Musik in stressigen Zeiten

Jeremias (15.02.2007, 23:17):
Liebe Forianer,

Ihr habt wahrscheinlich auch gemerkt, dass ich in letzter Zeit kaum geschrieben habe. Ich lese fleissig weiter mit, aber zum Schreiben fehlt mir oftmals einfach die Zeit, da ich in meinem leben gerade die wohl größte berufliche Verändung überhaupt mitmache und wahnsinnig viel um die Ohren habe. Wie sieht in solchen Zeiten denn Euer Hörverhalten aus? Hört Ihr dann weniger, konzentriert Ihr Euch auf bestimmtes Repertoire, habt Ihr bestimmte Aufnahmen, die Ihr immer dann rausholt? Hört Ihr nur oberflächlich oder umso intensiver?

Mir fällt nämlich auf, dass seit einigen Tagen immer dieselben Aufnahmen laufen, etwa 4-5 CDs, die auf meinem Schreibtisch liegen. Irgendwie ist mir auch gar nicht danach zumute, diese CDs mal auszutauschen.... mich würden Eure Erfahrungen einmal sehr interessieren!
Gerion (15.02.2007, 23:54):
Lieber Jeremias,

ich bin derzeit auch in einer relativ stressigen Phase. Das führt bei mir dazu, dass ich insbesondere ruhige Musik in kleineren Instrumentierungen suche und höre, welche gut im Hintergrund laufen kann und mich beruhigt. Da ich auf diesem Feld (mit 2-3 Instrumenten) noch zart besaitet bin, kamen auch einige Neuanschaffungen dazu.
Rachmaninov (16.02.2007, 07:31):
Hallo ihr gestreßten :D

In stressigen Phasen greife ich grundsätzlich zu J.S.Bach und dann dort meist zu "Klavierwerken".
Dabei kann ich wirklich entspannen :beer
Jeremias (16.02.2007, 07:49):
Mir ist aufgefallen, dass ich dafür in solchen Phasen Aufnahmen richtig intensiv höre. Ich glaube, mir bringt das wesentlich mehr, als wenn ich irgendwas im Hintergrund laufen lasse. Allerdings konzentriere ich mich immer auf eine Gattung Musik, also entweder Sinfonik, Klavier, Kammermusik oder Oper. Aber durcheinander höre ich es eigentlich nicht
LazarusLong (16.02.2007, 14:41):
Wenn ich richtig im Stress bin, dann kann ich überhaupt keine Geräuschkulisse im Hintergrund gebrauchen. Gelegentlich lege ich mal eine Opern-CD ein, das führt dann eigentlich immer dazu, daß ich innerhalb einer Minute mein Büro wieder für mich habe und mich meineer eigentlichen Arbeit wieder widmen kann.
In Zeiten von normalem Stress, läuft Mozart oder Beethoven, irgendwelche Sanpler, die so zusammengestellt sind, daß sie im Hintergrund laufen können ohne anzustrengen. (Ich glaube ich habe gerade die Fahrstuhlmusik neu definiert).
Am Abend dann je nach Stimmung eine Mischung aus Schubert, Rossini, Mozart etc. oder wenn ich wirklich geladen bin, PS2, Need for speed o.ä um richtig Dampf abzulassen. Das sind dann die Tage, an denen man sich abends meist fragt, warum man nichts anständiges gelernt hat, wie zum Beispiel Müllmann oder Briefträger oder noch besser Beamter. :ignore
Außerdem habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, nach Feierabend mit unserem Senior noch eine Runde Billard zu spielen.

Frank
nikolaus (16.02.2007, 19:14):
Hallo Partner, auch ich habe derzeit viel unschönes um die Ohren (Grüße an Cellodil, der es ja auch so geht!).
Deshalb habe ich sowieso weniger Zeit zum Hören.
Ich brauche viel "Erbauliches" wie Bach (egal ob Klavier oder Cello oder Violine), aber auch Musik zum "Abreagieren" wie Rachmaninov, Tschaikovsky (Klavierkonzert); auch zu Shostakovich greife ich bisweilen wegen seiner Intensität.
Dabei versuche ich gezielt, die Musik zum Abschalten zu benutzen.

