartett höre ich sehr gerne.
Ich sehe schon, dass ist ein Fall für´s Probehören bei Saturn. Wobei es mir dann nur noch gelingen muss (es wäre eine Premiere), auch wirklich nur mit einer CD aus dem Laden rauszugehen.
Wie auch immer, erst mal vielen Dank für die Beratung, lieber Zelenka.
Mit Gruß von Carola
Zelenka (12.04.2006, 14:28): Ja, Saturn ist eine böse Falle. Eine Vorsichtsmaßnahme ist, nur einen bestimmten Betrag Bargeld mitzunehmen und die EC-Karte zuhause zu lassen ...
Beste Grüße,
Zelenka
Zelenka (12.04.2006, 15:09): Original von Rachmaninov Original von Zelenka Ja, Saturn ist eine böse Falle. Eine Vorsichtsmaßnahme ist, nur einen bestimmten Betrag Bargeld mitzunehmen und die EC-Karte zuhause zu lassen ...
das mache ich am Samstag auf gar keinen Fall :rofl
Der rote Teppich ist vor Saturn schon für Dich ausgerollt.
J.D.Z. :J
Ganong (12.04.2006, 16:18): Lieber Maik , die CD zu kaufen lohnt nicht nur Richter - Verehrer ! Die "papillons" von Schumann hat AcomA = Siamak hier unter Instrumentalmusik besprochen , die C - Dur - Fantaie , mit der ich Richter 1979 in D - Leberkusen ( Bayerwerke ) live erlebt habe , wird Siamak ebenfalls hier im Forum besprechen ud den "Faschingsschwank aus Wien ( einer Komposition aus Schumanns kompositorisch sehr fruchtbaren Monaten in Wien mit der Arabeske , den Blumenstücken - beide werd eich besprechen - und der Humoreske ( Besprechung durch Siamak ) . Meine favorosiert eAufnahme ist die leider gestrichene bei EMI des Leverkusener Konzerte s . Richter war ein ganz ausserordentlicher Schumann - Interpret wie Horowitz , Weissenberg und Sofronitzky ( auf ihn muss ich nochmals hinweisen . Éinge CDs gibt es über jpc.de ) . Viele Grüsse , Frank
Ganong (12.04.2006, 16:23): Lieber Rachmaninov , ja . Diese CD-Box von Yves Nats Interpretationen ist aussergewöhnlich gut . Sehr zu empfehlen ist die gesamtaufnahme der Beethoven- Sonaten durch Nat ( ebenfalls bei EMI ) . Hionweis : "Music and Arts of America" hat mir 1999 geschrieben , dass es sich bei den Aufnahmen von "The Piano Library" um Raubkopien handeln soll . ich kanns nicht überprüfen . Aber diese TPL - Editon enthält echte Kostbarkeiten ( Kitain , Sapellnikov , Landowsky , Fischer , backhaus ) . Viele Grüsse , Frank
Carola (10.05.2006, 20:05): Ich schwanke zwischen dieser
Eine Gegenfrage: Geht es um eine erste Gesamtaufnahme überhaupt oder um Schneiderhan in den Beethoven-Sonaten?
Gruß,
Zelenka
Carola (11.05.2006, 13:40): Lieber Zelenka,
es geht mir in erster Linie um Schneiderhan.
Ich habe eine CD Brahms-Violinsonaten mit ihm und Seemann, die ich ganz großartig finde. Das würde für die beiden auch bei den Beethoven-Violinsonaten sprechen. Aber Schneiderhan/Kempff könnte ich mir auch sehr gut vorstellen.
Mit Gruß von Carola
Zelenka (11.05.2006, 13:48): Liebe Carola:
Beide Aufnahmen sind ausgezeichnet, wobei Kempff sicher der interessantere Pianist ist (und nicht einfach die "zweite Geige" spielt, haha!). Schneiderhan/Seemann sind in Stereo, der Ton ist allerdings leider wenig warm, Schneiderhan/Kempff in Mono (das ganz gut zu ertragen ist) und wärmer. Insgesamt keine leichte Entscheidung. Beide kaufen ...
Gruß,
Zelenka
Carola (11.05.2006, 14:13): Mono? Hm, ich werde drüber nachdenken. Beide kaufen geht nicht, weil ich doch jetzt für das Klavier spare. :D
Übrigens: Liebe Carola wäre mir denn doch lieber als "Lieber" - und trifft es auch irgendwie besser. :)
Nichts für ungut!
Carola
Zelenka (11.05.2006, 14:44): Liebe Carola:
Pardon! Im Eifer des Gefechts passiert so manches. Das ist bereits entfernt.
Mit dem Ausdruck meines höchsten Bedauerns,
Zelenka
ab (16.05.2006, 21:20): Hallo Cosima,
diese Aufnahme ist bei Relief in St. Gallen, Schweiz erschienen: CR 991064. Versuche es doch beim Verein der Freunde des Moskauer Radio-Sinfonie-Orchesters: weber.urs@bluewin.ch (so einem bookelt des Labels zufolge)
Cosima (17.05.2006, 07:33): Hallo ab,
danke für den Hinweis, aber Holger hatte mich an anderer Stelle bereits darauf aufmerksam gemacht, dass die CD noch ganz regulär bei jpc erhältlich ist. Allerdings ist sie dort nicht richtig im System eingeordnet, so dass sie nicht gleich zu finden war. Die Sinfonietta ist hier gekoppelt mit dem Kollontai-Violakonzert.
Gruß, Cosima
ab (19.05.2006, 10:45): Was ist denn von: Beethoven, Ludwig van (1770-1827) Klaviersonaten Nr. 26-32 Yves Nat, Klavier, Urania zu halten?
ab (08.06.2006, 11:37): Brahms, Johannes KLAVIERSONATEN NR. 1-3, von Anatol Ugorski dereist von der DGG.
Was ist davon zu halten?
Carola (10.06.2006, 18:45): Kennt jemand diese Aufnahme? Ist das wirklich Stereo? 1958?
Ja, das ist wirklich Stereo! Läuft auch gerade bei mir noch mal zur Kontrolle. (Ich habe allerdings nicht die abgebildete CD, sondern eine Box, in der auch noch zwei weitere Mozart-Sonaten in Mono enthalten sind.)
Gruß,
Zelenka
martin (14.06.2006, 18:33): Ich traue mich noch nicht so recht, einen Thread zu Beethovens Klaviersonaten aufzumachen
Insofern frage ich mal janz dumm, was für gute Einspielungen der Beethoven Klaviersonaten ihr denn kennt? Ich habe halt den Arthur Schnabel; der ist klasse, große klasse, aber die Klangqualität läßt halt zu wünschen übrig.
Nun ja, in 20 Jahren oder so wird man vermutlich auch den Arthur Schnabel in Super Hifi Qualiät genießen können ( ich wüßte nicht, was dagegen spräche, so schwer kann doch das technische Problem nicht sein!). Aber vorläufig .... Was ist mit dem Kempff? Tät mich schon interessieren. Vom Kempf gibt es sogar zwei Aufnahmen, eine in Mono, die andere in Stereo. Ich bin für alles offen.
Gruß Martin
martin (14.06.2006, 20:29): Lieber Rachmaninov,
das mache ich doch glatt! Allerdings: Ich werde in der nächsten Zeit noch mal alle Beethovenklaviersonaten hören. Und wenn ich damit durch bin, und mir dann zu jeder Klaviersonate dann noch etwas einfällt, mache ich das. Aber wenn mir jemand zuvorkommt - auch nicht schlecht!
Gruß Martin
P.S. Der sich aber erst einmal Deutschland - Polen im Fernsehen ansieht.
ab (16.06.2006, 11:06): Ludwig van Beethoven, String Quartets, Endellion Quartet, Warner classics. Drei CDs der angelegten Gesamteinspielung gibt es schon am Markt: In England hoch gelobt; bei uns das Gegenteil. Was ist davon zu halten?
ab (17.06.2006, 11:03): Original von Jeremias Ich empfehle Grimaud (Nr.2)
Grimaud hörte ich einst im Radio aus der Denon-Aufnahmen und war sehr angetan; später hörte ich jedoch im ICE wiederholt ihre Schumann-CD bei der DG, die mir nun gar nicht gefiel. Ich muss wohl nun die alte Brahms-Aufnhame anhören.
ab (19.06.2006, 10:58): Original von Rachmaninov bei der neuen Reihe bei Sony ist auch diese Aufnahme dabei:
Kennt jemand die beiden Aufnahmen und sind sie empfehlenswert?
Interessant! Ich kenne nur diese beiden Konzerte unter der Leitung mit Mitropoulos. Der dritte Satz des Mendelssohnschen Violinkonzerts finde ich dort als das virtuos-brillianteste, was ich bislang gehört habe! Sie war dereinst, als diese Serie neu erschienen ist, auf einem Sampler enthalten, woraufhin ich diese Doppel-CD unangehört kaufte. Dieser Satz auf dem Sampler hätte mir gereicht: Ganz allgemein empfinde ich Francescatti auf diesen Columbia-Heritage-Aufnahmen als zu geradlinig und musikalisch zu wenig tief - auch Mitropoulos hat schon besseres geleistet, finde ich. (Einer der wenigen Fehlkäufe, die ich getätigt habe...)
ab (19.06.2006, 11:14): Gerade enthusiastish rezensiert gelesen:
Joseph Haydn Complete Symphonies Vol. 6 J. Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll Hob. I:49 (La Passione), Sinfonie Nr. 52 c-Moll Hob. I:52 (1771/1773), Sinfonie Nr. 58 F-Dur Hob. I:58 Heidelberger Sinfoniker, Thomas Fey (Leitung) Hänssler Classic 98.236 Wer kennt etwas von dieser Gesamteinspielung - ist sie wirklich so hörenswert?
Carola (02.07.2006, 19:40): Das Problem ist: Außer dem Requiem und der c-Moll-Messe habe ich bisher gar nichts. Mir war gar nicht klar, dass es in dem Bereich so viel von Mozart gibt - durch Zelenkas Presseschau bin ich jetzt schlauer.
Diese Gesamtaufnahme-Box mit Harnoncourt bei Teldec ist ziemlich günstig, wie ich sehe.
Ich kenne mehrere Haydn-Messen mit Harnoncourt, die mir sehr gut gefallen. Seine Aufnahmen der Mozart-Sinfonien ab Nr. 39 finde ich allerdings grässlich.
Mit Fragegruß von Carola
Zelenka (02.07.2006, 19:47): Original von Carola http://images.amazon.com/images/P/B000AOVKI2.03._SS400_SCLZZZZZZZ_V1127300514_.jpg
Kennt die jemand?
Mit Fragegruß von Carola
Wenn der Diapason die Box empfiehlt und der Preis günstig ist, würde ich zugreifen ... Ich selbst habe keine der enthaltenen CDs.
Zur Anschaffung ermunternd,
Zelenka
Carola (02.07.2006, 19:56): Original von Zelenka
Wenn der Diapason die Box empfiehlt und der Preis günstig ist, würde ich zugreifen ... Ich selbst habe keine der enthaltenen CDs.
Zur Anschaffung ermunternd,
Zelenka
Na gut, ich habe mir ja auch zum Geburtstag bisher nur ein läppisches Klavier geschenkt. :D
Mit Gruß von Carola
Zelenka (03.07.2006, 10:26): Original von Jack Bristow
39 & 40 sind grandios, endich mal ernstgenommener Mozart, kein Getändel oder gemütlicher Weana Schmäh.
viele Grüße
J. Bristow
Man könnte sich sicher ein wenig über Harnoncourts letzte Mozartsymphonien streiten oder sie auch ganz ablehnen. Mehr als Respekt bringe ich beiden Einspielungen (Concertgebouw, Chamber O of Europe) gegenüber nicht auf, letztlich scheinen sie mir nicht recht authentisch und eben ein wenig romantisierend.
Gruß,
Zelenka
ab (19.07.2006, 18:46): Was ist davon zu halten?
Carola (24.07.2006, 19:22): Kennt eigentlich jemand diese von Diapason als "unverzichtbar" eingestufte Gesamtaufnahme mit Lili Kraus?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8182081.jpg
Das FonoForum ist ebenfalls begeistert:
Harden in FonoForum 12 / 03: "Unvergleichliche Momente packender Größe. Hörenswert ist die Verbindung von Schlankheit und Kernigkeit des Tons, die Breite der Anschlagspalette, die temperamentvolle Spontaneität und frische Lebendigkeit ihres Zugriffs."
Die Aufnahmen sind von 1967/68 - das kann ganz schön viel Rauschen oder sonstiges Ungemach bedeuten. Aber reizen würde es mich schon.
Was meint Ihr?
Carola
Carola (24.07.2006, 20:23): Außerdem habe ich gerade gesehen, dass dieser "Gesamtaufnahme" die zusammengestückelte Sonate Nr. 15, KV 533/494 fehlt.
Was seltsam ist, immerhin wurde sie von Mozart selbst so zusammengestellt (das ursprüngliche Rondo KV 494 wurde flugs zum dritten Satz umfunktioniert, die ersten beiden Sätze nachträglich dazu komponiert).
Vielleicht sollte ich doch erst mal abwarten, was ab September die Pires-Gesamtaufnahme kostet.
Mit Gruß von Carola
ab (25.07.2006, 10:15): Ws ist davon zu halten?
Schmanns Klavierquintett vom Trio Parnassuns? Sie spielen nämlich auch die Rekonstruktion des c-Moll-Werk von 1829. Kennt jemand die Einspielung dieses Frühwerks von André Previn & Co von 1991?
Carola (30.07.2006, 16:50): Weiß jemand, ob diese Aufnahme mit Fischer-Dieskau schon in Stereo ist?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3318991.jpg
Aufnahmedatum 1957/60 laut jpc - mehr steht leider nicht dabei.
Mit Gruß von Carola
Zelenka (30.07.2006, 17:06): Original von Carola Weiß jemand, ob diese Aufnahme mit Fischer-Dieskau schon in Stereo ist?
Aufnahmedatum 1957/60 laut jpc - mehr steht leider nicht dabei.
Mit Gruß von Carola
Die vier ernsten Gesänge, die ich in einer anderen Ausgabe besitze, sind auf jeden Fall in Stereo (sie wurden 1960 aufgenommen). 1957 sind allerdings noch Mono-Aufnahmen bei DG gemacht worden ...
Gruß,
Zelenka
Carola (30.07.2006, 17:31): Vielen Dank für die Information!
Carola :hello
Carola (01.08.2006, 21:28): Ich sehe gerade, dass dieser Klassiker zur Mozart-Rezeption wieder neu aufgelegt wurde:
Hat das jemand mal gelesen? Ich habe Bedenken wegen der unter Umständen zu romantisierenden Sprache und Auffassung. Andererseits wird dieses Buch auch in neueren Werken über Mozart immer noch sehr viel zitiert.
Was meint Ihr, lohnt sich das?
fragt Carola
ab (05.08.2006, 22:57): Was ist eigentlich davon zu halten? Ich kenne von Katsaris nur parümierten Salonkitsch. Ist sein Beethoven ebenso? Wer kann mir dazu etwas sagen?
ab (14.08.2006, 10:40): Kennt jemand von euch die Sibelius-Sinfonien, gespielt von Ormandy (Sony)? Wie ist die, ist die empfehlenswert? Ist sie jener von Bernstein (Sony) vorzuziehen)?
Hat diese CD zufällig jemand daheim und kann etwas dazu schreiben?
Sie würde mich aufgrund dieser Rezension interessieren: "http://www.classicstoday.com/review.asp?ReviewNum=4853"
Gruß, Cosima
Carola (22.08.2006, 13:20): Hallo Richard,
ich kenne die Aufnahme mit Juilia Fischer leider nicht.
Wenn es aber hauptsächlich um die Mendelssohn Klaviertrios und nicht so sehr um Julia Fischer geht, wäre vielleicht diese Aufnahme noch interessant, mit der ich selber ebenfalls liebäugele:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7358289.jpg
Sie hat den großen Vorteil. dass auch das Trio von Fanny Mendelssohn mit drauf ist - die anderen beiden Klaviertrios sind nämlich insgesamt unter 1 Stunde. Und beim Abegg-Trio kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen, oder? Aber sie ist mir im Moment noch zu teuer, außer bei jpc finde ich sie auch nirgends.
Mit Gruß von Carola
ab (22.08.2006, 13:32): Original von Rachmaninov hat eigentlich jemand mal in die neue Aufnahme von Julia Fischer reingehört ?
Im Radio höre ich einem Ausschnitt, der mich kalt gelassen hat. Ganz anders ist es mit folgender Aufnahme, von der hier zu lesen ist:
ab (22.08.2006, 14:21): Original von Carola
Und beim Abegg-Trio kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen, oder?
Ohne diese Mendelssohn-Aufnahme zu kennen (ich kenne insbesondere die frühen Aufnahmen bei Tacet), so fand ich persönlich immer, dass die Streicher etwas zu wenig subtil im Ausdruck spielten und das Piano schafft es nicht, einen Klang zu erzeugen, in dem der Streichklang eingebunden ist (aber das ist ja überhaupt das Problem fast aller Klaviertrios). Die Aufnahmen des Abegg-Trios werden jedenfalls stets hoch gelobt, vor allem dass sie die Sache nicht unbedingt distanziert, aber doch in Richtung Nüchtern angehen. („Eine Musikalität, die sich – scheinbar – aus dem Antrieb speist, erst einmal alles richtig zu spielen“ schrieb einmal Tobias Gebauer.) Ich weiß also nicht, Carola, ob gerade Du damit gut bedient wärest, die Du womöglich etwas schwelgerische Aufnahmen mehr schätzt.
Carola (22.08.2006, 15:16): Original von ab Original von Carola
Und beim Abegg-Trio kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen, oder?
Ich weiß also nicht, Carola, ob gerade Du damit gut bedient wärest, die Du womöglich etwas schwelgerische Aufnahmen mehr schätzt.
Statt "schwelgerisch" würde ich deutlich lieber von "saftig" sprechen - nicht trocken eben.
Carola
Zelenka (22.08.2006, 16:29): Original von Carola Original von ab Original von Carola
Und beim Abegg-Trio kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen, oder?
Ich weiß also nicht, Carola, ob gerade Du damit gut bedient wärest, die Du womöglich etwas schwelgerische Aufnahmen mehr schätzt.
Statt "schwelgerisch" würde ich deutlich lieber von "saftig" sprechen - nicht trocken eben.
Carola
Die Mendelssohn-Aufnahme des Abegg-Trios wird bei classicstoday.com offenbar als Referenzaufnahme geführt (eine Besprechung gibt es dort nicht). Etwas wärmer und saftiger geht es z.B. hier zu:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3740756.jpg
Guarneri Trio (Praga Digitals)
Gruß,
Zelenka
Carola (26.08.2006, 15:49): Original von Rachmaninov hat eigentlich jemand mal in die neue Aufnahme von Julia Fischer reingehört ?
In der aktuellen Ausgabe der Partituren heißt es zu dieser Aufnahme:
Bei ihrem Triodebüt mit den beiden Klaviertrios von Felix Mendelssohn-Bartholdy verbinden die drei herausragenden jungen Solisten auf berührende Weise jugendlich unbekümmerte Frische mit spieltechnischer Perfektion und der intellektuellen wie emotionalen Durchdringung dieser wundervollen Musik.
Die Rezensionen sind leider immer arg kurz geraten in dieser ansonsten sehr schönen Zeitschrift.
Mit Gruß von Carola
Zelenka (27.08.2006, 18:10): Original von Carola Original von Rachmaninov hat eigentlich jemand mal in die neue Aufnahme von Julia Fischer reingehört ?
In der aktuellen Ausgabe der Partituren heißt es zu dieser Aufnahme:
Bei ihrem Triodebüt mit den beiden Klaviertrios von Felix Mendelssohn-Bartholdy verbinden die drei herausragenden jungen Solisten auf berührende Weise jugendlich unbekümmerte Frische mit spieltechnischer Perfektion und der intellektuellen wie emotionalen Durchdringung dieser wundervollen Musik.
Die Rezensionen sind leider immer arg kurz geraten in dieser ansonsten sehr schönen Zeitschrift.
Mit Gruß von Carola
Im Septemberheft des Diapason hat die CD eine goldene Stimmgabel bekommen, auf der CD, die dem Heft beiliegt, ist das Scherzo des op. 49 zu hören. Mein Eindruck ist ähnlich positiv wie in der Rezension der "Partituren". Die jugendliche Frische wird nicht übertrieben, man könnte möglicherweise sogar noch etwas expressiver spielen. Für die Aufnahmequalität der CD vergibt der Diapason 6 von 10 möglichen Punkten (für die SACD-Schicht 7). Dies scheint nach meinem Eindruck gerechtfertigt, weil die Transparenz z.B. nicht ideal ist.
Gruß,
Zelenka
Ganong (14.01.2007, 16:09): Lieber ab ,
ganz rasch eine Antwort .
Wenn wir zwei Aufnahmen haben n, dann spricht meine Erfahrung , wie hier auch , dafür , sich für die frühere zu entscheiden .
Die Schumann - Einspielung ist gerdezu als exemplarisch für schwaches technischen "Aufbereiten" zu nennen . Wenn die Aufnahme besprochen wird , dann scheut sich nur jeder mir bekannnte Rezensent , dies so zu formulieren , weil die Rezensenten eben Rezensionsexemplare kostenlos bekommen .
Wie anders würden somnst die "besprechungen" in Zeitschriften lauten !
Beste Grüsse ,
Frank
PS.: Die Gründe für die älteren Aufnahmen hast Du präzise beschrieben ! F.
Rachmaninov (08.04.2006, 19:30): @Frank,
ist diese Aufnahme identisch mit der von Dir bei Schumann's op.2 genannten Aufnahme?
R
Rachmaninov (12.04.2006, 14:52): Original von Zelenka Ja, Saturn ist eine böse Falle. Eine Vorsichtsmaßnahme ist, nur einen bestimmten Betrag Bargeld mitzunehmen und die EC-Karte zuhause zu lassen ...
das mache ich am Samstag auf gar keinen Fall :rofl
Rachmaninov (28.05.2006, 18:55): Hat jemand bereits in diese Aufnahme reingehört ?
Rachmaninov (14.06.2006, 20:02): @Martin,
ich fände einen Thread zu den Beethoven Sonaten deutlich besser als das hier zu besprechen!
Also trau Dich einfach :engel
Rachmaninov (17.06.2006, 20:50): bei der neuen Reihe bei Sony ist auch diese Aufnahme dabei:
Kennt jemand die beiden Aufnahmen und sind sie empfehlenswert?
:hello
Rachmaninov (03.07.2006, 00:31): Kennt jemand die Mozart Sinfonien mit "The Academy of Acient Music" unter Hogwood?
Rachmaninov (12.08.2006, 20:21): Kennt jemand die Aufnahme der 5. Sinfonie Schostakowitsch in der Aufnahme von Yuri Ahronovich erschienen bei BIS?
Rachmaninov (22.08.2006, 12:24): hat eigentlich jemand mal in die neue Aufnahme von Julia Fischer reingehört ?
Rachmaninov (10.10.2006, 16:17): mich würde interessieren ob jemand die Aufnahme der letzten drei Beethoven Sonaten mit Frau Uchida bereits einmal gehört hat und ggf. seine Meinung mir mitteilen würde!
Rachmaninov (17.12.2006, 11:10): Kennt jemand von euch die Sibelius Symp. mit Lahti SO unter Vänskä?
Rachmaninov (18.12.2006, 11:40): Original von ab Mir hat sie sehr gut im Laden gefallen, weil ich dieses fast psychedelisch gleichmäßig Atmende so schätze, gepaart mit großer Kraft und Ruhe. Allerdings war ich auch von einigen raschen Tempi überrascht, die mich an Schnabels Gesamtaufnahme denken ließen. Würde ich sie mir kaufen (der Preis ist mir zu hoch), würde ich sie wohl oft anhören, so schätze ich sei ein.
@Ab,
worauf beziehst Du Dich gerade? ?(
Rachmaninov (05.01.2007, 13:23): Original von Gerion Welche Schostakovich-Sinfonien empfiehlt das Forum denn so zum Einstieg?
@Gerion,
bitte erlaube mir zunächst eine Gegenfrage:
Mit oder ohne Gesang?
Rachmaninov (05.01.2007, 16:19): Original von Gerion @Rachmaninov:
Oh, danke für die Nachfrage. Hmm. Da ich für alles offen bin: Eine mit, eine ohne (wenn es beides gibt)? :D
Da würde ich ggf. als Einstieg #5, #14 vorschlagen!
Rachmaninov (05.01.2007, 19:11): Original von Gerion @Rach: Danke! Kannst Du mir auch eine Einspielung empfehlen?
Zu #5 siehe hier
#14 kenne ich selber bisher nur die Haitink Aufnahme, da ich Sinf. mit Gesang nicht so "schätze" :engel
Rachmaninov (05.01.2007, 19:48): Original von uhlmann hallo gerion,
sorry, dass ich mich einmische.
wenn du noch keine schostakowitsch-symphonien hast, kauf die die gesamtaufnahme mit barshai. die ist absolut hervorragend, sowohl klanglich als auch interpretatorisch. barshai war ein freund schostakowitschs, hat z.b seine 14te uraufgeführt. das wdr-orchester klingt unter ihm richtig russisch. und kosten tut die box auch nur etwas mehr als 20 bucks (bei jpc und 2001). dann hast du gleich für die nächsten jahre genug schostakowitsch.
der beste schotakowitsch-dirigent ist imo kondraschin, der wurde hier auch schon gewürdigt. nur sind aufnahmen leider momentan schwer erhältlich und sehr teuer.
greetings, uhlmann
Zum kennenlernen okay, aber mir gefällt Barshai nicht wirklich !
Rachmaninov (06.01.2007, 11:31): @Gerion,
bei der #14 natürlich darauf achten, bzw. sich vorher darüber klar werden, in welcher Sprache man das gesungene hören möchte! :hello
Rachmaninov (08.02.2007, 12:33): Original von ab Was ist eigentlich von der Bis-Sibelius-15-CD-Box zu halten? Dazu etwas hier.
diese Box habe ich seit ein paar Tagen / Wochen! Soweit ich sie gehört habe ist sie sehr gut. Sehr natürlicher Klang, gut aufgenommen und die Interpretationen gefallen mir.
Bisher habe ich mich auf die Sinfonien konzentriert!
Rachmaninov (20.02.2007, 15:37): Kann jemand zu dieser Box etwas schreiben?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/9414224.jpg
Rachmaninov (21.02.2007, 13:29): Original von Gerion Liebe Freunde,
ich suche eine Aufnahme des Mendelssohn'schen Oktetts für Streicher. Da ich die Mendelssohn-Quartette bereits in einer Gesamtaufnahme mit dem Talich-Quartett besitze, bin ich an einer Aufnahme interessiert, auf der nicht unbedingt weitere (Quartett-)Werke von Mendelssohn enthalten sein müssen.
Ich bin gerade auf folgende CD gestoßen:
Kennt jemand von Euch diese CD? Ist sie einen Kauf wert? Handelt es sich hierbei wohl um das originäre Streichoktett, oder um eine Orchesterbearbeitung? ?(
Es dankt - wie immer - für Eure Hinweise
Euer Gerion
@Gerion,
leider kenne ich diese Aufnahme nicht! Aber die Academy of St. Martin in the fields schätze ich durchaus.
Bestimmt gibt es hier gute Tipp's! Checke heute abend meinen Bestand :W
Rachmaninov (17.03.2007, 20:49): hate jemand schon was über die neue Aufnahme von M. Fröst mit dem Nielsen und Aho Konzerten gelesen bzw. selber gehört?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/9355134.jpg
Rachmaninov (25.03.2007, 18:31): Mal eine Frage an die Bruckner-Kenner.
Wie schätzt ihr die Philips Aufnahme der Sinfonien mit B. Haitink ein?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/6763881.jpg
Seine Schostakowitsch Sinfonien schätze ich sehr hoch ein!
Rachmaninov (25.03.2007, 19:20): Original von uhlmann haitinks bruckner ist sehr gut. vielleicht etwas unspektakulär, aber kompetent und mit gespür für bruckners musiksprache gemacht.
Das "Unspektakuläre" mag ich gerade bei Haitink!!!!
die aufnahmnen gibt es beim niederländischen handelsblatt in einer sonderedition um 28 euro. da kannst du beruhigt zugreifen (mach ich vielleicht auch gleich mal). hier der link.
Danke für den Tipp!
:hello
Rachmaninov (28.03.2007, 07:52): Hat jemand eigentlich schon die Aufnahme von Brahms Requiem mit S. Rattle gehört?
An verschiedenen Stellen war die Aufnahme sehr positiv besprochen worden. Klingt vieles recht interessant und vieversprechend!
B. Haitink hat mittlerweile 2 Beethoven Sinfonie Zyklen eingespielt. Zunächst mit dem Concertgebouw Orchestra bei Philips und jetzt kürzlich als Gesamtausgabe mit dem LSO bei Hauslabel des LSO als SACD.
Sicherlich sind die alten Philips-Aufnahmen klanglich richtig gut und SACD ist für mich sicherlich kein muss.
Kennt einer die beiden Zyklen?
Rachmaninov (01.06.2007, 14:15): Original von nikolaus Kennt jemand diese Aufnahme:
Die Besprechungen sind wiederholt voll des Lobes: hier, hier und hier.
Das klingt doch wirklich interessant. Könnt ihr sie genauso empfehlen?
Nikolaus.
Nein, ich kenne sie nicht, habe sie aber seit der Diskussion über die jungen Komponisten hier im Forum "im Hinterkopf"! Kaufe sie doch und berichte bitte.
Sie hat auch mittlerweile 3 SQ geschrieben wenn ich es richtig im Kopf habe! :)
Rachmaninov (21.06.2007, 17:21): kennt jemand die Shcumann Aufnahme von J. Biss?
Kennt eigentlich jemand die gesamtaufnahme der Sibelius Sinfonien von Rozhdestvensky?
Rachmaninov (17.07.2007, 16:27): Original von ab Original von Rachmaninov http://img.hmv.co.jp/image/jacket/400/14/2/4/517.jpg
Kennt eigentlich jemand die gesamtaufnahme der Sibelius Sinfonien von Rozhdestvensky?
Leider noch nicht. Mir wuder sie nur sowohl in einem anderen Forum als auch von einem guten Freud als besonders expressive Deutung äußerst gelobt! Schön, dass sie nun wieder veröffentlicht worden ist! Ein heißer Tipp für mich. Danke für diesen Veröffentlichungshinweis!
@ab,
leider fand ich sie bisher lediglich im japanischen vertrieb :I
Rachmaninov (22.07.2007, 14:44): Original von liegnitz Hallo,
Rachmaninov (17.09.2007, 20:59): Original von ab Dazu bereits letzte Jahr hier.
@ab, danke für die Erinnerung!!!! :thanks
Walter (10.06.2007, 17:03): ich habe noch nicht so viel von Pablo Casals - was ich bisher von ihm gehört habe gefällt mir aber sehr - wer hat denn ein paar Vorschläge, mit welchen Aufnahmen ich da anfangen sollte?
ich habe seit vielen jahren diese aufnahme mit den zurecht bekannten solisten. ich kann sie sehr empfehlen, beide trios betreffend.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8241010.jpg
gruß, siamak
AcomA (17.07.2007, 17:10): hallo,
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/2677161.jpg
interpretation: 9/10 (IMO) klang: 8/10 (IMO)
gruß, siamak :engel
Jeremias (06.06.2006, 14:18): In diesem Thread soll es darum gehen, die Meinung der anderen bei geplanten Käufen einzuholen.
Also, wer von Euch kennt diese CD? Ich habe ihn live gehört mit einem Teil des Programms, aber lohnt sich das Geld für eine ganze CD mit Werken Szymanowskis?
Jeremias (11.06.2006, 16:02): @ ab: Von dieser box kann ich Dir nur abraten! Sie ist zwar derzeit preisgünstig zu haben, aber auch so kann ich nur abraten! Ich finde Ugorski einfach langweilig. Bei ihm atmet die Musik nicht, sie kommt vielmehr fast zum Stillstand! Ich empfehle v.a. Sokolov (Nr.3) oder Grimaud (Nr.2)
Jeremias (07.07.2006, 19:12): Kennt jemand von Euch die hier? Insbesondere die Sonaten 2 & 3 würden mich sehr interessieren....
Ich habe mich ziemlich lange davor "gedrückt", eine Antwort zu verfassen, weil ich mir nicht sicher war, was ich schreiben sollte, oder besser wie.
Ich habe mir die Szymanowski-Aufnahme von Anderszewski gekauft, nachdem ich ihn live erlebt habe und das Recital sehr interessant fand. Allerdings finde ich die Musik Szymanowskis recht schwer zugänglich, und das hat sich auch nach mehrfachem Hören der CD nicht geändert. Dabei habe ich das Gefühl, daß die Aufnahme sehr, sehr gut ist. Anderszewski spielt sehr engagiert und farbig, lässt klanglich keine Wünsche offen. Wenn du also Musik von Szymanowski magst, ist die CD emfehlenswert!
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (18.12.2006, 21:01): Original von ab Was ist davon zu halten? Gabriela Montero - Bach & Beyond
Improvisationen über Themen von Johann Sebastian Bach. Jesu bleibet meine Freude (Kantate BWV 147);Italienisches Konzert BWV 971 (Presto);Improvisation im Stile Bachs "Beyond Bach";Air in G (Orchestersuite Nr. 3);Aria aus Goldbergvariationen BWV 988;Violinkonzert BWV 1042 (Adagio); Präludium C-Dur (Das Wohltemperierte Klavier); Schafe mögen sicher weiden (Kantate BWV 208); Invention d-moll BWV 775;Brandenburgisches Konzert Nr. 5 (3.Satz);Konzert BWV 974 (Adagio);Toccata BWV 565 Gabriela Montero, Klavier Emi
Also meine ganz subjektive Meinung: klasse! (s. auch irgendwo im "Was höre ich gerade"-thread oder im "neu gekauft"-thread)
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob sie dir gefallen wird, weil du - so glaube ich - andere Ansprüche stellst als ich. Wenn du die Gelegenheit hast, die CD probeweise zu hören, nutze sie und teile mir deine Meinung mit!!
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (21.02.2007, 23:09): @ Gerion
Wie wär's hiermit:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/4119101.jpg
Ich finde sie gut.
Nikolaus.
nikolaus (14.03.2007, 19:15): Kennt jemand diese hier und kann etwas dazu sagen?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7809996.jpg
Beethoven, Ludwig van (1770-1827) Klavierkonzert Nr. 3 (mit 6 verschiedenen Kadenzen von Beethoven, Moscheles/ Brahms, Alkan, Schulhoff, Ullmann, Rische) Michael Rische, Deutsches SO Berlin, Marcus Bosch
Mehr gibt es noch hier zu lesen.
Nikolaus.
nikolaus (31.03.2007, 19:01): Original von cellodil Kennt jemand zufällig diese CD?
Jein, hatte sie heute in der Hand, aber keine Zeit, hineinzuhören. Jetzt tut es mir noch mehr Leid. (und dieser verflixte Laden hatte natürlich Meneses Bach nicht da)
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (11.05.2007, 19:52): Kennt jemand Aufnahmen von Viviane Hagner, Violine?
Ich habe hier eine euphorische Rezension gelesen, die mich gerade aufgrund der Hörproben (sehr überzeugend!!) neugierig gemacht hat.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8154103.jpg
Viviane Hagner - Ciaccona Bartok: Sonate für Violine Hartmann: Suite für Violine Nr. 1 Bach: Partita für Violine BWV 1004
Nikolaus.
nikolaus (01.06.2007, 14:11): Kennt jemand diese Aufnahme:
Die Besprechungen sind wiederholt voll des Lobes: hier, hier und hier.
Das klingt doch wirklich interessant. Könnt ihr sie genauso empfehlen?
Nikolaus.
nikolaus (01.06.2007, 15:14): Original von Rachmaninov Kaufe sie doch und berichte bitte. quote]
Zu Befehl! :D
nikolaus (05.06.2007, 09:15): Das hier klingt interessant, kennt sie jemand?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3492813.jpg
Sibelius, Jean (1865-1957) Klavierquintett in g Vivace für Klavierquintett Andante - Allegro für Klavierquintett Song aus "Näcken" für Sopran, Rezitation, Violine, Cello, Klavier O, Om Du Sett für Rezitation & Klavier Ett Ensamt Skidspar für Rezitation & Klavier Melodram aus "Svartsjukans Nätter" für Rezitation, Sopran, Violine, Cello, Klavier Monica Groop, Lasse Pöysti, Folke Gräsbeck, Jaakko Kuusisto, Laura Vikman, Anna Kreetta Gribajcevic, Joel Laakso
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (23.06.2007, 15:54): Hilfe!
Ich habe heute im Radio Aufnahmen mit Dimitri Shostakovich als Pianisten gehört, u.a. seine eigene Fassung der 10. Sinfonie für Klavier zu 4 Händen, einzelne Präludien und Fugen und sein 2. Klavierkonzert. Diese Ausschnitte haben mir extrem gut gefallen. Kennt jemand diese Aufnahmen und weiß, wo sie erschienen sind?
Danke, Nikolaus.
nikolaus (23.06.2007, 17:12): Danke, gute Idee!!
:thanks Nikolaus.
nikolaus (26.06.2007, 11:29): Kennt die jemand und kann mehr darüber sagen? Ich habe einen kurzen Ausschnitt gehört, der mir wirklich sehr gut gefallen hat.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8017583.jpg
Schumann, Robert (1810-1856) Symphonien Nr. 2 & 4 +Szenen aus Goethes Faust;Julius Cäsar-Ouvertüre Swedish Chamber Orchestra, Thomas Dausgaard
Nikolaus.
nikolaus (28.06.2007, 22:01): @ Sabine
Danke für deine Mühe. Den link werde ich mir merken für's nächste Mal.
Die gesuchte Aufnahme habe ich kuzerhand (bzw. langerweg) bei Saturn in Köln ergattert :D.
Herzlichen Gruß, Nikolaus.
nikolaus (02.07.2007, 20:49): Kennt jemand diese CD oder generell Musik von Mompou u. kann mehr darüber berichten/Empfehlungen aussprechen?
http://ec1.images-amazon.com/images/I/413AYJKBWAL._SS400_.jpg Mompou, Federico (1893-1987) Musica Callada 1-28 Javier Perianes, Klavier
Danke, Nikolaus.
nikolaus (03.07.2007, 12:39): DANKE! :thanks
nikolaus (03.07.2007, 21:44): Original von ab Original von nikolaus Kennt jemand diese CD oder generell Musik von Mompou u. kann mehr darüber berichten/Empfehlungen aussprechen?
Diese Musik ist spröde (im besten Sinne), ausgedünnte, ausnehmend stimmungsvolle Klaviermusik. (Sozusagen ein Hugo Wolf für Klavier statt für Lieder.) Sie zum Leben zu erwecken ist allerdings sehr schwierig. Die einst bei Naxos so gelobte Aufnahme fand ich völlig verfehlt.
Ein heißer Tipp: Greife unbedingt zu den Einspielungen des Komponisten selbst, die beim spanischen Label Ensayo gemacht wurden, und :W nun bei Brilliant Classics (so wie auch der Albéniz von Esteban Sánchez :down :down :down :down :down) billigst erhältlich ist: Wahrlich mehr als nur ein Dokument!
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5857795.jpg
@ ab
Danke nochmals. Aber ich muss nochmal genauer nachhaken: wie würdest du Mompou im Vgl. zu Satie beschreiben (irgendwo habe ich von einer gewissen Ähnlichkeit gelesen)?
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (03.07.2007, 23:03): Wow! :down
Nikolaus.
nikolaus (22.07.2007, 23:50): Original von liegnitz Hallo,
Ich habe diese Aufnahme. Allerdings muß ich sie nochmal hören, bevor ich etwas dazu schreibe... :wink
Sobald wie möglich werde ich mich hierzu wieder melden!
Nikolaus.
Hallo liegnitz!
Heute abend habe ich die CD (insgesamt - glaube ich - erst zum zweiten Mal seit Anschaffung) gehört.
Es sind teilweise sehr schöne, atmosphärische Miniaturen. Andsnes schafft durch sein Spiel entsprechend abwechslungsreiche Stimmungen. An ihm liegt es - glaube ich - nicht, daß mir die CD insgesamt nicht so gut gefällt. Ich muß dazu das abgedroschene Klischee der "spröden" nordischen Musik bemühen; einen einfachen Zugang zu dieser Musik finde ich nicht. Aber das ist einfach Geschmackssache; am besten ist es, wenn du sie probehören kannst. Dann schafftst du dir ein eigenes (Hör-)Bild. Am besten gefallen mir übrigens die Stücke von Harald Saeverud, einem der "jüngeren" Komponisten, der erst 1992 mit 95 Jahren gestorben ist.
Wahrscheinlich konnte ich dir nicht wirklich helfen, sorry.
Herzliche Grüße,
Nikolaus. :hello
nikolaus (30.07.2007, 21:53): Kennt jemand eine Aufnahme der Balladen von Chopin mit Krystian Zimerman?
Besten Dank für die Infos und Empfehlungen!! Bei nächster Gelegenheit werde ich sie mir besorgen.
:thanks
Nikolaus.
nikolaus (09.09.2007, 19:52): Irgendeiner von euch hat doch schon von der Neuaufnahme von Viktoria Mullova:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/2553463.jpg
berichtet. Ich kann's gerade nicht finden, wie war die Meinung dazu?
Auf der arte-Seite bei den CD-Tipps wird sie sehr gut besprochen. Ferner gibt es dort eine Hörprobe, bei der mir zum einen der wunderschöne Ton der Mullova auffällt, aber andererseits das Cembalo so merkwürdig weit weg klingt, bzw. die Violine sehr im Vordergrund. Jetzt meine Frage: täusche ich mich dabei oder ist das wirklich so?
Danke, Nikolaus.
nikolaus (09.09.2007, 21:44): Danke, Wolfgang, für die prompte Antwort!
Ich denke, ich werde diese CD auf meine Wunschliste setzen. Da ich nicht unbedingt ein Cembalo-Freund bin, käme es mir sehr gelegen, wenn die Violine eher im Vordergrund steht...
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (10.09.2007, 21:03): Original von Poztupimi Original von nikolaus Danke, Wolfgang, für die prompte Antwort!
Ich denke, ich werde diese CD auf meine Wunschliste setzen. Da ich nicht unbedingt ein Cembalo-Freund bin, käme es mir sehr gelegen, wenn die Violine eher im Vordergrund steht...
Gruß, Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
kennst Du weitere Aufnahmen, die Du empfehlen würdest?
Viele Grüße, Wolfgang
Von der Mullova oder generell Bach'sche Musik für Violine u. Begleitung?
?( Nikolaus.
nikolaus (10.09.2007, 22:18): Original von Poztupimi
Ups, 'tschuldigung, etwas unklar ausgedrückt. Ich dachte da weniger an Mullova (da finden sich zwar nicht alle, aber immerhin ein paar CDs in meinem Regal :D), sondern an Bach, Violine mit Begleitung.
Viele Grüße, Wolfgang
Das habe ich fast befürchtet; damit kann ich noch weniger dienen, als mit Aufnahmen mit Viktoria Mullova :(. Ausser den Sonaten und Partiten für Violine solo, die du ja nicht meinst, kann ich nichts vorweisen. Empfehlen kann ich die Cello-Sonaten, von denen ich aber nur eine Aufnahme besitze (daher kein Vergleich möglich):
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5004630.jpg
Eher romantisch interpretiert, würde ich meinen, aber mir gefällt's.
Sorry :engel
Aber vielleicht fühlen sich noch andere Forumianer angesprochen! Aufruf an alle!!!
Nikolaus.
nikolaus (11.09.2007, 20:57): Original von Poztupimi
Hallo Nikolaus,
kennst Du weitere Aufnahmen, die Du empfehlen würdest?
Viele Grüße, Wolfgang
Habe doch noch was gefunden:
Auf dieser - sehr empfehlenswerten CD - gibt es auch zwei Stücke von Bach (hier Cello u. Violine): Canon alla Duodecima in Contrapunto alla Quinta Canon in Hypodiapason (Canon alla Ottava)
sehr schön!
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/2914345.jpg
Gruß, Nikolaus.
claashorst (18.01.2007, 23:00): Hallo,
ich erhielt aus der Familie folgende Anfrage:
"Guten Tag Claas!
Paul wírd ab der nächsten Woche mit Klavierstunden beginnen.
Wir werden nicht umhin kommen ein Instrument zu kaufen. Hast Du bzw. deine pianophilen Freunde eine Empfehlung wo wir ein gutes, günstiges Gebrauchtinstrument erstehen können? Worauf ist beim Kauf zu achten? Danke für Deine Hilfe, Capi"
Wenn mir Forumteilnehmer viell. einige Hinweise zu Anschaffungsmöglichkeiten, Voraussetzungen, Preislagen, Leasing o.a. geben können, die ich weiter vermitteln kann, wäre ich dem Forum sehr verbunden.
Ich habe die Frage bewusst ungezielt formuliert, um unterschiedlichen Aspekten freien Lauf zu lasssen je nach Interessenlagen und Thread-Entwicklung. Nachfragen bitte ich mir ggf. zu gestatten, da ich ein Greenhorn auf diesem gebiet bin, auch wenn ich Piano-News thematisch diesbezüglich immer wieder überfliegend mitlese. ?( Besten Dank im voraus,
CH
claashorst (19.01.2007, 09:43): Besten Dank !
(Da könnte ja selbst ich Lust bekommen auf Unterricht..) :) Gruß, CH
claashorst (19.01.2007, 21:51): werde ich machen: Lesen (das kann ich.) T.E. Carhart, Ein Klavier in Paris
Vielen Dank für die Darstellung der anderen Seite der Medaille.
Digital - nicht digital:
Das scheint hier eine zu bedenkende Frage zu sein.
Gut, das die Entscheidung nicht ich treffen muss. :wink Würde mir schwer fallen.
Beides hat etwas für sich.
Manchmal bleibt die Dialektik wohl unvollkommen bzw. unauflöslich (These, Antithese - Synthese.)
Die Hinweise von Dir und Satie halte ich für kompetent und wichtig und werde ich gerne weitergeben.
ich berichte geleg., was in der laufenden Entscheidungsfindung überzeugen kann.
Ich postuliere mal: Je mehr Wissen, desto besser die Entscheidung?!
Fachlich, emotional distanzierte Begleitung solte wohl dennoch mitgehen, da der Interessent sonst dem Schmelz der Musik von Vorführ-Klavieren unterliegt ? :)
CH
claashorst (22.01.2007, 23:47): Original von Jürgen Klavier (Mechanisch vs Digital): Die Orgel verstaubte einige Jahrzehnte, bis wir sie vor wenigen Jahren an jemanden verschenkten, der sich sehr darüber freute.
Die Familie bedankt sich hier schon einmal ganz herzlich für die hilfreichen Tip´s bezüglich pro-contra mechanisch-digitaler Anschafung eines Klaviers, Käuferverhalten, Lektüre-Hinweis. Nach kurzer Rückfrage scheint das Pendel dort momentan Richtung digital auszuschlagen. :) Nu ja. Meine unverfrorende Neugier führt mich noch zu der Frage, welches Klavier jeweils bei den Forumautoren bzw -lesern zu Hause steht und ob überhaupt. Spielen eigentlich bauliche Voraussetzungen bzw Zimmer-,Wohnungs-Hausgrößen eine Rolle für eine mögliche Kaufentscheidung? Oder sollte das Instrument per se für sich der dominierende Faktor sein. Welche Marken bzw Klaviergrößen werden von euch bevorzugt ? Lohnt es sich, auch zu Händlern zu fahren, die weiter Weg Angebote offerieren ? ?( Besten Dank und Gruß, Claas
Jimi (07.07.2006, 22:12): Hallo zusammen,
ich habe soeben auf einem Sampler eine sehr eindrucksvolle Aufnahme des Madrigals „Lamento della Ninfa“ von Claudio Monteverdi gehört. Das Stück stammt von dieser CD mit Ausschnitten von Monteverdis 7ten und 8ten Madrigalbuch :
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/9296895.jpg
Kennt jemand die anderen Stücke der CD oder gibt es eventuell empfehlenswerte Alternativen?
Viele Grüße, Jimi
Jimi (21.08.2006, 20:28): Original von Cosima
Sie würde mich aufgrund dieser Rezension interessieren: "http://www.classicstoday.com/review.asp?ReviewNum=4853"
Hallo Cosima,
Ich kann diese positive Kritik bestätigen. Zu einem Stück der Cd, “Der Müller und der Bach“ habe ich mich hier schon geäußert.
Volodos wurde ja von Kritikern vorgeworfen “nur“ ein Virtuose zu sein, ich kann noch an Aussagen wie “geklonter Mini-Horowitz“ oder “Tastendonnerer aus St.Petersburg“ erinnern.
Spätestens mit dieser Aufnahme sollten diese Aussagen durch seine ausgesprochen lyrischen Interpretationen der Schubertsonaten widerlegt sein.
Im Begleittext ist zu lesen : Durch den Einsatz feinster Anschlagsnuancen gewinnt Volodos den mitunter eigenwilligen Akkordstellungen singende, strahlende Klangfarben ab… , sehe ich auch so.
Wenn du allerdings die hier beschrieben Einspielung von S. Richter “gewöhnt“ bist(wie ich vermute :D )
Original von Cosima
Ich fand seinerzeit eine Rezension der Aufnahmen auf der Brillant-Box, die ich so schön finde, dass ich sie zitieren möchte:
„Ein Sieg des Willens
Was kann unser Ohr und Herz wirklich erschüttern? Gewiss diese pianistische Weltraumexpedition. Ein Tastengigant unternimmt sie, der seine Darstellung weit emportreibt in die turmhohen Verwerfungen und ins jenseitige Leuchten später Beethoven- und Schubertsonaten oder auch der h-Moll-Sonate Franz Liszts. Der aus der Ukraine stammende Sviatoslav Richter (1915-97) kannte keine Grenzen des Repertoires und schon gar nicht der Gestaltungskraft.
Hier wird sie dankenswerterweise wieder greifbar und begreifbar: in Moskauer Konzertmitschnitten der Jahre 1961-78. Auch durch das enge, mulmige Klangbild hindurch dringt diese Demonstration einer transzendentalen, von Wucht wie Zartheit regierten Klavieraktion. Die Kopfsätze in Schuberts B-Dur- und G-Dur-Sonaten D 960 und D 894 dehnt Richter ins schier Uferlose aus - auf mehr als 24 bzw. 26 Minuten. Aber nur, um die Elementarkraft des schlichten Satzbaus durch paradiesisches Ausschweifen und beklemmendes Stocken noch zu steigern. Wo wäre heute der Pianist, der so viel Willensleistung ins Spiel bringt wie Sviatoslav Richter!“
(Quelle: S. Weyh , HNA, 15.08.2005)
wirst du beim Kopfsatz der G-Dur Sonate von Volodos event. zunächst etwas irritiert sein, denn er ist mit 19’04 min doch deutlich schneller als Richter. Mir ging es jedenfalls andersherum so, weil ich die Volodosaufnahme deutlich länger(2002) als die von Richter(2006) habe.
Viele Grüße von Jimi
Orfeo (11.04.2006, 15:26): Hallo,
kann mir jemand etwas zu den späten Aufnahmen von Arturo Benedetti Michelangeli der Mozart Klavierkonzerte auf DGG sagen? Es sind 4 auf 2 CDs. Überlege schon länger ob sich eine Anschaffung lohnt, konnte bisher aber kaum etwas über diese Aufnahmen lesen.
Orfeo (11.04.2006, 17:00): ...Wenn es darum geht, überhaupt Aufnahmen der vier betreffenden Konzerte zu haben, dann ist wohl eher abzuraten....Wenn man andererseits Michelangeli-Fan ist, muß man ohnehin alles bis zur letzten Bootleg-Pressung haben.
Hallo Zelenka,
sowas in der Art wollte ich hören. Ob es jetzte der letzte Sch... ist oder typische bis sehr gute Michelangeli Aufnahmen. Danke für den Link. Uchida/Mozart ist großartig!
:)
satie (18.01.2007, 23:59): Lieber Claashorst,
das ist natürlich nicht so einfach... Aus meiner Unterrichtserfahrung (ich hatte und habe sowohl Kinder als auch erwachsene Klavierschüler) kann ich sagen, dass mehr als 50 Prozent der Kinder wieder aufhören mit Klavier (das mag vielleicht aber ein Berliner Phänomen sein...). Daher sollte man sich gut überlegen, ob man wirklich gleich am Anfang viel Geld ausgeben will oder nicht. Allerdings: das Instrument sollte auch nicht zu schlecht sein, denn sonst geht der Schuss nach hinten raus. Wenn Deine Bekannten sehr sparsame Menschen sind, sollten sie ein Digitalklavier kaufen, erhältlich in einer Preisspanne von ca. 800 bis 2000 Euro (alle schon mit Hammermechanik, also ziemlich gut vom Gefühl her, der Klang ist natürlich bei einem echten Klavier immer noch besser, aber für einen Anfänger nicht so viel besser). Die kann man auch mieten, oft mit Vergünstigungen, falls man das Instrument später kaufen will. Wenn es aber ein normales Klavier sein soll, empfehle ich grundsätzlich den Neukauf. Vor allem deshalb, weil die gebrauchten Klaviere, die günstig weggegeben werden einfach meistens nicht gepflegt wurden. Und dann zahlt man viel Geld für ewiges Stimmen (die Stimmung hält bei einem schlechten Gebrauchtinstrument praktisch gar nicht, wenn es selten gestimmt wurde), auch muss man garantiert bald etwas erneuern lassen (man weiss ja nicht, ob die Luftfeuchtigkeit beachtet wurde. Und wenn es ständig zu trocken war, können schon bei den ersten Tönen des jungen Pianisten Hämmer abbrechen und Saiten reißen, und das wird ein teurer Spaß. Ebenfalls gegen ein Gebrauchtinstrument spricht der oftmals überzogene Preis. Ich habe schon Instrumente gesehen, die bestenfalls einen gewissen Heizwert haben, aber statt Tönen nur Staub ausspucken. Und für sowas zahlen manche Leute ahnungslos noch 1000 Euro. Für ein gutes neues Klavier muss man einen Batzen hinlegen, ca. 2000 bis 3000 Euro. Billigere gibts auch, aber daran hat man nicht lange Freude. Da ist das Digitalklavier die wesentlich bessere Wahl. Wenn man da in einer unteren Preisklasse einsteigt, kann man nicht all zu viel falsch machen. Und wenn der Kleine dann doch ein Rubinstein wird, kann er immer noch ein edles Klavier bekommen. Auf keinen Fall bei Ebay schauen! Die Leute spinnen total! Da habe ich mein altes Digitalklavier verhökert (Yamaha, bald 20 Jahre alt, zwei defekte Tasten und miserabler Klang, trotzdem haben die sich bei Ebay auf 700 Euro hochgeboten. Völliger Wahn! Ich hatte mit einem Hunderter gerechnet...). Also: günstig neues Digiklavier kaufen, im Falle ungeahnten Talents verkauft man es dann zum doppelten Preis wieder bei Ebay! :-) Das wären meine Tips dazu. Und natürlich niemals die Katze im Sack kaufen! Ins Pianohaus gehen und alles mal durchprobieren, am besten in Begleitung eines Menschen, der Klavier spielen kann. Herzliche Grüße
S A T I E p.s.: Ich habe jetzt einfach mal angenommen, dass es sich um einen jungen Schüler handelt. Aber alles geschriebene gilt ebenso für erwachsene Anfänger. Und noch was: einen ordentlichen Klavierstuhl sollen sie auch kaufen! Das ist teilweise Irrsinn, wie die Schüler dasitzen müssen... auf klapprigen Ikea-Hockern oder mit Telefonbüchern belegten wurmstichigen Stühlen, die das Spiel mit ihrem Ächzen begleiten...
satie (19.01.2007, 22:53): Die Synthese gibt es übrigens auch schon seit Jahren: das Disclavier von Yamaha, welches ein normales Klavier ist, aber umschaltbar. Solche Digitalmodule gibt es auch für Flügel, nachträglich einbaubar. Aber da sprechen wir lieber nicht über den Preis. Eine Entscheidung wird also fallen müssen. Liebes Cellodil, irgendwie hast Du Recht, aber ich bin bei den Digitalklavieren lange nicht mehr so heikel. Das mag daran liegen, dass ich ein absolutes Schrottklavier besass, als ich anfing und dann ein Digitalklavier bekam, das viel besser klang als das andere...
S A T I E
satie (02.06.2007, 08:46): Original von nikolaus Kennt jemand diese Aufnahme:
Auf ihrer persönlichen Seite www.leraauerbach.com gibt es einen podcast, da kann man sich en ganz gutes Bild von ihrem Stil machen (leider sind momentan die Preludes nicht dabei). Mich persönlich haben die Hörproben sehr enttäuscht, denn offenbar muss tonales Komponieren immer bedeuten, dass man pathetisch, expressiv und romantisierend schreibt. Und immer tauchen in den Rezensionen Sätze auf, die dann diskriminieren, was sich dieser Ästhetik kritisch nähert (offenbar ist alles, was dissonant und nicht in einen tonalen Kontext einfügbar ist nach Meinung eines Rezensenten "eine Beleidigung für das Ohr". Nun, für mich ist so eine Rezension eine Beleidigung meiner selbst und sämtlicher Kollegen...). Mir persönlich gefällts nicht, ich habe den schweren Verdacht, dass da wieder eine Komponistin von Sikorski über die Maße gepuscht wird (s.a. unseren Thread zu Greenberg!). Dieser Verlag schafft es immer noch, sich als zeitgenössisch hinzustellen, obwohl das meiste im Programm doch sehr rückwärts gewandt ist (sehr vorsichtig ausgedrückt). Aber ich will nicht weiter wetter sonst rege ich mich zu sehr auf. Wems gefällt, der möge es hören.
Herzlichst S A T I E
satie (31.07.2007, 16:36): Original von nikolaus Kennt jemand eine Aufnahme der Balladen von Chopin mit Krystian Zimerman?
Danke, Nikolaus.
Ja, ich kenne die Aufnahme, hatte sie auch in meinem Besitz, bis ich umgezogen bin und sie mir dabei abhanden gekommen ist. Ich habe sie sehr gerne gehört und erachte Zimerman als einen sehr guten Chopin-Interpreten der polnischen Schule. Die Aufnahme kann ich durhaus sehr empfehlen.
Herzlich, S A T I E
nubar (22.02.2007, 12:02): Hallo,
vielleicht kann ich auch noch ein Wörtchen zu Franck sagen. Leider kenne ich Fournet nicht, aber Monteux ist sehr empfehlenswert. Werde ich jedoch gefragt, welche Aufnahme ich bevorzuge, dann eindeutig Munch. Die Aufnahme hat ein unheimliches Feuer, muss man unbedingt hören. Dagegen erschien mir Monteux anfangs eher langweilig, obwohhl er auch durchaus dramatisch spielen lässt. Ich habe ihn mittlerweile aber auch sehr schätzen gelernt.
Grüße, nubar
Jack Bristow (02.07.2006, 23:31): Original von ab Gerade enthusiastish rezensiert gelesen:
Joseph Haydn Complete Symphonies Vol. 6 J. Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll Hob. I:49 (La Passione), Sinfonie Nr. 52 c-Moll Hob. I:52 (1771/1773), Sinfonie Nr. 58 F-Dur Hob. I:58 Heidelberger Sinfoniker, Thomas Fey (Leitung) Hänssler Classic 98.236 Wer kennt etwas von dieser Gesamteinspielung - ist sie wirklich so hörenswert?
Ich kenne u.a 45, 94 und 104. Ich rate zum Probehören. Die Einspielungen sind stellenweise ziemlich extrem, vielen mögen sie manieriert erscheinen. In einem englischsprachigen Forum schrieb jemand mal "Harnoncourt on speed", das triffts ganz gut. Mit etwas Suchen fidnet man die ältern CDs, z::B mit 94 & 104 preiswert, da kann man sich ein Bild machen.
viele Grüße
J. Bristow
Jack Bristow (02.07.2006, 23:32): Original von Carola Das Problem ist: Außer dem Requiem und der c-Moll-Messe habe ich bisher gar nichts. Mir war gar nicht klar, dass es in dem Bereich so viel von Mozart gibt - durch Zelenkas Presseschau bin ich jetzt schlauer.
Diese Gesamtaufnahme-Box mit Harnoncourt bei Teldec ist ziemlich günstig, wie ich sehe.
Ich kenne mehrere Haydn-Messen mit Harnoncourt, die mir sehr gut gefallen. Seine Aufnahmen der Mozart-Sinfonien ab Nr. 39 finde ich allerdings grässlich.
39 & 40 sind grandios, endich mal ernstgenommener Mozart, kein Getändel oder gemütlicher Weana Schmäh. Wie auch immer; ich habe eine ältere 4-CD-Box mit einigen bekannteren geistlichen Werken. Die Krönungsmesse KV 317 und die Vespern KV 339 sind sehr gut (die lohnen, ebenso wie dei Messe KV 337? auf jeden Fall das Kennenlernen), an Requiem und c-moll-Messe habe ich jetzt keine präzise Erinnerung. Wenn man wirklich die gesamte Kirchenmusik haben will, dürften sich die Alternativen auch in Grenzen halten. Man sollte indes berücksichtigen, dass das fast alles frühe Werke sind (bis ca. 1781 solange Mozart eben in Salzburg war) und aufgrund der Einschränkungen, denne die Salzburger Kirchenmusik unterworfen war, meist recht bescheidenen Umfangs. Ob Du das alles brauchst (ich z. Zt. nicht), mußt Du selbst wissen.
viele Grüße
J. Bristow
Jack Bristow (24.01.2007, 22:06): Original von Gerion Liebes Forum,
kennt jemand diese Aufnahme?
gibt es andere empfehlenswerte (Referenz-)Aufnahmen?
Preis/Leistungsmäßig ist das Talich-Quartett (ca. 16 EUR/3CDs) bei jpc kaum zu schlagen. Ich finde diese Einspielungen sehr gut, kenne sonst allerdings nur noch das Cherubini-Q. Letztere halte ich auch für sehr ordentlich, die kann man einzeln für ca. 7EUR/CD bei EMI erhalten. Die Talichs sind meiner Erinnerung nach eleganter, flüssiger, die Cherubinis teils etwas dramatischer, mitunter mit einem gewissen Hang zur Grobschlächtigkeit.
In den letzten paar Jahren sind erfreulicherweise einige Einspielungen dieser oft sträflich vernachlässigten Werke erschienen. Besonders op.12,13 und 80 sind eigentlich Pflicht für jeden Musikliebhaber.
viele Grüße
J Bristow
Jack Bristow (02.03.2007, 09:49): Original von Jürgen Kennt jemand diese Aufnahmen, oder kann mir jemand sagen woher die stammen ?
Das Label ist: Documents (H'ART) Sagt mir aber nix.
Gibts bei Amazon (Marketplace) für 'n Appel und 'n Ei.
Da meines Wissens Walcha fast ausschließlich für Archiv bzw. Deutsche Grammophon aufgenommen hat (es gibt dort zwei dicke Boxen mit Bachschen Orgelwerken), sieht dieses Angebot für mich nach einer dubiosen Sache aus. Vermutlich (das wäre immerhin formal rechtens) handelt es sich um Überspielungen von >50 Jahre alten Platten. Oder, was mich bei diesen Boxen auch nicht wundern würde, es sind Raubkopien neuerer Quellen. Daher würde ich bei der Klangqualität nicht zu viel erwarten; die Interpretation haben jedoch Klassikerstatus.
viele Grüße
J Bristow
Jack Bristow (02.03.2007, 11:49): Original von Jürgen ich habe mal bei jpc reingehört. Klingt wirklich ziemlich angestaubt.
Da hilft auch nicht, dass die Box nur 8€ kostet, wenn ich sie nicht hören mag.
Apropos jpc: auf dem Hauslabel cpo gibt es ziemlich neue Aufnahmen Bachscher Orgelwerke auf einzelnen CDs von 1,99-7,99. Größtenteils auf Orgeln aus der Bach-Zeit und natürlich in moderner Klangqualität. Wirklich gute Aufnahmen. Da kann man auch risikoarm ein paar kaufen, um zu sehen, was einem gefällt. Ich bin kein großer Orgelfan, meine Lieblingsstücke sind die Triosonaten.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5820241.jpg
:hello
J Bristow
Jürgen (18.12.2006, 14:18): Original von ab Was ist davon zu halten? Gabriela Montero - Bach & Beyond
Ich habe mal grad bei jpc reingehört. Vielleicht tu ich der Gabriele Unrecht, aber sei's drum. Ich kann halt nur die ersten 30 sekunden jedes Stückes beurteilen. Bei den ruhigeren Stücken gerät sie in die Nähe des "Easy Listening". Das meine ich durchaus im positiven Sinne, das klingt angenehm, beruhigend. Beim Präludium C-Dur war wohl eher Bach/Gounod die Vorlage. Na ja, kann man ja auch als Improvisation ansehen. Aber mir hat es weniger gefallen. Die flotteren Stücke haben mir auch nicht gefallen. Weiss nicht so genau warum. Wenn ich das begründen sollte, müßte ich das noch ein paar mal hören.
Grüße Jürgen
Jürgen (22.01.2007, 10:40): Klavier (Mechanisch vs Digital):
Meine Frau hatte als Kind Klavierunterricht. Ihr Vater fragte sie nach ihrem Wunschinstrument, und sie sagte: Ein Klavier.
Ihr Vater war aber damals so progressiv, dass er sich doch für eine Elektro-Orgel (so hießen die damals vor 30 Jahren) entschieden hat. Das war damals nicht unbedingt die billigere Lösung. Meine Frau war jedenfalls tief enttäuscht, wurde mit dem Gerät nicht warm und so hörte sie nach einigen Monaten mit dem Spielen auf. Die Orgel verstaubte einige Jahrzehnte, bis wir sie vor wenigen Jahren an jemanden verschenkten, der sich sehr darüber freute.
Sicherlich sind die heutigen Geräte um ein vielfaches klangechter, wenn es aber darum geht, die gefühlsmäßige Hemmschwelle zu überwinden, habe ich immer noch Zweifel.
Grüße Jürgen
Jürgen (27.02.2007, 14:22): Kennt jemand diese Aufnahmen, oder kann mir jemand sagen woher die stammen ?
Das Label ist: Documents (H'ART) Sagt mir aber nix.
Gibts bei Amazon (Marketplace) für 'n Appel und 'n Ei.
Jürgen (02.03.2007, 11:21): Danke Jack,
ich habe mal bei jpc reingehört. Klingt wirklich ziemlich angestaubt.
Da hilft auch nicht, dass die Box nur 8€ kostet, wenn ich sie nicht hören mag.
Grüße Jürgen
Jürgen (05.03.2007, 10:30): Sorry,
ich vergaß zu erwähnen, dass ich schon eine Aufnahme habe.
Und zwar von Hans Fagius (Brilliant/Bis).
Grüße Jürgen
Jürgen (12.06.2007, 09:45): Original von ab Das Trio Fontenay finde ich in allen Aufnahmen, die ich gehört habe, geradezu schrecklich - und auch mein Konzerterlebnis war um nichts besser..
Von diesem Trio kenne ich lediglich: Klaviertrio d-moll (Trio élégiaque) von unserem Chef :down, Trio Fontenay 1986, Denon
Ich liebe dieses Werk wegen oder trotz des Trio Fontenay. Ich habe halt keine Vergleichsmöglichkeiten. Sollte mir also jemand dieses Werk in einer anderen, noch besseren, Interpretation nennen können, wäre ich ihm ewig dankbar.
Grüße Jürgen
Jürgen (20.07.2007, 09:47): Hallo Daniel,
von Dorati kenne ich nur eine Aufnahme, die von Decca ist. Ich kann Dir nicht sagen warum, aber ich habe mir vor Jahren abgewöhnt, sie zu hören. Sowohl Kubelik (DGG) als auch Neumann (Supraphon) gefallen mir besser. Ich denke aber, dass die abgebildete Dorati-Aufnahme nicht von Decca ist, das Orchester kann ich auch nicht erkennen.
Die Aufnahme von Sejna kenne ich nicht, bin aber bislang vom Label Supraphon noch nicht enttäuscht worden.
Recht interessant ist auch die Urversion für Klavier zu vier Händen, wenn mir auch die Orchestrierung besser gefällt.
Grüße Jürgen
Gamaheh (11.02.2007, 15:14): Liebe Forenser,
neulich hörte ich im Radio etwas, das mich wirklich ziemlich begeistert hat:
Piotr Ilyitch Tchaïkovsky Sextuor à cordes en ré mineur op.70 "Souvenir deFlorence" Quatuor Manfred Antoine Tamestit : alto - Xavier Phillips : violoncelle
Da ich damit nicht gerechnet hatte (ich bin eigentlich nicht so die Kammermusik-Freundin) und eigentlich auch nur so nebenbei hörte, habe ich es nicht aufgenommen.
Kann mir jemand von Euch eine gute Aufnahme empfehlen?
Danke, Gamaheh
Gamaheh (23.05.2007, 18:11): Liebe Forenser,
neulich hörte ich auf Radio Classique die Ergebnisse der Hörerwahl, die unter 50 Werken abgestimmt hatten, was ihr liebstes war. Erstaunlicherweise errang den 1. Platz ein Werk, das ich überhaupt nicht kannte: Schuberts Klaviertrio n.2 in Es (es hieß, die Franzosen hätten das zweitemal gegen Europa gestimmt, denn die Europa-Hymne, die Ode an die Freude aus Beethovens 9., wurde damit auf Platz 2 verdrängt).
Leider wurde nur ein Ausschnitt aus dem Andante gespielt; der gefiel mir aber so gut, daß ich nun das ganze Werk hören möchte. Leider hatte nicht einmal Onkel Erich das in seiner Sammlung, und ich begeistere mich eigentlich normalerweise gar nicht so für Kammermusik.
Kann mir jemand von Euch, die sich da besser auskennen, eine Aufnahme empfehlen?
Danke im voraus, Gamaheh
Gamaheh (24.05.2007, 13:00): Vielen Dank, ab. Hier in der Bücherei gab es nur das Beaux Arts, war aber gerade nicht präsent. Bei amazon habe ich gerade in das Trieste reingehört, das klingt in der Tat alles sehr attraktiv (soweit man das bei der Kürze der Häppchen beurteilen mag); die erwähnte Stelle, die dort leider sehr kurz ist, wirkt sehr viel getragener, als ich sie im Radio gehört hatte. Ich weiß allerdings nicht, ob ich mir gleich eine Box mit fünf CDs zulegen möchte. Kennst Du die Version vom Wiener Klaviertrio (von der ich immerhin eine sehr positive Rezension gelesen habe und die beim Antiquar um die Ecke zu haben ist)?
vielen Dank für Eure Hinweise - ich werde sehen, was ich eventuell finden kann. Inzwischen habe ich in der Bücherhalle (altmodisches Wort, aber es gibt sie noch) eine Einspielung mit dem Trio Fontenay gefunden, die mich nicht überzeugt. Am Sonntag wurde im NDR eine neue Aufnahme mit den Gebrüdern Capuçon und Frank Braley vorgestellt (hier wurde ebenfalls ein Teil des Andante gespielt), bei der der Funke aber auch nicht auf mich übersprang - es heißt also weitersuchen.
Beste Grüße, Gamaheh
Gamaheh (12.06.2007, 14:00): Original von ab
Ich hörte sie jüngst im Laden an, und war bei weitem nicht so begeistert wie der Rezensent hier.
Der Rezensent hat einen anderen Geschmack, denn er schätzt offenbar genau das, was mir nicht gefällt: Er spricht von dem "Ernst, mit dem die Musiker sich den Kompositionen widmen. Die Trios werden mit hörbarer Wertschätzung in einer eigentümlichen Mischung aus Schlichtheit und klanglicher Wärme vorgetragen."
Das hatte ich auch bemerkt, nur hätte ich es anders formuliert; mir kamen eher "Zaghaftigkeit" und "übermäßige Ehrfurcht" in den Sinn, die sie anscheinend daran hindern, die Musik zu der ihren zu machen, so daß sie doch etwas ihnen Fremdes zu spielen scheinen, mit einer(für mein Empfinden) zu großen Distanz. Eine andere Besprechung einer anderen Aufnahme zitiert Schumanns Kommentar: „Ein Blick auf das Trio von Schubert- und das erbärmliche Menschentreiben flieht zurück, und die Welt glänzt wieder frisch.“ Das war eher mein Eindruck, als ich es im Radio hörte, obwohl dort im Kommentar von Melancholie und Tragik die Rede war. Ich sollte nachtragen, daß es dort von Philippe Bianconi, Tedi Papavrami und Marc Coppey gespielt wurde, aber eben nur der zweite Satz und dort an Ort und Stelle - es gibt also keine Aufnahme davon.
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (29.06.2007, 16:53): Original von Rachmaninov kennt jemand die Shcumann Aufnahme von J. Biss?
Ich habe J. Biss mal in Berlin im Konzert gehört (Mozart wie ich ihn nicht mag: süßlich und gefällig, eben völlig ohne Biß - die Karten hatte ich gewonnen), dort spielte er als Zugabe ein Stückchen von Schumann, das ich als entstellt empfand; das würde mich jedenfalls nicht veranlassen, eine CD von ihm zu kaufen.
Grüße, Gamaheh
Amadé (23.06.2007, 17:12): Hallo Nikolaus,
die Sendung lief heute Vormittag aud WdR 3. Gehe bitte zur Homepage und suche nach Kontaktmöglichkeiten, da gibt es sicher auch die Nummer des Hörertelefons. Dort kann man nähere Informationen einholen. Viel Glück.
Gruß Bernd
ab (18.12.2006, 11:24): Was ist davon zu halten? Gabriela Montero - Bach & Beyond
Improvisationen über Themen von Johann Sebastian Bach. Jesu bleibet meine Freude (Kantate BWV 147);Italienisches Konzert BWV 971 (Presto);Improvisation im Stile Bachs "Beyond Bach";Air in G (Orchestersuite Nr. 3);Aria aus Goldbergvariationen BWV 988;Violinkonzert BWV 1042 (Adagio); Präludium C-Dur (Das Wohltemperierte Klavier); Schafe mögen sicher weiden (Kantate BWV 208); Invention d-moll BWV 775;Brandenburgisches Konzert Nr. 5 (3.Satz);Konzert BWV 974 (Adagio);Toccata BWV 565 Gabriela Montero, Klavier Emi
ab (18.12.2006, 11:38): Mir hat sie sehr gut im Laden gefallen, weil ich dieses fast psychedelisch gleichmäßig Atmende so schätze, gepaart mit großer Kraft und Ruhe. Allerdings war ich auch von einigen raschen Tempi überrascht, die mich an Schnabels Gesamtaufnahme denken ließen. Würde ich sie mir kaufen (der Preis ist mir zu hoch), würde ich sie wohl oft anhören, so schätze ich sei ein.
ab (18.12.2006, 11:50): Die Aufführungen Vänskä sind sehr korrekt, er lässt das Orchester von Lahti frisch und geradlinig musizieren. Allerdings ist das Orchester sehr schlank timbriert. Jegliches Geheimnisvolles und Klangsinnliches sucht man daher vergeblich. Ob Vänskä treffend die einzelnen Übergänge zu gestalten versteht, muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich hätte bei der neuen Essential Box bedeutend lieber den Järvi-Zyklus aufgenommen gesehen. Soviel mein Geschmacksurteil.
ab (18.12.2006, 11:50): Sorry: auf den Bach mit S. Richter bei Stradivarius.
ab (18.12.2006, 21:09): Ich habe einst einemal "blind" einen ganz kurzen Auschnitt eines Satzes im Radio gehört, von dem ich recht angetan war: ich erinnere mich genau, weil ich freudig überrascht war, wieder einmal einen Haydn zu hören, der nicht abstoßend ist. Etwas weich, aber nicht kernlos, kam mir ihr Bogenstrich vor und tendentiell eher etwas leicht romantisierend, im Gegesatz zum prägnannten, klassichen Orchesterzugriff; aber beschwören würd ich's nicht mehr. Heute war dafür ein Ausschnitt mit Gautier Capucon, dem Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding zu hören, den ich sowohl vom Cello als auch vom Orchester als auch das Zusammen unbefriedigend fand.
ab (18.12.2006, 23:17): Original von cellodil Wie findest Du denn die Einspielung mit Müller-Schott?
Da spare ich mir lieber das Geld für eine Konzertkarte, sollte er wieder einmal bei uns auftreten. Damit habe ich ungleich mehr Vergnügen.
ab (23.12.2006, 12:50): Da wollte ich immer schon einmal hineinhören.
Die Nr. 1 gibt es auch auf der CD Die 12 Cellisten des Berlin PO - South American Getaway. Mein Fall sind diese 12 aber nicht so ganz.
Besonders empfehlenswertes bei großen Celloensembles höre ich gestern im Radio: Acht Cellisten der Wiener Symphoniker Das waren Tchaikovsky Bearbeitungen der Ballette, aber dermaßen schön, ntürlich und unkitschig gespielt! Label: Camerata 28120 Wo es diese CD gibt, habe ich noch nicht herausgefunden, es scheint ein Japanisches Label zu sein: Sehr empfehlenswert!
ab (10.01.2007, 11:33): Liebe Musikfreundinnen und -freunde,
Schuberts großartiges Streichquintett in C wurde von einst im Konzert 1952 von Alexander Schneider , Isaac Stern , Milton Katims , Pablo Casals & Paul Tortelier in einer hinreißend herzlichen, musikalisch eindrücklichen (wenn auch nicht immer lupenreinen) Interpretation musiziert. Davon gibt es zwei Ausgaben, nämlich die bei CBS und die Remasterte bei Sony:
Gebrannt von der Schumann Klavierquartett Aufnahme mit Gould/Juilliard Str.4 (ebenfalls bei CBS und in der Gouldedition bei Sony), weiß ich, wie rücksichtslos die angeblichen Restorateure mit dem urstrünglichen Master umgegangen sind. Hier befürchte ich das selbe.
Wer kennt beide Ausgaben und kann mir sagen, ob ob auch hier die frühere trotz AAD fülliger, lebendiger und natürlicher klingt? Rauschen der CBS-Aufnahme nehme ich gerne in Kauf, wenn dadurch nur nicht die Dynamik und das Konzept zerstört worden ist.
Danke!
ab (18.01.2007, 12:01): Wer kann etwas hierzu sagen?
Florent Schmitt Œuvres pour piano F. Schmitt: Musiques Intimes op. 16, Musiques Intimes op. 19, Trois Valses Nocturnes op. 31, Pièces romantiques op. 42 Angéline Pondepeyre (Klavier) Talent DOM 2910 123 (CD • 73' • 2006)
Weder den Komponisten, noch die Musikerin kenne ich und die Aussagen des Rezensenten drücken nicht mehr als seine positive Werthaltung aus. http://www.drito-test.de/images_medien/18020.jpg
ab (24.01.2007, 21:40): Original von Gerion Liebes Forum,
kennt jemand diese Aufnahme?
gibt es andere empfehlenswerte (Referenz-)Aufnahmen?
Es dankt Gerion
Genannt wird gewöhnlich als Referenz die des Melos Quartetts (DG), die ich technisch, interpretatiorisch und musikalisch schrecklich finde (wie auch die der Cherubinis, EMI). Da würde ich jedenfalls die der Emersons (DG) vorziehen, die halt mehr Emerson als Mendelssohn spielen, das aber wie gewohnt sehr gut und schön! Sehr gelobt, ich meine zurecht, wird die wohlfeile mit dem Henschel Quartett (Artenova).
Ich hab mir keine davon gekauft, obwohl ich schon lange auf der Suche nach einer guten Gesamteinspielung bin. Gerne höre ich die einzelnen Quartette des Ulbrich-Quartetts (Eterna) und des Juilliard String Quartets (Sony).
ab (24.01.2007, 22:13): Original von Jack Bristow
Preis/Leistungsmäßig ist das Talich-Quartett (ca. 16 EUR/3CDs) bei jpc kaum zu schlagen. Ich finde diese Einspielungen sehr gut. Die Talichs sind meiner Erinnerung nach eleganter, flüssiger, die Cherubinis teils etwas dramatischer, mitunter mit einem gewissen Hang zur Grobschlächtigkeit.
In den letzten paar Jahren sind erfreulicherweise einige Einspielungen dieser oft sträflich vernachlässigten Werke erschienen. Besonders op.12,13 und 80 sind eigentlich Pflicht für jeden Musikliebhaber.
Danke für diesen Hinweis auf die Talichs, von denen ich gar nicht wusste, dass sie Mendelssohn aufgenommen haben und die ich bei den Mozart-Quintetten ja besonders schätze.
ab (08.02.2007, 12:24): Was ist eigentlich von der Bis-Sibelius-15-CD-Box zu halten? Dazu etwas hier.
ab (21.02.2007, 14:41): Wer eine Aufnhame mit Alten Instrumenten sucht ist bei Hausmusik London (Virgin) bestens aufgehoben (sie spielen auch wunderbar zupackend vier der Mozart Qunitette und die Cherubinin Quartette (CPO)) :
ab (21.02.2007, 14:47): Ich vergaß zu sagen, dass Fournet eher schlank, musikantisch und gut druchsichtig die Franzosen spielt.
Wenn Du mehr auf spätromatische Klangfülle stehst und es gerne hast, Dir die Linien selbst rauszuhören, dann dürfte Dir wohl die viel gerühmte basslastige Aufnahme mit Pierre Monteux (Living Stereo) zusagen:
ab (22.02.2007, 11:40): Original von cellodil ich glaube, ich tendiere auch eher zu "schlank und musikantisch",
In diesem Falles wäre wohl auch höchst empfehlenswert in die von Desire-Emile Inghelbrecht (die ich leider nicht mehr bekommen konnte: Symphonieorchester des französischen Rundfunks (1954, Testament) scheint leider vergriffen zu sein) hineinzuhören.
Berühmt ist auch jene mit dem Boston Symphony Orchestra unter Charles Munch aus dem Jahre 1957 (RCA), die allerdings auch eher voluminös spielen. Brucknermäßig überzeugend soll die mit Giullini (Sony) sein. Viel mögen Bernstein sehr. Sogar eine von Herreweghe gibt es, die dürfte auch schlank sein.
ab (26.02.2007, 11:32): las kürzlich, dass folgende Aufnahme ausgezeichnet sei. Stimmt das?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8539701.jpg
ab (01.03.2007, 21:35): Original von cellodil Hallo, Ihr Lieben,
hat jemand von Euch zufällig diese Aufnahme schon einmal gehört? Wie schätzt ihr die ein? Robert Levin, Kim Kashkashian
Liebe Sabine,
ich habe diese Aufnahme einmal zum Abverkaufspreis bekommen und einer Bratscherin weiter verschenkt. So großartig ich Kashkashian oft finde: Bartok-Violakonzert :down :down :down Mozart Sinfonia Concertante :down :down aber auch Brahms-Sonaten :) , diese von Dir genannte Aufnahme fand ich nicht überzeugend. Sie kam mir wenig inspiriert vor, nicht so gut zusammenmusiziert aber auch unglücklich zusammengestellt als Album, auch der Klang war nervig. Mir hat sie keine Freude bereitet und so freute es mich umso mehr, zumindest jemand anderen damit eine bereiten zu können.
ab (08.03.2007, 12:08): Erstmals gelesen: Mozart, W.A. CELLOSONATEN KV 301, 376 & 379. Transkriptionen der Violinsonaten. Alexander Kniazev/Cello, Edouard Oganessian/Klavier. DDD. Toccata Classics. 2005.
Taugt das was?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/4629609.jpg
ab (09.03.2007, 12:21): Gerade entdeckt:
Borodin: Symphonies 1-3 & Petite Suite (Orchestration Glazunov). Label: Brilliant Classics The Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Gennady Rozhdestvensky 2CDs
Sind das Lizenzaufnahmen (chandos) oder neu entstandene?
"Tout un monde lointain" Könnt Ihr mir was empfehlen?
Leider nein, ich kenne nicht einmal die beiden von Rostropovich mit Baudo oder Ozawa.
Aber hier steht etwas.
Ich hoffe, wir können bald mehr von Dir erfahren!
ab (26.03.2007, 11:22): Original von Rachmaninov hate jemand schon was über die neue Aufnahme von M. Fröst mit dem Nielsen und Aho Konzerten gelesen bzw. selber gehört?
Ja: überschwänglich hier.
ab (30.03.2007, 11:28): Hallo Sabine,
ich kann dem, was uhlmann sagt, nur beipflichten. Sehr ans Herz legen kann ich Dir vor allem das Violinkonzert Lament mit Gidon Kremer bei ECM, das ich im Konzert selbst erleben durfte und dessen Aufnahme ich immer wieder gerne anhöre.
Das Cellokonzert von Telarc habe ich auch zuhause. Wegen des eigenwilligen Telarc Klangs und den extremen Dynamikunterschieden kann ich es mir nur eigentlich nicht adäquat anhören, weil ich sonst in der Familie und wohl auch mit den Nachbarn Probleme bekomme. Und leise gespielt, hört man wieder nichts... Und natürlich ist ein France Springuel am Cello kein Gidon Kremer; und ein Dirigent Rudolf Werthen schon gar nicht ein Jansug Kakhidze (der immerhin besonders von Mravinsky geschätzt und gefördert worden ist).
Kakhidze hat auch alle Sinfonien eingespielt, die sicherlich jenen Aufnahmen von Janovski vorzuziehen sind!
Siehe auch hier (Demenga) und da (Rostropovich)und dort.
ab (01.04.2007, 11:41): Svetlanovs Scriabin dieser neuen Serie von Warner France soll interpretatorisch und klanglich überragend und derzeit absolute Referenz sein; sein Rachmaninov aus Ende der 60er aber besser.
ab (05.04.2007, 10:14): Original von Gerion weißt Du, lieber ab, oder sonst jemand, ob es eine Aufnahme der Streichquartettfassung mit dem Hagen Quartett gibt? Könnt Ihr mir ansonsten eine andere Einspielung empfehlen?
Dankbare Grüße Gerion
Diese Aufnahme, da bin ich mir sicher, wird demnächst bei der DG aufgenommen (oder sogar bereits schon veröffentlicht?) werden: ich hörte live eine Satz als Zugabe und der war so hochwertig durchgearbeitet, dass das Quartett wohl keine Bedenken haben wird, auch an eine Veröffentlichung zu denken. (Bei der Kunst der Fuge von Bach hingegen - obwohl besser als alles was ich bislang auf Aufnahmen gehört habe -, wird es wohl noch eine Zeit daueren, so denke ich; beim Bartok schließlich haben sie ja sich dann auch gegen eine Veröffentlichung gestellt und lieber noch ein-zwei Jährchen gefeilt.) Deren Haydn ist aber höchst artifiziell!
Ich selbst habe die Aunfhame mit dem Kodaly Quarett bei Naxos, die mir besser gefällt als die recht schöne mit den Lindsays (ASV). Außerdem sind dort die beiden Sätze Haydns letzten Streichquartettschaffens, das op. 103 (Hob.III:83) mit drauf. Damit bin ich hinreichend zufrieden (gefällt mir auch von den Kondalys besser als so manch anderer ihrer Haydn) und deshalb habe ich dann Neuveröffentlichungen nicht mehr weiterverfolgt.
ab (11.04.2007, 21:31): Original von ab Original von Gerion weißt Du, lieber ab, oder sonst jemand, ob es eine Aufnahme der Streichquartettfassung mit dem Hagen Quartett gibt? Könnt Ihr mir ansonsten eine andere Einspielung empfehlen?
Dankbare Grüße Gerion
Gerade fällt mir noch ein, dass es bei Philips einst eine Schallplatte mit Gidon Kremer, Kathrin Rubus, Gerard Caussé und Ko Iwasaki gab. Ich weiß aber nicht, ob sie je auf CD veröffentlich worden ist. Mir wurde nur bestes davon berichtet!
ab (22.04.2007, 11:52): wo anders gerade gelesen:
Udo Zilkens "Claude Debussy spielt Debussy", erschienen im Verlag des Kölner Pianohauses Tonger. Auf 91 Seiten bespricht er sehr ausführlich die Klavierrollen, die Debussy hinterlassen hat, und fügt noch je ein Kapitel über Debussy als Klavierspieler und -lehrer, sowie über die Pioniere der zeitgenössischen Debussy-Rezeption an (Gieseking, Rachmaninoff, Grünfeld, Rubinstein, Cortot usw.) Die Beschreibung der Klavierrollen ist sehr detailliert mit Notenbeispielen.
ab (23.04.2007, 11:27): Eine meiner Lieblingsaufnahmen Spanischer Klavierliteratur und überhaupt eine der schönsten Klavier-CDs, die ich kenne, ist jene mit den Spanischen Tänzen von Granados, gespielt von Alicia de Larrocha (DECCA)
Später hat sie diese auch noch bei RCA aufgenommen http://ec1.images-amazon.com/images/P/B000003FX1.01._SCTHUMBZZZ_V24411081_AA90_.jpg die inzwischen in der billigen Esprit-Serie wiederveröffetnlicht worden ist.
Wer kennt beide Aufnahmen und kann mir sagen, ob die jüngere bei RCA oder ältere bei der DECCA besser ist?
Danke!
ab (08.05.2007, 13:29): Gerade hier diese überschwängliche Rezension gelesen. Wer kennt dieses Ensemble von Cello und Klavier?
Zig Zag Territoires ZZT070202 Werke von J. Brahms Anthony Leroy • Sandra Moubarak
http://www.klassik-heute.de/covers/9/18227g.jpg
ab (09.05.2007, 11:48): Kann jemand etwas über diese Aufnahmen sagen?
Foulds, John (1880-1939) Klavierwerke Essays in the Modes op. 78;Variationen & Improvisation op. 4;English Tune with Burden op. 89;April-England op. 48, 1;Egoistic; Music-Pictures Group VI op. 51 (Gaelic Melodies);Music-Pictures Group VII op. 13 (Landscapes) Kathryn Stott, Klavier BIS
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/1624611.jpg
Oder Foulds, John (1880-1939) 7 Essays in the Modes, April England, etc / Paul Jacobs Altarus
ab (16.05.2007, 09:47): Kennt jemand diese Aufnahme?
* A. Schönberg: • Zwei Lieder op. 14
• Am Strande • Das Buch der hängenden Gärten op. 15 (1908/1910) • Acht Lieder op. 6
* Melanie Heinz Mezzosopran * Josef Anton Scherrer Klavier http://www.klassik-heute.de/covers/9/18236g.jpg
ab (21.05.2007, 00:30): Kennt jemand diese Aufnahme von György Déri: à la Carte Works for Cello Solo (Hungaroton), die hier höchst gerühmt wird?
http://www.klassik-heute.de/covers/8/16362g.jpg
ab (21.05.2007, 08:58): Habe hier diese so hoch lobende Rezension gelesen. Hat jemand von euch bereits den Pianisten Stefan Litwin im Konzert gehört? Ist diese Aufnahme - Pedal hin, Pedal her - wirklich so empfehlenswert?
ab (22.05.2007, 14:20): Kennt jemand diese CD: Mikkelborg, Palle (geb. 1941) Youth für Harfe, Violine, Tabla & Percussion +In spite of für Harfe +Juhasz: Monsoon, Waterfall, Far yet close, Kataki +Mariano: Bangalore +Shepp: Steam Juhasz, Mikkelborg, Davies, Lantos, Barcza, Szalai, Des, Balazs BMC
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/4816010.jpg
Mikkelborg war bei ECM stets mein Lieblingstromperter im Jazz-Bereich, lange vor Miles Davis.
ab (24.05.2007, 11:58): Original von Gamaheh Schuberts Klaviertrio n.2 in Es
wunderschöne Kompositionen diese beiden Klaveirtrios!
Bevor Dir wieder die obligatorische des Beaux Art Trio genannt wird (die ich weder mag, noch besonders gut finde): Meine Favoriten sind folgende
Trio di Trieste (DG) - eine sehr empfehlenswerte Box. Sozusagen das Juilliard String Quartet unter den Klaviertrios. Wunderbar zu Herzen gehendes Musizieren, etwas weniger dramatisierend als die genannte Streichquartettformation. Eine sehr empfehlenswerte Box! Vor allem ein Trio, bei dem der Pianist seinen Tasteninstrumentklang dem Streichklang anpassen statt kontrastieren kann.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/1087097.jpg
Wunderbar Romantisch auch das Trio Stern/Istomin/Rose bei Sony
Auf alten Instumenten höre ich auch gelegentlich gerne die mit V. Beths, J Immerseel, und Anner Bylsma (lieber als die von la Gaia Scienza bei Winter&Winter)
Gerne hätte ich Dir mein Lieblingsklaviertrio, das Altenberg Trio Wien empfohlen, doch deren Schubert empfinde ich leider als schwülstig; deren Brahms und Schuamnnn sei Dir aber wärmstens ans Herz gelegt! Auch hier ein Pianist, der seinen Tasteninstrumentklang dem Streichklang anpassen statt kontrastieren kann. Dort aber weniger romantisierend als klanglich expressiv-moderner.
ab (24.05.2007, 15:02): Schade ums Geld. Lies mal hier.
Oder zum ersten Trio das.
Ich persönolich finde das Zusammenspiel unbefriedigend, den Piansiten als Kontrapart zu den Streichern und den gewollten Wiener Ton des Geigers (wiewohl besser als früher bei den Nimbus-Aufnahmen mit noch alten Cellisten) immer noch befremdlich pathetisch.
Dennoch: Es kann ja sein, dass Dir deren Schwung sehr gut gefällt. Höre also doch hinein! Letztes Jahr hörte ich einen Konzertmitschnitt von der Schubertiade und war durchaus mehr angetan als von ihren CDs, ja es hat mir stellenweise sogar Vergnügen bereitet...
ab (05.06.2007, 10:01): Ist das: Antonín DvoYák Klavierquintett, Bagatellen Ensemble Explorations, Frank Braley harmonia mundi HMC 901880 (54 Min., aufgenommen 11/2004) wirklich so gut?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7384886.jpg
(Des Ensemble Explorations' Boccherini Quintette fand ich unsäglich steril.)
ab (11.06.2007, 11:56): Original von Gamaheh Am Sonntag wurde im NDR eine neue Aufnahme mit den Gebrüdern Capuçon und Frank Braley vorgestellt (hier wurde ebenfalls ein Teil des Andante gespielt), bei der der Funke aber auch nicht auf mich übersprang - es heißt also weitersuchen.
