karajan (01.01.2008, 15:01): Allen ein Frohes, Gesundes und Friedvolles Neues Jahr Christian Wernicke (1661-1725) Neujahrswünsche Es spricht Marcolphus mir am neuen Jahrstag zu Und wünscht mir, was er mir entwendet, Fried' und Ruh'; Er wünscht mir lange Jahr' und raubt mir meine Zeit, Veranlasst mich zum Fluch und wünscht mir Seligkeit; In seinem Antlitz sitzt das Merkmal böser Tage, Und sein Neujahrswunsch ist des Neujahrs erste Plage.
Gruß Karajan
Walter (01.01.2008, 15:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/4121P4PP80L._AA240_.jpg
dazu gibts Tee!
karajan (01.01.2008, 17:25):
Gruß Karajan
Walter (01.01.2008, 17:26): das gabe es zu Weihnachten:
daraus lief gerade: Couperin - Messe a l'usage des paroisses und Concert a l'orgue de covarrubias
jetzt lege ich - Anner Bylsma - Brahms Sonate für Piano und Violoncello op38 - Robert Schumann Fünf Stücke im Volkston - Brahms Sonate für Piano und Violoncello op99 ein:
Nachdem ich aus dieser Box heute früh schon die "Hebriden-Symphonie" gehört hatte, folgt jetzt die "Heiden-Symphonie", die sich auf die griechisch-römische Mythologie bezieht. Die Musik klingt dementsprechend entrückt und episch - zu hören ist auch ein herrlich wilder Tanz der Satyre.
daniel5993 (02.01.2008, 17:45): Hab noch viel arbeit vor mir aber Musik ist zum Glück genug da :engel
Granville Bantock macht süchtig! Das kleine 5-Minuten-Stückchen "Kishmuls Galley" lief eben gleich zweimal und nun höre ich die symphonische Dichtung "The Cyprian Goddess" (gemeint ist Aphrodite).
Seit 8:30 habe ich mir vergleichend die beiden Callas Giocondas(1952/1959) und dazu noch die Gioconda mit Eileen Farrell(1962) angehört, eigentlich wollte ich noch im entsprechendem Thread etwas darüber schreiben, aber jetzt ist es doch etwas spät geworden und ich geh lieber ins Bett.
Man könnte die ganze Diskussion über die Vollendbarkeit des Unvollendeten vermeiden, wenn man aufführungsreife Konzertfassungen von Fragmenten einfach als das bezeichnen würde, was sie sind. In diesem Fall hätten wir es dann hier bei der 10ten mit "Symphoniesätzen nach Skizzen, Particellen und unvollständigen Partiturentwürfen von Gustav Mahler" von Rudolf Barshai zu tun. Das vorangestellte Agadio kann wie alle großen Unvollendeten für sich alleine bestehen, aber das was Barshai hier vervollständigt und ergänzt hat ist vor allem im letzen Satz eine großartige Bereicherung.
Jürgen (03.01.2008, 09:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YJ20FGTML._AA240_.jpg
Gestern hörte ich den zweiten, heute morgen den dritten Akt.
cellodil (04.01.2008, 07:29): Jahresend- und Jahresanfangsbesuchermarathon überstanden. Am Sonntag noch Tantewerden. Aber jetzt erst einmal ein entspannter Start in den letzten (und gewissermaßen aber auch ersten richtigen) Urlaubstag mit Ax und Haydn:
Ich hoffe, Ihr seid alle gut im Jahr 2008 angekommen.
Herzliche Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (04.01.2008, 08:28): Original von cellodil Aber jetzt erst einmal ein entspannter Start in den letzten (und gewissermaßen aber auch ersten richtigen) Urlaubstag mit Ax und Haydn:
Ist das wirklich schon der Letzte ?( ?( ?( Ich könnte es noch eine Weile aushalten...
Bei mir wie so oft frühmorgens Mozart:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/210ZSYZM53L._AA130_.jpg Oboenkonzerte Miyamoto ist sowohl Klassischer als auch Jazzmusiker und das kommt ihm bei den Kadenzen zugute, die er so wie es sich historisch korrekt gehört selbst er-improvisiert hat.
Jürgen (04.01.2008, 08:51): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31YXTVERS2L._AA240_.jpg
Man könnte die ganze Diskussion über die Vollendbarkeit des Unvollendeten vermeiden, wenn man aufführungsreife Konzertfassungen von Fragmenten einfach als das bezeichnen würde, was sie sind. In diesem Fall hätten wir es dann hier bei der 10ten mit "Symphoniesätzen nach Skizzen, Particellen und unvollständigen Partiturentwürfen von Gustav Mahler" von Rudolf Barshai zu tun. Das vorangestellte Agadio kann wie alle großen Unvollendeten für sich alleine bestehen, aber das was Barshai hier vervollständigt und ergänzt hat ist vor allem im letzen Satz eine großartige Bereicherung.
Hier gebe ich Dox recht, diese 10. ist eine Bereicherung. Ich habe sie gestern gehört und höre nun die Fünfte aus dem gleichen Album.
Zuvor hörte ich das Lied von der Erde, Giulini 1984. http://ecx.images-amazon.com/images/I/512NE5NP9NL._AA240_.jpg
Cetay (inaktiv) (04.01.2008, 09:02): Original von Jürgen Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31YXTVERS2L._AA240_.jpg
Man könnte die ganze Diskussion über die Vollendbarkeit des Unvollendeten vermeiden, wenn man aufführungsreife Konzertfassungen von Fragmenten einfach als das bezeichnen würde, was sie sind. In diesem Fall hätten wir es dann hier bei der 10ten mit "Symphoniesätzen nach Skizzen, Particellen und unvollständigen Partiturentwürfen von Gustav Mahler" von Rudolf Barshai zu tun. Das vorangestellte Agadio kann wie alle großen Unvollendeten für sich alleine bestehen, aber das was Barshai hier vervollständigt und ergänzt hat ist vor allem im letzen Satz eine großartige Bereicherung.
Hier gebe ich Dox recht, diese 10. ist eine Bereicherung. Ich habe sie gestern gehört und höre nun die Fünfte aus dem gleichen Album.
Nachdem er Mahler so gut nachkomponiert, wundert es nicht weiter, dass er ihn auch großartig dirigieren kann. Diese Einspielung, die auch von dem völlig unverzogenen Orchester lebt, rückt den "Referenzen" (Walter, Bernstein, Mitropolous) ordentlich auf die Pelle.
Ich möchte mir unbedingt diese CD kaufen, finde sie aber nirgends :I. Ständig muss ich sie mir aus der Bibliothek ausleihen, aber irgentwann werd ich sie der Bibliothek nicht mehr zurrückbringen :J. Habt Ihr andere Tipps, Tricks, doch irgentwie an diese Cd zu kommen ?
Sie enthält den Orchesterliederzyklus "Sappho" - bestehend aus einem zehnminütigen Vorspiel und neun Liedern für Mezzosopran und Orchester. Musik und Gesang erinnern mich manchmal an die Wagnerische "Tristan und Isolde"-Welt. Die Texte basieren auf englischen Übersetzungen von Fragmenten der antiken Dichterin Sappho, in denen es um Liebe und Verlangen geht. Außerdem erklingt dann noch das "Sapphic Poem" für Cello und Orchester: - sehr schwelgerische Liebesmusik.
nikolaus (04.01.2008, 21:01): Angefangen habe ich heute abend mit:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0809274976826.jpg daraus No. 1, 2 und 5
Nikolaus.
nikolaus (04.01.2008, 21:07): Original von cellodil Original von YJ Mittlerweile höre ich mir das erste Tschaikowsky-Konzert an, auch von Martha Argerich :engel
... hoffentlich wird Nikolaus (liebe Grüße, übrigens) da nicht eifersüchtig wegen La bella Martha...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KBbAXCGfL._AA240_.jpg Händel: Arias & Scenes for Tenor Padmore / The English Concert / Manze
Eine schönes Wochenende, Wolfgang
HenningKolf (05.01.2008, 09:58): Original von Poztupimi Guten Morgen,
starte das Wochenende mit diesem Neuzugang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KBbAXCGfL._AA240_.jpg Händel: Arias & Scenes for Tenor Padmore / The English Concert / Manze
Eine schönes Wochenende, Wolfgang
Hallo allerseits,
ich schließe mich Wolfgang an, genau das Richtige, nachdem ich bei einer langen Zugfahrt ausgiebig mit Discogedudel belegt worden bin............
hmm, draußen sind minus 3 und es regnet stark. Eigentlich soll nachher eine größere Lieferung von CDs aus Japan erfolgen. Befürchte, dass das heute nix wird...
Henning
Rachmaninov (05.01.2008, 10:26): höre mich weiter durch Vänskä's Sibelius Zyklus
Poztupimi (05.01.2008, 14:11): Lasse das miese Wetter draußen mies sein und von dieser Scheibe überstrahlen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41LrEC9JVYL._AA240_.jpg Arie di bravura: Salieri, Righini, Mozart Diana Damrau / Le Cercle de l'Harmonie / Jérémie Rhorer
:times10
Grüße, Wolfgang
karajan (05.01.2008, 14:36):
Pachelbel
Poztupimi (05.01.2008, 15:20): Ich bleibe bei Oper, allerdings weniger zirzensisch:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/515W-SHC41L._AA240_.jpg Wagner: Das Rheingold Hotter, Neidlinger, Milinkovic / Orchester der Bayreuther Festspiele / Keilberth Mittschnitt vom 24. Juli 1955, stereo!
Grüße, Wolfgang
Zelenka (05.01.2008, 15:27): Original von Poztupimi Ich bleibe bei Oper, allerdings weniger zirzensisch:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/515W-SHC41L._AA240_.jpg Wagner: Das Rheingold Hotter, Neidlinger, Milinkovic / Orchester der Bayreuther Festspiele / Keilberth Mittschnitt vom 24. Juli 1955, stereo!
Grüße, Wolfgang
Eine gute Wahl: Keilberths Aufnahme war heute morgen die Spitzenempfehlung in "Building a Library" auf BBC Radio 3.
Gruss, Zelenka
karajan (05.01.2008, 15:31):
Tripelkonzert Karajan
karajan (05.01.2008, 17:53):
Fidelio I-II-III
nikolaus (05.01.2008, 17:59): Ich mache jetzt mal auf Kammermusik:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0724356297029.jpg Haydn: Klaviertrio Nr. 23 Rachmaninoff: Morceaux op. 11 für Klavier 4-händig Grieg: Cellosonate in A Arensky: Klaviertrio Nr. 1 Lutoslawski: Paganini-Variationen Franck: Klavierquintett in f Piazzolla: Tangos für 2 Klaviere; Oblivion Ungarische & rumänische Zigeunermusik
Nikolaus.
Poztupimi (05.01.2008, 18:35): Jetzt den Prolog und 1. Akt aus:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KEX4B7JEL._AA240_.jpg Boito: Mefistofele Ghiaurov, Pavarotti, Freni, Caballé / National Philharmonic Orchestra, London Opera Chorus / de Fabritiis
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (05.01.2008, 19:03): Original von Poztupimi Jetzt den Prolog und 1. Akt aus:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KEX4B7JEL._AA240_.jpg Boito: Mefistofele Ghiaurov, Pavarotti, Freni, Caballé / National Philharmonic Orchestra, London Opera Chorus / de Fabritiis
Mach doch mal weiter und höre sie bis zum Ende durch.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (05.01.2008, 20:20): Unterbreche mal meinen Opern-Abend und teste, wielange ich es bei der Wiederholung des Neujahrskonzertes auf 3Sat aushalte (nicht meine Musik eigentlich).
HenningKolf (05.01.2008, 23:21): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/5152Xc0yULL._SS400_.jpg
diese CD ist ein Werbegeschenk, ein ziemlich geniales, wie ich finde. Abgesehen vom Bolero eine glatte 10/10. Den Bolero selbst finde ich weniger gelungen. Zwar ist es folgerichtig, dass die Geschwister Labeque das Arrangement für Klavier mit Perkussion unterlegen, allerdings hätte dies für mein Dafürhalten monotoner geschehen sollen. Es hätte gereicht, stets ein und dasselbe "Rhytmus"instrument zu benutzen, etwa eine Trommel. Wohl um der Abwechslung Willen und damit den beiden Perkussionisten nicht langweilig wird werden auch andere Perkussionsinstrumente/Rhythmusgeber eingesetzt, zwar dezent, aber trotzdem störend (insbesondere ein Instrument wirkt, wenn auch sehr leise im Hintergrund für mich störend, weiss nicht genau, um was es sich handelt, klingt ein wenig wie Castagnetten)...die Faszination des Bolero liegt in der Wiederholung und der vermeintlichen Monotonie..."Abwechslung" passt in meinen Ohren nicht zu einer derart minimalistischen Idee.
Macht aber nichts, die anderen Stücke sind auf allerhöchstem Niveau interpretiert
Gruss Henning
nikolaus (05.01.2008, 23:37): Original von HenningKolf Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/5152Xc0yULL._SS400_.jpg
diese CD ist ein Werbegeschenk, ein ziemlich geniales, wie ich finde. Abgesehen vom Bolero eine glatte 10/10. Den Bolero selbst finde ich weniger gelungen. Zwar ist es folgerichtig, dass die Geschwister Labeque das Arrangement für Klavier mit Perkussion unterlegen, allerdings hätte dies für mein Dafürhalten monotoner geschehen sollen. Es hätte gereicht, stets ein und dasselbe "Rhytmus"instrument zu benutzen, etwa eine Trommel. Wohl um der Abwechslung Willen und damit den beiden Perkussionisten nicht langweilig wird werden auch andere Perkussionsinstrumente/Rhythmusgeber eingesetzt, zwar dezent, aber trotzdem störend (insbesondere ein Instrument wirkt, wenn auch sehr leise im Hintergrund für mich störend, weiss nicht genau, um was es sich handelt, klingt ein wenig wie Castagnetten)...die Faszination des Bolero liegt in der Wiederholung und der vermeintlichen Monotonie..."Abwechslung" passt in meinen Ohren nicht zu einer derart minimalistischen Idee.
Macht aber nichts, die anderen Stücke sind auf allerhöchstem Niveau interpretiert
Gruss Henning
Ich bin ganz deiner Meinung! :beer Eine sehr gute Aufnahme mit leider dem schwächsten Stück, dem Bolero am Schluss. In meinen Ohren ist der Klang beim Bolero insgesamt etwas seltsam...
Gruß zurück, Nikolaus.
P.S.: Ich hätte auch gerne solche Werbegeschenke :D
HenningKolf (05.01.2008, 23:43): @Nikolaus
na ja, ich "musste" dafür schon die FF abonnieren....aber da ich die sowieso meist am Kiosk gekauft habe war ein abo sowieso überfällig, zumal ich jetzt auf das gesamte internetarchiv Zugriff habe (auch wenn die Suchfunktion und das Datenbankmanagement vorsichtig ausgedrückt verbesserungswürdig wäre)
Henning
nikolaus (05.01.2008, 23:49): Original von HenningKolf @Nikolaus
na ja, ich "musste" dafür schon die FF abonnieren....aber da ich die sowieso meist am Kiosk gekauft habe war ein abo sowieso überfällig, zumal ich jetzt auf das gesamte internetarchiv Zugriff habe (auch wenn die Suchfunktion und das Datenbankmanagement vorsichtig ausgedrückt verbesserungswürdig wäre)
Henning
Ach so, ich hatte schon gehofft, einen Anreiz zu finden, meinen Beruf zu wechseln :wink
Nikolaus.
HenningKolf (05.01.2008, 23:55): oh je, wir dürfen noch nicht mal einen Kugelschreiber oder Kalender annehmen.........................
Ein trauriges Besispiel für eine total mißlunge Restauration. Zwar rauscht und knistert hier es hier kaum und es klingt verhältnismäßig farbig, aber es passt nichts mehr zusammen. Ich muss bei dem Orchesterpart immer an eine überdimensionale Quetschkommode denken ?(
nikolaus (06.01.2008, 10:42): Guten Morgen mit Bach!
habe den Sonntag musikalisch in der gleichen Richtung begonnen, wie der gestrige Abend geendet hat, mit Oper:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61PWE48DAQL._AA240_.gif Gluck: Orphée et Eurydice (in der revidierten Fassung von Berlioz) von Otter, Hendricks, Fournier / Orchestre de l'Opera de Lyon, The Monteverdi Choir / Gardiner
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (06.01.2008, 11:23): höre mich weiter durch Vänskä's Sibelius Zyklus
Poztupimi (06.01.2008, 12:12): Weiter bei mir mit Oper:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CBT85E34L._AA240_.jpg Adam: Le Postillon de Lonjumeau Aler, Le Roux, Lafon, Anderson / Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Ensemble Choral Jean Laforge / Fulton
Grüße, Wolfgang
nikolaus (06.01.2008, 12:19): Zum Bügeln :( brauche ich etwas motivierendes
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0094637408322.jpg Wahnsinnszenen aus Anna Bolena (Donizetti),Lucia di Lammermoor (Donizetti),Il Pirata (Bellini),Hamlet (Thomas) Maria Callas, Philharmonia Orchestra & Chorus, Nicola Rescigno, Tullio Serafin
Wahnsinn... :down Da muss ich aufpassen, dass ich nicht zu sehr abgelenkt werde, sonst wird die Wäsche kraus...
Nikolaus.
karajan (06.01.2008, 14:26):
Brahms Nr.1 1963 Karajan
Poztupimi (06.01.2008, 14:42): Original von nikolaus Kontrastprogramm:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0094637408322.jpg Wahnsinnszenen aus Anna Bolena (Donizetti),Lucia di Lammermoor (Donizetti),Il Pirata (Bellini),Hamlet (Thomas) Maria Callas, Philharmonia Orchestra & Chorus, Nicola Rescigno, Tullio Serafin
Wahnsinn... :down Da muss ich aufpassen, dass ich nicht zu sehr abgelenkt werde, sonst wird die Wäsche kraus...
Nikolaus.
Mein lieber Nikolaus,
jetzt untertreibst Du aber maßlos!
Spätestens - aber wirklich spätestens -, wenn Anna (Maria Callas) "Cielo, a' miei lunghi spasmi ..." anstimmt und Smeton, Percy und Rochefort einstimmen, bekomme noch jedesmal eine Gänsehaut, und ich muß lange nachdenken, bei welchem Stück es mir ähnlich geht.
nikolaus (06.01.2008, 18:37): Original von Poztupimi
Mein lieber Nikolaus,
jetzt untertreibst Du aber maßlos!
Spätestens - aber wirklich spätestens -, wenn Anna (Maria Callas) "Cielo, a' miei lunghi spasmi ..." anstimmt und Smeton, Percy und Rochefort einstimmen, bekomme noch jedesmal eine Gänsehaut, und ich muß lange nachdenken, bei welchem Stück es mir ähnlich geht.
Viele Grüße, Wolfgang
:beer Eben d'rum, das meinte ich ja damit. Man ist so gefesselt und bekommt - wie du sagst - eine Gänsehaut und einem bleibt der Atem weg. Wir sind da ganz einer Meinung!!
Nordolf (06.01.2008, 21:55): "Ein Becher Weins zur rechten Zeit ist mehr wert als alle Reiche dieser Erde" - daher höre ich jetzt bei einem Gläschen Riesling:
Die alte Monoaufnahme von 1952: - neben Kathleen Ferrier gefällt mir auch Julius Patzak richtig gut. Seine zwar nicht schöne, aber sehr charakteristische Stimme passt wunderbar zum "Trinklied vom Jammer der Erde".
Maisky spielt hier Rachmaninovs Cellosonate und den Orientalischen Tanz. Die anderen Stücke sind nicht original für Cello geschrieben, sondern wurden von Maisky für das Instrument transkribiert. Elegie, Melodie und die Prelude op. 23 No. 10 schrieb der Komponist für Klavier solo, während Zwielicht, Jeder liebt dich, Wie es mich schmerzt, In der Stille der Nacht und Die Nacht ist trüb ursprünglich als Lieder entstanden.
Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, das Maisky mit seinem intensiven Celloton diese Schmachtfetzen auch als genau solche interpretiert. Das Klavierspiel des Argerich-Schützlings Tiempo ist butterweich. Das alles ist aber keineswegs schmalzig, sondern voller Leidenschaft und Sentiment!
HenningKolf (07.01.2008, 19:45): als nächstes - wenn Tharaud und Queyras mit ihren hervorragenden Interpretationen fertig sind - wird dies hier folgen:
Ottorino Respighi: Sinfonia drammatica I Allegro energico II Andante sostenuto III Allegro impetuoso - Tempo di marcia triste BBC Philharmonic - Sir Edward Downes
MfG :hello Emma
Rachmaninov (07.01.2008, 21:08): Original von liegnitz Meine Rückmeldung mit Respighi:
Ottorino Respighi: Sinfonia drammatica I Allegro energico II Andante sostenuto III Allegro impetuoso - Tempo di marcia triste BBC Philharmonic - Sir Edward Downes
MfG :hello Emma
@Emma, schön das Du auch wieder da bist! Muss allerdings gestehen, daß Respighi zu meinen "Lücken" zählt :A
ab (07.01.2008, 22:16): Meine derzeitige Leidenschaft: Ich komme gar nicht über die drei Sonaten hinaus. Maria Lettberg spielt Scriabin, höchst polyphon, durchsichtig und musikalisch. Alles sehr präsent - kommt alles sehr meinem Geschmack entgegen... :haha
Muss allerdings gestehen, daß Respighi zu meinen "Lücken" zählt :A
Zu meinen auch, deshalb freut es mich, gerade heute im Geschäft in folgende von Naxos hineingehört zu haben, die mich spontan angesprochen hat, in ihrer fast impressionistisch anmutenden Interpretation: Miss Falletta gehört inzwischen zu den gefrrgtesten Dirigentinnen der USA.
Ich suche ja immer noch nach einer schönen Einspielung des Gregorianischen Konzerts für Violine (das der Komponist zu seinen besseren Arbeiten rechnete). Wisst ihr was zu empfehlen?
Cetay (inaktiv) (07.01.2008, 22:42): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PJWX6VN3L._SS500_.jpg
Sibelius - VK - entgültige Version
Kavakos. Vänskä, Lathi SO
Der Orchsterpart ist superb, aber direkt nach Lisa Batiashvili gehört, wirkt Kavakos in meinen Ohren wie in Watte gepackt.
Nordolf (07.01.2008, 23:01): Nachdem ich seine neue CD noch ein zweites Mal gehört habe, bleibe ich weiter bei Mischa Maisky und "russischer Melancholie":
HenningKolf (08.01.2008, 00:26): Ich wünsche unserem lieben Admin
Alle Gute
zum
Geburtstag
:beer Henning
HenningKolf (08.01.2008, 01:04): Original von ab Original von Rachmaninov
Muss allerdings gestehen, daß Respighi zu meinen "Lücken" zählt :A
Zu meinen auch, deshalb freut es mich, gerade heute im Geschäft in folgende von Naxos hineingehört zu haben, die mich spontan angesprochen hat, in ihrer fast impressionistisch anmutenden Interpretation: Miss Falletta gehört inzwischen zu den gefrrgtesten Dirigentinnen der USA.
Ich suche ja immer noch nach einer schönen Einspielung des Gregorianischen Konzerts für Violine (das der Komponist zu seinen besseren Arbeiten rechnete). Wisst ihr was zu empfehlen?
Empfehlen ist zu viel gesagt, aber bei meinen internet-Streifzügen ist mir das begegnet und die Schnipsel hören sich vielversprechend an
Entgegen der gedruckten Urausgabe mit riesigem Chor und Orchester wie bei den ersten Aufführungen. Das Ergebnis ist überwältigend. Und bei geistlicher Musik sollte man ohnehin nur britische Sänger zulassen, weil die das notwendige Understatement dafür mitbringen.
Rachmaninov (08.01.2008, 06:24): Danke für die bisherigen Glückwünschen, und den hoffentlich noch folgenden :wink
Was sonst außér eine Hommage a Rachmaninov könnte ich heute hören?
ab (08.01.2008, 09:22): Original von HenningKolf Original von ab Ich suche ja immer noch nach einer schönen Einspielung des Gregorianischen Konzerts für Violine (das der Komponist zu seinen besseren Arbeiten rechnete). Wisst ihr was zu empfehlen?
Empfehlen ist zu viel gesagt, aber bei meinen internet-Streifzügen ist mir das begegnet und die Schnipsel hören sich vielversprechend an
link
Nichts gegen Mordkovich, aber spätromantisches Programm liegt ihr mehr mit ihrem extensiven Vibrato.
liegnitz (08.01.2008, 09:24): Original von HenningKolf Ich wünsche unserem lieben Admin
Mime (08.01.2008, 10:34): Zum Abbau des Christbaums gönn ich mir noch einmal das Bachsche WO in der Richter-Einspielung aus dem Münchner Herkulessaal. :hello
Zelenka (08.01.2008, 12:47): Original von ab Lettberg Scriabin Klaviersonaten Nr. 5 ff.
Warum muss man eigentlich die Papierhüllen zukleben? :S
Habe ich mich auch schon öfter gefragt ...
Gruß, Zelenka
nikolaus (08.01.2008, 15:45): Original von Rachmaninov Danke für die bisherigen Glückwünschen, und den hoffentlich noch folgenden :wink
Frankreich - das Land der Eleganz, des Stils, der Kultur und - der Musik! Die Schönheit französischer Schlösser, die Noblesse ihrer Räume, ihres Mobiliars, der Chic französischer Mode - alles spiegelt sich wider in der Musik der Grande Nation. Die Musikpassagen auf WDR 3 führen durch die Opernhäuser und Konzertsäle unseres westlichen Nachbarlandes, lauschen Liebesschwüren und Hexentänzen, verweilen am Meer genauso, wie im Salon. Und beweisen: Nicht nur für kulinarische, sondern auch für musikalische Gourmets gibt es ein Leben wie Gott in Frankreich!
Erik Satie Je te veux Angela Gheorghiu (Sopran) Malcolm Martineau (Klavier)
Gustave Charpentier Depuis le jour aus: Louise Lucia Popp (Sopran) WDR Sinfonieorchester Köln Ltg.: Martin Mälzer
Havergal Brians komplexe Symphonie über einen der Landsknechtsführer des Dreißigjährigen Krieges: Götz von Berlichingen - basierend natürlich auf Goethes Theaterstück.
Wie immer bei Brian klingt alles sehr ungewöhnlich, ausufernd, visuell-filmisch. Als Einflüsse stehen Wagner, Bruckner, Mahler sowie R. Strauss auf der einen Seite und Bartok, Schönberg sowie A. Berg auf der anderen.
Diese CD habe ich die letzten Tage sehr oft gehört - ihre Faszination nimmt nicht ab.
ab (08.01.2008, 17:54): http://www.jpc.de/image/w150/front/0/4006408495864.jpg
die Faszination nimmt nicht ab. Hier höre ich das, was einst über Shukows Alters-Aufnahme bei Telos zu lesen war: innerliches Glühen. Mir gefällt Lettberg deutlich besser. Die späteren Sonaten sind zwar nicht minder gut gespielt als die frühen, aber es fehlt mir womöglich etwas interpretatorisch am dämonisch Überborderden (aber wer vermochte das schon...). Dafür habe ich nie das Gefühl, der Gesamtzusammenhang ginge verloren.
liegnitz (08.01.2008, 21:32): bei mir mal wieder rausgekramt:
Bei mir nochmal der erste Anwärter auf die CD des Jahres 2008.
Der Rahmen: Hier sind die Informiertesten der Historisch Informierten am Werk und die stützen sich auf das bei den ersten öffentlichen Aufführungen verwendete Notenmaterial, das Angaben über Phrasierung, Artikulation und Dynamik enthält, die in der gedruckten Erstausgabe fehlen. Besonders gravierend ist die Abweichung bei der Besetzungsstärke. Chor und Orchester bewegen sich beide im Hunderterbereich. Das Ergebnis: Ich verstehe jetzt, warum dieses Werk oft als erhebend, überwältigend, bezaubernd und tröstlich bezeichnet wird. Das ist in meinen Ohren große Musik. :down
die aufnahmen wurden vielfach als neue referenz gelobt - ich finde sie jedoch eher enttäuschend. das musizieren ist zwar recht spannungsreich, aber mir persönlich zu ungeschlacht, vielfach fast derb. ich meine, es liegt weniger an harnoncourt als am extrem "harten" spiel des concentus musicus. so geht die noble rafinesse dieser werke leider teilweise verloren. schade, dass jochum die pariser symphonien nicht aufgenommen hat, das wäre was für mich gewesen.
Rachmaninov (09.01.2008, 12:11): so, nochmals die 2. Sinfonie, oder besser gesagt die ersten beiden Sätze...
Poztupimi (09.01.2008, 20:27): So, endlich Zeit für die erste CD heute:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41QJ2S4HJDL._AA240_.jpg Goldschmidt: Passacaglia (1925) und andere Werke CBSO, SO Komische Oper Berlin, Orchestre symphonique Montreal, RSO Berlin / Rattle, Goldschmidt, Kreizberg, Dutoit
Viele Grüße, Wolfgang
ab (09.01.2008, 20:43): Im Radio gerade mit ungewöhnlicher Spielfreude:
Cesar Franck: Symphonie d-moll Wiener Philharmoniker, Mariss Jansons
Zum ersten Mal, dass mir etwas von Jansons zu hören gefällt! :)
Wann immer ich heute Zeit hatte, habe ich einzelne Werke aus dieser Doppel-CD gehört. Der traumartige moderne Impressionismus des Japaners gefällt mir sehr gut. Gerade läuft "November Steps für Biwa, Shakuhachi und Orchester" (in diesem Fall das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra).
Mich wundert doch stark, dass diese Oper noch nirgens besprochen wurde :J
nikolaus (09.01.2008, 22:28): Grund zur Freude: ich bin wieder on-line (nach einem kläglichen Versuch gestern, einen neuen Rooter drahtlos mit meinem Notebook zu installieren, habe ich mir kurzerhand professionelle Hilfe geholt). Deshalb jetzt Beethovens 9. aus der Harnoncourt-Gesamteinspielung.
Grüße, Nikolaus.
liegnitz (09.01.2008, 23:24): Tagesausklang mit Myaskovsky:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/4600317008414.jpg Symphonie Nr. 6 Op. 23 Moscow Academic State Philharmonic SO Kirill Kondrashin Live Aufnahme 05.12.1978
Cetay (inaktiv) (10.01.2008, 05:58): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0747313050673.jpg
Havergal Brians komplexe Symphonie über einen der Landsknechtsführer des Dreißigjährigen Krieges: Götz von Berlichingen - basierend natürlich auf Goethes Theaterstück.
Wie immer bei Brian klingt alles sehr ungewöhnlich, ausufernd, visuell-filmisch. Als Einflüsse stehen Wagner, Bruckner, Mahler sowie R. Strauss auf der einen Seite und Bartok, Schönberg sowie A. Berg auf der anderen. Na wenn das mal nicht vielversprechend klingt! :B
Bei mir nochmal der erste Anwärter auf die CD des Jahres 2008.
Der Rahmen: Hier sind die Informiertesten der Historisch Informierten am Werk und die stützen sich auf das bei den ersten öffentlichen Aufführungen verwendete Notenmaterial, das Angaben über Phrasierung, Artikulation und Dynamik enthält, die in der gedruckten Erstausgabe fehlen. Besonders gravierend ist die Abweichung bei der Besetzungsstärke. Chor und Orchester bewegen sich beide im Hunderterbereich. Das Ergebnis: Ich verstehe jetzt, warum dieses Werk oft als erhebend, überwältigend, bezaubernd und tröstlich bezeichnet wird. Das ist in meinen Ohren große Musik. :down
Noch ein paar Details für die Vokalfraktion. Gesungen wird in Englisch, allerdings wird dafür nicht die Rückübertragung der deutschen Fassung verwendet, sondern es wurde das gesamte Libretto unter Berücksichtigung der -nach aktuellem Forschungsstand- vermuteten Quellen überarbeitet. HIP in progress sozusagen.
ab (10.01.2008, 10:00): Im Radio nun Musik aus dem 17. Jhdt.
Alte Musik im Konzert. Vincenzo Albrici: Sonata a 5 Franz Tunder: Dominus illuminatio mea Christian Geist: Schöpfe Hoffnung, meine Seele F. Tunder: Ach Herr, lass deine lieben Engelein Dietrich Buxtehude: Klinget für Freuden ihr lärmen Clarinen (Göteborg Baroque, Leitung: Magnus Kjellson) (Aufgenommen am 7. Juni 2007 in der Deutschen Kirche in Stockholm). Präsentation: Bernhard Trebuch
Gustav Düben, Schwedischer Hofkapellmeister des späten 17. Jahrhunderts, sammelte auf seinen Auslandsreisen Manuskripte vorwiegend norddeutscher Komponisten. Noch heute stellte diese "Düben-Sammlung", die in der Universitätsbibliothek von Uppsala aufbewahrt wird, eine wichtige Quelle von Instrumental- und Vokalmusik dar.
Das Ensemble Göteborg Baroque erweckt die Werke aus diesen Handschriften zu neuem Leben.
Stets erneut faszinierend, wie das Blech unsauber zu tief anmuten, nur weil wir dieses Stimmung zu hören nicht gewohnt sind.
karajan (10.01.2008, 10:27):
3.Eroica
karajan (10.01.2008, 11:27):
Beethoven Symphonie Nr.8 "Das Metronom" DVD Karajan Berliner Philharmoniker Gruß Karajan
ab (10.01.2008, 20:32): Original von Rachmaninov Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/41D3EH935AL._AA240_.jpg
Beethoven / "Patetique"
die "Moonlight" gleich hinterher!"
Ganz großartig, nicht?
Rachmaninov (10.01.2008, 20:42): Original von ab Original von Rachmaninov Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/41D3EH935AL._AA240_.jpg
Beethoven / "Patetique"
die "Moonlight" gleich hinterher!"
Ganz großartig, nicht?
ich liebe Gilels, dieser Mann war einfach Musiker, das lebt!
Johann Sebastian Bach: Sonate für Violoncello D-Dur, BWV 1028 Ludwig van Beethoven: Sonate für das Pianoforte und Violoncello A-Dur, op. 69 Daniel Müller-Schott & Angela Hewitt von ihrem gemeinsam Debüt in der Londoner Wigmore Hall im September 2007.
Wer findet, dass bereits Fournet/Gulda auffassungsmäßig zusammenspielten, mag womöglich auch hier - an diesem, wie ich finde, Aneinandervorbeispiel - Gefallen finden... :(
ab (11.01.2008, 15:59): Hewitt ist jedenfalls der musikalisch interesantere Part, eigentlich von DMS eine durch und durch mich nicht überzeugende Interpretation. Selten Beethoven so belanglos gehört... :I
Nun im Radio aus der GA Klavierkonzerte von Ries:
Ferdinand Ries: Konzert für Klavier und Orchester Nr.3 in cis-moll op.55 Christopher Hinterhuber/Gävle Symphony Orchestra, Uwe Grodd Naxos
Exzessive Melancholie... Mischa Maisky und Sergio Tiempo scheinen jede einzelne Note bis zur Neige auszukosten.
Die Aufnahmequalität ist fantastisch.
Wer auf Interpretationen mit ganz viel Gefühl steht (wie ich), ist hier genau richtig.
Cetay (inaktiv) (11.01.2008, 21:00): Original von ab Kammermusikfreunde aufgepasst! heute abend im österreischischen Radiosender Ö1 um 19.30: hier (Dox edit: Konzert vorbei, Link entfernt) Benjamin Schmid, Violine; Clemens Hagen, Violoncello; Dejan Lazic, Klavier; Martin Grubinger, Leonhard Schmidinger und Martin Grubinger sen., Percussion.
Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15, op. 141 (bearbeitet von Viktor Derewianko)
Klingt in der Mini-Besetzung noch eine ganze Ecke avantgardistischer.
Nordolf (11.01.2008, 21:48): Ich bleibe ganz in der Stimmung der vorher gehörten Aufnahmen:
die siebte ist ein grandioses Meisterwerk! :down :down :down
Gute Nacht! :hello Emma
ab (11.01.2008, 22:15): Original von Dox Orkh Original von ab Kammermusikfreunde aufgepasst! heute abend im österreischischen Radiosender Ö1 um 19.30: hier (Dox edit: Konzert vorbei, Link entfernt) Benjamin Schmid, Violine; Clemens Hagen, Violoncello; Dejan Lazic, Klavier; Martin Grubinger, Leonhard Schmidinger und Martin Grubinger sen., Percussion.
Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15, op. 141 (bearbeitet von Viktor Derewianko)
Klingt in der Mini-Besetzung noch eine ganze Ecke avantgardistischer.
Wer kennt eigentlich die Einspielung mit Gidon Kremer und Konsorten?
(Auch die Takte Beethoven zu Beginn, die ich hörte, haben mir überraschend gut gefallen, nun weiß ich endlich, weshalb Lazic stets so gute Kritiken bekommt.)
Schubert, D 959: Wenn man sich in diese Musik wirklich vertieft, sich zur Gänze auf sie einlässt, selber am Abgrund mit dem Komponisten und dem Interpreten wandelt und es schafft, sich nach diesem 2. Satz der Schubert-Sonate D 959 nicht aufzuhängen oder seinem Leben sonst wie ein Ende zu setzen, führt man – ich möchte es fast so behaupten – als geläuterter Mensch seinen Lebensweg fort. Das ist Musik, die die Seele rein wäscht. Dieser 2. Satz in eben der Deutung von Arrau ist vielleicht das Grandioseste, was ich jemals in Sachen Klaviermusik gehört habe. Allein dafür bin ich Claudio Arrau unendlich dankbar. Unerhört ist das.
Man hört Arrau während des Spielens stark atmen. Ich kann diese Anstrengung sehr gut nachvollziehen. Mir stockt der Atem allein beim Zuhören.
Bei mir nochmal der erste Anwärter auf die CD des Jahres 2008.
Der Rahmen: Hier sind die Informiertesten der Historisch Informierten am Werk und die stützen sich auf das bei den ersten öffentlichen Aufführungen verwendete Notenmaterial, das Angaben über Phrasierung, Artikulation und Dynamik enthält, die in der gedruckten Erstausgabe fehlen. Besonders gravierend ist die Abweichung bei der Besetzungsstärke. Chor und Orchester bewegen sich beide im Hunderterbereich. Das Ergebnis: Ich verstehe jetzt, warum dieses Werk oft als erhebend, überwältigend, bezaubernd und tröstlich bezeichnet wird. Das ist in meinen Ohren große Musik. :down
Noch ein paar Details für die Vokalfraktion. Gesungen wird in Englisch, allerdings wird dafür nicht die Rückübertragung der deutschen Fassung verwendet, sondern es wurde das gesamte Libretto unter Berücksichtigung der -nach aktuellem Forschungsstand- vermuteten Quellen überarbeitet. HIP in progress sozusagen.
Mittlerweile hat das die Form einer milden Sucht angenommen.:D :I :J?(
Rachmaninov (12.01.2008, 08:34): Original von Cosima
Schubert, D 959: Wenn man sich in diese Musik wirklich vertieft, sich zur Gänze auf sie einlässt, selber am Abgrund mit dem Komponisten und dem Interpreten wandelt und es schafft, sich nach diesem 2. Satz der Schubert-Sonate D 959 nicht aufzuhängen oder seinem Leben sonst wie ein Ende zu setzen, führt man – ich möchte es fast so behaupten – als geläuterter Mensch seinen Lebensweg fort.
@Cosima, diese Sonate ist einfach ganz grandiose Musik. Schon interessant was Schubert ausdrücken konnte mit seiner Musik. Aber dennoch interessant das Du bei Schuberts Werk "Läuterung" erfährst.
Rachmaninov (12.01.2008, 08:41): Original von ab Hewitt ist jedenfalls der musikalisch interesantere Part, eigentlich von DMS eine durch und durch mich nicht überzeugende Interpretation. Selten Beethoven so belanglos gehört...
Dies passt zu einem Live-Erlebnis mit ihm in Frankfurt. Damals Brahms Doppelkonzert und Beethoventrippel. Highlight war Frau Fischer, die immerhin noch durch Animierung des Orchesters schwung in die Musik zu bringen. DMS hat mit im Brahns DK wenig gefallen. Beethoven war besser, aber kaum begeisternd...
Rachmaninov (12.01.2008, 08:44): Original von Nordolf Eben verklungen:
Das Klaviertrio Nr. 2 von Rachmaninov gehört für mich zu seinen intensivsten und besten Kompositionen - hier gespielt vom Borodin Trio.
@Jörg,
wie ist Dein GEsamteindruck dieser Box?
Taneyev kenne ich bereits, von Arensky einige Klavierwerke und die anderen Namen sind wohl bestens bekannt.
Wie ich finde eine rein von der Zusammenstellung lohnende Aufnahme, oder?
Rachmaninov (12.01.2008, 08:45): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028947772354.jpg
:times10
Exzessive Melancholie... Mischa Maisky und Sergio Tiempo scheinen jede einzelne Note bis zur Neige auszukosten.
Die Aufnahmequalität ist fantastisch.
Wer auf Interpretationen mit ganz viel Gefühl steht (wie ich), ist hier genau richtig.
Wenn ich mich recht erinnere kam die Aufnahme in der Fono Forum weniger gut weg.
Rachmaninov (12.01.2008, 08:45): Original von Dox Orkh
Mittlerweile hat das die Form einer milden Sucht angenommen.:D :I :J?(
@Dox Orkh,
milde Süchte sind doch noch harmlos :engel
PeerGynt (12.01.2008, 10:02): Was höre ich gerade jetzt? Weniger Melancholie, mehr Sturm: Symphonie „Manfred“ von Tschaikowsky (Arturo Toscanini und NBC Symphony Orchestra).
Cetay (inaktiv) (12.01.2008, 11:46): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Mittlerweile hat das die Form einer milden Sucht angenommen.:D :I :J?(
Eine sehr farbige und transparente Aufnahme der 6. ohne romantisierende Aufdickungen. Trotz des sehr hohen Tempos, kann ich Kritiken, dass die Pastorale hier durchgeprügelt oder heruntergehetzt wird, nicht folgen - ich höre genug Innenspannung und Bewegung. :times10
karajan (12.01.2008, 13:23): Brahms 2.Symphonie
karajan (12.01.2008, 14:10):
Brahms 3-Symphonie
Nordolf (12.01.2008, 14:42): Original von Rachmaninov Original von Nordolf Eben verklungen:
Das Klaviertrio Nr. 2 von Rachmaninov gehört für mich zu seinen intensivsten und besten Kompositionen - hier gespielt vom Borodin Trio.
@Jörg,
wie ist Dein GEsamteindruck dieser Box?
Taneyev kenne ich bereits, von Arensky einige Klavierwerke und die anderen Namen sind wohl bestens bekannt.
Wie ich finde eine rein von der Zusammenstellung lohnende Aufnahme, oder?
Hallo Rachmaninov,
diese 4er-CD-Box lohnt auch wegen der schönen Gestaltung - vom Preis ganz zu schweigen. Die Aufnahmen mit dem Borodin Trio sind Lizenzen von Chandos.
Das Borodin Trio spielt hier sehr klangschön und mit viel Ausdruck die Klaviertrios von Peter Tschaikowsky, Alexander Alyabiev, Sergej Taneyev und Sergej Rachmaninov (zw. 1983 - 1990 aufgenommen).
Ein Amsterdamer Trio interpretiert Anton Arensky und Dmitri Shostakowitsch (Nr. 2). Deren Ton ist nun ganz anders: - viel rauher und fast "kratzig". Bei Arensky scheint mir das nicht ganz zu passen, während Schostakowitsch schon eine solche Sicht verträgt (im direkten Vergleich ziehe ich allerdings Kremer/Maisky/Argerich bei weitem vor).
:hello Jörg
Nordolf (12.01.2008, 14:56): Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028947772354.jpg
:times10
Exzessive Melancholie... Mischa Maisky und Sergio Tiempo scheinen jede einzelne Note bis zur Neige auszukosten.
Die Aufnahmequalität ist fantastisch.
Wer auf Interpretationen mit ganz viel Gefühl steht (wie ich), ist hier genau richtig.
Wenn ich mich recht erinnere kam die Aufnahme in der Fono Forum weniger gut weg.
Aha... Was hatten sie denn zu mäkeln? Die "Rahmenbedingungen" auf dieser CD stimmen einfach. Ob man dann solche extrem emotionalen und mit unverhohlener Liebe zum Sentiment vorgetragenen Interpretationen euphorisch begrüßt oder angewidert ablehnt, hat mehr mit persönlichen Vorstellungen davon zu tun, wie Musik klingen sollte, und weniger mit der Leistung der Musiker auf dieser CD. Für mich ist sie schon jetzt eins der Highlights dieses Jahres.
Die Aufnahme, die ich jetzt höre, sorgte ja auch schon mal hier im Forum für polarisierende Standpunkte:
Radu Lupu spielt die Schubert-Impromptus. – Diese Gesamtaufnahme habe ich lange Zeit sehr gemocht, jetzt sind mir Artur Schnabels Interpretationen fast lieber.
liegnitz (12.01.2008, 23:03): vor dem Zubett gehen:
http://i268.photobucket.com/albums/jj27/liegnitz/BRADRWF.jpg Chor und Orchester der Luzerner Musikfestwochen Luzern, 20. August 1947
Karajans Aufnahme besticht durch Kompaktheit, Wärme und atmosphärische Dichte. Da verzeiht man es ihm gerne, das er die Geräuscheffekte etwas in den Hintergrund rückt.
Vielerorts als Referenzaufnahme gerühmt. Ich fühl mich nicht zu einem Kommentar berufen, da dies außer dem Triptychon von Philip Glass (Einstein, Satyagraha, Akhnaten), die einzige komplette Oper in meiner Sammlung ist. :ignore
Evan Parker bezeichnet das Electro-Acoustic Ensemble als eine "improvisierende Gruppe irgendwo zwischen zeitgenössicher Musik und Jazz". Der Versuch, das zu hörende Resultat aus "Elektro-Akkustik, Transformation von Klägen und Improvisation als Kompositionsprozess" zu beschreiben, endet in wenig aussagekräftiger Prosa (intensiv, mystisch, fremdartig, beklemmend, komplex, archaisch, oft meditativ) oder in unsinnigem Namedropping ((klingt wie eine Vertonung von Stanislav Lem gemeinsam durch Scelsi, Cage und Stockhausen).
Evan Parker Electro-Acoustic Ensemble Toward the Margins
Evan Parker - soprano saxophone Barry Guy - double-bass Paul Lytton - percussion, live-electronics Philipp Wachsmann - violin, viola, live electronics, sound processing Walter Prati - live electronics, sound processing Marco Vecchi - live electronics, sound processing
karajan (13.01.2008, 08:25):
Wachet auf ruft uns die Stimme Allen einen schönen Sonntag Gruß Karajan
cellodil (13.01.2008, 10:03): Schon auf fast dem Sprung.... noch ein bisschen
Ich beginne diesen Tag musikalisch mit Vincent d’Indy, dirigiert von Georges Pretre. – An sich sehr schöne, tonmalerische Werke, denen jedoch etwas mehr „Gehalt“ gut tun würde.
Cosima (13.01.2008, 11:12): Original von Rachmaninov @Cosima, diese Sonate ist einfach ganz grandiose Musik. Schon interessant was Schubert ausdrücken konnte mit seiner Musik. Aber dennoch interessant das Du bei Schuberts Werk "Läuterung" erfährst.
„Das Zeug kann Einen ... noch in der Imagination unglücklich machen.“
Carl Fuchs in einem Brief an Friedrich Nietzsche vom 14.4.1874
Das gilt m.E. in besonderem Maße auch für den 2. Satz der D 959. Und wenn man sich darauf einlässt, mit dem Komponisten und dem Interpreten den Drahtseilakt wagt, selber am Abgrund zu wandeln, kann nach dieser tiefsten Tiefe nur zweierlei kommen: Entweder der endgültige Absturz oder aber die „Läuterung“. Ich meine damit: Man reißt sich fast gewaltsam vom Abgrund fort. Der Sog ist gewaltig, man muss also eine gewaltige Anstrengung in die entgegengesetzte Richtung vollbringen. Dieser Kraftakt ist aufgeladen mit soviel positiven Energien, dass er einen Menschen dann in ungeahnte Höhen katapultieren kann. Man fühlt sich hernach rein, geläutert, wie neu geboren.
Ungewohnte Temposchwankungen und Akzentuierungen, aber faszinierend! Claudio Arrau hat meine (musikalische) Welt ziemlich auf den Kopf gestellt! Nach ihm empfinde ich das Spiel der meisten anderen Pianisten als irgendwie unsauber und „vernuschelt“. Ich liebe nicht alle seine Interpretationen, aber vor allem seinen Chopin, Liszt, Beethoven, Schubert und Schumann möchte ich nicht mehr missen.
Gruß, Cosima
P.S. an ab:
Arrau hat tatsächlich den Beethoven-Sonaten-Zyklus schon einmal 1952 (also in Mono) für die BBC aufgenommen. Ich habe das erst kürzlich in dem Buch von Ingo Harden über Arrau gelesen. Du hattest also recht! Ich weiß aber nicht, ob die Aufnahmen jemals verfügbar waren bzw. derzeit verfügbar sind.
Cosima (13.01.2008, 11:20): Original von Dox Orkh Vielerorts als Referenzaufnahme gerühmt. Ich fühl mich nicht zu einem Kommentar berufen, da dies außer dem Triptychon von Philip Glass (Einstein, Satyagraha, Akhnaten), die einzige komplette Oper in meiner Sammlung ist. :ignore
Ja, es scheint wohl zum „guten Ton“ zu gehören, zumindest eine (und dann wohl am besten eine Mozart-Oper) im Regal stehen zu haben. Bei mir ist es übrigens auch die „Zauberflöte“ (Böhm). Immerhin steht sie bei mir nicht ganz so vereinsamt herum, ca. ein Dutzend andere Opern - zwei davon seit Jahren ungehört - leisten ihr Gesellschaft.
Gruß, Cosima :D
Nordolf (13.01.2008, 11:46): Original von Dox Orkh Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0747313050673.jpg
Havergal Brians komplexe Symphonie über einen der Landsknechtsführer des Dreißigjährigen Krieges: Götz von Berlichingen - basierend natürlich auf Goethes Theaterstück.
Wie immer bei Brian klingt alles sehr ungewöhnlich, ausufernd, visuell-filmisch. Als Einflüsse stehen Wagner, Bruckner, Mahler sowie R. Strauss auf der einen Seite und Bartok, Schönberg sowie A. Berg auf der anderen. Na wenn das mal nicht vielversprechend klingt! :B
Havergal Brian ist für mich eine der Entdeckungen des letzten Jahres gewesen. Seine Klangsprache ist sehr originell - er verwendet die ganze spätromantische Farbpalette und kombiniert sie mit Einflüssen aus Zwölftontechnik sowie Expressionismus. Das Erlebnis des 1. Weltkrieges klingt in seinen frühen Symphonien deutlich hörbar nach.
:hello Jörg
ab (13.01.2008, 12:19): Im Radio: Cleveland Orchestra, Dirigent: Franz Welser-Möst; Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien; Malin Hartelius, Sopran; Bernarda Fink, Alt. Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2, c-Moll, "Auferstehungs-Symphonie" (Aufgenommen am 2. November 2007 im Großen Musikvereinssaal in Wien)
Nach einem Konzert mit Sinopoli und den Dresdner wohl der matteste Mahler, den ich je gehört habe. Bis jetzt in jeder Hinsicht (bis auf Bernarda Fink!) völlig belanglos. X(
ab (13.01.2008, 12:21): Original von Cosima P.S. an ab:
Arrau hat tatsächlich den Beethoven-Sonaten-Zyklus schon einmal 1952 (also in Mono) für die BBC aufgenommen. Ich habe das erst kürzlich in dem Buch von Ingo Harden über Arrau gelesen. Du hattest also recht! Ich weiß aber nicht, ob die Aufnahmen jemals verfügbar waren bzw. derzeit verfügbar sind.
Ich dachte, die wären gerade in der mausgrauen Philips-Box erstmals veröffentlicht worden. ?(
Bist Du wirklich sicher, dass da 80erJahre Einspielungen droben sind?
Cosima (13.01.2008, 12:50): Original von ab Original von Cosima P.S. an ab:
Arrau hat tatsächlich den Beethoven-Sonaten-Zyklus schon einmal 1952 (also in Mono) für die BBC aufgenommen. Ich habe das erst kürzlich in dem Buch von Ingo Harden über Arrau gelesen. Du hattest also recht! Ich weiß aber nicht, ob die Aufnahmen jemals verfügbar waren bzw. derzeit verfügbar sind.
Ich dachte, die wären gerade in der mausgrauen Philips-Box erstmals veröffentlicht worden. ?(
Bist Du wirklich sicher, dass da 80erJahre Einspielungen droben sind?
Da heißt es: „His complete Beethoven cycles became legendary; in 1952 he performed such a series, in which each recital was broadcast live by the BBC.“
Ich wüsste aber nicht, dass aus diesem Zyklus auf CD etwas erschienen wäre. Brennend interessiert wäre ich schon! "Aufgenommen" stimmte also nicht, da es sich um Live-Aufnahmen handelt.
Die Aufnahmen der Philips-Box sind zwischen Juni 1962 und April 1966 entstanden. Sehr empfehlenswert! Die Box ist übrigens derzeit relativ günstig – für knapp 62,00 Euro – bei 2001 zu bekommen.
Die Aufnahmen der („mausgrauen“… die meinst Du wohl?) Philips-Heritage-Box sind als Zyklus nicht komplett, Nr. 14 und 29 fehlen. Sie entstanden in den 80-er-Jahren. Die kenne ich aber nicht.
Cosima (13.01.2008, 14:26): Original von Poztupimi Liebe Cosima,
Original von Cosima
Immerhin steht sie bei mir nicht ganz so vereinsamt herum, ca. ein Dutzend andere Opern - zwei davon seit Jahren ungehört - leisten ihr Gesellschaft.
Gruß, Cosima :D
Verrätst Du uns, welche?
Gerne. - Gehört bzw. gesehen an Opern / Operetten:
Dreimal La Traviata - Kleiber, Giulini, Solti Die Zarenbraut – Gergiev Ruslan und Ludmilla – Gergiev Der feurige Engel – Gergiev Tristan und Isolde – Kleiber Der Freischütz – Kleiber Die Zauberflöte – Böhm
Ungehört:
Die Walküre – Furtwängler Die Fledermaus – Kleiber
Das sind sogar nur 11, damit nicht einmal 1% meines Gesamtbestandes.
Und nun Brahms op. 34. - Ach, wie ich liebe ich doch dagegen die alte Aufnahme mit Rudolf Serkin und dem Budapest String Quartet, bei der alle Musiker risikofreudig bis an ihre Grenzen zu gehen scheinen. Nein, diese Aufnahme mit Andsnes ist schon recht schön, aber weit von meinem persönlichen Ideal entfernt.
ab (14.01.2008, 11:14): Original von Cosima Nachtrag an ab:
Ach, jetzt sehe ich gerade, wie es zu diesem Missverständnis gekommen sein kann. In der Heritage-Box sind enthalten:
Bonus-CD: Diabelli-Variationen op. 120 (in der Einspielung von 1952)
Vielleicht hat Dich das irritiert?
Gruß, Cosima
Nein, ich war mir sicher, irgendwo gelesen zu haben, dass es sich dabei um die erste GA von Arrau in Mono gehandelt habe. Aber Du sagst mir, es seien zum einen ganz späte Stereoaufnahnmen, zum anderen gar kaine vollständige GA und zudem als Bonuns die 52er Diabelli-Variationen drauf.
Als ich sie mausgrau im Laden um über 120 EUR stehen sah, war ich so geschockt vom Preis, dass ich gar nicht aufs angegebenen Datum geblickt habe und sie lieber gleich im Regal stehen gelassen habe, anstatt in sie - wie geplant - reinzuhören.
ab (14.01.2008, 11:17): Original von nikolaus http://ecx.images-amazon.com/images/I/413AYJKBWAL._SS400_.jpg
Nikolaus.
Und? Wie ist die? Ich entsinne mich noch eine hymnischen Rezension der Mompou-Stücke in der Naxos-Aufnahme; die mich dann beim anhören völlig kalt gelassen haben. (Da liebe ich mir des Komponisten eigene Einspielung bei Ensayo...)
CD1 Symphony in D major, G.490 Symphony in A major Op.35 No.3 G.511 Symphony in B flat major Op.35 No.6 G.514 Symphony in D minor Op.12 No.4 G.506 "Nella casa del diavolo" Cantilena Adrian Shepherd
Herzliche Grüsse :hello von Emma
ab (14.01.2008, 11:30): Schon seit Tagen geht es bei mir um die beethoven Cellosonaten. Nun gerade Bylsma/Immerseel
nikolaus (14.01.2008, 12:13): Original von ab Original von nikolaus http://ecx.images-amazon.com/images/I/413AYJKBWAL._SS400_.jpg
Nikolaus.
Und? Wie ist die? Ich entsinne mich noch eine hymnischen Rezension der Mompou-Stücke in der Naxos-Aufnahme; die mich dann beim anhören völlig kalt gelassen haben. (Da liebe ich mir des Komponisten eigene Einspielung bei Ensayo...)
Hallo ab!
Mangels Vergleichsmöglichkeiten und bei erstmaligem Hören kann ich nur einen kleinen Eindruck geben, bzw. habe ihn schon gegeben. Du findest ihn hier.
Herzliche Grüße, Nikolaus.
nikolaus (14.01.2008, 12:19): Ach ja, ich höre natürlich auch Musik. Vorteil am Nachtdienst ist der "freie" Tag danach, den muss ich aber leider zum Putzen nutzen (hihi, reimt sich), und dafür brauche ich Motivation; deshalb spielt jetzt meine "Energiequelle" Martha:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0094635847222.jpg Mendelssohn: Klaviertrio Nr. 2 d-moll Beethoven: Klavierquartett WoO 36 Nr. 2 Mozart / Grieg: Klaviersonate KV 545 für 2 Klaviere Rachmaninoff: Cellosonate op. 19; Suite für 2 Klaviere Infante: Danze andaluse für 2 Klaviere Brahms: Haydn-Variationen für 2 Klaviere; Klavierquintett op. 34 Guastivino: 3 Romancos argentinos für 2 Klaviere
Martha Argerich, Piotr Anderszewski, Nicholas Angelich, Mischa Maisky, Gautier & Renaud Capucon, Polina Leschenko, Serio Tiempo, Lilya Zilberstein, Gabriela Montero u. a.
Nikolaus. :hello
karajan (14.01.2008, 12:23):
Jetzt diese hier
Jürgen (14.01.2008, 16:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KHRVWS2KL._AA240_.jpg
Das Karajan nicht nur ein Meister der orchestralen Klangfarben und der abgerundeten Phrasierung war, sondern auch scharfe Kanten meißeln konnte, zeigen diese Aufnahmen.
Camerata Academica des Salzburger Mozarteums Dirigent und Solist, Geza Anda, 1967
:engel :engel :engel
Poztupimi (14.01.2008, 20:37): Bei mir geht es bisher querbeet, nach diesen Neuzugängen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lqNcA8UPL._AA240_.jpg Werke von Lasso, Kurtág, Strawinsky, Adès, Dowland & Bennet (also von ca. *1532? bis *1971) Kuss Quartett
und
http://ecx.images-amazon.com/images/I/514F6DZDE3L._AA240_.jpg Vanhal: Symphonien in D-Dur, c-moll, As-Dur, G-Dur Toronto Camerata / Kevin Mallon
habe ich mal eine Neunte hervorgeholt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51OHRu9v9QL._AA240_.jpg Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll, op. 125 Berliner Philharmoniker, Swedish Radio Choir & Eric Ericson Chamber Choir / Eaglen, Meier, Heppner, Terfel / Abbado (Mitschnitt von den Salzburger Festspielen, 1996)
Grüße, Wolfgang
karajan (14.01.2008, 20:50):
Symphonie 82+83
Nordolf (14.01.2008, 20:54): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/21682C20CQL._AA130_.jpg
K.Aho - Sinfonie #7
'Insect Symphony'
Hallo Rachmaninov,
wie klingt denn die Insekten-Symphonie von Aho? :hello
Ich höre gerade - angeregt durch den Namen - die "The Insect Musicians" von Graeme Revell:
Eigentlich sind diese elektronischen Klänge ja off-topic, aber andererseits kann man das schon als zeitgenössische Musik bezeichnen.
Revell (vormals Gründer des Avantgarde-Industrial-Projekts SPK, jetzt Soundtrack-Komponist in Hollywood vornehmlich für Horrorfilme) verbindet hier Archaik und Postmoderne. Er greift einen Brauch des mittelalterlichen Japan auf: - dort wurden Insekten in Käfigen gehalten, um sie als Musikerzeuger einzusetzen. Auf seinen Weltreisen hat Revell Insektenstimmen aus aller Herren Länder aufgenommen (Zikaden, Grillen, Käfer, Wespen usw.). Am Computer hat er dann - nur basierend auf diesen Naturklängen - eine Art Syntheziser programmiert. Mit diesem Insekten-Instrument erzeugt er dann recht unheimliche Klänge, die er "Mikromusik" nennt. Das alles klingt sehr spitz und hochtönig. Direkte Samples der Insektengeräusche paaren sich mit den auf die virtuellen Tasten modulierten Insektentönen, die auch so etwas wie "Melodien" entstehen lassen können.
Gerne. - Gehört bzw. gesehen an Opern / Operetten:
Dreimal La Traviata - Kleiber, Giulini, Solti Die Zarenbraut – Gergiev Ruslan und Ludmilla – Gergiev Der feurige Engel – Gergiev Tristan und Isolde – Kleiber Der Freischütz – Kleiber Die Zauberflöte – Böhm
Ungehört:
Die Walküre – Furtwängler Die Fledermaus – Kleiber
Das sind sogar nur 11, damit nicht einmal 1% meines Gesamtbestandes.
Gruß, Cosima :hello
Immerhin, wahrscheinlich mehr als bei dem einen oder der anderen hier. Zarenbraut, Ruslan, Engel und Fledermaus kenne ich garnicht, auch wenn ich letztere mal als LP geerbt habe. Da bist Du mir also deutlich voraus :D
Gerion (14.01.2008, 22:16): Original von Poztupimi Bei mir geht es bisher querbeet, nach diesen Neuzugängen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lqNcA8UPL._AA240_.jpg Werke von Lasso, Kurtág, Strawinsky, Adès, Dowland & Bennet (also von ca. *1532? bis *1971) Kuss Quartett
Ich habe die CD auch - wie gefällt sie Dir? Ich finde die Gegenüberstellung gelungen.
Cetay (inaktiv) (15.01.2008, 06:01): Original von Gerion Glass's Werk ist trotz oder wegen dem, was ihm manch Kritiker vorwirft - "Reputation through Repetition" - faszinierend, weil es irgendwie mitreißt. Das kann ich so unterschreiben :D
Die Aufnahme entstand während des Sibelius-Booms Anfang der 90er und ihr fehlt es an allem. Es gibt weder die emotionale Wucht und Theatralik von Bernstein noch die schwelgerische Nationalromatik von Järvi. Zurück bleibt ein schlanker, temporeicher, analytischer, klassisch-akzentuierter Sibelius - ein Interperationsansatz der neben den anderen Alternativen aus dieser Zeit (Rattle, Segerstam, Saraste) voll und ganz bestehen kann.
Rachmaninov (15.01.2008, 06:31): Original von Nordolf Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/21682C20CQL._AA130_.jpg
K.Aho - Sinfonie #7
'Insect Symphony'
Hallo Rachmaninov,
wie klingt denn die Insekten-Symphonie von Aho? :hello
Eigenn, irgendwie "irrwitzig", aber dennoch schlüssig, interessant und sicherlich ein besonderes Werk mit seinen unterschiedlichen "Tierchen". Stellte mir gestern aber mehrfach die Frage, ob man das Werk zwingend als Sinfonie bezeichnen muss. Denke nicht zwingend, aber grundlegen falsch wird es auch nicht sein. :J
Jürgen (15.01.2008, 10:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/412S7WAA76L._AA240_.jpg
Erster Aufzug, vielleicht noch länger. Hängt von meiner Laune ab. Wollte mal wieder hören, wie Domingo sich schlägt.
ab (15.01.2008, 11:16): Heute früh im Küchenradio gehört: Brahms Violinsonate mit vorzüglichem Geiger und noch großartigerem Pianisten. Das rattert alles im Kopf, wer dies sein mag, wer heute überhaupt so musizieren könenn, welche Neuerscheinung gerade heraußen ist. Dann wars eine alte Einspielung: Henryk Szeryng & Arthur Rubinstein. :down (Misst, schon wieder eine Wunsch mehr...)
Nun aber zu einem schon vor langer Zeit erfüllten Wunsch endlich zum ersten Mal die Muße: Fricsay a life in music. Gerade Beethovens 1. Sinfonie. Beethoven mit fast haydenschem Spaßfaktor.
Das ist keine der berüchtigen Verjazzungen von Bach, sondern ein Konzertmitschnitt, bei dem zuerst ein Werk von Bach (Konzert für zwei Klaviere und Orchester, c-Moll BWV 1060) -für meinen Geschmack völlig belanglos interpretiert- und dann eine Kompositon von Brubeck (Points on Jazz für zwei Klaviere und Orchester) aufgeführt wurden. Die Letzere gießt das Jazz-Idiom in klassische Formen und übertrifft ähnliche Versuche von Gershwin und Strawinsky um Längen. Interpreten: Anthony & Joseph Paratore, Klavier; Bach Collegium München; Russell Gloyd. Auf Seite 2 gibt es dann echte Jazz-Standards von Brubecks Quartet mit dem Bach Collegium als Klangstütze. Was der über 80-jährige Altmeister, ohne jemandem technisch noch etwas beweisen zu müssen, mit rein "musikalischen" Mitteln aus seinem Klavier holt, ist einfach sagenhaft. :engel
Der Alte (15.01.2008, 17:36): Hallo, alle miteinander. Ich bin der Neue, "Der Alte", und möchte etwas einstellen, was ich zurzeit höre. Hoffentlich klappt es!http://www.bildercache.de/thumbnail/20080115-172642-869.jpg Viele Grüße Der Alte
Rachmaninov (15.01.2008, 17:51): Original von Der Alte Hallo, alle miteinander. Ich bin der Neue, "Der Alte", und möchte etwas einstellen, was ich zurzeit höre. Hoffentlich klappt es!http://www.bildercache.de/thumbnail/20080115-172642-869.jpg Viele Grüße Der Alte
Hallo und Willkommen,
wenn Du das Bild so wolltest hat es wohl geklappt ?(
Zelenka (15.01.2008, 17:54): Original von Der Alte Hallo, alle miteinander. Ich bin der Neue, "Der Alte", und möchte etwas einstellen, was ich zurzeit höre. Hoffentlich klappt es!http://www.bildercache.de/thumbnail/20080115-172642-869.jpg Viele Grüße Der Alte
Lieber neuer Alter:
Auch von mir ein herzliches Willkommen! Allerdings erkenne ich nicht, was Du gerade hörst ...
Gruß, Zelenka
Der Alte (15.01.2008, 18:08): Entschuldigung, es hätte größer sein müssen. "Una Furtiva Lagrima "Belbanto-Highlights",von Bellini, Donizetti , Rossini. Gruß Der Alte
HenningKolf (15.01.2008, 18:09): bereits fast vollständig gehört
nun ja, man soll nicht davon ausgehen, dass Japanpressung stets mit gutem Klang gleichzusetzen sei. Das japanische booklet weist aus, dass es sich um eine Liveaufnahme aus dem Jahre 1979 eines Tokioter Konzerts handelt, ein rematering ist genannt (dies in lateinischen Buchstaben, nicht das jemand meint ich sei des Japanischen mächtig). Aber wenn ich die räumliche Staffelung und den teilweise entfernten Klang bei sehr nahen Publikumsgeräuschen höre, bin ich mir nicht sicher, ob es sich nicht sogar um ein bootleg handelt............Das Waldweben aus Siegfried findet die ersten zwei Minuten sehr, sehr entfernt statt (vielleicht war der Aufnehmende ja zwischendurch mal 2 Minuten austreten), der Walkürenritt ist ein übersteuerter Klangbrei..Ich kann bei so einem Klang nicht beurteilen, ob die Pastorale interpretatorisch gelungen ist oder nicht
Ein glatter Fehlkauf, leider (es gibt eine ganze Serie "Mravinsky in Japan Live Edition", gut das ich erst mal nur eine CD zum Ausprobieren bestellt habe).
Henning
HenningKolf (15.01.2008, 18:11): Auch von meiner Seite "dem Alten" ein herzliches Willkommen!
Henning
Zelenka (15.01.2008, 18:12): Original von Der Alte Entschuldigung, es hätte größer sein müssen. "Una Furtiva Lagrima "Belbanto-Highlights",von Bellini, Donizetti , Rossini. Gruß Der Alte
Herzlichen Dank! Wer singt und spielt denn?
Gruß, Zelenka
Der Alte (15.01.2008, 18:25): Hallo Zelenka Es singen: Cecilia Bartoli, Nicole Cabell, Juan Diego Flo'rez, Anna Netrebko, Luciano Pavarotti, Joan Sutherland. Es handelt sich um die Focus-Edition, bei der verschiedene Orchester, so beispielsweise das London Symphony Orchestra spielen. Vielen Dank auch für die netten Begrüßungsworte. :hello Gruß Der Alte
liegnitz (15.01.2008, 19:15): Original von Der Alte Hallo, alle miteinander. Ich bin der Neue, "Der Alte", und möchte etwas einstellen, was ich zurzeit höre. Hoffentlich klappt es!http://www.bildercache.de/thumbnail/20080115-172642-869.jpg Viele Grüße Der Alte
Original von Gerion Original von Poztupimi Bei mir geht es bisher querbeet, nach diesen Neuzugängen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lqNcA8UPL._AA240_.jpg Werke von Lasso, Kurtág, Strawinsky, Adès, Dowland & Bennet (also von ca. *1532? bis *1971) Kuss Quartett
Ich habe die CD auch - wie gefällt sie Dir? Ich finde die Gegenüberstellung gelungen.
ich schätze die Vokalwerke der Altvorderen meistens sehr, aber dies hier - gerade auch in der Kombination mit sehr modernen Werken - finde ich ebenfalls sehr gelungen. Nicht zuletzt denke ich wegen des Quartetts.
Viele Grüße, Wolfgang
@"Der Alte" Original von Der Alte Hallo, alle miteinander. Ich bin der Neue, "Der Alte", und möchte etwas einstellen, was ich zurzeit höre. Hoffentlich klappt es!http://www.bildercache.de/thumbnail/20080115-172642-869.jpg Viele Grüße Der Alte
Herzlich willkommen auch von mir :hello
Pollux (15.01.2008, 19:50): Im Zuge meiner aktuellen Versuche, Beethovens Neunter Sinfonie näherzukommen, höre ich gerade Celibidaches Münchener Einspielung.
Zu meiner eigenen Überraschung ist diese Interpretation für mich bislang am aufschlussreichsten. Nicht zu langsam, intensiv, sehr transparent und mit herrlich präsenten Pauken im zweiten Satz. Die Eroica unter Celi gefällt mir hingegen überhaupt nicht; da bevorzuge ich Leibowitz und Gardiner sowie Karajan (1963).
nikolaus (15.01.2008, 21:21): Bin durch Zufall im Radio gelandet:
15.01.2008
Funkhauskonzerte Kammermusik Duoabend Sergej und Lusine Khachatryan
Aufnahme aus dem Kölner Funkhaus
Johann Sebastian Bach Ciaccona, aus der Partita Nr. 2 d-moll, BWV 1004 für Violine solo
César Franck Sonate A-dur für Violine und Klavier
Arno Haratyuni Babadjanian Sonate b-moll für Violine und Klavier
Sergej Khachatryan, Violine und Lusine Khachatryan, Klavier
"Kammermusik international" - das hätte das Motto des Gastspiels der armenischen Geschwister Sergey und Lusine Khatchatryan im Kölner Funkhaus am Walraffplatz sein können. Neben Werken für Violine und Klavier von Johann Sebastian Bach und César Franck stand mit einer Sonate ihres Landsmannes Arno Babadjanian Musik auf dem Programm, die dem Grenzgebiet zwischen Europa und Asien zugehört. In der Interpretation zweier vielfach ausgezeichneter junger Musiker ein Ohrenschmaus "für Kenner und Liebhaber"!
Eingestiegen bin ich mitten in der Franck-Sonate, und ich wusste nicht wer spielt. Es hat mir aber ausnehmend gut gefallen, und ich war gespannt auf die "Auflösung": jetzt verstehe ich, warum Khachatryan hier so gelobt wird! Erstklassig aber auch die Pianistin, (seine Frau, seine Schwester?). Sehr gut jetzt gerade die Sonate von dem mir unbekannten Babadjanian.
Nikolaus.
Rachmaninov (15.01.2008, 21:23): Original von nikolaus Eingestiegen bin ich mitten in der Franck-Sonate, und ich wusste nicht wer spielt. Es hat mir aber ausnehmend gut gefallen, und ich war gespannt auf die "Auflösung": jetzt verstehe ich, warum Khachatryan hier so gelobt wird! Erstklassig aber auch die Pianistin, (seine Frau, seine Schwester?). Sehr gut jetzt gerade die Sonate von dem mir unbekannten Babadjanian.
Nikolaus.
Schön das der "blindtest" dich so überzeugte!
Er hat ja auch seine erste Aufnahme mit der Schwester aufgenommen.
Werke von Lasso, Kurtág, Strawinsky, Adès, Dowland & Bennet Kuss Quartett
Euch einen schönen Abend noch, Wolfgang
nikolaus (15.01.2008, 21:25): Original von Rachmaninov Original von nikolaus Eingestiegen bin ich mitten in der Franck-Sonate, und ich wusste nicht wer spielt. Es hat mir aber ausnehmend gut gefallen, und ich war gespannt auf die "Auflösung": jetzt verstehe ich, warum Khachatryan hier so gelobt wird! Erstklassig aber auch die Pianistin, (seine Frau, seine Schwester?). Sehr gut jetzt gerade die Sonate von dem mir unbekannten Babadjanian.
Nikolaus.
Schön das der "blindtest" dich so überzeugte!
Ja, finde ich auch. Überhaupt mag ich diese Blindtests sehr gerne.
Jetzt gerade die Zugabe: It ain't necessarily so (Version für Violine und Klavier) von Gershwin :down
Pollux (15.01.2008, 21:31): Hallo ab, weniger aufschlussreich waren für mich bislang Furtwängler (1951) und Karajan (1977).
karajan (15.01.2008, 23:14): Original von Der Alte Hallo Zelenka Es singen: Cecilia Bartoli, Nicole Cabell, Juan Diego Flo'rez, Anna Netrebko, Luciano Pavarotti, Joan Sutherland. Es handelt sich um die Focus-Edition, bei der verschiedene Orchester, so beispielsweise das London Symphony Orchestra spielen. Vielen Dank auch für die netten Begrüßungsworte. :hello Gruß Der Alte
Hallo:hello
Leider heute erst gesehen auch von mir ein Herzliches Willkommen:beer und viel Freude bei uns im Forum
Liebe Grüße von der Ostsee Karajan
HenningKolf (15.01.2008, 23:54): vor dem Schlafengehen noch
Die Neunte, weil sowohl über sie als auch über Karajan gerade diskutiert wird.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen
Hast du genau dieses Cover als SACD? Wie gefällt die die erste Stereo Aufnahme, einige sagen es wäre die beste Aufnahme der Beethovensymphonie des Maestros?
Gruß Karajan
karajan (16.01.2008, 10:52):
Heldenleben Aufnahme 1959 Karajan
ab (16.01.2008, 11:20): Heute schon Ausschnitte aus der Neuaufnahme von Haydens Schöpfung in der englischen Fassung mit neu adaptierten Libretto von Paul McCrees: wow! :P Bislang jene Aufnahme dieses Dirigenten die mich mit Abstand am meisten beeindruckt hat.
Sandrine Piau, Mark Padmore, Neal Davies, Miah Persson, Peter Harvey, Ruth Massey, Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh
Nun gleich ein Vergleich, wenn auch auf deutsch und mit den Jahreszeiten, mit Stader, Haefliger, Greindl und Fricsay, live vom 11.11.1961, laut Booklett besser als deren Studioproduktion. (Als Kind habe ich die Haydns Schöpfung, die Jahreszeiten (neben Orffs der Mond) heiß geliebt: seither links liegen gelassen...)
Rachmaninov (16.01.2008, 11:34): Original von ab Heute schon Ausschnitte aus der Neuaufnahme von Haydens Schöpfung in der englischen Fassung mit neu adaptierten Libretto von Paul McCrees: wow! :P Bislang jene Aufnahme dieses Dirigenten die mich mit Abstand am meisten beeindruckt hat.
Sandrine Piau, Mark Padmore, Neal Davies, Miah Persson, Peter Harvey, Ruth Massey, Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh
Das passt zu der Einschätzung, die hier von einem anderen Forianer schon zu lesen war...
Cetay (inaktiv) (16.01.2008, 11:39): Original von ab Heute schon Ausschnitte aus der Neuaufnahme von Haydens Schöpfung in der englischen Fassung mit neu adaptierten Libretto von Paul McCrees: wow! :P
Rachmaninov (16.01.2008, 12:13): Original von Dox Orkh Original von ab Heute schon Ausschnitte aus der Neuaufnahme von Haydens Schöpfung in der englischen Fassung mit neu adaptierten Libretto von Paul McCrees: wow! :P
ab (16.01.2008, 12:16): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Original von ab Heute schon Ausschnitte aus der Neuaufnahme von Haydens Schöpfung in der englischen Fassung mit neu adaptierten Libretto von Paul McCrees: wow! :P
karajan (16.01.2008, 14:13): Original von liegnitz
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Hallo Emma
Leider habe ich diese Aufnahme nicht aber ich errinnere mich noch gut ans Konzert. Kleiber der leider sehr wenige Konzerte gab war klasse. Das Konzert zählt zu den besten Neujahrskonzerten der Philharmoniker bis heute. Bist du auch angetan von der Aufnahme?
Gruß Karajan
karajan (16.01.2008, 14:14):
Günter Wand BPO Bruckner 9
Gruß Karajan
ab (16.01.2008, 14:19): Original von karajan Original von liegnitz
Das Konzert zählt zu den besten Neujahrskonzerten der Philharmoniker bis heute. Bist du auch angetan von der Aufnahme?
Auch wenn ich nicht gefragt bin, so muss ich doch vorlaut sagen: Ja grandios! Einzigartig gut (bis auf die beiden Zugaben des Donauwalzers und des unsäglichen Radetzkymarsch-Ausklang). :times10
Beethoven - 5.Symphonie Münchner Philharmoniker Sergiu Celibidache
karajan (16.01.2008, 14:39): Original von ab Original von karajan Original von liegnitz
Das Konzert zählt zu den besten Neujahrskonzerten der Philharmoniker bis heute. Bist du auch angetan von der Aufnahme?
Auch wenn ich nicht gefragt bin, so muss ich doch vorlaut sagen: Ja grandios! Einzigartig gut (bis auf die beiden Zugaben des Donauwalzers und des unsäglichen Radetzkymarsch-Ausklang). :times10
Hallo ab
Ich glaube der Radetzkymarsch ist bei den meisten Neujahrskonzerten nicht das Gelb vom Ei oder? Hast du diese Aufnahme?
Gruß Karajan
ab (16.01.2008, 15:25): Original von karajan Ich glaube der Radetzkymarsch ist bei den meisten Neujahrskonzerten nicht das Gelb vom Ei oder? Hast du diese Aufnahme?
Das hängt auch an der matten Komposition dieses Marsches selbst zusammen...
Ja, dieses Neujahrskonzert mit Kleiber habe ich noch bekommen, leider klanglich nicht state of the art der damaligen Zeit X(
Welche Aufnahmen des Donauwalzers op. 314 findest denn Du geglückt? Mich überzeugte bislang nur die 93er von Maazel sowie, gestern erst erstmalig gehört!, Ferenc Fricsay mit den Berlinern vom 16.9.1949, da aber auch zwiespältig, weil leider ohne die gebotenen Wiederholungen. Anhören kann ich mir auch noch stets Willi Bokowski - mit deutlich hörbarer wiener Morbidität -, sein letztes Neujahrskonzert bei der DECCA ist ja auch klanglich ein Hochgenuss!
karajan (16.01.2008, 15:29):
Mozart Prager Symphonie
liegnitz (16.01.2008, 16:12): Original von karajan Original von liegnitz
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Hallo Emma
Leider habe ich diese Aufnahme nicht aber ich errinnere mich noch gut ans Konzert. Kleiber der leider sehr wenige Konzerte gab war klasse. Das Konzert zählt zu den besten Neujahrskonzerten der Philharmoniker bis heute. Bist du auch angetan von der Aufnahme?
Gruß Karajan
liegnitz (16.01.2008, 16:27): Original von liegnitz Original von karajan Original von liegnitz
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Hallo Emma
Leider habe ich diese Aufnahme nicht aber ich errinnere mich noch gut ans Konzert. Kleiber der leider sehr wenige Konzerte gab war klasse. Das Konzert zählt zu den besten Neujahrskonzerten der Philharmoniker bis heute. Bist du auch angetan von der Aufnahme?
Gruß Karajan
Hier gab´s eine Unterbrechung
Die Aufnahme gefällt mir sehr gut.
Möchtest die Aufnahme haben? Bitte um PN. Das gilt für den rest der Forianer.
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Pollux (16.01.2008, 16:28): Oh Zufall: ich höre ebenfalls gerade die Prager Sinfonie, allerdings unter Krips.
liegnitz (16.01.2008, 16:33): Original von Pollux Oh Zufall: ich höre ebenfalls gerade die Prager Sinfonie, allerdings unter Krips.
Die möchte ich auch haben. Such is live in Tropics : :I
Herliche Grüsse :hello von Emma
liegnitz (16.01.2008, 16:38): Bei mir auch Krips, allerdings dieser Scheibe:
daniel5993 (16.01.2008, 21:40): Original von Cosima http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0724356690127.jpg
Endlich nun eine Neunte dirigiert von Furtwängler.
Bitte gib mal im "Neunte-Thread" Nachricht, wie dir die Aufnahme gefallen hat. Für mich ists immerwieder ein Fest, diese Symphonie, diese Aufnahme.
ab (16.01.2008, 21:43): Original von liegnitz Original von karajan Original von liegnitz bei mir mal wieder Neujahrskonzert:
Auch :times10
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Hallo
Kannst du mir sagen welche Aufnahme dir besser gefallt? Oder kann man das nicht vergleichen?
Gruß Andreas
das erste Konzert ist voll von Überschwang und Freude; das zweite, das Jubiläumskonzert, wohl eher nach einem trübseeligeren Silvester deutlich melancholischer, so mein Empfinden. Ich rate zum Anti-Depressivum des ersten Konzerts!
Der große Vorteil dieser Aufnahme aus dem Jahre 1960 mit den New Yorker Philharmonikern liegt in dem wuchtig-pathetischen Dirigat von Bruno Walter mit vielen effektvollen Tempoverzögerungen. Dabei geht Bruno Walter aber sehr differenziert vor und bleibt - soweit das eher historische Klangbild eine solche Aussage überhaupt zulässt - auch ordentlich durchhörbar. Die wirklich guten Sänger (Ernst Haefliger, Mildred Miller) scheinen allerdings gegen diese Wucht manchmal etwas ansingen zum müssen. Den "Abschied" habe ich in instrumentaler Hinsicht kaum je bedrohlicher gehört.
Im Gegensatz zur bekannten Einspielung Walters von 1952 mit den Wienern, Julius Patzak und Kathleen Ferrier ist diese Aufnahme Stereo. Allerdings ziehe ich im direkten Vergleich die unverwechselbaren Charakterstimmen von Patzak und Ferrier vor. Vom Dirigat her finde ich aber die New Yorker Aufnahme noch zwingender.
Empfehlenswert sind sie beide!
HenningKolf (16.01.2008, 23:18): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/31HJSTKR4RL._AA240_.jpg
KK2
für den Pianisten eine 10++++!! :down :down :down
wenn ich denn Klavier spielen würde, würde ich es so können wollen - ob es die zurückhaltenderen Passagen betrifft oder die, wo ein kraftvolles Spiel gefordert ist, stets habe ich das Gefühl "so muss das klingen"
das Orchester ist durchaus gut, der Dialog, das "Konzertieren" im Sinne von conserere (=zusammenfügen") gut gelungen
lediglich der Klang fällt ein wenig ab, manchmal klingt es etwas "eingedickt", es könnte durchaus transparenter klingen nach meinem Geschmack
Insgesamt aber eine bemerkenswert gute Aufnahme!!
Henning
HenningKolf (16.01.2008, 23:22): vor dem Schlaf nun noch dieses:
Sabine (16.01.2008, 23:46): Original von Sabine http://www.amazon.de/First-Authorized-Vol-1-Beethoven/dp/B000002RZI/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=music&qid=1200489980&sr=8-2
Beethoven - 5.Symphonie Münchner Philharmoniker Sergiu Celibidache
Mmh. Da ist ja gar kein Bild, wie von mir beabsichtigt. Was hab ich denn falsch gemacht???
karajan (17.01.2008, 09:53): Original von liegnitz Zum Abschluss des Abends:
:hello
War das diese Aufnahme?
Gruß
karajan (17.01.2008, 09:56):
Klanglich und spielerisch ein Genuß Brahms 1.Symphonie
ab (17.01.2008, 10:09): Seit gestern erkunde ich einen Schatz, zu dem ich seit Monaten noch nicht gekommen bin: Pro Arte Quartet: Works by Bartok, Ravel, Bloch, Borodin, Glazunov, Franck, Beethoven, Mozart Schubert und Schumann.
gepriesen seien auch die behutsamen Tontechniker! :down :down
Das 1. Bartók- Streichquartett wahr für mich äußerst lehrreich, viel neues habe ich herausgehört, was in den gewöhnlichen Interpretationen untergeht. (Nun weiß ich endlich auch, dass die anti-aggressive Interpretationsweise des Hagen Quartetts durchaus seine Tradition hat!)
Auch das Beethoven op.59/2 hat mir sehr zugesagt, insbesondere faszinierend fand ich das stimmige langsame, aber dafür umso eindringlichere Tempo des letzten Satzes.
Ich weiß gar nicht, auf welches Werk ich mich am meisten erstmalig hören zu dürfen freuen soll! :leb
ab (17.01.2008, 10:14): auch ja, heute schon im Radio Ausschnitte aus Mussorgsky Bilder e.ausstellung mit simon rattle und den berl phil gehört: völlig überflüssige Produktion, so meine Eindruck. http://ecx.images-amazon.com/images/I/31ygSCuc2NL._AA115_.jpg
Überraschend gut hingegen hat mir beim Blindhören das Finale der Beethovenschen Eroica mit der Deutsche Kammerphilharmonie unter der Leitung von Heinrich Schiff gefallen, mit seiner typischen eher stehenden Art und Betonung des mittleren Klagspektrums. Anders als ich es sonst von ihm kennen, wirkt er hier aber nicht so schwerfällig. http://ecx.images-amazon.com/images/I/11TRAXSDVFL._AA115_.jpg
Sabine (17.01.2008, 10:18): Da hier einem keiner sagt, was man falsch gemacht hat, probiere ich es noch einmal:
Jean Sibelius - Tapiola Helsinki PO, Paavo Berglund Lemminkäinen Suite Philadelphia Orchestra, Eugene Ormandy
karajan (17.01.2008, 10:27): Original von Sabine Da hier einem keiner sagt, was man falsch gemacht hat, probiere ich es noch einmal:
Jean Sibelius - Tapiola Helsinki PO, Paavo Berglund http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/8995546?rk=home&rsk=hitl ist
Lemminkäinen Suite Philadelphia Orchestra, Eugene Ormandy
Hallo Sabine :hello
Sorry da schaue ich nicht immer auf alles. Dieser Link kann nicht funktionieren denn zum Schluß steht meistens ein jpg. oder gif.Ich weiss nicht wo holst du dir die Cover? Ich habe deinen Link probiert geht bei mir auch nicht.
Gruß Karajan
karajan (17.01.2008, 10:32): Original von Sabine Da hier einem keiner sagt, was man falsch gemacht hat, probiere ich es noch einmal:
Jean Sibelius - Tapiola Helsinki PO, Paavo Berglund Lemminkäinen Suite Philadelphia Orchestra, Eugene Ormandy
Hallo Sabine:hello
Sieht so dein Cover aus??
Gruß Karajan
Sabine (17.01.2008, 11:07): Ja, genau. Den Beethoven wollte ich von Amazon aus verlinken - oder halt nach. Sibelius war jpc. Ich habe einfach oben die Adresszeile kopiert und hier in 'IMG' eingefügt...
Sabine (17.01.2008, 11:08): Ah...jetzt weiß ich wo mein Fehler liegt....nicht die Seite verlinken, sondern das Bild. Hupps...
Danke dir, Karajan
Sabine (17.01.2008, 11:10): Jetzt sollte es klappen...
Robert Schumann 2.Symphonie Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein
karajan (17.01.2008, 11:40): Original von Sabine Jetzt sollte es klappen...
Robert Schumann 2.Symphonie Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein
Hallo Sabine
Schön das ich dir helfen konnte hatte am Anfang aber auch genau die gleichen Schwierigkeiten. Jetzt kommt ja Lenny voll zu Geltung viel Spass beim hören
Gruß Karajan
karajan (17.01.2008, 11:44): Original von Sabine Jetzt sollte es klappen...
Robert Schumann 2.Symphonie Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein Hallo Sabine
Wenn du das Cover bei JPC etwas größer zeigen möchtest gehe auf das Vergrößerungszeichen + und wenn du es ganz groß hast linke Maustaste Kopieren und dann hier einfügen. Dann sieht es so aus
Gruß Andreas
karajan (17.01.2008, 11:45):
Meneses Bach Eine großartige Interpretation
Rachmaninov (17.01.2008, 11:59): Original von Sabine Da hier einem keiner sagt, was man falsch gemacht hat, probiere ich es noch einmal:
Cetay (inaktiv) (17.01.2008, 12:57): Original von ab Überraschend gut hingegen hat mir beim Blindhören das Finale der Beethovenschen Eroica mit der Deutsche Kammerphilharmonie unter der Leitung von Heinrich Schiff gefallen, mit seiner typischen eher stehenden Art und Betonung des mittleren Klagspektrums. Anders als ich es sonst von ihm kennen, wirkt er hier aber nicht so schwerfällig. http://ecx.images-amazon.com/images/I/11TRAXSDVFL._AA115_.jpg
Ja. Schiff, Beethoven und schwerfällig schließt sich m.E aus, wenn wir über die Aufnahmen Anfang der 90er reden. Aber was meinst du mit "stehend"? Ich höre hier Vorwärtsdrang pur und trotzdem mit genügend "Atem" in jeder einzelnen Phrase, für mich die echte Quadratur des Kreises.
Ich hab heute morgen mal wieder McCreesh's unerhörte Deutung der "Schöpfung" gehört. Ich verzichte darauf das Cover zum 8765. mal zu posten. :wink
Cetay (inaktiv) (17.01.2008, 13:06): Original von karajan
Beethoven 9 Symphonie Karajan DDD
Also das muss jetzt mal raus. Die Cover dieser Serie sind sowas von abgeschmackt, da dreht es mir jedesmal die Augen rum. Ich weiß, das kann man wie alles unter Geschmacksache abhandlen.
karajan (17.01.2008, 13:27): Original von Dox Orkh Original von karajan
Beethoven 9 Symphonie Karajan DDD
Also das muss jetzt mal raus. Die Cover dieser Serie sind sowas von abgeschmackt, da dreht es mir jedesmal die Augen rum. Ich weiß, das kann man wie alles unter Geschmacksache abhandlen.
Hallo
Ich muss lachen aber da hast du wirklich recht die gefallen mir auch ganz und garnicht. Möchte wissen wer die verzapft hat. Aber sämtliche Aufnahmen haben so ein häßliches Cover. Da sind die Unitel wirklich schöner anzusehen. Glaube nicht das Karajan die gefallen hätten?
Gruß Andreas
ab (17.01.2008, 14:30): Ich finde die covergestaltung recht schön und sehr up to date.
Sabine (17.01.2008, 15:23): Ich probiere es gleich mal aus, Andreas:
Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr.1 London Symphony Orchestra, Claudio Abbado
karajan (17.01.2008, 15:36): Original von ab Ich finde die covergestaltung recht schön und sehr up to date.
Hallo ab
Also die Covergestaltung ist Geschmacksache aber wie man sieht denkt jeder anders darüber ist auch gut so ich werde mich daran gewöhnen. Das wichtigste ist der Klang und das Bild. Der Klang ist wie ich finde absolut perfekt genausso wie die Bildqualität sehr natürlich und brillant. Nein man muss die Lautstärke nicht hochdrehen im Gegenteil. Die Firma B-Sharb hat gute Arbeit gemacht wie ich finde. Der Preis der DVDs ist absolut in Ordnung. Aus dieser Reihe habe ich die Beethoven und Tschaikowsky Symphonien. Bin schon gespannt auf die Brahms-Symphonien und die Strausswerke. Der Brahms ist erst ab Feb-März Lieferbar.Auf CD finde ich den Brahms einfach gelungen. Info B-Sharb http://www.b-sharp.biz/ Die Beschreibung auf der Box der Beethoven Symphonien ist mager der Chor und die Sänger werden überhaupt nicht aufgeführt weiss noch nicht warum bekomme ich aber raus. Was mich sehr neugierig gemacht hat ist das bei der DVD andere Sänger singen als auf der DDD Box von der DG. Meine Infos hat die Telemondial damals die Filmaufnahmen gemacht und der Ton die DG. Das die CD Box wesentlich früher auf den Markt kam war klar denn Karajan sagte in einem Interview die Home Video Werke werden erst herausgebracht wenn das passende Format auf dem Markt ist. Die Bildplatte hatte dem Maestro nicht gefallen. Karajan wollte auch nicht das die Telemondial Aufnahmen im TV gesendet werden. Trotzdem sind schon ab und an einige Produktionen auf Classica gesendet worden aber nicht die B-Sharb Aufnahmen. Wieder zum Thema warum sind die Sänger anders als auf der CD Box. Karajan sagte mal sie sind zwar Live gespielt aber trotzdem Aufgenommen. Ich habe nachgeforscht und festgestellt das die Telemondial Aufnahme der 9. im September und Dezember gemacht worden sind. Laut DG ist die Aufnahme vom September als mit den Sängern die auf der CD sind. Bei der DVD sind die Sänger vermutlich vom Dezember. Also kann es sein das ein oder mehrer Sätze vom September sind und manche vom Dezember. Muss mal die Musiker vergleichen dürfte kein Problem sein weil ich viele mit Namen kenne. Werde mal überprüfen ob die Reihen der Musiker gleich sind. Ich kann mir nicht vorstellen das bei beiden Konzerten immer genau die selben gespielt haben oder was sagst du dazu??
Gruß Karajan
karajan (17.01.2008, 15:40): Original von Sabine Ich probiere es gleich mal aus, Andreas:
Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr.1 London Symphony Orchestra, Claudio Abbado
Hallo Sabine:hello
Wie ich sehe hat das geklappt oder? Schön freut mich. :engel Wie gefällt dir die Aufnahme von Abbado? Kannst etwas dazu sagen?
Gruß Karajan
ab (17.01.2008, 15:43): Original von karajan Nein man muss die Lautstärke nicht hochdrehen im Gegenteil.
Schade, ein untrügliches Zeichn für eine unsensiblen nicht-high-end Remastering... :A
Sabine (17.01.2008, 16:31): Prinzipiell gefällt mir die Box sehr gut - Abbado zähle ich sowieso zu meinen unterbewussten Lieblingen. Leider habe ich meine anderen Einzeleinspielungen der Symphonien nicht mehr gehört, seitdem ich im Besitz dieser Box bin - vielleicht ein Zeichen?! Jedenfalls kann ich vergleichend nichts dazu sagen...
Gefallen tun mir die Werke/Interpretationen allerdings - ebenfalls die Ouvertüren!
Egal ob nun verglichen oder nicht - definitiv eine lohnende Zusammenstellung!
HenningKolf (17.01.2008, 16:42): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/31HJSTKR4RL._AA240_.jpg
Start in den Tag mit dem KK Nr. 3
:hello Henning
dann mal der gleiche Start in den Frühabend..................
ab (17.01.2008, 21:11): Gerade ausgeliehen: Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 Pittsburgh SO, Marek Janowski (der vielleicht letzte großer Orchestererzieher unserer TAge?!)
Der erste Satz ist voll Sturm&Drang atemberaubend: So rennt das Schicksal die Pforten ein...
Gerade ist nämlich verklungen: Hagen Quartett; Jörg Widmann, Klarinette. Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur, op. 135 Jörg Widmann: Streichquartett Nr. 3, "Jagdquartett" (2003) Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenquintett A-Dur, K 581, "Stadler-Quintett" (Aufgenommen am 30. November 2007 im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses)
Ich habe blind erst im letzten Satz vom Beethoven zugeschaltet und fragte mich verblüfft, wer denn so unausgegoren Beethoven spiele. Seit Mitte der 80er habe ich den ersten Geiger nicht mehr so schlecht spielen gehört! Unverständlich, weshalb sie diesen Mitschnitt freigegeben haben.
(Versöhnlich, dass ein solch grandioses Ensemble auch noch schlechte Tage haben kann. Der Mozart war dann wieder wie zu erwarten und mit Widmann jugendlich frisch, klassisch und natürlich.
HenningKolf (17.01.2008, 21:45): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/31HJSTKR4RL._AA240_.jpg
Start in den Tag mit dem KK Nr. 3
:hello Henning
dann mal der gleiche Start in den Frühabend..................
@Henning,
die Aufnahmen Berezovsky's mit den Rachmaninov Klavierkonzerten gehören auch für mich mit zu den besten Aufnahmen überhaupt.
Hier geht es übrigens zum passenden Thread.
Apropos, die Aufnahmen dürften wohl auch mit das Beste sein was er bisher eingespielt hat.
Irgendwo hatte ich vor kurzem noch gelesen, dass sein Godowski und sein Hindemith sehr gut gelungen sein sollen...nicht dass ich mich je mit Hindemith oder Godowski groß beschäftigt hätte, aber möglicherweise greife ich die Anregung - im April natürlich erst :W - auf
Gerade habe ich Artur Schnabel mit Schuberts D 959 (2. Satz) auf Music & Arts gehört. Nein, das gefällt mir nicht. Dieser Satz muss richtig weh tun!!! Die Eingeweide müssen sich zusammen krampfen! Das Ende der Welt muss sich ankündigen!
Das vermochte nur Claudio Arrau!
Gruß, Cosima
Cosima (18.01.2008, 20:08): Ich muss mich korrigieren:
Arraus Schnauben selbst ist wohl nicht die größte Klaviermusik, die es je gegeben hat, aber man spürt, daß es um das Ganze geht. Er gibt alles.
Inzwischen bin ich zu Beethovens Neunter übergegangen. Leider stehen mir die Furtwängler-Aufnahmen nicht mehr zur Verfügung. Mangels "Qualität" habe ich sie doch in den Orkus befördern müssen. Aber Fricsay und natürlich Szell haben auch fantastische Interpretationen geboten. Eines Tages werde ich mich sicher wieder mit Furtwänglers 9. beschäftigen - dann aber hoffentlich unter einem anderen (besseren) Stern.
Gruß, Cosima :engel
Poztupimi (18.01.2008, 21:43): Guten Abend Ihr Lieben,
höre jetzt diese CD:
http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/02/ciu/48/bb/0363f96642a00ace8c7c5110._AA240_.L.jpg Nystroem (1890-1966): Ishavet / Violakonzert / Sinfonia concertant Nobuko Imai, Viola / Niels Ullner, Cello / Malmö Symphony Orchestra / Paavo Järvi
Tolle Musik wie ich finde!
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (18.01.2008, 22:28): Original von Rachmaninov Original von nikolaus
Mein erstes Statement an anderer Stelle kann ich bisher nur unterstreichen. Mir gefällt sowohl Musik als auch Interpretation: es entsteht eine sehr ruhige, fast schon intime Atmosphäre. Ich empfinde die Aufnahme sehr angenehm als Hintergrundmusik, die, wenn man konzentriert zuhört, auch die nötige Tiefe besitzt, um nicht einschläfernd zu wirken. Ich habe zu ihr mehr Zugang als zur Klaviermusik von Satie.
Fazit: empfehlenswert.
Nikolaus.
HenningKolf (18.01.2008, 22:43): Original von nikolaus Original von Rachmaninov Original von nikolaus
Mein erstes Statement an anderer Stelle kann ich bisher nur unterstreichen. Mir gefällt sowohl Musik als auch Interpretation: es entsteht eine sehr ruhige, fast schon intime Atmosphäre. Ich empfinde die Aufnahme sehr angenehm als Hintergrundmusik, die, wenn man konzentriert zuhört, auch die nötige Tiefe besitzt, um nicht einschläfernd zu wirken. Ich habe zu ihr mehr Zugang als zur Klaviermusik von Satie.
Fazit: empfehlenswert.
Nikolaus.
schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
bei mir jetzt nochmal Rachmaninows 2. KK mit Liss/Beresowski (Cover hatte ich ja schon mehrmals eingestellt in jüngster Zeit)
Gruß Henning
nikolaus (18.01.2008, 23:11): Original von HenningKolf schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
Gruß Henning
Das brauche ich auch gerade, um mich abzuregen und um abzuschalten. Deshalb weiter mit
Mein erstes Statement an anderer Stelle kann ich bisher nur unterstreichen. Mir gefällt sowohl Musik als auch Interpretation: es entsteht eine sehr ruhige, fast schon intime Atmosphäre. Ich empfinde die Aufnahme sehr angenehm als Hintergrundmusik, die, wenn man konzentriert zuhört, auch die nötige Tiefe besitzt, um nicht einschläfernd zu wirken. Ich habe zu ihr mehr Zugang als zur Klaviermusik von Satie.
Fazit: empfehlenswert.
Nikolaus.
schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
bei mir jetzt nochmal Rachmaninows 2. KK mit Liss/Beresowski (Cover hatte ich ja schon mehrmals eingestellt in jüngster Zeit)
Gruß Henning
Mit Musik oder mit Hintergrundmusik? Ich kenne nur die Aufnahme von Herbert Henck die zu keinem Zeitpunkt hintergründig einschläfert - auch wenn man mal nicht konzentriert zuhört.
Ich finde den Vergleich zwischen Satie und Mompou gewagt...
Cosima (18.01.2008, 23:43): Original von HenningKolf schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
Kein Problem. Falls es Dich beruhigt: Ich höre immer noch Arrau mit Schubert.
Kennst Du eigentlich seine D 959?
:hello
HenningKolf (19.01.2008, 00:09): Original von Cosima Original von HenningKolf schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
Kein Problem. Falls es Dich beruhigt: Ich höre immer noch Arrau mit Schubert.
Kennst Du eigentlich seine D 959?
:hello
Ja, aber leider nur gehört und (noch) nicht im Besitz. Von Arrau brauchst Du mich nicht zu überzeugen..Von der Konzertseite her (Beethoven, Brahms) gehört er seit jeher zu meinen Favoriten, wie ich ja auch schon im "Pianistenthread" geschrieben habe. Soloklavier ist ja ein neues Thema für mich, aber da ist Arrau sicherlich auch obenauf. Problem ist eher, dass die Aufnahmen die mich interessieren (so ab 1955, hauptsächlich Testament, Phillips, EMI - ich hör halt nicht historisch) recht teuer sind, jedenfalls hilft auch Caiman kaum weiter. Insoweit wird es sicherlich noch dauern, bis ich Arraus Schubert, Schumann, die Beethovensonaten (und die interessante Schoenberg-Einspielung auf BBC-Records) mein Eigen nenne...........
Henning
Cosima (19.01.2008, 00:16): Original von HenningKolf Original von Cosima Original von HenningKolf schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
Kein Problem. Falls es Dich beruhigt: Ich höre immer noch Arrau mit Schubert.
Kennst Du eigentlich seine D 959?
:hello
Ja, aber leider nur gehört und (noch) nicht im Besitz. Von Arrau brauchst Du mich nicht zu überzeugen..Von der Konzertseite her (Beethoven, Brahms) gehört er seit jeher zu meinen Favoriten, wie ich ja auch schon im "Pianistenthread" geschrieben habe. Soloklavier ist ja ein neues Thema für mich, aber da ist Arrau sicherlich auch obenauf. Problem ist eher, dass die Aufnahmen die mich interessieren (so ab 1955, hauptsächlich Testament, Phillips, EMI - ich hör halt nicht historisch) recht teuer sind, jedenfalls hilft auch Caiman kaum weiter. Insoweit wird es sicherlich noch dauern, bis ich Arraus Schubert, Schumann, die Beethovensonaten (und die interessante Schoenberg-Einspielung auf BBC-Records) mein Eigen nenne...........
Henning
Lieber Henning,
ich habe es aufgegeben, irgend jemanden von irgend etwas überzeugen zu wollen. Zuletzt habe ich 1 1/2 Jahre in solch ein Thema investiert. Erfolglos, so muss ich heute feststellen. Manchmal hilft aber doch - so stellte ich fest - ein ganz besonderer Anreiz. - In Deinem Falle könnte es das Sonderangebot bei 2001 sein: Arraus Beethoven ist dort nämlich immer noch günstig zu erwerben. Und die BBC-Aufnahme mit den Schönberg-Stücken ist wirklich zu empfehlen!
Gruß, Cosima
karajan (19.01.2008, 00:24):
Die Jahrhundert Aufnahme dirigiert vom Jahrhundert Dirigent KARAJAN
Diese Aufnahme höre ich gerade zum ersten mal. Erster Eindruck: Die Oktettbesetzung (2 Violinen,Viola, Cello, Kontrabass, Theorbe, "Box"-Orgel, Cembalo) ergibt ungewöhnliche, sehr reizvolle Klangwirkungen und Jansens Spiel ist sehr eindringlich, in den virtuosen Passagen regelrecht schneidend.
Gerion (19.01.2008, 08:31): Ebenfalls einen guten morgen.
Bei mir gerade: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7318590015087.jpg
Wieder eine CD, auf die ich durch das Forum gestoßen bin. Eine glockenreine, zuweilen erhaben leichte, eingängige Interpretation. Sudbin entfaltet jede Sonate zu einem Universum der Klänge und Stimmungen.
nach einem kurzen Ausflug in die Popmusik - wollte doch zumindest mal hören, was ich da auf besonderne Wunsch hin besorgt habe - starte ich musikalisch mit Schubert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411Z3A0QVVL._AA240_.jpg Symphonien Nr. 2, 3 & 5 Orchestra of the 18th Century / Brüggen
Poztupimi (19.01.2008, 11:47): Bei mir jetzt dieser Neuzugang:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0095115101124.jpg Kabalevsky (1904-1987): Violinkonzert op. 48 Mordkovitch / Scottish National Orchestra / Järvi
Mein erster Kontakt mit diesem Werk (und dem Komponisten) gefällt mir bisher außerordentlich gut.
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (19.01.2008, 13:37): Original von Poztupimi Bei mir jetzt dieser Neuzugang:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0095115101124.jpg Kabalevsky (1904-1987): Violinkonzert op. 48 Mordkovitch / Scottish National Orchestra / Järvi
Mein erster Kontakt mit diesem Werk (und dem Komponisten) gefällt mir bisher außerordentlich gut.
Grüße, Wolfgang
Diese Aufnahme besitze ich auch. Alternativ gibt es auch die G. Shaham Aufnahme. Deutlich anderes Timbre. Viel weniger Vibrato. Auch das CC ist sehr schön!
Rachmaninov (19.01.2008, 13:38): Original von Dox Orkh Guten Morgen :hello
Diese Aufnahme höre ich gerade zum ersten mal. Erster Eindruck: Die Oktettbesetzung (2 Violinen,Viola, Cello, Kontrabass, Theorbe, "Box"-Orgel, Cembalo) ergibt ungewöhnliche, sehr reizvolle Klangwirkungen und Jansens Spiel ist sehr eindringlich, in den virtuosen Passagen regelrecht schneidend.
@DOx,
ich fand Frau Jansen als grausig und die Aufnahme verkaufte ich sehr schnell!
Rachmaninov (19.01.2008, 13:40): Original von Gerion Ebenfalls einen guten morgen.
Bei mir gerade: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7318590015087.jpg
Wieder eine CD, auf die ich durch das Forum gestoßen bin. Eine glockenreine, zuweilen erhaben leichte, eingängige Interpretation. Sudbin entfaltet jede Sonate zu einem Universum der Klänge und Stimmungen.
Der größte unter den recht jungen Pianisten wie ich meine. EIn Debut-Album das aufhorchen ließ und das zurecht wie die weiteren Aufnahmen zeigten...
Rachmaninov (19.01.2008, 13:44): Original von Poztupimi Guten Abend Ihr Lieben,
höre jetzt diese CD:
http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/02/ciu/48/bb/0363f96642a00ace8c7c5110._AA240_.L.jpg Nystroem (1890-1966): Ishavet / Violakonzert / Sinfonia concertant Nobuko Imai, Viola / Niels Ullner, Cello / Malmö Symphony Orchestra / Paavo Järvi
Tolle Musik wie ich finde!
Viele Grüße, Wolfgang
@Poztupimi,
scheint interessant. Was für eine LAndsmann ist Nystroem?
Poztupimi (19.01.2008, 14:04): Nach den Cellokonzert hieraus: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0095115101124.jpg Kabalevsky (1904-1987): Cellokonzert Nr. 2 op. 77 (1964) Wallfisch / London Philharmonic Orchestra / Thomson
bleibe ich zunächst bei Violinkonzerten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41J2fo-wsIL._AA240_.jpg Vivaldi: Concerti per violino II "Di sfida" (RV 232, 264, 325, 353, 243, 368) Anton Steck / Modo Antiquo / Sardelli
@Rachmaninov Erstgenannte meine erste und - noch - einzige Aufnahme dieser Werke und von Kabalevsky. Ich werde aber dranbleiben, beide Werke haben durchaus Interesse an mehr geweckt.
http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/02/ciu/48/bb/0363f96642a00ace8c7c5110._AA240_.L.jpg Nystroem (1890-1966): Ishavet / Violakonzert / Sinfonia concertant Nobuko Imai, Viola / Niels Ullner, Cello / Malmö Symphony Orchestra / Paavo Järvi
@Poztupimi,
scheint interessant. Was für eine LAndsmann ist Nystroem?
zusammengestellt aus dem Beiheft:
Gösta Nystroem wurde 1890 in Schweden in der Inlandprovinz Dalarna geboren und wuchs südlich von Stockholm auf. Er spielte als Zwölfjähriger Kirchenorgel und wurde ale Volksschullehrer und Organist ausgebildet. Eine Zeitlang studierte er in Stockholm am Konservatorium, war jedoch mit den stockkonservativen Lehrern so unzufrieden, dass er die Musik beinahe aufgab und sich der Malerei widmete. Das Beiheft zeigt eines seiner Bilder. 1914 weilte er kurz in Frankreich, ab 1915 in Kopenhagen, 1919 folgte er die Aufforderung, nach Frankreich zu kommen. Dort blieb er bis 1932 (hier änderte er die Schreibweise seines Nachnamens von Nyström auf Nystroem). Danach lebte er offensichtlich in Schweden (vielleicht habe ich den Hinweis beim schnellen Querlesen übersehen).
Hyperromantische Schwelgeklänge aus den 20iger Jahren - die "Symphonische Nachtmusik" ruft tatsächlich Assoziationen an eine verzauberte Mondnacht hervor.
Poztupimi (19.01.2008, 14:57): Meine Entdeckungsreise geht weiter:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61ZLOuPVyBL._AA240_.jpg Ahmed Adnan Saygun (1907-1991): Cellokonzert op. 74 & Violakonzert op. 59 Tim Hugh (Vlc), Mirjam Tschopp (Vla) / Bilkent Symphony Orchestra / Howard Griffiths
Diese Aufnahme höre ich gerade zum ersten mal. Erster Eindruck: Die Oktettbesetzung (2 Violinen,Viola, Cello, Kontrabass, Theorbe, "Box"-Orgel, Cembalo) ergibt ungewöhnliche, sehr reizvolle Klangwirkungen und Jansens Spiel ist sehr eindringlich, in den virtuosen Passagen regelrecht schneidend.
@DOx,
ich fand Frau Jansen als grausig und die Aufnahme verkaufte ich sehr schnell!
Ja, durchaus vorstellbar, dass ihr spektakuläres Spiel nicht jedermann liegt. Der Grat zwischen schneidend und sägend ist sehr schmal - für mich liegt sie noch auf der richtigen Seite.
Jetzt:
http://images.ciao.com/ise/images/products/normal/223/product-347223.jpg Rachmaninov: Symphonic Dances, Op 45; Janácek: Taras Bulba NDR Sinfonie Orchester - John Eliot Gardiner
Eines der unverdienten Stiefkinder in der Sammlung.
satie (19.01.2008, 15:32): Original von Kondo Original von HenningKolf Original von nikolaus Original von Rachmaninov Original von nikolaus
Mein erstes Statement an anderer Stelle kann ich bisher nur unterstreichen. Mir gefällt sowohl Musik als auch Interpretation: es entsteht eine sehr ruhige, fast schon intime Atmosphäre. Ich empfinde die Aufnahme sehr angenehm als Hintergrundmusik, die, wenn man konzentriert zuhört, auch die nötige Tiefe besitzt, um nicht einschläfernd zu wirken. Ich habe zu ihr mehr Zugang als zur Klaviermusik von Satie.
Fazit: empfehlenswert.
Nikolaus.
schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
bei mir jetzt nochmal Rachmaninows 2. KK mit Liss/Beresowski (Cover hatte ich ja schon mehrmals eingestellt in jüngster Zeit)
Gruß Henning
Mit Musik oder mit Hintergrundmusik? Ich kenne nur die Aufnahme von Herbert Henck die zu keinem Zeitpunkt hintergründig einschläfert - auch wenn man mal nicht konzentriert zuhört.
Ich finde den Vergleich zwischen Satie und Mompou gewagt...
Lieber Kondo, ich glaube, ich bin schuld an dem Vergleich zwischen Satie und Mompou. Stilistisch haben sie nicht wirklich viel gemeinsam, aber Mompou adaptierte sowohl Saties Takstrich-freie Notation als auch dessen extrem schlanken Klavierstil. Das war damit gemeint. Musikalisch ist es natürlich was anderes. Ich gebe Dir übrigens Recht: ich halte es für fast ausgeschlossen, diese Musik als Hintergrundmusik zu hören. Sie ist derart auf das Wesentliche reduziert, dass man nicht mehr weghören kann.
Herzlich, S A T I E
Poztupimi (19.01.2008, 15:33): Liebe Emma,
Original von liegnitz diese Aufnahme finde ich ausgezeichnet:
Dai ich immer wieder feststelle, daß Du vieles hörst und offensichtlich schätzt, was ich auch besitze, fürchte ich, daß meine Liste der unbedingt-reinhören-CDs mal wieder um eine länger wird :I
Dai ich immer wieder feststelle, daß Du vieles hörst und offensichtlich schätzt, was ich auch besitze, fürchte ich, daß meine Liste der unbedingt-reinhören-CDs mal wieder um eine länger wird :I
Viele Grüße, Wolfgang
Da hatte ich mich mit ab schon einmal kurz drüber ausgetauscht. Er meinte, dass Mordkowitsch mit dem Material nicht harmoniere. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob dies eine Erkenntnis oder Befürchtung war. Ich hatte zunächst von einer Anschaffung abgesehen. Da nunmehr Emma sich einerseits angetan zeigt und ich auf der Suche nach möglichen Alternativen das Gregorianische Konzert betreffend andererseits nicht fündig geworden bin werde ich die CD wohl demnächst anschaffen.
Svetlanov liess es 1980 in dieser Live-Aufnahme ordentlich krachen. Ich hatte mal gelesen, das es einige Verspieler im Blech geben soll - ich vermag das als Laie allerdings nicht zu hören. An die Live-Husten-Geräusche kann ich mich leicht gewöhnen.
Auf jeden Fall ist diese Aufnahme von der Intensität her unerreicht. Danach erschienen mir alle anderen Aufnahmen, in die ich reinhörte, als zu zahm. Insbesondere finde ich es unpassend, wenn in den "Roman Festivals" die römischen Löwen ihren Märtyrer in der Haute Cuisine serviert bekommen und mit Messer und Gabel zu speisen belieben. Das muss einfach so wild und barbarisch klingen wie bei Svetlanov!
Poztupimi (19.01.2008, 16:18): ich bleibe musikalisch noch im 20. Jahrhundert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61S68CFZ4JL._AA240_.gif Erich Wolfgang Korngold (1897-1957): Between Two Worlds: Judgement Day / Symphonic Serenade, op. 39 / Theme and Variations, op. 42 Alexander Frey (Piano) / DSO Berlin, RSO Berlin / John Mauceri
Bei den drei Klavierstücken op. 946 ist Brendel, dem Arrau, für mein Empfinden weit vorraus! Während Arrau es mit einer Prise Überromantik versaut (auf den 2ten satz bezogen), maschiert Brendel schleuniger vorraus, wobei aber immer noch genug Raum für Phantasie da ist. Klasse! Auch im ersten Satz stößt Brendel, ohne sich hier und da in einer Passage zu verennen (ohne Sie groß und übermäßig herrauszuheben), voran. :down
Poztupimi (19.01.2008, 17:49): Habe das Genre gewechselt, die nächsten 2,x Stunden läuft noch diese Aufnahme:
http://i13.ebayimg.com/02/i/05/ag/e1/ff_1_b.JPG Jacques Fromental Halévy (1799-1862): La Juive - Oper in fünf Akten (Libretto: Eugène Scribe) Julia Varady, José Carreras, June Anderson, Dalmacio Gonzales, Ferruccio Furlanetto, René Massis, René Schirrer / Philharmonia Orchestra, Ambrosian Opera Chorus / Antonio de Almeida Aufnahme 1986/1989
Viele Grüße, Wolfgang
karajan (19.01.2008, 17:59): Beethoven 7.Symphonie Carlos Kleiber WPO
karajan (19.01.2008, 19:31): Beethoven Symphonie Nr.5 Carlos Kleiber WPO
karajan (19.01.2008, 21:53): So ihr Lieben auch ich mag nicht mehr da macht man einen Beitrag der total den Tatsachen entspricht aber so zerrissen wird. Ich kann auch gut ohne Stress leben werde dieses Jahr versuchen mal in alle meine CDs mal reinhören denn es sind auch viele viele CDs die nichts mit dem Maestro zu tun haben. Bei etwa 1455 können nicht alle das Karajan Siegel haben:wink Es hat mir trotzdem hier gut gefallen aber ärgern tut man sich halt auch da bin ich nicht ausgenommen. Ich wünsche euch allen ein schönes Jahr viel Spass beim Musikhören und schreiben vielleicht hört man ja wieder mal etwas voneinander. Einige hat man, auch wenn man sich nicht persönlich kennenlernt lieb gewonnen vielen Dank nochmal an Sabine:thanks -Daniel-Ab-Henning-Teleton-Wolfgang usw. auch dir lieber Satie nichts für ungut macht mir auch machmal Spass etwas zu pr.........n Tschüss Zum Abschluss denn wir sind ja im Karajan Jahr eine schlechte Aufnahme Bach H-moll Karajan
daniel5993 (20.01.2008, 10:17): Original von HenningKolf Hallo Daniel,
gute Idee, allerdings spielt mit du Pre mit zu viel jugendlichem Überschwang und eher plakativ denn virtuos
ich wähle für heute diese Einspielung
Gruß Henning
Guten Morgen Henning,
Ich habe demnächst sowieso vor mir eine Vergleichsaufnahme zuzulegen. Unter den Auserwählten sind Rostropowitsch, Maisky, Casals. Mal sehen wer es von denen wird. Oder kennst du neben du Pre eine Aufnahme von den drei Herren dort oben? Und kannst eventuell einen Empfehlen?
Gruß Daniel
HenningKolf (20.01.2008, 11:00): @Daniel
Was Maisky betrifft so habe ich die Aufnahme mit Bernstein aus den späten 80ern. Ziemlich speziell, weil Bernstein mit heftigen Tempowechseln Spannung zu erzeugen versucht. Sehr viel Bernstein, wenig Dvorák. Mir gefällt das - jenseits aller Werktreuediskussion - weniger. Könnte mir aber durchaus vorstellen, dass Dir das als "Lennyisten" besser gefällt.
Rosto habe ich unter Giulini (EMI, LPO). Auch wohl kaum werkgetreu. Überwiegend sehr, sehr langsam, mit einigen Beschleunigungen. Mir gefällt es etwas besser als Bernstein/Maisky, aber ich höre die Aufnahme trotzdem so gut wie gar nicht (besser halt, aber nicht gut)
Mit Rosto gibt es auch Aufnahmen unter Talich und Karajan. Talich kenne ich nicht weil aus den frühen Fünfzigern(?) und deshalb wohl meinen persönlichen Klanganforderungen nicht genügend. Die Karajanaufnahme habe ich als LP gehabt. Wenn ich mich recht entsinne gibt es hier wenig zu meckern, sicherlich weniger transparent und durchgezeichnet als auf geschliffenen flächenhaften Sound ausgerichtet, aber mir hat es damals gefallen und ich denke, dass wäre auch heute noch der Fall. Auf jeden Fall weder kitschig noch maniriert oder überzeichnend.
Meine Lieblingsaufnahmen sind die mit Queyras und die Aufnahme mit Fournier unter Szell, wobei letztere vielleicht noch ein Quentchen besser ist, aber diejenige mit Queyras auch klangtechnisch voll überzeugt.
Recht emotionsgeladen ohne derart zu übertreiben wie Bernstein und Giulini übrigens Mork unter Jansons mit den Osloern (diese habe ich allerdings nur einmal als Ausleihe gehört)
Aber wie sonst auch: Kommt eh auf Deine Ohren an (Wobei es Szell/Fournier vor einigen Monaten bei Caiman für ganz kleines Geld gab und Queyras teurer sein dürfte)
Gruß Henning
daniel5993 (20.01.2008, 11:35): Da ich gerade keine CD's zur Hand habe:
Youtube: Beethoven Mondscheinsonate, Wilhelm Kempff
Wilhelm Kempff plays Beethoven's Moonlight Sonata mvt. 1 Wilhelm Kempff plays Beethoven's Moonlight Sonata mvt. 2 Wilhelm Kempff plays Beethoven's Moonlight Sonata mvt. 3
Was Kempff für eine Ungeheuren inneren Frieden ausstrahlt, eine unheimliche Liebe zur Musik, zur Fantasie . . . . , wunderbar :engel
@ Henning
Danke für deinen Ausführlichen Bericht! Fournier/Szell gibts in der DGG-Resonance Ausgabe recht günstig. Bei Rostropowitsch hatte ich auch an die Karajan Aufnahme gedacht, da ich auch aus anderen Foren hörte, dass selbst harsche Karajan Kritiker diese Aufnahme schätzen. Auf Platte hatte ich diese Aufnahme lange besessen, aber nie richtig reingehört :I. Bei Maisky/Bernstein komm ich wahrscheinlich nicht vorbei. Mir gefiel schon die Zusammenarbeit Maisky/Kremer/Bernstein, bei Brahms Doppelkonzert sehr gut. Ganz schön flott und Energiegeladen. Tolles Team!
Gruß Daniel
Nordolf (20.01.2008, 12:10): Original von daniel5993
Bei Maisky/Bernstein komm ich wahrscheinlich nicht vorbei. Mir gefiel schon die Zusammenarbeit Maisky/Kremer/Bernstein, bei Brahms Doppelkonzert sehr gut. Ganz schön flott und Energiegeladen. Tolles Team!
Gruß Daniel
Hallo Daniel,
ich würde Dir sofort diese Dvorak/Schumann-Kopplung empfehlen:
Ja! - Bernstein und Maisky entfachen ein Feuerwerk der Emotionen und spielen ordentlich kraftvoll auf. Wenn Dir das liegt, kannst Du hier bedenkenlos zugreifen. Zumal die CD derzeit bei jpc für ca. 8 Euro zu haben ist.
Herzliche Grüße! Jörg
daniel5993 (20.01.2008, 13:27): Original von Nordolf Original von daniel5993
Bei Maisky/Bernstein komm ich wahrscheinlich nicht vorbei. Mir gefiel schon die Zusammenarbeit Maisky/Kremer/Bernstein, bei Brahms Doppelkonzert sehr gut. Ganz schön flott und Energiegeladen. Tolles Team!
Gruß Daniel
Hallo Daniel,
ich würde Dir sofort diese Dvorak/Schumann-Kopplung empfehlen:
Ja! - Bernstein und Maisky entfachen ein Feuerwerk der Emotionen und spielen ordentlich kraftvoll auf. Wenn Dir das liegt, kannst Du hier bedenkenlos zugreifen. Zumal die CD derzeit bei jpc für ca. 8 Euro zu haben ist.
Herzliche Grüße! Jörg
Hallo Jörg,
Ich hatte diese CD schon so manchesmal in der Hand, hab Sie aber immer wieder weggelegt, da ich anderes gerade bevorzugte. Das nächste mal wenn ich Sie in der Hand habe, bleib ich aber Standhaft und leg sie nicht zurrück. Mein Vorhaben fürs "Projekt" Februar.
Gruß Daniel
liegnitz (20.01.2008, 15:40): Original von Dox Orkh Angeregt durch den entsprechenden Thread
Bei mir auch Richard Strauss, Alpensymphonie allerdings in dieser Version:
http://www.classicalcdexchange.co.uk/images/9097.jpg Staadskapelle Dresden Rudolf Kempe
Telefon schrieb wegen Strauss/Kempe GA: "Wer diese Aufnahne hat wird kaum den Wunsch nach einer weiter Aufnahme haben". Völlig einverstanden
und dazu:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/2835604.jpg Clement, Hölscher, Staatskapelle Dresden, Kempe 9 CDs Brillant, 1970-1976, ADD für nur 19 - 20€ - da werden sich alle ärgern, die noch die EMI-Ausgabe gekauft hatten ! :I :I :I :I :I :I :I
:hello
liegnitz (20.01.2008, 15:41): Original von Dox Orkh Angeregt durch den entsprechenden Thread
Bei mir auch Richard Strauss, Alpensymphonie allerdings in dieser Version:
http://www.classicalcdexchange.co.uk/images/9097.jpg Staadskapelle Dresden Rudolf Kempe :times10
Telefon schrieb wegen Strauss/Kempe GA: "Wer diese Aufnahne hat wird kaum den Wunsch nach einer weiter Aufnahme haben". Völlig einverstanden
und dazu:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/2835604.jpg Clement, Hölscher, Staatskapelle Dresden, Kempe 9 CDs Brillant, 1970-1976, ADD für nur 19 - 20€ - da werden sich alle ärgern, die noch die EMI-Ausgabe gekauft hatten ! :I :I :I :I :I :I :I
:hello
Poztupimi (20.01.2008, 16:06): Nachdem ich endlich einmal diese CDs gehört habe:
habe ich zum Vergleich eine meiner Aufnahmen in deutscher Sprache hervorgeholt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/415WG3B2VGL._AA240_.jpg Haydn: Die Schöpfung, Hob. XXI:2 Röschmann, Schade, Gerhaher / Concentus Musicus Wien / Arnold Schoenberg Chor / Harnoncourt Konzertmitschnitt, 26.-30. März 2003
Es fällt auf, daß McCreesh auf je eine Sängerin/einen Sänger für jede Person zurückgreift während bei Harnoncourt Röschmann und Gerhaher jeweils zwei Personen übernehmen. Außerdem ist McCreshs Orchester üppiger besetzt, teilweise verdoppelt gegenüber dem Concentus, was es nach mE insbesondere bei den Blechbläsern noch etwas zupackender wirken läßt. Beides wie ich finde hervorragende Aufnahmen, wobei ich persönlich einfach der deutschsprachigen Version den Vorzug gebe.
Und jetzt läuft endlich diese Scheibe:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DV9SmJ7FL._AA240_.jpg Beethoven: Symphonie Nr. 4 B-Dur, op. 60 / Nr. 7 Adur, op. 92 Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
(Der Deutschrumäne Jonel Perlea starb 1970. Zwei Jahre lang war er Chefdirigent des Conneticut Symphony Orchestra. Nach einem Schlaganfall konnte er nur noch mit der linken Hand dirigieren. Er hat für Vox und RCA aufgenommen - vor allem einiges mit dem RIAS Orchester).
liegnitz (20.01.2008, 22:57): und um das Wochenende abzuschließen :
ab (21.01.2008, 09:27): Original von Rachmaninov und die Aufnahme verkaufte ich sehr schnell!
a popos verkaufen: Ich hörte jüngst in einem Radiobeitrag, dass Frau Jansen in gewaltigen Mengen aus den Netz heruntergezogen werden würde. Ihre Aufnahmen machten derzeit angeblich über 60 % aller heruntergezogenen Klassik-Aufnahmen überhaupt aus!
ab (21.01.2008, 09:32): Original von Poztupimi Nachdem ich endlich einmal diese CDs gehört habe:
Beides wie ich finde hervorragende Aufnahmen, wobei ich persönlich einfach der deutschsprachigen Version den Vorzug gebe.
Wegen der Sprache, oder wegen des Dirigats? Wie unterscheiden sich denn die beiden interpretatorisch? :hello
Primär wegen der Sprache, vielleicht liegt es daran, daß ich das Werk so kennengelernt und vor Ewigkeiten mal im Chor gesungen habe (umgekehrt dagegen z.B. den Messiah, dem kann ich auf Deutsch wenig abgewinnen).
Ich finde, die Aufnahmen geben sich nicht viel, wie ich schon schrieb, stehen McCreesh im Orchester deutlich mehr - teilweise mehr als doppelt soviele - Musiker zur Verfügung, allerdings weiß ich so aus der Erinnerung nicht mehr, ob die auch immer alle eingesetzt werden (Aufteilung in Harmonie 1-3 bei den Holzbläsern). Beide nutzen ein Hammerklavier für das Contiunuo, was ich ganz reizvoll und passend finde. Keiner wird langatmig oder wirkt breit, die Tempi unterscheiden sich von Nummer zu Nummer, aber insgesamt fällt das bei 1:48 (McCreesh) bzw. 1:46 (Harnoncourt) nmE nicht sosehr ins Gewicht. Vergleichsaufnahmen jüngeren Datums (Christie, Hengelbrock, Gardiner - wobei die ja auch schon min. 10 Jahre zurückliegt) kenne ich nicht, meine Bernstein-Aufnahme aus den 80ern ist mir als recht langatmig und zu wuchtig in Erinnerung, eine letztes Jahr übernommene Karajan-LP habe ich noch nicht und die alte Markevitch-LPs schon ewig nicht mehr gehört.
ich nehme an, das bedeutet, es war ein schönes Konzert? Eine gute Freundin hat ihn am Sonntagabend in Köln erlebt. Ich habe noch nicht mit ihr gesprochen (sie ist noch nicht wieder ansprechbar :wink ), aber es war sicher wunderbar...
Grüße, Gerion
Gerion (21.01.2008, 22:43): auf dem Heimweg über den mp3-Brüller und jetzt aus den Aktivboxen am PC...:
Sdubin kriegt man mit keiner noch so schlechten Konvertierungs-Bitrate kaputt. :down Erhebend. Ich bin gleichsam nach Hause geglitten. Ich glaube, ich brauche doch etwas mehr als den 512 MB-Billig-MP3-Player...
Eigentlich wollt ich seit 9:00 Uhr schlafen, aber Beethoven mit Lenny hielt mich wach und eben, nach dem Finalsatz der Siebten bin ich in Ekstase und werd auch jetzt so schnell nicht mehr schlafen können!
:down
Jetzt: Eine Mustergültige 3 "Eroica" mit Wilhelm Furtwängler, einfach nur schön!
cellodil (21.01.2008, 23:03): Original von Gerion Liebes Cellodil,
ich nehme an, das bedeutet, es war ein schönes Konzert? Eine gute Freundin hat ihn am Sonntagabend in Köln erlebt. Ich habe noch nicht mit ihr gesprochen (sie ist noch nicht wieder ansprechbar :wink ), aber es war sicher wunderbar...
Grüße, Gerion
Lieber Gerion,
ja, es war schlicht großartig. Die Interpretation von Yo-Yo Ma ist so bezwingend, dass ich das Gefühl hatte und habe, dass man diese Musik eigentlich gar nicht anders (zumindest nicht besser) spielen kann. Er lässt die polyphone Struktur dieser Werke so transparent werden, ohne dabei die Wirkung als Insgesamt auch nur anzukratzen. Und seine Bogentechnik, seine Tempi, seine Dynamik... Und seine Präsenz. Ich war sehr fasziniert, dass es einem einzigen Menschen mit seinem Cello (es war das Montagnana) gelingen kann, das Publikum in diesem doch recht großen Saal (Stadtcasino in Basel) in Bann zu ziehen. Dementsprechend gab es auch standing ovations ohne Ende. Und als Zugabe etwas Türkisches (von dem ich den Titel allerdings leider nicht verstanden habe).
Könnte fast sagen, dass ich keinen Ausflug nach Basel, sondern einen in den Himmel gemacht habe...
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Und jetzt noch einmal die Nr. 3 und dann die Suite Nr. 6
das freut mich, dass Du ein "himmlisches" Wochenende hattest. (Gut gelaunte und euphorisch gestimmte Forumsmitglieder tun dem Forum zur Zeit ganz besonders gut............)
bei mir jetzt, da ich mit Yo-Yo Ma nicht dienen kann
sehe ich das richtig: Piano Concerto No. 4 / Violin Concerto op. 58? Kannst Du bitte mal eine Angabe machen, was, ist da eine Aufnahme mit dem Violinkonzert (op. 61) drauf, wenn ja, mit wem?
Viele Grüße, Wolfgang
cellodil (21.01.2008, 23:39): Original von HenningKolf @cellodil
das freut mich, dass Du ein "himmlisches" Wochenende hattest. (Gut gelaunte und euphorisch gestimmte Forumsmitglieder tun dem Forum zur Zeit ganz besonders gut............)
bei mir jetzt, da ich mit Yo-Yo Ma nicht dienen kann
Antonio ist definitiv mein zweitliebster Bach-Suiten-Interpret... Insofern: Gräme Dich nicht! Und ansonsten wünsche ich Dir, dass Du irgendwann einmal die Gelegenheit haben wirst, Yo-Yo live zu hören (das ist nämlich wirklich ein ganz besonderes Erlebnis).
sehe ich das richtig: Piano Concerto No. 4 / Violin Concerto op. 58? Kannst Du bitte mal eine Angabe machen, was, ist da eine Aufnahme mit dem Violinkonzert (op. 61) drauf, wenn ja, mit wem?
Viele Grüße, Wolfgang
Guten Morgen Wolfgang,
Ja, es steht so drauf, ein Druckfehler! Das Violinkonzert ist von Januar 1944 mit Erich Röhn (Violine)
Jürgen (22.01.2008, 09:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51vUiRuJXPL._AA240_.jpg
Hornkonzerte Nr.2 & 3 Goodman Jeurissen 1996
Plätschert ganz nett, ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten. Daher keine Bewertung, ausser, dass ich nicht unzufrieden bin.
Grüße Jürgen
teleton (22.01.2008, 10:43): MUSICA MEXICANA 8CD-Box
4 CD´s aus dieser Box mit lateinamerikanischer Musik hatte ich schon in der Originalausgabe von ASV. Diese kosteten damals als Einzel-CD fast den Preis der gesamten 8CD-Box. Nun habe ich alle 8 komplett. Wer südamerikanische Rhytmen und schlagzeughaltiges Repertoire liebt, ist hier bestens aufgehoben. Die Werke werden von Batiz bestens interpretiert.
Meine Kinder haben Gershwin entdeckt und das ganze Wochenende musste ich das Gedudel ertragen. Das Schlimmste ist, ich habe nur eien einzige CD von Gershwin, die am Wochenende mindestens 100x gelaufen ist.
ja, das darf man! Übrigends höre ich die Scheibe im Auto auch immer mal! Gutes Album wie ich meine. Wo ist Dein Drache?
LazarusLong (22.01.2008, 11:42):
@Frank,
ja, das darf man! Übrigends höre ich die Scheibe im Auto auch immer mal! Gutes Album wie ich meine. Wo ist Dein Drache?
Vorübergehend im Ruhestand. Der augenblickliche Avatar trifft meine momentane Gemütsverfassung wesentlich besser. Ist aber voraussichtlich nur eine zeitweilige Macke, ich brings einfach nicht auf Dauer gefrustet zu sein. :rofl
Trotzdem, schön daß Du es bemerkt hast.
Frank
cellodil (22.01.2008, 11:48): Original von LazarusLong Hilfe!
Meine Kinder haben Gershwin entdeckt und das ganze Wochenende musste ich das Gedudel ertragen. Das Schlimmste ist, ich habe nur eien einzige CD von Gershwin, die am Wochenende mindestens 100x gelaufen ist.
:rofl
Lieber Frank,
sicher: 100 x ist ein bisschen viel (vielleicht kaufst Du ja zur Erhöhung der Variationsbreite einfach noch ein bisschen Gershwin nach). Außerdem - glaube ich - gibt es durchaus grausigere musikalische Entdeckungen. Ich könnte mir da zumindest einiges vorstellen - Du bestimmt auch...
Cetay (inaktiv) (22.01.2008, 15:34): Original von HenningKolf Ein Magen-Darminfekt hat nicht nur Nachteile. Ein Vorteil ist, dass ich um diese Zeit Musik hören kann.....
Mich hat es so wüst gebeutelt, dass ich sogar zu schwach zum Musik hören war.
Diese Aufnahme der Pinien und Brunnen hat vor einigen Jahren einen Interpretationsvergleich in Image-Hifi haushoch gewonnen. Ich selbst habe keine Vergleichseinspielungen.
ab (22.01.2008, 15:45): Ravels Valeses nobles et sentimentales gespielt von Bavouzet
Ravel D-Dur und G-Dur Konzert - Duchable Tzigane - Amoyal Sheherazade - Rachel Yakar, sopr. u. Jean Claude Hermengat, flöte
jeweils Orchestre de la Suisse Romande, Armin Jordan
HenningKolf (22.01.2008, 17:26): @ Dox
Ich hoffe mal die ziemlich vorzügliche Reiner-Aufnahme hat einen Genesungseffekt gezeigt...so schlecht wie Dir anscheinend geht es mir glücklicherweise nicht (hoffe das wird nicht noch schlimmer)
Den ersten Satz des Violinkonzertes schaff ich noch bevor ich zu Alladin ins Wunderland gehe!
Violinkonzert op. 61
Erich Röhn (Violine) Wilhelm Furtwängler (Leitung)
Januar 1944
irgendein Kritiker schrieb einmal, was für eine geniale, prägende Form Furtwänglers Beethoven während der Kriegsjahre bekommen hat. Der ganze Schmerz über den Verlust, der Ungewissheit usw. würde sich in diesen Aufnahme wiederspiegeln. Ich bin zwar durch diese Bemerkung des Kritikers schon beeinflusst, aber irgendwie spührt man wirklich einen unheimlich Tiefgehenden Beethoven in diesen Liveaufnahmen. Ob ich das ohne diese Aussage des Herrn so für mich gefunden hätte? Ich weiß nicht. Unheimlich Prägende Aufnahmen, besonders 3,4 und 5. HIer fühlt man sich so direkt angesprochen. Man hört den Ernst der damaligen Zeit und der nimmt einen gefangen.
HenningKolf (22.01.2008, 23:49): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/51D0DWYK07L._AA240_.jpg
Sonaten Nr. 14 (Mondschein) und 15 (Pastorale)
Gute Nacht
Guldas Beethoven gefällt mir immer besser. Bleibe noch ein wenig wach und werde bis zur Nr. 21 - Waldstein weiterhören......(Bachs WTK mit Gulda muss jetzt auch her!)
Jürgen (23.01.2008, 10:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51F3DGAHR1L._AA240_.jpg
The Dream of Gerontius, Britten 1972
Hat mir ein Kollege heute ausgeliehen, weil er bei einer Aufführung demnächst in Darmstadt mitsingen wird.
Ich kannte das Werk bisher noch nicht, nach den ersten 25 Minuten hat es mich aber noch nicht vom Hocker gerissen.
Grüße Jürgen
Gerion (23.01.2008, 13:24): Diese Aufnahme hat mir gerade bei der wohl langweiligsten Beschäftigung der Welt, dem Ablichten einer ganzen Habilitationsschrift, über die Eintönigkeit hinweg geholfen:
ab (23.01.2008, 14:06): Gerade im RAdio verklungen:
Franz Schubert/1797-1828 G : Welte_Mignon 1905 : Berühmte Pianisten der Jahrhundertwende spielen Beethoven und Schubert Titel: Impromptu für Klavier in G-Dur op.90 Nr.3 DV 899 Solist/Solistin: Eugene d' Albert/Klavier Solist/Solistin: Welte_Mignon Label: Teldec 8.43929 ZS
aus der haenssler gesamtausgabe: die kunst der fuge - robert hill, cembalo
sonderbar: ich habe die kunst der fuge in den ca. 20 jahren, in denen ich klassik höre, noch NIE gehört (nur schnipsel im radio, aber noch nie im ganzen und bewusst). ist also quasi eine weltpremiere für mich.
Aus dieser Box jetzt zwei "Schlachtrösser": das 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky und das 2. Klavierkonzert von Rachmaninov. Zu hören sind Mikhail Rudy am Piano und Mariss Jansons mit den St. Petersburger Philharmonikern.
Rudys Klavierton mutet sanft, elegant und größtenteils eher introvertiert an. Ich kann so etwas recht gut leiden, aber Hörer, die einen härteren oder brillianten Anschlag favorisieren, sollten die Finger von diesen Interpretationen lassen. Jansons begleitet gut, aber nicht sonderlich spektakulär. Irgendwie erwartet man bei einem Orchester wie den ehemaligen Leningradern mehr Konturen und Akzente.
Trotzdem - insgesamt hinterlassen die Aufnahmen doch einen positiven Eindruck. Das liegt an der atmosphärischen Dichte, am Ineinander-Überfliessen des Klavier- und Orchesterparts. Insofern sind sie doch ein guter Beitrag zur Diskographie.
Jürgen (23.01.2008, 17:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/619W227KXYL._AA240_.gif
Rachmaninov Nr.3 mit Eschenbach Barto
nikolaus (23.01.2008, 17:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/413T1HK3VNL._SS400_.jpg Stravinsky: Three Movements from Pétrouchka Debussy: aus den Préludes, 1. Buch: Le vent dans la plaine; Des pas sur la neige; La fille aux cheveux de lin; La sérénade interrompue; Minstrels aus den Images, II.: Cloches à travers les fueilles; Et la lune descend sur le temple qui fut; Poissons d'or Prélude à l'après-midi d'un faune (transkr. L.Borwick)
Nikolaus.
nikolaus (23.01.2008, 17:48): Original von nikolaus http://ecx.images-amazon.com/images/I/413T1HK3VNL._SS400_.jpg Stravinsky: Three Movements from Pétrouchka Debussy: aus den Préludes, 1. Buch: Le vent dans la plaine; Des pas sur la neige; La fille aux cheveux de lin; La sérénade interrompue; Minstrels aus den Images, II.: Cloches à travers les fueilles; Et la lune descend sur le temple qui fut; Poissons d'or Prélude à l'après-midi d'un faune (transkr. L.Borwick)
Sehr gut. Übrigens auch das zweite VK! Und Masur, den ich eigentlich nicht so gerne mag, stört mich hier auch nicht. Die Orchesterbegleitung ist - ähnlich wie im Sibelius-Konzert mit Batiashvili u. Salonen - wirklich begleitend und eher im Hintergrund.
Diese Doppel - CD gibts jetzt bei JPC statt 19,99, für 5,99 (solange der Vorrat reicht)
nikolaus (23.01.2008, 22:28): Wie dumm und unwissend ich doch bin. Ich wollte, angeregt durch das Konzert mit G.Montero, Schumanns Carnaval op. 9 hören und legte daher diese Scheibe ein:
Das klingt alles so anders als gestern (u. umgekehrt dachte ich gestern: komisch, das müsste ich eigentlich kennen, hört sich aber fremd an)...
Und siehe da, ich besitze offenbar nur "Carnaval de Vienne", zu deutsch: Faschingsschwank aus Wien op. 26. Mir war gar nicht bewusst, das das zwei unterschiedliche Werke sind (ein Blick in die Opus-Zahl wäre wohl geschickt gewesen) :ignore
daniel5993 (23.01.2008, 23:38): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028947461326.jpg
Drei Klavierstücke D.946
Irgendwei komm ich hier mit Pollinis Spielweise nicht klar! Ich hab den Eindruck, dass er diese drei Klavierstücke ohne Phantasie herrunterspielt, lieblos.
Jürgen (24.01.2008, 10:15): @Daniel: Und wessen KK5 gefällt Dir besser ?
Leitner/Kempff war meine erste LP-Einspielung der KKs und daher prägend. Übrigens ist Beethovens Klaviermusik (Konzerte und Sonaten) mit Abstand das, was mich an Beethoven am meisten interessiert. Alles andere, auch die Sinfonien, höre ich deutlich seltener.
Übrigens höre ich jetzt die Lautensuite Nr.2 BWV 996, Lindberg 1992
mit Deinen Neuerwerbungen bist Du ja gut beschäftigt... Wie gefällt Dir denn der Aimard? Ich kann mir gar nicht recht vorstellen, wie er Bach spielt. Kenne nur Mozart oder Romantisches von ihm...
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Bei mir immer noch Yo-Yo - zur Abwechslung nicht Bach, sondern:
mit Deinen Neuerwerbungen bist Du ja gut beschäftigt... Wie gefällt Dir denn der Aimard? Ich kann mir gar nicht recht vorstellen, wie er Bach spielt. Kenne nur Mozart oder Romantisches von ihm...
Herzliche Grüße
Sabine
Hallo Sabine!
Erster Aimard-Eindruck: zurückhaltend bis nüchtern, habe ich aber auch nicht anders erwartet. Ich muss aber noch viiiiiiiieeeeeeeeeel tiefer in die Materie der Kunst der Fuge eindringen. Deshalb jetzt ein kleines Schrittchen weiter mit
bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis Deiner Studien. Habe bei Bach immer das Gefühl, dass man da eigentlich mit dem "Sich-Vertiefen" nie zu einem Ende kommt, dass man immer wieder neue Aspekte entdeckt.
Cetay (inaktiv) (24.01.2008, 22:41): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0822186050255.jpg
Sehr gut. Übrigens auch das zweite VK! Und Masur, den ich eigentlich nicht so gerne mag, stört mich hier auch nicht. Die Orchesterbegleitung ist - ähnlich wie im Sibelius-Konzert mit Batiashvili u. Salonen - wirklich begleitend und eher im Hintergrund.
Nikolaus.
Als bekennender Salonen Fan muss ich hier natürlich - oberlehrerhaft hin oder her - intervenieren. Batiashvili wird von Sakari Oramo begleitet. Salonen hat das Konzert mit Cho-Liang Lin und mit Joshua Bell eingepielt. Im März wird der dritte Streich veröffentllicht, diesmal mit Hilary Hahn. http://www.smileygarden.de/smilie/Liebe/wub.gif
Bei mir zum Abschluss: http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Q48dO5NiL._AA240_.jpg
nikolaus (24.01.2008, 23:11): Original von Dox Orkh Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0822186050255.jpg
Sehr gut. Übrigens auch das zweite VK! Und Masur, den ich eigentlich nicht so gerne mag, stört mich hier auch nicht. Die Orchesterbegleitung ist - ähnlich wie im Sibelius-Konzert mit Batiashvili u. Salonen - wirklich begleitend und eher im Hintergrund.
Nikolaus.
Als bekennender Salonen Fan muss ich hier natürlich - oberlehrerhaft hin oder her - intervenieren. Batiashvili wird von Sakari Oramo begleitet. Salonen hat das Konzert mit Cho-Liang Lin und mit Joshua Bell eingepielt.
Ups, das musste ja so kommen. Ich habe den Überblick verloren... Sorry, war keine Absicht :engel
daniel5993 (24.01.2008, 23:20): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028944741629.jpg
Felix Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert Nr. 1 g-moll, op. 25 Lang Lang Chicago Symphony Orchestra, Leitung: Daniel Barenboim (20' 48'')
Zuerst dachte ich: Mensch ist doch eigentlich richtig gut, aber nach einer Weile habe ich den Eindruck, dass Lang Lang immer ein bisschen over-the-top spielt...
Danach kommt
Conradin Kreutzer Chor der Hirten "Schon die Abendglocken klangen" aus "Das Nachtlager in Granada" Regina Klepper, Sopran Hermann Prey und Wolfgang Matthias Friedrich, Bariton Cornelius Hauptmann und Martin Blasius, Bass WDR Rundfunkchor Köln WDR Rundfunkorchester Köln, Leitung: Helmuth Froschauer (5' 37'')
Giacomo Meyerbeer Ballettfinale des 3. Aktes aus "Robert der Teufel" Chor und Orchester der Pariser Oper, Leitung: Thomas Fulton (8' 35'')
Robert Schumann Klavierquintett Es-dur, op. 44 Leif Ove Andsnes Artemis Quartett (28' 01'')
Jean Sibelius Andante festivo für Streichorchester Göteborgs Symfoniker, Leitung: Neeme Järvi (5')
Franz Schubert/Franz Liszt Das Fischermädchen Leslie Howard, Klavier (3' 48'')
Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 D-dur, D 485 WDR Sinfonieorchester Köln, Leitung: Günter Wand (27' 02'')
Nikolaus.
Jürgen (25.01.2008, 10:11): Holst: The Hymn of Jesus, Boult 1962
mendelssohn: cellosonaten op.45 und 58 claude starck, christoph eschenbach
die aufnahmen sind original von claves, ich habe sie jedoch von brilliant classics als teil einer 40 cd box (mendelssohn - the masterworks).
schöne stücke, die beiden spielen eher zurückhaltend, rücken die werke in den vordergrund (nicht ihr spiel). innige momente gelingen ihnen v.a. in den langsamen sätzen und ruhigen passagen. manchmal wünschte ich mir etwas mehr expressivität, wenns schneller wird. im großen und ganzen eine durchaus gediegende aufnahme.
HenningKolf (25.01.2008, 10:47): Original von nikolaus Weiter im Takt mit
Felix Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert Nr. 1 g-moll, op. 25 Lang Lang Chicago Symphony Orchestra, Leitung: Daniel Barenboim (20' 48'')
Zuerst dachte ich: Mensch ist doch eigentlich richtig gut, aber nach einer Weile habe ich den Eindruck, dass Lang Lang immer ein bisschen over-the-top spielt...
Nikolaus.
Die CD habe ich mal genau einen Tag besessen bevor ich sie verschenkt habe...ich fand sie ziemlich grausig - irgendwie spielt Lang Lang so Klavier wie jemand spricht, der meint er müsse durch übertriebene Lautstärke vom Gesprächsinhalt ablenken, so eine Art Politiker des Konzertsaals - ich glaube auch nicht, dass ich da Vorurteile habe, war meine erste (und letzte) CD mit ihm. Ich kannte ihn eigentlich nur aufgrund einer Fernsehdokumentation und fand ihn aufgrunddessen durchaus sympathisch
(Der Tschaikowski auf der CD ist auch nicht besser)
Gruß Henning
Cetay (inaktiv) (25.01.2008, 10:59): Original von HenningKolf @ Dox
Ich hoffe mal die ziemlich vorzügliche Reiner-Aufnahme hat einen Genesungseffekt gezeigt...so schlecht wie Dir anscheinend geht es mir glücklicherweise nicht (hoffe das wird nicht noch schlimmer)
Gute Besserung Henning
So richtig geholfen hat es nichts, aber jetzt bin ich wieder auf dem Damm. Das heisst, dass ich nicht mehr ans Bett sondern wieder an den Streibtisch gefesselt bin. :J ?( :J
Heute morgen auf der Fahrt:
Ich kenne keinen anderen Fall, in dem es eine einzige Interpretation eines Werkes gibt, die für meinen Geschmak alle anderen (die ich kenne) total in den Schatten stellt. Gardiner setzt das Programm roh und direkt mit den Mitteln von 1830 um. Das Ergebnis ist frappierend und selbst Aufnahmen von Spezialist Colin Davis erscheinen dagegen wie blanker Klangkitsch.
Isaac Albéniz (1860 - 1909) Concierto Fantástico Op.78 Enrique Pérez De Guzmán, Klavier Orquesta de Valencia Manuel Galduf, Dirigent
Ein unverständlicherweise kaum eingespieltes Albéniz-Werk ist dieses Klavierkonzert "Concierto fantástico" op.78, die letzte unter seinen 3 Kompositionen für Klavier und Orchester.
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Nordolf (25.01.2008, 14:34): Heute zum ersten Mal im Player:
Die "Sinfonia Antarctica" begeistert mich ganz unmittelbar: - geheimnisvoll schimmernd, voller filmischer Dramatik und eigentümlicher Melodik.
Das Klangbild ist sehr gut.
:down :down :down
HenningKolf (25.01.2008, 15:06): Original von Dox Orkh Original von HenningKolf @ Dox
Ich hoffe mal die ziemlich vorzügliche Reiner-Aufnahme hat einen Genesungseffekt gezeigt...so schlecht wie Dir anscheinend geht es mir glücklicherweise nicht (hoffe das wird nicht noch schlimmer)
Gute Besserung Henning
So richtig geholfen hat es nichts, aber jetzt bin ich wieder auf dem Damm. Das heisst, dass ich nicht mehr ans Bett sondern wieder an den Streibtisch gefesselt bin. :J ?( :J
Schön dass Du wieder auf dem Damm bist...aber: Ans Bett gefesselt hat ja manchmal was :ignore - aber an den Schreibtisch gefesselt ist doch reichlich unbequem, hoffentlich hat Dich zwischenzeitlich einer losgebunden :)
Die "Sinfonia Antarctica" begeistert mich ganz unmittelbar: - geheimnisvoll schimmernd, voller filmischer Dramatik und eigentümlicher Melodik.
Das Klangbild ist sehr gut.
:down :down :down Ich charakterisiere die 7. gerne als "La Mer bei Minusgraden" :ignore
Original von Henning zensiert
:rofl:rofl:rofl
Auf dem Heimweg brauch ich mal was ganz anderes (@Admin: solche Mega off-topics bleiben die absolute Ausnahme :engel): Xyla - Esoterica (Genre: Industrial Darkpsy)
Die eigenwillige Interpretation, soweit ich dies beurteilen kann wohl über den Notentext hinaus oder zumindest haarscharf dran vorbei, wird sicherlich von vielen abgelehnt werden. Allerdings, im Vergleich zum Beispiel mit dem Schaffen des in der Fachpresse meist gefeierten Glenn Gould hat sich Pletnjow in seiner Karriere weit weniger Provokationen und Eigenheiten erlaubt. Deshalb sei ihm dies hier verziehen und ich muss sagen, mir gefällt´s rein emotional bewertet ziemlich gut!
Jeremias (26.01.2008, 15:27): Ich sitze seit 3 Stunden im Büro an einer Unterhaltssache und höre zur Entspannung WDR4... :engel
cellodil (26.01.2008, 15:56): Original von HenningKolf Original von nikolaus Weiter im Takt mit
Felix Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert Nr. 1 g-moll, op. 25 Lang Lang Chicago Symphony Orchestra, Leitung: Daniel Barenboim (20' 48'')
Zuerst dachte ich: Mensch ist doch eigentlich richtig gut, aber nach einer Weile habe ich den Eindruck, dass Lang Lang immer ein bisschen over-the-top spielt...
Nikolaus.
Die CD habe ich mal genau einen Tag besessen bevor ich sie verschenkt habe...ich fand sie ziemlich grausig
Lieber Henning,
ich will ja nicht neugierig sein, bin's aber: Wem schenkst Du denn grausige CDs...???
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Bei mir jetzt "Cellikatessen" mit Kliegel und Mifune (kann gerade leider kein Cover finden)
HenningKolf (26.01.2008, 16:20): @cellodil
Der hiesigen Bücherei.....................
(die haben aber auch schon die eine oder andere nicht grausige Dublette erhalten)
Gruß Henning
nikolaus (26.01.2008, 16:43): Gesandt von einem Engel :engel
Das freut mich, dann scheine ich ja den richtigen Griff getan zu haben. Ich habe sie der Aufnahme der Emersons vorgezogen, die mir etwas "aufdringlich" erschien.
Nikolaus.
cellodil (26.01.2008, 17:03): Original von HenningKolf @cellodil
Der hiesigen Bücherei.....................
(die haben aber auch schon die eine oder andere nicht grausige Dublette erhalten)
Gruß Henning
Lieber Henning,
da bin ich aber beruhigt. Ich dachte schon an Schwiegermütter und sonstige liebsame Verwandtschaft...
:D
Herzliche Grüße
Sabine
Die aufdringlichen "Emersons" sind ein gutes Stichwort. Lange nicht gehört:
wie gefällt Dir Yo-Yo? Vor allem die 3. Suite finde ich großartig (ist aber ohnehin eine meiner liebsten).
Herzliche Grüße
Sabine
Ähem, das mit dem aufdringlich bitte nicht falsch verstehen. Die Aufnahme erschien mir einfach seeeehhhr direkt, fast auf Attacke gespielt oder aggressiv..., ich weiß nicht, wie ich es anders/besser beschreiben kann.
Yo-Yo spielt wunderbar, sehr feinnervig und schönklangig...
Nikolaus.
cellodil (26.01.2008, 17:17): Original von nikolaus
Ähem, das mit dem aufdringlich bitte nicht falsch verstehen. Die Aufnahme erschien mir einfach seeeehhhr direkt, fast auf Attacke gespielt oder aggressiv..., ich weiß nicht, wie ich es anders/besser beschreiben kann.
Lieber Nikolaus,
ich hatte die Emersons in letzter Zeit ganz aus den Augen verloren und als ich das jetzt gelesen habe, dachte ich: Könnte ich mal wieder hören. Ich bin Dir dankbar! Und außerdem hat mir die Wortkombination einfach gut gefallen, deshalb habe ich sie aufgegriffen... Sorry, wenn das bei Dir falsch ankam! Das war mir schon klar, dass sich das auf diese Aufnahme bezogen hatte. Aber "direkt" trifft doch auch vielleicht den Interpretationsstil insgesamt.
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Schön, dass dir Yo-Yo zusagt. Ich bin ja seit letzter Woche in einer akuten Yo-Yo-Phase und höre mich durch allerlei (von John Tavener, Morricone, Piazolla bis Haydn und Bach) durch...
cellodil (26.01.2008, 23:28): Nach dem (unklassischen, aber witzigen) live-Event des Tages mit dem Spardosen Terzett mach' ich bei Aimard jetzt einfach mit - aber mit Mozart:
nikolaus (27.01.2008, 00:17): Original von cellodil Nach dem (unklassischen, aber witzigen) live-Event des Tages mit dem Spardosen Terzett mach' ich bei Aimard jetzt einfach mit - aber mit Mozart:
Ich brauchte eben Aimards Bach nach einem ganz und gar nicht witzigen Tanztheater-Abend; zwar war es wohl witzig gemeint, die meiste Zeit aber eher unfreiwillig komisch bis zum Heulen. Schade, daß deutscher Tanz immer so bemüht ist. Gestern dagegend ein super Stück zeitgenössischen Tanzes von einem Israeli in Düsseldorf. Das nur mal soeben off-topic am Rande...
Diese Aufnahme wurde von mir schon im Haydn-Thread als Nonplusultra unter den Londoner-Einspielungen gelobt (außerhalb davon gibts ja noch Salonen). Durchsichtig, zackig, voller innerer Dramatik auf der einen; wuchtig, ernst und "würdevoll" auf der anderen Seite. Die perfekte Synthese für meine Ohren.
Nr. 8, op. 13 "Pathetique" Nr. 14, op. 27 "Mondschein" Nr. 23, op. 57 "Appassionata" Nr. 26, op. 81a "Les Adieux"
1962/63
Hatte ich in sehr guter Erinnerung.
cellodil (27.01.2008, 13:18): Original von nikolaus Ich brauchte eben Aimards Bach nach einem ganz und gar nicht witzigen Tanztheater-Abend; zwar war es wohl witzig gemeint, die meiste Zeit aber eher unfreiwillig komisch bis zum Heulen. Schade, daß deutscher Tanz immer so bemüht ist. Gestern dagegend ein super Stück zeitgenössischen Tanzes von einem Israeli in Düsseldorf. Das nur mal soeben off-topic am Rande...
Lieber Nikolaus,
hoffe, dass Dich der Aimard über den nicht sonderlich erfreulichen Abend hinweggetröstet hat. Bei den Stichworten "unfreiwillige Komik" und "Tanztheater" fiel mir - sorry, auch ganz off-topic - ein Abend in Zürich vor ein paar Jahren ein. Es war eine niederländische Truppe mit einem durch und durch kryptischen Stück, das irgendeinen fürchterlich bildungslastigen Titel hatte. Kurz und gut: Es war ernst und grauenhaft, bis mir der Freund, der neben mir saß das Stichwort "Sackläuse" ins Ohr raunte. Danach machte alles Sinn und wir konnten uns vor Lachen nicht mehr einkriegen. Manchmal braucht man eben das richtige Schlüsselwort, um den tieferen Sinn einer Choreographie oder Inszenierung zu erfassen...
Dir einen schönen Sonntag und herzliche Grüße
Sabine
P.S. Bei mir jetzt noch ein bisschen Filmmusik und dann - vielleicht - ins Kino
soviel Klaviermusik in letzter Zeit hier, da schließe ich mich mal an und höre in die eine oder andere meiner - rel. wenigen - Aufnahmen. Zunächst diese:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EB27A0VXL._AA240_.jpg Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Robert Levin / Orchestre Révolutionnaire et Romantique / J. E. Gardiner
Levin spielt auf einem Hammerflügel von Salvatore Lagrassa aus dem Jahr 1812 aus der "Edwin Beunk Collection".
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (27.01.2008, 16:17): Ich bleibe bei Beethovens Klavierkonzert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5123JKE46SL._AA240_.jpg Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Jos van Immerseel / Tafelmusik / Bruno Weil
Immerseel spielt einen Hammerflügel von Johann Nepomuk Tröndlin, Leipzig, aus der ersten Hälfte des 19. Jh. aus der Sammlung Van Immerseel-Chevallier
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411MCZPZAEL._AA240_.jpg Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Alfred Brendel / Wiener Philharmoniker / Simon Rattle
Viele Grüße, Wolfgang
daniel5993 (27.01.2008, 17:29): Original von Poztupimi 5tes zum dritten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411MCZPZAEL._AA240_.jpg Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Alfred Brendel / Wiener Philharmoniker / Simon Rattle
Viele Grüße, Wolfgang
Das würd mich sehr interessieren, wie du diese Aufnahme beurteilen würdest! Danke!
Poztupimi (27.01.2008, 17:39): So, die letzte CD in meiner Sammlung mit diesem Konzert (auf Vinyl habe ich heute keine Lust):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61D2AVNEDYL._AA240_.gif aus dieser Reihe, scheint aber nicht mehr lieferbar zu sein: Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Arthur Rubinstein / Boston Symphony Orchestra / Erich Leinsdorf
Eine Aufnahme aus dem Jahr 1964
Grüße, Wolfgang
@Daniel
Werde versuchen, im entsprechenden Thread kurz was zu den gehörten Aufnahmen zu schreiben.
Hieraus: LvB: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4, Op. 58 Conrad Hansen Berliner Philharmoniker Wilhelm Furtwängler 03.11.43 LvB: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5, Op. 73 Edwin Fischer Philharmonia Orchestra Wilhelm Furtwängler 20.02.51
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Poztupimi (27.01.2008, 18:22): Habe mich entschlossen, heute doch mal den Plattenspieler anzuschmeißen:
http://i10.ebayimg.com/04/i/000/b2/da/6d12_1.JPG Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Wilhelm Kempff / Berliner Philharmoniker / Ferdinand Leitner
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (27.01.2008, 19:15): So, eine letzte noch:
http://i13.ebayimg.com/03/i/000/b9/98/e6c1_1.JPG Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Claudio Arrau / Concertgebouw Orchestra / Bernard Haitink
Grüße, Wolfgang
nikolaus (27.01.2008, 19:46): Jetzt will ich auch mal...
Poztupimi (27.01.2008, 20:31): So, nach soviel Klaviermusik Genrewechsel:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5121KDX99BL._AA240_.jpg Deutsche Barocklieder Annette Dasch, Sopran / Mitglieder der Akademie für Alte Musik Berlin
Der lettische Komponist Janis Ivanovs ist eine wunderbare Entdeckung!
Nachdem mich die symphonische Dichtung "Regenbogen" schon mit den dominanten Streichern und Harfen in eine Märchenwelt versetzte, begeistert die 4. Symphonie "Atlantis" mit narkotischen Klangwolken und tragisch schneidendem Blech. Diese Musik will ganz dezidiert Mythisch-Sagenhaftes transportieren. Wer auf R. Strauss, Respighi, Sibelius, Alfven oder auch Reinhold Gliere kann, sollte hier einmal hineinhören!
Ashkenazy glänzt hier mit einem etwas härteren Anschlag und einem direkten Klavierklang.
@Jörg,
die Aufnahme kaufte ich mir seinerzeit auch und habe sie seit dem nie wieder gehört. Dieser harte Anschlag hat mir bei den Preludes gar nicht gefallen...
cellodil (28.01.2008, 07:46): Zum Wochenanfang SWR 2:
George Onslow: 2. Satz aus dem Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass op. 79 Gianluca Luisi (Klavier) Ensemble Concertant Frankfurt
Jean Sibelius: 3. Satz aus der Karelia-Suite op. 11 Berliner Philharmoniker Leitung: Herbert von Karajan
Ashkenazy glänzt hier mit einem etwas härteren Anschlag und einem direkten Klavierklang.
@Jörg,
die Aufnahme kaufte ich mir seinerzeit auch und habe sie seit dem nie wieder gehört. Dieser harte Anschlag hat mir bei den Preludes gar nicht gefallen...
Mir gefällt die CD recht gut - die Aufnahmetechnik von Decca ist zudem auch beeindruckend, das Klavier scheint im Raum zu stehen. Allerdings fehlen mir bei den Preludes die Vergleiche. Welche Aufnahme würdest Du empfehlen?
:hello Jörg
Rachmaninov (28.01.2008, 08:18): Original von Nordolf Original von Rachmaninov Original von Nordolf Fast verklungen:
Ashkenazy glänzt hier mit einem etwas härteren Anschlag und einem direkten Klavierklang.
@Jörg,
die Aufnahme kaufte ich mir seinerzeit auch und habe sie seit dem nie wieder gehört. Dieser harte Anschlag hat mir bei den Preludes gar nicht gefallen...
Mir gefällt die CD recht gut - die Aufnahmetechnik von Decca ist zudem auch beeindruckend, das Klavier scheint im Raum zu stehen. Allerdings fehlen mir bei den Preludes die Vergleiche. Welche Aufnahme würdest Du empfehlen?
:hello Jörg
Gute Frage, sehrt gute Frage. Wesentlich davon abhängig wie Du die Preludes magst!?
Ich fühle mich ja gerne über Kritiker erhaben und vertraue stolz meinen eigenen Ohren und da hat Norrigton mit den LCP sowohl mit Mozart als auch mit Beethoven schon immer gepunktet. Aber ich muss zugeben, dass mir viel wohler ist, seit die Beethoven-GA vom Fono Forum geadelt wurde. :engel
cellodil (28.01.2008, 08:56): Mit Mozart schreite ich zum Tagwerk...
- Divertimenti K 136, K 137, K 138 - Streichquartette K 80, K 155, K 156
:D
Liebe Grüße
Sabine
ab (28.01.2008, 09:26): Durch Zufall letztes Wochenende als Abverkauf in Händen gefallen: Evgeni Teregulov aus der Serie der Russischen Klavierschule. Mal hören, ob ich immer noch so überwältigt bin wie beim kurzen Reinhören...
Beeindruckend ist besonders das Violinkonzert in h-Moll, das exemplarisch für Pfitzners herben und oftmals zerrissenen Stil stehen kann. Während der erste Satz stellenweise sehr aufbegehrend-pathetisch ist und die Violine in einem schroffen sich aneinander reibenden Dialog mit dem Orchester zeigt, transportiert der Adagio-Satz ein Gefühl von Weite und resignativem Frieden mit einem erschütternden Höhepunkt. Der letzte Satz zeigt einen derben schwarzen Humor, ist bemüht fröhlich und wirkt dadurch eher sarkastisch.
Auch wenn das Duo für Violine, Cello und Orchester im ersten Satz ebenfalls einen klagenden Ton anschlägt, ist es doch nicht so persönlich wie das Violinkonzert. Es scheint runder und kunstvoll gefügt. Das jugendliche Scherzo für Orchester hingegen zeigt Pfitzner leichtfüssig dahingleitend auf den Pfaden von Mendelssohn.
Nordolf (28.01.2008, 15:35): Original von Rachmaninov
Gute Frage, sehrt gute Frage. Wesentlich davon abhängig wie Du die Preludes magst!?
Hm... da ich mit Ashkenazy ja eine eher moderne Herangehensweise besitze, würde mich eine ältere romantischer gehaltene Aufnahme (gerne auch mono) interessieren. Schade, das es von Rubinstein keine GA der Preludes gibt...
Herzliche Grüsse! Jörg
ab (28.01.2008, 15:51): Meine Lieblingsaufnahmen sind hier von Marta Deyanova (Nimbus) und Dame Moura Lympany (Erato, inzwischen billig bei Apex), noch lange vor meinem heißgeliebten Sviatoslav Richter (Regis).
Rachmaninov (28.01.2008, 15:51): Original von Nordolf Original von Rachmaninov
Gute Frage, sehrt gute Frage. Wesentlich davon abhängig wie Du die Preludes magst!?
Hm... da ich mit Ashkenazy ja eine eher moderne Herangehensweise besitze, würde mich eine ältere romantischer gehaltene Aufnahme (gerne auch mono) interessieren. Schade, das es von Rubinstein keine GA der Preludes gibt...
Herzliche Grüsse! Jörg
Mmh, somit die sehr kraftvolle Aufnahme von A. Weissenberg oder Berezovsky wohl eher ausscheiden dürften!
ab (28.01.2008, 15:54): Argerich und Ravel http://ecx.images-amazon.com/images/I/418RCZ9M0FL._AA240_.jpg
Dnach wohl nochmals die Rostropovich-Preisträgerin von 2001: http://cover.universal-music.de/classics/graphics/200/028947612797.jpg Dazu auch hier zum Reinhören etwas. Grammophone schrieb dazu:
A brilliant young Russian cellist continues to set the standard
Tatjana Vassilieva is a remarkable cellist – if you’ve not heard either of her previous recordings, I’d urge you to try this one. Her playing is exceptionally clear and accurate; the high passages in the Schubert don’t even sound difficult, so unforced is her tone and so pure her tuning. Her musicianship is of the kind that projects the sense of what she’s playing without apparent effort, and certainly without exaggeration; this helps the Arpeggione Sonata to give an impression of touching intimacy, without denying any of the work’s more showy elements.
ab (28.01.2008, 17:35): Nun Segerstam Sibelius Sinfonie Nr. 4&5
Arthur Honegger: Sinfonie Nr. 2 "pour cordes" Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Charles Dutoit
liegnitz (28.01.2008, 18:55): bei mir mal wieder rausgekramt:
http://i268.photobucket.com/albums/jj27/liegnitz/WAMPOSTH.jpg Wolfgang Amadeus Mozart Serenate Nr. 9 "Posthorn" Cleveland Orchestra George Szell CBS Masterworks
Nordolf (28.01.2008, 21:45): Hallo Rachmaninov und ab,
da hat man ja mal wieder die Qual der Wahl. Weissenbergs Aufnahme wird ja allerorten sehr gelobt. Ich hatte auf jpc in die Melodiya-Aufnahme mit Victor Eresko hineingehört - soweit ich es nach diesen Klangschnipseln sagen kann, scheint sie auch recht gut zu sein.
Maxwell-Davies residiert im äußersten Norden der Orkney Islands, wo sich Atlantik und Nordsee treffen (Brr ... das stelle ich mir ungemütlich vor!). Die 2. Sinfonie (1980) des Briten ist entsprechend vom Meer inspiriert: Zum einen von den Klängen, die von Aeolsharfen-artigen Winden bis hin zu Felsen, die bei Gewitterstürmen ins Meer stürzen, reichen. Zum anderen von den Formen - statische Wellen im bewegtem Meer oder umgekehrt. Diese Formprinzipien finden sich auf auf der kleinsten Ebene und auch über größere Abschnitte, Sätze und sogar die ganze Sinfonie hinweg. Auch wenn das nicht immer nachvollziehbar ist, so entsteht dennoch ein bezwingendes architektonisches Wunderwerk. Inhaltlich wird das mit einer "erweiterten" Tonalität ausgestaltet, dabei steht der Tritonus H–Eis im Zentrum. Das Ergebnis klingt stellenweise recht scharf und "schräg". Eine klangliche Besonderheit wird dadurch erzielt, dass zu dem herkömlichen Orchersterapparat eine große Gruppe von gestimmten Schlaginstrumenten tritt, die streckenweise quasi konzertant auftritt.
cellodil (29.01.2008, 08:29): Mein vollgestopfter Arbeitstag beginnt mit Wolferl und Robert...
ab (29.01.2008, 09:59): jetzt gleich bei uns im Radio: Konzert am Vormittag
Alexei Volodin, Klavier. Joseph Haydn: Andante con Variazioni f-Moll, Hob. XVII/6 Ludwig van Beethoven: Sonate f-Moll, op. 57, "Appassionata" Sergej Rachmaninow: Moments musicaux, op. 16 Zugaben: S. Rachmaninow: Prélude gis-Moll, op. 32 Frédéric Chopin: a) Impromptu Nr. 1, As-Dur, op. 29; b) Fantaisie-Impromptu cis-Moll, op. 66; c) Walzer Des-Dur, op. 64/1, "Minutenwalzer" (Aufgenommen am 25. Jänner im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses)
Jeremias (29.01.2008, 10:59): @ ab: Bitte berichte über Deinen Eindruck! Ich hörte ihn einst live mit einem Teil des Programms, er gefiel mir gar nicht....
ab (29.01.2008, 11:10): Diese sterilen Noten, die statt Musik aus den Boxen auf mich einprasseln, ödet mich so an, dass ich selbst das russische Programm nicht längner aushalten kann. Volodin ist nix für mich.
Erstmals greife ich nun lieber, sehr gespannt, zu Sudbin.
ab (29.01.2008, 13:38): Im Radio gerade Beethovens Kreutzer-Sonate, gespielt von Isabelle Faust & Alexander Melnikow. Da macht ihre "Dornröschen" Stradivari von 1704 kein Schläfchen... :D
(Irgendwie erinert Faust mich im ersten Satz vom Ton an den Kremer der früheren 80er. Sehr erfreuliche klingt die Sonate irgendwie im langsamen Satz aufgeregt unperfekt gespielt, und somit erzeugt sie durchwegs Spannung, wie es weitergeht.)
Nordolf (29.01.2008, 17:00): Original von Jeremias Die Frau ist schon außer Haus und ich habe noch keine Lust so früh in die Kanzlei zu fahren. Also meine Neuerwerbung:
Poztupimi (29.01.2008, 20:30): Aus gegebenem Anlaß:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JSVHH7MPL._AA240_.jpg Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-moll, WAB 109 (Edition Novak) Staatskapelle Dresden / Eugen Jochum Aufnahme aus der Lukaskirche, Dresden vom Januar 1978
Heute hörte ich die 7. mit den jeweiligen Zitaten, die Vaughan Williams jedem Satz voranstellte. Sie werden auf dieser CD beeindruckend von David Timson gesprochen. Dadurch verstärkt sich natürlich der außermusikalische literarisch-historische Bezug.
Gustav Mahler Symphonie Nr.7 City of Birmingham Symphony Orchestra Sir Simon Rattle
Die Siebte gefällt mir phasenweise sehr gut - allerdings gibt es auch einige Abschnitte, wo die Musik einfach nur vorbeirauscht... Nicht anders ergeht es mir bisher bei den mir bekannten Symphonien 1, 6 und 8... Aber es gibt eben doch etwas, das mich immer wieder zum Hören verleitet!
ab (30.01.2008, 00:00): Original von Sabine Ein Komponist, mit welchem ich noch nicht recht warm geworden bin: Gustav Mahler Symphonie Nr.7 City of Birmingham Symphony Orchestra Sir Simon Rattle
dürfte wohl am Dirigenten liegen!
Rattle: Ein Dirigent, mit welchem ich noch nicht recht warm geworden bin.
Nordolf (30.01.2008, 00:52): Original von Sabine Ein Komponist, mit welchem ich noch nicht recht warm geworden bin:
Gustav Mahler Symphonie Nr.7 City of Birmingham Symphony Orchestra Sir Simon Rattle
Die Siebte gefällt mir phasenweise sehr gut - allerdings gibt es auch einige Abschnitte, wo die Musik einfach nur vorbeirauscht... Nicht anders ergeht es mir bisher bei den mir bekannten Symphonien 1, 6 und 8... Aber es gibt eben doch etwas, das mich immer wieder zum Hören verleitet!
Hallo Sabine!
Es könnte tatsächlich am Dirigenten liegen. Einige Aufnahmen von Rattle schätze ich durchaus (Brahms, Schönberg), aber sein Mahler ist nichts anderes als Durchschnitt.
Ich habe die 3. und 6. Symphonie aus dieser Box. Die 3. ist gewiß eine gute Aufnahme - wenn man allerdings z.B. die Intensität eines Bernstein mit den New Yorkern im Jahre 1987 (DGG) hört, verblasst Rattles Ansatz doch etwas. Die 6. kommt als eine ziemlich am Werk vorbeigespielte Orgie der Verschleppungen daher - Rattle wollte scheinbar dem Werk Saft und Kraft entziehen. Die Musik wird völlig zerdehnt. Bei der 6. solltest Du mal in Georg Soltis martialische Variante mit dem CSO reinhören (Decca, Midprice) - wenn die Musik dann immer noch an Dir vorbeirauscht, liegt es wirklich an Deiner Unverträglichkeit mit Mahlers Komposition... :engel
ab (30.01.2008, 10:20): Heute im Radio gehört, dass von unserer Bevölkerung nur 5% angibt, kein Interesse an Musik zu haben.
Jezt gerade ebendort Ausschnitte der bestplatzierten CDs und DVDs des Classical Midem Award, der heute Abend vergeben werden wird.
cellodil (30.01.2008, 11:39): Original von ab Heute im Radio gehört, dass von unserer Bevölkerung nur 5% angibt, kein Interesse an Musik zu haben.
... ich glaube, wenn nach "Klassischer Musik" gefragt worden wäre, sähe die Sache anders aus - wahrscheinlich sogar in felix Austria...
Bei mir jetzt gegen die Unwägbarkeiten und die Nerverei des Arbeitstags ein bisschen Bach (3. Cello-Suite) mit Rostropovich.
Liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (30.01.2008, 12:08):
Beim FBO bin ich mittlerweile nicht mehr unvoreingenommen sondern erwarte einfach hinreissendens Mozartieren. Und auch die dritte und leider letzte Einspielung der Mozart-Konzertreihe steht auf dem selben Niveau wie die beiden Vorgänger. Das ist wieder eine farbenfroh leuchtende Aufnahme, mit einer hingebungsvollen Spielfreude, die mich schier aus dem Sessel lupft. Und trotzdem hat die Musik auf mich eine tiefe und gewichtige, in manchen Passagen gar himmlische (Klavierkadenz im ersten Satz! - oder der trotz HIP wirklich langsam gespielte Satz des Klarinettenkonzerts) Wirkung. :engel Auch für Theoretiker dürfte die Aufnahme interessant sein. Beim Klavierkonzert wird zwischen Solo und Tutti Begleitung unterschieden. Wenn das Klavier begleitet wird, spielt oft nur ein Kammerensemble und bei echten Tutti-Passagen kommt das ganze Orchester zum Einsatz. In meinen Ohren klingt das sehr überzeugend und "richtig".
ab (30.01.2008, 12:17): Original von cellodil ... ich glaube, wenn nach "Klassischer Musik" gefragt worden wäre, sähe die Sache anders aus - wahrscheinlich sogar in felix Austria...
Nicht "wahrscheinlich", sondern ganz sicher sogar, und der Staatsakt und Identifikationspunkt des Neujahrskonzerts schon gar. :wink
Cetay (inaktiv) (30.01.2008, 16:54): Original von daniel5993 Original von daniel5993 http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PBBVDQ1DL._AA240_.jpg
Benjamin Britten: 4 Sea Interludes Beethoven: Symphonie Nr. 7
noch einmal, weils so schön war
:down
Mich erstaunt immer wieder aufs Neue, wie Lenny es schafft durch das Zeitlupentempo jede kleinste Phrase mit Bedeutung aufzuladen und dennoch den großen Spannungsbogen aufrechtzuerhalten.
daniel5993 (30.01.2008, 20:26): Original von Dox Orkh Original von daniel5993 Original von daniel5993 http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PBBVDQ1DL._AA240_.jpg
Benjamin Britten: 4 Sea Interludes Beethoven: Symphonie Nr. 7
noch einmal, weils so schön war
:down
Mich erstaunt immer wieder aufs Neue, wie Lenny es schafft durch das Zeitlupentempo jede kleinste Phrase mit Bedeutung aufzuladen und dennoch den großen Spannungsbogen aufrechtzuerhalten.
Der Schlusssatz der 7 ist phänomenal! Er erinnert an einen Sergiu Celibidache.
Humphrey Searle (1915-1982): Sinfonie Nr. 1 op. 23 (1952/53)
Diese viersätzige Sinfonie dauert nur etwas mehr als 20 Minuten. Ihr liegt eine Zwölftonreihe zugrunde, die mit dem allseits bekannten B-A-C-H-Motiv beginnt. Im Booklet wird Searles Kompositionsstil so umschrieben: die Reduktion und Sparsamkeit Anton Weberns (der sein Lehrer war), verbunden mit der Expressivität Alban Bergs. Wirklich faszinierend - muss ich gleich noch einmal hören...
ab (30.01.2008, 22:38): Bei mir gerade Schumann Klavierquintett mit Artur Schnabel un dem Pro Arte Quartett von 1933, klanglich vorzüglich aufbereitet von Andante. :times10
Die Box mit dem Danish NRSO und Leif Segerstam hat mich heute Nacht an die Analge gefesselt, bis ich durch war. Erster Eindruck (nur 1, 6 sind fundierter - die kenne ich schon länger):
1 :) 2 :( :( 3 :) 4 :) 5 :) :) 6 :) :) 7 :( (aber wer sieht neben Bernstein/WP schon gut aus?)
Jürgen (31.01.2008, 09:19): http://ec1.images-amazon.com/images/G/01/ciu/88/cb/b840124128a0607b18e41010._AA240_.L.jpg
Debussy: Preludes Livre 1, Planès 1985
Morgens, wenn der Motor noch nicht 100% Leistung bringt, kommt das sehr gut.
Anschließend brauche ich dann aber etwas, das meinen Espresso unterstützt.
ab (31.01.2008, 09:52): Original von Dox Orkh (aber wer sieht neben Bernstein/WP schon gut aus?)
Beecham! :down :down :down
ab (31.01.2008, 09:58): nachdem ich gestern Nacht noch aus Ravles Miroirs das erste Stück Noctuelles mit Gieseking (EMI), 2x Richter (LiveClassics/Aura), C.Ousset (BerlinClassics), W.Haas (Philips), El Bach (Forlane) und Bavouzet (mdg) vergleichgehört habe :engel, nun nochmals des letztgenannten sein GA:
Jürgen (31.01.2008, 11:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/419G8P1ZB0L._AA240_.jpg
Ich wollte doch mal überprüfen, ob man deswegen ein Konzert verläßt. Ich wäre geblieben, muss aber gestehen, dass mir die ersten dreimal Hören nicht leicht gefallen sind.
Grüße Jürgen
Rachmaninov (31.01.2008, 11:45): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/419G8P1ZB0L._AA240_.jpg
Ich wollte doch mal überprüfen, ob man deswegen ein Konzert verläßt. Ich wäre geblieben, muss aber gestehen, dass mir die ersten dreimal Hören nicht leicht gefallen sind.
Grüße Jürgen
Die vierte Sinfonie ist sicherlich eher weniger "zugänglich" wenn man diese Eigenschaft überhaupt bei DSch Sinfonien finden kann!
daniel5993 (31.01.2008, 13:46): Original von ab Original von Dox Orkh (aber wer sieht neben Bernstein/WP schon gut aus?)
Beecham! :down :down :down
Einigen wir uns darauf, dass beide gut aussehen :D
@ab
War das auf Beechams Beethoven bezogen oder was genau sollte man im Vergleich zu Bernstein (von Beecham) hören?
ab (31.01.2008, 13:48): Gerade im Radio eine Stunde Musik von Franz Schubert.
Exemplarisch schön war die Ouvertüre in c-moll DV 8 vom Wiener Streichsextett.
Soeben verklungen die Neuaufnahme der Impromptus+Allegretto D. 915;3 Klavierstücke D. 946 Javier Perianes, Klavier (Label: HMF) Sehr schöner leuchtender Ton aber tendentiell chopinesque.
Soeben auch erstmals die Arpeggione-Sonate auf ebendiesem Instrument, gespielt von Christoph Stradner gehört, jetzt auch ein Cello-Bearbeitung mit David Geringas mit der ungewöhnlichen Begelitung des Bläserquintetts der Staatskapelle Berlin (Heribert Breuer/Arrangement).
Cetay (inaktiv) (31.01.2008, 14:22): Original von daniel5993 Original von ab Original von Dox Orkh (aber wer sieht neben Bernstein/WP schon gut aus?)
Beecham! :down :down :down
Einigen wir uns darauf, dass beide gut aussehen :D
@ab
War das auf Beechams Beethoven bezogen oder was genau sollte man im Vergleich zu Bernstein (von Beecham) hören?
