Erfahrungen mit iPod classic?

Tranquillo (02.03.2008, 19:51):
Hallo zusammen,

da ich seit Anfang letzten Monats einen längeren Weg zur Arbeit habe und täglich zwei Stunden in der Bahn zubringe, suche ich nach einem handlichen Player mit möglichst grosser Speicherkapazität und langer Akkulaufzeit. Während offenbar alle anderen Hersteller auf Flash-Player setzen, gibt es bei Apple noch die "klassische" Variante mit Festplatte (80 bzw. 160 GB).

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem iPod? Wie ist die Klangqualität? Muss ich zum "Betanken" iTunes benutzen oder gibt es auch alternative Software? Bringt es klangliche Vorteile, die Musik neu mit AAC zu encodieren und ist mit AAC eine Wiedergabe ohne hörbare Lücke zwischen den Tracks möglich? Geht das beim iPod auch mit MP3?

Zur Zeit benutze ich einen Player von Archos mit 20 GB-Festplatte. Meine CD-Sammlung habe ich im verlustfreien FLAC-Format auf einer externen Festplatte und für den Player in MP3 umgewandelt (variable Bitrate, ca. 190 kbps).

Viele Grüsse
Andreas
Gerion (02.03.2008, 22:53):
Hallo Tranquillo,

ich nutze selbst den ipod nicht. Aber: Wenn Du derzeit schon mit flac/mp3 arbeitest, wird der "Umstieg" auf aac wohl ein Verlust werden. Meinen Informationen zufolge ist eine optimale Verwaltung des Speichers auf dem ipod wohl nur mit itunes möglich (wenn auch nicht zwingend). Es wäre also interessant, ob die Software z.B. auch die Konvertierung flac -> mp3 oder aac durchführen bzw. mit flac umgehen kann.

Hm. Reichen 20 GB denn nicht? Man kann den Player ja alle paar Tage neu "füttern"... Ich selbst habe nur einen 512 kb-flash-Player, aber mir reicht das völlig (tägl. 2x30 min. Fahrt). Ich selektiere lieber bewusst, anstatt die Qual der Wahl auf die portable Ebene zu transportieren.

Mal ganz abgesehen davon, dass mir ipods zu teuer sind. Ich würde wohl nie so viel Geld für ein portables, fehleranfälliges Gerät ausgeben. Von dem Diebstahls- und Verlustrisiko ganz zu schweigen.

Grüße
Gerion
Walter (03.03.2008, 07:24):
Ich benutze einen IPod mit 30 GB und lade auf den Apple Lossless Dateien. MP3 gehen, sind aber deutlich schlechter! Bei beiden ist mit ITunes (meist) lückenloses Abspielen möglich. Ich kann mit Kopfhörer aber dennoch den Zugriff der Festplatte hören.

Für mich ist das beste am IPod das freie ITunes. Es rippt, verwaltet, brennt.... leider funktioniert es nicht mit FLAC sonder nur mit dem eigenen Apple Lossless.

Die IPods haben dann noch den Nachteil, dass der Akku fest eingebaut ist - und man braucht schon etwas Mut um den selbst zu wechseln - ansonsten kostet das.
Tranquillo (03.03.2008, 21:58):
Hallo Gerion und Walter,

erst einmal vielen Dank für Eure Erfahrungsberichte.

20 GB würden für unterwegs schon halbwegs reichen, nur wird der vorhandene Player langsam altersschwach. Wenn ohnehin bald eine Neuanschaffung ansteht, würde ich schon ganz gerne mehr Speicherkapazität haben. Das wäre für mich keine "Qual der Wahl", sondern ein Gewinn an Freiheit. Oft weiss ich nämlich erst in der Bahn, nach welcher Musik mir zumute ist und was ich gern hören würde.

Was mich am iPod classic abschreckt, ist nicht so sehr der Preis. Das, was ich heute für einen iPod mit 80 GB bezahle, habe ich vor ein paar Jahren auch für den Archos-Player mit 20 GB bezahlt, und bezogen auf den Speicherplatz sind Player mit Festplatte viel günstiger als Player mit Flash-Speicher. Was mich bei Flash-Playern nervt (und Gerions Vorschlag zum Geduldsspiel macht), ist die extrem langsame Geschwindigkeit beim Beschreiben. Ich habe einen Flash-Player mit 1 GB, den ich gelegentlich bei sportlichen Aktivitäten benutze, aber das Ding "vollzutanken" dauert immer eine gute halbe Stunde (trotz USB 2.0).

Abschreckend am iPod finde ich den Zwang, iTunes benutzen zu müssen. Der Archos-Player wird einfach als externes Laufwerk erkannt (egal, ob unter Windows, Linux oder Mac OS) und die Dateien kann ich schnell und problemlos per Drag & Drop auf den Player packen. Beim iPod brauche ich dafür zwingend iTunes.

Zum Rippen meiner CD's brauche ich kein iTunes - dafür verwende ich schon seit längerer Zeit Exact Audio Copy, das eine ausgezeichnete Fehlererkennung hat und die Samples nach dem Rippen automatisch in FLAC-Dateien umwandelt (und die Tags schreibt). FLAC ist - im Gegensatz zu Apple Lossless - ein offenes Format, das z. B. auch für Linux verfügbar ist. Die Umwandlung der FLAC-Dateien in MP3 mache ich mit foobar2000, das die FLAC-Datei automatisch dekomprimiert, dann als MP3 schreibt und dabei auch noch die Tags automatisch übernimmt - komfortabler geht's nicht! Mit foobar2000 könnte ich die FLAC-Dateien auch in das AAC-Format umwandeln (dafür gibt es von Nero einen entsprechenden Encoder), wenn dieses Format einen Vorteil gegenüber MP3 bieten würde - das scheint aber, wenn ich Euch richtig verstanden habe, nicht der Fall zu sein.

Lückenloses Abspielen wäre schon ein echter Gewinn - des öfteren gibt es nämlich bei Satzübergängen einen kleinen Aussetzer, der beim Hören stört. Bisher helfe ich mir immer, indem ich dann aus beiden Sätzen eine einzige MP3-Datei mache. Schade, dass auch mit dem iPod kein lückenloses Abspielen möglich ist.

Die Foto- und Videofunktionen des iPod sind für mich Schnickschnack - das brauche ich nicht. Ich will damit nur Musik hören, und zwar in möglichst guter Qualität und mit möglichst grosser Auswahl.

Der fest eingebaute Akku ist leider eine Unsitte bei den MP3-Playern. Auch bei meinem Archos-Player kann man ihn nicht ohne weiteres auswechseln. Wieso machen die Hersteller das nicht so wie bei Handys oder Digicams?

Viele Grüsse
Andreas
HenningKolf (04.03.2008, 06:59):
Hallo Tranquillo

wenn Du wie ich in der eac/foobar/lossless-Umgebung zu Hause bist, wirst du mit einem apple auch nicht wirklich glücklich. Itune kann meines Wissens Flac nicht in AAClossless oder das lossy-Format von apple umwandeln.
Mit der nicht aktuellen Generation war es unter Zuhilfenahme der Freeware "Rockbox" möglich, Flacs zu spielen. Das Aufspielen der Software bedeutete allerdings Garantieverlust. Zudem hatten die alten ipods zwar einen guten line-out Ausgang (zum Andocken an Wiedergabeanlagen), aber einen durchaus mäßigen Kopfhörerausgang. Bei der aktuellen Generation soll der Kopfhörerausgang besser sein, allerdings ist Rockbox meines Wissens für diese Generation nicht erhältlich bzw. nicht freigegeben. Die Ipods konnten aber, als ich noch einen hatte, gapless. Den Hinweis, dass der Akkuwechsel bei Apple unverschämt teuer ist, kann ich bestätigen, die Lebensdauer des Gerätes war bei mir etwas größer als die Garantiedauer, Kulanz hat Apple anscheinend nicht nötig.

