Sfantu (23.11.2022, 15:07): Das im Sommer 1783 entstandene zweite aus der 6er-Gruppe der "Haydn-Quartette" ist mir vielleicht das Liebste. Wegen seiner Abgründigkeit, dem allenthalben spürbaren Trauerflor, dem Schattenhaften seines Grundcharakters. Und weil ich es als so wenig Mozartisch empfinde - Alles an selig schmelzendem Rokoko-Klingklang muß draußen warten.
Allegro moderato
Im d-moll-Quartett arbeitet sich Mozart an die Welt des musikalischen Barocks heran. Nicht so sehr durch nachdrückliches Herausstellen barocker Formen oder barocker Stilmittel, obwohl die Durchführung des ersten Satzes polyphon geschärft ist. Barock wirken hier vielmehr die thematische Gestalt und deren beziehungsreicher Kontrapunkt. Gleich das Kopfthema des ersten Satzes mit seinem Baß sagt Entscheidendes aus. Das Thema der Oberstimme ist nicht Mozartisch sondern gemahnt eher an Händels herrische Größe. Bezeichnend, daß es im Thementeil auch keine Rolle spielt sondern sich erst in der Durchführung - und nun auch polyphon - wirklich durchsetzt. Die Baßstimme, scheinbar nichts als eine diatonische Harmoniestütze, entwickelt sich in Wahrheit zu einem wichtigen Träger des ganzen Quartetts: sie durchsetzt in ähnlicher oder gewandelter Gestalt die Durchführung, beherrscht unterirdisch das gespannte, friedlose Andante, wird in dem polyphon verklammerten Menuett zu wesentlichem Bestandteil des Themas und bestimmt auch das Variationen-Finale, vor allem, wenn es in den letzten vier Takten zu ruhenden Tönen von Cello und Bratsche, zu eintonigen Triolenblitzen der ersten Geige seine düstere Stimme in der zweiten Geige erhebt und damit manche Anmut gerade dieses Schlußsatzes in Frage stellt. Auch die erwähnten Triolen auf einem Ton durchziehen bedeutsam das ganze Werk. Sie liegen zu Beginn als "Begleitfigur" in den Mittelstimmen, durchlaufen das gesamte Allegro, treten im dritten Takt des Andante, des Menuetts und des Finales als Melodiespitzen hervor.
Die scheinbare Verhaltenheit des Beginns (sotto voce) kann kaum die innere Erregung verbergen, die sich in ungewohnt weiten Intervallschritten offenbart. Der ganze Kopfsatz ist geprägt durch ungemein deklamatorische Motivik und bisweilen geradezu schneidende Dissonanzen, vor allem im polyphonen Stimmengewebe der Durchführung.
Andante
Das Andante (F-dur, 6/8) wirkt danach in seiner relativen liedhaften Schlichtheit beruhigend, sein Kennzeichen ist motivische Kleingliedrigkeit, von Pausen durchsetzt. Und doch bleibt auch hier ein unruhiges Brodeln unter der Oberfläche wahrnehmbar.
Menuetto. Allegretto
Den punktierten, grüblerisch-sorgenvollen Hauptteil des Menuetts kontrastiert das Trio durch seine harmlos-sonnige, ländlerhafte Stimmung. Die erste Geige singt dieses hübsche Ständchen, begleitet von Pizzicati der anderen drei.
Allegretto ma non troppo
Abschließend ein 6/8-Variationensatz, der den ernst-melancholischen Grundton weiterträgt. Selbst die einzige Dur-Variation, Nr. 4 von 5, bleibt nüchtern und bedenkentragend. Arpeggien von Bratsche und Cello erzeugen hier ein Formanten-Gemisch, das beinahe der Klangfarbe einer Klarinette entspricht. Der Klappentext der LP mit dem Budapester Quartett bezeichnet die Schlußvariation als "breathless demoniacal orgy". Vielleicht etwas übertrieben, diese Charakterisierung, oder? In den letzten Takten versucht sich die picardische Terz als Eisenbiegerin Richtung optimistischer Ausklang. Überzeugen kann das schlußendlich kaum - ein fahler Beigeschmack bleibt zurück.
