Ich hätte da mal eine etwas ungewöhnliche Bitte. Eigentlich wollte ich dafür kein extra Thema anfangen und so das Forum unnötig zuspammen aber ich wusste nicht wo ich die Frage sonst stellen sollte.
Also, ich bin vor ein paar Tagen eher zufällig über die offizielle Seite von Kurt Masur gestolpert und da läuft auf der Startseite im Hintergrund ein kurzer Musikausschnitt. Und nun rätsel ich die ganze Zeit aus welchem Stück das ist. Ist zum verrückt werden. Irgendwie klingt es vertraut aber ich komm nicht drauf. Hab sogar schon den Webmaster der Seite angeschrieben - leider bisher ohne Erfolg.
Ich höre wirklich gern Klassik, bin aber nicht der Experte und kann von den paar Sekunden auf den Titel schliessen. Aber wer weiss, vielleicht ist das Stück auch so bekannt und jeder hier im Fourm kommt sofort darauf und nur ich hab grad eine Blockade.
Vielleicht kann mir also jemand hier bei dem Stück helfen. Einfach mal kurz anklicken und reinhören: http://www.kurtmasur.com/index.html
Vielen Dank!
satie (23.06.2008, 14:16): Hallo countjabberwock, natürlich helfen wir auch da gerne weiter. Das Stück müssten die meisten hier sofort erkennen, deshalb will ich jetzt mal nicht der sein, der hier gleich alles verrät. Nur so viel: bei der Bezeichnung "Allegro non troppo" scheint Masur das "non troppo" viel viel ernster zu nehmen als das "Allegro"... Übrigens: die Kritiker des Komponisten (die offensichtlich das Werk überhaupt nicht verstanden haben) unterlegten die Musik nach der Uraufführung mit dem Text: "Es fiel - ihm wie- der mal - nichts ein..."
So, aber lösen darf jetzt wer anders...
Countjabberwock: ich will doch mal schwer hoffen, dass das nicht nur ein einzelner Beitrag war und wir danach nichts mehr von Dir hören! Und wenn's nur weitere Sachen dieser Art sind!
Herzlich, S A T I E
Rachmaninov (23.06.2008, 14:17): Original von countjabberwock Hallo!
Ich hätte da mal eine etwas ungewöhnliche Bitte. Eigentlich wollte ich dafür kein extra Thema anfangen und so das Forum unnötig zuspammen aber ich wusste nicht wo ich die Frage sonst stellen sollte.
Die Suchfunktion wäre hier, wie auch bei dem ersten neuen Thema von Dir, hilfreich gewesen!
Carola (23.06.2008, 14:19): Das ist ein Stückchen aus einer der Brahms-Sinfonien, leider weiß ich nicht aus welcher. Ich tippe auf 1, 2, 3 oder 4. :D
Gruß, Carola
satie (23.06.2008, 14:25): :B Carola! Ich bin schockiert, dass Du nicht gleich weißt aus welcher und welcher Satz!!!!! :-)
Ja, Brahms ist richtig. Nehmen wir mal den Fifty-fifty-Joker und lassen 1 und 3 ausscheiden :haha
Carola (23.06.2008, 14:28): Original von Satie :B Carola! Ich bin schockiert, dass Du nicht gleich weißt aus welcher und welcher Satz!!!!! :-)
Ja, Brahms ist richtig. Nehmen wir mal den Fifty-fifty-Joker und lassen 1 und 3 ausscheiden :haha
Ich fürchte, ich brauch auch noch den Publikumsjoker! :I
Gruß, Carola
ab (23.06.2008, 14:30): Original von Satie "Es fiel - ihm wie- der mal - nichts ein..."
Ich kenne den Beginn der 4. nur wienerisch unter:
"Mia foit scho wieda nix mehr ein"
Auf wen geht denn dieses Paraphrasierung tatsächlich zurück? :hello
satie (23.06.2008, 14:34): Womit es also geklärt wäre: erster Satz aus der 4. Symphonie von Johannes Brahms.
In der Wikipedia steht dieses: "Während die Sinfonie auf von Bülows Welttournee ein Erfolg war, sangen nach der Wiener Erstaufführung durch Hans Richter die hiesigen Musiker auf die ersten Takte des Werkes, die aus einer Reihe Terzen und Sexten bestehen, die Worte „Es fiel ihm wieder mal nichts ein“. "
Danke übrigens auch für die Parapharsierung - das hat es mir erübrigt, in Masur reinhören zu müssen :ignore
Sarastro (04.07.2008, 00:21): Es ist irgendwie schon amüsant, wie solche - zumindest aus unser heutigen Sicht - großartigen und unsterblichen Ohrwürmer wie der Anfang von Brahmsens Vierter von den Zeitgenossen durch so banale Textunterlegungen karikiert und malträtiert wurden. Diesen heute wohl nur schwer nachvollziehbaren Mangel an Verständnis zeigte übrigens auch Hugo Wolf, der am 24. 1. 1886 über besagtes Werk Folgendes befand: "Die Kunst, ohne Einfälle zu komponieren, hat entschieden in Brahms ihren würdigsten Vertreter gefunden. Ganz wie der liebe Gott versteht auch Herr Brahms sich auf das Kunststück, aus nichts etwas zu machen." (zitiert nach: C. Floros, Brahms und Bruckner. Studien zur musikalischen Exegetik, Wiesbaden 1980, 33).
Zu dem bekannten Cellothema in Schuberts Unvollendeter wurde schon früh der Text gesungen: "Frieda, wo kommst du her, wo gehst du hin, wann kommst du wieda?" Da muß man sich schon sehr zusammenreißen, beim Hören nicht an diesen Klamauk zu denken ...
Herzliche Grüße, Sarastro
ab (04.07.2008, 10:11): Original von Sarastro Da muß man sich schon sehr zusammenreißen, beim Hören nicht an diesen Klamauk zu denken ...
Anderes Beispiel genau dazu ist das Mozart-Streichquartett "Karoline"
Sarastro (04.07.2008, 14:20): Lieber ab, von "Karoline" weiß ich nichts, müßte das betreffende Streichquartett aber eigentlich kennen. Um welches handelt es sich, und warum "Karoline"? Wer hat das wann aufgebracht?
Herzliche Grüße, Sarastro
ab (04.07.2008, 14:55): Original von Sarastro Lieber ab, von "Karoline" weiß ich nichts, müßte das betreffende Streichquartett aber eigentlich kennen. Um welches handelt es sich, und warum "Karoline"? Wer hat das wann aufgebracht?
Herzliche Grüße, Sarastro
Sicher kennst Du das Quartett! Glückspilz, dass Du es nicht weißt! Bist Du ganz sicher, dass Du das wissen willst!?
Ich warne Dich: Du wirst das Quartett nie wieder unvoreingenommen hören können!
("Karoline" deshalb, weil die Musik, mehr noch als im Brahms-4--Falle, diese Worte zum mitsingen nahe legt.)
Wenn Du Dir ganz sicher bist, gebe ich es Dir schon preis - oder besser: dies sei hiermit als neue Preisfrage erst einmal freigegeben!
Sarastro (04.07.2008, 15:56): Lieber ab, tja - auf der einen Seite bin ich natürlich neugierig, auf der anderen hast Du wahrscheinlich recht (ich hatte schon so etwas befürchtet), daß ich es lieber gar nicht wissen will oder sollte - umso mehr, als ich Mozarts Streichquartette mindestens ab KV 387 sehr schätze! Hoffentlich ist es wenigstens nicht KV 464, 465, 589 oder 590 (das sind meine Lieblingsquartette von Mozart). Soll ich also den grausamen Tatsachen ins Auge sehen? Der Qualität des Werkes tut es ja sicher keinen Abbruch, denn man kann ja auf fast alles irgendeinen Quatsch dichten, und die oft volksliedhafte Melodik der Wiener Klassik ist dazu besonders angetan - aber ob ich´s dann noch unbefangen hören kann? Jetzt hast Du vermutlich nicht nur mich, sondern auch andere neugierig gemacht, fürchte ich ...
Herzliche Grüße, Sarastro
ab (04.07.2008, 16:12): :D
Natürlich ist es eines Deiner geannten Lieblingsquartette von Mozart :D :D
Noch ein Hinweise: ab Takt 13 - zunächst von der ersten Geige gesungen - unüberhörbar :D :D :D
(by the way: ich dachte unter Quartettspielerinnen und -spielern ist das geläufig... Vermutlich gibts hier nur weniger Streicher im Forum...)
Sarastro (04.07.2008, 16:40): Lieber ab, meinst Du womöglich das Menuett von KV 464 - da kann man, wenn man will, tatsächlich "Karoline" drauf singen? Allerdings schon im ersten Takt, nicht erst im dreizehnten, wo aber tatsächlich die erste Geige das Thema aufgreift.
Wenn´s nicht stimmt, nicht gleich verraten, sondern erstmal Nein sagen!
Grüße, Sarastro
ab (04.07.2008, 19:56): Original von Sarastro Lieber ab, meinst Du womöglich das Menuett von KV 464 - da kann man, wenn man will, tatsächlich "Karoline" drauf singen? Allerdings schon im ersten Takt, nicht erst im dreizehnten, wo aber tatsächlich die erste Geige das Thema aufgreift.
Wenn´s nicht stimmt, nicht gleich verraten, sondern erstmal Nein sagen!
Grüße, Sarastro
Da ist wohl viel, auf das man den namen Karoline singen kann. Aber als quasi Melodie-Thema, das immer wieder vorkommt, ist nicht das Menuett oder sonst etwas aus diesem Haydn-Quartett KV 464 gemeint.
Sarastro (04.07.2008, 20:49): Aah, jetzt hab ich´s: Du meinst das Dissonanzenquartett, 2. Satz, ab Takt 13ff. Bei dieser häufig wiederkehrenden Figur kann man tatsächlich "Karoline" drauf singen, und zwar rhythmisch deutlich besser als beim A-Dur-Menuett von KV 464! Ich habe vorhin - noch vor dem Lesen Deiner Nachricht - beide Quartette "ahnungslos" angehört und wäre nie auf diese Idee gekommen.- Jetzt habe ich gezielt in meiner Taschenpartitur nachgeschaut und bin hier fündig geworden. Das muß es sein! Das ist, wie du sagst, das "quasi-Melodie-Thema"! Na ja, nicht so wild - ich bin gefestigt genug, daß ich diesen Satz trotzdem auch weiterhin genießen kann (und andere hoffentlich auch!), ohne mich von der Assoziation mit einer Karoline stören zu lassen, und schon gar nicht von jener "spießigen" Karoline Pichler, von der die berühmt-berüchtigte Charakterisierung Mozart und Haydns stammt: "Alltägliche Sinnesart, platte Scherze und bei dem ersteren ein leichtsinniges Leben, war alles, wodurch sie sich im Umgange kundgaben" (zitiert nach A. Einstein, Mozart, 99f.)
Beste Grüße, Sarastro
ab (04.07.2008, 21:30): Gratuliere! Gefunden! :leb
(gut, dass Du nicht gegoogelt hast, denn hier - musste ich entdecken - hatte ich die Antwort bereits vorweggenommen.
Danke insbesondere auch für die Karoline Pichler-Charakterisierung. Ich bin nun geneigt, anzunehmen, hierin liegt die Ursache für den Namen, denn dieses quasi-Melodie-Thema könnte wohl tatsächlich fast mit "platt" und "leichtsinnig" in Verbindung gebracht werden (was natürlich umsomehr hervorhebt, was Mozart daraus zu machen vermochte!)
Leider kann ich nicht sagen, wer das tasächlich wann aufgebracht hat.
countjabberwock (06.07.2008, 19:20): Hallo!
Zunächst einmal wollte ich mich entschuldigen das ich jetzt erst anworte. Natürlich hab ich mich nicht nur hier angemeldet um meine Frage zu stellen. Aber ich befand mich gerade in der Abschlussphase meiner Studienarbeit und da ich mich SEHR leicht ablenken lasse hatte ich mir eine Art Internetverbot selbst auferlegt. :D Nun, der letzte Satz ist zu Papier gebracht und der Druck ist endlich weg - dann hab ich ja auch Zeit für eine Antwort!
NATÜRLICH! *klatsch* Brahms! Sinfonie Nr.4! Spätestens im September wäre ich auch selbst darauf gekommen - denn dann besuche ich im Thüringer Landestheater Rudolstadt das 1.Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit - und das steht dieses Werk auch auf dem Programm. Mehr noch, ich hatte mir erst ein paar Tage zuvor das Programmheft besorgt und da stand unter der Überschrift "Orchestermusiker sind manchmal Banausen!" auch die kleine "Ihm fiel mal wieder nichts ein" Geschichte. Na gut, das Rätseln hat nun ein Ende. Nochmals vielen Dank.
Übrigens gefällt mir die Version von Kurt Masur sehr gut (hab auch die CD geordert) - wenn ich mir aber so die Beiträge hier im Forum durchlese steh ich mit meiner Meinung über Masur scheinbar auf weiter Flur. Ist wohl Geschmackssache. :wink
Womit ich auch schon beim zweiten Punkt wäre. Natürlich weiss ich das man in einem Forum - erst recht wenn man noch neu ist - anderen ziemlich auf die Nerven geht wenn man extra neue Themen aufmacht obwohl es dazu im Archiv schon zig Einträge gibt. Am Ende wurde die gleiche Frage sogar schon einmal von einem anderen Mitglied gestellt und ist bereits beantwortet. Um dies zu vermeiden hab ich natürlich die Suchfunktion benutzt. Aber wie sucht man nach einem Beitrag über die Hintergrundmusik auf einer Webseite? Ich hab es also einfach mit "Kurt Masur" versucht und mich -erfolglos - durch die Beiträge gekämpft. Auch fand ich kein passendes vorhandenes Thema, dem ich einfach meine Frage hätte hinzufügen können. Also Sorry das ich extra ein Thema aufgemacht habe. Da ich dessen Beschreibung "Musik Rätsel" aber recht allgemein hielt und nicht speziell auf Masur bezog kann man dieses Thema ja in Zukunft weiterhin für ähnliches Rätsel verwenden.
Also dann, schönen Sonntag noch!
Stefan
Sarastro (06.07.2008, 22:12): Original von ab
Danke insbesondere auch für die Karoline Pichler-Charakterisierung. Ich bin nun geneigt, anzunehmen, hierin liegt die Ursache für den Namen, denn dieses quasi-Melodie-Thema könnte wohl tatsächlich fast mit "platt" und "leichtsinnig" in Verbindung gebracht werden (was natürlich umsomehr hervorhebt, was Mozart daraus zu machen vermochte!)
Leider kann ich nicht sagen, wer das tasächlich wann aufgebracht hat.
Lieber ab, vielleicht hatte ja Mozart tatsächlich ein Auge auf diese Karoline Pichler (geb. von Greiner, 1769-1843) geworfen. Sie hatte von Mozart Klavier- und Gesangsunterricht erhalten; in seinen letzten Lebensjahren führte er im Haus ihres Vaters Kammermusik auf (vgl. außer Einstein, Mozart, 98 besonders http://www.zeno.org/Literatur/M/Pichler,+Karoline/Biographie ). Ob man das "Karolinenmotiv" im 2. Satz des Dissonanzenquartetts als bewußt hingeheimnißte Huldigung des Meisters verstehen darf, bleibt also - mir zumindest - wahrhaftig ein "Musikrätsel", wenn es denn wirklich eines ist. Auf keinen Fall glaube ich aber, daß die (mir bisher sonst noch nirgendwo untergekommene) Bezeichnung als "Karolinenquartett" irgendetwas mit der zitierten Charakterisierung Mozarts durch Karoline Pichler zu tun hat. Diese Charakterisierung bezog sich ja ausdrücklich nicht auf die Musik, sondern vielmehr den äußeren Eindruck, den Mozart und Haydn im alltäglichen Leben auf die biedere Karoline machten. An der betreffenden Stelle heißt es nämlich unmittelbar davor: "Mozart und Haydn, die ich wohl kannte, waren Menschen, in deren persönlichem Umgange sich durchaus keine andere hervorragende Geisteskraft und beinahe keinerlei Art von Geistesbildung von wissenschaftlicher oder höherer Richtung zeigte" (wieder zitiert nach Einstein, Mozart, 98). Dann folgt der bewußte Satz mit der "alltäglichen Sinnesart" und den "platten Scherzen" und dem "leichtsinnigen Leben". Die gute Karoline (wie viele andere nach ihr auch!) vermißte also eindeutig die, wie ich es irgendwo mal so oder ähnlich gelesen habe, "auf das Schaffen weisende große Gebärde" (wie wir diese z.B. bei Beethoven finden). Es gibt noch weitere Ausführungen, die diese Haltung deutlich belegen.
Übrigens ist das so oft sequenzartig wiederholte Motiv ja sicher weder "platt" oder gar "leichtfertig", sondern eher neutral (positiv formuliert aber vielleicht doch eher: rhythmisch markant), so daß es seine eigentliche Bedeutung erst durch die spezielle Verarbeitung gewinnt, wie Du dies angedeutet hast. Ey zeigt sich hier wieder einmal Mozarts intensive Auseinandersetzung mit dem Werk des Widmungsträgers Haydn, der ja die Kunst, aus gewollt einfachen Themen etwas Besonderes zu entwickeln, eindrucksvoll beherrschte und pflegte.
Herzliche Grüße, Sarastro
Carola (07.07.2008, 20:06): Original von countjabberwock Hallo!
Zunächst einmal wollte ich mich entschuldigen das ich jetzt erst anworte. Natürlich hab ich mich nicht nur hier angemeldet um meine Frage zu stellen. Aber ich befand mich gerade in der Abschlussphase meiner Studienarbeit und da ich mich SEHR leicht ablenken lasse hatte ich mir eine Art Internetverbot selbst auferlegt. :D Nun, der letzte Satz ist zu Papier gebracht und der Druck ist endlich weg - dann hab ich ja auch Zeit für eine Antwort!
Womit ich auch schon beim zweiten Punkt wäre. Natürlich weiss ich das man in einem Forum - erst recht wenn man noch neu ist - anderen ziemlich auf die Nerven geht wenn man extra neue Themen aufmacht obwohl es dazu im Archiv schon zig Einträge gibt. Am Ende wurde die gleiche Frage sogar schon einmal von einem anderen Mitglied gestellt und ist bereits beantwortet. Um dies zu vermeiden hab ich natürlich die Suchfunktion benutzt. Aber wie sucht man nach einem Beitrag über die Hintergrundmusik auf einer Webseite? Ich hab es also einfach mit "Kurt Masur" versucht und mich -erfolglos - durch die Beiträge gekämpft. Auch fand ich kein passendes vorhandenes Thema, dem ich einfach meine Frage hätte hinzufügen können. Also Sorry das ich extra ein Thema aufgemacht habe. Da ich dessen Beschreibung "Musik Rätsel" aber recht allgemein hielt und nicht speziell auf Masur bezog kann man dieses Thema ja in Zukunft weiterhin für ähnliches Rätsel verwenden.
Also dann, schönen Sonntag noch!
Stefan
Lieber Stefan,
schön, dass Du Dich noch mal gemeldet hast. Ich finde solche Rätselfragen eigentlich sehr lustig und so einen Faden hatten wir ja auch vorher noch gar nicht.
Viel Spaß noch im Forum!
Gruß, Carola
Jeremias (07.07.2008, 21:50): So, ein Rätsel von mir:
Es war einmal ein Komponist, der schrieb ein heute immer noch gern gespieltes und gehörtes Solokonzert. Und er schrieb es nicht nur einmal, sondern sogar zweimal! Grund dafür war, dass die erste Originalfassung verheizt wurde, um ein Omlette kochen zu können. Der Komponist war gezwungen, das gesamte Werk noch einmal aus dem Gedächtnis aufzuschreiben.
Wer ist der Komponist und um welches Werk handelt es sich?
Carola (07.07.2008, 22:05): Zusatzfrage: Wie kocht man ein Omlette? :P
Gruß, Carola
Jeremias (07.07.2008, 22:06): Bitte keine Details! :D
ab (08.07.2008, 11:14): Zusatzfrage: Was ist ein Solokonzert: solo heißt doch alleine; aber Konzert mit Orchesterbegleitung?
Solokonzerte für ein einziges Instrumente alleine und ohne Begleitung kenne ich sonst nur vom österreichischen Komponisten Werner Pirchner mit seinen originellen Titeln. Dem wäre auch die Omlett-Geschichte zuzutrauen. Aber Pirchner ist wohl sicher nicht gemeint. :tongue:
Jeremias (08.07.2008, 11:29): Solokonzert = Soloinstrument mit Orchester
:leb
Sarastro (09.07.2008, 13:33): Lieber Jeremias, nettes Rätsel, aber ohne eine kleine Hilfe von Dir wird´s wohl so bald nichts, fürchte ich. Wer mag der arme Teufel bloß gewesen sein? Händel galt als Vielfraß, und Haydns Frau soll Partituren ihres Mannes als Unterlage für Pasteten verwendet haben - aber ich wüßte nicht, daß dieser eines seiner beiden berühmten Cellokonzerte zweimal geschrieben hätte. Und eine Pastete ist kein Omelette ... Ich tippe mal auf einen Zeitraum vor, grob gesagt, 1850 (aber ganz bestimmt nicht Beethoven). Liege ich da richtig? Oder willst Du abwarten, bis hier vielleicht doch noch jemand von sich aus des Rätsels Lösung findet?
Herzliche Grüße, Sarastro
satie (09.07.2008, 15:35): Hmm...es muss sich immerhin um einen recht armen Teufel gehandelt haben, wenn er tatsächlich seine Partitur zum Feuer entfachen benutzen musste. Oder aber...es war doch ein Unfall?
Jeremias (09.07.2008, 15:55): Ok, ein kleiner Hinweis: 20.Jahrhundert, der Komponist war nicht zu Hause als es geschah, sondern im Ausland
satie (09.07.2008, 22:32): Ich habe es gefunden!! :leb Prokoffievs 2. Klavierkonzert ist es! Mann, das war eine harte Nuss... :leb
Carola (09.07.2008, 23:19): Original von Satie Ich habe es gefunden!! :leb Prokoffievs 2. Klavierkonzert ist es! Mann, das war eine harte Nuss... :leb
Beweise? :)
Gruß, Carola
satie (10.07.2008, 08:42): Bitteschön:
"When Prokofiev abandoned Russia for America in 1918 the orchestral score of the concerto was left behind, and in 1923 he learnt that it had been destroyed - apparently the new tenants in his apartment had burned it 'to cook an omelette' - probably not thoughtless vandalism, but evidence of the terrible conditions in Petrograd during the Civil War, when people were dying of cold and hunger. Prokofiev reconstructed the orchestral score and took the opportunity to revise the whole concerto. In this new form, he introduced it in Paris on 8 May 1924. The conductor was Serge Koussevitzky, a great champion of his music, both as conductor and publisher."