Ich habe einen Cowon-Player (U3) mit 4 GB - Flash, bin eigentlich sehr zufrieden (kein Line-out, dafür sehr guter Kopfhörerausgang), aber Manko: kein gapless, da hilft nur, vorher unter foobar tracks zusammenzufassen, was durchaus lästig ist. Die aktuellen Flash-cowons gehen glaube ich bis 16 GB, es gibt auch reichlich teure 30- und ich glaube 60 GB Geräte. Die aktuellen Geräte haben wie auch die aktuellen Geräte anderer Hersteller von mir ungeliebte Touchscreens, mit dem joystick meines U3 bin ich 3 mal schneller als mit diesem überflüssigen Bildschirmgefummel des D3, den ich mal testweise hatte.
Schade dass es die X5 wohl auch im Internet nicht mehr zu kaufen gibt (bis 60 GB Festplatte, robustes Gehäuse).

Gapless und Flac soll der Trekstor Vibez können, soweit ich weiß. Alles was ich von Trekstor jemals hatte ging allerdings rasch kaputt, immerhin in der Garantiezeit (beim MM gab es dann keine Wartezeiten, sondern Geld zurück, eine Art 0-Euro-Leasing).

Tipp: bei Amazon zum ausprobieren bestellen. Bis jetzt habe ich da nie Probleme gehabt, wenn ich ein Gerät (kurz) ausprobiert habe, ein reset durchgeführt habe und in Originalverpackung zurückgeschickt habe. Mit dem D3, der mir nicht gefiel habe ich das zum Beispiel auch so gemacht.

Gruß
Henning
Tranquillo (04.03.2008, 10:56):
Original von HenningKolf
Itune kann meines Wissens Flac nicht in AAClossless oder das lossy-Format von apple umwandeln.

Hallo Henning,

genau - weder iTunes noch der iPod können offenbar mit FLAC etwas anfangen. Das wäre mir allerdings auch nicht so unbedingt wichtig, weil ich unterwegs nicht lossless hören will und für das Umwandeln in andere Formate ohnehin foobar benutze.

Die Ipods konnten aber, als ich noch einen hatte, gapless.

Generell oder nur bei bestimmten Formaten? Bei MP3 beispielsweise ist gapless normalerweise nicht möglich, weil die Musik in der MP3-Datei in Blöcken fester Größe gespeichert wird. Wenn das Musikstück kürzer ist als der letzte Block, wird einfach aufgefüllt. Normalerweise stört das nicht, aber bei Satzübergängen hat man dann einen kleinen "Aussetzer". Allerdings gibt es auch Player, die die genaue Dauer des Stückes im Header der Datei auswerten, vorausgesetzt, der MP3-Encoder hat sie dort hineingeschrieben - dann geht auch gapless. Deswegen wäre es interessant für mich, ob das beim iPod funktioniert (auch ohne Rockbox).

kein gapless, da hilft nur, vorher unter foobar tracks zusammenzufassen, was durchaus lästig ist.

So mache ich das auch, weil der Archos-Player ebenfalls kein gapless unterstützt. FLAC kann aber gapless, so dass man mehrere FLAC-Dateien nahtlos in eine MP3-Datei konvertieren kann. Allerdings muss man dann weitgehend manuell Dateinamen und Tags eingeben, und das ist in der Tat lästig.

Die aktuellen Flash-cowons gehen glaube ich bis 16 GB, es gibt auch reichlich teure 30- und ich glaube 60 GB Geräte.

Creative hat jetzt auch einen Flash-Player mit 16 GB, den man mit SDHC-Speicherkarten erweitern kann. Wenn ich aber beispielsweise diesen Player kaufe (kostet aktuell ca. 200 €) und noch eine SDHC-Karte mit 16 GB (ca. 50 €) dazunehme, bin ich auch schon beim Preis eines iPod - und das bei nicht einmal der Hälfte an Speicherkapazität. Flash-Speicher ist halt viel teurer als eine Festplatte und bringt mir keinen wirklichen Vorteil, weil sich die Erschütterungen beim Bahnfahren normalerweise in Grenzen halten. :D

Gapless und Flac soll der Trekstor Vibez können, soweit ich weiß.

Stimmt, der Vibez soll laut Trekstor auch FLAC wiedergeben können. Allerdings gibt es das Gerät nur mit maximal 12 GB Speicher, und der Speicher ist meines Wissens nicht durch Karten erweiterbar. Das wäre mir zuwenig.

Gestern habe ich gesehen, dass es von meinem Archos-Player (XS 202) jetzt einen Nachfolger gibt (204) - mit 30 statt 20 GB Speicherkapazität. Das wären immerhin schon 50 % mehr. Mit dem Archos-Player bin ich eigentlich ganz zufrieden; die Klangqualität ist gut, die Bedienung ist einfach (nur drei Steuertasten), der Player wird am Computer als normales Laufwerk erkannt und auf überflüssigen Schnickschnack (Spiele, Terminkalender, Video) hat man konsequent verzichtet. Der Nachfolger hat ein Farbdisplay und mehr Kapazität, ansonsten wurde wohl alles vom Vorgänger übernommen.

Vielleicht bestelle ich mir beide Player einfach mal zum Ausprobieren bei Amazon...

Viele Grüsse
Andreas
Tranquillo (09.03.2008, 11:38):
Hallo zusammen,

nach einigen Recherchen im Internet habe ich mich jetzt gegen den iPod classic und für den Archos 204 entschieden, und zwar aus folgenden Gründen:


Der Archos wird als Laufwerk erkannt und lässt sich daher ohne zusätzliche Software befüllen. Beim iPod ist iTunes zwingend erforderlich.
MP3-Dateien, die nicht mit iTunes erstellt wurden, werden teilweise auf dem iPod nicht wiedergegeben - die Wiedergabe bricht nach wenigen Sekunden ab. Da ich meine gesamte CD-Sammlung als FLAC-Dateien auf Festplatte habe und mit foobar2000 in MP3 umwandle, war das ein K.O.-Kriterium - ich habe keine Lust, alles nochmal mit iTunes zu rippen! Apple garantiert nur die korrekte Wiedergabe von Dateien, die mit iTunes erzeugt wurden.
Der iPod hat viel unnötiges Zeugs an Bord, das ich nicht brauche (Videowiedergabe - eine Lupe wird nicht mitgeliefert, Kalender, Spiele).


Mit dem Archos 204 bin ich sehr zufrieden - Farbdisplay hätte ich nicht unbedingt gebraucht, sieht aber ganz nett aus. Im Vergleich zum älteren Modell ist die Festplatte leiser und die Akku-Laufzeit wurde verlängert.

http://www.archos.com/img/archos_204/download/ARCHOS_204-front.gif

Viele Grüsse
Andreas
Rachmaninov (09.03.2008, 11:46):
Original von Tranquillo

Mit dem Archos 204 bin ich sehr zufrieden - Farbdisplay hätte ich nicht unbedingt gebraucht, sieht aber ganz nett aus. Im Vergleich zum älteren Modell ist die Festplatte leiser und die Akku-Laufzeit wurde verlängert.

http://www.archos.com/img/archos_204/download/ARCHOS_204-front.gif

Viele Grüsse
Andreas

Welche Speicherkapazität hast Du Dir gegönnt und wo liegt das Gerät preislich?
Tranquillo (10.03.2008, 08:46):
Original von Rachmaninov
Welche Speicherkapazität hast Du Dir gegönnt und wo liegt das Gerät preislich?

Hallo Rachmaninov,

der Archos 204 hat eine Festplatte mit 30 GB und kostet zur Zeit knapp 150 €.

Viele Grüsse
Andreas
Tranquillo (15.04.2008, 21:46):
Original von Tranquillo
Mit dem Archos 204 bin ich sehr zufrieden - Farbdisplay hätte ich nicht unbedingt gebraucht, sieht aber ganz nett aus. Im Vergleich zum älteren Modell ist die Festplatte leiser und die Akku-Laufzeit wurde verlängert.
Hallo zusammen,

mit dem Archos 204 war ich sehr zufrieden - bis sich gestern die Festplatte verabschiedete :I

Also war heute ein Besuch beim Händler angesagt. Sein Angebot, den Player gegen einen neuen des gleichen Modells zu tauschen, lehnte ich dankbar ab - ich hatte gestern in einigen Foren gelesen, dass Festplattenprobleme bei Playern dieser Firma nicht gerade selten auftreten. Solche Informationen muss man natürlich immer relativ sehen, da in den Foren in den allermeisten Fällen die wenigen unzufriedenen und nicht die vielen zufriedenen Benutzer posten, aber da ich nun selbst betroffen war, bin ich doch etwas vorsichtiger geworden.

