Buch: Ruge "In Zeiten des abnehmenden Lichts" Grill "Ach Afrika"
Theater DT: Die Weber, Hauptmann
Kino "Ziemlich beste Freunde" "Liebe"
CDs http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0794881923922.jpg http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0028947641070.jpg http://www.jpc.de/image/w220/front/0/3760009292406.jpg http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0825646996742.jpg to be continued
web/ Radio/ TV Giulio Cesare aus Salzburg
FLOP Theater: BE Miss Sara Sampson, Lessing Theater: GorkiTheater: Kätchen von Heilbronn, Kleist Klavier: Jonathan Biss (Recital LvB; Janacek) Klavier: Fazil Say (Mozart Klavierkonzert) MET im Kino: The Enchanted Island
p.s. Die Kategorien kann jeder natürlich nach eigenem Belieben ändern!
Cetay (inaktiv) (16.12.2012, 20:14): Du bist ja ein echter Kultur-Junkie. :)
Mein 2012 war geprägt von 16-Stunden-Tagen und 7-Tage-Wochen. Ein bisschen Kultur durfte es dennoch sein:
Beides waren reine Routine-Gigs. Im ersten Fall hat die akustische Tracht Prügel wenigstens den Adrenalin-Spiegel hochgetrieben. Dagegen ist ein ödes Kammerkonzert, bei dem man mit seinen fast 50 Lenzen zu den Jüngsten im Publikum gehört, einfach nur deprimierend.
Buch André Breton; Nadja Björn Kästner; Die Paganini-Identität
TOP-Forenempfehlungen Boris Tishchenko Parviz Meshkatian
CDs Nielsen; Violinkonzert; Vilde Frang Bruckner; Die Neunte mit Finale von William Carragan; Schaller Haydn; Streichquartette; Lindsyas Sibelius; Sinfonie Nr. 6; Anthony Collins
DIE Sensation Mozart: Alles mit Stephan Frucht am Pult
Flop Allgemein: Keine einzige Neueinspielung des Klavierkonzerts anlässlich des 100. Geburtstags von John Cage X(
Heike (17.12.2012, 10:05): Du bist ja ein echter Kultur-Junkie. Das Angebot ist hier auch wirklich riesig! Und entsprechend verlockend. Heike
Severina (17.12.2012, 18:25): Na, dann will ich auch:
TOP
Oper live:
Mozart, Il Re Pastore (Zürich) Thomas, Hamlet (ThadW) Monteverdi, Ulisse (ThadW) Puccini, Il Trittico (ThadW) Händel, Giulio Cesare (Salzburg)
Konzerte live:
Belcanto Spectacular - Juan Diego Flórez Lorin Maazel, Sibelius 1,5,7 Andris Nelsons, Wagner-Ouvertüren, Tschaikovsky 6
Theater live:
Woody Allen, Mittsommernachts-Sexkomödie (Burgtheater, R: Matthias Hartmann) Horvath, Geschichten aus dem Wiener Wald (T. Josefstadt, R: Föttinger) Krötz, Stallerhof (Akademietheater, R: Bosch) Kleist, Prinz von Homburg (Akademietheater, R. Breth) Ibsen, Hedda Gabler (Josefstadt, R: Föttinger)
Bücher:
Sabine Gruber, Stillbach oder die Sehnsucht Maja Haderlap, Engel des Vergessens
DVD:
Humperdinck, Königskinder (Opernhaus Zürich)
FLOPS:
Oper live:
So ziemlich alles an der WSO.....
Theater live:
Wilde, Lady Windermeres Fächer (Josefstadt, R:Kica)
DVD: Rossini, Zelmira (Trotz Juan Diego Flórez.....)
CD: Massenet, Werther (mit Villazón...)
lg Severina :hello
Heike (18.12.2012, 01:15): FLOPS: Oper live: So ziemlich alles an der WSO.....
