Jeremias (24.04.2006, 09:57): Er war halt Pianist.... übrigens solltet Ihr Euch auch mal seine späte Cellosonate anhören! Eine Sternstunde der Kammermusik haben da immer noch Argerich/Rostropowitsch und mit ihrer aufnahme beschehrt!
Rolf Scheiwiller (24.04.2006, 10:51): @ Satie.
Hätte Chopin hundert Jahre später gelebt, wäre er vielleicht gleich verfahren wie Gershwin. Er hätte Berater oder Instumentatoren zugezogen, die dem Ganzen die nötige Form und Brillanz gaben.
Oder was meinst Du zu dieser Hypothese ?
Gruss. R.
satie (24.04.2006, 13:00): Lieber Rolf, das hätte er vielleicht getan, aber vielleicht hätte er auch eine breitere theoretische Ausbildung gehabt. Aber interessant ist es schon, dass seine Werke mit Orchester diesen Mangel haben. Es wäre natürlich auch denkbar, dass es ihn gar nicht interessiert hat?! Wer kennt sich da aus? Gibt es von Chopin Äusserungen dazu? Vielleicht sollte das Orchester auch bewusst zurücktreten?
Neulich habe ich eine Version des f-moll-Konzerts gehört, nur mit Streichquartett begleitet. Und das absurde war, dass man wirklich nie den Eindruck hatte, es fehle etwas...
Satie
Rachmaninov (24.04.2006, 13:12): Die Klavierkonzerte Chopin's höre ich auch eher ganz selten.
Eins meiner liebsten Werke Chopin's ist allerding die Sonate #2 :down :down
Jack Bristow (24.04.2006, 13:32): Original von Satie das hätte er vielleicht getan, aber vielleicht hätte er auch eine breitere theoretische Ausbildung gehabt. Aber interessant ist es schon, dass seine Werke mit Orchester diesen Mangel haben. Es wäre natürlich auch denkbar, dass es ihn gar nicht interessiert hat?! Wer kennt sich da aus? Gibt es von Chopin Äusserungen dazu? Vielleicht sollte das Orchester auch bewusst zurücktreten?
Ich kenne die Konzerte von Hummel nicht, aber z.B. die von C.M. v. Weber. M.E. muß man eher die zum Vergleich heranziehen, nicht Mozart oder Beethoven, und da schneidet Chopin gewiß nicht schlecht ab. Sehr wahrscheinlich interessierte Orchestrierung und anscheinend auch das Problem Solist vs. Orchester Chopin nicht besonders. Die Konzerte sind beide sehr frühe Werke; es wäre bei Interesse genug Zeit gewesen, weitere zu schreiben. Ihre Abwesenheit spricht daher m.E. Bände. Übrigens hatte ein etwa gleichalter Komponist, Liszt ebenfalls zunächst Hilfe bei der Orchestrierung (ich bevorzuge dennoch Chopin auf ganzer Linie, aber das ist wohl auch Geschmackssache)
viele Grüße
J. Bristow
AcomA (25.04.2006, 13:21): lieber Jeremias,
ich kenne ja die zweite einspielung der chopin-konzerte des krystian zimerman mit seinem kammerorchester auch. sie ist wirklich sehr schön. alles ist transparent, die details hört man nirgends so wie hier. IMO hat das zur folge, dass gerade im ersten konzert e-moll einiges an'glut und feuer' verloren geht. und diese intensität des ausdrucks, die sonore und großzügig atmende phrasierung im ersten konzert hört man bei arthur rubinstein und dem 18-jährigen maurizio pollini. pollini, der gerade 1960 den warschauer wettbewerb gewann ! beide spielten mit dem philharmonia orchestra london, rubinstein unter skrowaczewski und pollini unter paul kletzki, der damals während des dritten reiches von furtwängler leider nicht unterstützt wurde.