Bei Playern mit Festplatte ist die Auswahl nicht mehr besonders gross, es gibt fast nur noch Flash-Player. Letztlich habe ich mich dann doch für einen iPod classic mit 80 GB entschieden und musste dafür noch 80 € drauflegen.

Zuhause angekommen, stellte sich beim Auspacken eine gewisse Ernüchterung ein: In der Packung war der Player, ein USB-Kabel (natürlich kein Standard-Kabel, wäre auch zu schön gewesen), die üblichen Billig-Ohrhörer und eine Mini-Kurzanleitung. iTunes (fast 60 MB) und das Handbuch muss man sich aus dem Internet herunterladen, noch nicht einmal für eine Mini-CD hat's gereicht - geschweige denn für eine einfache Schutzhülle oder gar ein Ladegerät. Glücklicherweise habe ich ein Standard-Ladegerät mit USB-Buchse, das auch mit dem iPod funktioniert - also 29 € für das tolle Ladegerät mit dem Apfel drauf gespart :D

Nachdem der Player geladen war, habe ich iTunes installiert und den Player an den PC angeschlossen - er wurde klaglos erkannt, die erste Hürde war genommen. Danach habe ich das automatische Synchronisieren zwischen Player und PC deaktiviert; wer das nicht tut, kann ziemlich böse Überraschungen erleben (nach Anschliessen an einen anderen PC ist der Player dann auf einmal leer). Jetzt wurde es spannend: Ich habe einige Ordner mit MP3- und AAC-Dateien (mit foobar2000 und dem AAC-Encoder von Nero erstellt) in iTunes importiert und auf den Player übertragen. Wenn es jetzt beim Abspielen Probleme gegeben hätte, dann hätte ich den Player gleich wieder zurückbringen können - die Lust, meine ganze Sammlung, die ich im FLAC-Format auf Festplatte habe, nochmal mit iTunes zu rippen, hält sich doch sehr stark in Grenzen. Aber alle Dateien liessen sich ohne Probleme abspielen. Ob und bei welchem Format die Wiedergabe gapless funktioniert, muss ich erst noch ausprobieren.

Die Klangqualität des Players hat mich doch positiv überrascht - er klingt bei höheren Bitraten sehr ausgeglichen und transparent, wobei eine sehr gute Klangqualität mit dem AAC-Format schon bei etwas niedrigeren Bitraten erreicht wird als bei MP3. Er ist so dünn und leicht, dass man ihn bequem in die Hemdentasche stecken kann. Erstaunlich, dass man in diesem Gehäuse eine Festplatte und einen Akku unterbringen kann, der angeblich 30 Stunden durchhalten soll. Die Festplatte selbst ist weder hör- noch spürbar (keine Zugriffsgeräusche und Vibrationen).

Das "Cover-Flow" (Durchblättern der CD-Cover, wenn man sie als Bild in die Dateien eingebunden hat) ist eine nette Spielerei, für Klassik-Hörer aber weitgehend ungeeignet, ausser man ist ein Fan bestimmter Interpreten - die Cover sind fest nach Interpret geordnet und nicht nach Albumtitel (damit werden dann z. B. alle Brendel-CD's hintereinander angezeigt). Während der Wiedergabe zeigt der Player nach einer Weile quasi als Bildschirmschoner die Uhrzeit an, leider nur im 12-Stunden-Format, auch wenn man in den Einstellungen das 24-Stunden-Format gesetzt hat. Aber das sind Kleinigkeiten, mit denen man leben kann.

Wichtig war für mich in erster Linie die problemlose Wiedergabe der vorhandenen Musikdateien und auch der Klang. Mit beidem bin ich zufrieden, weniger schön ist allerdings die "Zwangssoftware" iTunes, wobei mich eher der Zwang und nicht so sehr die Software stört.

Viele Grüsse
Andreas
HenningKolf (16.04.2008, 09:19):
Kannst Du mit Nero aus Flacdateien AACdateien konvertieren?? Für AAC unter foobar gibt es zwar eine Komponente, über die aber auf der foobar-Seite selbst steht, es würde häufig zu Systemabstürzen und anderen Problemen kommen.

Wenn ja, ginge mit Nero auch FLAC in Apple-Lossless (dann wären ipods auch für mich eine Alternative)? Bleiben dabei die tags erhalten? Die mehr oder weniger automatischen tagging-Funktionen von itunes und ähnlichen Programmen kann der Klassikhörer m.E. getrost vergessen - und die ipods funktionieren meines Wissens nur tag-bezogen und nicht wie cowon wahlweise tag- oder Ordner-bezogen.


Gruß
Henning
Tranquillo (17.04.2008, 17:51):
Original von HenningKolf
Kannst Du mit Nero aus Flacdateien AACdateien konvertieren?? Für AAC unter foobar gibt es zwar eine Komponente, über die aber auf der foobar-Seite selbst steht, es würde häufig zu Systemabstürzen und anderen Problemen kommen.
Hallo Henning,

ich benutze den AAC-Encoder von Nero, der kostenlos ist und den man sich hier herunterladen kann. Ich hatte bisher weder Systemabstürze noch andere Probleme. foobar2000 übernimmt die Tags aus den FLAC-Dateien automatisch in die AAC-Dateien, und der iPod spielt die AAC-Dateien ohne Schwierigkeiten ab. Ob das auch gapless geht, wird sich noch zeigen.

Wenn ja, ginge mit Nero auch FLAC in Apple-Lossless (dann wären ipods auch für mich eine Alternative)?
Apple Lossless ist ein proprietäres Format von Apple, das mit AAC nichts zu tun hat. Der Nero-Encoder unterstützt nur AAC.

Die mehr oder weniger automatischen tagging-Funktionen von itunes und ähnlichen Programmen kann der Klassikhörer m.E. getrost vergessen
Das hängt von der Qualität der Datenbankeinträge ab. iTunes benutzt Gracenote, eine kommerzielle CD-Datenbank, während EAC auf freedb zugreift. Bei freedb ist des öfteren manuelles Nacharbeiten der Tags erforderlich, aber ich sehe die Datenbanken schon als gute Hilfe.

und die ipods funktionieren meines Wissens nur tag-bezogen und nicht wie cowon wahlweise tag- oder Ordner-bezogen.
Das ist richtig - stört mich aber nicht, weil meine FLAC-Dateien alle mit Tags versehen sind und foobar2000 die Tags automatisch in die AAC-Dateien übertragt.

Viele Grüsse
Andreas
Tranquillo (17.04.2008, 21:18):
Original von Tranquillo
foobar2000 übernimmt die Tags aus den FLAC-Dateien automatisch in die AAC-Dateien, und der iPod spielt die AAC-Dateien ohne Schwierigkeiten ab. Ob das auch gapless geht, wird sich noch zeigen.
Es hat sich gezeigt - gapless funktioniert mit AAC auf dem iPod einwandfrei, es sind keine Lücken zwischen den Dateien zu hören!

Das ist ein erheblicher Gewinn an Komfort - sowohl beim Encodieren als auch beim Hören, insbesondere bei Opern- und Oratorienaufnahmen. Bisher habe ich z. B. bei Opern die Tracks der einzelnen Akte jeweils zu einer MP3-Datei umgewandelt, um die störenden Lücken (gaps) zu vermeiden. Das erfordert einiges an manueller Nacharbeit und hat beim Hören den Nachteil, dass man einzelne Arien oder Rezitative nicht mehr gezielt auswählen kann. Aber auch bei Instrumentalwerken treten häufig Lücken auf, wenn die Sätze fliessend ineinander übergehen.

Natürlich gibt es dafür auch eine technische Erklärung: AAC hat im Gegensatz zu MP3 keine feste Framelänge, am Ende der Datei muss der letzte Frame daher nicht mit einer kurzen Pause (Stille) aufgefüllt werden, die dann später u. U. als Lücke hörbar ist. Aber der Player muss bei den Übergängen zwischen den Dateien schnell genug sein, sonst gibt es trotzdem eine Lücke.