Hier gefunden: http://www.bbc.co.uk/proms/2007/aboutmusic/p59_prokofiev_concertono2.shtml
Carola (10.07.2008, 09:21): Glückwunsch! :beer
Gruß, Carola
Jeremias (10.07.2008, 18:32): Richtig :D
EinTon (10.07.2008, 20:41): Original von Sarastro Es ist irgendwie schon amüsant, wie solche - zumindest aus unser heutigen Sicht - großartigen und unsterblichen Ohrwürmer wie der Anfang von Brahmsens Vierter von den Zeitgenossen durch so banale Textunterlegungen karikiert und malträtiert wurden.
"A-B-C - die Katze lief im Schnee" - zu welchem Thema aus welchem *sehr* bekannten und vielzitierten Werk passt das? :D
satie (10.07.2008, 21:09): Original von EinTon Original von Sarastro Es ist irgendwie schon amüsant, wie solche - zumindest aus unser heutigen Sicht - großartigen und unsterblichen Ohrwürmer wie der Anfang von Brahmsens Vierter von den Zeitgenossen durch so banale Textunterlegungen karikiert und malträtiert wurden.
"A-B-C - die Katze lief im Schnee" - zu welchem Thema aus welchem *sehr* bekannten und vielzitierten Werk passt das? :D
Zum 4. Satz aus Beethovens 5. Symphonie. Allerdings ist das bei Beethoven ein revolutionärer Sonnengesang, der zum Schnee nur wenig passt...Die Melodie ist jedenfalls beinahe identisch am Anfang.
Jeremias (19.07.2008, 12:38): Neues Rätsel:
Der Komponist Anton von Webern wurde am 15.9.1945 von einem Schicksal ereilt, als er versehentlich von einem Soldaten erschossen wurde. Es gibt aber noch einen zweiten Komponisten, der genauso starb. Wie heisst er?
Cosima (19.07.2008, 12:44): Original von Jeremias Neues Rätsel:
Der Komponist Anton von Webern wurde am 15.9.1945 von einem Schicksal ereilt, als er versehentlich von einem Soldaten erschossen wurde. Es gibt aber noch einen zweiten Komponisten, der genauso starb. Wie heisst er?
Albéric Magnard? :D
Jeremias (20.07.2008, 01:14): Sehr gut! :D
Rachmaninov (22.07.2008, 21:59): Welcher Musiker sagte:"Meine Seele ist logisch, mein Körper jedoch temperamentvoll"
Rachmaninov (23.07.2008, 06:51): Original von daniel5993 Alexis Weissenberg :P
War wohl zu offensichtlich X(
Gamaheh (23.07.2008, 20:07): Liebe Forenser,
anscheinend ist dies jetzt offiziell ein Rätselfaden, daher auch von mir ein Beitrag. Ihr müßt sechs Buchstaben finden und diese dann in die rechte Ordnung bringen (das ist ja bei sechs Buchstaben nicht schwer):
Sie taucht im deutschen Volksliedgut häufig auf, ihr Betreiber im Namen bedichtete die Attraktivität der Betreiberin in den Augen einer für jene Zeit gewissermaßen leitmotivischen Gestalt.
Dieser Gestalt in ihrer metaphorischen Ausdeutung konnte wiederum dieser Komponist häufig nicht widerstehen.
Er brachte es fertig, die Mitglieder seines geheimen Bundes gleichzeitig marschieren und tanzen zu lassen.
Eine literarische Figur dieses nebenberuflichen Komponisten inspirierte nicht nur den Gesuchten.
Die Universität dieser Stadt verlieh dem Gesuchten die Ehrendoktorwürde, wofür er sich mit einer Komposition bedankte.
Diese Universität wollte ihm auch jahrelang diese Würde angedeihen lassen, aber unser Mann zeigte sich resistent.
Viel Spaß! wünscht Gamaheh
P.S.: Hat er wirklich "Seele" gesagt ? Eine logische Seele ?!
Sarastro (23.07.2008, 22:48): Hallo Gamaheh, ich glaube, ich habe die Lösung, obwohl ich keineswegs alle Punkte beantworten kann (und sie teilweise auch gar nicht verstehe) - aber das mit dem nebenberuflichen Komponisten (ich denke unweigerlich an E.T.A. Hoffmann) und der Universität ist schon sehr verräterisch: Es handelt sich doch wohl um die Stadt, deren beide Anfangsbuchstaben mit denen des gesuchten Meisters identisch sind, nicht wahr? Also Breslau - Brahms, die Komposition ist die Akademische Festouverture.
Das mit den tanzenden und marschierenden Geheimbündlern geht doch auf die Davidsbündlertänze, aber wieso dann der Anfangsbuchstabe vom Vorname des betreffenden Komponisten - das r ist doch schon vergeben, und wir brauchen ein s, also den Nachnamen? Oder stehe ich irgendwie hoffnungslos auf der Leitung?
Bei den ersten beiden Punkten bin ich erst recht in arger Verlegenheit. Das wissen andere sicher besser!
Herzliche Grüße, Sarastro
Sarastro (23.07.2008, 22:52): Aha, Cosima, Du bist gleichzeitig* auf dasselbe Ergebnis gekommen, jetzt ist auch die Sache mit R(obert) klar, ich hatte mich da vertan. Beruhigend, daß Du aus Punkt 1 und 2 auch nicht schlau geworden bist.
Grüße, Sarastro
*Ich muß mich berichtigen: Du warst 10 Minuten früher fertig; ich habe einfach länger mit dem Abschließen und Abschicken gebraucht. Als ich zu schreiben anfing, war Deine Nachricht aber noch nicht da.
Poztupimi (23.07.2008, 22:53): Liebe Gamaheh,
Original von Cosima 1. ? 2. ? 3. Robert Schumann 4. E.T.A. Hoffmann 5. Breslau (Akademische Festouvertüre) 6. Cambridge
R H B A
> Brahms (?)
Gruß, Cosima
ich hatte beim ersten Lesen immerhin schon mal eine Idee für die
1. Mühle, Müller, Müllerin
das wäre dann immerhin das fehlende M :D
Grüße, Wolfgang
Gamaheh (24.07.2008, 00:14): Ihr seid wirklich klasse ! Oder zu einfach ?
Also denn: Weiter denn, nur weiter ... den letzten kriegt Ihr auch noch !
Ermunternde Grüße, Gamaheh
Sarastro (24.07.2008, 01:09): Na Gottseidank, jetzt wird´s aber transparent! Wenn 1. Müllerin ist, dann ist 2. natürlich Schubert ("Die schöne Müllerin")! Gute Nacht, Sarastro
Gamaheh (24.07.2008, 19:52): Herzliche Glückwünsche allerseits - alles richtig. Bis auf die letzte Antwort, wobei Schubert natürlich auch richtig ist, aber mit der "für jene Zeit gewissermaßen leitmotivischen Gestalt in ihrer metaphorischen Ausdeutung häufig nicht widerstehen" konnte, meinte ich nicht die Schöne Müllerin ...
Und 1. war "Mühle".
Das nächste wird schwieriger !
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (26.07.2008, 00:03): ... sondern den Wanderer.
Grüße, Gamaheh
satie (29.07.2008, 16:44): Meine Lieben, ich habe das ultimative Klavierkonzert geschrieben, und man kann es hier hören:
Pianoconcertissimo
Was soll das heißen, "Fälschung"???? Beweisen!!
Rachmaninov (29.07.2008, 17:03): @Satie,
beim ersten durchhören meine ich Beethoven, Rachmaninov, Prokofiev und Mozart zu hören... aber noch mehr :cool
satie (29.07.2008, 17:18): Original von Rachmaninov @Satie,
beim ersten durchhören meine ich Beethoven, Rachmaninov, Prokofiev und Mozart zu hören... aber noch mehr :cool
Beethoven und Rachmaninov stimmt, die anderen beiden nicht. Was noch?
Rachmaninov (29.07.2008, 17:23): Original von Satie Original von Rachmaninov @Satie,
beim ersten durchhören meine ich Beethoven, Rachmaninov, Prokofiev und Mozart zu hören... aber noch mehr :cool
Beethoven und Rachmaninov stimmt, die anderen beiden nicht. Was noch?
Oha, da haber ich mich aber arg verhört :I
satie (29.07.2008, 17:28): Also es gibt insgesamt Teile aus 7 Klavierkonzerten (eines davon muss man nicht unbedingt so bezeichnen). Das muss jetzt aber als Tip genügen, alle sind sehr sehr bekannt!
Aber das sind nicht zufällig meine Konzertmitschnitte? :P Hab das ein oder andere selbst gespielt :engel
Rachmaninov (29.07.2008, 18:48): Original von Jeremias Beethoven
Gershwin
Liszt
Rachmaninoff
Haydn
Tschaikowsky
Schumann
Aber das sind nicht zufällig meine Konzertmitschnitte? :P Hab das ein oder andere selbst gespielt :engel
Man sollte Dich ausschließen bei derartigen Sachen.... :engel
Jeremias (29.07.2008, 18:49): Wenn man es ganz streng nimmt, dann ist Gershwin aber kein KlaKo ;)
Rachmaninov (29.07.2008, 18:52): Original von Satie Also es gibt insgesamt Teile aus 7 Klavierkonzerten (eines davon muss man nicht unbedingt so bezeichnen). Das muss jetzt aber als Tip genügen, alle sind sehr sehr bekannt!
@Jeremias, steht ja auch hier so!
Gamaheh (29.07.2008, 19:06): Ich dachte, Ravel gehört zu haben ...
Zu ergänzen: Beethoven, KK 3 (1. Satz) Haydn, KK in D, 3. Satz
Ziemlich genial, so ein kurzer Zusammenschnitt aus sieben Konzerten in einer Minute!
Grüße, Gamaheh
Rachmaninov (29.07.2008, 19:07): Original von Gamaheh Ich dachte, Ravel gehört zu haben ...
Zu ergänzen: Beethoven, KK 3 (1. Satz) Haydn, KK in D, 3. Satz
Ziemlich genial, so ein kurzer Zusammenschnitt aus sieben Konzerten in einer Minute!
Grüße, Gamaheh
Ich finde die Wechsel fast schon brutal, da kommt das Hirn nicht mit irgendwie, die Brüche sind schwer zu "verdauen"
satie (29.07.2008, 20:11): Original von nikolaus Beethoven Gershwin ? Rachmaninov Haydn Tschaikovsky Schumann Applaus
sind doch 7, gell?!
Alles richtig, vor allem staune ich, dass Du auch das letzte erkannt hast! :haha Aber was ist Nummer 3?
Heike (29.07.2008, 20:13): Tolles Rätsel! Hebre
satie (29.07.2008, 20:13): Original von Jeremias Beethoven
Gershwin
Liszt
Rachmaninoff
Haydn
Tschaikowsky
Schumann
Aber das sind nicht zufällig meine Konzertmitschnitte? :P Hab das ein oder andere selbst gespielt :engel
Also wenn Du 1941 den Tschaikowsky unter Toscanini gespielt hast, könnte es hinkommen! Übrigens: Korrekt!!!!! :times10 Aber Du hast den Applaus nicht erwähnt...der könnte theoretisch ein modernes Klavierkonzert sein, deshalb gewinnt Nikolaus. :W
satie (29.07.2008, 20:22): Original von Rachmaninov Original von Gamaheh Ich dachte, Ravel gehört zu haben ...
Zu ergänzen: Beethoven, KK 3 (1. Satz) Haydn, KK in D, 3. Satz
Ziemlich genial, so ein kurzer Zusammenschnitt aus sieben Konzerten in einer Minute!
Grüße, Gamaheh
Ich finde die Wechsel fast schon brutal, da kommt das Hirn nicht mit irgendwie, die Brüche sind schwer zu "verdauen"
Wartet mal ab bis meine ultimative Symphonie, mein ultimatives Streichquartett und vor allem mein ultimativer Liederzyklus und meine ultimative OPER kommen! Da werden wir alle unter dem Tisch liegen, das kann ich euch versprechen. Mir hat es Spaß gemacht, allerdings ist es sehr schwierig, sowas zu montieren. Am schönsten finde ich persönlich den Einstieg der Rhapsody in Blue, die einfach nur die Tonleiter vom Beethoven fortsetzt. Und den Haydn-Einsatz auf den Schlussdonner von Rachmaninov finde ich auch ganz gelungen. Richtig gut konnten das Schnittke ("(K)Ein Sommernachtstraum") und Bernd Alois Zimmermann (Die "Musique pour les soupers du Roi Ubu" ist göttlich, nur Montagen).
Gamaheh (29.07.2008, 20:31): Original von Satie
Wartet mal ab bis meine ultimative Symphonie, mein ultimatives Streichquartett und vor allem mein ultimativer Liederzyklus und meine ultimative OPER kommen!
Darauf warte ich ! (Und davon, daß ich unter dem Tisch liegen werde, bin ich überzeugt !)
Grüße, Gamaheh
Heike (29.07.2008, 20:40): Könnt ihr dann bitte (wenn ihr wieder so schnell seid wie heute) VOR das Lösungspost (nur falls es direkt unter der Aufgabe ist) eine kleine Reihe * * * Achtung erster Lösungsversuch * * machen - sonst kann man schwer selbst mitraten, weil man die Lösung oder Teile schon auf einen Blick mit sehen kann. Dann scroll ich dann nicht weiter runter Das wäre super nett! Merci! Hebre
Jeremias (30.07.2008, 00:16): Am schönsten fand ich den Ausschnitt aus dem 2. KlaKo von Liszt... ich liebe dieses Werk! Warum wollte meine Lehrerin damals eigentlich, dass ich das 1. spiele? :haha
satie (30.07.2008, 00:50): Und hier ist die nächste Herausforderung: die ultimative Symphonie. Viel schwieriger? Eine davon sicherlich. Hier sind sie jetzt oft gemixt, die letzten beiden teilweise sogar parallel (mit erstaunlichem Resultat, wie auch die ersten beiden!). Die letzten beiden Akkorde muss man allerdings nicht erkennen. Wieder sind es 7 an der Zahl.
Sinfonissima
Rachmaninov (30.07.2008, 06:16): Original von Satie Und hier ist die nächste Herausforderung: die ultimative Symphonie. Viel schwieriger? Eine davon sicherlich. Hier sind sie jetzt oft gemixt, die letzten beiden teilweise sogar parallel (mit erstaunlichem Resultat, wie auch die ersten beiden!). Die letzten beiden Akkorde muss man allerdings nicht erkennen. Wieder sind es 7 an der Zahl.
Sinfonissima
bei ersten, hastigen Überfliegen: * * * * * * * * * Dvorak, aus der neuen Welt Mozart, Jupiter
satie (30.07.2008, 09:10): Das erste: ja! :W Das zweite: nein... :A
Rachmaninov (30.07.2008, 09:16): Original von Satie Das erste: ja! :W Das zweite: nein... :A
Oha, böse verhört...
satie (30.07.2008, 09:21): Es ist aber warm, sehr, sehr warm! Manches ist auch verdammt schwer zu erkennen, würde ich zumindest behaupten...
ich kenne das ??? auch ganz sicher, glaube sogar, das stück irgendwo zuhause zu haben. dachte zunächst es wär vaughan-williams, aber der beginn der 6. klingt nur so ähnlich.
Gamaheh (30.07.2008, 10:03): Original von uhlmann bruckner 4 dvorak 9 mozart kv 550 haydn paukenschlag brahms 1 ??? beethoven 6
so änlich zumindest.
ich kenne das ??? auch ganz sicher, glaube sogar, das stück irgendwo zuhause zu haben. dachte zunächst es wär vaughan-williams, aber der beginn der 6. klingt nur so ähnlich.
Beethoven 6 ist doch die Pastorale ? Ich glaube nicht. Eher 8? Aber ich kann mir leider diese Zahlen nie merken, so hohe wie KVs schon gar nicht. Ich weiß nur, auf welcher Kassette ich die habe, aber ich bin ja nicht zuhause ... Auch bei Dvorak weiß ich nie, ob die "Aus der Neuen Welt" Nr. 8 oder 9 ist ... Brahms ist dankenswerterweise übersichtlicher !
Grüße, Gamaheh
satie (30.07.2008, 10:06): Original von uhlmann bruckner 4 dvorak 9 mozart kv 550 haydn paukenschlag brahms 1 ??? beethoven 6
so änlich zumindest.
ich kenne das ??? auch ganz sicher, glaube sogar, das stück irgendwo zuhause zu haben. dachte zunächst es wär vaughan-williams, aber der beginn der 6. klingt nur so ähnlich.
Nicht übel, nicht übel! Dass das moderne Beispiel schwierig sein würde, dachte ich mir schon...Aber das verrate ich noch nicht. Die ersten 5 sind goldrichtig! Beethoven 6. ist nicht korrekt, wenn auch schon nahe dran.
satie (30.07.2008, 10:07): Original von Gamaheh Original von uhlmann bruckner 4 dvorak 9 mozart kv 550 haydn paukenschlag brahms 1 ??? beethoven 6
so änlich zumindest.
ich kenne das ??? auch ganz sicher, glaube sogar, das stück irgendwo zuhause zu haben. dachte zunächst es wär vaughan-williams, aber der beginn der 6. klingt nur so ähnlich.
Beethoven 6 ist doch die Pastorale ? Ich glaube nicht. Eher 8? Aber ich kann mir leider diese Zahlen nie merken, so hohe wie KVs schon gar nicht. Ich weiß nur, auf welcher Kassette ich die habe, aber ich bin ja nicht zuhause ... Auch bei Dvorak weiß ich nie, ob die "Aus der Neuen Welt" Nr. 8 oder 9 ist ... Brahms ist dankenswerterweise übersichtlicher !
Grüße, Gamaheh
Die 8. von Beethoven ist es auch nicht! Bei Beethoven müsste schon die richtige gefunden werden, bei dem modernen Stück reicht mir der Komponist.
uhlmann (30.07.2008, 10:14): ich dachte erst, es wäre das lustige zusammensein der landleute aus der pastorale, ist es aber nicht.
müsste das scherzo aus der eroica sein.
satie (30.07.2008, 15:08): Original von uhlmann ich dachte erst, es wäre das lustige zusammensein der landleute aus der pastorale, ist es aber nicht.
müsste das scherzo aus der eroica sein.
Sehr gut. und jetzt fehlt noch der moderne Beitrag.
Cetay (inaktiv) (30.07.2008, 16:04): *
*
*
Lutoslawski; Konzert für Orchester
satie (30.07.2008, 16:11): Original von Dox Orkh *
*
*
Lutoslawski; Konzert für Orchester
Nein, das wäre ja keine Symphonie. Es ist schon eine. Vielleicht ein kleiner Tip: Der Komponist hat insgesamt 4 Symphonien geschrieben, die alle außer der ersten, die ein Frühwerk darstellt, in den 40er-Jahren geschrieben, beendet oder revidiert wurden. Darüber hinaus gibt es noch eine Symphonie, die aber als Werk für Chor und Orchester eine Sonderstellung einnimmt. Jetzt kann man drauf kommen.
Heike (30.07.2008, 16:14): Hallole, ich hab auch mitgeraten, hat Riesenspaß gemacht, danke Satie! Auch wenn mir einiges bekannt vorkam (und ich jetzt beim Lösung lesen auch weiß warum) habe ich beim Hören nur erkannt:
Bruckner (wohl weil ich grade die Box der Sinfonien mit der Staatskapelle Dresden, E. Jochum durchhöre, die mir vor kurzem hier empfohlen wurde) Dvorak (die kennt wohl jeder) Beethoven (da wusste ich aber auch nicht, welche es ist) und Mozart klang mir so als Anmutung - ohne zu wissen warum.
Herzliches danke fürs *** machen (ist aber nur bei der ersten allerersten Antwort nötig, damit ich es nicht auf einen Blick mit dem Rätsel sehe!!!)! Hebre
Cetay (inaktiv) (30.07.2008, 16:21): Original von Satie Original von Dox Orkh
Lutoslawski; Konzert für Orchester
Nein, das wäre ja keine Symphonie. Es ist schon eine. Vielleicht ein kleiner Tip: Der Komponist hat insgesamt 4 Symphonien geschrieben, die alle außer der ersten, die ein Frühwerk darstellt, in den 40er-Jahren geschrieben, beendet oder revidiert wurden. Darüber hinaus gibt es noch eine Symphonie, die aber als Werk für Chor und Orchester eine Sonderstellung einnimmt. Jetzt kann man drauf kommen.
Man sollte halt immer gleich dem ersten Impuls folgen, welcher sagte: "Sacre"
Dann hätte zumindest der Komponist gestimmt.
Amadé (30.07.2008, 16:37): Ich übernehme und ergänze:
Bruckner 4. 1.Satz Dvorak 9. 2. Satz Mozart KV 550 1. Satz, später auch 4.Satz Haydn Nr.94 Paukenschlag 3.Satz Brahms 1. 4.Satz *** (Lutoslawski hätte ich auch gesagt, ich lese aber falsch!!) vielleicht Ernst Krenek Sacre (auch keine Sinfonie, aber es klingt nach Strawinsky, vielleicht Sinfonie in C oder S. in 3 Sätzen) Beethoven 3. Sinfonie 3.Satz - - - unmittelbar vor Schluss noch der Anfang von Strauss Elektra, aber viel langsamer, muss jedoch falsch sein, da keine Sinfonie.
Ich bin gespannt auf die Lösung Grüße Amadé
satie (30.07.2008, 16:52): Original von Amadé Ich übernehme und ergänze:
Bruckner 4. 1.Satz Dvorak 9. 2. Satz Mozart KV 550 1. Satz, später auch 4.Satz Haydn Nr.94 Paukenschlag 3.Satz Brahms 1. 4.Satz *** (Lutoslawski hätte ich auch gesagt, ich lese aber falsch!!) vielleicht Ernst Krenek Sacre (auch keine Sinfonie, aber es klingt nach Strawinsky, vielleicht Sinfonie in C oder S. in 3 Sätzen) Beethoven 3. Sinfonie 3.Satz - - - unmittelbar vor Schluss noch der Anfang von Strauss Elektra, aber viel langsamer, muss jedoch falsch sein, da keine Sinfonie.
