Jan Van Karajan (27.02.2021, 19:34): Meine lieben Musikfreunde, In diesem Faden soll es um den französischen Tonsetzer Claude Debussy gehen, sowohl um den Menschen als auch um sein Werk. 1918 wurde Debussy durch ein Krebsleiden dahingerafft, und zwar im vergleichsweise mittleren Alter von 56 Jahren. Als Vermächtnis hat er der Welt zahlreiche Kompositionen hinterlassen, an denen ich mich regelmäßig erfreuen darf :) . Kernbestandteile in Debussys Schaffen waren Klavierwerke (darunter auch zahlreiche Transkriptionen von Werken anderer Komponisten), Lieder (nach meiner Zählung weit über 100), Kammermusik (darunter ein hervorragendes Streichquartett) und Orchesterwerke, brilliant vor allem in der Instrumentation. Im Laufe der Jahre wurde Debussys Tonsprache immer modernistischer, in den späten Klavierwerken könnte man eine musikalische Nähe zu Skrjabin wahrnehmen. Auch seine einzige groß angelegte Oper "Pelleas und Melisande" ist innovativ, Arie und Rezitativ sind nicht mehr klar voneinander zu trennen. Debussy selbst war sehr selbstbewusst und passte sich kaum den Kompositionsstilen anderer Komponisten an. Er steht heute als einer der ersten "modernen" Komponisten in der Fachliteratur. Was sind eure Gedanken zu diesem Komponisten? Was haltet ihr von seinem Werk? Ich freue mich auf den Austausch :) . Grüße Jan :hello
Sfantu (27.02.2021, 20:04): Ein Mann, ein Wort! Kompliment, lieber Jan!
Jan Van Karajan (27.02.2021, 20:09): Danke, mein lieber Sfantu :) . Ich habe ohnehin beschlossen, mich wieder mehr auch in anderen Fäden zu beteiligen
Jan Van Karajan (12.03.2021, 22:58): Heute Abend höre ich die Nocturnes und La Mer mit dem Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Carlo Maria Giulini. Was mir als allererstes auffällt, sind die faszinierenden Orchestrierungen der beiden Werke. Debussys Orchestrierung vergleiche ich gerne mit der von Richard Strauss, weil beide Komponisten viele Facetten im großen Orchester hörbar machen konnten, auch wenn sie jeweils in ganz anderen Gattungen unterwegs waren und doch in der Tonsprache große Unterschiede aufweisen. Ich habe in den letzten Tagen mehrere der symphonischen Dichtungen von Strauss gehört, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede besser (nach Gehör) nachvollziehen zu können. Strauss verwendet eingängige Themen, die häufiger wiederkehren, so ist es ja auch zumeist in symphonischen Dichtungen angedacht. Bei Debussy spielt der einzelne Moment im Stück meiner Hörerfahrung nach eine viel größere Rolle, der größere Bogen im Werk ist schwerer nachzuvollziehen. Impressionen eben. Werde in den nächsten Tagen weitere Hörerfahrungen in diesen Gefilden sammeln :) . Grüße Jan :hello
Leonardo (13.03.2021, 11:15): Vorweg gesagt: Ich verehre Debussy sehr. Und je mehr ich von Ihm kennenlerne (besonders auch die Kammermusik), umso stärker ist die Wertschätzung seiner Werke bei mir gestiegen.
Ja, die Giulini/Philharmonia-Aufnahme ist absolut hervorragend und ein unvergänglicher Klassiker. Steht direkt neben Fritz Reiner/CSO. Beide Aufnahmen von La Mer zeichnen sich durch Strenge und Atmosphäre aus, sie sind konzise, scharfkantig und werden von exzellenten Instrumentalisten getragen.