Mir gefällt sehr, wie hier ein Unterschied zwischen Mozarts und Haydns Quartettschaffen markiert wird (wenn auch im Stil etwas altfränksch):
Mit dem Streichquartett (damals vielfach noch als Divertimento bezeichnet) beschäftigte sich Mozart schon zu einer Zeit, als er kaum dem Knabenalter entwachsen war, und immer wieder holte er diese Gatttung musikalischen Schaffens hervor. Freilich nicht wie Haydn, der seine Gestaltungskraft am Streichquartett stählte und an ihm zu gebieterischer Größe emporwuchs; vielmehr scheint Mozart von Mal zu Mal seine tonkünstlerischen Fähigkeiten am Streichquartett überprüft zu haben. Es bildete für ihn gewissermaßen einen Querschnitt, den er von Zeit zu Zeit durch seine musikalische Entwicklungslage zog, während Haydns Streichquartette eher einen Längsschnitt durch ringendes Arbeiten darstellen.
Otto Schumann - Handbuch der Kammermusik, S. 132 - 137 Reclams Kammermusik-Führer, 10. Auflage, S. 411 - 412
Sfantu (23.11.2022, 16:10): Ich bekam Lust, das Quartett vergleichend wiederzuhören. Wenn ich es richtig überblicke, sollte ich 5 Versionen zur Verfügung haben.
Heute also die ersten zwei:
Budapest vonósnégyes = (seit 1938) The Budapest String Quartet
Joseph Boisman und Jac Gorodetzky, Geige Boris Kroyt, Bratsche Mischa Schneider, Violoncello (LP, Philips, mono, 1956)
Allegro moderato 5`32 Andante 6`13 Menuetto. Allegretto 3`58 Allegretto ma non troppo 6´54
Cleveland Quartet
William Preucil und Peter Salaff, Geige James Dunham, Bratsche Paul Katz, Violoncello (CD, Telarc, 1992)
Allegro moderato 10`11 Andante 6`24 Menuetto. Allegretto 3`50 Allegretto ma non troppo 9´16
Sofort ins Auge springen die krassen Laufzeiten-Unterschiede in den Ecksätzen. Sie entstehen dadurch, daß sich die Budapester im Allegro moderato Wiederholungen von Sonatensatz-Teilen sparen sowie im Variationen-Satz die Wiederholungen von Haupt-und Nebenteil des Themas als auch der entsprechenden beiden Teile einer jeden Variation. Dieses Filetieren nach Gutsherren-Art kann man trefflich kontrovers diskutieren. Sicher fallen solche Entscheidungen aus ästhetischen/gestalterischen Erwägungen der Künstler. Mir mutet es aber in diesem Falle fast wie eine Verstümmelung an. Auch insgesamt wirkt ihr Spiel auf mich launig bis nervös, mit für meinen Geschmack zuviel Zug nach vorn.
Das Cleveland Quartet ist nicht einfach nur dadurch besser, weil es die Wiederholungen beachtet. Sie gestalten klug, nehmen sich Zeit, Sinnabschnitte herauszuarbeiten. Das ist nachschöpferische Formgebung, wissendes Interpretieren. Hübsch sind beispielsweise die kleinen Verzögerungen in einer Figur in der Dur-Variation des Schlußsatzes. Ihre Musizierhaltung führt Understatement und Noblesse zussammen ohne die dramatischen Spitzen zu unterminieren.
Sfantu (24.11.2022, 14:59): Die heutige Gegenüberstellung hält das Niveau jener von gestern. Die Ergebnisse sind indes etwas ausgeglichener.
