LazarusLong (28.08.2007, 08:04): Rach hatte michin einem anderen Thread gebeten etwas zu meiner Neuanschaffung zu sagen. Da ich hier keinen richtig passenden Thread gefunden habe, habe ich kurzerhand einen neuen aufgemacht.
Was mich persönlich hier am meisten interessiert, sind die Fehlkäufe. Der Grund ist eigentlich sehr simpel: Wenn man mit einer Neuanschaffung zufrieden ist, setzt man sich damit eigentlich nicht mehr sehr intensiv auseinander, wohingegen (schönes Wort) ein Fehlkauf bis ins Detail analysiert wird, man will ja den selben Fehler nicht nochmals machen. Interessanr wären auch eure Erfahrungen mit gebrauchter Ausrüstung.
Frank
Original von Rachmaninov Original von LazarusLong Gilt das auch?
Keine Tonträger in irgendeiner Form aber einen neuen Kopfhörer und damit ein ganz neues Hörerlebnis allerdings mit gemischten Gefühlen nach dem ersten intensiven Mozart-Test.
Natürlich gilt das auch, schließlich habe ich einst hier meine Wechselplatte präsentiert :D
Bitte berichte mal in der Technikecke von Deiner Neuanschaffung!
LazarusLong (28.08.2007, 09:24): Los geht"s.
Vor 1 Woche habe ich mich entschieden, endlich einen Kopfhörer zu kaufen, weil ich abends, wenn die 2 Landplagen im Bett sind und meine Frau lesen will, auch mal Musik hören wollte. Das ganze sollte bequem genug sein, um auch mal eine Oper am Stück hören zu können, nach aussen hin nicht allzu laut sein und natürlich qualitativ hochwertig.
Der Vollständigkeit halber hier mein restliches Equipment:
- Plattenspieler Grundig PS4300 ca 15 Jahre alt - Sony PS2 - Yamaha Receiver RX-V 350 6.1 Kanal fähig 5 Jahre alt - Yamaha Verstärker AX 380 ca. 15 Jahre alt - Yamaha DVD Player S 550 3 Jahre - Panasonic DVD Recorder DMR - EH55 1 Jahr alt - Tape Deck Sony K315 15 Jahre alt - Glotze Samsung haumichblau ca. 8 Jahre alt - Lautsprecher Marke Eigenbau 4 x ca. 150W Musik, ca. 15 Jahre alt
Im Büro
- Verstärker Yamaha AX-470 12 Jahre alt - Tuner Yamaha TX-480 8Jahre alt - DVD-Player Grundig ??? 2 Jahre alt - Lautsprecher Billigkram Jamo FC irgendwas, angeblich 120W Musik
Der 2te Verstärker zu Hause ist eigentlcih nur wegen Plattenspieler wieder in Betrieb genommen worden, mittlerweile nutze ich ihn auch als Kopfhörerverstärker, weil ich mir einbilde, daß der Klang hier unverfälschter ist als bei dem 6.1 Receiver. Daher habe ich jetzt noch den DVD Player analog an dem alten Vertärker und digital an den neueren angeschlossen.
Zurück zum eigentlichen Thema:
Zur Auswahl standen für mich mehrere Sennheiser Modelle im bekannten "ich bin doch nicht blöd" Laden im nächstgelegenen (40km) Einkaufszentrum auf der grünen Wiese. Motorrad gesattelt und Sonntag morgen um 09.00h auf der Matte gestanden, mit einer selbst gebrannten CD, von Bob Marley bis Callas zum Probehören. Nach dem ich den Verkäufer lange genug genervt hatte, durfte ich michmit den Modellen meiner Wahl ins Vorführstudio zurückziehen, wo ich mit einem ähnlichen Equipment wie zu Hause in aller Ruhe Probehören konnte. Die kleineren Modelle klangen für mich im Vergleich zu den teureren dumpf und sehr basslastig, also eher pop als klassik geeignet und sind daher relativ schnell ausgeschieden. Übrig blieben der HD600, der ja überall gelobt wird und der nur halb so teure HD595. (Vergesst nicht, ich bin gebürtigere Schwabe).Achtung, subjektive Bewertung: Beide haben einen sehr ausgewogenen, klaren Klang, wobei der HD 600 im Bassbereich etwas kräftiger und klarer wirkt und etwas höhere Lautstärken als der 595 zu vertragen scheint. (Das Lautstärkekriterium ist hier eher irrellevant, weil es schon in den Gehörschädigenden Bereich hineinläuft.) Die Höhen kommen für meinen Geschmack beim 595 angenehmer weil nicht ganz so spitz rüber. Andere würden sagen, die Höhen beim 600 sind transparenter, mir sind sie zu intensiv. Aufnahmen die nicht sauber ausgesteuert sind, verzeiht der 595 eher als der 600. Letztendlich fiel die Wahl auf den 595, weil er für mich der bequemere Kopfhörer war.
Erfahrungen nach einer Woche regelmäßigem Musikhören über Kopfhörer: - Meine Frau will jetzt auch einen - Das Musikerlebnis ist viel intensiver, man hört aufmerksamer, konzentrierter, als beim normalen Hören über Lautsprecher. - Jeder Mißklang, jeder Fehler, jedes Nebengeräusch wird unbarmherzig aufgedeckt. Stücke, die man vorher über Lautsprecher genossen hat, hört man jetzt auf einmal ganz anders. Typisches Beispiel, wo es mir ganz extrem aufgefalloen ist: Edita Gruberova mir der Arie der Königin der Nacht, die kurzfristig dem armen Herrn Böhm um ein zwei Takte enteilt war. Früher habe ich dieses Stück sehr gerne gehört, jetzt warte ich unbewußt nur noch auf diese Stelle.
Fazit: Der Kopfhörer hat für mich eine völlig neue, andere, nicht unbedingt bessere Dimension des Musikhörens eröffnet. Liveaufnahmen oder ältere Stücke werde ich weiterhin über Lautsprecher hören, weil das Gehör hier in der Lage ist, kleinere Unvollkommenheiten auszublenden. Studioaufnahmen vor allem neueren Datums über Kopfhörer, um die volle Bandbreite der Aufnahme geniessen zu können.
Euch allen noch eine schöne ruhige und stressfreie Woche
Frank
Jürgen (28.08.2007, 14:28): Nun, es ist nicht wirklich ein Fehlkauf. Geärgert habe ich mich trotzdem.
Es geht um folgendes Gerät:
http://www.kinovox.dk/picsweb/MDR-201LP(1).jpg
Vor etwa einem (oder zwei ?) Jahr(en) gekauft, um damit im Büro nebenbei Musik zu hören. Vor ein paar Wochen war eines der beiden Ohrpolster durchgewetzt. Ich dachte, so ein simples nur aus Schaumstoff bestehendes Teil sei doch günstig zu bekommen. Da habe ich die Rechnung aber ohne Sony gemacht. Die Dinger kosten 8,50€. Die Kopfhörer nur etwa das Doppelte. Ich schätze den Materialwert der Polster auf etwa 5 Cent.
In Zukunft Soo Niee !
Jürgen
nikolaus (28.08.2007, 20:08): Bei mir droht erst noch die Neuanschaffung, aber bei dieser Gelegenheit könnt ich euren Rat brauchen:
Meine kleine, bescheidene Anlage (CD-Player, Receiver/Verstärker beide von onkyo, Lautsprächer MBQuart - PS weiss ich jetzt akut nicht) hat mir seit nun 15 Jahren gute Dienste geleistet, aber ich fürchte, sie zeigt jetzt die eine oder andere (Alters-)Schwäche.
Gibt es eurerseits eine absolute Top-Empfehlung, wenn ich jetzt über Ersatz u. ggf. Ausweitung nachdenke? Welche Musik ich höre, könnt ihr im entsprechenden thread nachlesen :). Geld spielt zwar durchaus eine Rolle, aber wenn die Qualität es erfordert, bin ich mehr als bereit, entsprechend zu zahlen (BTW, ich bin kein Schwabe :wink).
Besten Dank im voraus
Nikolaus.
Jimi (28.08.2007, 22:05): Original von LazarusLong
Der 2te Verstärker zu Hause ist eigentlcih nur wegen Plattenspieler wieder in Betrieb genommen worden, mittlerweile nutze ich ihn auch als Kopfhörerverstärker, weil ich mir einbilde, daß der Klang hier unverfälschter ist als bei dem 6.1 Receiver.
Hallo Frank,
als ich vor ca. 20 Jahren noch bei meinen Eltern wohnte hab ich wenn es später war auch abends viel mit Kopfhörer gehört, war glaube ich ein Bayerdynamic 880 später dann einen 990.
Zusammen mit einem Freund hab ich dann ,weil der Sound von meinem Verstärker für den Kopfhörer nicht so getaugt hat, einen Kopfhörerverstärker gebaut.
Das war nach einen Bauplan aus einer Elektronikzeitschrift, rel. aufwendig, Platine selbst geätzt, und auch das Gehäuse zum Teil aus Plexiglas, selber gemacht.
Jedenfalls hat sich der Aufwand gelohnt, der Klang war deutlich !!! besser als der des besten Verstärkers den wir zum Vergleich auftreiben konnten(war glaube ich ein Yamaha Typ FRAGMICHNICHT von einem anderen Freund für ca 1200 DM. Da waren plötzlich Details und Feinheiten zu hören einfach nicht zu fassen.
Mittlerweile gibt es solche Kopfhörerverstärker auch zu kaufen, ich kann aber nicht sagen was die kosten.
Wenn du wirklich viel hörst kann ich dir nur empfehlen so ein Teil wenn möglich mal anzuhören, aber ich fürchte beim"Ich bin doch nicht blöd" Laden gibt es so etwas eher nicht.
:hello Jimi
LazarusLong (29.08.2007, 08:07): Original von nikolaus Bei mir droht erst noch die Neuanschaffung, aber bei dieser Gelegenheit könnt ich euren Rat brauchen:
Meine kleine, bescheidene Anlage (CD-Player, Receiver/Verstärker beide von onkyo, Lautsprächer MBQuart - PS weiss ich jetzt akut nicht) hat mir seit nun 15 Jahren gute Dienste geleistet, aber ich fürchte, sie zeigt jetzt die eine oder andere (Alters-)Schwäche.
Gibt es eurerseits eine absolute Top-Empfehlung, wenn ich jetzt über Ersatz u. ggf. Ausweitung nachdenke? Welche Musik ich höre, könnt ihr im entsprechenden thread nachlesen :). Geld spielt zwar durchaus eine Rolle, aber wenn die Qualität es erfordert, bin ich mehr als bereit, entsprechend zu zahlen (BTW, ich bin kein Schwabe :wink).
Besten Dank im voraus
Nikolaus.
Hallo Nikolaus
Es hängt viel davon ab, wie bei Dir die örtlichen Gegebenheiten und die sozialpolitische Situation ist. Will meinen: Wie groß ist der Raum in dem Du hauptsächlich Musik hörst? Was steht da sonst noch drin? Wie laut willst und darfst Du hören? (Hier fließt die angesprochene sozialpolitische Situation wie Ehefrau, Kinder, Nachbarn etc. mit ein). Stereo? 5.1 ? 6.1 ? Nur klasssische Musik oder die volle Multimediashow? Finanzielle Schmerzgrenze? etc. ad nauseam.
Wenn man sich etwas mit dem Thema auseinandersetzt und die Superhyper6stelliganlagen aus den Freakforen ignoriert, kommt man an Nubert im Bereich Lautsprecher, nicht vorbei. Im Bereich Elektronik wird u.a. auchhier im Forum der Name NAIM sehr gelobt.
Ich für meinen Teil bin mit den Yamahas sehr zufrieden. Insbesondere weil man die diversen Geräte mit einer Fernbedienung steuern kann und das über 15 Jahre rückwärrtskompatibel. Die älteren Verstärkermodelle haben eine CD-Direct Funktion die jede Filtereinstellung die am Verstärker eingestellt ist umgeht und so den Klang ziemlich unverfälscht von der CD holt. Bedienungsanleitungen sind ok, Bedienbarkeit bei den neueren Modellen etwas unübersichtlich aber wenn man sich eingefummelt hat, passt das auch.
Ansonsten kann ich nur die eine Empfehlung wiederholen, die dir jeder seriöse Musikliebhaber geben wird.: Brenne Dir eine CD mit Deinen Lieblingsstücken, gehe zu einem guten HiFi-Laden und dann in aller Ruhe und mit viel Geduld probehören. Dazu eine Checkliste, in der Du die für Dich wichtigen Punkte benotest, so daß Dir auch nach 3 Monaten probehören noch ein Vergleich zwischen der ersten und der letzten gehörten Anlage gelingt.
Viel Spaß
Frank
daniel5993 (29.08.2007, 12:21): Hallo!
Ich habe vor meine Anlage um einen CD-Player zu erweitern! Habe bis jetzt noch keinen und wollte fragen, ob mir hier jemand eine Empfehlung aussprechen könnte! Es geht bei mir allein um den Klang! Der Player kann von mir aus hässlich sein, aber der Klang sollte gut sein! Kann mir jemand eine Empfehlung aussprechen! Oder könnt Ihr mir sagen worauf ich beim Kauf eines CD_players besonders achten sollte! Die Kosten sollten allerdings nicht die 500€ übersteigen! Es kann auch gesagt werden, was für einen ich mir am Besten nicht kaufen sollte!
Kann mir jemand zu diesem etwas sagen?
Cambridge Audio 540 ...
Danke für eure Hilfe! Gruß Daniel
LazarusLong (29.08.2007, 13:09): Original von daniel5993 Hallo!
Ich habe vor meine Anlage um einen CD-Player zu erweitern! Habe bis jetzt noch keinen und wollte fragen, ob mir hier jemand eine Empfehlung aussprechen könnte! Es geht bei mir allein um den Klang! Der Player kann von mir aus hässlich sein, aber der Klang sollte gut sein! Kann mir jemand eine Empfehlung aussprechen! Oder könnt Ihr mir sagen worauf ich beim Kauf eines CD_players besonders achten sollte! Die Kosten sollten allerdings nicht die 500€ übersteigen! Es kann auch gesagt werden, was für einen ich mir am Besten nicht kaufen sollte!
Kann mir jemand zu diesem etwas sagen?
Cambridge Audio 540 ...
Danke für eure Hilfe! Gruß Daniel
Guckst Du hier:
Klassikforum - Wie hört ihr Musik
und hier:
Klassikforum: Einsteigeranlage
Über Einzelheiten solltest Du Dich an die Autoren der entsprechenden Beiträge halten:
Naim CD5 und Nait 5 - rachmaninoff
Vollverstärker NAD C 320 BEE (ca.395.-) CD-Player C 521 NAD BEE (ca.390.-) Lautsprecher Nubert NuWave 35 (ca. 530.- Paar), wenn's Budget reicht mit dem entsprechenden ATM-Modul (ca.250.-) - tangua
Ansonsten solltest Du Dich mal in den einschlägigen HiFi - Foren umsehen, wirkliche Hardware - Fetischisten scheint es hier im Forum nicht zu geben, wenn man sich den Umfang der technikecke so ansieht.
Beachtenswert IMO:
Digitaler, vorzugsweise optischer Ausgang, natürlich nur, wenn der Verstärker einen entsprechenden Eingang aufweist. Die DA-Wandler in den guten Verstärkern sind meistens besser als die mittlerweile etwas stiefmütterlich behandelten Wandler in den Playern selber.
Kopfhörerausgang? Wenn ja, regelbar, evtl per fernsteuerung regelbar.
Ansonsten kann ich meine Empfehlung nur wiederholen:
CD brennen und beim Händler deines Vertrauens probehören (und dann auch bitte bei diesem Händler kaufen - fairerweise)
Gruß
Frank
Rachmaninov (29.08.2007, 13:12): Original von LazarusLong CD brennen und beim Händler deines Vertrauens probehören (und dann auch bitte bei diesem Händler kaufen - fairerweise)
Gruß
Frank
Ja, Referenz muss immer das eigene Ohr sein! Und kein Test, keine "Blabla"....
Was ist Naim CD5 und Nait 5? Ich suche einfach nur einen Guten CD-PLayer, den ich in meine Anlage integrieren kann! Ich höre stereo und habe auch einen Vollverstärker, an den ich einen CD-Player anschließen möchte! Ist das etwa nicht so einfach?
Danke für die erklärung!
Gruß Daniel :thanks
Rachmaninov (01.09.2007, 12:16): Original von daniel5993 Hallo Rachmaninov!
Was ist Naim CD5 und Nait 5? Ich suche einfach nur einen Guten CD-PLayer, den ich in meine Anlage integrieren kann! Ich höre stereo und habe auch einen Vollverstärker, an den ich einen CD-Player anschließen möchte! Ist das etwa nicht so einfach?
Danke für die erklärung!
Gruß Daniel :thanks
Doch schon einfach, allerdings ist der Naim CD5 preislich weit weg von dem was Du Dir vorstellst!
Denke bei Rotel oder NAD hast Du Chancen einen musiklasichen Player zu finden, der passen könnte!
daniel5993 (01.09.2007, 14:37): Original von Rachmaninov Original von daniel5993 Hallo Rachmaninov!
Was ist Naim CD5 und Nait 5? Ich suche einfach nur einen Guten CD-PLayer, den ich in meine Anlage integrieren kann! Ich höre stereo und habe auch einen Vollverstärker, an den ich einen CD-Player anschließen möchte! Ist das etwa nicht so einfach?
Danke für die erklärung!
Gruß Daniel :thanks
Doch schon einfach, allerdings ist der Naim CD5 preislich weit weg von dem was Du Dir vorstellst!
Denke bei Rotel oder NAD hast Du Chancen einen musiklasichen Player zu finden, der passen könnte!
________ :thanks ________
LazarusLong (03.09.2007, 08:50): Original von Jimi Original von LazarusLong
Der 2te Verstärker zu Hause ist eigentlcih nur wegen Plattenspieler wieder in Betrieb genommen worden, mittlerweile nutze ich ihn auch als Kopfhörerverstärker, weil ich mir einbilde, daß der Klang hier unverfälschter ist als bei dem 6.1 Receiver.
Hallo Frank,
als ich vor ca. 20 Jahren noch bei meinen Eltern wohnte hab ich wenn es später war auch abends viel mit Kopfhörer gehört, war glaube ich ein Bayerdynamic 880 später dann einen 990.
Zusammen mit einem Freund hab ich dann ,weil der Sound von meinem Verstärker für den Kopfhörer nicht so getaugt hat, einen Kopfhörerverstärker gebaut.
Das war nach einen Bauplan aus einer Elektronikzeitschrift, rel. aufwendig, Platine selbst geätzt, und auch das Gehäuse zum Teil aus Plexiglas, selber gemacht.
Jedenfalls hat sich der Aufwand gelohnt, der Klang war deutlich !!! besser als der des besten Verstärkers den wir zum Vergleich auftreiben konnten(war glaube ich ein Yamaha Typ FRAGMICHNICHT von einem anderen Freund für ca 1200 DM. Da waren plötzlich Details und Feinheiten zu hören einfach nicht zu fassen.
Mittlerweile gibt es solche Kopfhörerverstärker auch zu kaufen, ich kann aber nicht sagen was die kosten.
Wenn du wirklich viel hörst kann ich dir nur empfehlen so ein Teil wenn möglich mal anzuhören, aber ich fürchte beim"Ich bin doch nicht blöd" Laden gibt es so etwas eher nicht.
:hello Jimi
Hallo Jimi
Bei uns haben leider die kleineren Fachgeschäfte keine Chance einen Fuss in die Tür zu bekommen, daher ist eine wirklich komprtente Beratung in Polen reinste Glückssache. Trotzdem hast Du mich neugierig gemacht und ich werde, wenn ich das nächste Mal in Kassel bei meinen Eltern bin, mir mal einen reinen KH-Verstärker anhören. Meine CD zum Probehören habe ich ja noch. Noch eine Frage meinerseits: Was hat Dich Dein Eigenbau-Verstärker gekostet? Wie hoch war der Zeitaufwand? Wo kann ich die Baupläne finden? In den einschlägigen Foren fndet man diverse Varianten, aber wenn ich mich an so ein Projekt ranmache, dann sollte es schon ein Gerät sein, daß man mir von anderer Seite her empfohlen hat.
Gruß
Frank
Jimi (03.09.2007, 10:45): Original von LazarusLong
Noch eine Frage meinerseits: Was hat Dich Dein Eigenbau-Verstärker gekostet? Wie hoch war der Zeitaufwand? Wo kann ich die Baupläne finden? In den einschlägigen Foren fndet man diverse Varianten, aber wenn ich mich an so ein Projekt ranmache, dann sollte es schon ein Gerät sein, daß man mir von anderer Seite her empfohlen hat.
Gruß
Frank
Hallo Frank,
welche von den 3 Fragen soll soll ich denn beantworten ? :D
Spaß beiseite, der Freund von mir hatte damals einen großen Teil der benötigten Bauelemente "auf Lager"(der hat damals häufig Verstärker, Endstufen Mischpulte usw gebaut). Alles in allen schätze ich, hat der Spaß mit separaten Netzteil(auch selber gebaut) max 100 Dm gekostet. Ich habe damals noch studiert da hätte ich ins blaue rein auch nicht mehr ausgegeben.
Der Zeitaufwand war mir damals egal(Semesterferien), ich kann mich erinnern dass wir uns einige Nächte um die Ohren gehaut haben.
Der Bauplan war glaube ich aus der Zeitschrift Elektor, die gibt es noch, ich kann dir aber keine Empfehlung zu deren oder anderen Bausätzen geben, ich habe mich mit solchen Sachen seit über 10 Jahren nicht mehr beschäftigt. :(
:hello Jimi
LazarusLong (03.09.2007, 12:38): Original von Jimi Original von LazarusLong
Noch eine Frage meinerseits: Was hat Dich Dein Eigenbau-Verstärker gekostet? Wie hoch war der Zeitaufwand? Wo kann ich die Baupläne finden? In den einschlägigen Foren fndet man diverse Varianten, aber wenn ich mich an so ein Projekt ranmache, dann sollte es schon ein Gerät sein, daß man mir von anderer Seite her empfohlen hat.
Gruß
Frank
Hallo Frank,
welche von den 3 Fragen soll soll ich denn beantworten ? :D
Spaß beiseite, der Freund von mir hatte damals einen großen Teil der benötigten Bauelemente "auf Lager"(der hat damals häufig Verstärker, Endstufen Mischpulte usw gebaut). Alles in allen schätze ich, hat der Spaß mit separaten Netzteil(auch selber gebaut) max 100 Dm gekostet. Ich habe damals noch studiert da hätte ich ins blaue rein auch nicht mehr ausgegeben.
Der Zeitaufwand war mir damals egal(Semesterferien), ich kann mich erinnern dass wir uns einige Nächte um die Ohren gehaut haben.
Der Bauplan war glaube ich aus der Zeitschrift Elektor, die gibt es noch, ich kann dir aber keine Empfehlung zu deren oder anderen Bausätzen geben, ich habe mich mit solchen Sachen seit über 10 Jahren nicht mehr beschäftigt. :(
:hello Jimi
Erwischt!!
Aber von eine Frage zu einigen Fragen ist doch nur 4 Buchstaben Unterschied. In kosmischen Maßstäben ist das doch vernachlässigbar klein. :J Was die Beschäftigung mit selbergebauten Geräten angeht, ist das bei mir mittlerweile 17 Jahre her, seit ich mein ET-Studium beendet habe. Seither habe ich in der Richtung kaum noch etwas gemacht. Eigentlich sollte dieser Selbstbau so eine Art Feirabendbeschäftigung sein, um nicht mehr jeden Abend vor der glotze zu hocken.
Trotzdem danke für die prompte Antwort, mal schaun ob ich den inneren Schweinehund überwunden bekomme. Wenn ja, dann demnächst hier mehr darüber.
Gruß
frank
karajan (03.09.2007, 23:01): Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
daniel5993 (04.09.2007, 08:13): Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
VIel Spaß damit! :J
Gruß Daniel
LazarusLong (04.09.2007, 10:21): Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Kannst Du etwas mehr dazu sagen? Technische Daten, Preis, Testlinks? Was hat Dich bewogen, ausgerechnet diese Geräte zu kaufen? Welche Geräte kamen noch in die engere Auswahl? Und vielleicht gegen später ein erster Erfahrungsbericht.
Gruß
Frank
Rachmaninov (04.09.2007, 11:02): Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Wenn ich es richtig erkenne ein "Class A" Verstärker?
karajan (04.09.2007, 19:08): Original von LazarusLong Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Kannst Du etwas mehr dazu sagen? Technische Daten, Preis, Testlinks? Was hat Dich bewogen, ausgerechnet diese Geräte zu kaufen? Welche Geräte kamen noch in die engere Auswahl? Und vielleicht gegen später ein erster Erfahrungsbericht.
Gruß
Frank
Hallo Frank
Ich habe den Vollverstärker bei Freunden gehört und bin begeistert.Der Verstärker passt gut zu meinen Infinity Kappa 8a. Mein erster CD Player war ein Denon 1500R da war ich super zufrieden deshalb wieder ein großer Denon. Bekomme aber die Geräte erst Ende September nach dem Urlaub.
Technische Daten Übertragung: 20 Hz - 20 kHz +/- 0.5 dB Nennleistung Class-A 8 Ohm: 2 x 60 Watt RMS Nennleistung RMS 2 Ohm: 2 x 700 Watt Nennleistung RMS 4 Ohm: 2 x 400 Watt Nennleistung RMS 8 Ohm: 2 x 200 Watt Eingangsempfindlichkeit: 250 mV Klirrfaktor: < 0.1 % max. (1 kHz, 1 Watt) Signal Rauschabstand: > 95 dB Eingangsimpedanz: 47 kOhm Eingänge: 5 x RCA und XLR Ausgänge: Pre Out 1 x RCA und XLR 4 x 2 Lautsprecherklemmen Netzanschluss: 230 V/50 Hz Maße (BxHxT): 430 x 180 x 530 mm Gewicht: 32 kg Farbe: schwarz/silber
karajan (04.09.2007, 19:13): Original von Rachmaninov Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Wenn ich es richtig erkenne ein "Class A" Verstärker?
Hallo R
Ja richtig Class A Gruß Andreas
karajan (04.09.2007, 19:27): Original von karajan Original von LazarusLong Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Kannst Du etwas mehr dazu sagen? Technische Daten, Preis, Testlinks? Was hat Dich bewogen, ausgerechnet diese Geräte zu kaufen? Welche Geräte kamen noch in die engere Auswahl? Und vielleicht gegen später ein erster Erfahrungsbericht.
