Heike (12.11.2013, 17:55): arte- live-web: http://liveweb.arte.tv/de/video/Nikolai_Rimsky_Korsakow_Die_Zarenbraut/ (ich hab eine andere Vorstellung vor Ort gesehen, das Ansehen lohnt sich auf jeden Fall!)
Nikolai Rimsky-Korsakow: Die Zarenbraut Aus der Staatsoper Berlin aufgezeichnet am 31.10.2013 | Noch 18 Tage und 6 Stunden online (Stand heute, 12.11.13)
Regie führte Dmitri Tcherniakov, der seit seinem Boris Godunow an der Staatsoper Unter den Linden 2005, seiner ersten Arbeit außerhalb Russlands, einer der gefragtesten Opernregisseure weltweit ist. Bekannt ist er gerade für seine subtile - fast kammertheatralische – Handschrift, einen interpretatorischen Zugang, der der Dramaturgie der Oper entspricht.
Daniel Barenboim (Direction musicale/Musikalische Leitung) - Dmitri Tcherniakov (Inszenierung/Mise en scène) - Anatoli Kotscherga (Sobakin/Sobakine) - Olga Peretyatko (Marfa) - Johannes Martin Kränzle (Grjasnoj/Graznoi) - Tobias Schabel (Maljuta-Skuratow/Maliouta Skouratov) - Pavel Cernoch (Lykow/Lykov) - Anita Rachvelishvili (Ljubascha/Lubacha) - Stephan Rügamer (Bomelius) - Anna Tomowa-Sintow (Saburowa/Saburova) - Anna Lapkovskaja (Dunjascha/Dunyasha) - Carola Höhn (Petrowna/Petrovna)
Dauer 02:34:19
stiffelio (12.11.2013, 18:15): Liebe Heike,
vielen herzlichen Dank für den Tipp - das werde ich mir sicher anschauen! VG, stiffelio
stiffelio (14.11.2013, 20:29): Liebe Heike,
heute konnte ich mir diese "Zarenbraut" ansehen und kann mich deiner Empfehlung nur vorbehaltlos anschließen: unbedingt sehenswert!!
Die Inszenierung fand ich gemessen an der Vorlage schon nahezu genial, mich hat nicht gestört, dass sie trotz der Transposition in die heutige Zeit relativ nah an der Grundstory blieb. Und die Sänger, vor allem Kränzle, Peretyatko und Rachvelishvili haben sich darstellerisch ungeheuer reingekniet, das war ein reines Vergnügen. In den Kanon meiner absoluten Lieblingsopern werde ich sie zwar vermutlich nicht aufnehmen, aber das hat bestimmt nicht an der Umsetzung gelegen (eher daran, dass ich z.B. mit dem Operntypus der wahnsinnig werdenden Frau sehr wenig anfangen kann).
Im C-Forum hast du geschrieben: Und warum die Ljubascha nun die Zarin dann noch umbringt, nachdem sie als Konkurrentin doch schon völlig außer Reichweite gebracht war - das verstehe wer will. Ljubascha tauscht die Gifte doch aus, bevor bekannt wird, dass der Zar Marfa als Braut ausgewählt hat. Es gibt aber zwei andere Stellen, an denen ich diese Inszenierung nicht ganz nachvollziehen kann: als Marfa als Zarenbraut verkündet wird, ist ihr Bräutigam Lykow der erste, der ihr geradezu überschwänglich gratuliert. Warum? Und am Schluss erschießt sich Grjasnoj, obwohl er unmittelbar vorher ankündigt, er wolle sich dem Zaren stellen und hoffe auf dessen grausame Bestrafung. Beides steht allerdings auch nicht im Libretto, soweit ich es ergoogeln konnte. Darin wird Grjasnoj entsprechend seiner Ankündigung am Schluss abgeführt - was ich auch eher noch härter und konsequenter empfinde als den Suizid. Was meinst du dazu?
Hat diese Aufzeichnung noch jemand hier gesehen? VG, stiffelio
Heike (14.11.2013, 20:39): Ljubascha tauscht die Gifte doch aus, bevor bekannt wird, dass der Zar Marfa als Braut ausgewählt hat. Das hab ich nicht so genau im Kopf, war das vorher schon? Nun gut, dann ist es etwas logischer, ja.
als Marfa als Zarenbraut verkündet wird, ist ihr Bräutigam Lykow der erste, der ihr geradezu überschwänglich gratuliert. Warum? Ja! Die Szene fand ich auch sehr unstimmig, ganz genau!
