so wie es aussieht wird die Langspielplatte die CD überleben. Der derzeitige Trend geht eindeutig in der digitalen Bereitstsllung der Information. Entweder durch den eigenen Streamer mittels upnp oder per PC & DAC.
Offtmals nur auch in Aufnahmequalitäten, die jenseits der CD Qualität von 16 BIT/44,1 kHz zur Verfügung stehen. Derartige Hi Res Aufnahmen kann man bei zahlreichen Anbietern ja mittlerweile kaufen.
Auch gibt es bereits einige Streaming Dienste, die in mp3 Qualität die Musik übertragen. z.B. Spotify
Nun hat am 2. Dezember in D und AT www.Qobuz.com sein Streaming angebot eröffnet. Gegen einen mtl. Beitrag in CD und teilweise Hi Res Qualität.
Wer schnuppern will kann dies eine Zeit lang kostenlos machen. (Nur mp3 Qualität!)
IMHO ein sehr interessantes Angebot, insb. für Klassikfreunde.
coolblue74 (08.12.2013, 15:56): Wobei ich sagen muss das Spotify schon verdammt gut ist.
MH
Rachmaninov (08.12.2013, 19:14): Original von coolblue74 Wobei ich sagen muss das Spotify schon verdammt gut ist.
MH
Dann schaue dir mal an was es bei Qobuz im gegensatz zu Spotify alles gibt.
zB Harmonia Mundi Mirare
artemis (14.12.2013, 20:01): Danke für den Tip. Scheint wirklich interessant zu sein.
Ich schau`es mir auf jeden Fall mal an.
Heike (01.03.2014, 10:08): Mal was andres zum Streaming-Thema: Amazon streamt ja neuerdings auch Filme, was für Prime-Mitglieder kostenfrei inklusiv ist. Es funktioniert bei mir leider nur mit dem IE, nicht mit Firefox. Das scheint mir an Silverlight zu liegen, zu dessen INstallation ich bei FF immer wieder aufgefordert werde, obwohl es aktuell ist. Weiß jemand was dazu?
satie (03.03.2014, 08:35): Liebe Heike, das ann sehr gut sein, dass Silverlight nicht mit Firefox will. Mit Chrome funktioniert es allerdings. Es ist dasselbe Programm, das auch Watchever zum Abspielen benötigt. Ich habe es allerdings - obwohl ich auch Prime habe - noch nicht bei Amazon ausprobiert, werde das aber in Kürze tun.
LG,
Satie
Heike (03.03.2014, 18:39): Hallo Satie, das scheint so zu sein. Nun ja, das kann ich verschmerzen, da man ja auch direkt auf den Fernseher streamen kann. Dann werde ich wohl gar keine DVD mehr kaufen, wenn das so simpel geht. Es funktioniert mit meinem Sony-TV tadellos.
Von mir aus können sie das Fernsehprogramm jetzt ganz abschalten. Hin und wieder eine Opern-DVD, dazu die DCH und dann jetzt noch, wenn man doch mal Lust drauf hätte, nen Film streamen....
Jürgen (04.03.2014, 17:27): Bei mir läuft Silverlight auch auf Firefox.
Habe gegoogled.
Rachmaninov (23.12.2014, 14:09): Habe jetzt mal Qobuz getestet.
Leider sind die ECM Aufnahmen dort nicht im Streaming Angebot enthalten. Wohl aufgrund der Tatsache, dass ECM dies (derzeit) nicht zuläßt. Somit differenziert sich Qobuz hier leider nicht von z.B. Spotify.
Zwar ist mit Qobuz das Streaming auch in CD Qualität möglich jedoch gibt es keine echte remote Software des Anbieters. Bleibt nur ein Workaround via Teamviewer oder mittels Plugin im XBMC. Wirklich komfortabel ist etwas anderes. Da ist die Lösung, die Spotify bietet mit der Steuerung über ihre iOS App z.B. deutlich leichter.
Eine Lösung, die ich beherrsche und eine kleine Wissenschaft darstellt ist für mich nicht sinnvoll. Meine Frau muss das auch schnell und intuitiv bedienen können.
So, damit bleibe ich vorerst bei Spotify. Hier gibt es ja auch Hoffnung, das CD Qualität hier Einzug hält.
