Jeremias (26.06.2006, 20:19): Mir ist einmal aufgefallen, dass m.E. die hier in dem anderen Thread gehörte Musik sehr einseitig ist und fast ausschließlich aus Instrumentalmusik besteht. Hört Ihr keine Opern, Operetten, Oratorien, Kunstlieder, Choräle, Chorgesänge etc.?
Carola (26.06.2006, 20:38): Lieber Jeremias,
außer Opern und Operetten höre ich alles von Deiner Liste. Allerdings ist mir jetzt im Hochsommer nur bedingt nach einem Oratorium oder gar Requiem. :D
Für mich heißt Vokalmusik hauptsächlich geistliche Musik und die höre ich in der Regel dem Kirchenjahr folgend. Sonntags zum Beispiel nach Möglichkeit eine der Bach-Kantaten, die für den Tag vorgesehen sind. Aber außer dem x-Sonntag nach Trinitatis spielt sich ansonsten im Kirchenjahr bis zum Herbst nicht viel ab.
Allerdings: Wenn sich jemand entschließen könnte, zum Beispiel über Mozarts Große c-moll Messe einen Faden zu eröffnen, würde ich das Werk notfalls auch bei 30 Grad Hitze hören.
In froher Erwartung
Carola
Janina (27.06.2006, 01:27): Alles toll!!! Ich finde Schumann-Lieder können recht sommerlich sein, jedenfalls höre ich da momentan einiges rauf und runter :) Und "Die verkaufte Braut" von Smetana, soooooo schöne Musik!
Jimi (29.06.2006, 00:28): Hallo miteinander,
ich höre momentan fast ausschließlich Vokalmusik quer durch den Gemüsegarten mit Schwerpunkt Oper und Lied.
Original von Carola Allerdings ist mir jetzt im Hochsommer nur bedingt nach einem Oratorium oder gar Requiem. :D
@ Carola: Das geht mir genauso, allerdings gibt es eine Ausnahme:
Diese wunderbare Aufnahme hab ich erst kürzlich(ca. 30 Grad im Schatten) erstanden und höre sie momentan rauf und runter. Für mich absolut HOCHSOMMERTAUGLICH.
Viele Grüße
Jimi
AcomA (29.06.2006, 00:48): lieber Jeremias,
ich bin kein freund des abendländischen kunstgesanges. ausnahmen sind vielleicht die lieder rachmaninovs, tscherepnins, chopins und mussorgskys. ich mag den 'operngesang' mit dem vibrato und tremolieren nicht.
dagegen mag ich natürlichen gebrauch der stimme wie z.b. bei chansons, und ja, durchaus auch in der pop-musik. wunderbar finde ich den gesang in der persischen und türkischen klassischen und unterhaltungsmusik ! :down
gruß, siamak :)
Jürgen (29.06.2006, 09:42): Original von AcomA lieber Jeremias,
ich bin kein freund des abendländischen kunstgesanges. ausnahmen sind vielleicht die lieder rachmaninovs, tscherepnins, chopins und mussorgskys. ich mag den 'operngesang' mit dem vibrato und tremolieren nicht.
dagegen mag ich natürlichen gebrauch der stimme wie z.b. bei chansons, und ja, durchaus auch in der pop-musik. wunderbar finde ich den gesang in der persischen und türkischen klassischen und unterhaltungsmusik ! :down
gruß, siamak :)
Hallo siamak,
bezüglich Vokalmusik ist mein Geschmack nicht ganz der Deine. Ich bin durchaus ein Freund des abendländischen Gesangs. Und wenn es dabei künstlerisch hochwertig zugeht, um so mehr. Allerdings gefällt mir nicht alles gleichermaßen.
Bei der Oper liebe ich Wagner und Puccini. Verdi finde ich nur phasenweise genial, Mozart punktuell.
Das sogenannte deutsche Kunstlied kann ich nur in Form von Schubert länger als 15 Minuten am Stück hören. Schuhmanns Dichterliebe darf ich nicht vergessen. Die hat mir Wunderlich nahe gebracht.
Darf es auch ein wenig älter sein ? Na klar! Die Bach'sche Vokalmusik höre ich sehr gerne. Am häufigsten die h-moll Messe und ab und an eine Kantate.