Gruß
Frank
Hallo Frank
Ich habe den Vollverstärker bei Freunden gehört und bin begeistert.Der Verstärker passt gut zu meinen Infinity Kappa 8a. Mein erster CD Player war ein Denon 1500R da war ich super zufrieden deshalb wieder ein großer Denon. Bekomme aber die Geräte erst Ende September nach dem Urlaub. Verstärker 2499,00 CD 1399,00
Technische Daten Verstärker Übertragung: 20 Hz - 20 kHz +/- 0.5 dB Nennleistung Class-A 8 Ohm: 2 x 60 Watt RMS Nennleistung RMS 2 Ohm: 2 x 700 Watt Nennleistung RMS 4 Ohm: 2 x 400 Watt Nennleistung RMS 8 Ohm: 2 x 200 Watt Eingangsempfindlichkeit: 250 mV Klirrfaktor: < 0.1 % max. (1 kHz, 1 Watt) Signal Rauschabstand: > 95 dB Eingangsimpedanz: 47 kOhm Eingänge: 5 x RCA und XLR Ausgänge: Pre Out 1 x RCA und XLR 4 x 2 Lautsprecherklemmen Netzanschluss: 230 V/50 Hz Maße (BxHxT): 430 x 180 x 530 mm Gewicht: 32 kg Farbe: schwarz/silber
CD/SACD-Player
Abspielformate des Denon DCD-2000AE SACD (2-Kanal) Hybrid-SACD (CD, STEREO) CD-Digital Audio CD-R/CD-RW Digital Audio Konstruktion des Denon DCD-2000AE vibrationshemmendes Design mehrschichtiges Chassis Transformatoren: 2 (Digital, Analog) entkoppeltes Gusschassis für Transformatoren getrennte Stromversorgung aller Sektionen Laufwerk: Verbesserter DENON S.V.H. (Suppress Vibration Hybrid)-Mechanismus zweiteiliges vibrationshemmendes Top-Cover selektierte Bauteile (klanglich in Europa abgestimmt) vollständig symmetrische Ausgangsstufe Digitalteil des Denon DCD-2000AE ALPHA Processing Advanced AL24 Processing hochpräziser Master Clock Oscillator 24-Bit 192 kHz D/A-Wandler (Burr Brown DSD1790) DSD Direct Wandlung Ausstattung des Denon DCD-2000AE SACD-Text Super Audio CD-Setup (CD, STEREO) programmierte Wiedergabe: 30 Titel Dimmer Zufallswiedergabe Wiederholfunktionen: Titel, Disc, A -> B Pure Direct Modus Fernbedienung: RC-997 Aluminium-Oberfläche und -Tasten Anschlüsse des Denon DCD-2000AE Analog-Ausgang optischer Digital-Ausgang koaxialer Digital-Ausgang Allgemeines des Denon DCD-2000AE Abmessungen (BxHxT mm): 434×137×335 Gewicht: 13,3 kg Aluminium-Frontplatte
karajan (04.09.2007, 20:09): Original von daniel5993 Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
VIel Spaß damit! :J
Gruß Daniel
Hallo Daniel
Danke aber ich komme erst nach dem Urlaub in den Genuß. Hast du alle Platten weg? Gruß Andreas
karajan (06.09.2007, 20:20): Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Habe die Geräte heute Storniert. Da mich die Technik von Burmester immer schon gereizt hat werde ich mir eine neue Anlage von Burmester zulegen. Klar ich muß weit tiefer in die Tasche greifen aber es lohnt sich.
Gruß Andreas
teleton (12.10.2007, 12:24): Hallo Karajan (welch ein Name hier),
Du hast die Geräte storniert - eigendlich Scxhade, denn ich glaube kaum dass Du bei Burmester, außer einem leeren Pormonai, unbedingt mehr hörten wirst, als bei Deiner wirklich überlegenswerten Wahl mit Vincent und SONY.
Meine Komponenten, sowohl im Hobbyraum, als auch im WZ sind ähnlich gestrickt, nur das ich als Haupt-Vr den dicksten von SONY habe, den SONY-TAF 808 ES und als CD-Player, den entzwischen schon legendären und spitzenmäßigen SONY CDP-XA50 ES. Im Hobbyraum ist es der Receiver SONY STR-DA 50 ES, den ich nur aus dem WZ entfernt habe, weil er kein Dolby ProLogicII (nur I) hat. Hier habe ich jetzt für Dolby Surround PL II einen anderen für die hinteren Boxen. Dort im Hobbyraum stehen auch noch zwei CD-Player aus der ES-Serie, die nach wie vor Klasse sind. Dabei auch der erste 1-Bit-Player der SONY CDP-X33ES, ein Wahnsinnsgerät in Verarbeitung, Ausstattung und Klang.
:thanks Damit bin ich seit vielen Jahren vollstens zufrieden.
Wenn man sich von SONY Geräte aus der ES-Serie kauft, dann hat man Geräte, die fürs Leben gebaut sind und die nie kaputt gehen. Hatte noch nie Ärger mit meinen SONY-Komponenten und es sind mitlerweile so um die 25 Stück (Handy´s und PC-Monitore mitgezählt).
:beer Hast Du Dein neues Equipment schon ? Wie ist es denn so ?
Rachmaninov (12.10.2007, 13:01): Original von teleton Hallo Karajan (welch ein Name hier),
Du hast die Geräte storniert - eigendlich Scxhade, denn ich glaube kaum dass Du bei Burmester, außer einem leeren Pormonai, unbedingt mehr hörten wirst, als bei Deiner wirklich überlegenswerten Wahl mit Vincent und SONY.
Mir scheint Brumester auch eher als "zu teuer" :(
karajan (21.10.2007, 08:26): Original von teleton Hallo Karajan (welch ein Name hier), :beer Hast Du Dein neues Equipment schon ? Wie ist es denn so ?
Hallo Teleton
Nein ich habe die neue Anlage noch nicht da ich keine Eile damit habe die Alte ist noch soweit in Takt. Bin jetzt nicht mehr Sicher ob ich Burmester nehme. Muss noch Entscheiden ob ich doch die erste Wahl nehme Vincent....... oder nicht.
Gruß Andreas:hello
Rachmaninov (24.10.2007, 06:51): Original von karajan Original von teleton Hallo Karajan (welch ein Name hier), :beer Hast Du Dein neues Equipment schon ? Wie ist es denn so ?
Hallo Teleton
Nein ich habe die neue Anlage noch nicht da ich keine Eile damit habe die Alte ist noch soweit in Takt. Bin jetzt nicht mehr Sicher ob ich Burmester nehme. Muss noch Entscheiden ob ich doch die erste Wahl nehme Vincent....... oder nicht.
Gruß Andreas:hello
Hast Du das was Du haben möchtest eigentlich alles mal zusammen gehört?
karajan (24.10.2007, 21:47): Original von Rachmaninov Original von karajan Original von teleton Hallo Karajan (welch ein Name hier), :beer Hast Du Dein neues Equipment schon ? Wie ist es denn so ?
Hallo Teleton
Nein ich habe die neue Anlage noch nicht da ich keine Eile damit habe die Alte ist noch soweit in Takt. Bin jetzt nicht mehr Sicher ob ich Burmester nehme. Muss noch Entscheiden ob ich doch die erste Wahl nehme Vincent....... oder nicht.
Gruß Andreas:hello
Hast Du das was Du haben möchtest eigentlich alles mal zusammen gehört?
Guten Abend R.
Ja den Vollverstärker und den Denon CD habe ich gehört bei einem Freund in Berlin aber es waren andere Boxen. Der Klang war excellent ausgewogen die Höhen klar und die Bässe für Klassik ein Traum. Mit meinen Boxen harmoniert der Verstärker laut Tech. Daten denn sie benötigen auch 2 Ohm. Es sind Infinity Kappa 9A und die fressen billige Verstärker. D.h über einen kurzen Zeitraum geht der Verstärker in die Knie. Mal sehen für was ich mich entscheide, werde das Anfang 2008 in Angriff nehmen
Gruß Karajan
Walter (21.11.2007, 18:42): Ich habe es ja schon mal erwähnt - ich habe ein Paar Lautsprecher für meine Zweitanlage gebaut.
Da ich mit dem Bau von Lautsprechern bisher immer gut gefahren bin - mein erstes Paar stammt noch aus der Studienzeit (ACR) und macht immer noch Freude. Das Paar an der Anlage im Wohnzimmer war ein großes Projekt, das mich noch weiter darin bestärkt hat, dass man für weniger Geld mehr bekommt, wenn man sich auf den Selbstbau einlässt.
So habe ich jetzt auch den dritten Satz aufgebaut:
Der Entwurf stammt (wie schon bei dem Satz im Wohnzimmer) von meinem Kollegen Klaus, der sich als wahrhafter Lautsprecher-Guru erwiesen hat!
Ich wollte schon seit einiger Zeit einen Lautsprecher der mir klanglich Freude bereitet und neben die kleine Anlage im Schlafzimmer passt. Bisher haben schon mehrere gekaufte Sets versagt. Die Bausätze waren mir allerdings immer zu groß. Nun kam aber der Vorschlag einen Lautsprecher mit nur einem Chassis mit 8 cm Durchmesser zu bauen. Der kann nicht laut, aber gut! Laut war nicht notwendig - und dass sie gut klingen, davon konnte ich mich beim Probehören überzeugen.
So ging es letztes Wochenende in den Keller um die Gehäuse aus Multiplex zu bauen und mit den Bauteilen zu bestücken.
http://www.stoehrweg.gmxhome.de/bilder/rl0012.jpg
Die Gehäuse sind mit Bienenwachs behandelt - die riechen sogar gut!!
Die Begeisterung kam dann beim Probehören - wo steckt denn der Bass? Es gibt keinen! Das kleine Chassis schafft es sogar bei ordenlichen Lautstärken richtige Bässe bis runter auf 45 Hz zu liefern. Erst darunter wird es dünn. Für klassische Instrumente auf Schlummerlautstärke reicht das leicht. Dafür klingen Cellos nach Cellos - Klavier nach Klavier - und Orchester nicht wie Blechbuden!
Der Trick liegt im Inneren: Klaus hat eine Transmission-Line konstruiert - das ist ein Kanal, der den geringen Schalldruck der Bässe des kleinen Chassis sammelt und gebündelt an der Vorderseite der Box austreten lässt. Wenn mans richtig macht, dann klingt das toll!
http://www.stoehrweg.gmxhome.de/bilder/rl0011.jpg
Klaus hat das richtig gemacht :times10
Ich habs mit Erfolg und Spass nachgebaut - :leb
Ihr könnt davon träumen! :ignore
nikolaus (14.01.2008, 16:02): Kennt jemand von euch die Kompaktanlagen von Geneva?
Was ist davon zu halten. Sind sie empfehlenswert?
:thanks Nikolaus.
Gamaheh (14.01.2008, 17:29): Original von Walter Ich habs mit Erfolg und Spass nachgebaut - :leb Ihr könnt davon träumen! :ignore
Lieber Walter,
könntest Du, statt uns neidisch zu machen (was ja eine unkonstruktive Eigenschaft ist), nicht vielleicht mal eine detaillierte Bauanleitung einstellen?
Grüße, Gamaheh
Jürgen (15.01.2008, 09:54): Original von nikolaus Kennt jemand von euch die Kompaktanlagen von Geneva?
Was ist davon zu halten. Sind sie empfehlenswert?
:thanks Nikolaus.
Es gibt im Rhein-Main-Gebiet eine Ladenkette "Hifi-Profis", mit Niederlassungen in Wiesbaden, Frankfurt und Darmstadt, die haben in ihrer Zeitungsbeilage diese Dinger beworben.
In Hifi-Zeitschriften wie Audio oder Stereo sind sie mit "Sehr gut" bewertet. Ich selber kenne sie allerdings nicht, habe aber eine anerzogene Skepsis, was solche kompakte Sachen angeht. Ich fürchte einfach, da geht etwas an Räumlichkeit verloren. Wenn Du sehr interessiert bist, wirst Du um ein Probehören nicht herumkommen. Aber Grundsätzlich ist es schon eine clevere Idee, dass man an den einen Kasten alles dranstöpseln kann, was Musikdaten liefert. Was mir noch fehlt ist eine USB-Schnittstelle für ne externe Platte. Dann müsste allerdings noch ein bisschen Logik in den Kasten.
Grüße Jürgen
Nachtrag: Ich habe gerade das Handbuch gelesen und sehe zwei Dinge, die mir nicht gefallen.
Das Gerät hat einen CD-Player und einen Tuner integriert. Was ja anfangs ganz nett ist, trägt die Nachteile, die seinerzeit schon die Kompaktanlagen hatten. Es gibt Komponenten, wie die Lautsprecher oder den Verstärker, die eher langlebig sind, also bei pfleglicher Behandlung Jahrzehnte halten können. Dem CD-Player traue ich diese Langlebigkeit nicht zu. (Oder hat jemand von Euch einen 20 Jahre alten CD-Player, der noch keine Macken hat?) Der CD-Player kann auch mp3 Dateien spielen, die in Verzeichnis/Album-Struktur abgelegt sind. Es gibt aber keine Bedienungselemente, die diese Alben ansteuern können, weder am Gerät noch an der Fernbedienung. Da es auch keine Zehnertastatur gibt, muss man um den Titel Nr.99 zu spielen sich auf der "Next" Taste einen Wolf drücken, oder einfach fünf Stunden warten. Immerhin weiss ich jetzt, warum es kein DVD-Laufwerk ist.
Rachmaninov (15.01.2008, 10:27): Nichts geht über Anhören!!!
LazarusLong (28.08.2007, 08:04): Rach hatte michin einem anderen Thread gebeten etwas zu meiner Neuanschaffung zu sagen. Da ich hier keinen richtig passenden Thread gefunden habe, habe ich kurzerhand einen neuen aufgemacht.
Was mich persönlich hier am meisten interessiert, sind die Fehlkäufe. Der Grund ist eigentlich sehr simpel: Wenn man mit einer Neuanschaffung zufrieden ist, setzt man sich damit eigentlich nicht mehr sehr intensiv auseinander, wohingegen (schönes Wort) ein Fehlkauf bis ins Detail analysiert wird, man will ja den selben Fehler nicht nochmals machen. Interessanr wären auch eure Erfahrungen mit gebrauchter Ausrüstung.
Frank
Original von Rachmaninov Original von LazarusLong Gilt das auch?
Keine Tonträger in irgendeiner Form aber einen neuen Kopfhörer und damit ein ganz neues Hörerlebnis allerdings mit gemischten Gefühlen nach dem ersten intensiven Mozart-Test.
Natürlich gilt das auch, schließlich habe ich einst hier meine Wechselplatte präsentiert :D
Bitte berichte mal in der Technikecke von Deiner Neuanschaffung!
LazarusLong (28.08.2007, 09:24): Los geht"s.
Vor 1 Woche habe ich mich entschieden, endlich einen Kopfhörer zu kaufen, weil ich abends, wenn die 2 Landplagen im Bett sind und meine Frau lesen will, auch mal Musik hören wollte. Das ganze sollte bequem genug sein, um auch mal eine Oper am Stück hören zu können, nach aussen hin nicht allzu laut sein und natürlich qualitativ hochwertig.
Der Vollständigkeit halber hier mein restliches Equipment:
- Plattenspieler Grundig PS4300 ca 15 Jahre alt - Sony PS2 - Yamaha Receiver RX-V 350 6.1 Kanal fähig 5 Jahre alt - Yamaha Verstärker AX 380 ca. 15 Jahre alt - Yamaha DVD Player S 550 3 Jahre - Panasonic DVD Recorder DMR - EH55 1 Jahr alt - Tape Deck Sony K315 15 Jahre alt - Glotze Samsung haumichblau ca. 8 Jahre alt - Lautsprecher Marke Eigenbau 4 x ca. 150W Musik, ca. 15 Jahre alt
Im Büro
- Verstärker Yamaha AX-470 12 Jahre alt - Tuner Yamaha TX-480 8Jahre alt - DVD-Player Grundig ??? 2 Jahre alt - Lautsprecher Billigkram Jamo FC irgendwas, angeblich 120W Musik
Der 2te Verstärker zu Hause ist eigentlcih nur wegen Plattenspieler wieder in Betrieb genommen worden, mittlerweile nutze ich ihn auch als Kopfhörerverstärker, weil ich mir einbilde, daß der Klang hier unverfälschter ist als bei dem 6.1 Receiver. Daher habe ich jetzt noch den DVD Player analog an dem alten Vertärker und digital an den neueren angeschlossen.
Zurück zum eigentlichen Thema:
Zur Auswahl standen für mich mehrere Sennheiser Modelle im bekannten "ich bin doch nicht blöd" Laden im nächstgelegenen (40km) Einkaufszentrum auf der grünen Wiese. Motorrad gesattelt und Sonntag morgen um 09.00h auf der Matte gestanden, mit einer selbst gebrannten CD, von Bob Marley bis Callas zum Probehören. Nach dem ich den Verkäufer lange genug genervt hatte, durfte ich michmit den Modellen meiner Wahl ins Vorführstudio zurückziehen, wo ich mit einem ähnlichen Equipment wie zu Hause in aller Ruhe Probehören konnte. Die kleineren Modelle klangen für mich im Vergleich zu den teureren dumpf und sehr basslastig, also eher pop als klassik geeignet und sind daher relativ schnell ausgeschieden. Übrig blieben der HD600, der ja überall gelobt wird und der nur halb so teure HD595. (Vergesst nicht, ich bin gebürtigere Schwabe).Achtung, subjektive Bewertung: Beide haben einen sehr ausgewogenen, klaren Klang, wobei der HD 600 im Bassbereich etwas kräftiger und klarer wirkt und etwas höhere Lautstärken als der 595 zu vertragen scheint. (Das Lautstärkekriterium ist hier eher irrellevant, weil es schon in den Gehörschädigenden Bereich hineinläuft.) Die Höhen kommen für meinen Geschmack beim 595 angenehmer weil nicht ganz so spitz rüber. Andere würden sagen, die Höhen beim 600 sind transparenter, mir sind sie zu intensiv. Aufnahmen die nicht sauber ausgesteuert sind, verzeiht der 595 eher als der 600. Letztendlich fiel die Wahl auf den 595, weil er für mich der bequemere Kopfhörer war.
Erfahrungen nach einer Woche regelmäßigem Musikhören über Kopfhörer: - Meine Frau will jetzt auch einen - Das Musikerlebnis ist viel intensiver, man hört aufmerksamer, konzentrierter, als beim normalen Hören über Lautsprecher. - Jeder Mißklang, jeder Fehler, jedes Nebengeräusch wird unbarmherzig aufgedeckt. Stücke, die man vorher über Lautsprecher genossen hat, hört man jetzt auf einmal ganz anders. Typisches Beispiel, wo es mir ganz extrem aufgefalloen ist: Edita Gruberova mir der Arie der Königin der Nacht, die kurzfristig dem armen Herrn Böhm um ein zwei Takte enteilt war. Früher habe ich dieses Stück sehr gerne gehört, jetzt warte ich unbewußt nur noch auf diese Stelle.
Fazit: Der Kopfhörer hat für mich eine völlig neue, andere, nicht unbedingt bessere Dimension des Musikhörens eröffnet. Liveaufnahmen oder ältere Stücke werde ich weiterhin über Lautsprecher hören, weil das Gehör hier in der Lage ist, kleinere Unvollkommenheiten auszublenden. Studioaufnahmen vor allem neueren Datums über Kopfhörer, um die volle Bandbreite der Aufnahme geniessen zu können.
Euch allen noch eine schöne ruhige und stressfreie Woche
Frank
Jürgen (28.08.2007, 14:28): Nun, es ist nicht wirklich ein Fehlkauf. Geärgert habe ich mich trotzdem.
Es geht um folgendes Gerät:
http://www.kinovox.dk/picsweb/MDR-201LP(1).jpg
Vor etwa einem (oder zwei ?) Jahr(en) gekauft, um damit im Büro nebenbei Musik zu hören. Vor ein paar Wochen war eines der beiden Ohrpolster durchgewetzt. Ich dachte, so ein simples nur aus Schaumstoff bestehendes Teil sei doch günstig zu bekommen. Da habe ich die Rechnung aber ohne Sony gemacht. Die Dinger kosten 8,50€. Die Kopfhörer nur etwa das Doppelte. Ich schätze den Materialwert der Polster auf etwa 5 Cent.
In Zukunft Soo Niee !
Jürgen
nikolaus (28.08.2007, 20:08): Bei mir droht erst noch die Neuanschaffung, aber bei dieser Gelegenheit könnt ich euren Rat brauchen:
Meine kleine, bescheidene Anlage (CD-Player, Receiver/Verstärker beide von onkyo, Lautsprächer MBQuart - PS weiss ich jetzt akut nicht) hat mir seit nun 15 Jahren gute Dienste geleistet, aber ich fürchte, sie zeigt jetzt die eine oder andere (Alters-)Schwäche.
Gibt es eurerseits eine absolute Top-Empfehlung, wenn ich jetzt über Ersatz u. ggf. Ausweitung nachdenke? Welche Musik ich höre, könnt ihr im entsprechenden thread nachlesen :). Geld spielt zwar durchaus eine Rolle, aber wenn die Qualität es erfordert, bin ich mehr als bereit, entsprechend zu zahlen (BTW, ich bin kein Schwabe :wink).
Besten Dank im voraus
Nikolaus.
Jimi (28.08.2007, 22:05): Original von LazarusLong
Der 2te Verstärker zu Hause ist eigentlcih nur wegen Plattenspieler wieder in Betrieb genommen worden, mittlerweile nutze ich ihn auch als Kopfhörerverstärker, weil ich mir einbilde, daß der Klang hier unverfälschter ist als bei dem 6.1 Receiver.
Hallo Frank,
als ich vor ca. 20 Jahren noch bei meinen Eltern wohnte hab ich wenn es später war auch abends viel mit Kopfhörer gehört, war glaube ich ein Bayerdynamic 880 später dann einen 990.
Zusammen mit einem Freund hab ich dann ,weil der Sound von meinem Verstärker für den Kopfhörer nicht so getaugt hat, einen Kopfhörerverstärker gebaut.
Das war nach einen Bauplan aus einer Elektronikzeitschrift, rel. aufwendig, Platine selbst geätzt, und auch das Gehäuse zum Teil aus Plexiglas, selber gemacht.
Jedenfalls hat sich der Aufwand gelohnt, der Klang war deutlich !!! besser als der des besten Verstärkers den wir zum Vergleich auftreiben konnten(war glaube ich ein Yamaha Typ FRAGMICHNICHT von einem anderen Freund für ca 1200 DM. Da waren plötzlich Details und Feinheiten zu hören einfach nicht zu fassen.
Mittlerweile gibt es solche Kopfhörerverstärker auch zu kaufen, ich kann aber nicht sagen was die kosten.
Wenn du wirklich viel hörst kann ich dir nur empfehlen so ein Teil wenn möglich mal anzuhören, aber ich fürchte beim"Ich bin doch nicht blöd" Laden gibt es so etwas eher nicht.
:hello Jimi
LazarusLong (29.08.2007, 08:07): Original von nikolaus Bei mir droht erst noch die Neuanschaffung, aber bei dieser Gelegenheit könnt ich euren Rat brauchen:
Meine kleine, bescheidene Anlage (CD-Player, Receiver/Verstärker beide von onkyo, Lautsprächer MBQuart - PS weiss ich jetzt akut nicht) hat mir seit nun 15 Jahren gute Dienste geleistet, aber ich fürchte, sie zeigt jetzt die eine oder andere (Alters-)Schwäche.
Gibt es eurerseits eine absolute Top-Empfehlung, wenn ich jetzt über Ersatz u. ggf. Ausweitung nachdenke? Welche Musik ich höre, könnt ihr im entsprechenden thread nachlesen :). Geld spielt zwar durchaus eine Rolle, aber wenn die Qualität es erfordert, bin ich mehr als bereit, entsprechend zu zahlen (BTW, ich bin kein Schwabe :wink).
Besten Dank im voraus
Nikolaus.
Hallo Nikolaus
Es hängt viel davon ab, wie bei Dir die örtlichen Gegebenheiten und die sozialpolitische Situation ist. Will meinen: Wie groß ist der Raum in dem Du hauptsächlich Musik hörst? Was steht da sonst noch drin? Wie laut willst und darfst Du hören? (Hier fließt die angesprochene sozialpolitische Situation wie Ehefrau, Kinder, Nachbarn etc. mit ein). Stereo? 5.1 ? 6.1 ? Nur klasssische Musik oder die volle Multimediashow? Finanzielle Schmerzgrenze? etc. ad nauseam.
Wenn man sich etwas mit dem Thema auseinandersetzt und die Superhyper6stelliganlagen aus den Freakforen ignoriert, kommt man an Nubert im Bereich Lautsprecher, nicht vorbei. Im Bereich Elektronik wird u.a. auchhier im Forum der Name NAIM sehr gelobt.
Ich für meinen Teil bin mit den Yamahas sehr zufrieden. Insbesondere weil man die diversen Geräte mit einer Fernbedienung steuern kann und das über 15 Jahre rückwärrtskompatibel. Die älteren Verstärkermodelle haben eine CD-Direct Funktion die jede Filtereinstellung die am Verstärker eingestellt ist umgeht und so den Klang ziemlich unverfälscht von der CD holt. Bedienungsanleitungen sind ok, Bedienbarkeit bei den neueren Modellen etwas unübersichtlich aber wenn man sich eingefummelt hat, passt das auch.
Ansonsten kann ich nur die eine Empfehlung wiederholen, die dir jeder seriöse Musikliebhaber geben wird.: Brenne Dir eine CD mit Deinen Lieblingsstücken, gehe zu einem guten HiFi-Laden und dann in aller Ruhe und mit viel Geduld probehören. Dazu eine Checkliste, in der Du die für Dich wichtigen Punkte benotest, so daß Dir auch nach 3 Monaten probehören noch ein Vergleich zwischen der ersten und der letzten gehörten Anlage gelingt.
Viel Spaß
Frank
daniel5993 (29.08.2007, 12:21): Hallo!
Ich habe vor meine Anlage um einen CD-Player zu erweitern! Habe bis jetzt noch keinen und wollte fragen, ob mir hier jemand eine Empfehlung aussprechen könnte! Es geht bei mir allein um den Klang! Der Player kann von mir aus hässlich sein, aber der Klang sollte gut sein! Kann mir jemand eine Empfehlung aussprechen! Oder könnt Ihr mir sagen worauf ich beim Kauf eines CD_players besonders achten sollte! Die Kosten sollten allerdings nicht die 500€ übersteigen! Es kann auch gesagt werden, was für einen ich mir am Besten nicht kaufen sollte!
Kann mir jemand zu diesem etwas sagen?
Cambridge Audio 540 ...
