Billy Budd (04.12.2012, 16:01): Leider hat noch niemand dieser hervorragenden Sängerin einen Thread gewidmet, was ich aus gegebenem Anlass nachholen möchte, obwohl ich bis Weihachten keine Zeit haben werde, einen ausführlichen Beitrag zu verfassen. Deshalb nur auf die Schnelle:
Gestern war ich bei einem Liederabend im Musikverein, bei dem sie mit der Pianistin Marita Viitasalo (die beiden waren sehr gut aufeinander eingespielt) mehrere Lieder von Schubert, Leevi Madetoja, Henri Duparc, Olivier Messiaen und Strauss sang.
Ich hab mich ein bisschen mit der neben mir sitzenden Frau unterhalten und wir waren einig, dass es ungerecht ist, dass Isokoski schon seit vielen Jahren auf höchstem Niveau singt, aber dennoch kaum beachtet wird (der Brahms-Saal war nicht einmal halb voll!). Vielleicht ist das aber nicht nur ein Nachteil, denn so wurde sie nie verheizt und konnte sich bis jetzt ihre kostbare Stimme bewahren.
In der Oper habe ich sie als Contessa d'Almaviva, Marschallin und Elsa erlebt. Jedes Mal war ich begeistert. Sie ist eine Sängerin, die nach außen sehr unauffällig wirkt und durch stille Zurückhaltung weit mehr erreicht als andere durch aufgesetzte Gesten. Auch gestern war ich sehr berührt.
In Kürze singt sie in Wien vier mal die Desdemona (weil auch Botha und Struckmann angesetzt sind, plane ich für alle Vorstellungen) und in nächsten Saisonen werden wir sie als Ariadne und Marschallin hören.
Hier findet sich das von ihr gesungene "Abendrot" aus den "Vier letzten Liedern". :down :down :down
Ergänzungen selbstverständlich willkommen! :hello Billy :hello
P.S.: Hier noch zwei Hörbeispiele: Rosenkavalier-Schlussterzett (mit Kirchschlager, Kühmeier und Tichy; 2005) und 2. Agathe-Arie (unter Peter Schneider; 2010).
P.P.S.: 2015 wird sie die Rachel bei uns singen - steht hier.
Rotkäppchen (14.02.2015, 16:09): Hallo Billy,
ich grabe mal Deinen alten Thread zu Soile Isokoski aus, weil ich gerade über dieses Interview vom November letzten Jahres gestolpert bin. Vielleicht kennst Du das? Ich fand es sehr interessant. Sie erklärt u.a., warum sie die Rachel abgesagt hat und dass man sie wohl nur noch selten, wenn überhaupt, auf der Opernbühne erleben wird...
LG, Rk
Jürgen (15.02.2015, 00:07): Bin gerade Billys Link gefolgt und das Abendrot gehört.
Wunderbare Inrterpretation, danke.
Rotkäppchen (15.02.2015, 01:15): Ihre Interpretation der Titelpartie in Halévys La Juive gibt es in diesem Livemitschnitt von 1998 zu hören: Link zum Beginn der Oper Link zu Rachels Romanze im 2. Akt
Jussi (15.02.2015, 14:01): Rotkäppchen, vielen Dank für die Reanimierung des Threads und den Link zum interessanten (und traurigen) Interview!
Ich bewundere und liebe diese Stimme sehr! :down :down
Ganz besonders empfehlen kann ich diese CD! Grandiose Interpretation der herrlichsten Strauß-Lieder: :engel :engel :engel
Rotkäppchen (15.02.2015, 15:59): Original von Jussi Ganz besonders empfehlen kann ich diese CD! Grandiose Interpretation der herrlichsten Strauss-Lieder: :engel :engel :engel
Danke für die Empfehlung, habe gerade reingehört und die Scheibe bestellt.
Außerdem habe ich mal auf die Wiki-Seite zu Soile Isokoski geschaut und festgestellt, dass erstens ihre Diskographie beachtlich ist und zweitens, dass sie gestern (14.02.) Geburtstag hatte. Daher:
Nachträglich alles Gute! -- Hyvää syntymäpäivää! :engel
:hello Rk
palestrina (15.02.2015, 17:32): Da gibt es wahrlich jede Menge Einspielungen..... besonder R.Steauss hat es mir angetan, außer der oben genannten noch das ...
