Katalogisieren

Rachmaninov (10.09.2008, 10:26):
Hallo,

ich würde gerne meine Aufnahmen Katalogisieren.

Welche Software würdet ihr da empfehlen.
Fände es praktisch wenn man dort auch die Cover hinterlegen könnte.

R
satie (10.09.2008, 11:15):
Also ich benutze iTunes und bin damit vollkommen zufrieden. Wenn Du nur katalogisieren willst, ohne die CDs auf eine Festplatte zu rippen, kannst Du ebenfalls iTunes benutzen. Ich habe fast meine gesamte Sammlung mit iTunes gesichert (ca. 1500 CDs). Die meisten Aufnahmen finden sich in der Internet-Datenbank, auf die iTunes zurückgreift.
Zum Auslesen mag es bessere Programme geben, allerdings habe ich da noch nicht viel ausprobiert. Cover kann man bei iTunes einfach auf ein Feld links unten ziehen, um sie mit den Alben zu verknüpfen.
Rachmaninov (10.09.2008, 11:17):
Original von Satie
Also ich benutze iTunes und bin damit vollkommen zufrieden. Wenn Du nur katalogisieren willst, ohne die CDs auf eine Festplatte zu rippen, kannst Du ebenfalls iTunes benutzen. Ich habe fast meine gesamte Sammlung mit iTunes gesichert (ca. 1500 CDs). Die meisten Aufnahmen finden sich in der Internet-Datenbank, auf die iTunes zurückgreift.
Zum Auslesen mag es bessere Programme geben, allerdings habe ich da noch nicht viel ausprobiert. Cover kann man bei iTunes einfach auf ein Feld links unten ziehen, um sie mit den Alben zu verknüpfen.

Die iTunes Lösung kenne ich durch Walter.
Dachte aber nicht das ich sie auch ohne Speicherung der Titel nutzen könnte.
Ist die Software Freeware?
satie (10.09.2008, 11:44):
Ich habs mir gerade nochmal angeschaut und fürchte, dass ich da doch Schrott geschrieben habe...dabei war ich mir ganz sicher, dass man auch ohne Kopieren die CDs verwalten kann... scheinbar geht das aber doch nicht. Freeware wäre es jedenfalls, aber wenn das so doch nicht geht, muss eine andere Software ran. Oder weiß jemand, ob es doch möglich ist?
Walter (10.09.2008, 15:57):
Freeware - JA
ohne Speichern geht es meines Wissens nicht!

:I
Rachmaninov (11.09.2008, 13:42):
Also,

gestern habe ich I-tunes mal installiert und einige Aufnahmen eingelesen.
Zwar geht es wirklich nicht ohne die Files zu speichern, aber ich habe damit kein größeres Problem, da ich dann auch ggf. schnell am PC in die Aufnahmen reinhören kann.

:engel
satie (11.09.2008, 14:30):
Und? Wie bist Du zufrieden? Ich finde, es geht recht fix. Für viele CDs in guter Qualität braucht man natürlich eine große Festplatte, aber die gezielte Suche macht damit wirklich Spaß.
Rachmaninov (11.09.2008, 14:33):
Original von Satie
Und? Wie bist Du zufrieden? Ich finde, es geht recht fix. Für viele CDs in guter Qualität braucht man natürlich eine große Festplatte, aber die gezielte Suche macht damit wirklich Spaß.^

Fix geht es, jedoch ist man abhängig wie die Datenbank gepflegt ist und wie dort die Einträge sind.
Vor allem bei Komponisten und Künstlern ist hier eine gewisse Nacharbeit nötig. Fürchte ich jedenfalls.
satie (11.09.2008, 14:39):
Im Großen und Ganzen ist die Datenbank sehr gut (zumindest besser als bei allen anderen Programmen, die ich davor ausprobiert hatte). Wenn man so wie ich vor allem Interpret, Komponist und Werktitel benötigt, muss man nur selten etwas korrigieren. Bei Jahreszahlen, Genre oder gar Labelangaben hingegen muss man meist selbst nachtragen, allerdings geht auch das recht bequem.
Ich hatte übrigens etwa eine halbe Stunde lang gegoogelt wegen einer reinen Datenträgerverwaltung. Kann es sein, dass so etwas wirklich gar nicht mehr existiert? Zumindest scheint es keine Freeware zu geben.
Cosima (11.09.2008, 19:00):
Hallo,

ich habe es am Rechner gerne schnell und unkompliziert, weshalb ich mit der guten alten Excel-Tabelle arbeite.