Oje, was für ein trauriges Fazit! Da kann man ja 2013 nur auf ein besseres Jahr hoffen! Heike
Fairy Queen (18.12.2012, 21:14): Ich kann leider nicht mit einer so umfassenden Liste wie Heike oder Severina aufwarten, môchte aber mein persönliches TOP des Jahres 2012 vorstellen. Wenn dieser Choreograph und Gesamtkunstwerker je in eurer Nähe etwas inszenieren sollte, geht unbedingt hin- das ist sensationell. :down :down :down
Sidi Labri Cherkaoui: " Puz/zle" Vom Theaterfestival in Avignon Musik: Jean-Claude Aquaviva, Kazunari Abe, Olga Wojciechowa (plus traditionelle Musik aus Japan, Korsika und dem mittleren Osten) Tänzer, Musiker und Sänger, Ensemble" A Filetta"
Es handelt sich um ein Gesamtkunstwerk aus Szene, Musik, Gesang und Tanz, das die Geschichte und Struktur der DNS darstellen soll. Ein mikro- und makrokosmisches Unternehmen, an dem man sich sehr leicht überheben kann und der Weg in Esoterik- Kitsch steht offen. Was Cherkaoui hier gelingt, ist davon aber meilenweit entfernt. Vôlkerverständigung über mehrere Kontinente und Jahrtausende hinweg, Synthesen aus europäischer und asiatischer und arabischer Musik mit einem korsischen a cappella Männerchor erster Güte und einer libanesischen Sängerin ohne jedwede Berührungsangst z.B. über das buddhistische Mantra "Om tara tuttare" arabisch und europâisch zu improvisieren. Getanzte Archetypen der Menschheitsgeschichte und eine Entwicklung vom Individuum zur Gemeinschaft und zurûck, Tänzer die gemeinsam einen einzigen Körper bilden und die Doppelhelix der DNS darstellen- ich fand das nicht nur tief bewegend (bei Tanztheater kommen mir sonst nie die Tränen, hier aber schon!) sondern auch ästhetisch sensationell. Das was ein Sammelsurium werden könnte, wird wunderbarerweise eine Einheit. Fûr mich der beste und zukunftsweisendste mir bis dato bekannte Choreograph der Gegenwart.(trotz Pina Bausch, Sasha Waltz, Anna Teresa de Keersmaker etc) Er ist im belgischen Flandern geboren und hat einen muslimischen Vater und wenn man seine Arbeit sieht, glaubt man sofort daran, dass eine Versöhnung zwischen Kulturen und Religionen môglich ist, weil alle dieselbe Wurzel haben.
habe ich noch nicht gesehen, läuft im April in Köln, ich werde natürlich hingehen.
Ich habe schon mehrere Arbeiten von ihm gesehen, z.B. Sutra (zusammen mit Shaolin Mönchen), Babel, Orbo novo. Alles sind grossartige, berührende Arbeiten, das kann ich nur bestätigen!
Nikolaus.
palestrina (18.12.2012, 22:19): Mein absoluter Top Akt für 2012 war gestern Abend:
ARTASERSE von VINCI In Köln .
So was habe ich noch nie gesehen und gehörte . Das Publikum war völlig aus dem Häuschen . Und ich auch!!!!!!!!!
LG palestrina
nikolaus (18.12.2012, 23:35): Ich beschränke mich auf die TOPs.
Offenbar verdränge oder vergesse ich die negativen Erlebnisse, jedenfalls will mir momentan kein richtiger FLOP einfallen.
Konzerte:
Gidon Kremer zu seinem 65. Geburtstag mit u.a. Martha Argerich in Paris. Alle Konzerte mit Paavo Järvi, z.B. Brahms mit Viktoria Mullova in Paris, Sacre, Mozart mit Hilary Hahn und Brahms in Köln. Adam Laloum mit einem reinen Schumann-Programm beim Klavierfestival Ruhr. Martha Argerich im Rahmen ihres Festivals in Lugano und mit Lilya Zilberstein in Essen. Leif Ove Andsnes mit Beethoven (1. u. 3. Klavierkonzert) und dem Mahler Chamber Orchestra in Köln. Das Pavel Haas Quartett in Bonn, das mich mit Janácek überrascht hat. Zum guten Schluss noch ein für mich denkwürdiges Recital mit Piotr Anderszewski, der mich so irritiert, überrascht, in Bann gezogen hat.
Tanz:
Genauer zwei Tänzerinnen: Sylvie Guillem in Paris, die eigenwillige und eigenständige Primaballerina, die sich neugierig der modernen Tanszene widmet. Louise Lecavalier, die Tanzbesessene, die mit ihren 54 Jahren einen 60minütigen Abend quasi alleine bestreitet und mit ihrer Energie und Körperlichkeit jede 20jährige als aussehen lässt.
CD:
Schon von Heike genannt: Lisa Smirnova mit Händel-Suiten. Alexei Lubimov mit Debussy. Schon älter, aber von mir erst jetzt entdeckt: Vikoria Mullova mit Violinkonzerten von Stravinsky, Bartok, Shostakovich und Prokofiev. Martha Argerich bei der DG mit einer Sammlung bisher unveröffentlichter Konzerte aus Lugano Leif Ove Andsnes mit Beethoven (s.o.).