Den Schluss habe ich gar nicht so richtig verstanden, ich fand ihn irgendwie unlogisch. Müsste ich nochmal ansehen im Video. Wie ich in Cappriccio schon geschrieben habe, ich hätte ja ein total andres Ende draus gemacht, nach dieser genialen medialen inszenierung, die als Idee großartig ist: die Zarenbraut wird für tot erklärt, lebt aber irgendwo in Prunk mit den Apparatschicks weiter. Wenn schon Inszenierung, dann alles, eben auch das Ende. Man hätte das wundervoll mit Illusion vs. Wirklichkeit spielen können, so dass niemand mehr wüsste, was wahr und was gemahct ist. Das erschiene mir passender. So ist das irgendwie alles nur hektisch am Schluss, aber hat mich nicht so recht berührt. Ich gucks mir aber vielleicht nochmal an. Bin insoweit etwas unschlüssig mit dem Ende.
stiffelio (19.12.2014, 21:43): seit Anfang Dezember gibt es diese LUISA MILLER im Netz, die noch bis zum 3. Dezember 2015 abrufbar sein soll:
Patrizia Ciofi (Luisa) Gregory Kunde (Rodolfo) Nicola Alaimo (Miller) Bálint Szabó (Wurm) Luciano Montanaro (Il Conte di Walter) Alexise Yerna (Laura) Cristina Melis (Federica) Stefano De Rosa (A farmer) Chorus & Orchestra of the Opéra Royal de Wallonie Massimo Zanetti (musical direction)
Die Forderung unseres lieben Rideamus, dass Luisa und Rodolfo von möglichst jungen Sängern besetzt sein sollten, wird zwar ganz sicher nicht erfüllt, aber Kunde und Ciofi fand ich trotzdem stimmlich super und darstellerisch sehr gut. Fast genauso gut die übrigen Rollen, wobei Alaimo als Miller die Ohren mehr verwöhnte als die Augen. Die Inszenierung störte zumindest nicht und im letzten Abschnitt hat sie mich sogar fasziniert: es wird m.E. angedeutet, dass Luisa sehr genau ahnt, dass Rodolfo ihr Gift anbietet und es ganz bewusst trinkt. Das ist vom Libretto eigentlich nicht gedeckt, aber ein interessanter Einfall. Das tragische Ende wurde ein wenig abgemildert, indem bildlich eine "Auferstehung" von Luisa und Rodolfo angedeutet wird. Der Mord von Rodolfo an Wurm ist dann aber wieder librettogemäß. Das Einzige, womit ich gar nicht zufrieden war, ist die Kameraführung (Nahaufnahmen in Hülle und Fülle, teilweise extrem nah, so dass nicht einmal das komplette Gesicht zu sehen ist, aber die Aufmerksamkeit auf die Interaktionen der Sänger wurde oft grob verletzt).
Für mich eine lohnende Ergänzung meiner LUISA-Sammlung!
VG, stiffelio
Rotkäppchen (20.12.2014, 21:24): Hallo zusammen,
an der Stelle vielleicht noch der Hinweis, dass es auf dieser Seite:
außer der erwähnten Luisa Miller noch über zwanzig weitere kostenlose Opern-Streams diverser (vor allem französischer) Opernhäuser und Festivals gibt.
LG, Rk
stiffelio (20.12.2014, 21:47): Liebe Rotkäppchen,
vielen Dank für diesen primär sehr interessanten Link und die guten Absichten, aber leider kommt bei der großen Mehrheit der Opern, die ich eben angeklickt habe, die Meldung: "Pour des raisons de droits concédés à France Télévisions, cette vidéo n'est pas disponible depuis votre position géographique". :(
VG, stiffelio
nikolaus (20.12.2014, 22:19): Liebe Stiffelio,
Luisa Miller gibt's auch hier, wenn das hilft.
Nikolaus.
stiffelio (20.12.2014, 22:30): Lieber nikolaus,
Luisa Miller bekomme ich ja auch, aber eben die meisten anderen Opern in dem Link von Rotkäppchen nicht (z.B. Tosca, Entführung aus dem Serail, La Traviata, Zauberflöte...).
Trotzdem vielen Dank! VG, stiffelio
nikolaus (20.12.2014, 22:45): Entschuldige,
ich hätte mal genauer lesen sollen...
Nikolaus :(
Rotkäppchen (21.12.2014, 00:53): Liebe stiffelio,
welche Streams haben denn bei dir nicht funktioniert? Bei mir kommt bei 5 von 23 diese Fehlermeldung. Wahrscheinlich -- das ist Murphys Gesetz -- genau bei denen, die dich interessieren. X(
LG, Rk
stiffelio (21.12.2014, 12:49): Liebe Rotkäppchen,
gestern waren es noch 24, von denen ich 8 angeklickt habe: - Tosca - Entführung aus dem Serail - Barbiere - Otello (den kenne ich aber schon, habe ich festgestellt) - Dialogues des Carmélites - Aida (da hat mir Radames stimmlich nicht besonders zugesagt) - La Traviata (die ist heute generell nicht mehr abrufbar) - Zauberflöte
Davon haben nur zwei funktioniert: Otello und Aida. Aber danke für den Hinweis, dass alle anderen offenbar zugänglich sind. Vielleicht finde ich ja dann doch noch die eine oder andere, die mir zusagt. :wink
VG, stiffelio
Rotkäppchen (21.12.2014, 13:54): Liebe stiffelio,
o.k., dann hat tatsächlich Murphy voll zugeschlagen. Die Traviata war diese hier: klick (plus Part 2 und 3 im selben Kanal), die kennst du bestimmt auch schon längst :wink.
Das allererste Mal bin ich auf dieses Angebot von culturebox.francetvinfo vor einigen Monaten gestoßen, nachdem ich folgende interessante Blog-Seite entdeckt hatte (vielleicht kennst du die auch schon??):
Die dort verlinkten Streams sind auch tatsächlich in D abrufbar, thematisch ist die Auswahl auf Belcanto fokussiert.