Ich bin begeistert :leb

Viele Grüsse
Andreas
Tranquillo (19.04.2008, 19:58):
Noch ein Nachtrag zum "Befüllen" des iPod: Wenn man die automatische Synchronisierung in iTunes deaktiviert, kann man Dateien oder Verzeichnisse direkt aus dem Windows-Explorer auf das iPod-Symbol in iTunes ziehen und muss nicht die iTunes-Musikbibliothek benutzen. Das entspricht meiner früheren Vorgehensweise beim Archos-Player, die Verzeichnisse auf den "Music"-Ordner zu ziehen. Nachteil beim iPod: Die Dateien müssen mit Tags versehen sein und es ist eine spezielle Software erforderlich - beim Archos ging es in beiden Fällen ohne. Allerdings kann der Archos kein gapless...

Viele Grüsse
Andreas
Gerion (30.04.2008, 07:36):
Lieber Tranquillo,

ich wollte mal hören, wie sich der ipod im Langzeittest macht. Poste doch bei Gelegenheit mal ein Update...

Apples Player könnten wieder interessanter werden, wenn das vom Frauenhofer Institut für integrierte Schaltungen neu entwickelte HD-AAC zum Einsatz kommt. Dabei kann eine verlustfreie Datei gespeichert werden, die im Vergleich zum kompressionslosen Format 50% kleiner ist. Aus ihr kann "zum Mitnehmen" - ohne weitere Komprimierung - ein komprimierter Basiskern entnommen werden, der auf einem mobilen Player zum Einsatz kommen kann. Lästige Kompressionsschritte würden dann entfallen...
Tranquillo (30.04.2008, 18:33):
Original von Gerion
Lieber Tranquillo,

ich wollte mal hören, wie sich der ipod im Langzeittest macht. Poste doch bei Gelegenheit mal ein Update...
Hallo Gerion,

nach zwei Wochen kann zwar noch nicht von "Langzeittest" die Rede sein, aber bisher bin ich immer noch zufrieden: Der Player verrichtet problemlos und unauffällig seinen Dienst, die Klangqualität ist gut und das, was mich nach wie vor am meisten begeistert, ist das Abspielen ohne Lücken zwischen den Tracks (im AAC-Format). Die angegebene Akkulaufzeit (30 Stunden beim 80 GB-Modell) dürfte durchaus realistisch sein - der Akku hält wirklich sehr lange durch. Die Festplatte ist kaum zu hören und zu spüren; nur ab und zu ein ganz leises Klackern, das war's.

Da ich meine CD-Sammlung verlustfrei im FLAC-Format auf Festplatte archiviert habe, kann ich jetzt ohne viel Aufwand die CD's neu mit AAC encodieren (dazu verwende ich, wie bereits oben erwähnt, foobar2000 und den kostenlosen AAC-Encoder von Nero, wobei foobar2000 freundlicherweise alle Tags automatisch in die AAC-Dateien überträgt).

iTunes benutze ich nur, um die Dateien per Drag & Drop in den Player zu bekommen. Das automatische Synchronisieren und den übrigen Schnickschnack habe ich deaktiviert.

Apples Player könnten wieder interessanter werden, wenn das vom Frauenhofer Institut für integrierte Schaltungen neu entwickelte HD-AAC zum Einsatz kommt. Dabei kann eine verlustfreie Datei gespeichert werden, die im Vergleich zum kompressionslosen Format 50% kleiner ist.
Davon habe ich auch gelesen, ich frage mich aber, was das für einen Sinn macht. FLAC schafft ebenfalls locker 50 %, und bei den mittlerweile verfügbaren Speichergrössen (auch bei Flash-Speichern) vermute ich eher, dass in Zukunft verlustfreie Formate mehr und mehr an Bedeutung gewinnen werden und die verlustbehaftete Kompression ersetzen werden.

Viele Grüsse
Andreas
Gerion (09.05.2008, 11:51):
@Tranquillo:

Soweit ich es verstanden habe, liegt der Vorteil im hochformatigen aac in einer weiteren Verbreitung und -unterstützung. Naja.

Tranquillo, wenn ich es richtig verstehe, nutzt Du itunes nur zum Datentransfer. Darf ich in die Runde fragen, ob vielleicht jemand Erfahrungen mit der Verwaltung der Tags in itunes selbst gemacht hat?

Herzliche Grüße
Gerion
Tranquillo (11.05.2008, 20:52):
Original von Gerion
Darf ich in die Runde fragen, ob vielleicht jemand Erfahrungen mit der Verwaltung der Tags in itunes selbst gemacht hat?
Warum willst Du Dir das antun? Für diesen Zweck gibt es eindeutig bessere Software.

Viele Grüsse
Andreas
Gerion (13.05.2008, 08:54):
@Tranquillo: Ich bin da relativ anspruchslos. Derzeit arbeite ich zB mit dem Windows Mediaplayer. Schlechter kann itunes auch nicht sein. Und ein ganzes Bündel an Software zu nutzen, um meine Musik zu rippen, konvertieren und überspielen, ist mir persönlich etwas zu aufwendig... :(
HenningKolf (13.05.2008, 09:31):
@ Gerion

Die Taggingfunktion von itunes, wmp, winamp etc. sind m.E. kaum zu gebrauchen...für den Klassikfan gibt es nicht genügend Tags, die automatischen Datenbankabfragen führen dazu, dass die eine Hälfte der CDs nicht erkannt wird, bei den anderen ist mal der Dirigent, mal der Komponist und mal der Solist der "Interpret" oder "Artist". Bei größeren Sammlungen herrscht da ganz schnell das pure Chaos.........(allerdings frage ich mich, wie tranquillo dies mit seinem ipod regelt...der erkennt soweit ich weiß nur die genormten id3-x-tags und die itunes-eigene Systematik und kann nicht ersatzweise auf die Ordnerstruktur als Systematik zurückgreifen(?))
Ich mache mir Arbeit mit den tags und sehe nicht, dass sich dies vermeiden ließe......

Gruß
Henning
Gerion (13.05.2008, 10:28):
Lieber Henning,

wie gesagt - ich bin recht anspruchslos. Als "Songnamen" trage ich das Stück und nach einem Trennstrich die Satznummer/Satzbezeichnung etc. ein (z.B. Streichquartett op. 3454 fis-moll "Der Frosch und sein Schenkel" - 1. Sprunghaft. Nicht eilen"), als Interpret den Solisten, das Orchester incl. Dirigent oder das Ensemble, und als Komponist ebendiesen - das war's. Ich trage immer von Hand ein bzw. überarbeite die aus dem Internet angezeigten Infos in den meisten Fällen. Ich bin aber nicht penibel - ist die Information für mich erkennbar (es soll ja nur eine Gedächnisstütze sein, kein Ersatz des Kennens von Musikstücken), reicht mir das völlig aus.

Wenn ich auf Musik zugreifen will, navigiere ich anhand des Komponisten durch meine Sammlung.

Ich betrachte dies noch nicht als "ernsthafte Endlösung". Ich rippe derzeit auch mit dem Windows Mediaplayer, und zwar auch nur auf 320k-mp3s. Ich strebe momentan auch nicht an, die ganze Sammlung gleichsam für die Ewigkeit digital zu speichern - dazu bräuchte ich mehr Zeit, um mehr Aufwand betreiben zu können und dann würde ich selbstredend verlustfrei archivieren.

Wenn itunes den oben beschriebenen Anforderungen gerecht würde, wäre es für mich auch interessant.

Grüße,
Gerion
Tranquillo (28.05.2008, 21:20):
Original von HenningKolf
(allerdings frage ich mich, wie tranquillo dies mit seinem ipod regelt...der erkennt soweit ich weiß nur die genormten id3-x-tags und die itunes-eigene Systematik und kann nicht ersatzweise auf die Ordnerstruktur als Systematik zurückgreifen(?))
Zunächst einmal: ID3-Tags gibt es nur bei MP3-Dateien. Bei FLAC- oder AAC-Dateien haben die Tags ein ganz anderes Format.

Ich rippe die CD's mit ExactAudioCopy und lasse sie gleich ins FLAC-Format konvertieren. Die Tags für die FLAC-Dateien hole ich mir über eine freedb-Abfrage und arbeite ggf. manuell nach, wenn die Tags unvollständig oder fehlerhaft sind. War die CD noch nicht in der freedb, setze ich die Tags selbst und lade sie anschliessend nach freedb hoch, damit andere auch etwas davon haben.