Danke für eure Hilfe! Gruß Daniel
LazarusLong (29.08.2007, 13:09): Original von daniel5993 Hallo!
Ich habe vor meine Anlage um einen CD-Player zu erweitern! Habe bis jetzt noch keinen und wollte fragen, ob mir hier jemand eine Empfehlung aussprechen könnte! Es geht bei mir allein um den Klang! Der Player kann von mir aus hässlich sein, aber der Klang sollte gut sein! Kann mir jemand eine Empfehlung aussprechen! Oder könnt Ihr mir sagen worauf ich beim Kauf eines CD_players besonders achten sollte! Die Kosten sollten allerdings nicht die 500€ übersteigen! Es kann auch gesagt werden, was für einen ich mir am Besten nicht kaufen sollte!
Kann mir jemand zu diesem etwas sagen?
Cambridge Audio 540 ...
Danke für eure Hilfe! Gruß Daniel
Guckst Du hier:
Klassikforum - Wie hört ihr Musik
und hier:
Klassikforum: Einsteigeranlage
Über Einzelheiten solltest Du Dich an die Autoren der entsprechenden Beiträge halten:
Naim CD5 und Nait 5 - rachmaninoff
Vollverstärker NAD C 320 BEE (ca.395.-) CD-Player C 521 NAD BEE (ca.390.-) Lautsprecher Nubert NuWave 35 (ca. 530.- Paar), wenn's Budget reicht mit dem entsprechenden ATM-Modul (ca.250.-) - tangua
Ansonsten solltest Du Dich mal in den einschlägigen HiFi - Foren umsehen, wirkliche Hardware - Fetischisten scheint es hier im Forum nicht zu geben, wenn man sich den Umfang der technikecke so ansieht.
Beachtenswert IMO:
Digitaler, vorzugsweise optischer Ausgang, natürlich nur, wenn der Verstärker einen entsprechenden Eingang aufweist. Die DA-Wandler in den guten Verstärkern sind meistens besser als die mittlerweile etwas stiefmütterlich behandelten Wandler in den Playern selber.
Kopfhörerausgang? Wenn ja, regelbar, evtl per fernsteuerung regelbar.
Ansonsten kann ich meine Empfehlung nur wiederholen:
CD brennen und beim Händler deines Vertrauens probehören (und dann auch bitte bei diesem Händler kaufen - fairerweise)
Gruß
Frank
Rachmaninov (29.08.2007, 13:12): Original von LazarusLong CD brennen und beim Händler deines Vertrauens probehören (und dann auch bitte bei diesem Händler kaufen - fairerweise)
Gruß
Frank
Ja, Referenz muss immer das eigene Ohr sein! Und kein Test, keine "Blabla"....
Was ist Naim CD5 und Nait 5? Ich suche einfach nur einen Guten CD-PLayer, den ich in meine Anlage integrieren kann! Ich höre stereo und habe auch einen Vollverstärker, an den ich einen CD-Player anschließen möchte! Ist das etwa nicht so einfach?
Danke für die erklärung!
Gruß Daniel :thanks
Rachmaninov (01.09.2007, 12:16): Original von daniel5993 Hallo Rachmaninov!
Was ist Naim CD5 und Nait 5? Ich suche einfach nur einen Guten CD-PLayer, den ich in meine Anlage integrieren kann! Ich höre stereo und habe auch einen Vollverstärker, an den ich einen CD-Player anschließen möchte! Ist das etwa nicht so einfach?
Danke für die erklärung!
Gruß Daniel :thanks
Doch schon einfach, allerdings ist der Naim CD5 preislich weit weg von dem was Du Dir vorstellst!
Denke bei Rotel oder NAD hast Du Chancen einen musiklasichen Player zu finden, der passen könnte!
daniel5993 (01.09.2007, 14:37): Original von Rachmaninov Original von daniel5993 Hallo Rachmaninov!
Was ist Naim CD5 und Nait 5? Ich suche einfach nur einen Guten CD-PLayer, den ich in meine Anlage integrieren kann! Ich höre stereo und habe auch einen Vollverstärker, an den ich einen CD-Player anschließen möchte! Ist das etwa nicht so einfach?
Danke für die erklärung!
Gruß Daniel :thanks
Doch schon einfach, allerdings ist der Naim CD5 preislich weit weg von dem was Du Dir vorstellst!
Denke bei Rotel oder NAD hast Du Chancen einen musiklasichen Player zu finden, der passen könnte!
________ :thanks ________
LazarusLong (03.09.2007, 08:50): Original von Jimi Original von LazarusLong
Der 2te Verstärker zu Hause ist eigentlcih nur wegen Plattenspieler wieder in Betrieb genommen worden, mittlerweile nutze ich ihn auch als Kopfhörerverstärker, weil ich mir einbilde, daß der Klang hier unverfälschter ist als bei dem 6.1 Receiver.
Hallo Frank,
als ich vor ca. 20 Jahren noch bei meinen Eltern wohnte hab ich wenn es später war auch abends viel mit Kopfhörer gehört, war glaube ich ein Bayerdynamic 880 später dann einen 990.
Zusammen mit einem Freund hab ich dann ,weil der Sound von meinem Verstärker für den Kopfhörer nicht so getaugt hat, einen Kopfhörerverstärker gebaut.
Das war nach einen Bauplan aus einer Elektronikzeitschrift, rel. aufwendig, Platine selbst geätzt, und auch das Gehäuse zum Teil aus Plexiglas, selber gemacht.
Jedenfalls hat sich der Aufwand gelohnt, der Klang war deutlich !!! besser als der des besten Verstärkers den wir zum Vergleich auftreiben konnten(war glaube ich ein Yamaha Typ FRAGMICHNICHT von einem anderen Freund für ca 1200 DM. Da waren plötzlich Details und Feinheiten zu hören einfach nicht zu fassen.
Mittlerweile gibt es solche Kopfhörerverstärker auch zu kaufen, ich kann aber nicht sagen was die kosten.
Wenn du wirklich viel hörst kann ich dir nur empfehlen so ein Teil wenn möglich mal anzuhören, aber ich fürchte beim"Ich bin doch nicht blöd" Laden gibt es so etwas eher nicht.
:hello Jimi
Hallo Jimi
Bei uns haben leider die kleineren Fachgeschäfte keine Chance einen Fuss in die Tür zu bekommen, daher ist eine wirklich komprtente Beratung in Polen reinste Glückssache. Trotzdem hast Du mich neugierig gemacht und ich werde, wenn ich das nächste Mal in Kassel bei meinen Eltern bin, mir mal einen reinen KH-Verstärker anhören. Meine CD zum Probehören habe ich ja noch. Noch eine Frage meinerseits: Was hat Dich Dein Eigenbau-Verstärker gekostet? Wie hoch war der Zeitaufwand? Wo kann ich die Baupläne finden? In den einschlägigen Foren fndet man diverse Varianten, aber wenn ich mich an so ein Projekt ranmache, dann sollte es schon ein Gerät sein, daß man mir von anderer Seite her empfohlen hat.
Gruß
Frank
Jimi (03.09.2007, 10:45): Original von LazarusLong
Noch eine Frage meinerseits: Was hat Dich Dein Eigenbau-Verstärker gekostet? Wie hoch war der Zeitaufwand? Wo kann ich die Baupläne finden? In den einschlägigen Foren fndet man diverse Varianten, aber wenn ich mich an so ein Projekt ranmache, dann sollte es schon ein Gerät sein, daß man mir von anderer Seite her empfohlen hat.
Gruß
Frank
Hallo Frank,
welche von den 3 Fragen soll soll ich denn beantworten ? :D
Spaß beiseite, der Freund von mir hatte damals einen großen Teil der benötigten Bauelemente "auf Lager"(der hat damals häufig Verstärker, Endstufen Mischpulte usw gebaut). Alles in allen schätze ich, hat der Spaß mit separaten Netzteil(auch selber gebaut) max 100 Dm gekostet. Ich habe damals noch studiert da hätte ich ins blaue rein auch nicht mehr ausgegeben.
Der Zeitaufwand war mir damals egal(Semesterferien), ich kann mich erinnern dass wir uns einige Nächte um die Ohren gehaut haben.
Der Bauplan war glaube ich aus der Zeitschrift Elektor, die gibt es noch, ich kann dir aber keine Empfehlung zu deren oder anderen Bausätzen geben, ich habe mich mit solchen Sachen seit über 10 Jahren nicht mehr beschäftigt. :(
:hello Jimi
LazarusLong (03.09.2007, 12:38): Original von Jimi Original von LazarusLong
Noch eine Frage meinerseits: Was hat Dich Dein Eigenbau-Verstärker gekostet? Wie hoch war der Zeitaufwand? Wo kann ich die Baupläne finden? In den einschlägigen Foren fndet man diverse Varianten, aber wenn ich mich an so ein Projekt ranmache, dann sollte es schon ein Gerät sein, daß man mir von anderer Seite her empfohlen hat.
Gruß
Frank
Hallo Frank,
welche von den 3 Fragen soll soll ich denn beantworten ? :D
Spaß beiseite, der Freund von mir hatte damals einen großen Teil der benötigten Bauelemente "auf Lager"(der hat damals häufig Verstärker, Endstufen Mischpulte usw gebaut). Alles in allen schätze ich, hat der Spaß mit separaten Netzteil(auch selber gebaut) max 100 Dm gekostet. Ich habe damals noch studiert da hätte ich ins blaue rein auch nicht mehr ausgegeben.
Der Zeitaufwand war mir damals egal(Semesterferien), ich kann mich erinnern dass wir uns einige Nächte um die Ohren gehaut haben.
Der Bauplan war glaube ich aus der Zeitschrift Elektor, die gibt es noch, ich kann dir aber keine Empfehlung zu deren oder anderen Bausätzen geben, ich habe mich mit solchen Sachen seit über 10 Jahren nicht mehr beschäftigt. :(
:hello Jimi
Erwischt!!
Aber von eine Frage zu einigen Fragen ist doch nur 4 Buchstaben Unterschied. In kosmischen Maßstäben ist das doch vernachlässigbar klein. :J Was die Beschäftigung mit selbergebauten Geräten angeht, ist das bei mir mittlerweile 17 Jahre her, seit ich mein ET-Studium beendet habe. Seither habe ich in der Richtung kaum noch etwas gemacht. Eigentlich sollte dieser Selbstbau so eine Art Feirabendbeschäftigung sein, um nicht mehr jeden Abend vor der glotze zu hocken.
Trotzdem danke für die prompte Antwort, mal schaun ob ich den inneren Schweinehund überwunden bekomme. Wenn ja, dann demnächst hier mehr darüber.
Gruß
frank
karajan (03.09.2007, 23:01): Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
daniel5993 (04.09.2007, 08:13): Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
VIel Spaß damit! :J
Gruß Daniel
LazarusLong (04.09.2007, 10:21): Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Kannst Du etwas mehr dazu sagen? Technische Daten, Preis, Testlinks? Was hat Dich bewogen, ausgerechnet diese Geräte zu kaufen? Welche Geräte kamen noch in die engere Auswahl? Und vielleicht gegen später ein erster Erfahrungsbericht.
Gruß
Frank
Rachmaninov (04.09.2007, 11:02): Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Wenn ich es richtig erkenne ein "Class A" Verstärker?
karajan (04.09.2007, 19:08): Original von LazarusLong Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Kannst Du etwas mehr dazu sagen? Technische Daten, Preis, Testlinks? Was hat Dich bewogen, ausgerechnet diese Geräte zu kaufen? Welche Geräte kamen noch in die engere Auswahl? Und vielleicht gegen später ein erster Erfahrungsbericht.
Gruß
Frank
Hallo Frank
Ich habe den Vollverstärker bei Freunden gehört und bin begeistert.Der Verstärker passt gut zu meinen Infinity Kappa 8a. Mein erster CD Player war ein Denon 1500R da war ich super zufrieden deshalb wieder ein großer Denon. Bekomme aber die Geräte erst Ende September nach dem Urlaub.
Technische Daten Übertragung: 20 Hz - 20 kHz +/- 0.5 dB Nennleistung Class-A 8 Ohm: 2 x 60 Watt RMS Nennleistung RMS 2 Ohm: 2 x 700 Watt Nennleistung RMS 4 Ohm: 2 x 400 Watt Nennleistung RMS 8 Ohm: 2 x 200 Watt Eingangsempfindlichkeit: 250 mV Klirrfaktor: < 0.1 % max. (1 kHz, 1 Watt) Signal Rauschabstand: > 95 dB Eingangsimpedanz: 47 kOhm Eingänge: 5 x RCA und XLR Ausgänge: Pre Out 1 x RCA und XLR 4 x 2 Lautsprecherklemmen Netzanschluss: 230 V/50 Hz Maße (BxHxT): 430 x 180 x 530 mm Gewicht: 32 kg Farbe: schwarz/silber
karajan (04.09.2007, 19:13): Original von Rachmaninov Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Wenn ich es richtig erkenne ein "Class A" Verstärker?
Hallo R
Ja richtig Class A Gruß Andreas
karajan (04.09.2007, 19:27): Original von karajan Original von LazarusLong Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Kannst Du etwas mehr dazu sagen? Technische Daten, Preis, Testlinks? Was hat Dich bewogen, ausgerechnet diese Geräte zu kaufen? Welche Geräte kamen noch in die engere Auswahl? Und vielleicht gegen später ein erster Erfahrungsbericht.
Gruß
Frank
Hallo Frank
Ich habe den Vollverstärker bei Freunden gehört und bin begeistert.Der Verstärker passt gut zu meinen Infinity Kappa 8a. Mein erster CD Player war ein Denon 1500R da war ich super zufrieden deshalb wieder ein großer Denon. Bekomme aber die Geräte erst Ende September nach dem Urlaub. Verstärker 2499,00 CD 1399,00
Technische Daten Verstärker Übertragung: 20 Hz - 20 kHz +/- 0.5 dB Nennleistung Class-A 8 Ohm: 2 x 60 Watt RMS Nennleistung RMS 2 Ohm: 2 x 700 Watt Nennleistung RMS 4 Ohm: 2 x 400 Watt Nennleistung RMS 8 Ohm: 2 x 200 Watt Eingangsempfindlichkeit: 250 mV Klirrfaktor: < 0.1 % max. (1 kHz, 1 Watt) Signal Rauschabstand: > 95 dB Eingangsimpedanz: 47 kOhm Eingänge: 5 x RCA und XLR Ausgänge: Pre Out 1 x RCA und XLR 4 x 2 Lautsprecherklemmen Netzanschluss: 230 V/50 Hz Maße (BxHxT): 430 x 180 x 530 mm Gewicht: 32 kg Farbe: schwarz/silber
CD/SACD-Player
Abspielformate des Denon DCD-2000AE SACD (2-Kanal) Hybrid-SACD (CD, STEREO) CD-Digital Audio CD-R/CD-RW Digital Audio Konstruktion des Denon DCD-2000AE vibrationshemmendes Design mehrschichtiges Chassis Transformatoren: 2 (Digital, Analog) entkoppeltes Gusschassis für Transformatoren getrennte Stromversorgung aller Sektionen Laufwerk: Verbesserter DENON S.V.H. (Suppress Vibration Hybrid)-Mechanismus zweiteiliges vibrationshemmendes Top-Cover selektierte Bauteile (klanglich in Europa abgestimmt) vollständig symmetrische Ausgangsstufe Digitalteil des Denon DCD-2000AE ALPHA Processing Advanced AL24 Processing hochpräziser Master Clock Oscillator 24-Bit 192 kHz D/A-Wandler (Burr Brown DSD1790) DSD Direct Wandlung Ausstattung des Denon DCD-2000AE SACD-Text Super Audio CD-Setup (CD, STEREO) programmierte Wiedergabe: 30 Titel Dimmer Zufallswiedergabe Wiederholfunktionen: Titel, Disc, A -> B Pure Direct Modus Fernbedienung: RC-997 Aluminium-Oberfläche und -Tasten Anschlüsse des Denon DCD-2000AE Analog-Ausgang optischer Digital-Ausgang koaxialer Digital-Ausgang Allgemeines des Denon DCD-2000AE Abmessungen (BxHxT mm): 434×137×335 Gewicht: 13,3 kg Aluminium-Frontplatte
karajan (04.09.2007, 20:09): Original von daniel5993 Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
VIel Spaß damit! :J
Gruß Daniel
Hallo Daniel
Danke aber ich komme erst nach dem Urlaub in den Genuß. Hast du alle Platten weg? Gruß Andreas
karajan (06.09.2007, 20:20): Original von karajan Heute Bestellt
Vollverstärker
CD Player
Habe die Geräte heute Storniert. Da mich die Technik von Burmester immer schon gereizt hat werde ich mir eine neue Anlage von Burmester zulegen. Klar ich muß weit tiefer in die Tasche greifen aber es lohnt sich.
Gruß Andreas
teleton (12.10.2007, 12:24): Hallo Karajan (welch ein Name hier),
Du hast die Geräte storniert - eigendlich Scxhade, denn ich glaube kaum dass Du bei Burmester, außer einem leeren Pormonai, unbedingt mehr hörten wirst, als bei Deiner wirklich überlegenswerten Wahl mit Vincent und SONY.
Meine Komponenten, sowohl im Hobbyraum, als auch im WZ sind ähnlich gestrickt, nur das ich als Haupt-Vr den dicksten von SONY habe, den SONY-TAF 808 ES und als CD-Player, den entzwischen schon legendären und spitzenmäßigen SONY CDP-XA50 ES. Im Hobbyraum ist es der Receiver SONY STR-DA 50 ES, den ich nur aus dem WZ entfernt habe, weil er kein Dolby ProLogicII (nur I) hat. Hier habe ich jetzt für Dolby Surround PL II einen anderen für die hinteren Boxen. Dort im Hobbyraum stehen auch noch zwei CD-Player aus der ES-Serie, die nach wie vor Klasse sind. Dabei auch der erste 1-Bit-Player der SONY CDP-X33ES, ein Wahnsinnsgerät in Verarbeitung, Ausstattung und Klang.
:thanks Damit bin ich seit vielen Jahren vollstens zufrieden.
Wenn man sich von SONY Geräte aus der ES-Serie kauft, dann hat man Geräte, die fürs Leben gebaut sind und die nie kaputt gehen. Hatte noch nie Ärger mit meinen SONY-Komponenten und es sind mitlerweile so um die 25 Stück (Handy´s und PC-Monitore mitgezählt).
:beer Hast Du Dein neues Equipment schon ? Wie ist es denn so ?
Rachmaninov (12.10.2007, 13:01): Original von teleton Hallo Karajan (welch ein Name hier),
Du hast die Geräte storniert - eigendlich Scxhade, denn ich glaube kaum dass Du bei Burmester, außer einem leeren Pormonai, unbedingt mehr hörten wirst, als bei Deiner wirklich überlegenswerten Wahl mit Vincent und SONY.
Mir scheint Brumester auch eher als "zu teuer" :(
karajan (21.10.2007, 08:26): Original von teleton Hallo Karajan (welch ein Name hier), :beer Hast Du Dein neues Equipment schon ? Wie ist es denn so ?
Hallo Teleton
Nein ich habe die neue Anlage noch nicht da ich keine Eile damit habe die Alte ist noch soweit in Takt. Bin jetzt nicht mehr Sicher ob ich Burmester nehme. Muss noch Entscheiden ob ich doch die erste Wahl nehme Vincent....... oder nicht.
Gruß Andreas:hello
Rachmaninov (24.10.2007, 06:51): Original von karajan Original von teleton Hallo Karajan (welch ein Name hier), :beer Hast Du Dein neues Equipment schon ? Wie ist es denn so ?
Hallo Teleton
Nein ich habe die neue Anlage noch nicht da ich keine Eile damit habe die Alte ist noch soweit in Takt. Bin jetzt nicht mehr Sicher ob ich Burmester nehme. Muss noch Entscheiden ob ich doch die erste Wahl nehme Vincent....... oder nicht.
Gruß Andreas:hello
Hast Du das was Du haben möchtest eigentlich alles mal zusammen gehört?
karajan (24.10.2007, 21:47): Original von Rachmaninov Original von karajan Original von teleton Hallo Karajan (welch ein Name hier), :beer Hast Du Dein neues Equipment schon ? Wie ist es denn so ?
Hallo Teleton
Nein ich habe die neue Anlage noch nicht da ich keine Eile damit habe die Alte ist noch soweit in Takt. Bin jetzt nicht mehr Sicher ob ich Burmester nehme. Muss noch Entscheiden ob ich doch die erste Wahl nehme Vincent....... oder nicht.
Gruß Andreas:hello
Hast Du das was Du haben möchtest eigentlich alles mal zusammen gehört?
Guten Abend R.
Ja den Vollverstärker und den Denon CD habe ich gehört bei einem Freund in Berlin aber es waren andere Boxen. Der Klang war excellent ausgewogen die Höhen klar und die Bässe für Klassik ein Traum. Mit meinen Boxen harmoniert der Verstärker laut Tech. Daten denn sie benötigen auch 2 Ohm. Es sind Infinity Kappa 9A und die fressen billige Verstärker. D.h über einen kurzen Zeitraum geht der Verstärker in die Knie. Mal sehen für was ich mich entscheide, werde das Anfang 2008 in Angriff nehmen
Gruß Karajan
Walter (21.11.2007, 18:42): Ich habe es ja schon mal erwähnt - ich habe ein Paar Lautsprecher für meine Zweitanlage gebaut.
Da ich mit dem Bau von Lautsprechern bisher immer gut gefahren bin - mein erstes Paar stammt noch aus der Studienzeit (ACR) und macht immer noch Freude. Das Paar an der Anlage im Wohnzimmer war ein großes Projekt, das mich noch weiter darin bestärkt hat, dass man für weniger Geld mehr bekommt, wenn man sich auf den Selbstbau einlässt.
So habe ich jetzt auch den dritten Satz aufgebaut:
Der Entwurf stammt (wie schon bei dem Satz im Wohnzimmer) von meinem Kollegen Klaus, der sich als wahrhafter Lautsprecher-Guru erwiesen hat!
Ich wollte schon seit einiger Zeit einen Lautsprecher der mir klanglich Freude bereitet und neben die kleine Anlage im Schlafzimmer passt. Bisher haben schon mehrere gekaufte Sets versagt. Die Bausätze waren mir allerdings immer zu groß. Nun kam aber der Vorschlag einen Lautsprecher mit nur einem Chassis mit 8 cm Durchmesser zu bauen. Der kann nicht laut, aber gut! Laut war nicht notwendig - und dass sie gut klingen, davon konnte ich mich beim Probehören überzeugen.
So ging es letztes Wochenende in den Keller um die Gehäuse aus Multiplex zu bauen und mit den Bauteilen zu bestücken.
http://www.stoehrweg.gmxhome.de/bilder/rl0012.jpg
Die Gehäuse sind mit Bienenwachs behandelt - die riechen sogar gut!!
Die Begeisterung kam dann beim Probehören - wo steckt denn der Bass? Es gibt keinen! Das kleine Chassis schafft es sogar bei ordenlichen Lautstärken richtige Bässe bis runter auf 45 Hz zu liefern. Erst darunter wird es dünn. Für klassische Instrumente auf Schlummerlautstärke reicht das leicht. Dafür klingen Cellos nach Cellos - Klavier nach Klavier - und Orchester nicht wie Blechbuden!
Der Trick liegt im Inneren: Klaus hat eine Transmission-Line konstruiert - das ist ein Kanal, der den geringen Schalldruck der Bässe des kleinen Chassis sammelt und gebündelt an der Vorderseite der Box austreten lässt. Wenn mans richtig macht, dann klingt das toll!
http://www.stoehrweg.gmxhome.de/bilder/rl0011.jpg
Klaus hat das richtig gemacht :times10
Ich habs mit Erfolg und Spass nachgebaut - :leb
Ihr könnt davon träumen! :ignore
nikolaus (14.01.2008, 16:02): Kennt jemand von euch die Kompaktanlagen von Geneva?
Was ist davon zu halten. Sind sie empfehlenswert?
:thanks Nikolaus.
Gamaheh (14.01.2008, 17:29): Original von Walter Ich habs mit Erfolg und Spass nachgebaut - :leb Ihr könnt davon träumen! :ignore
Lieber Walter,
könntest Du, statt uns neidisch zu machen (was ja eine unkonstruktive Eigenschaft ist), nicht vielleicht mal eine detaillierte Bauanleitung einstellen?
Grüße, Gamaheh
Jürgen (15.01.2008, 09:54): Original von nikolaus Kennt jemand von euch die Kompaktanlagen von Geneva?
Was ist davon zu halten. Sind sie empfehlenswert?
:thanks Nikolaus.
Es gibt im Rhein-Main-Gebiet eine Ladenkette "Hifi-Profis", mit Niederlassungen in Wiesbaden, Frankfurt und Darmstadt, die haben in ihrer Zeitungsbeilage diese Dinger beworben.
In Hifi-Zeitschriften wie Audio oder Stereo sind sie mit "Sehr gut" bewertet. Ich selber kenne sie allerdings nicht, habe aber eine anerzogene Skepsis, was solche kompakte Sachen angeht. Ich fürchte einfach, da geht etwas an Räumlichkeit verloren. Wenn Du sehr interessiert bist, wirst Du um ein Probehören nicht herumkommen. Aber Grundsätzlich ist es schon eine clevere Idee, dass man an den einen Kasten alles dranstöpseln kann, was Musikdaten liefert. Was mir noch fehlt ist eine USB-Schnittstelle für ne externe Platte. Dann müsste allerdings noch ein bisschen Logik in den Kasten.
Grüße Jürgen
Nachtrag: Ich habe gerade das Handbuch gelesen und sehe zwei Dinge, die mir nicht gefallen.
Das Gerät hat einen CD-Player und einen Tuner integriert. Was ja anfangs ganz nett ist, trägt die Nachteile, die seinerzeit schon die Kompaktanlagen hatten. Es gibt Komponenten, wie die Lautsprecher oder den Verstärker, die eher langlebig sind, also bei pfleglicher Behandlung Jahrzehnte halten können. Dem CD-Player traue ich diese Langlebigkeit nicht zu. (Oder hat jemand von Euch einen 20 Jahre alten CD-Player, der noch keine Macken hat?) Der CD-Player kann auch mp3 Dateien spielen, die in Verzeichnis/Album-Struktur abgelegt sind. Es gibt aber keine Bedienungselemente, die diese Alben ansteuern können, weder am Gerät noch an der Fernbedienung. Da es auch keine Zehnertastatur gibt, muss man um den Titel Nr.99 zu spielen sich auf der "Next" Taste einen Wolf drücken, oder einfach fünf Stunden warten. Immerhin weiss ich jetzt, warum es kein DVD-Laufwerk ist.