Alban Berg Quartett
Günter Pichler und Klaus Maetzl, Geige Hatto Beyerle, Bratsche Valentin Erben, Violoncello (LP, Telefunken, 1977)
Allegro moderato 7`17 Andante 5`30 Menuetto. Allegretto 4`19 Allegretto ma non troppo 8´44
Amadeus Quartet
Norbert Brainin und Siegmund Nissel, Geige Peter Schidlof, Bratsche Martin Lovett, Violoncello (LP, DG, 1966)
Allegro moderato 5`35 Andante 4`54 Menuetto. Allegretto 3`37 Allegretto ma non troppo 8´58
Das ABQ spielt eine Spur distanzierter, perfektionistischer, die Instrumente kommen schlank und linear rüber. In der Schlußvariation ahne ich endlich, was mit diabolischer Orgie gemeint gewesen sein mag - die Akkorde werden mit einer Vehemenz heraus gemeißelt, die beeindruckt. Die Amadei klingen dagegen warm und familiär, manchmal beinahe gemütlich. Reizvoll der Vergleich, wie das Trio im dritten Satz genommen wird (wohlgemerkt - dies schildert ein Geigen-Banause mit dem ihm verfügbaren Vokabular): Günter Pichler intoniert lupenrein, auf klangliche Egalität bedacht und mit praktisch nicht hörbarem Bogen-Ansatz (Karajan hätte seine Freude gehabt) während Norbert Brainin beherzt streicht, wobei es auch mal etwas rustikal tönt. Bei seinen Intervall-Sprüngen kommt es mir vor wie bei einem Sänger mit schlechtem (oder ohne) Registerausgleich: im Diskant darf es mal spitz klingen um gleich darauf im Baß mit sonorem Brummen zu erfreuen. Das paßt zu diesem ländlerartigen Trio - es kommt fast wie ein Jodler daher. Die Amerikaner gehen mit weniger Skrupeln ans Kürzen heran.
Joe Dvorak (26.11.2022, 00:18): K. 421 war auch mein Lieblingsquartett von Mozart. Wobei ich nicht behaupten kann, diese Werkgruppe besonders gut zu kennen, ich kann nicht mal sicher sagen, ob ich alle Dreiundzwanzige gehoert habe. Mit der Aufgabe summe doch mal das Hauptthema des 17. waere ich jedenfalls ueberfordert. Warum "war"? Weil bei mir momentan die Preussischen, die wegen ihres Beinamens lange mit Argwohn bedacht wurden (bloed, ich weiss), hoch im Kurs stehen. Mein erstes Gebot beim Erhoeren der Quartettliteratur lautet: Pruefe, ob es eine Aufnahme mit dem Smithson String Quartet gibt und hoere diese. Dann wirst du keine weitere brauchen. (OT: Selbiges gilt fuer jegliche Kammermusik und die Smithsonian Chamber Players, aus denen das Quartett hervorgegangen ist.)
Smithson String Quartet Jaap Schröder (Violine, Stradivarius Gioffredo Cappa Saluzzo 1684), Marylin McDonald (Violine, Stradivarius Jacobus Stainer Absam 1665), Judson Griffin (Viola, Stradivarius J. Michael Alban Graz 1710), Kenneth Slowik (Violoncello, Paul Francois Grosst Paris 1748) (10:44 - 6:36 - 3:55 - 9:31)
Das ist unuebersehbar ein Originalklangensemble und zwar ein unfassbar homogen klingendes mit einer an Assimilation grenzenden Disziplin der Spieler im Dienste des grossen Ganzen. (Ich habe mal fakultativ in die Aufnahme der Supergroup Arcanto reingehoert und heftig mit dem Kopf geschuettelt.) Schnoerkelos, organisch fliessend, warm und rund wird das praesentiert und lenkt die Aufmerksamkeit schnell weg von der Interpretation und hin zum Werk, beziehungsweise das, was an der Schnittstelle zu mir als Hoerer passiert, das was es mit mir macht. Uhlmann sagte mal ueber eine Einspielung der Mozart-Sinfonien: klingt irgendwie wie Böhm, nur mit alten Instrumenten. Das erlaubt, um die Ecke eine grobe Vorstellung zu entwickeln, wie diese Quartettaufnahmen klingen. Sie (auch bei Böhm-Idiosynkrasie) anzuhoeren, ist freilich besser, als es bei der Vorstellung zu belassen.