Für den iPod konvertiere ich die (verlustfreien) FLAC-Dateien mit foobar2000 in das (verlustbehaftete) AAC-Format. Freundlicherweise werden dabei auch die Tags konvertiert, also automatisch von den FLAC- in die AAC-Dateien übertragen. Das ist auch zwingend erforderlich, denn mit Dateien ohne Tags kann der iPod nichts anfangen.

Ich mache mir Arbeit mit den tags und sehe nicht, dass sich dies vermeiden ließe......
Das sehe ich ganz genauso. Übrigens ist es mit Tools wie Mp3tag auch ohne grösseren Aufwand möglich, Dateien mit freedb-Abfrage und ggf. manueller Anpassung nachträglich zu taggen. In der freedb finden sich erstaunlich viele Klassik-CD's; es kommt eher selten vor, dass eine CD gar nicht gefunden wird (meist, wenn sie gerade erst erschienen ist). Die Qualität der Tags ist allerdings nicht immer optimal.

Viele Grüsse
Andreas
Tranquillo (28.05.2008, 21:34):
Original von Gerion
Ich betrachte dies noch nicht als "ernsthafte Endlösung". Ich rippe derzeit auch mit dem Windows Mediaplayer, und zwar auch nur auf 320k-mp3s. Ich strebe momentan auch nicht an, die ganze Sammlung gleichsam für die Ewigkeit digital zu speichern - dazu bräuchte ich mehr Zeit, um mehr Aufwand betreiben zu können und dann würde ich selbstredend verlustfrei archivieren.

Nach meiner Erfahrung spart man erheblich Zeit und Aufwand, wenn man gleich fehlergesichert ausliest (das tut der Mediaplayer nicht) und verlustfrei speichert. Die verlustfreien Dateien lassen sich danach in jedes gewünschte Format mit jeder möglichen Bitrate umwandeln, ohne dass man die CD's immer wieder zeitaufwendig neu rippen und die Dateien neu taggen muss.

Hätte ich meine CD's beispielsweise im MP3-Format gerippt und die Gapless-Wiedergabe beim iPod mit AAC-Dateien nutzen wollen, hätte ich alles noch einmal neu im AAC-Format rippen müssen. Fällt mir dann irgendwann ein, dass ich statt einer Bitrate von 192 kbit/s doch lieber 256 kbit/s hätte, fange ich wieder von vorne an. So habe ich einfach die externe Festplatte mit den FLAC-Dateien angeschlossen, und nach einigen Nachtschichten des Rechners war die Sache erledigt :D

Viele Grüsse
Andreas
Gerion (28.05.2008, 22:53):
Lieber Andreas,

gutes Argument. Aber ich arbeite ja jetzt bewusst noch interim. Zeit und Energie, um mich mit einer Umstellung auf ein neues Verfahren zu beschäftigen, habe ich derzeit nicht. Wenn, dann müsste ich auch nochmal alles nachbearbeiten, da ich derzeit auch eher "schluderig" tagge. Ich toleriere auch gern kleine bzw. kleinste Fehler im Auslesevorgang (ist mir aber bisher noch nicht bzw. höchstens einmal untergekommen). Ich bin da sehr, sehr tolerant. :)
Tranquillo (29.05.2008, 08:43):
Original von Gerion
Zeit und Energie, um mich mit einer Umstellung auf ein neues Verfahren zu beschäftigen, habe ich derzeit nicht. Wenn, dann müsste ich auch nochmal alles nachbearbeiten, da ich derzeit auch eher "schluderig" tagge.
Hallo Gerion,

so aufwendig ist das Verfahren eigentlich gar nicht, und als Nebeneffekt hat man gleich eine Sicherung der CD-Sammlung auf Festplatte. Einziger Nachteil: Der Speicherbedarf ist bei FLAC natürlich höher als bei verlustbehafteter Kompression. Die Kompressionsrate liegt bei klassischer Musik nach meiner Erfahrung im Durchschnitt bei 40 %, für eine Stunde Musik braucht man also ungefähr 240 MB Speicherplatz. Bei den aktuellen Festplattenpreisen (500 MB extern für 79 Euro) ist das aber kein Hinderungsgrund mehr. Übrigens kann man aus den FLAC-Dateien natürlich auch CD's in Originalqualität brennen, beispielsweise für den Player im Auto.

Wenn allgemeines Interesse besteht, kann ich gerne mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammenstellen, allerdings wäre dann noch zu klären, wo ich die Screenshots abspeichern kann.

Viele Grüsse
Andreas
Rachmaninov (29.05.2008, 08:44):
Original von Tranquillo

Wenn allgemeines Interesse besteht, kann ich gerne mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammenstellen, allerdings wäre dann noch zu klären, wo ich die Screenshots abspeichern kann.

Viele Grüsse
Andreas

Gerne!
Tranquillo (29.05.2008, 08:56):
Original von Rachmaninov
Original von Tranquillo

Wenn allgemeines Interesse besteht, kann ich gerne mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammenstellen, allerdings wäre dann noch zu klären, wo ich die Screenshots abspeichern kann.

Viele Grüsse
Andreas

Gerne!
Hallo Rachmaninov,

gibt es eine Möglichkeit, die Bilder zur Anleitung auf dem Forumsserver abzulegen?

Viele Grüsse
Andreas
Rachmaninov (29.05.2008, 09:02):
Original von Tranquillo
Original von Rachmaninov
Original von Tranquillo

Wenn allgemeines Interesse besteht, kann ich gerne mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammenstellen, allerdings wäre dann noch zu klären, wo ich die Screenshots abspeichern kann.

Viele Grüsse
Andreas

Gerne!
Hallo Rachmaninov,

gibt es eine Möglichkeit, die Bilder zur Anleitung auf dem Forumsserver abzulegen?

Viele Grüsse
Andreas

JA, send sie mir und wenn Du den Text schreibst kann kannst Du dann darauf verweisen. Link gebe ich dir, musst nur den Bilddateinamen anführen!

Wenn Du in diesen Thread gehst und den eröffnungsbeitrag zitierst, siehst du wie das aussehen muss *g*
Tranquillo (29.05.2008, 20:34):
Original von Rachmaninov
JA, send sie mir und wenn Du den Text schreibst kann kannst Du dann darauf verweisen. Link gebe ich dir, musst nur den Bilddateinamen anführen!

Wenn Du in diesen Thread gehst und den eröffnungsbeitrag zitierst, siehst du wie das aussehen muss *g*
OK, ich schicke Dir die Bilder dann per PN. Ich muss den Beitrag sowieso in mehreren Teilen schreiben.

Viele Grüsse
Andreas
Rachmaninov (29.05.2008, 20:38):
Original von Tranquillo
Original von Rachmaninov
JA, send sie mir und wenn Du den Text schreibst kann kannst Du dann darauf verweisen. Link gebe ich dir, musst nur den Bilddateinamen anführen!

Wenn Du in diesen Thread gehst und den eröffnungsbeitrag zitierst, siehst du wie das aussehen muss *g*
OK, ich schicke Dir die Bilder dann per PN. Ich muss den Beitrag sowieso in mehreren Teilen schreiben.

Viele Grüsse
Andreas

lieber als eMail auf Admin@das-klassikforum.de
Gerion (29.05.2008, 21:34):
@Andreas: Schonmal vorab Danke für die Mühe!

:hello
Poztupimi (29.05.2008, 22:44):
Original von Tranquillo

Hallo Gerion,

so aufwendig ist das Verfahren eigentlich gar nicht, und als Nebeneffekt hat man gleich eine Sicherung der CD-Sammlung auf Festplatte. Einziger Nachteil: Der Speicherbedarf ist bei FLAC natürlich höher als bei verlustbehafteter Kompression. Die Kompressionsrate liegt bei klassischer Musik nach meiner Erfahrung im Durchschnitt bei 40 %, für eine Stunde Musik braucht man also ungefähr 240 MB Speicherplatz. Bei den aktuellen Festplattenpreisen (500 MB extern für 79 Euro) ist das aber kein Hinderungsgrund mehr. Übrigens kann man aus den FLAC-Dateien natürlich auch CD's in Originalqualität brennen, beispielsweise für den Player im Auto.

