Fairy Queen (09.12.2010, 13:14): Ich weiss nciht ob es einen solchen Thread hier schon gibt, ich habe jedenfalls keinen gefunden. Heute gibt es von 15h05-16h im SWR2 Radio eine Sendung zu Pauline Viardot-Garcia, internationaler Gesangsstar, Widmungsträgerin grosser Werke, Komponistin,Gesangslehrerin, Muse und Salonbetreiberin. Ich habe mich bereits ausgiebig mit dieser hochinteressanten Frau und ihrer Schwester der Diva Maria Malibran befasst und bin sehr gespannt. Leider kann ich aus beruflichen Gründen nicht bis ganz zu Ende hören.
F.Q.
artemis (10.12.2010, 09:39): Danke fairy queen, finde ich sehr gut, diesen Thread.
Hier mein Kinder-Hörpsiel Tipp für morgen SA 11.12 14.05 - 15.00 hr2
- Johann Sebastian Bach - Das Weihnachtsoratorium
Leipzig im Advent 1734. Johann Sebastian Bach sitzt bibbernd in seiner Komponierstube. Es ist so kalt, dass angeblich sogar die Vögel an den Ästen festfrieren.
Der Komponist hat sich Großes für die feierlichen Weihnachts-Gottesdienste der Leipziger Hauptkirchen St. Thomas und St. Nikolai vorgenommen. Er möchte die Geschichte von Christi Geburt mit Tönen erzählen, aber der strenge Winter lässt auch Bachs Gedanken einfrieren.
Bis ihn eine von einem unglücklich geworfenen Schneeball umgeworfene Tasse Kaffee auf eine geniale Idee bringt!
Winterliche Grüße - artemis
Severina (10.12.2010, 12:24): Radio Ö1 überträgt morgen um 19 Uhr die PR von "Don Giovanni" aus der WSO! Noch einmal die Besetzung:
Don Giovanni: Ildebrando d'Arcangelo Leporello: Alex Esposito Don Ottavio: Saimir Pirgu Masetto: Adam Plachetka
Donna Anna: Sally Matthew Donna Elvira: Roxana Constantinescu Zerlina: Sylvia Schwartz
Dirigat: Franz Welser-Möst
lg Severina :hello
artemis (14.12.2010, 11:53): Heute 14.12.2010 19.05 BR-Klassik Radio
"Die Zauberflöte"
Aufnahme von Arnold Östmanns Stockholmer Studioproduktion mit dem Ensemble des Drottninghlmer Hoftheaters
DO 16.12. 21.03 Uhr BR-Klassik Radio
"Ernst Bloch und die Musik"
Zitat aus wikipedia über Bloch:
"... Ernst Bloch ist der Philosoph der „konkreten Utopien“, der Tagträume, des Prinzips der Hoffnungen. Im Zentrum seines Denkens steht der über sich hinausdenkende Mensch. Das Bewusstsein des Menschen ist nicht nur das Produkt seines Seins, es ist vielmehr mit „Überschuss“ ausgestattet. Dieser „Überschuss“ findet seinen Ausdruck in den sozialen, ökonomischen und religiösen Utopien, in der bildenden Kunst, in der Musik und in den Tagträumen. Als (nach Richard Albrecht) „mental surplus“ meint er aber mehr als bloße Tagträume und bildet vielmehr den emotionalen, kulturellen und mentalitären sozialen Untergrund jeder real-existierenden Gesellschaft ..."
Die Musik blieb bis zuletzt für ihn eines der wichtigen Zeugnisse für den Inhalt konkreter Hoffnung auf ein besseres Leben.
In diesem Sinne - LG artemis
Fairy Queen (14.12.2010, 12:08): Ach ja, die Sendung zu Pauline Viardot war sehr interessant! Es gibt ein Forschungsprojekt an der Hamburger Universitât zum Wirken und zur wirkung dieser aussergewöhnlichen Künstlerin und in der radiosendung ging es hauptsächlich um ihre Wirkung als internationale Kuluturbotschafterin. Ich habe das Ganze aufgenommen. Es gibt viele Musikbeispiele, Eigenkompositionen und Werke die sie stark beeinflusst hat wie etwa Meyerbeers "Le prophéte" Gounods "Sappho" oder Berlioz Fassung von Glucks "Orphée" @ Peter Brixius: Dank Berlioz und Viardot gab es in Paris eine Gluck-Renaissance, das wurde ausdrücklich herausgestellt.