Ich bin gespannt auf die Lösung Grüße Amadé
Also, das ist jetzt aber keine leichte Entscheidung, weil Du gleichzeitig richtig und falsch liegst: Du nennst das richtige Werk, bist aber unsicher, naja, dann lösen wir mal auf, weil Du auch die richtigen Sätze angegeben hast (Respekt!), nur beim 4. Satz von Mozarts g-moll-Symphonie liegst Du falsch, ich habe nur den ersten benutzt. So, was ist das jetzt für ein (meiner Meinung nach tolles) Werk der Moderne? Es ist von Igor Strawinsky, und zwar die Symphonie in 3 Sätzen (daraus der erste). Ich finde, die kann man sich ruhig jetzt in diesem Rahmen mal anhören, ebenso wie die originelle Symphony in C.
Gratuliere! Ihr seid alle tolle Rätselrater!
Rachmaninov (30.07.2008, 17:03): @satie,
und die Preise?
Ich erinnere mich das Du einmal ein CD hier gewonnen hattest :P
satie (30.07.2008, 17:21): :B Preise???????
Hm...
Ähm......
Also......
Naja.......
Nun......
Also es ist zwar sehr großzügig, dass ich jetzt für mein gestelltes Rätsel auch noch Preise von euch allen erhalten soll, aber ich denke mal, eure Aufmerksamkeit ist mir schon Lohn genug :W
Aber wollen mal überlegen. Wie wäre es denn nach diesen zwei Aufwärmrunden mit dem ultimativen Test? Der würde so aussehen, dass ich eine Montage aus allen möglichen Gattungen und Formen sowie allen Epochen mache. Sagen wir mal, da sind nur sehr kurze Ausschnitte drin, dafür vielleicht zwischen 10 und 20. Das Rätsel kann dann meinetwegen eine ganze Woche laufen, die Antworten müssen mir aber per PN geschickt werden. Ich habe da bestimmt etwas im Regal, was als Trophäe interessant wäre. Ich überlege mal. Jedenfalls finde ich, das ist die ideale Sommerbeschäftigung, wenn man gerade zu schlapp ist, um was anderes zu machen.
Herzlich, S A T I E
Rachmaninov (30.07.2008, 17:41): Original von Satie
Also es ist zwar sehr großzügig, dass ich jetzt für mein gestelltes Rätsel auch noch Preise von euch allen erhalten soll, aber ich denke mal, eure Aufmerksamkeit ist mir schon Lohn genug :W
Für den Gewinner, nicht für Dich..... Admin's arbeiten rein eherenamtlich und dürfen schon rein aus moralischen Gründen nichts annehmen *tztztz*
satie (30.07.2008, 17:48): Original von Rachmaninov Original von Satie
Also es ist zwar sehr großzügig, dass ich jetzt für mein gestelltes Rätsel auch noch Preise von euch allen erhalten soll, aber ich denke mal, eure Aufmerksamkeit ist mir schon Lohn genug :W
Für den Gewinner, nicht für Dich..... Admin's arbeiten rein eherenamtlich und dürfen schon rein aus moralischen Gründen nichts annehmen *tztztz*
Das stimmt doch gar nicht: bis zu einer gewissen Summe fällt es noch unter Geringfügigkeit. Also bitte: Preise nur in Wert von maximal 100 Euro. Ich nehm auch Geld.
Heike (30.07.2008, 19:05): Hallo Satie, Wie wäre es denn nach diesen zwei Aufwärmrunden mit dem ultimativen Test? Der würde so aussehen, dass ich eine Montage aus allen möglichen Gattungen und Formen sowie allen Epochen mache. Sagen wir mal, da sind nur sehr kurze Ausschnitte drin, dafür vielleicht zwischen 10 und 20. Das Rätsel kann dann meinetwegen eine ganze Woche laufen, die Antworten müssen mir aber per PN geschickt werden. Ich habe da bestimmt etwas im Regal, was als Trophäe interessant wäre. Ich überlege mal. Also ich freu mich über jedes neue Rätsel dieser Art - umso besser, wenn die Antworten nicht so schnell drinstehen :-) Preise werde ich sicher nicht gewinnen und die sind mir auch nicht wichtig - aber das Mitraten macht wirklich Spaß und macht auch wieder Lust, lange nicht gehörte alte CDs rauszukramen!!!
Da ich bald länger Urlaub mache, hoffe ich doch mal, dass alles, was ich evt. da verpasse, auch noch z.B. im September in Ruhe nachzuhören wäre??? Hebre
Gamaheh (30.07.2008, 19:27): Original von Satie :B Preise???????
Aber wollen mal überlegen. Wie wäre es denn nach diesen zwei Aufwärmrunden mit dem ultimativen Test? Der würde so aussehen, dass ich eine Montage aus allen möglichen Gattungen und Formen sowie allen Epochen mache. Sagen wir mal, da sind nur sehr kurze Ausschnitte drin, dafür vielleicht zwischen 10 und 20. Das Rätsel kann dann meinetwegen eine ganze Woche laufen,
Oder einen Monat ...
die Antworten müssen mir aber per PN geschickt werden. Ich habe da bestimmt etwas im Regal, was als Trophäe interessant wäre. Ich überlege mal. Jedenfalls finde ich, das ist die ideale Sommerbeschäftigung, wenn man gerade zu schlapp ist, um was anderes zu machen.
Das ist eine schicke Idee, und an so etwas habe ich auch schon gedacht.
Zuerst Du, oder zuerst ich ?
Grüße, Gamaheh
Herzlich, S A T I E
satie (30.07.2008, 19:49): Liebe Gamaheh, Du darfst gerne, denn das wird schon etwas dauern, bis ich die geeigneten Schnipsel zusammen habe.
Herzlich, S A T I E
manrico (31.07.2008, 09:19): Liebe Rätselfreunde!
Hier kommt ein neues Rätsel. Alle gesuchten musikdramatischen Werke stehen in Zusammenhang mit jeweils einem der Benelux - Länder - sei es, dass sie den Schauplatz dafür abgeben, dass die Personen aus diesen Ländern stammen oder dass sie in historischem Zusammenhang mit einem dieser Länder stehen. Gesucht ist jeweils der Originaltitel des Werks. Die Zahl hinter der Klammer gibt an, welcher Buchstabe für das Lösungswort gebraucht wird.
Frage 1: Gastarbeiter mit gefälschter Identität stiften Verwirrung bei der örtlichen Obrigkeit (8)
Frage 2: Bombenstimmung beim Fest jenes leydlichen Heilsverkünders (1)
Frage 3: Todesstrafe für Dokumentendiebstahl? Dafür gibt's höchst selten ein Lacrymosa. (1)
Frage 4: ein Tulpenhändler als Herzog wider Willen hegte nicht nur für Natur Sympathie (5)
Frage 5: Wie stürzt ein neapolitanischer Fischer die Holländer ? (vorletzter Buchstabe)
Frage 6: hier geht ein Toter kapuziniert neben seiner Rüstung (4)
Frage 7: gut situierter Brautwerber ohne Daueraufenthaltsgenehmigung (1)
Frage 8: an haarigen Reliquien ist dieser Ort nicht umgekommen (10)
Frage 9: Hätte man wie bei Orff gespeist, bliebe die Frage nach der Thronfolge weiterhin ungeklärt (1)
Frage 10: In Italien hatte man schon 10 Jahre früher die Problematik von Frage 1 erkannt (3)
Frage 11: Beim Tulpenfest hat sich eine falsche Kellnerin eingeschlichen (8)
Zur Lösung:
Das etwas veränderte Libretto dieses Fragments verkaufte der schlaue Textdichter gleich zwei Mal unter verschiedenen Titeln an verschiedene Komponisten.
Viel Spass beim Raten!!
lg
Werner
Gamaheh (01.08.2008, 19:18): Oh .... muß ich jetzt mit meinem Preisrätsel warten, bis dieses gelöst ist ?
Das klingt alles verdammt nach Oper - wo sind denn die ganzen Opernliebhaber hier - Solitaire !!!
Ich fühle mich da überhaupt nicht kompetent, zumal ich nur drei- oder viermal in meinem Leben in der Oper war und jedesmal in der Lage, nebenbei Briefe zu schreiben ...
Benelux ist auch nicht so der Ort, den ich spontan mit der Oper in Zusammenhang bringe, kann nur mutmaßen, daß irgendwo der Fliegende Holländer vorkommt, Zar und Zimmermann, und Maeterlinck ...
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (01.08.2008, 19:23): Pelléas et Mélisande von Maeterlinck, finde ich gerade, wurde nicht nur von Debussy veropert, sondern auch von Fauré, Sibelius und Schönberg vertont.
BITTE jetzt die Opernfreunde !! Ich kann nicht einmal meinen (einst immerhin vorhandenen) Reclam Opernführer finden ...
Grüße, Gamaheh
satie (01.08.2008, 19:25): Ich muss mich da Gamaheh anschließen. Oper, sofern sie nicht barock ist, ist bei mir auch eher ein Ort, den ich meide. Vielleicht kann sich ja der Rätsel-Autor entschließen, uns armen Unbeschlagenen ein wenig auf die Sprünge zu helfen?
Gamaheh (01.08.2008, 19:28): Frage 2: Jan van Leiden (Leyden), der Wiedertäufer von Meyerbeer, also vermutlich "W".
Grüße, Gamaheh
WEITER, Ihr OPERNFREUNDE !!!
Gamaheh (01.08.2008, 19:33): Frage 1: Zar und Zimmermann von Lortzing, also vermutlich "I" (wenn ich davon ausgehe - wie ich es tue - daß das Lösungswort jeweils der Titel der Oper ist).
Grrrrr...
Gamaheh
Nordolf (01.08.2008, 19:39): Hallo Manrico!
Dieses Rätsel ist super erdacht - ich habe vor Lachen unter dem Tisch gelegen.
Leider kenne ich nur die Lösung für die Frage 7 - was bei meiner Spezialisierung in dem Bereich kein Wunder ist:
gut situierter Brautwerber ohne Daueraufenthaltsgenehmigung
ist natürlich Wagners "Der Fliegende Holländer" - kurz: reichlich Gold im Gepäck, aber nur alle sieben Jahre an Land.
Herzliche Grüsse! Jörg
Gamaheh (01.08.2008, 19:59): Frage 5: Die Stumme von Portici von Auber, also "C"
Das sind aber auch obskure Opern !
G.
manrico (01.08.2008, 21:04): Liebe Rätselfreunde!
Freut mich, dass euch das Rätsel unterhält. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass es so schwierig ist (no na, Kunststück, wenn man es sich selbst ausgedacht hat :D).
Also so obskur find ich sie gar nicht (La muette de Portici mag ich z.B. sehr gern)
@Gamameh:
Alle drei Lösungen sind richtig!
Frage 1 ist Zar und Zimmermann. Die beiden Peter aus Russland bringen den überheblichen und aufgeblasenen Bürgermeister van Bett völlig aus dem Konzept und hält beständig den Desserteur "Peter Iwanov" für den Zaren.
Auch Frage 2 ist richtig gelöst, gesucht wird aber der korrekte Titel der Oper.
Frage 5 ist Aubers "La Muette de Portici". Die Oper handelt vom Aufstand der Neapolitaner gegen die spanische Besatzung. Bei einer Aufführung in Brüssel 1830 geriet das Publikum beim Revolutionsgesang des Fischers Masaniello "Amour sacré de la patrie" in Aufruhr und als im 3. Akt der Schlachtruf "Aux armes" erklang, stimmte das Publikum mit ein. Das war der Beginn des Aufstands der Belgier gegen die katholischen Habsburger und Wilhelm I der Niederlande.
Bei Maeterlinck braucht ihr nicht weiter zu suchen, den hatte ich ursprünglich mit Pelleas et Melisande auch drinnen, er ist aber dann doch rausgeflogen.
@Nordolf:
Auch Frage 7 ist richtig gelöst. Die Antwort: Der fliegende Holländer.Für dich müsste dann auch noch Frage 9 zu lösen sein. Das kennst du sicher (Vorsicht: wieder ein wenig ums Eck denken!!)
Viel Spass beim Weiterraten!!
lg
Werner
manrico (01.08.2008, 21:10): Macht bei Frage 3 aus "Dokumentdiebstahl" besser "Dokumentenbesitz".
lg
Werner
Sarastro (01.08.2008, 21:23): Lieber Satie, Deinen originellen Symphonienmix habe ich leider erst jetzt entdeckt und angehört - wenigstens die Anfänge von Bruckners Vierter, von Mozarts g-Moll-Symphonie KV 550, dem dritten Satz der Paukenschlagsymphonie und dem Scherzo der Eroica habe ich sofort erkannt. Diese Rätsel machen Spaß! Herzliche Grüße, Sarstro
satie (01.08.2008, 23:48): Original von Sarastro Lieber Satie, Deinen originellen Symphonienmix habe ich leider erst jetzt entdeckt und angehört - wenigstens die Anfänge von Bruckners Vierter, von Mozarts g-Moll-Symphonie KV 550, dem dritten Satz der Paukenschlagsymphonie und dem Scherzo der Eroica habe ich sofort erkannt. Diese Rätsel machen Spaß! Herzliche Grüße, Sarstro
Es werden auch garantiert weitere dieser Art folgen!
Freut mich, wenn so was ankommt, mir macht es Spaß, auszuprobieren, was sich montieren lässt.
Herzlich, S A T I E
Nordolf (02.08.2008, 00:04): @ Manrico:
Ah - es dämmert! Du meinst natürlich das "Lied vom gebratenen Schwan" aus der "Carmina Burana":
Miser, miser! modo niger et ustus fortiter!
("Armer, Armer! Nun so schwarz Und so arg verbrannt!")
Und zwar auf dem Bratspieß... Lohengrin wäre bei solchen Barbaren vielleicht nie an Land gekommen und elendlich ertrunken - zumindest aber hätte Gottfried die Thronfolge als Herzog von Brabant nicht antreten können.
:hello Nordolf
satie (02.08.2008, 00:23): Mann, ich komme mir vor wie Dr. Watson neben Sherlock Holmes hier...
Da fällt mir diese Anekdote ein, die ich just fand, auch wenn es mir hier ja quasi umgekehrt geht, ich denke nicht weit genug. Aber hier die Geschichte:
Sherlock Holmes und sein Assistent Dr. Watson machen Zelt-Urlaub. Mitten in der Nacht wird Watson von Holmes aufgeweckt der sagt: "Watson! Schauen Sie mal in den Himmel und sagen Sie mir was Sie sehen!" Watson antwortet: "Ich sehe hunderte Sterne." Darauf fragt Holmes: "Und was schliessen Sie daraus?" Watson: "Also, naturwissenschaftlich gesehen heisst das, dass es unzählige Sonnen und Galaxien gibt. Die Sternbilder sagen mir, dass der Saturn im Zeichen des Löwen steht. Auf der Uhr müsste es jetzt ungefähr viertel nach drei sein. Was das Wetter angeht: Wir werden einen schönen Tag haben, weil der Himmel klar ist..." Genervt unterbricht Holmes: "Watson, Sie Idiot! Jemand hat unser Zelt gestohlen!"
manrico (02.08.2008, 00:41): Danke, Satie, für die geniale Geschichte!
Gratuliere, Nordolf, auch der Lohengrin ist natürlich richtig!
Hier kommen noch ein paar Hilfestellungen. Die Werke der Fragen 8 und 11 sind die jüngsten hier - beide 1920 entstanden. Bei 8) könnte ich mir auch vorstellen, dass Nordolf draufkommt - es handelt sich um das berühmteste Werk dieses Komponisten.
11 ist wirklich nicht sehr bekannt - die Hilfestellung ist hier ausnahmsweise nicht verschlüsselt. Der Komponist stammt aus Ungarn und hatte auch mit ungarischen Sujets seine grössten Erfolge.
Nr 3 hingegen halte ich für einfach. Eines der berühmtesten Werke der Opernliteratur. Es gibt sogar einen eigenen Thread darüber.
Nr. 4 ist ein eher unbekanntes Werk eines sehr bekannten Komponisten. Im Hinweis steckt der Titel einer der bekanntesten Nummern aus diesem Werk.
mal sehen, ob euch das weiter hilft.
lg
Werner
Nordolf (02.08.2008, 00:56): Nr. 8 - natürlich! Brügge war schon eine "tote Stadt", bevor Paul dort seine "Kirche des Gewesenen" errichtete - mit einer haarigen Reliquie als Herzstück. Es handelt sich um "Die tote Stadt" von Erich Wolfgang Korngold.
"Glück, das mir verblieb.." ach...seufz...
:hello Jörg
manrico (02.08.2008, 01:06): Ich wusste ja, ich kann mich auf dich verlassen, Nordolf. Die tote Stadt war's. Und Korngold hat auch Werke des Komponisten, der Nr 4 komponiert hat, bearbeitet.
Vielleicht hilft euch das weiter.
Werner
manrico (02.08.2008, 10:24): Eine weitere Hilfestellung zu Nr.4:
Das Werk wurde 2005 im Rahmen der Bregenzer Festspiele aufgeführt. Eine Radioübertragung einer anderen Vorstellung in Wien 1999 wurde aufgrund des problematischen Titels und des Konflikts im ehemaligen Jugoslawien abgesagt.
Frage 6:
es handelt sich um das eher unbekannte Werk eines sehr bekannten Komponisten, der dazu neigt, am Ende seiner Opern hauptsächlich Frauenleichen auf der Bühne zurückzulassen.
Nordolf (02.08.2008, 11:24): Arrangements von Korngold? Das dürfte wohl Johann Strauss sein. Und wegen des Titels zur Zeit des Jugoslawienkrieges nicht übertragen? Da bleibt wohl nur die Operette "Der lustige Krieg" übrig. Und tatsächlich: - inhaltlich spielen da Tulpenhändler und Herzöge eine Rolle.
Die Nr. 4 ist also "Der lustige Krieg" von Johann Strauss.
:hello Nordolf
Gamaheh (02.08.2008, 11:55): Ich war so stolz, auch schon auf Die tote Stadt gekommen zu sein - zu spät !
Aber dafür habe ich jetzt die Lösung:
Eine äußerst obskure Oper von Donizetti: Il duca d'Alba über die spanische Besetzung von Flandern, die mit zwei Akten durch des Komponisten inopportunen Tod unvollendet blieb.
Das Libretto von Eugène Scribe und Charles Duveyrier wurde für Verdis Oper Les vêpres siciliennes übernommen.
Hat Joh. Strauß auch Opern geschrieben ? Ich dachte, das seien alles Operetten und somit was anderes ...
Vielleicht haben wir dann irgendwo auch noch den Grafen von Luxemburg !
Erleichterte Grüße, Gamaheh
Gamaheh (02.08.2008, 12:03): Und der richtige Titel von 2 ist somit "Le Prophète".
3. fängt mit "D" an ("Don Giovanni" ?),
der 4. Bst. von 6. ist "A",
der 3. von 10. ist "B",
und der 8. von 11. ist "A".
Also nun mal ran, Ihr Opernkenner !
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (02.08.2008, 12:09): N. 6: Puccini, Edgar, eine weitere Oper, von der ich nichts wußte ...
Grüße, Gamaheh
Nordolf (02.08.2008, 12:27): Mit Gamahehs Hilfe habe ich nun das Lösungswort gefunden. Gemeint ist:
die Oper Il Duca d'Alba von Gaetano Donizetti - eine unbekannte Oper von ihm, die erst 40 Jahre nach seinem Tode aufgeführt wurde.
manrico (02.08.2008, 12:39): Gratuliere!!!
Damit habt ihr die Lösung gefunden.
Frage 4 war der lustige Krieg. Die berühmteste Nummer daraus war der satirische Walzer "Nur für Natur hegte sie Sympathie" - die dann allerdings darin gipfelt, dass Gräfin Melanie eben dort regelmässig ihren Mann mit ihrem jüngeren Cousin betrügt. Dieser Naturwalzer ist dann zum "Kusswalzer" geworden, der ausnahmsweise nicht aus einer Walzerkette besteht, sondern seine Rondoform beibehält.
Auch die Lösung "Il Duca d'Alba" stimmt natürlich - eine völlig unterschätzte Komposition. Soweit ich weiss, wurde die Oper nicht vollendet, weil Donizetti nach Paris berufen wurde und dort Opern für die Geliebte des Direktors, die Mezzosopranistin Rosina Stolz, komponieren musste - und ihr gefiel "Il Duca d'Alba" nicht. So entstanden La Favorite" und "Dom Sebastien". Il Duca d'Alba blieb unvollendet, Das berühmte "Ange si pur (Spirto gentil)" rettete Donizetti aus dem Duca d'Alba in seine "Favorite".
Das Werk wurde von Salvi fertig gestellt - er ersetzte "Ange si pur" durch eine Eigenkompositition: "Angelo casto e bel". Für das Finale wird - der Tod des Marcel de Bruges borgt man sich eine von Donizettis genialsten Einfällen: Die Sterbeszene des Ghino degl'Armieri aus "Pia de Tolomei".
"Le Prophete" ist auch richtig.
Zum Thema Operette: ich habe deshalb in der Einleitung musikdramatische Werke geschrieben, weil ich auch zwei Operetten verpackt habe. Die eine habt ihr schon gefunden, die zweite ist nicht "Der Graf von Luxemburg" (hatte ich ursprünglich der Gerechtigkeit halber drinnen - schliesslich wollte ich die Luxemburger nicht ganz ausschliessen, hab's aber dann doch getan). Sucht da mal bei Nr. 11.
Nr. 3 ist nicht Don Giovanni, aber bei den spanischen Edelleuten bist du schon richtig.
Die Geschichte von Nr. 10 ist dieselbe wie die von Nr 1 und wurde höchst unterhaltsam von einem berühmten Italiener vertont (der hier auch einen bereits erratenen Titel beigesteuert hat).
lg
Werner
Gamaheh (02.08.2008, 13:03): Original von Nordolf Mit Gamahehs Hilfe habe ich nun das Lösungswort gefunden. Gemeint ist:
die Oper Il Duca d'Alba von Gaetano Donizetti - eine unbekannte Oper von ihm, die erst 40 Jahre nach seinem Tode aufgeführt wurde.
Kunststück ! - ich hatte sie ja auch schon genannt und begründet (noch bevor ich die restlichen Buchstaben rekapituliert habe). Die Librettisten und der Rest stehen dort auch.