das zweite klavierkonzert f-moll, welches ja vor dem ersten entstand, da habe ich auch meine eigene referenz-aufnahme. sie sprüht vor rhythmischem witz, die kantilenen und arabesken des zweiten satzes werden mit raffiniertem anschlag 'gehaucht'. es handelt sich um pogorelichs erste und insgesamt einer von zweien aufnahmen mit orchester ! er spielte es anfang der 80er jahre mit dem chicago SO unter abbado ein. gekoppelt mit einer federnd-fulminanten darstellung der fis-moll polonaise ! :down
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5055616.jpg
hinzu kommt noch eine superbe darstellung beider konzerte durch f.-r. duchable mit der neusser kammerakademie an einem abend in wuppertal vor wenigen jahren sowie jugendlich-impulsive interpretationen beim diesjährigen bechstein-wettbewerb in essen. ich berichtete davon im wettbewerbs-thread.
gruß, siamak :engel
Ganong (25.04.2006, 14:50): Liber Moritz ,
zunächst herzlich willkommen heir im qualitativ besten Klassikforum in Deutschland .
Deine Idee der Werkvorstellungen Chopins ist ausgezeichnet . ich hatte ja "oben" schon auf meinen eigenen Plan hingewiesen .
Ich habe SIAMAK angeschrieben , ob er an solch einem Projekt mitmacht .
Persönlich würde ich geren folgende Werke vorstellen und besprechen , nach und nach : b-Moll-Sonate , op. 35 , 4 Scherzi , Nocturnes ; Valses ; Préludes .
Würdest Du an solch einem Projekt mitmachen ? ich würde mich sehr freuen !
Bitte um Antwort mit Deinen Werkvorschlägen . Danke . Grüsse , Frank
Moritz (26.04.2006, 12:53): Hallo Frank,
zunächst mal Dank für die nette Begrüssung. Ich würde sehr gerne mitmachen.
Ich schreibe gerne was über die Balladen und die Mazurken, auch gerne über das Andante spianato et Grande polonaise brillante und stelle Interpretationen vor, die mir besonders gefallen.
Sollen wir für jede Gattung eigene Threads aufmachen?
Liebe Grüsse, Moritz
Rachmaninov (26.04.2006, 13:06): Original von Moritz Ich schreibe gerne was über die Balladen und die Mazurken, auch gerne über das Andante spianato et Grande polonaise brillante und stelle Interpretationen vor, die mir besonders gefallen.
Siehe diesbezüglich den Hinweis im Mitgliederbereich /-informationen
Sollen wir für jede Gattung eigene Threads aufmachen?
ja
Moritz (26.04.2006, 13:13): Ok, danke für den Hinweis, ich nehme aber an, ich soll da nicht selber reinschreiben, oder?
Läuft das über PN an den Admin?
LIebe Grüsse, Moritz
Rachmaninov (26.04.2006, 13:27): Original von Moritz Ok, danke für den Hinweis, ich nehme aber an, ich soll da nicht selber reinschreiben, oder? Läuft das über PN an den Admin?
Moritz, die Liste kann nur ich pflegen. Schreiben eine PN an Rachmaninov :cool
Ganong (26.04.2006, 15:06): Lieber Moritz , lieber Rachmaninov !
Rach hat Recht . So wie bei SIAMAKs und meinen Schumann - Werken natürlich einen eigenen Thread für jedes Werk . Das ist die einzige Möglichkeit , die Übersicht zu bewahren . Biit eschlag emir per PN oder über Rachmaninov Deine Werke von Chopin vor . Ich hoffe , dass COSIMA sich auch dazugesellt . Sie hat schon die persönlichen , ganz charakteristsichen Interpretationsweisen bei Schumann durch Yves Nat herausgehört , da denke ich , dass sie dies bei den oroginär französischen Chopin-interpreten ( Cortot , Perlemuter ,Duchable , J P Collard , Ousset ) in besonderer Weise kann . Viele Grüsse , Frank PS.: ich selbst würde mit den "Nocturnes " oder der "b-Moll-Sonate" kommende Woche beginnen , wenn Du , als Initiator Deinen ersten Beitrag geschrieben hast .
Rolf Scheiwiller (23.04.2006, 15:54): Schönen Nachmittag an alle hier im Forum.
Ich bin ganz baff, dass von unsern grossen Kennern der Klavierliteratur hier im Forum bis jetzt kein entsprechender Thread zu den unsterblichen Schöpfungen Chopins eröffnet wurde.