Das Zitat bezog sich auf die 7. Sinfonie von Sibelius
ab (31.01.2008, 14:25): Original von Rachmaninov
Die vierte Sinfonie ist sicherlich eher weniger "zugänglich" wenn man diese Eigenschaft überhaupt bei Schostakowitsch Sinfonien finden kann!
sie ist wohl eine der interessantesten seiner Sinfonien, wenn nicht überhaupt die interessanteste, und das meine ich jetzt kompositiorisch und nicht politisch gesehen.
ab (31.01.2008, 14:28): Original von Dox Orkh Das Zitat bezog sich auf die 7. Sinfonie von Sibelius Richtig!
Beeecham war einer der genialsten Sibelius-Interpreten!
(bei Bernstein mag ich Sibelius sowohl in der älteren als auch früheren Aufnahme, aber da erklingt halt immer eigenwilliger Bernstein. Sozusagen der Glenn Gould unter den Dirigenten :J)
suisse romande - ernest ansermet national de l'ortf - jean martinon
beides hervorragende aufnahmen. martinon packt recht kräftig zu, eine spannende interpretation. dafür ist ansermet unübertroffen im einsatz der klangfarben des orchesters. bei ihm wirkt das stück nobler, fragiler, was imo besser zu debussy passt.
Poztupimi (31.01.2008, 17:41): Start in den Feierabend mit dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BGKTNBMRL._AA240_.jpg Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-moll, WAB 109 Berliner Philharmoniker / Günter Wand Konzertmitschnitt vom September 1998
daniel5993 (31.01.2008, 18:16): Original von ab Original von Dox Orkh Das Zitat bezog sich auf die 7. Sinfonie von Sibelius Richtig!
Beeecham war einer der genialsten Sibelius-Interpreten!
(bei Bernstein mag ich Sibelius sowohl in der älteren als auch früheren Aufnahme, aber da erklingt halt immer eigenwilliger Bernstein. Sozusagen der Glenn Gould unter den Dirigenten :J)
Bei Youtube gibts jetzt Sibilius 7 mit Lenny. Einfach eingeben: Sibelius Symphony 7 bernstein (und los gehts) Übrigens mit den Wiener Philharmonikern.
Der lettische Allerspätest-Romantiker Janis Ivanovs bietet erzählerisch-dramatische Musik wie ich sie liebe. Trotz aller Nähe zu Richard Strauss und Jean Sibelius ist diese Musik eine eigene musikalische Stimme, die einen gewissen Hang zum Mythisch-Sagenhaften hat.
Poztupimi (31.01.2008, 20:21): Jetzt diese Aufnahme:
http://i6.ebayimg.com/07/i/000/d2/ca/2720_1.JPG Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Gidon Kremer / Staatliches Sinfonieorchester der UdSSR / Juri Temirkanow
Ein Mitschnitt vom 4. Tschaikowsky-Wettbewerb 1970 in Moskau, den er in diesem Jahr gewann.
Viele Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (31.01.2008, 20:35): derzeit fesselt mich dieses Werk
Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 2 (1953) BBC Scottish Symphony Orchestra, Alun Francis
Ein Auftragswerk für den schwedischen Rundfunk, 1954 uraufgeführt.
Poztupimi (31.01.2008, 20:46): Noch einmal Tschaikowsky, ganz neu:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419OFY3JdKL._AA240_.jpg Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Baiba Skride / City of Birmingham Symphony Orchestra / Andris Nelsons
Viele Grüße, Wolfgang
HenningKolf (31.01.2008, 20:55): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QXPPRQPPL._AA240_.gif Aufnahme von 1962 (Chesky)
Im Moment ziehe ich zwar das Keller Quartett vor, aber Aimards Aufnahme gefällt mir auch ganz gut. Allerdings fesselt sie mich im Moment nicht wirklich. Ich glaube, ich müsste andere Aufnahmen zum Vergleich hören, um die Aufnahme besser beurteilen zu können.
HenningKolf (31.01.2008, 22:19): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QXPPRQPPL._AA240_.gif Aufnahme von 1962 (Chesky)
Adorno, der Apologet des tumben Vorurteils, wird nicht geahnt haben, dass man Sibelius´ 2. so spielen kann, als er den dummen Satz der "Sinfonien der tausend Löcher" prägte. Da wo manches Dirigat das Augenmerk einseitig auf Höhepunkte ausrichtet, hat Barbirolli den Blick fürs Ganze. Eine organische, in sich stimmige Einspielung - Spannung ohne "Löcher"
jetzt, wahrscheinlich wegen der fortgeschrittenen Stunde, nicht mehr ganz:
ich hatte diese 3CD-Box gestern in der Hand, sie wurde für gerade mal 6,99 € angeboten. Ich bin bei solchen Fast-geschenkt-Angeboten häufig unschlüssig - zu oft landete Dererlei einmal quergehört in der Kiste. Ist das eher dahinplätschernd (das ist bei Berwald tödlich) oder mit dramatischem Zugriff? Ist der Orchesterklang fett (dto) oder eher transparent? Wie schätzt du diese Box ein?
:hello Viele Grüße Jochen
ab (01.02.2008, 14:03): Gerade das Radio angeschaltet und aus Beethovens Streichquartett op. 131 in einer ganz ausgezeichneten, die einzelenen Stimme wie freie behandelten und dennoch zusammenhägngenden Interpretation gehört. Es war dann das Alban Berg Quartett in seiner zweiten Einspielung, die eigentlich nur ein Videoproduktion hätte werden sollen. [Der Grund, sie auch auf CD herauszugeben verdanken wir dem Umstand, dass sie - wohl wegen eines Markierungsfehlers - fast eine Ewigkeit gebraucht hatte, um das Bild und die Tonspur synchron hinzubekommen. Im Zuge dieser zahllosen Situngen entdecketen sie - selbst beeindruckt-, wie perfekt ihnen die Konzerte gelungen waren und entschieden sich, sie auch für eine CD-Ausgabe herauszubringen.)
Das op. 131 war ja auch schon auf ihrer früheren Studioprodunktion dieses der Quartette, dass ihnen mE am besten gelungen war. Nun ist es bereits das zweite Mal, dass ich beim Blindhören von ihrer Live-Produktion fasziniert wurde. Ich muss wohl mich doch noch genauer damit befassen (die Studio-Box mag ich ja nicht so sehr).
Von diesem - um mich an Bülow anzulehen - Alten Testament der Streichquartettliteratur kann man gar nicht genug gute Aufnahmen haben.
ab (01.02.2008, 14:09): Beim Anblick dieses englischen Labels crd mit dem so hässlichen Logo und missglücktem layout kommt mir sofort die Erinnerung an eine ganz entsetzlich interpretierte Mozart-Streichquarett-CD vom Chilingirian Quartet wieder hoch: Hände weg :(
Symphony 1-4 Opus sonorum Sinfonia da camera Requiem
liegnitz (01.02.2008, 15:21): Original von ab Beim Anblick dieses englischen Labels crd mit dem so hässlichen Logo und missglücktem layout kommt mir sofort die Erinnerung an eine ganz entsetzlich interpretierte Mozart-Streichquarett-CD vom Chilingirian Quartet wieder hoch: Hände weg :(
Besten Dank. Sehr nett
liegnitz (01.02.2008, 15:31): Original von ab Beim Anblick dieses englischen Labels crd mit dem so hässlichen Logo und missglücktem layout kommt mir sofort die Erinnerung an eine ganz entsetzlich interpretierte Mozart-Streichquarett-CD vom Chilingirian Quartet wieder hoch: Hände weg :(
Und was hat's mir der Spohr Aurfanhame zu tun? Nichts!
Jeremias (01.02.2008, 16:49): Du Glücklicher, Herr Kollege.... aber ich geh jetzt auch ins WE.... mal schauen, welche Akten ich mitnehme... will gleich erstmal Musik hören....
HenningKolf (01.02.2008, 17:24): keine Akten mitgenommen :W :D :tongue:
Aber auch Dir trotzdem ein schönes Wochenende....hoffe mal du musst am Wochende nur ein bißchen arbeiten und nicht wirklich viel
Das schöne (besondere) an dieser Aufnahme sind die langsam ausgespielten Schläge des Schicksals und die darauf lange anhaltenden Spannungsbögen. Im zweiten Satz, hab ich nirgens die Trompeten so deutlich gehört. Tolles Gesamtbild.
ich hatte diese 3CD-Box gestern in der Hand, sie wurde für gerade mal 6,99 € angeboten. Ich bin bei solchen Fast-geschenkt-Angeboten häufig unschlüssig - zu oft landete Dererlei einmal quergehört in der Kiste. Ist das eher dahinplätschernd (das ist bei Berwald tödlich) oder mit dramatischem Zugriff? Ist der Orchesterklang fett (dto) oder eher transparent? Wie schätzt du diese Box ein?
:hello Viele Grüße Jochen
1. Was bereits gehört gefällt mir ganz gut. Enspricht was ich darüber gelesen hatte. Die Sinfonien finde ich gar nicht dramatisch. 2. Bei diese Preise €2,33 pro Scheibe, ich würde zugreifen.
Herzliche Grüsse :hello Von Emma
HenningKolf (01.02.2008, 21:15): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/415dkb3WBNL._SS500_.jpg
Poztupimi (01.02.2008, 21:33): Mal ein Stück aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4194A4EXJ4L._AA240_.jpg W. A. Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur, KV 219 Wiener Symphoniker / Bernhard Paumgartner
Benjamin Frankel: Sinfonie Nr. 1 op. 33 (1958) Queensland Symphony Orchestra, Werner Andreas Albert
Poztupimi (01.02.2008, 22:22): Noch einmal Arthur Grumiaux
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4194A4EXJ4L._AA240_.jpg Niccolò Paganini: Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 d-moll Arthur Grumiaux / Orchestre des Concerts Lamoureux / Franco Gallini
Wie das Mozart-VK eine Aufnahme von 1954.
Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (01.02.2008, 22:23): http://music.brilliantclassics.com/ProductImages/8867.jpg Gesamtenspielung mit dem Danish National Orchestra unter Leif Segerstam. Aufnahmen von 90-92.
:S Ich bin heute 3 Stunden im Stau gestanden. Die Zeit habe ich mir versüsst mit Sinfonie 1, 3, 6 und den Zugaben aus der Box. Super gelungen: Die Tempest-Suite No 1 :down
Wer sich für Sibelius interessiert und einen Einstieg sucht, findet hier für gerade mal 11,99€ einen guten, eigenständigen Überblick ohne interpretatorische Extreme à la Bernstein oder Jansons (die durchaus ihre Meriten haben). Die 5te hat für mich "Referenz"-Charakter und auch die mysteriöse 6te ist großartig interpretiert. Wie oft bei Chandos ist das Klangbild eher warm, rund und kompakt. Bei der ohnehin ziemlich lasch und unzusammenhängend interpretierten 2ten schlägt das leider ins verhangen-mulmig-intransparente um, das ist aber das einzige -allerdings dicke- Minus.
Symphonie Nr. 2 "Sintram (1888) Der Kampf des Menschen gegen die bösen Mächte
Strong komponierte sie auf eine Romanze von de la Motte Fouqué und stellte der Partitur einige Verse aus Goethes Faust voran.
Inspirationsquelle war Fouqué seinerzeit ein Hozschnitt von Albrecht Dürer, der einen Ritter in Begleitung des Todes zeigt. Beide reiten durch ein Tal mit hässlichen Planzen und Kreaturen.
Herzliche Grüsse :hello von Emma
liegnitz (01.02.2008, 23:54): Original von Rachmaninov Original von liegnitz http://www.rtve.es/rne/sello/65191/p250.jpg
Schubert Klaviersonate D845
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Wo bitte gibt es diese Aufnahme?????
Diese und weitere von Esteban Sanchez bekommt bei El Corte Inglés (Spanien) http://www.elcorteingles.es/musica/buscador/buscador.asp
In Madrid Diverdi hat auch einiges von Sanchez (Ensayo) http://www.diverdi.com/tienda/default.aspx
Gute Nacht :hello Emma
HenningKolf (02.02.2008, 06:03): 5:54 und Samstags...offensichtlich leide ich an einer Art präseniler Bettflucht
Cetay (inaktiv) (02.02.2008, 08:00): Original von liegnitz Original von Dox Orkh Original von liegnitz http://ecx.images-amazon.com/images/I/312CJYaMmFL._SS400_.jpg
ich hatte diese 3CD-Box gestern in der Hand, sie wurde für gerade mal 6,99 € angeboten. Ich bin bei solchen Fast-geschenkt-Angeboten häufig unschlüssig - zu oft landete Dererlei einmal quergehört in der Kiste. Ist das eher dahinplätschernd (das ist bei Berwald tödlich) oder mit dramatischem Zugriff? Ist der Orchesterklang fett (dto) oder eher transparent? Wie schätzt du diese Box ein?
:hello Viele Grüße Jochen
1. Was bereits gehört gefällt mir ganz gut. Enspricht was ich darüber gelesen hatte. Die Sinfonien finde ich gar nicht dramatisch. 2. Bei diese Preise €2,33 pro Scheibe, ich würde zugreifen.
Herzliche Grüsse :hello Von Emma
Danke für die Hinweise! Ich hab etwas geschnipselt und bin sehr angetan. Björlins Zugriff gefällt mir spontan. Berwald ist schon sehr originell und zu Unrecht kaum bekannt. Die Zwitterstellung irgendwo zwischen Klassik und Romantik mit einem Schuss Skandinavismus, die effektvolle Instrumentation, die Gegenüberstellung von blockhaften Strukturen und weit ausladenden Melodien, originelle formale Lösungen und nicht zuletzt das Fehlen von allzuviel Pathos machen diese Musik sehr anziehend und lohnen eine tiefere Berschäftigung.
Poztupimi (02.02.2008, 10:06): Ich kann es ja nicht lassen, und da sich bisher keine Aufnahme mit dieser Geigerin in meiner Sammlung befindet, habe ich den Versuch gewagt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41rMhMSFBKL._AA240_.jpg Vivaldi: Vier Jahreszeiten Sarah Chang / Orpheus Cahmber Orchestra
Ein routiniert spielendes Orchester, wie ich finde irgendwie aber wenig fesselnd, und eine technisch überwiegend sicher sehr gute Geigerin. Aber es fehlt der Biß, manches kommt mir ziemlich willkürlich vor, ich kann wenig Zusammenhänge entdecken. Da wird versucht, das was andere machen, anders, aber nicht besser zu machen. Irgendwie oberflächlich. Und ein Beiheft, in welchem zwar die bekannten Sonette abgedruckt werden, das sich aber ansonsten auf die Präsentation von schönen Modeaufnahmen der Geigerin beschränkt. Vanessa Mae läßt grüßen. Fazit: für mich eine hinterer Listenplatz.
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (02.02.2008, 10:10): Original von Poztupimi Ich kann es ja nicht lassen, und da sich bisher keine Aufnahme mit dieser Geigerin in meiner Sammlung befindet, habe ich den Versuch gewagt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41rMhMSFBKL._AA240_.jpg Vivaldi: Vier Jahreszeiten Sarah Chang / Orpheus Cahmber Orchestra
Ein routiniert spielendes Orchester, wie ich finde irgendwie aber wenig fesselnd, und eine technisch überwiegend sicher sehr gute Geigerin. Aber es fehlt der Biß, manches kommt mir ziemlich willkürlich vor, ich kann wenig Zusammenhänge entdecken. Da wird versucht, das was andere machen, anders, aber nicht besser zu machen. Irgendwie oberflächlich. Und ein Beiheft, in welchem zwar die bekannten Sonette abgedruckt werden, das sich aber ansonsten auf die Präsentation von schönen Modeaufnahmen der Geigerin beschränkt. Vanessa Mae läßt grüßen. Fazit: für mich eine hinterer Listenplatz.
Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
danke für diesen Bericht, der einen Eintrag im passenden Thread wert gewesen wäre. Mein Favorit ist und bleibt hier Mullova mit Abbado. Der grandioseste Winter überhaupt.
Poztupimi (02.02.2008, 10:19): Jetzt symphonisches aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5133FW5V41L._AA240_.jpg Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-moll op. 56 "Schottische" London Symphony Orchestra / Claudio Abbado
Kurt Atterberg: Sinfonia per archi op. 53 Camerata Nordica, Ulf Wallin
Poztupimi (02.02.2008, 11:18): Beim Violinkonzert eine beliebte Kopplung, diesmal quasi bei den Symphonien:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VHX07BNKL._AA240_.jpg (bei mir allerdings die wesentlich schöner gestaltete Original-Box) Max Bruch: Symphonie Nr. 3 E-Dur, op. 51 Gewandhausorchester Leipzig / Kurt Masur
Mich wundert doch stark, dass diese Oper noch nirgens besprochen wurde :J
Mittlerweile gibt es ja einen Aida-Thread, allerdings mit momentan noch wenig Resonanz. Ich hab die Aida ewig nicht gehört, da ich keine Lust auf eine Gesamtaufnahme habe höre ich mir erst mal ein paar einzelne Ausschnitte an die ich in guter Erinnerung habe.
Obgleich kein großer Fan von Sibelius, habe ich mir doch die Brilliant-Box gegönnt, um die Sinfonien zu komplettieren. Bislang gefällt mir sehr gut, was Leif Sergerstam hier vollbringt. Der etwas rauere, kantigere Klang des dänischen Orchesters passt IMO sehr gut zu den Werken; allzu viel Schönklang würde die Sinfonien wohl etwas zu kitschig erscheinen lassen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AB1JR7BQL._AA240_.jpg Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97, "Rheinische" Orchestre Révolutionnaire et Romatique / John Eliot Gardiner
Viele Grüße, Wolfgang
@Cosima & Zelenka: Schön von Euch zu hören!
Nordolf (02.02.2008, 13:44): Original von Poztupimi
@Cosima & Zelenka: Schön von Euch zu hören!
Dem will ich mich gleich anschließen. Es wäre schön, wieder regelmässig Beiträge von Euch hier lesen zu können.
:hello :hello Jörg
Bei mir jetzt daraus Elgars Cellokonzert in der bekannten duPre/Barbirolli-Aufnahme aus dem Jahre 1965:
Guilini liefert eine sehr spannungsgeladene Interpretation der 9. von Bruckner. Feine Detailarbeit und gewaltige eruptive Höhepunkte machen sie für mich zu einer der Referenzaufnahmen. Der strahlende Klang der Wiener (diese Blechbläser! :down) tut ein übriges.
Poztupimi (02.02.2008, 14:40): Ich bleibe bei der Nr. 3:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/518PW078AZL._AA240_.jpg Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur, D 200 Bamberger Symphoniker / Jonathan Nott
Grüße, Wolfgang
nikolaus (02.02.2008, 14:42): Original von Poztupimi Ich bleibe bei der Nr. 3:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/518PW078AZL._AA240_.jpg Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur, D 200 Bamberger Symphoniker / Jonathan Nott
Grüße, Wolfgang
Hallo Wolfgang,
eröffnest Du einen Thread über die Dritten...? :wink
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (02.02.2008, 14:45): Bei mir sind vier gerade zu Ende:
Original von nikolaus Original von Poztupimi Ich bleibe bei der Nr. 3:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/518PW078AZL._AA240_.jpg Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur, D 200 Bamberger Symphoniker / Jonathan Nott
Grüße, Wolfgang
Hallo Wolfgang,
eröffnest Du einen Thread über die Dritten...? :wink
Gruß, Nikolaus.
Eher nicht, da fehlen dann doch die Mittel, mehr dazu zu sagen als nur, welcher ich am Ende vielleicht den Vorzug gebe (was aber - wie ich mich kenne - sicher keine Konstante wäre) . Aber ich wollte doch mal sehen, ob ich es durchhalte, einen ganzen Tag einem "Konzept" zu folgen und mich nicht davon abbringen zu lassen. Obwohl es mich nach meinem Höreindruck meiner letzten Erwerbung (Vivaldi/Chang) und nach Rachmaninovs Erwiederung schon gereizt hat, mal die verschiedenen Aufnahmen des Winters aus den Vier Jahreszeiten direkt miteinander zu vergleichen.
Aber erstmal bleibe ich bei den Dritten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/616B3WW85TL._AA240_.gif Joseph Haydn: Symphonie Nr. 3 G-Dur, Hob. I: 3 The Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood
Grüße, Wolfgang
PS Mozart wird wohl außenvor bleiben. Weder die Beihefte zu meiner Gesamtaufnahme unter Hogwood oder zu der Einspielung der frühen Symphonien unter Marriner noch mein kleiner Köchel liefern mir eine Angabe zu einer Nr. 3. Vielleicht entscheide ich mich für die mit der drittniedrigsten KV-Nummer, das wäre dann in der Breitkopf-Zahlung die Nr. 4 D-Dur, KV 19.
Poztupimi (02.02.2008, 15:34): Haydn ist von überschaubarer Länge, jetzt aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AKM17QG2L._AA240_.jpg Antonin Dvorák: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 10 Staatskapelle Berlin / Otmar Suitner
Daraus die 3. Symphonie von Brahms mit Klemperer und dem Philharmonia Orchestra im Jahre 1957. Es ist faszinierend mit welcher Treffsicherheit Klemperer die einprägsamen Harmonien dieses Werkes geradezu herausmeißelt. Die Klangqualität ist für das Erscheinungsjahr richtig gut.
Poztupimi (02.02.2008, 16:07): Original von Nordolf http://us.ent1.yimg.com/images.launch.yahoo.com/000/019/477/19477127.jpg
Daraus die 3. Symphonie von Brahms mit Klemperer und dem Philharmonia Orchestra im Jahre 1957. Es ist faszinierend mit welcher Treffsicherheit Klemperer die einprägsamen Harmonien dieses Werkes geradezu herausmeißelt. Die Klangqualität ist für das Erscheinungsjahr richtig gut.
Schön, eine Dritte! Schade nur, daß die Anzahl meiner Dritten nicht ausreicht, bis auch der letzte hier eine solche hört :D Ich muß zugeben, mit Brahms' Dritter bin ich bisher noch nicht so warm geworden. Vielleicht nehme ich mir irgendwann nochmal meine LPs vor (Karajan, Kubelik).
Jetzt gehe ich nach Skandinavien:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41R2HKDEGNL._AA240_.jpg Jean Sibelius: Symphonie Nr. 3 C-Dur, op. 52 Berliner Sinfonieorchester / Kurt Sanderling
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (02.02.2008, 16:25): Irgendwie folge ich heute auch einem Konzept:
Da bin ich mal gespannt, ob Du jetzt mit Violinkonzerten im Allgemeinen oder speziell mit den Geigerinnen weitermachst. Auf Hilary Hahn mit ihrer Baber/Meyer-CD fiel mein Blick vor Beginn meiner 3.-Symphonie-Tour und ich habe kurz überlegt, ob ich mal wieder alle ihre, mir zur Verfügung stehenden Aufnahme am Stück höre. Meine Gedankenliste für Wochenend-Hörprogramme wird immer Länger.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.02.2008, 17:14): Original von Poztupimi
Jetzt gehe ich nach Skandinavien:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41R2HKDEGNL._AA240_.jpg Jean Sibelius: Symphonie Nr. 3 C-Dur, op. 52 Berliner Sinfonieorchester / Kurt Sanderling
Viele Grüße, Wolfgang
Sibelius' Dritte hat mir gut gefallen, ohne daß ich groß vergleichen kann (in meine Rattle-Aufnahme habe ich bei der Dritten auch noch nicht reingehört) eine wie ich finde ansprechende Leistung.
Jetzt verklingen die letzten Takte der Dritten aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WB2BT6N8L._AA240_.jpg Dmitri Shostakovich: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 20 WDR Sinfonieorchester / Rudolf Barshai
Hier fehlen mir tatsächlich Vergleichsmöglichkeiten, aber auch beim zweiten Hören dieses Werks sowohl was die Symphonie als auch die Aufnahme angeht nichts, was mich vom weiteren Hören abhält, ganz im Gegenteil (auch wenn ich das Ende etwas zu heroisch finde).
Danach wird es endlich Zeit für DIE Dritte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414WYA8ET3L._AA240_.jpg Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 "Eroica" Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Poztupimi (02.02.2008, 18:12): Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414WYA8ET3L._AA240_.jpg Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 "Eroica" Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Viele Grüße, Wolfgang
:times10 phantastisch wie ich finde, was Järvi aus dem relativ kleinen Orchester da rausholt, ohne daß es zu massiv oder eben dünn klinkt, wunderbar im Tempo, dynamische Kontraste, packend im Rhythmus, meine Favorit bei Beethovens Dritter!
Jetzt von 1802/03 ein Sprung nach 1949/50:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41HXD1WRJRL._AA240_.jpg (allerdings eine Box aus der Reihe 20th Century Classics) Hans Werner Henze: Symphonie Nr. 3 für großes Orchester London Symphony Orchestra / Hans Werner Henze
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (02.02.2008, 18:29): Original von Poztupimi Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414WYA8ET3L._AA240_.jpg Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 "Eroica" Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Viele Grüße, Wolfgang
:times10 phantastisch wie ich finde, was Järvi aus dem relativ kleinen Orchester da rausholt, ohne daß es zu massiv oder eben dünn klinkt, wunderbar im Tempo, dynamische Kontraste, packend im Rhythmus, meine Favorit bei Beethovens Dritter!
Dem kann ich nur beipflichten!
Ich verlasse jetzt mein ohnehin unausgegorenes Konzept Shostakovich-Hahn-Mullova und wende mich Bach zu:
Mit besonderen Grüßen an Sabine cellodil... :hello
Nikolaus.
Poztupimi (02.02.2008, 18:45): Original von nikolaus
Ich verlasse jetzt mein ohnehin unausgegorenes Konzept Shostakovich-Hahn-Mullova
Schade :I , da machen wir dann Ende des Monats weiter, wenn die neue Khachatryan-CD auf dem Markt ist :D
Jetzt verlasse ich endgültig die eingetretenen Pfade - Henze war da fast konventionell - mit diesem Werk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KWNSVH3SL._AA240_.jpg Leonard Bernstein: Kaddish, Symphony No. 3 (To the Beloved Memory of John F. Kenney) New York Philharmonic / Felicia Montealegre, Jennie Tourel, Camerata Singers, Columbus Boychoir / Leonard Bernstein
Bernstein widmete sein 1963 fertiggestelltes Werk, das auf dem jüdischen Totengebet basiert, dem 1963 ermordeten Präsidenten.
Eine Mischung aus Gebet (Sprecherin: F.M), chorischen Partien, teilweise dem Gebet unterlegt, Orchestereinwürfen etc (um es mal mehr als oberflächlich zu beschreiben, genauer kann ich das nicht). Genial, aber man muß sich darauf einlassen und alles vorher im Laufe des Tages gehörte "vergessen".
Viele Grüße, Wolfgang
HenningKolf (02.02.2008, 18:54): Original von Poztupimi Original von nikolaus
Ich verlasse jetzt mein ohnehin unausgegorenes Konzept Shostakovich-Hahn-Mullova
Schade :I , da machen wir dann Ende des Monats weiter, wenn die neue Khachatryan-CD auf dem Markt ist :D
Jetzt verlasse ich endgültig die eingetretenen Pfade - Henze war da fast konventionell - mit diesem Werk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KWNSVH3SL._AA240_.jpg Leonard Bernstein: Kaddish, Symphony No. 3 (To the Beloved Memory of John F. Kenney) New York Philharmonic / Felicia Montealegre, Jennie Tourel, Camerata Singers, Columbus Boychoir / Leonard Bernstein
Bernstein widmete sein 1963 fertiggestelltes Werk, das auf dem jüdischen Totengebet basiert, dem 1963 ermordeten Präsidenten.
Eine Mischung aus Gebet (Sprecherin: F.M), chorischen Partien, teilweise dem Gebet unterlegt, Orchestereinwürfen etc (um es mal mehr als oberflächlich zu beschreiben, genauer kann ich das nicht). Genial, aber man muß sich darauf einlassen und alles vorher im Laufe des Tages gehörte "vergessen".
Viele Grüße, Wolfgang
Hallo,
die kenne ich, habe ich aber leider nicht. Wäre schön, wenn es mal eine Neuauflage gäbe, der Zweitmarktpreis liegt nämlich meist jenseits der 40€. Und dass Menuhin oder Schwarz vergleichbar gute Aufnahmen gelungen wären vermag ich nicht zu glauben :(
Gruß Henning
Poztupimi (02.02.2008, 19:01): Hallo Henning,
Original von HenningKolf
die kenne ich, habe ich aber leider nicht. Wäre schön, wenn es mal eine Neuauflage gäbe, der Zweitmarktpreis liegt nämlich meist jenseits der 40€. Und dass Menuhin oder Schwarz vergleichbar gute Aufnahmen gelungen wären vermag ich nicht zu glauben :(
Gruß Henning
Den Preis habe ich auch gerade bei der Suche nach dem Bild gesehen, aus der Reihe gibt es einige Aufnahmen, die offensichtlich gefragt sind und von denen sich die Besitzer eher selten trennen. Weitere Aufnahmen kenne ich allerdings nicht. Und nachdem ich mal eine Aufnahme des Messiah unter Menuhin besessen habe, die ich alles andere als gelungen fand - eine der wenigen CDs, die ich wieder verkauft habe -, kann ich Deine Skepsis im Fall Y.M. verstehen.
Ganz erstaunlich ist Arraus Interpretation der 3. Brahms-Sonate anlässlich eines Geburtstags-Recitals zu seinem 75. Geburtstag in New York! Arrau sagt über den langsamen Satz, dass dieser die schönste Liebesmusik nach dem Tristan sei. Und die erotischste, wenn man den Satz ohne Verlegenheit und in langsamem Tempo spiele. – Arrau ist trotz des fortgeschrittenen Alters in geradezu beängstigend guter Forum... und er hat recht!
:times10 für die Interpretation; der Klang ist eher bescheiden, da es sich anscheinend um einen Mitschnitt aus dem Publikum handelt.
Gruß, Cosima
Poztupimi (02.02.2008, 19:28): Ich bleibe noch jenseits des Atlantik und im 20. Jahrhundert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61PYVKF5NFL._AA240_.jpg George Antheil (1900 - 1959): Symphonie Nr. 3 "American" (1936-39, rev. 1946) Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt / Hugh Wolff
Ein Werk, das auf mich teilweise den Eindruck des "spätromantisch"-schwelgenden macht - mit Anklängen zum Kitsch, z. B. im zweiten Satz -, und dann so klingt, wie ich es von Filmmusik aus den 30ern nicht anders erwarte. Aber nicht uninteressant.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.02.2008, 20:02): So, bevor ich mich mit Bruckner und Mahler den letzten, und gleichzeitig längsten Dritten aus meiner Sammlung zuwende, aus dieser wunderbar gestalteten CD ein nicht weniger faszinierendes Werk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51F03GVEPSL._AA240_.jpg Albert Roussel: Symphonie Nr. 3 g-moll, op. 42 (1930) New York Philharmonic / Leonard Bernstein
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.02.2008, 21:12): Es läuft der zweite Satz aus diesem Werk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51LXamPz9OL._AA240_.jpg Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-moll Tonhalle-Orchester Zürich / Birgit Remmert, Schweizer Kammerchor, Zürcher Sängerknaben / David Zinman
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.02.2008, 21:22): Liebe Cosima,
Original von Cosima
Ganz erstaunlich ist Arraus Interpretation der 3. Brahms-Sonate anlässlich eines Geburtstags-Recitals zu seinem 75. Geburtstag in New York! Arrau sagt über den langsamen Satz, dass dieser die schönste Liebesmusik nach dem Tristan sei. Und die erotischste, wenn man den Satz ohne Verlegenheit und in langsamem Tempo spiele. – Arrau ist trotz des fortgeschrittenen Alters in geradezu beängstigend guter Forum... und er hat recht!
:times10 für die Interpretation; der Klang ist eher bescheiden, da es sich anscheinend um einen Mitschnitt aus dem Publikum handelt.
Gruß, Cosima
mit Tristan und Isolde tue ich mich ja schwer, aber, gesetzt den Fall, ich wollte meinen solo-pianistischen Horizont um einen erotischen Brahms erweitern und wollte diesen Genuß nicht durch die akustischen Einschränkungen einer Publikums-Aufnahme trüben lassen, wer dann?
Viele Grüße, Wolfgang
Cosima (02.02.2008, 21:57): Lieber Wolfgang,
Original von Poztupimi mit Tristan und Isolde tue ich mich ja schwer, aber, gesetzt den Fall, ich wollte meinen solo-pianistischen Horizont um einen erotischen Brahms erweitern und wollte diesen Genuß nicht durch die akustischen Einschränkungen einer Publikums-Aufnahme trüben lassen, wer dann?
Ich fürchte, hier kann ich auch nicht wirklich weiterhelfen. Ich kenne diese Sonate ansonsten nur mit Julius Katchen (Philips, Great Pianists) und Grigory Sokolov (Naive). Seltsamerweise habe ich dieses wunderschöne Werk bislang auch ziemlich vernachlässigt, erst Arrau öffnete mir quasi die Ohren. – Katchen, der ja eh als Brahms-Spezialist gilt, kann ich absolut empfehlen. Zu Sokolov würde ich nicht unbedingt greifen, er geht mir die Sonate etwas zu gewollt und grob an.
Bestellt habe ich gerade die Studio-Produktion mit Claudio Arrau. Darauf bin ich fürchterlich gespannt! Ansonsten soll Rubinstein sehr gut sein.
Aber soooo schlimm ist die Arrau-Live-Aufnahme auch gar nicht. Und man bekommt wirklich großes, tief-emotionales Klavierspiel zu hören. Gerade durch die seltsame Akustik erhält man einen Eindruck davon, wie Arraus Klang den Saal quasi füllte. Das ist ungemein beeindruckend!
Benjamin Frankel: Sinfonie Nr. 2 op. 38 (1962) Sinfonie Nr. 3 op. 40 (1964) Queensland Symphony Orchestra, Werner Andreas Albert
Poztupimi (02.02.2008, 22:32): Liebe Cosima,
Original von Cosima
Ich fürchte, hier kann ich auch nicht wirklich weiterhelfen. Ich kenne diese Sonate ansonsten nur mit Julius Katchen (Philips, Great Pianists) und Grigory Sokolov (Naive). Seltsamerweise habe ich dieses wunderschöne Werk bislang auch ziemlich vernachlässigt, erst Arrau öffnete mir quasi die Ohren. – Katchen, der ja eh als Brahms-Spezialist gilt, kann ich absolut empfehlen. Zu Sokolov würde ich nicht unbedingt greifen, er geht mir die Sonate etwas zu gewollt und grob an.
Bestellt habe ich gerade die Studio-Produktion mit Claudio Arrau. Darauf bin ich fürchterlich gespannt! Ansonsten soll Rubinstein sehr gut sein.
Aber soooo schlimm ist die Arrau-Live-Aufnahme auch gar nicht. Und man bekommt wirklich großes, tief-emotionales Klavierspiel zu hören. Gerade durch die seltsame Akustik erhält man einen Eindruck davon, wie Arraus Klang den Saal quasi füllte. Das ist ungemein beeindruckend!
Gruß, Cosima
Vielen Dank, ich werde mal darüber nachdenken, ob ich einen Kopfsprung ins kalte Wasser wagen soll. Vielleicht hole ich auch erstmal meine Brahms-LPs mit Rubinstein hervor (die Konzerte, also bloß zur "Sensibilisierung").
Aber zunächst meine letzte Dritte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z4wAE2hHL._AA240_.jpg Anton Bruckner: Symphonie Nr. 3 d-moll, WAB 103 "Wagner-Symphonie" (Original-Fassung von 1873) Deutsches Symphonie-Orchester Berlin / Kent Nagano
Cosima (02.02.2008, 22:44): Original von Poztupimi Vielen Dank, ich werde mal darüber nachdenken, ob ich einen Kopfsprung ins kalte Wasser wagen soll. Vielleicht hole ich auch erstmal meine Brahms-LPs mit Rubinstein hervor (die Konzerte, also bloß zur "Sensibilisierung").
Lieber Wolfgang,
ich habe noch den Rubinstein mit der 3. Sonate geordert. Nun bin ich doch sehr neugierig darauf geworden. Ich werde berichten.... Insgesamt scheinen die Sonaten nicht sehr häufig gespielt zu werden, was schade ist.
(Bruckner ist auch einer von denen, die ich schon so lange vernachlässige.)
Gruß, Cosima
Poztupimi (02.02.2008, 23:15): Liebe Cosima,
Original von Cosima
ich habe noch den Rubinstein mit der 3. Sonate geordert. Nun bin ich doch sehr neugierig darauf geworden. Ich werde berichten.... Insgesamt scheinen die Sonaten nicht sehr häufig gespielt zu werden, was schade ist.
Na, hoffentlich mußt Du nicht zulange warten.
(Bruckner ist auch einer von denen, die ich schon so lange vernachlässige.)
Gruß, Cosima
Kann ja noch werden. Ich nehme an, Du denkst an die Symphonien, wobei das in
Christian Martin Schmidt & Wolfram Steinbeck (2002): Brahms/Bruckner.- MGG Prisma, 207 S., 10 Abb.; Kassel/Stuttgart (Bärenreiter/Metzler)
abgedruckte Werkverzeichnis immerhin 22 Werke (8 mit WAB-Nummer, 14 deest) für Klavier auflistet! Aber ob davon auch was eingespielt wurde? Und mit den Klavierwerken der anderen mithalten kann?
Cosima (02.02.2008, 23:48): Original von Poztupimi Kann ja noch werden. Ich nehme an, Du denkst an die Symphonien, wobei das in
Christian Martin Schmidt & Wolfram Steinbeck (2002): Brahms/Bruckner.- MGG Prisma, 207 S., 10 Abb.; Kassel/Stuttgart (Bärenreiter/Metzler)
abgedruckte Werkverzeichnis immerhin 22 Werke (8 mit WAB-Nummer, 14 deest) für Klavier auflistet! Aber ob davon auch was eingespielt wurde? Und mit den Klavierwerken der anderen mithalten kann?
Lieber Wolfgang,
ja, ich meinte die Sinfonien, die ich immerhin schon allesamt gehört habe. Teilweise auch in verschiedenen Interpretationen. Gleichwohl ist der Funke auch nach Jahren bislang nicht übergesprungen.
Dass mit den Klavierwerken ist ulkig. Ich habe in der Tat eine Bruckner-Klavier-CD:
Bisschen klein das Cover, es spielen Wolfang Brunner und Michael Schopper (cpo). Darauf sind natürlich keine bahnbrechenden Werke zu bestaunen, eher kleine Gelegenheitswerke, Tanzmusik etc. Als ich sie das erste Mal hörte, musste ich sehr schmunzeln: Diese Kompositionen haben so gar nichts Erhabenes, wie man es ansonsten von Bruckner gewohnt ist. Da geht es recht bodenständig zur Sache.
Gruß, Cosima
Poztupimi (02.02.2008, 23:49): Auch wenn Fono Forum 1997 "Ziel verfehlt" urteilte, nach soviel Symphonik brauche ich das jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YA5XSY7JL._AA240_.jpg Nightsongs: Lieder von Brahms, Schubert, Rheinberger, Reger und Schumann The King's Singers
Gute Nacht, Wolfgang
Poztupimi (02.02.2008, 23:57): Liebe Cosima,
Original von Cosima
ja, ich meinte die Sinfonien, die ich immerhin schon allesamt gehört habe. Teilweise auch in verschiedenen Interpretationen. Gleichwohl ist der Funke auch nach Jahren bislang nicht übergesprungen.
Dass mit den Klavierwerken ist ulkig. Ich habe in der Tat eine Bruckner-Klavier-CD:
Bisschen klein das Cover, es spielen Wolfang Brunner und Michael Schopper (cpo). Darauf sind natürlich keine bahnbrechenden Werke zu bestaunen, eher kleine Gelegenheitswerke, Tanzmusik etc. Als ich sie das erste Mal hörte, musste ich sehr schmunzeln: Diese Kompositionen haben so gar nichts Erhabenes, wie man es ansonsten von Bruckner gewohnt ist. Da geht es recht bodenständig zur Sache.
Gruß, Cosima
Das mit dem Funken kann ich bei den Symphonien Bruckners durchaus verstehen. Es gibt Phasen, da nehmen sie mich mehr gefangen und solche, da ermüden sie mich eher.
Ist ja doch wohl typisch für CPO, auch solche Werke zu veröffentlichen. Nach der oben genannten Liste stammen seine Klavierwerke alle aus der Zeit zwischen 1850 und - mit drei Ausnahmen - 1862. Und erst danach hat er die Symphonien komponiert.
Diverse Kompositionen für je ein Solo (Stimme, Cello, Flöte, Schlagzeug) und Elektronik.
Zelenka (03.02.2008, 08:42): Original von Cosima Lieber Wolfgang,
Original von Poztupimi mit Tristan und Isolde tue ich mich ja schwer, aber, gesetzt den Fall, ich wollte meinen solo-pianistischen Horizont um einen erotischen Brahms erweitern und wollte diesen Genuß nicht durch die akustischen Einschränkungen einer Publikums-Aufnahme trüben lassen, wer dann?
Ich fürchte, hier kann ich auch nicht wirklich weiterhelfen. Ich kenne diese Sonate ansonsten nur mit Julius Katchen (Philips, Great Pianists) und Grigory Sokolov (Naive). Seltsamerweise habe ich dieses wunderschöne Werk bislang auch ziemlich vernachlässigt, erst Arrau öffnete mir quasi die Ohren. – Katchen, der ja eh als Brahms-Spezialist gilt, kann ich absolut empfehlen. Zu Sokolov würde ich nicht unbedingt greifen, er geht mir die Sonate etwas zu gewollt und grob an.
Bestellt habe ich gerade die Studio-Produktion mit Claudio Arrau. Darauf bin ich fürchterlich gespannt! Ansonsten soll Rubinstein sehr gut sein.
Aber soooo schlimm ist die Arrau-Live-Aufnahme auch gar nicht. Und man bekommt wirklich großes, tief-emotionales Klavierspiel zu hören. Gerade durch die seltsame Akustik erhält man einen Eindruck davon, wie Arraus Klang den Saal quasi füllte. Das ist ungemein beeindruckend!
Gruß, Cosima
Liebe Cosima, lieber Wolfgang:
Ein glücklicher Zufall sorgt dafür, daß Jed Distler im aktuellen Februarheft des "Gramophone" Brahmsens Sonate op. 5 und ihre Aufnahmen bespricht. Wie oft kommt Distler teils zu eher unorthodoxen Schlüssen, was aber die Sache nur interessanter macht. Von Katchen ist er eher insgesamt gar nicht so begeistert, hier allerdings mehr von seiner Einspielung aus dem Jahre 1949, die in Folge I seiner beiden Great-Pianists-Doppel-CDs zu finden ist (auch in einer aktuell erhältlichen Decca-Box), als von der bekannteren späteren von 1962, die in seiner GA des Brahms-Soloklavierwerks (auch Decca) enthalten ist.
Distler geht nur auf Arraus Studioproduktion (Philips, 1971) ein, sein Fazit: "But Arrau's seasoned mastery resists casual appreciation; you have to work with him." So sollte es wohl eigentlich immer sein ...
Distlers Empfehlungen sind ("Historical Choice") Annie Fischer (BBC Legends, 1961), ("Budget Choice") Idil Biret (Naxos, 1989), ("Download Choice") Roberto Plano (eMusic, 2005) und ziemlich überraschend ("Top Choice") André Laplante (Analekta, 1994).
Mehr vielleicht eines Tages in einem Faden, der dieser Sonate sicher zusteht ...
Gruß, Zelenka
Cetay (inaktiv) (03.02.2008, 10:04): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/61jbRS-ofOL._AA240_.jpg
Diverse Kompositionen für je ein Solo (Stimme, Cello, Flöte, Schlagzeug) und Elektronik. Wenn man auf diese Musik einen Schritt zumacht, kommt sie einem einen Schritt entgegen. Wir sind uns nähergekommen, aber für eine Umarmung reicht es noch nicht. Mein Hauptproblem ist, dass mir das zu sehr nach künstlerisch gehobenem Ambient klingt. Nicht dass ich da etwas dagegen hätte -im Gegenteil- aber in diesem Genre gibt es von den Spezialitsten etliches Besseres.
Keinerlei Zugangsprobleme dürfte es bei Alan Hovhaness geben. Er schreibt: "To me, atonality is againt nature. There is a center to everything that exists." Seine Musik wirkt wie eine Synthese von Braock (häufige Verwendung von Fugen und Chorälen) mit "orientalischer Musik" -es sind armenische, indische, japanische und chinesische Einflüße auszumachen. Der differenzierte Orchesterklang, der in betörenden Klangfarbern schillert und irisiert, ist das hervorstechende Merkmal dieser mystisch anmutenden Werke aus den Jahren 1971 (Sinfonie No. 22) und 1983 (Sinfonie No. 50).
Mehr vielleicht eines Tages in einem Faden, der dieser Sonate sicher zusteht ...
Gruß, Zelenka
Ich sehe gerade mit Freude (aber auch etwas peinlich berührt), daß es schon einen Faden zu allen drei Brahmssonaten gibt, der während meiner längeren Abwesenheit in diesem Forum begonnen wurde.
Gruß, Zelenka
nikolaus (03.02.2008, 10:14): Guten Morgen!
Bei mir zum Chill out nach Nachtdienst etwas Bach:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881464425.jpg Französische Ouvertüre BWV 831 Französische Suite BWV 816
Nikolaus.
Poztupimi (03.02.2008, 10:16): Lieber Zelenka,
Original von Zelenka
Mehr vielleicht eines Tages in einem Faden, der dieser Sonate sicher zusteht ...
Gruß, Zelenka
vielen Dank für den Hinweis. den entsprechenden Faden werde ich dann sicher aufmerksam lesen. zumal ich jetzt meiner Bestellung anderer Werke noch den Live-Mitschnitt mit Arrau nachgeschoben habe. Und vielleicht wird ja mehr daraus
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (03.02.2008, 10:37): Guten Morgen Ihr Lieben,
ich starte mit Orchestermusik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AK267K82L._AA240_.jpg Emmanuel Chabrier/Albert Roussel Orchesterwerke Detroit Symphony Orchestra / Paul Paray
Wobei ich gerade mit mir ringe, ob ich dabei bleibe oder nicht doch zum TV und damit zu Schubert wechsle (La Folle Journée de Nantes Live!)
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (03.02.2008, 11:00): Weiter mit Bach:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0639842612425.jpg Italienisches Konzert BWV 971 Französische Suite Nr. 6 BWV 817 Präludium & Fuge Nr. 1 in C BWV 846 aus "Das wohltemperierte Klavier" Bach / Liszt: Präludium & Fuge BWV 543 Bach / Busoni: Chaconne in d aus BWV 1004
Nikolaus.
cellodil (03.02.2008, 11:27): Lieber Nikolaus,
das ist ja ein witziges Cover!!! Kriegt von mir 100 Punkte (auch wenn ich mal hoffe, dass sich die CD nicht so anhört, wie es das Foto vermuten ließe).
Cosima (03.02.2008, 11:51): Original von Zelenka Ein glücklicher Zufall sorgt dafür, daß Jed Distler im aktuellen Februarheft des "Gramophone" Brahmsens Sonate op. 5 und ihre Aufnahmen bespricht.
Lieber Zelenka,
vielen Dank für diesen Hinweis! - Sokolov wird von Distler übrigens als der "King Kong" unter den Brahms-Spielern bezeichnet. Nicht sehr schmeichelhaft, aber auch nicht ganz falsch, wie ich meine.
Die Aufnahme mit Laplante war günstig zu bekommen, weshalb ich sie eben noch bestellt habe. Ich bin gespannt, was Distler hier zum Schwärmen bringt.
Ansonsten würde mich noch Curzons Interpretation interessieren...
Gruß, Cosima
Cosima (03.02.2008, 11:54): Original von Poztupimi zumal ich jetzt meiner Bestellung anderer Werke noch den Live-Mitschnitt mit Arrau nachgeschoben habe.
Hui, da bist Du aber mutig. Es stimmt eben doch irgendwie: Sex sells... :P
Gruß, Cosima
Poztupimi (03.02.2008, 12:36): Original von Cosima
Hui, da bist Du aber mutig. Es stimmt eben doch irgendwie: Sex sells... :P
Cosima (03.02.2008, 12:46): Original von Poztupimi Mist, erwischt
:D
Eigentlich wollte ich gerne auf Arte das Schubert-Festival aus Frankreich verfolgen, aber der Sender ist bei mir verschwunden. Da wo er früher war, wurde gerade eine Sendung (TV5 ?) gesendet, in der es um Pflanzen ging. Auch nach mehreren Suchläufen ist nichts zu machen. Seltsam…
Stattdessen dann halt Schubert mit dem Borodin Trio:
Poztupimi (03.02.2008, 13:03): Original von Cosima Original von Poztupimi Mist, erwischt
:D
Eigentlich wollte ich gerne auf Arte das Schubert-Festival aus Frankreich verfolgen, aber der Sender ist bei mir verschwunden. Da wo er früher war, wurde gerade eine Sendung (TV5 ?) gesendet, in der es um Pflanzen ging. Auch nach mehreren Suchläufen ist nichts zu machen. Seltsam…
Stattdessen dann halt Schubert mit dem Borodin Trio:
Zur Zeit hänge ich sowohl am Kabel als auch an einer Satelliten-Schüssel. Da ich aber noch keine Lust hatte, den SAT-Receiver auf meine Bedürfnisse (ARTE weit vorne etc) zu programmieren, nutze ich meistens Kabel. Und da war bei mir das gleiche Phänomen (wobei ich nicht weiß, ob das am Freitag auch schon war, im Januar mit Sicherheit nicht). Aber, zum Glück habe ich ja noch meinen SAT-Zugang.
Zur Zeit also bei mir gerade verklungen (dona nobis pacem):
Franz Schubert: Messe Nr. 5 As-Dur, D 678
Viele Grüße, Wolfgang
Cosima (03.02.2008, 13:20): Original von Poztupimi Zur Zeit hänge ich sowohl am Kabel als auch an einer Satelliten-Schüssel. Da ich aber noch keine Lust hatte, den SAT-Receiver auf meine Bedürfnisse (ARTE weit vorne etc) zu programmieren, nutze ich meistens Kabel. Und da war bei mir das gleiche Phänomen (wobei ich nicht weiß, ob das am Freitag auch schon war, im Januar mit Sicherheit nicht). Aber, zum Glück habe ich ja noch meinen SAT-Zugang.
Ich habe einen normalen Kabel-Anschluss. Auf der ARTE-Seite heißt es:
"Normaler, analoger Kabelanschluss
ARTE ist flächendeckend ab 14 Uhr in allen Kabelnetzen Deutschlands zu empfangen."
vielen Dank für diesen Hinweis! - Sokolov wird von Distler übrigens als der "King Kong" unter den Brahms-Spielern bezeichnet. Nicht sehr schmeichelhaft, aber auch nicht ganz falsch, wie ich meine.
Die Aufnahme mit Laplante war günstig zu bekommen, weshalb ich sie eben noch bestellt habe. Ich bin gespannt, was Distler hier zum Schwärmen bringt.
Ansonsten würde mich noch Curzons Interpretation interessieren...
Gruß, Cosima
Liebe Cosima:
Ja, Distler ist sehr gemein zu Sokolov.
Ich hatte gehofft, die Laplante-Version schon zu haben, aber der Schweizer Lieferant läßt sich eine Menge Zeit. Ich kann nur hoffen, daß sich das Warten lohnt.
Im Moment auf arte das Forellenquintett mit Berezovsky & Co. Ich habe schon quirligere Forellen gehört.
Ivanovs Programmsymphonie "Atlantis" aus dem Jahre 1941 ist in einem satten spätromantischen Stil komponiert, der jedoch einige scharfe Ecken und Kanten aufweist. Ursprünglich war sie als szenisches Werk gedacht, das mit tänzerischen sowie pantominischen Darstellungen und besonderen Beleuchtungseffekten aufgeführt werden sollte. Platons Mythos von Atlantis diente Ivanovs als eine warnende Allegorie auf den 2. Weltkrieg.
Friedrich Gernsheim (1839-1916): Sinfonie Nr. 1 g-moll op. 32 (1875) Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Siegfried Köhler
Obwohl zu Lebzeiten ein hochangesehener Musiker, wurde Gernsheim von der Nachwelt als Epigone abgestempelt und geriet bald in Vergessenheit - nicht zuletzt auch deswegen, weil seine Musik während der Nazizeit nicht aufgeführt werden durfte (er war Jude). Die meines Wissens einzige Gesamtaufnahme seiner Sinfonien wurde von Sony BMG aus dem Katalog gestrichen.
Tranquillo (03.02.2008, 21:23): Diesen Herrn wird man wohl auch vergeblich im Konzertführer suchen:
Friedrich Gernsheim (1839-1916): Sinfonie Nr. 1 g-moll op. 32 (1875) Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Siegfried Köhler
Obwohl zu Lebzeiten ein hochangesehener Musiker, wurde Gernsheim von der Nachwelt als Epigone abgestempelt und geriet bald in Vergessenheit - nicht zuletzt auch deswegen, weil seine Musik während der Nazizeit nicht aufgeführt werden durfte (er war Jude). Die meines Wissens einzige Gesamtaufnahme seiner Sinfonien wurde von Sony BMG aus dem Katalog gestrichen.
Zelenka (04.02.2008, 08:17): Original von Rachmaninov Original von Zelenka
Ja, Distler ist sehr gemein zu Sokolov.
Jeder seine Verrisse sind eine Preisung des jeweiligen Künstler's da dieser Kelr grundsätzlich daneben liegt!
Hier ist Distlers Stellungnahme zu Sokolovs Version von Brahms' op. 5 aus dem Februar-Gramophone im Wortlaut, sie ist schon sehr lustig:
"Here's a riddle. Where does a 900-pound gorilla sit? Anywhere he wants! Grigory Sokolov is the King Kong of Brahms players. He sinks huge paws and ravenous jaws into the sonata, pushing the music's structural parameters and huge sonorities to the proverbial max. Classical propriety cries uncle under the weight of the pianist's outsize rubati, steroid-fuelled dynamic contrasts and highly idiosyncratic tempo fluctuations. Only a mega-pianist with an electrifying presence can get away with this type of playing."
Es wird auch deutlich, daß Distler großen Respekt vor Sokolovs Spiel empfindet ...
Gruß, Zelenka
Tranquillo (04.02.2008, 10:19): Original von liegnitz Die meines Wissens einzige Gesamtaufnahme seiner Sinfonien wurde von Sony BMG aus dem Katalog gestrichen.
Die gibt es bei Arte Nova, und nicht teuer.
Die gab es bei Arte Nova. Wenn ich mich richtig erinnere, war Arte Nova ein preiswertes Label, das zu BMG gehörte. Dann wurde BMG von Sony übernommen und der Katalog mächtig ausgedünnt. Ich weiss gar nicht, ob Arte Nova überhaupt noch als Label existiert...
Viele Grüsse Andreas
HenningKolf (04.02.2008, 10:25): Original von Tranquillo Original von liegnitz Die meines Wissens einzige Gesamtaufnahme seiner Sinfonien wurde von Sony BMG aus dem Katalog gestrichen.
Die gibt es bei Arte Nova, und nicht teuer.
Die gab es bei Arte Nova. Wenn ich mich richtig erinnere, war Arte Nova ein preiswertes Label, das zu BMG gehörte. Dann wurde BMG von Sony übernommen und der Katalog mächtig ausgedünnt. Ich weiss gar nicht, ob Arte Nova überhaupt noch als Label existiert...
Viele Grüsse Andreas
Anscheinend im September 2007 neu aufgelegt, über Import auf dem Erstmarkt 25, €, auf dem Zweitmarkt (denke eine ältere Auflage) incl. Versandkosten deutlich unter 10€
link
Gruß Henning
nikolaus (04.02.2008, 10:49): Erneuter Chill-out nach Nachtdienst:
Jürgen (04.02.2008, 10:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/21R4ZKGWVJL._AA130_.jpg
Die schöne Müllerin, Aksel Schiotz/Gerald Moore 1945
Angeregt durch die Diskussion in "internatiole Presse" habe ich mir diese Aufnahme mal wieder angehört.
Wunderschön, wenn auch das altersbedingte Knistern ganz schön schmerzt.
Tranquillo (04.02.2008, 11:06): Original von HenningKolf Original von Tranquillo Die gab es bei Arte Nova. Wenn ich mich richtig erinnere, war Arte Nova ein preiswertes Label, das zu BMG gehörte. Dann wurde BMG von Sony übernommen und der Katalog mächtig ausgedünnt. Ich weiss gar nicht, ob Arte Nova überhaupt noch als Label existiert...
Anscheinend im September 2007 neu aufgelegt, über Import auf dem Erstmarkt 25, €, auf dem Zweitmarkt (denke eine ältere Auflage) incl. Versandkosten deutlich unter 10€
Hallo Henning,
danke für die Information - bei Sony BMG habe ich die Aufnahme nicht mehr im Online-Katalog gefunden.
Viele Grüsse Andreas
ab (04.02.2008, 11:09): Ravle Miroires Gieseking aus London 1954 :times10 :down :engel
(Wer weiß von euch, ob dies dieselben Aufnahmen sind wie auf dieser CD, angeblich von 1951: http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0723724147324.jpg
Es existieren offenbar keine Ravel-Aufnahmen von Gieseking aus dem Jahre 1951 ... Es werden die EMI-Studioaufnahmen von 1954 sein.
Gruß, Zelenka
ab (04.02.2008, 11:47): Original von Zelenka Es existieren offenbar keine Ravel-Aufnahmen von Gieseking aus dem Jahre 1951 ... Es werden die EMI-Studioaufnahmen von 1954 sein.
Gruß, Zelenka
Danke! Denn bei Debussy gibs sehr wohl auch Aufnahmen der Préludes II von 1951, die sich von der EMI-Ausgabe von 1954 deutlich unterscheiden, nämlich in dieser von mir so gliebten Box bei Documents, vermutlich nur noch kürzeste Zeit erhältlich (auf der Labelseite von mebran ist sie schon gar nicht mehr gelistet) - die kann ich jedem sehr ans Herz legen: Kaufen!
Zelenka (04.02.2008, 11:56): Original von ab Original von Zelenka Es existieren offenbar keine Ravel-Aufnahmen von Gieseking aus dem Jahre 1951 ... Es werden die EMI-Studioaufnahmen von 1954 sein.
Gruß, Zelenka
Danke! Denn bei Debussy gibs sehr wohl auch Aufnahmen der Préludes II von 1951, die sich von der EMI-Ausgabe von 1954 deutlich unterscheiden, nämlich in dieser von mir so gliebten Box bei Documents, vermutlich nur noch kürzeste Zeit erhältlich (auf der Labelseite von mebran ist sie schon gar nicht mehr gelistet) - die kann ich jedem sehr ans Herz legen: Kaufen!
Danke für den Hinweis!
Gruß, Zelenka
liegnitz (04.02.2008, 13:10): Original von Tranquillo Original von HenningKolf Original von Tranquillo Die gab es bei Arte Nova. Wenn ich mich richtig erinnere, war Arte Nova ein preiswertes Label, das zu BMG gehörte. Dann wurde BMG von Sony übernommen und der Katalog mächtig ausgedünnt. Ich weiss gar nicht, ob Arte Nova überhaupt noch als Label existiert...
Anscheinend im September 2007 neu aufgelegt, über Import auf dem Erstmarkt 25, €, auf dem Zweitmarkt (denke eine ältere Auflage) incl. Versandkosten deutlich unter 10€
Hallo Henning,
danke für die Information - bei Sony BMG habe ich die Aufnahme nicht mehr im Online-Katalog gefunden.
Viele Grüsse Andreas
Heute bei Amazon UK - Marketplace (Caiman) GBP 4,06 + Versankosten GBP 1,79 = GBP 5,85 etwa EUR 7,80
Hier bitte http://www.amazon.co.uk/gp/offer-listing/B000EQ47I6/ref=dp_olp_2?ie=UTF8&qid=1202126549&sr=1-1
Herzliche Grüsse :hello von Emma
nikolaus (04.02.2008, 14:49): Ich denke, ich lege jetzt diese ein:
Ich hänge immer noch an den Kreisleriana fest. Dieses Mal spielt Volker Banfield. (Ich habe die CD seinerzeit für EUR 2,99 bei jpc gekauft. Gerade sehe ich, dass amazon sie regulär für EUR 30,99 anbietet. Komische Welt.)
Poztupimi (04.02.2008, 20:26): Ich habe heute bisher nur diese Aufnahme gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419OFY3JdKL._AA240_.jpg Peter Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op.35 Baiba Skride / City of Birmingham Orchestra / Andris Nelsons
Alles sehr schön, aber irgendwie fehlt mir manchmal - vor allem im 1. Satz - der Biß.
Und was den Höreindruck vollständig trübt, sind merkwürdige schnarrende Kratzgeräusche oder was auch immer, die vielfach zu hören sind. Muß doch mal nachforschen und dann hoffe ich, daß meine Freunden den Kassenzettel noch hat und der rote Discounter die Scheibe tauscht - so es kein grundsätzlicher Fehler bei allen Scheiben ist (kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß das so klingen soll).
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (04.02.2008, 20:36): So, bei mir jetzt auch:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41X27300SXL._AA240_.jpg Robert Schumann: Kreisleriana op. 16 Martha Argerich
Vergleichen kann ich nicht, da ich nur diese eine Aufnahme besitze, aber vielleicht lasse ich mich irgendwann mal auf eine weitere ein.
Viele Grüße, Wolfgang
Cosima (04.02.2008, 20:37): Und weiter mit Schumann: :engel
Hab ich da vorr ein paar Tagen wirklich eine gewaltige Aufnahme der Appassionata mit Backhaus gehört, oder hab ich das nur geträumt? Das wird sofort noch einmal geprüft!
daniel5993 (04.02.2008, 22:04): Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947017523.jpg
Hab ich da vorr ein paar Tagen wirklich eine gewaltige Aufnahme der Appassionata mit Backhaus gehört, oder hab ich das nur geträumt? Das wird sofort noch einmal geprüft!
Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 10 Radio-Philharmonie Hannover des NDR, Alun Francis
@Tranquillo,
vielelicht bist Du so nett und schreibst auch etwas zur 11. Sinfonie in Deinem Thread. Die Segerstam Aufnahme ist ja die Kopplung der 7. und 1.. sinfonie :hello
liegnitz (05.02.2008, 09:47): Original von liegnitz http://www.naxosdirect.com/templates/shared/images/titles/largest/636943901823.jpg
Symphonie Nr. 2 "Sintram (1888) Der Kampf des Menschen gegen die bösen Mächte
Strong komponierte sie auf eine Romanze von de la Motte Fouqué und stellte der Partitur einige Verse aus Goethes Faust voran.
Inspirationsquelle war Fouqué seinerzeit ein Hozschnitt von Albrecht Dürer, der einen Ritter in Begleitung des Todes zeigt. Beide reiten durch ein Tal mit hässlichen Planzen und Kreaturen.
Nochmal
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Jürgen (05.02.2008, 12:22): Rusalka op.114, Rahbari 1997
ab (05.02.2008, 14:41): Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947017523.jpg
Hab ich da vorr ein paar Tagen wirklich eine gewaltige Aufnahme der Appassionata mit Backhaus gehört, oder hab ich das nur geträumt? Das wird sofort noch einmal geprüft!
Wenn Du hier von Backhaus bereits studio begeistert bist, wie musst Du erst von seinen Live-Aufnahmen überwältigt sein!
Es sei Dir insbesonder diese CD ans Herz gelegt: http://www.orfeo-international.de/covers/16764g.jpg
daniel5993 (05.02.2008, 15:46): Original von ab Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947017523.jpg
Hab ich da vorr ein paar Tagen wirklich eine gewaltige Aufnahme der Appassionata mit Backhaus gehört, oder hab ich das nur geträumt? Das wird sofort noch einmal geprüft!
Wenn Du hier von Backhaus bereits studio begeistert bist, wie musst Du erst von seinen Live-Aufnahmen überwältigt sein!
Es sei Dir insbesonder diese CD ans Herz gelegt: http://www.orfeo-international.de/covers/16764g.jpg
@ ab
Vielen Dank für den Tipp!
Ich hab fast nur Studioeinsoeilungen, denke aber, dass Live - Aufnahmen viel interessanter sein müssen! Ich hab die Appassionata mit Richter im Radio gehört, live aus der Carnegie Hall. Ich meine mich zu erinnern, das die Aufnahme aus dem 1960 oder 1961 war. Das war keine Appassionata welche ich sonst so höre, nein, dass war ein Kraftakt, ein Sturm. Jedoch finde ich diese Aufnahme nirgens auf CD. Da ich gerade in der Sonatenwelt Beethovens und Schuberts spazieren gehe, würde ich mich freuen, wenn du oder auch jemand anderes, mir "Gewaltige, Kraftvolle" Live Aufnahmen empfehlen könntet (Nur Live Aufnahmen). Die Musiker leben (spielen) bei Liveaufnahmen aus dem Moment herraus. Und als ich die oben genannte Aufnahme der "Appa" hörte, dachte ich nur, ich brauche mehr Live Aufnahmen.
Noch eine Frage: Kempff ist bei Beethoven absolute Spitze (bei den beiden Zyklen)! Wie war er live?
Ich tue mich ein bisschen schwer bei den Beethoven-Sonaten ohne Namen! Habt Ihr eine Empfehlung für mich, mit welcher ich anfangen bzw. weitermachen könnte?
Zelenka (05.02.2008, 17:32): Jetzt im Januar ist eine Version des 4. Beethoven-Klavierkonzerts mit Leon Fleisher unter Otto Klemperer (WDR, 1956) bei Archipel wiedererschienen:
Ich finde die Aufnahme beseelter und zupackender als die bekanntere unter Szell (Sony). Klanglich ist sie ganz in Ordnung, wenn natürlich auch nicht in Stereo wie die spätere von 1959.
John Williams spielt Gitarrenmusik von Agustín Barrios (1885-1944) und Manuel Ponce (1882-1948)
Das Coverfoto ist völliger Unsinn - es zeigt eine Westerngitarre mit Stahlsaiten und nicht (wie es für diese Musik korrekt wäre) eine Konzertgitarre mit Nylonsaiten. Mein Exemplar ist schon etwas älter und hat eine völlig andere Covergestaltung.
Pollux (05.02.2008, 19:05): Aus mir unerfindlichen Gründen tue ich mich mit Mahler immer noch sehr schwer. Hier und da gefällt mir mal ein Satz, aber meist rauscht die Musik einfach an mir vorbei. Ausnahme: Mahlers zweite Sinfonie mit Klemperer am Pult. Diese Sinfonie gefällt mir nicht nur, ich finde sie grandios, eine meiner Lieblingssinfonien. Allein der Anfang! Als ich das zum ersten Mal gehört habe, wusste ich gleich, das ist genau mein Ding!
Diese Aufnahme habe ich mir aufgrund der zahlreichen Empfehlungen in diversen Klassikforen gekauft, und ich verspüre immer noch keinerlei Wunsch nach einer Alternativ-Einspielung. Toller Klang auch, wenn man das Alter der Aufnahme berücksichtigt.
Zelenka (05.02.2008, 19:29): Original von Rachmaninov http://www.vistavera.com/products_pictures/24b.jpg
Schumann Kreisleriana
Wer spielt denn?
Gruß, Zelenka
Pollux (05.02.2008, 19:46): Diese großartige CD habe ich in andere Aufmachnung mal für lumpige 1,99 Euro bei 2001 erstanden. Meiner Meinung nach ist die Scheibe jede Summe wert, vor allem wegen der 4. Sinfonie (dazu gibt es noch die 6. Sinfonie und den Schwan von Tuonela)
Cetay (inaktiv) (05.02.2008, 21:30): Original von Poztupimi Hallo Rachmaninov,
Original von Rachmaninov Original von Poztupimi
http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/02/ciu/48/bb/0363f96642a00ace8c7c5110._AA240_.L.jpg Nystroem (1890-1966): Ishavet / Violakonzert / Sinfonia concertant Nobuko Imai, Viola / Niels Ullner, Cello / Malmö Symphony Orchestra / Paavo Järvi
@Poztupimi,
scheint interessant. Was für eine LAndsmann ist Nystroem?
zusammengestellt aus dem Beiheft:
Gösta Nystroem wurde 1890 in Schweden in der Inlandprovinz Dalarna geboren und wuchs südlich von Stockholm auf. Er spielte als Zwölfjähriger Kirchenorgel und wurde ale Volksschullehrer und Organist ausgebildet. Eine Zeitlang studierte er in Stockholm am Konservatorium, war jedoch mit den stockkonservativen Lehrern so unzufrieden, dass er die Musik beinahe aufgab und sich der Malerei widmete. Das Beiheft zeigt eines seiner Bilder. 1914 weilte er kurz in Frankreich, ab 1915 in Kopenhagen, 1919 folgte er die Aufforderung, nach Frankreich zu kommen. Dort blieb er bis 1932 (hier änderte er die Schreibweise seines Nachnamens von Nyström auf Nystroem). Danach lebte er offensichtlich in Schweden (vielleicht habe ich den Hinweis beim schnellen Querlesen übersehen).
Viele Grüße, Wolfgang
Die 3. Sinfonie (Sinfonia del Mare) ist eines der grandiosesten Orchesterwerke überhaupt. Eine enthusiastische Besprechung der Svetlanov Aufnahme findet sich hier.
Ich bleibe heute abend bei Atterberg: Sinfonia per archi op. 53 Camerata Nordica, Ulf Wallin
Poztupimi (05.02.2008, 22:48): Zum Tagesausklang Gesang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31FYYBXJK5L._AA240_.jpg Marie-Nicole Lemieux (Alt), singt begleitet von Daniel Blumenthal Lieder von Georges Enesco, Reynaldo Hahn, Ernest Chausson & Claude Debussy
Euch einen schönen Abend noch, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (06.02.2008, 06:28): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Wow! Ich muss meine bisherigen Vorstellungen von Barockmusik wohl über Bord werfen. ?(
Oha, die Aufnahme habe ich schon so oft gesehen hatte aber nie den Mut zu kaufen ...
Verständlich. Ein Sampler aus verhackstückten Werken steht bei mir normalerweise auch nicht auf der Prioritätenliste. Aber hier hat es sich definitv gelohnt, diese sonst in Opern oder Balletmusiken untergehenden Stücke neu zusammenzustellen. Die Musik ist sehr farbig und kühn in der Orchestersprache und wirkt bisweilen regelrecht avantgardistisch.
Edit: Das Orchester geht bisweilen sehr ruppig zu Werke. Ich kann nicht beurteilen, ob das im historisch informierten Sinne so gewollt ist oder ob das Grenobler Provinzorchester bei den zum Teil sehr schnellen Tempi an seine Grenzen stösst.
ab (06.02.2008, 10:59): Original von daniel5993 Da ich gerade in der Sonatenwelt Beethovens und Schuberts spazieren gehe, würde ich mich freuen, wenn du oder auch jemand anderes, mir "Gewaltige, Kraftvolle" Live Aufnahmen empfehlen könntet
Cetay (inaktiv) (06.02.2008, 15:51): Original von Pollux Aus mir unerfindlichen Gründen tue ich mich mit Mahler immer noch sehr schwer. Hier und da gefällt mir mal ein Satz, aber meist rauscht die Musik einfach an mir vorbei. Ausnahme: Mahlers zweite Sinfonie mit Klemperer am Pult.
Eine sehr interessante Feststellung. Die 2. muss etwas besonderes sein, denn bei mir ist es genau umgekehrt. Ich bin ein großer Mahler-Verehrer, aber mit der 2. kann ich absolut nichts anfangen, auch nicht unter Klemperer. Ich habe die CD irgendwann mal aussortiert. Oberflächlich betrachtet ist die 3. nicht viel anders, aber die fesselt mich von vorne bis hinten, sowohl bei der extrem dramatischen Aufnahme mit Salonen, als auch bei der auf Schönklang getrimmten, von Ecken und Kanten befreiten Interpretation von Lopez-Cobos.
Ich überlege mir auf der Heimfahrt, welche ich heute abend hören werde:
Pollux (06.02.2008, 15:57): Weiter geht's mit Dutilleux.
Pollux (06.02.2008, 16:01): Hallo Dox, wirklich interessant. Ich muss allerdings hinzufügen, dass ich mit meinen Mahler-Erkundungen noch relativ am Anfang stehe. Kann also durchaus sein, dass sich mir die anderen Sinfonien irgendwann noch erschließen. Hast du mit Mahlers zweiter denn schon abgeschlossen oder versuchst du es weiter?
Gänsehaut pur! Krieg, Leidenschaft, Archaik und wilde expressionistische Klänge mit spätromantischen Wurzeln...
Das Musikdrama "Penthesilea" nach der Trauerspiel von Kleist stellte der Schweizer Komponist Othmar Schoeck im Jahre 1925 fertig. Wer die "Elektra" von Richard Strauss zu seinen liebsten Opern zählt, wird hier einen weiteren Leckerbissen finden.
Die Aufnahme aus Basel ist in jeder Hinsicht vorbildlich, die Klangqualität ist von herausragender Differenziertheit.
Pollux (06.02.2008, 19:10): Jetzt Visions de l'amen von Olivier Messiaen mit Martha Argerich und Alexandre Rabinovitch.
Marcel Dupré: Le Chemin de la Croix op. 29 (1931) - zwischen den einzelnen Stücken gregorianische Gesänge Friedhelm Flamme (Mühleisen-Orgel der Stiftskirche Bad Gandersheim) Gregorianik-Schola Marienmünster
Hieraus: Gustav Mahler: Auferstehungs-Symphonie Helen Donath,Birgit Finnilä Südfunk-Chor Chor des Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Radio-Sinfonieorchester Stuttgart Sir John Barbirolli
http://ecx.images-amazon.com/images/I/215MH226Z2L._AA115_.jpg Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956 Hollywood String Quartet mit Kurt Reher, Violoncello
Unüberhörbar historisch (1950) gefällt mir diese Aufnahme sehr gut, im Großen und Ganzen sehr ausgewogen. Nur beim ersten Satz fand ich sie jetzt beim ersten Hören manchmal etwas rustikal/stampfend. Und warum dieser erste Satz mit 13:57 soviel kürzer ist als bei Auryn (20:18) weiß ich noch nicht, so rasant kam mir das nicht vor. Vielleicht lassen sie eine Wiederholung weg (dafür paßt dan noch Schönbergs op. 4 drauf, habe ich jetzt aber nicht gehört).
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AQ0Y13NFL._AA240_.jpg (CD) Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956 Auryn Quartett mit Christian Poltéra, Violoncello
Im Beiheft steht, daß Schubert in keinem anderen Werk so expressiv das Prinzip des Kontrastes auskomponiert habe. Da fehlt mir dann doch der Überblick, aber das, was dieses Ensemble hier bietet, trifft dies für mein Empfinden voll und ganz in grandioser Weise!
Bruckner: Sinfonie Nr. 9 Royal Concertgebouw Orchestra, Bernard Haitink
ab (07.02.2008, 10:37): Gerade verklungen: Schumann Cellokonzert in der höchst hörenswerten Interpretation von Starker, sozusagen dem lebensfrohe Gegenpol zu Casals Tragik.
Pollux (07.02.2008, 17:07): Weiter geht's mit den Cellosanoaten von Brahms aus der empfehlenswerten Brilliant-Box mit Brahmsens kompletter Kammermusik.
Zelenka (07.02.2008, 17:49): Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/215MH226Z2L._AA115_.jpg Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956 Hollywood String Quartet mit Kurt Reher, Violoncello
Unüberhörbar historisch (1950) gefällt mir diese Aufnahme sehr gut, im Großen und Ganzen sehr ausgewogen. Nur beim ersten Satz fand ich sie jetzt beim ersten Hören manchmal etwas rustikal/stampfend. Und warum dieser erste Satz mit 13:57 soviel kürzer ist als bei Auryn (20:18) weiß ich noch nicht, so rasant kam mir das nicht vor. Vielleicht lassen sie eine Wiederholung weg (dafür paßt dan noch Schönbergs op. 4 drauf, habe ich jetzt aber nicht gehört).
Viele Grüße, Wolfgang
Ja, da fehlen Wiederholungen. Schuberts "himmlische Längen" wurden und werden immer wieder verkürzt.
Poztupimi (07.02.2008, 18:10): Original von Zelenka Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/215MH226Z2L._AA115_.jpg Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956 Hollywood String Quartet mit Kurt Reher, Violoncello
Unüberhörbar historisch (1950) gefällt mir diese Aufnahme sehr gut, im Großen und Ganzen sehr ausgewogen. Nur beim ersten Satz fand ich sie jetzt beim ersten Hören manchmal etwas rustikal/stampfend. Und warum dieser erste Satz mit 13:57 soviel kürzer ist als bei Auryn (20:18) weiß ich noch nicht, so rasant kam mir das nicht vor. Vielleicht lassen sie eine Wiederholung weg (dafür paßt dan noch Schönbergs op. 4 drauf, habe ich jetzt aber nicht gehört).
Viele Grüße, Wolfgang
Ja, da fehlen Wiederholungen. Schuberts "himmlische Längen" wurden und werden immer wieder verkürzt.
Gruß, Zelenka
Hallo Zelenka,
sie spielen für mein Gefühl - habe jetzt nicht die Zeit genommen - einen Tick zügiger als das Auryn Quartett mit Poltéra.
Benjamin Frankel: Konzert für Violine und Orchester op. 24 ("In Memory of the six million", 1951) Ulf Hoelscher, Queensland Symphony Orchestra, Werner Andreas Albert
"Frankel vermittelt eine Stimmung zutiefst bewegender, quälender Schärfe, deren Wucht fast betäubt." (Schallplattenrezension von 1980)
Rachmaninov (07.02.2008, 18:42): Original von Poztupimi Ich habe heute bisher nur diese Aufnahme gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419OFY3JdKL._AA240_.jpg Peter Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op.35 Baiba Skride / City of Birmingham Orchestra / Andris Nelsons
Alles sehr schön, aber irgendwie fehlt mir manchmal - vor allem im 1. Satz - der Biß.
Und was den Höreindruck vollständig trübt, sind merkwürdige schnarrende Kratzgeräusche oder was auch immer, die vielfach zu hören sind. Muß doch mal nachforschen und dann hoffe ich, daß meine Freunden den Kassenzettel noch hat und der rote Discounter die Scheibe tauscht - so es kein grundsätzlicher Fehler bei allen Scheiben ist (kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß das so klingen soll).
Viele Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
konntest Du die Aufnahme umtauschen oder liegt es an etwas anderem?
Poztupimi (07.02.2008, 19:16): Original von Rachmaninov Original von Poztupimi Ich habe heute bisher nur diese Aufnahme gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419OFY3JdKL._AA240_.jpg Peter Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op.35 Baiba Skride / City of Birmingham Orchestra / Andris Nelsons
Alles sehr schön, aber irgendwie fehlt mir manchmal - vor allem im 1. Satz - der Biß.
Und was den Höreindruck vollständig trübt, sind merkwürdige schnarrende Kratzgeräusche oder was auch immer, die vielfach zu hören sind. Muß doch mal nachforschen und dann hoffe ich, daß meine Freunden den Kassenzettel noch hat und der rote Discounter die Scheibe tauscht - so es kein grundsätzlicher Fehler bei allen Scheiben ist (kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß das so klingen soll).
Viele Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
konntest Du die Aufnahme umtauschen oder liegt es an etwas anderem?
@Rachmaninov
Ich werde erst dieses WE den Kaufbeleg bekommen. Bisher habe ich noch keine Antwort auf meine Anfrage bei Sony Classical erhalten, keine Ahnung also, ob es ein genereller Fehler oder nur bei meiner CD ist. Ich werde es in jedem Fall Anfang der Woche mal veruchen.
Cetay (inaktiv) (08.02.2008, 06:20): Original von Pollux Hallo Dox, wirklich interessant. Ich muss allerdings hinzufügen, dass ich mit meinen Mahler-Erkundungen noch relativ am Anfang stehe. Kann also durchaus sein, dass sich mir die anderen Sinfonien irgendwann noch erschließen. Hast du mit Mahlers zweiter denn schon abgeschlossen oder versuchst du es weiter?
Ich denke wenn Mahler mal wieder "dran" ist, werde ich sicher nochmal einen Anlauf starten. Die Einspielung mit Michael Gielen könnte mich schon reizen. Im Moment hat sich mein Schwerpunkt etwas auf die Alte Musik verlagert, dann gibt es noch jede Menge Repertoirelücken zu schließen, z.B. bin ich unlängst auf die Komponistengruppe "Les Six" (Poulenc, Milhaud u.a.) gestossen und sehr angetan, aber kenne noch so gut wie nichts. Und die Zeitgenossen wollen auch nicht außer Acht gelassen werden und außerhalb der Klassik gibt es viel aufregendes in der Elektronik/Ambient-Szene, das verfolgt werden muss. Und dann wird dir hier im Forum noch der Mund mit Schuberts Klaviermusik oder Nordischen Komponisten des 20 Jhd wässrig gemacht... Es ist halt so, wie es hier als Signatur zu lesen ist. "There is enough music for a life, but not enough life for music" :(
ab (08.02.2008, 10:06): Original von Rachmaninov Original von Rachmaninov http://bis.se/images/covers/BIS-CD-286_72_150.jpg
Tubin VK #1
Liebhaber der nordischen Meldoik sollten dieses VK einfach einmal hören. Absolut hörenswert :down
absolut wahr! tubin ist ausnehmend hörenswert! Möge auch die Tubin-BIS-Aufnahmen noch bei Brilliant herauskommen. :D
ab (08.02.2008, 14:03): Nach einer fast chopinesquen Humoreske op.20 von Schumann, gespielt van Angela Hewitt, nun meine Lieblingschopin-Aufnahme, inzwischen billigs wieder bei Eloquenze aufgelegt: Ewa Kupiec
(Hier sogar noch billiger als wäre es keine Dopple-CD)
Rachmaninov (08.02.2008, 14:10): Original von ab Nach einer fast chopinesquen Humoreske op.20 von Schumann, gespielt van Angela Hewitt, nun meine Lieblingschopin-Aufnahme
Ist das nun ein Kompliment??? ?(
ab (08.02.2008, 15:35): Original von Rachmaninov Ist das nun ein Kompliment??? ?(
Meins, ist es nicht...
Gerade erklingt im Radio die Sonate Nr. 1, die gefällt mir besser, aber auch nicht so, dass ich zu meiner großen Anzahl an Aufnahmen diese hinzufügen müsste - obgleich es wohl die durchsichtigste und vielschichtigste sein dürfte, die ich bislang gehört habe. Der langsame Satz war sehr langsam und der unerbitterliche Basslauf erinnert mich geradezu an Gaspard de la Nuit. Die letzten beiden Sätzes sind sehr rhythmisierend genommen, (was mich gerade an eine Barocke Suite erinnert), irgendwie fehlt mir persönlich vom Anschlag eine romatische Wärme aber auch etwas Fülle. Der Aufbau von An- und Entspannung wirkt mir binnenmäßig ausnehmend geglückt, wenn auch weiträumig nicht immer ganz stimmig. Dennoch zerfällt die Sonate nicht, kommt mir gerade vor. Etwas viel Eusebius und sein Gegenspieler sehr kontroliert.
ab (08.02.2008, 18:20): Statt zu dem zu kommen, was mir seit langem am, und daher bereits auf dem Herzen liegt, heute wieder ein paar Sachen ausgliehen. Diese also zuvor. Die Abendplanung sieht wie folgt aus. Mal sehen, was ich davon durchbekomme:
Schütz' gesamte Geistliche Chormusik mit dem Dresdner Kammerchor (Carus) http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4009350832329.jpg
Daniel Hopes Mendessohn DG-Debut (wieder so ein Abwerben namhaft gewordener Musiker durch das Gelblabel) http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947766346.jpg
Labeques Stravinsky & Debussy CD (KML) http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5060148331126.jpg
Das ist das erste Wochenende seit 3 Wochen, an dem ich keine Arbeit mit nach Hause genommen habe. :leb Da passt es wunderbar, dass heute endlich die sagenumwobene NDR-Liveaufnahme von Bruckners 9. mit Günter Wand im Briefkasten landen sollte.
Rachmaninov (09.02.2008, 08:44): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/41GC8KYS7BL._SS500_.jpg
Guten Morgen!
Henning
Diese Aufnahme besitze ich auch und ich muß gestehen, daß icch seit dem ich die Brahms #1 in der Aufnahme Zimerman's habe muss ich die Freire Aufnahme nicht hören.
Die Besonderheit an Rameau ist, dass die Musik ihrer Zeit entsprechend heute alt klingt und deswegen die modernen Einfälle, die weit über seine Zeit hinausweisen, umso prägnanter wirken.
liegnitz (09.02.2008, 09:45): Mein Start ins Wochenende jetz mit:
Mozartwoche Salzburg 2008 - Matinee Wiener Philharmoniker, Dirigent: Ingo Metzmacher; Pierre-Laurent Aimard, Klavier. Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester A-Dur, KV 488 Oliver Messiaen: Réveil des oiseaux (Aufgenommen am 27. Jänner im Großen Festspielhaus in Salzburg)
Das Zusammenspiel des Holzes mit dem Piansiten war geradezu exemplarisch. Der Klang des Pianisten wesentlich schöner als dann bei der "modernen" Musik.
Endlich komme ich erstmals dazu: die s.g. erste Oper der Musikgeschichte in der Garrido-Interpretation: Monteverdis L'Orfeo :thanks
Shchedrin: Concerto Cantabile Stravinsky: VC in D Tchaikovsky: 8 melancholische Serenaden op.26
Gruß.
Poztupimi (10.02.2008, 16:12): Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich eben meine erste bewußte Begegnung mit Bachs Kunst der Fuge in Form dieses gestrigen Neuzuganges beendet habe:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3383510001734.jpg J. S. Bach: Die Kunst der Fuge, BWV 1080 La Grande Ecurie & La Chambre du Roy / Jean-Claude Malgoire
habe ich beschlossen, mit dieser Neuerwerbung weiterzumachen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418XC8QN8GL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll, op. 68 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Zurzeit und wiederholt die Balladen op. 10 von Brahms. Davor die 2. und 3. Klaviersonate desselben Komponisten. Ich bin überwältigt: Claudio Arrau erweist sich als ein fantastischer Brahms-Interpret in allen drei Werken. In der 2. Sonate ziehe ich ihn sogar dem ansonsten von mir so sehr geschätzten Sviatoslav Richter vor. Die 3. Sonate sollte man auf jeden Fall auch in der Live-Version (APR) gehört haben. Die Philips-Studioaufnahmen sind aus den 70-er Jahren.
Gruß, Cosima
Poztupimi (10.02.2008, 16:57): Endlich einmal eine aus dem Stapel der Dezember-Zugänge des letzten Jahres:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51f5DzTAUhL._AA240_.jpg Georg Friedrich Händel: Semele, "A musical theatrical entertainment in three acts", HWV 58 Rosemary Joshua (Sopran), Hilary Summers (Alt), Brindley Sherratt (Baß), Stephen Wallace (Countertenor) / Early Opera Comany & Chorus / Christian Curnyn
Viele Grüße, Wolfgang
Walter (10.02.2008, 17:06): Geradel lief zum Kennenlernen Bruckners 9te
Zelenka (10.02.2008, 18:42): Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418XC8QN8GL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll, op. 68 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Viele Grüße, Wolfgang
Vielleicht hättest Du Dir sogar gleich die Box mit allen Brahms-Symphonien unter Mackerras genehmigen sollen. Ich finde die Aufnahmen sehr, sehr gut.
Gruß, Zelenka
Poztupimi (10.02.2008, 18:58): Original von Zelenka Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418XC8QN8GL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll, op. 68 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Viele Grüße, Wolfgang
Vielleicht hättest Du Dir sogar gleich die Box mit allen Brahms-Symphonien unter Mackerras genehmigen sollen. Ich finde die Aufnahmen sehr, sehr gut.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
Nun, da die Box nach meinen Such-Ergebnissen teurer gewesen wäre als die drei Einzel-CDs, habe ich mich für die letztere Variante entschieden und gleich alle drei erworben. Die Box steht nämlich schon sehr lange auf meiner "Hab' ich nicht - wünsch' ich mir"-Liste. :D
Und schon alleine für die Aufnahme der ersten hat sich das gelohnt! :times10
Viele Grüße, Wolfgang
Zelenka (10.02.2008, 19:09): Original von Poztupimi Original von Zelenka Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418XC8QN8GL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll, op. 68 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Viele Grüße, Wolfgang
Vielleicht hättest Du Dir sogar gleich die Box mit allen Brahms-Symphonien unter Mackerras genehmigen sollen. Ich finde die Aufnahmen sehr, sehr gut.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
Nun, da die Box nach meinen Such-Ergebnissen teurer gewesen wäre als die drei Einzel-CDs, habe ich mich für die letztere Variante entschieden und gleich alle drei erworben. Die Box steht nämlich schon sehr lange auf meiner "Hab' ich nicht - wünsch' ich mir"-Liste. :D
Und schon alleine für die Aufnahme der ersten hat sich das gelohnt! :times10
Viele Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang:
Wenn es merkwürdigerweise einzeln gekauft billiger wird, dann ist es natürlich sehr verständlich, daß Du nicht zur Box gegriffen hast. In meiner Box ist noch eine "Bonus CD", auf der Mackerras nett über Brahms und seine Symphonien plaudert, auch darüber u.a., daß der Komponist mit kleineren Orchestern wie dem Meininger Hoforchester rechnen mußte. Das schottische Kammerorchester führt die Tradition in diesem Sinne fort.
Gruß, Zelenka
Poztupimi (10.02.2008, 19:19): Original von Zelenka
Lieber Wolfgang:
Wenn es merkwürdigerweise einzeln gekauft billiger wird, dann ist es natürlich sehr verständlich, daß Du nicht zur Box gegriffen hast. In meiner Box ist noch eine "Bonus CD", auf der Mackerras nett über Brahms und seine Symphonien plaudert, auch darüber u.a., daß der Komponist mit kleineren Orchestern wie dem Meininger Hoforchester rechnen mußte. Das schottische Kammerorchester führt die Tradition in diesem Sinne fort.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
diese Bonus-CD entgeht mir natürlich, aber ich gehe mal davon aus, daß mich die Darbietungen auf den drei CDs dafür entschädigen werden.
Viele Grüße, Wolfgang
Zelenka (10.02.2008, 19:59): Original von Poztupimi Original von Zelenka
Lieber Wolfgang:
Wenn es merkwürdigerweise einzeln gekauft billiger wird, dann ist es natürlich sehr verständlich, daß Du nicht zur Box gegriffen hast. In meiner Box ist noch eine "Bonus CD", auf der Mackerras nett über Brahms und seine Symphonien plaudert, auch darüber u.a., daß der Komponist mit kleineren Orchestern wie dem Meininger Hoforchester rechnen mußte. Das schottische Kammerorchester führt die Tradition in diesem Sinne fort.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
diese Bonus-CD entgeht mir natürlich, aber ich gehe mal davon aus, daß mich die Darbietungen auf den drei CDs dafür entschädigen werden.
Viele Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang:
Die Bonus-CD ist durchaus sehr entbehrlich. Einzig die Musik selbst zählt.
ab (11.02.2008, 15:17): Im Radio vorhin Ausschnitte gehört aus dem neuen Album Preludes & Variations - Spencer Myer bei Hmf. Gerade die Debussy Préludes II.
Prägnant vor allem durch den Spielfluss, klangfabllich dadurch etwas weniger subtil, eher dunkel getönt gehalten. Eine eingängige Interpretation mit viel Pedal.
daraus: schostakowitsch 4 - kondraschin, live 1971
nicht umsonst gilt kondraschin als einer DER schostakowitsch-dirigenten. der mann breitet diese musik mit einer unglaublichen tragik vor uns aus, das ist wirklich erschütternd. "wir haben hier eine äußerste grenze im ausdruck von trauer, persönlichem leiden und den illusionen der träume erreicht." schrieb kondraschin. das hört man in dieser aufnahme mit einer unerbitterlichkeit, wie ich es noch nicht erlebt habe. phänomenal.
Rachmaninov (11.02.2008, 18:01): Original von uhlmann "wir haben hier eine äußerste grenze im ausdruck von trauer, persönlichem leiden und den illusionen der träume erreicht." schrieb kondraschin.
mit anderem Cover zwar, aber sie ist´s die ich höre
Henning
Cosima (11.02.2008, 19:07): Gleich: Alfred Cortot spielt Schumann; bin gespannt auf seine Kreisleriana (und auf den Klang dieser Aufnahmen aus 1927/1935)
Die beiden sehr eigen und farbig klingenden Klavierkonzerte von Liszt in einer Aufnahme aus dem Jahre 1959 mit Philippe Entremont (begleitet vom Philadelphia Orchestra unter Ormandy).
Und nun der recht düstere "Totentanz" mit Brailowsky / Ozawa.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XGAV0T22L._AA240_.jpg J. S. Bach: Matthäus-Passion, BWV 244 Anthony Rolfe Johnson (Evangelist), Andreas Schmidt (Jesus), Barbara Bonney, Ann Monoyios, Anne Sofie von Otter, Michael Chance, Howard Crook, Olaf Bär, Cornelius Hauptmann / The Monteverdi Choir, The London Oratory Junior Choir / The English Baroque Soloists / John Eliot Gardiner
Hans Werner Henze wandelt hier auf den Spuren des Theaters, des Films und der Lyrik. Die "Royal Winter Music II für Gitarre" tönt sehr meditativ und versunken. Sie soll Charaktere aus Shakespeares Dramen darstellen. "Carillon, Recitatif, Masque für Mandoline, Gitarre und Harfe" stammt aus der Musik für einen Fernsehfilm. "An eine Äolsharfe für Gitarre und 15 Soloinstrumente" bezieht sich auf ein Gedicht Eduard Mörikes. Die Klangsprache ist zeitgenössisch, versucht aber eine dunkle romantische Stimmung nachzuzeichnen. Bei den 15 Soloinstrumenten finden sich nur die tieftönenden Klangerzeuger - Violinen oder hohe Holzbläser bleiben ausgespart.
Poztupimi (12.02.2008, 20:10): Ich mach jetzt mal da weiter, wo ich gestern unterbrochen habe, bei Bach:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XGAV0T22L._AA240_.jpg J. S. Bach: Matthäus-Passion, BWV 244 Anthony Rolfe Johnson (Evangelist), Andreas Schmidt (Jesus), Barbara Bonney, Ann Monoyios, Anne Sofie von Otter, Michael Chance, Howard Crook, Olaf Bär, Cornelius Hauptmann / The Monteverdi Choir, The London Oratory Junior Choir / The English Baroque Soloists / John Eliot Gardiner
Teil II.
Eine wie ich finde hervorragende Einspielung, die zwar manchmal etwas überdramatisiert wirkt - weniger für die Kirche als mehr für die Oper -, dabei aber nie zu dick aufträgt. Und bei weitem nicht zu schnell, wie man vielleicht manchmal aufgrund der Zeiten denken könnte. Dafür halt keine breiten, ewig langen Ritardandi oder überlange Fermaten in den Chorälen.
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (12.02.2008, 20:11): Original von HenningKolf sogar ich habe Tage an denen mir nach Mozart zumute ist........
Vielleicht bekommst du auch noch die gewisse Erleuchtung!? Vielleicht springt ja doch eines Tages der Gewältige Mozartfunke AUCH auf dich über!?.........Hoffentlich!
:wink
HenningKolf (12.02.2008, 20:14): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590013601.jpg
Sumera - Sinfonie #6 - P. Järvi
Da habe ich ja noch nie etwas von gehört! Gehört thematisch wohl in den "Nordische-Komponisten-Faden" (?) Zeitgenössisch??
Ja ja, ich könnte googeln, aber Bis hat doch meist informative booklets :)
Gruß Henning
Rachmaninov (12.02.2008, 20:15): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590013601.jpg
Sumera - Sinfonie #6 - P. Järvi
Da habe ich ja noch nie etwas von gehört! Gehört thematisch wohl in den "Nordische-Komponisten-Faden" (?) Zeitgenössisch??
Ja ja, ich könnte googeln, aber Bis hat doch meist informative booklets :)
Gruß Henning
Sumera 1950-2000
ab (12.02.2008, 20:24): Das mit dem Ausleihen ist fatal: Statt des geplanten Orfo, der nun schon seit geraumer Zeit bereitseht, nun die hochgerühmte CD: Claudio Monteverdi Madrigali Libro 2 La Venexiana Glossa http://www.jpc.de/image/w600/front/0/8424562209220.jpg
ab (13.02.2008, 00:09): Nun Ravels Streichquartett in der Interpretation des Pro Arte Quartets vom Mai 1933. Muss immer daran denken, dass dies - nachdem die Komposition bei der Uraufführung 1905 auf vehementen Widerstand gestoßen ist- wohl damals immer noch eine quasi ganz neues Werk war. Eine durchwegs passable Interpretation (der Transfer aber phänomenal!!!)- auch für heute noch; das Quatuor Calvet aus der Zeit finde ich ein wenig interessanter.
karajan (01.01.2008, 15:01): Allen ein Frohes, Gesundes und Friedvolles Neues Jahr Christian Wernicke (1661-1725) Neujahrswünsche Es spricht Marcolphus mir am neuen Jahrstag zu Und wünscht mir, was er mir entwendet, Fried' und Ruh'; Er wünscht mir lange Jahr' und raubt mir meine Zeit, Veranlasst mich zum Fluch und wünscht mir Seligkeit; In seinem Antlitz sitzt das Merkmal böser Tage, Und sein Neujahrswunsch ist des Neujahrs erste Plage.
Gruß Karajan
Walter (01.01.2008, 15:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/4121P4PP80L._AA240_.jpg
dazu gibts Tee!
karajan (01.01.2008, 17:25):
Gruß Karajan
Walter (01.01.2008, 17:26): das gabe es zu Weihnachten:
daraus lief gerade: Couperin - Messe a l'usage des paroisses und Concert a l'orgue de covarrubias
jetzt lege ich - Anner Bylsma - Brahms Sonate für Piano und Violoncello op38 - Robert Schumann Fünf Stücke im Volkston - Brahms Sonate für Piano und Violoncello op99 ein:
Nachdem ich aus dieser Box heute früh schon die "Hebriden-Symphonie" gehört hatte, folgt jetzt die "Heiden-Symphonie", die sich auf die griechisch-römische Mythologie bezieht. Die Musik klingt dementsprechend entrückt und episch - zu hören ist auch ein herrlich wilder Tanz der Satyre.
daniel5993 (02.01.2008, 17:45): Hab noch viel arbeit vor mir aber Musik ist zum Glück genug da :engel
Granville Bantock macht süchtig! Das kleine 5-Minuten-Stückchen "Kishmuls Galley" lief eben gleich zweimal und nun höre ich die symphonische Dichtung "The Cyprian Goddess" (gemeint ist Aphrodite).
Seit 8:30 habe ich mir vergleichend die beiden Callas Giocondas(1952/1959) und dazu noch die Gioconda mit Eileen Farrell(1962) angehört, eigentlich wollte ich noch im entsprechendem Thread etwas darüber schreiben, aber jetzt ist es doch etwas spät geworden und ich geh lieber ins Bett.
Man könnte die ganze Diskussion über die Vollendbarkeit des Unvollendeten vermeiden, wenn man aufführungsreife Konzertfassungen von Fragmenten einfach als das bezeichnen würde, was sie sind. In diesem Fall hätten wir es dann hier bei der 10ten mit "Symphoniesätzen nach Skizzen, Particellen und unvollständigen Partiturentwürfen von Gustav Mahler" von Rudolf Barshai zu tun. Das vorangestellte Agadio kann wie alle großen Unvollendeten für sich alleine bestehen, aber das was Barshai hier vervollständigt und ergänzt hat ist vor allem im letzen Satz eine großartige Bereicherung.
Jürgen (03.01.2008, 09:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YJ20FGTML._AA240_.jpg
Gestern hörte ich den zweiten, heute morgen den dritten Akt.
cellodil (04.01.2008, 07:29): Jahresend- und Jahresanfangsbesuchermarathon überstanden. Am Sonntag noch Tantewerden. Aber jetzt erst einmal ein entspannter Start in den letzten (und gewissermaßen aber auch ersten richtigen) Urlaubstag mit Ax und Haydn:
Ich hoffe, Ihr seid alle gut im Jahr 2008 angekommen.
Herzliche Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (04.01.2008, 08:28): Original von cellodil Aber jetzt erst einmal ein entspannter Start in den letzten (und gewissermaßen aber auch ersten richtigen) Urlaubstag mit Ax und Haydn:
Ist das wirklich schon der Letzte ?( ?( ?( Ich könnte es noch eine Weile aushalten...
Bei mir wie so oft frühmorgens Mozart:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/210ZSYZM53L._AA130_.jpg Oboenkonzerte Miyamoto ist sowohl Klassischer als auch Jazzmusiker und das kommt ihm bei den Kadenzen zugute, die er so wie es sich historisch korrekt gehört selbst er-improvisiert hat.
Jürgen (04.01.2008, 08:51): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31YXTVERS2L._AA240_.jpg
Man könnte die ganze Diskussion über die Vollendbarkeit des Unvollendeten vermeiden, wenn man aufführungsreife Konzertfassungen von Fragmenten einfach als das bezeichnen würde, was sie sind. In diesem Fall hätten wir es dann hier bei der 10ten mit "Symphoniesätzen nach Skizzen, Particellen und unvollständigen Partiturentwürfen von Gustav Mahler" von Rudolf Barshai zu tun. Das vorangestellte Agadio kann wie alle großen Unvollendeten für sich alleine bestehen, aber das was Barshai hier vervollständigt und ergänzt hat ist vor allem im letzen Satz eine großartige Bereicherung.
Hier gebe ich Dox recht, diese 10. ist eine Bereicherung. Ich habe sie gestern gehört und höre nun die Fünfte aus dem gleichen Album.
Zuvor hörte ich das Lied von der Erde, Giulini 1984. http://ecx.images-amazon.com/images/I/512NE5NP9NL._AA240_.jpg
Cetay (inaktiv) (04.01.2008, 09:02): Original von Jürgen Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31YXTVERS2L._AA240_.jpg
Man könnte die ganze Diskussion über die Vollendbarkeit des Unvollendeten vermeiden, wenn man aufführungsreife Konzertfassungen von Fragmenten einfach als das bezeichnen würde, was sie sind. In diesem Fall hätten wir es dann hier bei der 10ten mit "Symphoniesätzen nach Skizzen, Particellen und unvollständigen Partiturentwürfen von Gustav Mahler" von Rudolf Barshai zu tun. Das vorangestellte Agadio kann wie alle großen Unvollendeten für sich alleine bestehen, aber das was Barshai hier vervollständigt und ergänzt hat ist vor allem im letzen Satz eine großartige Bereicherung.
Hier gebe ich Dox recht, diese 10. ist eine Bereicherung. Ich habe sie gestern gehört und höre nun die Fünfte aus dem gleichen Album.
Nachdem er Mahler so gut nachkomponiert, wundert es nicht weiter, dass er ihn auch großartig dirigieren kann. Diese Einspielung, die auch von dem völlig unverzogenen Orchester lebt, rückt den "Referenzen" (Walter, Bernstein, Mitropolous) ordentlich auf die Pelle.
Ich möchte mir unbedingt diese CD kaufen, finde sie aber nirgends :I. Ständig muss ich sie mir aus der Bibliothek ausleihen, aber irgentwann werd ich sie der Bibliothek nicht mehr zurrückbringen :J. Habt Ihr andere Tipps, Tricks, doch irgentwie an diese Cd zu kommen ?
Sie enthält den Orchesterliederzyklus "Sappho" - bestehend aus einem zehnminütigen Vorspiel und neun Liedern für Mezzosopran und Orchester. Musik und Gesang erinnern mich manchmal an die Wagnerische "Tristan und Isolde"-Welt. Die Texte basieren auf englischen Übersetzungen von Fragmenten der antiken Dichterin Sappho, in denen es um Liebe und Verlangen geht. Außerdem erklingt dann noch das "Sapphic Poem" für Cello und Orchester: - sehr schwelgerische Liebesmusik.
nikolaus (04.01.2008, 21:01): Angefangen habe ich heute abend mit:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0809274976826.jpg daraus No. 1, 2 und 5
Nikolaus.
nikolaus (04.01.2008, 21:07): Original von cellodil Original von YJ Mittlerweile höre ich mir das erste Tschaikowsky-Konzert an, auch von Martha Argerich :engel
... hoffentlich wird Nikolaus (liebe Grüße, übrigens) da nicht eifersüchtig wegen La bella Martha...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KBbAXCGfL._AA240_.jpg Händel: Arias & Scenes for Tenor Padmore / The English Concert / Manze
Eine schönes Wochenende, Wolfgang
HenningKolf (05.01.2008, 09:58): Original von Poztupimi Guten Morgen,
starte das Wochenende mit diesem Neuzugang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KBbAXCGfL._AA240_.jpg Händel: Arias & Scenes for Tenor Padmore / The English Concert / Manze
Eine schönes Wochenende, Wolfgang
Hallo allerseits,
ich schließe mich Wolfgang an, genau das Richtige, nachdem ich bei einer langen Zugfahrt ausgiebig mit Discogedudel belegt worden bin............
hmm, draußen sind minus 3 und es regnet stark. Eigentlich soll nachher eine größere Lieferung von CDs aus Japan erfolgen. Befürchte, dass das heute nix wird...
Henning
Rachmaninov (05.01.2008, 10:26): höre mich weiter durch Vänskä's Sibelius Zyklus
Poztupimi (05.01.2008, 14:11): Lasse das miese Wetter draußen mies sein und von dieser Scheibe überstrahlen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41LrEC9JVYL._AA240_.jpg Arie di bravura: Salieri, Righini, Mozart Diana Damrau / Le Cercle de l'Harmonie / Jérémie Rhorer
:times10
Grüße, Wolfgang
karajan (05.01.2008, 14:36):
Pachelbel
Poztupimi (05.01.2008, 15:20): Ich bleibe bei Oper, allerdings weniger zirzensisch:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/515W-SHC41L._AA240_.jpg Wagner: Das Rheingold Hotter, Neidlinger, Milinkovic / Orchester der Bayreuther Festspiele / Keilberth Mittschnitt vom 24. Juli 1955, stereo!
Grüße, Wolfgang
Zelenka (05.01.2008, 15:27): Original von Poztupimi Ich bleibe bei Oper, allerdings weniger zirzensisch:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/515W-SHC41L._AA240_.jpg Wagner: Das Rheingold Hotter, Neidlinger, Milinkovic / Orchester der Bayreuther Festspiele / Keilberth Mittschnitt vom 24. Juli 1955, stereo!
Grüße, Wolfgang
Eine gute Wahl: Keilberths Aufnahme war heute morgen die Spitzenempfehlung in "Building a Library" auf BBC Radio 3.
Gruss, Zelenka
karajan (05.01.2008, 15:31):
Tripelkonzert Karajan
karajan (05.01.2008, 17:53):
Fidelio I-II-III
nikolaus (05.01.2008, 17:59): Ich mache jetzt mal auf Kammermusik:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0724356297029.jpg Haydn: Klaviertrio Nr. 23 Rachmaninoff: Morceaux op. 11 für Klavier 4-händig Grieg: Cellosonate in A Arensky: Klaviertrio Nr. 1 Lutoslawski: Paganini-Variationen Franck: Klavierquintett in f Piazzolla: Tangos für 2 Klaviere; Oblivion Ungarische & rumänische Zigeunermusik
Nikolaus.
Poztupimi (05.01.2008, 18:35): Jetzt den Prolog und 1. Akt aus:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KEX4B7JEL._AA240_.jpg Boito: Mefistofele Ghiaurov, Pavarotti, Freni, Caballé / National Philharmonic Orchestra, London Opera Chorus / de Fabritiis
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (05.01.2008, 19:03): Original von Poztupimi Jetzt den Prolog und 1. Akt aus:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KEX4B7JEL._AA240_.jpg Boito: Mefistofele Ghiaurov, Pavarotti, Freni, Caballé / National Philharmonic Orchestra, London Opera Chorus / de Fabritiis
Mach doch mal weiter und höre sie bis zum Ende durch.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (05.01.2008, 20:20): Unterbreche mal meinen Opern-Abend und teste, wielange ich es bei der Wiederholung des Neujahrskonzertes auf 3Sat aushalte (nicht meine Musik eigentlich).
HenningKolf (05.01.2008, 23:21): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/5152Xc0yULL._SS400_.jpg
diese CD ist ein Werbegeschenk, ein ziemlich geniales, wie ich finde. Abgesehen vom Bolero eine glatte 10/10. Den Bolero selbst finde ich weniger gelungen. Zwar ist es folgerichtig, dass die Geschwister Labeque das Arrangement für Klavier mit Perkussion unterlegen, allerdings hätte dies für mein Dafürhalten monotoner geschehen sollen. Es hätte gereicht, stets ein und dasselbe "Rhytmus"instrument zu benutzen, etwa eine Trommel. Wohl um der Abwechslung Willen und damit den beiden Perkussionisten nicht langweilig wird werden auch andere Perkussionsinstrumente/Rhythmusgeber eingesetzt, zwar dezent, aber trotzdem störend (insbesondere ein Instrument wirkt, wenn auch sehr leise im Hintergrund für mich störend, weiss nicht genau, um was es sich handelt, klingt ein wenig wie Castagnetten)...die Faszination des Bolero liegt in der Wiederholung und der vermeintlichen Monotonie..."Abwechslung" passt in meinen Ohren nicht zu einer derart minimalistischen Idee.
Macht aber nichts, die anderen Stücke sind auf allerhöchstem Niveau interpretiert
Gruss Henning
nikolaus (05.01.2008, 23:37): Original von HenningKolf Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/5152Xc0yULL._SS400_.jpg
diese CD ist ein Werbegeschenk, ein ziemlich geniales, wie ich finde. Abgesehen vom Bolero eine glatte 10/10. Den Bolero selbst finde ich weniger gelungen. Zwar ist es folgerichtig, dass die Geschwister Labeque das Arrangement für Klavier mit Perkussion unterlegen, allerdings hätte dies für mein Dafürhalten monotoner geschehen sollen. Es hätte gereicht, stets ein und dasselbe "Rhytmus"instrument zu benutzen, etwa eine Trommel. Wohl um der Abwechslung Willen und damit den beiden Perkussionisten nicht langweilig wird werden auch andere Perkussionsinstrumente/Rhythmusgeber eingesetzt, zwar dezent, aber trotzdem störend (insbesondere ein Instrument wirkt, wenn auch sehr leise im Hintergrund für mich störend, weiss nicht genau, um was es sich handelt, klingt ein wenig wie Castagnetten)...die Faszination des Bolero liegt in der Wiederholung und der vermeintlichen Monotonie..."Abwechslung" passt in meinen Ohren nicht zu einer derart minimalistischen Idee.
Macht aber nichts, die anderen Stücke sind auf allerhöchstem Niveau interpretiert
Gruss Henning
Ich bin ganz deiner Meinung! :beer Eine sehr gute Aufnahme mit leider dem schwächsten Stück, dem Bolero am Schluss. In meinen Ohren ist der Klang beim Bolero insgesamt etwas seltsam...
Gruß zurück, Nikolaus.
P.S.: Ich hätte auch gerne solche Werbegeschenke :D
HenningKolf (05.01.2008, 23:43): @Nikolaus
na ja, ich "musste" dafür schon die FF abonnieren....aber da ich die sowieso meist am Kiosk gekauft habe war ein abo sowieso überfällig, zumal ich jetzt auf das gesamte internetarchiv Zugriff habe (auch wenn die Suchfunktion und das Datenbankmanagement vorsichtig ausgedrückt verbesserungswürdig wäre)
Henning
nikolaus (05.01.2008, 23:49): Original von HenningKolf @Nikolaus
na ja, ich "musste" dafür schon die FF abonnieren....aber da ich die sowieso meist am Kiosk gekauft habe war ein abo sowieso überfällig, zumal ich jetzt auf das gesamte internetarchiv Zugriff habe (auch wenn die Suchfunktion und das Datenbankmanagement vorsichtig ausgedrückt verbesserungswürdig wäre)
Henning
Ach so, ich hatte schon gehofft, einen Anreiz zu finden, meinen Beruf zu wechseln :wink
Nikolaus.
HenningKolf (05.01.2008, 23:55): oh je, wir dürfen noch nicht mal einen Kugelschreiber oder Kalender annehmen.........................
Ein trauriges Besispiel für eine total mißlunge Restauration. Zwar rauscht und knistert hier es hier kaum und es klingt verhältnismäßig farbig, aber es passt nichts mehr zusammen. Ich muss bei dem Orchesterpart immer an eine überdimensionale Quetschkommode denken ?(
nikolaus (06.01.2008, 10:42): Guten Morgen mit Bach!
habe den Sonntag musikalisch in der gleichen Richtung begonnen, wie der gestrige Abend geendet hat, mit Oper:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61PWE48DAQL._AA240_.gif Gluck: Orphée et Eurydice (in der revidierten Fassung von Berlioz) von Otter, Hendricks, Fournier / Orchestre de l'Opera de Lyon, The Monteverdi Choir / Gardiner
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (06.01.2008, 11:23): höre mich weiter durch Vänskä's Sibelius Zyklus
Poztupimi (06.01.2008, 12:12): Weiter bei mir mit Oper:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CBT85E34L._AA240_.jpg Adam: Le Postillon de Lonjumeau Aler, Le Roux, Lafon, Anderson / Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Ensemble Choral Jean Laforge / Fulton
Grüße, Wolfgang
nikolaus (06.01.2008, 12:19): Zum Bügeln :( brauche ich etwas motivierendes
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0094637408322.jpg Wahnsinnszenen aus Anna Bolena (Donizetti),Lucia di Lammermoor (Donizetti),Il Pirata (Bellini),Hamlet (Thomas) Maria Callas, Philharmonia Orchestra & Chorus, Nicola Rescigno, Tullio Serafin
Wahnsinn... :down Da muss ich aufpassen, dass ich nicht zu sehr abgelenkt werde, sonst wird die Wäsche kraus...
Nikolaus.
karajan (06.01.2008, 14:26):
Brahms Nr.1 1963 Karajan
Poztupimi (06.01.2008, 14:42): Original von nikolaus Kontrastprogramm:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0094637408322.jpg Wahnsinnszenen aus Anna Bolena (Donizetti),Lucia di Lammermoor (Donizetti),Il Pirata (Bellini),Hamlet (Thomas) Maria Callas, Philharmonia Orchestra & Chorus, Nicola Rescigno, Tullio Serafin
Wahnsinn... :down Da muss ich aufpassen, dass ich nicht zu sehr abgelenkt werde, sonst wird die Wäsche kraus...
Nikolaus.
Mein lieber Nikolaus,
jetzt untertreibst Du aber maßlos!
Spätestens - aber wirklich spätestens -, wenn Anna (Maria Callas) "Cielo, a' miei lunghi spasmi ..." anstimmt und Smeton, Percy und Rochefort einstimmen, bekomme noch jedesmal eine Gänsehaut, und ich muß lange nachdenken, bei welchem Stück es mir ähnlich geht.
nikolaus (06.01.2008, 18:37): Original von Poztupimi
Mein lieber Nikolaus,
jetzt untertreibst Du aber maßlos!
Spätestens - aber wirklich spätestens -, wenn Anna (Maria Callas) "Cielo, a' miei lunghi spasmi ..." anstimmt und Smeton, Percy und Rochefort einstimmen, bekomme noch jedesmal eine Gänsehaut, und ich muß lange nachdenken, bei welchem Stück es mir ähnlich geht.
Viele Grüße, Wolfgang
:beer Eben d'rum, das meinte ich ja damit. Man ist so gefesselt und bekommt - wie du sagst - eine Gänsehaut und einem bleibt der Atem weg. Wir sind da ganz einer Meinung!!
Nordolf (06.01.2008, 21:55): "Ein Becher Weins zur rechten Zeit ist mehr wert als alle Reiche dieser Erde" - daher höre ich jetzt bei einem Gläschen Riesling:
Die alte Monoaufnahme von 1952: - neben Kathleen Ferrier gefällt mir auch Julius Patzak richtig gut. Seine zwar nicht schöne, aber sehr charakteristische Stimme passt wunderbar zum "Trinklied vom Jammer der Erde".
Maisky spielt hier Rachmaninovs Cellosonate und den Orientalischen Tanz. Die anderen Stücke sind nicht original für Cello geschrieben, sondern wurden von Maisky für das Instrument transkribiert. Elegie, Melodie und die Prelude op. 23 No. 10 schrieb der Komponist für Klavier solo, während Zwielicht, Jeder liebt dich, Wie es mich schmerzt, In der Stille der Nacht und Die Nacht ist trüb ursprünglich als Lieder entstanden.
Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, das Maisky mit seinem intensiven Celloton diese Schmachtfetzen auch als genau solche interpretiert. Das Klavierspiel des Argerich-Schützlings Tiempo ist butterweich. Das alles ist aber keineswegs schmalzig, sondern voller Leidenschaft und Sentiment!
HenningKolf (07.01.2008, 19:45): als nächstes - wenn Tharaud und Queyras mit ihren hervorragenden Interpretationen fertig sind - wird dies hier folgen:
Ottorino Respighi: Sinfonia drammatica I Allegro energico II Andante sostenuto III Allegro impetuoso - Tempo di marcia triste BBC Philharmonic - Sir Edward Downes
MfG :hello Emma
Rachmaninov (07.01.2008, 21:08): Original von liegnitz Meine Rückmeldung mit Respighi:
Ottorino Respighi: Sinfonia drammatica I Allegro energico II Andante sostenuto III Allegro impetuoso - Tempo di marcia triste BBC Philharmonic - Sir Edward Downes
MfG :hello Emma
@Emma, schön das Du auch wieder da bist! Muss allerdings gestehen, daß Respighi zu meinen "Lücken" zählt :A
ab (07.01.2008, 22:16): Meine derzeitige Leidenschaft: Ich komme gar nicht über die drei Sonaten hinaus. Maria Lettberg spielt Scriabin, höchst polyphon, durchsichtig und musikalisch. Alles sehr präsent - kommt alles sehr meinem Geschmack entgegen... :haha
Muss allerdings gestehen, daß Respighi zu meinen "Lücken" zählt :A
Zu meinen auch, deshalb freut es mich, gerade heute im Geschäft in folgende von Naxos hineingehört zu haben, die mich spontan angesprochen hat, in ihrer fast impressionistisch anmutenden Interpretation: Miss Falletta gehört inzwischen zu den gefrrgtesten Dirigentinnen der USA.
Ich suche ja immer noch nach einer schönen Einspielung des Gregorianischen Konzerts für Violine (das der Komponist zu seinen besseren Arbeiten rechnete). Wisst ihr was zu empfehlen?
Cetay (inaktiv) (07.01.2008, 22:42): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PJWX6VN3L._SS500_.jpg
Sibelius - VK - entgültige Version
Kavakos. Vänskä, Lathi SO
Der Orchsterpart ist superb, aber direkt nach Lisa Batiashvili gehört, wirkt Kavakos in meinen Ohren wie in Watte gepackt.
Nordolf (07.01.2008, 23:01): Nachdem ich seine neue CD noch ein zweites Mal gehört habe, bleibe ich weiter bei Mischa Maisky und "russischer Melancholie":
HenningKolf (08.01.2008, 00:26): Ich wünsche unserem lieben Admin
Alle Gute
zum
Geburtstag
:beer Henning
HenningKolf (08.01.2008, 01:04): Original von ab Original von Rachmaninov
Muss allerdings gestehen, daß Respighi zu meinen "Lücken" zählt :A
Zu meinen auch, deshalb freut es mich, gerade heute im Geschäft in folgende von Naxos hineingehört zu haben, die mich spontan angesprochen hat, in ihrer fast impressionistisch anmutenden Interpretation: Miss Falletta gehört inzwischen zu den gefrrgtesten Dirigentinnen der USA.
Ich suche ja immer noch nach einer schönen Einspielung des Gregorianischen Konzerts für Violine (das der Komponist zu seinen besseren Arbeiten rechnete). Wisst ihr was zu empfehlen?
Empfehlen ist zu viel gesagt, aber bei meinen internet-Streifzügen ist mir das begegnet und die Schnipsel hören sich vielversprechend an
Entgegen der gedruckten Urausgabe mit riesigem Chor und Orchester wie bei den ersten Aufführungen. Das Ergebnis ist überwältigend. Und bei geistlicher Musik sollte man ohnehin nur britische Sänger zulassen, weil die das notwendige Understatement dafür mitbringen.
Rachmaninov (08.01.2008, 06:24): Danke für die bisherigen Glückwünschen, und den hoffentlich noch folgenden :wink
Was sonst außér eine Hommage a Rachmaninov könnte ich heute hören?
ab (08.01.2008, 09:22): Original von HenningKolf Original von ab Ich suche ja immer noch nach einer schönen Einspielung des Gregorianischen Konzerts für Violine (das der Komponist zu seinen besseren Arbeiten rechnete). Wisst ihr was zu empfehlen?
Empfehlen ist zu viel gesagt, aber bei meinen internet-Streifzügen ist mir das begegnet und die Schnipsel hören sich vielversprechend an
link
Nichts gegen Mordkovich, aber spätromantisches Programm liegt ihr mehr mit ihrem extensiven Vibrato.
liegnitz (08.01.2008, 09:24): Original von HenningKolf Ich wünsche unserem lieben Admin
Mime (08.01.2008, 10:34): Zum Abbau des Christbaums gönn ich mir noch einmal das Bachsche WO in der Richter-Einspielung aus dem Münchner Herkulessaal. :hello
Zelenka (08.01.2008, 12:47): Original von ab Lettberg Scriabin Klaviersonaten Nr. 5 ff.
Warum muss man eigentlich die Papierhüllen zukleben? :S
Habe ich mich auch schon öfter gefragt ...
Gruß, Zelenka
nikolaus (08.01.2008, 15:45): Original von Rachmaninov Danke für die bisherigen Glückwünschen, und den hoffentlich noch folgenden :wink
Frankreich - das Land der Eleganz, des Stils, der Kultur und - der Musik! Die Schönheit französischer Schlösser, die Noblesse ihrer Räume, ihres Mobiliars, der Chic französischer Mode - alles spiegelt sich wider in der Musik der Grande Nation. Die Musikpassagen auf WDR 3 führen durch die Opernhäuser und Konzertsäle unseres westlichen Nachbarlandes, lauschen Liebesschwüren und Hexentänzen, verweilen am Meer genauso, wie im Salon. Und beweisen: Nicht nur für kulinarische, sondern auch für musikalische Gourmets gibt es ein Leben wie Gott in Frankreich!
Erik Satie Je te veux Angela Gheorghiu (Sopran) Malcolm Martineau (Klavier)
Gustave Charpentier Depuis le jour aus: Louise Lucia Popp (Sopran) WDR Sinfonieorchester Köln Ltg.: Martin Mälzer
Havergal Brians komplexe Symphonie über einen der Landsknechtsführer des Dreißigjährigen Krieges: Götz von Berlichingen - basierend natürlich auf Goethes Theaterstück.
Wie immer bei Brian klingt alles sehr ungewöhnlich, ausufernd, visuell-filmisch. Als Einflüsse stehen Wagner, Bruckner, Mahler sowie R. Strauss auf der einen Seite und Bartok, Schönberg sowie A. Berg auf der anderen.
Diese CD habe ich die letzten Tage sehr oft gehört - ihre Faszination nimmt nicht ab.
ab (08.01.2008, 17:54): http://www.jpc.de/image/w150/front/0/4006408495864.jpg
die Faszination nimmt nicht ab. Hier höre ich das, was einst über Shukows Alters-Aufnahme bei Telos zu lesen war: innerliches Glühen. Mir gefällt Lettberg deutlich besser. Die späteren Sonaten sind zwar nicht minder gut gespielt als die frühen, aber es fehlt mir womöglich etwas interpretatorisch am dämonisch Überborderden (aber wer vermochte das schon...). Dafür habe ich nie das Gefühl, der Gesamtzusammenhang ginge verloren.
liegnitz (08.01.2008, 21:32): bei mir mal wieder rausgekramt:
Bei mir nochmal der erste Anwärter auf die CD des Jahres 2008.
Der Rahmen: Hier sind die Informiertesten der Historisch Informierten am Werk und die stützen sich auf das bei den ersten öffentlichen Aufführungen verwendete Notenmaterial, das Angaben über Phrasierung, Artikulation und Dynamik enthält, die in der gedruckten Erstausgabe fehlen. Besonders gravierend ist die Abweichung bei der Besetzungsstärke. Chor und Orchester bewegen sich beide im Hunderterbereich. Das Ergebnis: Ich verstehe jetzt, warum dieses Werk oft als erhebend, überwältigend, bezaubernd und tröstlich bezeichnet wird. Das ist in meinen Ohren große Musik. :down
die aufnahmen wurden vielfach als neue referenz gelobt - ich finde sie jedoch eher enttäuschend. das musizieren ist zwar recht spannungsreich, aber mir persönlich zu ungeschlacht, vielfach fast derb. ich meine, es liegt weniger an harnoncourt als am extrem "harten" spiel des concentus musicus. so geht die noble rafinesse dieser werke leider teilweise verloren. schade, dass jochum die pariser symphonien nicht aufgenommen hat, das wäre was für mich gewesen.
Rachmaninov (09.01.2008, 12:11): so, nochmals die 2. Sinfonie, oder besser gesagt die ersten beiden Sätze...
Poztupimi (09.01.2008, 20:27): So, endlich Zeit für die erste CD heute:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41QJ2S4HJDL._AA240_.jpg Goldschmidt: Passacaglia (1925) und andere Werke CBSO, SO Komische Oper Berlin, Orchestre symphonique Montreal, RSO Berlin / Rattle, Goldschmidt, Kreizberg, Dutoit
Viele Grüße, Wolfgang
ab (09.01.2008, 20:43): Im Radio gerade mit ungewöhnlicher Spielfreude:
Cesar Franck: Symphonie d-moll Wiener Philharmoniker, Mariss Jansons
Zum ersten Mal, dass mir etwas von Jansons zu hören gefällt! :)
Wann immer ich heute Zeit hatte, habe ich einzelne Werke aus dieser Doppel-CD gehört. Der traumartige moderne Impressionismus des Japaners gefällt mir sehr gut. Gerade läuft "November Steps für Biwa, Shakuhachi und Orchester" (in diesem Fall das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra).
Mich wundert doch stark, dass diese Oper noch nirgens besprochen wurde :J
nikolaus (09.01.2008, 22:28): Grund zur Freude: ich bin wieder on-line (nach einem kläglichen Versuch gestern, einen neuen Rooter drahtlos mit meinem Notebook zu installieren, habe ich mir kurzerhand professionelle Hilfe geholt). Deshalb jetzt Beethovens 9. aus der Harnoncourt-Gesamteinspielung.
Grüße, Nikolaus.
liegnitz (09.01.2008, 23:24): Tagesausklang mit Myaskovsky:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/4600317008414.jpg Symphonie Nr. 6 Op. 23 Moscow Academic State Philharmonic SO Kirill Kondrashin Live Aufnahme 05.12.1978
Cetay (inaktiv) (10.01.2008, 05:58): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0747313050673.jpg
Havergal Brians komplexe Symphonie über einen der Landsknechtsführer des Dreißigjährigen Krieges: Götz von Berlichingen - basierend natürlich auf Goethes Theaterstück.
Wie immer bei Brian klingt alles sehr ungewöhnlich, ausufernd, visuell-filmisch. Als Einflüsse stehen Wagner, Bruckner, Mahler sowie R. Strauss auf der einen Seite und Bartok, Schönberg sowie A. Berg auf der anderen. Na wenn das mal nicht vielversprechend klingt! :B
Bei mir nochmal der erste Anwärter auf die CD des Jahres 2008.
Der Rahmen: Hier sind die Informiertesten der Historisch Informierten am Werk und die stützen sich auf das bei den ersten öffentlichen Aufführungen verwendete Notenmaterial, das Angaben über Phrasierung, Artikulation und Dynamik enthält, die in der gedruckten Erstausgabe fehlen. Besonders gravierend ist die Abweichung bei der Besetzungsstärke. Chor und Orchester bewegen sich beide im Hunderterbereich. Das Ergebnis: Ich verstehe jetzt, warum dieses Werk oft als erhebend, überwältigend, bezaubernd und tröstlich bezeichnet wird. Das ist in meinen Ohren große Musik. :down
Noch ein paar Details für die Vokalfraktion. Gesungen wird in Englisch, allerdings wird dafür nicht die Rückübertragung der deutschen Fassung verwendet, sondern es wurde das gesamte Libretto unter Berücksichtigung der -nach aktuellem Forschungsstand- vermuteten Quellen überarbeitet. HIP in progress sozusagen.
ab (10.01.2008, 10:00): Im Radio nun Musik aus dem 17. Jhdt.
Alte Musik im Konzert. Vincenzo Albrici: Sonata a 5 Franz Tunder: Dominus illuminatio mea Christian Geist: Schöpfe Hoffnung, meine Seele F. Tunder: Ach Herr, lass deine lieben Engelein Dietrich Buxtehude: Klinget für Freuden ihr lärmen Clarinen (Göteborg Baroque, Leitung: Magnus Kjellson) (Aufgenommen am 7. Juni 2007 in der Deutschen Kirche in Stockholm). Präsentation: Bernhard Trebuch
Gustav Düben, Schwedischer Hofkapellmeister des späten 17. Jahrhunderts, sammelte auf seinen Auslandsreisen Manuskripte vorwiegend norddeutscher Komponisten. Noch heute stellte diese "Düben-Sammlung", die in der Universitätsbibliothek von Uppsala aufbewahrt wird, eine wichtige Quelle von Instrumental- und Vokalmusik dar.
Das Ensemble Göteborg Baroque erweckt die Werke aus diesen Handschriften zu neuem Leben.
Stets erneut faszinierend, wie das Blech unsauber zu tief anmuten, nur weil wir dieses Stimmung zu hören nicht gewohnt sind.
karajan (10.01.2008, 10:27):
3.Eroica
karajan (10.01.2008, 11:27):
Beethoven Symphonie Nr.8 "Das Metronom" DVD Karajan Berliner Philharmoniker Gruß Karajan
ab (10.01.2008, 20:32): Original von Rachmaninov Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/41D3EH935AL._AA240_.jpg
Beethoven / "Patetique"
die "Moonlight" gleich hinterher!"
Ganz großartig, nicht?
Rachmaninov (10.01.2008, 20:42): Original von ab Original von Rachmaninov Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/41D3EH935AL._AA240_.jpg
Beethoven / "Patetique"
die "Moonlight" gleich hinterher!"
Ganz großartig, nicht?
ich liebe Gilels, dieser Mann war einfach Musiker, das lebt!
Johann Sebastian Bach: Sonate für Violoncello D-Dur, BWV 1028 Ludwig van Beethoven: Sonate für das Pianoforte und Violoncello A-Dur, op. 69 Daniel Müller-Schott & Angela Hewitt von ihrem gemeinsam Debüt in der Londoner Wigmore Hall im September 2007.
Wer findet, dass bereits Fournet/Gulda auffassungsmäßig zusammenspielten, mag womöglich auch hier - an diesem, wie ich finde, Aneinandervorbeispiel - Gefallen finden... :(
ab (11.01.2008, 15:59): Hewitt ist jedenfalls der musikalisch interesantere Part, eigentlich von DMS eine durch und durch mich nicht überzeugende Interpretation. Selten Beethoven so belanglos gehört... :I
Nun im Radio aus der GA Klavierkonzerte von Ries:
Ferdinand Ries: Konzert für Klavier und Orchester Nr.3 in cis-moll op.55 Christopher Hinterhuber/Gävle Symphony Orchestra, Uwe Grodd Naxos
Exzessive Melancholie... Mischa Maisky und Sergio Tiempo scheinen jede einzelne Note bis zur Neige auszukosten.
Die Aufnahmequalität ist fantastisch.
Wer auf Interpretationen mit ganz viel Gefühl steht (wie ich), ist hier genau richtig.
Cetay (inaktiv) (11.01.2008, 21:00): Original von ab Kammermusikfreunde aufgepasst! heute abend im österreischischen Radiosender Ö1 um 19.30: hier (Dox edit: Konzert vorbei, Link entfernt) Benjamin Schmid, Violine; Clemens Hagen, Violoncello; Dejan Lazic, Klavier; Martin Grubinger, Leonhard Schmidinger und Martin Grubinger sen., Percussion.
Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15, op. 141 (bearbeitet von Viktor Derewianko)
Klingt in der Mini-Besetzung noch eine ganze Ecke avantgardistischer.
Nordolf (11.01.2008, 21:48): Ich bleibe ganz in der Stimmung der vorher gehörten Aufnahmen:
die siebte ist ein grandioses Meisterwerk! :down :down :down
Gute Nacht! :hello Emma
ab (11.01.2008, 22:15): Original von Dox Orkh Original von ab Kammermusikfreunde aufgepasst! heute abend im österreischischen Radiosender Ö1 um 19.30: hier (Dox edit: Konzert vorbei, Link entfernt) Benjamin Schmid, Violine; Clemens Hagen, Violoncello; Dejan Lazic, Klavier; Martin Grubinger, Leonhard Schmidinger und Martin Grubinger sen., Percussion.
Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15, op. 141 (bearbeitet von Viktor Derewianko)
Klingt in der Mini-Besetzung noch eine ganze Ecke avantgardistischer.
Wer kennt eigentlich die Einspielung mit Gidon Kremer und Konsorten?
(Auch die Takte Beethoven zu Beginn, die ich hörte, haben mir überraschend gut gefallen, nun weiß ich endlich, weshalb Lazic stets so gute Kritiken bekommt.)
Schubert, D 959: Wenn man sich in diese Musik wirklich vertieft, sich zur Gänze auf sie einlässt, selber am Abgrund mit dem Komponisten und dem Interpreten wandelt und es schafft, sich nach diesem 2. Satz der Schubert-Sonate D 959 nicht aufzuhängen oder seinem Leben sonst wie ein Ende zu setzen, führt man – ich möchte es fast so behaupten – als geläuterter Mensch seinen Lebensweg fort. Das ist Musik, die die Seele rein wäscht. Dieser 2. Satz in eben der Deutung von Arrau ist vielleicht das Grandioseste, was ich jemals in Sachen Klaviermusik gehört habe. Allein dafür bin ich Claudio Arrau unendlich dankbar. Unerhört ist das.
Man hört Arrau während des Spielens stark atmen. Ich kann diese Anstrengung sehr gut nachvollziehen. Mir stockt der Atem allein beim Zuhören.
Bei mir nochmal der erste Anwärter auf die CD des Jahres 2008.
Der Rahmen: Hier sind die Informiertesten der Historisch Informierten am Werk und die stützen sich auf das bei den ersten öffentlichen Aufführungen verwendete Notenmaterial, das Angaben über Phrasierung, Artikulation und Dynamik enthält, die in der gedruckten Erstausgabe fehlen. Besonders gravierend ist die Abweichung bei der Besetzungsstärke. Chor und Orchester bewegen sich beide im Hunderterbereich. Das Ergebnis: Ich verstehe jetzt, warum dieses Werk oft als erhebend, überwältigend, bezaubernd und tröstlich bezeichnet wird. Das ist in meinen Ohren große Musik. :down
Noch ein paar Details für die Vokalfraktion. Gesungen wird in Englisch, allerdings wird dafür nicht die Rückübertragung der deutschen Fassung verwendet, sondern es wurde das gesamte Libretto unter Berücksichtigung der -nach aktuellem Forschungsstand- vermuteten Quellen überarbeitet. HIP in progress sozusagen.
Mittlerweile hat das die Form einer milden Sucht angenommen.:D :I :J?(
Rachmaninov (12.01.2008, 08:34): Original von Cosima
Schubert, D 959: Wenn man sich in diese Musik wirklich vertieft, sich zur Gänze auf sie einlässt, selber am Abgrund mit dem Komponisten und dem Interpreten wandelt und es schafft, sich nach diesem 2. Satz der Schubert-Sonate D 959 nicht aufzuhängen oder seinem Leben sonst wie ein Ende zu setzen, führt man – ich möchte es fast so behaupten – als geläuterter Mensch seinen Lebensweg fort.
@Cosima, diese Sonate ist einfach ganz grandiose Musik. Schon interessant was Schubert ausdrücken konnte mit seiner Musik. Aber dennoch interessant das Du bei Schuberts Werk "Läuterung" erfährst.
Rachmaninov (12.01.2008, 08:41): Original von ab Hewitt ist jedenfalls der musikalisch interesantere Part, eigentlich von DMS eine durch und durch mich nicht überzeugende Interpretation. Selten Beethoven so belanglos gehört...
Dies passt zu einem Live-Erlebnis mit ihm in Frankfurt. Damals Brahms Doppelkonzert und Beethoventrippel. Highlight war Frau Fischer, die immerhin noch durch Animierung des Orchesters schwung in die Musik zu bringen. DMS hat mit im Brahns DK wenig gefallen. Beethoven war besser, aber kaum begeisternd...
Rachmaninov (12.01.2008, 08:44): Original von Nordolf Eben verklungen:
Das Klaviertrio Nr. 2 von Rachmaninov gehört für mich zu seinen intensivsten und besten Kompositionen - hier gespielt vom Borodin Trio.
@Jörg,
wie ist Dein GEsamteindruck dieser Box?
Taneyev kenne ich bereits, von Arensky einige Klavierwerke und die anderen Namen sind wohl bestens bekannt.
Wie ich finde eine rein von der Zusammenstellung lohnende Aufnahme, oder?
Rachmaninov (12.01.2008, 08:45): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028947772354.jpg
:times10
Exzessive Melancholie... Mischa Maisky und Sergio Tiempo scheinen jede einzelne Note bis zur Neige auszukosten.
Die Aufnahmequalität ist fantastisch.
Wer auf Interpretationen mit ganz viel Gefühl steht (wie ich), ist hier genau richtig.
Wenn ich mich recht erinnere kam die Aufnahme in der Fono Forum weniger gut weg.
Rachmaninov (12.01.2008, 08:45): Original von Dox Orkh
Mittlerweile hat das die Form einer milden Sucht angenommen.:D :I :J?(
@Dox Orkh,
milde Süchte sind doch noch harmlos :engel
PeerGynt (12.01.2008, 10:02): Was höre ich gerade jetzt? Weniger Melancholie, mehr Sturm: Symphonie „Manfred“ von Tschaikowsky (Arturo Toscanini und NBC Symphony Orchestra).
Cetay (inaktiv) (12.01.2008, 11:46): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Mittlerweile hat das die Form einer milden Sucht angenommen.:D :I :J?(
Eine sehr farbige und transparente Aufnahme der 6. ohne romantisierende Aufdickungen. Trotz des sehr hohen Tempos, kann ich Kritiken, dass die Pastorale hier durchgeprügelt oder heruntergehetzt wird, nicht folgen - ich höre genug Innenspannung und Bewegung. :times10
karajan (12.01.2008, 13:23): Brahms 2.Symphonie
karajan (12.01.2008, 14:10):
Brahms 3-Symphonie
Nordolf (12.01.2008, 14:42): Original von Rachmaninov Original von Nordolf Eben verklungen:
Das Klaviertrio Nr. 2 von Rachmaninov gehört für mich zu seinen intensivsten und besten Kompositionen - hier gespielt vom Borodin Trio.
@Jörg,
wie ist Dein GEsamteindruck dieser Box?
Taneyev kenne ich bereits, von Arensky einige Klavierwerke und die anderen Namen sind wohl bestens bekannt.
Wie ich finde eine rein von der Zusammenstellung lohnende Aufnahme, oder?
Hallo Rachmaninov,
diese 4er-CD-Box lohnt auch wegen der schönen Gestaltung - vom Preis ganz zu schweigen. Die Aufnahmen mit dem Borodin Trio sind Lizenzen von Chandos.
Das Borodin Trio spielt hier sehr klangschön und mit viel Ausdruck die Klaviertrios von Peter Tschaikowsky, Alexander Alyabiev, Sergej Taneyev und Sergej Rachmaninov (zw. 1983 - 1990 aufgenommen).
Ein Amsterdamer Trio interpretiert Anton Arensky und Dmitri Shostakowitsch (Nr. 2). Deren Ton ist nun ganz anders: - viel rauher und fast "kratzig". Bei Arensky scheint mir das nicht ganz zu passen, während Schostakowitsch schon eine solche Sicht verträgt (im direkten Vergleich ziehe ich allerdings Kremer/Maisky/Argerich bei weitem vor).
:hello Jörg
Nordolf (12.01.2008, 14:56): Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028947772354.jpg
:times10
Exzessive Melancholie... Mischa Maisky und Sergio Tiempo scheinen jede einzelne Note bis zur Neige auszukosten.
Die Aufnahmequalität ist fantastisch.
Wer auf Interpretationen mit ganz viel Gefühl steht (wie ich), ist hier genau richtig.
Wenn ich mich recht erinnere kam die Aufnahme in der Fono Forum weniger gut weg.
Aha... Was hatten sie denn zu mäkeln? Die "Rahmenbedingungen" auf dieser CD stimmen einfach. Ob man dann solche extrem emotionalen und mit unverhohlener Liebe zum Sentiment vorgetragenen Interpretationen euphorisch begrüßt oder angewidert ablehnt, hat mehr mit persönlichen Vorstellungen davon zu tun, wie Musik klingen sollte, und weniger mit der Leistung der Musiker auf dieser CD. Für mich ist sie schon jetzt eins der Highlights dieses Jahres.
Die Aufnahme, die ich jetzt höre, sorgte ja auch schon mal hier im Forum für polarisierende Standpunkte:
Radu Lupu spielt die Schubert-Impromptus. – Diese Gesamtaufnahme habe ich lange Zeit sehr gemocht, jetzt sind mir Artur Schnabels Interpretationen fast lieber.
liegnitz (12.01.2008, 23:03): vor dem Zubett gehen:
http://i268.photobucket.com/albums/jj27/liegnitz/BRADRWF.jpg Chor und Orchester der Luzerner Musikfestwochen Luzern, 20. August 1947
Karajans Aufnahme besticht durch Kompaktheit, Wärme und atmosphärische Dichte. Da verzeiht man es ihm gerne, das er die Geräuscheffekte etwas in den Hintergrund rückt.
Vielerorts als Referenzaufnahme gerühmt. Ich fühl mich nicht zu einem Kommentar berufen, da dies außer dem Triptychon von Philip Glass (Einstein, Satyagraha, Akhnaten), die einzige komplette Oper in meiner Sammlung ist. :ignore
Evan Parker bezeichnet das Electro-Acoustic Ensemble als eine "improvisierende Gruppe irgendwo zwischen zeitgenössicher Musik und Jazz". Der Versuch, das zu hörende Resultat aus "Elektro-Akkustik, Transformation von Klägen und Improvisation als Kompositionsprozess" zu beschreiben, endet in wenig aussagekräftiger Prosa (intensiv, mystisch, fremdartig, beklemmend, komplex, archaisch, oft meditativ) oder in unsinnigem Namedropping ((klingt wie eine Vertonung von Stanislav Lem gemeinsam durch Scelsi, Cage und Stockhausen).
Evan Parker Electro-Acoustic Ensemble Toward the Margins
Evan Parker - soprano saxophone Barry Guy - double-bass Paul Lytton - percussion, live-electronics Philipp Wachsmann - violin, viola, live electronics, sound processing Walter Prati - live electronics, sound processing Marco Vecchi - live electronics, sound processing
karajan (13.01.2008, 08:25):
Wachet auf ruft uns die Stimme Allen einen schönen Sonntag Gruß Karajan
cellodil (13.01.2008, 10:03): Schon auf fast dem Sprung.... noch ein bisschen
Ich beginne diesen Tag musikalisch mit Vincent d’Indy, dirigiert von Georges Pretre. – An sich sehr schöne, tonmalerische Werke, denen jedoch etwas mehr „Gehalt“ gut tun würde.
Cosima (13.01.2008, 11:12): Original von Rachmaninov @Cosima, diese Sonate ist einfach ganz grandiose Musik. Schon interessant was Schubert ausdrücken konnte mit seiner Musik. Aber dennoch interessant das Du bei Schuberts Werk "Läuterung" erfährst.
„Das Zeug kann Einen ... noch in der Imagination unglücklich machen.“
Carl Fuchs in einem Brief an Friedrich Nietzsche vom 14.4.1874
Das gilt m.E. in besonderem Maße auch für den 2. Satz der D 959. Und wenn man sich darauf einlässt, mit dem Komponisten und dem Interpreten den Drahtseilakt wagt, selber am Abgrund zu wandeln, kann nach dieser tiefsten Tiefe nur zweierlei kommen: Entweder der endgültige Absturz oder aber die „Läuterung“. Ich meine damit: Man reißt sich fast gewaltsam vom Abgrund fort. Der Sog ist gewaltig, man muss also eine gewaltige Anstrengung in die entgegengesetzte Richtung vollbringen. Dieser Kraftakt ist aufgeladen mit soviel positiven Energien, dass er einen Menschen dann in ungeahnte Höhen katapultieren kann. Man fühlt sich hernach rein, geläutert, wie neu geboren.
Ungewohnte Temposchwankungen und Akzentuierungen, aber faszinierend! Claudio Arrau hat meine (musikalische) Welt ziemlich auf den Kopf gestellt! Nach ihm empfinde ich das Spiel der meisten anderen Pianisten als irgendwie unsauber und „vernuschelt“. Ich liebe nicht alle seine Interpretationen, aber vor allem seinen Chopin, Liszt, Beethoven, Schubert und Schumann möchte ich nicht mehr missen.
Gruß, Cosima
P.S. an ab:
Arrau hat tatsächlich den Beethoven-Sonaten-Zyklus schon einmal 1952 (also in Mono) für die BBC aufgenommen. Ich habe das erst kürzlich in dem Buch von Ingo Harden über Arrau gelesen. Du hattest also recht! Ich weiß aber nicht, ob die Aufnahmen jemals verfügbar waren bzw. derzeit verfügbar sind.
Cosima (13.01.2008, 11:20): Original von Dox Orkh Vielerorts als Referenzaufnahme gerühmt. Ich fühl mich nicht zu einem Kommentar berufen, da dies außer dem Triptychon von Philip Glass (Einstein, Satyagraha, Akhnaten), die einzige komplette Oper in meiner Sammlung ist. :ignore
Ja, es scheint wohl zum „guten Ton“ zu gehören, zumindest eine (und dann wohl am besten eine Mozart-Oper) im Regal stehen zu haben. Bei mir ist es übrigens auch die „Zauberflöte“ (Böhm). Immerhin steht sie bei mir nicht ganz so vereinsamt herum, ca. ein Dutzend andere Opern - zwei davon seit Jahren ungehört - leisten ihr Gesellschaft.
Gruß, Cosima :D
Nordolf (13.01.2008, 11:46): Original von Dox Orkh Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0747313050673.jpg
Havergal Brians komplexe Symphonie über einen der Landsknechtsführer des Dreißigjährigen Krieges: Götz von Berlichingen - basierend natürlich auf Goethes Theaterstück.
Wie immer bei Brian klingt alles sehr ungewöhnlich, ausufernd, visuell-filmisch. Als Einflüsse stehen Wagner, Bruckner, Mahler sowie R. Strauss auf der einen Seite und Bartok, Schönberg sowie A. Berg auf der anderen. Na wenn das mal nicht vielversprechend klingt! :B
Havergal Brian ist für mich eine der Entdeckungen des letzten Jahres gewesen. Seine Klangsprache ist sehr originell - er verwendet die ganze spätromantische Farbpalette und kombiniert sie mit Einflüssen aus Zwölftontechnik sowie Expressionismus. Das Erlebnis des 1. Weltkrieges klingt in seinen frühen Symphonien deutlich hörbar nach.
:hello Jörg
ab (13.01.2008, 12:19): Im Radio: Cleveland Orchestra, Dirigent: Franz Welser-Möst; Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien; Malin Hartelius, Sopran; Bernarda Fink, Alt. Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2, c-Moll, "Auferstehungs-Symphonie" (Aufgenommen am 2. November 2007 im Großen Musikvereinssaal in Wien)
Nach einem Konzert mit Sinopoli und den Dresdner wohl der matteste Mahler, den ich je gehört habe. Bis jetzt in jeder Hinsicht (bis auf Bernarda Fink!) völlig belanglos. X(
ab (13.01.2008, 12:21): Original von Cosima P.S. an ab:
Arrau hat tatsächlich den Beethoven-Sonaten-Zyklus schon einmal 1952 (also in Mono) für die BBC aufgenommen. Ich habe das erst kürzlich in dem Buch von Ingo Harden über Arrau gelesen. Du hattest also recht! Ich weiß aber nicht, ob die Aufnahmen jemals verfügbar waren bzw. derzeit verfügbar sind.
Ich dachte, die wären gerade in der mausgrauen Philips-Box erstmals veröffentlicht worden. ?(
Bist Du wirklich sicher, dass da 80erJahre Einspielungen droben sind?
Cosima (13.01.2008, 12:50): Original von ab Original von Cosima P.S. an ab:
Arrau hat tatsächlich den Beethoven-Sonaten-Zyklus schon einmal 1952 (also in Mono) für die BBC aufgenommen. Ich habe das erst kürzlich in dem Buch von Ingo Harden über Arrau gelesen. Du hattest also recht! Ich weiß aber nicht, ob die Aufnahmen jemals verfügbar waren bzw. derzeit verfügbar sind.
Ich dachte, die wären gerade in der mausgrauen Philips-Box erstmals veröffentlicht worden. ?(
Bist Du wirklich sicher, dass da 80erJahre Einspielungen droben sind?
Da heißt es: „His complete Beethoven cycles became legendary; in 1952 he performed such a series, in which each recital was broadcast live by the BBC.“
Ich wüsste aber nicht, dass aus diesem Zyklus auf CD etwas erschienen wäre. Brennend interessiert wäre ich schon! "Aufgenommen" stimmte also nicht, da es sich um Live-Aufnahmen handelt.
Die Aufnahmen der Philips-Box sind zwischen Juni 1962 und April 1966 entstanden. Sehr empfehlenswert! Die Box ist übrigens derzeit relativ günstig – für knapp 62,00 Euro – bei 2001 zu bekommen.
Die Aufnahmen der („mausgrauen“… die meinst Du wohl?) Philips-Heritage-Box sind als Zyklus nicht komplett, Nr. 14 und 29 fehlen. Sie entstanden in den 80-er-Jahren. Die kenne ich aber nicht.
Cosima (13.01.2008, 14:26): Original von Poztupimi Liebe Cosima,
Original von Cosima
Immerhin steht sie bei mir nicht ganz so vereinsamt herum, ca. ein Dutzend andere Opern - zwei davon seit Jahren ungehört - leisten ihr Gesellschaft.
Gruß, Cosima :D
Verrätst Du uns, welche?
Gerne. - Gehört bzw. gesehen an Opern / Operetten:
Dreimal La Traviata - Kleiber, Giulini, Solti Die Zarenbraut – Gergiev Ruslan und Ludmilla – Gergiev Der feurige Engel – Gergiev Tristan und Isolde – Kleiber Der Freischütz – Kleiber Die Zauberflöte – Böhm
Ungehört:
Die Walküre – Furtwängler Die Fledermaus – Kleiber
Das sind sogar nur 11, damit nicht einmal 1% meines Gesamtbestandes.
Und nun Brahms op. 34. - Ach, wie ich liebe ich doch dagegen die alte Aufnahme mit Rudolf Serkin und dem Budapest String Quartet, bei der alle Musiker risikofreudig bis an ihre Grenzen zu gehen scheinen. Nein, diese Aufnahme mit Andsnes ist schon recht schön, aber weit von meinem persönlichen Ideal entfernt.
ab (14.01.2008, 11:14): Original von Cosima Nachtrag an ab:
Ach, jetzt sehe ich gerade, wie es zu diesem Missverständnis gekommen sein kann. In der Heritage-Box sind enthalten:
Bonus-CD: Diabelli-Variationen op. 120 (in der Einspielung von 1952)
Vielleicht hat Dich das irritiert?
Gruß, Cosima
Nein, ich war mir sicher, irgendwo gelesen zu haben, dass es sich dabei um die erste GA von Arrau in Mono gehandelt habe. Aber Du sagst mir, es seien zum einen ganz späte Stereoaufnahnmen, zum anderen gar kaine vollständige GA und zudem als Bonuns die 52er Diabelli-Variationen drauf.
Als ich sie mausgrau im Laden um über 120 EUR stehen sah, war ich so geschockt vom Preis, dass ich gar nicht aufs angegebenen Datum geblickt habe und sie lieber gleich im Regal stehen gelassen habe, anstatt in sie - wie geplant - reinzuhören.
ab (14.01.2008, 11:17): Original von nikolaus http://ecx.images-amazon.com/images/I/413AYJKBWAL._SS400_.jpg
Nikolaus.
Und? Wie ist die? Ich entsinne mich noch eine hymnischen Rezension der Mompou-Stücke in der Naxos-Aufnahme; die mich dann beim anhören völlig kalt gelassen haben. (Da liebe ich mir des Komponisten eigene Einspielung bei Ensayo...)
CD1 Symphony in D major, G.490 Symphony in A major Op.35 No.3 G.511 Symphony in B flat major Op.35 No.6 G.514 Symphony in D minor Op.12 No.4 G.506 "Nella casa del diavolo" Cantilena Adrian Shepherd
Herzliche Grüsse :hello von Emma
ab (14.01.2008, 11:30): Schon seit Tagen geht es bei mir um die beethoven Cellosonaten. Nun gerade Bylsma/Immerseel
nikolaus (14.01.2008, 12:13): Original von ab Original von nikolaus http://ecx.images-amazon.com/images/I/413AYJKBWAL._SS400_.jpg
Nikolaus.
Und? Wie ist die? Ich entsinne mich noch eine hymnischen Rezension der Mompou-Stücke in der Naxos-Aufnahme; die mich dann beim anhören völlig kalt gelassen haben. (Da liebe ich mir des Komponisten eigene Einspielung bei Ensayo...)
Hallo ab!
Mangels Vergleichsmöglichkeiten und bei erstmaligem Hören kann ich nur einen kleinen Eindruck geben, bzw. habe ihn schon gegeben. Du findest ihn hier.
Herzliche Grüße, Nikolaus.
nikolaus (14.01.2008, 12:19): Ach ja, ich höre natürlich auch Musik. Vorteil am Nachtdienst ist der "freie" Tag danach, den muss ich aber leider zum Putzen nutzen (hihi, reimt sich), und dafür brauche ich Motivation; deshalb spielt jetzt meine "Energiequelle" Martha:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0094635847222.jpg Mendelssohn: Klaviertrio Nr. 2 d-moll Beethoven: Klavierquartett WoO 36 Nr. 2 Mozart / Grieg: Klaviersonate KV 545 für 2 Klaviere Rachmaninoff: Cellosonate op. 19; Suite für 2 Klaviere Infante: Danze andaluse für 2 Klaviere Brahms: Haydn-Variationen für 2 Klaviere; Klavierquintett op. 34 Guastivino: 3 Romancos argentinos für 2 Klaviere
Martha Argerich, Piotr Anderszewski, Nicholas Angelich, Mischa Maisky, Gautier & Renaud Capucon, Polina Leschenko, Serio Tiempo, Lilya Zilberstein, Gabriela Montero u. a.
Nikolaus. :hello
karajan (14.01.2008, 12:23):
Jetzt diese hier
Jürgen (14.01.2008, 16:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KHRVWS2KL._AA240_.jpg
Das Karajan nicht nur ein Meister der orchestralen Klangfarben und der abgerundeten Phrasierung war, sondern auch scharfe Kanten meißeln konnte, zeigen diese Aufnahmen.
Camerata Academica des Salzburger Mozarteums Dirigent und Solist, Geza Anda, 1967
:engel :engel :engel
Poztupimi (14.01.2008, 20:37): Bei mir geht es bisher querbeet, nach diesen Neuzugängen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lqNcA8UPL._AA240_.jpg Werke von Lasso, Kurtág, Strawinsky, Adès, Dowland & Bennet (also von ca. *1532? bis *1971) Kuss Quartett
und
http://ecx.images-amazon.com/images/I/514F6DZDE3L._AA240_.jpg Vanhal: Symphonien in D-Dur, c-moll, As-Dur, G-Dur Toronto Camerata / Kevin Mallon
habe ich mal eine Neunte hervorgeholt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51OHRu9v9QL._AA240_.jpg Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll, op. 125 Berliner Philharmoniker, Swedish Radio Choir & Eric Ericson Chamber Choir / Eaglen, Meier, Heppner, Terfel / Abbado (Mitschnitt von den Salzburger Festspielen, 1996)
Grüße, Wolfgang
karajan (14.01.2008, 20:50):
Symphonie 82+83
Nordolf (14.01.2008, 20:54): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/21682C20CQL._AA130_.jpg
K.Aho - Sinfonie #7
'Insect Symphony'
Hallo Rachmaninov,
wie klingt denn die Insekten-Symphonie von Aho? :hello
Ich höre gerade - angeregt durch den Namen - die "The Insect Musicians" von Graeme Revell:
Eigentlich sind diese elektronischen Klänge ja off-topic, aber andererseits kann man das schon als zeitgenössische Musik bezeichnen.
Revell (vormals Gründer des Avantgarde-Industrial-Projekts SPK, jetzt Soundtrack-Komponist in Hollywood vornehmlich für Horrorfilme) verbindet hier Archaik und Postmoderne. Er greift einen Brauch des mittelalterlichen Japan auf: - dort wurden Insekten in Käfigen gehalten, um sie als Musikerzeuger einzusetzen. Auf seinen Weltreisen hat Revell Insektenstimmen aus aller Herren Länder aufgenommen (Zikaden, Grillen, Käfer, Wespen usw.). Am Computer hat er dann - nur basierend auf diesen Naturklängen - eine Art Syntheziser programmiert. Mit diesem Insekten-Instrument erzeugt er dann recht unheimliche Klänge, die er "Mikromusik" nennt. Das alles klingt sehr spitz und hochtönig. Direkte Samples der Insektengeräusche paaren sich mit den auf die virtuellen Tasten modulierten Insektentönen, die auch so etwas wie "Melodien" entstehen lassen können.
Gerne. - Gehört bzw. gesehen an Opern / Operetten:
Dreimal La Traviata - Kleiber, Giulini, Solti Die Zarenbraut – Gergiev Ruslan und Ludmilla – Gergiev Der feurige Engel – Gergiev Tristan und Isolde – Kleiber Der Freischütz – Kleiber Die Zauberflöte – Böhm
Ungehört:
Die Walküre – Furtwängler Die Fledermaus – Kleiber
Das sind sogar nur 11, damit nicht einmal 1% meines Gesamtbestandes.
Gruß, Cosima :hello
Immerhin, wahrscheinlich mehr als bei dem einen oder der anderen hier. Zarenbraut, Ruslan, Engel und Fledermaus kenne ich garnicht, auch wenn ich letztere mal als LP geerbt habe. Da bist Du mir also deutlich voraus :D
Gerion (14.01.2008, 22:16): Original von Poztupimi Bei mir geht es bisher querbeet, nach diesen Neuzugängen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lqNcA8UPL._AA240_.jpg Werke von Lasso, Kurtág, Strawinsky, Adès, Dowland & Bennet (also von ca. *1532? bis *1971) Kuss Quartett
Ich habe die CD auch - wie gefällt sie Dir? Ich finde die Gegenüberstellung gelungen.
Cetay (inaktiv) (15.01.2008, 06:01): Original von Gerion Glass's Werk ist trotz oder wegen dem, was ihm manch Kritiker vorwirft - "Reputation through Repetition" - faszinierend, weil es irgendwie mitreißt. Das kann ich so unterschreiben :D
Die Aufnahme entstand während des Sibelius-Booms Anfang der 90er und ihr fehlt es an allem. Es gibt weder die emotionale Wucht und Theatralik von Bernstein noch die schwelgerische Nationalromatik von Järvi. Zurück bleibt ein schlanker, temporeicher, analytischer, klassisch-akzentuierter Sibelius - ein Interperationsansatz der neben den anderen Alternativen aus dieser Zeit (Rattle, Segerstam, Saraste) voll und ganz bestehen kann.
Rachmaninov (15.01.2008, 06:31): Original von Nordolf Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/21682C20CQL._AA130_.jpg
K.Aho - Sinfonie #7
'Insect Symphony'
Hallo Rachmaninov,
wie klingt denn die Insekten-Symphonie von Aho? :hello
Eigenn, irgendwie "irrwitzig", aber dennoch schlüssig, interessant und sicherlich ein besonderes Werk mit seinen unterschiedlichen "Tierchen". Stellte mir gestern aber mehrfach die Frage, ob man das Werk zwingend als Sinfonie bezeichnen muss. Denke nicht zwingend, aber grundlegen falsch wird es auch nicht sein. :J
Jürgen (15.01.2008, 10:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/412S7WAA76L._AA240_.jpg
Erster Aufzug, vielleicht noch länger. Hängt von meiner Laune ab. Wollte mal wieder hören, wie Domingo sich schlägt.
ab (15.01.2008, 11:16): Heute früh im Küchenradio gehört: Brahms Violinsonate mit vorzüglichem Geiger und noch großartigerem Pianisten. Das rattert alles im Kopf, wer dies sein mag, wer heute überhaupt so musizieren könenn, welche Neuerscheinung gerade heraußen ist. Dann wars eine alte Einspielung: Henryk Szeryng & Arthur Rubinstein. :down (Misst, schon wieder eine Wunsch mehr...)
Nun aber zu einem schon vor langer Zeit erfüllten Wunsch endlich zum ersten Mal die Muße: Fricsay a life in music. Gerade Beethovens 1. Sinfonie. Beethoven mit fast haydenschem Spaßfaktor.
Das ist keine der berüchtigen Verjazzungen von Bach, sondern ein Konzertmitschnitt, bei dem zuerst ein Werk von Bach (Konzert für zwei Klaviere und Orchester, c-Moll BWV 1060) -für meinen Geschmack völlig belanglos interpretiert- und dann eine Kompositon von Brubeck (Points on Jazz für zwei Klaviere und Orchester) aufgeführt wurden. Die Letzere gießt das Jazz-Idiom in klassische Formen und übertrifft ähnliche Versuche von Gershwin und Strawinsky um Längen. Interpreten: Anthony & Joseph Paratore, Klavier; Bach Collegium München; Russell Gloyd. Auf Seite 2 gibt es dann echte Jazz-Standards von Brubecks Quartet mit dem Bach Collegium als Klangstütze. Was der über 80-jährige Altmeister, ohne jemandem technisch noch etwas beweisen zu müssen, mit rein "musikalischen" Mitteln aus seinem Klavier holt, ist einfach sagenhaft. :engel
Der Alte (15.01.2008, 17:36): Hallo, alle miteinander. Ich bin der Neue, "Der Alte", und möchte etwas einstellen, was ich zurzeit höre. Hoffentlich klappt es!http://www.bildercache.de/thumbnail/20080115-172642-869.jpg Viele Grüße Der Alte
Rachmaninov (15.01.2008, 17:51): Original von Der Alte Hallo, alle miteinander. Ich bin der Neue, "Der Alte", und möchte etwas einstellen, was ich zurzeit höre. Hoffentlich klappt es!http://www.bildercache.de/thumbnail/20080115-172642-869.jpg Viele Grüße Der Alte
Hallo und Willkommen,
wenn Du das Bild so wolltest hat es wohl geklappt ?(
Zelenka (15.01.2008, 17:54): Original von Der Alte Hallo, alle miteinander. Ich bin der Neue, "Der Alte", und möchte etwas einstellen, was ich zurzeit höre. Hoffentlich klappt es!http://www.bildercache.de/thumbnail/20080115-172642-869.jpg Viele Grüße Der Alte
Lieber neuer Alter:
Auch von mir ein herzliches Willkommen! Allerdings erkenne ich nicht, was Du gerade hörst ...
Gruß, Zelenka
Der Alte (15.01.2008, 18:08): Entschuldigung, es hätte größer sein müssen. "Una Furtiva Lagrima "Belbanto-Highlights",von Bellini, Donizetti , Rossini. Gruß Der Alte
HenningKolf (15.01.2008, 18:09): bereits fast vollständig gehört
nun ja, man soll nicht davon ausgehen, dass Japanpressung stets mit gutem Klang gleichzusetzen sei. Das japanische booklet weist aus, dass es sich um eine Liveaufnahme aus dem Jahre 1979 eines Tokioter Konzerts handelt, ein rematering ist genannt (dies in lateinischen Buchstaben, nicht das jemand meint ich sei des Japanischen mächtig). Aber wenn ich die räumliche Staffelung und den teilweise entfernten Klang bei sehr nahen Publikumsgeräuschen höre, bin ich mir nicht sicher, ob es sich nicht sogar um ein bootleg handelt............Das Waldweben aus Siegfried findet die ersten zwei Minuten sehr, sehr entfernt statt (vielleicht war der Aufnehmende ja zwischendurch mal 2 Minuten austreten), der Walkürenritt ist ein übersteuerter Klangbrei..Ich kann bei so einem Klang nicht beurteilen, ob die Pastorale interpretatorisch gelungen ist oder nicht
Ein glatter Fehlkauf, leider (es gibt eine ganze Serie "Mravinsky in Japan Live Edition", gut das ich erst mal nur eine CD zum Ausprobieren bestellt habe).
Henning
HenningKolf (15.01.2008, 18:11): Auch von meiner Seite "dem Alten" ein herzliches Willkommen!
Henning
Zelenka (15.01.2008, 18:12): Original von Der Alte Entschuldigung, es hätte größer sein müssen. "Una Furtiva Lagrima "Belbanto-Highlights",von Bellini, Donizetti , Rossini. Gruß Der Alte
Herzlichen Dank! Wer singt und spielt denn?
Gruß, Zelenka
Der Alte (15.01.2008, 18:25): Hallo Zelenka Es singen: Cecilia Bartoli, Nicole Cabell, Juan Diego Flo'rez, Anna Netrebko, Luciano Pavarotti, Joan Sutherland. Es handelt sich um die Focus-Edition, bei der verschiedene Orchester, so beispielsweise das London Symphony Orchestra spielen. Vielen Dank auch für die netten Begrüßungsworte. :hello Gruß Der Alte
liegnitz (15.01.2008, 19:15): Original von Der Alte Hallo, alle miteinander. Ich bin der Neue, "Der Alte", und möchte etwas einstellen, was ich zurzeit höre. Hoffentlich klappt es!http://www.bildercache.de/thumbnail/20080115-172642-869.jpg Viele Grüße Der Alte
Original von Gerion Original von Poztupimi Bei mir geht es bisher querbeet, nach diesen Neuzugängen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lqNcA8UPL._AA240_.jpg Werke von Lasso, Kurtág, Strawinsky, Adès, Dowland & Bennet (also von ca. *1532? bis *1971) Kuss Quartett
Ich habe die CD auch - wie gefällt sie Dir? Ich finde die Gegenüberstellung gelungen.
ich schätze die Vokalwerke der Altvorderen meistens sehr, aber dies hier - gerade auch in der Kombination mit sehr modernen Werken - finde ich ebenfalls sehr gelungen. Nicht zuletzt denke ich wegen des Quartetts.
Viele Grüße, Wolfgang
@"Der Alte" Original von Der Alte Hallo, alle miteinander. Ich bin der Neue, "Der Alte", und möchte etwas einstellen, was ich zurzeit höre. Hoffentlich klappt es!http://www.bildercache.de/thumbnail/20080115-172642-869.jpg Viele Grüße Der Alte
Herzlich willkommen auch von mir :hello
Pollux (15.01.2008, 19:50): Im Zuge meiner aktuellen Versuche, Beethovens Neunter Sinfonie näherzukommen, höre ich gerade Celibidaches Münchener Einspielung.
Zu meiner eigenen Überraschung ist diese Interpretation für mich bislang am aufschlussreichsten. Nicht zu langsam, intensiv, sehr transparent und mit herrlich präsenten Pauken im zweiten Satz. Die Eroica unter Celi gefällt mir hingegen überhaupt nicht; da bevorzuge ich Leibowitz und Gardiner sowie Karajan (1963).
nikolaus (15.01.2008, 21:21): Bin durch Zufall im Radio gelandet:
15.01.2008
Funkhauskonzerte Kammermusik Duoabend Sergej und Lusine Khachatryan
Aufnahme aus dem Kölner Funkhaus
Johann Sebastian Bach Ciaccona, aus der Partita Nr. 2 d-moll, BWV 1004 für Violine solo
César Franck Sonate A-dur für Violine und Klavier
Arno Haratyuni Babadjanian Sonate b-moll für Violine und Klavier
Sergej Khachatryan, Violine und Lusine Khachatryan, Klavier
"Kammermusik international" - das hätte das Motto des Gastspiels der armenischen Geschwister Sergey und Lusine Khatchatryan im Kölner Funkhaus am Walraffplatz sein können. Neben Werken für Violine und Klavier von Johann Sebastian Bach und César Franck stand mit einer Sonate ihres Landsmannes Arno Babadjanian Musik auf dem Programm, die dem Grenzgebiet zwischen Europa und Asien zugehört. In der Interpretation zweier vielfach ausgezeichneter junger Musiker ein Ohrenschmaus "für Kenner und Liebhaber"!
Eingestiegen bin ich mitten in der Franck-Sonate, und ich wusste nicht wer spielt. Es hat mir aber ausnehmend gut gefallen, und ich war gespannt auf die "Auflösung": jetzt verstehe ich, warum Khachatryan hier so gelobt wird! Erstklassig aber auch die Pianistin, (seine Frau, seine Schwester?). Sehr gut jetzt gerade die Sonate von dem mir unbekannten Babadjanian.
Nikolaus.
Rachmaninov (15.01.2008, 21:23): Original von nikolaus Eingestiegen bin ich mitten in der Franck-Sonate, und ich wusste nicht wer spielt. Es hat mir aber ausnehmend gut gefallen, und ich war gespannt auf die "Auflösung": jetzt verstehe ich, warum Khachatryan hier so gelobt wird! Erstklassig aber auch die Pianistin, (seine Frau, seine Schwester?). Sehr gut jetzt gerade die Sonate von dem mir unbekannten Babadjanian.
Nikolaus.
Schön das der "blindtest" dich so überzeugte!
Er hat ja auch seine erste Aufnahme mit der Schwester aufgenommen.
Werke von Lasso, Kurtág, Strawinsky, Adès, Dowland & Bennet Kuss Quartett
Euch einen schönen Abend noch, Wolfgang
nikolaus (15.01.2008, 21:25): Original von Rachmaninov Original von nikolaus Eingestiegen bin ich mitten in der Franck-Sonate, und ich wusste nicht wer spielt. Es hat mir aber ausnehmend gut gefallen, und ich war gespannt auf die "Auflösung": jetzt verstehe ich, warum Khachatryan hier so gelobt wird! Erstklassig aber auch die Pianistin, (seine Frau, seine Schwester?). Sehr gut jetzt gerade die Sonate von dem mir unbekannten Babadjanian.
Nikolaus.
Schön das der "blindtest" dich so überzeugte!
Ja, finde ich auch. Überhaupt mag ich diese Blindtests sehr gerne.
Jetzt gerade die Zugabe: It ain't necessarily so (Version für Violine und Klavier) von Gershwin :down
Pollux (15.01.2008, 21:31): Hallo ab, weniger aufschlussreich waren für mich bislang Furtwängler (1951) und Karajan (1977).
karajan (15.01.2008, 23:14): Original von Der Alte Hallo Zelenka Es singen: Cecilia Bartoli, Nicole Cabell, Juan Diego Flo'rez, Anna Netrebko, Luciano Pavarotti, Joan Sutherland. Es handelt sich um die Focus-Edition, bei der verschiedene Orchester, so beispielsweise das London Symphony Orchestra spielen. Vielen Dank auch für die netten Begrüßungsworte. :hello Gruß Der Alte
Hallo:hello
Leider heute erst gesehen auch von mir ein Herzliches Willkommen:beer und viel Freude bei uns im Forum
Liebe Grüße von der Ostsee Karajan
HenningKolf (15.01.2008, 23:54): vor dem Schlafengehen noch
Die Neunte, weil sowohl über sie als auch über Karajan gerade diskutiert wird.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen
Hast du genau dieses Cover als SACD? Wie gefällt die die erste Stereo Aufnahme, einige sagen es wäre die beste Aufnahme der Beethovensymphonie des Maestros?
Gruß Karajan
karajan (16.01.2008, 10:52):
Heldenleben Aufnahme 1959 Karajan
ab (16.01.2008, 11:20): Heute schon Ausschnitte aus der Neuaufnahme von Haydens Schöpfung in der englischen Fassung mit neu adaptierten Libretto von Paul McCrees: wow! :P Bislang jene Aufnahme dieses Dirigenten die mich mit Abstand am meisten beeindruckt hat.
Sandrine Piau, Mark Padmore, Neal Davies, Miah Persson, Peter Harvey, Ruth Massey, Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh
Nun gleich ein Vergleich, wenn auch auf deutsch und mit den Jahreszeiten, mit Stader, Haefliger, Greindl und Fricsay, live vom 11.11.1961, laut Booklett besser als deren Studioproduktion. (Als Kind habe ich die Haydns Schöpfung, die Jahreszeiten (neben Orffs der Mond) heiß geliebt: seither links liegen gelassen...)
Rachmaninov (16.01.2008, 11:34): Original von ab Heute schon Ausschnitte aus der Neuaufnahme von Haydens Schöpfung in der englischen Fassung mit neu adaptierten Libretto von Paul McCrees: wow! :P Bislang jene Aufnahme dieses Dirigenten die mich mit Abstand am meisten beeindruckt hat.
Sandrine Piau, Mark Padmore, Neal Davies, Miah Persson, Peter Harvey, Ruth Massey, Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh
Das passt zu der Einschätzung, die hier von einem anderen Forianer schon zu lesen war...
Cetay (inaktiv) (16.01.2008, 11:39): Original von ab Heute schon Ausschnitte aus der Neuaufnahme von Haydens Schöpfung in der englischen Fassung mit neu adaptierten Libretto von Paul McCrees: wow! :P
Rachmaninov (16.01.2008, 12:13): Original von Dox Orkh Original von ab Heute schon Ausschnitte aus der Neuaufnahme von Haydens Schöpfung in der englischen Fassung mit neu adaptierten Libretto von Paul McCrees: wow! :P
ab (16.01.2008, 12:16): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Original von ab Heute schon Ausschnitte aus der Neuaufnahme von Haydens Schöpfung in der englischen Fassung mit neu adaptierten Libretto von Paul McCrees: wow! :P
karajan (16.01.2008, 14:13): Original von liegnitz
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Hallo Emma
Leider habe ich diese Aufnahme nicht aber ich errinnere mich noch gut ans Konzert. Kleiber der leider sehr wenige Konzerte gab war klasse. Das Konzert zählt zu den besten Neujahrskonzerten der Philharmoniker bis heute. Bist du auch angetan von der Aufnahme?
Gruß Karajan
karajan (16.01.2008, 14:14):
Günter Wand BPO Bruckner 9
Gruß Karajan
ab (16.01.2008, 14:19): Original von karajan Original von liegnitz
Das Konzert zählt zu den besten Neujahrskonzerten der Philharmoniker bis heute. Bist du auch angetan von der Aufnahme?
Auch wenn ich nicht gefragt bin, so muss ich doch vorlaut sagen: Ja grandios! Einzigartig gut (bis auf die beiden Zugaben des Donauwalzers und des unsäglichen Radetzkymarsch-Ausklang). :times10
Beethoven - 5.Symphonie Münchner Philharmoniker Sergiu Celibidache
karajan (16.01.2008, 14:39): Original von ab Original von karajan Original von liegnitz
Das Konzert zählt zu den besten Neujahrskonzerten der Philharmoniker bis heute. Bist du auch angetan von der Aufnahme?
Auch wenn ich nicht gefragt bin, so muss ich doch vorlaut sagen: Ja grandios! Einzigartig gut (bis auf die beiden Zugaben des Donauwalzers und des unsäglichen Radetzkymarsch-Ausklang). :times10
Hallo ab
Ich glaube der Radetzkymarsch ist bei den meisten Neujahrskonzerten nicht das Gelb vom Ei oder? Hast du diese Aufnahme?
Gruß Karajan
ab (16.01.2008, 15:25): Original von karajan Ich glaube der Radetzkymarsch ist bei den meisten Neujahrskonzerten nicht das Gelb vom Ei oder? Hast du diese Aufnahme?
Das hängt auch an der matten Komposition dieses Marsches selbst zusammen...
Ja, dieses Neujahrskonzert mit Kleiber habe ich noch bekommen, leider klanglich nicht state of the art der damaligen Zeit X(
Welche Aufnahmen des Donauwalzers op. 314 findest denn Du geglückt? Mich überzeugte bislang nur die 93er von Maazel sowie, gestern erst erstmalig gehört!, Ferenc Fricsay mit den Berlinern vom 16.9.1949, da aber auch zwiespältig, weil leider ohne die gebotenen Wiederholungen. Anhören kann ich mir auch noch stets Willi Bokowski - mit deutlich hörbarer wiener Morbidität -, sein letztes Neujahrskonzert bei der DECCA ist ja auch klanglich ein Hochgenuss!
karajan (16.01.2008, 15:29):
Mozart Prager Symphonie
liegnitz (16.01.2008, 16:12): Original von karajan Original von liegnitz
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Hallo Emma
Leider habe ich diese Aufnahme nicht aber ich errinnere mich noch gut ans Konzert. Kleiber der leider sehr wenige Konzerte gab war klasse. Das Konzert zählt zu den besten Neujahrskonzerten der Philharmoniker bis heute. Bist du auch angetan von der Aufnahme?
Gruß Karajan
liegnitz (16.01.2008, 16:27): Original von liegnitz Original von karajan Original von liegnitz
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Hallo Emma
Leider habe ich diese Aufnahme nicht aber ich errinnere mich noch gut ans Konzert. Kleiber der leider sehr wenige Konzerte gab war klasse. Das Konzert zählt zu den besten Neujahrskonzerten der Philharmoniker bis heute. Bist du auch angetan von der Aufnahme?
Gruß Karajan
Hier gab´s eine Unterbrechung
Die Aufnahme gefällt mir sehr gut.
Möchtest die Aufnahme haben? Bitte um PN. Das gilt für den rest der Forianer.
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Pollux (16.01.2008, 16:28): Oh Zufall: ich höre ebenfalls gerade die Prager Sinfonie, allerdings unter Krips.
liegnitz (16.01.2008, 16:33): Original von Pollux Oh Zufall: ich höre ebenfalls gerade die Prager Sinfonie, allerdings unter Krips.
Die möchte ich auch haben. Such is live in Tropics : :I
Herliche Grüsse :hello von Emma
liegnitz (16.01.2008, 16:38): Bei mir auch Krips, allerdings dieser Scheibe:
daniel5993 (16.01.2008, 21:40): Original von Cosima http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0724356690127.jpg
Endlich nun eine Neunte dirigiert von Furtwängler.
Bitte gib mal im "Neunte-Thread" Nachricht, wie dir die Aufnahme gefallen hat. Für mich ists immerwieder ein Fest, diese Symphonie, diese Aufnahme.
ab (16.01.2008, 21:43): Original von liegnitz Original von karajan Original von liegnitz bei mir mal wieder Neujahrskonzert:
Auch :times10
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Hallo
Kannst du mir sagen welche Aufnahme dir besser gefallt? Oder kann man das nicht vergleichen?
Gruß Andreas
das erste Konzert ist voll von Überschwang und Freude; das zweite, das Jubiläumskonzert, wohl eher nach einem trübseeligeren Silvester deutlich melancholischer, so mein Empfinden. Ich rate zum Anti-Depressivum des ersten Konzerts!
Der große Vorteil dieser Aufnahme aus dem Jahre 1960 mit den New Yorker Philharmonikern liegt in dem wuchtig-pathetischen Dirigat von Bruno Walter mit vielen effektvollen Tempoverzögerungen. Dabei geht Bruno Walter aber sehr differenziert vor und bleibt - soweit das eher historische Klangbild eine solche Aussage überhaupt zulässt - auch ordentlich durchhörbar. Die wirklich guten Sänger (Ernst Haefliger, Mildred Miller) scheinen allerdings gegen diese Wucht manchmal etwas ansingen zum müssen. Den "Abschied" habe ich in instrumentaler Hinsicht kaum je bedrohlicher gehört.
Im Gegensatz zur bekannten Einspielung Walters von 1952 mit den Wienern, Julius Patzak und Kathleen Ferrier ist diese Aufnahme Stereo. Allerdings ziehe ich im direkten Vergleich die unverwechselbaren Charakterstimmen von Patzak und Ferrier vor. Vom Dirigat her finde ich aber die New Yorker Aufnahme noch zwingender.
Empfehlenswert sind sie beide!
HenningKolf (16.01.2008, 23:18): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/31HJSTKR4RL._AA240_.jpg
KK2
für den Pianisten eine 10++++!! :down :down :down
wenn ich denn Klavier spielen würde, würde ich es so können wollen - ob es die zurückhaltenderen Passagen betrifft oder die, wo ein kraftvolles Spiel gefordert ist, stets habe ich das Gefühl "so muss das klingen"
das Orchester ist durchaus gut, der Dialog, das "Konzertieren" im Sinne von conserere (=zusammenfügen") gut gelungen
lediglich der Klang fällt ein wenig ab, manchmal klingt es etwas "eingedickt", es könnte durchaus transparenter klingen nach meinem Geschmack
Insgesamt aber eine bemerkenswert gute Aufnahme!!
Henning
HenningKolf (16.01.2008, 23:22): vor dem Schlaf nun noch dieses:
Sabine (16.01.2008, 23:46): Original von Sabine http://www.amazon.de/First-Authorized-Vol-1-Beethoven/dp/B000002RZI/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=music&qid=1200489980&sr=8-2
Beethoven - 5.Symphonie Münchner Philharmoniker Sergiu Celibidache
Mmh. Da ist ja gar kein Bild, wie von mir beabsichtigt. Was hab ich denn falsch gemacht???
karajan (17.01.2008, 09:53): Original von liegnitz Zum Abschluss des Abends:
:hello
War das diese Aufnahme?
Gruß
karajan (17.01.2008, 09:56):
Klanglich und spielerisch ein Genuß Brahms 1.Symphonie
ab (17.01.2008, 10:09): Seit gestern erkunde ich einen Schatz, zu dem ich seit Monaten noch nicht gekommen bin: Pro Arte Quartet: Works by Bartok, Ravel, Bloch, Borodin, Glazunov, Franck, Beethoven, Mozart Schubert und Schumann.
gepriesen seien auch die behutsamen Tontechniker! :down :down
Das 1. Bartók- Streichquartett wahr für mich äußerst lehrreich, viel neues habe ich herausgehört, was in den gewöhnlichen Interpretationen untergeht. (Nun weiß ich endlich auch, dass die anti-aggressive Interpretationsweise des Hagen Quartetts durchaus seine Tradition hat!)
Auch das Beethoven op.59/2 hat mir sehr zugesagt, insbesondere faszinierend fand ich das stimmige langsame, aber dafür umso eindringlichere Tempo des letzten Satzes.
Ich weiß gar nicht, auf welches Werk ich mich am meisten erstmalig hören zu dürfen freuen soll! :leb
ab (17.01.2008, 10:14): auch ja, heute schon im Radio Ausschnitte aus Mussorgsky Bilder e.ausstellung mit simon rattle und den berl phil gehört: völlig überflüssige Produktion, so meine Eindruck. http://ecx.images-amazon.com/images/I/31ygSCuc2NL._AA115_.jpg
Überraschend gut hingegen hat mir beim Blindhören das Finale der Beethovenschen Eroica mit der Deutsche Kammerphilharmonie unter der Leitung von Heinrich Schiff gefallen, mit seiner typischen eher stehenden Art und Betonung des mittleren Klagspektrums. Anders als ich es sonst von ihm kennen, wirkt er hier aber nicht so schwerfällig. http://ecx.images-amazon.com/images/I/11TRAXSDVFL._AA115_.jpg
Sabine (17.01.2008, 10:18): Da hier einem keiner sagt, was man falsch gemacht hat, probiere ich es noch einmal:
Jean Sibelius - Tapiola Helsinki PO, Paavo Berglund Lemminkäinen Suite Philadelphia Orchestra, Eugene Ormandy
karajan (17.01.2008, 10:27): Original von Sabine Da hier einem keiner sagt, was man falsch gemacht hat, probiere ich es noch einmal:
Jean Sibelius - Tapiola Helsinki PO, Paavo Berglund http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/8995546?rk=home&rsk=hitl ist
Lemminkäinen Suite Philadelphia Orchestra, Eugene Ormandy
Hallo Sabine :hello
Sorry da schaue ich nicht immer auf alles. Dieser Link kann nicht funktionieren denn zum Schluß steht meistens ein jpg. oder gif.Ich weiss nicht wo holst du dir die Cover? Ich habe deinen Link probiert geht bei mir auch nicht.
Gruß Karajan
karajan (17.01.2008, 10:32): Original von Sabine Da hier einem keiner sagt, was man falsch gemacht hat, probiere ich es noch einmal:
Jean Sibelius - Tapiola Helsinki PO, Paavo Berglund Lemminkäinen Suite Philadelphia Orchestra, Eugene Ormandy
Hallo Sabine:hello
Sieht so dein Cover aus??
Gruß Karajan
Sabine (17.01.2008, 11:07): Ja, genau. Den Beethoven wollte ich von Amazon aus verlinken - oder halt nach. Sibelius war jpc. Ich habe einfach oben die Adresszeile kopiert und hier in 'IMG' eingefügt...
Sabine (17.01.2008, 11:08): Ah...jetzt weiß ich wo mein Fehler liegt....nicht die Seite verlinken, sondern das Bild. Hupps...
Danke dir, Karajan
Sabine (17.01.2008, 11:10): Jetzt sollte es klappen...
Robert Schumann 2.Symphonie Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein
karajan (17.01.2008, 11:40): Original von Sabine Jetzt sollte es klappen...
Robert Schumann 2.Symphonie Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein
Hallo Sabine
Schön das ich dir helfen konnte hatte am Anfang aber auch genau die gleichen Schwierigkeiten. Jetzt kommt ja Lenny voll zu Geltung viel Spass beim hören
Gruß Karajan
karajan (17.01.2008, 11:44): Original von Sabine Jetzt sollte es klappen...