Grüße, Gamaheh
Nordolf (02.08.2008, 13:08): Original von Gamaheh Original von Nordolf Mit Gamahehs Hilfe habe ich nun das Lösungswort gefunden. Gemeint ist:
die Oper Il Duca d'Alba von Gaetano Donizetti - eine unbekannte Oper von ihm, die erst 40 Jahre nach seinem Tode aufgeführt wurde.
Kunststück ! - ich hatte sie ja auch schon genannt und begründet (noch bevor ich die restlichen Buchstaben rekapituliert habe). Die Librettisten und der Rest stehen dort auch.
Grüße, Gamaheh
:A :A :A
Oh - sorry! Das hatte ich überlesen. Da war ich diesmal zu spät. Wie peinlich... :S
Gamaheh (02.08.2008, 13:15): Lieber Nordolf,
die blauen Augen stammen aber nicht von mir !
Nr. 11 ist dann wohl "Das Hollandweibchen" von Emmerich Kálmán.
Fehlen noch nr. 3 und nr. 10 - gleich sind wir durch !
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (02.08.2008, 13:21): Original von manrico Nr. 3 ist nicht Don Giovanni, aber bei den spanischen Edelleuten bist du schon richtig.
Na, dann ist es eben Don Carlos von Verdi (hat auch irgendwas mit Flandern zu tun)
Gamaheh
manrico (02.08.2008, 14:08): Edgar ist korrekt (in Wien gab's übrigens erst vor 3 Wochen eine Aufführungsserie dieser Oper) und auch Don Carlos und das Hollandweibchen stimmen.
Der Hinweis bei Carlos bezog sich auf die häufig gestrichene Totenklage über der Leiche des Posa. Diese Melodie verwendete Verdi später in seinem Requiem für eben das Lacrymosa.
zu 10: Die hollänische Stadt Zaanstad erwähnt bei Wikipedia, dass sie das Lokalkolorit für die gesuchte Oper geliefert hat.
lg
werner
Nordolf (02.08.2008, 15:37): Original von manrico
zu 10: Die hollänische Stadt Zaanstad erwähnt bei Wikipedia, dass sie das Lokalkolorit für die gesuchte Oper geliefert hat.
lg
werner
Nun hast Du es ja so gut wie verraten. Es genügte ein Blick in Wikipedia, um "Il borgomastro di Saardam" (1827) von Gaetano Donizetti zu lesen.
:hello Nordolf
manrico (03.08.2008, 10:46): Gratuliere!
Damit habt ihr das Benelux-Rätsel ruhmreich gelöst :down
lg
Werner
Gamaheh (03.08.2008, 21:45): Liebe Forenser,
nachdem das Opern-Rätsel gelöst ist, hier nun ein neues.
Um die Rätselei etwas interessanter zu machen, gibt es einen Preis für die erste vollständige (mit allen Einzellösungen) richtige Lösung, und zwar eine Freikarte für den ersten Abend dieser Veranstaltung !
Ich werde an aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine Frage stellen, in der jeweils ein Buchstabe des Lösungswortes (insgesamt sechs Buchstaben, die sortiert werden müssen) zu finden ist.
Die Lösung, die erst nach der letzten Frage möglich ist, schickt Ihr vielleicht sinnvollerweise per PN. Die erste vollständig richtige Lösung innerhalb von drei Tagen nach Veröffentlichung der letzten Frage gewinnt. Sollte es keine vollständige Lösung geben, gewinnt das richtige Lösungswort mit den meisten richtigen Teillösungen.
Für jeden Teilnehmer gilt nur eine Einsendung, und zwar jeweils die erste.
Natürlich könnt Ihr die Fragen auch hier diskutieren, insbesondere dann, wenn Ihr an dem Preis nicht interessiert seid.
Es fängt ganz leicht an:
Der deutsche Titel des zuletzt veröffentlichten Buches eines bekannten englischen Mediziners könnte auf diesen Musiker zutreffen, für den ein französischer Komponist ein Auftragswerk schrieb.
Gesucht werden der deutsche Titel des Buches und die drei Namen (mit Vornamen), aber der zum Lösungswort beitragende Buchstabe ist der erste im Vornamen des Musikers.
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (04.08.2008, 19:45): Liebe Rätselfreunde,
hier nun der zweite Teil.
Zur Erinnerung: Es gibt einen Preis für die erste vollständige (mit allen Teillösungen) richtige Lösung: eine Freikarte für den ersten Abend dieser Veranstaltung !
Ich stelle noch weitere vier Tage jeweils eine Frage, in der jeweils ein Buchstabe des Lösungswortes (insgesamt sechs Buchstaben, die sortiert werden müssen) zu finden ist.
Die Lösung schickt Ihr vielleicht sinnvollerweise per PN nach der letzten Frage. Die erste vollständig richtige Lösung innerhalb von drei Tagen nach Veröffentlichung der letzten Frage gewinnt. Sollte es keine vollständige Lösung geben, gewinnt das richtige Lösungswort mit den meisten richtigen Teillösungen.
Für jeden Teilnehmer gilt nur eine Einsendung, und zwar jeweils die erste.
Frage 2:
Der Originaltitel des in der ersten Frage genannten Buches benennt die Leidenschaft, die uns alle nährt – naja, die meisten von uns – und an das Objekt derselben ein früh verstorbener österreichischer Komponist einen Text von diesem Dichter vertonte.
Gesucht werden Titel, Name und Titel, Name, aber der zum Lösungswort beitragende Buchstabe ist der dritte des Nachnamens.
Alles Gute, Gamaheh
nikolaus (04.08.2008, 20:51): Original von Gamaheh
Gesucht werden Titel, Name und Titel, Name, aber der zum Lösungswort beitragende Buchstabe ist der dritte des Nachnamens.
Alles Gute, Gamaheh
Schwitz
Welchen der beiden Nachnamen meinst du denn?
Nikolaus, ganz kribbelig
Gamaheh (04.08.2008, 20:59): Original von nikolaus Original von Gamaheh
Gesucht werden Titel, Name und Titel, Name, aber der zum Lösungswort beitragende Buchstabe ist der dritte des Nachnamens.
Alles Gute, Gamaheh
Schwitz
Welchen der beiden Nachnamen meinst du denn?
Nikolaus, ganz kribbelig
Lieber Nikolaus,
als Bonus darfst Du Dir einen aussuchen (Namenszusätze wie akademische oder andere Titel, Adelsprädikate usw. zählen nicht).
Grüße, Gamaheh
nikolaus (04.08.2008, 22:12): Gut, dann weiss ich, welchen ich nehme... :rofl
Gamaheh (05.08.2008, 19:13): Liebe Rätselfreunde,
hier nun die dritte Frage.
Ich erinnere daran, daß es einen Preis (eine Freikarte für ein Konzert) zu gewinnen gibt sowie Regeln (die meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig sind – vielleicht mache ich das auch), die ich nicht jedesmal zu wiederholen brauche, aber die für die neu Hinzugekommenen unter Fragen 1 und 2 nachzulesen sind.
Im Gegensatz zu der einsamen, an die hier häufig appelliert wird, ist die Insel der Freuden eher gesellig; mehr als ein Künstler hat sich ihrer angenommen, darunter auch einige Komponisten. Einer von ihnen gehörte einer zahlenmäßig begrenzten Gruppe an, die unter diesem Namen bekannt ist.
Gesucht werden der Eigenname der Insel, der Name des Komponisten und eine Zahl; der zum Lösungswort beitragende Buchstabe ist der zweite im Namen der Zahl in der Originalsprache.
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (06.08.2008, 19:28): Liebe Forenser,
heute zu Frage 4.
Ich erinnere daran, daß es einen Preis (eine Freikarte für ein Konzert) zu gewinnen gibt sowie Regeln, die unter Fragen 1 und 2 nachzulesen sind.
Das englische Kinderlied „Three Blind Mice“ und die Internationale haben die ersten drei Töne gemeinsam mit einem sehr bekannten Chor, in dem die in diesem Forum vielbesungene, hier aber stumme Harfe an einem Baum aufgehängt wird. Wie heißt diese Oper , und um welchen Baum handelt es sich ?
Gesucht werden der Titel der Oper und der deutsche Name des Baums, wobei der zur Lösung beitragende Buchstabe der fünfte des Operntitels ist.
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (07.08.2008, 23:25): Liebe Forenser,
es tut mir leid, daß ich so spät dran bin – ich mache höhere Gewalt verantwortlich, denn gerade, als ich früher am Tage dabei war, fiel der Strom in der gesamten Nachbarschaft aus, und das hielt auch an, bis ich aus dem Haus mußte. Sogar die Läden hatte geschlossen, weil ihre Registrierkassen usw. nicht funktionierten – wie abhängig wir sind !
Aber besser spät als gar nicht ! Hier also auf zu vorletzten Runde:
Der Held des Erstlingswerkes dieses französischen Literaten hat mit letzterem den Vornamen gemeinsam und im großen und ganzen dessen Vorlieben, insbesondere eine geradezu suchtmäßige Liebe zur Musik. Der Literat, obwohl kein professioneller Pianist, nahm das Klavierspiel sehr ernst und ließ zeitweilig sogar auf seinen ausgedehnten Reisen sein Instrument mitreisen. Er hatte – im Gegensatz zu seinem Helden – in der Musik sehr prononcierte Vorlieben und Abneigungen. Von einem eher zu letzteren Gehörenden sagte er, „Deutschland vielleicht nie etwas gleichzeitig so Großes und so Barbarisches hervorgebracht“.
Gesucht werden der Name des Helden, der Name des Literaten, der Name des im Zitat Gemeinten, aber der zur Lösung beitragende Buchstabe ist der zweite im Vornamen des Literaten (oder des Helden).
Morgen werde ich versuchen, die letzte Frage zwischen 19:30 und 20 Uhr einzustellen.
Bis dann, Gamaheh
Gamaheh (08.08.2008, 16:23): Liebe Rätselfreunde,
hier noch ein Hinweis zu Frage 4:
Ich habe gerade gesehen, daß in deutschen Versionen nicht unbedingt ein Baum vorkommt, also haltet Euch lieber an das Original.
Bis später, Gamaheh
Gamaheh (08.08.2008, 19:45): Liebe Forenser,
auf zur letzten Runde !
Noch einmal : Bitte nur eine Lösung pro Person, bis spätestens Montag um diese Zeit per PN, und möglichst vollständig (s. Frage 1). Es gibt als Preis für die erste vollständige Lösung oder – falls es keine vollständige gibt – für das richtige Lösungswort mit den meisten Teillösungen: eine Freikarte für den ersten Abend dieser Veranstaltung.
Diesmal etwas umfangreicher, mit ganz vielen Hinweisen:
Ein tödliches Gift – englischsprachig der francophoben politischen Vormacht im deutschsprachigen Raum im späten 19. Jahrhundert und im übrigen der melancholischen Farbe nicht unverwandt – und eine gutbürgerliche Zubereitung eines mehrfach besungenen Wasserbewohners führen assoziativ zu einem Teil des menschlichen Antlitzes, das in dieser Form auf Handgreiflichkeiten zu deuten scheint. Allein, auch dieses deines ist besungen worden, und zwar von einem bekannten norddeutschen Dichter und Advokaten der niederdeutschen Sprache und von dessen Komponistenfreund prompt als Lied gesetzt worden.
Gesucht wird das Gift (deutsch, englisch oder chemisch), die politische Vormacht, der Name des Wasserbewohners, der Name des Dichters, der Name des Komponisten und der Titel des Liedes. Der zur Lösung beitragende Buchstabe ist der dritte im Nachnamen des Dichters.
Viel Erfolg wünscht Gamaheh
Gamaheh (11.08.2008, 21:41): Liebe Rätselfreunde,
am Sonnabend um 10:15 Uhr bekam ich eine PN mit folgendem Inhalt von Cosima:
"Des Rätsels Lösung (?)
1. Der einarmige Pianist – Oliver Sacks – Paul Wittgenstein – Maurice Ravel Buchstabe = P
2. Musicophilia – Franz Schubert – An die Musik – Franz von Schober Buchstabe = H
3. Kythera - Francis Poulenc - Six Buchstabe = I
4. Nabucco - Weide Buchstabe = C
5. André Walter – André Paul Guillaume Gide – Richard Wagner Buchstabe = N
6. Blausäure – Preußen – Forelle – Klaus Groth – Johannes Brahms - Dein blaues Auge Buchstabe = O
Lösung = Chopin"
Diese Lösung besticht nicht nur durch ihre Vollständigkeit, sondern auch durch Korrektheit im Detail; lediglich das „?“ ist überflüssig.
Herzlichen Glückwunsch, Cosima !
Noch einige Bemerkungen:
1. Dr Sacks ist tatsächlich Engländer, auch wenn er seit Jahrzehnten in den USA lebt und wirkt – man kann es auch noch immer hören.
2. nichts hinzuzufügen
3. Poulenc, Mitglied der (des) Groupe des Six, schrieb „Embarquement pour Cythère“
4. Der vielleicht bekannteste aller Opernchöre (und vielleicht die heimliche italiensche Nationalhymne): „Va, pensiero ...“ Dort heißt es (wörtlich übersetzt): „Goldene Harfe der schicksalskundigen Seher, warum hängst du stumm an der Weide?“
5. André Gide – nach den Erkenntnissen der "neuen Musikwissenschaft" einer, der einen besonderen Zugang zu dieser Musik hatte – schrieb u.a. auch „Aufzeichnungen über Chopin“.
6. Blausäure, prussic acid, Zyanid, cyanide, HCN; Preußisch Blau (Berliner Blau), Cyan; Forelle blau, blues; Klaus Groth schrieb u.a. eine Sammlung von plattdeuschen Gedichten, den „Quickborn“ („lebendiger Quell“) und eine Sammlung von „Briefen über Hochdeutsch und Plattdeutsch“, in denen er die Vorzüge der plattdeutschen Sprache anpries, deren Grammatik er auch verfaßte; er war Professor für deutsche Sprache und Literatur in Kiel.
Grüße, Gamaheh
Cosima (12.08.2008, 17:30): Original von Gamaheh Herzlichen Glückwunsch, Cosima !
Liebe Gamaheh,
:thanks
Da ich jedoch voraussichtlich keine Gelegenheit haben werde, das Konzert in Hamburg zu besuchen und es schade wäre, wenn die von Dir freundlicherweise gestiftete Freikarte verfallen würde, möchte ich sie gerne dem 2. Sieger überlassen.
Mich hat in diesen Tagen hauptsächlich der olympische Gedanke angespornt, an Deinem schönen Rätsel teilzunehmen.
Gruß, Cosima
Gamaheh (13.08.2008, 23:57): Liebe Cosima,
das nenne ich echten Sportsgeist - aber schade ! Ich hoffe, Nikolaus weiß das zu schätzen.
Grüße, Gamaheh
Amadé (05.01.2009, 15:08): Liebe Forianer,
ein neues Jahr, ein neues Rätsel.
Gesucht wird jeweils ein Musikstück, das es jedoch in zwei (vielleicht auch mehr) Varianten/Versionen gibt, diese sind immer vom selben Komponisten, also keine Bearbeitung von zweiter Hand. Los geht’s!
1. Ein Komponist verließ seine Heimat. Da die bisher geflossenen Tantiemen aus früheren Werken nicht mehr verfügbar waren, entschloss er sich, diese zu bearbeiten und erklärte sie zur Fassung letzter Hand, die nur noch gültig sein sollten.
2. Ein Komponist stand zeit seines Lebens seinen Werken sehr kritisch gegenüber, vieles wurde verworfen, vernichtet, anderes umgearbeitet, bis es in gültiger Fassung in die Musikwelt entlassen wurde. Einzig ein Werk arbeitete er in seinem letzten Lebensabschnitt, in dem er auch einiges für ein Holzblasinstrument komponierte, um und hielt es für die bessere Version, die Opuszahl wurde beibehalten. Diese Neufassung wird heute fast nur noch gespielt. Die Spieler sollten sehr auf die Balance achten.
3. Ein anderer Komponist musste seine Heimat verlassen und lies sich weiter westlich nieder. Seine Musik traf damals nicht den Geschmack der dortigen Bewohner, heute ist es anders. Er vermutete Intrigen, besonders von einem Komponisten, der in einer deutschen Hauptstadt Erfolge hatte, dann in eine andere, größere Hauptstadt zog und die beiden Teile seines Namens umdrehte und zu einem neuen Namen zusammenfügte. In dieser Stadt versuchte auch unser gefragter Komponist einen Erfolg zu erringen. Er arbeitete eines seiner Werke um, zog die ersten beiden Teile zusammen. Der Erfolg blieb jedoch aus, da ein wichtiger Abschnitt immer noch an der falschen Stelle stand, falsch für Herren, die sich, wie heißt es in der Fledermaus, für „Ratten“ interessierten, diese hier jedoch nach der Pause vermissten.
4. Ein zu Lebzeiten durch unzählige Konzerte in ganz Europa bekannt gewordener musikalischer Weltbürger lies sich in seinen Werken von Literatur, Reiseeindrücken, geschichtlichen Ereignissen oder Folklore seiner Heimat inspirieren. Seinem längsten Orchesterwerk hat er später einen vokalen Schluss zugefügt (Adante mistico), dessen Text auch von anderen Komponisten geschätzt wurde.
5. Dieser Komponist war mit seinen Werken nie zufrieden, niemand wollte sie aufführen. Schüler und Freunde gaben ihm mehr oder weniger gute Ratschläge, wie das neue Werk auszusehen habe, teilweise legten sie selbst Hand an die Partitur. Mit einem Werk hatte er endlich bei der Uraufführung der Zweitfassung am Ende seines Lebens großen Erfolg. Er widmete es seinem Landesherrn.
6. Dieser Komponist dirigierte in Bayreuth die Neunte. Er schrieb Musik für alle Instrumente, Sinfonien, Konzerte, Opern, Ballettmusik, Lieder und äußerte sich auch schriftlich über die Grundlagen seiner Kunst. 15 Gedichte nach Rilke vertonte er für Sopran und Klavier, später schuf er eine Neufassung. Svjatoslav Richter war einmal der Pianist bei einer Plattenaufnahme.
7. Diesem Komponisten, dem das Komponieren in seinen frühen Jahren schnell von der Hand ging, wollte ein Orchesterstück, dem ursprünglich die Nr.2 zugedacht war, nicht zu seiner Zufriedenheit gelingen. Am Ende seines Lebens schuf er eine Neufassung, nun bekam sie die Nr.4. Brahms setzte sich für die erste Fassung ein.
8. Zu Lebzeiten dieses Komponisten entstanden mehr und mehr Werke für dieses Instrument, das unser Tonschöpfer sehr liebte, er war auch befreundet mit einem Virtuosen seines Fachs, den er mit zur Uraufführung einer neuen Oper mitnahm, in dem Herr und Diener schon mal die Klamotten wechseln. Eine seiner letzten Sinfonien kann man sowohl ohne als auch mit diesem neuen Blasinstrument hören.
9. Dieser Komponist war einer der produktivsten überhaupt. Fast jeder kennt seine zu bestimmten Anlässen immer wieder aufgeführten Vokalwerke. Aber auch die Melodien vieler seiner Instrumentalwerke klingen jedem in den Ohren. In einem seiner vielen Konzerte emanzipiert sich ein Tasteninstrument und spielt ein langes Solo. Max Pommer hat vor Jahren eine Frühfassung dieses Konzerts vorgelegt.
Nun zum Kleingedrucktem: gesucht wird jeweils der Name des Komponisten und den Namen des Werkes, also beide zusammen. Der erste im Forum vermerkte Forianer, der eine richtige Lösung hat, enthält dafür einen Punkt, damit ist diese Frage abgehakt. Sieger ist, wer die meisten Punkte gesammelt hat, na klar.
Viel Spaß beim Rätseln wünscht Amadé
Dr. Schön (05.01.2009, 15:20): Also bei Nr. 1 tippe ich auf Igor Strawinskij, und beim Werk vermute ich den "Sacre du printemps".
Nr. 5 vielleicht Anton Bruckner mit der 7. Sinfonie.
Nr. 7 Robert Schumann mit der vierten Sinfonie.
Den Rest wüsste ich nicht ohne nachzusehen und lasse es daher.
Amadé (05.01.2009, 15:33): Hallo Dr. Schön, das fängt ja vielversprechend an im neuen Jahr, gleich zwei (2) Punkte mitnehmen! Die Lösungen bei NR.1 und 7 sind richtig. Ich gratuliere. Gruß Amadé
Dr. Schön (05.01.2009, 15:45): Stimmt bei Bruckner 7 gibt es ja nur eine Fassung. Der Rest hätte passen können. Ist auch Ludwig II. gewidmet, wenn ich mich recht erinnere.
Bei der Vierten, deren Zweitfassung recht spät aufgeführt wurde, weiß ich nichts von einer Widmung, versuche es aber nochmal mit dieser.
Gamaheh (05.01.2009, 16:13): Lieber Amadé,
schön, daß Du mit dem Rätsel angefangen hast!
Auf die Schnelle würde ich zu 2. auf Brahms' Klaviertrio in H op.8 tippen.
Weiter kann ich im Moment nicht, da ich arbeiten muß ...
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (05.01.2009, 16:34): Und Nr. 4: Liszt, Faust-Symphonie
Gamaheh
Amadé (05.01.2009, 16:51): Liebe Gamaheh,
sehr schön, 2 Volltreffer = 2 Punkte
Gruß Amadé
@Dr.Schön
nein, die Lösung steht noch aus!
Gamaheh (05.01.2009, 16:52): Zu Nr. 8: Ich denke an Mozart und die Klarinette. Kurze Recherche weist auf Sinfonie Nr. 31 (??).
Grüße, Gamaheh
satie (05.01.2009, 17:06): Bei der 9 würde ich auf Johann Sebastian Bach und das Brandenburgische Konzert Nummer 5 tippen, so aus dem Bauch heraus.
Dr. Schön (05.01.2009, 17:30): Original von Amadé @Dr.Schön
nein, die Lösung steht noch aus!
Dann ist es die 8te. Franz Joseph I. von Österreich Ungarn gewidmet.
Bruckner ist ja Österreicher und nicht Bayer :A
Wenn's wieder falsch ist, ist's nicht Bruckner. :(
satie (05.01.2009, 17:46): Das einzige, was mir zur 3 einfiele, wäre Hugo Wolf und sein "Corregidor", allerdings verwirrt mich der Hinweis auf die Namensverdrehung...der Intrigant wäre dann Mahler gewesen. Aber ich glaube nicht wirklich, dass das stimmt...