Gruß, Cosima
Rachmaninov (18.09.2008, 13:42):
Also,
mir gefällt das mit dem i tunes.

Hat den großen Vorteil, dass ich alle aufnahmen gezwungendermaßen zwar jetzt mal in die hand nehme, was ich eh mache um sie in die kartons für den umzug zu packen, aber ich sie mir damit nochmals ins bewusstsein hole --> und vielleicht sogar höre und weitere Käufe stoppe :engel

Lediglich die teilweise nicht so schönen Einträge in der Datenbank werde ich wohl hier und da überarbeiten.
daniel5993 (26.11.2008, 16:08):
Hallo Forianer,

ich suche ebenfalls ein Programm zum Katalogisieren von CD's. Ich brauche weder ein Programm um CD'S zu archivieren, noch brauche ich die CD-Cover . Ich suche eine Software, wo ich die Werke meiner CD's eingeben kann und wenn ich ein bestimmtes Werk suche, mir mein Programm sofort sagt, wie oft ich dieses Werk besitze. So eine Art Suchfunktion und natürlich möchte ich die Möglichkeit haben, den eingetragenen Werken bestimmte Daten hinzuzufügen. In erster Linie ist man ja immer an einer Freeware interessiert, wenn Ihr jedoch ein empfehlenswertes Programm kennt, kann es auch ruhig etwas Kosten. Mein Problem ist nämlich, dass ich den Überblick über meine Sammlung bereits verloren habe und gern etwas Ordnung reinbringen möchte.

Danke für eure Hilfe!

Grüße
Daniel
Gerion (26.11.2008, 18:13):
Ich habe mal gehört, dass es Sammler gibt, die mit einem Barcodescanner und passender Software arbeiten; die CDs also nicht einlegen (und auslesen), sondern nur abscannen. Das ginge vielleicht sogar rasend schnell. Weiß jemand, ob diese Software/Hardware-Lösung noch besteht?

Aber wahrscheinlich ist es nicht sinnvoll, die CDs nicht gleich auch einzulesen und verlustfrei zu speichern...
satie (26.11.2008, 18:24):
Original von daniel5993
Hallo Forianer,

ich suche ebenfalls ein Programm zum Katalogisieren von CD's. Ich brauche weder ein Programm um CD'S zu archivieren, noch brauche ich die CD-Cover . Ich suche eine Software, wo ich die Werke meiner CD's eingeben kann und wenn ich ein bestimmtes Werk suche, mir mein Programm sofort sagt, wie oft ich dieses Werk besitze. So eine Art Suchfunktion und natürlich möchte ich die Möglichkeit haben, den eingetragenen Werken bestimmte Daten hinzuzufügen. In erster Linie ist man ja immer an einer Freeware interessiert, wenn Ihr jedoch ein empfehlenswertes Programm kennt, kann es auch ruhig etwas Kosten. Mein Problem ist nämlich, dass ich den Überblick über meine Sammlung bereits verloren habe und gern etwas Ordnung reinbringen möchte.

Danke für eure Hilfe!

Grüße
Daniel

Ich habe mal ein Programm benutzt - ich glaube es war Audiograbber - da konnte man die CD einlegen, nach den Infos bei freedb suchen lassen und dann einfach die Infos speichern, ohne dass man unbedingt die CD einolesen musste. Das Programm war Freeware. Vielleicht würde das ja funktionieren, nur weiß ich nicht, ob es möglich ist, aus der entstandenen Textdatei dann mit einfachen Mitteln eine Datenbank zu erstellen (das Programm war halt doch primär zum Auslesen gedacht). Falls es nicht möglich ist, die einfache txt-Datei irgendwie zu übertragen, dürfte es wenig nützen, es sei denn, man wollte einfach mit der Standard-Suchfunktion das Textdokument durchsuchen. Aber sowas gefällt wahrscheinlich nur Hackern...
daniel5993 (27.11.2008, 01:00):
Dank Dir Satie!