LG, Rk
stiffelio (21.12.2014, 14:21): Original von Rotkäppchen Die Traviata ... kennst du bestimmt auch schon längst stimmt, die kenne ich schon
Das allererste Mal bin ich auf dieses Angebot von culturebox.francetvinfo vor einigen Monaten gestoßen, nachdem ich folgende interessante Blog-Seite entdeckt hatte (vielleicht kennst du die auch schon??):
Diese Seite hatte ich mal im Rahmen des Verdi-Projektes gefunden. Hab sie aber schon längere Zeit nicht besucht, werde gleich mal stöbern gehen. :wink
VG, stiffelio
Rotkäppchen (07.02.2015, 19:35): Live aus der Bayerischen Staatsoper München: Donizetti: Lucia di Lammermoor So, 08.02.2015, ab 18:00 Uhr https://www.staatsoper.de/tv.html
Musikalische Leitung ... Kirill Petrenko Inszenierung ... Barbara Wysocka Bühne ... Barbara Hanicka Kostüme ... Julia Kornacka
Lord Enrico Ashton ... Dalibor Jenis Lucia Ashton ... Diana Damrau Sir Edgardo di Ravenswood ... Pavol Breslik Lord Arturo Bucklaw ... Emanuele D'Aguanno Raimondo Bidebent ... Georg Zeppenfeld Alisa ... Rachael Wilson Normanno ... Dean Power
Bayerisches Staatsorchester Chor der Bayerischen Staatsoper
nikolaus (24.02.2015, 22:37): Passt vielleicht nicht unbedingt hierher, ist aber unbedingt sehenswert:
Masterclass mit Joyce di Donato in der Carnegie Hall (Teil 1)
zu sehen als live-Mitschnitt auf medici.tv
Enorm spannend, mitreissend, voll positiver Energie; und Joyce di Donato sagt so viel Wahres... :down
Nikolaus.
Hosenrolle1 (24.02.2015, 22:59): Ich sehe gerade, auf YouTube gibt´s ebenfalls mehrere Masterclass-Videos von dieser Frau, falls jemand ergänzend dazu etwas sehen will, und/oder der Stream nicht funktionieren sollte.
https://www.youtube.com/watch?v=9dNQhI3S5_w
https://www.youtube.com/watch?v=unIaEe0Nw88
https://www.youtube.com/watch?v=unIaEe0Nw88
usw. ...
LG, Hosenrolle1
nikolaus (09.05.2015, 22:27): Für alle Opernfreunde:
The Opera Platform
Scheinbar eine neue Initiative, die Opernaufführungen aus prominenten Häusern weltweit im Netz überträgt.
Aktuell gab es aus Madrid La Traviata.
Ich habe mir vorerst nur das Finale angeschaut (über arte.tv) und war ergriffen von einer vielleicht nicht schonstimmigen aber erschütternd intenisven Ermonela Jaho als Violetta.
Nikolaus.
Amonasro (09.05.2015, 22:32): Danke für die Info, die Seite werde ich im Auge behalten.
Gruß Amonasro :hello
Rotkäppchen (10.05.2015, 12:32): Original von nikolaus Für alle Opernfreunde:
The Opera Platform
Scheinbar eine neue Initiative, die Opernaufführungen aus prominenten Häusern weltweit im Netz überträgt.
Offenbar hat dieses Großprojekt nicht nur Befürworter. Hier eine ziemlich böse Kritik dazu:
... und wird noch bis zum 06.08.2015 verfügbar sein.
Bin gerade dabei, mir diese Aufnahme anzusehen. Bisheriges Fazit: szenisch kommt das Ganze nur schwerfällig in Gang, was schade ist, da gerade der Tamerlano als eine von Händels "etwas anderen" Opern aufgrund verschiedener Besonderheiten, z.B. dem verweigerten lieto fine und ausgedehnten psychologisch sinnvollen Rezitativ-Szenen, großes Potential für lebendiges Musiktheater bietet. Musikalisch find' ich es aber große Klasse, ausnahmslos geläufige schön singende Gurgeln :D.
Am Werk waren:
Metteur en scène : Pierre Audi Chef d'orchestre : Christophe Rousset Orchestre : Les Talens Lyriques Costumes : Patrick Kinmonth
Christophe Dumaux -- Tamerlano Jeremy Ovenden -- Bajazete Sophie Karthäuser - Asteria Delphine Galou -- Andronico Ann Hallenberg -- Irene Nathan Berg -- Leone
... zur Not halt Augen zu und zuHÖREN :engel.