Liebt Ihr seine Werke nicht so besonders ?
Na, dann muss eben einer, der von Klavierinterpretation nichts versteht, den Anfang machen.
Heute nachmittag hab ich 60 Min. lange seine Musik gehört. Nelson Freire spielt auf DECCA 12 Etuden, die Barcarolle op. 60, und die Klaviersonate op. 35, mit dem Trauermarsch. Also, mir hat seine Interpretation sehr gut gefallen. Die SACD klingt grandios.
Und was einem gut gefällt, ist eben auch das Beste für einen !
Diese Aufnahmen sind sogenannte " späte " Einspielungen dieses schon Jahrzehnte aktiven Pianisten.
Ich habe Aufnahmen von den meisten seiner Kompositionen. Sogar den " Krakowiak ". Die Klavierkonzerte mit Pollini und K. Zymerman.
Interpreten bei mir: Rubinstein, Weissenberg, E. Ax, C. Ousset , Pollini, C. Rosenberger und andere.
Ich hab also den Anfang gemacht.
Wer macht es mir nach ?
Gruss.
Rolf.
satie (23.04.2006, 17:17): Lieber Rolf, an Chopin sollte man tatsächlich nicht vorbeigehen. Auch für mich ist er nach wie vor einer der größten Poeten und auch einer der rätselhaftesten Komponisten. So viel Eleganz, Beschränkung auf das, was nötig ist, und so viel wunderbare Einfälle, so ein ganz eigener Stil! Viele seiner Werke liebe ich sehr, vor allem die Preludes, die Balladen, auch einige Etuden, Scherzi, die Phantasie in f-moll und fast ausnahmslos seine Mazurken (das sind für mich unfassbare Meisterwerke in ihrer Knappheit und Vielfalt). Allerdings: seine Klavierkonzerte finde ich eher schwach. Zwar hat er dieselben Einfälle, die im Klavier auch immer sehr poetisch klingen. Aber die Orchestrierung ist sehr schwach. Überhaupt ist die Roille des Orchesters nicht wirklich zu verstehen, eigentlich hat es nur eine Art interpunktierende Funktion und vielleicht ist es etwas Stütze des Klaviers. Aber Chopin war gewiss nicht ohne Grund ein praktisch reiner Klavierkomponist. Meiner Meinung nach ist er für dieses Instrument immer noch der Größte.
Satie
Ganong (23.04.2006, 17:33): Lieber Rolf , Du konntest es nicht wissen , aber ich hatte "Rachmaninov" vor Begin n der Reihe von Siamak und mir über Robert Schumanns Klavierwerke geschrieben , dass ich ( und wer noch ? ) vorhätte , Ausschnitte aus Chopins Klavierwerken hier vorzustellen . Es würde , alleine aus zeitliche Gründen , keine n Sin amchen , jetzt anzufangen Oberflächliches über Frédéric Chopins Werke zu schreiben . e skommt bei Chopin eine Schwierigkeit hinzu , diemich angesichts der tatsache , dass weltweit kein Komponist seit jahrzehnten in Aufnahmen , Konzerten , Radiosendungen so oft gespielt wird wie Chopin , dass es in Deutsch ( land ) reletiv wenig Literatur von Bedeutung gibt . Wenn wir aufmerksam Rezensionen lesen , dann ist unendlich ( zu ) viel auf Chopins Beziehung zu george Sand fixiert und die Frage , ob er homosexuell war . Das zweite trifft nicht zu .Und George sand war eine der narzisstischen Repräsentantinnen der damaligen Pariser Salons . Und wir sollten den Aussagen und literarischen "Mitteilungen" der Mme. Sand auch nicht immer Glauben schenken . es würde zuweit führen , dies hier zu begründen . Tatsache bleibt , dass Frédéric Chopin als fertiger Komponist und schwer krank ( Tbc ) aus seinem Heimatland , dem er sein Leben lang im Tiefsten seines Herzens und in seinem Verstand , mehr verbunden war als allem anderen , nach Paris kam . Beste Grüsse , Frank PS.: Ich mag Nelson Freire persönlich sehr gerne . Ein wundervoller Mensch und als Pianist um Klassen besser als es die Edition "Great Pianists of the Century" vermittelt hat . ( Es bleibt natürlich die Frage, warum Freire ausgerechnet diese dort enthaltenen Werke freigegeben hat .)
