hier wurden bereits sehr viele Pianisten von euch genannt und irgendwo stand sogar etwas von "......einer der größten ...."
Nun, es ist sicherlich schwer zu sagen wer der größte Pianist aller Zeiten war, da alleine die Kriterien dafür wohl kaum zu definieren sind.
Daher die Frage: "Welche 5 Pianisten sind euch die Liebsten"?
nikolaus (12.06.2006, 12:19): "Welche 5 Pianisten sind euch die Liebsten"?
Schön, daß du nach unseren "liebsten" Pianisten fragst und nicht nach den besten, größten, wichtigsten oder so!
Mir machst du damit die Sache ein kleines bißchen einfacher, da meine CD-Bibliothek leider (noch :wink) nicht so gut bestückt ist wie bei den meisten Forianern hier, und ich mir daher nicht erlauben würde, einen besten Pianisten zu nennen.
Meine (momentan) Liebsten :engel:
Martha Argerich Ivo Pogorelich Leif Ove Andsnes Nicholas Angelich äh, jetzt bekomme ich doch Probleme: da wäre noch Tzimon Barto (aufgrung einer speziellen Aufnahme :wink), aber auch noch ein paar andere, z.B. Alexei Lubimov, Hélène Grimaud...
Alle haben mir besondere Momente beschert, deshalb sind sie mir besonders lieb, und ich würde ihnen blind (oder besser taub?) vertrauen.
Viele Grüße, Nikolaus. :hello
satie (12.06.2006, 14:26): Alfred Cortot Clara Haskil Fou T'song Walter Gieseking
der fünfte ist jeweils stimmungsabhängig... Jetzt gerade: Maria Tipo (m. Scarlatti)
Carola (12.06.2006, 14:45): 1- Maria Joao Pires 2. Glenn Gould 3. Clara Haskil 4. Friedrich Gulda 5. Christian Zacharias
Mit Gruß von Carola
Karsten (12.06.2006, 15:11): 1. Glenn Gould 2. Joao Carlos Martins 3. Alfred Brendel 4. Rosalyn Tureck 5. Arthur Schnabel
AcomA (12.06.2006, 15:52): hallo,
ganz spontan und alphabetisch:
vladimir horowitz ivo pogorelich maurizio pollini sviatoslav richter arthur rubinstein
3. Alfred Brendel 4. Murray Perahia 5. Marta Argerich
Gruß,
Zelenka
Jimi (12.06.2006, 17:49): Original von nikolaus "Welche 5 Pianisten sind euch die Liebsten"?
Schön, daß du nach unseren "liebsten" Pianisten fragst und nicht nach den besten, größten, wichtigsten oder so!
Mir machst du damit die Sache ein kleines bißchen einfacher, da meine CD-Bibliothek leider (noch :wink) nicht so gut bestückt ist wie bei den meisten Forianern hier, und ich mir daher nicht erlauben würde, einen besten Pianisten zu nennen.
Hallo miteinander,
da geht es mir genauso wie Nikolaus. Klaviermusik habe ich noch rel. wenig, mein Hauptinteresse ist halt momentan eindeutig Oper.
Mit Abstand mein liebster Pianist :
Dinu Lipatti :down :down :down
Dann mit gebührenden Abstand alphabetisch :
Martha Argerich
Friedrich Gulda
Vladimir Horowitz
Arcardi Volodos
Viele Grüße
Jimi
PS Von Svjatoslav Richter hab ich mir gerade eine 5-Cd-Box besorgt, aber nur kurz reingehört, vielleicht fliegt dann demnächst aus meiner Liste einer wieder raus.
Walter (14.06.2006, 07:38): typisch Sergejewich - weil er nach den liebsten fragt fällt es mir um so schwerer jemanden wegzulassen:
ohne Reihenfolge und Wertung:
Gould Demidenko Argerich Afanassiev Rubinstein
Walter
Jeremias (14.06.2006, 08:11): Oje, das wird schwierig. Ich versuch's mal:
1. Zimerman 2. Argerich 3. Pollini 4. Hamelin
und bei der Nr. 5 kann und will ich mich nicht festlegen...
Cosima (14.06.2006, 20:13): Hallo,
drei Pianisten stehen für mich fest:
Sviatoslav Richter
Arthur Rubinstein
Vladimir Horowitz
Die restlichen beiden Plätze teilen sich: Gilels, Sofronitsky, Pollini, Cziffra, Francois, Hamelin und Berezovsky.
Gruß, Cosima
Gamaheh (14.06.2006, 21:43): Hallo,
eine ziemlich schwierige Frage, finde ich. Das ändert sich schon von Zeit zu Zeit. Am liebsten würde ich ja nur Pianisten nennen, die auch physisch noch unter uns weilen, aber dann würde Glenn Gould fehlen, und das geht nicht. Also:
Maurizio Pollini Glenn Gould Daniel Barenboim Philippe Bianconi
(In der Reihung liegt keine Wertung, das hängt von der Stimmung bzw. der Situation ab. Aber das sind, glaube ich, meine "unconditionals", die ich lange genug kenne und die/von denen ich genug gehört habe, um sie auch gerne zu hören, wenn ich mal etwas nicht absolut umwerfend finde oder mich erst gewöhnen muß - was ich dann bereit bin zu tun.)
Was den fünften betrifft, so kann ich mich im Moment nicht zwischen Sviatoslav Richter (den ich keineswegs immer hören kann) und Wilhelm Backhaus entscheiden, aber es könnte durchaus auch jemand anderes sein.
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (14.06.2006, 21:46): Original von Karsten 1. Glenn Gould 2. Joao Carlos Martins 3. Alfred Brendel 4. Rosalyn Tureck 5. Arthur Schnabel
Hallo Karsten,
wer ist denn Joao Carlos Martins? Eventuell ein Kandidat für den Faden "Unbekannte Pianisten"?
Grüße, Gamaheh
ab (14.06.2006, 22:20): Zu den Herren: 1. Sviatoslav Richter 2. Emil Gilels 3. Walter Gieseking 4. Glenn Gould 5. Wilhelm Backhaus Diese Wertschätzungsreihe entspricht auch mengenmäßig der Anzahl der CDs.
Zu den Damen: 1. Mituko Uchida 2. Alicia de Larrocha 3. Moura Lympani 4. Maria Yudina (erstaunlicherweise bisher noch nie genannt in diesem Forum!) 5. ?
Karsten (14.06.2006, 23:31): Hallo Gamaheh,
wer ist denn Joao Carlos Martins? Eventuell ein Kandidat für den Faden "Unbekannte Pianisten"?
Zur Einführung und zum Kennenlernen des Brasilianischen Pianisten Joao Carlos Martins, der insbesonder durch seine Bacheinspielungen hervorgetreten ist, empfehle ich:
Rachmaninov (15.06.2006, 10:15): Ich benenne zunächst auch drei die ich doch jetzt geraume Zeit sehr mag:
V. Sofronitsky (weil alles was ich von ihm bisher hörte einfach klasse ist) E. Gilels (seinen kraftvollen Ton schätze ich sehr - insb. seinen Beethoven) N. Demidenko (er hat irgendwas besonderes)
:D
ab (20.06.2006, 16:20): Original von ab Zu den Damen: 5. ?
ach ja, Marta Deyanova mit ihren Nach-Klassik Einspielungen bei Nimbus!
Tangua (21.06.2006, 16:51): Sehr schwierig - nur 5!!! Ih beurteile ebenfalls nur die, von denen ich soviel Material habe, dass ich sie beurteilen kann:
Richter
Gould
Pogorelich
Kempff
Uchida
Telramund (21.06.2006, 20:19): Emil Gilels Wilhelm Kempff Martha Argerich Maurizio Pollini Halina Czerny-Stefanska
in beliebiger Reihenfolge
Cosima (21.06.2006, 20:32): Original von Telramund Halina Czerny-Stefanska
Wieder so ein Name, der mir nichts sagt. Gehört sie zu den unbekannten Tastengenies oder habe ich hier einfach etwas verpasst bislang? Könntest Du sie bitte noch etwas vorstellen? Was macht sie zu einer Deiner Lieblingskünstlerinnen?
Gruß, Cosima :)
meyer86 (21.06.2006, 22:35): Lang Lang Glenn Gould Stephen Hough Artur Rubinstein (keine zwingende Reihenfolge!)
Jeremias (22.06.2006, 00:32): Halina Czerny-Stefanska gewann einst den Chopin-Wettbewerb in Warschau, musste sich den 1. Preis allerdings mit Bella Davidovich teilen (damit habe ich übrigens vor einigen Monaten Siamak verblüfft :D ). Leider gibt es kaum Aufnahmen von ihr. Kurios: Ein Konzertmitschnitt wurde einst Dinu Lipatti zugeordnet, erst Jahre später stellte sich heraus, dass es Czerny-Stefanska war, die auf dieser Aufnahme spielte.
