Jeremias (02.09.2006, 16:10): In diesem Thread soll es um neue CDs gehen, die niemand braucht.... ich mache einmal den Anfang mit einer CD, in welche ich gestern lange reingehört habe:
Ich schätze Frau von otter sehr als Interpretin z.B. von Brahms. Mit dieser CD tut sie sich aber keinen Gefallen. abgesehen davon, dass alle arrangements so klingen, als hätte man sie in irgendeiner Kneipe in Stockholm aufgenommen, hat sie einfach nicht das notwendige Feeling für die Musik. da höre ich doch lieber das Original!
Zelenka (02.09.2006, 19:13): Original von Jeremias In diesem Thread soll es um neue CDs gehen, die niemand braucht.... ich mache einmal den Anfang mit einer CD, in welche ich gestern lange reingehört habe:
Ich schätze Frau von otter sehr als Interpretin z.B. von Brahms. Mit dieser CD tut sie sich aber keinen Gefallen. abgesehen davon, dass alle arrangements so klingen, als hätte man sie in irgendeiner Kneipe in Stockholm aufgenommen, hat sie einfach nicht das notwendige Feeling für die Musik. da höre ich doch lieber das Original!
Danke für die Rezension, Jeremias! Es sei vielleicht noch hinzugefügt, daß es sich um Arrangements von Songs handelt, die für die famose schwedische Popgruppe ABBA geschrieben wurden ("Waterloo" scheint nicht dabei zu sein). Ich hatte das Erscheinen der CD in den "Neuerscheinungen" kundgetan.
Gruß,
Zelenka
Cosima (02.09.2006, 19:16): Original von Zelenka Es sei vielleicht noch hinzugefügt, daß es sich um Arrangements von Songs handelt, die für die famose schwedische Popgruppe ABBA geschrieben wurden
Meinst Du das "famos" ernst? Ich fand ABBA immer grauslich, ganz schrecklich...
Gruß, Cosima ?(
Zelenka (02.09.2006, 19:26): Original von Cosima Original von Zelenka Es sei vielleicht noch hinzugefügt, daß es sich um Arrangements von Songs handelt, die für die famose schwedische Popgruppe ABBA geschrieben wurden
Meinst Du das "famos" ernst? Ich fand ABBA immer grauslich, ganz schrecklich...
Gruß, Cosima ?(
War ironisch gemeint! :D Ich besitze keine CDs dieser Formation, noch habe ich früher LPs besessen.
Gruß,
Zelenka
Jeremias (04.09.2006, 16:14): Und ich selber bin ein ganz großer Fan von ABBA, habe alle CDs und für mich sind diese Arrangements einfach nur scheusslich.....
Rachmaninov (13.02.2007, 12:43): Also aus meiner persönlichen Sicht war diese Produktion völlig unnötig:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8011756.jpg
BTW, Frau Jansen wird übrigends von meiner Wahrnehmungsliste gestrichen, oder genauer wurde bereits .... :ignore
nubar (13.02.2007, 14:25): Lieber Rachmaninov,
Also aus meiner persönlichen Sicht war diese Produktion völlig unnötig:
also für die Plattenfirma hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Allein in den Niederlanden hat die Platte von der Verkaufszahlen her schon Goldstatus und Platin (24000 Stück) ist auch bald erreicht. Das liegt vor allen Dingen an dem Starstatus von Jansen. Mir persönlich ist es recht, wenn es für die Klassik zu begeistern vermag. Dies sollte bei diesen beiden Konzerten durchaus möglich sein.
Grüße, nubar
Rachmaninov (13.02.2007, 15:15): Original von nubar Lieber Rachmaninov,
Also aus meiner persönlichen Sicht war diese Produktion völlig unnötig:
also für die Plattenfirma hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Allein in den Niederlanden hat die Platte von der Verkaufszahlen her schon Goldstatus und Platin (24000 Stück) ist auch bald erreicht. Das liegt vor allen Dingen an dem Starstatus von Jansen. Mir persönlich ist es recht, wenn es für die Klassik zu begeistern vermag. Dies sollte bei diesen beiden Konzerten durchaus möglich sein.
Grüße, nubar
Klar, i.d NL ist man sicherlich froh einen nationalen "Star" zu haben! Wenn die Begeisterung dafür sorgt das es eine Klassikbegeisterte gibt wäre es ein pos. Effekt!
Rachmaninov (21.02.2007, 06:45): Eine der wohl unnötigsten Produktionen aller Zeiten
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/2640857.jpg
Mephistopheles (21.02.2007, 14:23): Hallo, ich kann die Kritik an der Jansen nicht zu 100 % verstehen. Ich hab mal mit einigen Freunden und Bekannten über die Vor- und Nachteile derartiger "Stars" gesprochen und unser Urteil fiel überwiegend positiv aus.