Eine relativ neue Debussy-Aufnahme unter Francois-Xavier Roth hat mich ebenfalls restlos überzeugt und wiederholt begeistert:
Das sind wahrhaft moderne Referenzen für alle drei Stücke. Besonders Jeux habe ich noch nie so anziehend und spannungsvoll gehört wie hier. Die Aufnahmen wurden in der neuen Pariser Philharmonie gemacht und sind ein Musterbeispiel räumlich-analytischer Abbildung. Noch dazu ist eine DVD beigelegt mit einem Konzertmitschnitt der Nocturnes. Das Ganze ist in einer geschmackvoll-hochwertigen aufklappbaren Pappbox mit ausführlichem Booklet erschienen. Hier stimmt alles.
Gruß,
Leonardo
Sfantu (13.03.2021, 15:24): Marcie hatte kürzlich indirekt zum Exportieren von Beiträgen zu den Jeux angeregt. Kurz darauf rief dankenswerter Weise Jan diesen Faden ins Leben. Nun bringt Leonardo erneut eben jenes Ballett zur Sprache. Also sollte es an dieser Stelle passen:
Sein Ballett (& letzte Orchesterkomposition) "Jeux" dreht sich zumindest vordergründig um Tennis - die Handlung könnte freilich in fast jedes beliebige thematische Gewand gekleidet sein. Die "Spiele", wie ich sie verstehe, sind hier eher der Flirt, die Annäherungen, das Sich-wieder-Entfernen, eben das Spiel mit amourösen oder erotischen Energien zwischen den 3 beteiligten Personen. Dies sind ein Mann & zwei Frauen.
Die Handlung kann man als banal empfinden. Sie ist halt sparsam, was die äußeren Aktionen angeht - sie spielt sich mehr auf Ebenen der übertragenen Bedeutungen ab:
Eine Grünfläche, wohl eine Parklandschaft in der Nähe eines Tennisplatzes, liegt in absoluter Stille. Es herrscht schon eine Art Vordämmerung, weshalb sich auch künstliches Licht (wohl Flutlichter des benachbarten Courts - gab's die 1912 überhaupt schon?) mit in die Ausleuchtung der Szenerie mischt. Plötzlich fliegt ein Tennisball aus dem Off mitten ins Bild, tickt auf & wieder fort von der Bühne. Der junge Mann springt ihm, sein Racket in der Hand, hinterher & verschwindet ebenfalls augenblicklich. Zwei junge Frauen (wie der Mann auch im Tennisdress) spazieren langsam auf die Szene, sie scheinen Vertraulichkeiten auszutauschen. Der Mann beobachtet sie während er sich hinter einem der Bäume versteckt. Als er die Bühne betritt, ergreift die Frauen ein Fluchtimpuls - er bemüht sich jedoch, sie zu beruhigen & kann sie bald zum Bleiben bewegen. Nun kommt es zu Pas de deux & Pas de trois, ein Umwerben & Umworben-Werden. Bald neckisch-scherzhafte, bald ernstere & leidenschaftlichere Annäherungen, Eifersüchteleien. Gegen Ende, als die Aktionen bereits an einem Punkt der Stagnation, vielleicht einer beginnenden Auflösung (?), angelangt zu sein scheinen, wird abermals unerwartet ein Ball aus dem Off auf die Bühne geworfen & tickt davon. Alle drei dem Ball nach.