Ich hörte sie jüngst im Laden an, und war bei weitem nicht so begeistert wie der Rezensent hier.
Das Trio Fontenay finde ich in allen Aufnahmen, die ich gehört habe, geradezu schrecklich - und auch mein Konzerterlebnis war um nichts besser..
ab (11.06.2007, 12:17): Dazu am geeigneten Ort, nämlich hier.
ab (12.06.2007, 11:42): Original von Jürgen Klaviertrio d-moll (Trio élégiaque) von Rachmaninov Ich liebe dieses Werk y. Ich habe halt keine Vergleichsmöglichkeiten. Sollte mir also jemand dieses Werk in einer anderen, noch besseren, Interpretation nennen können, wäre ich ihm ewig dankbar.
Leider kenne ich diesees Trio überhaupt nicht. Aber hier aber auch da steht etwas höchst gelobtes über das Abegg-Trio (wobei ich persönlich auch bei den Abeggs noch nie berauscht wurde). Bei Klassik.com ist - treffender, so vermute ich - zu lesen: ... spielt das Abegg Trio (Ulrich Beetz, Violine; Birgit Erichson, Violoncello; Gerrit Zitterbart, Klavier) mit der notwendigen Grandezza, jedoch ohne große inhaltliche Überraschungen, was durchaus wohltuend ist. Der Ton des Klaviers bleibt stets nobel, die Streichinstrumente artikulieren genießerisch, mit stimmigem Vibrato und zumeist leckermäulig kantabel.
Gut kommt die Naxos-Aufnahme mit Valeri Grohovski, Eduard Wulfson und Dmitry Yablonsky hier weg.
Die jüngste bei Warner mit Dmitri Makhtin, Boris Berezovsky & Alexander Kniazev dafür hier begründet enttäuschend gefunden; da aber brilliant..
ab (15.06.2007, 13:44): Original von nikolaus
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3492813.jpg
Gleiches Lob auch hier.
ab (29.06.2007, 16:31): Original von Rachmaninov kennt jemand die Shcumann Aufnahme von J. Biss?
Ganz schrecklich war mein Eindruck im Laden, wie ich an anderem Ort irgendwo hier schon einmal erwähnte.
ab (29.06.2007, 16:45): Original von nikolaus Hilfe!
Ich habe heute im Radio Aufnahmen mit Dimitri Shostakovich als Pianisten gehört, u.a. seine eigene Fassung der 10. Sinfonie für Klavier zu 4 Händen, einzelne Präludien und Fugen und sein 2. Klavierkonzert. Diese Ausschnitte haben mir extrem gut gefallen. Kennt jemand diese Aufnahmen und weiß, wo sie erschienen sind?
Danke, Nikolaus.
die gabs zusammen mit Vainberg bei Russian Revalation! Sehr hörenswert!
Shostakovich Plays Shostakovich, Vol.2 by Dmitry Shostakovich (Performer), Mieczyslaw (Moisei) Vainberg, et al. by Revelation (Audio CD - 1997)
dort gabs auch noch die: http://ec1.images-amazon.com/images/I/41D8CCRWKSL._AA240_.jpg
ab (02.07.2007, 12:18): Was ist davon zu halten? Feinberg speilt eigene Werke.
ab (03.07.2007, 10:30): Original von nikolaus Kennt jemand diese CD oder generell Musik von Mompou u. kann mehr darüber berichten/Empfehlungen aussprechen?
Diese Musik ist spröde (im besten Sinne), ausgedünnte, ausnehmend stimmungsvolle Klaviermusik. (Sozusagen ein Hugo Wolf für Klavier statt für Lieder.) Sie zum Leben zu erwecken ist allerdings sehr schwierig. Die einst bei Naxos so gelobte Aufnahme fand ich völlig verfehlt.
Ein heißer Tipp: Greife unbedingt zu den Einspielungen des Komponisten selbst, die beim spanischen Label Ensayo gemacht wurden, und :W nun bei Brilliant Classics (so wie auch der Albéniz von Esteban Sánchez :down :down :down :down :down) billigst erhältlich ist: Wahrlich mehr als nur ein Dokument!
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5857795.jpg
ab (03.07.2007, 20:03): Original von Cosima
In der aktuellen Piano News wird diese Aufnahme als CD des Monats angepriesen. Da heißt es: "Sein Schubertspiel ist faszinierend, leicht, entschlossen und durchdacht - perfekt."
Interessant wäre die CD ja auch wegen des Repertoires.
Sicher: Interessante Programme hat Herr Knauer immer! Die Lobpreisung kling für mich allerdings zu sehr nach Noten statt nach Fleisch, um ein Bezeichnungsweise Carlos Kleibers, die er bei seiner Probe zum Freischütz verwendet hat, zu adaptieren. Ich kenne ja nur das Amerikanische Album Knauers, bei dem mir schlicht ein Klavierklang schmerzlich fehlt.
ab (03.07.2007, 22:18): Original von nikolaus Danke nochmals. Aber ich muss nochmal genauer nachhaken: wie würdest du Mompou im Vgl. zu Satie beschreiben (irgendwo habe ich von einer gewissen Ähnlichkeit gelesen)?
Gruß, Nikolaus.
"Beeinflusst von Debussy und Satie hat er eine eigene Musiksprache entwickelt, deren Wiedergabe große Sensibilität erfordert."
trefflich dazu auf der Wikipedia-Seite. Blumig steht hier etwas. Rezensionen der Naxos-Aufnahmen finden sich da.
Peter Cossé, deutlich verhaltener zu dieser Naxos-Einspielung, schreibt bei Klassik-heute: "Für mein Empfinden bleibt Herbert Hencks ecm-Aufnahme ausgewählter Mompou-Stücke in ihrer fast eisig-glühenden Mitteilungsdichte das Mass aller diskographischen Dinge"
viel, auch zum Perianes, gibts auf der Gramophon-Seite.
ab (04.07.2007, 23:41): Was ist davon zu halten?
Cziffra, György SPIELT Liszt/La campanella, Rhapsodie espagnole, Nocturne Nr. 3, Valse oublié Nr. 1, Mephisto-Walzer u.a. Schumann/Fantasiestücke op. 12, Chopin/Fantaisie op. 49. Plus Transkriptionen aus Werken von Strauß, Rossini, Brahms, Rimski-Korsakow & Balakirew. György Cziffra/Klavier. Aufnahmen Paris 1956/57. ADD/Mono. Andromeda. 2007. 2 CDs
ab (14.07.2007, 11:47): Original von karajan Nein nicht Beethoven sondern von Mozart Gruß Andreas
Sorry, Bild ist bei mir keines zu sehen gewesen. MeinTipp: Wenn es unbedingt eine GA sein soll, warte unbedingt, bis die neue Uchida-Aufnahme heraußen sein wird! Ganz allgemein vermute ich, dass Du als Karjanliebhaber gerade mit Anda eine große Freude haben dürftest. Die ist aber nicht DDD und das Orchester kommt halt aus der Provinz... Viele weitere Tipps finden sich im von Rach. geannten thread.
ab (11.07.2007, 16:06): Kennt jemand von euch den libanisisch-französischen Komponisten Bechara El-Khoury, (geb. 1957)?
Von ihm gibts ein paar CDs bei naxos, darunter auch das Klavierkonzert op. 36 +Meditation petique für Violine & Orchester op. 41; Poemes für Klavier & Orchester Nr. 1 & 2;Serenaden Nr. 1 & 2 für Streichorchester Gerard Poulet, Abdel Rahman El Bacha, David Lively, Orchestre Colonne, Pierre Dervaux http://www.jpc.de/image/cover/front/0/1331253.jpg Was ist das für Musik?
ab (11.07.2007, 18:50): Danke, ich bin nur wegen des großartigen Pianisten El Bacha drauf gestoßen...
ab (11.07.2007, 21:39): Original von uhlmann inur fürchte ich, dass auch der beste musiker aus mittelmäßiger musik nichts grandioses machen kann.
er kann sie aber beträchtlich erträglich(er) machen als sie bei anderen klingen würde...
ab (13.07.2007, 23:01): Original von karajan Ich möchte mir in nächster Zeit die Klavierkonzerte in einer Gesamteinspielung zulegen.
Von welchem Komponisten? Beethoven?
ab (17.07.2007, 11:39): Original von karajan den Thread hatte ich nicht gesehen oder übergangen.
Die "Suchen" Funktion http://www.das-klassikforum.de//images/top_search.gif ist äußerst nützlich!
ab (17.07.2007, 11:41): Wer kennt diese Aufnahme und kann etwas dazu sagen?:
Igor Schukow Beethoven, Klaviersonate Nr. 31 +Medtner:Klaviersonate op. 22; Klavierquintett Shukow, Schickedanz, Neskodovska, Krist, Breith
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/9689323.jpg
ab (17.07.2007, 16:22): Original von Rachmaninov http://img.hmv.co.jp/image/jacket/400/14/2/4/517.jpg
Kennt eigentlich jemand die gesamtaufnahme der Sibelius Sinfonien von Rozhdestvensky?
Leider noch nicht. Mir wuder sie nur sowohl in einem anderen Forum als auch von einem guten Freud als besonders expressive Deutung äußerst gelobt! Schön, dass sie nun wieder veröffentlicht worden ist! Ein heißer Tipp für mich. Danke für diesen Veröffentlichungshinweis!
ab (22.07.2007, 15:19): Was ist den da drauf? Die Jahreszeiten von Tchaikovsky?
ab (25.07.2007, 11:50): Stolperte (lesend) durch Zufall über diese Einspeilung der Rachmaninoff, Preludes, gespielt von Rustem Hayroudinoff, die hier höchst gelobt wird. Auch Bryce Morrison von Gramophone überschlägt sich fast. Angeblich wird Rustem Hayroudinoff von anderen Pianisten wie Lazar Berman, András Schiff und Murray Perahia besonders geschätzt. Wer kennt diese Chandos-Einspielung von 2003?
... und auch mal wieder ein Fall von bizarrer und in diesem Falle ausgesprochen unpassender Covergestaltung...
Ich ziehe zurück: sicher: Das Bild "Ahasuerus und das Ende der Welt" von Adolph Hiremy-Hirschl ist nicht entsprechend betitle: es hätte gemäßere Bilder gegeben...
ab (23.08.2007, 11:25): Original von cellodil
Der Tod und das Mädchen
Das Mädchen
Vorüber! Ach, vorüber! Geh wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh lieber! Und rühre mich nicht an.
Der Tod
Gib Deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund, und komme nicht, zu strafen. Sei guten Muts! Ich bin nicht wild! Sollst sanft in meinen Armen schlafen!
... in diesem Uhu-Schuhu-Schauerszenen-Cover ( :ignore )so gar nicht wiederfinde...
na ja, die musikalische Interpretation soll doch so expressiv sein. Womöglich lässt sich dort auch etwas Schwülstigkeit im Sinne einer ironischen Deutung des Textes à la Verführung des Mädchens und lüsterner Antwort des Todes in Richtung Sodom und Gomorrha heraushören - und schon passte das Cover wieder...
ab (23.08.2007, 11:50): Original von cellodil Grazie, das war großartig!
Das war nicht :), sonder wäre - womöglich - großartig, nämlich dann, wenn dies die Herren des Takacs-Quartetts auszudrücken zuwege brächten. Eine solche Interpretation würde mich wirklich interessieren: ob wohl die Komposition auch eine solche Deutung konsistent tragen würde!?
ab (07.09.2007, 14:09): Trio Vivente: F. Schubert: Klaviertrio B-Dur D 28 (Sonatensatz, 1812) Klaviertrio Nr. 1 B-Dur op. 99 D 898
Wer kennt diese Aufnahme?
http://www.klassik-heute.de/covers/8/16419g.jpg
ab (11.09.2007, 09:23): Original von Poztupimi kennst Du weitere Aufnahmen, die Du empfehlen würdest?
so sehr ich den Barockgeiger Andrew Manze liebe und vor allem fürs italienische Repertoir empfehlen kann, so enttäuschend finde ich leider seine Aufnahme der Bachschen Sonaten. Dort aber höchst interessant die Bearbeitung der berühmten Orgel-Toccatta, von der Manze darlebt, dass sie so für die Finger kompniert sei, dass sich sicherlich ursprünglich nicht für die Orgel, sondern für die Violine angelegt gewesen sein müsse.
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/1783561.jpg
Zu Mullova ist gerade heue eine Rezension zu finden, nämlich hier.
ab (11.09.2007, 23:38): Kennt das jemand von euch? Charles Köchlin Streichquartette?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/4516873.jpg
ab (12.09.2007, 22:14): Durch Recherche bin ich drauf gestoßen, auf der Suche nach Aufnahmen von Koechlin. Tolle Musik! Viels ist noch gar nicht gedruckt. Heinz Holliger macht gerade eine Pioniertat bei Hänssler!
Die Damen kenne ich alle nicht.
Frankreich scheint derzeit musikalisch sehr viel nachzuholen. Studierst Du noch Cello? Geh' doch zu Mueller nach Paris! Da ist was los!
ab (12.09.2007, 23:48): Original von cellodil Perényi
Oh! Wenn er auch nur halb so gut unterrichtet wie spielt! Keine spiel eines Cellokonzert hat mich mehr berührt als vor jahren sein D-Dur Haydn noch zu Schulzeiten
ab (16.09.2007, 21:18): Wer kennt diese Aufnahme von Malipieros Violinkonzert?
Wer kennt diese Aufnahme von Malipieros Klavierkonzerten?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8752747.jpg
ab (17.09.2007, 13:35): Wie ist denn die Erstaufnahme des Cellokonzerts von Brahms (durch die Bearbeitung des Doppelkonzerts op. 102 in a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester von Cord Garben) gelungen? Hier steht tendentiell positives.
ab (18.09.2007, 14:09): Wer kennt diese CD? Leonardo Leo, CELLOKONZERTE NR. 1-6, Anner Bylsma/Cello, Tafelmusik Baroque Orchestra/Jeanne Lamon. Atma.
Ich kenne diese entzückenden Konzerte "nur" spielfreudig von Juliuas Berger musiziert, die es wegen der ca. 81 min auf 2 CDs sündhaft teuer bei ebs oder billig in einer Box klassischer Cellokonzerte bei Brilliant Classics.
LazarusLong (04.04.2007, 12:46): Kann mir vielleicht jemand helfen?
Ich habe auf youtube zufällig das gesehen
Figaro Terfel
und dann noch
Figaro Bartoli Fleming
Ich will diese Aufzeichnung als DVD, kann sie aber nirgends finden. Weiß jemand mehr? Meine Regierung hat mir genehmigt diese DVD, wenn ich sie finde, zu meinem Geburtstag zu kaufen. Mir bleiben also noch 2 Wochen.
Es ist:
Le nozze di figaro Metropolitan Opera NY 1998 James Levine Figaro: Bryn Terfel Susanna: Cecilia Bartoli Contessa: Rene Fleming
cellodil (18.12.2006, 14:29): Kennt jemand von Euch die Haydn-Cellokonzerte mit Anne Gastinel? Von ihrer Schubert-Einspielung (Arpeggione) bin ich ganz angetan und liebäugle gerade noch mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk für mich...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (18.12.2006, 22:55): Original von ab Ich habe einst einemal "blind" einen ganz kurzen Auschnitt eines Satzes im Radio gehört, von dem ich recht angetan war: ich erinnere mich genau, weil ich freudig überrascht war, wieder einmal einen Haydn zu hören, der nicht abstoßend ist. Etwas weich, aber nicht kernlos, kam mir ihr Bogenstrich vor und tendentiell eher etwas leicht romantisierend, im Gegesatz zum prägnannten, klassichen Orchesterzugriff; aber beschwören würd ich's nicht mehr. Heute war dafür ein Ausschnitt mit Gautier Capucon, dem Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding zu hören, den ich sowohl vom Cello als auch vom Orchester als auch das Zusammen unbefriedigend fand.
Lieber ab,
Danke. Das ist doch ein Anhaltspunkt. Werde vielleicht doch lieber zu meinem CD-Händler gehen und nach Möglichkeit reinhören, statt mir das einfach zu bestellen.
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Wie findest Du denn die Einspielung mit Müller-Schott?
cellodil (19.12.2006, 10:58): Original von ab Original von cellodil Wie findest Du denn die Einspielung mit Müller-Schott?
Da spare ich mir lieber das Geld für eine Konzertkarte, sollte er wieder einmal bei uns auftreten. Damit habe ich ungleich mehr Vergnügen.
Da hast Du recht.... Ich hatte dieses Jahr - zum Teil etwas zufällig - gleich 3x das Vergnügen. Am besten hat er mir nicht als Solist, sondern als Kammermusiker gefallen (hat zusammen mit dem Vogler Quartett C-Dur von Schubert gespielt).
Grüße
Sabine
cellodil (22.12.2006, 17:54): Habe gestern im Konzert von Heitor Villa Lobos die Bachianas Brasilieras nr. 1 gehört (mit sagenhaften acht Celli, von denen eines von Queyras gespielt wurde...). Mir hat das Stück sehr, sehr gut gefallen... Kennt jemand von Euch eine empfehlenswerte Aufnahme?
Danke und Grüße
Sabine
cellodil (23.12.2006, 17:06): Original von ab Die Nr. 1 gibt es auch auf der CD Die 12 Cellisten des Berlin PO - South American Getaway. Mein Fall sind diese 12 aber nicht so ganz.
... meiner auch nicht. Diese CD hatte ich sogar schon mal, habe mich aber wieder von ihr getrennt...
Original von ab Besonders empfehlenswertes bei großen Celloensembles höre ich gestern im Radio: Acht Cellisten der Wiener Symphoniker Das waren Tchaikovsky Bearbeitungen der Ballette, aber dermaßen schön, ntürlich und unkitschig gespielt! Label: Camerata 28120 Wo es diese CD gibt, habe ich noch nicht herausgefunden, es scheint ein Japanisches Label zu sein: Sehr empfehlenswert!
... das klingt ganz interessant. Dieses Cello-Ensemble kenne ich bisher auch nicht. Werde, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, bei meinem CD-Händler mal nachfragen. Die sind ganz gut im Aufstöbern solcher Aufnahmen, falls es die gibt.
Danke für die Empfehlung.
Dir, lieber ab, fröhliches Feiern und herzliche Grüße
Sabine
cellodil (14.01.2007, 11:44): Original von ab Liebe Musikfreundinnen und -freunde,
Schuberts großartiges Streichquintett in C wurde von einst im Konzert 1952 von Alexander Schneider , Isaac Stern , Milton Katims , Pablo Casals & Paul Tortelier in einer hinreißend herzlichen, musikalisch eindrücklichen (wenn auch nicht immer lupenreinen) Interpretation musiziert. Davon gibt es zwei Ausgaben, nämlich die bei CBS und die Remasterte bei Sony:
Wer kennt beide Ausgaben und kann mir sagen, ob ob auch hier die frühere trotz AAD fülliger, lebendiger und natürlicher klingt? Rauschen der CBS-Aufnahme nehme ich gerne in Kauf, wenn dadurch nur nicht die Dynamik und das Konzept zerstört worden ist.
Danke!
Lieber ab,
ich habe die "ge-remasterte" Version von Sony. Ich höre sie eigentlich fast nie, weil sie mir ein schwer präzisierbares Unbehagen bereitet. Das, was Du schreibst, scheint mir dafür eine mögliche Erklärung. Ich werde mal versuchen, bei meinem nächsten Besuch beim CD-Dealer reinzuhören, falls er die andere Version hat.
Danke für den möglichen Erkenntnisgewinn und Grüße
Sabine
cellodil (19.01.2007, 14:26): Lieber Claashorst,
mit Saties Erfahrungsschatz kann ich selbstverständlich nicht mithalten. Trotzdem möchte ich hier eine Lanze für das Nicht-digitale-Klavier brechen. Mir ist zwar klar, dass die Digitalklaviere heute sehr viel besser sind als vor ein paar Jahren und sie haben auch den - bei bestimmten Wohnverhältnissen und Übezeiten - Vorzug, dass man sie mit Kopfhörer spielen kann. Trotzdem: Ein Klavier ist das nicht. Es sieht grausig aus. Und die billigen klingen grauenhaft - noch immer.
Ich würde, gerade bei einem Kind, dazu raten, erst einmal ein Klavier zu mieten. Das geht so ziemlich bei jedem Klavierhändler und hat den Vorteil, dass man erst einmal nicht so wahnsinnig viel Geld ausgeben muss. Außerdem sind die in der Regel in einem guten Allgemeinzustand, bzw. neu.
Bei Gebrauchtklavieren, da gebe ich Satie völlig recht, sollte man sich gut auskennen oder man braucht man schon einen Fachmann oder viel Glück, um damit nicht auf die Nase zu fallen. Außerdem muss man dazu Zeit haben. Immer wieder schauen, suchen... Allerdings kann man da dann auch wirklich schöne und gute Instrumente mit etwas Glück zu einem angemessenen Preis kriegen.
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (19.01.2007, 14:29): Noch ein P.S.
Wenn Du wirklich Lust aufs Klavier(spielen) bekommen hast, dann lies doch mal von T.E. Carhart, Ein Klavier in Paris (ist in der "Bibliothek" auch eine Besprechung von Gamaheh)
cellodil (19.01.2007, 22:03): Original von claashorst Fachlich, emotional distanzierte Begleitung solte wohl dennoch mitgehen, da der Interessent sonst dem Schmelz der Musik von Vorführ-Klavieren unterliegt ?
Es empfiehlt sich auf jeden Fall, wenn man ein Klavier kaufen möchte, jemanden mitzunehmen, der eine Ahnung von Klavieren hat (sonst läuft man bisweilen Gefahr, einer Märchenstunde teilhaftig zu werden). Am besten, wenn man einen kennt, einen Klavierbauer... Wenn man mietet ist das Ganze aber nicht so dramatisch, weil man den Kasten zur Not auch wieder recht einfach loswerden kann...
Bin jedenfalls gespannt auf Deine weiteren Berichte.
Grüße
Sabine
cellodil (19.01.2007, 23:13): Lieber Satie,
irgendwie hast Du ja auch recht. Bei mir hat das wohl auch mit meinem persönlichen (zugegeben: romantisch-laienhaften) Zugang zu tun. Ich finde es wichtig, dass man sein Instrument - naja - lieben kann. Und für einen Haufen Elektronik kann ich leider keine warmen Gefühle aufbringen.
Grüße
Sabine
cellodil (24.01.2007, 22:52): Original von claashorst Meine unverfrorende Neugier führt mich noch zu der Frage, welches Klavier jeweils bei den Forumautoren bzw -lesern zu Hause steht und ob überhaupt.
Lieber Claashorst,
bei mir steht ein altes (und wie ich finde wunderschönes) Thürmer-Klavier (ca. 20er/30er Jahre), das vor vier Jahren komplett überholt worden ist. Das heißt: Außen alt und innen neu. Ich wollte auf jeden Fall ein altes Klavier haben, eines mit Geschichte, aber auf jeden Fall eines, das die Stimmung gut hält (alles andere ist der schiere Alptraum). Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich das gefunden habe, aber dann war es love on first sight. Der Ton, der Anschlag, genau das, was ich gesucht hatte.
Original von claashorst Spielen eigentlich bauliche Voraussetzungen bzw Zimmer-,Wohnungs-Hausgrößen eine Rolle für eine mögliche Kaufentscheidung?
Das hört sich ja fast so an, als wenn Du jetzt doch selbst mit einem liebäugeln würdest...
Sicher lässt sich ein raumfüllender Flügel auch multifunktional nutzen, aber willst Du wirklich auf dem Bechstein schlafen oder tafeln? Pianinos sind da doch etwas bescheidener. Die wollen eine Innenwand, genügend Luftfeuchtigkeit und einen Platz möglichst weit weg von der Heizung.
Original von claashorst Oder sollte das Instrument per se für sich der dominierende Faktor sein. Welche Marken bzw Klaviergrößen werden von euch bevorzugt ?
Es ist natürlich eine Frage, wie viel Raum da ist für ein Klavier. Aber: Kleine Klaviere klingen meistens auch klein. Auf meiner Klaviersuche bin ich einigen neuen Instrumenten begegnet, die einen guten Klang hatten, aber auch entsprechend teuer waren. Da gab es das Steinway-Klavier, das schon fast an einen Flügel im Klang rankam (ein recht neues Modell, aber die Typbezeichnung habe ich inzwischen wieder vergessen). Auch die besseren Yamahas fand ich zum Teil nicht übel. Bei Instrumenten, die in Handarbeit gefertigt sind (und den entsprechenden Preis haben), klingt und spielt sich aber auch jedes ein bisschen anders. Und der RR ist natürlich der Fazioli...
Original von claashorst Lohnt es sich, auch zu Händlern zu fahren, die weiter Weg Angebote offerieren ?
Pauschal lässt sich das wohl nicht beantworten. Zumal man dann schon in der Lage sein muss, diese vermeintlichen oder wirklichen Angebote auch beurteilen zu können. Aber man kann dabei Glück haben. Ich habe für mein Pianino auch viele Kilometer zurückgelegt.
Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, sich wirklich Zeit zu nehmen, sich bei der Suche dann auch klar zu werden, was man wirklich möchte, sich nicht auf irgendwelche Halbherzigkeiten einzulassen.
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (20.02.2007, 19:06): Kann mir jemand von Euch eine (schöne) Aufnahme der Sinfonie D-Moll von César Franck empfehlen?
Danke und Grüße
Sabine
cellodil (21.02.2007, 14:00): Lieber Gerion,
ich mag diese Aufnahme des Mendelssohn Oktetts mit dem Ensemble Explorations eigentlich ganz gerne:
Außer dem Oktett sind auf der CD noch - Variations concertantes pour violoncell et piano op. 17 - Romance sans paroles pour violoncelle et piano op. 109, D-Dur - Albumblatt op. 118, E-Moll
Grüße Sabine
P.S. leider scheint das mit dem Bild nicht zu funktionieren, ist aber bei amazon.de oder bei jpc leicht zu finden...
cellodil (21.02.2007, 14:01): Lieber ab,
Danke für den Hinweis. Werde mal sehen, ob ich Gelegenheit zum Reinhören bei meinem CD-Händler habe.
Herzliche Grüße
Sabine :thanks
cellodil (21.02.2007, 21:40): Lieber ab,
ich glaube, ich tendiere auch eher zu "schlank und musikantisch", werde mich aber in den nächsten Tagen mal damit beschäftigen.
Danke und herzliche Grüße
Sabine
cellodil (24.02.2007, 08:03): Original von ab Original von cellodil ich glaube, ich tendiere auch eher zu "schlank und musikantisch",
In diesem Falles wäre wohl auch höchst empfehlenswert in die von Desire-Emile Inghelbrecht (die ich leider nicht mehr bekommen konnte: Symphonieorchester des französischen Rundfunks (1954, Testament) scheint leider vergriffen zu sein) hineinzuhören.
Berühmt ist auch jene mit dem Boston Symphony Orchestra unter Charles Munch aus dem Jahre 1957 (RCA), die allerdings auch eher voluminös spielen. Brucknermäßig überzeugend soll die mit Giullini (Sony) sein. Viel mögen Bernstein sehr. Sogar eine von Herreweghe gibt es, die dürfte auch schlank sein.
Lieber ab, lieber Nubar,
mal sehen, wie viel die - immer noch etwas lädierten - Ohren schaffen. Bin aber schon sehr gespannt, was ich da zu hören bekommen werde.
Danke und Grüße
Sabine
cellodil (01.03.2007, 12:19): Hallo, Ihr Lieben,
hat jemand von Euch zufällig diese Aufnahme schon einmal gehört? Wie schätzt ihr die ein?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5261934.jpg Robert Levin, Kim Kashkashian Britten (Lachrymae op. 48), Carter (Elegy, 1946), Glazunov (Elegie für Viola und Klavier g-moll op. 44), Kodaly (Adagio C-dur), Liszt (Romance oubliée), Vieuxtemps (Elegie op. 30)
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (01.03.2007, 23:10): Lieber ab,
Danke für die Einschätzung. Werde dann von dieser Anschaffung wohl doch eher Abstand nehmen und Kim Kashkashian weiterhin in anderen Einspielungen (und hoffentlich irgendwann auch mal wieder live) genießen.
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (23.03.2007, 15:43): Ihr Lieben,
hatte letzten Montag ja das große Vergnügen, Jan Vogler mit dem Cellokonzert "Tout un monde lointain" zu hören.
Dabei wurde mir klar, dass meine an anderer Stelle beschriebenen "Schwierigkeiten" mit dem Werk auch sehr mit der tendenziell etwas wabernden und nicht sehr strukturierten Einspielung, die ich in letzter Zeit gehört hatte (Pergamentschikow, BBC, Tortelier), die mir allerdings von denen, in die ich reingehört hatte noch am besten schien, zu tun hatten.
Könnt Ihr mir was empfehlen?
Kennt jemand vielleicht diese Aufnahme?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5728721.jpg
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (23.03.2007, 23:21): Original von ab Original von cello
"Tout un monde lointain" Könnt Ihr mir was empfehlen?
Leider nein, ich kenne nicht einmal die beiden von Rostropovich mit Baudo oder Ozawa.
Aber hier steht etwas.
Ich hoffe, wir können bald mehr von Dir erfahren!
Lieber ab,
Danke für den Hinweis. Das klingt doch schon mal sehr vielversprechend. Werde mich gleich morgen mal mit dem CD-Händler meines Vertrauens in Verbindung setzen. Vielleicht hat er die - nachdem Queyras hier ja eine Professur hat - sogar vorrätig...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (30.03.2007, 00:56): Habe heute im Konzert von Gija Kancheli Morgengebete für Kammerorchester und Tonband aus dem 4-teiligen Werkzyklus "Leben ohne Weihnacht" gehört und war spontan sehr angetan von dieser Musik.
Kennt jemand von Euch eine Einspielung dieses Werks oder anderer Kompositionen von Kancheli oder kann etwas zu einer der nachfolgenden CDs sagen?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8110817.jpg Gija Kancheli (* 1935) Mourned by the Wind f. Cello & Orchester +Light Sorrow f. 2 Orchestra, Boy's Choir & 2 Boy Sopranos Springuel, I Fiamminghi, Werthen
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7284071.jpg Gija Kancheli (*1935) Evening Prayers +Morning Prayers;Abii ne viderem Kashkashian, Tevdorashvili, Pschnenitschnikova, Hilliard Ensemble, Stuttgarter Kammerorchester, Russell Davies
Grüße
Sabine
cellodil (31.03.2007, 16:43): Kennt jemand zufällig diese CD?
Danke für die Hinweise. Gidon Kremer klingt verlockend und das...
Original von uhlmann http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7125121.jpg
ich mag kancheli recht gern, höre ihn immer wieder mal. genannte cd enthält die symphonien 2 und 7. das ist recht ruhige musik, immer wieder unterbrochen von plötzlichen ausbrüchen und steigerungen. vielfach verwendet kancheli volksliedgut oder melodien seiner heimat. schwer zu beschreiben, das muss man hören. die cd gibts bei jpc recht günstig. das kannst du mal versuchen.
... auch.
Das Stück, das ich im Konzert gehört habe, war insgesamt auch eher ruhig, etwas entrückt, aber doch immer wieder ins Diesseitige zurückkehrend.
Noch einmal Danke und liebe Grüße
Sabine
cellodil (31.03.2007, 19:18): Original von nikolaus Original von cellodil Kennt jemand zufällig diese CD?
Jein, hatte sie heute in der Hand, aber keine Zeit, hineinzuhören. Jetzt tut es mir noch mehr Leid.
Ich habe sie mir inzwischen bestellt. Werde darüber berichten.
Original von nikolaus (und dieser verflixte Laden hatte natürlich Meneses Bach nicht da)
Das ist wirklich schade!
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (04.04.2007, 14:44): Original von LazarusLong Kann mir vielleicht jemand helfen?
Ich habe auf youtube zufällig das gesehen
Figaro Terfel
und dann noch
Figaro Bartoli Fleming
Ich will diese Aufzeichnung als DVD, kann sie aber nirgends finden. Weiß jemand mehr? Meine Regierung hat mir genehmigt diese DVD, wenn ich sie finde, zu meinem Geburtstag zu kaufen. Mir bleiben also noch 2 Wochen.
Es ist:
Le nozze di figaro Metropolitan Opera NY 1998 James Levine Figaro: Bryn Terfel Susanna: Cecilia Bartoli Contessa: Rene Fleming
Frank
Lieber Frank,
isses vielleicht das hier http://www.iperdue.com/mercato/main.asp?Tipologia=134&ID=566247?
Grüße
Sabine
cellodil (23.06.2007, 13:24): Hat jemand von Euch schon mal in diese Aufnahme reingehört?
cellodil (23.06.2007, 16:51): Original von nikolaus Hilfe!
Ich habe heute im Radio Aufnahmen mit Dimitri Shostakovich als Pianisten gehört, u.a. seine eigene Fassung der 10. Sinfonie für Klavier zu 4 Händen, einzelne Präludien und Fugen und sein 2. Klavierkonzert. Diese Ausschnitte haben mir extrem gut gefallen. Kennt jemand diese Aufnahmen und weiß, wo sie erschienen sind?
Danke, Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
wenn Du weißt, welchen Sender Du gehört hast, dann müsste sich das herausfinden lassen (bei SWR 2 zum Beispiel kannst Du das Musikprogramm einsehen im Internet oder in der Hauszeitschrift). Oder, wenn Du so nicht weiterkommst, dann kannst Du eine Mail an die Redaktion der betreffenden Sendung schicken und um die Information bitten. Bei manchen Sendern gibt es auch einen sogenannten "Hörerdienst" oder "Mitschnittdienst", wo Du Mitschnitte der betreffenden Sendungen bekommen kannst (was - falls es eine Eigenproduktion wäre, die es nicht auf CD im Laden zu kaufen gibt - auch interessant sein könnte).
Das müsste eigentlich zum Ziel führen.
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (28.06.2007, 04:57): Original von nikolaus Hilfe!
Ich habe heute im Radio Aufnahmen mit Dimitri Shostakovich als Pianisten gehört, u.a. seine eigene Fassung der 10. Sinfonie für Klavier zu 4 Händen, einzelne Präludien und Fugen und sein 2. Klavierkonzert. Diese Ausschnitte haben mir extrem gut gefallen. Kennt jemand diese Aufnahmen und weiß, wo sie erschienen sind?
Danke, Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
hatte gerade ein ähnliches Problem und bin auf dieser Seite dann ganz schnell fündig geworden:
http://www.radio-today.de/
Falls Deine Recherchen also noch nicht zielführend waren: Vielleicht hilft das...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (22.08.2007, 22:50): Original von ab Hat jemand von euch schon die neue Aufnahme des Takács-Quartetts (Hyperon) mit Schubert gehört? Hier ist etwa davon zu lesen.
... und auch mal wieder ein Fall von bizarrer und in diesem Falle ausgesprochen unpassender Covergestaltung...
Wieso? Das Bild ist doch entsprechend betitle.
Warum sollte ein Gemälde der Gotik passender sein als eines der Surralisten oder Symbolisten?
Weil ich das hier....
Der Tod und das Mädchen
Das Mädchen
Vorüber! Ach, vorüber! Geh wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh lieber! Und rühre mich nicht an.
Der Tod
Gib Deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund, und komme nicht, zu strafen. Sei guten Muts! Ich bin nicht wild! Sollst sanft in meinen Armen schlafen!
... in diesem Uhu-Schuhu-Schauerszenen-Cover ( :ignore )so gar nicht wiederfinde...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (23.08.2007, 11:37): Original von ab na ja, die musikalische Interpretation soll doch so expressiv sein. Womöglich lässt sich dort auch etwas Schwülstigkeit im Sinne einer ironischen Deutung des Textes à la Verführung des Mädchens und lüsterner Antwort des Todes in Richtung Sodom und Gomorrha heraushören - und schon passte das Cover wieder...
:rofl :rofl :rofl
Grazie, das war großartig! und herzliche Grüße
Sabine
cellodil (23.08.2007, 11:59): Original von ab Original von cellodil Grazie, das war großartig!
Das war nicht :), sonder wäre - womöglich - großartig, nämlich dann, wenn dies die Herren des Takacs-Quartetts auszudrücken zuwege brächten. Eine solche Interpretation würde mich wirklich interessieren
:beer ... das wäre auf jeden Fall ein neues Hören...
Original von ab ob wohl die Komposition auch eine solche Deutung konsistent tragen würde!?
... daran hege ich allerdings gewisse Zweifel. :wink
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (11.09.2007, 22:15): Original von nikolaus Original von Poztupimi
Ups, 'tschuldigung, etwas unklar ausgedrückt. Ich dachte da weniger an Mullova (da finden sich zwar nicht alle, aber immerhin ein paar CDs in meinem Regal :D), sondern an Bach, Violine mit Begleitung.
Viele Grüße, Wolfgang
Das habe ich fast befürchtet; damit kann ich noch weniger dienen, als mit Aufnahmen mit Viktoria Mullova :(. Ausser den Sonaten und Partiten für Violine solo, die du ja nicht meinst, kann ich nichts vorweisen. Empfehlen kann ich die Cello-Sonaten, von denen ich aber nur eine Aufnahme besitze (daher kein Vergleich möglich):
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5004630.jpg
Eher romantisch interpretiert, würde ich meinen, aber mir gefällt's.
Sorry :engel
Aber vielleicht fühlen sich noch andere Forumianer angesprochen! Aufruf an alle!!!
Nikolaus.
Wenn's um die Bachschen Gamben-Sonaten geht, da hätte ich auch noch eine Empfehlung:
P.S. Die Schiff-Zimmermann-CD, die Nikolaus weiter oben empfohlen hat, die gefällt mir (auch und gerade in der Mischung) ausgesprochen gut
cellodil (12.09.2007, 22:09): @ ab
leider kenne ich weder die Einspielung der Köchlin-Quartette, noch diese Quartett-Formation. Wie bist Du denn auf die gekommen? Kanntest Du die? Wo kommen die denn her?
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (12.09.2007, 23:13): Original von abOriginal von ab Durch Recherche bin ich drauf gestoßen, auf der Suche nach Aufnahmen von Koechlin. Tolle Musik! Viels ist noch gar nicht gedruckt. Heinz Holliger macht gerade eine Pioniertat bei Hänssler!
Die Damen kenne ich alle nicht.
Vielleicht hat mein CD-Händler die Einspielung ja da, dann höre ich auf jeden Fall mal rein. Von Dir kommen ja immer spannende Anregungen... :thanks
Original von abOriginal von ab Studierst Du noch Cello? Geh' doch zu Mueller nach Paris! Da ist was los!
Ich bemühe mich täglich :D - und im Oktober geht's dann erst mal zu Perényi, Gutman, Geringas und Co. nach Kronberg...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (13.09.2007, 07:26): Original von ab Original von cellodil Perényi Oh! Wenn er auch nur halb so gut unterrichtet wie spielt!
Ich hoffe es... :D
Herzliche Grüße
Sabine
Gerion (05.01.2007, 09:39): Liebe Forianer,
kann mir jemand etwas zur folgenden Aufnahme sagen:
Gibt es vergleichbare Einspielungen, die dasselbe Programm enthalten? Vielen Dank im Voraus!
Gerion (05.01.2007, 12:53): Lieber Uhlmann,
danke für die Hinweise. Ich habe mir just neulich erst einige Quartette gekauft, das soll also erstmal reichen.
Welche Schostakovich-Sinfonien empfiehlt das Forum denn so zum Einstieg?
Gerion (05.01.2007, 15:44): @Rachmaninov:
Oh, danke für die Nachfrage. Hmm. Da ich für alles offen bin: Eine mit, eine ohne (wenn es beides gibt)? :D
Gerion (05.01.2007, 19:05): @Rach: Danke! Kannst Du mir auch eine Einspielung empfehlen?
Gerion (05.01.2007, 19:51): Dank Euch für die Hinweise! Ich werde mal in mich gehen... :)
Gerion (24.01.2007, 20:07): Liebes Forum,
kennt jemand diese Aufnahme?
gibt es andere empfehlenswerte (Referenz-)Aufnahmen?
Es dankt
Gerion
Gerion (24.01.2007, 22:17): Herzlichen Dank für die wie immer geist- und hilfreichen Hinweise! :down
Ich habe jetzt erstmal bei jpc (Talich-Q.) zugegriffen. Selbst mit eingerechneten Verandkosten immer noch ein guter Preis, finde ich.
Ich werde demnächst berichten.
So, nun aber zurück zu Erik Jayme und seiner Bilanz zum Europäischen Kollisionsrecht 2006... :wink
Gerion (21.02.2007, 13:12): Liebe Freunde,
ich suche eine Aufnahme des Mendelssohn'schen Oktetts für Streicher. Da ich die Mendelssohn-Quartette bereits in einer Gesamtaufnahme mit dem Talich-Quartett besitze, bin ich an einer Aufnahme interessiert, auf der nicht unbedingt weitere (Quartett-)Werke von Mendelssohn enthalten sein müssen.
Ich bin gerade auf folgende CD gestoßen:
Kennt jemand von Euch diese CD? Ist sie einen Kauf wert? Handelt es sich hierbei wohl um das originäre Streichoktett, oder um eine Orchesterbearbeitung? ?(
Es dankt - wie immer - für Eure Hinweise
Euer Gerion
Gerion (22.02.2007, 09:43): Hallo zusammen,
danke für die Hinweise.
Ich habe mich zu ab's Empfehlung entschlossen, weil es die Hausmusik-CD in einer Box mit weiteren mir bisher unbekannten Werken (alle nicht von Mendelsohn, u.a. ein Beethoven-Septett und Schuberts Forellenquintett) gibt und ich alten Instumenten gegenüber nicht abgeneigt bin.
Habt herzlichen Dank für Eure Tips!
Grüße Gerion
Gerion (04.04.2007, 23:32): Liebes Forum,
ab schrieb an anderer Stelle:
Original von ab nun gerade im Radio: Hagen Quartett. Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, Hob. III/50 bis 56 (Fassung für Streichquartett) (Aufgenommmen am 29. März im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses)
weißt Du, lieber ab, oder sonst jemand, ob es eine Aufnahme der Streichquartettfassung mit dem Hagen Quartett gibt? Könnt Ihr mir ansonsten eine andere Einspielung empfehlen?
Dankbare Grüße Gerion
Gerion (05.04.2007, 15:36): Lieber ab,
herzlichen Dank für die wie immer umfangreiche und weiterführende Antwort. Ich werde einmal eine E-Mail an die Deutsche Grammophon bzgl. Hagen schreiben. Sollte ich eine Antwort erhalten, lasse ich es Dich wissen.
Eine Nachfrage noch, an alle: Kennt jemand die Aufnahme des Werks mit dem Talich Quartett?
Herzliche Grüße
Gerion
uhlmann (05.01.2007, 10:00): hallo gerion,
die kammersinfonien sind adaptionen einiger streichquartette für kammerorchester (quartette 1, 3, 4, 8, 10,). auf der dg-cd ist auch eine adaption der sinfonie nr. 15 drauf.
ich kenne die dg-aufnahmen nicht, aber es gibt von brilliiant classics eine relativ neue doppel-cd mit den ks unter barshai, live eingespielt.
ich finde die stücke ganz interessant, aber die originalen quartette sind mir doch eindeutig lieber. wenns ums reinschnuppern geht, kommst du mit der brilliant-cd wesentlich günstiger davon.
greetings, uhlmann
uhlmann (05.01.2007, 19:35): hallo gerion,
sorry, dass ich mich einmische.
wenn du noch keine schostakowitsch-symphonien hast, kauf die die gesamtaufnahme mit barshai. die ist absolut hervorragend, sowohl klanglich als auch interpretatorisch. barshai war ein freund schostakowitschs, hat z.b seine 14te uraufgeführt. das wdr-orchester klingt unter ihm richtig russisch. und kosten tut die box auch nur etwas mehr als 20 bucks (bei jpc und 2001). dann hast du gleich für die nächsten jahre genug schostakowitsch.
der beste schotakowitsch-dirigent ist imo kondraschin, der wurde hier auch schon gewürdigt. nur sind aufnahmen leider momentan schwer erhältlich und sehr teuer.
greetings, uhlmann
uhlmann (25.03.2007, 19:15): Original von Rachmaninov Mal eine Frage an die Bruckner-Kenner.
Wie schätzt ihr die Philips Aufnahme der Sinfonien mit B. Haitink ein?
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/6763881.jpg
Seine Schostakowitsch Sinfonien schätze ich sehr hoch ein!
haitinks bruckner ist sehr gut. vielleicht etwas unspektakulär, aber kompetent und mit gespür für bruckners musiksprache gemacht.
ich habe die siebte mit dem concertgebouw, das ist eine der besten, die ich kenne. und die dritte habe ich auch (allerdings mit den wienern), auch die ist sehr gut.
die aufnahmnen gibt es beim niederländischen handelsblatt in einer sonderedition um 28 euro. da kannst du beruhigt zugreifen (mach ich vielleicht auch gleich mal). hier der link.
uhlmann (30.03.2007, 09:13): Original von cellodil Kennt jemand von Euch eine Einspielung dieses Werks oder anderer Kompositionen von Kancheli oder kann etwas zu einer der nachfolgenden CDs sagen?
hallo sabine,
ich kenne giya kancheli schon lange, habe vor ca. 15 jahren bei "wien modern" mal einige werke gehört und seitdem immer wieder "kontakt" gehalten.
oben genannte cd's kenne ich nicht, dafür aber die:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7125121.jpg
kancheli hat 7 symphonien geschrieben und auch wenn er diese werke nur wegen der kunstförderung symphonie genannt hat, gilt er heute doch als symphoniker.
seine musik bleibt immer am boden der tonalität, recht frei interpretiert, aber doch tonal. sein großes vorbild ist schostakowitsch, mit dessen musik er quasi aufgewachsen ist. diese zuneigung spürt man irgendwie auch in seiner musik.
ich mag kancheli recht gern, höre ihn immer wieder mal. genannte cd enthält die symphonien 2 und 7. das ist recht ruhige musik, immer wieder unterbrochen von plötzlichen ausbrüchen und steigerungen. vielfach verwendet kancheli volksliedgut oder melodien seiner heimat. schwer zu beschreiben, das muss man hören. die cd gibts bei jpc recht günstig. das kannst du mal versuchen.
uhlmann (11.07.2007, 18:33): Original von ab Kennt jemand von euch den libanisisch-französischen Komponisten Bechara El-Khoury, (geb. 1957)?
Von ihm gibts ein paar CDs bei naxos, darunter auch das Klavierkonzert op. 36 +Meditation petique für Violine & Orchester op. 41; Poemes für Klavier & Orchester Nr. 1 & 2;Serenaden Nr. 1 & 2 für Streichorchester Gerard Poulet, Abdel Rahman El Bacha, David Lively, Orchestre Colonne, Pierre Dervaux http://www.jpc.de/image/cover/front/0/1331253.jpg Was ist das für Musik?
ich habe eine cd mit orchesterwerken (symphonie "ruinen von beirut" und anderes) mal einfach so gekauft. die ist in der unsäglichen serie "21st century classics" erschienen.
die musik ist ganz typisch für naxos: modern, aber immer schön dosiert. nicht zu schräg, klingt eigentlich wie filmmusik, aber ganz gut gemachte, keine schmachtfetzen oder sowas. eher wie ein späterer penderecki, in diese richtung. hör dir mal auf naxos.com die ausschnitte an, dann kann man das schon ganz gut einordnen.
ich persönlich höre die cd manchmal als hintergrundmusik (z.b. im auto, oder bei der arbeit). um sie direkt bewusst zu hören, kann ich zu wenig damit anfangen, bzw ist sie mir zu banal.
hilft dir das weiter?
uhlmann (11.07.2007, 18:54): ich hab mir gerade anläßlich meines postings genannte symphonie angehört. ich bin eigentlich froh, dass sie vorbei ist und ich wieder "richtige" musik hören kann :D
ich dachte mir schon, dass es mit el bacha zu tun hat. nur fürchte ich, dass auch der beste musiker aus mittelmäßiger musik nichts grandioses machen kann.
uhlmann (10.09.2007, 09:00): Original von liegnitz Kennt die jemand?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7125121.jpg
Gruss :hello
guck mal auf seite 9 dieses threads. da steht was darüber und über andere cds von kancheli.
Die Slawischen Tänze von Antonin Dvorak werden von mir sehr geliebt und da ich mir eine GA davon zulegen möchte, eröffne ich diesen Thread! In naher Zukunft könnte ich die ein oder andere GA kaufen!
Kann jemand eine der beiden Boxen empfehlen? Ich bin euch sehr dankbar für die hoffentlich nahende Hilfe! :down
Gruß Daniel :rofl
daniel5993 (20.07.2007, 14:13): Original von Jürgen Hallo Daniel,
von Dorati kenne ich nur eine Aufnahme, die von Decca ist. Ich kann Dir nicht sagen warum, aber ich habe mir vor Jahren abgewöhnt, sie zu hören. Sowohl Kubelik (DGG) als auch Neumann (Supraphon) gefallen mir besser. Ich denke aber, dass die abgebildete Dorati-Aufnahme nicht von Decca ist, das Orchester kann ich auch nicht erkennen.
Die Aufnahme von Sejna kenne ich nicht, bin aber bislang vom Label Supraphon noch nicht enttäuscht worden.
Recht interessant ist auch die Urversion für Klavier zu vier Händen, wenn mir auch die Orchestrierung besser gefällt.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
Bei Dorati spielen die Bamberger Symphoniker! Ist das vielleicht doch die Aufnahme?
Gruß daniel
karajan (14.07.2007, 18:35): Original von ab Original von karajan Nein nicht Beethoven sondern von Mozart Gruß Andreas
Sorry, Bild ist bei mir keines zu sehen gewesen. MeinTipp: Wenn es unbedingt eine GA sein soll, warte unbedingt, bis die neue Uchida-Aufnahme heraußen sein wird! Ganz allgemein vermute ich, dass Du als Karajanliebhaber gerade mit Anda eine große Freude haben dürftest. Die ist aber nicht DDD und das Orchester kommt halt aus der Provinz... Viele weitere Tipps finden sich im von Rach. geannten thread.
Hallo ab
danke für die Stellungnahme kannst du mir sagen mit welchem Orchester Uchida die Klavierkonzerte einspielt und welcher Dirigent. Gruß Andreas
karajan (14.07.2007, 18:31): Original von Rachmaninov @Karajan,
anregung könnte dir ggf. der passende Thread hier im Forum geben!
Danke
den Thread hatte ich nicht gesehen oder übergangen.
Danke Gruß Andreas
karajan (13.07.2007, 19:59): Hallo an alle brauche eure Hilfe!
Ich möchte mir in nächster Zeit die Klavierkonzerte in einer Gesamteinspielung zulegen. Weis aber nicht welche Einspielung ich nehmen soll. Auf jedem Fall keine Aufnahme vor 1960. Am liebsten in DDD Qualität.
Gruß Andreas
karajan (13.07.2007, 20:15): Hallo an alle wer hat Erfahrung mit diesen Aufnahmen!!!!!!!
Ich suche mal eine Beethoven Gesamteinspielung die wirklich anders ist als von den klassischen Dirigenten. Sehr alte Instrumente ein anderer Klang!!!!!!!!!! Wer kann mir da weiterhelfen!
Gruß Andreas
karajan (13.07.2007, 21:56): Original von Poztupimi Original von karajan
Ich suche mal eine Beethoven Gesamteinspielung die wirklich anders ist als von den klassischen Dirigenten. Sehr alte Instrumente ein anderer Klang!!!!!!!!!! Wer kann mir da weiterhelfen!
Gruß Andreas
Hallo Karajan,
die genannte Gesamtaufnahme besitze ich in etwas anderer Aufmachung, vielleicht ist Dir deshalb meine kurze Anmerkung zu Rachmaninovs Frage an anderer Stelle entgangen.
Leider habe ich bisher erst die Nr. 6 - 8 gehört, und auch nur die 8te im direkten Vergleich mit meinen anderen GA (Zinman/Tonhalle, Karajan/BPO/60er, Haintink/RCO, Gardiner/ORR). Danach würde ich sagen, wenn Du eine deutlich andere Aufnahme aus der Gruppe der HIP-Aufnahmen suchst, solltest Du eher zu Gardiner als zu Hogwood greifen. Nach dem, was ich aber so gelesen habe, schätze ich, daß der 2te Zyklus von Norringten Deinem Wunsch nach einem wirklich anderen Zyklus noch eher entsprechen sollte. Vielleicht hat hier aus der Runde ja die Aufnahmen schon gehört und kann sich dazu äußern. Nach Hören von 6 - 8 finde ich jedenfalls, daß Hogwood "Vor-HIPe" Hörgewohnheiten nicht überfordert (mal sehen, wie mir das nach 1 - 6 & 9 geht).
Viel Erfolg bei der Suche, Wolfgang
Hallo Wolfgang
Danke für deine Stellungnahme Dachte Hogwood würde meinen Wünschen entsprechen. Ich werde mal versuchen eine Symphonie von Rogers 2ter Auflage zu bekommen. Die Einspielung von Gardiner hatte ich komplett habe mich aber dieses Jahr von ihr getrennt. Ehrlich gesagt habe ich sie verschenkt. Sie hat mir nicht zu gesagt ferner kann ich diesem Dirigenten keine Sympathie entgegen bringen.(milde ausgedrückt)
Roger N. könnte ich mir vorstellen er macht keinen schlechten Eindruck. Immer mal zum Scherzen aufgelegt.Wenn ich Musik höre muss mir auch der Interpret zusagen ist halt so, nur Leistung reicht dann nicht. Die Ausstrahlung muss auch stimmen wenn ich in ein Konzert gehe und da plagt sich ein Dirigent ab und fuchtelt ohne Stil dann könnte ich schreien. Würde niemals in ein Horst Stein, Harnoncourt, M. Jansons oder Inbal Konzert gehen.
Gruß Andreas
karajan (14.07.2007, 01:29): Original von ab Original von karajan Ich möchte mir in nächster Zeit die Klavierkonzerte in einer Gesamteinspielung zulegen.
Von welchem Komponisten? Beethoven?
Hallo
Sorry das ich den Komponisten nicht dazu geschrieben habe ich dachte das Bild von Mozart reicht. Nein nicht Beethoven sondern von Mozart
Gruß Andreas
liegnitz (26.04.2007, 20:19): Hallo,
Sicher kennt hier jemand diese Aufnahme und kann mir sagen, ob es eine gute Wahl ist.
The long, long winter night (Dan langje, langje vettranattae) Leif Ove Andsnes
0094637248522 Angel 0094637248720 Dog and Trumpet 0094637248553 Digital EMI Classics
Album Summary Title The long, long winter night (Dan langje, langje vettranattae)Composers Geirr Tveitt, David Monrad Johansen, Harald Saeverud, Fartein ValenArtists Leif Ove AndsnesCatalogue Number 0094637248522
Tracklisting Disc 1: 1 Kulokk (Calling the cows) Op. 66 No. 1 1:28 2 Gangar (etter Myllarguten) (Myllarguten's ganger) Op. 72 No. 6 1:12 3 Knut Lurasens halling I (Knut Larasen's halling I) Op. 72 No. 10 1:22 4 Jeg gar i tusen tanker (I wander deep in thought) Op. 66 No. 18 4:31 5 Morgon skal du fa gifte deg (Tomorrow you'll marry her) Op. 66 No. 10 1:14 6 Haugelat. Halling (Halling from the fairy hill) Op. 72 No. 4 3:59 7 Prillaren fra Os prestegjeld. Springdans (Prillar from Os parish. Spring dance) Op. 72 No. 5 1:20 8 Badnlat (Lullaby) Op. 66 No. 17 2:52 9 Tussebrureferda pa Vossevangen. Gangar (Goblin's bridal procession at Vossevangen. Gangar) Op. 72 No. 14 2:21 10 Vel Komne med aera (Welcome with honour) no.1 3:43 11 Graott og laott aot ein baot (Tears and laughter for a boat) no.33 2:30 12 Friarfoter (A-wooing) no.3 1:80 13 Dan fagraste viso pao jorae (The most beautiful song on earth) Op. 150 No. 9 2:23 14 Langeleik-lat (Langeleik tune) Op. 150 No. 27 1:28 15 Barnefaren (The father of the child) Op. 150 No. 38 3:10 16 Dan langje langje vettran attae (The long, long winter night) Op. 150 No. 37 1:52 17 Nordlandsbilleder (Pictures from Nordland) Suite No. 1 Op. 5: I. Kvinneprofill (Portrait of a woman) 2:37 18 Nordlandsbilleder (Pictures from Nordland) Suite No. 1 Op. 5: II. Den lille stengud (The little stone god) 3:20 19 Nordlandsbilleder (Pictures from Nordland) Suite No. 1 Op. 5: III. Rensdyr (Reindeer) 1:27 20 Nordlandsbilleder (Pictures from Nordland) Suite No. 1 Op. 5: IV. Mot fedrenes fjell (Towards the mountains of my forefathers) 1:52 21 Variations Op. 23: Theme, 12 Variations & Coda 7:38 22 Kjempevise-Slatten (Ballad of revolt) No. V Op. 22 (Book 2) 3:19 23 Myrdunspele pa Manestralefele (The cotton grass plays on a moonbeam fiddle) no.4 Op.24 (book 3) 3:38 24 Hamar-Tor Slatten (Thor and his hammer) No. V Op. 24 (book 3) 1:29 25 Tones Vuggevise (Tone's cradle song) no.IV Op.25 (book 4) 3:30 26 From Peer Gynt: Salme mot Boygen (Hymn against the Boyg) Op. 28 2:59
About the album Here we have a very interesting and unusual selection of lesser-known Norwegian music. Even the Grieg, whose name is the most prominent of the five here, is not among his best-known pieces, although stylistically his music is probably the most approachable. Of course he belonged to the generation of composers before Tveit, Johansen, Valen and Sæverud, and to a large extent paved their way.
Leif Ove Andsnes is one of the finest of concert pianists around today. He plays this programme
Performed by: Amadeus Ensemble, Rotterdam under Marien van Stalen Henk de Graaff, clarinet
Concerto nr. 5 in D major 1. Allegro 4:29 2. Andante 5:46 3. Tempo di Menuetto 2:44 Concerto nr. 1 in A major 4. Moderato 4:16 5. Largo 4:40 6. Allegro 3:35 Concerto nr. 2 in D major 7. Moderato 4:57 8. Largo 5:27 9. Allegro 2:35 Concerto nr. 3 in G major 10. Moderato 4:58 11. Adagio 5:30 12. Allegro 2:34 Concerto nr. 4 in D major 13. Moderato 4:59 14. Adagio 4:21 15. Allegro 2:45
Gruss :hello
liegnitz (23.07.2007, 23:44): Original von nikolaus Original von nikolaus Original von liegnitz Hallo,
Ich habe diese Aufnahme. Allerdings muß ich sie nochmal hören, bevor ich etwas dazu schreibe... :wink
Sobald wie möglich werde ich mich hierzu wieder melden!
Nikolaus.
Hallo liegnitz!
Heute abend habe ich die CD (insgesamt - glaube ich - erst zum zweiten Mal seit Anschaffung) gehört.
Es sind teilweise sehr schöne, atmosphärische Miniaturen. Andsnes schafft durch sein Spiel entsprechend abwechslungsreiche Stimmungen. An ihm liegt es - glaube ich - nicht, daß mir die CD insgesamt nicht so gut gefällt. Ich muß dazu das abgedroschene Klischee der "spröden" nordischen Musik bemühen; einen einfachen Zugang zu dieser Musik finde ich nicht. Aber das ist einfach Geschmackssache; am besten ist es, wenn du sie probehören kannst. Dann schafftst du dir ein eigenes (Hör-)Bild. Am besten gefallen mir übrigens die Stücke von Harald Saeverud, einem der "jüngeren" Komponisten, der erst 1992 mit 95 Jahren gestorben ist.
Wahrscheinlich konnte ich dir nicht wirklich helfen, sorry.
Herzliche Grüße,
Nikolaus. :hello
vielen Dank für die Information, werde mal reinhören.
Herzliche Grüße :hello
liegnitz (05.08.2007, 10:33): Kennt jemand diese Aufnahme:
CD1 IMPROMPTUS 1. Impromptu in C minor Op.90 No. 1: Allegro molto moderato 9:27 2. Impromptu in E flat major Op. 90 No. 2: Allegro 4:17 3. Impromptu in G flat major Op. 90 No. 3: Andante 5:38 4. Impromptu in A flat major Op. 90 No. 4: Allegretto 7:58 5. Impromptu in F minor Op.142 No. 1: Allegro moderato 12:49 6. Impromptu in A flat major Op. 142 No. 2: Allegretto 7:54 7. Impromptu in B flat major Op. 142 No. 3: Andante mit Variationen (Rosamunde) 11:37 8. Impromptu in F minor Op. 142 No. 4: Allegro vivace 6:42
Total: 66:24
Martijn van den Hoek, piano
CD2 MOMENTS MUSICAUX, D 780 1. Moderato, in C major 5:43 2. Andantino, in A flat major 6:12 3. Allegretto moderato, in F minor 2:08 4. Moderato, in C sharp minor 5:27 5. Allegro vivace, in F minor 2:17 6. Allegretto, in A flat major 8:30 3 KLAVIERSTUCKE (Impromptus aus dem Nachlass) D 946 7. Allegro molto, in E flat minor 13:10 8. Allegretto, in E flat major 10:55 9. Allegro, in C major 5:43
Total: 60:12
Folke Nauta, piano (1-6) Pieter van Winkel (7-9) Recording: 20 June, 13 December 2000, Remonstrantse Doopsgezinde Gemeente Deventer, The Netherlands. Producer & Engineer: Arts Music Recording Rotterdam Brilliant Classics DDD
:hello
liegnitz (08.09.2007, 10:03): Wer kennt diese Aufnahme und kann etwas dazu sagen?:
Franz Xaver Richter Grandes Symphonies (1744), Nos. 1-6 (Set 1) Helsinki Baroque Orchestra Aapo Hakkinen http://www.naxos.com/images/cds/557818.gif
Gruss :hello
liegnitz (08.09.2007, 12:53): Kennt die jemand?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7125121.jpg
Gruss :hello
liegnitz (10.09.2007, 09:31): Original von uhlmann Original von liegnitz Kennt die jemand?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7125121.jpg
Gruss :hello
guck mal auf seite 9 dieses threads. da steht was darüber und über andere cds von kancheli.
:thanks
Poztupimi (13.07.2007, 21:26): Original von karajan
Ich suche mal eine Beethoven Gesamteinspielung die wirklich anders ist als von den klassischen Dirigenten. Sehr alte Instrumente ein anderer Klang!!!!!!!!!! Wer kann mir da weiterhelfen!
Gruß Andreas
Hallo Karajan,
die genannte Gesamtaufnahme besitze ich in etwas anderer Aufmachung, vielleicht ist Dir deshalb meine kurze Anmerkung zu Rachmaninovs Frage an anderer Stelle entgangen.
Leider habe ich bisher erst die Nr. 6 - 8 gehört, und auch nur die 8te im direkten Vergleich mit meinen anderen GA (Zinman/Tonhalle, Karajan/BPO/60er, Haintink/RCO, Gardiner/ORR). Danach würde ich sagen, wenn Du eine deutlich andere Aufnahme aus der Gruppe der HIP-Aufnahmen suchst, solltest Du eher zu Gardiner als zu Hogwood greifen. Nach dem, was ich aber so gelesen habe, schätze ich, daß der 2te Zyklus von Norringten Deinem Wunsch nach einem wirklich anderen Zyklus noch eher entsprechen sollte. Vielleicht hat hier aus der Runde ja die Aufnahmen schon gehört und kann sich dazu äußern. Nach Hören von 6 - 8 finde ich jedenfalls, daß Hogwood "Vor-HIPe" Hörgewohnheiten nicht überfordert (mal sehen, wie mir das nach 1 - 6 & 9 geht).
Viel Erfolg bei der Suche, Wolfgang
Poztupimi (09.09.2007, 21:30): Original von nikolaus Irgendeiner von euch hat doch schon von der Neuaufnahme von Viktoria Mullova:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/2553463.jpg
berichtet. Ich kann's gerade nicht finden, wie war die Meinung dazu?
Auf der arte-Seite bei den CD-Tipps wird sie sehr gut besprochen. Ferner gibt es dort eine Hörprobe, bei der mir zum einen der wunderschöne Ton der Mullova auffällt, aber andererseits das Cembalo so merkwürdig weit weg klingt, bzw. die Violine sehr im Vordergrund. Jetzt meine Frage: täusche ich mich dabei oder ist das wirklich so?
Danke, Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
ich :D
Also, mein Rechner verweigert im Moment das Abspielen des Hörbeispiels von der Arte-Seite, daher kann ich jetzt nicht direkt mit der CD vergleichen.
Dies ist meine erste und bisher einzige Aufnahme der Sonaten, daher fehlen mir in diesem speziellen Fall die Vergleichsmöglichkeiten. Insgesamt finde ich das Verhältnis zwischen Geige und Cembalo ausgewogen, es aber schon so vor, daß ab und zu Mullova etwas präsenter im Vordergrund zu hören ist. Aber da ich mich bisher mit dem Cembalo in so kleiner Besetzung etwas schwer tue, stört mich das nicht. Insgesamt hat mir die Aufnahme auf der heimischen Anlage sehr gut gefallen, ich schätze Viktoria Mullova sehr.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (09.09.2007, 22:23): Original von nikolaus Danke, Wolfgang, für die prompte Antwort!
Ich denke, ich werde diese CD auf meine Wunschliste setzen. Da ich nicht unbedingt ein Cembalo-Freund bin, käme es mir sehr gelegen, wenn die Violine eher im Vordergrund steht...
Gruß, Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
kennst Du weitere Aufnahmen, die Du empfehlen würdest?
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (10.09.2007, 21:57): Original von nikolaus
Von der Mullova oder generell Bach'sche Musik für Violine u. Begleitung?
?( Nikolaus.
Ups, 'tschuldigung, etwas unklar ausgedrückt. Ich dachte da weniger an Mullova (da finden sich zwar nicht alle, aber immerhin ein paar CDs in meinem Regal :D), sondern an Bach, Violine mit Begleitung.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (11.09.2007, 22:30): @ Sabine, ab & Nikolaus
Vielen Dank für die Tips, sieht so aus, als ob ich bei nächster Gelegenheit mal ein paar verlängerte Abende bei Dussmann verbringen muß. Leider gibt es da keine abgetrennten Hörstudios :I, Neid! Aber dafür im Nomalfall viele CDs :)
Einen schönen Abend, Wolfgang
Cosima (03.07.2007, 16:54): Original von ab Auch die Schubert-CD Knauers wird hier allerhöchst gelobt. Zurecht?
In der aktuellen Piano News wird diese Aufnahme als CD des Monats angepriesen. Da heißt es: "Sein Schubertspiel ist faszinierend, leicht, entschlossen und durchdacht - perfekt."
Interessant wäre die CD ja auch wegen des Repertoires.
Cosima (25.07.2007, 21:45): Original von ab Angeblich wird Rustem Hayroudinoff von anderen Pianisten wie Lazar Berman, András Schiff und Murray Perahia besonders geschätzt. Wer kennt diese Chandos-Einspielung von 2003?
Die kenne ich nicht, aber dafür habe ich mir kürzlich diese hier zugelegt (aber erst einmal gehört). Auch für diese Aufnahme gab es sehr positive Rezensionen. Mein erster Eindruck hat sich leider schon wieder verflüchtigt... werde versuchen, ihn in den nächsten Tagen aufzufrischen. :)
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8659237.jpg
Cosima (22.08.2007, 21:39): Original von ab Hat jemand von euch schon die neue Aufnahme des Takács-Quartetts (Hyperon) mit Schubert gehört? Hier ist etwa davon zu lesen.
Ich habe die CD gehört und empfinde die Rezension als passend. Wer den expressiven Stil des Takács-Quartetts mag (ich kenne sonst noch ihre Beethoven-Streichquartette), wird wohl auch diese Aufnahme mögen. Ich mag sie sehr.
Gruß, Cosima
Zelenka (18.09.2007, 17:24): Original von ab Wer kennt diese CD? Leonardo Leo, CELLOKONZERTE NR. 1-6, Anner Bylsma/Cello, Tafelmusik Baroque Orchestra/Jeanne Lamon. Atma.
Ich kenne diese entzückenden Konzerte "nur" spielfreudig von Juliuas Berger musiziert, die es wegen der ca. 81 min auf 2 CDs sündhaft teuer bei ebs oder billig in einer Box klassischer Cellokonzerte bei Brilliant Classics.
Ich kenne die CD von Bylsma leider nicht, ich habe nur eine Aufnahme mit Suzuki (BIS), die muß, was Leos Konzerte angeht, reichen. Sie ist auch recht ordentlich.
Gruß, Zelenka
nikolaus (26.09.2007, 22:14): Kennt jemand die Pianistin Marylin Frascone - vielleicht Gamaheh als frankophile?
Hier gibt es eine recht interessante Besprechung zu einer Liszt-Einspielung.
Nikolaus.
Gamaheh (27.09.2007, 12:16): Original von nikolaus Kennt jemand die Pianistin Marylin Frascone - vielleicht Gamaheh als frankophile? Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
nie gehört, tut mir leid. Ist das eine Französin?
Grüße, Gamaheh
nikolaus (27.09.2007, 16:45): Original von Gamaheh Original von nikolaus Kennt jemand die Pianistin Marylin Frascone - vielleicht Gamaheh als frankophile? Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
nie gehört, tut mir leid. Ist das eine Französin?
Grüße, Gamaheh
Ja!
Rachmaninov (28.09.2007, 13:44): Kennt jemand diese Aufnahme
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9425594.jpg
Die Besprechung in der Piano News klingt recht positiv!
nikolaus (01.10.2007, 12:48): Hallo Rachmaninov!
Hast du schon Sudbins Scriabin-CD?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7281330.jpg
Wenn ja: stimmst du mit dieser Lobeshymne, die du sicher schon gelesen hast, überein?
Gruß, Nikolaus.
Rachmaninov (01.10.2007, 13:03): Original von nikolaus Hallo Rachmaninov!
Hast du schon Sudbins Scriabin-CD?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7281330.jpg
Wenn ja: stimmst du mit dieser Lobeshymne, die du sicher schon gelesen hast, überein?
Gruß, Nikolaus.
@Nikolaus,
1. nein, ich warte noch auf die Lieferung 2. ja, den Artikel habe ich gelesen. und 3. nein, ich werde meine Meinung erst gar n icht mit Hurwitz vergleichen.
:haha
nikolaus (01.10.2007, 13:10): Original von Rachmaninov 3. nein, ich werde meine Meinung erst gar n icht mit Hurwitz vergleichen.
:haha
Oh! Entschuldigung, da hast du mich verstanden miss! Mir liegt nichts ferner, als dich mit Herrn Hurwitz zu vergleichen. Eben deshalb frage ich ja nach DEINER Meinung... (wenn du verstehst, was ich meine... :wink)
Demütigst, Nikolaus :engel
liegnitz (01.10.2007, 21:20): Wer kennt diese Aufnahme?
Gamaheh (02.10.2007, 11:06): Original von nikolaus Kennt jemand die Pianistin Marylin Frascone - vielleicht Gamaheh als frankophile?
Hier gibt es eine recht interessante Besprechung zu einer Liszt-Einspielung.
Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
sieh mal hier rein (Du mußt ein bißchen nach unten "scrollen") - dort kannst Du Dir auch zwei Stücke von der Liszt-CD anhören (ich bin allerdings noch nicht dazu gekommen).
Ich hätte gerne gewusst, ob es sich lohnt, diese sehr preisgünstige EMI-Box zu kaufen. Obwohl ich einige Aufnahmen von Rachmaninov-Konzerten besitze, bin ich bei diesen großartigen Werken vom Erwerb weiterer Interpretationen nicht abgeneigt:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9275689.jpg
Klavierkonzerte Nr. 1-4 Paganini-Rhapsodie op. 43 Preludes op. 23 Nr. 1-10 Preludes op. 32 Nr. 1-13 Prelude cis-moll
Piano: Augustin Anievas New PO, Frühbeck de Burgos, Atzmon, Ceccato
Kann mir einer weiterhelfen?
Vielen Dank! Jörg
Cosima (03.10.2007, 19:23): Original von Nordolf Piano: Augustin Anievas
Ich habe den Namen noch nie gehört, obwohl ich so einige Aufnahmen der Rach-Konzerte kenne. Es gibt doch so viele fantastische Einspielungen, teilweise für ganz kleines Geld. Ich wäre hier auf jeden Fall etwas vorsichtig und würde erst einmal reinhören in die Aufnahmen.
agustin anievas ist ein mexikanischer top-pianist, der damals eine starke phase hatte. ich kenne daraus das 2. rachmaninov-konzert und die rhapsodie. es sind sehr gute einspielungen, die jedoch an die grandezza der berühmten aufnahmen nicht herankommen (z.b. richter, katchen, berezovsky). ich würde daher jemandem, der sehr gute aufnahmen hat, vom kauf der obigen box abraten. warum EMI ausgerechnet jetzt mit dieser anievas-box herauskommt ? vielleicht ein produktmanager mit ahningslosigkeit ! ?(
gruß, siamak :)
ab (04.10.2007, 14:38): Wer kennt diese hier hoch gelobte Aufnahme?
Enrico Belli Debussy, Claude: Préludes Band 2 George Crumb Phantasiestücke nach dem Tierkreis Label: WERGO
Nordolf (04.10.2007, 15:02): Hallo Siamak und Cosima!
Herzlichen Dank für Eure Informationen! Richter (2.), Berezowsky (2.+3.) und Zimerman (1.+2.) gehören zu meinen Lieblingsaufnahmen. Ich werde den Kauf der Box aufschieben und mir ersteinmal die alte Michelangeli-Aufnahme (4., EMI) holen.
Herzliche Grüße! Jörg
Rachmaninov (04.10.2007, 15:38): Original von Nordolf ...und mir ersteinmal die alte Michelangeli-Aufnahme (4., EMI) holen.
Herzliche Grüße! Jörg
Jörg, die ist aber auch fast schon "Pflicht"! Richard
nikolaus (04.10.2007, 22:25): Original von ab Wer kennt diese hier hoch gelobte Aufnahme?
Enrico Belli Debussy, Claude: Préludes Band 2 George Crumb Phantasiestücke nach dem Tierkreis Label: WERGO
Ich kenne sie leider NOCH nicht, aber die Besprechung klingt wirklich sehr interessant. Nur mit diesen Hörproben-Schnipseln kann ich einfach nicht viel anfangen...
liegnitz (06.10.2007, 21:46): Kennt jemand diese Aufnahme?
ab (09.10.2007, 23:28): Kann mir jemand eine gute Aufnahme von Schönbergs Tondichtung op. 5 Pelleas und Melisande empfehlen oder gar ans Herz legen?
Zelenka (10.10.2007, 18:42): Original von ab Kann mir jemand eine gute Aufnahme von Schönbergs Tondichtung op. 5 Pelleas und Melisande empfehlen oder gar ans Herz legen?
ich konnte bisher, nur online(jpc) reinhören, zu wenig um die Aufnahme wirklich zu beurteilen, bei den Arien aus La Sonnambula, I Puritani und vor allem Norma hab ich schon Bedenken das sie sich ein wenig vergriffen hat.
Mein erster Eindruck, wem ihre letzten 2-3 Cds gefallen wird sicher auch von der Neuen begeistert sein. Ich finde ihre alten Aufnahmen Anfang bis Mitte der 90er erheblich besser.
Mein Tipp : Unbedingt ganz Anhören vor dem Kauf!!!
:hello Jimi
ab (18.10.2007, 10:40): Wer kann mir etwas zu untenstehenden Aufnahmen des Pro Arte Quartetts etwas sagen? Sind die empfehlenswert?
Danke!
Werke von Beethoven/Streichquartett Nr. 8, Bartók/Streichquartett Nr. 1, Borodin/Streichquartett Nr. 2, Mozart/Streichquintett Nr. 3, Schumann/Klavierquintett op. 44, Franck/Streichquartett D-Dur u.a. Artur Schnabel/Klavier, Quatuor Pro Arte. Aufnahmen 1933-38. Mit 72-seitigem Booklet. http://www.zweitausendeins.de/www_articles_images/large/606193.jpg ADD/Mono. Andante. 2001
Rachmaninov (27.10.2007, 19:27): kennt jemand die neue Beethoven Aufnahme von Uchida.
In der FF sehr positiv besprochen
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8255518.jpg
Poztupimi (28.10.2007, 12:07): Original von Rachmaninov kennt jemand die neue Beethoven Aufnahme von Uchida.
In der FF sehr positiv besprochen
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8255518.jpg
@Rachmaninov
Ich besitze bisher keine Vergleichsaufnahme dieser Sonaten, da ich genau diese aber kürzlich - wider den
Original von daniel5993 " Menschenverstand"
- bestellt habe :D, werde ich mich bemühen, nach Erhalt und Hören meinen Eindruck wiederzugeben.
Grüße & ein schönes langes Wochenende, Wolfgang
Nordolf (28.10.2007, 12:11): Liebe Opernfreunde!
Ich würde mir gerne eine Aufnahme von Tschaikowskys Oper "Eugen Onegin" zulegen. Vor kurzem sah ich auf youtube Nicolai Gedda als Lenski mit der berühmten Abschlussarie, die mich tief beeindruckt hat. Leider gibt es keine Gesamtaufnahme mit ihm, sondern nur eine Arien-CD mit u.a. diesem Stück (EMI).
Welche sollte ich also wählen? Die Aufnahme sollte auf jeden Fall in russisch gesungen sein. Im Internet bin ich auf folgende unter James Levine gestossen:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5206361.jpg
Wäre sie eine gute Wahl?
Danke! Jörg
Rachmaninov (28.10.2007, 14:51): Original von Poztupimi Original von Rachmaninov kennt jemand die neue Beethoven Aufnahme von Uchida.
In der FF sehr positiv besprochen
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8255518.jpg
@Rachmaninov
Ich besitze bisher keine Vergleichsaufnahme dieser Sonaten, da ich genau diese aber kürzlich - wider den
Original von daniel5993 " Menschenverstand"
- bestellt habe :D, werde ich mich bemühen, nach Erhalt und Hören meinen Eindruck wiederzugeben.
Grüße & ein schönes langes Wochenende, Wolfgang
@Wolfgang,
ich laß in der FF eine sehr positive Besprechung und es wurde von "Menschenmögliche" was sie leistet gesprochen. Du soltest doch auch ohne Vergleich eine Meinung haben und Du darfst sie gerne äußern!
Cosima (29.10.2007, 19:17): Im Cellisten-Buch von Eggebrecht bin ich bei Janos Starker angekommen. Der Autor schwärmt sehr von Starkers Aufnahme der Kodaly-Sonate. Da ich Starker zwar sehr schätze, von Kodaly aber noch nie etwas gehört habe, würden mich Meinungen dazu interessieren. Was ist das für ein Werk? Kennt Ihr diese Aufnahme oder gibt es noch eine andere (und womöglich bessere, auch was die Klangqualität anbelangt) mit Starker?
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/8708418.jpg
Danke und Gruß, Cosima
Nachtrag: Ich sehe gerade, dass es anscheinend nur diese eine Aufnahme (Delos) gibt. Sie wäre für knapp 6,00 Euro zu haben.
Zelenka (29.10.2007, 19:49): Original von Cosima Im Cellisten-Buch von Eggebrecht bin ich bei Janos Starker angekommen. Der Autor schwärmt sehr von Starkers Aufnahme der Kodaly-Sonate. Da ich Starker zwar sehr schätze, von Kodaly aber noch nie etwas gehört habe, würden mich Meinungen dazu interessieren. Was ist das für ein Werk? Kennt Ihr diese Aufnahme oder gibt es noch eine andere (und womöglich bessere, auch was die Klangqualität anbelangt) mit Starker?
Danke und Gruß, Cosima
Nachtrag: Ich sehe gerade, dass es anscheinend nur diese eine Aufnahme (Delos) gibt. Sie wäre für knapp 6,00 Euro zu haben.
Liebe Cosima:
Ich kann zu der Starker-Aufnahme leider nichts sagen. (Der Name Starker bürgt allerdings für Qualität!) Kodálys unbegleitete Sonate ist nett anzuhören mit ihren Rückgriff auf ungarische Volksmelodien. Ein sehr ansprechendes Werk!
Gruß, Zelenka
uhlmann (30.10.2007, 10:12): Original von Nordolf Liebe Opernfreunde!
Ich würde mir gerne eine Aufnahme von Tschaikowskys Oper "Eugen Onegin" zulegen. Vor kurzem sah ich auf youtube Nicolai Gedda als Lenski mit der berühmten Abschlussarie, die mich tief beeindruckt hat. Leider gibt es keine Gesamtaufnahme mit ihm, sondern nur eine Arien-CD mit u.a. diesem Stück (EMI).
Welche sollte ich also wählen? Die Aufnahme sollte auf jeden Fall in russisch gesungen sein. Im Internet bin ich auf folgende unter James Levine gestossen:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5206361.jpg
Wäre sie eine gute Wahl?
Danke! Jörg
hallo jörg,
warum 38 bucks für levine ausgeben, wenns für 7 einen hervorragenden russischen onegin gibt:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3296750.jpg
mit der vishnevskaya und einem insgesamt imposanten ensemble unter boris khaikin. leider - wie immer bei cantus classics - ohne libretto und hintergrundinfo, dafür mit guter aufnahmequalität (studio-produktion).
überhaupt gibt es bei cantus viele hervorragende ältere russische opern-gesamtaufnahmen.
ab (30.10.2007, 11:23): Original von Zelenka Ich kann zu der Starker-Aufnahme leider nichts sagen. (Der Name Starker bürgt allerdings für Qualität!) Kodálys unbegleitete Sonate ist nett anzuhören mit ihren Rückgriff auf ungarische Volksmelodien. Ein sehr ansprechendes Werk!
Gruß, Zelenka
jedenfalls!
Mein Tipp - auch ohne die von Starker zu kennen: Miklos Perenyi bei Hungaroton! :down :down :down
(Von Starker gibts das sehr hörenswerte Schostakowitsch Cellokonzert - weil unüblich abweichend aber sehr gut interpretiert - in der von mir wiederholt empfohlenen Aura-Konzert-Box, die es inzwischen für EUR 10 bei Documents gibt! http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5233463.jpg )
Nordolf (30.10.2007, 16:57): Danke, uhlmann, für Deine Empfehlung! Ich werde mir also die von Dir abgebildete CD kaufen.
:hello Jörg
Cosima (30.10.2007, 19:09): Gerade eine euphorische Rezension dieser Aufnahme Vladimir Feltsmans in der aktuellen Piano News gelesen:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/8997429.jpg
Interessiert mich sehr die CD. Kennt jemand etwas von diesem Pianisten oder gar diese Aufnahme?
Danke und Gruß, Cosima
Rachmaninov (30.10.2007, 19:11): Original von Cosima Gerade eine euphorische Rezension dieser Aufnahme Vladimir Feltsmans in der aktuellen Piano News gelesen:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/8997429.jpg
Interessiert mich sehr die CD. Kennt jemand etwas von diesem Pianisten oder gar diese Aufnahme?
Danke und Gruß, Cosima
Ich kenne seine Bach GBV, WTK I und ein wenig Beethoven (Sonaten 30-32). Eher weniger Klanfarbe, aber hoch differenziert!
P.S. Warum hast Du die schon und ich nicht die Piano News?
Cosima (30.10.2007, 19:53): Original von Rachmaninov Original von Cosima Gerade eine euphorische Rezension dieser Aufnahme Vladimir Feltsmans in der aktuellen Piano News gelesen:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/8997429.jpg
Interessiert mich sehr die CD. Kennt jemand etwas von diesem Pianisten oder gar diese Aufnahme?
Danke und Gruß, Cosima
Ich kenne seine Bach GBV, WTK I und ein wenig Beethoven (Sonaten 30-32). Eher weniger Klanfarbe, aber hoch differenziert!
P.S. Warum hast Du die schon und ich nicht die Piano News?
Ich habe die CD nun kurzerhand bestellt. Die Hörschnipsel klangen mir gut, die Rezension ist einfach zu verführerisch.
Übrigens wird auch die Beethoven-Uchida sehr gelobt. (Kaufe ich aber trotzdem nicht.)
Stadtfeld mit Schubert bekommt eine 3 von 6 (wie erwartet).
Ach ja, und Sudbin mit Scriabin erhält auch die Höchstnoten.
Und ärgerlich ist: Kein Wort über die neue Pollini-Beethoven-Aufnahme! :S
Gruß, Cosima
Rachmaninov (30.10.2007, 20:31): Original von Cosima Ich habe die CD nun kurzerhand bestellt. Die Hörschnipsel klangen mir gut, die Rezension ist einfach zu verführerisch.
Na, dann bin ichmal gespannt!
Übrigens wird auch die Beethoven-Uchida sehr gelobt. (Kaufe ich aber trotzdem nicht.)
Warum, ist sie dir unsymphatisch?
Ach ja, und Sudbin mit Scriabin erhält auch die Höchstnoten.
ist auch weltklasse!
Cosima (30.10.2007, 21:54): Original von Rachmaninov Na, dann bin ichmal gespannt!
Du kannst Dich wieder entspannen. :W Feltsmans Bach klang mir dann doch etwas suspekt. Also wieder raus aus dem Warenkorb, dafür Sudbin mit Scriabin rein (eigentlich wollte ich warten bis die CD irgendwann günstiger wird, aber es ist ja bald Weihnachten). Dort schlummert er nun neben Koroliovs WTK 1 und wartet auf seine Auslieferung.
Uchida kann ich nicht leiden.
Gruß, Cosima
Rachmaninov (30.10.2007, 22:07): Original von Cosima Original von Rachmaninov Na, dann bin ichmal gespannt!
Du kannst Dich wieder entspannen. :W Feltsmans Bach klang mir dann doch etwas suspekt. Also wieder raus aus dem Warenkorb, dafür Sudbin mit Scriabin rein (eigentlich wollte ich warten bis die CD irgendwann günstiger wird, aber es ist ja bald Weihnachten). Dort schlummert er nun neben Koroliovs WTK 1 und wartet auf seine Auslieferung.
Uchida kann ich nicht leiden.
Gruß, Cosima
Sudbin gibt es von BIS, BIS streicht keine CD's aus dem Katalog und die Preise ändern sich fast NIE!
Jürgen (01.11.2007, 12:58): Original von Rachmaninov BIS streicht keine CD's aus dem Katalog und die Preise ändern sich fast NIE!
Dafür verscherbeln sie manchmal Lizenzen an Brilliant.
Jürgen :tongue:
Rachmaninov (01.11.2007, 13:26): Original von Jürgen Original von Rachmaninov BIS streicht keine CD's aus dem Katalog und die Preise ändern sich fast NIE!
Dafür verscherbeln sie manchmal Lizenzen an Brilliant.
Jürgen :tongue:
@Jürgen,
mag sein, ist aber für die Sudbin Aufnahmen wird dies wohl lange Zeit nicht gelten!
Rachmaninov (05.11.2007, 13:42): kennt einer diese Aufnahmen?
Diese hier erhielt in Fono Forum 04/2007 (S. 84) gerade mal einen Stern für Musik und drei Sterne für Klang. Der Autor (Matthias Kornemann) schreibt u. a.
"Das Abhören gleicht einem Crescendo des Missvergnügens. zerfällt Andreas Boyde der langsame Satz in holzige Zweitakter, Die Sonate op. 2 gerät deutlich schlimmer. Einem aller Feurigkeit baren Kopfsatz folgt mit dem Andante eine vertrocknete Blattspielübung, deren Inspirationsleere unbeschreiblich ist. "
Er schließt: " können wir diesem streckenweise ärgerlichen Niveau nicht einmal das Prädikat bloßer Pflichterfüllung zubilligen. Bei dem Label der Glemser und Korstick ziemlich wenig."
Alles in allem nach meiner Auffassung eine verbale Hinrichtung. So gesehen, und obwohl mein Interesse an Brahms' Solo-Klavierwerk bisher eher nicht existent ist, würde mich doch mal die Meinung der Klavier-Kenner und -Liebhaber hier im Forum interessieren.
Viele Grüße, Wolfgang
ab (06.11.2007, 22:51): Original von Poztupimi würde mich doch mal die Meinung der Klavier-Kenner und -Liebhaber hier im Forum interessieren.
Mich auch, denn hier und da und dort steht etwas ganz anderes.
ab (07.11.2007, 11:33): Wie ist die? Gustav Mahler Symphonie Nr. 10 (Fassung für Streicher von Hans Stadlmair) +Schostakowitsch:Symphonie Nr. 14 für Sopran, Bass, Streicher Yulia Korpacheva, Fedor Kuznetsov, Kremerata Baltica, Gidon Kremer ECM
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/1902255.jpg
Rachmaninov (07.11.2007, 18:11): Original von ab Original von Poztupimi würde mich doch mal die Meinung der Klavier-Kenner und -Liebhaber hier im Forum interessieren.
Mich auch, denn hier und da und dort steht etwas ganz anderes.
Naja, ich vertraue dann doch eher einer Bewertung aus der aktuellen PianoNews von Cartsen Dürer anstelle der "Watschen" aus der FF. Und C.Dürer lobt bei den Kurzkritiker Boyde's 1. und 2. Aufnahme!
ab (08.11.2007, 00:42): Ist die Empfehlenswert?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9878273.jpg
ab (15.11.2007, 14:19): Im Fono-Forum als besonders empfehlenswert erspäht:
Der schwedische Cellist Jakob Koranyi. Mit allerlei Preisen ausgezeichnet, hat er nun eine fulminante CD mit Sonaten von Britten, Ligeti und Brahms vorgelegt
Jakob Koranyi, Cello Britten: Sonate für Cello & Klavier in C +Ligeti: Cellosonate +Brahms: Sonate für Cello & Klavier op. 38 Mit Peter Friis Johansson, Klavier Label: Caprice , DDD, 2006
Kennt die wer?
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5453321.jpg
cellodil (15.11.2007, 16:18): Lieber ab,
die CD mag ja gut sein (ich kenne sie leider nicht), aber das Cover scheint mir doch in die Rubrik "Kuriosa" zu gehören...
Herzliche Grüße
Sabine
ab (16.11.2007, 10:02): Was ist davon zu halten? Sind das dieselbe wie die DECCA- Aufnahmen? Oder sind die älter?
Benjamin Britten: Benjamin Britten & Peter Pears - If Music be the Food * 10 CDs i * Erscheinungstermin: 15.10.2007
Detailinformationen St. Nicolas-Cantata op. 42; A Ceremony of Carols op. 28; A Boy was born op. 3; The Rape of Lucretia op. 37 (Gesamtaufnahme); Billy Budd (Ausz.); 4 Sea Interludes & Passacaglia aus "Peter Grimes"; Young Person's Guide to the Orchestra; The Little Sweep op. 45; The Turn of the Screw (Gesamtaufnahme); Simple Symphony op. 4; Variations on a theme of Frank Bridge op. 10; Introduction & Rondo alla burlesca op. 23 Nr. 1; Mazurka Elegiaca op. 23 Nr. 2; 7 Sonnets of Michelangelo; Serenade für Tenor, Horn & Streicher op. 31; English Folks Songs (Ausz.) Peter Pears, David Hemmings, Kathleen Ferrier, Owen Brannigan, Theodor Uppman, Peter Flynn, Jenniver Vyvyan, Nancy Thomas, Benjamin Britten, Dennis Brain, Boys' Choir of Ipswich, Purcell Singers, Aldeburgh Festival Orchestra, English Opera Group Orchestra, Covent Garden Orchestra, Concertgebouw Orchestra, Boyd Neel String Orchestra, Benjamin Britten, Boyd Neel, Eduard van Beinum
* Label: Documents , ADD, 44-56
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/4229287.jpg
ab (17.11.2007, 13:29): Wer kennt diese Aufnhame von Schostakowitschs Cellokonzerten Nr. 1 & 2 mit Rafal Kwiatkowski mit dem Polish Radio Orchestra unter Wojciech Rajski Label: DUX? Dazu auch hier.
Ich entsinne mich, sie vor vielen, vielen Jahren gehört zu haben. Damals war ich nicht so begeistert. Grammophone schrieb dazu:
Pierre Boulez would evidently agree, for in pitting his 1996 Chicago recording against Rozhdestvensky’s Hague sessions of some 19 months later we soon find him to be both more leisurely and more luminous than his Russian rival. Compare the point where the pianist first enters (1'54'' on Chandos, 2'10'' on DG), and hear – no, feel – how much freer Rozhdestvensky and Postnikova sound. Boulez’s reading is well ordered but rather angular and low-voltage, whereas this later performance (a magnificent production sonically, by the way) is more effective at suggesting Scriabin’s volatile brand of mysticism. The piano is a more central presence, so much so in fact that you could as well label the work a second piano concerto as a fifth symphony.
In the Piano Concerto ‘proper’, comparisons suggest a very different picture. Postnikova gives an expansive performance, lovingly accompanied, whereas Ugorski and Boulez take a simpler approach. They are also rather less prone to linger, particularly in the second movement (10'02'' on Chandos, 8'42'' on DG) where, at the outset, Boulez has his players phrase with particular sensitivity. I still stand by his recording (Urgorski offers the more elegant account of the solo part) but Postnikova will probably appeal to readers who view this piece as a latish-flowering of the Russian romantic ‘piano concerto’ tradition. On the other hand, I prefer Rozhdestvensky’s Prometheus and was pleased to encounter his well managed orchestration of the Fantasy, an attractive if somewhat insubstantial work (it plays for under nine minutes) that Scriabin left as a piano score with a ‘second piano’ accompaniment. Boulez’s third item is an attentive but ultimately underwhelming Poem of Ecstasy. Again, Chandos’s sound has impressive amplitude and bloom.
cellodil (21.11.2007, 08:59): Hallo, Ihr Lieben,
kennt jemand von Euch zufällig eine Aufnahme von
Aulis Sallinen The Nocturnal Dances of Donjuanquixote?
Das ist ein überaus witziges Stück für Cello und Streichorchester (von 1986), das ich dieses Jahr mehrfach im Konzert gehört habe. Konnte bisher aber keine Einspielung finden...