Wenn junge Menschen dadurch Interesse an der Schönheit solcher Musik finden. In Zeiten der HipHop-Genration, muss ich leider immer wieder feststellen, dass Menschen meines Alters immer weniger mit Kultur zu tun haben wollen. (Auch wenn es mir nicht unbedingt zusteht HipHop als kulturlos, gar nieveaulos zu bezeichnen...) :rofl
Rachmaninov (21.02.2007, 14:25): Original von Mephistopheles Hallo, ich kann die Kritik an der Jansen nicht zu 100 % verstehen. Ich hab mal mit einigen Freunden und Bekannten über die Vor- und Nachteile derartiger "Stars" gesprochen und unser Urteil fiel überwiegend positiv aus.
Wenn junge Menschen dadurch Interesse an der Schönheit solcher Musik finden. In Zeiten der HipHop-Genration, muss ich leider immer wieder feststellen, dass Menschen meines Alters immer weniger mit Kultur zu tun haben wollen. (Auch wenn es mir nicht unbedingt zusteht HipHop als kulturlos, gar nieveaulos zu bezeichnen...) :rofl
@Mephisto,
mir geht es ja nicht um die Person oder Personenkult! Die Einspielung der Konzerte empfinde ich als wenig ansprechend!
Gerion (21.02.2007, 20:52): m.E. gibt es keine "unnötige" Produktion. Aus mehreren Gründen:
Zum einen läuft man mit dem Wort-Urteil "unnötig" doch sehr schnell Gefahr, eine völlig subjektive und mithin niemals letztverbindliche Einschätzung zu verallgemeinern/verobjektivieren.
Zum anderen muss man m.E. zwischen der "Nötigkeit" einer Produktion und der Bewertung des Ergebnisses unterscheiden. Neue Klassikproduktionen sind immer nötig. Ich kenne kein Werk, dass nicht immer wieder neu, anders eingespielt werden könnte.
Ob eine Produktion meinem subjektiven Emfpinden nach gelungen ist oder nicht, diese Frage stellt sich erst nachdem sie realisiert wurde. In der Realisation indes verwirklicht sich aber doch schon eine Notwendigkeit in dem Sinne, dass das Werk ein weiteres Mal interpretiert und zum Leben erweckt wurde. Dann kann aber eine schlechte Realisation nicht zu einer Unnötigkeit der Produktion an sich führen.
Ich finde, man sollte auch mit "absoluten Unwerturteilen" hinsichtlich einzelner Interpreten sehr, sehr zurückhaltend sein. Warum, Rachmaniniov, streichst Du Frau Jansen von deiner Wahrnehmungsliste? Ich kenne sie nicht, will ihr nicht zur Geltung verhelfen, die Frage will neutral verstanden werden. Ich frage mich eben nur, warum man seine musikalische Wahrnehmung bewusst einengt. Wer weiß, ob die nächste, übernächste Platte von Ihr nicht gut wird?
Herzliche Grüße Gerion
Rachmaninov (21.02.2007, 20:57): Original von Gerion Ich finde, man sollte auch mit "absoluten Unwerturteilen" hinsichtlich einzelner Interpreten sehr, sehr zurückhaltend sein. Warum, Rachmaniniov, streichst Du Frau Jansen von deiner Wahrnehmungsliste?
@Gerion,
also aus folgenden Gründen.
1. Die 4 Jahreszeiten mit ihr waren IMO schwach 2. Die neue Aufnahme ist ebenfalls schwach und 3. Ihr Geigenton gefällt mir einfach nicht.
:engel
sound67 (23.02.2007, 11:19): Angesichts weitaus begabterer junger Solistinnen (Steinbacher, Fischer, Suwanai et al) kann man sowohll Jansen als auch Baiba Skride ziemlich vergessen. Brav, brav, brav - davon gibts weiß Gott genug!
Gerion (23.02.2007, 16:32): @sound67: Ich kann nur wiederholen, wass ich oben bereits geschrieben habe: Diese letztverbindlichen, vorauseilenden Verurteilungen, lehne ich ab.
Bitte nicht persönlich nehmen. Ist einfach meine Meinung. Ich finde, Klassik-Snobismus fängt mit diesem Sich-Verschließen an.
Um es nochmal zu verdeutlichen: Es geht mir jetzt nicht mehr um das Bewerten einzelner Einspielungen, sondern um ein generelles Aburteilen ("den/die kannst Du vergessen, da wird nichts draus").
Rachmaninov (23.02.2007, 17:12): Original von Gerion @sound67: Ich kann nur wiederholen, wass ich oben bereits geschrieben habe: Diese letztverbindlichen, vorauseilenden Verurteilungen, lehne ich ab.
Bitte nicht persönlich nehmen. Ist einfach meine Meinung. Ich finde, Klassik-Snobismus fängt mit diesem Sich-Verschließen an.
Um es nochmal zu verdeutlichen: Es geht mir jetzt nicht mehr um das Bewerten einzelner Einspielungen, sondern um ein generelles Aburteilen ("den/die kannst Du vergessen, da wird nichts draus").