Cetay (inaktiv) (23.12.2014, 17:06): Original von Rachmaninov Habe jetzt mal Qobuz getestet.
Leider sind die ECM Aufnahmen dort nicht im Streaming Angebot enthalten. Wohl aufgrund der Tatsache, dass ECM dies (derzeit) nicht zuläßt. Somit differenziert sich Qobuz hier leider nicht von z.B. Spotify.
Zwar ist mit Qobuz das Streaming auch in CD Qualität möglich jedoch gibt es keine echte remote Software des Anbieters. Bleibt nur ein Workaround via Teamviewer oder mittels Plugin im XBMC. Wirklich komfortabel ist etwas anderes. Da ist die Lösung, die Spotify bietet mit der Steuerung über ihre iOS App z.B. deutlich leichter.
Eine Lösung, die ich beherrsche und eine kleine Wissenschaft darstellt ist für mich nicht sinnvoll. Meine Frau muss das auch schnell und intuitiv bedienen können.
So, damit bleibe ich vorerst bei Spotify. Hier gibt es ja auch Hoffnung, das CD Qualität hier Einzug hält.
Unabhängig von solchen Fragen, fand ich die Bedienoberfläche und Suchfunktion bei Qobuz so unübersichtlich und kompliziert, dass ich es schnell wieder gelassen habe. Hat sich das mittlerweile verbessert?
Rachmaninov (23.12.2014, 19:32): Original von Cetay Original von Rachmaninov Habe jetzt mal Qobuz getestet.
Leider sind die ECM Aufnahmen dort nicht im Streaming Angebot enthalten. Wohl aufgrund der Tatsache, dass ECM dies (derzeit) nicht zuläßt. Somit differenziert sich Qobuz hier leider nicht von z.B. Spotify.
Zwar ist mit Qobuz das Streaming auch in CD Qualität möglich jedoch gibt es keine echte remote Software des Anbieters. Bleibt nur ein Workaround via Teamviewer oder mittels Plugin im XBMC. Wirklich komfortabel ist etwas anderes. Da ist die Lösung, die Spotify bietet mit der Steuerung über ihre iOS App z.B. deutlich leichter.
Eine Lösung, die ich beherrsche und eine kleine Wissenschaft darstellt ist für mich nicht sinnvoll. Meine Frau muss das auch schnell und intuitiv bedienen können.
So, damit bleibe ich vorerst bei Spotify. Hier gibt es ja auch Hoffnung, das CD Qualität hier Einzug hält.
Unabhängig von solchen Fragen, fand ich die Bedienoberfläche und Suchfunktion bei Qobuz so unübersichtlich und kompliziert, dass ich es schnell wieder gelassen habe. Hat sich das mittlerweile verbessert?
Falls du den Qobuz Player meinst hat der sich meines Erachtens nicht verändert. Fand ihn aber auch nicht unübersichtlich!
tubi (07.03.2024, 10:23): Wer eine Bezahl Streaming Dienst nutzen möchte, sollte sich im Klaren sein, das nicht jede Musik angeboten wird.Gerade für Musik-Kenner, ist es egal in welchem Genre oft enttäuschend.
HiResaudio, Tidal und auch Qobuz haben einfach nur ein kleines Spektrum an spezieller Musik.
Ich habe von Euch ein paar Empfehlungen bekommen und habe einige Threads gelesen und fast alle Alben konnte ich in den genannten Streaming Diensten nicht finden, um mal rein zu hören und/oder die Files zu kaufen. Ich würde kein Streaming nutzen, da meine Sammlung in 40 Jahren einfach zu groß geworden ist und ich es nie mehr schaffen werde alles 1x wieder zu hören.
Außerdem ist die Streaming-Technik sehr aufwendig und teuer, wenn man keine Klangverluste beim Streaming haben will. Gerade Digital ist megaempfindlich und ein Anschluß an einen Standart-Router kann zu verhangenen, vernebelten Digital-Klang führen, egal wie hochwertig das Endgerät ist. Töne sind nicht mehr bis zum letzen Ton durchhörbar Raum- und Feininformationen gehen verloren....es klingt dann Digital im bekannten Sinne und langweilig im Vergleich zu Analog oder gar live. Daher benutze ich aktuell einen Melco Musikserver mit eingebauter Festplatte.Da ist meine Musik drauf und der schickt die Daten an einen sehr hochwertigen DAC von Weiss. Damit bin ich auf dem gleichen Niveau wie mit alten analogen LP´s. (neue LP´s stammen meist Digitalmaster, daher die Unterscheidung)
Ich habe diese Erfahrung selber gemacht und bin seit 1990 auf der Suche Digital auf gleichem Niveau wie Analog zu hören.