Temerari... Come Scoglio, From Cos Fan Tutte / Ei Parte... Per Pieta Ben Mio, Cosi Fan Tutte/Bella Mia Fiamma Concert Aria, K52/Ruhe Sanft, Mein Holdes Leben, Zaide/Ah, Lo Previdi Concert Aria, K272/E Susanna Non Vien!... Dove Sono, Le Nozze Di Figaro/Ch'io Mi Scordi Di Te? Concert Arie K505
LG palestrina
Jussi (15.02.2015, 17:52): Dann darf aber diese CD aber auf keinen Fall fehlen! :down
Berückende Interpretation von "Nacht und Träume" und der "Hirt auf dem Felsen"! Das ist meine erste CD mit ihr! :engel
Bin gerade Billys Link gefolgt und das Abendrot gehört.
Wunderbare Inrterpretation, danke.
Ich habe es auch gehört und mir wollte das überhaupt nicht gefallen. Ich will ganz bestimmt nicht diesen Feier-Thread entweihen, aber als Lied-Novize und -Gelegenheitshörer bin ich daran interessiert, zu erfahren, worin denn die Qualitäten eines solchen Vortrags liegen. Mich stört das von ersten Ton an herrschende Dauertremolo (oder ist das noch Vibrato?), die Sprachverständlichkeit ist gering und die expressive Bandbreite schmal - nämlich immer am Anschlag. Mir fehlt es da an Subtilität. Ich habe auf der Vorschlagsliste auf Anja Herteros geklickt und finde das dort alles besser. Habe ich was an den Ohren?
Cetay (inaktiv) (15.02.2015, 18:25): doppelt
palestrina (15.02.2015, 20:37): Hallo Cetay, welche Aufn. Der vier letzten Lieder mit der Harteros hast du gehört ?
Luisi oder Jansons !?
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (15.02.2015, 22:34): Ich habe nur das Abendrot gehört. Auf youtube gibt es das als Konzertmitschnitt des BR mit Jansons am Pult.
palestrina (15.02.2015, 23:08): Hallo Cetay, ob du was an den Ohren hast, na ja , mit dem Vibrato schon ein bisschen :D , denn das ist bei Harteros meiner Meinung noch mehr , denn ich habe mir das eben nochmal angehört! Mit den anderen Dingen die du ansprichst kann ich leben ! Das mit dem Vibrato ist heute eine Sache mit der bin ich auch nicht immer einverstanden , wie heute gesungen wird , aber es gibt bessere und viele die schlechter sind !
Ich denke aber auch, wenn einem die Stimme schon bei den ersten Tönen nicht gefällt , hört man so etwas noch viel mehr! :wink In diesem Sinne , ein HOCH auf die Vier letzten Lieder !! :down
LG palestrina
Rotkäppchen (15.02.2015, 23:25): Hab' mir jetzt ebenfalls nochmal Isokoski vs. Harteros mit dem Abendrot angehört und komme zu dem Schluss, dass beide hörbar mit Vibrato singen, aber Hateros m.E. mit geringerer Frequenz, was Dir, Cetay, wahrscheinlich angenehmer ist :D. Bzgl. der "expressiven Bandbreite" finde ich allerdings auch, dass Harteros die Nase vorn hat. Insgesamt sagen mir beide Interpretationen zu -- bin aber auch nur Gelegenheitsliedhörerin und schätze Isokoski primär als Opernsängerin.
LG, Rk
palestrina (16.02.2015, 00:08): Rotkäppchen dass beide hörbar mit Vibrato singen, aber Hateros m.E. mit geringerer Frequenz
?( ?( ?(
LG palestrina
Rotkäppchen (16.02.2015, 00:26): Hallo palestrina, warum schreibst Du so viele Fragezeichen? Ich habe lediglich ausdrücken wollen, dass ich das eine Vibrato als schneller empfinde als das andere. Ich kann mich irren, kann auch nicht einschätzen, wieviel Hertz das nun bei der einen oder anderen Sängerin ungefähr sind und ob und inwieweit es sich um Amplituden- und/oder Frequenzmodulationen handelt... LG, Rk
Cetay (inaktiv) (16.02.2015, 10:55): Danke euch beiden für die Ausführungen. :thanks Ich hab mal Tante Wiki (-> hier) bemüht:
(...) periodische(n) Veränderung von Frequenz, Amplitude und Formantenspektrum (...) Im Liedgesang der Klassik war das Vibrato ein (...) Gestaltungsmittel, das bewusst und sparsam eingesetzt wurde. Heutigentags herrscht das Dauervibrato vor (...) Zu starke Frequenzschwankungen oder eine zu schnelle oder zu langsame Periodenfrequenz werden häufig als unästhetisch empfunden.