@Gerion,
Dein Standpunkt ist völlig klar, nachvollziehbar und logisch! Dennoch muß eine gewisse Ablehnung eines Künstlers, in gewissem Maße, "erlaubt" sein. Schließlich sind es ja unsere Euronen, die wir im Laden lassen :W
Gerion (23.02.2007, 19:45): @Rach: Das stimmt natürlich, das kann ich mit meinem studentischen Geldbeutel auch sehr gut nachvollziehen. Ich würde aber die o.g. Personen einfach mal im Auge behalten - vielleicht fällt eine neue Produktion durch positive Rezensionen auf, und man überlegt es sich? Dann hört man mal Probe, und schaut dann noch mal... :)
Mir ging es ja, wie gesagt, auch nicht darum, einzelne Aufnahmen nicht zu kaufen. Um Gottes Willen, in Deutschland herrscht Vertragsabschlussfreiheit auch im negativen Sinn - niemand zwingt Euch, CDs zu kaufen. Mir ging es nur darum, dass man Künstler - insbesondere, wenn sie noch jung sind - nicht mit dem "persönlichen Bannstrahl" versehen sollte. Einfach ab und zu mal schauen, was sich denn so getan hat.
(Das gilt mE auch umgekehrt - nur weil zB irgendwo Argerich/Maisky draufsteht, muss nicht eine konservierte musikalische Sternstunde drin sein. Flexibilität ist mE eben wichtig)
So, nu is aber gut. Ich steigere mich da gerade rein, glaub ich. Bin etwas überdreht wegen meiner mündl. Prüfung in zwei Wochen. :J
Rachmaninov (24.02.2007, 08:54): Original von Gerion @Rach: Das stimmt natürlich, das kann ich mit meinem studentischen Geldbeutel auch sehr gut nachvollziehen. Ich würde aber die o.g. Personen einfach mal im Auge behalten - vielleicht fällt eine neue Produktion durch positive Rezensionen auf, und man überlegt es sich? Dann hört man mal Probe, und schaut dann noch mal... :)
Zu beiden von mir mit "Ablehnung" bedachten Aufnahmen von ihr gibt es sehr gute Besprechungen. Das ändert nix an ihrem Geigenton.
AcomA (24.02.2007, 11:38): hallo,
grundsätzlich beherrschen alle auch jungen künstler, die cds präsentieren, ihr instrument. sie verstehen sicherlich auch die gespielten werke zumindest in ihren grundzügen. daher hat jeder eine berechtigung, derartige aufnahmen auf den markt zu bringen, wenn er doch ein label gefunden hat. aus der sicht bzw. dem gehör eines erfahrenen 'klassik'-hörers bin ich an einem punkt, dass ich nur noch aufnahmen kaufe, die 'mir' was neues oder bereicherndes bringen. und da gibt es neuerdings nicht vieles ! ich werde mir z.b. beethovens violinkonzert wohl nie mit einer neuen aufnahme besorgen, da ich die interpretationsspannweite in der diskothek repräsentiert habe.
gruß, siamak :)
LazarusLong (15.03.2007, 06:53): Ist mit sehr viel Lob vorgestellt worden. Zitat:
Singen mit Fingern Man pfeift sie, diese Melodien. Manche haben die Qualität von Ohrwürmern, Hits des 19. Jahr- hunderts, großartige Weisen, die von der Bühne weg sich gleichsam im Gedächtnis einbrennen. Nur leider sind sie zumeist den Sängern und Sängerinnen vorbehalten, weil sie eben für die Oper geschrieben wurden. Das haben schon Virtuosen zu Lebzeiten Verdis und Puccinis, Wagner und Korngolds nicht eingesehen und einige der größten Arien und Werke für Klavier bearbeitet. Dabei handelte es sich stets um Weiterführungen der Originale, die ausgehend vom Motivfundus der Vorlagen suitenhaft oder auch konzeptuell komplex sich den Melodien zuwandten. Sie gehörten wiederum zum ständigen Inventar von Konzertpianisten, gerieten allerdings mit dem Trend zum Authentischen zwischenzeitlich in Misskredit, weil man ihnen die Ursprünglichkeit und kreative Innovationskraft vermeintlich echter Kunstwerke absprach. Wie falsch eine solche Beurteilung liegt, zeigt nun das neue Klavierprogramm von Jean-Yves Thibaudet. Denn "Opera without Words" ist ein Glanzstück des diesjährigen Musikfrühlings, faszinierend vielschichtig und von einem Meister der Differenzierung gespielt. Es sind Namen, die nur Insidern ein Begriff sind: Yvar Mikhashoff, Percy Grainger, Alfred Grünfeld, Giovanni Sgambati, Louis Brassin.
Ich habe in mehrere Stücke reingehört und irgendwie erinnert mich das ganze an die Spitzendeckchen auf den Möbeln meiner Großmutter: Voller Schnörkel aber nicht wirklich originell oder auch nur beachtenswert. O mio babbino caro zB erinnert mich sehr stark an die Versuche des Pianisten in meiner Stammkneipe Mozart mit einer eigenen Interpretation zu spielen. Ein paar zusätzliche Triller, Läufe und Schnörkel und schon hat man ein neues innovatives Werk geschaffen. Opern im Stil von Fahrstuhlmusik oder Kneipengeplimper. Ich brauche das wirklich nicht.