Und was Neueres ? Orffs Carmina Burana (kennengelern durch den Soundtrack von "Excalibur"). Ligeti mit Lux Aeterna (hätte es Kubricks 2001 nicht gegeben, wäre ich nie drauf gekommen).
Und wenn es noch neuer sein soll geht bei mir nur noch Pärt oder populäre Musik. Deep Purple, Led Zeppelin, Yes, Pink Floyd, Genesis oder Peter Gabriel sind meine Favoriten.
Ganz aktuelle Musik ? Da muß ich passen. Die habe ich entweder noch nicht gehört oder sie gefällt mir nicht.
Grüße Jürgen
P.S: Ist in Deinen Ohren der natürliche Gebrauch der Stimme keine Kunst (Kunstgesang) ? Oder verdrehe ich Deine Worte allzusehr ?
Jimi (29.06.2006, 11:01): Orginal von Jürgen Das sogenannte deutsche Kunstlied kann ich nur in Form von Schubert länger als 15 Minuten am Stück hören. Schuhmanns Dichterliebe darf ich nicht vergessen. Die hat mir Wunderlich nahe gebracht.
Hallo Jürgen,
falls du von Fritz Wunderlich “nur“ die Studioaufnahme der Dichterliebe kennst möchte ich auf jeden Fall die folgende Liveaufnahme empfehlen:
Es handelt sich um seine letzte Aufnahme die nur kurz vor seinem Tod in Edinburgh entstand. Da die Aufnahme von einem verschollenen Tonband für den privaten Gebrauch stammt ist die Aufnahmequalität nicht ganz optimal. Den Kern der Aufnahme bildet eine ergreifende Interpretation der Dichterliebe, für mich eine der besten Liedaufnahmen überhaupt.
Viele Grüße
Jimi
Rachmaninov (29.06.2006, 12:13): Original von Jeremias Mir ist einmal aufgefallen, dass m.E. die hier in dem anderen Thread gehörte Musik sehr einseitig ist und fast ausschließlich aus Instrumentalmusik besteht. Hört Ihr keine Opern, Operetten, Oratorien, Kunstlieder, Choräle, Chorgesänge etc.?
Also, ich höre eher sehr wenig Vokalwerke.
Lieder nahezu gar nicht, Operetten gar nicht!
Opern eher selten. Bei den italienisch sprachigen Opern sind so viele sprachliche Aspekte zu berücksichtigen, daß ich mich nicht mit einer Übersetzung beschäftigen müßte um den "Reiz" des Werkes zu ergründen. Es ist halt auch ein Schauspiel.
Oratorien höre ich von Zeit zu Zeit doch sehr gerne. Die Requiem von Mozart, Brahms, Faure u.A. höre ich immer wieder gerne ...... :D
Janina (30.06.2006, 00:18): dagegen mag ich natürlichen gebrauch der stimme Also ist Operngesang für Dich kein "natürlicher Gebrauch der Stimme"?
es gibt noch einen Salzburger Liederabend mit der Dichterliebe sowie Beethoven-und Schubertliedern,da ist FW über sich selbst hinausgewachsen.Die Aufnahmequalität ist auch sehr gut,bei Orfeo erschienen unter Festspieldokumente.
Vor den anderen beiden Aufnahmen ist mir diese die liebste,da hört man die Seele des Dichters,des Komponisten und des Sängers mit seinem Begleiter aufs Trefflichste vereint. :down :down :down
Jeff Klein (01.07.2006, 20:40): Hallo,
ich höre gelegetnlich Opern aber Lieder mag ich überhaupt.Ich muss zugeben dass ich micht noch nicht wirklich damit beschäftigt habe.Ich mag den Erlkönig, aber wohl mehr wegen des Textes alles wegen dem Lied an sich.... Wenn man mit Popmusik gross gewerden ist, kann ich durchaus verstehen wenn einem der Gesang in der klassischen Musik als etwas "unnatürlich" vorkommt, da die Stimme doch sehr "strapaziert" wird, mehr als in anderen Musikrichtugen, hab ich den eindruck....mal abgesehen von "Death Metal" :P...