:hello Rk
Rotkäppchen (01.08.2015, 23:02): Original von Rotkäppchen Der letzte Stream der Saison 2014/15 aus München:
Giacomo Puccini: MANON LESCAUT
Freitag, 31. Juli 2015, ab 20:15 Uhr
Musikalische Leitung ... Alain Altinoglu Inszenierung ... Hans Neuenfels Bühne ... Stefan Mayer Kostüme ... Andrea Schmidt-Futterer Licht ... Stefan Bolliger
Manon Lescaut ... Kristine Opolais Lescaut ... Markus Eiche Des Grieux ... Jonas Kaufmann ... komplette Besetzung => https://www.staatsoper.de/stueckinfo/manon-lescaut.html
=> https://www.staatsoper.de/tv.html
Viele Grüße, Rk
Hat sich gestern eigentlich jemand diesen Stream angesehen? Ich hatte leider eine schrottige Internetverbindung, trotzdem fand ich die Aufführung sehr gelungen, in erster Linie wegen der durchgehend sehr guten Sänger-/Darstellerbesetzung. Da blieben für meinen Geschmack wirklich kaum Wünsche offen. Das Pausenprogramm war etwas wirr (da von Thomas Gottschalk moderiert), aber es wurde auch ein im Vorfeld erstellter Film gezeigt, in dem Kristine Opolais, Jonas Kaufmann, Alain Altinoglu und Hans Neuenfels zu Wort kamen. Falls man nun nicht schon vorher ein Kenner dieser Oper war, gab es darin durchaus nützliche und interessante Informationen zu finden. Die Inszenierung war sehr stark stilisiert, was sich bei dieser Oper durchaus anbietet, und lebte von der Darstellungskunst der Protagonisten -- fand ich insgesamt gelungen. Zwischendurch wurden längere Textsequenzen (evtl. aus der literarschen Vorlage des Abbé Prévost?) eingeblendet, die nicht unwesentlich zum Verständnis der Charaktere Manon und Des Grieux beitrugen. Der Chor spielte eine etwas sonderbare Rolle, viele der Choristen mussten in ulkigen Fatsuits auftreten, wer weiß warum ... Der Hit war die Langhaarperücke, die Markus Eiche als Lescaut anzuziehen hatte :D, dadurch (und natürlich durch die tolle Leistung von Eiche) wurde diese etwas undankbare Rolle sehr aufgewertet! Naja, wie gesagt, insgesamt erfreulich und unterhaltsam.
:hello Rk
nikolaus (04.08.2015, 21:10): Ist zwar keine Oper, sondern nur ein Recital:
von den Salzburger Festspielen
Juan Diego Florez
zu sehen und hören bei medici.tv
nikolaus.
Hosenrolle1 (08.12.2015, 22:14): Ich weiß nicht wie lange noch, aber hier http://concert.arte.tv/de/le-nozze-di-figaro-live-aus-berlin gibts einen kompletten Figaro aus der Oper in Berlin.
Habe mir nur die Ouvertüre angehört, die Klangqualität in HD finde ich sehr gut, leider hört man die ganze Zeit das Gepolter von Schritten, weil der Regisseur meint, er muss da Leute herumgehen lassen.
Die Streicher klingen sehr transparent, etwa bei 4:12 hört man rechts sehr deutlich die dort gespielte Streicherfigur (wahrscheinlich 16tel, ich hab nicht nachgesehen jetzt). Die Flöten gehen nicht unter, die Fagotte ebenfalls nicht. Schöner wäre gewesen, hätte man statt den mit lauter Reisekoffern herumhampelnden Figuren nur das Orchester gezeigt, denn das wäre interessanter gewesen (und auch ein stummer Protest gegen den Regisseur ...).
Ein Witz ist auch der Orchestergraben, der winzig und beengt aussieht, und auch das Orchester ist ziemlich klein besetzt. Wahrscheinlich wurde da gebastelt, damit die SängerInnen um den Orchestergraben herumgehen können. Keine Ahnung.
EDIT: jetzt habe ich es ganz gehört, und bin doch neugierig geworden, ich schaue mir mal die Noten an und werde was zeigen als Anspieltipp.
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (08.12.2015, 22:42): Die erste Stelle die mir besonders aufgefallen ist ist diese:
Das ist die Stelle kurz bevor die Violinen ihren langen Achtel-Lauf starten. Was mir hier gefällt sind die Takte davor, wo die Musik ruhig weitergeht, und nicht im letzten Moment Anlauf nimmt und schneller wird. Auf diese Weise wirkt diese Stelle (hier in Takt 4) umso besser, finde ich, besonders mit den pulsierenden Bässen.
Hier, gegen Ende der Ouvertüre, gefällt mir, wie die Streicher während diesem ganztaktigen Triller ein kleines Crescendo spielen, und noch mehr Spannung da hineinbringen. Habe ich so auch noch nicht gehört.
Vielleicht klingt die restliche Oper ja auch gut, aber das sollen die entscheiden die sich damit auskennen :)
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (14.01.2016, 07:33): Was ich mich frage: wieso setzen Opern so stark auf Internet-Streams? Wäre es nicht vernünftiger, die Sachen auf Blu-ray rauszubringen, so dass man sich die Werke gescheit ansehen kann, ohne einen Computer oder eine gescheite Internetverbindung dafür zu benötigen?
Sicher ist das aufwändiger, aber dennoch: die Videokameras und Mikros haben sie ja schon dort. Ich finde es schöner, wenn man die Sachen greifbar im Regal hat.
LG, Hosenrolle1
Rotkäppchen (06.04.2016, 23:00): Die WSO hat heute ihr Programm für 2016/17 bekannt gegeben und parallel dazu ihre Livestreaming-Angebote. Die Anzahl ist wieder beachtlich, 45 Aufführungen werden gestreamt, im wesentlichen Opern (40).