Debussys "Jeux", poème dansé, war erst das zweite eigene Libretto & die erst zweite eigene Choreographie des Ballets russes-Stars Waclaw Nijinskij. Sein Erstling war mit "Prélude à l'après-midi d'un faune" ebenfalls zu Musik Debussys konzipiert - im Falle von "Jeux" komponierte Debussy nun eigens für Nijinskij. Dessen Ursprungsidee war wohl eine homoerotische Konstellation zwischen drei männlichen Figuren. Daß dies in jener Zeit undenkbar war, liegt auf der Hand. Die Uraufführung fand am 15. Mai 1913 im nagelneuen Théâtre des Champs-Élysées unter Leitung Pierre Monteux' statt. Die drei Rollen wurden von Waclaw Nijinskij, Tamara Karsawina & Ljudmilla Schollar getanzt. Die impressionistischen Klänge, die laut Heinrich Strobel eine "Diskretion, welche die Musik seit Mozart nicht mehr kannte" in sich trugen, mußten wohl zwangsläufig im Zuge des nur drei Wochen später an gleicher Stelle sich ereignenden Skandals der "Sacre"-Premiere untergehen. Bis heute jedenfalls führen die "Jeux" eher ein Schattendasein. (bei diesen Angaben wie auch der Handlungs-Beschreibung orientiere ich mich am Werk-Artikel zu "Jeux" in Reclams Ballett-Führer, 11. Auflage, 1992, S. 311-313)
In Csampai-Hollands Konzertführer, 3. Auflage, 2015, S. 740, schreibt Dietmar Holland über diese Musik: Die Auflösung des Klangbildes ist ohne Beispiel. Debussy gebietet hier über eine Feinheit der musikalischen Gestaltung, die sich von der Tonalität und vom thematischen Komponieren so weit entfernt, daß es kaum übertrieben scheint, von einer Grenzüberschreitung zu sprechen. An Stelle festgefügter Themen oder zumindest Motive treten ostinatoartige Gestalten auf, die aber den Ablauf nur davor bewahren, sich ins Amorphe zu verflüchtigen. Abgesehen von der durch die Rahmenhandlung des Balletts vorgegebenen Bogenform gibt es keine Wiederholungen (außer den unmittelbaren) und keine architektonischen Symetrien. Alles ist "Erfindung" im buchstäblichen Sinn, sogar der Orchesterklang, denn der kompakte Tutti-Klang ist aufgegeben. Statt dessen gibt es eine ganze Skala von Farbwerten, deren Modernität unbeschreiblich ist. Debussy selbst sprach von "orchestralen Farben, die von rückwärts erleuchtet sind". Und er verfügte auch über die Polarität der harmonischen Farben, die er dem Wechsel von einfachen (Diatonik) und gemischten, zwielichtigen Gefühlen (Poly-und Atonalität) zuordnete. Die Hintergründigkeit und Ambivalenz der Gefühle, die bereits in der Balletthandlung aufscheinen, hätte kaum treffender ins Werk gesetzt werden können.
Falls ich keine übersehe, befinden sich folgende vier Aufnahmen der "Jeux" in meiner Sammlung:
The Cleveland Orchestra - Lorin Maazel (LP, Decca, 1979)
17'09
Dieses famose Orchester läßt schonmal mit der Zunge schnalzen. Die Aufnahme ist weit aufgefächert, der Zauber dieser Klänge wird erlebbar. Für mein Empfinden stellt Maazel jedoch den Schönklang zu sehr über den Inhalt. Die optimale Übersetzung dieser Geschichte in Musik ereignet sich bei mir nur mühsam. Was hier jedoch so ohrenfällig wie bei keiner der anderen Einspielungen realisiert wird, ist der abschließende Aufwärts-Quartsprung: schön stofflich klingt das Xylophon durch. Hier begreife ich unmittelbar: das ist ein Fragezeichen, ein: "& dann"... Mir wird deutlich, daß ich bloß Zeuge einer Episode dieser Handlung bin. Es geschah etwas davor. Es wird sich etwas danach ereignen.
London Symphony Orchestra - Michael Tilson Thomas (CD, Sony, 1992)
17'58
MTT blieb beim heutigen Vergleichshören etwas blaß neben der Konkurrenz. Schlecht ist seine Version keinesfalls. Ich muß ihr wohl neue Chancen geben. Allein, die nachfolgenden Platten überzeugen mich in einer Weise, daß die Londoner auch fürderhin einen schweren Stand behalten dürften.