Gruss, Jeff
Gamaheh (07.07.2006, 20:29): Hallo Jeremias,
es gab eine Zeit, da habe ich fast nur Lieder (was man mit "Kunstlied" bezeichnet) gehört. So hat mein Interesse für Musik angefangen: Als ich noch sehr! jung war, machte Hermann Prey eine Sendung im Fernsehen, die mich total begeisterte. Dann habe ich später auch die ganzen Platten (ungefähr 30) gehört, die er mit deutschen Liedern über die Jahrhunderte (die Lieder, nicht die Aufnahmen) aufgenommen hat. Zu der Zeit, als ich noch eine Stimme hatte, war ich auch in einem Chor, mit dem wir vorwiegend geistliche Werke sangen (Oratorien, Messen, Requiems ... und auch Opernchöre). Bevor mein älterer Sohn geboren wurde, hörte ich unablässig "Dichterliebe" und "Frauenliebe und -leben" in der Aufnahme mit Lotte Lehmann und Bruno Walter am Klavier (tolle Aufnahme!), da ich das gerade im Konzert gehört hatte. Damals hatte ich auch viel mit Sängern zu tun, das färbte ab. Leider ist das nicht mehr so, und im Moment bin ich (wieder mal) in einer Klaviermusikphase. Aber trotzdem höre ich Opernmusik (aber nicht in der Oper), Chansons, Operetten (sehr gerne zum Aufheitern), Volksmusik (aus verschiedenen Ländern, was heutzutage als "Folk" bezeichnet wird aus Scham über das, was im Fernsehen läuft) ... Also, ja, sicher, gerne, viel und immer wieder ...
Grüße, Gamaheh
Jeremias (26.06.2006, 20:19): Mir ist einmal aufgefallen, dass m.E. die hier in dem anderen Thread gehörte Musik sehr einseitig ist und fast ausschließlich aus Instrumentalmusik besteht. Hört Ihr keine Opern, Operetten, Oratorien, Kunstlieder, Choräle, Chorgesänge etc.?
Carola (26.06.2006, 20:38): Lieber Jeremias,
außer Opern und Operetten höre ich alles von Deiner Liste. Allerdings ist mir jetzt im Hochsommer nur bedingt nach einem Oratorium oder gar Requiem. :D
Für mich heißt Vokalmusik hauptsächlich geistliche Musik und die höre ich in der Regel dem Kirchenjahr folgend. Sonntags zum Beispiel nach Möglichkeit eine der Bach-Kantaten, die für den Tag vorgesehen sind. Aber außer dem x-Sonntag nach Trinitatis spielt sich ansonsten im Kirchenjahr bis zum Herbst nicht viel ab.
Allerdings: Wenn sich jemand entschließen könnte, zum Beispiel über Mozarts Große c-moll Messe einen Faden zu eröffnen, würde ich das Werk notfalls auch bei 30 Grad Hitze hören.
In froher Erwartung
Carola
Janina (27.06.2006, 01:27): Alles toll!!! Ich finde Schumann-Lieder können recht sommerlich sein, jedenfalls höre ich da momentan einiges rauf und runter :) Und "Die verkaufte Braut" von Smetana, soooooo schöne Musik!
Jimi (29.06.2006, 00:28): Hallo miteinander,
ich höre momentan fast ausschließlich Vokalmusik quer durch den Gemüsegarten mit Schwerpunkt Oper und Lied.
Original von Carola Allerdings ist mir jetzt im Hochsommer nur bedingt nach einem Oratorium oder gar Requiem. :D
@ Carola: Das geht mir genauso, allerdings gibt es eine Ausnahme:
Diese wunderbare Aufnahme hab ich erst kürzlich(ca. 30 Grad im Schatten) erstanden und höre sie momentan rauf und runter. Für mich absolut HOCHSOMMERTAUGLICH.
Viele Grüße
Jimi
AcomA (29.06.2006, 00:48): lieber Jeremias,
ich bin kein freund des abendländischen kunstgesanges. ausnahmen sind vielleicht die lieder rachmaninovs, tscherepnins, chopins und mussorgskys. ich mag den 'operngesang' mit dem vibrato und tremolieren nicht.
dagegen mag ich natürlichen gebrauch der stimme wie z.b. bei chansons, und ja, durchaus auch in der pop-musik. wunderbar finde ich den gesang in der persischen und türkischen klassischen und unterhaltungsmusik ! :down
gruß, siamak :)
Jürgen (29.06.2006, 09:42): Original von AcomA lieber Jeremias,
ich bin kein freund des abendländischen kunstgesanges. ausnahmen sind vielleicht die lieder rachmaninovs, tscherepnins, chopins und mussorgskys. ich mag den 'operngesang' mit dem vibrato und tremolieren nicht.
