Hilferuf: Liebeslied gesucht

cellodil (28.10.2006, 09:37):
:hello
Ich bitte Euch als Experten für Vokales einfach mal kurz um ein Brainstorming...

Ich suche ein nicht allzu schwermütiges Liebeslied (oder ein Lied über die Liebe allgemein) für eine Männerstimme (Stimmlage: Wenig geübter Tenor, aber spielt keine große Rolle, weil man ja transponieren kann), gerne leicht schwülstig oder auch heiter. Wesentlich wäre ein Text oder eine Textpassage, der/die auch von Kindern als Liebeslied identifiziert (eventuell reicht da auch nur ein "Schlüsselwort) werden kann. Deshalb müsste es auch ein deutscher Text sein...

Vielleicht hättet Ihr dazu ja irgendwelche Ideen.... :engel

Schon mal Danke für alle Anregungen

und beste Grüße

Sabine
sennahresor (28.10.2006, 10:12):
Liebe Sabine,

von Beethoven gibt es ein gar nicht so schweres Lied "Ich liebe dich" (WoO 123), das schlicht und eher seriös ist.
Wenn es aber auch ein bißchen schräg sein darf und bei Kindern ankommen soll, dann würde ich "Dein ist mein ganzes Herz" aus der Operette "Das Land des Lächelns" von Franz Lehar nehmen.

Viele Grüße, Hannes
cellodil (29.10.2006, 01:53):
Lieber Hannes,

Danke für Deine Ideen. :thanks An den Lehar hatte ich spontan auch gedacht. Aber ich denke, dass der Beethoven, der ja wirklich recht schlicht und relativ leicht ist, vermutlich in dem konkrerten Fall besser geeignet sein dürfte. Werde mir auf jeden Fall beides morgen (heute?) noch einmal genau anhören...

Noch einmal Danke und beste Grüße

Sabine
Jeremias (29.10.2006, 14:08):
Den Beethoven hätte ich jetzt auch spontan empfohlen! Hat meine Freundin für mich auch einstudiert und die Wirkung ist enorm :D
cellodil (29.10.2006, 14:30):
Original von Jeremias
Den Beethoven hätte ich jetzt auch spontan empfohlen! Hat meine Freundin für mich auch einstudiert und die Wirkung ist enorm :D

... da frage ich jetzt mal lieber nicht nach... :J

Beste Grüße

Sabine
cellodil (29.10.2006, 14:55):
Bin jetzt noch über zwei andere - naja - Liebeslieder gestolpert, die ich auch ganz witzig fand, aber für diesen Fall, für den ich gerade was suche, doch nicht so ganz geeignet sind... :tongue:

Wollte Euch trotzdem an meinen Funden teilhaben lassen:

1. Der Kuss

Ich war bei Chloen ganz allein,
Und küssen wollt ich sie:
Jedoch sie sprach,
Sie würde schrein,
Es sei vergebne Müh.

Ich wagt es doch und küßte sie,
Trotz ihrer Gegenwehr.
Und schrie sie nicht?
Jawohl, sie schrie,
Doch lange hinterher.


Ludwig van Beethoven, "Der Kuß", op. 128 (1822)
Text: Felix Weisse (1726-1804)


und

2. Ein Jüngling liebt ein Mädchen

Ein Jüngling liebt ein Mädchen,
Die hat einen andern erwählt;
Der andre liebt eine andre,
Und hat sich mit dieser vermählt.

Das Mädchen nimmt aus Ärger
Den ersten besten Mann,
Der ihr in den Weg gelaufen;
Der Jüngling ist übel dran.

Es ist eine alte Geschichte,
Doch bleibt sie immer neu;
Und wem sie just passieret,
Dem bricht das Herz entzwei.

Robert Schumann, Dichterliebe op. 48/11
Text: Heinrich Heine


Grüße

Sabine
Gamaheh (30.10.2006, 13:26):
Liebe Sabine,

spontan fallen mir hierzu - zusätzlich zu den bereits erwähnten - folgende ein:

Widmung von Schumann (etwas altmodischer Text von Rückert, glaube ich);

ein Lied aus dem Zyklus "Die schöne Müllerin" (Schubert/Wilhelm Müller), das anfängt: "Ich schnitt es gern in jede Rinde ein ..." (Titel weiß ich gerade nicht, aber sehr nett).