Amadé (05.01.2009, 17:55): Nun der REihe nach,
@Gamaheh
bitte noch weiter forschen
@ Satie
Du hast einen guten Bauch, mir jedoch auf Deinem Bild irgendwann früher im Forum nicht aufgefallen, trotzdem: 1 Punkt
@Dr.Schön
Deinem letzten SAtz muss ich zustimmen, aber: 8.Bruckner und Franz Josef passen gut zusammen, noch einen Punkt, also schon 3 zusammen.
Nur noch drei Fragen, das wär's dann.
Amadé (05.01.2009, 17:58): @ Satie
zur Frage 3 stelle ich Dir eine Rückfrage: Hat H.Wolf 2 Fassungen hinterlassen, könnte ich voll verstehen, die ich kenne ist ziemlich lahm? Und wenn die Sänger keine Komödianten sind, geht die Sache vollends in die Hose. Keinen Punkt für deine "Lösung", leider!
Gamaheh (05.01.2009, 17:59): Jetzt habe ich die Nr. vergessen, aber es fängt mit Bayreuth an und geht um Rilke:
Anscheinend Hindemith, der Beethovens 9. 1953 in Bayreuth dirigiert hat, wie ich fand. Die Komposition: Das Marienleben.
Grüße, Gamaheh
Amadé (05.01.2009, 18:04): Sehr schön, Gamaheh, das war sicher keine leichte Frage fü'sr Forum, einen Punkt dazu.
Aktueller Punktestand:
Gamaheh 3 Dr.Schön 3 Satie 1
dann harren die Fragen 3 und 8 noch einer LÖsung!
Nordolf (05.01.2009, 18:11): Lieber Amade,
Nr. 3 müsste Richard Wagner und der "Tannhäuser" sein. Das sonst obligatorische Ballett wurde von den jungen, adligen Herrn in Paris vermisst.
Herzliche Grüsse! Jörg
satie (05.01.2009, 18:21): Hach, jetzt ist Nordolf schon auf Wagner gekommen. Aber ich hätte beim Werk sowieso falsch gelegen. Ich wüsste nur eines gerne: der Widersacher, wer war das? Ich war bei meiner Suche bei Meyerbeer hängen geblieben (der ja wirklich seinen Namen verdreht hatte). Nur wäre es dann eher um den "Holländer" gegangen, und darum machte es keinen Sinn für mich.
Jedenfalls danke ich Dir, Amadé, für dieses schöne neue Rätsel. Mehr davon, bitte!
Amadé (05.01.2009, 19:01): Lieber Nordolf,
du schaust auch auf die Beine, wie die vom Jockey-Club damals in Paris, also 1 Punkt.
Amadé (05.01.2009, 19:09): Satie, Holländer würde auch stimmen, gäbe es da ein Ballett, der Holzschuhtanz stammt aber von Lortzing! Beim 2. Paris-Aufenthalt ging es Wagner noch schlechter als beim ersten, in seiner Not suchte er anderswo Schuldige, das war u.a. der mit seinem "Propheten" überaus erfolgreiche Meyerbeer (dafür einen Bonus-Punkt im Geiste). Seltsamerweise, oder bezeichnenderweise verfasste (der neidische ) Wagner damals seine für die Zukunft so unheilvolle Schrift "Über das Judentum in der Musik". Übrigens hatte M. ihm beim 1. Besuch in P. Aufträge verschafft, Wagner hatte das wohl "vergessen".
Sarastro (05.01.2009, 19:35): Nr. 8 ist Mozart mit der g-Moll Symphonie (KV 550), der befreundete Klarinettist ist offenbar Anton Stadler, dem das Klarinettenquintett KV 581 gewidmet war.
Rachmaninov (05.01.2009, 20:42): @Amade,
gute Idee mit dem Rätsel und wie ich sehe schon einiges schnell gelöst :I
Amadé (05.01.2009, 20:58): @ Sarastro
Frage 8 bestens gelöst, 1 Punkt.
@ Gamaheh
Mozarts Sinfonie Nr.31, also die Pariser, hat zwar 2 Klarinetten, aber nur deshalb, da sie in Paris schon Einzug ins Orchester gehalten hatten. In Österreich musste man damit bis nach seinem Tode warten.
Seine zweite g-moll Sinfonie KV 550 besitzt in der Urfassung keine Klarinetten, später fügte er ein Paar hinzu und überarbeitete notgedrungen den ganzen Holzbläsersatz. In der Es-dur Sinfonie hat M. von Anfang an Klarinetten vorgesehen, die dem Werk auch seine charakteristische Klangfarbe verleihen.
Amadé (05.01.2009, 21:10): 1. Strawinsky - Le sacre du printemps (richtig wären auch der Feuervogel, Petruschka, Der Kuss der Fee gewesen) richtige Lösung: Dr.Schön
Den ersten Platz teilen sich Gamaheh und Dr.Schön, der zweite Platz ist dreifach besetzt mit Satie, Nordolf und Sarastro, herzlichen Glückwunsch euch allen. Danke fürs Mitmachen. Ich hoffe es hat Euch Spaß gemacht.
Herzlichst Euer Amadé
Gamaheh (06.01.2009, 00:23): Herzlichen Dank, Amadé, für das schöne Rätsel !
Nächtliche Grüße, Gamaheh
Dr. Schön (06.01.2009, 00:31): Auch Dank, war eine schöne Idee.
Gamaheh (18.01.2009, 02:00): Liebe Rätselfreunde,
hier noch ein Rätsel für den Sonntag, wenn Ihr gerade nicht Besseres zu tun habt.
Bei diesem Rätsel wird ein Instrumentalist gesucht: Vor- und Nachname. In den zehn Fragen sucht Ihr jeweils eine Zahl, die nach dem einfachsten Code in Buchstaben umgesetzt werden soll: Den 26 Buchstaben des deutschen Alphabets entsprechen jeweils die Zahlen 1 bis 26.
Wer als erster die Lösung nennt, gewinnt. Der Gewinner kann als Preis eine unnütze CD aus meiner Sammlung haben (unnütz für mich, will ich sagen).
1. Ein berühmter Komponist schrieb eine Reihe von Werken einer bestimmten Gattung. In der Struktur eines dieser Werke spielt er mit einer Primzahl. Diese Zahl ist gesucht. Hinweis: (Sie kommt in verschiedenen Vielfachen in der Codierung des gesuchten Namens insgesamt fünfmal vor.)
2. Derselbe berühmte Komponist schrieb eine Reihe von Kompositionen einer anderen Gattung, deren Anzahl x gewissermaßen cineastisch mit einem bekannten Instrumentalisten assoziiert ist, meiner Meinung nach irrtümlich – eigentlich müßte es x–2 sein, was ihn, wie es üblich ist, mit einer Reihenkomposition eines anderen, ebenso berühmten Komponisten assoziiert – das nur nebenbei. Ihr sucht die laufende Nummer eines Exemplars der genannten Gattung, das den Namen des Grafen trägt, dem sie gewidmet ist.
3. 5, 10, 20, 30, 36, ... Hier müßt Ihr die Reihe vervollständigen und aus der ergänzten Zahl die Quersumme bilden. (Diese Reihe kann man auch singen ...)
4. Ein romantischer (auch sehr berühmter) Komponist schrieb eine Reihenkomposition für das Klavier, dessen Titel auf eine andere Gattung deutet. Hier ist die Anzahl der im Namen genannten Elemente gefragt. (Die Geamtzahl der Einzelstücke stimmt mit der Opus-Nummer überein – aber das nur zur Kontrolle.)
5. Noch einmal der oben genannte berühmte Komponist; diesmal geht es um eine Reihenkomposition, und gefragt ist wiederum die Anzahl ihrer im Namen genannten Elemente. Sowohl den Eigennamen dieser Komposition als auch ihr Thema kennen wir aus anderen Werken des Komponisten.
6. Hier sucht Ihr die laufende Nummer eines weiteren Exemplars der in 2. genannten Werke, dessen Eigenname eher naturverbunden-romantisch klingt, sich aber mit dem aus 2. reimt.
7. Eine Gruppe von Komponisten des 20. Jh. hatte ein besonderes Verhältnis zu dieser Zahl, auch gräzisiert.
8. Hier ist wieder, wie in 3., eine Reihe zu vervollständigen und aus der ergänzten Zahl die Quersumme zu bilden: 640, 231, 100, 91, ... Ein weiterer Hinweis auf diese Zahl ergibt sich aus der in 1. genannten Gattung.
9. Hier sucht Ihr die 5. Zahl einer arithmetischen Reihe, die für die musikalische Harmonie wichtig ist und in enger Verbindung zu Tonfrequenzen und deren Verhältnis steht. Dieses Phänomen findet man auch anschaulich in der Natur dargestellt, z.B. bei Tannenzapfen oder Sonnenblumen. Dieselbe Zahl ergibt sich aus der Quersumme der Opuszahl des in 1. gesuchten Werks.
10. Dieselbe (in 9. genannte) Reihe ist mit einer (irrationalen) Zahl verbunden, die den Namen eines griechischen Buchstabens trägt. Wenn Ihr die laufende Nummer im griechischen Alphabet, den dieser Buchstabe einnimmt, durch 3 teilt und mit 2 multipliziert (oder umgekehrt; Ihr könnt sie auch mit 2/3 multiplizieren), habt Ihr die gesuchte Zahl. Alternativ könnt Ihr die Zahl selbst auf eine Nachkommastelle reduzieren, die Quersumme bilden (das Komma natürlich ignorierend) und diese mit 2 multiplizieren.
Hoffentlich habe ich mich nicht verzählt, verrechnet oder versehen!
Sonntägliche Grüße, Gamaheh
Gamaheh (18.01.2009, 17:14): Liebe Rätselfreunde,
ich bin per PN gebeten worden, mir doch Frage 4 noch einmal anzusehen - habe ich gemacht, und ich gebe zu, daß sie ein bißchen in die Irre führt.
Also hierzu folgender Hinweis: "die Anzahl der im Namen genannten Elemente" ist nicht gleich der "Gesamtzahl der Einzelstücke". Und noch ein Hinweis: Ich meine die erste gedruckte Fassung.
Haltet Euch ran!
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (18.01.2009, 21:57): Noch ein paar Nachträge:
1. Die Buchstaben müssen noch geordnet werden.
2. Fragen 3 und 8 lassen sich mathematisch nicht lösen.
3. Die Reihe in 9. ist die kürzere Version.
Grüße, Gamaheh
nikolaus (18.01.2009, 23:05): Das ist aber sehr, seehr, seeehr anspruchsvoll...
? Nikolaus ?( ?
Gamaheh (20.01.2009, 11:19): Letzter Hinweis (denn die Lösung steht bevor): Gesucht wird ein Pianist.
Grüße, Gamaheh
satie (20.01.2009, 17:47): So,
jetzt darf ich endlich lösen! Mann, war das schwer!
Mein Problem war weniger, den Salat von Buchstaben zu finden, als ihn zu ordnen, weil ich die Lösung für mich ausgeschlossen hatte (warum sag ich später).
Es handelt sich um:
nein, das kommt zum Schluss.
1. Ich hatte keinen blassen Dunst, was das sein könnte, erst bei 8. hatte ich den Hinweis auf das Streichquartett (Zahl 4) erhalten, dachte aber, sobald mir klar war, dass es um Beethoven gehen muss (nämlich nach 2.), dass es sicherlich nur im Streichquartett solche strukturellen Bezüge geben wird. Auf die Lösung kam ich allerdings viel zu lange nicht, weil mir das mit der Quersumme der Opuszahl völlig entgangen war. Die Quersumme der Opuszahl ist 5 beim Streichquartett Nr. 14 Op. 131. Was es aber mit der Lösung, nämlich der 7 auf sich hat, weiß ich bis jetzt nicht. Egal: 7 = G
2. 32 Variationen über Glenn Gould gibt es im Film, analog zu den 32 Stücken der Goldbergvariationen, die aber nur 30 Variationen beinhalten (das erste und letzte Stück ist ja die Aria, also das Thema). 32 an der Zahl sind auch die Klaviersonaten von Beethoven. Die Waldsteinsonate ist die Nr. 21 = U
3. So singt der Figaro zu Beginn, und die folgende Zahl ist 43, Quersumme = 7 = G
4. Die Symphonischen Etüden (Variationen) von Schumann sind im Titel 12.- Die Angaben 13 und 12 haben mich selber (obwohl ich darauf hingewiesen hatte) so sehr verwirrt, dass ich am Schluss falsch lag. Aber richtig ist 12 = L
5. Die Eroica-Variationen hingegen sind 15 = O
6. Das einzige, was sich da in den Sonaten halbwegs auf Wildschwein, äh, Waldstein reimt, ist Mondschein. Also Nr. 14 = N
7. Das waren natürlich Schönberg und seine Eleven, die man zu "Dodekaphonikern" gräzisieren kann. 12 = L
8. Dass die Reihe aus dem Don Giovanni stammt, fand ich erst heraus, nachdem ich wusste, dass sie sicher nicht logisch ist. Und siehe da: es sind die Zahlen der Frauen, die Don Giovanni in diversen Ländern flachgelegt haben will. In Spanien waren es besonders viele, nämlich 1003. Quersumme= 4, damit war ich mir bei 1. schon gattungsmäßig sicher. 4 = D
9. An der blöden Fibonacci-Reihe hatte ich mir die Zähne ausgebissen. Ich wusste sofort, dass sie es sein muss wegen der Tannenzapfen etc. Ich kenne sie aber nur als 1 2 3 5 8 13 oder dann als 0 1 1 2 3 5 8 13 etc. Dass die Null wegfällt, wurde mir dank des Karnickel-Beispiels klar, und dann war es EINFACH. Es ist jedenfalls die 5, die wir als brauchbaren Vokal schon E schon alle vermisst haben... Also: E
10. Dass bei der Fibonacci-Reihe die Zahl Phi eine Rolle spielt, war mir als Mathematiker natürlich schon lange klar...nein, ich habs gegoogelt...und ich wusste nicht mal...an welcher Stelle das im griechischen Alphabet steht...schäm... Jedenfalls: 21. Die muss man jetzt ja noch durch 3 und mal 2 nehmen, dann hat man eine schöne 14 und damit das: N
Dieser Salat ergibt dann, wenn man sich nicht wie ich durch 2. auf eine völlig falsche Fährte lenken lässt:
Heike (20.01.2009, 21:56): Ich hätte auch auf Glenn Gould getippt, aber da mir noch einige Lösungen fehlten und ich mich nicht blamieren wollte, hab ich mich noch nicht getraut!
Danke für das nette Rätsel an Gamaheh, das hat mich einige Zeit angenehm beschäftigt!
Gamaheh (20.01.2009, 23:17): Liebe Rätselfreunde,
(es freut mich, daß ich hier den Plural setzen darf!); aber eigentlich:
Lieber Satie,
leider mußte ich vorhin ins Konzert eilen, so daß ich Dir nicht den Lorbeerkranz nach Fibonacci-Art flechten konnte, der Dir gebührt!
Hier also: Das ist alles wirklich überkomplett korrekt!
Zu der "7" in Nr. 1 nur noch folgendes (es gibt nicht wirklich viel her): Ich kannte mal einen Mathematiker, der, wenn er eine schöne Sonnenblume sah, nicht verzückt ausrief: "Oh, was für eine schöne Blume!", sondern "Sieh mal, ein schönes Beispiel für eine Fibonacci-Reihe!"; oder beim Hören des genannten Quartetts nicht "Was für schöne Musik!", sondern "Ist dir aufgefallen, daß da lauter Siebenen drin vorkommen?" Das ist die lfd. Nr. 14 (wenn auch in der Reihenfolge der Komposition nicht, aber er hat sie als Nr. 14 herausgegeben), was 2x7 ist. Das Werk hat sieben Sätze (!), wovon der mittlere sieben Teile hat (ich zähle sie nicht auf). (Da war noch was, aber das habe ich vergessen...)
Nebenbei ist es in cis-moll, und soviel ich informiert bin, gibt es nicht allzu viele Kompositionen in dieser Tonart; aber z.B. die lfd. Nr. 14 der Klaviersonaten (s. Frage 6). In cis-moll ist - um noch mehr vom Thema abzuschweifen - auch diese eine Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier, in der Bach die Zahl 14 - ich glaube dreimal - verwendet, insofern er seinen Namen einflicht, dessen Buchstaben in Zahlen umgesetzt und addiert diese Zahl ergeben - was für Numerologen, diese Musiker! Das zeigt mal wieder, daß man mit Zahlen alles machen kann (wie uns beständig die Statistiker zeigen).
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (25.01.2009, 01:26): Liebe Rätselfreunde,
ein kleines Rätsel habe ich noch zustande gebracht - es geht im Zweifelsfalle um das Klavier und Pianisten o.ä.
Diesmal gibt es keinen Preis, Ihr braucht also nicht alleine zu raten ...
1. So einen nimmt der francophone Rheinländer gerne in weiblicher Gestalt, auch wenn er zu seiner Musik nicht immer schunkeln kann. (5. Buchstabe)
2. Nach G.B. Shaw ist die aktuelle englische Rechtschreibung so absurd, daß dieser seinen Namen auch schreiben könnte. (2. Buchstabe)
3. Es gibt sie in Tivoli, wo sie eponym den Ungarn inspirierten; einen beeindruckbaren Franzosen auch, aber vielleicht anderswo. (2. Buchstabe)
4. Ärgerlich, daß sie nie auf den Punkt kommt (bzw. umgekehrt) – und nach Leipzig dann schon gar nicht! (4. Buchstabe)
5. Dieser ist fast permanent im Begriff, sich zu vermählen. (letzter Buchstabe)
6. „Yes, I want!“ anagraphierte einer zum Entzücken des Adressaten – wie ein Weg nach Canossa! (7. Buchstabe)
7. Wie Ännchen, wo sie herkam, mit ein bißchen eindimensionaler Phantasie ... (4. Buchstabe)
8. Mozart schrieb eine Symphonie mit seinem Namen, der einst im Stern Geschichte schrieb; anfänglich meint man einen britischen Pianisten zu hören. (3. Buchstabe)
9. Übelgelauntes Instrument? (1. Buchstabe)
10. Double eines ehemaligen französischen Kulturministers? (1. Buchstabe)
11. Weder Herz noch Fuß eines Instruments, aber beides zugleich und ein großer Teil davon. (3. Buchstabe)
12. Er hat hier keine kleinen Brötchen gebacken. (2. Buchstabe)
Wenn Ihr die Buchstaben anders zusammensetzt, kommt vielleicht der Name eines Komponisten dabei heraus.
Viel Spaß und einen schönen Sonntag wünscht Gamaheh
satie (25.01.2009, 12:46): wieder mal nicht einfach...
Spontan fällt mir bei 7. ein:
Tharau(d) --> R
satie (25.01.2009, 12:55): 3. Villa d'este --> i?
Nein, es ist ja vom Plural die Rede, es müssen natürlich die dort vorhandenen Jeux d'eau sein, die bei Liszt wie auch bei Ravel so heißen. Dann ist der Buchstabe natürlich E
satie (25.01.2009, 13:03): 2. : Zum Glück habe ich das hier gefunden: "Einst forderte George Bernard Shaw dazu auf, die englische Orthographie der gesprochenen Sprache anzupassen, und setzte für sinnvolle Reformvorschläge eine beträchtliche Summe aus. Als Beispiel für den »Unfug«der englischen Schreibweise führte er vor: »Wenn man >gh< wie in >to laugh< spricht (= f), und >O< wie in >women< (= i), und >ti< wie in >nation< (= sch): dann kann man >fish< (= Fisch) auch gleich >ghoti< schreiben.« Die von Shaw ausgesetzte Summe kann man sich noch immer verdienen (+ die inzwischen aufgelaufenen Zinsen). Aus »ghoti« aber ist inzwischen der in Krimi-Kreisen sehr beliebte Inspektor Ganesh Ghote (= ghoti) bei der indischen Kripo in den Romanen von H. R. E Keating geworden."
(Quelle: http://www.physiologus.de/rechtsch.htm)
Damit ist hier wohl "Schiff" gesucht. Buchstabe --> C
satie (25.01.2009, 13:06): 5. Brautigam?? wäre dann das M...
Gamaheh (25.01.2009, 15:10): Lieber Satie,
Du hast mal wieder in allen Punkten völlig recht! Und es fehlen ja nur noch zwei Drittel, die auch nicht schwer sind.
Grüße, Gamaheh
Heike (25.01.2009, 15:59): 8 „Haffner“-Sinfonie? --> F Sebastian Haffner (der sein Pseudonym nach dieser Sinfonie wählte) war lange Zeit Stern-Kolumnist und Publizist. Der Pianist dazu ist mir aber ein Rätsel. Heike
Heike (25.01.2009, 16:05): Hallo, 10. ist mit "Double" wirklich das ähnliche Aussehen gemeint (wie üblich)? Heike
Gamaheh (25.01.2009, 17:45): Original von Hebre 8 „Haffner“-Sinfonie? --> F Sebastian Haffner (der sein Pseudonym nach dieser Sinfonie wählte) war lange Zeit Stern-Kolumnist und Publizist. Der Pianist dazu ist mir aber ein Rätsel. Heike
Hallo Heike,
was Du schreibst, ist richtig. Allerdings kommt es mir hier auf den Pianisten an (daher auch nicht "F") ... (Siehe auch Frage 2!)
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (25.01.2009, 17:47): Original von Hebre Hallo, 10. ist mit "Double" wirklich das ähnliche Aussehen gemeint (wie üblich)? Heike
Die Auslegung überlasse ich Dir!
Grüße, Gamaheh
satie (25.01.2009, 19:04): 10.: wenn man "Double" als Verdopplung versteht, könnte aus dem früheren Kulturminister Jack Lang ganz einfach den allseits beliebten Lang Lang machen. Dann wäre es ein L
satie (25.01.2009, 19:25): 11.: ich kann nur raten: wenn Herz = cor und Fuß = pes könnte es zusammengesetzt vielleicht zum corpus werden (etymologisch habe ich da nichts gefunden). Würde beim Instrument allerdings nicht schlecht passen. Das wäre dann ein R. Aber ob das stimmt?