Robert Schumann 2.Symphonie Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein Hallo Sabine
Wenn du das Cover bei JPC etwas größer zeigen möchtest gehe auf das Vergrößerungszeichen + und wenn du es ganz groß hast linke Maustaste Kopieren und dann hier einfügen. Dann sieht es so aus
Gruß Andreas
karajan (17.01.2008, 11:45):
Meneses Bach Eine großartige Interpretation
Rachmaninov (17.01.2008, 11:59): Original von Sabine Da hier einem keiner sagt, was man falsch gemacht hat, probiere ich es noch einmal:
Cetay (inaktiv) (17.01.2008, 12:57): Original von ab Überraschend gut hingegen hat mir beim Blindhören das Finale der Beethovenschen Eroica mit der Deutsche Kammerphilharmonie unter der Leitung von Heinrich Schiff gefallen, mit seiner typischen eher stehenden Art und Betonung des mittleren Klagspektrums. Anders als ich es sonst von ihm kennen, wirkt er hier aber nicht so schwerfällig. http://ecx.images-amazon.com/images/I/11TRAXSDVFL._AA115_.jpg
Ja. Schiff, Beethoven und schwerfällig schließt sich m.E aus, wenn wir über die Aufnahmen Anfang der 90er reden. Aber was meinst du mit "stehend"? Ich höre hier Vorwärtsdrang pur und trotzdem mit genügend "Atem" in jeder einzelnen Phrase, für mich die echte Quadratur des Kreises.
Ich hab heute morgen mal wieder McCreesh's unerhörte Deutung der "Schöpfung" gehört. Ich verzichte darauf das Cover zum 8765. mal zu posten. :wink
Cetay (inaktiv) (17.01.2008, 13:06): Original von karajan
Beethoven 9 Symphonie Karajan DDD
Also das muss jetzt mal raus. Die Cover dieser Serie sind sowas von abgeschmackt, da dreht es mir jedesmal die Augen rum. Ich weiß, das kann man wie alles unter Geschmacksache abhandlen.
karajan (17.01.2008, 13:27): Original von Dox Orkh Original von karajan
Beethoven 9 Symphonie Karajan DDD
Also das muss jetzt mal raus. Die Cover dieser Serie sind sowas von abgeschmackt, da dreht es mir jedesmal die Augen rum. Ich weiß, das kann man wie alles unter Geschmacksache abhandlen.
Hallo
Ich muss lachen aber da hast du wirklich recht die gefallen mir auch ganz und garnicht. Möchte wissen wer die verzapft hat. Aber sämtliche Aufnahmen haben so ein häßliches Cover. Da sind die Unitel wirklich schöner anzusehen. Glaube nicht das Karajan die gefallen hätten?
Gruß Andreas
ab (17.01.2008, 14:30): Ich finde die covergestaltung recht schön und sehr up to date.
Sabine (17.01.2008, 15:23): Ich probiere es gleich mal aus, Andreas:
Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr.1 London Symphony Orchestra, Claudio Abbado
karajan (17.01.2008, 15:36): Original von ab Ich finde die covergestaltung recht schön und sehr up to date.
Hallo ab
Also die Covergestaltung ist Geschmacksache aber wie man sieht denkt jeder anders darüber ist auch gut so ich werde mich daran gewöhnen. Das wichtigste ist der Klang und das Bild. Der Klang ist wie ich finde absolut perfekt genausso wie die Bildqualität sehr natürlich und brillant. Nein man muss die Lautstärke nicht hochdrehen im Gegenteil. Die Firma B-Sharb hat gute Arbeit gemacht wie ich finde. Der Preis der DVDs ist absolut in Ordnung. Aus dieser Reihe habe ich die Beethoven und Tschaikowsky Symphonien. Bin schon gespannt auf die Brahms-Symphonien und die Strausswerke. Der Brahms ist erst ab Feb-März Lieferbar.Auf CD finde ich den Brahms einfach gelungen. Info B-Sharb http://www.b-sharp.biz/ Die Beschreibung auf der Box der Beethoven Symphonien ist mager der Chor und die Sänger werden überhaupt nicht aufgeführt weiss noch nicht warum bekomme ich aber raus. Was mich sehr neugierig gemacht hat ist das bei der DVD andere Sänger singen als auf der DDD Box von der DG. Meine Infos hat die Telemondial damals die Filmaufnahmen gemacht und der Ton die DG. Das die CD Box wesentlich früher auf den Markt kam war klar denn Karajan sagte in einem Interview die Home Video Werke werden erst herausgebracht wenn das passende Format auf dem Markt ist. Die Bildplatte hatte dem Maestro nicht gefallen. Karajan wollte auch nicht das die Telemondial Aufnahmen im TV gesendet werden. Trotzdem sind schon ab und an einige Produktionen auf Classica gesendet worden aber nicht die B-Sharb Aufnahmen. Wieder zum Thema warum sind die Sänger anders als auf der CD Box. Karajan sagte mal sie sind zwar Live gespielt aber trotzdem Aufgenommen. Ich habe nachgeforscht und festgestellt das die Telemondial Aufnahme der 9. im September und Dezember gemacht worden sind. Laut DG ist die Aufnahme vom September als mit den Sängern die auf der CD sind. Bei der DVD sind die Sänger vermutlich vom Dezember. Also kann es sein das ein oder mehrer Sätze vom September sind und manche vom Dezember. Muss mal die Musiker vergleichen dürfte kein Problem sein weil ich viele mit Namen kenne. Werde mal überprüfen ob die Reihen der Musiker gleich sind. Ich kann mir nicht vorstellen das bei beiden Konzerten immer genau die selben gespielt haben oder was sagst du dazu??
Gruß Karajan
karajan (17.01.2008, 15:40): Original von Sabine Ich probiere es gleich mal aus, Andreas:
Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr.1 London Symphony Orchestra, Claudio Abbado
Hallo Sabine:hello
Wie ich sehe hat das geklappt oder? Schön freut mich. :engel Wie gefällt dir die Aufnahme von Abbado? Kannst etwas dazu sagen?
Gruß Karajan
ab (17.01.2008, 15:43): Original von karajan Nein man muss die Lautstärke nicht hochdrehen im Gegenteil.
Schade, ein untrügliches Zeichn für eine unsensiblen nicht-high-end Remastering... :A
Sabine (17.01.2008, 16:31): Prinzipiell gefällt mir die Box sehr gut - Abbado zähle ich sowieso zu meinen unterbewussten Lieblingen. Leider habe ich meine anderen Einzeleinspielungen der Symphonien nicht mehr gehört, seitdem ich im Besitz dieser Box bin - vielleicht ein Zeichen?! Jedenfalls kann ich vergleichend nichts dazu sagen...
Gefallen tun mir die Werke/Interpretationen allerdings - ebenfalls die Ouvertüren!
Egal ob nun verglichen oder nicht - definitiv eine lohnende Zusammenstellung!
HenningKolf (17.01.2008, 16:42): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/31HJSTKR4RL._AA240_.jpg
Start in den Tag mit dem KK Nr. 3
:hello Henning
dann mal der gleiche Start in den Frühabend..................
ab (17.01.2008, 21:11): Gerade ausgeliehen: Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 Pittsburgh SO, Marek Janowski (der vielleicht letzte großer Orchestererzieher unserer TAge?!)
Der erste Satz ist voll Sturm&Drang atemberaubend: So rennt das Schicksal die Pforten ein...
Gerade ist nämlich verklungen: Hagen Quartett; Jörg Widmann, Klarinette. Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur, op. 135 Jörg Widmann: Streichquartett Nr. 3, "Jagdquartett" (2003) Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenquintett A-Dur, K 581, "Stadler-Quintett" (Aufgenommen am 30. November 2007 im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses)
Ich habe blind erst im letzten Satz vom Beethoven zugeschaltet und fragte mich verblüfft, wer denn so unausgegoren Beethoven spiele. Seit Mitte der 80er habe ich den ersten Geiger nicht mehr so schlecht spielen gehört! Unverständlich, weshalb sie diesen Mitschnitt freigegeben haben.
(Versöhnlich, dass ein solch grandioses Ensemble auch noch schlechte Tage haben kann. Der Mozart war dann wieder wie zu erwarten und mit Widmann jugendlich frisch, klassisch und natürlich.
HenningKolf (17.01.2008, 21:45): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/31HJSTKR4RL._AA240_.jpg
Start in den Tag mit dem KK Nr. 3
:hello Henning
dann mal der gleiche Start in den Frühabend..................
@Henning,
die Aufnahmen Berezovsky's mit den Rachmaninov Klavierkonzerten gehören auch für mich mit zu den besten Aufnahmen überhaupt.
Hier geht es übrigens zum passenden Thread.
Apropos, die Aufnahmen dürften wohl auch mit das Beste sein was er bisher eingespielt hat.
Irgendwo hatte ich vor kurzem noch gelesen, dass sein Godowski und sein Hindemith sehr gut gelungen sein sollen...nicht dass ich mich je mit Hindemith oder Godowski groß beschäftigt hätte, aber möglicherweise greife ich die Anregung - im April natürlich erst :W - auf
Gerade habe ich Artur Schnabel mit Schuberts D 959 (2. Satz) auf Music & Arts gehört. Nein, das gefällt mir nicht. Dieser Satz muss richtig weh tun!!! Die Eingeweide müssen sich zusammen krampfen! Das Ende der Welt muss sich ankündigen!
Das vermochte nur Claudio Arrau!
Gruß, Cosima
Cosima (18.01.2008, 20:08): Ich muss mich korrigieren:
Arraus Schnauben selbst ist wohl nicht die größte Klaviermusik, die es je gegeben hat, aber man spürt, daß es um das Ganze geht. Er gibt alles.
Inzwischen bin ich zu Beethovens Neunter übergegangen. Leider stehen mir die Furtwängler-Aufnahmen nicht mehr zur Verfügung. Mangels "Qualität" habe ich sie doch in den Orkus befördern müssen. Aber Fricsay und natürlich Szell haben auch fantastische Interpretationen geboten. Eines Tages werde ich mich sicher wieder mit Furtwänglers 9. beschäftigen - dann aber hoffentlich unter einem anderen (besseren) Stern.
Gruß, Cosima :engel
Poztupimi (18.01.2008, 21:43): Guten Abend Ihr Lieben,
höre jetzt diese CD:
http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/02/ciu/48/bb/0363f96642a00ace8c7c5110._AA240_.L.jpg Nystroem (1890-1966): Ishavet / Violakonzert / Sinfonia concertant Nobuko Imai, Viola / Niels Ullner, Cello / Malmö Symphony Orchestra / Paavo Järvi
Tolle Musik wie ich finde!
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (18.01.2008, 22:28): Original von Rachmaninov Original von nikolaus
Mein erstes Statement an anderer Stelle kann ich bisher nur unterstreichen. Mir gefällt sowohl Musik als auch Interpretation: es entsteht eine sehr ruhige, fast schon intime Atmosphäre. Ich empfinde die Aufnahme sehr angenehm als Hintergrundmusik, die, wenn man konzentriert zuhört, auch die nötige Tiefe besitzt, um nicht einschläfernd zu wirken. Ich habe zu ihr mehr Zugang als zur Klaviermusik von Satie.
Fazit: empfehlenswert.
Nikolaus.
HenningKolf (18.01.2008, 22:43): Original von nikolaus Original von Rachmaninov Original von nikolaus
Mein erstes Statement an anderer Stelle kann ich bisher nur unterstreichen. Mir gefällt sowohl Musik als auch Interpretation: es entsteht eine sehr ruhige, fast schon intime Atmosphäre. Ich empfinde die Aufnahme sehr angenehm als Hintergrundmusik, die, wenn man konzentriert zuhört, auch die nötige Tiefe besitzt, um nicht einschläfernd zu wirken. Ich habe zu ihr mehr Zugang als zur Klaviermusik von Satie.
Fazit: empfehlenswert.
Nikolaus.
schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
bei mir jetzt nochmal Rachmaninows 2. KK mit Liss/Beresowski (Cover hatte ich ja schon mehrmals eingestellt in jüngster Zeit)
Gruß Henning
nikolaus (18.01.2008, 23:11): Original von HenningKolf schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
Gruß Henning
Das brauche ich auch gerade, um mich abzuregen und um abzuschalten. Deshalb weiter mit
Mein erstes Statement an anderer Stelle kann ich bisher nur unterstreichen. Mir gefällt sowohl Musik als auch Interpretation: es entsteht eine sehr ruhige, fast schon intime Atmosphäre. Ich empfinde die Aufnahme sehr angenehm als Hintergrundmusik, die, wenn man konzentriert zuhört, auch die nötige Tiefe besitzt, um nicht einschläfernd zu wirken. Ich habe zu ihr mehr Zugang als zur Klaviermusik von Satie.
Fazit: empfehlenswert.
Nikolaus.
schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
bei mir jetzt nochmal Rachmaninows 2. KK mit Liss/Beresowski (Cover hatte ich ja schon mehrmals eingestellt in jüngster Zeit)
Gruß Henning
Mit Musik oder mit Hintergrundmusik? Ich kenne nur die Aufnahme von Herbert Henck die zu keinem Zeitpunkt hintergründig einschläfert - auch wenn man mal nicht konzentriert zuhört.
Ich finde den Vergleich zwischen Satie und Mompou gewagt...
Cosima (18.01.2008, 23:43): Original von HenningKolf schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
Kein Problem. Falls es Dich beruhigt: Ich höre immer noch Arrau mit Schubert.
Kennst Du eigentlich seine D 959?
:hello
HenningKolf (19.01.2008, 00:09): Original von Cosima Original von HenningKolf schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
Kein Problem. Falls es Dich beruhigt: Ich höre immer noch Arrau mit Schubert.
Kennst Du eigentlich seine D 959?
:hello
Ja, aber leider nur gehört und (noch) nicht im Besitz. Von Arrau brauchst Du mich nicht zu überzeugen..Von der Konzertseite her (Beethoven, Brahms) gehört er seit jeher zu meinen Favoriten, wie ich ja auch schon im "Pianistenthread" geschrieben habe. Soloklavier ist ja ein neues Thema für mich, aber da ist Arrau sicherlich auch obenauf. Problem ist eher, dass die Aufnahmen die mich interessieren (so ab 1955, hauptsächlich Testament, Phillips, EMI - ich hör halt nicht historisch) recht teuer sind, jedenfalls hilft auch Caiman kaum weiter. Insoweit wird es sicherlich noch dauern, bis ich Arraus Schubert, Schumann, die Beethovensonaten (und die interessante Schoenberg-Einspielung auf BBC-Records) mein Eigen nenne...........
Henning
Cosima (19.01.2008, 00:16): Original von HenningKolf Original von Cosima Original von HenningKolf schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
Kein Problem. Falls es Dich beruhigt: Ich höre immer noch Arrau mit Schubert.
Kennst Du eigentlich seine D 959?
:hello
Ja, aber leider nur gehört und (noch) nicht im Besitz. Von Arrau brauchst Du mich nicht zu überzeugen..Von der Konzertseite her (Beethoven, Brahms) gehört er seit jeher zu meinen Favoriten, wie ich ja auch schon im "Pianistenthread" geschrieben habe. Soloklavier ist ja ein neues Thema für mich, aber da ist Arrau sicherlich auch obenauf. Problem ist eher, dass die Aufnahmen die mich interessieren (so ab 1955, hauptsächlich Testament, Phillips, EMI - ich hör halt nicht historisch) recht teuer sind, jedenfalls hilft auch Caiman kaum weiter. Insoweit wird es sicherlich noch dauern, bis ich Arraus Schubert, Schumann, die Beethovensonaten (und die interessante Schoenberg-Einspielung auf BBC-Records) mein Eigen nenne...........
Henning
Lieber Henning,
ich habe es aufgegeben, irgend jemanden von irgend etwas überzeugen zu wollen. Zuletzt habe ich 1 1/2 Jahre in solch ein Thema investiert. Erfolglos, so muss ich heute feststellen. Manchmal hilft aber doch - so stellte ich fest - ein ganz besonderer Anreiz. - In Deinem Falle könnte es das Sonderangebot bei 2001 sein: Arraus Beethoven ist dort nämlich immer noch günstig zu erwerben. Und die BBC-Aufnahme mit den Schönberg-Stücken ist wirklich zu empfehlen!
Gruß, Cosima
karajan (19.01.2008, 00:24):
Die Jahrhundert Aufnahme dirigiert vom Jahrhundert Dirigent KARAJAN
Diese Aufnahme höre ich gerade zum ersten mal. Erster Eindruck: Die Oktettbesetzung (2 Violinen,Viola, Cello, Kontrabass, Theorbe, "Box"-Orgel, Cembalo) ergibt ungewöhnliche, sehr reizvolle Klangwirkungen und Jansens Spiel ist sehr eindringlich, in den virtuosen Passagen regelrecht schneidend.
Gerion (19.01.2008, 08:31): Ebenfalls einen guten morgen.
Bei mir gerade: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7318590015087.jpg
Wieder eine CD, auf die ich durch das Forum gestoßen bin. Eine glockenreine, zuweilen erhaben leichte, eingängige Interpretation. Sudbin entfaltet jede Sonate zu einem Universum der Klänge und Stimmungen.
nach einem kurzen Ausflug in die Popmusik - wollte doch zumindest mal hören, was ich da auf besonderne Wunsch hin besorgt habe - starte ich musikalisch mit Schubert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411Z3A0QVVL._AA240_.jpg Symphonien Nr. 2, 3 & 5 Orchestra of the 18th Century / Brüggen
Poztupimi (19.01.2008, 11:47): Bei mir jetzt dieser Neuzugang:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0095115101124.jpg Kabalevsky (1904-1987): Violinkonzert op. 48 Mordkovitch / Scottish National Orchestra / Järvi
Mein erster Kontakt mit diesem Werk (und dem Komponisten) gefällt mir bisher außerordentlich gut.
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (19.01.2008, 13:37): Original von Poztupimi Bei mir jetzt dieser Neuzugang:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0095115101124.jpg Kabalevsky (1904-1987): Violinkonzert op. 48 Mordkovitch / Scottish National Orchestra / Järvi
Mein erster Kontakt mit diesem Werk (und dem Komponisten) gefällt mir bisher außerordentlich gut.
Grüße, Wolfgang
Diese Aufnahme besitze ich auch. Alternativ gibt es auch die G. Shaham Aufnahme. Deutlich anderes Timbre. Viel weniger Vibrato. Auch das CC ist sehr schön!
Rachmaninov (19.01.2008, 13:38): Original von Dox Orkh Guten Morgen :hello
Diese Aufnahme höre ich gerade zum ersten mal. Erster Eindruck: Die Oktettbesetzung (2 Violinen,Viola, Cello, Kontrabass, Theorbe, "Box"-Orgel, Cembalo) ergibt ungewöhnliche, sehr reizvolle Klangwirkungen und Jansens Spiel ist sehr eindringlich, in den virtuosen Passagen regelrecht schneidend.
@DOx,
ich fand Frau Jansen als grausig und die Aufnahme verkaufte ich sehr schnell!
Rachmaninov (19.01.2008, 13:40): Original von Gerion Ebenfalls einen guten morgen.
Bei mir gerade: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7318590015087.jpg
Wieder eine CD, auf die ich durch das Forum gestoßen bin. Eine glockenreine, zuweilen erhaben leichte, eingängige Interpretation. Sudbin entfaltet jede Sonate zu einem Universum der Klänge und Stimmungen.
Der größte unter den recht jungen Pianisten wie ich meine. EIn Debut-Album das aufhorchen ließ und das zurecht wie die weiteren Aufnahmen zeigten...
Rachmaninov (19.01.2008, 13:44): Original von Poztupimi Guten Abend Ihr Lieben,
höre jetzt diese CD:
http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/02/ciu/48/bb/0363f96642a00ace8c7c5110._AA240_.L.jpg Nystroem (1890-1966): Ishavet / Violakonzert / Sinfonia concertant Nobuko Imai, Viola / Niels Ullner, Cello / Malmö Symphony Orchestra / Paavo Järvi
Tolle Musik wie ich finde!
Viele Grüße, Wolfgang
@Poztupimi,
scheint interessant. Was für eine LAndsmann ist Nystroem?
Poztupimi (19.01.2008, 14:04): Nach den Cellokonzert hieraus: http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0095115101124.jpg Kabalevsky (1904-1987): Cellokonzert Nr. 2 op. 77 (1964) Wallfisch / London Philharmonic Orchestra / Thomson
bleibe ich zunächst bei Violinkonzerten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41J2fo-wsIL._AA240_.jpg Vivaldi: Concerti per violino II "Di sfida" (RV 232, 264, 325, 353, 243, 368) Anton Steck / Modo Antiquo / Sardelli
@Rachmaninov Erstgenannte meine erste und - noch - einzige Aufnahme dieser Werke und von Kabalevsky. Ich werde aber dranbleiben, beide Werke haben durchaus Interesse an mehr geweckt.
http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/02/ciu/48/bb/0363f96642a00ace8c7c5110._AA240_.L.jpg Nystroem (1890-1966): Ishavet / Violakonzert / Sinfonia concertant Nobuko Imai, Viola / Niels Ullner, Cello / Malmö Symphony Orchestra / Paavo Järvi
@Poztupimi,
scheint interessant. Was für eine LAndsmann ist Nystroem?
zusammengestellt aus dem Beiheft:
Gösta Nystroem wurde 1890 in Schweden in der Inlandprovinz Dalarna geboren und wuchs südlich von Stockholm auf. Er spielte als Zwölfjähriger Kirchenorgel und wurde ale Volksschullehrer und Organist ausgebildet. Eine Zeitlang studierte er in Stockholm am Konservatorium, war jedoch mit den stockkonservativen Lehrern so unzufrieden, dass er die Musik beinahe aufgab und sich der Malerei widmete. Das Beiheft zeigt eines seiner Bilder. 1914 weilte er kurz in Frankreich, ab 1915 in Kopenhagen, 1919 folgte er die Aufforderung, nach Frankreich zu kommen. Dort blieb er bis 1932 (hier änderte er die Schreibweise seines Nachnamens von Nyström auf Nystroem). Danach lebte er offensichtlich in Schweden (vielleicht habe ich den Hinweis beim schnellen Querlesen übersehen).
Hyperromantische Schwelgeklänge aus den 20iger Jahren - die "Symphonische Nachtmusik" ruft tatsächlich Assoziationen an eine verzauberte Mondnacht hervor.
Poztupimi (19.01.2008, 14:57): Meine Entdeckungsreise geht weiter:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61ZLOuPVyBL._AA240_.jpg Ahmed Adnan Saygun (1907-1991): Cellokonzert op. 74 & Violakonzert op. 59 Tim Hugh (Vlc), Mirjam Tschopp (Vla) / Bilkent Symphony Orchestra / Howard Griffiths
Diese Aufnahme höre ich gerade zum ersten mal. Erster Eindruck: Die Oktettbesetzung (2 Violinen,Viola, Cello, Kontrabass, Theorbe, "Box"-Orgel, Cembalo) ergibt ungewöhnliche, sehr reizvolle Klangwirkungen und Jansens Spiel ist sehr eindringlich, in den virtuosen Passagen regelrecht schneidend.
@DOx,
ich fand Frau Jansen als grausig und die Aufnahme verkaufte ich sehr schnell!
Ja, durchaus vorstellbar, dass ihr spektakuläres Spiel nicht jedermann liegt. Der Grat zwischen schneidend und sägend ist sehr schmal - für mich liegt sie noch auf der richtigen Seite.
Jetzt:
http://images.ciao.com/ise/images/products/normal/223/product-347223.jpg Rachmaninov: Symphonic Dances, Op 45; Janácek: Taras Bulba NDR Sinfonie Orchester - John Eliot Gardiner
Eines der unverdienten Stiefkinder in der Sammlung.
satie (19.01.2008, 15:32): Original von Kondo Original von HenningKolf Original von nikolaus Original von Rachmaninov Original von nikolaus
Mein erstes Statement an anderer Stelle kann ich bisher nur unterstreichen. Mir gefällt sowohl Musik als auch Interpretation: es entsteht eine sehr ruhige, fast schon intime Atmosphäre. Ich empfinde die Aufnahme sehr angenehm als Hintergrundmusik, die, wenn man konzentriert zuhört, auch die nötige Tiefe besitzt, um nicht einschläfernd zu wirken. Ich habe zu ihr mehr Zugang als zur Klaviermusik von Satie.
Fazit: empfehlenswert.
Nikolaus.
schön dass sich hier in diesem Forum noch jemand mit dem eigentlichen Thema, nämlich Musik beschäftigt :B
bei mir jetzt nochmal Rachmaninows 2. KK mit Liss/Beresowski (Cover hatte ich ja schon mehrmals eingestellt in jüngster Zeit)
Gruß Henning
Mit Musik oder mit Hintergrundmusik? Ich kenne nur die Aufnahme von Herbert Henck die zu keinem Zeitpunkt hintergründig einschläfert - auch wenn man mal nicht konzentriert zuhört.
Ich finde den Vergleich zwischen Satie und Mompou gewagt...
Lieber Kondo, ich glaube, ich bin schuld an dem Vergleich zwischen Satie und Mompou. Stilistisch haben sie nicht wirklich viel gemeinsam, aber Mompou adaptierte sowohl Saties Takstrich-freie Notation als auch dessen extrem schlanken Klavierstil. Das war damit gemeint. Musikalisch ist es natürlich was anderes. Ich gebe Dir übrigens Recht: ich halte es für fast ausgeschlossen, diese Musik als Hintergrundmusik zu hören. Sie ist derart auf das Wesentliche reduziert, dass man nicht mehr weghören kann.
Herzlich, S A T I E
Poztupimi (19.01.2008, 15:33): Liebe Emma,
Original von liegnitz diese Aufnahme finde ich ausgezeichnet:
Dai ich immer wieder feststelle, daß Du vieles hörst und offensichtlich schätzt, was ich auch besitze, fürchte ich, daß meine Liste der unbedingt-reinhören-CDs mal wieder um eine länger wird :I
Dai ich immer wieder feststelle, daß Du vieles hörst und offensichtlich schätzt, was ich auch besitze, fürchte ich, daß meine Liste der unbedingt-reinhören-CDs mal wieder um eine länger wird :I
Viele Grüße, Wolfgang
Da hatte ich mich mit ab schon einmal kurz drüber ausgetauscht. Er meinte, dass Mordkowitsch mit dem Material nicht harmoniere. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob dies eine Erkenntnis oder Befürchtung war. Ich hatte zunächst von einer Anschaffung abgesehen. Da nunmehr Emma sich einerseits angetan zeigt und ich auf der Suche nach möglichen Alternativen das Gregorianische Konzert betreffend andererseits nicht fündig geworden bin werde ich die CD wohl demnächst anschaffen.
Svetlanov liess es 1980 in dieser Live-Aufnahme ordentlich krachen. Ich hatte mal gelesen, das es einige Verspieler im Blech geben soll - ich vermag das als Laie allerdings nicht zu hören. An die Live-Husten-Geräusche kann ich mich leicht gewöhnen.
Auf jeden Fall ist diese Aufnahme von der Intensität her unerreicht. Danach erschienen mir alle anderen Aufnahmen, in die ich reinhörte, als zu zahm. Insbesondere finde ich es unpassend, wenn in den "Roman Festivals" die römischen Löwen ihren Märtyrer in der Haute Cuisine serviert bekommen und mit Messer und Gabel zu speisen belieben. Das muss einfach so wild und barbarisch klingen wie bei Svetlanov!
Poztupimi (19.01.2008, 16:18): ich bleibe musikalisch noch im 20. Jahrhundert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61S68CFZ4JL._AA240_.gif Erich Wolfgang Korngold (1897-1957): Between Two Worlds: Judgement Day / Symphonic Serenade, op. 39 / Theme and Variations, op. 42 Alexander Frey (Piano) / DSO Berlin, RSO Berlin / John Mauceri
Bei den drei Klavierstücken op. 946 ist Brendel, dem Arrau, für mein Empfinden weit vorraus! Während Arrau es mit einer Prise Überromantik versaut (auf den 2ten satz bezogen), maschiert Brendel schleuniger vorraus, wobei aber immer noch genug Raum für Phantasie da ist. Klasse! Auch im ersten Satz stößt Brendel, ohne sich hier und da in einer Passage zu verennen (ohne Sie groß und übermäßig herrauszuheben), voran. :down
Poztupimi (19.01.2008, 17:49): Habe das Genre gewechselt, die nächsten 2,x Stunden läuft noch diese Aufnahme:
http://i13.ebayimg.com/02/i/05/ag/e1/ff_1_b.JPG Jacques Fromental Halévy (1799-1862): La Juive - Oper in fünf Akten (Libretto: Eugène Scribe) Julia Varady, José Carreras, June Anderson, Dalmacio Gonzales, Ferruccio Furlanetto, René Massis, René Schirrer / Philharmonia Orchestra, Ambrosian Opera Chorus / Antonio de Almeida Aufnahme 1986/1989
Viele Grüße, Wolfgang
karajan (19.01.2008, 17:59): Beethoven 7.Symphonie Carlos Kleiber WPO
karajan (19.01.2008, 19:31): Beethoven Symphonie Nr.5 Carlos Kleiber WPO
karajan (19.01.2008, 21:53): So ihr Lieben auch ich mag nicht mehr da macht man einen Beitrag der total den Tatsachen entspricht aber so zerrissen wird. Ich kann auch gut ohne Stress leben werde dieses Jahr versuchen mal in alle meine CDs mal reinhören denn es sind auch viele viele CDs die nichts mit dem Maestro zu tun haben. Bei etwa 1455 können nicht alle das Karajan Siegel haben:wink Es hat mir trotzdem hier gut gefallen aber ärgern tut man sich halt auch da bin ich nicht ausgenommen. Ich wünsche euch allen ein schönes Jahr viel Spass beim Musikhören und schreiben vielleicht hört man ja wieder mal etwas voneinander. Einige hat man, auch wenn man sich nicht persönlich kennenlernt lieb gewonnen vielen Dank nochmal an Sabine:thanks -Daniel-Ab-Henning-Teleton-Wolfgang usw. auch dir lieber Satie nichts für ungut macht mir auch machmal Spass etwas zu pr.........n Tschüss Zum Abschluss denn wir sind ja im Karajan Jahr eine schlechte Aufnahme Bach H-moll Karajan
daniel5993 (20.01.2008, 10:17): Original von HenningKolf Hallo Daniel,
gute Idee, allerdings spielt mit du Pre mit zu viel jugendlichem Überschwang und eher plakativ denn virtuos
ich wähle für heute diese Einspielung
Gruß Henning
Guten Morgen Henning,
Ich habe demnächst sowieso vor mir eine Vergleichsaufnahme zuzulegen. Unter den Auserwählten sind Rostropowitsch, Maisky, Casals. Mal sehen wer es von denen wird. Oder kennst du neben du Pre eine Aufnahme von den drei Herren dort oben? Und kannst eventuell einen Empfehlen?
Gruß Daniel
HenningKolf (20.01.2008, 11:00): @Daniel
Was Maisky betrifft so habe ich die Aufnahme mit Bernstein aus den späten 80ern. Ziemlich speziell, weil Bernstein mit heftigen Tempowechseln Spannung zu erzeugen versucht. Sehr viel Bernstein, wenig Dvorák. Mir gefällt das - jenseits aller Werktreuediskussion - weniger. Könnte mir aber durchaus vorstellen, dass Dir das als "Lennyisten" besser gefällt.
Rosto habe ich unter Giulini (EMI, LPO). Auch wohl kaum werkgetreu. Überwiegend sehr, sehr langsam, mit einigen Beschleunigungen. Mir gefällt es etwas besser als Bernstein/Maisky, aber ich höre die Aufnahme trotzdem so gut wie gar nicht (besser halt, aber nicht gut)
Mit Rosto gibt es auch Aufnahmen unter Talich und Karajan. Talich kenne ich nicht weil aus den frühen Fünfzigern(?) und deshalb wohl meinen persönlichen Klanganforderungen nicht genügend. Die Karajanaufnahme habe ich als LP gehabt. Wenn ich mich recht entsinne gibt es hier wenig zu meckern, sicherlich weniger transparent und durchgezeichnet als auf geschliffenen flächenhaften Sound ausgerichtet, aber mir hat es damals gefallen und ich denke, dass wäre auch heute noch der Fall. Auf jeden Fall weder kitschig noch maniriert oder überzeichnend.
Meine Lieblingsaufnahmen sind die mit Queyras und die Aufnahme mit Fournier unter Szell, wobei letztere vielleicht noch ein Quentchen besser ist, aber diejenige mit Queyras auch klangtechnisch voll überzeugt.
Recht emotionsgeladen ohne derart zu übertreiben wie Bernstein und Giulini übrigens Mork unter Jansons mit den Osloern (diese habe ich allerdings nur einmal als Ausleihe gehört)
Aber wie sonst auch: Kommt eh auf Deine Ohren an (Wobei es Szell/Fournier vor einigen Monaten bei Caiman für ganz kleines Geld gab und Queyras teurer sein dürfte)
Gruß Henning
daniel5993 (20.01.2008, 11:35): Da ich gerade keine CD's zur Hand habe:
Youtube: Beethoven Mondscheinsonate, Wilhelm Kempff
Wilhelm Kempff plays Beethoven's Moonlight Sonata mvt. 1 Wilhelm Kempff plays Beethoven's Moonlight Sonata mvt. 2 Wilhelm Kempff plays Beethoven's Moonlight Sonata mvt. 3
Was Kempff für eine Ungeheuren inneren Frieden ausstrahlt, eine unheimliche Liebe zur Musik, zur Fantasie . . . . , wunderbar :engel
@ Henning
Danke für deinen Ausführlichen Bericht! Fournier/Szell gibts in der DGG-Resonance Ausgabe recht günstig. Bei Rostropowitsch hatte ich auch an die Karajan Aufnahme gedacht, da ich auch aus anderen Foren hörte, dass selbst harsche Karajan Kritiker diese Aufnahme schätzen. Auf Platte hatte ich diese Aufnahme lange besessen, aber nie richtig reingehört :I. Bei Maisky/Bernstein komm ich wahrscheinlich nicht vorbei. Mir gefiel schon die Zusammenarbeit Maisky/Kremer/Bernstein, bei Brahms Doppelkonzert sehr gut. Ganz schön flott und Energiegeladen. Tolles Team!
Gruß Daniel
Nordolf (20.01.2008, 12:10): Original von daniel5993
Bei Maisky/Bernstein komm ich wahrscheinlich nicht vorbei. Mir gefiel schon die Zusammenarbeit Maisky/Kremer/Bernstein, bei Brahms Doppelkonzert sehr gut. Ganz schön flott und Energiegeladen. Tolles Team!
Gruß Daniel
Hallo Daniel,
ich würde Dir sofort diese Dvorak/Schumann-Kopplung empfehlen:
Ja! - Bernstein und Maisky entfachen ein Feuerwerk der Emotionen und spielen ordentlich kraftvoll auf. Wenn Dir das liegt, kannst Du hier bedenkenlos zugreifen. Zumal die CD derzeit bei jpc für ca. 8 Euro zu haben ist.
Herzliche Grüße! Jörg
daniel5993 (20.01.2008, 13:27): Original von Nordolf Original von daniel5993
Bei Maisky/Bernstein komm ich wahrscheinlich nicht vorbei. Mir gefiel schon die Zusammenarbeit Maisky/Kremer/Bernstein, bei Brahms Doppelkonzert sehr gut. Ganz schön flott und Energiegeladen. Tolles Team!
Gruß Daniel
Hallo Daniel,
ich würde Dir sofort diese Dvorak/Schumann-Kopplung empfehlen:
Ja! - Bernstein und Maisky entfachen ein Feuerwerk der Emotionen und spielen ordentlich kraftvoll auf. Wenn Dir das liegt, kannst Du hier bedenkenlos zugreifen. Zumal die CD derzeit bei jpc für ca. 8 Euro zu haben ist.
Herzliche Grüße! Jörg
Hallo Jörg,
Ich hatte diese CD schon so manchesmal in der Hand, hab Sie aber immer wieder weggelegt, da ich anderes gerade bevorzugte. Das nächste mal wenn ich Sie in der Hand habe, bleib ich aber Standhaft und leg sie nicht zurrück. Mein Vorhaben fürs "Projekt" Februar.
Gruß Daniel
liegnitz (20.01.2008, 15:40): Original von Dox Orkh Angeregt durch den entsprechenden Thread
Bei mir auch Richard Strauss, Alpensymphonie allerdings in dieser Version:
http://www.classicalcdexchange.co.uk/images/9097.jpg Staadskapelle Dresden Rudolf Kempe
Telefon schrieb wegen Strauss/Kempe GA: "Wer diese Aufnahne hat wird kaum den Wunsch nach einer weiter Aufnahme haben". Völlig einverstanden
und dazu:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/2835604.jpg Clement, Hölscher, Staatskapelle Dresden, Kempe 9 CDs Brillant, 1970-1976, ADD für nur 19 - 20€ - da werden sich alle ärgern, die noch die EMI-Ausgabe gekauft hatten ! :I :I :I :I :I :I :I
:hello
liegnitz (20.01.2008, 15:41): Original von Dox Orkh Angeregt durch den entsprechenden Thread
Bei mir auch Richard Strauss, Alpensymphonie allerdings in dieser Version:
http://www.classicalcdexchange.co.uk/images/9097.jpg Staadskapelle Dresden Rudolf Kempe :times10
Telefon schrieb wegen Strauss/Kempe GA: "Wer diese Aufnahne hat wird kaum den Wunsch nach einer weiter Aufnahme haben". Völlig einverstanden
und dazu:
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/2835604.jpg Clement, Hölscher, Staatskapelle Dresden, Kempe 9 CDs Brillant, 1970-1976, ADD für nur 19 - 20€ - da werden sich alle ärgern, die noch die EMI-Ausgabe gekauft hatten ! :I :I :I :I :I :I :I
:hello
Poztupimi (20.01.2008, 16:06): Nachdem ich endlich einmal diese CDs gehört habe:
habe ich zum Vergleich eine meiner Aufnahmen in deutscher Sprache hervorgeholt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/415WG3B2VGL._AA240_.jpg Haydn: Die Schöpfung, Hob. XXI:2 Röschmann, Schade, Gerhaher / Concentus Musicus Wien / Arnold Schoenberg Chor / Harnoncourt Konzertmitschnitt, 26.-30. März 2003
Es fällt auf, daß McCreesh auf je eine Sängerin/einen Sänger für jede Person zurückgreift während bei Harnoncourt Röschmann und Gerhaher jeweils zwei Personen übernehmen. Außerdem ist McCreshs Orchester üppiger besetzt, teilweise verdoppelt gegenüber dem Concentus, was es nach mE insbesondere bei den Blechbläsern noch etwas zupackender wirken läßt. Beides wie ich finde hervorragende Aufnahmen, wobei ich persönlich einfach der deutschsprachigen Version den Vorzug gebe.
Und jetzt läuft endlich diese Scheibe:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DV9SmJ7FL._AA240_.jpg Beethoven: Symphonie Nr. 4 B-Dur, op. 60 / Nr. 7 Adur, op. 92 Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
(Der Deutschrumäne Jonel Perlea starb 1970. Zwei Jahre lang war er Chefdirigent des Conneticut Symphony Orchestra. Nach einem Schlaganfall konnte er nur noch mit der linken Hand dirigieren. Er hat für Vox und RCA aufgenommen - vor allem einiges mit dem RIAS Orchester).
liegnitz (20.01.2008, 22:57): und um das Wochenende abzuschließen :
ab (21.01.2008, 09:27): Original von Rachmaninov und die Aufnahme verkaufte ich sehr schnell!
a popos verkaufen: Ich hörte jüngst in einem Radiobeitrag, dass Frau Jansen in gewaltigen Mengen aus den Netz heruntergezogen werden würde. Ihre Aufnahmen machten derzeit angeblich über 60 % aller heruntergezogenen Klassik-Aufnahmen überhaupt aus!
ab (21.01.2008, 09:32): Original von Poztupimi Nachdem ich endlich einmal diese CDs gehört habe:
Beides wie ich finde hervorragende Aufnahmen, wobei ich persönlich einfach der deutschsprachigen Version den Vorzug gebe.
Wegen der Sprache, oder wegen des Dirigats? Wie unterscheiden sich denn die beiden interpretatorisch? :hello
Primär wegen der Sprache, vielleicht liegt es daran, daß ich das Werk so kennengelernt und vor Ewigkeiten mal im Chor gesungen habe (umgekehrt dagegen z.B. den Messiah, dem kann ich auf Deutsch wenig abgewinnen).
Ich finde, die Aufnahmen geben sich nicht viel, wie ich schon schrieb, stehen McCreesh im Orchester deutlich mehr - teilweise mehr als doppelt soviele - Musiker zur Verfügung, allerdings weiß ich so aus der Erinnerung nicht mehr, ob die auch immer alle eingesetzt werden (Aufteilung in Harmonie 1-3 bei den Holzbläsern). Beide nutzen ein Hammerklavier für das Contiunuo, was ich ganz reizvoll und passend finde. Keiner wird langatmig oder wirkt breit, die Tempi unterscheiden sich von Nummer zu Nummer, aber insgesamt fällt das bei 1:48 (McCreesh) bzw. 1:46 (Harnoncourt) nmE nicht sosehr ins Gewicht. Vergleichsaufnahmen jüngeren Datums (Christie, Hengelbrock, Gardiner - wobei die ja auch schon min. 10 Jahre zurückliegt) kenne ich nicht, meine Bernstein-Aufnahme aus den 80ern ist mir als recht langatmig und zu wuchtig in Erinnerung, eine letztes Jahr übernommene Karajan-LP habe ich noch nicht und die alte Markevitch-LPs schon ewig nicht mehr gehört.
ich nehme an, das bedeutet, es war ein schönes Konzert? Eine gute Freundin hat ihn am Sonntagabend in Köln erlebt. Ich habe noch nicht mit ihr gesprochen (sie ist noch nicht wieder ansprechbar :wink ), aber es war sicher wunderbar...
Grüße, Gerion
Gerion (21.01.2008, 22:43): auf dem Heimweg über den mp3-Brüller und jetzt aus den Aktivboxen am PC...:
Sdubin kriegt man mit keiner noch so schlechten Konvertierungs-Bitrate kaputt. :down Erhebend. Ich bin gleichsam nach Hause geglitten. Ich glaube, ich brauche doch etwas mehr als den 512 MB-Billig-MP3-Player...
Eigentlich wollt ich seit 9:00 Uhr schlafen, aber Beethoven mit Lenny hielt mich wach und eben, nach dem Finalsatz der Siebten bin ich in Ekstase und werd auch jetzt so schnell nicht mehr schlafen können!
:down
Jetzt: Eine Mustergültige 3 "Eroica" mit Wilhelm Furtwängler, einfach nur schön!
cellodil (21.01.2008, 23:03): Original von Gerion Liebes Cellodil,
ich nehme an, das bedeutet, es war ein schönes Konzert? Eine gute Freundin hat ihn am Sonntagabend in Köln erlebt. Ich habe noch nicht mit ihr gesprochen (sie ist noch nicht wieder ansprechbar :wink ), aber es war sicher wunderbar...
Grüße, Gerion
Lieber Gerion,
ja, es war schlicht großartig. Die Interpretation von Yo-Yo Ma ist so bezwingend, dass ich das Gefühl hatte und habe, dass man diese Musik eigentlich gar nicht anders (zumindest nicht besser) spielen kann. Er lässt die polyphone Struktur dieser Werke so transparent werden, ohne dabei die Wirkung als Insgesamt auch nur anzukratzen. Und seine Bogentechnik, seine Tempi, seine Dynamik... Und seine Präsenz. Ich war sehr fasziniert, dass es einem einzigen Menschen mit seinem Cello (es war das Montagnana) gelingen kann, das Publikum in diesem doch recht großen Saal (Stadtcasino in Basel) in Bann zu ziehen. Dementsprechend gab es auch standing ovations ohne Ende. Und als Zugabe etwas Türkisches (von dem ich den Titel allerdings leider nicht verstanden habe).
Könnte fast sagen, dass ich keinen Ausflug nach Basel, sondern einen in den Himmel gemacht habe...
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Und jetzt noch einmal die Nr. 3 und dann die Suite Nr. 6
das freut mich, dass Du ein "himmlisches" Wochenende hattest. (Gut gelaunte und euphorisch gestimmte Forumsmitglieder tun dem Forum zur Zeit ganz besonders gut............)
bei mir jetzt, da ich mit Yo-Yo Ma nicht dienen kann
sehe ich das richtig: Piano Concerto No. 4 / Violin Concerto op. 58? Kannst Du bitte mal eine Angabe machen, was, ist da eine Aufnahme mit dem Violinkonzert (op. 61) drauf, wenn ja, mit wem?
Viele Grüße, Wolfgang
cellodil (21.01.2008, 23:39): Original von HenningKolf @cellodil
das freut mich, dass Du ein "himmlisches" Wochenende hattest. (Gut gelaunte und euphorisch gestimmte Forumsmitglieder tun dem Forum zur Zeit ganz besonders gut............)
bei mir jetzt, da ich mit Yo-Yo Ma nicht dienen kann
Antonio ist definitiv mein zweitliebster Bach-Suiten-Interpret... Insofern: Gräme Dich nicht! Und ansonsten wünsche ich Dir, dass Du irgendwann einmal die Gelegenheit haben wirst, Yo-Yo live zu hören (das ist nämlich wirklich ein ganz besonderes Erlebnis).
sehe ich das richtig: Piano Concerto No. 4 / Violin Concerto op. 58? Kannst Du bitte mal eine Angabe machen, was, ist da eine Aufnahme mit dem Violinkonzert (op. 61) drauf, wenn ja, mit wem?
Viele Grüße, Wolfgang
Guten Morgen Wolfgang,
Ja, es steht so drauf, ein Druckfehler! Das Violinkonzert ist von Januar 1944 mit Erich Röhn (Violine)
Jürgen (22.01.2008, 09:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51vUiRuJXPL._AA240_.jpg
Hornkonzerte Nr.2 & 3 Goodman Jeurissen 1996
Plätschert ganz nett, ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten. Daher keine Bewertung, ausser, dass ich nicht unzufrieden bin.
Grüße Jürgen
teleton (22.01.2008, 10:43): MUSICA MEXICANA 8CD-Box
4 CD´s aus dieser Box mit lateinamerikanischer Musik hatte ich schon in der Originalausgabe von ASV. Diese kosteten damals als Einzel-CD fast den Preis der gesamten 8CD-Box. Nun habe ich alle 8 komplett. Wer südamerikanische Rhytmen und schlagzeughaltiges Repertoire liebt, ist hier bestens aufgehoben. Die Werke werden von Batiz bestens interpretiert.
Meine Kinder haben Gershwin entdeckt und das ganze Wochenende musste ich das Gedudel ertragen. Das Schlimmste ist, ich habe nur eien einzige CD von Gershwin, die am Wochenende mindestens 100x gelaufen ist.
ja, das darf man! Übrigends höre ich die Scheibe im Auto auch immer mal! Gutes Album wie ich meine. Wo ist Dein Drache?
LazarusLong (22.01.2008, 11:42):
@Frank,
ja, das darf man! Übrigends höre ich die Scheibe im Auto auch immer mal! Gutes Album wie ich meine. Wo ist Dein Drache?
Vorübergehend im Ruhestand. Der augenblickliche Avatar trifft meine momentane Gemütsverfassung wesentlich besser. Ist aber voraussichtlich nur eine zeitweilige Macke, ich brings einfach nicht auf Dauer gefrustet zu sein. :rofl
Trotzdem, schön daß Du es bemerkt hast.
Frank
cellodil (22.01.2008, 11:48): Original von LazarusLong Hilfe!
Meine Kinder haben Gershwin entdeckt und das ganze Wochenende musste ich das Gedudel ertragen. Das Schlimmste ist, ich habe nur eien einzige CD von Gershwin, die am Wochenende mindestens 100x gelaufen ist.
:rofl
Lieber Frank,
sicher: 100 x ist ein bisschen viel (vielleicht kaufst Du ja zur Erhöhung der Variationsbreite einfach noch ein bisschen Gershwin nach). Außerdem - glaube ich - gibt es durchaus grausigere musikalische Entdeckungen. Ich könnte mir da zumindest einiges vorstellen - Du bestimmt auch...
Cetay (inaktiv) (22.01.2008, 15:34): Original von HenningKolf Ein Magen-Darminfekt hat nicht nur Nachteile. Ein Vorteil ist, dass ich um diese Zeit Musik hören kann.....
Mich hat es so wüst gebeutelt, dass ich sogar zu schwach zum Musik hören war.
Diese Aufnahme der Pinien und Brunnen hat vor einigen Jahren einen Interpretationsvergleich in Image-Hifi haushoch gewonnen. Ich selbst habe keine Vergleichseinspielungen.
ab (22.01.2008, 15:45): Ravels Valeses nobles et sentimentales gespielt von Bavouzet
Ravel D-Dur und G-Dur Konzert - Duchable Tzigane - Amoyal Sheherazade - Rachel Yakar, sopr. u. Jean Claude Hermengat, flöte
jeweils Orchestre de la Suisse Romande, Armin Jordan
HenningKolf (22.01.2008, 17:26): @ Dox
Ich hoffe mal die ziemlich vorzügliche Reiner-Aufnahme hat einen Genesungseffekt gezeigt...so schlecht wie Dir anscheinend geht es mir glücklicherweise nicht (hoffe das wird nicht noch schlimmer)
Den ersten Satz des Violinkonzertes schaff ich noch bevor ich zu Alladin ins Wunderland gehe!
Violinkonzert op. 61
Erich Röhn (Violine) Wilhelm Furtwängler (Leitung)
Januar 1944
irgendein Kritiker schrieb einmal, was für eine geniale, prägende Form Furtwänglers Beethoven während der Kriegsjahre bekommen hat. Der ganze Schmerz über den Verlust, der Ungewissheit usw. würde sich in diesen Aufnahme wiederspiegeln. Ich bin zwar durch diese Bemerkung des Kritikers schon beeinflusst, aber irgendwie spührt man wirklich einen unheimlich Tiefgehenden Beethoven in diesen Liveaufnahmen. Ob ich das ohne diese Aussage des Herrn so für mich gefunden hätte? Ich weiß nicht. Unheimlich Prägende Aufnahmen, besonders 3,4 und 5. HIer fühlt man sich so direkt angesprochen. Man hört den Ernst der damaligen Zeit und der nimmt einen gefangen.
HenningKolf (22.01.2008, 23:49): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/51D0DWYK07L._AA240_.jpg
Sonaten Nr. 14 (Mondschein) und 15 (Pastorale)
Gute Nacht
Guldas Beethoven gefällt mir immer besser. Bleibe noch ein wenig wach und werde bis zur Nr. 21 - Waldstein weiterhören......(Bachs WTK mit Gulda muss jetzt auch her!)
Jürgen (23.01.2008, 10:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51F3DGAHR1L._AA240_.jpg
The Dream of Gerontius, Britten 1972
Hat mir ein Kollege heute ausgeliehen, weil er bei einer Aufführung demnächst in Darmstadt mitsingen wird.
Ich kannte das Werk bisher noch nicht, nach den ersten 25 Minuten hat es mich aber noch nicht vom Hocker gerissen.
Grüße Jürgen
Gerion (23.01.2008, 13:24): Diese Aufnahme hat mir gerade bei der wohl langweiligsten Beschäftigung der Welt, dem Ablichten einer ganzen Habilitationsschrift, über die Eintönigkeit hinweg geholfen:
ab (23.01.2008, 14:06): Gerade im RAdio verklungen:
Franz Schubert/1797-1828 G : Welte_Mignon 1905 : Berühmte Pianisten der Jahrhundertwende spielen Beethoven und Schubert Titel: Impromptu für Klavier in G-Dur op.90 Nr.3 DV 899 Solist/Solistin: Eugene d' Albert/Klavier Solist/Solistin: Welte_Mignon Label: Teldec 8.43929 ZS
aus der haenssler gesamtausgabe: die kunst der fuge - robert hill, cembalo
sonderbar: ich habe die kunst der fuge in den ca. 20 jahren, in denen ich klassik höre, noch NIE gehört (nur schnipsel im radio, aber noch nie im ganzen und bewusst). ist also quasi eine weltpremiere für mich.
Aus dieser Box jetzt zwei "Schlachtrösser": das 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky und das 2. Klavierkonzert von Rachmaninov. Zu hören sind Mikhail Rudy am Piano und Mariss Jansons mit den St. Petersburger Philharmonikern.
Rudys Klavierton mutet sanft, elegant und größtenteils eher introvertiert an. Ich kann so etwas recht gut leiden, aber Hörer, die einen härteren oder brillianten Anschlag favorisieren, sollten die Finger von diesen Interpretationen lassen. Jansons begleitet gut, aber nicht sonderlich spektakulär. Irgendwie erwartet man bei einem Orchester wie den ehemaligen Leningradern mehr Konturen und Akzente.
Trotzdem - insgesamt hinterlassen die Aufnahmen doch einen positiven Eindruck. Das liegt an der atmosphärischen Dichte, am Ineinander-Überfliessen des Klavier- und Orchesterparts. Insofern sind sie doch ein guter Beitrag zur Diskographie.
Jürgen (23.01.2008, 17:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/619W227KXYL._AA240_.gif
Rachmaninov Nr.3 mit Eschenbach Barto
nikolaus (23.01.2008, 17:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/413T1HK3VNL._SS400_.jpg Stravinsky: Three Movements from Pétrouchka Debussy: aus den Préludes, 1. Buch: Le vent dans la plaine; Des pas sur la neige; La fille aux cheveux de lin; La sérénade interrompue; Minstrels aus den Images, II.: Cloches à travers les fueilles; Et la lune descend sur le temple qui fut; Poissons d'or Prélude à l'après-midi d'un faune (transkr. L.Borwick)
Nikolaus.
nikolaus (23.01.2008, 17:48): Original von nikolaus http://ecx.images-amazon.com/images/I/413T1HK3VNL._SS400_.jpg Stravinsky: Three Movements from Pétrouchka Debussy: aus den Préludes, 1. Buch: Le vent dans la plaine; Des pas sur la neige; La fille aux cheveux de lin; La sérénade interrompue; Minstrels aus den Images, II.: Cloches à travers les fueilles; Et la lune descend sur le temple qui fut; Poissons d'or Prélude à l'après-midi d'un faune (transkr. L.Borwick)
Sehr gut. Übrigens auch das zweite VK! Und Masur, den ich eigentlich nicht so gerne mag, stört mich hier auch nicht. Die Orchesterbegleitung ist - ähnlich wie im Sibelius-Konzert mit Batiashvili u. Salonen - wirklich begleitend und eher im Hintergrund.
Diese Doppel - CD gibts jetzt bei JPC statt 19,99, für 5,99 (solange der Vorrat reicht)
nikolaus (23.01.2008, 22:28): Wie dumm und unwissend ich doch bin. Ich wollte, angeregt durch das Konzert mit G.Montero, Schumanns Carnaval op. 9 hören und legte daher diese Scheibe ein:
Das klingt alles so anders als gestern (u. umgekehrt dachte ich gestern: komisch, das müsste ich eigentlich kennen, hört sich aber fremd an)...
Und siehe da, ich besitze offenbar nur "Carnaval de Vienne", zu deutsch: Faschingsschwank aus Wien op. 26. Mir war gar nicht bewusst, das das zwei unterschiedliche Werke sind (ein Blick in die Opus-Zahl wäre wohl geschickt gewesen) :ignore
daniel5993 (23.01.2008, 23:38): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028947461326.jpg
Drei Klavierstücke D.946
Irgendwei komm ich hier mit Pollinis Spielweise nicht klar! Ich hab den Eindruck, dass er diese drei Klavierstücke ohne Phantasie herrunterspielt, lieblos.
Jürgen (24.01.2008, 10:15): @Daniel: Und wessen KK5 gefällt Dir besser ?
Leitner/Kempff war meine erste LP-Einspielung der KKs und daher prägend. Übrigens ist Beethovens Klaviermusik (Konzerte und Sonaten) mit Abstand das, was mich an Beethoven am meisten interessiert. Alles andere, auch die Sinfonien, höre ich deutlich seltener.
Übrigens höre ich jetzt die Lautensuite Nr.2 BWV 996, Lindberg 1992
mit Deinen Neuerwerbungen bist Du ja gut beschäftigt... Wie gefällt Dir denn der Aimard? Ich kann mir gar nicht recht vorstellen, wie er Bach spielt. Kenne nur Mozart oder Romantisches von ihm...
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Bei mir immer noch Yo-Yo - zur Abwechslung nicht Bach, sondern:
mit Deinen Neuerwerbungen bist Du ja gut beschäftigt... Wie gefällt Dir denn der Aimard? Ich kann mir gar nicht recht vorstellen, wie er Bach spielt. Kenne nur Mozart oder Romantisches von ihm...
Herzliche Grüße
Sabine
Hallo Sabine!
Erster Aimard-Eindruck: zurückhaltend bis nüchtern, habe ich aber auch nicht anders erwartet. Ich muss aber noch viiiiiiiieeeeeeeeeel tiefer in die Materie der Kunst der Fuge eindringen. Deshalb jetzt ein kleines Schrittchen weiter mit
bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis Deiner Studien. Habe bei Bach immer das Gefühl, dass man da eigentlich mit dem "Sich-Vertiefen" nie zu einem Ende kommt, dass man immer wieder neue Aspekte entdeckt.
Cetay (inaktiv) (24.01.2008, 22:41): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0822186050255.jpg
Sehr gut. Übrigens auch das zweite VK! Und Masur, den ich eigentlich nicht so gerne mag, stört mich hier auch nicht. Die Orchesterbegleitung ist - ähnlich wie im Sibelius-Konzert mit Batiashvili u. Salonen - wirklich begleitend und eher im Hintergrund.
Nikolaus.
Als bekennender Salonen Fan muss ich hier natürlich - oberlehrerhaft hin oder her - intervenieren. Batiashvili wird von Sakari Oramo begleitet. Salonen hat das Konzert mit Cho-Liang Lin und mit Joshua Bell eingepielt. Im März wird der dritte Streich veröffentllicht, diesmal mit Hilary Hahn. http://www.smileygarden.de/smilie/Liebe/wub.gif
Bei mir zum Abschluss: http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Q48dO5NiL._AA240_.jpg
nikolaus (24.01.2008, 23:11): Original von Dox Orkh Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0822186050255.jpg
Sehr gut. Übrigens auch das zweite VK! Und Masur, den ich eigentlich nicht so gerne mag, stört mich hier auch nicht. Die Orchesterbegleitung ist - ähnlich wie im Sibelius-Konzert mit Batiashvili u. Salonen - wirklich begleitend und eher im Hintergrund.
Nikolaus.
Als bekennender Salonen Fan muss ich hier natürlich - oberlehrerhaft hin oder her - intervenieren. Batiashvili wird von Sakari Oramo begleitet. Salonen hat das Konzert mit Cho-Liang Lin und mit Joshua Bell eingepielt.
Ups, das musste ja so kommen. Ich habe den Überblick verloren... Sorry, war keine Absicht :engel
daniel5993 (24.01.2008, 23:20): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w300/front/0/0028944741629.jpg
Felix Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert Nr. 1 g-moll, op. 25 Lang Lang Chicago Symphony Orchestra, Leitung: Daniel Barenboim (20' 48'')
Zuerst dachte ich: Mensch ist doch eigentlich richtig gut, aber nach einer Weile habe ich den Eindruck, dass Lang Lang immer ein bisschen over-the-top spielt...
Danach kommt
Conradin Kreutzer Chor der Hirten "Schon die Abendglocken klangen" aus "Das Nachtlager in Granada" Regina Klepper, Sopran Hermann Prey und Wolfgang Matthias Friedrich, Bariton Cornelius Hauptmann und Martin Blasius, Bass WDR Rundfunkchor Köln WDR Rundfunkorchester Köln, Leitung: Helmuth Froschauer (5' 37'')
Giacomo Meyerbeer Ballettfinale des 3. Aktes aus "Robert der Teufel" Chor und Orchester der Pariser Oper, Leitung: Thomas Fulton (8' 35'')
Robert Schumann Klavierquintett Es-dur, op. 44 Leif Ove Andsnes Artemis Quartett (28' 01'')
Jean Sibelius Andante festivo für Streichorchester Göteborgs Symfoniker, Leitung: Neeme Järvi (5')
Franz Schubert/Franz Liszt Das Fischermädchen Leslie Howard, Klavier (3' 48'')
Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 D-dur, D 485 WDR Sinfonieorchester Köln, Leitung: Günter Wand (27' 02'')
Nikolaus.
Jürgen (25.01.2008, 10:11): Holst: The Hymn of Jesus, Boult 1962
mendelssohn: cellosonaten op.45 und 58 claude starck, christoph eschenbach
die aufnahmen sind original von claves, ich habe sie jedoch von brilliant classics als teil einer 40 cd box (mendelssohn - the masterworks).
schöne stücke, die beiden spielen eher zurückhaltend, rücken die werke in den vordergrund (nicht ihr spiel). innige momente gelingen ihnen v.a. in den langsamen sätzen und ruhigen passagen. manchmal wünschte ich mir etwas mehr expressivität, wenns schneller wird. im großen und ganzen eine durchaus gediegende aufnahme.
HenningKolf (25.01.2008, 10:47): Original von nikolaus Weiter im Takt mit
Felix Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert Nr. 1 g-moll, op. 25 Lang Lang Chicago Symphony Orchestra, Leitung: Daniel Barenboim (20' 48'')
Zuerst dachte ich: Mensch ist doch eigentlich richtig gut, aber nach einer Weile habe ich den Eindruck, dass Lang Lang immer ein bisschen over-the-top spielt...
Nikolaus.
Die CD habe ich mal genau einen Tag besessen bevor ich sie verschenkt habe...ich fand sie ziemlich grausig - irgendwie spielt Lang Lang so Klavier wie jemand spricht, der meint er müsse durch übertriebene Lautstärke vom Gesprächsinhalt ablenken, so eine Art Politiker des Konzertsaals - ich glaube auch nicht, dass ich da Vorurteile habe, war meine erste (und letzte) CD mit ihm. Ich kannte ihn eigentlich nur aufgrund einer Fernsehdokumentation und fand ihn aufgrunddessen durchaus sympathisch
(Der Tschaikowski auf der CD ist auch nicht besser)
Gruß Henning
Cetay (inaktiv) (25.01.2008, 10:59): Original von HenningKolf @ Dox
Ich hoffe mal die ziemlich vorzügliche Reiner-Aufnahme hat einen Genesungseffekt gezeigt...so schlecht wie Dir anscheinend geht es mir glücklicherweise nicht (hoffe das wird nicht noch schlimmer)
Gute Besserung Henning
So richtig geholfen hat es nichts, aber jetzt bin ich wieder auf dem Damm. Das heisst, dass ich nicht mehr ans Bett sondern wieder an den Streibtisch gefesselt bin. :J ?( :J
Heute morgen auf der Fahrt:
Ich kenne keinen anderen Fall, in dem es eine einzige Interpretation eines Werkes gibt, die für meinen Geschmak alle anderen (die ich kenne) total in den Schatten stellt. Gardiner setzt das Programm roh und direkt mit den Mitteln von 1830 um. Das Ergebnis ist frappierend und selbst Aufnahmen von Spezialist Colin Davis erscheinen dagegen wie blanker Klangkitsch.
Isaac Albéniz (1860 - 1909) Concierto Fantástico Op.78 Enrique Pérez De Guzmán, Klavier Orquesta de Valencia Manuel Galduf, Dirigent
Ein unverständlicherweise kaum eingespieltes Albéniz-Werk ist dieses Klavierkonzert "Concierto fantástico" op.78, die letzte unter seinen 3 Kompositionen für Klavier und Orchester.
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Nordolf (25.01.2008, 14:34): Heute zum ersten Mal im Player:
Die "Sinfonia Antarctica" begeistert mich ganz unmittelbar: - geheimnisvoll schimmernd, voller filmischer Dramatik und eigentümlicher Melodik.
Das Klangbild ist sehr gut.
:down :down :down
HenningKolf (25.01.2008, 15:06): Original von Dox Orkh Original von HenningKolf @ Dox
Ich hoffe mal die ziemlich vorzügliche Reiner-Aufnahme hat einen Genesungseffekt gezeigt...so schlecht wie Dir anscheinend geht es mir glücklicherweise nicht (hoffe das wird nicht noch schlimmer)
Gute Besserung Henning
So richtig geholfen hat es nichts, aber jetzt bin ich wieder auf dem Damm. Das heisst, dass ich nicht mehr ans Bett sondern wieder an den Streibtisch gefesselt bin. :J ?( :J
Schön dass Du wieder auf dem Damm bist...aber: Ans Bett gefesselt hat ja manchmal was :ignore - aber an den Schreibtisch gefesselt ist doch reichlich unbequem, hoffentlich hat Dich zwischenzeitlich einer losgebunden :)
Die "Sinfonia Antarctica" begeistert mich ganz unmittelbar: - geheimnisvoll schimmernd, voller filmischer Dramatik und eigentümlicher Melodik.
Das Klangbild ist sehr gut.
:down :down :down Ich charakterisiere die 7. gerne als "La Mer bei Minusgraden" :ignore
Original von Henning zensiert
:rofl:rofl:rofl
Auf dem Heimweg brauch ich mal was ganz anderes (@Admin: solche Mega off-topics bleiben die absolute Ausnahme :engel): Xyla - Esoterica (Genre: Industrial Darkpsy)
Die eigenwillige Interpretation, soweit ich dies beurteilen kann wohl über den Notentext hinaus oder zumindest haarscharf dran vorbei, wird sicherlich von vielen abgelehnt werden. Allerdings, im Vergleich zum Beispiel mit dem Schaffen des in der Fachpresse meist gefeierten Glenn Gould hat sich Pletnjow in seiner Karriere weit weniger Provokationen und Eigenheiten erlaubt. Deshalb sei ihm dies hier verziehen und ich muss sagen, mir gefällt´s rein emotional bewertet ziemlich gut!
Jeremias (26.01.2008, 15:27): Ich sitze seit 3 Stunden im Büro an einer Unterhaltssache und höre zur Entspannung WDR4... :engel
cellodil (26.01.2008, 15:56): Original von HenningKolf Original von nikolaus Weiter im Takt mit
Felix Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert Nr. 1 g-moll, op. 25 Lang Lang Chicago Symphony Orchestra, Leitung: Daniel Barenboim (20' 48'')
Zuerst dachte ich: Mensch ist doch eigentlich richtig gut, aber nach einer Weile habe ich den Eindruck, dass Lang Lang immer ein bisschen over-the-top spielt...
Nikolaus.
Die CD habe ich mal genau einen Tag besessen bevor ich sie verschenkt habe...ich fand sie ziemlich grausig
Lieber Henning,
ich will ja nicht neugierig sein, bin's aber: Wem schenkst Du denn grausige CDs...???
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Bei mir jetzt "Cellikatessen" mit Kliegel und Mifune (kann gerade leider kein Cover finden)
HenningKolf (26.01.2008, 16:20): @cellodil
Der hiesigen Bücherei.....................
(die haben aber auch schon die eine oder andere nicht grausige Dublette erhalten)
Gruß Henning
nikolaus (26.01.2008, 16:43): Gesandt von einem Engel :engel
Das freut mich, dann scheine ich ja den richtigen Griff getan zu haben. Ich habe sie der Aufnahme der Emersons vorgezogen, die mir etwas "aufdringlich" erschien.
Nikolaus.
cellodil (26.01.2008, 17:03): Original von HenningKolf @cellodil
Der hiesigen Bücherei.....................
(die haben aber auch schon die eine oder andere nicht grausige Dublette erhalten)
Gruß Henning
Lieber Henning,
da bin ich aber beruhigt. Ich dachte schon an Schwiegermütter und sonstige liebsame Verwandtschaft...
:D
Herzliche Grüße
Sabine
Die aufdringlichen "Emersons" sind ein gutes Stichwort. Lange nicht gehört:
wie gefällt Dir Yo-Yo? Vor allem die 3. Suite finde ich großartig (ist aber ohnehin eine meiner liebsten).
Herzliche Grüße
Sabine
Ähem, das mit dem aufdringlich bitte nicht falsch verstehen. Die Aufnahme erschien mir einfach seeeehhhr direkt, fast auf Attacke gespielt oder aggressiv..., ich weiß nicht, wie ich es anders/besser beschreiben kann.
Yo-Yo spielt wunderbar, sehr feinnervig und schönklangig...
Nikolaus.
cellodil (26.01.2008, 17:17): Original von nikolaus
Ähem, das mit dem aufdringlich bitte nicht falsch verstehen. Die Aufnahme erschien mir einfach seeeehhhr direkt, fast auf Attacke gespielt oder aggressiv..., ich weiß nicht, wie ich es anders/besser beschreiben kann.
Lieber Nikolaus,
ich hatte die Emersons in letzter Zeit ganz aus den Augen verloren und als ich das jetzt gelesen habe, dachte ich: Könnte ich mal wieder hören. Ich bin Dir dankbar! Und außerdem hat mir die Wortkombination einfach gut gefallen, deshalb habe ich sie aufgegriffen... Sorry, wenn das bei Dir falsch ankam! Das war mir schon klar, dass sich das auf diese Aufnahme bezogen hatte. Aber "direkt" trifft doch auch vielleicht den Interpretationsstil insgesamt.
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Schön, dass dir Yo-Yo zusagt. Ich bin ja seit letzter Woche in einer akuten Yo-Yo-Phase und höre mich durch allerlei (von John Tavener, Morricone, Piazolla bis Haydn und Bach) durch...
cellodil (26.01.2008, 23:28): Nach dem (unklassischen, aber witzigen) live-Event des Tages mit dem Spardosen Terzett mach' ich bei Aimard jetzt einfach mit - aber mit Mozart:
nikolaus (27.01.2008, 00:17): Original von cellodil Nach dem (unklassischen, aber witzigen) live-Event des Tages mit dem Spardosen Terzett mach' ich bei Aimard jetzt einfach mit - aber mit Mozart:
Ich brauchte eben Aimards Bach nach einem ganz und gar nicht witzigen Tanztheater-Abend; zwar war es wohl witzig gemeint, die meiste Zeit aber eher unfreiwillig komisch bis zum Heulen. Schade, daß deutscher Tanz immer so bemüht ist. Gestern dagegend ein super Stück zeitgenössischen Tanzes von einem Israeli in Düsseldorf. Das nur mal soeben off-topic am Rande...
Diese Aufnahme wurde von mir schon im Haydn-Thread als Nonplusultra unter den Londoner-Einspielungen gelobt (außerhalb davon gibts ja noch Salonen). Durchsichtig, zackig, voller innerer Dramatik auf der einen; wuchtig, ernst und "würdevoll" auf der anderen Seite. Die perfekte Synthese für meine Ohren.
Nr. 8, op. 13 "Pathetique" Nr. 14, op. 27 "Mondschein" Nr. 23, op. 57 "Appassionata" Nr. 26, op. 81a "Les Adieux"
1962/63
Hatte ich in sehr guter Erinnerung.
cellodil (27.01.2008, 13:18): Original von nikolaus Ich brauchte eben Aimards Bach nach einem ganz und gar nicht witzigen Tanztheater-Abend; zwar war es wohl witzig gemeint, die meiste Zeit aber eher unfreiwillig komisch bis zum Heulen. Schade, daß deutscher Tanz immer so bemüht ist. Gestern dagegend ein super Stück zeitgenössischen Tanzes von einem Israeli in Düsseldorf. Das nur mal soeben off-topic am Rande...
Lieber Nikolaus,
hoffe, dass Dich der Aimard über den nicht sonderlich erfreulichen Abend hinweggetröstet hat. Bei den Stichworten "unfreiwillige Komik" und "Tanztheater" fiel mir - sorry, auch ganz off-topic - ein Abend in Zürich vor ein paar Jahren ein. Es war eine niederländische Truppe mit einem durch und durch kryptischen Stück, das irgendeinen fürchterlich bildungslastigen Titel hatte. Kurz und gut: Es war ernst und grauenhaft, bis mir der Freund, der neben mir saß das Stichwort "Sackläuse" ins Ohr raunte. Danach machte alles Sinn und wir konnten uns vor Lachen nicht mehr einkriegen. Manchmal braucht man eben das richtige Schlüsselwort, um den tieferen Sinn einer Choreographie oder Inszenierung zu erfassen...
Dir einen schönen Sonntag und herzliche Grüße
Sabine
P.S. Bei mir jetzt noch ein bisschen Filmmusik und dann - vielleicht - ins Kino
soviel Klaviermusik in letzter Zeit hier, da schließe ich mich mal an und höre in die eine oder andere meiner - rel. wenigen - Aufnahmen. Zunächst diese:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EB27A0VXL._AA240_.jpg Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Robert Levin / Orchestre Révolutionnaire et Romantique / J. E. Gardiner
Levin spielt auf einem Hammerflügel von Salvatore Lagrassa aus dem Jahr 1812 aus der "Edwin Beunk Collection".
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (27.01.2008, 16:17): Ich bleibe bei Beethovens Klavierkonzert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5123JKE46SL._AA240_.jpg Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Jos van Immerseel / Tafelmusik / Bruno Weil
Immerseel spielt einen Hammerflügel von Johann Nepomuk Tröndlin, Leipzig, aus der ersten Hälfte des 19. Jh. aus der Sammlung Van Immerseel-Chevallier
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411MCZPZAEL._AA240_.jpg Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Alfred Brendel / Wiener Philharmoniker / Simon Rattle
Viele Grüße, Wolfgang
daniel5993 (27.01.2008, 17:29): Original von Poztupimi 5tes zum dritten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411MCZPZAEL._AA240_.jpg Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Alfred Brendel / Wiener Philharmoniker / Simon Rattle
Viele Grüße, Wolfgang
Das würd mich sehr interessieren, wie du diese Aufnahme beurteilen würdest! Danke!
Poztupimi (27.01.2008, 17:39): So, die letzte CD in meiner Sammlung mit diesem Konzert (auf Vinyl habe ich heute keine Lust):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61D2AVNEDYL._AA240_.gif aus dieser Reihe, scheint aber nicht mehr lieferbar zu sein: Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Arthur Rubinstein / Boston Symphony Orchestra / Erich Leinsdorf
Eine Aufnahme aus dem Jahr 1964
Grüße, Wolfgang
@Daniel
Werde versuchen, im entsprechenden Thread kurz was zu den gehörten Aufnahmen zu schreiben.
Hieraus: LvB: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4, Op. 58 Conrad Hansen Berliner Philharmoniker Wilhelm Furtwängler 03.11.43 LvB: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5, Op. 73 Edwin Fischer Philharmonia Orchestra Wilhelm Furtwängler 20.02.51
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Poztupimi (27.01.2008, 18:22): Habe mich entschlossen, heute doch mal den Plattenspieler anzuschmeißen:
http://i10.ebayimg.com/04/i/000/b2/da/6d12_1.JPG Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Wilhelm Kempff / Berliner Philharmoniker / Ferdinand Leitner
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (27.01.2008, 19:15): So, eine letzte noch:
http://i13.ebayimg.com/03/i/000/b9/98/e6c1_1.JPG Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Claudio Arrau / Concertgebouw Orchestra / Bernard Haitink
Grüße, Wolfgang
nikolaus (27.01.2008, 19:46): Jetzt will ich auch mal...
Poztupimi (27.01.2008, 20:31): So, nach soviel Klaviermusik Genrewechsel:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5121KDX99BL._AA240_.jpg Deutsche Barocklieder Annette Dasch, Sopran / Mitglieder der Akademie für Alte Musik Berlin
Der lettische Komponist Janis Ivanovs ist eine wunderbare Entdeckung!
Nachdem mich die symphonische Dichtung "Regenbogen" schon mit den dominanten Streichern und Harfen in eine Märchenwelt versetzte, begeistert die 4. Symphonie "Atlantis" mit narkotischen Klangwolken und tragisch schneidendem Blech. Diese Musik will ganz dezidiert Mythisch-Sagenhaftes transportieren. Wer auf R. Strauss, Respighi, Sibelius, Alfven oder auch Reinhold Gliere kann, sollte hier einmal hineinhören!
Ashkenazy glänzt hier mit einem etwas härteren Anschlag und einem direkten Klavierklang.
@Jörg,
die Aufnahme kaufte ich mir seinerzeit auch und habe sie seit dem nie wieder gehört. Dieser harte Anschlag hat mir bei den Preludes gar nicht gefallen...
cellodil (28.01.2008, 07:46): Zum Wochenanfang SWR 2:
George Onslow: 2. Satz aus dem Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass op. 79 Gianluca Luisi (Klavier) Ensemble Concertant Frankfurt
Jean Sibelius: 3. Satz aus der Karelia-Suite op. 11 Berliner Philharmoniker Leitung: Herbert von Karajan
Ashkenazy glänzt hier mit einem etwas härteren Anschlag und einem direkten Klavierklang.
@Jörg,
die Aufnahme kaufte ich mir seinerzeit auch und habe sie seit dem nie wieder gehört. Dieser harte Anschlag hat mir bei den Preludes gar nicht gefallen...
Mir gefällt die CD recht gut - die Aufnahmetechnik von Decca ist zudem auch beeindruckend, das Klavier scheint im Raum zu stehen. Allerdings fehlen mir bei den Preludes die Vergleiche. Welche Aufnahme würdest Du empfehlen?
:hello Jörg
Rachmaninov (28.01.2008, 08:18): Original von Nordolf Original von Rachmaninov Original von Nordolf Fast verklungen:
Ashkenazy glänzt hier mit einem etwas härteren Anschlag und einem direkten Klavierklang.
@Jörg,
die Aufnahme kaufte ich mir seinerzeit auch und habe sie seit dem nie wieder gehört. Dieser harte Anschlag hat mir bei den Preludes gar nicht gefallen...
Mir gefällt die CD recht gut - die Aufnahmetechnik von Decca ist zudem auch beeindruckend, das Klavier scheint im Raum zu stehen. Allerdings fehlen mir bei den Preludes die Vergleiche. Welche Aufnahme würdest Du empfehlen?
:hello Jörg
Gute Frage, sehrt gute Frage. Wesentlich davon abhängig wie Du die Preludes magst!?
Ich fühle mich ja gerne über Kritiker erhaben und vertraue stolz meinen eigenen Ohren und da hat Norrigton mit den LCP sowohl mit Mozart als auch mit Beethoven schon immer gepunktet. Aber ich muss zugeben, dass mir viel wohler ist, seit die Beethoven-GA vom Fono Forum geadelt wurde. :engel
cellodil (28.01.2008, 08:56): Mit Mozart schreite ich zum Tagwerk...
- Divertimenti K 136, K 137, K 138 - Streichquartette K 80, K 155, K 156
:D
Liebe Grüße
Sabine
ab (28.01.2008, 09:26): Durch Zufall letztes Wochenende als Abverkauf in Händen gefallen: Evgeni Teregulov aus der Serie der Russischen Klavierschule. Mal hören, ob ich immer noch so überwältigt bin wie beim kurzen Reinhören...
Beeindruckend ist besonders das Violinkonzert in h-Moll, das exemplarisch für Pfitzners herben und oftmals zerrissenen Stil stehen kann. Während der erste Satz stellenweise sehr aufbegehrend-pathetisch ist und die Violine in einem schroffen sich aneinander reibenden Dialog mit dem Orchester zeigt, transportiert der Adagio-Satz ein Gefühl von Weite und resignativem Frieden mit einem erschütternden Höhepunkt. Der letzte Satz zeigt einen derben schwarzen Humor, ist bemüht fröhlich und wirkt dadurch eher sarkastisch.
Auch wenn das Duo für Violine, Cello und Orchester im ersten Satz ebenfalls einen klagenden Ton anschlägt, ist es doch nicht so persönlich wie das Violinkonzert. Es scheint runder und kunstvoll gefügt. Das jugendliche Scherzo für Orchester hingegen zeigt Pfitzner leichtfüssig dahingleitend auf den Pfaden von Mendelssohn.
Nordolf (28.01.2008, 15:35): Original von Rachmaninov
Gute Frage, sehrt gute Frage. Wesentlich davon abhängig wie Du die Preludes magst!?
Hm... da ich mit Ashkenazy ja eine eher moderne Herangehensweise besitze, würde mich eine ältere romantischer gehaltene Aufnahme (gerne auch mono) interessieren. Schade, das es von Rubinstein keine GA der Preludes gibt...
Herzliche Grüsse! Jörg
ab (28.01.2008, 15:51): Meine Lieblingsaufnahmen sind hier von Marta Deyanova (Nimbus) und Dame Moura Lympany (Erato, inzwischen billig bei Apex), noch lange vor meinem heißgeliebten Sviatoslav Richter (Regis).
Rachmaninov (28.01.2008, 15:51): Original von Nordolf Original von Rachmaninov
Gute Frage, sehrt gute Frage. Wesentlich davon abhängig wie Du die Preludes magst!?
Hm... da ich mit Ashkenazy ja eine eher moderne Herangehensweise besitze, würde mich eine ältere romantischer gehaltene Aufnahme (gerne auch mono) interessieren. Schade, das es von Rubinstein keine GA der Preludes gibt...
Herzliche Grüsse! Jörg
Mmh, somit die sehr kraftvolle Aufnahme von A. Weissenberg oder Berezovsky wohl eher ausscheiden dürften!
ab (28.01.2008, 15:54): Argerich und Ravel http://ecx.images-amazon.com/images/I/418RCZ9M0FL._AA240_.jpg
Dnach wohl nochmals die Rostropovich-Preisträgerin von 2001: http://cover.universal-music.de/classics/graphics/200/028947612797.jpg Dazu auch hier zum Reinhören etwas. Grammophone schrieb dazu:
A brilliant young Russian cellist continues to set the standard
Tatjana Vassilieva is a remarkable cellist – if you’ve not heard either of her previous recordings, I’d urge you to try this one. Her playing is exceptionally clear and accurate; the high passages in the Schubert don’t even sound difficult, so unforced is her tone and so pure her tuning. Her musicianship is of the kind that projects the sense of what she’s playing without apparent effort, and certainly without exaggeration; this helps the Arpeggione Sonata to give an impression of touching intimacy, without denying any of the work’s more showy elements.
ab (28.01.2008, 17:35): Nun Segerstam Sibelius Sinfonie Nr. 4&5
Arthur Honegger: Sinfonie Nr. 2 "pour cordes" Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Charles Dutoit
liegnitz (28.01.2008, 18:55): bei mir mal wieder rausgekramt:
http://i268.photobucket.com/albums/jj27/liegnitz/WAMPOSTH.jpg Wolfgang Amadeus Mozart Serenate Nr. 9 "Posthorn" Cleveland Orchestra George Szell CBS Masterworks
Nordolf (28.01.2008, 21:45): Hallo Rachmaninov und ab,
da hat man ja mal wieder die Qual der Wahl. Weissenbergs Aufnahme wird ja allerorten sehr gelobt. Ich hatte auf jpc in die Melodiya-Aufnahme mit Victor Eresko hineingehört - soweit ich es nach diesen Klangschnipseln sagen kann, scheint sie auch recht gut zu sein.
Maxwell-Davies residiert im äußersten Norden der Orkney Islands, wo sich Atlantik und Nordsee treffen (Brr ... das stelle ich mir ungemütlich vor!). Die 2. Sinfonie (1980) des Briten ist entsprechend vom Meer inspiriert: Zum einen von den Klängen, die von Aeolsharfen-artigen Winden bis hin zu Felsen, die bei Gewitterstürmen ins Meer stürzen, reichen. Zum anderen von den Formen - statische Wellen im bewegtem Meer oder umgekehrt. Diese Formprinzipien finden sich auf auf der kleinsten Ebene und auch über größere Abschnitte, Sätze und sogar die ganze Sinfonie hinweg. Auch wenn das nicht immer nachvollziehbar ist, so entsteht dennoch ein bezwingendes architektonisches Wunderwerk. Inhaltlich wird das mit einer "erweiterten" Tonalität ausgestaltet, dabei steht der Tritonus H–Eis im Zentrum. Das Ergebnis klingt stellenweise recht scharf und "schräg". Eine klangliche Besonderheit wird dadurch erzielt, dass zu dem herkömlichen Orchersterapparat eine große Gruppe von gestimmten Schlaginstrumenten tritt, die streckenweise quasi konzertant auftritt.
cellodil (29.01.2008, 08:29): Mein vollgestopfter Arbeitstag beginnt mit Wolferl und Robert...
ab (29.01.2008, 09:59): jetzt gleich bei uns im Radio: Konzert am Vormittag
Alexei Volodin, Klavier. Joseph Haydn: Andante con Variazioni f-Moll, Hob. XVII/6 Ludwig van Beethoven: Sonate f-Moll, op. 57, "Appassionata" Sergej Rachmaninow: Moments musicaux, op. 16 Zugaben: S. Rachmaninow: Prélude gis-Moll, op. 32 Frédéric Chopin: a) Impromptu Nr. 1, As-Dur, op. 29; b) Fantaisie-Impromptu cis-Moll, op. 66; c) Walzer Des-Dur, op. 64/1, "Minutenwalzer" (Aufgenommen am 25. Jänner im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses)
Jeremias (29.01.2008, 10:59): @ ab: Bitte berichte über Deinen Eindruck! Ich hörte ihn einst live mit einem Teil des Programms, er gefiel mir gar nicht....
ab (29.01.2008, 11:10): Diese sterilen Noten, die statt Musik aus den Boxen auf mich einprasseln, ödet mich so an, dass ich selbst das russische Programm nicht längner aushalten kann. Volodin ist nix für mich.
Erstmals greife ich nun lieber, sehr gespannt, zu Sudbin.
ab (29.01.2008, 13:38): Im Radio gerade Beethovens Kreutzer-Sonate, gespielt von Isabelle Faust & Alexander Melnikow. Da macht ihre "Dornröschen" Stradivari von 1704 kein Schläfchen... :D
(Irgendwie erinert Faust mich im ersten Satz vom Ton an den Kremer der früheren 80er. Sehr erfreuliche klingt die Sonate irgendwie im langsamen Satz aufgeregt unperfekt gespielt, und somit erzeugt sie durchwegs Spannung, wie es weitergeht.)
Nordolf (29.01.2008, 17:00): Original von Jeremias Die Frau ist schon außer Haus und ich habe noch keine Lust so früh in die Kanzlei zu fahren. Also meine Neuerwerbung:
Poztupimi (29.01.2008, 20:30): Aus gegebenem Anlaß:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JSVHH7MPL._AA240_.jpg Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-moll, WAB 109 (Edition Novak) Staatskapelle Dresden / Eugen Jochum Aufnahme aus der Lukaskirche, Dresden vom Januar 1978
Heute hörte ich die 7. mit den jeweiligen Zitaten, die Vaughan Williams jedem Satz voranstellte. Sie werden auf dieser CD beeindruckend von David Timson gesprochen. Dadurch verstärkt sich natürlich der außermusikalische literarisch-historische Bezug.
Gustav Mahler Symphonie Nr.7 City of Birmingham Symphony Orchestra Sir Simon Rattle
Die Siebte gefällt mir phasenweise sehr gut - allerdings gibt es auch einige Abschnitte, wo die Musik einfach nur vorbeirauscht... Nicht anders ergeht es mir bisher bei den mir bekannten Symphonien 1, 6 und 8... Aber es gibt eben doch etwas, das mich immer wieder zum Hören verleitet!
ab (30.01.2008, 00:00): Original von Sabine Ein Komponist, mit welchem ich noch nicht recht warm geworden bin: Gustav Mahler Symphonie Nr.7 City of Birmingham Symphony Orchestra Sir Simon Rattle
dürfte wohl am Dirigenten liegen!
Rattle: Ein Dirigent, mit welchem ich noch nicht recht warm geworden bin.
Nordolf (30.01.2008, 00:52): Original von Sabine Ein Komponist, mit welchem ich noch nicht recht warm geworden bin:
Gustav Mahler Symphonie Nr.7 City of Birmingham Symphony Orchestra Sir Simon Rattle
Die Siebte gefällt mir phasenweise sehr gut - allerdings gibt es auch einige Abschnitte, wo die Musik einfach nur vorbeirauscht... Nicht anders ergeht es mir bisher bei den mir bekannten Symphonien 1, 6 und 8... Aber es gibt eben doch etwas, das mich immer wieder zum Hören verleitet!
Hallo Sabine!
Es könnte tatsächlich am Dirigenten liegen. Einige Aufnahmen von Rattle schätze ich durchaus (Brahms, Schönberg), aber sein Mahler ist nichts anderes als Durchschnitt.
Ich habe die 3. und 6. Symphonie aus dieser Box. Die 3. ist gewiß eine gute Aufnahme - wenn man allerdings z.B. die Intensität eines Bernstein mit den New Yorkern im Jahre 1987 (DGG) hört, verblasst Rattles Ansatz doch etwas. Die 6. kommt als eine ziemlich am Werk vorbeigespielte Orgie der Verschleppungen daher - Rattle wollte scheinbar dem Werk Saft und Kraft entziehen. Die Musik wird völlig zerdehnt. Bei der 6. solltest Du mal in Georg Soltis martialische Variante mit dem CSO reinhören (Decca, Midprice) - wenn die Musik dann immer noch an Dir vorbeirauscht, liegt es wirklich an Deiner Unverträglichkeit mit Mahlers Komposition... :engel
ab (30.01.2008, 10:20): Heute im Radio gehört, dass von unserer Bevölkerung nur 5% angibt, kein Interesse an Musik zu haben.
Jezt gerade ebendort Ausschnitte der bestplatzierten CDs und DVDs des Classical Midem Award, der heute Abend vergeben werden wird.
cellodil (30.01.2008, 11:39): Original von ab Heute im Radio gehört, dass von unserer Bevölkerung nur 5% angibt, kein Interesse an Musik zu haben.
... ich glaube, wenn nach "Klassischer Musik" gefragt worden wäre, sähe die Sache anders aus - wahrscheinlich sogar in felix Austria...
Bei mir jetzt gegen die Unwägbarkeiten und die Nerverei des Arbeitstags ein bisschen Bach (3. Cello-Suite) mit Rostropovich.
Liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (30.01.2008, 12:08):
Beim FBO bin ich mittlerweile nicht mehr unvoreingenommen sondern erwarte einfach hinreissendens Mozartieren. Und auch die dritte und leider letzte Einspielung der Mozart-Konzertreihe steht auf dem selben Niveau wie die beiden Vorgänger. Das ist wieder eine farbenfroh leuchtende Aufnahme, mit einer hingebungsvollen Spielfreude, die mich schier aus dem Sessel lupft. Und trotzdem hat die Musik auf mich eine tiefe und gewichtige, in manchen Passagen gar himmlische (Klavierkadenz im ersten Satz! - oder der trotz HIP wirklich langsam gespielte Satz des Klarinettenkonzerts) Wirkung. :engel Auch für Theoretiker dürfte die Aufnahme interessant sein. Beim Klavierkonzert wird zwischen Solo und Tutti Begleitung unterschieden. Wenn das Klavier begleitet wird, spielt oft nur ein Kammerensemble und bei echten Tutti-Passagen kommt das ganze Orchester zum Einsatz. In meinen Ohren klingt das sehr überzeugend und "richtig".
ab (30.01.2008, 12:17): Original von cellodil ... ich glaube, wenn nach "Klassischer Musik" gefragt worden wäre, sähe die Sache anders aus - wahrscheinlich sogar in felix Austria...
Nicht "wahrscheinlich", sondern ganz sicher sogar, und der Staatsakt und Identifikationspunkt des Neujahrskonzerts schon gar. :wink
Cetay (inaktiv) (30.01.2008, 16:54): Original von daniel5993 Original von daniel5993 http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PBBVDQ1DL._AA240_.jpg
Benjamin Britten: 4 Sea Interludes Beethoven: Symphonie Nr. 7
noch einmal, weils so schön war
:down
Mich erstaunt immer wieder aufs Neue, wie Lenny es schafft durch das Zeitlupentempo jede kleinste Phrase mit Bedeutung aufzuladen und dennoch den großen Spannungsbogen aufrechtzuerhalten.
daniel5993 (30.01.2008, 20:26): Original von Dox Orkh Original von daniel5993 Original von daniel5993 http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PBBVDQ1DL._AA240_.jpg
Benjamin Britten: 4 Sea Interludes Beethoven: Symphonie Nr. 7
noch einmal, weils so schön war
:down
Mich erstaunt immer wieder aufs Neue, wie Lenny es schafft durch das Zeitlupentempo jede kleinste Phrase mit Bedeutung aufzuladen und dennoch den großen Spannungsbogen aufrechtzuerhalten.
Der Schlusssatz der 7 ist phänomenal! Er erinnert an einen Sergiu Celibidache.
Humphrey Searle (1915-1982): Sinfonie Nr. 1 op. 23 (1952/53)
Diese viersätzige Sinfonie dauert nur etwas mehr als 20 Minuten. Ihr liegt eine Zwölftonreihe zugrunde, die mit dem allseits bekannten B-A-C-H-Motiv beginnt. Im Booklet wird Searles Kompositionsstil so umschrieben: die Reduktion und Sparsamkeit Anton Weberns (der sein Lehrer war), verbunden mit der Expressivität Alban Bergs. Wirklich faszinierend - muss ich gleich noch einmal hören...
ab (30.01.2008, 22:38): Bei mir gerade Schumann Klavierquintett mit Artur Schnabel un dem Pro Arte Quartett von 1933, klanglich vorzüglich aufbereitet von Andante. :times10
Die Box mit dem Danish NRSO und Leif Segerstam hat mich heute Nacht an die Analge gefesselt, bis ich durch war. Erster Eindruck (nur 1, 6 sind fundierter - die kenne ich schon länger):
1 :) 2 :( :( 3 :) 4 :) 5 :) :) 6 :) :) 7 :( (aber wer sieht neben Bernstein/WP schon gut aus?)
Jürgen (31.01.2008, 09:19): http://ec1.images-amazon.com/images/G/01/ciu/88/cb/b840124128a0607b18e41010._AA240_.L.jpg
Debussy: Preludes Livre 1, Planès 1985
Morgens, wenn der Motor noch nicht 100% Leistung bringt, kommt das sehr gut.
Anschließend brauche ich dann aber etwas, das meinen Espresso unterstützt.
ab (31.01.2008, 09:52): Original von Dox Orkh (aber wer sieht neben Bernstein/WP schon gut aus?)
Beecham! :down :down :down
ab (31.01.2008, 09:58): nachdem ich gestern Nacht noch aus Ravles Miroirs das erste Stück Noctuelles mit Gieseking (EMI), 2x Richter (LiveClassics/Aura), C.Ousset (BerlinClassics), W.Haas (Philips), El Bach (Forlane) und Bavouzet (mdg) vergleichgehört habe :engel, nun nochmals des letztgenannten sein GA:
Jürgen (31.01.2008, 11:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/419G8P1ZB0L._AA240_.jpg
Ich wollte doch mal überprüfen, ob man deswegen ein Konzert verläßt. Ich wäre geblieben, muss aber gestehen, dass mir die ersten dreimal Hören nicht leicht gefallen sind.
Grüße Jürgen
Rachmaninov (31.01.2008, 11:45): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/419G8P1ZB0L._AA240_.jpg
Ich wollte doch mal überprüfen, ob man deswegen ein Konzert verläßt. Ich wäre geblieben, muss aber gestehen, dass mir die ersten dreimal Hören nicht leicht gefallen sind.
Grüße Jürgen
Die vierte Sinfonie ist sicherlich eher weniger "zugänglich" wenn man diese Eigenschaft überhaupt bei DSch Sinfonien finden kann!
daniel5993 (31.01.2008, 13:46): Original von ab Original von Dox Orkh (aber wer sieht neben Bernstein/WP schon gut aus?)
Beecham! :down :down :down
Einigen wir uns darauf, dass beide gut aussehen :D
@ab
War das auf Beechams Beethoven bezogen oder was genau sollte man im Vergleich zu Bernstein (von Beecham) hören?
ab (31.01.2008, 13:48): Gerade im Radio eine Stunde Musik von Franz Schubert.
Exemplarisch schön war die Ouvertüre in c-moll DV 8 vom Wiener Streichsextett.
Soeben verklungen die Neuaufnahme der Impromptus+Allegretto D. 915;3 Klavierstücke D. 946 Javier Perianes, Klavier (Label: HMF) Sehr schöner leuchtender Ton aber tendentiell chopinesque.
Soeben auch erstmals die Arpeggione-Sonate auf ebendiesem Instrument, gespielt von Christoph Stradner gehört, jetzt auch ein Cello-Bearbeitung mit David Geringas mit der ungewöhnlichen Begelitung des Bläserquintetts der Staatskapelle Berlin (Heribert Breuer/Arrangement).
Cetay (inaktiv) (31.01.2008, 14:22): Original von daniel5993 Original von ab Original von Dox Orkh (aber wer sieht neben Bernstein/WP schon gut aus?)
Beecham! :down :down :down
Einigen wir uns darauf, dass beide gut aussehen :D
@ab
War das auf Beechams Beethoven bezogen oder was genau sollte man im Vergleich zu Bernstein (von Beecham) hören?
Das Zitat bezog sich auf die 7. Sinfonie von Sibelius
ab (31.01.2008, 14:25): Original von Rachmaninov
Die vierte Sinfonie ist sicherlich eher weniger "zugänglich" wenn man diese Eigenschaft überhaupt bei Schostakowitsch Sinfonien finden kann!
sie ist wohl eine der interessantesten seiner Sinfonien, wenn nicht überhaupt die interessanteste, und das meine ich jetzt kompositiorisch und nicht politisch gesehen.
ab (31.01.2008, 14:28): Original von Dox Orkh Das Zitat bezog sich auf die 7. Sinfonie von Sibelius Richtig!
Beeecham war einer der genialsten Sibelius-Interpreten!
(bei Bernstein mag ich Sibelius sowohl in der älteren als auch früheren Aufnahme, aber da erklingt halt immer eigenwilliger Bernstein. Sozusagen der Glenn Gould unter den Dirigenten :J)
suisse romande - ernest ansermet national de l'ortf - jean martinon
beides hervorragende aufnahmen. martinon packt recht kräftig zu, eine spannende interpretation. dafür ist ansermet unübertroffen im einsatz der klangfarben des orchesters. bei ihm wirkt das stück nobler, fragiler, was imo besser zu debussy passt.
Poztupimi (31.01.2008, 17:41): Start in den Feierabend mit dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BGKTNBMRL._AA240_.jpg Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-moll, WAB 109 Berliner Philharmoniker / Günter Wand Konzertmitschnitt vom September 1998
daniel5993 (31.01.2008, 18:16): Original von ab Original von Dox Orkh Das Zitat bezog sich auf die 7. Sinfonie von Sibelius Richtig!
Beeecham war einer der genialsten Sibelius-Interpreten!
(bei Bernstein mag ich Sibelius sowohl in der älteren als auch früheren Aufnahme, aber da erklingt halt immer eigenwilliger Bernstein. Sozusagen der Glenn Gould unter den Dirigenten :J)
Bei Youtube gibts jetzt Sibilius 7 mit Lenny. Einfach eingeben: Sibelius Symphony 7 bernstein (und los gehts) Übrigens mit den Wiener Philharmonikern.
Der lettische Allerspätest-Romantiker Janis Ivanovs bietet erzählerisch-dramatische Musik wie ich sie liebe. Trotz aller Nähe zu Richard Strauss und Jean Sibelius ist diese Musik eine eigene musikalische Stimme, die einen gewissen Hang zum Mythisch-Sagenhaften hat.
Poztupimi (31.01.2008, 20:21): Jetzt diese Aufnahme:
http://i6.ebayimg.com/07/i/000/d2/ca/2720_1.JPG Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Gidon Kremer / Staatliches Sinfonieorchester der UdSSR / Juri Temirkanow
Ein Mitschnitt vom 4. Tschaikowsky-Wettbewerb 1970 in Moskau, den er in diesem Jahr gewann.
Viele Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (31.01.2008, 20:35): derzeit fesselt mich dieses Werk
Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 2 (1953) BBC Scottish Symphony Orchestra, Alun Francis
Ein Auftragswerk für den schwedischen Rundfunk, 1954 uraufgeführt.
Poztupimi (31.01.2008, 20:46): Noch einmal Tschaikowsky, ganz neu:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419OFY3JdKL._AA240_.jpg Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Baiba Skride / City of Birmingham Symphony Orchestra / Andris Nelsons
Viele Grüße, Wolfgang
HenningKolf (31.01.2008, 20:55): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QXPPRQPPL._AA240_.gif Aufnahme von 1962 (Chesky)
Im Moment ziehe ich zwar das Keller Quartett vor, aber Aimards Aufnahme gefällt mir auch ganz gut. Allerdings fesselt sie mich im Moment nicht wirklich. Ich glaube, ich müsste andere Aufnahmen zum Vergleich hören, um die Aufnahme besser beurteilen zu können.
HenningKolf (31.01.2008, 22:19): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QXPPRQPPL._AA240_.gif Aufnahme von 1962 (Chesky)
Adorno, der Apologet des tumben Vorurteils, wird nicht geahnt haben, dass man Sibelius´ 2. so spielen kann, als er den dummen Satz der "Sinfonien der tausend Löcher" prägte. Da wo manches Dirigat das Augenmerk einseitig auf Höhepunkte ausrichtet, hat Barbirolli den Blick fürs Ganze. Eine organische, in sich stimmige Einspielung - Spannung ohne "Löcher"
jetzt, wahrscheinlich wegen der fortgeschrittenen Stunde, nicht mehr ganz:
ich hatte diese 3CD-Box gestern in der Hand, sie wurde für gerade mal 6,99 € angeboten. Ich bin bei solchen Fast-geschenkt-Angeboten häufig unschlüssig - zu oft landete Dererlei einmal quergehört in der Kiste. Ist das eher dahinplätschernd (das ist bei Berwald tödlich) oder mit dramatischem Zugriff? Ist der Orchesterklang fett (dto) oder eher transparent? Wie schätzt du diese Box ein?
:hello Viele Grüße Jochen
ab (01.02.2008, 14:03): Gerade das Radio angeschaltet und aus Beethovens Streichquartett op. 131 in einer ganz ausgezeichneten, die einzelenen Stimme wie freie behandelten und dennoch zusammenhägngenden Interpretation gehört. Es war dann das Alban Berg Quartett in seiner zweiten Einspielung, die eigentlich nur ein Videoproduktion hätte werden sollen. [Der Grund, sie auch auf CD herauszugeben verdanken wir dem Umstand, dass sie - wohl wegen eines Markierungsfehlers - fast eine Ewigkeit gebraucht hatte, um das Bild und die Tonspur synchron hinzubekommen. Im Zuge dieser zahllosen Situngen entdecketen sie - selbst beeindruckt-, wie perfekt ihnen die Konzerte gelungen waren und entschieden sich, sie auch für eine CD-Ausgabe herauszubringen.)
Das op. 131 war ja auch schon auf ihrer früheren Studioprodunktion dieses der Quartette, dass ihnen mE am besten gelungen war. Nun ist es bereits das zweite Mal, dass ich beim Blindhören von ihrer Live-Produktion fasziniert wurde. Ich muss wohl mich doch noch genauer damit befassen (die Studio-Box mag ich ja nicht so sehr).
Von diesem - um mich an Bülow anzulehen - Alten Testament der Streichquartettliteratur kann man gar nicht genug gute Aufnahmen haben.
ab (01.02.2008, 14:09): Beim Anblick dieses englischen Labels crd mit dem so hässlichen Logo und missglücktem layout kommt mir sofort die Erinnerung an eine ganz entsetzlich interpretierte Mozart-Streichquarett-CD vom Chilingirian Quartet wieder hoch: Hände weg :(
Symphony 1-4 Opus sonorum Sinfonia da camera Requiem
liegnitz (01.02.2008, 15:21): Original von ab Beim Anblick dieses englischen Labels crd mit dem so hässlichen Logo und missglücktem layout kommt mir sofort die Erinnerung an eine ganz entsetzlich interpretierte Mozart-Streichquarett-CD vom Chilingirian Quartet wieder hoch: Hände weg :(
Besten Dank. Sehr nett
liegnitz (01.02.2008, 15:31): Original von ab Beim Anblick dieses englischen Labels crd mit dem so hässlichen Logo und missglücktem layout kommt mir sofort die Erinnerung an eine ganz entsetzlich interpretierte Mozart-Streichquarett-CD vom Chilingirian Quartet wieder hoch: Hände weg :(
Und was hat's mir der Spohr Aurfanhame zu tun? Nichts!
Jeremias (01.02.2008, 16:49): Du Glücklicher, Herr Kollege.... aber ich geh jetzt auch ins WE.... mal schauen, welche Akten ich mitnehme... will gleich erstmal Musik hören....
HenningKolf (01.02.2008, 17:24): keine Akten mitgenommen :W :D :tongue:
Aber auch Dir trotzdem ein schönes Wochenende....hoffe mal du musst am Wochende nur ein bißchen arbeiten und nicht wirklich viel
Das schöne (besondere) an dieser Aufnahme sind die langsam ausgespielten Schläge des Schicksals und die darauf lange anhaltenden Spannungsbögen. Im zweiten Satz, hab ich nirgens die Trompeten so deutlich gehört. Tolles Gesamtbild.
ich hatte diese 3CD-Box gestern in der Hand, sie wurde für gerade mal 6,99 € angeboten. Ich bin bei solchen Fast-geschenkt-Angeboten häufig unschlüssig - zu oft landete Dererlei einmal quergehört in der Kiste. Ist das eher dahinplätschernd (das ist bei Berwald tödlich) oder mit dramatischem Zugriff? Ist der Orchesterklang fett (dto) oder eher transparent? Wie schätzt du diese Box ein?
:hello Viele Grüße Jochen
1. Was bereits gehört gefällt mir ganz gut. Enspricht was ich darüber gelesen hatte. Die Sinfonien finde ich gar nicht dramatisch. 2. Bei diese Preise €2,33 pro Scheibe, ich würde zugreifen.
Herzliche Grüsse :hello Von Emma
HenningKolf (01.02.2008, 21:15): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/415dkb3WBNL._SS500_.jpg
Poztupimi (01.02.2008, 21:33): Mal ein Stück aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4194A4EXJ4L._AA240_.jpg W. A. Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur, KV 219 Wiener Symphoniker / Bernhard Paumgartner
Benjamin Frankel: Sinfonie Nr. 1 op. 33 (1958) Queensland Symphony Orchestra, Werner Andreas Albert
Poztupimi (01.02.2008, 22:22): Noch einmal Arthur Grumiaux
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4194A4EXJ4L._AA240_.jpg Niccolò Paganini: Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 d-moll Arthur Grumiaux / Orchestre des Concerts Lamoureux / Franco Gallini
Wie das Mozart-VK eine Aufnahme von 1954.
Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (01.02.2008, 22:23): http://music.brilliantclassics.com/ProductImages/8867.jpg Gesamtenspielung mit dem Danish National Orchestra unter Leif Segerstam. Aufnahmen von 90-92.
:S Ich bin heute 3 Stunden im Stau gestanden. Die Zeit habe ich mir versüsst mit Sinfonie 1, 3, 6 und den Zugaben aus der Box. Super gelungen: Die Tempest-Suite No 1 :down
Wer sich für Sibelius interessiert und einen Einstieg sucht, findet hier für gerade mal 11,99€ einen guten, eigenständigen Überblick ohne interpretatorische Extreme à la Bernstein oder Jansons (die durchaus ihre Meriten haben). Die 5te hat für mich "Referenz"-Charakter und auch die mysteriöse 6te ist großartig interpretiert. Wie oft bei Chandos ist das Klangbild eher warm, rund und kompakt. Bei der ohnehin ziemlich lasch und unzusammenhängend interpretierten 2ten schlägt das leider ins verhangen-mulmig-intransparente um, das ist aber das einzige -allerdings dicke- Minus.
Symphonie Nr. 2 "Sintram (1888) Der Kampf des Menschen gegen die bösen Mächte
Strong komponierte sie auf eine Romanze von de la Motte Fouqué und stellte der Partitur einige Verse aus Goethes Faust voran.
Inspirationsquelle war Fouqué seinerzeit ein Hozschnitt von Albrecht Dürer, der einen Ritter in Begleitung des Todes zeigt. Beide reiten durch ein Tal mit hässlichen Planzen und Kreaturen.
Herzliche Grüsse :hello von Emma
liegnitz (01.02.2008, 23:54): Original von Rachmaninov Original von liegnitz http://www.rtve.es/rne/sello/65191/p250.jpg
Schubert Klaviersonate D845
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Wo bitte gibt es diese Aufnahme?????
Diese und weitere von Esteban Sanchez bekommt bei El Corte Inglés (Spanien) http://www.elcorteingles.es/musica/buscador/buscador.asp
In Madrid Diverdi hat auch einiges von Sanchez (Ensayo) http://www.diverdi.com/tienda/default.aspx
Gute Nacht :hello Emma
HenningKolf (02.02.2008, 06:03): 5:54 und Samstags...offensichtlich leide ich an einer Art präseniler Bettflucht
Cetay (inaktiv) (02.02.2008, 08:00): Original von liegnitz Original von Dox Orkh Original von liegnitz http://ecx.images-amazon.com/images/I/312CJYaMmFL._SS400_.jpg
ich hatte diese 3CD-Box gestern in der Hand, sie wurde für gerade mal 6,99 € angeboten. Ich bin bei solchen Fast-geschenkt-Angeboten häufig unschlüssig - zu oft landete Dererlei einmal quergehört in der Kiste. Ist das eher dahinplätschernd (das ist bei Berwald tödlich) oder mit dramatischem Zugriff? Ist der Orchesterklang fett (dto) oder eher transparent? Wie schätzt du diese Box ein?
:hello Viele Grüße Jochen
1. Was bereits gehört gefällt mir ganz gut. Enspricht was ich darüber gelesen hatte. Die Sinfonien finde ich gar nicht dramatisch. 2. Bei diese Preise €2,33 pro Scheibe, ich würde zugreifen.
Herzliche Grüsse :hello Von Emma
Danke für die Hinweise! Ich hab etwas geschnipselt und bin sehr angetan. Björlins Zugriff gefällt mir spontan. Berwald ist schon sehr originell und zu Unrecht kaum bekannt. Die Zwitterstellung irgendwo zwischen Klassik und Romantik mit einem Schuss Skandinavismus, die effektvolle Instrumentation, die Gegenüberstellung von blockhaften Strukturen und weit ausladenden Melodien, originelle formale Lösungen und nicht zuletzt das Fehlen von allzuviel Pathos machen diese Musik sehr anziehend und lohnen eine tiefere Berschäftigung.
Poztupimi (02.02.2008, 10:06): Ich kann es ja nicht lassen, und da sich bisher keine Aufnahme mit dieser Geigerin in meiner Sammlung befindet, habe ich den Versuch gewagt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41rMhMSFBKL._AA240_.jpg Vivaldi: Vier Jahreszeiten Sarah Chang / Orpheus Cahmber Orchestra
Ein routiniert spielendes Orchester, wie ich finde irgendwie aber wenig fesselnd, und eine technisch überwiegend sicher sehr gute Geigerin. Aber es fehlt der Biß, manches kommt mir ziemlich willkürlich vor, ich kann wenig Zusammenhänge entdecken. Da wird versucht, das was andere machen, anders, aber nicht besser zu machen. Irgendwie oberflächlich. Und ein Beiheft, in welchem zwar die bekannten Sonette abgedruckt werden, das sich aber ansonsten auf die Präsentation von schönen Modeaufnahmen der Geigerin beschränkt. Vanessa Mae läßt grüßen. Fazit: für mich eine hinterer Listenplatz.
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (02.02.2008, 10:10): Original von Poztupimi Ich kann es ja nicht lassen, und da sich bisher keine Aufnahme mit dieser Geigerin in meiner Sammlung befindet, habe ich den Versuch gewagt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41rMhMSFBKL._AA240_.jpg Vivaldi: Vier Jahreszeiten Sarah Chang / Orpheus Cahmber Orchestra
Ein routiniert spielendes Orchester, wie ich finde irgendwie aber wenig fesselnd, und eine technisch überwiegend sicher sehr gute Geigerin. Aber es fehlt der Biß, manches kommt mir ziemlich willkürlich vor, ich kann wenig Zusammenhänge entdecken. Da wird versucht, das was andere machen, anders, aber nicht besser zu machen. Irgendwie oberflächlich. Und ein Beiheft, in welchem zwar die bekannten Sonette abgedruckt werden, das sich aber ansonsten auf die Präsentation von schönen Modeaufnahmen der Geigerin beschränkt. Vanessa Mae läßt grüßen. Fazit: für mich eine hinterer Listenplatz.
Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
danke für diesen Bericht, der einen Eintrag im passenden Thread wert gewesen wäre. Mein Favorit ist und bleibt hier Mullova mit Abbado. Der grandioseste Winter überhaupt.
Poztupimi (02.02.2008, 10:19): Jetzt symphonisches aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5133FW5V41L._AA240_.jpg Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-moll op. 56 "Schottische" London Symphony Orchestra / Claudio Abbado
Kurt Atterberg: Sinfonia per archi op. 53 Camerata Nordica, Ulf Wallin
Poztupimi (02.02.2008, 11:18): Beim Violinkonzert eine beliebte Kopplung, diesmal quasi bei den Symphonien:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VHX07BNKL._AA240_.jpg (bei mir allerdings die wesentlich schöner gestaltete Original-Box) Max Bruch: Symphonie Nr. 3 E-Dur, op. 51 Gewandhausorchester Leipzig / Kurt Masur
Mich wundert doch stark, dass diese Oper noch nirgens besprochen wurde :J
Mittlerweile gibt es ja einen Aida-Thread, allerdings mit momentan noch wenig Resonanz. Ich hab die Aida ewig nicht gehört, da ich keine Lust auf eine Gesamtaufnahme habe höre ich mir erst mal ein paar einzelne Ausschnitte an die ich in guter Erinnerung habe.
Obgleich kein großer Fan von Sibelius, habe ich mir doch die Brilliant-Box gegönnt, um die Sinfonien zu komplettieren. Bislang gefällt mir sehr gut, was Leif Sergerstam hier vollbringt. Der etwas rauere, kantigere Klang des dänischen Orchesters passt IMO sehr gut zu den Werken; allzu viel Schönklang würde die Sinfonien wohl etwas zu kitschig erscheinen lassen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AB1JR7BQL._AA240_.jpg Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97, "Rheinische" Orchestre Révolutionnaire et Romatique / John Eliot Gardiner
Viele Grüße, Wolfgang
@Cosima & Zelenka: Schön von Euch zu hören!
Nordolf (02.02.2008, 13:44): Original von Poztupimi
@Cosima & Zelenka: Schön von Euch zu hören!
Dem will ich mich gleich anschließen. Es wäre schön, wieder regelmässig Beiträge von Euch hier lesen zu können.
:hello :hello Jörg
Bei mir jetzt daraus Elgars Cellokonzert in der bekannten duPre/Barbirolli-Aufnahme aus dem Jahre 1965:
Guilini liefert eine sehr spannungsgeladene Interpretation der 9. von Bruckner. Feine Detailarbeit und gewaltige eruptive Höhepunkte machen sie für mich zu einer der Referenzaufnahmen. Der strahlende Klang der Wiener (diese Blechbläser! :down) tut ein übriges.
Poztupimi (02.02.2008, 14:40): Ich bleibe bei der Nr. 3:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/518PW078AZL._AA240_.jpg Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur, D 200 Bamberger Symphoniker / Jonathan Nott
Grüße, Wolfgang
nikolaus (02.02.2008, 14:42): Original von Poztupimi Ich bleibe bei der Nr. 3:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/518PW078AZL._AA240_.jpg Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur, D 200 Bamberger Symphoniker / Jonathan Nott
Grüße, Wolfgang
Hallo Wolfgang,
eröffnest Du einen Thread über die Dritten...? :wink
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (02.02.2008, 14:45): Bei mir sind vier gerade zu Ende:
Original von nikolaus Original von Poztupimi Ich bleibe bei der Nr. 3:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/518PW078AZL._AA240_.jpg Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur, D 200 Bamberger Symphoniker / Jonathan Nott
Grüße, Wolfgang
Hallo Wolfgang,
eröffnest Du einen Thread über die Dritten...? :wink
Gruß, Nikolaus.
Eher nicht, da fehlen dann doch die Mittel, mehr dazu zu sagen als nur, welcher ich am Ende vielleicht den Vorzug gebe (was aber - wie ich mich kenne - sicher keine Konstante wäre) . Aber ich wollte doch mal sehen, ob ich es durchhalte, einen ganzen Tag einem "Konzept" zu folgen und mich nicht davon abbringen zu lassen. Obwohl es mich nach meinem Höreindruck meiner letzten Erwerbung (Vivaldi/Chang) und nach Rachmaninovs Erwiederung schon gereizt hat, mal die verschiedenen Aufnahmen des Winters aus den Vier Jahreszeiten direkt miteinander zu vergleichen.
Aber erstmal bleibe ich bei den Dritten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/616B3WW85TL._AA240_.gif Joseph Haydn: Symphonie Nr. 3 G-Dur, Hob. I: 3 The Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood
Grüße, Wolfgang
PS Mozart wird wohl außenvor bleiben. Weder die Beihefte zu meiner Gesamtaufnahme unter Hogwood oder zu der Einspielung der frühen Symphonien unter Marriner noch mein kleiner Köchel liefern mir eine Angabe zu einer Nr. 3. Vielleicht entscheide ich mich für die mit der drittniedrigsten KV-Nummer, das wäre dann in der Breitkopf-Zahlung die Nr. 4 D-Dur, KV 19.
Poztupimi (02.02.2008, 15:34): Haydn ist von überschaubarer Länge, jetzt aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AKM17QG2L._AA240_.jpg Antonin Dvorák: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 10 Staatskapelle Berlin / Otmar Suitner
Daraus die 3. Symphonie von Brahms mit Klemperer und dem Philharmonia Orchestra im Jahre 1957. Es ist faszinierend mit welcher Treffsicherheit Klemperer die einprägsamen Harmonien dieses Werkes geradezu herausmeißelt. Die Klangqualität ist für das Erscheinungsjahr richtig gut.
Poztupimi (02.02.2008, 16:07): Original von Nordolf http://us.ent1.yimg.com/images.launch.yahoo.com/000/019/477/19477127.jpg
Daraus die 3. Symphonie von Brahms mit Klemperer und dem Philharmonia Orchestra im Jahre 1957. Es ist faszinierend mit welcher Treffsicherheit Klemperer die einprägsamen Harmonien dieses Werkes geradezu herausmeißelt. Die Klangqualität ist für das Erscheinungsjahr richtig gut.
Schön, eine Dritte! Schade nur, daß die Anzahl meiner Dritten nicht ausreicht, bis auch der letzte hier eine solche hört :D Ich muß zugeben, mit Brahms' Dritter bin ich bisher noch nicht so warm geworden. Vielleicht nehme ich mir irgendwann nochmal meine LPs vor (Karajan, Kubelik).
Jetzt gehe ich nach Skandinavien:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41R2HKDEGNL._AA240_.jpg Jean Sibelius: Symphonie Nr. 3 C-Dur, op. 52 Berliner Sinfonieorchester / Kurt Sanderling
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (02.02.2008, 16:25): Irgendwie folge ich heute auch einem Konzept:
Da bin ich mal gespannt, ob Du jetzt mit Violinkonzerten im Allgemeinen oder speziell mit den Geigerinnen weitermachst. Auf Hilary Hahn mit ihrer Baber/Meyer-CD fiel mein Blick vor Beginn meiner 3.-Symphonie-Tour und ich habe kurz überlegt, ob ich mal wieder alle ihre, mir zur Verfügung stehenden Aufnahme am Stück höre. Meine Gedankenliste für Wochenend-Hörprogramme wird immer Länger.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.02.2008, 17:14): Original von Poztupimi
Jetzt gehe ich nach Skandinavien:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41R2HKDEGNL._AA240_.jpg Jean Sibelius: Symphonie Nr. 3 C-Dur, op. 52 Berliner Sinfonieorchester / Kurt Sanderling
Viele Grüße, Wolfgang
Sibelius' Dritte hat mir gut gefallen, ohne daß ich groß vergleichen kann (in meine Rattle-Aufnahme habe ich bei der Dritten auch noch nicht reingehört) eine wie ich finde ansprechende Leistung.
Jetzt verklingen die letzten Takte der Dritten aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WB2BT6N8L._AA240_.jpg Dmitri Shostakovich: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 20 WDR Sinfonieorchester / Rudolf Barshai
Hier fehlen mir tatsächlich Vergleichsmöglichkeiten, aber auch beim zweiten Hören dieses Werks sowohl was die Symphonie als auch die Aufnahme angeht nichts, was mich vom weiteren Hören abhält, ganz im Gegenteil (auch wenn ich das Ende etwas zu heroisch finde).
Danach wird es endlich Zeit für DIE Dritte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414WYA8ET3L._AA240_.jpg Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 "Eroica" Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Poztupimi (02.02.2008, 18:12): Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414WYA8ET3L._AA240_.jpg Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 "Eroica" Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Viele Grüße, Wolfgang
:times10 phantastisch wie ich finde, was Järvi aus dem relativ kleinen Orchester da rausholt, ohne daß es zu massiv oder eben dünn klinkt, wunderbar im Tempo, dynamische Kontraste, packend im Rhythmus, meine Favorit bei Beethovens Dritter!
Jetzt von 1802/03 ein Sprung nach 1949/50:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41HXD1WRJRL._AA240_.jpg (allerdings eine Box aus der Reihe 20th Century Classics) Hans Werner Henze: Symphonie Nr. 3 für großes Orchester London Symphony Orchestra / Hans Werner Henze
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (02.02.2008, 18:29): Original von Poztupimi Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414WYA8ET3L._AA240_.jpg Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 "Eroica" Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Viele Grüße, Wolfgang
:times10 phantastisch wie ich finde, was Järvi aus dem relativ kleinen Orchester da rausholt, ohne daß es zu massiv oder eben dünn klinkt, wunderbar im Tempo, dynamische Kontraste, packend im Rhythmus, meine Favorit bei Beethovens Dritter!
Dem kann ich nur beipflichten!
Ich verlasse jetzt mein ohnehin unausgegorenes Konzept Shostakovich-Hahn-Mullova und wende mich Bach zu:
Mit besonderen Grüßen an Sabine cellodil... :hello
Nikolaus.
Poztupimi (02.02.2008, 18:45): Original von nikolaus
Ich verlasse jetzt mein ohnehin unausgegorenes Konzept Shostakovich-Hahn-Mullova
Schade :I , da machen wir dann Ende des Monats weiter, wenn die neue Khachatryan-CD auf dem Markt ist :D
Jetzt verlasse ich endgültig die eingetretenen Pfade - Henze war da fast konventionell - mit diesem Werk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KWNSVH3SL._AA240_.jpg Leonard Bernstein: Kaddish, Symphony No. 3 (To the Beloved Memory of John F. Kenney) New York Philharmonic / Felicia Montealegre, Jennie Tourel, Camerata Singers, Columbus Boychoir / Leonard Bernstein
Bernstein widmete sein 1963 fertiggestelltes Werk, das auf dem jüdischen Totengebet basiert, dem 1963 ermordeten Präsidenten.
Eine Mischung aus Gebet (Sprecherin: F.M), chorischen Partien, teilweise dem Gebet unterlegt, Orchestereinwürfen etc (um es mal mehr als oberflächlich zu beschreiben, genauer kann ich das nicht). Genial, aber man muß sich darauf einlassen und alles vorher im Laufe des Tages gehörte "vergessen".
Viele Grüße, Wolfgang
HenningKolf (02.02.2008, 18:54): Original von Poztupimi Original von nikolaus
Ich verlasse jetzt mein ohnehin unausgegorenes Konzept Shostakovich-Hahn-Mullova
Schade :I , da machen wir dann Ende des Monats weiter, wenn die neue Khachatryan-CD auf dem Markt ist :D
Jetzt verlasse ich endgültig die eingetretenen Pfade - Henze war da fast konventionell - mit diesem Werk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KWNSVH3SL._AA240_.jpg Leonard Bernstein: Kaddish, Symphony No. 3 (To the Beloved Memory of John F. Kenney) New York Philharmonic / Felicia Montealegre, Jennie Tourel, Camerata Singers, Columbus Boychoir / Leonard Bernstein
Bernstein widmete sein 1963 fertiggestelltes Werk, das auf dem jüdischen Totengebet basiert, dem 1963 ermordeten Präsidenten.
Eine Mischung aus Gebet (Sprecherin: F.M), chorischen Partien, teilweise dem Gebet unterlegt, Orchestereinwürfen etc (um es mal mehr als oberflächlich zu beschreiben, genauer kann ich das nicht). Genial, aber man muß sich darauf einlassen und alles vorher im Laufe des Tages gehörte "vergessen".
Viele Grüße, Wolfgang
Hallo,
die kenne ich, habe ich aber leider nicht. Wäre schön, wenn es mal eine Neuauflage gäbe, der Zweitmarktpreis liegt nämlich meist jenseits der 40€. Und dass Menuhin oder Schwarz vergleichbar gute Aufnahmen gelungen wären vermag ich nicht zu glauben :(
Gruß Henning
Poztupimi (02.02.2008, 19:01): Hallo Henning,
Original von HenningKolf
die kenne ich, habe ich aber leider nicht. Wäre schön, wenn es mal eine Neuauflage gäbe, der Zweitmarktpreis liegt nämlich meist jenseits der 40€. Und dass Menuhin oder Schwarz vergleichbar gute Aufnahmen gelungen wären vermag ich nicht zu glauben :(
Gruß Henning
Den Preis habe ich auch gerade bei der Suche nach dem Bild gesehen, aus der Reihe gibt es einige Aufnahmen, die offensichtlich gefragt sind und von denen sich die Besitzer eher selten trennen. Weitere Aufnahmen kenne ich allerdings nicht. Und nachdem ich mal eine Aufnahme des Messiah unter Menuhin besessen habe, die ich alles andere als gelungen fand - eine der wenigen CDs, die ich wieder verkauft habe -, kann ich Deine Skepsis im Fall Y.M. verstehen.
Ganz erstaunlich ist Arraus Interpretation der 3. Brahms-Sonate anlässlich eines Geburtstags-Recitals zu seinem 75. Geburtstag in New York! Arrau sagt über den langsamen Satz, dass dieser die schönste Liebesmusik nach dem Tristan sei. Und die erotischste, wenn man den Satz ohne Verlegenheit und in langsamem Tempo spiele. – Arrau ist trotz des fortgeschrittenen Alters in geradezu beängstigend guter Forum... und er hat recht!
:times10 für die Interpretation; der Klang ist eher bescheiden, da es sich anscheinend um einen Mitschnitt aus dem Publikum handelt.
Gruß, Cosima
Poztupimi (02.02.2008, 19:28): Ich bleibe noch jenseits des Atlantik und im 20. Jahrhundert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61PYVKF5NFL._AA240_.jpg George Antheil (1900 - 1959): Symphonie Nr. 3 "American" (1936-39, rev. 1946) Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt / Hugh Wolff
Ein Werk, das auf mich teilweise den Eindruck des "spätromantisch"-schwelgenden macht - mit Anklängen zum Kitsch, z. B. im zweiten Satz -, und dann so klingt, wie ich es von Filmmusik aus den 30ern nicht anders erwarte. Aber nicht uninteressant.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.02.2008, 20:02): So, bevor ich mich mit Bruckner und Mahler den letzten, und gleichzeitig längsten Dritten aus meiner Sammlung zuwende, aus dieser wunderbar gestalteten CD ein nicht weniger faszinierendes Werk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51F03GVEPSL._AA240_.jpg Albert Roussel: Symphonie Nr. 3 g-moll, op. 42 (1930) New York Philharmonic / Leonard Bernstein
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.02.2008, 21:12): Es läuft der zweite Satz aus diesem Werk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51LXamPz9OL._AA240_.jpg Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-moll Tonhalle-Orchester Zürich / Birgit Remmert, Schweizer Kammerchor, Zürcher Sängerknaben / David Zinman
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.02.2008, 21:22): Liebe Cosima,
Original von Cosima
Ganz erstaunlich ist Arraus Interpretation der 3. Brahms-Sonate anlässlich eines Geburtstags-Recitals zu seinem 75. Geburtstag in New York! Arrau sagt über den langsamen Satz, dass dieser die schönste Liebesmusik nach dem Tristan sei. Und die erotischste, wenn man den Satz ohne Verlegenheit und in langsamem Tempo spiele. – Arrau ist trotz des fortgeschrittenen Alters in geradezu beängstigend guter Forum... und er hat recht!
:times10 für die Interpretation; der Klang ist eher bescheiden, da es sich anscheinend um einen Mitschnitt aus dem Publikum handelt.
Gruß, Cosima
mit Tristan und Isolde tue ich mich ja schwer, aber, gesetzt den Fall, ich wollte meinen solo-pianistischen Horizont um einen erotischen Brahms erweitern und wollte diesen Genuß nicht durch die akustischen Einschränkungen einer Publikums-Aufnahme trüben lassen, wer dann?
Viele Grüße, Wolfgang
Cosima (02.02.2008, 21:57): Lieber Wolfgang,
Original von Poztupimi mit Tristan und Isolde tue ich mich ja schwer, aber, gesetzt den Fall, ich wollte meinen solo-pianistischen Horizont um einen erotischen Brahms erweitern und wollte diesen Genuß nicht durch die akustischen Einschränkungen einer Publikums-Aufnahme trüben lassen, wer dann?
Ich fürchte, hier kann ich auch nicht wirklich weiterhelfen. Ich kenne diese Sonate ansonsten nur mit Julius Katchen (Philips, Great Pianists) und Grigory Sokolov (Naive). Seltsamerweise habe ich dieses wunderschöne Werk bislang auch ziemlich vernachlässigt, erst Arrau öffnete mir quasi die Ohren. – Katchen, der ja eh als Brahms-Spezialist gilt, kann ich absolut empfehlen. Zu Sokolov würde ich nicht unbedingt greifen, er geht mir die Sonate etwas zu gewollt und grob an.
Bestellt habe ich gerade die Studio-Produktion mit Claudio Arrau. Darauf bin ich fürchterlich gespannt! Ansonsten soll Rubinstein sehr gut sein.
Aber soooo schlimm ist die Arrau-Live-Aufnahme auch gar nicht. Und man bekommt wirklich großes, tief-emotionales Klavierspiel zu hören. Gerade durch die seltsame Akustik erhält man einen Eindruck davon, wie Arraus Klang den Saal quasi füllte. Das ist ungemein beeindruckend!
Benjamin Frankel: Sinfonie Nr. 2 op. 38 (1962) Sinfonie Nr. 3 op. 40 (1964) Queensland Symphony Orchestra, Werner Andreas Albert
Poztupimi (02.02.2008, 22:32): Liebe Cosima,
Original von Cosima
Ich fürchte, hier kann ich auch nicht wirklich weiterhelfen. Ich kenne diese Sonate ansonsten nur mit Julius Katchen (Philips, Great Pianists) und Grigory Sokolov (Naive). Seltsamerweise habe ich dieses wunderschöne Werk bislang auch ziemlich vernachlässigt, erst Arrau öffnete mir quasi die Ohren. – Katchen, der ja eh als Brahms-Spezialist gilt, kann ich absolut empfehlen. Zu Sokolov würde ich nicht unbedingt greifen, er geht mir die Sonate etwas zu gewollt und grob an.
Bestellt habe ich gerade die Studio-Produktion mit Claudio Arrau. Darauf bin ich fürchterlich gespannt! Ansonsten soll Rubinstein sehr gut sein.
Aber soooo schlimm ist die Arrau-Live-Aufnahme auch gar nicht. Und man bekommt wirklich großes, tief-emotionales Klavierspiel zu hören. Gerade durch die seltsame Akustik erhält man einen Eindruck davon, wie Arraus Klang den Saal quasi füllte. Das ist ungemein beeindruckend!
Gruß, Cosima
Vielen Dank, ich werde mal darüber nachdenken, ob ich einen Kopfsprung ins kalte Wasser wagen soll. Vielleicht hole ich auch erstmal meine Brahms-LPs mit Rubinstein hervor (die Konzerte, also bloß zur "Sensibilisierung").
Aber zunächst meine letzte Dritte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z4wAE2hHL._AA240_.jpg Anton Bruckner: Symphonie Nr. 3 d-moll, WAB 103 "Wagner-Symphonie" (Original-Fassung von 1873) Deutsches Symphonie-Orchester Berlin / Kent Nagano
Cosima (02.02.2008, 22:44): Original von Poztupimi Vielen Dank, ich werde mal darüber nachdenken, ob ich einen Kopfsprung ins kalte Wasser wagen soll. Vielleicht hole ich auch erstmal meine Brahms-LPs mit Rubinstein hervor (die Konzerte, also bloß zur "Sensibilisierung").
Lieber Wolfgang,
ich habe noch den Rubinstein mit der 3. Sonate geordert. Nun bin ich doch sehr neugierig darauf geworden. Ich werde berichten.... Insgesamt scheinen die Sonaten nicht sehr häufig gespielt zu werden, was schade ist.
(Bruckner ist auch einer von denen, die ich schon so lange vernachlässige.)
Gruß, Cosima
Poztupimi (02.02.2008, 23:15): Liebe Cosima,
Original von Cosima
ich habe noch den Rubinstein mit der 3. Sonate geordert. Nun bin ich doch sehr neugierig darauf geworden. Ich werde berichten.... Insgesamt scheinen die Sonaten nicht sehr häufig gespielt zu werden, was schade ist.
Na, hoffentlich mußt Du nicht zulange warten.
(Bruckner ist auch einer von denen, die ich schon so lange vernachlässige.)
Gruß, Cosima
Kann ja noch werden. Ich nehme an, Du denkst an die Symphonien, wobei das in
Christian Martin Schmidt & Wolfram Steinbeck (2002): Brahms/Bruckner.- MGG Prisma, 207 S., 10 Abb.; Kassel/Stuttgart (Bärenreiter/Metzler)
abgedruckte Werkverzeichnis immerhin 22 Werke (8 mit WAB-Nummer, 14 deest) für Klavier auflistet! Aber ob davon auch was eingespielt wurde? Und mit den Klavierwerken der anderen mithalten kann?
Cosima (02.02.2008, 23:48): Original von Poztupimi Kann ja noch werden. Ich nehme an, Du denkst an die Symphonien, wobei das in
Christian Martin Schmidt & Wolfram Steinbeck (2002): Brahms/Bruckner.- MGG Prisma, 207 S., 10 Abb.; Kassel/Stuttgart (Bärenreiter/Metzler)
abgedruckte Werkverzeichnis immerhin 22 Werke (8 mit WAB-Nummer, 14 deest) für Klavier auflistet! Aber ob davon auch was eingespielt wurde? Und mit den Klavierwerken der anderen mithalten kann?
Lieber Wolfgang,
ja, ich meinte die Sinfonien, die ich immerhin schon allesamt gehört habe. Teilweise auch in verschiedenen Interpretationen. Gleichwohl ist der Funke auch nach Jahren bislang nicht übergesprungen.
Dass mit den Klavierwerken ist ulkig. Ich habe in der Tat eine Bruckner-Klavier-CD:
Bisschen klein das Cover, es spielen Wolfang Brunner und Michael Schopper (cpo). Darauf sind natürlich keine bahnbrechenden Werke zu bestaunen, eher kleine Gelegenheitswerke, Tanzmusik etc. Als ich sie das erste Mal hörte, musste ich sehr schmunzeln: Diese Kompositionen haben so gar nichts Erhabenes, wie man es ansonsten von Bruckner gewohnt ist. Da geht es recht bodenständig zur Sache.
Gruß, Cosima
Poztupimi (02.02.2008, 23:49): Auch wenn Fono Forum 1997 "Ziel verfehlt" urteilte, nach soviel Symphonik brauche ich das jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YA5XSY7JL._AA240_.jpg Nightsongs: Lieder von Brahms, Schubert, Rheinberger, Reger und Schumann The King's Singers
Gute Nacht, Wolfgang
Poztupimi (02.02.2008, 23:57): Liebe Cosima,
Original von Cosima
ja, ich meinte die Sinfonien, die ich immerhin schon allesamt gehört habe. Teilweise auch in verschiedenen Interpretationen. Gleichwohl ist der Funke auch nach Jahren bislang nicht übergesprungen.
Dass mit den Klavierwerken ist ulkig. Ich habe in der Tat eine Bruckner-Klavier-CD:
Bisschen klein das Cover, es spielen Wolfang Brunner und Michael Schopper (cpo). Darauf sind natürlich keine bahnbrechenden Werke zu bestaunen, eher kleine Gelegenheitswerke, Tanzmusik etc. Als ich sie das erste Mal hörte, musste ich sehr schmunzeln: Diese Kompositionen haben so gar nichts Erhabenes, wie man es ansonsten von Bruckner gewohnt ist. Da geht es recht bodenständig zur Sache.
Gruß, Cosima
Das mit dem Funken kann ich bei den Symphonien Bruckners durchaus verstehen. Es gibt Phasen, da nehmen sie mich mehr gefangen und solche, da ermüden sie mich eher.
Ist ja doch wohl typisch für CPO, auch solche Werke zu veröffentlichen. Nach der oben genannten Liste stammen seine Klavierwerke alle aus der Zeit zwischen 1850 und - mit drei Ausnahmen - 1862. Und erst danach hat er die Symphonien komponiert.
Diverse Kompositionen für je ein Solo (Stimme, Cello, Flöte, Schlagzeug) und Elektronik.
Zelenka (03.02.2008, 08:42): Original von Cosima Lieber Wolfgang,
Original von Poztupimi mit Tristan und Isolde tue ich mich ja schwer, aber, gesetzt den Fall, ich wollte meinen solo-pianistischen Horizont um einen erotischen Brahms erweitern und wollte diesen Genuß nicht durch die akustischen Einschränkungen einer Publikums-Aufnahme trüben lassen, wer dann?
Ich fürchte, hier kann ich auch nicht wirklich weiterhelfen. Ich kenne diese Sonate ansonsten nur mit Julius Katchen (Philips, Great Pianists) und Grigory Sokolov (Naive). Seltsamerweise habe ich dieses wunderschöne Werk bislang auch ziemlich vernachlässigt, erst Arrau öffnete mir quasi die Ohren. – Katchen, der ja eh als Brahms-Spezialist gilt, kann ich absolut empfehlen. Zu Sokolov würde ich nicht unbedingt greifen, er geht mir die Sonate etwas zu gewollt und grob an.
Bestellt habe ich gerade die Studio-Produktion mit Claudio Arrau. Darauf bin ich fürchterlich gespannt! Ansonsten soll Rubinstein sehr gut sein.
Aber soooo schlimm ist die Arrau-Live-Aufnahme auch gar nicht. Und man bekommt wirklich großes, tief-emotionales Klavierspiel zu hören. Gerade durch die seltsame Akustik erhält man einen Eindruck davon, wie Arraus Klang den Saal quasi füllte. Das ist ungemein beeindruckend!
Gruß, Cosima
Liebe Cosima, lieber Wolfgang:
Ein glücklicher Zufall sorgt dafür, daß Jed Distler im aktuellen Februarheft des "Gramophone" Brahmsens Sonate op. 5 und ihre Aufnahmen bespricht. Wie oft kommt Distler teils zu eher unorthodoxen Schlüssen, was aber die Sache nur interessanter macht. Von Katchen ist er eher insgesamt gar nicht so begeistert, hier allerdings mehr von seiner Einspielung aus dem Jahre 1949, die in Folge I seiner beiden Great-Pianists-Doppel-CDs zu finden ist (auch in einer aktuell erhältlichen Decca-Box), als von der bekannteren späteren von 1962, die in seiner GA des Brahms-Soloklavierwerks (auch Decca) enthalten ist.
Distler geht nur auf Arraus Studioproduktion (Philips, 1971) ein, sein Fazit: "But Arrau's seasoned mastery resists casual appreciation; you have to work with him." So sollte es wohl eigentlich immer sein ...
Distlers Empfehlungen sind ("Historical Choice") Annie Fischer (BBC Legends, 1961), ("Budget Choice") Idil Biret (Naxos, 1989), ("Download Choice") Roberto Plano (eMusic, 2005) und ziemlich überraschend ("Top Choice") André Laplante (Analekta, 1994).
Mehr vielleicht eines Tages in einem Faden, der dieser Sonate sicher zusteht ...
Gruß, Zelenka
Cetay (inaktiv) (03.02.2008, 10:04): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/61jbRS-ofOL._AA240_.jpg
Diverse Kompositionen für je ein Solo (Stimme, Cello, Flöte, Schlagzeug) und Elektronik. Wenn man auf diese Musik einen Schritt zumacht, kommt sie einem einen Schritt entgegen. Wir sind uns nähergekommen, aber für eine Umarmung reicht es noch nicht. Mein Hauptproblem ist, dass mir das zu sehr nach künstlerisch gehobenem Ambient klingt. Nicht dass ich da etwas dagegen hätte -im Gegenteil- aber in diesem Genre gibt es von den Spezialitsten etliches Besseres.
Keinerlei Zugangsprobleme dürfte es bei Alan Hovhaness geben. Er schreibt: "To me, atonality is againt nature. There is a center to everything that exists." Seine Musik wirkt wie eine Synthese von Braock (häufige Verwendung von Fugen und Chorälen) mit "orientalischer Musik" -es sind armenische, indische, japanische und chinesische Einflüße auszumachen. Der differenzierte Orchesterklang, der in betörenden Klangfarbern schillert und irisiert, ist das hervorstechende Merkmal dieser mystisch anmutenden Werke aus den Jahren 1971 (Sinfonie No. 22) und 1983 (Sinfonie No. 50).
Mehr vielleicht eines Tages in einem Faden, der dieser Sonate sicher zusteht ...
Gruß, Zelenka
Ich sehe gerade mit Freude (aber auch etwas peinlich berührt), daß es schon einen Faden zu allen drei Brahmssonaten gibt, der während meiner längeren Abwesenheit in diesem Forum begonnen wurde.
Gruß, Zelenka
nikolaus (03.02.2008, 10:14): Guten Morgen!
Bei mir zum Chill out nach Nachtdienst etwas Bach:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881464425.jpg Französische Ouvertüre BWV 831 Französische Suite BWV 816
Nikolaus.
Poztupimi (03.02.2008, 10:16): Lieber Zelenka,
Original von Zelenka
Mehr vielleicht eines Tages in einem Faden, der dieser Sonate sicher zusteht ...
Gruß, Zelenka
vielen Dank für den Hinweis. den entsprechenden Faden werde ich dann sicher aufmerksam lesen. zumal ich jetzt meiner Bestellung anderer Werke noch den Live-Mitschnitt mit Arrau nachgeschoben habe. Und vielleicht wird ja mehr daraus
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (03.02.2008, 10:37): Guten Morgen Ihr Lieben,
ich starte mit Orchestermusik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AK267K82L._AA240_.jpg Emmanuel Chabrier/Albert Roussel Orchesterwerke Detroit Symphony Orchestra / Paul Paray
Wobei ich gerade mit mir ringe, ob ich dabei bleibe oder nicht doch zum TV und damit zu Schubert wechsle (La Folle Journée de Nantes Live!)
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (03.02.2008, 11:00): Weiter mit Bach:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0639842612425.jpg Italienisches Konzert BWV 971 Französische Suite Nr. 6 BWV 817 Präludium & Fuge Nr. 1 in C BWV 846 aus "Das wohltemperierte Klavier" Bach / Liszt: Präludium & Fuge BWV 543 Bach / Busoni: Chaconne in d aus BWV 1004
Nikolaus.
cellodil (03.02.2008, 11:27): Lieber Nikolaus,
das ist ja ein witziges Cover!!! Kriegt von mir 100 Punkte (auch wenn ich mal hoffe, dass sich die CD nicht so anhört, wie es das Foto vermuten ließe).
Cosima (03.02.2008, 11:51): Original von Zelenka Ein glücklicher Zufall sorgt dafür, daß Jed Distler im aktuellen Februarheft des "Gramophone" Brahmsens Sonate op. 5 und ihre Aufnahmen bespricht.
Lieber Zelenka,
vielen Dank für diesen Hinweis! - Sokolov wird von Distler übrigens als der "King Kong" unter den Brahms-Spielern bezeichnet. Nicht sehr schmeichelhaft, aber auch nicht ganz falsch, wie ich meine.
Die Aufnahme mit Laplante war günstig zu bekommen, weshalb ich sie eben noch bestellt habe. Ich bin gespannt, was Distler hier zum Schwärmen bringt.
Ansonsten würde mich noch Curzons Interpretation interessieren...
Gruß, Cosima
Cosima (03.02.2008, 11:54): Original von Poztupimi zumal ich jetzt meiner Bestellung anderer Werke noch den Live-Mitschnitt mit Arrau nachgeschoben habe.
Hui, da bist Du aber mutig. Es stimmt eben doch irgendwie: Sex sells... :P
Gruß, Cosima
Poztupimi (03.02.2008, 12:36): Original von Cosima
Hui, da bist Du aber mutig. Es stimmt eben doch irgendwie: Sex sells... :P
Cosima (03.02.2008, 12:46): Original von Poztupimi Mist, erwischt
:D
Eigentlich wollte ich gerne auf Arte das Schubert-Festival aus Frankreich verfolgen, aber der Sender ist bei mir verschwunden. Da wo er früher war, wurde gerade eine Sendung (TV5 ?) gesendet, in der es um Pflanzen ging. Auch nach mehreren Suchläufen ist nichts zu machen. Seltsam…
Stattdessen dann halt Schubert mit dem Borodin Trio:
Poztupimi (03.02.2008, 13:03): Original von Cosima Original von Poztupimi Mist, erwischt
:D
Eigentlich wollte ich gerne auf Arte das Schubert-Festival aus Frankreich verfolgen, aber der Sender ist bei mir verschwunden. Da wo er früher war, wurde gerade eine Sendung (TV5 ?) gesendet, in der es um Pflanzen ging. Auch nach mehreren Suchläufen ist nichts zu machen. Seltsam…
Stattdessen dann halt Schubert mit dem Borodin Trio:
Zur Zeit hänge ich sowohl am Kabel als auch an einer Satelliten-Schüssel. Da ich aber noch keine Lust hatte, den SAT-Receiver auf meine Bedürfnisse (ARTE weit vorne etc) zu programmieren, nutze ich meistens Kabel. Und da war bei mir das gleiche Phänomen (wobei ich nicht weiß, ob das am Freitag auch schon war, im Januar mit Sicherheit nicht). Aber, zum Glück habe ich ja noch meinen SAT-Zugang.
Zur Zeit also bei mir gerade verklungen (dona nobis pacem):
Franz Schubert: Messe Nr. 5 As-Dur, D 678
Viele Grüße, Wolfgang
Cosima (03.02.2008, 13:20): Original von Poztupimi Zur Zeit hänge ich sowohl am Kabel als auch an einer Satelliten-Schüssel. Da ich aber noch keine Lust hatte, den SAT-Receiver auf meine Bedürfnisse (ARTE weit vorne etc) zu programmieren, nutze ich meistens Kabel. Und da war bei mir das gleiche Phänomen (wobei ich nicht weiß, ob das am Freitag auch schon war, im Januar mit Sicherheit nicht). Aber, zum Glück habe ich ja noch meinen SAT-Zugang.
Ich habe einen normalen Kabel-Anschluss. Auf der ARTE-Seite heißt es:
"Normaler, analoger Kabelanschluss
ARTE ist flächendeckend ab 14 Uhr in allen Kabelnetzen Deutschlands zu empfangen."
vielen Dank für diesen Hinweis! - Sokolov wird von Distler übrigens als der "King Kong" unter den Brahms-Spielern bezeichnet. Nicht sehr schmeichelhaft, aber auch nicht ganz falsch, wie ich meine.
Die Aufnahme mit Laplante war günstig zu bekommen, weshalb ich sie eben noch bestellt habe. Ich bin gespannt, was Distler hier zum Schwärmen bringt.
Ansonsten würde mich noch Curzons Interpretation interessieren...
Gruß, Cosima
Liebe Cosima:
Ja, Distler ist sehr gemein zu Sokolov.
Ich hatte gehofft, die Laplante-Version schon zu haben, aber der Schweizer Lieferant läßt sich eine Menge Zeit. Ich kann nur hoffen, daß sich das Warten lohnt.
Im Moment auf arte das Forellenquintett mit Berezovsky & Co. Ich habe schon quirligere Forellen gehört.
Ivanovs Programmsymphonie "Atlantis" aus dem Jahre 1941 ist in einem satten spätromantischen Stil komponiert, der jedoch einige scharfe Ecken und Kanten aufweist. Ursprünglich war sie als szenisches Werk gedacht, das mit tänzerischen sowie pantominischen Darstellungen und besonderen Beleuchtungseffekten aufgeführt werden sollte. Platons Mythos von Atlantis diente Ivanovs als eine warnende Allegorie auf den 2. Weltkrieg.
Friedrich Gernsheim (1839-1916): Sinfonie Nr. 1 g-moll op. 32 (1875) Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Siegfried Köhler
Obwohl zu Lebzeiten ein hochangesehener Musiker, wurde Gernsheim von der Nachwelt als Epigone abgestempelt und geriet bald in Vergessenheit - nicht zuletzt auch deswegen, weil seine Musik während der Nazizeit nicht aufgeführt werden durfte (er war Jude). Die meines Wissens einzige Gesamtaufnahme seiner Sinfonien wurde von Sony BMG aus dem Katalog gestrichen.
Tranquillo (03.02.2008, 21:23): Diesen Herrn wird man wohl auch vergeblich im Konzertführer suchen:
Friedrich Gernsheim (1839-1916): Sinfonie Nr. 1 g-moll op. 32 (1875) Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Siegfried Köhler
Obwohl zu Lebzeiten ein hochangesehener Musiker, wurde Gernsheim von der Nachwelt als Epigone abgestempelt und geriet bald in Vergessenheit - nicht zuletzt auch deswegen, weil seine Musik während der Nazizeit nicht aufgeführt werden durfte (er war Jude). Die meines Wissens einzige Gesamtaufnahme seiner Sinfonien wurde von Sony BMG aus dem Katalog gestrichen.
Zelenka (04.02.2008, 08:17): Original von Rachmaninov Original von Zelenka
Ja, Distler ist sehr gemein zu Sokolov.
Jeder seine Verrisse sind eine Preisung des jeweiligen Künstler's da dieser Kelr grundsätzlich daneben liegt!
Hier ist Distlers Stellungnahme zu Sokolovs Version von Brahms' op. 5 aus dem Februar-Gramophone im Wortlaut, sie ist schon sehr lustig:
"Here's a riddle. Where does a 900-pound gorilla sit? Anywhere he wants! Grigory Sokolov is the King Kong of Brahms players. He sinks huge paws and ravenous jaws into the sonata, pushing the music's structural parameters and huge sonorities to the proverbial max. Classical propriety cries uncle under the weight of the pianist's outsize rubati, steroid-fuelled dynamic contrasts and highly idiosyncratic tempo fluctuations. Only a mega-pianist with an electrifying presence can get away with this type of playing."
Es wird auch deutlich, daß Distler großen Respekt vor Sokolovs Spiel empfindet ...
Gruß, Zelenka
Tranquillo (04.02.2008, 10:19): Original von liegnitz Die meines Wissens einzige Gesamtaufnahme seiner Sinfonien wurde von Sony BMG aus dem Katalog gestrichen.
Die gibt es bei Arte Nova, und nicht teuer.
Die gab es bei Arte Nova. Wenn ich mich richtig erinnere, war Arte Nova ein preiswertes Label, das zu BMG gehörte. Dann wurde BMG von Sony übernommen und der Katalog mächtig ausgedünnt. Ich weiss gar nicht, ob Arte Nova überhaupt noch als Label existiert...
Viele Grüsse Andreas
HenningKolf (04.02.2008, 10:25): Original von Tranquillo Original von liegnitz Die meines Wissens einzige Gesamtaufnahme seiner Sinfonien wurde von Sony BMG aus dem Katalog gestrichen.
Die gibt es bei Arte Nova, und nicht teuer.
Die gab es bei Arte Nova. Wenn ich mich richtig erinnere, war Arte Nova ein preiswertes Label, das zu BMG gehörte. Dann wurde BMG von Sony übernommen und der Katalog mächtig ausgedünnt. Ich weiss gar nicht, ob Arte Nova überhaupt noch als Label existiert...
Viele Grüsse Andreas
Anscheinend im September 2007 neu aufgelegt, über Import auf dem Erstmarkt 25, €, auf dem Zweitmarkt (denke eine ältere Auflage) incl. Versandkosten deutlich unter 10€
link
Gruß Henning
nikolaus (04.02.2008, 10:49): Erneuter Chill-out nach Nachtdienst:
Jürgen (04.02.2008, 10:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/21R4ZKGWVJL._AA130_.jpg
Die schöne Müllerin, Aksel Schiotz/Gerald Moore 1945
Angeregt durch die Diskussion in "internatiole Presse" habe ich mir diese Aufnahme mal wieder angehört.
Wunderschön, wenn auch das altersbedingte Knistern ganz schön schmerzt.
Tranquillo (04.02.2008, 11:06): Original von HenningKolf Original von Tranquillo Die gab es bei Arte Nova. Wenn ich mich richtig erinnere, war Arte Nova ein preiswertes Label, das zu BMG gehörte. Dann wurde BMG von Sony übernommen und der Katalog mächtig ausgedünnt. Ich weiss gar nicht, ob Arte Nova überhaupt noch als Label existiert...
Anscheinend im September 2007 neu aufgelegt, über Import auf dem Erstmarkt 25, €, auf dem Zweitmarkt (denke eine ältere Auflage) incl. Versandkosten deutlich unter 10€
Hallo Henning,
danke für die Information - bei Sony BMG habe ich die Aufnahme nicht mehr im Online-Katalog gefunden.
Viele Grüsse Andreas
ab (04.02.2008, 11:09): Ravle Miroires Gieseking aus London 1954 :times10 :down :engel
(Wer weiß von euch, ob dies dieselben Aufnahmen sind wie auf dieser CD, angeblich von 1951: http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0723724147324.jpg
Es existieren offenbar keine Ravel-Aufnahmen von Gieseking aus dem Jahre 1951 ... Es werden die EMI-Studioaufnahmen von 1954 sein.
Gruß, Zelenka
ab (04.02.2008, 11:47): Original von Zelenka Es existieren offenbar keine Ravel-Aufnahmen von Gieseking aus dem Jahre 1951 ... Es werden die EMI-Studioaufnahmen von 1954 sein.
Gruß, Zelenka
Danke! Denn bei Debussy gibs sehr wohl auch Aufnahmen der Préludes II von 1951, die sich von der EMI-Ausgabe von 1954 deutlich unterscheiden, nämlich in dieser von mir so gliebten Box bei Documents, vermutlich nur noch kürzeste Zeit erhältlich (auf der Labelseite von mebran ist sie schon gar nicht mehr gelistet) - die kann ich jedem sehr ans Herz legen: Kaufen!
Zelenka (04.02.2008, 11:56): Original von ab Original von Zelenka Es existieren offenbar keine Ravel-Aufnahmen von Gieseking aus dem Jahre 1951 ... Es werden die EMI-Studioaufnahmen von 1954 sein.
Gruß, Zelenka
Danke! Denn bei Debussy gibs sehr wohl auch Aufnahmen der Préludes II von 1951, die sich von der EMI-Ausgabe von 1954 deutlich unterscheiden, nämlich in dieser von mir so gliebten Box bei Documents, vermutlich nur noch kürzeste Zeit erhältlich (auf der Labelseite von mebran ist sie schon gar nicht mehr gelistet) - die kann ich jedem sehr ans Herz legen: Kaufen!
Danke für den Hinweis!
Gruß, Zelenka
liegnitz (04.02.2008, 13:10): Original von Tranquillo Original von HenningKolf Original von Tranquillo Die gab es bei Arte Nova. Wenn ich mich richtig erinnere, war Arte Nova ein preiswertes Label, das zu BMG gehörte. Dann wurde BMG von Sony übernommen und der Katalog mächtig ausgedünnt. Ich weiss gar nicht, ob Arte Nova überhaupt noch als Label existiert...
Anscheinend im September 2007 neu aufgelegt, über Import auf dem Erstmarkt 25, €, auf dem Zweitmarkt (denke eine ältere Auflage) incl. Versandkosten deutlich unter 10€
Hallo Henning,
danke für die Information - bei Sony BMG habe ich die Aufnahme nicht mehr im Online-Katalog gefunden.
Viele Grüsse Andreas
Heute bei Amazon UK - Marketplace (Caiman) GBP 4,06 + Versankosten GBP 1,79 = GBP 5,85 etwa EUR 7,80
Hier bitte http://www.amazon.co.uk/gp/offer-listing/B000EQ47I6/ref=dp_olp_2?ie=UTF8&qid=1202126549&sr=1-1
Herzliche Grüsse :hello von Emma
nikolaus (04.02.2008, 14:49): Ich denke, ich lege jetzt diese ein:
Ich hänge immer noch an den Kreisleriana fest. Dieses Mal spielt Volker Banfield. (Ich habe die CD seinerzeit für EUR 2,99 bei jpc gekauft. Gerade sehe ich, dass amazon sie regulär für EUR 30,99 anbietet. Komische Welt.)
Poztupimi (04.02.2008, 20:26): Ich habe heute bisher nur diese Aufnahme gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419OFY3JdKL._AA240_.jpg Peter Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op.35 Baiba Skride / City of Birmingham Orchestra / Andris Nelsons
Alles sehr schön, aber irgendwie fehlt mir manchmal - vor allem im 1. Satz - der Biß.
Und was den Höreindruck vollständig trübt, sind merkwürdige schnarrende Kratzgeräusche oder was auch immer, die vielfach zu hören sind. Muß doch mal nachforschen und dann hoffe ich, daß meine Freunden den Kassenzettel noch hat und der rote Discounter die Scheibe tauscht - so es kein grundsätzlicher Fehler bei allen Scheiben ist (kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß das so klingen soll).
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (04.02.2008, 20:36): So, bei mir jetzt auch:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41X27300SXL._AA240_.jpg Robert Schumann: Kreisleriana op. 16 Martha Argerich
Vergleichen kann ich nicht, da ich nur diese eine Aufnahme besitze, aber vielleicht lasse ich mich irgendwann mal auf eine weitere ein.
Viele Grüße, Wolfgang
Cosima (04.02.2008, 20:37): Und weiter mit Schumann: :engel
Hab ich da vorr ein paar Tagen wirklich eine gewaltige Aufnahme der Appassionata mit Backhaus gehört, oder hab ich das nur geträumt? Das wird sofort noch einmal geprüft!
daniel5993 (04.02.2008, 22:04): Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947017523.jpg
Hab ich da vorr ein paar Tagen wirklich eine gewaltige Aufnahme der Appassionata mit Backhaus gehört, oder hab ich das nur geträumt? Das wird sofort noch einmal geprüft!
Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 10 Radio-Philharmonie Hannover des NDR, Alun Francis
@Tranquillo,
vielelicht bist Du so nett und schreibst auch etwas zur 11. Sinfonie in Deinem Thread. Die Segerstam Aufnahme ist ja die Kopplung der 7. und 1.. sinfonie :hello
liegnitz (05.02.2008, 09:47): Original von liegnitz http://www.naxosdirect.com/templates/shared/images/titles/largest/636943901823.jpg
Symphonie Nr. 2 "Sintram (1888) Der Kampf des Menschen gegen die bösen Mächte
Strong komponierte sie auf eine Romanze von de la Motte Fouqué und stellte der Partitur einige Verse aus Goethes Faust voran.
Inspirationsquelle war Fouqué seinerzeit ein Hozschnitt von Albrecht Dürer, der einen Ritter in Begleitung des Todes zeigt. Beide reiten durch ein Tal mit hässlichen Planzen und Kreaturen.
Nochmal
Herzliche Grüsse :hello von Emma
Jürgen (05.02.2008, 12:22): Rusalka op.114, Rahbari 1997
ab (05.02.2008, 14:41): Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947017523.jpg
Hab ich da vorr ein paar Tagen wirklich eine gewaltige Aufnahme der Appassionata mit Backhaus gehört, oder hab ich das nur geträumt? Das wird sofort noch einmal geprüft!
Wenn Du hier von Backhaus bereits studio begeistert bist, wie musst Du erst von seinen Live-Aufnahmen überwältigt sein!
Es sei Dir insbesonder diese CD ans Herz gelegt: http://www.orfeo-international.de/covers/16764g.jpg
daniel5993 (05.02.2008, 15:46): Original von ab Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947017523.jpg
Hab ich da vorr ein paar Tagen wirklich eine gewaltige Aufnahme der Appassionata mit Backhaus gehört, oder hab ich das nur geträumt? Das wird sofort noch einmal geprüft!
Wenn Du hier von Backhaus bereits studio begeistert bist, wie musst Du erst von seinen Live-Aufnahmen überwältigt sein!
Es sei Dir insbesonder diese CD ans Herz gelegt: http://www.orfeo-international.de/covers/16764g.jpg
@ ab
Vielen Dank für den Tipp!
Ich hab fast nur Studioeinsoeilungen, denke aber, dass Live - Aufnahmen viel interessanter sein müssen! Ich hab die Appassionata mit Richter im Radio gehört, live aus der Carnegie Hall. Ich meine mich zu erinnern, das die Aufnahme aus dem 1960 oder 1961 war. Das war keine Appassionata welche ich sonst so höre, nein, dass war ein Kraftakt, ein Sturm. Jedoch finde ich diese Aufnahme nirgens auf CD. Da ich gerade in der Sonatenwelt Beethovens und Schuberts spazieren gehe, würde ich mich freuen, wenn du oder auch jemand anderes, mir "Gewaltige, Kraftvolle" Live Aufnahmen empfehlen könntet (Nur Live Aufnahmen). Die Musiker leben (spielen) bei Liveaufnahmen aus dem Moment herraus. Und als ich die oben genannte Aufnahme der "Appa" hörte, dachte ich nur, ich brauche mehr Live Aufnahmen.
Noch eine Frage: Kempff ist bei Beethoven absolute Spitze (bei den beiden Zyklen)! Wie war er live?
Ich tue mich ein bisschen schwer bei den Beethoven-Sonaten ohne Namen! Habt Ihr eine Empfehlung für mich, mit welcher ich anfangen bzw. weitermachen könnte?
Zelenka (05.02.2008, 17:32): Jetzt im Januar ist eine Version des 4. Beethoven-Klavierkonzerts mit Leon Fleisher unter Otto Klemperer (WDR, 1956) bei Archipel wiedererschienen:
Ich finde die Aufnahme beseelter und zupackender als die bekanntere unter Szell (Sony). Klanglich ist sie ganz in Ordnung, wenn natürlich auch nicht in Stereo wie die spätere von 1959.
John Williams spielt Gitarrenmusik von Agustín Barrios (1885-1944) und Manuel Ponce (1882-1948)
Das Coverfoto ist völliger Unsinn - es zeigt eine Westerngitarre mit Stahlsaiten und nicht (wie es für diese Musik korrekt wäre) eine Konzertgitarre mit Nylonsaiten. Mein Exemplar ist schon etwas älter und hat eine völlig andere Covergestaltung.
Pollux (05.02.2008, 19:05): Aus mir unerfindlichen Gründen tue ich mich mit Mahler immer noch sehr schwer. Hier und da gefällt mir mal ein Satz, aber meist rauscht die Musik einfach an mir vorbei. Ausnahme: Mahlers zweite Sinfonie mit Klemperer am Pult. Diese Sinfonie gefällt mir nicht nur, ich finde sie grandios, eine meiner Lieblingssinfonien. Allein der Anfang! Als ich das zum ersten Mal gehört habe, wusste ich gleich, das ist genau mein Ding!
Diese Aufnahme habe ich mir aufgrund der zahlreichen Empfehlungen in diversen Klassikforen gekauft, und ich verspüre immer noch keinerlei Wunsch nach einer Alternativ-Einspielung. Toller Klang auch, wenn man das Alter der Aufnahme berücksichtigt.
Zelenka (05.02.2008, 19:29): Original von Rachmaninov http://www.vistavera.com/products_pictures/24b.jpg
Schumann Kreisleriana
Wer spielt denn?
Gruß, Zelenka
Pollux (05.02.2008, 19:46): Diese großartige CD habe ich in andere Aufmachnung mal für lumpige 1,99 Euro bei 2001 erstanden. Meiner Meinung nach ist die Scheibe jede Summe wert, vor allem wegen der 4. Sinfonie (dazu gibt es noch die 6. Sinfonie und den Schwan von Tuonela)
Cetay (inaktiv) (05.02.2008, 21:30): Original von Poztupimi Hallo Rachmaninov,
Original von Rachmaninov Original von Poztupimi
http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/02/ciu/48/bb/0363f96642a00ace8c7c5110._AA240_.L.jpg Nystroem (1890-1966): Ishavet / Violakonzert / Sinfonia concertant Nobuko Imai, Viola / Niels Ullner, Cello / Malmö Symphony Orchestra / Paavo Järvi
@Poztupimi,
scheint interessant. Was für eine LAndsmann ist Nystroem?
zusammengestellt aus dem Beiheft:
Gösta Nystroem wurde 1890 in Schweden in der Inlandprovinz Dalarna geboren und wuchs südlich von Stockholm auf. Er spielte als Zwölfjähriger Kirchenorgel und wurde ale Volksschullehrer und Organist ausgebildet. Eine Zeitlang studierte er in Stockholm am Konservatorium, war jedoch mit den stockkonservativen Lehrern so unzufrieden, dass er die Musik beinahe aufgab und sich der Malerei widmete. Das Beiheft zeigt eines seiner Bilder. 1914 weilte er kurz in Frankreich, ab 1915 in Kopenhagen, 1919 folgte er die Aufforderung, nach Frankreich zu kommen. Dort blieb er bis 1932 (hier änderte er die Schreibweise seines Nachnamens von Nyström auf Nystroem). Danach lebte er offensichtlich in Schweden (vielleicht habe ich den Hinweis beim schnellen Querlesen übersehen).
Viele Grüße, Wolfgang
Die 3. Sinfonie (Sinfonia del Mare) ist eines der grandiosesten Orchesterwerke überhaupt. Eine enthusiastische Besprechung der Svetlanov Aufnahme findet sich hier.
Ich bleibe heute abend bei Atterberg: Sinfonia per archi op. 53 Camerata Nordica, Ulf Wallin
Poztupimi (05.02.2008, 22:48): Zum Tagesausklang Gesang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31FYYBXJK5L._AA240_.jpg Marie-Nicole Lemieux (Alt), singt begleitet von Daniel Blumenthal Lieder von Georges Enesco, Reynaldo Hahn, Ernest Chausson & Claude Debussy
Euch einen schönen Abend noch, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (06.02.2008, 06:28): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Wow! Ich muss meine bisherigen Vorstellungen von Barockmusik wohl über Bord werfen. ?(
Oha, die Aufnahme habe ich schon so oft gesehen hatte aber nie den Mut zu kaufen ...
Verständlich. Ein Sampler aus verhackstückten Werken steht bei mir normalerweise auch nicht auf der Prioritätenliste. Aber hier hat es sich definitv gelohnt, diese sonst in Opern oder Balletmusiken untergehenden Stücke neu zusammenzustellen. Die Musik ist sehr farbig und kühn in der Orchestersprache und wirkt bisweilen regelrecht avantgardistisch.
Edit: Das Orchester geht bisweilen sehr ruppig zu Werke. Ich kann nicht beurteilen, ob das im historisch informierten Sinne so gewollt ist oder ob das Grenobler Provinzorchester bei den zum Teil sehr schnellen Tempi an seine Grenzen stösst.
ab (06.02.2008, 10:59): Original von daniel5993 Da ich gerade in der Sonatenwelt Beethovens und Schuberts spazieren gehe, würde ich mich freuen, wenn du oder auch jemand anderes, mir "Gewaltige, Kraftvolle" Live Aufnahmen empfehlen könntet
Cetay (inaktiv) (06.02.2008, 15:51): Original von Pollux Aus mir unerfindlichen Gründen tue ich mich mit Mahler immer noch sehr schwer. Hier und da gefällt mir mal ein Satz, aber meist rauscht die Musik einfach an mir vorbei. Ausnahme: Mahlers zweite Sinfonie mit Klemperer am Pult.
Eine sehr interessante Feststellung. Die 2. muss etwas besonderes sein, denn bei mir ist es genau umgekehrt. Ich bin ein großer Mahler-Verehrer, aber mit der 2. kann ich absolut nichts anfangen, auch nicht unter Klemperer. Ich habe die CD irgendwann mal aussortiert. Oberflächlich betrachtet ist die 3. nicht viel anders, aber die fesselt mich von vorne bis hinten, sowohl bei der extrem dramatischen Aufnahme mit Salonen, als auch bei der auf Schönklang getrimmten, von Ecken und Kanten befreiten Interpretation von Lopez-Cobos.
Ich überlege mir auf der Heimfahrt, welche ich heute abend hören werde:
Pollux (06.02.2008, 15:57): Weiter geht's mit Dutilleux.
Pollux (06.02.2008, 16:01): Hallo Dox, wirklich interessant. Ich muss allerdings hinzufügen, dass ich mit meinen Mahler-Erkundungen noch relativ am Anfang stehe. Kann also durchaus sein, dass sich mir die anderen Sinfonien irgendwann noch erschließen. Hast du mit Mahlers zweiter denn schon abgeschlossen oder versuchst du es weiter?
Gänsehaut pur! Krieg, Leidenschaft, Archaik und wilde expressionistische Klänge mit spätromantischen Wurzeln...
Das Musikdrama "Penthesilea" nach der Trauerspiel von Kleist stellte der Schweizer Komponist Othmar Schoeck im Jahre 1925 fertig. Wer die "Elektra" von Richard Strauss zu seinen liebsten Opern zählt, wird hier einen weiteren Leckerbissen finden.
Die Aufnahme aus Basel ist in jeder Hinsicht vorbildlich, die Klangqualität ist von herausragender Differenziertheit.
Pollux (06.02.2008, 19:10): Jetzt Visions de l'amen von Olivier Messiaen mit Martha Argerich und Alexandre Rabinovitch.
Marcel Dupré: Le Chemin de la Croix op. 29 (1931) - zwischen den einzelnen Stücken gregorianische Gesänge Friedhelm Flamme (Mühleisen-Orgel der Stiftskirche Bad Gandersheim) Gregorianik-Schola Marienmünster
Hieraus: Gustav Mahler: Auferstehungs-Symphonie Helen Donath,Birgit Finnilä Südfunk-Chor Chor des Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Radio-Sinfonieorchester Stuttgart Sir John Barbirolli
http://ecx.images-amazon.com/images/I/215MH226Z2L._AA115_.jpg Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956 Hollywood String Quartet mit Kurt Reher, Violoncello
Unüberhörbar historisch (1950) gefällt mir diese Aufnahme sehr gut, im Großen und Ganzen sehr ausgewogen. Nur beim ersten Satz fand ich sie jetzt beim ersten Hören manchmal etwas rustikal/stampfend. Und warum dieser erste Satz mit 13:57 soviel kürzer ist als bei Auryn (20:18) weiß ich noch nicht, so rasant kam mir das nicht vor. Vielleicht lassen sie eine Wiederholung weg (dafür paßt dan noch Schönbergs op. 4 drauf, habe ich jetzt aber nicht gehört).
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AQ0Y13NFL._AA240_.jpg (CD) Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956 Auryn Quartett mit Christian Poltéra, Violoncello
Im Beiheft steht, daß Schubert in keinem anderen Werk so expressiv das Prinzip des Kontrastes auskomponiert habe. Da fehlt mir dann doch der Überblick, aber das, was dieses Ensemble hier bietet, trifft dies für mein Empfinden voll und ganz in grandioser Weise!
Bruckner: Sinfonie Nr. 9 Royal Concertgebouw Orchestra, Bernard Haitink
ab (07.02.2008, 10:37): Gerade verklungen: Schumann Cellokonzert in der höchst hörenswerten Interpretation von Starker, sozusagen dem lebensfrohe Gegenpol zu Casals Tragik.
Pollux (07.02.2008, 17:07): Weiter geht's mit den Cellosanoaten von Brahms aus der empfehlenswerten Brilliant-Box mit Brahmsens kompletter Kammermusik.
Zelenka (07.02.2008, 17:49): Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/215MH226Z2L._AA115_.jpg Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956 Hollywood String Quartet mit Kurt Reher, Violoncello
Unüberhörbar historisch (1950) gefällt mir diese Aufnahme sehr gut, im Großen und Ganzen sehr ausgewogen. Nur beim ersten Satz fand ich sie jetzt beim ersten Hören manchmal etwas rustikal/stampfend. Und warum dieser erste Satz mit 13:57 soviel kürzer ist als bei Auryn (20:18) weiß ich noch nicht, so rasant kam mir das nicht vor. Vielleicht lassen sie eine Wiederholung weg (dafür paßt dan noch Schönbergs op. 4 drauf, habe ich jetzt aber nicht gehört).
Viele Grüße, Wolfgang
Ja, da fehlen Wiederholungen. Schuberts "himmlische Längen" wurden und werden immer wieder verkürzt.
Poztupimi (07.02.2008, 18:10): Original von Zelenka Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/215MH226Z2L._AA115_.jpg Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956 Hollywood String Quartet mit Kurt Reher, Violoncello
Unüberhörbar historisch (1950) gefällt mir diese Aufnahme sehr gut, im Großen und Ganzen sehr ausgewogen. Nur beim ersten Satz fand ich sie jetzt beim ersten Hören manchmal etwas rustikal/stampfend. Und warum dieser erste Satz mit 13:57 soviel kürzer ist als bei Auryn (20:18) weiß ich noch nicht, so rasant kam mir das nicht vor. Vielleicht lassen sie eine Wiederholung weg (dafür paßt dan noch Schönbergs op. 4 drauf, habe ich jetzt aber nicht gehört).
Viele Grüße, Wolfgang
Ja, da fehlen Wiederholungen. Schuberts "himmlische Längen" wurden und werden immer wieder verkürzt.
Gruß, Zelenka
Hallo Zelenka,
sie spielen für mein Gefühl - habe jetzt nicht die Zeit genommen - einen Tick zügiger als das Auryn Quartett mit Poltéra.
Benjamin Frankel: Konzert für Violine und Orchester op. 24 ("In Memory of the six million", 1951) Ulf Hoelscher, Queensland Symphony Orchestra, Werner Andreas Albert
"Frankel vermittelt eine Stimmung zutiefst bewegender, quälender Schärfe, deren Wucht fast betäubt." (Schallplattenrezension von 1980)
Rachmaninov (07.02.2008, 18:42): Original von Poztupimi Ich habe heute bisher nur diese Aufnahme gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419OFY3JdKL._AA240_.jpg Peter Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op.35 Baiba Skride / City of Birmingham Orchestra / Andris Nelsons
Alles sehr schön, aber irgendwie fehlt mir manchmal - vor allem im 1. Satz - der Biß.
Und was den Höreindruck vollständig trübt, sind merkwürdige schnarrende Kratzgeräusche oder was auch immer, die vielfach zu hören sind. Muß doch mal nachforschen und dann hoffe ich, daß meine Freunden den Kassenzettel noch hat und der rote Discounter die Scheibe tauscht - so es kein grundsätzlicher Fehler bei allen Scheiben ist (kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß das so klingen soll).
Viele Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
konntest Du die Aufnahme umtauschen oder liegt es an etwas anderem?
Poztupimi (07.02.2008, 19:16): Original von Rachmaninov Original von Poztupimi Ich habe heute bisher nur diese Aufnahme gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419OFY3JdKL._AA240_.jpg Peter Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op.35 Baiba Skride / City of Birmingham Orchestra / Andris Nelsons
Alles sehr schön, aber irgendwie fehlt mir manchmal - vor allem im 1. Satz - der Biß.
Und was den Höreindruck vollständig trübt, sind merkwürdige schnarrende Kratzgeräusche oder was auch immer, die vielfach zu hören sind. Muß doch mal nachforschen und dann hoffe ich, daß meine Freunden den Kassenzettel noch hat und der rote Discounter die Scheibe tauscht - so es kein grundsätzlicher Fehler bei allen Scheiben ist (kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß das so klingen soll).
Viele Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
konntest Du die Aufnahme umtauschen oder liegt es an etwas anderem?
@Rachmaninov
Ich werde erst dieses WE den Kaufbeleg bekommen. Bisher habe ich noch keine Antwort auf meine Anfrage bei Sony Classical erhalten, keine Ahnung also, ob es ein genereller Fehler oder nur bei meiner CD ist. Ich werde es in jedem Fall Anfang der Woche mal veruchen.
Cetay (inaktiv) (08.02.2008, 06:20): Original von Pollux Hallo Dox, wirklich interessant. Ich muss allerdings hinzufügen, dass ich mit meinen Mahler-Erkundungen noch relativ am Anfang stehe. Kann also durchaus sein, dass sich mir die anderen Sinfonien irgendwann noch erschließen. Hast du mit Mahlers zweiter denn schon abgeschlossen oder versuchst du es weiter?
Ich denke wenn Mahler mal wieder "dran" ist, werde ich sicher nochmal einen Anlauf starten. Die Einspielung mit Michael Gielen könnte mich schon reizen. Im Moment hat sich mein Schwerpunkt etwas auf die Alte Musik verlagert, dann gibt es noch jede Menge Repertoirelücken zu schließen, z.B. bin ich unlängst auf die Komponistengruppe "Les Six" (Poulenc, Milhaud u.a.) gestossen und sehr angetan, aber kenne noch so gut wie nichts. Und die Zeitgenossen wollen auch nicht außer Acht gelassen werden und außerhalb der Klassik gibt es viel aufregendes in der Elektronik/Ambient-Szene, das verfolgt werden muss. Und dann wird dir hier im Forum noch der Mund mit Schuberts Klaviermusik oder Nordischen Komponisten des 20 Jhd wässrig gemacht... Es ist halt so, wie es hier als Signatur zu lesen ist. "There is enough music for a life, but not enough life for music" :(
ab (08.02.2008, 10:06): Original von Rachmaninov Original von Rachmaninov http://bis.se/images/covers/BIS-CD-286_72_150.jpg
Tubin VK #1
Liebhaber der nordischen Meldoik sollten dieses VK einfach einmal hören. Absolut hörenswert :down
absolut wahr! tubin ist ausnehmend hörenswert! Möge auch die Tubin-BIS-Aufnahmen noch bei Brilliant herauskommen. :D
ab (08.02.2008, 14:03): Nach einer fast chopinesquen Humoreske op.20 von Schumann, gespielt van Angela Hewitt, nun meine Lieblingschopin-Aufnahme, inzwischen billigs wieder bei Eloquenze aufgelegt: Ewa Kupiec
(Hier sogar noch billiger als wäre es keine Dopple-CD)
Rachmaninov (08.02.2008, 14:10): Original von ab Nach einer fast chopinesquen Humoreske op.20 von Schumann, gespielt van Angela Hewitt, nun meine Lieblingschopin-Aufnahme
Ist das nun ein Kompliment??? ?(
ab (08.02.2008, 15:35): Original von Rachmaninov Ist das nun ein Kompliment??? ?(
Meins, ist es nicht...
Gerade erklingt im Radio die Sonate Nr. 1, die gefällt mir besser, aber auch nicht so, dass ich zu meiner großen Anzahl an Aufnahmen diese hinzufügen müsste - obgleich es wohl die durchsichtigste und vielschichtigste sein dürfte, die ich bislang gehört habe. Der langsame Satz war sehr langsam und der unerbitterliche Basslauf erinnert mich geradezu an Gaspard de la Nuit. Die letzten beiden Sätzes sind sehr rhythmisierend genommen, (was mich gerade an eine Barocke Suite erinnert), irgendwie fehlt mir persönlich vom Anschlag eine romatische Wärme aber auch etwas Fülle. Der Aufbau von An- und Entspannung wirkt mir binnenmäßig ausnehmend geglückt, wenn auch weiträumig nicht immer ganz stimmig. Dennoch zerfällt die Sonate nicht, kommt mir gerade vor. Etwas viel Eusebius und sein Gegenspieler sehr kontroliert.
ab (08.02.2008, 18:20): Statt zu dem zu kommen, was mir seit langem am, und daher bereits auf dem Herzen liegt, heute wieder ein paar Sachen ausgliehen. Diese also zuvor. Die Abendplanung sieht wie folgt aus. Mal sehen, was ich davon durchbekomme:
Schütz' gesamte Geistliche Chormusik mit dem Dresdner Kammerchor (Carus) http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4009350832329.jpg
Daniel Hopes Mendessohn DG-Debut (wieder so ein Abwerben namhaft gewordener Musiker durch das Gelblabel) http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947766346.jpg
Labeques Stravinsky & Debussy CD (KML) http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5060148331126.jpg
Das ist das erste Wochenende seit 3 Wochen, an dem ich keine Arbeit mit nach Hause genommen habe. :leb Da passt es wunderbar, dass heute endlich die sagenumwobene NDR-Liveaufnahme von Bruckners 9. mit Günter Wand im Briefkasten landen sollte.
Rachmaninov (09.02.2008, 08:44): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/41GC8KYS7BL._SS500_.jpg
Guten Morgen!
Henning
Diese Aufnahme besitze ich auch und ich muß gestehen, daß icch seit dem ich die Brahms #1 in der Aufnahme Zimerman's habe muss ich die Freire Aufnahme nicht hören.
Die Besonderheit an Rameau ist, dass die Musik ihrer Zeit entsprechend heute alt klingt und deswegen die modernen Einfälle, die weit über seine Zeit hinausweisen, umso prägnanter wirken.
liegnitz (09.02.2008, 09:45): Mein Start ins Wochenende jetz mit:
Mozartwoche Salzburg 2008 - Matinee Wiener Philharmoniker, Dirigent: Ingo Metzmacher; Pierre-Laurent Aimard, Klavier. Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester A-Dur, KV 488 Oliver Messiaen: Réveil des oiseaux (Aufgenommen am 27. Jänner im Großen Festspielhaus in Salzburg)
Das Zusammenspiel des Holzes mit dem Piansiten war geradezu exemplarisch. Der Klang des Pianisten wesentlich schöner als dann bei der "modernen" Musik.
Endlich komme ich erstmals dazu: die s.g. erste Oper der Musikgeschichte in der Garrido-Interpretation: Monteverdis L'Orfeo :thanks
Shchedrin: Concerto Cantabile Stravinsky: VC in D Tchaikovsky: 8 melancholische Serenaden op.26
Gruß.
Poztupimi (10.02.2008, 16:12): Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich eben meine erste bewußte Begegnung mit Bachs Kunst der Fuge in Form dieses gestrigen Neuzuganges beendet habe:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3383510001734.jpg J. S. Bach: Die Kunst der Fuge, BWV 1080 La Grande Ecurie & La Chambre du Roy / Jean-Claude Malgoire
habe ich beschlossen, mit dieser Neuerwerbung weiterzumachen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418XC8QN8GL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll, op. 68 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Zurzeit und wiederholt die Balladen op. 10 von Brahms. Davor die 2. und 3. Klaviersonate desselben Komponisten. Ich bin überwältigt: Claudio Arrau erweist sich als ein fantastischer Brahms-Interpret in allen drei Werken. In der 2. Sonate ziehe ich ihn sogar dem ansonsten von mir so sehr geschätzten Sviatoslav Richter vor. Die 3. Sonate sollte man auf jeden Fall auch in der Live-Version (APR) gehört haben. Die Philips-Studioaufnahmen sind aus den 70-er Jahren.
Gruß, Cosima
Poztupimi (10.02.2008, 16:57): Endlich einmal eine aus dem Stapel der Dezember-Zugänge des letzten Jahres:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51f5DzTAUhL._AA240_.jpg Georg Friedrich Händel: Semele, "A musical theatrical entertainment in three acts", HWV 58 Rosemary Joshua (Sopran), Hilary Summers (Alt), Brindley Sherratt (Baß), Stephen Wallace (Countertenor) / Early Opera Comany & Chorus / Christian Curnyn
Viele Grüße, Wolfgang
Walter (10.02.2008, 17:06): Geradel lief zum Kennenlernen Bruckners 9te
Zelenka (10.02.2008, 18:42): Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418XC8QN8GL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll, op. 68 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Viele Grüße, Wolfgang
Vielleicht hättest Du Dir sogar gleich die Box mit allen Brahms-Symphonien unter Mackerras genehmigen sollen. Ich finde die Aufnahmen sehr, sehr gut.
Gruß, Zelenka
Poztupimi (10.02.2008, 18:58): Original von Zelenka Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418XC8QN8GL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll, op. 68 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Viele Grüße, Wolfgang
Vielleicht hättest Du Dir sogar gleich die Box mit allen Brahms-Symphonien unter Mackerras genehmigen sollen. Ich finde die Aufnahmen sehr, sehr gut.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
Nun, da die Box nach meinen Such-Ergebnissen teurer gewesen wäre als die drei Einzel-CDs, habe ich mich für die letztere Variante entschieden und gleich alle drei erworben. Die Box steht nämlich schon sehr lange auf meiner "Hab' ich nicht - wünsch' ich mir"-Liste. :D
Und schon alleine für die Aufnahme der ersten hat sich das gelohnt! :times10
Viele Grüße, Wolfgang
Zelenka (10.02.2008, 19:09): Original von Poztupimi Original von Zelenka Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418XC8QN8GL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll, op. 68 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Viele Grüße, Wolfgang
Vielleicht hättest Du Dir sogar gleich die Box mit allen Brahms-Symphonien unter Mackerras genehmigen sollen. Ich finde die Aufnahmen sehr, sehr gut.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
Nun, da die Box nach meinen Such-Ergebnissen teurer gewesen wäre als die drei Einzel-CDs, habe ich mich für die letztere Variante entschieden und gleich alle drei erworben. Die Box steht nämlich schon sehr lange auf meiner "Hab' ich nicht - wünsch' ich mir"-Liste. :D
Und schon alleine für die Aufnahme der ersten hat sich das gelohnt! :times10
Viele Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang:
Wenn es merkwürdigerweise einzeln gekauft billiger wird, dann ist es natürlich sehr verständlich, daß Du nicht zur Box gegriffen hast. In meiner Box ist noch eine "Bonus CD", auf der Mackerras nett über Brahms und seine Symphonien plaudert, auch darüber u.a., daß der Komponist mit kleineren Orchestern wie dem Meininger Hoforchester rechnen mußte. Das schottische Kammerorchester führt die Tradition in diesem Sinne fort.