Rachmaninov (15.01.2008, 10:27): Nichts geht über Anhören!!!
Cosima (14.02.2008, 20:05): Thema hat sich erledigt.
Jürgen (15.02.2008, 08:07): Original von Cosima Thema hat sich erledigt.
Hallo Cosima,
welches Thema hat sich erledigt?
In diesem Thread ging es um einige (potentielle) Neuanschaffungen.
Grüße Jürgen
Cosima (15.02.2008, 12:11): Original von Jürgen Original von Cosima Thema hat sich erledigt.
Hallo Cosima,
welches Thema hat sich erledigt?
In diesem Thread ging es um einige (potentielle) Neuanschaffungen.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
ich hatte gestern eine Anfrage eingestellt, die sich aber am Abend schon erledigt hatte.
Gruß, Cosima
ab (01.03.2008, 21:31): Original von karajan Mal sehen für was ich mich entscheide, werde das Anfang 2008 in Angriff nehmen
Gruß Karajan
Vermutlich schon zu spät, aber wenn ich mich jetzt für eine Anlage entscheiden müsste, griff ich vermutlich wegen des unüberbietbaren Preisleisungsverhältnisses zum Highend-Vollverstärker JungSon JA-88D (dazu auf deutsch hier) sowie wegen des Preisverfalls zur tausendfach bewährten Canton Ergo RCA, die nicht einmal mehr ein Drittels des ursprünglichen Preises kostet. Wie hieß es einst bei stereoplay:
Kraftvoller, ausdrucksstarker Klang mit exakter Raumabbildung und enormer Feindynamik.
Alternativ reizte mich ganz stark folgendes Aktiv-System: Der neue Vorverstärker Benchmark DAC1 PRE mit dem wunderbaren analytischen Aktivboxensystem ProDesk 2.1 Configuration (Auf deutsch dazu hier). Überhaupt: Im Studiobereich muss man deutlich weniger tief in die Tasche greifen als wenn man im HiFi-Homebereich sucht und bekommt gewöhnlich deutlich bessere Qualität. Sicher: Guter Klang heißt auch Abstriche machen: Keine Fernsteuerung sowie ein weniger gelungenes Outfit. (Da muss die Lebensgefährtin oder der Lebensgefährte schon mitspielen...) :D
Nur nicht aufgeben mit alten Geräten. Ich habe dieses Gerät von seinem Vorbesitzer defekt geschenkt bekommen. Kommentar - geht nicht mehr! Zuhause hat sich herausgestellt, geht eigentlich richtig gut, kommen nur keine Töne raus - was natürlich für einen Plattenspieler ein gröberes Manko ist wenn man damit nicht nur Platten drehen will. Im Netz konnte ich mir schon mal einen Schaltplan besorgen. Mit dem und meinem elektonisch begabten Schwager haben wir den Fehler schnell gefunden - Danke noch mal an Peter!! Ein defekter Kondensator unterbrach einen Schalter! Test mit Platte - super.
Doch dann Zuhause - da gibt es noch super tiefe Störungen. Die Lösung fand sich wieder im Netz: Der Tonarm gleitet auf seinen Führungen - in meinem Fall leider etwas schwer, die mussten gereinigt und geschmiert werden. Höre da! Klang und Genuss ist wieder da!
Meine Platten erfreuen sich an der Qualität eines Abspielgerätes, das sie und ich noch nie erleben durften.
Dazu kommen noch heimelige Erinnerungen beim Handhaben der Platten. Wie Ihr wisst steigt der Genuss mit der Stimmung!
:J :J :J
Tranquillo (21.03.2008, 15:20): Original von Walter Meine Platten erfreuen sich an der Qualität eines Abspielgerätes, das sie und ich noch nie erleben durften. Herzlichen Glückwunsch - wenn ich mich richtig erinnere, kostete dieses Gerät früher ein kleines Vermögen!
Viele Grüsse Andreas
Walter (21.03.2008, 15:39): Danke!
ich frage mich nur ob es sich lohnt ab und zu mal wieder nach einer Platte Ausschau zu halten.
Gruß,
Tranquillo (22.03.2008, 14:57): Original von Walter ich frage mich nur ob es sich lohnt ab und zu mal wieder nach einer Platte Ausschau zu halten. Bei der E-Bucht kann man da sicher noch das eine oder andere Schnäppchen machen. Klassiksammler gehen ja meist sehr sorgfältig mit ihren Tonträgern um, insofern ist es kein allzu grosses Risiko, gebraucht zu kaufen. Bei neuen Platten wäre mir die Auswahl zu klein und die Preise zu hoch.
Viele Grüsse Andreas
Walter (22.03.2008, 22:12): Danke,
werde bei Gelegenheit mal in diesem Hafen vorbeisegeln!
Gruß,
Cetay (inaktiv) (27.03.2008, 11:31): Da meine 30 Jahre alte Anlage (Kenwood-Verstärker und Canton-Boxen, angesteuert vom legendären 16 Jahre alten Philips CD 115), die im Wohnzimmer ihren Dienst tut, so langsam den Geist aufgibt, liebäugle ich damit, meine Anlage (Marantz CD 63SE, Harman Kardon HK 610, Infinity Reference 1i) aus dem Musikzimmer ins Wohnzimmer zu verlegen und mir endlich den lang ersehnten Röhrenverstärker samt kleinen Klipsch-Hörnern anzuschaffen.
Bei den ersten Erkundungen ist mir dieser KT88-Verstärker aufgefallen. Das Besondere (neben dem umschaltbaren Linear- und Triodenbetrieb): Er besitzt einen USB-Eingang mit D/A-Wandler. Die perfekte Versöhnung von alter und neuer Welt. Das bringt mich zu der Frage, ob es sich nicht anbietet, das Gerät direkt von einem Computer anzusteuern und auf den CD-Player ganz zu verzichten. Oder sind da große klangliche Verluste zu erwarten? Oder ist das sogar eher positiv? Immerhin spart man sich die potentiell Klangverschlechtende Analog-Ausgangsstufe des Players samt nachfolgender Kabelverbindung. Welche klanglichen Nachteile hat der USB-Betrieb (dass der eingebaute Wandler etwas taugt, nehme ich bei Opera Audio als Vorausetzung an), kennt sich da jemand aus?
ab (27.03.2008, 12:14): Original von Dox Orkh Das bringt mich zu der Frage, ob es sich nicht anbietet, das Gerät direkt von einem Computer anzusteuern und auf den CD-Player ganz zu verzichten. Oder sind da große klangliche Verluste zu erwarten? Oder ist das sogar eher positiv? Immerhin spart man sich die potentiell Klangverschlechtende Analog-Ausgangsstufe des Players samt nachfolgender Kabelverbindung. Welche klanglichen Nachteile hat der USB-Betrieb (dass der eingebaute Wandler etwas taugt, nehme ich bei Opera Audio als Vorausetzung an), kennt sich da jemand aus?
Mein Bruder schwört darauf, nur mehr über Festplatte zu hören! Vor allem ist es der Jitter, der noch mehr Einbußen bereitet als die von Dir genannten klangverschlechternden Komponenten.
Über kurz oder lang wird die Festplatte sowieso Standard werden und die Probleme, die jedes optische Speichermedium mit seinen unausschaltbaren Interferenzen liefert, damit der Vergangenheit angehören.
Auf jeden Fall benötigt man am Computer einen asio Treiber (freeware: asio4all), um windows audio zu umgehen! Wie das geht, findest du hier.
Weiterer Vorteil: Dank neuer verlustfreier Datenkompressionen wie Flac, benötigt die Musiksammlung nur mehr den halben Platz auf der Festplatte.
Spar dir den CD-Player!
Ps. Ein Freund von mir sucht gerade eine Anlange und ist auch bereit einiges auszugeben. So ziehen wir durch die hiesigen - dürftigen - Läden und ich bin überrascht, wieviel Geld man ausgeben kann, ohne dass auch nur irgendwie Hörfreude aufkommt :A (Selbst der Martin Logan Dipolstrahler konnte mich letztlich, insbesondere wegen der Bässe nicht überzeugen, so sehr ich auch die Luftigkeit und Ortbarkeit und isnbesondere Tiefenstaffelung, die mir besonders wichtig ist, liebe. Ich brauch' wohl eine Box mit großen Schallflächen, weil mir sonst die Instrumente einfach körperlos vorkommen. Leider konnte ich noch nie ein gutes Hornsystem hören :I ) @ Rach, so überzeugt hat mich dabei der gehörte Naim-Verstärker und CD-Player leider nicht...
Rachmaninov (27.03.2008, 12:22): Also, ich werde ewig, sofern irgendwie möglich, mit meinen Naim Geräten Musik hören, da sie unschlagbar musikalisch sind :cool
HenningKolf (27.03.2008, 12:43): Original von Rachmaninov Also, ich werde ewig, sofern irgendwie möglich, mit meinen Naim Geräten Musik hören, da sie unschlagbar musikalisch sind :cool
Da schließt sich ja nichts gegenseitig aus. Von Cambridge und Linn gibt es schon mittelpreißige (Cambridge) bzw. sündhaft teure Festplattenstreamer, andere Hersteller, ich glaube auch Naim, sind insofern am Ball. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Dateien genauso wie Tonträger von allen namhaften Herstellern verarbeitet werden. Linn Records bietet übrigens nicht nur lossless-Dateien im flac-Format in CD_Qualität an, sondern auch - noch reichlich teure - Dateien in "Original-Masterband-Qualität" an. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass die Mühe, die ich mir mit digitaler Speicherung meiner Musik mache, sich auszahlen wird und mir später alle Möglichkeiten eröffnet.....
Gruß Henning
Walter (27.03.2008, 16:09): Original von Dox Orkh
Bei den ersten Erkundungen ist mir dieser KT88-Verstärker aufgefallen. Das Besondere (neben dem umschaltbaren Linear- und Triodenbetrieb): Er besitzt einen USB-Eingang mit D/A-Wandler. Die perfekte Versöhnung von alter und neuer Welt. Das bringt mich zu der Frage, ob es sich nicht anbietet, das Gerät direkt von einem Computer anzusteuern und auf den CD-Player ganz zu verzichten. Oder sind da große klangliche Verluste zu erwarten? Oder ist das sogar eher positiv? Immerhin spart man sich die potentiell Klangverschlechtende Analog-Ausgangsstufe des Players samt nachfolgender Kabelverbindung. Welche klanglichen Nachteile hat der USB-Betrieb (dass der eingebaute Wandler etwas taugt, nehme ich bei Opera Audio als Vorausetzung an), kennt sich da jemand aus?
das Thema interessiert mich doch sehr!
Die erste Frage, die sich mir stellt ist allerdings, ob der Wandler/Verstärker über den USB 1.1 Anschluss in der Lage ist FLAC-Daten zu verarbeiten, oder ob er nur MP3 abspielen kann.
Was wären denn geeignete alternative Wandler?
Bisher habe ich nur an audiophile Soundkarten wie z.B.: M-Audio Audiophile 2496 gedacht.
Wer kennt da Lösungen oder hat Erfahrungen?
Gruß,
ab (27.03.2008, 16:41): Original von Walter
Die erste Frage, die sich mir stellt ist allerdings, ob der Wandler/Verstärker über den USB 1.1 Anschluss in der Lage ist FLAC-Daten zu verarbeiten, oder ob er nur MP3 abspielen kann.
Die komprimierten FLAC-Daten werden noch am Rechner durch einen FLAC-Player sofort in unkomprimierte Daten umgewandelt und damit wie die CD-Daten über die Sound-Karte ausgegeben. Mit asio-Treiber kommt es zu keinen soundverzerrenden Umwandlungen. (Lautstärkeregelung ist damit am Computer selbst natürlich nicht mehr möglich.)
Die Daten werden daher nicht via USB, sondern durch Chinch an den Verstärker geliefert, womöglich über Funk. (keine Ahnung ob Dein präferierter Röhrenverstärker intern einen mp3-Wandler hat; ich vermute es.)
Es hinge somit also alles am Wandler, sprich computerintern der Soundkarte (oder einem externen D/A-Wandler). Ich mach mich kundig, was eine gute interne Lösung wäre...
Walter (27.03.2008, 16:59): @ ab:
genau das frage ich mich ja, kommt man ohne Soundkarte, mit einem externen Wandler aus?
PS: ich denke an keinen speziellen Verstärker sondern über eine generelle Lösung!
ab (27.03.2008, 17:13): Original von Walter @ ab:
genau das frage ich mich ja, kommt man ohne Soundkarte, mit einem externen Wandler aus?
PS: ich denke an keinen speziellen Verstärker sondern über eine generelle Lösung!
Sicher kann man die digitalen Daten aus den Computer heraus direkt an einen externen Wandler schicken!
(Was meinst Du mit genereller Lösung? Du weißt, welche Boxen Du willst, aber noch nicht welchen (Röhren)Verstärker dazu und ob CD oder aber Festpaltte mit externem D/A-Wandler? Ist das so?)
Tranquillo (27.03.2008, 18:02): Original von ab Die Daten werden daher nicht via USB, sondern durch Chinch an den Verstärker geliefert, womöglich über Funk. Viele Soundkarten der gehobenen Preisklasse haben auch einen optischen Digitalausgang (TOSLINK) - das würde ich wegen der elektrischen Entkopplung von PC und Verstärker eindeutig vorziehen wollen, sofern der Verstärker einen entsprechenden optischen Eingang hat.
Viele Grüsse Andreas
ab (27.03.2008, 18:10): Original von Tranquillo
Viele Soundkarten der gehobenen Preisklasse haben auch einen optischen Digitalausgang (TOSLINK) - das würde ich wegen der elektrischen Entkopplung von PC und Verstärker eindeutig vorziehen wollen, sofern der Verstärker einen entsprechenden optischen Eingang hat.
Viele Grüsse Andreas
aha! Ich hörte jüngst das Gegenteil, nämlich dass optische Übertragung leider keine so guten Ergebnisse brächten und elektische Übertragung trotz der Interferenzen vorzuziehen seien. ?(
Cetay (inaktiv) (27.03.2008, 18:30): Einige der gestellten Fragen werden in diesem Review behandelt.
Walter (27.03.2008, 20:18): Original von ab (Was meinst Du mit genereller Lösung? Du weißt, welche Boxen Du willst, aber noch nicht welchen (Röhren)Verstärker dazu und ob CD oder aber Festpaltte mit externem D/A-Wandler? Ist das so?)
Ich möchte eigentlich den PC/oder besser eine Festplatte als Quelle an meine bestehende Anlage anschliessen. Die hat aber keine digitalen sondern nur analoge Eingänge.
Beim Rest bin ich offen und suche nach einer hochwertigen Lösung!
Original von Dox Orkh Einige der gestellten Fragen werden in diesem Review behandelt.
Danke - offensichtlich kann der Verstärker direkt mit dem PC kommunizieren - und die Musikdateien dürfen offensichtlich in jedem Format vorliegen, das die Software des PC versteht.
Nett!
Ich hätte allerdings, wie gerade erwähnt eher Interesse an einem Wandler. Wer hat hier Vorschläge?
:P
Tranquillo (18.05.2008, 11:17): Hallo zusammen,
in den letzten Tagen habe ich eher wenig im Forum geschrieben, weil ich mit einer technischen Neuanschaffung beschäftigt war:
Was auf den ersten Blick aussieht wie ein gewöhnliches Notebook (weil der Grössenvergleich fehlt), ist ein sogenannnter Eee PC. Das Gerät ist in etwa so gross und schwer wie ein Buch, damit bedeutend handlicher (und preiswerter!) als ein normales Notebook, aber (im Gegensatz zu einem PDA) ein vollwertiger Computer mit allem, was man unterwegs braucht. Unter anderem hat der Eee PC drei USB 2.0-Schnittstellen, LAN und WLAN, einen Slot für SD-Speicherkarten sowie Anschlüsse für Kopfhörer, Mikrofon und einen externen Monitor. Im Gehäusedeckel ist neben zwei kleinen Lautsprechern, die für ein Notebook überraschend gut klingen, eine Webcam mit VGA-Auflösung eingebaut. Als Betriebssystem kommt ein speziell angepasstes Linux zum Einsatz - davon merkt man als Benutzer allerdings kaum etwas, die Bedienung ist ähnlich intuitiv wie bei Windows (und wer will, kann auch nachträglich XP installieren, die Treiber dafür werden mitgeliefert). Software ist bereits reichlich vorinstalliert (u. a. Firefox und OpenOffice).
Und natürlich kann man mit dem Eee PC auch klassische Musik hören und Beiträge für dieses Forum schreiben :D
Viele Grüsse Andreas
uhlmann (26.05.2008, 09:58): nachdem mein alter sherwood verstärker, der ohnehin nie die macht war, schön langsam seinen dienst quittiert, habe ich vor 2 wochen bei ebay einen soundwave a-1100r ersteigert.
der soll für den preis ganz gut sein, was man so hört und liest. kennt den hier irgendjemand?
Rachmaninov (26.05.2008, 10:36): Original von uhlmann nachdem mein alter sherwood verstärker, der ohnehin nie die macht war, schön langsam seinen dienst quittiert, habe ich vor 2 wochen bei ebay einen soundwave a-1100r ersteigert.
der soll für den preis ganz gut sein, was man so hört und liest. kennt den hier irgendjemand?
Noch nie im Leben gehört den Namen ?(
ab (11.08.2008, 13:49): für jede und jeden, der besser Musik hören möchte und die Erfahrung gemacht hat, dass jene Klangverbesserungen, die durch verschiedene (teils sündteuere) Hard-Ware-Komponenten gewonnen werden können, alle nur marginal sind im Vergleich zu (oft verhätlnismäßig extrem billigen) raumverbesserden Maßnahmen, sei unten stehendes Buch empfohlen! Dort wird kurz und knapp erklärt, was die Probleme sind, wie sie erklärt werden können und was man zuhause machen kann - bzw. was unerlässlich zu tun ist, um annäherungsweise full range hören zu können.
Ein weiterer Tipp: Geht ins Konzert und achtet einmal bewusst drauf, wie viel dunker der Grundton ist als uns unsere Boxen wegen unserer schlechen Raumumständen liefern, die unnatürlich die Höhen hervorheben.
Sound Studio Construction on a Budget by F. Alton Everest
Leif Erikson (11.08.2008, 18:22): Eine gute Einführung in Raumakustik in Kurzform gibt es hier:
http://hifi-alt.de/uploads/files/raumakustik.pdf
Gruß, Leif
Walter (17.08.2008, 16:34): Schon eine ganze Weile läuft mein neuestes Projekt.
Ich habe einen Rechner aufgebaut, der als Quelle für unsere schöne Musik im Wohnzimmer den NAIM Verstärker füttern darf.
Als Gehäuse habe ich mir das HTPC-System Antec Fusionvon in schwarz ausgesucht:
http://os-asscent.de/picture/alle/antec1.jpg
Das Gehäuse fällt in meinem Rack nicht auf und lässt sich wirklich zu einem leisen PC aufbauen. Beim Prozessor konnte ich nicht auf einen Lüfter verzichten, es fand sich aber ein Kühler mit leisem 120mm Lüfter.
Glücklich bin ich über die Soundkarte:
Nachdem ein Freund mich auf die M-AUDIO DELTA AUDIOPHILE 2496 aufmerksam machte, konnte die mich voll überzeugen. Kein Vergleich zu normalen Soundkarten. Da fehlt nicht viel zu den Emotionen, die mein NAIM CD5 sonst freigibt.
Obwohl überall von Windows abgeraten wurde, wollte ich dann doch keine Experimente bei dem Betriebssystem anfangen. Als Player habe ich schon seit langem ITunes im Einsatz und bin damit sehr zufrieden. Bisher macht mir mein "Spieler" sehr viel Spass. Besonders das Vergleichshören ist viel einfacher geworden. Nett ist zudem meine Logitec Bluetooth Tastatur, die die Bedienung vom Sofa aus ermöglicht.
Noch ein klein wenig optimieren will ich demnächst die Geräuschentwicklung des Gehäuselüfters. Den hört man bei leisen Stellen doch noch. Da werde ich mir was einfallen lassen.
Ansonsten: traut Euch so was selbst aufzubauen! Das Preis-Leistungs Verhältnis lohnt den Aufwand.
Gruß,
Rachmaninov (17.08.2008, 23:30): @Walter,
da wird es wohl Zeit für einen ausgiebigen Hörtest!
:hello
Walter (18.08.2008, 07:17): Original von Rachmaninov @Walter,
da wird es wohl Zeit für einen ausgiebigen Hörtest!
:hello
Gerne!!
Cetay (inaktiv) (18.08.2008, 10:33): Original von Walter Glücklich bin ich über die Soundkarte:
Nachdem ein Freund mich auf die M-AUDIO DELTA AUDIOPHILE 2496 aufmerksam machte, konnte die mich voll überzeugen. Kein Vergleich zu normalen Soundkarten. Da fehlt nicht viel zu den Emotionen, die mein NAIM CD5 sonst freigibt.
Ist eine audiophile Soundkarte wirklich eine Alternative zu einem externen D/A-Wandler? Zu begrüßen wäre das allemal, immerhin kostet sie nur einen Bruchteil. Auch ich würde mich über einen Hörbericht freuen. :thanks
Rachmaninov (20.08.2008, 07:42): Original von Walter Schon eine ganze Weile läuft mein neuestes Projekt.
Ich habe einen Rechner aufgebaut, der als Quelle für unsere schöne Musik im Wohnzimmer den NAIM Verstärker füttern darf.
Als Gehäuse habe ich mir das HTPC-System Antec Fusionvon in schwarz ausgesucht:
http://os-asscent.de/picture/alle/antec1.jpg
Das Gehäuse fällt in meinem Rack nicht auf und lässt sich wirklich zu einem leisen PC aufbauen. Beim Prozessor konnte ich nicht auf einen Lüfter verzichten, es fand sich aber ein Kühler mit leisem 120mm Lüfter.
Glücklich bin ich über die Soundkarte:
Nachdem ein Freund mich auf die M-AUDIO DELTA AUDIOPHILE 2496 aufmerksam machte, konnte die mich voll überzeugen. Kein Vergleich zu normalen Soundkarten. Da fehlt nicht viel zu den Emotionen, die mein NAIM CD5 sonst freigibt.
Obwohl überall von Windows abgeraten wurde, wollte ich dann doch keine Experimente bei dem Betriebssystem anfangen. Als Player habe ich schon seit langem ITunes im Einsatz und bin damit sehr zufrieden. Bisher macht mir mein "Spieler" sehr viel Spass. Besonders das Vergleichshören ist viel einfacher geworden. Nett ist zudem meine Logitec Bluetooth Tastatur, die die Bedienung vom Sofa aus ermöglicht.
Noch ein klein wenig optimieren will ich demnächst die Geräuschentwicklung des Gehäuselüfters. Den hört man bei leisen Stellen doch noch. Da werde ich mir was einfallen lassen.
Ansonsten: traut Euch so was selbst aufzubauen! Das Preis-Leistungs Verhältnis lohnt den Aufwand.
Gruß,
Gestern war ich bei Walter und wir haben uns mal hingesetzt und einen Hörtest gemacht. Das positive, man muss wirklich schon richtig hinhören um Unterscheide zu erkennen. Bei Miles Davis Kind of Blue offenbarte sich zwar was zu erwarten war, die Bässe kamen einfach mit dem Naim CD5 knackiger, satter rüber, die Höher brillianter und in Summe kam einfach mehr Musik rüber und Feeling, aber dennoch hat mir Walter's Konzept gut gefallen und vor allem macht der schnelle Zugriff auf die Aufnahmen richtig spaß. Vor allem wenn man, wie wir am gestriegen Abend, plötzlich einmal einen Vergleich zwischen den beiden Aufnahmen der Godowsky Studien der Chopin Etüden der Herren Hamelin und Berezovsky machen möchte.
Gegenüber dem System von Walter tendiere ich aber eher dazu statt einem Monitor meinen Plasma TV anzuschließen. GGf. auch den Rechner als Netzwerkrechner zu betreiben und die von meinem normalen PC aus zu steuern.
:W
Jürgen (20.08.2008, 08:03): Original von Rachmaninov @Walter,
da wird es wohl Zeit für einen ausgiebigen Hörtest!
:hello
Original von Rachmaninov war heute bei Walter und habe seine neue technische Erungenschaft / Neuanschaffung getestet.
Interessante Lösung, vor allem da man unheimlich schnell Aufnahmen / Passagen vergleichen kann.
@Rachmaninov: Für diese schnellen Vergleiche mußtet Ihr wohl von der Festplatte hören. Wie verträgt sich das mit Deiner kritischen Haltung gegenüber komprimierter Musik, bzw. welches Format habt Ihr verwendet?
Und welchen Eindruck hattest Du von der Soundkarte?
Grüße Jürgen
Rachmaninov (20.08.2008, 08:33): Original von Jürgen @Rachmaninov: Für diese schnellen Vergleiche mußtet Ihr wohl von der Festplatte hören. Wie verträgt sich das mit Deiner kritischen Haltung gegenüber komprimierter Musik, bzw. welches Format habt Ihr verwendet?
Und welchen Eindruck hattest Du von der Soundkarte?
Grüße Jürgen
@Jürgen,
wir haben kein komprimiertes Format gehört. Walter verwendet i-tunes. Das bietet wohl entsprechende Möglichkeiten.
Sicher kann Walter mehr dazu schreiben.
Denke die Soundkarte hat hier einiges dazu beigetragen, dass man für den alltäglichen (schnellen) Musikgenuss zufrieden sein kann. Natürlich spielt der Naim CD5 in einer anderen Liga und wenn ich intensiv hören will würde ich immer den CD5 vorziehen.
Cetay (inaktiv) (20.08.2008, 10:33): Original von Rachmaninov Denke die Soundkarte hat hier einiges dazu beigetragen, dass man für den alltäglichen (schnellen) Musikgenuss zufrieden sein kann. Natürlich spielt der Naim CD5 in einer anderen Liga und wenn ich intensiv hören will würde ich immer den CD5 vorziehen.
Dann wars wohl nichts mit der Billigstlösung für die Peripherie. X( Ich würde auf jeden Fall die Festplatte vorziehen, aber mit einem guten externen D/A - Wandler oder Data-Streamer wirds dann halt doch ziemlich teuer. Habt ihr euch auch mal einen Blindvergleich zwischen Soundkarte und Naim gegönnt? Das Hörergebnis, aus dem ich herauslese, dass der Naim "musikalischer" ist, entspricht ja den Erwartunguen und die wiederum haben nachgewiesenermaßen einen großen Einfluß auf das Hörergebnis.