Sollte der klangliche Anspruch niedrig sein, bleibt aber immer noch das unvollständige Musik-Angebot der Streaming Dienste. Dafür jeden Monat einen Betrag von über 12EUR zu zahlen, dann kann man sich lieber mit Freunden austauschen, den Gebrauchtmarkt besuchen oder auch auf den Portalen Downloaden und das beschaffen, was man unbedingt hören möchte.
Es gibt auch Musiker, die ihre Digital-Files direkt verkaufen, wenn man nachfragt. Dann landet das Geld direkt beim Musiker. ;)
Joe Dvorak (08.03.2024, 04:41):
Außerdem ist die Streaming-Technik sehr aufwendig und teuer, wenn man keine Klangverluste beim Streaming haben will. Gerade Digital ist megaempfindlich und ein Anschluß an einen Standart-Router kann zu verhangenen, vernebelten Digital-Klang führen, egal wie hochwertig das Endgerät ist. Töne sind nicht mehr bis zum letzen Ton durchhörbar Raum- und Feininformationen gehen verloren....es klingt dann Digital im bekannten Sinne und langweilig im Vergleich zu Analog oder gar live. Hallo Tubi, gelten diese Vorbehalte auch für Downloads? Wie ich schon im anderen Thread geschrieben habe, sind meine zugegebenermaßen etwas betagten Ohren nicht in der Lage, "Quasi-CD-Qualität" von Hi-Res und beides von CD zu unterscheiden.
tubi (08.03.2024, 08:01): Ich versuche es zu erklären.
Streaming mit Standartgeräten Router und Kabel :
Dabei laufen die Daten direkt aus der Internetdatenleitung in Dein Haus und den Router. Diese Daten gelangen mit allen Hochfrequenz Überlagerungen auch in das Endgerät. Der DAC in Deinem Endgerät kann nicht unterscheiden was sind 1 und 0 vom Digitalmusiksignal vom Streamingdienst und was ist einfach Müll aus dem Netz oder Deiner Fritz Box. Selbst ein Standart LAN kabel kann HF (Hochfrequenz) Müll einfangen. Außerdem kann auch das Netzteil von der "Fritz" Box den Datenstrom überlagern und verschmutzen...
Downloads aus dem Netz
Dabei werden nur die Daten vom Digital-File auf Deiner Festplatte gespeichert. Die Überlagerung kann nicht in den Files gespeichert werden.
Am Anfang (2007) habe ich mich gewundert warum die Musik direkt von der MAC Festplatte gespielt besser klingt, als vom Qobuz oder meiner Synology NAS im heimischen Netzwerk. Stück für Stück habe ich dann alles optimiert und nun bin ich vor einem halben Jahr beim Melco Music Server mit 7 TB Speicher gelandet. Ich bin sicher, daß Du den Unterschied hören würdest. Die Musik hat einfach mehr Glanz, mehr Details und viel mehr Ruhe und Spannung. Gerade bei Klassik ganz wichtig. Man hat einen viel besseren Zugang zur Musik.
Downloads aus dem Netz, oder auch DVD-A, SACD und CD sind für mich der sauberste und günstigste Weg für Musikkenner wie Euch hier im Forum.
Die meisten Hifi-Menschen (die ich kenne) hören in der Regel ein kleines Musik-Repertoire und kaufen sich dann einen 5000 EUR Router mit Digitalclock und eine LAN Verkabelung für viele 100-1000 EURO. Damit kommt man auf das gleiche Niveau wie mit Downloads und einem guten Musikserver mit eingebauter Festplatte. Wieviel Downloads, SACD und CD kann man für ca. 5000 EUR kaufen ?