Gruß, Zelenka
Poztupimi (10.02.2008, 19:19): Original von Zelenka
Lieber Wolfgang:
Wenn es merkwürdigerweise einzeln gekauft billiger wird, dann ist es natürlich sehr verständlich, daß Du nicht zur Box gegriffen hast. In meiner Box ist noch eine "Bonus CD", auf der Mackerras nett über Brahms und seine Symphonien plaudert, auch darüber u.a., daß der Komponist mit kleineren Orchestern wie dem Meininger Hoforchester rechnen mußte. Das schottische Kammerorchester führt die Tradition in diesem Sinne fort.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
diese Bonus-CD entgeht mir natürlich, aber ich gehe mal davon aus, daß mich die Darbietungen auf den drei CDs dafür entschädigen werden.
Viele Grüße, Wolfgang
Zelenka (10.02.2008, 19:59): Original von Poztupimi Original von Zelenka
Lieber Wolfgang:
Wenn es merkwürdigerweise einzeln gekauft billiger wird, dann ist es natürlich sehr verständlich, daß Du nicht zur Box gegriffen hast. In meiner Box ist noch eine "Bonus CD", auf der Mackerras nett über Brahms und seine Symphonien plaudert, auch darüber u.a., daß der Komponist mit kleineren Orchestern wie dem Meininger Hoforchester rechnen mußte. Das schottische Kammerorchester führt die Tradition in diesem Sinne fort.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
diese Bonus-CD entgeht mir natürlich, aber ich gehe mal davon aus, daß mich die Darbietungen auf den drei CDs dafür entschädigen werden.
Viele Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang:
Die Bonus-CD ist durchaus sehr entbehrlich. Einzig die Musik selbst zählt.
ab (11.02.2008, 15:17): Im Radio vorhin Ausschnitte gehört aus dem neuen Album Preludes & Variations - Spencer Myer bei Hmf. Gerade die Debussy Préludes II.
Prägnant vor allem durch den Spielfluss, klangfabllich dadurch etwas weniger subtil, eher dunkel getönt gehalten. Eine eingängige Interpretation mit viel Pedal.
daraus: schostakowitsch 4 - kondraschin, live 1971
nicht umsonst gilt kondraschin als einer DER schostakowitsch-dirigenten. der mann breitet diese musik mit einer unglaublichen tragik vor uns aus, das ist wirklich erschütternd. "wir haben hier eine äußerste grenze im ausdruck von trauer, persönlichem leiden und den illusionen der träume erreicht." schrieb kondraschin. das hört man in dieser aufnahme mit einer unerbitterlichkeit, wie ich es noch nicht erlebt habe. phänomenal.
Rachmaninov (11.02.2008, 18:01): Original von uhlmann "wir haben hier eine äußerste grenze im ausdruck von trauer, persönlichem leiden und den illusionen der träume erreicht." schrieb kondraschin.
mit anderem Cover zwar, aber sie ist´s die ich höre
Henning
Cosima (11.02.2008, 19:07): Gleich: Alfred Cortot spielt Schumann; bin gespannt auf seine Kreisleriana (und auf den Klang dieser Aufnahmen aus 1927/1935)
Die beiden sehr eigen und farbig klingenden Klavierkonzerte von Liszt in einer Aufnahme aus dem Jahre 1959 mit Philippe Entremont (begleitet vom Philadelphia Orchestra unter Ormandy).
Und nun der recht düstere "Totentanz" mit Brailowsky / Ozawa.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XGAV0T22L._AA240_.jpg J. S. Bach: Matthäus-Passion, BWV 244 Anthony Rolfe Johnson (Evangelist), Andreas Schmidt (Jesus), Barbara Bonney, Ann Monoyios, Anne Sofie von Otter, Michael Chance, Howard Crook, Olaf Bär, Cornelius Hauptmann / The Monteverdi Choir, The London Oratory Junior Choir / The English Baroque Soloists / John Eliot Gardiner
Hans Werner Henze wandelt hier auf den Spuren des Theaters, des Films und der Lyrik. Die "Royal Winter Music II für Gitarre" tönt sehr meditativ und versunken. Sie soll Charaktere aus Shakespeares Dramen darstellen. "Carillon, Recitatif, Masque für Mandoline, Gitarre und Harfe" stammt aus der Musik für einen Fernsehfilm. "An eine Äolsharfe für Gitarre und 15 Soloinstrumente" bezieht sich auf ein Gedicht Eduard Mörikes. Die Klangsprache ist zeitgenössisch, versucht aber eine dunkle romantische Stimmung nachzuzeichnen. Bei den 15 Soloinstrumenten finden sich nur die tieftönenden Klangerzeuger - Violinen oder hohe Holzbläser bleiben ausgespart.
Poztupimi (12.02.2008, 20:10): Ich mach jetzt mal da weiter, wo ich gestern unterbrochen habe, bei Bach:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XGAV0T22L._AA240_.jpg J. S. Bach: Matthäus-Passion, BWV 244 Anthony Rolfe Johnson (Evangelist), Andreas Schmidt (Jesus), Barbara Bonney, Ann Monoyios, Anne Sofie von Otter, Michael Chance, Howard Crook, Olaf Bär, Cornelius Hauptmann / The Monteverdi Choir, The London Oratory Junior Choir / The English Baroque Soloists / John Eliot Gardiner
Teil II.
Eine wie ich finde hervorragende Einspielung, die zwar manchmal etwas überdramatisiert wirkt - weniger für die Kirche als mehr für die Oper -, dabei aber nie zu dick aufträgt. Und bei weitem nicht zu schnell, wie man vielleicht manchmal aufgrund der Zeiten denken könnte. Dafür halt keine breiten, ewig langen Ritardandi oder überlange Fermaten in den Chorälen.
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (12.02.2008, 20:11): Original von HenningKolf sogar ich habe Tage an denen mir nach Mozart zumute ist........
Vielleicht bekommst du auch noch die gewisse Erleuchtung!? Vielleicht springt ja doch eines Tages der Gewältige Mozartfunke AUCH auf dich über!?.........Hoffentlich!
:wink
HenningKolf (12.02.2008, 20:14): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590013601.jpg
Sumera - Sinfonie #6 - P. Järvi
Da habe ich ja noch nie etwas von gehört! Gehört thematisch wohl in den "Nordische-Komponisten-Faden" (?) Zeitgenössisch??
Ja ja, ich könnte googeln, aber Bis hat doch meist informative booklets :)
Gruß Henning
Rachmaninov (12.02.2008, 20:15): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590013601.jpg
Sumera - Sinfonie #6 - P. Järvi
Da habe ich ja noch nie etwas von gehört! Gehört thematisch wohl in den "Nordische-Komponisten-Faden" (?) Zeitgenössisch??
Ja ja, ich könnte googeln, aber Bis hat doch meist informative booklets :)
Gruß Henning
Sumera 1950-2000
ab (12.02.2008, 20:24): Das mit dem Ausleihen ist fatal: Statt des geplanten Orfo, der nun schon seit geraumer Zeit bereitseht, nun die hochgerühmte CD: Claudio Monteverdi Madrigali Libro 2 La Venexiana Glossa http://www.jpc.de/image/w600/front/0/8424562209220.jpg
ab (13.02.2008, 00:09): Nun Ravels Streichquartett in der Interpretation des Pro Arte Quartets vom Mai 1933. Muss immer daran denken, dass dies - nachdem die Komposition bei der Uraufführung 1905 auf vehementen Widerstand gestoßen ist- wohl damals immer noch eine quasi ganz neues Werk war. Eine durchwegs passable Interpretation (der Transfer aber phänomenal!!!)- auch für heute noch; das Quatuor Calvet aus der Zeit finde ich ein wenig interessanter.
liegnitz (13.02.2008, 13:46): Trotz Krankheit bleibt noch bissle Lust für Musik:
http://www.uak.se/kraus.jpg
:hello
ab (13.02.2008, 14:08): Im Radio gehört: Franz Limmer / 1808-1857 Klavierquintett op.13: Nepomuk Fortepiano Quintett Label: Brilliant Classics 92200 Hörenswert!
Leon Fleisher spielte 1956 live mit dem Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester unter Otto Klemperer das 4. Beethoven-Klavierkonzert. Der erste Eindruck ist sehr positiv, die Klangqualität (Archipel) ist erstaunlich gut.
Jürgen (13.02.2008, 17:14): Wagner/Solti Siegfried, 2.Aufzug
1941 spielte Josef Hofmann das 4. Beethoven-Konzert (New York Philh. / Barbirolli). Ich fürchte, diese Aufnahme macht mich nicht ganz so froh wie jene o.g. mit Fleisher.
Daraus jetzt Vaughan Williams' Zwitterwesen aus Symphonie und Kantate "A Sea Symphony" - ein Hymnus auf das Meer.
Zelenka (13.02.2008, 18:38): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/61VRXHMPKWL._AA240_.jpg
1941 spielte Josef Hofmann das 4. Beethoven-Konzert (New York Philh. / Barbirolli). Ich fürchte, diese Aufnahme macht mich nicht ganz so froh wie jene o.g. mit Fleisher.
Ich mag Hofmann in dieser Aufnahme sehr, er geht seinen eigenen Weg, ist auch ein wenig "muthwillig", wie es auch Beethoven bei der öffentlichen Erstaufführung des Konzerts nach Czernys Bericht war. Leider ist die Klangqualität nicht die beste, aber besser als der auf einer CD, die bei Archipel erschienen ist. Fleisher unter Klemperer hat etwas, Szell ist dagegen ein wenig langweilig.
Poztupimi (13.02.2008, 22:09): Aus diesem Neuzugang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EN250ZBVL._AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 39 Es-Dur, KV 543 Berliner Philharmoniker / Wilhelm Furtwängler Aufnahme vom 8.2.1944, Staatsoper
Klanglich, aber auch von der Interpretation nicht so nach meinem Geschmack, insbesondere beim Klang deutlich schwächer als die nachfolgenden Werke:
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 4 B-Dur, op. 60 / Coriolan-Ouvertüre op. 62 Berliner Philharmoniker / Wilhelm Furtwängler Aufnahme vom 30.6.1943, Alte Philharmonie
Klang insgesamt recht ordentlich für das Alter, mir ist dabei allerdings ein etwas flotterer Zugriff - insbesondere in den Sätzen 1 und 2 - doch ein wenig lieber.
Grüße, Wolfgang
nikolaus (13.02.2008, 22:26): Nur teils off-topic:
Bella Figura; Sleepless; Birth-Day Musik von Foss, Pergolesi, Marcello, Vivaldi, Haubrich, Mozart u. a. Choreographie: Jiri Kylian Amsterdam Bach Soloists, Staatskapelle Dresden, I Musici, Roy Goodman, Vittorio Negri u. a.
Albinoni: Oboenkonzerte Stefan Schilli, Stuttgarter Kammerorchester, Nicol Matt
Diese Aufnahme der Oboenkonzerte gefällt mir besser als die Naxos-Aufnahme - das Orchester begleitet hier differenzierter und lebendiger.
Jürgen (14.02.2008, 16:13): Bis vor kurzem: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51K7BTCQ8JL._AA240_.jpg Appasionata & Pathétique
Und jetzt The Gates of Delirium: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WS3ESNBKL._AA240_.jpg Eines meiner Liebsten im Nicht-Klassischen Bereich. Ich muss das ein paarmal im Jahr hören, auch als Ausgleich.
Poztupimi (14.02.2008, 17:50): Habe den Feierabend mit Bach begonnen, Neuerwerbung aus dem Januar:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886971124323.jpg Johann Sebastian Bach: Sonaten für Violine und Cembalo/Klavier Nr. 1-3, BWV 1014-16 Frank Peter Zimmermann / Enrico Pace
Gefällt mir sehr gut, Zimmermann spielt mit schönem, vollen Ton, ohne zu dick aufzutragen und in Vibratoseeligkeit zu versinken (was nicht heißt, daß er daruaf verzichtet), die Tempi sind gemäßigt, Pace begleitet wie ich finde nicht einfach sondern ist gleichauf. Und da ich kein großer Fan des Cembalos in der Kammermusik bin - das einzige, was ich an der Mullova-Aufnahme nicht ganz so mag -, kann ich mich mit dieser Nicht-Hip-Darbietung gut anfreunden.
Tranquillo (14.02.2008, 22:04): Original von Rachmaninov Stören Dich nicht die Nebengeräusche?
Nein, ich benutze in der Bahn In-Ear-Ohrhörer von AKG, die die Umgebungsgeräusche ganz gut dämpfen. Ausserdem höre ich eher unkomplizierte Musik mit nicht allzu grossem Dynamikumfang.
Nocturnes von Chopin, gespielt von Ewa Kupiec - diese Aufnahme würde ich übrigens niemals in der Bahn hören...
Rachmaninov (14.02.2008, 22:09): Original von Tranquillo Original von Rachmaninov Stören Dich nicht die Nebengeräusche?
Nein, ich benutze in der Bahn In-Ear-Ohrhörer von AKG, die die Umgebungsgeräusche ganz gut dämpfen. Ausserdem höre ich eher unkomplizierte Musik mit nicht allzu grossem Dynamikumfang.
Für das Flugzeug habe ich mich vom Musikhören verabschiedet.....
ab (15.02.2008, 10:02): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947662556.jpg
Nocturnes von Chopin, gespielt von Ewa Kupiec
Wie gefällt Dir ihr Chopin, der, wie ein Rezensent einst schrieb, bis in den letzten Schatten hinein alles ausleuchtet?
:hello
ab (15.02.2008, 10:30): Erstmals im Ohr: Fou Ts'Ong spielt Debussys Préludes II, die Aufnahme vom Polnischen Rundfunk im Warschau., ohne Jahrensangabe (Diem Classic) Wow! Mir fehlen die Worte...
http://i19.ebayimg.com/03/i/000/cc/32/1b32_1.JPG
Rachmaninov (15.02.2008, 10:37): Original von ab Erstmals im Ohr: Fou Ts'Ong spielt Debussys Préludes II, die Aufnahme vom Polnischen Rundfunk im Warschau., ohne Jahrensangabe (Diem Classic) Wow! Mir fehlen die Worte...
http://i19.ebayimg.com/03/i/000/cc/32/1b32_1.JPG
@ab,
wenn Du Worte findest bitte im passenden Thread besprechen :hello
ab (15.02.2008, 13:29): Im Radio gerade verklungen: Thomas Tallis Spem in alium - Motette für 40 Stimmen, The Sixteen, Harry Christophers, Chandos CHAN 0513
schon lange nicht mehr eine solch richtig abgefahrene psychedelische Musik gehört :cool
Nun ein paar Ausschnitte aus Bachs Matthäuspassion, live aus Karlsruhe unter Günter Neuhold vom März 1995.
ab (15.02.2008, 15:29): Im Radio gerade: Ludwig van Beethovenl: Quartett für Streicher Nr.15 in a-moll op.132 Kopelman Quartett also das Quartett des früheren Primarius des Borodin Quartets mit dessen typischen Geigenklang
Ich bleibe wie die letzten zwei Tage vorrangig bei Vaughan Williams mit Vernon Handley. Gerade läuft eines meiner Lieblingswerke des englischen Komponisten: die Fantasia on a Theme by Thomas Tallis. Diese Musik in ihrer grandiosen gleichzeitig lyrischen wie epischen Melancholie-Stimmung rührt mich sehr an. Solche Klänge könnte man beim Betrachten eines Denkmals hören: - es ist Gedenk-Musik. Das es genau als eine solche "Memorial Music" funktioniert, zeigt ein Clip auf YouTube. Dort hat jemand Filmaufnahmen aus dem 1. Weltkrieg mit der Fantasia unterlegt:
Fantasia on a Theme by Thomas Tallis mit Bildern aus dem 1. WK
Spielt man die Pastorale schnell oder langsam, wuchtig oder filigran, strahlend oder pastellartig, fließend oder prägnant? Bei Böhms Interpretation spielen diese Fragen für mich keine Rolle. Der innere Kritiker zieht sich beim Hören zurück und das ist das (subjektiv) höchste Qualitätsmerkmal. :times10
Damit Henning heute nicht alleine im Forum versauert, will ich auch mal etwas beitragen, obwohl die Zielgruppe dafür sehr überschaubar sein dürfte. Für alle, die Musik suchen, die garantiert wie nichts klingt, das sie schon mal gehört haben - Cage eingeschlossen.
Arthur Honegger: Sinfonie Nr. 2 Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Diese Aufnahme aus dem Jahr 1969 will so gar nicht in die üblichen Karajan-Klischees passen. Hier wird nichts glattgebügelt und auf Schönklang getrimmt - die Verzweiflung und Trostlosigkeit im ersten und zweiten Satz wird derart intensiv und eindringlich vermittelt, wie ich es bisher in keiner anderen Aufnahme gehört habe.
Nordolf (16.02.2008, 22:12): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944743524.jpg
Arthur Honegger: Sinfonie Nr. 2 Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Diese Aufnahme aus dem Jahr 1969 will so gar nicht in die üblichen Karajan-Klischees passen. Hier wird nichts glattgebügelt und auf Schönklang getrimmt - die Verzweiflung und Trostlosigkeit im ersten und zweiten Satz wird derart intensiv und eindringlich vermittelt, wie ich es bisher in keiner anderen Aufnahme gehört habe.
Hallo Tranquillo!
Diese Aufnahme empfehle und höre ich auch immer wieder: - intensive düstere Kompositionen, die von Karajan mit vollem Engagement interpretiert werden.
:hello Jörg
Ich blieb den Tag über wieder bei Vaughan Williams kleben :)
HenningKolf (17.02.2008, 07:03): Meine Güte, war aber gestern wirklich ruhig hier im Forum - alle im öffentlichen Dienst und weg zum Warnstreik organisieren? Oder haben hier alle in Lichtenstein Geld gebunkert und sind gestresst??
Nach einer durchwachten Nacht (Selbstanzeige oder nicht wegen meiner in Liechtenstein und auf den Caiman-Inseln geparkten Gelder, aber auch wegen der in letzter Zeit bei Caiman versaubeutelten Summen für CD-Käufe), heute morgen Grübeln über die Frage, warum die HIP-Pianisten Levin und Schoonderwoerd in Beethoven-Klavierkonzerten nicht Continuo während der Tutti spielen, so wie es Anfang des 19. Jhdts. eigentlich üblich war.
Gavin Bryars gehört zu den produktivsten Köpfen der zeitgenössischen Musikszene. Die sehr hörerfreundliche (Anhaltspunkte: Gorecki, Riley) Musik auf Vita Nova wird von Einflüssen des Minimalismus, der Musik bis zum 16. Jahrhundert und stellenweise dem Jazz (nur Instrumentierung) gespeist. Im Zentrum steht die halbstündige Komposition Four Elements, eine aus vier ineinander übergehenden Teilen bestehende musikalische Charakterisierung der 4 Elemente, geschrieben für Altsaxofon, Bassklarinette, Flügelhorn, Horn, Posaune, Klavier, Keyboard, 2 x gestimmte Schlaginstumente (incl. Wassergong), Kontrabass und Countertenor.
nikolaus (17.02.2008, 08:36): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SABRERESL._AA240_.jpg
Gavin Bryars gehört zu den produktivsten Köpfen der zeitgenössischen Musikszene. Die sehr hörerfreundliche (Anhaltspunkte: Gorecki, Riley) Musik auf Vita Nova wird von Einflüssen des Minimalismus, der Musik bis zum 16. Jahrhundert und stellenweise dem Jazz (nur Instrumentierung) gespeist. Im Zentrum steht die halbstündige Komposition Four Elements, eine aus vier ineinander übergehenden Teilen bestehende musikalische Charakterisierung der 4 Elemente, geschrieben für Altsaxofon, Bassklarinette, Flügelhorn, Horn, Posaune, Klavier, Keyboard, 2 x gestimmte Schlaginstumente (incl. Wassergong), Kontrabass und Countertenor.
Stimmt, ich habe auch noch irgendwo zwei CDs von ihm, die ich ewig nicht gehört habe, weiss gar nicht warum... ?(
Nachdem ich in einem anderen Thread freundlicherweise daran erinnert wurde, dass es so etwas wie "musikalische Vorsätze für 2008" gibt, habe ich mich an die Arbeit (man kann natürlich auch Themen wählen die nur Freude machen - etwa Nordics aus dem 20 Jhd, pffft :wink :D ) machen und mir Beethovens Op.131 vornehmen wollen. Immerhin sagt der Begleittext zu der Busch-Einspielung ganz unbescheiden, dass diese Aufnahme ein Kandidat für die größte Aufnahme aller Zeiten und aller Arten von Musik wäre. Bisher bin ich allerdings beim "Rasumovsky"-Quartett Op.59 No. 3 hängen geblieben. Was die Vier hier im letzen Satz abziehen fährt so direkt in die Eingeweide, dass es einen aus dem Sessel lupft. Sorry für die Formulierung, aber prosaisches Drumherumreden kann die funkenspühende Energie, die hier entfesselt wird, nicht adäquat beschreiben. :down
Poztupimi (17.02.2008, 11:05): Original von Zelenka
Nach einer durchwachten Nacht (Selbstanzeige oder nicht wegen meiner in Lichtenstein und auf den Caiman-Inseln geparkten Gelder, aber auch wegen der in letzter Zeit bei Caiman versaubeutelten Summen für CD-Käufe), heute morgen Grübeln über die Frage, warum die HIP-Pianisten Levin und Schoonderwoerd in Beethoven-Klavierkonzerten nicht Continuo während der Tutti spielen, so wie es Anfang des 19. Jhdts. eigentlich üblich war.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
Na, da habe ich meine Gelder doch breiter gestreut, Caiman, ebay, Amazon, JPC, Marktetplace, MM ... :D
@Continuo War es nur üblich oder auch von Beethoven so vorgesehen? Und wenn letzteres nicht, ist es sicher eine gute Frage, wie HiP denn HiP nun eigentlich ist - oder sein soll. So, wie komponiert und mit dem Instrumentarium wie zur Zeit der Entstehung oder auch mit allem Drum und Dran aus der der Zeit?
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (17.02.2008, 11:11): Guten Morgen Ihr Lieben,
bevor ich vielleicht mal wieder eine meiner schwarzen Scheiben in Form einer Verdi-Oper auflege, erst etwas Symphonik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41MAFTARXHL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 73 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Für mich keine Frage: :times10
Grüße, Wolfgang
Zelenka (17.02.2008, 11:59): Original von Poztupimi
Lieber Zelenka,
Na, da habe ich meine Gelder doch breiter gestreut, Caiman, ebay, Amazon, JPC, Marktetplace, MM ... :D
@Continuo War es nur üblich oder auch von Beethoven so vorgesehen? Und wenn letzteres nicht, ist es sicher eine gute Frage, wie HiP denn HiP nun eigentlich ist - oder sein soll. So, wie komponiert und mit dem Instrumentarium wie zur Zeit der Entstehung oder auch mit allem Drum und Dran aus der der Zeit?
Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang:
Ich wußte, daß ich einfach nicht clever genug bin. Ich muß die Gelder noch breiter streuen.
In den Druckfassungen der Konzerte hat Beethoven das Continuospiel nicht notiert, aber es gibt noch für das 5. Konzert handschriftliche Eintragungen von seiner Hand, deren Sinn allerdings strittig ist. Es war zu der Zeit noch wie bei Mozart üblich, daß der Solist in den Tutti Continuo spielte, ein Mittel bei gewöhnlich fehlendem Dirigenten, das Ensemble zusammenzuhalten. Der Dirigent Gardiner ist Levins Auifnahmen eigentlich nicht HIP, auch wenn Beethoven in wenigstens einem Fall dirgiert hat, als einer seiner Schüler spielte. Auch sonst hat HIP immer mal wieder seine Probleme, etwa wenn mit einiger Sorgfalt die Akustik einer Vorstellung nachempfunden wird, die so wohl nie stattgefunden hat (Schoonderwoerd im 4. Konzert).
Gruß, Zelenka
Zelenka (17.02.2008, 12:00): Original von Poztupimi Guten Morgen Ihr Lieben,
bevor ich vielleicht mal wieder eine meiner schwarzen Scheiben in Form einer Verdi-Oper auflege, erst etwas Symphonik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41MAFTARXHL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 73 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Für mich keine Frage: :times10
Grüße, Wolfgang
Ja, :times10 ...
Gruß, Zelenka
Poztupimi (17.02.2008, 12:01): So , Opernzeit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61J4F5JS0NL._AA240_.gif Giuseppe Verdi: La Forza del Destino Antonio Zerbini (Marchese), Martina Arroyo (Leonora), Piero Cappuccilli (Don Carlo), Carlo Bergonzi (Don Alvaro), Royal Philharmonic Orchestra, Ambrosian Opera Chorus / Lamberto Gardelli (allerdings Vinyl, Angel-Series mit Arroyo & Bergonzi auf dem Cover)
Goreckis Symphonie der Klagelieder mit Simonov und dem RPO: - minimalistisch, repetativ, streicherdominiert und tieftraurig.
Zelenka (17.02.2008, 17:59): Zum ersten Mal Friedrich Guldas ein wenig durchgeknalltes Konzert für Cello und Blasinstrumente mit einem mitunter schwer atmenden Solisten:
HenningKolf (17.02.2008, 20:02): Bevor ich als Snooker-Fan und (grottenschlechter) Hobby-Spieler stundenlang vor dem Ferneseher sitze reicht es jedenfalls noch für die ganz hervorragende Alt-Rhapsodie auf dieser CD
Poztupimi (17.02.2008, 21:53): Nach einem Nachmittag mit Verdis "La Forza" im Vergleich der Interpretationen und dieser Aufnahme:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51NKcGvBunL._AA240_.jpg Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-moll, WAB 109 (Kritische Neuausgabe von Benjamin-Gunnar Cohrs) Wiener Philharmoniker / Nikolaus Harnoncourt
sowie Harnoncourts Erläuterungen zu den vorhandenen Fragmenten - nebst musikalischer Präsentation -, läuft jetzt gerade eine Aufzeichnung des vierten Satzes in der SMPC-Version. Klingt bisher im Großen und Ganzen schon nach Bruckner, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich nicht doch mit der dreisätzigen Fassung ganz gut leben kann.
Jürgen (18.02.2008, 15:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/514gqQrfsjL._AA240_.jpg
Cetay (inaktiv) (18.02.2008, 16:03): Original von nikolaus Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SABRERESL._AA240_.jpg
Gavin Bryars gehört zu den produktivsten Köpfen der zeitgenössischen Musikszene. Die sehr hörerfreundliche (Anhaltspunkte: Gorecki, Riley) Musik auf Vita Nova wird von Einflüssen des Minimalismus, der Musik bis zum 16. Jahrhundert und stellenweise dem Jazz (nur Instrumentierung) gespeist. Im Zentrum steht die halbstündige Komposition Four Elements, eine aus vier ineinander übergehenden Teilen bestehende musikalische Charakterisierung der 4 Elemente, geschrieben für Altsaxofon, Bassklarinette, Flügelhorn, Horn, Posaune, Klavier, Keyboard, 2 x gestimmte Schlaginstumente (incl. Wassergong), Kontrabass und Countertenor.
Stimmt, ich habe auch noch irgendwo zwei CDs von ihm, die ich ewig nicht gehört habe, weiss gar nicht warum... ?(
Es gibt einfach viel zu viel gute Musik da draussen. :( :( Ich habe noch 2 weitere CDs mit Bryars (After the Requiem und die u.a. Three Vienesse Dancers) und dann noch seinen Beitrag für die Debut-CD des Icebreaker-Ensembles. Viel zu wenig, wie ich finde. Aber wo die Zeit hernehmen, um all die interessanten Zeitgenossen genauer kennzulernen. Ich stehe dicht davor, einen Thread über "Strategien zur Bewältigung des Repertoires" zu eröffnen. :D
Die CD enthält u.a. das Streichquartett No. 1, das vom Arditti Quartet in Auftrag gegeben wurde.
Ich bin zwar kein großer Fan von Alfred Brendel, aber die Impromptus spielt er schon sehr schön.
Nordolf (18.02.2008, 16:38): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4011222044693.jpg (bei mir mit anderem Cover)
Cesar Franck: Symphonie in d-Moll / Le chasseur maudit (Der wilde Jäger) / Les Éolides
Raymond Leppard / RPO 1995
Die Symphonie von Franck ist besonders im 1. Satz ein schwerblütiges Werk voller dunkler Dramatik, das deutlich von Wagner beeinflusst wurde. Ich kenne keine Vergleichseinspielung, aber diese Aufnahme hier scheint mir sehr gelungen zu sein.
Poztupimi (18.02.2008, 17:58): Solange der Arrau-Mitschnitt der 3. Klaviersonate von Brahms immer noch in den Weiten des globalisierten Warenstromes herumgeistert, gönne ich mit eine andere Aufnahme zweier mir bisher unbekannter Werke:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947663232.jpg Johannes Brahms: Quartette für Klavier, Violine, Viola und Violoncello Nr. 1 g-moll op. 25 & Nr. 3 c-moll op. 60 Fauré Quartett
daniel5993 (18.02.2008, 19:44): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/6137F94QVXL._AA240_.gif
Ich bin zwar kein großer Fan von Alfred Brendel, aber die Impromptus spielt er schon sehr schön.
Traumhaft spielt er sie! :D
:beer
Poztupimi (18.02.2008, 21:07): Mal wieder diese Scheibe:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AQ0Y13NFL._AA240_.jpg Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956 op. posth. 163 Auryn Quartett, Christian Poltéra (Violoncello)
:times10 Nachdem ich zum Vergleich Alban Berg Quartett / Heirich Schiff, Hollywood String Quartet / Kurt Reher, Leipziger Streichquartett / Michael Sanderling & Hagen Quartett / Heinrich Schiff gehört habe.
HenningKolf (18.02.2008, 21:18): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/61JFC11VW5L._AA240_.gif
:hello
vorzüglich wie ich meine! :hello
von den lebenden Geigern einer meiner absoluten Favoriten.......und diese Aufnahme hat nicht anderes verdient als
:times10
Poztupimi (18.02.2008, 22:05): Zeit für die menschliche Stimme:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XCIPsVJqL._AA240_.jpg John Dowland: Lute Songs / Benjamin Britten: Nocturnal op. 70 Mark Padmore, Tenor / Elizabeth Kenny, Laute / Craig Ogden, Gitarre
Kann ich gut hören, vor allen Dingen die etwas ruhiger Lieder, die Padmore eher schlicht und ohne übermäßiges Vibrato gestaltet, ohne daß es an Intesität mangelt.
Johann Sebastian Bach Klavierkonzerte BWV 1053 BWV 1054 BWV 1058
Jürgen (19.02.2008, 09:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/4191A723HYL._AA240_.jpg
Klaviertrio Nr.4 "Dumky" Solomon Trio
Das oben abgebildete Cover habe ich garnicht, sondern das untere. Ich finde es jedoch aussagekräftiger (und schöner). Ich hoffe, es hat niemand etwas dagegen, weil ich sowas öfters mache.
Cetay (inaktiv) (19.02.2008, 10:23): Original von Jürgen Das oben abgebildete Cover habe ich garnicht, sondern das untere. Ich finde es jedoch aussagekräftiger (und schöner). Ich hoffe, es hat niemand etwas dagegen, weil ich sowas öfters mache.
Ganz im Gegenteil. Wer will schon seine Augen mit unansehnlichen Covern quälen?
Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571151823.jpg
Chopin Balladen 1-4 Ich finde Helios was die Covergestaltung angeht herausragend. Das fängt beim Logo und dem schwarzen Rand an und geht über die geschmackvollen Motive bis hin zur Schriftgestaltung und -aufteilung. Alles wirkt bis ins Kleinste durchdacht. Ich habe schon die eine oder andere Helios CD aus rein ästhetischen Gründen abgegriffen. Wobei bei der musikalischen Gestaltung (Werkkopplung, Interpretation) stets das der Verpackung adäquate Niveau zu finden ist. Einer meiner Favoriten:
Jon Leifs expressionistische Symphonie bezieht sich auf Helden aus altisländischen Sagas. Beklemmende ruhige Klangteppiche wechseln sich ab mit brutalen Schlagwerkausbrüchen (Hämmer u.ä. werden verwandt). Der 4. Satz ist nichts für Leute mit Herzproblemen... :D
(mehr demnächst im Norden-Thread)
Rachmaninov (19.02.2008, 12:59): Original von Nordolf Musik aus dem Hohen Norden:
Jon Leifs expressionistische Symphonie bezieht sich auf Helden aus altisländischen Sagas. Beklemmende ruhige Klangteppiche wechseln sich ab mit brutalen Schlagwerkausbrüchen (Hämmer u.ä. werden verwandt). Der 4. Satz ist nichts für Leute mit Herzproblemen... :D
(mehr demnächst im Norden-Thread)
O, da bin ich gespannt! Der Name ist mir völlig unbekannt. :hello
Wieso Herzprobleme? Baut sich beim Hören eine Magnetfeld auf :D
schöne erste, sehr natürlich und muskalisch interpretiert. vor allem angenehm, dass man bei dieser aufnahme nicht dauernd die lautstärke regulieren muss. (die enormen lautstärkeunterschiede zwischen leisen und lauten passagen nerven mich bei vielen neueren mahler-aufnahmen.)
Jon Leifs expressionistische Symphonie bezieht sich auf Helden aus altisländischen Sagas. Beklemmende ruhige Klangteppiche wechseln sich ab mit brutalen Schlagwerkausbrüchen (Hämmer u.ä. werden verwandt). Der 4. Satz ist nichts für Leute mit Herzproblemen... :D
(mehr demnächst im Norden-Thread)
O, da bin ich gespannt! Der Name ist mir völlig unbekannt. :hello
Wieso Herzprobleme? Baut sich beim Hören eine Magnetfeld auf :D
Der 4. Satz handelt von dem Geächteten Grettir, der einen Kampf mit dem Wiedergänger Glamur bestehen muss und deshalb auf der Lauer liegt. In die von wenigen Tönen dargestellte unheimliche Stille krachen überraschend Hammer(?)-Schläge hinein, die bei entsprechender Lautstärke ziemlich erschreckend sein können.
:hello Jörg
Rachmaninov (19.02.2008, 16:28): Original von Nordolf Original von Rachmaninov Original von Nordolf Musik aus dem Hohen Norden:
Jon Leifs expressionistische Symphonie bezieht sich auf Helden aus altisländischen Sagas. Beklemmende ruhige Klangteppiche wechseln sich ab mit brutalen Schlagwerkausbrüchen (Hämmer u.ä. werden verwandt). Der 4. Satz ist nichts für Leute mit Herzproblemen... :D
(mehr demnächst im Norden-Thread)
O, da bin ich gespannt! Der Name ist mir völlig unbekannt. :hello
Wieso Herzprobleme? Baut sich beim Hören eine Magnetfeld auf :D
Der 4. Satz handelt von dem Geächteten Grettir, der einen Kampf mit dem Wiedergänger Glamur bestehen muss und deshalb auf der Lauer liegt. In die von wenigen Tönen dargestellte unheimliche Stille krachen überraschend Hammer(?)-Schläge hinein, die bei entsprechender Lautstärke ziemlich erschreckend sein können.
:hello Jörg
Na, da freue ich mich doch auf Deine Besprechung :hello
Erstveröffentlichung auf CD: Rudolf Serkin spielt Mozart-Klavierkonzerte (George Szell, A. Schneider), 1955-1957
Ich liebe diese Scheiben von United Archives; die sind mit viel Liebe zum Detail gefertigt (gutes Remastering, die CDs sehen aus wie kleine LPs mit richtigen schwarzen Rillen etc.). Das Label werde ich auf jeden Fall im Auge behalten.
Ich liebe diese Scheiben von United Archives; die sind mit viel Liebe zum Detail gefertigt (gutes Remastering, die CDs sehen aus wie kleine LPs mit richtigen schwarzen Rillen etc.).
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41W26MG82RL._AA240_.jpg Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90 Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras
Viele Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (19.02.2008, 18:57): So, jetzt mal die Hörproben zu dieser Aufnahme
Nordolf (20.02.2008, 13:07): Zeitgenössische Musik aus England:
http://www.chiltern.demon.co.uk/cdfront.gif
Casserley ist ein brittischer Komponist und Performance-Künstler. Die Werke auf der CD sind: Labyrinth für Flöte, Stimme, Percussion und Elektronik The Garden Of Forking Paths für Gitarre und Elektronik The Monk’s Prayer für Bassflöte und Elektronik Vista Clara für Klavier und Elektronik
Es handelt sich um elektroakkustische surreale Musik. Die Flöten, die Gitarre und das Klavier werden elektronisch manipuliert bzw. mit elektronischen Klangteppichen unterlegt. Das erzeugt schon einige sehr interessante Klänge. So gewinnt bspw. die Gitarre einen Beigeschmack von "Klangschalen-Musik". Mir gefällt das erste Stück "Labyrinth" am besten, das sich mit der Minotaurus-Sage beschäftigt: - die Flöte wird mit einer extrem tieffrequenten Klangfläche verwoben.
Jeremias (20.02.2008, 13:43): Keiner im Büro und ich kann tatsächlich mal WDR3 hören :leb
Von diesem Komponisten brauche ich bloß ein paar Töne zu hören und bin ganz hinundweg. Spätromantische Kompositionen aus den 30iger Jahren voller Wehmut und Weite... Das Lettische Nationalorchester spielt mit echter Hingabe.
Ich bleibe weiter bei Ivanovs. Die 3. Symphonie hat eine ganz eigene Stimmung - etwas resignativ-elegisches - und ist voller wunderbarer melodischer Einfälle.
Ah - und dieser glühende Streicherklang des Lettischen Orchesters!
Jeremias (20.02.2008, 16:04): Möchte auch weiter Musik hören.... aber jetzt ist unsere Azubi da und die mag kein WDR3.... und ich nehme ja gerne Rücksicht....dafür hab ich gerade die Location für die Hochzeit gebucht :engel
Mit der 8. Symphonie knüpfte Ivanovs nach den dem "sozialistischen Realismus" verpflichteten Symphonien Nr. 6 und 7 wieder an sein früheres Schaffen an. Gleichzeitig weist sie schon in seine nun folgende "modernistische" Periode. Die Symphonie ist eine bittere Abrechnung mit dem eigenen Glauben, das die Okkupation Lettlands durch die Sowjetunion zu einer gerechteren Gesellschaft in seinem Lande führen würde.
Leider merkt man der Klangqualität ihr Aufnahmejahr 1961 sehr stark an (sie ist aber durchaus noch akzeptabel).
Besonders gefallen hat mir bis jetzt der schöne atmosphärische Beginn des letzten Abschnitts aus dem "Requiem für gefallene Soldaten": - eine atmosphärische Trompete erklingt über wenigen Trommel- und Orgeltönen.
Rachmaninov (20.02.2008, 18:00): Original von Nordolf Von Lett- nach Estland - meine erste Begegnung mit der Musik Eduard Tubins:
Besonders gefallen hat mir bis jetzt der schöne atmosphärische Beginn des letzten Abschnitts aus dem "Requiem für gefallene Soldaten": - eine atmosphärische Trompete erklingt über wenigen Trommel- und Orgeltönen.
Oh, Du hast diese Aufnahme mit dem Requiem. Interessant, hoffe auf einen Deiner vorzüglichen Berichte :D
Nordolf (20.02.2008, 18:13): Original von Rachmaninov Original von Nordolf Von Lett- nach Estland - meine erste Begegnung mit der Musik Eduard Tubins:
Besonders gefallen hat mir bis jetzt der schöne atmosphärische Beginn des letzten Abschnitts aus dem "Requiem für gefallene Soldaten": - eine atmosphärische Trompete erklingt über wenigen Trommel- und Orgeltönen.
Oh, Du hast diese Aufnahme mit dem Requiem. Interessant, hoffe auf einen Deiner vorzüglichen Berichte :D
Ja - ich schreibe demnächst etwas dazu. Das "Requiem" und die 10. Symphonie haben mir sehr gut gefallen.
Zelenka (20.02.2008, 18:45): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/21D4G6TK0KL._AA130_.jpg
Zum ersten Mal: Der kanadische Pianist André Laplante spielt die 3. Brahms-Sonate op. 5.
Ich glaube, ich bin ziemlich hingerissen! Das Andante spielt er fast genauso langsam wie Arrau. Ganz himmlisch! :down
Laplantes Spiel ist hinreißend, daß Pianisten wie Katchen oder Freire insgesamt schneller sind, spielt wirklich keine Rolle. Laplante scheint sich tempomäßig mehr an Arrau oder Lupu zu orientieren. Ansonsten ist den Worten von Jed Distler im "Gramophone" 2/2008 kaum etwas hinzuzufügen:
André Laplante fuses extreme metric discipline (the uniformity of his dotted rhythms) with a long-lined, symphonic sensibility that enables him to effect gradual dynamic gradations and transitions with both smoothness and inevitability. Like Arrau, he orchestrates his sonority from the bottom up, yet eschews the older pianist's rugged grandeur in favour of the prismatic transparency one associates with Sviatoslav Richter. Furthermore, his variety of articulation adds inner drama to passages that often seem rambling, such as the soft chords accompanied by staccato D flats in the Finale.This is an unusually worked-out, personalised deeplv felt yet totally unindulgent and beautifully recorded performance that deserves serious attention.
Der Komponist Tigran Manssurjan (*1939) verbindet in seiner Musik neoklassizistische (natürlich vor allem Bach!) und neoromantische Elemente mit postmodernen Harmonien sowie Elementen armenischer Kirchenmusik und Folklore. Das Cellokonzert Nr. 2 (1978), das Doppelkonzert (1978) und das Violinkonzert (1981) sind als Triptychon gedacht. Durch alle drei Werke zieht sich ein sogenanntes Kreuzmotiv.
Die Musik ist über weite Strecken mystisch-versunken, grüblerisch, meditativ, von leiser Traurigkeit. Es gibt aber auch dramatische Ausbrüche. Auf jeden Falle sind die Werke von einer ganz wunderbaren Tiefe des Ausdrucks. Dafür sorgen auch die hervorragenden Interpreten: Liana Issakadze, Ivan Monighetti und das Georgische Kammerorchester.
Die Klangqualität ist von vorbildlicher Reinheit, Transparenz und Direktheit.
Rachmaninov (20.02.2008, 20:44): Original von Nordolf Moderne mystische Klänge aus Armenien:
Der Komponist Tigran Manssurjan (*1939) verbindet in seiner Musik neoklassizistische (natürlich vor allem Bach!) und neoromantische Elemente mit postmodernen Harmonien sowie Elementen armenischer Kirchenmusik und Folklore. Das Cellokonzert Nr. 2 (1978), das Doppelkonzert (1978) und das Violinkonzert (1981) sind als Triptychon gedacht. Durch alle drei Werke zieht sich ein sogenanntes Kreuzmotiv.
Die Musik ist über weite Strecken mystisch-versunken, grüblerisch, meditativ, von leiser Traurigkeit. Es gibt aber auch dramatische Ausbrüche. Auf jeden Falle sind die Werke von einer ganz wunderbaren Tiefe des Ausdrucks. Dafür sorgen auch die hervorragenden Interpreten: Liana Issakadze, Ivan Monighetti und das Georgische Kammerorchester.
Die Klangqualität ist von vorbildlicher Reinheit, Transparenz und Direktheit.
@Jörg,
Dein CD-Regal scheint qualitativ und quantitativ beeindruckend!
Nordolf (20.02.2008, 20:56): Original von Rachmaninov Original von Nordolf Moderne mystische Klänge aus Armenien:
Der Komponist Tigran Manssurjan (*1939) verbindet in seiner Musik neoklassizistische (natürlich vor allem Bach!) und neoromantische Elemente mit postmodernen Harmonien sowie Elementen armenischer Kirchenmusik und Folklore. Das Cellokonzert Nr. 2 (1978), das Doppelkonzert (1978) und das Violinkonzert (1981) sind als Triptychon gedacht. Durch alle drei Werke zieht sich ein sogenanntes Kreuzmotiv.
Die Musik ist über weite Strecken mystisch-versunken, grüblerisch, meditativ, von leiser Traurigkeit. Es gibt aber auch dramatische Ausbrüche. Auf jeden Falle sind die Werke von einer ganz wunderbaren Tiefe des Ausdrucks. Dafür sorgen auch die hervorragenden Interpreten: Liana Issakadze, Ivan Monighetti und das Georgische Kammerorchester.
Die Klangqualität ist von vorbildlicher Reinheit, Transparenz und Direktheit.
@Jörg,
Dein CD-Regal scheint qualitativ und quantitativ beeindruckend!
:D Das Kompliment kann ich aber an dich zurückgeben. Naja, mir fehlt noch so vieles... so viele Komponisten noch mit zu wenig Werken vertreten... so viele hörenswerte Komponisten noch nicht gehört... :engel
Rachmaninov (20.02.2008, 21:39): Original von Nordolf :D Das Kompliment kann ich aber an dich zurückgeben. Naja, mir fehlt noch so vieles... so viele Komponisten noch mit zu wenig Werken vertreten... so viele hörenswerte Komponisten noch nicht gehört... :engel
Wie wahr, wie wahr...... und dann noch die vielen hörenswerten Interpretationen bekannter Werke :I
Ich tue mich mit Strawinski eher schwer und habe den Eindruck, dass ich da den Zugang nicht finde, anders als bei Bartok, mit dem ich mich lange schwer getan habe, von dem mir nach und nach immer mehr gefällt.
Vielleicht habe ich bei Strawinski ja bisher auch nur zu den falschen Interpreten gegriffen (so recht einleuchten will mir meine Zugangsmöglichkeit nicht, ich höre ja durchaus auch "modernere" Sachen)
Gruß Henning
Rachmaninov (21.02.2008, 13:35): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Leihgabe von Walter
Sinfonia GWV 538 D-dur für 2 Flöten, 2 Hörner, 2 Violinen, Viola und B.c. Ouvertüre GWV 429 Es-dur für 2 Violinen, Viola und B.c. Concerto GWV 321 e-moll für 2 Flöten, 2 Violinen, Viola und B.c. Ouvertüre GWV 439 E-dur für 2 Oboen d'amore, 2 Violinen, Viola und B.c. Sinfonia GWV 578 G-dur 2 Hörner, 2 Violinen, Viola und B.c.
Ein sehr eigenständiger und ideenreicher spätbraocker Komponist mit viel Sinn für Stimmungen und Farben. Gespielt wird auf historischen Instrumenten oder Nachbauten mit frz. Bogentechnik und mit einem Kammerton von 413 Hz.
Höre gerade die Appassionata. Die ist ja schon brutal gespielt! Wunderbar! :rofl :engel :down
Danach noch "Waldstein"
@ab
Meintest du nicht, das Gilels bei den DGG-Aufnahmen ruhiger auftritt als bei den Live Aufnahmen? Das kann ich nicht glauben! Gewaltige Kraftakte, nein, eher ein Orkan! Und in den ruhigen 2. Sätzen tut er so als sei nichts gewesen! Wie verwandelt! :J
Darauf muss ich erstmal einen trinken http://www.web-smilie.de/smilies/essen_und_trinken/720icon.gif
Gute Nacht! :hello
..........wie muss bei Ihm dann erst die Sturmsonate klingen?
Diese Musik gehört sicherlich nur noch am Rande hierher. Aber im Grunde ist es postmoderne "Kammermusik". Wobei die Kammer, in der die drei Musiker spielen, 14 Meter tief in der Erde liegt. Der Aufnahmeort war eine Wasserzisterne - also schlicht ein großes dunkles Loch im Boden zum Speichern von Regenwasser, dessen Wände mit Mauerwerk befestigt wurden.
Entsprechend originell ist die Instrumentierung: zu hören sind die Posaune von Stuart Dempster, das Akkordion von Pauline Oliveros und die lautmalerische Stimmkunst von Panaiotis. Dazu gesellen sich ein Didjeridoo und diverse selbstgebastelte Klangerzeuger - vornehmlich aus Metall. Die Musiker improvisierten hier in langen Sessions - mit ganz dezidiertem Bezug auf das von Strawinsky stammende Motto: "Composition is frozen improvisation."
Nun darf man hier nicht unbedingt Klänge erwarten, die die Namen Posaune oder Akkordion nahelegen würden. Es handelt sich um meditative, kreisende und geheimnisvoll klingende Musik, die sich stark zum Abdriften eignet. Alles klingt entrückt und repetativ. Die Stimmung der vier langen Stücke ist archaisch und mythisch. Die Klänge ruhen in sich, können aber auch momentweise lärmend werden. Atmosphärische Flächentöne bestimmen hauptsächlich das Klangbild. Von irgendwelcher New-Age-Musik sind diese Tonwerke jedoch meilenweit entfernt. Eigentlich lassen sie sich kaum irgendwo einordnen.
liegnitz (22.02.2008, 23:27): Original von Nordolf Und schon wieder:
Stephen Coombs BBC Scottish Symphony Orchestra Jerzy Maksymiuk
Cetay (inaktiv) (23.02.2008, 07:10): Je öfter ich Furtwänglers Beethoven höre, desto weniger kann ich seine Reputation nachvollziehen. Mittlerweile ist es nicht nur so, dass mir die Aufnahmen immer weniger gefallen, sondern mir die Lust an Beethovens Sinfonien bald vollends vermiesen. Ich kann diesen Eindruck nicht objektiv begründen, es passt einfach nicht. Nein, Furtwängler und ich - das wird nichts. Naja, ich brauche sowieso dringend Platz im Regal... :cool
HenningKolf (23.02.2008, 12:53): Diese CD höre ich gerade zum zweiten Mal hintereinander und überlege, ob die Notwendigkeit besteht, im "Lieblingspianisten"-Faden die Medaillenränge neu zu verteilen....
Ich hänge immer noch an der 3. Brahms-Sonate fest. Gleich deshalb Clifford Curzon, um festzustellen, ob auch er die erotische Seite des Werkes so schön zum Klingen bringt wie Claudio Arrau.
Daraus die 6. und die 9. Symphonie sowie die Fantasia on Greensleeves.
Die 6. ist ein sehr extremes Werk. Wie nach den überwiegend lauten dunklen Expressionen und grimmigen Sarkasmen der ersten drei Sätze im zehnminütigen Epilog nur noch unheimliche Stille herrscht, wirkt geradezu gespenstisch. Kein Wunder, das einige hier die musikalische Darstellung einer Nuklearwüste vermutet haben.
Wolfgang Amadeus Mozart Requiem 626 McLaughlin, Ewing, Hadley, Hauptmann, Chor & Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks Leitung: Leonard Bernstein, DGG, DDD, 1988
Es gefällt mir zwar nicht alles 100%ig, aber im Gesamten, aufgrund Ihrer Totenmessenartigen langsamkeit, dem überaus tragischen Gesamtklang der Messe unter Lenny. Der Schwachpunkt sind die Sänger. Chor und Klang dagegen erste Klasse.
Fazit: An Böhms legendärer Einspielung kommt diese nicht heran (Böhm hat Spitzensänger unter seiner Fuchtel - einmalig). Ein Guter zweiter Platz.
Tranquillo (23.02.2008, 19:13): Nach einer stressigen Woche komme ich endlich wieder zum Musikhören.
Betracht dies Herz (aus Grabmusik KV 42) Erstaunlich, wie früh Mozart schon Geistliche Musik komponiert hat - und dann mit tiefsinn Laudate Dominum (aus KV 339)
Jesus bleibet meine Freude (aus der Kantate BWV 147) Air (BWV 1068) Erbarme dich, mein Gott (aus der Matthäus-Passion) Komm, o Tod, du Schlafes Bruder (aus der Kantate "Kreuzstab" BWV 56)
Weiter mit Vaughan Williams in der Interpretation von Vernon Handley.
Ich höre die schöne breitwandige "Serende to Music für Chor und Orchester" (Text von W. Shakespeare), die sehr intensive "Partita für doppeltes Streichorchester" und die filmisch-visuelle "Sinfonia Antartica".
Alles wunderbare Werke in einer sehr guten Interpretation.
Ottokar: Alfred Poell Kuno: Oskar Czerwenka Agathe. Elisabeth Grümmer Ännchen: Rita Streich Kaspar: Kurt Böhme Max: Hans Hopf Eremit: Otto Edelmann Kilian: Karl Dönch
Chor der Wiener Staatsoper Wiener Philharmoniker Wilhelm Furtwängler
kein Wunder dass mir diese Neuerwerbung gefällt (kenne Hindemith kaum), da ich doch gelesen habe, dass der Komponist den Traditionalisten zu anarchistisch gewesen sei während ihn die "Modernen" als reaktionär verschrien. Leute die ihren eigenen Weg gehen mag ich schließlich auch sonst...
Boris Tschaikowsky (1925-1996): Einer meiner liebsten Komponisten unserer Zeit. Eine Mischung aus Traditionalist und Neuerer. - Diese CD enthält Werke aus seiner frühesten Schaffensphase. Von der 1. Symphonie war sogar Schostakowitsch begeistert ...
Gruß, Cosima
liegnitz (24.02.2008, 11:14): Lange nicht mehr gehört
Die 6. Symphonie in e-Moll von Vaughan Williams hat echtes Suchtpotential. Sie ist aggressiv, packend und sehr eigenständig. Das Werk pendelt zwischen kräftigen und sehr fahlen Orchesterfarben, um schließlich in einem statischen Epilog zu enden. Die Rhythmik ist manchmal fast jazzig. Häufiger aber zieht ein herbes Marschtempo in seinen Bann. Ähnlich wie bei Schostakowitsch, Honegger oder Tubin klingt hier die Nachkriegsstimmung sehr stark wieder.
Tranquillo (24.02.2008, 11:17): Original von HenningKolf kein Wunder dass mir diese Neuerwerbung gefällt (kenne Hindemith kaum), da ich doch gelesen habe, dass der Komponist den Traditionalisten zu anarchistisch gewesen sei während ihn die "Modernen" als reaktionär verschrien.
Diese Aussage muss man etwas relativieren: In den 1920er Jahren gehörte Hindemith zur Avantgarde und war den Traditionalisten zu anarchistisch. In den 1950er Jahren sahen ihn die "Modernen" (die Komponisten des Serialismus, der damals vorherrschend war) als reaktionär an.
Mozart Klavierkonzert KV 595 und Klarinettenkonzert KV 622 Andreas Staier, Hammerklavier Lorenzo Coppola, Klarinette Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
Mozart Klavierkonzert KV 595 und Klarinettenkonzert KV 622 Andreas Staier, Hammerklavier Lorenzo Coppola, Klarinette Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
Mozart Klavierkonzert KV 595 und Klarinettenkonzert KV 622 Andreas Staier, Hammerklavier Lorenzo Coppola, Klarinette Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
Wie ist diese Aufnahme?
Gruss Emma
Hallo Emma,
da muss ich zuerst mal in den Archiven kramen:
Original von Dox Orkh vor dem Kauf Das wird der erste Blindkauf der Saison 2008. Die beiden anderen CDs dieser Kapelle mit Bläserkonzerten des Meisters ("Concertante" und "Wind Concertos") gehören zu meinen absoluten Höhepunkten im Regal. So beseelt und gleichzeitig voller mitreißender Spielfreude gibt es Mozart nur alle Jubeljahre.
Original von Dox Orkh nach dem Kauf Beim FBO bin ich mittlerweile nicht mehr unvoreingenommen sondern erwarte einfach hinreissendens Mozartieren. Und auch die dritte und leider letzte Einspielung der Mozart-Konzertreihe steht auf dem selben Niveau wie die beiden Vorgänger. Das ist wieder eine farbenfroh leuchtende Aufnahme, mit einer hingebungsvollen Spielfreude, die mich schier aus dem Sessel lupft. Und trotzdem hat die Musik auf mich eine tiefe und gewichtige, in manchen Passagen gar himmlische (Klavierkadenz im ersten Satz! - oder der trotz HIP wirklich langsam gespielte Satz des Klarinettenkonzerts) Wirkung. :engel Auch für Theoretiker dürfte die Aufnahme interessant sein. Beim Klavierkonzert wird zwischen Solo und Tutti Begleitung unterschieden. Wenn das Klavier begleitet wird, spielt oft nur ein Kammerensemble und bei echten Tutti-Passagen kommt das ganze Orchester zum Einsatz. In meinen Ohren klingt das sehr überzeugend und "richtig".
Hinzufügen kann ich noch, dass der Interpretation der späten Konzerte etwas die Leichtigkeit der beiden Vorgängeralben fehlt, vermutlich deswegen, weil die Mozartschen Spätwerke eben deutlich "gewichtiger" sind. Es wird auf jegliche Romantisierung (im Sinne von "schön" spielen) verzichtet, aber auch nicht gewollt historisierend musiziert. Politisch könnte man das durchaus als einen Mozart der Mitte verkaufen, was aber nicht auf einen faulen Kompromiss sondern auf die Quadratur des Kreises zielt. http://www.smileygarden.de/smilie/Sport/Winner.gif
daniel5993 (24.02.2008, 15:09): Für den Nachmittag jetzt:
Fledermaus-Ouv. Kaiserwalzer Perpetuummobile G'schichten aus dem Wiener Wald Unter Donner & Blitz Rosen aus dem Süden An der schönen blauen Donau Leichtes Blut Auf der Jagd Joh. Strauß (Vater):Radetzky-Marsch Jos. Strauß: Delirien-Walzer
Berlin PO, Karajan
Tranquillo (24.02.2008, 21:15): Jetzt noch, ebenfalls durch Nordolf angeregt:
ab (25.02.2008, 09:18): Original von daniel5993 @ab
Meintest du nicht, das Gilels bei den DGG-Aufnahmen ruhiger auftritt als bei den Live Aufnahmen? Das kann ich nicht glauben!
Na, dann vergleiche selbst... :D
ab (25.02.2008, 09:23): Weiß selbst nicht, weshalb ich sie im Laden so billig gesehen habe - denn die anderen Heritage-Ausgaben waren üblich sündteuer -, dass ich einfach zugreifen musste: Arrau in späteren Jahren spielt Debussy
Ob wohl das blendend Weiße der Box mit der Zeit vergilben wird?
ab (25.02.2008, 11:50): Schon vor Jahren im Urlaub im Schaufester erspäht, als der Laden aber leider geschlossen war, nun endlich - wie ja auch Emma, wie ich gesehen habe - selbst in Händen und gleich auch im Ohr (dieser spanischen Serie verdanke ich es auch, auf Josep Colom aufmerksam geworden zu sein): :leb
ab (25.02.2008, 13:11): Hat mich schon lange interessiert, und daher hab ich es auch noch rasch für 2 EUR mitgenommen: Quirine Viersen mit Beethoven und Schumann. Das Allegro fugato aus der letzten Beethoven-Sonate ist sehr gut durchgearbeitet. Überhaupt eine erfreuliche Aufnahme durch das Zusammenmusizieren, die jedem viel Freude machen wird, solange er nicht viel vergleichhört. Neues wird man zwar dadurch nicht erfahren, aber mainstream vorzüglich ist ja auch etwas...
Zelenka (25.02.2008, 13:39): Original von ab Weiß selbst nicht, weshalb ich sie im Laden so billig gesehen habe - denn die anderen Heritage-Ausgaben waren üblich sündteuer -, dass ich einfach zugreifen musste: Arrau in späteren Jahren spielt Debussy
Ob wohl das blendend Weiße der Box mit der Zeit vergilben wird?
Trotz "Choc" und goldener Stimmgabel: Ich besitze die Box, habe wahrscheinlich zuviel dafür bezahlt und habe mich immer noch nicht an Arraus späten Debussy gewöhnen können. Mir kommt das alles zu schwer und schwerfällig vor, durchaus anders auch als in seinen Aufnahmen von "Pour le piano", den Estampes und den Images von 1949 (Columbia, jetzt United Archives).
Das Weiß der Philips-Box wird unweigerlich verschmutzen, sie ist leider nicht feucht zu reinigen ...
Gruß, Zelenka
Zelenka (25.02.2008, 13:47): Original von ab Überhaupt eine erfreuliche Aufnahme durch das Zusammenmusizieren, die jedem viel Freude machen wird, solange er nicht viel vergleichhört. Neues wird man zwar dadurch nicht erfahren, aber mainstream vorzüglich ist ja auch etwas...
Ja, das Vergeichshören sollte vom Gesetzgeber unter Strafe gestellt werden ... Aber trotzdem wärs schön, wenn man Neues oder Individuelles erfahren könnte.
Gruß, Zelenka
ab (25.02.2008, 14:21): Original von Zelenka Ja, das Vergeichshören sollte vom Gesetzgeber unter Strafe gestellt werden ...
Finanzielle unterstützung oder Steuerentlastung fänd' ich da angemessener :D
Zelenka (25.02.2008, 15:09): Original von ab Original von Zelenka Ja, das Vergeichshören sollte vom Gesetzgeber unter Strafe gestellt werden ...
Finanzielle unterstützung oder Steuerentlastung fänd' ich da angemessener :D
:rofl :rofl :rofl :rofl :rofl
ab (25.02.2008, 15:20): Original von Zelenka Ich besitze die Box ... und habe mich immer noch nicht an Arraus späten Debussy gewöhnen können. Mir kommt das alles zu schwer und schwerfällig vor
Wenn man sich auf das, was Du "schwerfällig" nennst, einlässt, komme ich nicht umhin, anzuerkennen, dass sie zu Recht so zahlreich ausgezeichnet worden ist. Tontechnisch (auch wenn nicht ganz mein Geschmack beim Konzept) wurde hier zudem Überdurchschnittliches von Philips geleistet).
Indes, mich beschlich nicht nur beim ersten Hören das Gefühl, dass es mir so ähnlich gehen könnte...
Schade, dass es sich hier nicht um Konzertmitschnitte handelt: Ich vermisse das typisch Sonore - womöglich das, was unsere Cosima als das "Erotische" bei Arraus Spiel bezeichnen würde -, das ich von seinen Konzertmitschnitten aus der Schweiz kenne. Könnte es sein, dass Arrau im Alter diesen sonoren (quasi tief weinroten) Klang aus der tiefen Bauchgegend heraus, sozusagen das Südamerikanische seines Spiels, nicht mehr so gepflegt, gleichsam einem "objektiveren" Schönklang geopfert hat? (Vielleicht ist dies aber bloß extrem nahen Mikrophonen geschuldet??)
ab (25.02.2008, 15:26): Nun zu meiner letzten Neuanschaffung, auch dank des Abverkaufs: Pieces a Deux Pianos: Saint-Saens, Francis, Infante & Poulenc Jos van Immerseel und Claire Chevallier auf zwei Instrumenten von Erard (1897 & 1904). Bei mir nicht in der Anima Eterna-Serie, sondern in einem ähnlichen Cover der Zebra-Collection (dafür ohne Beiheft X( ):
Wenn man sich auf das, was Du "schwerfällig" nennst, einlässt, komme ich nicht umhin, anzuerkennen, dass sie zu Recht so zahlreich ausgezeichnet worden ist. Tontechnisch (auch wenn nicht ganz mein Geschmack beim Konzept) wurde hier zudem Überdurchschnittliches von Philips geleistet).
Indes, mich beschlich nicht nur beim ersten Hören das Gefühl, dass es mir so ähnlich gehen könnte...
Schade, dass es sich hier nicht um Konzertmitschnitte handelt: Ich vermisse das typisch Sonore - womöglich das, was unsere Cosima als das "Erotische" bei Arraus Spiel bezeichnen würde -, das ich von seinen Konzertmitschnitten aus der Schweiz kenne. Könnte es sein, dass Arrau im Alter diesen sonoren (quasi tief weinroten) Klang aus der tiefen Bauchgegend heraus, sozusagen das Südamerikanische seines Spiels, nicht mehr so gepflegt, gleichsam einem "objektiveren" Schönklang geopfert hat? (Vielleicht ist dies aber bloß extrem nahen Mikrophonen geschuldet??)
Grundsätzlich ist Arraus Klang erst spät fast übersonor geworden, begonnen har er leichter ... Beim Vergleich der Trackzeiten der alten und neuen Debussy-Einspielungen wird allerdings überdeutlich, wie sehr sich Arraus Spiel insgesamt verlangsamt hat. (Nur in "Cloches à travers les feuilles" ist er in der neueren Aufnahme geringfügig schneller.) Hinter der Verlangsamung dürfte Arraus Überzeugung stecken, daß Debussys Musik mehr an spiritueller Bedeutung transportiert als gemeinhin angenommen. Wer etwa von Gieseking kommt, der mehr das Atmosphärische pflegte, der wird schon ein wenig verstört sein ...
ab (25.02.2008, 16:22): Original von Zelenka Grundsätzlich ist Arraus Klang erst spät fast übersonor geworden, begonnen har er leichter ...
Wer etwa von Gieseking kommt, der mehr das Atmosphärische pflegte, der wird schon ein wenig verstört sein ...
Den Eindruck hatte ich im großen und Ganzen auch; wird also an der nahen Positionierung der Mikros liegen.
Verstören tut eher das langsame Tempo und der fast bremsende Musikfluss, finde ich, den so mancher womöglich als "zäh" zu bezeichnen geneigt sein könnte. ("Spirituell", wie Du es nennst, empfinde ich Debussy auch bei Sviatoslav Richter und insbesondere Jean Rodolpe-Kars, dessen Préludes ich so sehr mag.)
Cetay (inaktiv) (25.02.2008, 17:01): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/5123-ozLK6L._AA240_.jpg
Sinfonie #11
Das sieht bei dir nach schwerer Dauerrotation aus. Ich habe dieses Werk in der Einspielung von M. Jansons und der kennt bei den martialischen Parts keine Gnade mit dem Hörer, das ist mir eindeutig zuviel des Guten.
Rachmaninov (25.02.2008, 17:03): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/5123-ozLK6L._AA240_.jpg
Sinfonie #11
Das sieht bei dir nach schwerer Dauerrotation aus. Ich habe dieses Werk in der Einspielung von M. Jansons und der kennt bei den martialischen Parts keine Gnade mit dem Hörer, das ist mir eindeutig zuviel des Guten.
@Dox,
Jansons ist IMO eh nicht der allerbeste Schostakowitsch dirigent.
Zur Sinfonie #11 gint es einen Thread hier:
ab (25.02.2008, 17:15): Nachdem mir Immerseel und Chevallier viel Freude bereitet haben, nun ganz andere Klänge, zum Reinspülen des Ohrs, die ich immer sehr gerne gehört habe: Cages Sonaten und Zwischenspiele von Boris Berman. Vermutlich meine beslang meistgehörte Naxos-CD.
Eduard Tubin „Requiem For Fallen Soldiers / Symphony No. 10”
Neeme Järvi / Gothenburg Symphony Orchestra Lund’s Student Choral Society
Tubins überhaupt nicht geistliches, sondern existenzialistisches Requiem wird von sparsamen Orgelfiguren, dumpfen Pauken, Trommeln und einer Trompete getragen - und natürlich vom Chor.
Rachmaninov (25.02.2008, 17:46): gleich nochmals der heutige Neuankömmling
jetzt endlich auf der heimischen Anlage Gelgenheit, diesen Neuzugang zu hören:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41IhvSWHTUL._AA240_.jpg Franz Schubert: Impromptus D 899 Javier Perianes
Ich habe nicht verglichen, sondern beim Reinhören spontan entschieden, daß diese Stücke mit diesem Pianisten meinem pianistisch wenig-geschulten Ohr zusagen. :D
Rachmaninov (25.02.2008, 20:17): Original von HenningKolf über den Tag und Abend verteilt (vielleicht auch noch morgen vor dem Frühstück) werde ich hören: http://www.audiolunchbox.com/images/albums/114k/114233-500.jpg http://www.wyastone.co.uk/nrl/main/images/5293.jpg
Schönen Sonntag
Henning
@Henning,
wie waren hier Deine Eindrücke?
Nordolf (25.02.2008, 20:27): Original von Tranquillo
Ralph Vaughan Williams: Sinfonie Nr. 6 London Philharmonic Orchestra, Bernard Haitink
Je öfter ich diese Sinfonie höre, desto mehr fasziniert sie mich...
Das kann ich gut nachvollziehen. Diese Symphonie begleitete mich gestern den ganzen Tag. Nun zu einer anderen Sechsten:
Soltis Interpretation von Mahlers Sechster ist sehr streng, stringent, klar und von unbarmherziger Brutalität. Die Konturen werden mit aller Schärfe nachgezeichnet. Das Klangbild (ADD 1970) verwöhnt mit Transparenz und Wucht. Eine der Referenzaufnahmen des Werkes.
Tranquillo (25.02.2008, 20:52): Original von Nordolf Das kann ich gut nachvollziehen. Diese Symphonie begleitete mich gestern den ganzen Tag. Nun zu einer anderen Sechsten
Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 6 Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Manfred Trojahn
Poztupimi (25.02.2008, 21:01): Gerade verklungen:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011790687124.jpg Dmitri Shostakovich: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. 77 Arabella Steinbacher / Symphonieorchester des BR / Andris Nelsons
ab (25.02.2008, 22:03): Nach solchen Vorlagen von den Sternstunden Sánchez und Gilels sowie von Hewitt, lasse ich mich diesmal nicht verführen, sondern greife nun endlich einmal wieder zu Backhaus, und zwar seinem Konzertmitschnitt aus Lugano vom Mai 1960 sowie Juni 1953 (Aura): Sonata No.17 op.31 No.2 'Tempest' (Beethoven). Sonata Hob.XVI:52. Andante with Variations Hob.XVII:6. Fantasia Hob.XVII:4 (Haydn). Etudes op.25 No.1 / No.2 / No.3 / No.6 / No.8 / No.9. Etude op.10 No.5. Nocturne op.27 No.2. Valse op.18 (Chopin).
Durch das kitschige Cover darf man sich nicht täuschen lassen: Karajan spielt alle Härten dieser Musik unbarmherzig, ja fast schon brutal aus, während Segerstam über vieles hinwegdirigiert. Merkwürdig, wo man Karajan doch sonst den Vorwurf macht, er würde alles glattbügeln und auf Schönklang trimmen.
Poztupimi (25.02.2008, 22:43): Wunderbare Musik zum Abschluß:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124161323.jpg J. S. Bach: Suite für Violoncello Solo Nr. 4 Es-Dur, BWV 1010 Gavriel Lipkind
Gute Nacht, Wolfgang
HenningKolf (25.02.2008, 22:45): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf über den Tag und Abend verteilt (vielleicht auch noch morgen vor dem Frühstück) werde ich hören: http://www.audiolunchbox.com/images/albums/114k/114233-500.jpg http://www.wyastone.co.uk/nrl/main/images/5293.jpg
Schönen Sonntag
Henning
@Henning,
wie waren hier Deine Eindrücke?
Noch gar nicht zu gekommen, anderweitige Verpflichtungen haben mir wenig Zeit gelassen, morgen oder übermorgen habe ich aber sicherlich etwas mehr Muße und werde berichten....aber was ich schon sagen kann ist dass Koroliow zum Niederknien ist und auch Kovacevich eine lohnende Anschaffung war. Am besten warte ich vielleicht doch noch ein bißchen länger und werde ausführlich im Spezialfaden zu den letzten Sonaten und dem zu den Impromptus berichten, wenn ich mehrere Hördurchgänge hinter mir habe....
Die späten Schubert-Sonaten haben extrem hohes Suchtpotential. Am Besten gar nicht erst damit anfangen und sich nicht von zwielichten Subjekten in Foren ansprechen lassen!
"Die Wut über den verlorenen Groschen" "Für Elise"
Spielen tut Kempff
ab (26.02.2008, 10:26): Im Radio gerade: Konzert am Vormittag
Paul Meyer, Klarinette; Michael Dalberto, Klavier; Sol Gabetta, Violoncello. Johannes Brahms: a) Sonate für Klarinette und Klavier f-Moll, op. 120/1; b) Sonate für Klarinette und Klavier Es-Dur, op. 120/2; c) Klarinettentrio a-Moll, op. 114 (Aufgenommen am 1. September 2006 im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg im Rahmen der "Schubertiade Schwarzenberg 2006").
Was für ein musikalischer Klarinettist dieser Meyer! (frz. ausgesprochen) :engel
ab (26.02.2008, 10:28): Original von Dox Orkh Schubert Klaviersonate D 850 Leif Ove Andsnes
Die späten Schubert-Sonaten haben extrem hohes Suchtpotential.
Die späten Schubert-Sonaten; oder aber diese von Andsnes? Was meintest Du?
Cetay (inaktiv) (26.02.2008, 10:39): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5029365886727.jpg
Sibelius: Sinfonie Nr. 4 a-moll Danish National RSO, Leif Segerstam
Ich bin nun wirklich kein unkritischer Karajan-Verehrer, aber Segerstam reicht meiner Meinung nach an seine Aufnahme der Vierten nicht heran:
Durch das kitschige Cover darf man sich nicht täuschen lassen: Karajan spielt alle Härten dieser Musik unbarmherzig, ja fast schon brutal aus, während Segerstam über vieles hinwegdirigiert. Merkwürdig, wo man Karajan doch sonst den Vorwurf macht, er würde alles glattbügeln und auf Schönklang trimmen.
Die Frage ist, was von der unbarmherzigen Härte auf das Konto des Dirigenten geht und was in den Noten steht. Für mich war hier die Studio-Aufnahme mit Jukka-Pekka-Saraste und dem Finish RSO einer der größten Aha-Effekte meiner Hörerkarriere. Saraste legt sein Dirigat auf äußerste Transparenz und strukturelle Durchhörbarkeit ohne jegliche Effekte an und trotzdem oder gerade deswegen ist die Wirkung umso erschüttender, quasi aus sich heraus. Ich kann die 4. kaum noch von einem anderen Dirigenten hören.
Cetay (inaktiv) (26.02.2008, 10:43): Original von ab Original von Dox Orkh Schubert Klaviersonate D 850 Leif Ove Andsnes
Die späten Schubert-Sonaten haben extrem hohes Suchtpotential.
Die späten Schubert-Sonaten; oder aber diese von Andsnes? Was meintest Du?
Ich hab zu wenig Vergleichsmöglichkeiten um das sicher sagen zu können. Bisher kannte ich nur Brendel in der 70er Philips-Aufnahme, da haben sie mich weit weniger fasziniert.
ab (26.02.2008, 10:52): Original von Dox Orkh Original von ab Original von Dox Orkh Schubert Klaviersonate D 850 Leif Ove Andsnes
Die späten Schubert-Sonaten haben extrem hohes Suchtpotential.
Die späten Schubert-Sonaten; oder aber diese von Andsnes? Was meintest Du?
Ich hab zu wenig Vergleichsmöglichkeiten um das sicher sagen zu können. Bisher kannte ich nur Brendel in der 70er Philips-Aufnahme, da haben sie mich weit weniger fasziniert.
Das mit Brendel kann ich bestens nachvollziehen! (Wie kann man Dir eine Privatnachricht zukommen lassen?)
ab (26.02.2008, 11:42): Im Anschluss war noch ein langsamer Satz Brahmsschen Streichquartetts durch das Leipziger Streichquartett. Einfach seltsam diese dramatischen jähen Leidenschaftsausbrüche.
Jüngst berichtete mir jemand, der erste Geiger plane auszusteigen; schade, denn er war - an guten Tage - der musikalischste der Truppe. Einen Austausch des Cellisten hingegen hätte ich stets begrüßt: Leider habe sie die Mänge des Cellisten, der stets wie zu spät vom Tonansatz kommt, bis heute nicht in den Griff bekommen.
Tranquillo (26.02.2008, 11:59): Original von Dox Orkh Die Frage ist, was von der unbarmherzigen Härte auf das Konto des Dirigenten geht und was in den Noten steht.
Was in den Noten steht, kann ich nicht beurteilen, da ich von der Vierten keine Partitur habe. Die Interpretation fängt aber eigentlich erst dann an, wenn der Dirigent alles umgesetzt hat, was in den Noten steht. Anders formuliert: Es steht bei weitem nicht alles in den Noten.
Immerhin hat der Sibelius-Schüler und -Biograf Erik Tawaststjerna in einer Widmung seines Sibelius-Buches für Karajan geschrieben: "To Herbert von Karajan. The only conductor who understands the Fourth Symphony." So falsch kann Karajan also nicht gelegen haben.
Viele Grüsse Andreas
ab (26.02.2008, 12:03): Original von Tranquillo Immerhin hat der Sibelius-Schüler und -Biograf Erik Tawaststjerna in einer Widmung seines Sibelius-Buches für Karajan geschrieben: "To Herbert von Karajan. The only conductor who understands the Fourth Symphony." So falsch kann Karajan also nicht gelegen haben.
Es sei vielfach belegt - las ich irgendwo -, dass Sibelius diesem Rang, gleichgültig dieser netten Widmung, tatsächlich Sir Thomas Beecham zugesprochen habe.
ab (26.02.2008, 13:35): Original von Tranquillo Original von ab Es sei vielfach belegt - las ich irgendwo
?(
Meine Informationsquelle kann ich genauer angeben - inwieweit sie vertrauenswürdig ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.
Viele Grüsse Andreas
Es mag schon sein, dass Erik Tawaststjerna der Ansicht war, dass Karajan der einzige Dirigent gewesen sei, der die 4. Sinfoie verstanden habe - was immer auch das heißen mag. (Ich vermute, dies ist nicht mehr als ein Geschmacksurteil von Tawaststjerna.) Ich meine es ist auch sicher überliefert, dass Sibelius einmal nach einem Konzert gesagt habe, Karajan sei sozusagen sein Idealinterpret ; aber ich meine mich zu entsinnen, dass er tatsächlich gemeint habe, Beecham sei es, der seinen Intentionen am nächsten käme. Wenn ich die Stelle wieder finde, werde ich sie gerne nachreichen.
ab (26.02.2008, 14:03): Nun Lazar Berman mit Scriabin, Rachmaninov und Liszt aus Lugano vom 28.11.1989 (Ermitage)
Symphony No. 1 ‘Poema Sinfonia’ (1933): Imants Resnis / Latvian National Symphony Orchestra 1980 Latgalian Landscapes (1936): Janis Zirnis / Latvian National Symphony Orchestra 1982 Symphony No. 2 (1935): Vassily Sinaisky / Latvian National Symphony Orchestra 1981
Üppige spätromantische Klänge, die die musikalischen Mittel Wagners und Tschaikowskys mit lettischen folkloristischen Anklängen und dieser ganz spezifischen Ivanovs-Melancholie verbinden. Janis Ivanovs war ein Komponist, der hinsichtlich seines melodischen Einfallsreichtums in die erste Liga gehört.
Eine Symphonie für Posaune und Orchester - das klingt sehr interessant. Kannst Du kurz beschreiben, wie die Posaune in dem Werk eingesetzt wird? Leider kann man bei jpc nicht reinhören...
:hello Jörg
liegnitz (26.02.2008, 19:02): Original von ab Original von liegnitz Meine armen Fingern
Gruss Emma :hello solangs nicht die Ohren sind, die schmerzen... :hello
Hast du etwa eine Ahnung was Arthritis ist und bedeutet?
Eine Symphonie für Posaune und Orchester - das klingt sehr interessant. Kannst Du kurz beschreiben, wie die Posaune in dem Werk eingesetzt wird? Leider kann man bei jpc nicht reinhören...
:hello Jörg
@Jörg,
die Hörbeispiele kann man bei Aho wahrscheinlich eh vergessen, da seine Werke ständigen Veränderungen erfahren. Die #9 ist eine sehr spannungsgeladenes expressives Werk und die Posaunen verstärken diesen Eindruck sehr deutlich und dienen immer wieder als Signal. Ein gewaltiger Effekt. Definitiv sind die Posaunen als Unterstützung eingesetzt, nicht als Gegenstimme zum Orchester. Soweit der erste Eindruck :hello
Rachmaninov (26.02.2008, 19:25): Nicht zu unrecht beschäftigen sich derzeit viele Forianer mit Schubert's Sonaten.
Und falls ich nicht wieder an den herrlichen frischen und lebendigen Moments musicaux am Ende hängen bleibe ...
Aus einer Besprechung der abgebildeten Doppel-CD aus dem "Gramophone" (5/1992):
By contrast, the Moments musicaux are treated with real intimacy and masterly insight—what, in a slightly different context, SP once called playing that is "un-charming but touched deeply with tenderness and passion".
Gruß, Zelenka
ab (26.02.2008, 20:27): Original von liegnitz Hast du etwa eine Ahnung was Arthritis ist und bedeutet?
:hello :ignore
Ich bitte vielmals um Entschuldigung für meine unbedachten Worte..
Poztupimi (26.02.2008, 20:29): Irgendwann im letzten Jahr erworben, aber irgendwie bisher immer untergestapelt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31E3Q22401L._AA180_.jpg Ludwig van Beethoven: Sonaten für Klavier und Violine Nr. 1-5, op. 12 Nr. 1-3 Lev Oborin / David Oistrach
Cetay (inaktiv) (26.02.2008, 21:24): Original von Tranquillo Original von Dox Orkh Die Frage ist, was von der unbarmherzigen Härte auf das Konto des Dirigenten geht und was in den Noten steht.
Was in den Noten steht, kann ich nicht beurteilen, da ich von der Vierten keine Partitur habe. Die Interpretation fängt aber eigentlich erst dann an, wenn der Dirigent alles umgesetzt hat, was in den Noten steht. Anders formuliert: Es steht bei weitem nicht alles in den Noten.
Geanu darauf wollte ich hinaus und nicht etwa der Werktreue das Wort reden. Ich bin eben besonders fasziniert, wenn dieses "mehr", das nicht in den Noten steht, herausgearbeitet wird, ohne dass das Gefühl aufkommt, der Dirigent tut etwas dazu. Ich weiß nicht, ob das jetzt verständlicher war? :A
Poztupimi (26.02.2008, 22:19): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947773467.jpg
gerade mal auf JPC in die Hörbeispiele reingehört...... Mmmh, wird man wohl kaufen müssen, wollen, sollen.... oder so...
@ Rachmaninov
Bei mir wohl eher wegen des Schönbergs, den Sibelius decken inzwischen doch ettliche ab, und das wie ich denke nicht schlecht - nicht zuletzt Batiashvili, vielleicht Mullova, die anderen müßte ich erst mal wieder hören. Gibt es ein Datum?
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (26.02.2008, 22:21): Original von Poztupimi Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947773467.jpg
gerade mal auf JPC in die Hörbeispiele reingehört...... Mmmh, wird man wohl kaufen müssen, wollen, sollen.... oder so...
@ Rachmaninov
Bei mir wohl eher wegen des Schönbergs, den Sibelius decken inzwischen doch ettliche ab, und das wie ich denke nicht schlecht - nicht zuletzt Batiashvili, vielleicht Mullova, die anderen müßte ich erst mal wieder hören. Gibt es ein Datum?
Grüße, Wolfgang
14.03.2008 erscheint die Aufnahme und die Kopplung mit dem Scönberg Konzert erscheint mir als ein zusätzlicher Anreiz.
liegnitz (26.02.2008, 22:26): Weiter mit russische Musik
Sergei Taneyev (1856 - 1915) Symphony Nr. 4, Op. 12 USSR SO Evgeny Svetlanov
Höhenwerte russische (Spät) romantische Musik
:hello
Poztupimi (26.02.2008, 22:29): Gerade verklungen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41D15S7ZWRL._AA240_.jpg W. A. Mozart: Konzerte für - in diesem Fall - Cembalo und Orchester Nr. 1-4, KV 37 & 39-41 Robert Levin / The Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood
Levin spielt diese - wie es im Beiheft heißt - vier Pasticcio-Konzerte auf dem Nachbau eines zweimanualigen frz. Cembalos. Nichts für Liebhaber eines satten, kräftigen Konzertflügel-Klanges :D
Die Werke - 1767 komponiert - basieren auf Sonaten-Sätzen verschiedener andere Komponisten, die Autographen sind wohl überwiegend in Leopold Mozarts Handschrift abgefaßt (steht alles in dem wie ich finde hervorragenden Beiheft - nichts Neues bei Aufnahmen unter Hogwood).
Grüße, Wolfgang
ab (26.02.2008, 22:44): Weil heute wohl mein Konzertmitschnitttag ist, nun noch die Goldbergvariationen, nein nicht mit Glenn Gould aus Salzburg, sondern verziehrungsreich von Bruno Canino aus Lugano vom Januar 1993 (Aura)
ab (27.02.2008, 09:33): Nach soviel Klaviermusik gestern, streikt offensichtlich mein Geist: Den ganzen Morgen schon verfolgt mich in Gedanken die Anfangstakte der 7. Sinfonie von Gustav Mahler. Nun ist die Zeit, dies aus dem Geist hinauszubekommmen mittels Reinspühlung durch das Ohr, und zwar in meiner Lieblingseinspielung von Jascha Horenstein mit den new Philharmonia Orchestra vom August 1969. (Leider nicht in der Ausgabe von Music&Arts, die besser transferiert worden sein soll.)
Erstmals bei mir: Ronald Brautigam spielt Beethovens Sturm-Sonate :down Der Klang dieses Fortepianos ist phantastisch! Und Brautigams Spiel großartig. Ich bin begeistert!
Cetay (inaktiv) (27.02.2008, 12:52): Original von Poztupimi Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947773467.jpg
gerade mal auf JPC in die Hörbeispiele reingehört...... Mmmh, wird man wohl kaufen müssen, wollen, sollen.... oder so...
@ Rachmaninov
Bei mir wohl eher wegen des Schönbergs, den Sibelius decken inzwischen doch ettliche ab, und das wie ich denke nicht schlecht - nicht zuletzt Batiashvili, vielleicht Mullova, die anderen müßte ich erst mal wieder hören. Gibt es ein Datum?
Grüße, Wolfgang
Nicht umsonst ist der Schönberg der Headliner auf dieser CD. Es gibt kaum Einspielungen mit großen Interpreten von diesem Werk, weil es als "unspielbar" gilt und noch mehr, weil die meisten nichts damit anfangen können. Der Vorwurf, Schönberg betreibe Gehirnakrobatik, ist gerade im Zusammenhang mit dem VK oft zu hören. Entsprechend spröde fallen die Realisierungen aus. Umso erhellender ist es, wie Hilary Hahn in einem Interview mit Violinist.com ihren Zugang erklärt. Sie sagt, dass es sie nicht kümmere wie eine Melodie zustande gekommen ist. Ob ein Strukturelement da ist, weil es dem Komponisten in Traum eingegeben wurde oder ob er es als Reihe konstruiert hat, macht keinen Unterschied. Es ist in der Musik vorhanden und es muss interpretiert werden, egal woher die Inspiration kommt. Es sei nicht akzeptabel irgend einen Komponist auf akademische Wesie zu spielen, auch nicht Schönberg. Na wenn das kein Fest wird! :leb
Rachmaninov (27.02.2008, 13:36): Original von Dox Orkh Nicht umsonst ist der Schönberg der Headliner auf dieser CD. Es gibt kaum Einspielungen mit großen Interpreten von diesem Werk, weil es als "unspielbar" gilt und noch mehr, weil die meisten nichts damit anfangen können. Der Vorwurf, Schönberg betreibe Gehirnakrobatik, ist gerade im Zusammenhang mit dem VK oft zu hören. Entsprechend spröde fallen die Realisierungen aus. Umso erhellender ist es, wie Hilary Hahn in einem Interview mit Violinist.com ihren Zugang erklärt. Sie sagt, dass es sie nicht kümmere wie eine Melodie zustande gekommen ist. Ob ein Strukturelement da ist, weil es dem Komponisten in Traum eingegeben wurde oder ob er es als Reihe konstruiert hat, macht keinen Unterschied. Es ist in der Musik vorhanden und es muss interpretiert werden, egal woher die Inspiration kommt. Es sei nicht akzeptabel irgend einen Komponist auf akademische Wesie zu spielen, auch nicht Schönberg. Na wenn das kein Fest wird! :leb
@Dox, die Hörproben des Schönberg Konzertes haben jedenfalls mein Interesse geweckt. Die Hörproben des Sibelius Konzerts vermittelten einen sehr guten Eindruck. Mir schien es als wäre hier ein Gleichgewicht zwischen Hahn und Orchester auf hohem Niveau. Die Aufnahme ist so gut wie bestellt :ignore
Mariss Jansons spielte 1991 zusammen mit den Osloer Philharmonikern diese Orchesterstücke von Richard Wagner ein. Das Tempo ist recht straff - alles klingt frisch und kraftvoll. Eine empfehlenswerte "Wagner ohne Worte"-Aufnahme. Zu hören sind die Meistersinger-Ouvertüre / Tristan-Vorspiel und Isoldes Liebestod / Tannhäuser-Ouvertüre / Siegfrieds Trauermarsch / Walkürenritt / Hochzeitsvorspiel (3. Akt) aus dem Lohengrin / Rienzi-Ouvertüre.
Nordolf (27.02.2008, 13:57): Original von Rachmaninov Original von Nordolf Original von Rachmaninov Bei mir nun
Eine Symphonie für Posaune und Orchester - das klingt sehr interessant. Kannst Du kurz beschreiben, wie die Posaune in dem Werk eingesetzt wird? Leider kann man bei jpc nicht reinhören...
:hello Jörg
@Jörg,
die Hörbeispiele kann man bei Aho wahrscheinlich eh vergessen, da seine Werke ständigen Veränderungen erfahren. Die #9 ist eine sehr spannungsgeladenes expressives Werk und die Posaunen verstärken diesen Eindruck sehr deutlich und dienen immer wieder als Signal. Ein gewaltiger Effekt. Definitiv sind die Posaunen als Unterstützung eingesetzt, nicht als Gegenstimme zum Orchester. Soweit der erste Eindruck :hello
Danke! Dann scheint sie ja ein guter Einsteig für mich in Aho zu sein.
Rachmaninov (27.02.2008, 14:12): Original von Nordolf Original von Rachmaninov Original von Nordolf Original von Rachmaninov Bei mir nun
Eine Symphonie für Posaune und Orchester - das klingt sehr interessant. Kannst Du kurz beschreiben, wie die Posaune in dem Werk eingesetzt wird? Leider kann man bei jpc nicht reinhören...
:hello Jörg
@Jörg,
die Hörbeispiele kann man bei Aho wahrscheinlich eh vergessen, da seine Werke ständigen Veränderungen erfahren. Die #9 ist eine sehr spannungsgeladenes expressives Werk und die Posaunen verstärken diesen Eindruck sehr deutlich und dienen immer wieder als Signal. Ein gewaltiger Effekt. Definitiv sind die Posaunen als Unterstützung eingesetzt, nicht als Gegenstimme zum Orchester. Soweit der erste Eindruck :hello
Danke! Dann scheint sie ja ein guter Einsteig für mich in Aho zu sein.
Hoffe Deine Erwartungen werde erfüllt und meine Kommentare stimmen :ignore
ab (27.02.2008, 15:02): Heute zwei wunderbar gespielte Sachen im Radio gehört:
Joseph Joachim Variationen über ein eigenes Thema in E-Dur op.10 für Viola und Klavier Veronika Hagen & Paul Gulda Label: Musica classic 7900262 (2-CD)
Johannes Brahms Sonate für Violine und Klavier Nr.1 in G-Dur op.78 Ilia Korol & Natalia Grigorieva/Hammerklavier Label: Challenge ClassicsCC 72194
Letzteres höre ich jetzt bereits wiederholt im Radio in immer wieder aufs neue begeistert. Ganz nach meinem Geschmack!
Nun nochmals Gesualdo mit dem Hilliard Ensemble. Ich werde mich wohl nie an diene Hallbrei von ECM gewöhnen :(
Zelenka (27.02.2008, 16:19): Original von ab
Es mag schon sein, dass Erik Tawaststjerna der Ansicht war, dass Karajan der einzige Dirigent gewesen sei, der die 4. Sinfoie verstanden habe - was immer auch das heißen mag. (Ich vermute, dies ist nicht mehr als ein Geschmacksurteil von Tawaststjerna.) Ich meine es ist auch sicher überliefert, dass Sibelius einmal nach einem Konzert gesagt habe, Karajan sei sozusagen sein Idealinterpret ; aber ich meine mich zu entsinnen, dass er tatsächlich gemeint habe, Beecham sei es, der seinen Intentionen am nächsten käme. Wenn ich die Stelle wieder finde, werde ich sie gerne nachreichen.
In Elisabeth Schwarzkopf, On and off the record: A memoir of Walter Legge (1982) wird die folgende Äußerung des Komponisten gegenüber Legge wiedergegeben: "Karajan is the only man who really understands my music: our old friend Beecham always makes it sound as if he had learned it and conducted it from a first fiddle part." Ansonsten ist der Komponisten wohl zu vielen freundlich gewesen, die seine Musik aufführten ... - Auch wenn Tawastjernas Urteil ein Geschmacksurteil sein sollte, ist es wohl ein wenig ernstzunehmen ...
Gruß, Zelenka
Zelenka (27.02.2008, 16:23): Heute vor 154 Jahren sprang Robert Schumann von der Düsseldorfer Rheinbrücke in den Strom. Aus diesem Anlaß das 1. Klavierkonzert d-Moll von Johannes Brahms:
Cosima (27.02.2008, 19:45): Original von Zelenka Heute vor 154 Jahren sprang Robert Schumann von der Düsseldorfer Rheinbrücke in den Strom.
Och... Warum hörst Du dann keinen Schumann? Ich habe das natürlich an diesem denkwürdigen Tag getan, nämlich Cortot mit den Davidsbündlertänzen. :engel
Jetzt Alexandre Tharaud mit seiner unprätentiösen und feinsinnigen Einspielung der Chopin-Préludes:
Kurt Atterberg: Cellokonzert op. 21 Werner Thomas-Mifune, Cello RSO Berlin, Karl Anton Rickenbacher
Zelenka (27.02.2008, 19:58): Original von Cosima Original von Zelenka Heute vor 154 Jahren sprang Robert Schumann von der Düsseldorfer Rheinbrücke in den Strom.
Och... Warum hörst Du dann keinen Schumann? Ich habe das natürlich an diesem denkwürdigen Tag getan, nämlich Cortot mit den Davidsbündlertänzen. :engel
Deswegen: "... erinnert sei hier nur an den wahrhaft desolaten Eingang des Konzerts, der vielleicht ganz direkt an Schumanns Sturz von der Düsseldorfer Rheinbrücke anknüpft ..." (Selbstzitat). Programmusik ...
Hector Berlioz: Symphonie fantastique, op. 74 (Dirigent: Sir Colin Davis; aufgenommen im November 1991 im Wiener Musikverein) Cesar Franck: Variations symphoniques (Dirigent: Carlo Maria Giulini; Paul Crossley, Klavier; aufgenommen am 14. Juni 1993 im Wiener Musikverein) Maurice Ravel: Tzigane (Dirigent: James Levine; Anne-Sophie Mutter, Violine; aufgenommen im November 1992 im Wiener Musikverein) Johann Strauß: Bluette, Polka francaise, op. 271 (Dirigent: Riccardo Muti; Neujahrskonzert 1997)
Nordolf (27.02.2008, 20:36): Ich schließe mich mal dem Schumann-Gedenken an:
Daraus jetzt das Streichquartett Nr. 1 - 1843 als "musikalische Morgenunterhaltung" im Gewandhaus uraufgeführt. Das Gewandhausquartett ist mit einer wie immer sehr ausbalancierten und klangschönen Interpretation zu hören. Der Zusammenklang ist den Herren offensichtlich wichtiger als herausstechende Virtuosität. Dabei besteht immer die Gefahr ein langatmiges akademisches Flair zu produzieren. Ich denke jedoch, das man das hier eher als "lyrisch empfunden" bezeichnen kann. Mir gefällt diese Formation jedenfalls ausgesprochen gut.
ab (27.02.2008, 20:39): Gute Idee: Ich schließe mich an mit meiner Referenzeinspielung dieser so vernachläsigten Quartette: Hagen Quartett
Die Manfred-Ouvertüre mit George Szell und dem Cleveland Orchestra. Das Klavierkonzert und die Konzertstücke op. 92 & 134 für Klavier & Orchester mit dem Pianaisten Rudolf Serkin - begleitet vom Philadelphia Orchestra unter Eugene Ormandy.
1958
Allesamt erfreuliche Aufnahmen wie ich finde.
Tranquillo (27.02.2008, 21:24): Nun zum Vergleich eine andere Aufnahme der Vierten von Sibelius:
Das Beklemmende, ja geradezu Unheimliche, die Verzweiflung und Trostlosigkeit des ersten Satzes (die sich im dritten Satz etwas abgemildert fortsetzt) vermittelt sich mir bei Karajan sehr viel eindringlicher als bei Segerstam, der auf mich dagegen schon fast unterkühlt wirkt. Man darf nicht vergessen, dass die Stimmung der Vierten durch Sibelius' Erkrankung (Kehlkopfkrebs) und die damit verbunde Operation im Jahr 1911 beeinflusst ist.
Mit Karajan gibt es noch eine ältere Aufnahme aus den 1950er Jahren (mit dem Philharmonia Orchestra).
HenningKolf (27.02.2008, 21:50): Nachdem ich in der letzten Zeit fast ausschließlich Schubertsche Klaviermusik gehört habe, brauche ich jetzt unbedingt etwas anderes.
Cetay (inaktiv) (28.02.2008, 07:42): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Nicht umsonst ist der Schönberg der Headliner auf dieser CD. Es gibt kaum Einspielungen mit großen Interpreten von diesem Werk, weil es als "unspielbar" gilt und noch mehr, weil die meisten nichts damit anfangen können. Der Vorwurf, Schönberg betreibe Gehirnakrobatik, ist gerade im Zusammenhang mit dem VK oft zu hören. Entsprechend spröde fallen die Realisierungen aus. Umso erhellender ist es, wie Hilary Hahn in einem Interview mit Violinist.com ihren Zugang erklärt. Sie sagt, dass es sie nicht kümmere wie eine Melodie zustande gekommen ist. Ob ein Strukturelement da ist, weil es dem Komponisten in Traum eingegeben wurde oder ob er es als Reihe konstruiert hat, macht keinen Unterschied. Es ist in der Musik vorhanden und es muss interpretiert werden, egal woher die Inspiration kommt. Es sei nicht akzeptabel irgend einen Komponist auf akademische Wesie zu spielen, auch nicht Schönberg. Na wenn das kein Fest wird! :leb
@Dox, die Hörproben des Schönberg Konzertes haben jedenfalls mein Interesse geweckt. Die Hörproben des Sibelius Konzerts vermittelten einen sehr guten Eindruck. Mir schien es als wäre hier ein Gleichgewicht zwischen Hahn und Orchester auf hohem Niveau. Die Aufnahme ist so gut wie bestellt :ignore Ich überlege sogar, den Importpreis zu zahlen, um sie ein paar Tage früher zu haben :ignore
Heute morgen:
Schubert D 960, Leif Ove Andsnes Diese Musik packt mich an den Grundfesten.
Rachmaninov (28.02.2008, 07:51): Original von Dox Orkh @Dox, die Hörproben des Schönberg Konzertes haben jedenfalls mein Interesse geweckt. Die Hörproben des Sibelius Konzerts vermittelten einen sehr guten Eindruck. Mir schien es als wäre hier ein Gleichgewicht zwischen Hahn und Orchester auf hohem Niveau. Die Aufnahme ist so gut wie bestellt :ignore Ich überlege sogar, den Importpreis zu zahlen, um sie ein paar Tage früher zu haben :ignore
Heute morgen:
Schubert D 960, Leif Ove Andsnes Diese Musik packt mich an den Grundfesten.
@naja, glaube kaum das Du sie darüber noch viel früher erhalten wirst. Hast so lange gewartet und bis zum 14.03.2007 ist es nicht mehr so weit.
Schubert's Klaviermusik ergreift mich auch immer in den Grundfesten. Daher kann ich auch nicht verstehen warum eh oft weniger geschätzt wird als Schumann und Beethoven.
Die Andsnes Aufnahme gibt es derzeit für 14,99€ bei JPC. Ist so gut wie bestellt. Bei jpc gibt es auch irre viele gute Aufnahmen derzeit für 4,99 € :ignore
Atmosphärische Musik, die wie eine Beschreibung nordischer Landschaften anmutet. Hauptsächlich wird die Musik von den (Tenor- und Soprano-)Saxophonen Jan Garbareks und dem Gitarrenspiel Ralph Towners (Konzertgitarre und 12-Saiten-Gitarre) getragen. Bei drei Stücken spielt die "Aeolsharfe", also die Windharfe eine große Rolle. Diese Harfe wird im Freien aufgestellt und der Wind erzeugt Töne und Obertöne auf dem Instrument. Die hier verwendete Windharfe stand an der Südküste Norwegens - hat also die kreisenden Lüfte des Nordens eingefangen. :) Ergänzend verwenden die Musiker noch eine Naturflöte und bei einem Track einen Blechbläser.
HenningKolf (28.02.2008, 12:59): @ Nordolf
Du weckst gerade Jugenderinnerungen. Besagte CD habe ich damals - natürlich als LP - im Zarten Alter von 17 Jahren gekauft, was damals bei meinen Neil Young, Rolling Stones oder Cream hörenden Freunden Befremden auslöste, wie ich mich nocht gut erinnern kann. Ich habe mich mittlerweile an Garbarek ein wenig satt gehört, was nicht gegen Garbarek spricht, sondern allein auf zeitweiligen Überkonsum zurückzuführen ist (Gerne erinnere ich mich noch an die Garbarek-Scheiben "Witchi-Tai-To" - oder so ähnlich - mit dem Bobo Stenson Quartett und "Abour Zena" mit Keith Jarrett zurück - kennst Du die?)
Ok, das soll es gewesen sein, sonst kriegen wir die rote off-topic-Kelle gezeigt.......
Nordolf (28.02.2008, 13:36): Original von HenningKolf @ Nordolf
Du weckst gerade Jugenderinnerungen. Besagte CD habe ich damals - natürlich als LP - im Zarten Alter von 17 Jahren gekauft, was damals bei meinen Neil Young, Rolling Stones oder Cream hörenden Freunden Befremden auslöste, wie ich mich nocht gut erinnern kann. Ich habe mich mittlerweile an Garbarek ein wenig satt gehört, was nicht gegen Garbarek spricht, sondern allein auf zeitweiligen Überkonsum zurückzuführen ist (Gerne erinnere ich mich noch an die Garbarek-Scheiben "Witchi-Tai-To" - oder so ähnlich - mit dem Bobo Stenson Quartett und "Abour Zena" mit Keith Jarrett zurück - kennst Du die?)
Ok, das soll es gewesen sein, sonst kriegen wir die rote off-topic-Kelle gezeigt.......
Gruß Henning
Hallo Henning!
Nein, die beiden Scheiben kenne ich leider nicht. Neben der "Dis" und der durchaus hierher gehörenden "Officium" habe ich noch in meinem Besitz: "Legend Of The Seven Dreams" (über finnische Sagen), "Twelve Moons" und „Rosensfole” (mit der Sängerin Agnes Buen Garnas, norwegische Folklore). Ich finde sie alle großartig.
:hello Jörg
Nordolf (28.02.2008, 13:45): Wieder back to the topic:
Altnordischer Ritualismus im modernen Orchestergewand.
Cetay (inaktiv) (28.02.2008, 14:20): Original von Nordolf Original von HenningKolf @ Nordolf
Du weckst gerade Jugenderinnerungen. Besagte CD habe ich damals - natürlich als LP - im Zarten Alter von 17 Jahren gekauft, was damals bei meinen Neil Young, Rolling Stones oder Cream hörenden Freunden Befremden auslöste, wie ich mich nocht gut erinnern kann. Ich habe mich mittlerweile an Garbarek ein wenig satt gehört, was nicht gegen Garbarek spricht, sondern allein auf zeitweiligen Überkonsum zurückzuführen ist (Gerne erinnere ich mich noch an die Garbarek-Scheiben "Witchi-Tai-To" - oder so ähnlich - mit dem Bobo Stenson Quartett und "Abour Zena" mit Keith Jarrett zurück - kennst Du die?)
Ok, das soll es gewesen sein, sonst kriegen wir die rote off-topic-Kelle gezeigt.......
Gruß Henning
Hallo Henning!
Nein, die beiden Scheiben kenne ich leider nicht. Neben der "Dis" und der durchaus hierher gehörenden "Officium" habe ich noch in meinem Besitz: "Legend Of The Seven Dreams" (über finnische Sagen), "Twelve Moons" und „Rosensfole” (mit der Sängerin Agnes Buen Garnas, norwegische Folklore). Ich finde sie alle großartig.
:hello Jörg
Ich schließe mich dem off-topic Vergehen an, sollen sie doch die halbe Mannschaft des Feldes verweisen. :J
Mir geht es ähnlich wie Henning, ich habe rund ein Dutzend Garbarek CDs, höre sie aber kaum noch, weil ich mich überhört habe. Garbarek klingt halt immer wie Garbarek (mit Ausnahme der ganz frühen Scheiben, wie Afric Pepperbird, als er noch vom Free Jazz beeinflusst war). Ob er nun mit pakistanischen Musikern, dem Hilliard Ensemble, im Duo oder mit seinen Quartetten spielt; sein immergleicher elegischer Sound ermüdet auf Dauer ziemlich. Die mit Abstand beste Platte ist IMO Madar mit Anouar Brahem (Oud) und Shaukat Hussain (Tabla) - zum einen wegen der bruchlos gelungenen Drei-Kontinent-Integration, zum anderen weil Garbarek variabel spielt wie selten und seine Inbrünstigkeit hier echt wirkt und unter die Haut geht.
liegnitz (28.02.2008, 16:27): Beim Aufräumen in die Hände gefallen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61CBVLsD-cL._SS500_.jpg Beethoven Violinsonate Nr. 5, Op. 24 "Frülings-Sonate" Josef Suk Jan Panenka SUPRAPHON
Meine CD hat allerdings ein anderes Cover
:hello
Cosima (28.02.2008, 16:47): Nachdem ich gestern noch etliche Male die Sturm-Sonate mit Brautigam gehört hatte (die ganze CD ist toll!), heute zur Abwechslung die Sonate mit Artur Schnabel (1934):
Il duca di Mantova........... Carlo Bergonzi Rigoletto....................... Dietrich Fischer-Dieskau Gilda............................. Renata Scotto Parafucile....................... Ivo Vinco Maddalena..................... Fiorenza Cossotto
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala Rafael Kubelik
:hello
Zelenka (28.02.2008, 18:18): Gesammelte instrumentale Einleitungssätze zu geistlichen Oratorien eines Venezianers in Wien:
Manchmal, aber wirklich nur manchmal kann ich mir auch solche mehr collagenartigen Kompositionen "antun". Aber wirklich nur manchmal, ganz schön anstrengend wenn man sich drauf einlässt.....
Rachmaninov (28.02.2008, 19:01): Original von HenningKolf Dies ist ein Klassikforum. Bewahren Sie Forumsdisziplin!
Luce: Unterschätze niemals, niemals die Macht des Administrators ...... :haha
Rachmaninov (28.02.2008, 19:08): So, kurze Pause und dann widme ich mich .....
Auch wenn für mich Haitink bei der 8. mein klarer Favorit bleibt, gelingt Kondrashin doch eine sehr intensive bewegende Interpretation dieser "Kriegsopfer"-Symphonie.
HenningKolf (28.02.2008, 19:39): Ich schließe mich was den Komponisten betrifft dem admin an:
Peter I. Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 "Pathetique"
:times10
daniel5993 (28.02.2008, 22:59): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099708798727.jpg
Peter I. Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 "Pathetique"
:times10
Kann über dieses Werk, egal wie oft ichs schon gehört habe, nur Staunen! Eine unglaublich emotionale und tiefe Aussage an den Hörer Stürmisch, bewegt, zerrissen, aufwühlend ......... :down :down :down
Ich glaub, Tschaikowskys Lieblingsinstrument war die Trompete :engel
Die 4. Symphonie: - apokalyptisch, düster, satirisch... Schostakowitsch setzt Märsche neben seltsame Walzer und seziert seine Musik auf Einzeltöne, um sie wieder zu mächtigen Klang-Gewitterwolken zusammenzubrauen, die sich dann gewaltsam entladen. Ständig werden Kontraste gegeneinander gesetzt: - da pfeift sich bspw. ein Bläser vergnügt ein Liedchen, um gleich von bedrohlichen Trompeten oder agressiver Rhythmik ad absurdum geführt zu werden.
Kondrashin mit den Moskauer Philharmonikern im Jahre 1966
Nordolf (28.02.2008, 23:06): Original von daniel5993 Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099708798727.jpg
Peter I. Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 "Pathetique"
:times10
Kann über dieses Werk, egal wie oft ichs schon gehört habe, nur Staunen! Eine unglaublich emotionale und tiefe Aussage an den Hörer Stürmisch, bewegt, zerrissen, aufwühlend ......... :down :down :down
Ich glaub, Tschaikowskys Lieblingsinstrument war die Trompete :engel
Hallo Daniel,
ja, da kann ich dir nur zustimmen. Morgen werde ich diese Aufnahme auch mal wieder hören.
ab (29.02.2008, 10:24): Original von Zelenka Claudio Monteverdi: L'Orfeo Emanuela Galli, Mirko Guadagnini, Marina De Liso, Ensemble La Venexiana Claudio Cavina Glossa
Wie hat Cavinas L'Orfeo denn gefallen?
Gruß, Zelenka
Ich wüsste nicht, ob ich Cavinas oder Garidos Einspielung vorziehen würden :W
ab (29.02.2008, 10:34): Original von Dox Orkh Ich schließe mich dem off-topic Vergehen an, sollen sie doch die halbe Mannschaft des Feldes verweisen. :J
Garbareks Spiel empfand ich immer am Rade des Gedudels, womöglich weil ich zu dieser Zeit lieber Aufnahmen vom umtriebigen Münchner Label jmt (die insbesondere die New Yorker Avandgarde-Jazz-Bewegung unter Vertrag und auch bei uns im Konzert hatten) als von ECM gehört habe. Bei ECM hat mir jedenfalls John Surman mehr zugesagt als Garbarek, meine Favorits dieses Labels waren eindeutig Dino Saluzzi, Palle Mikkelborg und Gary Peacock.
Ich begann bereits, unter leichten Entzugserscheinungen zu leiden. Aber heute ist endlich eine (für mich) neue Richter-CD mit Mozart-Klavierkonzerten eingetroffen. Live-Aufnahmen aus 1966-1973. Als Bonus: Klaviersonate K.545 - "recorded from the audience" (au weia :ignore ).
Tschaikowsky mit Bernstein und dem NYPO: Symphonie Nr. 6 1964 Hamlet 1970
An die zahlreichen Nebengeräusche (Umblättern? Taktstockklopfen? Knistern!) muss man sich etwas gewöhnen, aber so schlimm ist es auch wieder nicht. Dafür fackelt Bernstein hier ein Feuerwerk der Emotionen ab - unglaublich! :down Man höre nur die Höhepunkte des ersten Satzes: - erst bei den lyrischen Stellen eine warme Einfühlungsgabe und dann diese scharf konturierten Bläserausbrüche und die Paukenpräsenz. Eigentlich ist diese Interpretation nicht weniger emotional als die spätere aus den Achtzigern..
Nordolf (29.02.2008, 20:49): Bei mir wieder mal einer meiner liebsten Spätromantiker: Janis Ivanovs aus Lettland - wunderbar hingebungsvoll interpretiert vom Lettischen Nationalorchester:
Resignative und elegische Stimmungen stehen im Vordergrund. Wunderschön! :down
Leider gibt es eine technische Kritik: Während die 3. Symphonie und das Cellokonzert in sehr guter warmer ADD-Klangqualität von Anfang der Achtziger daherkommen, wurde ärgerlicherweise die symphonische Dichtung "The Cloudy Mountain" auf dieser CD nicht bearbeitet. Das CD-Booklet gibt hehre Motive dafür an - man wolle die ursprüngliche Dynamik wahren. Sorry, aber diese hätte man lieber opfern sollen... Das an- und abschwellende Rauschen wäre ja erträglich, aber das penetrante Kratzen in den Orchestertutti scheint mir inakzeptabel. Und es gibt derzeit keine andere Aufnahme des Werkes als diese... Schade! :I
Mozart: Hornkonzerte Dennis Brain, Horn Philharmonia Orchestra, Karajan (Aufnahme 1953)
ab (29.02.2008, 20:54): Im Radio gerade:
Aus dem Konzertsaal
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Dirigent: Kristjan Järvi; Nicola Benedetti, Violine. Arvo Pärt: Symphonie Nr. 3 Jean Sibelius: a) Konzert für Violine und Orchester d-Moll, op. 47; b) Symphonie Nr. 2, D-Dur, op. 43 (Aufgenommen am 3. Februar im Großen Musikvereinssaal in Wien)
Noch nie eine so dramtische Interpretation der 2. Sinfonie gehört!
nikolaus (29.02.2008, 21:49): Bin dann mal wieder da...
Heute abend höre ich, was mir so in die Hände fällt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0880040401520.jpg Strawinsky: Suite Italienne 1933 (nach Pulcinella) arrangiert für Violine & Klavier Schubert: Fantasie D. 934 für Violine & Klavier Ravel: Sonate für Violine & Klavier Clara Schumann: Romanze op. 22 Nr. 1 für Violine & Klavier Viktoria Mullova (Violine),Katia Labeque (Klavier)
Suite aus dem Film "The late frost in spring" Symphony Nr. 8 Symphonische Dichtung "Lacplesis"
Auch hier sind wieder bei den ersten beiden Werken technische Probleme zu verzeichnen: - Lesefehler auf der CD (elektronisches unangenehmes Knacken) und bei der 8. ein etwas antiquiertes unsauberes Remastering, welches aber noch in Ordnung geht. Zur 8. Symphonie - einer bitteren Abrechnung mit Illusionen - gibt es sogar eine Alternativeinspielung: - Naxos; Yablonsky / Moskauer Symphoniker. Ich glaube zwar nicht, das dort der engagierte Zugriff der Letten erreicht wird, aber diese CD steht schon allein wegen der zugleich enthaltenen 20. Symphonie (aus Ivanovs' neoromantischer Phase) auf meinem Wunschzettel. Die 20. ist ohne Alternativeinspielung. Hoffentlich setzt irgendwann mal eine Ivanovs-Renaissance ein...
Cetay (inaktiv) (01.03.2008, 06:49): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31iQqonxQML._AA240_.jpg
:haha :D
2. Hördurchgang. Viel mehr als "interessant" und "außergewöhnlich" fällt mir nach der ersten Runde noch nicht ein.
Rachmaninov (01.03.2008, 09:25): Original von Dox Orkh Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31iQqonxQML._AA240_.jpg
:haha :D
2. Hördurchgang. Viel mehr als "interessant" und "außergewöhnlich" fällt mir nach der ersten Runde noch nicht ein.
1. Warum hast Du die schon und ich nicht, obwohl ich früher bestellt hatte?
2. Interessant und außergewöhnlich ist doch eher positiv oder?
Hoffe auf einen Bericht :engel
Rachmaninov (01.03.2008, 09:26): Original von nikolaus Bin dann mal wieder da...
Schön, wurdest auch meinersteis vermißt! Hoffe der Urlaub war erholsam :hello
Cetay (inaktiv) (01.03.2008, 10:15): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31iQqonxQML._AA240_.jpg
:haha :D
2. Hördurchgang. Viel mehr als "interessant" und "außergewöhnlich" fällt mir nach der ersten Runde noch nicht ein.
1. Warum hast Du die schon und ich nicht, obwohl ich früher bestellt hatte?
2. Interessant und außergewöhnlich ist doch eher positiv oder?
Hoffe auf einen Bericht :engel
Zu 1. Das nennt man Instant Karma :haha
Original von Rachmaninov Meine dürfte wohl früher als Deine eintreffen :haha
Zu 2. Positiver als banal und gewöhnlich ist es allemal. Und nach drei Hörsitzungen empfinde ich es als sehr lohnend. Es fehlt noch das überspringen des letzten Funkens, etwa wie beim ebenfalls neu kennengelernten Henze, der mich sofort gepackt und eine "Größe" :ignore vermittelt hat, die ich bei Aho (noch) vermisse. Deshalb jetzt vor dem Ansturm der Restfamilie:
Hans Werner Henze Drei Sinfonische Etüden; Quattro Poemi; Nachtstücke Und Arien; La Selva Incantata - Der Verwunschene Wald NDR Sinfonieorchester, Peter Ruzicka
das Cover stimmt nicht ganz. Ich habe nur einen Sampler mit 3 CDs, auf dem die Sinfonien (Davis, Solti), nicht aber das restliche orchestrale Werk vorhanden ist. Das richtige Cover finde ich nicht im Netz.
Die 1. Sinfonie habe ich schon gehört, das späte Frühstück wird von der 2. Sinfonie begleitet.
Gruß Henning
Rachmaninov (01.03.2008, 10:30): Original von Dox Orkh Zu 1. Das nennt man Instant Karma :haha
Karma? In welchem der 2 möglichen Bedeutungen?
Zu 2. Positiver als banal und gewöhnlich ist es allemal. Und nach drei Hörsitzungen empfinde ich es als sehr lohnend. Es fehlt noch das überspringen des letzten Funkens, etwa wie beim ebenfalls neu kennengelernten Henze, der mich sofort gepackt und eine "Größe" :ignore vermittelt hat, die ich bei Aho (noch) vermisse.
Da ich dei beiden Werk enoch nicht kenne kann ich natürlich daszu noch nichts schreiben oder nachvollziehen.
Also abwarten ...
HenningKolf (01.03.2008, 11:26): Instant Karma kenne ich vor allem so
Instant karmas gonna get you Gonna knock you right on the head You better get yourself together Pretty soon youre gonna be dead What in the world you thinking of Laughing in the face of love What on earth you tryin to do Its up to you, yeah you
Instant karmas gonna get you Gonna look you right in the face Better get yourself together darlin Join the human race How in the world you gonna see Laughin at fools like me Who in the hell dyou think you are A super star Well, right you are
Well we all shine on Like the moon and the stars and the sun Well we all shine on Evryone come on
Überragende Pianistin, sehr guter Pianist, überzeugende Kompositionen ergeben sehr erfreuliche CD - Karma halt
Henning
Zelenka (01.03.2008, 11:52): Original von ab Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SDYFHN3SL._AA240_.jpg
Brahms, Klavierquartett No. 1 op. 25, Arthur Rubinstein, Mitglieder des Pro Arte Quartet, aufgenommen 1932
Gruß, Zelenka
Warum nicht die mit dem Guarneri Quartet? Danke!
Weil ich die peinlicherweise nicht besitze, sondern nur die eigentlich fürchterlich klingende und nicht sonderlich gut gespielte mit dem Pro Arte Quartet ... :)
Gruß, Zelenka
ab (01.03.2008, 12:51): Ausgeliehen: Boccherini Streichtrios op. 14. Trio Mirò Ohne zu romanti- oder HIPisieren, eine klassische Interpretation, die schlicht herzerfreund musiziert ist! Kann ich sehr empfehlen; schon gar zu dem Preis! Auch vom Klangkonzept für mich ein Genuss. :engel
Vaughan Williams English Folk Song Suite - schöne mitreißende Märsche A Pastoral Symphony - naturmystisch und entrückt; mit lautmalerischem Sopran im letzten Satz 4. Symphony - gehört zu den agressiveren Werken des Engländers; möglicherweise ein Kommentar zur europäischen Situation der 30ziger Jahre
ab (01.03.2008, 13:45): Original von Zelenka Warum nicht die mit dem Guarneri Quartet? Danke!
Weil ich die peinlicherweise nicht besitze
Ich hab sie mir nach kurzem Reinhören nicht zu kaufen getraut, weil sie mich, trotz wiederholt hymnischer Anpreisung, spontan nicht angesprungen ist. Womöglich eine Aufnahme, die sich erst mit der Zeit mir erschließen würde. bislang habe ich bein den Klavierquartetten Brahms nichts mich überzeugendes gehört...
nikolaus (01.03.2008, 14:24): Ein spontaner Griff in meine CD-Schublade:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944743821.jpg gerade Prokofiev, dagegen ist Sturm Emma ein laues Lüftchen :wink
Ich komme mal wieder von Vaughan Williams mit V. Handley nicht los:
A London Symphony - das London von 1913; sehr bilderreich: die Westminsterschläge, der winterliche Bloomsbury Square an einem Novembernachmittag; das nächtliche London; eine Bootsfahrt auf der Themse, bei der London hinter dem Horizont zu verschwinden scheint usw.
Symphonie Nr. 8 - auch sehr filmisch (besonders der letzte Satz) und modern, aber anders als etwa die Sinfonia Antartica; während dort ein monumentaler Abenteuerfilm vor Augen steht, scheint es hier eher um ein leises menschliches Drama zu gehen
Flos Campi für Bratsche, kleinen Chor und kleines Orchester - die Inspiration dafür war das Hohelied Salomons; gleichwohl wird der Chor nur lautmalerisch eingesetzt; das Werk lässt sich als großartiges symbolistisches Jugenstil-Fresko beschreiben; ein Hauch von Fin-de-siecle-Stimmung
Konzert für Oboe und Streichorchester - lyrisch und feinsinnig
Symphony Nr. 5 - sehr romantisch; der Stil knüpft wieder an die pastorale 3. Symphonie an; hier stehen aber keine Naturbilder, sondern Liebe und Sehnsucht im Vordergrund; manchmal glaube ich Wagner-Anklänge hören zu können
Tranquillo (01.03.2008, 21:07): Original von Nordolf Symphony Nr. 5 - sehr romantisch; der Stil knüpft wieder an die pastorale 3. Symphonie an
Bei mir ist diese Sinfonie gerade in der Aufnahme mit dem BBC Symphony Orchestra verklungen.
Zwischen den schroffen, düsteren Sinfonien Nr. 4 und 6 ein bemerkenswertes Werk - wenn man bedenkt, dass es 1943 inmitten von Chaos und Zerstörung des Krieges komponiert wurde. Die Musik wirkt nicht nur romantisch-pastoral, sondern geradezu entrückt und nicht von dieser Welt.
Viele Grüsse Andreas
Zelenka (01.03.2008, 22:26): Ein herrlich schmalziges Schubert-Notturno mit dem Trio Wanderer:
Die ursprüngliche Chant du Monde-Aufnahme ist kürzlich bei Harmonia Mundi neu aufgelegt worden.
Gruß, Zelenka
Nordolf (01.03.2008, 22:32): Original von Tranquillo Original von Nordolf Symphony Nr. 5 - sehr romantisch; der Stil knüpft wieder an die pastorale 3. Symphonie an
Bei mir ist diese Sinfonie gerade in der Aufnahme mit dem BBC Symphony Orchestra verklungen.
Zwischen den schroffen, düsteren Sinfonien Nr. 4 und 6 ein bemerkenswertes Werk - wenn man bedenkt, dass es 1943 inmitten von Chaos und Zerstörung des Krieges komponiert wurde. Die Musik wirkt nicht nur romantisch-pastoral, sondern geradezu entrückt und nicht von dieser Welt.
Viele Grüsse Andreas
Es scheint, als hätte RVW immer während des Krieges diese entrückte Musik geschrieben. 1916 arbeitete er an der pastoralen 3. (1921 beendet) und 1943 eben an der 5. Vor dem 2. Weltkrieg enstand dagegen die 4. und 1947 beendete er die 6., die der Komponist allerdings schon 1944 begann. Auch wenn es nicht ganz hundertprozentig passt, lässt sich als Tendenz schon sagen: romantische Musik während des Krieges und im Vor- bzw. Nachfeld des Krieges agressiv-herbe Klänge. Während der unmittelbaren Zerstörungen scheint die Sehnsucht nach einer heilen "Ganzheit", einer anderen Welt bei ihm sehr stark gewesen zu sein.
Ich kann nur wiederholen, was ich letztens schon schrieb:
Die 4. Symphonie: - apokalyptisch, düster, satirisch... Schostakowitsch setzt Märsche neben seltsame Walzer und seziert seine Musik auf Einzeltöne, um sie wieder zu mächtigen Klang-Gewitterwolken zusammenzubrauen, die sich dann gewaltsam entladen. Ständig werden Kontraste gegeneinander gesetzt: - da pfeift sich bspw. ein Bläser vergnügt ein Liedchen, um gleich von bedrohlichen Trompeten oder agressiver Rhythmik ad absurdum geführt zu werden.
Cetay (inaktiv) (02.03.2008, 07:01): Original von ab http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T5K23MK8L._AA240_.jpg
Gestern war ich davon schier sprachlos! :engel
Ich hab bei jpc keine Hörproben gefunden. Kannst du etwas mehr darüber sagen? Wie ist der Gesang? "Weniger von theatralischen Ausbrüchen als von einer sehr differenzierten Dosierung der Ausdrucksmittel bestimmt", wie in einer FF-Kritik zu u.a. CD zu lesen war? Was wird als Continuoinstrument(e) benutzt? Wie frei wird begleitet?
Schönberg, Kammersinfonie Nr. 1, Op. 9 Ensemble Intercontemporain; Boulez
Cetay (inaktiv) (02.03.2008, 08:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31iQqonxQML._AA240_.jpg Aho, Concerto für Tuba und Orchester (2000/1) Öystein Baadsvik, Norrköping SO, Mats Rondin
Wird mit jedem hören besser. Diese tiefen Töne können süchtig machen. :D
Ich meine, dass die Tuba, als "klassisches" Solinstrument kaum geeingnet ist. Sobald der Solist etwas beweglicher spielt, klingt es "jazzig". Und das gibt dem Ganzen einen ganz besonderen Reiz. Mehr bei Gelegenheit im passenden Thread.
Lawrence Foster dirigiert Werke von Enescu (1881-1955). Gefällt mir sehr gut. - Mir war gar nicht bewusst (oder ich habe es vergessen), dass Georges Enescu als einer der größten Geiger der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt. Kennt jemand eine Aufnahme von ihm? Die Sonaten u. Partiten von Bach wären z.B. verfügbar...
Gruß, Cosima
Rachmaninov (02.03.2008, 11:31): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31iQqonxQML._AA240_.jpg Aho, Concerto für Tuba und Orchester (2000/1) Öystein Baadsvik, Norrköping SO, Mats Rondin
Wird mit jedem hören besser. Diese tiefen Töne können süchtig machen. :D
Kam bei mir gestern auch an, werde aber erst montag die Aufnahme hören können ...
Cosima (02.03.2008, 11:35): Original von Cosima Mir war gar nicht bewusst (oder ich habe es vergessen), dass Georges Enescu als einer der größten Geiger der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt.
"Vergessen" trifft es, denn ich fand eben heraus, dass ich Enescu hier auf einer DVD habe ("The art of violin"). Darauf spielt er seine "Rumänische Sonate". Nun gut :).
Gruß, Cosima
Rachmaninov (02.03.2008, 11:38): Original von Nordolf
Ich kann nur wiederholen, was ich letztens schon schrieb:
Die 4. Symphonie: - apokalyptisch, düster, satirisch... Schostakowitsch setzt Märsche neben seltsame Walzer und seziert seine Musik auf Einzeltöne, um sie wieder zu mächtigen Klang-Gewitterwolken zusammenzubrauen, die sich dann gewaltsam entladen. Ständig werden Kontraste gegeneinander gesetzt: - da pfeift sich bspw. ein Bläser vergnügt ein Liedchen, um gleich von bedrohlichen Trompeten oder agressiver Rhythmik ad absurdum geführt zu werden.
Sehr treffend formuliert, und das eigene Empfinden gerät durcheinander. Ständig auch neue "Solostimmen" und dann immer wieder diese Stimmungswandel. Aber am Ende, nach dem letzten Endladen dramatischer Musik klingt alles ganz ruhig aus. Ein irgendwie sperriges Werk, das mir nicht direkt zugänglich war, aber ergreifend wenn man es zuläßt.... :down
Ich habe sie nach dem Kauf vor längerer Zeit nicht mehr gehört, da sie mir in ihrer "Ruppigkeit" schnell auf die Nerven ging. Jetzt die "zweite Chance"...
Weil ich momentan so gerne Musik höre, die auf dem Fortepiano gespielt wird: Hummels Klaviertrios. - Übrigens: Als 1827 Beethoven beigesetzt wurde, gehörte Johann Nepomuk Hummel zu den vier Männern, die seine Bahre trugen. Beim Gedächtniskonzert improvisierte Hummel dann über Themen des großen Komponisten und Freundes. :I
Gruß, Cosima
P.S.: Wer waren eigentlich die übrigen drei Männer?
ab (02.03.2008, 13:33): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0825646035328.jpg
Ich habe sie nach dem Kauf vor längerer Zeit nicht mehr gehört, da sie mir in ihrer "Ruppigkeit" schnell auf die Nerven ging. Jetzt die "zweite Chance"...
Nikolaus.
Mir gings schon beim ersten Anhören so! Bislang hat mir am besten Marriner gefallen; nur viel zu teuer... :S
ab (02.03.2008, 13:35): Nun Mozart Zauberflöte Fricsay
Gute Idee mit Mendelssohns "Symphonien im Bach'schen Styl für bloße Saiteninstrumente". Höre ich auch mal wieder rein. The Hanover Band spielt auf Originalinstrumenten, aber gar nicht ruppig.
daniel5993 (02.03.2008, 14:33): https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028942207622.jpg Franz Schubert Klaviersonate D.958 Alfred Brendel, 1987
Ich besitze diese Aufnahme zwar noch nicht, Hörensehen kann ich sie aber bei Youtube
Walter (02.03.2008, 15:14): bei dem Wetter hab ich gerade den Hund um die Ecke gebracht - auf meinem Pod lief dabei Wlisso Wirssaladze - Elisso Plays Liszt & Shostakovich
Franz Liszt - Mephisto Walta No. 1
Rachmaninov (02.03.2008, 15:19): Original von Walter bei dem Wetter hab ich gerade den Hund um die Ecke gebracht
Der arme Vierbeiner! R.I.P oder was? Oder wie um die Ecke gebracht? :haha
Walter (02.03.2008, 15:26): was Du schon wieder denkst :cool
Ich versuche doch ein ziviliesierter Mensch zu sein!
Übrigens läuft gerade Franz Liszt/Charles Gounod - Waltz From "Faust
Mit Frau Wirssaladze macht das Wetter richtig Spass - bei uns sieht es aus als hätte der Liebe Gott Mikado spielen wollen und das ganze wegen des Regens dann doch einfach liegen lassen.
nikolaus (02.03.2008, 16:06): Original von Rachmaninov R.I.P
??? ?( ???
Walter (02.03.2008, 16:12): Original von Rachmaninov R.I.P
Ruhe in Frieden!
lat.: requiescat in pace! :engel
bei mir jetzt: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724358597424.jpg Mahler Symphonie #1
Tranquillo (02.03.2008, 16:43): Heute und in den nächsten Tagen werde ich mir Karajans ersten Beethoven-Zyklus anhören (mono aufgenommen in den 1950er Jahren mit dem Philharmonia Orchestra).
Beethoven: Sinfonie Nr. 6 Philharmonia Orchestra, Herbert von Karajan
Im Vergleich zu seiner Aufnahme mit den Berlinern aus den 1970ern klingt der erste Satz der "Pastorale" eher etwas ländlich-derb und tänzerisch. Der Klang der Aufnahme ist für ihr Alter erstaunlich gut, aber doch etwas gewöhnungsbedürftig...
Beethoven: Sinfonie Nr. 1 Philharmonia Orchestra, Karajan (mono 1953)
Erstaunlich - da nimmt mal jemand die Erste, die man oft genug als weichgespülten Mozart-Haydn-Verschnitt zu hören bekommt, wirklich ernst. Das ist ein Beethoven mit Ecken und Kanten, der ausgesprochen modern und teilweise schon fast etwas ruppig klingt. Im mitreißenden ersten Satz ein recht forsches Tempo, die Sforzati richtig knallig - da wird nichts glattgebügelt.
Karajans erster Beethoven-Zyklus in der digitalen Klangqualität des letzten Zyklus - das wär's...
Beethoven: Sinfonie Nr. 1 Berliner Philharmoniker, Karajan
Das "Allegro con brio" des ersten Satzes klingt gegenüber der älteren Aufnahme erheblich weniger nach "brio" - und die Ecken und Kanten sind schön abgerundet. Die frühere Aufnahme gefällt mir besser.
Und danach werde ich mir noch einmal Josef Hofmann mit seinem 4. Beethoven-Klavierkonzert vornehmen. ( :thanks an Zelenka für die umwerfende Fadeneröffnung zum Konzert! :down).
und höre Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 mit Alexis Weissenberg und den Berliner Philharmonikern. Zelenkas Einschätzung "eher lyrisch als brilliant" teile ich voll und ganz - auch von mir herzlichen Dank für den sehr informativen Thread zu diesem Konzert.
Viele Grüsse Andreas
nikolaus (02.03.2008, 19:28): Jetzt musste ich natürlich umdisponieren:
Tranquillo (02.03.2008, 19:55): Und jetzt noch (da auf der gleichen CD wie das Klavierkonzert Nr. 4) Beethovens Tripelkonzert op. 56 mit russischem Trio:
David Oistrakh, Violine Mstislav Rostropovich, Cello Sviatoslav Richter, Klavier
Erst das wunderbar bewegende Spiel du Pre's bei Schumanns Cellokonzert, dann noch sein Klavierkonzert mit Daniel Barenboim.
:engel
Gute Nacht!
nikolaus (02.03.2008, 22:17): Habe ich auch noch gefunden:
Beethoven KK No. 4
Pierre-Laurent Aimard Nikolaus Harnoncourt, Chamber Orchestra of Europe
Glenn Gould Leonard Bernstein, New York Philharmonic
Tja, jetzt die Frage, welche Aufnahme mir am besten gefällt?
Das schreibe ich besser im passenden thread.
Nikolaus.
P.S.: Jetzt Verdis Requiem...
liegnitz (02.03.2008, 22:33): :helloOriginal von ab Original von liegnitz http://www.siue.edu/~aho/musov/discrev/popov.gif
Symphonie Nr. 2, Op. 39 "Vaterland" (1943) USSR Radio & TV Symphony Orchestra Gennady Provatorov Olympia OCD576
Gute Nacht! :hello
Wie klingt den Popov? Sehr realsozialistisch?
Danke!
Die Uraufführung seiner Ersten Sinfonie im Jahre 1935 führte zuheftiger Kritik von staatlicher Seite; Popow wurde vorgeworfen, die "Ideologie des Klassenfeindes" zu vertreten. Nachdem dieses Werk harsch angegriffen wurde, änderte Popow seinen Stil. Anders, als oft behauptet wird, bewahrte er gewisse Eigenheiten, doch milderte er die Härte seiner Musik ab, komponierte tonal und nahm teilweise Anregungen aus der russischen Folklore auf. Er orientierte sich fortan am Sozialistischen Realismus und schrieb gerade in den Kriegsjahren patriotische, heroische Werke. Symphonie Nr.2 Op.39 (Stalin Preis 1946) ist ein Spätromantiches Stück und erinnert an Myaskovsky Op. 51 und Op. 54
:hello
liegnitz (02.03.2008, 22:41): Zum Abschluß des Wochenendes:
die mochte ich musikalisch eigentlich immer sehr - trotz der Probemmängel...
Und Du? :hello
Rachmaninov (03.03.2008, 08:00): Original von ab Original von Rachmaninov
Järvi - Schostakowitsch Sinfonie #4
die mochte ich musikalisch eigentlich immer sehr - trotz der Probemmängel...
Und Du? :hello
MUß sagen, daß ich die Aufnahme auch recht hörenswert finde. Aber die 4. habe ich noch nicht so oft gehört um hier zu jeder Aufnahme eine genaue Meinung zu haben. Kommt aber sicher :tongue:
Choral Symphony Choral Fantasia LYNNE DAWSON soprano GUILDFORD CHORAL SOCIETY ROYAL PHILHARMONICJOHN BIRCH organ HILARY DAVAN WETTON conductor
:hello
ab (03.03.2008, 13:53): Anlässlich des 20. Todestages von Henrik Szeryng heute, sein Konzert vom September 1975 aus Ancona mit Eugenio Bagnoli: Beethoven, Brahms und Bachs 2. Patita. (Aura)
Vaughan Williams - seine 1. Symphonie "A Sea Symphony", die er 1909 beendete. Im Grunde handelt es sich um eine symphonische Kantate nach Worten des Dichters Walt Whitman. Breitwand-Chöre beschwören den Geist des Meeres.
Nordolf (03.03.2008, 15:15): Daraus jetzt die 5. Symphonie:
Riti: I Funerali D’Achille - Percussion: Pietro Bertelli, Luca Carrara, Davide Michieletto, Gianfranco Tedeschi
Quattro Illustrazioni Sulle Metamorfosi Di Vishnu - Piano: Fabrizio Ottaviucci
Riti: I Funerali Di Carlo Magno - Cello: Francesco Ricevuto / Percussion: Pietro Bertelli, Luca Carrara, Davide Michieletto, Gianfranco Tedeschi
2005
Scelsis Musik ist sehr ritualistisch und mystisch angelegt. Beim zwanzigminütigen Streichquartett etwa gewinnt man den Eindruck, als würden die Streicher an- und abschwellend Obertongesänge anstimmen. Diese Intervalle - die mich manchmal an buddhistische Ritualklänge erinnern - spielen anscheinend eine wichtige Rolle in seinen Kompositionen.
Die Percussion der beiden "Riti"-Stücke deutet sowieso schon in eine repetative rituelle Richtung. Es sind Trauermärsche für den altgriechischen Helden Achilleus und für den Frankenkönig Karl, genannt der Große. Das Klavierstück bezieht sich auf den indischen Gott Vishnu und die dunkel wabbernde Bassflötenklangfläche auf das philippinische Wort für Schöpfergottheit.
Faszinierende Musik...
nikolaus (03.03.2008, 21:50): Uchida mit Beethoven No. 3 - auch nicht schlecht.
Martha Argerich hat man vorgeworfen, dass sie den Beginn zu brachial spielt u. den zweiten Satz zu sehr verzögert. Uchida geht meines Erachtens einen ähnlichen Weg.
Nikolaus.
Rachmaninov (03.03.2008, 21:59): bei mir doch noch ein wenig Musik.
Die 4. ist der zweite Teil aus der Erster-Weltkrieg-Trilogie des Komponisten mit dem Titel "Sieg" (die 3. Symphonie heißt "Krieg" und die 5. "Frieden").
ab (04.03.2008, 10:38): Im Radio gerade: Konzert am Vormittag
Paul Lewis, Klavier. Ludwig van Beethoven: a) Sonate E-Dur, op. 109; b) Sonate As-Dur, op. 110; c) Sonate c-Moll, op. 111 (Aufgenommen am 24. Juni 2007 im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg im Rahmen der "Schubertiade Schwarzenberg 2007").
Immer noch knapp über der Langweilungsschwelle, so dass ich doch nicht ausschalte; aber letzlich fühle ich mich hinterher immer etwas betrogen. Wie geht es euch mit Paul Lewis?
Rachmaninov (04.03.2008, 11:32): Original von ab Immer noch knapp über der Langweilungsschwelle, so dass ich doch nicht ausschalte; aber letzlich fühle ich mich hinterher immer etwas betrogen. Wie geht es euch mit Paul Lewis?
Hörte 1 x seine Aufnahme mit Schubert D958. Brauche ich eher nicht öfters. :ignore
ab (04.03.2008, 11:52): Quartetto Italiano mit Ravels Streichquartett, aber nicht in meiner Inselplatten-Interpretation der EMI-CD von 1959, und auch nicht der oft als Referenz gehandelten Philips-Aufnhame von 1965, sondern im stimmungsvollen Konzert vom September 1968 aus Ascona (Ermitage)
HenningKolf (04.03.2008, 15:32): Original von ab Im Radio gerade: Konzert am Vormittag
Paul Lewis, Klavier. Ludwig van Beethoven: a) Sonate E-Dur, op. 109; b) Sonate As-Dur, op. 110; c) Sonate c-Moll, op. 111 (Aufgenommen am 24. Juni 2007 im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg im Rahmen der "Schubertiade Schwarzenberg 2007").
Immer noch knapp über der Langweilungsschwelle, so dass ich doch nicht ausschalte; aber letzlich fühle ich mich hinterher immer etwas betrogen. Wie geht es euch mit Paul Lewis?
Ich schaffe es ohne weiteres Paul Lewis nicht zu Ende zu hören....Die Sonaten die ich habe werden auf der Festplatte vereinsamen
Mal wieder die 4. Symphonie - was für ein grimmiges Werk!
Kondrashin ist der richtige Interpret dafür: - gnadenlos, schrill, die Sarkasmen auskostend...
Rachmaninov (04.03.2008, 20:17): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4600317010653.jpg
Mal wieder die 4. Symphonie - was für ein grimmiges Werk!
Kondrashin ist der richtige Interpret dafür: - gnadenlos, schrill, die Sarkasmen auskostend...
War doch auch der Dirigent der Uraufführung.....
Nordolf (04.03.2008, 20:23): Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4600317010653.jpg
Mal wieder die 4. Symphonie - was für ein grimmiges Werk!
Kondrashin ist der richtige Interpret dafür: - gnadenlos, schrill, die Sarkasmen auskostend...
War doch auch der Dirigent der Uraufführung.....
Stimmt...
Da Du ja auch gerade wieder sehr viel die 4. hörst - darf man in absehbarer Zeit auf eine Threaderöffnung hoffen? :)
Herzliche Grüsse! Jörg
Rachmaninov (04.03.2008, 20:33): Original von Nordolf Stimmt...
Da Du ja auch gerade wieder sehr viel die 4. hörst - darf man in absehbarer Zeit auf eine Threaderöffnung hoffen? :)
Herzliche Grüsse! Jörg
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt....
Aber sie steht zumindestens in meiner Reservierungsliste. Wenn eine Schostakowitsch Sinfonie als Thread kommt dann sicherlich die 4. Sinfonie als erste .....
Aber zuvor gilt es noch 3 Sätze aus der 11. Sinfonie zu besprechen :I
Im Rahmen seines vierteiligen Zyklus', das dem gesamten Kla-vierwerk von Johannes Brahms gewidmet ist, hatte sich Andreas Boyde in seinem zweiten Programm schwerpunktmäßig Kompositionen der ersten Schaffenszeit ausgewählt. Mit Ausnahme der späten Drei Intermezzi opus 117 erklangen Stücke, in denen der künstlerische Wachstumsprozess dieses wichtigen Meisters der Spätromantik auf faszinierende Weise mitzuerleben ist - ein Bogen von den Wurzeln bis zum Spätwerk.
Ich bin ehrlich gesagt nicht besonders begeistert. Eingestiegen bin ich bei den Paganini-Variationen, die mir so überhaupt nicht gefallen haben. Jetzt die 3 Intermezzi, etwas besser...
Wenn ich es nicht mehr aushalte :ignore, werde ich auch Shostakovich hören: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0822186050255.jpg
Nikolaus.
Tranquillo (04.03.2008, 21:21): Jetzt zum Vergleich die Aufnahme der Vierten von 1977:
Mit den Violinkonzerten geht es mir wie den Klavierkonzerten. Das jeweils erste Konzert ist bekannter (weil mitreissender?), aber die zweiten Konzerte finde ich fast noch schöner/berührender...
Cetay (inaktiv) (05.03.2008, 13:45): Schubert D960 4. Satz. Und das obwohl ich im Büro bin und keine Möglichkeit zum Hören habe. Das Dingens läuft in meinem Kopf als Endlosschleife... ?(
Heute morgen gehört:
Erster Eindruck: Werk: großartige inspirierte Momente (sowohl in den lyrisch-expressiven Holzbläser-Soli als auch in den Orchesterausbrüchen), aber ein übergeordnetes zwingendes Ganzes will sich mir nicht so recht mitteilen - wie meistens bei Shostakovichs Sinfonien (außer bei den letzten beiden). Dirigat: Sehr plastisch und durchsichtig, mit Ecken und Kanten, eher blockhaft als zusammenhängend, kühl und scharf profiliert aber nicht so übertrieben wie bei Jansons. Superber Klang. Das klingt so ziemlich wie das Gegenteil von Järvi (im Quervergleich mit dessen 1. und 6.), am Ähnlichsten finde ich Roshdestwenskij (15.) ohne das Boreyko dessen "Tiefe" ausstrahlen würde.
Rachmaninov (05.03.2008, 13:47): Original von Dox Orkh Schubert D960 4. Satz. Und das obwohl ich im Büro bin und keine Möglichkeit zum Hören habe. Das Dingens läuft in meinem Kopf als Endlosschleife... ?(
Das nennt man wohl Verinnerlichen! Im geistigen Ohr hörte ich auch schon die 11. Sinfonie von Schostakowitsch im Flieger *gg*
Cetay (inaktiv) (05.03.2008, 13:49): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Schubert D960 4. Satz. Und das obwohl ich im Büro bin und keine Möglichkeit zum Hören habe. Das Dingens läuft in meinem Kopf als Endlosschleife... ?(
Das nennt man wohl Verinnerlichen! Im geistigen Ohr hörte ich auch schon die 11. Sinfonie von Schostakowitsch im Flieger *gg*
Eine Horrorvorstellung, wenn es die von Jansons ist. :P
Rachmaninov (05.03.2008, 13:50):
Erster Eindruck: Werk: großartige inspirierte Momente (sowohl in den lyrisch-expressiven Holzbläser-Soli als auch in den Orchesterausbrüchen), aber ein übergeordnetes zwingendes Ganzes will sich mir nicht so recht mitteilen - wie meistens bei Shostakovichs Sinfonien (außer bei den letzten beiden).
Naja, was anderes dürfte man wohl bei der 4. Sinfonie erwarten unter der Berücksichtigung der Umstände?! Aber ich starte einen Thread in ein, zwei Wochen. Also Diskussion vertagen :cool
Nordolf (05.03.2008, 14:02): Original von ab Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4600317010653.jpg
Mal wieder die 4. Symphonie - was für ein grimmiges Werk!
Kondrashin ist der richtige Interpret dafür: - gnadenlos, schrill, die Sarkasmen auskostend...
Kennst Du auch den Mitschnitt mit den Dresdner Philharmonikern bei Hänssler Profil?
:hello
Nein, leider nicht - die 4. läuft bei mir zur Zeit entweder mit Kondrashin in der Moskauer Aufnahme oder mit Gergiev / Kirov Orchestra
:hello Jörg
Rachmaninov (05.03.2008, 14:04): Original von Nordolf Original von ab Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4600317010653.jpg
Mal wieder die 4. Symphonie - was für ein grimmiges Werk!
Kondrashin ist der richtige Interpret dafür: - gnadenlos, schrill, die Sarkasmen auskostend...
Kennst Du auch den Mitschnitt mit den Dresdner Philharmonikern bei Hänssler Profil?
:hello
Nein, leider nicht - die 4. läuft bei mir zur Zeit entweder mit Kondrashin in der Moskauer Aufnahme oder mit Gergiev / Kirov Orchestra
:hello Jörg
Habe sie bestellt und werde im kommenden Thread zur 4. Sinfonie diese auch vorstellen!
Nordolf (05.03.2008, 14:16): Original von Rachmaninov
Habe sie bestellt und werde im kommenden Thread zur 4. Sinfonie diese auch vorstellen!
ich kenne nur zimerman als vergleich, der erscheint mir natürlicher. uchida "interpretiert" ein bisschen viel, obwohl ihre sicht schon interessant ist. maches ist schön, anderes wieder eher gekünstelt. sehr gut gefällt mir bei ihr zb. d899 nr. 4.
Zelenka (05.03.2008, 17:38): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/5199MBYZKJL._AA240_.jpg
Aufnahmen aus 1953, Klangqualität akzeptabel.
Die Live-Aufnahmen aus der Library of Congress sind sogar noch etwas älter, nämlich aus dem Jahre 1944. Vielleicht sind sie 1953 zum ersten Mal auf Platte erschienen.
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2, D-Dur (Dirigent: Riccardo Muti; aufgenommen am 22. Februar 1998) Alban Berg: Lulu-Suite (Dirigent: Sir Simon Rattle; aufgenommen am 11. März 2001)
Muti ist eher Schubert oder Bruckner, aber keine Brahms-Interpret :I Rattle gerade ist auch eher öd
Tranquillo (05.03.2008, 21:44): Heute abend gehört:
Hieraus LvB: Symphonie Nr. 9 D-moll, Op. 125 Tilla Brien, Elisabeth Höngen, Peter Anders, Rudolf Watzke Bruno Knittel Chor Berliner Philharmoniker Wilhelm Furtwängler 24.03.1942
Gute Nacht!
:hello
Nordolf (05.03.2008, 23:14): Nach den esoterischen Klangexperimenten von Giacinto Scelsi:
Für Freunde von kuriosen Zufällen: Ich habe mir unlängst das Konzert für Violine und Schlagzeugensemble von Lou Harrison angeschafft. Das Hauptmotiv hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem einer genialen Kompositon in der Free Jazz mit klassischen Formen verquirlt wird. Ich bekomme das nicht mehr aus dem Kopf und will es unbedingt mal wieder hören. Das Problem: Die LP habe ich seinerzeit im spätjugendlichen Wahn verkauft und jetzt wollte mir partout der Name des Komponisten nicht wieder einfallen. Bis eben! Als nach dem Cover für die gerade gehörte CD suchte, habe ich "Guerrero" versehentlich bei Wiki statt bei Amazon eingegeben und den Namen dann von Wiki versehentlich zu Google statt zu Amazon kopiert (jaja, ich weiß ... es ist halt noch früh am morgen :A) und dabei irgendwas mitkopiert, so dass ich nach "Francisco Guerrero (16.Jh) site:de.wikipedia.org" gesucht habe. Und in der Trefferliste finde ich folgendes:
Liste der Komponisten/G - WikipediaHälfte 16. Jh.) Giorgio Gaslini (* 1929); Francesco Gasparini (1668–1727) ..... Francisco Guerrero (1528–1599); Francisco Guerrero (1951–1997) ... de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Komponisten/G - 218k - Im Cache - Ähnliche Seiten
Und da steht er, der Name des gesuchte Komponisten: Giorgio Gaslini. Strange... :B
liegnitz (06.03.2008, 09:31): Fast schon zu Ende gespielt:
Wolfgang Amadeus Mozart Klarinettenkonzert KV 622 Oboenkonzert KV 314 Pay, Piguet, Acad. of Ancient Music, Hogwood
:hello
Jürgen (06.03.2008, 09:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YJ20FGTML._AA240_.jpg
Erst Todverkündung: Ich habe immer noch Schwierigkeiten, mich an Vickers zu gewöhnen. Er zieht das "E" immer so ins "Ä". Stimmgewalt und Wärme gehen ihm auch ab. Er ist m.E. der Schwachpunkt dieser Aufnahme.
Danach die letzten 20 Minuten des 3.Aktes: Hier kann ich George London in vollen Zügen genießen.
Grüße Jürgen
ab (06.03.2008, 09:45): Debussy Preludes von Jean-Rodolphe Kars :down :engel
Joseph Marx Natur-Trilogie: Eine symphonische Nachtmusik (1922) / Idylle - Concertino über die pastorale Quart (1925) / Eine Frühlingsmusik (1925)
Steven Sloane / Bochumer Symphoniker 2002
Sehr raffiniert instrumentierte Naturbilder voller Schönheit und Sentiment...
Wer sich Debussy-artige Stimmungen und Klänge nicht nur als französischen Impressionismus sondern als österreichische Spätestromantik vorstellen kann - ohne das irgendwie als "Rückschritt" zu betrachten -, dem wird diese Musik sicherlich genauso viel Freude bereiten wie mir.
ab (06.03.2008, 11:35): La Venexiana singt Monteverdis Madrigalbuch Nr. 2
Poztupimi (06.03.2008, 20:12): Bei mir läuft jetzt das Radio, drkultur:
Live aus dem Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin:
Joseph Rheinberger: Missa Es-dur op. 109 Krzysztof Penderecki: Agnus Dei, Veni creator Arvo Pärt: Magnificat Anton Bruckner: Christus factus est, Locus iste, Os justi, Virga Jesse floruit Max Reger: "O Tod, wie bitter bist du" op. 110,3
Will auch beim dritten Versuch nicht so richtig zünden. Es klingt symphonisch fett und gleichzeitig unterkühlt, das passt für meine Ohren nicht recht. Aber das Streichquintett verdient auf jeden Fall eine intensivere Beschäftigung. Beim Klarinettenquintett bevorzuge ich die farbig-warme und melancholische Leseart von Karl Leister mit dem Vermeer Quartett. Die hatte ich mal ausgeliehen und eigentlich gehört sie dringendst in meine Sammlung. Aber man muss ja nicht alles haben. :wink
Rachmaninov (06.03.2008, 21:41): Nachdem ich gestern nach längerer Zeit nochmals die Partitas gehört habe folgen nun #4-#6
Nachdem ich gestern das Schumann-Konzert den ganzen Abend hörte, folgte heute eine fantastische Chopin-CD aus obiger Box:
Berceuse op. 57 :down :down Klaviersonate Nr. 2 :down
Ich glaube, ich werde noch zum richtigen Michelangeli-Fan!
Gruß, Cosima
Poztupimi (06.03.2008, 22:08): Nachdem der hervorragende RIAS-Kammerchor als Zugabe den Mond hat aufgehen lassen - in einem Satz von Max Reger -, bleibe ich bei Chormusik, verlasse aber den geistlichen Bereich:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CU4Rfc7XL._AA240_.jpg Claude Debussy: Trois Chansons de Charles d'Orléans Maurice Ravel: Trois Chansons Francis Poulenc: Sept Chansons / Un soir de neige / Chansons françaises
Norddeutscher Figuralchor / Jörg Straube
Grüße, Wolfgang
liegnitz (06.03.2008, 22:14): Fast schon zu Ende gespielt:
Liebe Liegnitz, da freue ich mich doch sehr, das hier noch jemand anderes diesen Komponisten schätzt. Ich hoffe mal, das Naxos bald auch noch zumindest die beiden weiteren Symphonien, das Violinkonzert und das Klavierkonzert einspielen lässt.
und das so früh am morgen :D Wir sind hart im nehmen.
Nach diesem Vorspiel gab es das hier:
Mozart Die Zauberflöte; The Drottningholm Court Theatre Orchestra and Chorus, Arnold Östman.
Es ist vollbracht! Zum ersten mal hab ich eine CD am Stück geschafft (und wenn ich die Zeit noch gehabt hätte, wäre die 2te gleich noch hinterhergekommen) ohne wegen des Gesangs Schmerzen im Kopf oder den Zehennägeln zu bekommen - ich hab es sogar richtig genossen. Die Desensibilisierungs-Therapie mit Hilfe von Monteverdi und Rameau war erfolgreich. Nun, da ich die Zauberflöte endlich hören kann, lohnt sich auch die intensive Beschäftigung mit dem ganzen Drumherum; den Mysterien, der Weisheit, der Symbolik... :leb :leb
Rachmaninov (07.03.2008, 08:28): Original von Dox Orkh Nach diesem Vorspiel gab es das hier:
Mozart Die Zauberflöte; The Drottningholm Court Theatre Orchestra and Chorus, Arnold Östman.
Es ist vollbracht! Zum ersten mal hab ich eine CD am Stück geschafft (und wenn ich die Zeit noch gehabt hätte, wäre die 2te gleich noch hinterhergekommen) ohne wegen des Gesangs Schmerzen im Kopf oder den Zehennägeln zu bekommen - ich hab es sogar richtig genossen. Die Desensibilisierungs-Therapie mit Hilfe von Monteverdi und Rameau war erfolgreich. Nun, da ich die Zauberflöte endlich hören kann, lohnt sich auch die intensive Beschäftigung mit dem ganzen Drumherum; den Mysterien, der Weisheit, der Symbolik... :leb :leb
Bin ja kein Opern-Freund, aber die Östman Aufnahme ist ja nun wirklich hörenswert und vermittelt vor allem i.d. von Dir gezeigten Ausgabe eine gewisse "Wertigkeit"....
Cetay (inaktiv) (07.03.2008, 08:38):
Bin ja kein Opern-Freund, aber die Östman Aufnahme ist ja nun wirklich hörenswert und vermittelt vor allem i.d. von Dir gezeigten Ausgabe eine gewisse "Wertigkeit"....
Ja. Muss man haben :wink - in dieser Originalausgabe.
Tranquillo (07.03.2008, 08:52): Heute morgen in der Bahn gehört:
Charles Avison: Concerti nach Domenico Scarlatti Brandenburg Consort, Roy Goodman
Rachmaninov (07.03.2008, 09:05): Original von Dox Orkh
Bin ja kein Opern-Freund, aber die Östman Aufnahme ist ja nun wirklich hörenswert und vermittelt vor allem i.d. von Dir gezeigten Ausgabe eine gewisse "Wertigkeit"....
Ja. Muss man haben :wink - in dieser Originalausgabe.
Habe ich ja, aber eigentlich auch eher aus Sammelleidenschaft :cool
ab (07.03.2008, 09:45): Da muss ich nun auch einmal des 4. Beethovens hören:
Nun, da dürfte ich wohl auf eine Besprechung hoffen nachdem Zelenka sich wenig begeistert zeigte von dieser Aufnahme.
ab (07.03.2008, 10:07): Original von Rachmaninov Nun, da dürfte ich wohl auf eine Besprechung hoffen nachdem Zelenka sich wenig begeistert zeigte von dieser Aufnahme.
Zelenka zeigte sich nicht "weniger begeistert" von dieser Aufnahme, sondern hat sie im Vornherein ausgeschieden, wegen der irren Längen.
Lies dazu auf dieser Seite ganz unten. Das ist eine Erwiderung auf diese Rezension hier.
Rachmaninov (07.03.2008, 10:40): Original von ab
Zelenka zeigte sich nicht "weniger begeistert" von dieser Aufnahme, sondern hat sie im Vornherein ausgeschieden, wegen der irren Längen.
Okay, das ist wohl die genauere Wiedergabe von Zeleka's Äußerung!
ab (07.03.2008, 11:41): Korngold Sextett mit dem Flesch Quartett + Verstärkung
Brahms: Sinfonie Nr. 1 London Philharmonic Orchestra, Wolfgang Sawallisch
ab (07.03.2008, 18:32): Taneyevs Klaviertrio in der (leider sehr romantisierenden) Interpretation mir viel, viel Vibrato des Borodin Trios. Da kommt die Kunst des Komponisten gar nicht richtig zur Geltung.
Poztupimi (07.03.2008, 19:16): Original von Dox Orkh
Bin ja kein Opern-Freund, aber die Östman Aufnahme ist ja nun wirklich hörenswert und vermittelt vor allem i.d. von Dir gezeigten Ausgabe eine gewisse "Wertigkeit"....
Ja. Muss man haben :wink - in dieser Originalausgabe.
Dem kann ich nur zustimmen! http://www.smileygarden.de/smilie/Zwinker/90.gif
Bei mir eben verklungen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31tN5a%2BlSgL._AA240_.jpg Alfred Schnittke: Symphonic Prelude (1993), Symphonie Nr.8 (1994), For Liverpool (1994) Norrköping Symphony Orchestra / Lü Jia
Brahms: Sinfonie Nr. 4 London Philharmonic Orchestra, Wolfgang Sawallisch
Poztupimi (07.03.2008, 20:44): Da ich mir noch nicht darüber klar geworden bin, ob ich mal wieder einem Plan bei meinem wochenendlichen Hören folgen will oder nicht - und wenn ja, welchem -, greife ich einfach mal zu dieser Aufnahme:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419KJEQQTPL._AA240_.jpg Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58 Robert Casadesus / Concertgebouw Orchester / Edward van Beinum (Aufnahme 1.2.1959)
Viele Grüße, Wolfgang
PS Es ist kaum zu glauben, zu welchen Preisen die Casadesus-Aufnahmen aus dieser Reihe im Dschungel-Markt so angeboten werden. ?(
daniel5993 (07.03.2008, 21:36): Original von Tranquillo
Jetzt kann ich diejenigen verstehen, die diese Aufnahme für Karajans besten Beethoven-Zyklus halten.
Schön! Besonders wenn das unvoreingenommene so beurteilen! Nur nebenbei: Auch von all den 4 Karajan-Zyklen ist mir dieser der Liebste.... Man höre nur mal die 3, 5 und besonders die 9 daraus......ein Ohrenschmaus!
:ignore
nikolaus (07.03.2008, 21:56): Gleich höre ich noch
Tranquillo (07.03.2008, 21:58): Original von daniel5993 Nur nebenbei: Auch von all den 4 Karajan-Zyklen ist mir dieser der Liebste.... Man höre nur mal die 3, 5 und besonders die 9 daraus......ein Ohrenschmaus!
Heute abend höre ich noch die Vierte - aber das Wochenende ist ja noch lang :D
Bemerkenswert finde ich die Klangqualität - ich habe noch nie eine Aufnahme vom Anfang der 1960er Jahre gehört, die so gut klingt: rauschfrei, ausgewogen und transparent. Und es liegt ein dickes mehrsprachiges Booklet bei mit Erläuterungen zu den einzelnen Sinfonien - hier unterscheidet sich DGG wohltuend von Brilliant.
Viele Grüsse Andreas
liegnitz (07.03.2008, 22:30): Tagesausklang mit Myaskovsky:
Poztupimi (08.03.2008, 10:22): Original von Dox Orkh
Du meine Güte, das klingt spannend! Wo bekommt ihr dieses Zeugs bloß immer her?
Hatte schon lange Violinkonzerte von Martinu auf meiner Liste. Und da ich mal wieder nur den Komponisten bei jpc eingegeben hatte, bin ich beim Blättern durch das Suchergebnis auf diese rel. günstige CD gestoßen. Und da ich als Schüler ein gewisses Interesse an frühen Hochkulturen hatte und mir durchaus hätte vorstellen können, Archäologie zu studieren ... Lange Rede kurzer Sinn: schien mir eine interessante Neuerfahrung, also mitbestellt!
Klingt ganz interessant beim "nur-Hören", vielleicht nehme ich es mir noch mal vor und sehe, welche Inhalte er da mit den verschiedenen musikalischen Mitteln umsetzt.
Grüße, Wolfgang
PS Wenn ich so sehe, was sich in Deiner Sammlung findet, stellt sich mir immer wieder die gleiche Frage (vielleicht nicht gerade beim L'Orfeo). :D
Poztupimi (08.03.2008, 10:41): Aus dem 20. Jahrhundert ein weiter Sprung zurück in der Zeit, spätes 17. bis frühes 18. Jahrhundert:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0722056223720.jpg Alessandro Scarlatti: Stabat Mater für Sopran, Alt, zwei Violinen und B.C. Emma Kirkby, Daniel Taylor / Theatre of Early Music
Grüße, Wolfgang
HenningKolf (08.03.2008, 11:31): vor einiger Zeit billig erstanden und dann vergessen höre ich nunmehr
Zoltan Kocsis Debussy Suite Bergamesque, Images inédites L 87, Estampes, Pour le piano L 95
(Cover finde ich nicht)
und bin reichlich begeistert.
:times10
Das wird dann wieder teuer. Kocsis hat noch mehr von Debussy eingespielt und in Kiew hatte ich eine Rachmaninow-Box in Händen, konnte mich seinerzeit aber noch beherrschen................
Henning
Poztupimi (08.03.2008, 11:49): Weiter mit einem noch nicht gehörten Neuzugang der letzten Zeit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P3yzwZy7L._AA240_.jpg Benjamin Godard (1849 - 1895): Konzert für Violine und Orchester Nr. 2, op. 131; Concerto Romantique für Violine und Orchester, op. 35; Scènes Poétiques für Orchester, op. 46 Chloë Hanslip / Slovak State Philharmonic Orchestra, Košice / Kirk Trevor
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (08.03.2008, 12:59): Aus der Reihe "Musik in Deutschland 1950–2000"
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0743217355029.jpg Konzerte 1950–1970 von Jürg Baur, Ruth Zechlin, György Ligeti, Helmut Lachenmann und Gerhard Rosenfeld
Oh, diese Doppel-CD nenne ich seit kurzer Zeit auch mein eigen! Sehr interessante Stücke sind da drauf; besonders mag ich die kontrapunktisch schön gearbeitete C-Dur Symphonie (auf der 2. CD). Ich denke daran, auf Rosetti gern im Rahmen eines eigenen Fadens zurückzukommen. Viel Freude an dieser Musik wünscht Dir Sarastro
liegnitz (08.03.2008, 13:25): Original von Sarastro @ Liegnitz (Rosetti-Symphonien)
Oh, diese Doppel-CD nenne ich seit kurzer Zeit auch mein eigen! Sehr interessante Stücke sind da drauf; besonders mag ich die kontrapunktisch schön gearbeitete C-Dur Symphonie (auf der 2. CD). Ich denke daran, auf Rosetti gern im Rahmen eines eigenen Fadens zurückzukommen. Viel Freude an dieser Musik wünscht Dir Sarastro
Poztupimi (08.03.2008, 14:26): Weiter mit einem noch nicht gehörten 2008er-Zugang:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571168036.jpg Emmanuel Chabrier (1841-1894): Briséïs ou Les amants de Corinte – Erster Akte einer unvollendeten Oper Rodgers, Padmore, Keenlyside / BBC Scottish Symphony Orchestra, Chorus of Scottish Opera / Ossonce
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (08.03.2008, 15:07): Meine CD-Sammlung hat Nachwuchs bekommen Chopins Preludes von Claudio Arrau und Maurizio Pollini, gerade bei Zweitausendeins unverschämt günstig. Da sollte man zuschlagen!
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0089408046520.jpg Johannes Brahms (1833–1897): Symphonie Nr. 4 f-moll, op. 98 Scottish Chamber Orchestra / Sir Charles Mackerras
:times10
Grüße, Wolfgang
PS Und jetzt bestelle ich mir seine Haydn-Symphonien :D
Rachmaninov (08.03.2008, 16:17): Original von Poztupimi Weiter mit einem noch nicht gehörten Neuzugang der letzten Zeit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P3yzwZy7L._AA240_.jpg Benjamin Godard (1849 - 1895): Konzert für Violine und Orchester Nr. 2, op. 131; Concerto Romantique für Violine und Orchester, op. 35; Scènes Poétiques für Orchester, op. 46 Chloë Hanslip / Slovak State Philharmonic Orchestra, Košice / Kirk Trevor
Grüße, Wolfgang
Deine Eindrücke?
:thanks
Rachmaninov (08.03.2008, 16:33): dank einer lieben Forianerin und einem :engel in Spanien durfte ich bereist gestern E. Sachez mit Schuberts D845 höre. :thanks
Cover gerade nicht gefunden :I
Poztupimi (08.03.2008, 16:52): Original von Rachmaninov Original von Poztupimi Weiter mit einem noch nicht gehörten Neuzugang der letzten Zeit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P3yzwZy7L._AA240_.jpg Benjamin Godard (1849 - 1895): Konzert für Violine und Orchester Nr. 2, op. 131; Concerto Romantique für Violine und Orchester, op. 35; Scènes Poétiques für Orchester, op. 46 Chloë Hanslip / Slovak State Philharmonic Orchestra, Košice / Kirk Trevor
Grüße, Wolfgang
Deine Eindrücke?
:thanks
Hallo Rachmaninov
Die beiden Werke für Violine und Orchester sind nach meinem Eindruck gut geeignet, Hanslip sich virtuos entfalten aber auch mit schönem, strahlendem Ton brillieren zu lassen. Keine Werke, die einen jetzt durch völlig Ungewohntes vor Probleme stellen oder grandios neuartig klingen, aber gut zu hören.
Für mich sowohl was Werke, aber insbesondere auch was die Solisten angeht eine Bereicherung meiner Sammlung!
Viele Grüße, Wolfgang
Cosima (08.03.2008, 16:56): Da mir die erste Box mit Box mit Michelangeli-Aufnahmen so gut gefällt, habe ich diese hier noch nachgeschoben und heute erhalten. Daraus läuft gerade Schubert D.537.
Die Aufmachung ist noch spartanischer als bei der anderen Box: Es fehlt wiederum ein Booklet, zudem sind zwar die Aufnahmedaten vermerkt, nicht aber die Laufzeiten der einzelnen Stücke. Nun gut, bei dem Preis und der künstlerischen Qualität vieler Aufnahmen sollte man wohl nicht allzu sehr meckern.
Gruß, Cosima
Poztupimi (08.03.2008, 16:59): Auch noch nicht gehört:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0636943473924.jpg Franz Schubert (1797–1828): Lieder nach Gedichten von Johann Mayrhofer Christiane Iven, Mezzosopran / Burkhard Kehring, Piano
Grüße, Wolfgang
liegnitz (08.03.2008, 17:15): Original von Rachmaninov dank einer lieben Forianerin und einem :engel in Spanien durfte ich bereist gestern E. Sachez mit Schuberts D845 höre. :thanks
Cover gerade nicht gefunden :I
Bitte schön
http://www.rtve.es/rne/sello/65191/index.htm
http://www.rtve.es/rne/sello/65191/p250.jpg
:hello
daniel5993 (08.03.2008, 17:27): Wiederholt bei mir jetzt: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028941379627.jpg
"Was die Musik an ihm verloren hat, ist gar nicht zu ermessen" (Gustav Mahler über Hans Rott)
:hello
Poztupimi (08.03.2008, 18:09): Wartet seit Monaten darauf, endlich gehört zu werden:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944705423.jpg Ludwig van Beethoven (1770–1827): Sonate für Klavier und Violine Nr. 9 A-Dur op. 47 "Kreutzer-Sonate" & Sonate für Klavier und Violine Nr. 10 G-Dur op. 96 Martha Argerich / Gidon Kremer
Schon für den Beginn :times10
Grüße, Wolfgang
Zelenka (08.03.2008, 19:12): Original von Cosima Da mir die erste Box mit Box mit Michelangeli-Aufnahmen so gut gefällt, habe ich diese hier noch nachgeschoben und heute erhalten. Daraus läuft gerade Schubert D.537.
Die Aufmachung ist noch spartanischer als bei der anderen Box: Es fehlt wiederum ein Booklet, zudem sind zwar die Aufnahmedaten vermerkt, nicht aber die Laufzeiten der einzelnen Stücke. Nun gut, bei dem Preis und der künstlerischen Qualität vieler Aufnahmen sollte man wohl nicht allzu sehr meckern.
Gruß, Cosima
Aber ein klein wenig sollte man schon meckern! Es kann doch nicht so schrecklich teuer sein, die Zeiten für die einzelnen Tracks aud den CD-Hüllen zu vermerken.
Gruß, Zelenka
nikolaus (08.03.2008, 19:31): Ich werde jetzt mal hier reinhören:
Live-Übertragung aus der Metropolitan Opera New York
Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti
Natalie Dessay, Lucia Giuseppe Filianoti; Edgardo Mariusz Kwiecien, Enrico John Relyea, Raimondo Metropolitan Orchestra James Levine, Dirigent
Die französische Sopranistin Natalie Dessay gehört zweifellos zu den Stars der internationalen Opernszene. Sie träumte zunächst von einer Karriere als Balletttänzerin, studierte dann aber Schauspiel und Gesang. Heute begeistert sie ihr Opernpublikum gleichermaßen als Sängerin wie als Darstellerin. In der laufenden Saison feiert Natalie Dessay an der New Yorker Metropolitan Opera Triumphe als Titelheldin in Gaetano Donizettis bekannter Oper "Lucia di Lammermoor". Höhepunkt des Opernabends, den WDR 3 live aus der MET überträgt, dürfte die berühmte "Wahnsinnsszene" der Lucia werden, in der sich die tragische Liebesgeschichte vollendet.
Redaktion Christoph Held
Poztupimi (08.03.2008, 19:57): Ich setze meine Hörreise durch den Stapel bisher nicht gehörter Zugänge der letzten Monate fort, was mir ein buntgemischtes, sehr abwechslungsreiches Programm beschert, z. B. dies:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51M2DFE4Z2L._AA240_.jpg Sergej Prokofieff (1891–1953): Die Liebe zu den drei Orangen – Oper in vier Akten (zehn Bildern) op. 33 Kit, Akimov, Diadkova, Morozov, Pluzhnikov, Bulycheva, Shevtzova, Netrebko / Kirov Chorus, Kirov Orchestra / Valery Gergiev
ab (08.03.2008, 22:43): Original von Zelenka Aber ein klein wenig sollte man schon meckern!
Insbesondere wenn man an die liebevollen Booklets bei Arua selbst denkt... :I
nikolaus (08.03.2008, 23:07): Original von nikolaus Ich werde jetzt mal hier reinhören:
Live-Übertragung aus der Metropolitan Opera New York
Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti
Natalie Dessay, Lucia Giuseppe Filianoti; Edgardo Mariusz Kwiecien, Enrico John Relyea, Raimondo Metropolitan Orchestra James Levine, Dirigent
Die französische Sopranistin Natalie Dessay gehört zweifellos zu den Stars der internationalen Opernszene. Sie träumte zunächst von einer Karriere als Balletttänzerin, studierte dann aber Schauspiel und Gesang. Heute begeistert sie ihr Opernpublikum gleichermaßen als Sängerin wie als Darstellerin. In der laufenden Saison feiert Natalie Dessay an der New Yorker Metropolitan Opera Triumphe als Titelheldin in Gaetano Donizettis bekannter Oper "Lucia di Lammermoor". Höhepunkt des Opernabends, den WDR 3 live aus der MET überträgt, dürfte die berühmte "Wahnsinnsszene" der Lucia werden, in der sich die tragische Liebesgeschichte vollendet.
Redaktion Christoph Held
Diese Oper ist ja eigentlich wirklich dämlich. Ich höre sie heute abend nur, weil ich Nathalie Dessay mal "erleben" wollte. Am Anfang fand ich sie nicht so begeisternd, zumal in der ersten Pause Ausschnitte aus Produktionen vor ihrer Stimmprobleme gesendet wurden, die doch einen grossen Unterschied zeigten. Aber was sie dann aus der Wahnsinns-Szene gemacht hat, ist wirklich atemberaubend. Ich konnte bisher Ausdrücke wie "Sängerin xyz nutzt Koloraturen nicht zum Selbstzweck" oft nicht nachvollziehen, aber bei Nathalie Dessay.... Wie sie diese Wahnsinns-Szene dramatisch gestaltet hat und auch vor regelrechtem Schreien nicht zurückschreckt, alle Achtung :down Wenn sie darstellerisch auch so gut ist, wie es heisst, dann ist sie der Wahnsinn schlechthin.
Cages Illustration eines Zen-Gartens als graphische Patitur in der kongenialen Realisierung mit Flute, Oboe, Posaune, Kontrabass, Stimme und Schlagwerk. Eine gewaltige Meditation. :engel
Lou Harrison, Concerto for the Violin with Percussion Orchestra Madeleine Mitchell, Violin; Ensemble Bash, 12 breakdrums, 6 flowerpots, plumbers pipe, damped plumbers pipe, wind chimes (glass & metal), 2 sistra, temple blocks, dustbins, sping coils, cymbals, gongs, double bass laid on his back and struck with sticks, snare drum, tom toms, maracas, 2 triangles, tin cans
Auch hier muss von Begnadigung keine Rede sein.
Die Besetzung lässt einen gewissen Radau-Faktor vermuten, dem ist aber nicht so. Das Schlagwerk wird sehr diffenziert, farbenreich und selten laut eingesetzt, öfters als Textur denn rhythmisch. Vor diesem -oder besser in diesem- Hintergrund breitet die seltsam trocken und fahl gespielte Violine ihre in sich kreisenden grüblerischen Gesänge aus. Einfach großartig!
Debussy: Beau soir f. Violine & Klavier; Violinsonate in g Mozart:Violinsonate KV 304 Franck:Violinsonate in A Brahms: Scherzo in c; Ungarische Tänze Nr. 2 & 5 f. Violine & Klavier
HenningKolf (09.03.2008, 10:31): Es ist zwar Zeitgeist auf die Großen ihrer Zunft einzuschlagen, aber auch Karajan war nicht nur ein Vermarktungsgenie sondern hat auch die eine oder andere referenzwürdige Aufnahme hinterlassen. Auf dieser CD steht m.E´s. dem Bolero (den werde ich heute nicht hören, ein Werk dass ich nur in ganz bestimmter Stimmung anhören mag) und La Mer dieses Prädikat zu (was Mussorgski betrifft würde ich eher meinen´, dass die Einspielung oberer Durchschnitt ist)
Debussy: Images / Prelude A L'apres Midi D'un Faune / La Mer
Esa-Pekka Salonen / Los Angeles Philharmonic
Salonen lässt sehr ruhig und sanft spielen. Ich stehe der CD eher zwiespältig gegenüber. Mal scheint Salonen die lyrischen Stimmungen sehr gut zu treffen, dann aber habe ich wieder das Gefühl, das alles sei zu spannungsarm interpretiert...
J. S. Bach: Die Kunst der Fuge BWV 1080 Hesperion XX, Jordi Savall
Eine sehr interessante Aufnahme - weil Savall vollständig auf Tasteninstrumente verzichtet, sogar bei den Kanons. Hier musizieren ein Streicher- und ein Bläserquartett, und das Ganze klingt (durch die Spielweise und die gewählten Instrumente) für mich etwas nach Spätrenaissance. Damit werden die Wurzeln von Bachs Kompositionsweise in der kunstvollen Polyphonie dieser Epoche sehr schön verdeutlicht.
Eine der besten Chopin-Aufnahmen, die ich kenne. Dennoch faszinieren mich ABMs Live-Mitschnitte noch mehr.
Gruß, Cosima
Cetay (inaktiv) (09.03.2008, 11:14): Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/41D3P8ENYAL._SS400_.jpg
Debussy: Images / Prelude A L'apres Midi D'un Faune / La Mer
Esa-Pekka Salonen / Los Angeles Philharmonic
Salonen lässt sehr ruhig und sanft spielen. Ich stehe der CD eher zwiespältig gegenüber. Mal scheint Salonen die lyrischen Stimmungen sehr gut zu treffen, dann aber habe ich wieder das Gefühl, das alles sei zu spannungsarm interpretiert... Ich habe die Images in einer anderen Kopplung (mit den Nocturnes) und werde auch nicht so recht warm damit - wenn ich es etwas direkter ausdrücke, würde ich sagen: langweilig. Sicher kein Höhepunkt in der Salonen-Diskographie. ?(
Varèse Déserts für Bläser, Schlagzeuger und Tonband. Nach dem Fall der Tonalität ging Varèse noch weiter und setzte durch die Verwendung von Geräuschen und Glissandi noch die feste Tonhöhe und das Temperierte System außer Kraft. Seine Musik bleibt dennoch vergleichsweise "hörfreundlich". Frank Zappa und Charlie Parker nannten Varèse als wichtigen Einfluss.
Original von HenningKolf Es ist zwar Zeitgeist auf die Großen ihrer Zunft einzuschlagen, aber auch Karajan war nicht nur ein Vermarktungsgenie sondern hat auch die eine oder andere referenzwürdige Aufnahme hinterlassen.
@Henning
sicherlich war – und ist – er eine singuläre Erscheinung unter den Dirigenten des 20. Jh., was seine mediale Präsenz, sein ungeheures Veröffentlichungspensum und auch seine Fähigkeit, zu polarisieren angeht. Nur ob er dies in musikalischer Hinsicht war oder ob er sich da nicht einfach in die Reihe vieler anderer hervorragender Dirigenten einreiht, wage ich zu bezweifeln. Aber vieles ist da auch einfach Geschmackssache, unabhängig von brillianten und trefflichen Analysen seiner Aufnahmen.
Und um mal zu versuchen, ob ich mit seinem Bruckner mit den Berlinern warm werde – bei den letzten Aufnahmen der 7ten und 8ten bei DGG gelingt mir dies überhaupt nicht –, habe vorhin diese Scheibe eingelegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/416FHQ8MR1L._AA240_.jpg Anton Bruckner (1824–1896): Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107 (Edition Robert Haas) Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan
Viele Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (09.03.2008, 11:51): Original von liegnitz Original von Rachmaninov dank einer lieben Forianerin und einem :engel in Spanien durfte ich bereist gestern E. Sachez mit Schuberts D845 höre. :thanks
Cover gerade nicht gefunden :I
Bitte schön
http://www.rtve.es/rne/sello/65191/index.htm
http://www.rtve.es/rne/sello/65191/p250.jpg
:hello
Danke für das Cover und nochmals danke für die Beschaffung :thanks
Tranquillo (09.03.2008, 12:05): Original von HenningKolf Es ist zwar Zeitgeist auf die Großen ihrer Zunft einzuschlagen, aber auch Karajan war nicht nur ein Vermarktungsgenie sondern hat auch die eine oder andere referenzwürdige Aufnahme hinterlassen.
Hallo zusammen,
vielleicht sollten wir Karajan mal einen eigenen Thread zum 100. Geburtstag spendieren, wo wir das ausführlich diskutieren können.
In einem anderen Klassikforum gibt es einige Leute, die grundsätzlich alles und jeden plattmachen, der etwas Positives über eine Aufnahme von Karajan sagt. Das finde ich genauso unangemessen wie seine Aufnahmen immer in den Himmel zu loben. Hier wäre - fast 20 Jahre nach seinem Tod - mehr Sachlichkeit und mehr Konzentration auf die Musik statt auf die Person vonnöten.
Viele Grüsse Andreas
Rachmaninov (09.03.2008, 12:10): Original von Tranquillo Hallo zusammen,
vielleicht sollten wir Karajan mal einen eigenen Thread zum 100. Geburtstag spendieren, wo wir das ausführlich diskutieren können.
Durchaus gerne, wäre der zweite Anlauf :cool Aber da diesmal wahrscheinlich keine einen "Heiligenschrein" darin aufbauen wird dürfte es wohkl diesmal zu einer sachlichen diskussion kommen :engel
Ggf. ließe sich auch beim Thread Karajan hat auch gute Platten gemacht weiter machen oder, wahrscheinlich besser, eine neuer gestartet :wink
Cetay (inaktiv) (09.03.2008, 12:15): Original von Tranquillo Original von HenningKolf Es ist zwar Zeitgeist auf die Großen ihrer Zunft einzuschlagen, aber auch Karajan war nicht nur ein Vermarktungsgenie sondern hat auch die eine oder andere referenzwürdige Aufnahme hinterlassen.
Hallo zusammen,
vielleicht sollten wir Karajan mal einen eigenen Thread zum 100. Geburtstag spendieren, wo wir das ausführlich diskutieren können.
Bitte, bitte nicht! Das gab es bereits und dass alles gelöscht wurde, sagt alles. Ich dachte, wenn es ein Forum gibt, das die Reife für eine Diskussion über Karajan hat, dann dieses. Dem war nicht so. Der Thread endete mit dem Ausschluss eines Mitglieds und dem zeitweiligen oder endgültigen Rückzug einiger anderer Mitglieder :(
Er möge in Freiden ruhen. :engel
Tranquillo (09.03.2008, 12:20): Original von Poztupimi Und um mal zu versuchen, ob ich mit seinem Bruckner mit den Berlinern warm werde – bei den letzten Aufnahmen der 7ten und 8ten bei DGG gelingt mir dies überhaupt nicht –, habe vorhin diese Scheibe eingelegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/416FHQ8MR1L._AA240_.jpg Anton Bruckner (1824–1896): Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107 (Edition Robert Haas) Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan
Das müsste die Aufnahme aus dem Jahr 1970 sein.
Ich habe mich immer gefragt, warum die EMI-Aufnahmen so ganz anders klingen als die DGG-Aufnahmen. In der neuen FonoForum (4/2008) gibt es dazu einen sehr interessanten Beitrag über die unterschiedlichen Konzepte der beiden Toningenieure Wolfgang Gülich (EMI) und Günter Hermanns (DGG) und ihren Anteil am "Karajan-Sound". Gülich wollte einen mehr räumlichen Klang und den Höreindruck eines Konzertbesuchers wiedergeben, während Hermanns einen eher analytischen Klang mit vielen Details bevorzugte. Die führte dazu, dass Hermanns ungefähr doppelt so viele Mikrofone wie Gülich bei den Aufnahmen verwendete und verstärkt auf Richtmikrofone setzte. Erstaunlich dabei ist, dass Karajan, der bei der Aufnahmetechnik immer ein gewichtiges Wort mitredete, beide Konzepte nebeneinander bestehen liess.
Viele Grüsse Andreas
Tranquillo (09.03.2008, 12:30): Original von Dox Orkh Bitte, bitte nicht! Das gab es bereits und dass alles gelöscht wurde, sagt alles. Ich dachte, wenn es ein Forum gibt, das die Reife für eine Diskussion über Karajan hat, dann dieses. Dem war nicht so.
Ich finde es nicht gut, bestimmte Themen von vornherein zum Tabu zu erklären, nur weil man damit in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat. Du hast völlig recht: Wenn in diesem Forum keine Diskussion möglich ist, wo dann? Ich schätze eigentlich alle aktiven Mitglieder hier so ein, dass sie genug Reife und Erfahrung haben und in der Lage sind, differenziert zu urteilen - und das ist eines der Dinge, die mir an diesem Forum so gut gefallen!
Darum: Lasst uns einen neuen Thread aufmachen.
Viele Grüsse Andreas
Rachmaninov (09.03.2008, 12:40): Original von Tranquillo Original von Dox Orkh Bitte, bitte nicht! Das gab es bereits und dass alles gelöscht wurde, sagt alles. Ich dachte, wenn es ein Forum gibt, das die Reife für eine Diskussion über Karajan hat, dann dieses. Dem war nicht so.
Ich finde es nicht gut, bestimmte Themen von vornherein zum Tabu zu erklären, nur weil man damit in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat. Du hast völlig recht: Wenn in diesem Forum keine Diskussion möglich ist, wo dann? Ich schätze eigentlich alle aktiven Mitglieder hier so ein, dass sie genug Reife und Erfahrung haben und in der Lage sind, differenziert zu urteilen - und das ist eines der Dinge, die mir an diesem Forum so gut gefallen!
Darum: Lasst uns einen neuen Thread aufmachen.
Viele Grüsse Andreas
Ich sehe es auch so wie Tranquillo. Der Thread scheiterte damals ein einer einzelnen Person und gewissen Zügen seiner "Sichtweise"! Nicht am Thema selber :engel
Poztupimi (09.03.2008, 12:43): Hallo Andreas,
Original von Tranquillo Original von Poztupimi Und um mal zu versuchen, ob ich mit seinem Bruckner mit den Berlinern warm werde – bei den letzten Aufnahmen der 7ten und 8ten bei DGG gelingt mir dies überhaupt nicht –, habe vorhin diese Scheibe eingelegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/416FHQ8MR1L._AA240_.jpg Anton Bruckner (1824–1896): Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107 (Edition Robert Haas) Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan
Das müsste die Aufnahme aus dem Jahr 1970 sein.