K. 421 stellt eine Besonderheit in meinem Werdegang als Klassik-Konsument dar. Das war das erste und einzige Werk, zu dem ich die Partitur mitgelesen habe (um festzustellen, dass der Gewinn, den ich davon habe, die massiven Verluste, die das mit sich bringt, nicht aufwiegen kann). Die gab es seinerzeit zusammen mit diesem Album:
CasalQuartett
Sollte die Pruefung des ersten Gebots ein abschlaegiges Ergebnis bringen, dann tritt das zweite in Kraft, wobei Smithson Quartet durch casalQuartett zu ersetzen ist. Auch wenn die Schweizer so ziemlich das Gegenteil der Amis sind und aus jeder Phrase irgendwie ein ganz wesentliches Ereignis machen wollen, geht das nicht zu Lasten des grossen Bildes. Das schreibe ich allerdings aus der Erinnerung an einige Jahre zurueckliegendes Hoeren.
Andréjo (26.11.2022, 12:27): KV 421 spielt ganz vorne mit, noch mehr mag ich, wegen der diversen harmonischen Rückungen, allenfalls KV 428 und KV 464. Bei KV 465 sind mir der Dissonanzen leider zu wenige. :D Und dass die Preußischen Quartette so heißen, passt mir auch nicht wirklich, ist mir indes mittlerweile egal. :P Aber wie sagt Fritz Muliar so schön: Melde gehorsamst, I bin ] bleed.
Zwei recht unterschiedliche Sets, mit denen ich zufrieden bin, finden sich im Regal. Einzelaufnahmen der oben Genannten besitze ich, glaube ich, nicht in haptischer Form. (EDIT: doch, von KV 465 schon.)
Die Talich-Aufnahmen sind klanglich nicht ganz gleichwertig, aber vollständig. Die andere Sammlung enthält die späten Quartette, die mich freilich mit Abstand mehr interessieren als die deutlich früheren.
(Talich: bei mir anderes Cover)
Vielleicht doch noch was richtig Hippes kaufen?
Das Smithsonian-Quartett mit Mozart müsste ich allerdings aus anderer Quelle beziehen als oben verlinkt (oder anderweitig organisieren). Denn die dort vermerkten Anschaffungsgebühren für die gebrauchte Ware überzeugen mich nicht und was billigeres Neuwertiges gibt's wohl nicht 8o ...
:hello Wolfgang
Sfantu (26.11.2022, 19:43): @Joe Dvorak @Andréjo
danke für eure Unterstützung. Hatte hin und her überlegt, ob ich den gleich folgenden Text hier abtippen soll. Wieviele außer Nicolas werden bei den technischen Aspekten nachvollziehen können, was gemeint ist? Ich meine aber doch, daß die Zeilen auch für uns Nur-Hörer interessant sein können:
KV 421/417b in d (Mitte 1783) ist das merkwürdigste Stück dieser Reihe und ausgesprochen schwierig für das genaue Zusammenspiel. Hier findet sich das erste Beispiel für die Ausnutzung des Klangfarben-Registers der Bratsche, wenn sie im 20. Takt einen Triller des Vc mit ihren tiefsten Tönen beantwortet. Den Liebhabern machen die Sechzehntel-Triolen meist Schwierigkeiten, zumal wenn die erste Note fehlt. Deshalb ist dieser Satz zweckmäßig in sehr ruhigem Tempo zu nehmen. Das Andante (II) ist ein Siciliano, in welchem der Auftakt zum dritten Takt schließlich das ganze Geschehen beherrscht. Auch das Menuetto (Allegretto, III) hat keine groß angelegten Melodiebögen, sondern wie der erste und zweite Satz kleine Motive, die nie über vier Takte hinausgehen. Nur das Trio, ein mit lombardischen Vorschlägen reich bestücktes Solo der V. I, sempre p und von den Pizzicati der drei Anderen begleitet, hellt die düstere Atmosphäre des Werks vorübergehend auf. Zum Schluß steigt die Va mit in die Geigenmelodie ein, wobei die beiden Spieler gut aufeinander hören sollten. Das abschließende Allegretto ma non troppo ist ein Variationen-Satz. Das Motiv des dritten und vierten Taktes gewinnt am Schluß überhöhte Bedeutung. Variation eins gehört der V. I, die zweite Hälfte läßt die V. II ein widerborstiges rhythmisches Motiv spielen. Hier muß man darauf achten, daß die f und fp in den drei Oberstimmen nacheinander kommen müssen. Die dritte Variation ist für die Bratsche ein Leckerbissen. Dazu muß man wissen, daß Mozart bei häuslichem Musizieren zu jener Zeit immer zur Bratsche griff. Die Coda beherrscht das bereits erwähnte Motiv, vom punktierten jetzt in einen Triolen-Rhythmus übergehend. Der plötzlich einsetzende plagale Kirchenschluß nach D-dur beendet überraschend dieses Werk, das Mozart während der Geburt seines ersten Kindes geschrieben haben soll.