In einem Hifi Forum würde ich jetzt als Troll oder Ketzer beschimpft werden, aber ich glaube wer so tief in der Musik steckt wie Ihr hier, läßt mich leben ;-)
Joe Dvorak (08.03.2024, 10:11): In einem Hifi Forum würde ich jetzt als Troll oder Ketzer beschimpft werden, aber ich glaube wer so tief in der Musik steckt wie Ihr hier, läßt mich leben ;-) Keine Angst. Ich habe vor ein paar Jahren den Gegenwert eines Kleinwagens in meine Wiedergabeausrüstung investiert. Wer zu diesem Thema herumtrollt, bleibt von mir ungeschoren. :thumbsup: Ich respektiere aber auch die Meinung, dass eine Investition von mehr als 1000 EUR nur noch eingebildete, weil messtechnisch nicht mehr nachweisbare Fortschritte bringt. Jeder hört anders, und wie und was andere hören, kann ich nicht beurteilen. Dass es gerade bei klassischer Musik darauf ankommt, dass die Musik brilliant und transparent wiedergegeben wird, und dass die Spannung aus der Ruhe und 'Souveränität', die gutes Gear auszeichnet, heraus entsteht, unterschreibe ich sofort. Es ist sogar so, dass ich in Zeiten, in denen ich kein hochklassiges Equipment zur Verfügung habe, selten Lust auf klassische Musik habe.
tubi (08.03.2024, 11:28): In einigen Hifi Foren ist Digital immer noch "immer gleich" und Vinyl-Analog sind nur Verzerrungen. Das es nicht so ist, wissen die, die noch intensiver (klassische) Musik hören und sie auch verstehen wollen. Jeder hat einen anderen Anspruch und dieser sollte auch akzeptiert werden.
Ich habe in meinem Bekanntenkreis ein paar Analog und Vinyl Fans, die meine derzeitige Digital-Quelle nun respektieren. Das ist aber erst seit dem Umstieg auf den Melco passiert, der im Gegensatz zu meinem Audio PC wirklich relativ reine Digital-Daten an den DAC geben kann. Früher sind wir nach wenigen Tracks immer zur LP zurück, und haben die guten alten DECCA, EMI ASD oder Mercury FR gehört, jetzt hören wir auch mal länger Digitalfiles zusammen.
Ich höre alle Tonkonserven : Stereo und Mono LP, und auch DVD-A, SACD (DSD), CD.....als Digitalfiles. Alles ist nun gleich berechtigt und es geht vorrangig um die Musik und die Aufnahme. Es ist erstaunlich wieviel Musik auf einer CD ist, wenn man sie ohne Störungen und Überlagerungen hören kann. Selbst viele CD Spieler, die unabhängig vom Internet sind, können CD´s nicht sauber abspielen. Ich vermute das das CD-Laufwerk und die unbesorgte Anordnung in einem Gerät dafür verantwortlich sind. Bei neusten CD Spielern kann das nun besser sein. Seit 2007 habe ich mir nie wieder einen CD Spieler zu Hause angehört.
Streaming wäre für mich keine Alternative aus den oben genannten Gründen :
Unvollständiges Angebot bei hohen jährlichen Kosten,
hoher technischer Aufwand mit hohen Kosten.
Alexy6 (29.12.2025, 14:40): Sehe ich ganz genauso. Die Debatte Digital gegen Analog greift oft zu kurz, denn am Ende zählt die Art des Zuhörens und die Sorgfalt im gesamten Setup. Ähnlich ist es bei Dingen, die emotionalen Wert haben. (gelöscht wegen Spam, Joe) steht für genau diese Idee: Herzketten und personalisierte Anhänger, die nicht durch ihren Materialwert, sondern durch ihre Bedeutung wirken. Ob Musik oder Schmuck – es sind meist die kleinen, stimmigen Details, die etwas authentisch und dauerhaft erlebbar machen.
Philidor (29.12.2025, 18:17): Das mit dem optischen Antrieb finde ich interessant.
