Jeremias (07.01.2007, 11:33): Es gibt ein paar Stücke, Sätze, Arien o.ä., die ich in jeder Stimmungslage hören kann und die Welt ist danach wieder in Ordnung. Dazu gehört z.B. das Lacrimosa aus dem Requiem von Mozart. bzw. von Suppé, das Intermezzo op.118 Nr.2 von Brahms oder das Nocturne op.27 Nr.2 von Chopin. Habt Ihr auch solche Stücke, die Ihr Euch anhört, wenn Ihr Eure "Seele reinigen" wollt?
nikolaus (07.01.2007, 12:13): Ja, klar. Allerdings sind dies ganz unterschiedliche Stücke, je nachdem welcher Art die "Verunreinigung" der Seele ist. Es gehören dazu (spontan): - einiges aus Bachs WTK I - analog einiges aus Schostakowitsch Päludien und Fugen op. 87 - Bachs Cello-Suiten - 1.KlaKo von Tschaikovsky - 3.KlaKo von Rachmaninov - Beethoven, z.B. Allegretto aus der 7.Sinfonie - einige Passagen aus Verdis Requiem ...
Nikolaus.
cellodil (07.01.2007, 12:28): Was meine Welt wieder in Ordnung bringt, das hängt - wie bei Nikolaus - ein bisschen davon ab, wie weit diese aus der Bahn geschleudert worden ist.
Bei mir sind es: - J.S. Bach, Cello-Suiten - J.S. Bach, Goldberg Variationen - J. Haydn, Cello-Konzerte - J. Haydn, Klaviertrios - Mendelssohn, Cello-Sonaten - Beethoven, A-moll Quartett - A. Dvorák, Amerikanisches Quartett - F. Danzi, Vingt quatre petits Duos pour deux Violoncelles tirés des divers Opéra de Mozart - Mozart, die frühen Streichquartette - -
und noch ein paar andere. Denn, wie gesagt: it depends...
Grüße
Sabine
uhlmann (07.01.2007, 15:11): Original von Jeremias Es gibt ein paar Stücke, Sätze, Arien o.ä., die ich in jeder Stimmungslage hören kann und die Welt ist danach wieder in Ordnung.
je nach "bedarf" sind das für mich die symphonien bruckners und mit abstrichen die mahlers. v.a. die adagios aus bruckners siebter, achter und neunter sind besonders dazu geeignet. oder manchmal auch schostakowitschs vierte - da denk ich immer: wie schlechts gehts dem, dagegen gehts mir richtig gut...
auch das finale des parsifal kann durchaus erhebend sein.
greetings, uhlmann
cellodil (07.01.2007, 16:02): Noch ein Nachtrag:
... was (jedenfalls meiner Seele) überhaupt und immer gut tut: Selbst Musik machen. Die Stückauswahl dann abhängig von dem, was gerade ansteht. Wütende Staccati oder wabernde Melancholie. Hinterher sieht die Welt wieder anders aus.
Grüße
Sabine
Rachmaninov (09.02.2007, 13:58): Also das "ultimative" Werk hierfür sind für mich die Bachschen Goldbergvariationen.
Wenn ich mich zurücklehne, die Augen schließe und die höre dann ist alles einfach in Ordnung :D
Jeremias (07.01.2007, 11:33): Es gibt ein paar Stücke, Sätze, Arien o.ä., die ich in jeder Stimmungslage hören kann und die Welt ist danach wieder in Ordnung. Dazu gehört z.B. das Lacrimosa aus dem Requiem von Mozart. bzw. von Suppé, das Intermezzo op.118 Nr.2 von Brahms oder das Nocturne op.27 Nr.2 von Chopin. Habt Ihr auch solche Stücke, die Ihr Euch anhört, wenn Ihr Eure "Seele reinigen" wollt?
nikolaus (07.01.2007, 12:13): Ja, klar. Allerdings sind dies ganz unterschiedliche Stücke, je nachdem welcher Art die "Verunreinigung" der Seele ist. Es gehören dazu (spontan): - einiges aus Bachs WTK I - analog einiges aus Schostakowitsch Päludien und Fugen op. 87 - Bachs Cello-Suiten - 1.KlaKo von Tschaikovsky - 3.KlaKo von Rachmaninov - Beethoven, z.B. Allegretto aus der 7.Sinfonie - einige Passagen aus Verdis Requiem ...
Nikolaus.
cellodil (07.01.2007, 12:28): Was meine Welt wieder in Ordnung bringt, das hängt - wie bei Nikolaus - ein bisschen davon ab, wie weit diese aus der Bahn geschleudert worden ist.
Bei mir sind es: - J.S. Bach, Cello-Suiten - J.S. Bach, Goldberg Variationen - J. Haydn, Cello-Konzerte - J. Haydn, Klaviertrios - Mendelssohn, Cello-Sonaten - Beethoven, A-moll Quartett - A. Dvorák, Amerikanisches Quartett - F. Danzi, Vingt quatre petits Duos pour deux Violoncelles tirés des divers Opéra de Mozart - Mozart, die frühen Streichquartette - -
und noch ein paar andere. Denn, wie gesagt: it depends...
Grüße
Sabine
uhlmann (07.01.2007, 15:11): Original von Jeremias Es gibt ein paar Stücke, Sätze, Arien o.ä., die ich in jeder Stimmungslage hören kann und die Welt ist danach wieder in Ordnung.
je nach "bedarf" sind das für mich die symphonien bruckners und mit abstrichen die mahlers. v.a. die adagios aus bruckners siebter, achter und neunter sind besonders dazu geeignet. oder manchmal auch schostakowitschs vierte - da denk ich immer: wie schlechts gehts dem, dagegen gehts mir richtig gut...
auch das finale des parsifal kann durchaus erhebend sein.
greetings, uhlmann
cellodil (07.01.2007, 16:02): Noch ein Nachtrag:
... was (jedenfalls meiner Seele) überhaupt und immer gut tut: Selbst Musik machen. Die Stückauswahl dann abhängig von dem, was gerade ansteht. Wütende Staccati oder wabernde Melancholie. Hinterher sieht die Welt wieder anders aus.
Grüße
Sabine
Rachmaninov (09.02.2007, 13:58): Also das "ultimative" Werk hierfür sind für mich die Bachschen Goldbergvariationen.
Wenn ich mich zurücklehne, die Augen schließe und die höre dann ist alles einfach in Ordnung :D