Das erste ist sicher einfacher zu singen.

Viele Grüße,
Gamaheh

P.S.: "Der Kuß" wäre mir eben gerade nicht als Liebeslied im klassischen Sinne eingefallen!
Gamaheh (30.10.2006, 13:38):
Hallo Sabine,

Ungeduld
Ich schnitt' es gern in alle Rinden ein,
Ich grüb es gern in jeden Kieselstein,
Ich möcht es sän auf jedes frische Beet
Mit Kressensamen, der es schnell verrät,
Auf jeden weißen Zettel möcht ich's schreiben:
Dein ist mein Herz, und soll es ewig bleiben.
Ich möcht mir ziehen einen jungen Star,
Bis daß er spräch die Worte rein und klar,
Bis er sie spräch mit meines Mundes Klang,
Mit meines Herzens vollem, heißem Drang;
Dann säng er hell durch ihre Fensterscheiben:
»Dein ist mein Herz, und soll es ewig bleiben.«
Den Morgenwinden möcht ich's hauchen ein,
Ich möcht es säuseln durch den regen Hain;
O, leuchtet' es aus jedem Blumenstern!
Trüg es der Duft zu ihr von nah und fern!
Ihr Wogen, könnt ihr nichts als Räder treiben?
Dein ist mein Herz, und soll es ewig bleiben.
Ich meint', es müßt in meinen Augen stehn,
Auf meinen Wangen müßt man's brennen sehn,
Zu lesen wär's auf meinem stummen Mund,
Ein jeder Atemzug gäb's laut ihr kund;
Und sie merkt nichts von all dem bangen Treiben:
Dein ist mein Herz, und soll es ewig bleiben!

Widmung
Du meine 1, du mein Herz,
Du meine 2 mein Schmerz,
Du meine Welt, in der ich lebe,
Mein Himmel du, darein ich schwebe,
O du mein Grab, in das hinab
Ich ewig meinen Kummer gab.

Du bist die Ruh, du bist der Frieden,
Du bist 3 Himmel mir beschieden.
Daß du mich liebst, macht mich mir wert,
Dein Blick hat mich vor mir verklärt,
Du hebst mich liebend über mich,
Mein guter Geist, mein beßres Ich!

(Rückert ist richtig; das Lied wurde auch von Bartok vertont, sehe ich gerade.)

Diese und etliche andere Liedtexte finden sich komfortabel unter
http://www.recmusic.org/lieder/

Grüße,
Gamaheh
cellodil (30.10.2006, 19:07):
Liebe Gamaheh,

vielen Dank für Deine schönen Ideen. Lieb, dass Du für mich auch noch die Texte herausgesucht hast.

:thanks :thanks :thanks

"Ungeduld" wäre eigentlich in dem Zusammenhang ganz ideal, muss es mir gleich noch einmal anhören, ob das machbar sein könnte (wie gesagt: wenig geübte Stimme...).

Herzliche Grüße und ebenso herzlich Danke

Sabine

P.S. "Der Kuß" ist wirklich kein "klassisches" Liebeslied und für diesen Fall ohnehin gänzlich ungeeignet. :W
ab (15.11.2006, 17:11):
Wie wärs mit Mozart: Zwar interpretatorisch immer heikel aber sehr wirklungsvoll:

Der Zauberer KV 472
Textdichter: Christian Felix Weiße (1726-1804)
Sprache: deutsch
Liedtext: Ihr Mädchen, flieht Damöten ja!
Als ich zum erstenmal ihn sah,
Da fühlt' ich, so was fühlt' ich nie,
Mir ward, mir ward, ich weiß nicht wie,
Ich seufze, zitterte, und schien mich doch zu freu'n;
Glaubt mir, er muß ein Zaub'rer sein.

Sah ich ihn an, so ward mir heiß,
Bald ward ich rot, bald ward ich weiß,
Zuletzt nahm er mich bei der Hand;
Wer sagt mir, was ich da empfand?
Ich sah, ich hörte nichts,
Sprach nichts als ja und nein;
Glaubt mir, er muß ein Zaub'rer sein.

