Hosenrolle1 (20.07.2015, 05:39): Ich war mir nicht sicher, ob dieses Thema nicht in einen musikalischen Bereich gehört, denn eigentlich ist dieser Film kein „Film“ im klassischen Sinne, sondern ein Musical, nur eben verfilmt.
Aber egal: es geht um die „Rocky Horror Picture Show“ von 1975, die heuer ihr 40 jähriges Jubiläum hat. Der Film basiert jedoch auf dem Musical „The Rocky Horror Show“ von Richard O´Brien und ist ein paar Jahre älter, es wurde 1973 das erste Mal aufgeführt. Ich vermute fast, dass jeder hier die Handlung zumindest grob kennen wird, dennoch schildere ich sie kurz, der Vollständigkeit halber.
Das frisch verlobte Paar Brad und Janet wollen ihren ehemaligen Professor, in dessen Klasse sie sich kennengelernt haben, besuchen. Auf dem Weg dorthin – es ist bereits Nacht und es herrscht Unwetter – haben sie jedoch eine Panne, und so kommen sie zum Schloss von Dr. Frank N. Furter, einem verrückten Transvestiten, der gerade eine Party feiert, um das Telefon benutzen zu können. Im Zuge der Party erweckt Frank seine Kreatur Rocky Horror zum Leben – und ignoriert die Bitte des Paars, das Telefon benutzen zu dürfen. Der Diener von Frank lässt die Kreatur laufen, Frank verführt Brad und Janet getrennt voneinander in ihren Schlafzimmern, dann erscheint auch noch der Professor, den die beiden besuchen wollten, und in all diesen Wirren stellt sich heraus, dass Frank und die ganze Dienerschaft Außerirdische vom Planeten Transsexual sind, aus der Galaxie von Transylvanien. Am Ende gibt es eine Floor Show, in dessen Verlauf der von Frank immer nur gedemütigte Diener diesen mitsamt seiner Kreatur erschießt und, nachdem Brad, Janet und der Professor flüchten konnten, mit dem gesamten Schloss ins All fliegt.
Die ganze klischeehafte Handlung ist ein einziger Unsinn, und das ist auch beabsichtigt, denn sie ist gleichzeitig auch eine Hommage bzw. eine Parodie auf die trashigen Science Fiction- und Horrorfilme der 50er und 60er Jahre, die auch im ersten Song des Films, „Sciene Fiction Double Feature“ besungen werden.
Handlungen von einem Paar, das eine Panne hat und in ein Schloss mit einem bösen Hausherren kommt, von verrückten Wissenschaftlern, buckligen Dienern die am Ende rebellieren, etc. gibt es natürlich sehr oft; neu ist (bzw. war) in diesem Fall, dass der böse Wissenschaftler sich anzieht wie eine Frau, sich schminkt und Strapse trägt, aber auch andere Dinge sind dann doch anders, als man es von den Originalen gewohnt ist. Der Film, der seine Unwahrscheinlichkeiten vergnügt zur Schau stellt, nimmt sich nie ernst oder versucht, für irgendetwas eine logische Erklärung zu finden.
Das heißt nicht, dass man ihn nicht analysieren kann, ich bin mir sicher, dass der Film in irgendeiner Form eine Aussage hat (die vielleicht stark mit den 70er Jahren zusammenhängen). Es gibt auch durchaus Diskussionen darüber, welche Aussagen es geben könnte, was ich durchaus spannend finde.
Manchmal wird auch direkt auf bestimmte Filmklassiker angespielt; so hat eine Frau am Ende des Films eine hochgesteckte Frisur mit weißen Streifen auf der Seite – was aus „Frankensteins Braut“ entnommen ist. Auch der Name „Frank N. Furter“ ist natürlich eine Anspielung auf Frankenstein, denn ausgesprochen klingt es wie „Frankenfurter“.
Zu den Darstellern:
Das Paar wird von Susan Sarandon und Barry Bostwick gespielt, die, wie ich finde, einen sehr guten Job machen, darstellerisch wie auch gesanglich. Richard O´Brien selbst gibt den Diener, Charles Gray (sicher bestens bekannt als Bond-Bösewicht) den Kriminologen, der kommentierend durch die Handlung führt.