Herzlichen Dank und liebe Grüße
Sabine
uhlmann (21.11.2007, 09:19): Original von cellodil Hallo, Ihr Lieben,
kennt jemand von Euch zufällig eine Aufnahme von
Aulis Sallinen The Nocturnal Dances of Donjuanquixote?
Das ist ein überaus witziges Stück für Cello und Streichorchester (von 1986), das ich dieses Jahr mehrfach im Konzert gehört habe. Konnte bisher aber keine Einspielung finden...
Herzlichen Dank und liebe Grüße
Sabine
yep, es gibt eine einspielung von naxos mit dem finnischen kammerorkester unter okko kamu. die cd heißt "sallinen: complete works for sting orchestra".
nikolaus (21.11.2007, 09:27): Original von uhlmann "sallinen: complete works for sting orchestra".
Ist der nicht unter die Lautenisten gegangen? :wink
cellodil (21.11.2007, 21:55): Original von nikolaus Original von uhlmann "sallinen: complete works for sting orchestra".
Ist der nicht unter die Lautenisten gegangen? :wink
:rofl :rofl :rofl
Lieber Uhlmann,
Danke! Werde mal sehen, ob ich die in die Finger bekommen kann.
Herzliche Grüße
Sabine
ab (23.11.2007, 09:12): Original von ab Wie ist die? Gustav Mahler Symphonie Nr. 10 (Fassung für Streicher von Hans Stadlmair) +Schostakowitsch: Symphonie Nr. 14 für Sopran, Bass, Streicher Yulia Korpacheva, Fedor Kuznetsov, Kremerata Baltica, Gidon Kremer ECM
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/1902255.jpg
dazu heute hier etwas gefunden.
Cetay (inaktiv) (23.11.2007, 09:39): Original von uhlmann Original von cellodil Hallo, Ihr Lieben,
kennt jemand von Euch zufällig eine Aufnahme von
Aulis Sallinen The Nocturnal Dances of Donjuanquixote?
Das ist ein überaus witziges Stück für Cello und Streichorchester (von 1986), das ich dieses Jahr mehrfach im Konzert gehört habe. Konnte bisher aber keine Einspielung finden...
Herzlichen Dank und liebe Grüße
Sabine
yep, es gibt eine einspielung von naxos mit dem finnischen kammerorkester unter okko kamu. die cd heißt "sallinen: complete works for sting orchestra". B.R.A.I.N. meldet, dass ich das Stück mit der gleichen Besetzung auf einer alternativen Zusammenstellung habe, die auch noch das "große" Cellokonzert von Salinen enthält. Die sehr hörenswerte Do-CD gibts gerade für einen Zehner bei Marketplace.
cellodil (23.11.2007, 09:55): Lieber Jochen,
grazie mille!!!!
Und herzliche Grüße
Sabine
cellodil (23.11.2007, 09:56): P.S. aber: Was ist B.R.A.I.N. ?
?(
Klingt schon wieder nach Aliens oder doch wenigstens nach Agenten-Thriller....
Cetay (inaktiv) (23.11.2007, 10:48): Original von cellodil P.S. aber: Was ist B.R.A.I.N. ?
?(
Klingt schon wieder nach Aliens oder doch wenigstens nach Agenten-Thriller....
Das Geheimnis wird hier gelüftet.
cellodil (23.11.2007, 11:25): :rofl
Die nutze ich auch... Kann aber bisweilen ganz schön tricky und/oder eigenwillig (zumal in der Version A.R.I.E.S) sein...
Liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (25.11.2007, 21:30): Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
satie (25.11.2007, 22:00): Lieber Daniel, ich kenne einige Aufnahmen von der Koopman-Einspielung, die mir sehr gut gefallen haben. Ich habe sie als elegant und leicht im Fluss in Erinnerung. Harnoncourt mag ich persönlich nicht sonderlich, kenne allerdings seine Einspielung der Kantaten nicht. Ob allerdings eine Gesamtaufnahme generell eine gute Idee ist kann man immer diskutieren. Aber da lasse ich mal lieber die Vokalmusik-Spezialisten beraten. Die Rilling-Aufnahmen kenne ich nicht, ich habe nur gehört, dass er oft extreme Tempi schätzt. Letztlich hängt aber hier vieles von Dirigent, Instrumentalisten und vor allem auch von den Sängern ab. Was nützt eine ansonsten schöne Interpretation, wenn da nur herumgequakt wird, womöglich mit starkem japanischem Akzent oder so... Am besten wäre wohl, in alle mal reinzuhören, wodruch allerdings immer noch kein wirkliches Bild der Gesamteinspielung entsteht. Schwere Frage, schwere Frage...
Ohhh, ich hab gemerkt, wie schwer die Frage ist! Ich lese seit ca 2 Stunden im Forum der Österreicher und die haben sich auch die Köpfe eingeschlagen, wer es nun am Besten macht. Der große Eindruck der in dem Forum entsteht, ist, dass dort niemand mit "allen" Bach Gesamteinspielungen zufrieden ist! Da gibt es keinen der sagt, das ist "meine" Lieblingseinspielung. Mein Eindruck ist, dass bei jeder Gesamteinspielung ebensoviel "schlechte" bei ist, wie Gutes, was mich letztendlich in keinster Weise überzeugen kann. Das Wagnis drauflos zu kaufen gehe ich nicht ein, aber ich will um alles in der Welt keine Misch - Masch Kantatensammlung unter vielen Dirigenten aufbauen. Dazu fehlt mir wahrlich der Mut und die Kraft! Da lass ich lieber die Finger von dem Gesamten Projekt! Jetzt nur nebenbei betrachtet, die 104 Haydn Symphonien scheinen da ja ein recht leichtes Unterfangen zu sein - im Gegensatz zu Bachs Kantaten! Aber ich kenne ein Paar herrliche Kantaten Bachs, ich liebe Sie sogar! Es ist nicht nur die Musik, in erster Linie sind es die Worte, der Text, welcher mich ergriffen hat! Herrliche Musik und dazu noch ein Text, der ins Herz geht, das sind Vollkommene Werke! Was soll ich machen? Egal wo ich lese, nirgendwo gibt es jemanden, der Begeistert sagt, dass "die" oder die Gesamteinspielung seine Lieblingseinspielung ist, das sie Ihn Begeistert usw.! Ich würde diesem einen gern glauben und seiner angepriesenen Empfehlungen glauben schenken und folgen, egal ob diese Ausgabe von den anderen todgeredet wird! Ich brauch nur ein wenig überzeugungsarbeit. Aber diesen Jemand gibt es nicht! ?( ?( ?(Keiner sagt mit Überzeugung: Das ist Sie, keiner kanns aussprechen!
Ich schlaf drüber! Und ich werde mal sehen und soweit es geht hören, wie es mit den kantaten unter Koopman steht! Dank für deine Antwort!
Gute Nacht Daniel
uhlmann (26.11.2007, 01:02): Original von daniel5993 Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
hallo daniel,
kauf einfach die bach-box von brilliant classics. da bekommst du (für etwa 80 €) neben den kantaten gleich noch eine unmenge anderes gutes zeug dazu.
ich habe die box und auch die gesamte bach-edition von rilling. wenn ich kantaten hören will, greife ich fast immer zu leusink (brilliant). rilling ist mir zu opernhaft, sein klang für diese grazilen werke ist viel zu fett. leusink musiziert recht kammermusikalisch, außerdem passen die historischen instrumente imo weit besser zu bachs musik.
leusink wird fast immer hart kritisiert - das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. vor einiger zeit habe ich verschiedene kantaten in meinen aufnahmen verglichen, da waren auch herreweghe, gardiner oder richter dabei. leusink gefiel mir dabei im vergleich immer sehr gut. bei diesen aufnahmen habe ich das gefühl, die haben spass an der musik, musizieren mit freude und engagement. dagegen bleibt der oftmals hochgelobte herreweghe meist viel zu steif, der buchstabiert die musik nur runter, auch wenn sein chor vielleicht technisch perfekter singt.
noch ein wort zu den sängern: bei leusink sind ruth holten (s) und bas ramselaar (b) ganz grandios. nico van der meel (t) gefällt mir persönlich sehr gut, ich mag seine stimme. knut schoch (t) ist mittlelmäßig, mal besser, mal nur ok. schwachpunkt ist der countertenor sytse buwalda. freilich ist er nicht so mies, wie manche hier und dort schreiben, seine fiepsige stimme ist aber sicher nicht jedermanns sache.
rilling "verwendet" viel mehr sänger als leusink. der star ist arleen auger (s), die oft dabei ist und fast immer brilliert. jedoch muss man auch hier mit manchem klops leben, etwa fi-di (schauder) oder huttenlocher.
ich schäme mich jedenfalls nicht, leusinks kantateneinspielung zu mögen. davon ganz abgesehen wäre mir keine kantaten-gesamteinspielung so viel geld wert, wie die meisten heute kosten. (etwa koopman oder gardiner - die spinnen ja. wer außer den hardcore-fans soll sich da alle kaufen? harnoncourt geht mit 6 € pro cd noch).
daniel5993 (26.11.2007, 08:14): Hallo Uhlmann,
Dank für deine Hilfe! Ich hab mal gesehen, das jede Einzel - CD mit Rilling nicht unter 14 € zu haben ist. Hochgerechnet auf über 50 CD's = ich brauchs garnicht ausrechnen, einfach zu viel. Ich werd mal sehen.
Gruß Daniel
satie (26.11.2007, 09:08): Wenn der Preis eine Rolle spielt, würde ich Uhlmanns Tip unterschreiben. Ich hatte angenommen, dem sei nicht so, weil die Brilliant-Box erst gar nicht genannt wurde. Günstiger wirds wohl nicht gehen.
satie (26.11.2007, 09:27): Ich habe übrigens gesehen, dass es die Bach-Box von Brilliant jetzt schon für 60 Euro bei Amazon gibt. Viele gute Interpreten dabei, man kann eigentlich nicht viel falsch machen bei dem Preis.
daniel5993 (26.11.2007, 20:32): Original von Satie Wenn der Preis eine Rolle spielt, würde ich Uhlmanns Tip unterschreiben. Ich hatte angenommen, dem sei nicht so, weil die Brilliant-Box erst gar nicht genannt wurde. Günstiger wirds wohl nicht gehen.
Nein, der Preis spielt keine Rolle! Ich hatte viele LP's der Kantaten unter Karl Richter, welche ich einfach nur Klasse fand! Aber nachdem ich gelesen hatte, wie er im Gegensatz zu anderen Zerrissen wurde, ist mir die Lust auch vergangen (obwohl mir das eigentlich auch egal ist)! Aber Richter scheidet aus, da er keine Gesamtausgabe vorlegen kann. Auch ein Paar Kantaten unter Rilling hatte ich Gut in Erinnerung, auch von LP's her. Helmuth Rilling hat diese Kantaten mit dem Herzen eingespielt, er ist selbst sehr Verbunden im Glauben an Gott und deswegen denke ich, das die Arbeiten eines Mannes wie Rilling, welche von Herzen kommt, welche aus dem Glauben kommt, auch mir am Nächsten kommt und ich denke ich werd Anfangen, mir diese Weit überteuerte Edition zuzulegen, nach und nach! Ausserdem tu ich Gutes für ein Christliches Lable :D
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9758720.jpg
Letztendlich habe ich mich auch gegen die Brilliantaufnahmen entschieden, da ich eine tiefe Abneigung gegen Papphülle hege! Die sind so Niveaulos! Scheiß Papphüllen! (Irgedwie finde ich diese Kreuzchen niedlich! Als ob dieses Forum genau weiß was schlecht ist und was nicht :D, was man schreiben darf und was nicht :D) http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8626390.jpg
@ Uhlmann, Danke für die Hörvergleiche zwischen Lesnink - Rilling!
Ich finde beide Aufnahmen in Ordnung! Mit dem Opernhaften Gesang der Rilling Aufnahmen hast du recht, allerdings stört mich das überhaupt nicht! Aber auch das von angesprochene Kammermusikalische Klangbild ist mir bei Lesnink Positiv ins Ohr gesprungen.
Übrigens finde ich es affig, wenn in den Foren derartig schlecht über verschiedene Aufnahmen geredet wird! Man gewinnt da als Leser nur den einen Eindruck, nämlich das alles schrecklich ist, nicht anhörbar ist. Wenn nicht alles Perfekt ist, ist doch nicht schlimm! Da fehlt eindeutig die tolleranz! Irgendwer "Großes" (Ich glaub Furtwängler) hat doch mal gesagt, dass es keine schlechten Aufnahmen gibt sondern nur .....(vielleicht kann jemand dieses Zitat vervollständigen?) usw. ich weiß nicht wie es weiter geht, aber der Meinung nähere ich mich auch immer weiter! Letztendlich ist doch auch schlecht Interpretiertes immer noch schöne Musik eines Herrn Bach!
Gruß Daniel
Cetay (inaktiv) (26.11.2007, 22:39): Den Klavierexperten dürften die Histoires von Ibert bekannt sein. Weiß jemand, ob/wo es eine Aufnahme der Version für Bläserquartett zu greifen gibt? Danke.
Jürgen (27.11.2007, 17:27): Original von daniel5993 Letztendlich habe ich mich auch gegen die Brilliantaufnahmen entschieden, da ich eine tiefe Abneigung gegen Papphülle hege! Die sind so Niveaulos!
Einerseits hast Du recht. Da hat man diesen riesen Batzen im Regal, wuchtet ihn raus und pickt sich nach langem Suchen eine einzelne CD heraus, die man dann hört. Andererseits verbraucht man nur den Bruchteil an Platz, das hat auch was. Ich persönlich habe meine Abneigung überwunden. Da ich viel während der Arbeit am PC höre, habe ich die komplette Box gerippt. Die Aufmachung der CDs spielt danach nicht mehr die große Rolle.
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, interessierte ich mich für Gardiner. Ich kenne seine Kantateneinspielungen nicht, aber seine h-moll Messe und das X-mas-ora gefallen mir super. Wie beurteilt Ihr denn seine Interpretationen der Kantaten ? Sind die denn schon komplett?
Grüße Jürgen
daniel5993 (27.11.2007, 17:57): Original von Jürgen Original von daniel5993 Letztendlich habe ich mich auch gegen die Brilliantaufnahmen entschieden, da ich eine tiefe Abneigung gegen Papphülle hege! Die sind so Niveaulos!
Einerseits hast Du recht. Da hat man diesen riesen Batzen im Regal, wuchtet ihn raus und pickt sich nach langem Suchen eine einzelne CD heraus, die man dann hört. Andererseits verbraucht man nur den Bruchteil an Platz, das hat auch was. Ich persönlich habe meine Abneigung überwunden. Da ich viel während der Arbeit am PC höre, habe ich die komplette Box gerippt. Die Aufmachung der CDs spielt danach nicht mehr die große Rolle.
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, interessierte ich mich für Gardiner. Ich kenne seine Kantateneinspielungen nicht, aber seine h-moll Messe und das X-mas-ora gefallen mir super. Wie beurteilt Ihr denn seine Interpretationen der Kantaten ? Sind die denn schon komplett?
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
Im * - Forum wurde gesagt, das die Kantaten GA Gardiners abgesetzt wurden (von Decca)! Ich weiß aber nicht, ob Sie derweil wieder aufgenommen wurde. Deswegen war Gardiner schon von vorn herrein aus dem Spiel.
ZU den Paapierhüllen: Platz ist genug da und ich finde es recht armseelig, solch wertvolle CD's in Papphüllen zu verstauen! Es ist immer eine Aktion für sich, diese CD's aus den "Papp"hüllen rauszubekommen. Bei den "Papier"hüllen fliegen Sie dir sogar entgegen! Die Haltbarkeit steht dann auf längere Sicht in Frage!
Vom Computer höre ich nie Musik. Musik nur einfach so hören tu ich nicht, der Klang spielt da eine Große Rolle und diese Klangschönheit krieg ich nur über meine Anlage. Das der Klang vom Computer so schercklich ist, liegt wohl auch an den Billigboxen die da angeschlossen sind :D.
Gruß Daniel
Jürgen (28.11.2007, 12:44): Hallo Daniel,
@Gardiner: Es gibt wohl ein Nachfolgeprojekt: Bach Cantata Pilgrimage unter einem anderen (eigens gegründeten? Hier gibt's bei mir nur Halbwissen) Label (Monteverdi Productions). Dort hat Gardiner mittlerweile 14 (manchmal Doppel-) CDs rausgebracht. Ich habe nachgezählt: Es sind insgesamt 25 CDs. Es gibt daher durchaus die Chance, dass das Katatenwerk komplettiert wird. Die Cover sind übrigens recht interessant, hier ein Beispiel:
@MusikamPC: Obwohl ich dort mit KH höre, gebe ich Dir recht. Das ist Musikhören zweiter Klasse. Aber bevor ich an manchen Tagen überhaupt nicht zum Hören komme, mache ich es halt so.
Grüße Jürgen
daniel5993 (28.11.2007, 20:16): Original von Jürgen Hallo Daniel,
@Gardiner: Es gibt wohl ein Nachfolgeprojekt: Bach Cantata Pilgrimage unter einem anderen (eigens gegründeten? Hier gibt's bei mir nur Halbwissen) Label (Monteverdi Productions). Dort hat Gardiner mittlerweile 14 (manchmal Doppel-) CDs rausgebracht. Ich habe nachgezählt: Es sind insgesamt 25 CDs. Es gibt daher durchaus die Chance, dass das Katatenwerk komplettiert wird. Die Cover sind übrigens recht interessant, hier ein Beispiel:
@MusikamPC: Obwohl ich dort mit KH höre, gebe ich Dir recht. Das ist Musikhören zweiter Klasse. Aber bevor ich an manchen Tagen überhaupt nicht zum Hören komme, mache ich es halt so.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
Ich hab mich entschlossen nichts zu kaufen, bevor ich irgentwo ein wenig Zeit mit Probehören verbracht habe! Rilling, Gardiner, Koopman, Harnoncourt stehen auf meinem Zettel. An "Brilliant" - Leusink in "Pappe"? Ich weiß nicht!
Gruß Daniel
Noch eine Frage:
Warum finde ich nirgendwo die Gesamtaufnahme Mozarts (Symphonien) unter Böhm mit den Wiener Philharmonikern? So weit ich weiß gibts diese GA nur auf DVD. Weiß einer mehr als ich?
:hello
karajan (28.11.2007, 23:16): Original von daniel5993 Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
Hallo Daniel
Auch ich kann dir nur sagen ich habe auch die Brillant Ausgabe der Kantaten aber noch in 60 Einzel CDs jede Ordentlich in einer CD Hülle ( nicht aus Pappe) Ich bin auch zufrieden mit den Kantaten. Ein Paar Kantaten gefallen mir nicht aber bei 60 CDs ist das die Minderheit. Damals gab es die Reihe auch von Harnoncourt aber ich war damals nicht gewillt fast 1000 DM auszugeben. Ich höre die Leusing Aufnahmen gerne. Einzelne Aufnahmen habe ich auch noch mit Harnoncourt. Auch wenn ich den Grafen nicht unbedingt als meinen Favoriten bezeichne eher im Gegenteil aber die Musik von Bach macht echt Freude von ihm zu hören. Besonders das WO ist eine echte Perle. Die Kantaten mit Gardiner gefallen mir nicht besonders ich finde sie zu schlank und ohne Klangliche Reize. Fazit Sollte es noch einmal die Harnoncourt Aufnahmen alle im Schuber geben und der Preis stimmt würde ich mir diese Aufnahme noch zulegen ansonsten bleibe ich bei Leusing.
Gruß Karajan
daniel5993 (28.11.2007, 23:20): Original von karajan Original von daniel5993 Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
Hallo Daniel
Auch ich kann dir nur sagen ich habe auch die Brillant Ausgabe der Kantaten aber noch in 60 Einzel CDs jede Ordentlich in einer CD Hülle ( nicht aus Pappe) Ich bin auch zufrieden mit den Kantaten. Ein Paar Kantaten gefallen mir nicht aber bei 60 CDs ist das die Minderheit. Damals gab es die Reihe auch von Harnoncourt aber ich war damals nicht gewillt fast 1000 DM auszugeben. Ich höre die Leusing Aufnahmen gerne. Einzelne Aufnahmen habe ich auch noch mit Harnoncourt. Auch wenn ich den Grafen nicht unbedingt als meinen Favoriten bezeichne eher im Gegenteil aber die Musik von Bach macht echt Freude von ihm zu hören. Besonders das WO ist eine echte Perle. Die Kantaten mit Gardiner gefallen mir nicht besonders ich finde sie zu schlank und ohne Klangliche Reize. Fazit Sollte es noch einmal die Harnoncourt Aufnahmen alle im Schuber geben und der Preis stimmt würde ich mir diese Aufnahme noch zulegen ansonsten bleibe ich bei Leusing.
Gruß Karajan
Guten Abend Andreas,
Erst Uhlmann, dann du! Kannst du zeigen wie die Kantaten mit Hülle aussehen und zeigen, wo ich Sie bekommen könnte? Danke!
Gruß Daniel
karajan (28.11.2007, 23:24): Original von daniel5993 Original von Jürgen Hallo Daniel,
@Gardiner: Es gibt wohl ein Nachfolgeprojekt: Bach Cantata Pilgrimage unter einem anderen (eigens gegründeten? Hier gibt's bei mir nur Halbwissen) Label (Monteverdi Productions). Dort hat Gardiner mittlerweile 14 (manchmal Doppel-) CDs rausgebracht. Ich habe nachgezählt: Es sind insgesamt 25 CDs. Es gibt daher durchaus die Chance, dass das Katatenwerk komplettiert wird. Die Cover sind übrigens recht interessant, hier ein Beispiel:
@MusikamPC: Obwohl ich dort mit KH höre, gebe ich Dir recht. Das ist Musikhören zweiter Klasse. Aber bevor ich an manchen Tagen überhaupt nicht zum Hören komme, mache ich es halt so.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
Ich hab mich entschlossen nichts zu kaufen, bevor ich irgentwo ein wenig Zeit mit Probehören verbracht habe! Rilling, Gardiner, Koopman, Harnoncourt stehen auf meinem Zettel. An "Brilliant" - Leusink in "Pappe"? Ich weiß nicht!
Gruß Daniel
Noch eine Frage:
Warum finde ich nirgendwo die Gesamtaufnahme Mozarts (Symphonien) unter Böhm mit den Wiener Philharmonikern? So weit ich weiß gibts diese GA nur auf DVD. Weiß einer mehr als ich?
:hello
Hallo Daniel
Ich glaube der Doktor hat mit den WPO nicht alle Mozart Symphonien aufgenommen da müsste ich mich sehr täuschen. Nur die bekannten ab 29 da bin ich mir ziemlich sicher. Die GA gibt es nur mit den Berlinern. Da hätte auch die DGG nicht nochmal mitgespielt.
Gruß Karajan
daniel5993 (28.11.2007, 23:57): Hallo Daniel
Ich glaube der Doktor hat mit den WPO nicht alle Mozart Symphonien aufgenommen da müsste ich mich sehr täuschen. Nur die bekannten ab 29 da bin ich mir ziemlich sicher. Die GA gibt es nur mit den Berlinern. Da hätte auch die DGG nicht nochmal mitgespielt.
Hallo Andreas!
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7531951.jpg
Symphonien Nr. 1, 25, 28, 29, 31, 33-36, 38-41 Wien PO, Wien SO, Karl Böhm
Aber er hat die wichtigsten eingespielt und mich wundert doch sehr, dass nicht einmal diese rausgebracht wurden!
Gruß Daniel
karajan (29.11.2007, 19:34): Original von daniel5993 Original von karajan Original von daniel5993 Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
Hallo Daniel
Auch ich kann dir nur sagen ich habe auch die Brillant Ausgabe der Kantaten aber noch in 60 Einzel CDs jede Ordentlich in einer CD Hülle ( nicht aus Pappe) Ich bin auch zufrieden mit den Kantaten. Ein Paar Kantaten gefallen mir nicht aber bei 60 CDs ist das die Minderheit. Damals gab es die Reihe auch von Harnoncourt aber ich war damals nicht gewillt fast 1000 DM auszugeben. Ich höre die Leusing Aufnahmen gerne. Einzelne Aufnahmen habe ich auch noch mit Harnoncourt. Auch wenn ich den Grafen nicht unbedingt als meinen Favoriten bezeichne eher im Gegenteil aber die Musik von Bach macht echt Freude von ihm zu hören. Besonders das WO ist eine echte Perle. Die Kantaten mit Gardiner gefallen mir nicht besonders ich finde sie zu schlank und ohne Klangliche Reize. Fazit Sollte es noch einmal die Harnoncourt Aufnahmen alle im Schuber geben und der Preis stimmt würde ich mir diese Aufnahme noch zulegen ansonsten bleibe ich bei Leusing.
Gruß Karajan
Guten Abend Andreas,
Erst Uhlmann, dann du! Kannst du zeigen wie die Kantaten mit Hülle aussehen und zeigen, wo ich Sie bekommen könnte? Danke!
Gruß Daniel
Hallo Daniel
Gehe mal im Internet auf Zweitausendeins und suche in der Suchmaschine Bach Kantaten. Es gibt leider nur von 12 Boxen noch vier. 5 CDs für 2.99
Gruß Andreas
karajan (29.11.2007, 19:47): Original von daniel5993 Original von karajan Original von daniel5993 Hallo,
Ich suche nach einer Gesamtaufnahme der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich hab gesehen, das Koopmann Gardiner, Richter, Rilling, Harnoncourt jeweils eine Gesamtausgabe fertig gestellt haben. Ich tendiere zu Helmut Rilling. Aber so ganz ohne, so einfach drauf los möchte ich keine kaufen! Könnt Ihr mich ein wenig leiten, etwas empfehlen, beraten? Danke!
Gruß Daniel ?(
Hallo Daniel
Auch ich kann dir nur sagen ich habe auch die Brillant Ausgabe der Kantaten aber noch in 60 Einzel CDs jede Ordentlich in einer CD Hülle ( nicht aus Pappe) Ich bin auch zufrieden mit den Kantaten. Ein Paar Kantaten gefallen mir nicht aber bei 60 CDs ist das die Minderheit. Damals gab es die Reihe auch von Harnoncourt aber ich war damals nicht gewillt fast 1000 DM auszugeben. Ich höre die Leusing Aufnahmen gerne. Einzelne Aufnahmen habe ich auch noch mit Harnoncourt. Auch wenn ich den Grafen nicht unbedingt als meinen Favoriten bezeichne eher im Gegenteil aber die Musik von Bach macht echt Freude von ihm zu hören. Besonders das WO ist eine echte Perle. Die Kantaten mit Gardiner gefallen mir nicht besonders ich finde sie zu schlank und ohne Klangliche Reize. Fazit Sollte es noch einmal die Harnoncourt Aufnahmen alle im Schuber geben und der Preis stimmt würde ich mir diese Aufnahme noch zulegen ansonsten bleibe ich bei Leusing.
Gruß Karajan
Guten Abend Andreas,
Erst Uhlmann, dann du! Kannst du zeigen wie die Kantaten mit Hülle aussehen und zeigen, wo ich Sie bekommen könnte? Danke!
GrußDaniel
Hallo Daniel
Bei Amazone gibt es das ganze Kantatenwerk mit Harnoncourt 60 CDs für fast 400€ Du mußt mal schauen bei Amazone vielleicht bekommst du das Kantatenwerk ja noch es gibt über 600 Artikel. Das Leusing Kantatenwerk besteht aus 12 Boxen mit jeweils 5 CDs in CD Hülle. Das ist die erste Ausgabe gewesen und die habe ich.
Gruß Andreas
karajan (29.11.2007, 19:51): Original von daniel5993 Hallo Daniel
Ich glaube der Doktor hat mit den WPO nicht alle Mozart Symphonien aufgenommen da müsste ich mich sehr täuschen. Nur die bekannten ab 29 da bin ich mir ziemlich sicher. Die GA gibt es nur mit den Berlinern. Da hätte auch die DGG nicht nochmal mitgespielt.
Hallo Andreas!
Symphonien Nr. 1, 25, 28, 29, 31, 33-36, 38-41 Wien PO, Wien SO, Karl Böhm
Aber er hat die wichtigsten eingespielt und mich wundert doch sehr, dass nicht einmal diese rausgebracht wurden!
Gruß Daniel
Hallo Daniel
Ich glaube mehr hat er nicht mit den Wiener Orchestern gemacht. Sollte es doch anders seien glaube ich nicht das sie überhaupt noch mal aufgelegt werden.
Gruß Karajan
Es geht doch alles nur um Profit und Böhm verkauft sich nun mal nicht so gut wie Karajan das ist halt so. Die Plattenfirmen testen das und wenn es sich nicht lohnt gibt es keine neue Auflage.
LG Karajan
ab (30.11.2007, 10:42): Hat jemand von euch bereits folgendes gehört? Hier höchst gelobt. Joculatores Dei Die Lauda im Mittelalterlichen Italien Vox Resonant (Raumklang)
Bin gerade zufällig bei der Suche nach einer anderen CD über diese Aufnahme gestolpert. Und irgend etwas spricht mich daran an... Vielleicht die kuriose Vorstellung, einen Kontrabaß mit einem Schwan zu vergleichen... Obwohl: Der Elephant trifft's irgendwie auch nicht....
Ansonsten suche ich gerade eine Aufnahme von Fritz Kreisler, Liebesleid. Das hatte ich gestern im Radio gehört, konnte aber leider nicht feststellen, wer da gespielt hat.... Könntet Ihr mir da was empfehlen?
Liebe Grüße
Sabine
Zelenka (03.12.2007, 17:00): Original von cellodil
Ansonsten suche ich gerade eine Aufnahme von Fritz Kreisler, Liebesleid. Das hatte ich gestern im Radio gehört, konnte aber leider nicht feststellen, wer da gespielt hat.... Könntet Ihr mir da was empfehlen?
Liebe Grüße
Sabine
Hier spielt der Meister selbst, ganz unnachahmlich! Und "Liebesfreud" ist für andere Gelegenheiten natürlich auch dabei ...
cellodil (03.12.2007, 17:28): Original von Zelenka Original von cellodil
Ansonsten suche ich gerade eine Aufnahme von Fritz Kreisler, Liebesleid. Das hatte ich gestern im Radio gehört, konnte aber leider nicht feststellen, wer da gespielt hat.... Könntet Ihr mir da was empfehlen?
Liebe Grüße
Sabine
Hier spielt der Meister selbst, ganz unnachahmlich! Und "Liebesfreud" ist für andere Gelegenheiten natürlich auch dabei ...
.... würde gerade eigentlich auch besser passen... :D
Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/411tr2Gx3IL._AA240_.jpg
Gruß, Zelenka
Ist das Naxos? Kann das auf dem Bild leider nicht erkennen...
Auf jeden Fall: :thanks und liebe Grüße
Sabine
Zelenka (03.12.2007, 17:47): Original von cellodil Original von Zelenka
Hier spielt der Meister selbst, ganz unnachahmlich! Und "Liebesfreud" ist für andere Gelegenheiten natürlich auch dabei ...
.... würde gerade eigentlich auch besser passen... :D
Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/411tr2Gx3IL._AA240_.jpg
Gruß, Zelenka
Ist das Naxos? Kann das auf dem Bild leider nicht erkennen...
Auf jeden Fall: :thanks und liebe Grüße
Sabine
You're welcome!
Ich lese natürlich mit Freude, daß "Liebesfreud" derzeit besser passen würde!
Ja, das ist Naxos mit seiner historischen Reihe. Kein DDD natürlich, aber eben Kreisler pur!
Gruß, Zelenka
daniel5993 (05.12.2007, 21:03): Guten Abend!
Ich möcht mir das Triplekonzert Beethovens zulegen!
Habt Ihr eine besondere Empfehlung? Oder kann ich Guten Gewissesn diese Einspielung nehmen? (Ich kenne dieses Konzert noch garnicht)
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3900455.jpg
Gruß Daniel
Rachmaninov (05.12.2007, 21:08): Original von daniel5993 Guten Abend!
Ich möcht mir das Triplekonzert Beethovens zulegen!
Habt Ihr eine besondere Empfehlung? Oder kann ich Guten Gewissesn diese Einspielung nehmen? (Ich kenne dieses Konzert noch garnicht)
Poztupimi (06.12.2007, 18:47): Original von ab Original von daniel5993 Guten Abend!
Ich möcht mir das Triplekonzert Beethovens zulegen!
Habt Ihr eine besondere Empfehlung? Oder kann ich Guten Gewissens diese Einspielung nehmen? (Ich kenne dieses Konzert noch garnicht)
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3900455.jpg
ich ziehe allemal Fricsay vor!
D'accord! :D
Wolfgang
HenningKolf (06.12.2007, 19:30): 3:1 für Fricsay, jedenfalls was das Tripelkonzert betrifft :)
:hello
ab (06.12.2007, 20:39): Original von HenningKolf 3:1 für Fricsay, jedenfalls was das Tripelkonzert betrifft :)
:hello
Nützt wohl alles nichts: selber anhören! Du bist das Zünglein an der Waage, der Jocker im Spiel um die Kaufentscheidung! :D
Rachmaninov (06.12.2007, 20:43): Original von ab Original von HenningKolf 3:1 für Fricsay, jedenfalls was das Tripelkonzert betrifft :)
:hello
Nützt wohl alles nichts: selber anhören! Du bist das Zünglein an der Waage, der Jocker im Spiel um die Kaufentscheidung! :D
Die beiden aufnahmen sind ja auch preislich durchaus nicht so teuer zu bekommen!
daniel5993 (06.12.2007, 20:50): Ich hab mich für die Fricsay - Aufnahme entschieden! Mit der Dezemberbestellung schon rausgegangen.
Es ist erst meine allererste Aufnahme mit Fricsay auf CD ( :ignore Das wird bei Amade und manrico entsetzen auslösen :D) - Egal
Dank für eure Hilfe :thanks
:hello
Rachmaninov (06.12.2007, 20:51): Original von daniel5993 Ich hab mich für die Fricsay - Aufnahme entschieden! Mit der Dezemberbestellung schon rausgegangen. :hello
Aha ... :I
Aber recht so, ich besitze eh beide! Vielleicht mal bei Gelegenheit vergleichen! :D
ab (06.12.2007, 21:00): Original von daniel5993 Ich hab mich für die Fricsay - Aufnahme entschieden!
Das Geniale dieser Aufnahme ist sicherlich Fricsay, weniger Schneiderhan, der doch etwas romantischer spielt als nach seinem Beethoven-Violinkonzert zu erwarten gewesen wäre. Leider...
ab (06.12.2007, 21:01): Original von Rachmaninov Aber recht so, ich besitze eh beide! Vielleicht mal bei Gelegenheit vergleichen! :D
Ja, man sollte gelegentlich sein Urteil überprüfen! Ich bin auf Deine Berichterstattung schon sehr gespannt! :thanks
Rachmaninov (06.12.2007, 21:02): Original von ab Original von Rachmaninov Aber recht so, ich besitze eh beide! Vielleicht mal bei Gelegenheit vergleichen! :D
Ja, man sollte gelegentlich sein Urteil überprüfen! Ich bin auf Deine Berichterstattung schon sehr gespannt! :thanks
Zur gegebenen Zeit, im passenden Thread gerne! :engel
daniel5993 (06.12.2007, 21:45): Das Theater mit der Abstimmung hätten wir uns sparen können! Hab jetzt auch die andere Bestellt :D
karajan (06.12.2007, 21:51): Original von daniel5993 Ich hab mich für die Fricsay - Aufnahme entschieden! Mit der Dezemberbestellung schon rausgegangen.
Es ist erst meine allererste Aufnahme mit Fricsay auf CD ( :ignore Das wird bei Amade und manrico entsetzen auslösen :D) - Egal
Dank für eure Hilfe :thanks
:hello
Hallo Daniel
Diese alte verstaubte Aufnahme hätte ich nicht bestellt. Du bist zu schnell !!
Gruß Andreas
Rachmaninov (06.12.2007, 21:53): Original von karajan Original von daniel5993 Ich hab mich für die Fricsay - Aufnahme entschieden! Mit der Dezemberbestellung schon rausgegangen.
Es ist erst meine allererste Aufnahme mit Fricsay auf CD ( :ignore Das wird bei Amade und manrico entsetzen auslösen :D) - Egal
Dank für eure Hilfe :thanks
:hello
Hallo Daniel
Diese alte verstaubte Aufnahme hätte ich nicht bestellt. Du bist zu schnell !!
Gruß Andreas
Wie "ab" zuvor schrieb in seiner Weisheit:
"Selber hören..."
Wie wahr :D
daniel5993 (06.12.2007, 22:06): Mitte Dezember, wenn beide Aufnahmen eingetroffen sind, werd ich SELBST hören und urteilen! :ignore
karajan (07.12.2007, 06:59): Original von daniel5993 Mitte Dezember, wenn beide Aufnahmen eingetroffen sind, werd ich SELBST hören und urteilen! :ignore
Hallo Daniel!
Bist du im Kaufrausch oder hast den Lottojack geknackt:J Schon gut das du beide bestellst. Aber es gibt noch eine jüngere Aufnahme.
Yo Yo Ma spielt ein wunderschönes Cello Du bestellst (meine Meinung) oft sehr alte und klanglich schlechte CDs. Es kommt die Zeit da hörst du die alten Schinken nicht mehr. Für mich spielt der Klang schon eine Rolle. Bei alten Karajan Aufnahmen ist das genauso sie stehen im Schrank aber hören tu ich sie sehr sehr selten. Und denke dran die CD ist vergänglich nach den neusten Aussagen.Ich hoffe zwar nicht das es so eintritt wie sie befürchten. Ab 2008 werde ich jede CD speichern auf Festplatte das heißt ich werde mich wieder um jede einzelne CD kümmern. Nicht das ich mal eine einlege und sie spielt nicht mehr. Bei einer Richter CD von Bach habe ich das schon gehabt sie ist von 1984. Denke daran das die CDs keine Sonne bekommen und spiele im Auto nur Kopien. Sie sollten Staubfrei im Schrank gelagert werden.
Gruß Karajan:hello
karajan (07.12.2007, 07:01): Original von daniel5993 Mitte Dezember, wenn beide Aufnahmen eingetroffen sind, werd ich SELBST hören und urteilen! :ignore
Hallo Daniel
Was ist los wieder Böhm!! Hast du eine Stimmungsphase???
Gruß Andy
Jürgen (07.12.2007, 08:01): Original von karajan Du bestellst (meine Meinung) oft sehr alte und klanglich schlechte CDs. Es kommt die Zeit da hörst du die alten Schinken nicht mehr. Für mich spielt der Klang schon eine Rolle.
Hallo Andreas,
es gibt auch bei mir eine Grenze. Wenn die Tonqualität zu schlecht wird, dann verhalte ich mich auch so, wie Du beschrieben hast. Bei mir befindet sich diese Grenze etwa da, wo Stereo sich durchgesetzt hat. D.h. etwa 1960. (Bei Decca 1958) Klar, es gibt ein paar gute Aufnahmen aus den 50ern, bzw. schlechte Qualität noch bis in die 80er. Aber zu 95% ist diese Grenze bei mir korrekt. Allerdings zieht jeder diese Schmerzgrenze anders, weil er die Prioritäten anders setzt. Das Tripelkonzert von Karajan/Oistrach/Rostropovich/Richter stammt m.E. aus dem Jahre 1969 und ist für mich klanglich voll akzeptabel.
Grüße Jürgen
ab (07.12.2007, 09:21): Original von karajan Hallo Daniel
Diese alte verstaubte Aufnahme hätte ich nicht bestellt. Du bist zu schnell !!
Gruß Andreas
Von einem Karajan-Fan und einem Liebhaber solchen Klangs muss ja wohl auch eine solche Bemerkung kommen, gegenüber dem Interpretations-Antipoden Fricsay. :wink :D
ab (07.12.2007, 09:33): Original von daniel5993 Das Theater mit der Abstimmung hätten wir uns sparen können! Hab jetzt auch die andere Bestellt :D
:D
Ich hab übrigens von Jahren das Tripelkonzert mit dem Gustav Mahler Jugendorchester gehört, mit dem unübertrefflichen, wunderbaren Miklós Pérenyi, leider auch mit András Schiff und noch trübsinnigerweiser mit seiner damaligen Gemahlin Shiokawa, die nicht nur mit Intonationsproblemen kämpfte. Höre Dir einmal deren Schubert-Trios (Teldec) an, und Du kannst wohl verstehen, dass ich Dir gerne eine Aufnahme mit diesem Cellisten empfohlen hätte..
Meine Schwester schwört übrigens auf Zehetmair mit Harnoncourt; die kenn ich noch gar nicht... Ich kanns mir auch nicht so recht vorstellen, weil der einzigartig geniale Clemens Hagen und der ganz anders einzigartig genialische Thomas Zehetmair wohl noch verschiedener sind in ihrer Auffassung als Karajan zu Fricsay, von Pierre-Laurent Aimard ganz zu schweigen (vermutlich hier alle drei mindestens genau so unterschiedlich wie Richter/ Oistrach / Rostropovich).
HenningKolf (07.12.2007, 11:36): Original von Jürgen Original von karajan Du bestellst (meine Meinung) oft sehr alte und klanglich schlechte CDs. Es kommt die Zeit da hörst du die alten Schinken nicht mehr. Für mich spielt der Klang schon eine Rolle.
Hallo Andreas,
es gibt auch bei mir eine Grenze. Wenn die Tonqualität zu schlecht wird, dann verhalte ich mich auch so, wie Du beschrieben hast. Bei mir befindet sich diese Grenze etwa da, wo Stereo sich durchgesetzt hat. D.h. etwa 1960. (Bei Decca 1958) Klar, es gibt ein paar gute Aufnahmen aus den 50ern, bzw. schlechte Qualität noch bis in die 80er. Aber zu 95% ist diese Grenze bei mir korrekt. Allerdings zieht jeder diese Schmerzgrenze anders, weil er die Prioritäten anders setzt. Das Tripelkonzert von Karajan/Oistrach/Rostropovich/Richter stammt m.E. aus dem Jahre 1969 und ist für mich klanglich voll akzeptabel.
Grüße Jürgen
Nicht nur Decca! Ich bin immer wieder auf das äußerste überrascht von der Qualitaät der "Mercury Living Presence" - Einspielungen..wenn ich mich recht entsinne geht das zum Teil bis 1957 oder 1956 zurück. Ich wollte sowieso irgendwann in "Classix" ein paar Lieblingsaufnahmen vorstellen. Und sind die "Living Stereo"-Einspielungen nich auch aus dem Zeitraumm von vor 1960?? Das Tripelkonzert unter Karajan ist dem mit Fricsay in der Tat klanglich überlegen, aber die Fricsay-Aufnahme ist klanglich akzeptabel und m.E.´s interpretatorisch aus einem Guss. Wenn ich mich an die nie mehr gehörte Karajan-Aufnahme richtig erinnere, war das nicht so homogen...aber wirklich ewig her dass ich da rein gehört habe..
@ Daniel
Wenn das Geld so locker sitzt: Das Tripelkonzert gibt es, wenn ich mich nicht irre, auch in einer ganz neuen Liveaufnahme mit Haitink und dem LSO - diese Einspielungen klingen fast immer gut und sind meist auch als SACD erhältlich.
Gruß Henning
daniel5993 (07.12.2007, 12:06): Guten Tag Andreas!
Bist du im Kaufrausch oder hast den Lottojack geknacktsmiley36
Ich wollte doch anonym bleiben :D
Du bestellst (meine Meinung) oft sehr alte und klanglich schlechte CDs. Es kommt die Zeit da hörst du die alten Schinken nicht mehr.
Ich hänge an diesen Alten Herren! Demnächst kommts noch besser! Bruno Walter wird auseinander genommen :D Und Klang ist für mich längst nicht alles!
Bei alten Karajan Aufnahmen ist das genauso sie stehen im Schrank aber hören tu ich sie sehr sehr selten.
Mien 10 CD' Box, Böhm aus den dreißger und vierziger Jahren hör ich sehr gern! Meine 10 CD Box mit Walter, Menuhin, Fischer, Schnabel, Furtwängler, Böhm, Karajan usw höre ich auch gern. Der Klang ist da nebensächlich!
Und denke dran die CD ist vergänglich nach den neusten Aussagen.Ich hoffe zwar nicht das es so eintritt wie sie befürchten.
Alles ist Vergänglich
Ab 2008 werde ich jede CD speichern auf Festplatte das heißt ich werde mich wieder um jede einzelne CD kümmern. Nicht das ich mal eine einlege und sie spielt nicht mehr. Bei einer Richter CD von Bach habe ich das schon gehabt sie ist von 1984
Ich denk man, dass die CD's die nächsten 15 Jahre halten und wer weiß was dann ist? DIe ganzen CD's auf dem Computer zu speichern werd ich nicht machen, ich brauch meine CD's. Aber darüber mach ich mir noch keine Sorgen. Und sonst gibts ja immer noch das Radio!
Yo Yo Ma spielt ein wunderschönes Cello Ja, er spielt das von Jacky du Pre! In dieser Sendung "Die großen Stars der Musik" war er den ganzen letzten Monat dran, aber irgentwie war ich total gelangweilt von Ihm! Ein Wandervogel zwischen allen Musikrichtungen der Erde. Diesen Monat ists da schon wieder Super interessant! Ich sag nur Wilhelm Furtwängler :engel
Sie sollten Staubfrei im Schrank gelagert werden.
Im Schrank? Ich möchte immer sehen können, was ich als nächstes Hören möchte. Da geh ich doch nicht zum Schrank und krame im Dunkeln nach CD's! Êntweder sollen die so erhalten bleiben, auch bei ein wenig Licht, was drauffällt, oder die sollns bleiben lassen :D
Gruß Daniel
PS: Klang ist nicht alles :J
daniel5993 (07.12.2007, 12:10): Original von karajan Original von daniel5993 Mitte Dezember, wenn beide Aufnahmen eingetroffen sind, werd ich SELBST hören und urteilen! :ignore
Hallo Daniel
Was ist los wieder Böhm!! Hast du eine Stimmungsphase???
Gruß Andy
Ich hab das Bild seit 2 Tagen drauf und du bist der erste ders bemerkt! Neeee, keine Stimmungsphase! Böhm hat bei mir angeklopft und mich gebeten ihm wieder seinen Rechtmäßigen Platz zu geben und da Menuhin gerade sowieso Krank ist und nicht erscheinen kann, dachte ich ..... wieso nicht :D
:hello
daniel5993 (07.12.2007, 12:20): Original von HenningKolf @ Daniel
Wenn das Geld so locker sitzt: Das Tripelkonzert gibt es, wenn ich mich nicht irre, auch in einer ganz neuen Liveaufnahme mit Haitink und dem LSO - diese Einspielungen klingen fast immer gut und sind meist auch als SACD erhältlich.
Ich denke die beiden reichen erstmal :J
zur Klangqualität gewisser Aufnahmen:
Beethoven Sonaten GA unter Kempff - Vortrefflich -
karajan (07.12.2007, 12:29): Original von Jürgen Original von karajan Du bestellst (meine Meinung) oft sehr alte und klanglich schlechte CDs. Es kommt die Zeit da hörst du die alten Schinken nicht mehr. Für mich spielt der Klang schon eine Rolle.
Hallo Andreas,
es gibt auch bei mir eine Grenze. Wenn die Tonqualität zu schlecht wird, dann verhalte ich mich auch so, wie Du beschrieben hast. Bei mir befindet sich diese Grenze etwa da, wo Stereo sich durchgesetzt hat. D.h. etwa 1960. (Bei Decca 1958) Klar, es gibt ein paar gute Aufnahmen aus den 50ern, bzw. schlechte Qualität noch bis in die 80er. Aber zu 95% ist diese Grenze bei mir korrekt. Allerdings zieht jeder diese Schmerzgrenze anders, weil er die Prioritäten anders setzt. Das Tripelkonzert von Karajan/Oistrach/Rostropovich/Richter stammt m.E. aus dem Jahre 1969 und ist für mich klanglich voll akzeptabel.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen:hello
Sorry muss was klarstellen ich meinte nicht das Tripelkonzert Karajan.Oistrach.Richter das ist ok und wunderbar. Ich meinte das mit Fricsay. Das Tripelkonzert Karajan EMI hatte ich schon auf LP und jetzt natürlich als Karajanfan auf CD. Zur der LP gibt es eine Episode denn irgendwann war sie weg. Da ich keine LPs verborgt habe weiss ich bis heute nicht wo sie geblieben ist. Mein Vater hatte sie nicht und mein Bruder hörte keine Klassik. Irgendwann so etwa mitte der Siebziger war sie weg. Ich habe sie mir dann ein zweitesmal zugelegt und dann auf CD. Ab 1985 kaufte ich nur noch CDs und heute besitze ich keine LP mehr. Alles was ich auf LP hatte vorallem die Karajan Aufnahmen wurden durch CDs ersetzt. Aber bis heute muss ich immer mal an die LP denken wo kam sie hin?
Das am Rande aus der Jugendzeit. Liebe Grüße Andreas
daniel5993 (07.12.2007, 12:32): Hallo Andreas!
Ja, die Schallplatte war was feines :I
Gruß Daniel
liegnitz (09.12.2007, 12:22): kennt jemand von Euch zufällig diese Aufnahme:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/6103558.jpg
Mfg :hello
Rachmaninov (11.12.2007, 17:20): sind bei den drei DG Boxen mit den Bernstein Aufnahmen, die Sinfonien jeweil identisch hinsichtlich Aufnahmedatum usw.
verzeiht, dass ich mich so spät hier einschalte, ich habe die Diskussion glatt übersehen.
Forianer die mich kennen ahnen bereits, dass ich Fricsay der Karajan-EMI Produktion vorziehe. Zugegeben, Oistrach ist zwar Schneiderhan überlegen, aber Fricsay ist näher bei Beethoven, bei ihm steht das concertare, d.h. die Interaktionen zwischen Solisten und Orchester, im Vordergrund, nicht die schönen Klänge, die Karajan uns rüberbringt. Für den, der beide Aufnahmen hat, empfehle ich einen Vergleich: Anfang des 2. Satzes (Beethovens heimliches Cellokonzert), Fricsay/Fournier ergreifen mich, Karajan/Rostropovitch viel weniger.
Grüße Amadé
:hello
daniel5993 (11.12.2007, 17:52): Original von Rachmaninov sind bei den drei DG Boxen mit den Bernstein Aufnahmen, die Sinfonien jeweil identisch hinsichtlich Aufnahmedatum usw.
Boxen 1 und 2 sind identisch was die Symphonien angeht, bei der 2 sind halt noch die Ouvertüren Beethovens aus Bernsteins Wiener Zeit dabei.
Bei Box drei weiß ich nur, dass die 5 eine Extraufnahme (Livemittschnitt eines Benefitzkonzertes 1977) ist, also nicht die aus dem Wiener Zyklus.
Gruß Daniel
Rachmaninov (11.12.2007, 17:53):
Guten Abend Rachmaninov,
Boxen 1 und 2 sind identisch was die Symphonien angeht, bei der 2 sind halt noch die Ouvertüren Beethovens aus Bernsteins Wiener Zeit dabei.
Bei Box drei weiß ich nur, dass die 5 eine Extraufnahme (Livemittschnitt eines Benefitzkonzertes 1977) ist, also nicht die aus dem Wiener Zyklus.
Gruß Daniel
Damle, die 1977 #5 soll aber durchaus packender sein wie ich meine mich zu erinnern!
daniel5993 (11.12.2007, 18:08): Original von Rachmaninov
Guten Abend Rachmaninov,
Boxen 1 und 2 sind identisch was die Symphonien angeht, bei der 2 sind halt noch die Ouvertüren Beethovens aus Bernsteins Wiener Zeit dabei.
Bei Box drei weiß ich nur, dass die 5 eine Extraufnahme (Livemittschnitt eines Benefitzkonzertes 1977) ist, also nicht die aus dem Wiener Zyklus.
Gruß Daniel
Damle, die 1977 #5 soll aber durchaus packender sein wie ich meine mich zu erinnern!
Ich weiß, das teleton meinte, dass die 5 aus der Sony GA packender sein sollte, zu der von dem Benefizkonzert kann ich nichts sagen und habe wie ich meine auch noch kein Urteil darüber gehört (falls du die 5 aus der Box meintest).
Die 5 aus dem Wiener Zyklus finde ich dagegen packender als die mit den New Yorkern. Genau andersherum :D
Zelenka (11.12.2007, 18:54): Original von Amadé Hallo Forianer,
verzeiht, dass ich mich so spät hier einschalte, ich habe die Diskussion glatt übersehen.
Forianer die mich kennen ahnen bereits, dass ich Fricsay der Karajan-EMI Produktion vorziehe. Zugegeben, Oistrach ist zwar Schneiderhan überlegen, aber Fricsay ist näher bei Beethoven, bei ihm steht das concertare, d.h. die Interaktionen zwischen Solisten und Orchester, im Vordergrund, nicht die schönen Klänge, die Karajan uns rüberbringt. Für den, der beide Aufnahmen hat, empfehle ich einen Vergleich: Anfang des 2. Satzes (Beethovens heimliches Cellokonzert), Fricsay/Fournier ergreifen mich, Karajan/Rostropovitch viel weniger.
Grüße Amadé
:hello
Lieber Amadé:
Besten Dank für Deine Bemerkungen, aber warum eröffnest Du einen speziellen Faden unter "Top Themen"?
Gruß, Zelenka
Rachmaninov (11.12.2007, 19:02): Original von Zelenka Original von Amadé Hallo Forianer,
verzeiht, dass ich mich so spät hier einschalte, ich habe die Diskussion glatt übersehen.
Forianer die mich kennen ahnen bereits, dass ich Fricsay der Karajan-EMI Produktion vorziehe. Zugegeben, Oistrach ist zwar Schneiderhan überlegen, aber Fricsay ist näher bei Beethoven, bei ihm steht das concertare, d.h. die Interaktionen zwischen Solisten und Orchester, im Vordergrund, nicht die schönen Klänge, die Karajan uns rüberbringt. Für den, der beide Aufnahmen hat, empfehle ich einen Vergleich: Anfang des 2. Satzes (Beethovens heimliches Cellokonzert), Fricsay/Fournier ergreifen mich, Karajan/Rostropovitch viel weniger.
Grüße Amadé
:hello
Lieber Amadé:
Besten Dank für Deine Bemerkungen, aber warum eröffnest Du einen speziellen Faden unter "Top Themen"?
Gruß, Zelenka
Dachte ich mir auc, war wohl ein irrtum! Habe das zusammengefügt was inhaltlich passte!
Amadé (11.12.2007, 21:27): Hallo,
bitte zurückblättern bis zum 6.12., da gab es in diesem Thread mehrere Beiträge zu diesem THema.
Gruß Amadé
Rachmaninov (12.12.2007, 21:37): hat jemand diese Aufnahme schon gehört?
Leonard Bernstein conducts song cycles by Mahler: http://www2.deutschegrammophon.com/webseries/frameset_detail.htms?areaID=webseries&ID=dvd&PRODUCT_NR=0734167&objRank=34
Bei den Liedern die Thomas Hampson singt, spielt einer der Orchester Mitglieder der Wiener Philharmoniker (ohne Brille und mit kurzen Haaren) entweder ein Fagott, eine Oboe oder eine Klarinette, oder ein anderes ähnliches Instrumnet. Er spielt auch ein kurzes Solo.
Um welches Instrument handelt es sich dabei?
Mit einer Antwort würden Sie mir wirklich sehr helfen, weil ich den Klang des Instruments zauberhaft schön finde.
Ich suche weitere solch schöner Aufnahmen mit dem Instrument das ich suche, gibt es da etwas vergleichbares auf DVd oder VHS Video?
Mit freundlichen Grüßen
Moe Kloggs
MoeKloggs (12.12.2007, 23:46): Ich habe jetzt einen Screenshot von dem Instrument gemacht, dessen Name ich suche. Bitte guckt euch dass mal auf dieser Seite an:
Um was für ein Instrument handlet es sich dabei, und was für DVD oder VHS Aufnahmen könnt ihr mir empfehlen, die mit dem Instrument gespielt wurden, oder gibt es etwas vergleichbar schönes wie die Mahler Lieder DVD mit Berstein?
satie (13.12.2007, 00:10): Hallo Moe, ich bin mir nicht ganz sicher. Es kann nur eine Oboe oder aber, was ich vermute, ein Englischhorn sein. Das Englischhorn ist größer und klingt etwas tiefer. So weit ich sehen konnte, kommt das Englischhorn nur im letzten der "Lieder eines fahrenden Gesellen" vor (also im 4.). Du kannst den Klang recht leicht testen, indem Du mal hier hinein hörst: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/2179890?rk=home&rsk=hitlist Da ist der Schwan von Tuonela von Sibelius. Nach einer Streichereinleitung hört man das Englischhorn sehr schön. Es ist Track 12, der Ausschnitt müsste genügen. Falls nicht: Hier sind jede Menge Klangbeispiele: http://www.englischhorn.de/klangbeispiele.htm
MoeKloggs (13.12.2007, 01:08): Hallo Satie!
Dankeschön für die hilfreiche Antwort. Das Englischhorn klingt einfach zauberhaft schön und dessen Klang gefällt mir ausgezeichnet. Inzwischen habe ich 2 Interpreten ausgemacht die das Englischhorn besonders schön spielen:
Felix Draesekes und Jean Francaix
Jetzt fällt mir die Qual der Wahl wirklich etwas schwer, denn von Jean Francaix habe ich sehr viele Aufnahmen in diversen Internet Shops gefunden. Ich weiß nicht welche besonders gut sind, und welche ich nehmen soll. Kann mir da jemand eine besonders gut und hervorstechnende Aufnahme empfehlen?
Von Felix Draesekes habe ich bis jetzt nur diese einzige Aufnahme mit Klarinette gefunden:
Gibt es von Felix Draesekes noch weitere schöne Aufnahmen mit Englischhorn, die besonders gut sind? Es wäre nett wenn mir jemand auch da etwas besonders schönes empfehlen könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Moe Perry
satie (13.12.2007, 18:20): Hallo Moe, überhaupt erst einmal: herzlich willkommen im Forum! Da bin ich ja froh, dass ich mit dem Englischhorn richtig lag. Also wie bereits erwähnt: ein sehr berühmtes Stück mit solistischem Englischhorn ist der "Schwan von Tuonela" von Sibelius, ein sehr elegisches Stück. Auf der Seite englischhorn.de habe ich folgende Liste gefunden, die das Repertoire für solistisches Englischhorn zeigt (wahrscheinlich nicht vollständig, aber schon enorm!
Hier kannst Du einfach mal schauen, was es gibt und dann ein wenig reinhören, z.B. bei JPC.
Die Liste ist hier: http://www.englischhorn.de/repertoire.htm
Zu den Aufnahmen kann ich allerdings nichts sagen, denn ich kenne einfach zu wenig.
Herzliche Grüße, S A T I E
karajan (13.12.2007, 18:27): Original von MoeKloggs Hallo!
Es geht um diese DVD:
Leonard Bernstein conducts song cycles by Mahler: http://www2.deutschegrammophon.com/webseries/frameset_detail.htms?areaID=webseries&ID=dvd&PRODUCT_NR=0734167&objRank=34
Bei den Liedern die Thomas Hampson singt, spielt einer der Orchester Mitglieder der Wiener Philharmoniker (ohne Brille und mit kurzen Haaren) entweder ein Fagott, eine Oboe oder eine Klarinette, oder ein anderes ähnliches Instrumnet. Er spielt auch ein kurzes Solo.
Um welches Instrument handelt es sich dabei?
Mit einer Antwort würden Sie mir wirklich sehr helfen, weil ich den Klang des Instruments zauberhaft schön finde.
Ich suche weitere solch schöner Aufnahmen mit dem Instrument das ich suche, gibt es da etwas vergleichbares auf DVd oder VHS Video?
Mit freundlichen Grüßen
Moe Kloggs
Hallo :hello und Herzlich willkommen hier im Forum und viel Spass :engel Gruß Karajan
MoeKloggs (13.12.2007, 18:38): Hallo!
Dankeschön für euren netten Willkommensgruß, das war nett und darüber habe ich mich sehr gefreut :wink Es gefällt mir hier schon sehr gut, und ich habe es endlich mal geschafft meine allererste Rezension über Klassische Musik auf dieser Seite zu schreiben, und hoffe das sie euch ein bißchen gefällt?:
habe ich so eben günstig bestellt und denke, dass es eine schöne Aufnahme von dem "Schwan von Tuonela" von Sibelius sein wird? Gleichzeitig wollte ich so wie so die Peer Gynt Suiten von Grieg haben und so ist die CD genau richtig.
Dankesehr noch mal für eure Fachkundige Beratung, die mir wirklich sehr gut weiter geholfen hat!
Jeremias (14.12.2007, 09:38): Was das Englischhorn angeht, so ist das "Paradestück" eigentlich der 2. Satz aus Dvorak's 9. Sinfonie....
MoeKloggs (14.12.2007, 10:52): den 2. Satz aus Dvorak's 9. Sinfonie auf CD (und sogar die DVD) von Karajan habe ich mir heute ausleihen können, der ist bestimmt auch wunderschön.
Dann habe ich noch dieses schöne Konzert für Englischhorn entdeckt:
Complete Wind Concertos von Ermanno Wolf-Ferrari: http://www.amazon.de/gp/product/B000UTOLCO/sr=1-4/qid=1197624862/ref=olp_product_details?ie=UTF8&me=&qid=1197624862&sr=1-4&seller=
Ich habe da mal reingehört und finde es herrlich und habe es mir darum g ünstig bestellt. Von meinen Erfahrunegn beim Hören kann ich hier gerne berichten.
ab (14.12.2007, 13:44): Kennt das wer? Wie ist das?
Rogé, Kobayashi, Hasegawa Trio Ravel & Chausson Piano Trios ONYX4008
Nee, leider nicht, aber würde mich auch interessieren.
BTW: Kannst du eine Aufnahme des Konzerts für Violine, Klavier und Streichquartett von Chausson empfehlen?
:thanks Nikolaus.
ab (14.12.2007, 20:48): Original von nikolaus BTW: Kannst du eine Aufnahme des Konzerts für Violine, Klavier und Streichquartett von Chausson empfehlen?
:thanks Nikolaus.
Nee, leider nicht, aber würde mich auch interessieren...
nikolaus (14.12.2007, 21:41): Original von ab Original von nikolaus BTW: Kannst du eine Aufnahme des Konzerts für Violine, Klavier und Streichquartett von Chausson empfehlen?
:thanks Nikolaus.
Nee, leider nicht, aber würde mich auch interessieren...
:J
ab (14.12.2007, 22:01): Original von nikolaus Original von ab Original von nikolaus BTW: Kannst du eine Aufnahme des Konzerts für Violine, Klavier und Streichquartett von Chausson empfehlen?
:thanks Nikolaus.
Nee, leider nicht, aber würde mich auch interessieren...
:J
:beer
ab (17.12.2007, 11:01): Kennt hier das jemand: Bloch Violinkonzert, Zina Schiff, Royal Scottish National Orchestra, José Serebrier bei Naxos. Dazu auch hier.
ab (20.12.2007, 13:55): Habe entdeckt dass in der s.g. Beethopven Gesamtwerk-Box von Brilliant Classics http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5028421935256.jpg die Cellosonaten mit Heinricht Schiff und Till Fellner droben sind (CD 28 & 29). Kann mir jemand sagen, obs die irgendwo auch einzeln bei Brilliant wohlfeil gibt?
Danke!
Übrigens eine schön ausgewählte Box, fürwahr! Auch die 100 CD-Box mit den zusätzlichen 15 CDs mit historischen Aufnahmen von Yves Nat über Gieseking, Solomon und Schnabel und Fischer über Ungarisches Streichquartett, Busch & Serkin, Caslas, Furtwängler und Klemperer sowie Karajan ist wohl durchaus als gelungen zu bezeichnen!
Cetay (inaktiv) (22.12.2007, 07:47): Original von MoeKloggs Diese Doppel CD: Karajan: Grieg/Sibelius:
habe ich so eben günstig bestellt und denke, dass es eine schöne Aufnahme von dem "Schwan von Tuonela" von Sibelius sein wird? Gleichzeitig wollte ich so wie so die Peer Gynt Suiten von Grieg haben und so ist die CD genau richtig.
Dankesehr noch mal für eure Fachkundige Beratung, die mir wirklich sehr gut weiter geholfen hat!
Ausgiebige Solopassagen des Englischhorn finden sich auch auf der ersten (Nuages) der Nocturnes von Debussy. Wenn du vor modernen Klängen keine Angst hast, dann lohnt sich auch das 3. Oboenkonzert von Bruno Maderna. Hier gibt es eine lange Solokadenz für Englischhorn und eine für Oboe d'amore, die von der Tonlage und der Weichheit des Klangs her zwischen Englischhorn und Oboe liegt.
Ach ja, viel Spass in diesem kleinen aber sehr feinen Forum :hello
nikolaus (06.01.2008, 10:53): Kennt jemand diese Aufnahme hier sehr gelobte Einspielung der Klavierquartette von Louise Heritte-Viardot (eine mir völlig unbekannte Komponistin)?
Rachmaninov (11.01.2008, 10:51): Am 25. Juli 2007 wurden Schubert Sonaten gespielt von Marta Deyanova veröffentlicht! hat jemand die Aufnahme bereits gehört?
ab (11.01.2008, 11:29): Das ist eine Wiederveröffentlichung, aus den 90ern glaube ich. Deyanova ist eine der großen, musikalischen Pianistinnen. Ich liebe Ihre Rachmaninov Préludes sehr und mag besonders auch ihre Schumann CD. Dereinst - als ich noch nicht so Klaiverversiert war - gefiel mir ihr Schubert nicht so sehr. Keine ahnung, wie ich das heute hören würde...
Ich hoffe jedenfalls sehr, die Schostakovich (insbes. die frühen Préludien) und Scriabin-Sachen werden auch wieder aufgelegt!
Anhören lohnt sich bei Deyanova immer!
Rachmaninov (11.01.2008, 12:08): Original von ab Das ist eine Wiederveröffentlichung, aus den 90ern glaube ich. Deyanova ist eine der großen, musikalischen Pianistinnen. Ich liebe Ihre Rachmaninov Préludes sehr und mag besonders auch ihre Schumann CD. Dereinst - als ich noch nicht so Klaiverversiert war - gefiel mir ihr Schubert nicht so sehr. Keine ahnung, wie ich das heute hören würde...
Ich hoffe jedenfalls sehr, die Schostakovich (insbes. die frühen Préludien) und Scriabin-Sachen werden auch wieder aufgelegt!
Anhören lohnt sich bei Deyanova immer!
Wie ich gesehen habe gibt es von ihrem Label diese Box
Da sind ihre Schubert-Sonaten auch dabei. Ihre Scriabin & Schostakowitsch Preludes werde ich mir eh kaufen!
Zelenka (11.01.2008, 12:48): Original von Rachmaninov Am 25. Juli 2007 wurden Schubert Sonaten gespielt von Marta Deyanova veröffentlicht! hat jemand die Aufnahme bereits gehört?
Das sieht nach einer bloßen Wiederveröffentlichung meiner Deyanova-Schubert-Box aus ... Zu ihrer D 960-Version habe ich anderswo kurz Stellung genommen, sie ist sicher sehr hörenswert (auch wenn die Konkurrenz zahlreich ist). Deyanova ist eine ausgezeichnete Pianistin, allerdings scheint es keine neueren Aufnahmen mehr von ihr zu geben, ob sie Konzerte gibt? Ihre Website ist unergiebig.
Gruß, Zelenka
ab (11.01.2008, 15:27): Original von Rachmaninov Wie ich gesehen habe gibt es von ihrem Label diese Box
Da sind ihre Schubert-Sonaten auch dabei. Ihre Scriabin & Schostakowitsch Preludes werde ich mir eh kaufen!
Oha, dieses Boxen-(Un)wesen nimmt überhand, nun wohl auch bei Nimbus. Die Goodman-Sinfonien gabs bei Brilliant, Brandis- und Chilingirian-Quartett sind passable Ensembles, aber auch auch bei den Liedern Graham gibts stärkere Konkurzenz. Wohl eher was für Sammler, es sei denn Nimbus fährt eine neue Billig-Preispolitik, was ich nicht annehme, oder?
Eine Deyanova-Box bei Brilliant: das wär's :P
ab (11.01.2008, 15:37): Original von Zelenka Deyanova ist eine ausgezeichnete Pianistin, allerdings scheint es keine neueren Aufnahmen mehr von ihr zu geben, ob sie Konzerte gibt? Ihre Website ist unergiebig.
Ist zwar off topic, aber kennt wer ihre Rachnamninov Klavierkonzerteinspielungen aus (Ex?-)Jugoslavien, die es bei einem mir unbekannten deutschen Billiglabel gibt oder zumindest gab? Ich hab die in in Hände bekommen...
Zelenka (11.01.2008, 15:53): Original von ab Original von Zelenka Deyanova ist eine ausgezeichnete Pianistin, allerdings scheint es keine neueren Aufnahmen mehr von ihr zu geben, ob sie Konzerte gibt? Ihre Website ist unergiebig.
Ist zwar off topic, aber kennt wer ihre Rachnamninov Klavierkonzerteinspielungen aus (Ex?-)Jugoslavien, die es bei einem mir unbekannten deutschen Billiglabel gibt oder zumindest gab? Ich hab die in in Hände bekommen...
Ich kenne sie nicht, und die Pianistin hat sie auch nicht in ihrer Diskographie stehen ... Berichte bitte unbedingt mal! Oder hast Du sie schon gehört?
Gruß, Zelenka
Zelenka (11.01.2008, 15:58): Ich sehe gerade, daß die Aufnahmen beri Laserlight erschienen sind:
ab (11.01.2008, 16:06): ach ja, richtig, LaserLight, dort habe ich ja auch Pérenyi kennen gelernt mit Haydn und Dvorak aber auch Hindemith, dens derzeit nicht einmal bei Hungaroton gibt ( :A).
Leider sind nicht alle der Rach-Konzerte von Deyanova gespielt, sondern bloß zwei davon (wenn mich die Erinnerung nicht trügt; womöglich aber gar nur eines). Gehört habe ich sie nicht, wie gesagt, weil sie mir nie in Hände fiel, außer einmal beim Beck am Eck' in München; aber gerade erst zu dem Zeitpunkt, als ich bereits wieder zum Zug eilen musste. :I
Ps. Wenn ihr sehen solltet, dass die Kun Woo Paik-Aufnahmen bei RCA mit diesen Schlachtrössern endlich billig erscheint, teilt es mir bitte mit! :thanks
Zelenka (11.01.2008, 16:10): Original von ab ach ja, richtig, LaserLight, dort habe ich ja auch Pérenyi kennen gelernt mit Haydn und Dvorak aber auch Hindemith, dens derzeit nicht einmal bei Hungaroton gibt ( :A).
Leider sind nicht alle der Rach-Konzerte von Deyanova gespielt, sondern bloß zwei davon (wenn mich die Erinnerung nicht trügt; womöglich aber gar nur eines). Gehört habe ich sie nicht, wie gesagt, weil sie mir nie in Hände fiel, außer einmal beim Beck am Eck' in München; aber gerade erst zu dem Zeitpunkt, als ich bereits wieder zum Zug eilen musste. :I
Ps. Wenn ihr sehen solltet, dass die Kun Woo Paik-Aufnahmen bei RCA mit diesen Schlachtrössern endlich billig erscheint, teilt es mir bitte mit! :thanks
Du hattest geschrieben: "Ich hab die in in Hände bekommen... " Deswegen habe ich nachgebohrt. :)
Gruß, Zelenka
ab (11.01.2008, 16:16): sorry, es sollte "nie" heißen. Ich sollte mir langsam wohl doch eine neue Tastatur leisten, neben den Schlampigkeitsfehler schleichen sich nun immer öfters auch noch Fehler ein, weil manche Tasten nicht mehr genau angehen...
Zelenka (11.01.2008, 16:20): Original von ab sorry, es sollte "nie" heißen. Ich sollte mir langsam wohl doch eine neue Tastatur leisten, neben den Schlampigkeitsfehler schleichen sich nun immer öfters auch noch Fehler ein, weil manche Tasten nicht mehr genau angehen...
Ich lasse es noch einmal durchgehen ... :D
Gruß, Zelenka
ab (11.01.2008, 16:33): Original von Zelenka Original von ab sorry, es sollte "nie" heißen. Ich sollte mir langsam wohl doch eine neue Tastatur leisten, neben den Schlampigkeitsfehler schleichen sich nun immer öfters auch noch Fehler ein, weil manche Tasten nicht mehr genau angehen...
Ich lasse es noch einmal durchgehen ... :D
Gruß, Zelenka
G'schamster Diener
Zelenka (11.01.2008, 16:34): Original von ab Original von Zelenka Original von ab sorry, es sollte "nie" heißen. Ich sollte mir langsam wohl doch eine neue Tastatur leisten, neben den Schlampigkeitsfehler schleichen sich nun immer öfters auch noch Fehler ein, weil manche Tasten nicht mehr genau angehen...
Ich lasse es noch einmal durchgehen ... :D
Gruß, Zelenka
G'schamster Diener
:down
Gruß, Zelenka
ab (16.01.2008, 12:01): Was ist von Saties Orchesterwerk in der Einspielung von Yutaka Sado mit dem Orchestre Lamoureux zu halten? Taugt das was? Was sind sonst gute Einspielungen? Danke!
satie (16.01.2008, 15:00): Den Hörproben nach zu urteilen, die ich gehört habe, ist die CD gut. Die Stücke gehören vorwiegend zu den humoristischen Werken, die durchaus auch mal eine richtig karikierende Darstellung zulässt (hier öfters mit mehr Schmalz, als man ihn sonst bei Satie an den Tag legt). Besonders in den Tänzen aus "Le Piège de Méduse" kommt das zum Ausdruck. Mir hats gefallen.
Allerdings: ich wünschte mir eher mal eine richtig gute Aufnahme des "Socrate"!
ab (21.01.2008, 12:07): Had die hier jemand schon gehört?
ab (22.01.2008, 18:11): Wer kann mir gute Interpertationen von den (Klavier-)Liedern Maurice Ravels empfehlen?
Was ist zB davon zu halten? Francois Le Roux & Pascal Rogé
Gibt es eine Gesamtaufnahme aller seiner Lieder?
Wer waren die berühmten historichen Sängerinnen und Sänger für Ravel?
Danke!
Amadé (23.01.2008, 15:13): Lieber ab,
das relativ kleine Liedschaffen von Maurice Ravel wird diskographisch stiefmütterlich behandelt. Auch ich besitze nur eine LP, allerdings mit einem zumindest zeitlebens berühmten französischen Bariton, Gerard Souzay, der hierzulande eher als feinsinniger Schubert und Schumann-Interpret zurecht bekannt geworden ist, als solchen konnte ich ihn einmal live erleben. Auf der LP befinden sich: 5 griechische Volksweisen, 2 Epigramme von C.Marot, Histoires naturelles, 5 Chansons madécasses, 2 hebräische Melodien sowie Don Quichotte à Dulcinée, am Klavier saß sein langjähriger Begleiter und Mitgestalter Dalton Baldwin. Bei den 5 Chansons madécasses wirken außerdem mit M. Larrieu, Flöte und P.Degenne, Cello. Da ich des Französischen nicht mächtig bin vermag ich über die Qualität der Aufnahme keine Aussage zu machen, ich meine mich jedoch zu erinnern, dass sie bei ihrem Erscheinen 1968 im FonoForum gelobt wurde. Im Augenblick scheint sie nicht auf dem Markt zu sein. Die von Dir erwähnte CD mit Francois Le Roux und Pascal Rogé kenne ich nicht.
Viel bekannter und diskographisch beachteter sind die drei Lieder mit Orchesterbegleitung mit dem Titel "Scheheradzade", Ravel hat sogar eine Ouvertüre als Einleitung verfasst. Gut gefallen mir Regine Crespin/Ansermet , Margaret Price/Abbado, Vesselina Kasarova/Steinberg.
Freundliche Grüße Amadé
HenningKolf (23.01.2008, 20:22): Original von HenningKolf http://fonoteca.cm-lisboa.pt/mm/IMG/CDS/10500/thumbs/10141CP.jpg
ein größeres Bild finde ich leider nicht!
Ravel D-Dur und G-Dur Konzert - Duchable Tzigane - Amoyal Sheherazade - Rachel Yakar, sopr. u. Jean Claude Hermengat, flöte
jeweils Orchestre de la Suisse Romande, Armin Jordan
diese CD hörte ich gestern Abend. Die beiden Konzerte gefallen mir kompositorisch sehr gut, die Interpretation weniger. Sowohl das Klavier als auch das Orchester klingen wenig transparent, besonders der Klavierklang in tiefen Lagen ist ziemlich eingedickt ...egal ob das jetzt auf die Spieltechnik oder auf die Toningenieure/-techniker zurückzuführen ist, etwas luftiger und nicht ganz so "erdig" würde mir das besser gefallen. Vielleicht hat ja jemand einen Tip? Danke!
Henning
nikolaus (23.01.2008, 20:31): Original von HenningKolf Ravel D-Dur und G-Dur Konzert - Duchable Tzigane - Amoyal Sheherazade - Rachel Yakar, sopr. u. Jean Claude Hermengat, flöte
jeweils Orchestre de la Suisse Romande, Armin Jordan
diese CD hörte ich gestern Abend. Die beiden Konzerte gefallen mir kompositorisch sehr gut, die Interpretation weniger. Sowohl das Klavier als auch das Orchester klingen wenig transparent, besonders der Klavierklang in tiefen Lagen ist ziemlich eingedickt ...egal ob das jetzt auf die Spieltechnik oder auf die Toningenieure/-techniker zurückzuführen ist, etwas luftiger und nicht ganz so "erdig" würde mir das besser gefallen. Vielleicht hat ja jemand einen Tip? Danke!
Henning
Na ja, ich mag auch im G-Dur-Konzer Martha Argerich gerne:
P.S.: Komisch, ich war immer der Meinung, das Orchester wären die Londoner gewesen... ?(
HenningKolf (23.01.2008, 20:52): Hallo Nikolaus
klar dass Du Martha empfiehlst :), aber warum nicht, sie hat mich bisher auch noch nicht enttäuscht...
Hattest Du nur in Erinnerung es seien die Londoner oder klingt es in Deinen Ohren very British? So etwas höre ich eher nicht, jedenfalls trau ich mir das so ohne weiteres nicht zu (das einzige was ich sicher immer bei unbekannten CDs im Blindtest heraushören würde wäre, ob es sich um ein Sowjetorchester handelt oder nicht, wahrscheinlich (?) würde ich auch oft die Berliner unter Karajan und Szell mit den Cleveländern erkennen, aber dann hört es bei mir glaube ich auf...............)
Gruß Henning
nikolaus (23.01.2008, 22:09): Hallo Henning,
nein, "british" spielen sie nicht, im Gegenteil...
Ich habe es schlicht und einfach verwechselt: Argerich und Abbado haben zusammen auch Chopin und Liszt (jeweils No. 1) eingespielt, und zwar mit dem London Symphony Orchestra. Das war mein Fehler. Übrigens ist auch letztere Aufnahme zu empfehlen :D (auch nicht "british").
Gruß, Nikolaus.
satie (23.01.2008, 23:06): In meinem Besitz befindet sich nur noch diese Aufnahme:
Klavierkonzert G-Dur, Klavierkonzert für die linke Hand;Pavane pour une infante defunte;Jeux d'eau;La Valse Collard, Orchestre de France, Maazel Label: EMI , ADD, 79
Sie ist nicht so, dass sie einen vom Hocker haut, aber auch nicht schlecht.
Beim Probehören fand ich diese nicht schlecht (als historische Aufnahme):
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0636943161326.jpg Franck:Symphonische Variationen +Saint-Saens:Klavierkonzert Nr. 4;Etüde in Walzerform +Ravel:Klavierkonzert für die linke Hand Cortot, Conservatoire Orchestre, London PO, Munch, Ronald Label: Naxos , ADD/m, 31-35
Leider nur das für die linke Hand...
Tolles G-Dur-Konzert mit Ravel selbst: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8025726042099.jpg +Bolero;Klavierkonzert für die linke Hand; Introduzione e Allegro für Harfe Long, Lamoureux Orchestre, Ravel;Wittgenstein, Concertgebouw Orchestra, Walter Label: Urania , ADD/m, 23-37
Zwar ist das Konzert für die linke Hand mit dem Auftraggeber Wittgenstein, der ja im Krieg seinen rechten Arm verloren hatte, man weiß aber, dass er die meisten der für ihn geschriebenen Stücke gar nicht mochte. Aber als historisches Dokument sehr interessant.
Diese hat mir nicht schlecht gefallen: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028947753537.jpg Beide Klavierkonzerte,Sonatine; Valses nobles et sentimentales Monique Haas, Orchestre National de France, Paul Paray Label: DGG , ADD, 1965
Die Argerich-Aufnahme ist auch gut! Leider nur das G-Dur-Konzert.
Ebenfalls nicht übel: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0095115877326.jpg Beide Konzerte +Faure:Ballade f. Klavier & Orch. op. 19 Lortie, London SO, Frühbeck de Burgos Label: Chandos , DDD, 88
Ebenfalls interessant (der letzte Satz des G-Dur-Konzerts deutlich langsamer als in allen vorherigen Aufnahmen): http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028944921328.jpg Beide Konzerte + Valses nobles et sentimentales Zimerman, Cleveland SO, London SO, Boulez Label: DGG , DDD, 94/96
Finger weg von der Naxos-Scheibe und von Helene Grimaud..würg....
Tja, davon haben mir die Aufnahmen mit Haas, Argerich und Zimerman am besten gefallen (ausgenommen die historische mit Ravel, die außer Konkurrenz laufen sollte). Ich persönlich würde die mit Haas nehmen, wenn ich mich entscheiden müsste.
Herzliche Grüße, S A T I E
HenningKolf (23.01.2008, 23:46): @ Satie
Danke Dir, da man ja auf einem Bein bekannterweise nicht stehen kann und man nicht nur zwei Beine, sondern auch zwei Ohren hat, setze ich mal Argerich und Haas auf die Liste, auch, weil ich Paray bisher als recht überzeugenden Dirigenten kennengelernt habe (habe einige recht überzeugende Einspielungen auf Mercury Living Presence von ihm, z.B. eine sehr überzeugende S.fantastique)
Gruß Henning
ab (25.01.2008, 09:56): Original von HenningKolf Hallo Nikolaus
klar dass Du Martha empfiehlst :), aber warum nicht, sie hat mich bisher auch noch nicht enttäuscht...
Hattest Du nur in Erinnerung es seien die Londoner oder klingt es in Deinen Ohren very British? So etwas höre ich eher nicht, jedenfalls trau ich mir das so ohne weiteres nicht zu (das einzige was ich sicher immer bei unbekannten CDs im Blindtest heraushören würde wäre, ob es sich um ein Sowjetorchester handelt oder nicht, wahrscheinlich (?) würde ich auch oft die Berliner unter Karajan und Szell mit den Cleveländern erkennen, aber dann hört es bei mir glaube ich auf...............)
Gruß Henning
Ich denke, die Wiener Philharmoniker wirst Du doch wohl auch stets heraushören können...
Aber zur Sache: Bei dem Ravelschen Konzert für die linke Hand sollte man auch die Aufnahme auf s.g. Instrumenten der Zeit wenigstens angehört haben, nämlich vom Ensemble ANIMA ETERNA im Dirigat von Jos van Immerseel und der Piansitin Claire Chavallier auf einem Erard von 1905 (zig zag). Kaum zu glaube, wie anders die Musik da klingt!
nikolaus (25.01.2008, 10:04): Original von ab Aber zur Sache: Bei dem Ravelschen Konzert für die linke Hand sollte man auch die Aufnahme auf s.g. Instrumenten der Zeit wenigstens angehört haben, nämlich vom Ensemble ANIMA ETERNA im Dirigat von Jos van Immerseel und der Piansitin Claire Chavallier auf einem Erard von 1905 (zig zag). Kaum zu glaube, wie anders die Musik da klingt!
Und es ist wirklich erstaunlich, welch anderen Charakter die Stücke bekommen. Ich glaube, ich sollte mein Vorurteil gegenüber der Rachmaninov-Einspielung des gleichen Teams über den Haufen werfen.
Nikolaus.
HenningKolf (25.01.2008, 10:37): Ich bin zwar eher nicht der Fan des historisch informierten Musizierens, andererseits: wer gilt nicht gerne als vorurteilsfrei?
Wenn ich also irgendwo hineinhören kann werde ich es auf jeden Fall tun, wenn es die CD als Schnäppchen gibt werde ich vielleicht zugreifen.
ab: na ja, wenn ich sage, dass ich Zweifel habe, dass ich die Wiener im Blindtest auf mir unbekannten Aufnahmen erkennen würde, ist das natürlich nicht als Affront gegen dieses großartige Orchester gemeint, sondern allein meinen eingeschränkten Fähigkeiten geschuldet (ich hatte ja sogar bei Szell und den Cleveländern ein Fragezeichen gemacht, obwohl dies meine persönliche Lieblingskombination ist - allerdings ist insoweit immerhin die Anzahl der mir nicht bekannten Aufnahmen überschaubar -)
Beethovens Streichquartette op. 131 und 135 als Orchesterversion. Kann das Gutgehen ? Kann mir jemand etwas dazu sagen?
Danke!
ab (10.02.2008, 12:48): Hat da jemand schon gehört? Die Rezension hier ist überschwänglich.
Friedrich Kiel Complete Piano Quartets cpo
http://www.klassik-heute.de/covers/9/18659g.jpg
nikolaus (13.02.2008, 19:50): Ich suche eine gute Aufnahme der Cello-Sonaten von Brahms.
Im Laden reingehört habe ich in:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3298490048177.jpg für meinen Geschmack etwas grobschlächtig...
und in:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3760009291324.jpg schon besser, aber irgendwie doch nicht überzeugend (obwohl sie irgendwo, ich weiß nicht mehr wo, sehr gelobt wurde).
Kann mir jemand noch andere Empfehlungen geben?
:thanks Nikolaus.
Amadé (13.02.2008, 20:17): Lieber ab,
http://www.klassik-heute.de/covers/9/18659g.jpg
zugreifen.
Gruß Amadé Mitglied der Friedrich-Kiel-Gesellschaft
Nun hat der rote Discounter die CD ohne zu murren zurückgenommen und eine neue bestellt, die aber noch nicht eingetroffen ist. Hatte hatte ich in einem andern Laden die Gelegenheit in ein anderes Exemplar reinzuhören, und der Höreindruck war genau derselbe. Daher meine Frage an Euch:
vielleicht hat demnächst mal jemand Gelgenheit, in die Aufnahme reinzuhören und kann meinen Eindruck bestätigen oder mich widerlegen. Besonders markante Stellen im ersten Satz sind ca. bei:
Nun hat der rote Discounter die CD ohne zu murren zurückgenommen und eine neue bestellt, die aber noch nicht eingetroffen ist. Hatte hatte ich in einem andern Laden die Gelegenheit in ein anderes Exemplar reinzuhören, und der Höreindruck war genau derselbe. Daher meine Frage an Euch:
vielleicht hat demnächst mal jemand Gelgenheit, in die Aufnahme reinzuhören und kann meinen Eindruck bestätigen oder mich widerlegen. Besonders markante Stellen im ersten Satz sind ca. bei:
Vielleicht habe ich ja neuerdings was an den Ohren, was ich doch nicht hoffe X(
Viele Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
glaube kaum, daß Du etwas an den Ohren hast! Wenn Du auch bei der zweiten CD derartiges hörst gehe ich von einem Serienfehler aus. Vermutlich gibt es dieses Problem auf der gesamten Pressung.
Es gibt oft auch deutlich hörbare Störgeräusche durch Instrumente. Wie z.B. auf der Bach Aufnahme von Frau Hahn. (Beim Doppelkonzert wenn ich mich recht erinnere.) Bist Du sicher, daß es nicht ggf. durch ein Instrument (Mechanik) verursachtes Gräusch ist?
ab (14.02.2008, 14:59): Original von nikolaus Ich suche eine gute Aufnahme der Cello-Sonaten von Brahms. Kann mir jemand noch andere Empfehlungen geben?
Hör mal hier bei Kleinhapl hinein. Wer die spezielle Musikalität von Peter Bruns, hier mit Olga Tverskaya mag, wird womöglich damit seelig. Jedenfalls auch diese mit Bylsma in Erwägung ziehen.
Rostropovich/Serkin ist insbesondere wegen der langsamen Tempi umstritten, dennoch mag ich sie sehr, sozusagen als Exzentriker unter den Aufnahmen. Viele Cellisten, die ich kenne, schwören auch auf Starker mit Sebök (Merkury) hier. Ich kann leider nicht sagen, ob es dieselbe ist, die es auch bei Erato gab und nin billig bei Apex erhältlich ist; ich vermute, die Erato-Aufnahmen entstand später. Ma mit Ax mag ich nicht. Enttäuschend fand ich auch die historischen mit Casals oder Feuermann. Die expressive du Pré spielt leider bei Barenboim nebenher. Isserlis und auch Maisky sind mir persönlich zu manieriert, Wispelway zu violonesque und Mörk habe ich leider noch nicht gehört, das könnte ein heißer Tipp sein, nicht nur musikalisch, sondern neuerdings hier auch wegen der schönen Koppelung und des Preises wegen
Zelenka (14.02.2008, 16:30): Original von nikolaus Ich suche eine gute Aufnahme der Cello-Sonaten von Brahms.
Im Laden reingehört habe ich in:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3298490048177.jpg für meinen Geschmack etwas grobschlächtig...
Grobschlächtig finde ich die beiden nun wirklich nicht, eher zu elegant. Sehr tief werden die Sonaten hier vielleicht nicht ausgelotet. Dafür ist die Klangqualität ganz erstklassig.
Gruß, Zelenka
Poztupimi (14.02.2008, 17:56): Original von Rachmaninov
@Wolfgang,
glaube kaum, daß Du etwas an den Ohren hast! Wenn Du auch bei der zweiten CD derartiges hörst gehe ich von einem Serienfehler aus. Vermutlich gibt es dieses Problem auf der gesamten Pressung.
Es gibt oft auch deutlich hörbare Störgeräusche durch Instrumente. Wie z.B. auf der Bach Aufnahme von Frau Hahn. (Beim Doppelkonzert wenn ich mich recht erinnere.) Bist Du sicher, daß es nicht ggf. durch ein Instrument (Mechanik) verursachtes Gräusch ist?
Hallo Rachmaninov,
leider habe ich im Moment kein Exemplar zur Hand, Bestellung läuft noch. Ich werde dann mal versuchen rauszuhören ob es so etwas ist. Allerdings kamen mir die Geräusche doch eher wenig systematisch verteilt vor und nicht so, als ob immer bei einer bestimmten Lautstärke oder dem Einsatz einer ausgewählten Instrumentengruppe oder bei Skride der Klang eingeschränkt ist. Immerhin, das einzige, was bei der gerade gehörten Sony-CD (Bach, Violinsonaten mit Zimmermann/Pace) schnarrt, scheint mir manchmal der gute Herr Zimmerman zu sein :D
Wieder eine unverschämt preisgünstige Brilliant-Edition. Aber ist sie auch preiswert?
Barshai halte ich für einen überragenden Mahler-Dirigenten und somit könnte ihm auch Shostakovich liegen - aber solche Querschlüsse sind gefährlich. Oistrach/Mravinsky sollte passen, von den restlichen Interpreten weiß ich allerdings überhaupt nichts. Kann man hier für 15-20€ etwas falsch machen?
ab (22.02.2008, 18:16): Original von Dox Orkh http://www.selections.com/images/products/picture2zoom/AH457.jpg
Wieder eine unverschämt preisgünstige Brilliant-Edition. Aber ist sie auch preiswert?
Barshai halte ich für einen überragenden Mahler-Dirigenten und somit könnte ihm auch Shostakovich liegen - aber solche Querschlüsse sind gefährlich. Oistrach/Mravinsky sollte passen, von den restlichen Interpreten weiß ich allerdings überhaupt nichts. Kann man hier für 15-20€ etwas falsch machen?
Die Barshai-Sinfonien sind in der Tat eine gute GA; allerdings gibts zu jeder der Sinfonien auch bessere Interpratationen. Die Jazz-Suiten sind leider eher ettäuschend. Polyansiky ist seinerzeit nicht gut bei den Kritien weggekomen; ch kenne aber diese Chandos-Lizenz genauso wenig wie das Rubin Quartett.
Ich würde das Geld dafür nicht ausgeben, sondern zum Kenenlerenen lieber die Virigin-Streichqartett-2CD mit dem Borodin Quartet kaufen, auf die Jazz-Suiten ganz verzichten und bei den Sinfonien auf die zu Recht namhaften Dirigenten zurückgreifen oder lieber die GA-Box mit Barshai kaufen, die kostet bei uns nur 10 EUR. Die 3. & 13. finde ich darauf empfehleswert.
HenningKolf (22.02.2008, 19:58): Das was ich mit Barschai gehört habe, empfand ich als recht durchschnittlich..ich zweifle ob sich das lohnt...außerdem gibt es bei hmv - Japan die Sinfonien unter Roschdestwenski für wenig mehr als 40 Euro incl. Einfuhrabgaben wenn ich das richtig sehe. Das halte ich persönlich für preiswerter, vor allem bei den Nummern 13ff. überzeugen meiner Meinung nach mehr oder weniger nur Kondraschin und Roschdestwenski
absolut überzeugend auf der Box sind aber die Konzerte, insbesondere diie Kombination Mrawinski und Oistrach, die gab es aber in ihrer Gesamtheit mit den Klavierkonzerten auf Brilliant für 6,99 oder 7,99 Euro, die bekommst Du bestimmt noch im Netz
gibt es im Zweitmarkt auch schon recht preisreduziert (ca. 22 €). Dann hättest du alle Sinfonien, die Quartette bis Nummer 13 und alle Konzerte für so ca. 75+ €. Wenn du nicht ein "Schostakowitsch-Freak" wie unser Admin oder ich bist hast du damit das, was du von Schostakowitsch brauchst, aber in allerbester Interpretation. Ich fände das geldwerter......und falls du sinfoniemäßig schon ausgestattet bist bist du mit 35 € auf der Insel der musikalischen Glückseligkeit...
Gruß Henning
Cetay (inaktiv) (23.02.2008, 08:06): @ ab und Henning
vielen Dank für eure Hinweise.