Er führte mich in dies Gesträuch,
Ich wollt' ihm flieh'n und folgt' ihm gleich;
Er setzte sich, ich setzte mich;
Er sprach, nur Sylben stammelt' ich;
Die Augen starrten ihm, die meinen wurden klein;
Glaubt mir, er muß ein Zaub'rer sein.

Entbrannt drückt' er mich an sein Herz,
Was fühlt' ich Welch ein süßer Schmerz!
Ich schluchzt', ich atmete sehr schwer,
Da kam zum Glück die Mutter her;
Was würd', o Götter, sonst nach so viel Zauberei'n,
Aus mir zuletzt geworden sein!
oder:
An Chloë KV 524
Textdichter: Johann Georg Jacobi
Sprache: deutsch
Liedtext: Wenn die Lieb' aus deinen blauen,
Hellen, offnen Augen sieht,
Und vor Lust hinein zu schauen
Mir's im Herzen klopft und glüht;
Und ich halte dich und küße
Deine Rosenwangen warm,
Liebes Mädchen, und ich schließe
Zitternd dich in meinem Arm,
Mädchen und ich drücke dich
An meinen Busen fest,
Der im letzten Augenblicke
Sterbend nur dich von sich läßt;
Den berauschten Blick umschattet
Eine düstre Wolke mir,
Und ich sitze dann ermattet,
Aber selig neben dir.

Anhörtipp: Elly Ameling (Philips)! Großartig!
cellodil (15.11.2006, 17:41):
Lieber ab,

im Moment dreht das Projekt, für das ich das Liebeslied gesucht habe, gerade eine (hoffentlich) kurze Warteschleife. Das heißt, ich habe noch Zeit, mir den Mozart in der von Dir empfohlenen Aufnahme anzuhören. Das zweite, An Chloë KV 524, könnte ganz gut passen (falls es für den ungeübten Nicht-Profi machbar ist...).

Auch Dir: Herzlichen Dank (auch fürs Suchen der Texte) :thanks

und ebensolche Grüße

Sabine
cellodil (28.10.2006, 09:37):
:hello
Ich bitte Euch als Experten für Vokales einfach mal kurz um ein Brainstorming...

Ich suche ein nicht allzu schwermütiges Liebeslied (oder ein Lied über die Liebe allgemein) für eine Männerstimme (Stimmlage: Wenig geübter Tenor, aber spielt keine große Rolle, weil man ja transponieren kann), gerne leicht schwülstig oder auch heiter. Wesentlich wäre ein Text oder eine Textpassage, der/die auch von Kindern als Liebeslied identifiziert (eventuell reicht da auch nur ein "Schlüsselwort) werden kann. Deshalb müsste es auch ein deutscher Text sein...

Vielleicht hättet Ihr dazu ja irgendwelche Ideen.... :engel

Schon mal Danke für alle Anregungen

und beste Grüße

Sabine
sennahresor (28.10.2006, 10:12):
Liebe Sabine,

von Beethoven gibt es ein gar nicht so schweres Lied "Ich liebe dich" (WoO 123), das schlicht und eher seriös ist.
Wenn es aber auch ein bißchen schräg sein darf und bei Kindern ankommen soll, dann würde ich "Dein ist mein ganzes Herz" aus der Operette "Das Land des Lächelns" von Franz Lehar nehmen.

Viele Grüße, Hannes
cellodil (29.10.2006, 01:53):
Lieber Hannes,

Danke für Deine Ideen. :thanks An den Lehar hatte ich spontan auch gedacht. Aber ich denke, dass der Beethoven, der ja wirklich recht schlicht und relativ leicht ist, vermutlich in dem konkrerten Fall besser geeignet sein dürfte. Werde mir auf jeden Fall beides morgen (heute?) noch einmal genau anhören...