Frank
karajan (05.09.2007, 22:48): http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9034338.jpg Eine unsinnige Produktion wo es viele gute Haydn-Einspielungen gibt. Der helle Stern hat Halbzeit und hört langsam auf zu leuchten. Hoffentlich wird sein Vertrag nicht verlängert. Gruß Andreas
daniel5993 (06.09.2007, 17:17): Original von karajan http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9034338.jpg Eine unsinnige Produktion wo es viele gute Haydn-Einspielungen gibt. Der helle Stern hat Halbzeit und hört langsam auf zu leuchten. Hoffentlich wird sein Vertrag nicht verlängert. Gruß Andreas
Hallo Andreas!
Warum nennst du Rattle "den hellen Stern"? Simon Rattle hat eine Richtige Einstellung! Er versucht mit "allen" Mitteln, die Jugend für die Klassik zu begeistern! Kenne allerdings keine einzige Aufnahme unter Rattle!
Und warum soll sein Vertrag nicht verlängert werden? Ist er denn soo schlecht? Und wer soll Ihn ablösen? GIbt es heute noch "große" Dirigenten für unsere Berliner Philharmoniker? Welche mit der Ausstrahlung eines Bernsteins, Karajans, Abbado? Ein Dirigent sollte für die Berliner ein Aushängeschild sein!!! Meiner Meinung nach sollten nur verdiente Dirigenten solch einen Job bekommen, welche mit Ausstrahlung! Ein bisschen trauere ich ja Abbado nach, aber er hat ja von selbst aufgehört und hat ja jetzt sein "Herzensorchester" Luzern Festival Orchestra! Da soll er man bleiben! Dort ist sein Platz!
Also ich finde, dass es ein Sympatischer Dirigent sein muss, der auch die Massen begeistern kann! Ein Dirigent, dessen Funken auch auf ein nichtklassisches Publikum überspringenlassen kann! Mit einer tollen Ausstrahlung! Allerdings sollte er auch die Musik beherrschen!
Solche Dirigenten sehe ich in erster Linie in Bernstein und Karajan! Da ist nur ein Haken, die sind nicht mehr unter uns! Unter uns schon :wink, aber nicht erreichbar! :tongue:
Gruß Daniel
karajan (07.09.2007, 23:11): Original von daniel5993 Original von karajan
Eine unsinnige Produktion wo es viele gute Haydn-Einspielungen gibt. Der helle Stern hat Halbzeit und hört langsam auf zu leuchten. Hoffentlich wird sein Vertrag nicht verlängert. Gruß Andreas
Hallo Andreas!
Warum nennst du Rattle "den hellen Stern"? Simon Rattle hat eine Richtige Einstellung! Er versucht mit "allen" Mitteln, die Jugend für die Klassik zu begeistern! Kenne allerdings keine einzige Aufnahme unter Rattle!
Und warum soll sein Vertrag nicht verlängert werden? Ist er denn soo schlecht? Und wer soll Ihn ablösen? GIbt es heute noch "große" Dirigenten für unsere Berliner Philharmoniker? Welche mit der Ausstrahlung eines Bernsteins, Karajans, Abbado? Ein Dirigent sollte für die Berliner ein Aushängeschild sein!!! Meiner Meinung nach sollten nur verdiente Dirigenten solch einen Job bekommen, welche mit Ausstrahlung! Ein bisschen trauere ich ja Abbado nach, aber er hat ja von selbst aufgehört und hat ja jetzt sein "Herzensorchester" Luzern Festival Orchestra! Da soll er man bleiben! Dort ist sein Platz!
Also ich finde, dass es ein Sympatischer Dirigent sein muss, der auch die Massen begeistern kann! Ein Dirigent, dessen Funken auch auf ein nichtklassisches Publikum überspringenlassen kann! Mit einer tollen Ausstrahlung! Allerdings sollte er auch die Musik beherrschen!
Solche Dirigenten sehe ich in erster Linie in Bernstein und Karajan! Da ist nur ein Haken, die sind nicht mehr unter uns! Unter uns schon :wink, aber nicht erreichbar! :tongue:
Gruß Daniel
Hallo Daniel
Ich glaube das was die BP von Sir Simon Rattle erwartet haben ist bis heute nicht eingetroffen. Man hat mehr von dem Engländer mit Titel erwartet. Nur allein der Titel Sir macht noch keinen Spitzendirigenten aus. Simon Rattle passt besser in sein England aber nicht als Star in die Philharmonie. Philharmonische Glanzzeiten werden nicht mehr erreicht. Abbado war eindeutig um welten besser als Rattle. Zwar auch noch kein Karajan aber schon würdiger. Ich hoffe bei der nächsten Wahl ist ein Thielemann oder Salonen so weit. Leider ist Barenboim schon zu alt. Auch er wäre besser als Rattle. Echt traurig das die großen Kapellmeister alle nicht mehr da sind. Solti-Böhm-Kleiber-Karajan-Wand usw und die noch da sind leider zu alt.
