28 Cellokonzerte hat Vivaldi uns hinterlassen. Auch gibt es viele Einspielungen einzelner Konzerte davon. Gerade ist eine neue mit dem jungen englischen Cellist Jonathan Cohen zusammen mit Robert King und dem King's Consort beim Label Hyperion hinzugekommen und dies nehme ich zum Anlass, euch zu fragen, was ihr mir da empfehlen könnt.
Ich selbst kenne bislang jene mit Heinrich Schiff. Miklos Pérenyi, György Kertész, Chrisophe Coin, Mischa Maisky, Raphael Wallfisch, Ofra Harnoy, Mstislav Rostropovich, Yo-Yo Ma, Anner Bylsma.
Die meisten davon finde ich schlichtweg schrecklich, keine finde ich wirklich gut. Leider...
satie (24.11.2006, 21:31): Hmm. Bei Vivaldi hatte ich ganz großes Aha-Erlebnis mit dem Giardino Armonico. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die auch Cellokonzerte aufgenommen haben. Ansonsten könnte die neue Aufnahme mit dem Kings Consort vielleicht wirklich was sein. Anner Bylsma höre ich mir nicht mehr an, da ich ihn damals ganz schlecht in einem Interpretationskurs erlebt habe. Er rammte die Celli der Studenten mit Anlauf in den Boden, selber hat er gespielt wie Sau (Boccherini). Maisky würde ich hier auch eher als deplaziert ansehen, ebenso Yo Yo Ma und auch Rostropovich. Ansonsten hab ich keine Ahnung, was da zu empfeheln wäre.
Rachmaninov (26.11.2006, 09:41): Die Aufnahme Maisky's habe ich einmal gehört und dabei nicht im geringsten das Bedürfnis gehabt sie mir zu kaufen.
Seit Jahren immer wieder gerne höre ich die Aufnahme von Christophe Coin mit der Academy of Ancient Music unter Chrtistopher Hogwood.
L'Oiseau-lyre
Ensemble und Laber zeigen das es sich hierbei um eine Aufnahme auf historischen Instrumenten handelt.
:times10
cellodil (26.11.2006, 17:46): Original von ab Liebe Forianer,
28 Cellokonzerte hat Vivaldi uns hinterlassen. Auch gibt es viele Einspielungen einzelner Konzerte davon. Gerade ist eine neue mit dem jungen englischen Cellist Jonathan Cohen zusammen mit Robert King und dem King's Consort beim Label Hyperion hinzugekommen und dies nehme ich zum Anlass, euch zu fragen, was ihr mir da empfehlen könnt.
Ich selbst kenne bislang jene mit Heinrich Schiff. Miklos Pérenyi, György Kertész, Chrisophe Coin, Mischa Maisky, Raphael Wallfisch, Ofra Harnoy, Mstislav Rostropovich, Yo-Yo Ma, Anner Bylsma.
Die meisten davon finde ich schlichtweg schrecklich, keine finde ich wirklich gut. Leider...
Lieber ab, lieber Satie,
habt Ihr irgendeine Idee, woran das liegen könnte?
Mir ist bislang von den Vivaldi-Konzerten auch noch keine Aufnahme untergekommen, die ich haben möchte. Und Bylsma (der Name klingt auch schon fast ein wenig nach Pschyrembel) weckt in mir auch sonst keine Begehrlichkeiten.
Die Aufnahme, die Rachmaninov empfiehlt, ist mir noch nie untergekommen, werde mich mal danach umschauen und - wenn möglich - mal reinhören.
Grüße
Sabine
ab (27.11.2006, 11:35): Ich würde eher einen packenderern Zugriff präferieren - etwa wie in Ivan Monighetti und die Akademie für Alte Musik bei Boccherini zustande gebracht haben (BerlinClassics) - und daher schätze ich den kraft- und kernlosen Fistelton Coins recht wenig.
cellodil (27.11.2006, 14:33): Original von ab Ich würde eher einen packenderern Zugriff präferieren - etwa wie in Ivan Monighetti und die Akademie für Alte Musik bei Boccherini zustande gebracht haben (BerlinClassics) - und daher schätze ich den kraft- und kernlosen Fistelton Coins recht wenig.
... das klingt jetzt auch nicht gerade berauschend...
Also scheint's ja wirklich nix mit Vivaldis Cello-Konzerten zu sein.
Bei mir gammelt eine Yo-Yo Ma-Einspielung, die ich mal geschenkt bekommen habe in der Schublade vor sich hin und alle anderen Einspielungen, in die ich mal reingehört hatte, fand ich auch nicht berauschend. Habe allerdings von den Vivalidi-Konzerten bislang nur eines und auch das nicht überzeugend live gehört.
Bislang dachte ich ja immer das läge an meinen persönlichen Hörgewohnheiten und Präferenzen. Aber: Wenn's Euch auch so geht...
Nur: Woran liegt's?