Ich habe zu Shostakovich ein etwas gespaltenes Verhältnis. Ich höre ihn eher selten und frage mich dann jedesmal warum, weil ich immer begeistert bin (vor allem von der 14. und 15. mit Roschdestwenski). Trotzdem kommt der Wunsch ihn aufzulegen nicht allzuoft auf, deswegen suche ich auch keine GA. Was mich speziell reizt, sind die Quartette, bzw. erst mal das sagenumwobene 8. , das ich noch gar nicht kenne :ignore und die Jazz-Suiten. (Die habe ich von Chailly und werde dabei nie das Gefühl los, dass man das noch farbiger und lebendiger - und weniger "Wienerisch"- spielen könnte.) Aber so wie ich das sehe, scheint es genau hier Besseres zu geben. ?(
HenningKolf (23.02.2008, 09:18): Dann oute ich mich gleich mal ebenfalls: Die Jazz-Suiten kenne ich zwar aus dem Radio (lang ist es her dass ich sie gehört habe), habe aber selber keine Einspielung. Ich weiß aber noch sicher dass Kuchar seinerzeit sehr gut bei der Kritik weggekommen ist (weiss allerdings nicht mehr wo) für eine mit den Ballettsuiten gekoppelte Aufnahme (auch bei Brilliant ?). Wenn es darum geht lohnt die Box ja vielleicht doch (?), bei jpc für 14,99 ist ja wirklich fast geschenkt.
So, jetzt bist Du wahrscheinlich genauso weit wie zuvor......
Gruß Henning
ab (23.02.2008, 19:45): Du Kuchlar Jazz-suiten sind tatsächlich in einer Rezension gut weggekommen, doch mE nicht zu Recht, insbes. in puncto Intonation. Mir fehlte außerdem das Russische; genau wie in der Chailly-Einspielung.
Den Empfehlungen Hennings kann ich mich inhaltlich voll und ganz anschließen!
Wer keinen GA der Streichquartette will, empfehle ich nach wie vor die genannte Virgin-DoppelCD. (Wer nur das 8. will, ist womöglich mit einer Apex-Brodsky-Scheibe - so es sie gibt - gut bedient, deren GA schätze ich immer noch sehr. Wer eine romantische Interpretation sucht, wird beim Beethoven Quartet - die ja fast alle uraufgeführt haben - fündig))
Tranquillo (24.02.2008, 10:13): Hallo zusammen,
bei Brilliant gibt es eine CD-Box "Russian Legends" mit 100 CD's:
Die Aufnahmen sind auch in mehreren Einzelboxen erhältlich ("Historical Russian Archives"). Es handelt sich um historische Rundfunkaufnahmen aus russischen Archiven, die klanglich noch etwas optimiert worden sind. Die Liste der Interpreten ist beeindruckend (Richter, Gilels, Berman, Kissin, Oistrakh, Kogan, Tretiakov, Kremer, Rostropovich, Shafran), die Liste der aufgenommenen Werke ebenfalls; es sind auch Kompositionen von russischen Komponisten dabei, die eher unbekannt sind.
Kennt Ihr diese Aufnahmen? Was erwartet mich da klanglich?
Viele Grüsse Andreas
Zelenka (24.02.2008, 11:49): Original von Tranquillo Hallo zusammen,
bei Brilliant gibt es eine CD-Box "Russian Legends" mit 100 CD's:
Die Aufnahmen sind auch in mehreren Einzelboxen erhältlich ("Historical Russian Archives"). Es handelt sich um historische Rundfunkaufnahmen aus russischen Archiven, die klanglich noch etwas optimiert worden sind. Die Liste der Interpreten ist beeindruckend (Richter, Gilels, Berman, Kissin, Oistrakh, Kogan, Tretiakov, Kremer, Rostropovich, Shafran), die Liste der aufgenommenen Werke ebenfalls; es sind auch Kompositionen von russischen Komponisten dabei, die eher unbekannt sind.
Kennt Ihr diese Aufnahmen? Was erwartet mich da klanglich?
Viele Grüsse Andreas
Lieber Andreas:
Ich besitze längst nicht alle Bestandteile der Box, die ich auch in preislicher Hinsicht recht attraktiv finde. Im großen und ganzen sind die Aufnahmen hochinteressant, klanglich darfst Du allerdings nicht allzuviel erwarten, die Bandbreite geht von rauschendem, knisternden Mono bis zu Digitalaufnahmen, meist handelt es sich um Live-Aufnahmen, manche davon historisch wertvoll, aber eben mit den üblichen Hustern und anderen Publikumsgeräuschen.
Gruß, Zelenka
Rachmaninov (25.02.2008, 21:15): hatte eigentlich einer bereits die Möglichkeit in eine der Vadim Gluzman rein zu hören?
ab (28.02.2008, 23:31): Original von liegnitz http://www.naxosdirect.com/templates/shared/images/titles/largest/730099577120.jpg
Kennt jemand diese Aufnahme?
:hello
Ja, ich habe sie mir als großer Bartók-Liebhaber einst umgehend gekauft, als sie einen der Glanzpunkte im Katalog von Naxos darstellte. Fakt ist, dass ich sie mir sehr selten angehört habe, was insbesondere dem dumpfen Klang der Aufnahme geschuldet ist, der mir einfach keine Freude macht. Das Spiel von Jandó habe ich wie aus dem Geiste der Klassikepoche empfunden. Die Begleitung, soweit zu hören, hat mich nicht begeistert. Eine gute Gelegenheit, sie wieder einmal nach Jahren anzuhören. Falls sich meine Ansicht durch die Hörerfahrungen seither ändern sollte, werde ich es berichten. :hello
liegnitz (29.02.2008, 15:33): Besten Dank
:hello
liegnitz (29.02.2008, 15:33): Besten Dank
:hello
ab (03.03.2008, 11:44): Kennt das wer? http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0743625751321.jpg
Debussys Préludes in einer Orchesterbearbeitung?
Rachmaninov (03.03.2008, 21:00): Nach sehr positiver Besprechung in der Piano News hörte ich eben in diese Aufnahme rein
Interessant. Kann einer mehr berichten als ich mittels kurzer Höreindrücke ermitteln konnte?
Hallo Rachmaninov,
ich fürchte, mein pianistisches Rüstzeug und mein Mangel an Vergleichsmöglichkeiten reicht nicht zu mehr als zu der Aussage, daß ich mich nach kurzem Reinhören bei Dussmann letztes Wochenende zum Kauf veranlaßt sah. Hat mir - Werke wie Darbietung - auch beim Hören auf heimischer Anlage sehr gut gefallen.
Viele Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (03.03.2008, 21:14): Original von Poztupimi Hallo Rachmaninov,
ich fürchte, mein pianistisches Rüstzeug und mein Mangel an Vergleichsmöglichkeiten reicht nicht zu mehr als zu der Aussage, daß ich mich nach kurzem Reinhören bei Dussmann letztes Wochenende zum Kauf veranlaßt sah. Hat mir - Werke wie Darbietung - auch beim Hören auf heimischer Anlage sehr gut gefallen.
Viele Grüße, Wolfgang
Wolfgang,
dennoch danke für Deine Antwort. Die Hörbeispiele erschienen mit sehr gesanglich, irgendwie typishc französisches Spiel.
nikolaus (03.03.2008, 21:55): Original von Rachmaninov Nach sehr positiver Besprechung in der Piano News hörte ich eben in diese Aufnahme rein
Allerdings habe ich von diesem Label mal vor einiger Zeit eine CD gekauft (Carlos Kleiber wenn ich mich recht entsinne) und diese war - heute ist das ja wirklich exotisch - kopiergeschützt und damit kann ich nichts anfangen, weil ich derartige CDs weder legal rippen kann noch fürs Auto Kopien ziehen kann. Solchen Mist sollen die Labeleigner selbst hören............
Deshalb folgende Frage: Sind Orfeo-CDs heute auch noch kopiergeschützt?? Damals gab es - ich glaube unten rechts - einen für Normalaugen unleserlichen Minimalhinweis, den die Abbildung nicht zeigt. Aber das muss ja nichts heißen.....
Danke! Henning
ab (06.03.2008, 14:02): Original von HenningKolf Sind Orfeo-CDs heute auch noch kopiergeschützt?? /quote]
Es gibt doch wohl heute sogar freeware, mit denen man auch s.g. kopiergeschütze CDs problemlos rippen kann...
HenningKolf (06.03.2008, 14:15): Schon, aber jedenfalls in Deutschland ist dies mit Strafe bedroht (Österreich weiß ich nicht). Nicht dass ich diese Regelung gelungen fände - bestraft gehören die die mir kastrierte CDs andrehen wollen - und dass das Entdeckungsrisiko sehr groß wäre...aber aufgrund meines Berufes halte ich mich zurück, da ich im Falle eines Falles auch beruflich Ärger bekommen würde.....
Gruß Henning
Rachmaninov (06.03.2008, 15:06): Ich kaufe keine kopiergeschützten CD's das sie NACHWEISLICH schlechter sind im Klang und vor allem hatte ich auf meinem Player mit solchen Scheiben schon Probleme.
Außerdem: ich lasse mich nicht gerne vorab "kriminalisieren"... und so sehe ich so einen Schutz!
ab (06.03.2008, 16:08): Original von HenningKolf Schon, aber jedenfalls in Deutschland ist dies mit Strafe bedroht
Ich dachte, Raubkopiertes in Umlauf zu bringen wäre strafbar, nicht aber das Rippen für den Privatgebrauch. Stimmt das wirklich, dass bereits das Herunterzeihen von geschützen Daten pönalisiert wird?
HenningKolf (06.03.2008, 17:11): Original von ab Original von HenningKolf Schon, aber jedenfalls in Deutschland ist dies mit Strafe bedroht
Ich dachte, Raubkopiertes in Umlauf zu bringen wäre strafbar, nicht aber das Rippen für den Privatgebrauch. Stimmt das wirklich, dass bereits das Herunterzeihen von geschützen Daten pönalisiert wird?
Wenn eigens ein technischer Kopierschutz besteht und dieser ausgeschaltet wird durch technische Vorrichtungen, ja! Unklar war bisher die Rechtslage, wenn man nicht den Kopierschutz ausschaltet, sondern - programmgesteuert - abspielt und analog aufnimmt (gibt ja Programme die das auf diese Weise erledigen) - bisherige Auffassung eher: nicht strafbar. Ob da in der seit Januar 2008 revidierten Gesetzesfassung etwas zu geregelt ist, weiss ich jetzt nicht, müßte ich nachschauen. Nicht kopiergechützte Sachen darf man jedenfalls nach wie vor zum Eigengebrauch rippen/sicherungskopieren. Für Kinder, Ehefrau etc. wohl auch, ob für (gute?, weniger gute?) Freunde auch ist schon wieder nicht mehr so eindeutig (da hat das neue Gestz wohl Regelungen zu getroffen, soweit ich das verfolgt habe, aber da müsste ich reinschauen). Für sich selbst darf man auf jeden Fall kopieren/rippen (sofern nicht kopiergeschützt).
Ich ziehe da meine eigenen Konsequenzen. Im Bereich der populären Musik habe ich Herrn Grönemeyer bisweilen recht gerne gehört. Die vorletzte CD hatte ich zum üblichen nicht niedrigen Preis erworben und musste feststellen, dass Grönemeyer kopierschützen lässt. CD wertlos für mich, mit Verlust verkauft. Empfand ich als derart unsympathischen Zug (Ziel ist ja, dass man erstens die CD bezahlt und dann noch einmal DRM-geschützte Dateien zusätzlich erwirbt - Abzocke pur nenn ich das) dass ich die übrigen CDs verkauft habe und die Festplatte entgrönemeyert habe. Der Künstler findet bei mir nunmehr nicht nicht mehr statt.
Gruß Henning
ab (07.03.2008, 09:36): Original von HenningKolf Wenn eigens ein technischer Kopierschutz besteht und dieser ausgeschaltet wird durch technische Vorrichtungen, ja! Unklar war bisher die Rechtslage, wenn man nicht den Kopierschutz ausschaltet, sondern - programmgesteuert - abspielt und analog aufnimmt (gibt ja Programme die das auf diese Weise erledigen) - bisherige Auffassung eher: nicht strafbar.
:B Ich staune! Danke für diese Info, die ich so wirklich nicht erwartet hätte!
Nur gut, ich habe bislang keine einzige CD mit Kopierschutz - glaube ich halt!
Tranquillo (07.03.2008, 14:27): Original von HenningKolf Im Bereich der populären Musik habe ich Herrn Grönemeyer bisweilen recht gerne gehört. Die vorletzte CD hatte ich zum üblichen nicht niedrigen Preis erworben und musste feststellen, dass Grönemeyer kopierschützen lässt.
Ähnlich geht es mir mit Reinhard Mey. Solange seine CD's bei Intercord erschienen, gab es keinen Kopierschutz, aber gleich seine erste CD bei EMI war geschützt. Glücklicherweise habe ich das noch vor dem Kauf gesehen und die CD dann nicht gekauft. Auch zukünftige CD's von ihm werde ich nicht mehr kaufen. Man kann sich gegen diesen Unsinn nur durch konsequenten Kaufverzicht wehren.
Viele Grüsse Andreas
Cetay (inaktiv) (13.03.2008, 05:56): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61FqWuzFJlL._SS500_.jpg Haydn 33 & 45; Yun Kammersinfonie Konnte sich da schon jemand hörend einen Reim drauf machen?
nikolaus (15.03.2008, 21:42): Kennt jemand die Klaviermusik von Soler?
Beim Probehören von Anna Malikovas Prokofiev/Romeo & Julia - CD bin ich hierauf gestossen:
Zelenka (16.03.2008, 08:41): Original von nikolaus Kennt jemand die Klaviermusik von Soler?
Erinnert mich an Scarlatti, sehr schön!
Sind andere Aufnahmen zu empfehlen?
:thanks Nikolaus.
Alicia de Larrocha (Decca) ist natürlich auch hier zu empfehlen, allerdings sind die Aufnahmen nicht digital. Ich nehme an, Du möchtest Soler eher nicht auf dem Cembalo gespielt hören?
Gruß, Zelenka
nikolaus (16.03.2008, 09:39): Original von Zelenka Alicia de Larrocha (Decca) ist natürlich auch hier zu empfehlen, allerdings sind die Aufnahmen nicht digital. Ich nehme an, Du möchtest Soler eher nicht auf dem Cembalo gespielt hören?
Gruß, Zelenka
Genau, mit Cembalo solo kann ich mich bisher nicht richtig anfreunden (ist vielleicht frevelhaft, aber mir fehlen bisher die passenden Sinneszellen im Ohr).
Kennst Du denn die Aufnahme von Alicia de Larrocha, ist sie klanglich den akzeptabel?
Gruß und besten Dank für Deine prompte Antwort,
Nikolaus.
Zelenka (16.03.2008, 09:59): Original von nikolaus Original von Zelenka Alicia de Larrocha (Decca) ist natürlich auch hier zu empfehlen, allerdings sind die Aufnahmen nicht digital. Ich nehme an, Du möchtest Soler eher nicht auf dem Cembalo gespielt hören?
Gruß, Zelenka
Genau, mit Cembalo solo kann ich mich bisher nicht richtig anfreunden (ist vielleicht frevelhaft, aber mir fehlen bisher die passenden Sinneszellen im Ohr).
Kennst Du denn die Aufnahme von Alicia de Larrocha, ist sie klanglich den akzeptabel?
Gruß und besten Dank für Deine prompte Antwort,
Nikolaus.
Der Klang der Larrocha-Aufnahmen geht in Ordnung, schlechter ist es um die Lieferbarkeit der 8 Sonaten bestellt, die in der ersten Folge von Musica Espanola: Música para piano (Decca) enthalten waren: Vergriffen! Schlimm! Vielleicht hat Emma ein paar Soler-Tips auf Lager ...
Gruß, Zelenka
nikolaus (16.03.2008, 10:01): Original von Zelenka Vielleicht hat Emma ein paar Soler-Tips auf Lager ...
ab (24.03.2008, 10:24): Hier im eingeschneiten musikalischen Osterexil steht mir (neben meiner Schumann-Klavier-GA mit Jörg Demus) nichts als ein Internetzugang zu Verfügung und damit einmal die Zeit, mich durch Soundschnitzel hindurchzuhören.
Dabei bin ich auf folgende CD gestoßen:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0606345000721.jpg BRAHMS String Quartets, op. 51: No. 1 in c, No. 2 in a Colorado Quartet Parnassus PACD 96-007
So durchsichtig, innerlich und anti-sinfonisch habe ich diese Streichquartette noch nie gehört! :down Gleich nach dem Ensemble gesucht, fand ich dazu im Internet:
FANFARE MAGAZINE November/December 1997 The Magazine for Serious Records Collectors
....This disc is so good that it might be difficult to persuade you, dear readers, that the rave review you are about to be offered is not an example of confraternal complicity....But rave I must: This is quite simply one of the best discs of chamber music to come my way in a long, long time.
Kennt jemand dieses Streichquartett? Hat jemand es von euch schon im Konzert gehört?
Die CD ist am 15.2.2008 erschienen. Kann jemand etwas dazu sagen bzw. zum Fauré Quartett an sich? Oder welche Aufnahmen sind hier ansonsten empfehlenswert? (Ich habe die Aufnahme des Domus-Quartett.)
Gruß, Cosima
Sarastro (24.03.2008, 12:05): Hallo Nikolaus,
Original von Zelenka Original von nikolaus Original von Zelenka Alicia de Larrocha (Decca) ist natürlich auch hier zu empfehlen, allerdings sind die Aufnahmen nicht digital. Ich nehme an, Du möchtest Soler eher nicht auf dem Cembalo gespielt hören?
Gruß, Zelenka
Genau, mit Cembalo solo kann ich mich bisher nicht richtig anfreunden (ist vielleicht frevelhaft, aber mir fehlen bisher die passenden Sinneszellen im Ohr).
Kennst Du denn die Aufnahme von Alicia de Larrocha, ist sie klanglich den akzeptabel?
Gruß und besten Dank für Deine prompte Antwort,
Nikolaus.
Der Klang der Larrocha-Aufnahmen geht in Ordnung, schlechter ist es um die Lieferbarkeit der 8 Sonaten bestellt, die in der ersten Folge von Musica Espanola: Música para piano (Decca) enthalten waren: Vergriffen! Schlimm! Vielleicht hat Emma ein paar Soler-Tips auf Lager ...
Gruß, Zelenka
Ich bin nicht Emma, und leider kann ich auch "nur" einen Soler auf Cembalo anbieten, aber es lohnt sich wirklich! Bei Naxos gibt es eine bis jetzt 13 Volumes umfassende Gesamtausgabe, ich habe davon Vol. 1-3 und empfehle hier zunächst einmal besonders den allerersten (Nr. 8.553462, außer zehn einsätzigen Sonaten auch eine viersätzige). Es klingt ganz anders als mit Klavier, eben viel rauschender und voller! Du kannst sicher noch die "passenden Sinneszellen im Ohr" entwickeln! http://www.naxos.com/SharedFiles/Images/cds/553462.gif Die von Dir festgestellte Ähnlichkeit mit D. Scarlatti ist kein Zufall; Soler hat bei Scarlatti zwischen 1752 und 1757 studiert. Trotzdem hat er seinen unverkennbaren eigenen Stil entwickelt.
Herzliche Grüße, Sarastro
Tranquillo (24.03.2008, 12:39): Original von Sarastro Die von Dir festgestellte Ähnlichkeit mit D. Scarlatti ist kein Zufall; Soler hat bei Scarlatti zwischen 1752 und 1757 studiert. Eine Bemerkung am Rande: Obwohl Scarlatti-Sonaten durch die Jahrhunderte ohne Unterbrechnung immer zum festen Repertoire der Pianisten gehört haben, gibt es meines Wissens keine einzige Gesamtaufnahme seiner Sonaten auf dem Klavier - nicht einmal etwas, was in die Nähe einer Gesamtaufnahme käme. Wer Scarlatti abseits der zwei oder drei Dutzend gängiger Sonaten entdecken will, muss ebenfalls auf Cembalo-Aufnahmen zurückgreifen. Hier gibt es sogar zwei Aufnahmen: Scott Ross (die erste Gesamtaufnahme überhaupt) und Pieter Jan Belder (erst vor kurzem erschienen).
Viele Grüsse Andreas
ab (24.03.2008, 15:45): Original von Cosima Kann jemand etwas dazu sagen bzw. zum Fauré Quartett an sich? Oder welche Aufnahmen sind hier ansonsten empfehlenswert? (Ich habe die Aufnahme des Domus-Quartett.)
Gruß, Cosima
davon war hier einmal die Rede. Das Fazit war sinngemäß, sehr gut durchgearbeitet aber auch etwas steril, wenn ich mich recht entsinne. Diesen Endruck gewann auch ich, als ich von dieser Aufnahme einen Satz im Radio hörte.
(Mir wurde wiederholt Rubinstein mit den Guarneri Quartet ans Herz gelegt; die wenigen Ausschnitte, die ich bislang hörte, ergrifen mich allerdings nicht sogleich und schienen mir in Phrasierung gewöhnungsbedürftig. Ich konnte sie leider nie ausleihen.)
Anhörenswert bei Brahms ist jedenfalls das Busch-Quartett mit Serkin! :hello
Rachmaninov (25.03.2008, 08:44): Auf der Suche nach einer Soler Aufnahme lohnt es sich auch hier einmal rein zu hören
Cosima (25.03.2008, 12:49): Original von ab Anhörenswert bei Brahms ist jedenfalls das Busch-Quartett mit Serkin!
Ja, die wäre sicher interessant, ist leider jedoch momentan nicht lieferbar. Vielleicht versuche ich es doch einmal mit Rubinstein / Guarneri... (das Klavierquintett op. 34 haben sie auch sehr schön gemeinsam eingespielt).
Gruß, Cosima
ab (25.03.2008, 13:31): Original von Cosima Original von ab Anhörenswert bei Brahms ist jedenfalls das Busch-Quartett mit Serkin!
Ja, die wäre sicher interessant, ist leider jedoch momentan nicht lieferbar.
Die Musikalität dieser Pianistin aus Venezuela hat mir besser gefallen als die Ausschnitte von Frau Hinrichs, die ich gerade im Internet gesoundschnitzelt habe.
1. Sonata no. 89 in F 2. Sonata no. 54 in D minor 3. Sonata no. 88 in D Flat 4. Sonata no. 71 in A minor 5. Sonata no. 1 in D flat 6. Sonata no. 42 in G minor 7. Sonata no. 87 in G minor 8. Sonata no. 84 in D 9. Sonata no. 3 de la Edicion Marvin in C sharp minor 10. Sonata no. 90 in F sharp 11. Sonata no. 77 in F sharp minor 12. Sonata no. 81 in Doric mode
nikolaus (25.03.2008, 20:26): Erstmal allen ein grosses DANKE für die Empfehlungen zu Soler.
Ich habe bei jpc noch diese beiden gefunden, die mich interessieren würden. Kennt die auch jemand?
ABER: Wieso kann ich bei jpc noch nicht mal mehr die Soundschnipsel hören??? ?(
Also muss ich doch erst wieder zu S....., um probezuhören... :D Auf jeden Fall werde ich mir die genannten Aufnahmen merken.
Gruß, Nikolaus.
ab (26.03.2008, 09:43): Original von nikolaus ABER: Wieso kann ich bei jpc noch nicht mal mehr die Soundschnipsel hören??? ?(
Ich hatte über Ostern ähnlich Probleme: Die scheinen die files auf zwei verschiedenen Servern liegen zu haben; und auf einen davon war - zum Glück nur kurzfristig - nicht zugreifbar. Ich habe auch in die beiden abgebildeten Aufnahmen hineinghört, wobei mir auf den kurzen Eindruck die Arts-CD gar nicht und Hinrichs besser als der eigenwillige Marvin gefiel.
Cetay (inaktiv) (26.03.2008, 10:03): Original von ab Original von nikolaus ABER: Wieso kann ich bei jpc noch nicht mal mehr die Soundschnipsel hören??? ?(
Ich hatte über Ostern ähnlich Probleme:
Mir gings genau so. Wahrscheinlich waren die Server nicht auf den Ansturm von der gesamten urlaubenden das-Klassikforum.de Mannschaft vorbereitet und schlichtweg überlastet. :D
ab (26.03.2008, 10:40): Original von Dox Orkh Mir gings genau so. Wahrscheinlich waren die Server nicht auf den Ansturm von der gesamten urlaubenden das-Klassikforum.de Mannschaft vorbereitet und schlichtweg überlastet. :D
Wir sollen vielleicht kommendes Jahr zu unterschiedlichen Zeiten Osterurlaub nehmen :W
nikolaus (26.03.2008, 13:30): Original von ab Original von nikolaus ABER: Wieso kann ich bei jpc noch nicht mal mehr die Soundschnipsel hören??? ?(
Ich hatte über Ostern ähnlich Probleme: Die scheinen die files auf zwei verschiedenen Servern liegen zu haben; und auf einen davon war - zum Glück nur kurzfristig - nicht zugreifbar. Ich habe auch in die beiden abgebildeten Aufnahmen hineinghört, wobei mir auf den kurzen Eindruck die Arts-CD gar nicht und Hinrichs besser als der eigenwillige Marvin gefiel.
Danke, das ist sehr hilfreich für mich!
:thanks Nikolaus
Rachmaninov (26.03.2008, 15:20): Kennt jemand dieses Buch und kann es empfehlen oder nicht?
wenn du mit wolkows schostakowitsch-bild (jenem der "memoiren") leben kannst, wirst du das buch sicher mögen. ich kann zwar nicht sagen, ob alles wasserdicht recherchiert ist, aber spannend und interessant zu lesen ist es allemal.
Rachmaninov (26.03.2008, 16:53): Original von uhlmann Original von Rachmaninov Kennt jemand dieses Buch und kann es empfehlen oder nicht?
wenn du mit wolkows schostakowitsch-bild (jenem der "memoiren") leben kannst, wirst du das buch sicher mögen. ich kann zwar nicht sagen, ob alles wasserdicht recherchiert ist, aber spannend und interessant zu lesen ist es allemal.
@Uhlmann, genau das ist aus meiner Sicht der "Knackpunkt". Seine Buch über die Erinnerungen von Schostakowitsch werden nicht nur im deutschen Sprachraum sondern auch USA / UK sehr kritisch gesehen und diskutiert. Da hier wohl so ziemlich jeder in einer gewissen Weise politisch "belastet" war / ist, der in dieser Zeit lebte und eine gewisse soziale Stellung hatte, besteht die Gefahr das Volkow auch einiges in seinem Interesse "beschönigt". Andererseits wurde Schostakowitsch ganz sicher politisch als instrumentalisiert ....
Vielleicht mit dem gewissen Aufge lesen :wink
Rachmaninov (01.04.2008, 18:26): Original von Serafin Liebe Forumsmitglieder, derzeit trage ich mich mit dem Gedanken, mir das oben genannte Boxset, bestehend aus 70 CD's anzuschaffen. Weiß evtl. jemand etwas über die Box, oder hat sie jemand?
Als glühender Verehrer der Primadonna assoluta glaube ich wohl nicht darauf verzichten zu können. Was haltet Ihr von dieser Box? Ich meine das in Bezug auf Tonqualität u. Inhalt. Da ich ein Klassik Neuling bin, liegt mir viel daran die Meinung von Fachleuten wie Euch zu erfahren. Hinzufügen möchte ich dass ich bereits stolzer Besitzer einiger EMI Opernaufnahmen wie Aida, Tosca, La Sonnambula, Norma, Rigoletto, Medea, Il Pirata u. anderer mehr von La Callas bin. Für Eure Gedanken hierzu möchte ich mich schon im voraus ganz herzlich bedanken.
Serafin
@Serafin,
ich habe mir erlaubt Dein Theama hier her zu verschieben, da wir für derartige Fragestellungen extra diesen Thread haben.
Willkommen im Forum :hello
Jimi (01.04.2008, 23:40): Hallo Tullio (Serafin), erstmal herzlich willkommen im Forum, freut mich ganz besonders einen Callasfan begrüßen zu können. Ich habe die 70 Cd-Box und finde sie recht empfehlenswert(natürlich sind die Emi-Boxsets schöner). Da es schon spät ist schreibe ich dir Morgen noch ein paar Details die man beachten sollte.
:hello Jimi
nikolaus (02.04.2008, 09:33): Kennt die jemand oder die Werke überhaupt (u. wenn ja, wie sind sie)?
Jimi (02.04.2008, 11:11): Original von Serafin Als glühender Verehrer der Primadonna assoluta glaube ich wohl nicht darauf verzichten zu können. Was haltet Ihr von dieser Box? Ich meine das in Bezug auf Tonqualität u. Inhalt. Da ich ein Klassik Neuling bin, liegt mir viel daran die Meinung von Fachleuten wie Euch zu erfahren. Hinzufügen möchte ich dass ich bereits stolzer Besitzer einiger EMI Opernaufnahmen wie Aida, Tosca, La Sonnambula, Norma, Rigoletto, Medea, Il Pirata u. anderer mehr von La Callas bin. Für Eure Gedanken hierzu möchte ich mich schon im voraus ganz herzlich bedanken.
Serafin
Ich habe das Teil in der Vorweihnachtszeit rel. günstig(knapp unter 90€) erstanden. Ich hatte zu dem Zeitpunkt auch schon etliche Gesamtaufnahmen von MC aber mit dem Schwerpunkt auf Liveaufnahmen. Ich habe dann überlegt welche der fehlenden Studioaufnahmen ich mir mittelfristig auf jeden Fall noch zulegen will und was der Spaß kosten würde. Wenn man bedenkt dass zb die Gioconda von 59( in Pappkarton nicht als Boxset) auch schon 25-30€ kostet , ist die Entscheidung einfach. Die Libretti sind auf einer Cd im PDF-Format enthalten, allerdings nur die der Gesamtaufnahmen, die Liedtexte der Recitals fehlen ebenso wie zusätzlichen Texte die in den Boxsets enthalten sind. Das ist schade, gerade die Erläuterungen von John Steane(Callas und Lucia,Aida...) sind sehr lesenswert, aber ich habe gesehen du liest ja gerade ein sehr gutes Callasbuch da ist das zu verschmerzen. Die Libretti als PDF haben auch Vorteile, zb wenn man eine bestimmte Textstelle sucht , mit Volltextsuche kein Problem.
Jetzt habe ich halt auch Aufnahmen die ich mir so nicht gekauft hätte( zb die 2te Lucia und Tosca, sowie die ganz späten Recitalaufnahmen) sozusagen bei dem günstigen Preis als "Zugabe" bekommen. Klanglich gibt es nichts auszusetzen.
:hello Jimi
ab (02.04.2008, 16:16): Kann mir jemand sagen, ob es irgendwo die Aufnahme der Deubssy Préludes Buch I durch Alfred Cortot von 1949 zu kaufen gibt?
Danke!
Zelenka (02.04.2008, 16:51): Original von ab Kann mir jemand sagen, ob es irgendwo die Aufnahme der Deubssy Préludes Buch I durch Alfred Cortot von 1949 zu kaufen gibt?
Danke!
Ja, es gibt sie zu kaufen! Auf APR 5572 (Alfred Cortot: The late recordings vol. 2).
Gruß, Zelenka
ab (03.04.2008, 10:38): Danke für diesen raschen Hinweis! Leider ist sie entsetzlich teuer. Ein Blick auf die Zeiten verrät, dass er sie so gut wie gleichschnell spielt wie in seiner früheren Einspielung von 1930/31.
Weißt Du, ob in der The Great Piansits Serie diese Londoner Aufnahme von 1949 droben ist oder die von 1931? Die gäbe es nämlich am Marktplace bedeutend billiger. Ist Aappian bekannt für sensibles Remastering? Ist die Philips-Ausgabe klanglich schlechter? :hello
Ich werde immermehr zum Cortot-Fan! Ein Jammer, dass er nicht das Buch II der Préludes aufgenommen hat :I
Zelenka (03.04.2008, 16:47): Original von ab Danke für diesen raschen Hinweis! Leider ist sie entsetzlich teuer. Ein Blick auf die Zeiten verrät, dass er sie so gut wie gleichschnell spielt wie in seiner früheren Einspielung von 1930/31.
Weißt Du, ob in der The Great Piansits Serie diese Londoner Aufnahme von 1949 droben ist oder die von 1931? Die gäbe es nämlich am Marktplace bedeutend billiger. Ist Aappian bekannt für sensibles Remastering? Ist die Philips-Ausgabe klanglich schlechter? :hello
Ich werde immermehr zum Cortot-Fan! Ein Jammer, dass er nicht das Buch II der Préludes aufgenommen hat :I
GBP 10 sind nicht gerade entsetzlich teuer, schon gar nicht beim derzeitigen Pfundkurs. In der "Great Pianists"-Serie sind die Préludes von 1949 enthalten. Appian/APR ist bekannt für eher gute Transfers. Ich habe leider nur die Philips-Ausgabe ...
Kann jemand etwas über 1. Komponist 2. Werke 3. Einspielungen berichten.
:thanks
Gruss Emma
ab (10.04.2008, 16:33): Taugt das was?
Franz Liszt Klaviersonate h-moll (Orchesterfassung von Leo Weiner) Olga Kozlova (Klavier),Orchester der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar, Nicolas Pasquet Label: CAvi , DDD, 2007
ab (14.04.2008, 10:48): Original von ab Taugt das was?
Franz Liszt Klaviersonate h-moll (Orchesterfassung von Leo Weiner) Olga Kozlova (Klavier),Orchester der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar, Nicolas Pasquet Label: CAvi , DDD, 2007
HenningKolf (14.04.2008, 13:19): Wie bekannt beschäftige ich mich erst seit kurzem intensiver mit Soloklaviermusik. Während ich nunmehr weiß, dass mir insoweit Bach, Bach und nochmal Bach, außerdem Haydn, Schubert, Beethoven, Scarlatti, Prokofjew, Ravel, Debussy, auch Rachmaninow gefallen, Liszt definitiv nicht, Chopin eher weniger, bin ich bei Schumann äußerst unschlüssig. Ich habe mir die Waldszenen/Kreisleriana von Afanassiew zugelegt und finde die Aufnahme eher langweilig, soweit es die Waldszenen betrifft. Die Kreisleriana gefällt mir zwar besser mit ihm, aber zu einem Schumannfreund werde ich mich deswegen nicht entwickeln. Ich will aber noch einen weiteren Versuch mit Schumann starten, bevor er bei mir dieselbe Schublade/Ablage wie Liszt und Chopin bewohnen muss. Was empfehlt ihr, wenn mir Afanassiw nicht gefällt (d.h., es sollte ein möglichst "ganz anderer" Schumann sein). Argerich? Kempff? Ihr kennt mich, deshalb wäre es schön, wenn Euch was nicht historisches und nicht verhustetes einfiele...(PS: Mir fällt ein, von Glemser liegt hier - oder besser zuhause, bin im Büro - auch eine CD. Die Begeisterung hält sich auch insoweit in Grenzen).
Gruß Henning
Rachmaninov (14.04.2008, 14:05): Original von HenningKolf Wie bekannt beschäftige ich mich erst seit kurzem intensiver mit Soloklaviermusik. Während ich nunmehr weiß, dass mir insoweit Bach, Bach und nochmal Bach, außerdem Haydn, Schubert, Beethoven, Scarlatti, Prokofjew, Ravel, Debussy, auch Rachmaninow gefallen, Liszt definitiv nicht, Chopin eher weniger, bin ich bei Schumann äußerst unschlüssig. Ich habe mir die Waldszenen/Kreisleriana von Afanassiew zugelegt und finde die Aufnahme eher langweilig, soweit es die Waldszenen betrifft. Die Kreisleriana gefällt mir zwar besser mit ihm, aber zu einem Schumannfreund werde ich mich deswegen nicht entwickeln. Ich will aber noch einen weiteren Versuch mit Schumann starten, bevor er bei mir dieselbe Schublade/Ablage wie Liszt und Chopin bewohnen muss. Was empfehlt ihr, wenn mir Afanassiw nicht gefällt (d.h., es sollte ein möglichst "ganz anderer" Schumann sein). Argerich? Kempff? Ihr kennt mich, deshalb wäre es schön, wenn Euch was nicht historisches und nicht verhustetes einfiele...(PS: Mir fällt ein, von Glemser liegt hier - oder besser zuhause, bin im Büro - auch eine CD. Die Begeisterung hält sich auch insoweit in Grenzen).
Gruß Henning
Henning, wenn Du bei Schumann bleinen willst würde ich die die kreisleriane und Kinderszenen (auf einer Aufnahme) mit Frau Argerich empfehlen!
ab (14.04.2008, 14:32): Original von HenningKolf Ich will aber noch einen weiteren Versuch mit Schumann starten, bevor er bei mir dieselbe Schublade/Ablage wie Liszt und Chopin bewohnen muss. Was empfehlt ihr, wenn mir Afanassiw nicht gefällt (d.h., es sollte ein möglichst "ganz anderer" Schumann sein). Argerich? Kempff?
Afanassiev ist sicher eine exzentrische Interpretation....
Ich vermute, über keinen anderen als Schumann und sein Klavierwerk wurde in diesem Forum mehr und detaillierter geschrieben. Einfach unter "Das Klassikforum » Musikalische Gattungen » Klaviermusik" etwas stöbern!
HenningKolf (14.04.2008, 14:35): Frau Argerich gefällt ja fast immer...Werde ich mir die halt auch noch zulegen und wenn mich die auch nicht anspricht ist das auch nicht schlimm, weil es sowieso noch unzählige Klaviereinspielungen anderer Komponisten gibt, die auf der Liste stehen.........
Rachmaninov (14.04.2008, 14:46): Original von HenningKolf Frau Argerich gefällt ja fast immer...Werde ich mir die halt auch noch zulegen und wenn mich die auch nicht anspricht ist das auch nicht schlimm, weil es sowieso noch unzählige Klaviereinspielungen anderer Komponisten gibt, die auf der Liste stehen.........
Rachmaninov - Corelli Variationen Pletnev :W
nikolaus (14.04.2008, 15:33): @ Henning
Original von Rachmaninov
Henning, wenn Du bei Schumann bleinen willst würde ich die die kreisleriane und Kinderszenen (auf einer Aufnahme) mit Frau Argerich empfehlen!
Dem kann u. muss ich natürlich zustimmen :D
Gruß, Nikolaus.
Zelenka (14.04.2008, 20:14): Original von ab Taugt das was?
Das dritte Beethoven-Konzert taugt schon sehr, es ist besser als Goulds Studioeinspielung unter Bernstein. Die Gould/Karajan-Aufnahme von 1957 gibt es schon seit Jahren auf verschiedenen Labels (zuerst wohl auf Music & Arts), interessant ist hier nur, ob Sony mit den Originalbändern einen besseren Klang zaubern kann. Zu Sibelius kann und will ich nichts sagen.
Gruß, Zelenka
Cosima (14.04.2008, 20:41): Original von Zelenka Das dritte Beethoven-Konzert taugt schon sehr, es ist besser als Goulds Studioeinspielung unter Bernstein.
Ja, stimmt, mir gefällt sie auch ausgesprochen gut! Ich habe die Aufnahme auf Urania (wegen der für mich interessanteren Kopplung mit dem Bach-Konzert). Die Klangqualität ist IMO ausreichend gut, ein Vergleich mit dem Sony-Transfer wäre natürlich interessant.
Gruß, Cosima
Rachmaninov (16.04.2008, 20:00): Original von Jeremias Kennt die jemand?
ab (17.04.2008, 10:17): Original von Tranquillo Eine Bemerkung am Rande: Obwohl Scarlatti-Sonaten durch die Jahrhunderte ohne Unterbrechnung immer zum festen Repertoire der Pianisten gehört haben, gibt es meines Wissens keine einzige Gesamtaufnahme seiner Sonaten auf dem Klavier - nicht einmal etwas, was in die Nähe einer Gesamtaufnahme käme.
Es ist aber eine solche im Entstehen: Bei Naxos und mir jeweils verschiedenen Interpreten. Bislang gibts 7 Ausgaben: Andjaparidze, Eteri Lewin, Michael Jando, Jeno Long, Beatrice Frith, Benjamin Zarafiants, Evgeny Scherbakov, Konstantin
Am meisten Spaß hat mir noch die sehr platische Interpretation von Lewin gemacht.
Kommt aber alles nicht annähernd an meine geliebte Aufnahme mit Babayan (Pro Piano) heran.
ab (17.04.2008, 23:56): Original von Zelenka Original von ab Danke für diesen raschen Hinweis! Leider ist sie entsetzlich teuer. Ein Blick auf die Zeiten verrät, dass er sie so gut wie gleichschnell spielt wie in seiner früheren Einspielung von 1930/31.
Weißt Du, ob in der The Great Piansits Serie diese Londoner Aufnahme von 1949 droben ist oder die von 1931? Die gäbe es nämlich am Marktplace bedeutend billiger. Ist Aappian bekannt für sensibles Remastering? Ist die Philips-Ausgabe klanglich schlechter? :hello
Ich werde immermehr zum Cortot-Fan! Ein Jammer, dass er nicht das Buch II der Préludes aufgenommen hat :I
GBP 10 sind nicht gerade entsetzlich teuer, schon gar nicht beim derzeitigen Pfundkurs. In der "Great Pianists"-Serie sind die Préludes von 1949 enthalten. Appian/APR ist bekannt für eher gute Transfers. Ich habe leider nur die Philips-Ausgabe ...
Gruß, Zelenka
auch hier scheints eine der beiden Aufnahmen - vermutlich die erste - zu geben: Line
Rachmaninov (21.04.2008, 18:27): gint es eigentlich von diesem werk noch andere nennenswerte gesamteinspielungen?
Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/5129MPMA7PL._SL500_AA240_.jpg
Suisse
ab (24.04.2008, 22:37): Hat das schon jemand gehört?
JEAN SIBELIUS Kullervo Symphony Soile Isokoski (soprano); Tommi Hakala (baritone) YL Male Voice Choir Helsinki Philharmonic Leif Segerstam Ondine- 1122-5(SACD)
Hier höchst gelobt - allerdings (sogar?) von David Hurwitz.
Tranquillo (25.04.2008, 08:53): Original von ab Original von Tranquillo Eine Bemerkung am Rande: Obwohl Scarlatti-Sonaten durch die Jahrhunderte ohne Unterbrechnung immer zum festen Repertoire der Pianisten gehört haben, gibt es meines Wissens keine einzige Gesamtaufnahme seiner Sonaten auf dem Klavier - nicht einmal etwas, was in die Nähe einer Gesamtaufnahme käme.
Es ist aber eine solche im Entstehen: Bei Naxos und mir jeweils verschiedenen Interpreten. Bislang gibts 7 Ausgaben: Dann warten wir mal auf die restlichen 25 Ausgaben :D
Viele Grüsse Andreas
Walter (25.04.2008, 21:25): Wer kennt denn das: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JDVS8KJBL._SL500_AA240_.jpg
Henryk Mikolaj Górecki: Sinfonie 3
Gruß,
Cetay (inaktiv) (25.04.2008, 23:55): Original von Walter Wer kennt denn das: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JDVS8KJBL._SL500_AA240_.jpg
Henryk Mikolaj Górecki: Sinfonie 3
Gruß,
Meinst du speziell diese Aufnahme oder das Werk an sich? Ich finde es großartig. Eine Kreuzung aus Minimalismus, Musik des 15. Jhd und traditioneller Polnischer Musik. Sehr meditativ und stellenweise entrückt. Ich habe folgende Aufnahme mit einer bestechend expressiven, aber nie nervenden Sopranistin:
Meinst du speziell diese Aufnahme oder das Werk an sich? Ich finde es großartig. Eine Kreuzung aus Minimalismus, Musik des 15. Jhd und traditioneller Polnischer Musik. Sehr meditativ und stellenweise entrückt. Ich habe folgende Aufnahme mit einer bestechend expressiven, aber nie nervenden Sopranistin:
Ich habe nur ein paar Schnipsel gehört und fand alles sehr spannend. Nach Deinem Kommentar werde ich mich mal draufstürzen!
Gerion (27.04.2008, 15:10): Liebes Forum,
ich bin auf der Suche nach einer Gesamtaufnahme von Dvoraks Sinfonien, sowie einer Gesamtaufnahme seiner Streichquartette. Bei den Sinfonien habe ich im Forum eine positive Erwähnung von V. Neumanns Aufnahme mit der Tchechischen Philharmonie gefunden, bei den Quartetten las ich etwas von einer Einspielung des Prager Streichquartetts.
Über Kommentare zu diesen Titeln und weitere Empfehlungen bzw. Anregungen würde ich mich sehr freuen!
Insbesondere: Was ist von der Brilliant-Box (Oslo PO, Scottish National Orchestra, Czech PO, Mariss Jansons, Neeme Järvi, Jiri Belohlavek) zu halten?
Und wie verhält es sich mit den Brilliant-Streichquartett- bzw. Kammermusik-Boxen von Dvorak?
Schon vorab Herzlichen Dank für die Hilfe, :engel Euer Gerion
Rachmaninov (27.04.2008, 16:35): Original von Gerion Liebes Forum,
ich bin auf der Suche nach einer Gesamtaufnahme von Dvoraks Sinfonien, sowie einer Gesamtaufnahme seiner Streichquartette. Bei den Sinfonien habe ich im Forum eine positive Erwähnung von V. Neumanns Aufnahme mit der Tchechischen Philharmonie gefunden,....
Man muss wohl feststellen, das die Suparophone Aufnahmen klanglich nicht das aller Feinste sind, aber gut.
Die SInfonie #7 und #9 der Neumannbox habe ich am meisten gehört ohne das ich die Box jetzt als Topempfehlung nennen würde. Aber dafür kenne ich sie aber auch zu wenig. Die Brilliant Box ist bestellt. BEricht folgt!
Zelenka (27.04.2008, 18:10): Original von Gerion Liebes Forum,
ich bin auf der Suche nach einer Gesamtaufnahme von Dvoraks Sinfonien, sowie einer Gesamtaufnahme seiner Streichquartette. Bei den Sinfonien habe ich im Forum eine positive Erwähnung von V. Neumanns Aufnahme mit der Tchechischen Philharmonie gefunden, bei den Quartetten las ich etwas von einer Einspielung des Prager Streichquartetts.
Über Kommentare zu diesen Titeln und weitere Empfehlungen bzw. Anregungen würde ich mich sehr freuen!
Insbesondere: Was ist von der Brilliant-Box (Oslo PO, Scottish National Orchestra, Czech PO, Mariss Jansons, Neeme Järvi, Jiri Belohlavek) zu halten?
Und wie verhält es sich mit den Brilliant-Streichquartett- bzw. Kammermusik-Boxen von Dvorak?
Schon vorab Herzlichen Dank für die Hilfe, :engel Euer Gerion
Lieber Gerion:
Als Gesamtaufnahme der Symphonien würde ich die mit dem LSO unter Kertesz (Decca) empfehlen:
Die Supraphon-Aufnahme muß nicht unbedingt sehr viel teurer sein als die Brilliant-Box, wenn man den richtigen Lieferanten wählt. Das Geld würde sich schon lohnen ...
Gruß, Zelenka
Gerion (28.04.2008, 07:55): @Rach, Zelenka: Danke für die Hinweise. Die Brilliant-Box fände ich interessant, weil sie meinen Geldbeutel schonen würde. In Kertesz werde ich bei Gelegenheit reinhören, wenn er mich überzeugt, rechtfertigt das sicher auch den Preis. Danke also!
@Zelenka: Welche Bezugsquelle meinst Du denn? Marketplace?
@Rach: Ohje, habe ich Dich zum erneuten Bruch deines Gelübdes motiviert?
Gruß, Gerion
Rachmaninov (28.04.2008, 08:43): Original von Gerion
@Rach: Ohje, habe ich Dich zum erneuten Bruch deines Gelübdes motiviert?
Gruß, Gerion
Nein, das war schon vorher :engel
Gerion (28.04.2008, 08:49): Update: Ich fand gerade ein Angebot im Marketplace für ca 30 Euro und habe mir Kertesz jetzt bestellt, nachdem ich festgestellt habe, dass das halbe Internet mit warmen bis wärmsten Empfehlungen für ihn gepflastert ist. Das hat Zelenkas ohnehin schon hoch einzuschätzender Empfehlung dann den Rest gegeben und meinen quengelnden Geldbeutel beschwichtigt. :D
Dafür reicht es dann später wohl nur für die Quartette auf Brilliant, sie sollen aber gar nicht so schlecht sein.
ab (28.04.2008, 09:08): Original von Gerion Dafür reicht es dann später wohl nur für die Quartette auf Brilliant, sie sollen aber gar nicht so schlecht sein.
Hüte Dich! Das Stamitz-Quartett (geichgültig ob bei Dvorak oder auch in der Box Tschechischer Komponisten) finde ich in fast jeder Hisicht mehr als bescheiden. X( Meines Erachtens stellte das eine ganz klare Fehlinvenstition dar! (Außerdem solltes Du bedenken, dass erst die späten Quartette jenen Reifegrad darstellen, so dass man sie wirklich auch gerne anhört.)
Gerion (28.04.2008, 10:43): Lieber ab,
danke für die schnelle Warnung. Dann werde ich vorerst die Finger von den Quartetten lassen, einige der späten besitze ich ja bereits in einzelnen Einspielungen.
Gruß Gerion
ab (28.04.2008, 11:31): Original von Gerion einige der späten besitze ich ja bereits in einzelnen Einspielungen.
Ziemlich sicher sind allesamt bessser :hello
Rachmaninov (28.04.2008, 21:19): hat einer der Freunde des Beethoven VK bereits Gelegenheit gehabt diese Aufnahme zu hören?
ab (29.04.2008, 16:38): 20.6.1964 hat Sviatoslav Richter in Aldeburgh, gemeinsam mit Mstislav Rostropovich die Brahms: Sonata, opus 38 sowie die Grieg: Sonata, opus 36 im Konzert gespielt, was auch aufgenommen und irgendwo auf Tonträger festgehalten sein muss. Wer kan nmir sagen, wo dies auf CD zu bekommen ist?
Danke!
Zelenka (29.04.2008, 16:48): Original von ab 20.6.1964 hat Sviatoslav Richter in Aldeburgh, gemeinsam mit Mstislav Rostropovich die Brahms: Sonata, opus 38 sowie die Grieg: Sonata, opus 36 im Konzert gespielt, was auch aufgenommen und irgendwo auf Tonträger festgehalten sein muss. Wer kan nmir sagen, wo dies auf CD zu bekommen ist?
Danke!
Derzeit auf dieser recht neuen und leider nicht billigen Doppel-CD von Doremi:
sagen? Jed Distler hat einen nichtssagenden Totalverriss geschrieben, aber gerade bei ihm liegt es nahe, dass es der Kritik und nicht der Einspielung an Qualität mangelt.
Gruß Henning
Zelenka (04.05.2008, 09:35): Original von HenningKolf Kann jemand etwas zu dieser CD
sagen? Jed Distler hat einen nichtssagenden Totalverriss geschrieben, aber gerade bei ihm liegt es nahe, dass es der Kritik und nicht der Einspielung an Qualität mangelt.
Gruß Henning
So nichtssagend finde ich Distlers Kritik gar nicht ... Die pauschale Attacke auf den geschätzten Kritiker kann ich nur bedauern.
Ich kenne die CD nicht, hingewiesen sei aber auf eine ebenfalls nicht positive Kritik im "Gramophone" (5/2002). Ein Zitat: "She is armed with a superior technique‚ but there are question marks over her individuality as an interpreter."
Gruß, Zelenka
Cetay (inaktiv) (04.05.2008, 13:03): Gestern hatte ich Gelegenheit hier reinzuhören:
Diese Gesamteinspielung entstand 1955-56. Rund die Hälfte der Aufnahmen ist Mono. Ich höre sehr straffe Tempi, extrem klare Linien, eine saubere Trennung der Instrumentgruppen, keinerlei Effekthascherei - insgesamt ein nüchternes aber keineswegs blutleeres Musizieren. Auf meiner langen Suche nach der Gesamteinspielung könnte das zu meinem neuen Favoriten werden. Kennt das jemand?
HenningKolf (04.05.2008, 19:16): Original von Zelenka
So nichtssagend finde ich Distlers Kritik gar nicht ... Die pauschale Attacke auf den geschätzten Kritiker kann ich nur bedauern.
Gruß, Zelenka
Nun, ich will hier keinem zu nahe treten, der Distler schätzt. Ich bin auch gerne bereit zu akzeptieren, dass meine Meinung als Vorurteil aufgefasst wird, denn ich stehe zu diesem (Vor-(?))Urteil. Ich kenne keinen noch aktiven Kritiker, auf dessen Urteil ich weniger gebe als eben Distler, und dies ist nicht erst so, seitdem er Berezowskis Einspielung der Rachmaninow-Konzerte als "superfluous" bezeichnet hat um dann auch noch die Hough-Aufnahme als Referenz zu bezeichnen........
Aber mein Ansinnen war sowieso nicht darauf gerichtet, Kritiker zu bewerten, sondern ich hoffte nur, ein Forenmitglied kenne die Aufnahme (oder könne andere Vorschläge machen - wobei es mir nicht um Prokofjew oder Ravel geht, sondern um Schostakowitschs op.34) - Meinungen der Forenmitglieder sind nämlich für mich in aller Regel hilfreich.
Gruß Henning
Rachmaninov (06.05.2008, 12:38): Original von HenningKolf sondern um Schostakowitschs op.34) - Meinungen der Forenmitglieder sind nämlich für mich in aller Regel hilfreich.
Gruß Henning
Diesen Thread schon gesehen?
HenningKolf (06.05.2008, 12:42): Natürlich nicht...op.87 ist über die Suche aufgetaucht, der op.34-Faden ist mir glatt entgangen
na ja, lieber eine dumme Frage zuviel als eine kluge zu wenig.........
Rachmaninov (06.05.2008, 12:45): Original von HenningKolf Natürlich nicht...op.87 ist über die Suche aufgetaucht, der op.34-Faden ist mir glatt entgangen
na ja, lieber eine dumme Frage zuviel als eine kluge zu wenig.........
Naja,
1. Nikoleyeva . . . . . . . 2. Kuschnerova ist auch ganz gut wenn ich mich recht erinnere . . . . . Scherbakov gefällt mir eher weniger.
ab (06.05.2008, 13:36): Original von Rachmaninov 1. Nikoleyeva .
. 2. Kuschnerova ist auch ganz gut wenn ich mich recht erinnere .
. Scherbakov gefällt mir eher weniger.
welche, die bei Melodiya oder die bei Hyperion? Ich habe erstere und bin wenig zufrieden.
Ich würde jedenfalls in jene von Muza Rubackyte hineinhören, die habe ich mit anderm im Radio gehört und war sehr positiv überrascht. Sie hat sehr mein Interesse erweckt.
Kuschnerova und Scherbakov können mir persönlich gestolen bleiben.
Rachmaninov (06.05.2008, 14:14): Original von ab Original von Rachmaninov 1. Nikoleyeva .
. 2. Kuschnerova ist auch ganz gut wenn ich mich recht erinnere .
. Scherbakov gefällt mir eher weniger.
welche, die bei Melodiya oder die bei Hyperion? Ich habe erstere und bin wenig zufrieden.
Ich würde jedenfalls in jene von Muza Rubackyte hineinhören, die habe ich mit anderm im Radio gehört und war sehr positiv überrascht. Sie hat sehr mein Interesse erweckt.
Kuschnerova und Scherbakov können mir persönlich gestolen bleiben.
Ich meine die Hyperion Aufnahme der Nikoleyeva.
Kuschnerova gefällt Dir wohl wegen Skriabin nicht so sonderlich wenn ich mich recht erinnere?!
Scherbakov ist mir zu "steril"
ab (06.05.2008, 14:20): Original von Rachmaninov Kuschnerova gefällt Dir wohl wegen Skriabin nicht so sonderlich wenn ich mich recht erinnere?!
Kennt jemand diese Aufnahmen von Rachmaninovs 3, Klavierkonzerts?
Nordolf (19.05.2008, 00:04): Hallo Daniel!
Die Gold-Seal-Aufnahme kenne ich leider nicht. Die mit Ormandy würde ich aber jederzeit empfehlen: - sehr lebendig und emotional interpretiert...
Die Aufnahme mit Fritz Reiner entstand 1951 im Studio (mono) - die mit Ormandy 1978 live. Häufig ist zu lesen, in der älteren Aufnahme sei er technisch besser gewesen. Als Horowitz-Fan braucht man wahrscheinlich beide...
Als Horowitz-Fan braucht man wahrscheinlich beide... noch bin ich kein Horowitz-Fan, hab nur mit entsetzen gemerkt, dass ich von diesem Pianisten nichts habe :(.
Danke!
Gruß Daniel
ab (19.05.2008, 09:53): Original von daniel5993 Guten Morgen Jörg,
Als Horowitz-Fan braucht man wahrscheinlich beide... noch bin ich kein Horowitz-Fan, hab nur mit entsetzen gemerkt, dass ich von diesem Pianisten nichts habe :(.
Danke!
Gruß Daniel
Dann hör Dir seinen Scriabin an, unumstritten berühmt ist auch sein Scarlatti. (Eigentlich mag ich sein Spiel ja nicht so gerne, weil für meinen Geschmack mehr verspielt als musikalisch ernst, aber sein Rachmaninov-Klavierkonzert, das mir in über ein Billiglabel in Händen fiel, hat mich schon sehr beeindruckt!
Bernstein kenne ich bei Tschaikowsky jetzt ausgiebig. Möchte eine andere Seite kennenlernen und bin dabei auf diese Sony-Box gestossen. Kann sich jemand zu Abbados Tschaikowsky äußern? Danke!
Ich bin von Abbado ein feinfühliges Dirigat gewohnt, ohne Extreme, eingerechnet natürlich seine flotten Tempi (wie so oft). Trifft dass auch hier zu?
Gruß Daniel
Cetay (inaktiv) (22.05.2008, 09:55): Abbado kenne ich nicht, aber ich möchte dir diese Aufnahme nahelegen:
Ich empfehle das natürlich aus reinem Eigeninteresse, weil ich gerne eine Einschätzung darüber hätte. Ich finde Pappanos Dirigat auf der Strauss-CD unglaublich gut. http://ecx.images-amazon.com/images/I/5132bDOTeZL._SL160_AA115_.jpg Er entwirft ein dermaßen farbenprächtiges und oppulentes Klangbild, dass es mich schier besoffen macht. Und auf der anderen Seite hat er Sinn für feinste Nuancen und schafft Transparenz bis ins kleinste Detail. Ich will unbedingt mehr von ihm hören, allerdings ist Tschaikowsky bislang nicht so sehr mein Ding. Wenn Pappano allerdings bei ihm auch so einen Sound hinbekommt, könnte ich nochmal einen Versuch wagen. Hat das jemand schon gehört?
Cetay (inaktiv) (22.05.2008, 09:56): .
ab (22.05.2008, 11:55): Hat jemand von euch in die neue CD der Emersons hineingehört: Bearbeitungen für Streichquartett von Bachs Kunst der Fuge? Dazu etwa hier.
Eine Rezension, die diese Aufnahme ausgezeichnet findet, findet sich hier.
bei Bayern 4 gabe es kürzlich auch eine Besprechung!
ab (26.05.2008, 11:13): Hat irgend jemand von euch bereits die Berabeitung durch Cord Garben von Brahms' Doppelkonzert zu einem Violoncellokonzert gehört? Lieder nur als Doppel-SACD teuer bei ebs erhältlich.
ab (27.05.2008, 14:39): Mir wurde heute sehr ans Herz gelegt, einmal in Sergio Fiorentinos Einspielung der Rachmaninov Préludes hineinzuhören. Kennt jemand von euch diese Aufnahme und kann mir sagen, warum ich dies tun sollte?
ab (29.05.2008, 10:34): Original von ab Bislang gibts 7 Ausgaben: Andjaparidze, Eteri Lewin, Michael Jando, Jeno Long, Beatrice Frith, Benjamin Zarafiants, Evgeny Scherbakov, Konstantin
Am meisten Spaß hat mir noch die sehr platische Interpretation von Lewin gemacht.
Kommt aber alles nicht annähernd an meine geliebte Aufnahme mit Babayan (Pro Piano) heran. :times10
Gestern hörte ich im Laden in Vol 9 hinein: Francesco Nicolosi , geprisen im Beiheft als der wichtigste derzeitige junge Pianist der italienischen Schule (was auch immer das sein soll) - spielt 13 Sonaten, nur eine knappe Stunde kurz. Sein Ansatz schien mir das zu sein, was ich klassisch nennen würde, sozusagen eine Interpretation aus dem Geiste Haydns heraus mit viel Gleichmaß und einem stets ruhenden Puls. Grundehrlich. (Der Klang der Aufnahme ist recht passabel.)
Insgesamt fand ich, dies ist eine der bislang erfreulichsten Aufnahmen der Naxos-Serie! Vielleicht sogar die erfreulichste Aufnahme (wobei mir Vol 8 mit Soyeon Lee noch nie zu Ohren gekommen ist): Wertung: 8/10
Hat einer eigentlich bereits in Oppitz Vol. I des Schubert Klavierwerks reingehört?
steve (04.06.2008, 17:40): Hallo, kann mir vielleicht jemand helfen?
In dem Film "Die Verurteilten" kommt irgendwann in der Mitte des Films eine Knast-Szene wo zwei Frauen angeblich Die Hochzeit des Figaro singen. Ich denk mal sie singen auf Italienisch.
Weiß irgendjemand ob das stimmt, und wenn ja von wem die Interpretation ist?
Ich finde die Szene absolut klasse und würd mir das Stück gerne mal ganz anhören. Hab mir schon ne Version von Hochzeit des Figaro angehört. War aber leider auf Deutsch und lange nicht so schön gesungen.
Vielen Dank im Vorraus!!
Gruß Steffen
Zelenka (04.06.2008, 19:33): Original von steve Hallo, kann mir vielleicht jemand helfen?
In dem Film "Die Verurteilten" kommt irgendwann in der Mitte des Films eine Knast-Szene wo zwei Frauen angeblich Die Hochzeit des Figaro singen. Ich denk mal sie singen auf Italienisch.
Weiß irgendjemand ob das stimmt, und wenn ja von wem die Interpretation ist?
Ich finde die Szene absolut klasse und würd mir das Stück gerne mal ganz anhören. Hab mir schon ne Version von Hochzeit des Figaro angehört. War aber leider auf Deutsch und lange nicht so schön gesungen.
Vielen Dank im Vorraus!!
Gruß Steffen
Lieber Steffen:
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"Duettino - Sull'aria" from opera "Le nozze di Figaro (The Marriage of Figaro)" Composed by Wolfgang Amadeus Mozart Libretto by Lorenzo da Ponte (uncredited) Performed by Edith Mathis (uncredited) and Gundula Janowitz (uncredited) Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin Conducted by Karl Böhm Courtesy of Deutsche Grammophon, by arraingement with PolyGram Special Markets
Gruß, Zelenka
Jürgen (06.06.2008, 10:59): Ich habe vor kurzem folgende CD gehört: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41UBCWgMz-L._SL500_AA240_.jpg Da ist ein Stück von Cage drauf, das mir sofort gut gefiel. Second Construction for four Players Es wird auf Schlaginstrumenten gespielt, u.A. ein präpariertes Klavier.
Jetzt bin ich neugierig geworden und will mehr. Und da gibt es ja diese günstige Kennenlernbox voll Musik für präpariertes Klavier. http://records.joanrecords.com/ProductImages/8189.jpg Kennt die jemand, taugt die was ?
Grüße Jürgen
ab (06.06.2008, 11:53): Original von Jürgen Und da gibt es ja diese günstige Kennenlernbox voll Musik für präpariertes Klavier. http://records.joanrecords.com/ProductImages/8189.jpg Kennt die jemand, taugt die was ?
Grüße Jürgen
sie wurde hier sehr gelobt, aber ich kenne sie auch noch nicht außer von Soundschnitzeln im Internet, die sehr anders klingen als jene bei Naxos mit Boris Berman, die ich jedanfalls immer sehr gerne höre. Berman geht es mehr um die Klänge, die er aus der Statik heraus entstehen lässt, während Simonacci - wie mir scheint - versucht, eine Linie zu gestalten, was manchmal fast einen jazzigen Flow und Groove erzeugt.
Sprich: zwei gundverschiedenen Konzepte. Hör Dir beide an und entscheide dann selbst, was Dir besser gefällt, mehr das Astrale oder mehr das Irdische!
daniel5993 (06.06.2008, 12:15): Original von steve Hallo, kann mir vielleicht jemand helfen?
In dem Film "Die Verurteilten" kommt irgendwann in der Mitte des Films eine Knast-Szene wo zwei Frauen angeblich Die Hochzeit des Figaro singen. Ich denk mal sie singen auf Italienisch.
Weiß irgendjemand ob das stimmt, und wenn ja von wem die Interpretation ist?
Ich finde die Szene absolut klasse und würd mir das Stück gerne mal ganz anhören. Hab mir schon ne Version von Hochzeit des Figaro angehört. War aber leider auf Deutsch und lange nicht so schön gesungen.
Vielen Dank im Vorraus!!
Gruß Steffen
Hallo Steve,
Das war die Szene, die mich unheimlich gepackt und berührt hat :engel! Daraufhin "studierte" ich die Oper mehrere Tage und heut ist sie meine Lieblingsoper vom Wolferl. Eine Szene mit so viel feingefühl hab ich seit jenem Tage NIE wieder gesehen. Überhaubt ist dieser Film "Die Verurteilten", meiner Meinung nach einer der Besten Filme, die je gedreht wurden! :down Übrigens hatte ich mich zu dieser Szene schon im Thread "Die Hochzeit des Figaro" geäußert! Der herrliche 1968 Böhm-Figaro!
War aber leider auf Deutsch und lange nicht so schön gesungen. :beer
Gruß Daniel
satie (06.06.2008, 14:31): Original von Jürgen Ich habe vor kurzem folgende CD gehört: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41UBCWgMz-L._SL500_AA240_.jpg Da ist ein Stück von Cage drauf, das mir sofort gut gefiel. Second Construction for four Players Es wird auf Schlaginstrumenten gespielt, u.A. ein präpariertes Klavier.
Jetzt bin ich neugierig geworden und will mehr. Und da gibt es ja diese günstige Kennenlernbox voll Musik für präpariertes Klavier. http://records.joanrecords.com/ProductImages/8189.jpg Kennt die jemand, taugt die was ?
Grüße Jürgen
Was die Sachen für präpariertes Klavier betrifft, würde ich nicht den Berman empfehlen, er spielt manchmal furchtbar brutal, so dass man nicht mehr von Statik sprechen kann (was Cage grundsätzlich entgegenkommt, allerdings bei ihm sich mehr auf die Klänge selber und nicht unbedingt auf die übrige Gestaltung bezieht). Wenn ein intellektueller, sauberer Interpret gesucht wird, kann man zu Schleiermachers recht teuren Einspielungen raten, ansonsten gelten insbesondere Joshua Pierce und David Tudor zurecht als die besten Cage-Interpreten. Von den Sonatas and Interludes gibt es zwei Aufnahmen, die ich eunbedingt empfehle, und zwar im direkten Vergleich: einmal die Aufnahme mit Maro Ajemian, für den die Stücke geschrieben wurden (die Aufnahme ist aus den 50ern, wenn ich mich nicht irre und klanglich nicht so toll), zum anderen die für mich absolut beste Aufnahme: Philipp Vandré (Mode records), der erstmals die Sonatas auf einem Steinway "O", einem "Baby Grand" eingespielt hat. Einen solchen Flüpgel nämlich hatte Cage benutzt bei der Komposition. Da das ein Stutzflügel ist, sind Cages Abmessungen für die Präparation nur hier sinnvoll, denn bei einem Flügel mit größerer Saitenlänge klingt das alles völlig anders. Später hat Cage im Zuge seiner Zufallsästhetik diese Unterschiede gerade begrüßt. Wenn es um den statischen Zugang geht, empfehle ich auch Herbert Henck, der das alles wohl am ehesten wie ein Zen-Mönch spielt, fast emotionslos und generell langsamer als die meisten anderen.
Herzlich, S A T I E
ab (06.06.2008, 15:05): Original von Satie Was die Sachen für präpariertes Klavier betrifft, würde ich nicht den Berman empfehlen, er spielt manchmal furchtbar brutal, so dass man nicht mehr von Statik sprechen kann (was Cage grundsätzlich entgegenkommt, allerdings bei ihm sich mehr auf die Klänge selber und nicht unbedingt auf die übrige Gestaltung bezieht).
Das mit der Brutalität kann ich ganz und gar nicht hörend nachvollziehen (wobei ich nur Vol I kenne). Denn die Gestaltung Bermans geht eben genau auf die Klänge (insbesondere mit deren Obertöne) selbst.
(Ein ganz anderer Ansatz scheint mir noch - so ich mich recht entsinne - Markus Hinterhäuser, der Programmmacher der zeitgenössischen Musik bei den Salzburger Festwochen, zu haben: sozusagen Cage mit debussyschen Klängen (Collegno). Mir gefiel damals, als ich danach suchte, noch Gerard Fremy (Ogam) ganz gut.)
Für Naxos und Brilliant (aber auch Ogam) spricht nicht zuletzt jedenfalls der Preis :D
nikolaus (13.06.2008, 22:14): Kennt jemand diese CD:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0822252213621.jpg Johannes Brahms (1833-1897) The late piano pieces opp. 116 - 119
Markus Groh
Ich habe im Radio einen kleinen Ausschnitt gehört und fand diesen sehr gut. Ist die ganze CD empfehlenswert?
(nur ansehen kann man die CD nicht gut, schauerliches Cover :ignore)
Gruß, Nikolaus.
taggs (14.06.2008, 12:48): Hallo!
Ich suche eine Video (VHS) oder DVD Aufnahme von Leonard Bernstein mit einem Werk von Tschaikowsky. Gibt es da etwas? Auf der DVD: "Leonard Bernstein The Gift of Music" (Portrait) ist ein kleiner Ausschnitt eines Konzertes mit Bernstein zu sehen, wo er ein Werk von Tschaikowsky dirigiert, vielleicht gibt es dass ja auch in voller Länge?
Mit freundlichen Grüßen
taggs
satie (14.06.2008, 13:51): Hallo taggs, willkommen im Forum! Es wäre wahrscheinlich nötig, hier etwas mehr zu wissen... welchen Tschaikowsky meinst Du denn nun? War es eine Symphonie, eine Ouverture, ein Ballett? Violinkonzert? Ein Klavierkonzert?
Jedenfalls: weder bei JPC noch bei Amazon habe ich eine DVD mit Bernstein und Tschaikowsky finden können. Ob es noch was auf VHS gibt weiß ich leider auch nicht, aber vielleicht kann ja ein anderer da mehr beitragen. Wenn es was gibt, dürfte es nicht viel sein... Warum muss es denn Video sein? Hat das bestimmte Gründe?
Herzlich, S A T I E
HenningKolf (14.06.2008, 14:13): Willkommen im Forum, Taggs.
Bei ebay ist mir schon mal eine DVD "Bernstein in Austria" oder auch "in Australia", so genau weiß ich das nicht mehr, begegnet, auf der die 6. Sinfonie befindlich war. Sollte eigentlich zu ergoogeln sein. Ob sich die DVD lohnt, kann ich nicht sagen.....
@ Satie vielleicht sollte die Anfrage in den "Kaufberatungsfaden" verschoben werden, was meinst Du??
Gruß Henning
taggs (14.06.2008, 14:40): Dankeschön für euren netten Willkommensgruß, darüber habe ich mich sehr gefreut und das war nett von euch!
Ihr habt mir jetzt schon sehr gut weitergeholfen, denn dank eurer guten Antworten habe ich dieses ergooglet:
Diese:
BERNSTEIN IN AUSTRALIA - TCHAIKOVSKY SYMPHONY DVD
gibt es in Internet Shops auf bei ebay auf diesen beiden Seiten zu kaufen:
Gibt es irgendeinen vernünftigen (oder von mir aus auch unvernünftigen) Grund, warum ich mir die auch noch zulegen sollte?
Mit Gruß von Carola
satie (17.06.2008, 16:38): Liebe Carola, einen zwingenden Grund für die Anschaffung gäbe es nicht, denn die, welche Du schon hast ist überhaupt nicht schlecht, ebenfalls eine historisch informierte, mit einem guten Ensemble. Aufnahmetechnisch hingegen überzeugt die Savall-Aufnahme wesentlich mehr, auch finde ich sie gesamthaft einfach doch eleganter, geschmeidiger als die andere Aufnahme. Und das relativ rasche Tempo der Hornpipe (besonders das Fehlen der behäbigen Portati) gefällt mir ausgesprochen gut. Allerdings ist die SACD natürlich preislich nicht mit der Naxos-Scheibe zu vergleichen, auch wenn sie momentan bei JPC zum Angebotspreis zu haben ist. Sagen wir also: wenn Dir der Preis nicht zu hoch ist, könntest Du sie durchaus als sinnvolle Alternative zulegen. Sie gefällt mir jedenfalls besser als die mit Hogwood, auch besser als die (billige) Esprit-Aufnahme mit dem sonst von mir sehr geschätzten Malgoire, besser als die mit den London Mozart Players unter Glover, viel besser als Gardiner, nicht überzeugend auch Le Concert Spirituel unter Niquet (der Klang ist einfach nicht gut, obwohl das interpretatorische Konzept teilweise ganz anders ist als bei anderen...müsste man eigentlich mal genauer reinhören.
Eine gute Alternative wäre noch Pinnock mit dem English Concert, allerdings ist dann der Savall billiger zu kriegen und vielleicht doch die schönere Aufnahme, allerdings bin ich da etwas parteiisch...
Sehr schön, wirklich schön ist diese erst vor kurzem erschienene Aufnahme, die ich mir wohl über übel auch besorgen muss: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0722056256926.jpg WassermusikCD Erscheinungstermin: 14.4.2008 Detailinformationen: +Ouvertüre & Sinfonia aus "Solomon" Künstler: Les Violons Du Roy, Bernard Labadie Label: Atma , DDD, 2007 Allerdings ebenfalls zum stolzen Neupreis von 20 Euro...hier tue ich mich allerdings sehr schwer, mich für die eine oder andere zu entscheiden. Wahrscheinlich werde ich die Violons du Roy nehmen, weil mein Regal vor Savall schon bald platzt. Man muss ja nun nicht alles mit ihm haben... Am schönsten wären aber schon beide...
Herzlich, S A T I E
Carola (17.06.2008, 19:57): Original von Satie Liebe Carola, einen zwingenden Grund für die Anschaffung gäbe es nicht, denn die, welche Du schon hast ist überhaupt nicht schlecht, ebenfalls eine historisch informierte, mit einem guten Ensemble. Aufnahmetechnisch hingegen überzeugt die Savall-Aufnahme wesentlich mehr, auch finde ich sie gesamthaft einfach doch eleganter, geschmeidiger als die andere Aufnahme. Und das relativ rasche Tempo der Hornpipe (besonders das Fehlen der behäbigen Portati) gefällt mir ausgesprochen gut. Allerdings ist die SACD natürlich preislich nicht mit der Naxos-Scheibe zu vergleichen, auch wenn sie momentan bei JPC zum Angebotspreis zu haben ist. Sagen wir also: wenn Dir der Preis nicht zu hoch ist, könntest Du sie durchaus als sinnvolle Alternative zulegen.
Herzlich, S A T I E
Schon überredet! :) Zumal ich ohnehin eine Schwäche für die schöne Aufmachung der AlLIA VOX-CDs habe. Und mit der Savall-Truppe habe ich bisher eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht.
Herzlich, Carola
Zelenka (17.06.2008, 20:13): Original von Carola
Schon überredet! :) Zumal ich ohnehin eine Schwäche für die schöne Aufmachung der AlLIA VOX-CDs habe. Und mit der Savall-Truppe habe ich bisher eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht.
Herzlich, Carola
Dann brauche ich ja eigentlich nichts mehr zu schreiben, aber Savall ist hier sehr stark!!!
Gruß, Zelenka
Jürgen (18.06.2008, 09:21): Original von Satie Eine gute Alternative wäre noch Pinnock mit dem English Concert, allerdings ist dann der Savall billiger zu kriegen und vielleicht doch die schönere Aufnahme, allerdings bin ich da etwas parteiisch...
Also den Pinnock gibts doch hier für 4,99. Wo hast Du denn den Savall billiger gesehen?
Bei obiger Quelle werden auch andere Händel/Pinnock-Aufnahmen aus den Achzigern zum gleichen Preis verscherbelt. Mein Lieblingsstück ist hierbei Concerti a due cori Nr. 2 & 3.
Grüße Jürgen
satie (18.06.2008, 10:09): Danke für den Hinweis, Jürgen. Ich hatte bei JPC geschaut...da sollte Pinnock um die 20 kosten...Wahnsinn, diese Preisdifferenzen!!
nikolaus (18.06.2008, 22:24): Kennt jemand das Concertino für Klavier und sechs Instrumente von Leos Janacek und eine empfehlenswerte Aufnahme davon?
sowie eine Aufnahme mit Andras Schiff und Freunden von den Musiktagen am Mondsee (Decca - Cover leider nicht zu ermitteln).
Eine Präferenz für eine der drei kann ich jedoch nicht aussprechen, da ich sie noch nicht vergleichend gehört habe.
Gruß Amadé
nikolaus (19.06.2008, 20:36): Danke Dir, Amadé!
Nikolaus :thanks
ab (23.06.2008, 09:28): Heute im Radio endlich einmal eine mich überzeugende Einspielung gehört:
Bruckner: String Quintet in F Major Supraphon CO 1744 Kocian Quartet, Lubomir Maly
Allerdings kann ich sie nirgends im Internet finden, nicht einmal ein Cover.
Weiß jemand, wo diese Aufnahme noch zu bekommen ist?
Danke!
Amadé (23.06.2008, 21:38): Lieber ab,
ich habe die Aufnahme noch als LP, sie wurde im Dezember 1983 aufgezeichnet. Meine eigenen Recherchen im Internet führten leider auch zu keinem Ergebnis.
Gruß Amadé
ab (24.06.2008, 11:44): Hat jemand von euch schon in Mahler 10 mit Harding und den Wiener Philharmoniker hineingehört? Hier steht leider etwas wenig zur Aufnahme, dafür vorbildlich viel zu den verschiedenen Fassungen.
ab (26.06.2008, 14:15): Kann mir jemand eine gute Aufname der Suite aus der Bühnenmusik „Maskerade“ von Aram Khatchaturian empfehlen?
Danke!
Zelenka (26.06.2008, 18:31): Original von ab Kann mir jemand eine gute Aufname der Suite aus der Bühnenmusik „Maskerade“ von Aram Khatchaturian empfehlen?
Kann mir sonst jemand eine gute Aufnahme seiner Klavierwerke empfehlen?
Was sollte man kennen: Welche Werke lohnen sich denn besonders?
Danke! :hello
Leif Erikson (09.07.2008, 17:44): Hallo,
ich besitze die beiden Klavierkonzerte von Bartok mit Jenö Jando auf Naxos und bin ganz zufrieden damit. Nachdem ich den Bartok - Klavierkonzerte - thread gelesen (und keine Antwort bekommen) hatte, habe ich Hörbeispiele von anderen Aufnahmen gehört und bin bei dieser hängen geblieben:
Zoltan Kocsis, Budapest PO, Lebel, Capricco.
(BTW, weiß jemand ob Capriccio überleben wird. Sie waren im Winter "insolvent".)
Die Aufnahme ist hochexpressiv und verbreitet eine düstere Gewitterstimmung, die sehr gut zu dem ersten Klavierkonzert paßt. Kocsic und das Orchester spielen grandios imo.
Hat sie jemand und kann sie empfehlen ?
Gruß Leif
liegnitz (09.07.2008, 19:21): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0828768880722.jpg
Bernstein kenne ich bei Tschaikowsky jetzt ausgiebig. Möchte eine andere Seite kennenlernen und bin dabei auf diese Sony-Box gestossen. Kann sich jemand zu Abbados Tschaikowsky äußern? Danke!
Ich bin von Abbado ein feinfühliges Dirigat gewohnt, ohne Extreme, eingerechnet natürlich seine flotten Tempi (wie so oft). Trifft dass auch hier zu?
Nicht schlecht, aber Abbado hatte es eilig. Ich würde in andere Richtung suchen. Vielleicht Mravinski
Gruss Emma
ab (10.07.2008, 09:59): Original von Leif Erikson
Die Aufnahme ist hochexpressiv und verbreitet eine düstere Gewitterstimmung, die sehr gut zu dem ersten Klavierkonzert paßt. Kocsic und das Orchester spielen grandios imo.
Hat sie jemand und kann sie empfehlen ?
Ich kenne sie leider nicht, würde Dir aber a priori raten, zuvor noch in Kocsis Aufnahme bei Philips reinzuhören mit Iván Fischer mit dem Budapester Festspielorchester. Diesen Dirigenten schätze ich jedenfalls mehr!
habe ich ebenfalls auf dem Merkzettel, aber das eine schließt das andere ja nicht aus...
Gruß, Carola
Heike (23.07.2008, 08:09): Hallo, ich habe gestern im Radio zum ersten Mal das Cellokonzert Nr.1 von Schostakowitsch gehört (Maisky) und es hat mir sehr gut gefallen. Jetzt würde ich mir gern eine CD davon kaufen. Kann mir jemand sagen, in welche ich unbedingt reinhören sollte oder gibt es sogar eine ultimative Empfehlung für eine Aufnahme? Danke sehr Hebre
Cetay (inaktiv) (23.07.2008, 08:29): Original von Hebre Hallo, ich habe gestern im Radio zum ersten Mal das Cellokonzert Nr.1 von Schostakowitsch gehört (Maisky) und es hat mir sehr gut gefallen. Jetzt würde ich mir gern eine CD davon kaufen. Kann mir jemand sagen, in welche ich unbedingt reinhören sollte oder gibt es sogar eine ultimative Empfehlung für eine Aufnahme? Danke sehr Hebre
Hier gibt es von einem kleinen Teil der Forianergemeinde einiges an Empfehlungen. Ich bevorzuge ganz klar die Aufnahme mit M.Rostropowitsch / Philadelphia Orchestra / Eugene Ormandy. Ich kenne natürlich nicht alles, aber nichts von dem, was ich an Vergleichen gehört habe, kam auch nur in die Nähe des hyperemotional-singenden bis wahnsinnsnah-entfesselten Spiels von Rostropowitsch. Dass die Aufnahme rauscht wie ein Sturzbach, ist bei der atemlosen Spannung, zu der auch das Dirigat beiträgt, schnell vergessen.
Nicolas_Aine (23.07.2008, 11:35): Original von Jeremias Die hier gibt es derzeit günstig bei 2001. Lohnt sie sich?
Weiß nicht, obs schon zu spät ist, aber die Aufnahme lohnt sich, der Saint-Saens gefällt mir ausgezeichnet, und auch der Wieniawski ist gut gelungen, wobei es da durchaus noch bessere Aufnahmen gibt, meiner Meinung nach.
Gruß, Cornelius
Heike (23.07.2008, 13:29): Hallo, und herzlichen Dank für den Hinweis auf den anderen Thread - und - *Asche auf mein Haupt*: Ich hätte nicht gedacht, dass es dazu schon eine eigene Überschrift gibt, sonst hätte ich ja danach gesucht! Bin immer wieder aufs neue erstaunt, was man hier alles findet :-) Dann werde ich mich gleich mal dort informieren (und zukünftig immer zuerst suchen), merci! Hebre
pwned (26.07.2008, 15:55): Gibt es eine Gesamtaufnahme der Händelwerke ähnlich wie bei Brillant Bach? Oder zumindest der Oratorien?
ab (31.07.2008, 14:20): Kennt jemand von euch bereits folgende Aufnahme?
Alexander Scriabin: Klaviersonaten Nr. 4, 5,8, 9 Andrei Korobeinikov, Klavier Mirare , DDD, 2008
welche Aufnahme von Verdi's Nabucco würdet ihr empfehlen?
Gruß Richard
Amadé (01.08.2008, 11:19): Lieber Richard, meine Auswahl ist da nicht berauschend, sehr gut gefällt mir folgende nicht mehr allerjüngste Aufnahme (1977) mit Namensvetter Muti:
Rachmaninov (01.08.2008, 11:20): Original von Amadé Lieber Richard, meine Auswahl ist da nicht berauschend, sehr gut gefällt mir folgende nicht mehr allerjüngste Aufnahme (1977) mit Namensvetter Muti:
was ist denn eigentlich die schönste Einspielung von Schostakowitsch's "Jazz Suiten"?
Dmitry Yablonsky, Chailly oder jemand anderes?
Dr. Schön
Cosima (28.08.2008, 20:30): Original von Dr. Schön Hallo,
was ist denn eigentlich die schönste Einspielung von Schostakowitsch's "Jazz Suiten"?
Dmitry Yablonsky, Chailly oder jemand anderes?
Dr. Schön
Ich liebe die Chailly-Aufnahme. Kuchar auf Brilliant wird aber von vielen vorgezogen, da angeblich „russischer“ oder was auch immer - ich empfand sie als recht lärmend und unschön im Klang.
Jürgen (29.08.2008, 10:02): Seit einiger Zeit scharwenzel ich um diese Box herum: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XUnU-JtyL._SL500_AA240_.jpg
Bei jpc habe ich schon einige Soundschnipsel gehört, die mir meist - je nach Gemütsverfassung - hervorragend gefallen haben.
Vergleiche habe ich allerdings noch keine angestellt.
Kennt von Euch jemand diese Aufnahmen?
Oder weiss jemand bessere Alternativen, die auch nicht wesentlich teurer sind?
Grüße Jürgen
Carola (29.08.2008, 10:51): Original von Jürgen Seit einiger Zeit scharwenzel ich um diese Box herum: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XUnU-JtyL._SL500_AA240_.jpg
Bei jpc habe ich schon einige Soundschnipsel gehört, die mir meist - je nach Gemütsverfassung - hervorragend gefallen haben.
Vergleiche habe ich allerdings noch keine angestellt.
Kennt von Euch jemand diese Aufnahmen?
Oder weiss jemand bessere Alternativen, die auch nicht wesentlich teurer sind?
Grüße Jürgen
Lieber Jürgen,
ich kenne diese Box leider nicht - auch mir gefallen die Hörschnipsel allerdings sehr gut. Erstaunlich ist ja auch, dass die gleiche Gesamtaufnahme bei jpc auch in dieser Aufmachung
angeboten wird, allerdings für über 70 €. Wenn ich das richtig sehe, unterscheiden sich beide Boxen lediglich dadurch, dass in der Brillant Classic Ausgabe die Texte nur auf CD-Rom verfügbar sind.
Eine Alternative könnte vielleicht noch diese Doppel-CD mit den Tallis Scholars sein
Das ist ein Querschnitt mit Werken mehrerer Komponisten aus der Renaissance. Das Ensemble ist sehr gut.
Aber diese GA bei Brillant klingt in der Tat sehr verlockend.
Gruß, Carola
satie (29.08.2008, 10:58): Original von Jürgen Seit einiger Zeit scharwenzel ich um diese Box herum: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XUnU-JtyL._SL500_AA240_.jpg
Bei jpc habe ich schon einige Soundschnipsel gehört, die mir meist - je nach Gemütsverfassung - hervorragend gefallen haben.
Vergleiche habe ich allerdings noch keine angestellt.
Kennt von Euch jemand diese Aufnahmen?
Oder weiss jemand bessere Alternativen, die auch nicht wesentlich teurer sind?
Grüße Jürgen
Um es kurz zu machen: greif zu! Schön gesungen, guter Klang, billiger Preis, was will man mehr?
ab (29.08.2008, 11:22): Original von Dr. Schön Hallo,
was ist denn eigentlich die schönste Einspielung von Schostakowitsch's "Jazz Suiten"?
Dmitry Yablonsky, Chailly oder jemand anderes?
Dr. Schön
Die "schönste" (klanglich verschönenste) Einspielung stammt wohl von Concertgebouw. Chailly und auch Dmitri Kitaenko (RCA) finde ich aber persönlich fast kitschig. Da gefällt mir die "berlinerische" Version à la "roaring 20th" von RSO Berlin, Steven Sloane (Capriccio) besser.
Theodor Kuchar (Brilliant) ist leider vom Orchester her ausnehmend ungenau - aber wirklich "russischer". Yablonsky (Naxos) finde ich noch am meisten "Schostakowitsch-like" in seiner Bissigkeit.
(Gekauft habe ich mir dennoch bislang noch keine.) :hello
Carola (30.08.2008, 16:52): Kann mir jemand sagen, was das ist, ein "Lauten-Cembalo"?
Die Hörproben bei jpc klingen für mich nach einem normalen Cembalo, allerdings einem recht kräftigen. Ein Lautencembalo ist ein Cembalo, das ähnlich einer Laute klingt. Eigentlich ist das kein besonderes Instrument - Cembali haben oft ein sogenanntes Lautenregister, mit dem die Saiten etwas abgedämpft werden und nicht mehr frei schwingen können. Dadurch entsteht ein etwas dumpferer Klang, und der Anschlag der Saiten durch die Federkiele wird deutlicher hörbar. Bei den Hörschnipseln kann man das ganz gut hören.
Wie Du an den BWV-Nummern sehen kannst, handelt es sich um Werke, die Bach für Laute komponiert hat (vermutlich für Sylvius Leopold Weiss, mit dem er befreundet war). Man kann sie natürlich auf einem Cembalo mit Lautenregister spielen, aber ich finde, dass sie auf einer Laute besser klingen.
Viele Grüsse Andreas
satie (30.08.2008, 17:16): Original von Tranquillo Original von Carola Kann mir jemand sagen, was das ist, ein "Lauten-Cembalo"?
Die Hörproben bei jpc klingen für mich nach einem normalen Cembalo, allerdings einem recht kräftigen. Ein Lautencembalo ist ein Cembalo, das ähnlich einer Laute klingt. Eigentlich ist das kein besonderes Instrument - Cembali haben oft ein sogenanntes Lautenregister, mit dem die Saiten etwas abgedämpft werden und nicht mehr frei schwingen können. Dadurch entsteht ein etwas dumpferer Klang, und der Anschlag der Saiten durch die Federkiele wird deutlicher hörbar. Bei den Hörschnipseln kann man das ganz gut hören.
Wie Du an den BWV-Nummern sehen kannst, handelt es sich um Werke, die Bach für Laute komponiert hat (vermutlich für Sylvius Leopold Weiss, mit dem er befreundet war). Man kann sie natürlich auf einem Cembalo mit Lautenregister spielen, aber ich finde, dass sie auf einer Laute besser klingen.
Viele Grüsse Andreas
Ich muss hier leicht korrigieren. Das Lauten-Cembalo oder gebräuchlicher Lautenwerk (Lautenwerck) funktioniert zwar im Grunde wie ein Cembalo, der entscheidende Unterschied ist aber, dass das Instrument mit Darmsaiten bespannt ist statt mit Metallsaiten. Insofern unterscheidet sich die Tonerzeugung schon vom gewöhnlichen Lautenzug. Ein weiterer unterschied ist der, dass beim Lautenwerk mit Lederplektrum gezupft wird, um den Klang der Laute möglichst genau zu imitieren. Vergleicht man mit einem Lautenzug beim normalen Cembalo, so wird man feststellen, dass das Lautencembalo viel voller klingt, weil die Saiten eben nicht abgedämpft werden. Scheinbar sind keine originalen Instrumente erhalten, es gibt aber Beschreibungen, unter anderem von einem Cousin J.S. Bachs, der Instrumentenbauer war. Angeblich war dies eines der allerliebsten Tasteninstrumente Bachs.
Hier kann man das meiner Meinung nach gut hören, der Text zu diesem Instrument und die Bilder sind ebenfalls sehr interessant: http://www.lautenwerk.com/harpsichord_sound_samples.htm
Herzlich, S A T I E
Carola (30.08.2008, 17:19): Mir war nicht klar, dass auf einem Lauten-Cembalo die Werke für Laute gespielt werden. Ich dachte, es handelt sich um originäre Cembalo-Musik. Da belasse ich es wohl doch lieber hierbei.
Vergleicht man mit einem Lautenzug beim normalen Cembalo, so wird man feststellen, dass das Lautencembalo viel voller klingt, weil die Saiten eben nicht abgedämpft werden.
Angeblich war dies eines der allerliebsten Tasteninstrumente Bachs.
Herzlich, S A T I E
Dass das Instrument für ein Cembalo erfreulich kräftig klingt, fand ich nach den Hörschnipseln auch. Vielleicht mochte Bach es deshalb so gerne.
Gruß, Carola
satie (30.08.2008, 17:26): Original von Carola Mir war nicht klar, dass auf einem Lauten-Cembalo die Werke für Laute gespielt werden. Ich dachte, es handelt sich um originäre Cembalo-Musik. Da belasse ich es wohl doch lieber hierbei.
Liebe Carola, doch doch, man spielt darauf natürlich auch Cembalowerke. Viele davon haben ja eine Faktur, die ähnlich ist wie bei Sätzen für Laute, und da bietet das Instrument sich besonders an. Mir persönlich gefällt der Klang des Lautenwerks sehr gut.
Tranquillo (30.08.2008, 18:14): Original von Satie Ich muss hier leicht korrigieren. Das Lauten-Cembalo oder gebräuchlicher Lautenwerk (Lautenwerck) funktioniert zwar im Grunde wie ein Cembalo, der entscheidende Unterschied ist aber, dass das Instrument mit Darmsaiten bespannt ist statt mit Metallsaiten. Insofern unterscheidet sich die Tonerzeugung schon vom gewöhnlichen Lautenzug. Ein weiterer unterschied ist der, dass beim Lautenwerk mit Lederplektrum gezupft wird, um den Klang der Laute möglichst genau zu imitieren. Vergleicht man mit einem Lautenzug beim normalen Cembalo, so wird man feststellen, dass das Lautencembalo viel voller klingt, weil die Saiten eben nicht abgedämpft werden. Hallo Satie,
vielen Dank für die Korrektur. Das, was ich beschrieben hatte, war der Lautenzug (Lautenregister) eines "normalen" Cembalos. Das bei einem "Lautenwerk" die Saiten und die Plektren aus anderem Material sind, war mir nicht bekannt - wieder etwas dazugelernt.
