Sol Gabetta: "Elegisches und spannendes Cello-Spiel"
Glarean (03.05.2010, 21:13): Die neue (Doppel-)CD der argentinischen Cello-Virtuosin Sol Gabetta widmet sich Elgar, Dvorak, Respighi und dem lettischen "Modernen" Peteris Vasks. "Glarean"-Rezensent Michael Magercord ist sehr angetan von dem "weichen, ja fast seufzenden Ton" der Gabetta, findet ihn adäquat dem Neoromantizismus Elgars und Respighis, rühmt ihr elegisches, teils auch "spannendes" Spiel. Wer etwaige eigene Hörerfahrungen mit jenen Magercords vergleichen will, liest hier mehr.
Gruss: Glarean
Heike (03.05.2010, 23:49): Hallo, vielleicht kann Satie das ins Interpretenforum verschieben, dann können nachfolgend ggf. weitere CD- oder live Hörerfahrungen zu Sol Gabetta ergänzt werden. Sie ist ja nun mittlerweile relativ bekannt. Bisher hat sie noch keinen Thread. Heike
Rachmaninov (04.05.2010, 12:20): Hallo,
bisher habe ich hier nichts gelesen was nicht unter dem Thema "aktuelle Kritiken" oder so abgehandelt werden können.
Interpreten Threads ohne biografischen Inhalt finde ich als nicht zielführend.
Heike (04.05.2010, 13:48): Man hätte den Beitrag auch unter "aktuelle Kritiken" schreiben können, das ist richtig. Heike
Jürgen (05.05.2010, 15:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kOC92HOnL._SL500_AA300_.jpg
Ich kenne das Elgar'sche Cellokonzert in zwei Einspielungen in der Kombination Barbirolli/du Pré. Beide Aufnahmen haben mich kalt gelassen, so dass ich fast schon dachte, Cellomusik und dieses Konzert im besonderen sei halt nicht mein Ding.
Und nun höre ich obige Aufnahme und bin ganz hingerissen. Vielleicht brauchte es den weichen Ton dieser Interpretin, um mir das Werk zu öffnen.
Der Klang ist natürlich wesentlich besser, als bei den beiden Aufnahmen mit du Pré aus den 60ern.
Grüße Jürgen
Heike (28.05.2010, 23:29): Ich habe heute bei einer Freundin auch diese Elgar-Aufnahme gehört. Hingerissen bin ich davon ganz und gar nicht. Zwar ist der Cello- Klang schön und auch das Orchester spielt sauber, aber die Solistin hat mich einfach nur gelangweilt. Da fehlt mir Leben. Heike
Agravain (29.05.2010, 09:55): Original von Heike Ich habe heute bei einer Freundin auch diese Elgar-Aufnahme gehört. Hingerissen bin ich davon ganz und gar nicht. Zwar ist der Cello- Klang schön und auch das Orchester spielt sauber, aber die Solistin hat mich einfach nur gelangweilt. Da fehlt mir Leben. Heike
Ich auch nicht. Siehe HIER
:hello Agravain
Armin70 (29.05.2010, 14:56): Komisch, mir gefällt Gabettas Elgar-Aufnahme, höchstens die kleinen Elgar-Stücke als Zugabe auf dieser CD finde ich etwas gefährlich nah am Kitsch, was eher an den Arrangements als an der Werken liegt. Gabetta spielt meiner Meinung klangschön, wurde ja bereits festgestellt, aber wie ich finde auch intensiv und spannungsvoll, also gar nicht langweilig. Positiv finde ich, dass meiner Meinung nach Gabetta sich nicht zu sehr der melancholischen Grundstimmung von Elgars Cellokonzert hingibt sondern sie auch die kraftvollen und vitalen Seiten dieser Partitur beleuchtet. Das Orchester empfinde ich in dieser Aufnahme als gleichberechtigten Partner und gar nicht so weit von der Aufnahmetechnik in den Hintergrund gedrängt. Möglicherweise ist diese Aufnahme insgesamt mit einem "klanglichen Weichzeichner" versehen aber mir gefällts. Vielleicht hab ich aber auch keine Ahnung...Gottseidank sind die Geschmäcker verschieden.
Agravain (29.05.2010, 15:07): Original von Armin70 Das Orchester empfinde ich in dieser Aufnahme als gleichberechtigten Partner und gar nicht so weit von der Aufnahmetechnik in den Hintergrund gedrängt.
Hier lohnt das Mitlesen der Partitur. Da sieht man dann schlicht, was alles wegfällt, wenn das Cello-Solo spielt.
Vielleicht hab ich aber auch keine Ahnung...
Das glaube ich eher nicht. :D
Gottseidank sind die Geschmäcker verschieden.
Yo. :beer
Heike (29.05.2010, 15:16): Gottseidank sind die Geschmäcker verschieden. Ich denke,d as ist wiedermal ein typisches Beispiel. Wer besonderen Wert auf ein klangschönes, singendes Cello legt, mag die Aufnahme vielleicht. Ich mag jedoch die Interpretation nicht, das ist mir viel zu brav und introvertiert. Heike