Gamaheh (25.01.2009, 20:16): Original von Satie 11.: ich kann nur raten: wenn Herz = cor und Fuß = pes könnte es zusammengesetzt vielleicht zum corpus werden (etymologisch habe ich da nichts gefunden). Würde beim Instrument allerdings nicht schlecht passen. Das wäre dann ein R. Aber ob das stimmt?
Beides ist richtig! (Ich meine: auch das mit dem Double.)
"Fuß" ist griechisch pus (naja, eigentlich , aber klingen tut es gleich; ich wollte nach einem langen und schwer verdaulichen Grünkohlgelage nicht von etwas Unappetitlichem wie septischen Absonderungen sprechen - das hätte auch nicht so gut gepaßt ...). Etymologisch wirst Du da nichts finden, es ist ja ein reines Wortspiel.
Grüße und Courage, Gamaheh
satie (25.01.2009, 20:44): Könnte der bei 8. gemeinte Pianist vielleicht Hough heißen? Dann wärs ein U...
Gamaheh (25.01.2009, 21:09): Original von Satie Könnte der bei 8. gemeinte Pianist vielleicht Hough heißen? Dann wärs ein U...
Absolut!
Da habt Ihr: C E M R U L R
und es bleiben Fragen 1 (vielleicht ein bißchen schwieriger), 4 (eigentlich ganz einfach), 6 (nur Getüftel), 9 (kommt!, ganz einfach, ein Adjektiv reicht schon) 12 (nicht sehr einfallsreich, fürchte ich ...).
Grüße, Gamaheh
satie (25.01.2009, 22:21): ach, ich muss doch ins Bett...wenn aber 12 nicht einfallsreich ist, stimmt vielleicht meine platte Vermutung: Backhaus? Einen anderen kann ich mit solchen Erzeugnissen nicht in Verbindung bringen. Ist er es und mit ihm das A ? So, morgen kann ich wieder denken.
Gute Nacht, S A T I E
Gamaheh (25.01.2009, 22:29): Ja, lieber Satie, das ist er. Da fehlte noch ein "A", und inzwischen sind mir natürlich diverse interessantere Möglichkeiten eingefallen, zu diesem Buchstaben zu kommen ...
Für mich ist es noch früh, aber trotzdem gute Nacht! Gamaheh
Heike (25.01.2009, 23:33): 9 - wenns ein Adjektiv sein soll, dann tippe ich mal auf "verstimmt" --> V
Heike
Heike (25.01.2009, 23:35): 4. Ärgerlich, daß sie nie auf den Punkt kommt (bzw. umgekehrt) – und nach Leipzig dann schon gar nicht! (4. Buchstabe)
Punkt = Ä-Striche und L für Leipzig und beides nicht, also Argerich? Heike
Heike (25.01.2009, 23:39): 6: müsste "Steinway" sein als Anagramm aus "Yes I want" --> Y Heike
Gamaheh (26.01.2009, 09:24): Original von Hebre 9 - wenns ein Adjektiv sein soll, dann tippe ich mal auf "verstimmt" --> V
Punkt = Ä-Striche und L für Leipzig und beides nicht, also Argerich?
6: müsste "Steinway" sein als Anagramm aus "Yes I want" --> Y
Liebe Heike,
super - stimmt (fast) alles ! "Y" kann nicht stimmen - entweder Du hast Dich oder ich habe mich verzählt (nur kann ich im Moment die Frage nicht sehen).
Das Anagramm stammt übrigens von Ronald Brautigam, wenn ich mich nicht irre.
Jetzt fehlt nur noch 1 - und das kriegt Ihr auch noch hin - aber braucht Ihr das noch?
I C E E M A R U V L R A
Ich ergänze gleich , inzwischen erstmal viel Spaß beim Ordnen der Buchstaben - das ist ja jetzt nur noch eine Formalität!
Gamaheh
Heike (26.01.2009, 09:44): Huch, ich kann nicht mal bis 7 zählen :( Na dann muss ich mich auch nicht wundern, wenn mir gestern kein Name einfiel, dann also heute vielleicht Maurice Ravel Heike
Gamaheh (26.01.2009, 10:10): Original von Hebre Huch, ich kann nicht mal bis 7 zählen :( Na dann muss ich mich auch nicht wundern, wenn mir gestern kein Name einfiel, dann also heute vielleicht Maurice Ravel Heike
RICHTIG !!
Leider ist es für mich noch ein bißchen früh am Morgen, so habe ich versehentlich den noch nicht erratenen Buchstaben schon genannt!!!
Aber die Antwort auf die erste Frage fehlt trotzdem noch!
Also doch noch nicht fertig ...
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (07.02.2010, 12:16): Liebe Forenser,
aus aktuellem Anlaß kommt mir dieser Faden wieder in den Sinn, und ich merke - besser spät als gar nicht ! - daß ich beim letzten Rätsel noch die Antwort auf die erste Frage schuldig bin: Chopin (frz. chopine, "Schoppen").
Sonntägliche Grüße, Gamaheh
Gamaheh (07.02.2010, 22:41): Liebe Forenser,
jetzt noch ein kleines Rätsel, für das ich vorhin keine Zeit mehr hatte, und weil der Sonntag schon fast vorbei ist, ein leichtes und kurzes; der einzige Preis ist Kydos.
Gesucht wird eine Instrumental-Solistin, die zwei Instrumente gleichermaßen beherrscht und mit beiden solistisch auftritt (mit dem einen häufiger als mit dem anderen, so daß sie in erster Linie für ersteres bekannt ist).
Hinweise: Es handelt sich bei den Instrumenten um Musik-Instrumente (also nicht Skalpell oder Schraubenzieher). Der Name der gesuchten Person läßt sich assoziieren einerseits mit einem Park in Rom oder dem eponymen Kaiser, andererseits mit der zweiten Frage des letzten Rätsels und zwei britischen Monarchinnen.
Viel Spaß wünscht Gamaheh
Armin70 (08.02.2010, 07:14): Guten Morgen,
mir fällt da nur Julia Fischer ein, die hauptsächlich als Violinsolistin bekannt ist. Sie kann aber auch sehr gut Klavier spielen und sie tritt ab und zu auch öffentlich als Pianistin auf, z. B. mit Griegs Klavierkonzert oder bei Kammermusik-Konzerten.
Was die Assoziationen angeht, so wird das Eis immer dünner auf dem ich gehe: Einer der Parks in Rom heisst „Villa Giulia”, der meines Wissens aber nicht nach einem gleichnamigen römischen Kaiser benannt wurde. Ansonsten gibt es bei den römischen Kaisern einmal den berühmt-berüchtigten Gaius Iulius (Julius) Caesar oder einen Flavius Claudius Iulianus (Julian). Bei den britischen Monarchinnen fallen mir aber keine Assoziationen ein...(ich habs nicht so mit gekrönten Häuptern...).
Ehrlich gesagt glaube ich aber nicht, dass Julia Fischer die gesuchte Rätsel-Lösung ist aber mir fällt nix besseres ein...
Gruß Armin
Gamaheh (08.02.2010, 21:13): Hallo Armin,
das ist absolut RICHTIG !! Und damit gebühren Dir Ruhm und Ehre !
Der Park wurde, wie Du sagst, nicht nach einem Kaiser, sondern (viel später) nach einem Papst benannt; Juliusse gab es im alten Rom viele, denn die Julier waren ein altes Patriziergeschlecht, aber ich dachte in der Tat an Caesar, aus dem etymologisch der "Kaiser" (bzw. nach anderem Lautstand der "Zar") geworden ist. In Frage 2 des vorigen Rätsels hatten wir "Fisch" (), und die beiden Königinnen kürzen sich "ER" ("Elisabeth regina") ab.
Herzlichen Glückwunsch sagt Gamaheh
Amadé (30.04.2010, 17:51): Liebe Forianer,
nach langer Zeit gibt es wieder ein Musikrätsel. Es handelt sich heute um kurze oder längere Musikwerke, die eines gemeinsam haben, sie fangen leise an und hören auch leise wieder auf, Ihr kennt das bei der „Unvollendeten“. Gesucht wird jeweils das Werk und der Komponist, bei richtiger Lösung erteile ich dafür 2 Punkte, falls nur der Komponist richtig geraten wurde, jedoch nicht das gesuchte Stück, wird 1 Punkt vergeben und umgekehrt. Es sind maximal 26 Punkte zu erreichen, Sieger ist, wer am Ende die größte Punktzahl auf sich vereinigt hat. Gezählt wird nach der Reihenfolge der notierten Postings. Ich werde mich erst morgen Vormittag melden, da ich nachher einen Klavierabend mit Konstantin Lifschitz besuche.
Viel Spaß beim Rätseln wünscht Amadé.
Frage 1: Bei den ersten beiden Stücken einer langen Werkreihe befand sich der Komponist quasi noch in einem Experimentierstadium, das änderte sich mit Nr.3. Unser gesuchtes Werk ist sechssätzig mit einem bittersüßen Notturno sowie einem Trauermarsch in der 2. Hälfte. Die Besetzung weicht nicht von der vom einem letztjährigen Jubilar vorgegebenen Zahl der Instrumente ab. Die Quersumme der Opus-Zahl ist übrigens 9.
Frage 2: Das Leben eines Hauptdarstellers endet ähnlich wie bei einem noch heute hochverehrten Monarchen in Ufernähe. Die Motivation des Mörders erinnert an die eines „Kollegen“ in einer von Nitzsche geliebten Oper. Der Mörder weiß mit dem Messer umzugehen, rasiert er doch fast täglich seinen Vorgesetzten.
Frage 3: Zur Entstehungszeit diese Stückes genügten dem Komponisten nicht mehr die herkömmlichen italienischen Tempoangaben um seine Vorstellungen möglichst genau dem Interpreten mitzuteilen. Er griff mehr und mehr zu deutschen Satzüberschriften, im gesuchten Werk findet man sie über dem 3.Satz. Im 1.Satz zitiert er eine Stelle aus seiner Oper, mit der er sein nahes Ende anspricht. Der Schlusssatz in Form von Variationen bringt das Thema nicht nur am Anfang, sondern es klingt auch mit demselben aus.
Frage 3: War dieser Komponist abergläubig? In seinem Schaffen versuchte er einer bestimmten Zahl auszuweichen. Das gesuchte Werk wurde vor 101 Jahren abgeschlossen und erlebte vor 98 Jahren seine Uraufführung durch einen Dirigenten, der seinen Familiennamen aus seinem Künstlernamen strich. (Sollte es dafür noch einen Bonuspunkt geben?)
Frage 4: In diesem beliebten Werk hält der Komponist Rückschau auf die Anfänge des Lebens, als es wie heute noch keine Fernseher und Computer gab, sondern z.B. das Schaukelpferd ein gleichwertiges Vergnügen bot. Abends setzte man sich an den wärmenden Kamin und lauschte den Erzählungen der Großmutter.
Frage 5: Die Nummerierung dieser Werkreihe endete ursprünglich bei 5, was jedoch den Tatsachen widerspricht, wie man heute weiß. Eigentlich werden auch heute nur drei dieser Stücke häufig gespielt und aufgenommen, das letzte jedoch am meisten. Das vorletzte wurde in England uraufgeführt.
Frage 6: Dem Komponisten dieses etwa halbstündigen Opus wurde während seines Schaffens klar, dass die überkommene Stilrichtung ausgeschöpft und überholt sei, er suchte einen neuen Weg. Das hier zu ratende Stück stammt noch aus seiner ersten Schaffensperiode, die er mit einer groß angelegten Chorkomposition abschloss.
Frage 7: Das Werk ist so beliebt – auch bei den Ausführenden, dass die Fagotte zu Beginn ihren Einsatz nicht abwarten können und meist zu früh einsetzen, ohne deshalb vom Dirigenten gerüffelt zu werden. Im 2.Satz verwendet der Komponist eine nicht häufig genutzte Taktart. Er leitete selbst die Uraufführung, starb aber kurze Zeit danach. Der Beiname des Stückes stammt nicht vom Komponisten, sondern von seinem Bruder.
Frage 8: „........Ach wer saniert die Kasse?“ Für eine große Bühne ein einträgliches Stück, volles Haus, nur wenige Darsteller. Musik: kolossal, Aktion: minimal. Ein gefährliches Pflaster für Dirigenten!
Frage 9: Das Stück machte den Komponisten in weiten Kreisen der Musikwelt bekannt. Wie viele Tonsetzer bediente er sich hier der griechischen Mythologie. Obwohl das Orchester groß besetzt ist, spielt es eigentlich Kammermusik, ein Solospieler hat hier seinen großen Auftritt. Ein Schlüsselwerk für eine bestimmte Epoche.
Frage 10: Noch als Jugendlicher schrieb sein Schöpfer dieses erstaunliche Musikstück, das in der Musikwelt als Geniestreich begrüßt wurde. Zu den herkömmlichen Instrumenten tritt ein sehr seltenes Blasinstrument hinzu, das bei Aufführungen oft weggelassen oder durch ein anderes ersetzt wird. Jahre später ließ der Komponist noch weitere Sätze folgen, zumindest eins wird in fraglichen Bearbeitungen bei gewissen Anlässen gern aufgeführt.
Frage 11: Der Komponist pflegte neue Werke mit Orchesterbesetzung nicht sofort in Musikhauptstädten sondern in kleineren Orten mit ihm ergebenen Dirigenten auszuprobieren, um noch Korrekturen anbringen zu können. Sein Hauptinstrument war das Klavier, jedoch leitete er in der ersten Periode seines Lebens auch Vokalensembles, wobei er sich mit dem Chorklang und Satztechniken vertraut machte. Das gesuchte Stück hatte ursprünglich nur 6 Sätze.
Frage 12: Der Komponist hat sein Werk leider nicht beenden können, drei Sätze sind jedoch vollständig erhalten. Musikologen versuchen aus den Skizzen den Schlusssatz zu rekonstruieren, was jedoch immer Spekulation bleiben muss.
Frage 13: Menschen die, teilweise posthum, den Lebensweg des Komponisten kreuzten, waren u.a. Joh.Seb. Bach, Erich Kleiber, Arthur Grumiaux, Arnold Schönberg, Hermann Scherchen, Frank Wedekind. Hier wird ein Werk gesucht, das knapp eine halbe Stunde dauert und in Barcelona uraufgeführt wurde.
Heike (01.05.2010, 08:27): Guten Morgen, ich frage sicherheitshalber noch mal nach: sollen die Lösungsvorschläge hier reingeschrieben werden oder per PN an dich? Heike
Amadé (01.05.2010, 09:32): Hallo Heike,
hier hineinschreiben, das ist doch viel spannender und unterbindet Mauscheleien.
Grüße Amadé
Amadé (01.05.2010, 11:02):
Original von Armin70 per PN heute 6:57
Moin Amadé,ich versuche mich mal an deinem Musikrätsel und meine Lösungsvorschläge lauten wie folgt so weit ich sie weiss bzw. zu wissen glaube:
Frage 1: Keine Ahnung....(vielleicht kommt mir später noch die Erleuchtung oder auch nicht...).
Frage 2: Da tippe ich mal auf Alban Bergs Oper Wozzeck und wie in Nietzsches Lieblingsoper Carmen von Bizet, so spielt meines Wissens auch im Wozzeck das Messer eine dramatische Rolle. Du hast zweimal eine Frage 3 gestellt. Frage 3a ("Komponist verwendet deutsche Satzüberschriften mit Zitat aus seiner Oper"): Da tappe ich ziemlich im Dunkeln...Irgendwie schwirrt mir der Name Hugo Wolf im Kopf herum, der zumindest eine Oper "Der Corregidor" schrieb. Vielleicht treffen die gesuchten Merkmale auf sein Streichquartett oder sein Orchesterwerk "Pentheselia" zu.
Frage 3b ("abergläubischer Komponist"): Da tippe ich auf Arnold Schönbergs Fünf Orchesterstücke op. 16. Schönberg war sehr abergläubisch und die Kompositions- und Uraufführungsdaten passen auch. Allerdings war der Uraufführungsdirigent Sir Henry Wood und mir ist nicht bekannt, dass er einen Künstlernamen hatte und aus dem seinen Familiennamen strich...
Frage 4: Robert Schumann "Kinderszenen" ? Frage 5: Ist das Felix Mendelssohn Bartholdy und seine 5 großen Orchestersinfonien ohne seine frühen Streichersinfonien ? Daraus werden die "Schottische", "Italienische" und die "Reformationssinfonie" am meisten aufgeführt...
Frage 6: Das könnte auf Alexander Skrjabin passen...Zumindest endet seine 1. Sinfonie mit einem Chorfinale. Seine späteren Werke haben mit der klassischen Sinfonie kaum noch etwas gemeinsam ("Poem d´la extase", "Poem de feu")...
Frage 7: Peter Tschaikowsky und seine 6. Sinfonie "Pathetique" h-moll op. 74. Der 2. Satz steht im 5/4-Takt und der Beiname stammt von Tschaikowskys Bruder Modest.
Fragen 8 - 10: Keine Ahnung....
Frage 11: Könnte es sich da um Johannes Brahms handeln ? Soweit ich weiss, leitete er in seinen frühen Jahren Chöre und war deshalb mit den Werken von u. a. Buxtehude und Bach sehr vertraut. Vielleicht ist Brahms`1. Serenade gesucht...
Frage 12: Anton Bruckner und seine 9. Sinfonie. Frage 13: Alban Berg und sein Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels".
Vielleicht gibts ja zu den Fragen, die ich nicht oder falsch beantwortet habe weiterführende Tipps.
Gruß Armin
Amadé (01.05.2010, 11:13): Hallo Armin,
bei Frage 2 Volltreffer: Berg - Wozzeck 2 Punkte
Frage 3 ist tatsächlich 2-mal da, ich habe geschlafen, also 3a und 3b, die nichts miteinander zu tun haben!Das erhöht dann die Punktzahl auf 28!
Frage 4, Schumann op.15, 7,Tschaikowsky Pathetique richtig, bei Frage 11 stimmt nur der Komponist, Frage 12, Bruckner 9. und 13, Berg Violinkonzert sind auch richtig gelöst. Also zusammen 11 Punkte, da hast du ganz schön abgesahnt!
pavel (01.05.2010, 12:11): 3 b) ist Gustav Mahler: Das Lied von der Erde (weil er vor einer 9.Symphonie Angst hatte ...) Uraufführungsdirigent: Bruno Walter (Schlesinger)
Amadé (01.05.2010, 12:36): Hallo Pavel und ein herzliches Willkommen hier im Forum,
zu Frage 3b: mit Mahler erteile ich Dir 1 Punkt, Lied v.d.Erde? Fängt das leise an?
Mahler 9. ist richtig und Brahms Deutsches Requiem auch, also 2 Punkte, da die Namen der Komponisten schon geraten wurden.
Gruß Amadé
Amadé (01.05.2010, 13:40): Folgende Fragen sind noch nicht beantwortet:
Nr.1, 3a, 5, 6, 8, 9 und 10
das sind 14 Punkte total.
Wooster (01.05.2010, 19:27): 3a Beethoven op.109 ? (was soll das für ein Zitat sein?)
5 Dvoraks Sinfonien; früher war die 9. Aus der Neuen Welt, die 5., die 1. ganz verschollen, die restliche Zuordnung müsste ich nachschlagen.
10 Mendelssohn: Ouverture zum Sommernachtstraum (der Rest wurde Jahre später geschrieben). Das Instrument ist die Ophikleide? oder Serpent oder so, was heute meist von der Tuba gespielt wird und das "I-aa" des zum Esel verwandelten Zettel/Bottom darstellt.
Wooster
Amadé (01.05.2010, 21:05): Hallo Wooster,
FRage 10 richtig beantwortet (Ophikleide stimmt auch, aber nicht mit Serpent verwechseln, Serpent war das Vorläuferinstrument der O.): 2 Punkte FRage 5 Dvorak Sinfonie Nr.5 = heute richtig Nr.9: 2 Punkte
Deine Angaben zu 3a hat ein Fragezeichen, Du solltest Dich eindeutig entscheiden.
Gruß Amadé
Heike (02.05.2010, 01:14): Frage 8 denke ich zuerst an Wagner: große Bühne, kollossale Musik, wenig Darsteller, wenig Aktion, volles Haus ? Heike P.s. bei Tristan starb mal ein Dirigent, aber ob das leise endet hab ich grad nicht im Kopf
Armin70 (02.05.2010, 01:33): Zu Frage 8: Wagner könnte stimmen. Ansonsten kommt mir noch Richard Strauss bezüglich kolossaler Musik in den Sinn. Strauss verzichtet in einigen seiner opulenten Opern zwar manchmal auf einen Chor aber ehrlich gesagt kenne ich keine Strauss-Oper, die pianissimo endet.
Heike (02.05.2010, 01:52): Wir können ja mal ein brainstorming zu den fehlenden Fragen machen - so richtig fällt mir da nämlich nichts ein:
1 meine erste Idee war ein Oktett in Mendelssohn- Besetzung - aber da kenne ich nichts mit der opus- Quersumme 9 scheint aber irgendwie Kammermusik zu sein.
3a auch ich habe wie Wooster sofort Beethoven in Verdacht gehabt, der hat ja Variationen geliebt. Außerdem hat er deutsche Satzbezeichungen benutzt, auch gemixt mit anderen. Aber auch mir bleibt ein Leonoren- Zitat verborgen
6 tja, hier schwanke ich zwischen ganz alt und ganz neu. Die neuen Chorsachen kenne ich aber ganz und gar nicht und bei den alten fällt mir niemand ein, der damit so klar Schaffensperioden teilt.
9 Meine erste Idee zu den Griechen war Monteverdis Orpheo - zweifellos ein Schlüsselwerk, aber der Rest passt ja nicht. Auch sind wir wohl viel später dran mit den großen Orchestern. Aber was soll dann das "Schlüsselwerk"? Sehr rätselhaft bisher
Heike
Armin70 (02.05.2010, 01:56): Bei Frage 9 könnte es vielleicht irgendwas von Debussy sein, z. B. sein Prélude à l’après-midi d’un faune. Allerdings passt das auch nicht so genau. Zwar gilt das Werk als Schlüsselwerk für den musikalischen Impressionismus und die Soloflöte hat da auch ordentlich zu tun und das Orchester klingt kammermusikalisch aber das Werk hat nix mit der griechischen Mythologie zu tun. Vielleicht dann eher die "Sirenes" aus den Nocturnes für Orchester.