Bücher:
Einige, z.B.: Michael Ondaatje: Katzentisch Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg Benjamin Lebert: Im Winter dein Herz Vladimir Sorokin: Der Schneesturm Gerbrand Bakker: Der Umweg Joan Didion: Blaue Stunden
Nikolaus.
Heike (18.12.2012, 23:37): Ich ergänze bei den TOP-Klavierabenden: Piotr Anderszewski (Bach, Schumann) Heike
Rachmaninov (19.12.2012, 16:41): FLOPS: Viel zu wenig Zeit für die Musik und ...........
Jeremias (19.12.2012, 17:23): TOP: Ganz ehrlich, der Beginn meiner eigenen internationalen "Karriere", die 2013 ihre Fortsetzung finden wird. Der Terminkalender ist gefüllt ;)
Ansonsten im Bereich der CDs top:
- die Fortsetzung der Schumann Gesamteinspielung mit Florian Uhlig - der zweite Teil der Sonaten und Partiten mit Isabelle Faust - die "fantasie" mit Yuja Wang - ganz große Klasse: Los Pajaros Perdidos mit Christina Pluhar und dem Ensemble L’Arpeggiata
Mir fallen bestimmt noch viel viel mehr ein...
Flop-CDs...
=> die beiden Chopin-CDs der DG mit Barenboim, die ich im frühjahr günstig erworben habe... hundsmiserabel! Er sollte sich schämen so etwas zu veröffentlichen!
Top Konzert:
- LSO mit Michael Tilson Thomas und Mahlers 1. - Bayrisches Staatsorchester mit Nagano und Mahlers 9. - Hilary Hahn vor wenigen Wochen mit der Kammerphilharmonie Bremen unter Parvo Järvi... sensationell! - Krystian Zimerman und das Hagen Quartet in Köln - Rafal Blechacz in Duisburg - einmal mehr Yuja Wang mit Rach 3 und den recht schlechten Düsseldorfern, sie hat es kompensiert! - Faust/Melnikow mit Schubert und Bach in Essen - die deutsche Erstaufführung des Oratoriums "Nazim" von Fazil Say...
Auch hier fallen mir noch mehr ein
Flop-Konzerte:
- Lise de la Salle in Düsseldorf, langweilig, bedeutungslos, typisch französisch - absolut überbewertet: Khatia Buniatishvili, vernebelter, viel zu schneller Liszt, fehlinterpretierter Chopin...
ab (21.12.2012, 23:20): Wenn ich nichts zu notieren vergessen habe, war ich in diesem Jahr in genau 50 Konzerten, die spärlichen Opern nicht mitgerechnet.
Highlight war wohl zweifellos: - Das Radio-Symphonieorchester Prag unter der Leitung von Leoš Svárovský mit Dvoráks Ouvertüre op. 62 "Mein Heim", seine "Biblischen Liedern" op. 99 sowie der Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 Ein so überragendes, makelloses Orchesterzusammenspiel bei phantastischer Interpretation habe ich zuletzt 2008 bei den Bambergern unter Nott mit Mahlers 9. erleben dürfen! :leb
Erlebnisse für sich waren die drei Schostakowitsch-Konzerte, obwohl alle vier Symphonien nicht wirklich grandios gespielt waren: - Sinfonie Nr. 10 mit den St. Petersburger Philharmoniker unter Yuri Temirkanov - Symphonie Nr. 2, 3 & 13 (Mikhail Petrenko, Bass) mit dem Chor und Orchester des Mariinski Theaters St. Petersburg unter Valery Gergiev - Streichquartett Nr. 4 vom Apollon Musagète Quartett
Die besonderen Konzertmomente waren ansonsten: - Das ensemble Peregrina (Basel) mit Marianische Gesänge des Mittelalters - Die Uraufführung des Konzerts für Harfe und Orchester op. 44 Michael F. P. Huber. - Das Doppelkonzert mit Viktoria Mullova, zunächst mit zwei Solo-Partiten von Bach und dann zusammen mit dem Matthew Barley Ensemble. - Die Uraufführung des Konzerts für Viola d´amore und Kammerorchester op. 51 von Michael F. P. Huber - Das musikalisch übereinstimmende Zusammenspiel bei Mozarts B-Dur-Klavierkonzert KV 595 von Sebastian Euler (vom Duo d'Accord) mit dem jedes Mal erneut staunenswert einfühlsamen Dirigat von Claudio Büchler mit unserem Universitätsorchester - Jean-Christophe Frisch und sein Ensemble XVII-21 Baroque Nomade mit Barockmusik aus China - Die Uraufführung der fesselnden Sinfonie Nr. 3 in c-Moll von Johann Rufinatscha mit den neu hinzukomponierten Bläser- und Paukenstimmen durch Michael F. P. Huber, zum 200. Geburtstag des bedeutendsten Symphonikers Österreichs nach Schubert und vor Bruckner. - Elissa Virsaladze mit Schumanns Klavierkonzert, in dem sie im „Andantino grazioso“ ausgefallene Dissonanzen betonte und ihm dadurch eine verschmitzte Intermezzo-Note abgewinnen konnte. Wunderbar war hier das Zusammenspiel von den St. Petersburger Philharmonikern unter Yuri Temirkanov.