In der Tat wäre bei diesem Diskurs erst mal zu klären, was "mehr" Vibrato bedeudet. Schneller, breiter oder lauter? Ich empfinde im Vergleich Frau Harteros als langsamer und mit weniger Schwankungsbreite (was mir in der Tat mehr behagt), aber zumindest zeitweise auch leiser. Das ist vielleicht der entscheidende Punkt: Sie setzt es variabel ein, während es bei Frau Isokoski vom ersten Ton an voll da ist. Dasselbe Problem habe ich vielen hochbewunderten Geigen-Koryphäen der Vergangenheit, die wegen ihres aufdringleichen Dauervibratos durch mein Ästhetik-Raster fallen. Aber Vibrato ist ja nur ein Aspekt und offenhörbar Geschmackssache. Was macht Ikoskis Vortrag sonst noch so herausragend?
palestrina (16.02.2015, 12:46): Hallo ihr lieben kann man die letzten Posts in die Vier letzten Lieder verschieben !? Die nach den Covern , dann kann man dort auch noch über anderes zu den VlL posten !
LG palestrina
Billy Budd (19.02.2015, 00:06): Na sowas, da schaut man amal ein paar Tage nicht ins Forum - und schon verpaßt man eine überraschende Wiederbelebung dieses Threads! :B :engel Schön! :)
Liebes Rotkäppchen! Ja, danke, dieses Interview hab ich schon gekannt. Ich finde es wirklich sehr vernünftig von Isokoski, jetzt ein bissl zurückzutreten (sie ist ja nicht mehr die Jüngste...). Und so leid es mir tut: Ihre letzten Leistungen, bei denen ich dabei war (Ariadne im Okt. 2014) waren auch nicht gut... Ihre Krebserkrankung hat sie hier auch erwähnt; meines Wissens hat ihre Schwester denselben Krebs (Brustkrebs?) gehabt und ist daran gestorben. Besonders gut gefällt mir aber dieser Satz: :haha Grundsätzlich bin ich offen für neue Ideen, es wäre langweilig, alles im nur gleich im traditionellen Sinn zu sehen. Auch ihre Aussagen zu ihrem Repertoire finde ich sehr klug und wohlüberlegt! :down
Lieber Cetay! Das, was Du ansprichst, ist wirklich völlig richtig. Ich hab eben direkt hintereinander die Isokoski-Interpretation (unter anderem) mit der Harteros-Interpretation verglichen... und letztere ist objektiv gesehen besser. Ich hab mich auch unlängst mit einem Freund drüber unterhalten: Wir beide (die wir eigentlich kein deutliches Vibrato hören wollen) merken, daß Isokoski ein deutliches Vibrato hat, aber es stört uns beide einfach nicht... keine Ahnung, warum nicht. Worin nun die besonderen Qualitäten dieser Sängerin liegen: Ich glaub, das merkt man mehr in Opernproduktionen als beim Liedgesang, aber mich berührt diese stimmliche und gestische (Ausstrahlung einer älteren Dame, das mein ich aber nicht abwertend :D ) Zurückhaltung wirklich sehr, und das trifft mich wirklich im Innersten, viel mehr als eine aufgesetzte Gestaltung. Ähnlich ist es z.B. bei Anne Schwanewilms - eine objektiv gesehen mittelgute Sängerin, aber ihr Gesang geht mir einfach ans Herz (im Unterschied zu dem von Anja Harteros). (Youtube-Link zum Abendrot). Ich finde es aber wirklich gut, wenn in den Sängerthreads unterschiedliche Auffassungen gepostet werden!! Billy :hello
Jürgen (19.02.2015, 09:09): Original von Cetay
Bin gerade Billys Link gefolgt und das Abendrot gehört.
Wunderbare Inrterpretation, danke.
Ich habe es auch gehört und mir wollte das überhaupt nicht gefallen. Ich will ganz bestimmt nicht diesen Feier-Thread entweihen, aber als Lied-Novize und -Gelegenheitshörer bin ich daran interessiert, zu erfahren, worin denn die Qualitäten eines solchen Vortrags liegen. Mich stört das von ersten Ton an herrschende Dauertremolo (oder ist das noch Vibrato?), die Sprachverständlichkeit ist gering und die expressive Bandbreite schmal - nämlich immer am Anschlag. Mir fehlt es da an Subtilität. Ich habe auf der Vorschlagsliste auf Anja Herteros geklickt und finde das dort alles besser. Habe ich was an den Ohren?
Ich habe eben das Stück in mindestens 10 Einspielungen angespielt und muss ganz heftig zurückrudern. Als ich Isokoski gehört hatte war es schon etwas später, das wirkliche Abendrot lag schon lange zurück und ich hätte wahrscheinlich jede Interpretation der 4 letzten Lieder wunderbar gefunden (von Florence Foster Jenkins mal abgesehen).