Walter (20.08.2008, 15:33): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Denke die Soundkarte hat hier einiges dazu beigetragen, dass man für den alltäglichen (schnellen) Musikgenuss zufrieden sein kann. Natürlich spielt der Naim CD5 in einer anderen Liga und wenn ich intensiv hören will würde ich immer den CD5 vorziehen.
Dann wars wohl nichts mit der Billigstlösung für die Peripherie. X( Ich würde auf jeden Fall die Festplatte vorziehen, aber mit einem guten externen D/A - Wandler oder Data-Streamer wirds dann halt doch ziemlich teuer. Habt ihr euch auch mal einen Blindvergleich zwischen Soundkarte und Naim gegönnt? Das Hörergebnis, aus dem ich herauslese, dass der Naim "musikalischer" ist, entspricht ja den Erwartunguen und die wiederum haben nachgewiesenermaßen einen großen Einfluß auf das Hörergebnis.
Wir haben natürlich den Blindvergleich zwischen Rechner und NAIM gemacht. Der Unterschied ist besonders im Bassfundament hörbar. Die Soundkarte schlägt sich allerdings wacker und schlägt alles, was ich bisher vom Rechner gehört habe. Der NAIM kann aber alles ein klein wenig besser - wäre ja noch schöner!
Wenn man aber nicht ganz genau aufpasst, dann merkt man nicht, wenn die Quelle umgeschaltet wurde!!!!
Die Verluste, die durch die Lautsprecherabdeckung entstehen sind bei meiner Anlage deutlich höher, als die, durch diese beiden unterschidlichen Quellen.
Die Musik vom Rechner kam von der Festplatte (deren Laufgeräusche hört man absolut nicht) und wurde über ITunes abgespielt. Auf der Festplatte ist sie im Apple Lossless Format gespeichert. Das ähnelt vom Verfahren her dem FLAC Format und komprimiert ca. auf 50% ohne Verluste bei der Wiederherstellung.
Tranquillo (20.08.2008, 18:25): Original von Walter Auf der Festplatte ist sie im Apple Lossless Format gespeichert. Das ähnelt vom Verfahren her dem FLAC Format und komprimiert ca. auf 50% ohne Verluste bei der Wiederherstellung. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen Apple Lossless und FLAC ist, dass es sich um verlustfrei komprimierende Formate handelt. Apple Lossless ist ein proprietäres Format, dessen Spezifikation von Apple nicht herausgegeben wird. Daher ist man bei der Wiedergabe auf iTunes angewiesen (oder ein mobiles Gerät wie iPod oder iPhone). Plug-Ins für andere Media Player gibt es meines Wissens nicht. Durch iTunes ist natürlich auch die Umwandlung in andere Formate eingeschränkt (es stehen nur die Formate zur Verfügung, die iTunes unterstützt).
FLAC dagegen ist ein offenes Format, das lizenzkostenfrei genutzt werden kann. Der Quellcode steht frei zur Verfügung, daher gibt es Codecs für alle gängigen Plattformen und Betriebssysteme. FLAC komprimiert nach meiner Erfahrung im Mittel auf ca. 40 % der Originalgrösse. Der Encoder arbeitet sehr schnell und erzeugt nur wenig CPU-Last. Die erzeugten Dateien sind durch Prüfsummen in ihrer Integrität geschützt, Veränderungen (z. B. durch defekte Datenträger) werden vom Decoder sofort erkannt. Ein Umwandeln in andere Formate oder das direkte Brennen von CD's ist problemlos möglich. Bei der Wahl der Software zum Rippen und zur Wiedergabe hat man alle Freiheiten.
Übrigens: Meines Wissens rippt iTunes die CD's im Burst-Modus ohne Fehlersicherung. Das geht zwar schnell, aber was auf der Festplatte ankommt, ist mehr oder weniger vom Zufall abhängig - und dann nutzt auch das beste Wiedergabegerät nichts.
Viele Grüsse Andreas
Carola (21.08.2008, 14:30): Ich habe seit gut zwei Jahren eine kleine Kompaktanlage von JVC (EX-P1), die mich damals etwa 750 € gekostet hat. Ich habe nun überlegt, mir für diese Anlage zwei neue Boxen zu kaufen, in der Hoffnung, damit den Klang insgesamt deutlich zu verbessern.
Hier in Köln gibt es am Neumarkt ein HiFi-Studio (www.msp-hifi.de). Dort will ich demnächst einen Termin machen, um meine kleine Anlage an diverse andere Boxen anzuschließen und auszuprobieren, wie sich das auf den Klang auswirkt. Meine Einschränkungen sind: Die Boxen dürfen insgesamt maximal 800 bis 1000 € kosten und nicht höher als 30 cm sein. Die Perspektive ist, in den nächsten Jahren auch den CD-Spieler und Verstärker nach und nach zu ersetzen, so die Finanzen es zulassen.
Was haltet Ihr davon? Nach welchen Lautsprechern sollte ich fragen? Hat es überhaupt Sinn, nur die Boxen auszutauschen? Alles auf einmal geht bei mir allerdings schon wegen des Geldes nicht.
Gruß, Carola
Rachmaninov (21.08.2008, 16:02): @Carola,
muss es eine Regalbox sein, oder warum die Einschränkung bei der Größe?
Also, ich würde eher davon abraten mir jetzt zur bestehenden Anlage Lautsprecher zu kaufen, die Dir daran gefallen.
1. Wird die Kette nicht unbedingt dadurch besser, wenn die Quelle es nicht zuläßt.
2. Muss später wiederum die neuen Anschaffungen (CD & Verstärker) zu der bereits gekauften Lautsprecher passen.
Ich würde den Termin nutzen und mit einer maximalen Vorstellung was Du bereit wärst für CD-Player, Verstärker und Lautsprecher zu bezahlen und mir dort einiges anhören. (Und nicht nur dort)
Wie ich sehe hat er einiges im Programm was auch für den sparsameren Kunden erfreuliche Ergebnisse liefern kann (nicht muss!) Hier sind natürlich Deine Präferenzen wichtig. Daher gilt ohnehin...hören....hören...hören. Ohne Probleme 4-5 unterschiedliche Läden und deren "Empfehlungen"
Carola (21.08.2008, 16:46): Original von Rachmaninov @Carola,
muss es eine Regalbox sein, oder warum die Einschränkung bei der Größe?
Also, ich würde eher davon abraten mir jetzt zur bestehenden Anlage Lautsprecher zu kaufen, die Dir daran gefallen.
1. Wird die Kette nicht unbedingt dadurch besser, wenn die Quelle es nicht zuläßt.
2. Muss später wiederum die neuen Anschaffungen (CD & Verstärker) zu der bereits gekauften Lautsprecher passen.
Ich würde den Termin nutzen und mit einer maximalen Vorstellung was Du bereit wärst für CD-Player, Verstärker und Lautsprecher zu bezahlen und mir dort einiges anhören. (Und nicht nur dort)
Wie ich sehe hat er einiges im Programm was auch für den sparsameren Kunden erfreuliche Ergebnisse liefern kann (nicht muss!) Hier sind natürlich Deine Präferenzen wichtig. Daher gilt ohnehin...hören....hören...hören. Ohne Probleme 4-5 unterschiedliche Läden und deren "Empfehlungen"
Ja, es muss eine Regalbox sein, deshalb die max. Höhe von 30 cm.
Es stimmt schon, wenn ich jetzt nur neue Boxen kaufe, lege ich mich dadurch in gewisser Weise schon fest für die spätere Anschaffung von CD-Spieler und Verstärker. Aber alles zusammen kostet einfach zu viel Geld für mich. Außerdem habe ich diese Anlage ja auch erst seit recht kurzer Zeit und sie funktioniert soweit einwandfrei.
Das Problem ist: Wenn ich dort jetzt zum Probehören hingehe, werde ich danach wahrscheinlich um so weniger zufrieden sein mit der bisherigen Anlage. Vielleicht sollte ich das erst in Angriff nehmen, wenn ich genug Geld für eine komplett neue Anlage habe.
Gruß, Carola
Rachmaninov (21.08.2008, 16:48): Original von Carola Ja, es muss eine Regalbox sein, deshalb die max. Höhe von 30 cm.
Es stimmt schon, wenn ich jetzt nur neue Boxen kaufe, lege ich mich dadurch in gewisser Weise schon fest für die spätere Anschaffung von CD-Spieler und Verstärker. Aber alles zusammen kostet einfach zu viel Geld für mich. Außerdem habe ich diese Anlage ja auch erst seit recht kurzer Zeit und sie funktioniert soweit einwandfrei.
Das Problem ist: Wenn ich dort jetzt zum Probehören hingehe, werde ich danach wahrscheinlich um so weniger zufrieden sein mit der bisherigen Anlage. Vielleicht sollte ich das erst in Angriff nehmen, wenn ich genug Geld für eine komplett neue Anlage habe.
Gruß, Carola
Wenn Du nicht "viel" Geld ausgeben willst kann ich mir durchaus vorstellen, daß er mit einem NAD CD-Player und Verstärker plus Lautsprecher durchaus gegenüber der Kompaktanlage einiges Steigern kann und Du gar nicht mehr "so weit" weg bist von einer derartigen Lösung.... :engel Und klanglich solltest Du da deutliche Vorteile erreichen!
ab (21.08.2008, 17:16): Original von Carola Was haltet Ihr davon? Nach welchen Lautsprechern sollte ich fragen? Hat es überhaupt Sinn, nur die Boxen auszutauschen? Alles auf einmal geht bei mir allerdings schon wegen des Geldes nicht.
Gruß, Carola
Du wohnst doch in Köln, das ist eine große Stadt, da kann man doch ganz sicher second hand günstig etwas erstehen. (Das betrifft auch viele HiFi-Geschäfte, bei denen Kunden ihre alten Geräte zurückgeben, wenn sie neuere kaufen.) Das ist der Tipp, den ich Dir unbedingt geben würde.
Zweiter Tipp, dazu und zuvor: Geh in eine Bibliothek und sieh in die verschiedenen HiFi-Hefte hinein, die machen so etwas wie rankings und in wenigen Sätzen wird auch die Charakteristik besprochen: Möchtest Du lieber eine höchst durchsichtige, analytische Box, wo du viele Details deutlich getrennt hören kannst oder aber magst Du lieber einen weichen, vermengten Klang. Wenn Du da dann von etwas liest, das Dich ansprichst, kannst Du ja second hand oder im Internet genau danach suchen.
Drittens: Die wichtigste Komponente, wie eine Anlage klingt, ist immer der Raum selbst. Wenn die Box schon im Regal stehen muss, dann versuche, sie zumindest auf Spikes zu stellen, damit nicht das ganze Holz mitschwingt.
Falls Du es nicht glaubst: Probier's einmal bereits bei Deiner JVC-Anlage aus: Es genügt zur Demo bereits, wenn Du zwei, drei 2-cent-Stückchen übereinander unter die Box an jeweils den vier Ecken schiebst und ich bin mir sicher, du hörst schon eine Klangveränderung. (Über eine Rückmeldung diesbezüglich würde ich mich sehr freuen!)
Letzter Tipp: so manche hat noch irgendwo uralte Böxchen im Keller rumstehen, sei es aus den 60er, 70ern oder frühen 80ern. In Vollholz klingen die bereits oft erstaunlich gut - jendenfalls um Welten besser und wäremer als das Plastik, aus dem vermutlich Dein JVC besteht. Die bekommt man oft sogar als kostenlose Dauerleihgabe oder ganz geschenkt. Frag doch einfach im Bekanntenkreis nach :W
:hello
Rachmaninov (21.08.2008, 17:20): Original von ab Zweiter Tipp, dazu und zuvor: Geh in eine Bibliothek und sieh in die verschiedenen HiFi-Hefte hinein, die machen so etwas wie rankings und in wenigen Sätzen wird auch die Charakteristik besprochen: Möchtest Du lieber eine höchst durchsichtige, analytische Box, wo du viele Details deutlich getrennt hören kannst oder aber magst Du lieber einen weichen, vermengten Klang. Wenn Du da dann von etwas liest, das Dich ansprichst, kannst Du ja second hand oder im Internet genau danach suchen.
Dient für mich höchstens zur Orientierung. Naim und Linn z.B. werden beide immer wieder sehr gut getestet, klingen aber völlig unterschielich!
ab (21.08.2008, 17:26): Keine Frage...
Ja, zur Orientierung - vor allem in den "niederen Gefilden" - und um dieses geht es ja hier...
Für intensives Hörstudium braucht man neben der Zeit als "Anfänger" wohl begeisternde Freunde mit geschultem Ohr die einem begleiten und auf Aspekte hinweisen können: Man hört ja oft nur das, was man bereits weiß. Wer mehr weiß, kann auch mehr hören.
(Dies ja auch ein Grund, warum man in die Hefte etws hineinlesen sollte: Dort stehen Aspekte, von denen man dann zumindest theoretisch weiß, und auf die man dann hin-hören könnte.)
Ohne Erfahrung bekommt man vom Händler etwas aufgeschwatzt, von deren fiesen Tricks brauchen wir ja hier nicht zu reden.
Rachmaninov (21.08.2008, 17:27): Original von ab Keine Frage...
Ja, zur Orientierung - vor allem in den "niederen Gefilden" - und um dieses geht es ja hier...
Für intensives Hörstudium braucht man neben der Zeit als "Anfänger" wohl begeisternde Freunde mit geschultem Ohr die einem begleiten und auf Aspekte hinweisen können: Man hört ja oft nur das, was man bereits weiß. Wer mehr weiß, kann auch mehr hören.
Ohne Erfahrung bekommt man vom Händler etwas aufgeschwatzt, von deren fiesen Tricks brauchen wir ja hier nicht zu reden.
:times10
Carola (21.08.2008, 17:52): Ich sehe schon, die Sache ist mindestens so komplex wie die klassische Musik selbst....
Den Tipp mit den Centstücken werde ich ausprobieren, sobald ich etwas Kleingeld eingewechselt habe, und dann natürlich auch hier berichten. Gibt es diese "Spikes" denn auch in so einem HiFi-Laden?
Das Problem ist: Ich interessiere mich eigentlich gar nicht für die technischen Aspekte - es soll halt einfach nur gut klingen. :D Ich weiß schon, so kann nur eine hoffnungslose Ignorantin sprechen.
Jedenfalls schon mal vielen Dank bis hierhin für die Beratung!
Gruß, Carola
Walter (22.08.2008, 07:39): Noch ein kleiner Hinweis,
ich habe auch so eine "kleine Anlage" und die wurde deutlich durch meine selbstgebauten Regalboxen aufgewertet!
Ich würde aber versuchen vor einem Kauf die Box mit nach Hause zu nehmen und in meiner Umgebung zu hören. Ein guter Händler macht das und man kann sich sicher sein, dass es einen hinter her nicht reut.
Viel Spass beim Suchen!
ab (22.08.2008, 09:11): Original von Carola Ich sehe schon, die Sache ist mindestens so komplex wie die klassische Musik selbst....
Ja, mindestens, aber in der Regel - und darin unterscheidet sich das Analgesuchen vom Interpretationssuchen - leider sehr, sehr häufig höchst frustrierend.
Jürgen (22.08.2008, 09:20): Original von ab Ja, mindestens, aber in der Regel - und darin unterscheidet sich das Analgesuchen vom Interpretationssuchen - leider sehr, sehr häufig höchst frustrierend.
Das kann ich mir gut vorstellen. :rofl
Carola (22.08.2008, 09:49): Hm... Boxen selber bauen, Boxen zum Ausprobieren mit nach Hause nehmen (die passen nicht in meinen Fahrradkorb), Fachzeitschriften studieren, nach Inseraten zu Gebrauchtangeboten schauen - seid mir bitte nicht böse, aber ich möchte diese Frage nicht zu meinem Lebensinhalt machen. Zumal ja selbst bei diesem Aufwand offenbar keine Zufriedenheit mit dem Ergebnis garantiert ist. Womöglich eher im Gegenteil?
Wenn ich andererseits bedenke, welch kluge Sachen Thomas Mann über Musik geschrieben hat - und der ist Zeit seines Lebens nicht über einen Monoplattenspieler hinausgekommen...
Das Beste wird sein, ich behalte meine Boxen einfach. Aber den Trick mit den Geldmünzen probiere ich!
Trotzdem vielen Dank für Eure Mühe!
Gruß, Carola
ab (22.08.2008, 10:02): Original von Carola Womöglich eher im Gegenteil?
Das wohl sicher nicht. Versuche doch von jemanden eine alte aus Holz geschenkt zu bekommen.
Wenn ich andererseits bedenke, welch kluge Sachen Thomas Mann über Musik geschrieben hat - und der ist Zeit seines Lebens nicht über einen Monoplattenspieler hinausgekommen...
Er hatte aber auch den besten seiner Zeit! (Und von den guten Mono-Aufnahmen schwärme ich auch heute noch!)
Aber den Trick mit den Geldmünzen probiere ich!
Acht umgedrehte Reisnägel tuns noch besser! (Fällt mir gerade ein)
:hello
Leif Erikson (22.08.2008, 11:43): Liebe Carola,
ich habe an meinen PC eine kleine Kompaktanlage von Teac angeschlossen, da ich dort das Mastering meiner Oratorien-Aufnahmen mache. Bei dieser Anlage waren dänische Regalboxen dabei, von denen ich glaubte, daß sie sehr gut seien. Nach einem Jahr konnte ich sie aber nicht mehr ertragen und habe mir ein Pärchen Elac Linie 240 BS 243 gekauft. Die haben einen sogenannten Jet Hochtöner, der die Detailauflösung auf ein ungeahntes Niveau anhebt. Zu meiner Überraschung bringen sie in dem kleinen Büroraum - ca. 12 qm - auch einen guten Bass bis mindestens 50 Hz. Ich habe neu dafür allerdings 750,- € gezahlt. Fast dasselbe bekommt man im Musikerbedarf als Adam ANF 10, d.h. auch mit dem Jet-Hochtöner für 480 €, z.B. bei www.rockshop.de Wenn es noch billiger sein soll, würde ich mal eine NuBox 381 probieren, die allenthalben gelobt wird, Paarpreis 378 €. Die gibt es glaub ich nur im Versand aber mit Rückgabemöglichkeit. Ich kenne sie allerdings selbst nicht.
Weitere Möglichkeiten sind natürlich gebrauchte Boxen der o.g. Typen (unbedingt anhören) und Lautsprecherselbstbau. Hier empfehle ich Vifa (www.vifa.de) und zwar den Typ Korrekt II XT, der allerdings 38 cm hoch ist. Bausatz-Paar-Preis 300 €. Auch diese Box hat einen speziellen Hochtöner, den Ringradiator, der eine sehr gute Detailauflösung schafft. Da auch der Wirkungsgrad bei 87 dB liegt, klingt sie besser als viele Standboxen. Die MPR-1 XT mit dem kleinen Ringradiator ist nur 30 cm hoch und eine Neuentwicklung, die ich nicht kenne, Bausatz-Paar-Preis 290 €.
Wie Du siehst, hat sich die Anschaffung der neuen Lautsprecher bei mir gelohnt. Die Elacs wären auch mit besserer Elektronik keine Fehlinvestition. Am besten werden sie mit einem warm klingenden Verstärker kombiniert.
Gruß, Leif.
Carola (22.08.2008, 12:52): Lieber Leif,
nach diesen Elac-Boxen, mit denen Du so zufrieden bist, werde ich in dem Geschäft auf jeden Fall fragen, vielen Dank für den Hinweis.
Ansonsten: Selbstbau, Bestellung im Internet und so etwas - das ist alles nichts für mich. Ich kaufe nur noch in Fachgeschäften vor Ort mit gutem Service, Transport, Anschließen und so etwas - all dieses kann und will ich selber nicht erledigen. Dass man für diesen Service auch bezahlen muss, ist mir natürlich klar.
Gruß, Carola
Tranquillo (22.08.2008, 13:16): Original von Carola Wenn ich andererseits bedenke, welch kluge Sachen Thomas Mann über Musik geschrieben hat - und der ist Zeit seines Lebens nicht über einen Monoplattenspieler hinausgekommen... Was dafür spricht, dass die Intensität des Musikhörens und -erlebens nicht unbedingt mit möglichst optimalem Klang zusammenhängt. Man sollte diesen Aspekt nicht so sehr überbewerten, denn Musik hört man nicht in erster Linie mit den Ohren.
Viele Grüsse Andreas
ab (22.08.2008, 13:27): Original von Carola Lieber Leif,
nach diesen Elac-Boxen, mit denen Du so zufrieden bist, werde ich in dem Geschäft auf jeden Fall fragen, vielen Dank für den Hinweis.
Ansonsten: Selbstbau, Bestellung im Internet und so etwas - das ist alles nichts für mich. Ich kaufe nur noch in Fachgeschäften vor Ort mit gutem Service, Transport, Anschließen und so etwas - all dieses kann und will ich selber nicht erledigen. Dass man für diesen Service auch bezahlen muss, ist mir natürlich klar.
Gruß, Carola
Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit ELAC (die zwar nicht schlecht auflösen, aber mir viel zu sehr metallisch klangen) - die Neuentwicklungen hörte ich aber bislang nicht - würde ich daher jedenfalls auch nach der hoch gelobten NuBox 381 fragen. Hüberscher ist wohl die NuBox :J :hello
Leif Erikson (22.08.2008, 15:30): Hallo ab,
wenn ich ehrlich bin, klingen die kleinen Elacs bei moderaten Lautstärken verdammt ähnlich wie meine großen 3-Wege Aktivmonitore, die allerdings linear bis 20 Hz hinunter reichen. Die großen sind linear eingemessen. Bei 32 Zöllern wird der Unterschied natürlich hörbar. Der größte Unterschied liegt in der Dynamik. Auch bei mir hat es etwas gedauert, bis ich mich an die lineare Einmessung gewöhnt hatte. Jetzt kann ich die T+A Kombi nicht mehr hören, da sie schönfärbt. Über den Equalizer ebenfalls eingemessen klingt sie wie nach einer Frischzellenkur.
Im schlimmsten Fall überträgt man fragwürdige Hörgewohnheiten beim Kauf auf die neue Anlage.
Rockmusik klingt z.B. auf meinen großen mit der linearen Einstelllung nicht druckvoll genug (Kickbässe ca. 80Hz). Auf dem Equalizer habe ich daher eine Korrekturkurve dafür erstellt. Umgekehrt ist Klassik damit unerträglich.
Gruß, Leif.
Carola (25.08.2008, 16:05): Falls es jemanden interessiert: Ich habe gerade die von Leif empfohlenen Elac-Boxen gekauft - nachdem ich sie mir im Geschäft an meine Anlage habe anschließen und vorführen lassen.
Ich bin sehr angetan, sowohl von den Lautsprechern als auch von dem Geschäft. Der Verkäufer war allerdings so gemein, mir nur so zum Spaß mal eine Anlage für 25.000 € vorzuspielen. Aber man kann eben nicht alles haben...
Vielen Dank, Leif ,für den tollen Tipp!
Gruß, Carola
PS. Donnerstag oder Freitag werden die Boxen geliefert. Danach werde ich wahrscheinlich erstmal die gesamte Sammlung durchhören, um den besseren Klang auszuprobieren und zu genießen. :leb
ab (25.08.2008, 21:59): Original von Leif Erikson Rockmusik klingt z.B. auf meinen großen mit der linearen Einstelllung nicht druckvoll genug (Kickbässe ca. 80Hz). Auf dem Equalizer habe ich daher eine Korrekturkurve dafür erstellt. Umgekehrt ist Klassik damit unerträglich.
Das dürfte wohl an einem Verstärker liegen, der nicht genug laststabil auf 4 oder gar hinunter bis 2 Ohm ist...
Was mich aber besonders interessiert: 1) Wie sehr löst die Elac räumlich auf, insbesondere in der Tiefenstaffelung und 2) wie natürlich klingen die Instrumente selbst? 3) Wie spielfreudig ist die Box?
:hello
ab (25.08.2008, 22:02): Original von Carola PS. Donnerstag oder Freitag werden die Boxen geliefert.
Lass sie Dir nicht Phasenverkehrt anschließen! Bitte die liefernde Dame oder den Herren doch freundlich, Dir die Phase auszumessen und zeichne sie Dir an, für den Fall, dass Du später einmal den Stecker ziehen solltest.
Das mit den Spikes gilt übrigens noch viel mehr für bessere Boxen. Reißnägel lassen grüßen :hello
Viel Freude!
Carola (25.08.2008, 22:31): Original von ab Original von Carola PS. Donnerstag oder Freitag werden die Boxen geliefert.
Lass sie Dir nicht Phasenverkehrt anschließen! Bitte die liefernde Dame oder den Herren doch freundlich, Dir die Phase auszumessen und zeichne sie Dir an, für den Fall, dass Du später einmal den Stecker ziehen solltest.
Das mit den Spikes gilt übrigens noch viel mehr für bessere Boxen. Reißnägel lassen grüßen :hello
Viel Freude!
Lieber ab,
Reißnägel liegen bereit! Falls damit Heftzwecke gemeint sind. Bei meinen alten Boxen habe ich es auch schon ausprobiert, kann aber keinen Unterschied hören - bzw. einen kleinen Unterschied höre ich schon, den führe ich aber eher auf einen möglichen Placeboeffekt zurück.
Die Sache mit der, "Phase ausmessen" verstehe ich leider nicht. Ich gehe aber davon aus, dass die jemanden schicken, der sich auskennt.
Das Problem ist, ich kann meine alten Boxen jetzt kaum noch ertragen, der Unterschied ist doch ziemlich groß. Und wie die Anlage für 25.000 € geklungen hat, werde ich auch niemals vergessen - es hat mich umgehauen.
Gruß, Carola
ab (25.08.2008, 22:54): Original von Carola Reißnägel liegen bereit! Falls damit Heftzwecke gemeint sind. Bei meinen alten Boxen habe ich es auch schon ausprobiert, kann aber keinen Unterschied hören - bzw. einen kleinen Unterschied höre ich schon, den führe ich aber eher auf einen möglichen Placeboeffekt zurück.
Bei der neuen Box wird es wohl hörbarer!
Die Sache mit der, "Phase ausmessen" verstehe ich leider nicht. Ich gehe aber davon aus, dass die jemanden schicken, der sich auskennt.
Frag aber unbedingt nach! Knapp dazu hier.
Wenn die Anlage phasenverkehrt angeschlossen ist, klingt alles verwaschener, heller und unpräzieser.
Das Problem ist, ich kann meine alten Boxen jetzt kaum noch ertragen
Der Archos 605 ist ein mobiler Mediaplayer zur Wiedergabe von Audio- und Videodateien. Der Player hat ein Touchscreen-Display mit der Auflösung 800 x 480 Pixel und 4 GB internen Flash-Speicher, der über einen SDHC-Kartenslot erweitert werden kann (es gibt auch Ausführungen mit interner Festplatte bis 160 GB, die aber entsprechend teurer sind). Vom Gewicht und der Größe her passt der Player noch gut in die Hemdentasche, das Display ist aber groß genug, um einen längeren Film ermüdungsfrei sehen zu können.