Wenn allgemeines Interesse besteht, kann ich gerne mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammenstellen, allerdings wäre dann noch zu klären, wo ich die Screenshots abspeichern kann.

Viele Grüsse
Andreas

Lieber Andreas,

wie hoch schätzt Du denn den Zeitaufwand je Silberscheibe ein? Vielleicht fange ich ja bei einer verständlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung doch mal an, die Scheiben auf Festplatte zu bannen. Fehlt dann nur noch das entsprechende Abspielgerät.

Viele Grüße
Tranquillo (30.05.2008, 08:49):
Original von Poztupimi
wie hoch schätzt Du denn den Zeitaufwand je Silberscheibe ein?
Bei halbwegs aktueller Hardware ca. fünf Minuten für Holen der Tags von freedb, Auslesen und Komprimieren (FLAC). Ggf. kommt noch etwas Zeit für das Nachbearbeiten der Tags hinzu.

Viele Grüsse
Andreas
Gerion (30.05.2008, 18:22):
@Tranquillo: Wenn Du schon mit Exact Audio Copy liest (tust Du doch, richtig?) - liest Du dann auch mit einfacher Geschwindigkeit ein, d.h. brauchst Du für jede CD die Originallaufzeit? Das wird ja vielerorts empfohlen, um zu vermeiden, dass sich Lesefehler durch die "Hintertür" der x-fach-Lesegeschwindigkeit einschleichen...

Dann wären wir ja pro CD schon bei ca 80 Minuten "Inbeschlagnahme" von Rechnerkapazität, wobei ich jetzt davon ausgehe, dass man - auch wieder, um Lesefehler zu verhindern - den Rechner nicht zu sehr zusätzlich belasten sollte - richtig?

Grüße, und danke für die Infos
Gerion
HenningKolf (30.05.2008, 19:02):
Gerion, ich bin ja durchaus ein übervorsichtiger Zeitgenosse, was mein Musikarchiv betrifft, aber selbst ich halte die einfache Lesegeschwindigkeit zu verwenden für völlig übertrieben. Allerdings fahre ich EAC - natürlich im secure modus - nicht mit Maximalgeschwindigkeit und im Test und Copy - Betrieb. EAC liest dann zweimal aus und vergleicht die Ergebnisse, bevor das Ausgelesene in FLACs gewandelt wird. Allerdings brauche ich wesentlich länger als 5 Minuten. Zum einen ist meine hardware - Pentium M 1,73 mit 2 GB Arbeitsspeicher - nur "mittelmäßig" schnell und natürlich bremst es,. dass mein Laufwerk nicht mit Höchstgeschwindigkeit fährt. Das rippen dauert so ca. 15 Minuten. Für das Taggen brauche ich länger, weil ich erstens alle CDs nach einem einheitlichen Schema und zudem sehr umfassend tagge, mit coverart, allen Solisten, Kompositionsdatum, CD Bestellnummer, Kaufpreis, Anmerkungen zum Werk etc., d.h., dass ich die Internet-Datenbanken nicht nutze. Bei einer Komposition, die ich schon auf der Platte habe, d.h. bei der ich vorhandene Tags weitgehend übernehmen kann und nur Dirigent, Orchester, Aufnahme - und Erscheinungsdatum und Label ändern muss, schaff ich das mit einer eingespielten Routine (ich verwende zum Taggen foobar und mp3Tag) in zwei oder drei Minuten. Wenn ich CDs mit vielen Einzeltiteln eines noch nicht vorhandenen Werkes tagge und dafür zu jedem Titel im Internet Informationen besorge, die ich in die Tags einfüge und zusätzlich im entsprechenden Ordner ablege, dauert es erheblich länger - die Archivierung des WTKs Teil I hat beim ersten Mal bestimmt länger als eine Stunde gedauert (beim nächsten Pianisten dauerte es dann allerdings nur ca 5 Minuten).

Zur Zeit treibe ich noch mehr Aufwand (bei Neuanschaffungen, ob ich mich aufraffe, dass dem gesamten Archiv zugute kommen zu lassen, bezweifel ich): ich habe nämlich festgestellt, dass zumindest mp3-Dateien sehr empfindlich sind und anscheinenden schon bei geringstem Bit-Verlust problematisch werden. Ich habe ja alle Dateien auf insgesamt drei Festplatten mehrfach gesichert und habe festgestellt, dass auf einer Kopie immerhin 6 mp3-Dateien nicht mehr auslesbar waren (alles gekaufte Dateien, ob es daran liegt weiß ich nicht). Deshalb werden neue Archivdaten zusätzlich mit Parity-Dateien (das Programm heißt quickpar) gesichert.

Gruß
Henning
Tranquillo (30.05.2008, 19:44):
Original von Gerion
@Tranquillo: Wenn Du schon mit Exact Audio Copy liest (tust Du doch, richtig?) - liest Du dann auch mit einfacher Geschwindigkeit ein, d.h. brauchst Du für jede CD die Originallaufzeit? Das wird ja vielerorts empfohlen, um zu vermeiden, dass sich Lesefehler durch die "Hintertür" der x-fach-Lesegeschwindigkeit einschleichen...
Das ist technisch gesehen völliger Unsinn. Entweder ist das Laufwerk zusammen mit der Software in der Lage, zuverlässig Lesefehler zu erkennen - dann funktioniert das unabhängig von der Geschwindigkeit, und es können sich keine Fehler "durch die Hintertür" einschleichen. Oder das Laufwerk ist mit der Software nicht zuverlässig dazu in der Lage - dann können sich auch beim Lesen mit einfacher Geschwindigkeit Fehler einschleichen. Ich lese mit voller Geschwindigkeit aus, wobei das Laufwerk bei erkannten Lesefehlern automatisch die Geschwindigkeit reduziert.

wobei ich jetzt davon ausgehe, dass man - auch wieder, um Lesefehler zu verhindern - den Rechner nicht zu sehr zusätzlich belasten sollte - richtig?
Das stimmt - man sollte (je nach Leistungsfähigkeit der Hardware) nebenbei keine allzu rechenintensiven Programme laufen lassen. Surfen und Schreiben im Forum dürfte aber unkritisch sein :D

Viele Grüsse
Andreas
Tranquillo (30.05.2008, 20:00):
Original von HenningKolf
Allerdings fahre ich EAC - natürlich im secure modus - nicht mit Maximalgeschwindigkeit und im Test und Copy - Betrieb. EAC liest dann zweimal aus und vergleicht die Ergebnisse, bevor das Ausgelesene in FLACs gewandelt wird.
Hallo Henning,

dieses Verfahren würde aus meiner Sicht nur dann Sinn machen und aussagefähige Ergebnisse liefern, wenn Du für das zweite Auslesen ein anderes Laufwerk verwendest; hier wäre die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher, dass bei fehlerhaftem Auslesen Unterschiede zwischen den Ergebnissen entstehen. Ein einzelnes Laufwerk kann einen Lesefehler bei einer bestimmten Stelle derselben CD durchaus zweimal hintereinander machen, das gibt Dir kaum ein Plus an Sicherheit. Aber jeder hat halt seine eigene Methode, sich die Zeit zu vertreiben :D

ich habe nämlich festgestellt, dass zumindest mp3-Dateien sehr empfindlich sind und anscheinenden schon bei geringstem Bit-Verlust problematisch werden. Ich habe ja alle Dateien auf insgesamt drei Festplatten mehrfach gesichert und habe festgestellt, dass auf einer Kopie immerhin 6 mp3-Dateien nicht mehr auslesbar waren (alles gekaufte Dateien, ob es daran liegt weiß ich nicht).

Bitverlust würde bedeuten, dass die Festplatte, auf der die Dateien gespeichert sind, defekt ist. Aufgrund Deiner Schilderung (gleiche Quelle der "defekten" Dateien) vermute ich aber eher, dass die Dateien nicht entsprechend der MP3-Spezifikation aufgebaut sind. Manche Player sind da tolerant und spielen die Dateien trotzdem ab, manche Player streiken. Für diesen Fall gibt es Korrektursoftware, die die Dateien ohne erneutes Encodieren komplett neu aufbaut. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem kostenlosen Tool MP3val gemacht - einen Versuch wäre es wert.