F.Q.
artemis (15.12.2010, 17:39): 21.12.2010 23.00 Uhr - 00:00 1Live-Radio Plan B Soundstories
"Moondog Rising"
Louis Thomas Hardin aka Moondog zählte u. a. John Lennon, Phillip Glass und Leonard Bernstein zu seinen Bewunderern. Jahrzehntelang lebte der blinde Musiker in New York auf der Straße. Bis in die frühen 70er-Jahre hinein stand der große Mann, der sich für nordische Mythologie interessierte und stets ein selbstgeschneidertes Wikingerkostüm trug, gegenüber der Carnegie Hall und war ein häufiger Gast bei Konzertproben. Als Autodidakt komponierte er seine ganz eigene entrückte Musik. Er veröffentlichte Platten, schrieb Gedichte und Sinfonien. Auf einer Konzertreise nach Deutschland lernte Moondog eine junge Frau kennen und lebte bis zu seinem Tod 1999 in einem Reihenhaus in Oer-Erkenschwick. "Moondog Rising" widmet sich seinem Leben und Werk.
LG artemis
Jürgen (17.12.2010, 10:57): Deutschlandradio Kultur:
Samstag 18. Dezember 2010 19:05 - 22:00 Uhr (ca. 20.05 Pause mit Nachrichten)
Antonín Dvorak Rusalka, Lyrisches Märchen in drei Akten Libretto: Jaroslav Kvapil
"Die Meister und der Dilettant" Wie ich zehn Takte auf einer Stradivari spielen wollte Feature von Helmut Kopetzky
"Jeden Morgen betritt Signore Andrea Mosconi die Stradivari-Halle im Palazzo Comunale von Cremona und spielt auf den dort ausgestellten Instrumenten, damit deren Stimmen lebendig bleiben.
Die 300 Jahre alten Violinen des Antonio Stradivari sind Kulturdenkmal und Spekulationsobjekt. Keines der etwa 600 erhaltenen Exemplare kostet weniger als eine Million Euro, viele ruhen in klimatisierten Bank-Safes und verlieren durch Nichtstun nach und nach ihr berühmtes Timbre.
Da ist der obsessive Wunsch eines Amateurs, der sich von Kind an mit billigen Instrumenten abquält, einmal zehn Takte auf einer "echten Stadivari" spielen zu dürfen, ebenso verständlich, wie zum Scheitern verurteilt, oder? Er gibt jedenfalls sein Bestes. Wählt geeignete zehn Takte, übt sich mit einem Geigenlehrer, fliegt knieschlotternd nach Italien, nähert sich ehrfürchtig den Gralshütern des Mystos und Geschäfts.
Um vor der Enttäuschung ein wenig gefeit zu sein, hat er sich vorher im Erzgebirgsort Geyer davon überzeugt, dass moderne Nachbauten der "Strad" nicht nur wesentlich preiswerter sind, sondern nahezu ebenbürtig klingen."
LG artemis
Gamaheh (18.12.2010, 13:08): Original von Fairy Queen Ich weiss nciht ob es einen solchen Thread hier schon gibt, ich habe jedenfalls keinen gefunden.
Liebe Fairy,
das lief bisher immer unter "Achtung - nicht verpassen!" (HIER)
Grüße, Gamaheh
Amadé (18.12.2010, 13:36): Heute Abend, 18.12., 21.03 Uhr in BR4 Klassik:
Interpretationen im Vergleich Mahler 5. Sinfonie cis-moll mit Attila Csampai als Moderator
Gruß Amadé
Heike (18.12.2010, 13:45): Am Sonntag den 19.12 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur Interpretationen "tantôt libre, tantôt recherchée" Ludwig van Beethovens späte Streichquartette: Die Große Fuge in B-dur op. 133
Was macht die echte Opern-Diva aus, wodurch wird sie zur Ikone und Legende? Vier Primadonnen der 1950er- und 1960er-Jahre geben Antwort, in Wort und Ton: Martha Mödl, Ljuba Welitsch, Elisabeth Schwarzkopf und Leonie Rysanek. Sie alle sangen zur Zeit der Callas und konnten der "Primadonna assoluta" etwas Eigenständiges entgegensetzen. Unverwechselbar wurden sie primär durch ihre Stimme: durch ihren Klang, durch ihren Gesang, aber auch durch ihre Art zu sprechen, sich selbst zu reflektieren, und durch die Weise, in der sie sich durch die Welt und ihr Leben bewegten. "Prima La Donna" wurde zum Hörspiel des Monats April 2010 gekürt und erzählt die Geschichten von Frauen, die emotional extreme Höhen und Tiefen erlebt haben, beruflich und privat.