Der Clou des Gerätes: Es kann per WLAN in ein Netzwerk integriert werden (dabei werden alle gängigen Verschlüsselungsverfahren unterstützt) und so auf freigegebene Laufwerke und Verzeichnisse innerhalb des Netzwerks zugreifen. Die Mediendateien müssen also nicht mehr lokal auf dem Gerät gespeichert, sondern lediglich über das Netzwerk zugänglich sein; sie können direkt von ihrem Speicherort im Netz wiedergegeben werden. Ich habe damit innerhalb der Reichweite des WLAN Zugriff auf meine gesamte CD-Sammlung (für die selbst die grösste Festplatte mit 160 GB viel zu klein wäre), ohne eine einzige Datei kopieren zu müssen. Das ist für mich schon ein erheblicher Gewinn an Komfort, denn immer wieder habe ich die Erfahrung gemacht, dass die CD, die ich gerade hören wollte, natürlich nicht auf den Player kopiert war. Für die Nutzung unterwegs (ohne WLAN) kann man die Dateien wie bei jedem anderen Player auf den internen Speicher oder eine SD-Karte kopieren (entweder über das Netz oder bei grösserer Datenmenge über USB 2.0, SD-Karten gibt es mittlerweile bis 16 GB Speicherkapazität). Die WLAN-Anbindung lässt sich über ein Software-Plugin auch dazu benutzen, Internet-Radio zu hören.
Viele Grüsse Andreas
Leif Erikson (01.10.2008, 21:35): Hallo Carola,
ich bin wieder mal ein Schnellmerker, Du hast die neuen Elac-Boxen ja schon einen Monat lang. Es freut mich sehr, daß sie Dir gut gefallen.
Noch viel Spaß,
Leif
Leif Erikson (01.10.2008, 22:27): Hallo ab,
generell hängt ja die räumliche Auflösung von Boxen vom Hochtöner ab und der ist bei den Elacs sehr gut. Ich bin sowohl mit der Breiten- als auch der Tiefenstaffelung zufrieden. Ich verwende die Boxen mit einem Hörabstand von ca. 1,2 m habe sie aber auch schon im Wohnzimmer ausprobiert, wo sie nicht soviel Bass bringen wie in meinem kleinen Büro. Bei meinen Aufnahmen stelle ich ja den delay für das Chormikrofon ein, bei 10 m Abstand zum Dirigenten ca. 30 ms plus 10-20 ms Zuschlag, wenn er "weit genug weg" ist, habe ich die richtige Einstellung gefunden. Das Orchester, welches direkt vor dem Dirigenten sitzt bekommt kein delay. Oft wird beim delay geschlampt, dann liegt es an der Aufnahme, daß die Tiefenstaffelung schlecht ist.
Ich denke eigentlich nicht, daß ich mit dem Denon AVC- A11XVA Impedanzprobleme habe, weil ja der Tiefbass bei linearer Einmessung bis 20 Hz sehr schön kommt. Bei Discoanlagen kannst Du davon ausgehen, daß sowieso nur bis 80 Hz übertragen wird oder die Abstimmung eben bei 80 Hz übertreibt. Auf Pop-CD's sind keine 20 Hz drauf, da kein bei Popmusik gebräuchliches Instrument so tief reicht. Den Rest besorgt der Subsonicfilter sonst könnten die Spulen anschlagen. Oder entgeht mir was bei Deiner Argumentation ?
Gruß, Leif.
Carola (01.10.2008, 23:25): Original von Leif Erikson Hallo Carola,
ich bin wieder mal ein Schnellmerker, Du hast die neuen Elac-Boxen ja schon einen Monat lang. Es freut mich sehr, daß sie Dir gut gefallen.
Noch viel Spaß,
Leif
Hallo Leif,
Du hast mir wirklich einen super Tipp gegeben - ich erkenne manche CDs kaum wieder. Nochmal ganz herzlichen Dank dafür!
Gruß, Carola
Jürgen (10.11.2008, 15:45): Original von Jürgen Nun, es ist nicht wirklich ein Fehlkauf. Geärgert habe ich mich trotzdem.
Vor etwa einem (oder zwei ?) Jahr(en) gekauft, um damit im Büro nebenbei Musik zu hören. Vor ein paar Wochen war eines der beiden Ohrpolster durchgewetzt. Ich dachte, so ein simples nur aus Schaumstoff bestehendes Teil sei doch günstig zu bekommen. Da habe ich die Rechnung aber ohne Sony gemacht. Die Dinger kosten 8,50€. Die Kopfhörer nur etwa das Doppelte. Ich schätze den Materialwert der Polster auf etwa 5 Cent.
In Zukunft Soo Niee !
Jürgen
Das war vor über einem Jahr etwa. Nachdem ich mir 12 Monate die Ohren wundgehört habe, sah ich dieses Angebot (klick mich) und bestellte das Probeabo: http://i.ligatus.de/ms/finanzen/presse-union/chip2/src/img/kopfhoerer.gif
Das wiederum war vor über zwei Monaten. Ich habe mich bislang nicht getraut, das hier zu erwähnen, weil ich fürchtete, reingelegt worden zu sein. Aber am Freitag kamen die Sennheiser HD 415 . Mein Fazit: Fürs Büro am PC sind sie voll zufriedenstellend und ich brauche wohl nicht erwähnen, dass es eine immense Verbesserung ist.
Bin zur Zeit viel mit Flugzeug, Bahn etc. unterwegs
Das ding hat 4GB Speicher, Einschub für MicroSD-Speicherkarten bis 4 GB, passt also ordentlich was drauf. Bei MP3 in guter Qualität (variable Bitrate, max. Qualität) ist das für unterwegs eine ganz ordentliche Lösung, insbesondere, wenn man sich noch einen Satz ordentliche Kopfhörer gönnt. Aus Platzgründen sind das bei mir die Ohrstöpsel geworden, mein guter Sennheiser ist für unterwegs enfach zu unhandlich.
Frank
Rachmaninov (12.03.2009, 19:06): Also, sollte ich mir jemals den ersehnten Kopfhörerverstärker von Naim kaufen dann kommt Beyeraudio in die Engere Kopfhörerwahl :wink
jahrelang hatte ich vor, mir einen guten Kopfhörerverstärker zu kaufen.
Die Überraschung trat nach der Installation meines Denon AVC- A11XVA ein: der Kopfhörerausgang war phantastisch, d.h. mit meinem AKG 501 besser als das was ich im Laden mit einem Set von Stax gehört hatte. Die Musik spielte nämlich nicht mehr so peinlich im Kopf, wie das bei Stereo-Kopfhörern prinzipbedingt der Fall ist. Dies läßt sich leicht erklären. Dieser Ausgang liefert Dolby for Headphones, wenn eine Mehrkanalquelle angeschlossen ist und das ist ein Quantensprung. Auch bei 5.1 aus dem Radio funktioniert es hervorragend. Selbst bei normalem Stereo ist der Ausgang so gut, daß ich nicht mehr an einen Kopfhörer-Verstärker denke.
Apropos die besten Kopfhörer, die ich probiert habe sind AKG 501, 701 und Grado RS 1. Letzterer ist für meine Ohren zu klein, d.h. nicht länger als 3 Minuten zu ertragen. Beyer DT 880 kommt an die genannten nicht ganz ran. Im Internet kostet der AKG 701 ja gerade mal etwas über 200,- €. Ich mag Stax nicht besonders, wohl wegen der Dynamik.
Wenn Du Deine existierende Stereo-Anlage nicht ersetzen willst und einen separaten Vor- und Endverstärker besitzt bzw. der Vollverstärker pre - out und main - in Buchsen hat, dann kannst Du mit einem Behringer DEQ 2496 (258,- €), den Du dazwischen schaltest, wahre Wunder sowohl für Deine Boxen, als auch für Deinen Kopfhörer wirken, da der Behringer für den Raum eingemessen werden kann. Wenn man das Mikro in den Kopfhörer steckt, kann man eine extra-Kurve für den Kopfhörer erstellen. Die Musik spielt allerdings weiterhin "im Kopf". Ach ja der Endverstärker muß dann auch noch einen Kopfhörer-Ausgang haben, was bei meiner T & A - Kombi der Fall war.
Falls der Verstärker nicht auftrennbar ist aber einen pre-out Ausgang hat, kannst Du den Behringer auch zwischen pre-out und einen Kopfhörerverstärker schalten (wenn dieser nicht an main-out angeschlossen werden muß). Dann profitieren natürlich die Lautsprecher nicht davon.
Gruß, Leif.
Rachmaninov (07.04.2009, 19:57): @Leif,
danke für Deine Ausführungen!
Was den Kopfhörerverstärker angeht bin ich auf den Naim eingefahren ;-) ...
Den Kopfhörer werde ich mir dann sehr genau raussuchen......
hoffe, der taugt was. hat jemand von euch erfahrungen mit pioneer receivern?
Cetay (inaktiv) (23.07.2009, 09:33): Mein high-fideles Erweckungserlebnis hatte ich vor 13 Jahren, nachdem ich in der schottischen Metropole Edinburgh einen Virgin Megastore betreten habe und mit der Rolltreppe nach oben gefahren bin. Bis dahin war ich der typische interessierte Hifi-Fan, der glaubte, hohe Wiedergabetreue hätte etwas mit Verfärbungsfreiheit, Ortbarkeit, Tiefenstaffelung, Auflösung, etc. zu tun. Dann kam mir beim Hochfahren diese Musik entgegen. Eine erst unglaublich zerbrechliche, dann unbändig wütende Frauenstimme, von der mir jedes kleinste Detail, jeder noch so kleine Kieckser, jedes Schnaufen, Schlucken, Zittern, Beben ... einfach jede Gefühlsregung regelrecht ins Gesicht und in Herz und Bauch geschleudert wurde. Das war emotional packend, bewegend, ansteckend, atemberaubend. In bin schnurstacks auf die nächste Person, die wie eine Verkäuferin ausgesehen hat, zugegangen: "Das will ich".
Einige Tage später, an der heimischen Musikanlage, kam dann die Ernüchterung. Natürlich war Tracy Bonham auch darüber gehört ein ziemlicher Reißer, aber von dieser völlig einnehmenden emotionalen Unmittelbarkeit kam so gut nichts herüber. Fortan war mir klar, was ich bei der Musikreproduktion suche - und dafür würde ich auf alle anderen High-End Kriterien gerne verzichten können. Nicht klar war zu dem Zeitpunkt, dass diese Suche erst nach 13 Jahren von Erfolg gekrönt sein würde.
Später habe ich dann gelesen, dass sich die Virgin Megastores dadurch auszeichnen, dass überall auf der Welt nicht nur optisch sondern auch akustisch eine Widererkennung stattfindet, weil in jedem Laden auf der Welt die selben Lautsprecher verwendet werden; Tannoy. Ab zum Händler! Das erste Hörerlebnis -natürlich mit besagter CD- verlief zunächst ernüchternd. Nachdem ich ihm genauer beschrieben hatte, auf was es mir ankam, wechselte er mit wissendem Gesichtsausdruck auf das nächst größere Modell und einen anderen Verstärker - und da war es! Die Ernüchterung folgte auf dem Fuß, denn die allfälligen 10700 DM für diese Kombi hatte ich leider nicht in der Hosentasche.
(Fortsetzung folgt...)
Cetay (inaktiv) (23.07.2009, 12:18): Dafür hatte ich mich mir eine massive Infektion mit dem Röhrenvirus zugezogen, denn besagter Verstärker war ein Röhrengerät (ich glaube von Octave). Da in der Röhren-Szene gerne genau die gesuchte Emotionalität beschworen wird -am besten zu finden mit Trioden-, wurde die Suche entsprechend ausgeweitet und mir sind immer mal wieder Anlagen begegnet, die mich mehr als zufrieden gestellt hätten, aber entweder unbezahlbar oder aber für meine räumlichen Verhältnisse ungeeignet waren. Auf dieser Suche begegnet man so Einigem: von geballter Inkompetenz über holes Marketinggeschwätz bis hin zu echter empathischer Beratungsqualität. Das sympathischte Erlebnis war die Begegnung mit einer schottischen Nobelmarke, bzw. mit einem Händler derselben. Der skurriele Verkäufer bestand darauf, mir anhand von Peter Alexanders die Kirschen in Nachbars Garten vorzuführen, warum ich mir den Gedanken an einen neuen CD-Player gleich wieder aus dem Kopf schagen sollte und mir lieber einen Plattenspieler zulegen sollte. Und in der Tat - genau unter "meinen" Gesichtspunkten waren hier Unterschiede wie Tag und Nacht zu verzeichnen. Als gerade beim Lauschen der LP ein Kirschbaum vor meinem geistigen Auge entstand, rief der Verkäufer: "Jedes mal wenn ich das höre, kann ich Kirschen riechen!"
* Meine Definition von High End: Es mus nicht klingen wie das Original sondern es muss eine vergleichbare Wirkung erzielen wie ein Liveerlebnis. Und in dieser Beziehung leisten fast alle teure Anlagen, die ich gehört habe, weniger als das Röhrenradio von meiner Oma.
Klangfarbentreue? Das ist ausgemachter Schwachsinn, weil das Original eh keiner kennt - abgesehen davon, dass schon im Studio munter am Sound herumgebogen wird. Und selbst wenn man es kennt - wer will das wirklich so hören? Das dachte ich mir, als ich unlängst im Freien einer Blaskapelle mit geschlossenen Augen gelauscht habe. Ene Anlage, die mir diesen Sound in meinen vier Wänden so direkt und ungeschminkt auf die Ohren geben würde, fiele wahrscheinlich als "zu kühl" und "überanalytisch" durch. Ortbarkeit, Tiefenstaffelung? Das Dampfplauderthema Nummer 1 in Testberichten. Schön wenn das die Anlage hergibt; mit dem Liveeindruck hat das wenig zu tun. Bei geschlossenen Augen verschmolz die Kapelle eher zu einem homogenen Ganzen - eine Anlage die das so wiedergibt, fiele als "nicht räumlich genug" durch. Auflösungsvermögen? Kommt darauf an. Im Hochtonbereich ist es wurscht, im Mittenbereich essentiell, denn es sind -gerade bei Stimmen- die sich hier abspielenden feinen Nuancen, die darüber entscheiden, ob das wie ein Vortrag wirkt oder wirklich berührt. Nicht umsonst wird die QUAD ESL 57, ein 50 Jahre alter Lautsprecher, der in diesem Bereich unübertoffen ist, heute noch fast originalgetreu nachgebaut und verkauft, obwohl er in allen anderen Kriterien aus heutiger Sicht kaum als Hifi-tauglich zu bezeichnen ist. Zeitrichtigkeit und Feindynamik? Wahrscheinlich sind diese Kriterien für eine "musikalische" Reproduktion die Wichtigsten; aber letzlich ist ohnehin entscheidend, was hinten raus kommt.
*
Und damit sind wir bei des Rätsels Lösung angelangt. Ich habe eine Musikanlage gefunden, die mir dieses livehaftige Gefühl vermitteln kann; und die nebenher in den mir nicht so wichtigen Hifi-Kriterien mehr als zufreidenstellend ist und machen stolzen Besitzer einer mit einem 5stelligen Eurobetrag entlohnten Reproduktionsmaschinerie schwer ins Grübeln bringen dürfte; die dazu noch ein Hauch des Besonderen umweht, weil sie an Purismus kaum zu überbieten ist und weil man sich eine legendäre Traditionsmarke ins Haus stellt (auch wenn die mittllerweile in einem Multi aufgegangen ist und in China produzieren läßt); und die bei alledem gerade mal 2000€ kostet. Na gut, streng genommen ist das immer noch viel Geld, aber wenn ich sehe, was hier an Vermögen für CDs ausgegeben wird...
(Fortsetzung folgt...)
Cetay (inaktiv) (23.07.2009, 15:17): Lautsprecher: http://www.quad-hifi.co.uk/images/models/22/main.jpg Quad 11L Studio Aktiv
Ich habe nie begriffen, warum sich das durch und durch einleuchtende Aktivkonzept im Hifi-Bereich kaum durchsetzen konnte. Die Endverstärker werden in die Box verlegt und die passive Frequenzweiche, ein Energie- und Klangvernichter allererster Güte, wird überflüssig, statt dessen findet die Auftrennung der Frequenzen vor der Verstärkung statt. Damit entledigt man sich aller Nachteile, die von Frequenzweichen herrühren können und handelt sich im Gegenzug kaum neue dafür ein. Echte High Ender bemängeln natürlich, dass der Verstärker damit unnötig der Gefahr von Vibrationen ausgesetzt wird. Manche Hersteller entgegnen dem, indem sie die Frequenzweiche in den Vorverstäker oder gar in ein eigenes Gehäuse stecken und die Endstufen aus der Box auslagern - aber damit sind wir preislich schon wieder im Nirvana angelangt. Dabei hilft ein Blick in den professionellen Bereich, um zu sehen, dass es einfacher und billiger geht. Beim Monitoring im Studio, also genau dort, wo es wirklich auf hohe Widergabetreue ankommt, werden haufenweise bezahlbare Aktivlautsprecher verwendet. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Hifi-Hersteller auf diesen Zug aufspringen und aktive Studiomonitore ins Heimsortiment aufnehmen. Ich sehe nur Vorteile. Man braucht sich keine Sorgen darüber zu machen, ob Verstärker und Box elektrisch zusammenpassen - es hat ja schon Fälle gegeben, bei denen Watt-riesige Monster-Endstufen an stromsaufenden Zwergenböxchen eingeknickt sind- und die ganze Diskussion über Mehrfachverkabelung und -verstärkung fällt auch weg. Und in den Fällen, in denen sich die Hersteller trauen, Farbe zu bekennen und ansonsten identische Modelle sowohl in aktiver als auch in passiver Variante anzubieten, sind die Ergebnisse eindeutig; sowohl in meinen Ohren als auch in der Presse.
CD-Player mit Digitaleingängen und regelbarer Ausgangsstufe: http://www.quad-hifi.co.uk/images/models/6/main.jpg Quad 99 CDP
"Alle CD-Player klingen gleich." Alle? Nein, eine kleine Schar von unbeugsamen Playern leistet tapferen Widerstand gegen die Gleichmacherei und verbreitet den Kirschenduft von guten Plattenspielen. Der hier gehört mit Sicherheit dazu, aber was mich den saftigen Preis ohne Reue hinblättern ließ, ist die Ausstattung. Das Teil hat nämlich eine heutzutage selten gewordene regelbare analoge Ausgangsstufe zu bieten (wer fürchtet hier Klang zu verlieren: es kommt das selbe Poti wie in der hauseigenen Vorstufe zum Einsatz). Das heisst, man kann den Player direkt an die Aktivboxen anschließen und sich so die Vorstufe sparen. Dazu kommen noch Eingänge, um den D/A-Wandler auch für Netzwerkplayer und ähnliches Zeugs zu benutzen. Wenn mich also doch mal die große Rip-Lust überkommen sollte, wird das Teil deswegen nicht obsolet.
Wundert euch nicht, wenn ich mich in Zukunft hier noch rarer mache. Mir ist nämlich gerade viel mehr danach, Musik zu hören als danach, darüber zu schreiben. Meine CD-Sammlung will neu entdeckt werden.
:hello
ab (17.08.2009, 22:41): Meinem Schwager, der ab und an auch klassische Musik auf einer kleinen alten Regalbox hört, ist sein Verstärker eingegangen. Er möchte nicht mehr als 360 EUR ausgeben. Gibts da Empfehlungen?
Danke! :hello
Jürgen (18.08.2009, 00:45): Original von ab Meinem Schwager, der ab und an auch klassische Musik auf einer kleinen alten Regalbox hört, ist sein Verstärker eingegangen. Er möchte nicht mehr als 360 EUR ausgeben. Gibts da Empfehlungen?
Danke! :hello
Es gab in den letzten Jahren reichlich Leute, die sich Dolby-Surround Anlagen zugelegt haben. Wenn Dein Schwager sich mit "normalem" Stereo zufrieden gibt, so wird er in der Bucht mit günstigen Geräten zugeschmissen von eben diesen Leuten, die ihre (gar nicht so) alten Receiver oder Verstärker los werden wollen.
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (18.08.2009, 09:51): Original von ab Meinem Schwager, der ab und an auch klassische Musik auf einer kleinen alten Regalbox hört, ist sein Verstärker eingegangen. Er möchte nicht mehr als 360 EUR ausgeben. Gibts da Empfehlungen?
Danke! :hello
Wenn es a) ein Neugerät sein muss, b) das Budget voll ausgeschöpft werden soll, c) man der Presse glauben darf und d) meine Ohren als Maßstab taugen, ist der NAD C 315BEE ein ganz heisser Tip. Ich habe ihn im Rahmen meiner Recherchen selbst gehört (gemäß der Theorie, dass es besser ist, sehr günstige Elektronik zu nehmen und das Ersparte in die Lautsprecher zu stecken; was ich allerdings nicht bestätigen konnte) und denke dass man damit nichts falsch macht. Ob er an der "alten Regalbox" seine Potentiale auspielen kann weiß ich nicht, jedenfalls wird er kaum der limitierende Faktor sein.
ab (18.08.2009, 10:17): Original von Dox Orkh Original von ab Meinem Schwager, der ab und an auch klassische Musik auf einer kleinen alten Regalbox hört, ist sein Verstärker eingegangen. Er möchte nicht mehr als 360 EUR ausgeben. Gibts da Empfehlungen?
Danke! :hello
Wenn es a) ein Neugerät sein muss, b) das Budget voll ausgeschöpft werden soll, c) man der Presse glauben darf und d) meine Ohren als Maßstab taugen, ist der NAD C 315BEE ein ganz heisser Tip. Ich habe ihn im Rahmen meiner Recherchen selbst gehört (gemäß der Theorie, dass es besser ist, sehr günstige Elektronik zu nehmen und das Ersparte in die Lautsprecher zu stecken; was ich allerdings nicht bestätigen konnte) und denke dass man damit nichts falsch macht. Ob er an der "alten Regalbox" seine Potentiale auspielen kann weiß ich nicht, jedenfalls wird er kaum der limitierende Faktor sein.
Auch den Onkyo A-9355 in Class-D einmal nach Punkt d) beurteilt?
:thanks
Cetay (inaktiv) (18.08.2009, 15:07): Leider nein, obwohl es mich durchaus interessiert hätte, den speziell im Vergleich mit dem kleinen NAD an einer hochwertigen Box zu hören. Class-D ist spannendes Thema, aber durch den Schwenk auf Aktivboxen kann ich das vorläufig ad acta legen.
ab (18.08.2009, 15:37): Original von Dox Orkh Class-D ist spannendes Thema, aber durch den Schwenk auf Aktivboxen kann ich das vorläufig ad acta legen.
:D
Jürgen (31.08.2011, 08:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/81xHOjHSvNL._AA1500_.jpg
Intenso Memory Tower 2TB externe Festplatte
Zur Spiegelung meiner Musikdateien, da mein Vorgängermodell zu klein geworden ist.
Grüße Jürgen
Cantus Arcticus (16.09.2011, 15:42): Original von Jürgen ... Intenso Memory Tower 2TB externe Festplatte ... Zur Spiegelung meiner Musikdateien, da mein Vorgängermodell zu klein geworden ist.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen boah, wenn die mal zu klein ist... :rofl
Grüsse Stefan
ab (13.08.2012, 18:32): vom Urlaub zurück ist gestern der Boiler tropfend kaputt gegangen und nicht nur das: Mein CD-Player von Cambridge geht auch nicht mehr: die Scheibe rotiert rasend und liest nicht mehr ein. Misst!
Soll man überhaupt noch einen CD-Player kaufen oder bloß mehr auf einen Player umsteigen, der von Festplatte lesen kann? Welchen aber gegebenenfalls?
Hätte jamend von euch Empfehlungen?
Ich bin stets ein Freund größt möglicher Preis/Leistungs-Verhältnisse (d.h. geringer Preis und bestmögliche Qualität) und gerne auch für Ausgefallenes zu haben. Wichtig ist mir hohe analytische Auflösung mit insbesondere guter Tiefenstaffelung.
:thanks
jünter (17.10.2012, 19:14): Hallo ab,
die Rumzickerei von CD-Playern kenne ich leider nur allzu gut. Auch in hochwertige Player - wie meinen AVM CD2 Evo (neu 1.800 Euro) - werden billige Massenproduktions-Laufwerke (Sanyo) eingebaut, die nach wenigen Jahren Ausfallerscheinungen zeigen.
Die Wartungs- und Reparaturhistorie meiner "Zicke" erspare ich dir, muss meinem Händler bzw. dem Hersteller AVM jedoch zugute halten, dass einiges im Kulanzwege geregelt wurde.
Nun aber endlich zu deiner Frage: Hast du mal versucht die Laseroptik vorsichtig mit einem in reinen Alkohol (kein Spiritus!!!) oder Isopropanol getauchten Wattestäbchen zu reinigen? Wirkt häufig Wunder!
Wenn das nicht hilft: Ich kann dir einen relativ günstigen, aber für mich gerade mit klassischer Musik sehr gut klingenden Player empfehlen: Pioneer PD-D6 MkII. Den habe ich mir im Frühjahr für knapp 400 Euro zugelegt und bin ziemlich begeistert (kann auch SACD!).
Zum Vergleich hatte ich mir noch den Marantz CD 6004 (mir ein bisschen zu wattig-weich) NAD 545 (zu rau) und den Onkyo C 7070 (für mich komplett "unmusikalisch") angehört.
Mit Festplatten-Playern habe ich mich noch nicht befasst. Habe nur gelesen, dass der Naim Uniti sehr gut sein soll (leider teuer).
Gruß, jünter
jünter (18.10.2012, 14:15): Original von ab auf einen Player umsteigen, der von Festplatte lesen kann? Welchen aber gegebenenfalls?
Hätte jamend von euch Empfehlungen?
:thanks
Nachtrag zum Thema Netzwerkplayer: Schau mal hier!
Ich selbst habe aber keine Ahnung ob das Teil was taugt.
Gruß, Wofgang
ab (24.10.2012, 22:43): Original von jünter Ich kann dir einen relativ günstigen, aber für mich gerade mit klassischer Musik sehr gut klingenden Player empfehlen: Pioneer PD-D6 MkII. Den habe ich mir im Frühjahr für knapp 400 Euro zugelegt und bin ziemlich begeistert (kann auch SACD!).