Das von dir genannte Programm gibts zwar, bin ich aber nicht mit zurecht gekommen. Habe ein bisschen gestöbert und bin auch auf I tunes gekommen.
Hier wird die CD zwar archiviert, aber letztendlich geht da so schnell und die Übesricht ist auch einfach und zusätzlich kann man sich aus dem Internet noch die Cover runter"speichern". Vieles wollte ich davon zwar nicht, aber jetzt wo ichs gesehen habe, will ich auch nicht drauf verzichten!

Grüße
Daniel
satie (27.11.2008, 08:53):
Übrigens, wenn Du unter Windows arbeitest (allerdings gehört das eigentlich nicht hier her, aber ich wollte es wenigstens los werden...): der Windows Media Player ist, wie ich neulich wieder bemerkt habe, gar nicht übel, sofern man zum Einlesen etc. iTunes benutzt. Wenn man dann den iTunes Ordner einfach zur Medienbibliothek hinzufügt, sieht man in einer schönen Darstellung (unter Vista zumindest) die Cover etc. und man hat den Vorteil, dass man (vorausgesetzt, man hat nicht als aac gerippt, sondern als mp3) jeden beliebigen mp3-Player anschließen kann und per drag and drop einfach die Alben hinüberzieht, sprich man muss nicht wie beim iPod immer komplett alles synchronisieren (was ich gelinde gesagt ne Schweinerei finde).

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, man kann mit dem Windos Media Player auch ganz einfach CDs zur Medienbibliothek hinzufügen, ohne sie zu kopieren. Ich habs allerdings noch nie ausprobiert. Der Schwachpunkt ist, dass die Datenbank, auf die der Player zurückgreift meines Wissens eine schlechtere ist als jene von iTunes (früher war es definitiv so, sprich vor etwa 2 Jahren noch). Es könnte mittlerweile aber auch behoben sein, wodurch dieses Bordmittel also vielleicht ja schon alles mitbringt. Ist nicht alles mies, wo Microsoft draufsteht...

Ich benutze jedenfalls derzeit die Kombination iTunes (zum Einlesen und in der Regel auch zum Abspielen) und Media Player (für den Transfer der Dateien auf meinen mp3-Player, ein ganz putziges kleines Kerlchen namens mpyo. Das Ding hab ich schon mal gar nicht mehr gefunden in meiner Tasche, weil es so unscheinbar ist...Schweife ich etwa ab? Na aber hoffentlich...
Gerion (27.11.2008, 11:59):
Lieber Satie,

sind die Resultate bei Itunes-Einlesen wirklich so überragend gut, d.h. muss man tatsächlich kaum nachbearbeiten?

Ich arbeite mit dem Windows Media Player und gebe dort fast immer manuell ein, die Datenbank ist wirklich schlecht. Ich habe aber auch ein ganz bestimmtes Schema, wie ich die Titel anlege ("Konzertname - 1. Satzbezeichnung"), und so sind die Daten nie formatiert, wenn sie aus der Datenbank gelesen werden... :(

Grüße
Gerion
satie (27.11.2008, 13:19):
Original von Gerion
Lieber Satie,

sind die Resultate bei Itunes-Einlesen wirklich so überragend gut, d.h. muss man tatsächlich kaum nachbearbeiten?

Ich arbeite mit dem Windows Media Player und gebe dort fast immer manuell ein, die Datenbank ist wirklich schlecht. Ich habe aber auch ein ganz bestimmtes Schema, wie ich die Titel anlege ("Konzertname - 1. Satzbezeichnung"), und so sind die Daten nie formatiert, wenn sie aus der Datenbank gelesen werden... :(

Grüße
Gerion

Lieber Gerion,
da die Datenbank von diversen Leuten zusammengestellt wird, ist natürlich keine Einheitichkeit gegeben. Da man aber beliebig nach Komponist, Werktitel o.ä. suchen kann, ist das im Grunde auch nicht notwendig. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eigentlich immer Werktitel, Satzbezeichnung, Komponistenname vorhanden sind, die Werktitel in der Regel ausführlich (bei Bach etwa immer mit BWV-Zahl). Mir zumindest genügt es völlig, ich finde alles. Manchmal kann es vorkomen, dass man nachbearbeiten muss, auch sind natürlich Fehler nicht immer auszuschließen (das sind sie aber auch in den CD-Booklets nicht). Aber warum nicht einfach mal ein Beispiel:

Ich gebe in iTunes ein: Bach Brandenburg
darauf werden mir meine 4 Alben angezeigt. Hier das Schema des ersten Albums:

Titel des Tracks: Bach: Brandenburg Concerto #1 In F, BWV 1046 - 1. Allegro
Komponist: Johann Sebastian Bach
Interpret: Pieter-Jan Belder: Musica Amphion
Titelnummer: 1 von 10
Dauer: 3:54
Album: Bach: Brandenburg Concertos #1-3
Jahr: 2006

Also da fehlt mir nichts.

Zweites Album:

Titel des Tracks: Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046: Allegro
Komponist: Johann Sebastian Bach
Interpret: Il Giardino Armonico
Tracknummer: 1
Dauer: 3:48
Album: Bach: Brandenburg Concertos Nos. 1-6 Disc 1
Jahr: 1997

Auch hier ist alles da, wenn man auf Nummer supersicher gehen will, dann gibt man bei jedem Satz noch die Nummern zusätzlich ein, aber im Grunde regelt das ja die Tracknummer.
Einziges mitunter, wenn auch eher selten auftretendes Problem bei iTunes: man muss hin und wieder Compilations machen, falls in der Datenbank zu genau vorgegangen wurde und die Interpreten wechseln (ohne dass der, der die Daten eingegeben hatte, gleich eine Compilation gemacht hat). Dann kann es vorkommen, dass das Album gesplittet wird (man kann aber auch nachträglich wieder eine Compilation draus machen). Natürlich hat eine international zusammengestellte Datenbank vor allem das Problem, sprachlich nicht einheitlich zu sein. Das meiste ist auf Englisch, wenn man Pech hat, kommt auch mal ein Eintrag auf Japanisch vor (dann meist gemischt mit Englisch, so dass man trotzdem sieht, was man da vor sich hat). Das sind Fäll, wo man mitunter editieren muss. Ich finde das allerdings angenehmer als die manuelle Variante, die doch rechtaufwändig sein kann.

Herzlich,
S A T I E
Gerion (27.11.2008, 13:58):
Lieber Satie,

herzlichen Dank für die Informationen! :hello

Ich denke, ich bleibe beim manuellen katalogisieren; dafür brauche ich i.d.R. nicht länger als vier bis fünf Minuten (incl. Runterladen und implementieren des Albumcovers), und dabei höre ich den ersten Titel der CD auszugsweise. Danach rippe ich - nach fünfzehn Minuten ist es gegessen. Ich kann dadurch auch zB die Schreibweise der Interpreten und Komponisten genau steuern (Schostakowitsch/Shostakovich/..., Wolfgang Amade/Amadeus Mozart etc.), was bei der Suche hilfreich ist: Ich muss dann gar nicht erst suchen, sondern bekomme durch einen Klick auf den Interpreten/Komponisten zuverlässig alle archivierten Alben angezeigt (aber das kann man mit itunes sicher auch gut realisieren).

Da ich derzeit kaum mehr als eine CD pro Woche (durchschnittlich, manchmal auch länger nichts, manchmal, wie jetzt nach dem Hagen-Quartett-Erlebnis auch mehr ;-) ) habe, kann ich diese problemlos an einem Abend aufnehmen und vielleicht noch drei bis vier pro Woche aus meiner Sammlung retrokatalogisieren. Es hält sich alles in Grenzen.

Ich habe noch keinen großen digitalen Bestand und werde wohl demnächst auf verlustfreie Archivierung umstellen.

Gruß
Gerion
HenningKolf (27.11.2008, 14:20):
Juristen sind halt Pedanten. Ich auch!

Deshalb muss bei mir alles einheitlich sein, nicht nur der Aufbau der Tags, sondern auch die allgemeine Struktur der Dateinahmen. D.h., bisher sind ca 1200 CDs getaggt, etwa weitere 500 bis 700 warten darauf, Arbeitsaufwand ohne rippen 2 - 15 Minuten (ich gebe bei Opern alle Sänger in einzelne Tags ein z.B., Datum der Komposition, wenn möglich Aufnahmeort und Datum etc., wenn man nicht wie bei der 15. von Sibelius Siebter das meiste kopieren kann, dauert es). Ausserdem scanne ich booklets ein etc. Also schon ein ziemlicher Aufwand, nur für Idioten wie mich und keineswegs zur Nachahmung empfohlen. Zum taggen bzw als Datenbank nehme ich foobar (beim taggen mit Unterstützung von mp3tag), das einzige Programm das alle Funktionen vereint, die ich haben möchte.