Aber natürlich ist die Hauptperson Frank N. Furter, der von Tim Curry gespielt wird. Im Grunde gehört ihm jede Szene, in der er zu sehen ist, er ist es, auf den man schaut. Wie er diesen außerirdischen Transvestiten spielt ist herrlich, und nicht umsonst werden immer wieder andere Frank-Darsteller mit Tim Curry verglichen.
Doch auch stimmlich hat er es drauf. Von der sanften, fast schon feminin-gehauchten Stimme („Whatever happened to Fay Wray?“) bis zu der unvergleichlichen Tonfärbung, wenn er lauter wird oder gar schreit.
Ich habe ja eingangs schon erwähnt, dass der Film auf einem Musical basiert, und ein paar der Darsteller aus dem Film spielten ihre Rollen bereits auf der Bühne, darunter auch Curry, den man in mehreren Aufnahmen als Frank N. Furter hören kann.
Audience Participation
Ich habe mich weder mit dem Film noch mit dem Musical wirklich intensiv beschäftigt, als dass ich jedes Detail darüber wüsste. Offenbar war der Film anfangs ein Flop, erst, als es Fans gab die den Film im Kinosaal „nachstellten“ wurde er zum Kultfilm und berühmt.
Nachgespielt wurde der Film auf verschiedene Weisen. Wird im Film Reis gestreut bei der Hochzeit, wirft das Publikum ebenfalls mit Reis. Regnet es, wird mit Spritzpistolen geschossen, usw. usw.
Davon abgesehen gibt es noch zwei weitere Arten der Rezeption des Films, die bis heute zelebriert werden und sich größter Beliebtheit erfreuen.
Die eine ist, dass das Publikum mehr oder weniger den Film kommentiert. Das bedeutet, dass z.B. in den Pausen zwischen zwei Sätzen das Publikum etwas sagt, so dass der nachfolgende Satz der Filmfigur eine völlig neue Bedeutung erhält, in den meisten Fällen geht es um irgendwelche Anzüglichkeiten.
Ein Beispiel: im Film sagt der Erzähler:
"It´s true, there were dark storm clouds, heavy, black and pendulous, toward which they were driving."
Das wird nun z.B. häufig so ergänzt: (Publikumsrufe immer in Klammern)
(IS IT TRUE THAT YOU MASTURBATE?)
It’s true,
there were dark storm clouds.
(DESCRIBE YOUR BALLS)
heavy, black, and pendulous,
toward which they were driving.
Dazu werden Dialoge neu nachgesprochen, oder einzelne Wörter umgeändert, oder es wird einfach das Geschehen kommentiert. Es gibt natürlich viele verschiedene Möglichkeiten, dennoch haben sich viele Sprüche etabliert, die man auch im Internet in sogenannten „Audience Participation Scripts“ findet.
Eine andere Form der Audience Participation ist ein sogenannter „shadow cast“. Hierbei wird auf der Leinwand der Film gezeigt, während auf der Bühne vor der Leinwand Fans möglichst genau (mitsamt ihren Kostümen) die Szenen nachstellen. Mir hat sich nie erschlossen, worin da der Sinn liegt, speziell weil ja im Hintergrund der Originalfilm läuft.
Die Fülle der verschiedenen käuflich zu erwerbenden Rocky Horror-Versionen, speziell der Soundtracks, und die vielen YouTube Videos , würden es mir schwer machen genauer darauf einzugehen, weswegen ich nur auf den Soundtrack zum Film kurz besprechen werde.
Science Fiction Double Feature
Im Musical wird diese Eröffnungsnummer immer von einer „Usherette“, also einer Sängerin, die als Platzanweiserin verkleidet ist, gesungen. Im Film singt Rocky Horror-Erfinder Richard O´Brien selbst diese Nummer mit einer gefakten Frauenstimme - warum auch immer. Ich muss gestehen, nachdem ich andere Versionen gehört habe, wo der Song tatsächlich von jungen Frauen gesungen wurde, mag ich diese Version gar nicht mehr so gerne, auch wenn sie berühmt ist. Nach meinem Geschmack sollte die Nummer auch so klingen, als ob eine junge, kaugummikauende Platzanweiserin von verschiedenen alten Science Fiction-Streifen erzählt und sie sozusagen zusammenfasst.