So. 04.09.2016 Giacomo Puccini Turandot Dirigent: Marco Armiliato | Regie: Marco Arturo Marelli | Mit: Lise Lindstrom, Dan Paul Dumitrescu, Johan Botha, Olga Bezsmertna
Fr. 09.09.2016 Georges Bizet Carmen Dirigent: Philippe Auguin | Regie: Franco Zeffirelli | Mit: Elena Maximova, Brandon Jovanovich, Clemens Unterreiner, Genia Kühmeier
Mi. 14.09.2016 Giacomo Puccini Madama Butterfly Dirigent: Philippe Auguin | Regie: Josef Gielen | Mit: Kristine Opolais, Bongiwe Nakani, Piero Pretti, Boaz Daniel
So. 18.09.2016 Richard Wagner Lohengrin Dirigent: Graeme Jenkins | Regie: Andreas Homoki | Mit: Günther Groissböck, Klaus Florian Vogt, Ricarda Merbeth, Tomasz Konieczny
So. 25.09.2016 Gaetano Donizetti La Fille du régiment Dirigent: Evelino Pidò | Regie: Laurent Pelly | With: Julie Fuchs, John Tessier, Carlos Álvarez, Mara Zampieri
Do. 06.10.2016 Giuseppe Verdi Simon Boccanegra Dirigent: Evelino Pidò | Regie: Peter Stein | Mit: Dmitri Hvorostovsky, Ildebrando D’Arcangelo, Ramón Vargas, Maria Pia Piscitelli
Do. 13.10.2016 Giacomo Puccini Tosca Dirigent: Mikko Franck | Regie: Margarethe Wallmann | Mit: Anja Harteros, Jorge de León, Marco Vratogna
Di. 25.10.2016 Christoph Willibald Gluck Armide Dirigent: Marc Minkowski | Regie: Ivan Alexandre | Mit: Gaëlle Arquez, Paolo Rumetz, Stanislas de Barbeyrac de Barbeyrac, Jinxu Xiahou, Olga Bezsmertna, Hila Fahima
So. 20.11.2016 Giacomo Puccini La Bohème Dirigent: Sascha Goetzel | Regie: Franco Zeffirelli | Mit: Jinxu Xiahou, Anita Hartig, Javier Arrey, Jongmin Park, Aida Garifullina
Di. 29.11.2016 Giuseppe Verdi La traviata Dirigent: Speranza Scappucci | Regie: Jean-François Sivadier | Mit: Marina Rebeka, Charles Castronovo, Dmitri Hvorostovsky
Sa. 03.12.2016 Giacomo Puccini La fanciulla del West Dirigent: Mikko Franck | Regie: Marco Arturo Marelli | Mit: Eva-Maria Westbroek, Tomasz Konieczny, José Cura
Mo. 12.12.2016 Giuseppe Verdi Falstaff Dirigent: Zubin Mehta | Regie: David McVicar | Mit: Ambrogio Maestri, Ludovic Tézier, Paolo Fanale, Carmen Giannattasio, Hila Fahima, Marie-Nicole Lemieux, Lilly Jørstad
Sa. 17.12.2016 Giuseppe Verdi Macbeth Dirigent: Evelino Pidò | Regie: Christian Räth | Mit: Simon Keenlyside, Jongmin Park, Martina Serafin, Jorge de León
Mi. 21.12.2016 Benjamin Britten Peter Grimes Dirigent: Graeme Jenkins | Regie: Christine Mielitz | Mit: Stephen Gould, Elza van den Heever, Brian Mulligan
Di. 27.12.2016 Rudolf Nurejew Raymonda Dirigent: Kevin Rhodes
Sa. 31.12.2016 Johann Strauß Die Fledermaus Dirigent: Sascha Goetzel | Regie: Otto Schenk | Mit: Michael Schade, Petra Maria Schnitzer, Alfred Šramek, Elena Maximova, Norbert Ernst, Daniela Fally, Clemens Unterreiner, Peter Simonischek
Do. 05.01.2017 Engelbert Humperdinck Hänsel und Gretel Dirigent: Axel Kober | Regie: Adrian Noble | Mit: Sebastian Holecek, Donna Ellen, Margaret Plummer, Chen Reiss, Michaela Schuster
Fr. 13.01.2017 Vincenzo Bellini La sonnambula Dirigent: Guillermo García Calvo | Regie: Marco Arturo Marelli | Mit: Luca Pisaroni, Daniela Fally, Juan Diego Flórez
Di. 24.01.2017 Frederick Ashton La Fille mal gardée Dirigent: Simon Hewett
So. 29.01.2017 Wolfgang Amadeus Mozart Don Giovanni Dirigent: Adam Fischer | Regie: Jean-Louis Martinoty | Mit: Simon Keenlyside, Irina Lungu, Benjamin Bruns, Dorothea Röschmann, Erwin Schrott
Mi. 01.02.2017 Charles Gounod Roméo et Juliette Dirigent: Plácido Domingo | Regie: Jürgen Flimm | Mit: Aida Garifullina, Juan Diego Flórez, Gabriel Bermúdez, Dan Paul Dumitrescu
Sa. 11.02.2017 Giuseppe Verdi Nabucco Dirigent: Guillermo García Calvo | Regie: Günter Krämer | Mit: Leo Nucci, Anna Smirnova, Roberto Tagliavini, Ilseyar Khayrullova