Cosima (22.06.2006, 07:12): Hallo Jeremias,
ja, an diese Details erinnere ich mich. Nun würde mich noch mehr interessieren, wieso jemand sie als Lieblingspianistin bezeichnet, wo es doch kaum Aufnahmen von ihr gibt. Sie muss also etwas ganz Besonderes haben...
Gruß, Cosima
Telramund (22.06.2006, 17:06): Original von Cosima Wieder so ein Name, der mir nichts sagt. Gehört sie zu den unbekannten Tastengenies oder habe ich hier einfach etwas verpasst bislang? Könntest Du sie bitte noch etwas vorstellen? Was macht sie zu einer Deiner Lieblingskünstlerinnen?
Gruß, Cosima :)
Hallo Cosima,
Jeremias hat einige Daten genannt. Halina Czerny-Stefanska war Polin, wurde 1922 geboren, gewann 1949 den Chopin-Wettbewerb und starb 2001.
Zur Frage des "warum": Ich zitiere meinen alten Musiklehrer: "Wenn man einmal Halina Czerny-Stefanskas Chopin gehört hat, dann will man nie wieder eine andere Aufnahme hören."
Ihr Chopin war für mich sensibler, anmutiger, eben "chopinhafter" als der anderer Pianisten. Wenn Chopin, dann nur von ihr gespielt. :down
Cosima (22.06.2006, 18:06): Original von Telramund Ihr Chopin war für mich sensibler, anmutiger, eben "chopinhafter" als der anderer Pianisten. Wenn Chopin, dann nur von ihr gespielt.
Danke Dir für die Infos! Ich werde dann einmal die Augen nach einer Chopin-Aufnahme dieser Dame offen halten. (Obgleich eine kurze Recherche eben Ernüchterndes zutage förderte.)
Gruß, Cosima
Telramund (23.06.2006, 11:48): Ja, Cosima, es sind leider so gut wie keine Aufnahmen von ihr erhältlich.
Amazon listet immerhin zwei Chopin-Aufnahmen auf (dort teilt jemand sogar meine Vorliebe zu ihr).
Anna-Marie (08.09.2006, 10:44): Hallo, neben der Kammermusik ist mein musikalischer Schwerpunkt die Klaviermusik für Soloinstrument. Die meistgehörten Pianisten sind zum Beispiel Glenn Gould und Murray Perahia bei Bach. Alfred Brendel gefällt mir oft und Claudio Arrau, dann noch Friedrich Gulda mit Beethoven und Mozart. Als anerkannt große Pianisten muß man auch Rubinstein, Pollini und Horowitz an die obersten Stellen setzen. LG, Anna-Marie
Ganong (15.09.2006, 17:38): Es ist richtig formuliert :Welche sind Eure liebsten Pianisten .
Objektive Kriterien für eine Interpretation oder einen Pianisten gibt es durchaus !
Aber vielfach spielen vor allem die Eindrücke aus Livekonzerten oder ein persönliches Kennen(lernen) eines Künstlers bei solch einer Zusammenstellung eine mitentscheidende Rolle .
Dann kommt es natürlich auf die Werke an , die ein Pianist interpretiert hat . Eigene , besonders geschätzte Komponisten und Werke werden immer eine herausgehobene Rolle spielen .
Dies alles liesse sich , auch in und mit Einzelwerken begründen !
Die Plätze 6 bis 10 belegen :
Josef Hofmann Claudio Arrau Sviatoslav Richter Wilhelm Kempff ( alleine wegen seiner Interpretation der "Papillons" !!! ) ( BBC Legends ; Live ) und seinerLiveabend eim alten Robert - Schumann - Saal in Düsseldorf . H i n w e i s : damals heherrschten noch Komponist ud Interpret den Abend und nicht Holzvertäfelungen von e.on & Co. ein bleibendes Musikereignis . Auch dies gehört zur Musiästhetik !
Martha Argerich . .
Viele Grüsse ,
Ganong (15.09.2006, 17:53): Da es "listen" gibt , die , mich nicht überzeugend , nach Geschlechtern trennen , , will ich es im zeitalter von Eva Herman , die mich s e h r überzeugt in ihrem Buch , also auch versuchen :
Annie Fischer ( wahrscheinölich die Grösste überhaupt ! ) ( Beethoven ; Schumann l i v e !!! )
Clara Haskil ( ein Mensch gewordenes Wunder !! ( Beethoven etwa. op. 31 , Mozart , Scarlettisonaten , Franz Schubert )
Marguerite Long ( Ravel , Debussy )
M. Uchida ( Mozart - Sonaten , Schubert )
H e r e n :
Alexis Weissenberg
Solomon
Kempff
Gilels
Rachmaninov .
Viele Grüsse ,
Frank
Cosima (01.07.2007, 12:03): Original von Cosima drei Pianisten stehen für mich fest:
Sviatoslav Richter
Arthur Rubinstein
Vladimir Horowitz
Nach einem Jahr kann ich diese Auflistung so für mich nicht mehr stehen lassen. Rubinstein und Horowitz haben ganz klar an Bedeutung für mich verloren. An ihre Stelle sind Pollini (gibt es eine brillantere, intensivere und aufregendere Interpretation von Beethovens 'Sturm'-Sonate als jene von Pollini?) und Koroliov (u.a. D. 960!) getreten. Nachgerückt ist auch Alexandre Tharaud, dessen klares, elegantes und feinnerviges Spiel ich sehr liebe.
Richter ist natürlich nach wie vor die Nummer 1! :engel
Gruß, Cosima
daniel5993 (01.07.2007, 12:15): Hallo,
Zur Zeit sind es,
Claudio Arrau Geza Anda Alfred Brendel Maurizio Pollini Wilhelm Kempff
aber ich bin noch jung und kenne noch längst nicht alles und jeden! Ich denke mit der Zeit wird sich das vielleicht noch ändern!
Gruß Daniel
Ganong (01.07.2007, 14:54): Liebe Birgit ,
wieso ist Sviatoslav Richter " n a t ü r l i c h " die Nr. 1 .
Wie lässt sich dies begründen ? Mit welchen Werken / Interpretationen .
Wenn es so etwas überhaupt gibt wie eine "natürliche" Nr. 1 dann bei Richter allenfalls mit den Prokoviev-Sonaten nach Nr. 3 .
Ein schönes Wochende ,
Frank
Ganong (01.07.2007, 15:01): Lieber Daniel ,
ich weiss nicht , wie junge b Du bist , aber Wilhelm Kempff , den Du im Konzert wahrscheinlich nie gehört haben dürftest , ist eine ganz aussergewöhnlich gute Wahl .
Wir denken an seinen Brahms , manche Beethoven-Sonate , das Schumann-Klavierkonzert , auch sonst einiges von Schumann wie die Liveaufnahme der C-Dur-Fantasie , die "Papillons" Opus 2 ( BBC Legends ) , seinen wegen der Einbeziehung der herrlichen Melodienausformungen in den Schubertsonaten ( z. B. B-Dur-Sonate D 960 ) . Hier angefabngen von den erhaltenen Aufnahmen 1950 bis zu der Frage der Wiederholungen ( DGG ) oder der "Kurzfassung" ohen die Wiederholungen .
Kempffs Transkriptionen sind wirklich voller sicherem stilistischen Empfinden .
Nur mit seinen "Goldberg-Varaiatioen " kann ich mich nicht so recht anfreunden .
Im Konzertsaal fan d ich Hernn Kempff noch beeindruckender als auf LP / CD .
Viele Grüsse .
Frank
Cosima (01.07.2007, 15:06): Original von Ganong wieso ist Sviatoslav Richter " n a t ü r l i c h " die Nr. 1 .
Wie lässt sich dies begründen ? Mit welchen Werken / Interpretationen .
Lieber Frank,
Richards Ausgangsfrage lautete:
"Welche 5 Pianisten sind euch die Liebsten"?
Insofern brauche ich hier gar nichts zu begründen, da ich lediglich feststelle, dass Richter mein 'liebster' Pianist ist. Welche seiner Werke / Interpretationen ich für besonders gelungen halte und aus welchen Gründen i c h das so empfinde, ist in verschiedenen Threads hier im Forum nachzulesen.
Viele Grüße!
Ganong (01.07.2007, 18:36): Liebe Birgit ,
warum denn so gereizt ???
es gibt doch wahrlich keinen Grund . Vielleicht liegt Deine Aufregung an der Formulierung von Dir "n a t ü r l ic h " . Sie mag mich eben nicht überzeugt haben . Und hat es nicht . Mir ist auch kein einziger Beitrag von Dir in Erinnerung , aus dem die Nr. 1 - Stellung von Richter hervinge .
Anders wäre bei Emil Gilels .
Aber dies ist ein anderes Thema .
Wenn Du den Schumann - Thread so gerne fortgesetzt sehen möchtest , so schlage ich Dir vor das auch in der entlegensten Literatur nicht auzulösende Knäuel von Spekulationen um sein Violinkonzert aufzulösen .