Viele Grüsse
Andreas
HenningKolf (30.05.2008, 20:05):
Original von Tranquillo
Entweder ist das Laufwerk zusammen mit der Software in der Lage, zuverlässig Lesefehler zu erkennen - dann funktioniert das unabhängig von der Geschwindigkeit, und es können sich keine Fehler "durch die Hintertür" einschleichen.

Richtig, aber meine Erfahrung ist, dass bei Vollast sowohl der DVD-Player als auch der gesamte Computer sehr heiß werden, besonders wenn ich nebenher noch andere Anwendungen fahre...EAC meldet dann auch schon mal Pause weil das Laufwerk abkühlen müsse. Ich habe Befürchtungen dass das die Lebensdauer des Equipments verkürzt und habe deshalb die Geschwindigkeit herabgesetzt....möglicherweise sähe dass mit einem Core Duo mit zig GHZ und einem neueren Laufwerk anders aus, aber ich rippe ja nicht Akord, deshalb ist es nicht so schlimm....
Tranquillo (30.05.2008, 20:27):
Original von HenningKolf
Richtig, aber meine Erfahrung ist, dass bei Vollast sowohl der DVD-Player als auch der gesamte Computer sehr heiß werden, besonders wenn ich nebenher noch andere Anwendungen fahre...EAC meldet dann auch schon mal Pause weil das Laufwerk abkühlen müsse. Ich habe Befürchtungen dass das die Lebensdauer des Equipments verkürzt und habe deshalb die Geschwindigkeit herabgesetzt....möglicherweise sähe dass mit einem Core Duo mit zig GHZ und einem neueren Laufwerk anders aus, aber ich rippe ja nicht Akord, deshalb ist es nicht so schlimm....
Hallo Henning,

ein Core Duo produziert noch mehr Wärme und würde das Problem wahrscheinlich noch verschlimmern. Bei Temperaturproblemen wäre es möglich, dass ein Lüfter im PC nicht mehr funktioniert oder das Gehäuse thermisch ungünstig konstruiert ist - ein PC darf niemals "zu heiss" werden, auch nicht unter Volllast. Möglich wäre, das Laufwerk in ein externes Gehäuse aus Alu einzubauen, per USB 2.0 anzuschliessen und so eine Wärmequelle aus dem PC zu entfernen. Der USB-Anschluss beeinträchtigt die Fehlersicherheit beim Auslesen nicht.

Viele Grüsse
Andreas
HenningKolf (30.05.2008, 20:56):
Original von Tranquillo
Original von HenningKolf
Allerdings fahre ich EAC - natürlich im secure modus - nicht mit Maximalgeschwindigkeit und im Test und Copy - Betrieb. EAC liest dann zweimal aus und vergleicht die Ergebnisse, bevor das Ausgelesene in FLACs gewandelt wird.
Hallo Henning,

dieses Verfahren würde aus meiner Sicht nur dann Sinn machen und aussagefähige Ergebnisse liefern, wenn Du für das zweite Auslesen ein anderes Laufwerk verwendest; hier wäre die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher, dass bei fehlerhaftem Auslesen Unterschiede zwischen den Ergebnissen entstehen. Ein einzelnes Laufwerk kann einen Lesefehler bei einer bestimmten Stelle derselben CD durchaus zweimal hintereinander machen, das gibt Dir kaum ein Plus an Sicherheit. Aber jeder hat halt seine eigene Methode, sich die Zeit zu vertreiben :D

Franck Bicking vom HQ-Forum hat es so empfohlen, Informatiker, Softwareentwickler, auch im foobar-Projekt als Entwickler tätig...bin halt seinem Rat gefolgt

Original von Tranquillo

Bitverlust würde bedeuten, dass die Festplatte, auf der die Dateien gespeichert sind, defekt ist. Aufgrund Deiner Schilderung (gleiche Quelle der "defekten" Dateien) vermute ich aber eher, dass die Dateien nicht entsprechend der MP3-Spezifikation aufgebaut sind.



Na ja, die gleiche Datei funktioniert auf der Festplatte A, nicht aber auf B und C, deshalb denke ich schon, dass da ein Bit beim Kopieren auf der Strecke geblieben ist. Da zudem Festplatten mit zunehmendem Alter nachlassen und ich nicht weiß, was Windows wirklich anstellt, wenn man fixdisk laufen läßt, gehe ich in Zukunft lieber auf Nummer sicher. Ob das Zufall ist, dass es bisher nur das lossy-Format betroffen hat weiß ich nicht, denken könnte ich mir schon dass das "empfindlichere" Dateien als lossless-Dateien sind - dieser Gedanke mag aber auch ganz falsch sein...

Gruß
Henning
Gerion (30.05.2008, 21:14):
@Tranquillo: Ist die Fehlerquote höher, wenn ich schneller einlese? D.h. würde EAC, wenn es die Fehler zuverlässig erkennt, bei höherer Lesegeschwindigkeit öfter Alarm schlagen, weil mehr Fehler anfallen? Könnte das der Grund für die Empfehlung sein?
Tranquillo (01.06.2008, 11:17):
Original von HenningKolf
Franck Bicking vom HQ-Forum hat es so empfohlen, Informatiker, Softwareentwickler, auch im foobar-Projekt als Entwickler tätig...bin halt seinem Rat gefolgt
Hallo Henning,

Audiohq ist schon eine gute Informationsquelle, allerdings sind mir die Empfehlungen dort manchmal etwas zu paranoid. Natürlich ist es in Bezug auf Fehlerfreiheit sicherer, die CD zweimal mit dem gleichen Laufwerk auszulesen und die Ergebnisse zu vergleichen, allerdings erkauft man sich dieses (nach meiner Einschätzung sehr geringe) Plus an Sicherheit mit einem erheblich höheren Zeitaufwand. Mich würde mal interessieren, in wieviel Prozent der Fälle Du tatsächlich einen Unterschied zwischen den Ergebnissen festgestellt hast.

Viele Grüsse
Andreas
Tranquillo (01.06.2008, 11:23):
Original von Gerion
@Tranquillo: Ist die Fehlerquote höher, wenn ich schneller einlese? D.h. würde EAC, wenn es die Fehler zuverlässig erkennt, bei höherer Lesegeschwindigkeit öfter Alarm schlagen, weil mehr Fehler anfallen? Könnte das der Grund für die Empfehlung sein?
Hallo Gerion,

das könnte durchaus so sein. Wenn die CD nicht einwandfrei ist und Lesefehler auftreten, dann ist die Wahrscheinlichkeit bei höherer Lesegeschwindigkeit grösser - deswegen reduzieren die Laufwerke ja auch automatisch die Geschwindigkeit, wenn Fehler auftreten. Die Erkennung der Lesefehler ist aber von der Lesegeschwindigkeit unabhängig, und deshalb macht es für mich keinen Sinn, die Geschwindigkeit zu reduzieren - das würde nur dann Sinn machen, wenn man (z. B. mit dem Mediaplayer oder iTunes) ohne Fehlererkennung ausliest, bei niedrigerer Geschwindigkeit hat man dann weniger Lesefehler.

Viele Grüsse
Andreas
ab (13.06.2008, 23:50):
Original von Gerion
Ist die Fehlerquote höher, wenn ich schneller einlese?

Ich kann zwar nicht genau ersehen, in welchem Zusammenhang hier dieses Thema entstanden ist (scheint mir irgendwoher verschoben worden zu sein). Daher weiß ich auch nicht, ob ich hierzu etwas beitragen kann. Ich wollte aber gerne berichten, dass mein Bruder eine zeitlang ausgiebig verschiedene Lesegeschwindigkeiten ausgetestet hat. Er ist zum Ergebnis gelangt, dass - unbeschädigter Datenträger vorausgesetzt - die Auslese bei allen Geschindigkeiten stets fehlerfrei die dieselbe Datenmenge liefert!
Tranquillo (14.06.2008, 22:54):
Original von ab
Er ist zum Ergebnis gelangt, dass - unbeschädigter Datenträger vorausgesetzt - die Auslese bei allen Geschindigkeiten stets fehlerfrei die dieselbe Datenmenge liefert!
Genau das war zu erwarten und bestätigt meine Ausführungen weiter oben.