Nikolaus.
cellodil (16.02.2007, 22:10):
Hallo, Ihr Lieben,

ich kehre im Moment in ganz, ganz, ganz wiiiiiiiiinzigen Schritten in ein halbwegs normales Leben zurück. In letzter Zeit habe ich - wenn überhaupt - fast nur die Haydn Klaviertrios gehört (die eigentlich gar nicht unbedingt in meiner musikalischen Hausapotheke vorgesehen sind - o tempora, o mores...), die Mozart-Quartette, ein bisschen Mendelssohn und die Britten Solo-Cello-Suiten. Und in der allerletzten Verzweiflung dann Georg Kreisler zum Mitsingen (aus der Badewanne heraus)... Und ganz am Ende bin dann ich bei dem etwas sehr eindimensionalen (eine grobe Untertreibung) Soundtrack zu dem hinreißenden neuen Film mit Dépardieu ("Chanson d'amour") gelandet... Es war also weit gekommen mit mir. Aber heute gibt's zum Einschlafen die neue CD von Jan Vogler "My Tunes". Und dann wird's hoffentlich auch wieder besser um die und in den Ohren.

Herzliche Grüße
(besonders an Nikolaus und die geplagten Ohren)

Sabine
Rachmaninov (17.02.2007, 12:02):
Original von cellodil
Hallo, Ihr Lieben,

ich kehre im Moment in ganz, ganz, ganz wiiiiiiiiinzigen Schritten in ein halbwegs normales Leben zurück.

@cellodil,

dies zu lesen freut mich doch sehr :leb
Mephistopheles (21.02.2007, 13:56):
Hallo Jeremias,
dies ist meine erste Äußerung hier, und deshalb kenne ich leider noch nicht wirklich alle Features :rofl

Ich hoffe ja, dass diese großen beruflichen Veränderungen für Dich Positives bedeuten und Dich voran bringen!

Auf Bach bin ich tatsächlich auch gekommen. Ich liebe seine brandenburgischen Konzerte. Mir helfen diese immer in gestressten Zeiten. Wenn Schulaufgaben oder sonstige Dinge anstehen. Sind zwar nicht völlig entspannend, aber sie helfen mir meine Gedanken zu ordnen. :J

Ich versuche natürlich meinst genau zuzuhören, aber wenn ich viel zu lernen habe, lasse ich es einfach laufen und höre gelgentlich mal auf um genauer zu lauschen.

Glück auf,

Mephistopheles

P.S. ist mir lerst nachträglich aufgefallen, wie alt der Beitrag tatsächlich schon war :rofl
Gerion (21.02.2007, 17:53):
Hallo und willkommen, Mephisto! :hello

Schön, dass auch Du mit Bach entspannen kannst!
Welche Einspielung der Brand.Konz hast Du denn?

Grüße,
Gerion
Rachmaninov (21.02.2007, 19:19):
Original von Gerion
Hallo und willkommen, Mephisto! :hello


Hier schließe ich mich an :engel
Mephistopheles (22.02.2007, 12:33):
Hallo Gerion,
danke für die liebe Begrüßung! Natürlich auch an Rachmaninov! :rofl
Ich muss mich an dieser Stelle wirklich wieder als interessierte Laie preisgeben...
Ich habe meist nur ein oder zwei Versionen der verschiedenen Stücke hören dürfen. Habe aufgrund meines jugendhaften Alters ja auch noch Zeit. Wenn auch (nach Rachmaninov) ein einzelnes Leben einfach zu kurz für die Musik ist. :W

Die Aufnahme die mir vorliegt stammt von 1964 (Philips Classics) Kann allerdings nicht sehen, welcher Dirigent.
Folgendes ist ersichtlich:
Erich Penzel und Gerd Haucke am Horn
Heinz Hollinger, Hans Kull und Maurice Bourgue an der Oboe
Karl Weihs am Fagott
Felix Ayo usw. :J

Wie gesagt, ich bin noch ein Laie, aber frohen Mutes und offenen Geistes! Und bin natürlich für Anregungen aller Art offen!

