Konzerte 2016 & 2017

Amadé (21.11.2015, 12:07):
Soeben Karten fürs kommende Klavierfestival Ruhr bestellt:

13.05.16 Krstian Zimerman in Essen, Programm wie im November in Berlin
19.05.16 Daniil Trifonov in Dortmund

Ich freue mich schon riesig!

Gruß Amadé
Nicolas_Aine (22.11.2015, 00:05):
am 3.4. im Gasteig in München:


Itzhak Perlman
Rohan de Silva


Igor Stravinsky/Dushkin: "Suite Italienne" für Violine und Klavier
César Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur
Anton Dvorak: Sonatine für Violine und Klavier G-Dur op.100
sowie weitere Werke nach Maestro Perlmans Ansage
nikolaus (22.11.2015, 09:48):
Schon fest geplant:

9.1. MusicaAeterna, Teodor Currentzis, Paticia Kopatchinskaja (Beethoven, Mozart); Philharmonie Köln

12.3. Martha Argerich, Mischa Maisky (voraussichtlich Bach, Beethoven, Schostakowitsch); Philharmonie Köln

22.4. Martha Argerich, Daniel Barenboim (Mozart, Schubert, Strawinsky); Philharmonie de Paris

Im Hinterkopf:
28./29.6. Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Paavo Järvi, Hélène Grimaud (Brahms)

und, und, und...

Nikolaus.
Jeremias (23.11.2015, 11:32):
Schon reserviert / gebucht:

29.1. in Essen:
Julia Fischer, Violine, Künstlerische Leitung
Yulianna Avdeeva, Klavier
Academy of St Martin in the Fields

Pjotr I. Tschaikowski
Serenade C-Dur für Streichorchester, op. 48
Andrey Rubtsov
Konzert für Violine und Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine, Klavier und Orchester d-Moll


19.2.in Essen:
Christiane Karg, Sopran
Bernarda Fink, Alt
Chor der MCO Academy
Alexander Eberle, Choreinstudierung
Mahler Chamber Orchestra
Musiker der MCO Academy am Orchesterzentrum l NRW
Daniel Harding, Dirigent

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 2 c-Moll “Auferstehungssinfonie”


18.4. in Essen:

Evgeny Kissin
Julian Rachlin (Violine)
Mischa Maisky (Violoncello)

Franz Schubert |Klaviertrio Nr. 1 in B-Dur op. 99 D 898
Peter Iljitsch Tschaikowsky |Klaviertrio in a-Moll op. 50
Jürgen (21.02.2017, 16:32):
Am Samstag 11.3.2017 Mannheim, Rosengarten


Bohuslav Martinù
Die Fresken des Piero della Francesca H352
Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Antonín Dvořak
"Natur, Leben und Liebe", Ouvertüren-Trilogie:
In der Natur op. 91, Karneval op. 92, Othello op. 93

Tzimon Barto, Klavier
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Jakub Hrùša
Falstaff (07.03.2017, 23:21):
Gestern gastierte Grigory Sokolov in der Hamburger Musikhalle. Es gab:

Mozart
Sonate KV 545
Fantasie KV 475
Sonate KV 457

und nach der Pause:

Beethoven
Sonate Nr. 27
Sonate Nr. 32

und 7 (!) Zugaben.

Insgesamt gab es wirklich nur eine Pause, da Sokolov beide Teile durchspielte. Da machte inhaltlich Sinn, bedeutete aber auch eine erhebliche Anstrengung für das Publikum (wie auch für den Künstler).
Sokolov verfügt über einen wunderbar farbenreichen Anschlag, fähig alle möglichen Nuancen des Werkes dem Publikum zu offenbaren und über eine große Fähigkeit, in die einzelnen Musikstücke hineinzuhören, ihre Tiefen auszuloten.
In manchen Teilen des Abends hätte ich mir vielleicht eine schroffere, deutlichere Interpretationen gewünscht, mehr Gesang auf dem Flügel. Aber das ist jetzt wirklich 'Meckern auf allerhöchstem Niveau', denn seine Sichtweise war stets eine überzeugende und auch überwältigende. Sokolov bezwingt. Er bezwingt und fasziniert auf eine Weise, die mich immer wieder an die Allergrößten seines Faches denken lässt.