Gruß
Henning
Nicolas_Aine (27.11.2008, 21:44):
Hi,

ich bin jetzt auch auf der Suche nach einem Programm. Erstmal vorweg: ich hab ganz prinzipiell was gegen Apple, deswegen will ich kein Itunes, wie gut auch immer das sein mag. Diskussionen sind zwecklos:D

Also das, was ich brauch ist:

- einlesen (kann auch ein extra Programm sein)
- verwalten: ich will den Namen, Komponist, Interpret(en), Aufnahmedatum, Musikgenre und Epoche eingeben können.
- Suchfunktion
- wenn ein Player integriert ist, wärs geschickt, wenn nicht, machts auch nichts
- Freeware

Hat da irgendjemand irgendwelche Ideen / Vorschläge?
daniel5993 (27.11.2008, 22:17):
Original von Nicolas_Aine
Hi,

ich bin jetzt auch auf der Suche nach einem Programm. Erstmal vorweg: ich hab ganz prinzipiell was gegen Apple, deswegen will ich kein Itunes, wie gut auch immer das sein mag. Diskussionen sind zwecklos:D

Also das, was ich brauch ist:

- einlesen (kann auch ein extra Programm sein)
- verwalten: ich will den Namen, Komponist, Interpret(en), Aufnahmedatum, Musikgenre und Epoche eingeben können.
- Suchfunktion
- wenn ein Player integriert ist, wärs geschickt, wenn nicht, machts auch nichts
- Freeware

Hat da irgendjemand irgendwelche Ideen / Vorschläge?

Ein Gutes Programm für "Kostenlos" wirst du wohl schwer finden, hab die Suche bereits hinter mir. Und ob du es hören willst oder nicht, das Ergebnis allen Suchens war: I tunes.
Einen besseren Rat kann ich dir nicht geben!

Aber vielleicht tuts bei dir auch ein zweit oder drittklassiges Programm, mit dem du unzufrieden sein wirst, aber dann tröstet dich ja die Tatsache, dass du ja wenigstens mit Apple nichts am Hut hast. Ich denke mit dieser Einstellung wirst du Glücklich werden ?(:ignore
Nicolas_Aine (27.11.2008, 22:34):
jop, muss jetzt nicht sooo toll sein, so langs in etwa das hat, was ich brauch (Epoche und Gattung z.B. wären mir jetzt nicht sooo wichtig) passt das schon^^

Edit: So, bin grad dabei, foobar auszuprobieren, gefällt mir soweit gut, nur das überspielen auf den PC, das find ich nicht soo toll... aber da werd ich mir halt was anderes organisieren:)
LazarusLong (28.11.2008, 14:24):
Original von Nicolas_Aine
Hi,

ich bin jetzt auch auf der Suche nach einem Programm. Erstmal vorweg: ich hab ganz prinzipiell was gegen Apple, deswegen will ich kein Itunes, wie gut auch immer das sein mag. Diskussionen sind zwecklos:D

Also das, was ich brauch ist:

- einlesen (kann auch ein extra Programm sein)
- verwalten: ich will den Namen, Komponist, Interpret(en), Aufnahmedatum, Musikgenre und Epoche eingeben können.
- Suchfunktion
- wenn ein Player integriert ist, wärs geschickt, wenn nicht, machts auch nichts
- Freeware

Hat da irgendjemand irgendwelche Ideen / Vorschläge?

Audiograbber?