Viele Grüße

Mephisto
Gerion (22.02.2007, 15:08):
Lieber Mephisto,

um es mal im Faust'schen Stil zu sagen: Habe nun, ach, Goebel, Harnoncourt und einige andere gehört... :D

Wenn Du eine weitere schöne Einspielung der Brandenburgischen Konzerte hören möchtest, dann greif' doch einmal zu derjenigen der Akademie für Alte Musik Berlin. Sie ist als preisgünstige Doppel-CD erhältlich und m.E. jeden Cent wert:



Sie kostet so um die zehn, zwölf Euro (Doppel-CD).

Harnoncurt (Teldec) finde ich nicht so schön, aber auch nicht wirklich schlecht. Die Aufnahme gibt es evtl. noch sehr günstig bei Zweitausendeins.
Als Kölner besitze ich noch die Aufnahme von Musika Antiqua Köln (DGG/Archiv), die ebenfalls mittlerweile im Midprice-Segment zu haben ist

Gruß :hello

Gerion

PS: Wenn Dir die Brandenburgischen Konzerte gefallen, solltest Du dir (soweit noch nicht geschehen) mal die Suiten bzw. Ouvertüren für Orchester BWV 1066-69 anhören. Ebenfalls sehr schön mit der Ak.A.Mus Berlin eingespielt...
Achim (25.02.2007, 18:29):
Na, denn will mal diesen Fred genauso wie @Mephisto zum Einstieg nutzen.
Laie in Fragen klassischer Musik, aber Gernhörer seit Jahren (neben dem Dauerthema Jazz), bevorzuge ich in stressigen Zeiten, die leider fast immer vorliegen, auch Bach, insbesondere hier Aufnahmen mit Gould.

Im Zweifel gerne die Aufnahmen mit den Konzerte für Klavier und Orchester.

Mein Favorit im Moment ist eine Telarc-Scheibe von Loussier mit Satie-Variationen. Satie ist eh für mich eh schon genial, durch die Bearbeitungen ergeben sich reizvolle neue Sichtweisen.
LazarusLong (27.02.2007, 14:19):
Am Sonntag neu gekauft, läuft heute schon das 2te Mal in sehr gemäßigter Lautstärke.

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/4309264.jpg

Ich habe Schädelweh, als hätte ich die ganze Nacht gesoffen, dabei war ich schon um 3.00 Uhr zu Hause. Das nenne ich Stress, vor allem wenn man um 5.00h schon wieder raus muß.
Wir haben Besuch von Lieferanten aus der Ukraine und waren mit denen noch zum Abendessen. Selbst wenn man nicht versucht mitzuhalten, hat man am nächsten Tag Kopfweh. Gotttseidank rauche ich nicht mehr, sonst ginge es mir heute noch übler. Kann mal jemand Mitleid mit mir haben? Bitte :I

Frank
Gerion (27.02.2007, 16:03):
Lieber Lazarus,

ich leide mit Dir. Ich habe auch Schädelweh, allerdings, weil meine Prüfung immer näher rückt.

Leider tendiert der Musikgenuss derzeit gegen null... :(
Rachmaninov (27.02.2007, 16:37):
Original von Gerion
Lieber Lazarus,

ich leide mit Dir. Ich habe auch Schädelweh, allerdings, weil meine Prüfung immer näher rückt.

Leider tendiert der Musikgenuss derzeit gegen null... :(

In Deiner Situation verständlich! Aber ob es sinnvoll ist?
LazarusLong (28.02.2007, 07:43):
@ gerion

Wann sollen wir mit Daumendrücken anfangen?

Viel Glück

Frank
Gerion (28.02.2007, 13:16):
@Rach: Ja, Du hast natürlich recht. Aber irgendwie stört mich die Musik im Hintergrund derzeit oft. Wahrscheinlich die Aufgeregtheit und Angst, etwas Wichtiges könnte mir bei der Lektüre entgehen, weil ich gerade einer musikalisch eindrucksvollen Passage nachhänge...
Ich versuche jetzt ganz bewusst, in den nächsten Tagen abends vor dem Zubettgehen noch ein wenig Musik zu hören, so 30 Minuten lang.