So. 26.02.2017 Gaetano Donizetti L'elisir d'amore Dirigent: Marco Armiliato | Regie: Otto Schenk | Mit: Olga Peretyatko, Dmitry Korchak, Alessio Arduini, Adam Plachetka
Mo. 13.03.2017 John Neumeier Le Pavillion d'Armide Dirigent: Michael Boder
Fr. 17.03.2017 Richard Strauss Arabella Dirigent: Peter Schneider | Regie: Sven-Eric Bechtolf | Mit: Wolfgang Bankl, Camilla Nylund, Chen Reiss, Bo Skovhus, Joseph Kaiser
Sa. 25.03.2017 Charles Gounod Faust Dirigentin: Simone Young | Regie: Nicolas Joel | Mit: Jean-Francois Borras, Luca Pisaroni, Anita Hartig
Fr. 31.03.2017 Jules Massenet Werther Dirigent: Frédéric Chaslin | Regie: Andrei Serban | Mit: Ludovic Tézier, Adrian Eröd, Sophie Koch
Sa. 08.04.2017 Gioachino Rossini L'Italiana in Algeri Dirigent: Evelino Pidò | Regie: Jean-Pierre Ponelle | Mit: Adam Plachetka, Maxim Mironov, Margarita Gritskova, Paolo Rumetz
So. 23.04.2017 Giuseppe Verdi Un ballo in maschera Dirigent: Jesús López Cobos | Regie: Gianfranco de Bosio | Mit: Piotr Beczala, George Petean, Kristin Lewis
Do. 27.04.2017 Leos Janácek Kátja Kabanová Dirigent: Tomáš Netopil | Regie: André Engel | Mit: Dan Paul Dumitrescu, Misha Didyk, Jane Henschel, Herbert Lippert, Angela Denoke
Sa. 13.05.2017 Peter I. Tschaikowski Eugen Onegin Dirigent: Patrick Lange | Regie: Falk Richter | Mit: Olga Bezsmertna, Christopher Maltman, Pavol Breslik, Mika Kares
Fr. 19.05.2017 Galakonzert KS Plácido Domingo Dirigent: Marco Armiliato
Sa. 20.05.2017 Richard Wagner Das Rheingold Dirigent: Peter Schneider | Regie: Sven-Eric Bechtolf | Mit: Bryn Terfel, Norbert Ernst, Mihoko Fujimura, Okka von der Damerau, Jochen Schmeckenbecher, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
So. 21.05.2017 Richard Wagner Die Walküre Dirigent: Peter Schneider | Regie: Sven-Eric Bechtolf | Mit: Robert Dean Smith, Jongmin Park, Bryn Terfel, Camilla Nylund, Petra Lang, Mihoko Fujimura
So. 28.05.2017 Richard Wagner Siegfried Dirigent: Peter Schneider | Regie: Sven-Eric Bechtolf | Mit: Stefan Vinke, Petra Lang, Bryn Terfel, Jochen Schmeckenbecher, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Sa. 03.06.2017 Richard Strauss Der Rosenkavalier Dirigent: Sascha Goetzel | Regie: Otto Schenk | Mit: Angela Denoke, Peter Rose, Sophie Koch, Daniela Fally
Mo. 05.06.2017 Richard Wagner Götterdämmerung Dirigent: Peter Schneider | Regie: Sven-Eric Bechtolf | Mit: Stefan Vinke, Falk Struckmann, Jochen Schmeckenbecher, Petra Lang
Mo. 12.06.2017 Rudolf Nurejew, Marius Petipa, Lew Iwanow Schwanensee Dirigent: Alexander Ingram
Sa. 17.06.2017 Giuseppe Verdi Rigoletto Dirigent: Sascha Goetzel | Regie: Pierre Audi | Mit: Yosep Kang, Roberto Frontali, Aida Garifullina, Alessandro Guerzoni, Margarita Gritskova
Mi. 21.06.2017 Giuseppe Verdi Don Carlo (ital.) Dirigent: Myung-Whun Chung | Regie: Daniele Abbado | Mit: Ferruccio Furlanetto, Ramón Vargas, Plácido Domingo, Krassimira Stoyanova, Elena Zhidkova
Fr. 30.06.2017 Claude Debussy Pelléas et Mélisande Dirigent: Alain Altinoglu | Regie: Marco Arturo Marelli | Mit: Franz Josef Selig, Bernarda Fink, Benjamin Bruns, Simon Keenlyside, Olga Bezsmertna
Da es noch mindestens eine Stream-Freundin hier gibt (stiffelio, wo steckst Du?), gebe ich gleich meinen Senf dazu. Erstmal das Positive: die Armide vom Ritter Gluck interessiert mich sehr, die fasse ich auf jeden Fall ins Auge. Vermutlich auch Turandot, Arabella (da interessiert mich Camilla Nylund in der Titelrolle, die Inszenierung ist an mindestens zwei Stellen sehr kindisch, kenne sie von DVD) und Pelléas et Mélisande. Vom Rest evtl. spontan das eine oder andere. Völlig unklar ist, warum, nachdem Tosca in dieser Spielzeit schon zweimal gestreamt wurde/wird, es auch in der nächsten Saison zweimal über die PCs und Laptops flimmern soll. Too much!