Ich habe mich selbst zweimal damit beschäftigt un d drei Vorträge dazu sehr , sehr unterschiedlichen Inhaltes gehört . Ausser nachweisbaren Fehlern und Schlampigkeiten im "Schumann-Handbuch" ( 2006 ) habe keine durchgelehne , konsequente Linie zu diesem eher von mir als zwiespältig empfunden Violinkonzert entdecken können ( Refernzaufnahmhmen : H. Szeryng ) .
Ich sehe es weder zwischen Beethoven und Brahms noch als "Antipode" zu dem Mendelssohn - Konzert angesiedelt . Im Gegenteil sehe ich es weit von Beethoven wie von Mendelssohn entfernt . Hochproblematisch bleibt ein "vergleich" zu dem Brahms - Konzert . Ich habe von keinem Konzert ( wegen der Koppelungen ) mehr Aufnahmen , aber die sehr häufig anzutreffende "Leidenschaft in dem Werk" ( so viele Rezensenten , vermag ich nicht zu teilen . Im Gesamtwerk von Brahms nimmt es allenfalls einen mittleren Platz ein . Als Interpreten bleiben meine Favoriten Efrem Zimbalist , Heifetz und Zino Francescatti . Anne - Sophie Mutter besticht in ihrer frühen Zeit durch einne völlig ungekünstelten Klang u8nd eine natürlich fliessende Phrasierung mit makelloser Technik. Die Spätaufnahme fällt dagegen leider sehr , zu sehr ab .
Viele Grüsse und noch einen sonnigen Sonntag !
Frank
Cosima (01.07.2007, 20:05): Original von Ganong Vielleicht liegt Deine Aufregung an der Formulierung von Dir "n a t ü r l ic h " . Sie mag mich eben nicht überzeugt haben . Und hat es nicht . Mir ist auch kein einziger Beitrag von Dir in Erinnerung , aus dem die Nr. 1 - Stellung von Richter hervinge .
Das muss ein Scherz von Dir sein, lieber Frank....
Oder wir reden gerade vollkommen aneinander vorbei.
Nochmals: Es geht in diesem Thread um die Lieblings-Pianisten. Mein Lieblings-Pianist ist Sviatoslav Richter. Ganz einfach.
Wir „kennen“ uns nun seit Jahren (oder?) aus zwei verschiedenen Foren und zum Teil aus privaten Mail-Wechseln. Wenn Du heute das o.g. behauptest, dann muss ich leider sagen: Du hast anscheinend nie gelesen, was ich geschrieben habe.
Macht ja nix - gehe ich halt Violinkonzert-Rätsel lösen.
Viele Grüße!
Rachmaninov (01.07.2007, 23:20): Original von Cosima An ihre Stelle sind Pollini (gibt es eine brillantere, intensivere und aufregendere Interpretation von Beethovens 'Sturm'-Sonate als jene von Pollini?) und Koroliov (u.a. D. 960!) getreten.
@Cosima,
Pollini schätze ich auch immer mehr! Es hat etwas gedauert bis ich mich an sein Spiel gewöhnt habe, aber er hat einfach eine gewisse Klasse! Nicht nur bei Beethoven....
bei lieblingspianisten geht es primär um ad hoc subjektive einschätzungen, die jeglicher wissenschaftlicher grundlage entbehren. das 'natürlich' kann sich hier nur darauf beziehen, dass wir 'natürlich' wissen, dass Cosima s. richter am liebsten mag.
bei mir wechselt es teilweise täglich, sollte ich eine liste aufstellen. also ähnlich einem EKG-streifen. es gibt dann aber auch die atemexkursionen, welche eine niedrigere frequenz haben. und im schnitt sind es dann doch die fünf, die ich damals angab.
gruß,siamak :)
Ganong (02.07.2007, 19:43): Lieber Siamak ,
bezüglich Deines letzten Satzes keinen Einspruch . Ich verfolge meine derartigen Präferenzen seit Jahren . Unter dem Strich sind es dann doch dieselben Namen geblieben . Aber "nartürlich" ist dies keineswegs .
Ich "maure" auch nie zugunsten der "Alten" .
Ruhe-EGS kann man manipulieren wie Ergometrien oder Spiroergometrien . Besonders ehrliche Belastungs - Leistungen finden wir übrigens nachweislich im Doping . Nicht manipulierbar sind , ausser durch medikamentöse Einflüsse , präfinale Aufzeichungen .
Dir wünsche ich selbstverständlich immer einen Normalbefund .
Glückwünsche zu Deiner Befförderung !
Alles Gute ,
Frank
Rachmaninov (02.07.2007, 22:32): Original von Cosima Nachgerückt ist auch Alexandre Tharaud, dessen klares, elegantes und feinnerviges Spiel ich sehr liebe.
@cosima,
bei Tharaud bin ich nach wie vor skeptisch. Seine Rameau Aufnahme hat mich nicht gänzöich überzeugt!
Wenn Du mal Sokolov mit Rameau gehört hast wirst Du wissen was ich meine.
karajan (02.07.2007, 23:20): Hallo
Da ich die Orgel und das Cembalo weit dem Klavier vorziehe habe ich mich nicht so sehr auf Pianisten festgelegt aber trotzdem habe ich einige in meiner Sammlung. Die Reihenfolge hat für mich keine Wertung.
Alexis Weissenberg Clara Haskil Wilhelm Backhaus Daniel Barenboim ( Liebe seine Mozart Klavierkonzerte):thanks Geza Anda Gruß Andreas
Cosima (03.07.2007, 16:48): Original von Rachmaninov Wenn Du mal Sokolov mit Rameau gehört hast wirst Du wissen was ich meine.
Ich kann gar keine Rameau-Aufnahme mit ihm finden. Welche soll das denn sein?
Rachmaninov (03.07.2007, 16:50): Original von Cosima Original von Rachmaninov Wenn Du mal Sokolov mit Rameau gehört hast wirst Du wissen was ich meine.
Ich kann gar keine Rameau-Aufnahme mit ihm finden. Welche soll das denn sein?
Gibt es nur mit etwas glück hier und da als mp3 im Inet! Sorry, hätte ich schreiben sollen.
Cosima (06.07.2007, 23:35): Original von Rachmaninov bei Tharaud bin ich nach wie vor skeptisch.
Tharauds Chopin-Walzer-Platte, seinen Bach, Rameau, Couperin und auch die Arpeggione-Sonate mit Queyras finde ich sehr stark. Abraten würde ich von seiner Ravel-Aufnahme! Ich empfinde sie als eher langweilig; gar kein Vergleich zu Casadesus, Richter, Francois und auch El Bacha, die mir mit diesem Komponisten allesamt sehr viel besser gefallen.
Gruß, Cosima
Rachmaninov (09.07.2007, 07:56): Original von Cosima Original von Rachmaninov bei Tharaud bin ich nach wie vor skeptisch.
Rameau, .... finde ich sehr stark. Gruß, Cosima
@Cosima,
ich finde sie höchstes ordentlich, teilweise ist sie nur mittelmäßig IMO!
daniel5993 (09.07.2007, 08:13): Hallo Ganong!
Ganongs Original! ich weiss nicht , wie junge b Du bist , aber Wilhelm Kempff , den Du im Konzert wahrscheinlich nie gehört haben dürftest , ist eine ganz aussergewöhnlich gute Wahl .
Ich hab das erst jetzt gelesen!
Ich habe von Kempff einige Platten mit Sonaten von Beethoven und von Mozart! Ich habe Ihn außerdem im Internet oft auf kurzvideos gesehen und irgendwie mag ich Ihn! Ich bin auch schon länger auf der Suche nach den 32 Klaviersonaten von Beethoven und würde diese gerne unter Kempff haben! Es gibt zwar auch Brendel's Ga von den Sonaten, aber ich weiß nicht wie diese einzuordnen sind! Es wäre schön, wenn ich in dem "Beethoven-Sonaten thread" ein Paar Tipps bekommen könnte! Das würde mir helfen!
Gruß daniel :beer
HenningKolf (05.12.2007, 19:11): Ich bin zwar schon einige Zeit hier im Forum, habe aber absichtlich zunächst davon abgesehen, hier meine Top-Five zu benennen. Grund ist: Jahrelang habe ich mich nicht für Soloaufnahmen interessiert, nur für Konzerte. Das Interesse für Soloklavier ist allerdings geweckt, viele unbekannte Pianisten habe ich erst jetzt neu zumindest in Auszügen kennengelernt. Ich belasse es daher mal bei meinen Top-Drei, deren Thron nicht sonderlich wackelt, jedenfalls nicht so, dass zu befürchten wäre, sie würden aus den Top 5 herausfallen.