Rotterdams Philharmonisch Orkest - James Conlon (CD, Erato, 1987)
17'52
Zu Conlon greife ich seit je her blind. & wurde bisher äußerst selten enttäuscht. Er ist sicher ein waschechter line guy im Sinne Dave Hurwitz'. Mit den bestens disponierten Rotterdamern leuchtet er Details & Finessen dieses Ballett-Chamäleons liebevoll aus. Es entstehen hier mögliche Bilder vor Augen, Handlungssequenzen bilde ich mir ein, nach (besser mit-) zu erleben. Die Aufnahme klingt greifbarer, konturierter als bspw. bei MTT. Die Einspielung ist alt genug um noch auf LP erschienen zu sein. Die mal irgendwo aufzustöbern, wäre mir ein Fest!
Booklet-Textautor Jean Gallois bringt eine interessante eigene Auffassung der Geschichte ins Spiel: Die scheinbar naive Handlung - Zwei Tennisspielerinnen und ein junger Mann, in der zur Mitverschworenen werdenden Dunkelheit auf der Suche nach dem verlorengegangenen Ball, während - von woher? - ein neuer Ball sich einfindet, Sinnbild einer unsichtbar waltenden Kraft - hinterläßt einen bitteren Geschmack und eine tiefe Beklommenheit. Wir alle sind, scheint uns das Stück zu mahnen, den "Spielen" des Zufalls und der Welt des Unbekannten unterworfen, die uns erschrecken.
Česká filharmonie - Serge Baudo (LP, mono, Supraphon, 1967)
16'50
Alles, was ich an Conlon lobte, gilt hier für Baudo in nochmals potenzierter Form. Den impressionistischen Klangwogen wird Struktur, wird ein Skelett verpaßt. Der mehr holzschnittartige Zugang tut dem Stück gut. Ich höre hier beinahe noch mehr Details als bei den Niederländern. Sehr guter Klang, einwandfreie Pressung (die Tschechoslowaken waren innerhalb des Warschauer Paktes einfach Spitze, was diese Punkte angeht).
Joe Dvorak (12.02.2024, 03:16): Debussy selbst war sehr selbstbewusst und passte sich kaum den Kompositionsstilen anderer Komponisten an. Er steht heute als einer der ersten "modernen" Komponisten in der Fachliteratur. Was sind eure Gedanken zu diesem Komponisten? Was haltet ihr von seinem Werk?
Debussy gehört zu den Komponisten, die mir eigentlich gefallen sollten. Er tut es aber nicht nur nicht, sondern löst sogar regelmäßig Unbehagen aus. Schon die bildhaft-programmatischen Titel sind verdächtig und entsprechend plakativ tönt es bisweilen, dazu kommt eine oft 'stickige' Harmonik und bisweilen eine grelle Lärmigkeit, die so gar nicht zum Begriff des Impressionismus und dessen Verständnis als Bewegung weg vom Romantizismus passen will. Aber alles, was ich über ihn und seine Ideen gelesen habe (er wird u.a. in David Toops Buch Oceans of Sound als einer der ersten Pioniere der Ambient Music besprochen), und meine Vorliebe für farbenreiche Orchesterklänge und vor allem Holzbläsersoli trieben mich immer wieder dazu, es mit ihm zu versuchen.
Der Durchbruch kam schließlich aus einer unerwarteten Richtung. Ich hörte ein abstraktes elektronisches Werk von John Duncan, das ich weniger als Musik im herkömmlichen Sinn empfand, sondern eher als Schallarchitektur, und das eine ganz andere Hörhaltung erfordert als althergebrachte Musik. Die geistöffnende Wirkung dieser Musik hat mich regelrecht geflasht und auf der Suche nach Bezugspunkten kam mir der genannte Toop (der auch komponiert) in den Sinn und von dort sprangen die Gedanken zu Debussy und so wurde flugs der Faun geströmt - und ich war ein zweites Mal geflasht, denn mit der noch aktiven 'abstrakten' Hörhaltung ging das sofort an mich. Ich weiß, das klingt verquast. Was ich damit sagen will, ist, dass Debussy von mir anders gehört werden muss - so wie hochwertige Ambient Music, die man nur dann mit Gewinn hören kann, wenn man zunächst alle Hörerwartungen beiseite legt und sich mit leerem Geist auf das einlässt, was da kommen mag. Das ist schwierig, weil Debussy bei aller Modernität doch fest in der klassischen Tradition verankert ist und das Hirn diesbezüglich über ein grosses Areal vollgestopft mit Erinnerungen und Vorlieben oder Abneigungen verfügt, die gewollt oder ungewollt Erwartungen schaffen. Ich schweife ab...