So, und jetzt zu den Opern, die NICHT gestreamt werden, das sind: Salome, Alcina (das bedauere ich als Händlianerin natürlich), Le nozze di Figaro (EXTREM schade, da Peter Mattei als Conte geplant ist), Die tote Stadt, Il Trovatore, Otello, Tristan und Isolde, Medea, Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio (auch sehr traurig, da ich ja gerade auf einer hartnäckigen Fidelio-Welle schwimme).......
Viele Grüße, Rk :hello
EDIT: Die Zitatquelle fehlte noch: http://www.staatsoperlive.com/de/live/
Hosenrolle1 (06.04.2016, 23:11): Original von Rotkäppchen So, und jetzt zu den Opern, die NICHT gestreamt werden, das sind: Salome, Alcina (das bedauere ich als Händlianerin natürlich), Le nozze di Figaro (EXTREM schade
Kann ich nur beipflichten :(
LG, Hosenrolle1
Rotkäppchen (06.04.2016, 23:18): Original von Hosenrolle1 Original von Rotkäppchen So, und jetzt zu den Opern, die NICHT gestreamt werden, das sind: Salome, Alcina (das bedauere ich als Händlianerin natürlich), Le nozze di Figaro (EXTREM schade Kann ich nur beipflichten :(
Da es Dir bei der "Nozze" vermutlich um das Werk und nicht (wie mir :D) um die Besetzung geht, sei gesagt, dass sie als letzte Oper der aktuellen Spielzeit gestreamt wird:
Di. 28.06.2016 Wolfgang Amadeus Mozart Le Nozze di Figaro Dirigent: Cornelius Meister | Regie: Jean-Louis Martinoty | Mit: Luca Pisaroni, Rachel Willis-Sørensen, Valentina Nafornita, Alessio Arduini, Marianne Crebassa
:hello Rk
palestrina (06.04.2016, 23:29): Hallo liebes Rotkäppchen, ist dir eigentlich aufgefallen das bei dem Werther zwei Baritone aufgeführt sind, das soll dann wohl heißen ,sie spielen die Bariton Fassung ,das würde mich sehr interessieren!
Und C.Nylund habe ich in FFM als Arabella gehört und gesehen ,naja !?
LG palestrina
Hosenrolle1 (06.04.2016, 23:29): Original von Rotkäppchen Da es Dir bei der "Nozze" vermutlich um das Werk und nicht (wie mir :D) um die Besetzung geht, sei gesagt, dass sie als letzte Oper der aktuellen Spielzeit gestreamt wird:
Naja, ich wusste ja nicht wer da singt, in erster Linie war ich an der Inszenierung interessiert, die ich, glaube ich, noch nicht kenne.
Wobei es mir meist aber schon auch um die Besetzung geht; habe grade gesehen, dass die Salome diese Saison nicht von Camilla Nylund gesungen wird, deswegen finde ich den fehlenden Stream jetzt nicht SO tragisch, aber dennoch. Die Inszenierung habe ich dank YouTube schon gesehen. Mir sind eigentlich alle Faktoren gleich wichtig. Eine für mich neue Inszenierung möchte ich idealerweise schon mit guten Sängern hören. Ich habe da so himmlische "Voi che sapete"-Versionen gehört ...
Als es hieß, Sebastian Holecek wird den Jochanaan singen in der Volksoper war ich auch happy :wink
Nebenbei, ich habe gerade gesehen, dass HUG Dezember 2016 - Jänner 2017 wieder an der Staatsoper gespielt wird. Bin gespannt, ob das jetzt fix jedes Jahr läuft, oder ob das in der nächsten Saison dann abgesetzt wird.
LG, Hosenrolle1
Rotkäppchen (06.04.2016, 23:40): Original von palestrina Hallo liebes Rotkäppchen, ist dir eigentlich aufgefallen das bei dem Werther zwei Baritone aufgeführt sind, das soll dann wohl heißen ,sie spielen die Bariton Fassung ,das würde mich sehr interessieren!
Und C.Nylund habe ich in FFM als Arabella gehört und gesehen ,naja !?
LG palestrina
Lieber palestrina, ja das ist sicher die Bariton-Fassung, was offenbar gar nicht so neu ist in Wien, siehe Severinas Bericht von 2012:
Zu C. Nylund: Habe sie in Strauss'schen Kompositionen bisher nur 2x als Chrysothemis gehört, live in DD, das war jeweils sehr gut. Na, mal sehen bzw. hören :D. Eine in allen Facetten stimmlich und darstellerisch glaubwürdige Arabella zu geben, ist aber auch schwierig, finde ich......
LG, Rk :hello
Rotkäppchen (06.04.2016, 23:44): Nochmal zur figaroischen Verheiratung: Hallo Hosenrolle, schau Dir doch mal die Szenenfotos auf den WSO-Seiten an, das sieht doch sehr traditionell aus, vermutlich nach Deinem Geschmack...
:hello Rk
Hosenrolle1 (07.04.2016, 00:02): Original von Rotkäppchen Nochmal zur figaroischen Verheiratung: Hallo Hosenrolle, schau Dir doch mal die Szenenfotos auf den WSO-Seiten an, das sieht doch sehr traditionell aus, vermutlich nach Deinem Geschmack...