Gruß Karajan
Jeremias (02.09.2006, 16:10): In diesem Thread soll es um neue CDs gehen, die niemand braucht.... ich mache einmal den Anfang mit einer CD, in welche ich gestern lange reingehört habe:
Ich schätze Frau von otter sehr als Interpretin z.B. von Brahms. Mit dieser CD tut sie sich aber keinen Gefallen. abgesehen davon, dass alle arrangements so klingen, als hätte man sie in irgendeiner Kneipe in Stockholm aufgenommen, hat sie einfach nicht das notwendige Feeling für die Musik. da höre ich doch lieber das Original!
Zelenka (02.09.2006, 19:13): Original von Jeremias In diesem Thread soll es um neue CDs gehen, die niemand braucht.... ich mache einmal den Anfang mit einer CD, in welche ich gestern lange reingehört habe:
Ich schätze Frau von otter sehr als Interpretin z.B. von Brahms. Mit dieser CD tut sie sich aber keinen Gefallen. abgesehen davon, dass alle arrangements so klingen, als hätte man sie in irgendeiner Kneipe in Stockholm aufgenommen, hat sie einfach nicht das notwendige Feeling für die Musik. da höre ich doch lieber das Original!
Danke für die Rezension, Jeremias! Es sei vielleicht noch hinzugefügt, daß es sich um Arrangements von Songs handelt, die für die famose schwedische Popgruppe ABBA geschrieben wurden ("Waterloo" scheint nicht dabei zu sein). Ich hatte das Erscheinen der CD in den "Neuerscheinungen" kundgetan.
Gruß,
Zelenka
Cosima (02.09.2006, 19:16): Original von Zelenka Es sei vielleicht noch hinzugefügt, daß es sich um Arrangements von Songs handelt, die für die famose schwedische Popgruppe ABBA geschrieben wurden
Meinst Du das "famos" ernst? Ich fand ABBA immer grauslich, ganz schrecklich...
Gruß, Cosima ?(
Zelenka (02.09.2006, 19:26): Original von Cosima Original von Zelenka Es sei vielleicht noch hinzugefügt, daß es sich um Arrangements von Songs handelt, die für die famose schwedische Popgruppe ABBA geschrieben wurden
Meinst Du das "famos" ernst? Ich fand ABBA immer grauslich, ganz schrecklich...
Gruß, Cosima ?(
War ironisch gemeint! :D Ich besitze keine CDs dieser Formation, noch habe ich früher LPs besessen.
Gruß,
Zelenka
Jeremias (04.09.2006, 16:14): Und ich selber bin ein ganz großer Fan von ABBA, habe alle CDs und für mich sind diese Arrangements einfach nur scheusslich.....
Rachmaninov (13.02.2007, 12:43): Also aus meiner persönlichen Sicht war diese Produktion völlig unnötig:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/8011756.jpg
BTW, Frau Jansen wird übrigends von meiner Wahrnehmungsliste gestrichen, oder genauer wurde bereits .... :ignore
nubar (13.02.2007, 14:25): Lieber Rachmaninov,
Also aus meiner persönlichen Sicht war diese Produktion völlig unnötig:
also für die Plattenfirma hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Allein in den Niederlanden hat die Platte von der Verkaufszahlen her schon Goldstatus und Platin (24000 Stück) ist auch bald erreicht. Das liegt vor allen Dingen an dem Starstatus von Jansen. Mir persönlich ist es recht, wenn es für die Klassik zu begeistern vermag. Dies sollte bei diesen beiden Konzerten durchaus möglich sein.
Grüße, nubar
Rachmaninov (13.02.2007, 15:15): Original von nubar Lieber Rachmaninov,
Also aus meiner persönlichen Sicht war diese Produktion völlig unnötig:
also für die Plattenfirma hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Allein in den Niederlanden hat die Platte von der Verkaufszahlen her schon Goldstatus und Platin (24000 Stück) ist auch bald erreicht. Das liegt vor allen Dingen an dem Starstatus von Jansen. Mir persönlich ist es recht, wenn es für die Klassik zu begeistern vermag. Dies sollte bei diesen beiden Konzerten durchaus möglich sein.
Grüße, nubar
Klar, i.d NL ist man sicherlich froh einen nationalen "Star" zu haben! Wenn die Begeisterung dafür sorgt das es eine Klassikbegeisterte gibt wäre es ein pos. Effekt!
Rachmaninov (21.02.2007, 06:45): Eine der wohl unnötigsten Produktionen aller Zeiten
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/2640857.jpg
Mephistopheles (21.02.2007, 14:23): Hallo, ich kann die Kritik an der Jansen nicht zu 100 % verstehen. Ich hab mal mit einigen Freunden und Bekannten über die Vor- und Nachteile derartiger "Stars" gesprochen und unser Urteil fiel überwiegend positiv aus.