Ob der eine Suchfunktion bietet, weiss ich nicht, ansonsten ist eigentlich alles da was man braucht, incl. ein Forum zum Fragestellen und Vorschlge einbringen. Ist Opensource und für lau

Frank

Meine Dateistruktur habe ich entsprechend meinem CD-Regal angelegt

Musik

MP3
Wav

Genre

Künstler

Sampler

Ist recht übersichtlich und einfachzu verwalten
Nicolas_Aine (07.01.2009, 22:12):
Hm, also inzwischen bin ich jetzt bei foobar zum Katalogisieren und MediaMonkey zum Überspielen gelangt. Jetzt hab ich folgendes Problem: Bei foobar gibts keine Spalte "Komponist", und wenn ich mir eine mache, übernimmt der das nicht automatisch (ich hab den schon vorher mit MediaMonkey reingemacht), ich kanns aber leider auch nicht bearbeiten, hat da jemand eine Idee? So wie ich das gelesen habe, gibts ja noch mehr, die foobar benutzen, ihr habt doch bestimmt auch nicht auf den Komponist verzichtet?

Grüße,
Cornelius
Leif Erikson (08.01.2009, 10:14):
Hallo Gerion,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich habe nur 5 Minuten suchen müssen um die perfekte Lösung zu finden, von der Du gehört hast:

CD-Verwaltungssoftware mit Scanner

Ich denke, ich sollte sie kaufen.

Gruß, Leif.
Gerion (08.01.2009, 10:58):
Hallo Leif,

gibt es denn auch positive Rückmeldungen von Klassik-Sammlern? Nicht, dass die Lösung nacher nichts für Klassikliebhaber taugt. Aber schön zu hören, dass es das System noch zu geben scheint. Ich habe auch nur davon gehört - eine Empfehlung kann ich nicht aussprechen.

Gruß
Gerion
Leif Erikson (08.01.2009, 12:26):
Lieber Gerion,

ich habe die website durchgelesen, das Programm scheint gut zu sein.
Es werden einige screens gezeigt.

Es ist zum Beispiel möglich mit dem teureren scanner offline bis zu 500 Barcodes von CD's einzuscannen und sie dann auf den PC zu übertragen.

Das Programm sucht sich dann aus verschiedenen databases zusätzliche Angaben und (soweit vorhanden) die covers, ohne daß die CD's ins Laufwerk eingelegt werden müssen.

Wenn Du willst, kannst Du per Komponist, Dirigent, Solist(en), Entstehungsjahr, Kaufdatum, Aufstellungsort uva. suchen.
Es kann sogar nach tracks gesucht werden.

Für LP's ist manuelle Dateneingabe möglich.

Du kannst auch uploaden um die database zu vervollständigen.

Mit dem offline Laser-Scanner auf CD und mit Premium Support kostet das Programm 169,90 €.



Gruß, Leif.
Leif Erikson (14.02.2009, 15:39):
Ich habe die software Music-Collector und den Laserscanner von www.collectorz.com (mit z!) vorgestern erhalten.
Die Installation hat reibungslos geklappt. Mit dem scanner kann ich bis zu 500 CD-Barcodes einlesen, die in einer Liste erscheinen. Dann drücke ich einen Knopf und das Programm sucht sich das cover und die sonstige verfügbare Info bei Amazon.de, -.fr, -.com, -co.uk und -.ca sowie einigen weniger ergiebigen sites.
Dann muß ich den Komponisternnamen nochmals in einem bestimmten Feld eingeben und habe die CD's katalogisiert.

Manchmal klappt das cover-suchen nicht bzw. das Programm holt sich die Rückseitenansicht. Das muß manuell geändert werden. Leider sucht das Programm nicht bei jpc.

Es ist auch Statistik möglich: ich erfahre wieviele Alben, CD's, SACD's und DVD-Audio's ich eingegeben habe. Wieviele von welchen Komponisten und - der reine Horror, wieviel ich dafür ausgeben müßte, wenn ich sie so kaufen würde, wie sie das Programm gefunden hat, also doch ungefähr, was ich ausgegeben habe.

So könnte das Programm dazu beitragen die pathologischen Sammler zu kurieren . . .

Insgesamt kaum denkbar, daß eine Software besser und schneller arbeiten könnte, es sei denn, wenn sie auf eine gepflegte Datenbank zurückgreifen könnte anstatt der o.g. sites im Internet. Für mich die einzige Art, wie ich jemals meine Sammlung katalogisieren kann.

Die Verzollung des Päckchens ist eine andere Geschichte. collectorz.com gibt außen einen Wert von 8 (acht) € an und die Beamten in Speyer haben das nicht geglaubt, Rechnung liegt keine bei . . .