dagegen mag ich natürlichen gebrauch der stimme wie z.b. bei chansons, und ja, durchaus auch in der pop-musik. wunderbar finde ich den gesang in der persischen und türkischen klassischen und unterhaltungsmusik ! :down
gruß, siamak :)
Hallo siamak,
bezüglich Vokalmusik ist mein Geschmack nicht ganz der Deine. Ich bin durchaus ein Freund des abendländischen Gesangs. Und wenn es dabei künstlerisch hochwertig zugeht, um so mehr. Allerdings gefällt mir nicht alles gleichermaßen.
Bei der Oper liebe ich Wagner und Puccini. Verdi finde ich nur phasenweise genial, Mozart punktuell.
Das sogenannte deutsche Kunstlied kann ich nur in Form von Schubert länger als 15 Minuten am Stück hören. Schuhmanns Dichterliebe darf ich nicht vergessen. Die hat mir Wunderlich nahe gebracht.
Darf es auch ein wenig älter sein ? Na klar! Die Bach'sche Vokalmusik höre ich sehr gerne. Am häufigsten die h-moll Messe und ab und an eine Kantate.
Und was Neueres ? Orffs Carmina Burana (kennengelern durch den Soundtrack von "Excalibur"). Ligeti mit Lux Aeterna (hätte es Kubricks 2001 nicht gegeben, wäre ich nie drauf gekommen).
Und wenn es noch neuer sein soll geht bei mir nur noch Pärt oder populäre Musik. Deep Purple, Led Zeppelin, Yes, Pink Floyd, Genesis oder Peter Gabriel sind meine Favoriten.
Ganz aktuelle Musik ? Da muß ich passen. Die habe ich entweder noch nicht gehört oder sie gefällt mir nicht.
Grüße Jürgen
P.S: Ist in Deinen Ohren der natürliche Gebrauch der Stimme keine Kunst (Kunstgesang) ? Oder verdrehe ich Deine Worte allzusehr ?
Jimi (29.06.2006, 11:01): Orginal von Jürgen Das sogenannte deutsche Kunstlied kann ich nur in Form von Schubert länger als 15 Minuten am Stück hören. Schuhmanns Dichterliebe darf ich nicht vergessen. Die hat mir Wunderlich nahe gebracht.
Hallo Jürgen,
falls du von Fritz Wunderlich “nur“ die Studioaufnahme der Dichterliebe kennst möchte ich auf jeden Fall die folgende Liveaufnahme empfehlen:
Es handelt sich um seine letzte Aufnahme die nur kurz vor seinem Tod in Edinburgh entstand. Da die Aufnahme von einem verschollenen Tonband für den privaten Gebrauch stammt ist die Aufnahmequalität nicht ganz optimal. Den Kern der Aufnahme bildet eine ergreifende Interpretation der Dichterliebe, für mich eine der besten Liedaufnahmen überhaupt.
Viele Grüße
Jimi
Rachmaninov (29.06.2006, 12:13): Original von Jeremias Mir ist einmal aufgefallen, dass m.E. die hier in dem anderen Thread gehörte Musik sehr einseitig ist und fast ausschließlich aus Instrumentalmusik besteht. Hört Ihr keine Opern, Operetten, Oratorien, Kunstlieder, Choräle, Chorgesänge etc.?
Also, ich höre eher sehr wenig Vokalwerke.
Lieder nahezu gar nicht, Operetten gar nicht!
Opern eher selten. Bei den italienisch sprachigen Opern sind so viele sprachliche Aspekte zu berücksichtigen, daß ich mich nicht mit einer Übersetzung beschäftigen müßte um den "Reiz" des Werkes zu ergründen. Es ist halt auch ein Schauspiel.
Oratorien höre ich von Zeit zu Zeit doch sehr gerne. Die Requiem von Mozart, Brahms, Faure u.A. höre ich immer wieder gerne ...... :D
Janina (30.06.2006, 00:18): dagegen mag ich natürlichen gebrauch der stimme Also ist Operngesang für Dich kein "natürlicher Gebrauch der Stimme"?
es gibt noch einen Salzburger Liederabend mit der Dichterliebe sowie Beethoven-und Schubertliedern,da ist FW über sich selbst hinausgewachsen.Die Aufnahmequalität ist auch sehr gut,bei Orfeo erschienen unter Festspieldokumente.