Grüße
Sabine
ab (27.11.2006, 15:08): Original von cellodil ... das klingt jetzt auch nicht gerade berauschend...
Also scheint's ja wirklich nix mit Vivaldis Cello-Konzerten zu sein.
Bislang dachte ich ja immer das läge an meinen persönlichen Hörgewohnheiten und Präferenzen. Aber: Wenn's Euch auch so geht...
Nur: Woran liegt's?
Nichts gegen Coin, als Cellist im Quatuour Mosaique schätze ich ihn auch durchaus in seiner zurückhaltenden Art. Es ist halt nicht mein Geschmack. Sie gehört eh zu den durchaus besseren Einspielungen, die ich so bislang gehört habe...
Ich bin mir aber sicher: An den Kompositionen liegt es nicht!
Wird wohl daran liegen, dass diese Konzerte tendentiell nicht von Leuten in der Tradition der Aufführungspraxis Alter Musik aufgenommen wporden sind. Und wenn, dann von jenen wie Coin oder Bylsmer, die eher zurückhaltend spielen. (Hatte nicht auch Wispelwey sie rastlos heruntergerast? - oder verwechesl ich das gerade mit den Cellosonaten?)
Bei den Cellosonaten von Vivaldi (wie auch jenen von Boccherini) bin ich überigens ganz glücklich mit der ruhenden Aufnahme von Lucia Swarts. Ehemals VanguardClassics, nun heißt es wohl entweder wieder so, oder aber ChallengeClassics. http://ec2.images-amazon.com/images/P/B00008MLVQ.03._AA240_SCLZZZZZZZ_.jpg
Rachmaninov (20.11.2007, 16:37): Hallo,
seit nun einiger Zeit besitze ich die Aufnahme von Sol Gabetta mit dem Sonatori de la Gioiosa Marca.
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/6065249.jpg
Trotz der bereits im Forum angesprochenen technischen Leistung von S. Gabetta springt der Funken nicht wirklich über. Auf mich wirkt die Aufnahme sehr "plakativ", mir fehlt eine eher "intime" Atmosphäre. Das wirkt alles von Klangbild her so direkt...
Außerdem frage ich mich, warum man bei 28 Cellokonzerten, davon wirklich sehr viele wunderschöne, ausgerechtent CC aufnehmen muss, die auf VK beruhen? Will ich den "Winter" unbedingt nochmal als Cellokonzert hören. Ich denke nein, das bringt mir keine Bereicherung!
ab (24.11.2006, 16:47): Liebe Forianer,
28 Cellokonzerte hat Vivaldi uns hinterlassen. Auch gibt es viele Einspielungen einzelner Konzerte davon. Gerade ist eine neue mit dem jungen englischen Cellist Jonathan Cohen zusammen mit Robert King und dem King's Consort beim Label Hyperion hinzugekommen und dies nehme ich zum Anlass, euch zu fragen, was ihr mir da empfehlen könnt.
Ich selbst kenne bislang jene mit Heinrich Schiff. Miklos Pérenyi, György Kertész, Chrisophe Coin, Mischa Maisky, Raphael Wallfisch, Ofra Harnoy, Mstislav Rostropovich, Yo-Yo Ma, Anner Bylsma.
Die meisten davon finde ich schlichtweg schrecklich, keine finde ich wirklich gut. Leider...
satie (24.11.2006, 21:31): Hmm. Bei Vivaldi hatte ich ganz großes Aha-Erlebnis mit dem Giardino Armonico. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die auch Cellokonzerte aufgenommen haben. Ansonsten könnte die neue Aufnahme mit dem Kings Consort vielleicht wirklich was sein. Anner Bylsma höre ich mir nicht mehr an, da ich ihn damals ganz schlecht in einem Interpretationskurs erlebt habe. Er rammte die Celli der Studenten mit Anlauf in den Boden, selber hat er gespielt wie Sau (Boccherini). Maisky würde ich hier auch eher als deplaziert ansehen, ebenso Yo Yo Ma und auch Rostropovich. Ansonsten hab ich keine Ahnung, was da zu empfeheln wäre.
Rachmaninov (26.11.2006, 09:41): Die Aufnahme Maisky's habe ich einmal gehört und dabei nicht im geringsten das Bedürfnis gehabt sie mir zu kaufen.
Seit Jahren immer wieder gerne höre ich die Aufnahme von Christophe Coin mit der Academy of Ancient Music unter Chrtistopher Hogwood.
L'Oiseau-lyre
Ensemble und Laber zeigen das es sich hierbei um eine Aufnahme auf historischen Instrumenten handelt.
:times10
cellodil (26.11.2006, 17:46): Original von ab Liebe Forianer,
28 Cellokonzerte hat Vivaldi uns hinterlassen. Auch gibt es viele Einspielungen einzelner Konzerte davon. Gerade ist eine neue mit dem jungen englischen Cellist Jonathan Cohen zusammen mit Robert King und dem King's Consort beim Label Hyperion hinzugekommen und dies nehme ich zum Anlass, euch zu fragen, was ihr mir da empfehlen könnt.