Wenn junge Menschen dadurch Interesse an der Schönheit solcher Musik finden. In Zeiten der HipHop-Genration, muss ich leider immer wieder feststellen, dass Menschen meines Alters immer weniger mit Kultur zu tun haben wollen. (Auch wenn es mir nicht unbedingt zusteht HipHop als kulturlos, gar nieveaulos zu bezeichnen...) :rofl
Rachmaninov (21.02.2007, 14:25): Original von Mephistopheles Hallo, ich kann die Kritik an der Jansen nicht zu 100 % verstehen. Ich hab mal mit einigen Freunden und Bekannten über die Vor- und Nachteile derartiger "Stars" gesprochen und unser Urteil fiel überwiegend positiv aus.
Wenn junge Menschen dadurch Interesse an der Schönheit solcher Musik finden. In Zeiten der HipHop-Genration, muss ich leider immer wieder feststellen, dass Menschen meines Alters immer weniger mit Kultur zu tun haben wollen. (Auch wenn es mir nicht unbedingt zusteht HipHop als kulturlos, gar nieveaulos zu bezeichnen...) :rofl
@Mephisto,
mir geht es ja nicht um die Person oder Personenkult! Die Einspielung der Konzerte empfinde ich als wenig ansprechend!
Gerion (21.02.2007, 20:52): m.E. gibt es keine "unnötige" Produktion. Aus mehreren Gründen:
Zum einen läuft man mit dem Wort-Urteil "unnötig" doch sehr schnell Gefahr, eine völlig subjektive und mithin niemals letztverbindliche Einschätzung zu verallgemeinern/verobjektivieren.
Zum anderen muss man m.E. zwischen der "Nötigkeit" einer Produktion und der Bewertung des Ergebnisses unterscheiden. Neue Klassikproduktionen sind immer nötig. Ich kenne kein Werk, dass nicht immer wieder neu, anders eingespielt werden könnte.
Ob eine Produktion meinem subjektiven Emfpinden nach gelungen ist oder nicht, diese Frage stellt sich erst nachdem sie realisiert wurde. In der Realisation indes verwirklicht sich aber doch schon eine Notwendigkeit in dem Sinne, dass das Werk ein weiteres Mal interpretiert und zum Leben erweckt wurde. Dann kann aber eine schlechte Realisation nicht zu einer Unnötigkeit der Produktion an sich führen.
Ich finde, man sollte auch mit "absoluten Unwerturteilen" hinsichtlich einzelner Interpreten sehr, sehr zurückhaltend sein. Warum, Rachmaniniov, streichst Du Frau Jansen von deiner Wahrnehmungsliste? Ich kenne sie nicht, will ihr nicht zur Geltung verhelfen, die Frage will neutral verstanden werden. Ich frage mich eben nur, warum man seine musikalische Wahrnehmung bewusst einengt. Wer weiß, ob die nächste, übernächste Platte von Ihr nicht gut wird?
Herzliche Grüße Gerion
Rachmaninov (21.02.2007, 20:57): Original von Gerion Ich finde, man sollte auch mit "absoluten Unwerturteilen" hinsichtlich einzelner Interpreten sehr, sehr zurückhaltend sein. Warum, Rachmaniniov, streichst Du Frau Jansen von deiner Wahrnehmungsliste?
@Gerion,
also aus folgenden Gründen.
1. Die 4 Jahreszeiten mit ihr waren IMO schwach 2. Die neue Aufnahme ist ebenfalls schwach und 3. Ihr Geigenton gefällt mir einfach nicht.
:engel
sound67 (23.02.2007, 11:19): Angesichts weitaus begabterer junger Solistinnen (Steinbacher, Fischer, Suwanai et al) kann man sowohll Jansen als auch Baiba Skride ziemlich vergessen. Brav, brav, brav - davon gibts weiß Gott genug!
Gerion (23.02.2007, 16:32): @sound67: Ich kann nur wiederholen, wass ich oben bereits geschrieben habe: Diese letztverbindlichen, vorauseilenden Verurteilungen, lehne ich ab.
Bitte nicht persönlich nehmen. Ist einfach meine Meinung. Ich finde, Klassik-Snobismus fängt mit diesem Sich-Verschließen an.
Um es nochmal zu verdeutlichen: Es geht mir jetzt nicht mehr um das Bewerten einzelner Einspielungen, sondern um ein generelles Aburteilen ("den/die kannst Du vergessen, da wird nichts draus").
Rachmaninov (23.02.2007, 17:12): Original von Gerion @sound67: Ich kann nur wiederholen, wass ich oben bereits geschrieben habe: Diese letztverbindlichen, vorauseilenden Verurteilungen, lehne ich ab.
Bitte nicht persönlich nehmen. Ist einfach meine Meinung. Ich finde, Klassik-Snobismus fängt mit diesem Sich-Verschließen an.
Um es nochmal zu verdeutlichen: Es geht mir jetzt nicht mehr um das Bewerten einzelner Einspielungen, sondern um ein generelles Aburteilen ("den/die kannst Du vergessen, da wird nichts draus").