Vor den anderen beiden Aufnahmen ist mir diese die liebste,da hört man die Seele des Dichters,des Komponisten und des Sängers mit seinem Begleiter aufs Trefflichste vereint. :down :down :down
Jeff Klein (01.07.2006, 20:40): Hallo,
ich höre gelegetnlich Opern aber Lieder mag ich überhaupt.Ich muss zugeben dass ich micht noch nicht wirklich damit beschäftigt habe.Ich mag den Erlkönig, aber wohl mehr wegen des Textes alles wegen dem Lied an sich.... Wenn man mit Popmusik gross gewerden ist, kann ich durchaus verstehen wenn einem der Gesang in der klassischen Musik als etwas "unnatürlich" vorkommt, da die Stimme doch sehr "strapaziert" wird, mehr als in anderen Musikrichtugen, hab ich den eindruck....mal abgesehen von "Death Metal" :P...
Gruss, Jeff
Gamaheh (07.07.2006, 20:29): Hallo Jeremias,
es gab eine Zeit, da habe ich fast nur Lieder (was man mit "Kunstlied" bezeichnet) gehört. So hat mein Interesse für Musik angefangen: Als ich noch sehr! jung war, machte Hermann Prey eine Sendung im Fernsehen, die mich total begeisterte. Dann habe ich später auch die ganzen Platten (ungefähr 30) gehört, die er mit deutschen Liedern über die Jahrhunderte (die Lieder, nicht die Aufnahmen) aufgenommen hat. Zu der Zeit, als ich noch eine Stimme hatte, war ich auch in einem Chor, mit dem wir vorwiegend geistliche Werke sangen (Oratorien, Messen, Requiems ... und auch Opernchöre). Bevor mein älterer Sohn geboren wurde, hörte ich unablässig "Dichterliebe" und "Frauenliebe und -leben" in der Aufnahme mit Lotte Lehmann und Bruno Walter am Klavier (tolle Aufnahme!), da ich das gerade im Konzert gehört hatte. Damals hatte ich auch viel mit Sängern zu tun, das färbte ab. Leider ist das nicht mehr so, und im Moment bin ich (wieder mal) in einer Klaviermusikphase. Aber trotzdem höre ich Opernmusik (aber nicht in der Oper), Chansons, Operetten (sehr gerne zum Aufheitern), Volksmusik (aus verschiedenen Ländern, was heutzutage als "Folk" bezeichnet wird aus Scham über das, was im Fernsehen läuft) ... Also, ja, sicher, gerne, viel und immer wieder ...
Grüße, Gamaheh
Hosenrolle1 (04.09.2015, 00:38): Original von AcomA ich bin kein freund des abendländischen kunstgesanges. ausnahmen sind vielleicht die lieder rachmaninovs, tscherepnins, chopins und mussorgskys. ich mag den 'operngesang' mit dem vibrato und tremolieren nicht.
Ich ebenfalls, wobei es da auch krasse Unterschiede gibt. Operngesang bedeutet nicht automatisch "dramatisches Geplärre", wie es in Karikaturen gerne von dicken Walküren dargestellt wird.
Es gibt da auch herrliche, vibratoarme Stimmen, mir fallen spontan Elisabeth Grümmer und Barbara Bonney ein. Hör dir einmal Grümmers Agathenarie aus dem Freischütz an, oder Bonneys "Deh vieni non tardar" aus dem Figaro.
Am Anfang meiner Beschäftigung dachte ich, dass alle "echten" Opernliebhaber diesen wabernden Gesang toll finden, aber tatsächlich teilen sich da die Meinungen darüber.
Wie stehst du heute dazu?
LG, Hosenrolle1
EinTon (04.09.2015, 18:06): Original von Hosenrolle1 Es gibt da auch herrliche, vibratoarme Stimmen,
Gefällt dir dann folgendes?:
https://www.youtube.com/watch?v=POPswtHh0jI
Wie Du hörst, singen die Sängerinnen hier völlig vibratolos. Das ist aber natürlich keine Opernmusik.