Ohne Reihenfolge, zumal sie recht unterschiedliche Facetten des Klavierspiels repräsentieren
Argerich, Arrau, Kempff
vor vier Monaten hätte ich diese Liste mit Michelangeli und Serkin (Rudolf) vervollständigt oder auch mit Perahia und Aschkenasi
aber es gibt ja noch Fleisher, den ich vorher kaum gehört habe, Sudbin, Koroljow, Anderszewski, Uchida, Bartho (ok, genaugenommen kenne ich da nur zwei CDs von denen mir nur eine ganz besonders gefällt), letzlich auch Pletnjow (Pletnev), dessen bisher erschienenen KKe von Beethoven ich genial finde, auch wenn der eine oder andere sich wegen gewisser Eigenständigkeiten mit Grausen abwenden mag.....Thibaudet hätte ich jetzt fast vergessen, und Planes, Glemser, ...und Moravec und
werde mir Zeit lassen, die beiden vakanten Plätze zu besetzen!
vielleicht noch zur Ergänzung:
obwohl ich sie jedenfalls einigermaßen kenne werden zu meinen Lieblingspianisten nie werden:
Richter, Brendel, Pollini, Gilels, Barenboim, Rubinstein (ok, hier kenne ich nur Chopin...), Weissenberg, Gould und natürlich auch Kurz Kurz.......von Lang Lang und Weissenberg abgesehen heißt das nicht, dass ich diese Pianisten gar nicht mag, aber es werden nicht meine Lieblingspianisten werden
der Entdeckung harren weitestgehend oder sogar vollständig noch
Gulda, Pogorelich, Kocsis um nur einige zu nennen
Gruss Henning
Mime (05.12.2007, 21:52): Ich höre gern W. Backhaus, Claudio Arrau und von den Jungen Lang Lang. :hello
Rachmaninov (12.06.2006, 09:56): Hallo Forianer,
hier wurden bereits sehr viele Pianisten von euch genannt und irgendwo stand sogar etwas von "......einer der größten ...."
Nun, es ist sicherlich schwer zu sagen wer der größte Pianist aller Zeiten war, da alleine die Kriterien dafür wohl kaum zu definieren sind.
Daher die Frage: "Welche 5 Pianisten sind euch die Liebsten"?
nikolaus (12.06.2006, 12:19): "Welche 5 Pianisten sind euch die Liebsten"?
Schön, daß du nach unseren "liebsten" Pianisten fragst und nicht nach den besten, größten, wichtigsten oder so!
Mir machst du damit die Sache ein kleines bißchen einfacher, da meine CD-Bibliothek leider (noch :wink) nicht so gut bestückt ist wie bei den meisten Forianern hier, und ich mir daher nicht erlauben würde, einen besten Pianisten zu nennen.
Meine (momentan) Liebsten :engel:
Martha Argerich Ivo Pogorelich Leif Ove Andsnes Nicholas Angelich äh, jetzt bekomme ich doch Probleme: da wäre noch Tzimon Barto (aufgrung einer speziellen Aufnahme :wink), aber auch noch ein paar andere, z.B. Alexei Lubimov, Hélène Grimaud...
Alle haben mir besondere Momente beschert, deshalb sind sie mir besonders lieb, und ich würde ihnen blind (oder besser taub?) vertrauen.
Viele Grüße, Nikolaus. :hello
satie (12.06.2006, 14:26): Alfred Cortot Clara Haskil Fou T'song Walter Gieseking
der fünfte ist jeweils stimmungsabhängig... Jetzt gerade: Maria Tipo (m. Scarlatti)
Carola (12.06.2006, 14:45): 1- Maria Joao Pires 2. Glenn Gould 3. Clara Haskil 4. Friedrich Gulda 5. Christian Zacharias
Mit Gruß von Carola
Karsten (12.06.2006, 15:11): 1. Glenn Gould 2. Joao Carlos Martins 3. Alfred Brendel 4. Rosalyn Tureck 5. Arthur Schnabel
AcomA (12.06.2006, 15:52): hallo,
ganz spontan und alphabetisch:
vladimir horowitz ivo pogorelich maurizio pollini sviatoslav richter arthur rubinstein
3. Alfred Brendel 4. Murray Perahia 5. Marta Argerich
Gruß,
Zelenka
Jimi (12.06.2006, 17:49): Original von nikolaus "Welche 5 Pianisten sind euch die Liebsten"?
Schön, daß du nach unseren "liebsten" Pianisten fragst und nicht nach den besten, größten, wichtigsten oder so!
Mir machst du damit die Sache ein kleines bißchen einfacher, da meine CD-Bibliothek leider (noch :wink) nicht so gut bestückt ist wie bei den meisten Forianern hier, und ich mir daher nicht erlauben würde, einen besten Pianisten zu nennen.
Hallo miteinander,
da geht es mir genauso wie Nikolaus. Klaviermusik habe ich noch rel. wenig, mein Hauptinteresse ist halt momentan eindeutig Oper.
Mit Abstand mein liebster Pianist :
Dinu Lipatti :down :down :down
Dann mit gebührenden Abstand alphabetisch :
Martha Argerich
Friedrich Gulda
Vladimir Horowitz
Arcardi Volodos
Viele Grüße
Jimi
PS Von Svjatoslav Richter hab ich mir gerade eine 5-Cd-Box besorgt, aber nur kurz reingehört, vielleicht fliegt dann demnächst aus meiner Liste einer wieder raus.
Walter (14.06.2006, 07:38): typisch Sergejewich - weil er nach den liebsten fragt fällt es mir um so schwerer jemanden wegzulassen:
ohne Reihenfolge und Wertung:
Gould Demidenko Argerich Afanassiev Rubinstein
Walter
Jeremias (14.06.2006, 08:11): Oje, das wird schwierig. Ich versuch's mal:
1. Zimerman 2. Argerich 3. Pollini 4. Hamelin
und bei der Nr. 5 kann und will ich mich nicht festlegen...
Cosima (14.06.2006, 20:13): Hallo,
drei Pianisten stehen für mich fest:
Sviatoslav Richter
Arthur Rubinstein
Vladimir Horowitz
Die restlichen beiden Plätze teilen sich: Gilels, Sofronitsky, Pollini, Cziffra, Francois, Hamelin und Berezovsky.
Gruß, Cosima
Gamaheh (14.06.2006, 21:43): Hallo,
eine ziemlich schwierige Frage, finde ich. Das ändert sich schon von Zeit zu Zeit. Am liebsten würde ich ja nur Pianisten nennen, die auch physisch noch unter uns weilen, aber dann würde Glenn Gould fehlen, und das geht nicht. Also:
Maurizio Pollini Glenn Gould Daniel Barenboim Philippe Bianconi
(In der Reihung liegt keine Wertung, das hängt von der Stimmung bzw. der Situation ab. Aber das sind, glaube ich, meine "unconditionals", die ich lange genug kenne und die/von denen ich genug gehört habe, um sie auch gerne zu hören, wenn ich mal etwas nicht absolut umwerfend finde oder mich erst gewöhnen muß - was ich dann bereit bin zu tun.)
Was den fünften betrifft, so kann ich mich im Moment nicht zwischen Sviatoslav Richter (den ich keineswegs immer hören kann) und Wilhelm Backhaus entscheiden, aber es könnte durchaus auch jemand anderes sein.
Grüße, Gamaheh
Gamaheh (14.06.2006, 21:46): Original von Karsten 1. Glenn Gould 2. Joao Carlos Martins 3. Alfred Brendel 4. Rosalyn Tureck 5. Arthur Schnabel
Hallo Karsten,
wer ist denn Joao Carlos Martins? Eventuell ein Kandidat für den Faden "Unbekannte Pianisten"?
Grüße, Gamaheh
ab (14.06.2006, 22:20): Zu den Herren: 1. Sviatoslav Richter 2. Emil Gilels 3. Walter Gieseking 4. Glenn Gould 5. Wilhelm Backhaus Diese Wertschätzungsreihe entspricht auch mengenmäßig der Anzahl der CDs.
Zu den Damen: 1. Mituko Uchida 2. Alicia de Larrocha 3. Moura Lympani 4. Maria Yudina (erstaunlicherweise bisher noch nie genannt in diesem Forum!) 5. ?
Karsten (14.06.2006, 23:31): Hallo Gamaheh,
wer ist denn Joao Carlos Martins? Eventuell ein Kandidat für den Faden "Unbekannte Pianisten"?
Zur Einführung und zum Kennenlernen des Brasilianischen Pianisten Joao Carlos Martins, der insbesonder durch seine Bacheinspielungen hervorgetreten ist, empfehle ich:
Rachmaninov (15.06.2006, 10:15): Ich benenne zunächst auch drei die ich doch jetzt geraume Zeit sehr mag:
V. Sofronitsky (weil alles was ich von ihm bisher hörte einfach klasse ist) E. Gilels (seinen kraftvollen Ton schätze ich sehr - insb. seinen Beethoven) N. Demidenko (er hat irgendwas besonderes)
:D
ab (20.06.2006, 16:20): Original von ab Zu den Damen: 5. ?
ach ja, Marta Deyanova mit ihren Nach-Klassik Einspielungen bei Nimbus!