Nach 7 Zugaben (Chopin) schwebte ich jedenfalls von dannen. :)
Cavaradossi (10.03.2017, 18:50):
Lieber Falstaff,

um dieses Konzert beneide ich Dich!
Ich habe Grigory Sokolov vor über 20 Jahren erstmalig und einmalig in der Stiftskirche Ossiach im Rahmen des Carinthischen Sommer erlebt, mit einem reinen Beethoven-Programm. Es war ein großartige Erlebnis. Obwohl die Kirche nur unbequeme Sitzplätze hat (Kirchenbänke eben oder Klappstühle), hätte das Konzert gut und gerne noch eine Stunde länger dauern können.
Für mich ist Sokolov der legitime Nachfolger von Svjatoslav Richter und Emil Gilels. Vergleiche hinken immer, das weiß ich, ich meine damit auch die musikalische und technische Souveränität, ansonsten ist Sokolov schon ein ganz eigenständiger Künstler, den man in keine Schublade stecken kann.

Schönen Abend, Cavaradossi
Nikolaus (21.05.2017, 22:52):
Für alle Beethoven Freunde, insbesondere der Klaviersonaten:

Der Verein ProPiano Hamburg veranstaltet im Juni wieder mal eine Konzertreihe der besonderen Art:

Alle 32 Klaviersonaten werden an zwei Wochenenden von insgesamt 6 Pianisten dargeboten.
Die Konzerte finden am 9. - 11. Juni und am 23. -25. Juni in der Englischen Kirche am Zeughausmarkt statt.

Mehr Informationen, auch zum Kartenverkauf, gibt es über die website des Vereins, einfach dem link folgen.

Nikolaus.
agravain (27.05.2017, 19:04):
Ich mnöchte gerne auf die drei folgenden Konzerte hinweisen:

3. Juni 2017, Dom zu Halberstadt

Edward Elgar „The Apostles“

Die Mitwirkenden sind:

Nathalie de Montmollin – Sopran
Ivonne Fuchs – Alt
Robert Macfarlane – Tenor
Friedo Henken, Jörg Hempel, Dirk Schmidt – Bass
Kantorei Halberstadt und Domchor Magdeburg (Einstudierung KMD Barry Jordan)
Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Mitteldeutsches Kammerorchester
Leitung: Claus-Erhard Heinrich

5. Juni 2017, Köln - Philharmonie.

Edward Elgar: "The Kingdom"

Die Mitwirkenden sind:

Johanna Winkel – Sopran
Catherine Wyn-Rogers – Alt
Andrew Staples – Tenor
Simon Bailey – Bass
Chor und Extrachor des Bach-Vereins Köln
Sinfonieorchester Wuppertal
Leitung: Thomas Neuhoff


17. Juni 2017, Dom zu Magdeburg

Edward Elgar „The Apostles“

Nathalie de Montmollin - Sopran
Ivonne Fuchs - Alt
Robert MacFarlane - Tenor
Johannes Wollrab, Jörg Hempel, Dirk Schmidt - Bass
Magdeburger Domchor & Halberstädter Kantorei (Einstudierung KMD Claus-Erhard Heinrich)
Magdeburgische Philharmonie
Leitung: Barry Jordan

Beide Oratorien werden in Deutschland nur sehr selten aufgeführt. Ich habe die Vorbreitungen beider Projekte betreut und kann sagen, dass das alles sehr schöne Aufführungen werden dürften.
Der Elgar-Freundeskreis Deutschland bietet zu allen drei Auführungen Einführungsvorträge an.

:hello Agravain
satie (08.10.2017, 22:52):
Ich erhielt eine nette Mail von Michaela Groß, die an der Planung der nachfolgend vorgestellten Veranstaltung beteiligt ist. Wer sich in Berlin aufhält und mal ein Konzertprogramm mit ungewöhnlichen Kombinationen hören möchte, könnte sich hierfür vielleicht interessieren. Ich überlege, ob ich hingehe, schließlich fände ich gerade die mongolischen Beiträge interessant. Hier die Infos zur Veranstaltung:

Mongolian Step präsentiert
Classic meets Steppe
am 20.10.2017 im Konzertsaal der UdK Berlin