Ich habe mich immer gefragt, warum die EMI-Aufnahmen so ganz anders klingen als die DGG-Aufnahmen. In der neuen FonoForum (4/2008) gibt es dazu einen sehr interessanten Beitrag über die unterschiedlichen Konzepte der beiden Toningenieure Wolfgang Gülich (EMI) und Günter Hermanns (DGG) und ihren Anteil am "Karajan-Sound". Gülich wollte einen mehr räumlichen Klang und den Höreindruck eines Konzertbesuchers wiedergeben, während Hermanns einen eher analytischen Klang mit vielen Details bevorzugte. Die führte dazu, dass Hermanns ungefähr doppelt so viele Mikrofone wie Gülich bei den Aufnahmen verwendete und verstärkt auf Richtmikrofone setzte. Erstaunlich dabei ist, dass Karajan, der bei der Aufnahmetechnik immer ein gewichtiges Wort mitredete, beide Konzepte nebeneinander bestehen liess.
Viele Grüsse Andreas
stimmt, 10/1970 & 2/1971, Jesus Christus Kirche, Berlin.
Vielen Dank für den Hinweis mit der FF, da sie bei mir immer etwas verspätet eintrudelt, kenne ich den Artikel noch nicht.
Mein erster Eindruck von dieser Aufnahme ist der, daß sie mir eher zusagt als die von 1989 – seine letzte –, ich aber so spontan nicht sagen kann, warum. Aber auch bei dieser älteren Aufnahme sagt mir nicht alles zu, manchmal wünsche ich mir schon ein paar stärkere Akzentuierungen, auch im langsamen 2. Satz. Aber genau so etwas ist doch sehr eine Geschmackssache. Wobei, das Ende des 2. Satzes ist schon nicht schlecht!
Da ich aber auf Hörreise durch meinen Stapel Ungehörtes bin, werde ich jetzt nicht die 89er Aufnahme einlegen, sondern mache mit dieser weiter:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028945341620.jpg Gustav Mahler (1860-1911): Symphonie Nr. 5 cis-moll Wiener Philharmoniker / Pierre Boulez
Grüße, Wolfgang
liegnitz (09.03.2008, 13:05): höre z.Zt. mit Vergnügen:
Cetay (inaktiv) (09.03.2008, 13:54): Original von Rachmaninov Original von Tranquillo Original von Dox Orkh Bitte, bitte nicht! Das gab es bereits und dass alles gelöscht wurde, sagt alles. Ich dachte, wenn es ein Forum gibt, das die Reife für eine Diskussion über Karajan hat, dann dieses. Dem war nicht so.
Ich finde es nicht gut, bestimmte Themen von vornherein zum Tabu zu erklären, nur weil man damit in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat. Du hast völlig recht: Wenn in diesem Forum keine Diskussion möglich ist, wo dann? Ich schätze eigentlich alle aktiven Mitglieder hier so ein, dass sie genug Reife und Erfahrung haben und in der Lage sind, differenziert zu urteilen - und das ist eines der Dinge, die mir an diesem Forum so gut gefallen!
Darum: Lasst uns einen neuen Thread aufmachen.
Viele Grüsse Andreas
Ich sehe es auch so wie Tranquillo. Der Thread scheiterte damals ein einer einzelnen Person und gewissen Zügen seiner "Sichtweise"! Nicht am Thema selber :engel
Eine Tabuisierung sollte das nicht sein, nur eine keine Bedenkenträgerei. Dann also auf ein Neues! :beer
Jetzt als Hintergrund zur Arbeit, die mit nach Hause nehmen musste :S
Mozart, Klavierkonzerte K 491 & 503; András Schiff, Camerata Academia des Mozarteums Salzburg, Sándor Végh
Poztupimi (09.03.2008, 14:01): Weiter kreuz und quer durch's Repertoire:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944867923.jpg Walter Braunfels (1882–1954): Die Vögel – Lyrisch-phantastisches Spiel in zwei Akten op. 30 Kwon, Wottrich, Kraus, Posselt, Holzmair, Vermillion, Wohlfahrt, Goerne / Deutsches Symphonieorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin / Lothar Zagrosek
Grüße, Wolfgang
HenningKolf (09.03.2008, 15:13): Original von Poztupimi Nur ob er dies in musikalischer Hinsicht war oder ob er sich da nicht einfach in die Reihe vieler anderer hervorragender Dirigenten einreiht, wage ich zu bezweifeln.
Nichts anderes meinte ich...die eine oder andere referenzwürdige Aufnahme halt..ich bin weit davon entfernt Heldenverehrung zu betreiben, dafür war hier früher jemand anders zuständig .. im Moment mache ich aber angesichts seines 100jährigen in Deutschland eine gewisse Tendenz, sich auf negative Seiten zu konzentrien, aus (die Medien meine ich, in Foren gibt es immer ein gewisses qualitativ unterschiedlich zu wertendes Meinungsspektrum ). Das was ich in der angelsächsischen Presse gelesen habe fand ich wesentlich entspannter.....
Karajans Bruckner mit den Berlinern finde ich übrigens nicht besonders herausragend, bei Bruckner haben in meinen Ohren Wand, Giulini, Walter, Horenstein, auch Tintner (und vielleicht Celi, der mir zu teuer verkauft wird) mehr zu sagen, um nur einige zu nennen...jedenfalls soweit es die Kombination mit den Berlinern betrifft.
Von keinen Werken kenne und habe ich mehr verschiedene Aufnahmen (wobei ich von Zelenkas Dimensionen meilenweit entfernt bin). Demnächst wird noch Mackerras hinzukommen. In meinem Kosmos liegt Emmanuel Krivine vorne. Die hier gehört ins Mittelfeld.
Tranquillo (09.03.2008, 15:49): Irgendwie ist mir an diesem Wochenende nach Barockmusik.
Angela Hewitt hat nach meinem Eindruck ein besonderes Gespür für das Tänzerische in diesen Stücken. Obwohl ich sonst das Cembalo bevorzuge, höre ich diese Aufnahme immer wieder gerne.
Viele Grüsse Andreas
Poztupimi (09.03.2008, 16:38): Nach Oper jetzt Symphonik:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0095115954621.jpg Vasily Sergeyevich Kalinnikov (1866–1901): Symphonie Nr. 1 g-mol & Nr. 2 D-Dur Royal Scottish National Orchestra / Neeme Järvi
Kalinnikov hat wohl nur wenige Werke hinterlassen, darunter diese zwei Symphonien, bevor er wenige Tage vor seinem 35. Geburtstag an Schwindsucht starb. Die erste, die gerade verklingt, ein ich finde sehr gefälliges Werk, mit schönen Streichermelodien, aber wenig, was mich voller Überzeugung sagen läßt: ja, das ist es!
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (09.03.2008, 16:50): Hallo Henning,
Original von HenningKolf Original von Poztupimi Nur ob er dies in musikalischer Hinsicht war oder ob er sich da nicht einfach in die Reihe vieler anderer hervorragender Dirigenten einreiht, wage ich zu bezweifeln.
Nichts anderes meinte ich...die eine oder andere referenzwürdige Aufnahme halt..ich bin weit davon entfernt Heldenverehrung zu betreiben, dafür war hier früher jemand anders zuständig .. im Moment mache ich aber angesichts seines 100jährigen in Deutschland eine gewisse Tendenz, sich auf negative Seiten zu konzentrien, aus (die Medien meine ich, in Foren gibt es immer ein gewisses qualitativ unterschiedlich zu wertendes Meinungsspektrum ). Das was ich in der angelsächsischen Presse gelesen habe fand ich wesentlich entspannter.....
Karajans Bruckner mit den Berlinern finde ich übrigens nicht besonders herausragend, bei Bruckner haben in meinen Ohren Wand, Giulini, Walter, Horenstein, auch Tintner (und vielleicht Celi, der mir zu teuer verkauft wird) mehr zu sagen, um nur einige zu nennen...jedenfalls soweit es die Kombination mit den Berlinern betrifft.
Aber sicherlich: alles Geschmacksfrage!
Gruß Henning
wobei gerade die undifferenzierte Heldenverehrung, die wir ja zur Genüge kennengelernt haben, eine sachliche Auseinandersetzung nicht leichter macht und so manch einen vielleicht zu stärker polemisierenden Entgegnungen reizt, als dies bei sachlicher Auseinandersetzung der Fall wäre.
@Bruckner und die Berliner unter Karajan:
da ich wie gesagt mit seinen beiden späten Einspielungen der 7. und 8. mit den Wienern nicht viel anfangen kann, habe ich mir günstig die beiden EMI-Aufnahmen dieser Symphonien mit den Berlinern besorgt. Die 8. habe ich noch nicht gehört, die 7. überzeugt mich nicht restlos, ich schätze bei Bruckner auch Wand ganz besonders. Cellibidache kenne ich nur die 8., und da habe ich so meine Probleme mit dem Tempo. Horenstein und Walter kenne ich nicht, Giulini nur die 8. und Tintner nur 2. und 8. – die überwiegend im Focus meines Interesses steht.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (09.03.2008, 18:01): Während ich was zu HvK schreibe diese:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0099925368821.jpg Vítezslav Novák (1870–1949): V Tatrách – In the Tatra Mountains – Symphonische Dichtung Klement Slavický (1910–1999): Moravské tanecní fantazie (Moravian Danca Fantasias), Rapsodické variace (Rhapsodic Variations) Czech Philharmonic Orchestra / Karel Ancerl
Grüße, Wolfgang
ab (09.03.2008, 18:02): CD Nr. 2 aus der umfassenden Schumann Sokoklavierwerk-GA von Jörg Demus ] Dazu hier
Daraus das Liszt-Konzert (1965): Mein Gott, was für eine vitale, virtuose und trotzdem so klangsinnliche Interpretation! Ein Jammer, dass das Orchester nicht auf dem gleichen Niveau spielt. Und weiterhin ein Jammer, dass es von Michelangeli nicht mehr Liszt-Werke zu hören gibt (ansonsten wohl nur noch den Totentanz und ein Stückchen aus den Années de Pèlerinage).
Auf der gleichen CD spielt der Pianist Mazurken und eine umwerfende 1. Ballade vom Chopin! Die weiterhin enthaltene Beethoven-Sonate op. 111 ist zwar klangschön, aber IMO insgesamt nicht überzeugend. Dennoch: Was für Pianist! :down
Gruß, Cosima
Poztupimi (09.03.2008, 18:39): Original von Poztupimi Während ich was zu HvK schreibe diese:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0099925368821.jpg Vítezslav Novák (1870–1949): V Tatrách – In the Tatra Mountains – Symphonische Dichtung Klement Slavický (1910–1999): Moravské tanecní fantazie (Moravian Danca Fantasias), Rapsodické variace (Rhapsodic Variations) Czech Philharmonic Orchestra / Karel Ancerl
Grüße, Wolfgang
:times10
Famose Musik, hinreißend dargeboten wie ich finde. Und ich frage mich, ob Richard Strauss nicht vielleicht in den Jahren 1902 oder 1907 eine Wanderung durch die Tatra gemacht hat, bevor er 1914/1915 – einen Plan aus dem Jahr 1911*) aufgreifend – seine Alpensinfonie schrieb? :D
Grüße, Wolfgang
*)lt. Beiheft zur Einspielung unter Karajan
Tranquillo (09.03.2008, 20:18): Ich bleibe bei Barock:
Es handelt sich um die einzigen beiden Symphonien von Lange-Müller und bei der vorliegenden CD auch um die einzige erhältliche Einspielung der Werke. Der dänische Spätromantiker hatte seine Schwerpunkte im Bereich des Liederschaffens und der (solo)Klaviermusik.
Und trotz aller schlechter Meinungen: ich mag diese Aufnahme sehr!
Nikolaus. Wie kann es schlechte Meinungen geben, wenn Michael Schade singt ???
Na ja, nicht jeder mag Nikolaus Harnoncourt...
Nein, jetzt mal ernsthaft: Die Solisten haben keine "grossen" Stimmen, so dass die Aufnahme eher auf Transparenz - wie man so schön sagt - angelegt ist. Dadurch fehlt manchem vielleicht eine Art von "Wucht". Allerdings kommen auch sehr schöne Details zur Geltung; gerade Michael Schade gestaltet seinen Part sehr einfühlsam. Ausserdem mag ich die Stimme von Eva Mei, sehr rein u. "engelhaft", auch wenn ihr vielleicht etwas der dramatische Aplomp für das finale Libera me fehlt.
So, jetzt gehört das alles eigentlich in den passenden Thread...
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (10.03.2008, 19:40): Ich lasse mich mal wieder überwältigen:
Elektra: Birgit Nilsson Klytämnestra: Regina Resnik Chrysothemis: Marie Collier Aegisth: Gerhard Stolze Orest: Tom Krause
Georg Solti / Wiener Philharmoniker 1967
Georg Solti interpretiert diese Oper von Strauss als eine Musik, die den musikalischen Expressionismus vorweg nimmt. Das Hysterisch-Manische, das Gewaltätige, das Schneidende der Oper bringt er sehr gut herüber. Schon allein mit welcher Wucht der Agammenon-Ruf zu Beginn hereinkracht... Die üblichen Striche gibt es bei ihm nicht. Die Sänger sind alle hervorragend. Das Klangbild ist sehr räumlich, klar und füllig.
:times10
Rachmaninov (10.03.2008, 20:12): auch eingetroffen
Das anfängliche Friedensgebet soll als Epilog zum nachfolgenden Lamentate (Klagelied) stehen. Ausgangspunkt für Arvo Pärts Werk war ein gregorianischer Choral aus dem 9. Jahrhundert, den er auf moderne Weise bearbeitete.
Das Lamentate für Klavier und Orchester hat mit einem normalen Klavierkonzert wenig gemein. Nach einem pompösen Beginn vereebt die Musik immer mehr in introvertierte und karge Stimmungen. Ein Klavier wählte Pärt, um eine persönliche intime Einzelstimme in sein Werk einführen zu können. Der Komponist will die Frage nach Tod und Leiden thematisieren. Wie ein Mensch, der in die Welt geboren wird, diese Frage löst oder nicht löst, davon hängt nach Pärt seine gesamte Lebenshaltung ab.
Poztupimi (10.03.2008, 22:43): Lieber ab,
Original von ab Original von Poztupimi Hallo zusammen,
ich starte mein Abendprogramm mit Bach:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947420026.jpg Johann Sebastian Bach (1685–1750): Matthäus-Passion BWV 244 York, Gooding, Kožená, Bickley, Padmore, Gilchrist, Harvey, Loges Gabrieli Consort & Players / Paul McCreesh
McCreesh besetzt die Chöre I & II in den Gesangsstimmen konsequent solistisch, die Instrumente sind maximal doppelt besetzt.
Grüße, Wolfgang
Ich bitte sher um Berichterstattung und Deine Einschätzung - insbesondere auch wegen des fremdländischen Idioms! :hello
ich bin von dieser Aufnahme – die ich mir gleich nach Erscheinen zugelegt habe – nach wie vor hin- und hergerissen.
Ich schätze die überwiegend zügige Gangart, das Fehlen aus meiner Sicht überflüssiger Ritardandi am Ende der Choräle oder extremer Fermaten. Ebesowenig brauche ich üppige Chöre und Orchester, allerdings habe ich keinerlei Erfahrung, wie eine derart kleine Besetzung mit diesem Werk tatsächlich in einer größeren Kirche wirkt. All dies nimmt für mein Geschmack diesem Werk nichts von seiner Großartigkeit.
Was für mich den Hörgenuß aber bei jedem Hören nach wie vor phasenweise etwas stört, ist der Evangelist. Zu den für mich besten CDs, die im letzten Jahr erschienen sind und die den Weg in meine Sammlung gefunden haben, gehört die Händel-CD von Mark Padmore (The English Concert, Andrew Manze). Aber: um Himmels Willen, warum hat dem guten Mann bei der Aufnahme der Matthäus-Passion denn niemand gesagt, daß der Landpfleger kein Landpleger ist? Es ist echt gewöhnungsbedürftig und klingt immer ein wenig nach Landplage – was so nicht in den Noten steht (jedenfalls nicht in denen, die mir vorliegen), auch wenn die damalige Bevölkerung das möglicherweise so empfunden haben mag.
Ansonsten finde ich Aussprache der Solistinnen und Solisten nicht so furchtbar. Sicherlich wäre das Ergebnis mit einem ähnlich hochkarätigen muttersprachlichen Ensemble sehr interessant.
Ein kleines Manko könnte noch sein, daß ich manchmal den Eindruck habe, daß sich die Stimmen nicht ganz so homogen mischen, wie dies vielleicht beim Monteverdi Choir, dem Arnold Schoenberg Chor oder Herreweghes Chören der Fall ist.
Trotz allem, für mich eine der Top-Aufnahmen!
Grüße, Wolfgang
Nordolf (10.03.2008, 23:13): Ich bleibe weiter bei Arvo Pärt:
Von den Werken auf der CD beeindruckt mich das tieftraurige "An den Ufern von Babylon saßen wir und weinten" - lautmalerischer Chor und Orgel - am meisten.
Jürgen (10.03.2008, 23:21): Original von Nordolf Die muss mal wieder sein:
Elektra: Birgit Nilsson Klytämnestra: Regina Resnik Chrysothemis: Marie Collier Aegisth: Gerhard Stolze Orest: Tom Krause
Georg Solti / Wiener Philharmoniker 1967
Georg Solti interpretiert diese Oper von Strauss als eine Musik, die den musikalischen Expressionismus vorweg nimmt. Das Hysterisch-Manische, das Gewaltätige, das Schneidende der Oper bringt er sehr gut herüber. Schon allein mit welcher Wucht der Agammenon-Ruf zu Beginn hereinkracht... Die üblichen Striche gibt es bei ihm nicht. Die Sänger sind alle hervorragend. Das Klangbild ist sehr räumlich, klar und füllig.
:times10
Au ja, diese Aufnahme steht auch noch auf meiner Wunschliste. Ich kenne sie noch aus der Solti-Edition (LP). Salome und Rosenkavalier habe ich schon nachgekauft, Elektra folgt als nächstes.
Grüße Jürgen
nikolaus (10.03.2008, 23:24): Bei Pärt mache ich mit:
Original von liegnitz http://www.musicweb-international.com/classrev/2001/july01/stormKosler.jpg
The Storm - A Sea Fantasy Jarmila Zilková (sop) Jarmila Smyczková (sop) Frantisek Livora (ten) Nadezhda Kniplová (sop) Richard Novák (bass) Kvetoslava Nemecková (sop) Karel Petr (bass) Jaromir Vavruska (bass) Czech Philharmonic Chorus/Josef Veselka Czech Philharmonic Orchestra/Zdenek Kosler
Gute Nacht! :hello
nachdem mir gestern Novaks symphonische Dichtung "V Tatrách – In the Tatra Mountains" gestern außerordentlich gut gefallen hat, würde mich mal interessieren, was es mit diesem Werk auf sich hat und ob es so stürmisch ist wie der Name verspricht.
Viele Grüße, Wolfgang
Nordolf (10.03.2008, 23:43): Original von Jürgen Original von Nordolf Die muss mal wieder sein:
Elektra: Birgit Nilsson Klytämnestra: Regina Resnik Chrysothemis: Marie Collier Aegisth: Gerhard Stolze Orest: Tom Krause
Georg Solti / Wiener Philharmoniker 1967
Georg Solti interpretiert diese Oper von Strauss als eine Musik, die den musikalischen Expressionismus vorweg nimmt. Das Hysterisch-Manische, das Gewaltätige, das Schneidende der Oper bringt er sehr gut herüber. Schon allein mit welcher Wucht der Agammenon-Ruf zu Beginn hereinkracht... Die üblichen Striche gibt es bei ihm nicht. Die Sänger sind alle hervorragend. Das Klangbild ist sehr räumlich, klar und füllig.
:times10
Au ja, diese Aufnahme steht auch noch auf meiner Wunschliste. Ich kenne sie noch aus der Solti-Edition (LP). Salome und Rosenkavalier habe ich schon nachgekauft, Elektra folgt als nächstes.
Grüße Jürgen
Zumal sie inzwischen in der Serie DECCA Originals preiswert zu haben ist - auch wenn die Aufmachung meiner Ausgabe schöner ist. Bei mir ist als nächstes die "Frau ohne Schatten" eingeplant. Aber vielleicht sollte ich warten - mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sie wohl auch bei den Originals erscheinen.
Volker David Kirchner (noch lebend) Orphischer Gesang II für Streichsextett; Exil für Klarinette, Violine, Cello, Klavier; Gethsemani für Streichsextett; Und Salomo sprach für Cello solo; Mysterion für Altflöte, Viola d'amore, Cello, Klavier Ensemble Villa Musica
In der aktuellen FF gibt es für Koroliov und diese Einspielung zwar 4 von 5 Punkten, aber der Kritiker meint, die Aufnahme könne "etwas mehr pointierten Spielwitz" vertragen. Nachvollziehbar?
Gruß Henning
Rachmaninov (11.03.2008, 07:56): Original von HenningKolf @Rachmaninov
In der aktuellen FF gibt es für Koroliov und diese Einspielung zwar 4 von 5 Punkten, aber der Kritiker meint, die Aufnahme könne "etwas mehr pointierten Spielwitz" vertragen. Nachvollziehbar?
Gruß Henning
Mag man so sehen, aber soll man das Werk überhaupt so spielen?
Rachmaninov (11.03.2008, 07:56): Original von ab Original von Rachmaninov auch eingetroffen
HenningKolf (11.03.2008, 08:26): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf @Rachmaninov
In der aktuellen FF gibt es für Koroliov und diese Einspielung zwar 4 von 5 Punkten, aber der Kritiker meint, die Aufnahme könne "etwas mehr pointierten Spielwitz" vertragen. Nachvollziehbar?
Gruß Henning
Mag man so sehen, aber soll man das Werk überhaupt so spielen?
Dann anders gefragt: Koroliov gut wie immer (weil das ist eigentlich das was ich wissen will, hätte mir das FF-Zitat glaube ich am besten gespart).
Tranquillo (11.03.2008, 08:28): Heute morgen in der Bahn:
ab (11.03.2008, 09:30): Original von Poztupimi ich bin von dieser Aufnahme – die ich mir gleich nach Erscheinen zugelegt habe – nach wie vor hin- und hergerissen.
Ich schätze die überwiegend zügige Gangart, das Fehlen aus meiner Sicht überflüssiger Ritardandi am Ende der Choräle oder extremer Fermaten. Ebesowenig brauche ich üppige Chöre und Orchester, allerdings habe ich keinerlei Erfahrung, wie eine derart kleine Besetzung mit diesem Werk tatsächlich in einer größeren Kirche wirkt. All dies nimmt für mein Geschmack diesem Werk nichts von seiner Großartigkeit.
Was für mich den Hörgenuß aber bei jedem Hören nach wie vor phasenweise etwas stört, ist der Evangelist. Zu den für mich besten CDs, die im letzten Jahr erschienen sind und die den Weg in meine Sammlung gefunden haben, gehört die Händel-CD von Mark Padmore (The English Concert, Andrew Manze). Aber: um Himmels Willen, warum hat dem guten Mann bei der Aufnahme der Matthäus-Passion denn niemand gesagt, daß der Landpfleger kein Landpleger ist? Es ist echt gewöhnungsbedürftig und klingt immer ein wenig nach Landplage – was so nicht in den Noten steht (jedenfalls nicht in denen, die mir vorliegen), auch wenn die damalige Bevölkerung das möglicherweise so empfunden haben mag.
Ansonsten finde ich Aussprache der Solistinnen und Solisten nicht so furchtbar. Sicherlich wäre das Ergebnis mit einem ähnlich hochkarätigen muttersprachlichen Ensemble sehr interessant.
Ein kleines Manko könnte noch sein, daß ich manchmal den Eindruck habe, daß sich die Stimmen nicht ganz so homogen mischen, wie dies vielleicht beim Monteverdi Choir, dem Arnold Schoenberg Chor oder Herreweghes Chören der Fall ist.
Trotz allem, für mich eine der Top-Aufnahmen!
Grüße, Wolfgang
Herzlichen Danke für dies ausführlichen Worte! :thanks
ab (11.03.2008, 09:32): Bald im Radio:
Konzert am Vormittag
Chamber Orchestra of Europe, Dirigent: Douglas Boyd; Francois Leleux, Oboe. Edward Elgar: Introduction and Allegro, op. 47 Richard Strauss: Oboenkonzert in D Gabriel Fauré: Pelléas et Mélisande, op. 80 Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 1, D-Dur, op. 25 (Aufgenommen am 28. Juni 2006 im Stefaniensaal des Grazer Congress)
Felix Mendelssohn Bartholdy Rondo capriccioso, op. 14 Murray Perahia, Klavier (6' 28'')
Camille Saint-Saëns Introduction et Rondo capriccioso, op. 28 David Oistrach, Violine Boston Symphony Orchestra, Leitung: Charles Munch (8' 58'')
Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Es-dur, KV 482 English Chamber Orchestra, Solist und Leitung: Daniel Barenboim (32' 40'')
Leonard Bernstein Peter Pan Roberta Alexander, Sopran Tan Crone, Klavier (8' 08'')
Antonio Vivaldi Concerto g-moll für 2 Violoncelli und Orchester Maurizio Naddeo und Antonio Fantinuolo Europa Galante, Leitung: Fabio Biondi (11' 30'')
Alexander Glasunow Saxofonquartett B-dur, op. 109 Quatuor Habanera (21' 42'')
Gioacchino Rossini Arie des Lindoro "Languir per una bella" aus "L´italiana in Algeri" Juan Diego Flórez, Tenor Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, Leitung: Carlo Rizzi (7' 38'')
Jan Dismas Zelenka Hipocondrie A-dur Camerata Bern, Leitung: Alexander van Wijnkoop (9' 44'')
Franz Schubert Allegro a-moll, D 947 "Lebensstürme" Yaara Tal und Andreas Groethuysen, Klavier (15' 50'')
George Gershwin Three Preludes Jon Manasse, Klarinette Shanghai Quartet (6' 48'')
Mittelalterliche Ensemblemusik zum Thema Liebe aus dem 13. - 15. Jahrhundert.
ab (11.03.2008, 13:25): Bei mir nun etwas jüngeres: Villanelle, Moresche e altre Canzone von Orlando di Lasso mit dem Concerto Italiano von Rinaldo Alessandrini
Das Ensemble Sarband spielt in rekonstruierter "authentischer" Wiedergabe die Musik zweier mittelalterlicher Höfe: in Palermo residierte der Hohenstaufenkaiser Friedrich II. und in Samarkand der Mongolenkhan Timur Leng.
ab (11.03.2008, 14:38): Bei mir nun die Tonspur von Dohnanyi Dirigat von Straussen Salome, eine Oper die ich jüngst wieder bei uns (und überraschend erfreulich) sehen konnte.
Benjamin Britten „Four Sea Interludes From ‘Peter Grimes’ / Passacaglia” Frank Bridge „The Sea” Arnold Bax „On The Sea-Shore” Charles Villiers Stanford „Irish Rhapsody No. 4”
Brittens Sea Interludes und die Passacaglia stammen aus seiner Oper "Peter Grimes" - sie sind sehr szenisch und beschreiben das Treiben in einem Dorf an der Küste. Der Sturm kommt mit rhythmischer Gewalt daher. Die Suite von Frank Bridge badet in üppigen nachromantischen Klängen. Hier braust der Sturm in ohrenbetäubender Lautstärke. Symbolistische und unheilsschwangere Stimmungen beschwört Bax in seinem dunkel hinundher wogendem Musikbild. Heller wird es bei Standfords Rhapsodie, die sich mit der irischen Volkssagenwelt beschäftigt und jede Menge folkloristische Ideen verarbeitet. Immer wieder ahmen die Harmonien und Rhythmen in diesen Werken das Auf und Ab des Meeres nach.
Eine gelungene Zusammenstellung - von Handley mit Schmackes interpretiert.
Tranquillo (11.03.2008, 21:05): Baldassare Galuppi (1706-1785): Nisi Dominus
Roberta Invernizzi, Sara Mingardo, Lucia Cirillo, Körnerscher Sing-Verein, Dresdner Instrumental-Concert, Peter Kopp
Nordolf (11.03.2008, 21:10): Original von Jeremias http://ecx.images-amazon.com/images/I/412SZY82GQL._SS500_.jpg
:times10 :times10 :times10
Lieber Jeremias,
würdest Du bei Gelegenheit hier oder im entsprechenden Thread über die Aufnahme berichten? Wäre toll...
:hello Jörg
Poztupimi (11.03.2008, 21:55): Ich kann es ja nicht lassen, Aufnahmen, an denen die Kritik kein gutes Haar läßt, auch mal selber zu hören:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XZL%2BBGHtL._AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770–1827) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Nigel Kennedy / Polish Chamber Orchestra
Auf den Kauf seiner CD "Polish Spirit" hatte ich ja verzichtet und seinerzeit beschlossen, daß ich weitere Aufnahmen von Kennedy nicht wirklich nicht brauche (es sei denn ich kann mal wieder eine ältere Aufnahme für € 1,-- bei ebay ergattern).
Bei Beethovens Violinkonzert schlägt dann aber meine kleine Marotte wieder voll durch, also lag diese Aufnahme heute in der Post. Ich bin einfach mal Optimist: Kennedy wird sicher nicht noch eine Aufnahme dieses Werkes vorlegen, sodaß ich ihn für mich nun endgültig zu den Akten legen kann.
Sieht man einmal von den – jedenfalls für mich – teilweise sehr willkürlichen Variationen des Tempos ab – dabei beginnt das Ganze noch vielversprechend zügig mit den fünf Vierteln der Pauke –, so finde ich seine deutlichen Intonationstrübungen dann doch phasenweise ziemlich enttäuschend. Sein Ton ist nur manchmal schön und volltönend, überwiegend kommt er mir dünn und fiepsig vor. Außer vielleicht im zweiten Satz, da klingt es teilweise sehr schön lyrisch. Aber wie gesagt, bei schnelleren Passagen kommt es mir so vor, als ob er seine technischen Grenzen deulich eher erreicht als so manche oder mancher, deren CDs ich in letzter Zeit erworben habe. Und seine Glissandi – Helmut Zacharias läßt grüßen – in der Kreisler-Kadenz – diese Freiheiten mag er sich nehmen, schließlich ist es ja eine Kadenz –: ich finde sie einfach nur nervig. Das reißt seine eigene Kadenz im dritten Satz auch nichts mehr raus.
Nein, und er Anfang des 4. Violinkonzerts von Mozart fängt gerade genauso ernüchternd an, ein Fall für die Stoptaste.
EMI liefert mal wieder eine "opendisc" ohne jeden Hinweis, ob es sich bei dieser CD noch um eine "Compact Digital Audio Disc" handelt (ich bezweifle dies). Aber immerhin in ADD-Qualität, wie schon seine Spirit-CD. Vielleicht will man ja auf diese Weise verhindern, daß illegal hochwertige digitale Kopien erstellt werden. Ich denke aber ernsthaft darüber nach, in Zukunft nicht nur Nigel Kennedy, sondern auch EMI aus meinen Einkaufslisten zu streichen.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (11.03.2008, 22:07): Noch einmal:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XZL%2BBGHtL._AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 D-Dur KV 218
Ups, da ich doch nicht so schnell auf die Stoptaste gedruckt habe, komme ich noch in den Genuß der Kadenz im ersten Satz. Elektronisch verstärkte Geigenklänge, unterlegt mit Cembalo und Streicher-Pizzicato-Pop-Rhythmus – Ravi Shankar und In-A-Gada-Da-Vida oder was auch immer. Das verschlägt einem fast die Sprache, ich glaube, das gönne ich mir gleich noch einmal.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (11.03.2008, 22:25): Dieser zweite heutige Neuzugang wird es jetzt rausreißen:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4017563120829.jpg Vokalmusik mit Werken von Stenhammar, Parkman, Fougstedt, Rautavaara und anderen. Singer Pur
HenningKolf (11.03.2008, 23:47): Original von Poztupimi EMI liefert mal wieder eine "opendisc" ohne jeden Hinweis, ob es sich bei dieser CD noch um eine "Compact Digital Audio Disc" handelt (ich bezweifle dies).
nikolaus (12.03.2008, 10:21): Original von Rachmaninov eine erkältung zwingt mich daheim zu bleiben.
Gute Besserung!
Bei mir läuft das Radio:
12.03.2008
Klassik Forum
Mit Heike Schwers
Johann Strauß, Sohn Frühlingsstimmenwalzer, op. 410 Wiener Philharmoniker, Leitung: Carlos Kleiber (6' 38'')
Robert Schumann Erstes Grün, op. 35,4 Andreas Schmidt, Bariton Rudolf Jansen, Klavier (2' 18'')
Jean-Philippe Rameau Orage, Air pour Borée et la Rose Air pour Zéphire aus "Les Indes Galantes" Orchestre de la Chapelle Royale, Leitung: Philippe Herreweghe (4' 05'')
Antonio Vivaldi Zeffiretti, che sussurrate Cecilia Bartoli, Mezzosopran Il Giardino Armonico, Leitung: Giovanni Antonini (7' 40'')
Henry Cowell Aeolian Harp Henry Cowell, Klavier (1' 34'')
George Gershwin Rhapsody in Blue Jazz Band Version George Gershwin, Klavier Columbia Jazz Band, Leitung: Michael Tilson Thomas (13' 43'') Fantastisch!!! Gershwin als Solist mit MTT: Gershwin hat eine Aufnahme auf Klavierrolle hinterlassen, die als Grundlage verwendet wurde. Sehr stimmig u. mitreissend...
Wilhelm Friedrich Ernst Bach Columbus oder Die Entdeckung von Amerika Ballade für Tenor, Bass, Chor und Orchester Howard Crook, Tenor Gotthold Schwarz, Bass Rheinische Kantorei Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max (10' 48'')
Johann Sebastian Bach Französische Suite Nr. 2 c-moll, BWV 813 Maria João Pires, Klavier (15' 22'')
Benjamin Godard Violinkonzert Nr. 2 g-moll, op. 131 Thomas Christian Bamberger Symphoniker, Leitung: Christian Simonis (24' 04'')
Gabriel Fauré La bonne chanson, op. 61 Sophie Koch, Sopran Sophie Raynaud, Klavier Vincent Pasquier, Kontrabass Quatuor Castagneri (21' 11'')
Josef Suk Klavierquartett a-moll, op. 1 Fauré Quartett (21' 11'')
Rachmaninov (12.03.2008, 10:29): Original von nikolaus Original von Rachmaninov eine erkältung zwingt mich daheim zu bleiben.
ebenfalls gute Besserung, bei mir sieht es so aus, dass ich wegen einer - ich glaube mittlerweile fiebrigen - Erkältung gleich nach Hause fahren werde - zur Zeit ist der allgemeine Krankenstand anscheinend hoch.
Na ja, kann ich Musik hören, auch nicht schlecht
Gruß Henning
nikolaus (12.03.2008, 11:52): Manchmal bin ich richtig traurig, dass ich soviel schöne Musik habe, die ich viel zu selten höre... :I
Tranquillo (12.03.2008, 11:53): Original von HenningKolf Original von Poztupimi EMI liefert mal wieder eine "opendisc" ohne jeden Hinweis, ob es sich bei dieser CD noch um eine "Compact Digital Audio Disc" handelt (ich bezweifle dies).
Was meinst Du damit??
Vermutlich ist die CD mit einem Kopierschutz versehen und entspricht damit nicht dem CDDA-Standard.
@Rachmaninov: Gute Besserung!
Viele Grüsse Andreas
Cetay (inaktiv) (12.03.2008, 13:19): Original von HenningKolf @ Rachmaninov
ebenfalls gute Besserung, bei mir sieht es so aus, dass ich wegen einer - ich glaube mittlerweile fiebrigen - Erkältung gleich nach Hause fahren werde - zur Zeit ist der allgemeine Krankenstand anscheinend hoch.
Na ja, kann ich Musik hören, auch nicht schlecht
Gruß Henning
In unserer Firma liegt der Krankenstand bei 20%. Das hat es in den 10 Jahren, die jetzt dort bin, auch annähernd noch nicht gegeben. Ich selbst bin zum Glück putzmunter. :) Allen Daniederliegenden wünsche ich, dass es euch wenigstens noch gut genug geht, um ab und an eine CD aufzulegen.
Bei mir heute morgen:
Geistliche Vokalmusik aus dem 15 Jhd. Für mich ist das weitestgehend Neuland und analytisch kaum zugänglich, aber die Wirkung ist umso eindringlicher und "himmlischer".
HenningKolf (12.03.2008, 13:40): Original von Tranquillo Original von HenningKolf Original von Poztupimi EMI liefert mal wieder eine "opendisc" ohne jeden Hinweis, ob es sich bei dieser CD noch um eine "Compact Digital Audio Disc" handelt (ich bezweifle dies).
Was meinst Du damit??
Vermutlich ist die CD mit einem Kopierschutz versehen und entspricht damit nicht dem CDDA-Standard.
@Rachmaninov: Gute Besserung!
Viele Grüsse Andreas
Ich dachte selbst EMI hätte das zwischenzeitlich aufgegeben. Außerdem müßte auf einen Kopierschutz hingewiesen werden. Na ja, sollte EMI tatsächlich kopierschützen wäre das Label für mich erledigt. Die wenigen EMI - CDs die ich in der letzten Zeit erworben habe ließen sich allerdings alle anstandlos rippen und kopieren.
Andreas Haefliger: perspectives I Franz SCHUBERT (1797-1828) Piano Sonata in A minor, D537 (1817) . Thomas ADÈS (b. 1971) Darknesse Visible (1992) . Wolfgang Amadeus MOZART (1756-1791) Piano Sonata No. 17 in B flat, D570 (1789) . Ludwig van BEETHOVEN (1770-1827) Piano Sonata No. 32 in C minor, Op. 111 (1822) . Andreas Haefliger (piano). Rec. Reitstadel-Neumarkt/Oberpfalz, Germany, 17-19 October 2003. DDD AVIE AV0041
Gruß Henning
ab (12.03.2008, 17:26): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881807123.jpg
Die CD hat leider nur rund 36 Minuten Gesamtspielzeit. Ich habe sie hauptsächlich wegen der Berceuse und der Mazurka op. 33 Nr. 4 gekauft, weil diese beiden Stücke von Michelangeli in den 60-er Jahren so hervorragend interpretiert worden sind. Hierfür (und für zwei hervorragende Scarlatti-Sonaten) hat sich die Anschaffung allemal gelohnt. Die Klangqualität ist erträglich.
Poztupimi (12.03.2008, 19:53): Original von HenningKolf Original von Tranquillo Original von HenningKolf Original von Poztupimi EMI liefert mal wieder eine "opendisc" ohne jeden Hinweis, ob es sich bei dieser CD noch um eine "Compact Digital Audio Disc" handelt (ich bezweifle dies).
Was meinst Du damit??
Vermutlich ist die CD mit einem Kopierschutz versehen und entspricht damit nicht dem CDDA-Standard.
@Rachmaninov: Gute Besserung!
Viele Grüsse Andreas
Ich dachte selbst EMI hätte das zwischenzeitlich aufgegeben. Außerdem müßte auf einen Kopierschutz hingewiesen werden. Na ja, sollte EMI tatsächlich kopierschützen wäre das Label für mich erledigt. Die wenigen EMI - CDs die ich in der letzten Zeit erworben habe ließen sich allerdings alle anstandlos rippen und kopieren.
Gruß Henning
Hallo Henning, hallo Andreas,
also, was mich halt irritiert, ist eben das Fehlen des CDDA-Logos. Ich habe es mal ausprobiert, man kann die einzelnen Tracks auf den Rechner transferieren, ein Kopierschutz gibt es also wohl nicht. Laut Text im Inneren der Box kann man mit der CD auf der Internetseite von EMI den EMI Classics Club öffen und damit Zugriff auf Bonus-Material, Vorab-Hörproben etc. erhalten. Habe ich bisher nicht probiert. Alles also womöglich halb so schlimm.
Daraus KKe Nr. 1, Nr. 3, Africa, Rhapsodie d´Auvergne
HenningKolf (12.03.2008, 20:21): @ Wolfgang
danke für die Antwort. Vielleicht ist es gerade die Zugangsfunktion auf die website, die dem Industriestandard nicht entspricht
Tranquillo (12.03.2008, 20:54): Original von Poztupimi Laut Text im Inneren der Box kann man mit der CD auf der Internetseite von EMI den EMI Classics Club öffen und damit Zugriff auf Bonus-Material, Vorab-Hörproben etc. erhalten. Hallo Wolfgang,
dann handelt es sich wohl um eine Mixed-CD (Audio und Daten). Beim Auslesen der CD wird Dir wahrscheinlich ein zusätzlicher Track angezeigt, der die Daten enthält.
Viele Grüsse Andreas
Nordolf (12.03.2008, 20:57): Weil man sich in letzter Zeit ziemlich einsam vorkommt, wenn man in diesem Forum nicht etwas aus Schuberts Klavierwerk hört, nun:
Uchidas introvertierter Klavierton gefällt mir sehr gut.
Cetay (inaktiv) (12.03.2008, 20:58): Original von ab http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881807123.jpg
Die Marienvesper steht auf meinem Wunschzettel ganz oben. Bisher war ich auf McCreesh fixiert, aber nach den Hörschnipseln scheint mir die sehr zurückhaltende Gangart der Solisten auf deiner Aufnahme dem Werk gerechter zu werden.
Ich mach bei Monteverdi mit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oFXoC5uQL._AA240_.jpg Bei Con che soavità glaube ich die Engel singen zu hören. :engel
Tranquillo (12.03.2008, 21:19): Original von Dox Orkh Original von ab http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881807123.jpg
Die Marienvesper steht auf meinem Wunschzettel ganz oben. Bisher war ich auf McCreesh fixiert, aber nach den Hörschnipseln scheint mir die sehr zurückhaltende Gangart der Solisten auf deiner Aufnahme dem Werk gerechter zu werden.
Diese Aufnahme kann ich empfehlen - ich habe sie schon seit einigen Jahren (damals war sie noch um einiges teurer) und immer wieder mit Genuss gehört.
Bei mir heute abend Lautenmusik von J. S. Bach, gespielt von Eduardo Eguez:
nikolaus (12.03.2008, 21:25): Ich habe nach aus gegebenem Anlass nach der Berceuse von Chopin gesucht (die ich offenbar nicht besitze) und bin dabei über die Balladen gestolpert:
Solitaire (12.03.2008, 21:37): Habe den Verstand zum spielen vor die Tür geschickt, und bis eben das hier gehört:
jpc hat heute geliefert. Mir gefällt die CD sehr gut, ich mag Villazóns Stimme ja sehr gern. Allerdings ist es wirklich nix für Leute, die Probleme mit überlebensgroßen Emotionen haben, gesungene Gefühle auf ein normales Maß runterzuschrauben war Villazóns Sache noch nie, und genau dafür liebe ich ihn. Vernünftig bin ich selber :D Jetzt bin ich sehr gespannt auf das Konzert in Köln am Ostermontag.
Tranquillo (12.03.2008, 22:00): Original von Solitaire Habe den Verstand zum spielen vor die Tür geschickt, und bis eben das hier gehört:
Im aktuellen "Spiegel" (11/2008, Seite 166) gibt es einen Beitrag zu Villazons Comeback. Dort wird über diese CD folgendes geschrieben: "Es soll den Star mit dem Karriereknick wieder in himmlische Höhen hieven. Dass er baden geht, ist in den Planungen nicht vorgesehen. Das Album hat nur einen Schönheitsfehler, es ist vor einem Jahr, kurz vor der Stimmkrise, aufgenommen worden. An manchen Stellen hört man das."
Villazon wird in diesem Beitrag nicht etwa niedergemacht, sondern als Opfer einer skrupellosen Vermarktungsstrategie dargestellt. Wie das ausgehen kann, wird am Beispiel der Sopranistin Cheryl Studer verdeutlicht, deren Karriere nach einer Stimmkrise Ende der 90er Jahre beendet war.
Der noch lebende armenische Komponist Tigran Manssurjan gehört einer postmodernen Musikauffassung an - souverän verfügt er über das Erbe der Musikgeschichte und über die Errungenschaften der "neuen Klanglichkeit". Die hier eingespielten Werke für Cello, Violine und Kammerorchester besitzen einen frappierenden Tiefgang: - meditativ, vergrübelt und dann wieder expressiv, mit sehnsuchtsvollem Ausdruck. Dabei bleibt das Ganze trotz des Einflusses armenischer Kirchenmusik schon modernen Klangvorstellungen verpflichtet. Aber von experimenteller Suche ist fast nichts zu spüren - es ist ist einfach pure musikalische Schönheit...
Die ausführenden Musiker begeistern mit ihrer Hingabe, der Klang ist schlicht edel.
Ich halte diese CD für eine der besten in meiner Sammlung.
:down :down :down :down :down :down
Cetay (inaktiv) (12.03.2008, 22:32): Original von Tranquillo Original von Dox Orkh Original von ab http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881807123.jpg
Die Marienvesper steht auf meinem Wunschzettel ganz oben. Bisher war ich auf McCreesh fixiert, aber nach den Hörschnipseln scheint mir die sehr zurückhaltende Gangart der Solisten auf deiner Aufnahme dem Werk gerechter zu werden.
Diese Aufnahme kann ich empfehlen - ich habe sie schon seit einigen Jahren (damals war sie noch um einiges teurer) und immer wieder mit Genuss gehört.
Ist so gut wie bestellt. Der Wettlauf zwischen N und Z bleibt spannend. :D Um H hoch zu halten, muss heute noch eine Hörsitzung her:
daniel5993 (12.03.2008, 22:34): Original von nikolaus Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0078635651829.jpg
Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 Beethoven: Klaviersonate "Appassionata"
S. Richter, Chicago SO, Leinsdorf
Und, wie gefällt sie Dir? Ich habe sie auch, sie hat seinerzeit ein Vergleichshören gegen u.a. Zimerman/Bernstein "gewonnen".
Gruß, Nikolaus.
Ohhhhhhh, ........bin ich noch fähig nüchtern und gerecht zu vergleichen? Dieses Konzert habe ich mit Zimerman/Bernstein kennengelernt und was noch viel schlimmer ist, ich hab diese Aufnahme mehrmals komplett auf DVD gehört/gesehen. Eingebrannt haben sich die Bilder, stets hab ich Zimerman vor Augen, bei jeglichen Stellen, wenn ich das Konzert höre, deswegen irritiert mich das schon, das auf einmal Richter spielt und nicht Zimerman. Man sollte die Pfoten von DVD-Konzertaufnahmen lassen, die beeinflussen einen zu sehr :B :J
Aber was ich hier höre ist..... Richter/Leinsdorf ist Zimerman/Bernstein mindestens ebenbürtig!
Gruß Daniel
Jimi (12.03.2008, 23:23): Original von Solitaire
... ich mag Villazóns Stimme ja sehr gern. Allerdings ist es wirklich nix für Leute, die Probleme mit überlebensgroßen Emotionen haben, gesungene Gefühle auf ein normales Maß runterzuschrauben war Villazóns Sache noch nie...
Kompliment, besser kann man es in einem Satz nicht beschreiben. Ich mag seine Stimme auch, aber mit seinen überdimensionalen Gefühlsausbrüchen(vor allem Live) hab ich doch Probleme, egal ich werde mir die Cd morgen mal anhören.
___________________________________________ Richter und Leinsdorf waren grandios! Richter wie gewohnt, schlagkräftiger, gewaltätiger und auch schneller :down
Solitaire (13.03.2008, 07:28): @Tranquillo und Jimi Naja, bei Villazón ist das so eine Sache: ich bewundere und schätze seine kompromisslose Art, sich mit Stimme, Seele und (auf der Bühne) Körper in eine Rolle oder Arie reinzuschmeißen, wirklich sehr. Das hat man heute eher selten. Ich gebe zu ich mag es. Allerdings fährt einem in der Tat manchmal der Schreck in die Glieder und man fragt sich, wie lange das wohl gut gehen kann. Wie man so hört, geht er nach der Krise (die er übrigens laut Interview in"Klassik Akzente" völlig anders bewertet als der Rest er Welt, naha, er ist der Chef, er nuß es wissen :D) aber schon etwas liebevoller mit seiner Stimme um. Es wäre auch ein Jammer um diesen wunderbaren Sänger. TANTE EDIT SAGT: Übrigens muß ich dem von dir zitierten Kritiker leider Gottes recht geben: stellenweise hört man die Überanstrengung schon raus. Der dunkle Schimmer auf der Stimme, der mich bei seinem französischen Album so bezaubert hat (daß ich so ganz nebenbei für sein bisher bestes überhaupt halte) fehlt doch manchmal. Allerdings ist es mir lieber, so etwas auf einem Album zu hören, das VOR der Pause aufgenommen wurde, als danach. Unter anderem deshalb bin ich sehr gespannt auf das Konzert in Köln.
ab (13.03.2008, 08:44): In etwas mehr als in einer Stunde im Radio: Konzert am Vormittag Alte Musik im Konzert. Sara Mingardo, Alt; Rinaldo Alessandrini, Cembalo
Zuvor nun etwas extreme Expressvität, das egalisiert hoffentlich meine Gereiztheit:
ab (13.03.2008, 10:18): Original von Jürgen http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0077775405422.jpg
die habe ich super-öd sowie klanglich ziemlich erbärmlich in Erinnerung :ignore
Jürgen (13.03.2008, 10:58): Original von ab Original von Jürgen http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0077775405422.jpg
die habe ich super-öd sowie klanglich ziemlich erbärmlich in Erinnerung :ignore
Nun, ich habe zum Vergleich Gunzenhauser, der mir insbesondere klanglich überhaupt nicht gefällt. Alles klingt dumpf.
Und dann noch Blomstedt auf Decca. Diese Aufnahme ist etwa auf Augenhöhe mit Welser-Möst. Den Welser-Möst habe ich mir schon vor langer Zeit gekauft, der Solisten wegen (mir gefällt nahezu Alles, was Frau Hendricks singt). Klanglich erbärmlich würde ich die CD nicht nennen, audiophil allerdings auch nicht.
Welche Carmina Burana würdest Du empfehlen ?
Grüße Jürgen
ab (13.03.2008, 11:13): Original von Jürgen Welche Carmina Burana würdest Du empfehlen ?
Das wüsste ich auch gerne...
Ich selbst bin zunächst mit der eher dumpfen Eichhorn-Schallplatte groß geworden (sowie auch bei Der Mond und Die Kluge, die ich als Kind sehr geliebt habe) später dann mit Jochum. Mehr konnte mich bislang nichts überzeugen - ohne dass ich die genannten wirklich empfehlen wollte...
Ich habe auch nicht vor, mich derzeit näher damit zu befassen, denn noch sind meine Kinder nicht ins entsprechende Alter gekommen.
Rachmaninov (13.03.2008, 16:18): Original von Dox Orkh :hello Erkältungsfreie Zeiten für alle!
Du bist zu spät mit Deinen Wünschen. Eine bösartige Erkältung fesselt mich ans Bett, immerhin erlauben mit die Schmerzmittel wieder zu Schlucken ohne das ich denke es war das letzte Mal :I
Probiere es auch mal mit Musik jetzt
Andsnes - Schubert D959
Nordolf (13.03.2008, 16:37): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh :hello Erkältungsfreie Zeiten für alle!
Du bist zu spät mit Deinen Wünschen. Eine bösartige Erkältung fesselt mich ans Bett, immerhin erlauben mit die Schmerzmittel wieder zu Schlucken ohne das ich denke es war das letzte Mal :I
Probiere es auch mal mit Musik jetzt
Andsnes - Schubert D959
Oh - das klingt nicht gut... Da bleibt nichts als Dir gute Besserung und schmerzfreie Zeiten zu wünschen!
:hello Jörg
Bei mir wird es heute nichts mehr mit dem Musikhören: - jetzt noch ein paar Takte der 10. Symphonie von Eduard Tubin.
Der Auftakt zu einem Wiegenlied-Vergleichshören: Fou Ts'ong spielt die Berceuse in 5:04. (Die CD scheint vergriffen zu sein, sie wird derzeit für über 40 Euro gehandelt.)
:hello
Rachmaninov (13.03.2008, 17:46): Original von Rachmaninov Probiere es auch mal mit Musik jetzt
Andsnes - Schubert D959
War eine recht erfreuliche Hörsitzung :)
ab (13.03.2008, 18:08): Original von Cosima Fou Ts'ong spielt die Berceuse. (Die CD scheint vergriffen zu sein, sie wird derzeit für über 40 Euro gehandelt.)
Alfonso Ferrabosco der Jüngere: Musik für Gambenconsort Hesperion XXI, Jordi Savall
Poztupimi (13.03.2008, 20:01): Gleich bei mir im Radio (drkultur):
"Von deutscher Seele" Live aus der Philharmonie Berlin
Franz Liszt "Les Préludes", Sinfonische Dichtung Nr. 3 Hanns Eisler "Ernste Gesänge" für Bariton und Streichorchester Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Matthias Goerne, Bariton Leitung: Ingo Metzmacher
Grüße, Wolfgang
Tranquillo (13.03.2008, 20:10): Für den Rest des Abends:
ab (13.03.2008, 20:17): Im Radio gerade: Aus dem Konzertsaal
Tempera Quartett. Aulis Sallinen: Streichquartett Nr. 3, op. 19 Robert Schumann: Streichquartett a-Moll, op. 41/1 Jean Sibelius: Streichquartett d-Moll, op. 56, "Voces Intimae" Zugabe: J. Sibelius: Andante festivo (Aufgenommen am 30. Jänner im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins im Rahmen der "jeunesse")
Der Schumann war ein rechtes Gehack, aber musikalisch erfrischend. Sallinen, den ich nicht kannte, war dürftig von der Komposition. Nun erklingt gerade das heikle Sibelius-Quartett. Bislang das, was mir am besten gefällt, weil es weniger überspätromantisiert klingt als üblich, sondern eher modern aber doch klangsinnlich.
Ich habe leider beim Sibelius den Fehlkauf des New Helsinki Quartet, den es einst bei Finlandia gab. Hände weg!
ab (13.03.2008, 22:24): Original von Zelenka http://www.rtve.es/rne/sello/65191/p250.jpg
Ernesto Halffter, Rapsodia portuguesa :down
Warum nur hat das spanische Radio noch 1975 in recht bescheidenem Mono aufgenommen?
Gruß, Zelenka
Um es mit einem Wort zu sagen: Francisco Paulino Hermenegildo Teódulo Franco y Bahamonde Salgado Pardo. Er starb erst am 20.11. des Jahres. Die hatten andere Sorgen...
Cetay (inaktiv) (14.03.2008, 06:01): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh :hello Erkältungsfreie Zeiten für alle!
Du bist zu spät mit Deinen Wünschen. Eine bösartige Erkältung fesselt mich ans Bett, immerhin erlauben mit die Schmerzmittel wieder zu Schlucken ohne das ich denke es war das letzte Mal :I
Probiere es auch mal mit Musik jetzt
Andsnes - Schubert D959
Ein Trost, dass sie nicht bösartig genug ist, dir das Musikhören zu vermiesen. Ich geb mir heute morgen die volle Dröhnung:
Die Instrumentation ist es Wert, abgetippt zu werden: Sporan-/Alt-/Baritonsaxophon, Klarinetten in Es und A, Didgeridoo Klarinetten in hoch As, Es, C, B, A, Bassethorn, Baß- und Kontrabaßklarinette Kleine Trompete in hoch B, Trompete in B, Piccolo-Kornett in ES, Flügelhorn Alt-und Tenorbaßposaune, Flugabone Tuba Kontrabass Metall-Percussion, Schweißgerät
Gershwin: Rhapsody in Blue Bernstein: Symphoniesche Tänze
Guten Morgen!
Jürgen (14.03.2008, 08:21): http://ecx.images-amazon.com/images/I/21HG6KX5RBL._AA192_.jpg
Prokofiev: Romeo & Julia (Auszüge) Sinfonie Nr.1 (Klassische)
Solti, 1982
Die Balettmusik dirigiert Solti (erwartungsgemäß) schön. Er lässt die hohen Streicher ins Extrem gehen, an manchen Stellen in diesem Stück müssen sie etwas schrill klingen, finde ich. Und an exponierten Stellen dringt das Blech deutlich in den Vordergrund. Also ein typischer Solti eben. Dennoch macht das Skrowaczewski 1962 etwas besser, auch wenn es dort die Suiten sind.
Bei der ersten Sinfonie habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten, klingt aber so ganz nett.
Leider hat die CD an 2 Stellen kleine Aussetzer. Ich habe sie aus der Bücherei ausgeliehen und werde sie zurückgeben :J.
Grüße Jürgen
HenningKolf (14.03.2008, 08:48): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh :hello Erkältungsfreie Zeiten für alle!
Du bist zu spät mit Deinen Wünschen. Eine bösartige Erkältung fesselt mich ans Bett, immerhin erlauben mit die Schmerzmittel wieder zu Schlucken ohne das ich denke es war das letzte Mal :I
Probiere es auch mal mit Musik jetzt
Andsnes - Schubert D959
Ein Trost, dass sie nicht bösartig genug ist, dir das Musikhören zu vermiesen. Ich geb mir heute morgen die volle Dröhnung:
Die Instrumentation ist es Wert, abgetippt zu werden: Sporan-/Alt-/Baritonsaxophon, Klarinetten in Es und A, Didgeridoo Klarinetten in hoch As, Es, C, B, A, Bassethorn, Baß- und Kontrabaßklarinette Kleine Trompete in hoch B, Trompete in B, Piccolo-Kornett in ES, Flügelhorn Alt-und Tenorbaßposaune, Flugabone Tuba Kontrabass Metall-Percussion, Schweißgerät
Wenn ich "Schweißgerät" lese stelle ich mir Albernheiten vor und meine Neugier ist wie weggeblasen..............
Gruß Henning
ab (14.03.2008, 09:17): Sibelius 5. Sinfonie mit Segerstam
Cetay (inaktiv) (14.03.2008, 10:15): Original von HenningKolf Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh :hello Erkältungsfreie Zeiten für alle!
Du bist zu spät mit Deinen Wünschen. Eine bösartige Erkältung fesselt mich ans Bett, immerhin erlauben mit die Schmerzmittel wieder zu Schlucken ohne das ich denke es war das letzte Mal :I
Probiere es auch mal mit Musik jetzt
Andsnes - Schubert D959
Ein Trost, dass sie nicht bösartig genug ist, dir das Musikhören zu vermiesen. Ich geb mir heute morgen die volle Dröhnung:
Die Instrumentation ist es Wert, abgetippt zu werden: Sporan-/Alt-/Baritonsaxophon, Klarinetten in Es und A, Didgeridoo Klarinetten in hoch As, Es, C, B, A, Bassethorn, Baß- und Kontrabaßklarinette Kleine Trompete in hoch B, Trompete in B, Piccolo-Kornett in ES, Flügelhorn Alt-und Tenorbaßposaune, Flugabone Tuba Kontrabass Metall-Percussion, Schweißgerät
Wenn ich "Schweißgerät" lese stelle ich mir Albernheiten vor und meine Neugier ist wie weggeblasen..............
Gruß Henning
Hier wäre natürlich zu klären, was Albernheit bedeutet und wo sie beginnt. Ist es z.B. albern, in ein Rohr zu blasen, um dort ein Blättchen zum Schwingen zu bringen und dann mit Klappen oder Öffnungen so an der entstandenen Luftsäule herumzumanipulieren, dass die Frequenzen der Luftschwingungen, die aus dem Rohr entweichen, Zahlenverhältnisse erreichen, an die sich unsere Westeuropäisch konditionierten Ohren nach 200 Jahren temperierter Verstimmung gewöhnt haben? Oder auf Tasten zu drücken, die ein kleines Hämmerchen betätigen, um diverse gespannte Drahtstücke mechanisch in Schwingungen zu versetzen, die auf die Luft übertragen werden? Oder mit einer heissen Flamme Metall aufzuschmelzen, wobei Luftschwingungen entstehen, deren Frequenzen, in keinen bestimmten Zahlenverhältnisse zueinander stehen Einen Künstler nicht ernst zu nehmen, weil er die eigene Erwartung an Kunst nicht teilt, ist eine Haltung, die ich nicht ernst nehme. :)
ab (14.03.2008, 11:50): Brahms: Sextets for Strings, Opp. 18 & 36 Giuliano Carmignola, Tomasso Poggi, Stefano Zanchetta, Fabrizio Merlini , Franco Rossi, Mario Brunello Live Bolognia 6.4.1992 (Aura)
HenningKolf (14.03.2008, 13:09): Original von Dox Orkh
Das bleibt dir unbenommen und ich trotzdem weiterhin nicht neugierig....
:W
ab (14.03.2008, 13:31): Im Radio gerade: Franz Schubert: Impromptu für Klavier in c-moll op.90 DV 899 Nr.1 : Allegro molto moderato Javier Perianes/Klavier Länge: 11:46 min :B
sagenhafte Länge, geradezu "himmlisch". Selbst ein Afanassiev würde wohl nicht langsamer spielen... Allerdings hät Perianes die Spannung und hat auch eine schönen Anschlag. Schwerfällig, fast schon zäh, zieht sie da musikalisch dahin, die Musik.
liegnitz (14.03.2008, 14:10): Original von ab Original von Zelenka http://www.rtve.es/rne/sello/65191/p250.jpg
Ernesto Halffter, Rapsodia portuguesa :down
Warum nur hat das spanische Radio noch 1975 in recht bescheidenem Mono aufgenommen?
Gruß, Zelenka
Um es mit einem Wort zu sagen: Francisco Paulino Hermenegildo Teódulo Franco y Bahamonde Salgado Pardo. Er starb erst am 20.11. des Jahres. Die hatten andere Sorgen...
Oder Paco "el rana".
:hello
liegnitz (14.03.2008, 14:12): Was sonst:
http://www.rtve.es/rne/sello/65191/p250.jpg
:down :down :down
:hello
ab (14.03.2008, 14:54): Artur Schnabel spielt 1947/8 die Beethoven Cellosonaten (mit Fournier). Nun die beiden op. 102. (Andromeda)
http://www.crotchet.co.uk/images/ANDRCD5108.jpg
Zelenka (14.03.2008, 15:24): Original von liegnitz Original von ab Original von Zelenka http://www.rtve.es/rne/sello/65191/p250.jpg
Ernesto Halffter, Rapsodia portuguesa :down
Warum nur hat das spanische Radio noch 1975 in recht bescheidenem Mono aufgenommen?
Gruß, Zelenka
Um es mit einem Wort zu sagen: Francisco Paulino Hermenegildo Teódulo Franco y Bahamonde Salgado Pardo. Er starb erst am 20.11. des Jahres. Die hatten andere Sorgen...
Oder Paco "el rana".
:hello
http://www.rtve.es/rne/sello/65237/p250.jpg
Wie ich heute anhand dieser frischeingetroffenen CD sehen konnte, hat der spanische Rundfunk auch noch lange nach dem Rückzug des Frosches in das Tal der Gefallenen in Mono aufgenommen. Noch 1982 tat er solches mit Albéniz' "Corpus Christi en Sevilla" (Iberia), das Orozco neben dem 2. Brahms-Konzert und einer Komposition von Guinjoan auf dieser CD spielt.
Was für ein wunderbar phantasievolles Werk doch diese 7. Symphonie ist! Allein schon der erste Satz: - geheimnisvoll glitzernde Klänge, lautmalerischer Sopranogesang und mächtige Höhepunkte. Klang und Interpretation der Naxos-CD sind hervorragend. Der Paukensound ist besonders prägnant.
Die Klänge beschreiben treffend die Welt der altisländischen Sagas: - fahle, herbe, gespenstisch-ruhige und dramatisierende Klangfarben, repetative eherne Orchesterschläge und ein manchmal exotisches Schlagwerk, das genauso plötzlich und unvorbereitet auf den Hörer hereinbricht wie die Morde und Totschläge in den Sagas.
liegnitz (14.03.2008, 19:04): Original von Zelenka Original von liegnitz Original von ab Original von Zelenka http://www.rtve.es/rne/sello/65191/p250.jpg
Ernesto Halffter, Rapsodia portuguesa :down
Warum nur hat das spanische Radio noch 1975 in recht bescheidenem Mono aufgenommen?
Gruß, Zelenka
Um es mit einem Wort zu sagen: Francisco Paulino Hermenegildo Teódulo Franco y Bahamonde Salgado Pardo. Er starb erst am 20.11. des Jahres. Die hatten andere Sorgen...
Oder Paco "el rana".
:hello
http://www.rtve.es/rne/sello/65237/p250.jpg
Wie ich heute anhand dieser frischeingetroffenen CD sehen konnte, hat der spanische Rundfunk auch noch lange nach dem Rückzug des Frosches in das Tal der Gefallenen in Mono aufgenommen. Noch 1982 tat er solches mit Albéniz' "Corpus Christi en Sevilla" (Iberia), das Orozco neben dem 2. Brahms-Konzert und einer Komposition von Guinjoan auf dieser CD spielt.
Gruß, Zelenka
Gerade 1982 ist Startpunkt des heutigen Spaniens. Ausser poltischen Gründen man muss wissen wie unfähig die
Radio Tele Vision Española
war und noch ist. Es gibt nur (fast) klassische Musik im Radio.
Gruss :hello
liegnitz (14.03.2008, 19:15): Und jetzt bei mir im Player:
Was für eine ungewöhnliche CD-Aufmachung :P Mein Debut der Cellosuiten Bachs.
Johann Sebastian Bach Cellosuiten 1 & 2
Was für beruhigende Musik und voller Wärme!
:engel
HenningKolf (14.03.2008, 20:34): Original von Zelenka Original von liegnitz
Ausser poltischen Gründen man muss wissen wie unfähig die
Radio Tele Vision Española
war und noch ist. Es gibt nur (fast) klassische Musik im Radio.
Gruss :hello
Eigentlich gar nicht so schlecht, daß es fast nur klassische Musik im Radio gibt. Glückliches Spanien ...
:hello, Zelenka
Leider doch nicht, es gibt auch andere (private?) Radiosender, jedenfalls im Großraum Barcelona ausgesprochen nervige mit Dauerreklame und Popmusik zum Abgewöhnen - im Autoradio störungsfrei während mein - zugegebenermaßen billiges - Radio den Klassiksender nicht störungsfrei empfing............
Gruß Henning
daniel5993 (14.03.2008, 20:59): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124161323.jpg
Was für eine ungewöhnliche CD-Aufmachung :P Mein Debut der Cellosuiten Bachs.
Johann Sebastian Bach Cellosuiten 1 & 2
Was für beruhigende Musik und voller Wärme!
:engel
Das ganze gleich noch einmal!
Und dann: Gute Nacht!
:hello
nikolaus (14.03.2008, 21:16): Original von ab Im Radio gerade: Franz Schubert: Impromptu für Klavier in c-moll op.90 DV 899 Nr.1 : Allegro molto moderato Javier Perianes/Klavier Länge: 11:46 min :B
sagenhafte Länge, geradezu "himmlisch". Selbst ein Afanassiev würde wohl nicht langsamer spielen... Allerdings hät Perianes die Spannung und hat auch eine schönen Anschlag. Schwerfällig, fast schon zäh, zieht sie da musikalisch dahin, die Musik.
Darf ich mal vorsichtig nachfragen, ob Dir diese Aufnahme nun gefallen hat oder nicht? ?( Einerseits "himmlisch", andererseits "zäh"?
Danke, Nikolaus.
nikolaus (14.03.2008, 21:18): Radio live:
WDR Sinfonieorchester Köln Northern Lights
Übertragung aus der Kölner Philharmonie Parallele Ausstrahlung in Stereo und 5.1 Surround-Sound (mehr)
Edvard Grieg Lyrische Suite für Orchester op. 54
Arvo Pärt Sinfonie Nr. 3
Jean Sibelius Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43
WDR Sinfonieorchester Köln Kristjan Järvi, Leitung
"Sprühende Bühnenpräsenz" attestierte die renommierte New York Times Kristjan Järvi. Der jüngste Spross der berühmten estnischen Dirigentenfamilie ist längst ein gefragter Dirigent und bekannt für sein Talent, Musik besonders spannend zu vermitteln. Järvis Konzertabend mit dem WDR Sinfonieorchester Köln trägt das Motto "Northern Lights". Auf dem Programm steht neben Orchesterwerken von Edvard Grieg und Jean Sibelius auch die 1971 komponierte dritte Sinfonie von Järvis bedeutendem Landsmann Arvo Pärt. WDR 3 überträgt das Konzert live aus der Kölner Philharmonie.
Ich bin allerdings erst bei Pärt eingestiegen - sehr interessant...
Nikolaus.
liegnitz (14.03.2008, 22:24): Zum Abschluss des Abends:
Giovanni Gabrieli; Sacre Symphoniae (1597), Canzon seconda (Canzoni per sonare, 1608), Canzoni e sonate (1615)
Die größte Herausforderung für die Historiker war es, einen Platz aufzutreiben, an dem es zwei Orgeln gibt, die den typischen lieblich-vokalen Klang der venezianischen Orgeln aus dem 16. Jhd. aufweisen. Fündig wurde man schliesslich in Bologna. Die Suche hat sich gelohnt, denn die Orgeln verbinden sich mit den Blechbläsern und Violinen zu außergewöhnlichen Klangfarben.
Pauline Oliveros / Stuart Dempster / Panaiotis „Deep Listening”
Postmoderne (Dunkel-)"Kammermusik" - die Aufnahmen wurden in einer Wasserzisterne gemacht, also in in einem großen Loch im Boden zur Wasserspeicherung.
Es handelt sich um ambiente Klänge zwischen zeitgenössischer Klassik und Free-Jazz-Improvisation - basierend auf den Klängen der Posaune, des Didjeridoo, des Akkordions, der als weiteres Instrument "wortlos" eigesetzten menschlichen Stimme und von selbstgebastelten Metallklangkörpern.
nikolaus (15.03.2008, 16:25): Original von HenningKolf @nikolaus
Bleibst Du im Rheinland oder verschlägt es Dich wie mich weit weg von vertrauter Mentalität
Ich werde Münster wieder aus meiner Herkunft streichen und ganz nach Bonn zurückgehen :leb.
(Bin dann auch wieder näher bei S..... in K...; das freut mich, da ich heute in dem halbwegs sortierten CD-Laden in Münster mit Erschrecken festgestellt habe, dass z.B. die neue CD von Gabriela Montero 21€ kosten soll :S - oder ist das eine allgemeine Preissteigerung?)
Nikolaus.
nikolaus (15.03.2008, 16:30): Das Eigentliche habe ich natürlich mal wieder vergessen: ich höre gerade:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0094635847222.jpg Mendelssohn: Klaviertrio Beethoven: Klavierquartett WoO 36 Nr. 2 Mozart / Grieg: Klaviersonate KV 545 für 2 Klaviere Rachmaninoff: Cellosonate op. 19;Suite für 2 Klaviere Infante: Danze andaluse für 2 Klaviere Brahms: Haydn-Variationen für 2 Klaviere; Klavierquintett op. 34 Guastivino: 3 Romancos argentinos für 2 Klaviere
:hello Nikolaus allein im Forum
HenningKolf (15.03.2008, 16:43): Damit hier niemand vereinsamt mache ich mal wieder mit
Rachmaninov (15.03.2008, 19:09): Original von nikolaus
:hello Nikolaus allein im Forum
Bist ja ein großer Junge und erfahrener Forianer und bestimmt auch gaaanz tapfer :haha :D
nikolaus (15.03.2008, 19:10): Original von Rachmaninov Original von nikolaus
:hello Nikolaus allein im Forum
Bist ja ein großer Junge und erfahrener Forianer und bestimmt auch gaaanz tapfer :haha :D
Na klar :beer
HenningKolf (15.03.2008, 19:25): denke mal nicht sonderlich werkgetreu, nichts für Puristen, Dogmatiker und Herrn Distler, aber dafür mit Leib und Seele, gelegentlich als Kontrastprogramm gut genießbar
Rachmaninov (15.03.2008, 19:28): Original von HenningKolf denke mal nicht sonderlich werkgetreu, nichts für Puristen, Dogmatiker und Herrn Distler, aber dafür mit Leib und Seele, gelegentlich als Kontrastprogramm gut genießbar
Und vor allem kein langweiler, der liebe auf 2 Labels drei mal den gleichen Brei einspielt und über Beethoven, Schumann, Schubert, Haydn und 2 andere kaum hinaus kommt.....
HenningKolf (15.03.2008, 19:37): @ Rachmaninov
na ja, auch Brendel - den du ja wohl meinst - hat seine Qualitäten (jedenfalls bei Beethoven)
Lass uns mal ein bißchen auf seinem Schüler rumhacken, da sind wir tout d´accord (oder schreibt man das ohne d´, na ja, im September geht es nach Frankreich, da kann ich das Schulfranzösisch auffrischen).
Was macht die Gesundheit?
Rachmaninov (15.03.2008, 19:39): Original von HenningKolf @ Rachmaninov
Was macht die Gesundheit?
Immerhin besser als am Mittwoch und Donnerstag, hoffe mich über das WE wieder in einen erträöglichen Zustand zu versetzen...
Guy de Mey, Tenor (Evangelist) Peter Kooy, Bass (Jesus) Barbara Schlick, Sopran Kai Wessel, Alt Gerd Türk, Tenor Klaus Mertens, Bass Koor van de Nederlandse Bachvereniging Amsterdam Baroque Orchestra, Ton Koopman
Wehmütig-elegische Melodien bei Kerzenschein und Sekt
Rachmaninov (15.03.2008, 19:49): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0739574200928.jpg
Wehmütig-elegische Melodien bei Kerzenschein und Sekt
Welche Ivanovs CD würdest Du als Einstieg empfehlen? Diese, mit der dritten Sinfonie und dem Cellokonzert?
Nordolf (15.03.2008, 20:05): Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0739574200928.jpg
Wehmütig-elegische Melodien bei Kerzenschein und Sekt
Welche Ivanovs CD würdest Du als Einstieg empfehlen? Diese, mit der dritten Sinfonie und dem Cellokonzert?
Eine gute Frage... Sie ist sicher ein passender Einstieg, weil die Melodien sehr prägnant sind. Problematisch ist nur das "zerkratzte" Klangbild der symphonischen Dichtung "The Cloudy Mountain", die ebenfalls auf der CD enthalten ist (unbearbeitete Rundfunkaufnahme). Die anderen beiden Werke kommen aber in einem sehr warmen und vollen ADD daher.
Andererseits wäre die von mir im Norden-Thread schon vorgestellte CD mit der Atlantis-Symphonie und der Tondichtung "Regenbogen" ein ebenso guter Einstieg.
Hieraus Symphonie Nr.2 'Auferstehungs-Symphonie' (25-XII-84, Roberta Alexander, Jard van Nes)
:hello
Rachmaninov (15.03.2008, 20:49): Original von Nordolf Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0739574200928.jpg
Wehmütig-elegische Melodien bei Kerzenschein und Sekt
Welche Ivanovs CD würdest Du als Einstieg empfehlen? Diese, mit der dritten Sinfonie und dem Cellokonzert?
Eine gute Frage... Sie ist sicher ein passender Einstieg, weil die Melodien sehr prägnant sind. Problematisch ist nur das "zerkratzte" Klangbild der symphonischen Dichtung "The Cloudy Mountain", die ebenfalls auf der CD enthalten ist (unbearbeitete Rundfunkaufnahme). Die anderen beiden Werke kommen aber in einem sehr warmen und vollen ADD daher.
Andererseits wäre die von mir im Norden-Thread schon vorgestellte CD mit der Atlantis-Symphonie und der Tondichtung "Regenbogen" ein ebenso guter Einstieg.
:hello Jörg
@Jörg,
danke, ich hatte nur den Eindruck, daß Du mittlerweile eine sehr umfangreiche Diskographie besitzt und hatte im "Elan" vergessen, daß Du bereits eine Aufnahme gezielt genauer besprochen hattest.
Gruß
Tranquillo (15.03.2008, 21:36): Zum Abschluss des Abends noch:
Johann Hermann Schein: Suiten aus "Banchetto Musicale" Hesperion XX, Jordi Savall
Nordolf (15.03.2008, 21:58): Original von Rachmaninov Original von Nordolf Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0739574200928.jpg
Wehmütig-elegische Melodien bei Kerzenschein und Sekt
Welche Ivanovs CD würdest Du als Einstieg empfehlen? Diese, mit der dritten Sinfonie und dem Cellokonzert?
Eine gute Frage... Sie ist sicher ein passender Einstieg, weil die Melodien sehr prägnant sind. Problematisch ist nur das "zerkratzte" Klangbild der symphonischen Dichtung "The Cloudy Mountain", die ebenfalls auf der CD enthalten ist (unbearbeitete Rundfunkaufnahme). Die anderen beiden Werke kommen aber in einem sehr warmen und vollen ADD daher.
Andererseits wäre die von mir im Norden-Thread schon vorgestellte CD mit der Atlantis-Symphonie und der Tondichtung "Regenbogen" ein ebenso guter Einstieg.
:hello Jörg
@Jörg,
danke, ich hatte nur den Eindruck, daß Du mittlerweile eine sehr umfangreiche Diskographie besitzt und hatte im "Elan" vergessen, daß Du bereits eine Aufnahme gezielt genauer besprochen hattest.
Gruß
Die Diskographie zu Ivanovs - soweit ich sie kenne und soweit sie irgend erreichbar ist - nimmt leider nicht viel Platz ein. Ursprünglich wollte das Label Camino wohl alle Symphonien und Orchesterwerke herausbringen - veröffentlicht wurden fünf reine Ivanovs-CDs plus eine mit den Violinkonzerten von Ivanovs, Sibelius und Sallinen. Ich weiß aber nicht, warum dieses Projekt abgebrochen wurde. Ansonsten gibt es noch zwei Einspielungen mit Dmitri Yablonsky und dem Lettischen Nationalorchester auf Marco Polo und eine auf Naxos mit den Moskauer Symphonikern.
Ich besitze bislang vier Camino-CDs - der Rest wird folgen...
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 Christina Krooskos University of Utah Civic Chorale Woman´s Voices Boy´s Choir of the Granite School District Utah Symphony Orchestra Maurice Abravanel VANGUARD CLASSICS
Schubert: Sinfonie Nr. 3 Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti
Cetay (inaktiv) (16.03.2008, 07:37): Original von Tranquillo Guten Morgen allerseits!
Ich weiß noch nicht ob ich den Morgen gut finden soll. Auch heute ist mehr oder weniger den ganzen Tag Arbeit angesagt. :S X( Aber was soll die Klagerei. Ab Donnerstag hab ich schließlich Urlaub und dann ist viel Zeit für Musik, z.B. aus dem Italien des frühen 17. Jhd. :leb
Estonian Philharmonic Chamber Choir Tonu Kaljuste / Tallinn Chamber Orchestra
Das Te Deum gehört für mich zu Arvo Pärts schönsten Werken.
Tranquillo (16.03.2008, 12:05): Original von Dox Orkh Ich weiß noch nicht ob ich den Morgen gut finden soll. Auch heute ist mehr oder weniger den ganzen Tag Arbeit angesagt. :S X( Bei mir auch - aber nicht für die Firma. Gerade habe ich im Aquarium das Wasser gewechselt und dabei folgendes gehört:
Daraus jetzt die Symphony No. 1 und das Violinkonzert.
Violine: Julia Krasko Valeri Polyansky / Russian State Symphony Orchestra 1999
Die 1. Symphonie zeigt Glazunov noch stark beeinflusst von den russischen Komponisten des "Mächtigen Häufleins", aber ich höre auch Einflüsse der deutschen Romantiker wie Mendelssohn oder Schumann.
Die Mendelssohn/Schumann-Einflüsse sind hier verschwunden - russische Nationalromantik dominiert. Das Gespür Glazunovs für leuchtende Orchesterfarben kommt in dieser Symphonie zum ersten Mal richtig zur Geltung. Ein sehr schönes "Russische-Seele-Werk"!
ab (16.03.2008, 14:10): Original von nikolaus Original von ab Im Radio gerade: Franz Schubert: Impromptu für Klavier in c-moll op.90 DV 899 Nr.1 : Allegro molto moderato Javier Perianes/Klavier Länge: 11:46 min :B
sagenhafte Länge, geradezu "himmlisch". Selbst ein Afanassiev würde wohl nicht langsamer spielen... Allerdings hät Perianes die Spannung und hat auch eine schönen Anschlag. Schwerfällig, fast schon zäh, zieht sie da musikalisch dahin, die Musik.
Darf ich mal vorsichtig nachfragen, ob Dir diese Aufnahme nun gefallen hat oder nicht? ?( Einerseits "himmlisch", andererseits "zäh"?
Danke, Nikolaus.
Diese Interpretation entsprach gar nicht meinem Geschmack. (Dieses "himmlische Länge" bezog sich auf ein Zitat vor etlicher Zeit irgendwo in den Tiefen des Internets, wo es sinngemäß hieß, dass, solbald himmliche Länge empfunden werden würde, der Interpret etwas falsch machen würde. Womöglich ein Zitat von Schnabel?) Schlecht wars nicht, aber sicherlich außergewöhnlich: De gustibus non discutandum est.
nikolaus (16.03.2008, 14:55): Original von ab Original von nikolaus Original von ab Im Radio gerade: Franz Schubert: Impromptu für Klavier in c-moll op.90 DV 899 Nr.1 : Allegro molto moderato Javier Perianes/Klavier Länge: 11:46 min :B
sagenhafte Länge, geradezu "himmlisch". Selbst ein Afanassiev würde wohl nicht langsamer spielen... Allerdings hät Perianes die Spannung und hat auch eine schönen Anschlag. Schwerfällig, fast schon zäh, zieht sie da musikalisch dahin, die Musik.
Darf ich mal vorsichtig nachfragen, ob Dir diese Aufnahme nun gefallen hat oder nicht? ?( Einerseits "himmlisch", andererseits "zäh"?
Danke, Nikolaus.
Diese Interpretation entsprach gar nicht meinem Geschmack. (Dieses "himmlische Länge" bezog sich auf ein Zitat vor etlicher Zeit irgendwo in den Tiefen des Internets, wo es sinngemäß hieß, dass, solbald himmliche Länge empfunden werden würde, der Interpret etwas falsch machen würde. Womöglich ein Zitat von Schnabel?) Schlecht wars nicht, aber sicherlich außergewöhnlich: De gustibus non discutandum est.
Alles klar, dann bin ich gewarnt. Ich hatte sie schon in der Hand, dann hielt mich der Preis ab. Ich werde auf jeden Fall vor einem erneuten Kaufversuch reinhören.
Danke, Nikolaus.
nikolaus (16.03.2008, 14:57): Jetzt bei mir (ewig nicht und sowieso nur selten gehört)
Schubert: Sinfonie Nr. 6 Wiener Philharmoniker, Muti
nikolaus (16.03.2008, 20:18): Original von ab Original von nikolaus da ich seine Mompou-Aufnahme gerne mag.
Nikolaus. :beer
kennst Du eigentlich auch von Mompou seine eigenen Einspielungen, die es bei Ensayo gibt (und auch billig bei Brilliant)?
Nein, leider nicht. Das wäre sicher höchst interessant, da ich sonst kaum etwas von Mompou kenne und daher überhaupt keine Vergleichsmöglichkeit habe. Das ist ein guter Tipp, ich werde Augen u. Ohren offen halten!
Zelenka (16.03.2008, 20:20): Original von ab Original von nikolaus Original von ab Im Radio gerade: Franz Schubert: Impromptu für Klavier in c-moll op.90 DV 899 Nr.1 : Allegro molto moderato Javier Perianes/Klavier Länge: 11:46 min :B
sagenhafte Länge, geradezu "himmlisch". Selbst ein Afanassiev würde wohl nicht langsamer spielen... Allerdings hät Perianes die Spannung und hat auch eine schönen Anschlag. Schwerfällig, fast schon zäh, zieht sie da musikalisch dahin, die Musik.
Darf ich mal vorsichtig nachfragen, ob Dir diese Aufnahme nun gefallen hat oder nicht? ?( Einerseits "himmlisch", andererseits "zäh"?
Danke, Nikolaus.
Diese Interpretation entsprach gar nicht meinem Geschmack. (Dieses "himmlische Länge" bezog sich auf ein Zitat vor etlicher Zeit irgendwo in den Tiefen des Internets, wo es sinngemäß hieß, dass, solbald himmliche Länge empfunden werden würde, der Interpret etwas falsch machen würde. Womöglich ein Zitat von Schnabel?) Schlecht wars nicht, aber sicherlich außergewöhnlich: De gustibus non discutandum est.
Aus den Tiefen des Internets zitiere ich mich selbst:
"Wenn Schuberts himmlische Längen zu höllischen werden, liegt es, wie Kempff geschrieben hat, am Interpreten."
Gruß, Zelenka
ab (16.03.2008, 20:20): zufrieden mit der Muti-Box?
ab (16.03.2008, 20:23): Original von Zelenka "Wenn Schuberts himmlische Längen zu höllischen werden, liegt es, wie Kempff geschrieben hat, am Interpreten."
Gruß, Zelenka
Ach ja, Kempff wars!
Wir sollten eine Rubrik eröffnen mit dem Titel "Über solche Sätze freue ich mich"! :thanks
Nordolf (16.03.2008, 21:22): Ich bleibe weiter bei dem Russen mit seinem Pathos und den warmen, weichen Orchesterfarben:
Diese beiden Symphonien waren geprägt von Glazunovs "Wagner-Krise" - hervorgerufen durch den Besuch einer "Ring"-Aufführung um das Jahr 1890 herum. Das "Erlebnis Wagner" liess ihn zeitweise das Vertrauen in seine Kunst verlieren. Die beiden Symphonien verarbeiten bestimmte Wagnerianische Stilmittel. Der 1. Satz der 4. Symphonie lässt mich allerdings unwillkürlich an Tschaikowsky denken.
Trotz aller Einflüsse: - insbesondere die Orchestrierung Glazunovs ist doch ganz seins.
ab (16.03.2008, 22:19): Um zumindest endlich bei der Hälfte der Box anzukommen, endlich - nach so viel Debussy die letzte Zeit - wieder einmal Scriabin von Maria Lettberg.
daniel5993 (16.03.2008, 23:02): Aus unerklärlichen Gründen pfeif ich schon den ganzen Tag den 2 Satz der Klaviersonate D.960 vor mich hin. Die Musik will nicht au meinem Kopf. Jetzt muss ichs hören :engel
daniel5993 (16.03.2008, 23:15): Ich hab mich gegen mein Hausdach entschieden (habs nun entgültig verpfändet)! Stattdessen hab ich jetzt eine traumhafte Aufnahme der Klaviersonate D.960 mit Alfred Brendel am Piano. Zudem einen klaren Blick auf die Sterne........nur ein bisschen kalt ists.....und es tröpfelt rein...aber das alles geb ich für solch eine Aufnahme gern her :ignore
Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-moll Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan (Aufnahme 1977)
Obwohl es sich um eine späte Karajan-Aufnahme handelt, vermag ich hier keinen glattgebügelten "Breitwand-Klang" zu erkennen. Die Interpretation ist nach meinem Eindruck hochdramatisch - die Unerbittlichkeit der langsamen Einleitung klingt erschreckend, und der erste Satz wirkt sehr unruhig und zerrissen. Dagegen klingen Wands oder Sawallischs Interpretationen schon fast klassisch-beschaulich. Es ist natürlich die Frage, ob man bei dieser Sinfonie eher das Klassische oder das Romantische betonen soll - Karajan entscheidet sich für letzteres. Eine durchaus faszinierende Sichtweise, die eines garantiert nicht ist: langweilig.
ab (17.03.2008, 13:15): Original von Tranquillo Obwohl es sich um eine späte Karajan-Aufnahme handelt, vermag ich hier keinen glattgebügelten "Breitwand-Klang" zu erkennen.
Diese Aufnahme zähle ich noch nicht zum Spätwerk von Karajan; dieses, so würde ich es einteilen wollen, beginnt erst, als er diesen von Dir genannten dramatischen Duktus gegenüber ruhender Geste eingetauscht hat.
ab (17.03.2008, 13:30): Im Radio gerade: Beethovens Pathetique im Vergleich:
Solist: Edwin Fischer/Klavier Label: Orfeo C 270921 B
Solist: Markus Schirmer/Klavier Label: Tacet 128
Tranquillo (17.03.2008, 15:25): Original von ab Original von Tranquillo Obwohl es sich um eine späte Karajan-Aufnahme handelt, vermag ich hier keinen glattgebügelten "Breitwand-Klang" zu erkennen.
Diese Aufnahme zähle ich noch nicht zum Spätwerk von Karajan; dieses, so würde ich es einteilen wollen, beginnt erst, als er diesen von Dir genannten dramatischen Duktus gegenüber ruhender Geste eingetauscht hat. Erstaunlich für mich ist, dass Karajans Gesamtaufnahme der Beethoven-Sinfonien aus dem gleichen Jahr (1977) gegenüber den früheren Aufnahmen durch langsamere Tempi, abgeschwächte Kontraste und einen eher flächigen Klang gekennzeichnet ist - ein ganz anderer Ansatz als bei den Brahms-Sinfonien. Woran liegt das - hat Karajan seinen "Spätstil" bei unterschiedlichen Komponisten zu unterschiedlichen Zeitpunkten erreicht?
Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-moll Berliner Philharmoniker, Karajan
Von der 4. Sinfonie gibt es in der EMI-Box eine frühe Stereo-Aufnahme aus dem Jahr 1955 mit dem Philharmonia Orchestra - die werde ich anschliessend zum Vergleich hören...
Die 6. Symphonie aus dem Jahre 1896 beginnt mit einem mächtigen ersten Satz voller Tragik und Gewitterwolken. Den Stimmungsbruch von diesem ersten zum zweiten Satz empfinde ich als etwas abrupt: - dessen geradezu lieblicher Lyrismus scheint überhaupt nicht zur Tragik des Beginns zu passen. Die unbeschwerte Heiterkeit des nachfolgenden kurzen Intermezzos leitet schließlich in den feierlich-heroischen Schlussatz über. Hmm... vielleicht ist diese Symphonie ein Kommentar zur Geschichte Russlands...
Zelenka (17.03.2008, 16:27): Zum zweiten Geburtstag dieses Forums Händels Feuerwerksmusik:
Herzlichen Glückwunsch an den Admin und auf viele weitere Jahre! :beer
Bei mir zur Feier des Tages J. S. Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-dur Amsterdam Baroque Orchestra, Ton Koopman
Poztupimi (17.03.2008, 18:03): Original von Zelenka Original von Rachmaninov Original von Zelenka Zum zweiten Geburtstag dieses Forums Händels Feuerwerksmusik:
Das wäre mir heute gar nicht aufgefallen :ignore :thanks
Virtuellen Schampus für alle und auf ein Neues!
Gruß. Zelenka
Na, den Glückwünschen schließe ich mich mal an.
Und während ich mich langsam an den Gedanken gewöhnen muß, daß morgen Anlage und Tonträger in Umzugskarton verschwinden und nicht vor Mittwoch wieder auftauchen, läuft bei mir dieser Neuzugang:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947773467.jpg Arnold Schönberg (1874–1951) / Jean Sibelius (1865–1957) Konzert für Violine und Orchester op. 36 / Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 Hilary Hahn / Swedish Radio Symphony Orchestra / Esa-Pekka Salonen
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (17.03.2008, 18:05): Habe diese Box noch im "älteren Design".
Mozart: Le nozze di Figaro Ileana Cotrubas (Susanna) Josè van Dam (Figaro) Tom Krause (Conte) Anna Tomowa-Sintow (Contessa) Frederica von Stade (Cherubino) Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan
Ich bin schwer beeindruckt. Das 1996 entstandene Werk von Krzysztof Penderecki stellt eine Mischung aus Oratorium und Symphonie dar. Traditionelle Harmonik stösst auf postmoderne Klangvorstellungen. Der Charakter der Musik scheint mir prophetisch, monumental, düster, grollend und theatralisch.
Die einzige Symphonie von Respighi entstand am Vorabend des 1. Weltkrieges. Sie wurde bei ihrer Uraufführung eher kühl aufgenommen - der Schreiber des Booklettextes behauptet, jenes habe vor allem daran gelegen, das die Symphonie zu viel unmittelbar von der Zeitstimmung abgebildet hätte. Das Publikum wollte mit diesen musikalischen Spannungen nicht konfrontiert werden.
Für den heutigen Hörer bietet das Werk ausschweifende spätromantische Musik voller Phantasie und Dramatik. Streng klassizistische Strukturen, die sich logisch von einem Motiv zum anderen hangeln, sollte man hier nicht suchen.
Jürgen (17.03.2008, 22:55): Der Nussknacker, Fedosejev, Melodia/Eurodisc 1987
Kein Bild gefunden, sorry.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich so manches Stück überspringe. Einiges nervt ungeheuer und Manches ist wunderschön.
@Nordolf: Die Sinfonie von Respighi interessiert mich. Wie würdest Du sie einordnen, wie Kirchenfenster etwa?
Grüße Jürgen
Nordolf (17.03.2008, 23:05): Original von Jürgen
@Nordolf: Die Sinfonie von Respighi interessiert mich. Wie würdest Du sie einordnen, wie Kirchenfenster etwa?
Grüße Jürgen
Die Symphonie lief heute das erste Mal. Ich werde sie morgen noch mal hören. Und die Kirchenfenster auch - die habe ich lange nicht mehr gehört. Dann berichte ich genauer.
Ottorino Respighi: Church Windows / Brazilian Impressions / Roman Festivals
Jesus Lopez-Cobos / Cincinnati Symphony Orchestra 1993
Respighi in einem brillianten Klanggewand...
Die Kirchenfenster sind von schweren Kirchentonarten geprägt - ebenso wie die wilden Römischen Feste. Brasilien tönt für Respighi dagegen sehr ruhig und nächtlich-atmosphärisch.
ab (18.03.2008, 10:21): Gerade im Radio: Der österreischische Nachwuchs in Sachen Streichquartett
Konzert am Vormittag
Acies Quartett. Joseph Haydn: Streichquartett F-Dur, Hob. III/82 Ludwig van Beethoven: Streichquartett D-Dur, op. 18/3 Claude Debussy: Streichquartett g-Moll, op. 10 Zugabe: Giaocomo Puccini: Crisantemi (Aufgenommen am 10. März im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins im Rahmen der "jeunesse")
Solitaire (18.03.2008, 10:29): Gilt auch, was ich heute morgen im Bus gehört habe? Manon: St. Sulpice-Szene (Villazón/Netrebko) Cosi fan tutte: Un' aura amorosa (Schade)
Tranquillo (18.03.2008, 10:53): Original von Solitaire Gilt auch, was ich heute morgen im Bus gehört habe? Na klar - ich höre auch (fast) jeden Morgen und Nachmittag Musik in der Bahn, um mir das Pendlerleben etwas angenehmer zu gestalten.
Carl Philipp Emanuel Bach: Berliner Sinfonien Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach, Hartmut Haenchen
Jürgen (18.03.2008, 11:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31F1GJJ3Y1L._AA240_.jpg
Ich hatte vor 1-2 Wochen erwähnt, dass ich mir diesen Parsifal zugelegt habe. Nun mein erster Hörbericht:
Was bei mir sofort negativ aufstößt, ist das hohe Tempo. Manchem gefällt's, mir fehlt das Weihevolle. Z.B. nach der Verwandlungsmusik im ersten Aufzug kommen kurze unterschiedliche Chöre. Der letzte davon wird von Knaben aus höchster Höhe der Kuppel gesungen "Der Glaube lebt; die Taube schwebt". Mit diesm Chor erreichen wir musikalisch den (ersten) Gipfel der Gralsathmosphäre. Titurel's "Mein Sohn Amfortas, bist du am Amt?" was im Anschluss kommt, nimmt schon wieder einiges zurück. Was ich sagen wollte: Diesen Knabenchor kann man doch nicht so durchpeitschen! Diese Sequenz habe ich mit Kna'62 und Karajan'80 vergleichend gehört. Der Unterschied ist einfach frappierend.
Die Chöre bei Kegel sind gut und auch die Sänger gefallen mir überwiegend, aber ich glaube nicht, dass ich diesen Parsifal noch oft hören werde.
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (18.03.2008, 14:55): Original von Poztupimi Original von Zelenka Original von Rachmaninov Original von Zelenka Zum zweiten Geburtstag dieses Forums Händels Feuerwerksmusik:
Das wäre mir heute gar nicht aufgefallen :ignore :thanks
Virtuellen Schampus für alle und auf ein Neues!
Gruß. Zelenka
Na, den Glückwünschen schließe ich mich mal an.
Kaum bleibt man mal einen Tag weg, verpasst man schon ein Jubiläum. Dann halt verspätet einen Glückwunsch :beer und die Feststellung, dass das hier ein Klassikforum ganz nach meinem Geschmack ist.
Rachmaninov (18.03.2008, 15:44): Original von Dox Orkh .... und die Feststellung, dass das hier ein Klassikforum ganz nach meinem Geschmack ist.
Alter Schlei*** :haha
Cetay (inaktiv) (18.03.2008, 15:48): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh .... und die Feststellung, dass das hier ein Klassikforum ganz nach meinem Geschmack ist.
Alter Schlei*** :haha
Das werde ich melden! Ich wollte schon immer mal wissen, was passiert wenn man auf diesen Button drückt. :D
Rachmaninov (18.03.2008, 16:13): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947773467.jpg Jean Sibelius (1865–1957) Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 Hilary Hahn / Swedish Radio Symphony Orchestra / Esa-Pekka Salonen
Nordolf (18.03.2008, 16:25): Ich habe diese Sinfonia Drammatica von Ottorino Respighi heute zweimal gehört:
Die Klangsprache ist schon typisch Respighi. Allerdings sollte man nicht unbedingt etwas wie die "Römische Trilogie" oder die "Kirchenfenster" erwarten. Schon allein der Aufbau des Werkes steht - meines Wissens nach - bei Respighi einzigartig da: wir hören drei lange epische Sätze, die zwischen 17 - 25 Minuten dauern. Die beiden Ecksätze sind mit Allegro überschrieben, der Mittelsatz ist ein Andante. Der größte musikalische Einfluss dürfte Gustav Mahler gewesen sein. Das gewaltige tragische Blech mit Trauer- bzw. Miltärmarscheinfärbung und eine gewisse Melancholie erinnern an den Österreicher. Einzelne Klangeffekte verraten den Einfluss von Richard Strauss, in der Behandlung der Orchesterfarben war Respighi zu dieser Zeit von seinem Lehrer Rimsky-Korsakoff geprägt. Im größtenteils ruhig-lyrischen Andante werden Debussy-nahe Stimmungen beschworen - hier gibt es aber auch einige archaisierende mittelalterliche Anklänge zu hören.
Bei den beiden Ecksätzen fällt auf, das sie einem bestimmten Schema folgen: - leise, ruhige manchmal von traurigen Melodien bestimmte Klangflächen werden von gewaltigen Bläser- und Paukenausbrüchen unterbrochen. Manchmal grollen die Pauken auch wie von ferne - da spürt der Hörer, das dieses Werk am Vorabend des 1. Weltkrieges geschrieben wurde. Der letzte Satz schließt dann mit eindrucksvollen Trauermarschrhythmen.
Das Erratische, Blockartige der Musik erinnert mich dann allerdings wieder weniger an Mahler, sondern mehr an Bruckner.
Tranquillo (18.03.2008, 16:30): Original von Dox Orkh und die Feststellung, dass das hier ein Klassikforum ganz nach meinem Geschmack ist. Da kann ich mich nur anschliessen - auch auf die Gefahr hin, ebenso wie Du tituliert zu werden :D
La Spagna - Musik am spanischen Hof Werke von Gombert, Victoria, Ghiselin, Silva, Cabezon, Escobar, Corango, Ockeghem, Arauxo, Torre, Ortiz, Castillo, Heredia Amsterdam Loeki Stardust Quartet
HenningKolf (18.03.2008, 18:40): Ich höre Schubert, Sinfonie Nr. 8 (?), äh 9(?), äh 7(?), also bei Schubert ist es nicht zu empfehlen einfach nur die Numerierung anzugeben - ich höre die "Große" C-Dur mit den Chicagoern unter Giulini, DG, Japanausgabe 1977, Cover im Netz nicht gefunden
J. S. Bach: Das Wohltemperierte Klavier, Erster Teil Angela Hewitt, Klavier
Diese Aufnahme hat Hyperion nun zum Midprice in einer Box herausgebracht - in einer Pappschachtel mit Papphüllen für die einzelnen CD's, wie man das von Brilliant kennt. Im Gegensatz zu den mageren Booklets dort gibt es hier aber eine umfangreiche dreisprachige Beilage mit interessanten Erläuterungen von Hewitt selbst zu jedem einzelnen Präludium-/Fuge-Paar. Sehr originell finde ich die Papphüllen, auf der Vorderseite ist die Trackliste abgedruckt und auf der Rückseite die Anfangstakte jedes Präludiums und jeder Fuge jeweils in einem Notensystem.
Von Hewitt kannte ich bisher schon einige andere Bach-Aufnahmen, die mir sehr gut gefielen. Nun bin ich ganz einfach neugierig, wie sie das Wohltemperierte Klavier interpretiert.
Ich bin schwer begeistert von diesem Werk und von der Qualität der Einspielung.
Poztupimi (18.03.2008, 20:26): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947773467.jpg Jean Sibelius (1865–1957) Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 Hilary Hahn / Swedish Radio Symphony Orchestra / Esa-Pekka Salonen
@Rachmaninov
Und, wie ist Dein Eindruck? Ich konnte sie nur einmal hören, jetzt ist alles verpackt und im LKW. Mir kam es so vor, als ob Batiashvili beim Sibelius etwas zupackender und mit etwas mehr Feuer agiert als Hahn. Den Schönberg kannte ich nicht, da kann ich auch noch so garnichts Konstruktives sagen, außer, daß ich es interessant fand und bei nächster Gelegenheit noch einmal einlegen werde.
Rachmaninov (18.03.2008, 20:34): Original von Poztupimi @Rachmaninov
Und, wie ist Dein Eindruck? Ich konnte sie nur einmal hören, jetzt ist alles verpackt und im LKW. Mir kam es so vor, als ob Batiashvili beim Sibelius etwas zupackender und mit etwas mehr Feuer agiert als Hahn. Den Schönberg kannte ich nicht, da kann ich auch noch so garnichts Konstruktives sagen, außer, daß ich es interessant fand und bei nächster Gelegenheit noch einmal einlegen werde.
Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
das Schönberg VK fand ich auch interessant, aber doch auch sehr eigen im Charakter. Bei Sibelius habe ich zwar 2 Hörsitzungen aber mit mäßiger Konzentration, da ich viel um die Ohren habe derzeit. Ganz gut aber das Zupackende Element fehlte mir auch bei Hahn. Ich mag da schon etwas mehr Dramatik / Schmelz.
Tranquillo (18.03.2008, 22:00): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571142913.jpg
J. S. Bach: Das Wohltemperierte Klavier, Erster Teil Angela Hewitt, Klavier Eben habe ich gesehen, dass die Aufnahme bereits in diesem Thread von Zelenka erwähnt wurde und ich mir daher meine Ausführungen hätte sparen können. Meine Anmerkungen werde ich dann dort machen - vielleicht wird es auch mal Zeit für einen Thread zum zweiten Teil?
Für die gute Morgenlaune. Mozart, Konzert für Harfe, Flöte & Orchester, Freiburger Barockorchester
Cetay (inaktiv) (19.03.2008, 05:02): Original von Rachmaninov Original von Poztupimi @Rachmaninov
Und, wie ist Dein Eindruck? Ich konnte sie nur einmal hören, jetzt ist alles verpackt und im LKW. Mir kam es so vor, als ob Batiashvili beim Sibelius etwas zupackender und mit etwas mehr Feuer agiert als Hahn. Den Schönberg kannte ich nicht, da kann ich auch noch so garnichts Konstruktives sagen, außer, daß ich es interessant fand und bei nächster Gelegenheit noch einmal einlegen werde.
Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
das Schönberg VK fand ich auch interessant, aber doch auch sehr eigen im Charakter. Bei Sibelius habe ich zwar 2 Hörsitzungen aber mit mäßiger Konzentration, da ich viel um die Ohren habe derzeit. Ganz gut aber das Zupackende Element fehlte mir auch bei Hahn. Ich mag da schon etwas mehr Dramatik / Schmelz.
Dass Hahn gegen Batiashvili etwas ausrichten kann, war kaum zu erwarten. Wie sollte man das auch besser spielen? Spannend ist die Frage nach dem Dirigat (Vänskä hat hier Maßstäbe gesetzt, aber der hatte keinen herausragenden Solisten dabei) und der Wechselwirkung Orchester/Solistin.
Meinen Ohren geht es momentan wie deinen, deswegen warte ich mit dem ersten Hören noch.
Geminiani: Concerti grossi nach Corellis Violinsonaten op. 5 Academy of Ancient Musik, Andrew Manze
Im Barock (und auch davor) gab es noch ein anderes Verhältnis zu musikalischem Eigentum als heutzutage: Wer als Komponist ein Thema eines anderen Komponisten verwendete oder eine Komposition bearbeitete (wie Geminiani in diesem Fall), galt nicht als Ideenklauer, sondern ehrte damit den Kollegen und die Qualität seiner Komposition. Heute würde man ihm die GEMA auf den Hals hetzen...
Rachmaninov (19.03.2008, 09:01): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0093046626228.jpg
Geminiani: Concerti grossi nach Corellis Violinsonaten op. 5 Academy of Ancient Musik, Andrew Manze
Im Barock (und auch davor) gab es noch ein anderes Verhältnis zu musikalischem Eigentum als heutzutage: Wer als Komponist ein Thema eines anderen Komponisten verwendete oder eine Komposition bearbeitete (wie Geminiani in diesem Fall), galt nicht als Ideenklauer, sondern ehrte damit den Kollegen und die Qualität seiner Komposition. Heute würde man ihm die GEMA auf den Hals hetzen...
@Tranquilo,
kennst die diesen Thread schon?
Vielleicht bereicherst Du ihn ja ein wenig :wink
Jürgen (19.03.2008, 09:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XNJKIZc9L._AA240_.jpg
Antike Tänze & Arien, 3.Suite
Locker, Leicht & Lecker.
Ich habe diese CD (wenn auch mit anderem Cover) schon viele Jahre und höre sie zwischendurch immer gerne. Es ist ein nicht so schwerer Respighi, wie beim Römischen, und mit sehr eingängigen Melodien.
Grüße Jürgen
Solitaire (19.03.2008, 09:33): Heute im Bus:
Don Giovanni:Ouvertüre Norma: In mia man alfin tu sei (Callas/Corelli)
Jürgen (19.03.2008, 09:54): Zur Zeit auf dem (Daten)Bus:
Dies ist sogar das gleiche Cover, wie ich es tatsächlich besitze. Es ist aber wohl die Aufnahme von RCA/Sony. Ich höre Buch 1, weil ich zuvor bei Hyperion in die Hewitt-Aufnahme reingehört habe. Und da dachte ich mir: Doch lieber den Richter!
Grüße Jürgen
Jürgen (19.03.2008, 09:58): Zur Zeit auf dem (Daten)Bus:
Dies ist sogar das gleiche Cover, wie ich es tatsächlich besitze. Es ist aber wohl die Aufnahme von RCA/Sony ? Ich höre Buch 1, weil ich zuvor bei Hyperion in die Hewitt-Aufnahme reingehört habe. Und da dachte ich mir: Doch lieber den Richter!
Grüße Jürgen
Sorry für diese Dublette, habe ich gar nicht mitbekommen. Mit meiner Erlaubnis darf sie ein Admin entfernen.
Rachmaninov (19.03.2008, 10:04): ich sitze jetzt gleich einiges im Auto
Tranquillo (19.03.2008, 10:15): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XNJKIZc9L._AA240_.jpg
Antike Tänze & Arien, 3.Suite Das passt doch wunderbar zum Thema "Bearbeitung durch andere Komponisten" (die Originalkompositionen dieser Suiten stammen u. a. von Besard und Roncalli). Ich höre folgende Aufnahme:
Gerade die dritte Suite empfinde ich als ausgesprochen wehmütig-elegisch (nicht zuletzt durch die reine Streicherbesetzung im Gegensatz zu den anderen beiden Suiten) - als ob jemand den "guten alten Zeiten" in der Musik nachtrauert. Das mag aber auch an Ozawas Interpretation liegen. Auf jeden Fall höre ich diese Suiten immer wieder gerne.
Tranquillo (19.03.2008, 10:17): Original von Rachmaninov kennst du diesen Thread schon?
Vielleicht bereicherst Du ihn ja ein wenig :wink Ist vorgemerkt - aber vorher wollte ich noch etwas zum Wohltemperierten Klavier ergänzen.
Viele Grüsse, gute Reise und erholsamen Urlaub! Andreas
Hieraus jetzt die pastorale 7. Symphonie - es klingt nach sonnendurchfluteten Wald- und Wiesenlandschaften. Diesmal nicht eine Übernahme der Polyansky-Russisches-Staatsorchester-Aufnahmen von Chandos wie sonst in der Box, sondern es interpretieren Tadaaki Otaka und das BBC National Orchestra Of Wales (Lizenz von BIS).
ab (19.03.2008, 14:00): Im Radio gerade Beethovens Sonate für Klavier Nr.27 in e-moll op.90
Verglichen wird gerade Alfred Brendel nebst Paul Lewis. Ich bin überrascht, ich hätte nämlich nicht erwartet, dass mir der Schüler um so vieles besser als sein Lehrer gefällt! Dennoch: Beides ist kein Beethoven für mich, mir fehlt es an Farbe und Wärme.
Da hat mir sogar der zuvor gespielte Janacek mit Alan Planès besser gefallen, der ja fast als der Inbegriff des leucht-losen Tons angesehen werden könnte.
Nun Benedetti Michelangeli mit Debussys Préludes, Buch I aus dem Vatikan vom 19.4.1977. :down
Daraus die 8. Symphonie, die Puschkin-Kantate und das Poeme Lyrique.
Glazunovs 8. Symphonie von 1906 ist seine dunkelste und spannungreichste Symphonie. Die Ereignisse der Februarrevolution spiegeln sich in ihr wieder. Trotzdem bleibt Glazunov auch hier seinem konservativen Stil treu.
nikolaus (19.03.2008, 15:35): Habe den wahrscheinlich letzten Nachtdienst meines Lebens überstanden!! (in meiner neuen Arbeitsstelle ab 15.4. werde ich "nur" noch Rufdienste machen müssen). :leb
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0090317471723.jpg (letztere in der Wiederholung, beim ersten Mal bin ich dann doch eingennickt, die Nacht war unruhig)
Nikolaus.
Jürgen (19.03.2008, 16:10): Original von Tranquillo Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/41D15MQ4KFL._AA240_.jpg
Dies ist sogar das gleiche Cover, wie ich es tatsächlich besitze. Es ist aber wohl die Aufnahme von RCA/Sony. Hallo Jürgen,
sein, die aber leider vom Klang her schlecht sein soll (Rauschen, zuviel Hall). Kannst Du das bestätigen?
........
Viele Grüsse Andreas
Ich kenne die Richter Aufnahme schon als LP. Sie hat damals schon gerauscht.
In der Hoffnung, dass sich der Klang verbessert hat, habe ich mir etwa 1985 die 4er CD Box mit obigem Cover besorgt. Meine Hoffnung wurde leider nicht erfüllt, auf CD war es sogar noch fast deutlicher zu hören.
Die Neuauflage mit dem von Dir gezeigten Cover kenne ich nicht, habe aber gehört, dass der Klang immer noch nicht gut ist.
Zwischenzeitlich wurde sein WTK nocheinmal herausgegeben.
Ich denke mal, da ist bei der Aufnahme geschlampt worden. Jedes Remastering wird die Sache nur verschlimmbessern. Die Aufnahme wurde Anfang der 70er gemacht. Da war technisch und vom Know-How her schon wesentlich mehr drin.
Grüße Jürgen
Tranquillo (19.03.2008, 16:37): Original von Jürgen Ich kenne die Richter Aufnahme schon als LP. Sie hat damals schon gerauscht.
In der Hoffnung, dass sich der Klang verbessert hat, habe ich mir etwa 1985 die 4er CD Box mit obigem Cover besorgt. Meine Hoffnung wurde leider nicht erfüllt, auf CD war es sogar noch fast deutlicher zu hören.
Die Neuauflage mit dem von Dir gezeigten Cover kenne ich nicht, habe aber gehört, dass der Klang immer noch nicht gut ist. Hallo Jürgen,
einen Teil der Aufnahmen kenne ich auch noch als LP - ich habe Mitte der 1970er Jahre zwei russische LP's (Melodya) davon in der damaligen DDR erstanden. In der Bundesrepublik wurde die Aufnahme beim Label "Eurodisc" vertrieben. Da war die russische Tontechnik wohl (mal wieder) nicht auf der Höhe der Zeit. Allerdings verstehe ich nicht, wieso man da beim Mastern für die CD nicht mal etwas "Schadensbegrenzung" betreiben und zumindest das Rauschen minimieren kann.
Was gefällt Dir an Angela Hewitts Interpretation nicht?
Lohengrin: Placido Domingo Elsa: Jessye Norman Ortrud: Eva Randova Telramund: Siegmund Nimsgern König Heinrich: Hans Sotin Der Heerrufer: Dietrich Fischer-Dieskau
Georg Solti / Wiener Philharmoniker Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor 1985 - 1986
Tranquillo (19.03.2008, 17:36): Original von Jürgen Original von Tranquillo Was gefällt Dir an Angela Hewitts Interpretation nicht?
Ich habe eben noch einmal reingehört, nur die ersten 30 sekunden vom C-Dur Präludium. Dann nochmal Richter, wieder Hewitt.
Schwierig zu beschreiben. Hewitt fehlt die Wärme, es klingt steril und mechanisch. Hewitt beginnt das Präludium sehr verhalten im piano und steigert sich zum Schluss hin mächtig - sie interpretiert das Stück nach meinem Eindruck als einen grossen Bogen, der sich vom piano zum forte steigert. Das kannst Du natürlich bei 30 Sekunden nicht hören :D
Als kalt, steril und mechanisch empfinde ich ihr Spiel jedenfalls nicht - und ich habe jetzt alle vier CD's gehört...
Viele Grüsse Andreas
Tranquillo (19.03.2008, 17:47): Ich bleibe bei spanischer Renaissancemusik:
Lohengrin: Placido Domingo Elsa: Jessye Norman Ortrud: Eva Randova Telramund: Siegmund Nimsgern König Heinrich: Hans Sotin Der Heerrufer: Dietrich Fischer-Dieskau
Georg Solti / Wiener Philharmoniker Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor 1985 - 1986
Gleich noch mal der 1. Akt. Für jeden am frühen Mittelalter Interessierten ist diese Gerichtsszene (Wagner orientierte sich am damaligen historischen Erkenntnisstand) wohl ein Hochgenuß. Wunderbar dargestellt...
Der wahre Star dieser Aufnahme ist der Wiener Staatsopernchor. :down
Strawinsky: Suite italienne Prokofieff: Cellosonate op. 119;The Tale of the Stone Flower Schostakowitsch: Cellosonate op. 40
Nikolaus.
Zelenka (19.03.2008, 19:36): Original von nikolaus Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/4198KE3582L._AA240_.jpg
Die vier Mendelssohn-Gondellieder, die auf dieser Doppel-CD zu hören sind ...
Gruß, Zelenka
Empfehlenswert?
Gruß, Nikolaus.
Auf ihre schlichte Art sind Mendelssohns "Lieder ohne Worte" sehr empfehlenswert, Barenboim hier zur Abwechslung auch. Mir ging es allerdings heute abend nur um das Genre "Gondellied". Die 13 Barcarollen von Fauré kommen auch noch dran.
J. S. Bach: Wohltemperiertes Klavier Teil 1 Leon Berben, Cembalo
Diese Aufnahme hat eine gewisse Bekanntheit und Verbreitung erreicht - nicht weil sie so überragend ist, sondern weil sie in der Bach-Box von Brilliant Classics enthalten ist. Hoffentlich ist die Aufnahme besser, als ich sie in Erinnerung habe, sonst breche ich ab :cool
Viele Grüsse Andreas
Nordolf (19.03.2008, 20:13): Nun ein weiterer 1. Akt:
Hans Sachs: Jose van Dam Walther von Stolzing: Ben Heppner Sixtus Beckmesser: Alan Opie Eva: Karita Mattila
Georg Solti / Chicago Symphony Orchestra Chicago Chorus 1995
Das große Problem dieser Aufnahme ist für mich der Hans Sachs von Jose van Dam. Ich merke hier deutlich, das ich kein besonderer Fan von schönklingenden Stimmen bin, sondern das mich charaktervolle theatermäßige Interpreten mehr beeindrucken. Van Dam singt technisch perfekt, aber mit wenig Ausdruck. Hätte hier doch nur ein Hans Hotter den Sachs gegeben - meinetwegen sogar völlig abgesungen und mit Asthma...:ignore
Klangbild und Aufmachung sind hingegen schlicht edel. Allein schon dieses fette Booklet in den Händen zu halten, ist eine Freude.
daniel5993 (19.03.2008, 21:00): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724347686122.jpg
@ Zelenka: Danke für die Info. Ich fragte danach, weil das für mich noch unbekanntes Terrain ist...
Tranquillo (19.03.2008, 21:18): Original von Tranquillo J. S. Bach: Wohltemperiertes Klavier Teil 1 Leon Berben, Cembalo
Diese Aufnahme hat eine gewisse Bekanntheit und Verbreitung erreicht - nicht weil sie so überragend ist, sondern weil sie in der Bach-Box von Brilliant Classics enthalten ist. Hoffentlich ist die Aufnahme besser, als ich sie in Erinnerung habe, sonst breche ich ab :cool
Game over - er hat seine Chance gehabt. Ein Auszug aus dem Sündenregister:
C-dur: Bei der Fuge schwungvoller Beginn mit dem Thema, aber nach Einsatz der dritten Stimme ist der Schwung weg. Das Thema wird nicht einheitlich artikuliert. c-moll: Das Präludium beginnt relativ langsam - vorausschauend gedacht, damit schafft er sich Reserven für die Temposteigerung am Schluss. In der Fuge wieder uneinheitlich artikuliertes Thema. Cis-dur: Diese Tonart scheint ihm nicht zu liegen. Im Präludium in der rechten Hand an exponierter Stelle einige derb falsche Noten, in der Fuge ebenfalls, aber weniger exponiert. Erstaunlich, dass ein Aufnahmeleiter so etwas durchgehen lässt! cis-moll: Das Präludium ist ein einziges unrhythmisches Gehacke, viel zu schnell. D-dur: Als Ausgleich für das zu schnelle vorherige Präludium diesmal zu langsam und das Arpeggio am Schluss abgehackt. In der Fuge verliert er kurz die Übersicht, fängt sich aber wieder. d-moll: Im Präludium starke Temposchwankungen, musikalisch weitgehend unmotiviert. Die Fuge fängt recht flott an, aber schon in der Exposition ein falscher Ton, deutlich hörbar. Es-dur: Im Präludium Temposchwankungen und Unsicherheiten in den Läufen zu Beginn, der zweite Teil etwas zu schnell, im dritten Teil dann wieder Temposchwankungen, die musikalisch keinen Sinn machen. In der Fuge einmal heftig danebengegriffen. es-moll: Im Präludium die (Wieder-) Entdeckung der Langsamkeit, mit ein paar Arpeggios kaschiert. E-dur: Die Fuge klingt nach wacker abgespult - von musikalischer Gestaltung ist wenig zu spüren. e-moll: Wieso wird er im Präludium bei fast jedem Triller in der rechten Hand langsamer? Bei einem Akkord heftig danebengegriffen. F-dur: Im Präludium spielt er in Takt 14 den Triller im Bass nicht, dadurch ist die rechte Hand erst einmal anderthalb Takte allein, weil die Bassnote ohne Triller nicht weiterklingt. Möglicherweise hat der Triller ja einen musikalischen Sinn? f-moll: Im Präludium gleich zu Beginn ein falscher Ton: Takt 2 in der Mittelstimme, 2. Viertel es statt e - Auflösungszeichen übersehen!
Was mich am meisten stört: musikalisch unbegründete Temposchwankungen und - ganz schlimm - jede Menge nachweisbar falsche Noten. Das klingt nach schlecht vorbereitet. Völlig undiskutabel; so etwas gehört nicht auf CD gepresst!
Viele Grüsse Andreas
Tranquillo (19.03.2008, 21:34): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947080022.jpg
Hans Sachs: Jose van Dam Walther von Stolzing: Ben Heppner Sixtus Beckmesser: Alan Opie Eva: Karita Mattila
Georg Solti / Chicago Symphony Orchestra Chicago Chorus 1995 Gute Idee - mit Bach reicht's mir für heute. Ich habe eine Aufnahme mit folgende Besetzung:
Hans Sachs: Otto Wiener Walther von Stolzing: Jess Thomas Sixtus Beckmesser: Benno Kusche Eva: Claire Watson (Hotter ist auch dabei - als Veit Pogner :D) Chor und Orchester der Bayerischen Staatsoper, Joseph Keilberth (Liveaufnahme von 1964)
Penderecki komponierte das Werk zu Ehren der Dreitausendjahrfeier von Jerusalem. Die Zahl 7 spielt eine große Rolle in dieser Choralsymphonie. Das achte Tor von Jerusalem bleibt in der jüdischen Tradition verschlossen bis zur Ankunft des Messiahs. Die Symphonie besteht aus 7 Sätzen. 7tönige Phasen und Tonwiederholungen prägen das Werk, das letzte Satz schliesst mit 7 Akkorden.
Die Bedrohlichlichkeit und der Bombast faszinieren mich ungemein. Die Chorpassagen stehen der polyphonen Alten Musik nahe, sind aber intensiv dramatisiert. Der instrumentale Teil bleibt der Neuen Klanglichkeit verpflichtet - wir hören etwa eine Basstrompete, ein Tubaphon oder nicht-gestimmte Schlaginstrumente. Der in hebräisch vorgetragene Sprechgesang des sechsten Satzes erinnert ein wenig an Schönberg.
Es ist beschämend wie von einigen "Wächtern der Avantgarde" über diesen polnischen Komponisten hergezogen wird. Ich kann in dieser Musik keine Anbiederung an irgendwelche Publikumserwartungen erkennen - wer nur Bach oder Beethoven hört, wird im Konzert über Penderecki genauso die Nase rümpfen wie über Rihm oder Lachenmann. Obwohl Penderecki in Salzburg insziniert wurde, besteht doch sein Erfolg mehr in verliehenen Preisen, Ehrendoktorwürden und der finanziellen Förderung durch das polnische Kulturministerium. Wer hört ihn denn sonst? Selbst hier dürfte ich einer der wenigen (wenn nicht der Erste) sein, der in diesen Thread Penderecki erwähnt...
Die Selbstzerfleischung innerhalb der zeitgenössischen Musik ist ein sehr trauriges Schauspiel. X( Dabei gibt es dort soviel spannende Musik zu entdecken! Wobei man sich fragen darf, ob das je anders war (siehe Brahms-Bruckner-Streit in Wien)
Wenn Tranquillo von Bach zu Wagner wechselt, gehe ich mal den umgekehrten Weg. Leider fliessen die Goldbergvariationen - gespielt von Glenn Gould - angenehm, aber ohne großartige Eindrücke zu hinterlassen an mir vorüber. Vielleicht muss ich für diese Musik doch noch einige Jahre älter werden. :engel
Tranquillo (19.03.2008, 22:48): Original von Nordolf Leider fliessen die Goldbergvariationen - gespielt von Glenn Gould - angenehm, aber ohne großartige Eindrücke zu hinterlassen an mir vorüber. Vielleicht muss ich für diese Musik doch noch einige Jahre älter werden. :engel Immerhin spielt er im Gegensatz zu Leon Berben keine falschen Noten. Mit "grossartigen Eindrücken" reicht's mir für heute - ich habe mich schon lange nicht mehr beim Hören einer CD so geärgert :S
Gibt es hier eigentlich einen Thread, wo der Bauplan dieses Variationszyklus erklärt wird? Wenn man diesen Plan nicht kennt, plätschert die Musik in der Tat nur vor sich hin...
Viele Grüsse Andreas
Cetay (inaktiv) (19.03.2008, 23:05): Original von Nordolf Die Selbstzerfleischung innerhalb der zeitgenössischen Musik ist ein sehr trauriges Schauspiel. X
Ich würde traurig durch dumm ersetzen.
Jetzt dreht hier der wahrscheinlich längste Klassik-Titel der Welt: John Cage But what about the noise of crumpling paper which he used to do in order to paint the series of "Papiers froisses" or tearing up paper to make "Papiers dechires?" Arp was stimulated by water (sea, lake, and flowing waters like rivers), forests
Le Tekro ist Gitarrist der Hardrockgruppe TNT und bekannt für seine "Maschinengewehr"-Spieltechnik. Zwei E-Gitarren und ein Orchester sorgen für eine ziemlich chaotische und vertrackte Hörerfahrung. Dagegen nimmt sich die 5. Symphonie als sehr gepflegt aus. Vornehmlich fliessende Klänge bestimmen das Werk - die Musik klingt ruhig und futuristisch. Wie im Innern eines Wasserkraftwerks - Natur und Technik werden eins...
Undisonus op. 23, for Violin and Orchestra Ineo op. 29, for Choir and Chamber Orchestra
Terje Tønnesen, violin; Royal Philharmonic Orchestra, Christian Eggen Grex Vocalis, Carl Høgset; Rainbow Orchestra, Terje Rypdal
Rypdals erste rein Klassische Komposition. Für Freunde von nordisch schwermütigen Klängen. Mit Rypdal habe ich das gleiche Problem wie mit Garbarek. Egal in welchem Umfeld er zu hören ist, ob Rock, Jazz oder postmoderne Orchestermusik, sein anfangs hochinteressanter schwebender, etwas weinerlicher E-Gitarrensound klingt für mich immer gleich und ermüdet auf Dauer. Da tut es gut, dass er auf dieser Aufnahme nur als Komponist zugegen ist.
Obwohl die Neuauflage unter dem Label Decca erschien, stammt sie ursprünglich von Philips, wie fast alle Bayreuther Liveaufnahmen der 60er, 70er und 80er Jahre.
Um so amüsanter ist dann ein Amazon-Kundenrezensent, der die sprichwörtliche DECCA Klangqualität lobt.
Die ist natürlich nicht gegeben. Trotzdem gefällt mir dieser Lohengrin, nicht zuletzt, weil es schon zu LP Zeiten mein erster Lohengrin war und ich lange Jahre keinen anderen gehört habe. http://www.ekmpowershop1.com/ekmps/shops/padmagupta/images/dscn6605.jpg
Grüße Jürgen
Jürgen (20.03.2008, 10:16): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313276622.jpg
Ich habe gerade den Newsletter vom Rheingau-Musik-Festival erhalten. Eine Sache könnte Dich interessieren:
Link zur Programminfo In der Basilika von Kloster Eberbach habe ich schon mal Bruckner 8 gehört. Wunderbar. Karten gibts auch noch. Dummerweise ist Berlin weit weg, obwohl Ryanair jetzt Berlin-Frankfurt fliegen soll.
Grüße Jürgen
Solitaire (20.03.2008, 12:07): Heute im Bus:
Eugen Onegin: Kuda, kuda (Villazón) Zauberflöte: Wie stark ist nicht dein Zauberton (Wunderlich) Ballo: E scherzo ed è follia (Pavarotti) Bohème: Addio, dolce svegliare (Pavarotti/Freni)
Ziemlich bunte Mischung, ich weiß, aber mir war danach.
Jürgen (20.03.2008, 12:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61K3ERGHNZL._AA240_.gif
Nur sehr am Rande kann man das hier noch anführen. Da die Musik aber auf der Grundlage klassischer Musik aus Indien ruht, wage ich es mal. Laszlo Hortobagyi ist ein ungarischer Avantgardist, der eine Gesellschaft zur Verbreitung klassischer indischer Musik mit umfangreichem Tonarchiv gegründet hat. Diese Klänge verbindet er hier mit elektronischen Arrangements. Heraus kommt dabei eine meditative eindringliche Trancemusik. Das Konzept der CD ist sehr spannend: - Amygdala ist der in unserem Hirn existierende Mandelkern zur Speicherung der genetisch vererbten, von Kultur und Umwelt geprägten Verhaltensweisen. Hortobagyi betreibt sozusagen "musikalische Archaic Science Fiction", in dem er die Ritual- und Festmusik eines Zukunftsreiches entwirft, das nicht auf den Grundlagen moderner Wissenschaft und Technik ruht, sondern auf den Riten und dem Weltverhältnis traditioneller Kulturen. Hortobagyi befürchtet, das diese Kulturen (wie Indien) aussterben werden, bevor ihr Erbe in die Weltkultur einfliessen kann.
Eindeutig in dieses Forum gehört der englische Komponist und Performer Lawrence Casserley:
Jeweils ein traditionelles Instrument werden hier elektronischen Manipulationen unterworfen bzw. von elektronischen Klängen umgeben: Flöte, Konzertgitarre, Bassflöte und Klavier. Dementsprechend fremdartig klingt die Musik. So wird der Gitarre eine starke Klangschaleneinfärbung mitgegeben. Casserleys Faszination für Labyrinthe, für das Konzept des mehrdimensionalen Raums, der die Zeit mit umfasst, oder für die Literatur von Jorge L. Borges stehen im Hintergrund. Besonders spannend finde ich das Titelwerk: - auf einem düsteren Bassklangteppich erklingen seltsam und unheimlich anmutende Flötentöne.
Ich habe gerade den Newsletter vom Rheingau-Musik-Festival erhalten. Eine Sache könnte Dich interessieren:
Link zur Programminfo In der Basilika von Kloster Eberbach habe ich schon mal Bruckner 8 gehört. Wunderbar. Karten gibts auch noch. Dummerweise ist Berlin weit weg, obwohl Ryanair jetzt Berlin-Frankfurt fliegen soll.
Grüße Jürgen
Danke für Deinen Hinweis! Leider ist mir das tatsächlich etwas zu weit weg. Diese Ryanair-Fluglinie konnte ich auf deren Website nicht finden.
Herzliche Grüsse! Jörg
Tranquillo (20.03.2008, 17:23): Tondichtungen von Sibelius:
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9 Royal Concertgebouw Orchestra, Riccardo Chailly
nikolaus (20.03.2008, 20:57): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099951483821.jpg Wenn man diese Musik nimmt, wie sie ist - nämlich aus dem Moment geboren, ohne "tiefgründige Diskussionen" (Zitat aus dem Booklet, Text verfasst von G.Montero selbst) ist das einfach wundervolle Musik, die auch berührt; es macht Spass, ihr zuzuhören... :down
Placido Domingo als Lohengrin mag sicher nicht jedermanns Sache sein. Sein Deutsch ist nicht gut artikuliert, der Akzent überdeutlich. Andererseits passt sein weiches, entrücktes Timbre hervorragend zur Gralrittergestalt Lohengrin. Ich höre ihn doch sehr gerne.
Cetay (inaktiv) (21.03.2008, 05:49): Original von Nordolf Zweimal elektro-akkustische Kompositionen:
Nur sehr am Rande kann man das hier noch anführen. Da die Musik aber auf der Grundlage klassischer Musik aus Indien ruht, wage ich es mal. Laszlo Hortobagyi ist ein ungarischer Avantgardist, der eine Gesellschaft zur Verbreitung klassischer indischer Musik mit umfangreichem Tonarchiv gegründet hat. Diese Klänge verbindet er hier mit elektronischen Arrangements. Heraus kommt dabei eine meditative eindringliche Trancemusik. Das Konzept der CD ist sehr spannend: - Amygdala ist der in unserem Hirn existierende Mandelkern zur Speicherung der genetisch vererbten, von Kultur und Umwelt geprägten Verhaltensweisen. Hortobagyi betreibt sozusagen "musikalische Archaic Science Fiction", in dem er die Ritual- und Festmusik eines Zukunftsreiches entwirft, das nicht auf den Grundlagen moderner Wissenschaft und Technik ruht, sondern auf den Riten und dem Weltverhältnis traditioneller Kulturen. Hortobagyi befürchtet, das diese Kulturen (wie Indien) aussterben werden, bevor ihr Erbe in die Weltkultur einfliessen kann.
Wenn man Anspruch, Form und "geistige Tiefe" als Kriterien nimmt, dann ist die klasssiche indische Musik der abendländischen Klassik mindestens ebenbürtig. Wenn Klassik-Snobs einen Raga als Folklore bezeichnen, kommen mir jedenfalls die Tränen. :I
Ein gute Gelegenheit den Tag mit einem "Klassiker" (ECM sei Dank!) der indischen Klassik zu beginnen:
Heinrich Schütz: Johannes-Passion Gerd Türk, Tenor (Evangelist) Bas Ramselaar, Bass (Jesus) Cappella Augustana, Matteo Messori
Durch ihre nach heutigem Empfinden kargen musikalischen Mittel hat diese Passionsvertonung für mich schon fast meditativen Charakter: keine Instrumente, keine Arien, keine Choräle und eingeschobenen Chöre, abgesehen vom knappen Eingangs- und Schlusschor wird nur der Bibeltext vertont.
Solitaire (21.03.2008, 09:28): Jetzt gleich:
Ich weiß, nicht gerade die ideale Karfreitagsmusik, aber immerhin mit lethalem Ausgang und deshalb hoffentlich genehmigt :) Da ich heute Abend selber noch die Freude haben werde, die Johannespassion singen zu dürfen, habe ich darauf verzichtet, vergleichbares auf den CD-Spieler zu legen. Wenn ich jetzt nämlich den wunderbaren Monteverdi--Chor höre, traue ich mich nachher womöglich überhaupt nicht mehr, auch nur den Mund aufzumachen. :D
Solitaire (21.03.2008, 09:56): Na toll, mach mich nur neidisch mit deinen Requien! Das aidn genau die beiden Aufnahmen, die ich auch haben will. Dagegen kann mein "Rigoletto" nicht an, das sehe ich wohl ein.
nikolaus (21.03.2008, 10:04): Original von Solitaire Na toll, mach mich nur neidisch mit deinen Requien! Das aidn genau die beiden Aufnahmen, die ich auch haben will. Dagegen kann mein "Rigoletto" nicht an, das sehe ich wohl ein.
Ähem, das war aber nicht meine Absicht. Ich dachte nur, das heute einfach etwas geistliche Musik sein muss, und so furchtbar viel Auswahl habe ich nicht (das Weihnachtsoratorium erscheint mir nicht so passend... :wink )
Tranquillo (21.03.2008, 11:28): Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze op. 51 (Fassung für Streichquartett) Gidon Kremer, Kathrin Rabus - Violine Gerard Caussé - Viola Ko Iwasaki - Cello
Leider kein Cover - diese Aufnahme aus dem Jahr 1981 ist nicht mehr erhältlich.
Cetay (inaktiv) (21.03.2008, 11:34): Ich passe mich mal der feierlichen Stimmung bei vielen Forianern an:
Georg Philipp Telemann: Matthäus-Passion 1746 Schlick, Schubert, Jochens, Dörr, Rück, Wimmer, La Stravaganza Köln, Stötzel
Solitaire (21.03.2008, 15:31): Bis eben das hier: Carl Heinrich Graun: Der Tod Jesu Ich weiß nicht, ob es eine profesionelle Aufnahme davon gibt, das Werk wird ja nicht allzu häufig aufgeführt. Ich habe die Aufnahme des Konzertes gehört, bei dem ich selber mitgesungen habe: Klick
Walter (21.03.2008, 15:35): ich versuche es auch mal mit einer Messe:
Tranquillo (21.03.2008, 16:06): Original von Solitaire Ich weiß nicht, ob es eine profesionelle Aufnahme davon gibt, das Werk wird ja nicht allzu häufig aufgeführt. Gibt es:
Tranquillo (21.03.2008, 17:32): Carl Philipp Emanuel Bach: Markus-Passion
Krisztina Laki, Sopran Ursula Kunz, Alt Peter Schreier, Tenor Andreas Schmidt, Bass Gächinger Kantorei, Bach-Collegium Stuttgart, Helmuth Rilling
Live-Mitschnitt vom 8. August 1986 (wahrscheinlich die Uraufführung dieses Werks), erschienen in der Reihe "CBS Masterworks" und schon lange nicht mehr erhältlich.
allerdings nicht mit dem gezeigten Originalcover sondern in einer documents-Lizenzausgabe (aus der 10CD-Box Great Pianists)
Mime (21.03.2008, 18:04): Ich höre soeben die Forster- Aufnahme von Bachs Johannes-Passion mit dem unvergessenen Fritz Wunderlich als Evangelisten. :down
Frederic Chopin: Andante Spianato Et Grande Polonaise Maurice Ravel: Gaspard de la Nuit Live im Vatikan 1987
Frederic Chopin: 3 Mazurkas Berceuse 3 Valses Studio 1964
Wie Michelangeli das Andante... von Chopin interpretiert, ist ein echter Genuß: - völlig entrückt, ganz weich fliessend und mit einem glockenhellen reinen Ton.
Tranquillo (21.03.2008, 21:33): Den Rest des Abends noch Orgelwerke von J. S. Bach aus dieser Box:
Erstaunlich, wie gut sich diese Aufnahmen trotz ihres Alters anhören - die freien Orgelwerke wurden überwiegend 1962 aufgenommen! Selbst das Orgelplenum klingt glasklar und unverzerrt, von Rauschen keine Spur. Die Toningenieure bei DGG haben hier wirklich gute Arbeit geleistet.
HenningKolf (22.03.2008, 07:12): mal schauen wie mir das hier gefällt (hoffentlich besser als das "Frühlingswetter")
Über diese Aufnahme braucht man wohl nicht mehr viele Worte verlieren. Aus persönlicher Sicht verstehe ich weder die Aufregung der Gegner noch die der Befürworter.
Ich wünsche Euch ein besinnliches Osterfest. http://www.smileygarden.de/smilie/Ostern/smileygarden_ostern17.gif
HenningKolf (22.03.2008, 08:26): wenn ich Schokolade sehe bin ich auch so ähnlich, jedenfalls unbeobachtet............
hast du einen link wo es solch lustige icons gibt und vor allem, wie bekommst du die in den Post...als normales Bild verlinkt??
Gruß Henning
Tranquillo (22.03.2008, 10:10): Ich wünsche Euch allen frohe Ostern!
Heute morgen italienische Barockmusik, um die Winterstimmung zu vertreiben:
Tranquillo (22.03.2008, 10:19): Original von Tranquillo Erstaunlich, wie gut sich diese Aufnahmen trotz ihres Alters anhören - die freien Orgelwerke wurden überwiegend 1962 aufgenommen! Selbst das Orgelplenum klingt glasklar und unverzerrt, von Rauschen keine Spur. Die Toningenieure bei DGG haben hier wirklich gute Arbeit geleistet. Paradoxerweise ist die Klangqualität bei den späteren Aufnahmen in dieser Box (1969/1972, choralgebundene Orgelwerke, aufgenommen in St. Pierre le Jeune Strasbourg) definitiv schlechter als bei den früheren. Die Aufnahmen klingen irgendwie etwas dumpf und "verwaschen" und bei weitem nicht so brilliant. Das ist mir früher schon bei den LP's aufgefallen, auf den CD's ist es aber noch deutlicher zu hören.
Von der Interpretation und der Orgel her gesehen (die Schnitger-Orgel in Cappel klingt viel "charakteristischer" als die Silbermann-Orgel in Strasbourg) gefällt mir Walchas erste Gesamtaufnahme besser, allerdings ist hier die historische Klangqualität etwas gewöhnungsbedürftig.
Viele Grüsse Andreas
Solitaire (22.03.2008, 10:25): Original von Mime Ich höre soeben die Forster- Aufnahme von Bachs Johannes-Passion mit dem unvergessenen Fritz Wunderlich als Evangelisten. :down Wieder etwas für die haben-wollen-Liste ! Der ole Fritz war der größte, ist der größte, nud wird immer der größte sein. Amen. Ich höre gerade nix. Ich muß jetzt putzen. Dabei pflege ich zu singen, und es ist gut, daß die Herren Verdi und Co. nicht hören, was ich aus ihren schönen Arien mache :J
Tranquillo (22.03.2008, 10:35): Original von Solitaire Original von Mime Ich höre soeben die Forster- Aufnahme von Bachs Johannes-Passion mit dem unvergessenen Fritz Wunderlich als Evangelisten. :down Wieder etwas für die haben-wollen-Liste ! Das habe ich gestern auch so gedacht. Nur wegen der Tenor-Arien habe ich mir vor einiger Zeit die folgende Aufnahme gekauft:
Hier singt leider nicht Wunderlich, sondern Peter Pears den Part des Evangelisten, und Pears' Stimme mag ich überhaupt nicht. Abgesehen von seinem englischen Akzent erscheint sie mir irgendwie künstlich, maniriert - also genau das Gegenteil von Wunderlich.
Thomas Schmidt-Kowalski: Sinfonie Nr. 3 / Cellokonzert
Cello: Nikolai Schneider Manfred Neumann / SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern 2002
Diese Musik wurde um das Jahr 2000 herum geschrieben, klingt aber als wäre sie am Ende des 19. Jahrhunderts komponiert worden. Der Niedersachse will ganz dezidiert "zu Herzen gehende" Musik schaffen, die die Weltprobleme nicht negativ unterstreicht, sondern etwas Stärkendes vermittelt. Dazu kann man nun stehen wie man will. Mir scheinen diese nostalgischen Klänge - irgendwo zwischen Schumann, Brahms und vor allem Bruckner - auch ein Zeichen der postmodernen Zeit zu sein - der Zeit des Experimentierens und des "anything goes". Es wäre wohl kaum den Tonsetzern früherer Zeitalter eingefallen, vollständig im Stil einer vergangenen Epoche zu komponieren.
Wie auch immer - "zu Herzen" geht mir diese Musik auf jeden Fall.
Solitaire (22.03.2008, 16:01): Bis eben vor dem Fernseher gesessen:
Die Tränen sind noch nicht getrocknet... Es ist mir egal, was andere davon halten, ich kann nur für mich sprechen: welch eine wunderbare, kluge Inszenierung, und welch wunderbares Solistentrio :down
Rumon Gamba / BBC Philharmonic Manchester Chamber Choir 2007
Eine sechsteilige Suite, die der Dirigent Rumon Gamba aus Korngolds Filmmusik zum "Sea Hawk" zusammengestellt hat.
Wie so häufig bei Korngold - sehr farbenprächtig instrumentiert und eine Überfülle von Motiven.
ab (22.03.2008, 18:12): Original von HenningKolf http://image.allmusic.com/00/acg/cov200/cl600/l648/l64812o5nrs.jpg
allerdings nicht mit dem gezeigten Originalcover sondern in einer documents-Lizenzausgabe (aus der 10CD-Box Great Pianists)
Warst Du auch so enttäuscht? :hello
HenningKolf (22.03.2008, 20:25): Original von ab Original von HenningKolf http://image.allmusic.com/00/acg/cov200/cl600/l648/l64812o5nrs.jpg
allerdings nicht mit dem gezeigten Originalcover sondern in einer documents-Lizenzausgabe (aus der 10CD-Box Great Pianists)
Warst Du auch so enttäuscht? :hello
Der Eindruck die ganze Box betreffend ist zwiespältig, wobei Gulda eigentlich nicht der Ausreißer nach unten ist, wie ich finde. Ob ich seiner Art Schubert zu spielen etwas abgewinnen kann, weiß ich noch nicht. Ich empfand diese jedenfalls als durchaus gewöhnungsbedürftig. Wirklich ansprechend fand ich von den CDs nur die mit Malcuzynski, den ich bisher nur dem Namen nach kannte und der Chopin so spielt, dass ich mich mit dem Komponisten mehr anfreunden könnte. Gilels gefällt mir aus der Box recht gut, auch wenn sein Scarlatti ebenfalls zumindest recht individuell klingt, wie ich finde. Allerdings habe ich bisher die Aufnahmen aus der 10CD-Box nur einmal gehört und bin mit einem Teil der gespielten Werke zudem noch kaum vertraut....will heißen, dass meine Meinung eher nicht fundiert sein dürfte....
Tranquillo (22.03.2008, 20:37): Heute abend zwei nordische Violinkonzerte:
Tranquillo (22.03.2008, 22:22): Original von Walter wir wollten eigentlich im Campingurlaub sein! Das ist bei den Temperaturen aber nicht mal in Südfrankreich lustig! Hier hat es den ganzen Nachmittag und Abend geschneit. Die Feuerwehr hat noch nicht einmal das Osterfeuer in Gang bekommen - das gab's noch nie.
Ich bleibe musikalisch im hohen Norden, brauche jetzt aber einen Kontrast zum Violinkonzert von Sinding:
daniel5993 (23.03.2008, 00:58): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356749627.jpg
Symphonie Nr. 5
Eine ungeheure Dramatik. Oft habe ich einen schleppenden EIndruck z.B im zweiten Satz, was ich aber im Positiven meine, da das ganze dadurch weit schwerer rüberkommt. Das schöne ist, Fu lässt sich Zeit. Es ist in meinen Augen ein Monumentaler, beladener Beethoven, voll "unendlicher" Tiefe.
Cetay (inaktiv) (23.03.2008, 07:16): Original von daniel5993 Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356749627.jpg
Symphonie Nr. 5
Eine ungeheure Dramatik. Oft habe ich einen schleppenden EIndruck z.B im zweiten Satz, was ich aber im Positiven meine, da das ganze dadurch weit schwerer rüberkommt. Das schöne ist, Fu lässt sich Zeit. Es ist in meinen Augen ein Monumentaler, beladener Beethoven, voll "unendlicher" Tiefe.
:down :B :down
Wie sich die Geschmäcker doch ändern. Auf mich wirkt Furtwänglers Dramatik bei der 5. nicht ungeheuer sondern künstlich, sein Beethoven wirkt auf mich schlicht überladen und die Tiefe kommt für mich als Oberflächlichkeit -weil vom Interpreten aufgesetzt- herüber. Die Phrase "Beethoven zum Abgewöhnen" bekommt hier sprichwörtliche Bedeutung. Seit ich mich mit Furtwänglers Interpretationen (1, 3, 5, 7) auseinandergesetzt habe, ist mir die Lust auf Beethoven total vergangen. :beer Ich habe per se nichts gegen Furtwängler. Seine späte Aufnahme von Schuberts Unvollendeter zählt für mich zu den besten Platten überhaupt.
So und nachdem ich nun mein Mütchen gekühlt habe, bekommt er nochmal seine Chance:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724358620023.jpg Beethoven; Sinfonie Nr. 5; WP, Furtwängler (1954)
Cetay (inaktiv) (23.03.2008, 07:44):
So und nachdem ich nun mein Mütchen gekühlt habe, bekommt er nochmal seine Chance:
Nein, nichts zu machen. Esc
Jetzt zur Reharmonisierung:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61N26B1RTPL._AA240_.jpg Christoph Graupner (1683-1760); Orchesterwerke; Nova Stravaganza, Siegbert Rampe
Solitaire (23.03.2008, 10:01): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4891030512122.jpg
Thomas Schmidt-Kowalski: Sinfonie Nr. 3 / Cellokonzert
Cello: Nikolai Schneider Manfred Neumann / SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern 2002
Diese Musik wurde um das Jahr 2000 herum geschrieben, klingt aber als wäre sie am Ende des 19. Jahrhunderts komponiert worden. Der Niedersachse will ganz dezidiert "zu Herzen gehende" Musik schaffen, die die Weltprobleme nicht negativ unterstreicht, sondern etwas Stärkendes vermittelt. Dazu kann man nun stehen wie man will. Mir scheinen diese nostalgischen Klänge - irgendwo zwischen Schumann, Brahms und vor allem Bruckner - auch ein Zeichen der postmodernen Zeit zu sein - der Zeit des Experimentierens und des "anything goes". Es wäre wohl kaum den Tonsetzern früherer Zeitalter eingefallen, vollständig im Stil einer vergangenen Epoche zu komponieren.
Wie auch immer - "zu Herzen" geht mir diese Musik auf jeden Fall. Ich habe mal mit unserem Chor seine "Missa Oldenburgensis" gesungen, ich finde die Musik sehr schön und es hat große Freude gemacht. Allerdings waren wir doch recht nervös, der Komponist war im Konzert anwesend, und das ist ja doch immer etwas anderes, als bei Mozart oder Bach. die werden sich kaum beschweren, wenn man Mist gebaut hat. Jedenfalls nicht mehr in diesem Leben, wie das später mal aussieht, wer weiß.... :J Aber er war gnädig, ganz vergeigt haben wir es offenbar nicht.
Solitaire (23.03.2008, 10:22): J.S. Bach: Osteroratorium "Kommt, eilet und laufet" Fritz Wunderlich August Messthaler Choral-Ensemble Stuttgart Sinfonie-Ensemble Stuttgart Marcel Couraud
Solitaire (23.03.2008, 10:42): J.S.Bach: Weihnachtsoratorium: "Jauchzet, frohlocket" Ja, ich weiß. Aber es mit auf der CD und ich kann dem Weihnachtsoratorium niemals widerstehen, nicht mal im Sommer bei 30 Grad im Schatten. Heute passt wenigstens das Wetter dazu :) By the way: Frohe Ostern euch allen euch danke nochmal, für die nette aufnahme im Forum :)
:beerDox Orkh schrieb: Ich habe per se nichts gegen Furtwängler. Seine späte Aufnahme von Schuberts Unvollendeter zählt für mich zu den besten Platten überhaupt.
Wenn dir Schuberts achte mit Fu gefällt, empfehle ich dir Schuberts Neunte mit Ihm in folgender Ausgabe:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944743920.jpg Franz Schubert (1797-1828), Symphonie Nr. 9 + Haydn: Symphonie Nr. 88, 1951
Ein typisches Furtwängler-Tempo (langsam), die Bläserinstrumente kommen mir nirgens deutlicher und schöner rüber. Eine beseelt Aufnahme, fern von Hetz..........voller Wärme, der Klang ist für Aufnahmen aus der Furtwängler Zeit Super, aber da du ja schon Beethoven unter Ihm gekauft hast, denke ich das diese ganze Mono-Geschichte dir nichts ausmacht.
Giacinto Scelsi (1905-1988): Maknongan Quartetto N. 2 Riti: I Funerali D’Achille Quattro Illustrazioni Sulle Metamorfosi Di Vishnu Riti: I Funerali Di Carlo Magno (A. D. 814)
Die experimentellen Klänge eines Komponisten, der Töne und Riten eng miteinander verbunden sah und seine Musik als "Opfer an die Götter" verstand
Die romantische Sichtweise, die Jansons hier mit den ehemaligen Leningradern einnimmt, gefällt mir sehr gut.
Nordolf (23.03.2008, 15:58): Original von Solitaire
Ich habe mal mit unserem Chor seine "Missa Oldenburgensis" gesungen, ich finde die Musik sehr schön und es hat große Freude gemacht. Allerdings waren wir doch recht nervös, der Komponist war im Konzert anwesend, und das ist ja doch immer etwas anderes, als bei Mozart oder Bach. die werden sich kaum beschweren, wenn man Mist gebaut hat. Jedenfalls nicht mehr in diesem Leben, wie das später mal aussieht, wer weiß.... :J Aber er war gnädig, ganz vergeigt haben wir es offenbar nicht.
:) Habt ihr gar die Uraufführung gegeben? Auf CD ist das Werk jedenfalls noch nicht erhältlich.
:hello Jörg
Cetay (inaktiv) (23.03.2008, 16:07): Original von daniel5993 Hallo Dox Orkh,
:beerDox Orkh schrieb: Ich habe per se nichts gegen Furtwängler. Seine späte Aufnahme von Schuberts Unvollendeter zählt für mich zu den besten Platten überhaupt.
Wenn dir Schuberts achte mit Fu gefällt, empfehle ich dir Schuberts Neunte mit Ihm in folgender Ausgabe:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944743920.jpg Franz Schubert (1797-1828), Symphonie Nr. 9 + Haydn: Symphonie Nr. 88, 1951
Ein typisches Furtwängler-Tempo (langsam), die Bläserinstrumente kommen mir nirgens deutlicher und schöner rüber. Eine beseelt Aufnahme, fern von Hetz..........voller Wärme, der Klang ist für Aufnahmen aus der Furtwängler Zeit Super, aber da du ja schon Beethoven unter Ihm gekauft hast, denke ich das diese ganze Mono-Geschichte dir nichts ausmacht.
Gruß Daniel
In der Tat nicht, über das Thema haben wir uns in diesem Forum ja schon die Finger wund getippt. Die 9. mit Furtwängler habe ich in meiner Sammlung, höre sie aber selten, was wohl mehr mit dem Werk als mit der Interpretation zu tun hat.
Ich höre gerade den ersten Satz aus Tschaikowsky und habe lange nach einer Umschreibung für diese Interpretation gesucht. Jetzt habe ich sie gefunden: "Unfrei" und "abgedroschen"
Interpretation: 5/10 Klang: 8/10
Jeremias (23.03.2008, 18:48): Nach der Enttäuschung mit Berezovsky (werde ich bei Ebay verkaufen!) jetzt:
HenningKolf (23.03.2008, 20:48): Original von Jeremias http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NO-OkP%2BML._AA240_.jpg
Ich höre gerade den ersten Satz aus Tschaikowsky und habe lange nach einer Umschreibung für diese Interpretation gesucht. Jetzt habe ich sie gefunden: "Unfrei" und "abgedroschen"
Interpretation: 5/10 Klang: 8/10
Das wundert mich jetzt etwas, weil ich eher Qualität erwartet hätte...damit ich Dein Statement besser einordnen kann: Findest Du die Rachmaninowkonzerte mit Berezowski/Liss grandios, gut oder schlecht? Hast du in den Chatschaturjan hineingehört oder es gleich sein gelassen??
Was für ein kitschiges Cover. Trotzdem: Derzeit habe ich die berühmt-berüchtigte "Mondschein"-Sonate für mich wieder entdeckt. (Fast hat man das Gefühl, sich entschuldigen zu müssen, weil man ein derart "abgedroschenes" Werk liebt :tongue: .) Mit Gilels' Interpretation bin ich aber nach wie vor nicht restlos glücklich. Ich bin auf der Suche nach dem heiligen Mondschein-Gral also.
Gruß, Cosima
daniel5993 (23.03.2008, 23:12): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/416XDNGWKGL._SL500_AA240_.jpg
Was für ein kitschiges Cover. Trotzdem: Derzeit habe ich die berühmt-berüchtigte "Mondschein"-Sonate für mich wieder entdeckt. (Fast hat man das Gefühl, sich entschuldigen zu müssen, weil man ein derart "abgedroschenes" Werk liebt :tongue: .) Mit Gilels' Interpretation bin ich aber nach wie vor nicht restlos glücklich. Ich bin auf der Suche nach dem heiligen Mondschein-Gral also.
Gruß, Cosima
Kennst du die Mondscheinsonate mit Gilels in dieser Aufnahme? Traumhaft! Gilels lässt sich Zeit, er träumt dahin....
Ich mag das oben abgebildete Cover übrigens sehr :D
daniel5993 (23.03.2008, 23:44): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944873429.jpg Güden, Berry, Böhme, Schöffler, Lipp, Simoneau, Chor der Wiener Staatsoper, Wiener Philharmoniker, Karl Böhm, 1955 :engel
daniel5993 (24.03.2008, 00:31): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944873429.jpg Güden, Berry, Böhme, Schöffler, Lipp, Simoneau, Chor der Wiener Staatsoper, Wiener Philharmoniker, Karl Böhm, 1955 :engel
Diese Aufnahme der Zauberflöte kann der "Wunderlich-Zauberflöte" unter Böhm durchaus das Wasser reichen! Besonderer Vorteil ist, dass jedes Wort deutlich zu verstehen ist, man brauch kein Booklet. Das Sänger-Team macht leistet hervorragende Arbeit, besonders Walter Berry als Papageno ist hervorzuheben. Karl "Knödel Kalle" Böhm musiziert mit den "Wienern", wie immer (und noch einmal) HERVORRAGEND!
:down :down :down :down :down (das kann man nicht anders sagen!)
Cosima (24.03.2008, 00:50): Original von daniel5993 Kennst du die Mondscheinsonate mit Gilels in dieser Aufnahme? Traumhaft! Gilels lässt sich Zeit, er träumt dahin....
Ich kenne nur noch eine weitere Gilels-Aufnahme der Sonate auf Brillant. Das wird sicher eine andere Version sein. Aber momentan wartet eh noch ein weiteres gutes Dutzend an Mondscheinsonaten aufs Wiederhören. Nach und nach halt...
:hello, Cosima
Nordolf (24.03.2008, 01:03): Liturgisches zur Nacht:
Das französische Ensemble Gilles Binchois interpretiert Sequenzen und Tropen aus dem 9. Jahrhundert, die von der Feder Notkers, Tuotilos und Ratperts im Kloster zu St. Gallen niedergeschrieben wurden.
Solche Musik wirkt zur Nacht natürlich besonders eindringlich. Der Chor des Russischen Patriarchats intoniert dunkle orthodoxe Gesänge zur Fastenzeit in der Karwoche.
Cetay (inaktiv) (24.03.2008, 07:10): Original von Nordolf Liturgisches zur Nacht:
Das französische Ensemble Gilles Binchois interpretiert Sequenzen und Tropen aus dem 9. Jahrhundert, die von der Feder Notkers, Tuotilos und Ratperts im Kloster zu St. Gallen niedergeschrieben wurden. Das hatte ein größeres Bild verdient. :D :cool
Weberns 10-minütige Sinfonie ist ein Zwölftonstück reinrassiger Schule, das seine (zweifelhafte) Bekanntschaft hauptsächlich durch miese Aufführungen erlangt hat. Unter den kundigen Händen von Robert Craft zeigt sich, dass auch mit einem Kompositonsschema, das die alten harmonischen Begrenzungen vollkommen aufhebt, großartige Musik herauskommen kann. Der erste Satz, überschrieben mit Adagio, ruhig schreitend, ist ein Doppelkanon in Sonatenform. Der zweite Satz ist ein Variationensatz mit Coda, der vor allem durch reizvolle klangliche Metamorphosen besticht und bisweilen an Debussy erinnert.
Jeremias (24.03.2008, 09:27): @ Henning: Ich habe nach em 1. Satz aufgehört, hat sich einfach nicht gelohnt!
Solitaire (24.03.2008, 10:02): Original von Nordolf Original von Solitaire
Ich habe mal mit unserem Chor seine "Missa Oldenburgensis" gesungen, ich finde die Musik sehr schön und es hat große Freude gemacht. Allerdings waren wir doch recht nervös, der Komponist war im Konzert anwesend, und das ist ja doch immer etwas anderes, als bei Mozart oder Bach. die werden sich kaum beschweren, wenn man Mist gebaut hat. Jedenfalls nicht mehr in diesem Leben, wie das später mal aussieht, wer weiß.... :J Aber er war gnädig, ganz vergeigt haben wir es offenbar nicht.
:) Habt ihr gar die Uraufführung gegeben? Auf CD ist das Werk jedenfalls noch nicht erhältlich.
:hello Jörg Nein, die Urauffühunrg war es nicht, die war wohl 2001 soweiti ch weiß. Wir haben 2003 eine etwas erweiterte Fassung gesungen, ich glaube, hier gibt es einen Mitschnitt davon: klick Ich habe die Aufnahme bisher auch nicht gehört, aber jedenfalls hat ir die Musik wirklich gut gefallen.
Ich höre gerade nix, werde mich aber gleich auf den heutigen Abend einstimmen: Villazón in der Philharmonie in Köln. Mal sehen, irgendwas aus des Mexikaners Oeuvre kommt wohl gleich auf den CD-Spieler :D
ab (24.03.2008, 10:08): Original von Cosima Ich bin auf der Suche nach dem heiligen Mondschein-Gral also.
Ich kann auch nur wärmstens anregen, die Gilels-Aufnahme von der Melodiya-Box anzuhören! :hello
Cosima (24.03.2008, 10:18): Original von ab Original von Cosima Ich bin auf der Suche nach dem heiligen Mondschein-Gral also.
Ich kann auch nur wärmstens anregen, die Gilels-Aufnahme von der Melodiya-Box anzuhören!
Ich habe eben in den 3. Satz reingehört. Das klingt tatsächlich sehr ansprechend. Könntest Du (oder Daniel) mir bitte mal die Laufzeiten der Sätze angeben?
:thanks
daniel5993 (24.03.2008, 12:09): Original von Cosima Original von ab Original von Cosima Ich bin auf der Suche nach dem heiligen Mondschein-Gral also.
Ich kann auch nur wärmstens anregen, die Gilels-Aufnahme von der Melodiya-Box anzuhören!
Ich habe eben in den 3. Satz reingehört. Das klingt tatsächlich sehr ansprechend. Könntest Du (oder Daniel) mir bitte mal die Laufzeiten der Sätze angeben?
:thanks
ich drängel mich mal vor :tongue:
7.10 2.39 6.54
Cosima (24.03.2008, 12:24): Original von daniel5993 ich drängel mich mal vor :tongue:
7.10 2.39 6.54
Vielen Dank! Das ist interessant. Auf der DG-Aufnahme spielt er den ersten Satz deutlich langsamer, auf Brillant den letzten Satz deutlich schneller, allerdings auch ziemlich verhuscht (m.E. sollte er zwar schnell, aber deutlich artikuliert gespielt werden).
daniel5993 (24.03.2008, 12:57): Das Ende des zweiten Aktes (bin heut Nacht darüber eingeschlafen....was aber nicht an der Oper lag!) Diese Aufnahme ist fantastisch!
Mozart: Klaviertrios (anderes Cover, aber gleiche Aufnahme) The Mozartean Players (auf historischen Instrumenten)
Der Klang des Fortepiano in dieser Aufnahme gefällt mir ausgesprochen gut - etwas obertöniger und perkussiver als ein moderner Flügel, dadurch ergibt sich ein reizvoller Kontrast zu den Streichern, und das Cello ist viel besser hörbar.
Tranquillo (24.03.2008, 20:15): J. S. Bach: Orchestersuiten Nr. 1-4 Stuttgarter Kammerorchester, Karl Münchinger (ohne Cover, da nicht mehr lieferbar)
Eine Aufnahme aus dem Jahr 1980 - Münchinger galt einst zwar nicht als Verfechter der historischen Aufführungspraxis, aber als Antiromantiker, der mit kleineren Besetzungen und einem homogenen, durchsichtigen Klang arbeitete. Aus heutiger Sicht ist das erstaunlich, klingt Münchingers Bach doch für mich ein bisschen wie Respighis "Antiche danze" für Kammerorchester. Weite Crescendo- und Decrescendo-Bögen, die Schlüsse mit Ritardandi, die Trios der Tanzsätze in der ersten Suite verlangsamt - für die heutigen, durch HIP-Aufnahmen geprägten Ohren klingt das doch ziemlich romantisch. Gerade deswegen höre ich diese Aufnahme immer wieder gerne - sie sind so erfrischend anders als das, was man heute so zu hören bekommt.
Nachdem ich heute morgen im Radio das Konzert mit B.L.Gelber in einer historischen Aufnahme von 1964 mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter E.Ansermet gehört habe und es mir sehr gut gefallen hat, nun
Rachmaninov (24.03.2008, 20:23): Original von ab freu' mich schon auf deine Berwertungen!
@ab,
ich bin gerade erst in der Anfangsphase wqas die Auseinandersetzung mit Werk, Aufnahmen und politischen sowie privatem Hintergrund Schostakowitsch angeht.
Dmitri Schostakowitsch: Symphony No. 11 "Das Jahr 1905"
Mstislav Rostropovich / London Symphony Orchestra 2002
Diese Einspielung dauert 72 Minuten - Rostropovich lässt sich also Zeit. Er erzählt diese symphonische Dichtung mit zahlreichen historischen Bezügen (neben dem Titel vor allem die Verwendung einiger Revolutionslieder und die wiederkehrenden bildhaften Motive) mit breitem epischen Atem. Laut den sehr umstrittenen Aussagen Solomon Volkovs habe Schostakowitsch nicht nur die Ereignisse im Vorfeld der Februarrevolution 1905 darstellen wollen, sondern das russische Volk, das glaubt und glaubt, aber wenn es einmal mit dem Glauben vorbei sei, unversöhnlichen Widerstand gegen seine Bedrücker leistet. Ich assoziiere speziell mit dieser Symphonie sehr stark Winterstimmung, Schneefall und Frost.
ab (24.03.2008, 21:24): Original von Rachmaninov Original von ab freu' mich schon auf deine Berwertungen!
@ab,
ich bin gerade erst in der Anfangsphase
Solange nicht das Forum zwischenzeitlich eingestellt wird, haben wir ja alle Zeit der Welt... :wink
Pfitzner arbeitete sein Streichquartett Nr. 3 aus dem Jahre 1925 zur Symphonie um. Die Orchestergröße entspricht dabei einer Brahmssymphonie - allerdings unter Hinzufügung einer Harfe. Die Symphonie drängt und dräut dunkel, unruhig und zerrissen in wellenförmigen Bewegungen - besonders im ersten Satz. Die Klangsprache ist spätromantisch, aber ohne jede Üppigkeit. In vielem steht sie dem Expressionismus nahe. Spröde, vergrübelt, zuweilen verbissen, dann wieder resignativ und im Scherzo mit falscher, mühsamer Heiterkeit - die Melancholie und das Trotzige in Pfitzners Charakter klingen deutlich wieder. Ebenso seine Vorliebe für die Philosophie Schopenhauers...
Tranquillo (24.03.2008, 23:09): Zum Beschluss des Tages:
Nichts für Klavier-Puristen: Frühe Klaviersonaten von Joseph Haydn, auf dem Cembalo gespielt von Christine Schornsheim, die in dieser Gesamtaufnahme fünf unterschiedliche historische Instrumente spielt (zwei Cembali, Clavichord, zwei Fortepianos). Bemerkenswert finde ich ihre geschmackvollen Verzierungen beim Spielen der Wiederholungen.
Gute Nacht allerseits!
Nordolf (25.03.2008, 07:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Q95QRM68L._SS500_.jpg (bei mir noch mit anderem Cover)
Auf dieser CD des Ensembles Ioculatores mit Liedern und Tänzen des 13. - 15. Jahrhunderts aus deutschen Landen, England, Italien und Frankreich wird es außerordentlich archaisch. Folgende Instrumente sind zu hören: Fidel, Flöten, Harfe, Psalterium, Laute, Scheitholz, Zink, Portative, Trumscheit, Krummhorn, Ud, Req, Tar, Glockenspiel, Schalmei und Trommeln. Der Gesang bei einigen Stücken ist in mittelhochdeutsch.
Rachmaninov (25.03.2008, 07:38): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0822231103028.jpg
Dmitri Schostakowitsch: Symphony No. 11 "Das Jahr 1905"
Mstislav Rostropovich / London Symphony Orchestra 2002
Diese Einspielung dauert 72 Minuten - Rostropovich lässt sich also Zeit. Er erzählt diese symphonische Dichtung mit zahlreichen historischen Bezügen (neben dem Titel vor allem die Verwendung einiger Revolutionslieder und die wiederkehrenden bildhaften Motive) mit breitem epischen Atem. Laut den sehr umstrittenen Aussagen Solomon Volkovs habe Schostakowitsch nicht nur die Ereignisse im Vorfeld der Februarrevolution 1905 darstellen wollen, sondern das russische Volk, das glaubt und glaubt, aber wenn es einmal mit dem Glauben vorbei sei, unversöhnlichen Widerstand gegen seine Bedrücker leistet. Ich assoziiere speziell mit dieser Symphonie sehr stark Winterstimmung, Schneefall und Frost.
@Jörg, hätte auch ganz gut im passenden Thread gepaßt Dein Posting. Die aufnahme besitze ich auch und wil / werde sie auch noch besprechen. Vor allem da Henning so doch schon gelobt hat :B
?( Ich würde eher sagen: Gerade für Klavier-Puristen. (Aber eher nichts für die Steinway-Liebhaber-Fraktion.)
Übrigens: Haydn wunderbar musikalisch und spielfreudig musiziert. (Sozusagen für Cosima, die Aufnahmen sucht, wo Haydn mit "wirklicher Hingabe und Anteilnahme gespielt wird": Originalität, Leichtigkeit, Unbeschwertheit und augenzwinkernden Humor )
Tranquillo (25.03.2008, 11:55): Original von ab ?( Ich würde eher sagen: Gerade für Klavier-Puristen. (Aber eher nichts für die Steinway-Liebhaber-Fraktion.) Mit "Klavier-Puristen" meinte ich eigentlich diejenigen, die Haydn nur auf dem modernen Flügel hören wollen (es darf auch ein Bechstein sein, aber nichts "Historisches").
Übrigens: Haydn wunderbar musikalisch und spielfreudig musiziert. :beer
?( Ich würde eher sagen: Gerade für Klavier-Puristen. (Aber eher nichts für die Steinway-Liebhaber-Fraktion.)
Oh nein, Menschen die einem cembalo und ähnlichen Instrumenten nichts, aber auch gar nichts, abgewinnen können, gibt es schon. Mich zum Beispiel. Je mehr ich mich mit Klaviermusik beschäftige, desto ausgeprägter wird die Allergie gegen solche historischen Instrumente. Das hat dazu geführt, dass ich mittlerweile meine fünf Händel-Operngesamteinspielungen und andere CDs mit alter Musik verkauft habe (vor der Beschäftigung mit Klaviermusik konnte ich bei Opern noch über das Cembalo hinweghören, kann ich jetzt nicht mehr) - ich hätte sie sowieso nie mehr angehört. Insbesondere was Händel betrifft finde ich dies eigentlich schade...gibt es eigentlich aus den 60ern, als die historisch informierte Gedankenpolizei noch nicht existierte, historisch uninformiert gelungene Aufnahmen von Händelopern nur mit modernen Instrumenten (ich weiß, so etwas darf man heute eigentlich gar nicht mehr hören)? Vielleicht auch von Giulio Cesare? Notfalls wäre ich auch für Hinweise zu entsprechenden Ariensamplern dankbar.....
daniel5993 (25.03.2008, 13:00): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028945547626.jpg (hab ein anderes Cover, aber dieselbe Aufnahme)
Della Casa, Ludwig, Dermota, Kunz, Schoeffler, Wiener Philharmoniker, Karl Böhm, 1955
Tranquillo (25.03.2008, 13:50): Original von HenningKolf Insbesondere was Händel betrifft finde ich dies eigentlich schade...gibt es eigentlich aus den 60ern, als die historisch informierte Gedankenpolizei noch nicht existierte, historisch uninformiert gelungene Aufnahmen von Händelopern nur mit modernen Instrumenten (ich weiß, so etwas darf man heute eigentlich gar nicht mehr hören)? Man darf heutzutage fast alles - solange man nicht behauptet, es sei das einzig Wahre und Richtige ("postmoderne Beliebigkeit" nennt sich das). Die "Gedankenpolizei" ist längst im Ruhestand, Du hast es nur noch nicht gemerkt :D
Das Cembalo wurde auch schon in den 1960er Jahren und davor als Continuo-Instrument verwendet. Aber wenn Du auf Schellack-Aufnahmen zurückgreifst, hast Du vielleicht Glück (obwohl zu dieser Zeit Operngesamtaufnahmen aus technischen Gründen selten waren). Einzelne Arien dürften eher zu finden sein.
Viele Grüsse Andreas
HenningKolf (25.03.2008, 14:52): Original von Tranquillo Original von HenningKolf Insbesondere was Händel betrifft finde ich dies eigentlich schade...gibt es eigentlich aus den 60ern, als die historisch informierte Gedankenpolizei noch nicht existierte, historisch uninformiert gelungene Aufnahmen von Händelopern nur mit modernen Instrumenten (ich weiß, so etwas darf man heute eigentlich gar nicht mehr hören)? Man darf heutzutage fast alles - solange man nicht behauptet, es sei das einzig Wahre und Richtige ("postmoderne Beliebigkeit" nennt sich das). Die "Gedankenpolizei" ist längst im Ruhestand, Du hast es nur noch nicht gemerkt :D
Ich nehme ja für mich persönlich in Anspruch das zu dürfen was ich will (natürlich in gesellschaftlich akzeptierten Grenzen btw), ich dachte da schon mehr an die Berufskritik. Wenn ich da an manche Kritik aus der von mir abonnierten FF denke..............
Original von Tranquillo
Das Cembalo wurde auch schon in den 1960er Jahren und davor als Continuo-Instrument verwendet. Aber wenn Du auf Schellack-Aufnahmen zurückgreifst, hast Du vielleicht Glück (obwohl zu dieser Zeit Operngesamtaufnahmen aus technischen Gründen selten waren). Einzelne Arien dürften eher zu finden sein.
Viele Grüsse Andreas
Ich hatte es befürchtet...ich hatte den Gedanken nur deshalb, weil es ja in jener Zeit z.B. Stokowski gab, der zwar keine Händel-Opern, aber vieles andere bearbeitet hat. Wobei ich z.B mit Lautenmusik keine Probleme habe. Ich fände es ja selber begrüßenswert, wenn ich mich für das Cembalo erwärmen könnte, aber meist gefällt mir noch nicht einmal der Klang des fortepianos.....
Gruß Henning
HenningKolf (25.03.2008, 15:02): weil´s zum Thema passt höre ich jetzt gleich auf dem Nachhauseweg
Das Ensemble Modo Antiquo spielt instrumentale Tänze des italienischen Mittelalters. Viel Wert legen die Musiker auf kraftvollen Ausdruck. Dabei gehen sie mit einiger Geschwindigkeit zu Werke. Die pure, manchmal rohe Kraft von Naturinstrumenten...
Nordolf (25.03.2008, 16:25): Zum ersten Mal im Player:
Karol Szymanowski: Symphonie Nr. 2 Symphonie Nr. 3 "Lied der Nacht"
Tenor: Ryszard Minkiewicz (3.) Antoni Wit / Warsaw Philharmonic Orchestra (2. u. 3.) Warsaw Philharmonic Choir (3.) 2007
Die Aufnahme der 2. Symphonie übertrifft meine bisherige Einspielung mit Okko Kamu und dem Copenhagen Philharmonic Orchestra bei weitem. Wit und die Polen bieten viel mehr Leuchtkraft und schwelgen ganz herrlich in den großen Bögen der Musik. Das Engagement für den Landsmann wird da doch deutlich spürbar (genau wie bei Penderecki).
Gespannt bin ich auf die 3. - dieses die persische Mystik thematisierende Werk kenne ich noch gar nicht...
Absolut gnadenlos und von archaischer Urgewalt... Ein Aufschrei in einem zerstörten Universum, das jeden menschlichen Bezugspunkt verloren hat... Die mathematischen Figuren in der Musik, die Xenakis besonders gern verwendet, unterstreichen nur das Bedrohliche und Gleichgültige einer äußeren kalten Welt... Mathematik als Disharmonie... Mechanische elephantöse Bewegungen, die menschliche Emotionen zertreten... Und dann doch die Faszination diesem vielarmigen Ungeheuer Kosmos gegenüber...
Diese Musik brodelt ständig auf dem Siedepunkt. Das wird ihr wohl einige Kritik einbringen. Mir gefällt es genau deswegen so gut.
Das Klangbild ist superb - direkt und schmerzhaft...
Rachmaninov (25.03.2008, 18:37): Nachdem Nordolf sich zu diese Aufnahme (leider nicht im passenden Thread :( ) geäußert hatte muss ich die Aufnahme nun doch auch nochmal hören um meine Eindrücke auf euch "los zu lassen"
J. S. Bach: Orchestersuiten Nr. 1-4 Academy of St. Martin in the Fields, Neville Marriner
Diese Aufnahme ist fast 10 Jahre vor der Münchinger-Aufnahme entstanden, die ich gestern gehört habe, und trotzdem klingt sie viel moderner: kleineres Ensemble, sorgfältigerer Umgang mit Wiederholungen und Verzierungen, straffere Tempi, keine ausladenden Ritardandi an den Schlüssen und auch keine grossen Crescendo- oder Decrescendo-Bögen.
Nordolf (25.03.2008, 18:45): Original von Rachmaninov Nachdem Nordolf sich zu diese Aufnahme (leider nicht im passenden Thread :( ) geäußert hatte muss ich die Aufnahme nun doch auch nochmal hören um meine Eindrücke auf euch "los zu lassen"
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947619390.jpg Streichquartett Nr. 15 D. 887 (Orchesterversion)
Nikolaus
daniel5993 (25.03.2008, 19:43): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947387121.jpg
J. S. Bach: Orchestersuiten Nr. 1-4 Academy of St. Martin in the Fields, Neville Marriner
Diese Aufnahme ist fast 10 Jahre vor der Münchinger-Aufnahme entstanden, die ich gestern gehört habe, und trotzdem klingt sie viel moderner: kleineres Ensemble, sorgfältigerer Umgang mit Wiederholungen und Verzierungen, straffere Tempi, keine ausladenden Ritardandi an den Schlüssen und auch keine grossen Crescendo- oder Decrescendo-Bögen.
Ich mag dieses musizieren in kleinerer Runde unter Marriner auch sehr gern. Tipp: Besonders bei der Barockmusik läuft Marriner und die Academy of St. Martin in the Fields zu höchstform auf. Sehr empfohlen sei dir Corellis op. 6. :J
Umwerfend schön spielt Claudio Arrau die Nocturnes :engel Rubinstein und Pollini dürfen sich um die Plätze zwei und drei schlagen :D
nikolaus (25.03.2008, 19:50): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qL8brpCJL._SS400_.jpg
So, nun die Franck Sonate
Ich will ja nicht drängeln, aber Deine Einschätzung interessiert mich brennend... :cool
:thanks Nikolaus.
Rachmaninov (25.03.2008, 19:50): Original von nikolaus Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qL8brpCJL._SS400_.jpg
So, nun die Franck Sonate
Ich will ja nicht drängeln, aber Deine Einschätzung interessiert mich brennend... :cool
:thanks Nikolaus.
Warum wußte ich das dieses Posting von Dir kommt? :leb
nikolaus (25.03.2008, 19:51): Original von Rachmaninov Original von nikolaus Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qL8brpCJL._SS400_.jpg
So, nun die Franck Sonate
Ich will ja nicht drängeln, aber Deine Einschätzung interessiert mich brennend... :cool
:thanks Nikolaus.
Warum wußte ich das dieses Posting von Dir kommt? :leb
jaja, ich weiß, ihr fragt euch ob ich auch nochmal was anderes höre als Mozart's Requiem :haha
nikolaus (25.03.2008, 20:54): Nachdem ich das hier bei youtube gefunden habe (das ist mal ein klassisches Beispiel, dass M.A. allen davonspielt, wobei mir der Trompeter wirklich überfordert erscheint) - leider nur der erste Satz - höre ich
Tranquillo (25.03.2008, 20:56): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099706076421.jpg
jaja, ich weiß, ihr fragt euch ob ich auch nochmal was anderes höre als Mozart's Requiem :haha Und dann auch noch mit historischen Instrumenten und Knabenchor :B
Rachmaninov (25.03.2008, 21:02): Original von nikolaus Nachdem ich das hier bei youtube gefunden habe (das ist mal ein klassisches Beispiel, dass M.A. allen davonspielt, wobei mir der Trompeter wirklich überfordert erscheint) - leider nur der erste Satz - höre ich
nikolaus (25.03.2008, 22:44): Original von Rachmaninov Original von nikolaus Nachdem ich das hier bei youtube gefunden habe (das ist mal ein klassisches Beispiel, dass M.A. allen davonspielt, wobei mir der Trompeter wirklich überfordert erscheint) - leider nur der erste Satz - höre ich
übrigends die besser aufnahme des Konzerts mit M. Argerich wie ich meine!
Ja, sie ist wohl insgesamt "perfekter" und stimmiger, aber die live-Aufnahme finde ich noch risikoreicher (nahe am Abgrund) und "spontaner", nach dem Motto: ganz oder gar nicht - muss man mögen. Und Nakariakov ist schon sehr, sehr gut...
Jürgen (25.03.2008, 23:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T4SVX0G7L._AA240_.jpg
Sehr gefühlvoll. Pavane und Barque lassen mich, insbesondere um diese Uhrzeit, in die Stücke hineinversinken.
Grüße Jürgen
daniel5993 (26.03.2008, 01:47): Ich wende mich noch einem Teil des Nachtprogramms auf NDR_kultur zu.
Einujohani Rautuvaara: Sinfonie Nr. 7 - Angel of the night - Nordwestdeutsche Philharmonie Herford Ltg.: Toshiyuki Kamioka
Elisabeth-Claude Jacquet de la Guerre: Suite d-Moll/ Carole Cerasi, Cembalo
Johann Sebastian Bach: Aus der Tiefe ruf ich, Herr zu dir, Kantate BWV 131 Midori Suzuki, Sopran / Yoshikazu Mera, Altus Gerd Türk, Tenor / Peter Kooy, Bass Bach Collegium Japan / Ltg: Masaaki Suzuki
Francis Poulenc: Suite française für Bläser und Schlagzeug Mitglieder des Orchestre de Paris Ltg.: Georges Prêtre
Cetay (inaktiv) (26.03.2008, 08:49): Original von daniel5993
Johann Sebastian Bach: Aus der Tiefe ruf ich, Herr zu dir, Kantate BWV 131 Midori Suzuki, Sopran / Yoshikazu Mera, Altus Gerd Türk, Tenor / Peter Kooy, Bass Bach Collegium Japan / Ltg: Masaaki Suzuki
Hast du das noch mitbekommen oder bist du eingeschlafen? :wink Über das Bach Colleguim Japan und Suzuki liest man ja allerhand Wundersames. Zurecht?
Hier läuft Anaktoria von Xenakis mit dem Octour de Paris. Die CD, auf der das drauf ist, scheint vergriffen zu sein, ein Cover war jedenfalls nicht aufzutreiben. Zu dem Stück habe ich eine Anektode parat. Ich habe vor etwa 10 Jahren eine Jazz-Sendung auf einem halb-legalen freien Sender gemacht und wir wussten nie, ob wir auch nur einen Zuhörer hatten (außer denen, die wir dazu gezwungen haben :D). Die gelegentlichen Ermuterungen, doch einfach mal im Studio anzurufen, brachten jedenfalls keine Reaktion. Bis ich einmal off-topic dieses Xenakis-Stück laufen lies. Das Telefon stand nicht mehr still (ok, ok, es waren 3 oder 4 Anrufe) und jeder wollte ganz genau wissen, was das für ein Stück sei und warum wir nicht öfters solche coole Musik spielen. :B
Rachmaninov (26.03.2008, 08:53): Original von Dox Orkh Original von daniel5993
Johann Sebastian Bach: Aus der Tiefe ruf ich, Herr zu dir, Kantate BWV 131 Midori Suzuki, Sopran / Yoshikazu Mera, Altus Gerd Türk, Tenor / Peter Kooy, Bass Bach Collegium Japan / Ltg: Masaaki Suzuki
Hast du das noch mitbekommen oder bist du eingeschlafen? :wink Über das Bach Colleguim Japan und Suzuki liest man ja allerhand Wundersames. Zurecht?
Wenn man so verfolgt was hier und da geschrieben wird scheint die Gesamtaufnahme wohl im Spitzenfeld zu liegen. Wobei Gardiner wohl auch sehr gute Besprechungen erhält. Auch die h-moll Messe scheint die Kritiker zu begeistern.
Aber ich kenne mich bei Vokalmusik zu wenig aus.
BTW, die von Dir so gelobte "Haydn - The Creation" wurde in der FF sehr gelobt.
Rachmaninov (26.03.2008, 08:55): Original von daniel5993 Ich wende mich noch einem Teil des Nachtprogramms auf NDR_kultur zu.
Einujohani Rautuvaara: Sinfonie Nr. 7 - Angel of the night - Nordwestdeutsche Philharmonie Herford Ltg.: Toshiyuki Kamioka
Und, wie fandest Du diese Sinfonie?
ab (26.03.2008, 10:21): Original von HenningKolf
Der Eindruck die ganze Box betreffend ist zwiespältig, wobei Gulda eigentlich nicht der Ausreißer nach unten ist, wie ich finde. Ob ich seiner Art Schubert zu spielen etwas abgewinnen kann, weiß ich noch nicht. Ich empfand diese jedenfalls als durchaus gewöhnungsbedürftig. Wirklich ansprechend fand ich von den CDs nur die mit Malcuzynski, den ich bisher nur dem Namen nach kannte und der Chopin so spielt, dass ich mich mit dem Komponisten mehr anfreunden könnte. Gilels gefällt mir aus der Box recht gut, auch wenn sein Scarlatti ebenfalls zumindest recht individuell klingt, wie ich finde. Allerdings habe ich bisher die Aufnahmen aus der 10CD-Box nur einmal gehört und bin mit einem Teil der gespielten Werke zudem noch kaum vertraut....will heißen, dass meine Meinung eher nicht fundiert sein dürfte....
Diese Gieles ist für mich - trotz der Treffunsicherheit und der "unauthentischen" Intepretation des Scarlatti aus musiklischer Sicht eine Inselplatte. Den Debussy hat er allerdings anderswo (etwa bei Brilliant) viel besser gespielt. Cherkasskys Berg-Sonate gehört auch zu den besten, die ich kenne, womöglich zöge ich nur noch Maria Yudinas vor (wenn ich sie doch nur irgendwoher bekommen könnte). Auch Anda finde ich im Konzert besser als Studio. Ich hab diese CDs ja alle noch einzeln in Italien zusammengesucht. :S
Leider fehlt eine Box mit den Richter und Arrau-Aufnahmen und noch mehr von Backhaus, ebenfalls fehlen Baumgarten, Földes, Weissenberg usw.usf. :I
ab (26.03.2008, 10:23): Original von Dox Orkh http://media.libri.de/shop/coverscans/414/4149784_4149784_xl.jpg Mozart; Sinfonie No. 40, KV 550; CGO, Harnoncourt
Über diese Aufnahme braucht man wohl nicht mehr viele Worte verlieren. Aus persönlicher Sicht verstehe ich weder die Aufregung der Gegner noch die der Befürworter.
?( ?( Was willst Du uns damit sagen?
ab (26.03.2008, 10:29): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313072170.jpg Die Aufnahme der 2. Symphonie übertrifft meine bisherige Einspielung mit Okko Kamu und dem Copenhagen Philharmonic Orchestra bei weitem. Wit und die Polen bieten viel mehr Leuchtkraft und schwelgen ganz herrlich in den großen Bögen der Musik. Das Engagement für den Landsmann wird da doch deutlich spürbar (genau wie bei Penderecki).