Tangua (21.06.2006, 16:51): Sehr schwierig - nur 5!!! Ih beurteile ebenfalls nur die, von denen ich soviel Material habe, dass ich sie beurteilen kann:
Richter
Gould
Pogorelich
Kempff
Uchida
Telramund (21.06.2006, 20:19): Emil Gilels Wilhelm Kempff Martha Argerich Maurizio Pollini Halina Czerny-Stefanska
in beliebiger Reihenfolge
Cosima (21.06.2006, 20:32): Original von Telramund Halina Czerny-Stefanska
Wieder so ein Name, der mir nichts sagt. Gehört sie zu den unbekannten Tastengenies oder habe ich hier einfach etwas verpasst bislang? Könntest Du sie bitte noch etwas vorstellen? Was macht sie zu einer Deiner Lieblingskünstlerinnen?
Gruß, Cosima :)
meyer86 (21.06.2006, 22:35): Lang Lang Glenn Gould Stephen Hough Artur Rubinstein (keine zwingende Reihenfolge!)
Jeremias (22.06.2006, 00:32): Halina Czerny-Stefanska gewann einst den Chopin-Wettbewerb in Warschau, musste sich den 1. Preis allerdings mit Bella Davidovich teilen (damit habe ich übrigens vor einigen Monaten Siamak verblüfft :D ). Leider gibt es kaum Aufnahmen von ihr. Kurios: Ein Konzertmitschnitt wurde einst Dinu Lipatti zugeordnet, erst Jahre später stellte sich heraus, dass es Czerny-Stefanska war, die auf dieser Aufnahme spielte.
Cosima (22.06.2006, 07:12): Hallo Jeremias,
ja, an diese Details erinnere ich mich. Nun würde mich noch mehr interessieren, wieso jemand sie als Lieblingspianistin bezeichnet, wo es doch kaum Aufnahmen von ihr gibt. Sie muss also etwas ganz Besonderes haben...
Gruß, Cosima
Telramund (22.06.2006, 17:06): Original von Cosima Wieder so ein Name, der mir nichts sagt. Gehört sie zu den unbekannten Tastengenies oder habe ich hier einfach etwas verpasst bislang? Könntest Du sie bitte noch etwas vorstellen? Was macht sie zu einer Deiner Lieblingskünstlerinnen?
Gruß, Cosima :)
Hallo Cosima,
Jeremias hat einige Daten genannt. Halina Czerny-Stefanska war Polin, wurde 1922 geboren, gewann 1949 den Chopin-Wettbewerb und starb 2001.
Zur Frage des "warum": Ich zitiere meinen alten Musiklehrer: "Wenn man einmal Halina Czerny-Stefanskas Chopin gehört hat, dann will man nie wieder eine andere Aufnahme hören."
Ihr Chopin war für mich sensibler, anmutiger, eben "chopinhafter" als der anderer Pianisten. Wenn Chopin, dann nur von ihr gespielt. :down
Cosima (22.06.2006, 18:06): Original von Telramund Ihr Chopin war für mich sensibler, anmutiger, eben "chopinhafter" als der anderer Pianisten. Wenn Chopin, dann nur von ihr gespielt.
Danke Dir für die Infos! Ich werde dann einmal die Augen nach einer Chopin-Aufnahme dieser Dame offen halten. (Obgleich eine kurze Recherche eben Ernüchterndes zutage förderte.)
Gruß, Cosima
Telramund (23.06.2006, 11:48): Ja, Cosima, es sind leider so gut wie keine Aufnahmen von ihr erhältlich.
Amazon listet immerhin zwei Chopin-Aufnahmen auf (dort teilt jemand sogar meine Vorliebe zu ihr).
Anna-Marie (08.09.2006, 10:44): Hallo, neben der Kammermusik ist mein musikalischer Schwerpunkt die Klaviermusik für Soloinstrument. Die meistgehörten Pianisten sind zum Beispiel Glenn Gould und Murray Perahia bei Bach. Alfred Brendel gefällt mir oft und Claudio Arrau, dann noch Friedrich Gulda mit Beethoven und Mozart. Als anerkannt große Pianisten muß man auch Rubinstein, Pollini und Horowitz an die obersten Stellen setzen. LG, Anna-Marie
Ganong (15.09.2006, 17:38): Es ist richtig formuliert :Welche sind Eure liebsten Pianisten .
Objektive Kriterien für eine Interpretation oder einen Pianisten gibt es durchaus !
Aber vielfach spielen vor allem die Eindrücke aus Livekonzerten oder ein persönliches Kennen(lernen) eines Künstlers bei solch einer Zusammenstellung eine mitentscheidende Rolle .
Dann kommt es natürlich auf die Werke an , die ein Pianist interpretiert hat . Eigene , besonders geschätzte Komponisten und Werke werden immer eine herausgehobene Rolle spielen .
Dies alles liesse sich , auch in und mit Einzelwerken begründen !
Die Plätze 6 bis 10 belegen :
Josef Hofmann Claudio Arrau Sviatoslav Richter Wilhelm Kempff ( alleine wegen seiner Interpretation der "Papillons" !!! ) ( BBC Legends ; Live ) und seinerLiveabend eim alten Robert - Schumann - Saal in Düsseldorf . H i n w e i s : damals heherrschten noch Komponist ud Interpret den Abend und nicht Holzvertäfelungen von e.on & Co. ein bleibendes Musikereignis . Auch dies gehört zur Musiästhetik !
Martha Argerich . .
Viele Grüsse ,
Ganong (15.09.2006, 17:53): Da es "listen" gibt , die , mich nicht überzeugend , nach Geschlechtern trennen , , will ich es im zeitalter von Eva Herman , die mich s e h r überzeugt in ihrem Buch , also auch versuchen :
Annie Fischer ( wahrscheinölich die Grösste überhaupt ! ) ( Beethoven ; Schumann l i v e !!! )
Clara Haskil ( ein Mensch gewordenes Wunder !! ( Beethoven etwa. op. 31 , Mozart , Scarlettisonaten , Franz Schubert )
Marguerite Long ( Ravel , Debussy )
M. Uchida ( Mozart - Sonaten , Schubert )
H e r e n :
Alexis Weissenberg
Solomon
Kempff
Gilels
Rachmaninov .
Viele Grüsse ,
Frank
Cosima (01.07.2007, 12:03): Original von Cosima drei Pianisten stehen für mich fest:
Sviatoslav Richter
Arthur Rubinstein
Vladimir Horowitz
Nach einem Jahr kann ich diese Auflistung so für mich nicht mehr stehen lassen. Rubinstein und Horowitz haben ganz klar an Bedeutung für mich verloren. An ihre Stelle sind Pollini (gibt es eine brillantere, intensivere und aufregendere Interpretation von Beethovens 'Sturm'-Sonate als jene von Pollini?) und Koroliov (u.a. D. 960!) getreten. Nachgerückt ist auch Alexandre Tharaud, dessen klares, elegantes und feinnerviges Spiel ich sehr liebe.
Richter ist natürlich nach wie vor die Nummer 1! :engel
Gruß, Cosima
daniel5993 (01.07.2007, 12:15): Hallo,
Zur Zeit sind es,
Claudio Arrau Geza Anda Alfred Brendel Maurizio Pollini Wilhelm Kempff
aber ich bin noch jung und kenne noch längst nicht alles und jeden! Ich denke mit der Zeit wird sich das vielleicht noch ändern!
Gruß Daniel
Ganong (01.07.2007, 14:54): Liebe Birgit ,
wieso ist Sviatoslav Richter " n a t ü r l i c h " die Nr. 1 .
Wie lässt sich dies begründen ? Mit welchen Werken / Interpretationen .
Wenn es so etwas überhaupt gibt wie eine "natürliche" Nr. 1 dann bei Richter allenfalls mit den Prokoviev-Sonaten nach Nr. 3 .
Ein schönes Wochende ,
Frank
Ganong (01.07.2007, 15:01): Lieber Daniel ,
ich weiss nicht , wie junge b Du bist , aber Wilhelm Kempff , den Du im Konzert wahrscheinlich nie gehört haben dürftest , ist eine ganz aussergewöhnlich gute Wahl .
Wir denken an seinen Brahms , manche Beethoven-Sonate , das Schumann-Klavierkonzert , auch sonst einiges von Schumann wie die Liveaufnahme der C-Dur-Fantasie , die "Papillons" Opus 2 ( BBC Legends ) , seinen wegen der Einbeziehung der herrlichen Melodienausformungen in den Schubertsonaten ( z. B. B-Dur-Sonate D 960 ) . Hier angefabngen von den erhaltenen Aufnahmen 1950 bis zu der Frage der Wiederholungen ( DGG ) oder der "Kurzfassung" ohen die Wiederholungen .
Kempffs Transkriptionen sind wirklich voller sicherem stilistischen Empfinden .
Nur mit seinen "Goldberg-Varaiatioen " kann ich mich nicht so recht anfreunden .
Im Konzertsaal fan d ich Hernn Kempff noch beeindruckender als auf LP / CD .
Viele Grüsse .
Frank
Cosima (01.07.2007, 15:06): Original von Ganong wieso ist Sviatoslav Richter " n a t ü r l i c h " die Nr. 1 .
Wie lässt sich dies begründen ? Mit welchen Werken / Interpretationen .