Wenn Klassik auf traditionelle mongolische Musik trifft, dann ist es, als stünden sich ein Lipizzaner aus der Hofreitschule und ein Wildpferd aus der Steppe gegenüber.
Unter dem Titel Classic meets Steppe bringt Mongolian Step in diesem Jahr vier ganz besondere Musiker zusammen: der international bekannte Bariton Amartuvshin Enkhbat, die junge Pianistin Odgerel Sampilnorov und der Pferdekopfgeiger Bat-Ochir Araanz werden gemeinsam mit der deutschen Violinistin Lisa Werhahn auftreten. Die Musiker spielen klassische Kompositionen mit mongolischer Seele der Komponisten Gonchigsumlaa, Khangal und Sharav und interpretieren Werke von Mendelssohn, Verdi und Giordano. Der Höhepunkt des Abends ist der Auftritt des Cardiff Singer of the World Preisträgers Amartuvshin Enkhbat, der mit der unerschöpflichen Strahlkraft und
Intensität seines Baritons unter anderem Stücke aus Verdis Rigoletto interpretiert.

Konzert Classic meets Steppe
20.10.2017 um 20:00 Uhr
Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße 33
10623 Berlin-Charlottenburg
Einlass ab 18:00 Uhr – Die mongolische Künstlerin Zazaa stimmt mit ihren außergewöhnlichen
Bildern im Foyer des Konzertsaals auf das besondere Klangerlebnis ein.

Konzertprogramm
Durch den Abend führt als Moderator der Musikwissenschaftler und Kulturbotschafter der Mongolei
Prof. Dr. Bernhard Wulff.

1. Teil
1. Calls of 4 Oirad (4 Oirdiin Uria)
Bat-Ochir Araanz, Morin khuur Solo
2. Zundui Khangal (1948 – 1996) – Concerto for Morin Khuur
Bat-Ochir Araanz, Morin khuur und Odgerel Sampilnorov, Piano
3. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) – Violin sonata f-dur first movement
Lisa Werhahn,Violine und Odgerel Sampilnorov, Piano
4. J. Chuluun (1928 – 1996) – Variation of 2 traditional song
Lisa Werhahn,Violine und Odgerel Sampilnorov, Piano
5. Kh. Bilegjargal (1954 – 2008) – Lama tears „Lodon’s Area“
Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano
6. Byambasuren Sharav (*1952) – Dear my Parents (Aav Eej 2 mini)
Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano

PAUSE

2. Teil
1. Zundui Khangal (1948 – 1996) – „Variation on a theme of Mongolian folk song“
Odgerel Sampilnorov, Piano Solo
2. Byambasuren Sharav (*1952) – „Awakened Steppe“
Odgerel Sampilnorov, Piano Solo
3. Umberto Giordano (1867 – 1948) – Andrea Chénier „Nemico della Patria“
Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano
4. Giuseppe Verdi (1813 – 1901) – Rigoletto „Cortigiani, vi razza dannata“
Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano
5. Sembe Gonchigsumlaa (1915 – 1991) – Trio
Lisa Werhahn, Violin; Bat-Ochir Araanz, Morin khuur und Odgerel Sampilnorov, Piano

Die Musiker

Amartuvshin Enkhbat, Bariton
Der junge mongolische Bariton erregte internationales Aufsehen als er 2015 beim internationalen
Gesangswettbewerb des BBC in Cardiff den Dame Joan Sutherland-Publikumspreis errang. Doch schon
vor dem erfolgreichen Abschluss seines Gesangstudiums an der Hochschule in Ulaanbaatar im Jahr
2009 war Enkhbat Solist am Staatlichen Opernhaus der Mongolei und sein Repertoire umfasst Rollen
wie die des Escamillo in Carmen, Giorgio Germont in La Traviata und die Titelrolle im Rigoletto, in der
er in diesem Jahr unter anderem in der Arena di Verona gastiert.

Odgerel Sampilnorov, Pianistin
Sie gehört zu den bekanntesten Pianistinnen der Mongolei. Mit einer schier unglaublichen Leichtigkeit
haucht die junge Künstlerin mit jedem Ton altbekannten Stücken eine neue Seele ein. Sampilnorov
schloss ihre Ausbildung am Konservatorium von Perugia als eine der Besten ihres Jahrgangs mit Summa
Cum Laude ab. Während ihres Studiums nahm sie an Meisterklassen von Professoren wie Sergio
Perticaroli, Maxim Mogilevsky, Bart Van Oort und Ivary Ilia teil. Von 2011 bis 2015 vertiefte
Sampilnorov ihre Studien an der internationalen Piano-Akademie „Incontri col Maestro“ in Imola unter
der Leitung von Stefano Fiuzzi. Erfahrungen als Solistin sammelte sie bei Auftritten in Peking, Hong
Kong, Rom und bei Konzerten in Spanien und Deutschland.