Und wie ist sie klanglich? :hello
ab (26.03.2008, 10:32): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313033676.jpg
Taneyev: Sinfonien Nr. 1 und 3 Novosibirsk Academic Symphony Orchestra, Thomas Sanderling
Und? Wie schlägt sich hier des großen Kurt sein Sohn? (Die dereinst viel gerühmte Brahms-GA bei Reals Sound fand ich ja sehr, sehr enttäuschend..)
ab (26.03.2008, 10:33): Original von Tranquillo Und dann auch noch mit historischen Instrumenten und Knabenchor :B
Und bei diesen seltsamen Phrasierungen und einer solchen Agogik :B
Solitaire (26.03.2008, 13:24): Zur Zeit leider Gottes Deppen-Radio, allerdings widerwillig. X( Wir renovieren das Wohnzimmer, und die Stereoanlage ist abgeschaltet. Was Musik und anstreichen angeht, kann ich nur sagen: BWV 82. :( Aber bald...da kommt als das schmalztriefende Zeug daß ich so liebe wieder auf den CD-Spieler. :J
Rachmaninov (26.03.2008, 13:32): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028943986427.jpg http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099950450428.jpg http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356264625.jpg
daniel5993 (26.03.2008, 13:52): Original von Dox Orkh Original von daniel5993
Johann Sebastian Bach: Aus der Tiefe ruf ich, Herr zu dir, Kantate BWV 131 Midori Suzuki, Sopran / Yoshikazu Mera, Altus Gerd Türk, Tenor / Peter Kooy, Bass Bach Collegium Japan / Ltg: Masaaki Suzuki
Hast du das noch mitbekommen oder bist du eingeschlafen? :wink Über das Bach Colleguim Japan und Suzuki liest man ja allerhand Wundersames. Zurecht?
Das hab ich noch mitbekommen und es war wunderschön !!! Es war allerdings ein kaum zu vernehmbares Deutsch! Zum Glück kannte ich die Kantate schon mit Leusink (Brilliant), da viels mir einfacher.
nikolaus (26.03.2008, 17:28): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028943986427.jpg http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099950450428.jpg http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356264625.jpg
Nikolaus.
ergänzend hab ich noch gefunden :ignore
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0094637409428.jpg Klavierkonzert Nr. 1 op. 35 (für Klavier, Trompete, Orchester) Mikhail Rudy, Ole Edvard Antonsen, Berlin PO
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724357478922.jpg Schostakowitsch: Klavierkonzert Nr. 1 Leif Ove Andsnes, Hakan Hardenberger, Birmingham SO, Paavo Järvi
Und eine sehr gute, weil ungemein lebendige!! :down
Mir gefiel stets Ronald Brautigam mit Isabelle van Keulen noch besser. :ignore
Mag sein, die kenne ich nicht :ignore
daniel5993 (26.03.2008, 18:33): Original von Rachmaninov Original von daniel5993 Ich wende mich noch einem Teil des Nachtprogramms auf NDR_kultur zu.
Einujohani Rautuvaara: Sinfonie Nr. 7 - Angel of the night - Nordwestdeutsche Philharmonie Herford Ltg.: Toshiyuki Kamioka
Und, wie fandest Du diese Sinfonie?
Ich fand Sie sogar besonders schön! Bei dieser Symphonie war ich gestern besonders aufmerksam (warum auch immer ?(). Ich hab sie auf meinen Bestellzettel gesetzt, für den nächsten Monat :P
Nochmals die Geschwister Khachatryan mit Schostakowitsch op.134
Rachmaninov (26.03.2008, 18:36): Original von daniel5993 Original von Rachmaninov Original von daniel5993 Ich wende mich noch einem Teil des Nachtprogramms auf NDR_kultur zu.
Einujohani Rautuvaara: Sinfonie Nr. 7 - Angel of the night - Nordwestdeutsche Philharmonie Herford Ltg.: Toshiyuki Kamioka
Und, wie fandest Du diese Sinfonie?
Ich fand Sie sogar besonders schön! Bei dieser Symphonie war ich gestern besonders aufmerksam (warum auch immer ?(). Ich hab sie auf meinen Bestellzettel gesetzt, für den nächsten Monat :P
Vänskä oder Segerstam?
daniel5993 (26.03.2008, 18:51): Original von Rachmaninov Original von daniel5993 Original von Rachmaninov Original von daniel5993 Ich wende mich noch einem Teil des Nachtprogramms auf NDR_kultur zu.
Einujohani Rautuvaara: Sinfonie Nr. 7 - Angel of the night - Nordwestdeutsche Philharmonie Herford Ltg.: Toshiyuki Kamioka
Und, wie fandest Du diese Sinfonie?
Ich fand Sie sogar besonders schön! Bei dieser Symphonie war ich gestern besonders aufmerksam (warum auch immer ?(). Ich hab sie auf meinen Bestellzettel gesetzt, für den nächsten Monat :P
Vänskä oder Segerstam?
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313581429.jpg Royal Scottish National Orchestra, Koivula
Dabei hab ich gesehen, dass Naxos viele CD'S von 5,99 auf 6,99 € eröht hat. :S
Wunderbare Spätestromantik - nicht weit entfernt von Scriabin und genauso eigen wie dieser.
@ab:
Mir gefällt das Klangbild sehr gut. Dumpf ist hier nichts wie bei Deiner Naxos-Bartok-CD. Man könnte den Klang vielleicht mit Chandos vergleichen: - üppig, füllig, warm. Ob Du das dann doch als verwaschen empfindest, vermag ich nicht zu sagen. Das "Narkotische" im Spiel der Polen kommt jedenfalls sehr gut rüber.
Zoltan Kodaly "Der Pfau flog. Variationen über ein ungarisches Volkslied" Arnold Schönberg "Begleitungsmusik zu einer Lichtspielszene" Bela Bartok "Der wunderbare Mandarin Suite" Gennadi Rozhdestvensky / State Symphony Orchestra 1990
Igor Stravinsky "Der Feuervogel Suite" Gennadi Rozhdestvensky / Grand Symphony Of Radio And Television 1966
Wunderbare Werke zwischen Spätestromantik und Expressionismus
daniel5993 (26.03.2008, 22:07): Original von Rachmaninov Original von daniel5993 ?(
Warum ?(
Ich werd aus der Musik nicht schlau :(
nikolaus (26.03.2008, 22:17): Bei Prokofiev mache ich mit:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947052821.jpg die erste Scheibe mit den Sinfonien 1 u. 5, Autumnal op. 8 u. Ouverture über hebräische Themen
Ich finde diese Musik großartig :down, höre ich viel zu selten... Wie mir scheint, ist es auch eine gute Interpretation.
@ Daniel Du mußt ja nicht schlau draus werden. Laß' die Musik "einfach" auf Dich wirken und habe etwas Geduld... :wink
Gruß, Nikolaus.
Nachtrag: Ich bin wahrlich kein Freund der Klarinette :ignore, aber wie Prokofiev sie einsetzt, gefällt sie mir auch.
nikolaus (26.03.2008, 22:31): Prokofiev hat mich doch ziemlich aufgewühlt.
Solitaire (26.03.2008, 22:38): So, Nach zwei Tagen Renovierungsarbeiten voller Farbe und Dreck aber ohne Musik (Stereoanlage abgestöpselt), ist nun endlich wieder alles wo es war und wie es war. Nur schöner. Bin soeben mit den letzten Arbeiten fertig geworden, und gönne mir jetzt Norma: Callas/Corelli/Ludwig.
daniel5993 (26.03.2008, 22:57): Original von Solitaire Bin soeben mit den letzten Arbeiten fertig geworden, und gönne mir jetzt Norma: Callas/Corelli/Ludwig.
Viele sagen ja, das Maria Callas bei dieser Norma nicht mehr ganz auf Ihrer Höhe war. Ich besitze insgesamt 3 Callas-Norma Einspielungen. Die Callas gefällt mir hier Stimmlich genausogut (kleine Abweichungen) und die Musik reißt eigentlich alles raus. Mein Fazit: Im Gesamten gesehen, die Beste Norma der Callas. Stimmlich gefällt mir die von 1955 (in Mailand unter Votto) zwar am Besten, jedoch sind dort die Publikumsgeräusche sehr stark vertreten, was schnell für Ernüchterung sorgt. Und die Covent Garden - Live Aufnahme von 1952 geht an Gerausche völlig unter, dazu hört man das ganze wie (nur) aus weiter Ferne augenommen. Kennst du die anderen Norma(s) der Callas?
Zoltan Kodaly: Sonata For Cello And Piano Duo For Violin And Cello Adagio For Violin And Piano Sonata For Solo Cello
Violine: Anton Kontra / Cello: Niels Ullner / Piano: Anne Oland 1998 – 1999
Der ungarische Komponist setzte sich stark mit der Volksliedtradition seines Landes auseinander. Seine Kompositionen sind tonal, spätromantisch geprägt, aber in einem eigenen Stil, der modern anmutet und expressionistisch aufgeladen ist.
Die dänischen Damen und Herren auf dem Cover wirken zwar ein wenig verwandt mit der Olsenbande oder irgendwelchen Touristen :ignore - spielen aber sehr engagiert auf.
daniel5993 (26.03.2008, 23:50): Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946376621.jpg
D.958
Ich kanns kaum beschreiben, wie brilliant Kempff durch diese Sonate "tänzelt". Mit Feingefühl, einer "gemächlichen, träumerrischen" Brillianz spielt er dieses Werk. Man hört sein Herz singen........besonders im letzten Satz. Oh Freude... :down :down :down
Between Two Worlds Piano: Alexander Frey John Mauceri / Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin 1995
Symphonic Serenade / Theme And Variations John Mauceri / Deutsches Symphonie-Orchester Berlin 1994
daniel5993 (27.03.2008, 02:23): Der "normale" Lebensrythmus geht bei mir im Urlaub immer völlig verloren. Diese beiden Werke hör ich mir noch an!
Antonio Vivaldi Clarae stellae, scintillate, Motette RV 625 Andreas Scholl, Countertenor Australian Brandenburg Orchestra Ltg.: Paul Dyer
Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert A-Dur KV 219 / Julia Fischer Niederländisches Kammerorchester Amsterdam Ltg.: Yakov Kreizberg
Cetay (inaktiv) (27.03.2008, 06:24): Original von daniel5993 Der "normale" Lebensrythmus geht bei mir im Urlaub immer völlig verloren.
Bei mir auch dahingehend, dass es Nachts immer recht spät wird. Ich wache aber morgens trotzdem früh auf. :(
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51szsHF2thL._AA240_.jpg The Dowland Project, John Potter Romaria
Freie Interpretationen von Liedern, Gesägen und Motetten vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart, u.a. von Oswald von Wolkenstein, Orlando di Lasso und Josquin Desprez.
Cetay (inaktiv) (27.03.2008, 09:01): Original von Dox Orkh Original von daniel5993 Der "normale" Lebensrythmus geht bei mir im Urlaub immer völlig verloren.
Bei mir auch dahingehend, dass es Nachts immer recht spät wird. Ich wache aber morgens trotzdem früh auf. :(
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51szsHF2thL._AA240_.jpg The Dowland Project, John Potter Romaria
Freie Interpretationen von Liedern, Gesägen und Motetten vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart, u.a. von Oswald von Wolkenstein, Orlando di Lasso und Josquin Desprez.
Jetzt zum 3. mal. Wunderbare schwerelose Musik. Die Befürchtung, John Surman könnte hier stören, wie seinerzeit Jan Garbarek beim Hilliard-Ensemble, sind unbegründet. Surman spielt wie eh und je und fügt sich dennoch nathlos ein. Seine meditaive Musik hatte mit Jazz schon lange nichts mehr zu tun und war schon vorher stark vom Mittelalter inspiriert.
ab (27.03.2008, 10:05): Jetzt im Radio: Konzert am Vormittag
Jean-Baptiste Lully: "Psyché", Tragédie lyrique in Prolog und fünf Akten nach dem Libretto von Thomas Corneille (Carolyn Sampson, Karina Gauvin, Aaron Sheehan, Boston Early Music Festival Orchestra, Paul O'Dette und Stephen Stubbs)
Cetay (inaktiv) (27.03.2008, 10:23): Original von ab Jetzt im Radio: Konzert am Vormittag
Jean-Baptiste Lully: "Psyché", Tragédie lyrique in Prolog und fünf Akten nach dem Libretto von Thomas Corneille (Carolyn Sampson, Karina Gauvin, Aaron Sheehan, Boston Early Music Festival Orchestra, Paul O'Dette und Stephen Stubbs)
Schöne Koinzidenz. Steven Stubbs spielt auch auf der einen Beitrag weiter oben vorgestellten Dowland CD mit. Auf welchem Sender läuft das?
Solitaire (27.03.2008, 10:30): Original von daniel5993 [ Kennst du die anderen Norma(s) der Callas?
Außer der, diei ch gestern gehört habe, besitze ich noxh die Liveaufnahme aus Mailand von 1955 unter Votto, und die Aufname mit Mario Filippeschi und Ebe Stignani unter Serafin. Mir gefällt die Votto-Aufnahme auch am besten, allerdingas sidn die Gweräusche aus dem Publikum wirklich heftig. Dennoch: sie ist wunderbar :down Ich finde übrugens, daß es stimmt: auf der aufnahme diei ch gestern gehört habe, ist MC manchmal tatsächlich selbst für ihre Verhältnisse ziemlich schrill in den Höhen, aber was soll's.
ab (27.03.2008, 10:42): Original von Dox Orkh Original von ab Jetzt im Radio: Konzert am Vormittag
Jean-Baptiste Lully: "Psyché", Tragédie lyrique in Prolog und fünf Akten nach dem Libretto von Thomas Corneille (Carolyn Sampson, Karina Gauvin, Aaron Sheehan, Boston Early Music Festival Orchestra, Paul O'Dette und Stephen Stubbs)
Schöne Koinzidenz. Steven Stubbs spielt auch auf der einen Beitrag weiter oben vorgestellten Dowland CD mit. Auf welchem Sender läuft das?
Bei mir ist immer der Östereichische Rundfunk gemeint. Siehe hier
Cetay (inaktiv) (27.03.2008, 10:54): Original von ab Original von Dox Orkh Original von ab Jetzt im Radio: Konzert am Vormittag
Jean-Baptiste Lully: "Psyché", Tragédie lyrique in Prolog und fünf Akten nach dem Libretto von Thomas Corneille (Carolyn Sampson, Karina Gauvin, Aaron Sheehan, Boston Early Music Festival Orchestra, Paul O'Dette und Stephen Stubbs)
Schöne Koinzidenz. Steven Stubbs spielt auch auf der einen Beitrag weiter oben vorgestellten Dowland CD mit. Auf welchem Sender läuft das?
Bei mir ist immer der Östereichische Rundfunk gemeint. Siehe hier
J. S. Bach: Wohltemperiertes Clavier Teil 1 Helmut Walcha, Cembalo (Aufnahme 1960/61)
Die Klangqualität dieser Aufnahme ist trotz ihres Alters sehr gut. Das verwendete Cembalo von Ammer ist sicher nichts für HIP-Puristen, denn es klingt anders als historische Cembali. Zu Beginn der 1960er Jahre dürften allerdings auch kaum andere Instrumente zur Verfügung gestanden haben - der Cembalobau nach historischen Vorbildern begann meines Wissens erst im Laufe der 1960er Jahre. Allerdings hat das Ammer-Instrument den Vorzug, einen längeren Sustain zu haben (die Töne klingen länger aus als bei historischen Cembali), was der Durchsichtigkeit der Stimmführung in den Fugen zugute kommt. Walcha verwendet ab und zu auch das 16-Fuss-Register des Cembalos, das heute als unhistorisch abgelehnt wird - man darf halt dabei nicht vergessen, dass diese Aufnahme selbst schon "historisch" ist.
Und was Walchas Interpretation betrifft: Er spielt hier mit einer inneren Ruhe, Gelassenheit, Souveränität und ohne jegliche Eitelkeiten - man spürt als Hörer, dass ihm diese Musik sehr viel bedeutet und er sie deshalb in grösstmöglicher Klarheit vermitteln will. Ich bin begeistert :down :down
ab (27.03.2008, 16:24): Heute zu Mittag im Radio gehört: Zoltan Kodaly: Sommerabend Ungarisches Radio Symphonieorchester; Adam Fischer Label: BMC CD 141 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5998309301414.jpg
Das hat mir ganz vorzüglich gefallen; ganz anders als dereinst seine enttäuschenden Kodály-Aufnahme bei Nimbus.
Nun aber CD9 der Schumann-Klavier-GA von Jörg Demus, die mich überwiegend sehr erfreut!
daniel5993 (27.03.2008, 20:33): Original von ab Brahms Sinfonie Nr. 1 Furtwängler mit den Berlinern vom November 1947
Ich hatte schon zu meiner "Plattenzeit" oft mit dem Gedanken gespielt mir Furtwänglers Brahms zuzulegen. Ist das eine Gute Idee? Muss man die haben? Haben seine Einspielungen außer dem "HIstorischen" einen gewissen Wert? Ich hab leider keine "Probehörmöglichkeit". Ein kleiner Bericht würd mich freuen. Danke!
daniel5993 (28.03.2008, 00:09): Gerade läuft noch D.959 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028943870320.jpg
Und gleich kommt noch ein Teil des ARD-Nachtkonzerts auf NDR-Kultur
Robert Schumann Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Ltg.: Riccardo Muti
Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 2 B-Dur op. 52 – Lobgesang – Angela Maria Blasi und Edith Wiens, Sopran Peter Seiffert, Tenor Chor des Bayerischen Rundfunks Symphonieorchester des
Schade! Genau zur Nacht laufen diese wirklich interessanten Konzerte, welche man aus Berufsgründen kaum wahrnehmen kann. Und Tagsüber halten sie einen mit "leichter" Barockmusik hin (nicht falsch verstehen, auch ich liebe diese Musik, aber auf Dauer ists doch nervtötend), aber die gewichtigen Werke bringen sie dann, wenn keiner zuhören kann.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51szsHF2thL._AA240_.jpg The Dowland Project, John Potter Romaria
Freie Interpretationen von Liedern, Gesägen und Motetten vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart, u.a. von Oswald von Wolkenstein, Orlando di Lasso und Josquin Desprez.
Jetzt zum 3. mal.
Jetzt bereits zum 7. mal, darunter waren drei "konzentrierte Hörsitzungen". Bestimmt kein Kandidat für die Verurteilung. :P
Cetay (inaktiv) (28.03.2008, 09:06): Original von Dox Orkh
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51szsHF2thL._AA240_.jpg The Dowland Project, John Potter Romaria
Freie Interpretationen von Liedern, Gesägen und Motetten vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart, u.a. von Oswald von Wolkenstein, Orlando di Lasso und Josquin Desprez.
Jetzt zum 3. mal.
Jetzt bereits zum 7. mal, darunter waren drei "konzentrierte Hörsitzungen". Bestimmt kein Kandidat für die Verurteilung. :P
ab's gegenwärtige Signatur: „Wenn wir uns die Freiheit nehmen, gewisse historische Details zu ignorieren, können wir direkt mit den toten Komponisten kommunizieren, ohne den Umweg über die musikwissenschaftliche Gedankenpolizei.“ stammt von Begründer des Dowland Projekts. Demnach wäre Romaria ein Beispiel für eine solche Kommunikation. Solange solche Ergebnisse dabei heruskommen, kann die Gedankenpolizei in der Tat fort bleiben.
Daevid Allen, vocal, acoustic guitar, glissando guitar; Mark Robson, keyboards, vocal, flute, didgeridoo; Graham Clark, violin An diese Scheibe bin ich beim Hören des Dowland Projekts mehrfach erinnert worden. Das Psychedelic Folk Trio um Daevid Allen greift auch des öfteren zu archaischen Harmonien.
ab (28.03.2008, 12:05): Original von daniel5993 Original von ab Brahms Sinfonie Nr. 1 Furtwängler mit den Berlinern vom November 1947
Ich hatte schon zu meiner "Plattenzeit" oft mit dem Gedanken gespielt mir Furtwänglers Brahms zuzulegen. Ist das eine Gute Idee? Muss man die haben? Haben seine Einspielungen außer dem "HIstorischen" einen gewissen Wert? Ich hab leider keine "Probehörmöglichkeit". Ein kleiner Bericht würd mich freuen. Danke!
Ich muss gestehen, dass ich Brahms' 1. von den vieren am liebsten mag. Ich muss sagen, dass ich bislang nur ganz wenige Aufnahmen kenne, die mich rundum interpretatorisch überzeugen - gleigültig ob sie mir dann auch persönlich gefallen oder nicht. Furtwänglers Aufnahme gehört dazu! (Obwohl es sich uim irgendeine billige 1€-CD-Ausgabe aus Italien handelt, die ich einst in Händen bekommen habe), die leider grotten schlecht klingt.
Es ist halt typtische Furtwänglerische Intensität. Die einen mögen es sehr, die anderen gar nicht. (Rein historisch gesehen finde ich zB Mengelbergs genialen Mahler #4 mit der Sängerin Vincent Jo :down jedenfalls viel interessanter und wesentlich bedeutender als Furtwängler mit Brahms #1.)
daniel5993 (28.03.2008, 12:16): Original von ab Original von daniel5993 Original von ab Brahms Sinfonie Nr. 1 Furtwängler mit den Berlinern vom November 1947
Es ist halt typtische Furtwänglerische Intensität. Die einen mögen es sehr, die anderen gar nicht. (Rein historisch gesehen finde ich zB Mengelbergs genialen Mahler #4 mit der Sängerin Vincent Jo :down jedenfalls viel interessanter und wesentlich bedeutender als Furtwängler mit Brahms #1.)
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4260043121056.jpg Das ich auch ein Bild vor mir habe. DU meinst diese 4 unter Mengelberg, oder? Concertgebouw Orchestra?
Ich muss gestehen, dass ich Brahms' 1. von den vieren am liebsten mag
Ich hab die 4. am liebsten
Gruß Daniel
daniel5993 (28.03.2008, 12:29): Lang nicht mehr gehört.
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4260043121056.jpg Das ich auch ein Bild vor mir habe. DU meinst diese 4 unter Mengelberg, oder? Concertgebouw Orchestra?
Richtig! Centaurus Classics war einst einmal eines der zahllosen Unterlabels der Firma Membran. Dort gibt es sie in den verschiedensten Ausgabe, etwa in den buchformatigen 4er CDs von Artone.
Ich würde gleich zu folgender Box mit diesem Inhalt bei Documents raten, die gibts im Buchhandel für 10 oder 11 EUR:
http://www.membran.net/images/10111_200x199.jpg
Nordolf (28.03.2008, 15:13): Nachdem ich seit gestern mit einer kleinen Grippe angeschlagen bin, geht es heute aber wieder - und ich kann wieder konzentriert Musik hören:
Istvan Kertesz / London Symphony Orchestra 1967 bzw. 1963
Die Aufnahmen sind sehr klar, direkt, transparent und durchhörbar. Die 9. könnte vielleicht etwas mehr Feuer vertragen - es ist aber immer noch eine sehr gute Aufnahme.
daniel5993 (28.03.2008, 15:14): Original von ab Original von daniel5993
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4260043121056.jpg Das ich auch ein Bild vor mir habe. DU meinst diese 4 unter Mengelberg, oder? Concertgebouw Orchestra?
Richtig! Centaurus Classics war einst einmal eines der zahllosen Unterlabels der Firma Membran. Dort gibt es sie in den verschiedensten Ausgabe, etwa in den buchformatigen 4er CDs von Artone.
Ich würde gleich zu folgender Box mit diesem Inhalt bei Documents raten, die gibts im Buchhandel für 10 oder 11 EUR:
Zu hören sind: Pranam II: Ensemble 2e2m / Orgel: Livia Mazzanti 2005 To The Master: Cello: Carlo Teodoro / Piano: Aldo Orvieto 2005 Wo Ma: Basstimme: Nicholas Isherwood 2005 Rotativa: Piano: Cristina Biagini / Piano: Marco Marzocchi / Ars Ludi Ensemble 2007 Trio per Vibrafone, Marimba e Percussione: Musicateatroensemble 2005 Preghiera Per Un’Ombra: Klarinette: Veronique Fevre 2005 Chukrum: Luca Pfaff / Orchestra Di Roma E La Lazio 2006
Tranquillo (28.03.2008, 19:10): Heute nachmittag gehört:
Meine erste Begegnung mit dem kompletten Orfeo hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. :engel :times10 :engel
Cetay (inaktiv) (29.03.2008, 07:03): Gestern hab ich im Autoradio einen Konzertmittschnitt des Radio-Sinfonieorchester Stuttgart aus der Suntory Hall in Tokyo gehört. Gespielt wurde das Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy mit Janine Jansen als Solistin. Ich konnte dieses Konzert bisher nicht leiden, aber was Jansen daraus gemacht hat, hat mir schier den Atem verschlagen und Gänsehautwallungen verursacht. Sie scheint eine ganz wenigen Ausnahmekünstlerinnen zu sein, die allein mit ihrem eindringlichen Ton alles veredeln, was sie spielen - zumindest für meine Ohren.
Rachmaninov (29.03.2008, 08:50): Original von Dox Orkh Sie scheint eine ganz wenigen Ausnahmekünstlerinnen zu sein, die allein mit ihrem eindringlichen Ton alles veredeln, was sie spielen - zumindest für meine Ohren.
So unterschiedlich kann man das empfinden. Die Vivaldi und die vorletzte Aufnahme mit ihr konnte mich gar nicht erwärmen!
Rachmaninov (29.03.2008, 08:50): Original von Tranquillo Heute nachmittag gehört:
Bruno Maderna; Quadrivum für 4 Schlagzeuger und 4 Orchestergruppen; NDR-SO, Sinopoli Maderna wandte das Zwölftonverfahren stets undogmatisch und unabhängig an. Bei Quadrivum schafft er Bezüge zur mehrchörigen Tradition aus dem Venedig des 17. Jahrhunderts
Zelenka (29.03.2008, 11:36): Original von Dox Orkh http://www.jpc.de/image/w600/front/0/8424562009134.jpg
Meine erste Begegnung mit dem kompletten Orfeo hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. :engel :times10 :engel
Da bin ich nicht erstaunt, dies ist wohl im ganzen die beste derzeit verfügbare Aufnahme. Ein wenig bin ich verwirrt, mein Cavina-Orfeo kam im Buchformat (Hochformat). hier sieht es nicht nach einem Buch im Hochformat aus.
Diese Sonaten wurden ursprünglich Pergolesi zugeschrieben, was schon einiges über ihre kompositorische Qualität aussagt. Stravinsky verwendete Themen hieraus für seine Pulcinella-Suite.
Ich hätte Schwierigkeiten, diese Stücke in eine der Schubladen "Barock" oder "Frühklassik" einzuordnen. Die Triosonate für zwei Melodieinstrumente mit Basso continuo ist eindeutig eine barocke Form, einige Sätze sind kontrapunktisch sehr kunstvoll gearbeitet. Vieles klingt jedoch schon sehr "modern" und eher frühklassisch als barock. Der Stil geht in etwa in die Richtung des späten Telemann oder der Sammartini-Brüder (wobei letztere nicht das kompositorische Niveau Gallos erreichen).
Cetay (inaktiv) (29.03.2008, 11:46): Original von Zelenka Original von Dox Orkh http://www.jpc.de/image/w600/front/0/8424562009134.jpg
Meine erste Begegnung mit dem kompletten Orfeo hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. :engel :times10 :engel
Da bin ich nicht erstaunt, dies ist wohl im ganzen die beste derzeit verfügbare Aufnahme. Ein wenig bin ich verwirrt, mein Cavina-Orfeo kam im Buchformat (Hochformat). hier sieht es nicht nach einem Buch im Hochformat aus.
Gruß, Zelenka
Ich habe über den Marktplatz auch das Buch (eine limitierte Sonderausgabe) bekommen, sogar mit eingestempelter Nummer. Das Bild ist von jpc, hier scheint nur die normale Ausgabe angeboten zu werden.
Zelenka (29.03.2008, 11:54): Original von Dox Orkh
Ich habe über den Marktplatz auch das Buch (eine limitierte Sonderausgabe) bekommen, sogar mit eingestempelter Nummer. Das Bild ist von jpc, hier scheint nur die normale Ausgabe angeboten zu werden.
Mein Buch hat die Nummer 2609 ...
Gruß, Zelenka
daniel5993 (29.03.2008, 12:23): Höre seit längerer Zeit,
Arrau spielt oft "abgehackt" und betont, nicht so flüssig wie Rubinstein (den ich bei Chopin ebenfalls liebe), oft spielt er sehr "wehmütig", ist mein Eindruck.
Dvorák und Liszt mit Sawallisch. - Freund Hurwitz brachte mich drauf. Und dann wollte ich gerne hören, wie solch ein "purer, analoger" Sound klingt. (The microphones were arranged in the classic MS configuration. No noise reduction, equalization, compression, or limiting of any sort was used in the making of this recording.)
Haydn: Sinfonie Nr. 93 D-dur Orchestra of the 18th Century, Frans Brüggen
Normalerweise haben Aufnahmen mit HIP-Orchestern ja eher etwas schnellere Tempi - nicht so hier: Nach der langsamen Einleitung schleicht der erste Satz wirklich nur dahin, wie in Zeitlupe. Wenn die Tempobezeichnung "Moderato" wäre, könnte man das vielleicht noch durchgehen lassen, aber sie lautet "Allegro assai"! Mich würde mal interessieren, was Brüggen zu diesem langsamen Tempo bewegt hat.
Tranquillo (29.03.2008, 19:45): Original von Tranquillo Normalerweise haben Aufnahmen mit HIP-Orchestern ja eher etwas schnellere Tempi - nicht so hier: Nach der langsamen Einleitung schleicht der erste Satz wirklich nur dahin, wie in Zeitlupe. Wenn die Tempobezeichnung "Moderato" wäre, könnte man das vielleicht noch durchgehen lassen, aber sie lautet "Allegro assai"! Mich würde mal interessieren, was Brüggen zu diesem langsamen Tempo bewegt hat. Nachdem Brüggen das Menuett im Tempo recht forsch genommen hat, keimte schon die Hoffnung in mir auf, wenigstens einen schwungvollen Finalsatz zu hören - leider Fehlanzeige, beim "Presto ma non troppo" hat er wohl das "Presto" überlesen. Bei angezogener Handbremse kann kein Schwung aufkommen. Das klingt irgendwie unsicher, als ob er Angst hat, dass ihm bei einem schnelleren Tempo das Orchester auseinanderfällt.
Eine Chance gebe ich ihm noch: Jetzt Nr. 94.
Tranquillo (29.03.2008, 20:45): Original von Tranquillo Eine Chance gebe ich ihm noch: Jetzt Nr. 94. Na also, es geht doch! Bei "Vivace assai" zieht auch Herr Brüggen das Tempo an. Der namensgebende Paukenschlag im 2. Satz kam eine Idee zu früh - das kann bei einer Liveaufnahme passieren. Das Menuett wieder sehr zügig, der Finalsatz dafür nach meinem Empfinden wieder etwas zu langsam, aber nicht so krass wie bei Nr. 93.
Nr. 95 (die einzige Sinfonie in Moll bei den "Londonern") ist gerade verklungen - hat mir gut gefallen, vor allem der langsame Satz.
Jetzt Nr. 96.
Cetay (inaktiv) (29.03.2008, 20:52): Original von Zelenka Original von Dox Orkh
Ich habe über den Marktplatz auch das Buch (eine limitierte Sonderausgabe) bekommen, sogar mit eingestempelter Nummer. Das Bild ist von jpc, hier scheint nur die normale Ausgabe angeboten zu werden.
Jetzt moderner Stoff, der mit seinen Wechseln zwischen unheimlichen, kalten Klanglandschaften und archaischen Urgewalten wie aus einer Zeit vor der Zivilisation klingt. Trotzdem war sich ein Kritker nicht zu , das Werk wegen seiner Länge von 74 min als Xenakis' Neunte zu bezeichnen. :rofl
Tranquillo (29.03.2008, 22:19): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946854624.jpg
Jetzt Nr. 97. Mittlerweile bin ich bei Nr. 99. Die teilweise sehr scharfen Dissonanzen im ersten Satz bügelt Brüggen nicht glatt - das hört sich so gar nicht nach Papa Haydn mit Zopf und grünen Auen an. Sehr ausdrucksvoll und kantabel der zweite Satz. Vielleicht schreibe ich demnächst noch etwas zu dieser Aufnahme im Haydn-Sinfonien-Thread.
daniel5993 (29.03.2008, 23:07): Original von Tranquillo Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946854624.jpg
Jetzt Nr. 97. Vielleicht schreibe ich demnächst noch etwas zu dieser Aufnahme im Haydn-Sinfonien-Thread.
Bitte tu das. Die Aufnahmen mit Brüggen hatte ich schon öffter fast im "Warenkorb".
Man kann sich endlos über Mahlers "Nachhilfe" streiten, aber die Aufnahme ist in jeder Hinsicht hervorragend.
Gruß, Zelenka
Solitaire (30.03.2008, 09:35): Radio: Eben einen Satz aus einem Hornkonzert von Mozart :down jetzt Ouverüre zu "Die Italienerin in Algier"
Cetay (inaktiv) (30.03.2008, 09:42): Obwohl ich die CD schon eine Weile habe, habe ich die erste mit D958 und D959 nur einmal kurz gehört, weil mich die 2te mit D850 und D960 so in ihren Bann gezogen hat, dass ich sie immer wieder hören wollte und das Bedürfnis nach mehr gar nicht aufgekommen ist.
Rachmaninov (30.03.2008, 10:57): Original von Zelenka Zum ersten Mal Schumanns "Rheinische" in der Mahler-Bearbeitung mit Chailly und dem Gewandhausorchester:
Mozart; Klavierkonzert Nr. 27 B-dur KV 595; Andreas Staier, Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz. Ich wage es jetzt einfach mal, ganz subjektiv-geschmäcklerisch zu sagen: So muss Mozart klingen!
Tranquillo (30.03.2008, 11:45): Original von Dox Orkh Mozart; Klavierkonzert Nr. 27 B-dur KV 595; Andreas Staier, Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz. Ich wage es jetzt einfach mal, ganz subjektiv-geschmäcklerisch zu sagen: So muss Mozart klingen! Wie klingt er denn?
Viele Grüsse Andreas
Cosima (30.03.2008, 12:07): Bereits gestern mit großem Genuss gesehen und gehört:
Ganz herrliche Scarlatti-Sonaten und Chopin-Mazurken. Niemand spielt meine Lieblings-Mazurka op. 33, 4 so fantastisch wie Michelangeli. Weiterhin ist dies meine 4. Aufnahme der Préludes, Livre 1 mit diesem Pianisten. Sie hat mein Urteil bestätigt: In Sachen Debussy-Préludes ist ABM für mich das Maß aller Dinge!
Gruß, Cosima
Cetay (inaktiv) (30.03.2008, 12:14): Original von Tranquillo Original von Dox Orkh Mozart; Klavierkonzert Nr. 27 B-dur KV 595; Andreas Staier, Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz. Ich wage es jetzt einfach mal, ganz subjektiv-geschmäcklerisch zu sagen: So muss Mozart klingen! Wie klingt er denn?
Viele Grüsse Andreas
Der Bequemlichkeit halber zitiere ich mich selbst:
Original von Dox Orkh Original von Dox Orkh vor dem Kauf Das wird der erste Blindkauf der Saison 2008. Die beiden anderen CDs dieser Kapelle mit Bläserkonzerten des Meisters ("Concertante" und "Wind Concertos") gehören zu meinen absoluten Höhepunkten im Regal. So beseelt und gleichzeitig voller mitreißender Spielfreude gibt es Mozart nur alle Jubeljahre.
Original von Dox Orkh nach dem Kauf Beim FBO bin ich mittlerweile nicht mehr unvoreingenommen sondern erwarte einfach hinreissendens Mozartieren. Und auch die dritte und leider letzte Einspielung der Mozart-Konzertreihe steht auf dem selben Niveau wie die beiden Vorgänger. Das ist wieder eine farbenfroh leuchtende Aufnahme, mit einer hingebungsvollen Spielfreude, die mich schier aus dem Sessel lupft. Und trotzdem hat die Musik auf mich eine tiefe und gewichtige, in manchen Passagen gar himmlische (Klavierkadenz im ersten Satz! - oder der trotz HIP wirklich langsam gespielte Satz des Klarinettenkonzerts) Wirkung. :engel Auch für Theoretiker dürfte die Aufnahme interessant sein. Beim Klavierkonzert wird zwischen Solo und Tutti Begleitung unterschieden. Wenn das Klavier begleitet wird, spielt oft nur ein Kammerensemble und bei echten Tutti-Passagen kommt das ganze Orchester zum Einsatz. In meinen Ohren klingt das sehr überzeugend und "richtig".
Hinzufügen kann ich noch, dass der Interpretation der späten Konzerte etwas die Leichtigkeit der beiden Vorgängeralben fehlt, vermutlich deswegen, weil die Mozartschen Spätwerke eben deutlich "gewichtiger" sind. Es wird auf jegliche Romantisierung (im Sinne von "schön" spielen) verzichtet, aber auch nicht gewollt historisierend musiziert. Politisch könnte man das durchaus als einen Mozart der Mitte verkaufen, was aber nicht auf einen faulen Kompromiss sondern auf die Quadratur des Kreises zielt. http://www.smileygarden.de/smilie/Sport/Winner.gif
Wirklich begeistert war ich von Bavouzets Liszt nach dem ersten Hördurchgang nicht. Alles sehr schön und virtuos gespielt, aber mir fehlt der rechte Funke, wie er z.B. durch Arrau entzündet wird, der Liszt durch seine Interpretationen so etwas wie „wahre Größe“ zu verleihen wusste.
Das erste Violinkonzert hat mich fast umgehauen :down tänzerisch-actionreich gespielt, echt mitreißend. Dagegen ist Menuhins Darstellung eine Romantische, welche aber auch nicht zu verachten ist.
Ich höre schon den ganzen Nachmittag Haydns Londoner Sinfonien aus der Gesamtaufnahme mit dem Austro-Hungarian Haydn Orchestra/Adam Fischer (gerade das Menuett von Nr. 96). Das ist auch das Programm für heute abend.
Nach meiner bisherigen Einschätzung ist diese Aufnahme bei den Londoner Sinfonien besser als ihr offensichtlich nicht gerade guter Ruf, jedenfalls konnte ich bisher keine schleppenden oder langsamen Tempi in den Ecksätzen feststellen. Das Zusammenspiel ist tadellos, auch bei sehr schnellen Tempi. Das Klangbild ist etwas weniger analytisch und bildet mehr den Raumklang ab - also in etwa das, was ein Hörer im Saal hören würde. Das ist verbunden mit etwas mehr Hall, der aber nicht so stark ist, dass musikalische Details verschleiert würden. Bei der Aufnahmeakustik hat sicher jeder seine persönlichen Präferenzen - der eine bevorzugt eine direkte, analytische und eher trockene Akustik, der andere möchte auch den Raum abgebildet haben. Man kann es nicht jedem recht machen...
Janis Ivanovs: Symphony No. 1 Imants Resnis / Latvian National Symphony Orchestra 1980
Latgalian Landscapes Janis Zirnis / Latvian National Symphony Orchestra 1982
Symphony No. 2 Vassily Sinaisky / Latvian National Symphony Orchestra 1981
Frühwerke von Ivanovs, die seine Bindung an die lettische Heimat stark zum Ausdruck bringen. Eine vorrangig wehmütige Stimmung durchzieht alle drei Kompositionen.
nikolaus (30.03.2008, 22:56): Zum ersten Mal: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099951644826.jpg
Ich höre gerade 958 - und was ich da höre gefällt mir sehr, sehr gut!
Erna Berger Peter Anders Franz Stumpf Margarete Kose Jaro Prohaska
Artur Rother, 1946
Damit versüße ich mir das Socken-nach-dem-Waschen-auseinander-dividieren. Es sind schon wieder sehr viele ins offenbar traumhaft schöne Sockenland geflüchtet. Anders kann ich mir das Chaos hier und die vielen einzelnen Socken nicht erklären :S
Rachmaninov (31.03.2008, 16:01): Original von ab Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3760028690771.jpg
spielt er hier ähnlich wie auf der Sony-CD? Danke!
Dort wie hier empfinde ich sein Spiel als sehr ausgewogen, ausdrucksstark und höchst interessant!
nikolaus (31.03.2008, 16:03): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3760002138206.jpg Franz Schubert: Fantasie in f-moll für Klavier zu vier Händen D 940 Andantino varié für Klavier zu vier Händen D 823 W.A.Mozart: Sonate D-Dur für zwei Klaviere, KV 448
Eine sehr schöne CD! Auch von der Aufmachung her sehr ästhetisch, sehr gelungen! Das Booklet habe ich noch nicht gelesen, scheint aber sehr informativ zu sein mit Anmerkungen von Robert Levin.
Etwas irritiert mich der Klang (wie auch schon bei ihrem Bolero): diesmal weiss ich gar nicht, wie ich ihn beschreiben soll - einerseits etwas hallig, andererseits irgendwie matt oder weit weg? Allerdings passt dieser Klang sehr gut zum Schubert...
Nikolaus.
nikolaus (31.03.2008, 16:08): Original von ab Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313152162.jpg
Nikolaus.
Genau die würde ich jetzt auch gerne hören :I
Nach dem ersten Hören kann ich sie auch sehr empfehlen, wobei ich natürlich mal wieder keinen Vergleich habe. Engagiertes Musizieren, spannend, rhythmisch, sehr schöne langsame Sätze.
Das Foto im Booklet erklärt den Namen des Streichquartetts: vier Jungs, wie eine boy-group :J
Nikolaus.
ab (31.03.2008, 16:09): Leider konnt mich bislang von den Labeques nichts wirklich überzeugen, mir fehlt Wärme und Färbigkeit; da sehe ich sie lieber im Konzert, reizend, wie Katia stets wie ein Gummiball aufundab hüpft.
jetzt Argerich mit Gaspard de la Nuit und der Sonatine von Ravel.
nikolaus (31.03.2008, 16:18): Original von ab Leider konnt mich bislang von den Labeques nichts wirklich überzeugen, mir fehlt Wärme und Färbigkeit; da sehe ich sie lieber im Konzert, reizend, wie Katia stets wie ein Gummiball aufundab hüpft.
Ich gebe zu, dass ich die Labeques früher eher als "oberflächlich" eingeschätzt habe, aber gerade diese Aufnahme überzeugt mich wirklich. Für mich wäre es interessant zu wissen, ob Dich diese Aufnahme in deiner Einschätzung der Labeques weiter bestätigt.
Gruß, Nikolaus.
daniel5993 (31.03.2008, 16:23): Diese Box hat sich nun wirklich ausgezahlt! Fast jede Aufnahme überzeugt!
Daraus CD 5 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124839727.jpg
Eine kleine Nachtmusik KV 525 Serenade Nr. 6 "serenata notturna" KV 239 Serenade Nr. 2 KV 101 Notturno KV 286 Ein musikalischer Spaß KV 522
Jeremias (31.03.2008, 17:25): Wo ich gerade eine CD der Labeque-Schwestern sehe: Wusstet Ihr, dass Marielle und Semyon Bychkov verheiratet sind?
Rachmaninov (31.03.2008, 17:49): Derzeit bin ich begeistert Albeniz Iberia.
Während ich auf meine aktuelle Bestellung warte höre ich nochmal diese Aufnahme
Dinu Lipatti spielt die Barcarolle. :) Ach, herzzerreißend schön ist sein Klavierspiel schon. Ich weiß auch nicht, was mich eigentlich stört.
Tranquillo (31.03.2008, 19:18): Original von HenningKolf aus einer Zeit, als man noch frische Karotten rieb und kaum einer HIP und anderen Brei verfütterte....mir schmeckts so besser..... Gehe ich recht in der Annahme, dass Du nie Haydns Sinfonie Nr. 98 hörst?
Bei mir jetzt weiter mit den Sinfonien Nr. 103 und 104 aus der Fischer-Gesamtaufnahme:
Sehr interessant, höre gerade den Schumann. Aber irgendwie springt der Funke noch nicht über....
Jeremias (31.03.2008, 20:26): frau Grimaud geht mir irgendwie auf die Nerven... deswegen das hier, was ich - wenn ich hoffentlich mal wieder mehr Zeit habe - auch mal erlernen will...
HenningKolf (31.03.2008, 20:30): Original von Tranquillo Gehe ich recht in der Annahme, dass Du nie Haydns Sinfonie Nr. 98 hörst?
wie kommst du da drauf?? Irgendwie steh ich jetzt auf der Leitung(?)
Tranquillo (31.03.2008, 20:41): Original von HenningKolf Original von Tranquillo Gehe ich recht in der Annahme, dass Du nie Haydns Sinfonie Nr. 98 hörst?
wie kommst du da drauf?? Irgendwie steh ich jetzt auf der Leitung(?) Wegen des von Haydn explizit ausgeschriebenen Cembalosolos im letzten Satz - für Cembaloallergiker sicher schwer zu ertragen :D
Bei Jochum und Fischer (und - wenn ich mich richtig erinnere - auch bei Dorati) wird dieses Solo tatsächlich von einem Cembalo gespielt, während Brüggen ein Fortepiano verwendet.
Tranquillo (31.03.2008, 20:48): Den Rest des Abends Kammermusik eines Haydn-Zeitgenossen:
Luigi Boccherini: Streichquintette op. 18 La Magnifica Comunita (auf historischen Instrumenten)
HenningKolf (31.03.2008, 21:45): Original von Tranquillo Original von HenningKolf Original von Tranquillo Gehe ich recht in der Annahme, dass Du nie Haydns Sinfonie Nr. 98 hörst?
wie kommst du da drauf?? Irgendwie steh ich jetzt auf der Leitung(?) Wegen des von Haydn explizit ausgeschriebenen Cembalosolos im letzten Satz - für Cembaloallergiker sicher schwer zu ertragen :D
Bei Jochum und Fischer (und - wenn ich mich richtig erinnere - auch bei Dorati) wird dieses Solo tatsächlich von einem Cembalo gespielt, während Brüggen ein Fortepiano verwendet.
Ich habe die Nr. 98 nur unter Klemperer. Früher hatte ich auch die Gesamtaufnahme unter Fischer, habe diese aber verschenkt, sodass ich keine Vergleichsmöglichkeit habe. An ein explizites Solo erinnere ich mich bei Klemperer nicht, ich meine man hört nur in der letzten Minute des Finalsatzes für vielleicht 20 Sekunden ein cembaloartiges Instrument (?, ich bin aus der Erinnerung nicht sicher), aber vom Tonmeister sehr entfernt aufgenommen. Wenn du die ungefähre Zeitangabe des Solos nennst, werde ich morgen noch mal hineinhören...
Eine überaus spannende Einspielung! Ich habe Polina Leschenko live mit dem Grieg-Konzert in Lugano erlebt, und schon damals empfand ich ihr Spiel als sehr frei und spontan. Gleiches höre ich hier, und sogar noch mehr: es ist ein "Tanz auf dem Drahtseil", immer mit Risiko nahe am Abgrund (ich mag ja so etwas). Dabei stört es mich nicht, dass ihr manchmal die Finger davonlaufen oder sie schneller spielen will, als die Finger es können. Dafür erscheint alles aus dem Moment heraus gespielt. Sie setzt tolle Akzente und hat eine breite Palette an Tönen zur Verfügung (von feinstem piano bis zum knalligen forte, z.T. schöne Farben; und es fallen mir einige unglaublich "kurze" Töne auf). Wohlgemerkt, "Puristen" werden vielleicht die Nase rümpfen, aber mich begeistert ihr Spiel. :down
Nun ja, ich gebe zu, dass das doch noch eine andere Liga ist. Aber das soll die Leistung von Leschenko nicht schmälern.
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4260034865457.jpg Bach / Busoni: Chaconne aus BWV 1004
An diesen Vergleich gehe ich etwas voreingenommen, da ich diese CD noch nie besonders mochte. Ich empfinde sein Spiel immer als etwas scheppernd und dröhnend :ignore. Zudem meine ich, Leschenko spielt flexibler/interessanter.
ab (31.03.2008, 22:02): Original von nikolaus Für mich wäre es interessant zu wissen, ob Dich diese Aufnahme in deiner Einschätzung der Labeques weiter bestätigt.
Gruß, Nikolaus.
Gerade habe ich sie gesoundschnitzelt. Dort war auch zu lesen:
Stereo 03 / 08: "Die Französinnen entfachen ein wahres Feuerwerk lustvollen Duettierens und die starken, teils manieriert erscheinenden Akzentuierungen geben dem Werk einen eigenwillig mondänen Charakter
Es sind weniger die fast schon grotesken Akzentuierungen als viel mehr die manierierten agogischen Freiheiten, die ich so seltsam finde. Mir ists zu"brilliant", womöglich ist "modän das neue Wort dafür :tongue:
In Puncto Wärme und Färbigkeit kann ich keinen Unterschied zu früher erkennen und auch das Aufnahmekonzept ist alles andere als meinem Geschmack auch nur irgendwie nahe kommend.
Hör Dir beim Schubert lieber im Vergleich Richter/Britten (Decca) an oder auch Koroliov/Hadzigeorgieva (Tacet)!
Vermutlich würde ich dennoch - vor die Wahl gestellt - die Labeques dem Duo Tal & Groethuysen (sony) vorziehen...
Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 Wiener Philharmoniker Karl Böhm
ab (31.03.2008, 22:54): Original von liegnitz http://music.brilliantclassics.com/ProductImages/93278.jpg
Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 Gewandhausorchester Leipzig Vaclav Neumann
:down :down :down
Gruss Emma
Gefällt mir auch besser als seine spätere Aufnahme aus Prag! Aber mindestens ein :down müsste wohl wegen der Orchesterklangkultur leider abgezogen werden, nicht? Interpretatorisch aber vorzüglich, sofern man nicht unbedingt die große vordergründige Dramatik sucht. (Ps. Seine 7. und insbesondere 9. finde ich noch besser als seine 5. & 6. aus Leipzig!)
Ohne russischen Einmarsch (der Neumann bewog, Leipzig den Rücken und um heim zu kehren), hätte es wohl statt des Prager Frühling, musikalisch einen in Leipzig gegebe :I
ab (31.03.2008, 23:04): Endlich fertig, endlich etwas Musik Wiener, Bruckner, Harnoncourt
Rachmaninov (01.04.2008, 08:02): Original von Jeremias frau Grimaud geht mir irgendwie auf die Nerven... deswegen das hier, was ich - wenn ich hoffentlich mal wieder mehr Zeit habe - auch mal erlernen will...
Findest Du? Ich finde sie sehr gut, sehr stark in der Betonung aber irgendwie (nicht ganz so wie bei Schiff) langweilte sie mich dann nach einer gewissen Zeit....
Tranquillo (01.04.2008, 09:03): Original von HenningKolf Ich habe die Nr. 98 nur unter Klemperer. Früher hatte ich auch die Gesamtaufnahme unter Fischer, habe diese aber verschenkt, sodass ich keine Vergleichsmöglichkeit habe. An ein explizites Solo erinnere ich mich bei Klemperer nicht, ich meine man hört nur in der letzten Minute des Finalsatzes für vielleicht 20 Sekunden ein cembaloartiges Instrument (?, ich bin aus der Erinnerung nicht sicher), aber vom Tonmeister sehr entfernt aufgenommen. Wenn du die ungefähre Zeitangabe des Solos nennst, werde ich morgen noch mal hineinhören... Hallo Henning,
die Klemperer-Aufnahme habe ich nicht. Bei Jochum dauert der Finalsatz 7'41, der Cembaloeinsatz ist in etwas bei 7'07 - das ist die Stelle, wo nach einigen Akkorden im Forte und einer Generalpause wieder das Thema einsetzt, das dann von der Cembalostimme in Akkordbrechungen begleitet wird.
Bei Jochum spielt übrigens im ganzen Satz ein Cembalo mit - er bemerkt im Booklet ganz richtig, das Cembalo könne an dieser Stelle nicht einfach plötzlich erscheinen und dann wieder verschwinden.
Viele Grüsse Andreas
uhlmann (01.04.2008, 09:37): Original von Tranquillo Bei Jochum spielt übrigens im ganzen Satz ein Cembalo mit - er bemerkt im Booklet ganz richtig, das Cembalo könne an dieser Stelle nicht einfach plötzlich erscheinen und dann wieder verschwinden.
kann es doch - in meinem konzertführer steht folgendes:
"als haydn am 2. märz 1792 in london seine vorletzte der 1. serie der "londoner symphonien" zur ua brachte, machte er sich mit einem hintersinningen witz selber während der aufführung bemerkbar: bekanntlich gab es zu dieser zeit noch keine dirigenten, sondern die leitung übernahmen der konzertmeister - in diesem fall war es zugleich der konzertunternehmer salomon - und, sofern dies möglich war, der komponist vom pianoforte aus. nun ist aber zur zeit der wiener klassik das generalbaßspiel nicht mehr kompositorisch von belang, sehr wohl aber noch aufführungspraktisch. wenn also haydn sich am ende des finales der symphonie nr. 98 mit einem ausdrücklichen solo für das pianoforte meldete, nachdem er schon vorher den konzertmeister mit einem kurzen, eigentlich "unpassenden" solo bedacht hatte, dann war das ein humorvolles hineinnehmen der aufführungssituation in die komposition."
war also offenbar eine art "musikalischer spass" - der komponist der symphonie spielt bei der aufführung ein völlig überraschendes kurzes solo.
Sergej Ljapunow Rhapsodie über ukrainische Volksweisen Michael Ponti, Klavier Westfälisches Sinfonieorchester, Leitung: Siegfried Landau (16' 20'')
Franz Schubert Ständchen, D 921 für Altsolo und Frauenchor mit Klavier Sieglinde Wagner, Alt Felix Schröder, Klavier Chor der St.-Hedwigs-Kathedrale, Berlin, Leitung: Karl Forster (5' 02'')
Felix Mendelssohn Bartholdy Notturno, Ouvertüre B-dur Consortium Classicum (9' 21'')
Ludwig van Beethoven Streichquartett B-dur, op. 18,6 Alban Berg Quartett (24' 30'')
Dmitrij Schostakowitsch Klavierkonzert Nr. 2 F-dur, op. 102 John Ogdon Royal Philharmonic Orchestra, Leitung: Lawrence Foster (20' 22'')
Johannes Brahms Sonate, op. 120,2 für Klarinette und Klavier Dieter Klöcker, Klarinette Werner Genuit, Klavier (19' 32'')
Giacomo Puccini Arie der Manon und Schlussduett Manon - Des Grieux "Sola, perduta, ubbandonata - Fra le tue braccia, amore" aus der Oper "Manon Lescaut" Kiri Te Kanawa, Sopran José Carreras, Tenor Orchester des Teatro Comunale di Bologna, Leitung: Riccardo Chailly (4' 50'')(6' 30'')
Peter Tschaikowsky Variationen über ein Rokoko-Thema, op. 33 für Violoncello und Orchester Mstislaw Rostropowitsch Philharmonisches Orchester Leningrad, Leitung: Gennadij Roschdestwenskij (18' 48'')
François Couperin Les vieux Seigneurs Les jeunes Seigneurs aus der "Reihe 24" des "4. Cembalobuchs" Christophe Rousset (6' 15'')
Nikolaus :hello
ab (01.04.2008, 10:50): Im Radio: Konzert am Vormittag
Christian Poltéra, Violoncello; Kathryn Stott, Klavier. Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen über "Bei Männern welche Liebe fühlen" Es-Dur, WoO 46, aus Mozarts "Die Zauberflöte" Leos Janacek: "Pohadka" (Märchen) Franz Schubert: Sonate für Violoncello und Klavier a-Moll, D 821, "Arpeggione" Gabriel Fauré: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2, g-Moll, op. 117 Frédéric Chopin: Polonaise brillante für Violoncello und Klavier C-Dur, op. 3 Zugaben: Frédéric Chopin: Introduction et Polonaise brillante c-Moll, op. 3 Sergej Rachmaninow: Vocalise, op. 34/14
(Aufgenommen am 27. Mai 2007 im Jagdsaal des Schwetzinger Schlosses im Rahmen der "Schwetzinger Festspiele 2007")
Tranquillo (01.04.2008, 11:44): Original von uhlmann bekanntlich gab es zu dieser zeit noch keine dirigenten, sondern die leitung übernahmen der konzertmeister - in diesem fall war es zugleich der konzertunternehmer salomon - und, sofern dies möglich war, der komponist vom pianoforte aus. nun ist aber zur zeit der wiener klassik das generalbaßspiel nicht mehr kompositorisch von belang, sehr wohl aber noch aufführungspraktisch. Das bedeutet doch: Der Generalbass ist zwar nicht auskomponiert (der Bass also nicht beziffert), er wird aber bei der Aufführung trotzdem von einem Tasteninstrument gespielt. Genau dies setzt Jochum um: Er lässt das Cembalo den Generalbass spielen, und nur an der bereits erwähnten Stelle tritt es solistisch in Erscheinung. Also spielte Haydn wahrscheinlich die ganze Sinfonie über mit und hatte im letzten Satz ein kurzes Solo.
Viele Grüsse Andreas
ab (01.04.2008, 11:50): Nun Sibelius Sinfonie #2 mit den Wiener Philharmonikern unter dem subjektiven und dramatischen Dirigat von Berstein (DG)
Rachmaninov (01.04.2008, 11:55): Original von ab Nun Sibelius Sinfonie #2 mit den Wiener Philharmonikern unter dem subjektiven und dramatischen Dirigat von Berstein (DG)
Tranquillo (01.04.2008, 18:41): Nach Brüggen und Fischer ist jetzt die Aufnahme von Haydns Londoner Sinfonien mit dem London Philharmonic Orchestra und Eugen Jochum an der Reihe:
Ich habe noch eine ältere Ausgabe (vier statt fünf CD's, stabile Plastikbox, dunkelgrünes Cover wie die LP's).
Rachmaninov (01.04.2008, 18:43): Original von Tranquillo Nach Brüggen und Fischer ist jetzt die Aufnahme von Haydns Londoner Sinfonien mit dem London Philharmonic Orchestra und Eugen Jochum an der Reihe:
Auf der CD ist auch Medtners Sonata reminiscenza. Darauf bin ich auch sehr gespannt!
Rachmaninov (01.04.2008, 20:24): nchmal Nocturnes #1 und dann drifte ich abe in die Welt des Fußballs. (Eigentlich treffen wir uns imemr zum Fußball glotzen quatschen aber dann :D )
Tranquillo (01.04.2008, 20:28): Original von Rachmaninov Original von Tranquillo Nach Brüggen und Fischer ist jetzt die Aufnahme von Haydns Londoner Sinfonien mit dem London Philharmonic Orchestra und Eugen Jochum an der Reihe:
Ich habe noch eine ältere Ausgabe (vier statt fünf CD's, stabile Plastikbox, dunkelgrünes Cover wie die LP's).
Wie ich sehe hast Du Dich in die "Arbeit" gestürzt wegen dem angekündigten Thema :leb Dazu hätte ich nur die letzte Sinfonie hören müssen :D
Jetzt gerade Nr. 94 ("mit dem Paukenschlag").
Nordolf (01.04.2008, 20:41): Nachdem ich heute schon Havergal Brians "Stil-Bastard" aus Wagner, Mahler, Strauss, Schönberg und Bartok - die "Götz von Berlichingen"-Symphonie - gehört hatte:
nun weiter mit dem 3. Teil der Orchesterwerke Iannis Xenakis' unter dem Dirigat von Arturo Tamayo, der die Uraufführungen einiger Werke des Komponisten leitete:
Na ja, mal sehen. Ich habe, irgendwie den Eindruck, Brian mag zwar das Können besitzen, große, kunstvolle musikalische Gebaude zu konstruieren, jedoch, vermisse Ich, die Fähigkeit, den Hörer zu verzaubern, ihn innerlich anzurühren.
Gruss Emma
ab (01.04.2008, 21:37): Original von liegnitz jedoch, vermisse Ich, die Fähigkeit, den Hörer zu verzaubern, ihn innerlich anzurühren.
Gruss Emma
Es mag auch an der Interpretation liegen!
nikolaus (01.04.2008, 21:38): Ich habe mich anstecken lassen:
Soprano: Izabela Klosinska Alto: Jadwiga Rappe Tenor: Ryszard Minkiewicz Bass: Piotr Nowacki Antoni Wit / Warsaw National Philharmonic Orchestra Warsaw National Philharmonic Choir 2003
Dieses Requiem transportiert eine extrem düstere Stimmung. Einige Teile wurden einzeln zu verschiedenen Anlässen komponiert und dann in das Werk integriert - so etwa das "Lachrimosa", welches der Solidarnosc-Bewegung gewidmet war. In der vorliegenden Form wurde das Requiem 1984 erstmals aufgeführt. Das monumentale Werk verbindet eine neoromantische Musiksprache mit atonalen Elementen.
daniel5993 (01.04.2008, 22:36): Original von daniel5993 http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SEXZYC4FL._AA240_.jpg
:engel Wunderschön!
Gute Nacht!
@cellodil Schön das du wieder da bist!
cellodil (01.04.2008, 22:46): Original von daniel5993 @cellodil Schön das du wieder da bist!
Lieber Daniel,
Dir und den anderen ganz viel :thanks für die liebe Begrüßung des "verlorenen Schafs"... Hoffe mal, dass ich mich so ganz langsam hier wieder werde einschleichen können. Hat mir doch - trotz meiner stürmischen Zeiten - sehr gefehlt, der Austausch mit Euch.
cellodil (01.04.2008, 23:26): ... De Falla (glauben meine müden Augen jedenfalls auf dem Mini-Cover lesen zu können)? Falls ja: Gute Idee, da mache ich doch noch mit....
Wilhelm Friedemann Bach; Concerto per il Flauto traverso in D, Sinfonia in d, Concderto per il Cembalo in e, Concerto a due Cembali in Es; Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Golz
Das Booklet schreibt vom "Tribut an den etwas bizarren Stil des Dresdner Hochbarock mit seinen harmonischen und rhythmischen Extravaganzen". Ganz nach meinem Geschmack. Dresdner Hochbarock war mir bisher kein Begriff und auch das googeln brachte nur mäßige Ergebnisse. Immerhin wurde ein gewisser Zelenka als Vertreter genannt. Ist der mit W.F.B. vergleichbar?
Krzysztof Penderecki Violin Concerto No. 2 "Metamorphosen" Violine: Anne-Sophie Mutter Krzysztof Penderecki / London Symphony Orchestra 1997
Bela Bartok Violin Sonata No. 2 Violine: Anne-Sophie Mutter / Piano: Lambert Orkis 1995
Pendereckis Violinkonzert hat er Anne-Sophie Mutter gewidmet. Es steckt voller Kontraste, plötzlicher Ausbrüche und fahler Klangfarben. Mir gefällt wie immer bei Penderecki die dunkle, bedeutungsschwangere Stimmung. Er gehört zu den Komponisten, die es schaffen, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden und dabei einen ganz eigenen Stil zu haben...
liegnitz (02.04.2008, 14:09): bei mir dann jetzt auch Haydn aufgrund der Anregung
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31BPSAQEEVL._SL500_AA180_.jpg CD2 - Symphonien 85, 86 und 87
Orchestra of the age of Enlightenment Sigiswal Kuijken
Gruss Emma
ab (02.04.2008, 14:23): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028945350721.jpg
Krzysztof Penderecki Violin Concerto No. 2 "Metamorphosen" Violine: Anne-Sophie Mutter Krzysztof Penderecki / London Symphony Orchestra 1997
Pendereckis Violinkonzert hat er Anne-Sophie Mutter gewidmet. Es steckt voller Kontraste, plötzlicher Ausbrüche und fahler Klangfarben. Mir gefällt wie immer bei Penderecki die dunkle, bedeutungsschwangere Stimmung. Er gehört zu den Komponisten, die es schaffen, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden und dabei einen ganz eigenen Stil zu haben...
Ich war dereinst bei der Uraufführung in Leipzig dabei, als Jansons dirigierte, und zwar nicht das Gewandhausorchester sondern jenes vom mdr. Das war damals ein großes Event in der Stadt. Die Karten waren unverschämt teuer. In der Pause war zwar dafür grattis Sektausschank inkludiert, die Qualität dafür war die übelste, die ich je kredenzt bekommen habe. Irgendwie war das peinlich unangemessen. Der Gedanke war es, an die große Uraufführungstradition der Stadt wieder anschließen zu wollen. Ist mittlerweile eigentlich etwas daraus geworden?
Zum Konzerts selbst: Ich denke hüben - studio - wie drüben - live - leider beidemal der falsche Dirigent.
Musik aus dem Spanien des 12. bis 14. Jhd. Mit recht interessantem Instrumentarium: lute, gittern, harp, psaltery, tambourine, zither, 5-string fiddle, 3-string "8 shape" fiddle, organistrum, recorder, organ, bells, nakers, thilat, tabor. Was immer sich auch hinter dem einen oder anderen verbirgt, spannend klingt es allemal. Dazu kommt eine Sängerin (Catherine Bott), die wie für dieses mittelalterliche Liedgut geschaffen scheint.
Cetay (inaktiv) (02.04.2008, 15:21): Original von ab Gerade ausgeliehen kommt es mir völlig steril vor :A
Zum Konzerts selbst: Ich denke hüben - studio - wie drüben - live - leider beidemal der falsche Dirigent.
Mir scheint diese Aufnahme vollständig gelungen. Ich finde am Dirigat nichts auszusetzen (immerhin der Komponist selbst) - und das LSO ist ohnehin ein Weltklasse-Orchester...
Bei mir läuft jetzt der "eiskalt-stählerne" Expressionismus von Edgar Varese:
Es dirigiert Pierre Boulez - die Aufnahmen sind entweder 1977 oder 1984 entstanden. Bei Wagner oder Mahler bleibt Boulez für mich weiterhin ärgerlich langweilig, aber diese Musik ist ihm wie auf den Leib geschneidert: - er agiert präzise und mit rasiermesserscharfen Kanten. Und ein herrlich präsentes Schlagwerk...
liegnitz (02.04.2008, 18:11): Original von liegnitz
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31BPSAQEEVL._SL500_AA180_.jpg Orchestra of the age of Enlightenment Sigiswal Kuijken
Jetzt CD1 Symphonien 82, 83 und 84
Gruss Emma
uhlmann (02.04.2008, 18:26): Original von liegnitz http://ecx.images-amazon.com/images/I/31BPSAQEEVL._SL500_AA180_.jpg Orchestra of the age of Enlightenment Sigiswal Kuijken
wäre nett, wenn jemand (tranquillo? emma?) was zu dieser aufnahme im haydn-thread schreiben könnte.
ich suche schon länger eine gute hip-aufnahme, harnoncourt gefällt mir nicht.
Tranquillo (02.04.2008, 19:09): Original von uhlmann Original von liegnitz http://ecx.images-amazon.com/images/I/31BPSAQEEVL._SL500_AA180_.jpg Orchestra of the age of Enlightenment Sigiswal Kuijken
wäre nett, wenn jemand (tranquillo? emma?) was zu dieser aufnahme im haydn-thread schreiben könnte.
ich suche schon länger eine gute hip-aufnahme, harnoncourt gefällt mir nicht. Ich konnte bisher aus Zeitmangel nur in die erste Sinfonie hineinhören und werde später etwas ausführlicher im Haydn-Sinfonien-Thread etwas dazu schreiben. Kurz vorab: Kuijken ist (ähnlich Brüggen) eher ein gemässigter HIP-Vertreter, daher keine überzogenen Tempi (auch beim Menuett nicht), keine Manierismen, kein Gegen-den-Strich-Spielen. Guter Klang mit natürlichem Hall, gute Balance der Orchestergruppen, wesentlich homogeneres Orchesterspiel als bei Brüggen (im Gegensatz zu ihm lässt Kuijken auch ein Cembalo mitspielen). Das, was ich bisher gehört habe, gefiel mir gut; ich finde die Aufnahme durchaus empfehlenswert - und preiswert ist sie auch noch.
Später mehr - die Pariser Sinfonien sind ein Thema für sich.
Auch auf die Gefahr hin, langsam eintönig zu wirken: Kauft euch diese billige Box, solang es sie noch gibt!
Gieseking mit den Préludes!? Oh, ich glaube, da könnte ich schwach werden. Und mit Cortot wollte ich mich sowieso etwas mehr beschäftigen. Langsam zeigt das wiederholte Anpreisen dieser CD-Box Wirkung bei mir, mein Widerstand wird immer schwächer. :D Wie ist denn der Klang? (Ich suche nach Argumenten, die gegen ein Kauf sprechen. :W)
Jetzt aber spielt Benno Moiseiwitsch virtuose Zauberstücke:
Ich finde diese surrealen Klangwerke sehr faszinierend - mal filmisch-bilderreich, mal abstrakt, mal rituell, mal recht martialisch. Die CD hat wirklich einen schönen präsenten Klang.
Inspririert wurde Varese zu seiner Komposition für großes Orchester "Ameriques" durch die Geräusche um einen Fluss in New York herum: "...die einsamen Nebelhörner, die schrillen, energischen Pfeifen, die ganze wundervolle Fluss-Symphonie, die mich mehr bewegte, als irgendetwas jemals zuvor." So klingt es denn auch...
:times10
Rachmaninov (02.04.2008, 21:23): ich wechsel von Hamelin auf die Leihgabe von Walter
Dann komme ich mal sofort zur Sache, dieses Thema betreffend. Seit ein paar Wochen findet folgende neue Aufnahme regelmässig den Weg zu meinen diversen Playern zurück :
Berlioz' Lélio war mir bis vor Kurzem vollkommen unbekannt. Und Berlioz selbst gehörte nun auch nicht wirklich zu meinen Favoriten! Aber, der "Lélio, ou le Retour à la vie, Op. 14 bis" packte mich sofort mit Haut und Haaren. Dieses wenig aufgeführte, und eingespielte, lyrische Monodrama ist die Fortsetzung der Symphonie fantastique, also Op. 14.
Ausser dieser Einspielung lieh mir vor Kurzem ein Bekannter noch folgende http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SV6N2P02L._SL500_AA240_.jpg, die mir stringenter erscheint, aber leider momentan nicht erhältlich ist.
Morgens, oder wenigstens sobald wie möglich, hoffe ich dann noch folgende, wieder seit Kurzem im Handel erhältliche - und von mir bestellte - ältere Standarteinspielung geliefert zu bekommen : http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5099951765422.jpg
Diese drei Aufnahmen werden dann hoffentlich mein erst seit Kurzem sich im Aufbau befindene Lélio-Bild vervollständigen und festigen.
Neben dem Lélio bin ich momentan auch noch von folgendem Werk fasziniert : http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EJ8pxX76L._SL500_AA240_.jpg Auf diesen drei CD's befindet sich u.A. Henry's rezentes Werk "Comme une symphonie, envoi à Jules Verne" dieses Werk der Musique Concrète verbindet Schnipsel aus neun Brucknersinfonien mit Alltagsklängen um einen Rumpf aus sechs Romanen von Jules Verne ertönen zu lassen. Meine Liebe zu Bruckner, sowie meine Neugier die zeitgenössische Musik betreffend, führten mich quasi automatisch zu dieser Einspielung hin...
Leider scheint diese Einspielung nicht offiziell in Deutschland (sowie Österreich der Schweiz und Luxemburg) erhältlich zu sein. Philipps brachte sie nur in Frankreich auf den Markt! Aber in den heutigen Tagen des Internets kann man ja auch problemlos bei www.
-- .fr bestellen...
Voilà! Soviel zu meinen aktuellen Hörgewohnheiten. Da ich hier neu bin, erlaube ich mir mich kurz vorzustellen: Ich bin ein 42jähriger Familienvater aus Luxemburg, der seit einiger Zeit nach einem adequaten Forum sucht, wo ich mich mit Gleichgesinnten über eine meiner Passionen, die klassische Musik im weitesten Sinne, austauschen kann.
cellodil (02.04.2008, 23:00): Mein mühsamer und langer Tag wurde heute nach dem Start mit Haydn von Mozart begleitet (Mailänder Quartette mit dem Hagen Quartett und Klaviersonaten mit Robert Levin) und wird jetzt auch mit Mozart enden...
Ich finde diese surrealen Klangwerke sehr faszinierend - mal filmisch-bilderreich, mal abstrakt, mal rituell, mal recht martialisch. Die CD hat wirklich einen schönen präsenten Klang.
Inspririert wurde Varese zu seiner Komposition für großes Orchester "Ameriques" durch die Geräusche um einen Fluss in New York herum: "...die einsamen Nebelhörner, die schrillen, energischen Pfeifen, die ganze wundervolle Fluss-Symphonie, die mich mehr bewegte, als irgendetwas jemals zuvor." So klingt es denn auch...
:times10
Hallo Nordolf,
Varèse ist wirklich etwas Besonderes. Und, da sein Gesamtwerk sehr übersichtlich ist (zirka zwei CD's reichen aus) hat man auch relativ schnell einen vollständigen Überblick über sein Schaffen. Aber dieses, quantitativ betrachtend, kleines Gesamtwerk hat es qualitativ in sich! Ich kenne da nichts Vergleichbares. Leider kenne ich die Boulez-Aufnahme nur vom "Sehen" und "Darüberlesen". Aber ich wollte das schon immer einmal nachholen. Vielleicht ist dieser Moment ja jetzt gekommen?
Bis jetzt stellte mich folgende Gesamtaufnahme sehr zufrieden :
Hierauf findet man auch "Tuning up", das von seinem Freund und Schüler Chou Wen-Chung vervollständigt wurde, sowie "Dance for Burgess" das Varèse ursprünglich nicht veröffentlichte. Meiner meinung nach vermittelt diese Doppel-CD den komplettesten Überblick über Varèse's Schaffen. Und Chailly beherrscht Varèse's Sprache hervorragend...
Einen ganz anderen Ansatz verfolgt folgende Einspielung :
Wer eine "geglätteten", weichen, sowie sehr melodischen Varèse magt, der liegt hier richtig. Wenn man aber nach dem wirklich Neuartigen in Varèses Kompositionen forschen will, dann greift man besser zu Chailly. Oder auch zu Boulez, wie verschiedene Kritiken, mir schon anzudeuten schienen. Und Nordolfs Erläuterungen erhärten dieses.
Einen besonderen Leckerbissen gibt es seit Kurzem für jene die Varèse noch eingehender kennenlernen wollen, und die auch des Französischen mächtig sind :
Auf dieser Doppel-CD befindet sich die skandalträchtige Uraufführung von "Déserts" unter Hermann Scherchem vom 2. Dezember 1954 in Paris, inklusive Bellen und Miauen vom Publikum... Aber der Hauptleckerbissen besteht aus einem radiophonen Interview mit Varèse auf Französisch, einige Tage nach dieser Uraufführung. Varèse zeigt wahre künstlerische Grösse in diesem Gespräch und erläutert treffend und sehr anschaulich seinen Lebensweg sowie sein Werk. Diese CD findet man meines Wissen aber nur über das französische INA (Institut national de l'audiovisuel), sowie über einige wenige französische Anbieter.
Iannis Xenakis war studierter Architekt, bevor er sich der Musik zuwandte. Daher spielen in seinen Kompositionen Zahlenverhältnisse und mit Zahlen verbundene Strukturen ein große Rolle. Er verbindet einen Rückgriff auf altgriechische Philosophie und pythagoräische Zahlenlehre mit Konzepten der modernen Physik, Mathematik, Chaostherie u.ä.
Seine Musik wollte er aber nicht als Formalismus mißverstanden wissen: - sie sollte ganz Ausdruck des "Lebens" sein und den Hörer "wie ein Donnerschlag" treffen. Mich trifft sie jedenfalls genau so. Seine brodelnden Klangkolosse scheinen mir ein passendes musikalisches Pendant zum immer fremdartiger werdenden Bild vom Universum in der modernen Astrophysik zu sein.
Fuff (02.04.2008, 23:47): Hallo Nordolf,
Das Orchestre symphonique du Luxembourg hat neben der von dir erwähnten Einspielung noch drei andere CD's mit Werken von Xenakis unter Tamayo eingespielt. Sie sind alle vier hörenswert.
Herzlich Willkommen im Forum! :hello Berlioz, Bruckner, Varese, P. Henry... - das hört sich nach einem wunderbar weitgefächerten Musikgeschmack an - scheinbar mit einem Schwergewicht auf Frankreich?
Original von Fuff
Varèse ist wirklich etwas Besonderes. Und, da sein Gesamtwerk sehr übersichtlich ist (zirka zwei CD's reichen aus) hat man auch relativ schnell einen vollständigen Überblick über sein Schaffen. Aber dieses, quantitativ betrachtend, kleines Gesamtwerk hat es qualitativ in sich! Ich kenne da nichts Vergleichbares.
Ja, Varese klingt wirklich sehr faszinierend. Ich möchte Dir die Boulez-CD nochmal ans Herz legen. Boulez dirigiert präzise, transparent, dabei aber schroff und hart. Von "Weichheit" findet sich hier nichts. Der Klang ist zudem sehr räumlich und lässt das Schlagwerk gut zur Geltung kommen. Sie sollte derzeit überall zum Midprice erhältlich sein.
Die Chailly-Doppel-CD habe ich mir jetzt vorgemerkt.
Herzliche Grüsse! Nordolf
P.S.: Was bedeutet eigentlich Dein Pseudonym?
Nordolf (03.04.2008, 00:00): Den 4. Teil der Serie habe ich auch schon in meiner Sammlung. Die beiden anderen Teile stehen mit Dringlichkeitsvermerk auf meinem Wunschzettel.
:hello Nordolf
Fuff (03.04.2008, 00:05): Fuff ist die Verniedlichung des Kosenamens meines zweijährigen Sohnes Felix, den wir oft Fuffes, Fuffi, ... oder so ähnlich benennen. Früher gebrauchte ich oft "bruckner" als Nickname. Als ich mich aber bei den brucknerfreunden anmeldete empfand ich diesen als unpassend. Und so kam ich spontan zu "Fuff"! Sowieso unterschreibe ich normalerweise in den vertrauenswürdigen Foren mit meinem Realnamen.
Bis nächstens,
Patrick Leclerc.
ab (03.04.2008, 00:36): Herzliche willkommen Patrick!
Du stellst Dich gleich mit hier noch nie behandeltem Repertoir vor, schön so!
Von Pierre Henry kenne ich nur 10. Sinfonie Remix, wo er daselbe mit Beethoven macht. Mich hat das wenig überzeugt. Mir schient, seit den Anfängen der Elektroakustischen Klänge hat sich da wenig weiterentwickelt.
Cetay (inaktiv) (03.04.2008, 06:13): Original von Fuff :
Wer eine "geglätteten", weichen, sowie sehr melodischen Varèse magt, der liegt hier richtig. Wenn man aber nach dem wirklich Neuartigen in Varèses Kompositionen forschen will, dann greift man besser zu Chailly. Oder auch zu Boulez, wie verschiedene Kritiken, mir schon anzudeuten schienen.
:hello Herzlich willkommen, Patrick. Ich bin höchst erfreut, einen weiteren Varese und Xenakis-Kenner hier zu sehen. Mal sehen, ob bald jemand einen Thread eröffnet. :cool Ich finde den Versuch von Kent Nagano, Varese auf diese Art möglicherweise einem bereiteren Publikum zugänglich zu machen, sehr engagiert und in meinen Ohren auch gelungen.
Bei mir sind heute morgen wieder Alte Töne angesagt:
Wer eine "geglätteten", weichen, sowie sehr melodischen Varèse magt, der liegt hier richtig. Wenn man aber nach dem wirklich Neuartigen in Varèses Kompositionen forschen will, dann greift man besser zu Chailly. Oder auch zu Boulez, wie verschiedene Kritiken, mir schon anzudeuten schienen.
:hello Herzlich willkommen, Patrick. Ich bin höchst erfreut, einen weiteren Varese und Xenakis-Kenner hier zu sehen. Mal sehen, ob bald jemand einen Thread eröffnet. :cool Ich finde den Versuch von Kent Nagano, Varese auf diese Art möglicherweise einem bereiteren Publikum zugänglich zu machen, sehr engagiert und in meinen Ohren auch gelungen.
Hallo Dos Orkh,
Ja, ich stimme dir zu, dass Naganos Ansatz engagiert ist, und dass es auch sehr gut klingt (was ich wirklich nicht als ngativ empfinde). Seine Aufnahmen haben eine gewisse Faszination. Aber Chaillys Ansatz scheint mir eher Varèses Radikalität (im positiven Sinne) rüberzubringen.
Schönen Morgen,
Patrick.
Fuff (03.04.2008, 07:23): Original von ab Herzliche willkommen Patrick!
Du stellst Dich gleich mit hier noch nie behandeltem Repertoir vor, schön so!
Von Pierre Henry kenne ich nur 10. Sinfonie Remix, wo er daselbe mit Beethoven macht. Mich hat das wenig überzeugt. Mir schient, seit den Anfängen der Elektroakustischen Klänge hat sich da wenig weiterentwickelt.
Hallo ab,
Ich bin kein grosser Henry Kenner. Über eine DVD (Pierre Henry - The Art of Sounds - Juxtapositions) erfuhr ich von der Existenz der "Bruckner-Arbeit". Henrys Erläuterungen diesbetreffend zogen mich an, und so machte ich mich auf die Suche nach dem Werk. Ich habe auch schon einige Male kurz in die Xème Remix sowie andere Werke reingehört. Diese faszinierten mich aber eher wenig.... Bei "Comme une symphonie, envoi à Jules Verne" hingegen scheint mir die Verbindung von Bruckners Ideen mit Jules Vernes Gedankenwelt für sehr gelungen und durchdacht.
Die Zweite..., ein sehr spritziges und unbeschwertes Jugendwerk. Es zieht mich immer wieder zu dieser Sinfonie, seit ich sie vor vielen vielen Jahren bei meinem ersten bewussten Klassikkonzertbesuch gehört habe (gefolgt von Bruckners Sechster). Diese Version von Wand bleibt für mich unübertroffen... Ideal um den Tag zu beginnen, obwohl Wand selber, laut seiner Biografie, es liebte das Allegro vivace in dieser Version zum Abklingen eines gelungenen Abends mit seiner Frau zusammen zu geniessen.
Patrick.
cellodil (03.04.2008, 08:21): Auch mal wieder hervorgekramt...
Cetay (inaktiv) (03.04.2008, 10:02): Original von Fuff
Hallo Dos Orkh,
Ja, ich stimme dir zu, dass Naganos Ansatz engagiert ist, und dass es auch sehr gut klingt (was ich wirklich nicht als ngativ empfinde). Seine Aufnahmen haben eine gewisse Faszination. Aber Chaillys Ansatz scheint mir eher Varèses Radikalität (im positiven Sinne) rüberzubringen.
Das stimmt, ebenso wie für Boulez. Zum Glück kann man sich bei dem schmalen Oeuvre locker drei Varese GAs leisten ohne arm zu werden :D
Unbedingt erwähnt werden müssen auch noch die Aufnahmen von Robert Craft. Aber damit sind wir schon fast bei einem (längst überfälligen) Varese Thread angelangt.
nikolaus (03.04.2008, 10:20): Herzlich Willkommen ins Groussherzogtum Lëtzebuerg, Patrick (meine Französischkenntnisse packe ich jetzt lieber nicht aus, das könnte peinlich werden... und Luxemburgisch kann ich gar nicht... :wink)
Bei mir gerade nebenbei im Radio:
Klassik Forum
Mit Kalle Burmester
Gabriel Fauré Les djinns, op. 12 Sabine Vatin, Klavier Monteverdi Choir, Leitung: John Eliot Gardiner (4' 18'')
Gioacchino Rossini Variazioni per clarinetto e piccola orchestra Sabine Meyer, Klarinette Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Leitung: Jörg Faerber (7' 44'')
Richard Wagner Ouvertüre zu "Tannhäuser" Berliner Philharmoniker, Leitung: Claudio Abbado (14' 22'')
Giacomo Puccini Arie des Edgar "Orgia, chimera" aus "Edgar" Carlo Bergonzi, Tenor Opera Orchestra of New York, Leitung: Eve Queler (5' 38'')
Johann Sebastian Bach Sonate G-dur, BWV 1019 Viktoria Mullova, Violine Bruno Canino, Klavier (14' 52'')
Jan Václav Vorísek Sinfonie D-dur, op. 24 Scottish Chamber Orchestra, Leitung: Charles Mackerras (27' 12'')
Franz Schubert Der Zwerg, D 771 Christa Ludwig, Mezzosopran Irwin Gage, Klavier (5' 40'')
William Walton Konzert für Viola und Orchester Yuri Bashmet London Symphony Orchestra, Leitung: André Previn (25' 42'')
nikolaus (03.04.2008, 10:23): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571174761.jpg
Wahrscheinlich haben wir darüber schon mal diskutiert, aber ich frage trotzdem: Wie findest Du diese Aufnahme (insbesondere im Vergleich zu E.Sanchez)?
Ich habe sie auch und höre sie höchst selten, werde irgendwie nicht warm mit ihr.
Gruß, Nikolaus.
ab (03.04.2008, 10:30): Heutt bereits im Radio gehört: Fanny Mendelssohn-Hensel: Das Jahr - 12 Charakterstücke für Klavier Solist/Solistin: Liana Serbescu/Klavier Label: CPO 9990132 ganz und gar nicht empfehlenswert. :A
Rachmaninov (03.04.2008, 11:16): Original von nikolaus Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571174761.jpg
Wahrscheinlich haben wir darüber schon mal diskutiert, aber ich frage trotzdem: Wie findest Du diese Aufnahme (insbesondere im Vergleich zu E.Sanchez)?
Ich habe sie auch und höre sie höchst selten, werde irgendwie nicht warm mit ihr.
Gruß, Nikolaus.
Ich überlege einen Albeniz Iberia Thread zu starten, weiss es aber noch nicht. Aber kurz gesagt:
Hamelin spielt perfekt, aber das ist bei diesem Werk nicht anders. Werde auch nicht sonderlich war mit der Aufnahme. Ich warte ja auf eine neue Bestellung. Die Alicia de Larrocha kenne ich (noch) nicht!
Jürgen (03.04.2008, 11:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31EN1DEF0AL._SL500_AA240_.jpg
Georg Anton Benda: Cembalokonzerte Sabine Bauer, Cembalo La Stagione Frankfurt, Michael Schneider
ab (03.04.2008, 13:42): Original von Rachmaninov Die Alicia de Larrocha kenne ich (noch) nicht!
Von den drei genannten soll nicht die abgebildete DDD-Aufnhame, sondern die erste aus den 50er die beste sein, hörte ich einmal. Ich selbst kenne nur die Anologe aus den 70ern. Sie war lange meine erste Wahl - bis ich Sánchez von Ensayo aus Barcelona mitgebracht bekam. :engel
ab (03.04.2008, 13:59): Gerade wieder eine Stunde Musik im Radio, und nichts davon ist schlecht: ja, es gibt sie noch, die guten Radiomacher!
Besonders beeidruckend: Marc-Andre Hamelin und sein neues "Jazz"-Album, (das keines ist). Buttweweiche Legatoläufe und - hier passend - coolness im eigentlichen Wortsinn. Die Guldas Stücke klingen ganz anders als der Komponist sie gespielt hat. Wohl wie bereits von der Jazzmusik gewohnt, geht mir dann auch hier der fehlende Klang nicht so ab wie in seinem sonstigen Programm. Die erste Aufnhame von Hamelin (wobei ich nur eine handvoll davon kenne), der ich bislang etwas abgewinnen kann!
Wunderbar auch, wieder einmal das Grieg-Streichquartett zu hören, in der für mich bislang interessantesten Interpretation nach dem Oslo Quartett (Naxos) : Solve Sigerland, Atle Sponberg, Lars Anders Tomter, Truls Mork Label: Virgin Classics
ab (03.04.2008, 14:32): Nun Debussy La Mèr in der Interpretation des Luxemburgischen Radio Orchesters unter Louis de Froment von der VOX-Aufnahme. Das kommt meiner Idealvorstellung schon sehr nahe. :engel Ein Jammer, dass er nicht die Berliner Philharmoniker dirigiert hat und vor allem, dass der Rundfunk nicht mehr Mühe auf Klangqualität gelegt hat. :S
billig etwa hier (ich hab noch die GA bei Quadromania) von membran
Rachmaninov (03.04.2008, 14:45): Original von ab Besonders beeidruckend: Marc-Andre Hamelin und sein neues "Jazz"-Album, (das keines ist). Buttweweiche Legatoläufe und - hier passend - coolness im eigentlichen Wortsinn. Die Guldas Stücke klingen ganz anders als der Komponist sie gespielt hat. Wohl wie bereits von der Jazzmusik gewohnt, geht mir dann auch hier der fehlende Klang nicht so ab wie in seinem sonstigen Programm. Die erste Aufnhame von Hamelin (wobei ich nur eine handvoll davon kenne), der ich bislang etwas abgewinnen kann!
Habe auch gelesen es wäre eher kein Jazz-Album. Ist das die Meinung des Moderators oder Deine Eindrücke?
Pendereckis "Polnisches Requiem" ist das vielleicht düsterste seiner Art (zumindest von dem, was ich kenne). Der Chor auf dieser Einspielung singt und schreit sich die Seele aus dem Leib.
Fuff (03.04.2008, 15:49): Schönen Nachmittag an Alle.
Folgende Scheibe lässt sich gut beim Schreiben hören :
David Greilsammer präsentiert ein sehr interressantes Programm (Bach, Keren, Brahms, Schönberg, Ligeti, Janacek, Cage) mit im Mittelpunkt Mozarts Fantaisie KV 475. Und dann gehts wieder folgenderweise zurück (Cage, Janacek, Ligeti, Schönberg, Brahms, Keren, Bach) bis zum Schluss. Meine Ideen sprudeln so besser....
Grüsse,
Patrick.
Fuff (03.04.2008, 15:58): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313238620.jpg
:down :down :down
Pendereckis "Polnisches Requiem" ist das vielleicht düsterste seiner Art (zumindest von dem, was ich kenne). Der Chor auf dieser Einspielung singt und schreit sich die Seele aus dem Leib.
Gefällt mir auch sehr gut.
Folgende Neuerscheinung ist ein sehr gutes Pendant dazu :
Die Achte war ein Auftragswerk des Luxemburger Staates zur Einweihung der Luxemburger Philharmonie. Ich war bei der Uraufführung (Orchestre Phil. du Lux. unter Bramwell Tovey; Penderecki, der die Sinfonie erst kürzlich fertiggestellt hatte verfolgte das Ganze direkt).
So, jetzt muss ich aber noch arbeiten (mit Greilsammer).
Kein Haydn, sondern Mozarts Symphonien 38-41 mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Mackerras (Linn). Lobeshymnen sind hier zu lesen, ich füge im Moment keine eigenen hinzu.
Gruß, Zelenka
liegnitz (03.04.2008, 20:23): Fast schon zu Ende gespielt:
Bruckner Orchester Linz, Dirigent: Dennis Russell Davies; Heinz Haunold, Violine; Elisabeth Bauer, Violoncello; Franz Scherzer, Oboe; Johannes Platzer, Fagott. Joseph Haydn: Sinfonia Concertante B-Dur, Hob. I/105 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6, A-Dur, WAB 106 (Aufgenommen am 7. Februar im Brucknerhaus in Linz).
ab (03.04.2008, 21:06): Original von Rachmaninov Habe auch gelesen es wäre eher kein Jazz-Album. Ist das die Meinung des Moderators oder Deine Eindrücke?
Es ist kein Jazz-Album, aber eines, bei dem die Komponisten durch den Jazz angeregt worden sind.
ab (03.04.2008, 21:12): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124218720.jpg :engel
Nordolf (03.04.2008, 21:53): Original von Fuff Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313238620.jpg
:down :down :down
Pendereckis "Polnisches Requiem" ist das vielleicht düsterste seiner Art (zumindest von dem, was ich kenne). Der Chor auf dieser Einspielung singt und schreit sich die Seele aus dem Leib.
Gefällt mir auch sehr gut.
Folgende Neuerscheinung ist ein sehr gutes Pendant dazu :
Die Achte war ein Auftragswerk des Luxemburger Staates zur Einweihung der Luxemburger Philharmonie. Ich war bei der Uraufführung (Orchestre Phil. du Lux. unter Bramwell Tovey; Penderecki, der die Sinfonie erst kürzlich fertiggestellt hatte verfolgte das Ganze direkt).
So, jetzt muss ich aber noch arbeiten (mit Greilsammer).
Bis später,
Patrick.
Bei mir nun wieder das Polnische Requiem.
Es gibt bei Naxos ja eine ganze Reihe mit Penderecki-Einspielungen. Ich werde sie mir nach und nach zulegen. Der Großteil entstand unter dem Dirigat von Antoni Wit. Dieser Dirigent fiel mir auch bei Szymanowski sehr positiv auf.
:hello Jörg
Nordolf (03.04.2008, 21:54): Original von liegnitz Fast schon zu Ende gespielt:
Die Stimmungen sind sehr mystisch und abgedriftet. So darf man bei der Erwähnung einer Orgel in "Pranam II" nicht unbedingt erwarten, man würde eine solche heraushören... Oder das äußerst faszinierende "Wo Ma" - geschrieben für Basstimme solo. Buchstaben des italienischen und deutschen Alphabetes werden... ja, was was eigentlich... gesungen, gechantet, vibriert?! Dieses Stück wirkt wie eine Meditation - der Eindruck wird zusätzlich dadurch unterstützt, das zwischen den Parts jeweils ein sanfter Gongschlag ertönt. Nach dem Willen Scelsis soll hier der "mythische Körper" des Sängers in einem musikalischen "Ritual" geopfert werden. Oder "To the Master" - einfache Klaviertupfer begleiten die improvisierten Intervalle eines Cellos. Das Notenbeispiel im Beiheft zum Stück "Preghiera" für Klarinette solo zeigt hingegen kaum noch weißes Papier... nur Noten...
Die erste Cd (Sarabandes, Gymnopédies, Gnossiennes, ...).
Die sechste, Vexations, mit 42 Wiederholungen (also, wenn man sich die CD 20 mal hintereinander anhört, dann kommt man auf die von Satie geforderten 840 Wiederholungen!) ist wohl eher was für andere Situationen (z.B. während monotonen Beschäftigungen :wink)... Obwohl ich auch verschiedene andere gute Satie-Einspielungen habe, ziehe ich dies sehr preiswerte (aktuelle) Box momentan vor, auch wegen der thematischen Gliederung auf 6 CD's. Das Booklet von der Honfleurer Satie Expertin O. Volta ist auch sehr instruktiv.
Es gibt bei Naxos ja eine ganze Reihe mit Penderecki-Einspielungen. Ich werde sie mir nach und nach zulegen. Der Großteil entstand unter dem Dirigat von Antoni Wit. Dieser Dirigent fiel mir auch bei Szymanowski sehr positiv auf.
:hello Jörg
Ja! Insbesonders die 7te (Seven gates of Jerusalem) hat es mir angetan :
Bei den meisten anderen seiner Werke, hat Penderecki jedoch keine so glückliche Hand als Dirigent. Da ziehe ich Wit klar vor!
Beste Grüsse,
Patrick.
ab (04.04.2008, 09:44): Original von Fuff Obwohl ich auch verschiedene andere gute Satie-Einspielungen habe, ziehe ich dies sehr preiswerte (aktuelle) Box momentan vor, auch wegen der thematischen Gliederung auf 6 CD's. Das Booklet von der Honfleurer Satie Expertin O. Volta ist auch sehr instruktiv.
Grüsse,
Patrick. Welche wären das denn? Über ein paar Worte hier am richtigen Ort, würde ich mich sehr freuen! :hello
Ps. Herrlich, schon früh am Morgen so eine Forumlierung zu lesen, wie Deine oben zu Pendereckis Dirigat . :thanks
Fuff (04.04.2008, 10:38): Original von ab Original von Fuff Obwohl ich auch verschiedene andere gute Satie-Einspielungen habe, (...)
Welche wären das denn? Über ein paar Worte hier am richtigen Ort, würde ich mich sehr freuen! :hello (...)
Hallo ab,
Pascal ROGE (mein Favorit) http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947575276.jpg und Jean-Yves Thibaudet hauptsächlich.
Letztens, d.h. vor Kauf der Brilliant Box letzte Woche, kam Satie bei mir nicht zu oft in den CD Player. Vor einigen jahren war Honfleur mein Lieblingsort in der Normandie für Kurzurlaube. Und dort beschäftigte ich mich dann automatisch mit dem Honfleurer Komponisten. Das Satie Museum in Honfleur ist wirklich einen Besuch wert! Ich habe noch viele andere Saties CD aus dieser Zeit, auch kleinere Produktionen, usw, die ich im Museum fand. Aber es zog mich immer wieder zurück zu Rogé (und zwischendurch zeitweise zu Thibaudet).Mal sehen, wie lange ich bei der Ariagno-Box verbleiben werde?
ich habe den Satie Thread auch schon entdeckt. Bei Gelegenheit (Zeit!) und nachdem ich mich durchgelesen habe (um Wiederholungen zu vermeiden) werde ich versuchen "meinen Senf dazu beizutragen" (warum mir was gefällt und wieso ich was vorziehe, usw). Aber, momentan entdecke ich soviele Themen hier die mich reizen (die Qual der Wahl...), dass ich nicht so richtig weiss wo ich beginnen soll.
Aram Khachaturian Symphonie Nr. 2 Aram Khachaturian / Wiener Philharmoniker 1962
Gayaneh Suite / Adagio von Spartacus und Phrygia Aram Khachaturian / Wiener Philharmoniker 1963
Khachaturians dunkle, pathetische "Kriegssymphonie" in E-Moll - von ihm selbst dirigiert. Er geht seine Werke wie immer packend, kraftvoll und mit angezogenem Gaspedal an.
Ich finde dieses eindringliche Summen der Streicher im Streichquartett Nr. 2 immer wieder faszinierend. Teilweise gibt Scelsi ihnen auch eine deutliche Sitar-Einfärbung. Es ist schon etwas sehr Eigenes um diesen Komponisten.
Tranquillo (04.04.2008, 23:01): Heute sechs Stunden Zug gefahren - wenigstens kann man dank der guten Geräuschdämmung im ICE gut Musik hören:
Wieder den Lélio, und zwar diese Version. Aber noch nicht auf CD, denn die wurde erst Freitags versendet (laut Email Benachrichtigung), sondern über einen sehr interessanten Berlioz-Blog (mit vielen kompletten Standarteinspielungen zum streamen)...
Das Internet ist schon eine sehr feine Sache...
Beste Grüsse,
Patrick Leclerc.
liegnitz (05.04.2008, 10:25): Bei mir läuft gerade
Das Klavierkonzert Nr. 3 "Geschenk der Träume" von Rautavaara wurde 1998 für Vladimir Ashkenazy geschrieben, der sich hier in seiner Doppelrolle als Pianist und Dirgent betätigt. Die Instrumentierung schillert in Ravelschen Klangfarben. Das Werk selbst ist voller Wärme und Verträumtheit. Gelegentliche eigenartige Harmonien und harschere Momente nehmen dem Werk nichts von seiner harmonischen Grundorientierung. Das ein Jahr später komponierte "Autumn Gardens" schlägt in dieselbe impressionistische Kerbe.
Das fünfsätzige Werk des norwegischen Komponisten und Jazzgitarristen Terje Rypdal pendelt zwischen ruhig-melancholischen Passagen und grollenden Ausbrüchen. Ich assoziiere mit dieser Musik eine nordische Berglandschaft. Wie die Zusammenstellung der mitwirkenden Musiker zeigt, handelt es sich um eine ziemlich einzigartig klingende Musik.
ab (05.04.2008, 12:33): Spielt Palle Mikkelborg hier nur Trompete oder auch Flügelhorn? :hello
nikolaus (05.04.2008, 13:08): Witztig, wollte gerade Debussy/La mer (Abbado, Luzern Festival) auflegen, mache das Radio an und was erklingt: richtig, Debussy/La mer unter Karajan 1964 (Berliner Philharmoniker).
Übrigens: seit 12Uhr läuft auf WDR 3 anlässlich des Karajan-Gedenktages eine Sondersendung bis 24Uhr.
Mal sehen, vielleicht bleibe ich doch dran...
Nikolaus.
ab (05.04.2008, 13:17): Original von nikolaus Witztig, wollte gerade Debussy/La mer (Abbado, Luzern Festival) auflegen, mache das Radio an und was erklingt: richtig, Debussy/La mer unter Karajan 1964 (Berliner Philharmoniker).
Übrigens: seit 12Uhr läuft auf WDR 3 anlässlich des Karajan-Gedenktages eine Sondersendung bis 24Uhr.
Mal sehen, vielleicht bleibe ich doch dran....
Schade, mich hätte interessiert, wie Du den Unterschied zwischen Karajan 64 und Abbado 2003 charakterisieren würdest...
nikolaus (05.04.2008, 14:46): Original von ab Original von nikolaus Witztig, wollte gerade Debussy/La mer (Abbado, Luzern Festival) auflegen, mache das Radio an und was erklingt: richtig, Debussy/La mer unter Karajan 1964 (Berliner Philharmoniker).
Übrigens: seit 12Uhr läuft auf WDR 3 anlässlich des Karajan-Gedenktages eine Sondersendung bis 24Uhr.
Mal sehen, vielleicht bleibe ich doch dran....
Schade, mich hätte interessiert, wie Du den Unterschied zwischen Karajan 64 und Abbado 2003 charakterisieren würdest...
Tut mir Leid, im Radio haben sie nur den ersten Satz gespielt, u. davon habe ich nur das Ende mitbekommen. Also zu wenig, um zu vergleichen. :I
Nordolf (05.04.2008, 15:03): Spielt Palle Mikkelborg hier nur Trompete oder auch Flügelhorn?
Nein, laut Beiheift nur eine "trumpet". Da die Besetzung des Kammerorchesters akribisch aufgeführt wird, kann ich sagen, das auf der ganzen CD kein Flügelhorn zu hören ist.
Eine Reise in die Welt des Mittelalters - die Schola Bamberg führt unter der Leitung von Werner Pees die Rekonstruktion eines Krönungsritus aus dem Jahre 1002 auf. Dabei spielen allerlei Manuskripte aus dem 10. Jhd. und die "Neumenschrift", welche Melodiebewegungen und gesangliche Gestaltung, aber nicht die Tonhöhe vorgibt, eine große Rolle. Da der Ritus vermutlich an die drei Stunden dauerte, handelt es sich hier natürlich nur um Ausschnitte.
Fuff (05.04.2008, 15:44): Hier haben wir einen schönen - leicht veregneten - Nachmittag, also ideal zum Schmökern, Faulenzen, usw.... Und das nehme ich mir momentan zu Gemüte :
Die Diapason d'Or CD enthält Auszüge aus von Ihnen prämierten CD's. Besonders spannend finde ich Schumanns Genoveva (Berlin Classics), sowie den Mephisto Valse N°1 von Liszt unter Koussevitzki mit dem Boston Symphony Orchestra. Dort bin ich jetzt gerade dabei. Danach freue ich mich dann noch auf Karajans (100 Jahre oblige! Auch die französischen Magazine :wink) Meistersinger mit der Dresdener Staatskapelle.
Die Interpretation ist selbstverständlich klasse - das Werk wird sehr kompakt wiedergegeben. Das Klangbild ist leider nicht sehr erfreulich - ziemlich dumpf und wenig räumlich.
Colin Davis / Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks 1988
Eine der besten Aufnahmen des Titans. Davis baut gekonnt die Spannungsbögen auf. Der 3. Satz - jener Trauermarsch, inspiriert durch ein Bild, in dem die Tiere des Waldes den Jäger zu Grabe tragen - gefällt mir hier am besten. Der Dirigent legt offensichtlich weniger Wert auf die Satire - wie Bernstein bspw. -, sondern lässt einfach wunderschön traurig spielen.
ab (05.04.2008, 23:39): Wieder einmal ein Anlaß, auf diesen meinen Geheimtipp hinzuweisen:
Eine meiner Inselkandidaten: John Adams; The Wound-Dresser, Fearful Symmetries Sanford Sylvan, Bariton; Naoko Tanaka, Violine; Chris Gekker, Trompete; Orchestra of St. Luke's, John Adams
Rachmaninov (06.04.2008, 10:25): bei mir gibt es jetzt nochmals das Beethoven VK
Michael Haydn! Die Missa Sancti Hieronymi. Ich lernte den Salzburger Haydn durch sein Schrattenbach-Requiem (Missa pro defuncto Archiepiscopo Sigismundo) kennen und schätzen...
Liebe Grüsse,
Patrick.
P.S.: Nächstens werde ich hoffentlich endlich die Zeit finden - und sie mir auch nehmen :wink - um aktiv an Diskussionen teilzunehmen...
Xenakis; Eonta für Klavier und 5 Blechbläser; Yuji Takahashi, Klavier; Ensemble Instrumental de Musique Contemporaine de Paris, Konstantin Simonovic (Aufnahme: 1965)
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9 Günter Wand / Berliner Philharmoniker 1998
Diese Live-Aufnahme der Neunten zeigt Wand und die Berliner mit breiten, getragenen Tempi und viel Liebe zum Detail. Dabei fällt das Werk aber nie auseinander, sondern die Innenspannung wird immer aufrechterhalten.
Nordolf (06.04.2008, 11:45): Original von Dox Orkh Nachdem es bald einen Xenakis-Thread geben wird (@Nordolf :thanks), beginne ich schon mal mit dem warmhören.
Anfang nächsten Monats habe ich den Thread geplant (vielleicht auch eher - mal schauen).
:hello Jörg
ab (06.04.2008, 13:24): Sibelius Sinfonie Nr. 4 & 5 Segerstam, Brilliant
J. C. Bach: Klaviertrios Trio 1790 (mit historischen Instrumenten)
Cetay (inaktiv) (06.04.2008, 16:36): Original von ab Eine Platte, mit der man auch Pophörer an die Hand nehmen kann, um sie zur Klassik hinzuführen. Ich dachte, dafür wäre David Garret zuständig. :ignore
ab (06.04.2008, 22:11): Original von Dox Orkh Original von ab Eine Platte, mit der man auch Pophörer an die Hand nehmen kann, um sie zur Klassik hinzuführen. Ich dachte, dafür wäre David Garret zuständig. :ignore
Nein, der ist etwas eher für die Hansi Hinterseer-Fraktion (Fraternition?), oder? :beer
ab (06.04.2008, 22:13): Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/21AMEDNH8SL._AA115_.jpg
Rubinsteins Moskauer zweite Chopinsonate von 1964 mit Gedächtnisausfall im Scherzo.
Gruß, Zelenka
Ist das jenes Konzert, wo er ohne Rücksicht auf Verluste hochdramtisch bei Chopin aufs Ganze geht?
Rachmaninov (07.04.2008, 07:59): Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/41kcAj%2BkVkL._SL500_AA240_.jpg
CD 1: Ravel, Boléro
Gruß, Zelenka
Hatte sie am WE in der Hand. Ist so eine Ansammlung von Häppchen :(
ab (07.04.2008, 10:18): Schon einmal hier die große Griechin Rena Kyriakou gehört?
Ein Rezensent aus Venezuela schreib dazu:
Rena Kyriakou was the most prominent Greek female pianist in the first half of the last century, who emerged and triumphed with a particular sense of the color tonal. Moreover, she established (with the other brilliant colorist as the Brazilian Guiomar Novaes) new standards of imaginative execution in Felix Mendelssohn; Enrique Granados, and specially around the legendary Isaac Albeniz. ... But along the way Kyriakou and De la Rocha have been the most consequent and tenacious interpreters of Albeniz .
Mehr dazu hier.
ab (07.04.2008, 13:52): Gerade im Radio verklungen:
Anton Bruckner: Symphonie Nr.7 in E-Dur Chicago Symphony Orchestra Leitung: Bernard Haitink Label: CSO Resound CSOR 901704
nicht der schlechteste Bruckner!
Nun nochmals Ausschnitte aus Bachs Cello-Suiten mit Anne Gastinel (naive). Eine sozusagen musikalisch ehrliche Einspielung, scheint mir. Ich glaube, das finde ich erfreulicher als die von Quereyas.
liegnitz (07.04.2008, 14:10): So, Ich hab Dox Orth? Aufgaben erledigthttp://www.mysmiley.net/imgs/smile/winking/winking0047.gif.
Jetzt kommt dran: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203705023.jpg
Gruss Emma
liegnitz (07.04.2008, 14:18): M............ gebaut
Original von liegnitz So, Ich hab Dox Orth? Aufgaben erledigt http://www.mysmiley.net/imgs/smile/winking/winking0047.gif.
Jetzt kommt dran: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203705023.jpg
Gruss Emma
ab (07.04.2008, 14:22): Original von liegnitz
Jetzt kommt dran: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203705023.jpg
Gruss Emma
macht die Spaß? Die Violinkonzerte von ihm finde ich ja äußerst entzückend; nur kenne ich immer noch nicht eine adäquate Einspielung. Kremer/Harnoncourt wäre so einer meiner geheimen Wünsche. :P
Cetay (inaktiv) (07.04.2008, 15:07): Original von liegnitz So, Ich hab Dox Orth? Aufgaben erledigt Gruss Emma :thanks
Gestern und heute meine erste Annäherung an:
Das ist Zeitgenössische Musik, wie ich sie mag. "Neu" genug, um ständig in Atem gehalten und immer wieder zu überrascht zu werden, aber es nicht offensichtlich-platt darauf anlegend, dem Hörer auf die Zehnnägel zu gehen (etwa in dem Stil: "die Welt ist hässlich und die Musik muss das reflektieren"). Meine Favoriten sind die Kompositionen von Nadir Vassena (mit langen, improvisiert klingenden Soli der Laute) und Juliane Klein. Diese Doppel-CD ist ein echtes Spasspaket.
HenningKolf (07.04.2008, 16:16): Ich fang dann mal mit den Hausaufgaben der nächsten Tage/Wochen an:
Sibelius, Sinfonie Nr. 2, 1. Satz, diverse Orchester, diverse Dirigenten....
Zelenka (07.04.2008, 16:19): Original von Rachmaninov Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/41kcAj%2BkVkL._SL500_AA240_.jpg
CD 1: Ravel, Boléro
Gruß, Zelenka
Hatte sie am WE in der Hand. Ist so eine Ansammlung von Häppchen :(
Ich besitze nur die CD 1 dieser 2-CD-Kompilation als kostenlose Werbe-CD in einer Papphülle. Am Samstag, als Karajan seinen 100. hatte, fühlte ich mich ein wenig verpflichtet, wenigstens ein wenig Musik des Meisters zu hören. Ansonsten scheint es an jenem Tag keine Ehrungen in diesem Forum gegeben zu haben.
Gruß, Zelenka
Zelenka (07.04.2008, 16:20): Original von ab Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/21AMEDNH8SL._AA115_.jpg
Rubinsteins Moskauer zweite Chopinsonate von 1964 mit Gedächtnisausfall im Scherzo.
Gruß, Zelenka
Ist das jenes Konzert, wo er ohne Rücksicht auf Verluste hochdramtisch bei Chopin aufs Ganze geht?
Ja, Rubinstein wollte den Russen zeigen, was eine Harke ist.
Gruß, Zelenka
Rachmaninov (07.04.2008, 16:29): nach erstem eindruck am morgen nun
Mort (07.04.2008, 17:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ed-VT-WoL._SS500_.jpg
Ein wunderschönes, leider von viel zu vielen nicht gekanntes Chorwerk von Puccini. Vielen missfällt allerdings der oftmals sehr schwunghafte, fast schon opernhafte Stil der Messe. Ich liebe sie seitdem ich sie mit meinem Chor gesungen habe.
Ein wunderschönes, leider von viel zu vielen nicht gekanntes Chorwerk von Puccini. Vielen missfällt allerdings der oftmals sehr schwunghafte, fast schon opernhafte Stil der Messe. Ich liebe sie seitdem ich sie mit meinem Chor gesungen habe.
herzlich Willkommen
Gruss Emma
liegnitz (07.04.2008, 18:22): Original von ab Original von liegnitz
Jetzt kommt dran: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203705023.jpg
Gruss Emma
macht die Spaß? Die Violinkonzerte von ihm finde ich ja äußerst entzückend; nur kenne ich immer noch nicht eine adäquate Einspielung. Kremer/Harnoncourt wäre so einer meiner geheimen Wünsche. :P
1. Meine erste Annäherung an "il divino boemo" 2. Nette Musik. 3. Antonio Rossetti und Joseph Martin Kraus gefallen mir besser. (Beziehe mich an Mozart Zeitgenossen) 4. Noch nicht Inselgepäck reif.
Und jetzt bei mir im Player:
http://www.gerhard-greiner.de/dg26g.jpg
Jean Sibelius (1865-1957) Schwedisches Radio Symphonie Orchester Sergiu Celibidache Konzerthaus Stockholm 21. März 1971 (Live)
Mime (07.04.2008, 19:54): Die Zauberflöte von WAMozart in folgender Besetzung:
Sarastro und Sprecher: Albert van Naasteren Tamino: Fritz Wunderlich Königin der Nacht: Juliana Farkas Pamina: Maria van Dongen Papageno: Jan Derksen Papagena: Nel Duval Monostatos: Reinier Schweppe Drei Damen: Annette da la Bye, Lucienne Bouwman, Annie Delorie Drei Knaben: Elly Ameling, Thea van der Steen, Cora Canne-Meyer Erster Priester und erster Geharnischter: Jan Wayer Zweiter Priester und zweiter Geharnischter: Sybert van Keeken
Het Radio Filharmonisch Orkest + Het Groot Omroepkoor Dirigent: Bernard Haitink
Rundfunkaufnahme von Radio Hilversum aus dem Jahr 1058
Dank dem "Insel-Spiel" (das hoffentlich noch nicht vorüber ist) kam mir Charles Ives wunderbare Vierte wieder in den Sinn. Aber heute Abend nimmt meine Schwäche für unvollendete Werke trotzdem wieder einmal die Zügel in die Hand (bei den brucknerfreunden erläuterte ich dies schon mal kurz). Ives hat der Nachwelt diesbezüglich ja auch eine harte Nuss zum Knacken vermacht! Folgende zwei Herangehensweisen an die Universe Symphonie drängen sich mir regelmässig auf. Momentan fröne ich folgender :
Es handelt sich um die Komplettierung (sowie Realisierung von Larry Austin) die ich als Erstes zur Kenntniss nahm.
Aber folgende, Einspielung ist auch nicht zu verachten. Obwohl, - oder vielleicht gerade weil? - Gerhard Samuel doppelt so lange für sein Konzept braucht (und dies, ohne halb so schnell zu spielen)! Wenn die Zeit heute nicht mehr reicht, dann muss Samuel morgens daran glauben :wink.
Es handelt sich um zwei grundverschiedene Realisierungen von Ives Grundidee.
Gibt es hier vielleicht noch jemanden der sich schon eingehender mit den Universe Realisierungen beschäftigt hat? Momentan versuche ich ein wenig "die Lage hier im Forum zu sondieren", ehe ich mein erstes Thema starten werde. Varèse scheint ja auf echtes Interesse zu stossen. Wie aber ist es mit Charles Ives, und bei Ihm insbesosonders mit der Vierten, sowie mit obenerwähnten Realisierungen seiner Idee bezüglich der Universe Symphonie? "The unanswered question" könnte man natürlich auch noch kurz anstreifen...
Noch einen schönen Abend,
Patrick Leclerc.
HenningKolf (07.04.2008, 22:42): Nach so viel Schnipseln der 2. Sinfonie höre ich jetzt Sibelius nicht aus der "Arbeits"perspektive, sondern zur Entspannung
Interessant! Ich werde mir diese CD bei nächster Gelegenheit zulegen. A propos: Von wem stammen die Transkriptionen? Bei jpc steht "semioriginaler Sibelius".
Patrick
Nordolf (07.04.2008, 23:08): Vorhin verklungen - und heute bereits zum dritten Male:
Undisonus: Violine: Terje Tonnesen Christian Eggen / Royal Philharmonic Orchestra 1986
Ineo: Christian Eggen / The Rainbow Orchestra Grex Vocalis 1987
Beide Werke verbreiten eine sphärische, dabei melancholische Stimmung. Ich muss hier wie bei seiner Komposition "Lux Aeterna" an abgelegene Berglandschaften denken. Rypdal erzählt auch im Beiheft, das er gerne in den Bergen spazieren gehen würde.
cellodil (07.04.2008, 23:30): Original von Rachmaninov bei mir nun Sibelius Sinfonie #2
wie gefällt Dir die? Und wie ist "Finlandia"? An dem Stück säge ich ja derzeit auch herum... und habe mir deshalb diese hier zugelegt, mit der ich nicht unglücklich bin (aber auch nicht berauscht - ist freilich auch nicht so ganz my cup of tea, der Herr Sibelius).
Interessant! Ich werde mir diese CD bei nächster Gelegenheit zulegen. A propos: Von wem stammen die Transkriptionen? Bei jpc steht "semioriginaler Sibelius".
Patrick
Ich habe nicht die CD, sondern mp3s bei emusic erworben, ein Blick ins booklet ist mir daher nicht möglich. Sibelius hat aber sehr viele seiner Orchestermusiken selbst für Klavier arrangiert. Ich gehe daher davon aus, dass es kein halboriginaler, sondern ein originaler Sibelius ist, den ich gerade gehört habe
Gruß Henning
Rachmaninov (08.04.2008, 05:55): Original von cellodil Original von Rachmaninov bei mir nun Sibelius Sinfonie #2
Cetay (inaktiv) (08.04.2008, 06:11): Inseln und Listen können zu Realitätsverlust führen. Ich bin schon beim hypotetischen Ausscheidungshören angelangt. http://www.smileygarden.de/smilie/Crazy/44.gif
Im moment kämpfen:
http://www.musicweb-international.com/classrev/2001/apr01/nystroem.jpg vs http://www.allclassics.org/music/recs/images/k/kch11041.jpg
Nyström, Sinfonia del Mare, Svetlanov - Gorecki, Sinfonie der Klagelieder, Kamirski
Rachmaninov (08.04.2008, 06:13): Original von Dox Orkh Inseln und Listen können zu Realitätsverlust führen. Ich bin schon beim hypotetischen Ausscheidungshören angelangt.i
Oje, und kurz nach Ostern Smilies mit Weihnachtsmannkappe :ignore
Fuff (08.04.2008, 06:54): Original von HenningKolf Original von Fuff Original von HenningKolf
Interessant! Ich werde mir diese CD bei nächster Gelegenheit zulegen. A propos: Von wem stammen die Transkriptionen? Bei jpc steht "semioriginaler Sibelius".
Patrick
Ich habe nicht die CD, sondern mp3s bei emusic erworben, ein Blick ins booklet ist mir daher nicht möglich. Sibelius hat aber sehr viele seiner Orchestermusiken selbst für Klavier arrangiert. Ich gehe daher davon aus, dass es kein halboriginaler, sondern ein originaler Sibelius ist, den ich gerade gehört habe
Gruß Henning
Hallo Henning,
Du hast Recht. Ich habe mal bei Hänssler nachgeschaut: "(...) Noch weniger bekannt sind die über zwanzig Klavierarrangements, die Sibelius selbst von seinen Orchesterwerken hergestellt hat. (...)".
Beste Grüsse,
Patrick
Rachmaninov (08.04.2008, 07:09): Original von Fuff Hallo Henning,
Du hast Recht. Ich habe mal bei Hänssler nachgeschaut: "(...) Noch weniger bekannt sind die über zwanzig Klavierarrangemts, die Sibelius selbst von seinen Orchesterwerken hergestellt hat. (...)".
Beste Grüsse,
Patrick
Muss mal daheim nachsehen ob diese auch auf der Mustonen CD drauf sind oder ob die mir bisher entgangen sind.
War gestern so müde, daß ich kaum was mitbekommen habe und früh einschlief. Nicht wegen der Aufnahme ....
Hoffe, Du hattest wenigstens süße Träume von "Finland, Finland, Finland" (sonst hilft nur das entsprechende - übrigens deutlich munterere - Lied von Monty Python).
Herzliche Grüße
Sabine
HenningKolf (08.04.2008, 09:49): Monthy Python....tssss....mein Avatar hat gerade etwas beleidigt geguckt, schien mir..Nicht dass ich auch noch einen Faden zu Finlandia eröffnen muss...............
:hello
Cetay (inaktiv) (08.04.2008, 10:22): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Inseln und Listen können zu Realitätsverlust führen. Ich bin schon beim hypotetischen Ausscheidungshören angelangt.i
Oje, und kurz nach Ostern Smilies mit Weihnachtsmannkappe :ignore
Da siehst du, wie weit es schon mit mir gekommen ist.
Nächste Runde:
vs
Die Music in 12 parts ist eine Art Kompendium des Minimalismus. Danach hat sich Philip Glass ganz bewußt von diesem Begriff abgewandt und wollte seine späteren Kompositionen als "Musik mit repetitiven Strukturen" verstanden wissen. Ein Kritiker nannte das bei der Echnaton-Oper erzielte Ergebnis "Rituelle Verzauberung zwischen archaischer Kraft und Sphärenmusik" - Andere finden es schlicht langweilig. Ich stelle mich hier auf die Seite des Kritikers. :engel
Rachmaninov (08.04.2008, 10:52): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Inseln und Listen können zu Realitätsverlust führen. Ich bin schon beim hypotetischen Ausscheidungshören angelangt.i
Oje, und kurz nach Ostern Smilies mit Weihnachtsmannkappe :ignore
Da siehst du, wie weit es schon mit mir gekommen ist.
Das Forum und sein Admin sind hier völlig unschuldig :engel
Perez, und das ist erfreulich, hat seinen eigenen Zugang zum Werk gefunden. Hier wird kein begangener Weg erneut beschritten. Das gefällt!
uhlmann (08.04.2008, 14:57): gerade lief auf zdf-theaterkanal eine "pastorale" unter herbert von karajan: welch ein trauerspiel. billigster breitwand-schönklang-beethoven, jeder ecke und kante beraubt, da bleibt nur langeweile über.
getoppt, in negativem sinne, von karajans "interpretaion" von mozarts divertimento kv 334, ebenfalls auf zdf-theaterkanal heute vormittag. ein jammer...
Fuff (08.04.2008, 15:33): Schönen Nachmittag,
Wie gestern Abend schon angekündigt, widme ich mich dann heute wieder Ives' Univers Symphonie in Johnny Reinhards Realisierung :
1 Fragment: Earth Alone 1’18” 2 Prelude #1: Pulse Of The Cosmos 29’37” 3 Section A: Wide Valleys And Clouds 12’03” 4 Prelude #2: Birth Of The Oceans 3’32” 5 Section B: Earth And The Firmament 4’34” 6 Prelude #3: And Lo, Now It Is Night 2’33” 7 Section C: Earth Is Of The Heavens 10’49”
Im Netz (stereosociety) gibt es ausführliche Hörbeispiele, sowie Fachartikel, für Interessierte...
Grüsse,
Patrick Leclerc.
Fuff (08.04.2008, 15:46): Original von Fuff
(...)
Aber folgende, Einspielung ist auch nicht zu verachten. Obwohl, - oder vielleicht gerade weil? - Gerhard Samuel doppelt so lange für sein Konzept braucht (und dies, ohne halb so schnell zu spielen)! Wenn die Zeit heute nicht mehr reicht, dann muss Samuel morgens daran glauben :wink.
Ich habe gestern das falsche Cover gepostet. Samuels Einspielung benutzt die Austin Realisierung (aber ich ziehe die gestern von mir gehörte Col Legno CD bei Weitem vor. Samuels CD hingegen schätze ich wegen seiner hervorragenden "The Unanswered Question" Interpretation.)!
Ich dachte aber an jene von Johnny Reinhard, die auch von ihnm eingespielt wurde! Reinhards Realisierung und Einspielung wird nur über seine amerikanische Plattenfirma vertrieben. Die beiden Cover ähneln sich. Deshalb auch mein Irrtum! (siehe auch meinen vorherigen Beitrag).
Sorry!
Patrick.
Jürgen (08.04.2008, 16:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BPCHHZQ4L._AA240_.jpg
Die Meistersinger von Nürnberg, Jochum
Nur einige Ausschnitte: 1. Vorspiel 1.Akt 2. Ende 2.Akt (Prügelszene) 3. Wahn, überall Wahn 4. Ab "Selig, wie die Sonne" bis Ende.
Grüße Jürgen
Rachmaninov (08.04.2008, 16:57): So, nun beginnt meine Wagner Annäherung.
Unglaublich wieviel Druck Solti im Jahre 1970 mit den Chicagoern erzeugen konnte - er dirigiert streng und agressiv gleichermassen. Der Klang übertrifft an Direktheit, Klarheit und Schärfe viele heutige Aufnahmen.
liegnitz (08.04.2008, 17:45): Und nun höre ich in diese Aufnahme herein:
Clarinet Concerto Klarinette: Martin Fröst Esa-Pekka Salonen / Swedish Radio Symphony Orchestra 2001 Liquid Marble Esa-Pekka Salonen / Swedish Radio Symphony Orchestra 2002 Violin Concerto Violine: Anna Lindal Esa-Pekka Salonen / Swedish Radio Symphony Orchestra 2002
Der Schwede Anders Hillborg wurde 1954 geboren und gehört zu den bekanntesten noch lebenden Komponisten aus Skandinavien. Neben der Klassik war die Rockmusik sein Metier. Nach seinen Erfahrungen mit dem Rock wollte Hillborg nun - wie er selbst sagt - auf die Publikumserwartungen pfeifen und nur noch Kunst machen. Das heißt allerdings nicht, das er völlig unzugängliche abstrakt-asketische Musik schreiben würde. Die Kompositionen sind vielmehr allle drei sehr klangsinnlich und nehmen harmonische Anleihen beim Jazz/Rock. Ein offenes Ohr benötigen die surrealen modernen Werke natürlich trotzdem.
Das Klarinettenkonzert ist eines der markanten "Showpieces" von Martin Fröst. Es lässt nicht nur großen Spielraum für die Virtuosität des Solisten, sondern integriert pantominische und tänzerische Elemente. Es existieren mehrere Versionen des Konzerts - die hier aufgezeichnete ist die ursprüngliche lange Version. Der Komponist hat aber auf Anraten Frösts einige Änderungen in seinem Werk vorgenommen.
Wer Fröst damit live sehen will, sehe sich diesen Clip auf youtube an:
http://www.youtube.com/watch?v=OWlxobYLhoc
Ich finde Werk und Performance ganz einfach klasse!
Rachmaninov (08.04.2008, 19:13): Original von Nordolf
Wer Fröst damit live sehen will, sehe sich diesen Clip auf youtube an:
http://www.youtube.com/watch?v=OWlxobYLhoc
Ich finde Werk und Performance ganz einfach klasse!
Kein Wunder das sich BIS Fröst "geangelt" hat!
Ich warte ja noch drauf, dass ich hier mal von Dir lese
"Und heute die h-moll Sonate von Liszt in der Aufnahme mit Demidenko"
:ignore
Nordolf (08.04.2008, 19:21): Original von Rachmaninov
Ich warte ja noch drauf, dass ich hier mal von Dir lese
"Und heute die h-moll Sonate von Liszt in der Aufnahme mit Demidenko"
:ignore
:J Oh, oh... das ist nicht die einzige Aufnahme von meinem anno dazumals hier geposteten Wunschzettel, die ich immer noch nicht habe. *wegduck* Es kommen ständig neue Wünsche hinzu - und alte werden nach hinten geschoben. *noch-tiefer-wegduck*
:hello Jörg
Rachmaninov (08.04.2008, 19:23): Original von Nordolf :J Oh, oh... das ist nicht die einzige Aufnahme von meinem anno dazumals hier geposteten Wunschzettel, die ich immer noch nicht habe. *wegduck* Es kommen ständig neue Wünsche hinzu - und alte werden nach hinten geschoben. *noch-tiefer-wegduck*
:hello Jörg
@Jörg, ein mir gänzlich unbekanntes Problem! :leb
Naja, glaube Du hast derzeit auch viele spannende Musikrichtungen, die Dich ausfüllen :hello
Nordolf (08.04.2008, 19:35): Original von Rachmaninov Original von Nordolf :J Oh, oh... das ist nicht die einzige Aufnahme von meinem anno dazumals hier geposteten Wunschzettel, die ich immer noch nicht habe. *wegduck* Es kommen ständig neue Wünsche hinzu - und alte werden nach hinten geschoben. *noch-tiefer-wegduck*
:hello Jörg
@Jörg, ein mir gänzlich unbekanntes Problem! :leb
Naja, glaube Du hast derzeit auch viele spannende Musikrichtungen, die Dich ausfüllen :hello
Ja - stimmt. Im Grunde könnte ich mein Leben eigentlich nur noch mit Musik zubringen - süchtig und glücklich dabei! :ignore :rofl Da scheine ich aber auch nicht der einzige zu sein...
Herzliche Grüsse! Jörg
Tranquillo (08.04.2008, 19:55): Original von Nordolf Im Grunde könnte ich mein Leben eigentlich nur noch mit Musik zubringen - süchtig und glücklich dabei! :ignore :rofl Da scheine ich aber auch nicht der einzige zu sein... :J
Krzysztof Penderecki: Symphony No. 3 Threnody For The Victims Of Hiroshima Fluoresences De Natura Sonoris II
Antoni Wit / National Polish Radio Symphony Orchestra Katowice 1998
Was mir an Pendereckis Musik immer deutlicher auffällt, ist ihre konsequente Düsternis - wie kaum ein anderer Komponist verzichtet er auf musikalische Lichtblicke. In seinen symphonischen Chorwerken gibt es natürlich noch Parts oder Momente, die zumindest ruhigen Frieden bzw. das Bitten um diesen vermitteln - aber mehr als ein Fügen in das Unvermeidliche bevor die Apokalypse hereinbricht, ist das auch nicht.
Die 3. Symphonie erinnert mich in ihrer Klangsprache ein wenig an Schostakowitsch - die fahlen Streicherflächen und auch einige Schlagwerkstellen erzeugen eine ähnliche Stimmung wie bei dem Russen. Die anderen drei Werke stammen aus der Zeit, als Penderecki stark mit Geräuschen und neuen Klangmöglichkeiten experimentierte. Die Stimmung dieser Musik ist klaustrophobisch und beklemmend. Bläser und Streicher erzeugen hier teilweise recht un-erhörte Tonfiguren - verstärkt durch den Einsatz ungewöhnlicher Klangkörper wie der Singenden Säge, einer Eisenschiene, einer elektrischen Klingel oder gar einer Schreibmaschine. Die Kuhglocken wirken in diesem Umkreis dann schon konventionell. "Sonorismus" wird diese Klangerzeugung genannt - man könnte auch "Industrial Classic" dazu sagen. Auf jeden Fall spannende Musik...
cellodil (09.04.2008, 00:05): Zum Ausklang eines langen Tages:
Einen spannenderen Scriabin habe ich seit Sofronitski nicht mehr gehört. Ich warte sehnsuchtsvoll auf eine Fortsetzung..., und hoffe trotzdem, dass die Lettberg-Box http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4006408495864.jpg heute endlich - mit Martinons Lelio sowie Kronecker Vervollständigung von Michael Haydns Requiem B-Dur - bei mir im Briefkasten landet.
Einen spannenderen Scriabin habe ich seit Sofronitski nicht mehr gehört. Ich warte sehnsuchtsvoll auf eine Fortsetzung...,
qFuff, was zeichnet aus Deiner Sicht Sudbin's Klavierspiel aus?
cellodil (09.04.2008, 09:02): Original von HenningKolf Monthy Python....tssss....mein Avatar hat gerade etwas beleidigt geguckt, schien mir..Nicht dass ich auch noch einen Faden zu Finlandia eröffnen muss...............
:hello
Lieber Henning,
das ist mir jetzt auch eingefallen, dass Du ja eigentlich der Sibelius-Experte bist und bestimmt viel zu dem Werk zu sagen hättest (vielleicht guckt Dein Avatar auch nur deshalb beleidigt, weil er mir bei meinen (Zer-)Sägeversuchen zuhört???)... Muss auch einräumen, dass ich mich so langsam mit Sibelius anfreunde. Am Wochenende habe ich "Der Schwan von Tuonela" im Konzert gehört und war richtig angetan.
Herzliche Grüße
Sabine
P.S.
Bei mir jetzt schnell noch ein bisschen Haydn mit dem Beaux Arts Trio bevor mein Besprechungsmarathon los geht...
nikolaus (09.04.2008, 09:04): Ich fange mal mit Radio an:
09.04.2008
Klassik Forum
Mit Elgin Heuerding
Sylvius Leopold Weiss Prélude und Fuge d-moll Yasunori Imamura, Laute (4' 17'')
Christoph Willibald Gluck Enfin il est en ma puissance aus der Oper "Armide" Véronique Gens, Sopran Les Talens Lyriques, Leitung: Christophe Rousset (6' 28'')
Ermanno Wolf-Ferrari Idillio, op. 15 Concertino für Oboe und Streicher Alessandro Baccini Orchestra Filarmonica Città di Adria, Leitung: Giorgio Fabbri (18' 25'')
Einen spannenderen Scriabin habe ich seit Sofronitski nicht mehr gehört. Ich warte sehnsuchtsvoll auf eine Fortsetzung...,
qFuff, was zeichnet aus Deiner Sicht Sudbin's Klavierspiel aus?
Guten Morgen Rachmaninov,
Ich muss vorweg betonen, dass ich kein aktiver Musiker bin und auch nicht in Noten bewandert bin. Ich bin passionniert an der Musikgeschichte interessiert und verfüge über zwei aktive Ohren :wink, und lasse das Gehörte dann auf mich wirken.
Ich kenne ausserdem nur Sudbin's Scriabin. Aber dieser hat mich sofort gepackt! Sudbin schafft es meiner bescheidenen Meinung nach die Essenz der betreffenden Stücke quasi perfekt einzufangen und einzukleiden. Jede seiner "Bewegungen" scheint mir millimetergenau zu passen, sowohl Anschlag, als auch "pace". Dieses zeigt er für mich perfekt in den 2 Miniaturen, Etude, Op. 8 N°12 und Etude from Three Pieces, Op.2, die ich bis jetzt noch nie mit einer solchen Intensität interpretiert gehört habe. Vom ersten Takt an schwelge ich im alten "bourgeoisen" ein wenig dekadenten Russland der intelektuellen Oberschicht. Einfach nur schön! Aber doch auf eine sehr strenge und konsequente Art und Weise! In den 3 Sonaten hingegen schafft er es die Spannung vom ersten bis zum letzten Takt auf gleichem Niveau zu halten. Und dies besonders in den beiden Einsätzigen, d.h. der Fünften und der Neunten. So schwebt z.B. permanent ein subtiler "Jazz-Einfluss" über der Fünften, und trotzdem bleibt sein Spiel streng "klassisch". Die frivole Grundstimmung gleitet nie ins "Peinliche" hinein, sondern bleibt konsequent ekstatisch, aber ohne überzogene karikaturale Euphorie.
Sudbin schafft meiner Meinung nach eine perfekte Balance zwischen Ekstase und Kontrolle der Struktur auf dieser CD.
Liebe Grüsse,
Patrick.
nikolaus (09.04.2008, 12:07): Passend zum Wetter :cool
nikolaus (09.04.2008, 14:55): Habe ganz vergessen, dass ich diese habe :ignore:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0689076276320.jpg Meyers: A Ring Around Silence für Klavier;3 Poems for the Night and the Half-Light für präpariertes Klavier;Labyrinth für Klavier;Trittico für Cello & Klavier +Bibalo: Sonata Tango für Klavier
Dabei ist sie wirklich hörenswert u. spannend - was man so alles aus einem Klavier rausholen kann...
Nikolaus.
HenningKolf (09.04.2008, 15:07): Original von cellodil
Lieber Henning,
das ist mir jetzt auch eingefallen, dass Du ja eigentlich der Sibelius-Experte bist und bestimmt viel zu dem Werk zu sagen hättest (vielleicht guckt Dein Avatar auch nur deshalb beleidigt, weil er mir bei meinen (Zer-)Sägeversuchen zuhört???)... Muss auch einräumen, dass ich mich so langsam mit Sibelius anfreunde. Am Wochenende habe ich "Der Schwan von Tuonela" im Konzert gehört und war richtig angetan.
Herzliche Grüße
Sabine
P.S.
Ne, mit deinen Sägeversuchen hat das nichts zu tun.....seitdem es die LSO-Live-Aufnahme der 2. Sinfonie unter Colin Davis gibt kann mein Avatar sowieso nichts mehr wirklich erschrecken, außerdem glaube ich fast, dass Du viel besser spielst als Du vorgibst...
Wer hat denn den Schwan aufs Wasser gelassen und wo war es??
Gruß Henning
Jürgen (09.04.2008, 15:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T4SVX0G7L._SL500_AA240_.jpg
Le tombeau de Couperin
Rachmaninov (09.04.2008, 16:12): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T4SVX0G7L._SL500_AA240_.jpg
Le tombeau de Couperin
Das soll eine sehr gute Aufnahme Ravel Aufnahme sein.
Jeremias (09.04.2008, 16:13): Ist es auch, sehr filigran mit einer sehr sauberen Technik!
nikolaus (09.04.2008, 16:29): Beim Stöbern für die Insel gefunden:
Rachmaninovs Cellosonate und Liedertranskriptionen für Cello und Klavier. Sehr sehr gefühlvoll gespielt und wunderschön traurig... Ich könnte stundenlang zuhören.
Anders Hillborg: Klarinettenkonzert, Liquid Marble, Violinkonzert
Das Klarinettenkonzert ist schon erstaunlich kontrastreich: - erst spielt das Hauptinstrument solo oder mit kammermusikalischer Begleitung, dann brechen plötzlich herbe Klangwände blitzartig herein. Es klingt, als würde etwas Verborgenes jäh aufscheinen. Die Klarinette intoniert atmosphärische Naturlaute und kurz darauf findet sich der Hörer in harten angejazzten Passagen wieder. Überhaupt Natur - zu der intensiven Orchesterkomposition "Liquid Marble" inspirierten Hillborg Bilder von Vulkaneruptionen, von Magma und Lava. Beim Violinkonzert musste ich unwillkürlich an das Rauschen von Bächen oder das Pfeifen des Windes denken.
nikolaus (09.04.2008, 23:40): Original von cellodil Wenn's draußen schon nicht richtig Frühling wird... Heute geschenkt bekommen:
Kirchschlager und Bonney First Encounter (Erste Begegnung) Mendelssohn, Schuhmann, Brahms, Dvorak, et. al.
Frühlingshaft-beschwingte Grüße
Sabine
Und, gefällt sie Dir? Ich habe heute im Radio einige Dvorak-Lieder mit den beiden Maiden gehört und war sehr angetan, auch wenn ich nicht unbedingt Lied-Fanatiker bin :engel
Herzliche Grüße, Nikolaus.
Cetay (inaktiv) (10.04.2008, 06:06): Original von Cosima Original von Zelenka
Gestern kam endlich meine letzte Bestellung an. Die Vervollständigung des Requiem in B gefällt mir sehr gut. Kronecker greift auf das bekanntere Schrattenbacher Requiem zurück (Domine Jesu und Hostias; cf. die Fuge "Quam olim Abrahae promisisti"), sowie auf Süssmayrs Art und Weise der Vervollständigung von Mozarts' Requiem (Reprise von M. Haydn's Introitus und Kyrie am Schluss).
Ich habe schon eine Einspielung der Fragmente unter Rilling. Diese hinterliess damals einen unbefriegigenden Eindruck bei mir, weil die hervorragende Musik urplötzlich sehr brutal und abrupt abbricht. Kroneckers Vervollständigung von 1839 füllt diese Lücke mehr als ehrenhaft.
Grüsse,
Patrick
P.S.: Rachmaniniv: Was schätzt du denn an Sudbin?
Rachmaninov (10.04.2008, 08:20): Original von Fuff P.S.: Rachmaniniv: Was schätzt du denn an Sudbin?
@Fuff,
habe bei den Instrumentalisten bereits einiges zu ihm geschrieben. Er ist für mich der hoffnungsvollste junge Pianist, der sicherlich als einer der ganz Großen gelten wird. Er ist ungemein musikalisch, stellt sich nie in den Vordergrund und hat einen wunderbar farbigen Anschlag!
Tranquillo (10.04.2008, 08:36): Heute morgen in der Bahn:
ab (10.04.2008, 10:40): Original von Fuff Guten Abend,
Dank dem "Insel-Spiel" (das hoffentlich noch nicht vorüber ist) kam mir Charles Ives wunderbare Vierte wieder in den Sinn. Aber heute Abend nimmt meine Schwäche für unvollendete Werke trotzdem wieder einmal die Zügel in die Hand (bei den brucknerfreunden erläuterte ich dies schon mal kurz). Ives hat der Nachwelt diesbezüglich ja auch eine harte Nuss zum Knacken vermacht! Folgende zwei Herangehensweisen an die Universe Symphonie drängen sich mir regelmässig auf. Momentan fröne ich folgender :
Es handelt sich um die Komplettierung (sowie Realisierung von Larry Austin) die ich als Erstes zur Kenntniss nahm.
Aber folgende, Einspielung ist auch nicht zu verachten. Obwohl, - oder vielleicht gerade weil? - Gerhard Samuel doppelt so lange für sein Konzept braucht (und dies, ohne halb so schnell zu spielen)! Wenn die Zeit heute nicht mehr reicht, dann muss Samuel morgens daran glauben :wink.
Es handelt sich um zwei grundverschiedene Realisierungen von Ives Grundidee.
Gibt es hier vielleicht noch jemanden der sich schon eingehender mit den Universe Realisierungen beschäftigt hat? Momentan versuche ich ein wenig "die Lage hier im Forum zu sondieren", ehe ich mein erstes Thema starten werde. Varèse scheint ja auf echtes Interesse zu stossen. Wie aber ist es mit Charles Ives, und bei Ihm insbesosonders mit der Vierten, sowie mit obenerwähnten Realisierungen seiner Idee bezüglich der Universe Symphonie? "The unanswered question" könnte man natürlich auch noch kurz anstreifen...
Noch einen schönen Abend,
Patrick Leclerc.
Mach doch bitte einen eigenen threat auf! Die 4. von Ives ist gradios! Ich möchte gerne mehr von eueren Hörerfahrungen hören, denn ich habe nur die für mich unbefriedigende Double.Decca-Ausgabe...
ab (10.04.2008, 10:50): Ich habe die letzten Tage, unterwegs, sehr viel Debussy gehört, insbesondere die Préludes. Nun Guldas Aufnahme, erstmals in der Restauration durch Andante, statt in der Great-Pianists-Serie :thanks
daniel5993 (10.04.2008, 11:26): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028942207523.jpg
Franz Schubert Klaviersonate D.845
Drei Klavierstücke D.946
Fuff (10.04.2008, 11:33): Original von Rachmaninov Original von Fuff P.S.: Rachmaniniv: Was schätzt du denn an Sudbin?
@Fuff,
habe bei den Instrumentalisten bereits einiges zu ihm geschrieben. Er ist für mich der hoffnungsvollste junge Pianist, der sicherlich als einer der ganz Großen gelten wird. Er ist ungemein musikalisch, stellt sich nie in den Vordergrund und hat einen wunderbar farbigen Anschlag!
DANKE,
Ich werde dann da (bei den Instrumentalisten) mal nachschlagen.
Neben Sopran-, Tenor- und Basstimme sind folgende Instrumente zu hören: gotische Harfe, Portativ, Drehleier, Alt- und Basskrummhorn, Dudelsack, Schalmei, Pommer, Laute, Gitarre, Schlüsselfidel und Schlagwerk.
Die Lieder stammen hauptsächlich aus der Zeit der Bauernkriege und aus dem Umfeld der Märzrevolution von 1848. Nach dem Willen des Ensembles soll diese Zusammenstellung ein "Spiegel der Leidensgeschichte des Volkes im Streben nach Selbstbestimmung" sein. Wie immer musizieren die Freiburger sehr natürlich, ausdrucksstark und mit einer gewissen dramatischen Geste. Besonders beeindruckend finde ich "Ain Geyer ist ausflogen", "Es ist ein Schnitter, heißt der Tod" und "Die Freiburger Ballade vom Hans Steutlinger".
daniel5993 (10.04.2008, 14:26): Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Nr. 25, KV 503 Edwin Fischer 1947
Rachmaninov (10.04.2008, 14:35): Original von Nordolf Vorhin gehört:
Anders Hillborg: Klarinettenkonzert, Liquid Marble, Violinkonzert
Das Klarinettenkonzert ist schon erstaunlich kontrastreich: - erst spielt das Hauptinstrument solo oder mit kammermusikalischer Begleitung, dann brechen plötzlich herbe Klangwände blitzartig herein. Es klingt, als würde etwas Verborgenes jäh aufscheinen. Die Klarinette intoniert atmosphärische Naturlaute und kurz darauf findet sich der Hörer in harten angejazzten Passagen wieder. Überhaupt Natur - zu der intensiven Orchesterkomposition "Liquid Marble" inspirierten Hillborg Bilder von Vulkaneruptionen, von Magma und Lava. Beim Violinkonzert musste ich unwillkürlich an das Rauschen von Bächen oder das Pfeifen des Windes denken.
@Nordolf, das klingt wirklich äußerst reizvoll!
daniel5993 (10.04.2008, 14:59): Bei meiner Arbeit begleitet mich jetzt Wilhelm Backhaus, mit:
Bach: Präludien & Fugen BWV 881 & 893 Mozart: Klaviersonaten Nr. 5 & 11 Beethoven: Klaviersonaten Nr. 23 & 32
nikolaus (10.04.2008, 15:28): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724347687129.jpg Prokofieff: Symphonie Nr. 1 "Klassische" für 2 Klaviere Tschaikowsky: Nußknacker-Suite für 2 Klaviere Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 2 op. 67 Brahms: Violinsonate Nr. 3 op. 108 Schubert: Klaviertrio Nr. 1 D. 898 Schumann: Klavierquintett op. 44;Violinsonate Nr. 1 op. 105 Dvorak: Klavierquartett op. 87
Nikolaus.
ab (10.04.2008, 16:09): Heute einen Ausschnitt gehört: Listz Faust-Sinfonie mit Horenstein. Bislang die überzeugendste Interpretation, die ich gerhört habe. Kennt jemand eine gute Alternative?
Die originale Filmmusik von Mikis Theodorakis zu dem griechischen Film "Electra" (nach Euripides) von Anfang der 60iger Jahre. Die CD ist wirklich sehr schön aufgemacht. An das trotz Remastering sehr rauschige Soundgewand muss man sich allerdings gewöhnen.
Theoderakis hat ja sehr unterschiedliche Werke komponiert - das reicht von Anleihen an die Spätromantik, über die Atonalität, Expressionismus, Folklore bis hin zu chansonhaften Liedern. Diese Filmmusik gehört zu seinen experimentelleren Kompositionen. Allerdings ist sie auch stark von der griechischen Folklore beeinflusst. Wir hören recht ungewöhnlich klingende Flöten, Posaunen und exotische Instrumente. Eine besondere Rolle spielen die Percussion-Klangerzeuger (unter ihnen Metall und Stein). Die Stimmung der Musik ist naturnah, von expressiver Gewalt und rituell-archaisch - passend zum Sujet des übrigens schlicht genialen Filmmeisterwerks.
ab (10.04.2008, 17:07): Werner Pirchner, 1940-2001, war einer der originellsten Komponisten Österreichs. International bekannt worden ist er durch sein Album EU bei ECM, für das er auch 1987 den Preis der deutschen Schallplattenkritik bekam. Siehe etwa hier.
Originelle Plattentiel wie "Ein halbes Doppelalbum" oder originelle Werktitel wie "Noten für die Pfoten" (ein heißer Tipp für alle Klavierlehrer! Dazu in diesem Forum hier) oder "Do You Know Emperor Joe?", "Streichquartett für Bläserquintett" zeugen von seinem Humor.
Auf der Platte DUR finden sich Klaviertrios, gespielt von Claus Christian Schuster, Boris Kuschnir, Martin Hornstein, also dem "Wiener Schubert Trio". Dies sind Aufnahmen des ORF, auf denen der Name deshalb nicht mehr vermerkt ist, weil kurz nach der Aufnhmae, noch vor der Veröffentlichung, Schuster mit Hornstein und Amiram Ganz das neue Trio mit dem Namen "Altenberg Trio Wien" bildeten und Kuschnir die Rechte auf den alten Namen behielt.
(By the way: Kuschnir, der eine der Schönsten Violinen spielt, die ich je im Konzert gehört habe (Stradivari ,,La Rouse-Boughton" von 1703) spielt heute mit dem Namen "Wiener Brahms Trio" gemeinsam mit Orfeo Mandozzi und Juri Smirnov, Klavier. (Etwa die Schumann-Trios bei Naxos!) Außerdem hat er das 2002 das Kopelman Quartett mitbegründet (vom Geiger des Borodin Quartetts) - keine Ahnung ob es die heute noch gibt.)
Pirchner auf der o.a. Webseite: »In meiner Jugend orientierte ich mich an der jeweils neuesten Jazzmusik. Die Beschäftigung mit den Theorien Schönbergs und vor allem mit Bachs Sonaten für Violine solo haben mir später andere Wege des Ausdrucks eröffnet. Bis zu meinem 42. Lebensjahr hätte ich aber aus Respekt vor den größten Meistern nicht gewagt, auch nur einen Ton für ein klassisches Konzert zu schreiben. Als Komponist, Jazzmusiker und privilegierter Gelegenheitsarbeiter versuchte ich a) meine Ideen und Gefühle in mir zugänglichen Dimensionen (diverse LPs mit Kompositionen, zwei Filme, ein paar Texte & Zeichnungen u.a.m.) auszudrücken und b) das rot-schwarze Farbenspiel auf meinem Bankkonto zu beeinflussen. Eines schönen Morgens teilte mir der Geiger Peter Lefor telefonisch mit, daß er für sein nächstes ORF-Konzert ein Stück von mir für Solo-Violine auf’s Programm gesetzt hat. So betrat ich mit tastender Zehe … den Weg, den ich heute noch gehe. Ich versuche Musik zu schreiben, die ausdrückt, was ich im Augenblick denke, fühle … und bin. Oder das Gegenteil.«
Anne Gastinel auf einem äußerst sonoren Testore-Cello in Bachs Cellosuiten. Ich kann diese noch recht neue Aufnahme leider nicht mit der von Queyras vergleichen, nach Konzerteindrücken kommt mir letzterer etwas leichter und wendiger vor.
cellodil (10.04.2008, 19:26): Original von ab Werner Pirchner, 1940-2001, war einer der originellsten Komponisten Österreichs. International bekannt worden ist er durch sein Album EU bei ECM, für das er auch 1987 den Preis der deutschen Schallplattenkritik bekam. Siehe etwa hier.
Originelle Plattentiel wie "Ein halbes Doppelalbum" oder originelle Werktitel wie "Noten für die Pfoten" (ein heißer Tipp für alle Klavierlehrer! Dazu in diesem Forum hier) oder "Do You Know Emperor Joe?", "Streichquartett für Bläserquintett" zeugen von seinem Humor.
Auf der Platte DUR finden sich Klaviertrios, gespielt von Claus Christian Schuster, Boris Kuschnir, Martin Hornstein, also dem "Wiener Schubert Trio". Dies sind Aufnahmen des ORF, auf denen der Name deshalb nicht mehr vermerkt ist, weil kurz nach der Aufnhmae, noch vor der Veröffentlichung, Schuster mit Hornstein und Amiram Ganz das neue Trio mit dem Namen "Altenberg Trio Wien" bildeten und Kuschnir die Rechte auf den alten Namen behielt.
(By the way: Kuschnir, der eine der Schönsten Violinen spielt, die ich je im Konzert gehört habe (Stradivari ,,La Rouse-Boughton" von 1703) spielt heute mit dem Namen "Wiener Brahms Trio" gemeinsam mit Orfeo Mandozzi und Juri Smirnov, Klavier. (Etwa die Schumann-Trios bei Naxos!) Außerdem hat er das 2002 das Kopelman Quartett mitbegründet (vom Geiger des Borodin Quartetts) - keine Ahnung ob es die heute noch gibt.)
Pirchner auf der o.a. Webseite: »In meiner Jugend orientierte ich mich an der jeweils neuesten Jazzmusik. Die Beschäftigung mit den Theorien Schönbergs und vor allem mit Bachs Sonaten für Violine solo haben mir später andere Wege des Ausdrucks eröffnet. Bis zu meinem 42. Lebensjahr hätte ich aber aus Respekt vor den größten Meistern nicht gewagt, auch nur einen Ton für ein klassisches Konzert zu schreiben. Als Komponist, Jazzmusiker und privilegierter Gelegenheitsarbeiter versuchte ich a) meine Ideen und Gefühle in mir zugänglichen Dimensionen (diverse LPs mit Kompositionen, zwei Filme, ein paar Texte & Zeichnungen u.a.m.) auszudrücken und b) das rot-schwarze Farbenspiel auf meinem Bankkonto zu beeinflussen. Eines schönen Morgens teilte mir der Geiger Peter Lefor telefonisch mit, daß er für sein nächstes ORF-Konzert ein Stück von mir für Solo-Violine auf’s Programm gesetzt hat. So betrat ich mit tastender Zehe … den Weg, den ich heute noch gehe. Ich versuche Musik zu schreiben, die ausdrückt, was ich im Augenblick denke, fühle … und bin. Oder das Gegenteil.«
Lieber ab,
das klingt ja richtig spannend. Macht Lust, sich das mal anzuhören (falls es das jenseits der Berge auch irgendwo geben sollte).
Herzliche Grüße
Sabine
Hmmm... Eigentlich wollte ich ja gerade Aimard und Mozart (Klavierkonzerte Nr. 6, 15, 27) anhören, aber jetzt vielleicht doch lieber:
Gija Kancheli, In l'istesso tempo: - Time ... and again Gidon Kremer Oleg Maisenberg - V & V for violin and taped voice with string orchestra Kremerata Baltica Gidon Kremer - Piano Quartet The Bridge Ensemble
Leider kann ich mein vom Komponisten mit einem Selbstportrait signiertes Cover nicht einstellen, das durchaus den Humor von Verfasser und Werk illustrieren könnte...
Tja... Sorry... und liebe Grüße
Sabine
Rachmaninov (10.04.2008, 19:37): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099706278528.jpg
Perahia mit Händel
Mmmh, die Aufnahme hatte ich nicht so spannend in Erinnerung.
Gleich noch mal die Neuerwerbung mit Iberia von Albeniz.
Mir wird mehr und mehr klar warum diese Aufnahme es geschaft hat CD des Doppelmonats in der Piano News zu werden.
cellodil (10.04.2008, 19:43): Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/21WrTzs9pKL._SS400_.jpg
Anne Gastinel auf einem äußerst sonoren Testore-Cello in Bachs Cellosuiten. Ich kann diese noch recht neue Aufnahme leider nicht mit der von Queyras vergleichen, nach Konzerteindrücken kommt mir letzterer etwas leichter und wendiger vor.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
die Aufnahme kenne ich auch noch nicht. Ich versuche mir aber gerade vorzustellen, wie Gastinel (deren Beethoven finde ich großartig und auch die Arpeggione gefällt mir recht gut) mit Bach klingen könnte, und habe dabei ein wenig Schwierigkeiten. Würde mir das eher etwas überladen oder "zu breit" vorstellen. Mit welcher anderen Aufnahme der Bach-Suiten würdest Du sie denn am ehesten vergleichen?
nochmals meine Neuanschaffung - Melnikov mit Rachmaninov op.39
cellodil (10.04.2008, 22:00): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203913527.jpg
Pfitzner: Cellokonzert a-moll op. 52 (1943) David Geringas, Bamberger Symphoniker, Werner Andreas Albert
Lieber Andreas,
kenne weder die Aufnahme, noch das Werk (Geringas aber schon - meine "Klassik für Dummies"-Lektüre macht Fortschritte :rofl )... Lohnt sich das, mal reinzuhören?
Danke und liebe Grüße
Sabine
P.S. Nach Selbersägen jetzt wieder vorspielen lassen...
Ludwig van Beethoven Nikolaus Harnoncourt Chamber Orchestra of Europe
Daraus Coriolan Op. 62
ab (10.04.2008, 22:02): Original von liegnitz @ a.b. Kennst du die Beecham Einspielung? Soll ganz gut sein
Liebe Emma,
Die Sängerwahl war für mich ein Argument, dereinst, als ich intensiv nach einer Faust-Aufnahzme suchte, Bernstein nicht zu kaufen. Damals gabs die Horensteinaufnahme nicht am Markt. Ich wollte damals in der Not zu Muti greifen, der mir noch am meisten zusagte, habe aber dann doch die Finger davon gelassen. So steht ich immer noch, ich Tor, und bin so aufnahmelos als wie zuvor.
Auch Beecham ist erst mittlerweile wieder dazugestoßen. Ich kenne sie nur von Soundschnitzel, die mich nicht so begeistert haben. Heute habe ich auch gesehen, dass es in den BBc-Legends noch eine Horensteinaufnahme gibt. Allerdings kamen mir die Soundschnitzel deutlich weniger interessant vor.
:hello
ab (10.04.2008, 22:03): Original von Rachmaninov
Mir wird mehr und mehr klar warum diese Aufnahme es geschaft hat CD des Doppelmonats in der Piano News zu werden.
Uns Lesern hoffentlich auch..(?)
Rachmaninov (10.04.2008, 22:04): Original von ab Original von Rachmaninov
Mir wird mehr und mehr klar warum diese Aufnahme es geschaft hat CD des Doppelmonats in der Piano News zu werden.
Poztupimi (10.04.2008, 22:19): Während ich überlege, ob ich es schaffe, eine 10er Auswahl in ein Zeitschema zu pressen, läuft die einzige Solo-Klavier-CD dieser Auswahl:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028941065322.jpg Robert Schumann (1810-1856) Kinderszenen für Klavier op. 15 Martha Argerich, Piano
Grüße, Wolfgang
PS vielleicht würde es ja eine Kombination Brahms/Arrau auch schaffen, aber mit jeder Lieferung bekomme ich die Auskunft der "portofreien Nachlieferung", und zweimal schon eine Mail, daß sie immer noch ihren Lieferanten anmahnen, ich könne aber auch stornieren. Nein, ich harre aus!
Cello: Werner Thomas-Mifune Piano: Carmen Piazzini Karl Anton Rickenbacher / Rundfunk Sinfonieorchester Berlin 1994
Wie schon in Atterbergs Violinkonzert herrschen auch in seinem Cellokonzert die elegischen und tragischen Gesten vor - andererseits gibt es auch ein paar beschwingte folklorenahe Momente. Die Sonate richtete Atterberg nicht nur für Cello, sondern auch für Violine, für Bratsche und für Horn ein. Cello und Klavier scheinen hier eine fast gleichberechtigte Stellung einzunehmen.
Insgesamt gesehen gefällt mir die Einspielung - allerdings ist mir der Celloton von Werner Thomas-Mifune etwas zu schlank. Eine Alternativaufnahme für das Cellokonzert gäbe es noch mit Truls Mork auf BIS.
ab (10.04.2008, 22:39): Original von Rachmaninov Du meinst den Lesern im Forum?
Ja, uns, hoffentlich, durch Deine Charakterisierung :thanks
Rachmaninov (10.04.2008, 22:40): Original von ab Original von Rachmaninov Du meinst den Lesern im Forum?
Ja, uns, hoffentlich, durch Deine Charakterisierung :thanks
Ja, ich weiss, will aber hier noch vergleichen mit Hanelin udn Sanchez :engel
Cetay (inaktiv) (10.04.2008, 22:59): Original von Poztupimi
vielleicht würde es ja eine Kombination Brahms/Arrau auch schaffen, aber mit jeder Lieferung bekomme ich die Auskunft der "portofreien Nachlieferung", und zweimal schon eine Mail, daß sie immer noch ihren Lieferanten anmahnen, ich könne aber auch stornieren. Nein, ich harre aus! Das kommt mir bekannt vor. Ich wollte ursprünglich meine Messias-Neuerwerbung (die Dublin Version von 1762 mit John Butt) zu Ostern hören. Mittlerweile hoffe ich, dass es wenigstens für 2009 noch reicht. X(
Jetzt op. 59/3 von Beethoven. Die Buschs kommen den Metronomangaben nahe - etwas, das von vielen kaum für möglich gehalten wird. Ich bin kein Freund des Metronom-Terrors, aber es hat sich definitiv gelohnt - hier glühen die Lautsprecher. :D
Poztupimi (10.04.2008, 23:10): Zum Ausklang diese :down-CD:
The Book of Madrgals: Werke von Dowland, Josquin, Banchieri, Senfl. u. a. http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4039731101065.jpg Amarcord Ensemble
Grüße, Wolfgang
Fuff (10.04.2008, 23:22): Original von ab Original von Fuff Guten Abend,
Dank dem "Insel-Spiel" (das hoffentlich noch nicht vorüber ist) kam mir Charles Ives wunderbare Vierte wieder in den Sinn. Aber heute Abend nimmt meine Schwäche für unvollendete Werke trotzdem wieder einmal die Zügel in die Hand (bei den brucknerfreunden erläuterte ich dies schon mal kurz). Ives hat der Nachwelt diesbezüglich ja auch eine harte Nuss zum Knacken vermacht! Folgende zwei Herangehensweisen an die Universe Symphonie drängen sich mir regelmässig auf. Momentan fröne ich folgender :
Es handelt sich um die Komplettierung (sowie Realisierung von Larry Austin) die ich als Erstes zur Kenntniss nahm.
Aber folgende, Einspielung ist auch nicht zu verachten. Obwohl, - oder vielleicht gerade weil? - Gerhard Samuel doppelt so lange für sein Konzept braucht (und dies, ohne halb so schnell zu spielen)! Wenn die Zeit heute nicht mehr reicht, dann muss Samuel morgens daran glauben :wink.
Es handelt sich um zwei grundverschiedene Realisierungen von Ives Grundidee.
Gibt es hier vielleicht noch jemanden der sich schon eingehender mit den Universe Realisierungen beschäftigt hat? Momentan versuche ich ein wenig "die Lage hier im Forum zu sondieren", ehe ich mein erstes Thema starten werde. Varèse scheint ja auf echtes Interesse zu stossen. Wie aber ist es mit Charles Ives, und bei Ihm insbesosonders mit der Vierten, sowie mit obenerwähnten Realisierungen seiner Idee bezüglich der Universe Symphonie? "The unanswered question" könnte man natürlich auch noch kurz anstreifen...
Noch einen schönen Abend,
Patrick Leclerc.
Mach doch bitte einen eigenen threat auf! Die 4. von Ives ist gradios! Ich möchte gerne mehr von eueren Hörerfahrungen hören, denn ich habe nur die für mich unbefriedigende Double.Decca-Ausgabe...
Die kenne ich leider nicht. Sie fiel mir auch bisher nicht auf.
Am 26/12/07 postete ich einen kleinen Beitrag über Ives Vierte im Brucknerforum im dortigen Threat "Einstieg in die Moderne - wie? : ".. Nearer, My God, To Thee ... Eine Vierte als Neunte? In Amerika!". Mein damaliges Ziel war es, Lust auf dieses ungewöhnliche Werk zu erwecken. Leider kam damals keine Diskussion in Fahrt! Deshalb erlaube ich mir den Hauptteil meines dortigen Beitrages hier zu wiederholen. Damals verglich ich aber keine konkreten Aufnahmen miteinander. Dieses werde ich hier nachholen.
Heute breche ich hier eine Lanze für ein in meinen Augen wichtiges sinfonisches Werk der "Moderne".
(...)
Ich rede von Charles Ives (1874-1954) grandioser vierten Sinfonie :
I. Prelude: Maestoso (+/- 3:15 min.) II. Comedy: Allegretto (+/- 11:00 min.) III. Fugue: Andante moderato con moto (+/- 8:30 min.) IV. Largo maestoso (+/- 8:45 min.)
Dieses zwischen 1919 und 1916 komponierte Werk für ein überdimensioniertes Orchester und Chor benötigt zwei Dirigenten und wurde erst fünf Jahrzehnte nach seiner Fertigstellung von Stokowski (mit Hilfe von Serebrier) 1965 uraufgeführt. Die Schlaginstrumente sollen "aus dem Untergrund" kommen. Weiterhin wird eine "Ether Organ" benötigt. Da unklar ist um was es sich dabei handeln soll wird meistens ein Theremin oder aber auch (wie von Michael Tilson Thomas, da nicht jedes Orchester über einen kompetenten Thereminvirituosen verfügt!) ein Syntesizer eingesetzt.
Die Vierte ist Ives "holy of holies". Es geht in diesem Werk um nichts Geringeres als um den Sinn der Existenz! Oder wie Ives es "poetischer" ausdrückt um, "What the hell is this supposed to mean, anyway?"!
Am Anfang des Prelude wird DIE Frage gestellt. Dann folgt keinesfalls eine "Serie of Dreams", sondern eine Serie von Antworten :
- "Nearer, My god, To Thee". Ähnlich wie die Musiker auf der untergehenden Titanic, spielt das Orchester "Nearer, My god, To Thee". Der "Star of Bethlehem" wird am Ende der Sinfonie wieder erscheinen...
- Einer der Höhepunkte dieser Sinfonie ist die folgende "Comedy", ein elfminutiger scherzoähnlicher Satz, der unsere materielle Welt darstellt. Der Hörer weis nicht ob er lachen, weinen, staunen, sich die Ohren zuhalten soll, dann wieder andachtsvoll lauschen, ..., oder Alles in Einem! Die "Verlockungen der Welt" rauschen "maya"-haftig vorüber... Dieser Satz ist so einzigartig wie Bruckners Scherzo der Neunten. Aber, die Ohren des Zuhörers müssen sich diesen Klängen öffnen! Genauso wie es auch schon bei Bruckner war!
- Andachtsvolle Anbetung und Kontemplation : Diese prächtige Fuge symbolisiert die Antwort des institutionalisierten Kongretionalismus auf dem neuen Kontinent.
Nach diesen "Antworten" erscheint wieder die Frage nach der menschlichen Existenz.Eine unaufhaltsam tickende universelle Uhr, durch eine aus dem Untergrund kommende Schlagzeugformation. "Nearer, My God, To Thee" erschallt die Antwort dieses Mal als klagende Prozession. Es folgt ein Kampf zwischen diskordanten Tönen und traditionneller tonaler Musik. Inmitten eines überschwenglichen ekstatischen Höhepunktes. Michael Thomas Tilson spricht dabei vom "Mount Sinaï" der sprirituellen Suche der Menschheit.
Beantwortet Ives uns die Frage? Jedenfalls hat er sie, sowie einige mögliche Antworten, meisterlich in Musik gegossen. Neben seiner sehr expressiven Sprache ist Ives ein Meister der musikalischen Spatialisation (Stockhausen ging diesen Weg konsequent weiter). Die Töne kommen von überall her..., treffen sich, gehen wieder auseinander, ..., wie zwei Blaskapellen, die verschiedene Märsche blasen, sich treffen, weiterspielen, und ihren Weg weitergehen, ... Ives Vater hat dieses, aus Neugierde, schon im Realen mit zwei richtigen Blaskapellen experimentiert, nur um des Ergebnisses willen!
Aber, beantwortet er denn nun die Frage? Die Vierte handelt vom "Was?" und vom "Warum?"! Und dabei fliesst das Universum unaufhaltsam weiter... Wie eine unbeantwortete Frage...
Wobei wir bei einem weiteren Meilenstein des Ives'schen Schaffens wären, der "The unanswered question". Die fragende Trompete, die Antworten der weiteren Blasinstrumente inmitten des ruhigen Streicher-Flusses der Existenz.
(...)
(Ausschnitt des Beitrages "... Nearer, My God, To Thee ... Eine Vierte als Neunte? In Amerika!" von mir vom 26/12/2007 aus dem Threat " Einstieg in die Moderne - wie?" aus dem Brucknerfreunde-Forum.)
Ich kenne, und verfüge, über drei Aufnahmen dieses Werkes :
Litton's Einspielung ist solider Durchschnitt. Sie eignet sich meiner Meinung nach besonders um Ives einem unbekannten Publikum zuzuführen, da die revolutionäre Vierte auf die bravere, noch der romantischen Tradition verhafteten, Ersten folgt (wie auch bei Tilson Thomas, siehe unten. Nur dass bei Tilson Thomas dazwischen noch 5 kleine, von Ives erstellte, Hymnen-Studien erklingen, die zum Verständniss der Vierten beitragen helfen.). Litton gebührt unbestritten der Verdienst, dieses Werk in Surround auf SACD eingespielt zu haben. Da ich aber nicht über einen SACD Player verfüge, bin ich ausserstande diesen Aspekt zu vertiefen. Ausserdem ist diese Hypérion CD überall leicht erhältlich. Littons Vierte weiss zu gefallen, ohne zu verschrecken!
Diese Aufnahme von 1973 wird heute von Sony-BMG gekoppelt mit Ormandys Zweiter vertrieben. Ich verfüge über die alte Sony CD mit der Vierten alleine (das Cover beruft sich noch auf die LP; Seite 1 und Seite 2 usw...). Ich weiss deshalb nicht ob die Neuausgabe klanglich besser ist, oder?
Serebrier assistierte Stokowski bei der Uraufführung, sowie der Ureinspielung auf LP, der Vierten im Jahre 1965. Er ist also mit diesem Werk "grossgeworden". Serebrier meistert sogar die Herausforderung das Werk ganz alleine, ohne zweiten assistierenden Dirigenten, einzuspielen. Die Einspielung klingt sehr präzise, exakt und analytisch durchdacht. Aber dies ist gleichzeitig ihr Manktum. Auf diese Art und Weise verpasst Serebrier die extatische Transzendenz des Finales, weil er meiner Meinung nach zuviel auf -wenn auch interessante und hörenswerte - Einzelteile achtgibt. Serebrier spielt die Vierte wie ich sie mir auch unter Boulez (den ich oft sehr schätze) vorstellen könnte! Manche Ives-Exegeten vermuten, dass Serebriers Ansatz eine irdendwie geartete Reaktion auf seine Erfahrung unter Stokowski (die mir leider noch unbekannt ist) darstellt. Trotzdem erachte ich diese Einspielung als hörenswert, weil Serebrier uns Teile hörbar macht, die sonst oft in der "Extase" untergehen.
3°
http://www.musicweb.uk.net/Ives/CD_Sym_4_MTT.jpg
Tilson Thomas zeigt uns eine Vierte wie sie mir gedanklich ideal vorschwebt. Das Prelude zeigt uns den Weg bestimmt vor. Die "Comedy" (+/- Scherzo-Ersatz) klingt oft erschreckend diabolisch. Und trotzdem riskiert man einige Male laut loszulachen wegen der gehörten Ironie!. Die Fuge erklingt in grosser, aber trotzdem unübertriebener Erhabenheit. Aber knapps hat man sich der Kontemplation ergeben, erschüttert das Finale in einer unerhörten Explosion. Leider scheint es mir, dass diese CD momentan nur schwer in Europa zu finden ist. Ives scheint doch noch immer ein Geheimtip zu sein! Hoffentlich vervollständigt Naxos bald seinen (sehr empfehlenswerten) Ivey-Zyklus mit einer Vierten.
Die Vierte repräsentiert sicherlich den Höhepunkt von Ives' Schaffen. Und ihr Finale lässt uns erahnen was er sagen konnte. Und die Realisierungen der unfertigen Universe Symphonie deuten an was er uns noch hätte sagen wollen...
Beste Grüsse,
Patrick Leclerc, Luxemburg.
(Falls erwünscht, kann ein neuer Threat mit obigem Text eröffnet werden. Ich war mir unsicher, da ich mich auf einen meiner Texte aus dem Brucknerforum berufe, und darauf aufbaue!)
Nordolf (10.04.2008, 23:23): Original von HenningKolf jetzt gleich
Wie gefällt Dir die Musik des Sibelius-Zeitgenossen? Der Rezensent des Magazins "Die Tonkunst" äußerte sich ja sehr positiv zur obigen Einspielung - Zitat: "Das Lahti Symphony Orchestra macht sich zum engagierten Anwalt dieser Musik, die sinnlich luxurierend und melodisch kraftvoll vorbeiströmt. Das satte Blech ist eine Klasse für sich. Klangregisseur Vänskä mischt die Instrumentalfarben zu einer differenzierten Palette und fügt die pittoresken Details der anspruchsvollen Partitur zum schlüssigen Ganzen."
Diese Einspielung unterscheidet sich diametral von der Rezenten die bei Chandos erschien. Lélio (Nicolaï Gedda) rezitiert sehr emotionsgeladen. Man glaubt seine Entäuschungen, seinen Hass, seine (unerfüllten) Hoffnungen, ...usw, "sehen" zu können. In Kürze werde ich meine drei Lélios in einem Threat miteinander vergleichen...
Wie gefällt Dir die Musik des Sibelius-Zeitgenossen? Der Rezensent des Magazins "Die Tonkunst" äußerte sich ja sehr positiv zur obigen Einspielung - Zitat: "Das Lahti Symphony Orchestra macht sich zum engagierten Anwalt dieser Musik, die sinnlich luxurierend und melodisch kraftvoll vorbeiströmt. Das satte Blech ist eine Klasse für sich. Klangregisseur Vänskä mischt die Instrumentalfarben zu einer differenzierten Palette und fügt die pittoresken Details der anspruchsvollen Partitur zum schlüssigen Ganzen."
Link zur Kritik (pdf)
:hello Jörg
Die CD gefällt mir ziemlich gut, am besten die Sinfonietta. "Leicht und federnd kommt die Musik daher, mit scharf profilierten thematischen Gestalten, kontrapunktische Kunststücke fügen sich mühelos in den dynamischen Verlauf, Streicher und Holzbläser dominieren, das Blech wird nur zur Pointierung eingesetzt. In kammermusikalisch virtuosen Bläsersätzen, rhythmischen Vertracktheiten und blühenden melodischen Bögen können die Lahtier einmal mehr demonstrieren, was lebendiges Musizieren ausmacht", ich bediene mich einfach auch eines Zitats aus der von der genannten Quelle, weil es zutrifft.
Dass "Aino" eine Verwandschaft mit Liszt´scher Komposition zuzusprechen wäre, drängt sich mir allerdings nicht auf. Ich bin allerdings auch alles andere als mit Liszt vertraut und die in der Kritik angesprochene Faustsymphonie kenne ich nicht.
Gruß Henning
Tranquillo (11.04.2008, 08:57): Original von cellodil Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203913527.jpg
Pfitzner: Cellokonzert a-moll op. 52 (1943) David Geringas, Bamberger Symphoniker, Werner Andreas Albert
Lieber Andreas,
kenne weder die Aufnahme, noch das Werk (Geringas aber schon - meine "Klassik für Dummies"-Lektüre macht Fortschritte :rofl )... Lohnt sich das, mal reinzuhören? Hallo Sabine,
es lohnt sich sowohl vom Werk als auch von der Aufnahme (ich habe keine Vergleichsaufnahme, aber immerhin wurde sie 1994 mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet) - zumindest, wenn man spätromantische Cellokonzerte mag, aber davon gehe ich bei Dir einfach mal aus :D
Corelli: Concerti grossi La Petite Bande, Sigiswald Kuijken
Rachmaninov (11.04.2008, 09:20): Original von Tranquillo Original von cellodil Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203913527.jpg
Pfitzner: Cellokonzert a-moll op. 52 (1943) David Geringas, Bamberger Symphoniker, Werner Andreas Albert
Lieber Andreas,
kenne weder die Aufnahme, noch das Werk (Geringas aber schon - meine "Klassik für Dummies"-Lektüre macht Fortschritte :rofl )... Lohnt sich das, mal reinzuhören? Hallo Sabine,
es lohnt sich sowohl vom Werk als auch von der Aufnahme (ich habe keine Vergleichsaufnahme, aber immerhin wurde sie 1994 mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet) - zumindest, wenn man spätromantische Cellokonzerte mag, aber davon gehe ich bei Dir einfach mal aus :D
Tranquillo (11.04.2008, 12:58): Original von Rachmaninov Also ich kenne Geringas als vorzüglichen Musiker! Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet - meine Anmerkung bezog sich auf das Werk und nicht die Interpretation.
Rachmaninov (11.04.2008, 13:02): Original von Tranquillo Original von Rachmaninov Also ich kenne Geringas als vorzüglichen Musiker! Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet - meine Anmerkung bezog sich auf das Werk und nicht die Interpretation.
Um gotteswillen, das war eine allgemeine Feststellung und war nicht auf Deine Aussagen bezogen.
liegnitz (11.04.2008, 13:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/516B8NKNNSL._SS500_.jpg Bach: Concerts avec plusieurs instruments · Vol II (Concertos BWV 1048, 1043, 1060; Orchestral suite BWV 1066) /Café Zimmermann
Bach am feinsten
Gruss Emma
Rachmaninov (11.04.2008, 13:12): Original von liegnitz http://ecx.images-amazon.com/images/I/516B8NKNNSL._SS500_.jpg Bach: Concerts avec plusieurs instruments · Vol II (Concertos BWV 1048, 1043, 1060; Orchestral suite BWV 1066) /Café Zimmermann
Bach am feinsten
Gruss Emma
Sind das HIP Aufnahmen?
Rachmaninov (11.04.2008, 14:53): Es wartet ja eigentlich keiner drauf, aber zur 2. Sinfonie von Aho will ich ja dann doch irgendwann einmal was im passenden Thread schreiben :wink
Cetay (inaktiv) (11.04.2008, 15:34): Original von Rachmaninov Original von liegnitz Bach: Concerts avec plusieurs instruments · Vol II (Concertos BWV 1048, 1043, 1060; Orchestral suite BWV 1066) /Café Zimmermann
Sind das HIP Aufnahmen?
Alles was ich von alpha habe, ist so historisch imformiert, wie es man sich nur vorstellen kann. Und die Information wird auch an den Hörer weitergegeben. Die Booklets sind in der Regel so schwer, dass man sie locker als Hantelersatz nehmen könnte.
HenningKolf (11.04.2008, 17:17): Heute ist ein Sibelius-freier Tag, so jedenfalls meine Stimmung zur Zeit
liegnitz (11.04.2008, 17:17): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von liegnitz Bach: Concerts avec plusieurs instruments · Vol II (Concertos BWV 1048, 1043, 1060; Orchestral suite BWV 1066) /Café Zimmermann
Sind das HIP Aufnahmen?
Alles was ich von alpha habe, ist so historisch imformiert, wie es man sich nur vorstellen kann. Und die Information wird auch an den Hörer weitergegeben. Die Booklets sind in der Regel so schwer, dass man sie locker als Hantelersatz nehmen könnte.
Wegen Umzug, u. a., melde ich mich bis mindenstens mitte Juni ab.
:hello
HenningKolf (11.04.2008, 17:22): Weil das Klassikforum Klasse ist kommst Du ja auch bestimmt wieder :wink
Ich hoffe, dass die Umzieherei nicht zu sehr auf die Nerven geht. Ich wohne jetzt immerhin seit 5 Jahren in meiner 21. oder 22. Wohnung und bin ganz froh, dass insoweit jetzt Ruhe herrscht
Zelenka (11.04.2008, 18:59): Original von cellodil Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/21WrTzs9pKL._SS400_.jpg
Anne Gastinel auf einem äußerst sonoren Testore-Cello in Bachs Cellosuiten. Ich kann diese noch recht neue Aufnahme leider nicht mit der von Queyras vergleichen, nach Konzerteindrücken kommt mir letzterer etwas leichter und wendiger vor.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
die Aufnahme kenne ich auch noch nicht. Ich versuche mir aber gerade vorzustellen, wie Gastinel (deren Beethoven finde ich großartig und auch die Arpeggione gefällt mir recht gut) mit Bach klingen könnte, und habe dabei ein wenig Schwierigkeiten. Würde mir das eher etwas überladen oder "zu breit" vorstellen. Mit welcher anderen Aufnahme der Bach-Suiten würdest Du sie denn am ehesten vergleichen?
Danke und liebe Grüße
Sabine
Liebe Sabine:
Am nächsten kommt die Gastinel hier wohl Paul Tortelier (EMI), was vielleicht nicht weiter überraschend ist, weil sie Unterricht bei ihm hatte. Auffällig z.B. die starke Betonung der Baßlinie.
Gruß, Zelenka
Tranquillo (11.04.2008, 19:53): Italienische Barockmusik zur Aufheiterung bei miesem Wetter:
daniel5993 (11.04.2008, 20:53): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946472224.jpg
Violinkonzerte KV 216 & KV 218
:times10Herrlich! :down
Gleich noch das Violinkonzert Nr.5, KV 219 und dann Gute Nacht!
Gruß Daniel :hello
ab (11.04.2008, 20:59): Leider erst beim Schubert im Radio zugeschaltet:
Aus dem Konzertsaal
Lang Lang, Klavier. Frédéric Chopin: Polonaise As-Dur, op. 53 Claude Debussy: Aus den "Préludes": La fille aux cheveux du lin (Band I); Les collines d'Anacapri (Band I); La terrasse des audiences du clair de lune (Band II); Minstrels (Band I); Bruyères (Band II); La Cathédrale engloutie (Band I); Feux d'artifice (Band II) Béla Bartók: Sonate für Klavier, Sz 80 Franz Schubert: Sonate A-Dur, D 959 Zugabe: Franz Liszt: Isoldes Liebestod aus "Tristan und Isolde", S 447, Bearbeitung für Klavier nach Richard Wagner (Aufgenommen am 17. Februar im Großen Musikvereinssaal in Wien).
Fuff (12.04.2008, 07:42): Schuberts Chorewrke (aussere Messen) waren mir bis vor Kurzem noch unbekannt. Höchste Zeit dies nachzuholen! Folgende Einspielung eignet sich hervorragend dafür. Sie findet seit einigen Wochen immer wieder den Weg in meinen CD-Player zurück....
oh...! Die höre ich eigentlich recht gern, besonders das Flötenkonzert. Was würdest Du denn als Vergleichsaufnahme mit "Nielsen-Feeling" empfehlen, damit ich nachvollziehen kann wie Du zu Deinem Urteil gelangst (oder auch nicht :wink). Eingehend mit den Konzerten und dem Quintett habe ich mich nämlich noch nicht beschäftigt..
HenningKolf (12.04.2008, 11:22): Fröst mit dem Klarinettenkonzert kenne ich auch, obwohl ich von der CD häufiger in das Konzert von Aho hineingehört habe. Ich habe das eigentlich nicht so in Erinnerung, dass Rattle und Meyer demgegenüber so sehr abfielen. Wenn ich den Sibelius-Faden fertig habe, werde ich mich vielleicht auch damit vergleichend auseinandersetzen. Vom Flötenkonzert kenne ich nur diese Aufnahme. Wie gesagt: Bisher gefällt sie mir, wobei das Bessere stets des Guten Feind ist (aber ab findet es offenbar auch nicht gut).
HenningKolf (12.04.2008, 11:26): Bei mir jetzt die Bridge-Variationen von Britten mit dem Royal Philharmonic unter Groves auf Carlton...Cover finde ich gerade nicht im Netz
:hello
Rachmaninov (12.04.2008, 11:34): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3399240167220.jpg
El Bacha - Schunmann - Waldszenen
So eine recht eindeutige Meinung habe ich zu diesem Wald noch nicht.
Zelenka (12.04.2008, 12:16): Original von ab Leider erst beim Schubert im Radio zugeschaltet:
Aus dem Konzertsaal
Lang Lang, Klavier. Frédéric Chopin: Polonaise As-Dur, op. 53 Claude Debussy: Aus den "Préludes": La fille aux cheveux du lin (Band I); Les collines d'Anacapri (Band I); La terrasse des audiences du clair de lune (Band II); Minstrels (Band I); Bruyères (Band II); La Cathédrale engloutie (Band I); Feux d'artifice (Band II) Béla Bartók: Sonate für Klavier, Sz 80 Franz Schubert: Sonate A-Dur, D 959 Zugabe: Franz Liszt: Isoldes Liebestod aus "Tristan und Isolde", S 447, Bearbeitung für Klavier nach Richard Wagner (Aufgenommen am 17. Februar im Großen Musikvereinssaal in Wien).
Wie war denn der Lang-Lang-Schubert???
Gruß, Zelenka
Jeremias (12.04.2008, 14:31): Da die Frau außer Haus ist zuerst Nr. 1 hieraus:
Thomas Sanderling / Radio-Symphonie-Orchester Berlin 1984
Die ganze Symphonie wirkt wie ein sich hinschleppender Trauermarsch mit einigen Momenten des Aufbäumens. Mich spricht diese dunkle Intensität außerordentlich an.
cellodil (12.04.2008, 18:48): Original von Tranquillo Original von cellodil Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203913527.jpg
Pfitzner: Cellokonzert a-moll op. 52 (1943) David Geringas, Bamberger Symphoniker, Werner Andreas Albert
Lieber Andreas,
kenne weder die Aufnahme, noch das Werk (Geringas aber schon - meine "Klassik für Dummies"-Lektüre macht Fortschritte :rofl )... Lohnt sich das, mal reinzuhören? Hallo Sabine,
es lohnt sich sowohl vom Werk als auch von der Aufnahme (ich habe keine Vergleichsaufnahme, aber immerhin wurde sie 1994 mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet) - zumindest, wenn man spätromantische Cellokonzerte mag, aber davon gehe ich bei Dir einfach mal aus :D
Lieber Andreas,
wie kommst Du denn darauf??? :rofl
... Kaum wieder im Forum, schon fange ich wieder an, mir Listen zu schreiben, in was ich mal reinhören möchte, wenn ich wieder beim CD-Händler bin... Und dabei braucht doch mein Cellole dringend neue Saiten und einen Besuch beim Geigenbauer... Naja...
Bei mir gibt's jetzt ein bisschen Kampf gegen die Windmühlenflügel...
Richard Strauß, Don Quixote Jan Vogler, Fabio Luisi, Staatskapelle Dresden
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (12.04.2008, 18:51): Original von Zelenka Original von cellodil Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/21WrTzs9pKL._SS400_.jpg
Anne Gastinel auf einem äußerst sonoren Testore-Cello in Bachs Cellosuiten. Ich kann diese noch recht neue Aufnahme leider nicht mit der von Queyras vergleichen, nach Konzerteindrücken kommt mir letzterer etwas leichter und wendiger vor.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
die Aufnahme kenne ich auch noch nicht. Ich versuche mir aber gerade vorzustellen, wie Gastinel (deren Beethoven finde ich großartig und auch die Arpeggione gefällt mir recht gut) mit Bach klingen könnte, und habe dabei ein wenig Schwierigkeiten. Würde mir das eher etwas überladen oder "zu breit" vorstellen. Mit welcher anderen Aufnahme der Bach-Suiten würdest Du sie denn am ehesten vergleichen?