Lieber Frank,
Richards Ausgangsfrage lautete:
"Welche 5 Pianisten sind euch die Liebsten"?
Insofern brauche ich hier gar nichts zu begründen, da ich lediglich feststelle, dass Richter mein 'liebster' Pianist ist. Welche seiner Werke / Interpretationen ich für besonders gelungen halte und aus welchen Gründen i c h das so empfinde, ist in verschiedenen Threads hier im Forum nachzulesen.
Viele Grüße!
Ganong (01.07.2007, 18:36): Liebe Birgit ,
warum denn so gereizt ???
es gibt doch wahrlich keinen Grund . Vielleicht liegt Deine Aufregung an der Formulierung von Dir "n a t ü r l ic h " . Sie mag mich eben nicht überzeugt haben . Und hat es nicht . Mir ist auch kein einziger Beitrag von Dir in Erinnerung , aus dem die Nr. 1 - Stellung von Richter hervinge .
Anders wäre bei Emil Gilels .
Aber dies ist ein anderes Thema .
Wenn Du den Schumann - Thread so gerne fortgesetzt sehen möchtest , so schlage ich Dir vor das auch in der entlegensten Literatur nicht auzulösende Knäuel von Spekulationen um sein Violinkonzert aufzulösen .
Ich habe mich selbst zweimal damit beschäftigt un d drei Vorträge dazu sehr , sehr unterschiedlichen Inhaltes gehört . Ausser nachweisbaren Fehlern und Schlampigkeiten im "Schumann-Handbuch" ( 2006 ) habe keine durchgelehne , konsequente Linie zu diesem eher von mir als zwiespältig empfunden Violinkonzert entdecken können ( Refernzaufnahmhmen : H. Szeryng ) .
Ich sehe es weder zwischen Beethoven und Brahms noch als "Antipode" zu dem Mendelssohn - Konzert angesiedelt . Im Gegenteil sehe ich es weit von Beethoven wie von Mendelssohn entfernt . Hochproblematisch bleibt ein "vergleich" zu dem Brahms - Konzert . Ich habe von keinem Konzert ( wegen der Koppelungen ) mehr Aufnahmen , aber die sehr häufig anzutreffende "Leidenschaft in dem Werk" ( so viele Rezensenten , vermag ich nicht zu teilen . Im Gesamtwerk von Brahms nimmt es allenfalls einen mittleren Platz ein . Als Interpreten bleiben meine Favoriten Efrem Zimbalist , Heifetz und Zino Francescatti . Anne - Sophie Mutter besticht in ihrer frühen Zeit durch einne völlig ungekünstelten Klang u8nd eine natürlich fliessende Phrasierung mit makelloser Technik. Die Spätaufnahme fällt dagegen leider sehr , zu sehr ab .
Viele Grüsse und noch einen sonnigen Sonntag !
Frank
Cosima (01.07.2007, 20:05): Original von Ganong Vielleicht liegt Deine Aufregung an der Formulierung von Dir "n a t ü r l ic h " . Sie mag mich eben nicht überzeugt haben . Und hat es nicht . Mir ist auch kein einziger Beitrag von Dir in Erinnerung , aus dem die Nr. 1 - Stellung von Richter hervinge .
Das muss ein Scherz von Dir sein, lieber Frank....
Oder wir reden gerade vollkommen aneinander vorbei.
Nochmals: Es geht in diesem Thread um die Lieblings-Pianisten. Mein Lieblings-Pianist ist Sviatoslav Richter. Ganz einfach.
Wir „kennen“ uns nun seit Jahren (oder?) aus zwei verschiedenen Foren und zum Teil aus privaten Mail-Wechseln. Wenn Du heute das o.g. behauptest, dann muss ich leider sagen: Du hast anscheinend nie gelesen, was ich geschrieben habe.
Macht ja nix - gehe ich halt Violinkonzert-Rätsel lösen.
Viele Grüße!
Rachmaninov (01.07.2007, 23:20): Original von Cosima An ihre Stelle sind Pollini (gibt es eine brillantere, intensivere und aufregendere Interpretation von Beethovens 'Sturm'-Sonate als jene von Pollini?) und Koroliov (u.a. D. 960!) getreten.
@Cosima,
Pollini schätze ich auch immer mehr! Es hat etwas gedauert bis ich mich an sein Spiel gewöhnt habe, aber er hat einfach eine gewisse Klasse! Nicht nur bei Beethoven....
bei lieblingspianisten geht es primär um ad hoc subjektive einschätzungen, die jeglicher wissenschaftlicher grundlage entbehren. das 'natürlich' kann sich hier nur darauf beziehen, dass wir 'natürlich' wissen, dass Cosima s. richter am liebsten mag.
bei mir wechselt es teilweise täglich, sollte ich eine liste aufstellen. also ähnlich einem EKG-streifen. es gibt dann aber auch die atemexkursionen, welche eine niedrigere frequenz haben. und im schnitt sind es dann doch die fünf, die ich damals angab.
gruß,siamak :)
Ganong (02.07.2007, 19:43): Lieber Siamak ,
bezüglich Deines letzten Satzes keinen Einspruch . Ich verfolge meine derartigen Präferenzen seit Jahren . Unter dem Strich sind es dann doch dieselben Namen geblieben . Aber "nartürlich" ist dies keineswegs .
Ich "maure" auch nie zugunsten der "Alten" .
Ruhe-EGS kann man manipulieren wie Ergometrien oder Spiroergometrien . Besonders ehrliche Belastungs - Leistungen finden wir übrigens nachweislich im Doping . Nicht manipulierbar sind , ausser durch medikamentöse Einflüsse , präfinale Aufzeichungen .
Dir wünsche ich selbstverständlich immer einen Normalbefund .
Glückwünsche zu Deiner Befförderung !
Alles Gute ,
Frank
Rachmaninov (02.07.2007, 22:32): Original von Cosima Nachgerückt ist auch Alexandre Tharaud, dessen klares, elegantes und feinnerviges Spiel ich sehr liebe.
@cosima,
bei Tharaud bin ich nach wie vor skeptisch. Seine Rameau Aufnahme hat mich nicht gänzöich überzeugt!
Wenn Du mal Sokolov mit Rameau gehört hast wirst Du wissen was ich meine.
karajan (02.07.2007, 23:20): Hallo
Da ich die Orgel und das Cembalo weit dem Klavier vorziehe habe ich mich nicht so sehr auf Pianisten festgelegt aber trotzdem habe ich einige in meiner Sammlung. Die Reihenfolge hat für mich keine Wertung.
Alexis Weissenberg Clara Haskil Wilhelm Backhaus Daniel Barenboim ( Liebe seine Mozart Klavierkonzerte):thanks Geza Anda Gruß Andreas
Cosima (03.07.2007, 16:48): Original von Rachmaninov Wenn Du mal Sokolov mit Rameau gehört hast wirst Du wissen was ich meine.
Ich kann gar keine Rameau-Aufnahme mit ihm finden. Welche soll das denn sein?
Rachmaninov (03.07.2007, 16:50): Original von Cosima Original von Rachmaninov Wenn Du mal Sokolov mit Rameau gehört hast wirst Du wissen was ich meine.
Ich kann gar keine Rameau-Aufnahme mit ihm finden. Welche soll das denn sein?
Gibt es nur mit etwas glück hier und da als mp3 im Inet! Sorry, hätte ich schreiben sollen.
Cosima (06.07.2007, 23:35): Original von Rachmaninov bei Tharaud bin ich nach wie vor skeptisch.
Tharauds Chopin-Walzer-Platte, seinen Bach, Rameau, Couperin und auch die Arpeggione-Sonate mit Queyras finde ich sehr stark. Abraten würde ich von seiner Ravel-Aufnahme! Ich empfinde sie als eher langweilig; gar kein Vergleich zu Casadesus, Richter, Francois und auch El Bacha, die mir mit diesem Komponisten allesamt sehr viel besser gefallen.
Gruß, Cosima
Rachmaninov (09.07.2007, 07:56): Original von Cosima Original von Rachmaninov bei Tharaud bin ich nach wie vor skeptisch.
Rameau, .... finde ich sehr stark. Gruß, Cosima
@Cosima,
ich finde sie höchstes ordentlich, teilweise ist sie nur mittelmäßig IMO!
daniel5993 (09.07.2007, 08:13): Hallo Ganong!
Ganongs Original! ich weiss nicht , wie junge b Du bist , aber Wilhelm Kempff , den Du im Konzert wahrscheinlich nie gehört haben dürftest , ist eine ganz aussergewöhnlich gute Wahl .
Ich hab das erst jetzt gelesen!
Ich habe von Kempff einige Platten mit Sonaten von Beethoven und von Mozart! Ich habe Ihn außerdem im Internet oft auf kurzvideos gesehen und irgendwie mag ich Ihn! Ich bin auch schon länger auf der Suche nach den 32 Klaviersonaten von Beethoven und würde diese gerne unter Kempff haben! Es gibt zwar auch Brendel's Ga von den Sonaten, aber ich weiß nicht wie diese einzuordnen sind! Es wäre schön, wenn ich in dem "Beethoven-Sonaten thread" ein Paar Tipps bekommen könnte! Das würde mir helfen!