Joe Dvorak (30.12.2025, 02:07): Hallo Alexy6,
Herzlich willkommen und viel Spaß im Forum. Ich sehe Vergleiche zwischen analog/digital, CD/Streaming, usw. immer mit einer –hoffentlich gesunden– Skepsis, weil die Gefahr besteht, dass wahrgenommene Unterschiede der Wiedergabequalität ihren Ursprung nicht im Format, sondern im Equipment haben. Für das Einstiegsmodell von Melco blättert man über 2000 US$ hin, das Flaggschiff schlägt mit einem fünfstelligen Beitrag zu Buche. Nimmt man den passenden Ripper dazu und einen angemessen Digitalwandler, darf das mit einem Faktor 2 multipliziert werden. In dieser Preisklasse kann man nicht mit Consumer-CD-Playern vergleichen. Player dieser Liga dürften keine Probleme mit der optischen Abtastung haben; die meisten laden die ausgelesenen Bits und Bytes ohnehin in einen Zwischenspeicher und takten neu. Ich begreife mich als aufmerksamen Lauscher mit hohen Ansprüchen, und ich finde, dass man mit einem direkt von der Streaming-App zu einem ordentlichen Bluetooth-Konverter geströmten File durchaus "feine" und "authentische" Musikwiedergabe bekommen kann.
Philidor (30.12.2025, 07:23): die meisten laden die ausgelesenen Bits und Bytes ohnehin in einen Zwischenspeicher und takten neu. Das ist der Punkt. Die machen sozusagen "Streaming im Kleinen", eben vom Zwischenspeicher.
Joe Dvorak (31.12.2025, 02:26): Hier will ich nochmal eine Frage, die mir noch keiner schlüssig beantwortet hat, in den Raum werfen. Wenn Musikdateien nicht direkt gestreamt, sondern als Downloads abgespielt werden sollen, wozu braucht man dann einen Musikserver? Ich mache das mit dem Laptop. Das wird an einen D/A-Wandler mit asynchronem USB-Eingang angeschlossen. (Das folgt wieder dem gleichen Prinzip, der Empfänger taktet selbst). Was spricht gegen diese viel billigere Variante?
Philidor (31.12.2025, 09:51): Wenn Musikdateien nicht direkt gestreamt, sondern als Downloads abgespielt werden sollen, wozu braucht man dann einen Musikserver? Ich mache das mit dem Laptop Das geht selbstverständlich. Ein Notebook ist auch nichts anderes als ein Server, hat vielleicht nur weniger belastbare Netzteile, weniger interne Redundanzen wie RAID oder gar RAM-Redundanz. Was spricht gegen diese viel billigere Variante? Wenn die Ohren keine Gründe finden, gibt es freilich keine.
Alexy6 (16.01.2026, 11:18): Ja, die Frage taucht oft auf. Laptop plus DAC funktioniert absolut, vor allem wenn im Hintergrund nichts läuft. Musikserver punkten eher bei Stabilität, Taktung und Dateiverwaltung, gerade bei High-Res-Material. Als ich umgestiegen bin, war der Unterschied eher subtil, aber entspannter im Klangbild. Und dieses Thema von Harmonie und Abstimmung hat mich schmunzeln lassen, denn das hat mich an eine Kollektion erinnert, die ich kürzlich gesehen habe, ein Shop mit aufeinander abgestimmter Kleidung für Familien und Paare, wo alles zusammenpasst. Am Ende zählt, was für das eigene Hören sinnvoll ist.
Joe Dvorak (17.01.2026, 02:13): Man kann das noch weiter treiben, indem man ein dezidiertes Notebook für die ausschließliche Musikwiedergabe optimiert, deutsch: tuned, oder in diesem Fall detuned, indem alles, was nicht gebraucht wird, runterfliegt und überflüssige Prozesse lahmgelegt werden. Es gab mal von einem Audio-Tuner ein ausgewiesenes High-End-Audio-Laptop – das war freilich so teuer wie ein ordentlicher Musikserver und damit witzlos. Das Thema Jitter bekommt man mit einem asynchronen USB-Eingang weitgehend in den Griff. Ich nutze diese Konstellation aber überhaupt nicht mehr, weil ich im Hörtest keinerlei Unterschiede zur Bluetooth-Übertragung vom Schlaufon feststelle. Die Ohren sind halt schon etwas betagt. Als ich unlängst mit den Digitalfiltern meines Wandlers herumexperimentiert hatte, stellte sich die Einstellung, die ich am besten fand, als diejenige heraus, die vom Hersteller nicht empfohlen wird, sondern nur zu Referenzzwecken bereitgestellt wurde, weil der Hochtonabfall schon bei etwas über 10 kHz einsetzt. :ignore Ich meine, dass man mit DSP-Software viel mehr ausrichten kann als mit dem letzten Feintuning der Wiedergabekette, auch und gerade im Hinblick auf "emotionale" Musikwiedergabe.