Viele Grüsse Andreas
Carola (30.08.2008, 18:17): Original von Satie
Liebe Carola, doch doch, man spielt darauf natürlich auch Cembalowerke. Viele davon haben ja eine Faktur, die ähnlich ist wie bei Sätzen für Laute, und da bietet das Instrument sich besonders an. Mir persönlich gefällt der Klang des Lautenwerks sehr gut.
Ja, mir gefällt der Klang auch gut. Gibt es denn eine empfehlenswerte Bach-CD mit Cembalomusik, die auf einem Lauten-Cembalo gespielt wird? Oder auch Musik anderer Komponisten? Sehr verbreitet scheinen Aufnahmen mit diesem Instrument ja nicht gerade zu sein.
Gruß, Carola
satie (30.08.2008, 18:17): Ich habe noch einmal geschaut. Mindestens drei der Werke auf der CD sind wohl nicht eindeutige Lautenwerke:
Suite c-Moll BWV 997 Nach Kohlhase sehr wahrscheinlich für Lautenwerk gedacht!
Suite E-Dur BWV 1006a Besetzung zweifelhaft (ohnehin eine Transkription der 3. Violinpartita E-Dur BWV 1006)
Präludium, Fuge, Allegro Es-Dur BWV 998 Hier steht in der Handschrift: „pour la Luth. ó Cembal“
Und die Suite g-Moll BWV 995 ist eine Bearbeitung der Suite Nr. 5 für Violoncello solo (oder eventuell auch umgekehrt)
Warum schreibe ich das? Weil es andeutet, dass die Interpretation auf der Laute nicht bedeuten muss, dies sei das authentische Instrument. Also: warum nicht doch das Lautenwerk?
satie (30.08.2008, 18:23): Ich finde immer mehr! Es ist unglaublich. Schaut euch mal diese Seite und vor allem die Bilder an:
http://www.baroquemusic.org/barluthp.html
Ist das nicht absolut schrill?
Auf die Frage nach Aufnahmen: bei Amazon fand ich folgende:
Sonaten und Transkriptionen für Viola da gamba und Lautenwerk von Ekkehard Weber, Robert Hill, und Johann Sebastian Bach (Komponist) von Ars Musici (Freiburger Musik Forum) (Audio CD - 1999)
Bohm Georg - Werke fur Lautenwerk - Geoffrey Thomas (UK Import) von Geoffrey Thomas und Georg Bohm (Audio CD)
Art of the Lautenwerk von Kim Heindel von Import (Megaphon Importservice) (Audio CD - 2006) (allerdings unbezahlbar!)
Die ersten beiden hören sich aber ganz interessant an.
Tranquillo (30.08.2008, 18:30): Original von Satie Warum schreibe ich das? Weil es andeutet, dass die Interpretation auf der Laute nicht bedeuten muss, dies sei das authentische Instrument. Also: warum nicht doch das Lautenwerk? Ich ziehe trotzdem die Laute vor, weil sie im Gegensatz zum Lautenwerk viel abwehsungsreicher klingt. Der Lautenspieler hat ja durch den Anschlag (und auch den Anschlagsort) die Möglichkeit, den Klang und die Lautstärke des angeschlagenen Tons zu beeinflussen - das geht beim Lautenwerk nicht. Du hast natürlich recht - ob die Laute wirklich das "authentische" Instrument ist, dürfte zumindest bei einigen Kompositionen nicht eindeutig zu beantworten sein. Es ist letztlich auch eine Geschmacksfrage - ich mag den Klang der Laute lieber.
Viele Grüsse Andreas
Carola (30.08.2008, 18:30): Das Instrument sieht ja absolut irre aus! Danke für die Hinweise. Vielleicht bestelle ich mir doch noch diese Doppel-CD...
Gruß, Carola
satie (30.08.2008, 18:41): Original von Tranquillo Original von Satie Warum schreibe ich das? Weil es andeutet, dass die Interpretation auf der Laute nicht bedeuten muss, dies sei das authentische Instrument. Also: warum nicht doch das Lautenwerk? Ich ziehe trotzdem die Laute vor, weil sie im Gegensatz zum Lautenwerk viel abwehsungsreicher klingt. Der Lautenspieler hat ja durch den Anschlag (und auch den Anschlagsort) die Möglichkeit, den Klang und die Lautstärke des angeschlagenen Tons zu beeinflussen - das geht beim Lautenwerk nicht. Du hast natürlich recht - ob die Laute wirklich das "authentische" Instrument ist, dürfte zumindest bei einigen Kompositionen nicht eindeutig zu beantworten sein. Es ist letztlich auch eine Geschmacksfrage - ich mag den Klang der Laute lieber.
Viele Grüsse Andreas
Natürlich! Man muss das Lautenwerk als Möglichkeit sehen, gewisse Dinge mit Lautenklang spielen zu können, die auf der Laute nicht oder weniger gut machbar sind. Mich interessieren halt solche auch leicht kuriosen Instrumente. Ich stelle immer wieder fest, was wir an Vielfalt eigentlich verloren haben bis heute...
Herzlich, S A T I E
Leif Erikson (30.08.2008, 23:23): Hallo Satie,
in der Hänssler-GA der Werke von Bach ist auch eine CD mit Werken für Lautenklavier enthalten und zwar die BWV Nummern 999, 921, 1121, 998, 996, 908, 907, 823 und 997. Es spielt - großartig - Robert Hill, Schüler von Gustav Leonhard und Professor für historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule Freiburg. Diese CD ist einzeln für 13,99 € erhältlich:
Hat jemand sie schon gehört und kann darüber berichten?
Danke, Nikolaus.
Rachmaninov (19.09.2008, 08:45): Kennt jemand Rian De Waal's Aufnahme mit Godowsky bei helios?
Alt Wien No 11 of Triakontameron (Godowsky) Aufforderung zum Tanz, J260 Op 65 (Weber/Godowsky) Ballet music Transcription of Rosamunde, Fürstin von Zypern, D797 (Schubert/Godowsky) Das Wandern No 1 of Die schöne Müllerin, D795 (Schubert/Godowsky) Die Fledermaus No 2 of Symphonische Metamorphosen Johann Strauss’scher Themen (Godowsky/Strauss) Die schöne Müllerin, D795 (Schubert/Godowsky) Gute Nacht No 1 of Winterreise, D911 (Schubert/Godowsky) Künstlerleben No 1 of Symphonische Metamorphosen Johann Strauss’scher Themen (Godowsky/Strauss) Memories No 25 of Triakontameron (Godowsky) Momens musicals, D780 (Schubert/Godowsky) Morgengrüss No 8 of Die schöne Müllerin, D795 (Schubert/Godowsky) Passacaglia '44 variations, cadenza and fugue on the opening of Schubert's 'Unfinished' Symphony' (Godowsky) Rendezvous No 04 of Triakontameron (Godowsky) Rosamunde, Fürstin von Zypern, D797 (Schubert/Godowsky) Symphonische Metamorphosen Johann Strauss’scher Themen (Godowsky/Strauss) Terpsichorean Vindobona No 13 of Triakontameron (Godowsky) The Salon No 21 of Triakontameron (Godowsky) Triakontameron (Godowsky) Ungeduld No 7 of Die schöne Müllerin, D795 (Schubert/Godowsky) Wein, Weib und Gesang No 3 of Symphonische Metamorphosen Johann Strauss’scher Themen (Godowsky/Strauss) Winterreise, D911 (Schubert/Godowsky)
und/oder
die Barock-Arrangements eingespielt von Carlo Grante?
Tranquillo (19.09.2008, 09:03): Original von Dox Orkh Original von Tranquillo https://www.jpc.de/image/w183/front/0/0761203736324.jpg
J. S. Bach: Sämtliche Orgelwerke (22 CD) Gerhard Weinberger ab 29.9. bei jpc
Die CD's waren bisher nur einzeln erhältlich.
Boah, was für ein Preis! Vielleicht hast du woanders schon darüber geschrieben, aber ich bin gerade zu faul zum suchen. Würdest du diese Aufnahme einem Einsteiger ins Bachsche Orgelwerk empfehlen? Ich habe das mal hierher verschoben - ich halte diese Aufnahme aus mehreren Gründen für empfehlenswert, nicht nur zum Einstieg:
Sie ist die vollständigste Aufnahme auf dem Markt. Auch Werke, bei denen Bach als Komponist nicht zweifelsfrei feststeht, wurden eingespielt. Die Neumeister-Chörale fehlen ebensowenig wie die erst vor kurzem entdeckte Fantasia über den Choral "Wo Gott der Herr nicht bei uns hält" BWV 1128. Die Auswahl der Orgeln ist überragend - da ist alles dabei, was an historischen Orgeln aus der Barockzeit Rang und Namen hat. Die Klangqualität ist hervorragend - die Orgeln sind immer mit genügend Raumklang aufgenommen, ohne dabei "diffus" zu wirken. Weinberger ist bei Registrierung und Tempowahl immer auf Durchhörbarkeit und Transparenz bedacht, er berücksichtigt beim Tempo auch die Raumakustik (was Organisten leider nicht immer tun). Die Artikulation ist sehr differenziert - wer das durchgehende Legato vieler Organisten gewohnt ist, entdeckt hier quasi eine neue Dimension der Musik.
Meiner Meinung nach eine klare Kaufempfehlung, für diesen Preis ohnehin. Ich habe schon Vol. 9-16 aus dieser Gesamteinspielung auf Einzel-CD's, werde mir die Box aber trotzdem kaufen, weil die älteren Einzel-CD's nicht mehr erhältlich sind.
Viele Grüsse Andreas
Cetay (inaktiv) (19.09.2008, 10:12): Original von Tranquillo Original von Dox Orkh Original von Tranquillo https://www.jpc.de/image/w183/front/0/0761203736324.jpg
J. S. Bach: Sämtliche Orgelwerke (22 CD) Gerhard Weinberger ab 29.9. bei jpc
Die CD's waren bisher nur einzeln erhältlich.
Boah, was für ein Preis! Vielleicht hast du woanders schon darüber geschrieben, aber ich bin gerade zu faul zum suchen. Würdest du diese Aufnahme einem Einsteiger ins Bachsche Orgelwerk empfehlen? Ich habe das mal hierher verschoben - ich halte diese Aufnahme aus mehreren Gründen für empfehlenswert, nicht nur zum Einstieg:
Sie ist die vollständigste Aufnahme auf dem Markt. Auch Werke, bei denen Bach als Komponist nicht zweifelsfrei feststeht, wurden eingespielt. Die Neumeister-Chörale fehlen ebensowenig wie die erst vor kurzem entdeckte Fantasia über den Choral "Wo Gott der Herr nicht bei uns hält" BWV 1128. Die Auswahl der Orgeln ist überragend - da ist alles dabei, was an historischen Orgeln aus der Barockzeit Rang und Namen hat. Die Klangqualität ist hervorragend - die Orgeln sind immer mit genügend Raumklang aufgenommen, ohne dabei "diffus" zu wirken. Weinberger ist bei Registrierung und Tempowahl immer auf Durchhörbarkeit und Transparenz bedacht, er berücksichtigt beim Tempo auch die Raumakustik (was Organisten leider nicht immer tun). Die Artikulation ist sehr differenziert - wer das durchgehende Legato vieler Organisten gewohnt ist, entdeckt hier quasi eine neue Dimension der Musik.
Meiner Meinung nach eine klare Kaufempfehlung, für diesen Preis ohnehin. Ich habe schon Vol. 9-16 aus dieser Gesamteinspielung auf Einzel-CD's, werde mir die Box aber trotzdem kaufen, weil die älteren Einzel-CD's nicht mehr erhältlich sind.
Viele Grüsse Andreas
Vielen Dank Andreas für diese aufschlußreichen Hinweise.
Viele Grüße, Jochen
ab (22.09.2008, 22:58): Hat jemand von euch Erfahrungen mit den Klavierkompositionen Makrokosmos von George Crumb? Mittlerweile gibt es so einige Aufnahmen. Was wäre denn aus diesem Fundus empfehlenswert?
Danke!
ab (22.09.2008, 23:06): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724358651027.jpg
Hat jemand von euch Erfahrungen mit der Aufnahme der vierhändigen Werke von Debussy & Ravel von Collard und Béroff?
satie (22.09.2008, 23:06): Original von ab Hat jemand von euch Erfahrungen mit den Klavierkompositionen Makrokosmos von George Crumb? Mittlerweile gibt es so einige Aufnahmen. Was wäre denn aus diesem Fundus empfehlenswert?
Danke!
Spontan kann ich jene Aufnahme mit Emmy Henz empfehlen, die ich das Werk auch schon live habe spielen hören. Sie ist mit Crumb auch gut befreundet und hat das Stück mit ihm zusammen erarbeitet. Ansonsten müsste ich mich noch mal umhören...
Herzlich, S A T I E
Rachmaninov (23.09.2008, 06:45): Original von ab Hat jemand von euch Erfahrungen mit den Klavierkompositionen Makrokosmos von George Crumb? Mittlerweile gibt es so einige Aufnahmen. Was wäre denn aus diesem Fundus empfehlenswert?
Danke!
Die Aufnahmen von Crumbs Markokosmos IV auf Wergo mit dem Belli Piano Duo hat dor tjedenfalls 5 von 6 Punkten für die Interpretation und Klang bekommen.
nikolaus (29.09.2008, 21:17): Was ist hiervon zu halten (hier gelobt):
Cellosonaten Nr. 1 & 2 Lied ohne Worte op. 109 Albumblatt Assai tranquillo Variationes concertantes op. 17
Sergei Istomin Cello Viviana Sofronitsky Pianoforte
? Nikolaus.
Das es hier eine Einspielung mit Pianoforte ist ist dir schon klar oder? Gesehen habe ich das Cover schon und erinnere mich, weil Sofronitsky's Tochter hier spielt!
nikolaus (29.09.2008, 21:24): Original von Rachmaninov
Das es hier eine Einspielung mit Pianoforte ist ist dir schon klar oder? Gesehen habe ich das Cover schon und erinnere mich, weil Sofronitsky's Tochter hier spielt!
Hm, du kennst mich gut. Ich bin sicher kein Fan dieses Instrumentes, aber die Beschreibung klang schon spannend...
Cosima (30.09.2008, 20:04): Fischer-Dieskau in "Der fliegende Holländer" unter Konwitschny:
Nach all den Liedern mit Fischer-Dieskau würde ich mir nun auch gerne eine seiner Wagner-Rollen anhören (im Kleiber-"Tristan" habe ich ihn schon gehört). Kennt jemand diese "Holländer"-Aufnahme? Eine positive Rezension findet sich hier.
Eigentlich interessieren mich Wagner-Opern nicht so sehr. Falls also jemand der Experten meint, der Rezensent würde nur dummes Zeug reden, würde ich mir die Anschaffung - trotz FiDi - sparen. Andererseits ist die Aufnahme sehr günstig zu haben...
Gruß, Cosima
Amadé (30.09.2008, 20:27): Liebe Cosima,
bei aller Liebe zu Fi-Di, ich möchte nicht zuraten, wenn es Dein erster Holländer ist. Greife lieber zu Fricsay DG 1953, oder zu Knappertsbusch, am besten die 55er-Aufnahme. Da hört man einen Holländer, Hermann Uhde, was FD nicht zu bieten hat: Dämonie, FD Herangehensweise ist vom Intellekt gesteuert, weniger vom Empfinden. Auch die Senta bei Konwitschny ist nicht erste Wahl. Die empfohlenen historischen Aufnahmen sollten nicht schrecken, hier waren noch nicht verschlissene Sänger am Werk, man versteht, was sie singen.
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4032250037136.jpg (nicht die Original DG-Ausgabe!) http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4035122651614.jpg
Gruß Amadé
Cosima (30.09.2008, 20:33): Original von Amadé ... hier waren noch nicht verschlissene Sänger am Werk...
Lieber Amadé,
vielen Dank für die Hinweise auf Alternativ-Aufnahmen. - Aber: Die Konwitschny-Aufnahme ist aus 1961, da kann Fischer-Dieskaus Stimme doch noch nicht "verschlissen" gewesen sein. Er war doch gerade mal 36 Jahre alt, also eigentlich im besten Alter.
Aber ich denke darüber nach...
Gruß, Cosima :hello
Nachtrag: Ich sehe gerade, dass die Fricsay-Aufnahme nur 7,99 Euro kostet. Das ist ja geschenkt für eine Opern-Aufnahme. :B (Da könnte man sich notfalls sogar beide Aufnahmen leisten... )
Amadé (30.09.2008, 20:45): Liebe Cosima,
ich meinte damit, wenn schon eine Alternative, dann nicht eine neuere Patchwork-Produktion. Von Wagner sollte man keine Aufnahmen kaufen, die nach ca. 1975 produziert/mitgeschnitten wurden. Auch hier gibt es sicher Ausnahmen, z.B. den fulminannten Ring mit Marek Janowsky und der Dresdner Staatskapelle, meine Empfehlung bezieht sich in erster Linie auf den Dirigenten und die Staatskapelle Dresden.
Gruß Amadé
Dr. Schön (30.09.2008, 21:14): Bei Wagner nach ca. '75 würde ich noch eine Lanze für Dohnanyi brechen wollen. Ich kenne zwar nur seinen Holländer und das Rheingold und diese Einspielungen sind schwer zu bekommen, aber ich mochte diesen Wagner sehr gerne.
Die von Cosima aufgeführte Einspielung wollte ich mir demnächst eigentlich auch, gerade wegen Dieskaus "intellektuellem" Holländer anschafen. Zudem gibts ja Frick als Daland und Wunderlich als Steuermann. Auch halte ich Konwitschny in Sachen Wagner ja für durchaus kompetent und ich hatte ein sehr gutes Gefühl dabei.
Findest du die Einspielung regelrecht misslungen oder nur für den Anfang ungeeignet?
Wie ist der Fricsay Holländer klanglich in der hier geposteten Ausgabe? Ich wollte ja die Version auf Preiser, aber wenn er hier auch gut oder besser klingt, ist's natürlich preiswerter.
Dr. Schön
cellodil (30.09.2008, 22:23): Kann jemand zufällig etwas zu dieser Aufnahme sagen?
Habe kürzlich einen Ausschnitt im Radio gehört, der mir sehr gut gefallen hat. Und Gardiner schätze ich durchaus.
Liebe Grüße
Sabine
Amadé (30.09.2008, 23:47): Lieber DR.Schön,
der Hinweis auf Dohnanyi trifft, ich besitze auch Rheingold, finde ich nicht schlecht, aber wg. der Internationalität der Besetzung muss man Abstriche machen.
@Holländer Konwitschny
Ich finde die Einspielung keineswegs misslungen, indes, es gibt bessere, auch wenn Wunderlich mitwirkt. Eine Tristan-Aufnahme beurteilt man auch nicht wegen der Besetzung des Steuermanns oder des jungen Seemanns, die müssen diesbezüglich mal außen vor bleiben.
@ Fricsay Die Fricsay-Aufnahme besitze ich nur in der Original-DG Version, Cantus-CDs sind nicht schlecht, die von Preiser schätze ich mehr, da macht sich schon der höhere Preis bezahlt. Ich würde mal warten und nach der DG-CD Ausschau halten.
Gruß Amadé
Dr. Schön (30.09.2008, 23:55): Original von Amadé Eine Tristan-Aufnahme beurteilt man auch nicht wegen der Besetzung des Steuermanns oder des jungen Seemanns, die müssen diesbezüglich mal außen vor bleiben.
Schon klar. Ich sah Wunderlich halt auch eher als Bonus an. :) Danke für die Einschätzung.
Btw. Kennst du, oder jemand anderes, den Fidelio von Dohnanyi? Ich suche noch eine etwas neuere flottere Alternative. Klemperer EMI scheint mir ja als Gesammtleistung das Beste zu bleiben.
Nicht neu, aber bestimmt auch interessant stelle ich mir Erich Kleiber vor.
uhlmann (01.10.2008, 09:08): Original von Dr. Schön Btw. Kennst du, oder jemand anderes, den Fidelio von Dohnanyi? Ich suche noch eine etwas neuere flottere Alternative. Klemperer EMI scheint mir ja als Gesammtleistung das Beste zu bleiben.
ich kenne dohnanyis fidelio zwar nicht, aber es gibt ihn bei brilliant gekoppelt mit leonore unter blomstedt für 10 euro (4 cds). die besetzung ist wohl nicht allererste wahl, aber für den preis ist die box schon recht interessant.
ab (01.10.2008, 10:37): Liebe Sabine, ich finde diese Gardiner-Aufnahme ziemlich enttäuschen und das nicht nur im Vergleich zu seiner überragenden L'incoronazione di Poppea-Aufnahme, die ich hingegen wärmstens empfehlen kann.
Beim L'Orfeo empfehle ich Dir viel mehr eine der folgenden:
Die mit dem Ensemble La Venexiana bei Glossa http://www.jpc.de/image/w600/front/0/8424562009134.jpg
oder die mit Garrido bei K617 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3383510002038.jpg
Würde aber jedenfalls Dir auch empfehlen, in die alte von Harnoncourt hineinzuhören (ggf rasch zugreifen, denn die Neuausgabe kostet bereits das Doppelte): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0022924249426.jpg
cellodil (01.10.2008, 18:18): Lieber ab,
vielen Dank, habe mir Deine Hinweise kopiert und werde beim nächsten Besuch beim CD-Händler mal reinhören!
Herzliche Grüße
Sabine
ab (01.10.2008, 22:02): Original von cellodil vielen Dank, habe mir Deine Hinweise kopiert und werde beim nächsten Besuch beim CD-Händler mal reinhören!
dann aber auch als ganz neue Alternative nach Rinaldo Alessandrini (Naive) spähen! womöglich gefällt Dir sie besser:
ab (03.10.2008, 11:54): ich entdecke gerade die urwüchsige Kraft der Musik von Silvestre Revueltas (1899–1940). Kennt jemand von euch die Streichquartette Nr.1–4 in einer Aufnahme?
Zu geben scheint es die vom Cuarteto Latinoamericano (New Albion 062), die ja auch eine sehr gute GA der Wereke Villa-Lobos aufgenommen haben.
nikolaus (11.10.2008, 09:54): Kennt jemand die bald vor der Komplettierung stehenden Einspielung von Schumanns Klavierwerken durch Eric le Sage (erschienen bei Alpah)?
Ja, klanglich sehr fein, aber IMHO gibt es deutlich bessere Gesamtaufnahmen was die Interpretation angeht. Nicht schlecht, aber es gibt halt bessere nach meiner Meinung...
frau baur (14.10.2008, 19:54): Kennt jemand diese Aufnahme:
der Kölner Konzertmitschnitt von 1957 übertrifft die spätere EMI-Studio-Einspielung mit dem New Phil.Orch., eine der letzten Klemperer-Aufnahmen, bei denen sich schon eine gewisse Starrheit bemerkbar machte, um Einiges. Die Kölner-Aufnahme dauert 71'12, die EMI-Platte 88'49. Mir gefällt die Kölner-CD sehr gut.
Gruß Amadé
cellodil (18.10.2008, 10:08): Kann mir jemand von Euch eine Einspielung mit Stücken von Joseph Bodin de Boismortier (* 23. Dezember 1689 in Thionville/Frankreich; † 28. Oktober 1755 in Roissy-en-Brie) empfehlen??? Möglichst eine, die auch noch erhältlich ist? Am liebsten von den Duo-Sonaten (die sind alternativ für zwei Fagotte oder zwei Celli)... Und nicht unbedingt Werke für Flöte...
Liebe Grüße
Sabine
Manfred (18.10.2008, 10:51): Original von cellodil Kann mir jemand von Euch eine Einspielung mit Stücken von Joseph Bodin de Boismortier (* 23. Dezember 1689 in Thionville/Frankreich; † 28. Oktober 1755 in Roissy-en-Brie) empfehlen??? Möglichst eine, die auch noch erhältlich ist? Am liebsten von den Duo-Sonaten (die sind alternativ für zwei Fagotte oder zwei Celli)... Und nicht unbedingt Werke für Flöte... Hallo Sabine,
die Fagottsonaten gibt es beispielsweise hier (mit Möglichkeit zum Probehören).
cellodil (18.10.2008, 13:08): Original von Manfred Original von cellodil Kann mir jemand von Euch eine Einspielung mit Stücken von Joseph Bodin de Boismortier (* 23. Dezember 1689 in Thionville/Frankreich; † 28. Oktober 1755 in Roissy-en-Brie) empfehlen??? Möglichst eine, die auch noch erhältlich ist? Am liebsten von den Duo-Sonaten (die sind alternativ für zwei Fagotte oder zwei Celli)... Und nicht unbedingt Werke für Flöte... Hallo Sabine,
die Fagottsonaten gibt es beispielsweise hier (mit Möglichkeit zum Probehören).
Die komplette CD kenne ich zwar nicht, aber als Martha Argerich Fan müsste mir einzelne Teile bestimmt bekannt sein. Was ist denn drauf? Wahrscheinlich Lutoslawskis Paganini-Variationen, Bartoks Konzert o. Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug, Saint-Saens Karneval der Tiere... Wenn dem so ist, sicher empfehlenswert!
Gruß, Nikolaus.
frau baur (19.10.2008, 21:39): Original von nikolaus Hallo frau baur!
Die komplette CD kenne ich zwar nicht, aber als Martha Argerich Fan müsste mir einzelne Teile bestimmt bekannt sein. Was ist denn drauf? Wahrscheinlich Lutoslawskis Paganini-Variationen, Bartoks Konzert o. Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug, Saint-Saens Karneval der Tiere... Wenn dem so ist, sicher empfehlenswert!
Gruß, Nikolaus.
Nur z. K. 1. En blanc et noir Composer Claude Debussy (1862 - 1918) Performer Martha Argerich (Piano) Stephen Kovacevich (Piano) Genre 20th Century Period Date Written 1915 Period 20th Century Country France Recording Studio 2. Sonata for 2 Pianos and Percussion, Sz 110 Common Name Sonata For 2 Pianos And Percussion Catalog No. SZ 110 Composer Béla Bartók (1881 - 1945) Performer Martha Argerich (Piano) Stephen Kovacevich (Piano) Willy Goudswaard (Percussion) Michel de Roo (Percussion) Genre 20th Century Period / Sonata Date Written 1937 Period 20th Century Country Budapest, Hungary Recording Studio 3. Andante and Variations (5) for Piano 4 hands in G major, K 501 Catalog No. K 501 Composer Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) Performer Martha Argerich (Piano) Stephen Kovacevich (Piano) Genre Classical Period / Variations Date Written 1786 Period Classical Country Vienna, Austria Recording Studio 4. Suite for 2 Pianos no 2, Op. 17 Common Name Suite For 2 Pianos Composer Sergei Rachmaninov (1873 - 1943) Performer Martha Argerich (Piano) Nelson Freire (Piano) Genre Romantic Period / Suite Date Written 1900-1901 Period Romantic Country Russia Recording Studio 5. Variations on a theme of Paganini for 2 Pianos Composer Witold Lutoslawski (1913 - 1994) Performer Martha Argerich (Piano) Nelson Freire (Piano) Genre 20th Century Period / Variations Date Written 1941 Period 20th Century Country Poland Recording Studio 6. Carnival of the animals Composer Camille Saint-Saëns (1835 - 1921) Performer Martha Argerich (Piano) Nelson Freire (Piano) Gidon Kremer (Violin) Isabelle van Keulen (Violin) Tabea Zimmermann (Viola) Mischa Maisky (Cello) Georg Hortnagel (Double Bass) Irena Grafenauer (Flute) Eduard Brunner (Clarinet) Markus Steckeler (Xylophone) Edith Salmen-Weber (Glockenspiel) Genre Romantic Period / Suite Date Written 1886 Period Romantic Country France Recording Studio 7. La valse Composer Maurice Ravel (1875 - 1937) Performer Martha Argerich (Piano) Nelson Freire (Piano) Genre 20th Century Period / Waltz Date Written 1920 Period 20th Century Country France Recording Studio 8. Concerto for 2 Pianos, Percussion and Orchestra, Sz 115 Common Name Concerto For 2 Pianos Percussion And Orchestra Catalog No. SZ 115 Composer Béla Bartók (1881 - 1945) Conductor David Zinman Performer Martha Argerich (Piano) Nelson Freire (Piano) Jan Labordus (Percussion) Jan Pustjens (Percussion) Genre 20th Century Period / Concerto Date Written 1940 Ensemble Royal Concertgebouw Orchestra Period 20th Century Country Budapest, Hungary Recording Studio
:thanks
HenningKolf (19.10.2008, 21:50): @ Otilie
Bis auf Saint-Saens, Debussy und Mozart kenne ich die Einspielungen und finde sie überwiegend ganz hervorragend (besonders die Duos mit Freire und Sz 110). Ich habe zwar durchaus Schwierigkeiten mir Kovacevich als zu Debussy passend vorzustellen, aber selbst wenn ich mich insoweit nicht irre dürfte die CD eine klare Kaufempfehlung sein.
Gruß Henning
ab (19.10.2008, 22:51): Weil ich es morgen im Konzert hören werde: Kennt jemand von euch die Streichquartette des Armeniers Tigran Mansurian, gespielt vom Rosamunde Quartett München (ECM)?
und weil wir gerade dabei sind: Kennt ihr auch deren hoch gelobte Einspielung von Haydns 7 letzten Worten? (die morgen nicht auf dem Programm stehen)
Leif Erikson (25.10.2008, 16:46):
J.S. Bach Motetten, Trinity Baroque, Harmony of Nations Orchestra
Eine emotionsgeladene kühne Interpretation mit reichlich B.C. in einem Raum mit längerem Nachhall aufgenommen (ca. 3 sec), die Stimmen mit ziemlich viel Vibrato. Überraschenderweise kann die Aufnahme trotzdem gefallen. Unbedingt bei jpc anhören, dies ist etwas besonderes. Andererseits könnte man fragen, ob das noch Sakralmusik ist oder der damaligen Aufführungspraxis entspricht. Ein befreundeter Psychologe hat gemeint dies seien "8 Narzisten, die sich an Bach vergriffen hätten".
Gruß, Leif.
Cetay (inaktiv) (28.10.2008, 09:13): Nachdem der 3-Buchstabenversand seit Wochen nicht in der Lage ist, die georderte GA der Beethoven-Sinfonien mit Herbert Kegel heranzuschaffen, überlege ich zu stornieren. Josef Krips hat mit seinen Mozart-Sinfonien bei mir wie eine Bombe eingeschlagen und ist eine interessante Alternative. Allerdings gibt es um seine Beethoven-GA eine ziemliche Verwirrung. Es sind mehrere Ausgaben von verschiedenen Labels im Umlauf, die in der Klangqualität sehr unterschiedlich ausfallen sollen (wobei es zum Teil widersprüchliche Aussagen gibt), darunter sollen auch fehlerhafte Bootlegs (mit plötzlichem Lautstärkeabfall, abgeschnittennen Tönen, etc.) sein.
Kann hier jemand Licht ins Dunkel bringen?
ab (28.10.2008, 11:13): Leider kann ich zu Deinen Kollateralschäden nichts beitragen :D
Mich frisst aber doch etwas der Neid in Puncto Krips und Mozart, den ich nur auf Kassette habe :(
ab (28.10.2008, 11:16): Original von ab Vor einiger Zeit hörte ich im Radio Ausschnitte davon: ANTONIO SOLER Sonatas, Elena Riu (piano), ensayo
Heute habe ich erneut einen Ausschnitt im Radio blind gehört, der mir aber gar nicht gefallen hat, (ich hätte sogar auf Davide Cabassi bei col legno getippt).
Amadé (28.10.2008, 17:31): Lieber Dox,
ob ich Licht in Deine Dunkelheit bzgl. Krips-Beethoven bringen kann, weiß ich nicht, nur ein paar Informationen zu der Aufnahme. Josef Krips, London Symphony Orchestra, ~ 1950. Die Aufnahme stammt von der englischen Firma Pye, ob diese noch existiert, ist mir nicht bekannt. Im Bielefelder Katalog 1/1966 taucht sie bei VOX auf, später gibt es im Lingen-Verlag eine Lizenz-Ausgabe. 1978 übernimmt die Deutsche Austroton in einer eigenen Pressung den Vertrieb für Deutschland. Dt.Austroton sorgt auch für die erste CD-Ausgabe. Später dann wird sie von Bescol, ein mir unbekanntes Unternehmen, vertrieben. Das von Dir angeschnittene KLangproblem kann von unautorisierten Überspielungen (quasi Raubkopien) herrühren. Ich würde es begrüßen, wenn eine Neuedition nach den Originalbändern (wer hat sie, wo liegen die Rechte?) herausgegeben würde. Andererseits liegt das Publikums-Interesse bei Krips nicht sehr hoch. Von allen Neunen gefällt mir mit Krips die Pastorale sehr gut.
Die Mozart-Sinfonien-Box kann ich nur wärmstens empfehlen, sie war früher als LP und CD bei Philips angesiedelt.
Grüße Amadé
Cetay (inaktiv) (28.10.2008, 18:00): Original von Amadé Lieber Dox,
ob ich Licht in Deine Dunkelheit bzgl. Krips-Beethoven bringen kann, weiß ich nicht, nur ein paar Informationen zu der Aufnahme. Josef Krips, London Symphony Orchestra, ~ 1950. Die Aufnahme stammt von der englischen Firma Pye, ob diese noch existiert, ist mir nicht bekannt. Im Bielefelder Katalog 1/1966 taucht sie bei VOX auf, später gibt es im Lingen-Verlag eine Lizenz-Ausgabe. 1978 übernimmt die Deutsche Austroton in einer eigenen Pressung den Vertrieb für Deutschland. Dt.Austroton sorgt auch für die erste CD-Ausgabe. Später dann wird sie von Bescol, ein mir unbekanntes Unternehmen, vertrieben. Das von Dir angeschnittene KLangproblem kann von unautorisierten Überspielungen (quasi Raubkopien) herrühren. Ich würde es begrüßen, wenn eine Neuedition nach den Originalbändern (wer hat sie, wo liegen die Rechte?) herausgegeben würde. Andererseits liegt das Publikums-Interesse bei Krips nicht sehr hoch. Von allen Neunen gefällt mir mit Krips die Pastorale sehr gut.
Die Mozart-Sinfonien-Box kann ich nur wärmstens empfehlen, sie war früher als LP und CD bei Philips angesiedelt.
Grüße Amadé
Lieber Amadé,
danke für diese Hintergrundinfos. In der Tat meinte ich mit Bootlegs illegale Überspielungen. Mittlerweile habe ich hier eine Ausgabe gefunden, bei der sich die Hörer weitgehend einig sind. Wer sich grundsätzlich weder an Keksdosen als Verpackung, noch an geradezu absurd billigen Preisen stösst (und sich traut mit Karte im Netz einzukaufen), sollte mit der Ausgabe von Madacy Records glücklich werden:
die Aufnhame mit den Klavierkonzerten habe ich letztens im Abverkauf neu für 3 Euro mitgenommen und bisher einmal gehört.
Ich bin ja nun nicht der Klavier-Experte, daher beschränke ich mich mal auf ein "ganz nett hörbar". Ich habe nichts groß daran auszusetzen, insgesamt kam mir das Ganze irgendwie schwer mozartisch vor (ich hoffe ich tue dem guten Herrn Tomasek nicht zusehr Unrecht).
Viele Grüße, Wolfgang
ab (07.11.2008, 11:18): Kann mir jemand eine gute Aufnahme von Jan Václav VoYíšek einziger Sinfonie (D-Dur, 1821) nennen? Morgen werde ich das nämlich im Konzert hören und solchen Aussagen wie "ähnelt mit ihrem frühromantischen Charakter sehr den ersten beiden Sinfonien Beethovens, es finden sich aber auch Anklänge an die Musik Schuberts" stehe ich per se sehr skeptisch gegenüber.
:thanks
Amadé (07.11.2008, 20:06): Ich kenne nur eine einzige mit Mackerras und dem English Chamber Orchester bei Philips, deshalb keinen Vergleich möglich.
Gruß Amadé
ab (10.11.2008, 14:25): Kennt jemand von euch den israelisch/amerikanischen Cellisten (und Dirigenten) Simca Heled?
Er hat mit Simone Dinnerstein, die gerade eine Telarc-Karriere gestartet hat, die Cellossonaten sowohl von Beethoven als auch von Mendelssohn (bei Classico, bei uns bei: Scandinavian Classic/Membran) aufgenommen. Die Soundschnitzel von beidem klingen sehr viel versprechend.
Nach anfänglicher Begeisterung meide ich eher die Aufnahmen der französischen Brüder, gemeinsam wie einzeln :cool
ab (17.11.2008, 11:22): Original von Rachmaninov
Nach anfänglicher Begeisterung meide ich eher die Aufnahmen der französischen Brüder, gemeinsam wie einzeln :cool
Ich würde mich freuen, den umgekehrten Weg gehen zu können :W
bislang aber...
Rachmaninov (17.11.2008, 15:33): Original von ab Original von Rachmaninov
Nach anfänglicher Begeisterung meide ich eher die Aufnahmen der französischen Brüder, gemeinsam wie einzeln :cool
Ich würde mich freuen, den umgekehrten Weg gehen zu können :W
bislang aber...
Also, ihre Kodaly Aufnahme hat mir damals sehr gut gefallen. War jedoch mit Kopierschutz und verursachte Probleme auf meinem CD-Player... :I
:engel
Uhrwerker (17.11.2008, 15:41): ab schreibt Kann mir jemand eine gute Aufnahme von Jan Václav VoYíšek einziger Sinfonie (D-Dur, 1821) nennen?
Hallo ab!
1. Sehr empfehlenswert ist die Aufnahme dieser Sinfonie mit der Deutschen Kammerphilharmonie unter Thomas Hengelbrock erschienen bei DHM Nr. 05472 77379 Insbesonders die Binnensätze sind es, die dieses Werk auf die Höhe von Beethoven und Schubert heben, wobei Hengelbrock es in seiner Aufnahme jedoch eindeutig unterläßt, die Vorisek-Sinfonie so zu spielen, als sei sie von einem dieser Komponisten.
2. Da du die Sinfonie zwischenzeitlich schon gehört hast, würde mich interessieren, was du von ihr hältst.
Beste Grüße Uhrwerker
nikolaus (18.11.2008, 22:49): Kennt jemand schon die Schumann-CD von Andreas Staier, und wenn ja: ist sie wirklich so emfehlenswert wie überall gepriesen?
ab (18.11.2008, 23:32): heute einen kurzen Ausschnit im Radio gehört. Scheint tatsächlich zurecht so gelobt zu werden! Muss dem selbst weiter nachgehen!
:hello
nikolaus (19.11.2008, 22:07): Original von ab heute einen kurzen Ausschnit im Radio gehört. Scheint tatsächlich zurecht so gelobt zu werden! Muss dem selbst weiter nachgehen!
:hello
Bitte halte mich auf dem Laufenden. :thanks Falls ich sie vorzeitig höre, werde ich berichten!
Gruß, Nikolaus.
ab (26.11.2008, 00:14): kennt jemand von euch die Streichquartette Béla Bartóks in der Interpretation des Ramor Quartetts aus dem Jahre 1957?
Kennt ihr sonst etwas von diesem Ensemble?
Kennt ihr CDs des Labels Tuxedo? Wie sind die im Remastering verfahren, sensibel oder grob?
Ich muss gestehen, ich bin schwer in Versuchung. Bei uns kosten die Dinger das doppelte. Andererseits bin ich Anhänger der Theorie "Ich kann es mir nicht leisten, billigen Ramsch zu kaufen", auch bekannt unter "Wer billig kauft, kauft zwei mal".
Ich bin also voll und ganz auf eure Hilfe angewiesen.
frank
Leif Erikson (27.11.2008, 09:22): Hallo Lazarus,
zu der Brilliant Bach-Box kann ich sagen, daß sie Aufnahmen unterschiedlicher (bis höchster) Qualität enthält. Für sich genommen absolut kaufenswert, wenn man das Gesamtwerk zum Kennenlernen oder "Nachschlagen" haben will. In jüngster Zeit wurden einige Aufnahmen durch bessere ausgetauscht, die ich nicht kenne. Allerdings ziehe ich die GA von Hänssler bei weitem vor. Wenn Du sie irgendwo als Lizenzausgabe vom Bohemian Music Service bekommen kannst, kostet sie statt original 1200,- € nur noch 120,- €. Rillings Chor ist ein (semi)professioneller Chor (bei Brilliant: Nederlands Kinderchor) was für mich einen riesigen Unterschied macht. Auch sind die Solisten bei Rilling eine bis zwei Klassen besser. Vor allem Auger, Lipovsek und Kraus sind Weltklasse. Obwohl immer gesagt wird Rilling sei nicht HIP habe ich nichts auszusetzen. Besonders die späteren Aufnahmen sind gemäßigt HIP. Teilweise werden alte Instrumente verwendet.
Leider konnte ich auf die Schnelle keine Bezugsquelle dieser Ausgabe finden, was sich vielleicht dadurch erklären läßt.
Die Brillant Mozart-Box hat keine direkte Konkurrenz. Auch sie enthält Aufnahmen, die ich von ordentlich bis erstklassig einstufen würde.
Aber in beiden Fällen habe ich reichlich teurere, vermeintliche oder wirkliche Referenzaufnahmen dazugekauft. Man kauft immer nicht nur zweimal . . . .
Die Beethoven - Box kenne ich nicht.
Gruß, Leif.
satie (27.11.2008, 09:33): Original von LazarusLong http://www.zweitausendeins.de/www_articles_images/large/690312.jpg
Ich muss gestehen, ich bin schwer in Versuchung. Bei uns kosten die Dinger das doppelte. Andererseits bin ich Anhänger der Theorie "Ich kann es mir nicht leisten, billigen Ramsch zu kaufen", auch bekannt unter "Wer billig kauft, kauft zwei mal".
Ich bin also voll und ganz auf eure Hilfe angewiesen.
frank
Lieber Frank, die Bach-Box kann ich Dir mit dem allerbesten Gewissen empfehlen, besonders jetzt, wo man sie bei Amazon für gute 40 Euro bekommt. Ich hatte sie mir ja vor kurzem bestellt und habe jetzt mal quergehört. Die Instrumentalaufnahmen sind durchweg sehr gut, manche sogar hervorragend (besonders die mit Belder). Die Kantaten, wie an anderer Stelle schon erwähnt wurde, kann man sicherlich in besseren Aufnahmen bekommen, allerdings dann zu einem ungleich höheren Preis, und es giobt durchaus weit schlechtere Aufnahmen als die, die in der Box sind. Ein ganz großes Plus ist, dass eigentlich alle enthaltenen Aufnahmen HIP-orientiert sind, und es wäre höchstens dann ein Grund, die Box nicht zu kaufen, wenn Du lieber eine bewusst romantische Interpretation oder ähnliches haben wolltest. Ich jedenfalls habe bei diesem Preis nicht mehr zögern können, allein deshalb, weil es für einen Musiker grundsätzlich interessant ist, ein gesamtes Oeuvre eines Komponisten einfach zur Hand zu haben.
Anders sieht es meiner Meinung nach bei Mozart aus: dort sind die Interpretationen nur teilweise historisch informiert, auch finden sich nicht unbedingt so viele ausgesprochene Mozart-Interpreten darunter. Trotzdem: sollte Dir von Mozart ganz viel fehlen in Deiner Sammlung und möchtest Du einen guten Überblick erhalten, kannst Du auch hier getrost zugreifen, denn Ramsch ist auch hier nicht drin (wie übrigens sowieso selten Brilliant=Ramsch bedeutet!).
Bei Beethoven schließlich überzeugt mich die Auswahl der Aufnahmen und Interpreten weniger. Teilweise sind ältere Aufnahmen dabei (Grumiaux/Haskil z.B.), Klavierwerke mit Gulda und Brendel wäre mir Grund genug, die Box nicht zu nehmen (nicht weil die Interpretationen schlecht wären, sondern weil sie mir eher zu eigen scheinen für eine Box, die in erster Linie (wie alle solchen Boxen) einen Überblick über das Schaffen bieten sollen (und natürlich, weil mir die beiden sowieso nicht schmecken...). Die Symphonien unter Masur würde ich ebenfalls nicht freiwillig im Schrank haben wollen... Die Kammermusik scheint mir sonst in Ordnung. Ich würde also beim Beethoven eher nicht zuschlagen, dafür ist mir persönlich zu wenig (nämlich gar kein) HIP dabei, und die Interpreten gefallen mir nicht.
satie (27.11.2008, 09:42): Original von Leif Erikson
Rillings Chor ist ein (semi)professioneller Chor (bei Brilliant: Nederlands Kinderchor) was für mich einen riesigen Unterschied macht. Auch sind die Solisten bei Rilling eine bis zwei Klassen besser. Vor allem Auger, Lipovsek und Kraus sind Weltklasse. Obwohl immer gesagt wird Rilling sei nicht HIP habe ich nichts auszusetzen. Besonders die späteren Aufnahmen sind gemäßigt HIP. Teilweise werden alte Instrumente verwendet.
Damit ich auch mal meinen Senf zu Rilling dazugeben darf (danke, Leif, für die Gelegenheit!): Ich finde alles, was ich bislang gehört habe schlicht und einfach SCHEUSSLICH. Seine Weihnachtsoratorium ist wie extra fette Leberwurst auf Weißbrot mit etwas Vollkornanteil geschmiert, und das scheint mir dazu zu passen, was ich hier schon öfter hörte: es sei "gemäßigt HIP". Ist das dann sowas wie "Karajan-light", so mit 30% weniger Zucker? Mir jedenfalls gefällt die Gächinger-Kantorei (ja, die klingen, wie sie heißen) überhaupt nicht. Und Rillings Tempi gefallen mir meist auch nicht. Aber gut, wenn man die HIP-Diät will... :ignore Ansonsten hat Leif aber natürlich Recht: die Box selber ist sehr gut. Ob man sie noch billig findet, weiß ich nicht, denn meines Wissens hatte das damals einen Rechtsstreit ausgelöst, als diese Lizenzausgabe bei 2001 herauskam (allerdings ging es nicht um die Aufnahmen, sondern wohl nur um die Booklets, wenn ich mich da richtig entsinne).
ab (27.11.2008, 10:26): Original von Satie Bei Beethoven schließlich überzeugt mich die Auswahl der Aufnahmen und Interpreten weniger. Teilweise sind ältere Aufnahmen dabei (Grumiaux/Haskil z.B.), Klavierwerke mit Gulda und Brendel wäre mir Grund genug, die Box nicht zu nehmen (nicht weil die Interpretationen schlecht wären, sondern weil sie mir eher zu eigen scheinen für eine Box, die in erster Linie (wie alle solchen Boxen) einen Überblick über das Schaffen bieten sollen (und natürlich, weil mir die beiden sowieso nicht schmecken...). Die Symphonien unter Masur würde ich ebenfalls nicht freiwillig im Schrank haben wollen... Die Kammermusik scheint mir sonst in Ordnung. Ich würde also beim Beethoven eher nicht zuschlagen, dafür ist mir persönlich zu wenig (nämlich gar kein) HIP dabei, und die Interpreten gefallen mir nicht.
Ein Highlighg dürfte am ehesten noch die Cellosonaten mit Till Fellner und Heinrich Schiff darstellen.
:hello
ab (27.11.2008, 10:27): Original von Satie
Damit ich auch mal meinen Senf zu Rilling dazugeben darf (danke, Leif, für die Gelegenheit!): Ich finde alles, was ich bislang gehört habe schlicht und einfach SCHEUSSLICH.
:beer :ignore
Jürgen (27.11.2008, 11:13): Ich fange mal mit Mozart an. http://records.joanrecords.com/ProductImages/92540.jpg
Diese Kiste habe ich auch und bin sehr zufrieden damit, weil ich dadurch ein Archiv seiner Werke habe. Sie befindet sich mittlerweile gerippt auf meiner FP und jedesmal, wenn ich im Radio etwas Interessantes von Mozart höre oder hier etwas besprochen wird, nutze ich die Suchfunktion meines Players und innerhalb von Sekunden läuft das Stück bei mir.
Interpretatorische Kracher habe ich noch nicht darin gefunden, genauso wenig wie richtig Schlechtes. Allerdings einiges, was in der Originalvermarktung noch hochpreisig angeboten wird. Entführung von Telarc bei amazon 36,99€ http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BJ6Q3N46L._SL500_AA240_.jpg Oder diese Zauberflöte zum gleichen Preis: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CCFPRMTAL._SL500_AA240_.jpg
Ja und das übersteigt schon den aktuellen Preis der ganzen Kiste.
Grüße Jürgen
Jürgen (27.11.2008, 11:40): Nun zu Bach: http://records.joanrecords.com/ProductImages/93102.jpg
Kantaten: Leifs Einwand mit dem Kinderchor empfinde ich auch oft als störend. Ich nutze diese Aufnahmen meist als Archiv, was mir aber sehr wichtig ist. Orchestermusik: Ordentlich, aber hier hatte ich vorher meist schon bessere Aufnahmen, die ich beim Hören vorziehe. Aber auch hier einige Werke, die ich vorher gar nicht kannte aber sehr gut sind. Cembalo: Mir gefällts, auch wenn z.B das WTK schon mal schlecht besprochen worden ist. Orgel: Alles Lizenzaufnahmen von BIS! Restliche Vokalmusik: Weltliche Kantaten mit Schreier sind gut (Theo Adam als Schlendrian in der Kaffee-Kantate ist top). Den Rest höre ich nicht so oft.
Wenn ich sie nicht schon hätte, würde ich sie mir jetzt erst recht kaufen.
Grüße Jürgen
Jürgen (27.11.2008, 11:49): Ich will noch eine Kiste in die Diskussion werfen, nämlich die Russen-Kiste: http://ecx.images-amazon.com/images/I/518lwlQn-RL._SL500_AA240_.jpg
Ist z.Zt. auch für unter 50€ zu haben.
Aber hier kann ich den Anteil von Mono nicht abschätzen bzw. die Tonqualität überhaupt. Man hört dies und das. Was wisst Ihr darüber?
Der Preis lockt natürlich genauso wie zum Teil Stücke von weniger bekannten (russischen) Komponisten.
Grüße Jürgen
ab (27.11.2008, 12:15): Ich habe den Großteil in den Einzelboxen mir nacheinander teuerer gekauft, weil ich ja nicht ahnen konnte, das dies dann gebündelt noch auf dem Markt geschmissen werden würde.
Dich darf halt nicht die Großbox stört, in dem die einzelnen Papphüllen ungeordnet nebeineindanderstehen. Es sind alles Live-Aufnahmen, die ja nicht selten aus musikalischer Sicht den sterileren Studioaufnahmen derselben Interpreten vorzuziehen sind.
Die Tonquaität schwankt, alters- und herkunftsbedingt, von schlecht über Mittelmaß und passabel bis überraschend sehr gut.
Es findet sich dort so machen wirkliche Perle! Für unter 50 EUR, mehr eine dicke Kaufempfehlung! Aber nur, wenn Du Dir auch die Zeit nimmst, sie auch zu hören :wink :hello
Jürgen (27.11.2008, 12:57): @ab: Danke für die Empfehlung. Du hast sicherlich recht mit dem hören, da die Box als Wand- bzw. Regalschmuck weniger taugt.
@Hänssler-Bach-Edition: Ein Kollege hat sie und leiht mir hie und da etwas aus. Z.B. die Musik für Lautencembalo, die ein echtes Kleinod ist.
Grüße Jürgen
HenningKolf (30.11.2008, 10:11): Gestern sah ich eine Dokumentation über A.S. Mutter. Darin ein Konzertausschnitt mit einer Uraufführung eines Konzertes für Violine, Kontrabass und Orchester von André Previn.
Weiss jemand, ob es das schon auf CD gibt oder demnächst geben soll (nicht notwendigerweise mit Mutter). Google und allmusic haben insoweit nicht weitergeholfen.
Gruß Henning
cellodil (01.12.2008, 05:04): Original von HenningKolf Gestern sah ich eine Dokumentation über A.S. Mutter. Darin ein Konzertausschnitt mit einer Uraufführung eines Konzertes für Violine, Kontrabass und Orchester von André Previn.
Weiss jemand, ob es das schon auf CD gibt oder demnächst geben soll (nicht notwendigerweise mit Mutter). Google und allmusic haben insoweit nicht weitergeholfen.
Gruß Henning
Lieber Henning,
auf Previns Homepage gibt es die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Ich würde an Deiner Stelle einfach eine kurze Anfrage an Previns Büro schicken. Die können Dir da bestimmt weiterhelfen.
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (01.12.2008, 05:13): P.S. Und den genauen Titel des Stücks, den kannst Du bestimmt bei arte herausfinden
HenningKolf (01.12.2008, 05:53): Guten Morgen!
Danke, ich werde es probieren...
und ich dachte schon, ich bin mit 5:50 früh dran!
Einen schönen Tag wünsche ich Henning
cellodil (01.12.2008, 06:16): Original von HenningKolf und ich dachte schon, ich bin mit 5:50 früh dran!
... und ich vermute mal, dass es bei Dir auch nicht die Neugier war, was sich hinter dem ersten Adventskalendertürchen verbergen mag, die Dich aus dem Bett getrieben hat. Dieses frühe Aufstehen ist einfach grauenvoll, oder? Bei mir haben die ersten Stunden dann häufig auch so einen leicht somnambulen Charakter. Ich mache zwar alles mögliche, aber eigentlich schlafe ich...
Wünsche Dir einen guten Tag.
Liebe Grüße
Sabine
HenningKolf (01.12.2008, 06:22): Bei mir ist das mehr der Katze geschuldet...die weckt mich nämlich, wenn sie raus möchte und ich kann unserer Katze nur schwer einen Wunsch abschlagen (zumal "Wunsch abschlagen" dann mit "Krallen abwetzen an der Teppichbodenleiste beantwortet wird"). Jetzt kann ich nicht mehr schlafen. Eigentlich muss ich erst gegen neun zwingend zur Arbeit...da bin ich dann bestimmt schon wieder müde.
cellodil (01.12.2008, 07:32): Original von HenningKolf Bei mir ist das mehr der Katze geschuldet...die weckt mich nämlich, wenn sie raus möchte und ich kann unserer Katze nur schwer einen Wunsch abschlagen (zumal "Wunsch abschlagen" dann mit "Krallen abwetzen an der Teppichbodenleiste beantwortet wird"). Jetzt kann ich nicht mehr schlafen. Eigentlich muss ich erst gegen neun zwingend zur Arbeit...da bin ich dann bestimmt schon wieder müde.
... von Katzen lernen, heißt siegen lernen... :wink
Poztupimi (01.12.2008, 17:01): Original von cellodil Original von HenningKolf Bei mir ist das mehr der Katze geschuldet...die weckt mich nämlich, wenn sie raus möchte und ich kann unserer Katze nur schwer einen Wunsch abschlagen (zumal "Wunsch abschlagen" dann mit "Krallen abwetzen an der Teppichbodenleiste beantwortet wird"). Jetzt kann ich nicht mehr schlafen. Eigentlich muss ich erst gegen neun zwingend zur Arbeit...da bin ich dann bestimmt schon wieder müde.
... von Katzen lernen, heißt siegen lernen... :wink
cellodil (01.12.2008, 18:13): Original von Poztupimi Original von cellodil Original von HenningKolf Bei mir ist das mehr der Katze geschuldet...die weckt mich nämlich, wenn sie raus möchte und ich kann unserer Katze nur schwer einen Wunsch abschlagen (zumal "Wunsch abschlagen" dann mit "Krallen abwetzen an der Teppichbodenleiste beantwortet wird"). Jetzt kann ich nicht mehr schlafen. Eigentlich muss ich erst gegen neun zwingend zur Arbeit...da bin ich dann bestimmt schon wieder müde.
... von Katzen lernen, heißt siegen lernen... :wink
jetzt wird das hier zu einer off-topic-Beratungsstunde... Ich kenne die CD leider nicht (und auch Ralf Schmitz bin ich bisher nicht begegnet), aber mir scheint, dass das das perfekte Weihnachtsgeschenk für eine Freundin sein könnte, der vor ein paar Wochen eine unschuldig, harmlos und süß wirkende Katze zugelaufen ist, die auf Samtpfoten, aber vehement das komplette Leben umgekrempelt hat. Deshalb meine Frage: Kennst Du die CD? und: Würdest Du sie empfehlen?
Liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (01.12.2008, 19:33): Original von cellodil
:rofl
Lieber Wolfgang,
jetzt wird das hier zu einer off-topic-Beratungsstunde... Ich kenne die CD leider nicht (und auch Ralf Schmitz bin ich bisher nicht begegnet), aber mir scheint, dass das das perfekte Weihnachtsgeschenk für eine Freundin sein könnte, der vor ein paar Wochen eine unschuldig, harmlos und süß wirkende Katze zugelaufen ist, die auf Samtpfoten, aber vehement das komplette Leben umgekrempelt hat. Deshalb meine Frage: Kennst Du die CD? und: Würdest Du sie empfehlen?
Liebe Grüße
Sabine
Liebe Sabine,
ich kenne die CD auch nicht, es ist das Hörbuch zum gleichnamigen Buch. Sollte in jeder gut sortierten Buchhandlung vorrätig sein. Ich habe ein wenig darin gelesen und so manches gefunden, was ich auch bei Freunden mit Katze mitbekomme :D Ralf Schmitz habe ich bisher ab und zu im Fernsehen gesehen, nach Aussage der Katzen-besitzenden Freunde, die ihn auf der Bühne gesehen haben, ein hektisches, aktives Energiebündel mit Sprachwitz und Humor. Schwer voauszusagen, ob andere Leute seine Art von Humor mögen (mir sagt er deutlich eher zu als z.B. Mario Barth).
Vielleicht hast Du ja mal Gelegenheit, bei Deinem nächsten Buchkauf ein Blick reinzuwerfen.
Viele Grüße, Wolfgang
cellodil (01.12.2008, 21:04): Lieber Wolfgang,
merci vielmals! Wenn es das auch als Buch gibt (ich dachte, das sei vielleicht ein Bühnenprogramm), dann ist das in diesem Fall wohl eher das Medium der Wahl.
:thanks und liebe Grüße
Sabine
cellodil (02.12.2008, 22:20): Kennt von Euch zufällig jemand diese beiden CDs? Oder eine von beiden?
Mozart - String Quintet in C major, K 515 - Suite from the Opera "The magic Flute", arr. for String Quartet - Piano Quartet in G minor, K 478 Moritzburg Festival
Mozart - Divertimento for String Trio in E flat major, K 563 - Suite from the Opera "Le Nozze di Figaro" Moritzburg Festival
Liebe Grüße
Sabine
P.S.
Lieber Wolfgang,
habe mich in Sachen die Katze und ihr Personal jetzt doch für die gedruckte Variante entschieden, das Hörbuch wirkte beim Reinhören ein bisschen sehr hippelig. Auf jeden Fall aber noch einmal :thanks für den Tipp! und liebe Grüße
Sabine
Tranquillo (03.12.2008, 19:09): Original von uhlmann kennst du die genannte haydn-box? wie sind z.b. die oratorien, die streichquartette, die baryton-trios, die klaviermusik? Die Haydn-Edition von Brilliant
Eine Trackliste gibt es hier. Es handelt sich übrigens nicht um eine Haydn-Gesamtaufnahme, was Brilliant auch nicht behauptet (es fehlen z. B. die Bläserdivertimenti).
Kaufentscheidend für mich waren in erster Linie die Baryton-Trios sowie die Streichquartette. Ich habe die Box erst von ein paar Tagen gekauft und bisher hauptsächlich die Baryton-Trios gehört; diese Aufnahme finde ich sehr ansprechend. Die vorher einzeln erhältlichen Aufnahmen waren mir (bis auf die Streichquartette) schon bekannt; die entstandenen Überschneidungen in meiner Sammlung habe ich mit momox.de beseitigt :D
Viele Grüsse Andreas
Nicolas_Aine (03.12.2008, 21:30): Hi,
ich suche ein Weihnachtsgeschenk für meine Mutter. Sie hört auch gern klassische Musik und singt gern, deswegen will ich ihr eine Messe schenken. Nur hab ich leider von Messen und deren Interpretationen überhaupt keine Ahnung, deswegen dacht ich, ich frag mal hier :)
Also es sollte eine barocke oder klassische Messe sein, aber nichts von Mozart, von dem hat sie schon viel, und von Bach glaub auch. Ideal wäre es natürlich, wenn ihr mir gleich eine gute Interpretation nennen könntet :)
Vielen Dank, Gruß, Cornelius
Gerion (04.12.2008, 07:06): Hallo Cornelius,
wenn Sie Bach mag, wäre das hier vielleicht interessant:
Es enthält Werke der "Familienmitglieder vor und nach" Bach. Die Doppel-CD ist hochgelobt worden. Es sind aber nicht Messen o.ä. im engeren Sinne drin, sondern Vokalmusik im Weiteren.
Dann fiele mir noch barocke Weihnachtsmusik ein, die nicht von Bach ist. Z.B. die Weihnachtshistorie von Schütz, oder ein Album mit Werken mehrerer Komponisten. Sehr schön finde ich die Auswahl auf diesem Album:
Es enthält Werke von Bach, Gabrieli, Schütz, Corelli, Praetorius u.a., fast alles Vokalmusik.
Zuletzt könntest Du natürlich eine andere "klassische" Messe schenken. Wenn Deine Mutter Mozart kennt - was ist z.B. mit der Missa Solemnis von Beethoven oder einer der Schubert'schen Messen?
Wenn sie sich für Vokalmusik generell interessiert, könnte man auch ewas vom klassisch-barocken weggehen, z.B. zu den wunderbaren Messen Anton Bruckners oder dessen Te Deum.
Nur ein paar Anregungen... :hello
Grüße Gerion
Rachmaninov (04.12.2008, 07:27): Original von Gerion Dann fiele mir noch barocke Weihnachtsmusik ein, die nicht von Bach ist. Z.B. die Weihnachtshistorie von Schütz, oder ein Album mit Werken mehrerer Komponisten. Sehr schön finde ich die Auswahl auf diesem Album:
Es enthält Werke von Bach, Gabrieli, Schütz, Corelli, Praetorius u.a., fast alles Vokalmusik.
Oh, ein sehr interressanter Tipp! :hello
Gerion (04.12.2008, 09:40): @Rach: Ja, es ist wirklich eine ganz schöne Platte. Wunderbar, um sie an einem Advents-Nachmittag oder an den Feiertagen einmal aufzulegen, Kerzen anzuzünden und sich zu entspannen.
Natürlich ist es auch ein Sampler/"Anfütterer" für diverse Archiv-Produktionen, die man dann natürlich auch separat käuflich erwerben kann. :D
Aber insgesamt finde ich es eine gelungene Zusammenstellung. Bei JPC ist sie gerade zum Midprice erhältlich (ich hatte sie für 10 oder 12 Euro letztes Jahr bei Saturn in Köln gekauft).
Viele Grüße - und gute Wünsche für den Umzug! Gerion :hello
Nicolas_Aine (04.12.2008, 13:35): vielen Dank, ich werd mich mal umschauen, ich denke, ich werde mit deinen Tipps was finden :)
Gruß, Cornelius
ab (07.12.2008, 23:40): Original von nikolaus Kennt jemand diese hier?
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0822186051313.jpg Präludium op. 104a Nr. 1; Rondo Capriccioso op. 14; Auf Flügeln des Gesanges op. 34 Nr. 2; 3 Etüden op. 104b; Scherzo aus op. 16; Lieder ohne Worte op. 19 Nr. 1, op. 38 Nr. 2, op. 67 Nr. 2 & 5, op. 102 Nr. 5; Variations serieuses op. 54; Caprices op. 33 Nr. 2 & 3; Suleika op. 34 Nr. 4; Scherzo
Bertrand Chamayou, Klavier
Nikolaus.
Dazu heute hier das gefunden.
nikolaus (08.12.2008, 23:52): Original von ab Original von nikolaus Kennt jemand diese hier?
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0822186051313.jpg Präludium op. 104a Nr. 1; Rondo Capriccioso op. 14; Auf Flügeln des Gesanges op. 34 Nr. 2; 3 Etüden op. 104b; Scherzo aus op. 16; Lieder ohne Worte op. 19 Nr. 1, op. 38 Nr. 2, op. 67 Nr. 2 & 5, op. 102 Nr. 5; Variations serieuses op. 54; Caprices op. 33 Nr. 2 & 3; Suleika op. 34 Nr. 4; Scherzo
Bertrand Chamayou, Klavier
Nikolaus.
Dazu heute hier das gefunden.
Danke, hatte ich auch schon gesehen. Neulich habe ich sie kurz probegehört, war aber nicht ganz überzeugt, wahrscheinlich nicht wegen des Spiels, sondern eher wegen der ausgewählten Werke (ich kenne Mendelssohns Klavier-Solo-Werke noch gar nicht und weiss nicht genau, worauf ich achten muss).
Gruß, Nikolaus.
Rachmaninov (09.12.2008, 07:56): Original von nikolaus (ich kenne Mendelssohns Klavier-Solo-Werke noch gar nicht und weiss nicht genau, worauf ich achten muss).
Gruß, Nikolaus.
Dein Herz, bei Mendelssohn auf Dein Herz :hello
ab (09.12.2008, 11:49): Original von Nicolas_Aine Hi,
ich suche ein Weihnachtsgeschenk für meine Mutter. Sie hört auch gern klassische Musik und singt gern, deswegen will ich ihr eine Messe schenken. Nur hab ich leider von Messen und deren Interpretationen überhaupt keine Ahnung, deswegen dacht ich, ich frag mal hier :)
Also es sollte eine barocke oder klassische Messe sein, aber nichts von Mozart, von dem hat sie schon viel, und von Bach glaub auch. Ideal wäre es natürlich, wenn ihr mir gleich eine gute Interpretation nennen könntet :)
Vielen Dank, Gruß, Cornelius
Wenn sie nicht schon Vivaldi: Gloria RV 589 haben sollte (was eher wenig wahrscheinlich ist), dann empfehle ich sehr das erst in jüngster Zeit wieder entdeckte Händel: Gloria B-dur! Gillian Keith, Sopran, singt wahrlich himmlich! :times10 Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, Gardiner Philips
Hengelbrock hat sich auch der Bachschen Bearbeitung von Pergolesis Stabat Mata angenommen: Psalm 51 BWV 1083 "Tilge, Höchster, meine Sünden". Diese Bearbeitung ist auch deshalb so interessant, weil sie zeigt, wie man durch Ausdünnung gleichzeitig Intensitätsverdichtung schaffen kann. :times10
nikolaus (09.12.2008, 23:33): Original von Rachmaninov Original von nikolaus (ich kenne Mendelssohns Klavier-Solo-Werke noch gar nicht und weiss nicht genau, worauf ich achten muss).
Gruß, Nikolaus.
Dein Herz, bei Mendelssohn auf Dein Herz :hello
:thanks (ohne Worte)
cellodil (10.12.2008, 01:03): Original von Rachmaninov Original von nikolaus (ich kenne Mendelssohns Klavier-Solo-Werke noch gar nicht und weiss nicht genau, worauf ich achten muss).
Gruß, Nikolaus.
Dein Herz, bei Mendelssohn auf Dein Herz :hello
:times10
... nicht nur bei Mendelssohn, oder?
Liebe Grüße
Sabine
Rachmaninov (10.12.2008, 07:50): Original von cellodil Original von Rachmaninov Original von nikolaus (ich kenne Mendelssohns Klavier-Solo-Werke noch gar nicht und weiss nicht genau, worauf ich achten muss).
Gruß, Nikolaus.
Dein Herz, bei Mendelssohn auf Dein Herz :hello
:times10
... nicht nur bei Mendelssohn, oder?
Liebe Grüße
Sabine
Nicht nur bei Mendelssohn! :hello
ab (10.12.2008, 10:51): immer diese Geimeinplätze :ignore
cellodil (10.12.2008, 13:09): Original von ab immer diese Geimeinplätze :ignore
Lieber ab,
ich halte das nicht für banal.
Herzliche Grüße
Sabine
ab (10.12.2008, 15:00): Banalität habe ich auch nicht unterstellt.
Musik hören, nicht aber auf sein Herz. (Auf sein Herz sollte man bei Sport oder in der Sauna oder in Paniksitationen hören; und natürlich auch in Liebesangelegenheiten.)]
Aber auch das mit dem Gemeinplatz ziehe ich auf Wunsch gerne zurück: Viele wissen vielleicht wirklich nicht, dass Musik auch anrühren kann.
:hello
Gerd Linden (10.12.2008, 19:02): Hi, Ich meine den Faschingsschwank mit Richter schon mal gehört zu haben und kann die Interpretation nur empfehlen (wie das Meiste von Richter, Bach ausgenommen) Mein Eigen nenne ich eine Aufnahme des Faschingsschwanks mit Arturo Benedetti Michelangeli. Der Seitengedanke im ersten Satz ist dort anschlagsmäßig unglaublich gespielt. Das sollte man mal gehört haben.
Cosima (10.12.2008, 22:21): Original von ab
Musik vorrangig fürs "Herz"? Da steht doch die Strauß-Familie an oberster Stelle. :ignore Neujahr werden wir wieder das Vergnügen haben - Daniel Barenboim gibt sich die Ehre.
Passend zum Haydn-Jahr 2009 wird es u.a. den Finalsatz aus der "Abschiedssymphonie" geben.
:hello
ab (10.12.2008, 22:34): Original von Cosima
Musik vorrangig fürs "Herz"? Da steht doch die Strauß-Familie an oberster Stelle.
Das sehe ich ganz anders: Strauß ist das, was man heutzutage wohl als eine Art "Trance Music" bezeichnen würde. Solches spricht doch primär den Menschen anders an als direkt aufs Herz. Oder nicht?
Ob Barenboim wohl Strauß dirigieren kann? Qui vivra, verra..
ab (10.12.2008, 22:43): Nach dem heutigen grandiosen Konzert des Albert Schweitzer Quintettes bin ich auf der Suche nach einer Aufnahme des Bläserquintetts op. 43 von Carl Nielsen (1922). Wer kann mir hier etwas empfehlen?
Danke! :hello
Cosima (10.12.2008, 23:07): Original von ab Das sehe ich ganz anders: Strauß ist das, was man heutzutage wohl als eine Art "Trance Music" bezeichnen würde. Solches spricht doch primär den Menschen anders an als direkt aufs Herz. Oder nicht?
Mir greifen die Strauß'schen Melodien eh nicht ans Herz... Aber richtig herzergreifend, weil so erfrischend einfach und sofort eingängig, fand ich letztlich die Volkslied-Bearbeitungen von Brahms (FiDi, Schwarzkopf, Moore). Die möchte man sofort mitträllern, die bleiben wie Ohrwürmer haften.
Rachmaninov (11.12.2008, 17:37): Original von Gerd Linden Hi, Ich meine den Faschingsschwank mit Richter schon mal gehört zu haben und kann die Interpretation nur empfehlen (wie das Meiste von Richter, Bach ausgenommen) Mein Eigen nenne ich eine Aufnahme des Faschingsschwanks mit Arturo Benedetti Michelangeli. Der Seitengedanke im ersten Satz ist dort anschlagsmäßig unglaublich gespielt. Das sollte man mal gehört haben.
Hallo Gerd
Willkommen im Forum :hello
thwinter12 (18.12.2008, 22:58): Hallo allen,
in Ergänzung zu meinem heutigen Posting bei "Heute neu gekauft - Jahr 2008?"steht diese CD noch auf meiner "Warteliste" (hier ist u.a. nochmals das „Concierto Fantástico, op. 78“ eingespielt, sowie weitere Orchesterwerke und -arrangements):
Isaac Albéniz „Iberia Suite etc.“ Div. Orchester, Enrique Bátiz (ist in Zusammenhang mit Albéniz auch schon ein Begriff!) Regis 1984
Kennt die jemand von Euch?
Servas, Thomas
Gerion (20.12.2008, 18:26): Liebe Forianer,
angeregt von Andreas Staiers Schumann-CD bin ich auf der Suche nach einer (Gesamt)aufnahme von Beethoven-Klaviersonaten, die auf einem zu Beethovens Zeit verwendeten (bzw. nachgebautem) Instrument gespielt werden.
Kann mir jemand etwas empfehlen? Herzlichst Gerion
Amadé (20.12.2008, 20:06): Na klar,
es gab in den 90er-Jahren beim schweizer Label Claves eine Gesamtaufnahme ,eingespielt von 7 verschiedenen Clavier-Spielern, die überwiegend Instrumente aus der Entstehungszeit der Sonaten einsetzten, sie ist wohl noch auf dem Markt, Amazon bietet sie für stolze 116 € an. Die Interpreten: Malcolm Bilson, Tom Beghin, David Breitman, Ursula Dütschler, Zvi Menker, Bart van Oort und Andrew Willis. Ich kenne die Aufnahme jedoch nicht.
Im Augenblick vollendet der holländische Pianist Ronald Brautrigam bei BIS seine Gesamtaufnahme, die ich sehr empfehlen kann!
Grüße Amadé
thwinter12 (21.12.2008, 00:44): Hallo allen,
ich liebäugle gerade mit den Streichquintetten von Beethoven und möchte damit eine Lücke in meiner CD-Sammlung zu diesem Komponisten schließen. Ich fand eigentlich nur diese eine Gesamtaufnahme:
Ludwig van Beethoven „Complete String Quintets“ Danilo Rossi, Streichquartett Di Venezia 2005 Dynamic 2006
Könntet Ihr mir diese empfehlen? Oder gibt es weitere Gesamtaufnahmen(!) der Streichquintette, die Ihr kennt und schätzt?
Servas, :thanks Thomas
cellodil (21.12.2008, 01:34): Ihr Lieben,
habe zufällig im Radio eine Klavierduo-Version von Stawinskys Le Sacre du Printemps mit Andreas Grau und Götz Schumacher gehört. Auf CD scheint es das - zumindest von diesen beiden Pianisten - (noch?) nicht zu geben. Weiß zufällig jemand von Euch, ob es eine diese Strawinsky-Bearbeitung überhaupt als Einspielung gibt?
Liebe Grüße
Sabine
HenningKolf (21.12.2008, 06:43): Liebe Sabine,
das hier
ist das einzige, was ich in der Richtung kenne - ich persönlich mag diese technischen Spielereien nicht wirklich.
Strawinski vierhändig oder für zwei Klaviere gibt es auf der "Blanc et noir" - CD mit den Labeques, aber nicht "Le Sacre du printemps" - diese CD ist allerdings uneingeschränkt empfehlenswert; ich persönlich tue mich mit dem orchestralen Strawinski - bisher mit Ausnahme der Psalmensinfonie - eher schwer, aber mit den Labeques gefallen mir seine Kompositionen durchaus.
Eine tracklist gibt es hier
Gruß Henning
Gerion (21.12.2008, 08:36): @Amadé: Herzlichen Dank für die gute Information! :hello
cellodil (21.12.2008, 09:26): Original von HenningKolf
das hier
ist das einzige, was ich in der Richtung kenne - ich persönlich mag diese technischen Spielereien nicht wirklich.
Lieber Henning,
das geht mir ebenso, dass ich das nicht so mag, wenn einer mit sich selber im Duett spielt, da fehlt mir auch das kommunikative Element...
Original von HenningKolf Strawinski vierhändig oder für zwei Klaviere gibt es auf der "Blanc et noir" - CD mit den Labeques, aber nicht "Le Sacre du printemps" - diese CD ist allerdings uneingeschränkt empfehlenswert; ich persönlich tue mich mit dem orchestralen Strawinski - bisher mit Ausnahme der Psalmensinfonie - eher schwer, aber mit den Labeques gefallen mir seine Kompositionen durchaus.
Eine tracklist gibt es hier
Merci für den Hinweis. Die CD gibt's bestimmt bei meinem Händler, so dass ich gelegentlich mal reinhören kann. Mir geht es mit Strawinsky ähnlich. Deshalb hat mir diese Klavierversion auch gut gefallen, transparenter, klarer und nicht so erschlagend-wuchtig.
:thanks und liebe Grüße
Sabine
HenningKolf (21.12.2008, 09:33): @ Sabine
Bei amazon steht "Erscheinungsdatum Januar 2009". Ich habe die CD als FLAC-Download von der Website des Labequelabels gekauft. Du wirst also wohl als CD-Käuferin noch etwas Geduld haben müssen (auf der KML-website ist die CD out of stock geführt) - bekämst dann allerdings auch die DVD (die man aber wohl nicht wirklich braucht)
Gruß Henning
Poztupimi (21.12.2008, 10:09): Original von HenningKolf @ Sabine
Bei amazon steht "Erscheinungsdatum Januar 2009". Ich habe die CD als FLAC-Download von der Website des Labequelabels gekauft. Du wirst also wohl als CD-Käuferin noch etwas Geduld haben müssen (auf der KML-website ist die CD out of stock geführt) - bekämst dann allerdings auch die DVD (die man aber wohl nicht wirklich braucht)
Gruß Henning
Hier steht als Erscheinungsjahr 2007, was sich auch mit den Angaben auf meinem im April dieses Jahres beim Krokodil-Verwandten erworbenen Exemplar deckt.
Grüße, Wolfgang
HenningKolf (21.12.2008, 10:55): @ Wolfgang
Klar gab es die schon, aber anscheinend gibt es sie zur Zeit nicht oder nur mit Schwierigkeiten....bei amazon wohl auch nicht im Marketplace. Bei jpc habe ich allerdings nicht geschaut. Aber Januar ist ja eh nicht weit weg............
Poztupimi (21.12.2008, 11:09): Original von HenningKolf @ Wolfgang
Klar gab es die schon, aber anscheinend gibt es sie zur Zeit nicht oder nur mit Schwierigkeiten....bei amazon wohl auch nicht im Marketplace. Bei jpc habe ich allerdings nicht geschaut. Aber Januar ist ja eh nicht weit weg............
Lieber Henning,
so verstehe ich die "2009" auch. In den USA ist sie ja auch als Import gekennzeichnet, da hat man verm. die ursprüngliche Auflage im Bestand. Wollten wohl nicht genug Leute kaufen (keine Ahnung warum, die Aufnahme hätte eigenlich auch in meiner Nominierungsliste für den 2008er Höhepunkt landen müssen). Oder die Datenbank nicht aktualisiert.
Ja, ja, der Januar nicht mehr weit weg. Hast Du etwa keine guten Vorsätze wie "weniger CDs kaufen oder FLACs runterladen und dafür mehr aus dem vorhandenen Bestand hören" gefaßt? Ich habe mir das bisher verkniffen, wird sowieso nichts :D
Grüße, Wolfgang
HenningKolf (21.12.2008, 12:08): Lieber Wolfgang,
den Vorsatz hatte ich letztes Jahr schon gefasst, außerdem hatte ich, glaube ich geschrieben, ich wolle mich mehr mit Bruckner beschäftigen. Jedenfalls bis September habe ich ziemlich viel Geld für Musik ausgegeben. Mit Bruckner habe ich mich zwar beschäftigt, aber auch nicht mehr als in den Jahren zuvor. Dafür mit Schubertliedern und auch mit historischen Aufnahmen, womit überhaupt nicht zu rechnen war, und mit Tippett und Britten, was weniger überrascht. Ich lass das mal mit den Absichten für 2009 und schaue was kommt.
Gruß Henning
ab (22.12.2008, 10:00): Original von thwinter12 Hallo allen,
ich liebäugle gerade mit den Streichquintetten von Beethoven und möchte damit eine Lücke in meiner CD-Sammlung zu diesem Komponisten schließen. Ich fand eigentlich nur diese eine Gesamtaufnahme:
Ludwig van Beethoven „Complete String Quintets“ Danilo Rossi, Streichquartett Di Venezia 2005 Dynamic 2006
Könntet Ihr mir diese empfehlen? Oder gibt es weitere Gesamtaufnahmen(!) der Streichquintette, die Ihr kennt und schätzt?
Servas, :thanks Thomas
Eine GA gibts auch vom Zurich String Quintet bei Brilliant Classics.
:hello
Wooster (22.12.2008, 10:37): Original von ab Original von thwinter12 ich liebäugle gerade mit den Streichquintetten von Beethoven und möchte damit eine Lücke in meiner CD-Sammlung zu diesem Komponisten schließen. Ich fand eigentlich nur diese eine Gesamtaufnahme:
Ludwig van Beethoven „Complete String Quintets“ Danilo Rossi, Streichquartett Di Venezia 2005 Dynamic 2006
Könntet Ihr mir diese empfehlen? Oder gibt es weitere Gesamtaufnahmen(!) der Streichquintette, die Ihr kennt und schätzt?
Eine GA gibts auch vom Zurich String Quintet bei Brilliant Classics.
und es gibt eigentlich auch nur ein einziges Streichquintett, nämlich op.29, die anderen Stücke sind Eigenbearbeitungen, die keine sehr hohe Priorität haben, daher würde ich auch eher zu der günstigen Brilliant-Aufnahme greifen. Oder eben op.29 einzeln kaufen. Ich kenne aber keine der genannten Einspielungen.
:hello
Wooster
thwinter12 (23.12.2008, 23:17): Original von thwinter12 gibt es weitere Gesamtaufnahmen(!) der Streichquintette, die Ihr kennt und schätzt? Hallo ab + Hallo Wooster, Original von ab Eine GA gibts auch vom Zurich String Quintet bei Brilliant Classics.die Brilliant-Box hatte ich ja glatt übersehen! :ignore Original von Wooster und es gibt eigentlich auch nur ein einziges Streichquintett, nämlich op.29, die anderen Stücke sind Eigenbearbeitungen, die keine sehr hohe Priorität haben, daher würde ich auch eher zu der günstigen Brilliant-Aufnahme greifen. Oder eben op.29 einzeln kaufen. Ich kenne aber keine der genannten Einspielungen. Dass Beethoven eigentlich nur ein Streichquintett (op. 29) schrieb war mir bekannt, allerdings möchte ich auch diesen Bereich optimal (inkl. Eigenbearbeitungen!) abgedeckt haben. Nur Op. 29 wäre z.B. auch auf dieser CD enthalten (zu der ich einige gute Bewertungen finden konnte):
Ludwig van Beethoven „String Quintet op. 29 & rare works for strings“ Quatuor Ysaÿe u.a. Aeon
Ich muss nochmals darüber nachdenken, aber unter Umständen entscheide ich mich sogar für die teurere Variante (Dynamic) - auf Amazon Marketplace gibt's die Box etwas billiger!
:thanks erstmal für Eure Hilfe!
Servas, Thomas
P.S.: Auch diese ältere Naxos-CD wäre für mich von Interesse:
Ludwig van Beethoven „String Quintets“ Metamorphosis Quintet Naxos
Hier sind fremde Bearbeitungen für Streichquintett von Werken Beethovens enthalten (Klaviertrio Nr. 2, Klarinettentrio op. 11, Sonate für Horn & Klavier op. 17). Aber was ich alles kaufen möchte, ist einfach wieder zuviel… :I
cellodil (10.01.2009, 07:53): Kennt jemand von Euch Einspielungen von Werken von Antonio Martin y Coll (1660?~ 1734) ? Habe gerade das hier
Antonio Martìn: Diferencias sobre las Folias Hespèrion XX
im Radio gehört, aber so auf die Schnelle weder über den Komponisten, noch über Einspielungen seiner Werke was gefunden...
Liebe Grüße
Sabine
uhlmann (10.01.2009, 17:27): Original von Jan http://ecx.images-amazon.com/images/I/41B7MP2ZFRL._SS400_.jpg
Mose und Aron/Kammersinfonie No 2 (Schönberg)
Mit der Aufnahme bin ich sehr zufrieden, wobei ich gestehen muss, dass ich das Werk bisher nur von der Partitur kannte und somit auch keine Vergleiche anstellen kann. Lediglich das etwas hallige Klangbild entspricht nicht ganz meinem Geschmack. Stellenweise überdeckt der Nachhall einige Details. Aber gut, ich finde trockene Aufnahmen eben einfach schöner. Vielleicht kann mir ja jemand noch eine andere Aufnahme empfehlen.
ich antworte mal hier.
wenn du moses und aron suchst, geht nichts über diese box:
ab (14.01.2009, 09:56): Kann mir jemand sagen, welche dieser folgenden beiden Ausgaben des Brahmsschen 2. Klavierkonzerts von Sviatoslav Richter unter Leinsdorf besser klingt? Ich vermute, die neuere Ausgabe dürfte mit auffettendem Klang dynamikeingeebnet worden sein. Stimmt das?
Dr. Schön (14.01.2009, 12:22): Ich kenne nur die alte Ausgabe, die recht natürlich klingt. Aus der Reihe der neuen Ausgabe klingt alles was ich habe zu unschön remasterd. Von daher würde ich zur alten raten. Bei Richters WTK habe ich auch die alte Version genommen.
ab (14.01.2009, 13:50): Original von Dr. Schön Aus der Reihe der neuen Ausgabe klingt alles was ich habe zu unschön remasterd.
Eben! Daher meine Frage. Womöglich könnten ja unerschiedliche Techniker bei der Restaurierung am Werk gegwesen sein.
(Ich habe leider das WTK I in der neuen Ausgabe gekauft - ich hatte nämlich einmal im Second-Hand-Verkauf die alte RCA-4er-Box gehört, die unglaublich jittrig klang und nervig in den Höhen, so dass ich voll Freude mir unangehört die 24kHz-Neuversion gekauft habe - wieder einmal ein Fehler.... Hast Du die alte von RCA, von Melodiya oder aber von Olympia?)
Dr. Schön (14.01.2009, 14:13): Die alte RCA, als die neue rauskam bekam man sie teilweise regelrecht nachgeworfen. (Ein alter bekannter hat zwei LP Boxen auf Melodiya und in diesem Fall vielleicht sogar die beste Möglichkeit genutzt).
ab (14.01.2009, 14:21): Original von Dr. Schön Die alte RCA, als die neue rauskam bekam man sie teilweise regelrecht nachgeworfen. (Ein alter bekannter hat zwei LP Boxen auf Melodiya und in diesem Fall vielleicht sogar die beste Möglichkeit genutzt).
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben...
Mein Bruder hätte jüngst im Wien second hand die RCA-Schallplatten bekommen; er hat mich extra angerufen und trotz meiner wärmsten Empfehlung dann doch nicht zugegriffen. Knausrigkeit am falschen Ort...
(By the way: Das WTK 1 in der Till Fellner-Aufnahme (die ich mindestens so liebe wie die von Richter) gibst nun, obwohl von ECM, die bislang eisern am Hochreis festgehalten haben, zum Preis von einer bei jpc. Gibst dort ein Umdenken?)
:hello
Dr. Schön (14.01.2009, 14:44): Danke für den Hinweis. Mal sehen. Ich wollte hier demnächst entweder um Koroliov oder hip (Landowska = hip?) erweitern und werde es in meine Überlegungen einbeziehen. Die Hörproben bei jpc sagen: Tu' es! Der Verstand hingegen: 3 WTK müssten doch reichen.
ab (14.01.2009, 14:59): Original von Dr. Schön (Landowska = hip?)
gibts auch billig bei Andromeda
ab (27.01.2009, 11:58): Was ist davon zu halten? Zu Recht so hoch gelobt?
Kann jemand was dazu sagen? Ich liebe Chopins Klavierwerke, aber dieser Pianist sagt mir fast nichts - wohl ein Fehler? Die CD wurde hier extrem gut bewertet: http://www.kulturradio.de/rezensionen/cd/2009/frederic_chopin__0.html
Heike
ab (27.01.2009, 13:54): Kennt das wer? Jean Boguet spielt Debussy (Tudor)???
Jeremias (27.01.2009, 13:58): @ Heike. Frag mal Rachmaninov! Einer seiner Favoriten :cool
Rachmaninov (27.01.2009, 19:13): Original von Hebre
24 Preludes Op.28/Sonate 3 Op.58
Kann jemand was dazu sagen? Ich liebe Chopins Klavierwerke, aber dieser Pianist sagt mir fast nichts - wohl ein Fehler? Die CD wurde hier extrem gut bewertet: http://www.kulturradio.de/rezensionen/cd/2009/frederic_chopin__0.html
Heike
@Heike, es gibt hier sogar einen Demidenko Thread. Ich schätze ihn sehr, sein Spiel fasziniert mich irgendwie. Ist ein Bashkirov Schüler.
Die CD besitze ich, versuche bald mal zu berichten.
R
Heike (27.01.2009, 21:25): Hallo, es gibt hier sogar einen Demidenko Thread Den Thread habe ich grade gelesen. Und ich habe mir die CD jetzt mal einfach bestellt. Da ich noch nichts von Demidenko habe ist das sicher ein guter Anfang, die Neugier war einfach zu groß. Heike
kreisler (29.01.2009, 16:22): Ich habe ein Problem bei der Anschaffung von Schumanns Kammermusik. Ich habe dazu noch keinen Thread gefunden und deshalb frage ich einfach mal hier.
Besonders was die Streichquartette angeht. Hier bin ich auf das Hagen Quartett gekommen, jedoch schrecke ich noch vor dem hohen (DGG) Preis (zusammen immerhin ca. 37€) zurück :(. Wenn ich ehrlich bin, sprechen mich die Cd´s am meisten an. Deshalb wollte ich fragen: Sind sie den Preis wirklich wert, was die Interpretation angeht?
Und wen würdet ihr bei den drei Violinsonaten empfehlen?
Danke schon mal im voraus, kreisler
Gerion (29.01.2009, 17:36): Lieber Kreisler,
mir ging es ähnlich - erst heute kaufte ich nach längerem Zögern die zweite Schumann-CD der Hagens. Die erste (mit dem Klavierquintett) besitze ich seit kurzem und finde sie bis dato rundum überzeugend, wenngleich mir das Quintett etwas unausgeglichen vorkommt - manchmal drängt sich das Klavier für meinen Geschmack zu sehr in den Vordergrund.
Was die zweite CD angeht: Ich werde berichten!
Bezüglich der Violinsonaten würde ich mich Kreislers Frage gern anschließen.
An anderer Stelle wurden die Schumann-CDs der Hagens schon als Referenzaufnahme bezeichnet (vgl. ab's sehr informativen Thread über das Quartett).
Grüße Gerion
kreisler (29.01.2009, 18:07): Na, da bin ich aber auf den Bericht von dir über die zweite CD gespannt. :) Leider kenne ich die Werke noch überhauptnicht, bis auf das Klavierquintett, und das zähle ich allerdings zu den besten Kammermusikwerken (nicht nur von Schumann, sondern überhaupt) die ich kenne und ist mein Lieblingswerk in so einer Besetzung.
kreisler
ab (29.01.2009, 21:17): Original von Amadeus Kreisler Ich habe ein Problem bei der Anschaffung von Schumanns Kammermusik. Ich habe dazu noch keinen Thread gefunden und deshalb frage ich einfach mal hier.
Siehe hier.
kreisler (29.01.2009, 23:04): Super, dieser thread hat wirklich noch gefehlt! Dann kann man das Thema ja dorthin verlegen und da weiterfragen... :)
kreisler
Gerion (29.01.2009, 23:20): Original von Amadeus Kreisler bis auf das Klavierquintett, und das zähle ich allerdings zu den besten Kammermusikwerken (nicht nur von Schumann, sondern überhaupt) die ich kenne und ist mein Lieblingswerk in so einer Besetzung. Geschmackssache :D
Volle Zustimmung! :beer op. 44 ist auch mein Lieblings-Klavierquintett und eines meiner favorisierten Werke, in denen ich mich zur Entspannung verlieren kann. Daher auch die "Investition" in die Hagen-CD vor einiger Zeit, die dann durch das "mitgelieferte" Streichquartett Lust auf mehr hagen'schen Schumann gemacht hat.
Näheres dann bald...
Herzlichst Gerion
Rachmaninov (01.02.2009, 20:06): kennt einer diese Aufnahmen?
ab (09.02.2009, 09:21): Gestern in einem Konzert (auf nachgebauten Originalinstrumenten) mit Harmoniemusik, also für Holz- und Bleichblasinsturumenten ab 1770, u.a. von Mendelssohn sein Notturno op. 24 in der ursprünglichen Origianlfassung gehört. Es entstand als Geglegnheitsarbeit während seines Auffenhalts in Bad Dobberan in Norddeutschland, als er als 15 Jähriger sich vom dortigen Enemble imponieren ließ. Später hat er das Werk überarbeitet, und als Ouvertüre für Harmoniemusik gleicher Opuszahl herausgebracht. Es soll heute in modernen Arragement sehr populär bei Blaskapellen sein.
Kennt jemand diese ursprüngliche Fassung und kann mir eine Aufnahme empfehlen?
Sowohl Mustonens Dirigat, als auch der sehr spezifische ("drahtig-fahle") Orchesterklang der Tapiola Sinfonietta haben mir bei der Aufnahme des 3. Beethoven Klavierkonzertes sehr gut gefallen und ich will mehr davon hören. Kennt jemand diese Aufnahme von Mozarts VKs?
ab (02.03.2009, 23:55): Hat jemand von euch bereits das Quatuor Terpsycordes auf CD oder gar im Konzert gehört? Hier ihre Discographie.
ab (09.03.2009, 14:21): Freunde der Zeit der Klassik, heute im Radio einen Ausschnit gehört von Franz Xaver Richter: String Quartets Op 5 (Nos 1-3) /Rincontro
Während mit die Werke gut gefallen haben, gefiel mir die Interpretation recht wenig, weil duch die große Binnengestaltung mir irgendwie ein Gesamtzusammenhang fehlte. Gibts dazu Alternativen?
Irgendwie habe ich gesehen, dasss das op. 5 zumindest 7 Streichquartette umfasst. Hat Richter noch mehr komponiert? Ich bin nicht fündig gewordem im Netz...
ab (11.03.2009, 10:43): Was ist davon zu halten?
Sämtliche Klavierwerke 5 CDs, Edvard Grieg Isabel Mourao, Klavier / piano Membran
ab (13.03.2009, 22:42): Original von ab Hat jemand von euch bereits das Quatuor Terpsycordes auf CD oder gar im Konzert gehört? Hier ihre Discographie.
Heute im Radio Ausschnitte ihrer Neuproduktion von Schuberts Tod und dem Mädchen gehört. Alte Instrumet hin oder her, mich hat dies nicht berührt.
Sarastro (15.03.2009, 01:08): Original von ab Freunde der Zeit der Klassik, heute im Radio einen Ausschnit gehört von Franz Xaver Richter: String Quartets Op 5 (Nos 1-3) /Rincontro
Während mit die Werke gut gefallen haben, gefiel mir die Interpretation recht wenig, weil duch die große Binnengestaltung mir irgendwie ein Gesamtzusammenhang fehlte. Gibts dazu Alternativen?