Gruß daniel :beer
HenningKolf (05.12.2007, 19:11): Ich bin zwar schon einige Zeit hier im Forum, habe aber absichtlich zunächst davon abgesehen, hier meine Top-Five zu benennen. Grund ist: Jahrelang habe ich mich nicht für Soloaufnahmen interessiert, nur für Konzerte. Das Interesse für Soloklavier ist allerdings geweckt, viele unbekannte Pianisten habe ich erst jetzt neu zumindest in Auszügen kennengelernt. Ich belasse es daher mal bei meinen Top-Drei, deren Thron nicht sonderlich wackelt, jedenfalls nicht so, dass zu befürchten wäre, sie würden aus den Top 5 herausfallen.
Ohne Reihenfolge, zumal sie recht unterschiedliche Facetten des Klavierspiels repräsentieren
Argerich, Arrau, Kempff
vor vier Monaten hätte ich diese Liste mit Michelangeli und Serkin (Rudolf) vervollständigt oder auch mit Perahia und Aschkenasi
aber es gibt ja noch Fleisher, den ich vorher kaum gehört habe, Sudbin, Koroljow, Anderszewski, Uchida, Bartho (ok, genaugenommen kenne ich da nur zwei CDs von denen mir nur eine ganz besonders gefällt), letzlich auch Pletnjow (Pletnev), dessen bisher erschienenen KKe von Beethoven ich genial finde, auch wenn der eine oder andere sich wegen gewisser Eigenständigkeiten mit Grausen abwenden mag.....Thibaudet hätte ich jetzt fast vergessen, und Planes, Glemser, ...und Moravec und
werde mir Zeit lassen, die beiden vakanten Plätze zu besetzen!
vielleicht noch zur Ergänzung:
obwohl ich sie jedenfalls einigermaßen kenne werden zu meinen Lieblingspianisten nie werden:
Richter, Brendel, Pollini, Gilels, Barenboim, Rubinstein (ok, hier kenne ich nur Chopin...), Weissenberg, Gould und natürlich auch Kurz Kurz.......von Lang Lang und Weissenberg abgesehen heißt das nicht, dass ich diese Pianisten gar nicht mag, aber es werden nicht meine Lieblingspianisten werden
der Entdeckung harren weitestgehend oder sogar vollständig noch
Gulda, Pogorelich, Kocsis um nur einige zu nennen
Gruss Henning
Mime (05.12.2007, 21:52): Ich höre gern W. Backhaus, Claudio Arrau und von den Jungen Lang Lang. :hello
HenningKolf (23.02.2008, 13:10): Original von HenningKolf
werde mir Zeit lassen, die beiden vakanten Plätze zu besetzen!
Geduld war ja noch nie meine Stärke und da mich Koroljow immer wieder aufs neue begeistert, egal ob mit Bach, Schubert, Haydn oder sogar mit Mozart ("sogar" weil ich eigentlich kein "Mozartianer" bin) sieht meine Rangliste, durchaus in dieser Reihenfolge, so aus:
1. Kempff und Argerich
3. Koroljow
5. Perahia, Fleisher und Arrau
(diese gemeinsamen Plätze haben den Vorteil dass man einen mehr unter den fünf ersten unterbringen kann :W)
:hello
Cosima (08.03.2008, 23:48): Meine derzeitigen drei Lieblings-Pianisten:
Der Funke bzgl. Benedetti Michelangeli ist erst kürzlich bei mir übergesprungen, seine Live-Aufnahmen haben diese Begeisterung bei mir ausgelöst. Seine Aufnahmen der Debussy-Préludes (DG, BBC) kenne ich schon lange, ich halte sie für unübertroffen. Ebenso das Ravel-Konzert auf EMI. Seinen Chopin (z.B. eine betörende Berceuse oder die Mazurken!) habe ich erst wirklich schätzen gelernt durch die Live-Mitschnitte. Überwältigend auch seine Interpretationen der Paganini-Variationen (1988 auf Aura oder auch live in Warschau 1955 auf Altara). In Warschau spielte er auch die Bach-Busoni-Chaconne Nr. 2 – ganz herrlich! Oder die Brahms-Balladen (Aura) und und und…
Einzig seine Beethoven-Interpretationen sagen mir nicht recht zu. Dort ist mir sein Klavierspiel zu sehr auf Klangschönheit ausgerichtet, so dass man zwar auch in den Sonaten und Klavierkonzerten Momente unglaublicher Schönheit findet, mir persönlich aber ein wenig der Überblick über das große Ganze fehlt.
Ich empfehle also dringend die Anschaffung der beiden Documents-Aura-Boxen. Und ich wünschte, es würde auch von Claudio Arrau eine solche Fülle an Konzert-Mitschnitten geben!
Gruß, Cosima
AcomA (13.03.2008, 13:53): liebe Cosima,
ich bedaure sehr die teilweise schlechte aufnahmequalität der aura-mitschnitte, denn die interpretationen sind sagenhaft gut !
übrigens, obwohl hier fehl amplatze, meine derzeitigen top-five pianisten:
gonzales rubalcaba horace silver dave brubeck mccoy tyner bill evans
gruß, siamak :engel
Cetay (inaktiv) (13.03.2008, 16:55): Original von AcomA liebe Cosima,
ich bedaure sehr die teilweise schlechte aufnahmequalität der aura-mitschnitte, denn die interpretationen sind sagenhaft gut !
übrigens, obwohl hier fehl amplatze, meine derzeitigen top-five pianisten:
gonzales rubalcaba horace silver dave brubeck mccoy tyner bill evans
gruß, siamak :engel
Ha! Hier spiele ich mit. :beer
Dave Brubeck, Django Bates, Don Pullen, David Helbock (!) und für seinen überragenden Schubert darf Leif Ove Andsnes on-topic noch mit in die Top 5.
Cosima (13.03.2008, 16:56): Lieber Siamak,
ja, die meisten Aura-Mitschnitte sind wirklich fantastisch. Und so schlecht ist die Aufnahmequalität oft gar nicht (zumindest in meinen Ohren).
Deine Pianisten-Auswahl sieht sehr nach Jazz-Musikern aus. (Ich kenne mich auf diesem Gebiet überhaupt nicht aus.) Schade, dass Du Dich hier im Forum etwas rar gemacht hast!
Gruß, Cosima
HenningKolf (13.03.2008, 18:20): Ich kann festhalten, dass sich an meiner Rangfolge wenig ändern würde wenn Jazzpianisten hier mitberücksichtigt werden sollen (was natürlich nicht der Fall ist). Na gut, vielleicht MCCoy Tyner, Keith Jarrett wegen einer bestimmten Schaffensphase und Les McCan, aber lassen wir das Gedankenspiel mal Gedankenspiel sein.
Bei der schon mehrfach geäußerten Begeisterung für Andsnes frage ich mich, ob ich schon wieder Geld ausgeben soll, und dann auch noch für Schubert, für den ich im Februar jede Menge Euros gelassen habe. Andererseits hatte ich mir mal Griegs Lyrische Stücke mit Andsnes ausgeliehen und diese Aufnahme fand ich hervorragend....
Gruß Henning
Zelenka (13.03.2008, 19:34): Original von HenningKolf
Bei der schon mehrfach geäußerten Begeisterung für Andsnes frage ich mich, ob ich schon wieder Geld ausgeben soll, und dann auch noch für Schubert, für den ich im Februar jede Menge Euros gelassen habe. Andererseits hatte ich mir mal Griegs Lyrische Stücke mit Andsnes ausgeliehen und diese Aufnahme fand ich hervorragend....
Gruß Henning
Andsnes ist in Schubert kein absolutes Muß ... Der Grieg ist eine andere Sache.
Gruß, Zelenka
Dr. Schön (25.07.2008, 15:21): 1. Rudolf Serkin 2. Martha Argerich 3. Maurizo Pollini 4. Swjatoslaw Richter 5. Annie Fischer
Derernst (16.12.2008, 17:17): Ich kann leider nur ein Laien-Urteil beisteuern, nicht nach pianistischer Qualität, sondern danach, dass ich mir ihre Aufnahmen nach dem ersten Reinhören zwingend kaufen musste und sie auch immer wieder anhöre. Das sind auch keine 5, sondern nur 2:
Glen Gould Maria João Pires
Ich hoffe, nach ein paar Monaten in diesem Forum werden es einige mehr sein!
Rachmaninov (17.12.2008, 08:03): Original von Derernst
Maria João Pires
Wird hier selten gehört bzw. genannt!
Was schätzt Du an ihr?
R
Derernst (17.12.2008, 23:33): @Rachmaninov - Gute Frage... Vielleicht ist es etwas Unprätentiöses, "Relaxtes" an ihrem Spiel? Chopins Berceuse tröpfelt über einen wie lauer Regen aus einer anderen Welt.