@Gerion,
Dein Standpunkt ist völlig klar, nachvollziehbar und logisch! Dennoch muß eine gewisse Ablehnung eines Künstlers, in gewissem Maße, "erlaubt" sein. Schließlich sind es ja unsere Euronen, die wir im Laden lassen :W
Gerion (23.02.2007, 19:45): @Rach: Das stimmt natürlich, das kann ich mit meinem studentischen Geldbeutel auch sehr gut nachvollziehen. Ich würde aber die o.g. Personen einfach mal im Auge behalten - vielleicht fällt eine neue Produktion durch positive Rezensionen auf, und man überlegt es sich? Dann hört man mal Probe, und schaut dann noch mal... :)
Mir ging es ja, wie gesagt, auch nicht darum, einzelne Aufnahmen nicht zu kaufen. Um Gottes Willen, in Deutschland herrscht Vertragsabschlussfreiheit auch im negativen Sinn - niemand zwingt Euch, CDs zu kaufen. Mir ging es nur darum, dass man Künstler - insbesondere, wenn sie noch jung sind - nicht mit dem "persönlichen Bannstrahl" versehen sollte. Einfach ab und zu mal schauen, was sich denn so getan hat.
(Das gilt mE auch umgekehrt - nur weil zB irgendwo Argerich/Maisky draufsteht, muss nicht eine konservierte musikalische Sternstunde drin sein. Flexibilität ist mE eben wichtig)
So, nu is aber gut. Ich steigere mich da gerade rein, glaub ich. Bin etwas überdreht wegen meiner mündl. Prüfung in zwei Wochen. :J
Rachmaninov (24.02.2007, 08:54): Original von Gerion @Rach: Das stimmt natürlich, das kann ich mit meinem studentischen Geldbeutel auch sehr gut nachvollziehen. Ich würde aber die o.g. Personen einfach mal im Auge behalten - vielleicht fällt eine neue Produktion durch positive Rezensionen auf, und man überlegt es sich? Dann hört man mal Probe, und schaut dann noch mal... :)
Zu beiden von mir mit "Ablehnung" bedachten Aufnahmen von ihr gibt es sehr gute Besprechungen. Das ändert nix an ihrem Geigenton.
AcomA (24.02.2007, 11:38): hallo,
grundsätzlich beherrschen alle auch jungen künstler, die cds präsentieren, ihr instrument. sie verstehen sicherlich auch die gespielten werke zumindest in ihren grundzügen. daher hat jeder eine berechtigung, derartige aufnahmen auf den markt zu bringen, wenn er doch ein label gefunden hat. aus der sicht bzw. dem gehör eines erfahrenen 'klassik'-hörers bin ich an einem punkt, dass ich nur noch aufnahmen kaufe, die 'mir' was neues oder bereicherndes bringen. und da gibt es neuerdings nicht vieles ! ich werde mir z.b. beethovens violinkonzert wohl nie mit einer neuen aufnahme besorgen, da ich die interpretationsspannweite in der diskothek repräsentiert habe.
gruß, siamak :)
LazarusLong (15.03.2007, 06:53): Ist mit sehr viel Lob vorgestellt worden. Zitat:
Singen mit Fingern Man pfeift sie, diese Melodien. Manche haben die Qualität von Ohrwürmern, Hits des 19. Jahr- hunderts, großartige Weisen, die von der Bühne weg sich gleichsam im Gedächtnis einbrennen. Nur leider sind sie zumeist den Sängern und Sängerinnen vorbehalten, weil sie eben für die Oper geschrieben wurden. Das haben schon Virtuosen zu Lebzeiten Verdis und Puccinis, Wagner und Korngolds nicht eingesehen und einige der größten Arien und Werke für Klavier bearbeitet. Dabei handelte es sich stets um Weiterführungen der Originale, die ausgehend vom Motivfundus der Vorlagen suitenhaft oder auch konzeptuell komplex sich den Melodien zuwandten. Sie gehörten wiederum zum ständigen Inventar von Konzertpianisten, gerieten allerdings mit dem Trend zum Authentischen zwischenzeitlich in Misskredit, weil man ihnen die Ursprünglichkeit und kreative Innovationskraft vermeintlich echter Kunstwerke absprach. Wie falsch eine solche Beurteilung liegt, zeigt nun das neue Klavierprogramm von Jean-Yves Thibaudet. Denn "Opera without Words" ist ein Glanzstück des diesjährigen Musikfrühlings, faszinierend vielschichtig und von einem Meister der Differenzierung gespielt. Es sind Namen, die nur Insidern ein Begriff sind: Yvar Mikhashoff, Percy Grainger, Alfred Grünfeld, Giovanni Sgambati, Louis Brassin.
Ich habe in mehrere Stücke reingehört und irgendwie erinnert mich das ganze an die Spitzendeckchen auf den Möbeln meiner Großmutter: Voller Schnörkel aber nicht wirklich originell oder auch nur beachtenswert. O mio babbino caro zB erinnert mich sehr stark an die Versuche des Pianisten in meiner Stammkneipe Mozart mit einer eigenen Interpretation zu spielen. Ein paar zusätzliche Triller, Läufe und Schnörkel und schon hat man ein neues innovatives Werk geschaffen. Opern im Stil von Fahrstuhlmusik oder Kneipengeplimper. Ich brauche das wirklich nicht.