Es war sicher hilfreich, mit Louis de Fromet einen Interpreten an der Seite zu haben, der das relativ zurückhaltend angeht. Der Orchesterklang ist recht kompakt und dunkel, er fächert nicht zu sehr auf, was in den lauteren Passagen das Umschlagen ins Schrille verhindert. Dazu kommt eine behutsame Grobdynamik, die selbst den Schluss von La Mer weitgehend von lärmendem Bombast befreit. De Froment scheint heute weniger bekannt zu sein. Er hat parallel zu Jean Martinon die erste -behauptete- Gesamtaufnahme des Orchesterwerks von Debussy vorgelegt. Ich weiß nicht, wer zuerst fertig war, aber man gab seitens der Kritik offenbar Martinon den Vorzug. Ich bin allerdings sehr zufrieden mit de Froment als Entdeckungsführer. Man muss nicht -wie fast alle- mit Gewalt den Modernisten herausinterpretieren, die Musik an sich ist modern genug.
Die CDs sind nicht leicht zu finden, und der Herunterlader muss sich die Gesamtausgabe aus zahlreichen Editionen zusammensuchen. Die hier vorgestellte Auswahl enthält neben den Images und Nocturnes u.a. noch Khamma, Jeux und das -ich glaube- wenig bekannte Ballet La boîte à joujoux.
Andréjo (12.02.2024, 13:58): Ausgesprochen interessante Argumentation! Sie steht, wenn ich da richtig liege, quasi am logischen Ende einer Entwicklung, die mit dem naturalistischen Verständnis zum Beispiel der berühmten Moldau-Vertonung Smetanas begonnen haben könnte. Ich mag dieser Sicht sehr gut auch aus ganz persönlicher Erfahrung folgen. Es ist nicht die gleiche Ebene, erklärt aber vielleicht bis zu einem gewissen Grad die Begeisterung mancher Musikfreunde für das Musiktheater, die dem Instrumentalen weniger abgewinnen können - und umgekehrt. Denn konsequent in beide Richtungen bewegen sich ja gar nicht so viele von uns.
Spontane Reaktion meinerseits. Abgesichert oder durchfüttert ist da natürlich herzlich wenig. Und selbstverständlich ist Deine Beschreibung detaillierter und spezifischer im Bezug.
:) Wolfgang
Maurice inaktiv (14.02.2024, 23:52): Man kommt oftmals über Umwege dann zu bestimmten Komponisten oder Werke. Bei Debussy waren es bei mir mehrere Wege. Einmal über die britischen Komponisten Frank Bridge, Frederick Delius und Ralph Vaughan-Williams. Delius. Dazu kommt die feine Harmonik von Edvard Grieg, den ich auf dem Klavier immer gerne gespielt habe (nur die einfachen Nummern, ich war an diesem Instrument kein Virtuose, eher jemand, der Säle hätte leerspielen können später).
Interessant dabei ist die Verbindung von Delius zu Grieg, aber auch zu Debussy, von dem er ebenfalls beeinflusst wurde.
Debussy selbst konnte ich noch nicht in Einspielungen von etwa André Previn wirklich verstehen, aber als ich dann Karajans Aufnahme gehört hatte (fragt mich bitte nicht, welche das war, es ist zu lange her), konnte ich mir endlich ein gewisses Bild machen.
Heute würde ich jedem die wunderbare Naxos-Box der Orchesterwerke empfehlen, die Jun Märkl eingespielt hat. Er ist ein Dirigent, auf den ich nie gekommen wäre, was Debussy angeht. Doch die Box ist echt klasse.