Gruß, Leif
Leif Erikson (25.02.2009, 18:00):
In erstaunlich kurzer Zeit habe ich nun meine CD-Sammlung katalogisert.
Es ist schon schön durch die Einträge und cover zu blättern.
Natürlich haben sich einige Doubletten herausgestellt aber erstaunlich wenige.
Kurz vor Schluß hat der scanner seinen Dienst eingestellt. Für die Dinger werden Gummi-Schutztaschen angeboten. Hätte ich vielleicht besser mitbestellt.

Für die Datenbankpflege nach Einkäufen braucht man den Scanner nicht, das geht auch mit Eintippen der scancode-Nummern. Es braucht ungefähr 4 x solang wie der Scanner, wenn man den Ziffernblock blind betätigen kann.

Ich kann collectorz.com sehr empfehlen.

Gruß, Leif.
Heike (12.06.2009, 22:07):
Hat irgendwer seine CDs zufällig per access-Datenbank katalogisiert?
Ich überlege, das zu tun, weil ich die Kompatibilität, Suchfunktionen und Listenfunktionen recht gut finde. Und da ich keine mühsam einzugebenden Titellängen etc brauche, sondern nur Werk, Komponist, Interpreten/ Solisten/ Dirigenten/Orchester etc ... plus lieber persönliche Bewertungsfelder nach Belieben einbauen würde, muss ich nicht unbedingt eine Einlesen-Funktion haben.

Also, hat das vielleicht schon jemand und würde mir für den Start sein Dateigerüst zur Verfügung stellen? Spart etwas Zeit beim Basteln und - falls wir dieselben CDs haben- sogar einige Eingaben.
Naja, die Wahrscheinlichkeit ist wohl gering, aber ich wollte wenigstens mal fragen
Heike
ab (31.07.2009, 09:51):
Womöglich werde ich in Bälde nicht umhinkommen, eine Datenbank einzurichten, sofern es sich ergeben sollte, zwischen zwei Wohnorten pendeln zu müssen, weil ich nicht stets meine Sammlung mitnehmen kann. Keinesfalls kommt für mich iTunes in Frage (ein furchtbar unintuitives Medium, das ich bereits zum Überspielen auf den geschenkt bekommenen IPod höchst ungern verwende) .

Mir scheint es am bestens, die zahllosen CDs in FLAC-lossless zu transformieren. Ich bin nur noch nicht so sicher, ob ich die Titel einzeln rippen und transformieren soll oder aber lieber als gesamtes Album mittels Image-Datei und Cuesheet (das sich auch einfach durch foobar taggen lässt). Ich neige zu letzterem, weil sich dies in einem Aufwasch bequem mit EAC (Exact Audio Copy) bewerkstelligen ließe (wohl auch mit Monkey's Audio wie ich gehört habe).

Wer kann mir hier Vorteile und Nachteile erklären?

A porpos Tagging: Was sind denn die üblichen Fallen, in die man ohne Erfahrung so leicht tappt? Welche Tipps könnt ihr mir da geben?

Nach welchen Rubriken taggt ihr denn die Musik, um leichten Zugriff zu bekommen?

Herzlichen Dank!
:hello
Nicolas_Aine (31.07.2009, 11:05):
also ich benutze sowohl zum rippen als auch zum Katalogisieren Media Monkey. Das funktioniert einwandfrei.
Taggen tu ich die Tracks alle von Hand, das dauert zwar lang, aber ist am Ende wohl auch am übersichtlichsten.
Ich benenne die Stücke + Sätze, Komponisten, Interpreten und das Aufnahmejahr.
Man sollte sich dabei halt am Anfang ein System überlegen, grade bei der Stück-/Satzbezeichnung, und das dann durchhalten, ich machs z.B. so:

Symphonie Nr. 9 e - moll Op. 95 'Aus der neuen Welt' 1. Satz 'Adagio - Allegro molto'

Der einzige Nachteil, denn ich hier sehe, ist eben, dass es ein ziemlicher Aufwand ist.
Jürgen (31.07.2009, 12:53):
Zum rippen und zum Abspielen verwende ich eine ältere Version (free) von MusicMatch. Da das Autotagging seit geraumer Zeit nicht mehr funktioniert und das Nachbearbeiten der Tags unhandlich und langsam ist, habe ich mir mp3tag heruntergeladen.
Mit diesem Tool macht es wirklich Spaß zu arbeiten.