Noch einmal Danke und beste Grüße

Sabine
Jeremias (29.10.2006, 14:08):
Den Beethoven hätte ich jetzt auch spontan empfohlen! Hat meine Freundin für mich auch einstudiert und die Wirkung ist enorm :D
cellodil (29.10.2006, 14:30):
Original von Jeremias
Den Beethoven hätte ich jetzt auch spontan empfohlen! Hat meine Freundin für mich auch einstudiert und die Wirkung ist enorm :D

... da frage ich jetzt mal lieber nicht nach... :J

Beste Grüße

Sabine
cellodil (29.10.2006, 14:55):
Bin jetzt noch über zwei andere - naja - Liebeslieder gestolpert, die ich auch ganz witzig fand, aber für diesen Fall, für den ich gerade was suche, doch nicht so ganz geeignet sind... :tongue:

Wollte Euch trotzdem an meinen Funden teilhaben lassen:

1. Der Kuss

Ich war bei Chloen ganz allein,
Und küssen wollt ich sie:
Jedoch sie sprach,
Sie würde schrein,
Es sei vergebne Müh.

Ich wagt es doch und küßte sie,
Trotz ihrer Gegenwehr.
Und schrie sie nicht?
Jawohl, sie schrie,
Doch lange hinterher.


Ludwig van Beethoven, "Der Kuß", op. 128 (1822)
Text: Felix Weisse (1726-1804)


und

2. Ein Jüngling liebt ein Mädchen

Ein Jüngling liebt ein Mädchen,
Die hat einen andern erwählt;
Der andre liebt eine andre,
Und hat sich mit dieser vermählt.

Das Mädchen nimmt aus Ärger
Den ersten besten Mann,
Der ihr in den Weg gelaufen;
Der Jüngling ist übel dran.

Es ist eine alte Geschichte,
Doch bleibt sie immer neu;
Und wem sie just passieret,
Dem bricht das Herz entzwei.

Robert Schumann, Dichterliebe op. 48/11
Text: Heinrich Heine


Grüße

Sabine
Gamaheh (30.10.2006, 13:26):
Liebe Sabine,

spontan fallen mir hierzu - zusätzlich zu den bereits erwähnten - folgende ein:

Widmung von Schumann (etwas altmodischer Text von Rückert, glaube ich);

ein Lied aus dem Zyklus "Die schöne Müllerin" (Schubert/Wilhelm Müller), das anfängt: "Ich schnitt es gern in jede Rinde ein ..." (Titel weiß ich gerade nicht, aber sehr nett).

Das erste ist sicher einfacher zu singen.

Viele Grüße,
Gamaheh

P.S.: "Der Kuß" wäre mir eben gerade nicht als Liebeslied im klassischen Sinne eingefallen!
Gamaheh (30.10.2006, 13:38):
Hallo Sabine,

Ungeduld
Ich schnitt' es gern in alle Rinden ein,
Ich grüb es gern in jeden Kieselstein,
Ich möcht es sän auf jedes frische Beet
Mit Kressensamen, der es schnell verrät,
Auf jeden weißen Zettel möcht ich's schreiben:
Dein ist mein Herz, und soll es ewig bleiben.
Ich möcht mir ziehen einen jungen Star,
Bis daß er spräch die Worte rein und klar,
Bis er sie spräch mit meines Mundes Klang,
Mit meines Herzens vollem, heißem Drang;
Dann säng er hell durch ihre Fensterscheiben:
»Dein ist mein Herz, und soll es ewig bleiben.«
Den Morgenwinden möcht ich's hauchen ein,
Ich möcht es säuseln durch den regen Hain;
O, leuchtet' es aus jedem Blumenstern!
Trüg es der Duft zu ihr von nah und fern!
Ihr Wogen, könnt ihr nichts als Räder treiben?
Dein ist mein Herz, und soll es ewig bleiben.
Ich meint', es müßt in meinen Augen stehn,
Auf meinen Wangen müßt man's brennen sehn,
Zu lesen wär's auf meinem stummen Mund,
Ein jeder Atemzug gäb's laut ihr kund;
Und sie merkt nichts von all dem bangen Treiben:
Dein ist mein Herz, und soll es ewig bleiben!

Widmung
Du meine 1, du mein Herz,
Du meine 2 mein Schmerz,
Du meine Welt, in der ich lebe,
Mein Himmel du, darein ich schwebe,
O du mein Grab, in das hinab
Ich ewig meinen Kummer gab.