Ich muss resümieren: Die Qualität der Konzerte mit Kammermusik und Klavier-Recitale haben dieses Jahr leider stark ausgelassen. :I
:hello
CDs des Jahres: - Berg – Violinkonzert Faust/Abbado, hmf - Till solveig...Karen Vourc'h & Susan Manoff (bereits 2009 erschienen) - Beethoven – Belcea Quartet, ZigZag - Michael FP Huber - Symphonie Nr. 2 (wie bereits letztes Jahr und immer noch!)
Ich rechne damit, dass die kommende Woche unter dem Gabentisch wohl liegende Box mit den Aufnahmen Cortots auch noch hier zu nennen sein wird :D
Enttäuschung des Jahres: - Alexei Lubimov mit Debussy.
Kinofilme des Jahres - Intouchables von Olivier Nakache & Eric Toledano - Amour von Haneke - Winter’s Bone von Debra Granik
Entdeckungen des Jahres: - Henk Badings - Schuberts Klavierwerk mit Gilbert Schuchter, Tudor
Künstlerin des Jahres: - Vilde Frang, Violine
Buch des Jahres: :I
ab (21.12.2012, 23:48): Original von palestrina Mein absoluter Top Akt für 2012 war gestern Abend:
ARTASERSE von VINCI In Köln .
So was habe ich noch nie gesehen und gehörte . Das Publikum war völlig aus dem Häuschen . Und ich auch!!!!!!!!!
LG palestrina
Auch bei mir wäre ein Konzert mit Max Emanuel Cencic ein Höhepunkt gewesen (Händel, Porpora, Leo, Ristori und Vivaldi); wäre er nur nicht so schrecklich von George Petrou und seinem griechisches Ensemble Armonia Atenea begleitet worden... X(
Heike (25.12.2012, 22:32): Ich ergänze noch ein Hauptmann- Stück zu den Tops: Maxim Gorki Theater: "Bahnwärter Thiel" (Regie: Armin Petras) Was für eine großartig imaginierte psychologische Fallstudie - so muss Regie sein! Heike
Dieses Buch ist möglicherweise das Eindrucksvollste, was ich bisher gelesen habe. Diese Mischung aus Familienchronik, Forschung Kunst- und Zeitgeschichte ist extrem komplex, spannend und ergreifend.
LG und allen ein guter Rutsch ins Neue Jahr, Siamak
Hyacinth (03.01.2013, 20:32): Da das menschliche Hirn - zumindest meines - schlechte Erlebnisse sehr schnell verdrängt, hier nur die Tops 2012 (erst einmal nur Oper, beim Rest fehlt mir die Bandbreite):
Elina Garan a als Sesto Stephanie Houtzeel als Komponist Adrianne Pieczonka als Kaiserin Patricia Racette als Suor Angelica Margarita Gritskova als Dryade Falk Struckmann als Iago Elina Garan a als Oktavian Genia Kühmeier als Antonia Olga Bezsmertna als Gräfin (Figaro) Monika Bohinec als Emilia (Otello) Malena Ernman als Elena (La Donna del Lago) Elisabeth Kulman als Begbick Desiree Ranciatore als Marie Adrian Eröd als Figaro (Barbier)
Fortsetzung folgt, wenn mein Gedächtnis mich nicht im Stich lässt!
Rachmaninov (05.01.2013, 16:43): Als absolutes Top 2012 erarchte ich auch die sich ergebenen Möglichkeiten durch legales Streaming.
Gewaltig wieviele Aufnahmen, die ich immer einmal höre - aber nicht kaufen wollte, ich nun hören konnte.
:leb
Heike (05.01.2013, 23:57): Und, verrätst du uns deine Favoriten des letzten jahres? Heike