26.12. 19:15 Uhr ARTE TV Musik
Philippe Jaroussky singt Caldara
LG artemis
Armin70 (22.12.2010, 18:50): HR2-Kultur:
22.12.2010, 20:05 - 21:30 Uhr
Notenschlüssel: Drei Motetten von Johann Sebastian Bach
"Paul Bartholomäi stellt heute in seinem „Notenschlüssel“ drei Motetten von Johann Sebastian Bach vor: „Komm, Jesu, komm“, „Jesu, meine Freude“ und „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Als Mozart im April 1789 auf seiner Reise nach Berlin in Leipzig Station machte, überraschte ihn der Thomanerchor mit der Aufführung der Motette „Singet dem Herrn“. Mozart war begeistert: „Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen lässt“, und er nahm die Partiturabschrift mit. Der romantische Dichter E.T.A. Hoffmann, selbst ein Komponist, verglich Bachs achtstimmige Motetten mit dem „kühnen, wundervollen Bau des Straßburger Münsters mit all den phantastischen Verzierungen, die künstlich zum Ganzen verschlungen, stolz und prächtig in die Lüfte emporsteigen“. Mehr über den Zauber der Bach’schen Motetten erfahren die Hörerinnen und Hörer von Paul Bartholomäis „Notenschlüssel“."
(Zitat aus der HR2-Homepage)
Armin70 (22.12.2010, 19:27): Hier schon mal einen Ausblick auf einige interessante Musiksendungen, die an den Weihnachtsfeiertagen kommen:
25.12., MDR-Figaro: 06:30 - 07:00 Uhr
Gottfried August Homilius:
"Ein hoher Tag kömmt" - Kantate Katja Fischer, Sopran Alexander Schneider, Alt Martin Petzold, Tenor Jochen Kupfer, Bass Körnerscher Sing-Verein Dresden, Dresdner Instrumental-Concert, Leitung: Peter Kopp
25.12., MDR-Figaro: 12:00 - 14:00 Uhr
Gottfried August Homilius:
Weihnachtsoratorium HoWV I. 1 Christiane Kohl, Sopran Annette Markert, Alt Marcus Ullmann, Tenor Tobias Berndt, Bass Sächsisches Vocalensemble, Virtuosi Saxoniae Leitung: Ludwig Güttler
25.12., MDR-Figaro: 19:30 - 22:00 Uhr
Weihnachten in der Welt Ralph Vaughan Williams: "This Day" (Hodie) - A Christmas Cantata Samuel Barber: "Die natali" – Chorale Preludes for Christmas op. 37 (Bearbeitung: Howard Arman) "On Christmas night" - Sussex Carol Internationale Weihnachtslieder Geraldine McGreevy, Sopran Benjamin Bevan, Bariton N.N., Tenor MDR SINFONIEORCHESTER, MDR RUNDFUNKCHOR, MDR KINDERCHOR Leitung: Howard Arman (Live aus dem Leipziger Gewandhaus)
25.12., HR2-Kultur: 20:05 - 23:00 Uhr
Hector Berlioz: Oratorium "L’Enfance du Christ"
Maria Karen Cargill Erzähler / Centurion Yann Beuron Polydorus / Joseph Ronan Collett Herodes / Hausvater Matthew Rose
Scottish Chamber Chorus and Orchestra Leitung: Robin Ticciati
25.12., BR-Klassik: 20:05 - 22:00 Uhr
Robert Schumann: "Das Paradies und die Peri" Oratorium in drei Teilen Solisten: Sally Matthews, Kate Royal, Sopran; Magdalena Kožená, Mezzosopran; Topi Lehtipuu, Andrew Staples, Tenor; Davis Wilson-Johnson, Bariton Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Leitung: Simon Rattle Aufnahme vom 16./17. September 2010 im Herkulessaal der Münchner Residenz
25.12., NDR-Kultur: 22:00 - 24:00 Uhr
Michael Praetorius: Christmette für Solostimmen, Chor und Instrumentalensemble
Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh
26.12., NDR-Kultur: 19:15 - 20:00 Uhr
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73
Alfred Brendel, Klavier Wiener Philharmoniker, Simon Rattle
26.12., HR2-Kultur: 20:05 - 22:00 Uhr