Wenn z.B. Autotagging folgenden Tracktitel ergeben hat:
Mendelssohn-Bartholdy Violin Concerto in e minor op 64 - allegro molto appassionato
Dann kann man mit der Konvertierfunktion sehr leicht die gewünschte Information, nämlich allegro molto appassionato extrahieren.
Wenn eine CD 40 Titel hat, die alle so benamst waren, ist das eine große Erleichterung.

Ich verwende i.A. folgende Tags:

Artist, dahinter versteckt sich der Komponist, z.B. "Bruckner, Anton" (Wegen der Sortierung erst der Nachname)
Album, z.B. "Sinfonie Nr.3 E-Dur Op.23, Järvi 1989"
Titel, z.B. "Allegro vivace" (Auf Bezeichnungen wie "Erster Satz" verzichte ich, es sei denn der erste Satz ist weiter unterteilt)
Track Nummer, die Numerierung orientiert sich bei mir am Werk, nicht an der CD
Genre, wie Symphony oder Chamber Music
Cover, ich gebe meist das Front-Cover ein.


In MusicMatch sortiere ich dann nach Artist/Komponist, Album und Track#.
Auf diese Weise orientiere ich mich sehr schnell. In problematischen Bereichen, wie Bachs Kantaten, verwende ich zusätzlich die Suchfunktion.

Als absolute Lösung schwebt mir eine richtige Datenbank vor, bei der Komponistendaten und Informationen über Interpreten als Stammdaten vorliegen. Wenn ich dann Siegfried/Solti in das System aufnehme, brauche ich nur noch die Verknüpfungen der Rolle Dirigent zu Solti über eine Auswahlliste herstellen. Die Track-Informationen ziehe ich dann aus den mp3-Tags.
Das ganze ist aber schon so komplex, dass ich wohl nicht vor meiner Rente dazu komme.

Grüße
Jürgen
ab (03.08.2009, 22:24):
Wie rippt ihr? mittels Image-Datei und Cuesheet oder aber die einzelnen Tracks?

:hello
artemis (17.12.2010, 13:35):
Original von Leif Erikson
In erstaunlich kurzer Zeit habe ich nun meine CD-Sammlung katalogisert.
Es ist schon schön durch die Einträge und cover zu blättern.
Natürlich haben sich einige Doubletten herausgestellt aber erstaunlich wenige.
Kurz vor Schluß hat der scanner seinen Dienst eingestellt. Für die Dinger werden Gummi-Schutztaschen angeboten. Hätte ich vielleicht besser mitbestellt.

Für die Datenbankpflege nach Einkäufen braucht man den Scanner nicht, das geht auch mit Eintippen der scancode-Nummern. Es braucht ungefähr 4 x solang wie der Scanner, wenn man den Ziffernblock blind betätigen kann.

Ich kann collectorz.com sehr empfehlen.

Gruß, Leif.

Ich stehe derzeit auch vor der Frage, wie ich die Musik archiviere.
Derzeit noch in itunes, traue ich dem System nicht.

€ 169,00 für das collectorz-Programm sind alelrdings kein Pappenstil.

Gibt es hier neue Erkenntnisse von Euch?

LG artemis
Bert (25.09.2011, 15:35):
Original von ab
Wie rippt ihr? mittels Image-Datei und Cuesheet oder aber die einzelnen Tracks?

Je nach dem; bei einer Oper rippe ich die ganze CD/DVD als wav-Datei, weil mein Yamaha-Player die Sprünge nicht nahtlos binden kann, bei Konzerten und Symphonien rippe ich die Einzeltitel, weil die Pausen zwischen den Sätzen nicht stören.

Gruß, Bert
Armin70 (25.09.2011, 16:00):
Sehr gute Erfahrungen mache ich beim CD-Rippen mit Exact-Audio-Copy (EAC). Vor allem, weil man CD`s verlustfrei (WAV) kopieren kann:

EAC

EAC ist natürlich ein kostenlos nutzbares Programm.