Armin70 (02.05.2010, 02:00): Bei Frage 6 dachte ich mal kurz an Schostakowitschs Chor-Sinfonien Nr. 2 und 3, die jeweils knapp 30 Minuten lang sind und zumindest im piano bzw. pianissimo anfangen aber beide im donnernden fortissimo enden....Wäre schön gewesen...
Ich verabscheu mich erst mal in die Heia, weil mir fällt ums verr....nix mehr ein...
Amadé (02.05.2010, 09:51): @ Heike und Arnim
"....könnte....", "...denke ich..."
Ihr müsst Euch klar entscheiden, Komponist -Werk
Amadé (02.05.2010, 10:08): Frage 9: Das Stück machte den Komponisten in weiten Kreisen der Musikwelt bekannt. Wie viele Tonsetzer bediente er sich hier der griechischen Mythologie. Obwohl das Orchester groß besetzt ist, spielt es eigentlich Kammermusik, ein Solospieler hat hier seinen großen Auftritt. Ein Schlüsselwerk für eine bestimmte Epoche.
Hier hat mich Armin ganz schön blamiert, ich dachte an das Prelude, aber die Vorlage stammt von St.Mallarmé, ich hatte die Flöte im Sinn, dachte an ein anderes Flötenstück, nämlich Syrinx, und assozierte griech. Mythologisches. Pardon
Ich denke Armin hat hier 2 Punkte eingefahren. Gibt es da Widerspruch beim Rateteam?
Gruß Amadé
Amadé (02.05.2010, 10:17): So sieht es jetzt am Sonntagmorgen aus: ungelöst sind noch Fragen Nr.1, 3a, 6 und 8.
Einige ForianerInnen sind schon heiß dran, aber die (richtige) Entscheidung steht noch aus.
Mit ergänzenden Tipps möchte ich noch etwas warten.
Gruß Amadé
Heike (02.05.2010, 10:28): Original von Amadé @ Heike und Arnim
"....könnte....", "...denke ich..."
Ihr müsst Euch klar entscheiden, Komponist -Werk
Gut, dann SAGE statt frage ich trotz Zweifeln:
8 Wagner Tristan und Isolde
3a Beethovens Klaviersonate Nr. 30 (die Punkte gehören dann bitte aber Wooster, der hat es zuerst geschrieben, mit denselben Zweifeln)
Heike
Amadé (02.05.2010, 12:37): LIebe Heike,
welch eine Fürsorge, Rücksichtsnahme für einen lieben Forianer, das gibt es nicht alle Tage, hat da der Frühling seine Finger im Spiel?
Ja, beide Antworten sind Volltreffer. Im ersten Satz von op.109 zitiert Beethoven ab Takt 21 Meister Rocco "...ich bin ja bald des Grabes Beute" aus dem Terzett Marzeline, Leonore, Rocco aus dem 1.Akt. Ich dachte, diese Zitat sei allgemein bekannt und glaubte, die FRage sei deshalb fast zu leicht. Na ja.
zu 8: eindeutig Tristan und Isolde, Wagner nannte seine Oper mit Ironie oder nicht? Handlung. Sie hört ganz leise mit einem wunderbaren H-dur-Akkord auf, wenn man das dis der 2.Trompete ein wenig heraus hört, klingt es am schönsten. Felix Mottl starb wenige Tage nach einem Zusammenbruch bei seinem 100.Tristan-Dirigat und Joseph Keilberth starb in der Pause während einer Aufführung des Tristan!
ZUsammen sind das 4 Punkte zu den schon erworbenen, soll ich nun würfeln, für wen?
Gruß Amadé
Heike (02.05.2010, 12:59): ZUsammen sind das 4 Punkte zu den schon erworbenen, soll ich nun würfeln, für wen?
Teile sie ganz gerecht auf: zwei für mich und zwei für Wooster :-) frühlingshaft beschwingte Grüße Heike
Amadé (02.05.2010, 14:37): Also da sieht die Punktverteilung bis jetzt so aus:
Armin 13 Wooster 6 Heike 4 Pavel 1
Weiterhin noch unbesetzt Frage 1 und Frage 6.
Wooster (02.05.2010, 17:24): Bei allem Respekt, das angebliche "Zitat" habe ich in 20 Jahren Bekanntschaft mit dem Werk und der Lektüre einer ziemlichen Menge an Kommentarliteratur zu Beethoven noch niemals gehört oder darüber gehört. Ich halte es auch für ziemlichen Unsinn, dass Beethoven mit Anfang 50 sich als "Grabes Beute" gesehen habe. Insofern hat mich das eher irritiert, zumal deutschsprachige Satzbezeichnungen schon in den beiden vorhergehenden Sonaten vorkommen.
Wooster
Heike (02.05.2010, 17:44): Ich hab jetzt mal Bücher gewälzt: Tatsächlich, das besagte Fidelio-Zitat steht auch so in meinem Harenberg- Klaviermusikführer zu der Sonate. Da kenne ich wohl Fidelio nicht gut genug, mir war das nie aufgefallen. Heike
Amadé (02.05.2010, 17:57): Lieber Wooster,
mit ist dieses Zitat schon jahrelang bekannt, noch bevor Joachim Kaiser in seinem Buch über die 32 KLaviersonaten extra auf diese Stelle hinwies (vgl. Fischer TB 1979 S.558 mit Notentext S.565).
Ich halte es auch für ziemlichen Unsinn, dass Beethoven mit Anfang 50 sich als "Grabes Beute" gesehen habe.
Das sehe ich nicht so, nach seiner Ertaubung und den Belastungen wegen und Enttäuschungen mit seinem Neffen Karl dachte B. zeitweise auch an Selbstmord, worauf verschiedene Autoren hinweisen, zuletzt M.Geck.
Gruß Amadé
pavel (03.05.2010, 00:08): Dann versuche ich noch Nr6. Arnold Schönberg: Verklärte Nacht
Armin70 (03.05.2010, 00:28): Original von pavel Dann versuche ich noch Nr6. Arnold Schönberg: Verklärte Nacht
Ich denke, dass Pavel mit Schönbergs Verklärte Nacht richtig liegt. Ich Idiot habe die Frage die ganze Zeit falsch gelesen und gedacht, dass das gesuchte Werk mit einem Chorstück endet aber bei der angesprochenen Chorkomposition handelt es sich dann um Schönbergs Gurre-Lieder.
Amadé (03.05.2010, 11:20): Guten Morgen Pavel,
herzlichen Glückwunsch wg. Schönberg Verklärte Nacht, op.4, 2 neue Punkte dazu.
Jetzt fehlt nur noch die Antwort auf FRage 1.
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (03.05.2010, 13:05): Frage 1: Bei den ersten beiden Stücken einer langen Werkreihe befand sich der Komponist quasi noch in einem Experimentierstadium, das änderte sich mit Nr.3. Unser gesuchtes Werk ist sechssätzig mit einem bittersüßen Notturno sowie einem Trauermarsch in der 2. Hälfte. Die Besetzung weicht nicht von der vom einem letztjährigen Jubilar vorgegebenen Zahl der Instrumente ab. Die Quersumme der Opus-Zahl ist übrigens 9.
Dann bleibt die Rosinen-Nuss wohl an mir hängen. :D
Es ist das Streichquartett Nr. 15 es-Moll op. 144 von DSCH.
Vor seiner langen Werkreihe aus 15 Quartetten hat DSCH 2 Stücke (Bearbeitungen) für Streichquartett geschrieben. Haydn, der das verbindliche Muster des Streichquartetts entwickelte, hatte im letzten Jahr den 200. Todestag
Amadé (03.05.2010, 15:18): Alle Nüsse sind geknackt, die noch ausstehende Frage 1, vielleicht die schwierigste, wurde von Cetay richtig gelöst.
Die Gewinnerliste sieht so aus:
Armin 70 13 P. Wooster 6 P. Heike 4 P. Pavel 3 P. Cetay 2 P.
Danke für's Mitmachen, ich hoffe es hat Euch Spaß gemacht.
:thanks :thanks :thanks
Amadé
Armin70 (03.05.2010, 21:15): Original von Amadé Danke für's Mitmachen, ich hoffe es hat Euch Spaß gemacht. Amadé
Ja, es hat Spass gemacht und danke für das interessante Rätsel.
Armin
Heike (03.05.2010, 23:27): Potzblitz, das Dsch - Quartett, das habe ich schon am ersten Tag sofort wieder verworfen, weil man ja die Quartette 1 und (v.a. das grandiose Nr.) 2 wohl kaum als Experimentierstadium bezeichnen kann. Die 2 Vorläufer hatte ich nun gar nicht im Kopf :-(
Danke für die Raterunde, hat Spaß gemacht! Heike
Cetay (inaktiv) (12.05.2010, 11:27): Gesucht wird eine Zahl, die mit den Werken eines Komponisten in Verbindung steht.
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Addiert man die 4 Zahlen des Jahres, in dem sein berühmtestes Werk entstanden ist, ergibt sich die gesuchte Zahl.
Die Zahl der Kompositionen (einschließlich der beiden unvollendeten), die zusammen eine große Werkgruppe bilden, ist das dreifache der gesuchten Zahl.
Ein weiteres Werk dieser Gruppe ist verschollen, bzw. es gibt Zweifel, ob es je geschrieben wurde. Die Zahl der Instrumentalisten, für die es geschrieben sein soll, ist die gesuchte Zahl.
3 Werke dieser Gruppe berücksichtigen ein Instrument, das sehr selten im Konzertsaal zu hören ist. Für dieses Instrument spielt die gesuchte Zahl eine wichtige Rolle.
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Es gibt keine Punkte und Preise, nur Ruhm und Ehr'. Jeder darf öffentlich drauflos plaudern.
Ich würde sagen, es ist in diesem Stadium noch unlösbar (aber mit einem Armin in der Forengemeinde muss man mit solchen Aussagen vorsichtig sein...) Geplant ist, dass jeden Tag ein weiterer, vereinfachender Hinweis gegeben wird.
VV Jochen :hello
Gamaheh (12.05.2010, 14:07): Original von Cetay 1. Gesucht wird eine Zahl, die mit den Werken eines Komponisten in Verbindung steht.
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2. Addiert man die 4 Zahlen des Jahres, in dem sein berühmtestes Werk entstanden ist, ergibt sich die gesuchte Zahl.
3. Die Zahl der Kompositionen (einschließlich der beiden unvollendeten), die zusammen eine große Werkgruppe bilden, ist das dreifache der gesuchten Zahl.
4. Ein weiteres Werk dieser Gruppe ist verschollen, bzw. es gibt Zweifel, ob es je geschrieben wurde. Die Zahl der Instrumentalisten, für die es geschrieben sein soll, ist die gesuchte Zahl.
5. 3 Werke dieser Gruppe berücksichtigen ein Instrument, das sehr selten im Konzertsaal zu hören ist. Für dieses Instrument spielt die gesuchte Zahl eine wichtige Rolle.
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Hallo Cetay,
ich habe die Aussagen mal numeriert, um die Dinge zu vereinfachen und einige Fragen zu stellen und einige Überlegungen zum besten zu geben:
a. In 1. sprichst Du von "den" Werken - meinst Du damit, daß diese Zahl mit allen Werken eines bestimmten Komponisten in Verbindung steht ?
b. Bei 2. gehe ich davon aus, daß Du die Quersumme des Jahres suchst, so daß die gesuchte Zahl wahrscheinlich (aber nicht notwendig) nicht niedriger als 8 und keinesfalls höher als 28 ist.
c. Im Zusammenhang mit 4. heißt das, daß die "Werkgruppe", die in 3. genannt wird (und die nach b. eine Anzahl von 24 bis 84 Werken enthält), ein Werk enthält, das für mindestens 8 und höchstens 28 Instrumente geschrieben wurde (worden sein soll).
d. Da ich nur ein einziges Oktett kenne, gehe ich von der Annahme aus, daß kein Komponist 24 oder mehr Duodecimette o.ä. geschrieben hat.
e. Ich vermute daher, daß die "Werkgruppe" eine umfassendere ist, z.B. "Kammermusik", "Musik für Kammerorchester" o.ä., und nicht eine engere Gruppe wie eben z.B. "Oktette".
f. Du sagst es nicht, aber darf man davon ausgehen, daß "sein berühmtestes Werk" zu der genannten Werkgruppe gehört?
Zu 5.: Der erste Satz gibt das nicht her, aber aus dem zweiten leite ich ab, daß das selten im Konzertsaal zu erlebende Instrument in allen drei Fällen das gleiche ist.
Aus allem oben Gesagten - leider sehr viele Annahmen - würde ich auf der Grundlage der Hypothese weiter überlegen, daß es sich entweder um ein recht altes Werk oder ein sehr rezentes handelt, wobei ich ersteres intuitiv vorziehen würde. Aber es könnte auch ganz anders sein ...
Grüße, Gamaheh
Cetay (inaktiv) (12.05.2010, 15:03): Original von Gamaheh Original von Cetay 1. Gesucht wird eine Zahl, die mit den Werken eines Komponisten in Verbindung steht.
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2. Addiert man die 4 Zahlen des Jahres, in dem sein berühmtestes Werk entstanden ist, ergibt sich die gesuchte Zahl.
3. Die Zahl der Kompositionen (einschließlich der beiden unvollendeten), die zusammen eine große Werkgruppe bilden, ist das dreifache der gesuchten Zahl.
4. Ein weiteres Werk dieser Gruppe ist verschollen, bzw. es gibt Zweifel, ob es je geschrieben wurde. Die Zahl der Instrumentalisten, für die es geschrieben sein soll, ist die gesuchte Zahl.
5. 3 Werke dieser Gruppe berücksichtigen ein Instrument, das sehr selten im Konzertsaal zu hören ist. Für dieses Instrument spielt die gesuchte Zahl eine wichtige Rolle.
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Hallo Cetay,
ich habe die Aussagen mal numeriert, um die Dinge zu vereinfachen und einige Fragen zu stellen und einige Überlegungen zum besten zu geben:
a. In 1. sprichst Du von "den" Werken - meinst Du damit, daß diese Zahl mit allen Werken eines bestimmten Komponisten in Verbindung steht ?
b. Bei 2. gehe ich davon aus, daß Du die Quersumme des Jahres suchst, so daß die gesuchte Zahl wahrscheinlich (aber nicht notwendig) nicht niedriger als 8 und keinesfalls höher als 28 ist.
c. Im Zusammenhang mit 4. heißt das, daß die "Werkgruppe", die in 3. genannt wird (und die nach b. eine Anzahl von 24 bis 84 Werken enthält), ein Werk enthält, das für mindestens 8 und höchstens 28 Instrumente geschrieben wurde (worden sein soll).
d. Da ich nur ein einziges Oktett kenne, gehe ich von der Annahme aus, daß kein Komponist 24 oder mehr Duodecimette o.ä. geschrieben hat.
e. Ich vermute daher, daß die "Werkgruppe" eine umfassendere ist, z.B. "Kammermusik", "Musik für Kammerorchester" o.ä., und nicht eine engere Gruppe wie eben z.B. "Oktette".
f. Du sagst es nicht, aber darf man davon ausgehen, daß "sein berühmtestes Werk" zu der genannten Werkgruppe gehört?
Zu 5.: Der erste Satz gibt das nicht her, aber aus dem zweiten leite ich ab, daß das selten im Konzertsaal zu erlebende Instrument in allen drei Fällen das gleiche ist.
Aus allem oben Gesagten - leider sehr viele Annahmen - würde ich auf der Grundlage der Hypothese weiter überlegen, daß es sich entweder um ein recht altes Werk oder ein sehr rezentes handelt, wobei ich ersteres intuitiv vorziehen würde. Aber es könnte auch ganz anders sein ...
Grüße, Gamaheh
Hallo Gamaheh,
vielen Dank für diese Disziplinierung zur Präzisierung. Da ist Klärung vonnöten.
a) Nein, die Zahl steht nicht mit allen Werken eines bestimmten Komponisten in Verbindung, sondern mit denen, nach denen unter 2) bis 5) gefragt wird. 1) soll nur eine Zusammenhang stiftende Einleitung für die nachfolgenden Fragen sein.
b) Ja, es ist die Quersumme gesucht. Ich habe das so kompliziert formuliert, damit niemand auf die Idee kommt, zu reduzieren; etwa: 1999 = 28 = 10 = 1; gesucht ist die erste Quersumme - damit stimmt deine Vermutung, dass die Zahl keineswegs größer als 28 sein kann; nach unten sehe ich aber keine Grenzen. Hildegard von Bingen hat vielleicht 1120 was geschrieben oder Monteverdi 1600. Aber ich lasse - und das ist dann schon der erste stark vereinfachende Hinweis - die 8 als Untergrenze gelten, womit bestätigt ist, dass die Werkgruppe aus mindestens 24 Werken besteht.
c) Mit dem Hinweis aus b) ist das richtig.
d) Ich kenne auch keinen :-)
e) Ja, es ist keine engere Gruppe, wobei ich für die von dir genannten Beispiele das "o.ä." nicht bestätigen will; das Verbindende der gesuchten Werkgruppe ist etwas ganz anderes.
f) Nein, davon darf man nicht ausgehen.
zu 5.: Ja
In der Hoffnung, nicht noch mehr Unklarheiten geschaffen zu haben. Viele Grüße :hello
Gamaheh (12.05.2010, 19:45): Original von Cetay Original von Gamaheh Original von Cetay 1. Gesucht wird eine Zahl, die mit den Werken eines Komponisten in Verbindung steht.
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2. Addiert man die 4 Zahlen des Jahres, in dem sein berühmtestes Werk entstanden ist, ergibt sich die gesuchte Zahl.
3. Die Zahl der Kompositionen (einschließlich der beiden unvollendeten), die zusammen eine große Werkgruppe bilden, ist das dreifache der gesuchten Zahl.
4. Ein weiteres Werk dieser Gruppe ist verschollen, bzw. es gibt Zweifel, ob es je geschrieben wurde. Die Zahl der Instrumentalisten, für die es geschrieben sein soll, ist die gesuchte Zahl.
5. 3 Werke dieser Gruppe berücksichtigen ein Instrument, das sehr selten im Konzertsaal zu hören ist. Für dieses Instrument spielt die gesuchte Zahl eine wichtige Rolle.
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Hallo Cetay,
ich habe die Aussagen mal numeriert, um die Dinge zu vereinfachen und einige Fragen zu stellen und einige Überlegungen zum besten zu geben:
a. In 1. sprichst Du von "den" Werken - meinst Du damit, daß diese Zahl mit allen Werken eines bestimmten Komponisten in Verbindung steht ?
b. Bei 2. gehe ich davon aus, daß Du die Quersumme des Jahres suchst, so daß die gesuchte Zahl wahrscheinlich (aber nicht notwendig) nicht niedriger als 8 und keinesfalls höher als 28 ist.
c. Im Zusammenhang mit 4. heißt das, daß die "Werkgruppe", die in 3. genannt wird (und die nach b. eine Anzahl von 24 bis 84 Werken enthält), ein Werk enthält, das für mindestens 8 und höchstens 28 Instrumente geschrieben wurde (worden sein soll).
d. Da ich nur ein einziges Oktett kenne, gehe ich von der Annahme aus, daß kein Komponist 24 oder mehr Duodecimette o.ä. geschrieben hat.
e. Ich vermute daher, daß die "Werkgruppe" eine umfassendere ist, z.B. "Kammermusik", "Musik für Kammerorchester" o.ä., und nicht eine engere Gruppe wie eben z.B. "Oktette".
f. Du sagst es nicht, aber darf man davon ausgehen, daß "sein berühmtestes Werk" zu der genannten Werkgruppe gehört?
Zu 5.: Der erste Satz gibt das nicht her, aber aus dem zweiten leite ich ab, daß das selten im Konzertsaal zu erlebende Instrument in allen drei Fällen das gleiche ist.
Aus allem oben Gesagten - leider sehr viele Annahmen - würde ich auf der Grundlage der Hypothese weiter überlegen, daß es sich entweder um ein recht altes Werk oder ein sehr rezentes handelt, wobei ich ersteres intuitiv vorziehen würde. Aber es könnte auch ganz anders sein ...
Grüße, Gamaheh
Hallo Gamaheh,
vielen Dank für diese Disziplinierung zur Präzisierung. Da ist Klärung vonnöten.
a) Nein, die Zahl steht nicht mit allen Werken eines bestimmten Komponisten in Verbindung, sondern mit denen, nach denen unter 2) bis 5) gefragt wird. 1) soll nur eine Zusammenhang stiftende Einleitung für die nachfolgenden Fragen sein.
b) Ja, es ist die Quersumme gesucht. Ich habe das so kompliziert formuliert, damit niemand auf die Idee kommt, zu reduzieren; etwa: 1999 = 28 = 10 = 1; gesucht ist die erste Quersumme - damit stimmt deine Vermutung, dass die Zahl keineswegs größer als 28 sein kann; nach unten sehe ich aber keine Grenzen. Hildegard von Bingen hat vielleicht 1120 was geschrieben oder Monteverdi 1600. Aber ich lasse - und das ist dann schon der erste stark vereinfachende Hinweis - die 8 als Untergrenze gelten, womit bestätigt ist, dass die Werkgruppe aus mindestens 24 Werken besteht.
c) Mit dem Hinweis aus b) ist das richtig.
d) Ich kenne auch keinen :-)
e) Ja, es ist keine engere Gruppe, wobei ich für die von dir genannten Beispiele das "o.ä." nicht bestätigen will; das Verbindende der gesuchten Werkgruppe ist etwas ganz anderes.
f) Nein, davon darf man nicht ausgehen.
zu 5.: Ja
In der Hoffnung, nicht noch mehr Unklarheiten geschaffen zu haben. Viele Grüße :hello
Nein, nicht mehr Unklarheiten - vielen Dank ! Hilft natürlich trotzdem nicht viel weiter. Erlaube also, daß ich noch ein paar präzisierende Fragen stelle:
a. Zu 3: Darf man davon ausgehen, daß die Kompositionen, von denen dort die Rede ist, alle von demselben Komponisten stammen? Also eine geschlossene und relativ überschaubare Gruppe?
b. Zu 5: "Berücksichtigen" heißt vermutlich, daß dieses Instrument in diesen Werken zu spielen gefordert ist. Aber wie präzise meinst Du "Konzertsaal"? Als irgendeinen Ort, an dem Konzerte gegeben werden, oder als neuzeitlichen Zweckbau? Es gibt ja Instrumente, die in letzteren relativ selten zu hören sind, an anderen Konzertveranstaltungsstätten jedoch sehr häufig, z.B. die Orgel. Und gebrauchst Du das Präsens hier als Aussage über die Gegenwart oder als allgemeine Aussage?
c. Darf man davon ausgehen, daß Du mit "Instrument" das meinst, was im allgemeinen darunter verstanden wird, also ein Instrument (ein Ding), das dafür vorgesehen ist, durch Manipulation durch den Menschen musikalische Töne von sich zu geben (also z.B. nicht die singende Säge oder die menschliche Stimme)?
d. Meinst Du mit "Werk" das, was man normalerweise meint, also häufig eine Zusammenstellung von mehreren Teilwerken, die eine gemeinsame Opus-Zahl haben? So daß z.B. ein Zyklus (die ja häufig aus 12 oder 24 Teilen bestehen) ein Werk ist, nicht 12 oder 24 Werke?