:hello Rk
Gerade gesehen ... traditionell weiß ich nicht, aber auf jeden Fall stimmungsvoll, das gefällt mir, wenn mit Farben und Beleuchtung gespielt wird.
Aber mir gefallen auch andere Varianten vom Figaro, die ich auf YouTube gesehen habe, die man wohl als "modern" bezeichnen würde, wo es aber gute Einfälle gab, eine stimmige Personenführung etc.
Bin ja eigentlich sowieso kein Freund davon, den Figaro als Komödie zu spielen, aber WENN, dann auch mit guten Ideen, denen ich dann auch keineswegs abgeneigt bin :)
LG, Hosenrolle1
stiffelio (07.04.2016, 19:58): Liebe Rotkäppchen,
als Erstes vielen Dank für deine Ankündigung! Mich reizt am meisten der Lohen(Trachten)grin. Den möchte ich gerne nochmal mit KFV erleben. Von den nicht-gestreamten Aufführungen bedauere ich am meisten "Die tote Stadt". Die wäre mir auch nochmal eine Buchung wert gewesen, obwohl ich nicht sicher bin, wie mir die Inszenierung gefallen würde. Es gab mal eine herrlich altmodische Inszenierung, die zum Glück (mit James King als Paul) auf DVD gebannt wurde.
VG, stiffelio :hello
hans-jürgen (06.09.2016, 07:15): Hallo, wer diese erste Stereoeinspielung des gesamten Rings aus Bayreuth noch nicht kennt, kann sie auf YouTube anhören - also nur Audio mit Standbild, kein Video:
Die jeweiligen Akte sind als einzelne Videos hochgeladen worden bis auf das komplette Rheingold, die Tonqualität ist für YouTube sehr gut. Auf anderen Streaming-Plattformen wie Spotify habe ich diese Aufnahme noch nicht entdeckt.
Rotkäppchen (26.05.2017, 23:37): So, und jetzt zu den Opern, die NICHT gestreamt werden, das sind: Fidelio (auch sehr traurig, ) Stimmt nicht mehr 8o ... es gibt jetzt doch offenbar einen Fidelio-Stream, am 02.06.2017, Besetzung siehe hier. stiffelio, wo steckst Du? Liebe stiffelio, falls Du noch hier mitliest ... weiß nicht, ob die Besetzung was für Dich wäre und Du nach wie vor an der Inszenierung hängst? Also, ich werde das auf jeden Fall ansehen.
:hello Rk
tapeesa (03.12.2021, 09:26): Auf ARTE: Gesamtaufnahme "Ring des Nibelungen" / Wagner, Inszenierung: Patrice Chéreau, Dirigat Pierre Boulez; Bayreuth 1976 (die Aufnahmen müssten von 1979 oder 1980 sein. Finde bisher nichts Genaueres.) https://www.arte.tv/de/videos/RC-021843/der-jahrhundertring-1976/ (Die Art und Weise der Beschreibung (Beschreibungskontext) blende ich aus, sehenswert dürfte es allemal sein.)
tapeesa (03.12.2021, 11:05): Aber steht doch da, dass es von 1976 ist? 1976 müsste die generelle Jahres-Bezeichnung für diese Ringinszenierung sein, da dann erstmals aufgeführt. Ton- und Bildaufnahmen gibt es, nach dem was ich finde, nur von den Aufführungen 1979 und 1980. Eine genauere Angabe zum Aufnahmedatum, sehe ich auf ARTE nicht. Wovon ich gerade ausgehe ist aber auch zu simplifiziert? Aufzeichnung Götterdämmerung: 1979, die anderen Teile 1980 (?), wenn ich genauer schaue.
Man möge gerne korrigieren / erklären :) Kämpfe mich mit Wagner immer noch ganz schön ab.
Philidor (03.12.2021, 11:50): Meines Wissens ging der "Jahrhundertring" im Jahr 1976 an den Start, zum hundersten Jubiläum der Uraufführung des Gesamtwerks. (Rheingold und Walküre wurden bereits vorher in München gegeben, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.)
Chéreau war im ersten Jahr nicht mit allem zufrieden und nahm noch Änderungen am Konzept und an Details vor; die Familie Wagner bewilligte für diese Änderungen erhebliche Mittel und stellte sogar ein anderes Projekt (sprich: eine Inszenierung) zurück, um diese Änderungen mit dem ganzen Team umsetzen zu können.
Die Video-Mitschnitte entstanden überwiegend im letzten Aufführungsjahr. (Eine Ring-Inszenierung wird in Bayreuth traditionell immer für fünf Jahre gegeben, bis die nächste folgt.)
Die DVDs stehen hier im Regal. Als Aufnahmedatum wird in den Beiheften angegeben: Rheingold, Walküre, Siegfried: 6+7/1980 Götterdämmerung: 7/1979
"The Making of" entstand im April 1982.
Gruß Philidor
:hello
tapeesa (04.12.2021, 09:32): Dann beruht die Ausstrahlung auf ARTE ebenso auf den 4 Ton-/Bildmitschnitten wie die UNITEL-Produktion.