Danke und liebe Grüße
Sabine
Liebe Sabine:
Am nächsten kommt die Gastinel hier wohl Paul Tortelier (EMI), was vielleicht nicht weiter überraschend ist, weil sie Unterricht bei ihm hatte. Auffällig z.B. die starke Betonung der Baßlinie.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
Danke, mit der Info kann ich etwas anfangen. Vermute mal, dass das eher nicht mein Fall sein wird... Aber, falls mir die Aufnahme in die Hände fallen sollte, dann werde ich (den Cello-Suiten kann ich einfach nie widerstehen) doch mal reinhören.
Herzliche Grüße
Sabine
Tranquillo (12.04.2008, 19:54): Original von cellodil Lieber Andreas,
wie kommst Du denn darauf??? :rofl Tja, ich weiss auch nicht so recht - war so eine Idee von mir :D
Kaum wieder im Forum, schon fange ich wieder an, mir Listen zu schreiben, in was ich mal reinhören möchte, wenn ich wieder beim CD-Händler bin... Nächste Woche bin ich beruflich zwei Tage in Leipzig, da werde ich mal wieder bei "opus 61" (nicht weit von der Nikolaikirche entfernt) vorbeischauen (man sollte sich ein festes Budget setzen, bevor man diesen Laden betritt - die Auswahl ist beeindruckend, und die Verkäufer wissen sogar, was sie verkaufen). Danach muss ich natürlich noch schauen, ob der alte Bach noch auf dem Sockel steht :D
cellodil (12.04.2008, 22:28): Original von Tranquillo Original von cellodil Kaum wieder im Forum, schon fange ich wieder an, mir Listen zu schreiben, in was ich mal reinhören möchte, wenn ich wieder beim CD-Händler bin... Nächste Woche bin ich beruflich zwei Tage in Leipzig, da werde ich mal wieder bei "opus 61" (nicht weit von der Nikolaikirche entfernt) vorbeischauen (man sollte sich ein festes Budget setzen, bevor man diesen Laden betritt - die Auswahl ist beeindruckend, und die Verkäufer wissen sogar, was sie verkaufen). Danach muss ich natürlich noch schauen, ob der alte Bach noch auf dem Sockel steht :D
... das klingt doch nach einer schönen Dienstreise... Und am Abend noch ins Gewandhaus? Wünsche Dir auf jeden Fall viel Vergnügen beim budgetierten Einkauf (gibt's in der Nähe der Nikolaikirche nich auch einen ziemlich guten Italiener?)... Und vielleicht machst Du dann ja auch noch einen Abstecher ins Gewandhaus...
Und, wenn Du schon Bach erwähnst, dann muss ich doch...
Franz Schubert Klaviersonate D.958 Moments Musicaux D.970
Tranquillo (13.04.2008, 11:47): Original von cellodil ... das klingt doch nach einer schönen Dienstreise... Und am Abend noch ins Gewandhaus? Wünsche Dir auf jeden Fall viel Vergnügen beim budgetierten Einkauf Hallo Sabine,
schön anstrengend wird's werden. Mit etwas Glück habe ich nachmittags ein oder zwei Stunden freie Zeit für das "Kulturprogramm" (opus 61 und Thomaskirche), mehr ist nicht drin. Abends ist Geschäftsessen angesetzt, also auch kein Gewandhaus.
Yo-Yo Ma (et al.), Soul of the Tango: The Music of Astor Piazzolla
Euch allen einen schönen und erholsamen Sonntag
Sabine
cellodil (13.04.2008, 12:52): Original von Tranquillo Original von cellodil ... das klingt doch nach einer schönen Dienstreise... Und am Abend noch ins Gewandhaus? Wünsche Dir auf jeden Fall viel Vergnügen beim budgetierten Einkauf Hallo Sabine,
schön anstrengend wird's werden. Mit etwas Glück habe ich nachmittags ein oder zwei Stunden freie Zeit für das "Kulturprogramm" (opus 61 und Thomaskirche), mehr ist nicht drin. Abends ist Geschäftsessen angesetzt, also auch kein Gewandhaus.
... Schade eigentlich... Naja, Dienstreise halt... Aber ich halte Dir die Daumen, dass Du wenigstens einen Abstecher zur Stätte des Wirkens des Großmeisters machen kannst (wenn auch - bedauerlicherweise - ohne Konzert) ...
CD 41, das Guarneri Quartet mit dem Op. 132 (String Quartet in A Minor). Der "Heilige Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit, in der lydischen Tonart" packt mich mit Haut und Haaren.
Ich zögerte letzten Dezember mir diese Box (die mit den 100 CD's, also auch den 15 CD's mit historischen Aufnahmen) zuzulegen, da ich schon über etliche Ludwig-CD's verfüge. Aber bis jetzt habe ich den Einkauf noch keine Sekunde bereut. Erstens befinden sich einige Klasse-Interpretationen darunter (das Guarneri Quartet; Gulda, Grumiaux,...), und Zweitens, entdecke ich regelmässig Neues, mir bis dahin entweder Unbekanntes, oder auch Vergessenes und Verdrängtes ...
was machen die Kisten und die Säcke? ist die Wohnungseinrichtung schon reisefertig?
Herzliche Grüße
Sabine
Uaaah, frag lieber nicht :( Am liebsten würde ich einmal schnipp machen und alles ist an seinem Platz...
cellodil (13.04.2008, 22:17): Original von nikolaus Uaaah, frag lieber nicht :( Am liebsten würde ich einmal schnipp machen und alles ist an seinem Platz...
Das klingt nicht schön, Du Ärmster...
Vielleicht fragst Du mal Deine Elfen... Die sind doch Santas Helfer... Oder machen die gerade Jahresurlaub auf Mauritius?
Maria Lettberg stellt uns Ihren Scriabin (siehe auch ihr Interview auf der beigelegten DVD) konsequent durchdacht vor.
Heute morgen wache ich mit der 5ten CD - Etudes - auf : Trois morceaux Op.2, 12 Etudes Op.8, ... . Insgesamt sehr überzeugend gespielt, für eine Gesamteinspielung auf jeden Fall! Nur! Für jene die Op.2 Nr.1 und Op.8 Nr.12 von Sudbin noch im Kopf haben, fehlt dann doch dieses kleine Etwas, das manchmal so schwierig zu beschreiben ist....
Als Gesamteinspielung, und speziell auch wegen der beigelegten DVD mit der Vorstellung von Ausschnitten eines audiovisuellen Projektes (Mysterium) mit Visuals, sowie 2 Interviews (über die Gesamteinspielung und über das audiovisuelle Projekt), ist diese sehr preiswerte Box ein Knüller. Aber, sie ersetzt dem Scriabin-Liebhaber nicht seine kleinen speziellen Juwelen (Horowitz's "Vers la flamme", Sudbin's obenerwähnte Etudes, sowie die 5. Sonate, ...).
P.S.: Ich hoffe, dass ich nächstens endlich die Zeit finde, und sie mir auch nehme, um eingehender über Themen die mich beschäftigen mitzuschreiben und mitzudiskutieren ich müsste da endlich einmal Prioritäten setzen. Kindererziehung, usw hin und her...
Rachmaninov (14.04.2008, 07:51): Original von Fuff P.S.: Ich hoffe, dass ich nächstens endlich die Zeit finde, und sie mir auch nehme, um eingehender über Themen die mich beschäftigen mitzuschreiben und mitzudiskutieren ich müsste da endlich einmal Prioritäten setzen. Kindererziehung, usw hin und her...
Beste Grüsse,
Patrick.
@Patrick, das wäre toll, zu vielen von Dir angesprochenen Themen gibt es nämlich bereits Threads :cool
Wie ist die im Vergleich zur Prager Aufnahme, die man für ein paar Cent mehr mit Nr. 1-36 als Zugabe erhält?
Die Frage wird noch brennender, nachdem ich heute morgen beim Blindhören im Auto eine böse Überraschung erlebt habe. Es lief der langsame Satz aus dem d-moll Klavierkonzert. Mozart zum Abgewöhnen. Das Orchester aufgedickt, klebrig, träge, mit total verschliffener Phrasierung, ohne jegliche Prägnanz. Und dazu ein herumholzender Pianist, der wohl meinte in einem Rachmaninov-Konzert zu sein. Grausam! Nur die Neugierde, wer wohl Mozart so verhunzen kann, hat mich das bis zum Ende durchstehen lassen. Und als das Geheimnis gelüftet wurde, ist mir schiergar die Kinnlade runtergefallen. Brendel und ... das Scottish Chamber Orchestra mit Mackerras (!) :A
Ist die obige Aufnahme etwa auch so? ?( Und wenn ja, was bitte ist in Sir Charles gefahren, der eigentlich wie kaum ein Zweiter genau weiß, was er tut. Oder ist das wirklich der aktuelle Stand der Mozart-Forschung und die HIP-Bewegung war nichts als ein großer Irrtum? Bitte um Aufklärung!
Tranquillo (14.04.2008, 10:05): Original von Dox Orkh Oder ist das wirklich der aktuelle Stand der Mozart-Forschung und die HIP-Bewegung war nichts als ein großer Irrtum? Bitte um Aufklärung! Ich habe den Eindruck, dass die HIP-Bewegung ihren Zenit überschritten hat - und damit auch ihren Anspruch verliert, die allein gültige (weil angeblich historisch fundierte) Interpretationsart zu sein. Im Zuge der postmodernen Beliebigkeit wird HIP eher als einer von vielen möglichen und gleichwertigen Interpretationsansätzen gesehen, und es wird wieder über Ansätze diskutiert, die längere Zeit durch HIP verdrängt waren. (Zu den Mozart- Aufnahmen von Mackerras kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne.)
Gioacchino Rossini Frag ich mein beklommnes Herz aus "Der Barbier von Sevilla" Christa Ludwig, Mezzosopran Orchester der Deutschen Oper Berlin, Leitung: Heinrich Hollreiser (6' 30'')
Gioacchino Rossini Una voce poco fà aus "Il barbiere di Sevilla" Maria Callas, Sopran Philharmonia Orchestra, Leitung: Alceo Galliera (6' 17'')
Maurice Ravel Klavierkonzert G-dur Hélène Grimaud Royal Philharmonic Orchestra, Leitung: Jesús López Cobos (21' 25'')
Georg Friedrich Händel Concerto grosso Nr. 4 F-dur, op. 3 Les Musiciens du Louvre, Leitung: Marc Minkowski (11' 37'')
Hans Werner Henze Ode an den Westwind Siegfried Palm, Violoncello Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Leitung: Hans Werner Henze (21' 01'')
Michel Legrand/Alan und Marilyn Bergman What are you doing the rest of your life? Thomas Quasthoff, Bariton Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Leitung: Nan Schwartz (5' 44'')
Nikolaus.
ab (14.04.2008, 10:56): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/7318599915685.jpg
Cetay (inaktiv) (14.04.2008, 10:58): Original von Tranquillo Original von Dox Orkh Oder ist das wirklich der aktuelle Stand der Mozart-Forschung und die HIP-Bewegung war nichts als ein großer Irrtum? Bitte um Aufklärung! Ich habe den Eindruck, dass die HIP-Bewegung ihren Zenit überschritten hat - und damit auch ihren Anspruch verliert, die allein gültige (weil angeblich historisch fundierte) Interpretationsart zu sein. Im Zuge der postmodernen Beliebigkeit wird HIP eher als einer von vielen möglichen und gleichwertigen Interpretationsansätzen gesehen, und es wird wieder über Ansätze diskutiert, die längere Zeit durch HIP verdrängt waren. (Zu den Mozart- Aufnahmen von Mackerras kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne.)
Da stimme ich zu. Alleinansprüche sind immer verdächtig, doch ich erwarte zumindest, dass die verdrängten Ansätze im Licht der (angeblich) historisch fundierten Erkenntnisse kritisch reflektiert und gegebenenfalls neu bewertet werden. Ich bin mir bei Mackerras auch sicher, dass er das getan hat, deswegen schockiert mich das Ergebnis umso mehr. Zumal weder seine Mozart-Aufnahmen mit den Pragern noch die Beethoven-Aufnahmen mit den Schotten die von mir gehörten Züge aufweisen.
BTW: Wir sollten vielleicht den HIP-Thread mal wieder beleben. Der ist noch lange nicht ausgereizt.
Sagenhaft! :times10 Eine kammermusikalisch-intime Inszinierung mit einer auf allen Ebenen ergreifenden Dichte und Intensität. Ha! Das war ein echter Satz zum ärgern - aber ich bin ja kein Rezensent. :haha Bei solchen Platten, die einfach noch einen Hauch mehr als überragend sind, hilft mir das normale Vokabular nicht mehr weiter.
Rachmaninov (14.04.2008, 12:07): lag im Briefkasten
cellodil (14.04.2008, 12:16): In meinem Briefkasten lag leider kein Haydn... Deshalb muss ich meinen schon am Montag abgekämpften und genervten Zustand jetzt mit...
Rachmaninov (14.04.2008, 17:12): da mich Walter seit einer Woche drängt endlich mal aus dieser Box die CD25 mit Berloiz zu hören gehe ich nun dem Wunsch nach
Wie ist die im Vergleich zur Prager Aufnahme, die man für ein paar Cent mehr mit Nr. 1-36 als Zugabe erhält?
Die Frage wird noch brennender, nachdem ich heute morgen beim Blindhören im Auto eine böse Überraschung erlebt habe. Es lief der langsame Satz aus dem d-moll Klavierkonzert. Mozart zum Abgewöhnen. Das Orchester aufgedickt, klebrig, träge, mit total verschliffener Phrasierung, ohne jegliche Prägnanz. Und dazu ein herumholzender Pianist, der wohl meinte in einem Rachmaninov-Konzert zu sein. Grausam! Nur die Neugierde, wer wohl Mozart so verhunzen kann, hat mich das bis zum Ende durchstehen lassen. Und als das Geheimnis gelüftet wurde, ist mir schiergar die Kinnlade runtergefallen. Brendel und ... das Scottish Chamber Orchestra mit Mackerras (!) :A
Ist die obige Aufnahme etwa auch so? ?( Und wenn ja, was bitte ist in Sir Charles gefahren, der eigentlich wie kaum ein Zweiter genau weiß, was er tut. Oder ist das wirklich der aktuelle Stand der Mozart-Forschung und die HIP-Bewegung war nichts als ein großer Irrtum? Bitte um Aufklärung!
Lieber Dox:
Ich fürchte, ich werde hier nicht viel aufklären können, ich bin ein wenig erstaunt. Die Brendel-Mackerras-SCO-Aufnahmen sind im großen und ganzen keineswegs schlecht, im Gegenteil! Ich finde nicht, daß Mozart hier verhunzt wird. (Brendel möchte gewiß keinen Rachmaninov aus Mozart machen, die Russen sind ihm eher fremd ...) Mackerras hat seit vielen Jahren gewisse Lehren der HIP-Bewegung beherzigt (z.B. vibratoarmes Spiel der Streicher, eher schnellereTempi). Das SCO selbst ist natürlich kein HIP-Orchester.
Was die aktuelle Aufnahme der letzten Mozart-Symphonien mit dem SCO angeht (Linn): Hier bin ich immer noch nicht völlig überzeugt - trotz aller Lobeshymnen in der Presse. Im Vergleich zu den älteren Prager Aufnahmen (Telarc) gibt es wesentliche interpretatorische Unterschiede nicht, ich empfinde allerdings das noch perfektere Spiel des schottischen Orchesters als ein wenig steril. Die Aufnahmen lassen mich einfach kalt.
Gruß, Zelenka
Zelenka (14.04.2008, 18:36): Original von Tranquillo Original von Dox Orkh Oder ist das wirklich der aktuelle Stand der Mozart-Forschung und die HIP-Bewegung war nichts als ein großer Irrtum? Bitte um Aufklärung! Ich habe den Eindruck, dass die HIP-Bewegung ihren Zenit überschritten hat - und damit auch ihren Anspruch verliert, die allein gültige (weil angeblich historisch fundierte) Interpretationsart zu sein. Im Zuge der postmodernen Beliebigkeit wird HIP eher als einer von vielen möglichen und gleichwertigen Interpretationsansätzen gesehen, und es wird wieder über Ansätze diskutiert, die längere Zeit durch HIP verdrängt waren. (Zu den Mozart- Aufnahmen von Mackerras kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne.)
Lieber Andreas:
HIP gibt es mindestens seit den 20ern des letzten Jahrhunderts und wird nicht so leicht unterzukriegen sein. HIP ist auch wandlungsfähig. Und viele der HIP-Lehren haben Eingang in den normalen Orchesterbetrieb gefunden.
Giacinto Scelsi: Quattro Pezzi Per Orchestra Hans Zender / Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken 1978 Pranam Sopran: Michiko Hirayama / Members Of The Ensemble Integration Saarbrücken 1973
Hans Zender: Fünf Haiku (Lo-Shu IV) Flöte: Roswitha Staege // Hans Zender / Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken 1983 Zeitströme Hans Zender / Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken 1974 Cantata After Words By Meister Eckhart Alt: Hanna Aurbacher / Altflöte: Roswitha Staege / Cello: Ulrich Heinen / Cembalo: Martin Galling 1981
Mystische esoterische Klänge und Trance-Induzierung - teilweise werden einzelne Töne bis an ihr Maximum ausgereizt. Die Meister-Eckhart-Kantate von Zender tönt nicht im geringsten nach Barock wie man bei der Instrumentierung vermuten könnte.
Poztupimi (14.04.2008, 19:21): Original von liegnitz
Wegen Umzug, u. a., melde ich mich bis mindenstens mitte Juni ab.
:hello
Liebe Emma,
falls Du doch mal Gelegenheit hast, hier reinzuschauen: alles Gute und gute Nerven beim Umzug, bis bald :hello
Grüße, Wolfgang
Zelenka (14.04.2008, 19:24): Original von Poztupimi Original von liegnitz
Wegen Umzug, u. a., melde ich mich bis mindenstens mitte Juni ab.
:hello
Liebe Emma,
falls Du doch mal Gelegenheit hast, hier reinzuschauen: alles Gute und gute Nerven beim Umzug, bis bald :hello
Grüße, Wolfgang
Ich schließe mich meinem Vorredner an! Und auch Nikolaus wünsche ich gute Nerven bei seinem Umzug!
Gruß, Zelenka
Walter (14.04.2008, 20:26): Original von Rachmaninov da mich Walter seit einer Woche drängt endlich mal aus dieser Box die CD25 mit Berloiz zu hören gehe ich nun dem Wunsch nach
und? vorher rausgenommen?
Rachmaninov (14.04.2008, 20:28): Original von Walter Original von Rachmaninov da mich Walter seit einer Woche drängt endlich mal aus dieser Box die CD25 mit Berloiz zu hören gehe ich nun dem Wunsch nach
und? vorher rausgenommen?
Nein, gehört. Interessant aber ich werde jetzt zum Vokalfanatiker :P
Hochdramatische spätromantische Klangfresken eines Komponisten, der zur Zeit der Uraufführung seiner "Dityrambe" im Jahre 1910 als radikaler "Wilder" in Schweden galt. Er selbst begriff diese als ein "Protestwerk", als eine Auflehnung seiner romantischen Natur gegen Idylle und Sentimentalität.
Strindbergs Persönlichkeit ist die Inspiration für die beiden anderen Kompositionen gewesen. Auch ohne direktes Programm sind sie Beispiele für eine dezidiert literarisch-dichterisch inspirierte Musik. Es erscheint daher auch nicht verwunderlich, das Rangström einen seiner Schwerpunkte im Liederschaffen hatte.
Rachmaninov (14.04.2008, 22:03): bei mir ein Aufnahme, die ich schon lange besitze, aber bisher nicht wirklich einmal in Ruhe hörte
Wie ist die im Vergleich zur Prager Aufnahme, die man für ein paar Cent mehr mit Nr. 1-36 als Zugabe erhält?
Die Frage wird noch brennender, nachdem ich heute morgen beim Blindhören im Auto eine böse Überraschung erlebt habe. Es lief der langsame Satz aus dem d-moll Klavierkonzert. Mozart zum Abgewöhnen. Das Orchester aufgedickt, klebrig, träge, mit total verschliffener Phrasierung, ohne jegliche Prägnanz. Und dazu ein herumholzender Pianist, der wohl meinte in einem Rachmaninov-Konzert zu sein. Grausam! Nur die Neugierde, wer wohl Mozart so verhunzen kann, hat mich das bis zum Ende durchstehen lassen. Und als das Geheimnis gelüftet wurde, ist mir schiergar die Kinnlade runtergefallen. Brendel und ... das Scottish Chamber Orchestra mit Mackerras (!) :A
Ist die obige Aufnahme etwa auch so? ?( Und wenn ja, was bitte ist in Sir Charles gefahren, der eigentlich wie kaum ein Zweiter genau weiß, was er tut. Oder ist das wirklich der aktuelle Stand der Mozart-Forschung und die HIP-Bewegung war nichts als ein großer Irrtum? Bitte um Aufklärung!
Lieber Dox:
Ich fürchte, ich werde hier nicht viel aufklären können, ich bin ein wenig erstaunt. Die Brendel-Mackerras-SCO-Aufnahmen sind im großen und ganzen keineswegs schlecht, im Gegenteil! Ich finde nicht, daß Mozart hier verhunzt wird. (Brendel möchte gewiß keinen Rachmaninov aus Mozart machen, die Russen sind ihm eher fremd ...) Mackerras hat seit vielen Jahren gewisse Lehren der HIP-Bewegung beherzigt (z.B. vibratoarmes Spiel der Streicher, eher schnellereTempi). Das SCO selbst ist natürlich kein HIP-Orchester.
Danke für diese Ausführungen. Gerade weil Mackerras immer sehr profund aber ohne Dogmatismus die HIP-Lehren beherzigt, war ich vom Ergebnis so perplex. (Als Vergleichsmaßstab hatte ich Uchida/Tate im Ohr.) Vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit, die Aufnahme zu hören und es stellt sich heraus, dass ich vor 7 Uhr morgens keine Urteile fällen sollte. :D
Jetzt: http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0034571176239.jpg Francis Poulenc; Gloria; Stephen Layton
cellodil (15.04.2008, 09:05): Original von Rachmaninov Original von cellodil http://ecx.images-amazon.com/images/I/51B6C46T4QL._SS400_.jpg
:D
Euch allen eine gute Nacht und liebe Grüße
Sabine
Die Cello Sonaten habe ich schon lange auf dem virtuellen Zettel :I
... eine Anschaffung, die ich Dir nur empfehlen kann. Mich muntert diese Musik (und diese Einspielung) immer enorm auf. Macht richtig gute Laune (nicht nur, aber auch) in diesem winterlichen April.
Und Madame Gaillard ist nicht nur hübsch anzusehen...
Ich glaube, ich lege diese CD jetzt gleich wieder auf.
Liebe Grüße
Sabine
ab (15.04.2008, 10:09): Nochmals Sudbin mit Scriabin. Ich weiß nicht, irgendwie kommt bei mir nicht jene Begeisterung hoch, die ich sonst über Sudbin hier im Forum so zu lesen bekomme. :(
Rachmaninov (15.04.2008, 12:45): Original von ab Nochmals Sudbin mit Scriabin. Ich weiß nicht, irgendwie kommt bei mir nicht jene Begeisterung hoch, die ich sonst über Sudbin hier im Forum so zu lesen bekomme. :(
Und was "stört" Dich an seinem Scriabin?! :B
Jürgen (15.04.2008, 13:14): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VT54BA0ZL._SL500_AA240_.jpg
A Window in Time Rachmaninov spielt Rachmaninov.
Nicht das, was Ihr jetzt denkt, sondern der echte, und zwar von der Pianorolle.
Diese Papierrollen wurden zwischen 1919 und 1929 aufgenommen. Sie wurden für diese CD jedoch digitalisiert und mit einem Bösendorfer 290SE, ein elektronisches Reproduktionsklavier, abgespielt.
Das Ergebnis kann sich hören lassen.
ab (15.04.2008, 13:28): Im Radio gerade:
Luigi Boccherini: Fandango aus dem Gitarrenquintett in D-Dur G.448 - für zwei Violinen, Viola, Violoncello, 2 Gitarren, Perkussion und Kastagnetten Ausführende: Pulcinella Leitung: Ophelie Gaillard/Violoncello und Leitung Solist/Solistin: Rolf Lislevand/Gitarre Solist/Solistin: Luz Martin Leon_Tello/Kastagnetten Solist/Solistin: David Mayoral/Percussion Label: ambroisie AM 126
Herrlich! :engel
Rundum sind Ausschnitte aus Perahias neuer Bach-CD zu hören. Mir ist das zu unruhig und zu "flächig" gespielt.
Rachmaninov (15.04.2008, 13:29): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VT54BA0ZL._SL500_AA240_.jpg
A Window in Time Rachmaninov spielt Rachmaninov.
Nicht das, was Ihr jetzt denkt, sondern der echte, und zwar von der Pianorolle.
Diese Papierrollen wurden zwischen 1919 und 1929 aufgenommen. Sie wurden für diese CD jedoch digitalisiert und mit einem Bösendorfer 290SE, ein elektronisches Reproduktionsklavier, abgespielt.
Das Ergebnis kann sich hören lassen.
Vermittelt eine derartige Technik einen Eindruck der Dynamik u.s.w.?
HenningKolf (15.04.2008, 14:02): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0095115129623.jpg
interessant. Funktioniert das Konzept oder ist das eher eine Spielerei?
Rachmaninov (15.04.2008, 14:04): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0095115129623.jpg
interessant. Funktioniert das Konzept oder ist das eher eine Spielerei?
Das KONZEPT ist kein KONZEPT sondern kam VOR der Sinfonie. Gehe ich im Thread drauf ein .... der da wohl irgendwann kommt.
HenningKolf (15.04.2008, 15:25): wieder was gelernt................die Frage ob die ursprüngliche "Konzeption" aufgeht bleibt bestehen....aber ich fasse mich in Geduld.............
ab (15.04.2008, 15:40): Original von Rachmaninov Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VT54BA0ZL._SL500_AA240_.jpg
A Window in Time Rachmaninov spielt Rachmaninov.
Nicht das, was Ihr jetzt denkt, sondern der echte, und zwar von der Pianorolle.
Diese Papierrollen wurden zwischen 1919 und 1929 aufgenommen. Sie wurden für diese CD jedoch digitalisiert und mit einem Bösendorfer 290SE, ein elektronisches Reproduktionsklavier, abgespielt.
Das Ergebnis kann sich hören lassen.
Vermittelt eine derartige Technik einen Eindruck der Dynamik u.s.w.?
freilich! Elektronisch ist nicht der Klavierklang, sondern das Betreiben der Klaviermechanik. Der Unterschied zu herkömmlichen Pianowalzen-Aufnahmen ist es gerade, noch genauere Dynamikunterschiede herauszuholen. Die CD wurde damals von der Kritik zu Recht überschwänglich bewertet.
(Ich bin verblüfft, dass Du diese CD nicht bereits seit Langem Dein Eigen nennst!) :hello
ab (15.04.2008, 15:42): Original von Rachmaninov Original von ab Nochmals Sudbin mit Scriabin. Ich weiß nicht, irgendwie kommt bei mir nicht jene Begeisterung hoch, die ich sonst über Sudbin hier im Forum so zu lesen bekomme. :(
Und was "stört" Dich an seinem Scriabin?! :B
Kommt noch an passender Stelle, bitte etwas Geduld... :W
ab (15.04.2008, 15:48): Original von HenningKolf wieder was gelernt................die Frage ob die ursprüngliche "Konzeption" aufgeht bleibt bestehen....aber ich fasse mich in Geduld.............
gabs da nicht - wie bei der 10. (neu wieder hier erhältlich) - auch eine Einspielung der 4. von Schostakowitsch himself gemeinsam mit Feinberg?
Rachmaninov (15.04.2008, 16:57): K. Aho - Sinfonie #2
Jon Leifs: Iceland Overture / Requiem / Loftr-Suite / Reminisence Du Nord / Hekla / Elegy
En Shao / Iceland Symphony Orchestra Motet Choir Of The Hallgrim’s Church Schola Cantorum 1998 - 1999
Neben den vielen Stellen mit markanter Rhythmik, Orchesterschlägen und Schlagwerkausbrüchen finden sich auch viele leise ruhige Stellen - etwa beim kurzen A-Cappella-Requiem oder den beiden für Streichorchester gesetzten Werken "Reminisence Du Nord" und "Elegy". Der Vulkanausbruch "Hekla" setzt dagegen Maßstäbe in Bezug auf Lautstärke und musikalische Gewalt.
Villa-Lobos mit seiner sehr eigenen feurigen und auschweifenden Tonsprache.
ab (15.04.2008, 22:20): Wollte noch nachtragen, jüngst im Radio blind in die Neuaufnahme von Piotr Anderszewski und der Deutsche Kammerphilharmonie Bremen zu Beginn des zweiten Satzes hineingeraten zu sein. Wäre es nicht das erste der Beethovenschen Klavierkonzerte gewesen, so hätte ich gedacht, Glenn Gould „zerlegt“ hier ironisch die Musik in seine belanglosen Strukturen. Später waren noch Bagatellen zu hören. Wie sagte der Moderator so trefflich: Man meint fast, als schlüge ein Specht auf die Klaviertasten.
A propos Beethoven, habe heute die Herreweghe Beethoven 5&8-CD gesoundschnitzelt: Schon lange keine Sinfonien Beethovens gehört, die mein Interesse so geweckt hätten!
Nun aber komplxere Musik: Scirabins Klaviersonaten mit Håkon Austbø
Bei mir zur Zeit in Dauerrotation das Gloria von Poulenc. Ganz große Musik, die sich nicht zwischen tiefer Religiösität und übermütiger Expressivität entscheiden kann. Lt. Booklet ist die Harmonik ein Rezept aus Chabrier, Ravel, Fauré, Debussy, Mussorgsky und Satie, gemischt mit "einem Schoppen Couperin und zwei Schoppen Strawinsky". Na dann Prost! :beer
Wilhelm Furtwängler / Wiener Philharmoniker 1953 (live/mono)
Furtwänglers Symphonie in e-Moll, die während der Zeit des 2. Weltkrieges begonnen und 1948 uraufgeführt wurde, trägt einen heroisch-tragischen und elegischen Charakter. Der Komponist hielt natürlich an der Tonalität fest, wie es ja seiner Überzeugung entsprach. Trotzdem - und trotz der hörbaren Beethoven-Brahms-Bruckner-Einflüsse - tönt sie deutlich wie ein Werk des 20. Jahrhunderts. Eine gewisse Herbheit liegt in den Harmonien, eine konsequente Düsternis, die bei Furtwängler aber in einer Apotheose endet. Er orientierte sich stark an der Sonatenform - und wieder trotzdem: sie klingt denoch sehr persönlich, emotional, subjektiv - überhaupt nicht nach bloßem Handwerk.
Die Klangqualität ist für live/mono durchaus in Ordnung (ein paar Huster bleiben aber nicht aus).
Poztupimi (16.04.2008, 18:03): Da Jascha Heifetz bisher in meiner Sammlung sträflich vernachlässigt wurde, habe ich mir letztens diese Box gegönnt:
Max Bruch (1838-1920) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26 Fantasie für Violine, Harfe und Orchester Es-Dur op. 46 "Schottische Fantasie"
Henri Vieuxtemps (1820-1881) Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 a-moll op. 37
Jascha Heifetz / New Symphony Orchestra of London / Malcolm Sargent
Viele Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (16.04.2008, 18:08): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/41HOT%2BQwmQL._SS400_.jpg
Bei mir zur Zeit in Dauerrotation das Gloria von Poulenc. Ganz große Musik, die sich nicht zwischen tiefer Religiösität und übermütiger Expressivität entscheiden kann. Lt. Booklet ist die Harmonik ein Rezept aus Chabrier, Ravel, Fauré, Debussy, Mussorgsky und Satie, gemischt mit "einem Schoppen Couperin und zwei Schoppen Strawinsky". Na dann Prost! :beer
Zurecht vom Gramophone Magazin ausgezeichnet?
Rachmaninov (16.04.2008, 18:08): Original von Poztupimi Da Jascha Heifetz bisher in meiner Sammlung sträflich vernachlässigt wurde, habe ich mir letztens diese Box gegönnt:
Max Bruch (1838-1920) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26 Fantasie für Violine, Harfe und Orchester Es-Dur op. 46 "Schottische Fantasie"
Henri Vieuxtemps (1820-1881) Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 a-moll op. 37
Jascha Heifetz / New Symphony Orchestra of London / Malcolm Sargent
Viele Grüße, Wolfgang
Zwei grandiose Aufnahmen! Hoffe an geeigneter Stelle berichtest Du :leb
Auch nach Mackerras und seinen Schotten und obwohl ich kein großer HIP-Fan bin: Gardiner höre ich mit der "Prager" lieber. Bei der neuen Linn-Produktion vermisse ich Spielfreude und Elan.
Klangflächen, Massen und Permutationen statt Melodien und Harmonien - die Musik von Xenakis strahlt trotz ihrer Brutalität und beklemmenden Massivität eine fremdartige Schönheit aus (in etwa so wie das Foto einer Spiralgalaxis oder eines kosmischen Nebels schön ist).
Rachmaninov (16.04.2008, 20:34): gerade in diese Aufnahme bei j p c reingehört
Mendelssohn Cello Sonatas, Variatons concertantes, Song without words Jan Vogler, Louis Lortie - Sonate D-Dur für Violoncello und Klavier Nr. 2, op. 58 - Variations concertantes D-Dur für Violoncello und Klavier, op. 17 - Sonate B-Dur für Violoncello und Klavier Nr. 1, op. 17 - Lied ohne Worte D-Dur, op. 109
... auch schön :D
Liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (16.04.2008, 23:21): Nach einem wuderschönen Konzertabend jetzt zum Ausklang...
Nordolf (16.04.2008, 23:33): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w183/front/0/3377891311315.jpg
Iannis Xenakis:
Synaphai / Horos / Eridanos / Kyania
Klangflächen, Massen und Permutationen statt Melodien und Harmonien - die Musik von Xenakis strahlt trotz ihrer Brutalität und beklemmenden Massivität eine fremdartige Schönheit aus (in etwa so wie das Foto einer Spiralgalaxis oder eines kosmischen Nebels schön ist).
Ich komme irgendwie nicht los von Herrn Xenakis. Diese CD lief jetzt bereits zwei weitere Male und das letzte Stück "Kyania" rotiert gerade noch einzeln im vierten Durchlauf.
Gestern habe ich durch Zufall Harnoncourts allerletzten "Streich" entdeckt. Das Werk war mir vollkommen unbekannt! Der erste Höreindruck ist mehr als positiv... Kennt Irgendwer vielleicht Alternativeinspielungen? Respektiv, ist das Werk Einem hier vielleicht geläufig? Ich wäre schon interessiert mehr darüber zu erfahren. Laut dem sehr interressanten Einführungstext von B. Gunnar-Cohrs wurde die Peri z. B. u. A. im Krieg (den Zweien!) zwecks Propaganda missbraucht.
Grüsse,
Patrick Leclerc.
Jürgen (17.04.2008, 12:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VYNHHWESL._SL500_AA240_.jpg
Fuff (17.04.2008, 17:16): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VYNHHWESL._SL500_AA240_.jpg
Hallo Jürgen,
Chailly's Interpretation der Zehnten in der Cooke Fassung (2te, glaube ich), ist noch immer mein absoluter Favorit, was Mahler's Zehnte betrifft. Und dies trotz Rattle mit den Berlinern! Besonders das Finale habe ich noch bei keinem Anderen ergreifender erlebt. Als einzige Alternative würde ich höchstens noch Michael Gielens rezente Einspielung gelten lassen, die ich als erschütternder empfinde. Aber das Flötensolo im Finale finde ich bei Chailly bis jetzt als unübertroffen gelungen! Und dieses Flötensolo hat mich quasi verhext, seitdem ich es das erste mal hörte! Auch die dumpfen Trommelschläge (Übergang zum Finale) finde ich extrem gelungen bei Chailly.
Leider wird diese Einspielung nur selten als Referenzeinspielung erwähnt. Oft wird sie sogar ignoriert, was mir wirklich unerklärlich erscheint!
Denn, auch wenn ich regelmässig andere Einspielungen auflege - und auch geniesse (Gielen; Barshai mit seiner Fassung; ...) - und mich wirklich auf die angekündigte Cooke Version von Daniel Harding mit den Wienern (DG) freue, so ist Chailly doch schon seit einigen Jahren meine absolute Referenzeinspielung! Vielleicht aber kann Harding, - der mich im November ja schon über Webradio mit dem fertiggestellten Finale von Bruckner's Neunter zum Staunen brachte - das ja ändern?
Krzysztof Penderecki: Violin Concerto No. 2 ‘Metamorphosen’
Bela Bartok: Violin Sonata No. 2
Pendereckis Zweites Violinkonzert wird von einer bedrohlichen Stimmung beherrscht - unterschwellig bleibt diese auch bei den vielen lyrischen Stellen vorhanden.
Rachmaninov (17.04.2008, 20:18): Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/51EBK4ZYV8L._SL500_AA240_.jpg
Kreutzer-Sonate
Gruß, Zelenka
Konkurenz zu Kogan/Gilels?
Zelenka (17.04.2008, 20:28): Original von Rachmaninov Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/51EBK4ZYV8L._SL500_AA240_.jpg
Kreutzer-Sonate
Gruß, Zelenka
Konkurenz zu Kogan/Gilels?
Schon sehr gut, aber Kogan/Gilels gehen noch einen Schritt weiter.
Gruß, Zelenka
Poztupimi (17.04.2008, 20:47): Seit einer kleinen Ewigkeit habe ich Mozarts Requiem nicht mehr gehört, aber jetzt. Die Auswahl ist bei mir nicht groß, ich habe zu einer LP gegriffen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41J8196KT9L._SL500_AA240_.jpg (das Cover meiner Columbia-LP kann ich leider nicht finden)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Requiem KV 626 Teresa Zylis-Gara, Oralia Dominguez, Peter Schreier, Franz Crass / Consortium Musicum, Süddeutscher Madrigalchor / Wolfgang Gönnenwein
Viele Grüße, Wolfgang
Tranquillo (17.04.2008, 20:54): Bei mir auch Mozart, allerdings bedeutend heiterer:
Mozart, Don Giovanni Bryn Terfel, Renee Fleming, Ann Murray, Michele Pertusi et al. Solti, London Philharmonic Orchestra
Liebe Grüße
Sabine
ab (17.04.2008, 21:42): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/41qfI41qRKL._SS500_.jpg
Mich frisst der Neid. Ich harre einer günstigeren Koechlin-GA entgegen.
ab (17.04.2008, 21:44): Original von Zelenka Original von Rachmaninov Konkurenz zu Kogan/Gilels?
Schon sehr gut, aber Kogan/Gilels gehen noch einen Schritt weiter.
Gruß, Zelenka
Kogan & Gilels? Live aus Leningrad, March 29th 1964 bei Doremi oder wo? Danke!
Tranquillo (17.04.2008, 21:45): Original von cellodil Mozart, Don Giovanni Naja, im Prinzip das gleiche Thema wie bei Cosi, nur nicht ganz so heiter...
Mein Leipzig-Besuch war übrigens musikalisch ein Reinfall: Ich hatte weder Zeit für Bach noch für opus 61 :(
Viele Grüsse Andreas
Rachmaninov (17.04.2008, 22:06): Original von Tranquillo Original von cellodil Mozart, Don Giovanni Naja, im Prinzip das gleiche Thema wie bei Cosi, nur nicht ganz so heiter...
Mein Leipzig-Besuch war übrigens musikalisch ein Reinfall: Ich hatte weder Zeit für Bach noch für opus 61 :(
Viele Grüsse Andreas
:I
daniel5993 (17.04.2008, 22:13): Jetzt darf ich endlich auch die letzte Beethoven-Violinkonzert Aufnahme Menuhins "genießen". Heut angekommen!
Ludwig van Beethoven Violinkonzert op. 61 Festivalorchester Luzern Yehudi Menuhin Wilhelm Furtwängler 1947
HenningKolf (17.04.2008, 22:41): Original von ab Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/41qfI41qRKL._SS500_.jpg
Mich frisst der Neid. Ich harre einer günstigeren Koechlin-GA entgegen.
Als mp3 bei emusic erworben, da nur drei tracks auf der CD sind habe ich für die drei Stücke weniger als 2 € bezahlt. Klar klingt es nicht ganz so gut wie von CD, aber es klingt durchaus gut.
Falls Du mp3s jedenfalls nicht grundsätzlich abgeneigt bist und Hörmöglichkeiten mit einem vernünftigen player und vernünftigen Kopfhörern hast...Das billigste Abo da ist glaube ich 25 tracks pro Monat für 12,99 €, Neukunden kriegen 30 (oder 50?) Freitracks und das abo ist jederzeit kündbar. Das heißt zum Ausprobieren kann man für 12,99€ 55 (oder 75?) tracks downloaden.
Natürlich hat es Nachteile, z.B. die mangelnde Information, ich musste mich im Netz über die Stücke von Koechlin kundig machen. Aber mich belastet es finanziell schon genug, dass ich die CDs der Label kaufe, die ich nicht legal bei emusic downloaden kann, wie z.B Sony, Decca, DG, EMI.......
Gruß Henning
cellodil (17.04.2008, 22:50): Original von Tranquillo Original von cellodil Mozart, Don Giovanni Naja, im Prinzip das gleiche Thema wie bei Cosi, nur nicht ganz so heiter...
Mein Leipzig-Besuch war übrigens musikalisch ein Reinfall: Ich hatte weder Zeit für Bach noch für opus 61 :(
Viele Grüsse Andreas
Lieber Andreas,
wie schade und ärgerlich!!! Da bin ich fast froh, dass meine beruflichen Reiseziele zumeist nicht sonderlich attraktiv sind... da ist der Ärger dann nicht so groß, wenn man die ganze Zeit mit Besprechungen und Arbeitsessen verbringen muss. Hoffe, dass der Trip wenigstens jobmäßig ein Erfolg war.
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Obwohl ich Così inzwischen wieder gefunden habe, lege ich jetzt noch eine Runde Bach auf...
ab (18.04.2008, 08:58): Original von HenningKolf Original von ab Original von HenningKolf Falls Du mp3s jedenfalls nicht grundsätzlich abgeneigt bist und
An mein Ohr lasse ich nur Unkomprimiertes. (Eine Ausnahme mache ich nur bei den Hörbüchern für meinen Sohn, damit er nicht ständig wechseln muss.)
Musik soll ja Freude machen und nicht nerven.
Dann braucht der Neid ja nicht zu fressen.....................(in meinen Ohren klingt es ab 192VBR oder 320CBR jedenfalls besser als analoges Radio)
Gruß Henning
Das mit dem Radio stimmt leider! Koechlin würde ich immer noch gerne hören... :P
ab (18.04.2008, 09:12): Original von Tranquillo
Mein Leipzig-Besuch war übrigens musikalisch ein Reinfall: Ich hatte weder Zeit für Bach noch für opus 61 :(
Ich entdeckte obige Chandos CD in meinem CD Laden, als ich auf der Suche nach Lili Boulanger's "Faust et Helène" (auch Chandos) war. "Faust et Helène" habe ich mir in der Zwischenzeit übers Web bestellt. Und den Einkauf des "Saint-Saens" habe ich bis jetzt nicht bereut : Die Interpretation des Requiems ist tadellos. Und bei den Liedern, Melodien, ..., habe ich schon so manche flotte und interessamte Neuentdeckung gemacht. So z. B. "Chanson de grand-pere op. 53, 1 :W !
Schöne Grüsse,
Patrick Leclerc.
Jürgen (18.04.2008, 11:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/5117XQSE31L._SL500_AA240_.jpg
Tranquillo (18.04.2008, 12:59): Original von cellodil Lieber Andreas,
wie schade und ärgerlich!!! Da bin ich fast froh, dass meine beruflichen Reiseziele zumeist nicht sonderlich attraktiv sind... da ist der Ärger dann nicht so groß, wenn man die ganze Zeit mit Besprechungen und Arbeitsessen verbringen muss. Hoffe, dass der Trip wenigstens jobmäßig ein Erfolg war. Hallo Sabine,
jobmäßig schon - und für den eigenen Geldbeutel wohl auch (wahrscheinlich hätte ich mich bei opus 61 doch nicht an die selbst gesetzte Budgetvorgabe gehalten, wenn ich etwas Interessantes entdeckt hätte). Und Bach steht bestimmt auch bei meinem nächsten Besuch auf seinem Sockel :D
Johann Sebastian Bach, Gamba Sonatas Daniel Müller-Schott, Angela Hewitt Müller-Schott sagt mir im Gegensatz zu Angela Hewitt gar nichts ?(
Viele Grüsse Andreas
Rachmaninov (18.04.2008, 13:05): Original von Tranquillo Müller-Schott sagt mir im Gegensatz zu Angela Hewitt gar nichts ?(
Viele Grüsse Andreas
Habe ihn mal live erlebt und muss sagen das ich eher wenig begeistert von ihm bin!
seit langer zeit schaue ich in das forum und entdecke dann diese neue aufnahme mit pollini, von Cosima ins forum gestellt. ich denke, dass ich mir mal doch nach langer zeit wieder eine cd kaufen werde.
hast Du gerade eine M.T.T.-Phase? Ich habe (keine Ahnung, wieso - vielleicht, weil ich doch eher Kammermusik höre) keine Aufnahme von ihm, nur mal mit den Berliner Philharmonikern und Joshua Bell höchst beeindruckend im Konzert gehört.
Bei mir gibt's jetzt dafür mal wieder Beethoven mit Harnoncourt...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/519Z7PMV19L._SS500_.jpg Beethoven: Overtures Nikolaus Harnoncourt, Chamber Orchestra of Europe
Liebe Grüße
Sabine
Zelenka (18.04.2008, 14:49): Original von ab Original von Zelenka Original von Rachmaninov Konkurenz zu Kogan/Gilels?
Schon sehr gut, aber Kogan/Gilels gehen noch einen Schritt weiter.
Gruß, Zelenka
Kogan & Gilels? Live aus Leningrad, March 29th 1964 bei Doremi oder wo? Danke!
Ja, 29.3.1964 in Leningrad (Doremi)!
Gruß, Zelenka
Mime (18.04.2008, 16:07): Derzeit laufen hintereinander meine Aufnahmen von Mozarts Requiem KV 626. Der Vergleich unterschiedlicher Interpretationen ist lehr - und aufschlußreich.
In Vorfreude, und als Vorbereitung auf das morgige Konzert in der luxemburger Philharmonie mit dem OPL unter E. Krivine, zum 75 jährigen Jubiläum des luxemburger Klangkörpers.
Kondrashin expressionistische "Schwarz-Weiß"-Deutung der Symphonie.
Zelenka (18.04.2008, 19:36): Original von Fuff In Vorfreude, und als Vorbereitung auf das morgige Konzert in der luxemburger Philharmonie mit dem OPL unter E. Krivine, zum 75 jährigen Jubiläum des luxemburger Klangkörpers.
Möge der Luxemburger Klangkörper wachsen und gedeihen!
Mir gefällt es doch bei Mahler immer noch am besten, wenn er als persönliche emotionale Angelegenheit des Dirigenten gespielt wird. Er gehört in die Reihe der großen Bekenntniskomponisten wie Tschaikowsky oder Schostakowitsch. Jede Distanz ist hier ein Verlust.
Bei den DGG-Aufnahmen aus den Achtzigern von Bernstein kommt dieser Aspekt besonders zum tragen (früher aufgenommen nur: Lizenz von Decca 1966 beim "Lied der Erde", die Achte 1975 und das Adagio der Unvollendeten 1974). Bernstein verstand sich hier als "Prophet", ja als "Reinkarnation" Mahlers - ähnlich wie bei Tschaikowsky. Daraus resultuieren einige Eigenarten - man hat das Gefühl, Bernstein würde jeden Ton auskosten wollen. Trotz breiter Tempi wird die Spannung gehalten; nichts fällt in die vielen kleinen Melodie- und Harmoniefragmente auseinander, mit denen Mahler gerne arbeitete.
Nun noch die "Kindertotenlieder" mit Thomas Hampson.
nikolaus (18.04.2008, 22:15): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51V5Q24EVWL._SS500_.jpg
Schostakowitsch op.134 - Gluzman - Yoffe
Oh, das klingt schön. Ist es das auch?
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (18.04.2008, 22:28): Ich habe heute abend im Radio gehört:
18.04.2008
Klassik heute WDR Sinfonieorchester Köln
Aufzeichnung aus dem WDR Funkhaus in Köln
Ludwig van Beethoven Klavierkonzerte Nr. 4-5
Robert Levin, Klavier WDR Sinfonieorchester Köln Semyon Bychkov, Leitung
Mit Robert Levin hat das WDR Sinfonieorchester Köln in seiner Konzertreihe "Klassik heute" einen ausgewiesenen Kenner historischer Aufführungspraxis zu Gast. Der angesehene amerikanische Pianist, Komponist und Musiktheoretiker spielt im Kölner Funkhaus des WDR an zwei Abenden sämtliche fünf Klavierkonzerte aus Ludwig van Beethovens Feder. WDR 3 sendet die beiden Konzerte unter der Leitung von Semyon Bychkov am 11. und 18. April.
Redaktion Christoph Held
Sehr, sehr, sehr beeindruckend: (fast schon zu) hohes Tempo, aber äusserst brilliant und irgendwie mit Lust an der Musik gespielt. Die Erläuterungen in der Pause habe ich leider nicht richtig mitbekommen.
Jetzt nach den beiden Violinromanzen noch einmal das Violinkonzert op.61. Eine sehr frische Aufnahme, recht schnell (in allen drei Sätzen), richtig dynamisch, aber da war Menuhin auch noch jung. Schon jetzt eine meiner Lieblingsaufnahmen des Violinkonzerts. Der Klang ist für 1947 unerhört klar und rein. :down
Euch allen ein schönes Wochenende! :hello
Rachmaninov (19.04.2008, 08:11): Original von nikolaus Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51V5Q24EVWL._SS500_.jpg
Schostakowitsch op.134 - Gluzman - Yoffe
Oh, das klingt schön. Ist es das auch?
Gruß, Nikolaus.
Die Schostakowitsch Sonate vermittelte einen sehr guten Eindruck. Auerbach muss ich noch hören :wink
nikolaus (19.04.2008, 08:59): Original von Fuff http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0886972715520.jpg
Gestern habe ich durch Zufall Harnoncourts allerletzten "Streich" entdeckt. Das Werk war mir vollkommen unbekannt! Der erste Höreindruck ist mehr als positiv... Kennt Irgendwer vielleicht Alternativeinspielungen? Respektiv, ist das Werk Einem hier vielleicht geläufig? Ich wäre schon interessiert mehr darüber zu erfahren. Laut dem sehr interressanten Einführungstext von B. Gunnar-Cohrs wurde die Peri z. B. u. A. im Krieg (den Zweien!) zwecks Propaganda missbraucht.
Grüsse,
Patrick Leclerc.
Heute morgen im Radio auf WDR 3 wurde diese Einspielung vorgestellt. Sie macht wirklich einen guten Eindruck, sehr spannend gestaltet.
Gruß, Nikolaus.
Rachmaninov (19.04.2008, 09:13): gestern 2 x gehört, heute gleich wieder
Ist die wirklich so gut im Vergleich? Hoogwood ist eigentlich der Dirigent, der mich ansonsten am meisten zum Gähnen bringt (alles was ich mal von ihm hatte ist verkauft).
Ich schließe mich den Geburtagswünschen an. Vielleicht schaut Lazarus ja mal ins Forum hinein.
Gruß Henning
Fuff (19.04.2008, 10:49): Original von nikolaus Original von Fuff http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0886972715520.jpg
Gestern habe ich durch Zufall Harnoncourts allerletzten "Streich" entdeckt. Das Werk war mir vollkommen unbekannt! Der erste Höreindruck ist mehr als positiv... Kennt Irgendwer vielleicht Alternativeinspielungen? Respektiv, ist das Werk Einem hier vielleicht geläufig? Ich wäre schon interessiert mehr darüber zu erfahren. Laut dem sehr interressanten Einführungstext von B. Gunnar-Cohrs wurde die Peri z. B. u. A. im Krieg (den Zweien!) zwecks Propaganda missbraucht.
Grüsse,
Patrick Leclerc.
Heute morgen im Radio auf WDR 3 wurde diese Einspielung vorgestellt. Sie macht wirklich einen guten Eindruck, sehr spannend gestaltet.
Gruß, Nikolaus.
Hallo Nikolaus,
Ja! Ich habe es bis jetzt auch noch nicht bereut, dass ich die CD sofort spontan (da ich sowohl Schumann als auch deinen Namensvetter Harnoncourt sehr schätze!) gekauft habe, als ich sie erblickte!
Mozart: Die Entführung aus dem Serail Köth, Wagner, Schädle, Wunderlich, Lenz, Böhme Orchester der Bayrischen Staatsoper München, Jochum
Allein wegen Fritz Wunderlich als Belmonte muss man diese Aufnahme haben - er singt wirklich zum Niederknien :down
ab (19.04.2008, 13:24): Wollte noch nachtragen, gestern im Laden in die Neuafnahme von Nigel Kennedys Beethoven/Mozart-CD sowie Gould/Karajans Beethoven-CD sowie Hahns Sibelius-Aufnahme hineingehört zu haben.
Kennedy hat mir beim Beethoven deutlich besser gefallen als in seinerer früheren Einspielung. Sein Spiel ist ganz im Sinne des Artikels, auf den hier Zelenka aufmerksam gemacht hat: eine sehr eigenwillige Interpretation. Der langsame Satz ist sehr langsam, aber nicht getragen, was fast ein Wunder und ein Zeichen ist, wie gut Kennedy mit seinem Spiel Spannung und vor allem Präsenz halten kann. Kennedy hat ein ausgeprägtes Gespür für Timung, Flow und Elastzität. Sie hat mir viel Spaß - wörtlich! - beim Hören bereitet. Leider, leider kommt das Orchester beim Beethoven nicht der Flexibilität des Solisten hinterher. Besser ist es beim Mozart, was wohl die erfrischendste Interpretation darstellt, die ich seit Kremer/Harnoncourt aus mitte der 80er kenne. Inzwischen hat Kennedy mehr Ruhe und auch Weichheit im fülligen Ton als früher und noch deutlich mehr Klangfärbigkeit. (Fast schon ein wenige ASMutter-mäßig, nur ohne ausladend hörbares Vibrato.) Es ist eine sehr zeitgemäße Interpretation, mit der sicherlich auch so mache Pophörerin abgeholt werden kann, um ihr Vorurteil, Klassik sei fad, zu revidieren.
Was Gould/Karajan (Sony) betrifft, so kann ich dazu nichts sagen, einfach weil keine Dynamik mehr zu hören war. Ich hoffe, ich irre mich wegen der schlechen Kopfhörer im Laden, aber mir schien, die wurde vollständig homogenisiert, die Bässe angehoben und damit komplett klanglich und musikalisch ruiniert. Hat sie sonst noch jemand gehört?
Hahns Sibelius empfand ich zwar ausnehmend präsent aber interpretatorisch völlig belanglos: abgenudelt romantisch interpretiert. Allenfals noch das fast perpettumoiblehafte Dahingleiten des letzten Saztes, statt eine weiten Bogen zu ziehen, könnte ich als durchaus etwas interessant durchgehen lassen. Die Orchesterbegleitung verdient ihren Namen nicht. Eine wahre Enttäuschung für mich! Aufnahmetechnisch eine Frechheit! :S
jetzt aber ausgeliehen:
Pietro Mascagni: Cavalleria Rusticana Cossotto, Bergonzi, Carlyle, Allegri, Guelfi, La Scala Orchestra, Karajan, DGG , ADD, 65
Wolfgang Schneiderhan spielt hier gerade das Beethoven-Violinkonzert :)
ab (19.04.2008, 13:37): Original von nikolaus @ ab
Und der Schönberg?
Zuwenig Zeit dazu gehabt...
Zelenka (19.04.2008, 15:40): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Y246S2F8L._SL500_AA240_.jpg
Wolfgang Schneiderhan spielt hier gerade das Beethoven-Violinkonzert :)
Wie hat es denn in den Ohren geklungen?
Gruß, Zelenka
Poztupimi (19.04.2008, 16:03): Hallo zusammen,
nach Bruckner
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61VF0VXEM9L._SL500_AA240_.gif Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 8 c-moll WAB 108 Chicago Symphony Orchestra / Georg Solti
läuft jetzt bei mir das erste mal dieser Neuzugang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414GZ7RQ6EL._SL500_AA240_.jpg Sergej Rachmaninoff (1873-1943) Die Toteninsel – Tondichtung nach einem Gemälde von Böcklin op. 29 Symphonie Nr. 1 d-moll op. 13 Russian National Orchestra / Mikhail Pletnev
Boccherini: Sinfonien Deutsche Kammerakademie Neuss, Johannes Goritzki
Gerion (19.04.2008, 19:44): Original von nikolaus
dann ab ins Konzert:
19.04.2008
WDR Musikfest 2008 Eröffnungskonzert
Übertragung aus der Mercatorhalle, Duisburg
Anton Webern Passacaglia für Orchester op. 1
Alban Berg Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels"
Henri Dutilleux Mystère de l'instant
Claude Debussy La mer Drei sinfonische Skizzen für Orchester
Frank Peter Zimmermann, Violine WDR Sinfonieorchester Köln Jukka-Pekka Saraste, Dirigent
Seltsam. Wenn das heute eine Live-Übertragung ist - warum wurde dann gestern das identische Programm in der Kölner Philharmonie aufgezeichnet und gab es einen Hinweis "WDR: 19.4." im Programmheft? Ich war dort und sah deutlich Licht im Studio. Ob wohl ein Mitschnitt erstellt wurde?
(Bei Interesse vgl. auch meinen Bericht vom Konzert im Konzert-Thread)
nikolaus (19.04.2008, 20:16): Original von Gerion Seltsam. Wenn das heute eine Live-Übertragung ist - warum wurde dann gestern das identische Programm in der Kölner Philharmonie aufgezeichnet und gab es einen Hinweis "WDR: 19.4." im Programmheft? Ich war dort und sah deutlich Licht im Studio. Ob wohl ein Mitschnitt erstellt wurde?
(Bei Interesse vgl. auch meinen Bericht vom Konzert im Konzert-Thread)
Seltsam. Vielleicht zeichnen sie für den Fall der Fälle beide Konzerte auf?
ab (19.04.2008, 20:41): Im Radio
Philip Glass: "Satyagraha"
Mit Rachelle Durkin (Miss Schlesen), Richard Croft (M. K. Ghandi), Earle Patriarco (Mr. Kallenbach), Alfred Walker (Parsi Rustomji), Ellie Dehn (Mrs. Naidoo), Maria Zifchak (Kasturbai), Mary Phillips (Mrs. Alexander), Bradley Garvin (Prince Arjuna) und Richard Bernstein (Lord Krishna); Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York, Dirigent: Dante Anzolini (Übertragung aus der Metropolitan Opera New York)
Cetay (inaktiv) (19.04.2008, 21:21): Original von ab Im Radio
Philip Glass: "Satyagraha"
Mit Rachelle Durkin (Miss Schlesen), Richard Croft (M. K. Ghandi), Earle Patriarco (Mr. Kallenbach), Alfred Walker (Parsi Rustomji), Ellie Dehn (Mrs. Naidoo), Maria Zifchak (Kasturbai), Mary Phillips (Mrs. Alexander), Bradley Garvin (Prince Arjuna) und Richard Bernstein (Lord Krishna); Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York, Dirigent: Dante Anzolini (Übertragung aus der Metropolitan Opera New York)
Au weia! Ich mag dieses Werk sehr gerne, aber so wie es hier dargeboten wird, kann ich mir kaum vorstellen, dass es Glass neue Freune beschert. X(
Nordolf (19.04.2008, 21:29): Eben verklungen - mit Pauken und Trompeten und allerlei anderem Instrumentarium:
Barocke Trompetenmusik aus dem Österreich des 17. Jahrhunderts mit Edward Tarr und dem Trompetenensemble & Orchester Schola Cantorum Basiliensis 1989.
nikolaus (19.04.2008, 22:26): @ Gerion
Wie hat Dir denn die Übertragung heute gefallen?
Ich war leider etwas sehr unkonzentriert, so dass einiges an mir vorbei lief. Das Ende des Berg-Konzertes fand ich schon beeindruckend. La mer war meiner Meinung nach solide, aber nicht besonders mitreissend (Abbados Aufnahme aus Luzern finde ich rauschhafter und gefällt mir besser).
Gruß, Nikolaus.
Gerion (19.04.2008, 23:36): @Nikolaus: Vgl. mein Posting im Konzert-Thread bzgl. meiner "Ausgangsstimmung". Völlig umgehauen hat es mich nicht, aber diesmal war der Solist wenigstens durchgängig zu hören - dank dem "Idealhörer"-Standort der Radiomikrofone. Ich hatte aber dennoch den Eindruck, dass FPZ ziemlich leise war (oder das WDR-SO ziemlich laut?). Manche Stellen waren mir etwas zu flott, z.B. der Beginn des ersten Satzes. Auch das Zusammenspiel von Zimmermann mit den Orchestersolisten bei entsprechenden Passagen fand ich nicht immer überzeugend. Aber das Ende war schon beeindruckend und gut gespielt.
Ach ja: Meine "Hörreferenz", anhand derer ich das Bergsche Konzert kennen und sehr schätzen gelernt habe, ist: Perlman, Oszawa, Boston SO. Mir scheint, dass Perlman einen etwas rauheren Geigenton hat, der bei diesem Konzert wohl meinen Geschmack besser zu treffen scheint. Und gestern bzw. heute fehlte mir ein wenig die Homogenität im Orchesterspiel, der ausgebreitete, fein gewobene Klangteppich, wie man in einer Rezension der Perlman-Aufnahme bei rondomagazin.de lesen kann. Die dadurch auftretenden "Ablenkungsmanöver" drängten den Solisten in den Hintergrund, finde ich.
Die Passacaglia hat mich wieder nicht ganz überzeugt. Irgendetwas - ich kann es nicht benennen - hat dafür gesorgt, dass mir ein ständiges "nein, irgendwas stimmt nicht" im Kopf rumspukte. Ich glaube, auch hier war es ein wenig fehlende Homogenität. ?(
Anne-Sophie Mutter mit dem ihr gewidmeten Zweiten Violinkonzert von Penderecki und der Zweiten Violinsonate von Bartok. Mir gefällt ihr Geigenton ausgesprochen gut und ebenso ihre Offenheit für zeitgenössische Musik: - einige andere Komponisten haben ja auch Konzerte für sie geschrieben (Lutoslawski, Moret, Rihm).
Die Namen der Solisten dürften bei jedem HIP-Begeisterten für Unwohlsein sorgen: Heinz Holliger, Michala Petri, Henryk Szerynk, Jean-Pierre Rampal, George Malcolm...
Rachmaninov (20.04.2008, 11:51): Original von HenningKolf
Schtschedrin hat 5 Klavierkonzerte geschrieben. Gibt es eigentlich eine empfehlenswerte Gesamteinspielung?
Gruß Henning
Es gibt nicht mal alle 5 als Einspielung so weit ich weiss! :I
Rachmaninov (20.04.2008, 13:22): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov gestern 2 x gehört, heute gleich wieder
Ist die wirklich so gut im Vergleich? Hoogwood ist eigentlich der Dirigent, der mich ansonsten am meisten zum Gähnen bringt (alles was ich mal von ihm hatte ist verkauft).
Ich schließe mich den Geburtagswünschen an. Vielleicht schaut Lazarus ja mal ins Forum hinein.
Gruß Henning
@Henning, hoffe mein Bericht folgt als bald an passender Stelle :hello
HenningKolf (20.04.2008, 14:05): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf
Schtschedrin hat 5 Klavierkonzerte geschrieben. Gibt es eigentlich eine empfehlenswerte Gesamteinspielung?
Gruß Henning
Es gibt nicht mal alle 5 als Einspielung so weit ich weiss! :I
Schade, jedenfalls dass auf der Hamelin-CD finde ich recht interessant, macht Lust auf Mehr
SWR2 Geistliche Musik Sendung am Sonntag, 20.04.2008, 20.03 bis 23.00 Uhr Georg Friedrich Händel: ”Saul”, Oratorium in 3 Akten HWV 53 Yorck Felix Speer (Bass) Robin Blaze (Kontratenor) Hans Jörg Mammel (Tenor) Mechthild Bach, Julia Kleiter (Sopran) Bachchor Mainz L’arpa festante München Leitung: Ralf Otto (Konzert vom 12. Mai 2007 in der Christuskirche Mainz)
Eine sehr spannende Einspielung eines spannenden Werkes. Die Vertonung von Rilkes Gedicht ist meisterlich. Und der Czech Philharmonic Choir of Brno ist wie so oft in hervorragender Form. Ich habe den Chor diesen Samstag auch livehaftig erlebt. Ich kann Ihre diversen Einspielungen (Bruckner; Liszt; Dvorak; Fauré; Shostakowich; ...) jedem Chorliebhaber nur wärmstens empfehlen....
Beste Grüsse,
Patrick.
daniel5993 (21.04.2008, 11:01): Guten Morgen!
Hab soeben die Folie von dieser CD gerissen und bin gespannt auf die Interpretation des Streichquartetts Nr. 14 von Franz Schubert :W
Arvo Pärts Johannes-Passion aus dem Jahre 1982 orientiert sich an alten Traditionen der Kirche und erinnert an die Gregorianik. Neben Tenor, Bass und Chor sind als Instrumente Orgel, Violine, Cello, Oboe und Fagott zu hören.
daniel5993 (21.04.2008, 15:42): Original von Dox Orkh Original von daniel5993 Guten Morgen!
Hab soeben die Folie von dieser CD gerissen und bin gespannt auf die Interpretation des Streichquartetts Nr. 14 von Franz Schubert :W
Gruß Daniel Und du bist immer noch sprachlos! Das wundert mich bei dieser grandiosen Einspielung nicht weiter.
Ich habs gleich danach noch einmal hören MÜSSEN! Ich bin wirklich Sprachlos! Diese Aufnahme ist in meinen Augen sehr stark-stürmisch, streng und intensiv gespielt, mit richtig Power.
Ergebnis: Diese Aufnahme MUSS man haben :ignore PFLICHT! :ignore
Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr.5 "Emperor" Alfred Brendel Wiener Philharmoniker Simon Rattle 1998
Ebenfalls Sprachlos bin ich bei diesem 5. Klavierkonzert :B. Es wird wohl noch etwas dauern, bis ich die passenden Worte dazu finde. Zum Teil kommt es mir eigenartig vor, so Perfekt, wenn es so etwas wie die Perfekte Einspielung gibt und doch ists auch irgendwie anders als ichs sonst oft gehört habe. Der Klang treibt alles auf die Spitze! Wohl die Klangschönste Aufnahme an die ich mich erinnern kann. Einfach zum :down :down :down Brendel/Rattle sind auf dem Besten Weg zu meinen Favouriten zu werden. Also, wem dieses Konzert zum Ohr herraushängt, der solle hier reinhören, es ist etwas Neues. Kennt noch jemand diese Aufnahme?
:times10 und noch einmal :times10
cellodil (21.04.2008, 16:39): Lieber Daniel,
die Aufnahme kenne ich nicht, würde mich aber interessieren. Auf jeden Fall hast Du mir Lust auf Brendel gemacht...
Bei mir jetzt Alfred solo mit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KWPGAEE4L._SS500_.jpg Alfred Brendel spielt Haydn & Mozart
Apropos Brendel: Kennst Du seine Gedichte? Höchst amüsant...
Ansonsten hoffe ich, dass ich vielleicht noch Gelegenheit haben werde, ihn während seiner Abschiedstournee noch einmal live zu erleben... Seufz!
Liebe Grüße
Sabine
ab (21.04.2008, 16:47): Weil ich leider die Busch-Aufnhame des letzten der Schuberschen Streichquartetts nicht kenne :I nun eine ganz grandiose andere Interpretation mit dem Hagen Quartett: :down :down
Auf jeden Fall hast Du mir Lust auf Brendel gemacht... So wars beabsichtigt :leb
Kennst Du seine Gedichte? Höchst amüsant... Ich wusste garnicht, dass er Gedichte schreibt?! Hab hier eben ein paar seiner Gedichte gefunden und lese sie mir gleich durch.
Ansonsten hoffe ich, dass ich vielleicht noch Gelegenheit haben werde, ihn während seiner Abschiedstournee noch einmal live zu erleben... Seufz! Du sprichst mir aus dem Herzen! Nur das es bei mir ein paar Seufz mehr sind.
Was würd ich drum geben, um bei seinem letzten Konzert mit den Wienern dabei zu sein??? :I Jacke, Hose, Schuhe usw. gäb ich gern her....
Mit freundlichem Gruß Daniel :beer
daniel5993 (21.04.2008, 17:18): Bei mir läuft gerade Bach:
cellodil (21.04.2008, 17:21): Original von daniel5993 Was würd ich drum geben, um bei seinem letzten Konzert mit den Wienern dabei zu sein??? :I Jacke, Hose, Schuhe usw. gäb ich gern her....
... das könnte dann vielleicht ein paar Schwierigkeiten beim Einlass geben...
Falls es Dich tröstet: Falls ich Alfred hören sollte, dann "nur" solo - ohne die Wiener...
Liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (21.04.2008, 17:28): Hallo zusammen,
aus gegebenem Anlaß habe ich Haydn eingelegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4196Q1PC3FL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn (1732-1809) Symphonie Nr. 104 D-Dur Hob. I: 104 "London" Orchestra of St. Luke's / Charles Mackerras
Viele Grüße, Wolfgang
daniel5993 (21.04.2008, 17:31): Original von cellodil Original von daniel5993 Was würd ich drum geben, um bei seinem letzten Konzert mit den Wienern dabei zu sein??? :I Jacke, Hose, Schuhe usw. gäb ich gern her....
... das könnte dann vielleicht ein paar Schwierigkeiten beim Einlass geben...
Recht hast! Aber dann sehe ich keine Chance mehr Ihn zu hören, denn das einzige was noch in Frage käme wäre meine CD-Sammlung und die geb ich nicht her...............Aber so unüberwindbar traurig ists auch wieder nicht! Ich hab ja große CD-Ecken nur mit dem Alfred. Das lindert den Schmerz. :)
Falls es Dich tröstet: Falls ich Alfred hören sollte, dann "nur" solo - ohne die Wiener... Ob mit oder ohne Wiener: Ich beneide euch!
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414GZ7RQ6EL._SL500_AA240_.jpg Sergej Rachmaninoff (1873-1943) Die Toteninsel – Tondichtung nach einem Gemälde von Böcklin op. 29 Russian National Orchestra / Mikhail Pletnev
Sabine (21.04.2008, 20:32): Entschuldigt meine spärliche Anwesenheit - noch weniger als sonst schon... - aber ich bin derzeit vollkommen im Leben eingespannt, dass sich an der Situation auch so schnell nichts ändern wird.
Franz Schubert Streichquartett Nr. 14 "Der Tod und das Mädchen" Busch Quartett 1936
daniel5993 (21.04.2008, 23:08): Gleich noch einmal diese Aufnahme vom Streichquartett, welche mir neben der Busch-Quartett-Aufnahme, wohl am Meisten zusagt.
R. Strauss, Schlusszene aus Salome, Nina Stemme / Antonio Pappano
Diese Musik ist stellenweise so hysterisch, bombastisch, über-expressiv und schwülstig und dann wieder so feinsinnig und von einer betörenden Klangschönheit, dass es mir schiergar die Sinne vernebelt. Immerhin schafft es Pappano, den Orchesterpart in all seiner differenzierten Farbenpracht darzustellen und dabei immer durchsichtig zu bleiben. Und die Sopranistin? Die brüllt das eine mal als ob der Leibhaftige hinter ihr her wäre und schmachtet das andere mal als ob sie im Liebesrausch ertrinkt. Das Ganze ist oppulentes Festmahl für die Ohren, hat an der Grenze der Verdaulichkeit. Ich habe jedenfalls danach immer das Bedüfnis etwas möglichst karges und abstraktes zu hören.
Jürgen (22.04.2008, 13:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41v%2BfX9Q3SL._SL500_AA240_.jpg
Requiem d-moll KV 626, Matt 2001
Meine einzige Aufnahme (auch im Büro auf dem Rechner, aber mit KH), ich kann also nicht vergleichen.
Solitaire (22.04.2008, 13:42): Original von Dox Orkh Original von Solitaire Im Büro auf dem Rechner: Du traust dich was...
Je nun, ich arbeit ja in einer Musikbibliothek. Kann also immer noch behaupten, es diene der Weiterbildung... :D Aber die Lautsprecher sind doof. Kommt nur Klangmüll raus. Und Kopfhörer aufsetzten trau selbst ich mich nicht :J
HenningKolf (22.04.2008, 13:47): mich langweilt das Aktenstudium gerade derart, dass ich jetzt den mp3-player anwerfe, die Kopfhörer aufsetze und mal 30 Minuten mit Musikbegleitung "meditiere"........
Gruß Henning
ab (22.04.2008, 14:06): Original von daniel5993 Franz Schubert Streichquartett Nr. 14 Amadeus Quartett 1959 Auch hier kann ich einfach nur :times10 möglichen Punkten geben!
Zu Recht! Dise ist auch für mich eine der wenigen wirklich rundum überzeugenden Einspielungen dieser Komposition (jedenfalls vor jener des von mir sonst so heiß geliebten Hagen Quartetts).
Ein erstes Hineinhören in Horowitz' gesammelte EMI-Aufnahmen aus den Jahren 1930-36, von denen ich einige schon kenne wie z.B. die herausragende Liszt-Sonate. Neu für mich u.a. seine beiden ersten Einspielungen von Scarlatti-Sonaten (K 87 und 125). Die Klangqualität ist unterschiedlich gut (oder schlecht), aber meist ganz erträglich.
Gruß, Zelenka
Poztupimi (22.04.2008, 18:10): Hallo zusammen,
ich bin mir noch nicht sicher, was der Abend bringen wird, gestartet bin ich erst einmal mit einer CD aus dieser Box:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571142715.jpg Georg Friedrich Händel (1685-1759) Arien und Duette aus den Opern Alessandro, Admeto, Riccardo primo, Siroe & Tolmeo (komponiert für die drei Spielzeiten 1726 – 1728 der Royal Academy of Music) Emma Kirkby Catherine Bott / The Brandenburg Consort / Roy Goodman
Viele Grüße, Wolfgang
cellodil (22.04.2008, 20:19): Zur Nervenstärkung...
Diese Bearbeitungen schottischer Volkslieder für Sopran, Tenor und Klaviertrio komponierte Haydn nach seinen England-Aufenthalten im Auftrag eines schottischen Musikverlegers. Auch hier verbindet sich Volkstümlichkeit und Schlichtheit mit kompositorischer Kunst auf höchstem Niveau. Haydn kannte die Liedtexte nicht, sondern erhielt vom Verleger für jedes Lied nur eine kurze Inhaltsangabe - umso erstaunlicher ist es, wie individuell und passend in der Stimmung er die einzelnen Lieder ausgestaltet hat. Die beiden Sänger dieser Aufnahme sind gebürtige Schotten, und das Haydn Trio Eisenstadt begleitet sehr sensibel und dezent. Unbedingt hörenswert!
Walter (23.04.2008, 13:17): Schumann: Klavierquintett Op. 44 / Streichquartett 1
:D die Neuanschaffung macht richtig Spass! Ich verstehe gar nicht was immer über die Kammermusik von Schumann geschrieben wird.
Gruß,
Hör' Dir bei den Streichquartetten im Vergleich das Melos Quartett an, und Du weißt warum :ignore
(Nur ärgerlich die mieserable Arbeit der Technik mit den widerlichen Interferenzen, pfui :S )
ab (23.04.2008, 14:35): Vorhin waren Ausschnitte im Radio von der neuen Paul Lewis-Beethoven-GA - gähn - und der brandneuen von Schubersts Quartettsatz c-moll D 703 (incl. Fragment des 2. Satzes) mit dem neu formierten Artemis Quartett (nun mit Gregor Sigl und Friedemann Weigle): extrem expressiv und von der Primgeigerin spitzer als früher im Klang. »Klangfülle, Klangqualität, lineare Geschmeidigkeit, gestische Plastizität und hohe Transparenz des Klanges verbinden sich hier mit einer überwältigenden Beredtheit der musikalischen Sprache«, hat angeblich Gerhard Rohde in der FAZ geschrieben," lineare Geschmeidigkeit" - was immer das genau heißen soll - und "Transparenz des Klanges" ok, aber der Rest?! Ich bin etwas enttäuscht. Womöglich ist Schuberts Quintett in C mit Truls Mörk besser geraten.
Bei mir nun Strauss' Violinsonate mit Gidon Kremer live aus Russland
Gerion (23.04.2008, 14:55): bei mir gerade: Haydn, Sinfonie Nr. 8 G-dur "Le Soir", Austro-Hungarian haydn Orchestra, A. Fischer (aus der Box mit den Namenssinfonien).
Mehr Haydn ist unterwegs - das Forum ist schuld :D
wo gibts da die Fracksonate? Ich kenne nur Oistrach/Richter, jene Aufnahme, bei der sie vier Sätze lang brauchen, die zwei eigentlich so grundverschiedenen Musiker, bis sie mehr und mehr endlich richtig zusammenfinden - deshalb ein Dokument der besonderen Güte.
Jeremias (24.04.2008, 09:32): Die Aufnahme scheint interessant zu sein. Ich habe den lieben Sergey ja im vergangenen Jahr live in Armenien gesehen.... WOW! :down
Ich bin gerade dabei mir folgende Knappertsbusch Version der Neunten von Bruckner mit den Berlinern anzuhören.
Man findet sie als frei zugängliches Downloadangebot im "European Archive":
European Archive (auf "Public Classical Music Beeld and Geluid" klicken!)
Dieses Archiv stellt 842 - frei zugängliche - digitaliserte (sowohl WAV, FLAC, Ogg Vorbis als auch mp3, plus Cover und digitalisierte LP-Seiten!) LP's zur Verfügung. Der Interessierte findet hier Vieles von allmöglichen Komponisten (von Beethoven über Berlioz, Brahms, Nielsen, Schubert bis Spohr) und namhaften - Abendroth; Klemperer, Furtwängler, Kajanus, ... -, sowie unbekannten - Henk Spruit, der mir z.B. jedenfalls noch kein Name ist, usw ... , ,Interpreten.
Dies Seite ist meiner Meinung nach jedenfalls einen Besuch wert! Hier findet man nähere Informationen über dieses - legale und nichtkommerzielle - Angebot:
Gerade habe ich noch einmal den ersten Satz gehört: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XZL%2BBGHtL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Nigel Kennedy / Polish Chamber Orchestra
Und, nein, ganz entschieden nicht nach meinem Geschmack! ?(
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (24.04.2008, 17:37): Dann doch lieber diesen jungen Geiger:
Und hierauf habe ich mich schon seit Wochen gefreut! :) Besonders auf die 2. CD, die den Mitschnitt (ca. 33 Minuten) einer Probe enthält, welche am Tag vor der Einspielung des legendären 4. Rachmaninov- und des Ravel-Konzertes statt fand.
Nielsen: Violinkonzert Jonathan Carney, Bournemouth Symphony Orchestra, Kees Bakels
Cosima (24.04.2008, 21:45): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/2105RT8SQJL._SL500_AA130_.jpg
"Carnaval" auf der Testament-CD ist unglaublich! (Die Klangqualität ist auch sehr gut übrigens.) Aber was für eine Interpretation - Lichtjahre entfernt von der etwas unterkühlten (aber dennoch IMO sehr guten!) Studio-Version. Sprühende Brillianz und hinreißende Musikalität gleichzeitig offenbarte Michelangeli in diesem Londoner Konzert im Jahre 1957! Ich glaube, ich kenne keine andere Interpretation dieses Schumann-Werkes, die mir besser gefällt! :down :down :down
(Zu Debussy und Chopin komme ich erst später. Besonders Michelangelis Debussy liebe ich sehr!)
Fuff (24.04.2008, 22:21): Original von Fuff Schönen Nachmittag,
Ich bin gerade dabei mir folgende Knappertsbusch Version der Neunten von Bruckner mit den Berlinern anzuhören.
Man findet sie als frei zugängliches Downloadangebot im "European Archive":
European Archive (auf "Public Classical Music Beeld and Geluid" klicken!)
Dieses Archiv stellt 842 - frei zugängliche - digitaliserte (sowohl WAV, FLAC, Ogg Vorbis als auch mp3, plus Cover und digitalisierte LP-Seiten!) LP's zur Verfügung. Der Interessierte findet hier Vieles von allmöglichen Komponisten (von Beethoven über Berlioz, Brahms, Nielsen, Schubert bis Spohr) und namhaften - Abendroth; Klemperer, Furtwängler, Kajanus, ... -, sowie unbekannten - Henk Spruit, der mir z.B. jedenfalls noch kein Name ist, usw ... , ,Interpreten.
Dies Seite ist meiner Meinung nach jedenfalls einen Besuch wert! Hier findet man nähere Informationen über dieses - legale und nichtkommerzielle - Angebot:
Über das European Archive
Beste Grüsse,
Patrick Leclerc.
Momentan scheint die Seite überlastet zu sein. ("The server at www.europarchive.org is taking too long to respond.") Heute Mittag, sowie gestern funktionnierte der Zugang jedoch tadellos. Vielleicht versuchen auch nur zu Viele sie momentan zu erreichen (ich habe heute relativ viel "publicity" gemacht). Mal sehen ob es morgen wieder geht. Die angegebenen Links sind jedenfalls korrekt!
Wirklich ein aussergewöhnliches Werk! es ist mir unbegreiflich, dass es nicht bekannter ist! Glücklicherweise lernte ich, durch Zufall, vorgestern Dank eines Interviews mit Harnoncourt von seiner Existenz! Harnoncourt spielt die Faust Szenen heute Abend zum letzten Mal mit dem Concertgebow in Amsterdam. Leider ohne mich! (Und Radio 4 aus Amsterdam übertrug eine frühere Aufführung letzte Woche. Wieder einmal war ich zu spät! Und von einer Wiederholungsübertragung habe ich noch nichts gehört.) Aber, es scheint als ob Nikolaus es 2009 als CD herausbringen würde. Kennt vielleicht jemand von euch eine andere empfehlenswerte (und käuflich zugängliche) Einspielung dieses Werkes?
Rachmaninov (24.04.2008, 22:48): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571174761.jpg
Albeniz - Iberia - M.A. Hamelin
Weiter geht es bei mir mit der disc #2 dieser Aufnahme
Christian Thielemann und das Philadelphia Orchestra spielen einen sehr warmen, lyrischen, zuweilen fast zurückhaltenden Wagner mit breiten Tempi.
Fuff (25.04.2008, 00:03): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028942222922.jpg
Franz Schubert Klaviersonate D.959
Also, ich habe zwar nicht viele Vergleichsaufnahmen dieses Werkes, aber den Alfred ziehe ich Kempff und Pollini doch vor. :engel
Was ist im übrigen von Claudio Arraus Schubert zu halten?
Gute Nacht! Gruß Daniel (welcher sich schon auf Richters Schubert freut :P)
Hallo Daniel,
Claudio Arraus Schubert habe ich leider nicht. Aber, was die D.959 betrifft, da würde ich es an deiner Stelle auch einmal mit der Elena Margolina versuchen :
"(...) Margolina geht nicht auftrumpfend, sondern behutsam besinnlich vor. Sie gestaltet kunstvoll alle Nuancen, vom zartesten Pianissimo bis zum eindringlichsten Forte und gibt damit dem Emotionnalen den ihm in dieser Musik gebührenden Stellenwert. Die Moments musicaux erweitern die Sonate als zutiefst berührende Stimmungsbilder die das Innere Schuberts blosslegen. (...)" (zusammenfassend, GW in "Pizzicato N°180 - 2/2008) Ich kann Ihm nur beipflichten. Denn, obwohl die D.959 bis jetzt von den dreien Letzten quasi mein weniger geliebtes Stiefkind war, so beginne ich sie durch diese transparente Einspielung zu schätzen und angemessen zu ehren...
Ich bin gerade dabei mir folgende Knappertsbusch Version der Neunten von Bruckner mit den Berlinern anzuhören.
Man findet sie als frei zugängliches Downloadangebot im "European Archive":
European Archive (auf "Public Classical Music Beeld and Geluid" klicken!)
Dieses Archiv stellt 842 - frei zugängliche - digitaliserte (sowohl WAV, FLAC, Ogg Vorbis als auch mp3, plus Cover und digitalisierte LP-Seiten!) LP's zur Verfügung. Der Interessierte findet hier Vieles von allmöglichen Komponisten (von Beethoven über Berlioz, Brahms, Nielsen, Schubert bis Spohr) und namhaften - Abendroth; Klemperer, Furtwängler, Kajanus, ... -, sowie unbekannten - Henk Spruit, der mir z.B. jedenfalls noch kein Name ist, usw ... , ,Interpreten.
Dies Seite ist meiner Meinung nach jedenfalls einen Besuch wert! Hier findet man nähere Informationen über dieses - legale und nichtkommerzielle - Angebot:
Über das European Archive
Beste Grüsse,
Patrick Leclerc.
Hallo,
Falls sich jemand für obige Seite interressiert, so muss er sich noch ein wenig gedulden. Da die Seite seit gestern Abend nicht mehr erreichbar ist, fragte ich per Email beim Administrator nach. Hier die Antwort vom Team :
"Hello,
Thanks for your interest in our website.
Yes we have a temporary pb with the site. We are working on it and it should be back online this afternoon.
Immer wenn ich diese CD höre, komme ich in Versuchung Mikhail Pletnev als das "eiskalte Händchen" zu bezeichnen. Diesem Chopin scheint jede Wärme entzogen - es herrschen kühle Eleganz und ein fast stählerner Klavierklang.
HenningKolf (25.04.2008, 17:12): Ich mache mal Snookerpause und höre hier hinein:
war heute in der Post und ich bin sehr gespannt..........
Ziemlich faszinierende Musik. Ich habe zwar - noch - keine Vergleichsaufnahmen, aber ich möchte meinen dass die Interpretation zu den sehr guten gehört (recht tänzerisch, ohne es zu wissen, könnte ich mir denken, dass der eine oder andere dass weniger beschwingt hinbekommt).
Aber: Decca aus dem Jahre 1972 bzw. 1976, eigentlich erwartet man Erfreuliches - klanglich sehr enttäuschend, immer etwas an der Grenze zum Nervigen. Nur mit meinen weniger detailreichen billigeren Kopfhörern noch gut hörbar, die guten decken den überbrillianten (?) Charakter schonungslos auf. Ich bin ja schon fast geneigt den Equalizer einzusetzen (normalerweise steht alles auf linear). Möglicherweise die Mikrofone zu nah, möglicherweise liegt es aber auch am remastering........
Es wird wohl demnächst mehrere Downloads und die eine oder andere Anschaffung geben..........
ein Cellokonzert und drei Sinfonien von Boccherini mit Tafelmusik und Anner Bylsma.
Cetay (inaktiv) (26.04.2008, 09:12): Original von Rachmaninov Original von Jeremias http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0822186050439.jpg
DAS ist Musik, das ist ganz große Kunst! So rein und unverfälscht....
:times10
@Jeremias,
wir haben ja SEHR OFT einen ähnlichen Geschmack. Muss die auf meinen Zettel?
Ich wäre auch brennend interessiert an Höreindrücken. Krivine und Mozart funktioniert zumindest bei den Sinfonien mehr als ausgezeichnet.
Cetay (inaktiv) (26.04.2008, 09:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61IVgJI076L._SL500_AA240_.jpg Vitold Rek (Kontrabass), Jaroslaw Bester (Accordeon), Ramesh Shotham (Südindische Percussion) - Home Enthält zwar nur gefühlte 10% Klassik-Anteil ist aber dennoch zum :leb
@Henning ALLES GUTE :hello
Walter (26.04.2008, 09:18): :hello
Auch von mir eine herzliche Geburtstagsglückwunschkarte an Henning!
Und weiter geht es mit Händel - dieses Mal spielen Tafelmusik / Lamon Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an Henning! :beer
Gruß, Cosima
HenningKolf (26.04.2008, 10:16): Vielen Dank den Gratulanten! Schönes Geburtstagswetter hier.
Ich mache jetzt erst mal den PC aus..................
:hello
Rachmaninov (26.04.2008, 10:50): Original von HenningKolf Vielen Dank den Gratulanten! Schönes Geburtstagswetter hier.
Ich mache jetzt erst mal den PC aus..................
:hello
@Henning,
auch wenn ich spät dran bin: Alles Gute zum Geburtstag :hello
Rachmaninov (26.04.2008, 10:54): Original von Jeremias http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0822186050439.jpg
DAS ist Musik, das ist ganz große Kunst! So rein und unverfälscht....
:times10
Was mir immer wieder mißfällt ist die Tatsache, daß die Franzosen ihre Sprache selber so schätzen aber nicht den Respekt haben Eigennamen aus anderen Ländern auf das Cover zu drucken. So muß nicht nur wie hier der Titel geändert werden, nein, auch JSB bekommt eine französische Schreibweise auf Covern bei einigen Label's... X(
... und so gleite ich ruhig in diesen schönen sonnigen Samstag hinein ...
Zelenka (26.04.2008, 11:55): Original von Rachmaninov Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CFJA5KHSL._SS500_.jpg
Gruß, Zelenka
Oh Zelenka,
habe ich Dich ermuntert Dich diesem Werk auch mal wieder zu widmen?
Lieber Rachmaninov
Es ist hier dermaßen viel Iberia gehört worden, da wollte ich nicht zurückstehen ... Wolltest Du nicht sogar eventuell einen Faden dazu eröffnen? Orozco liegt für mich jedenfalls ganz oben an der Spitze.
Gruß, Zelenka
Nordolf (26.04.2008, 11:59): @Henning:
Alles Gute zum Geburtstag und viel Erfolg im neuen Lebensjahr! (und hoffentlich viele CD's als Geschenke!)
Das Ensemble Atrium Musicae Madrid rekonstruiert auf nachgebauten Instrumenten (wie Lyra oder Kithara) die Musik des antiken Griechenland, die nur in wenigen Fragmenten überliefert ist.
Zelenka (26.04.2008, 12:05): Ein Feuerwerk für Henning, leider auf CD (Auvidis Fontalis), nicht auf der brandneuen SACD von Alia Vox:
Bis jetzt gefällt mir Brittens 72er Einspielung der Faust-Szenen bedeutend besser als obige von dem mir unbekannten Bernhard Klee. Trotzdem suche ich weiter nach einem akkzeptablen (bezahlbaren) Angebot für Herreweghe's Interpretation, die bei Harmonia Mundi erschien, aber momentan überall ausverkauft zu sein scheint. Und die Second Hand Angebote sind oft ziemlich unverschämt!
Es scheint wirklich höchste Zeit zu werden, dass Harnoncourt das Werk 2009 wieder neu herauszubringen scheint! Ich habe jedenfalls bis jetzt weltweit noch keinen Katalog gefunden, der irgendeine der doch raren Einspielungen noch neu auf Lager hat!
Grüsse,
Patrick Leclerc.
P.S. À propos : Ist es normal, dass ich keinen Zugang zu einigen - doch nützlichen - Funktionen habe, wie z.B. PN, Konsultation der Benutzer-Profile, usw? Dieses Forum gefällt mir sehr gut (ich müsste nur mehr Zeit dafür haben :wink). Seine "spartanische" Aufmachung, die sich auf das wirklich Wesentliche beschränkt überzeugt mich, da ich mehr als positiv überrascht bin, dass ich hier noch keinen Deut von irgendeiner Reklame und Werbung vorgefunden habe! Aber Zusatzfunktionen wie PN, ... usw, wären doch schon von Nutzen für mich, und würden den Gebrauch des Forums deutlich erweitern
Fuff (26.04.2008, 16:14): Original von Fuff Original von Fuff Schönen Nachmittag,
Ich bin gerade dabei mir folgende Knappertsbusch Version der Neunten von Bruckner mit den Berlinern anzuhören.
Man findet sie als frei zugängliches Downloadangebot im "European Archive":
European Archive (auf "Public Classical Music Beeld and Geluid" klicken!)
Dieses Archiv stellt 842 - frei zugängliche - digitaliserte (sowohl WAV, FLAC, Ogg Vorbis als auch mp3, plus Cover und digitalisierte LP-Seiten!) LP's zur Verfügung. Der Interessierte findet hier Vieles von allmöglichen Komponisten (von Beethoven über Berlioz, Brahms, Nielsen, Schubert bis Spohr) und namhaften - Abendroth; Klemperer, Furtwängler, Kajanus, ... -, sowie unbekannten - Henk Spruit, der mir z.B. jedenfalls noch kein Name ist, usw ... , ,Interpreten.
Dies Seite ist meiner Meinung nach jedenfalls einen Besuch wert! Hier findet man nähere Informationen über dieses - legale und nichtkommerzielle - Angebot:
Über das European Archive
Beste Grüsse,
Patrick Leclerc.
Hallo,
Falls sich jemand für obige Seite interressiert, so muss er sich noch ein wenig gedulden. Da die Seite seit gestern Abend nicht mehr erreichbar ist, fragte ich per Email beim Administrator nach. Hier die Antwort vom Team :
"Hello,
Thanks for your interest in our website.
Yes we have a temporary pb with the site. We are working on it and it should be back online this afternoon.
European Archive Team"
Heute Abend müsste es also wieder klappen!
Beste Grüsse,
Patrick.
Die Seite ist jetzt sehr wohl wieder erreichbar Aber, trotzdem scheint der Spass jetzt schon vorüber zu sein, gerade ehe er begonnen hatte!
http://www.europarchive.org/index.php?language=DE
Unter "Recordings" erscheint jetzt bei mir der Hinweis : " Due to copyright issues, the items in this category cannot be displayed in your jurisdiction." Das waren also die "Probleme" von denen das Team in der Antwort auf meine Anfrage sprach! Also doch Copyright! Jedenfalls bei uns (EU)!
Es wäre ja auch zu schön gewesen! Dann entdeckt man etwas Interessantes (842 leicht zugängliche und zumeist sehr interessante LP Aufnahmen!), und schon ist es wieder weg!
Was solls! das Leben geht trotzdem weiter
Trotzdem noch einen schönen sonnigen und angenehmen Samstag,
Patrick.
P.S. : Ich werde trotzdem noch mal bei dem Team per Email nachfragen, weil mich die Copyright Problematik (wieviele Jahre usw?) interessiert.
Cetay (inaktiv) (26.04.2008, 16:23): Original von Nordolf @Henning:
Alles Gute zum Geburtstag und viel Erfolg im neuen Lebensjahr! (und hoffentlich viele CD's als Geschenke!)
Das Ensemble Atrium Musicae Madrid rekonstruiert auf nachgebauten Instrumenten (wie Lyra oder Kithara) die Musik des antiken Griechenland, die nur in wenigen Fragmenten überliefert ist.
http://www.smileygarden.de/smilie/Fragend/16.gif Das dürfte Altersrekord sein?! Ich bin gespannt auf deine Höreindrücke.
Hier geht es -so off topic wie nur möglich- gerade etwas moderner, aber möglicherweise ähnlich archaisch zu:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/512QRDB7Y3L._SL160_AA115_.jpg Morbid Angel - Heretic :ignore Aus einer Handvoll Überbleibsel einer mal mehrere hundert Titel umfassenden Metal-Sammlung.
Rachmaninov (26.04.2008, 19:04): Original von Zelenka Ein Feuerwerk für Henning, leider auf CD (Auvidis Fontalis), nicht auf der brandneuen SACD von Alia Vox:
Händel, Feuerwerksmusik, Le Concert des Nations, Savall
Herzlichen Glückwünsch zum Geburtstag!
Gruß, Zelenka
@Zelenka,
ist die Aufnahme eine Empfehlung?
Zelenka (26.04.2008, 19:12): Original von Rachmaninov Original von Zelenka Ein Feuerwerk für Henning, leider auf CD (Auvidis Fontalis), nicht auf der brandneuen SACD von Alia Vox:
Tiessens Musik gefällt mir, nach dem ersten Hören, sehr gut. Bis jetzt kannte ich nur die Hamlet-Suite flüchtig aus einer Einspielung (Great Conductors of the Century, oder so ähmlich....) mit Celibidache. Celi lobte Tiessen, der sein Lehrer war, regelmässig über den Klee.... "Stirb und Werde" (Symph. 2) hat mich jedenfalls sofort gepackt!
Schönen Sonntag,
Patrick.
Fuff (27.04.2008, 09:03): Original von Fuff Original von Fuff Original von Fuff Schönen Nachmittag,
Ich bin gerade dabei mir folgende Knappertsbusch Version der Neunten von Bruckner mit den Berlinern anzuhören.
Man findet sie als frei zugängliches Downloadangebot im "European Archive":
European Archive (auf "Public Classical Music Beeld and Geluid" klicken!)
Dieses Archiv stellt 842 - frei zugängliche - digitaliserte (sowohl WAV, FLAC, Ogg Vorbis als auch mp3, plus Cover und digitalisierte LP-Seiten!) LP's zur Verfügung. Der Interessierte findet hier Vieles von allmöglichen Komponisten (von Beethoven über Berlioz, Brahms, Nielsen, Schubert bis Spohr) und namhaften - Abendroth; Klemperer, Furtwängler, Kajanus, ... -, sowie unbekannten - Henk Spruit, der mir z.B. jedenfalls noch kein Name ist, usw ... , ,Interpreten.
Dies Seite ist meiner Meinung nach jedenfalls einen Besuch wert! Hier findet man nähere Informationen über dieses - legale und nichtkommerzielle - Angebot:
Über das European Archive
Beste Grüsse,
Patrick Leclerc.
(...)
Nachtrag vom 27/04/2008 : Heute Morgen sind die Aufnahmen wieder zugänglich! Ich werde das jedenfalls weiter verfolgen, da ich die Idee eines Internet Archives (siehe auchh www.archive.org ) mit frei zugänglichen Materialien, wo das Copyright ausgelaufen ist, begrüssenswert finde.
Tranquillo (27.04.2008, 09:38): Passend zum sonnigen Wetter:
und, wie gefallen dir diese werke? Osborne konnte mich beim Reinhören wieder überzeugen, aber die Werke nicht so sehr ?(
Cetay (inaktiv) (27.04.2008, 13:22): Jetzt geht es mit dem Discman in den Garten zum brutzeln, mit einer CD, die ich allen, die für die Spätrenaissance etwas übrig haben, ans Herz drücken will. Auf dieser Aufnahme wird (mit Instrumenten der Zeit und nicht-temperierter Skala) ein atemberaubender Klangkosmos aufgepannt, in dem ich die Engel singen höre. :engel
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881833627.jpg Giovanni Gabrieli; Sacrae Symphoniae (1597), Canzoni per sonare (1608), Canzoni e sonate (1615); Jan Willem Jansen (organ), Liuwe Tamminga (organ), Sirkka-Liisa Kaakinen (violin), Veronika Skuplik (violin), Bruce Dickey (cornet), Doron Sherwin (cornet), William Dongois (cornet), Yoshimichi Hamada (cornet), Ole-Kristian Andersen (sackbut), Wim Becu (sackbut), Cas Gevers (sackbut), Franck Poitrineau (sackbut), Charles Toet (sackbut), Simen van Mechelen (sackbut)
HenningKolf (27.04.2008, 15:25): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf
Habe mir keine CDs schenken lassen, sondern ein Snookerqueue. Habe mir aber selber diese CD geleistet
und, wie gefallen dir diese werke? Osborne konnte mich beim Reinhören wieder überzeugen, aber die Werke nicht so sehr ?(
habe gestern nur das Konzert, die Fantasie und die erste Sonate "geschafft"..das ist ja alles noch aus dem frühen Schaffen und die Musik empfinde ich als durchaus zugänglich. Bei den späteren Werken mag das anders sein, aber ich habe mich auch mit der dritten Sinfonie - auch aus seiner Spätphase - anfreunden können. Möglicherweise braucht es mehrmaliges Anhören bis Du Freundschaft schließt (mir geht das nicht nur mit Tippett, sondern auch mit Schtchedrin, teilweise sogar mit Prokofiew so)
Schönen Sonntag Henning
Rachmaninov (27.04.2008, 16:37): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Original von HenningKolf
Habe mir keine CDs schenken lassen, sondern ein Snookerqueue. Habe mir aber selber diese CD geleistet
und, wie gefallen dir diese werke? Osborne konnte mich beim Reinhören wieder überzeugen, aber die Werke nicht so sehr ?(
habe gestern nur das Konzert, die Fantasie und die erste Sonate "geschafft"..das ist ja alles noch aus dem frühen Schaffen und die Musik empfinde ich als durchaus zugänglich. Bei den späteren Werken mag das anders sein, aber ich habe mich auch mit der dritten Sinfonie - auch aus seiner Spätphase - anfreunden können. Möglicherweise braucht es mehrmaliges Anhören bis Du Freundschaft schließt (mir geht das nicht nur mit Tippett, sondern auch mit Schtchedrin, teilweise sogar mit Prokofiew so)
Schönen Sonntag Henning
Henning, danke für diese Info.
Gefällt Dir Osborne als Pianist?
Fuff (27.04.2008, 16:57): Original von Tranquillo Passend zum sonnigen Wetter:
ab (28.04.2008, 09:50): Wollte noch nachtragen, letztes Wochendende im Radio zu Beginn des langsamen Satzes von Brahms 1. Klavierkonzert zugeschaltet zu haben. Da hörte ich erstmals in meinem Leben eine Einspielung, die ganz aus dem Geiste der Klassik, nämlich Beethovens getragen war. Ich war höchst fasziniert und wäre auch - hätte der Solist nur etwas mehr Klangfarben gehabt - höchst begeistert gewesen. Auch das Zusammenspiel zwischen (färbigerem) Orchester und Solisten war sehr erfreulich. Es war dann Cedric Tiberghien und das BBC Symphony Orchestra unter Jiri Belohlavek bei harmonia mundi (HMC 901977). Hört euch das einmal an!
Nun Debussy Préludes mit Arrau, seit gestern endlich Buch II, auf dem er überraschend ganz anders interpretiert als Buch I.
Da Cohen's "Book of Longing" letzten Sommer zu meinem Lieblingspoesiewerk gehörte (und auch heutzutage liegt es noch in Griffweite), reizte mich die Bearbeitung von P. Glass natürlich besonders. Leonard nimmt als Sprecher (auf einigen wenigen Songs) an dem Ganzen teil. Mein erster Höreindruck ist positiv, wobei ich aber bemerken will, dass ich nicht unvoreingenommen bin! Cohen's Texte, sowie auch seine Stimme ziehen mich seit Langem quasi magisch in ihren Bann. Und am 12ten July werde ich den Leonard (ohne Glass :wink) auch endlich einmal live in Amsterdam erleben... Darauf warte ich schon lange ... :)
Beste Grüsse,
Patrick.
Solitaire (28.04.2008, 11:27): Leonard Cohen ist klasse :down Obwohl ein Lästermaul kürzlich irgendwo geschrieben hat, die Plattenfirma solle bei seinen Alben die Rasierklinge gleich mitliefern :cool
Ich habe heute morgen Maddy Mesplé gehört.
HenningKolf (28.04.2008, 11:43): Original von Rachmaninov
Gefällt Dir Osborne als Pianist?
Sehr sogar, der Kapustin steht auf der Liste, ob Dein Lieblingsliszt eine Chance hat, weiß ich nicht, muss mal schauen ob ich irgendwo hineinhören kann...Liszt gefällt mir eigentlich nur mit seinen sinfonischen Dichtungen und auch das nur in kleinen Dosen, mit seinen Klavierkompositionen kann ich nichts anfangen bzw. zum Teil empfinde ich sie als ausgesprochen nervend.....aber Du hattest ja geschrieben das sei ein anderer Liszt..mal sehen.
EDIT PS: Mittlerweile habe ich die CD bzw. Doppel-CD durchgehört und mir persönlich gefallen die drei letzten Sonaten am besten, wenn es sich auch durchaus um recht "sperrige" Kompositionen handelt. Diese zu beschreiben fällt schwer, vielleicht kann man sich wenigsten etwas darunter vorstellen wenn ich als Eindruck nenne, dass ich mich stellenweise an Messiaen, vereinzelt auch an Strawinski und Bartok erinnert fühlte. Die orchestralen Werke sind zwar "zugänglicher", aber noch traditionellerer Natur, großenteils der Melodik verpflichtet, und ich persönlich wage zu behaupten, dass Tippett insoweit recht "solide" Kompositionen abgeliefert hat (die mich aber eher nicht begeistern). Die erste Sonate klingt manchmal ein wenig nach Liszt - also weniger etwas für mich. Wegen der Klaviersonaten Nr. 2 - 4 hat sich der Kauf auf jeden Fall gelohnt.
ab (28.04.2008, 12:42): Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/51c%2BVJZdQHL._SL500_AA240_.jpg
Arthur Grumiaux und Paul Crossley in den beiden Fauré-Violinsonaten (Philips Eloquence/Australien).
Gruß, Zelenka
wieso nur gibts das nicht auch bei uns??? X(
Wer spielt den bei Debussy und Ravel, Seböck? Auf eine billige Zusammenstellung dieser beiden Sonaten auf einer CD warte ich schon lange!
Fuff (28.04.2008, 16:38): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0794881857623.jpg Diese "etwas überspitzte" Interpretation des Prazak Quartet vom D.887 überzeugt mich. Sie erzeugen eine "Schubert-Stimmung" die mir persönlich sehr behagt Ich kann mir aber vorstellen, dass dieser Schubert für einige "Etwas des Guten zuviel" ist. Es handelt sich wahrscheinlich über eine Interpretation die man liebt, oder eben nicht. Die zwei Trios dagegen spielen in einer anderen Liga. Die Interpretation ist hervorragend, aber sie passen nicht so richtig zur vom D.887 erzeugten Stimmung.
Fuff (28.04.2008, 17:19): Original von Solitaire Leonard Cohen ist klasse :down Obwohl ein Lästermaul kürzlich irgendwo geschrieben hat, die Plattenfirma solle bei seinen Alben die Rasierklinge gleich mitliefern :cool
Ich habe heute morgen Maddy Mesplé gehört.
Hallo Solitaire,
Maddy Mesplé ist mir als Sopranistin leider noch kein Begriff (ich habe den Namen mit Google recherchiert). Was hast du denn von ihr gehört, respektiv, was ist empfehlenswert?
habe gerade den Feierabend mir dieser CD eingeleitet:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ES37KFPGL._SL500_AA240_.jpg Lieder von Grieg, Sibelius, Stenhammar, Alfven und Sjöberg Barbara Bonney, Sopran / Antonio Pappano, Klavier
:times10
Grüße, Wolfgang
Nordolf (28.04.2008, 18:20): Bei mir läuft zweimal Lateinamerikanisches:
Carlos Gomez „Overture: Il Guarany” Jose Moncayo „Huapango” Heitor Villa-Lobos „Bachianas Brasilieras No. 2” Alberto Ginastera „Variaciones Concertantes”
Enrique Arturo Diemecke / The Royal Philharmonic Orchestra 1994
Heitor Villa-Lobos „Symphonies Nos. 4 ‘A Vitoria’ & 12”
Carl St. Clair / SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart 1997
Die glutvolle, farbige Stimmung all dieser Werke spricht mich sehr an. Immer wieder wunderbar, wie Villa-Lobos im „Brasilianischen Bach-Klang Nr. 2” eine "smooth"-melancholische Atmosphäre erzeugt. Es tönt tatsächlich so, wie ein Kritiker mal schrieb: - "als würde der Name von Bach mit dem Qualm ausrangierter Lokomotiven in der brasilianischen Öde an den Himmel geschrieben werden"...
Zelenka (28.04.2008, 18:59): Original von ab Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/51c%2BVJZdQHL._SL500_AA240_.jpg
Arthur Grumiaux und Paul Crossley in den beiden Fauré-Violinsonaten (Philips Eloquence/Australien).
Gruß, Zelenka
wieso nur gibts das nicht auch bei uns??? X(
Wer spielt den bei Debussy und Ravel, Seböck? Auf eine billige Zusammenstellung dieser beiden Sonaten auf einer CD warte ich schon lange!
Allerdings! Derlei sollte es auch bei uns in Europa geben ... Die Debussy- und Ravel-Sonaten scheint es derzeit nur in einer Grumiaux-Box zu geben, die natürlich höchst empfehlenswert ist:
Jeremias zeigte sich begeistert von diesem Werk in der Krivine Aufnahme. Mal sehen ob mich Gardiner auch begeistern kann...
ab (28.04.2008, 21:33): Original von Poztupimi http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ES37KFPGL._SL500_AA240_.jpg
Oh, ein ganz heißer Favorit für die Titelrolle in unserem threat zu den hässlichsten Covers!
ab (28.04.2008, 21:41): Original von Zelenka
Grumiaux' Begleiter ist übrigens Hajdu, nicht Sebök.
Gruß, Zelenka
Danke! Also doch die bereits bekannte (wenn leider auch nicht besessene) Aufnahme.
In der Box - soweit ich mich entsinne - ist aber weder Lekeu noch Franck enthalten und auch nicht beide Sonaten von Fauré. Oder ?
Ich wusste gar nicht, dass er Lekeu aufgenommen hat - eine Sonate, die heute geradezu in Vergessenheit geraten scheint.
Tranquillo (28.04.2008, 21:56): Original von ab Original von Poztupimi http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ES37KFPGL._SL500_AA240_.jpg
Oh, ein ganz heißer Favorit für die Titelrolle in unserem threat zu den hässlichsten Covers! Dass Österreichern das Nordisch-Kühle nicht so zusagt, kann ich ja verstehen, aber ich habe schon deutlich hässlichere Cover gesehen. Es müssen ja nicht immer alte Herren am Klavier auf einem Schwarzweissfoto sein :D
Viele Grüsse Andreas
ab (28.04.2008, 21:59): Bin heute bei einem Laden vorbeigekommen und konnte mich nicht zurückhalten, die Zeit zu investieren, um nach den oben geschilderten Radioerfahrungen nochmals in Brahms 1. Klavierkonzert mit Cedric Tiberghien, BBC So, Jiri Belohlavek hineinzuhören, diesmal auch den 1. Satz. Wirklich die erste sozusagen lyrische Interpretation mit wunderbarer durchsichtiger Durchgestaltung. Höchst interessant!
Außerdem habe ich in die neue Haydn Cello-Konzerte-Cd mit Jens Peter Maintz, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, von der ich heute hier las, hineingehört. Um es kurz zu machen: Für mich die wohl erfreulichste Cello-CD überhaupt seit mehreren Jahren! Und auch die erste wirklich überzeugende Interpretation seit Miklós Pérenyi - aber (anders als beim hinreißenden Pérenyi) mir ebenso vorzüglichem Orchester - und wunderbare luftig eingefangendem Klang. :down :down :down Wer noch keine Aufnahmen hat: Hier getrost zugreifen!
Bei mir nun 6 der Debussyschen Préludes aus dem zweiten Buch, zum niederknien schön interpretiert von Sviatoslav Richter am 13.1.1993 in cosenza (Ermitage, aber auch Stradivarius - ein weiterer Favorit für die Titelrolle in unserem threat zu den hässlichsten Covers!)
Oh, ein ganz heißer Favorit für die Titelrolle in unserem threat zu den hässlichsten Covers! Dass Österreichern das Nordisch-Kühle nicht so zusagt, kann ich ja verstehen, aber ich habe schon deutlich hässlichere Cover gesehen. Es müssen ja nicht immer alte Herren am Klavier auf einem Schwarzweissfoto sein :D
Sorry, aber ich erblicke da keine nordische Kühle als eher ein brittisches Popcover à la "Sommerhit 2008 mit gefärbten Coctail auf Mallorca" (deutsch ausgesprochen).
Daraus die die ersten drei Bachianas Brasilieras: Nr. 1 für acht Cellisten, Nr. 2 für Orchester und Nr. 3 für Klavier und Orchester. Villa-Lobos verband hier Bach'sche Kompositionsprinzipien mit brasilianischer Folklore und einem modernen spätromantisch-impressionistisch eingefärbten Idiom. Jedes einzelne der Werke klingt eigen und sehr charakteristisch. Batiz dirigiert das RPO mit Engagment sowie dem nötigen Sinn für Klangfarbe und Melodie. Die preiswerte Drei-CD-Box ist daher auch ein hervorragender Einstieg in Villa-Lobos.
Glière's Concerto für Koloratursopran mit Erna Berger.
Ich habe diese Aufnahme durch die Music&Arts Box (4 CD) von Sergiu C. mit den Berlinern (Official recordings from deutsches Rundfunkarchiv) kennengelernt. Beim ersten Hören dieses mir bis dahin unbekannten Concertos stand mir der Mund offen! Obwohl ich bis dahin kein grosser Freund von Vokalmusik irgendwelcher Art war (respektiv von irgendwelcher Partizipation der menschlichen Stimme in der klassischen Musik) zog mich dieses Werk sofort instinktiv in seinen Bann. Und bis heute, habe ich noch keine neuere Version von Glière's Concerto gefunden, die mir besser gefällt als Celi's Aufnahme von 1946. Sporadisch greife ich trotzdem gelegentlich zu Nathalie Dessay, wegen der neueren (besseren?!?) Klangqualität. Neulich leistete ich mir obige CD (obwohl ich die 4 CD Music&Arts Box schon seit einigen Jahren habe) extra, weil hier das Koloratura Concerta nicht wie bei Music&Arts auf 2 CD's verteilt ist! Leider aber hat Myto dieses zweisätzige Concerto als einigen einzigen Track gepresst! Man kann leider eben nie Alles haben... :(
Und wieder den Lélio, und zwar trotz Martinon und Boulez, den von Dausgaard (den Ersten den ich hörte!). Trotz aller - von mir - unbestrittenen Qualitäten der beiden Anderen, greife ich doch instinktiv regelmässig zur "ersten Liebe"...
Diesen Morgen erscheint mir dieser Lélio ideal um mich rhetorisch auf meinen heutigen Vortrag vorzubereiten....
Neben der Albeniz Iberia mit Perez ist diese Aufnahme die zweite recht neue Aufnahme, die mich sehr positiv stimmt. :D
Jürgen (29.04.2008, 16:13): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5029365897426.jpg
Seit gestern höre ich fast nur noch diese Box. Sie gefällt mir. Man kann diese Musik auch mit nur halber Konzentration hören. Also kein allzu großer Tiefgang nach meinem bisherigen Hörempfinden.
Grüße Jürgen
Zelenka (29.04.2008, 16:22): Original von Jürgen http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5029365897426.jpg
Man kann diese Musik auch mit nur halber Konzentration hören. Also kein allzu großer Tiefgang nach meinem bisherigen Hörempfinden.
Grüße Jürgen
Das hatte ich befürchtet ...
Gruß, Zelenka
Zelenka (29.04.2008, 16:30): Original von ab Original von Zelenka
Grumiaux' Begleiter ist übrigens Hajdu, nicht Sebök.
Gruß, Zelenka
Danke! Also doch die bereits bekannte (wenn leider auch nicht besessene) Aufnahme.
In der Box - soweit ich mich entsinne - ist aber weder Lekeu noch Franck enthalten und auch nicht beide Sonaten von Fauré. Oder ?
Ich wusste gar nicht, dass er Lekeu aufgenommen hat - eine Sonate, die heute geradezu in Vergessenheit geraten scheint.
Nein, in der bewußten Box sind die Sonaten vom Franck und Lekeu nicht enthalten, enthalten ist die erste Fauré Sonate, aber mit anderem Begleiter (Hajdu).
Die Lekeu-Sonate hatte Grumiaux schon vorher einmal mit Castagnone eingespielt.
Gruß, Zelenka
HenningKolf (29.04.2008, 16:33): Original von Jürgen http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5029365897426.jpg
Also kein allzu großer Tiefgang nach meinem bisherigen Hörempfinden.
Grüße Jürgen
Dem kann ich beipflichten; ich habe nicht den kompletten Alfven, sondern nur die Sinfonien 2 und 4, die Schärensage und die Schwedische Rhapsodie. Mir reicht das an Beschäftigung mit dem Komponisten (nicht dass das etwas wäre wovor man warnen müsste, aber sich nicht mit Alfven zu beschäftigen bedeutet nicht, wichtiges verpasst zu haben.......)
Obwohl er in diesem (spanischen) Répertoire Alicia de Larrocha nahe- oder gleichkommt, sie vielleicht sogar übertrifft, ist Michel Block leider hierzulande kaum bekannt. Die abgebildete Aufnahme ist eine Live-Aufnahme (1981), der Klang des Flügels ist leider nicht optimal. Aber sonst: :down :down :down.
Gruß, Zelenka
ab (29.04.2008, 16:48): Original von Zelenka
Nein, in der bewußten Box sind die Sonaten vom Franck und Lekeu nicht enthalten, enthalten ist die erste Fauré Sonate, aber mit anderem Begleiter (Hajdu).
Die Lekeu-Sonate hatte Grumiaux schon vorher einmal mit Castagnone eingespielt.
Gruß, Zelenka
Danke! Also eine weitere Form des Boxen-Unwesens: Statt alle Schätze zu lüften werden wieder nur bestimmte Stücke versammelt, damit dann wohl bei der nächsten Box die zahllosen Überschneidungen zu Ärgerausbrüchen führen... :S
Zelenka (29.04.2008, 16:49): Original von ab Original von Zelenka
Nein, in der bewußten Box sind die Sonaten vom Franck und Lekeu nicht enthalten, enthalten ist die erste Fauré Sonate, aber mit anderem Begleiter (Hajdu).
Die Lekeu-Sonate hatte Grumiaux schon vorher einmal mit Castagnone eingespielt.
Gruß, Zelenka
Danke! Also eine weitere Form des Boxen-Unwesens: Statt alle Schätze zu lüften werden wieder nur bestimmte Stücke versammelt, damit dann wohl bei der nächsten Box die zahllosen Überschneidungen zu Ärgerausbrüchen führen... :S
Das Los des Sammlers ist kein leichtes ... :I :I :I
Gruß, Zelenka
ab (29.04.2008, 16:51): Was Du alles so auftreibst! :B Michel Block, ein Kanadier?
ab (29.04.2008, 16:53): Original von Zelenka Das Los des Sammlers ist kein leichtes ... :I :I :I
Gruß, Zelenka Das Los des Musikliebhabers ist noch viel härter ... :I :I :I
(Als Sammler kanns einam ja wurscht sein, mehreres doppelt zu haben.)
Zelenka (29.04.2008, 16:58): Original von ab Was Du alles so auftreibst! :B Michel Block, ein Kanadier?
Wahrscheinlich ist er als US-Amerikaner gestorben. Geboren wurde er in Antwerpen als Kind französischer Eltern. Erste Ausbildung in Mexiko. Bekam 1960 ín Warschau den "Arthur Rubinstein Prize", als A.R. sich mit der Jury des eigentlichen Preises überwarf. Bekam einst auch den Leventritt Award. Später Professor in Bloomington. Indiana.
Gruß, Zelenka
Zelenka (29.04.2008, 16:59): Original von ab Original von Zelenka Das Los des Sammlers ist kein leichtes ... :I :I :I
Gruß, Zelenka Das Los des Musikliebhabers ist noch viel härter ... :I :I :I
(Als Sammler kanns einam ja wurscht sein, mehreres doppelt zu haben.)
Stimmt! :D
Gruß, Zelenka
ab (29.04.2008, 17:17): Scriabin: Piano Works Vol 1 / Claudio Crismani Label: Real Sound (RS)
Gerade von jpc abgeholt und gleich in die erste CD kurz hineingehört. :leb
Fuff (29.04.2008, 17:35): Original von Fuff http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0095115141625.jpg
Und wieder den Lélio, und zwar trotz Martinon und Boulez, den von Dausgaard (den Ersten den ich hörte!). Trotz aller - von mir - unbestrittenen Qualitäten der beiden Anderen, greife ich doch instinktiv regelmässig zur "ersten Liebe"...
Diesen Morgen erscheint mir dieser Lélio ideal um mich rhetorisch auf meinen heutigen Vortrag vorzubereiten....
Patrick.
?( Heute Morgen, im Auto, als ich diesen Lélio auf dem Weg zur Arbeit weiterlauschte, empfand ich ihn komischerweise zum ersten Mal als ziemlich "langweilig und lau gesprochen". Wohlgemerkt, ich rede hier nur vom Rezitanten, und nicht von der Musik! Jetzt verstehe ich auch endlich die Kritik die ich irgendwo einmal in den Weiten des netztes über diese Aufnahme gelesen habe, wo der Fakt, dass endlich wieder ein Lélio erscheint gelobt wird, die Musik positiv gewertet wurde, die Art und Weise der Rezitation als angenehm beschrieben wurde, aber wo schlussfolgert wurde, dass es sich bei dem Sprecheri um Alles, aber nicht um Berlioz handelt! Damals empfand ich diese Kritik als zu streng. Jetzt aber, nachdem ich zwei alte Referenztaufnahmen kenne (die mir Anfangs als zu "theatralisch" erschienen!), verstehe ich den Hinweis! Trotzdem würde ich weiterhin Dausgaard's Lélio jedem nicht-französischsprachigen Lélio-Neuling wärmstens ans Herz legen, weil Lafont's Aussprache wirlklich sehr leicht verständlich ist, und sich sehr gut als Einstieg in den Text eignet! Zum weiterführenden Studium ist dann aber Gedda unabdinglich. Gedda spricht mit einer Passion im Leibe (obwohl schwerer verständlich für jene die nur Basis-Französischkenntnisse haben), als wenn Berlioz wiedergeboren wäre...
Aber vielleicht gefällt Dir ja das Cover der CD, die gerade läuft, besser:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0828767714325.jpg Bella Voce Anja Harteros singt Arien von Wolfgang Amadeus Mozart sowie von Joseph Haydn "Berenice, che fai?" Wiener Symphoniker / Pinchas Steinberg
Daraus Bachianas Brasileiras Nr. 4 für Orchester, Nr. 5 für Sopran (hier Barbara Hendricks) und acht Celli, Nr. 6 für Flöte und Fagott, Nr. 7 für Orchester.
Ich höre diese Werke sehr sehr gerne. Zur Nr. 7 fällt mir nur ein: - "ganz großes Kino" :)
Ich bin begeistert! Scarlatti war mir bis jetzt quasi unbekannt (ausser dass ich den Namen kannte :wink). Neue Klangwelten eröffnen sich mir! Sudbin's Spiel überzeugt mich genau wie auch schon bei seinem Scriabin (obwohl ich da über etliche Vergleichsinterpretationen verfüge, was bei Scarlatti nicht der Fall ist!). Diese CD wird sicherlich noch für längere Zeit relativ oben neben meinem Player liegen, mich mit ins Auto hinein begleiten und auch die reine Schreiberei auf der Arbeit versüssen!
Fuff (30.04.2008, 06:52): Original von Fuff http://www.jpc.de/image/w183/front/0/7318590015087.jpg
Ich bin begeistert! Scarlatti war mir bis jetzt quasi unbekannt (ausser dass ich den Namen kannte :wink). Neue Klangwelten eröffnen sich mir! Sudbin's Spiel überzeugt mich genau wie auch schon bei seinem Scriabin (obwohl ich da über etliche Vergleichsinterpretationen verfüge, was bei Scarlatti nicht der Fall ist!). Diese CD wird sicherlich noch für längere Zeit relativ oben neben meinem Player liegen, mich mit ins Auto hinein begleiten und auch die reine Schreiberei auf der Arbeit versüssen!
Eine angenehme Nacht,
Patrick.
Aha! Domenico war also der Sohn von Alessandro! Ich vermischte die Scarlattis also bis jetzt. Vom Vater habe ich irgendwo noch folgende Aufnahme herumliegen : http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0794881441228.jpg Ich glaube mich erinnern zu können, dass mir dieses Oratorium vor zig Jahren sehr gut gefiel. Es (Ein Zufallskauf! Der Titel zog mich an.) war damals mein Einstieg in die Vokalmusik jener Zeit... Trotzdem werde ich jetzt im Wagen den Sohn einlegen... :W
Grüsse,
Patrick
HenningKolf (30.04.2008, 06:57): Original von Fuff http://www.jpc.de/image/w183/front/0/7318590015087.jpg
Ich bin begeistert! Scarlatti war mir bis jetzt quasi unbekannt (ausser dass ich den Namen kannte :wink). Neue Klangwelten eröffnen sich mir! Sudbin's Spiel überzeugt mich genau wie auch schon bei seinem Scriabin (obwohl ich da über etliche Vergleichsinterpretationen verfüge, was bei Scarlatti nicht der Fall ist!). Diese CD wird sicherlich noch für längere Zeit relativ oben neben meinem Player liegen, mich mit ins Auto hinein begleiten und auch die reine Schreiberei auf der Arbeit versüssen!
Eine angenehme Nacht,
Patrick.
Eine meiner Lieblingssoloklavier-CDs :beer
HenningKolf (30.04.2008, 07:12): Auf meinen mobile-Player kommen diese - endlich höchst billig gebraucht erworbenen - CDs
sowie diese nicht ganz so billige Anschaffung http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kh5XDwyIL._SL500_AA240_.jpg und werden die nächsten Tage meine Fahrradfahrten zur und von der Arbeitsstelle begleiten (was nicht heißen soll, dass ich sie nicht auch konzentriert in Ruhe hören werde) - das Sibelius-Vergleichshören hat eh bis nach der Snooker-WM Pause...
Gruß Henning
Rachmaninov (30.04.2008, 09:17): Original von HenningKolf
- das Sibelius-Vergleichshören hat eh bis nach der Snooker-WM Pause...
Gruß Henning
Ist ja beides spannend. :W
ab (30.04.2008, 11:41): Original von Cosima http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5029365897525.jpg
Gerade von jpc abgeholt und gleich in die erste CD kurz hineingehört. :leb
Bei mir schwehlt noch die Vorfreude. wömöglich kannst Du sie lindern: Ist der Klang sehr geglättet worden oder waren sie etwas behutsamer? :hello
ab (30.04.2008, 11:44): Original von HenningKolf
Eine meiner Lieblingssoloklavier-CDs :beer
Aber nichts gegen diese mit Babayan (Pro Piano)! http://ecx.images-amazon.com/images/I/21RN5NHCJ7L._SL500_AA130_.jpg
Rachmaninov (30.04.2008, 11:48): Original von ab Original von HenningKolf
Eine meiner Lieblingssoloklavier-CDs :beer
Aber nichts gegen diese mit Babayan (Pro Piano)! http://ecx.images-amazon.com/images/I/21RN5NHCJ7L._SL500_AA130_.jpg
Hast Du diese Aufnahme? Wow, die will ich seit einer Ewigkeit.
ab (30.04.2008, 11:59): Original von Rachmaninov Original von ab Original von HenningKolf
Eine meiner Lieblingssoloklavier-CDs :beer
Aber nichts gegen diese mit Babayan (Pro Piano)! http://ecx.images-amazon.com/images/I/21RN5NHCJ7L._SL500_AA130_.jpg
Hast Du diese Aufnahme? Wow, die will ich seit einer Ewigkeit.
HenningKolf (30.04.2008, 16:49): Original von ab Original von HenningKolf
Eine meiner Lieblingssoloklavier-CDs :beer
Aber nichts gegen diese mit Babayan (Pro Piano)! http://ecx.images-amazon.com/images/I/21RN5NHCJ7L._SL500_AA130_.jpg
Das kann mich nicht erschrecken, bei pro piano sind die Preise umso billiger, je mehr man bestellt...und Budiardjo, Kuerti, Yablonskaja und Viardo stehen eh schon auf der Liste (also danke für die weitere Senkung der Stückkosten :cool.........(vieleicht sollte man sich zusammentun, bevor man da etwas bestelt.................................)
Pfitzner: Kleine Sinfonie op. 44 (1939) Bamberger Symphoniker, Werner Andreas Albert
In Anbetracht seines Entstehungsjahres ein ausgesprochen heiter-idyllisches, unkompliziertes Werk.
ab (30.04.2008, 18:34): Nachdem der Morgen im Radio mit Mozarts Concerto for two pianos and orchestra No.10., K 365 (316a) E flat major mit Friedrich Gulda, Chick Corea, Concertgebouw Orchestra Amsterdam und Nikolaus Harnoncourt(Teldec) begann, die mir viel mehr Freude bereitete als ich sie in Erinnerung hatte und ich ebendort zu Mittag auch noch eine sehr gut durchgearbeitete Interpretation eines Streichquartett von Franz Xaver Richter mit dem Ensembel Rincontro (Alpha) zur Ermütsergötzung hatte, mich auf weitere Debussy-Aufnahmen freuen, die unterwegs sind, steht mir nun am Abend der Sinn nach Alban Berg mit dem von mir so hoch geschätzem Artis Quartett:
Tranquillo (30.04.2008, 18:39): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203924929.jpg
Pfitzner: Kleine Sinfonie op. 44 (1939) Bamberger Symphoniker, Werner Andreas Albert Jetzt noch die Sinfonie op. 46 (1940) und danach das Duo für Violine, Violoncello und kleines Orchester op. 43 (1937) mit Saschko Gawriloff und Julius Berger.
Cetay (inaktiv) (01.05.2008, 08:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51G00DVWR3L._SL500_AA240_.jpg Wilhelm Killmayer; Yolimba oder Die Grenzen der Magie. Musikalische Posse in einem Akt und vier Lobgesängen.
Ich hab mal gelesen, das soll ein Versuch der Wiederbelebung der Operette sein. Wie kann man etwas Wiederbeleben, das nie gelebt hat? ?( :D Killmayer selbst nennt es "artifizielles Unterhaltungstheater". Ich nenne es einen Geniestreich.
Fuff (01.05.2008, 08:53): ... beginne ich den Morgen mit folgendem Werk :
Nach dem Aufwachen kam mir folgende Äusserung Harnoncourt's in den Sinn : "Ich bin der Meinung, es geht um das Leben unter Tyrannei und wie man sich daraus befreien kann. Die drei berühmten Schläge am Anfang des ersten Satzes sind sicher ein verzweifeltes Rütteln an Ketten. Auf die Idee, dass hier das Schicksal klopft, würde ich nie kommen. Meines Wissens ist es das einzige wirklich politische Stück, das Beethoven je geschrieben hat." (aus Kleine Zeitung (6/2007); Steiermark)
Dies ist eine der IMO überwältigensten Klaviermusik-CDs, die ich in den letzten Jahren gehört habe! Das ganze Konzert ist grandios! Von der Klangqualität ist sie auch sehr gut. Carnaval (was für ein wundervoll zarter, scheuer und leicht trotziger Eusebius!), Faschingsschwank, die Debussy und Chopin-Werke... alles fantastisch gespielt! Und dann dieser Proben-Mitschnitt!
Zum Schluss des Konzertes spielte Michelangeli einen bezaubernden Chopin-Walzer. Wie auch in den anderen Werken kostet er jedes Detail genüsslich aus, mit herrlich feinen Nuancen... Ich bin absolut hingerissen! Das ist Klavierspiel wie von einem anderen Stern!
--
An ab bzgl. Sofronitsky:
Ich habe bislang erst D 960 und Carnaval gehört. Das Instrument klingt nicht so gut, die Klangqualität ist aber m.E. in Ordnung bzw. besser als ich erwartet habe. (Allerdings ist für mich derzeit Michelangeli sehr präsent. Und an den speziellen ABM-Klang kommt m.E. kein anderer Pianist heran.)
Es wurden übrigens - so weit ich es überblicke - keine der berühmten Denon-Recitals übernommen. Auch die "Schwarze Messe" ist eine andere als z.B. auf der Great Pianist-CDs. Im Großen und Ganzen kann ich aber noch keine Aussage zu dem Inhalt der Box machen. Es handelt sich ja um Live-Aufnahmen, die zwischen 1946 und 1960 entstanden sind. Ich vermute, da werden noch einige Highlights (z.B. Scriabin) warten, aber es wird auch einiges dabei sein, was aus den Archiven zusammengekehrt worden ist. Interessant ist die Werk-Zusammenstellung aber allemal.
Gruß, Cosima
cellodil (01.05.2008, 10:13): Nach zwei Stunden im Wald jetzt zum Tag der Arbeit, der bei mir leider wirklich einer werden wird ( :A ) ...
- Hob. XV: 37 in F - Hob. XV: C1 in C - Hob. XIV: 6/VI: 6 in G - Hob. XV: 39 in F - Hob. XV: 1 in G minor
Euch allen einen wundervollen Start in einen hoffentlich wonnevollen Wonnemonat
und liebe Grüße
Sabine
Tranquillo (01.05.2008, 11:19): Original von cellodil Nach zwei Stunden im Wald jetzt zum Tag der Arbeit, der bei mir leider wirklich einer werden wird ( :A ) ... Willkommen im Club - ich habe Bereitschaft und hoffe, dass das Handy nicht klingelt. So richtig entspannen kann man da auch nicht...
Knightly Passions: The songs of Oswald von Wolkenstein, Bott, Agnew, George, New London Consort, Picket (L'Oiseau-Lyre)
Der Mai mit lieber zal Die erd bedecket überal, pühel, eben, perg und tal auss süesser vogelein schal erklingen, singen hohen hal, galander, lerchen, droschel, nachtigal.
Der Mai bedeckt reichhaltig Die ganze Erde, Hügel, Ebene, Berg und Tal. Von süßem Vogelgesang tönt und klingt es hoch im Himmel, es singen Lerche, Drossel, Nachtigal.
Moritz Moszkowski, Poème de Mai op. 67, Seta Tanyel (Collins)
Gruß, Zelenka
Zelenka (01.05.2008, 19:14): Original von Fuff Nach dem Aufwachen kam mir folgende Äusserung Harnoncourt's in den Sinn : "Ich bin der Meinung, es geht um das Leben unter Tyrannei und wie man sich daraus befreien kann. Die drei berühmten Schläge am Anfang des ersten Satzes sind sicher ein verzweifeltes Rütteln an Ketten. Auf die Idee, dass hier das Schicksal klopft, würde ich nie kommen. Meines Wissens ist es das einzige wirklich politische Stück, das Beethoven je geschrieben hat." (aus Kleine Zeitung (6/2007); Steiermark)
Also, dann auf zur Befreiung, zur .... !
Grüsse,
Patrick
Ein interessantes Programm von Harnoncourt für die ersten Takte! Die Symphonie würde dann ja sehr schön zum heutigen Datum passen, das einstmals eine politische Bedeutung gehabt haben soll. Offensichtlich allgemein politisch ist Beethoven aber wohl z.B. eher im letzten Satz der Neunten geworden ...
Gruß, Zelenka
Zelenka (01.05.2008, 19:15): Original von Cosima :down :down :downhttp://ecx.images-amazon.com/images/I/2105RT8SQJL._SL500_AA130_.jpg :down :down :down
:down :down :down
Gruß, Zelenka
cellodil (01.05.2008, 19:58): Original von Tranquillo Original von cellodil Nach zwei Stunden im Wald jetzt zum Tag der Arbeit, der bei mir leider wirklich einer werden wird ( :A ) ... Willkommen im Club - ich habe Bereitschaft und hoffe, dass das Handy nicht klingelt. So richtig entspannen kann man da auch nicht...
Na denn: :beer ...
Ich habe mittlerweile die Arbeit hinter mir und vergnüge mich jetzt feierabendlich mit:
Die extrem finster-apokalyptische Klangwelt dieses Komponisten hat es mir momentan sehr angetan. Gespenstische Chöre, eine tonal-expressionistische Klangsprache und moderne Geräuschexperimente verbinden sich im "Requiem" zu einer wirkungsvollen Hörerfahrung.
Cosima (01.05.2008, 22:13): Original von Zelenka Original von Cosima :down :down :downhttp://ecx.images-amazon.com/images/I/2105RT8SQJL._SL500_AA130_.jpg :down :down :down
:down :down :down
Ich freue mich sehr, dass sie Dir auch so gut gefällt! :leb Das Konzert muss unglaublich gewesen sein!!! Was würde ich dafür geben, hätte ich das erleben können! Wenn ich drei Wünsche frei hätte (was Konzerte in der Vergangenheit anbelangt), würde ich mir wünschen:
1. Richter in Prag mit D 960 2. Richter in der Carnegie-Hall mit der Appassionata 3. Michelangeli 1957 in London
Berauschende Klänge zur Nacht. Ich habe noch kein Renaissance-Ensemble gehört, das mit solch einer Eindringlichkeit spielt. :engel
Cetay (inaktiv) (02.05.2008, 07:09): Schönen guten Morgen :hello Ich starte gleich mit hartem Stoff in diesen freien Tag:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0094637879726.jpg Richard Strauss; Vier letzte Lieder, Schlußszenen aus Salome & Capriccio; Nina Stemme, Covent Garden Orchestra, Antonio Pappano
ab (02.05.2008, 11:49): Original von Zelenka Ein interessantes Programm von Harnoncourt für die ersten Takte! Die Symphonie würde dann ja sehr schön zum heutigen Datum passen, das einstmals eine politische Bedeutung gehabt haben soll. Offensichtlich allgemein politisch ist Beethoven aber wohl z.B. eher im letzten Satz der Neunten geworden ...
Gruß, Zelenka
Und Fidelio? Ist dies nicht vom Inhalt her in verschiedensten Hinsichten ein hochpolitisches Stück?!
............ werden die nächsten Tage meine Fahrradfahrten zur und von der Arbeitsstelle begleiten (was nicht heißen soll, dass ich sie nicht auch konzentriert in Ruhe hören werde) - das Sibelius-Vergleichshören hat eh bis nach der Snooker-WM Pause...
Gruß Henning
Eine meiner besten Anschaffungen seit langem (und dazu noch spottbillig)...sicherlich nicht jedermanns Sache, sehr rhythmisch gespielt, sehr brillianter Klang, aber ich finde Guldas Bach wunderschön. Teil 1 dauert 120 min und Teil 2 150min, die Fahrt von der Arbeit mit dem Fahrrad 25. Bin heute wie schon bei Teil 1 auch beim zweiten Teil in den Wald abgebogen um die Cds zu Ende zu hören und meine Ruhe zu haben. Genau das Richtige für stark Adipöse wie mich :D.
Gruß Henning
Tranquillo (02.05.2008, 16:04): Original von HenningKolf Eine meiner besten Anschaffungen seit langem (und dazu noch spottbillig)...sicherlich nicht jedermanns Sache, sehr rhythmisch gespielt, sehr brillianter Klang, aber ich finde Guldas Bach wunderschön. :beer
Bei mir jetzt weiter mit französischer Orgelmusik der Romantik:
Guilmant: Orgelsonate Nr. 2 op. 50 Ben van Oosten an der Cavaille-Coll-Orgel St. Ouen in Rouen - was für ein Instrument :down
Zelenka (02.05.2008, 16:17): Original von ab Original von Zelenka Ein interessantes Programm von Harnoncourt für die ersten Takte! Die Symphonie würde dann ja sehr schön zum heutigen Datum passen, das einstmals eine politische Bedeutung gehabt haben soll. Offensichtlich allgemein politisch ist Beethoven aber wohl z.B. eher im letzten Satz der Neunten geworden ...
Gruß, Zelenka
Und Fidelio? Ist dies nicht vom Inhalt her in verschiedensten Hinsichten ein hochpolitisches Stück?!
In der Tat!!! Ich hatte ja auch "z.B. eher im letzten Satz der Neunten" geschrieben.
Gruß, Zelenka
Tranquillo (02.05.2008, 20:05): Und noch einmal französische Orgelmusik der Romantik:
Louis Vierne: Orgelsinfonie Nr. 1 op. 14 Jeremy Filsell (ebenfalls an der der Cavaille-Coll-Orgel St. Ouen in Rouen)
Vierne (1870-1937) war seit seiner Kindheit stark sehbehindert (um nicht zu sagen: fast blind). Er studierte bei Franck sowie (nach Francks Tod) bei Widor und komponierte diese Sinfonie 1898-99. Sie ist Alexandre Guilmant gewidmet.
Symphony No. 8 ‘Lieder Der Vergänglichkeit’ Dies Irae Aus Den Psalmen Davids
In den Liedern der Vergänglichkeit reiht sich Penderecki nahtlos in die Tradition ähnlich gelagerter Werke von Mahler, Schostakowitsch, Pfitzner und Schoeck ein. Die Stimmung ist zutiefst romantisch; häufig finden sich leise, kammermusikalische und geheimnisvoll schwebende Passagen. Der Komponist vertonte Gedichte von Eichendorff, Rilke, Kraus, Hesse, Goethe und Arnim. Die Baum-Metapher kommt hier sicher nicht zufällig so häufig vor - der Komponist hegt eine besondere Vorliebe für Bäume und besitzt einige Hektar Land, die er mit den verschiedensten Baumarten bepflanzt hat.
Die beiden anderen Werke stammen aus seiner "avantgardistischen Phase". Ihre Tonsprache ist herber und agressiver - aber die typischen Penderecki-Elemente ziehen sich deutlich durch sein Schaffen: neben der Vorliebe für düstere Stimmungen sind es z.B. die Art des Einsatzes der tiefen Streicher oder das Verwenden von Geräuscheffekten.
Gerion (03.05.2008, 10:59): Ber mir gerade als Nachklang zum gestrigen Abend (vgl. Konzert-Thread): Beethoven Streichquartett op. 132, ABQ. :down
Te Deum Hymne An Den Heiligen Daniel Polymorphia Chaconne
Das Te Deum ist trotz der tonalen neoromantischen Tonsprache alles andere als gefällig - es verbreitet eine grabesfinstere Stimmung von teils beängstigender Intensität. Die Hymne wirkt mit ihren triumphalen Klängen wie der lebensbejahende Gegenpart dazu. Polymorphia und die für das Polnische Requiem nachträglich verfasste Chaconne sind beides Werke für Streichorchester. Polymorphia stammt aus Pendereckis Frühphase: - Bass- und Celloakkorde erzeugen einen dunklen wabernden Soundteppich über dem die hohen Streicher lustvoll und schrill ins Ohr stechen. Die Chaconne ist eine schön klingende Elegie mit neobarocken Untertönen.
Es ist schön, auch mal wieder eine klangtechnisch einwandfreie Aufnahme zu hören. Außerdem spielt IMO Melnikov sehr gut. (Die Six poèmes hätten meinetwegen nicht sein müssen. :ignore)
Symphonie Nr. 4 ‘Magma’ für Perkussion und Orchester Inquietude Du Fini für Kammerchor und Orchester Igavik (Eternity) für Männerchor und Orchester The Path And The Traces für Streichorchester
Vier Werke des 1959 geborenen Komponisten Erkki-Sven Tüür aus Estland. Die Symphonie hat einige rauhe Elemente: die anfangs hereinbrechenden "Akkordpyramiden" etwa oder die rockjazzigen harten Rhythmen im Mittelteil. Ansonsten erklingt auch viel atmosphärisches: Glockenspiel, Vibraphon, vogelstimmen-artige Holzbläser, ritualistisch gespielte Kongos. Man kann es als Klischee sehen, aber ich finde, es stimmt einfach: - die meisten Komponisten aus den nördlichen Ländern lassen Einflüsse aus Natur und Landschaft in ihren Werken wiederklingen.
Jeremias (03.05.2008, 18:42): Während ich einen Mietvertrag überarbeite etwas für die Seele:
Ich habe die CD schon lange nicht mehr gehört, aber sie begeistert mich wie beim ersten Mal. Üppige hyperromantische Klavierkonzerte aus den 20iger Jahren mit einem raffinierten Farbenreichtum ohnegleichen. Der Klavierpart ist bei beiden Stücken homogen in das Orchester integriert, aber sehr virtuos gestaltet. Das "Castelli Romani"-Konzert hat Walter Gieseking sehr geliebt.
Cetay (inaktiv) (04.05.2008, 00:01): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4010228609929.jpg Cage; Music of Changes für Piano Solo; Herbert Henck
Der Titel spielt auf das Buch der Wandlungen des I-Ging an. Cage hat Zufallsoperationen der Orakelbefragung verwendet, um das Stück zusammen zu montieren.
Cetay (inaktiv) (04.05.2008, 05:37): Jetzt: Gesang der Vögel kurz vor Sonnenaufgang; Komponist und Interpret: Die Natur. Ein herrliches Konzert, das ich noch ein Weilchen genießen und nicht durch menschengemachte Musik aus der Konverve übertönen möchte. :times10
nikolaus (04.05.2008, 10:19): Original von Dox Orkh Jetzt: Gesang der Vögel kurz vor Sonnenaufgang; Komponist und Interpret: Die Natur. Ein herrliches Konzert, das ich noch ein Weilchen genießen und nicht durch menschengemachte Musik aus der Konverve übertönen möchte. :times10
Jaaaaa! Das habe ich heute morgen auch gehört und sehr genossen!!!
Einen schönen Sonntag allen!
Ich bin den letzten Tag in Münster, u. ab morgen wieder Bonner!
:leb :leb :leb
Nikolaus.
Fuff (04.05.2008, 11:35): Sonntag ist Schubert-Tag :wink
Ich entdecke just folgende - exzellente - Chor-Einspielung meines geliebten Franz, nachdem ich erst eine herbe Enttäuschung mit folgender Interpretation wegstecken musste :
Ich begann diese mir bis dahin unbekannte Interpretation mit der D.960. Einen langweiligeren ersten Satz (Zelenka's vorzügliche Analyse hatte mich jedoch darauf vorbereitet...) habe ich bis jetzt noch nie gehört. Hier verkommt die Langsamkeit zur fratzenhaften Karikatur.... Glücklicherweise hatte ich noch die Nachtgesänge zur Entdeckung parat! So konnte dieser sonnige Morgen doch noch gerettet werden...
Beste Grüsse,
Patrick.
Fuff (04.05.2008, 11:39): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313045075.jpg
Krzysztof Penderecki:
Symphony No. 8 ‘Lieder Der Vergänglichkeit’ Dies Irae Aus Den Psalmen Davids
(...)
Penderecki hat die 8te Sinfonie vor Kurzem überarbeitet. Diese neue Version wurde kürzlich, u. A., in London vorgestellt, und auch von der BBC übertragen. Leider verpasste ich dies! Hat vielleicht einer von euch die Neufassung schon gehört?
Patrick.
ab (04.05.2008, 13:24): Original von Fuff Ich begann diese mir bis dahin unbekannte Interpretation mit der D.960. Einen langweiligeren ersten Satz (Zelenka's vorzügliche Analyse hatte mich jedoch darauf vorbereitet...) habe ich bis jetzt noch nie gehört. Hier verkommt die Langsamkeit zur fratzenhaften Karikatur....
Bitte berichte doch von Deinem Eindruck des langsamen Satzes der D.959er-Sonate! :thanks
Jeremias (04.05.2008, 14:30): Während ich weiter an einem Mietvertrag arbeite nochmals:
Nordolf (04.05.2008, 23:07): Original von Fuff Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313045075.jpg
Krzysztof Penderecki:
Symphony No. 8 ‘Lieder Der Vergänglichkeit’ Dies Irae Aus Den Psalmen Davids
(...)
Penderecki hat die 8te Sinfonie vor Kurzem überarbeitet. Diese neue Version wurde kürzlich, u. A., in London vorgestellt, und auch von der BBC übertragen. Leider verpasste ich dies! Hat vielleicht einer von euch die Neufassung schon gehört?
Patrick.
Ich habe sie leider noch nicht gehört. Es wäre auch interessant zu erfahren, was genau Penderecki geändert hat.
Die Musik von Erkki-Sven Tüür verbindet Atonalität mit klanglichem Farbenreichtum. Trotz vieler herber Elemente bleibt sie zugänglich und visuell: - ob in dem naturritualistisch anmutenden Klangraum der Symphonie Nr. 4 'Magma’ für Perkussion und Orchester, in den apokalyptischen Gedichtvertonungen Inquietude Du Fini und Igavik oder dem Arvo Pärt gewidmeten The Path And The Traces für Streichorchester mit seiner schwebenden, mystischen Stimmung.
Fuff (05.05.2008, 09:20): Original von ab Original von Fuff Ich begann diese mir bis dahin unbekannte Interpretation mit der D.960. Einen langweiligeren ersten Satz (Zelenka's vorzügliche Analyse hatte mich jedoch darauf vorbereitet...) habe ich bis jetzt noch nie gehört. Hier verkommt die Langsamkeit zur fratzenhaften Karikatur....
Bitte berichte doch von Deinem Eindruck des langsamen Satzes der D.959er-Sonate! :thanks
Hallo ab,
Ich habe mir diese Sonate noch nicht von ihm angehört (es liegen noch so viele Werke hier rum dir gehört werden wollen :wink). Ich versuche dieses aber sobald wie möglich nachzuholen. und dann melde ich mich diesbezüglich...
Gruss, Patrick.
Fuff (05.05.2008, 09:32): Original von Nordolf Original von Fuff Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313045075.jpg
Krzysztof Penderecki:
Symphony No. 8 ‘Lieder Der Vergänglichkeit’ Dies Irae Aus Den Psalmen Davids
(...)
Penderecki hat die 8te Sinfonie vor Kurzem überarbeitet. Diese neue Version wurde kürzlich, u. A., in London vorgestellt, und auch von der BBC übertragen. Leider verpasste ich dies! Hat vielleicht einer von euch die Neufassung schon gehört?
Patrick.
Ich habe sie leider noch nicht gehört. Es wäre auch interessant zu erfahren, was genau Penderecki geändert hat.
Herzliche Grüsse! Jörg
Hallo Jörg,
Hier, was ich bei "classicalsource" (UK premiere of revised version; 28/02/2008; BBC Symphony Orchestra) gefunden habe :
"This performance was of the Revised Version (2007), which adds three further settings. Naxos (on 8.570450, Antoni Wit conducting) has already issued a recording of the Original Version (2005). The symphony, as played in this UK premiere, lasted for about 47 minutes matching the programme-book’s suggested 45; Naxos’s recording takes 36 and the score of the Revision suggests 55. Written for three vocal soloists, chorus and a large orchestra (with a fair amount of percussion), there is much to beguile the ear and semi-stir the emotions. But there isn’t a bar in these settings of German poets (Eichendorff, Rilke, Brecht, Goethe, et al) that hasn’t been ‘heard’ before. Zemlinsky, Schreker, Pfitzner, Fortner, Egk, Schoenberg’s “Gurrelieder” and “Moses und Aron”, Franz Schmidt's "Das Buch mit sieben Siegein", a splash of Liszt in Mephistophelian mode, a nod to Henze, a rapturous phrase that would sit comfortably in Robert Schumann’s songbook, and a glance back to Bach and also to Penderecki himself and his 1960s’ ‘techniques’ rather dulls the experience. Even the use of ocarinas – 50 of them as a natty fashion accessory for members of the chorus – deflected one’s memory to Ligeti’s Violin Concerto."
Weiter Informationen, und natürlich eventuel eine Radioübertragung einer Aufführung, würden mich natürlich auch interessieren.
Liebe Grüsse,
Patrick
Fuff (05.05.2008, 09:52): Und dies höre ich gerade jetzt :
Auch wenn Manchen Chailly's Einspielung von Rendering zu "glatt" klingt, so liebe ich diese Interpretation doch wegen ihrer "Schönheit" (Chailly legt meiner Meinung nach den Hauptakkzent auf "das Romantische" in Rendering; Eschenbach's Einspielung hingegen http://ecx.images-amazon.com/images/I/41F4TPED0ZL._SL500_AA240_.jpg überzeugt mich, wenn ich eine "zeitgenössiche Interpretation" von Rendering hören will).
"Rendering" ist für mich eine perfekte Synthese zwischen Romantik und zeitgenössischer Musik.
Patrick
ab (05.05.2008, 10:38): Original von Fuff Ich habe mir diese Sonate noch nicht von ihm angehört (es liegen noch so viele Werke hier rum dir gehört werden wollen :wink). Ich versuche dieses aber sobald wie möglich nachzuholen. und dann melde ich mich diesbezüglich...
Gruss, Patrick.
Hallo Patrick,
das kenne ich bestens :wink
Es genügt, diese Satz einzeln anzuhören. Er gehört mit zum gewaltigsten, was ich an Klaviermusik überhaupt kenne, sofern man nur bereit ist, sich darauf - Schubert hin oder her... - einzulassen. (Den Rest dieser Doppel-CD höre ich mir eingentlich so gut wie nie an.)
ab (05.05.2008, 10:41): heute früh im Radio gehört: BRAHMS: Ballade op. 10/3, Nicola Frisardi/Klavier Label: VAIA 1144 Das war äußerst Klangschön. Wer kennt diese italienische Pianistin?
Nun haben mich endlich die sehnsüchtig erwarteten Debussy Préludes mit Bevouzet erreicht. Gleich zu Buch II. :thanks http://www.jpc.de/image/w150/front/0/0095115142127.jpg
Ich höre über das Internet AVRO Baroque around the Clock - gerade ein Cellokonzert von Leonardo Leo mit Anner Bylsma und Tafelmusik.
Die Klangqualität ist sehr gut (MP3 256 kbit/s).
Viele Grüsse Andreas
Rachmaninov (05.05.2008, 13:32): Original von Cosima http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0794881866625.jpg
Es ist schön, auch mal wieder eine klangtechnisch einwandfreie Aufnahme zu hören. Außerdem spielt IMO Melnikov sehr gut. (Die Six poèmes hätten meinetwegen nicht sein müssen. :ignore)
Gruß, Cosima
Je öfter ich diese Aufnahme höre reduziert sich meine Begeisterung. Mehr und mehr bleibt für mein Ohr nur sportives übrige statt Ausdruck. Hatte Lugansky nochmals im Vergleich gehört und dem reicht er nicht das Wasser. (IMHO)
Ich höre gerade noch einmal Schuberts D 960 in Sofronitskys Aufnahme von 1956, die noch sehr neu für mich ist. Ich kannte bislang nur die Version von 1960. Abgesehen davon, daß Sofronitsky in der früheren Aufnahme die Wiederholung der Exposition im 1. Satz wegläßt, unterscheiden sich die Interpretationen auch sonst recht stark, wie schon anhand der Trackzeiten zu sehen ist:
Schumann - Dichterliebe op.48 Peter Schreier, Norman Shetler
Gerion (05.05.2008, 22:16): div. Klaviersonaten mit S. Richter aus der Brilliant-Box...
Ich muss sagen, dass ich an der Klangqualität nichts zu bemäkeln habe. Bei DER Interpretation...
Gerion (05.05.2008, 22:18): Original von Tranquillo http://www.avro.nl/gfx/AVRO_3dlogo_klein.gif
Ich höre über das Internet AVRO Baroque around the Clock - gerade ein Cellokonzert von Leonardo Leo mit Anner Bylsma und Tafelmusik.
Die Klangqualität ist sehr gut (MP3 256 kbit/s).
Viele Grüsse Andreas
Avro finde ich durchweg sehr angenehm zu hören. Haben wir eigentlich schon einen Thread oder Ort in einem Thread für empfehlenswerte Streams/Sendungen/Sender?
ab (05.05.2008, 22:31): Nun weiter mit meiner Deubssy-Mania: Gieseking mit den Préludes aus den 30ern! Wie anders hat er doch in den frühen Jahren im Vergleich zu seinen Aufnahmen von 1950 (Documents) und erst 1953 (EMI) interpretiert - und doch so stets unverwechselbar mit seinern anastzlosen Impulsen und der Färbigkeit! :down
Cetay (inaktiv) (06.05.2008, 06:14): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947758471.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Symphonien Nr. 1-41, RPO Leinsdorf Daraus die Sinfonien 1-9, einschließlich der irrtümlich Mozart zugeschriebenen Nos. 2 und 3. Wenn ich die beide blind bei einem Random Play hätte rausfinden sollen, wäre die Wahrscheinlichkeit dafür wohl 1:72 -sprich: reiner Zufall- gewesen. :ignore
Fuff (06.05.2008, 07:15): Original von ab Original von Fuff Ich habe mir diese Sonate noch nicht von ihm angehört (es liegen noch so viele Werke hier rum dir gehört werden wollen :wink). Ich versuche dieses aber sobald wie möglich nachzuholen. und dann melde ich mich diesbezüglich...
Gruss, Patrick.
Hallo Patrick,
das kenne ich bestens :wink
Es genügt, diese Satz einzeln anzuhören. Er gehört mit zum gewaltigsten, was ich an Klaviermusik überhaupt kenne, sofern man nur bereit ist, sich darauf - Schubert hin oder her... - einzulassen. (Den Rest dieser Doppel-CD höre ich mir eingentlich so gut wie nie an.)
Hallo ab,
Besten Dank für den Hinweis. Ich werde mir den Satz jetzt SOFORT :wink (auf der Fahrt zur Arbeit) anhören.
Bis bald,
Patrick.
Fuff (06.05.2008, 07:21): Original von Gerion Original von Tranquillo http://www.avro.nl/gfx/AVRO_3dlogo_klein.gif
Ich höre über das Internet AVRO Baroque around the Clock - gerade ein Cellokonzert von Leonardo Leo mit Anner Bylsma und Tafelmusik.
Die Klangqualität ist sehr gut (MP3 256 kbit/s).
Viele Grüsse Andreas
Avro finde ich durchweg sehr angenehm zu hören. Haben wir eigentlich schon einen Thread oder Ort in einem Thread für empfehlenswerte Streams/Sendungen/Sender?
... ein solcher Thread täte mich auch interessieren... Oft erfahre ich leider erst zu spät von der Existenz einer Konzertübertragung die mich interessiert :I Das schwedische Radio scheint mir da vorbildhaft. Die stellen viele Streams einen Monat lang zur "on demand" Verfügung.
Patrick.
Gerion (06.05.2008, 07:30): @Fuff: Es gibt schon einen Thread "Online Radio hören - aber wo?" bei den Allgemeinen Klassikthemen! Habe ich wohl übersehen... Also nichts wie hin :wink
Rachmaninov (06.05.2008, 08:00): Original von Zelenka http://www.abeillemusique.com/images/references/bril8975.jpg
Ich höre gerade noch einmal Schuberts D 960 in Sofronitskys Aufnahme von 1956, die noch sehr neu für mich ist. Ich kannte bislang nur die Version von 1960. Abgesehen davon, daß Sofronitsky in der früheren Aufnahme die Wiederholung der Exposition im 1. Satz wegläßt, unterscheiden sich die Interpretationen auch sonst recht stark, wie schon anhand der Trackzeiten zu sehen ist:
Derartiges darf nicht unbedingt verwundern bei seinem zerstörerischen Lebenswandel ist derartiges ja nicht unüblich.
Cetay (inaktiv) (06.05.2008, 08:10):
Daraus die Sinfonien 1-9, einschließlich der irrtümlich Mozart zugeschriebenen Nos. 2 und 3. Wenn ich die beide blind bei einem Random Play hätte rausfinden sollen, wäre die Wahrscheinlichkeit dafür wohl 1:72 -sprich: reiner Zufall- gewesen. :ignore
Die Statistiker-Fraktion schläft zum Glück noch. Das gibt mir die Möglichkeit, mich selbst zu korrigieren. Es muss 1:36 heißen.
Eben verklungen:
Wagner; Rheingold (1. Akt, 1. + 2. Sz.); Knappertsbusch, Live Bayreuth 56 Ich verstehe jetzt, warum Wagner gelegentlich der wahre Godfather des Heavy Metal gennant wird. :B
Rachmaninov (06.05.2008, 08:31): Original von Dox Orkh
Die Statistiker-Fraktion schläft zum Glück noch. Das gibt mir die Möglichkeit, mich selbst zu korrigieren. Es muss 1:36 heißen.
Grausig was Du Dir da zusammen rechnest....
Cetay (inaktiv) (06.05.2008, 08:43): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Die Statistiker-Fraktion schläft zum Glück noch. Das gibt mir die Möglichkeit, mich selbst zu korrigieren. Es muss 1:36 heißen.
Grausig was Du Dir da zusammen rechnest....
Ist ein Hobby von mir (und Teil des Berufs). Oder heisst "grausig" falsch? ?(
Rachmaninov (06.05.2008, 08:44): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Die Statistiker-Fraktion schläft zum Glück noch. Das gibt mir die Möglichkeit, mich selbst zu korrigieren. Es muss 1:36 heißen.
Grausig was Du Dir da zusammen rechnest....
Ist ein Hobby von mir (und Teil des Berufs). Oder heisst "grausig" falsch? ?(
Also, du wählst dich eine aus neun, und dann eine aus acht. oder?
Tranquillo (06.05.2008, 08:44): Original von Dox Orkh
Daraus die Sinfonien 1-9, einschließlich der irrtümlich Mozart zugeschriebenen Nos. 2 und 3. Wenn ich die beide blind bei einem Random Play hätte rausfinden sollen, wäre die Wahrscheinlichkeit dafür wohl 1:72 -sprich: reiner Zufall- gewesen. :ignore
Die Statistiker-Fraktion schläft zum Glück noch. Das gibt mir die Möglichkeit, mich selbst zu korrigieren. Es muss 1:36 heißen. Macht nichts - ich kann beide Zahlen nicht nachvollziehen :D
Der Grund dafür, dass man die irrtümlich zugeschriebenen Sinfonien nicht ohne weiteres erkennen kann, liegt sicher darin, dass Mozarts Kompositionsstil bei seinen frühen Sinfonien noch wenig individuell war - er orientiert sich hier noch an Vorbildern und den Vorgaben bzw. Korrekturen seines Vaters.
Bei mir heute vormittag wieder AVRO Baroque - gerade eine Cellosonate von Pieter Hellendaal mit Jap ter Linden.
Viele Grüsse Andreas
Tranquillo (06.05.2008, 08:54): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Die Statistiker-Fraktion schläft zum Glück noch. Das gibt mir die Möglichkeit, mich selbst zu korrigieren. Es muss 1:36 heißen.
Grausig was Du Dir da zusammen rechnest....
Ist ein Hobby von mir (und Teil des Berufs). Versicherungsmathematiker? :D
Viele Grüsse Andreas
Cetay (inaktiv) (06.05.2008, 08:59): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Die Statistiker-Fraktion schläft zum Glück noch. Das gibt mir die Möglichkeit, mich selbst zu korrigieren. Es muss 1:36 heißen.
Grausig was Du Dir da zusammen rechnest....
Ist ein Hobby von mir (und Teil des Berufs). Oder heisst "grausig" falsch? ?(
Also, du wählst dich eine aus neun, und dann eine aus acht. oder?
Erst eine aus 9, aber dann noch mit 2 "Richtigen" drin. Also zusammengesetzt 1:4,5 x 1:8
Cetay (inaktiv) (06.05.2008, 09:00): Original von Tranquillo Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Die Statistiker-Fraktion schläft zum Glück noch. Das gibt mir die Möglichkeit, mich selbst zu korrigieren. Es muss 1:36 heißen.
Grausig was Du Dir da zusammen rechnest....
Ist ein Hobby von mir (und Teil des Berufs). Versicherungsmathematiker? :D
Viele Grüsse Andreas
Schlimmer, Qualitäter!
HenningKolf (06.05.2008, 10:22): Also in meinem Beruf sind mir schon viele Täter begegnet, aber noch keine Qualitäter :D :D :D
Tranquillo (06.05.2008, 10:45): Original von Dox Orkh Erst eine aus 9, aber dann noch mit 2 "Richtigen" drin. Also zusammengesetzt 1:4,5 x 1:8 Doch kein Mathematiker - der hätte die Klammern nicht vergessen :D
Richtig muss es heissen: (2 : 9) x (1 : 8) = 1 : 36
Das bedeutet: Bei einer unendlich hohen Anzahl von Versuchen, aus neun Sinfonien die beiden unechten auszuwählen, erwischt man im Mittel in einem von 36 Versuchen die beiden richtigen.
Zelenka (06.05.2008, 17:18): Original von Rachmaninov Original von Zelenka http://www.abeillemusique.com/images/references/bril8975.jpg
Ich höre gerade noch einmal Schuberts D 960 in Sofronitskys Aufnahme von 1956, die noch sehr neu für mich ist. Ich kannte bislang nur die Version von 1960. Abgesehen davon, daß Sofronitsky in der früheren Aufnahme die Wiederholung der Exposition im 1. Satz wegläßt, unterscheiden sich die Interpretationen auch sonst recht stark, wie schon anhand der Trackzeiten zu sehen ist:
Derartiges darf nicht unbedingt verwundern bei seinem zerstörerischen Lebenswandel ist derartiges ja nicht unüblich.
Sofronitskys angeblichen Drogenmißbrauch hat die Familie (vielleicht nicht überraschend) abgestritten. Er ist aber wohl chronisch krank gewesen. Im übrigen war er sicher ein sehr spontaner Pianist, der nicht immer den gleichen Interpretationslinien folgen mochte.
Gruß, Zelenka
Nordolf (06.05.2008, 17:19): Der atmospärische Klangraum der Magma-Symphonie von Erkki Sven-Tüür:
Rachmaninov (06.05.2008, 17:22): Original von Zelenka
Sofronitskys angeblichen Drogenmißbrauch hat die Familie (vielleicht nicht überraschend) abgestritten. Er ist aber wohl chronisch krank gewesen. Im übrigen war er sicher ein sehr spontaner Pianist, der nicht immer den gleichen Interpretationslinien folgen mochte.
Gruß, Zelenka
letzterer Punkt ist wohl auch bei seiner ebenfalls berühmten Studienkollegin so gewesen.
In Volkov's "Schostakowitsch" Memoiren spricht "Schostakowitsch" das Thema Alkohol und Drogen recht klar an!
Zelenka (06.05.2008, 17:23): Original von ab Zur Abwechslung mal keinen Debussy :D
Albéniz: Iberia, Cantos de Espana Rafael Orozco (Naive: V4663) von 1992 auf einem Steinway - fast möchte ich sagen: leider
Schon in seiner lyrischen Art sehr anders als Sánchez und Larrocha. :thanks
Mir ist Orozcos atmosphärische Aufnahme im Moment die liebste Iberia-Einspielung. Klanglich scheinen leider alle besseren Aufnahmen des Zyklus nicht optimal zu sein. Sánchez ist schlecht transferiert, die ohnhin technisch nicht sonderlich gelungene alte Larrocha-Hispavox-Aufahme in ihrer derzeitigen GROC-Gestalt ebenfalls, die analoge Decca-Aufnahme klingt ebenfalls recht mies.
Gruß, Zelenka
Zelenka (06.05.2008, 17:27): Original von Rachmaninov Original von Zelenka
Sofronitskys angeblichen Drogenmißbrauch hat die Familie (vielleicht nicht überraschend) abgestritten. Er ist aber wohl chronisch krank gewesen. Im übrigen war er sicher ein sehr spontaner Pianist, der nicht immer den gleichen Interpretationslinien folgen mochte.
Gruß, Zelenka
letzterer Punkt ist wohl auch bei seiner ebenfalls berühmten Studienkollegin so gewesen.
In Volkov's "Schostakowitsch" Memoiren spricht "Schostakowitsch" das Thema Alkohol und Drogen recht klar an!
Wie zuverlässig ist Volkov??? Es ist sehr wenig zuverlässiges Material über Sofronitskys Leben zu bekommen ... Es scheint noch nicht einmal eine ordentliche aktualisierte Diskographie zu existieren ...
Gruß, Zelenka
Rachmaninov (06.05.2008, 17:35): Original von Zelenka
Wie zuverlässig ist Volkov??? Es ist sehr wenig zuverlässiges Material über Sofronitskys Leben zu bekommen ... Es scheint noch nicht einmal eine ordentliche aktualisierte Diskographie zu existieren ...
Gruß, Zelenka
Dies ist wohl die beste Diskographie derzeit, oder?
Mittlerweile zweifelt wohl nur noch DSch 3. Frau die "Echtheit" der Memoiren an. Sein Sohn Maxim hat sich dazu bekannt (nachdem er im Westen lebte)
Schon in seiner lyrischen Art sehr anders als Sánchez und Larrocha. :thanks
Mir ist Orozcos atmosphärische Aufnahme im Moment die liebste Iberia-Einspielung. Klanglich scheinen leider alle besseren Aufnahmen des Zyklus nicht optimal zu sein. Sánchez ist schlecht transferiert, die ohnhin technisch nicht sonderlich gelungene alte Larrocha-Hispavox-Aufahme in ihrer derzeitigen GROC-Gestalt ebenfalls, die analoge Decca-Aufnahme klingt ebenfalls recht mies.
Gruß, Zelenka
Die Perez Aufnahme überzeugt mich von der Interpretation UND Klang :wink
bei mir nochmals die Chopin Balladen in der hier bereits vor Ewigkeiten empfohlenen Aufnahme, die ich aber leider erskürzlich kaufte...
Zelenka (06.05.2008, 19:59): Original von Rachmaninov Original von Zelenka
Wie zuverlässig ist Volkov??? Es ist sehr wenig zuverlässiges Material über Sofronitskys Leben zu bekommen ... Es scheint noch nicht einmal eine ordentliche aktualisierte Diskographie zu existieren ...
Gruß, Zelenka
Dies ist wohl die beste Diskographie derzeit, oder?
Mittlerweile zweifelt wohl nur noch Schostakowitsch 3. Frau die "Echtheit" der Memoiren an. Sein Sohn Maxim hat sich dazu bekannt (nachdem er im Westen lebte)
Das scheint in der Tat die einzige und daher auch beste umfangreichere Diskographie zu sein ... Aber leider fehlen immer wieder die Aufnahmedaten, man weiß also in vielen Fällen nicht, ob Material auf verschiedenen CDs dupliziert ist.
Gruß, Zelenka
Zelenka (06.05.2008, 19:59): Original von Rachmaninov Original von Zelenka Original von ab Zur Abwechslung mal keinen Debussy :D
Albéniz: Iberia, Cantos de Espana Rafael Orozco (Naive: V4663) von 1992 auf einem Steinway - fast möchte ich sagen: leider
Schon in seiner lyrischen Art sehr anders als Sánchez und Larrocha. :thanks
Mir ist Orozcos atmosphärische Aufnahme im Moment die liebste Iberia-Einspielung. Klanglich scheinen leider alle besseren Aufnahmen des Zyklus nicht optimal zu sein. Sánchez ist schlecht transferiert, die ohnhin technisch nicht sonderlich gelungene alte Larrocha-Hispavox-Aufahme in ihrer derzeitigen GROC-Gestalt ebenfalls, die analoge Decca-Aufnahme klingt ebenfalls recht mies.
Gruß, Zelenka
Die Perez Aufnahme überzeugt mich von der Interpretation UND Klang :wink
Cetay (inaktiv) (07.05.2008, 04:58): Original von Dox Orkh
Wagner; Rheingold (1. Akt, 1. + 2. Sz.); Knappertsbusch, Live Bayreuth 56 Ich verstehe jetzt, warum Wagner gelegentlich der wahre Godfather des Heavy Metal gennant wird. :B
Jetzt das Ausnutzen der Schlaflosigkeit mit der 3. und 4. Szene aus dem Rheingold.
Fuff (07.05.2008, 05:49): Original von Gerion @Fuff: Es gibt schon einen Thread "Online Radio hören - aber wo?" bei den Allgemeinen Klassikthemen! Habe ich wohl übersehen... Also nichts wie hin :wink DANKE :thanks
Fuff (07.05.2008, 05:56): Original von Fuff Original von ab Original von Fuff Ich habe mir diese Sonate noch nicht von ihm angehört (es liegen noch so viele Werke hier rum dir gehört werden wollen :wink). Ich versuche dieses aber sobald wie möglich nachzuholen. und dann melde ich mich diesbezüglich...
Gruss, Patrick.
Hallo Patrick,
das kenne ich bestens :wink
Es genügt, diese Satz einzeln anzuhören. Er gehört mit zum gewaltigsten, was ich an Klaviermusik überhaupt kenne, sofern man nur bereit ist, sich darauf - Schubert hin oder her... - einzulassen. (Den Rest dieser Doppel-CD höre ich mir eingentlich so gut wie nie an.)
Hallo ab,
Besten Dank für den Hinweis. Ich werde mir den Satz jetzt SOFORT :wink (auf der Fahrt zur Arbeit) anhören.
Bis bald,
Patrick.
Lieber ab,
Ja! Afanassiev's Andantino hat mich überzeugt! So auf die Schnelle habe ich ihn mit Elena Margolina's rezenter Einspielung der D.959 verglichen. Obwohl mir die ganze Sonate bei Margolina (Franz Schubert. piano solo; ARS 38 470) schlüssiger (und auch flüssiger ...) erscheint, so muss ich doch zugeben, dass Afanassiev's Andantino für sich alleine genossen, eine unglaubliche Schönheit ausstrahlt...
Rachmaninov (07.05.2008, 07:29): Brahms würde heute 175 Jahre alt.
Daher
1. Klaviertrio
ab (07.05.2008, 08:52): Morgendliches Einstimmen in den Anrbeitstag mit der jüngern Einspielung von Monique Haas (Erato). http://ecx.images-amazon.com/images/I/518NEQg1KgL._SL500_AA240_.jpg
Rachmaninov (07.05.2008, 08:54): Original von ab Morgendliches Einstimmen in den Anrbeitstag mit der jüngern Einspielung von Monique Haas (Erato). http://ecx.images-amazon.com/images/I/518NEQg1KgL._SL500_AA240_.jpg
ab (07.05.2008, 09:01): Original von Rachmaninov Monique Haas (Erato). Wie schätzt Du diese Aufnahme ein?
Weiß ich noch nicht, sorry, höre sie zuhause nun zum ersten Mal an - bald (hoffentlich) mehr dazu.
Monique Haas gilt nicht umsonst als eine der großen Pianistinnen des 20. Jahrhunderts, und für Debussy schon gar... (die Französisch DG-Serie heißt ja auch bezeichnend "Sammlung des Jahrtausends" :D ) Sie gehört zu jenen - wie etwa auch Richter oder ABM -, die Debussy primär von der Klangfarbe her interpretiert.
Jürgen (07.05.2008, 10:43): http://images.ciao.com/ide/images/products/normal/053/product-1549053.jpg
Daraus die Neumeister Choräle.
Ich schreibs mal dazu, weil es unleserlich ist: Hans Fagius spielt.
Diese Choräle haben was Beruhigendes ohne einschläfernd zu sein und können angenehm neben der Arbeit laufen.
Studio-Aufnahmen mit Benno Moiseiwitsch aus 1938-1952
ab (07.05.2008, 16:46): Original von Gerion @ab: EMI, auf der neu erschienenen "20th Century Masterpieces"-CD.
Recht schöne Zusammenstellung finden sich auf den beiden Alban-Berg-Quartett-Boxen, finde ich. Nur das Zeug, was mich davon interessiert, habe ich schon anderweitig.
Bei mir nun nochmals die Debussyschen Preludes in der Erato-Haas Aufnahme
Der Titel des Stückes "Ais" stammt aus dem dorischen Dialekt und bedeutet Hades (Unterwelt). Xenakis verwandte altgriechische kurze Textstellen für das Stück aus Homers Ilias und Odyssey sowie ein Fragment Sapphos. Was dem Bariton hier teilweise an hohen Kastratentönen abverlangt wird, dürfte eine ziemliche Folter für den Sänger bedeuten. Das gerade verklungene "Tracees" ist mal wieder von äußerster Brutalität.
Gerion (07.05.2008, 17:43): @ab: Geht mir z.T. genauso. Die "20th century"-Box war für mich ok, weil jede Menge Neues drauf war. Aber die "Hommage"-Box der EMI ist nicht wirklich attraktiv, finde ich. Davon habe ich einen Großteil bereits.
Ich frage mich, ob es überhaupt noch Unveröffentlichtes von den ABQs gibt. Wohl nicht, denn das wäre jetzt doch auf den Markt geworfen worden - oder was meinst Du?
Grüße, Gerion
HenningKolf (07.05.2008, 17:47): bei mir jetzt https://www.jpc.de/image/w600/front/0/5425005575295.jpg
Arpeggione
ab (07.05.2008, 17:58): Original von Gerion Ich frage mich, ob es überhaupt noch Unveröffentlichtes von den ABQs gibt. Wohl nicht, denn das wäre jetzt doch auf den Markt geworfen worden - oder was meinst Du?
Leider doch! Fast alle alten Teldec-Aufnahmen gibst derzeit nicht - seltsam! Ganz wunderbarer Haydn und einiges des 20. Jhdts., sowie einen sehr schönen Brahms, bei dem ich fast schwach werden dürfte, wenn er wieder aufgelegt werden würde. Hoffen wir auf eine Warner-GA-Box!
(Dabei bin ich ja im Großen und Ganzen eigentlich ganz und gar gar kein ABQ-Fan. Doch dazu steht hier schon was im Forum irgenwo...)
Nordolf (07.05.2008, 18:17): Weiter mit der extremen Musik des griechischen Komponisten Iannis Xenakis:
Sechs Stücke aus "Iberia" von Albéniz' (Corpus Christi en Sevilla, Málaga, El Polo, El Abaicín, Jerez, Almería), die Francisco Guerrero (1951-1997) orchestriert hat. Er hat den Zyklus leider nicht mehr vollenden können. Es spielt das Orquesta Sinfónica de Galicia unter José Ramón Encinar (Glossa).
Gruß, Zelenka
Rachmaninov (07.05.2008, 20:51): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/8436009800457.jpg
HenningKolf (07.05.2008, 21:31): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/8436009800457.jpg
Perez mit Albeniz Iberia Buch II
Bei mir jetzt die CD 1
Wann hast Du Dir denn diese Aufnahme gekauft?
nur download, die gibt es bei emusic...obwohl nur mp3 um Längen besser klingend als Larrocha von CD, und das obwohl die von Decca ist.....
HenningKolf (07.05.2008, 21:34): ebenfalls als mp3 von emusic
http://www.pianobleu.com/actuel/img/albeniz.jpg
jetzt fehlt mir noch Sanchez...aber der kommt vom kleinen Krokodil und das kann dauern.............
ab (07.05.2008, 22:24): Original von HenningKolf ebenfalls als mp3 von emusic
http://www.pianobleu.com/actuel/img/albeniz.jpg
Was ist so der erste Eindruck?
Rachmaninov (07.05.2008, 22:26): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/8436009800457.jpg
Perez mit Albeniz Iberia Buch II
Bei mir jetzt die CD 1
Wann hast Du Dir denn diese Aufnahme gekauft?
nur download, die gibt es bei emusic...obwohl nur mp3 um Längen besser klingend als Larrocha von CD, und das obwohl die von Decca ist.....
Also, mit "Sanchez" und "Hamelin" im Ohr dauerte es etwasmich in diese Aufnahme reinzuhören. Aber ich finde sie wirklich sehr gut.
Derzeit ist ja Iberia "Fieber" hier. Vielleicht folgt ja ein Thread :engel
ab (07.05.2008, 22:42): Ich kann derzeit der Debussyschen Préludes nicht genug bekommen. Ich fürchte, ich werde die jüngste Gieseking-Aufnahme (EMI) langsam einmotten müssen. Nach nun zweimaligem Anhören keimt mir der Verdacht , dass sämtliche Stücke in der früheren Aufnahme (Philips) überzeugender geraten sind.
ab (07.05.2008, 22:49): Original von Gerion Die "20th century"-Box war für mich ok, weil jede Menge Neues drauf war.
Schnittkes großartiges 4. Streichquartett ist bislang leider immer noch die Referenzeinspielung geblieben.
HenningKolf (07.05.2008, 23:13): Original von ab Original von HenningKolf ebenfalls als mp3 von emusic
http://www.pianobleu.com/actuel/img/albeniz.jpg
Was ist so der erste Eindruck?
spielt glaube ich vergleichsweise langsam, hab allerdings die Zeiten nicht konkret verglichen, mehr "lyrisch" denn zupackend - so jedenfalls der Ersteindruck - aber mir gefiel ´s durchaus, wenngleich ich spontan nach jeweils einmaligem Hören der ersten Bücher Péres vorziehen würde..einen Vergleich zu Larrocha kann ich im Moment nicht ziehen, müsste ich erst noch mal hineinhören..wobei das Manko der Larrocha-CD der Klang ist..als ob es im Original ein wenig dumpf klänge und der fürs remastering Zuständige koste es was es wolle Höhen habe wollte (über Kopfhörer jedenfalls unangenehm agressiv)
Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass Du Chauzu eher wenig überzeugend fandest...mit meinem wenig tiefgehenden Ersteindruck würde ich mich da eigentlich nicht anschließen wollen...Muss aber sowohl mit dem Werk als auch den verschiedenen Interpreten noch ein wenig vertrauter werden
ab (07.05.2008, 23:47): Original von HenningKolf wobei das Manko der Larrocha-CD der Klang ist..(über Kopfhörer jedenfalls unangenehm agressiv)
Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass Du Chauzu eher wenig überzeugend fandest...
welche Larrocha-Einspielung, die alte bei Testament, die Analog oder Digitale bei Decca?
Chauzu war ein kurzer Eindruck im Laden bei schlechtesten Kopfhörern. Mir schien die Spannung oft zu fehlen und sowohl Musikalität wie insbesondere Färbigkeit.
Wie schon gesagt: Nicht versäumen, Rena Kyriakou Iberia-Einspielung kennen zu lernen!
HenningKolf (07.05.2008, 23:57): @ab
ich habe die Decca 72er-Aufnahme in 97er remastering
Kyriakou auf Quadromania - 4 CDs für 5,99 ? Bei so einem Preis befürchte ich immer gleich ein klangliches Desaster (?).......
ab (08.05.2008, 00:42): Original von HenningKolf @ab
ich habe die Decca 72er-Aufnahme in 97er remastering
Kyriakou auf Quadromania - 4 CDs für 5,99 ? Bei so einem Preis befürchte ich immer gleich ein klangliches Desaster (?).......
Die Aufnahme stammt von 1972, ähnlich wie von Sánchez, auf den man ja aus interpretatorischen Gründen nicht verzichten will.
HenningKolf (08.05.2008, 08:26): Original von ab Original von HenningKolf @ab
ich habe die Decca 72er-Aufnahme in 97er remastering
Kyriakou auf Quadromania - 4 CDs für 5,99 ? Bei so einem Preis befürchte ich immer gleich ein klangliches Desaster (?).......
Die Aufnahme stammt von 1972, ähnlich wie von Sánchez, auf den man ja aus interpretatorischen Gründen nicht verzichten will.
Lese ich da zwischen den Zeilen, dass auch Sanchez nicht mit gutem Klang aufwartet? Ich bin ja bekanntermaßen mit sogenanntem historischem Klang auf Kriegsfuß, aber 1972 ist ja keine Jahreszahl, bei der ich mir insoweit normalerweise Gedanken mache. Handelt es sich bei Kyriakou bzw. Sanchez um Liveaufnahmen??
Gruß Henning
HenningKolf (08.05.2008, 08:35): Angesichts des Wetters, welches schon als sommerlich bezeichnet werden kann, sind Fahrrad"umwege" fest eingeplant; dabei werde ich hören
Die Kombination Fahrrad - Gulda - Bach - Wald - Frühling ist, was das Wohlbefinden betrifft, nahezu unschlagbar
Cetay (inaktiv) (08.05.2008, 08:36): Das-Klassikforum.de ist wohl im Pianistentaumel? ?( Da kann ich nicht mit:
Ich mag Kennedys Mozart mit jedem Hören mehr. Die elektrisch verstärkte Kadenz an sich finde ich großartig, allerdings wirkt sie doch arg grobschlächtig hineinmontiert. Ich glaube, das hätte man sauberer editieren können.
Rachmaninov (08.05.2008, 08:55): Original von HenningKolf
Lese ich da zwischen den Zeilen, dass auch Sanchez nicht mit gutem Klang aufwartet? Ich bin ja bekanntermaßen mit sogenanntem historischem Klang auf Kriegsfuß, aber 1972 ist ja keine Jahreszahl, bei der ich mir insoweit normalerweise Gedanken mache. Handelt es sich bei Kyriakou bzw. Sanchez um Liveaufnahmen??
Gruß Henning
Der Klang ist nicht historisch sondern schlecht transferiert!
HenningKolf (08.05.2008, 09:04): ach je...hat Brilliant bestimmt nicht die Mastertapes zur Verfügung gehabt, sondern CDs oder LPs - ich werde mich überraschen lassen
Rachmaninov (08.05.2008, 09:07): Original von Dox Orkh Das-Klassikforum.de ist wohl im Pianistentaumel? ?(
Nein, hier mögen viele das Klavier aber nicht nur :hello
ab (08.05.2008, 09:44): Original von Rachmaninov Der Klang ist nicht historisch sondern schlecht transferiert!
Ich habe beide, die Ensayo-Ausgabe und dann ist später die von Brilliant wegen der anderen Albeniz-Werke hinzugestoßen. Bislang habe ich noch nie einen Klanggegenvergleich gemacht: Notfalls die Ensayo-Ausgabe kaufen!
Beides ist nicht live, sondern studio!
ab (08.05.2008, 09:46): Gleich im Radio:
Konzert am Vormittag
Alte Musik im Konzert. English Baroque Soloists, Dirigent: Sir John Eliot Gardiner; Monteverdi Choir. André Campra: Messe de Requiem Jean-Philippe Rameau: Ballettmusik aus den Opern (Aufgenommen am 15. Juli 2007 in der Royal Albert Hall in London).
André Campra, einst Kapellmeister der Académie Royale de Musique in Paris und "sous-maitre" der Chapelle Royale, ist heute wohl nur wenigen Spezialisten bekannt.
Neben Ballettopern wie "L'Europe Galante" schuf Campra auch großbesetzte Kirchenmusik wie die "Messe des morts", ein Requiem, das eine für eine Totenmesse seltene Heiterkeit und Zuversicht ausstrahlt.
Zelenka (08.05.2008, 16:31): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf
Lese ich da zwischen den Zeilen, dass auch Sanchez nicht mit gutem Klang aufwartet? Ich bin ja bekanntermaßen mit sogenanntem historischem Klang auf Kriegsfuß, aber 1972 ist ja keine Jahreszahl, bei der ich mir insoweit normalerweise Gedanken mache. Handelt es sich bei Kyriakou bzw. Sanchez um Liveaufnahmen??
Gruß Henning
Der Klang ist nicht historisch sondern schlecht transferiert!
Das Mitglied "korngold" hat hier in diesem Forum über den schlechten Ensayo/Brilliant-Transfer geschrieben, er hat dies später auch noch unter anderem Namen im größten österreichischen Forum getan. Offenbar gehen beide Ausgaben nicht direkt auf die Mastertapes zurück.