Irgendwie habe ich gesehen, dasss das op. 5 zumindest 7 Streichquartette umfasst. Hat Richter noch mehr komponiert? Ich bin nicht fündig gewordem im Netz...
Hallo ab, nach dem Wenigen, was ich von ihm kenne, ist Franz Xaver Richter ein interessanter Komponist! Eines der Streichquartette von op. 5, und zwar Nr. 2 (B-Dur), wurde mit dem Concentus Musicus unter Harnoncourt eingespielt. Ich habe davon eine Schallplatte, es gibt aber auch, wie ich eben festgestellt habe, eine CD davon, da kannst Du ja hier mal hineinhören. Ansonsten kenne ich von Richter bisher nur drei sehr schön gearbeitete Flötensonaten (Triosonaten); die gibt´s mit der Camerata Köln bei cpo.
Schöne Grüße, Sarastro
ab (15.03.2009, 01:18): Original von Sarastro Eines der Streichquartette von op. 5, und zwar Nr. 2 (B-Dur), wurde mit dem Concentus Musicus unter Harnoncourt eingespielt. Ich habe davon eine Schallplatte,
auch ja, diese Telefunken-Platte müsste ja auch hier rumstehen. Das war doch deren allererste Platte. Danke für den Hinweis!
Kennt die jemand? Ist die wirklich so gut? Kennt jemand die angesprochene Aufnahme von Aldo Ciccolini?
:thanks Nikolaus.
Also, ich habe hineingehört. Wenn man manieristisches Spiel mag, könnte das schon etwas sein. Mir persönlich sind seine Staccati auf Dauer nervend, so als würde man ständig mit Nadeln gepiekt. Mich stört auch stellenweise die fast unmotiviert wirkende Terrassendynamik, die vielleicht aufs erste Hören noch als delikat daherkommen mag (Geläufigkeit ist jedenfalls kein Problem dieses Pianisten!), mich aber da schon störte. Der Anschlag an sich ist sehr differenziert, insofern erinnert er mich an die Aufnahme von Maria Tipo, die mir aber doch besser gefällt, mir in sich geschlossener scheint. Wenn man also eine manieristische, stilfremde Aufnahme will, dann eher diese, meiner Meinung nach. Bei Cavé ist mir manches zu aufgesetzt, beispielsweise, wenn ein Schluss-Vorhalt nicht legato, sondern mit stachligstem Staccato von der Zielnote abgesetzt wird. Das ist so, als ob man nicht mehr "auf Wiedersehen" sagt, sondern das "auf" wie ein Feldwebel herausbrüllt, dann eine halbe Minute wartet und "Wiedersehen" hinterhersäuselt. Es mag witzig sein, vielleicht, im ersten Moment, aber mir würde hier doch deutlich besser gefallen, wenn zusammengehörende Noten auch zusammenhängend gespielt würden. Den Ciccolini kenne ich leider nicht.
Herzlich, S A T I E
nikolaus (25.03.2009, 18:15): Danke, Satie, für Deine anschauliche Einschätzung.
Ich habe mir noch die Hörschnipsel angehört (was ich normalerweise nicht gerne mache, weil sie mir zu kurz sind und zu aprupt enden).
Bei diesem ersten Anhören fand ich die Aufnahme zwar ganz spannend, aber auch mir fiel eine "Spitzigkeit" auf, die mir - glaube ich - auf Dauer nicht gefällt. Insofern: ähnlicher Eindruck :beer
Auch wenn ich die meisten der eingespielten Sonaten nicht auf meinen beiden Aufnahmen mit Pogorelich und Sudbin habe, ist diese CD kein "must" für mich.
Nikolaus.
jünter (26.03.2009, 19:58): Kennt vielleicht jemand diese Aufnahme
mit Frau Leonskaja und kann dazu eine Einschätzung geben?
Grüße, jünter
ab (26.03.2009, 20:13): Original von nikolaus Danke, Satie, für Deine anschauliche Einschätzung.
Ich habe mir noch die Hörschnipsel angehört (was ich normalerweise nicht gerne mache, weil sie mir zu kurz sind und zu aprupt enden).
Bei diesem ersten Anhören fand ich die Aufnahme zwar ganz spannend, aber auch mir fiel eine "Spitzigkeit" auf, die mir - glaube ich - auf Dauer nicht gefällt. Insofern: ähnlicher Eindruck :beer
Auch wenn ich die meisten der eingespielten Sonaten nicht auf meinen beiden Aufnahmen mit Pogorelich und Sudbin habe, ist diese CD kein "must" für mich.
Nikolaus.
wieder einmal eine Möglichkeit, auf meine heiß geliebte Aufnahme mit Sergei Babayan (ProPiano) aufmerksam zu machen :D
19 Sonatas K.8 in G Minor (Allegro) K.454 in G Major (Andante spiritoso) K.54 in A Minor (Allegro) K.547 in G Major (Allegro) K.247 in C-sharp Minor (Allegro) K.118 in D Major (Non Presto) K.198 in E Minor (Allegro) K.79 in G Major (Allegrissimo) K.239 in F Minor (Allegro) K.45 in D Major (Allegro) K.491 in D Major (Allegro) K.17 in F Major (Presto) K.365 in F Minor (Allegro) K.445 in F Major (Allegro, ò presto) K.502 in C Major (Allegro) K.141 in D Minor (Toccata, Allegro) K.487 in C Major (Allegro) K.425 in G Major (Allegro molto) K.427 in G Major (Prestissimo) Scarlatti: Sonata K.141 in D Minor
Jürgen (01.04.2009, 16:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41F03QRC47L._SL500_AA240_.jpg
Mozart: LE NOZZE DI FIGARO / Così Fan Tutte / Don Giovanni Malgoire 1996
Kennt jemand diese Aufnahmen des Labels Naïve ?
Und kann dazu etwas sagen ?
Danke Jürgen
ab (07.04.2009, 13:51): gerade im Radio einen Ausschnitt aus den frühen Préludes gehört: Libimov-like langsam und sehr ausdruckshaft und farbreich gespielt.
Dimitri Schostakowitsch: Sämtliche Klavierwerke Boris Petrushansky, Klavier Stradivarius, DDD, 1992-2006
Kennt das wer? Ist das so empfehlenswert, wie es in meinem Ohr geklungen hat?
Rachmaninov (07.04.2009, 19:52): Original von ab gerade im Radio einen Ausschnitt aus den frühen Préludes gehört: Libimov-like langsam und sehr ausdruckshaft und farbreich gespielt.
Dimitri Schostakowitsch: Sämtliche Klavierwerke Boris Petrushansky, Klavier Stradivarius, DDD, 1992-2006
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Rk82OSQhL._SS500_.jpg (Julius Berger, Birth of the Cello)
... oder eine andere Gabrielli-Einspielung mit Cello-Werken empfehlen?
:thanks und liebe Grüße
Sabine
ab (16.04.2009, 10:12): Julius Bergers Birth of the Cello kommt hier nicht mit Begeisterung weg. Im Laden hat mich die CD völlig kalt gelassen
Von Dieltiens weiß ich nur, dass seine Einspielung der Vivaldischen Sonaten zwar für gut befunden, jedoch nicht als erste Wahl gehandelt werden. Auch mich hat er dereinst - vor vielen vielen Jahren - nicht vom Hocker gerissen, und bin dann mit Lucia Swarts glücklich geworden.
Gabrielli gibts zumindest noch von Richard Tunnicliffe (Cello Classics), Bettina Hoffmann (Tactus) oder Hidemi Suzuki (TDK), wovon ich leider keine kenne.
:hello
cellodil (16.04.2009, 10:46): Lieber ab,
:thanks für Deine Antwort.
Bei Berger war ich auch skeptisch, weil mich von ihm bislang noch nie etwas vom Hocker gerissen hatte.
Werde mal versuchen in die von Dir genannten Einspielungen reinzuhören. Vermute aber, dass die größtenteils vergriffen sind (zumindest sah es gestern bei meinem CD-Händler so aus).
:hello und liebe Grüße
Sabine
ab (16.04.2009, 11:04): Original von cellodil Lieber ab,
:thanks für Deine Antwort.
Bei Berger war ich auch skeptisch, weil mich von ihm bislang noch nie etwas vom Hocker gerissen hatte.
Ich höre seine Leo-Konzerte schon sehr gerne und selbst zu seiner klassizistischen Bach-Suiten-Einspeilung bei Orfeo greife ich gelegentlich gerne; sonst geht es mir gleich wie Dir.
Die genannten Gabrielli-Aufnahmen gibst incl. anhörbarer Soundschnitzel hier.
cellodil (16.04.2009, 14:22): Lieber ab,
vielen Dank für den Link. Seltsam, dass mein CD-Händler da nichts außer den beiden CDs, die ich oben erwähnt hatte, gefunden hat. Vielleicht das falsche Stichwort. Naja.
Auf jeden Fall: :thanks und liebe Grüße
Sabine
cellodil (16.04.2009, 14:33): P.S. Habe mir diese gerade nach dem Reinhören bestellt...
Seltsam, dass mein CD-Händler da nichts außer den beiden CDs, die ich oben erwähnt hatte, gefunden hat.
Ein Jammer, dass s.g. Fachpersonal heute nicht selten deutlich weniger informiert zu sein scheint als deren Kunden :S (Wobei solche japanische Prodiktionen wie von jvc oder TDK tatsächlich selten bei uns zu finden sind: gelobt sei so mancher Intenrentversandhandel!)
Bitte berichte dann, wie Dir diese - wohl - nobel-zurückhaltendste der Einspielungen gefällt. :hello
cellodil (16.04.2009, 17:34): Original von ab Original von cellodil http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4988026815227.jpg
Bitte berichte dann, wie Dir diese - wohl - nobel-zurückhaltendste der Einspielungen gefällt. :hello
Werde ich tun!
Liebe Grüße
Sabine
ab (20.04.2009, 09:12): Elliot Carter, inzwischen bereits 100 Jahre alt geworden, hat bislang 5 Streichquartette komponiert. Eingespielt sind sie worden vom Juilliard String Quartett bei Sony, vom Arditi Quartet bei Etcetera sowie vom Pacifica Quartet bei Naxos.
Ein Rezensent auf Amazon.com bringt es wie folgt auf den Punkt: Its probably fair to say that Pacifica strikes a midpoint between the coolness of the Arditti recordings and the almost romantic warmth of Julliard.
Wer von euch hat Erfahrungen mit diesen Quartetten und wer kann eine Empfehlung aussprechen?
Danke! :hello
ab (20.04.2009, 22:45): Kennt das wer?
Mozart & BrahmsTrios for Clarinet,Cello and Piano von Julian Milkis (Künstler), Alexander Kniazev (Künstler), Valery Afanassiev (Künstler), Wolfgang Amadeus Mozart (Komponist), Johannes Brahms (Komponist)
thwinter12 (08.05.2009, 08:52): Original von thwinter12 Laut JPC seit gestern erhältlich:
Gieseking/Beethoven: "Klaviersonaten Nr. 8, 9,16, 17, 21, 23-27" (1931-1949) Andromeda Das wäre dann ja schon die 2. DoppelCD-Box auf Andromeda. Sind diese selbst als auch Gieseking als Beethoven-Interpret eigentlich zu empfehlen?
Servas, :thanks Thomas
ab (08.05.2009, 09:52): Original von thwinter12 Original von thwinter12 Laut JPC seit gestern erhältlich:
Gieseking/Beethoven: "Klaviersonaten Nr. 8, 9,16, 17, 21, 23-27" (1931-1949) Andromeda Das wäre dann ja schon die 2. DoppelCD-Box auf Andromeda. Sind diese selbst als auch Gieseking als Beethoven-Interpret eigentlich zu empfehlen?
Servas, :thanks Thomas
Ich habe mir bereits die erst Doppel-CD mir gekauft und habe auch eine von EMI. Was soll man sagen? Nun: Gieseking spielt Gieseking. Ich schätze seine spontane Eigenwilligkeit und Beethovens Klaviersonaten-Welt ist sowieso überragend, dass ich davon gerne verschiedene Interpretationen hören.
Wer indes sich diesen Kosmos erst erschließen möchte, ist mit anderen Interpreten wohl besser bedient.
Die Aufnahmenqualität ist zudem bescheiden und die Techniker von Andromeda sind nicht die sensibelsten im Transfer, sondern bloß im besseren Mittelfeld.
Hilfreich? :hello
thwinter12 (08.05.2009, 10:08): Original von ab Ich habe mir bereits die erst Doppel-CD mir gekauft und habe auch eine von EMI. Was soll man sagen? Nun: Gieseking spielt Gieseking. Ich schätze seine spontane Eigenwilligkeit und Beethovens Klaviersonaten-Welt ist sowieso überragend, dass ich davon gerne verschiedene Interpretationen hören.
Wer indes sich diesen Kosmos erst erschließen möchte, ist mit anderen Interpreten wohl besser bedient.
Die Aufnahmenqualität ist zudem bescheiden und die Techniker von Andromeda sind nicht die sensibelsten im Transfer, sondern bloß im besseren Mittelfeld.
Hilfreich? :hello Ja! Danke ab! Nachdem es mir vor einiger Zeit "sein" Mozart so angetan hat (ich reihe ihn bei meinen Mozart-Interpreten derzeit an erster Stelle (sogar vor Uchida :ignore)), werde ich bei Beethoven mit ihm aber noch warten.
Dahingehend wird nach Schiff meine nächste geplante "Anschaffung" der Zyklus von Kempff (Stereo) sein... :wink
Servas, Thomas
ab (08.05.2009, 10:26): Original von thwinter12
Ja! Danke ab! Nachdem es mir vor einiger Zeit "sein" Mozart so angetan hat (ich reihe ihn bei meinen Mozart-Interpreten derzeit an erster Stelle (sogar vor Uchida :ignore)), werde ich bei Beethoven mit ihm aber noch warten.
Dahingehend wird nach Schiff meine nächste geplante "Anschaffung" der Zyklus von Kempff (Stereo) sein... :wink
Servas, Thomas
Giesekings Mozart wird auch deutlich mehr geschätzt - zu Recht, wie ich finde - und vor allem seine französischen Sachen wie Debussy & Ravel (dort gilt in der Regel: Je älter die Aufnahme, desto besser). :down
Uchidas und Geisekings Mozart-Ansatz kann wohl mit Fug und Recht als so etwas wie "konträr" bezeichnet werden. Die sind völlig anders und daher wohl auch nicht gegeneinander auszuspielen.
Ich selbst habe Kempffs Stereo-Aufnahme von Beethoven, und bedauere, statt dessen nicht die in Mono zu haben, die bei Liebhabern in der Regel als die bessere empfunden wird (und wohl auch im letzten Transfer wärmer und besser im Klang sein sollte). Ich würde Dir daher raten, dies noch einmal zu überdenken; oder besser zuvor probezuhören! Kempff stellt für mich so etwas wie eine Goldene Mitte dar, wie ich es bereits schon hier im Forum genannt hatte. Ein hohes Lob von mir. Aber: Eine solche klingt vordergründig nie spektakulär und deshalb wird sein Beethoven von jungen Hörerinnen und Hörern nicht selten als irgendwie ein bisschen "brav" wenn nicht sogar "bieder" oder "ältlich" empfunden.
:hello
Amadé (08.05.2009, 23:37): Original von ab Aber: Eine solche klingt vordergründig nie spektakulär und deshalb wird sein Beethoven von jungen Hörerinnen und Hörern nicht selten als irgendwie ein bisschen "brav" wenn nicht sogar "bieder" oder "ältlich" empfunden.
. . . . . und auch eigenwillig in der Artikulation und im Ausdruck, nicht zu vergessen. Er hatte eben, wie viele alten, seine persönliche Handschrift, die Interpreten aus unserer Zeit sehr oft abgeht. Wir vermissen dann das persönliche Profil!
Grüße Amadé
ab (10.06.2009, 19:28): Soeben entdeckt, dass es in Japan eine Ravel-Ga von Abdel Rahman El Bacha (bei Triton in SACD erschienen ist: Kennt die wer von euch?
jünter (11.06.2009, 11:10): In Sachen D. Schostakowitsch bin ich derzeit noch völlig ahnungslos, habe jedoch in nächster Zeit vor, mich seinen Werken ernsthaft anzunähern (der Versuch könnte auch scheitern!).
Kennt vielleicht jemand diese sehr preisgünstige Brillant-Box
ab (11.06.2009, 11:55): Gerade wenn ich von Befürchtungen höre, mit einer ersthaften Auseinandersetzung scheitern zu können, bin ich geneigt eher abzuraten.
Die Jazz Suiten sind zwar eher russisch interpretiert (anders als das italienisch-operesque Flair beim Decca-Bestseller von Chailly), jedoch lässt sie in puncto technischer Abstimmung und Intonation aber auch Klang zu wünschen übrig.
Das Rubino Quartett ist auch nicht das Gelbe vom Ei, und das 2. und 13. Quartett nicht gerade jene, die einem einen Zugang sehr erleichtern würden.
Polyansky mit dem Cellisten Alexander Ivashkin haben arge Schelte von der Kritik einstecken müssen. (Seltsam diese Wahl: Rostropovich wäre sowieso im Brilliant-Sortiment enthalten gewesen....)
Barshai ist zwar grundsolide, aber mehr auch nicht; gerade wenn man bedenkt, dass kein russisches Orchester spielt. Die Sinfonien 5 & 6 sind sehr gute Wahl, die 7. aber zwar sehr eingängig, aber deutlich weniger interessant als es etwa die 8. gewesen wäre.
Rundum empfehlenswert ist bloß Oistrach, der interpretatorisch mindestens so phantastisch wie (bei Mravinsky) leider klanglich eher bescheiden ausfällt. Diese Aufnahmen kann man billig auch einzeln bekommen.
teleton (11.06.2009, 13:34): Hallo jünter,
ich finde die Zusammenstellung in dieser Brillant-6CD-Box eher unglücklich, da nichts komplett geliefert wird. Ich würde diese Zusammenstellung, die nur einen Schosty-Überblick geben soll nicht kaufen.
Es gibt die Aufnahmen bei Brillant in anderer sinnvoller Kopplung:
1. Sinfonien mit Barshai (11CD) Eine rundum geglückte GA, die insgesamt auch für den Neuling keine negativen Ausreißer enthält - 11CD für 20,-Euro mit allen Sinfonien, das gibts sonst nirgens. Für den Einsteiger eine TOP-Aufnahme, die auch klanglich gute DDD-Aufnahmen bietet.
2. Konzerte (3CD) Diese Brillant-Box habe ich als Vergleichinterpretationen gekauft. Es ist neben mittelmäßigen bis guten Aufnahmen mit Polansky/Ivashkin (CK 1 und 2); Ortiz/Berglund (KK 1 und 2) auch TOP-Ware Oistrach/Mrawinsky (1.VC) und Oistrach/Roshdestwensky (2.VC) enthalten.
3. Jazz-Suiten und Filmmusiken (3CD) Die 3CD mit Filmusiken Jazz-Suiten 1 und 2, Ouvertüren, Ballettsuieten mit T.Kuchar /National SO Ukraine ist durchweg gut, auch klanglich voll OK in DDD (IMO gar nicht so schlecht, wie a.b. schreibt). Die Werke sind mit Kuchar in kompetenten russichen Händen und machen unglaublich Spaß zu hören !
4. Die Streichquartette sind in der Tat nicht bei Brillant zu beziehen. Da mußt Du Melodiya - Borodin-Quartett wählen !
Jürgen (12.06.2009, 09:38): Original von teleton Hallo jünter,
ich finde die Zusammenstellung in dieser Brillant-6CD-Box eher unglücklich, da nichts komplett geliefert wird. Ich würde diese Zusammenstellung, die nur einen Schosty-Überblick geben soll nicht kaufen.
Es gibt die Aufnahmen bei Brillant in anderer sinnvoller Kopplung:
1. Sinfonien mit Barshai (11CD) Eine rundum geglückte GA, die insgesamt auch für den Neuling keine negativen Ausreißer enthält - 11CD für 20,-Euro mit allen Sinfonien, das gibts sonst nirgens. Für den Einsteiger eine TOP-Aufnahme, die auch klanglich gute DDD-Aufnahmen bietet.
2. Konzerte (3CD) Diese Brillant-Box habe ich als Vergleichinterpretationen gekauft. Es ist neben mittelmäßigen bis guten Aufnahmen mit Polansky/Ivashkin (CK 1 und 2); Ortiz/Berglund (KK 1 und 2) auch TOP-Ware Oistrach/Mrawinsky (1.VC) und Oistrach/Roshdestwensky (2.VC) enthalten.
3. Jazz-Suiten und Filmmusiken (3CD) Die 3CD mit Filmusiken Jazz-Suiten 1 und 2, Ouvertüren, Ballettsuieten mit T.Kuchar /National SO Ukraine ist durchweg gut, auch klanglich voll OK in DDD (IMO gar nicht so schlecht, wie a.b. schreibt). Die Werke sind mit Kuchar in kompetenten russichen Händen und machen unglaublich Spaß zu hören !
4. Die Streichquartette sind in der Tat nicht bei Brillant zu beziehen. Da mußt Du Melodiya - Borodin-Quartett wählen !
Es gibt eine Box von Brilliant, in der Alles enthalten ist: http://www.zweitausendeins.de/www_articles_images/large/690278.jpg
Auf 27 CDs gibt es:
Sinfonien Kammersinfonien Klavierkonzerte Violinkonzerte Cellokonzerte Streichquartette Jazz- Ballett- und andere Suiten
Genaues Tracklisting gibts hier.
Und z.Zt. gibt es die hier zum gleichen Preis wie obige 6 CDs.
Grüße Jürgen
ab (12.06.2009, 12:45): Bei diesem Preis verschiebt sich meine Einschätzung oben hin zu einer Empfehlung :D
jünter (15.06.2009, 11:35): Habe inzwischen nach mehrmaligem Reinhören in verschiedene Werke Schostakowitschs festgestellt: Es könnte was werden!
@ ab: (anders als das italienisch-operesque Flair beim Decca-Bestseller von Chailly) Du meinst vermutlich diese CD:
Kennt jemand die dort enthaltene Aufnahme des KK Nr. 1 Op. 35 mit R. Brautigam? P.S.: Schönen Dank für eure Antworten!
ab (15.06.2009, 14:38): Original von jünter Habe inzwischen nach mehrmaligem Reinhören in verschiedene Werke Schostakowitschs festgestellt: Es könnte was werden!
@ ab: (anders als das italienisch-operesque Flair beim Decca-Bestseller von Chailly) Du meinst vermutlich diese CD:
Kennt jemand die dort enthaltene Aufnahme des KK Nr. 1 Op. 35 mit R. Brautigam? P.S.: Schönen Dank für eure Antworten!
Ja, diese meinte ich. Zum Klavierkonzert mit Trompete siehe und erwäge hier.
Cetay (inaktiv) (15.06.2009, 15:49): Original von jünter Kennt jemand die dort enthaltene Aufnahme des KK Nr. 1 Op. 35 mit R. Brautigam? P.S.: Schönen Dank für eure Antworten!
Hallo jünter, ich persönlich mag diese Aufnahme des 1. KK überhaupt nicht mehr. Mir erscheint sie heute zu aufgedickt und schwerfällig-schwülstig und mir fehlt das Grell-burleske in den schnellen und das Abgründige in den langsamen Passagen. Diese "harmlose" Leseart könnte durchaus etwas zum Einstieg sein. Mir hat die Aufnahme lange genügt, aber erst Previn/Vacchiano/Bernstein haben mich richtig vom Hocker gerissen.
jünter (15.06.2009, 16:30): DoxOrkh schrieb: Previn/Vacchiano/Bernstein haben mich richtig vom Hocker gerissen.
Schade, dass es die CD momentan nicht zu kaufen gibt.
jünter (18.06.2009, 08:46): Habe beschlossen, meine Schostakowitsch-Annäherung mit ein paar "Greatest Hits" (wem das despektierlich erscheint: Pardon!) zu beginnen und soeben mit Freude erfahren, dass ich bei 2001 wohl allerletzte Exemplare dieser Hochpreis-CDs
Jürgen (19.06.2009, 09:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/513A93ZA5ML._SL500_AA240_.jpg
Kennt jemand Ino von Telemann ? Vielleicht sogar mit Goebel?
Wird jetzt neu aufgelegt: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZXtgWw2OL._SL500_AA240_.jpg
Ich habe bei Telemann so meine Lücken, um nicht zu sage: Ich habe fast nichts. Das könnte ein erster vorsichtiger Schritt zum Kennenlernen sein.
Grüße Jürgen
Nachtrag:
Ich habe eben bei jpc reingehört. Das ist recht frische Musik. Auch dem dort aufgeführten Zitat einer Bewertung kann ich nicht widersprechen. Original von G. F. Kühn in stereoplay 2 / 91. Wie kraftvoll diese Musik in Wirklichkeit ist - die auf dieser Platte vereinigten zwei Werke geben frappierende Beispiele. Höchste Bewertungen für Interpretation, Klangqualität und Repertoirewert.
Wooster (19.06.2009, 09:44): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/513A93ZA5ML._SL500_AA240_.jpg
Kennt jemand Ino von Telemann ? Vielleicht sogar mit Goebel?
Wird jetzt neu aufgelegt: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZXtgWw2OL._SL500_AA240_.jpg
Ich habe bei Telemann so meine Lücken, um nicht zu sage: Ich habe fast nichts. Das könnte ein erster vorsichtiger Schritt zum Kennenlernen sein.
Grüße Jürgen
Nachtrag:
Ich habe eben bei jpc reingehört. Das ist recht frische Musik. Auch dem dort aufgeführten Zitat einer Bewertung kann ich nicht widersprechen. Original von G. F. Kühn in stereoplay 2 / 91. Wie kraftvoll diese Musik in Wirklichkeit ist - die auf dieser Platte vereinigten zwei Werke geben frappierende Beispiele. Höchste Bewertungen für Interpretation, Klangqualität und Repertoirewert.
kenne "Ino" nicht, aber ich empfehle alle erhältlichen CDs der MAK mit Telemannschen Instrumentalmusik, besonders die CD mit Bläserkonzerten, aber auch "Hamburger Ebb' und Flut", die Streicherkonzerte und die Tafelmusik. Hervorragende Aufnahmen farbiger und sehr abwechslungsreicher Musik!
Wooster
cellodil (14.07.2009, 21:59): Ihr Lieben,
meine Frage passt eigentlich nicht ganz in diese Kategorie, weil es nicht um eine Neuanschaffung, sondern um den möglichen Erwerb eines Konzerttickets geht.
Hat jemand von Euch zufällig schon mal Yo-Yo Ma mit dem Silk Road Ensemble live gehört? Ich kenne das nur von der Konserve, die ich nicht sonderlich mag, könnte mir aber vorstellen, dass es im Konzert ganz anders ist. Hintergrund: Yo-Yo Ma tritt mit dem Ensemble beim Luzern-Festival auf und ich überlege mir gerade, ob ich hinfahren soll...
Liebe Grüße
Sabine
ab (13.08.2009, 10:32): kennt jemand von euch das Cypress String Quartet? Dier Vergleich hier mit dem Busch-Quartett lässt bei mir automatisch allerhöchste Erwartungen erwachen.
BEETHOVEN Late Quartets, Vol. 1 - String Quartet No. 14 in C-sharp Minor, Op. 131; String Quartet No. 16 in F Major, Op. 135 - Cypress String Quartet - Hewlett Foundation, 63:15 www.cypressquartet.com]
Amadé (13.08.2009, 12:21): Hallo ab, danke für den Tipp, kenne ich nicht, würde mich jedoch sehr interessieren. Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (13.08.2009, 13:10): Man diese Formation zwar nicht mit Beethoven, aber mit Haydn, Ravel und Schulhoff, bzw. Debussy, Suk & Cotton ausführlich kennen lernen.
Rachmaninov (14.08.2009, 12:27): Hallo,
mittlerweile ist Vol. 3 der Schumann-Klavierwerke bei Claves erschienen. Alle drei Aufnahmen bekamen recht gute Besprechungen.
Da ich Cedric Pescia schon kenne würde mich interessieren ob einer von euch diese Aufnahmen kennt!
ab (19.08.2009, 10:15): Ich liebäugle mit der Debussy/Ravel-Box von Samson François bei EMI. Weiß mir jemand zu sagen, ob aber womöglich in der neuen ICON-Serie eine GA seiner EMI-Aufnahmen geplant ist?
ab (19.08.2009, 18:04): Wer von euch hat schon einmal etwas von Robert Riefling gehört, er soll einst beim Königinnen Elisabeht Wettbewerb den dritten Platz, noch vor Arturo Benedetti Michelangeli, gewonnen haben.
GREAT NORWEGIAN PERFORMERS (1945-2000), Vol. 4 (Riefling) - BEETHOVEN, L. van: Piano Sonatas Nos. 30-32 / Piano Concertos Nos. 4, 5
Original von ab Wer von euch hat schon einmal etwas von Robert Riefling gehört, er soll einst beim Königinnen Elisabeht Wettbewerb den dritten Platz, noch vor Arturo Benedetti Michelangeli, gewonnen haben.
Lieber ab,
ich weiß nur so viel, dass er in den 60er Jahren des letzten Jarhunderts eine beachtete Gesamtaufnahme der 32 Klaviersonaten für das französische Label Valois gemacht hat. J.Kaiser lobt die Fuge der Hammerklaviersonate. Zusammen mit Noel Lee hat er auch vierhändige KLaviermusik französischer Komponisten für dasselbe Label eingespielt. Ich meine gelesen zu haben, dass er aus Norwegen stammt.
Amadé (26.08.2009, 22:57): Ja, kann aber keine Vergleiche aus dem Ärmel schütteln.
Grüße Amadé
thwinter12 (30.08.2009, 10:49): Kennt jemand von Euch die Einspielung der Englischen und Französischen Suiten Bachs mit Christophe Rousset? (zugegeben nicht recht billig zu bekommen)
Er soll ja hier wie der Teufel spielen!? (Und wirklich, wenn ich mir noch ein paar Hörner auf dem Cover vorstelle, dann... :ignore)
Servas, :thanks Thomas
thwinter12 (05.09.2009, 16:50): Original von daniel5993 aus "Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2009 ?" (30.08.2009) http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4260034867062.jpg
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Transkriptionen für Klavier
Chaconne aus BWV 1004 (Busoni) Wachet auf ruft uns die Stimme BWV 645 (Busoni) Nun komm der Heiden Heiland BWV 659 (Busoni) Nun freut euch liebe Christen gmein BWV 134 (Busoni) Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ BWV 639 (Busoni) Präludium & Fuge BWV 532 (Busoni) Suite aus BWV 1006 (Rachmaninoff) Siciliano aus BWV 1031 (Kempff) Jesu bleibet meine Freude (Hess) Präludium & Fuge BWV 552 (Busoni)
Bernd Glemser, Klavier
2006
Gefällt sie? Ich bin am Überlegen...
Servas, :thanks Thomas
daniel5993 (05.09.2009, 23:14): Original von thwinter12 Original von daniel5993 aus "Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2009 ?" (30.08.2009) http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4260034867062.jpg
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Transkriptionen für Klavier
Chaconne aus BWV 1004 (Busoni) Wachet auf ruft uns die Stimme BWV 645 (Busoni) Nun komm der Heiden Heiland BWV 659 (Busoni) Nun freut euch liebe Christen gmein BWV 134 (Busoni) Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ BWV 639 (Busoni) Präludium & Fuge BWV 532 (Busoni) Suite aus BWV 1006 (Rachmaninoff) Siciliano aus BWV 1031 (Kempff) Jesu bleibet meine Freude (Hess) Präludium & Fuge BWV 552 (Busoni)
Bernd Glemser, Klavier
2006
Gefällt sie? Ich bin am Überlegen...
Servas, :thanks Thomas
Wie oft hat diese CD mir beim schweren Gang jeden Morgen aus dem Bett geholfen, aufzustehen. Mir ist diese CD weit über den Status "empfehlenswert" hinausgewachsen! Lieber Thomas, Kaufen und das bitte OHNE Widerrede!
Grüße Daniel
:hello
ab (07.09.2009, 12:05): Kennt das wer: Ungarisches Streichquartett mit Schubert?
Wie gerne würde ich einmal die Klassiker in moderner Klangfarbgestaltung hören! Aber macht Stockhausen solches überhaupt?
Rachmaninov (01.10.2009, 07:25): Hallo,
zu welcher Aufnahme von Alkan's Sonate für Cello & Klavier würdet ihr raten?
ab (06.10.2009, 09:18): Hat jemand von euch Erfahrung mit der Klaviermusik von Kaikhoshru Sorabji (1892-1988), dem britischer Komponisten, Pianisten und Musikkritiker parsischer Herkunft?
Leider nein, hätte ich aber ganz gerne mal gehört. Gruß Amadé :hello
ab (12.10.2009, 18:42): Original von Amadé Leider nein, hätte ich aber ganz gerne mal gehört. Gruß Amadé :hello
Viel Publikumsgeräusch und deutliches Rauschen (laut viel zu kurzer Höhrschnipselsekunden) scheinen einen sensiblen Umgang beim Mastering zu versprechen. :hello
ab (12.10.2009, 18:45): muss natürlich heißen: "viel zu wenigen" Hörschnipselsekunden :J
ich kenne diese Aufnahme zwar nicht, war aber bislang von keiner Konserve von Alban Gerhardt, in die ich hineingehört hatte, überzeugt, obwohl ich ihn als Cellisten im Konzert ausgesprochen gut fand. Woran das liegt, kann ich leider nicht erklären. Würde diese Aufnahme aber nicht ungehört bestellen, sondern auf jeden Fall erst einmal reinhören.
Liebe Grüße
Sabine
ab (15.10.2009, 14:30): Original von cellodil Kennt jemand diese Einspielung der Vivaldi Cello-Sonaten?
P.S. Ich weiß, ich weiß, eigentlich wollte ich ja erst einmal die Bestände durchhören... :ignore
Ja, leider, die kenne ich bereits aus der Zeit, als ich selber das RV 43 im Unterricht lernte: Uröde, diese Aufnahme für meinen Geschmack. Das hat mir ganz und gar nicht gemundet, ähnlich öde wie die völlig durchrasten Hetzerein von Wispeway. (Da würde ich beiden die neue von Jaap Ter Linden deutlich vorziehen (Brilliant))
Aber: Du müsstest doch die klangmundige Aufnahme von Lucia Swarts (früher Vanguard, nun Challenge) haben. Gefällt Dir diese nicht? Mich stellt sie restlos glücklich.
Ps Weil wir gerade dabei sind: Hast Du einmal die von Yehuda Hanani gehört? Seine Bach Cello-Suiten werden von Usern hoch gelobt. Mir sagt dieser Prof von der University of Cincinnati bislang leider gar nichts.
P.S. Ich weiß, ich weiß, eigentlich wollte ich ja erst einmal die Bestände durchhören... :ignore
Ja, leider, die kenne ich bereits aus der Zeit, als ich selber das RV 43 im Unterricht lernte: Uröde, diese Aufnahme für meinen Geschmack. Das hat mir ganz und gar nicht gemundet, ähnlich öde wie die völlig durchrasten Hetzerein von Wispeway. (Da würde ich beiden die neue von Jaap Ter Linden deutlich vorziehen (Brilliant))
Aber: Du müsstest doch die klangmundige Aufnahme von Lucia Swarts (früher Vanguard, nun Challenge) haben. Gefällt Dir diese nicht? Mich stellt sie restlos glücklich.
doch, doch, diese Aufnahme der Vivaldi Sonaten von Lucia Swarts hat es mir sehr angetan. ( :D ) Und auch die andere Aufnahme von Ophélie Gaillard, die ich habe, höre ich sehr gerne. Ich kann mich bei den beiden wirklich nicht entscheiden, welche ich lieber mag.
Ich kam auf Monsieur Coin nur, weil mein Lehrer gemeint hatte, ich sollte mir den mal anhören, gewissermaßen zur Erweiterung des Horizonts an Klangmöglichkeiten und -vorstellungen.
Original von ab Ps Weil wir gerade dabei sind: Hast Du einmal die von Yehuda Hanani gehört? Seine Bach Cello-Suiten werden von Usern hoch gelobt. Mir sagt dieser Prof von der University of Cincinnati bislang leider gar nichts.
Nein, leider nicht (war ja auch ziemlich lange abgetaucht - nicht nur im Forum). Im Moment mache ich allerdings auch eine absichtsvolle Bach-Cellosuiten-Pause (hab' mich selbst beim Üben ein bisschen ins Aus manövriert und brauche jetzt nicht nur beim Selberspielen ein bisschen Abstand).
Trotzdem... Hast Du irgendeine Idee, was an dieser Einspielung so besonders ist?
:hello und Liebe Grüße
Sabine
ab (15.10.2009, 21:33): Original von cellodil
Ich kam auf Monsieur Coin nur, weil mein Lehrer gemeint hatte, ich sollte mir den mal anhören, gewissermaßen zur Erweiterung des Horizonts an Klangmöglichkeiten und -vorstellungen.
Im Moment mache ich allerdings auch eine absichtsvolle Bach-Cellosuiten-Pause. Trotzdem... Hast Du irgendeine Idee, was an dieser Einspielung so besonders ist?
Coin käme mir eher in den Sinn in Punkto unterlassener Klangmöglichkeiten, sowohl lolo als auch beim Quatuour Mosaiques . :ignore
Zu Hanani lies selber hier, dort auch kurze mp3-Hörschnitzel: äußerst smoother, weicher Ton bei eigenwilliger Phrasierung, so scheints.
:hello
cellodil (15.10.2009, 22:10): Original von ab Zu Hanani lies selber hier, dort auch kurze mp3-Hörschnitzel: äußerst smoother, weicher Ton bei eigenwilliger Phrasierung, so scheints. :hello
Lieber ab,
ich finde, dass Du das ganz gut auf den Punkt bringst, zumindest deckt sich das mit meinem Kurzreinhöreindruck. Ein wenig seltsam einerseits ein wenig zu gefällig, was den Klang angeht (erinnert mich an diese 70-er-Jahre-Weichzeichner-Mädchenzimmer-Ballettposter), andererseits diese für mich fast unorganische Phrasierung. Würde ich vielleicht unter "interessant" verbuchen - nicht mehr und nicht weniger. Eine Interpretation, die vielleicht meinen Kopf beschäftigt, die mich aber nicht berührt.
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (15.10.2009, 22:12): Original von ab Coin käme mir eher in den Sinn in Punkto unterlassener Klangmöglichkeiten, sowohl lolo als auch beim Quatuour Mosaiques . :ignore
Könntest Du recht haben, aber auch an abschreckenden Beispielen (oder gerade an denen) ist mitunter ja doch einiges lehrreich. :D
Liebe Grüße
Sabine
ab (15.10.2009, 22:28): Original von cellodil aber auch an abschreckenden Beispielen (oder gerade an denen) ist mitunter ja doch einiges lehrreich. :D
In der Tat, am meisten lerne ich immer wieder gerade an Aufführungen von Schul-, Hochschul- oder sonstigen Naturfreundeorchestern.
Wie sagte doch Hans Swarovski in seiner Dirigierklasse in Wien, wie mir ein Schüler von ihm berichtete: "Alle Orchester machen dieselben Fehler, nur bessere Klangkörper halt weniger deutlich."
:hello
cellodil (15.10.2009, 23:33): Original von ab In der Tat, am meisten lerne ich immer wieder gerade an Aufführungen von Schul-, Hochschul- oder sonstigen Naturfreundeorchestern.
... dann könntest Du vielleicht auch an diesen Damen und Herren Deine Freude haben...
:J und liebe Grüße
Sabine
thwinter12 (17.10.2009, 12:26):
"Bach / Richter: Das Wohltemperierte Klavier Teil 1 + 2"
Was ist eigentlich zwischen diesen Ausgaben anders/besser (die obigen beiden Doppel-CDs sind erst vor kurzem erschienen)?
Servas, :thanks Thomas
ab (17.10.2009, 20:37): Original von thwinter12
"Bach / Richter: Das Wohltemperierte Klavier Teil 1 + 2"
Was ist eigentlich zwischen diesen Ausgaben anders/besser (die obigen beiden Doppel-CDs sind erst vor kurzem erschienen)?
Servas, :thanks Thomas
Das würde ich auch gerne wissen. Ich vermute, Melodyia hat ein neues Remastering vorgelegt. Ob es besser klingt, interessierte mich auch brennend, denn das neue vom Buch I klingt fast unerträglich.
ab (18.10.2009, 20:42): Wer kennt von euch den Russischen Pianisten Lev Vlassenko? von ihm gibts wieder aufgelegt Aufnahmen mit Beethoven aus den Jahren 1959-76 bzw. Liszt bei Melodyia. Die Soundschnitzel klingen sehr schön.
Gerion (19.10.2009, 21:40): Original von cellodil Lieber Gerion,
ich kenne diese Aufnahme zwar nicht, war aber bislang von keiner Konserve von Alban Gerhardt, in die ich hineingehört hatte, überzeugt, obwohl ich ihn als Cellisten im Konzert ausgesprochen gut fand. Woran das liegt, kann ich leider nicht erklären. Würde diese Aufnahme aber nicht ungehört bestellen, sondern auf jeden Fall erst einmal reinhören.
Liebe Grüße
Sabine
Liebe Sabine,
lieben Dank für Deine Hilfe!
Herzlichst Gerion
Jürgen (20.10.2009, 09:15): Original von ab Original von thwinter12
"Bach / Richter: Das Wohltemperierte Klavier Teil 1 + 2"
Was ist eigentlich zwischen diesen Ausgaben anders/besser (die obigen beiden Doppel-CDs sind erst vor kurzem erschienen)?
Servas, :thanks Thomas
Das würde ich auch gerne wissen. Ich vermute, Melodyia hat ein neues Remastering vorgelegt. Ob es besser klingt, interessierte mich auch brennend, denn das neue vom Buch I klingt fast unerträglich.
Ich habe in die Schnipsel der neuen Auflage hineingehört und kann keine Unterschiede erkennen. Das Problem mit diesen Aufnahmen sind wohl, dass die Masterbänder schon schlecht sind im Sinne von verrauscht und dumpf. Dafür dass man es Anfang der 70er wesentlich besser gekonnt hätte, ist es ein Jammer, denn künstlerisch ist es meine Lieblingsaufnahme auf dem Flügel. Die meisten Remasteringversuche haben den Klang eher verschlimmbessert (so habe ich in diversen Foren gelesen. Ich selbst habe nur eine Aufnahme auf CD). Die beiden neuen Cover gehen übrigens back to the roots. Meine alten LP-Boxen sehen genau so aus und gefallen mir bisher auch am besten. Da mag Nostalgie mit im Spiel sein.
War das eine BMG- (womöglich deutsche Eurodisc/Melodyia-) oder aber eine russische Melodiya-Ausgabe?
Da muss ich erst nachschauen, ich habe die CDs gerade nicht im Zugriff.
Wooster (20.10.2009, 14:14): Original von Jürgen Original von ab Original von thwinter12
"Bach / Richter: Das Wohltemperierte Klavier Teil 1 + 2"
Was ist eigentlich zwischen diesen Ausgaben anders/besser (die obigen beiden Doppel-CDs sind erst vor kurzem erschienen)?
Das würde ich auch gerne wissen. Ich vermute, Melodyia hat ein neues Remastering vorgelegt. Ob es besser klingt, interessierte mich auch brennend, denn das neue vom Buch I klingt fast unerträglich.
Ich habe in die Schnipsel der neuen Auflage hineingehört und kann keine Unterschiede erkennen. Das Problem mit diesen Aufnahmen sind wohl, dass die Masterbänder schon schlecht sind im Sinne von verrauscht und dumpf. Dafür dass man es Anfang der 70er wesentlich besser gekonnt hätte, ist es ein Jammer, denn künstlerisch ist es meine Lieblingsaufnahme auf dem Flügel. Die meisten Remasteringversuche haben den Klang eher verschlimmbessert (so habe ich in diversen Foren gelesen. Ich selbst habe nur eine Aufnahme auf CD). Die beiden neuen Cover gehen übrigens back to the roots. Meine alten LP-Boxen sehen genau so aus und gefallen mir bisher auch am besten. Da mag Nostalgie mit im Spiel sein.
Ich habe auf CD die Viererbox mit dem RCA Siegel in der Ecke und einen Band auf LP (mit dem alten Cover). Diese Cover gefallen mir natürlich auch am besten. Leider kann ich z.Zt. keine Platten abspielen, ich fürchte aber, wie Du es auch äußerst, daß das Problem bei den Originalaufnahmen liegt. So schlimm fand ich die CDs allerdings auch wieder nicht, daß es beim Anhören erheblich stören würde.
:hello
Wooster
Amadé (20.10.2009, 18:15):
Original von ab War das eine BMG- (womöglich deutsche Eurodisc/Melodyia-) oder aber eine russische Melodiya-Ausgabe?
Ich habe den ersten Teil noch auf LP, da ist vermerkt: Aufnahme Salzburg Juni 1970 Schloss Klesheim Toningenieur: Horst Lindner also Aufnahme der Deutschen Eurodisc, heute BMG in Zusammenarbeit mit Melodya. Fritz Ganss, Produzent, und Horst Lindner, Toningenieur gingen von der deutschen Electrola zu Bertelsmanns neuem Musiklabel, Abt. KLassik. Sie nahmen auch am selben Ort die Rachmaninoff-Platte, die Sinfonischen Etüden, Klavierstücke von Brahms und op.90 auf.
Diese RCA-BMG- Ausgabe vermerkt für den 1.Teil dasselbe, für den 2. Aufnahme August 1972, Februar 1973 Salzburg, Aufnahmeleiter Fritz Ganss, es handelt sich also um eine deutsche Ausgabe, was ich ebenso von den anderen abgebildeten vermute.
Gruß Amadé
ab (20.10.2009, 18:19): Original von Amadé Diese RCA-BMG- Ausgabe vermerkt für den 1.Teil dasselbe, für den 2. Aufnahme August 1972, Februar 1973 Salzburg, Aufnahmeleiter Fritz Ganss, es handelt sich also um eine deutsche Ausgabe, was ich ebenso von den anderen abgebildeten vermute.
Gruß Amadé
Es muss sich um dieselbe Aufnahme handeln, die frage ist nur, ob womöglich die Russen vom Originalband ein neues, sensibler gehandhabtes Master erstellt haben, oder ob sie das Master von BMG übernommen oder gar selbst noch darüber geschustert haben ?(
Jürgen (20.10.2009, 22:58): Original von ab Original von Jürgen
War das eine BMG- (womöglich deutsche Eurodisc/Melodyia-) oder aber eine russische Melodiya-Ausgabe?
Auf den CDs steht: Eine Original Eurodisc Musikproduktion Ariola-Eurodisc GmbH, München
Von Melodia ist keine Rede, lediglich das Firmen-Doppellogo weist darauf hin.
Grüße Jürgen
ab (29.10.2009, 19:27): Kennt das wer?
Debussy: Pelléas et Mélisande Claude Debussy (Composer), Jean Fournet (Conductor), Pierre Mollet (Performer), Victoria de los Angeles (Performer), Julien Haas (Performer), Joseph Roleau (Performer), Solange Michel (Performer), Olga Chelavine (Performer), Orchestra and Chorus of Teatro Colon (Orchestra)
ab (30.10.2009, 18:58): Petrit Çeku gastiert kommende Woche bei uns. Auf dem Programm wird Regondi | Asencio | Listes | Brkanovic | Rodrigo stehen. Kennt ihn wer?
Nein, diese CD kenne ich nicht, aber ich habe Ildebrando d'Arcangelo (ein wundervoller Name!) am Beginn seiner Karriere in Bonn gehört und in sehr guter Erinnerung...
Herzliche Grüße, Nikolaus.
nikolaus (07.11.2009, 13:29): Kennt diese hier jemand (vielleicht ab?):
Das scheinen so eine Art Improvisationen über Themen von Hildegard von Bingen zu sein. Die Soundschnipsel klingen teilweise betörend, allerdings auch sehr gleichförmig. Ist mein Eindruck richtig?
Nikolaus.
P.S.: Sehe gerade, dass sie erst am 13.11. erscheint, also ist meine Frage wohl etwas verfrüht...
cellodil (07.11.2009, 15:54): Original von nikolaus Hallo Sabine!
Nein, diese CD kenne ich nicht, aber ich habe Ildebrando d'Arcangelo (ein wundervoller Name!) am Beginn seiner Karriere in Bonn gehört und in sehr guter Erinnerung...
Herzliche Grüße, Nikolaus.
... und - bei eher "normalem" Styling sieht er, wenn man KlassikAkzente glauben darf, auch noch ganz schnuckelig aus...
Habe auf der KlassikAkzente-Seite gerade auch noch ein Video entdeckt...
Liebe Grüße
Sabine
nikolaus (07.11.2009, 16:10): Original von cellodil Original von nikolaus Hallo Sabine!
Nein, diese CD kenne ich nicht, aber ich habe Ildebrando d'Arcangelo (ein wundervoller Name!) am Beginn seiner Karriere in Bonn gehört und in sehr guter Erinnerung...
Herzliche Grüße, Nikolaus.
... und - bei eher "normalem" Styling sieht er, wenn man KlassikAkzente glauben darf, auch noch ganz schnuckelig aus...
Finger weg! viel zu viel Hall, man hat den Eindruck, man sitze in der letzten Reihe einer leeren Kirche, alles verschwimmt viel zu arg. Außerdem intoniert der wie Schwein, wenns etwas flotter oder höher wird, Verzierungen schmiert er mitunter einfach irgendwie flüchtig rauf oder runter. Schade, weil das doch eigentlich schöne Stücke wären!
ab (25.11.2009, 08:29): Danke für die Warnung! Ich habe sie jetzt selbst kurz gesoundschnitzelt und mir kommt der Veradacht, die von Dir genannten Mängel sind fast noch das am wenigsten Schlimmst dabei. Derartige Phrasierung ist ja geradezu erbärmlich und für den Ton kommt mir unmittelbar das Wort "schwülstig" in den Sinn.
(Ich bedauere sehr dass Lucia Swarts nur vier der Sonaten, damals für Vanguard und nun unter Challenge erhältlich, aufgenommen hat!)
:hello
AcomA (29.11.2009, 15:53): Hallo,
innerhalb kurzer Zeit hat die DG zwei neue Einspielungen der beiden Chopin-Klavierkonzerte herausgegeben:
Lang Lang/Wiener Ph./Zubin Mehta
Rafael Blechacz/Concertgebouw Amsterdam/polnischer Dirigent
Gibt es Erfahrungen, was wird empfohlen ? Meine bisherigen Referenzen:
Jeremias (01.12.2009, 18:17): Also, Lang Lang brauche ich sicher nicht, aber gar nichts! Blechacz steht auf meiner Wunschlist ganz oben seit ich ihn im Frühling live gehört habe!
Armin70 (12.12.2009, 19:49): Hallo ab,
ich habe eben beim herumstöbern im Forum Deine Anfrage nach einer guten Aufnahme von Franz Schrekers Kammersinfonie gesehen. Für den Fall, dass Deine Anfrage noch aktuell ist, kann ich Dir folgende Aufnahme empfehlen, die ich selbst besitze:
Bei dieser Aufnahme gefällt mir insebesondere, dass die vielen Details in Schrekers brillianter Instrumentierung der Kammersinfonie sehr gut herausgearbeitet werden. Einzigster Nachteil ist, dass für meinen Geschmack das Orchester in dem "Vorspiel zu einem Drama" von der Aufnahmetechnik etwas zu kompakt aufgenommen wurde. Aber diese Aufnahmen sind auch inzwischen schon 25 - 30 Jahre alt.
Gruß
Cetay (inaktiv) (14.12.2009, 10:15): Ich wusste gar nicht, dass Gielen die Kammersinfonie aufgenommen hat. Da kann man wohl blind zugreifen. In der Diskographie der Franz Schreker Foundation ist das die einzige Aufnahme, die aufgeführt wird.
Cetay (inaktiv) (14.12.2009, 11:09): Qualität hat seinen Preis, sagt man. Wenn die beharrliche Weigerung, in unanständige Preisregionen abzustürzen, ein Qualitätsmerkmal ist, dann müssten der GA der 32 Beethoven Sonaten von Wilhelm Backhaus die allerhöchsten Weihen zukommen. Seit ich die auf dem Radar habe, liegt der Marketplace-Preis immer nahe am regulären Preis, der gerade eine sagenhafte Senkung um 2€ erfahren hat. Andererseits: So teuer sind die rund 35 Euronen auch wieder nicht; wahrscheinlich plättet die dekadente Boxenvöllerei auf Dauer das Gespür für den Wert von Qualität.
Die Soundschnipsel aus der GA lassen nicht besonders viele Rückschlüsse zu; es klingt "objektiv" und nüchtern, aber mit sehr viel Kraft "von innen heraus". Die Stärke dieser GA soll darin liegen, dass sie die Architektur zum klingen bringt und sich die Wirkung oft erst am Ende einstellt, wenn die Zusammenhänge quasi schlagartig klar werden.
Das würde mich ja schon sehr reizen, aber ich wanke noch. Wer hat das entscheidende klare Pro oder Contra Argument (die Anmerkungen in den einschlägigen Threads finde ich eher vage)?
Armin70 (14.12.2009, 14:34): Original von Cetay Ich wusste gar nicht, dass Gielen die Kammersinfonie aufgenommen hat. Da kann man wohl blind zugreifen. In der Diskographie der Franz Schreker Foundation ist das die einzige Aufnahme, die aufgeführt wird.
Hallo, noch ein kleiner Nachtrag zu Franz Schreker Kammersinfonie:
In der "Digital Concert Hall" der Berliner Philharmoniker gibt es ein Konzert vom 15.09.2008 wo die Stipendiaten der Orchester-Akademie unter Leitung von Simon Rattle Schrekers Kammersinfonie spielen. Als weiteres Werk in diesem Konzert stand übrigens Bruckners 9. Sinfonie auf dem Programm. Man kann sich die Konzerte zwar nicht downloaden aber man sich die Werke dort zumindest anhören und natürlich auch ansehen. Übrigens auch einzelne Werke eines Konzerts wenn man sich nur für ein bestimmtes Werk interessiert.
Es gibt aber noch weitere Aufnahmen von Franz Schrekers Kammersinfonie, die ich aber nicht kenne und somit auch nichts über deren Vor- und Nachteile aussagen kann.
MfG
Amadé (14.12.2009, 16:47): Original von Cetay Das würde mich ja schon sehr reizen, aber ich wanke noch. Wer hat das entscheidende klare Pro oder Contra Argument (die Anmerkungen in den einschlägigen Threads finde ich eher vage)?
Hallo Cetay, vielleicht hilft Dir mein Hinweis "in gewisser Weise ähnlich wie Pollini", oder Du liest in meinem Klassik-prisma nach, was ich bzgl. Backhaus bei 4 Beethoven-Sonaten angemerkt habe, Klick unten.
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (15.12.2009, 04:59): Original von Amadé Original von Cetay Das würde mich ja schon sehr reizen, aber ich wanke noch. Wer hat das entscheidende klare Pro oder Contra Argument (die Anmerkungen in den einschlägigen Threads finde ich eher vage)?
Hallo Cetay, vielleicht hilft Dir mein Hinweis "in gewisser Weise ähnlich wie Pollini", oder Du liest in meinem Klassik-prisma nach, was ich bzgl. Backhaus bei 4 Beethoven-Sonaten angemerkt habe, Klick unten.
Gruß Amadé
:thanks Ähnlich wie Pollini klingt für mich nicht sehr einladend: Ich hab nichts gegen Tüftler, aber ich will es dem Ergebnis nicht anhören. Und bei Backhaus empfinde ich das -nach den kurzen Höreindrücken zu urteilen- gar nicht (auch nicht bei den Liveaufnahmen die man im Netz in voller Länge hören kann). Ich werde wohl nicht drum herum kommen, mir erst mal die billige best of zu kaufen und dann zu entscheiden, ob ich die ganze Box will.
ab (15.12.2009, 11:18): Original von Armin70 Hallo ab,
ich habe eben beim herumstöbern im Forum Deine Anfrage nach einer guten Aufnahme von Franz Schrekers Kammersinfonie gesehen. Für den Fall, dass Deine Anfrage noch aktuell ist, kann ich Dir folgende Aufnahme empfehlen, die ich selbst besitze:
Bei dieser Aufnahme gefällt mir insebesondere, dass die vielen Details in Schrekers brillianter Instrumentierung der Kammersinfonie sehr gut herausgearbeitet werden. Einzigster Nachteil ist, dass für meinen Geschmack das Orchester in dem "Vorspiel zu einem Drama" von der Aufnahmetechnik etwas zu kompakt aufgenommen wurde. Aber diese Aufnahmen sind auch inzwischen schon 25 - 30 Jahre alt.
Gruß
Leider nicht mehr erhältlich :I
Armin70 (15.12.2009, 15:38): Hallo ab,
bei amazon gibts von dieser Aufnahme z. Zt. 1 neue Aufnahme für 19,99€ und 3 gebrauchte Aufnahmen ab 15,00€.
ab (15.12.2009, 15:55): Original von Cetay :thanks Ähnlich wie Pollini klingt für mich nicht sehr einladend: Ich hab nichts gegen Tüftler, aber ich will es dem Ergebnis nicht anhören. Und bei Backhaus empfinde ich das -nach den kurzen Höreindrücken zu urteilen- gar nicht (auch nicht bei den Liveaufnahmen die man im Netz in voller Länge hören kann). Ich werde wohl nicht drum herum kommen, mir erst mal die billige best of zu kaufen und dann zu entscheiden, ob ich die ganze Box will.
Ich persönlich empfinde gerade diese Zusammenstellung der bloß Namenssonaten nicht gerade als gelungen - und gerade diese Eloquenz-Ausgabe hat mich geradezu abgehalten, mir lange Zeit mehr davon anzuhören. Das sind (für mich) Aufnahmen zum Zuhören, nicht zum nebenbei Schwelgen: De facto spielte Backhaus studio wesentlich strenger als live, wo er unglaublich beseelt musiziert hat, wie die Aufnahmen zeigen.
Die wahre Größe dieser Backhaus-GA erschließt sich - finde ich - erst im Vergleich zu anderen, weil sie völlig andere Lösungen zeigt als üblich.
Ich habe nur Soundschnipsel gehört und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll...
Merci und liebe Grüße
Sabine
Hallo Sabine,
diese Aufnahme kenne ich zwar nicht aber ich habe auch nur ein paar kurze Ausschnitte daraus gehört. Das ist sicherlich interessante Musik aber kaufen muss ich mir das trotzdem nicht unbedingt.
Vielleicht helfen Dir folgende Links mit Infos und Meinungen über diese CD bei der Entscheidungsfindung kaufen oder nicht kaufen weiter, sofern Du die nicht bereits kennst:
Kritik_1
Kritik_2
Gruß Armin
Cetay (inaktiv) (26.01.2010, 08:54): Original von cellodil :hello Ihr Lieben,
kennt zufällig jemand von Euch diese Aufnahme?
Ketil Bjørnstad, David Darling The River
Ganz subjektiv und unfunidert: Ich kenne sie und mir kommt schon das Gähnen, wenn nur daran denke. Björnstad ist grandios, wenn er eine große Schar von Musikern um sich hat oder wenn er Romane schreibt; seine diversen Wassermusiken (es gibt neben The River noch The Sea und Water Stories) oder Solowerke können mich dagegen überhaupt nicht begeistern.
ab (26.01.2010, 10:36): Kürzlich wären beide bei uns zu Konzert gewesen, aber nach dem Reinhören habe ich mich entscheiden, nicht hinzugehen.
By the way: Gestern war im Radion eine Konzertübertrage vom Diego el Cigala Ensemble. Laut Webseite: "Er wird gern die Flamenco-Stimme Spaniens genannt. Diego el Cigala sagt, er halte es mit Picasso, der gemeint hatte, er suche nicht, er finde. Der Ausnahmemusiker sang kubanische Boleros ebenso wie Flamenco-Lieder. Seinen Durchbruch erzielte er vor sechs Jahren mit dem Album "Lagrimas Negras" (Schwarze Tränen). Paco de Lucia sagte über Diego el Cigala, seine Stimme wärme sein Herz."
Mir hat das ganz vorzüglich gefallen! - und nicht nur die kubanische Musik, weil mir ja Salsa-Musik immer besonders zusagt...
(habe nur im Internet reingehört, das o.g. Studio-Album entbehrt der Live-Atmosphäre, die im Ablum: "Blanco Y Negro: En Vivo" bestens zu hören ist. Der Vergleich kann die Ohren öffnen....)
:hello
cellodil (26.01.2010, 10:43): :thanks Euch allen,
Eure Anmerkungen bestätigen meinen ersten Eindruck, von dem ich mir (wieso auch immer, wahrscheinlich aber, weil es nur Schnipsel waren) nicht ganz sicher war, ob der zutrifft.
Das hat mir wirlich sehr geholfen.
Merci und liebe Grüße
Sabine
ab (28.01.2010, 16:59): Bei der DG gibts eine 8 CD Box mit dem Titel: L'Arte di Arturo Benedetti Michelangeli
Handelt es sich dabei um Konzertmitschnitte oder um Studioproduktionen? Ich weiß nur, dass der bekannte Debussy bzw. Schubert & Brahms studio ist; sonst aber von nichts.
Sollte es sich um Konzertmischnitte handeln, kann mir bitte jemand genauere Auskünfte über die Aufnahmedaten erteilen? Ich wüste nämlich gerne, ob es zu Überschneidungen käme mit der Arturo Benedetti Michelangeli-Serie, die es einst in Italien bei Aura gegeben hat und bei Documents billig zusammengefasst wurden.
Vielen Dank! :thanks
Und weil wir gerade dabei sind: Schade, dass diese Box neuerdings nicht mehr komplett ist, seit das Konzert mit Barenboim von Schumann herausgekommen ist. Handelt es sich eigentlich bei den gekoppelten Images von Debussy um die altbekannte Aufnahme, oder um ebenfalls etwas neues?
Hier handelt es sich ausschließlich um die bekannten Studio-Einspielungen, die nach um nach mit ihm herauskamen, die älteste Aufnahmen sind von 1957, Schumann op9 und op.26.
Auch diese Aufnahmen wurden im Studio produziert, op.54 1984, und 4 der 6 Images 1982. Warum sie nicht damals publiziert wurden, bleibt ein Geheimnis der DGG-Leute. Vielleicht gibt es irgendwann einmal auch Beethoven-Konzerte oder Ausschnitte mit ABM und Carlos Kleiber, Kleiber soll angeblich die Aufnahmen abgebrochen haben!
Gruß Amadé
_______________ Ps. Ich hatte Dir auch auf HvK LOndon geantwortet
thwinter12 (28.01.2010, 19:35): Original von ab Ich liebäugle mit der Box, aber etwas in Befürchtung, dass eine neue Eloquenzbox herauskommen könnte :W ...und ich getraue mir nichts mehr von Pogorelich zu kaufen, denn vielleicht bringt ja die DG auch eine Box wie bei Richter und Argerich raus!? :( Ja, ja, dieser "Boxenwahnsinn" hat halt auch seine Schattenseiten... :D
Servas, Thomas
Amadé (28.01.2010, 20:17): Original von thwinter12 ...und ich getraue mir nichts mehr von Pogorelich zu kaufen, denn vielleicht bringt ja die DG auch eine Box wie bei Richter und Argerich raus!?
Da muss man ja auf vieles verzichten und warten, bis endlich mal die Box herauskommt! :I Und was macht man in der Zwischenzeit? ?(
Gruß Amadé
thwinter12 (28.01.2010, 21:03): Ach, Amadé! Wie recht Du ja hast! :(
Ich lechze ja förmlich nach diesen "überirdischen" Aufnahmen von Pogorelich und sollte einfach zuschlagen ohne viel nachzudenken... :down
Servas, Thomas
ab (28.01.2010, 21:50): Original von Amadé Da muss man ja auf vieles verzichten und warten, bis endlich mal die Box herauskommt! :I Und was macht man in der Zwischenzeit? ?(
In der Zwischenzeit? Haben wir nicht ein paar CDs zuhause zum Anhören rumstehen :D (sogar noch unangehörte...)
Ps Danke für die Antworten!
thwinter12 (06.02.2010, 17:58): Kann mir jemand sagen, ob diese Box...
"Schubert: The Symphonies / Harnoncourt (Warner)"
..wirklich einen Kopierschutz aufweist, somit nicht auf PC-Laufwerken abspiel- und auf Festplatte speicherbar ist!?
Servas, :thanks Thomas
ab (06.02.2010, 19:26): Original von thwinter12 ..wirklich einen Kopierschutz aufweist, somit nicht auf PC-Laufwerken abspiel- und auf Festplatte speicherbar ist!?
Keine Anhnung, meine ällere Ausgabe hat keinen; aber wirklich empfehlenswert ist eh nur die Unvollendete - und die bekäme man auch in der Apex-Serie billiger. :hello
Jean (06.02.2010, 19:53): Original von thwinter12 wirklich einen Kopierschutz aufweist, somit nicht auf PC-Laufwerken abspiel- und auf Festplatte speicherbar ist!?
Ein diesbezüglicher Kommentar hier auf Amazon UK hat mich verunsichert (die Box gibt's dort übrigens für derzeit nur £12.98).
Aber auch schon hier bei der "Scarlatti/Ross - Box" (komisch, auch Warner!?) hat sich ein solche Käufernotiz als Falschinformation herausgestellt. Allerdings kaufte ich diese in Österreich.
Hoffe das Warner für den UK-Markt nicht extra Kopierschutz draufpresst - die "Schubert/Harnoncourt - Box" hab' ich nämlich jetzt mal bestellt...
Servas, Thomas
Jürgen (17.02.2010, 09:14): Original vom Merkheft LEONARD BERNSTEIN
CDs1-3: Bernstein/West Side Story (GA), Sinfoniesche Tänze, Balletmusik, Sinfonien Nr. 1 & 2; CD 4: Beethoven/Klavierkonzert Nr. 2; Ravel/Klavierkonzert; CD 5: Dvorak/Sinfonie Nr. 9; CD 6: Tschaikowsky/Sinfonie Nr. 6; CDs 7-8: Händel/Messias; CDs 9-10: Bellini/La Sonnambula (GA),
Maria Callas, Lukas Foss/Klavier u.a. Royal Philharmonic Orchestra, New York Philharmoniker, Chor & Orchester der Mailänder Scala/Leonard Bernstein, Carl Davis u.a.
ADD/DDD/Mono/Stereo. Documents. 10 CDs
Hat jemand genauere Informationen zu den gelisteten Aufnahmen?
ab (26.02.2010, 20:58): Ich bin auf der Suche nach einer richtig guten Aufnahme von Ferruccio Busonis Sonatina Seconda.
Ebenso suche ich nach einer solchen Aufnahme von Sir Arnold Bax' vier Klaviersonaten.
Könnt ihr mir etwas empfehlen oder gar ans Herz legen?
Nein leider, aber in anderen Foren kommt sie, was ich so gelesen habe, sehr gut weg, was die Hörer selbst immer wieder bei der einen und anderen Aufnahme zu überraschen scheint, und zwar sowohl von manchem Werk als auch von einigen Interpretationen.
:hello
Jürgen (11.03.2010, 11:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/417BTW704FL._SL500_AA300_.jpg
Kann jemand etwas zu dieser CD sagen?
Grüße Jürgen
Frank1970 (11.03.2010, 12:05): Hallo Jürgen,
habe mir die CD relativ günstig vor ein paar Wochen bei 2001 gekauft, aber sie mir noch nicht angehört. Kann auch noch ein paar Tage dauern, bis ich dazu komme. Vielleicht holst du sie dir einfach bei jokers.de, wo sie momentan fast verschenkt wird, bevor das Angebot weg ist. Dann können wir uns bald dazu austauschen, wie sie uns denn gefällt! :wink
Viele Grüße Frank
Jürgen (11.03.2010, 13:03): Original von Frank1970 Hallo Jürgen,
habe mir die CD relativ günstig vor ein paar Wochen bei 2001 gekauft, aber sie mir noch nicht angehört. Kann auch noch ein paar Tage dauern, bis ich dazu komme. Vielleicht holst du sie dir einfach bei jokers.de, wo sie momentan fast verschenkt wird, bevor das Angebot weg ist. Dann können wir uns bald dazu austauschen, wie sie uns denn gefällt! :wink
Viele Grüße Frank
Genau deswegen frage ich. Aber ich werde Deinen Vorschlag aufgreifen.
Grüße Jürgen
ab (12.03.2010, 11:14): Hat jemand von euch die drei Monteverdi-Opern unter der Leitung von Sergio Vartolo angehört (Brilliant Classics)?
uhlmann (12.03.2010, 12:16): Original von ab Hat jemand von euch die drei Monteverdi-Opern unter der Leitung von Sergio Vartolo angehört (Brilliant Classics)?
ich habe die poppea aus dieser box (gabs mal irgendwo fast geschenkt). soweit ich mich erinnere - sehr oft habe ich sie nicht gehört - ist die aufnahme nicht gerade berauschend. die solisten sind durchschnittlich bis gut, keinesfalls aber herausragend, auch das "orchester" kann nicht wirklich mit den besten mithalten. vartolos leitung ist ordentlich, im gesamten fehlt aber etwas die nötige eleganz und raffinesse. völlig sinnfrei ist imo die aufteilung der rolle des nerone in sopran (akte 1 u. 3) und tenor (akt 2).
als einstieg mag die aufnahme genügen - immerhin ist sie hip, aber wenn man garrido, gardiner, jacobs, harnoncourt, etc. kennt, ist sie imo obsolet. orfeo und ulisse kenne ich nicht.
ab (16.03.2010, 18:47): Kennt ihr eine überzeugende Einspielung von Mahlers Klavierquartettsatz? Die von Domus bei Virgin klingt mir viel zu sehr nach Brahms (wie ich nicht einmal diesen hören mag); und die mit dem Pro Arte Quartet of Bucharest bei Arte Nova finde ich bereits manuell inadäquat; und auch die vom Borodin Quartet bei Virgin stellt mich nicht wirklich zufrieden.
Danke! :hello
nikolaus (16.03.2010, 23:17): Gut, dass Du fragst, ich suche auch noch.
Immerhin kann ich Deine zwei genannten mal ausprobieren...
Nikolaus.
Armin70 (17.03.2010, 00:41): Wie wärs denn mit folgender Aufnahme mit der KREMERata Musica. Auf der CD befinden sich des weiteren noch Werke von Alban Berg, Arnold Schönberg und Anton Webern:
Ich muss allerdings zugeben, dass ich diese Aufnahme nicht kenne und demzufolge nichts darüber sagen kann. Trotzdem scheint mir die Aufnahme aufgrund der Interpreten und wegen der eingespielten Werke sehr interessant und vielversprechend zu sein, so dass ich mir diese Aufnahme wahrscheinlich selbst zulegen werde.
ab (17.03.2010, 09:49): Original von nikolaus Gut, dass Du fragst, ich suche auch noch.
Immerhin kann ich Deine zwei genannten mal ausprobieren...
Nikolaus.
die Borodin Quartett-CD hat nicht nur den Vorteil einer ganz grandiosen Schnittke Klavierquintettaufnahme - gerade Ludmilla Berlinsky am Klavier finde ich höchst erfreulich! - (und einer passabeln des gefälligen 3. Streichquartetts), sondern auch des Mahler-Fragments des 2. Satzes!
ab (18.03.2010, 12:10): ein Freund von mir sucht noch eine Ausgabe von OLIVIER MESSIAEN Complete Edition, die es mit 32 CDs bei der DG in limitierter Auflage gegeben hat. Im Internet ist die überall bloß für über 100 EUR zu bekommen. http://www.deutschegrammophon.com/imgs/s150x150/4801333.jpg Weiß jemand von euch noch eine billigere Bezugsquelle? :thanks
ab (18.03.2010, 22:06): Original von nikolaus Kennt die wer?
ab (20.03.2010, 19:41): Original von Rachmaninov hat jemand volodos in wien schon gehört?
Ja, im Radio so wie hinterher als Stream: gar nicht meine Art der Interpretation. Am ehesten noch hat mir die Scriabin-Sonate Nr. 7 gefallen (aber Lang Lang aus dem selben Saal hat mir tausendmal besser gefallen als er). Das sagt aber mehr über mich aus, als über Volodos... :hello
ab (21.03.2010, 12:24): Schon gehört? Diese Kritik weckt höchste Erwartungen!
BIS Records: Schubert, Franz: Sinfonien Nr. 8 & 9 Schwedisches Kammerorchester Thomas Dausgaard
Ich habe die CD. Ein typischer Volodos, wenn er in die Tasten greifen kann. wenn es sensibel wird, dann habe ich meine Probleme mit ihm. Aber allein für die Dante-Sonate lohnt sich diese Aufnahme!
ab (24.03.2010, 10:53): Schon gehört? Denn, wenn das stimmt, was hier steht, dann könnte es genau diese Aufnahme sein, auf die ich schon lange warte.
Fauré, Gabriel: Klavierquintette Nr. 1 & 2 Scnhubert Ensemble Chandos
Jürgen (26.03.2010, 08:16): Ich kenne schon seit vielen Jahren die CD Officium vom Hilliard Ensemble mit Jan Garbarek. http://www.ecmrecords.com/Images/cover/New_Series/1500/N1525g.jpg Das Herzstück dieses Albums ist Parce Mihi Domine aus dem Officium Defunctorum von Cristobal De Morales. Es wird hier dreimal gespielt, zweimal mit Saxophon und einmal im Original á Capella.
Da es ein sehr schönes Musikstück ist, machte ich mich auf die Suche nach Alternativeinspielungen.
Letztes Jahr stolperte ich im 2001-Laden über diese CD. Da äusserst günstig, nahm ich sie kurzentschlossen mit. http://ecx.images-amazon.com/images/I/41MDZXJ3GDL._SL500_AA300_.jpg Gabrieli Consort & Players dirigiert von Paul Mccreesh
Dummerweise, so stellte ich später fest, sind vom Officium Defunctorum nur die ersten beiden Stücke enthalten. Parce Mihi Domine wäre das Dritte gewesen. Das Kernstück der CD ist mit Missa pro defunctis allerdings ganz hervorragende Musik. (Ich höre sie gerade)
Ich bin also immer noch auf der Suche. Anscheinend gibt es aber nur eine einzige Gesamteinspielung. Und zwar mit Jordi Savall. Am günstigsten z.Zt. in dieser 3er Hybrid-SACD Box: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51wg3F2GVvL._SL500_AA300_.jpg Kann jemand etwas dazu sagen oder kennt doch noch Alternativen?
Grüße Jürgen
ab (13.04.2010, 22:08): Weil wir keinen eigenen Faden dazu haben: was wären denn die vorzüglichen Aufnahmen von Stauss' Zarathustra?
:thanks
Jürgen (13.04.2010, 22:36): Original von ab Weil wir keinen eigenen Faden dazu haben: was wären denn die vorzüglichen Aufnahmen von Stauss' Zarathustra?
:thanks
Ich kenne nur drei Aufnahmen:
Kempe 1970er Karajan 1984 Previn 1987
Karajan und Previn gefallen mir besser als Kempe, der etwas zurückhaltener musiziert. Zu Strauss passt das m.E. nicht, aber manch einem gefällts. Das Werk hat übrigens nach den sicherlich gigantischen ersten 90 Sekunden noch wunderbare 30 Minuten im Anschluss.
Grüße Jürgen
Armin70 (13.04.2010, 23:06): Folgende Aufnahmen des Zarathustra habe ich:
BR-Sinfonieorchester, Lorin Maazel
Boston Symphony Orchestra, Seiji Ozawa
Chicago Symphony Orchestra, Georg Solti
Wiener Philharmoniker, Andre Previn
Von den Orchesterleistungen her gesehen, sind alle 4 Aufnahmen auf einem sehr hohen Niveau. Für mich stellt aber Previns Aufnahme die gelungenste dar, weil sie meiner Meinung einerseits wuchtig ist aber anderereits auch die feineren Strukturen der Partitur nicht unter den Tisch fallen lässt. Geadelt wird diese Aufnahme vom goldschimmernden Luxusklang der Wiener Philharmoniker, der sich wie eine zweite Haut über Strauss`Musik legt. Dazu kommt die wuchtige, dynamische aber trotzdem immer noch natürliche Klangqualität der Telarc-Aufnahme (Aufnahme aus dem Wiener Musikverein). Des weiteren bekommt man diese Aufnahme inzwischen "fürn Appel und nen Ei". Im Internet gibt es z. B. gute gebrauchte CD-Exemplare ab 2,20 € !!!
ab (14.04.2010, 14:06): Original von Amadé Original von Cetay Das würde mich ja schon sehr reizen, aber ich wanke noch. Wer hat das entscheidende klare Pro oder Contra Argument (die Anmerkungen in den einschlägigen Threads finde ich eher vage)?
Hallo Cetay, vielleicht hilft Dir mein Hinweis "in gewisser Weise ähnlich wie Pollini", oder Du liest in meinem Klassik-prisma nach, was ich bzgl. Backhaus bei 4 Beethoven-Sonaten angemerkt habe, Klick unten.
Gruß Amadé
A propos Beethoven 32 mit Backhaus. Derzeit ist der spätere Zyklus von Backhaus bei der Decca erhältlich. Das sind die Stereoaufnahmen aus seinen letzten Jahren. Weil er nicht fertig geworden ist, hat die Decca die Hammerklaviersonate aus dem älteren Mono-Zyklus mit drauf getan.
Dieser ältere Zyklus bei der DECCA interessierte mich. Ich hörte, es gab einmal eine Japan-Ausgabe auf CD. Ist er aber auch bei uns einmal erschienen? Kann man ihn derzeit irgednwo bekommen? Wie sieht/sah das Cover aus?
Danke!
Amadé (15.04.2010, 20:15): Original von ab Dieser ältere Zyklus bei der DECCA interessierte mich. Ich hörte, es gab einmal eine Japan-Ausgabe auf CD. Ist er aber auch bei uns einmal erschienen? Kann man ihn derzeit irgednwo bekommen? Wie sieht/sah das Cover aus?
Lieber ab,
Beethovens 32 Sonaten erschienen ca 1990 in einer Box auf CD. Der Inhalt scheint derselbe wie heute, also mono/stereo zu sein. Meines Wissen hat Decca in Deutschland nie alle mono-Aufnahmen der Sonaten in einer Box veröffentlicht. In meiner Sammlung findet sich eine 10-LP-Box erschienen 1980, jedoch auch frühe und späte Aufnahmen gemischt, aber nicht deckungsgleich mit der jetzt im Handel zu findenden Ausgabe von Original Masters:
ab (16.04.2010, 08:57): Original von Amadé Original von ab Dieser ältere Zyklus bei der DECCA interessierte mich. Ich hörte, es gab einmal eine Japan-Ausgabe auf CD. Ist er aber auch bei uns einmal erschienen? Kann man ihn derzeit irgednwo bekommen? Wie sieht/sah das Cover aus?
Lieber ab,
Beethovens 32 Sonaten erschienen ca 1990 in einer Box auf CD. Der Inhalt scheint derselbe wie heute, also mono/stereo zu sein. Meines Wissen hat Decca in Deutschland nie alle mono-Aufnahmen der Sonaten in einer Box veröffentlicht. In meiner Sammlung findet sich eine 10-LP-Box erschienen 1980, jedoch auch frühe und späte Aufnahmen gemischt, aber nicht deckungsgleich mit der jetzt im Handel zu findenden Ausgabe von Original Masters:
Eben diese Auskunft habe ich auch. Zum Glück aber habe ich gerade beide Zyklen - der Mono-Zyklus angeblich aus einer Japan-Ausgabe - geliehen bekommen. :leb
ab (06.05.2010, 00:15): Gerde im Radio gehört:
Komponist/Komponistin: Johann Sebastian Bach/1685-1750 Titel: Konzert für Klavier und Orchester in d-moll BWV 1052 Solist/Solistin: Andras Schiff/Klavier Orchester: British Chamber Orchestra Leitung: Sir George Malcolm Label: 20100506DENON 35C37-7236 Länge: 23:37 min
gibts die irgendwo wieder aufgelegt?
Jürgen (06.05.2010, 13:53): Original von ab Gerde im Radio gehört:
Komponist/Komponistin: Johann Sebastian Bach/1685-1750 Titel: Konzert für Klavier und Orchester in d-moll BWV 1052 Solist/Solistin: Andras Schiff/Klavier Orchester: British Chamber Orchestra Leitung: Sir George Malcolm Label: 20100506DENON 35C37-7236 Länge: 23:37 min
gibts die irgendwo wieder aufgelegt?
Schau mal hier
Grüße Jürgen
ab (07.05.2010, 09:26): aha, Dal Segno, vielen Dank! Wirklich ein sehr schönes Dirigat von Malcolm und für mich überraschend inniges Spiel von Schiff im lagsamen Satz. :hello
ab (28.05.2010, 15:27): Kennt jemand von euch die Aufnahme Valeri Afanasyevs bei Vista Vera?
Amadé (28.05.2010, 18:14): Original von ab Ist das die alte Denon-Aufnahme oder etwas neues? http://www.vistavera.com/products_pictures/00156-medium.jpg
Ich tippe auf Denon, das passt auch zeitlich. Ich suche die Denon-CD schon länger.
Gruß Amadé
ab (28.05.2010, 18:47): Original von Amadé Ich tippe auf Denon, das passt auch zeitlich. Ich suche die Denon-CD schon länger.
Gruß Amadé
zunächst schien mir eher nicht, denn ich entsinne mich einer CD mit den drei opp. 117-119 . Nun meine ich eher ja, denn ich sehe hier, dass es eine mit den opp. 10, 79 & 116 gab, dort wird allerdings das Jahr 1993 angegeben.
Rachmaninov (28.05.2010, 20:28): Original von ab Original von Amadé Ich tippe auf Denon, das passt auch zeitlich. Ich suche die Denon-CD schon länger.
Gruß Amadé
zunächst schien mir eher nicht, denn ich entsinne mich einer CD mit den drei opp. 117-119 . Nun meine ich eher ja, denn ich sehe hier, dass es eine mit den opp. 10, 79 & 116 gab, dort wird allerdings das Jahr 1993 angegeben.
Es gibt i.d. Tat ZWEI Brahms Aufnahmen von Afanassiev! Beide DENON IMHO!
Amadé (28.05.2010, 22:13): Original von Rachmaninov Es gibt i.d. Tat ZWEI Brahms Aufnahmen von Afanassiev! Beide DENON IMHO!
Da setze ich mal ein Fragezeichen dahinter, lasse mich jedoch gern belehren, falls ich im Irrtum sein sollte. :down Bei meinen Recherchen in Klassik-Prisma muss ich immer wieder feststellen, dass Aufnahmedaten unkorrekt wiedergegeben bzw. mit der Jahresangabe der Veröffentlichung fälschlicherweise in einen Topf geworfen werden! 1993 und 1994 könnten in die zweite Kategorie fallen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Afanassiev so kurz hintereinander dieselben Stücke zweimal für dasselbe Label eingespielt hat, zumal es sich doch bei der Masse der Plattenkäufer um Werke handelt, die man keineswegs sofort ins Kalkül zieht. Im Bielefelder Katalog von 2000 ist die Denon-CD schon nicht mehr aufgeführt, ebenso im jpc-Katalog aus demselben Jahr. Vermutlich wurde nur eine begrenzte Anzahl CDs gepresst.
Freundliche Grüße Amadé
Armin70 (28.05.2010, 22:44): Rachmaninov meint sicherlich diese beiden Aufnahmen, die Afanassiev mit Brahms-Werken bei Denon machte:
Die erste dieser CD hat das identische Programm wie die bei Vista Vera erschienene Aufnahme. Die Gesamtspieldauern differieren etwas: 74:25 (Denon) und 75:28 (Vista Vera). Bei Denon ist als Engineer Peter Urbach und bei Vista Vera Tamara Badeyan angeben.
Vielleicht sind diese beiden Aufnahmen identisch, weil die verschiedenen Spielzeiten nur aufgrund ungenauer Zeitangaben basieren. Möglicherweise wurde die Aufnahme damals gleichzeitig für Denon und für das russische Label Vista Vera oder ein anderes damaliges russisches Label, dessen Katalog inzwischen von Vista Vera übernommen wurde, aufgenommen. Daher die Nennung unterschiedlicher Tonmeister. Bei den unterschiedlichen Jahresangaben kann es sich vielleicht einmal um das Produktionsjahr (1993) und um das Veröffntlichungsjahr (1994) handeln...
Sind aber nur Vermutungen von mir.
ab (28.05.2010, 23:27): Original von Armin70 Vielleicht sind diese beiden Aufnahmen identisch, weil die verschiedenen Spielzeiten nur aufgrund ungenauer Zeitangaben basieren. Möglicherweise wurde die Aufnahme damals gleichzeitig für Denon und für das russische Label Vista Vera oder ein anderes damaliges russisches Label, dessen Katalog inzwischen von Vista Vera übernommen wurde, aufgenommen. Daher die Nennung unterschiedlicher Tonmeister. Bei den unterschiedlichen Jahresangaben kann es sich vielleicht einmal um das Produktionsjahr (1993) und um das Veröffntlichungsjahr (1994) handeln...
Sind aber nur Vermutungen von mir. Um die Vermutungen weiter zu spinnen: womöglich ist mit Sound Engineer Tamara Badeyan ja nicht die Tonmeisterin der Aufnahme, sondern die Remasterin gemeint?
Die Denonaufnahmen scheinen ja mit einem Remastering im vergangenen Jahr in Japan noch einmal aufgelegt worden zu sein.
?(
Die Tatsache, dass die zweite Vista Vera CD mit Chopin ebenfalls dasselbe Programm wie die Denon-CD zeigt, spricht wohl für die Annahme, dass es sich um dieselbe und nicht nur eine gleiche Aufnahme handelt.
ab (02.06.2010, 11:39): Mir ist aller wärmstens folgendes ans Herz gelegt worden:
Frank Martin: Golgotha Judith Gauthier, Mariann Beate Kielland, Adrian Thompson, Mattijs van de Woerd, Konstantin Wolff, Cappella Amsterdam, Estonian National SO, Daniel Reuss HMF, 2009
Kennt ihr diese Einspielung dieses "Meilenstein der modernen geistlichen Musik", die laut Crescedo-Rezension dermaße packend und erschütternd sein soll, dass man es mitunter kaum ertragen könne?
Heike (06.06.2010, 17:30): Hallo ab, ich kenne die CD nicht, aber ich habe neulich im Radio einen Ausschnitt aus diesem Werk gehört (vermutlich auch im Zusammenhang mit dieser CD, ich weiß nicht mehr genau). Ich kannte "Golgatha" vorher nicht. Jedoch erinnere ich mich, dass mir die Musik gut gefallen hatte: Sehr typische Passionsmusik, die stellenweise durchaus an die Bach-Passionen erinnerte - aber natürlich modern gehalten ist und einen stark impressionistischen Anklang hat. Heike
Jürgen (09.09.2010, 11:03): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124124229.jpg
Bei meinen Streifzügen durch die klassische Forumswelt stolperte ich über diese Aufnahme, in die ich bei JPC hineinhörte und die mir gefiel.
Trauermusiken des 17.Jh. Werke von Schütz, Praetorius, Schein, Demantius Künstler: Schütz-Akademie, Arman
Der Schwerpunkt liegt bei Schütz.
Die Aufnahme ist günstig und in den nächsten 3 Tagen portofrei zu haben.
Kennt jemand diese Aufnahme? Oder kennt sich jemand gut bei Schütz aus und kann mir Besseres empfehlen?
Ich selbst bin bei Schütz kompletter Anfänger.
Grüße Jürgen
Jürgen (09.09.2010, 11:16): 2001 Werbung flatterte mir ins Haus (Postfach).
Wieder da: Deutsche Harmonia Mundi. Nur 4.99 € je CD.
Insbesonder die erste (Agricola) und letzte (Zelenka) CD stachen mir ins Auge und ich hörte mal rein.
Kennt jemand etwas aus dieser Reihe und meint, da sei ein Must have dabei?
Grüße Jürgen
Armin70 (09.09.2010, 19:31): Original von Jürgen http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124124229.jpg
Bei meinen Streifzügen durch die klassische Forumswelt stolperte ich über diese Aufnahme, in die ich bei JPC hineinhörte und die mir gefiel.
Trauermusiken des 17.Jh. Werke von Schütz, Praetorius, Schein, Demantius Künstler: Schütz-Akademie, Arman
Der Schwerpunkt liegt bei Schütz.
Die Aufnahme ist günstig und in den nächsten 3 Tagen portofrei zu haben.
Kennt jemand diese Aufnahme? Oder kennt sich jemand gut bei Schütz aus und kann mir Besseres empfehlen?
Ich selbst bin bei Schütz kompletter Anfänger.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
die von Dir erwähnte Aufnahme kenne ich nicht aber ich selbst besitze folgende Aufnahme der Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz:
Diese Aufnahme bietet zusätzlich noch "Die sieben letzten Worte Jesu Christi am Kreuz", ebenfalls von Schütz und kostet nur geringfügig mehr als die Aufnahme der Schütz-Akademie. Mit der Helbich-Aufnahme bin ich sehr zufrieden. Hier kann man sich einen kleinen Höreindruck verschaffen.
Gruß Armin
ab (22.09.2010, 09:00): Kann mir wer eine gute Einspielung von Eduard Lalos Ballettmusik Namouna empfehlen? Danke! :hello
ab (14.10.2010, 08:57): Kennt jemand von euch folgende Ausgabe mit Klaviermusik von Dino Ciani, dem jung verstorbenen Pianistenhoffungsträger Italiens, dessen Beethoven-Sonaten-GA (die ich leider nicht kenne) als legendär gilt. Zu Recht oder wegen seiner kurzen Lebenszeit?
Amadé (14.10.2010, 09:45): Ja, seine frühen Aufnahmen bei DGG.
ab (14.10.2010, 11:02): warum nur hat Brilliant die restlichen DG-Sachen von Bach, Debussy, Chopin und Schumann unterschlagen und nicht auch mit drauf in eine Box gepackt ?! ?( :S
ab (15.10.2010, 10:31): Kann mir jemand eine Gute Aufnahme von Martinus Les Fresques de Piero della Francesca empfehlen, seinem wohl populärsten und meist aufgeführtem Stück? Recht wäre mir eine Interpretation, die nicht einen romantischen Schmachtftetzen draus zu machen versucht, wie ich es gestern, quasi rachmaninovge(er?)tränkt, erleben musste. :thanks
ab (21.10.2010, 23:21): Heute exquisit im Konzert Max Regers Variationen und Fugue über ein Thema von Bach, op 81 gehört. Was ist eine gute Aufnahme?
:thanks
Amadé (21.10.2010, 23:40): Spontan empfehle ich mal Rudolf Serkin, durch seine Verbindung zu Adolf und Fritz Busch, Reger Umfeld, sollte er einen ziemlich authentischen Zugang zu Regers Musik gefunden haben. Es gibt 2 Aufnahmen: Studio CBS und live BBCL. Auch Oppitz und Hamelin haben das Werk eingespielt. Gute Nacht Amadé
ab (22.10.2010, 08:16): :thanks
Serkin spricht mich sponatan nicht so an, wohl weil die Stimmen mir zu wenig polyphon getrennt geführt werden, er doch ordentlich vordergründig "donnert" und auch farblich etwas eingeschränkt bleibt. Ein Freund schwärmt immer von Hamelin: werde ich mir wohl noch ausleihen müssen...
Gestern im Konzert von Michael Schöch, einem 25. jährigen Oppitz-Schüler, erklang das ganz wunderbar anti-virtuos, grandios chromatisch durchhörbar und mit ungewöhnlich subtilem Pedal. Das Programm war Hamelin-tauglich: Liszts Fantasie und Fuge über das Thema B-A-C-H, dann eine Bach/Busoni-Zugabe auf einem Bösendorfer-flügel und anschließende in der Kirche auf der Orgel Bachs Passacaglia in c, 3 Fugen aus Schumanns Sechs Fugen über den Namen B-A-C-H und Regers Symphonioscher Fantasie und Fuge. Alles mit einer ruhenden Selbstverständlichkeit der musikalischen Hingabe ohne jegliches Auftrumpfen.
Laut Soundschnitzel könnte mir die Aufnahme von Alfons Kontarsky besonders gefallen (dessen Bach auf dieser CD berückend schön ist, wie ich im Radio gehört und darüber hier im Forum auch berichtet hatte, als sie vom ORF als CD des Monats gekürt wurde); aber daraus geht wegen der Kürze leider nicht hervor, ob er auch manual die Schwierigkeiten zu meistern versteht.
wie die, die sich an meinen Vorstellungstext erinnern, vielleicht noch wissen, gehöre ich in puncto Klassik tendenziell zu den bildungsfernen Schichten (vulgo: Dumpfbacken). Ich vermag also keine "gute" von einer "schlechten" Aufnahme zu unterscheiden.
Dies vorausgesetzt, würde es mich freuen, wenn mir jemand eine DVD der Wagner-Oper "Parsifal" empfehlen könnte. Am liebsten hätte ich eine möglichst altmodische, märchenhafte Aufmachung des Bühnenbilds und der Kostüme - sozusagen den "Parsifal für Dummies". Anders ausgedrückt: Ich bin zu unterbelichtet, um zu kapieren, wenn die Handlung auf die Fidschi-Inseln verlegt wird und die Blumenmädchen mit Maschinengewehren ins Publikum feuern, so verdienstvoll das aus Expertensicht auch immer sein mag. :D
Da es mir in meinem grenzdebilen Zustand ohnehin am Vermögen mangelt, die Qualität von Sängern, Dirigenten und Orchestern zu unterscheiden, geht also die stimmungsvolle Optik vor großen Namen.
Davon abgesehen, würde mich interessieren, ob welche CD aus Eurer Sicht empfehlenswert wäre. Ich habe eine Aufnahme aus den Fünfzigern mit Knappertsbusch aus der Bibliothek entliehen, und zwar aus dem einzigen Grund, daß dieser Name in "Vita Classica" von Steffen Möller mehrfach erwähnt wird. Gildet das? :)
Liebe Grüße von Holger
Jürgen (23.10.2010, 14:16): Hallo Holger,
ich besitze keine einzige Parsifal-DVD, kann Dir also keinen Expertentip geben. Ich habe aber gehört, dass an der Met recht konservativ inszeniert werden soll. Daher empfehle ich Dir eine Aufnahme unter dem Dirigat von James Levine: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JFc-K3oaL._SL500_AA300_.jpg
Bei Audio-Aufnahmen bin ich besser aufgestellt. Eine Aufnahme von Knappertsbusch aus den 50ern ist keine schlechte Wahl. Ich selbst habe die Bayreuthaufnahme des Jahres 1951. Sehr weihevolle Tempi, hervorragende Sänger. Kna'62 ist auch sehr gut, schon Stereo, im Tempo diesmal eher Mittelmaß, genauso wie Solti oder Karajan. Wers weihelos, frischer und transparenter mag, ist mit Boulez'71 oder Kegel gut bedient.
