Severina (19.11.2010, 12:39): Zur Diskussion - was ssagt Ihr zu diesem Artikel aus dem "Tagesspiegel"??
Christine Lemke-Matwey:
Lob der Kunstpause - Ein Krankenbesuch bei der Klassik
Der Sänger Rolando Villazon hatte Knötchen auf den Stimmbändern und ist nach OP und Rekonvaleszenz hörbar nicht mehr der Alte. Sprechen möchte er darüber in Interviews nicht, verständlicherweise, er singt jetzt mexikanische Volkslieder und tritt nach wie vor in großen Sälen auf. Die Pianistin Hélène Grimaud musste ein Vierteljahr zwangspausieren, ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen, und ist gerade wieder on tour: London, Paris, Toulouse, Mailand, Zürich, Sofia, Moskau, St. Petersburg, China und Kalifornien, gefolgt von Japan, Kanada und der Ostküste der USA. Und auch Vladimir Malakhov tanzt wieder, Berlins primo ballerino, fünf Monate nach einer neuerlichen Knieoperation, beidseitig wohlgemerkt. Fußballer mit nur einem derartigen Knie, versichert sein Arzt, bräuchten bis zu acht Monate, um wieder fit zu sein.
Viele Stars schwächeln, und sie tun das, wie viele Politiker, einerseits offenherziger denn je und andererseits besorgniserregender. Sie schwächeln, weil ihre Körper dem Druck aus den Köpfen nicht standhalten. Drogen aller Arten, Beruhigungspillen gegen Lampenfieber, Vitamin C fürs hohe „C“, Glukosamin gegen streikende Gelenke – hinter den Kulissen ist das an der Tagesordnung. Funktionieren um jeden Preis. Raubbau als Methode und legitimes Inspirationsmoment. Als wäre nur der aus dem letzten Loch pfeifende Künstler ein guter, wahrhaftiger Künstler; als wären physische und psychische Entgrenzung, die Sehnsucht nach dem Aus-der-Rolle-Fallen, das sich unsere Leistungsgesellschaft verbittet, einzig auf seinen Schultern abzuladen. Was für ein pseudo-romantischer Irrsinn!
Die Überforderung indes hat System. Längst sind es nicht mehr blutrünstige Agenturen oder geldgeile Plattenfirmen, die den erschöpften Rampenlichtarbeiter mit dem Nudelholz des Profits vor sich her treiben. Das Problem sitzt in den Künstlerköpfen – und zwar tief. Die Angst, zu versagen und von der Bildfläche zu verschwinden; die Angst vor handfesten ökonomischen Einbußen. Das Plakat des Berliner Waldbühnenkonzerts im Sommer 2011 beispielsweise mit Anna Netrebko, Jonas Kaufmann und Erwin Schrott kann Rolando Villazon nur das Gruseln lehren: Wäre alles geblieben, wie es war und er gesund, der Tenorpart in diesem „Gipfeltreffen der Klassikstars“ hätte selbstverständlich ihm gebührt. Auch Fragen nach Frau Netrebko übrigens verbittet er sich neuerdings. Aus, vorbei. Niemand in diesem Geschäft ist unersetzbar. Ein Großveranstalter wie die DEAG weiß das zuallererst.
Wo liegt die Grenze zwischen Drang und Drangsal?
Oder der jüngste Coup von Universal Music, unter deren Dach die Traditionslabels Deutsche Grammophon und Decca vereinigt sind. Mit dem 67-jährigen Daniel Barenboim wurde hier ein Exklusivkünstler ins Boot gehievt, der dank seines Engagements in Sachen Musikerziehung zwar für einen guten Leumund sorgt, der als Pianist allerdings auch Ressourcen bindet. Möchte Barenboim demnächst vielleicht Franz Schubert repräsentativ einspielen, dann wird das so schnell kein anderer aus demselben Stall tun. Wo alles in einer Hand liegt (die wirtschaftliche und ästhetische Souveränität der Labels war gestern), wird das Überleben zur Familienfrage. Man kannibalisiert sich gegenseitig. Also nix wie rein ins darwinistische Hamsterrad.