@Lazarus: Am 9.3. ist es soweit. Vorher freue ich mich über gedrückte Daumen hinsichtlich Lernkonzentration und Lernerfolg. :)

Ich hoffe, Deinem Kopf geht es wieder besser? :)
Jeremias (15.02.2007, 23:17):
Liebe Forianer,

Ihr habt wahrscheinlich auch gemerkt, dass ich in letzter Zeit kaum geschrieben habe. Ich lese fleissig weiter mit, aber zum Schreiben fehlt mir oftmals einfach die Zeit, da ich in meinem leben gerade die wohl größte berufliche Verändung überhaupt mitmache und wahnsinnig viel um die Ohren habe. Wie sieht in solchen Zeiten denn Euer Hörverhalten aus? Hört Ihr dann weniger, konzentriert Ihr Euch auf bestimmtes Repertoire, habt Ihr bestimmte Aufnahmen, die Ihr immer dann rausholt? Hört Ihr nur oberflächlich oder umso intensiver?

Mir fällt nämlich auf, dass seit einigen Tagen immer dieselben Aufnahmen laufen, etwa 4-5 CDs, die auf meinem Schreibtisch liegen. Irgendwie ist mir auch gar nicht danach zumute, diese CDs mal auszutauschen.... mich würden Eure Erfahrungen einmal sehr interessieren!
Gerion (15.02.2007, 23:54):
Lieber Jeremias,

ich bin derzeit auch in einer relativ stressigen Phase. Das führt bei mir dazu, dass ich insbesondere ruhige Musik in kleineren Instrumentierungen suche und höre, welche gut im Hintergrund laufen kann und mich beruhigt. Da ich auf diesem Feld (mit 2-3 Instrumenten) noch zart besaitet bin, kamen auch einige Neuanschaffungen dazu.
Rachmaninov (16.02.2007, 07:31):
Hallo ihr gestreßten :D

In stressigen Phasen greife ich grundsätzlich zu J.S.Bach und dann dort meist zu "Klavierwerken".
Dabei kann ich wirklich entspannen :beer
Jeremias (16.02.2007, 07:49):
Mir ist aufgefallen, dass ich dafür in solchen Phasen Aufnahmen richtig intensiv höre. Ich glaube, mir bringt das wesentlich mehr, als wenn ich irgendwas im Hintergrund laufen lasse. Allerdings konzentriere ich mich immer auf eine Gattung Musik, also entweder Sinfonik, Klavier, Kammermusik oder Oper. Aber durcheinander höre ich es eigentlich nicht
LazarusLong (16.02.2007, 14:41):
Wenn ich richtig im Stress bin, dann kann ich überhaupt keine Geräuschkulisse im Hintergrund gebrauchen. Gelegentlich lege ich mal eine Opern-CD ein, das führt dann eigentlich immer dazu, daß ich innerhalb einer Minute mein Büro wieder für mich habe und mich meineer eigentlichen Arbeit wieder widmen kann.
In Zeiten von normalem Stress, läuft Mozart oder Beethoven, irgendwelche Sanpler, die so zusammengestellt sind, daß sie im Hintergrund laufen können ohne anzustrengen. (Ich glaube ich habe gerade die Fahrstuhlmusik neu definiert).
Am Abend dann je nach Stimmung eine Mischung aus Schubert, Rossini, Mozart etc. oder wenn ich wirklich geladen bin, PS2, Need for speed o.ä um richtig Dampf abzulassen. Das sind dann die Tage, an denen man sich abends meist fragt, warum man nichts anständiges gelernt hat, wie zum Beispiel Müllmann oder Briefträger oder noch besser Beamter. :ignore
Außerdem habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, nach Feierabend mit unserem Senior noch eine Runde Billard zu spielen.

Frank
nikolaus (16.02.2007, 19:14):
Hallo Partner, auch ich habe derzeit viel unschönes um die Ohren (Grüße an Cellodil, der es ja auch so geht!).
Deshalb habe ich sowieso weniger Zeit zum Hören.
Ich brauche viel "Erbauliches" wie Bach (egal ob Klavier oder Cello oder Violine), aber auch Musik zum "Abreagieren" wie Rachmaninov, Tschaikovsky (Klavierkonzert); auch zu Shostakovich greife ich bisweilen wegen seiner Intensität.
Dabei versuche ich gezielt, die Musik zum Abschalten zu benutzen.