Konzert mit dem Freiburger Barockorchester Rebel: Suite "Les Elémens" • Zelenka: 3. Capriccio F-Dur ZWV 184 • Telemann: Konzert für Blockflöte, Fagott, Streicher und B.c. F-Dur • C. Ph. E. Bach: Sinfonie D-Dur Wq 183 Nr. 1
Isabel Lehmann, Blockflöte Javier Zafra, Fagott Teunis van der Zwart, Horn Leitung: Gottfried von der Goltz
26.12., SWR2: 20:03 - 23:00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart: "Die Zauberflöte"
Tamino: Daniel Behle Pamina: Marlis Petersen Papageno: Daniel Schmutzhard Papagena: Sunhae Im Königin der Nacht: Anna-Kristina Kaappola Sarastro: Marcos Fink Monostatos: Kurt Azesberger Erste Dame: Inga Kalna Zweite Dame: Anna Grevelius Dritte Dame: Isabelle Druet Sprecher: Konstantin Wolff 2 Priester: Joachim Buhrmann, Konstatin Wolff 2 Geharnischte: Magnus Staveland, Konstantin Wolff 3 Knaben: Alois Mühlbacher, Christoph Schlögl, Philipp Pötzlberger 3 Sklaven: René Möller, Clemens-Maria Nuszbaumer, Christian Koch RIAS Kammerchor Akademie für Alte Musik Berlin Leitung: René Jacobs
26.12., RBB Kulturradio: 20:04 - 22:00 Uhr
Joseph Martin Kraus: Sinfonie c-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Ballettmusik D-Dur zur Oper "Idomeneo" KV 367
Joseph Haydn: Missa in tempore belli (Paukenmesse) für Soli, Chor und Orchester C-Dur Hob. XXII:9
Rachel Harnisch, Sopran Katharina Kammerloher, Alt Michael Schade, Tenor Markus Butter, Bass RIAS-Kammerchor Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Christopher Hogwood
artemis (21.12.2011, 16:58): SO 25.12. 17.05 BR-Klassik
Ein starkes Stück für Kinder
"Die Melodie von W.A. Mozarts Kleiner Nachtmusik ist eine Melodie, die wir alle im Ohr haben. Sie beginnt mit einem einfachen Dreiklang und ist einer der größten Hits der Musikgeschichte. So leicht und unbeschwert dieses Thema auch sein mag, hinter dessen Heiterkeit steckt jedoch ein düsteres Geheimnis. Die Geschichte beginnt während des Wiener Faschings im Jahr 1787. Wolfgang und Constanze Mozart genießen die ausgelassene Zeit der Tanszfeste und Maksenbälle. Da macht der Komponist eines Abends die Bekanntschaft eines maskierten Mannes. Der rästselhafte Mann weiß um eine besondere Leidenschaft Mozarts. Der Komponist gilt als sehr bekannter Billardspieler. Der Unbekannte fordert Mozart zu einer Partei heraus, in der es bald um mehr geht. Markus Vanhoefer behandelt in der Reihe "Mozarte Starke Stücke für Kinder" die "Kleine Machtmusik"
LG artemis
Rotkäppchen (12.02.2015, 09:07): MDR FIGARO im Konzert *Gedenkkonzert anlässlich der Zerstörung Dresdens im Februar 1945* Fr., 13.02. 20:05 Uhr (145 min) Live aus der Semperoper Dresden:
Gioachino Rossini: "Stabat mater"
Maija Kovalevska - Sopran Rinat Shaham - Mezzosopran Yosep Kang - Tenor René Pape - Bass
Hier verschiedene Varianten, um MDR Figaro via Internet zu hören: http://www.mdr.de/mediathek/livestreams/radio/livestreams102_zc-f4d3cfa5_zs-d1ce8330.html
LG, Rk
Peter Brixius (12.02.2015, 09:56): Warauf ich mich freue - heute Abend in SWR 2 um 20:03 Uhr
SWR2 Musik kommentiert "Das musikalische Quartett" Raterunde Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett g-Moll KV 516 Moderation: Lotte Thaler Gäste: Christian Wildhagen (FAZ), Matthias Moosdorf (Leipziger Streichquartett) und der Musikwissenschaftler Manfred Hermann Schmid
Das "Raten" bezieht sich auf die vorgestellten Einspielungen, man erfährt aber viel an Details und Ideen des Werkes in dieser Mischung von Praktikern und Theoretikern. Man muss nicht immer in eine Bibliothek gehen ...