Damn it , Janet
Eine der für mich schwächeren Nummern, mit dem Brad Janet einen Heiratsantrag macht. Im Film recht witzig gedreht, aber nur als Song - eher langweilig.
Over at the Frankenstein Place
Diese Nummer wird von dem jungen Paar gesungen als sie sich im Unwetter dem Schloss von Frank N. Furter nähern. Es ist ein Duett, das immer wieder von einem Chor begleitet wird. Im Film besonders effektiv, wenn die Kamera auf das Schloss zoomt während Regen und Blitze und Donner zu hören und zu sehen sind.
Time Warp
Ich traue mich fast zu sagen dass diese Nummer die bekannteste ist. Es ist ein schneller, lauter und fröhlicher Song, der vom Chor gesungen wird, unterbrochen von verschiedenen Soli einzelner SängerInnen. Ich persönlich fand ihn nie wirklich berauschend, vielleicht liegt es aber auch daran, dass man ihn so häufig hört.
Sweet Transvestite
Der Auftrittssong von Frank N. Furter – von Tim Curry unvergleichlich gesungen, doch es gibt frühere Versionen von ihm, wo er die Nummer nach meinem Geschmack noch besser singt.
I can make you a man
Frank besingt seine gerade erschaffene Kreatur – für mich die schwächste Nummer des Musicals.
Hot patootie
Diese Nummer wird von Meat Loaf gesungen, der im Film Eddie, einen Rocker, spielt, wild mit seinem Motorrad herumfährt und dem direkt im Anschluss von Frank mittels Spitzhacke der Garaus gemacht wird. Eine flotte Nummer mit richtigem Ohrwurmcharakter!
I can make you a man (reprise)
Nachdem Frank von Eddies Song unterbrochen wurde, singt er sein Lied von vorhin zu Ende – immer noch schwach.
Touch-a, Touch-a, Touch-a, Touch me
Eine Nummer die ich nicht schwach finde, die mir aber wenig gibt – zumindest in dieser Version. Ich habe sie schon deutlich aggressiver und etwas rockiger gehört, ohne das Geigenarrangement, das ich da zu vernehmen glaube.
Floor Show: a) Rose tint my world b) Don´t dream it – be it c) Wild and untamed thing
Meine Lieblingsnummer der Rocky Horror Picture Show, die sich aus drei Stücken zusammensetzt, dabei aber nahtlos ineinander übergehen, weswegen man die drei einzelnen Nummern auch einfach als „Floor Show“ betiteln kann, so dass man weiß, dass alle drei Nummern gemeint sind.
Rose tint my world beginnt rockig und fetzig, vier Protagonisten, darunter Brad und Janet singen jeweils ein kurzes Solo.
Dann erscheint Frank und singt seinerseits die langsame, verklärte Nummer „Don´t dream it – be it“, in die dann auch die vier anderen einsteigen.
Dann beginnt plötzlich die dritte Nummer, „Wild and untamed thing“, die im rasanten Tempo und fröhlicher Stimmung dahinrockt.
Die Nummer ist auch witzig, weil die vier Figuren alle mittels irgendeines außerirdischen Gerätes quasi hypnotisiert wurden und von Frank – egal ob Männlein oder Weiblein – in das gleiche Kostüm gesteckt werden: Korsage, Strapse, High Heels. Sogar der Professor, der im Rollstuhl sitzt, kann plötzlich seine Beine wieder bewegen und merkt, dass auch er von Frank neu eingekleidet wurde.
I´m going home
Frank singt eine Abschiedsnummer an die Welt. Wiederum ein ruhiges, eher sentimentales Stück, das mir nicht gefällt, aber Currys Stimme rettet es.
Science Fiction – Double Feature (reprise)
Der letzte Song wird wiederum von der Usherette gesungen, die die soeben gesehene Handlung kurz zusammenfasst.
Wie schon gesagt würde es den Rahmen sprengen, würde ich jede einzelne Nummer von verschiedenen Versionen vergleichen, aber dennoch möchte ich noch auf andere, wichtige Aufnahmen hinweisen und, falls einem der Film und/oder die Musik gefällt, empfehlen, sich diese Versionen auch unbedingt anzuhören, denn sie unterscheiden sich teilweise sehr krass von den Songs im Film, was das Arrangement betrifft, was die SängerInnen betrifft.