Nikolaus.
cellodil (16.02.2007, 22:10):
Hallo, Ihr Lieben,

ich kehre im Moment in ganz, ganz, ganz wiiiiiiiiinzigen Schritten in ein halbwegs normales Leben zurück. In letzter Zeit habe ich - wenn überhaupt - fast nur die Haydn Klaviertrios gehört (die eigentlich gar nicht unbedingt in meiner musikalischen Hausapotheke vorgesehen sind - o tempora, o mores...), die Mozart-Quartette, ein bisschen Mendelssohn und die Britten Solo-Cello-Suiten. Und in der allerletzten Verzweiflung dann Georg Kreisler zum Mitsingen (aus der Badewanne heraus)... Und ganz am Ende bin dann ich bei dem etwas sehr eindimensionalen (eine grobe Untertreibung) Soundtrack zu dem hinreißenden neuen Film mit Dépardieu ("Chanson d'amour") gelandet... Es war also weit gekommen mit mir. Aber heute gibt's zum Einschlafen die neue CD von Jan Vogler "My Tunes". Und dann wird's hoffentlich auch wieder besser um die und in den Ohren.

Herzliche Grüße
(besonders an Nikolaus und die geplagten Ohren)

Sabine
Rachmaninov (17.02.2007, 12:02):
Original von cellodil
Hallo, Ihr Lieben,

ich kehre im Moment in ganz, ganz, ganz wiiiiiiiiinzigen Schritten in ein halbwegs normales Leben zurück.

@cellodil,

dies zu lesen freut mich doch sehr :leb
Mephistopheles (21.02.2007, 13:56):
Hallo Jeremias,
dies ist meine erste Äußerung hier, und deshalb kenne ich leider noch nicht wirklich alle Features :rofl

Ich hoffe ja, dass diese großen beruflichen Veränderungen für Dich Positives bedeuten und Dich voran bringen!

Auf Bach bin ich tatsächlich auch gekommen. Ich liebe seine brandenburgischen Konzerte. Mir helfen diese immer in gestressten Zeiten. Wenn Schulaufgaben oder sonstige Dinge anstehen. Sind zwar nicht völlig entspannend, aber sie helfen mir meine Gedanken zu ordnen. :J

Ich versuche natürlich meinst genau zuzuhören, aber wenn ich viel zu lernen habe, lasse ich es einfach laufen und höre gelgentlich mal auf um genauer zu lauschen.

Glück auf,

Mephistopheles

P.S. ist mir lerst nachträglich aufgefallen, wie alt der Beitrag tatsächlich schon war :rofl
Gerion (21.02.2007, 17:53):
Hallo und willkommen, Mephisto! :hello

Schön, dass auch Du mit Bach entspannen kannst!
Welche Einspielung der Brand.Konz hast Du denn?

Grüße,
Gerion
Rachmaninov (21.02.2007, 19:19):
Original von Gerion
Hallo und willkommen, Mephisto! :hello


Hier schließe ich mich an :engel
Mephistopheles (22.02.2007, 12:33):
Hallo Gerion,
danke für die liebe Begrüßung! Natürlich auch an Rachmaninov! :rofl
Ich muss mich an dieser Stelle wirklich wieder als interessierte Laie preisgeben...
Ich habe meist nur ein oder zwei Versionen der verschiedenen Stücke hören dürfen. Habe aufgrund meines jugendhaften Alters ja auch noch Zeit. Wenn auch (nach Rachmaninov) ein einzelnes Leben einfach zu kurz für die Musik ist. :W

Die Aufnahme die mir vorliegt stammt von 1964 (Philips Classics) Kann allerdings nicht sehen, welcher Dirigent.
Folgendes ist ersichtlich:
Erich Penzel und Gerd Haucke am Horn
Heinz Hollinger, Hans Kull und Maurice Bourgue an der Oboe
Karl Weihs am Fagott
Felix Ayo usw. :J

Wie gesagt, ich bin noch ein Laie, aber frohen Mutes und offenen Geistes! Und bin natürlich für Anregungen aller Art offen!