Eingekeilt zwischen smarten Youngstern wie Alice Sara Ott und Altmeistern dürfte Hélène Grimaud nicht unbedingt ruhiger schlafen. Dass sie aus ihren Krisen nie ein Hehl gemacht hat, wirkt ohnehin weniger als Sand denn als Rädchen im Getriebe, eine Art Aufmerksamkeitsbeschleunigungsimpuls. Das Schlimme daran: Die Sache ist ernst, und Grimaud, indem sie sich offenbart, meint es absolut ehrlich. Der Markt aber duldet keinen Stillstand. Und erst recht niemanden, der eine Musikerin wie sie vor sich selber schützte.
Außerdem kommt Kunst, nach Arnold Schönberg, von Müssen. Das ist es ja. Kaum ein prominenter Interpret glaubt, dass er fremdbestimmt agiert. Nicht mehr unterscheiden zu können zwischen innerem Drang und äußerer Drangsal aber gehört mit zu den Symptomen der Selbstausbeutung. Wie viel musikalische Inspiration bieten Hotelzimmer, Taxis, Flugzeuge? Oder leben Mozart und Wagner, lieber Daniel Barenboim, nur aus Mozart und Wagner?
Früher fiel das alles weniger ins Gewicht. Die Musentempel waren voller, die Stimmen heiler, das Publikum klüger, die gesellschaftliche Relevanz umfassender. Ein Wagnertenor wie Wolfgang Windgassen konnte zeitlebens brav Ensemblemitglied in Stuttgart sein, eine mythisch verehrte Virtuosin wie Clara Haskil absolvierte selten mehr als eine Handvoll Abende pro Jahr, und Pultlegenden wie Hans Knappertsbusch und Günter Wand hießen Kapellmeister, ohne sich zu schämen. Bodenständig sei die Kunst, maßvoll und bescheiden? In Zeiten der Globalisierung klingt das fast höhnisch.
Christian Thielemann gilt als störrisch und kapriziös
Natürlich gab es auch die anderen, die Exzentriker und Paradiesvögel, die Seiltänzer und Selbstzerstörer: Enrico Caruso und Richard Tauber spuckten beide auf offener Bühne Blut, so dreckig ging es ihnen körperlich am Ende. Maria Callas hungerte sich aus Liebe zum Jetset alles Gold aus der Kehle. Joseph Keilberth, zeitgleich Chef der Bamberger Symphoniker und der Bayerischen Staatsoper, erlitt 1968 im zweiten Akt von Wagners „Tristan“ einen Herzinfarkt und starb an Ort und Stelle. Peter Hofmann, Heldentenor mit Rockstar-Ambitionen, siecht seit Jahren an Parkinson und Demenz dahin. Krankheit als Metapher.
Alles schon einmal da gewesen also, alles wie gehabt? Ja und nein. Auch Händel musste im 18. Jahrhundert mit seinen Opern Geld verdienen und stellte dafür alles Mögliche an und soll, traut man der Historie, nicht der Gesündeste gewesen sein. Das Viel- und Zuvielmachen jedenfalls ist keine Erfindung von Lang Lang oder Zubin Mehta. Erst die Karajanisierung des Musikbetriebs Mitte des 20. Jahrhunderts jedoch schloss die Kunst systematisch mit dem Kommerz kurz – was bedeutet: Seither diktiert der Markt auch das Gute, Wahre, Schöne. Und will hier wie überall (in der Finanzwirtschaft, im Sport, in den Medien) höher, schneller, weiter hinaus. Die Frage ist nur, wie man sich als Protagonist dieser Dynamik entzieht und trotzdem Protagonist bleibt. Ein bisschen Profi-Fußball, die richtige Musik im falschen Business, gibt es das?