Viele Grüsse
Andreas
Tranquillo (04.08.2008, 10:45):
Original von Tranquillo
Wenn allgemeines Interesse besteht, kann ich gerne mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammenstellen, allerdings wäre dann noch zu klären, wo ich die Screenshots abspeichern kann.
Hallo zusammen,

besteht noch allgemeines Interesse? Wenn ja, werde ich mich mal an die Arbeit machen (Ablage der Screenshots ist mittlerweile geklärt).

Viele Grüsse
Andreas
Tranquillo (06.08.2008, 08:54):
Original von Tranquillo
Original von Tranquillo
Wenn allgemeines Interesse besteht, kann ich gerne mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammenstellen, allerdings wäre dann noch zu klären, wo ich die Screenshots abspeichern kann.
Hallo zusammen,

besteht noch allgemeines Interesse? Wenn ja, werde ich mich mal an die Arbeit machen (Ablage der Screenshots ist mittlerweile geklärt).

Viele Grüsse
Andreas
Offenbar eher nicht, also werde ich hier auch keine Zeit für einen Beitrag investieren.

Viele Grüsse
Andreas
Gerion (02.09.2008, 23:08):
Lieber Tranquillo,

von meiner Seite bestünde für eine informative Anleitung noch Interesse, aber durch meine persönlichen Umstände derzeit kann ich mich hier nicht aktiv einbringen und insofern nichts "zurückgeben".

Mit besten Grüßen
Gerion
Tranquillo (03.09.2008, 08:44):
Original von Gerion
von meiner Seite bestünde für eine informative Anleitung noch Interesse, aber durch meine persönlichen Umstände derzeit kann ich mich hier nicht aktiv einbringen und insofern nichts "zurückgeben".

Hallo Gerion,

sich aktiv einzubringen oder etwas "zurückzugeben" wäre nicht erforderlich gewesen - Interesse am Thema häte gereicht. Genau dies scheint aber nicht in dem Maße vorhanden zu sein, dass es lohnend wäre, Zeit zu investieren. Es scheint bequemer zu sein, fertige Softwarepakete zu nehmen (z. B. iTunes), auch wenn das Ergebnis alles andere als optimal ist.

Dafür wird dann aber richtig teure Hardware verwendet, um die fehlerhaft ausgelesenen Daten wiederzugeben :D

Viele Grüsse
Andreas
Rachmaninov (03.09.2008, 08:52):
Original von Tranquillo
Original von Gerion
von meiner Seite bestünde für eine informative Anleitung noch Interesse, aber durch meine persönlichen Umstände derzeit kann ich mich hier nicht aktiv einbringen und insofern nichts "zurückgeben".

Hallo Gerion,

sich aktiv einzubringen oder etwas "zurückzugeben" wäre nicht erforderlich gewesen - Interesse am Thema häte gereicht. Genau dies scheint aber nicht in dem Maße vorhanden zu sein, dass es lohnend wäre, Zeit zu investieren. Es scheint bequemer zu sein, fertige Softwarepakete zu nehmen (z. B. iTunes), auch wenn das Ergebnis alles andere als optimal ist.

Dafür wird dann aber richtig teure Hardware verwendet, um die fehlerhaft ausgelesenen Daten wiederzugeben :D

Viele Grüsse
Andreas

Bei mir ist derzeit kein Bedarf an derartigen Lösungen, da ich gerne noch eine CD aus dem Regal ziehe und nahezu gar keine Musik mehr unterwegs höre. Es sei den von CD im Auto :engel
Heike (10.09.2008, 08:25):
Guten Morgen
Wenn allgemeines Interesse besteht, kann ich gerne mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammenstellen
Ich hätte daran auch auf jeden Fall Interesse, aber es eilt nicht!
Danke sehr
Hebre
Tranquillo (10.09.2008, 08:59):
Original von Hebre
Ich hätte daran auch auf jeden Fall Interesse, aber es eilt nicht!

Danke für die Rückmeldung, vielleicht gehe ich das Thema doch noch an.

Viele Grüsse
Andreas
Tranquillo (17.09.2008, 08:40):
Hallo zusammen,

ich habe gestern abend gesehen, dass Apple den iPod classic jetzt ohne Preiserhöhung mit einer 120 GB-Festplatte ausliefert (vorher 80 GB). Wenn man viel Speicherkapazität benötigt, gibt es kaum Alternativen - auch preislich nicht.

Ich bin immer noch recht zufrieden mit meinem iPod, vor allem möchte ich die Wiedergabe ohne Lücken bei AAC-Dateien nicht mehr missen (sehr praktisch z. B. bei Opern, Oratorien oder Kantaten, wo die einzelnen Stücke sehr oft ineinander übergehen). Was mich allerdings nervt, ist der iTunes-Zwang - ohne iTunes kann man das Gerät nicht "betanken"...

Viele Grüsse
Andreas
Rachmaninov (17.09.2008, 08:44):
Original von Tranquillo
Hallo zusammen,

ich habe gestern abend gesehen, dass Apple den iPod classic jetzt ohne Preiserhöhung mit einer 120 GB-Festplatte ausliefert (vorher 80 GB). Wenn man viel Speicherkapazität benötigt, gibt es kaum Alternativen - auch preislich nicht.

Ich bin immer noch recht zufrieden mit meinem iPod, vor allem möchte ich die Wiedergabe ohne Lücken bei AAC-Dateien nicht mehr missen (sehr praktisch z. B. bei Opern, Oratorien oder Kantaten, wo die einzelnen Stücke sehr oft ineinander übergehen). Was mich allerdings nervt, ist der iTunes-Zwang - ohne iTunes kann man das Gerät nicht "betanken"...

Viele Grüsse
Andreas

Hi Andreas,
darf ich fragen WO Du das gesehen hast?
Gruß
Richard
Tranquillo (17.09.2008, 08:48):
Original von Rachmaninov
Hi Andreas,
darf ich fragen WO Du das gesehen hast?
Gruß
Richard

Hier - der Preisunterschied zum 80 GB-Modell beträgt nur wenige Euro.

Viele Grüsse
Andreas
Poztupimi (17.09.2008, 09:11):
Original von Tranquillo
Original von Rachmaninov
Hi Andreas,
darf ich fragen WO Du das gesehen hast?
Gruß
Richard

Hier - der Preisunterschied zum 80 GB-Modell beträgt nur wenige Euro.

Viele Grüsse
Andreas

So allmählich fange ich an, mir Gedanken über die Anschaffung eines solchen Gerätes zu machen, zumal ich zugünftig das Aute stehen lassen möchte und eine halbe Stunde ins Büro spazieren werde. Allerdings ist dann ersteinmal das Übertragen meiner CDs auf einen Computer angesagt.

Grüße,
Wolfgang
Rachmaninov (17.09.2008, 09:13):
Original von Poztupimi
So allmählich fange ich an, mir Gedanken über die Anschaffung eines solchen Gerätes zu machen, zumal ich zugünftig das Aute stehen lassen möchte und eine halbe Stunde ins Büro spazieren werde. Allerdings ist dann ersteinmal das Übertragen meiner CDs auf einen Computer angesagt.

Grüße,
Wolfgang


Naja, 30 min. ist ja zu Fuss recht angenehm da man sich auf dem Weg auch geistig etwas frei machen kann.
Ich überlege mir dir Anschaffung auch :wink
Tranquillo (17.09.2008, 10:28):
Allerdings ist dann ersteinmal das Übertragen meiner CDs auf einen Computer angesagt.
Aha, noch ein Interessent für eine entsprechende Anleitung :D

Viele Grüsse
Andreas
Poztupimi (17.09.2008, 10:37):
Original von Tranquillo
Allerdings ist dann ersteinmal das Übertragen meiner CDs auf einen Computer angesagt.
Aha, noch ein Interessent für eine entsprechende Anleitung :D

Viele Grüsse
Andreas

Lieber Andreas,

in jedem Fall! Ich hatte es – Asche auf mein Haupt – leider versäumt, auf Deine erneute Nachfrage zu antworten.

Viele Grüße,
Wolfgang