Rolf Scheiwiller (24.04.2006, 09:22): Original von Satie Lieber Rolf, an Chopin sollte man tatsächlich nicht vorbeigehen. Auch für mich ist er nach wie vor einer der größten Poeten und auch einer der rätselhaftesten Komponisten. So viel Eleganz, Beschränkung auf das, was nötig ist, und so viel wunderbare Einfälle, so ein ganz eigener Stil! Viele seiner Werke liebe ich sehr, vor allem die Preludes, die Balladen, auch einige Etuden, Scherzi, die Phantasie in f-moll und fast ausnahmslos seine Mazurken (das sind für mich unfassbare Meisterwerke in ihrer Knappheit und Vielfalt). Allerdings: seine Klavierkonzerte finde ich eher schwach. Zwar hat er dieselben Einfälle, die im Klavier auch immer sehr poetisch klingen. Aber die Orchestrierung ist sehr schwach. Überhaupt ist die Roille des Orchesters nicht wirklich zu verstehen, eigentlich hat es nur eine Art interpunktierende Funktion und vielleicht ist es etwas Stütze des Klaviers. Aber Chopin war gewiss nicht ohne Grund ein praktisch reiner Klavierkomponist. Meiner Meinung nach ist er für dieses Instrument immer noch der Größte.
Satie
Guten Tag Satie.
Was die Orchesterinstrumentierung betrifft, kann Chopin mit Vincenzo Bellini am gleichen Strick ziehen. Für jedes bessere Orchester sind diese beiden Klavierkonzerte eine Unterforderung.Deshalb auch ganz selten, dass ein Spitzenorchester einen grossen Pianisten " begleitet ".
Freundliche Grüsse. R.
Moritz (25.04.2006, 00:40): Hallo,
ich wollte vor einigen Tagen bereits einen Beitrag über Chopins Etuden schreiben, bin dann aber wegen Zeitmangel steckengeblieben (ich werde es in den nächsten Tagen nachholen, wenn mir niemand zuvorkommt bzw. schon zuvorgekommen ist und ich es übersehen habe).
Neben Beethoven ist Chopin wohl der Komponist, dessen Werke ich wohl am meisten höre und mit am besten kenne. Die Trauermarsch-sonate begleitet mich schon sehr lange, und obwohl ich immer noch keine für mich perfekte Interpretation kenne, gefällt mir Vladimir Horowitz' Aufnahme wohl am besten.
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/6007643.jpg
Auch die von Richard an anderer Stelle öfters genannte Einspielung von Grigory Sokolov ist fantastisch.
Ich denke etliche Threads zu Chopins einzelnen Werken werden noch folgen. ...
Liebe Grüsse, Moritz
Jeremias (25.04.2006, 00:49): Die Klavierkonzerte von Hummel sind mit denen von Chopin nicht vergleichbar. Hummel hat zwar zT stäkere Instrumentierungen, aber sie gehören doch viel mehr in die Ecke der virtuosen frühromantischen Konzerte. Aber ich höre sie, soweit ich sie auf CD habe, sehr gerne, insbesondere die bei Chandos erschienen CD mit Stephen Hough, die hat es in sich!
Die Chopin'schen Klavierkonzerte gehören seit Jahren zu meinen Lieblingswerken überhaupt. Ich hörte sie einst live in Köln mit Zimerman und seinem Polish Festival Orchestra. Es war DAS Konzert meines Lebens! Und er ist der erste, der gezeigt hat, was man auch aus der Orchestrierung herausholen kann. So habt Ihr die Konzere noch nie gehört! Hat man diese Aufnahme einmal gehört, will man keine andere mehr hören, höchstens noch einen Arthr Rubinstein
ich kenne ja die zweite einspielung der chopin-konzerte des krystian zimerman mit seinem kammerorchester auch. sie ist wirklich sehr schön. alles ist transparent, die details hört man nirgends so wie hier. IMO hat das zur folge, dass gerade im ersten konzert e-moll einiges an'glut und feuer' verloren geht. und diese intensität des ausdrucks, die sonore und großzügig atmende phrasierung im ersten konzert hört man bei arthur rubinstein und dem 18-jährigen maurizio pollini. pollini, der gerade 1960 den warschauer wettbewerb gewann ! beide spielten mit dem philharmonia orchestra london, rubinstein unter skrowaczewski und pollini unter paul kletzki, der damals während des dritten reiches von furtwängler leider nicht unterstützt wurde.