Der Umkehrschluss, dass nur der gesunde, stabile, ausgeruhte Künstler ein guter Künstler sei, ist natürlich absurd. Aber einen Gegentypus zu den notorischen Zahnfleischgängern gibt es schon. Christian Thielemann etwa legt Wert darauf, nicht jeden Abend einen neuen bunten Hund durchs Dorf zu jagen – und gilt prompt als kapriziös, störrisch und „nicht belastbar“. Deutsche-Grammophon-Künstler, Liebling des Grünen Hügels und designierter Chef der Dresdner Staatskapelle ist er trotzdem. Und auch Cecilia Bartoli bringt das Kunststück fertig, ihre Lust auf Repertoireraritäten seit Jahren marktgerecht zu synchronisieren. Die Erträge übrigens können sich hören und sehen lassen.
Viele wären hier noch zu nennen: die exzentrische Geigerin Patricia Kopatchinskaja, die sich beim kleinen französischen Label Naive sehr wohl selbst verwirklichen kann; der 27-jährige britische Dirigent Robin Ticciati, der regelmäßig zu Hause aufs Meer schauen muss, um wieder zu sich zu kommen; die Sängerin Vesselina Kasarova, die sich bewusst rar macht. Die Generation Barenboim hat sich noch darin gefallen, die Branche zu beherrschen. Alle Nachfolgenden werden beherrscht und müssen lernen, sich zu verweigern. Und zwar auch dann, wenn sie es sich vermeintlich (noch) nicht leisten können. Um sich selbst nicht zu verlieren und weil Neinsagen frei macht. Und weil – simple Botschaft – die Musik zwar ohne den Markt, der Markt aber niemals ohne die Musik existieren wird.
lg Sevi :hello
Heike (19.11.2010, 13:44): Liebe Sevi, der Artikel wirft viele interessante Fragen auf. Nicht mehr unterscheiden zu können zwischen innerem Drang und äußerer Drangsal aber gehört mit zu den Symptomen der Selbstausbeutung. Das ist ja ein psychologisches Problem. Ich frage mich da, ob die besagten Künstler wirklich nicht unterscheiden können
oder doch eher das eine auf Kosten des anderen bewusst hinnehmen - in der Gier nach Ruhm und Anerkennung und/oder Geld; oder aus Angst vor der inneren Leere, wenn sie nicht rundum beschäftigt und in den Schlagzeilen sind.
Sicher ist es heute durch die Globalisierung ein noch härteres Geschäft: Nachrichten gehen in Sekunden um die Welt und von einem Solisten wird fast selbstverständlich erwartet, dass er heute hier und morgen schon in Amerika sein könnte. Das war vor unsrer Geburt noch nicht so ausgeprägt alles. Das trägt sicher nicht dazu bei, dass Familie und Freunde vor Ort noch gut als Ausgleich funktionieren. Und trotzdem meine ich, dass die Künstler (falls sie nicht blutjung oder strohdumm sind), doch zu einem guten Teil selbst entscheiden können, wie voll sie sich ihren Terminkalender packen. Also doch selbst schuld?
Heike
schwarzehand (19.11.2010, 15:19): Das ist teilweise ein interessanter Artikel. Mich stört jedoch bei diesem Thema, das so oder so ähnlich inzwischen in regelmäßigen Abständen in den diversen Feuilletons auftaucht, dass es kein einziger Autor mal schafft, selbstkritisch anzumerken: "Wir, die Medien, machen da mit. Und wir, die Medien, sind hauptverantwortlich dafür, dass Hypes um Sänger oder Solisten überhaupt erst enstehen."
Nehmen wir z.B. mal Manuel Brug. Er schrieb vor nicht allzulanger Zeit einen ebensolchen Artikel, schimpfte über die heutigen Zustände im Allgemeinen und Haifisch-Manager im Opernbetrieb. Aber dass er selbst ganz gut damit verdient, indem er z.B. besonders den Hype um Netrebko/Villazon befeuerte und über RV sogar ein Buch schrieb... darüber verliert er kein einziges Wort!