Meine persönlichen Präferenzen lasse ich mal aussen vor.
Grüße Jürgen
Holger (24.10.2010, 03:00): Hi Jürgen,
hab recht herzlichen Dank für Deine Antwort!
Leider mußte ich feststellen, daß die Bibliotheks-CDs zahllose Kratzer aufweisen. Teilweise unhörbar ! X( Selbst die kulturvollen Wagnerianer scheinen das, was nicht ihnen selbst gehört, wie Dreck zu behandeln. Traurig genug....
Viele Grüße von Holger
Jürgen (24.10.2010, 10:45): Original von Holger Hi Jürgen,
hab recht herzlichen Dank für Deine Antwort!
Leider mußte ich feststellen, daß die Bibliotheks-CDs zahllose Kratzer aufweisen. Teilweise unhörbar ! X( Selbst die kulturvollen Wagnerianer scheinen das, was nicht ihnen selbst gehört, wie Dreck zu behandeln. Traurig genug....
Viele Grüße von Holger
Ja, das mit den Kratzern auf Bibliotheks-CDs musste ich auch schon oft feststellen. Ich habe aber genauso oft schon Glück gehabt und die CDs waren tadellos.
Wenn Du für wenig Geld (6,95€) den Parsifal Kna'51 erwerben möchtest, empfehle ich folgende 20 CD Kiste: http://ecx.images-amazon.com/images/I/518KxPSqW%2BL._SL500_AA300_.jpg
Auf den restlichen 16 CDs sind so manche historische Kostbarkeiten enthalten. Z.B: Die Walküre 1.Aufzug, Walter/Lehmann/Melchior 1935
Grüße Jürgen
Holger (24.10.2010, 12:31): Hallo, Jürgen,
danke für den Tip!
Ich gestehe indes, zu stulle zu sein, um den historischen Rang dieser Aufnahmen wertschätzen zu können. Einem Genie von 1935 würde ich ohne zu zögern einen Loser von 2010 vorziehen, solange die Tonqualität besser ist. Tempi, gesangliche Qualitäten und andere Finessen vermag ich ohnehin nicht zu unterscheiden. (Damit Du mal siehst, wes Geistes Kind ich bin - sozusagen ein "reiner Tor".) :)
Bei Knappertsbusch '51 nervt mich neben den unsäglichen Kratzern (die im übrigen ein bezeichnendes Licht darauf werfen, weshalb die Idee vom "Volkseigentum" niemals funktioniert hat) obendrein der Blödmann, der ständig in die Ouvertüre hustet. Ich fürchte, für jemanden wie mich wäre eine kenianische Studioaufnahme besser geeignet als eine Live-Einspielung aus dem heiligen Bayreuth. Ob allerdings jemals jemand auf die Idee gekommen ist, eine Oper im Studio aufzunehmen, weiß ich - wie üblich - nicht.
Nochmals vielen Dank und liebe Grüße
Holger
Holger (24.10.2010, 13:41): Lieber Jürgen,
die DVD aus der Met, die Du empfiehlst, ist leider im Format NTSC. Keine Ahnung, ob mein Gerät das beherrscht. Lasse ich also lieber.
Der Dirigent ist Solti, die Aufnahme scheint tatsächlich - sofern ich den überschwenglichen Rezensionen bei Amazon glauben darf - im Studio gemacht zu sein.
Unter den Mitwirkenden kenne ich (dem Namen nach) nur Solti, Dietrich Fischer-Diskau und René Kollo. Außerdem werden folgende böhmische Dörfer genannt: Hans Hotter, Zoltán Kelemen, Gottlob Frick. Na, für mich wird's allemal reichen!
Bei dieser Gelegenheit mal eine schwierige Fachfrage des Kalibers, das man sich alljährlich auf dem Bayreutrher Parkett zuraunt: Sprechen ausgewiesene Experten wie ich den Dirigenten eigentlich "Scholti" aus oder so, wie er geschrieben wird?
Leider kein Scherz - ich habe wirklich keinen Blassen!
Liebe Grüße von Holger
P.S.: Ach ja, fast vergessen: Die Wiener Philharmoniker dürfen ebenfalls mitmachen! :)
Heike (24.10.2010, 15:20): Hallo, Sprechen ausgewiesene Experten wie ich den Dirigenten eigentlich "Scholti" aus oder so, wie er geschrieben wird? Das ist für mcih eine ganz leichte Frage als Halbungarin: Solti ist ein ungarischer Name und im ungarischen wird das s immer wie sch ausgesprochen. Deshalb ist János z.B. Janosch und der ungarische Pianist Herr Schiff heißt mit Vornamen András(ch) Heike
Holger (24.10.2010, 16:23): Original von Heike Hallo, Sprechen ausgewiesene Experten wie ich den Dirigenten eigentlich "Scholti" aus oder so, wie er geschrieben wird? Das ist für mcih eine ganz leichte Frage als Halbungarin: Solti ist ein ungarischer Name und im ungarischen wird das s immer wie sch ausgesprochen. Deshalb ist János z.B. Janosch und der ungarische Pianist Herr Schiff heißt mit Vornamen András(ch) Heike
Hallo, Heike,
vielen herzlichen Dank! Werde mit meinen neuerworbenen Insiderkenntnissen andernorts gebührend zu prahlen wissen!
Bist Du eigentlich sicher, daß sich Herr Schiff nicht Herr Siff schreibt? :leb
Der Herr wird vielleicht irgendwelche KUK- Vorfahren oder andre europäische Wurzeln haben, solcherart Nachnamen sind in Ungarn auch recht weit verbreitet (siehe z.B. die Fischer-Dirigenten-Brüder). Man ändert ja auch seinen Nachnamen nicht im Regelfall.
Bei den Vornamen ist es jedoch so, dass es in Ungarn eine Regelung gibt, dass Vornamen magyarisiert werden müssen (Ausnahmen müssen extra beantragt werden). Man kann also nicht Andreas heißen, sondern nur Andràs; nicht Silvia, sondern Szilvia, nicht Katharina, sondern Katalin. (Lustige Sache irgendwie, finde ich
vielleicht kannst du es ja auch bei deinen Insiderkenntnissen verwenden ;-) ) Heike
Holger (24.10.2010, 18:09): Danke, Hàykè!
Dirigenten-Brüder namens Fiser :D kenn ich natürlich nicht - welch Wunder!
Viele Grüße von Hölgyr dem Magyaren
Jürgen (24.10.2010, 22:29): Original von Holger Lieber Jürgen,
die DVD aus der Met, die Du empfiehlst, ist leider im Format NTSC. Keine Ahnung, ob mein Gerät das beherrscht. Lasse ich also lieber.
Sorry, da hatte ich wohl zu oberflächlich geschaut.
Original von Holger ABER: Ich habe mir soeben diese CD bestellt!
Der Dirigent ist Solti, die Aufnahme scheint tatsächlich - sofern ich den überschwenglichen Rezensionen bei Amazon glauben darf - im Studio gemacht zu sein.
Ich kenne in der Kombination Solti/Wagner nur Studioaufnahmen.
Original von Holger
Unter den Mitwirkenden kenne ich (dem Namen nach) nur Solti, Dietrich Fischer-Diskau und René Kollo. Außerdem werden folgende böhmische Dörfer genannt: Hans Hotter, Zoltán Kelemen, Gottlob Frick. Na, für mich wird's allemal reichen!
Bei dieser Gelegenheit mal eine schwierige Fachfrage des Kalibers, das man sich alljährlich auf dem Bayreutrher Parkett zuraunt: Sprechen ausgewiesene Experten wie ich den Dirigenten eigentlich "Scholti" aus oder so, wie er geschrieben wird?
Leider kein Scherz - ich habe wirklich keinen Blassen!
Liebe Grüße von Holger
P.S.: Ach ja, fast vergessen: Die Wiener Philharmoniker dürfen ebenfalls mitmachen! :)
Deine böhmischen Dörfer habens aber in sich. Hotter und Frick sind durchaus Highkights des Wagnergesangs, wenn auch zur Zeit dieser Aufnahme schon im Rentenalter.
Ich habe die Soltiaufnahme noch als LP ==> sehr schön.
Grüße Jürgen
Holger (24.10.2010, 23:41): Hallo, Jürgen,
vielen herzlichen Dank!
Habe ich also instinktiv mal nicht ins Klo gegriffen. Eher untypisch für mich. Das hebt doch ungemein!
Wegen der DVD mach Dir keine Gedanken. Vielleicht würde NTSC ja sogar funktionieren - ich trau mich bloß nicht.
ab (06.11.2010, 12:09): alles, was ich daraus gehört hatte, fand ich ziemlich öde.
ab (16.11.2010, 19:22): Kennt ihr den Schostakowitsch-Streichquartett-Zyklus mit dem Taneyev Quartett? Aulos soll ja ganz vorzügliche Masters machen....
Olympia http://ecx.images-amazon.com/images/I/21CA7QR1W8L._SL500_AA300_.jpg
oder Vista Vera http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4603141001064.jpg
nikolaus (23.11.2010, 09:58): Momentan sind ja diese Lieder-Editionen - Wiegenlieder, Volkslieder... - en vogue. Ich möchte eine dieser Volkslieder-CDs zu Weihnachten verschenken. Welche ist denn empfehlenswert?
Z.B. die: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4009350830035.jpg
oder die: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886977824029.jpg
oder...?
Nikolaus :thanks
Jürgen (23.11.2010, 11:48): Hallo Nikolaus
Die Wiegenlieder von Carus habe ich letzte Woche in der Bücherei gesehen und habe sie stehen lassen.
Nun habe ich im Online-Katalog nachgeschaut und sehe, dass sie beide Teile der Wiegenlieder und die Volkslieder (carus) haben, die allerdings momentan vergriffen sind.
Vielleicht hast Du Glück und findest auch in Deiner Bücherei ein Exemplar zum Probehören.
Aber bislang kenne ich keine einzige dieser CDs.
Grüße Jürgen
Armin70 (23.11.2010, 12:02): Hallo,
oder wie wärs mit folgender CD:
Das Calmus-Ensemble Leipzig ist ein junges Vokal-Quartett, das A-capella singt. Diese CD kenne ich zwar nicht aber die Produktbeschreibung, siehe hier klingt jedenfalls sehr interessant und die positiven Kundenmeinungen zu dieser CD scheinen auch für diese Aufnahme zu sprechen.
Damit man sich einen Eindruck über die stimmlichen Qualitäten machen kann gibt es hier einen Clip mit "Also hat Gott die Welt geliebt" SWV 380 von Heinrich Schütz.
Nicolas_Aine (24.11.2010, 17:15): Original von uhlmann schon allein wegen des unschlagbaren preises lohnen sich die beiden "großen" boxen: bach, mozart - das gesamtwerk:
Kennt jemand die entsprechende Beethoven Box (ich kann sie im Internet grade nicht finden, aber könnte sie auf einem Flohmarkt für 30€ erwerben...)
Wichtig wären mir vor allem gute Aufnahmen der Streichquartette und Klavierkonzerte. Die Streichquartette werden gespielt vom Yale und Medici Quartett, sagen mir leider beide nichts :/
Amadé (24.11.2010, 17:36): Hallo Nicholas,
der Dreibuchstabenversand schreibt:
PressestimmenPartituren 11 / 07: "Es gibt jede Menge Interessantes und Abgelegenes zu entdecken und die Aufnahmen sind von hoher Qualität. Da finden sich die Symhonien mit dem Gewandhausorchester und Masur, die Klaviersonaten mit Gulda, Pianistisches mit Brendel, Violinsonaten mti Grumiaux und Haskill, die Streichquartette mti den Guarneris."
das hört sich doch nicht schlecht an! Vom Yale Quartet und Medici Quartet erfahre ich dort nichts. Die KK könnten mit Brendel/Haitink sein. Es wäre einen Versuch wert.
Gruß Amadé
Jürgen (24.11.2010, 19:19): Meinst Du diese Kiste hier? http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PXcrOmXVL._SL500_AA300_.jpg
Die gibt es in 2 Ausführungen. Einmal 85 CDs
Zitat von Amazon Klavierkonzerte 1-5; Klavierkonzert in D-Dur Friedrich Gulda, Piano Wiener Philharmoniker, Horst Stein
Und einmal 100 CDs, Das sind obige 85 plus 15 CDs mit historischen Aufnahmen. Die Box sieht nahezu identisch aus.
Yale und Medici sowie Sharon Quartet spielen in einer 40er Box von Brilliant, die ich selbst habe. Wenn, wie bei mir die 40 CDs in einzelnen Jewelcases verpackt sind, ist die Box genau so groß, wie die Gesamtwerke von Bach. :leb
Mittlerweile sieht es so aus: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BfEu5vOiL._SL160_AA160_.jpg
Grüße Jürgen :hello
ab (24.11.2010, 21:26): Original von Amadé Hallo Nicholas,
der Dreibuchstabenversand schreibt:
PressestimmenPartituren 11 / 07: "Es gibt jede Menge Interessantes und Abgelegenes zu entdecken und die Aufnahmen sind von hoher Qualität. Da finden sich die Symhonien mit dem Gewandhausorchester und Masur, die Klaviersonaten mit Gulda, Pianistisches mit Brendel, Violinsonaten mti Grumiaux und Haskill, die Streichquartette mti den Guarneris."
das hört sich doch nicht schlecht an! Vom Yale Quartet und Medici Quartet erfahre ich dort nichts. Die KK könnten mit Brendel/Haitink sein. Es wäre einen Versuch wert.
Gruß Amadé
Cellosonaten sind die mit Heinrich Schiff und Till Fellner :hello 30 EUR, das ist ok! :D
Nicolas_Aine (24.11.2010, 22:19): Original von Jürgen Meinst Du diese Kiste hier? http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PXcrOmXVL._SL500_AA300_.jpg
Die gibt es in 2 Ausführungen. Einmal 85 CDs
Zitat von Amazon Klavierkonzerte 1-5; Klavierkonzert in D-Dur Friedrich Gulda, Piano Wiener Philharmoniker, Horst Stein
Und einmal 100 CDs, Das sind obige 85 plus 15 CDs mit historischen Aufnahmen. Die Box sieht nahezu identisch aus.
Yale und Medici sowie Sharon Quartet spielen in einer 40er Box von Brilliant, die ich selbst habe. Wenn, wie bei mir die 40 CDs in einzelnen Jewelcases verpackt sind, ist die Box genau so groß, wie die Gesamtwerke von Bach. :leb
Mittlerweile sieht es so aus: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BfEu5vOiL._SL160_AA160_.jpg
Grüße Jürgen :hello
genau, die 40 CD Box mein ich. Ich hab mich schon gewundert, 40 CDs erschien mir für das Gesamtwerk doch etwas wenig... Aber es steht "complete masterworks" drauf. Wie ist die Box denn?
Jürgen (24.11.2010, 23:03): Original von Nicolas_Aine genau, die 40 CD Box mein ich. Ich hab mich schon gewundert, 40 CDs erschien mir für das Gesamtwerk doch etwas wenig... Aber es steht "complete masterworks" drauf. Wie ist die Box denn?
Nun ja, recht gemischt. Die Sinfonien unter Blomstedt sind mir allerliebst. Die Klaviersonaten mit Lill eher mau. Die KKs von Oskamp/Sugitani unauffällig.
Ansonsten höre ich wenig Beethoven.
Nun gut die 85er Box mit Gulda und Brendel hätte ich für 30€ selber auch gekauft.
Die 40er Box bekommst Du zu diesem Preis auch neu. Da würde ich Dir eher raten, die Blomstedt-Sinfonien allein zu bekommen. Die gab es auch schon mal für unter 4€.
Grüße Jürgen
Nicolas_Aine (24.11.2010, 23:09): ok, danke, dann lass ich das. Ich leide grad eh nicht an akutem Geldüberfluss... :P
artemis (20.12.2010, 16:41): Ich möchte mir gern eine CD von Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 3 zulegen.
Könnt Ihr mir eine Aufnahme empfehlen?
LG artemis
Cetay (inaktiv) (20.12.2010, 17:37): Original von artemis Ich möchte mir gern eine CD von Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 3 zulegen.
Könnt Ihr mir eine Aufnahme empfehlen? LG artemis
Och, da gibt es fast soviel Empfehlungen wie Forianer: hier.
uhlmann (20.12.2010, 17:59): Original von artemis Ich möchte mir gern eine CD von Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 3 zulegen.
Könnt Ihr mir eine Aufnahme empfehlen?
LG artemis
angesichts des preises - einzelne dritte kosten fast immer mindestens € 20, da auf 2 cds - würde ich eher zu einer der vielen guten und günstigen gesamtaufnahmen raten.
ich hab mal kurz bei amazon geguckt (gibts aber womöglich bei 2001 oder jpc günstiger): bernstein (dg): € 29 sinopoli € 24 maazel € 29 chailly € 37 inbal € 36 rattle € 38
oder wenn du verschiedene interpreten willst: mahler komplett (dg) € 38 peoples edition (dg) € 32 edition emi € 42
eine gute und günstige dritte alleine gibts unter heinz rögner: hier ist eine eher nüchterne lesart, aber durchaus nicht trocken.
artemis (20.12.2010, 19:02): :thanks uhlmann
Eine Gesamtaufnahme ist sicher angebracht. Ich habe mich für diese entschieden.
Henry Purcell - Klavierwerke Vom Repertoire her finde ich das ja wahnsinnig interessant, aber hat schon mal jemand was von diesem Pianisten gehört: Roland Alexander?
Heike
Armin70 (05.01.2011, 19:39): Original von Heike
Henry Purcell - Klavierwerke Vom Repertoire her finde ich das ja wahnsinnig interessant, aber hat schon mal jemand was von diesem Pianisten gehört: Roland Alexander?
Heike
Von dem Pianisten Roland Alexander habe ich noch nie was gehört, was aber bei mir nicht soviel zu sagen hat, da ich mich bei Pianisten allgemein nicht so gut auskenne aber der scheint wirklich relativ unbekannt, denn das Internet hat auch so gut wie keine Infos parat.
Ich konnte herausfinden, dass Roland Alexander bei dem Pianofestival in Feuchtwangen schon mal aufgetreten ist:
Pianofestival Feuchtwangen I
Hier eine aber auch nur spärliche Info auf der Homepage des Labels, wo diese Purcell-Aufnahme erschien:
Label-Info
Folgende positiven Kundenmeinungen über diese Purcell-Aufnahme fand ich dann noch hier.
Am besten ist es wohl, in die CD in einem Geschäft mal reinzuhören, sofern die vorrätig ist.
Heike (05.01.2011, 20:12): Danke Armin :-) Heike
nikolaus (10.01.2011, 22:36): Kennt jemand schon die neue CD des Pavel Haas Quartetts?
Sie wird hier so überschwenglich gelobt, daß es fast schon unglaubhaft ist. Allerdings ist ihre Prokofiev-Aufnahme wirklich gut...
Nikolaus.
ab (10.01.2011, 22:58): Nach dem Konzerterlebnis glaub' ichs sofort!
Fast unvorstellbar, dass die Aufnahme des Hagen Quartetts vom letzten Streichquartetts Dvoraks noch zu toppen sein könnte... :B
Wooster (11.01.2011, 15:50): Wusste gar nicht, dass die Hagens das G-Dur eingespielt haben (ich bevorzuge eh das As-Dur, das "Amerikanische" interessiert mich nicht mehr besonders). Die Konkurrenz bei Prokofieff (diese CD habe ich auch) ist allerdings verschwindend gering gegenüber Dvorak...
Wooster
Amadé (11.01.2011, 16:52): Original von Nikolaus Kennt jemand schon die neue CD des Pavel Haas Quartetts? http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0099925403829.jpg
Ja, das ist eine Top-Aufnahme, sehr zu empfehlen. Gruß Amadé
ab (11.01.2011, 21:46): Original von Wooster Wusste gar nicht, dass die Hagens das G-Dur eingespielt haben (ich bevorzuge eh das As-Dur, das "Amerikanische" interessiert mich nicht mehr besonders). Die Konkurrenz bei Prokofieff (diese CD habe ich auch) ist allerdings verschwindend gering gegenüber Dvorak...
Solltest Du kennen: eine der besten CDs des Hagen Quartetts!
Jürgen (14.01.2011, 19:22): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886976065324.jpg
Kennt jemand diese Aufnahmen?
Haydn: Die Schöpfung (Röschmann, Schade, Gerhaher,Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien, Harnoncourt / 2002); Die Jahreszeiten (Kühmeier, Güra, Gerhaher, Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt / 2007) Händel: Der Messias (Schäfer, Larsson, Schade, Finley, Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien, Harnoncourt / 2005) Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Schäfer, Güra, Gerhaher, Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien, Harnoncourt / 2006) Mozart: Requiem KV 626 (Schäfer, Fink, Streit, Finley, Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien, Harnoncourt / 2003)
Insgesamt 9 CDs alles relativ neue Aufnahmen.
Ich frage, weil JPC 29,95 verlangt bis Sonntag ohne Porto.
Grüße Jürgen
Armin70 (14.01.2011, 20:33): Original von Jürgen http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886976065324.jpg
Kennt jemand diese Aufnahmen?
Haydn: Die Schöpfung (Röschmann, Schade, Gerhaher,Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien, Harnoncourt / 2002); Die Jahreszeiten (Kühmeier, Güra, Gerhaher, Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt / 2007) Händel: Der Messias (Schäfer, Larsson, Schade, Finley, Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien, Harnoncourt / 2005) Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Schäfer, Güra, Gerhaher, Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien, Harnoncourt / 2006) Mozart: Requiem KV 626 (Schäfer, Fink, Streit, Finley, Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien, Harnoncourt / 2003)
Insgesamt 9 CDs alles relativ neue Aufnahmen.
Ich frage, weil JPC 29,95 verlangt bis Sonntag ohne Porto.
Grüße Jürgen
Ich kenne daraus nur die Aufnahme von Bachs Weihnachtsoratorium von 2006 und diese gefällt mir ausgesprochen gut. Im Gegensatz zu Harnoncourts Aufnahme aus den frühen 1970er Jahren entschied er sich hier glücklicherweise dazu, keine Knabensolisten mehr einzusetzen, sondern etablierte und renommierte Gesangssolisten für die Solopartien zu besetzen. Im Unterschied zu Gardiner oder anderen HIP-Dirigenten wählt Harnoncourt eher gemäßigte Tempi aber das ganze klingt dabei nie langweilig oder zäh. Im Gegenteil, denn dadurch kommen schöne Details zum Vorschein, die in der ein oder anderen Aufnahme nicht so deutlich herauskommen. Bei den neueren Bach-Kantaten-Aufnahmen von Harnoncourt, die ich auch interessant finde, kommen ebenfalls viele der o. g. hervorragenden Solisten zum Einsatz. Des weiteren zählen sowohl der Arnold-Schönberg-Chor und der Concentus musicus Wien ohne Frage zu den besten Vertretern ihres Fachs.
Über die Aufnahme von Mozarts Requiem habe ich hier eine positive Kritik gelesen.
ab (14.01.2011, 22:58): Ich hingegen finde bei allem seine jeweils früheren Einspielungen derselben Werke wenn nicht immer gelungener, so doch schöner... :haha
ab (25.01.2011, 11:48): Kann mir jemand sage, wie es um das neue Master bei Samson Francois steht?
In der Regel sind ja alle neueren Versuche immer mit Verschlechterungen verbunden.
Kann man sich die neue Box kaufen, http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Lm8Z5avoL._SL500_AA300_.jpg
oder sollte man versuchen, noch die alte Box (mir geht es insbesondere um seinen Debussy & Ravel) zu bekommen?
Kann jemand etwas dazu sagen oder mir sogar eine bessere empfehlen? Man findet nicht wirklich viele Aufnahmen von Alexandrov, mir gefiel jedoch, was ich mal vor einer Zeit von ihm gehört habe. Für Rückmeldung wäre ich sehr dankbar!
Armin70 (23.03.2011, 22:27): Original von Plagalpeter Ich wollte mir in nächster Zeit ein besseres Bild von Anatoly Alexandrov machen und finde immer wieder folgende CD:
Kann jemand etwas dazu sagen oder mir sogar eine bessere empfehlen? Man findet nicht wirklich viele Aufnahmen von Alexandrov, mir gefiel jedoch, was ich mal vor einer Zeit von ihm gehört habe. Für Rückmeldung wäre ich sehr dankbar!
Hallo,
zunächst kenne ich den Komponisten Anatoly Alexandrov überhaupt nicht und ich habe auch noch nie eine Note von ihm gehört. Aus dem Grund kann ich weder etwas über seine Musik noch über diese Aufnahme etwas sagen. Dennoch habe ich mal die gängigen Internetanbieter nach Aufnahmen seiner Werke durchforstet, insbesondere nach Klavierwerken. Da bekommt man fast überall nur die oben abgebildete Aufnahme angezeigt, so dass es offensichtlich kaum oder keine Alternativen zu geben scheint.
Hier kann man aber durchaus positive Bewertungen über diese Aufnahme lesen. Demnach scheint man beim Kauf der CD keinen Fehler zu machen, wenn man ein ernsthaftes Interesse an Alexandrovs Musik hat.
Gruß Armin
Plagalpeter (24.03.2011, 00:20): Original von Armin70
Hallo,
zunächst kenne ich den Komponisten Anatoly Alexandrov überhaupt nicht und ich habe auch noch nie eine Note von ihm gehört. Aus dem Grund kann ich weder etwas über seine Musik noch über diese Aufnahme etwas sagen. Dennoch habe ich mal die gängigen Internetanbieter nach Aufnahmen seiner Werke durchforstet, insbesondere nach Klavierwerken. Da bekommt man fast überall nur die oben abgebildete Aufnahme angezeigt, so dass es offensichtlich kaum oder keine Alternativen zu geben scheint.
Hier kann man aber durchaus positive Bewertungen über diese Aufnahme lesen. Demnach scheint man beim Kauf der CD keinen Fehler zu machen, wenn man ein ernsthaftes Interesse an Alexandrovs Musik hat.
Gruß Armin
Hallo Armin,
Vielen Dank für deine Rückmeldung! Mir bleibt wohl keine andere Wahl als es einfach durch einen Kauf herauszufinden. :J Es wundert mich zwar etwas, dass das scheinbar die einzige Aufnahme ist, aber das solltem mich dann doch nicht weiter stören. Witzigerweise kam ich auf diesen Komponisten, als ich mal meine Notensammlung durchging. Daraufhin habe ich mir mal einzelne Stücke angehört, die allerdings recht unterschiedlich waren, wie ich finde. Allem Anschein nach gab es da eine Entwicklung, das hat mich interessiert. Ich danke nochmals für deine Mühe!
Gruß Plagalpeter
Jürgen (31.03.2011, 09:57): Kennt jemand diese Puccini-Opern-Kiste von Brilliant?
Dieses und weitere Bilder habe ich bei Rhenania gefunden. Darauf ist eindeutig das Brilliant-Logo zu erkennen, im Text wird aber auf Sony verwiesen. Auch die Inhalte stimmen mit der allseits bekannten Sony-Kiste überein.
Im Web habe ich sonst nichts über eine Puccini-Opern-Kiste von Brilliant gefunden. Warum sollte Brilliant das auch machen? Das Original von Sony bekommt man schließlich auch schon zu Brilliant-Preisen.
Grüße Jürgen
ab (13.04.2011, 23:25): Ich habe keine Erfahrungen mit DVDs: kann mir jemand sage, ob solche Digitalisierungen sensibel vorgenommen werden oder ein deutlicher Abfall zu früheren Ausgaben vermuten lässt?
Walt Disneys zauberhaftes Meisterwerk Fantasia erstrahlt in dieser umwerfenden Special Edition in neuem Glanz! Vollständig digital restauriert und mit aufregendem neuen Bonusmaterial entführt der zeitlose Klassiker den Zuschauer in eine einzigartige Welt, in der Zeichentrick und klassische Musik in bisher nie da gewesener Form kombiniert werden. Fantasievolle Zeichentrick-Episoden mit den beliebtesten Disney-Stars werden dabei von namhaften Komponisten wie Beethoven und Tschaikowski akustisch begleitet. Disneys Fantasia ist ein musikalisches Fest der Sinne für die ganze Familie und darf in keiner Sammlung fehlen!
ab (03.05.2011, 23:14): Es geht zwar nicht um eine CD als Neuanschaffung, sondern um eine Konzertkarte:
Olga Scheps wird in durchaus erreichbarer Weite bei uns konzertieren. Lohnt es sich, dorthin zu gehen?
Olga Scheps · Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 7 D-Dur op. 10/3 · Wolfgang Amadeus Mozart: Rondo a-Moll KV 511 · Ludwig van Beethoven: „Die Wut über den verlorenen Groschen“ G-Dur op. 129 · Sergej Rachmaninow: Variationen über ein Thema von Corelli op. 42 · Sergej Rachmaninow: Zehn Préludes op. 23 Nr. 4 D-Dur und Nr. 5 g-Moll · Frédéric Chopin: Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23
Was sind eure Konzerterfahrungen?
Danke! :hello
Rachmaninov (23.10.2011, 10:12): hat jemand schon die Aufnahme der h-moll Sonate mit Hamelin gehört?
nikolaus (23.10.2011, 20:26): Die Aufnahme habe ich noch nicht gehört, aber ich habe ihn live mit ihr erlebt. Das war bei der Verleihung des Deutschen Schallplattenpreises an Hamelin im Rahmen des Bonner Beethovenfestes.
Die Veranstaltung nannte sich "Quartett der Kritiker" (à la Literarisches Quartett), dazu gehörten Sabine Fallenstein, Attila Csampai, Christoph Vratz und Michael Korstick. Thema war die h-moll Sonate von Liszt. Jeder stellte ihm wichtige Aufnahmen vor. Als Abschluss spielte Hamelin sie dann live.
Vielleicht dadurch, dass ich vorher im Rahmen der Diskussion Auschnitte von u.a. Horowitz, Argerich, Bolet, Berman u. a. gehört hatte, fand ich Hamelins Interpretation eigentlich nur durchschnittlich und konnte mich nicht dafür begeistern. Mir schien er zu beschäftigt, zu angestrengt (trotz seiner angeblich so phänomenalen technischen Fähigkeiten), so dass keine richtige Stimmung, kein Gefühl aufkam. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass mich Hamelin bisher nie richtig überzeugen konnte, also rein subjektive Einschätzung!
Nikolaus :hello
nikolaus (24.10.2011, 18:38): An die Opernfreunde:
das hier klingt interessant, kennt jemand diese Aufnahme:
Stonie (29.10.2011, 17:09): Hallo zusammen :) Ich habe vor die Box "Furtwängler - The Legacy" zu kaufen! http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T9wOm3o5L._SL500_AA240_.jpg
Da ich noch keine LP's bzw. CD's von ihm habe wollte ich gleich bei dieser Box zuschlagen! Aber ich befürchte, dass die Aufnahme-Qualität zu schlecht ist. Ist die Qualität vergleichbar mit den Aufnahmen Karajans so Mitte 50er?
Amadé (29.10.2011, 19:42): Original von Stonie Da ich noch keine LP's bzw. CD's von ihm habe wollte ich gleich bei dieser Box zuschlagen! Aber ich befürchte, dass die Aufnahme-Qualität zu schlecht ist. Ist die Qualität vergleichbar mit den Aufnahmen Karajans so Mitte 50er?
Hallo Stonie und willkommen hier im Forum.
Bei der großen Zahl der Aufnahmen in dieser Box, deren Inhalt ich nicht genau kenne, sind die Kangbedingungen sicher recht unterschiedlich. D.h. es werden Aufnahmen aus der Kriegszeit und nach dem Krieg dabei sein, damit muss man im Vergleich zu heute sicher größere Abstriche hinnehmen. Außerdem ist zu bedenken, dass das Gros der Aufnahmen live-Mitschnitte sind, Furtwängler hat nur wenige Studio-Aufnahmen gemacht. Klanglich werden sie höchstens Karajans Londoner Aufnahmen erreichen. Trotzdem hat diese Box ihren Wert und ist zudem recht preisgünstig, die Textinformationen im Booklet werden aber mager ausfallen. Wer noch nichts von WF hat, wird hier für erste sicher gut bedient sein.
Gruß Amadé
Stonie (29.10.2011, 20:17): @ Amadé
Dankeschön! :)
Ich werde die Box kaufen!
Gruß Stonie :)
Heike (31.10.2011, 08:31): Moin, keine Neuanschaffung, sondern nur eine Frage:
Mittwoch wird mir im Rahmen meines Philharmonie- Klavier-Abos bei einem Recital der mir völlig unbeaknnte Pianist Christian Blackshaw begegnen. Hat den jemand schon gehört oder eine CD von ihm (falls es welche gibt) und kann mir sagen, was mich ggf. erwarten könnte? Heike P.s. der Mensch ist schon über 60 und mir völlig neu - ungewöhnlich, den in der Abo-Serie zu finden. Oder meine Bildungslücke.
Amadé (31.10.2011, 09:45): Liebe Heike,
Christian Blackshaw????, mir völlig unbekannt. :I
Gruß Amadé
Amadé (31.10.2011, 18:01): Nun nicht mehr so ganz, ein guter Freund schrieb mir soeben:
Christian Blackshaw …
is a British pianist, born in Cheshire on January 18, 1949. He was educated at the Kings School, Macclesfield before studying at the Royal Northern College of Music, Royal Academy of Music with Gordon Green and subsequently the St Petersburg Conservatoire under Moisei Halfin. He was the first British pianist to study in Russia. He was later tutored by Sir Clifford Curzon in London who subsequently became a good friend. He lives between London and Suffolk and has three daughters.
Liebe Grüße Amadé
Heike (31.10.2011, 18:46): Danke dir! Ich werde berichten, wenn ich ihn gehört habe. Heike
Rachmaninov (26.12.2011, 19:05): Hallo,
kann jemand was zu dieser Andreas Staier Box sagen?
Amadé (27.12.2011, 09:26): Hallo Rach, die Haydn-Sonaten sind superb, den Rest kenne ich nicht. Irgendwo habe ich auch Gutes über seine Scarlatti-Einspielung gehört.
Wooster (27.12.2011, 10:07): Wie das "Vol.2" bei den Dussek-Sonaten andeutet, ist die Sammlung keineswegs komplett. Ich kenne daraus den Haydn (hier fehlt eine dritte CD mit Variationen und zwei Sonaten, darunter der e-moll), den Scarlatti, Boccherini und CPE Bach (auch hier gäbe es noch zwei weitere CD mit Kammermusik). Alles m.E. sehr gut bis hervorragend. Die Scarlatti-Sonaten sind vielleicht etwas zu perkussiv, aber fetzig.
Rachmaninov (30.12.2011, 19:51): kennt jemand diese Aufnahme?
Cetay (inaktiv) (30.12.2011, 20:07): Original von Rachmaninov kennt jemand diese Aufnahme?
-> Ja
Rachmaninov (30.12.2011, 20:12): Original von Cetay Original von Rachmaninov kennt jemand diese Aufnahme?
-> Ja
Mir war doch gleich so als hätte ich was dazu gelesen! danke
ab (09.01.2012, 23:09): Es gabe eine GA der Beethoven-Quartette des Smetana Quartetts vom Ende der 70er und Anfang der 80er bei DENON. Kennt diese jamand und ist diese den Aufnahmen,die bei Supraphon greifbar sind, vorzuziehen? :thanks
The recordings which make up this complete collection are from the years 1961-70, and theperformances were played from memory! - The recordings glow with youthful energy and tireless searching. - the Smetana Quartet has been called perhaps the best ensemble of the years 1960-80. Slogan: Beethoven's late quartets in admirable performances by the Smetana Quartet. http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FJJASsySL._SL500_AA300_.jpg
Armin70 (09.01.2012, 23:33): Bei Supraphon steht, dass die Aufnahmen der Beethoven-Quartette mit dem Smetana-Quartett auf der betreffenden Box zwischen 1961 und 1970 entstanden. Daher glaube ich nicht, dass diese Aufnahmen mit denen identisch sind, die bei Denon herausgekommen sind.
Soweit ich weiss begann die Zusammenarbeit zwischen Denon und Supraphon erst später ab Ende der 1970er bis ca. Anfang der 1990er Jahre. Das erkennt man z. B. daran, dass an Supraphon-Aufnahmen aus dieser Zeit das "PCM"-Logo von Denon angebracht war.
ab (29.01.2012, 23:54): Claude Debussy - Das Orchesterwerk Orchestre National de Lyon, Jun Märkl Naxos
FonoForum 08 / 11: "Das ist eine hochwillkommene, bestens gelungene Fortsetzung der Debussy-Einspielungen des Orchesters aus Lyon unter Jun Märkl, die zu den erfreulichsten Naxos-Produktionen überhaupt zählen." FonoForum 06 / 10: " Diese Einspielungen nutzen die raffinierte, unerhörte Klangtechnik, um eine unglaublich differenzierte motivisch-thematische Struktur offenzulegen, die bisher kaum wahrnehmbar war. Das alles vollzieht sich unangestrengt mit größter Selbstverständlichkeit und Eleganz, die das Niveau der Debussy-Interpretation beträchtlich bereichern und erweitern - kurz: Jun Märkl ist hier eine Referenzeinspielung vor allem der "Images" gelungen!"
Stimmt das??!!??
ab (30.01.2012, 22:04): Heute gelesen: SHOSTAKOVICH: Fifth Symphony, recorded in 1952 with the Vienna Pro Musica, is regarded as one of Horenstein's all-time greatest recordings; its reissue in 1999 on Vox 7803 (with Janacek's Taras Bulba: Rhapsody for Orchestra) was an occasion for rejoicing.
Kennt jemand diesen Pianisten und vielleicht diese Schubert-Aufnahme?
GRuß Amadé
Cetay (inaktiv) (02.02.2012, 21:39): Auf simfy kann man die gesamte GA hören. Ich habe mir einzelne Sätze daraus angehört und bin schwer beeindruckt. Mangels Vergleichen und Erfahrung kann ich das im Konzert der Großen nicht einordnen. Es geht eher in die grüblerische bis schwermütige Richtung (extrem niedriges Tempo im Kopfsatz von D960), Einzelereignisse werden dramatisch, aber ohne große Gesten ausgestaltet, das fließend-perlende fehlt vollständig. Der große Bogen scheint nicht so wichtig zu sein, es gibt viele Temporückungen und sehr auffallende klangliche Schattierungen, wodurch Motive -wie mit dem Zeigefinger- wechselnd in einem anderen Licht erscheinen. Das ist insgesamt ein Interpretationsansatz, der morbide Romantiker ansprechen müsste, zumal der Interpret bei der Aufführung wahrscheinlich schon seinen bevorstehenden Tod ahnte - er starb ein Jahr nach der Aufnahme dieses Zyklus an Krebs. Klaus Geitel schreibt in seinem Nachruf in der Welt Online: Er spricht vom Sterben. Selbst mir Ahnungslosem hatte sich Alans Mitteilung, ebenso aufrüttelnd wie verstörend, bereits insgeheim deutlich gemacht. Marks drang bis zum Kern von Schuberts Unheimlichkeit vor.
BBC Radio 3 gab einer Liszt-Einspielung mit Marks das Prädikat Top Choice:
Années de Pélerinage, book 2: Italy
Reviewer: David Owen Norris Broadcast: 29th January 2011 Top Choice Recommendation:
Alan Marks (piano) Nimbus NI5226 (CD)
Amadé (03.02.2012, 09:40): @ Cetay
Danke für die Recherchen, dann komme ich wohl nicht daran vorbei.
Gruß Amadé
Frank1970 (03.02.2012, 22:40): Hallo zusammen,
eine Kritik (englisch) findet sich hier: classicstoday.com
Viele Grüße Frank
ab (14.02.2012, 22:17): Hat hier wirklich noch niemand das Berg-Violinkonzert mit Isabelle Faust und Claudio Abbado gehört? Empfehlenswert?
:thanks
Lucanuscervus (14.02.2012, 23:30): .
Amadé (29.02.2012, 20:05): Diese Sängerin kenne ich bis jetzt noch nicht, kann jemand etwas dazu schreiben oder/und bereits von ihrer Schubert-CD berichten?
Armin70 (29.02.2012, 20:17): Viel von Camilla Tilling kenne ich ehrlich gesagt nicht aber ich habe sie als Solistin in Bachs Matthäuspassion und in Mahlers 2. Sinfonie gehört und da haben mir ihre Interpretationen sehr gefallen.
Hier eine Kostprobe mit "Rote Rosen" von Richard Strauss: "http://www.youtube.com/watch?v=MA7mriLZCTo&feature=related"
Rachmaninov (29.02.2012, 20:31): Original von ab Hat hier wirklich noch niemand das Berg-Violinkonzert mit Isabelle Faust und Claudio Abbado gehört? Empfehlenswert?
:thanks
Laut BR Klassik JA
Heike (29.02.2012, 20:35): Faust/ Abbado wurde unlängst hier auch sehr gelobt (ist noch nachzulesen): kulturadio Zitat: "Das Ergebnis der Traumpaarung ist tatsächlich eine neue Referenzaufnahme beider Werke "
Da tischt jpc heute einen mir bis dato völlig unbekannten Pianisten mit Beethoven auf. Wer hat schon einmal etwas von ihm gehört?
Gruß Amadé
ab (24.04.2012, 21:23): Original von Amadé http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5065001863387.jpg
Bruce Hungerford
Da tischt jpc heute einen mir bis dato völlig unbekannten Pianisten mit Beethoven auf. Wer hat schon einmal etwas von ihm gehört?
Gruß Amadé
Nie gehört - aber die Soundschnitzel klingen äußerst vielversprechend: ein geradliniger Beethoven mit aber sehr füllig-warmen Klang. Dem werde ich wohl nachgehen müssen...
ab (24.04.2012, 22:00): ..
Heike (20.05.2012, 21:43):
Franz Schubert Wandererfantasie, Impromptus D.899 & 935 Viviana Sofronitsky, Hammerklavier
Das finde ich schon mal wegen des Instruments interessant und die Hörschnipsel klingen verlockend, aber die Pianistin sagt mir rein gar nichts, aber das ist wohl die Tochter von Vladimir S. ? Kann jemand was zu ihrem Spiel oder sogar zur CD sagen? Heike
ab (31.05.2012, 11:45): Bei Newton Classics erschienen:
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/8718247710911.jpg Leos Janacek - Klavierwerke Auf verwachsenem Pfad; Sonate 1.10.1905; Im Nebel; Eine Erinnerung Rudolf Firkusny, Klavier Newton , DDD, 1989
Sind das die alten COLUMBIA-Mono-Aufnahmen http://www.solidviper.com/thumbnails/coverart/185885.jpg oder handelt es sich dabei um die "sanften" und "sanfteren" Spätaufnahme bei der DGG? ?( http://www.jpc.de/image/h100/front/0/0028944976427.jpg Nirgends finde ich dazu etwas :S
Wooster (31.05.2012, 12:18): Es muss eine neuere Aufnahme als die DGG sein, denn die stammt aus den frühen 1970ern. Ich bin mir sicher, dass es weder die DGG noch eine ältere Mono-Aufnahme ist.
ab (31.05.2012, 13:32): Original von Wooster Es muss eine neuere Aufnahme als die DGG sein, denn die stammt aus den frühen 1970ern. Ich bin mir sicher, dass es weder die DGG noch eine ältere Mono-Aufnahme ist.
Laut amazon.uk: Firkusny recorded this repertoire on a number of occasions; in particular, for DG in 1971 and for RCA in 1989. This present CD is a reissue of the 1989 New York recording. :hello
und schon lässt sich genaueres finden: http://www.arkivmusic.com/graphics/covers/non-muze/full/142991.jpg
Firkusny's quickness of response, his sensitivity of phrase, his ability to seek out the essence of Janacek's lyrical statements in a brief melodic curve are as rewarding as ever.
Rudolf Firkusny's fine set of performances on DG has long been a touchstone of interpretation of Janacek's piano music; and his quickness of response, his sensitivity of phrase, his ability to seek out the essence of Janacek's lyrical statements in a brief melodic curve are as rewarding as ever on the new RCA disc. He has not greatly modified them, except by sometimes refining his response still further... The Sonata's two movements are entitled ''Presentiment'' and ''Death'', and refer to an incident when a worker was killed in demonstrations for a Czech University in Brno. Firkusny plays the first movement with a controlled nervous intensity that makes its point well... Firkusny is quick and delicate in his responses to music that must make its point deftly yet evocatively... The delicate In the mists pieces are beautifully played... -- Gramophone
Date of Recording: 06/1989 Venue: RCA Studio A, New York City
ab (31.05.2012, 13:34): ps bei den Columbia-Aufnahmen greift er ordenlich in die Tasten, das ist viel expressiver. Leider bislang nur auf LP erschienen. :S
ab (05.06.2012, 14:50): Ich bin auf der Suche nach Scriabins Sonata No. 9 in F Major for Piano, Op. 68 "Black Mass" in der Interpretion von Vladimir Horowitz
Da ist alle verwirrend: Es scheint nämlich zumindest zwei zu geben, einmal live aus der Carnegei Hall von 1953 und einmal vom September 1965. Allerdings weichen die Angabe ab, so wird einmal 1955 angegeben, wohingegen die Zeiten in etwa dafür sprechen, dass es sich um eben jene Aufanhme aus New York von 1953 handelt. Weiß jemand genaueres von euch, auf welchen Ausgaben welche Aufnahmen droben sind? DANKE! :thanks
6:27: 25th anniversary of his american debut (carnegie hall, feb.1953) Archipel http://ecx.images-amazon.com/images/I/611lJF6x7IL._SL500_AA300_.jpg
6:39 - Bilder einer Ausstellung angeblich Carnegie Hall, New York, NY - Recording Date 02/25/1953 http://c3.cduniverse.ws/MuzeAudioArt/110/1158184.jpg
6:32 Vladimir Horowitz plays Scriabin 1953-1956 – Idis – angeblich 1955? http://www.jpc.de/image/w220/front/0/8021945002265.jpg
09:20: Vladimir Horowitz – "Die besten guten Klassik-CDs" vom KulturSPIEGEL Vladimir Horowitz plays Great Sonatas Volume 11 – Scriabin, angeblich 05/09/1965 http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0886979513822.jpg http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0886978840929.jpg http://www.jpc.de/image/w220/front/0/5099709044526.jpg
Armin70 (05.06.2012, 16:04): Hier gibt es einige nähere Infos über Horowitz`verschiedene Aufnahmen von Scriabins 9. Sonate:
Kennt jemand diese Aufnahme? Mahler: Das Lied Von der Erde, Bernstein/Ludwig/Kollo 1972 Israel Philharmonic Orchestra - Sony
Kann uns Bernstein mehr bieten als Karajan mit den gleichen Sängern ein Jahr später? http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4988005703682.jpg
Grüße Jürgen
Agravain (02.08.2012, 16:23): Original von Jürgen
Kann uns Bernstein mehr bieten als Karajan mit den gleichen Sängern ein Jahr später?
Grüße Jürgen
Lieber Jürgen,
nach meinem Dafürhalten ist die Bernstein-Einspielung des LvdE die ultimative überhaupt.
Kollo ist deutlich engagierter und gestalterisch sicherer als bei Karajan (und sauberer), die Ludwig singt wie auf Wolken, Bernstein ist viel, viel intensiver bei der Sache als HvK, der das Ganze eher aus der Ferne anzugehen scheint. Unbedingt kaufen.
:hello Agravain
Jürgen (03.08.2012, 10:41): Original von Agravain ... ultimative .... Unbedingt kaufen.
Nach den wenigen Amazon-Rezensionen, die es zu den beiden Aufnahmen gibt, hörte sich das genau so an, wie Du es formulierst.
Ich werde daher unsere 2001-Kooperation aufsuchen, solange es sie noch gibt.
Vielen Dank Jürgen
Stonie (20.08.2012, 18:39): Hat jemand nähere Informationen, ob diese Box sich mit den beiden EMI-Boxen schneidet? Ich hab keine Ahnung wie die Klassik-Labels verschachtelt sind bzw. von deren Lizenzvergaben.
Amadé (20.08.2012, 22:34): Original von Stonie Hat jemand nähere Informationen, ob diese Box sich mit den beiden EMI-Boxen schneidet? Karajan - 1938-1960 Collection - 40 Seiten Booklet, 1 CD-Rom
Hallo stonie,
Deine Frage kann ich mit ja beantworten, nachdem ich die Liste der Werke gelesen habe, s.u. Es handelt sich überwiegend um EMI-Aufnahmen, aber auch solche der DGG aus den Kriegsjahren. Wenn Du die beiden EMI-Boxen besitzest, kannst Du diese Box vergessen. Als ERgänzung würde sich denn noch die Gesamtaufnahme der frühen HvK-Aufnahmen der DGG empfehlen:
diese gibt es auch von membran inzwischen billiger
Gruß Amadé
hier die Liste der 117er Box:
Bach: Messe h-moll BWV 232 +Bartok: Konzert für Orchester;Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug & Celesta;Klavierkonzert Nr. 3 +Beethoven: Symphonien Nr.-9;Klavierkonzerte Nr. 3-5; Violinkonzert op. 61;Fidelio;Missa solemnis op. 123 +Berlioz: Symphonie fantastique +Bizet: Carmen +Brahms: Symphonien Nr. 1-4;Klavierkonzert Nr. 2;Ein deutsches Requiem +Bruckner: Symphonien Nr. 5 & 8 +Debussy: La Mer;Pelleas et Melisande +Puccini: Madama Butterfly +Donizetti: Lucia di Lammermoor +Dvorak: Symphonie Nr. 9 +Gluck: Orfeo et Euridice +Humperdinck: Hänsel und Gretel +Mozart: Symphonien Nr. 29, 33, 35, 38-41;Serenade Nr. 13; Klarinettenkonzert KV 622;Hornkonzerte Nr. 1-4;Klavierkon- zerte Nr. 20, 21, 23, 24;Die Zauberflöte;Le Nozze di Figaro; Cosi fan tutte;Requiem KV 626 +Schubert: Symphonien Nr. 5, 8,9 +Schumann: Symphonie Nr. 4;Klavierkonzert op. 54 +Sibelius: Symphonien Nr. 2, 4-7;Finlandia;Valse triste;Tapiola +Strauss: Also sprach Zarathustra;Ein Heldenleben;Don Juan; Till Eulenspiegel;Tod und Verklärung;4 Letzte Lieder; Der Rosenkavalier;Ariadne auf Naxos +J. Strauss II: Die Fledermaus +Tschaikowsky: Symphonien Nr. 4-6;Der Nussknacker;Schwanensee; Dornröschen +Verdi: Aida;Don Carlos;Il Trovatore;Falstaff;Requiem +Wagner: Ouvertüren & Vorspiele;Die Meistersinger von Nürn- berg;Die Walküre;Siegfried;Tristan & Isolde u. v.a. Alva, Anda, Brain, Callas, Dermota, Fischer-Dieskau, Grümmer, Haskil, Hotter, Kempff, Lipatti, Ludwig, London, Moffo, Price, Richter-Haaser, Vickers, Wunderlich, Staatskapelle Berlin, Berlin PO, Philharmonia Orchestra, Wien PO, Wien SO, Herbert von Karajan Mit 40-seitigem Booklet & CD-ROM
Stonie (21.08.2012, 17:12): Danke Amadé :)
ab (22.08.2012, 10:43): darauf gestoßen:
Ludwig van Beethoven (1770–1827) Klaviersonaten Nr.1-32 9 CDs i Künstler: Jean Muller, Klavier Label: BellaMusica, DDD/LA, 2007/09
Muller war ein französischer Pianist (1925-2005). Das sind Liveaufnahmen. Kann jemand dazu etwas sagen? Das gibts um 15 EUR. http://www.jpc.de/image/w220/front/0/4014513024138.jpg
:thanks
ab (29.08.2012, 12:00): Gestern zum ersten Mal im Konzert gehört: ein kleines Meisterwerk: Dvorak - Terzetto op. 74 für zwei Violinen und Viola.
Könnt ihr mir eine Aufnahme empfehlen? :thanks
Jürgen (29.08.2012, 16:39): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011563101451.jpg
Streichterzett op.74, Stamitz Quartet 1990
Gabs mal hierdrin: http://www.schule-und-lernen.com/contents/media/1814_cover2D.jpgUnd ich habs als Wallet-Box: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TDXBNR5EL._SL500_AA300_.jpg
Ich habe es eben gehört. Es ist aber meine einzige Einspielung, daher weiss ich nicht, ob ich sie empfehlen kann. Mich hat es nicht vom Hocker gerissen.
Grüße Jürgen
ab (29.08.2012, 17:02): Danke, aber Stamitz-Quartett kenne ich von Smetana, Janacek & Martinu und finde ich unanhörbar schrecklich... :ignore
Lieber ab, ich könnte Dir diese empfehlen, die ich schon aus LP-Zeiten kenne, hier in anderer und interessanter Kopplung.
Gruß Amadé :hello
ab (30.08.2012, 10:15): Original von Amadé http://ecx.images-amazon.com/images/I/51A1qhErBxL._SL500_AA300_.jpg
Lieber ab, ich könnte Dir diese empfehlen, die ich schon aus LP-Zeiten kenne, hier in anderer und interessanter Kopplung.
Gruß Amadé :hello
Danke, genau diese scheint sich auch von den Soundschnitzel her als Top-Favorit herauszukristallisieren... :hello
Heike (31.08.2012, 20:20):
Kann jemand was zu der CD sagen? Ich liebe ja die letzten 3 Beethoven-Sonaten und die CD fiel mir auf, weil Lubimov laut Cover hier auf einem Flügel von 1828 spielt. Ich kenne Lubimov mit Beethoven bisher überhaupt nicht und wusste auch nicht, dass er auch alte Instrumente spielt. Wie klingt das? Heike P.s Bräutigams Einspielung auf dem Hammerklavier mag ich sehr
ab (31.08.2012, 23:46): für mich war das eine der schönsten CDs des letzten Jahres! :engel
Amadé (01.09.2012, 10:10): Original von Heike Kann jemand was zu der CD sagen?
kaufen!
:hello
Heike (01.09.2012, 10:18): Ich danke euch zweien! Dann werde ich die wohl mal demnächst ordern :-) Heike
Cetay (inaktiv) (01.09.2012, 10:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/615sWFmyolL._SL500_AA300_.jpg Diese im letzten Jahr entstandene Aufnahme des Brahms'schen Klavierkonzert Nr. 1 ist tatsächlich die erste auf Instrumenten, die in der Zeit, in der Komposition entstanden ist, üblich waren. ?( Wer hat die schon gehört?
Jürgen (27.10.2012, 15:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/517kI6C8FTL._SL500_AA300_.jpg
Seit 4 Monaten auf dem Markt.
Holst:Collector's Edition
Kennt jemand diese Box schon, oder Einzelaufnahmen daraus?
Einen detaillierten Einblick gibt es hier.
Grüße Jürgen
Agravain (27.10.2012, 17:04): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/517kI6C8FTL._SL500_AA300_.jpg
Seit 4 Monaten auf dem Markt.
Holst:Collector's Edition
Kennt jemand diese Box schon, oder Einzelaufnahmen daraus?
Einen detaillierten Einblick gibt es hier.
Grüße Jürgen
Lieber Jürgen,
ich kenne so in etwa 3/4 der Aufnahmen und würde in jedem Fall zum Kauf zuraten!
:hello Agravain
Jürgen (28.10.2012, 00:48): Original von Agravain Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/517kI6C8FTL._SL500_AA300_.jpg
Seit 4 Monaten auf dem Markt.
Holst:Collector's Edition
Kennt jemand diese Box schon, oder Einzelaufnahmen daraus?
Einen detaillierten Einblick gibt es hier.
Grüße Jürgen
Lieber Jürgen,
ich kenne so in etwa 3/4 der Aufnahmen und würde in jedem Fall zum Kauf zuraten!
:hello Agravain
Soeben im Marketplace geordert.
Danke
ab (08.11.2012, 22:42): Gestern bin ich durch Zufall drauf gestoßen, dass die so oft als legedär bezeichnete Aufnahme von Igor Shukov oder Zhukov von Melodiya nun erstmals auf CD aufgelegt ist. Die Soundschnitzel klingen für eine russische Aufnahme dieser Zeit (1971) geradezu überragend? (Und das, obwohl ich wegen der Lautstärke fürchte, dass sie die Aufnahme dynamisch gecrasht haben könnten.) Die Interpretation mutet mir bei diesen Sekunden vollkommen anders als sein Alterwerk bei Telos. Wer kann schon genaueres sagen? Ist sie wirklich so großartig?
ich habe diese GA damals von meinem Onkel auf LP ausgeliehen. Allerdings waren die Scriabin-Sonaten damals vor etwa 30 Jahren Neuland. Ich kann Deine Frage nicht adäquat beantworten. Ich habe aber in Erinnerung, dass die dynamische und klangliche Bandbreite (Aufnahmetechnik) begrenzt war. Es heißt, dass Shukov auch ein sehr guter Tonmeister ist, sich mit Aufnahmetechnik immer sehr gut auskannte.
LG, Siamak
ab (17.11.2012, 17:12): Heute im Laden auf einen Namen gestoßen, von dem ich noch nie etwas gehört habe: Paganini Quartet
Ludwig van Beethoven - Streichquartette Nr.1,2,4,5,7-10,14-16 Paganini Quartet UnitedArchives, ADD, 1947-1953 5 CDs http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5494329160111.jpg
Kennt das wer von euch? Wie sind diese Aufnahme, wie deren Interpretation? :thanks
mir geht es wie Dir, ich habe mich mal im Netz schlau gemacht und diesen Hinweis gefunden.
:hello
Yorick (17.11.2012, 20:03): Ich suche eine gelungene Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von Chopin un die Auswahl ist riesig! Bei amazon wird die hier
Yorick (19.11.2012, 17:24): Ich suche von Furtwängler die hochgerühmten Beethovensinfonien, weiß aber nicht mehr, welche Einspielungen gemeint sind (Vorkriegsjahre, Kriegsjahre, Nachkriegsjahre) - diese Box ...
... scheint einen guten Überblick zu bieten, bringt aber jeweils nur eine Fassung, auch wenn Furtwängler etwa sehr oft die "Eroica" 12 Mal eingespielt hat. Ist dieser Artikel zu empfehlen oder gibt es Alternativvorschläge, besonders zu den Beethovensinfonien?
Stonie (19.11.2012, 17:31): @Yorick Ich hab von Fu nur diese Box! Und sie hat mich zum Fu-Fan gemacht ;)
Yorick (19.11.2012, 17:41): Original von Stonie @Yorick Ich hab von Fu nur diese Box! Und sie hat mich zum Fu-Fan gemacht ;) Das sprengt sicher den Rahmen hier: Aber was ist das Besondere an Furtwängler?
Stonie (19.11.2012, 17:53): Original von Yorick Original von Stonie @Yorick Ich hab von Fu nur diese Box! Und sie hat mich zum Fu-Fan gemacht ;) Das sprengt sicher den Rahmen hier: Aber was ist das Besondere an Furtwängler? Ich bin nicht der Analytiker. Das überlasse ich andere! Z.B. im Furtwängler-Thread! Aber von meinem Musik-Empfinden her kann ich nur sagen: Er hat es! :down
Amonasro (25.02.2013, 13:39): Kann jemand etwas zu dieser Aufnahme sagen?
Es soll meine erste Aufnahme dieser Oper werden. Ich kenne bislang nur Au fond du temple saint.
Gruß Amonasro
palestrina (25.02.2013, 18:01): Hallo Amonasro! Diese Aufnahme ist waermstens zu empfehlen! Es wird wunderschön gesungen , mit für die damalige Zeit wohl den besten Sängern im Franz. Fach. Janine Micheau ist sehr hell in der Stimme fast schon eine Soubrette , aber stören tut das nicht! Nicolai Gedda ist ausgesprochen gut in der Partie (wie in vielen anderen auch). Es gibt auch noch div . andere die auch ganz wunderbare Sänger haben.
LG palestrina
Amonasro (26.02.2013, 14:21): Danke, dann werde ich sie wohl demnächst kaufen. Zurzeit beschäftige ich mich noch stärker mit dem Ring. Der ist ja nichts um mal "schnell durchzuhören".
Gruß Amonasro
satie (21.03.2013, 16:02): Meine Lieben, ich habe eben gelesen, dass im Karneval der Tiere von Saint-Saens im Aquarium ursprünglich eine Glasharmonika vorgesehen ist. Allerdings habe ich noch keine Aufnahme gesehen, in der tatsächlich eine solche verwendet wird. Da das Aquarium mein Lieblingssatz ist und ich es mir mit der Glasharmonika noch schöner vorstelle, nun meine Frage: gibt es eine solche Aufnahme? Danke für eure Hilfe !
Herzlich, SATIE
Cetay (inaktiv) (21.03.2013, 16:27): Es gibt sie hier. It's also worth noting that the percussionist uses a real glass harmonica in "Aquarium"
Andréjo (21.03.2013, 17:10): Die Aufnahme, auf die von Cetay verlinkt wird, ist klanglich wie interpretatorisch erstklassig. Auch das aparte Septett wird auf ihr geboten. Geteilter Meinung kann man sein über das Cover, das seine Ergänzungen beim Aufklappen der Box findet. Schön farbig und schön kindisch. :D
:beerWolfgang
satie (21.03.2013, 23:29): Besten Dank! :beer
ab (26.05.2013, 15:52): Was ist denn davon zu halten?
Claude Debussy - Klavierwerke zu vier Händen 3 CDs i Allegro aus der Symphonie;Andante cantabile;Diane-Ouvertüre;Le triomphe de Bacchus;Intermezzo;Orchestersuite Nr. 1;Divertissement;Prelude, Cortege & Air de danse aus "L'Enfant prodigue";Printemps;Petite suite;Marche ecossaise sur un theme populaire;Prelude a l'apres-midi d'un faune;Lindaraja;La Mer;Danses;7 epigraphes antiques;En blanc et noir Massimiliano Damerini, Marco Rapetti Brilliant, DDD, 2012
ab (10.06.2013, 23:14): Kann mir jemand einen Tipp geben, wer empfehlenswert Klavierwerke von Carl Philipp Emanuel Bach auf dem moderenen Piano aufgenommen hat?
:thanks
AcomA (10.06.2013, 23:18): Hallo ab,
ich kann Michail Pletnevs DG-Recital empfehlen.
LG, Siamak
Jürgen (10.06.2013, 23:35): Original von ab Kann mir jemand einen Tipp geben, wer empfehlenswert Klavierwerke von Carl Philipp Emanuel Bach auf dem moderenen Piano aufgenommen hat?
:thanks
Ja
Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/61YaTHnKpPL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/5177MTI5ZAL._SL500_AA300_.jpg
Carl Philipp Emanuel Bach: Klaviersonaten, Danny Driver 2009/12
Florestan (11.06.2013, 08:28): Die hätte ich auch empfohlen. Der Pletnev ist umwerfend!
In meiner Sammlung befinden sich noch 2 Aufnahmen mit der Pianistin Ana-Marija Markovina, die bei Genuin erschienen sind. Sie erreichen zwar nicht ganz die Klasse der vorgenannten Aufnahmen, sind aber dennoch zu empfehlen. Leider ist die Gesamtausgabe aller Sonaten von CPE Bach bei BIS auf einem zeitgenössischen Instrument gespielt. Bei aller Wertschätzung des Originalklangs, ist das doch sehr anstrengend und letzlich nicht befriedigend. Ähnlich wie bei Scarlatti auf dem Cembalo.
Und dann gibt es da noch den famosen Christopher Hinterhuber auf Naxos, der dort auch die Klavierkonzerte von Ries eingespielt hat. Ich würde mir wünschen, dass er noch mehr von CPE Bach aufnimmt.
ab (11.06.2013, 16:47): Danke für die Tipps; aber ich suchte nach einer Einspielung, die Hinterhubers Gespür für plastischen Zugriff mit der Artikulationsgenauigkeit eines Pletnevs vereint, aber mit der Klangfärbigkeit eines Petrov’ bei musikalischer Tiefe eines Lubimov’. :D
Die Pletnev-CD ist mir zu artifiziell und unterkühlt; ich will die Musik genießen und nicht nur bewundern. Und die Soundschnitzel von Danny Driver kommen mir eher etwas virtuos und so vor, als ob sie zu unflexibel in der Artikulation wären und mithin eintönig werden könnten. (Aus Erfahrung weiß ich aber, dass das solche kastrierten Soundfiles komplett täuschen können....)
ab (11.06.2013, 16:50): sorry
Jürgen (12.06.2013, 13:45): Original von ab ..... Und die Soundschnitzel von Danny Driver kommen mir eher etwas virtuos und so vor, als ob sie zu unflexibel in der Artikulation wären und mithin eintönig werden könnten.....
Da ist insofern etwas dran, als ich diese Sonaten auch nicht länger als 30 Minuten am Stück hören kann. Allerdings passiert mir das häufiger.
Grüße Jürgen
palestrina (13.06.2013, 22:18): Hallo zusammen !
Habe gestern zum erstemal Pfitzners Symphonie in C major op.46 gehört, und war sehr begeistert. Habt ihr weitere Empfehlungen von Pfitzner (Oper und Vokales ausgenommen ). Dank im Voraus .
LG palestrina
Jeremias (14.06.2013, 00:29): Es gibt bei CPO einige CDs mit Werken von Pfitzner, die mir sehr gut gefallen, Cellokonzert, Cellosonaten, Klaviertrios... alles was das Herz begehrt!
Maurice inaktiv (14.06.2013, 06:13): Es gibt bei JPC zwei Boxen und die Chorfanstasie "Das dunkle Reich" von Hans Pfitzner.Das habe ich palestrina bereits als PN zukommen lassen.
Als Orchester fungieren glücklicherweise fast ausschließlich die Bamberger Symphoniker,die den teilweise recht schwierigen Werken voll gerecht werden können.Eine Einspielung haben auch die Münchner Philharmoniker eingespielt,die ebenfalls natürlich sehr gut spielen.
Auf der CD "Das Dunkle Reich" spielt das Berliner Rundfunk-Orchester mit dem dazugehörigen Chor.
Es gibt auch noch Orchesterlieder und die Eichendorff-Kantate "Von Deutscher Seele" und natürlich die Oper "Palestrina"-Ja,die gibt es wirklich.....
VG,Maurice
Florestan (14.06.2013, 08:27): Diese Aufnahmen sind schon etwas älter und stammen aus einer umfangreichen Serie bei CPO in dessen Verlauf auch die Kammermusik und seine sämtlichen Lieder herausgebracht wurden. Sie galten damals schon als wichtiger Beitrag zur recht dünnen Diskografie über Pfitzner. Die Oper Palestrina gibt es allerdings schon seit 1973 auf Tonträger (DG mit Kubelik). Die Aufnahme hat damals Maßstäbe gesetzt, und ist meines Wissens bis Heute nicht übertroffen worden.
Florestan
Viola (14.06.2013, 11:41): Hallo Palestrina, da kann ich nun wirklich nicht widerstehen:
Vor allem wegen meinem Lieblingssänger Tito Gobbi und Boris Christoff, von dem ich schon viel Gutes gehört habe, aber (noch) keine Aufnahme besitze, reizt mich die Aufnahme. Aber wie ist der Rest? Die Tatsache, dass Bariton und Bass auf dem Cover zu sehen sind, wo doch Tenor und Sopran die Hauptrollen singen (die tiefen Stimmen haben natürlich auch Enormes zu singen), scheint mir eher für eine Unterbesetzung der höheren Rollen zu sprechen.
palestrina (18.06.2013, 12:51): Hallo Amonasro, endlich komme ich dazu dir zu antworten . Die Aufnahme die du möchtest ist für mich nicht die erste Wahl , trotz deinem Liebling GOBBI . Die 2te GA von Santini ist doch besser , Labò ist der bessere DC und Bastianini , sorry , der bessere Posa !
Die nachfolgende Live GA von den Salzburger Festspielen '58 ist ganz hervorragend , Siepi als Philippo , Jurinac als Elisabetta , Fernandi als DC und Simionato als Eboli !
palestrina (18.06.2013, 12:53): Zu dem Attila , ist zu sagen diese GA ist absolut in Ordnung , und die Sänger sind Top !
LG palestrina
palestrina (18.06.2013, 18:46): Hallo Amonasro , habe noch 3 Empfehlungen für den ATTILA ! Als aller erstes möchte ich dir die LIVE GA vom 21.12.1980 aus der Wiener Staatsoper ans Herz legen. Mit einer überwältigenden Mara Zampieri als Odabella und ebenso guten ATTILA und Ezio, mit Ghiaurov und Cappuccilli und Piero Visconti als Foresto . Da geht so richtig die Post ab, und das Publikum kann sich kaum im Zaum halten ! 2003 bekam diese GA den Preis der Deutschen Schallplatten Kritik , wohlverdient . Die sei noch das super Dirigat von Sinopoli zu erwähnen! http://ecx.images-amazon.com/images/I/71xZ89tfdAL._SX368_.jpg
Dann noch eine Live GA aus Triest mit jungen frischen Stimmen , Dimitra Theodossiou ist immer sehr gut beim frühen Verdi. Ferruccio Furlanetto als ATTILA und Alberto Gazale als Ezio liefern sich heiße Duelle in den Duetten ! Und der Tenor ist extra Klasse, Carlo Ventre , wow , tolle Stimme ! http://ecx.images-amazon.com/images/I/71xZ89tfdAL._SX368_.jpg
Und dann noch die MUTI GA mit Samuel Ramey und Giorgio Zancanaro ganz hervorragend. Aber der Rest , nicht ganz mein Fall ! http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UhTFfQ70L._SL500_SX368_.jpg
So jetzt hast du was zu Nachdenken !!!!
LG palestrina
palestrina (18.06.2013, 18:50): Die beste war doppelt, sollte so sein !!!! Und diese hat gefehlt : http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WCY0rkh3L._SL500_SX368_.jpg
LG palestrina
Amonasro (19.06.2013, 23:24): Vielen Dank palestrina für die vielen Vorschläge! Da habe ich in der Tat etwas zum Nachdenken und werde wohl noch etwas recherchieren, bevor ich mich entscheide. Bei Don Carlo(s) werden es wohl sowieso mit der Zeit mehrere Aufnahmen werden. Von manchen Opern gibt es einfach so viele empfehlenswerte Aufnahmen, dass es schwer ist, sich zu entscheiden.
Gruß Amonasro
PS: Ich schätze mal, es bleibt erst einmal bei dem Gardelli-Attila. Ich muss mal sehen, ob wir zu dieser Oper schon einen Thread haben (ich weiß eigentlich nicht wirklich, was mich bei dieser Oper erwartet).
palestrina (20.06.2013, 00:22): Was dich erwartet? Wunderbare Musik und Gesang !!!!!!
Amonasro (02.08.2013, 20:14): Was ist von der Bravissimo-Box Legendary Performances of Franco Corelli zu halten? Wie sind die Aufnahmen darin? Wie die Tonqualität (es scheinen alles Live-Aufnahmen zu sein)? Sieben Gesamtaufnahmen für unter 20 Euro (bei amazon) wären nämlich ein ziemliches Schnäppchen.
Johannes Brahms - Klaviermusik zu 4 Händen Vol.18 Klavierkonzert Nr. 2 für 2 Klaviere +Joachim: Ouvertüre zu Shakespeares' Henry IV op. 8 für 2 Klaviere Silke-Thora Matthies, Christian Köhn Naxos, DDD, 2012
Die Soundschnitzel klingen vielversprechend. Sind sie das oder doch nur viel versprechend? :thanks
Die Soundschnitzel klingen vielversprechend. Sind sie das oder doch nur viel versprechend? :thanks
Die bislang erschienenen Folgen machen durchweg einen guten Eindruck. Daher kann ich mir nicht vorstellen, das die letzte Folge dieses Zyklus davon abweicht. Aber anhören ist allemal besser als spekulieren, und daher wird jetzt gleich bestellt.
Grüße Florestan
Amadé (08.11.2013, 09:20): Ich kann mich an derlei Transkriptionen von Konzerten, wohlgemerkt, nicht erfreuen, ganz gleich ob sie vom Komponisten selbst stammen oder aus anderer Feder. Der erste Spieler übernimmt den Solopart, der zweite einen Klavierauszug des Orchesterparts. Das ist "Konservatoriumsmusik", zur Vorbereitung, zum Sicherwerden, bevor der Solist mit dem Orchester spielen darf. Von der pädagogischen Seite gesehen sicher eine enorm wichtige Angelegenheit, aber zum Zuhören? Da hat man doch immer das Orchester im Ohr.
Gruß Amadé
satie (08.11.2013, 10:58): Original von Amadé Ich kann mich an derlei Transkriptionen von Konzerten, wohlgemerkt, nicht erfreuen, ganz gleich ob sie vom Komponisten selbst stammen oder aus anderer Feder. Der erste Spieler übernimmt den Solopart, der zweite einen Klavierauszug des Orchesterparts. Das ist "Konservatoriumsmusik", zur Vorbereitung, zum Sicherwerden, bevor der Solist mit dem Orchester spielen darf. Von der pädagogischen Seite gesehen sicher eine enorm wichtige Angelegenheit, aber zum Zuhören? Da hat man doch immer das Orchester im Ohr.
Gruß Amadé
...noch dazu bei einem 50minütigen Werk, das ja gerade immer als Symphonie mit Klavier bezeichnet wird... nein, mir gehts da auch nicht anders. Zum Einstudieren, ja, aber fürs Konzert sehe ich diese Fassungen auch nicht.
EinTon (08.11.2013, 20:04): Pssst... Christian Köhn - bei Capriccio sehr aktiv - könnte evtl. auch hier mitlesen! :D
Ich habe ihn - mit seiner Duopartnerin - übrigens Anfang Oktober beim Capricciotreffen in Würzburg erlebt. Sie spielten die Mozartsonate für 2 Klaviere und die Paganini-Variationen von Lutoslawski, und das war wirklich auf sehr hohem Niveau!
:)
Gruß,
Normann
Jürgen (28.11.2013, 11:35): Durch eine Merkmail wurde ich auf diese CD aufmerksam:
Kennt jemand das Label Alto oder gar diese CD, und weiss, wie die beim Remastering vorgehen? Oder ist das gar eine lizensierte Ausgabe?
Grüße Jürgen
ab (16.12.2013, 16:10): Kann mir jemand aushelfen? Ich bin auf der Suchen von Kodaly aus den Stücken für Klavier op. 11 die Nr. 1, um die ich gebeten wurde, weil ein Kind dieses nun im Klavieruntrricht lernen soll und sich gerne eine Aufnahme anhören würde. Ich habe leider keine einzige Aufnahme aus dem Klavierwerk von Kodaly; glaube ich zumindest; wüsste jedenfalls nicht, wo ich sie in meiner Sammlung finden könnte. Und wegen eines einminütigen Stückes will man sich ja nicht gleich eine ganze CD kaufen (wiewohl mich die CD Imaginary Landscapes von Ewa Kupiec durchaus reizen würde).... :wink
Danke! :hello
palestrina (26.03.2014, 09:12): Hiermit wende ich mich an die Piano Kenner!
Wer kann mir eine Empfehlung zu den folgenden Einspielungen geben, 1 von beiden möchte ich mir zulegen !
ich möchte jetzt nicht die eine gegen die andere ausspielen, beide haben gewiss ihre guten wie ihre "Schattenseiten". Es kommt darauf an, welchen Stil Du mehr magst. Harasiewicz spielt gegenüber Francois runder, weicher, nicht verweichlicht!, und verbindlicher. Dagegen sind beim Franzosen Ecken und Kanten nicht genommen, er spielt oft direkter, auch schroffer, und wählt meist etwas schnellere Tempi. Beides hat seine Berechtigung. Vielleicht kannst Du mittels einiger Hörproben Vergleiche ziehen.
Gruß Amadé
palestrina (26.03.2014, 10:51): Hallo Amadé, habe eben in einem Buch über Chopin gelesen, das François nicht immer sehr genau gespielt hat. Ist da was dran ?
LG palestrina
Amadé (26.03.2014, 18:22): Ihm war die Darstellung der "großen Linie" wichtiger als die des Details. Insgesamt gesehen spielte er auch emotionaler, persönlicher, was sein Spiel für viele Hörer interessanter macht(e).
Gruß Amadé
palestrina (26.03.2014, 18:34): Hallo Amadé, noch eine letzte Frage wie sind beide vom Klang zu beurteilen ?
LG palestrina
ab (26.03.2014, 22:45): Original von Amadé Ihm war die Darstellung der "großen Linie" wichtiger als die des Details. Insgesamt gesehen spielte er auch emotionaler, persönlicher, was sein Spiel für viele Hörer interessanter macht(e).
Gruß Amadé :beer
Ich empfehle, gleich die ganze Box zu kaufen, solange sie noch erhältlich ist: Complete EMI Recordings (36 CDs) :W
satie (26.03.2014, 22:49): Jetzt muss ich meinen Senf doch auch noch dazugeben... Ich vermute mal, der Sinn der Anschaffung ist, einen guten Überblick zu erhalten über Chopins Werk und weniger, eine Referenzaufnahme in Händen zu halten. Unter diesem Gesichtspunkt würde ich Dir eindeutig zu Harasiewicz raten, der zurecht als echter Chopin-Interpret gilt, während das bei Francois mehr polarisiert. Die Klangqualität ist bei Harasiewicz im Schnitt auch besser, bei Francois haben sie teilweise beim Remastering ein wenig zu viel des Guten gemacht, hör Dir da nur mal das letzte Prelude an, dann weißt Du, was ich meine.
Wenn Du weiter unschlüssig bist, kannst Du Dir übrigens beide komplett bei Simfy anhören. Letztlich sollte Dein Geschmack entscheiden.
Herzlich, Satie
ab (26.03.2014, 22:52): Warum nicht vielleicht Rubinstein in Erwägung ziehen, und seinen goldenen Ton zu Gemüte führen? :hello
satie (26.03.2014, 23:00): Original von ab Warum nicht vielleicht Rubinstein in Erwägung ziehen, und seinen goldenen Ton zu Gemüte führen? :hello
Stimmt! Es gibt eine 11-CD-Box, die ebenfalls die wichtigsten Werke abdeckt. Allerdings nicht direkt billig... und es sind historische Aufnahmen. Das wäre Geschmackssache, ansonsten ist Rubinstein natürlich eine Klasse für sich.
AcomA (26.03.2014, 23:12): Hallo,
ich stimme ab und Amade in allem zu. Ich persoenlich wuerde Adam Harasiewicz vorziehen. Er hat einen wunderbaren Anschlag, versteht es, Eleganz mit Bravour und struktureller Klarheit zu verbinden. Die 3 Klaviersonaten, die Balladen, Scherzi und Walzer sind Top ! Die Etudes kommen an Pollini sehr nah dran !
LG, Siamak
ab (26.03.2014, 23:19): Original von Satie Original von ab Warum nicht vielleicht Rubinstein in Erwägung ziehen, und seinen goldenen Ton zu Gemüte führen? :hello
Stimmt! Es gibt eine 11-CD-Box, die ebenfalls die wichtigsten Werke abdeckt. Allerdings nicht direkt billig... und es sind historische Aufnahmen. Das wäre Geschmackssache, ansonsten ist Rubinstein natürlich eine Klasse für sich.
palestrina (27.03.2014, 01:43): Hallo zusammen, Satie hat es erfasst um was es mir ging . Ich habe ja diverses von Chopin, aber einen Überblick aufs ganze fehlte mir. Mir hat auch noch jemand eine Empfehlung per PN geschickt und war ebenfalls der Meinung das die Einspielung mit Francois vom Klang her nicht so gut wäre ? Also werde ich mich mit Harasiewicz arrangieren . Und bei Rubinstein fehlen die Etüden !
Ganz lieben Dank Euch allen !
LG palestrina
Florestan (28.03.2014, 11:21): Lieber Palestrina
Mit Harasiewicz kannst Du nichts falsch machen. Ich kenne die Aufnahmen noch aus ihrer Entstehungszeit, und bin nach wie vor sehr angetan davon. Der Mann hat sich Zeit seines Lebens überwiegend mit Chopin beschäftigt, den Wettbewerb gewonnen und ist sicher einer der größten Kenner dieses Komponisten. Nicht erwähnt wurde hier Ashkenazy, der ebenfalls vor langer Zeit sämtliche Werke eingespielt hat. Damals hat Decca ihn noch die Sammlung vollenden lassen, was bei Schumann dann nicht mehr möglich war. Seine Interpretationen sind in jedem Fall herausragend. Sein Spiel ist meistens kraftvoll, und er meistert die technischen Probleme souverän. Ich habe noch LPs, die aber super klingen. Auf CD gibt es die Werke ja auch zu einem sehr angenehmen Preis.
Und den Rubinstein sollte man als Ergänzung auf jeden Fall haben, denn neben Brahms war dieser Komponist die große Leidenschaft von ihm. Die Liebe zu dieser Musik hört man denn auch ständig. Kaum jemand hat so wundervolle Aufnahmen vorgelegt. Ich nehme mal an das Du die Autobiografie von ihm gelesen hast. Darin findet sein Verhältnis zu Chopin einen sehr deutlichen Ausdruck.
LG Florestan
ab (28.03.2014, 12:33): Original von palestrina Hallo zusammen, Satie hat es erfasst um was es mir ging . Ich habe ja diverses von Chopin, aber einen Überblick aufs ganze fehlte mir. Mir hat auch noch jemand eine Empfehlung per PN geschickt und war ebenfalls der Meinung das die Einspielung mit Francois vom Klang her nicht so gut wäre ? Also werde ich mich mit Harasiewicz arrangieren . Und bei Rubinstein fehlen die Etüden !
Ganz lieben Dank Euch allen !
LG palestrina
Wenn es darum geht "einen guten Überblick zu erhalten", also noch nicht bekannte Werke kennenzulernen, und wohl die Etüden sowieso jene Werke sind, die jeder bereits kennt, wären deren Fehlen keine Argument gegen Rubisntein, oder? :W
Ich habe am Klang der Francois-Aufnahmen nichts auszusetzen.
allerdings ist bei den Beethoven Sinfonien mit Klemperer die Tonqualität gut bis schlecht sind Live aus Wien 1960. Die Brahms Sinfonien mit Kempe sind hervorragend ! Münchner PH 75/76 Dann gibt es noch die Box von Musik&Arts ,vergleichsweise sehr teuer, weiss jemand wie da die Tonqualität ist?
Amadé (30.03.2014, 17:35): Original von palestrina Dann gibt es noch die Box von Musik&Arts ,vergleichsweise sehr teuer, weiss jemand wie da die Tonqualität ist?
Lieber palestrina, ich kenne die beiden Ausgaben nicht, besitze jedoch andere aus dem Wiener Zyklus (nicht vollständig). Die Tonqualität steht und fällt mit dem Masterband, in diesem Fall des der ORF. M&A-CDs, soweit ich das übersehe, haben in der Regel ein gutes Mastering erfahren. Von daher würde ich diese Ausgabe vorziehen.
Dann die nächste Frage ihr lieben, kennt jemanden Euch diese doppel CD?
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011790881126.jpg Mich würden die VIER LETZTEN LIEDER mit der Schwarzkopf interessieren und wie das vom Klang so ist!?
LG palestrina
Florestan (01.04.2014, 15:20): Hallo Palestrina
Ich kenne die Aufnahme zwar nicht, kann mir aber kaum vorstellen das sie die Version mit G. Szell übertrifft. Letztere ist ca. 4 Jahre später entstanden. Der Mitschnitt mit Kertesz ist gem. Angabe auf der CD mono (und das 1962). Demzufolge muß man wohl auch bei der Klangqualität Abstriche machen.
LG Florestan
Amadé (01.04.2014, 20:16): Hallo Palestrina, ich habe diese CD neulich gekauft, bin aber wie Florestan der Meinung, dass die Szell-Studio-Einspielung die Nase vorn hat. AUch der frühe Karajan-Mitschnitt zeigt nicht diese Qualitäten, entbehrlich! Übrigens ist im Klassik-Prisma noch für dieses Jahr eine Web-seite mit den 4 letzten Liedern vorgesehen.
Gruß Amadé
palestrina (01.04.2014, 21:05): Vielen Dank ihr beiden , Euronen gespart !
LG palestrina
Rachmaninov (03.09.2014, 19:27): hat jemand die neue S. Osborne schon gehört
Amadé (30.04.2015, 15:51): ForianerInnen, der drei-Buchstaben-Versand hat jetzt wieder die letzten Beethoven-Quartette mit dem Alban-Berg-Quartett im Angebot.
Es handelt sich um die live-Aufnahmen von 1989. Im Beethoven-Quartette-Thread wird er nicht erwähnt, oder habe ich da was übersehen? Kann jemand etwas dazu schreiben?
Gruß Amadé
ab (01.05.2015, 12:06): Vom frühen Stuido-Zyklus finde ich das op.59/3 eine Perle, der sonstige Zyklus homogen auf hohem Niveau: Wie aus einem Guss. Musikalisch leider mich wenig ansprechend.
Anders diese späten Live-Mitscnitte, bei denen sie hinterher im Studio große Probleme hatten, die Videobänder synchron mit den Tombänderen hinzubekommen. Das Ergebnis hatte sie dabei so überzeugt, dass sie entschieden hatten, die Aufnahmen auch auf CD erscheinen zu lassen, wohingegen ursprünglich rein eine Videoproduktion geplant war.
Ich hatte einst die Studiobox - wenig gehört - zuhause, weshalb ich nie daran gedacht hätte, mir die (einst sündteure) Neuaufnahme auch nur anzuhören. Das umso mehr, als ich die früheren Teldec-Aufnahmen, etwa von Haydn und insbesondere Brahms deutlich mehr schätze als deren späteren bei der EMI. Aber dann habe ich immer wieder im Radio blind einzelne Sätze gehört, die mich gespannt auf die Ansage hinterher haben zittern lassen, wer denn derart gut Beethoven spielen könne.
Mein Fazit: Ich möchte diesen faszinierenden Zyklus keinesfalls missen, auch wenn mich persönlich andere Interpretationen mehr berühren.
:hello
Amadé (02.05.2015, 17:05): Danke ab.
Grüße Amadé :hello
Jürgen (28.05.2015, 08:50): Original von Agravain (2009) Ich arbeite weiter Boxen ab. jetzt wieder Mahler mit Levine, es läuft Symphonie Nr. 1 http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0886976860929.jpg Es spielt das London Symphony Orchestra (1974).
Bisher empfinde ich die Box als einigermaßen durchwachsen. Die Vierte war ordentlich, aber nicht außergewöhnlich. Die Fünfte macht durchaus etwas her. Das Adagio der Zehnten empfand ich als ebenso schwach wie die Neunte. Die Sechste und Siebte habe ich noch nicht gehört, die Dritte muss auch noch ran. Vielleicht heute? Ich weiß es noch nicht so recht.
:hello Agravain
Hallo Agravain,
kannst Du mittlerweile etwas zur 3. & 6. sagen?
Ich stolperte gestern über das durchaus lukrative Angebot dieser Box, bemühte erstmal die hiesige Suchfunktion und fand Deine nicht gerade überschwänglichen Beurteilungen.
Daher bin ich skeptisch, ob selbst 14€ noch zu viel sind, wenn es keinen vernünftigen Grund gibt, sie je zu hören.
Grüße Jürgen
Amadé (04.06.2015, 19:54): Forianerinnen und Forianer,
besitzt von Euch jemand diese Aufnahmen in dieser Ausgabe?
Es geht mir hier vor allem um die technische "Überlieferung" in den beiden letzten Sätzen bei Cantelli. Es käme auch diese Ausgabe in Frage:
ab (07.08.2015, 21:20): Kannn mir jemand sagen, ob es eine Einspielung von Tastenwerken Georg Muffats auf dem modernen Klavier gespielt gibt? :thanks
ab (07.08.2015, 21:23): Kannn mir jemand sagen, ob es eine Einspielung von Tastenwerken Georg Muffats auf dem modernen Klavier gespielt gibt? :thanks
ab (28.10.2015, 18:26): Kann mir jemand sagen, ob in dieser Box von Friedrich Gulda die späten Mozart-Aufnahmen droben sind, die er für Paradise Records aufgenommen hat, in die er in den Mozart den durchgängigen Beat eines House-Rhythm hinein hämmert?
Amadé (29.10.2015, 09:27): Lieber ab, die homepage der DGG verzeichnet diese Box (noch) nicht, zumindest bei der Suche unter Gulda/Mozart. Ich habe dann mal bei JPC geschaut, siehe Link, danach müsste es sich um die vor ein paar Jahren veröffentlichten home-tapes handeln, ergänzt um die Klavierkonzerte mit Abbado und die Londoner Decca-Aufnahmen mit Antony Collins und Paul Angerer, entstanden nach 1948.
ab (30.10.2015, 21:21): Genau : 1-5 Sämtliche Mozart Tapes 6 Die Sonaten auf DG Die Klavierkonzerte mit den Wiener Philharmonikern unter Claudio Abbado 9-10
Bei mir lässt das die Frage offen, was mit diesen gemeint ist. + Guldas letzte Mozart-Aufnahme auf dem Klavier + Guldas letzte Mozart-Aufnahme auf Clavinola 7-8
:hello
Nicolas_Aine (19.02.2019, 19:08):
kann jemand was zu dieser CD Box sagen? Gibts grad für 20€ bei den drei Buchstaben. Eigentlich möchte ich vor allem die Violinkonzert mit Isabell Faust.
Cetay (inaktiv) (19.02.2019, 19:19): Die genannte CD kenne ich leider nicht, aber ich rate bezüglich der VKs zu Zimmermann. :thumbsup:
Nicolas_Aine (19.02.2019, 23:34): hm, ich bin grade auf einem Faust Trip, eigentlich suche ich weniger Aufnahmen dieser Konzerte als Aufnahmen von Faust :D Außerdem spielt da wohl auch Muriel Cantoreggi teilweise mit, bei der habe ich studiert, schon deswegen wäre das interessant. Und auch Poppen kenne ich und hatte Unterricht bei ihm, ich mag ihn sehr gerne, als Geiger und Musiker vor allem (nicht ganz so sehr als Dirigent :D ). Aber ich setze Zimmermann mal auch auf die Liste.
Amadé (20.02.2019, 11:11): Lieber Nicolas, ich vermute, dass dies eine Zusammenstellung der Aufnahmen aus der Rilling-Zeit ist (Zweit-,Dritt-Verwertung). Daraus besitze ich die Violinkonzerte, sie werden gespielt von Chr. Poppen, beim Doppelkonzert spielt I.Faust die 2. Violine, Rilling dirigiert das Bach Collegium Stuttgart. Neben den gängigen Konzerten sind auch die Rekonstzruktionenen BWV 1052 und 1056 dabei.
Gruß Amadé
Nicolas_Aine (20.02.2019, 12:26): Lieber Amadé, vielen Dank! Sind die gut? Und kennst Du - oder sonst jemand - was aus der restlichen Box und kann sagen, ob sich das lohnt? Wobei mir scheint, für 20€ kann man da nicht viel falsch machen.
satie (20.02.2019, 13:13): Hm...also wenn's Rilling ist, müsste man mir noch Geld geben, damit ich's mir anhöre... :ignore
Amadé (20.02.2019, 18:08): Der Preis reizt allemal, allerdings ist es noch kein Tiefstpreis. Ich würde mir nach und nach die BBK, Solokonzerte und Suiten, darum wird es sich hier handeln, in kleineren Portionen zulegen, da kann man bei etwas Glücksache und Langmut etwa bei Ebay hervorragende Aufnahmen erwerben. Die Poppen-Aufnahme finde ich nur durchschnittlich, viel mehr gefallen mir Kuuisto, Zehetmir und Mullova. Bitte nichts überstürzen.
Gruß Amadé
Nicolas_Aine (20.02.2019, 22:57): ok, dann lasse ich das erstmal. Danke für euren Input :)
Nicolas_Aine (19.10.2019, 00:14):
kennt jemand diese Einspielung der Dvorak Klaviertrios mit dem Suk Trio? Mein Gefühl sagt mir, mit Suk und Dvorak macht man nix falsch, aber vielleicht kennt das ja jemand :)
Und könnt ihr mir eine gute Einspielung vom Paulus empfehlen? Gern etwas moderner und Richtung HIP, wenns was gibt, aber ich nehm auch was altes, wenns gut ist.
Amadé (19.10.2019, 09:52): Lieber Nicolas,
(leider) besitze ich diese frühere Aufnahme mit dem Suk-Trio nicht, stattdessen die spätere, die in den 80ern bei Denon erschienen ist und ihre Meriten hat. Ich glaube, dass die ältere ebenso gut, wenn nicht besser, ursprünglicher, gespielt wird, also kaufen. Beim Paulus kann ich keine Empfehlung aussprechen, ich besitze nur die alte EMI-LPs mit Frühbeck de Burgos. Es gibt aber eine neuere Einspielung mit Herrewege, der sich oft mit Mendelssohn auseinandergesetzt hat.
vielen Dank!Über die Herrewege Aufnahme bin ich auch schon gestolpert, kennt die vielleicht jemand? Und nun habe ich nochmal eine Frage: Was könnt ihr mir den für Dvorak 9. Symphonie empfehlen?
Cetay (inaktiv) (20.10.2019, 17:29): Neben dem von aller Welt als konkurrenzlos gesehenen Fricsay, fand ich seinerseits CP Flor umwerfend. Allerdings habe ich bestimmt 5 Jahre lang keinen Dvorak mehr gehört...
Amadé (21.10.2019, 10:10): Dvorak 9., hallo Nicolas, siehe diese Seite auf meiner Homepage: http://www.klassik-prisma.de/Dv.op.95.htm
Gruß Amadé
Nicolas_Aine (25.10.2019, 22:06): so, vielen Dank Euch allen, habe jetzt bestellt:
Maurice inaktiv (01.11.2019, 14:59): Bei Dvoraks letzten beiden Sinfonien gibt es auch noch Adam Fischer.