So beginnt etwa "Rose tint my world" in einer Version nicht mit einer verzerrten E-Gitarre, sondern mit einem Klavier.
Und die Nummer "Over at the Frankenstein Place" wird plötzlich zu einer Bee Gee-ähnlichen Nummer.
Den würde ich mir allerdings nicht mehr kaufen, denn es gibt mittlerweile eine neue Veröffentlichung, auf der ALLE Songs des Films drauf sind, sogar ein Song, der zwar gefilmt, im Final Cut aber rausgeschnitten wurde.
Dann eine Aufnahme von 1973, die klangtechnisch leider nicht mit der Studioaufnahme für den Film mithalten kann, doch auch sie bietet Tim Curry als Frank N. Furter. Hier hört man außerdem die Originalsänger von der Premiere des Stücks.
Das Stück wurde dann in Amerika, in Los Angeles im "Roxy" aufgeführt, wieder mit Tim Curry in der Hauptrolle, und auch davon gibt es eine Aufnahme von 1974.
Wie gesagt, ich kann nur empfehlen, sich alle diese Versionen einmal anzuhören (vieles davon gibt es auch bei YouTube, wenngleich oft in schlechterer Qualität).
Was den Film angeht, so möchte ich auch hier davon abraten sich eine DVD zu kaufen, sondern lieber zur BluRay zu greifen. Das Bild der dt. BluRay kenne ich leider nicht, ich habe nur einen Bildvergleich mit einer britischen BluRay gesehen, und die schneidet sehr gut ab. Natürlichere Farben, und sehr viel schärfer. Da der Film sowieso immer nur in englischer Sprache vorlag (er wurde nie synchronisiert) stört es nicht wirklich, wenn die englische BluRay nur englischen Ton hat :D
Ansonsten käme diese dt. BluRay in Betracht, von der ich aber annehme, dass sie sich nicht groß von der britischen unterscheiden wird.
Hosenrolle1 (21.07.2015, 01:02): Im Eröffnungsthread habe ich ja erwähnt, dass es auch sogenannte "shadow casts" gibt, in denen die Handlung parallel zum Film nachgespielt werden.
Ich habe mir auf YouTube unzählige derartige Videos angesehen, mit den meisten kann ich aber nicht viel anfangen, ehrlich gesagt.
Bis auf eine Ausnahme.
Ich habe vier Videos gefunden, die ich in einer extra für diesen Thread erstellten Playlist gesammelt habe.
Auch hier wird die Handlung nachgestellt, jedoch ist diese Version in verschiedener Hinsicht ungewöhnlich.
Zum einen sind ALLE Darsteller weiblich, was durchaus interessant und witzig anzusehen ist. Auch Frank N. Furter ist weiblich - das heißt, eine junge Frau spielt einen Mann, der sich Frauenkleider anzieht. Diese doppelte Travestie gibt es ja auch in Mozarts Figaro oder in Strauss´ Rosenkavalier, dort aber natürlich nur kurz - hier aber von Anfang bis Ende..
Ein GANZ großer Pluspunkt ist hier (wie auch im Original) der Frank N. Furter, der von einer jungen Frau gespielt wird, die nicht nur offensichtlich sehr genau Tim Currys Szenen, Gestiken und Mimiken studiert hat, sondern auch vom Gesicht her dem Original verblüffend ähnlich sieht.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man hier auch offenbar Wert auf die richtigen Kostüme gelegt hat, statt einfach nur irgendwelche Sachen zu nehmen, die so ähnlich aussehen wie im Film. Und hier gibt es auch, trotz der leider recht kleinen Bühne, ein paar wenige, dafür aber umso "echter" aussehende Kulissen.
Und auch die Kameraarbeit ist hier wesentlich besser als bei vielen anderen, denn hier wurde in HD gefilmt, zwar mit einer Handkamera, die jedoch sehr gut und ruhig geführt wird - man muss sich hier also nicht mit einem völlig verwackelten, verpixelten Video abfinden, das vielleicht auch noch aus größerer Entfernung gedreht wurde.