Generell denke ich, dass kein Künstler mit der Pistole auf der Brust zu Engagements gezwungen wird. Schlussendlich entscheidet man selbst, wo und wie oft man auftritt. Und bei allen Nachteilen, die die heutigen Zeiten vielleicht so bieten, darf man auch nicht die Vorteile vergessen: es war wahrscheinlich nie so einfach, in recht kurzer Zeit so viel Geld zu verdienen, wie es heute möglich ist. Die Frage ist dann nur: will ich als Künstler das mit all den negativen Begleiterscheinungen? Oder will ich eher eine langsamere, aber dafür womöglich längere Karriere haben? Es gibt ja durchaus viele Sänger und Sängerinnen, die sich bewusst für die zweite Variante entscheiden, sich aber trotzdem noch zwei Mal täglich eine warme Mahlzeit leisten können. Sänger, die es auch ohne den ganz großen Rummel schaffen, an großen Häusern wie Wien, New York, Mailand, etc. zu singen.
Severina (19.11.2010, 18:52): Original von Heike Liebe Sevi, der Artikel wirft viele interessante Fragen auf. Das ist ja ein psychologisches Problem. Ich frage mich da, ob die besagten Künstler wirklich nicht unterscheiden können
oder doch eher das eine auf Kosten des anderen bewusst hinnehmen - in der Gier nach Ruhm und Anerkennung und/oder Geld; oder aus Angst vor der inneren Leere, wenn sie nicht rundum beschäftigt und in den Schlagzeilen sind.
Sicher ist es heute durch die Globalisierung ein noch härteres Geschäft: Nachrichten gehen in Sekunden um die Welt und von einem Solisten wird fast selbstverständlich erwartet, dass er heute hier und morgen schon in Amerika sein könnte. Das war vor unsrer Geburt noch nicht so ausgeprägt alles. Das trägt sicher nicht dazu bei, dass Familie und Freunde vor Ort noch gut als Ausgleich funktionieren. Und trotzdem meine ich, dass die Künstler (falls sie nicht blutjung oder strohdumm sind), doch zu einem guten Teil selbst entscheiden können, wie voll sie sich ihren Terminkalender packen. Also doch selbst schuld?
Heike
Liebe Heike, ich finde auch, das dieser Artikel viele Ansatzpunkte zu Diskussionen eröffnet, daher habe ich auch einen eigenen Thread gestartet, denn eigentlich passt er ja auch zu Solitaires Thread "Blöde Frage - ernst gemeint". Du hast mE schon zwei sehr wichtige Punkte genannt, auf den ersten möchte ich gleich einmal eingehen, nämlich Ruhm und Mammon. Klaus Maria Bandauer meinte einmal auf den Vorwurf, er dränge ins Rampenlicht: "Ich bin nicht Schauspieler geworden, um unauffällig zu bleiben". Natürlich träumt jeder Künstler von der großen Karriere und vom Ruhm, sonst könnte er ja im Kirchenchor bleiben (Nix gegen Kirchenchöre, Ihr wisst, wie ich's meine!), natürlich träumt jeder von der MET, der Scala und der WSO und nicht unbedingt vom Stadttheater Klagenfurt. (Nix gegen.... s.o. :wink) Und dann hat man es nach einer mühevollen, langen Ausbildung, nach entbehrungsreichen Jahren, wo einen vielleicht der Partner durchgefüttert hat, nach mies bezahlten Galeerenjahren irgendwo in der Provinz endlich geschafft: Der Durchbruch, man ist "entdeckt", alle reißen sich plötzlich um einen, tolle Verträge winken, jeder will ein Interview, die Plattenfirma scheucht einen von einem PR-Termin zum nächsten, das Publikum liegt einem zu Füßen - das Leben ist plötzlich aufregend und wunderbar, eine einzige große Party! Und in diesem Glückstaumel soll man auf warnende Stimmen hören, soll NEIN sagen zu all den verlockenden Angeboten? Das sagt sich leicht als Außenstehender, aber ich bezweifle, ob ich in dieser Situation viel vernünftiger reagieren würde als eine Rolando Villazón, um bei diesem Beispiel zu bleiben. Ich kann mir gut vorstellen, dass einen diese plötzliche Popularität in eine Art Rauschzustand versetzt, der einem die Illusion der Unverwundbarkeit verleiht, das Gefühl, alles erreichen zu können, und zwar jetzt und sofort. Und dieses "Jetzt und Sofort" unterstützen natürlich die Produzenten, die auch jetzt und sofort mit dem neuen Star verdienen wollen, denn ob er in zehn Jahren noch eine Stimme hat oder nicht, ist den Bossen herzlich egal, denn bis dahin gibt's schon wieder andere neue Stars.