Bzgl. Vibrato hat Cetay recht. Das ist sehr stark ausgeprägt. Grundsätzlich stört es mich allerdings nicht, und ist mir auch erst beim Vergleichshören aufgefallen.
Mehr störte mich jedoch beim direkten Vergleich das etwas Spitzbübische, Forsche in ihrer Gestik als auch beim Gesang. Harteros bringt hier die Melancholie dieses romantischen Gedichts viel glaubhafter rüber.
Dennoch ist Isokoski eine gute Sängerin. Wir jammern bzw. kritisieren ja hier auf allerhöchstem Niveau.
Grüße Jürgen
palestrina (19.02.2015, 14:46): Original von Jürgen Dennoch ist Isokoski eine gute Sängerin. Wir jammern bzw. kritisieren ja hier auf allerhöchstem Niveau. Grüße Jürgen
:down :down :down
Ich verweise hier noch mal auf die von mir gezeigte CD mit den Straus Arien u.Liedern , ob Vibrato hin oder her, sie singt Strauss exzellent , was vielen Sängerinnen abgeht , denn bei Strauss muss man den Bogen raushaben !!! :)
Man höre nur , aus den 3Hymnen die erste,"Hymne an die Liebe" oder wie sie "Ein schönes war " aus der Ariadne singt ! :down Ich habe schon sehr viele Sängerinnen gehört , die den Bogen nicht raus hatten, da wird munter ein Wort an das andere gesetzt, aber von dem was man singt keine Spur , deshalb ,SIE kann es und vorallem sie weiß was sie singt ! So, und jetzt höre ich Vibrato Isoile :wink :D :wink in der Cosi !
Jussi (19.02.2015, 16:56): Alles Geschmacksache, sagt der Affe, und beißt in die Seife! :D
M. E. weiß man gerade in der Musik oft nicht, warum einem eine Stimme/Interpretation/Geigenton usw. anspricht oder nicht. Das ist sehr oft emotional begründet. Zuviel Vibrato, zuwenig - was heißt das schon! Wärme, Kühle, Ausgewogenheit, Leidenschaftlichkeit - das sind keine absoluten Meßwerte, die über Güte entscheiden. Selbst falsche Töne (z.B. bei Gilels) können hohem künstlerischen Niveau nichts anhaben. Natürlich ist perfektes Spiel/Singen allein auch kein Kriterium für Kunst.
Also: Hören und vergleichen - und genießen! :engel
LG Jussi
Rotkäppchen (31.10.2015, 20:32): Seit einem Jahr hat sich Soile Isokoski ja aus dem Operngeschäft zurückgezogen, jedoch gibt es nach wie vor einige (seltene) Gelegenheiten, sie als Lied- oder Konzertsängerin zu hören. So z.B. zu den diesjährigen Richard-Strauss-Tagen an der Semperoper Dresden, mit folgendem interessanten Programm (am Klavier: Ilkka Paananen):
Franz Schubert: Der König in Thule / Gretchen am Spinnrade / Szene aus Faust / Gretchens Bitte
Alban Berg: Sieben frühe Lieder
Richard Strauss: Das Rosenband / Schön sind, doch kalt die Himmelssterne / Allerseelen / Ich trage meine Minne / Mein Herz ist stumm, mein Herz ist kalt / Meinem Kinde / Morgen / Cäcilie
Jean Sibelius: Illale / Våren flyktar hastigt / Var det en dröm? / Längtan heter min arvedel / Svarta rosor
Frau Isokoski punktete mit ihrer in allen Registern klangschönen Stimme, die an diesem Vormittag zu sehr vielen Schattierungen fähig war und somit die sehr verschiedenen Stimmungen der Texte glaubhaft ausleuchtete. Als Beispiel sei hier die von Franz Schubert vertonte "Szene aus Faust" angeführt, in der ja drei völlig verschiedene Charaktere (Gretchen, Böser Geist, Chor) stimmlich völlig verschieden gestaltet werden müssen, was absolut überzeugend gelang. Was hier im Thread diskutiert wurde, war ja zum einen das kurzwellige Vibrato, was sicher Geschmackssache ist, mich hat es nicht gestört. Zum anderen waren es die geringen dynamischen Abstufungen, die ich nicht bestätigen kann – auch wenn die Sängerin auf extreme Piani verzichtete. Eine echte Entdeckung für mich waren die Kompositionen von Jean Sibelius, die der Sängerin offenbar besonders gut in der Kehle lagen! Im Programmheft war ein im Vorfeld dieser Veranstaltung geführtes und somit aktuelles Interview gedruckt, in dem Isokoski äußerte, sich dem Liedgesang weiterhin zu widmen, "solange es gut geht"...