Ich frage das alles, um mich und andere nicht auf eine falsche Fährte locken zu lassen. Davon abgesehen möchte ich mich jetzt zwingen, mich nicht mehr mit diesem Rätsel zu befassen, da ich etwas anderes machen muß und möchte und zudem zu den Eklektikern in diesem Forum gehöre; damit lasse ich jetzt gerne den Enzyklopädisten unter uns den Vortritt.
Grüße, Gamaheh
P.S.: Ist mir klar, daß auch vor 1700 komponiert wurde, daher "wahrscheinlich (aber nicht notwendig)" - irgendwie muß man ja von etwas ausgehen, um das Feld zu begrenzen ...
Cetay (inaktiv) (12.05.2010, 22:21): Original von Gamaheh Original von Cetay Original von Gamaheh Original von Cetay 1. Gesucht wird eine Zahl, die mit den Werken eines Komponisten in Verbindung steht.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
2. Addiert man die 4 Zahlen des Jahres, in dem sein berühmtestes Werk entstanden ist, ergibt sich die gesuchte Zahl.
3. Die Zahl der Kompositionen (einschließlich der beiden unvollendeten), die zusammen eine große Werkgruppe bilden, ist das dreifache der gesuchten Zahl.
4. Ein weiteres Werk dieser Gruppe ist verschollen, bzw. es gibt Zweifel, ob es je geschrieben wurde. Die Zahl der Instrumentalisten, für die es geschrieben sein soll, ist die gesuchte Zahl.
5. 3 Werke dieser Gruppe berücksichtigen ein Instrument, das sehr selten im Konzertsaal zu hören ist. Für dieses Instrument spielt die gesuchte Zahl eine wichtige Rolle.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Hallo Cetay,
ich habe die Aussagen mal numeriert, um die Dinge zu vereinfachen und einige Fragen zu stellen und einige Überlegungen zum besten zu geben:
a. In 1. sprichst Du von "den" Werken - meinst Du damit, daß diese Zahl mit allen Werken eines bestimmten Komponisten in Verbindung steht ?
b. Bei 2. gehe ich davon aus, daß Du die Quersumme des Jahres suchst, so daß die gesuchte Zahl wahrscheinlich (aber nicht notwendig) nicht niedriger als 8 und keinesfalls höher als 28 ist.
c. Im Zusammenhang mit 4. heißt das, daß die "Werkgruppe", die in 3. genannt wird (und die nach b. eine Anzahl von 24 bis 84 Werken enthält), ein Werk enthält, das für mindestens 8 und höchstens 28 Instrumente geschrieben wurde (worden sein soll).
d. Da ich nur ein einziges Oktett kenne, gehe ich von der Annahme aus, daß kein Komponist 24 oder mehr Duodecimette o.ä. geschrieben hat.
e. Ich vermute daher, daß die "Werkgruppe" eine umfassendere ist, z.B. "Kammermusik", "Musik für Kammerorchester" o.ä., und nicht eine engere Gruppe wie eben z.B. "Oktette".
f. Du sagst es nicht, aber darf man davon ausgehen, daß "sein berühmtestes Werk" zu der genannten Werkgruppe gehört?
Zu 5.: Der erste Satz gibt das nicht her, aber aus dem zweiten leite ich ab, daß das selten im Konzertsaal zu erlebende Instrument in allen drei Fällen das gleiche ist.
Aus allem oben Gesagten - leider sehr viele Annahmen - würde ich auf der Grundlage der Hypothese weiter überlegen, daß es sich entweder um ein recht altes Werk oder ein sehr rezentes handelt, wobei ich ersteres intuitiv vorziehen würde. Aber es könnte auch ganz anders sein ...
Grüße, Gamaheh
Hallo Gamaheh,
vielen Dank für diese Disziplinierung zur Präzisierung. Da ist Klärung vonnöten.
a) Nein, die Zahl steht nicht mit allen Werken eines bestimmten Komponisten in Verbindung, sondern mit denen, nach denen unter 2) bis 5) gefragt wird. 1) soll nur eine Zusammenhang stiftende Einleitung für die nachfolgenden Fragen sein.
b) Ja, es ist die Quersumme gesucht. Ich habe das so kompliziert formuliert, damit niemand auf die Idee kommt, zu reduzieren; etwa: 1999 = 28 = 10 = 1; gesucht ist die erste Quersumme - damit stimmt deine Vermutung, dass die Zahl keineswegs größer als 28 sein kann; nach unten sehe ich aber keine Grenzen. Hildegard von Bingen hat vielleicht 1120 was geschrieben oder Monteverdi 1600. Aber ich lasse - und das ist dann schon der erste stark vereinfachende Hinweis - die 8 als Untergrenze gelten, womit bestätigt ist, dass die Werkgruppe aus mindestens 24 Werken besteht.
c) Mit dem Hinweis aus b) ist das richtig.
d) Ich kenne auch keinen :-)
e) Ja, es ist keine engere Gruppe, wobei ich für die von dir genannten Beispiele das "o.ä." nicht bestätigen will; das Verbindende der gesuchten Werkgruppe ist etwas ganz anderes.
f) Nein, davon darf man nicht ausgehen.
zu 5.: Ja
In der Hoffnung, nicht noch mehr Unklarheiten geschaffen zu haben. Viele Grüße :hello
Nein, nicht mehr Unklarheiten - vielen Dank ! Hilft natürlich trotzdem nicht viel weiter. Erlaube also, daß ich noch ein paar präzisierende Fragen stelle:
a. Zu 3: Darf man davon ausgehen, daß die Kompositionen, von denen dort die Rede ist, alle von demselben Komponisten stammen? Also eine geschlossene und relativ überschaubare Gruppe?
b. Zu 5: "Berücksichtigen" heißt vermutlich, daß dieses Instrument in diesen Werken zu spielen gefordert ist. Aber wie präzise meinst Du "Konzertsaal"? Als irgendeinen Ort, an dem Konzerte gegeben werden, oder als neuzeitlichen Zweckbau? Es gibt ja Instrumente, die in letzteren relativ selten zu hören sind, an anderen Konzertveranstaltungsstätten jedoch sehr häufig, z.B. die Orgel. Und gebrauchst Du das Präsens hier als Aussage über die Gegenwart oder als allgemeine Aussage?
c. Darf man davon ausgehen, daß Du mit "Instrument" das meinst, was im allgemeinen darunter verstanden wird, also ein Instrument (ein Ding), das dafür vorgesehen ist, durch Manipulation durch den Menschen musikalische Töne von sich zu geben (also z.B. nicht die singende Säge oder die menschliche Stimme)?
d. Meinst Du mit "Werk" das, was man normalerweise meint, also häufig eine Zusammenstellung von mehreren Teilwerken, die eine gemeinsame Opus-Zahl haben? So daß z.B. ein Zyklus (die ja häufig aus 12 oder 24 Teilen bestehen) ein Werk ist, nicht 12 oder 24 Werke?
Ich frage das alles, um mich und andere nicht auf eine falsche Fährte locken zu lassen. Davon abgesehen möchte ich mich jetzt zwingen, mich nicht mehr mit diesem Rätsel zu befassen, da ich etwas anderes machen muß und möchte und zudem zu den Eklektikern in diesem Forum gehöre; damit lasse ich jetzt gerne den Enzyklopädisten unter uns den Vortritt.
Grüße, Gamaheh
P.S.: Ist mir klar, daß auch vor 1700 komponiert wurde, daher "wahrscheinlich (aber nicht notwendig)" - irgendwie muß man ja von etwas ausgehen, um das Feld zu begrenzen ...
a) Ja.
b) Neuzeitlicher Zweckbau.
c) Ja, es handelt sich um ein "richtiges" Instrument.
d) Jedes der 24-84 Werke ist eine abgeschlossene Kompositon (außer den beiden unvollendeten).
Cetay (inaktiv) (12.05.2010, 22:23): Ich erlaube mir, die Aufgabenstellung mit den Präzisierungen neu zu formulieren, damit sich niemand durch die Fragen und Antworten kämpfen muss:
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
1. Gesucht wird ein Komponist und eine Zahl zwischen 8 und 28
2. Addiert man die 4 Ziffern des Jahres (erste Quersumme), in dem die berühmteste Komposition des gesuchten Komponisten entstanden ist, ergibt sich die gesuchte Zahl.
3. Der gesuchte Komponist hat unter anderem eine Gruppe von eigenständigen Kompostionen geschrieben, die alle eine Gemeinsamkeit aufweisen. Die Anzahl der Kompositionen dieser Gruppe ist das dreifache der gesuchten Zahl (zwei unvollendet gebliebene Kompositionen mitgezählt). Die unter 2. gesuchte Komposition gehört nicht zu dieser Gruppe.
4. Eine weitere Kompositon (bei 3. nicht mitgezählt) dieser Gruppe ist verschollen, bzw. es gibt Zweifel, ob sie je geschrieben wurde. Die Zahl der Instrumentalisten, für die es geschrieben sein soll, ist die gesuchte Zahl.
5. Drei Werke dieser Gruppe berücksichtigen ein Musik-Instrument, das bis heute sehr selten im Konzertsaal (im Sinne eines neuzeitlichen Zweckbaus) zu hören ist. Für dieses Instrument spielt die gesuchte Zahl eine wichtige Rolle.
Armin70 (13.05.2010, 15:21): Ich mache mal den 1. Lösungsvorschlag:
Anton Bruckner und die gesuchte Zahl ist 20 (7. Sinfonie und das Entstehungsjahr ist 1883; Quersumme ist 20).
Bei den unter 2. angesprochenen eigenständigen Kompositionen, die nichts mit der gesuchten Komposition bzw. der Gattung zu tun haben, könnte es sich um Bruckners Kirchenmusiken, z. B. seinen Motetten handeln. Ob Bruckner aber dreimal so viele Motetten oder Messen etc. wie die gesuchte Zahl komponierte weiss ich nicht.
Auch mit der verschollenen Komposition kann ich bei Bruckner nichts anfangen. Das würde bedeuten, dass Bruckner etwas für 20 Instrumentalisten geschrieben haben soll...
Bei dem selten zu hörenden Musikinstrument könnte es sich um die sog. Wagner-Tuba handeln, die Bruckner in seinen 3 letzten Sinfonien (Nr. 7 - 9) verwendete.
Ist wahrscheinlich alles falsch aber mir fällt im Moment nichts anderes ein.
Cetay (inaktiv) (13.05.2010, 16:57): Immerhin ein Versuch, aber doch ziemlich im Dunkeln. Ob die 7. wirklich die die berühmteste Komposition von Bruckner ist, da kann man sicher noch drüber diskutieren. Ein verschollenes Werk für 20 Instrumente aufzutreiben wird aber schon schwieriger. Und dann wäre noch der Zusammenhang zwischen der Zahl 20 und den Wagner-Tuben herzustellen.
Cetay (inaktiv) (13.05.2010, 16:59): Ich gebe jetzt den ersten Clou, mit dem man es schon schaffen kann:
Ein unsterblicher Glücksvogel, der eine Herrscherin bewacht, erblickte am 2. Juli 2008 aus einem Bambusrohr aufsteigend die Welt der Töne.
Heike (13.05.2010, 17:30): Zu Bambusrohr habe ich folgendes Musikinstrument gefunden:
Das Angklung ist ein in Südostasien verbreitetes, aus Bambus bestehendes Idiophon. http://de.wikipedia.org/wiki/Angklung
Das sagt mir zwar absolut gar nichts, jedoch ist das Ding 2008 in Bonn und Frankfurt vorgespielt worden. Heike
Gamaheh (13.05.2010, 19:02): Lieber Cetay,
ich habe das Gefühl, Du willst uns für etwas interessieren, das, würdest Du einfach einen Faden dazu knüpfen, keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken würde (erlaubte Manipulation?).
Bambus kommt mir jedenfalls asiatisch vor, und im Gamelan-Orchester gibt es wohl mehrere Instrumente aus Bambus. Jetzt von mir einfach mal ein wilder Tip.
Dein Hinweis führt mich zum (zur?) Shakuhachi, welches eine japanische Bambusflöte ist. (Interessanterweise war mein zweiter, nicht ganz ernstgemeinter Gedanke bei dem ungewöhnlichen Instrument das Didgeridoo.)
Anfang Juli 2008 fand in Australien ein World Shakuhachi Festival statt, bei dem eine Komposition von einem Dan Walker uraufgeführt wurde (nach der Webseite des Festivals allerdings am 5., also knapp daneben) - wovon die handelt, konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden.
Bei dem Komponisten, den Du suchst, tippe ich mal wild auf Takemitsu, der wohl mindestens zwei Kompositionen geschrieben hat, in denen dieses Instrument "berücksichtigt" wird. Allerdings ist die Wikipedia (bitte mit Akzent auf dem letzten "i") weder eine zuverlässige noch gar eine erschöpfende Informationsquelle. Takemitsu deshalb, weil das wohl der bekannteste japanische Komponist ist.
Anscheinend ist sein bekanntestes Werk "November Steps" von 1967 --> Quersumme = 23. Was die Zahl mit dem Instrument zu tun hat, weiß ich nicht (vielleicht 23 Löcher?). Nachtrag: 5, finde ich gerade - mehr als knapp daneben!
Was die 69 Werke sind - keine Ahnung, habe aber leider im Moment auch nicht die Muße, dem nachzugehen.
Allen anderen viel Spaß, Gamaheh
Gamaheh (13.05.2010, 19:10): Ich konnte es doch nicht lassen: Der Vogel heißt Feng Huang.
Grüße, Gamaheh
P.S.: Erinnert mich übrigens irgendwie an ein Märchen von Andersen (wenn ich mich nicht irre.)
Cetay (inaktiv) (13.05.2010, 21:23): Original von Gamaheh Lieber Cetay,
ich habe das Gefühl, Du willst uns für etwas interessieren, das, würdest Du einfach einen Faden dazu knüpfen, keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken würde (erlaubte Manipulation?).
:J Touché! In der Tat gehe ich mit diesem Faden schon seit Wochen schwanger, ohne auch nur einen Ansatz zu finden, das interessant zu gestalten. Wohin also sonst mit den ganzen zusammengetragenen Informationen?
Takemitsu hatte ich nicht im Sinn. Auch hier gilt wie bei Bruckner, dass es keine eindeutig "berühmteste" Komposition gibt. Bei dem gesuchten Komponisten ist das eindeutig der Fall. (Wahrscheinlich ist das für die überwiegende Mehrheit der Forianer das einzige Werk des Komponisten, das ihnen auf Anhieb einfallen würde).
Du kannst versichert sein, dass Google, Wiki (ohne die letzen Silben, so dass ich mir um die Betonung keine Gedanken machen muss) und Artverwandtes genug hergeben, um auf die Lösung zu kommen, auch wenn man vorher nie von den Werken gehört hat - wovon ich für die Mehrheit ausgehe, s.o.
Cetay (inaktiv) (13.05.2010, 21:29): Original von Gamaheh Ich konnte es doch nicht lassen: Der Vogel heißt Feng Huang.
Grüße, Gamaheh
P.S.: Erinnert mich übrigens irgendwie an ein Märchen von Andersen (wenn ich mich nicht irre.)
Na also! Ich fand es ganz spannend, dass ihr euch als erstes auf die letzte Information des Hinweises gestürzt habt. Chronologisch geht das viel einfacher. Was spricht dagegen, als nächsten Schritt den Vogel mit dem Geburtstag zu kombinieren?
Gamaheh (13.05.2010, 21:59): Original von Cetay Na also! Ich fand es ganz spannend, dass ihr euch als erstes auf die letzte Information des Hinweises gestürzt habt. Chronologisch geht das viel einfacher. Was spricht dagegen, als nächsten Schritt den Vogel mit dem Geburtstag zu kombinieren? Nichts - hatte ich auch schon kurz probiert, war aber unergiebig, jedenfalls nicht auf Anhieb ... Nur im Zusammenhang mit Shakuhachi bin ich mit dem Datum zu diesem Festival gekommen.
Also: Wie sieht es denn mit dem Instrument aus - dazu hast Du Dich gar nicht geäußert.
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (13.05.2010, 22:00): Original von Cetay :J Touché! In der Tat gehe ich mit diesem Faden schon seit Wochen schwanger, ohne auch nur einen Ansatz zu finden, das interessant zu gestalten. Wohin also sonst mit den ganzen zusammengetragenen Informationen? Sei es Dir gegönnt!
Cetay (inaktiv) (14.05.2010, 11:12): Original von Gamaheh Also: Wie sieht es denn mit dem Instrument aus - dazu hast Du Dich gar nicht geäußert.
Das soll ja durch den Hinweis gefunden werden. Die Shakuhachi ist es nicht.
Cetay (inaktiv) (14.05.2010, 14:51): Dann will ich mal den ersten Hinweis noch deutlicher gestalten und den zweiten gleich anfügen. Jetzt aber!
Ein unsterblicher Glücksvogel, der eine Herrscherin bewacht, erblickte am 2. Juli 2008 in einer Donaueschinger Kirche aus einem Bambusrohr aufsteigend zum ersten Mal die Welt der Töne.
Die Geburtshelferin des Glücksvogels half auch drei namenlosen geistigen Kindern des gesuchten Vaters auf die Welt.
Gamaheh (14.05.2010, 18:09): Lieber Cetay,
nun habe ich mich doch verlocken lassen, statt meine Arbeit zu tun ...
Lustig: Bei John Cage war ich heute (vor Deinem neuerlichen Hinweis) schon mal, bin aber nicht tief genug eingestiegen; bei Xenakis auch, Deine hier manifestierten Vorlieben in Betracht ziehend.
Jetzt habe ich die Frage vergessen, aber ich glaube, sie war nach einer Zahl:
17
John Cage hat 17 x 3 = 51 Number Pieces gechrieben, von denen zwei (1 hoch 13 und Sixteen) unvollendet sind; die Existenz von Seventeen (17) wird nur aus einer Erwähnung des Stückes durch den Komponisten erschlossen (wenn ich der Wikipedia glauben darf) - ich sehe allerdings nicht, daß es für 17 Instrumente geschrieben sein sollte ...
Das Instrument, von dem die Rede ist, ist die Shô, eine "japanische Mundorgel" mit 17 Bambus-Pfeifen. Ich finde unter den 51 Stücken nur zwei, bei denen "Shô" steht, aber ich habe nicht sehr gründlich gesucht ...
Die Shô-Spielerin, die in Donaueschingen am Werk war, heißt Mayumi Miyata, und offenbar hat Cage einige Werke für sie geschrieben. Sie hat übrigens auch Werke von Takemitsu aufgeführt. Und Xenakis - glaube ich war es - hat auch was für Shakuhachi geschrieben ...
Ich glaube, das war es (kann die Fragen im Moment leider nicht sehen.)
Ach so, das berühmteste Werk ! Das dürfte dieses stille sein, "4:33" heißt es, glaube ich. In der Tat: 1952, Quersumme = 17.
Ich weiß nicht, ob das Deinen Zweck erfüllt. Ich werde jetzt jedenfalls weder Cage noch Xenakis hören, weil ich gerade das Halbfinale des Concours Reine Elisabeth höre.
Beste Grüße, Gamaheh
Cetay (inaktiv) (14.05.2010, 18:45): damit lasse ich jetzt gerne den Enzyklopädisten unter uns den Vortritt.
Dafür bist du dann doch noch recht weit gekommen. Ganz herzlichen Dank fürs Mitmachen.
Die Lösung ist richtig! :down :down :down
Dass Seventeen für 17 Instrumentalisten geschrieben ist, ergibt sich daraus, dass die Nummernstücke immer die Zahl der Spieler angeben. Da es mehrere Stücke für gleiche Besetzungsstärken gibt, braucht es die Hochzahlen zur Unterscheidung. Die drei Stücke für Sho sind One^9 (Solo), Two^3 (mit Percussion) und Two^4 (mit Violine).
Zweck der Übung war weniger, für Cage zu missionieren (ich weiß wo der größte Eifer auf Grenzen stossen muß), sondern mal die Rollen zu tauschen. Sonst bin ich es, der bei den Rätseln hier im Forum schon gar nicht versteht, was überhaupt gefragt ist. :P
Gamaheh (16.05.2010, 00:27): Original von Cetay damit lasse ich jetzt gerne den Enzyklopädisten unter uns den Vortritt.
Dafür bist du dann doch noch recht weit gekommen. Ganz herzlichen Dank fürs Mitmachen.
Die Lösung ist richtig! :down :down :down
Dass Seventeen für 17 Instrumentalisten geschrieben ist, ergibt sich daraus, dass die Nummernstücke immer die Zahl der Spieler angeben. Da es mehrere Stücke für gleiche Besetzungsstärken gibt, braucht es die Hochzahlen zur Unterscheidung. Die drei Stücke für Sho sind One^9 (Solo), Two^3 (mit Percussion) und Two^4 (mit Violine). Das hatte ich zunächst vermutet und kurz versucht zu überprüfen, bin aber nicht weit gekommen, weil ich ja im Büro war, wo es gelegentlich ganz gerne gesehen wird (man könnte sogar sagen: gefordert wird), wenn ich etwas zur Produktivität beitrage (wie es heute überall genannt wird, auch wenn überhaupt nichts produziert wird).
Zweck der Übung war weniger, für Cage zu missionieren (ich weiß wo der größte Eifer auf Grenzen stossen muß), sondern mal die Rollen zu tauschen. Sonst bin ich es, der bei den Rätseln hier im Forum schon gar nicht versteht, was überhaupt gefragt ist. :P Oh, das hast Du ja geschafft! Übrigens habe ich sogar etwas gelernt: daß Xenakis ein Werk mit dem Titel "Dox Orkh" geschrieben hat (und wer weiß das schon) !!