Viele Grüße

Mephisto
Gerion (22.02.2007, 15:08):
Lieber Mephisto,

um es mal im Faust'schen Stil zu sagen: Habe nun, ach, Goebel, Harnoncourt und einige andere gehört... :D

Wenn Du eine weitere schöne Einspielung der Brandenburgischen Konzerte hören möchtest, dann greif' doch einmal zu derjenigen der Akademie für Alte Musik Berlin. Sie ist als preisgünstige Doppel-CD erhältlich und m.E. jeden Cent wert:



Sie kostet so um die zehn, zwölf Euro (Doppel-CD).

Harnoncurt (Teldec) finde ich nicht so schön, aber auch nicht wirklich schlecht. Die Aufnahme gibt es evtl. noch sehr günstig bei Zweitausendeins.
Als Kölner besitze ich noch die Aufnahme von Musika Antiqua Köln (DGG/Archiv), die ebenfalls mittlerweile im Midprice-Segment zu haben ist

Gruß :hello

Gerion

PS: Wenn Dir die Brandenburgischen Konzerte gefallen, solltest Du dir (soweit noch nicht geschehen) mal die Suiten bzw. Ouvertüren für Orchester BWV 1066-69 anhören. Ebenfalls sehr schön mit der Ak.A.Mus Berlin eingespielt...
Achim (25.02.2007, 18:29):
Na, denn will mal diesen Fred genauso wie @Mephisto zum Einstieg nutzen.
Laie in Fragen klassischer Musik, aber Gernhörer seit Jahren (neben dem Dauerthema Jazz), bevorzuge ich in stressigen Zeiten, die leider fast immer vorliegen, auch Bach, insbesondere hier Aufnahmen mit Gould.

Im Zweifel gerne die Aufnahmen mit den Konzerte für Klavier und Orchester.

Mein Favorit im Moment ist eine Telarc-Scheibe von Loussier mit Satie-Variationen. Satie ist eh für mich eh schon genial, durch die Bearbeitungen ergeben sich reizvolle neue Sichtweisen.
LazarusLong (27.02.2007, 14:19):
Am Sonntag neu gekauft, läuft heute schon das 2te Mal in sehr gemäßigter Lautstärke.

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/4309264.jpg

Ich habe Schädelweh, als hätte ich die ganze Nacht gesoffen, dabei war ich schon um 3.00 Uhr zu Hause. Das nenne ich Stress, vor allem wenn man um 5.00h schon wieder raus muß.
Wir haben Besuch von Lieferanten aus der Ukraine und waren mit denen noch zum Abendessen. Selbst wenn man nicht versucht mitzuhalten, hat man am nächsten Tag Kopfweh. Gotttseidank rauche ich nicht mehr, sonst ginge es mir heute noch übler. Kann mal jemand Mitleid mit mir haben? Bitte :I

Frank
Gerion (27.02.2007, 16:03):
Lieber Lazarus,

ich leide mit Dir. Ich habe auch Schädelweh, allerdings, weil meine Prüfung immer näher rückt.

Leider tendiert der Musikgenuss derzeit gegen null... :(
Rachmaninov (27.02.2007, 16:37):
Original von Gerion
Lieber Lazarus,

ich leide mit Dir. Ich habe auch Schädelweh, allerdings, weil meine Prüfung immer näher rückt.

Leider tendiert der Musikgenuss derzeit gegen null... :(

In Deiner Situation verständlich! Aber ob es sinnvoll ist?
LazarusLong (28.02.2007, 07:43):
@ gerion

Wann sollen wir mit Daumendrücken anfangen?

Viel Glück

Frank
Gerion (28.02.2007, 13:16):
@Rach: Ja, Du hast natürlich recht. Aber irgendwie stört mich die Musik im Hintergrund derzeit oft. Wahrscheinlich die Aufgeregtheit und Angst, etwas Wichtiges könnte mir bei der Lektüre entgehen, weil ich gerade einer musikalisch eindrucksvollen Passage nachhänge...
Ich versuche jetzt ganz bewusst, in den nächsten Tagen abends vor dem Zubettgehen noch ein wenig Musik zu hören, so 30 Minuten lang.

@Lazarus: Am 9.3. ist es soweit. Vorher freue ich mich über gedrückte Daumen hinsichtlich Lernkonzentration und Lernerfolg. :)

Ich hoffe, Deinem Kopf geht es wieder besser? :)