Um mir eine etwas fundiertere Meinung zu machen, habe ich jetzt ein paar Sonaten von Beethoven und alle von Mozart bestellt (das würde auch in die Schnäppchen-Rubrik passen!); mal schauen, ob ich dann nach dem Anhören immer noch gleicher Meinung bin!
AcomA (22.12.2008, 17:11): Hallo,
ein update meiner derzeit liebsten 'klassischen' pianisten:
Friedrich Gulda Rudolf Serkin Arcadi Volodos Geza Anda Ivo Janssen
Gruß, Siamak :engel
Derernst (19.01.2009, 22:41): Original von Rachmaninov Original von Derernst
Maria João Pires
Wird hier selten gehört bzw. genannt!
Was schätzt Du an ihr?
Unterdessen habe ich mir die Beethoven-Sonaten von Pires näher angehört (die Platte enthält Mondschein, Pathétique, Sturm und Appassionata). Ihr Spiel scheint mir sehr akkurat - ähnlich wie Gould legt sie Wert auf Transparenz und (in geringerem Mass als Gould) rhythmische Geradlinigkeit, aber mit einem weicheren Anschlag. Das transparente und rhythmische Spiel bekommt in schnellen Partien etwas fast magisch perlendes, zu hören beispielsweise im ersten Satz der Appassionata oder im dritten der Sturm-Sonate (oder, wie oben schon erwähnt, in Chopins "Berceuse").
Dabei fehlt ihr glücklicherweise der oberlehrerhafte Gestus eines Glenn Gould genauso wie der Hang zu Selbstinszenierung, den ich gerade bei Stücken wie der Appassionata bei anderen Pianisten bisweilen zu hören glaube (und der mich jeweils an Hardrock-Gitarristen erinnert...). Pires stellt, das ist zumindest mein Laien-Eindruck, sich selbst in den Hintergrund und in den Dienst des Werks.
Auch die Mozartsonaten-Gesamtausgabe (die ältere mit dem Schnäppchenpreis) hat es mir durchaus angetan, ich habe dazu aber keine Vergleichsmöglichkeit und Mozart ist mir auch noch etwas fremd. Diese Ausgabe hat aber im entsprechenden Faden hier im Forum 2006 recht gute Kritiken erhalten.
daniel5993 (01.08.2009, 00:44): Original von daniel5993 Claudio Arrau Geza Anda Alfred Brendel Maurizio Pollini Wilhelm Kempff
Vor 2 Jahren habe ich meine TOP 5 bereits genannt, bin seither aber ungemein bereichert worden mit der Welt des Soloklaviers. Damals stand an der Spitze Claudio Arrau, der auch jetzt und man kann wohl sagen unangefochten denselben Rang erhällt. Wie sagte Hans Peter Range einmal über Arrau "Er kann alles und das sehr gut" Ob es sein inniger, melancholischer Chopin seiner letzten 20 Jahre ist, die Weltuntergangsstimmung, mit welcher er Schuberts letzte Sonaten teilweise vorträgt, auch in seinem letzten Lebensabschnitt. Dann ist da sein Mozart, welchen er mitte bis Ende der 80er Jahre aufgenommen hat und als letztes sein mit wohl Bestes, Beethoven. Da muss ich zugeben, dass ich nur Teile seines mitte der 60er aufgenommenen Zykluses der Klaviersonaten kenne, die ich jedoch bei Ausbruch eines neuen Krieges mit meinem Leben verteidigen würde :J Besonders wenn es zu den langsameren Sätzen kommt, begeistert mich Arrau.
Widmen möchte ich mich in den nächsten Jahren dem frühen stürmischen Arrau, seinem vielen Bach-Spiel früher, seinem Liszt, überhaubt seinen frühen Aufnahmen. Leider ist die Auswahl von Arrau-Dokumenten recht spärlich und ich hoffe da tut sich in der nächsten Zeit etwas. Auch, will ich, wenns die Zeit erlaubt auf Schumanns Klavierwerk eingehen, wofür Arrau wohl bekannt sein dürfte. Leider bin ich bei Schumann noch nicht so weit. Jetzt aber zurück zum Thema.....
1. Claudio Arrau 2. Alfred Brendel 3. Vladimir Horowitz 4. Wilhelm Kempff 5. Artur Schnabel
Und da wäre ja noch S. Richter, welchen ich bei Bach sehr verehre....... Und Backhaus......... Und....... jeder hat so seine Qualitäten!
Grüße Daniel
kreisler (03.02.2010, 01:20): Einiges hat sich bei mir gewandelt, was die meine Libelingspianisten angeht... und drum erlaube ich mir einfach mal diesen Thread zu den "5 noch aktiven" dazuzuholen ich will nämlich umbedingt auch ein paar alte haben :D
Ivo Pogorelich Arturo Bendetti Michelangeli Dinu Lipatti Emil Gilels und also fünfter vielleicht doch...obwohl ich immer ein großer Gould-Gegner war...Glenn?
Grüße, Kreisler
Fairy Queen (03.02.2010, 07:46): Eine reine Momentaufnahme, die morgen wieder anders sein kann:
Alexandre Tharaud Maria Joao Pirez Alfred Brendel Dinu Lipatti Martha Argerich
F.Q.
Honoria Lucasta (03.02.2010, 07:52): Ich bin leider nicht vom Fach (sprich: ich spiele nicht Klavier), sondern bin reiner Konsument, daher ist meine Einschätzung rein geschmacks- und stimmungsabhängig; immer gehören aber dazu:
- Vladimir Horowitz (nicht immer, der späte eher als der frühe) - Dinu Lipatti - Emil Gilels (hatte einmal das Glück, ihn in Lille live zu hören) - Solomon - Sviatoslav Richter
Grüße!
Honoria
Cetay (inaktiv) (03.02.2010, 10:10): Ich bin ausgewiesener Wenig-Klaviermusikhörer, in meinem Hör-Repertoire fehlt so ziemlich alles nach Beethoven und vor Schönberg und bei den Interpreten kenne ich selbst von den berühmten Namen (Horowitz, Richter, Solomon & Co.) lediglich eine Hand voll Aufnahmen - und hatte selten das dringende Bedürfnis unbedingt mehr hören zu müssen. Es gibt dennoch Menschen, die mich auch in dem nicht ganz so sehr geliebten Klavier-Genre begeistern können:
Glenn Gould Olli Mustonen Murray Perahia Ronald Brautigam (was für ein Sound !) Evgeni Koroliov
es ist für mich an der Zeit, hier ein update zu geben. Ich habe auf meinem iphone etwa 25 GB für Musik zur Verfügung. Die Kapazität ist aufgebraucht. Ich habe nun untersucht, wieviele Aufnahmen mit den unterschiedlichen Pianisten ich untergebracht habe. Daraus ergeben sich folgende Top 5: n 1. Sviatoslav Richter 10
2. Claudio Arrau 7
3. Marc-André Hamelin 7
4. Maurizio Pollini 7
5. Boris Bereszowski 6
danach kämen noch mit mehr als 2 Platten:
Arcadi Volodos 3 Arturo Benedetti Michelangeli 4 Detlef Kraus 3 Emil Gilels 3 Evgeny Kissin 3 Friedrich Gulda 3 Igor Shukov 3 Ivo Pogorelich 3 Jean-Yves Thibaudet 3 Krystian Zimerman 3 Mikhail Pletnev 4 Nikolai Demidenko 3 Rafal Blechacz 3 Valery Afanassiev 3 Vladimir Horowitz 5 Y.Tal/A. Groethuysen 5
LG, Siamak
Lucanuscervus (12.01.2012, 23:27): Andor Foldes Carl Seemann Stefan Askenase Garrick Ohlsson Jörg Demus
Heike (13.01.2012, 08:39): Oh, ich weiß gar nicht, warum ich hier in diesem Thread noch nichts geschrieben habe - wahrscheinlich, weil ich mich nicht entscheiden konnte. Aber die Idee von AcomA ist gut, ich greife die mal auf und nenne die 5 Pianisten (in alphabetischer Reihenfolge), die ich sicherlich am häufigsten höre und denen man damit eine gewisse Lieblingsrolle zuweisen könnte:
Glenn Gould Murray Perahia Ivo Pogorelich Svjatoslav Richter Grigory Sokolov
Heike
Rideamus (13.01.2012, 11:39): Nach langjährig weitgehender Klavierabstinenz als Tastenlöwenallergiker habe ich zwar seit Kurzem angefangen, mich langsam wieder mit dieser Musik anzufreunden, aber meine Favoritenliste ist doch noch sehr konservativ. In der gefühlten Rangfolge des Tages und u. a. auf Grund der Häufigkeit, mit der sie in meiner Diskothek vertreten sind und gespielt werden:
Arthur Rubinstein Maria Joao Pires Martha Argerich Glenn Gould Friedrich Gulda
Bedauerlicherweise außen vor bleiben Claudio Arrau, Alfred Brendel und Arturo Benedetti Michelangeli, von den mehr als verdienstvollen, spezialisierten Liedbegleitern wie Gerald Moore ganz zu schweigen.