das zweite klavierkonzert f-moll, welches ja vor dem ersten entstand, da habe ich auch meine eigene referenz-aufnahme. sie sprüht vor rhythmischem witz, die kantilenen und arabesken des zweiten satzes werden mit raffiniertem anschlag 'gehaucht'. es handelt sich um pogorelichs erste und insgesamt einer von zweien aufnahmen mit orchester ! er spielte es anfang der 80er jahre mit dem chicago SO unter abbado ein. gekoppelt mit einer federnd-fulminanten darstellung der fis-moll polonaise ! :down
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/5055616.jpg
hinzu kommt noch eine superbe darstellung beider konzerte durch f.-r. duchable mit der neusser kammerakademie an einem abend in wuppertal vor wenigen jahren sowie jugendlich-impulsive interpretationen beim diesjährigen bechstein-wettbewerb in essen. ich berichtete davon im wettbewerbs-thread.
gruß, siamak :engel
Ganong (25.04.2006, 14:50): Liber Moritz ,
zunächst herzlich willkommen heir im qualitativ besten Klassikforum in Deutschland .
Deine Idee der Werkvorstellungen Chopins ist ausgezeichnet . ich hatte ja "oben" schon auf meinen eigenen Plan hingewiesen .
Ich habe SIAMAK angeschrieben , ob er an solch einem Projekt mitmacht .
Persönlich würde ich geren folgende Werke vorstellen und besprechen , nach und nach : b-Moll-Sonate , op. 35 , 4 Scherzi , Nocturnes ; Valses ; Préludes .
Würdest Du an solch einem Projekt mitmachen ? ich würde mich sehr freuen !
Bitte um Antwort mit Deinen Werkvorschlägen . Danke . Grüsse , Frank
Moritz (26.04.2006, 12:53): Hallo Frank,
zunächst mal Dank für die nette Begrüssung. Ich würde sehr gerne mitmachen.
Ich schreibe gerne was über die Balladen und die Mazurken, auch gerne über das Andante spianato et Grande polonaise brillante und stelle Interpretationen vor, die mir besonders gefallen.
Sollen wir für jede Gattung eigene Threads aufmachen?
Liebe Grüsse, Moritz
Rachmaninov (26.04.2006, 13:06): Original von Moritz Ich schreibe gerne was über die Balladen und die Mazurken, auch gerne über das Andante spianato et Grande polonaise brillante und stelle Interpretationen vor, die mir besonders gefallen.
Siehe diesbezüglich den Hinweis im Mitgliederbereich /-informationen
Sollen wir für jede Gattung eigene Threads aufmachen?
ja
Moritz (26.04.2006, 13:13): Ok, danke für den Hinweis, ich nehme aber an, ich soll da nicht selber reinschreiben, oder?
Läuft das über PN an den Admin?
LIebe Grüsse, Moritz
Rachmaninov (26.04.2006, 13:27): Original von Moritz Ok, danke für den Hinweis, ich nehme aber an, ich soll da nicht selber reinschreiben, oder? Läuft das über PN an den Admin?
Moritz, die Liste kann nur ich pflegen. Schreiben eine PN an Rachmaninov :cool
Ganong (26.04.2006, 15:06): Lieber Moritz , lieber Rachmaninov !