Ich selbst kenne bislang jene mit Heinrich Schiff. Miklos Pérenyi, György Kertész, Chrisophe Coin, Mischa Maisky, Raphael Wallfisch, Ofra Harnoy, Mstislav Rostropovich, Yo-Yo Ma, Anner Bylsma.
Die meisten davon finde ich schlichtweg schrecklich, keine finde ich wirklich gut. Leider...
Lieber ab, lieber Satie,
habt Ihr irgendeine Idee, woran das liegen könnte?
Mir ist bislang von den Vivaldi-Konzerten auch noch keine Aufnahme untergekommen, die ich haben möchte. Und Bylsma (der Name klingt auch schon fast ein wenig nach Pschyrembel) weckt in mir auch sonst keine Begehrlichkeiten.
Die Aufnahme, die Rachmaninov empfiehlt, ist mir noch nie untergekommen, werde mich mal danach umschauen und - wenn möglich - mal reinhören.
Grüße
Sabine
ab (27.11.2006, 11:35): Ich würde eher einen packenderern Zugriff präferieren - etwa wie in Ivan Monighetti und die Akademie für Alte Musik bei Boccherini zustande gebracht haben (BerlinClassics) - und daher schätze ich den kraft- und kernlosen Fistelton Coins recht wenig.
cellodil (27.11.2006, 14:33): Original von ab Ich würde eher einen packenderern Zugriff präferieren - etwa wie in Ivan Monighetti und die Akademie für Alte Musik bei Boccherini zustande gebracht haben (BerlinClassics) - und daher schätze ich den kraft- und kernlosen Fistelton Coins recht wenig.
... das klingt jetzt auch nicht gerade berauschend...
Also scheint's ja wirklich nix mit Vivaldis Cello-Konzerten zu sein.
Bei mir gammelt eine Yo-Yo Ma-Einspielung, die ich mal geschenkt bekommen habe in der Schublade vor sich hin und alle anderen Einspielungen, in die ich mal reingehört hatte, fand ich auch nicht berauschend. Habe allerdings von den Vivalidi-Konzerten bislang nur eines und auch das nicht überzeugend live gehört.
Bislang dachte ich ja immer das läge an meinen persönlichen Hörgewohnheiten und Präferenzen. Aber: Wenn's Euch auch so geht...
Nur: Woran liegt's?
Grüße
Sabine
ab (27.11.2006, 15:08): Original von cellodil ... das klingt jetzt auch nicht gerade berauschend...
Also scheint's ja wirklich nix mit Vivaldis Cello-Konzerten zu sein.
Bislang dachte ich ja immer das läge an meinen persönlichen Hörgewohnheiten und Präferenzen. Aber: Wenn's Euch auch so geht...
Nur: Woran liegt's?
Nichts gegen Coin, als Cellist im Quatuour Mosaique schätze ich ihn auch durchaus in seiner zurückhaltenden Art. Es ist halt nicht mein Geschmack. Sie gehört eh zu den durchaus besseren Einspielungen, die ich so bislang gehört habe...
Ich bin mir aber sicher: An den Kompositionen liegt es nicht!
Wird wohl daran liegen, dass diese Konzerte tendentiell nicht von Leuten in der Tradition der Aufführungspraxis Alter Musik aufgenommen wporden sind. Und wenn, dann von jenen wie Coin oder Bylsmer, die eher zurückhaltend spielen. (Hatte nicht auch Wispelwey sie rastlos heruntergerast? - oder verwechesl ich das gerade mit den Cellosonaten?)
Bei den Cellosonaten von Vivaldi (wie auch jenen von Boccherini) bin ich überigens ganz glücklich mit der ruhenden Aufnahme von Lucia Swarts. Ehemals VanguardClassics, nun heißt es wohl entweder wieder so, oder aber ChallengeClassics. http://ec2.images-amazon.com/images/P/B00008MLVQ.03._AA240_SCLZZZZZZZ_.jpg
Rachmaninov (20.11.2007, 16:37): Hallo,
seit nun einiger Zeit besitze ich die Aufnahme von Sol Gabetta mit dem Sonatori de la Gioiosa Marca.
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/6065249.jpg
Trotz der bereits im Forum angesprochenen technischen Leistung von S. Gabetta springt der Funken nicht wirklich über. Auf mich wirkt die Aufnahme sehr "plakativ", mir fehlt eine eher "intime" Atmosphäre. Das wirkt alles von Klangbild her so direkt...
Außerdem frage ich mich, warum man bei 28 Cellokonzerten, davon wirklich sehr viele wunderschöne, ausgerechtent CC aufnehmen muss, die auf VK beruhen? Will ich den "Winter" unbedingt nochmal als Cellokonzert hören. Ich denke nein, das bringt mir keine Bereicherung!