Du bist die Ruh, du bist der Frieden,
Du bist 3 Himmel mir beschieden.
Daß du mich liebst, macht mich mir wert,
Dein Blick hat mich vor mir verklärt,
Du hebst mich liebend über mich,
Mein guter Geist, mein beßres Ich!

(Rückert ist richtig; das Lied wurde auch von Bartok vertont, sehe ich gerade.)

Diese und etliche andere Liedtexte finden sich komfortabel unter
http://www.recmusic.org/lieder/

Grüße,
Gamaheh
cellodil (30.10.2006, 19:07):
Liebe Gamaheh,

vielen Dank für Deine schönen Ideen. Lieb, dass Du für mich auch noch die Texte herausgesucht hast.

:thanks :thanks :thanks

"Ungeduld" wäre eigentlich in dem Zusammenhang ganz ideal, muss es mir gleich noch einmal anhören, ob das machbar sein könnte (wie gesagt: wenig geübte Stimme...).

Herzliche Grüße und ebenso herzlich Danke

Sabine

P.S. "Der Kuß" ist wirklich kein "klassisches" Liebeslied und für diesen Fall ohnehin gänzlich ungeeignet. :W
ab (15.11.2006, 17:11):
Wie wärs mit Mozart: Zwar interpretatorisch immer heikel aber sehr wirklungsvoll:

Der Zauberer KV 472
Textdichter: Christian Felix Weiße (1726-1804)
Sprache: deutsch
Liedtext: Ihr Mädchen, flieht Damöten ja!
Als ich zum erstenmal ihn sah,
Da fühlt' ich, so was fühlt' ich nie,
Mir ward, mir ward, ich weiß nicht wie,
Ich seufze, zitterte, und schien mich doch zu freu'n;
Glaubt mir, er muß ein Zaub'rer sein.

Sah ich ihn an, so ward mir heiß,
Bald ward ich rot, bald ward ich weiß,
Zuletzt nahm er mich bei der Hand;
Wer sagt mir, was ich da empfand?
Ich sah, ich hörte nichts,
Sprach nichts als ja und nein;
Glaubt mir, er muß ein Zaub'rer sein.

Er führte mich in dies Gesträuch,
Ich wollt' ihm flieh'n und folgt' ihm gleich;
Er setzte sich, ich setzte mich;
Er sprach, nur Sylben stammelt' ich;
Die Augen starrten ihm, die meinen wurden klein;
Glaubt mir, er muß ein Zaub'rer sein.

Entbrannt drückt' er mich an sein Herz,
Was fühlt' ich Welch ein süßer Schmerz!
Ich schluchzt', ich atmete sehr schwer,
Da kam zum Glück die Mutter her;
Was würd', o Götter, sonst nach so viel Zauberei'n,
Aus mir zuletzt geworden sein!
oder:
An Chloë KV 524
Textdichter: Johann Georg Jacobi
Sprache: deutsch
Liedtext: Wenn die Lieb' aus deinen blauen,
Hellen, offnen Augen sieht,
Und vor Lust hinein zu schauen
Mir's im Herzen klopft und glüht;
Und ich halte dich und küße
Deine Rosenwangen warm,
Liebes Mädchen, und ich schließe
Zitternd dich in meinem Arm,
Mädchen und ich drücke dich
An meinen Busen fest,
Der im letzten Augenblicke
Sterbend nur dich von sich läßt;
Den berauschten Blick umschattet
Eine düstre Wolke mir,
Und ich sitze dann ermattet,
Aber selig neben dir.

Anhörtipp: Elly Ameling (Philips)! Großartig!
cellodil (15.11.2006, 17:41):
Lieber ab,

im Moment dreht das Projekt, für das ich das Liebeslied gesucht habe, gerade eine (hoffentlich) kurze Warteschleife. Das heißt, ich habe noch Zeit, mir den Mozart in der von Dir empfohlenen Aufnahme anzuhören. Das zweite, An Chloë KV 524, könnte ganz gut passen (falls es für den ungeübten Nicht-Profi machbar ist...).

Auch Dir: Herzlichen Dank (auch fürs Suchen der Texte) :thanks

und ebensolche Grüße

Sabine