Und damit sind wir beim Mammon: Dass 40jährige Bühnenjubiläen heutzutage die Ausnahme darstellen, weil das exzessive Reiseleben, der ständige mediale Druck ihren Tribut fordern und die meisten Karrieren viel früher enden, wissen auch die Sänger. Wenn Wohl und Wehe von zwei fragilen Stimmbändern abhängen, kann es von heute auf morgen vorbei sein mit der Karriere und damit auch mit dem großen Geld. Daher finde ich es auch verständlich, dass sie in der Zeitspanne (deren Länge niemand vorhersagen kann), in welcher der Rubel rollt, nicht schamhaft nein sagen, sondern zugreifen. Gerade auf dem tenoralen Sektor ist der Konkurrenzdruck momentan groß, da darf man keine Schwäche zeigen, sonst ist man ganz schnell weg vom Fenster (und der Futterschüssel). Da schlägt Begeisterung rasch in Häme um.... Man muss also nach jedem Zusammenbruch so rasch wie möglich wieder zurück auf die Bühne, und das evoziert prompt den nächsten Zusammenbruch, bis es eben dann endgültig aus ist.
Globalisierung und Medien sind für mich ein sehr wichtiger Punkt zu diesem Themenkomplex, doch dazu später - ich will ja nicht monologisieren :D!!!
lg Sevi :hello
Heike (21.11.2010, 00:13): Hallo schwarzehand, und herzlich willkommen!
"Wir, die Medien, machen da mit. Und wir, die Medien, sind hauptverantwortlich dafür, dass Hypes um Sänger oder Solisten überhaupt erst enstehen." Ja, klar, aber denen nehme ich das gar nicht übel. Das ist ihr Job, die wollen (zumindest was die Yellow Press angeht und wahrscheinlich auch weit darüber hinaus) nicht informieren, sondern erstmal ihre Auflage steigern und dann am hype mitverdienen.
Letztlich sind wir doch selbst gefragt, uns eine eigene Meinung zu bilden. Nur, wie viele tun das? Ist ja auch gar nicht so einfach, in zweierlei Hinsicht. Nehmen wir mal einen hochgelobten Star, der mir nicht gefällt - traue ich mich, das zu sagen/ zu schreiben? Andererseits, wahrscheinlich erfahre ich ohne Werbung eher wenig von den vielen guten Künstlern, die eben nicht diese aufwendige Promotionmaschinerie hinter sich haben.
Umso verständlicher, dass sich so viele Künstler von den Medien so abhängig machen und dem mainstream schnell folgen. Tragisch ist es trotzdem, denn langfristig bezweifle ich, dass sie so ein kurzer hype glücklich macht. Heike
schwarzehand (21.11.2010, 13:53): Original von Heike Hallo schwarzehand, und herzlich willkommen! Vielen Dank! :W
Natürlich ist es der Job der Medien, darüber zu berichten. Und dass sie ihre Auflage steigern wollen, ist ebenso verständlich. Mich stört aber, dass sie, wenn sie dieses System dann anprangern, die eigene Verantwortung bzw. das eigene Mitwirken daran schlicht leugnen.
Original von Heike Tragisch ist es trotzdem, denn langfristig bezweifle ich, dass sie so ein kurzer hype glücklich macht. Glücklich vielleicht nicht, aber reich. :wink