Lisa Werhahn, Violinistin
Werhahn ist eine gefragte Interpretin für zeitgenössische und klassische Kammermusik. Im Rahmen
des MärzMusik Festivals 2017 trat sie gemeinsam mit Theodor Flindell mit dem Stück Love Song von
Alvin Lucier in Berlin auf und im Juni 2017 wird sie das Violinkonzert der serbischen Komponistin
Snezana Nesic in Hannover uraufführen. Lisa Werhahn studierte an der UdK Berlin bei Isabelle Faust
und in Bern bei Benjamin Schmid sowie in Weimar bei Friedemann Eichhorn, wo sie ihren Master mit
Auszeichnung ablegte. Seit 2015 ist sie Mitglied im KNM Streichquartett, einer Formation des
Kammerensembles Neue Musik Berlin. Tourneen mit verschiedenen Ensembles führten sie ins
europäische Ausland, Amerika, Brasilien, Japan, Korea und Indien. Als Initiatorin der „Experimentellen
Musikvermittlung“ realisierte sie bereits viele Projekte für Kinder und Jugendliche u.a. beim Musikfest
Bern 2009 sowie an Berliner Schulen.

Araanz Bat-Ochir, Pferdekopfgeiger
Er gehört zu den namhaftesten Pferdekopfgeigern der Mongolei und beschäftigt sich nicht in seinem
wunderbaren Spiel, sondern auch in der Theorie mit diesem einzigartigen Instrument. Araanz hat
zahlreiche Alben, sowie wissenschaftliche Abhandlungen über die Pferdekopfgeige veröffentlicht. Sein
Repertoire reicht von traditioneller Musik mit der Pferdekopfgeige über die Umsetzung klassischer
Kompositionen bis hin zu Soul Music. Araanz und seine Musik sind nicht nur in der Mongolei bekannt
und beliebt. Der Musiker hatte bereits internationale Auftritte in Deutschland, Frankreich, den USA,
Japan und China.

Über die Pferdekopfgeige:
Die Pferdekopfgeige (Morin Khuur) gehört zu den ältesten Musikinstrumenten der Welt und steht
symbolisch für die weiten Steppen der Mongolei. Ihr melancholischer Klang untermalt seit
Jahrhunderten die Einsamkeit der mongolischen Steppe. Ihre Töne klingen so zauberhaft und schön
wie die Geschichte ihrer Entstehung. So soll einst ein mongolischer Sänger das zweisaitige Instrument
als Andenken an sein geflügeltes Pferd gebaut haben, das ihn Nacht für Nacht zu seiner Geliebten trug.
Die Klänge der Geige sollten ihn an die Huftritte, den schnellen Galopp, das Traben und das Wiehern
des geliebten Tieres erinnern.

Weitere Informationen und Tickets unter
www.classic-meets-steppe.de

www.ticketmaster.de


Über Mongolian Step
Mongolian Step ist eine Agentur für mongolische Kunst und Kultur, die es sich zur Aufgabe gemacht
hat, mongolische Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen und zu fördern und mit der Kunst als
Medium eine Brücke zwischen östlicher und westlicher Kultur zu bauen.
Aus dem Spannungsfeld der überdauernden Traditionen, unterschiedlichster Einwirkungen im Laufe
der Jahrhunderte und moderner westlicher Einflüsse hat sich in der Mongolei eine Kultur
ausgebildet, die ganz besondere junge KünstlerInnen und Werke hervorbringt.
Wir möchten den KünstlerInnen die Chance geben, auch außerhalb der Mongolei mit ihren Werken
und ihrer Musik aufzutreten, eine moderne Mongolei fernab aller Klischees zu präsentieren und
gleichzeitig mit neuen Einflüssen in Berührung zu kommen und neue Erfahrungen zu sammeln. Wir
wollen aktiv den Kulturaustausch fördern. Darum freuen wir uns bei diesem Konzert besonders über
die Zusammenarbeit der mongolischen Musiker mit der deutschen Geigerin.
Nicolas_Aine (10.10.2017, 21:42):
ich kann das insofern empfehlen, als dass ich Bernhard Wulff "kenne" (er war Schlagzeugprofessor an meiner alten Hochschule in Freiburg). Ein sehr spannender und interessanter Mensch mit Humor. Ich bin da leider nicht in Berlin, aber das klingt gut!