Frank
karajan (05.09.2007, 22:48): http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9034338.jpg Eine unsinnige Produktion wo es viele gute Haydn-Einspielungen gibt. Der helle Stern hat Halbzeit und hört langsam auf zu leuchten. Hoffentlich wird sein Vertrag nicht verlängert. Gruß Andreas
daniel5993 (06.09.2007, 17:17): Original von karajan http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9034338.jpg Eine unsinnige Produktion wo es viele gute Haydn-Einspielungen gibt. Der helle Stern hat Halbzeit und hört langsam auf zu leuchten. Hoffentlich wird sein Vertrag nicht verlängert. Gruß Andreas
Hallo Andreas!
Warum nennst du Rattle "den hellen Stern"? Simon Rattle hat eine Richtige Einstellung! Er versucht mit "allen" Mitteln, die Jugend für die Klassik zu begeistern! Kenne allerdings keine einzige Aufnahme unter Rattle!
Und warum soll sein Vertrag nicht verlängert werden? Ist er denn soo schlecht? Und wer soll Ihn ablösen? GIbt es heute noch "große" Dirigenten für unsere Berliner Philharmoniker? Welche mit der Ausstrahlung eines Bernsteins, Karajans, Abbado? Ein Dirigent sollte für die Berliner ein Aushängeschild sein!!! Meiner Meinung nach sollten nur verdiente Dirigenten solch einen Job bekommen, welche mit Ausstrahlung! Ein bisschen trauere ich ja Abbado nach, aber er hat ja von selbst aufgehört und hat ja jetzt sein "Herzensorchester" Luzern Festival Orchestra! Da soll er man bleiben! Dort ist sein Platz!
Also ich finde, dass es ein Sympatischer Dirigent sein muss, der auch die Massen begeistern kann! Ein Dirigent, dessen Funken auch auf ein nichtklassisches Publikum überspringenlassen kann! Mit einer tollen Ausstrahlung! Allerdings sollte er auch die Musik beherrschen!
Solche Dirigenten sehe ich in erster Linie in Bernstein und Karajan! Da ist nur ein Haken, die sind nicht mehr unter uns! Unter uns schon :wink, aber nicht erreichbar! :tongue:
Gruß Daniel
karajan (07.09.2007, 23:11): Original von daniel5993 Original von karajan
Eine unsinnige Produktion wo es viele gute Haydn-Einspielungen gibt. Der helle Stern hat Halbzeit und hört langsam auf zu leuchten. Hoffentlich wird sein Vertrag nicht verlängert. Gruß Andreas
Hallo Andreas!
Warum nennst du Rattle "den hellen Stern"? Simon Rattle hat eine Richtige Einstellung! Er versucht mit "allen" Mitteln, die Jugend für die Klassik zu begeistern! Kenne allerdings keine einzige Aufnahme unter Rattle!
Und warum soll sein Vertrag nicht verlängert werden? Ist er denn soo schlecht? Und wer soll Ihn ablösen? GIbt es heute noch "große" Dirigenten für unsere Berliner Philharmoniker? Welche mit der Ausstrahlung eines Bernsteins, Karajans, Abbado? Ein Dirigent sollte für die Berliner ein Aushängeschild sein!!! Meiner Meinung nach sollten nur verdiente Dirigenten solch einen Job bekommen, welche mit Ausstrahlung! Ein bisschen trauere ich ja Abbado nach, aber er hat ja von selbst aufgehört und hat ja jetzt sein "Herzensorchester" Luzern Festival Orchestra! Da soll er man bleiben! Dort ist sein Platz!
Also ich finde, dass es ein Sympatischer Dirigent sein muss, der auch die Massen begeistern kann! Ein Dirigent, dessen Funken auch auf ein nichtklassisches Publikum überspringenlassen kann! Mit einer tollen Ausstrahlung! Allerdings sollte er auch die Musik beherrschen!
Solche Dirigenten sehe ich in erster Linie in Bernstein und Karajan! Da ist nur ein Haken, die sind nicht mehr unter uns! Unter uns schon :wink, aber nicht erreichbar! :tongue:
Gruß Daniel
Hallo Daniel
Ich glaube das was die BP von Sir Simon Rattle erwartet haben ist bis heute nicht eingetroffen. Man hat mehr von dem Engländer mit Titel erwartet. Nur allein der Titel Sir macht noch keinen Spitzendirigenten aus. Simon Rattle passt besser in sein England aber nicht als Star in die Philharmonie. Philharmonische Glanzzeiten werden nicht mehr erreicht. Abbado war eindeutig um welten besser als Rattle. Zwar auch noch kein Karajan aber schon würdiger. Ich hoffe bei der nächsten Wahl ist ein Thielemann oder Salonen so weit. Leider ist Barenboim schon zu alt. Auch er wäre besser als Rattle. Echt traurig das die großen Kapellmeister alle nicht mehr da sind. Solti-Böhm-Kleiber-Karajan-Wand usw und die noch da sind leider zu alt.