Ein bisschen negativ ist da die viel zu kleine Bühne, wegen der man natürlich Kompromisse machen musste. Leider, leider zeigen die vier Videos nicht die komplette Show, es fehlen dazwischen manchmal Ausschnitte, wobei ich jetzt ohne Kontrolle glaube, dass alle Musiknummern enthalten sind.
Zu guter Letzt aber gefällt mir diese Version auch, weil sie, trotz der Details auf die man geachtet hat, sich trotzdem nicht sklavisch an den Film hält, sondern auch mehrere paar eigene Ideen eingebaut hat, was einem als Zuschauer auch sicher hilft, dass man nicht ständig mit dem Film vergleicht und schaut, wie genau etwas nachgemacht wurde.
Jürgen (21.07.2015, 16:53): Ich habe den Film Ende der 70er bis in die 80er beinahe regelmäßig mit Freunden in Programmkinos gesehen. Auch den Soundtrack nenne ich mein Eigen.
Heutzutage kann ich noch ein paar Stücke der Musik hören, den Film ertrage ich hingegen nicht mehr.
Immer noch gerne gehört:
Science Fiction Double Feature Time Warp Hot patootie Science Fiction – Double Feature (reprise)
Und ich schätze Richard O´Brien als Riff Raff sehr.
Grüße Jürgen
Hosenrolle1 (23.07.2015, 18:55): Ich finde auf jeden Fall interessant wie unterschiedlich diese Songs alle klingen können, wenn sie von anderen Gruppen interpretiert werden.
den Film ertrage ich hingegen nicht mehr
Zu oft gesehen? :)
LG, Hosenrolle1
Jürgen (24.07.2015, 11:10): Original von Hosenrolle1 Ich finde auf jeden Fall interessant wie unterschiedlich diese Songs alle klingen können, wenn sie von anderen Gruppen interpretiert werden.
den Film ertrage ich hingegen nicht mehr
Zu oft gesehen? :)
LG, Hosenrolle1
Ziemlich oft, aber sicher nicht zu oft. Aber ich denke, dass sich mein Geschmack geändert hat.
Grüße Jürgen
Hosenrolle1 (21.09.2015, 23:30): Anhand von vier Beispielbildern, die ich wieder mit Hilfe von caps-a-holic erstellt habe, wollte ich noch gerne den Unterschied zwischen DVD und BluRay zeigen.
Alle vier Bilder zeigen stark vergrößerte Ausschnitte.
Hier etwa sieht man die Schrift deutlich besser, auch die Farben wirken natürlicher. Davon abgesehen sieht man auch das Filmkorn. In dieser Vergrößerung und bei gezoomten Bildern sieht es natürlich heftiger aus als es in Wirklichkeit ist, jedoch ist dieses Filmkorn Teil des Films und keine Beschädigung oder ähnliches. Würde man es irgendwie wegfiltern, würde das Bild darunter leiden.
Auch hier sprechen die Bilder für sich.
Hier sieht man das Muster auf dem Teller besser, und auch die Zwischenräume zwischen den Gabelzacken, die die DVD nicht mehr darstellen kann, sind nun zu sehen.
Hier wirken die Farben ebenfalls natürlicher, nicht mehr so gelb. Keine hässlichen Kompressionsartefakte an den Rändern, keine verschwommen dargestellten Haare, etwa bei den Lippen und bei den Pupillen sieht man mehr Details. Beim linken Bild bekommt man Augenschmerzen, wenn man versucht auszumachen, wo der Rand des Lippenstifts aufhört und die Haut anfängt, weil es wegen den Artefakten und der Doppelkontur mehr als unscharf ist. Rechts ist das kein Problem mehr.
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (25.10.2015, 16:24): Wie ich gerade erfahren habe, wird FOX nächstes Jahr eine Neuverfilmung der Rocky Horror Picture Show herausbringen!
Die Kette an Remakes reißt wirklich nicht ab! :I
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (29.12.2016, 21:59): Der Vollständigkeit halber zeige ich auch diesen neuen Soundtrack des Remakes:
Klingt so wie es aussieht: überkandidelt, kaputtproduziert, glatt und künstlich.
(Ich habe die Bildvergleiche im vorletzten Beitrag, die weg waren, neu erstellt, jetzt kann man die Bilder wieder sehen).