Danke für den Tipp! Warum nur spielen diese CD-Player eigenlich nicht auch flac, wo sie sogar mp3 beherrschen?
Gibts schon irgendwo Berichte über den neuen Yamaha CD-N500 Netzwerk-CD-Player?
:thanks :hello
jünter (25.10.2012, 08:03):
Danke für den Tipp! Warum nur spielen diese CD-Player eigenlich nicht auch flac, wo sie sogar mp3 beherrschen?
Tja....!
Der - vermutlich weitestgehend baugleiche - Nachfolger meines Pio PD-D6 MkII dürfte der kürzlich erschienene PD-30 sein.
Zum Yamaha siehe hier.
Gruß, Wolfgang
ab (09.01.2013, 16:14): Original von jünter Hallo ab,
die Rumzickerei von CD-Playern kenne ich leider nur allzu gut. Auch in hochwertige Player - wie meinen AVM CD2 Evo (neu 1.800 Euro) - werden billige Massenproduktions-Laufwerke (Sanyo) eingebaut, die nach wenigen Jahren Ausfallerscheinungen zeigen.
Die Wartungs- und Reparaturhistorie meiner "Zicke" erspare ich dir, muss meinem Händler bzw. dem Hersteller AVM jedoch zugute halten, dass einiges im Kulanzwege geregelt wurde.
Wenn das nicht hilft: Ich kann dir einen relativ günstigen, aber für mich gerade mit klassischer Musik sehr gut klingenden Player empfehlen: Pioneer PD-D6 MkII. Den habe ich mir im Frühjahr für knapp 400 Euro zugelegt und bin ziemlich begeistert (kann auch SACD!).
Ich habe mich schlussendlich entschieden, doch den Cambridge-CD-Player zu reparieren... :hello
jünter (10.01.2013, 19:03): Hallo ab,
dann hoffe ich mal dass das gute Stück anschliessend noch ein paar Jährchen läuft. Welcher Cambridge ist es denn eigentlich?
ab (10.01.2013, 21:06): Original von jünter Hallo ab,
dann hoffe ich mal dass das gute Stück anschliessend noch ein paar Jährchen läuft. Welcher Cambridge ist es denn eigentlich?
Danke! azur 640c :hello
Jürgen (13.10.2016, 16:55): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41QzOsPALEL.jpg
Behringer U-Control UCA222 USB Audio Interface 2-in/2-out (externe USB Soundkarte)
Nachdem ich bei meinem heimischen PC mit der Onboard-Soundkarte sehr unzufrieden war, habe ich mir endlich diese kleine externe Soundkarte besorgt.
Nach erstem Probehören ärgere ich mich maßlos: Warum habe ich das nicht schon einige Jahre früher gemacht? Es ist ein Quantensprung in der Tonqualität. Ausserdem kann ich durch Chinch Ausgang meine Stereoanlage versorgen.
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (13.10.2016, 17:59): In der Tat. Boxen an den analogen Lautsprecherausgang eines PCs zu hängen ist eine Straftat gegenüber den eigenen Ohren, da hier eine kleine Investition riesige Verbesserungen bringt. Ein weiterer Sprung kann mit Digital-Aktivboxen erreicht werden. Da ist das kleine Kistchen genau auf die Box abgestimmt und kann außer der Digital-Analog-Wandlung auch gleich die Frequenzgang-Entzerrung und Phasenkorrektur übernehmen. Damit werden 3 mal so teure konventionelle Anlagen locker an die Wand gespielt.
Cetay (inaktiv) (28.02.2018, 17:12): So, ich habe mich jetzt highfidel aufs Altenteil begeben. Für meine vermutlich letzte Anlage habe ich mir ein fast schon obszönes Budget bereitgestellt (und das dann nochmal kräftig überzogen). Aber was solls. Wozu sparen, um zum letzten Stündlein noch genügend für weitere Fuffzich Jährchen auf der hohen Kante zu haben? Ein Freund und Arbeitskollege von mir hat lustlos bis 63 gearbeitet, obwohl ihm seinerzeit mit 60 eine Abfindung geboten wurde, die ihm die mit dem verfrühten Ausstieg verbundene Rentenkürzung für 12 Jahre (!) kompensiert hätte. Er hat abgelehnt, weil er dann ja mit 72 weniger haben wird. Ich habe vergeblich versucht, ihm klarzumachen, dass das Heute immer Vorrang haben muss, weil Zukunft nicht planbar ist und er jetzt all die schönen Dinge, die er mit seiner geliebten Frau noch unternehmen will, in Angriff nehmen soll. Was sind ein paar Prozent weniger Rente ab 72 gegen 3 gewonnene Jahre bei bester Gesundheit? Er hörte nicht auf mich, saß die 3 Jahre ab und kurz nachdem er dann in Rente ging ist seine Frau schwer erkrankt und schnell gestorben.
Musikhören ist klar die Freizeitbeschäftigung, der ich am meisten Zeit widme, daher ist Sparsamkeit hier nicht angebracht (sofern es das Budget zulässt). Andere fahren Porsche... Genug der Rechtfertigung. Entscheidend ist etwas ganz anderes: Dass die ganzen Weisheiten, die man über High-End-Audio hört und liest zur Makulatur werden, wenn man erst mal selbst hört. Man soll den größten Teil des Budgets in die Lautsprecher stecken heißt es, weil dort die Unterschiede am größten seien und jeder Mehraufwand einen deutlichen Gewinn ergäbe, während die Unterschiede bei den Peripheriegeräten vernachlässigbar oder gar nicht vorhanden seien. Das stimmt - solange die Lautsprecher nicht in der Lage sind, die Unterschiede zwischen den vorgeschalteten Geräten aufzulösen. Wenn sie es können, dann zeigt sich, dass es sehr wohl Unterschiede gibt, die zwar sehr subtil, aber für mich absolut entscheidend sind. Und so ende ich mit einer Anlage, die purer Anachronismus ist: CD-Player, Verstärker und Passiv-Lautsprecher. Und dazu noch mit einer scheinbar jeglicher Vernunft entgegengesetzten Budgetverteilung von 40%-30%-30%. Das von mir, wo ich schon seit einigen Jahren die Vorzüge von Aktivboxen predige und meine letzten beiden Anlagen auch mit solchen betrieben habe) und die Existenzberechtigung von CD-Playern angezweifle. Egal, entscheidend ist, was oben (in die Ohren) reinkommt
(Fortsetzung folgt)
satie (28.02.2018, 17:55): Hm... Jetzt bin ich tatsächlich gespannt, was für ein Mörderequipment Du Dir da zugelegt hast und harre ungeduldig der Fortsetzung!
Herzliche Grüße Satie
Cetay (inaktiv) (01.03.2018, 20:46): Juti, da man irgendwo anfangen muss, wurde der Verstärker erst mal gesetzt. Ich habe schon als Jugendlicher schier das Onanieren angefangen, wenn ich ein Gerät der Marke McIntosh in natura zu sehen bekommen habe. Völlig weg war ich, als ich 2005 die Gelegenheit bekam, die ausgiebig zu hören. Was für ein Sound. Das ist etwas, das ein Verstärker nach der reinen Lehre gar nicht haben soll, sondern er soll das, was von der Quelle kommt, 1:1 neutral weitergeben - auch wenn die Quelle noch so scheiße klingt. Als Gegengewicht gegen diese Art von Purismus lobe ich mir das "unreine" entspannt-warme Klangbild der Amis, vor allem weil es schier holographisch im Raum steht. Man möchte aufstehen und die Instrumente anfassen. Das hat fast schon etwas Magisches - ebenso wie die Preise... "Man zahlt für Namen und Image, Ami-typische Materialschlacht, unnötige Ausstattung und Exportzuschlag - den gleichen Klang bekommst du anderswo um die Hälfte..." - "Ja, das habe ich schon mal gehört, aber hast du schon mal einen Mc gehört?" Vor wenigen Jahren hat sich die Marke erbarmt und die Vollverstärker-Produktpalette nach unten um ein "Einstiegs"-Modell erweitert. Nun konnte man schon für schlappe 5.500€ die Eintrittskarte in den feinen Club erlangen. Immer noch ein Haufen Kohle... aber jetzt gibt es nach 5 Jahren den Nachfolger und deswegen werden die Restbestände des auslaufenden Low Budget Mc für 4 Kilo abgegeben. Jetzt oder nie!
Damit stand der Kern der Anlage fest:
McIntosh Vollverstärker MA5200 AC
und als nächstes mussten die passenden Boxen gefunden werden. (Fortsetzung folgt...)
Bild-Quelle: www.mcintoshlabs.com/us/Products McIntosh Laboratory, Inc. Binghamton, NY (www.mcintoshlabs.com)
satie (01.03.2018, 23:51): Wenn ich den so sehe, dann darf man sagen, die haben wirklich keinen unnötigen Cent ins Design gesteckt. Finde ich sympathisch. Wie die Dinger klingen weiß ich allerdings überhaupt nicht...
Cetay (inaktiv) (01.03.2018, 23:55): Das mit den Boxen ging dann verblüffend schnell - dank sehr guter Beratungsqualität. Ich habe mir den Mc reservieren lassen und in einem Vorabtelefonat meine Raumverhältnisse und Hörpräferenzen geschildert. Im Studio war ein Raum den Vormittag für mich reserviert, der Berater stöpselte eine Box ein und ließ mich dann mit meinen CDs allein. Als er nach einer Weile wiederkam, schilderte ich ihm, was mir gefallen hat und was mir weniger gefallen hat. Daraufhin brachte er die nächste Box und ließ mich wieder in Ruhe. Wir waren schon deutlich näher dran. Wieder die Beschreibung der Eindrücke und Verbesserungspotentiale meinerseits und die nächste Box wurde angeschleppt. Volltreffer! Frank-Peter Zimmermann stand höchstselbst im Raum und geigte innigst ein Mozart-Adigio. Demetrio Stratos' (von der italienischen Prog-Jazzrock Gruppe Area) hyper-charismatischer Gesang, der schon über ein Kofferradio für Gänsehaut sorgt, raubte mir wortwörtlich den Atem. Und das wütende Gebrüll von GWAR-Schreihals Dave Brockie, bei dem die zuvor gehörten Boxen total einbrachen, kam jetzt glaubhaft. Das Tokyo String Quartett spielt den ersten Satz aus op. 76/1 von Haydn und es ist unmöglich, nicht intensiv hinzuhören. Dieser Lautsprecher ist eine echte Aufmerksamkeits-Hure, aber macht das mit soviel einnehmendem Charme, dass es nie nervig werden wird. Dass er Mahler oder R. Strauss kann, glaube ich nicht, aber solch großorchestrales Gedöns kann eh nicht glaubhaft in einem Wohnzimmer wiedergegeben werden. Das scheitert schon an den hiesigen Lärmschutzbestimmungen.
Cetay (inaktiv) (02.03.2018, 00:05): Schon bei der Hörsitzung, habe ich richtig Lust bekommen, einige lange nicht mehr gehörte CDs aufzulegen. Ich dachte mir, vielleicht nehme ich noch einen Dreher dazu. Ich bin zu faul, meine Sammlung zu rippen und zu taggen - die Zeit nutze ich lieber zum Musik hören. Also fragte ich noch nach einem günstigen Player. Der für die Hörsitzung benutzte Player kam selbstverständlich nicht in Frage. Er war die teuerste Komponente in der Kette - richtigerweise, um auszuschließen, dass Limitierungen des Players den Boxen-Vergleich beeinflussen. Da der Mc-Verstärker einen Digitalwandler an Bord hat, können der interne Wandler und die Analogsektion des Players umgangen werden, also braucht der Player nur ein vernünftiges Laufwerk und kann damit vergleichsweise günstig sein. Einen Scheiß kann er! Ich bin schier vom Glauben abgefallen. Auf das erste Hör war es, wie die Skeptiker immer predigen. Es gab mit dem günstigen Laufwerk praktisch keine Unterschiede hinsichtlich Räumlichkeit, Transparenz, Auflösungsvermögen, Durchzeichnung, Klangfarben und-was-es-noch-so-alles-gibt festzustellen. Frank Peter Zimmermann stand immer noch glaubhaft an der gleichen Stelle... aber irgendwie schien er weniger bei der Sache zu sein. Es war einfach nicht mehr so einnehmend, die "Magie" war irgendwie weg. Ich bin dann wieder auf den großen Player zurück, um mich zu vergewissern und es gab keinen Zweifel: jetzt war ich wieder im High End Himmel. Natürlich ist das viel subtiler im Vergleich zu dem, was die Boxen an Unterschieden fabrizierten. Demetrio Stratos stand auch bei der ersten Box schon recht plastisch im Raum, aber irgendwie wirkte er da wie ein Gerippe, die zweite Box verlieh ihm den richtigern Körper, die Kudos packte noch Farbe drauf ... und der Wechsel auf das günstige Laufwerk nahm ihm dann die Seele. Als der Berater wiederkam und ich ihm meine Eindrücke schilderte, war er keineswegs überrascht. "Ob ein Bogenstrich ein Bogenstrich ist oder etwas Lebendiges hängt von der Quelle ab". Ihr ahnt es schon: Nach Aushandlung eines kräftigen Rabatts habe ich den Player als Ausstellungsstück erworben. Sicher, vielleicht hätte ein hochwertiger Netzwerk-Player zu einem Bruchteil des Preises den Bogenstrich auch in die Lebendigkeit gerufen. Vielleicht hatte mit dem jetzt um 60% überzogenen Budget eine hochwertigere/teurere Box probiert werden können/sollen, an der das günstige Laufwerk vielleicht besser ausgesehen hätte. Vielleicht könnte ich auch versuchen, mir ein Monogramm auf den Rücken zu beissen. Es gibt einfach Momente, in denen ich meiner Intuition trauen kann. Zuschlag und fertig!
McIntosh SACD/CD Player (mit asynchronem USB-Eingang) MCD550 MA
Bild-Quelle: www.mcintoshlabs.com/us/Products McIntosh Laboratory, Inc. Binghamton, NY (mcintoshlabs.com)
Cetay (inaktiv) (02.03.2018, 00:15): Wenn ich den so sehe, dann darf man sagen, die haben wirklich keinen unnötigen Cent ins Design gesteckt. Finde ich sympathisch. Wie die Dinger klingen weiß ich allerdings überhaupt nicht... Das täuscht. Das Design ist zwar Retro, aber sehr aufwendig gemacht. Die Front ist verglast, die Frontplatte mineralpoliert, das Chassis verchromt und die VU-Meter sind ein optisches Gimmick, das man eigentlich nicht braucht.
satie (02.03.2018, 08:16): Tja, da kann man eigentlich nur vor Neid erblassen und Dir sehr viel Freude damit wünschen! :thumbsup:
Cetay (inaktiv) (02.03.2018, 09:39): Danke. Meiner ohnehin schon spärlichen Forenaktivität wird es nicht förderlich sein, denn jede freie Minute muss jetzt genauer abgewogen werden. Hören oder schreiben? :cool
satie (02.03.2018, 13:30): Das macht nichts. Es läuft eben einfach weiter, wie es läuft oder nicht läuft. und überhaupt: lieber spärliche Aktivität als gar keine.
Cetay (inaktiv) (02.03.2018, 13:49): :beer
Cosima (09.03.2018, 17:17): Wow, das ist wunderschönes Equipment, ungeheuer ästhetisch! :down Viel Freude mit den Schmuckstücken. Ich liebe das Design!
Sfantu (10.03.2018, 07:37): Viel Freude mit den neuen Schmuckstücken!!!
Wie stehst Du zum Thema Kabel? Es gibt Ingenieure, die versichern, man könne einen Klang durch Material, Materialstärke, Abschirmung & Verarbeitung der Kabel nicht verbessern & raten zum Gang in den Baumarkt. Andere behaupten das Gegenteil & belächeln jede Investition pro Kabel-Meter, die nicht wenigstens 3stellig ist...
Ahnungslos grübelnd, Sfantu
Cetay (inaktiv) (10.03.2018, 09:24): Danke Satie, Cosima und Sfantu,
die Freude steigt heute noch etwas mehr, denn dann kommt endlich das Rack, in dem die Schmuckstücke ihren angemessenen Platz finden werden. Komplett wird die Freude dann, wenn in der Woche nach Ostern schließlich das Verwandlungs-Schlafsofa da ist. Im Moment steht ein Bett dort wo der beste Hörplatz ist (der Sweet Spot). Da kann ich nicht bequem in der richtigen Höhe hören. Deshalb hebe ich mir das Vergleichshören zwischen SACD- und CD-Auflösung (die Layer sind am Player umschaltbar, so dass man mit einer Hybrid-SACD direkt A/B vergleichen kann) und dem "wie CD klingenden" 320kbps Ogg Vorbis Format von Spotify Premuim für später auf.
@ Sfantu: Mit den Kabeln habe ich es ganz pragmatisch gehandhabt. Ich wollte genau die, die ich zum Probehören hatte, den die gesamte Konstellation hat mich so wie sie war restlos überzeugt. Für dich als Vinylisten: analoger geht digital kaum. Ja, schon dreistellig, aber in Relation zu den Gerätschaften noch auf der Vernunftseite:
Cosima (10.03.2018, 16:57): Danke Satie, Cosima und Sfantu,
die Freude steigt heute noch etwas mehr, denn dann kommt endlich das Rack,... Zeig das doch auch mal, wenn Du magst. Ich bin sehr gespannt zu sehen, wie Du Deine Schönheiten unterbringen wirst. :)
Ich suche derzeit auch nach einem Rack, schlicht und schön soll es sein. Die meisten Dinger sind mir zu hässlich oder alternativ zu teuer. Echt schwierig... ;(
Cetay (inaktiv) (10.03.2018, 23:30): So sieht das Rack aus. Mal sehen ob ich es hinkriege, ein Bild des Live-Aufbaus reinzustellen.
Sfantu (10.03.2018, 23:39): Ich finde auch: nach vollendeter Arbeit müssen aussagekräftige Fotos her!
Sicher kann man - einmal bei den Lautsprecherkabeln angefangen - von Hölzken uf Stöcksken kommen: spielen für Dich/euch auch Fragen der Verbindungskabel unter den einzelnen Komponenten der Kette & der Netzfilterung eine Rolle? Ich frage das schlicht & ergreifend aus dem Grund, dass ich mir hierzu noch keine abschliessende Meinung bilden konnte. Die Gefahr, dass man dabei schnell in den Bereich des Voodoo schwappt, ist mir allzeit bewusst...
Sfantu (10.03.2018, 23:51): Fuck yeah!! Sehr beeindruckend!!!! Muss nur noch jemand die Resonanzkiller auf der obersten Etage wegräumen... :P
Cosima (11.03.2018, 07:57): Sehr gut! Das Rack passt perfekt zum Design der Anlage. Nun kann das Schwelgen in ganz neuen Hörwelten losgehen. :thumbup:
Cosima (11.03.2018, 08:24): Habe eben noch ein bisschen wegen der Racks gegoogelt. Empire hat ja auch die größeren TV-Racks. Da kriege ich alle meine 4 Geräte plus TV unter. Das ist genial! Ich ziehe in ein paar Wochen um und kaufe mir dann auch ein Empire-Rack. Muss nur noch wegen der Farbe überlegen. Fantastisch! :beer
Cetay (inaktiv) (11.03.2018, 19:08): Ich finde auch: nach vollendeter Arbeit müssen aussagekräftige Fotos her!
Sicher kann man - einmal bei den Lautsprecherkabeln angefangen - von Hölzken uf Stöcksken kommen: spielen für Dich/euch auch Fragen der Verbindungskabel unter den einzelnen Komponenten der Kette & der Netzfilterung eine Rolle? Ich frage das schlicht & ergreifend aus dem Grund, dass ich mir hierzu noch keine abschliessende Meinung bilden konnte. Die Gefahr, dass man dabei schnell in den Bereich des Voodoo schwappt, ist mir allzeit bewusst... Ich habe zu Kabeln, Netzfiltern und Voodoo-Zubehör eine ganz klare Meinung: gar keine. Ich leiste mir auf meine alten Tage den Luxus, nicht zu allem eine Meinung haben zu müssen. Bei diesem Thema kann man mit Fragen nichts gewinnen. Es gibt die Fraktion I, die Unterschiede hört und die Fraktion II, die behauptet, es gäbe keine Unterschiede. Der Sprengstoff da drin ist evident. Denn Fraktion II behauptet damit explizit, dass Fraktion I entweder lügt oder sich täuscht. Das Wort "Einbildung" kommt dann bald in die Diskussion und ab hier macht es keinen Sinn mehr. Es ist unserem Hirn schlichtweg egal, ob einer Wahrnehmung eine objektive Realität (falls es das überhaupt gibt - das ist noch lange nicht geklärt) zugrunde liegt oder nicht. Wenn ich Unterschiede höre, dann sind sie für mich real und wenn noch so viele Kasper auf irgendwelche Doppelblindstudien verweisen. Damit kann man nie eine Vorhersage für ein Individuum machen. Wer das behauptet, gehört ins erste Semester zurückversetzt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Selbsthören ist angesagt und vor allem dem Gehörten zu vertrauen. Wenn es besser klingt, dann klingt es besser - und wenn es nur "eingebildet" ist, dann ist es doch scheißegal, oder? Ich habe vor vielen Jahren eine üble seborrhoische Dermatitis, zu der den Ärzten nur Kortison einfallen wollte, mit Superfood dauerhaft wegbekommen. Was juckt es mich da, dass irgendwelche Aufklärungssamariter "Beweise" haben, dass das unwirksam ist. Als ob meine Heilung für mich nicht Beweis genug wäre. Placebo-Effekt? So What?
So ist es mit dem Kabelgedöns auch. Wenn du der Meinung bist, die Investition X lohnt den Klanggewinn, dann ist es so. Lass den Ingenieuren ruhig ihr besseres Wissen. Heutzutage kriegt jeder, dessen IQ knapp oberhalb dem anerkannten Wert für pathologischen Schwachsinn liegt einen Bätscheler oder Master. Was kümmert uns deren Gelaber, wo wir doch selbst Ohren haben zu hören?
Guenther (14.03.2018, 17:52): Hallo Cetay,
Gratulation zum Neukauf! Endlich mal (wieder) einer, der groooooooooße Geräte kauft und nicht nur die kleinen Streichholzschachteln...
Mein alter Verstärker ist noch aus den 80ern (Renkforce). Mir ging's damals vor allem darum, daß Vor- und Endstufe getrennt werden können, um einen separaten Equalizer dazwischensetzen zu können. Tja, und es kam, wie es kommen mußte: Der eingebaute tut's immer noch...
Jaja, das ist schon genauso, wie Du beschreibst: Es gibt Unterschiede in den Kabeln, manche davon spielen eine Rolle in bestimmten Umgebungen bzw. Umständen, z.B. die Abschirmung. Andere spielen im NF-Bereich eher keine.
Manche Arzneien habe eine Wirkung, andere keine.
Dennoch: Ist der Kunde zufrieden, klingelt die Kasse, und letztlich ist damit allen Seiten gedient.
Natürlich nur, wenn keine falschen Versprechungen gemacht werden (z.B. daß Globuli Krebs heilen könnten und der Betroffene das glaubt und dann stirbt).
Dann wünsche ich genußreiches Audio-Feeling! :)
Sfantu (26.03.2018, 00:44): ...
Cetay (inaktiv) (06.04.2018, 16:50): Nun ist endlich mit dem Verwandlungsschlafsofa die letzte "Komponente" meiner Anlage angekommen. Damit fliegt das Bett raus und ich kann auf der freigewordenen Fläche mit meinem Hörsessel herumrutschen, um die beste Aufstellung für die Boxen und den besten Hörplatz zu finden. Hier kann man durch Optimierung sicher mehr Klang gewinnen als durch Kabeltuning, wahrscheinlich hat die Positionierung im Raum sogar den größten Einfluss auf das klangliche Ergebnis. Ich habe zunächst nach der reinen Lehre die Boxen so weit von der Rückwand weggerückt, dass die Membran auf 1/5 der Raumlänge positioniert wird und im 2. Schritt das 1,3-fache dieses Abstands zu den Seitenwänden (von der Membran-Mitte aus) gewählt - das hat damit zu tun, dass Resonanzen vermieden werden sollen. Die Sessel wird dann in die Position geschoben, in der der Abstand von den Ohren zu den Lautsprechern das 1,3-fache des Abstands zwischen den Lautsprechern beträgt und die Laufsprecher werden so eingewinkelt, dass sie direkt auf die Ohren zeigen. Es gibt andere -prinzipiell ähnliche- Lehren, aber das ist egal, denn es handelt sich hier ja nur um die Ausgangsbasis, von der aus durch Versuch und Irrtum schließlich das Optimum zu finden ist. Mir erschien bei dieser Positionierung die Stereo-Basisbreite zu gering und es fehlte an Fundament, also kam jede Box etwas näher an die Seitenwand und entsprechend dem richtigen Verhältnis näher zur Rückwand. Bei den Kudos-Lautsprechern strahlt das Bassreflex-Rohr nach unten ab, deshalb können sie Wandnähe gut ab. Was für Unterschied! Jetzt musste ich nur noch den Sessel etwas von den Lautsprechern wegrücken, den Winkel leicht korrigieren und die Bühne rastete ein. Das ging wirklich Ruckzuck!
Johann Sebastian Bach (07.04.2018, 10:37): Ich lese immer wieder gerne Technikthreads. :)
Cetay (inaktiv) (08.04.2018, 16:32): Hallo Cetay,
Gratulation zum Neukauf! Endlich mal (wieder) einer, der groooooooooße Geräte kauft und nicht nur die kleinen Streichholzschachteln... So ganz ohne Streichholzschachtel ging es dann doch nicht, bzw. es ist immerhin eine Zigarettenschachtel geworden. Ursprünglich wollte ich ja das Laptop via USB als Quellgerät zum Abspielen von Downloads nehmen, aber ich bin halt von der viel bequemeren Handhabung des Smartphones verdorben und so musste ein Bluetooth-Empfänger her, zumal mit dem 4.0/aptX Codec in "CD-Qualität" übertragen werden soll. Nach etwas Recherche fiel die Wahl auf die Audioengine B1, die mit einem optischen Digitalausgang aufwartet und damit die D/A-Wandlung den High-End-Chips in meinen Geräten überlässt.
Natürlich musste ein ausgiebiger Hörtest folgen, bei dem es mir vor allem darum ging, den Unterschied zwischen Spotify-Downloads (im Premium-Abo mit 320 kbps Org Vorbis, dem man "Quasi-CD-Qualität" nachsagt) und genuinen CDs nachzuhören.
