Sully (04.07.2011, 11:10):
Johann Gottfried Müthel (1728-1788)
Johann Gottfried Müthel (* 17. Januar 1728 in Mölln, Lauenburg; † 14. Juli 1788 in Riga) war ein deutscher Cembalist, Organist und Komponist.
Die erste musikalische Ausbildung erhielt Müthel von seinem Vater, der in Mölln als Organist tätig war. Seine Studien wurden anschließend beim Lübecker Marienorganisten Johann Paul Kuntzen fortgesetzt, bis Müthel schließlich im Jahr 1747 eine Stelle als Kammermusiker und Hoforganist in der Kapelle des Herzogs Christian Ludwig II. von Mecklenburg-Schwerin antrat. Zu seinen dortigen Pflichten gehörte auch die Ausbildung der herzoglichen Kinder. Zur Perfektionierung seiner musikalischen Fähigkeiten wurde Müthel ein Urlaub für die Dauer eines Jahres gewährt. Diesen begann er zunächst als einer der letzten Schüler Johann Sebastian Bachs, in dessen Haushalt er auch wohnte. Auch wenn Bach bereits drei Monate nach seinem Eintreffen verstarb, konnte sich Müthel als Kopist des schon erblindeten Meisters intensiv mit dessen Schaffen auseinandersetzen.
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Seine Musik wird der Zeit der Vorklassik zugerechnet. Seine Pianoforte-Konzerte sind wirklich hörenswert.
Gruß Sully