Sie gehört meiner Meinung nach zu den besten Einspielungen überhaupt. Das geht jetzt überhaupt nicht gegen die ebenso grandiose Einspielung von Fricsay, die ich selbst auch besitze und schätze.
Marcie (02.11.2019, 00:05): Ich möchte mir das Cellokonzert von Edward Elgar kaufen. Welche Einspielung würdet Ihr mir empfehlen?
Cetay (inaktiv) (02.11.2019, 17:16): Ich kann nur eine "historische" Empfehlung geben - weil ich das Werk bestimmt 10 Jahre nicht mehr gehört habe. Seinerzeit war ich mit Maria Kliegels Einspielung für Naxos wunschlos glücklich.
Marcie (03.11.2019, 01:31): Oh danke. Ich muss gestehen, ich kenne das Konzert garnicht, meine Mutter hingegen schwärmte immer davon und ich wollte ihr damit eine Freude zu Weihnachten bereiten. Ihre damalige Langspielplatte ist leider nicht mehr vorhanden, daher weiss ich natürlich auch nicht die Interpreten dieser, „ihrer“ Einspielung.
Cetay (inaktiv) (03.11.2019, 03:16): Ach so! Das ändert die Sachlage natürlich. Ich wette mit einer Gewinnqoute von 1.05:1, dass es Du Pré und Barenboim waren.
Andréjo (03.11.2019, 11:02): Ach so! Das ändert die Sachlage natürlich. Ich wette mit einer Gewinnqoute von 1.05:1, dass es Du Pré und Barenboim waren.
Da wette ich mit. Das ist auch eine hoch emotionale Einspielung dieses Werks, das ich hin und wieder hören kann. Mit Betonung auf hin. :P
:hello Wolfgang
Marcie (03.11.2019, 13:21): Also handelt es sich wahrscheinlich um solch eine StehtinjedemHaushaltrum-Standardplatte? Dann stimmt die Gewinnquote von @Cetay sicher! Danke Euch!
Nicolas_Aine (03.11.2019, 15:48): ja, du Pre / Barenboim ist DIE Standardaufnahme. Ich würde hier nicht gegen Cetay wetten :D
Marcie (03.11.2019, 16:17): Okay, bestellt. Obwohl ich den Barenboim so unsympathisch finde.
(Hoffentlich werde ich hier jetzt nicht gesteinigt)
Andréjo (03.11.2019, 16:30): Damals war Barenboim noch jung und du Pré in ihn verliebt und umgekehrt ... Bzw. glaube ich das wenigstens ...
Marcie (07.12.2019, 22:26): Ich will einsteigen in die Sinfonien von Bruckner. Welche(s) Set könnt ihr mir empfehlen und warum? Und von welchen Aufnahmen sollte ich lieber die Finger lassen...
satie (07.12.2019, 23:32): Hm... Also die Finger würde ich von der Boulez-Box lassen, weil das ist nämlich MAHLER. Scherz beiseite... Günter Wand ist sicher eine Klasse für sich. Haitink käme bei mir auch in die engere Wahl. Ich muss allerdings gestehen, dass ich Bruckner wirklich selten höre, und mir reicht diese hier vollkommen:
Eliahu Inbal, RSO Frankfurt, allerdings sind das nur die Urfassungen
Marcie (07.12.2019, 23:49): Hm... Also die Finger würde ich von der Boulez-Box lassen, weil das ist nämlich MAHLER. :rofl Ja, hab ich ein Bild zuviel hochgeladen!
Oh Urfassungen. Unterscheiden sich diese sehr?
Von Herrn Wand lese ich überall, dass er einer DER Brucknerinterpreten sein soll. Aber auch hier gibt es ja mehrere Einspielungen...
Andréjo (08.12.2019, 01:17): Also ich besitze auf CD obigen Wand und obigen Jochum und bin mit beiden sehr zufrieden - bei in der letzten Zeit wenig Hörbedarf zugegebenermaßen. Da ich vor vielen Jahren eine Bruckner-Phase hatte, aber eher im Rundfunk (und wenige Male in jüngerer Zeit auch im Konzertsaal), damals jedoch noch nicht einmal einen CD-Spieler besaß, bin ich nicht der ideale Ansprechpartner, fürchte ich.
Wenn Du zehn Bruckner-Vielhörer fragst, wirst Du wahrscheinlich fünfzehn Empfehlungen bekommen. Ich würde es letztlich auch zu einer Kostenfrage machen ...
Auch über Inbal habe ich meiner Erinnerung nach noch nichts Schlechtes gelesen.
Dann kommt noch das Problem mit den unterschiedlichen Versionen hinzu, um das ich mich, offen gestanden- so gut wie noch nie gekümmert habe.
Es gibt so unendlich viel gute Musik, wenn man keine Lust hat, sich zu spezialisieren ...
:) Wolfgang
uhlmann (08.12.2019, 09:59): Schau mal da: https://www.abruckner.com/downloads/downloadofthemonth/
Hier gibt es jede Menge guter bis sehr guter Aufnahmen zum legalen Download. U.a. Jochum, Tintner, Rögner, Asahina, Skrowaczewski, Rozhdestvensky, Beinum, uvm.
Wenn du dann deine Richtung kennst, kannst du immer noch eine Gesamtaufnahme kaufen.
Cetay (inaktiv) (09.12.2019, 04:01): Also ich besitze auf CD obigen Wand und obigen Jochum und bin mit beiden sehr zufrieden - bei in der letzten Zeit wenig Hörbedarf zugegebenermaßen. Interessant. Das waren die beiden, die ich auch als Hardware hatte und ich war auch sehr zufrieden (vor allem mit dem DGG-Begleittext, in welchem Jochum einige interpretatorische Detail-Entscheidungen begründet - wo findet man so etwas heute noch?) Der Kölner Wand-Zyklus ist zügiger und ungeschliffener als seine späteren - er wurde seinerzeit gefeiert, weil er Bruckner eben nicht zelebriert. Das sind allerdings Aussagen eines Ex-Brucknerianers. Mein Hörbedarf ist seit geraumer Zeit bei Null angelangt.
Marcie (09.12.2019, 07:28):
Das sind allerdings Aussagen eines Ex-Brucknerianers. Mein Hörbedarf ist seit geraumer Zeit bei Null angelangt. Joa, nu lass mich doch erstmal einen Zugang finden, bevor mir die Lust darauf vergeht! ;)
Andréjo (09.12.2019, 13:41): Also ich besitze auf CD obigen Wand und obigen Jochum und bin mit beiden sehr zufrieden - bei in der letzten Zeit wenig Hörbedarf zugegebenermaßen. Interessant. Das waren die beiden, die ich auch als Hardware hatte und ich war auch sehr zufrieden (vor allem mit dem DGG-Begleittext, in welchem Jochum einige interpretatorische Detail-Entscheidungen begründet - wo findet man so etwas heute noch?) Der Kölner Wand-Zyklus ist zügiger und ungeschliffener als seine späteren - er wurde seinerzeit gefeiert, weil er Bruckner eben nicht zelebriert.Das sind allerdings Aussagen eines Ex-Brucknerianers. Mein Hörbedarf ist seit geraumer Zeit bei Null angelangt. :) Es könnte sein, werter Cetay, dass ich bei meiner Musikauswahl weitaus weniger wählerisch - weiala-ach was :P - bin als Du. Aber Bruckner ist immer so lang, so dass anderes vorgeht. Das heißt keineswegs, dass er mich nicht interessiert.
Cetay (inaktiv) (10.12.2019, 01:16): Ich habe nichts gegen Bruckner, ich höre ihn nur nicht mehr. Er war 30 Jahre lang wichtig, das ging sehr tief - ich habe sogar die Versionen und Fassungen auseinander halten können... :W Aber man muss nicht mit Ach und Krach zusammen bleiben, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat. Die Scheidung war friedlich und man trifft sich vielleicht gelegentlich noch auf eine Achte im Celibidache.
Andréjo (10.12.2019, 12:50): ... ich habe sogar die Versionen und Fassungen auseinander halten können... Oha. Dann hat meine Höflichkeit zu schweigen. Schwacher Dorftenor.
;) Wolfgang
Maurice inaktiv (13.12.2019, 10:16): Ich würde Dir unbedingt Günter Wand ans Herz legen, als Alternativen Skrowaczewski (weil er ALLE Sinfonien eingespielt hat) oder als wenig bekannte Alternative Dennis Russell Davies, den man sonst mehr mit modernerem Repertoire kennt.
Ebenfalls hochinteressant wäre die CPO-Box unter Verzago und Ivor Bolton (bei Oehms)
Als eventuell preisgünstige Alternative Roberto Paternostro mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen mit einem Live-Zyklus.
Haitinks und Jochums Einspielungen sind schon einige Jahre älter, Karajans Zyklus auch. Während Wand und Skrowaczewski mehr "Old School" , aber exzellent sind, haben Davies (der sich bei Bruckner aber auch mehr über die "Old School" nähert und dann Verzago und Bolton einen Zugriff mit Hinzunahme der HIP bedient. Auch Paternostro geht eher den traditionellen Weg.
Marcie (13.12.2019, 10:53): @Maurice André
Oh, Vielen Dank. Soweit ich gelesen habe, gibt es von Günter Wand insgesamt 3 Einspielungen, wo die letzte nicht alle Sinfonien enthält, dafür aber am besten klingen soll....Hm, ich probiere es vielleicht einfach mit diesem grünen Set, welches ich oben gepostet hatte.
Andréjo (13.12.2019, 11:29): Also ich habe bei der grünen Wand-Box nicht den Eindruck, klanglich unterbelichtet zu sein.
Nicolas_Aine (13.12.2019, 14:33): ich kann diese Wand Box auch insgesamt empfehlen. Ich werde zwar nicht völlig warm damit, aber das scheint mir eher an Bruckner als an Wand zu liegen.
Marcie (13.12.2019, 14:59): Vielen Dank, das waren die noch benötigten Impulse. :beer
Maurice inaktiv (13.12.2019, 18:28): Wand hat nur ein einziges Mal die Sinfonien Nr.1 bis 9 eingespielt, das war in den 1970-er Jahren mit dem WDR-SO Köln. Später hat er auf die Sinfonien Nr.1 - 2 verzichtet, dann sogar auch auf die Nr.3. Dafür wurde die Qualität immer besser, da er mit dem NDR-SO Hamburg, später dann natürlich mit den Berliner Philharmonikern ein Orchester zur Hand hatte, was ihm quasi aus der Hand gegessen hat.
Es gibt auch noch Einzeleinspielungen mit dem DSO Berlin, den Münchner PO und dem Orchester des SDR, wenn ich es richtig im Kopf habe.
Wer ALLE Sinfonien, also auch die Studiensinfonien und Nullte haben möchte, sollte sich bei Dennis Russell Davies oder Skrowaczewski bedienen.
Wer die Neunte mit dem rekonstruierten Finale haben möchte, soll sich bei Rattle/Berliner PO bedienen. Sie ist die nach wie vor vielleicht gelungenste Einspielung von allen Versuchen, die es davon bisher gab. So sehe ich es zumindest.
Meiner Meinung nach ist man in der Kombination Wand/Berliner PO plus Einzel-Aufnahmen der frühen Werke durch eben Davies und Skrowaczewski komplett ausgestattet. Wer aber einmal "Blut geleckt hat", so wie ich, der wird sich natürlich nicht damit zufrieden geben.
Ich muss dazu sagen, dass ich mit Bruckner als ganz junger Mensch (also so 14-25) nicht wirklich etwas anfangen konnte. Das Ganze war mir ZU gewaltig, einfach nicht mehr meine damalige Welt. Vielleicht liegt es auch daran, dass eine Menge Dirigenten erst in ihrer mittleren oder gar späten Phase wirklich den Weg und Zugang zu Bruckner finden oder gefunden haben. Günter Wand gehörte auch dazu.
Marcie (29.12.2019, 09:10): Ich möchte mir eine Gesamteinspielung der Mozartsinfonien kaufen. Welche würdet Ihr mir empfehlen, es gibt ja doch einige...
Amadé (29.12.2019, 10:09): Soweit ich es übersehe, stehen zur Verfügung: Böhm-DGG, Leinsdorf-Westmister/DGG, Levine-DGG, Tate-EMI, Mackerras-Telarc, Hogwood-Decca, Marriner-Philips, Wordsworth-Naxos, Adam Fischer-Dacapo, Pinnock-DGA, ter Linden-Brilliant, Arigoni-Documents. Aus allen der genannten besitze ich etliche Einzelaufnahmen von Sinfonien. Wenig Zuneigung kann ich Böhm, Leinsdorf und Levine entgegenbringen. Meine Favoriten sind Adam Fischer, danach Charles Mackerras. Wenn es in historischer Aufführungspraxis+Originalinstrumenten gespielt werden soll, weise ich auf Hogwood und Pinnock.
Einen schönen Sonntag wünscht Amadé
Marcie (29.12.2019, 10:20): Wenig Zuneigung kann ich Böhm Da würde es mich insbesondere interessieren: Warum?
Amadé (29.12.2019, 11:23): Böhm lässt genau und korrekt spielen, das ist gut. Aber es fehlt, was für Mozart ganz wichtig ist, Esprit! Außerdem macht er stilistisch keinen großen Unterschied zwischen den frühen und den späten Sinfonien, sie ähneln sich zu sehr. Die frühen Werke besitzen für mich in dieser Lesart zu viel Gewicht, es fehlt das Lockere, das Jugendliche, das Charmante.
Gruß Amadé
Marcie (29.12.2019, 13:00): Ah ok, interessant.
Nur um Fehler zu vermeiden: Du meinst dieses Set:
Cetay (inaktiv) (29.12.2019, 14:35): Ich würde den von Amadé favorisierten Adam Fischer keinesfalls empfehlen. Diese hyperaktive Spielweise ist als Abwechslung vielleicht ganz nett, aber für eine systematische Exploration würde ich eine etwas ausgeglichenere Leseart nehmen. Im entsprechenden Faden habe ich mich deshalb für Jaap ter Linden ausgesprochen, freilich nicht ohne Widerspruch zu ernten. Es gabe auch noch die Möglichkeit die frühen mit Harnoncourt (mit dem Concentus Musicus bei Sony eingespielt - da werden die Werke sehr sehr ernst genommen) und späten ab 21. mit Josef Krips' halber GA zu bestreiten.
Amadé (29.12.2019, 16:17): Lieber Cetay, es sollten doch alle unter einem Deckel sein.
Ich kann mich Deiner anweichenden Empfehlung anschließen, vor allem was Krips anbelangt KV 162-551, die Sinfonien von KV 16 bis KV 141a könnte man statt Harnoncourt auch mit Marriner (Philips/Decca) buchen, dessen Mozart nicht übersehen werden sollte. Ob Marcie mit dieser oder Deiner Empfehlung leben kann?
@Marcie Die Abbildung auf Beitrag 1745 ist gemeint.
Gruß Amadé
Waldi (29.12.2019, 22:34): Mozart kann man auf sehr verschiedene Weise interpretieren. Karl Böhms Interpretation ist sicher nicht die allein seligmachende (das ist schließlich keine), aber eine sehr gute - für den, der es quasi "klassisch" mag. Wer möchte, daß spritziger Esprit dominiert, wird sicher einen anderen Dirigenten wählen (was nicht heißt, daß Böhm solchen Esprit immer völlig ignoriert hat).
Marcie (29.12.2019, 22:39): Vielen Dank Euch!
Viel Gutes lese ich auch zu dieser Einspielung. Was meint Ihr dazu:
Andréjo (30.12.2019, 00:05): Hogwood hat mich durchaus überzeugt. Es ist ein frischer Ansatz auf Originalinstrumenten. Im Übrigen enthält diese Sammlung wirklich so gut wie alles, was man unter dem damals noch recht offenen Begriff "Sinfonie" verstand, also etwa auch entsprechende Auszüge aus den großen Serenaden und einige Ouverturen. Auch zweifelhafte oder unechte Werke wie die "Neue Lambacher" sind enthalten. Vermisst habe ich nur die Nummern 2 und 3 nach alter Zählung; das sind aber in jedem Fall keine Kompositionen von Mozart, wie man mitterweile sicher weiß.
Solltest Du nur an den wirklich bedeutenden Sinfonien interessiert sein, so kann ich auch die "Essentials" - Live-Mitschnitte unter dem Dirigat von Roger Norrington - empfehlen. Norrington ist ja berühmt-berüchtigt für sein Non-Vibrato-Ideal. Ich finde die Aufnahmen allenthalben spannend und kraftvoll. Bisweilen würde ich mir die langsamen Sätze etwas ruhiger wünschen.
Übrigens besitze ich die letzten vier Sinfonien mit Karl Böhm auf zwei LPs. So schlecht sind diese Einspielungen nicht. Ebenfalls besitze ich diese vier Werke mit Harnoncourt, der einen rhetorisch nachdrücklichen Ansatz verfolgt, welcher diesen genialen Werken vielleicht stärker entspricht als Hogwood und eine Alternative zu Norrington sein könnte.
Waldi hat völlig recht, wenn er weiter oben konstatiert, dass es recht verschiedene richtige und berechtigte Deutungen gibt.
:) Wolfgang
Cetay (inaktiv) (30.12.2019, 09:24): Ich kann mich Deiner abweichenden Empfehlung anschließen, vor allem was Krips anbelangt KV 162-551, die Sinfonien von KV 16 bis KV 141a könnte man statt Harnoncourt auch mit Marriner (Philips/Decca) buchen, dessen Mozart nicht übersehen werden sollte. Diese Combo gab es mal in einer Box, ist mittlerweile aber nur noch gebraucht oder wenn noch neu, dann nicht billig zu haben - z.B. gerade auf der Amazon US-Seite fur 50$. Wobei das für 12 CDs so viel nicht ist - wir sind halt von den Boxen-Ramschpreisen ganz schön verwöhnt...
Marcie (30.12.2019, 12:50): Huch, lustig, hab grad mal beim Stöbern diese beiden entdeckt, welche ich mir gleich wieder einmal anhören muss.
Maurice inaktiv (31.12.2019, 01:38): Ich habe viele Jahre gebraucht um einen Zugang zu Mozart zu finden. Die Hauptschuld daran lag, und da bin ich mir absolut sicher, an der total langweiligen Interpretation der Sinfonien durch Karl Böhm, dessen guter Mozart-Ruf ich nie verstanden habe. Also, BITTE (!!!!) lasse die Finger weg von ihm !!
Wenn es eine mehr "traditionelle" Deutung sein sollte, wäre Krips wirklich eine sehr gute Wahl. Doch ich würde mir unbedingt auch die hier erwähnte Norrington-Box kaufen, sie hat zuminest MIR gezeigt, dass man Mozart nicht nur verkitscht, oder total "überhip" präsentieren kann. SIE war für MICH eine Offenbarung , auch gegenüber Harnoncourt (den ich sonst sehr schätze) und anderen HIP-Einspielungen, etwa jener von Brilliant Classics mit ter Linden.
Adam Fischers Gesamteinspielung hat einen sehr guten Ruf, dazu auch Mackerras, das wären für mich Alternativen hier.
Hoodwood & Co sind inzwischen auch in die Jahre gekommen, auf sie kann man inzwischen eben durch Fischer und Norrington verzichten. Das klingt jetzt hart, ist aber nicht so gemeint. Damit will ich sie nicht schlecht reden, sondern einfach informieren, dass es hier eine Entwicklung gegeben hat, die man auch nicht übersehen sollte.
Böhm ist gegenüber Krips wirklich sehr sehr bieder und hausbacken geworden. Daran ändern auch die Berliner Philharmoniker nichts mehr. Auch stammen diese Aufnahmen ab 1958 ca bis 1971, also zu einer Zeit, die inzwischen durch die HIP-Bewegung überholt worden ist. Krips war da irgendwie schon immer flexibler gewesen (man höre mal seine Beethoven-Sinfonien aus den Jahren 1950-1954 mit dem London SO. Da klingt nichts verzopft oder altbacken)
Viel Erfolg bei der Auswahl und dann beim Hören.
Maurice inaktiv (31.12.2019, 01:46):
Ach, falls Du die recht selten gehörten Serenaden und Divertimenti auch haben möchtest, kann ich Dir diese Einspielung ans Herz legen. Sie gibt es immer mal wieder günstig bei den bekannten Anbietern, auch JPC zu erwerben.
Marcie (31.12.2019, 08:56): @Maurice André
Vielen Dank für Deine Tipps.
Ja, die oben gezeigte Platte mit den Böhm-Einspielungen wirkte auf mich schon etwas piefig, man sieht förmlich Muttis Spitzendeckchen mit dem Keksteller darauf, sonntags zum Käffchen, nur nicht zu laut machen die Musik. Keine Dynamik, nur nichts wagen, auf Nummer sicher gehen. Da packt im Direktvergleich der Krips schon beherzter zu. Wobei ich Herrn Böhm dann doch für meine allerliebste Zauberflötenaufnahme unendlich dankbar bin/sein werde, ebenso mag ich das Klarinettenkonzert und das Fagottkonzert und den Figaro mit dem Prey unter Böhm hab ich auch mit der Muttermilch verinnerlicht. Eine Gesamteinspielung der Sinfonien will ich haben, um Entwicklungen mitzubekommen. Ich habe gelesen, dass die Böhmeinspielung alles derart gleichförmig klingen soll, dass man eigentlich kaum mehr Unterschiede zwischen den frühen und späten Sinfonien mehr hören kann, was ich eher abschreckend finde.
Ich denke, ich werde mir vielleicht für den Anfang eine herkömmliche Einspielung und dazu eine "wilde" von dem Adam Fischer kaufen.
xarddam (31.12.2019, 10:46): Hallo zusammen, das ist sehr interessant zu lesen. Ich mag die Sinfonien von Mozart, zumindest die, die ich schon mal gehört habe.
Im Jahre 1990 wurde ja mal eine grosse Mozart Edition veröffentlicht: Der ganze Mozart (Complete Mozart Edition) auf Phillips. Wurde dann später komplett und in Teilen billig bei 2001 Versand verkauft. Leider leistete ich mir damals nur die 6 CD's mit den frühen Sinfonien , gespielt vom Orchester Academy of St. Martin in the Fields mit Sir Neville Marriner am Pult. Die CD's habe ich mal eine Zeitlang rauf und runter gespielt. Die Aufnahmen haben mir (als ziemlicher Laie) sehr gut gefallen ! Muss ich unbedingt mal weder anhören !!
Academy of St. Martin in the Fields mit Sir Neville Marriner haben ja auch dien anderen (späteren) Sinfonien eingespielt; werde ich mal danach schauen, oder eine der anderen Empfehlungen von hier
Maurice inaktiv (31.12.2019, 23:17):
Das hier wäre die 12-CD-Box mit Marriner/Mozart. Entstanden sind diese Aufnahmen wohl um 1970-1975 herum. Ich tue mit bei Marriner immer etwas schwer. Mir kommt seine Sichtweise oftmals zu "universell" vor, als ob er niemandem wehtun will, etwas glatt und doch irgendwie zeitlos, hin und wieder aber auch ein wenig zu sehr konservativ. Ob das HIER auch so ist, kann vielleicht jemand sagen, der mehr davon kennt, was seinen Mozart angeht.
Marcie (16.04.2020, 09:34): Ich möchte mir eine Gesamteinspielung der Streichquartette von Beethoven kaufen. Welche würdet ihr mir empfehlen?
Maurice inaktiv (16.04.2020, 10:06): ch möchte mir eine Gesamteinspielung der Streichquartette von Beethoven kaufen. Welche würdet ihr mir empfehlen? ich bin zwar kein Kammermusik-Experte, aber durch das Mitlesen in einem anderen Forum kann man wohl das Alban Berg-Quartett empfehlen, aber auch das Leipziger Streichquartett. Letztere Einspielung findet man hin und wieder recht günstig im Netz. Auch das Emerson String Quartett bekommt sehr gute Bewertungen.
Ebenfalls gut und günstig ist das Vegh Quartett. Die 10-CD-Box kostet gerae mal 12,99 € neu, das wäre mein Favorit, denn das ist ein super Preis-Leistungs-Verhältnis.
Amadé (16.04.2020, 10:07): Hallo Marcie,
es gibt keine Quartett-Formartion die jedes Quartett in allen seinen Facetten überzeugend darstellt, letztlich sind es nur mehr oder weniger gelungene Annäherungen, also die definitive Darstellung ist Utopie. Nach meinen Hörerfahrungen kann ich folgende Gesamtaufnahmen empfehlen:
Belcea Quartett, 2011/12, Erstausgabe bei ZagZag, jetzt Alpha:
Artemis Quartett, Virgin,1998-2010:
Juilliard Quartet, CBS, EPIC, Sony, 60/70er Jahre, in verschiedenen Veröffentlichungen:
Takacs Quartet, Decca, 2003/04, zuerst in 3 Boxen veröffentlicht:
Alban Berg Quartett, EMI, Studio, 1978-83 auch in 3 Boxen erhältlich:
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (16.04.2020, 12:24): Fur Utopiker gibt es das Endellion-Quartett. Da bekommt man noch die zwei Präludien und Fugen, das Menuett und das h-Moll Fragment, sowie die Quintette dazu gepackt. Hier enthusiastisch besprochen, aber -wie ich gerade sehe- momentan als Hartware schwer zu finden.
Marcie (16.04.2020, 13:06):
Belcea Quartett, 2011/12, Erstausgabe bei ZagZag, jetzt Alpha:
Handelt es sich um die selbe Einspielung mit einem anderen Cover?
Amadé (16.04.2020, 19:26): Soweit ich das nachverfolgen kann, ja. Bei JPC ist zu lesen: ALPHA veröffentlicht die ursprünglich beim Schwester-Label ZIG ZAG TERRITOIRES erschienene Aufnahme jetzt wieder.
Gruß Amadé
Marcie (06.09.2020, 20:03): Welche Version/Ausgabe von Frau Ohne Schatten sollte ich mir wohl am besten zulegen? ^^
Philidor (06.09.2020, 22:25): FroSch ... ewig nicht gehört ...
Klassiker ist die 1955er Aufnahme mit Karl Böhm am Pult (Decca). Besetzung wie ein "Who is Who".
Mir hat noch Soltis Aufnahme gut gefallen. Hab ich aber bestimmt zehn Jahre nicht gehört.
Marcie (24.09.2020, 19:32): Angeheizt durch die Schmidt-Sinfonien möchte ich mich auch dem "Buch mit sieben Siegeln" annähern. Welche Aufnahme würdet Ihr empfehlen und warum?!
Philidor (24.09.2020, 19:57): Habe die Aufnahmen mit Zagrosek und Harnoncourt. Hm.
Hier macht sich jemand für Welser-Möst stark: https://www.theguardian.com/music/2016/jan/13/schmidt-das-buch-mit-sieben-siegeln-review-simone-young-hamburg-philharmonic
Hier sagt jemand "The end result is that there is still no ideal version available":
Jo, nach erhältlichen Versionen googeln kann ich auch... Deshalb nochmal meine Frage: Welche Aufnahme würdet Ihr empfehlen und warum?!
Philidor (24.09.2020, 20:05): Jo, nach erhältlichen Versionen googeln kann ich auch... Ei dann mach doch ... :D
... leider kenne ich nicht alle acht Versionen von Mitropoulos bis Krystian Järvi ...
Gruß Philidor
:hello
xarddam (26.09.2020, 18:30):
Hallo zusammen,
ich benötige bitte mal eine Kaufberatung
Mendelssohn Bartholdy: Complete Symphonies von Fey,Thomas, Heidelberger Sinfoniker
Kennt jemand dieses 6 CD set ?
Sind die Aufnahmen / Versionen gut?
Lohnt sich ein Kauf ?
Danke schon mal.
Philidor (26.09.2020, 18:57): Da schließe ich mich gleich mal an - wer kann eine DVD- oder Blu-ray-Aufnahme von Verdis Nabucco empfehlen?
Wusste gar nicht, dass dieser Markt schon ein so üppiges Angebot hat ...
Danke für Eure Tipps!
Gruß Philidor
:hello
Marcie (26.09.2020, 20:55):
Hallo zusammen,
ich benötige bitte mal eine Kaufberatung
Mendelssohn Bartholdy: Complete Symphonies von Fey,Thomas, Heidelberger Sinfoniker
Kennt jemand dieses 6 CD set ?
Sind die Aufnahmen / Versionen gut?
Lohnt sich ein Kauf ?
Danke schon mal. War nicht immer unser schmerzlich vermisster Maurice ein glühender Fey-Anhänger? Schade, dass er sich nicht mehr einbringt...
Maurice inaktiv (26.09.2020, 21:11): ich benötige bitte mal eine Kaufberatung
Mendelssohn Bartholdy: Complete Symphonies von Fey,Thomas, Heidelberger Sinfoniker
Kennt jemand dieses 6 CD set ?
Sind die Aufnahmen / Versionen gut?
Lohnt sich ein Kauf ? Ja !! Fey macht das einfach klasse. Du kannst die Box kaufen. Ich habe die Aufnahmen mal sehr günstig aus dem Angebot bei JPC heraus gekauft. Viel Spaß damit. Fey ist halt ein Verfechter der Historischen Aufführungspraxis, war Schüler von Harnoncourt.
Auch sein Haydn finde ich von all den Sinfonien am Spritzigsten. Das ist ganz vorne auf dem Stuhl sitzend zupackend vom ersten bis letzten Ton. Schade, dass er nicht mehr auftreten kann.
xarddam (27.09.2020, 14:52): ich benötige bitte mal eine Kaufberatung
Mendelssohn Bartholdy: Complete Symphonies von Fey,Thomas, Heidelberger Sinfoniker
Kennt jemand dieses 6 CD set ?
Sind die Aufnahmen / Versionen gut?
Lohnt sich ein Kauf ? Ja !! Fey macht das einfach klasse. Du kannst die Box kaufen. Ich habe die Aufnahmen mal sehr günstig aus dem Angebot bei JPC heraus gekauft. Viel Spaß damit. Fey ist halt ein Verfechter der Historischen Aufführungspraxis, war Schüler von Harnoncourt. Auch sein Haydn finde ich von all den Sinfonien am Spritzigsten. Das ist ganz vorne auf dem Stuhl sitzend zupackend vom ersten bis letzten Ton. Schade, dass er nicht mehr auftreten kann. Hallo Maurice André ! Schön, dass Du (dass eine Person) geantwortet hat. Nach Deiner Kaufempfehlung habe ich mich jetzt mal bei youtube ein bissle schlau gemacht (hätte ich ja auch gleich machen können). Die 3. Sinfonie und die 4. Sinfonie habe ich mir da mal aus der besagten Box gesucht, und auch gefunden. Weil, diese beiden Sinfonien kenne ich von Mendelssohn halt am Besten. Was soll ich schreiben ? Mich hat es glatt umgehauen Selten so spannende, auf den Punkt gespielte Versionen der beiden Sinfonien gehört. Zum Beispiel der Schlusssatz der 3. Sinfonie klingt echt hervorragend. Der zweite Teil (Allegro maestoso assai) fängst schon so anderst an, als viele Versionen die ich gehört habe. Und selbst der fast "totgespielte" erste Satz aus der Italienischen Sinfonie klingt hier für mich spannend. Box ist bestellt; 25 Euro sind mir die 6 CD's allemal wert.
HD Sinfoniker / Fey und Haydn >> Da weiss ich ja schon seit Winter/Anfang des Jahres aus dem Haydn thread, dass das ganz grosse Musik ist. Habe ich auch mittlerwile einiges gehört davon. Deswegen wurde ich ja sofort aufmerksam, als ich diese Mendelssohn Box jetzt angeboten gesehen habe.
Maurice inaktiv (27.09.2020, 23:15): Hallo Maurice André ! Schön, dass Du (dass eine Person) geantwortet hat. Nach Deiner Kaufempfehlung habe ich mich jetzt mal bei youtube ein bissle schlau gemacht (hätte ich ja auch gleich machen können) Mich hat es glatt umgehauen Selten so spannende, auf den Punkt gespielte Versionen der beiden Sinfonien gehört. Zum Beispiel der Schlusssatz der 3. Sinfonie klingt echt hervorragend. Der zweite Teil (Allegro maestoso assai) fängst schon so anderst an, als viele Versionen die ich gehört habe. Und selbst der fast "totgespielte" erste Satz aus der Italienischen Sinfonie klingt hier für mich spannend. Box ist bestellt; 25 Euro sind mir die 6 CD's allemal wert. Danke !! Das freut mich sehr, dass Du hier mit mir (und Frey) einer Meinung bist. Ich bin damals durch Zufall auf Fey gestoßen, auch wenn ich natürlich von seinem Schaffen in entsprechenden Zeitungen gelesen hatte. Ich hatte viele Jahre mit Mozart und Mendelssohn so meine liebe Not. Keine Aufnahmen konnten mich so recht überzeugen, Mozart war unerträglich für mich geworden, das "Problem" konnte Sir Roger Norrington "lösen", Mendelssohn dann Fey und auch Michael Hofstetter (mit seinen Einspielungen der Streichersinfonien, die ich vor Fey erworben hatte). Später dann auch Norrington und Christoph von Dohnanyi.
Viel Spaß mit der Box !!
Golaud (30.09.2020, 15:57): Mich hat es glatt umgehauen Selten so spannende, auf den Punkt gespielte Versionen der beiden Sinfonien gehört. Geht mir ähnlich: Großartig, was Fey da mit Mendelssohn macht! Habe die Aufnahmen selbst und kann sie wärmstens empfehlen.
Was für ein Jammer, daß Thomas Fey nach seinem schweren Unfall vor wenigen Jahren wohl nie mehr wird dirigieren können!
:hello
Marcie (30.09.2020, 20:06):
Na, da ist ja nach den Lobeshymnen wieder etwas in meinem Warenkorb gelandet... ;)
xarddam (16.10.2020, 15:04): Hallo, ich mal wieder mit einem Beratungswunsch
Kennt jemand von Antonio Vivaldi, diese 12 CD Sammlung:
Antonio Vivaldi - Die Meisterkonzerte
Wurden vor Jahren mal (exklusiv?) beim 2001 Versand verkauft.
Ich habe eine Ausgabe, die CD 6, mit den Cellokonzerten, die mir sehr gut gefällt. Habe ich mir vor langer Zeit (noch mit Deutsche Mark) für billig bei 2001 gekauft. Gespielt von Academy of St. Martin in the Fields ; mit Heinrich Schiff am Cello. Neben Aufnahmen mit der Academy of St. Martin gibt es noch Aufnahmen mit Orchester I Musici , und sonst noch ? LEIDER finde ich keine komplette Aufstellung der CD's Hier mal eine kleine Auswahl zu sehen https://www.discogs.com/search/?q=antonio+Vivaldi+-+die+Meisterkonzerte&type=all
Wie gesagt, kennt jemand die Serie und kann mir sagen, ob die empfehlenswert ist, also ob ich auf die Suche gehen sollte um mener CD noch weitere Ausgaben hinzu zu fügen ?
Und wenn diese Reihe nicht bekannt ist, gibt es andere empfehlenswerte Serien mit Vivaldi orchesterwerken/Werken für Instrumente , mit guten Orchestern/Interpreten , im bezahlbaren Bereich ?
Danke schon mal !
Philidor (16.10.2020, 15:16): Für "L'estro armonico" sind Hogwood und Pinnock Standard-Empfehlungen ... allerdings nun auch schon bejahrt. Beide haben die Flötenkonzerte op. 10 huckepack:
Hogwood steht bei mir im Regal, habe ich nach Kauf sehr gerne gehört.
Bei "Il Cimento ..." bin ich bei der Aufnahme von "Il Giardino armonico" hängengeblieben ... auch schon zwei Jahrzehnte her.
Gruß Philidor
xarddam (16.10.2020, 15:53): Hallo Philidor Ja, schaut schon ,mal nach einem guten Tip (oder Tips) aus
Danke
Amonasro (16.10.2020, 18:49): Ich bin mit den Aufnahmen von Europa Galante und Fabio Biondi sehr zufrieden, gibt es auch mittlerweile als günstiges 9CD-Set:
Gruß Amonasro
palestrina (17.10.2020, 10:17): Und wenn diese Reihe nicht bekannt ist, gibt es andere empfehlenswerte Serien mit Vivaldi orchesterwerken/Werken für Instrumente , mit guten Orchestern/Interpreten , im bezahlbaren Bereich ? Mir sind deine angegebenen CDs nicht bekannt!
Aber meine Empfehlung ist auf jedenfalls Giuliano Carmignola, aus den vielen Aufnahmen stelle ich mal 2 ein.....
hier
hier
....von der ersten Aufnahme an war ich von seiner Interpretation völlig hingerissen! Auch die Zusammenarbeit mit dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon ist eine ganz wunderbare und trägt zum gelingen das ihre bei!
Die zweite hier vorgestellte CD ist mit der ebenfalls hervorragenden Violinistin Amandine Bayer ein Schmankerl besonderer Art!
LG palestrina
xarddam (17.10.2020, 11:49): Hey Amonasro Sieht auch gut aus; und gibt es für unter 20 Euro Danke für den Tip !!
Hey palestrina
Danke für die Empfehlungen. Amandine Beyer kenne ich von Liveaufnahmen, die ich vor Jahren mal vom Radio (SWR2) mitgeschnitten habe. Damals zusammen mit Kristian Bezuidenhout am Hammerklavier. Nicht mit Vivaldi, aber Mozart; und sehr hörenswert!
Ausserdem durch ihre Zusammenarbeit mit dem Freiburger Barockorchester. Auch eine Liveaufnahme vom SWR2 gesendet. Amandine Beyer als Digientin und an der Violine; mit verschiedenen europäischen Barock - Komponisten
Ich werde nach der(n) besagten CD(s) also mal schauen.
ich suche eine gute Aufnahme von Strauss' Also sprach Zarathustra. Was kann mir die geballte Forenweisheit empfehlen? :down
Maurice inaktiv (01.12.2020, 23:34): Solti, Karajan, Previn wären spontan mal drei Einspielungen. Kempe, Ozawa, Zinman....
Sfantu (02.12.2020, 06:49): Die Staatskapelle Dresden mit Rudolf Kempe hat ja so eine Art Referenz-Nimbus. Das Pittsburgh Symphony mit William Steinberg gilt/galt als Geheimtipp. Die Düsseldorfer Symphoniker & John Fiore empfehle ich als rundum gelungen.
Sfantu (02.12.2020, 07:16): @Marcie, Du hast recht - mit den Bostonern.
Marcie (02.12.2020, 07:24): Ich finde, das ist so eine von der Sorte Platten, die all die vielen anderen Aufnahmen im Regal verstauben lassen, wobei ich aber ehrlich zugeben muss, dass mir der Dirigent sonst kaum bekannt ist/ich wenig von ihm in meiner Sammlung finde.
Philidor (02.12.2020, 07:26): Was meinen andere dazu:
Blindvergleich in einem englischsprachigen Klassikforum: http://www.good-music-guide.com/community/index.php?topic=20657.220
Die Karajan-Aufnahme von 1973 hat mich geprägt. Knapp dahinter finde ich Reiners zweite Aufnahme von 1962 tatsächlich noch beeindruckender als den zumeist genannten Klassiker der Aufnahmegeschichte, seine Aufnahme von 1954:
"Something else"-Aufnahmen sind bei diesem Werk m. E. schwierig zu finden, die meisten Aufnahmen sind für meine Ohren eng beieinander. Anders und überzeugend fand ich SInopoli:
Die Aufnahmen mit Kempe, Neeme Järvi und Zinman fand ich ebenfalls gut gelungen.
Danke für den Tipp mit Steinberg!
Gruß Philidor
:hello
Marcie (02.12.2020, 07:27): @Nicolas_Aine
Schau mal, die gibt es sogar klanglich aufgehübscht mit den Holstplaneten im CD-bluray-Doppelpack zu einem tollen Preis:
CLICK
Nicolas_Aine (02.12.2020, 17:42): danke! Ihr treibt mich noch in den Ruin...
@Marcie Danke für den Tip! Da ich aber kein Blu-Ray fähiges Gerät habe, hab ich bei den 3 Buchstaben die normale CD Version für €7,99 (statt €9,99) gefunden :)
Marcie (02.12.2020, 17:43): danke! Ihr treibt mich noch in den Ruin...
@Marcie Danke für den Tip! Da ich aber kein Blu-Ray fähiges Gerät habe, hab ich bei den 3 Buchstaben die normale CD Version für €7,99 (statt €9,99) gefunden :) Okay, hoffe sie gefällt Dir so wie mir! :)
Nicolas_Aine (02.12.2020, 17:44): ich werde berichten!
Marcie (15.12.2020, 21:13): Wenn Ihr mir zu EINER dieser beiden Aufnahmen ratet würdet, welche wäre das und warum? @Amonasro ...
palestrina (16.12.2020, 10:21): Hallo Marcie, das ist schwierig, die Manon mit Sinopoli ist mit Renato Bruson als Lescaut (ihr Bruder) allerbesten besetzt (ich bin da aber etwas voreingenommen) im Gegensatz zu Croft bei Levine, jedoch der Geronte de Ravoir mit Rydl ist nicht mein Fall, der ist bei Levine mit Taddei besser besetzt. Mirella Freni finde ich im Zusammenspiel mit Pavarotti besser und der Rest ist bei beiden ausgewogen! Also, insgesamt kommt die Levine GA bei mir besser weg!
LG palestrina
Amonasro (16.12.2020, 20:09): Ich kenne die Sinopoli-Aufnahme leider nicht. Mit der Levine-Aufnahme macht man aber sicher nichts falsch. Die Kombination Freni-Pavarotti gefällt mir bei Puccini immer ausgesprochen gut und selbst kleine Nebenrollen wurden hochkarätig besetzt (Vargas, Bartoli). Aufgrund des Aufnahmedatums könnte ich mir vorstellen, dass Freni unter Sinopoli noch besser ist, aber das entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Gruß Amonasro :hello
Philidor (16.12.2020, 20:40): Ich kenne leider nur die Sinopoli-Aufnahme (und eine alte - Albanese/Björling/Perlea) und kann mich nur erinnern, dass ich die Sinopoli-Aufnahme dirigentisch sehr gut fand ...
Gruß Philidor
:hello
xarddam (27.12.2020, 09:41): Hallo
Bitte hier mal, ohne grosse Berwertung und/oder Erklärung antworten. Wenn das bei so etwas komplexes wie einer Bruckner Sinfonie überhaupt mögich ist .
Es geht um Anton Bruckner's 3. Sinfonie, die ich mir als nächstes in den kommenden Wochen immer mal wieder etwas genauer zu Gehör bringen möchte.
Bei der Auswahl was ich mir da anhören sollte, bin ich schon ein bissel verwirrt.
Es gibt mehrere Fassungen
- 1873 (Urfassung) - 1877 - 1890/1891 - noch mehr Fassungen ??
Sie wie ich gelesen habe, soll die Fassung von 1877 die am ehesten "zugängliche" sein (?)
Welche Fassung würdet ihr empfehlen, wenn man die 3. Sinfonie noch gar nicht kennt ? Die von 1877 oder ist die lange Urfassung lohnenswerter (Wagner Zitate) ? Oder doch die von 1891?
Und welches Orchester - Dirigent ist euere liebste Wahl ?
Wie gesagt, bitte keine lange Berwertung, ich möchte ja möglichst neutral an die Sinfonie rangehen.
Danke schön !!
Cetay (inaktiv) (27.12.2020, 10:39): RSO Frankfurt, Eliauh Inbal (Urfassung, m. E. immer vorzuziehen)
Maurice inaktiv (27.12.2020, 10:48): Es geht um Anton Bruckner's 3. Sinfonie, die ich mir als nächstes in den kommenden Wochen immer mal wieder etwas genauer zu Gehör bringen möchte. Also, die vermutlich am meisten verwendete Fassung dürfte die von 1889 gewesen sein. Das war auch vermutlich Bruckners persönlicher Favorit gewesen. Hier kannst Du Dir die Aufnahme von Günter Wand, den man als einer besten Bruckner-Dirigenten überhaupt bezeichnet hat, anhören. Er hat dabei sein NDR-SO aus Hamburg zur Verfügung.
Als die "novak-Fassung" von 1877 wäre vielleicht Nikolaus Harnoncourt und dem Royal Concertgebouw Orchestra auf Teldec eine gute Wahl. Alternativ Stanislav Skrowaczewski und der RSO Saarbrücken. Er hatte sich damit in seiner "Spät-Karriere" intensiv mit Bruckner auseinander gesetzt.
Für die 1873-er Fassung probiere mal Georg Tintner mit dem Royal Scotish National Orchestra auf Naxos aus. Tintner hat überall die Urfassung gewählt, oder gar beide Varianten vorgestellt (bei der Dritten als Naxos-CD nicht).
Manche Hörer mögen auch die in die Breite gewalzten Aufführungen von Sergiu Celibidache. Da ich davon kein Fan bin, halte ich mich hier aber zurück. Das wäre nicht in Deinem Sinne. Daher höre selbst rein bitte.
Nun, die Berliner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker, Münchner Philharmoniker, das WDR-SO Köln (unter Wand), das NDR-SO Hamburg (unter Wand), das Royal Concertgebouw Orchestra (unter div. Dirigenten), das Chicago SO (unter Solti und Barenboim etwa), die Staatskapelle Dresden, Das SO des BR sind hervorragende Orchester für Bruckners Musik (gewesen). Man muss halt bedenken, dass vor allem die Blechbläser hier immer eine besondere Stellung haben bei. Da gibt es halt bei vielen Orchestern gerade am Ende der Sinfonie gewisse "Verschleißerscheinungen".
Als Alternativen von weniger bekannten Einspielungen würde ich Dir Dennis Russell Davies mit seinem Brucknerorchester Linz (Arte Nova) und Mario Venzago mit dem Berner Symphonieorchester (CPO) mal empfehlen. Beide haben exzellente GE der Sinfonien vorgelegt, die nicht so sehr nach "Mainstream" klingen.
Bei alten Mono-Einspielungen sehe ich Probleme mit der Durchhörbarkeit der Aufnahmen. Daher bin ich da völlig überfragt, falls da Interesse bestehen sollte.
xarddam (27.12.2020, 10:53): Cetay
Maurice André
Danke euch beiden. Ich bin sicher, da werde ich fündig und es ist was dabei, was mir gefällt (auch vom Klang)
:thumbup:
Philidor (27.12.2020, 12:20): Mit den Standard-Empfehlungen Jochum und Wand macht man sicher nichts falsch.
Aus eigener Hörerfahrung sind die nachstehenden Aufnahmen positiv in Erinnerung geblieben:
Urfassung 1873: Simone Young, Philharmoniker Hamburg. Detailfreudiger und auch (in meinen Ohren) stringenter als Inbal.
Fassung 1877: Bernard Haitink, Wiener Philharmoniker (also nicht aus der GA mit dem Concertgebouworkest). Einfach völlig rund und stimmig.
Für eine Aufnahme mit "bigger than life"-Anmutung halte ich Tennstedts Aufnahme aus dem Jahr 1976 mit dem SO des Bayerischen Rundfunks eines Lauschangriffs für wert. Er lässt die letzte Fassung von 1888/89 spielen.
Wenn's um Musik geht, finde ich das Schauen auf pekuniäre Aspekte meist arg kleinbürgerlich und knauserig, aber ich meine, alle drei Scheiben wären zurzeit wohlfeil.
Gruß Philidor
:hello
Maurice inaktiv (27.12.2020, 14:01): us eigener Hörerfahrung sind die nachstehenden Aufnahmen positiv in Erinnerung geblieben:
Urfassung 1873: Simone Young, Philharmoniker Hamburg. Detailfreudiger und auch (in meinen Ohren) stringenter als Inbal. Simone Young hätte ich überhaupt nicht auf der Liste jetzt. Da muss ich mal schauen, wann mal die GE zu haben ist. Danke für den Hinweis.
Amadé (27.12.2020, 15:19): Ich möchte bei der 3. auf zwei Aufnahmen aus Cleveland hinweisen: mit George Szell, langjähriger Chef des Orchesters )1966):
sowie Christioph von Dohnanyi, sein Nachfolger (1993):
Gruß Amadé
xarddam (28.12.2020, 06:37): wow ! Danke an alle die geantwortet haben !! Da steht jetzt einem Kennenlernen der 3. Sinfonie nix mehr im Wege und die Sinfonien von Bruckenr können mich durch das Jahr 2021 begleiten, zumindest so lange es mir Spass macht. ;-)
Von einigen der genannten Orchester/Dirigenten(innen) war ich ja schon bei den Sinfonien 1. , 2. , 00. schon recht angetan
Danke !!
Jan Van Karajan (29.12.2020, 14:51): Tag zusammen, Ganz oben für das nächste Jahr steht auf meiner Einkaufsliste eine Gesamtaufnahme der Klaviersonaten von Franz Schubert. Ich möchte mich gerne näher mit seinem Werk in den kleineren Besetzungen auseinandersetzen, daher habe ich auch Lust auf seine Streichquartette. Hat vielleicht jemand Tipps für mich? Grüße Jan :hello
Andréjo (29.12.2020, 15:23): Hallo, junger Meister von Karajan!
Neben Einzelaufnahmen der großen letzten Quartette besitze ich eine Gesamteinspielung, mit der ich sehr zufrieden bin. Die meisten Quartette sind angenehm und reizvoll, aber sie haben nicht die Bedeutung der Rosamunde-, der Tod und Mädchen-Nummer, des c-moll-Satzes und - für mich Spitzenreiter, aber da beginnt die Subjektivität - das große finale Quartett in G-Dur. Mit Abstand vermutlich am häufigsten kann man Einspielungen der beiden erstgenannten Werke erwerben.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass Dir jemand vom Auryn-Quartett abrät, aber natürlich gibt es gleichwertige Konkurrenz.
Es grüßt Wolfgang.
Jan Van Karajan (29.12.2020, 16:09): Vielen Dank, mein lieber Wolfgang :) . Das Label cpo ist ja auch häufig günstig zu bekommen. Steht auf jeden Fall auf meinem Zettel :) . Grundsätzlich bin ich ohnehin ein Freund von Gesamteinspielungen, da sie die Entwicklung des Komponisten auf dem jeweiligen Gebiet gut aufzeigen können. Grüße Jan :hello
Philidor (29.12.2020, 16:15): Lieber Jan,
in Sachen Schubert-Quartette bin ich ganz bei andréjo - wenn man sagen würde, dass sie eigentlich erst bei Nr. 12 beginnen, ist das zwar objektiv falsch, aber es ist mehr als nur ein Körnchen Wahrheit daran.
Fürs erste Hören dieser späten Quartette ist das Alban Berg Quartett eine Standardempfehlung, bei der ich aus eigener Hörerfahrung sagen möchte, dass sie da tatsächlich so etwas wie einen Gold-Standard setzen. - Alternativ gerne das Quartetto Italiano.
Wenn Du mal an die erste Aufnahme von Nr. 15 mit dem Auryn Quartet rankommst, schlag zu.
Die Aufnahmen des Busch-Quartetts haben ebenfalls legendären Status (Nr. 14 und 15).
Gruß Philidor
:hello
Jan Van Karajan (29.12.2020, 17:03): Auch dir vielen Dank, lieber Philidor :) . Ich werde mich im neuen Jahr Mal eindecken und dann berichten. Mit dem Alban Berg Quartett hab ich aber schon gute Erfahrungen gemacht, insbesondere bei Beethoven. Ich werde nochmal recherchieren. Danke für eure Anregungen :) . Grüße Jan :hello
Jan Van Karajan (29.12.2020, 19:12): Vielen Dank, lieber Marcie :) . Steht auf dem Zettel und wird demnächst mal geprüft :thumbsup: . Grüße Jan :hello
Jan Van Karajan (29.12.2020, 19:19): Kann es zufällig sein, dass Schubert einige seiner Sonaten vernichtet hat? Meines Wissens hat die letzte die Nummer 21, aber bei Kempff oder Zacharias tauchen keine 21 Sonaten auf. Könnte mich vielleicht jemand aufklären, wie viele Sonaten in der Gesamtaufnahme sein müssen, damit ich alle erwische? :) . Gefunden habe ich maximal 11 in einer Box. Grüße Jan :hello
Philidor (29.12.2020, 19:38): Ui je, Schuberts Klaviersonaten ... ein Fall für die Philologen des Genres.
Wenn ich mich richtig erinnere, dann spricht man im Allgemeinen von 21 Klaviersonaten, von denen aber nur 12 vollendet sind.
Prominent sind vor allem die letzte in B-Dur D 960 (Nr. 21) oder auch die letzten drei; d. h. desweiteren Nr. 19 in c-Moll D 958 und Nr. 20 in A-Dur D 959.
Als nächstes wären wohl die Sonaten in a-Moll D 845 und G-Dur ("Fantasie") D 894 interessant.
Marcies Empfehlung kann man erst einmal nicht viel zur Seite stellen, vielleicht am ehesten Brendels Aufnahmen aus den 1970er Jahren.
Diskussionen über die "beste" Aufnahme der letzten Sonate sind (mindestens) abendfüllend und bedürfen eines gut gefüllten Rotweinkellers, einer Möglichkeit zum Abspielen der Aufnahmen sowie einiger Freunde, die einem den Verriss ihrer Lieblingsaufnahme nicht krumm nehmen ... es ist halt ein Ausnahmewerk mit polarisierenden Aufnahmen (z. B. Afanassiev).
Apropos Ausnahmewerk: Vielleicht wäre Liszts einzige Klaviersonate in h-Moll ein überschaubareres, gleichwohl ebenfalls sehr dankbares Vorhaben? Eventuell in der Aufnahme mit Krystian Zimerman oder mit Barere? Schuberts Wandererfantasie - ebenfalls ein Ausnahmewerk - wäre ein Wegweiser dorthin ... (Perahia oder Brendel).
Gruß Philidor
:hello
Jan Van Karajan (29.12.2020, 19:48): Vielen Dank für die Aufklärung, mein lieber Philidor :) . Dann kann ich guten Gewissens zu Brendel oder Kempff greifen :) . Ich weiß, dass auch Claudio Arrau einzelne Sonaten eingespielt hat. Auch vorstellbar für mich. Ich besitze eine Aufnahme der Wandererfantasie mit Perehia, habe sie allerdings lang nicht gehört, weil ich mich im Moment viel mit den Klavierwerken von Debussy befasse. Ich diskutiere an sich gern, nur leider ist dafür mein Umfeld in dem Bereich nicht so empfänglich und mit Wein kann ich auch nicht viel anfangen ;) . Mit Liszt muss ich mich ohnehin noch näher befassen, weil mich seine symphonischen Dichtungen sehr fesseln und ich gern mehr von ihm hören möchte. Ich werde mal eine Liste für das neue Jahr anlegen :D . Nochmals vielen Dank :) Grüße Jan :hello
Andréjo (29.12.2020, 21:13): Tag zusammen, Ganz oben für das nächste Jahr steht auf meiner Einkaufsliste eine Gesamtaufnahme der Klaviersonaten von Franz Schubert. Ich möchte mich gerne näher mit seinem Werk in den kleineren Besetzungen auseinandersetzen, daher habe ich auch Lust auf seine Streichquartette. Hat vielleicht jemand Tipps für mich? Grüße Jan :hello Ich kann Dir sehr dieses Set ans Herz/Ohr legen, wenns ums Erste geht:
Dito! :)
Oder vielleicht - wenn es hippig sein soll:
Natürlich kannst Du auch zu Brendel greifen. Da besitze ich eine knappe Handvoll Sonaten im Rahmen der folgenden Sammlung früher Einspielungen des Meisters:
Brendel hat die Sonaten sicher noch öfters eingespielt und ich bin jetzt allerdings nicht der Kenner und Sammler, um deren Qualität noch zu vergleichen.
Du siehst: Man muss sich zu beherrschen lernen in solchen Foren. :D
:hello Wolfgang
Jan Van Karajan (29.12.2020, 22:03): Vielen Dank, lieber Wolfgang :) . Hier werde ich noch meinen Ruin herbeiführen. Aber was tut man nicht alles für seine Leidenschaft :D . Grüße Jan :hello
Maurice inaktiv (29.12.2020, 22:32): Hier werde ich noch meinen Ruin herbeiführen. Ach, solche "Dramen" sind uns bestens bekannt. Wir können auch Trauermusiken empfehlen, falls Bedarf danach wäre. :D
Jan Van Karajan (29.12.2020, 22:45): Danke, aber dann müsste ich nur noch mehr Geld ausgeben :D
palestrina (30.12.2020, 11:42): Natürlich kannst Du auch zu Brendel greifen. Da besitze ich eine knappe Handvoll Sonaten im Rahmen der folgenden Sammlung früher Einspielungen des Meisters
Super Box lieber Andréjo!
LG palestrina :hello
Andréjo (30.12.2020, 17:26): So ist es, Meister palestrina! :) Die Beethoven-Sonaten (komplett) können absolut mithalten im Kreis der Konkurrenz. Sehr delikat und differenziert im Zugriff. Die Klavierkonzerte von Mozart höre ich zwar bevorzugt doch anderweitig, aber auch das soll keine Abwertung bedeuten. Und dann finden sich - neben vielem anderen - reizvolle und absolut gültige Produktionen aus den Sechzigern oder Fünfzigern mit für Brendel weniger typischer Musik, etwa des Schönberg-Konzerts - selbst wenn es klanglich recht historisch wirkt. Das stört mich nicht.
:hello Wolfgang
Jan Van Karajan (07.01.2021, 19:29): Guten Abend zusammen! Ich habe ein kleines Problem und dachte mir, dass ihr vielleicht Abhilfe schaffen könnt :) . Im Moment lese ich ein Buch über Richard Wagner, das bei mir die Lust auf den "Ring" geweckt hat. Ich habe meine Festplatte durchforstet, alle vier Opern sind vorhanden, jedoch ohne gleiche Interpreten und Libretto. Zunächst wollte ich daher fragen, ob ihr mir vielleicht ein gutes Textbuch empfehlen könnt? :) Vielleicht gibt es ja eine preisgünstige Buchserie mit Opernlibretti? Würdet ihr mir raten, mir den Ring in einer großen Box zu holen, zum Beispiel von Solti, Karajan oder Janowski? Vielleicht kann mich ja wieder jemand gut beraten :) . Das fände ich sehr nett, weil ich mich auf dem Gebiet noch nicht so auskenne :) Danke schonmal und Grüße Jan :hello
Amadé (07.01.2021, 19:48): Hallo jan, gebe kostenlos den kompletten Ring mit Solti ab, er ist allerdings auf Vinyl. Die Versandkosten (vermutlich ca. 8 €) müsstest Du jedoch übernehmen. Dieses Angebot gilt auch für alle Forianer, falls Jan kein Interesse hat.
Gruß Amadé
Jan Van Karajan (07.01.2021, 20:06): Lieber Amade, Ich weiß dein Angebot sehr zu schätzen und danke dir sehr dafür :) . Ich hoffe, du bist mir nicht böse, wenn ich es ablehne. Auch wenn ich einen Plattenspieler habe, kann ich mit Vinyl im Moment leider nicht so viel anfangen, da ich erhebliche Abstriche in der Klangqualität bei ihm feststellen musste und deshalb die Stereoanlage klar vorziehe. Ich danke dir aber nochmals für das Angebot und möchte keineswegs undankbar oder unverschämt rüberkommen :) . Grüße Jan :hello
Maurice inaktiv (07.01.2021, 20:11): Vielleicht gibt es ja eine preisgünstige Buchserie mit Opernlibretti? Würdet ihr mir raten, mir den Ring in einer großen Box zu holen, zum Beispiel von Solti, Karajan oder Janowski? Vielleicht kann mich ja wieder jemand gut beraten Es gibt einen durchaus mehr als achtbaren Ring aus Karlsruhe. Den kann man manchmal für 10 Euronen kaufen. Janowski ist gerade im Preisbereich unter 20 Euro bei Amazon zu erwerben. So übel wurde der auch nicht besprochen.
Sicher, Solti oder Böhm sind da vielleicht noch eine Klasse besser, wenn man von den alten GE aus Bayreuth absieht. Den Keilberth-Ring gibt es bei Amazon auch für ein kleines Geld, auch den Clemens Krauss-Ring kann man dort über einen Anbieter auf dem Marketplace günstig erwerben.
Den Ring aus Frankfurt gibt es gerade bei JPC für 16,99 €. auch kein Fehlkauf.
Philidor (07.01.2021, 21:13): Kurt Pahlen hat eine kleine Serie mit Werkeinführung und Hintergründen herausgegeben, die enthält auch alle vier Teile des Rings. Ist natürlich teurer als ein einzelnes Buch, dafür auch wesentlich ausführlicher. Beim Text wird selbstverständlich ausführlich an Ort und Stelle auf den Einsatz von Leitmotiven eingegangen.
Aus eigener Anschauung, äh, Anhörung:
Der Ring mit Solti klingt spektakulär. Es gibt zum einen die absoluten Fans, die begrüßen, dass hier Teile der Bayreuther Nachkriegsgarde noch zu erleben sind. Es gibt andere, die sich daran stören, dass Solti zu sehr auf Effekte ausrichtet und dass Hotter in der Walküre seinen Zenit nun doch schon überschritten hatte. Siegfried und GöDä finde ich kaum übertreffbar im Solti-Ring.
Der Karajan-Ring ist fast durchweg mit leichteren Stimmen besetzt. FiDi als Wotan im Rheingold oder Regine Crespin als Brünnhilde in der Walküre wären Beispiele. Grandioses Orchesterspiel, sicher.
Stimmenfans empfehlen gerne den Clemens-Krauss-Ring, Bayreuth 1953. Ich kann dem ebenfalls viel abgewinnen. Ist vielleicht ein bestmöglicher Zweit- oder Dritt-Ring. Ebenso die beiden Furtwängler-Ringe.
Die Bayreuther Ringe mit Keilberth und Knappertsbusch sind vielleicht eher etwas für Fans. Ebenfalls Zweit-, Dritt-, Viertaufnahmen.
Der Janowski-Ring hat mich nicht überzeugt. Adam als Wotan ... muss nicht sein. Das vokale Highlight war Peter Schreier. Salminen noch als Fafner.
Die anderen frühdigitalen Ringe ... Levine kenne ich nicht! Der Siegmund soll schrecklich sein, Levines Tempi zum Einschlafen. - Ich kenne Levines ersten Ring auf DVD, bei diesem sind die Tempi tatsächlich arg gedehnt. Vom Haitink-Ring habe ich einen Querschnitt. Toller Klang, tolles Orchesterspiel, aber das war die Generation mit zweit- und drittbesten Wagnersängern.
Bei noch neueren Ringen habe ich mich ausgeklinkt. (Janowski II, diverse Thielemann, ... ). Haenchen hat mir neulich sehr gut gefallen, sowohl orchestral als auch in Tempi und Tempirelationen und auch sängerisch. Allerdigs ist der Live und darum die Balance zwischen Sängern und Orchester nicht immer optimal; oft aber schon, weil die Sänger zumeist vor dem Orchester singen, aber auch da wohl manchmal einfach zu weit weg vom nächsten Mikro waren.
Gruß Philidor
:hello
Amonasro (07.01.2021, 22:23): Die wohl am häufigsten empfohlenen Ringe sind üblicherweise Solti und Karajan. Ich finde beide sehr unterschiedlich und würde beide nicht missen wollen. Insgesamt ist mir allerdings Solti am liebsten, hauptsächlich wegen der Sänger. Die realistischen Soundeffekte sind an manchen Stellen fast etwas zu viel des Guten, allerdings habe ich mich so daran gewöhnt, dass ich bei anderen Aufnahmen teilweise enttäuscht bin, wenn sie dort ausbleiben. Philidors Einschätzung, dass Siegfried und Götterdämmerung (allein schon die echten Stierhörner beim Mannenruf) die Höhepunkte des Solti-Rings bilden, teile ich. Der Klang bei Karajan ist transparenter, viele der Sänger lyrischer, wobei z. B. mit Vickers und Talvela auch "große Stimmen" beteiligt sind. Karajan hat anders als in den meisten anderen Aufnahmen Brünnhilde und Siegfried auf jeweils 2 Sänger aufgeteilt, was seine Aufnahme weniger einheitlich wirken lässt. Da beide sehr unterschiedlich sind und es leidenschaftliche Befürworter beider Aufnahmen gibt, sollte man auf jeden Fall in beide mal reinhören. Der Böhm-Ring ist auch sehr gut, die Tonqualität trotz Live-Mitschnitt akzeptabel. Der Krauss-Ring gefällt mir gesanglich noch besser als Solti (vor allem Varnay und Hotter), als Mono-Aufnahme würde ich das aber nicht als ersten Ring empfehlen. Aber was spricht dagegen es erstmal mit den Aufnahmen zu probieren, die du schon hast? Wenn der Funke überspringt, kann man immernoch nach anderen Aufnahmen suchen.
Gruß Amonasro :hello
Jan Van Karajan (07.01.2021, 22:47): Ich danke euch allen sehr für eure ausführlichen Antworten :) . Das ist ja nun wirklich eine sehr große Auswahl. Über Solti und Karajan habe ich hier sehr viel Gutes gelesen :) . Deshalb sind diese beiden Herren jetzt in meiner engeren Auswahl gelandet :thumbsup: . Ich werde allerdings die Preise nochmal vergleichen, vielleicht schubst mich das in die richtige Richtung :) . Karajan schätze ich als Dirigent eigentlich mehr, aber Solti ist wahrlich in vielen Punkten als Operndirigent ebenso gut, wenn nicht sogar noch besser... Schwierig :leb . Auch die Sänger sprechen mich in beiden Aufnahmen an. Da brauche ich wahrscheinlich noch etwas Zeit zum Nachdenken. Ich danke euch allen wieder für die hervorragenden Ratschläge :) . Grüße Jan :hello
Maurice inaktiv (07.01.2021, 23:32): Eigentlich wäre auch der Ring mit Wolfgang Sawallisch nicht übel. Doch da singt der Kollo zum Davonlaufen schlecht.
Jan Van Karajan (08.01.2021, 10:49): Ich glaube, dann lasse ich den besser, wo er ist :D
palestrina (08.01.2021, 11:21): und dass Hotter in der Walküre seinen Zenit nun doch schon überschritten hatte. Ja genau, das ist der große Schwachpunkt dieses Rings!
Haenchen hat mir neulich sehr gut gefallen, sowohl orchestral als auch in Tempi und Tempirelationen und auch sängerisch. Philidor hat ja den Ring auf DVD gesehen, aber es gibt ihn auch als CD!!!
Lieber Jan van Karajan, ich habe noch zwei sehr interressante Buch Empfehlungen für dich.....
Peter Wapnewskis klare und eingängige Erläuterungen des größten Werkes der Bühnengeschichte sind für alle Interessierten eine hilfreiche und kenntnisreiche Stütze. Er deutet jede Szene, erklärt die Verbindungen und entwirrt das Geflecht der Handlung. Kenner werden es besser verstehen, Verächter bekehrt sein und Unwissende einen Zugang zu dem Weltendrama finden.
In der Erzählung „Der Ring des Nibelungen“ hat der Autor den stellenweise schwer verständlichen Text der Musikdramen aufgeschlüsselt, Vor- und Hintergrundgeschichten ausgestaltet und die Kerngedanken des Werkes hervorgehoben. Es geht um die Verbrechen der Machtgierigen an Natur und Mensch und die Sehnsucht der Menschen nach Liebe und Freiheit. Die komplexe Handlung wird für den Leser überschaubar und transparent, und er kann einen gesellschaftspolitischen Krimi genießen. :leb
Als Aufnahme würde ich dir, ja was würde ich empfehlen, so als gesammtes hat jeder Ring seine Vor- und Nachteile. Ich bin ja kein großer Karajan Fan, aber der (mehr oder weniger kammermusikalische) Ring gefällt mir doch sehr gut, dann trotz Hotter der Solti und auch der Keilberth Ring von 1955 aus Bayreuth in Stereo bei Testament!
LG palestrina
Sfantu (10.01.2021, 14:41): Hallo jan, gebe kostenlos den kompletten Ring mit Solti ab, er ist allerdings auf Vinyl. Die Versandkosten (vermutlich ca. 8 €) müsstest Du jedoch übernehmen. Dieses Angebot gilt auch für alle Forianer, falls Jan kein Interesse hat.
Gruß Amadé Lieber Amadé, Dein Angebot ist für meine Begriffe eines, nach dem man sich nur die Finger lecken kann! Falls sich bis zur Lockdown-Lockerung kein Interessent findet, würde ich beim nächstmöglichen Heimatbesuch einen kleinen Schlenker gern ins Wittgensteiner Land machen. Mein Solti-Ring ist nämlich noch nicht komplett.
Herzliche Grüße, Sfantu
Marcie (22.01.2021, 18:55): Gestern #14 gehört, nun will ich sie alle. Also:
Welche Gesamtveröffentlichung von Dvořáks Strechquartetten sollte ich mir kaufen?
Philidor (22.01.2021, 19:15): Die mit dem Stamitz Quartet habe ich. Finde ich ok.
Der Klassiker ist die mit dem Prager Streichquartett bei DG. Kenne ich aber nicht.
Dem Risiko der Schelte einer Themaverfehlung zum Trotz erwähne ich gerne noch die Einzelaufnahmen mit dem Talich Quartet und die nachstehende Box mit einem Paket tschechischer Streichquartette. Hier zeichnet das Panocha Quartet für herrliche Dvorak-Aufnahmen verantwortlich. Die anderen Aufnahmen sind nicht weniger gut.
Wenigstens eines der frühen Quartette hat eine Spieldauer von über einer Stunde. Herrliche Musik, aber wie oft man sich das gibt, mag man/frau abschätzen.
Gruß Philidor
:hello
Sfantu (05.04.2021, 19:42): Wenn wir hier im Forum eine Beethoven-Kapazität unter uns zählen dürfen, dann ist das zweifelsohne unser Amadé. Er schrieb zu Steinbergs LvB-Totale:
Diese zweite Gesamt-Aufnahme der 9 Beethoven-Sinfonien wurde laut DGG-PR zwischen 1962 bis 1965 auf 35mm-Film vom Sound Engineer Bob Fine (s. Mercury) aufgenommenen. In Bielefelder Katalogen der Jahre 1966/67 wurde sie neu angekündigt vom amerikanischen Label Command Classics, im Vertrieb der DGG. Sie ist nicht zu verwechseln mit den früheren Capitol-Aufnahmen Mitte der 1950er Jahre. Diese früheren Aufnahmen kenne ich, sie sind solide, reißen mich aber nicht vom Hocker. Vielleicht kommt die neuere noch auf meinen Wunschzettel, aber für meine Beethoven-Bücher ist es eh zu spät.
Gruß Amadé
Nur wenigen bekannt ist, dass William Steinberg mit seinem Pittsburgh Symphony Orchestra nach der Mono-Aufnahme beim Label Capitol einen weiteren Zyklus produziert hat. Er entstand 1962-66 für das hierzulande wenig bekannte Label Command Classics. Aufgenommen wurde er auf 35mm Magnetbändern mit verbessertem Signal-Rausch-Verhältnis und größerer dynamischer Bandbreite bei gleichzeitig reduzierter Klangverzerrung auf den Geräten der „Living Presence“-Aufnahmen des Labels Mercury. Toningenieur war der Sohn des legendären C. Robert Fine von Mercury, Thomas Fine. Neben dem Wechsel von Capitol zu Command Classics stand ein Wechsel des Aufnahmesaales an, wobei die „neue“ Akustik sich positiv auf die der Plattenaufnahmen auswirkt. Die DGG hat vor einigen Monaten diese zweite Serie der 9 Sinfonien auf 5 CDs herausgebracht, als Zugabe noch die 3. Leonoren-Ouvertüre.
Steinberg und sein Orchester musizieren mit Herzblut und spürbarer Hingabe. Als Hörer erlebt man ein frisches pulsierendes Musizieren bei angemessenen Tempi. Die langsamen Sätze sind immer belebt und werden nie verschleppt, die Musik fällt kaum ins Grübeln. An vielen Stellen ist man positiv überrascht vom Brio, mit dem hier musiziert wird. Im Vergleich zu Karajan und Leibowitz, die etwa zur selben Zeit ihre 9 Sinfonien herausbrachten, ist auch hier das Klangbild immer präsent, hell und transparent. Steinberg gelingt eine überzeugende Darstellung, auch wenn sie im traditionellen Gewand daherkommt. Ein Wehrmutstropfen, wie bei so vielen anderen Aufnahmen auch: das Solistenquartett überzeugt leider nicht durch Textverständlichkeit und Homogenität. Wer noch einmal eine gute Aufnahme aus den 1960ern hören möchte, aber nicht noch einmal mit den bekannten Pulz-Matadoren, ist hier bestens bedient.
GRuß Amadé Gut Holz für alle Neune! Sfantu
michael74 (05.04.2021, 20:07): Weil ich die Tage die Holstplaneten mit Steinberg wieder hörte: Gibt es hier Meinungen/Empfehlungen positiv oder negativ bezüglich seines Beethoven:
Hallo Marcie,
ich kann dir auch wirklich ans Herz legen, Dir diese Box zuzulegen. Eine Einspielung die in Detailtreue absolut überzeugt, ich erlaube mir sogar die Einspielungen von Karajan und Abbado liegen zu lassen.
Gruß Michael
edit Gibt es für 20€ Bei Amazon oder Medimops da macht man keinen Fehler
Leonardo (10.04.2021, 19:32): Also, ich würde da den Kempe nehmen. Den habe ich schon seit mehreren Jahren in der "Great Recordings of the Century"-Ausgabe. Und der ist mit Jess Thomas, Elisabeth Grümmer, Christa Ludwig u.a. ausgezeichnet besetzt. Und Kempe und die Wiener Philharmoniker sind hier sowieso überirdisch.
Das ist wohl die aktuelle Ausgabe und ziemlich günstig:
Gruß,
Leonardo
Philidor (10.04.2021, 19:47): Wenn es Dein erster Lohengrin ist, würde ich ebenfalls zu Kempe raten.
Solti? Äääälsa ... singt Plácido. Lieber nicht.
Gruß Philidor
:hello
Waldi (10.04.2021, 22:03): Wenn nur die drei Genannten zur Auswahl stehen, dann würde ich auch Kempe an die erste Stelle setzen.
:hello
Amonasro (10.04.2021, 22:25): Ich plädiere auch für Kempe. Ich greife nur selten zu einer anderen Aufnahme. Elisabeth Grümmer ist eine fabelhafte, gefühlvolle Elsa. Auch die restliche Besetzung lässt bei mir keinen Wunsch offen. Auf Platz 2 steht für mich Kubelik mit Gundula Janowitz, James King, Thomas Stewart und Gwyneth Jones. Domingo finde ich bei Wagner eher gewöhnungsbedürftig, die Abbado-Aufnahme kenne ich nicht.
Gruß Amonasro :hello
palestrina (11.04.2021, 11:15):
Naja, ich tanze dann mal aus der Reihe, für mich gibt es nicht DEN Lohengrin sonder derer viele, meine drei haben die meisten Treffer! Der Kempe Lohengrin hat eine wunderschöne Elsa und einen guten Lohengrin obwohl Thomas mir bei Sawallisch besser gefällt, liegt es an der traumhaften Silja?! Und FiDi ist für mich völlig indiskutabel, für die Ludwig in dieser Partie gilt das gleiche! ;) Bei Karajan ist für mich das Orchester allererste Sahne, auch die Sänger gefallen mir auch allen voran Kollo! Und dann ....Hofmann und Armstrong habe ich Live gehört das bleibt und zwar für immer, Hofmann sang nicht nur den Lohengrin, nein er war auch der Schwanenritter! :)
LG palestrina
Philidor (11.04.2021, 13:33): Gut in Erinnerung ist mir noch die Aufnahme mit Peter Schneider ... vokalsolistisch vielleicht nur 1b, aber mit Theaterspannung, großartigen Chören und einem hellwachem Orchester.
Sorry, Lohengrin ist leider mein am wenigsten geliebtes Musikdrama Wagners unter den "Bayreuther Zehn" (oder Sieben, wenn Ring = 1).
Gruß Philidor
:hello
Amadé (11.04.2021, 19:57): Ich muss Palestrina beiflichten, es gibt nicht DEN Lohengrin. Auch bei mir steht seit vielen Jahren Kempe/Grümmer.. ganz oben, danach Kubelik. Aber beide haben ihre absoluten Schwachstellen, bei Kubelik ist es Gwyneth Jones als Ortrud, bei Kempe der Telramund von FiDi, der zu absichtsvoll als Intrigant zu Werke geht, obwohl das eher Otruds Sache ist.
Ich erlaube mir eine alte Aufnahme aus der Berliner Lindenoper aus dem Jahre 1942 zu empfehlen. Sie ist rollendeckend besetzt mit damals führenden Wagnersängern:
Ludwig Hofmann, König
Franz Völker, Lohengrin
Maria Müller, Elsa
Jaro Prohaska, Telramund
Margarete Klose, Ortrud
Walter Großmann, Heerrufer
Chor und Orchester der Staatsoper Berlin 1942 Robert Heger
CD Preiser 204‘01
Das Paar Völker/Müller galt viele Jahre lang als Traumbesetzung fpr den Lohengrin. Klanglich ist die Aufnahme noch passabel. Es sollte ein Versuch Wert sein.
Gruß Amadé
xarddam (16.08.2021, 18:58): Hallo zusammen,
ich habe folgende CD's angeboten bekommen.
Kennt jemand welche davon ? Sind die empfehlenswert? Kurze Kaufempfehlung; ja oder nein, würde erst schon mal reichen. Wer mehr zeit hat, gerne auch mehr Infos :-) Danke schon mal für euere Hilfe
George Frideric Handel - Trio Sonatas The English Concert Trevor Pinnock Archiv Produktion Digital
Georg Philipp Telemann - Wassermusik 3 Konzerte Musica Antiqua Köln Reinhard Goebel Digital Recording Archiv Produktion
Geord Philipp Telemann - Tafelmusik Musica Antiqua Köln Reinhard Goebel Archiv Produktion 4 Digital Disc`s
Joseph Haydn The Sturm & Drang Symphonies Volume 4 Mercury The English Concert Trevor Pinnock Archiv Produktion Digital Stereo
oseph Haydn - The Sturm & Drang Symphonies Volume 1 -Fire The English Concert Trevor Pinnock Digital Stereo - Archiv Produktion
Joseph Haydn - The Sturm & Drang Symphonies Volume 2 - La Passione The English Concert Trevor Pinnock Digital Stereo - Archiv Produktion
Joseph Haydn - The Sturm & Drang Symphonies Volume 6 - Farewell - The English Concert Trevor Pinnock Digital Stereo - Archiv Produktion
W.A. Mozart - Fagottkonzerte und Hornkonzerte 3D Collection Orpheus Chamber Orchestra Deutsche Grammophon Digital Stereo
Mozart Flötenkonzerte Irena Grafenauer Academy of St. Martin-in-the Fields Sir Nevil Marriner Philips Digital
Ludwig van Beethoven - 9 Symphonies The Monteverdi Choir Orchestre Revolutuionnaire et Romantique John Eliot Gardiner Digital Stereo - 5 Discs
Franz Schubert- Die Symphonien mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Horst Stein 4 Digital CD`s mit den Symphonien 1 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 9 (7) - 8.
Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonien 1-5 Klavierkonzerte Nr. 1 & 2 - Cyprien Katsaris Gewandhausorchster Leipzig Kurt Masur
Philidor (16.08.2021, 19:12): Bei aller gebotenen Vorsicht - ich kenne Deinen Hörgeschmack ja kaum:
Mit Haydn/Pinnock machst Du nichts falsch. Die CDs wurden bei ihrem Erscheinen Anfang der 1990er sehr bejubelt, mMn zu Recht. Hier kommt es wohl auf den Preis an, gebraucht gibt es das ganze 6er Set, nicht nur die vier von Dir genannten, für knapp € 20,-. Ich würde in jedem Fall das ganze Set haben wollen ...
Telemann mit Goebel - kann ich gut hören, mag jedoch auch entspanntere Zugänge. Spannend ist das allemal.
Beethoven mit Gardiner wäre wohl unter meinen Top-3-Zyklen für die Insel, aber vielen ist der Zyklus zu glatt.
Gruß Philidor
:hello
Nicolas_Aine (16.08.2021, 19:26): Ich kenne und mag die Mendelssohn Klavierkonzerte mit Katsaris / Masur. Ist da auch noch das Konzert für Klavier und Streicher in a - moll dabei? Ein echtes Juwel, mag ich sehr gern. Das ist bei mir gekoppelt, allerdings ohne die Symphonien. Diese kenne ich nicht in dieser Einspielung. Bei den Beethoven Symphonien geht es mir tatsächlich so, dass ich diese zu glatt finde. Aber schlecht sind sie nun auch nicht, und dank HIP in jedem Fall eine gute Ergänzung einer Sammlung, wie ich finde.
xarddam (16.08.2021, 20:21): danke euch beiden für die Infos. Wegen den Preisen muss ich erst mal sehen / verhandeln.
Guter Tip mit den Haydn (6 Ausgaben). Wenn da nicht alle sechs da sind, muss der Preis entsprechend gering gering sein
Sfantu (16.08.2021, 20:28): Hallo xarddam,
von mir ein dickes Ausrufezeichen hinter Goebels Telemann. Gerade von der "Hamburger Ebb und Flut" kenne ich nichts Besseres, Plastischeres, mehr Freude Machendes.
Gruß, Sfantu
Sfantu (16.08.2021, 20:55): Was die Mendelssohn-Konzerte angeht, kann ich Nicolas nur beipflichten. Die Sinfonien habe ich mit Masur allerdings als eher mau in Erinnerung. Speziell in der Zweiten wird der erste Satz, Sinfonia, für meinen Geschmack ziemlich lieblos und zu hastig heruntergenudelt. Falls die Original-Cover der Teldec-Einzelausgaben von Holger Mathies aus den 80ern enthalten sind (phantasievoll gestaltet - noch selbstgemacht - ohne Mouseklicks), die allein sind allerdings schon das Sammeln wert. Vielleicht hörst Du das von mir Bemängelte aber mit anderen Ohren. Wie auch immer - als Vergleichseinspielung empfehle ich Claudio Abbado mit dem LSO auf Deutsche Grammophon. Speziell die Gegenüberstellung von Peter Schreier hier, Hanspeter Blochwitz dort, finde ich höchst spannend. Die Klavierkonzert-CD mit Katsaris findest Du ansonsten leicht auch separat.
xarddam (17.08.2021, 07:20): Danke !!
xarddam (19.08.2021, 15:35): Noch zum Abschluss des Fadens. So ist das (leider) audgegangen mit den CD's
Haydn unter Pinnock, Telemann unter Goebel, Mozart Flötenkonzerte und die 9 Beethoven Sinfonien unter Gardinerhätte ich alle sehr gerne gekauft, aber die Dame liess leider nicht mit sich handeln und wollte zuviel dafür, wenn man bedenkt, dass es einige der CD's bei Amazin für 2 - 3 € schon gibt. Werde ich mir halt bei Gelegenheit einige davon bei Amazon zulegen. Für einen guten Preis hätt ich gerne das ganze "Bündel" erstanden ... nun ja ...
Gruß Peter
Philidor (19.08.2021, 15:58): Trotzdem danke für die Anregung! Nach dem kleinen Hörprojekt in Sachen Haydn-Sinfonien wird Goebel bei mir laufen ... Telemann, Heinichen und mal schauen, was noch so ...
Viele Grüße Philidor
:hello
Nicolas_Aine (16.09.2021, 13:29): ich würde gerne mal die Klavierkonzerte von Saint-Saens ins Regal stellen, gibt es eine empfehlenswerte GA? Oder in diesem Fall lieber Einzeleinspielungen?
Sfantu (16.09.2021, 18:06):
Aldo Ciccolini, Orchestre de Paris - Serge Baudo (2 CDs, Erato - ursprünglich EMI, 1970, ℗ 1971)
Diesen Klassiker habe ich noch als LP-Box - höre gerade auf Deine Anregung (die ja eigentlich eine Frage war) mit viel Freude endlichmal wieder diese farbigen und effektvollen Stücke (Nr. 2, 3 und 4). Ciccolini bringt die passende Pranke mit, Baudo läßt sensibel und punktgenau begleiten. Der Klang in gutem, präsentem Stereo.
Ich habe mich für die Lortie Aufnahme entschieden, aus dem banalen Grund, dass die bei den drei Buchstaben am ehesten erhätlich scheint und ich noch anderes dort bestellen wollte :)
Sfantu (16.09.2021, 23:50): @Nicolas_Aine,
wünsche Dir ganz viel Freude damit!
Nicolas_Aine (17.09.2021, 00:05): Danke! Ich werde berichten :)
Leonardo (16.10.2021, 10:56): Also, der absolute Klassiker und der absolute Hit, was dieses Werk angeht, sind Byron Janis und Kirill Kondrashin auf Mercury:
Hier bleiben keine Wünsche offen: motorische Rhythmik, Dynamik, Präzision, Leidenschaft, Präsenz, Klang. Ein ewiger Klassiker!
L.
Leonardo (16.10.2021, 11:28): Im Übrigen stimme ich mit Dir bezüglich der Argerich/Abbado-Aufnahme überein. Ich bin damit nie warm geworden und kann mir die Lobeshymnen über diese Aufnahme nicht rational erklären. Da ist etwas zur Legende verklärt worden, was keine Legende ist. In erster Linie liegt das am Orchester. Es spielt bieder und lustlos. Als ob die BP keine Lust auf Prokofiev hatten.
Naja, zum Glück gibt es ja superbe Alternativen. Zuvorderst Byron Janis. Damit kann man glücklich werden.
L.
Andréjo (16.10.2021, 12:33): Habe vorhin festgestellt, dass ich von einem meiner liebsten Klavierkonzerte, nämlich Prokofiev #3, nur 2 Varianten auf CD und eine auf bluray.
ganz spritzig, witzig, aber ich weiss nicht, irgendwas fehlt mir da.
Diese finde ich wirklich richtig misslungen. Klanglich sensationell toll, aber ich weiss nicht, ob Claudio da von Martha abgelenkt war, aber was die da mit der tollen Rhythmik am Ende des 3. Satzes machen, ist mir unbegreiflich. So zerfleddert und kraftlos?!
Also meine Frage wäre: Habt Ihr noch Tipps für das dritte oder sogar für alle 5 Klavierkonzerte von Prokofiev? Natürlich ist die Argerich ein Weltstar - aber sie hat auch ihre Attitüden und ihre Aussetzer.
Hier ein peinliches Beispiel. In Milhauds Renner will sie sich erkennbar interessant machen, irgendwie auch auf Kosten von Nelson Freire. Es gibt von dieser Nummer weitere Beispiele mit Martha Argerich, die blendend gelungen sind. Nichtsdestotrotz - hört Euch die wenigen Minuten an. Das ist zum Abgewöhnen.
https://www.youtube.com/watch?v=pgGeNRlizhA
:) Wolfgang
Leonardo (16.10.2021, 15:05): Ashkenazy und Previn sind souveräne Klassiker, die in jede Sammlung gehören.
Als moderne Alternative empfehle ich diese:
gekürzt, Netikette, d. Admin
Maurice inaktiv (16.10.2021, 23:00): Ashkenazy und Previn sind souveräne Klassiker, die in jede Sammlung gehören. :beer
michael74 (25.10.2021, 16:14): Hallo Zusammen
ich suche eine schöne Aufnahme der Zauberflöte als BluRay
Ich wäre um Tipps dankbar
Gruß Michael
Waldi (25.10.2021, 17:14): Lieber Michael.
Da ich Deine Vorlieben nicht kenne, ist es ein bißchen schwer, Dir etwas zu raten. Außerdem kenne ich keine Inszenierung, die mich vollständig zufriedenstellt. Wenn man keinen wienerischen Mozart braucht, dann ist die McVicar-"Zauberflöte" trotz mancher Schwächen sicher eine Empfehlung wert, vor allem wegen der Pamina der Röschmann und der Königin der Damrau. Hartmann als Tamino tendiert eher zum Heldischen, singt aber gut, Seligs Sarastro schwankt für mich zwischen sehr gut und nicht ganz so gut. Mit dem Papageno Keenlysides werde ich natürlich nicht ganz glücklich (was nicht schuld des Sängers ist). Als Wiener habe ich ein anderes Verständnis dieser Rolle, aber es ist trotzdem ganz interessant, was der Regisseur hier so treibt. Sehenswert (und hörenswert) ist diese Aufnahme aber jedenfalls. Wenn DVD auch akzeptabel wäre, gäbe es natürlich eine größere Auswahl.
:hello Waldi
michael74 (25.10.2021, 17:42): Hallo Waldi,
da ich in Opern und auch Baletten sehr dünn aufgestellt bin habe ich keine konkreten Vorlieben.
Die von dir genannte BR fiel mich auch schon auf und die der Bregenzer Festspiele 2013.
ps. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht so recht wo ich bei sowas drauf achten soll, was bei sinfonischen Werken als Bildmaterial schon anders ist.
Danke und Gruß Michael
Waldi (25.10.2021, 18:30): Lieber Michael,
Nur durch Erfahrung lernt man, was bedeutsam ist und was weniger. Dafür muß man immer wieder vergleichen. Es gibt gerade bei der "Zauberflöte" kein Rezept. Sehr gut finde ich die Pariser Inszenierung mit Beczala (Tamino), Pape (Sarastro), Röschmann (Pamina) und Rancatore (Königin). Die gibt es aber nur als DVD. Mein persönlicher Geschmack ist natürlich geprägt durch die Wiener Tradition, aber da muß man sich auf CDs beschränken. Aufführungen à la Bregenz bedeuten schon allein wegen der riesigen Dimensionen meist gewisse Vergröberungen o.dgl. Für die "Zauberflöte" ist eine nicht allzu große Bühne sicher geeigneter. Was nicht heißt, daß bei einem solchen Sommerfestival nicht im einzelnen sehr Beachtliches geboten werden kann.
Herzlichen Gruß aus Wien Waldi
Amonasro (20.12.2021, 17:24): Lieber Marcie, mein letzter Opernbesuch ist leider auch schon über zwei Jahre her (war damals eine Lucia di Lammermoor). Es freut mich, dass du zu Samson et Dalila gefunden hast, für mich eine der schönsten französischen Opern.
Meine Lieblings-Aufnahmen sind die von Georges Prêtre (mit Rita Gorr/Jon Vickers) und Giuseppe Patanè (mit Christa Ludwig/James King), eine Entscheidung zwischen beiden fällt mir aber schwer. Gorr und Vickers haben sehr dunkel timbrierte dramatische Stimmen, die beide nicht gerade klangschön sind, aber sehr intensiv gestalten. Vickers heroisch-leidenden Samson finde ich unerreicht. Ludwigs Dalila empfinde ich als sinnlicher, klangschöner. Der Zugang der Patanè-Aufnahme ist auch insgesamt lyrischer, zudem ist die Aufnahmequalität besser. Insgesamt sind beide Aufnahmen auf ihre Art hervorragend, Patanè ist wahrscheinlich die sicherere Wahl. Da beide Aufnahmen sehr unterschiedlich sind, lohnt es sich bestimmt in beide mal reinzuhören. Nur eingeschränkt empfehlenswert finde ich die Aufnahme unter Colin Davis. Mit Agnes Baltsa hat man hier eine schlankere, jugendlicher klingende Stimme als Dalila, einen hervorragenden Klang und ein sehr fetzig gespieltes Bacchanal; allerdings ist Carreras’ angestrengt klingender Samson ein Schwachpunkt.
Gruß Amonasro :hello
Waldi (20.12.2021, 17:35): Lieber Marcie. Diese Oper habe ich schon lange nicht gehört. Wahrscheinlich könnte man gegen jede Einspielung irgendetwas einwenden. Die von Amonasro erwähnte Aufnahme mit Pretre und Patané gehören sicher zu den besten, ebenso die unter Fausto Cleva mit Mario del Monaco und Rise Stevens, die aber derzeit offenbar nicht leicht zu kriegen ist. Gut auch (mit leichten Abstrichen bei Vickers) die mit Ebe Stignani. Nur in Ausschnitten kenne ich die Aufnahme unter Molinari-Pradelli mit Mario del Monaco und Jean Madeira, dürfte auch zur Spitzengruppe gehören.
palestrina (20.12.2021, 18:37): Ja, die Vickers / Gorr.....
....Aufnahme ist das >Non plus ultra
Diese rangiert bei mir gleich danach!
*Die Aufnahme mit Ludwig/King geht für mich gar nicht!*
LG palestrina
Nicolas_Aine (09.09.2022, 17:11): Guten Abend zusammen, kann mir jemand eine Aufnahme der Balletmusik von Ravels Daphne et Chloe empfehlen? Also nicht die Suiten.
Philidor (09.09.2022, 19:49): Die historischen Klassiker sind die Aufnahmen mit Charles Munch (1955) und Pierre Monteux (1959). Mir sagt die Aufnahme mit Munch mehr zu, da sie insgesamt schärfer konturiert ist. Aber die Monteux-Aufnahme hat ebenso ihre Fans.
Mit Munch gibt es noch eine Live-Aufnahme von 1961. Die ist für mich der Oberhammer. Interpretation und Stück rasten ineinander ein.
Klangbad bietet Dutoit mit dem Orchestre Symphonique de Montréal. Ist halt ziemlich akkurat und sauber, bei Munch gibt es auch den Dreck, der zum Stück mMn gehört.
Boulez mit den Berlinern bei DG fand ich noch richtig gut ...
... alles wie immer imho.
Viel Vergnügen!
Andréjo (09.09.2022, 22:48): Außer mit den von Philidor genannten Aufnahmen - die ich zum Teil kenne - macht man mit der recht aktuellen von Les Siècles unter der Leitung von Francois-Xavier Roth gewiss auch nichts falsch. Sie ist historisch informiert - was immer das heißt bei Musik des frühen 20. Jahrhunderts und was mir diesbezüglich auch gar nicht so sehr aufgefallen ist.
:) Wolfgang
Nicolas_Aine (10.09.2022, 23:45): Vielen Dank euch! Bei den drei Buchstaben war nur Monteux zu finden, und natürlich Roth; Ich hab mich jetzt erstmal für Monteux entschieden :)
edit: Ich werde alt. Ich hab grad die Monteux Aufnahme im Regal entdeckt.
Philidor (11.09.2022, 00:12): edit: Ich werde alt. Ich hab grad die Monteux Aufnahme im Regal entdeckt. Ja, ja, ... es tut irgendwo gut, zu lesen, dass wir alle so viel gemeinsam haben ... :ignore