Das gewählte Setting dürfte auch in den Augen der härtesten Kabelklang-Leugner Gnade finden. Ich habe die Audioengine über KabelDirekt Toslink Pro mit dem optischen Digitaleingang meines Verstärkers verbunden. Besser wäre es natürlich gewesen, den Eingang des Player zu benutzen, da dieser einen (vermeintlich) noch hochwertigen Wandler besitzt - beides sind hoch-beleumundete 32 Bit-Wandler von ESS Sabre, aber der im Player wartet mit einem doppelt-symmetrischen Aufbau, also 4 Wandlern pro Kanal auf. Aber leider funktioniert in diesem Setting der Echtzeit A/B-Vergleich nicht, weil der Player beim Umschalten auf einen Eingang nicht weiter läuft und damit blindes Hin- und Herschalten nicht möglich ist - und nichts anderes wird von Holzohren anerkannt, denn bereits nach 1,5 Sekunden sei das akustische Gedächtnis gelöscht und der (Selbst-)Täuschung, das zu hören, was man hören will, Tür und Ohr geöffnet. Am Verstärker ist das Umschalten zwischen dem Player und dem Toslink-Eingang problemlos möglich und durch das Deaktivieren aller anderen Eingänge kann das über den Input-Selektor der Fernbedienung ohne Unterbrechung und immer in der selben Richtung erfolgen. Durch willkürlich wiederholtes blindes Drücken weiß ich also nicht, welche Quelle ich gerade höre - es sei denn, mein Unterbewusstsein zählt heimlich mit und flüstert mir irgendwelche Suggestionen zu...
Also: Die CD in den Schacht, Spotify in Stellung und synchrones Drücken von Play am Player und am Smartphone - natürlich nicht ohne vorab die Pegel penibel angeglichen zu haben. Erstes Testobjekt ist Your Hair is on Fire von Leslie Hunt. Das ist zwar eine reine Pop-CD, aber die ist wirklich gut produziert, mit hervorragenden Musikern (unter anderem Vinnie Colaiuta am Schlagzeug, der in diesem Umfeld freilich null gefordert wird) - und ich liebe die schon live gehörte Stimme dieser Sängerin einfach. Ich bin sofort wieder fasziniert von der einnehmenden Performance meines Equipments: Frau Hunt steht lebensgroß zwischen den Boxen und vermag mit den feinsten Nuancen ihres Vortags Emotionen zu wecken. Dann schalte ich gespannt auf Spotify/Bluetooth um und es passiert - gar nichts. Null, Nada, Niente. Tonal, räumlich und in puncto Auflösung, sowie in der rein subjekiven emotionalen Unmittelbarkeit gibt es keine Änderung festzustellen - Potzblitz, das hätte ich nicht erwartet. Wieder zurück auf CD, nach langem hochkonzentrierten Hinhören glaube ich, via CD etwas mehr Körper und Wärme auszumachen, aber im Blindtest (Augen zu, auf der Input-Taste herum hacken und dann raten) ist das nicht zu reproduzieren. Mir kam dann die teuflische Idee, das Spotify-File mit der hervorragenden Equalizer FX App etwas zu manipulieren. Den Grundton leicht anheben (+1db bei 230Hz) und den Präsenzbereich leicht absenken (-1db bei 910Hz). Jetzt gab es erwartungsgemäß über Spotify das Quäntchen mehr Körper und Wärme -und zwar im Blindtest reproduzierbar- ohne dass irgend ein anderer Aspekt der Wiedergabe gelitten hätte. OK, A/B-Vergleiche sind schön und gut - aber wie sieht es beim zusammenhängenden Hören aus. Dawn Day ist mein Lieblingsstück von dieser CD und über ebendiese gehört gab es massenhaft wohlige Schauer. Danach über Spotify schien mir der Vortag etwas weniger einnehmend zu sein, aber wir reden hier von Nuancen, die mir nicht Blindtest-fest erschienen. Also noch ein dritter "blinder" Durchlauf; ganz klar: das war CD. Augen auf und - daneben getippt!. Erstes Fazit: Bei dieser CD bin ich mit meinem Equipment nicht in der Lage, Unterschiede zwischen Spotify/Bluetooth und CD zu hören.
Was langweilt der uns mit seinem Pop-Kram, wie sieht es bei unserer Musik aus? Nicht viel anders. Enno Poppes Jahrtausend-Oper Interzone bietet mit ihren komplexesten Geflechten aus Sprechstimmen, Gesang, echten Instrumenten und Elektronik und mit hochemotionalen Ausbrüchen (God grant I never die in a f*cking hospital) genug Potential, um Unterschiede aufzudecken. Wenn es welche gäbe. Vielleicht wird die Bühne via CD um ein paar Millimeter breiter und tiefer (in dem Sinne dass die vorne stehenden Protagonisten etwas nach vorne rücken, während die hintere Begrenzung unverrückt bleibt, aber das sind Nuancen, die nicht der Rede wert und nicht Blindtest-fest sind. Das emotional packende, das hineingezogen werden in die Musik, das Verschwinden der Lautsprecher - daran ändert sich nicht ein Jota, wenn ich die Eingänge umschalte.
Klar, bei so einem modernen willkürlichen Geräuschmacher kämpft das Hirn ums überleben, wer könnte bei dieser grässlichen "Musik" noch auf klangliche Nuancen achten. Bei schöner Klassik sieht es vielleicht anders aus. Tut es nicht. Das Tokyo String Quartet spielt Haydns Opus 76/1 - die japanische Sony-CD-Ausgabe. Wunderbar realistisch und plastisch stehen die Instrumente halbkreisförmig im Raum. Ein Traum - der beim Umschalten auf die bei Spotify gespeicherte RCA-Neuausgabe (gekoppelt mit ganz grässlich gespielten Mozart-Quintetten und noch fürchterlicheren Flötenquartetten) ein Traum bleibt. Es ist kein Unterschied auszumachen.
Fazit: Zwischen dem verlustbehafteten 320kbps Ogg Vorbis Format, über angeblich "CD-Qualität" lieferndes 4.0 / aptX Bluetooth geströmt und der genuinen CD kann ich in meiner Kette keine Unterschiede hören. Das kann man sicher nicht verallgemeinern, aber ich denke, dass das in Anlagen, deren Anschaffungspreis in Vernunft-Regionen liegt, nicht anders sein wird. Vielleicht klingt Spotify via Bluetooth dort schlechter, weil ein älterer Code verwendet wird oder ein mieser Empfänger, aber am Format liegt es wahrscheinlich nicht. Ich kann folgern, dass ich Alben, die bei Spotify zur Verfügung stehen, allein wegen des Klangs nicht noch als CD brauche. Weiter werde ich Aussagen, dass man die Klangqualität von CDs über Spotify nicht beurteilen könne, künftig süffisant belächeln. Das mag für Spotify Free (Bitrate 160 kbps) gelten, aber mit einem Premium-Abo für 10€/Monat und vernünftigem Equipment kann man das sehr wohl. Das ist die eigentliche Botschaft, die ich für mich aus diesem Vergleich ziehe. Für den Preis einer CD pro Monat gibt es Zugang zu Zig Millionen von Alben in einer Klangqualität, die (für mich) nicht von der CD unterscheidbar ist. Hätte mir das jemand vor 25 Jahren erzählt, hätte ich mir in die Hosen gemacht. Was für paradiesische Zeiten sind das heute für uns Musik-Aficionados!
Ist der CD-Player deswegen überflüssig? Nö. Zum einen gibt es nicht alles bei Spotify - aber es wird immer mehr. Auch das ECM-Label ist mittlerweile vertreten und selbst die ewigen Verweigerer, die Toten Hosen sind jetzt an Bord (nicht, dass mich das jucken würde). Zum anderen will ich zumindest meine Top-52-CDs als Hardware. Heute werden viele oft lieblos aufgemachte Scheiben für Einsneunundneunzig verramscht, aber es gibt Hochpreis-Labels, die bei Verpackung und Booklet richtigen Mehrwert liefern - Kairos und Winter & Winter seien hier genannt. Und dann gibt es Fälle, in denen die CD doch besser klingt. Zum Beispiel wenn miese Remaster (Stichwort: Loudness War) auf den Markt kommen und das Original bei Spotify zugunsten der vermeintlich besseren Neuausgabe entfernt wird. Oder in Fällen, in denen es klanglich viel bessere Ausgaben im Ausland (namentlich in Japan) gibt. Ein Beispiel: Rory Gallaghers Irish Tour. Musikalisch sind diese Konzertmitschitte eine Sternstunde der Rockmusik-Geschichte, allerdings ist das sowohl auf LP als auch auf CD klanglich ein Trauerspiel. Ich habe irgendwo gelesen, dass eine ganz bestimmte Japan-Ausgabe deutlich besser sein soll und diese unlängst als Import erstanden. Hier fiel nun der A/B Vergleich ganz eindeutig und immer blind reproduzierbar zugunsten der CD aus. Das hat zwar nichts mit dem Format zu tun, aber stimmt dennoch versöhnlich.
Sfantu (11.11.2020, 15:57): So sieht das Rack aus. Mal sehen ob ich es hinkriege, ein Bild des Live-Aufbaus reinzustellen. Hat sich die Anschaffung - mit etwas zeitlichem Abstand betrachtet, gelohnt? Konntest Du Dein Equipment bei Deinem Umzug nach Fernost eigentlich 1:1 exportieren? Oder musstest Du aus Logistik-oder Platzgründen einen Teil zurücklassen/einlagern?
Meine derzeitige Lösung blieb im Anschaffungspreis 2stellig: Kalksandsteine, Birkenholz-Bretter & als Dämpfer Bierdeckel dazwischen - voilà:
Marcie (11.11.2020, 16:44):
Meine derzeitige Lösung blieb im Anschaffungspreis 2stellig: Kalksandsteine, Birkenholz-Bretter & als Dämpfer Bierdeckel dazwischen - voilà: SEHR stylisch und sympathisch! :thumbup:
ich habe ausser der Streichholzschachtel nichts mitgenommen oder eingelagert. Mein Equipment fand liebevolle Zweithände. Dahinter steht eine nette Geschichte. Ich habe einen Freund gefragt, ob er jemanden kennt, der Interesse hätte. Er ist ein Enthusiast mit einer Sammlung von 25.000 LPs. Irgendwo fahren auch ein paar CDs herum, die er zähneknirschend anschaffen musste, weil es das halt partout nicht auf LP gibt, die er aber nie hört, weil es von CD einfach keinen Spass macht. Er referiert gerne darüber, dass unser Hörsinn nicht fürs Digitale geschaffen ist und ist oder war auch in einem Verein für die Erhaltung der analogen Musikaufnahme und Wiedergabe, kurz ein echter Analog-Freak. Er meinte, er höre sich mal um, aber würde die Anlage gerne erst mal selbst hören, damit er weiss, was er da vermittelt. Ich ließ also die Anlage warm laufen und legte Kind of Blue in der hyper-audiophilen Ausgabe von Mobile Fidelity Sound Lab (ich glaube ich habe hier schon darüber geschrieben) ein. Beim Einsatz der Bläser schaute er ungläubig, rief erstaunt "Oha!" und noch vor dem Beckenschlag streckte er mir die Hand hin. "Ha Du, die behalt ich selber". Später berichtete er dann, dass er die Anlage einem Freund vorgespielt hat und sie dann eine CD nach der anderen gehört hatten und er räumte in einem verwunderten Ton ein, als ob er nicht selbst glaubt, was er da sagt, dass das sogar richtig Spass gemacht hatte. Die McIntosh-Kudos-Kombi hat einen der härtesten Anti-Digitalisten bekehrt.
Sfantu (12.11.2020, 07:09): Lieber Cetay, schöne Geschichte! Das macht Appetit auf einen neuen Faden, etwa "Meine schönste Hör-Anekdote" oder ähnlich. Vinyl wird wohl immer meine Präferenz bleiben - als Haptiker vor dem Herrn. Das ist erst in zweiter Linie eine Frage des Klangs - aber egal. Apropos Klang:
@ auch 'Cosima' Wie ging bei Dir die Geschichte mit dem neuen Rack weiter?
& vor allem (das war gestern eigentlich mein Grundgedanke): hat sich das neue Unterbringungs-Möbel auf den Klang ausgewirkt?
Viele Grüse, Sfantu
michael74 (14.11.2020, 12:53): Hallo Zusammen
heute war schon das Christkind da
Es wirkt noch sehr hell vom Sound her aber ich ärgere mich seit Monaten das ich ne Musikflat habe und quasi nur über Kopfhörer bzw iPad höre.
Gruß Michael
Cetay (inaktiv) (16.11.2020, 10:50): Hallo Zusammen
heute war schon das Christkind da Hallo Michael,
Was hat es denn da fur ein Kistchen gebracht? Ich kann das nicht erkennen. :hello
michael74 (16.11.2020, 18:12): Hallo Zusammen
heute war schon das Christkind da Hallo Michael, Was hat es denn da fur ein Kistchen gebracht? Ich kann das nicht erkennen. :hello einen musikstreamer bluesound node2i
Philidor (16.11.2020, 18:20): musikstreamer bluesound node2i Cool! Der kann wohl so ziemlich alles, was an Formaten unterwegs ist. Sogar kabellose Kopfhörer mit Bluetooth aptX kann der direkt bedienen.
Bei wem hast Du denn Deine Musik-Flatrate, wenn ich fragen darf?
Gruß Philidor
:hello
michael74 (16.11.2020, 18:27): musikstreamer bluesound node2i Cool! Der kann wohl so ziemlich alles, was an Formaten unterwegs ist. Sogar kabellose Kopfhörer mit Bluetooth aptX kann der direkt bedienen. Bei wem hast Du denn Deine Musik-Flatrate, wenn ich fragen darf?
Gruß Philidor
:hello Hallo
ja das mit dem bt kann ich bestätigen und mein Bose 35er hat noch kein aptx (hd). Ich bin bei Amazon ...ja ich kenne die Qualitätsnachteile für mich ist aber die Fußball Radio Option auch seeeeehr wichtig. tidal oder qubouz habe ich noch nicht getestet
Philidor (16.11.2020, 18:31): für mich ist aber die Fußball Radio Option auch seeeeehr wichtig. :D Da hat jeder seine Prioritäten ... tidal oder qubouz habe ich noch nicht getestet Das Leben ist ja (hoffentlich) noch lang. Und der Corona-Winter wird weidlich Gelegenheit bieten.
Gruß Philidor
:hello
Nicolas_Aine (16.11.2020, 19:54): musikstreamer bluesound node2i Cool! Der kann wohl so ziemlich alles, was an Formaten unterwegs ist. Sogar kabellose Kopfhörer mit Bluetooth aptX kann der direkt bedienen.Bei wem hast Du denn Deine Musik-Flatrate, wenn ich fragen darf?
Gruß Philidor
:hello Hallo ja das mit dem bt kann ich bestätigen und mein Bose 35er hat noch kein aptx (hd). Ich bin bei Amazon ...ja ich kenne die Qualitätsnachteile für mich ist aber die Fußball Radio Option auch seeeeehr wichtig. tidal oder qubouz habe ich noch nicht getestet vollstes Verständnis :D
ich höre überwiegend über meinen PC, auf den ich meine CDs als .flac überspiele. Das ganze läuft dann über einen Denon X1400H und kommt aus zwei NuBox 4xx raus (hab die 2009 oder so gekauft, weiß nicht mehr, welche Nummer das damals war). Was ich klasse an dem Denon finde (gibts aber wahrscheinlich bei anderen Anbietern inzwischen auch), dass da eine App mitkommt, mit der ich das ganze laufen lassen kann. Ich hab also die .flac Sammlung auf einem NAS liegen, auf das ich mit der Heos App zugreifen kann und dann kommt das aus der Anlage raus. Die App kann man auch mit diversen Streaming Services kombinieren.
Cetay (inaktiv) (18.11.2020, 08:56): Diese jungen Leute. Streamer, NAS... ich muss zugeben, dass ich da auf meine alten Tage ausgesteigen bin und nicht mehr durchblicke. Ein Laptop und ein Smartphone tun es für mich. Meine Streaming-Quelle ist Kugou, der chinesische Marktführer in CD-Qualität. Vom Smartphone (auf dem bei 64GB über 100 CDs offline Platz haben) geht es dann per Bluetooth aptX an die Audioengine und von dort digital zu meiner All-In-One Schaltzentrale Audiolab 8300 CDQ. Wenn es mal ganz HighRes sein soll, schliesse ich dort mein Laptop via USB (asynchron, d. h. der D/A Wandler des Audiolab taktet selbst) an und für den schmalen Bestand an CDs, den ich mitgenommen habe, hat das Ding auch einen Schlitz. Bei den Boxen mache ich es wie die Profis. Ich habe aktive Studio-Monitore, wie sie bei der Abmischung im Tonstudio zum Einsatz kommen. Das kingt erst mal nach teuer, aber das Gegenteil ist der Fall. Einem Profi kann man nichts Überteuertes andrehen. Der will, dass aus dem Lautsprecher genau das raus kommt, was die Quelle einspeist. Ob die Dinger edel aussehen und perfekt verarbeitet sind, ist egal. Und schon gar nicht braucht man mit bei Vollmond gewickelten, in Jungfernblut imprägnierten Reinsiberdrahtspulen in der Frequenzweiche zu kommen. Meine aktiven Class-D Monitore von KRK haben erst gar keine passive Weiche. Da wird das Signal auf digitaler Ebene getrennt und jede der drei in der Box eigebauten Endstufen kriegt nur den Frequenzbereich ab, den sie im Dreiwege-System zu versorgen hat und ist impedanzseitig genau auf den Lautsprecher angepasst. Es gibt nur Vorteile und man bekommt den Klang für einen Bruchteil des Geldes. Warum sich Aktivsysteme im Heim-HiFi-Bereich nie richtig durchgesetzt haben, ist schwer begreiflich - oder gutes Marketing. Der Nachteil von Studiomonitoren: Bei mies aufgenommenen Scheiben wird nichts beschönigt und das ist manchmal kaum mitanzuhören. Anders herum bekommt man bei einer perfekten Aufnahme ein solch authentisches Klangerlebnis - das muss man gehört haben, um es glauben. Für den Kopf habe ich auch einen Bose 35. In meinem Wohnviertel ist die Party- und Eventszene täglich bis spät in die Nacht unterwegs - allerdings ohne Entglasungen vorzunehmen- und bei der wetterbedingten Leichtbauweise (die Tagestemperatur ist jetzt noch knapp 30 Grad, obwohl hier schon offiziell Winter ist) habe ich drinnen nie wirklich Ruhe. Also höre ich entweder sehr laut, was niemanden stört, weil es eh schon laut ist oder mit Kopfhörer - und da sorgt dann die hervorragende Geräuschunterdrückung des Bose für wirklich ungestörten Hörgenuss.
Philidor (18.11.2020, 09:13): Warum sich Aktivsysteme im Heim-HiFi-Bereich nie richtig durchgesetzt haben, ist schwer begreiflich Das ist wahr. Die Frequenzweichen stören nur auf dem Weg zwischen Endstufe und Boxen und machen die Last für die Boxen komplex. Man braucht halt pro Box mehrere Endstufen ...
Gruß Philidor
:hello
michael74 (18.11.2020, 09:57): Diese jungen Leute. Streamer, NAS... ich muss zugeben, dass ich da auf meine alten Tage ausgesteigen bin und nicht mehr durchblicke. Ein Laptop und ein Smartphone tun es für mich. Meine Streaming-Quelle ist Kugou, der chinesische Marktführer in CD-Qualität. Vom Smartphone (auf dem bei 64GB über 100 CDs offline Platz haben) geht es dann per Bluetooth aptX an die Audioengine und von dort digital zu meiner All-In-One Schaltzentrale Audiolab 8300 CDQ. Wenn es mal ganz HighRes sein soll, schliesse ich dort mein Laptop via USB (asynchron, d. h. der D/A Wandler des Audiolab taktet selbst) an und für den schmalen Bestand an CDs, den ich mitgenommen habe, hat das Ding auch einen Schlitz. Bei den Boxen mache ich es wie die Profis. Ich habe aktive Studio-Monitore, wie sie bei der Abmischung im Tonstudio zum Einsatz kommen. Das kingt erst mal nach teuer, aber das Gegenteil ist der Fall. Einem Profi kann man nichts Überteuertes andrehen. Der will, dass aus dem Lautsprecher genau das raus kommt, was die Quelle einspeist. Ob die Dinger edel aussehen und perfekt verarbeitet sind, ist egal. Und schon gar nicht braucht man mit bei Vollmond gewickelten, in Jungfernblut imprägnierten Reinsiberdrahtspulen in der Frequenzweiche zu kommen. Meine aktiven Class-D Monitore von KRK haben erst gar keine passive Weiche. Da wird das Signal auf digitaler Ebene getrennt und jede der drei in der Box eigebauten Endstufen kriegt nur den Frequenzbereich ab, den sie im Dreiwege-System zu versorgen hat und ist impedanzseitig genau auf den Lautsprecher angepasst. Es gibt nur Vorteile und man bekommt den Klang für einen Bruchteil des Geldes. Warum sich Aktivsysteme im Heim-HiFi-Bereich nie richtig durchgesetzt haben, ist schwer begreiflich - oder gutes Marketing. Der Nachteil von Studiomonitoren: Bei mies aufgenommenen Scheiben wird nichts beschönigt und das ist manchmal kaum mitanzuhören. Anders herum bekommt man bei einer perfekten Aufnahme ein solch authentisches Klangerlebnis - das muss man gehört haben, um es glauben. Fur den Kopf habe ich auch einen Bose 35. In meinem Wohnviertel ist die Party- und Eventszene täglich bis spät in die Nacht unterwegs - allerdings ohne Entglasungen vorzunehmen- und bei der wetterbedingten Leichtbauweise (die Tagestemperatur ist jetzt noch knapp 30 Grad, obwohl hier schon offiziell Winter ist) habe ich drinnen nie wirklich Ruhe. Also höre ich entweder sehr laut, was niemanden stört, weil es eh schon laut ist oder mit Kopfhörer - und da sorgt dann die hervorragende Geräuschunterdruckung des Bose fur wirklich ungestörten Hörgenuss. Hallo Cetay,
ich halte mich mit 46 nicht mehr für die Young Edition. Den angesprochenen Bose habe ich auch, der gibt schon viel zurück. Aber ich habe gestern ( nachdem ich beim Fußballspiel abgeschaltet habe) und dort ein neues Live Album von Gergorge Benson und Katie Melua gehört und das war deutlich besser wie einst am iPad. Klar einen direkten Vergleich zur Cd hatte ich nicht.
Ich bin so glücklich... und nutze das Gerät ausgiebig
Gruß Michael
michael74 (31.01.2021, 10:56): Hallo Zusammen, ich möchte in diesem Jahr anfangen meine HiFi Anlage neu aufzubauen. Ich besitze seit kurzem einen Blusound Node2i mit dem ich regelmäßig streame. Dazu möchte ich mir einen Verstärker kaufen bis ca. 1000€ In Frage kommen z.b Cambridge Cx60/61, Nad 368, wie auch Rotel oder Denon. Ich höre hauptsächlich Sinfonien und Jazz im Sinne von Porter, Krall aber auch mal ne Mark Knopfler, Eric clapton cd. Zudem besitze ich einen HD600 sennheiser Wäre für ein paar Tipps sehr dankbar. Gruß Michael
Philidor (31.01.2021, 11:20): Im letzten FonoForum gab es einen begeisterten Bericht über ROTELs Vollverstärker A11, und zwar nicht in der Standard-Version, sondern in der von Ken Ishiwata getuneten Variante. Der Meister des audiophilen Feinschliffs ist zwar nach Erstellung der Prototypen leider verstorben, doch die Prototypen wurden zur Serienreife gebracht.
Schon das Standardmodell von ROTEL wurde von den Fachjournalisten der EISA zum "Best Buy Amplifier des Jahres 2019-2020" gewählt, Die getunete Version ("Tribute") "zeigte der Normalversion schon nach wenigen Takten die Heckleuchten" (Zitat Testbericht) und ist nun von ROTEL übernommen worden und ersetzt die Standardmodelle.
Für € 650,- wäre in Deinem Budget noch Platz für den ebenfalls getuneten CD-Spieler derselben Reihe ...
Gruß Philidor
:hello
Nachtrag: Wenn Du einen Sennheiser HD 600 hast, dann wäre ein Kopfhörerverstärker eine dringende Empfehlung.
michael74 (31.01.2021, 11:56): Hallo Philidor,
kann sein das ich mich da unglücklich ausgedrückt habe, ich wäre bereit für den Verstärker 1000€ und zusätzlich für den cd player ca 1000 ( was dann aber wohl erst im kommenden Jahr machbar ist).
Den Rotel A12 hatte ich allerdings auch schon auf dem Schirm. warum rätst du zu einem Kopfhörerverstärker? Was kann dieser zusätzlich rauskitzeln?
Gruß und Danke Michael
was so ein Gerät bringt kann ich überhaupt nicht einschätzen https://www.areadvd.de/tests/special-cambridge-audio-dacmagic-200m-neuer-hochwertiger-dac-mit-mqa-wiedergabe-und-ess-wandlern-fuer-unter-500-eur/
Philidor (31.01.2021, 12:34): ich wäre bereit für den Verstärker 1000€ und zusätzlich für den cd player ca 1000 ( was dann aber wohl erst im kommenden Jahr machbar ist).Das hattest Du m. E. gut ausgedrückt und ich hatte es so verstanden ... freilich könnte man den A11 "Tribute" als Vergleichsmaßstab nehmen und hören, ob die teureren Geräte wirklich mehr fürs Geld liefern.
Den Rotel A12 hatte ich allerdings auch schon auf dem Schirm. warum rätst du zu einem Kopfhörerverstärker? Was kann dieser zusätzlich rauskitzeln? Selber hören! ;)
Rechne mal nach: Welches Anteil des Budgets wird ein Hersteller eines Vollverstärkers für € 1.000,- in den Kopfhörerausgang stecken, der in keinem Testbericht dieser Welt auch nur erwähnt wird, geschweige denn in die Bewertung einfließt? Da hängt Dein Kopfhörer, der im mittleren dreistelligen Bereich liegt, an einem Ausgang für € 20,- ... würdest Du bei Boxen nie so machen ...
Gruß Philidor
:hello
Guenther (31.01.2021, 18:37): Wieviel kostet denn ein Boxen-Ausgang?
(duck und wech...) ;)
Philidor (31.01.2021, 18:42): Wieviel kostet denn ein Boxen-Ausgang?
(duck und wech...) ;) Mit oder ohne Endstufe? ;)
Aber was hilft alles reden: Hören gehen!
Gruß Philidor
:hello
Guenther (01.02.2021, 08:53): Ohne Endstufe natürlich. Sonst kann man nicht mit Kopfhörerausgang vergleichen... :)