Im Netz habe ich eine einzige Kritik zu dieser Veranstaltung gefunden (Online-Merker):
Dresden / Semperoper: LIEDMATINEE MIT SOILE ISOKOSKI – 25.10. 2015
... der dort erwähnte verrutschte Spitzenton ist mir nicht aufgefallen, eher ein paar marginale Textungenauigkeiten; ansonsten finde ich die Rezension ganz zutreffend. Der Komponist der ersten Zugabe "An das Lied" heißt Yrjö Kilpinen, die zweite Zugabe hat die Rezensentin richtig analysiert :D ("Zueignung", Richard Strauss), aber das nur am Rande. Dafür, dass die Oper eher locker besetzt war, gab es sehr ordentlichen Applaus. :down Mir hat die Liedmatinee sehr viel gegeben. :down
:hello Rk
Hosenrolle1 (31.10.2015, 21:01): Ah, schön, dass sie "Allerseelen" singt! Ich mag das Stück auch gerne, obwohl ich alles andere als ein Lied-Fan bin.
LG, Hosenrolle1
Rotkäppchen (15.03.2016, 21:48): Mehr oder weniger zufällig bin ich auf auf diesen Stream aus Helsinki gestoßen:
http://yle.fi/aihe/tapahtuma/2016/03/05/elias
Soile Isokoski singt den Sopranpart in Mendelssohn Bartholdys ELIAS – die Aufnahme ist ziemlich aktuell, vom 5.3.2016.
Nebenbei gesagt, auf dieser (leider nicht so übersichtlichen) Website finden sich on-demand jede Menge Konzertmitschnitte mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra und z.T. sehr interessanten Solisten.
:hello Rk
Viola (15.03.2016, 22:40): DANKE, Rotkäppchen, bin schon mittendrin :)
Wunderbar, das Oratorium auch mal "sehen" zu können. :down
Alle extrem engagiert bei der Sache, man ist sofort drin im Geschehen.
Mir scheint der Chor ein bisschen das "Problem" - die Solisten gefallen mir bis jetzt ziemlich gut bis ausgezeichnet. Besonders die beiden Damen. Im Duett wunderbar.
Herzliche Grüße Viola
Rotkäppchen (15.03.2016, 23:42): Liebe Viola, das freut mich sehr, dass Du Dir die Aufnahme zu Gemüte führst :wink.
Du hast sicher mehr Ahnung von dem Werk als ich. Ich habe den ELIAS vor vielen Jahren mal live erlebt, erinnere mich allerdings kaum und eine Aufnahme habe ich bisher nicht. Das muss sich schleunigst ändern, denn ich bin hin und weg – ein ganz großartiges Werk :D :down !!! (Bei der Riesendiskografie ist natürlich guter Rat teuer, mal sehen, was der Elias-Thread hier so sagt...)
Um auf den Stream zurückzukommen, mein Eindruck war ähnlich, mir haben die Damen (Isokoski / Cargill) auch einen Tick besser gefallen als die Herren (Schade / Kataja), was ganz und gar nicht heißt, dass ich letztere irgendwie schlecht fand. Zum Chor insgesamt wage ich kein Urteil, die Chorsolisten fand ich z.T. nicht so schön anzuhören.
Herzliche Grüße, Rotkäppchen
Viola (16.03.2016, 08:38): Liebes Rotkäppchen, das Live-Konzert-Erlebnis dieses herrlichen Werkes hast Du mir voraus - ich weiß aber noch wie heute, dass ich bei einem der Neujahrskonzerte des RIAS Kammerchores in der Berliner Philharmonie, diese Konzerte werden immer live übertragen (leider nur im Funk), dass ich begeistert war - und natürlich kann ich die CD dieses Spitzenchores, die gerade erschienen ist, nur empfehlen. Sie ist freilich (noch) ziemlich teuer.
Also mich haut diese Interpretation regelrecht um. Ich höre sie ständig.
Dass wir den finnischen Elias ähnlich empfinden, freut mich. Obwohl der Chor nicht so erste Sahne ist, bekommt man sehr viel mit von Dramatik und Charme dieses Meisterwerkes.
Herzliche Grüße Viola
palestrina (17.03.2016, 09:03): Original von Viola Meine zweite Empfehlung wäre diese: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TYKBb6hOL._SX355_.jpg Also mich haut diese Interpretation regelrecht um. Ich höre sie ständig. Herzliche Grüße Viola