Ernst Heimeran / Bruno Aulich - Das stillvergnügte Streichquartett, 21. Auflage, S. 165
Sfantu (26.11.2022, 23:33): Die Letzte im Bunde entstammt der einzigen Streichquartett-Gesamtaufnahme in meiner Sammlung. Ein kapitaler Klotz ist diese 9-LP-Box von Philips:
Quartetto Italiano
Paolo Borciani und Elisa Pegreffi, Geige Piero Farulli, Bratsche Franco Rossi, Violoncello (LP, Philips, 1967)
Allegro moderato 7`15 Andante 6`02 Menuetto. Allegretto 4`05 Allegretto ma non troppo 9´33
Hier kommt eine ausgesprochen romantisch gefärbte Werksicht zu Gehör: warmer, voller Ensemble-Klang, zahlreiche kleine Rubati und ein Auszelebrieren des dramatischen Gehalts - insbesondere gegen Ende des Schlußsatzes: die 4. Variation in Dur wird etwas langsamer genommen als die vorangegangenen drei. Die 5. Variation überholt dann die Nummern 1-3, was das Tempo angeht - als dramaturgischer Kunstgriff verfehlt dies nicht seine Wirkung - um gleich darauf wiederum auf die Bremse zu gehen und den Abschluß bedeutungsschwanger in Szene zu setzen. Als eigenwillige Variante überzeugt auf seine Art auch diese Interpretation.
Als Fazit muß der rundum geschmackvollen, distinguierten Version des Cleveland-Quartet die Palme gebühren - das Quartetto Italiano folgt aber auf dem Fuße: betont subjektiv und mit Emotionen: eigen aber höchst apart.
Joe Dvorak (27.11.2022, 03:02):
Das habe ich lange her in altem Gewand (--> hier) schon getan und das kann man mehr als weniger so stehen lassen. Das heisst nicht, dass ich nie in irgendeine Partitur reinschaue - aber nicht beim Hoeren mitlesened und auch sonst sehr selten und nur punktuell.
Einen Hoertip habe ich noch. Dass man neben den Smithsons keine weitere Aufnahme braucht, heisst ja nicht, dass man keine weitere haben muss. Wenn es HIP sein soll und etwas akzentuierter & pointierter sein darf, dann ziehe ich die -unlaengst auch von Philidor als GA positiv aufgenomme- Neueinspielung des Armida Quartett auf jeden Fall dem Quatuor Mosaïques vor.
Andréjo (27.11.2022, 13:34): Alles klar, was das Hören mit Partitur für Dich impliziert. Für mich ist das, denke ich, kein Problem - beziehungsweise ist es mir noch nie als ein solches bewusst geworden. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich recht unterschiedliche Sichtweisen nebeneinander stehen lassen kann (vor einigen Tagen oder Wochen haben wir darüber schon mal gesprochen). Bei Orchestralem wiederum bin ich ohnehin meist damit beschäftigt, der Partitur schlicht zu folgen.