Rach hat Recht . So wie bei SIAMAKs und meinen Schumann - Werken natürlich einen eigenen Thread für jedes Werk . Das ist die einzige Möglichkeit , die Übersicht zu bewahren . Biit eschlag emir per PN oder über Rachmaninov Deine Werke von Chopin vor . Ich hoffe , dass COSIMA sich auch dazugesellt . Sie hat schon die persönlichen , ganz charakteristsichen Interpretationsweisen bei Schumann durch Yves Nat herausgehört , da denke ich , dass sie dies bei den oroginär französischen Chopin-interpreten ( Cortot , Perlemuter ,Duchable , J P Collard , Ousset ) in besonderer Weise kann . Viele Grüsse , Frank PS.: ich selbst würde mit den "Nocturnes " oder der "b-Moll-Sonate" kommende Woche beginnen , wenn Du , als Initiator Deinen ersten Beitrag geschrieben hast .
Gamaheh (24.02.2010, 02:12): Aus gegebenem Anlaß hervorgesucht ...
Grüße, Gamaheh
Yorick (17.11.2012, 20:37): Ich suche eine gelungene Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von Chopin un die Auswahl ist riesig! Bei amazon wird die hier
sehr gelobt! Vielleicht kennt ihr noch Referenzaufnahmen mit großen Pianisten, die lieferbar sind?
AcomA (18.11.2012, 02:27): Lieber Yorick,
ich verweise auf meine obigen Ausfuehrungen. Ergaenzen wuerde ich dies noch durch die relativ aktuelle Einspielung beider Konzerte mit Rafal Blechacz am Fluegel (DG)
LG, Siamak
Wooster (18.11.2012, 11:06): Diese Aufnahme Zimermans ist ziemlich einzigartig; es gibt wohl keine andere, die so differenziertes Orchester bietet und auch der Klavierpart ist extrem detailliert gestaltet. Allerdings sind, wie schon gesagt wurde, die Tempi sehr breit, so dass man mitunter doch etwas Schwung und "natürlichen Fluss" vermisst. Insofern würde ich die nicht als einzige Aufnahme empfehlen. Ich habe leider aber auch keinen unmittelbaren alternativen Tip für beide Konzerte auf einer CD.
Yorick (18.11.2012, 11:18): Vielen Dank, es können natürlich auch Alternativen auf Einzel-CDs genannt werden. Ich suche es als Geschenk für eine anspruchsvolle Chopinfreundin; ich selbst bin kein Freund romantischer Klaviermusik und mag da eher Bach in Gouldscher Aufführung!
Amadé (18.11.2012, 14:15): Hallo Yorick,
vielleicht kannst Du dir hier Anregungen holen.
Gruß Amadé
Yorick (18.11.2012, 15:52): Original von Amadé Hallo Yorick,
vielleicht kannst Du dir hier Anregungen holen.
Gruß Amadé
Tausend Dank!
Wooster (18.11.2012, 19:04): Bei einer "anspruchsvollen Chopin-Freundin" dürfte bei fast jeder Einspielung eine gewisse Wahrscheinlichkeit gegeben, sein, dass sie sie schon hat. Selbst eine "neuere" wie die Zimermans ist schon über 10 Jahre auf dem Markt. Da würde ich ggf. noch mal nachfragen, wenn das möglich ist.
Yorick (18.11.2012, 19:40): Original von Wooster Bei einer "anspruchsvollen Chopin-Freundin" dürfte bei fast jeder Einspielung eine gewisse Wahrscheinlichkeit gegeben, sein, dass sie sie schon hat. Selbst eine "neuere" wie die Zimermans ist schon über 10 Jahre auf dem Markt. Da würde ich ggf. noch mal nachfragen, wenn das möglich ist.
Nun ja, es sind größtenteils ältere Aufnahmen von Rubinstein oder Richter; oft noch auf Platte; und es wurde ausdrücklich der Wunsch ausgesprochen, einmal eine neuere Interpretation auf CD zu besitzen! Diesem Wunsche versuche ich nun zu willfahren, keine leichte Aufgabe für jemanden, der lieber die "Goldbergvariationen" hört! :cool
Wooster (19.11.2012, 00:53): Dann ist die Zimerman-Aufnahme sicher eine sehr gute Wahl! Pollini/Kletzki u.ä. gab es natürlich schon auf LPs und Zimerman hat wirklich einen sehr besonderen Zugang.