Gruß, Zelenka
Zelenka (08.05.2008, 16:38): Original von ab Original von HenningKolf wobei das Manko der Larrocha-CD der Klang ist..(über Kopfhörer jedenfalls unangenehm agressiv)
Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass Du Chauzu eher wenig überzeugend fandest...
welche Larrocha-Einspielung, die alte bei Testament, die Analog oder Digitale bei Decca?
Chauzu war ein kurzer Eindruck im Laden bei schlechtesten Kopfhörern. Mir schien die Spannung oft zu fehlen und sowohl Musikalität wie insbesondere Färbigkeit.
Wie schon gesagt: Nicht versäumen, Rena Kyriakou Iberia-Einspielung kennen zu lernen!
Es gibt keine Larrocha-Einspielung bei Testament, EMI vertreibt die alte Hispavox-Aufnmahme weiter selbst. Derzeit lieferbar als schlecht transferierte GROC-Version oder in der vorhergehenden Fassung, die vorzuziehen ist.
Wie mit einem Paukenschlag bricht der Chor mit den ersten Tönen über den Hörer herein - gestützt vom Orchester und der Orgel. Das Monumentale geht aber immer wieder in ruhig-bedrohliche basslastige Klänge über. Viele Passagen werden von düsteren minimalistischen Orchesterklängen getragen, über denen der Chor geisterhaft unheimlich schwebt. Einflüsse aus den Gesängen der Ostkirche kommen ebenso zum tragen wie grelle Geräuscheffekte. Penderecki lässt den Chor oft direkt menschliche Gefühlsäußerungen zum Ausdruck bringen: - aufschreien, weinen, aufgeregt sein, flüstern u.ä. Den Solisten werden manchmal regelrechte Kraftakte abverlangt.
Die Lukas-Passion wurde 1964 als Auftragsarbeit für die Weihe des Doms von Münster komponiert.
ab (08.05.2008, 17:05): Cortot mit Chopins Préludes, da kann auch ich mir diese Kompositionen gern wieder einmal anhören :down http://ecx.images-amazon.com/images/I/61MW4CY91HL._SL500_AA240_.gif
Miah Persson, Sopran; Roger Vignoles, Klavier. Johannes Brahms: Ständchen; Immer leiser wird mein Schlummer; Die Mainacht; Vergebliches Ständchen Franz Liszt: Freudvoll und leidvoll; S'il est un charmant gazon; Oh! quand je dors Richard Strauss: All' mein Gedanken; Waldseligkeit; Ich wollt' ein Sträußlein binden; Morgen; Schlechtes Wetter Lieder von Wilhelm Stenhammar und Edvard Grieg (Aufgenommen 19. September 2007 in der Wigmore Hall in London)
Die gnadenlose glissandi-reiche Musik von Xenkakis hat einen großen Suchtfaktor für mich. Faszinierend auch die Konzepte: "Ais" stellt eine mit futuristischen Mitteln umgesetzte altgriechische Totenklage dar. Der Bariton singt hier Passagen, die einem Countertenor angemessen wären. Xenakis' erklärte Absicht ist es, die ausführenden Solisten dazu zu zwingen, ihre Gewohnheiten zu brechen.
Gerion (08.05.2008, 21:15): Mendelsohn Violinkonzerte, RSO Berlin, G. Albrecht, Frank Peter Zimmermann
ab (08.05.2008, 21:19): Im Radio gerade verklungen: MAX REGER Bunte Blätter, op.36 und Zehn kleine Vortragsstücke für Klavier, op.44, fast medidativ gespielt Markus Becker (Thorofon) Das hat mir durchaus gefallen.
Gerion (09.05.2008, 00:50): Kurrekturen für einen Freund zu später Stunde. Dazu diverse Klaviersonaten von Franz Schubert aus der Gesamteinspielung mit Wilhelm Kempff.
Gergiev mit den Wienern live Auch wenn ich im direkten Vergleich Bernstein (Sony) vorziehen würde, ist das doch eine gelungene, warm klingende Einspielung der Fünften von Tschaikowsky. Besonders das Andante und das Finale scheinen mir gelungen.
Rachmaninov (09.05.2008, 08:57): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947567189.jpg
Gergiev mit den Wienern live Auch wenn ich im direkten Vergleich Bernstein (Sony) vorziehen würde, ist das doch eine gelungene, warm klingende Einspielung der Fünften von Tschaikowsky. Besonders das Andante und das Finale scheinen mir gelungen.
Irgendwie konnten mich die Tchaikovsky Sinfonien nie so recht ergreifen. Die 6. Sinfonie empfand er selbst ja als sein bedeutenstes Werk...
Rubinstein spielt das 2. Chopin-Konzert (16. Mai 1961, London) - Philharmonia Orchestra / Giulini
ab (09.05.2008, 11:36): Original von ab http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jY6mOrHsL._SL500_AA240_.jpg Nochmals: Debussy Préludes mit Aldo Ciccolini. Das empfinde ich eigentlich als eine poetische, fast schon romatische interpretation
Die "12 neuen "Impressionen" in vier Heften" betitelt "Iberia" mit Rosa Torres-Pardo am Flügel (Glossa). Die Pianistin war zumindest mutig: Es handelt sich zum einen um Live-Aufnahmen dieser teuflisch schweren Stücke, die 2004 in Albéniz' Geburtsort Camprodón in den katalanischen Pyrenäen gemacht wurden, zum anderen saß Alicia de Larrocha im Publikum …
Gruß, Zelenka
Zelenka (09.05.2008, 16:15): Original von ab Original von ab http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jY6mOrHsL._SL500_AA240_.jpg Nochmals: Debussy Préludes mit Aldo Ciccolini. Das empfinde ich eigentlich als eine poetische, fast schon romatische interpretation
Ich fand Ciccolinis Préludes schrecklich nüchtern.
Gruß, Zelenka
Nordolf (09.05.2008, 17:20): Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947567189.jpg
Gergiev mit den Wienern live Auch wenn ich im direkten Vergleich Bernstein (Sony) vorziehen würde, ist das doch eine gelungene, warm klingende Einspielung der Fünften von Tschaikowsky. Besonders das Andante und das Finale scheinen mir gelungen.
Irgendwie konnten mich die Tchaikovsky Sinfonien nie so recht ergreifen. Die 6. Sinfonie empfand er selbst ja als sein bedeutenstes Werk...
In der Sechsten hat er eine völlig eigene Klangsprache erfunden - nicht vom Material her, aber von der Art des Ausdrucks. Dieses verdämmernde Adagio am Ende der Symphonie war damals etwas neues - besonders Mahler hat diese Tradition fortgeführt.
Mir liegen die Symphonien sehr am Herzen - außer der Dritten vielleicht. Und das war genau jenes Werk, in dem es ihm vorrangig um das Weiterentwickeln seiner Kompositionstechniken ging. Tschaikowsky war immer dann am stärksten, wenn er Bekenntnismusik geschrieben hat: - Musik, die ihn persönlich stark anging bzw. an den Rand der Erschöpfung brachte (wie die 1. und 6.) oder in der er sich mit seiner Vorstellung vom Schicksal auseinandergesetzt hat (4. und 5., die meisten symphonischen Dichtungen).
Igor Stravinsky: Le Sacre Du Printemps Alexander Scriabin: The Poem Of Ecstasy
Valery Gergiev / Kirov Orchestra 1999
Beide Werke finde ich großartig, habe sie aber bislang nur in dieser Interpretation. Noch habe ich keinen dringenden Wunsch nach Alternativen verspürt. Die Angangsweise von Gergiev scheint mir intensiv. Die Aufnahmequalität ist klanglich sehr füllig und wuchtig - bringt allerdings viele Nebengeräusche.
Nordolf (09.05.2008, 18:13): Jetzt das grabesdüstere "Te Deum" von Penderecki aus dieser CD:
ab (09.05.2008, 21:38): Original von Zelenka Original von ab Original von ab http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jY6mOrHsL._SL500_AA240_.jpg Nochmals: Debussy Préludes mit Aldo Ciccolini. Das empfinde ich eigentlich als eine poetische, fast schon romatische interpretation
Ich fand Ciccolinis Préludes schrecklich nüchtern.
Nüchtern und poetisch schließt sich ja nicht unbedingt aus. Buch II finde ich von ihm besser.
Gerion (09.05.2008, 21:57): Bei mir gerade: Mussorgsky, Boris Godunow, A. Cluytens, B. Christoff, Sofia Opernhauschor u.a.
Die "12 neuen "Impressionen" in vier Heften" betitelt "Iberia" mit Rosa Torres-Pardo am Flügel (Glossa). Die Pianistin war zumindest mutig: Es handelt sich zum einen um Live-Aufnahmen dieser teuflisch schweren Stücke, die 2004 in Albéniz' Geburtsort Camprodón in den katalanischen Pyrenäen gemacht wurden, zum anderen saß Alicia de Larrocha im Publikum …
Gruß, Zelenka
Das IST sehr mutig, Ort und Anwesende und dann live. Mal gespannt was Du berichtest...
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886971157024.jpg Purcell; Funeral Music on the Death of Queen Mary J.S. Bach: Kantaten BWV 131 & BWV 150 J.L. Bach: "Wir wissen, so unser irdisches Haus" Balthasar-Neumann-Chor & Ensemble, Thomas Hengelbrock
Cosima (10.05.2008, 09:27): Barocke Klangpracht von Corelli an diesem sonnigen Morgen:
Leopoldo Querols "Iberia" von 1954 (gekoppelt mit seinen Goyescas von Granados von 1953), wohl die erste komplette Einspielung der vier Hefte (EMI Les Rarissimes, ex-Ducretet-Thomson, Diapason d'Or). Claudio Arrau kam 1946/7 nicht über die beiden ersten Hefte hinaus.
Aus dem Booklet-Beitrag des altbekannten Jean-Charles Hoffelé: " For the present writer, this recording ...is rather like Proust's madeleine: ... my discovery of the Ducretet-Thomson 2-LP set produced a shock from which I have never recovered! ... His Iberia, not at all folksy, and entirely faithful to the text, with a precision which never turns to dryness, brings out all the visionary character of these four books of pieces, in which Albéniz quite simply invented modern pianism. This uncompromising, almost 'de-Spanished' vision made Leopoldo Querol's name posthumously."
Querol (1988-1985), Doktor der Philosophie, war mir bislang nur von seinen Aufnahmen von Falla-Werken in der "Introuvable"-Box (EMI) bekannt, die dem Werk des Komponisten gewidmet ist.
Gruß, Zelenka
HenningKolf (10.05.2008, 17:09): Ich war ausgiebig mit dem Fahrrad unterwegs und habe ein kurzes Bad im 14 bis 15 Grad warmen Badesee und ein Sonnenbad genossen.
Auf dem Kopfhörer hatte ich zunächst diese CD, die schon mehrere Jahre auf den ersten Hördurchgang gewartet hat
Diese Musik lässt sich schwer in eine Schublade einordnen. Allein schon die Besetzung ist ungewöhnlich: Neben Jesus (Bass) und Pilatus (Tenor) werden die Evangelistenworte hier von einem Solistenquartett gesungen. Hinzu kommt ein Kammerchor und ein kleines Instrumentalensemble (Violine, Oboe, Cello, Fagott und Orgel).
Am Pfingstsonntag Tomás Luis de Victorias "Veni Sancte Spiritus" und Missa "Dum complerentur" mit dem Choir of Westminster Cathedral unter James O'Donnell (Hyperion).
Frohe Pfingsten!
Gruß, Zelenka
Cosima (11.05.2008, 09:35): Barocke Klangpracht von Vivaldi an diesem heiteren Morgen:
Nein, kein Urlaub. Die Arbeit hat mich geschafft! Zum Glück stehen zwei Feiertage ins Haus. Hatte heut endlich wieder viel Zeit zum Lesen (Es geht doch nichts über einen anständigen Kriminalroman!) und Musik hören :engel.
Gruß Daniel :beer
bei mir läuft gerade, http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099706067528.jpg
Brahms: Klavierkonzert Nr.1
Mir gefällt diese doch sehr langsame herangehensweise von Glenn Gould richtig Gut! Das passt in Satz 1 total rein. Viele schlechte Kritiken haben mich lange Zeit vom Kauf dieser CD abgeraten, - ein Beweis mehr, sich nicht immer nach denen zu richten....... :J
Gruß Daniel
ab (11.05.2008, 20:48): Im Radio: Aus dem Konzertsaal
Belcea Quartet. Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur, Hob. III/34, "Alla Zingarese" Benjamin Britten: Streichquartett Nr. 3, op. 94 Franz Schubert: Streichquartett G-Dur, D 887 (Aufgenommen am 23. April im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses)
Tranquillo (11.05.2008, 21:28): Seit heute nachmittag:
John Dowland (1563-1626): Sämtliche Lautenwerke Jakob Lindberg
Obwohl ich schon eine Gesamtaufnahme von Dowlands Lautenwerken habe (Paul O'Dette/Harmonia Mundi France), habe ich mir gestern diese Brilliant-Box gekauft, und ich habe es nicht bereut (die Aufnahmen sind von BIS lizensiert).
Zum einen gefällt mir diese Aufnahme klanglich besser. Bei O'Dette stört mich ein trotz Digitalaufnahme mehr oder weniger deutlich hörbares Hintergrundrauschen, ausserdem ist bei ihm die Laute ziemlich direkt aufgenommen, das Klangbild aber trotzdem teilweise etwas mulmig und diffus. Bei dieser Aufnahme wird der Lautenklang vom Raum mitgetragen, ohne dass übermässig viel Hall zu hören wäre. Die Laute klingt bei den höheren Tönen brillianter, was auch am verwendeten Instrument oder der Besaitung liegen kann.
Zum anderen sagt mir Lindbergs Interpretation mehr zu. Er artikuliert nach meinem Eindruck präziser und arbeitet das teilweise recht komplexe Stimmengeflecht der Stücke besser heraus. Verzierungen und virtuose Passagen klingen bei ihm irgendwie flüssiger als bei O'Dette, trotzdem klingt die Musik sehr spontan und teilweise wie improvisiert. Ich kann mir gut vorstellen, dass Dowland sie selbst so gespielt hätte.
:times10
Viele Grüsse Andreas
HenningKolf (11.05.2008, 21:29): @ Daniel
ich habe nicht nur viele CDs, sondern lese auch viel, gerne auch Krimis...... :beer
bei mir jetzt die Sonaten Nr. 2, 3 und 4 von dieser DoppelCD
http://www.hyperion-records.co.uk/jpegs/67461.jpg
daniel5993 (11.05.2008, 22:10): @Henning
da weiß ich ja, wo ich mir den ein oder anderen Buch-Tipp abholen kann.....
http://www.ecmrecords.com/Images/cover/New_Series/1900/1925_a.jpg Garth Knox; Malor me bat (2004) Marin Marais; Les Folies d’Espagne (1685) Roland Moser; Manners of Speaking (2006) Tobias Hume; A Pavin (1605) Attilo Ariosti; Prima Lezione (1720) Klaus Huber; ...Plainte... (1990) Traditionals: Celtic Dance/I Once Loved a Lass/ Jig
Die hervorragende Alfred Deller-CD (mit Gustav Leonhardt und Harnoncourt), die der aktuellen Diapason beigelegt ist. Ohne Deller würde es heute keinen Philippe Jaroussky geben.
Grüsse,
Patrick.
Zelenka (12.05.2008, 09:22): Original von Fuff http://www.diapasonmag.fr/images/Magazine/Couv-558.jpg
Die hervorragende Alfred Deller-CD (mit Gustav Leonhardt und Harnoncourt), die der aktuellen Diapason beigelegt ist. Ohne Deller würde es heute keinen Philippe Jaroussky geben.
Grüsse,
Patrick.
Meinem Exemplar lag leider kein Deller bei ... :I
Gruß, Zelenka
Zelenka (12.05.2008, 09:25): Über Kopfhörer wenigstens ein erstes Hineinhören in Chungs Einspielung von Berlioz' "Symphonie fantastique" aus dem Jahre 1995 (DG):
Spektakuläre, weitgehend tonale Tieftonkost für zwischendurch. Mir fehlt etwas die zwingende große Linie und der eine oder andere wirkliche Geistesblitz.
Jürgen (13.05.2008, 11:44): Original von Tranquillo Seit heute nachmittag:
John Dowland (1563-1626): Sämtliche Lautenwerke Jakob Lindberg
Obwohl ich schon eine Gesamtaufnahme von Dowlands Lautenwerken habe (Paul O'Dette/Harmonia Mundi France), habe ich mir gestern diese Brilliant-Box gekauft, und ich habe es nicht bereut (die Aufnahmen sind von BIS lizensiert).
Zum einen gefällt mir diese Aufnahme klanglich besser. Bei O'Dette stört mich ein trotz Digitalaufnahme mehr oder weniger deutlich hörbares Hintergrundrauschen, ausserdem ist bei ihm die Laute ziemlich direkt aufgenommen, das Klangbild aber trotzdem teilweise etwas mulmig und diffus. Bei dieser Aufnahme wird der Lautenklang vom Raum mitgetragen, ohne dass übermässig viel Hall zu hören wäre. Die Laute klingt bei den höheren Tönen brillianter, was auch am verwendeten Instrument oder der Besaitung liegen kann.
Zum anderen sagt mir Lindbergs Interpretation mehr zu. Er artikuliert nach meinem Eindruck präziser und arbeitet das teilweise recht komplexe Stimmengeflecht der Stücke besser heraus. Verzierungen und virtuose Passagen klingen bei ihm irgendwie flüssiger als bei O'Dette, trotzdem klingt die Musik sehr spontan und teilweise wie improvisiert. Ich kann mir gut vorstellen, dass Dowland sie selbst so gespielt hätte.
:times10
Viele Grüsse Andreas
Hallo Andreas,
ich habe gerade einige Ausschnitte online abgehört. Obwohl ich bislang noch keine Berührungspunkte mit Dowland hatte, gefällt mir diese Musik auf Anhieb. Vielen Dank für den Hinweis.
klanglich zwar nicht überragend, aber bei weitem nicht so grottig wie Larrocha
pianistisch nach den bisherigen unvollständigen Eindrücken: :down
was die Sorgfalt der Brilliant-Leute betrifft: X(
Die suite espanola ist wohl offensichtlich nicht dieselbe komplett, es werden auch die Stücke Córdoba und Mallorca darunter geführt. Ersteres ist der 4 Satz zu op.232, letzteres ist unter op. 202 geführt. Op. 47 hingegen ist nicht vollständig. In der - eigenwilligen - Reihe(nfolge) fehlen "Aragon" und "Cataluna".
An eine bloße Falschbezeichnung (mir fehlen Vergleichsaufnahmen) glaube ich nicht, von den Spielzeiten her dürfte es sich wirklich um op. 232-4 und 202 handeln. Ein durchaus vermeidbarer Fehler - aber mittlerweile schludern ja auch die großen label was die Genauigkeit und Fülle der Informationen betrifft, bei der Decca - Richter-Serie ("Master"), die ich neulich in Händen hielt (bzw. eine CD davon) fehlten Angaben zu Aufnahmeort und Aufnahmezeit (!) vollständig
Urworte Orphisch / Von Deutscher Seele / Das Dunkle Reich
Sopran: Clara Ebers Sopran: Annelies Kupper Mezzosopran: Gertrude Pitzinger Tenor: Walter Ludwig Baßbariton: Hans Hotter Eugen Jochum / Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks Chor des Bayerischen Rundfunks 1952 und 1955 (MONO)
Pfitzners Chorwerke zeigen seine enge Verbundenheit mit der deutschen Literatur und Poesie: - mit Goethe etwa und ganz besonders mit den Romantikern. Vom Ausdruck her ist diese Mono-Aufnahme der Eichendorff-Kantate "Von deutscher Seele" unter Jochum der neuen Einspielung unter Martin Sieghart überlegen: - man höre nur den "Nachtgruß" im Vergleich. Andererseits greife ich doch häufiger zu Sieghart. Erstens handelt es sich trotzdem um eine sehr gute Einspielung. Und zweitens ist eine Live-Mono-Aufnahme bei einem Werk, in dem Chor und Orchester gemeinsam eine große Rolle spielen, klanglich kein besonderer Genuß... Die Stereo-Alternative von 1962(?) unter Joseph Keilberth wurde leider schon seit langem gestrichen :I Ich hoffe immer noch auf eine CD mit Metzmacher und dem DSO, die ich live bei diesem Werk ganz großartig fand.
Bruckners Vierte mit Otto Klemperer und dem Philharmonia Orchestra 1963: - gradlinig und kompakt, dabei den romantischen Pathos nicht vergessend und voller Wucht. Bisher blieb Klemperers Aufnahme mein Favorit für dieses Werk.
Rachmaninov (13.05.2008, 16:46): bei mir gleich nach längerer Pause wieder einmal im Player....
Jeremias (13.05.2008, 17:31): Bei mir gerade eine Neuanschaffung: die Gambensonaten von Bach mit Daniel Müller-Schott und Angela Hewitt.... genau das Richtige nach einem hektischen Tag :wink
Rachmaninov (13.05.2008, 17:47): bei mir einen der ganz großen Meister....
Daraus Ture Rangströms 3. Symphonie "Lied unter den Sternen" (1929) und die 4. Symphonie "Anrufung - Symphonische Improvisationen für Orchester und Orgel" (1936).
Rangströms wildromantische Klangsprache ist etwas für die Liebhaber der freien Phantasie in der Musik. Der Schwede erzählt lyrische und dramatische Geschichten mit seinen Werken. Das Hauptthema der Dritten geht auf eine seiner Liederkompositionen ("Gebet in der Nacht) zurück und wird im Laufe des einsätzigen Stückes variiert. In diesem Sinne wollte er seine Symphonie als "Sololied ohne Worte in der Besetzung für großes Orchester" verstanden wissen. Rangström liess sich von einer nächtlichen Schiffsfahrt unter einem klaren Sternenhimmel inspirieren. Auch die Vierte mit ihrem Wechsel zwischen stürmisch-eruptiven und fliessend-lyrischen Passagen erweckt in mir Assoziationen an das Meer.
J. S. Bach: Messe h-moll BWV 232 Isabelle Poulenard, Guillemette Laurens - Sopran René Jacobs - Altus John Elwes - Tenor Max van Egmond, Harry van der Kamp - Bass Collegium musicum van de Nederlandse Bachvereniging La Petite Bande, Gustav Leonhardt
Eine schlanke, durchsichtige, spannungsvolle Interpretation mit hervorragenden Solisten, frei von jeglichem Pathos. Leonhardt lässt die Musik für sich selbst sprechen und vermeidet konsequent die damals schon verbreiteten Manierismen anderer HIP-Ensembles. Unbedingt hörenswert!
Das 1919 vollendete Werk verstand Rangström als Ausdruck seiner Liebe zu seinem Heimatland Schweden und als Protest gegen "die Verweichlichung seiner niedergedrückten Bewohner". Die drei Sätze tragen Titel, die mehr assoziativ als programmatisch zu verstehen sind: 1. Die Saga, 2. Der Wald, die Welle, die Sommernacht und 3. Der Traum. Die heroisch-tragischen Themen des ersten Satzes (in freier Sonatenform) passen zu Rangströms Absicht hier "abenteuerndes Wikingertemperament" und "grimmige Melancholie" darstellen zu wollen. Der zweite Satz verknüpft das Andante mit dem Scherzo: - lyrische, naturnahe Klangbilder weben eine geheimnisvolle Stimmung. Im dritten Satz (ein freies Rondo) kehrt der Komponist zur anfänglichen Heroik zurück: - sie trägt jetzt einen feierlich-aufrufenden Charakter.
ab (14.05.2008, 14:41): Ich hörte gestern kurz im Laden in eine CD hinein mit dem Mendelssohn Violinkonzert sowie Prokofiev 1. Violinkonzert, nämlich brandneu von der DG mit Bertrand de Billy und seinem RSO Wien. Der Namen der jungen Geigerin ist Lidia Baich (eine Schülerin von Kuschnir aus Wien) - und ich kann (außer auf ihrer Webseite) diese CD nirgends im Internet finden! ?( Ich wollte dies erwähnen, weil der Prokofiev mir ganz vorzüglich gestaltet vorkam. Auch der Ton war von heute eher seltener Schönheit. Der Mendelssohn war von ihr recht üblich gespielt. Ganz phantastisch aber das Dirigat des zweiten Satzes!!!
Ebenfalls hörte ich in das Quintett in C Schuberts mit dem Artemis Quartett und Truls Mörk hinein: Der Eindruck war besser als beim Quartettsatz! Insbesondere der letzte Satz hat mir ganz hervorragend gefallen! Sonst ist es mir im Gesamten zu unruhig und dramatisch-nervös, stets vorwärtsdrängend. Der langsame Satz zielt nur auf den Mittelteil. Im Allgemeinen findet sich inzwischen - mehr als in der fürheren Besetzung des Quartetts - die Betonung auf der Primgeigerin. Anders ist es im langsamen Satz, wo mir die Stimmverteilung ausnehmend geglückt vorkam. Der letzte Satz kam mir deutlich besselter vor als alles zuvor. Nervig ist der spitze Ton der ersten Geige.
Nicht zuletzt hörte ich in Klavierwerke von Ignaz Joseph Pleyel hinein, gespielt von Masha Dimitrieva (Gramola). Sie spielt sehr musikalisch auf dem original Ignaz Joseph Pleyel Hammerflügel. Das hat meine Neugierde erweckt, diese Pianistin auf einem modernen Instrument zu hören, um zu erfahren, wie klangschön sie spielen kann. mehr dazu hier.
Jürgen (14.05.2008, 15:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/619QQJSVA9L._SL500_AA240_.gif
Erster Akt
Tranquillo (14.05.2008, 18:49): Heute morgen in der Bahn meine Lieblings-CD mit Doppel- und Tripelkonzerten von Telemann:
Die Sonate im Gesamten wird hier beim früheren Brendel weit schneller gespielt (gegenüber dem Späten).
:times10
HenningKolf (15.05.2008, 08:03): Die Erkältung, die mich ziemlich umgeworfen hatte, scheint immerhin soweit zurückgegangen, dass ich erstens heute zur Arbeit fahre und zweitens zu dieser Stunde endlich hier hinein hören werde
Jürgen (15.05.2008, 12:04): http://ecx.images-amazon.com/images/I/610BDQ15C5L._SL500_AA240_.gif
B.Hendricks singt Lieder von Schubert, Debussy, Fauré und Negro Spirituals. In den vier Sektionen wird sie auf dem Klavier begleitet von R.Lupu, M.Béroff, M.Dalberto und D.Alexeev.
Bin gerade bei Fauré. Claire de lune (op.46 Nr.2) ist schon hauchzart.
Jürgen (15.05.2008, 15:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/6117N40WKTL._SL500_AA240_.gif
Habe ich ausgeliehen und höre ich nun.
Hier kommt einiges zusammen:
Tolle Sängerriege Gutes Orchester (Chicago SO) Georg Solti, der meinen Vorlieben entgegenkommt (fast immer) Decca Klangqualität (Es steht Decca drauf und es ist Decca drin)
Zu 1:
Heather harper Lucia Popp Arleen Auger Yvonne Minton Helen Watts René Kollo John Shirley-Quirk (Den kenne ich allerdings auch nicht) Martti Talvela
Jetzt wird mir klar, warum diese Aufnahme von Vielen so hoch bewertet wird.
Grüße Jürgen
Zelenka (15.05.2008, 16:54): Original von Zelenka
Cincinatti Symphony O, López-Cobois (Telarc)
"López-Cobos" natürlich!
Gruß, Zelenka
Zelenka (15.05.2008, 16:58): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/6117N40WKTL._SL500_AA240_.gif
Habe ich ausgeliehen und höre ich nun.
Hier kommt einiges zusammen:
Tolle Sängerriege Gutes Orchester (Chicago SO) Georg Solti, der meinen Vorlieben entgegenkommt (fast immer) Decca Klangqualität (Es steht Decca drauf und es ist Decca drin)
Zu 1:
Heather harper Lucia Popp Arleen Auger Yvonne Minton Helen Watts René Kollo John Shirley-Quirk (Den kenne ich allerdings auch nicht) Martti Talvela
Jetzt wird mir klar, warum diese Aufnahme von Vielen so hoch bewertet wird.
Grüße Jürgen
Das ist sicher immer noch eine der besten Achten, auch wenn Chailly oder Nagano einen noch besseren Klang zu bieten haben. Mittlerweile ist der Transfer immerhin noch einmal überarbeitet worden:
Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert Nr. 1, KV 207
Yehudi Menuhin (Leitung & Violine) Bath Festival Orchestra 1961
Gamaheh (15.05.2008, 22:04): Ich höre gerade - völlig abseits vom Forum - eine Produktion des WDR von 1956 von Goethes "Iphigenie auf Tauris", die ein Lehrer und Freund aus dem Deutschland-Radio aufgenommen hat.
Da ich - aufgrund der Borniertheit meiner Deutschlehrer - seinerzeit das Pflichtpensum ignoriert habe, bin ich erstaunt und begeistert, was man mit der deutschen Sprache machen kann: wie konzis und sparsam man tiefgreifende Dinge ausdrücken kann - mir bisher völlig unbekannt !
Grüße, Gamaheh
daniel5993 (15.05.2008, 23:28): Zum Ausklang noch...
Liszt und Chopin mit dem unvergleichlichen Simon Barere (1896-1951) in HMV-Studioaufnahmen aus den 30ern. Er starb am Flügel während einer Aufführung des Grieg-Konzerts unter Eugene Ormandy.
"Widmen wir uns nun Isaac Albéniz. Bekannt geworden zunächst als unvergleichlicher Virtuose, verschaffte er sich bald hervorragende Kenntnis in der Kunst des Komponierens. Auch wenn er in keiner Weise Liszt ähnelt, so erinnert doch die Überschwänglichkeit seiner Ideen an letzteren. Albéniz war der erste, der sich die Melancholie in der Harmonik und den eigentümlichen Humor seiner Heimat (er war Katalane) zunutze machte. Obwohl er Volksmusik nicht wörtlich zitiert, ist das Stück doch von jemandem komponiert, der sie einatmete, bis sie in seine Musik überging, ohne dass eine Grenze erkennbar blieb. Nie erreichte Musik so vielfältige, so farbenfreudige Ausprägung. Man schließt die Augen und es schwindelt einen vor lauter Einfallsreichtum der Musik." (Claude Debussy, Revue musicale S.I.M. IX/12, 1. Dezember 1913, S. 43, zitiert nach dem Vorwort des ersten Hefts der Henle-Urtextausgabe).
ab (17.05.2008, 13:59): Original von Zelenka Albéniz, Iberia, Hamelin (Hyperion)
"Widmen wir uns nun Isaac Albéniz. Bekannt geworden zunächst als unvergleichlicher Virtuose, verschaffte er sich bald hervorragende Kenntnis in der Kunst des Komponierens. Auch wenn er in keiner Weise Liszt ähnelt, so erinnert doch die Überschwänglichkeit seiner Ideen an letzteren. Albéniz war der erste, der sich die Melancholie in der Harmonik und den eigentümlichen Humor seiner Heimat (er war Katalane) zunutze machte. Obwohl er Volksmusik nicht wörtlich zitiert, ist das Stück doch von jemandem komponiert, der sie einatmete, bis sie in seine Musik überging, ohne dass eine Grenze erkennbar blieb. Nie erreichte Musik so vielfältige, so farbenfreudige Ausprägung. Man schließt die Augen und es schwindelt einen vor lauter Einfallsreichtum der Musik." (Claude Debussy, Revue musicale S.I.M. IX/12, 1. Dezember 1913, S. 43, zitiert nach dem Vorwort des ersten Hefts der Henle-Urtextausgabe).
Gruß, Zelenka
Was für Worte! Ich bin schon auf den entsprechenden Beitrag an gegebenenr Stelle gespannt, beschränken sich meine Kenntnisse bislang auf wenige Aufnahmen!
HenningKolf (17.05.2008, 14:22): vorhin in der Post, schon gerippt und getaggt auf dem Hörer
Zelenka (17.05.2008, 14:24): Original von ab Original von Zelenka Albéniz, Iberia, Hamelin (Hyperion)
"Widmen wir uns nun Isaac Albéniz. Bekannt geworden zunächst als unvergleichlicher Virtuose, verschaffte er sich bald hervorragende Kenntnis in der Kunst des Komponierens. Auch wenn er in keiner Weise Liszt ähnelt, so erinnert doch die Überschwänglichkeit seiner Ideen an letzteren. Albéniz war der erste, der sich die Melancholie in der Harmonik und den eigentümlichen Humor seiner Heimat (er war Katalane) zunutze machte. Obwohl er Volksmusik nicht wörtlich zitiert, ist das Stück doch von jemandem komponiert, der sie einatmete, bis sie in seine Musik überging, ohne dass eine Grenze erkennbar blieb. Nie erreichte Musik so vielfältige, so farbenfreudige Ausprägung. Man schließt die Augen und es schwindelt einen vor lauter Einfallsreichtum der Musik." (Claude Debussy, Revue musicale S.I.M. IX/12, 1. Dezember 1913, S. 43, zitiert nach dem Vorwort des ersten Hefts der Henle-Urtextausgabe).
Gruß, Zelenka
Was für Worte! Ich bin schon auf den entsprechenden Beitrag an gegebenenr Stelle gespannt, beschränken sich meine Kenntnisse bislang auf wenige Aufnahmen!
Hieraus das Magnificat BWV 243 in einer Einspielung aus dem Jahr 1949. Es ist meine erste Bekanntschaft mit diesem Werk, mir fehlt bis jetzt die Vergleichsmöglichkeit mit anderen Aufnahmen, aber ich bin jedenfalls so begeistert, daß ich mir diese CD seit gestern immer wieder anhöre!
Grüße, Sarastro
Zelenka (18.05.2008, 06:51): Original von Sarastro http://i6.ebayimg.com/04/i/000/ef/c0/4b28_1.JPG
Hieraus das Magnificat BWV 243 in einer Einspielung aus dem Jahr 1949. Es ist meine erste Bekanntschaft mit diesem Werk, mir fehlt bis jetzt die Vergleichsmöglichkeit mit anderen Aufnahmen, aber ich bin jedenfalls so begeistert, daß ich mir diese CD seit gestern immer wieder anhöre!
Cetay (inaktiv) (18.05.2008, 10:13): Da ich zur Zeit kaum Klassik höre, mache ich mich entsprechend rar in diesem Faden. Klassischer als gerade jetzt geht es allerdings kaum: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RuEq%2BQjAL._SL500_AA240_.jpg Mozart; Klavierkonzert 27, KV 545; Andreas Staier, Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
Sarastro (18.05.2008, 10:31): Original von Zelenka Original von Sarastro
Hieraus das Magnificat BWV 243 in einer Einspielung aus dem Jahr 1949. Es ist meine erste Bekanntschaft mit diesem Werk, mir fehlt bis jetzt die Vergleichsmöglichkeit mit anderen Aufnahmen, aber ich bin jedenfalls so begeistert, daß ich mir diese CD seit gestern immer wieder anhöre!
Grüße, Sarastro
Wer dirigiert denn? Ferdinand Leitner?
Gruß, Zelenka
So ist es. Die anderen Interpreten: Marta Schilling, Sopran; Gertrude Pitzinger, Alt; Heinz Marten, Tenor; Gerhard Gröschel, Baß; Singgemeinschaft Rudolf Lamy; Solistenvereinigung der Bachwoche Ansbach.
Between Two Worlds: Judgement Day Symphonische Serenade Thema und Variationen
John Mauceri / Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin 1995 John Mauceri / Deutsches Symphonie-Orchester Berlin 1994
Die drei Werke wurden mit Hauptaugenmerk auf Korngolds Emigrantenschicksal zusammengestellt. Between Two Worlds stellt den Soundtrack zu einem Film dar, der sich auf phantastische Weise mit dem 2. Weltkrieg und der Emigration (im Film ein Konzertpianist) auseinandersetzt. Die Musik klingt sehr effektvoll (inklusive Warnsirene), dramatisch und melodisch: - die von John Mauceri editierte Fassung lässt sich wie eine symphonische Dichtung hören. Die "Serenade" für Streichorchester ist in der Klangsprache etwas schlichter und auch schroffer. Sie soll den durch seine Emigrationserfahrungen gereiften Komponisten zeigen, der gleichwohl sein Wiener Flair nicht verloren hat. "Thema und Variationen" schließlich war eines jener Auftragswerke für den Emigranten Korngold, mit denen er sich über Wasser hielt: - es wurde für ein amerikanisches Studentenorchester geschrieben.
Rachmaninov (18.05.2008, 12:16): Original von Zelenka Zum ersten Mal:
Auch nach Pludermacher, Bavouzet, Pollini und nun Francois heute: Michelangeli mit den Préludes ist für mich der Größte! :)
Zelenka (18.05.2008, 18:58): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C59E99YVL._SL500_AA240_.jpg
Debussy Préludes I / Samson Francois
Auch nach Pludermacher, Bavouzet, Pollini und nun Francois heute: Michelangeli mit den Préludes ist für mich der Größte! :)
Ich sehe es im Prinzip auch so, obwohl der eine oder andere Name noch zu überprüfen wäre, z.B. Paul Jacobs (Nonesuch).
Gruß, Zelenka
Cosima (18.05.2008, 19:36): Original von Zelenka Ich sehe es im Prinzip auch so, obwohl der eine oder andere Name noch zu überprüfen wäre, z.B. Paul Jacobs (Nonesuch).
Außer den genannten Pianisten habe ich (mit Heft 1) im Laufe der Zeit noch Gieseking, Osborne, Rogé und Kocsis gehört, Richter und Moravec mit Auszügen. Gieseking gefällt mir insgesamt noch sehr gut. - Ich denke, ich überprüfe hier nichts mehr.
Rachmaninov (18.05.2008, 22:46): Original von daniel5993 Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571173054.jpg
Würdest du sagen, dass Hewitts G-Variationen eine lohnende Investition ist?
Schwer zu sagen, gibt es doch so viele! So, viele unterschiedliche Aufnahmen! Mir gefällt sie gerade ganz gut, Hewitt ist schon eine gute Bach-Interpretion IMO.
Aber Empfehlung -... ?(
daniel5993 (18.05.2008, 22:56): Original von Rachmaninov
Schwer zu sagen, gibt es doch so viele! So, viele unterschiedliche Aufnahmen! Mir gefällt sie gerade ganz gut, Hewitt ist schon eine gute Bach-Interpretion IMO.
Aber Empfehlung -... ?(
Hab die GV in den letzten Tagen für mich persöhnlich entdeckt! Ich komme wohl nicht drumherum mir den vierseitigen Thread hier im Forum darüber durchzulesen.
Daraus nun der "Threnos (Klagegesang) für die Opfer von Hiroshima" für 52 Streichinstrumente (24 Violinen, 10 Bratschen, 10 Celli, 8 Kontrabässe) und die "Fluorescences" für Orchester.
Die Widmung fügte Penderecki erst nach dem Komponieren hinzu - er sei überrascht gewesen, welch emotionale Musik er geschrieben habe. Zumindest die Bezeichnung "Klagegesang" scheint mir treffend: - die Streicher erzeugen gleich zu Beginn Klänge, die tatsächlich fast wie aufschreiende menschliche Stimmen anmuten. Ansonsten hören wir viele fremdartige Töne: - Klopfen, Schlagen, intervallartiges Ziehen.
Noch geräuschhafter sind die "Fluorescences": - es handelt sich um regelrechte "Industrial Music". An dem, was unter dieser Bezeichnung an experimenteller vorrangig elektronischer bzw. elektroakkustischer Musik Anfang der Achtziger im "U-Musik"-Sektor (Throbbbing Gristle, Psychic TV, SPK, Cabaret Voltaire, (frühe) Current 93, (frühe) Einstürzende Neubauten, Hafler Trio, Sigillum S usw.) entstanden ist, dürfte Penderecki neben einigen anderen Komponisten nicht ganz unschuldig gewesen sein. Der "befreite Klang" des Stückes beruht auf einem ungewöhnlich besetzten Großorchester: - die in vierfacher Stärke auftretenden Bläser und das Schlagwerk haben besonders laute Stimmen. Dazu kommen Tonerzeuger wie eine elektrische Klingel, eine singende Säge, Glas-Holz-Eisen-Stücke oder eine Schreibmaschine. Die Kuhglocken wirken in dieser Umgebung schon fast bieder. Ich finde es spannend, solche fremdartigen Klangräume zu durchschreiten.
Bisher älteste bekannte Aufnahme vom 21.06.54, kanadischer Rundfunk. Außerdem weiteres von Bach, Beethoven, Wiener Schule. Seit kurzem in meinem Archiv.
Bei mir "PPräludium und Fuge" BWV 552 Bach / Busoni
Bernd Glemser
Nacht
Nordolf (18.05.2008, 23:22): Weiter mit dem polnischen "Düsterling". Wenige Jahre nach den Geräusch-Kompositionen verbindet Penderecki die neuen klanglichen Möglichkeiten aus diesen Experimenten mit traditioneller Musik für Chor und Orchester:
Jürgen (19.05.2008, 00:02): Original von Tranquillo http://ecx.images-amazon.com/images/I/510f2gm68XL._SL500_AA240_.jpg
John Dowland: Lautenmusik Jakob Lindberg Auch beim zweiten Hören: :times10
Dowland ist das Einzige, was ich heute gehört habe. Heute mittag lief etwa drei Stunden lang nur diese Musik. Erst bei meinen Vorbereitungen zum mittäglichen Grillen und danach auch dabei. Wir hatten nämlich durchweg schönes, wenn auch nicht übermäßig heisses Wetter.
Diese Musik kann ich sowohl konzentriert über KH, als auch nebenbei hören. Interessant finde ich diese kurzen Momente, die ich irgendwie mit Mittelalter assoziiere. Ich kann das leider nicht genauer begründen, aber ich höre so eine Sequenz und denke: Oh, das hat was Mittelalterliches.
Grüße Jürgen
Tranquillo (19.05.2008, 06:05): Original von Jürgen Diese Musik kann ich sowohl konzentriert über KH, als auch nebenbei hören. Interessant finde ich diese kurzen Momente, die ich irgendwie mit Mittelalter assoziiere. Ich kann das leider nicht genauer begründen, aber ich höre so eine Sequenz und denke: Oh, das hat was Mittelalterliches.
Hallo Jürgen,
Deinen Eindruck kann ich sehr gut nachvollziehen. Dowland benutzt melodische und harmonische Wendungen, die im Hochbarock und in der Klassik nicht mehr üblich waren. Wenn man fast nur Musik aus diesen beiden (und noch späteren) Epochen hört, klingt das irgendwie "fremd", aber nicht unbedingt "exotisch" - das ist für den heutigen Hörer ein besonderer Reiz dieser Musik. Vielleicht bekommst Du Lust, noch mehr aus dieser Zeit zu hören? Ich hätte noch einige Empfehlungen parat...
ab (19.05.2008, 10:03): Original von Cosima Original von Zelenka Ich sehe es im Prinzip auch so, obwohl der eine oder andere Name noch zu überprüfen wäre, z.B. Paul Jacobs (Nonesuch).
Außer den genannten Pianisten habe ich (mit Heft 1) im Laufe der Zeit noch Gieseking, Osborne, Rogé und Kocsis gehört, Richter und Moravec mit Auszügen. Gieseking gefällt mir insgesamt noch sehr gut. - Ich denke, ich überprüfe hier nichts mehr.
Gruß, Cosima
Schade, dann entgeht Dir Monique Haas!
Ich kenne (leider in dieser Reihenfolge) nicht Francois, Pludermacher, Osborne und Moravec, wenn mich aber noch etwas besonders interessiert, dann Korioliov, dessen Soundschnitzel mich wesent mehr beeindruckt haben als erwartet - außerdem bin ich auf die von Debussy selbst eingespielten Stücke gespannt, die demnächst bei Tacet auf einem Steinway-D aufgenommen, gepaart mit sämtlichen Ravel Selbsteinspielungen herauskommen werden.
Paul Jacobs ist sehr subjektives Spiel - also eher etwas für mich :W als für Zelenka und Dich.
Poztupimi (19.05.2008, 18:06): So, Feierabend am ersten Arbeitstag nach einem Pfingsturlaub ohne Netz und Musik mit Schubert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411yhm9m92L._SL500_AA240_.jpg Franz Schubert (1797-1828) Lieder nach Gedichten von Mayrhofer, Leitner, Schiller & Goethe Matthias Goerne, Bariton / Elisabeth Leonskaja, Piano
Warum habe ich nur derart lange gefackelt? :times10
Gruß, Zelenka
Ich kann verstehen, wenn man zögert, immer weiter Aufnahmen der Symphonien zu erwerben, aber Du hast es schließlich doch getan und ich stimme Dir zu. Und daher läuft bei mir jetzt:
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Viele Grüße, Wolfgang
@Hebre Wilkommen im Forum :hello
HenningKolf (19.05.2008, 20:19): und nun bin ich gespannt
Warum habe ich nur derart lange gefackelt? :times10
Gruß, Zelenka
Ich kann verstehen, wenn man zögert, immer weiter Aufnahmen der Symphonien zu erwerben, aber Du hast es schließlich doch getan und ich stimme Dir zu. Und daher läuft bei mir jetzt:
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Viele Grüße, Wolfgang
@Hebre Wilkommen im Forum :hello
Lieber Wolfgang:
Die schlechte Nachricht ist, daß jetzt auch noch die Symphonien 4 und 7 fällig werden ... Ich bin jedenfalls dieses Jahr noch nicht oft so begeistert gewesen.
Liebe Hebre:
Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!
Gruß, Zelenka
Zelenka (19.05.2008, 20:34): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf und nun bin ich gespannt
Ich bin nicht gespannt ... Das Urteil sollte eigentlich sehr günstig ausfallen.
Gruß, Zelenka
@Zelenka,
Henning wird einen anderen F. Liszt hören als er ihn wohl kannte. Darauf warte ich dann schon mit Spannung :leb
Ich weiß nicht, welchen Liszt Henning kannte ... Hoffen wir jedenfalls auf ein mildes Urteil!
Gruß, Zelenka
daniel5993 (19.05.2008, 20:48): Höre gerade Mozarts Krönungsmesse mit Peter Schreier und der Staatskapelle Dresden, 1989. Leider ist die CD nicht mehr erhältlich, dewegen auch kein Cover.
Poztupimi (19.05.2008, 20:48): Während ich meine CDs wenigstens schon mal grüppchenweise sortiere läuft diese:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41HYS2DNECL._SL500_AA240_.jpg Franz Schubert (1797-1828) Symphonie Nr. 8 (9) C-Dur D 944 "Die Große" The Chamber Orchestra of Europe / Claudio Abbado
DAS gefällt mir ausgesprochen gut, und dieses Werk ist schon recht weit entfernt von h-moll-Sonate, Rhapsodien und Klavierkonzerten (das ist das mir bisher bekannte Klavierwerk Liszts - die Rhapsodien allerdings nicht zur Gänze), finde ich jedenfalls...wenn mir das ohne Erläuterung vorgespielt worden wäre hätte ich kaum auf Liszt getippt, denke ich.
:hello
daniel5993 (19.05.2008, 21:40): Original von daniel5993 Programmänderung! Mir ist doch nicht im geringsten nach einer Messe!
Diese CD macht Lust, auch mal in die KKs mit Aimard / Harnoncourt reinzuhören.
Rachmaninov (20.05.2008, 08:38): Original von Dox Orkh
Oha, ich finde die KK's nicht sonderlich nennenswert und hörenswert....
Gerion (20.05.2008, 09:17): Mir bereiteten die KKs unter Harnoncourt und mit Aimard doch einige Freude. Ob man sie zu den Spitzeneinspielungen zählen muss, kann ich allerdings nicht beurteilen.
Tranquillo (20.05.2008, 10:13): Heute morgen in der Bahn:
Orgelkonzerte von Haydn Amsterdam Baroque Orchestra, Ton Koopman
(kein Cover, nicht mehr lieferbar)
Jürgen (20.05.2008, 10:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41S892APPYL._SL500_AA240_.jpg
Korngold VK/Mutter
Und danach Winterreise Hotter/Raucheisen.
Cetay (inaktiv) (20.05.2008, 10:57): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Oha, ich finde die KK's nicht sonderlich nennenswert und hörenswert....
Kennst du o.g. Aufnahme? Ich finde Aimards Spiel sehr vielschichtig und "tiefgründig", vor allem das Intro zur Chorphantasie.
ab (20.05.2008, 11:10): Original von daniel5993 Höre gerade Mozarts Krönungsmesse mit Peter Schreier und der Staatskapelle Dresden, 1989. Leider ist die CD nicht mehr erhältlich, dewegen auch kein Cover.
Diese Philips-Aufnahme - anders als das Mozart-Requiem von ihm - habe ich als eine der erfreulichesten Dirigate von Peter Schreier in Erinnerung.
ab (20.05.2008, 11:15): Original von Gerion Mir bereiteten die KKs unter Harnoncourt und mit Aimard doch einige Freude. Ob man sie zu den Spitzeneinspielungen zählen muss, kann ich allerdings nicht beurteilen.
Mir haben sie - obwohl ich nicht selten Harnoncourt-Fan bin - sehr wenig zugesagt, insbesondere, weil deren beiden Zugänge doch sehr unterschiedlich sind und sie nicht wirklich zu einer Einheit finden.
Meine Schwester war damals im Konzert des Trippelkonzerts und schwärmt heute noch von dieser Spielfreude. Dabei kann man sich wohl kaum größere Unterschiede vorstellen als zwischen Hagen und Zehetmair. Na ja, zB Oistrach und Richter waren auch grundverschieden und haben aber dennoch zum Teil berückende gemeinsame Musizierkunst abgeliefert.
ab (20.05.2008, 11:25): Scriabin: Preludes von Racha Arodaky :thanks
Simon Barere - einer der ganz großen Pyrotechniker am Klavier. Kann ich nur in kleinen Dosen genießen, ansonsten aber :down !
Gruß, Cosima
Poztupimi (20.05.2008, 16:52): Feierabend, starte mit dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/617T3Y6Z58L._SL500_AA240_.gif Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Ein Sommernachtstraum – Ouvertüre für Orchester op. 21 & Schauspielmusik für zwei Soprane, Frauenchor und Orchester op. 61 Orchestre des Champs Elysées, Chœur de la Chapelle Royale, Collegium Vocale Gent / Sandrine Piau, Delphine Collot / Philippe Herreweghe
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (20.05.2008, 17:49): Rückwärts in der Zeit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61KE0R2PGEL._SL500_AA240_.gif Joseph Haydn (1732-1809) Symphonie Nr. 59 A-Dur Hob. I: 59 "Feuersymphonie" & Symphonie Nr. 65 A-Dur Hob. I: 65 The Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood
Grumiaux' Mono-Mozart-Konzerte mit den Wiener Symphonikern unter Moralt und Paumgartner (Philips). Sie sind etwas frischer als die später unter C. Davis aufgenommenen.
Die Meinungen über diese "imaginäre Symphonie" sind ja durchaus geteilt. Allein das hat mich neugierig gemacht. :)
Gruß, Cosima
P.S.: Ich habe die CD noch nicht ganz durch, aber schon jetzt als ersten Eindruck: Was für eine gigantische Klangpracht und Klangschönheit! Und die Aufnahmequalität ist grandios! Eine wirkliche Erholung nach all dem Geknister und Rauschen der letzten Zeit. Ich jedenfalls bin sehr begeistert! :down :down :down
Zelenka (20.05.2008, 20:02): Original von Cosima Eine wirkliche Erholung nach all dem Geknister und Rauschen der letzten Zeit. Ich jedenfalls bin sehr begeistert! :down :down :down
:D :D :D
Gruß, Zelenka
Poztupimi (20.05.2008, 20:29): Rausch- und knisterfrei jetzt bei mir:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61PWE48DAQL._SL500_AA240_.gif Christoph Willibald Gluck (1714-1787) Orphée et Eurydice – Opéra en 3 actes (frz. Fassung von Hector Berlioz, 1866) Anne Sofie von Otter, Barbara Hendricks, Brigitte Fournier / Orchestre de l'Opera de Lyon, The Monteverdi Choir / John Eliot Gardiner
Euch einen schönen Abend, Wolfgang
Rachmaninov (20.05.2008, 20:45): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh
Oha, ich finde die KK's nicht sonderlich nennenswert und hörenswert....
Kennst du o.g. Aufnahme? Ich finde Aimards Spiel sehr vielschichtig und "tiefgründig", vor allem das Intro zur Chorphantasie.
Ja, ich kenne sie, bzw. habe sie enttäuscht beiseite gelegt seit dem letzten Hören!
Jean Sibelius "Violin Concerto" Sergei Prokofiev "Violin Concerto No. 2" Alexander Glazunov "Violin Concerto"
Violine: Jascha Heifetz Sibelius: Walter Hendl / Chicago Symphony Orchestra 1959 Prokofiev: Charles Munch / Boston Symphony Orchestra 1959 Glazunov: Walter Hendl / RCA Victor Symphony Orchestra 1963
Für mich sind diese Einspielungen immer noch vorbildlich. Das Heifetz von einigen als "kalter Perfektionist" bezeichnet wird, kann ich schlicht nicht verstehen. Sein klarer geschliffener Geigenton steht nicht im Widerspruch zum deutlich romantischen Pathos dieser Interpretationen. Vielleicht war Heifetz so etwas wie der "Otto Klemperer" unter den Geigern...
durchaus erfreulich anzuhören! Eine sehr positive Scriabin-Überraschung!
Rachmaninov (20.05.2008, 21:18): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4260034867062.jpg
Bei mir "PPräludium und Fuge" BWV 552 Bach / Busoni
Bernd Glemser
Nacht
Wie ist denn Dein Eindruck von Glemsers Busoni-Bach?
Glemser ist ein richtig guter Pianist! Wer erwartet hier die Transkriptionen mit einer gewissen "Erhabenheit" zu hören wird durchaus positiv überrascht, wenn er denn bereit ist für andere Sichtweisen. Jedenfalls war er bei mir so, als ich BMV 1004 in der Busoni Bearbeitung hörte. Schon recht kraftvolles Klavierspiel, starker Ausdruck. Aber Glemser kann auch anders, wie BWV 552 deutlich zeigt. Recht wandlungsfähig. Interessante Eindrücke
Bayern4-Besprechung
Rachmaninov (20.05.2008, 21:24): Original von Nordolf http://www.prokofiev.org/images/covers/thm/t-bmg61744.jpg
Jean Sibelius "Violin Concerto" Sergei Prokofiev "Violin Concerto No. 2" Alexander Glazunov "Violin Concerto"
Violine: Jascha Heifetz Sibelius: Walter Hendl / Chicago Symphony Orchestra 1959 Prokofiev: Charles Munch / Boston Symphony Orchestra 1959 Glazunov: Walter Hendl / RCA Victor Symphony Orchestra 1963
Für mich sind diese Einspielungen immer noch vorbildlich. Das Heifetz von einigen als "kalter Perfektionist" bezeichnet wird, kann ich schlicht nicht verstehen. Sein klarer geschliffener Geigenton steht nicht im Widerspruch zum deutlich romantischen Pathos dieser Interpretationen. Vielleicht war Heifetz so etwas wie der "Otto Klemperer" unter den Geigern...
@Nordolf, ich bin immer wieder begeistert, wie es Dir gelingt Deine Höreindrücke und Gedanken derart in wenige Worte zu verdichten. :times10
Heike (20.05.2008, 21:47): Das gilt sicher nicht mehr als Klassik, aber ich finde es trotzdem genauso schön und höre es auch nach 10 Jahren immer noch gerne:
Nordolf (20.05.2008, 21:53): Original von Rachmaninov
@Nordolf, ich bin immer wieder begeistert, wie es Dir gelingt Deine Höreindrücke und Gedanken derart in wenige Worte zu verdichten. :times10
Deine Einschätzung teile ich zudem :beer
Hallo Rachmaninov,
Danke - das stärkt! Ich habe ja auch immer wieder Zweifel am "intersubjektiven" Wert meiner Einschätzungen (und bin damit vermutlich nicht der Einzige hier).
Klar - Heifetz ist einfach klasse!
:beer :hello Jörg
Rachmaninov (20.05.2008, 22:01): Original von Nordolf Original von Rachmaninov
@Nordolf, ich bin immer wieder begeistert, wie es Dir gelingt Deine Höreindrücke und Gedanken derart in wenige Worte zu verdichten. :times10
Deine Einschätzung teile ich zudem :beer
Hallo Rachmaninov,
Danke - das stärkt! Ich habe ja auch immer wieder Zweifel am "intersubjektiven" Wert meiner Einschätzungen (und bin damit vermutlich nicht der Einzige hier).
Klar - Heifetz ist einfach klasse!
:beer :hello Jörg
@Jörg,
glaube mit, Du schriebst richtig gut nieder was Du bei Hören empfindest.
Cetay (inaktiv) (21.05.2008, 07:22): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dvOFUY-hL._SL500_AA240_.jpg
Rameau - Marc Minkowski
Die Meinungen über diese "imaginäre Symphonie" sind ja durchaus geteilt. Allein das hat mich neugierig gemacht. :)
Gruß, Cosima
P.S.: Ich habe die CD noch nicht ganz durch, aber schon jetzt als ersten Eindruck: Was für eine gigantische Klangpracht und Klangschönheit! Und die Aufnahmequalität ist grandios! Eine wirkliche Erholung nach all dem Geknister und Rauschen der letzten Zeit. Ich jedenfalls bin sehr begeistert! :down :down :down
Das kann ich nachvollziehen. Bei mir hat diese CD ein kleines Rameau-Fieber ausgelöst.
Bei Wagner bleibt das Fieber noch aus. Sicherlich hat das eine gewisse Faszination, aber mir kommt das nicht wie klassische Musik vor, sondern eher wie eine große "Show" für die Ohren. Die Empfindungen ähneln bei mir eher denen, die ich beim Genuß guter Rock- oder gar Metal-Musik habe. Wahrscheinlich sind die Wagnerianer verkappte Headbanger, die die Contenance wahren müssen und deshalb auf Stoff zurückgreifen, der sich "klassisch" nennen darf. :wink
Ich habe dann gestern mal nachgesehen, was aus ihm eigentlich geworden ist. Wusstet Ihr, dass dieser junge Ausnahmepianist bereits 2005 verstorben ist?
:I
Rachmaninov (21.05.2008, 08:27): Original von Jeremias Gestern gehört:
Ich habe dann gestern mal nachgesehen, was aus ihm eigentlich geworden ist. Wusstet Ihr, dass dieser junge Ausnahmepianist bereits 2005 verstorben ist?
:I
@Jeremias,
ich meine wir hatten uns mal kurz via anderer Kommunikationsmittel kurz über ihn unterhalten und festgestellt, daß er früh verstorben war.
uhlmann (21.05.2008, 08:34): Original von Dox Orkh Wahrscheinlich sind die Wagnerianer verkappte Headbanger...
ab (21.05.2008, 11:46): Wenzel Ludwig von Radolt (1667-1716) Wiener Lautenkonzerte Hubert Hoffmann (Laute),Gunar Letzbor (Violine & Leitung), Ars Antiqua Austria Challenge.
Was für eine tonmeisterliche audiophile Leistung! :down
Was für ein Label-Konzept auf einer CD mit Lautenkonzerten einen Geiger aufs Cover zu setzen ?(
Michel Block spielt Albéniz' "Iberia" (EMI, 1971-3)
"Albeniz: Iberia (complete); Navarra. (Michel Block pianist, Connoisseur Society; 2 LPs.) Enrique Fernandez Arbos' glittering orchestrations helped make El Puerto, Triana and the ten other pieces in Iberia popular throughout the world. But, as Alicia de Larrocha has proved over the years in three recordings of the suite, the piano originals are as atmospherically Spanish as one could wish and, in the end, preferable. Here is a recording by the French American Michel Block that not only challenges De Larrocha's supremacy, but topples it. Block's playing has an earthy swagger and poetic sweep that the lady from Barcelona cannot match." (Time 23.5.1977, es sind ebendiese EMI-Aufnahmen, von denen hier die Rede ist.)
"Until Connoisseur Society reissues Michel Block's unsurpassed early-1970s version, my favorite Iberias on CD remain (in order of preference) Sanchez, De Laroccha's 1962 recording on EMI, and Martin Jones on Nimbus." (Jed Distler, classicstoday.com)
Gruß, Zelenka
Poztupimi (21.05.2008, 18:32): Zum Feierabend kein Headgebange sondern Mozart:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947575269.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) "Portraits" – Arien aus Cosi fan tutte, Le nozze di Figaro, Don Giovanni sowie Lungi le cure aus "Davidde peninente" KV 469 & Exsultate, jubilate KV 165 Cecilia Bartoli, Mezzosopran / Wiener Kammerorchester / György Fischer
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Klavierkonzerte Nr. 20
Gerion (22.05.2008, 11:08): @Amade: Die Jerusalem-Aufnahme würde mich auch interessieren. Hast Du schon reingehört?
ab (22.05.2008, 11:52): Original von Zelenka Michel Block spielt Albéniz' "Iberia" (EMI, 1971-3)
das klingt ja sehr interessant! Ob diese Aufnahme wohl Deinen Favoriten bislang vom Thron stroßen wird!?
-- Bei uns gerade im Radio verklungen: Wiener Festwochen 2008 - Matinee Wiener Philharmoniker, Dirigent und Klavier: Daniel Barenboim. Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester B-Dur, KV 595 (Aufgenommen am 18. Mai im Großen Musikvereinssaal in Wien) Es ist jedes Mal von neuem nicht zu überhören, das die Wiener mit diesem Musiker besonders gerne zusammenspielen. Nach einer Pause gehts dann weiter: Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9, d-Moll, WAB 109
Spätenstens danach - je nachdem wie überzeugend er heute den Taktstock schwingt - habe ich vor, nochmals in eine Leihgabe hinein zu hören: die hoch gelobte ebs-CD mit Musik von Max Bruch unter Theo Wolters und der Geigerin Ursula Schoch - eine wunderbar musikalische Musikerin!
J.S. Bach - Café Zimmermann Concerts avec plusieurs instruments (Das Label Alpha hat immer so wunderschöne Cover.) :hello
ab (22.05.2008, 20:30): Im Radio: Claudio Monteverdi: "Vespro della Beata Maria Vergine", Marienvesper La Capella Ducale; Musica Fiata, Leitung: Roland Wilson
Aufgenommen am 29. April im Dom zu Speyer im Rahmen der "Schwetzinger Festspiele 2008"
Wiener Philharmoniker Karl Böhm Mittschnitt der Salzburger Festspiele 8/1969
Cetay (inaktiv) (23.05.2008, 08:14): Der Countdown läuft, nur noch 9 Tage in diesem herrlichen Klassikforum :B
Immer den Ball flach halten. Und wenn es so kommt: alles ist vergänglich. Bzw. nachdem neueste Forschungsergebnisse darauf hindeuten, dass die Zeit keine physikalische Realität hat, d.h alles was war, ist und sein wird in Wirklichkeit gleichzeitig existiert, steht eh schon fest wie es kommt. Also relaxen und das Leben genießen. :beer
Ich hab das gestern ausgiebig getan u.a. mit Brahms - Klarinettensonaten - Michael Simm / Bernd Casper (Eterna) Eine mir absolut nichtssagende Aufnahme ohne Klangsinnigkeit, Spannung und Emotionen. Vivaldi - 4 Jahreszeiten - Janine Jansen Bei den Kontroversen um Jansen stehe ich ganz weit auf der Pro Seite. Ich mag ihre "dreckige", hochemotionale Spielweise. Smetana - Ma Vlast - Talich (Naxos Historical) Großartig. Einer der Fälle, bei dem mir erst die richtige Interpretation Zugang zu einem Werk, das ich vorher nicht austehen konnte, verschafft hat.
:hello Grüße an alle, die heute auch arbeiten müssen und natürlich an den Rest, der nicht gerade Forumspause macht.
Cetay (inaktiv) (23.05.2008, 08:20): @ Daniel
Und: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Mögen sich deine Träume in der vermeintlichen Realität manifestieren. :beer
Nordolf (23.05.2008, 08:47): @ Daniel:
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg fürs neue Lebensjahr!
(und natürlich viele CDs von Deinen drei großen B: Böhm, Bernstein und Brendel - falls überhaupt noch welche fehlen... :wink)
Rachmaninov (23.05.2008, 09:50): Original von Nordolf @ Daniel:
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg fürs neue Lebensjahr!
(und natürlich viele CDs von Deinen drei großen B: Böhm, Bernstein und Brendel - falls überhaupt noch welche fehlen... :wink)
Auch meinerseits Glückwünsche an BEIDE Geburtstags"knder" :hello
Cosima (23.05.2008, 12:45): Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an Daniel! :hello
Bei mir zum Wochenende ( :) ) Berlioz - Bernstein:
Bislang kannte ich nur die Version unter Inbal, die allerdings keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat.
Gruß, Cosima
daniel5993 (23.05.2008, 13:57): Original von Dox Orkh @ Daniel
Und: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Mögen sich deine Träume in der vermeintlichen Realität manifestieren. :beer
:D
@ alle Forianer Danke für die netten Glückwünsche! :beer
daniel5993 (23.05.2008, 14:03): und natürlich viele CDs von Deinen drei großen B: Böhm, Bernstein und Brendel Wie ist dir das bloß aufgefallen? :D
falls überhaupt noch welche fehlen... :wink Nein, es fehlen keine! Aber wenn noch welche dazukommen, dann selbstverständlich nur welche, die mit B anfangen. :hello
Sabine (23.05.2008, 15:47): Ich lasse mich gerade in einen Rausch versetzen:
ab (23.05.2008, 19:34): Das nenne ich ein Programm!
gerade im Radio:
Aus dem Konzertsaal
Bruckner Orchester Linz, Dirigent: Dennis Russell Davies; Elena Vasilieva, Mezzosopran; Hilliard Ensemble. Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5, e-Moll, op. 64 Alfred Schnittke: Symphonie Nr. 9, Rekonstruktion des Manuskripts: Alexander Raskatov (Österreichische Erstaufführung) A. Raskatov: Nunc dimittis, in memoriam Alfred Schnittke für Mezzosopran, Männerstimmen und Orchester, Texte von Joseph Brodsky und Srets Siluan (Österreichische Erstaufführung)
Claudio Arrau Philharmonia Orchestra Carlo Maria Giulini
9/1960
Poztupimi (23.05.2008, 20:13): Bin in meiner alten Wohnung, ohne Musik. Da bleibt nur, Daniel und Felix - falls er mal wieder reinschaut - zum Gebburtstag zu gratulieren:
Nordolf (23.05.2008, 20:48): Original von ab Das nenne ich ein Programm!
gerade im Radio:
Aus dem Konzertsaal
Bruckner Orchester Linz, Dirigent: Dennis Russell Davies; Elena Vasilieva, Mezzosopran; Hilliard Ensemble. Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5, e-Moll, op. 64 Alfred Schnittke: Symphonie Nr. 9, Rekonstruktion des Manuskripts: Alexander Raskatov (Österreichische Erstaufführung) A. Raskatov: Nunc dimittis, in memoriam Alfred Schnittke für Mezzosopran, Männerstimmen und Orchester, Texte von Joseph Brodsky und Srets Siluan (Österreichische Erstaufführung)
Aufgenommen am 29. April im Brucknerhaus in Linz.
Wow! Eine mutige Zusammenstellung! :down Und dazu noch das Hilliard Ensemble...
Cetay (inaktiv) (23.05.2008, 21:35): Nicht ganz so mutig aber auch beachtlich ist das, was SWR2 gerade bringt:
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg Roger Muraro (Klavier) Leitung: Sylvain Cambreling
Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio und Fuge c-moll KV 546 Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert G-dur KV 453 Olivier Messiaen: "Oiseaux exotiques" für Klavier und Kammerorchester Olivier Messiaen: "Et exspecto resurrectionem mortuorum" für Bläser und Schlagzeug
Das Et exspecto... ist ganz große Musik :down
daniel5993 (23.05.2008, 22:05): @ Wolfgang Dank dir!
Das letzte für heute (denn auch am Wochenende wartet die Arbeit auf mich), eine Neuerwerbung
Rachmaninov (24.05.2008, 09:01): Original von Nordolf Grimmige, unfreundliche, zerrissene Klänge - wunderbar umgesetzt von Gergiev mit seinem "Hausorchester":
Rameau; Le Berger fidèle, Kantate für Solostimme mit Orchester; Véronique Gens, Louvre Chor & Orchester, Mark Minkowski
Jeremias (24.05.2008, 09:40): @ Admin:
Technisch sauber, hat aber nichts zu sagen... vergleich mal die 2. Sonate mit Pogorelich oder die Etüden mit Horowitz.... den eindruck hatte ich auch schon bei der Scarlatti-CD.... ich muss leider sagen, dass Sudbin zu einem Pianisten wird, den ich wohl nicht mehr beachten werde....
Cetay (inaktiv) (24.05.2008, 11:29): Eben auf der Terasse: Eine mehrchörige Kakophonie aus Rasenmäher, Kreissäge, Bandschleifer, Hammer und Nagel und weiterem Gerät, das Krach macht. Manchmal hasse ich die Schwaben. Für die Mehrheit dieser seltsamen Spezies scheint es undenkbar zu sein, mal einfach nichts zu tun, die Seele baumeln zu lassen, ein Buch zu lesen. Naja, Punkt 12 wird Ruhe sein, wie es sich gehört, und um 13:00h 0,00s wird es weitergehen.
Bis um 12: Wagner; Götterdämmerung, Vorspiel; Knappertsbusch 56
Zelenka (24.05.2008, 12:38): Nicht auf einer Terasse und keine Kakophonie:
Gefällt mir ganz ausgezeichnet: Prachtvolle Werke in tollen Interpretationen, herrliche Klangqualität (und guter Preis, wenn man sich für die Ausgabe mit dem Alpha-Katalog entscheidet).
Gruß, Cosima
Cetay (inaktiv) (24.05.2008, 14:19): Original von Rachmaninov Original von Zelenka Nicht auf einer Terasse und keine Kakophonie:
Wilhelm Killmayer (*1927); YOLIMBA oder Die Grenzen der Magie (Neufassung 1970) - Musikalische Posse in einem Akt und vier Lobgesängen (GA) Ein Episodenstück mit Bezügen zu den verschiedensten Gattungstypen, u.a. Operettenentrée, Finalfuge der komischen Oper, Kantate, Singspiel-Couplet, A-cappella-Madrigal, Parodie, Revue, Musical - und eingestreuten Modernismen der "Musik nach 1950". Köstlich!
Rachmaninov (24.05.2008, 14:52): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Zelenka Nicht auf einer Terasse und keine Kakophonie:
wieder Zugang zu meiner Musik, zunächst diese hier:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41D1JE6TF6L._SL500_AA240_.jpg Franz Schreker (1878-1934) Der Geburtstag der Infantin - Suite nach Oscar Wilde Gewandhausorchester Leipzig / Lothar Zagrosek
Einen schönen Sonntag, Wolfgang
Rachmaninov (25.05.2008, 10:54): Original von Amadé http://www.jpc.de/image/w183/front/0/7318599916927.jpg
heute neu eingetroffen, übrigens spielt Brautigam auf einem Steinway, nicht wie so oft in letzter Zeit auf einem Hammerflügel.
Grüße Amadé
Oh, das ist interessant! Hoffe auf eine Besprechung :W
Rachmaninov (25.05.2008, 11:00): Original von Zelenka Angela Hewitt nicht mit Bach, sondern mit Couperin:
Wundervoll gespielt, hervorragende Annotationen im Booklet!
Gruß, Zelenka
@Zelenka,
diese Aufnahme kenne ich auch. Gut gespielt, aber bei Couperin fehlen mri ein wenig die Ideen bzw. der "Genius" eines J.S.Bach's
Poztupimi (25.05.2008, 11:09): Bei mir jetzt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203987528.jpg Ernst Boehe (1880-1938) 4 Episoden für großes Orchester "Aus Odysseus' Fahrten" Nr. 1 – 3: Ausfahrt und Schiffbruch / Die Insel der Kirke / Die Klage der Nausaikaa Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz / Werner Andreas Albert
(ich könnte mal wieder in Gustav Schwabs Sammlung lesen)
Viele Grüße, Wolfgang
Zelenka (25.05.2008, 11:37): Original von Rachmaninov Original von Zelenka Angela Hewitt nicht mit Bach, sondern mit Couperin:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203990825.jpg Ernst Boehe (1880-1938) 4 Episoden für großes Orchester "Aus Odysseus' Fahrten" Nr. 4: Odysseus' Heimkehr Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz / Werner Andreas Albert
Grüße, Wolfgang
ab (25.05.2008, 12:18): Im Radio gerade:
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Dirigent: Semyon Bychkov. Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 2, e-Moll, op. 27 (Aufgenommen am 18. April im Herkulessaal der Münchner Residenz)
Da ziehe ich allemal Iván Fischer mit seinem Budapster Fespielorchester vor!
Man beachte B.Lindner als Papagena, bei der meine bessere Hälte ihre Gesangsausbildung geniesst... interessant, sie mal auf CD zu hören :J
Rachmaninov (25.05.2008, 12:44): Original von Jeremias http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WDZP54J4L._SL500_AA240_.jpg
Man beachte B.Lindner als Papagena, bei der meine bessere Hälte ihre Gesangsausbildung geniesst... interessant, sie mal auf CD zu hören :J
Und Gruberova als Königin ist :down
Jeremias (25.05.2008, 13:30): Definitiv!
Bei mir jetzt: Beethoven's 5. TATATATAAAAAAAA und das Violinkonzert von Brahms mit Kyung-Wha Chung und den Wiener Philharmonikern unter Simon Rattle (EMI)
Ebenfalls :down :times10
ab (25.05.2008, 13:34): die 5. gefiel mir deutlich besser als das Konzert, besser auch als sein Zyklus mit den Wienern
Poztupimi (25.05.2008, 13:52): Bevor ich mich um 15:05 dem Muß des Tages widme, das ein oder andere kürzere Werk, zunächst hieraus:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947312727.jpg Béla Bartók (1881-1945) Musik für Streicher, Schlagzeug und Celesta Sz 106 London Philharmonic Orchestra / Georg Solti (Aufnahme von 1955)
Gruß, Wolfgang
Poztupimi (25.05.2008, 14:17): Jetzt aus dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XYWJW8EPL._SL500_AA240_.jpg Sergej Rachmaninoff (1873-1943) 3 russische Lieder für Chor und Orchester op 41 State Choir Latvija / Nordic Symphony Orchestra / Anu Tali
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (25.05.2008, 14:35): Aus der DECCA-Reihe "Entartete Musik":
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gCVSg0olL._SL500_AA240_.jpg Viktor Ullmann (1898-1944) Hölderlin-Lieder Iris Vermillion, Mezzosopran / Jonathan Alder, Piano
Viktor Ullmann wurde 1944 in Auschwitz ermordet, die hier eingespielten Lieder auf Texte von Hölderlin komponierte er in Theresienstadt, nach seiner Deportation im September 1942.
Grüße, Wolfgang
Jeremias (25.05.2008, 14:39): Bei mir jetzt: Chopin mit der 2. Sonate und den 4 Balladen, gespielt von Andrei Gavrilov, eine alte CD der DG :engel
Poztupimi (25.05.2008, 14:48): Weiter mit Gesang, diesmal mit Orchester:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124178123.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder op. 150 Michaela Kaune, Sopran / NDR Radiophilharmonie / Eiji Oue
Günter Högner, Horn Wiener Philharmoniker Karl Böhm
Cetay (inaktiv) (25.05.2008, 16:35): Original von Poztupimi Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder op. 150 Michaela Kaune, Sopran / NDR Radiophilharmonie / Eiji Oue
Die Dame hat mich mit Henzes Nachtstücken und Arien total in ihren Bann gezogen. Wie schlägt sie sich bei Strauss?
Poztupimi (25.05.2008, 17:18): Original von Dox Orkh Original von Poztupimi Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder op. 150 Michaela Kaune, Sopran / NDR Radiophilharmonie / Eiji Oue
Die Dame hat mich mit Henzes Nachtstücken und Arien total in ihren Bann gezogen. Wie schlägt sie sich bei Strauss?
Kaune gefällt im insgesamt recht gut, manchmal bei den hohen Tönen etwas weniger, da sie mir hier etwas "scharf" vorkommt. Und einige Male – zumindest bei op. 150, das ich vorhin gehört habe – finde ich das Orchester im Verhältnis zu Ihr etwas zu stark im Vordergrund. Was der Kritiker in der Fono Forum seinerzeit als "zu korrekt, zu hamburgisch hochdeutsch" erwähnte, ist mir entgangen – vielleicht, weil ich da aufgewachsen bin und da etwas unsensibel bin :D. Vergleichsaufnahmen habe ich von op. 150 keine, hiermit kann ich sehr gut leben, da ich sie doch eher selten höre.
Gruß, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (25.05.2008, 17:51): Original von Poztupimi Original von Dox Orkh Original von Poztupimi Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder op. 150 Michaela Kaune, Sopran / NDR Radiophilharmonie / Eiji Oue
Die Dame hat mich mit Henzes Nachtstücken und Arien total in ihren Bann gezogen. Wie schlägt sie sich bei Strauss?
Kaune gefällt im insgesamt recht gut, manchmal bei den hohen Tönen etwas weniger, da sie mir hier etwas "scharf" vorkommt. Und einige Male – zumindest bei op. 150, das ich vorhin gehört habe – finde ich das Orchester im Verhältnis zu Ihr etwas zu stark im Vordergrund. Was der Kritiker in der Fono Forum seinerzeit als "zu korrekt, zu hamburgisch hochdeutsch" erwähnte, ist mir entgangen – vielleicht, weil ich da aufgewachsen bin und da etwas unsensibel bin :D. Vergleichsaufnahmen habe ich von op. 150 keine, hiermit kann ich sehr gut leben, da ich sie doch eher selten höre.
Gruß, Wolfgang
Danke für diese Erläuterungen.
Bei mir jetzt (natürlich):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Y9ERK0JRL._SL500_AA240_.jpg Michaela Kaune, NDR Sinfonieorchester, Peter Ruzicka
Auch die reinen Instrumentalstücke sind allererste Sahne. Trotz Serialität sehr expressiv und klangselig. Eine CD, die mich bei jedem Hören an den Grundfesten packt.
Poztupimi (25.05.2008, 18:11): Henze fehlt bei mir (vorgemerkt), aber:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124160821.jpg Robert Schumann (1810-1856) Frauenliebe und leben – Liederzyklus op. 42 Michaela Kaune, Sopran / Burkhard Kehring, Piano
Im Anschluss an die Sendung auf DR-Kultur über Heifetz jetzt die Symphonie espagnole von Lalo noch einmal im Ganzen. :down
Ich fand die Sendung übrigens sehr gut. Fast möchte man nach so viel Perfektion und sinnlichem Geigenspiel alle anderen Geigen-CDs aus dem Fenster werfen.
Gruß. Cosima
Poztupimi (25.05.2008, 19:10): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/511wrJJ1uRL._SL500_AA240_.jpg
Im Anschluss an die Sendung auf DR-Kultur über Heifetz jetzt die Symphonie espagnole von Lalo noch einmal im Ganzen. :down
Ich fand die Sendung übrigens sehr gut. Fast möchte man nach so viel Perfektion und sinnlichem Geigenspiel alle anderen Geigen-CDs aus dem Fenster werfen.
Gruß. Cosima
Liebe Cosima,
Zustimmung in der Beurteilung der Sendung. Und: Zustimmung von meiner Seite zu Eggebrechts Meinung zum Mendelssohn. Der war mir auch zu rasant.
Den Lalo besitze ich nicht – wie überhaupt Heifetz bei mir bis vor kurzem stark unterrepräsentiert war –, daher jetzt etwas anderes aus dieser Box:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0886972174228.jpg Alexander Glazunov (1865 – 1936) Konzert für Violine und Orchester a-moll op. 82 Jascha Heifetz / RCA Victor Symphony Orchestra / Walter Hendl
Obwohl: auf der Original-LP mit dem Korngold-Konzert unter Wallenstein war nach den Angaben auf dem "Original"-Cover in der Box der Lalo gekoppelt. Und nicht wie in der Box Korngold mit Rósza & Waxman.
Grüße, Wolfgang
Zelenka (25.05.2008, 19:59): Original von Poztupimi Und: Zustimmung von meiner Seite zu Eggebrechts Meinung zum Mendelssohn. Der war mir auch zu rasant.
Nun wissen wir aber von Berlioz, daß Mendelssohn, sehr zu dessen Leidwesen, als Dirigent recht flotte Tempi bevorzugte.
Diese Symphonie erinnert mich immer mit Begeisterung an mein erstes Mahler-Konzert, was ich wohl so schnell nicht vergessen werde. Eine klasse Symphonie!
Gute Nacht!
Rachmaninov (26.05.2008, 08:25): Original von Poztupimi Liebe Cosima,
Zustimmung in der Beurteilung der Sendung. Und: Zustimmung von meiner Seite zu Eggebrechts Meinung zum Mendelssohn. Der war mir auch zu rasant.
Persönlich empfinde ich das Medelssohn VK mit Heifetz immer noch als eine der Aufnahmen, mit denen sich heutige messen können.
Rachmaninov (26.05.2008, 09:45): Original von Jeremias Definitiv!
Bei mir jetzt: Beethoven's 5. TATATATAAAAAAAA und das Violinkonzert von Brahms mit Kyung-Wha Chung und den Wiener Philharmonikern unter Simon Rattle (EMI)
Ebenfalls :down :times10
Und, wie gefällt Dir Brahms mit Chung / Rattle?
ab (26.05.2008, 10:55): Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dvOFUY-hL._SL500_AA240_.jpg
:down :down :down
Gruß, Zelenka
Ein Freund von mir und goßer Minkowski-Freund meinte zu mir, dass Minkowski dieses Musik aus Opern schon früher und viel besser aufgenommen habe, nämlich mit viel mehr Kontrasten.
Poztupimi (26.05.2008, 17:08): Feierabend, Start mit einer Oper:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EAJ1W9P5L._SL500_AA240_.jpg Giuseppe Verdi (1813-1901) La Forza del Destino (Die Macht des Schicksals) - Oper in vier Akten Paolo Washington, Zinka Milanov, Leonard Warren, Giuseppe di Stefano u.a. / Orchestra e Coro dell' Academia Nazionale di Santa Ceccilia, Roma / Fernando Previtali
Jeremias (26.05.2008, 18:04): Bei mir jetzt gerade Bruckner's 4.mit den Wienern unter Abbado. Irgendwie sieht Abbado ein wenig aus wie der Fast-Dschungelkönig Bata Ilic.... :engel
Zelenka (26.05.2008, 20:01): Original von ab Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dvOFUY-hL._SL500_AA240_.jpg
:down :down :down
Gruß, Zelenka
Ein Freund von mir und goßer Minkowski-Freund meinte zu mir, dass Minkowski dieses Musik aus Opern schon früher und viel besser aufgenommen habe, nämlich mit viel mehr Kontrasten.
Ich kann die Aufnahmen leider nicht vergleichen ... :I
Gruß, Zelenka
Cosima (26.05.2008, 20:14): Weiterhin im Banne technischer Vollkommenheit... Hach, was für ein Geiger!
Lee Venora, sopran Jennie Tourel, mezzosopran The Collegiate Chorale Abraham Kaplan, direktor
New Yorker Philharmoniker Leonard Bernstein 29/30. September 1963
Gamaheh (26.05.2008, 20:32): Bei mir läuft gerade - stimmungsgemäß - Beethovens "Chorfantasie" in einer Aufnahme mit dem Philharmonischen Orchester von Monte Carlo unter Marek Janowski mit Philippe Bianconi als Solist und dem Rundfunkchor Berlin (Radioaufnahme von 2005, daher kein Bildchen) - triumphierend und optimistisch!
Grüße, Gamaheh
Poztupimi (26.05.2008, 21:41): Jetzt im CD-Spieler:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414QNSKPAAL._SL500_AA240_.jpg Frank Martin (1890-1974) Messe für zwei vierstimmige Chöre a cappella Norddeutscher Figuralchor / Jörg Straube
ab (27.05.2008, 13:43): Bei mir gerade im Radio höchst erfreulich ein Konzertmitschnitt: Mozart unmanieriert aber dennoch sehr interessant und der lagsame Satz wunderschön.
W.A.Mozart: Konzert f. Klavierin A-Dur KV 488 Lars Vogt Orchester: Heimbach Strings und versch.Solisten Label: 6008553114 AVI (Bonus-CD)
Wer von euch hat eigentlich Lars Vogt im Konzert erlebt und kann davon berichten? :thanks
Jürgen (27.05.2008, 15:11): Original von ab Wer von euch hat eigentlich Lars Vogt im Konzert erlebt und kann davon berichten? :thanks
Es muss wohl Mitte der 90er gewesen sein, da habe ich ihn im Rahmen des Rheingau Musik Festivals auf Schloss Johannisberg erlebt.
An seinem Spiel ist mir nichts herausragendes im Gedächtnis geblieben, ausser sein auffallend manieriertes Gehabe. Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, was er damals spielte.
Etwas dünn, sorry.
Jürgen
Jeremias (27.05.2008, 16:24): Ich habe ihn vor ca. 10 Jahren mit Brahms II. in Aachen gehört... naja....
Lag heute im Briefkasten und jetzt im CD-Spieler. Hat mich nach dem ersten Satz noch nicht wirklich vom Hocker gehauen, aber kann ja noch kommen.
Grüße, Wolfgang
Die Konkurenz ist ja auch sehr stark. Hoffe DU berichtest im passenden Thread später noch genauer...
Poztupimi (27.05.2008, 18:25): Original von Rachmaninov
Die Konkurenz ist ja auch sehr stark. Hoffe DU berichtest im passenden Thread später noch genauer...
Du sagst es, und nachdem op. 61 jetzt das erste mal durch ist, fürchte ich, daß die Aufnahme in meiner persönlichen Bestenliste keinen vorderen Platz belegt.
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (27.05.2008, 18:31): Original von Poztupimi Original von Rachmaninov
Die Konkurenz ist ja auch sehr stark. Hoffe DU berichtest im passenden Thread später noch genauer...
Du sagst es, und nachdem op. 61 jetzt das erste mal durch ist, fürchte ich, daß die Aufnahme in meiner persönlichen Bestenliste keinen vorderen Platz belegt.
Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
Du wolltest Dich ja eh zu op.61 nochmal intensiver auslassen oder :wink
Poztupimi (27.05.2008, 18:45): Original von Rachmaninov
@Wolfgang,
Du wolltest Dich ja eh zu op.61 nochmal intensiver auslassen oder :wink
Erinnere mich blos nicht an meine Hausaufgaben – eine meiner vielen Baustellen. Die Liste mit meinen Notizen hat zwar meinen Umzug überlebt, aber irgendwie schiebe ich das so vor mir her. http://www.smileygarden.de/smilie/Traurig/52.gif
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (27.05.2008, 18:46): Original von Poztupimi Original von Rachmaninov
@Wolfgang,
Du wolltest Dich ja eh zu op.61 nochmal intensiver auslassen oder :wink
Erinnere mich blos nicht an meine Hausaufgaben – eine meiner vielen Baustellen. Die Liste mit meinen Notizen hat zwar meinen Umzug überlebt, aber irgendwie schiebe ich das so vor mir her. http://www.smileygarden.de/smilie/Traurig/52.gif
Grüße, Wolfgang
@Wolfgang, das kenne ich! Bei mir steht nur Schostakowitsch Sinfonie #4 auf dem Zettel. Viele Artikel sind analysiert, Gedanke zur Threadgestalltung durchdringen mein Hirn....
Rachmaninov (27.05.2008, 19:14): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946470626.jpg
Hat zwar nicht gegen die schwüle Luft geholfen, aber war doch belebend ...
Zelenka (27.05.2008, 19:17): Ich werde mich erst einmal in dieses Schatzhaus (Couperin, Rameau, Bach, Scarlatti, Debussy, Ravel etc., 17 CDs) zurückziehen, das ich mit einigen Monaten Verspätung endlich habe:
Marcelle Meyers Rameau ist fast nicht von dieser Welt ...
Weggetreten, Zelenka
Rachmaninov (27.05.2008, 19:22): Original von Zelenka Ich werde mich erst einmal in dieses Schatzhaus (Couperin, Rameau, Bach, Scarlatti, Debussy, Ravel etc., 17 CDs) zurückziehen, das ich mit einigen Monaten Verspätung endlich habe:
Marcelle Meyers Rameau ist fast nicht von dieser Welt ...
Weggetreten, Zelenka
Oh, interessant. Wie ist der Klang?
Zelenka (27.05.2008, 19:52): Original von Rachmaninov Original von Zelenka Ich werde mich erst einmal in dieses Schatzhaus (Couperin, Rameau, Bach, Scarlatti, Debussy, Ravel etc., 17 CDs) zurückziehen, das ich mit einigen Monaten Verspätung endlich habe:
Marcelle Meyers Rameau ist fast nicht von dieser Welt ...
Weggetreten, Zelenka
Oh, interessant. Wie ist der Klang?
Großenteils ganz erträglich, das Gros der Aufnahmen ist aus den 50ern (Mono), bei den wenigen Aufnahmen aus den 20ern ist eine gewisse Toleranz erforderlich.
Todd Crow spielt Liszts Klaviertranskription von Berlioz' "Symphonie fanstastique" (Musicians Showcase). Diese Transkription war die Grundlage für Schumanns Rezension der Symphonie in der "Neuen Zeitschrift für Musik". Die Orchesterfassung war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erschienen.
Gruß, Zelenka
Poztupimi (27.05.2008, 20:43): Jetzt läuft Ravel:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/513XRS55E9L._SL500_AA240_.jpg Maurice Ravel (1875-1937) Le tombeau de Couperin – Suite d'Orchestre London Symphony Orchestra / Claudio Abbado
Poztupimi (27.05.2008, 20:58): Maurice Ravel ist bei mir nicht sonderlich stark vertreten, jetzt von dieser Scheibe:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0090266860029.jpg Maurice Ravel (1875-1937) Rapsodie espagnole Wiener Philharmoniker / Lorin Maazel
Grüße, Wolfgang
Heike (27.05.2008, 21:04): Bach: Goldberg Variations von Murray Perahia
nikolaus (27.05.2008, 21:11): HURRA, bin wieder da! Nach dem die magentarote Firma 3 (in Worten DREI!!!) Wochen gebraucht hat, um meinen Telefon/DSL-Anschluss freizuschalten...
Zur Feier des Tages habe ich mir direkt folgendes gegönnt, was ich gerade höre:
Seid mir bitte nicht böse, aber ich kann unmöglich alles aufarbeiten, was in den letzten Wochen hier so los war... :(
Rachmaninov (27.05.2008, 21:13): Original von nikolaus HURRA, bin wieder da! Nach dem die magentarote Firma 3 (in Worten DREI!!!) Wochen gebraucht hat, um meinen Telefon/DSL-Anschluss freizuschalten...
Seid mir bitte nicht böse, aber ich kann unmöglich alles aufarbeiten, was in den letzten Wochen hier so los war... :(
@Nikolaus, schön das Du wieder "lebst" :leb
Poztupimi (27.05.2008, 21:27): Weiter mit Ravel:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5060148331119.jpg Maurice Ravel (1875-1937) Rhapsodie espagnole für zwei Klaviere Katia & Marielle Labèque
Grüße, Wolfgang
:hello Nikolaus, schön von Dir zu hören
Rachmaninov (27.05.2008, 21:29): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51V5Q24EVWL._SS500_.jpg
bei mir Schostakowitsch op.134
Op.134 läßt einen wohl alle emotionalen Wege gehen, die man sich wohl erdenken kann! Ein Leben in 30 minuten.... Glzman's Geigenton gefällt mir :D Bin ja kurz davor mit die Glazunov / Tchaikovsky VK CD mit ihm zu kaufen. Aber wer mein stringentes Gelübte kennt weiß das ich so was nichtmache :engel
Poztupimi (27.05.2008, 22:40): Original von Rachmaninov
Bin ja kurz davor mit die Glazunov / Tchaikovsky VK CD mit ihm zu kaufen. Aber wer mein stringentes Gelübte kennt weiß das ich so was nichtmache :engel
Die sollte jetzt irgendwann bei mir eintreffen (sicher eher als eine Brahms-CD, die schon seit Monaten in der Warteschelife ist).
Bei mir jetzt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4039731101065.jpg The Book of Madrigals – Weltliche Vokalmusik der Renaissance Ensemble Amarcord
volle :times10
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (27.05.2008, 22:45): Original von Poztupimi Original von Rachmaninov
Bin ja kurz davor mit die Glazunov / Tchaikovsky VK CD mit ihm zu kaufen. Aber wer mein stringentes Gelübte kennt weiß das ich so was nichtmache :engel
Die sollte jetzt irgendwann bei mir eintreffen (sicher eher als eine Brahms-CD, die schon seit Monaten in der Warteschelife ist).
@Wolfgang,
war mir entgangen das Du die bestellt hattest :( Bitte berichet sobald es möglich ist :down
Jeremias (27.05.2008, 23:04): Heute zwischen 2 Terminen im auto gehört:
ab (28.05.2008, 09:15): Die Sahara-Hitze macht mir Lust auf Steichquartett-Musik. Lange nicht mehr gehört: Iván Eröd, Streichquartett Nr. 2, op. 26, von 1978, gespielt vom Alea Quartett.
http://members.telering.at/praesent/img27.gif
Eröd über sich selbst: Mein Komponieren wurde nie durch eine Weltanschauung bestimmt oder dadurch, was gerade Mode war. Ich schätze das Handwerk hoch und höre nicht auf, von den großen Meistern der Vergangenheit zu lernen. Dabei glaube ich daran, dass die Quelle der Inspiration tief in unserem Inneren liegt. Meine Musik ist vielfältig wie die Welt; gelegentlich heiter oder spielerisch, da ich denke, dass das heutzutage notwendig ist, ein anderes Mal ist sie tief ernst, vor allem, wenn der Text danach verlangt, sie kann aber auch "erhaben" sein (viele werden über den Gebrauch dieses Wortes lächeln), sehnt sich doch unsere Seele nach dem Transzendenten.
ab (28.05.2008, 10:07): Nun im Radio fast zwei Stunden Musik im Interprtationsvergleich und als Komponistenportrait von Vaughan Williams.
ab (28.05.2008, 10:38): Die Musik nervt mich, also zu etwas anderem: Beethovens Pastorale mit Erich Kleiber aus dem Concertgebouw vom September 1953 (BBBCD9018)
HenningKolf (28.05.2008, 11:09): Original von ab Die Musik nervt mich
:beer bei mir fällt VW ganz überwiegend in die Kategorie "einmal gespielt, kein zweites Mal gehört"
Gruß Henning
ab (28.05.2008, 11:33): Original von HenningKolf Original von ab Die Musik nervt mich
:beer bei mir fällt VW ganz überwiegend in die Kategorie "einmal gespielt, kein zweites Mal gehört"
Gruß Henning
Dann hast Du wohl noch nie Barbirolli live aus Lugano am 11.4.1961 mit seiner 8. Sinfonie gehört (Ermitage ERM181-2) http://graphics.gemm.com/graphics_db/PA/patrec.4033.large.jpg!
ab (28.05.2008, 11:38): nach Weber Sinfoie Nr. 1 auf der selben CD mit Erich Kleiber, aus Köln von 1956, der diese Musik wirklich zu Leben erwecken konnte ohne kitschig zu werden :times10
nun aus gegebene Anlass die oben zitierte Vaughan Williams 8. Sinnfonie mit Barbirolli und seinem Hallé Orchester
Jürgen (28.05.2008, 16:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Y1VWQMM6L._SL500_AA240_.jpg
Kroumata Percussion Ensemble
1.John Cage, Second Construction 2.Henry Cowell Pulse 3.Torbjorn Iwan Lundquist Sisu 4.Yoshihisa Taira Hierophonie V
Cage ist noch recht eingängig, aber Taira ist schon hard stuff.
Grüße Jürgen
HenningKolf (28.05.2008, 17:01): Original von ab Original von HenningKolf Original von ab Die Musik nervt mich
:beer bei mir fällt VW ganz überwiegend in die Kategorie "einmal gespielt, kein zweites Mal gehört"
Gruß Henning
Dann hast Du wohl noch nie Barbirolli live aus Lugano am 11.4.1961 mit seiner 8. Sinfonie gehört (Ermitage ERM181-2) http://graphics.gemm.com/graphics_db/PA/patrec.4033.large.jpg!
falls die 8. der zu erstürmende Gipfel sein sollte hätte ich in der Tat vor der Zielerreichung aufgegeben, bis zur Nummer 8 bin ich nicht vorgedrungen...hmm...oft gefällt mir was Dir gefällt...hmm....schon wieder Geld ausgeben ?(
Cosima (28.05.2008, 19:50): Heifetz spielt Beethoven und Brahms (die Klangqualität des Naxos-Transfers - wiederum durch Mark Obert-Thorn - ist m.E. der RCA-Aufnahme fast ebenbürtig):
Ich kann der anderswo zitierten Rezension duchaus folgen, aber würde es grundsätzlich gar nicht negativ werten. Der "Schönklang" ist phasenweise wirlich sehr beeindruckend. Das langsame Tempo in der Franck-Sonate finde ich dagegen wirklich etwas extrem, allerdings bin ich das Feuer von Martha Argerich gewohnt :D
Nikolaus.
Rachmaninov (28.05.2008, 19:59): Original von nikolaus @ Rachmaninov
Wie gefällt dir Yundi Li mit dieser Aufnahme? Mich würde sie wegen des 2. Prokofiev-Konzertes durchaus reizen.
Mir gefällt die Aufnahme insgesamt doch recht gut bisher! Ozawa weiß einfach den spärlichen Orchesterpart bei Prokofievzu meistern. Yundi Li gefällt mir auch. Dennoch würde ich bei meiner Topempfehlung mit Gutierrez bleiben beim 2. Prokofiev Konzert. Ravel besticht aus meiner sicht vor allem durch die Orchesterleitung Ozawa's. Gefällt mir auch durchaus!
Rachmaninoff: Paganini-Rhapsodie Gutierrez, Baltimore SO, Zinman
Tranquillo (28.05.2008, 20:59): Meiner Meinung nach eine der besten Cembalo-Aufnahmen der Goldberg-Variationen, jetzt zum 50-jährigen Bestehen von "Das alte Werke" wieder auf CD erhältlich:
Poztupimi (28.05.2008, 21:11): Original von Rachmaninov
@Wolfgang,
war mir entgangen das Du die bestellt hattest :( Bitte berichet sobald es möglich ist :down
Kein Wunder, daß es Dir entgangen ist, ich bin ziemlich nachlässig, was die Auflistung aller zwischenzeitlich bei mir eintrudelnden Tonträger ist.
Und jetz läuftt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5133FW5V41L._SL500_AA240_.jpg Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Symphonie Nr. 5 D-Dur op. 107 "Reformation" London Symphony Orchestra / Claudio Abbado
Nordolf (28.05.2008, 21:38): Original von Rachmaninov Original von Nordolf Grimmige, unfreundliche, zerrissene Klänge - wunderbar umgesetzt von Gergiev mit seinem "Hausorchester":
Hatte die 4. mit Gergiev und seinem Hausorchester vor einiger Zeit auch gehört und war nicht so spontan begeistert wie Du es wohl bist !?
Erinnert mich auch wieder an den geplanten passenden Thread...
Kannst Du formulieren, was Dich an seiner Interpretation stört?
Mir gefällt bei Gergiev vor allem der sehr emotionale Angang - die Ausbrüche sind gnadenlos und wuchtig herausgespielt. Die rythmischen Momente (wie der Trauermarsch gleich zu Beginn) kommen prägnant und genau im richtigen Tempo daher.
:hello Jörg
Poztupimi (28.05.2008, 21:44): Zeit für Kammermusik:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0760623060323.jpg Franz Schubert (1797-1828) Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli C-Dur D 956 Leipziger Streichquartett / Michael Sanderling, Violoncello
Fein, aber die Aufnahme mit dem Auryn Quartett und Christian Poltéra nimmt mich doch noch mehr gefangen, ohne daß ich jetzt so genau sagen kann, warum.
Seine Shostakovich-Aufnahme würde mich auch interessieren.
Nikolaus.
Rachmaninov (28.05.2008, 21:57): Original von Nordolf Original von Rachmaninov Original von Nordolf Grimmige, unfreundliche, zerrissene Klänge - wunderbar umgesetzt von Gergiev mit seinem "Hausorchester":
Hatte die 4. mit Gergiev und seinem Hausorchester vor einiger Zeit auch gehört und war nicht so spontan begeistert wie Du es wohl bist !?
Erinnert mich auch wieder an den geplanten passenden Thread...
Kannst Du formulieren, was Dich an seiner Interpretation stört?
Mir gefällt bei Gergiev vor allem der sehr emotionale Angang - die Ausbrüche sind gnadenlos und wuchtig herausgespielt. Die rythmischen Momente (wie der Trauermarsch gleich zu Beginn) kommen prägnant und genau im richtigen Tempo daher.
:hello Jörg
Lieber Jörg,
ich werde die Aufnahme sicherlich noch einige male hören und spätestens im passenden Thread darauf eingehen :hello
Rachmaninov (28.05.2008, 21:57): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0723721204150.jpg
Seine Shostakovich-Aufnahme würde mich auch interessieren.
Die aufnahme mit Liszt werken von Volodos fand ich schwach, nun aber diese mit Schubert D849
nikolaus (28.05.2008, 22:15): Original von Rachmaninov Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0723721204150.jpg
Seine Shostakovich-Aufnahme würde mich auch interessieren.
Nikolaus.
Glaube mich eher nicht :ignore
Warum nicht?
Rachmaninov (28.05.2008, 22:17): Original von nikolaus Original von Rachmaninov Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0723721204150.jpg
Seine Shostakovich-Aufnahme würde mich auch interessieren.
Nikolaus.
Glaube mich eher nicht :ignore
Warum nicht?
Mal in die Sound Beispiele reingehört. Klingt mir zu französisch ... nicht nach DSch (IMO)
nikolaus (28.05.2008, 22:35): Original von Rachmaninov
Mal in die Sound Beispiele reingehört. Klingt mir zu französisch ... nicht nach Schostakowitsch (IMO)
Ach so. Ich habe jetzt auch mal reingehört und muss jetzt leider anmerken, dass meine Aufnahme mit Jarrett, die ich sehr gerne mag, mir noch "weicher" erscheint, dir also sicher noch weniger gefällt. Stimmt's?
(Ich glaube, das gehört jetzt schon nicht mehr hierher... :wink)
Rachmaninov (28.05.2008, 22:36): Original von nikolaus Original von Rachmaninov
Mal in die Sound Beispiele reingehört. Klingt mir zu französisch ... nicht nach Schostakowitsch (IMO)
Ach so. Ich habe jetzt auch mal reingehört und muss jetzt leider anmerken, dass meine Aufnahme mit Jarrett, die ich sehr gerne mag, mir noch "weicher" erscheint, dir also sicher noch weniger gefällt. Stimmt's?
Nikolaus.
Die Jarret Aufnahme würde ich da eh nicht als ernsthaften Vergleich ranziehen :engel
Poztupimi (28.05.2008, 22:37): Ausklang mit Bach:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124161323.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 6 BWV 1012 Gavriel Lipkind, Violoncello
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (28.05.2008, 22:38): Original von Poztupimi Ausklang mit Bach:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124161323.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 6 BWV 1012 Gavriel Lipkind, Violoncello
Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
bisher habe ich keine Aufnahme der Cello Suiten, die mich so richtig gänzlich überzeugt! Lipkind wird sehr gelobt, auch von Dir?
Cetay (inaktiv) (28.05.2008, 22:58): HUCH! Da war ich mal 24h off und es gibt unzählige neue Beiträge. Das wird doch nicht in Stress ausarten? :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qDhfFm6tL._SL500_AA240_.jpg Berg; Kammerkonzert für Klavier, Geige und 13 Blasinstumente; Reiko Wantanabe , Andrea Lucchesini , Staatskapelle Dresden, Giuseppe Sinopoli
Schon die Werkkonzeption ist höchst interessant. Im ersten Satz spielt nur das Klavier mit Begleitung, das ausgedehnte Adagio bestreitet die Violine mit Begleitung (und steht dem Violinkonzert um nichts nach). Im dritten Satz spielen erstmals die Violine und das Klavier zusammen, jedoch ohne Begleitung und erst zum Schluss ist das komplette Ensemble zu hören.
Poztupimi (28.05.2008, 22:59): Original von Rachmaninov Original von Poztupimi Ausklang mit Bach:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124161323.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 6 BWV 1012 Gavriel Lipkind, Violoncello
Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
bisher habe ich keine Aufnahme der Cello Suiten, die mich so richtig gänzlich überzeugt! Lipkind wird sehr gelobt, auch von Dir?
Lieber Rachmaninov,
also, sicher nichts für Puristen, die einen notentextgetreuen(?) Bach wollen. Manchmal kommt es mir so vor, als ob er sich doch sehr viele Freiheiten nimmt. Aber trotzdem höre ich die Aufnahmen ganz gerne. Bei meiner letztjährigen Hörsitzung bei Dussman hatte sich die Aufnahme mit Suzuki herausgeschält, die ich auch gekauft habe. Ganz gut gefallen – und immer noch auf einer meiner Kauflisten, wie auch die mit Queyras – hatte mir auch die Aufnahme mit Meneses. ab ist ja wenn ich mich recht erinnere von der mit Bruns ganz angetan, die mir seinerzeit nicht ganz so gut gefallen hatte. Was aber nicht ausschließt, daß sich das nicht zwischenzeitlich auch ändern könnte.
Viele Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (28.05.2008, 23:01): Original von Poztupimi Original von Rachmaninov Original von Poztupimi Ausklang mit Bach:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124161323.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 6 BWV 1012 Gavriel Lipkind, Violoncello
Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
bisher habe ich keine Aufnahme der Cello Suiten, die mich so richtig gänzlich überzeugt! Lipkind wird sehr gelobt, auch von Dir?
Lieber Rachmaninov,
also, sicher nichts für Puristen, die einen notentextgetreuen(?) Bach wollen. Manchmal kommt es mir so vor, als ob er sich doch sehr viele Freiheiten nimmt. Aber trotzdem höre ich die Aufnahmen ganz gerne. Bei meiner letztjährigen Hörsitzung bei Dussman hatte sich die Aufnahme mit Suzuki herausgeschält, die ich auch gekauft habe. Ganz gut gefallen – und immer noch auf einer meiner Kauflisten, wie auch die mit Queyras – hatte mir auch die Aufnahme mit Meneses. ab ist ja wenn ich mich recht erinnere von der mit Bruns ganz angetan, die mir seinerzeit nicht ganz so gut gefallen hatte. Was aber nicht ausschließt, daß sich das nicht zwischenzeitlich auch ändern könnte.
ab (29.05.2008, 09:59): Original von HenningKolf Barbirolli live aus Lugano am 11.4.1961 mit seiner 8. Sinfonie gehört (Ermitage ERM181-2) http://graphics.gemm.com/graphics_db/PA/patrec.4033.large.jpg
falls die 8. der zu erstürmende Gipfel sein sollte hätte ich in der Tat vor der Zielerreichung aufgegeben, bis zur Nummer 8 bin ich nicht vorgedrungen...hmm...oft gefällt mir was Dir gefällt...hmm....schon wieder Geld ausgeben ?(
Muss ja nicht sein, auch wenn die CD am marktplatz für unter 2 EUR angeboten wird. Manchmal ist ja auch das schon zuviel... :W
Womöglich liegts ja weniger an der Komposition, sondern am Dirigat, weshalb ich angetan bin!
ab (29.05.2008, 09:59): Original von Tranquillo Meiner Meinung nach eine der besten Cembalo-Aufnahmen der Goldberg-Variationen, jetzt zum 50-jährigen Bestehen von "Das alte Werke" wieder auf CD erhältlich:
Gab es von ihm nicht auch einmal eine bei der EMI?
ab (29.05.2008, 10:02): Original von Poztupimi Zeit für Kammermusik:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0760623060323.jpg Franz Schubert (1797-1828) Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli C-Dur D 956 Leipziger Streichquartett / Michael Sanderling, Violoncello
Fein, aber die Aufnahme mit dem Auryn Quartett und Christian Poltéra nimmt mich doch noch mehr gefangen, ohne daß ich jetzt so genau sagen kann, warum.
Grüße, Wolfgang
dürrer Klang (angeblich traditionell Leipzigerische Schule), stets leicht verspäteter Celloimpuls, gehemmte Musikalität des Primarius durch den Rest der Truppe, usw.usf.
ab (29.05.2008, 10:05): Original von Rachmaninov Oder die Gastinel ? :ignore
Das ist jene der jüngeren Aufnahmen, die mich noch am meisten interessiert!
ab (29.05.2008, 10:08): Nun im Radio:
Konzert am Vormittag
Alte Musik im Konzert. Musica Fiorita, Leitung und Cembalo: Daniela Dolci; Raphaele Kennedy, Achim Schulz, Camilla de Falleiro, Lisandro Abadie, Emil Rovner, Anna Jesus Sanchez und Mariana Flores. Elisabeth-Claude Jacquet de la Guerre: "Cephale et Procris", Tragédie en musique in einem Prolog und fünf Akten. Libretto: Joseph-Francois Duché de Vancy, uraufgeführt am 15. März 1694 in der Académie Royale de Musique in Paris (Aufgenommen am 7. April 2005 im Kutschenmuseum Brüglingen in Basel). Präsentation: Bernhard Trebuch
Die Produktion der Oper wurde vor kurzem als CD 3033 in der ORF Edition Alte Musik hier veröffentlicht.
http://shop.orf.at/oe1/BILDER/2011291g.jpg
Jürgen (29.05.2008, 10:55): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61DCR3DGZAL._SL500_AA240_.gif
Poztupimi (29.05.2008, 17:56): Original von Rachmaninov
Oder die Gastinel ? :ignore
Diese Aufnahme – oder die von Dir gestern gehörte mit Pergamenschikow – kenne ich nicht, da ist Sabine vielleicht mal gefragt.
Jetzt zum Feierabend bei mir orchestral:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JX9%2BQsa1L._SL500_AA240_.jpg Hector Berlioz (1803-1869) Symphonie Fantastique op. 14 Orchestre Révolutionaire et Romantique / John Eliot Gardiner
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (29.05.2008, 18:02): Lieber ab,
Original von ab Original von Poztupimi Zeit für Kammermusik:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0760623060323.jpg Franz Schubert (1797-1828) Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli C-Dur D 956 Leipziger Streichquartett / Michael Sanderling, Violoncello
Fein, aber die Aufnahme mit dem Auryn Quartett und Christian Poltéra nimmt mich doch noch mehr gefangen, ohne daß ich jetzt so genau sagen kann, warum.
Grüße, Wolfgang
dürrer Klang (angeblich traditionell Leipzigerische Schule), stets leicht verspäteter Celloimpuls, gehemmte Musikalität des Primarius durch den Rest der Truppe, usw.usf.
Fein dachte ich am Anfang, recht schlank. Aber mit zunehmendem Hören fand ich es auch nicht nur einfach schlank, sondern ziemlich mager, irgendwie spannungslos. Und in den Mittelsätzen ziemlich zäh. Insgesamt doch etwas enttäuschend.
Mir fällt immer wieder auf, wie grell nicht nur die Bläser, sondern auch die Streicher in diesen Interpretationen klingen. Ich mag diesen schneidenden Klang...
Rachmaninov (29.05.2008, 20:16): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4600317010653.jpg
Daraus die Fünfte Symphonie
Mir fällt immer wieder auf, wie grell nicht nur die Bläser, sondern auch die Streicher in diesen Interpretationen klingen. Ich mag diesen schneidenden Klang...
Wie sonst sollte wohl eine Antwort auf die "berechtigte Kritik" klingen!
:engel
daniel5993 (29.05.2008, 20:55): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0809274874825.jpg
Frederic Chopin (1810-1849)
Klavierkonzerte Nr. 1
Elisabeth Leonskaja Tschech. PO Vladimir Ashkenazy 1998
Wie Leonskaja Schuberts Impromptus gespielt hat, gefiel mir überhaupt nicht :(. Aber hier bei dem ersten Chopin KK fand ich das Gesamte Bild (auch Ahskenazy) sehr gut gelungen. Eine Aufnahme die ich wohl noch öffter auflegen werde!
Hewitt spielt alle Wiederholungen und braucht dafür knapp 80 Minuten. Dabei kommt bei mir aber nicht eine Sekunde Langeweile auf, weil sie es schafft, jeder Variation einen ganz eigenen Charakter zu geben, der nicht aufgezwungen, sondern ganz natürlich und selbstverständlich klingt.
Poztupimi (29.05.2008, 21:10): Manchmal schaffe ich es ja, die Neuzugänge noch am selben Tag einzulegen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KSeFdt32L._SL500_AA240_.jpg Giacomo Puccini (1858-1924) La Bohème – Dramma lirico in vier Bildern nach Henry Murgers "Scènes de la vie de Bohème" Villazón, Degout, Daniel, Kowaljow, Bracci, Netrebko, Cabell / Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks, Kinderchor des Stadttheaters am Gärtnerplatz / Bertrand de Billy
Erneuter Abbruch nach Satz 1! Das ist ja nicht mit anzuhören. Ein abgehacktes Schubertspiel. Klaffende Lücken, da kommt nicht die Reinheit und die über alles erhabene Unbekümmertheit Schuberts auf, kein fließen der Musik.
Zum Glück gehört mir diese CD nicht selbst! :leb
daniel5993 (29.05.2008, 22:05): Jetzt jemand, der es zweifellos drauf hat!
Rachmaninov (29.05.2008, 22:06): Original von daniel5993 Original von daniel5993 Ich schließe mich dem Admin an! Diesmal mit einer noch ungehörten Aufnahme...
Erneuter Abbruch nach Satz 1! Das ist ja nicht mit anzuhören. Ein abgehacktes Schubertspiel. Klaffende Lücken, da kommt nicht die Reinheit und die über alles erhabene Unbekümmertheit Schuberts auf, kein fließen der Musik.
Zum Glück gehört mir diese CD nicht selbst! :leb
Sorry, ich glaube du hast viel Brendel im Ohr und tust Leonskaja ein wenig unrecht!
nikolaus (29.05.2008, 22:07): Passend zum schwülen Wetter klingt bei mir gerade aus:
Klar, schockiert, beim gesamten op.87 stehen... wäre für mich zu anstrengend!
:J jetzt liege ich allerdings unter dem Tisch...
daniel5993 (29.05.2008, 22:11): Original von Rachmaninov Sorry, ich glaube du hast viel Brendel im Ohr und tust Leonskaja ein wenig unrecht!
Ich hab versucht mir Brendel, Kempff und Co. wegzudenken, von Null anzufangen. Aber dies abgehackte Art hat mich doch geschockt. Vielleicht probier ichs später noch einmal ?(
Poztupimi (29.05.2008, 22:27): Sagte ich schon, daß ich diese hier für eine wunderbare Aufnahme halte:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0093046742225.jpg As steal the morn ... Arien & Szenen für Tenor Georg Friedrich Händel (1685-1759) Mark Padmore, Lucy Crowe, Robin Blaze / The English Concert / Andrew Manze
New Yorker Philharmoniker Leonard Bernstein 1966, Sony
Gute Nacht!
Cetay (inaktiv) (30.05.2008, 05:39): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0828767161426.jpg Ottorino Respighi; Fontane di Roma; Chicago SO, Fritz Reiner
Die Orchesterleistung grenzt an Zauberei, aber auch unter Reiners Taktstock bleibt dem Werk etwas Plakatives anhängen. Meine Begeisterung hält sich entsprechend in Grenzen.
Alfred Brendel Scottish Chamber Orchestra Sir Charles Mackerras
ab (30.05.2008, 09:24): Original von Dox Orkh unter Reiners Taktstock bleibt dem Werk etwas Plakatives anhängen. Meine Begeisterung hält sich entsprechend in Grenzen.
trefflich gesagt! :hello
(ich finde allerdings, es liegt mehr an Reiner als an Respighi)
Jürgen (30.05.2008, 11:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61u-wXVk4OL._SL500_AA240_.jpg
Gurrelieder, zuvor noch nie gehört. Allein das Vorspiel ist genau meine Wellenlänge.
Cosima (30.05.2008, 15:23): Original von ab Original von Dox Orkh unter Reiners Taktstock bleibt dem Werk etwas Plakatives anhängen. Meine Begeisterung hält sich entsprechend in Grenzen.
trefflich gesagt! :hello
(ich finde allerdings, es liegt mehr an Reiner als an Respighi)
Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Ich hatte dieses Gefühl bei Reiners Dirigaten schon häufiger, wenn ich mich recht erinnere.
Cetay (inaktiv) (31.05.2008, 16:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/517HGDtNB-L._SL500_AA240_.jpg Ravi Shankar, Philip Glass; Passages
Eine echte Kollaboration zwischen Ost und Wast. Für jeweils 2 Stücke hat der eine Komponist das Ausgangsmaterial geschrieben und der andere das Stück über diese Themen für "sein" Orchester fertig komponiert. So hört man Glass im indischen und Shankar im abendländischen Gewand.
ab (31.05.2008, 18:11): Aus gegebenen Anlass nun bereits zum dritten Mal seit gestern: Gustav Mahler, Sinfonie 1, der Titan, Denis Zsoltay, Süddeutsche Philharmonie Interpretatorisch: :times10 :engel
Cetay (inaktiv) (31.05.2008, 18:28): Bei mir läuft einer meiner absoluten Allzeit-Favoriten. Selten passt das Attribut "himmlisch" besser. :engel
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571152776.jpg Anton Bruckner 2 Aequale für 3 Posaunen Libera me für Chor, 3 Posaunen, Cello, Kontrabass und Orgel Messe Nr. 2 e-moll für Chor und Blasinstrumente Corydon Singers, English Chamber Orchestra, Matthew Best
Die Liszt-Transkription der Symphonie fantastique finde ich ziemlich fantastisch. Und Todd Crow spielt mit dem richtigen Temperament - ganz hinreißend! :times10
Jetzt fehlt mir noch die Liszt-Transkription von Harold in Italien. Da wohl nur Leslie Howard sich dieses Werkes angenommen hat, ist eine Auswahl entsprechend nicht vorhanden. :W
Gruß, Cosima
Zelenka (31.05.2008, 20:06): Original von Cosima
Jetzt fehlt mir noch die Liszt-Transkription von Harold in Italien. Da wohl nur Leslie Howard sich dieses Werkes angenommen hat, ist eine Auswahl entsprechend nicht vorhanden. :W
Csaba Erdélyi (Viola), Ian Hobson (Klavier) (Hungaroton)
Über die Meriten dieser Aufnahme weiß ich nichts zu berichten. Zur Hyperion-Einspielung vgl. das "Gramophone" (11/1993):
"Since in his keyboard transcriptions of Berlioz's Harold en Italie Liszt retained the solo viola, this work might be thought out of place in a series subtitled his complete works for "solo piano". Leslie Howard nevertheless gives it pride of place in his Volume 23, and how grateful we can be for yet another reminder of Liszt's propagation of the music of his romantically minded contemporaries. Even Paganini, who having commissioned the work declined to play it because he was cast as Byron's "melancholy dreamer" rather than a dazzling showman, eventually sufficiently recognized the music's worth to pay Berlioz for his pains. With only a piano to contend with, the viola—sympathetically played here by Paul Coletti—has little trouble in making its presence felt. All praise to Howard as much for his keen ear for balance as for his response to orchestral colour. Only in the more exuberant sections of the two flanking movements—and particularly the orgies of the finale—does the strain of coping with so many notes with a mere ten fingers occasionally tell."
Gruß, Zelenka
nikolaus (31.05.2008, 23:26): Nach einem großartigen Feuervogel in dieser Einspielung (mit tollem Klang):
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944671520.jpg (Scriabins Prometheus danach habe ich nur mit einem Ohr mitbekommen, muss ich nochmal bewusst hören)
läuft jetzt Schubert:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881868827.jpg Beim Probehören hat mir irgendetwas dieser Einspielung angesprochen.
Nikolaus.
Cetay (inaktiv) (01.06.2008, 00:29): Zur Nacht gehe ich Fremd mit psychedlischen Klängen von einer der intelligentesten Ambient-Produktionen der letzen Jahre. Die ausgiebige Verwendung von Samples klassischer Instrumente und Orchestersequenzen macht das gerade noch Topic-fähig:
daniel5993 (01.06.2008, 02:01): Original von ab Aus gegebenen Anlass nun bereits zum dritten Mal seit gestern: Gustav Mahler, Sinfonie 1, der Titan, Denis Zsoltay, Süddeutsche Philharmonie Interpretatorisch: :times10 :engel
Eine überragend gelungene Pioniertat in Sachen HIPOMI* (Historical informed performance on modern instuments). *Frei erfunden. Warum sich für diesen Trend noch kein sinnfreies Kürzel dieser Art durchgesetzt hat, ist allerdings verwunderlich.
Zelenka (01.06.2008, 08:07): Original von Dox Orkh Eine überragend gelungene Pioniertat in Sachen HIPOMI* (Historical informed performance on modern instuments). *Frei erfunden. Warum sich für diesen Trend noch kein sinnfreies Kürzel dieser Art durchgesetzt hat, ist allerdings verwunderlich.
:D :D :D
Ohne Abbildung, weil ich keine finden kann:
Berlioz, Symphonie fantastique, O de Paris, Barenboim (1978, DG)
Einen schönen Sonntag!
Gruß, Zelenka
nikolaus (01.06.2008, 10:00): Guten morgen!
Ich schwelge gerade in Erinnerungen an letztes Jahr in Lugano:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099951833329.jpg Beethoven: Klaviertrio Nr. 5 "Geistertrio" Mozart/Busoni: Fantasie für eine Orgelwalze Schumann: Andante & Variationen op. 46; Kinderszenen op. 15
Samson Francois spielt die Chopin-Nocturnes. Ich bin mal wieder am op. 27, 2 hängen geblieben. Francois spielt es ganz anderes als Pollini, aber nicht weniger überzeugend. Wunderschön zart, fast verletzlich, aber dennoch markant und farbig. Ganz toll! (Ich fühle mich sehr an Schumanns Eusebius erinnert.)
Gruß, Cosima
nikolaus (01.06.2008, 11:46): Original von nikolaus
Ich schwelge gerade in Erinnerungen an letztes Jahr in Lugano:
Nikolaus.
Jetzt
Mikhail Glinka: Grand Sextett
Olivier Messiaen: Thema und Variationen für Violine und Klavier
Erno von Dohnányi: Klavierquintett No. 1 c-moll op. 1
ab (01.06.2008, 12:31): Im Radio gerde:
Wiener Festwochen 2008 - Matinee Sächsische Staatskapelle Dresden, Dirigent: Myung-Whun Chung. Antonin Dvorák: Symphonie Nr. 7, d-Moll, op. 70 (Aufgenommen am 24. Mai im Großen Musikvereinssaal in Wien)
Da klingt gar nichts böhmisch, sondern eher, sagen wir mal, nach K.M.Weber. :B
Cetay (inaktiv) (01.06.2008, 18:02): Ich komme eben vom Eisessen mit meinen beiden Kids und bin um 20,90 € ärmer! :A Auch wenn es langsam out ist, in selige DM-Zeiten zurückzurechnen: Ich kann mich nicht erinnern, dass man "früher" zu dritt auch nur annähernd 40 DM im Eiscafé liegen lassen konnte. :S Jetzt heisst es erst mal bei friedvollen Klängen tief durchzuatmen:
Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/517HGDtNB-L._SL500_AA240_.jpg Ravi Shankar, Philip Glass; Passages
höre ich gerade von der CD "Das Cello und der König von Preussen" Werke von Duport, Beethoven, Romberg und Boccherini.
Zelenka (01.06.2008, 19:18): Original von Dox Orkh Ich komme eben vom Eisessen mit meinen beiden Kids und bin um 20,90 € ärmer! :A Auch wenn es langsam out ist, in selige DM-Zeiten zurückzurechnen: Ich kann mich nicht erinnern, dass man "früher" zu dritt auch nur annähernd 40 DM im Eiscafé liegen lassen konnte. :S
Es muß ja Rieseneisbecher mit allerlei Drum und Dran gegeben haben ...
Martha Argerich scheint völlig in sich zu ruhen und dabei doch vollkommen frei zu sein. Sie erzählt diese Kinderszenen, als wenn es wirklich Worte wären und keine Noten (und mir fehlen mal wieder die passenden Worte). Nicht von dieser Welt :down
Nikolaus.
cellodil (01.06.2008, 22:42): Für das California-Feeling in dieser sommerlichen Nacht...
Werke v. Scarlatti, Mozart, Rachmaninoff, Scriabin, Chopin, Schumann, Moszkowski, Rachmaninoff, Schubert / Liszt
ab (02.06.2008, 11:08): Original von daniel5993 Original von ab Aus gegebenen Anlass nun bereits zum dritten Mal seit gestern: Gustav Mahler, Sinfonie 1, der Titan, Denis Zsoltay, Süddeutsche Philharmonie Interpretatorisch: :times10 :engel
Zum dritten mal an einem Tag gehört? Hat sich etwas an deiner Einstellung zur Symphonie geändert?
Grüße Daniel
Nein dreimal an zwei Tagen - und das neben der Arbeit her. Meine Einstellung zur Sinfonie, die ich weniger als die anderen Mahlers mag, hat sich genauso wenig geändert wie die besonders hohe Wertschätzung der Interpretation Zoltays.
ab (02.06.2008, 11:15): Original von nikolaus läuft jetzt Schubert:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881868827.jpg Beim Probehören hat mir irgendetwas dieser Einspielung angesprochen.
Nikolaus.
heute blind im Radio beim letzten Satz aus dieser Aufnahme zugeschaltet und mich die ganze Zeit gefragt, welches Ensbemble dies wohl ist. Ich hätte falsch auf ein Ensemble der 80er getippt. :W
Bei mir gerade:
Witold Malcuzynski live aus Locarno 1963 (Aura) mit Brahms, Beethoven und Chopin
Nordolf (02.06.2008, 16:56): Von der romantischen Ferne-und-Weite-Sehnsucht zur romantischen Ironie - die 1. Symphonie von Mahler mit Bernstein und dem Concertgebouw Orchestra im Jahre 1987:
New Philharmonia Orchestra Sir Adrian Boult Juni 1965
:down :down :down
Poztupimi (02.06.2008, 20:57): Hier läuft ja ein recht gemischtes Programm, da mische ich mit mit dieser Aufnahme:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0722056254625.jpg Franz Schubert (1797-1828) Winterreise – Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller – Fassung für Gesang und Kammerorchester D 911 Christoph Prégardien, Tenor / Pentaèdre
Es handelt sich um private Radio-Mitschnitte aus Australien. Zur Aufnahme wurde ein Gerät verwendet, das mit einer Art Nadel Rillen in Acetatplatten schnitt. Leider sind sehr deutliche Störgeräusche vorhanden, die nur so weit wie nötig reduziert worden sind, um den ursprünglichen Klang der Instrumente so gut wie möglich zu erhalten. (Ein Enkel William Kapells betätigte sich übrigens als Toningenieur.) Dennoch sind diese Aufnahmen natürlich eine großartige Entdeckung, da es nur wenig Material des früh verstorbenen Künstlers gibt.
Es ist jammerschade, dass die Klangqualität so schlecht ist. Diese Doppel-CD ist nur etwas für wirkliche William Kapell-Fans. Für solche Menschen wie mich also. Durch das Knistern und Rauschen hindurch hört man herrliches Klavierspiel!
Gruß, Cosima
ab (02.06.2008, 22:13): Hurra, das Tageswerk am Computer ist getan, nun vor die wohnzimmerliche Musikanlage:
ab (03.06.2008, 10:02): endlich, endlich im Ohr: Debussy und Ravel vom Klavierduo Alfons und Aloys Kontarsky (Da kann ich gerne auf Argerichs & Plentnevs Ravel verzichten!) :engel
--hoffentlich war das Gewitter nicht allzu passend
Ich muss gestehen, diese Lieder habe ich bereits mehrfach gehört und, obwohl kein großer Gesangesfreund, empfinde ich sie als ungemein spannend!
Jürgen (03.06.2008, 11:06): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356690226.jpg
Daraus den Beethoven
ab (03.06.2008, 11:41): Ebenfalls ausgeliehen: Ferdinand Ries Cellosonaten. Guido Larisch, Robert Hill (Fortepiano) und danach: ebensolche von Heinrich von Herzogenberg Claudius Herrmann, Saiko Sasaki beides cpo
Ich bin froh, dass mich Walter, Karajan, Kleiber, Klemperer, Szell, Giulini u.a. an die klassische Musik herangeführt haben. Wäre dies über HIP-Verfechter geschehen, würde ich noch heute fast ausschließlich Rock und Jazz hören
Gleich 7 CDs, ein Major-Label, die Bezeichnung "Master" und trotzdem ist der Name bisher nicht bewusst von mir wahrgenommen worden....seltsame Lücke, zumal ich ja auch häufiger FF, BBCMusicMagazine u.ä. lese (Gut, die Piano News lese ich erst seit kurzem)
Wunder mich ein wenig über mich selbst
Gruß Henning
Rachmaninov (03.06.2008, 12:55): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Schneller Wechsel
die Dame der Post drückte mir gerade diese Box in die Hand
Gleich 7 CDs, ein Major-Label, die Bezeichnung "Master" und trotzdem ist der Name bisher nicht bewusst von mir wahrgenommen worden....seltsame Lücke, zumal ich ja auch häufiger FF, BBCMusicMagazine u.ä. lese (Gut, die Piano News lese ich erst seit kurzem)
Wunder mich ein wenig über mich selbst
Gruß Henning
Er ist halt ein Master gewsen, aber zu schnell verstorben!
HIER
ab (03.06.2008, 13:36): Gerade Marta Deyanova mit Brahms Three Intermezzi Op. 117 und Schostakowitsch 12 Preludes from Op. 34, live und gratis von ihrer Webseite hier.
HenningKolf (03.06.2008, 14:05): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Schneller Wechsel
die Dame der Post drückte mir gerade diese Box in die Hand
Gleich 7 CDs, ein Major-Label, die Bezeichnung "Master" und trotzdem ist der Name bisher nicht bewusst von mir wahrgenommen worden....seltsame Lücke, zumal ich ja auch häufiger FF, BBCMusicMagazine u.ä. lese (Gut, die Piano News lese ich erst seit kurzem)
Wunder mich ein wenig über mich selbst
Gruß Henning
Er ist halt ein Master gewsen, aber zu schnell verstorben!
HIER
Interessant, Schumann und Chopin sind ja weniger meine bevorzugten Komponisten, ebensowenig Liszt (außer die Osborne-CD).
Auf wikipedia steht, er habe Bach, Brahms und Debussy in nennenswertem Umfang aufgenommen...ist das mit auf der Box??
Zwei melancholische, nebelverhangene, naturmystische Kompositionen von Terje Rypdal.
Nordolf (03.06.2008, 16:19): Eine heute zum Spottpreis erstandene CD (normalerweise Hochpreis) gibt mir die Gelegenheit mich mit einem von mir weniger geliebten Komponisten auseinanderzusetzen:
Symphonie Nr. 35 – Haffner-Sinfonie Symphonie Nr. 38 – Prager Sinfonie Symphonie Nr. 40 – Große g-Moll Sinfonie Dies Bildnis Ist Bezaubernd Schön (aus ‘Die Zauberflöte’) Arie Porgi Amor, Qualche Ristoro (aus ‘Le Nozze De Figaro’)
Tenor: Fritz Wunderlich Soprano: Ruth-Margret Pütz Soprano: Elisabeth Schwarzkopf
Carl Schuricht / Radio-Sinfonieorchester Stuttgart 1956 - 1961 (Stereo)
Bedenkt man die Entstehungszeit, ist der Klang wirklich hervorragend.
Rachmaninov (03.06.2008, 16:33): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Schneller Wechsel
die Dame der Post drückte mir gerade diese Box in die Hand
Gleich 7 CDs, ein Major-Label, die Bezeichnung "Master" und trotzdem ist der Name bisher nicht bewusst von mir wahrgenommen worden....seltsame Lücke, zumal ich ja auch häufiger FF, BBCMusicMagazine u.ä. lese (Gut, die Piano News lese ich erst seit kurzem)
Wunder mich ein wenig über mich selbst
Gruß Henning
Er ist halt ein Master gewsen, aber zu schnell verstorben!
HIER
Interessant, Schumann und Chopin sind ja weniger meine bevorzugten Komponisten, ebensowenig Liszt (außer die Osborne-CD).
Auf wikipedia steht, er habe Bach, Brahms und Debussy in nennenswertem Umfang aufgenommen...ist das mit auf der Box??
ist mir ein völliges rätsel, warum man diese aufnahme immer wieder zu den besten dritten zählt. ich empfinde sie extrem fad, nur auf die wucht der großen steigerungen hin ausgelegt, dazwischen aber komplett ohne esprit, dazu eine sehr mittelmäßige sängerleistung und ein flacher sound. da bekommt das werk echt "gefährliche längen".
Cosima (03.06.2008, 19:11): Es muss nicht immer Michelangeli mit den Paganini-Variationen sein (obgleich er sie fantastisch interpretiert hat, meine erste Wahl!), Petri macht das m.E. auch ziemlich genial! :down Und das meine nicht nur ich - siehe Distler-Rezension hier.
Op. 35 ist aus 1937, aber einigermaßen gut remastered. Leider nicht durch Obert-Thorn, die Ledins waren am Werke. EMI, Pearl oder APR wären wohl die bessere Wahl gewesen, sind aber leider nicht verfügbar derzeit.
Gruß, Cosima
Nachtrag: Die APR-Aufnahmen sind lieferbar, aber recht teuer.
Zelenka (03.06.2008, 19:26): Original von Cosima
... die Ledins waren am Werke.
:I :I :I
Gruß, Zelenka
Zelenka (03.06.2008, 19:27): Jetzt auch bei mir zu hören: "The new recording from the Grammy ® Award-winning pianist":
Cosima (03.06.2008, 19:38): Original von Zelenka Original von Cosima
... die Ledins waren am Werke.
:I :I :I
Gruß, Zelenka
Jau, schade...
Ich lese gerade: Petri wurde 1881 in Hannover geboren. Er war Schüler bei Busoni in Berlin, trat 1921 sogar in zwei Zwei-Klavier-Recitals mit Busoni in London auf. Interessant... :cool
Zelenka (03.06.2008, 19:41): Original von Cosima
Ich lese gerade: Petri wurde 1881 in Hannover geboren. Er war Schüler bei Busoni in Berlin, trat 1921 sogar in zwei Zwei-Klavier-Recitals mit Busoni in London auf. Interessant... :cool
HenningKolf (04.06.2008, 09:20): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Schneller Wechsel
die Dame der Post drückte mir gerade diese Box in die Hand
Gleich 7 CDs, ein Major-Label, die Bezeichnung "Master" und trotzdem ist der Name bisher nicht bewusst von mir wahrgenommen worden....seltsame Lücke, zumal ich ja auch häufiger FF, BBCMusicMagazine u.ä. lese (Gut, die Piano News lese ich erst seit kurzem)
Wunder mich ein wenig über mich selbst
Gruß Henning
Er ist halt ein Master gewsen, aber zu schnell verstorben!
HIER
Interessant, Schumann und Chopin sind ja weniger meine bevorzugten Komponisten, ebensowenig Liszt (außer die Osborne-CD).
Auf wikipedia steht, er habe Bach, Brahms und Debussy in nennenswertem Umfang aufgenommen...ist das mit auf der Box??
Gruß Henning
Box Inhalt
Danke für den link. Zwar viel Chopin, den ich nicht hören würde und viel Schumann, den ich jedenfalls probehören würde, aber preislich deutlich günstiger als wenn man sich Debussy und das KK von Beethoven einzeln besorgt...besonders interessiert mich der Debussy. Kannst ja diesbezüglich vielleicht mal demnächst einen Höreindruck wiedergeben :)
Vladimir Horowitz New Yorker Philharmoniker Eugene Ormandy 1978
ab (04.06.2008, 11:40): Im Radio war gerade ein Interpretationsverglich von Berlioz' "Symphonie phantastique". Ich hörte gerade noch die letzten beiden Sätze, einmal in der Neuaufnahme von Eschenbach aus Frankreich und dann mit Gardiner auf alten Instrumenten. http://www.koflair.at/smly/gaehn.gif
Bei mir nun nochmals die Ries Cellosonaten von cpo
Jeremias (04.06.2008, 12:46): Brahms, Klavierquintett mit dem Emerson-Quartett und Leon Fleisher, erschienen bei der DG
ab (04.06.2008, 14:24): Ich bitte um Deine persönliche Einschätzung, insbesondere auch bzgl. der Quartette! :thanks
Cetay (inaktiv) (04.06.2008, 17:09): Original von ab Im Radio war gerade ein Interpretationsverglich von Berlioz' "Symphonie phantastique". Ich hörte gerade noch die letzten beiden Sätze, einmal in der Neuaufnahme von Eschenbach aus Frankreich und dann mit Gardiner auf alten Instrumenten. http://www.koflair.at/smly/gaehn.gif
Die Gardiner-Aufnahme ist sicherlich in mancher Hinsicht ungewöhnlich, aber als langweilig oder ermüdend empfinde ich sie in keinster Weise - ganz im Gegenteil, ich will die "Symphonie phantastique" nicht mehr anders hören. Das zeigt wieder mal, wie unterschiedlich die Rezeption sein kann, wenn zwei das Gleiche hören.
Jeremias (04.06.2008, 17:14): Bei mir jetzt:
Tschaikowsky/Sibelius: Violinkonzerte
Viktoria Mullova Boston Symphony Orcherstra Seiji Ozawa
Frisch via ebay eingetroffen...
:leb
ab (04.06.2008, 18:00): Original von Dox Orkh Original von ab Im Radio war gerade ein Interpretationsverglich von Berlioz' "Symphonie phantastique". Ich hörte gerade noch die letzten beiden Sätze, einmal in der Neuaufnahme von Eschenbach aus Frankreich und dann mit Gardiner auf alten Instrumenten. http://www.koflair.at/smly/gaehn.gif
Die Gardiner-Aufnahme ist sicherlich in mancher Hinsicht ungewöhnlich, aber als langweilig oder ermüdend empfinde ich sie in keinster Weise - ganz im Gegenteil, ich will die "Symphonie phantastique" nicht mehr anders hören. Das zeigt wieder mal, wie unterschiedlich die Rezeption sein kann, wenn zwei das Gleiche hören.
In der Tat! (Nein, langweilig ist Gardiner nicht, aber für meinen Geschmack einfach steril. Auch finde ich Minkowski um Welten besser. Meine Lieblingsinterpretation - trotz des japanischen Orchesters - ist Jean Fournet (Denon))
ab (04.06.2008, 18:04): Gerade vieles neues in der Bücherei ausgeliehen:
Verklungen ist gerade: Gabriela Montero - Baroque Warum wird so etwas unter "Klassik" gelistet?! :S Nicht einmal in aufnahmetechnischer Hinsicht zufriedenstellend.
Frau Hölzel hat ein sehr schönes, tiefes Mezzo-Timbre. Inssgesamt kommt es mir - selbst nach Montero - aber so vor, als höre ich nur Noten, statt Musik. Etwas wenig Dynamik das alles. Auch fehlt aufnahmetechnisch die heute eigentlich üblich zu erwartende Luftigkeit der Stimme und des Instruments.
Danach bin ich gepannt auf die neue, umstrittene "Schöne Müllerin" von Prégardien mit den zusätzlichen Verzierungen.
D. Scarlatti: Klaviersonaten K. 44, 49, 87, 318, 380, 427, 476, 481, 531, 533
Mendelssohn - Klaviersonate Nr. 1
Cosima (04.06.2008, 19:36): Heute im jpc-Geschäft zufällig drüber gestolpert (sie sollte eigentlich erst am 13. Juni erscheinen): Die Wiederauflage von Händels Wasser- und Feuerwerksmusik unter Savall auf neuem Label:
Die AliaVox-Aufnahme klingt etwas besser (frischer, offener, klarer) als die Fontalis-Aufnahme. Das Booklet ist umfangreich, die ganze Aufmachung sehr liebevoll gestaltet. Die Interpretationen höre ich eh gerne.
Gruß, Cosima
Zelenka (04.06.2008, 19:44): Original von Cosima Heute im jpc-Geschäft zufällig drüber gestolpert (sie sollte eigentlich erst am 13. Juni erscheinen): Die Wiederauflage von Händels Wasser- und Feuerwerksmusik unter Savall auf neuem Label:
Die AliaVox-Aufnahme klingt etwas besser (frischer, offener, klarer) als die Fontalis-Aufnahme. Das Booklet ist umfangreich, die ganze Aufmachung sehr liebevoll gestaltet. Die Interpretationen höre ich eh gerne.
Gruß, Cosima
Ich als Fontalis-Besitzer lese es fast mit Trauer ... Noch einmal kaufen???
Gruß, Zelenka
Cosima (04.06.2008, 19:47): Original von Zelenka Ich als Fontalis-Besitzer lese es fast mit Trauer ... Noch einmal kaufen???
Nein! So riesig ist der Unterschied nicht!
Gruß, Cosima
Zelenka (04.06.2008, 19:50): Original von Cosima Original von Zelenka Ich als Fontalis-Besitzer lese es fast mit Trauer ... Noch einmal kaufen???
Nein! So riesig ist der Unterschied nicht!
Gruß, Cosima
Ich bin erleichtert ... :leb Leider ist die Aufmachung auch viel schöner geworden ...
Poztupimi (04.06.2008, 21:20): Ich hör ein wenig aus dieser Box:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5029365897426.jpg Hugo Alfvén (1872-1960) Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 11 Royal Stokholm Philharmonic Orchestra / Neeme Järvi
Das Cello und der König von Preussen - Werke von Beethoven, Boccherini, Duport, Romberg
Anner Bylsma, Kenneth Slowik - Cello Stanley Hogland - Fortepiano
Auf dieser CD ist Musik aus dem Umfeld des cellospielenden Königs Friedrich Wilhelm II. (Neffe Friedrichs des Großen, 1744- 1797) zu hören. Wenn er diese Stücke auch selbst gespielt hat, muss er ein hervorragender Cellist gewesen sein!
In welcher Hinsicht schätzt Du diese Aufnahme denn? (Denn Klangfärbigkeit, Tonschönheit oder Improvisationskomplexität oder -fantasie kann es ja nicht sein.) Ist es die Stimmung oder der musikalische Fluss, der Dich anspricht? :hello
ab (04.06.2008, 22:27): Ah, was für eine Freude im Vergleich! :engel http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0600554761121.jpg
nikolaus (04.06.2008, 23:15): Original von ab Original von nikolaus Ansichtssache
In welcher Hinsicht schätzt Du diese Aufnahme denn? (Denn Klangfärbigkeit, Tonschönheit oder Improvisationskomplexität oder -fantasie kann es ja nicht sein.) Ist es die Stimmung oder der musikalische Fluss, der Dich anspricht? :hello
In der Tat sind es Stimmungen, wie du es nennst (ausgenommen vielleicht die Toccata, die mir zu plakativ ist). Mir macht so etwas Laune, sowohl fröhliche als auch melancholische. Improvisationskomplexität ist es für mich durchaus auch; für dich mag es vielleicht zu anspruchslos sein. Als monochrom empfinde ich diese Aufnahme eigentlich nicht, aber auch da mag dein geschulteres Ohr eine Rolle spielen.
Im Konzert kommt eine Form von Freiheit und Spontaneität zum Ausdruck, die auf CD nicht so erkennbar ist.
Nikolaus. :hello
ab (05.06.2008, 00:38): Original von nikolaus Im Konzert kommt eine Form von Freiheit und Spontaneität zum Ausdruck, die auf CD nicht so erkennbar ist.
Jeremias (05.06.2008, 07:52): Montero kommt ja bald nach Essen!
:leb
ab (05.06.2008, 08:53): Original von Jeremias Montero kommt ja bald nach Essen!
:leb
Oh! Noch eine Fan?!
ab (05.06.2008, 09:01): So, nur zur morgendlichen Gemütsergötzung zur letzte Leihgabe der städtischen Bibliothek:
Italienische Barockkonzerte "Homage to Venice" Albinoni: Concerti op. 9 Nr. 2 & 6 für Oboe, Streicher & Bc; +Vivaldi: Konzert RV 545 für Oboe, Fagott, Streicher & Bc +Platti: Cembalokonzert c-moll +Pergolesi: Konzert für Flöte, 2 Violinen & Bc G-Dur +Tartini: Konzert für Viola da Gamba, Streicher & Bc Il Gardellino (Eufoda)
Die Aufnahme wäre wohl ganz vorzüglich gewesen, doch die Ergötzung trübt leider das Tonmeisterkonzept, die Instrumente unnatürlich der feindynamischen Ausdrucksnuancen zugunsten eines komprimierten, satteren Klangs zu berauben. :A
ab (05.06.2008, 14:56): Original von Jeremias @ ab: definitiv! Denn es ist einfach immer wieder spannend, was sie aus altbekannten Melodien und Themen macht...
"Jascha Heifetz and Gregor Piatagorsky became anxious to record with him . When Jack Pfeiffer, the RCA producer, called him in California one afternoon to ask whether he knew the Brahms D Minor Violin Sonata because Heifetz wanted to record it the next day, Kapell said yes, then stayed up all night to learn it. The recording, exultant and showing great feeling, was made in Hollywood in 1950; it explains why Heifetz said he could never forgive Kapell for dying young."
Michael Kimmelman, New York Review Of Books vol. 52, No. 5, March 24, 2005
Rachmaninov (05.06.2008, 17:45): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5029365897426.jpg
Sinfonie #4
Muß sagen, derzeit bin ich ja eher kritisch ob es in der Sinfonischen Musik jenseits der "Klassiker" überhaupt noch spannendes zu entdecken gibt. Trotz der leichten Gesangeseinlage ist die 4. Sinfonie Alfven's, so der erste Eindruck, eine Bereicherung.
Danke an @Nordolf, der hier schon lange vor der Brilliant Veröffentlichung auf Alfven aufmerksam machte! :hello
Zelenka (05.06.2008, 18:21): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571151823.jpg
Chopin Sonate #4
Ähem ... Du meinst #3. Vier Sonaten hat Chopin ja nicht geschafft.
Gruß, Zelenka
Rachmaninov (05.06.2008, 18:22): Original von Zelenka Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571151823.jpg
Chopin Sonate #4
Ähem ... Du meinst #3. Vier Sonaten hat Chopin ja nicht geschafft.
Gruß, Zelenka
auch falsch, Ballade statt Sonate :I
Zelenka (05.06.2008, 18:23): Original von Rachmaninov Original von Zelenka Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571151823.jpg
Chopin Sonate #4
Ähem ... Du meinst #3. Vier Sonaten hat Chopin ja nicht geschafft.
Jeremias (05.06.2008, 18:43): Gerade gehört: Rachmaninoff - Cellosonate mit Gautier Capucon und Lilya Zilberstein... und das ganze während ich mich mit Beitragsbemessung in der GKV und Verstößen einer Stadtverwaltung gegen § 4 des Wohnungsgesetzes NRW rumschlage....
Berlioz - Requiem. Diese Inbal-Box habe ich schon lange, aber das Requiem habe ich noch nie (bewusst) gehört. Bis jetzt klingt es zumindest interessant; bin mir aber nicht sicher, ob ich bis zum Schluss durchhalten werde.
Gruß, Cosima
P.S.: Diese Mondpreise bei amazon sind ja lächerlich: Für den Inbal werden EUR 73,99 verlangt.
Beim Tuba mirum dachte ich eben, mir würden die Lautsprecher auseinanderfliegen... :B Bombastisch!
Rachmaninov (05.06.2008, 20:13): Original von Cosima P.S.: Diese Mondpreise bei amazon sind ja lächerlich: Für den Inbal werden EUR 73,99 verlangt.
Da sist nicht lächerlich sondern konzept. Ich bin fest überzeugt, dass diese preise nur ein ziel haben, keine eigene lagerhaltung und abwicklung via amazon händler. Es ist doch viel angenehmer 1 € zu kassieren bei 3 € versand (oder so?) anstelle sich mit all den leidigen themen zu beschäftigen, die sonst dazu kommen, oder?
liegnitz (05.06.2008, 20:19): Und ich bin gerade begeistert von dieser Aufnahme:
Berliner Sinfonien und Sinfonien Wq 183 von C. P. E. Bach (kein Cover, nicht mehr erhältlich) Kammerorchester C. P. E. Bach, Hartmut Haenchen
Jürgen (06.06.2008, 11:14): Habe gestern und heute im Auto den ersten Akt aus Kegels Parsifal gehört: http://ecx.images-amazon.com/images/I/31F1GJJ3Y1L._SL500_AA240_.jpg Ein Parsifal für Leute mit wenig Zeit. Mir ist es zu gehetzt. Ausserdem ist mir Ulric Cold als Gurnemanz zu wenig Bass.
Deswegen höre ich nun: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CPY4QE1AL._SL500_AA240_.jpg Parsifal, Knappertsbusch 1951 Ludwig Weber ist schon eine andere Liga. Und vom Tempo her befindet sich dies Aufnahme am anderen Ende des Universums. (Fragt mal Asimov, wo das ist!)
Alfred Brendel Berliner Philharmoniker Claudio Abbado
ab (06.06.2008, 13:46): Im Radio gerade verklungen: Wolfgang Amadeus Mozar Bruno Walter dirigiert die Wiener Philharmoniker Konzert für Klavier und Orchester Nr.20 in d-moll KV 466 Allegro - 1.Satz Bruno Walter/Klavier Label: Preiser 90141
Lee Venora, sopran Jennie Tourel, mezzosopran The Collegiate Chorale Abraham Kaplan, director
New Yorker Philharmoniker Leonard Bernstein 29-30 September 1963
:down :down :down
Gamaheh (06.06.2008, 15:16): Original von ab Im Radio gerade verklungen: Wolfgang Amadeus Mozar Bruno Walter dirigiert die Wiener Philharmoniker Konzert für Klavier und Orchester Nr.20 in d-moll KV 466 Allegro - 1.Satz Bruno Walter/Klavier Label: Preiser 90141
Sapperlott!
Von der Aufnahme hatte ich hier mal irgendwo geschwärmt ...
Cetay (inaktiv) (06.06.2008, 15:59): Zur Zeit kann ich den Geradehör-Faden selten beglücken, weil ich momentan fast nur Nicht-Klassisches Zeugs höre. Als kurzes Lebenszeichen wenigstens ein off-topic Hörerlebnis allererster Güte:
Original von www.alternativmusik.de (...) teils surreale, teils atonale Reise (...) Mischung aus Jazz, HipHop, Rock, Reggae, Punk, Ambient, Lounge und vielen anderen Genres (...) stelle man sich die Musikgenres als verschiedenartige und verschiedenfarbige Glasobjekte vor, die zuerst zerschlagen werden, wonach aus allen Scherben zusammen neue Objekte gebaut werden (...) mehrmals wird man sich wünschen, die CD auszumachen und etwas weniger Aufwühlendes zu hören (...) durchgeknallte Reizüberflutung (...)
Sehr treffend gesagt. Aber ich gebe dem Wunsch auszumachen nie nach, sondern höre sie gleich nochmal von vorn. :D
Cetay (inaktiv) (07.06.2008, 10:13): Original von Dox Orkh Guten Morgen :) Mit diesem Reißer als Soundtrack kommt die gute Laune schon 5 Minuten nach dem Aufstehen:
Die Melodien von Mozart sind so robust, dass sie sich auch in diese Umgebung nahtlos einfügen und wie selbstverständlich damit verschmelzen. Ich könnte mir vorstellen, dass viele andere Komponisten in einem solchen Arrangement entweder ihre Identität verlieren oder diese zwar behalten, aber wie ein Fremdkörper wirken. Hier passt alles und bleibt dennoch Mozart. Faszinierend!
bei läuft jetzt eine CD aus der Perlman-Jacket-Collection:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-bUg8rOhL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Konzert für 2 Violinen, Streicher und Continuo Nr. 3 d-moll BWV 1043 Itzhak Perlman, Isaac Stern / New York Philharmonic / Zubin Mehta
Antonio Vivaldi (1678-1741) Konzert für 3 Violinen, Streicher und Continuo F-Dur RV 551 Itzhak Perlman, Isaac Stern, Pinchas Zukerman / New York Philharmonic / Zubin Mehta
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Sinfonia Concertant für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364 Isaac Stern, Pinchas Zukerman / New York Philharmonic / Zubin Mehta
Ein Konzertmitschnitt vom 24. 09.1980 aus dem Lincoln Center anläßlich Sterns 60. Geburtstag.
Daraus die 2. Symphonie, die 4. Symphonie und die symphonische Dichtung "Francesca da Rimini".
Beim Hören des ersten Satzes der Vierten fällt mir mal wieder auf, wie viel Mahler von Tschaikowskys Melodik und Pathos gelernt hat...
@Emma:
Herzlich willkommen zurück im Forum! :hello
cellodil (07.06.2008, 16:40): Weil hier aus unerfindlichen Gründen schon jetzt das Gehupe losgeht und ich mich leider doch nicht für die nächsten drei Wochen ins Königreich Tonga verabschieden kann (eine garantiert EM-freie Zone), zum Trost und zur Nervenstärkung Vivaldi:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51B6C46T4QL._SS400_.jpg Antonio Vivaldi Complete Cello Sonatas Ophélie Gaillard (vc) Pulcinella
Poztupimi (07.06.2008, 20:50): Gerade sind die letzten Takte verklungen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Y61SEXCGL._SL500_AA240_.gif Vincenzo Bellini (1801-1835) La Sonnambula (Die Nachtwandlerin) – Melodramma in zwei Akten Nicola Zaccaria, Fiorenza Cossotto, Maria Callas, Nicola Monti / Orchestra e Cor del Teatro alla Scala di Milano / Antonio Votto Aufnahme von 1957
J.S. Bach - C.P.E. Bach, Magnificat Tölzer Knabenchor, Collegium Aureum
Die sehr günstige CD habe ich mir eigentlich "nur" deswegen gekauft, um J.S. Bachs Magnificat in einer neueren Einspielung kennenzulernen (ich hatte davon bisher nur, auch auch das noch nicht lange, eine alte Aufnahme). Das mir bis jetzt unbekannte Magnificat von Carl Philipp Emanuel betrachtete ich zunächst nur als "Zugabe" - bin aber so angetan von diesem Werk, daß ich es mir jetzt schon zum x-ten Mal anhöre, und es gefällt mir immer besser!
Grüße, Sarastro
Poztupimi (07.06.2008, 22:53): @Hebre,
zunächst einmal ein verspätetes Willkommen von mir! :hello
Original von Hebre
immer wieder zum Heulen schön
Schubert: Winterreise Fischer-Dieskau / Brendel
Bei der Winterreise an sich stimme ich Dir voll und ganz zu, es gibt kaum ein Werk, was ich so oft in der einen oder anderen Interpretation hervorhole und einlege.
Diese Aufnahme mit Fischer-Dieskau hat mir allerdings weniger gut gefallen als z. B. seine Einspielung mit Hermann Reuter (1951) oder Gerald Moore (1955). Ich fand, er und Brendel musizieren hier weit weniger zusammen, als dies Brendel z. B. in der Aufnahme mit Goerne gelingt (ich müßte allerdings beide Aufnahmen mal wieder hören, um diese wenigstens einigermaßen nachvollziehbar begründen zu können).
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (07.06.2008, 22:56): Bei mir läuft jetzt diese kürzlich eingetroffene CD:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0034571175850.jpg Franz Schubert (1797-1828) Streichquartett Nr. 14 d-moll D 810 "Der Tod und das Mädchen" Streichquartett Nr. 13 a-moll D 804 "Rosamunde" Takács Quartett
Viele Grüße und einen schönen Abend noch, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (07.06.2008, 23:28): Zum entspannten Tagesausklang:
Kaija Saariaho Lonh für Sopran und Elektronik; Dawn Upshaw Pres für Violoncello und Elektronik; Anssi Karttunen Noa Noa für Flöte und Elektronik; Camilla Hoitenga Japanese Gardens No. 1-6 für Persussion und Elektronik; Florent Jodelet
liegnitz (07.06.2008, 23:40): Und nun höre ich in diese Aufnahme herein:
Mussorgsky: Bilder .......... Chicago SO Carlo Maria Giulini
Für mich eine der Top-Aufnahmen der "Bilder"! :times10
Gruss Emma
ab (07.06.2008, 23:40): Original von Poztupimi Diese Aufnahme mit Fischer-Dieskau hat mir allerdings weniger gut gefallen als z. B. seine Einspielung mit Hermann Reuter (1951) oder Gerald Moore (1955). Ich fand, er und Brendel musizieren hier weit weniger zusammen
Genau meine Ansicht (anders, übrigens, als bei deren Zusammenspiel beim Liederkreis op. 39 von Schumann)!
daniel5993 (08.06.2008, 00:56): Original von liegnitz Und nun höre ich in diese Aufnahme herein:
John Cage; Fourteen für gestrichenes Klavier, Piccolo-Flöte, Bass-Flöte, Klarinette, Bass-Klarinette, Horn, Trompete, 2 Schlagzeuger, Streichquartett und Kontrabass; The Barton Workshop, James Fulkerson
Mozart; Serenade No. 13 für Streicher in G Dur, KV 525 - Fassung für Streichquartett und Kontrabass; AoSMF Kammerensemble.
Cosima (08.06.2008, 10:33): Heute ist Robert Schumanns Geburtstag. Grund genug, eines seiner genialsten Werke wieder einmal zu hören: die Davidsbündlertänze.
@Poztupimi Ein herzliches Danke für die Hinweise - ich gestehe, ich habe nur diese Winterreise - aber das bestärkt mich, mir nun endlich mal eine weitere Aufnahme zuzulegen. Hebre
zum Ausklang des späten Frühstücks aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41mB9PaxWyL._SL500_AA240_.jpg Ernest Chausson (1855-1899) Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur op. 21 Itzhak Perlman, Jorge Bolet, Juilliard Quartett
Eine Aufnahme aus dem Jahr 1982.
Euch einen schönen Sonntag, Wolfgang
Poztupimi (08.06.2008, 11:06): Guten Morgen,
Original von Hebre
Ein herzliches Danke für die Hinweise - ich gestehe, ich habe nur diese Winterreise - aber das bestärkt mich, mir nun endlich mal eine weitere Aufnahme zuzulegen. Hebre
wobei Du natürlich in Berlin in der beneidenswerten Lage bist, im Kulturkaufhaus vor dem Kauf in eine Vielzahl Aufnahmen reinhören zu können. Ich schätze die Aufnahmen mit Prégardien sehr (mit Staier am Hammerflügel oder dem Ensemble Pentaedre), aber auch Goerne/Brendel, Henschel/Gage oder Gerhaher/Huber. Reinhören solltest Du nach meiner Auffassung aber auch in die Aufnahme von Christine Schäfer (mit Eric Schneider), die mir – obwohl ich die Winterreise mit Bariton oder Tenor vorziehe – außerordentlich gut gefällt. Aber die Meinungen gehen da wohl sehr auseinander.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (08.06.2008, 11:17): Original von Cosima Heute ist Robert Schumanns Geburtstag. Grund genug, eines seiner genialsten Werke wieder einmal zu hören: die Davidsbündlertänze.
Gruß, Cosima
Schumann ist eine gute Idee, bevor ich an die frische Luft gehe noch dies:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124160821.jpg Robert Schumann (1810-1856) Frauenliebe und leben – Liederzyklus op. 42 Michaela Kaune, Sopran / Burkhard Kehring, Piano
Grüße, Wolfgang
Zelenka (08.06.2008, 11:37): Auch von mir ein Geburtstagsständchen für Robert Schumann:
Thomas Sanderling / Radio-Symphonie-Orchester Berlin 1984
Kompromißlos düstere Gänsehaut-Musik - die Symphonie wirkt wie ein langsam hinkriechender Trauermarsch, vermittelt dabei aber eine gewisse Wärme und Geborgenheit.
P.S.: Übrigens liegt sein Sterbehaus, die Endenicher Anstalt, in meiner Straße, jetzt das Schumann-Haus Bonn.
Das werde ich mir mal vornehmen...
Nikolaus.
Poztupimi (08.06.2008, 21:54): Kein TV sondern Händel ist es, was zur Zeit meine Wohnung beschallt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31N83jD%2BC%2BL._SL500_AA240_.jpg Georg Friedrich Händel (1685-1759) CD 3: Arien und Ouvertüren aus Lotario, Partenope, Ezio, Sosarme, Atalanta, Arianna in Creta, Alcina, Berenice und Deidamia Emma Kirkby, Sopran / The Brandenburg Consort / Roy Goodman
Poztupimi (08.06.2008, 23:10): Ich beschließe den Abend mit J.S. Bach:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0828766976724.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 4 Es-Dur BWV 1010 Hidemi Suzuki, Violoncello
Tchaikovsky: Symphonien 1 + 2 NYPO - Leonard Bernstein
Gruss Emma
Cetay (inaktiv) (09.06.2008, 10:24): Es ist einer der Vorzüge des Forums, dass es animiert, öfters mal wieder zu kramen, wie neulich nach Mahlers 1. Bei Tchaikovsky gehöre ich allerdings zu den vielen Banausen, die erst ab Nr. 4 bestückt sind und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. :ignore
Bei mir heute morgen mal wieder: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51szsHF2thL._SL500_AA240_.jpg
daniel5993 (09.06.2008, 10:53): Bei Tchaikovsky gehöre ich allerdings zu den vielen Banausen, die erst ab Nr. 4 bestückt sind und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern :ignore.
Das ist schade! Du hast wohl deine Gründe dafür?! Meiner Meinung nach verpasst du etwas! :ignore
Grüße Daniel
ab (09.06.2008, 11:38): nachdem im Radio mich gerade John Ogdon mit Beethovens Variationen über das Duett "La Stessa, la stesissima"/Salieri-Oper Falstaff langweilt hat, gebe ich nun nochmals der Gardellino-CD eine Chace. Das letze Mal hätte ich sie besonders hoch bewertet: Exquisites prägnante Cembalo von Ghielmi, uneintöniges Geigenspeil von Takahashi, wünderbares musizieren und auch gute räiumliche Trennung der Instrumente. Kurz: Eine wunderbare CD - wenn da nur nicht die Musik nach etwa 5 min. zu nerven gegönnen, einfach wege der technischen Unart, den Klang aufzufetten. Ein Jammer :S
ab (09.06.2008, 11:39): Original von liegnitz http://i268.photobucket.com/albums/jj27/liegnitz/CUACMG.jpg
Mussorgsky: Bilder .......... Chicago SO Carlo Maria Giulini
Für mich eine der Top-Aufnahmen der "Bilder"! :times10
danke für den Tipp!
ab (09.06.2008, 12:25): Raus damit und folgende Klangperle hinein, die überigens hier vorzüglich besprochen worden ist, ohne auch nur eine Wort auf die Klangqualität zu verwenden:
Wenzel Ludwig Edler von Radolt - Wiener Lautenkonzerte Hubert Hoffmann, Ars Antiqua Austria, Gunar Letzbor, Challenge/SunnyMoon CC 72291
http://www.rondomagazin.de/kritiken/5880.jpg
Letzbor pflegt zwar leider weniger uneintöniges Geigenspiel als Takahashi, und überhaupt steht die Perfektion im Zusammenspeilt den Gardellinos zurück, dennoch wird ebesosehr musiziert und vor allem macht diese Platte deutlich mehr Spaß zum Hören.
liegnitz (09.06.2008, 13:06): Original von liegnitz bei mir mal wieder rausgekramt:
„Klassische Symphonie“ von Prokofiev, gespielt in halsbrecherischem Tempo. :leb Neben Bernstein meine favorisierte Aufnahme. Serge Koussevitzky dirigierte am 25.11.1947 das Boston Symphony Orchestra.
(Label: Biddulph Recordings. Transfer: Mark Obert-Thorn)
Gruß, Cosima
ab (09.06.2008, 17:24): Nun erstmals gesamt: Bach: Cellosuiten Anne Gastinel :thanks
Spitzenaufnahme. Emphelung dieses Forum. Nordolf? Oder? Jedenfalls Danke!
Gruss Emma
daniel5993 (10.06.2008, 00:48): Original von liegnitz Original von daniel5993 Original von liegnitz Original von daniel5993 Vor dem großen Knaller heut Abend ???????????
Niederlande-Italien!
Italien hats knallhart erwischt! :I So ne Klatsche war wohl nötig!? Hoffentlich wachen diese arroganten Millionäre auf! :ignore
Van der Saar, Sneijder, Van Nistelrooy, Rowen und, und, und. Sind das etwa arme Buben?
Guten Abend Emma,
Recht haste! Keine armen Buben, natürlich nicht! Die haben aber etwas für Ihr Geld geleistet! Italien? Keine Gegenwehr, kein Kampf, kein Wille, eher Lustlosigkeit..... Ich muss zugeben, dass mich das richtig geärgert hat, zudem Italien in meiner Familie seit jeher eine große Rolle spielt.
Ich bin eigentlich erleichtert, dass es so gekommen ist. Noch ist nichts verloren! Und wer hinfällt, steht meistens wieder auf. Ich lass mich überraschen :wink
Gute Nacht!
Grüße Daniel :hello
Jeremias (10.06.2008, 07:34): Gestern abend zu Ehren Italiens:
Dudamel und das Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela
Gruß,
Tranquillo (10.06.2008, 08:28): Original von Zelenka Original von ab Nun erstmals gesamt: Bach: Cellosuiten Anne Gastinel
Sehr erfreulich! Ziehe ich allemal Queyras vor!
:beer Ich auch!
Gruß, Zelenka Warum?
ab (10.06.2008, 08:59): Original von daniel5993 Keine Gegenwehr, kein Kampf, kein Wille, eher Lustlosigkeit.....
Könntet ihr bitte diese Diskussion privat weiter führen! Mich nervt der Ausnahmezustand mit den enormen Einschränkungen der persönlichen Freiheit in unserer Stadt bereits genug! :thanks
ab (10.06.2008, 09:01): Original von Tranquillo Original von Zelenka Original von ab Nun erstmals gesamt: Bach: Cellosuiten Anne Gastinel
Sehr erfreulich! Ziehe ich allemal Queyras vor!
:beer Ich auch!
Gruß, Zelenka Warum?
Mehr Musik bei gleichviel Noten :W
ab (10.06.2008, 13:29): Im Radio gerade Ausschnitte aus Beethovens Bagatellen mit Piotr Anderszewski und seinem dunklen, fast celloartigen klavierton. Irgendwie kann ich mich mit seinem Spiel nie so recht anfreunden.
Nun aber endlich wieder zurückbekommen (Es ist immer heikel, etwas zu verleihen...): Albéniz' Ibéria mit der Griechin Rena Kyriakou. :engel
liegnitz (10.06.2008, 14:04): Original von ab Original von daniel5993 Keine Gegenwehr, kein Kampf, kein Wille, eher Lustlosigkeit.....
Könntet ihr bitte diese Diskussion privat weiter führen! Mich nervt der Ausnahmezustand mit den enormen Einschränkungen der persönlichen Freiheit in unserer Stadt bereits genug! :thanks
Sorry! :ignore
Gruss Emma
liegnitz (10.06.2008, 14:11): Original von liegnitz
Harold in Italien – Berlioz (28.11.1944 / Koussevitzky) William Primrose --> :down
Aus dem Booklet-Text (Tully Potter): „The orchestra, still full of French players at that time, plays beautifully, Koussevitzky’s conducting is exciting and the sound achieved by the engineers has tremendous depth for this era.“ Und ich ergänze: Primrose ist für mich der ideale Violist für dieses Werk. (Die Studio-Aufnahme unter Charles Munch – ebenfalls mit dem Boston Symphony Orchestra – ist aber die noch viel eindrucksvollere Version.)
Gruß, Cosima
Poztupimi (10.06.2008, 17:34): So, nach einigen Ausschnitten gestern im Laden jetzt ganz:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0608917229226.jpg Franz Schubert (1797-1828) Die schöne Müllerin – Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller D 795 Christoph Prégardien, Tenor / Michael Gees, Piano
Prégardien singt einige Verzeirungen, die mir aber bisher nicht unangenehm aufgefallen sind. Im Beiheft argumentiert Walther Dürr, daß es zu Schuberts Zeit üblich gewesen sei, daß der Sänger dem Liedcharakter entsprechende Ornamente einfügte. Den direkten Vergleich zu Prégardiens Aufnahme mit Staier kann ich leider nicht führen, da ich diese bisher nicht besitze.
Die 3. Symphonie ist schon ein besonderes Werk. Ich kenne kaum etwas Vergleichbares: - diese Mischung aus geheimnisvollen Stimmungsbildern a la Debussy, rauschhaften dissonanten Klangwänden und den mystischen Tenor- und Chorgesängen.
:hello Jörg
nikolaus (10.06.2008, 20:32): Die Nachbarn dürfen mithören :D
ab (10.06.2008, 23:43): Original von nikolaus Original von ab Danke für den Tipp: Ach wäre die Grieg-Sonate schön - ohne Maisky :ignore
Gefällt Dir diese (trotz der von Dir nicht geschätzten Pianistin) besser?
Gruß, Nikolaus.
Danke für diesen Link: Klingt zwar mehr nach César Franck oder Fauré als nach Grieg, aber: jedenfalls! Auch spielen Gabriela Montero und Gautier Capuçon beiden besser zusammen, kommt mir vor. (spontan gesagt: Das zöge ich jedenfalls auch Stephen Hough und Steven Isserlis vor.) Montero gefällt mir hier - soweit am Computer hörbar - deutlich besser als mit ihrem Baroque-Album.
Ist das identisch mit der EMI-CD: Martha Argerich & Friends - Lugano 2003?
By the way: Ich kenne noch keine mich zufriedenstellende Aufnahme dieser Sonate! Überdies: Es gibt eine Bearbeitung zum Cellokonzert , die von Raphael Walfisch, schön aufgenommen wurde. Wenn ich mich recht entsinne, wurde diese Aufnahme von ASV übernommen.
Cetay (inaktiv) (11.06.2008, 08:08): Original von daniel5993 Bei Tchaikovsky gehöre ich allerdings zu den vielen Banausen, die erst ab Nr. 4 bestückt sind und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern :ignore.
Das ist schade! Du hast wohl deine Gründe dafür?! Meiner Meinung nach verpasst du etwas! :ignore
Grüße Daniel
Hallo Daniel,
vielleicht hast du recht. Bisher konnte mich die Musik von Tchaikovsky einfach nicht so recht begeistern - das erste Klavierkonzert und das Violinkonzert finde ich sogar unausstehlich - und irgendwann kommt der Punkt, an dem aufgibt. Vielleicht habe ich auch einfach nur noch nicht die richtigen Interpretationen gehört, aber irgendwann wende ich mich ich dann doch lieber bekannt Begeisterndem oder Unbekanntem zu. Das Gefahr des Verpassens ist allgegenwärtig, bzw. wir verpassen ohnehin ständig etwas. Es gibt so viel gute Musik da draussen, auf die man (scheinbar) nur zufällig gestossen wird. Wie z.B. heute morgen, als ich im Radio einen Auschnitt (Sonate Nr. 23) aus der u.a. CD gehört habe, bei dem mir es schiergar die Kinnlade ausgerenkt hat. Wie kann es sein, dass ich von diesem Komponisten noch nie etwas gehört habe? Und wieviele von diesem Kaliber wird es wohl noch geben, von denen ich nie hören werde?
Carola (11.06.2008, 09:13): Original von daniel5993
@Carola
Willkommen zurück! Bin schon über so manchen alten Beitrag von dir gestolpert :hello
Vielen Dank, lieber Daniel,
bei mir gibt es die neue Scholl-CD mit überwiegend Dowland-Liedern
Je nach eigener Stimmung gefallen mir diese melancholisch-süßen Lieder, die nicht weh tun, manchmal sehr gut, manchmal kommt mir das alles aber auch ein wenig allzu maniriert vor. Auch das Cover strahlt für mich diese Zwiespältigkeit aus. Wie auch immer, Scholl singt diese Lieder wunderbar.
Euch allen einen schönen Tag wünscht Carola
ab (11.06.2008, 09:15): Original von ab Nun aber endlich wieder zurückbekommen (Es ist immer heikel, etwas zu verleihen...): Albéniz' Ibéria mit der Griechin Rena Kyriakou. :engel
Und weil es so schön war, heute gleich in der Früh nochmals. Für mich gehört diese Aufnahme aus dem Jahre 1972 neben jener mit Esteban Sánchez zu den schönsten Einspielungen, die ich bislang kenne, noch vor Alicia de Larrocha (aus den frühen 70ern) und auch Rafael Orozco.
Nach zehn Minuten nervt mich diese Musik aber schon ziemlich.
Jürgen
ab (11.06.2008, 11:01): Die alten Aufnahmen sollen erquicklicher sein!
Jürgen (11.06.2008, 13:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/413B9XV5J7L._SL500_AA240_.jpg
Ich war ganz tapfer und habe bis zum Ende durchgehört. Und es hat sich gelohnt. Das letzte Stück, Konzert d-moll, hat mir dann tatsächlich gefallen. Es mag daran liegen, dass hier recht frei improvisiert wird, wie ich es aus Bereichen der Rockmusik her kenne (z.B. Keith Emerson/ ELP).
Übrigens kam mir das Hauptthema irgendwie bekannt vor, ich kam aber nicht drauf, was es ist. Aber mehr Informationen als d-moll Konzert konnte ich auch im Booklet nicht finden. Schließlich habe ich die Brilliant-Bach-Box auf meine Festplatte gerippt und wollte das Original doch finden. Unglücklicherweise habe ich in den Metainformationen meist nur die BWV-Nr. vermerkt und recht selten die Tonart. Zum Glück gibts von Bach nicht so wahnsinnig viel Konzerte und ich hatte es trotzdem bald gefunden.
1. Cembalokonzert BWV 1052
Jetzt fiel es mir doch noch ein, wo ich die Melodie schon gehört hatte. Und zwar im Bourreé der 2. Orchestersuite, zumindest ähnlich klingt es.
Gibt es hier Bachexperten, die mich widerlegen/bestätigen können. Es wäre ja nicht zum ersten mal, das Bach Melodien wiederverwendet.
Grüße Jürgen
Jürgen (11.06.2008, 15:31): http://www.telarc.com/images/covers/0546.jpg
Gluck: Iphigenie en Tauride Boston Baroque/ Martin Pearlman
daniel5993 (11.06.2008, 15:51): Original von Dox Orkh Original von daniel5993 Bei Tchaikovsky gehöre ich allerdings zu den vielen Banausen, die erst ab Nr. 4 bestückt sind und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern :ignore.
Das ist schade! Du hast wohl deine Gründe dafür?! Meiner Meinung nach verpasst du etwas! :ignore
Grüße Daniel
Hallo Daniel,
vielleicht hast du recht. Bisher konnte mich die Musik von Tchaikovsky einfach nicht so recht begeistern - das erste Klavierkonzert und das Violinkonzert finde ich sogar unausstehlich - und irgendwann kommt der Punkt, an dem aufgibt. Vielleicht habe ich auch einfach nur noch nicht die richtigen Interpretationen gehört, aber irgendwann wende ich mich ich dann doch lieber bekannt Begeisterndem oder Unbekanntem zu. Das Gefahr des Verpassens ist allgegenwärtig, bzw. wir verpassen ohnehin ständig etwas. Es gibt so viel gute Musik da draussen, auf die man (scheinbar) nur zufällig gestossen wird. Wie z.B. heute morgen, als ich im Radio einen Auschnitt (Sonate Nr. 23) aus der u.a. CD gehört habe, bei dem mir es schiergar die Kinnlade ausgerenkt hat. Wie kann es sein, dass ich von diesem Komponisten noch nie etwas gehört habe? Und wieviele von diesem Kaliber wird es wohl noch geben, von denen ich nie hören werde?
Stimmt! Es gibt so viel schöne Musik, aber wohl nicht genug Zeit sie komplett abzuarbeiten. Auch ich habe (gestern) Musik von einem Antonio de Cabezon gehört, einem Komponisten, den ich zuvor nie gehört hatte. Wunderschöne spanische Musik aus dem 16. Jahrhundert. Die CD-Box (unter anderem mit anderen Komponisten dieser Zeit) stand jetzt ca 9. Monate in meinem Regal und durch Zufall hab ich Sie mal nebenbei eingelegt. Wunderschöne Musik, wo ich sie nicht erwartet hatte. Ich mach auch gleich ein wenig Werbung für diese Box :cool.
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724348202529.jpg Jordi Savall - Music in Europe 1550-1650
Ich höre gerade die CD Nr. 1, Werke von Antonio de Cabezon (Spanish instrumental music from the time of Charles V)
Also, erfassen wir, was wir in unserem kurzen dasein erfassen können!
Grüße Daniel
Cetay (inaktiv) (11.06.2008, 15:58): Original von daniel5993 Jordi Savall - Music in Europe 1550-1650
Ich höre gerade die CD Nr. 1, Werke von Antonio de Cabezon (Spanish instrumental music from the time of Charles V)
Also, erfassen wir, was wir in unserem kurzen dasein erfassen können!
Grüße Daniel
:beer
Was ist denn von Gabrieli auf der Savall-Box drauf?
ab (11.06.2008, 16:10): Gieseking und seine frühe Aufnahme der Debussyschen Préludes :down :times10 :down
Zelenka (11.06.2008, 16:19): Original von ab Original von ab Nun aber endlich wieder zurückbekommen (Es ist immer heikel, etwas zu verleihen...): Albéniz' Ibéria mit der Griechin Rena Kyriakou. :engel
Und weil es so schön war, heute gleich in der Früh nochmals. Für mich gehört diese Aufnahme aus dem Jahre 1972 neben jener mit Esteban Sánchez zu den schönsten Einspielungen, die ich bislang kenne, noch vor Alicia de Larrocha (aus den frühen 70ern) und auch Rafael Orozco.
:S
Gruß, Zelenka
Zelenka (11.06.2008, 16:22): Original von Carola Guten Tag allerseits!
daniel5993 (11.06.2008, 16:43): Original von Dox Orkh Original von daniel5993 Jordi Savall - Music in Europe 1550-1650
Ich höre gerade die CD Nr. 1, Werke von Antonio de Cabezon (Spanish instrumental music from the time of Charles V)
Also, erfassen wir, was wir in unserem kurzen dasein erfassen können!
Grüße Daniel
:beer
Was ist denn von Gabrieli auf der Savall-Box drauf?
Giovanni Gabrieli teilt sich die CD 3 mit dem Komponisten Giuseppe Guami Es sind kleine Stücke, zwischen 2 und 5 Minuten. Angegeben werden diese Stücke mit "Canzon da sonare".
Gruß Daniel
ab (11.06.2008, 17:26): Original von Zelenka
Und weil es so schön war, heute gleich in der Früh nochmals. Für mich gehört diese Aufnahme aus dem Jahre 1972 neben jener mit Esteban Sánchez zu den schönsten Einspielungen, die ich bislang kenne, noch vor Alicia de Larrocha (aus den frühen 70ern) und auch Rafael Orozco.
:S
Gruß, Zelenka
Was soll dieses :S ? - weil Du Kyriakou (noch) nicht kennst; oder weil Du Orozco besser als Kyriakou findest? :D
ersterm könnte dann ja noch abgeholfen werden :W
ab (11.06.2008, 17:36): Aus gegebenen Anlass der Vergleich:
Von den Klangfarben schon eine 1A-Einspielung. Eigentlich so anders als Kyriakou, dass ich nichts zu sagen wüsste, weshalb (abgesehen vom rein persönlichen Geschmack) die eine der anderen vorgezogen werden könnte.
Zelenka (11.06.2008, 17:46): Original von ab Original von Zelenka
Und weil es so schön war, heute gleich in der Früh nochmals. Für mich gehört diese Aufnahme aus dem Jahre 1972 neben jener mit Esteban Sánchez zu den schönsten Einspielungen, die ich bislang kenne, noch vor Alicia de Larrocha (aus den frühen 70ern) und auch Rafael Orozco.
:S
Gruß, Zelenka
Was soll dieses :S ? - weil Du Kyriakou (noch) nicht kennst; oder weil Du Orozco besser als Kyriakou findest? :D
ersterm könnte dann ja noch abgeholfen werden :W
Lieber ab:
Es war alles nicht so ernst gemeint ... :) Im Moment liegt Orozco in meiner persönlichen Rangliste ganz oben, obwohl auch bei mir die Konkurrenz scharf ist (Michel Block ...). Kyriakou muß ich erst noch beschaffen. Ich suche im Moment immer noch weiter, als nächste wird Larrochas erste Aufnahme kommen (EMI, ex-Hispavox, 1962). Anderes ist gar nicht zu bekommen (Heisser z.B.).
Gruß, Zelenka
Poztupimi (11.06.2008, 18:06): Ich starte heute mit diesem Neuzugang:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318599914329.jpg Alexander Glazunov (1865-1936) Konzert für Violine und Orchester a-moll op. 82 Vadim Gluzman / Bergen Philharmonic Orchestra / Andrew Litton
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (11.06.2008, 18:36): Aus der "Original Jacket Collection - Jascha Heifetz" diese hinterher:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0828766637229.jpg Alexander Glazunov (1865-1936) Konzert für Violine und Orchester a-moll op. 82 Jascha Heifetz / RCA Victor Symphony Orchestra / Walter Hendl Aufnahme aus dem Jahr 1963
Gluzman – eben gehört – braucht sich weder was "romantischen Schmelz" noch was Virtuosität angeht hinter dieser Aufnahme zu verstecken!
Poztupimi (11.06.2008, 21:44): Schwarze große Scheibe, daher ohne Cover:
Johannes Brahms (1833-1897) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 Claudio Arrau / Philharmonia Orchestra London / Carlo Maria Giulini Columbia STC 91260
Grüße, Wolfgang
Leif Erikson (11.06.2008, 22:25):
Julia habe ich in Baden-Baden im Konzert erlebt. Makellose Technik und überzeugende Interpretation. Sie ist live genausogut wie auf CD und eine herbe ernste junge Frau. Sehr beeindruckend. Diese CD halte ich für ihre beste.
Poztupimi (11.06.2008, 22:31): Bruckner habe ich schon einige Wochen nicht gehört, daher jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4161K23DSJL._SL500_AA240_.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 8 c-moll WAB 108 (Edition Robert Haas) Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks / Günter Wand Konzertmitschnitt vom 5.-7.12.1993
Grüße, Wolfgang
ab (11.06.2008, 22:35): Zum Tagesabschluss noch das i-Tüpftelchen: Sánchez Interpretation von Albéniz' Ibéria:
Kennt jemand von euch eigentlich die Aufnahme von Nicholas Unwin (Chandos)? Die wird oft sehr lobend erwähnt, ohne dass ich sie je beschrieben gehört hätte.
cellodil (11.06.2008, 22:42): Ich lausche zur Nacht den Träumen des Wassers...
Hmm...diesen Takemitsu kenne ich nicht. Die Titel sind bei ihm häufiger sehr blumig, aber ich mag seine Klänge sehr gerne. Muss ich mir mal anhören bei Gelegenheit.
Aus dieser preiswerten C.P.E. Bach-Box von Capriccio die CD 7: drei von den "Sechs Sonaten fürs Clavier mit veränderten Reprisen" (komponiert 1759), Wq 50/2-4
Es spielt Linda Nicholson auf einem Hamburger Clavichord aus dem Jahr 1767! Klingt in meinen Ohren viel besser und ansprechender als auf einem modernen Flügel.
Schöne Grüße, Sarastro
nikolaus (11.06.2008, 23:26): Original von ab
Ist das identisch mit der EMI-CD: Martha Argerich & Friends - Lugano 2003?
Ja!
Interessant dein Vergleich mit Fauré, werde ich mir nochmal anhören und versuchen nachzuvollziehen!
Gruß, Nikolaus.
Walter (12.06.2008, 07:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/617CZJCFD3L._SL500_AA240_.gif
Argerich berührt mich ganz oft. Irgendwie ist es so als hätte sie eine Aura die auch die anderen Künstler durchdringt und auf eine Wellenlänge bringt.
?( ?( ?(
liegnitz (12.06.2008, 10:00): bei mir beginnt der Tag heute mit:
Johann Melchior Molter (1696-1765) Klarinettenkonzerte Nr. 1-5 Henk de Graaff Amadeus Ensemble Rotterdam, Marien van Stalen BRILLIANT
Gruss Emma
Rachmaninov (12.06.2008, 12:05): Original von Leif Erikson
Julia habe ich in Baden-Baden im Konzert erlebt. Makellose Technik und überzeugende Interpretation. Sie ist live genausogut wie auf CD und eine herbe ernste junge Frau. Sehr beeindruckend. Diese CD halte ich für ihre beste.
TRaurig aber wahr, diese erste CD von ihr ist die Beste. DIe Bach Aufnahme war auch noch gut, der Rest eher Mittelmaß!
liegnitz (12.06.2008, 12:56): eine meiner liebsten Mozart CD aufgelegt:
Zelenka (12.06.2008, 18:07): Während sich gerade Poldi und seine 10 Freunde b(e)reitmachen, um es gegen Kroatien "KROAchen" (Bildzeitung) zu lassen, bei mir zum ersten Mal Berlioz' Requiem unter Munch:
J. S. Bach: Kantate "O Ewigkeit, du Donnerwort" BWV 20 Hollands Boy Choir, Netherlands Bach Collegium, Pieter Jan Leusink
Die Leusink-Gesamtaufnahme empfinde ich als nicht so gelungen wie die Koopman-Gesamtaufnahme (man merkt ihr teilweise den Zeitdruck an, unter dem sie entstanden ist), andererseits ist sie bei weitem nicht so schlecht wie ihr Ruf.
nikolaus (12.06.2008, 19:37): Erst
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0822186051221.jpg César Franck: Sonate für Violine & Klavier A-Dur Schostakowitsch: Sonate für Violine & Klavier op. 134
Danach
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0724355681522.jpg Beethoven: Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47 "Kreutzer" César Franck: Sonate für Violine & Klavier A-Dur
@ Walter:
Argerich berührt mich ganz oft. Irgendwie ist es so als hätte sie eine Aura die auch die anderen Künstler durchdringt und auf eine Wellenlänge bringt.
Mir geht es ja genauso. Ganz erklären kann ich es mir nicht. Auf jeden Fall spüre ich immer eine Art von Lebendigkeit, die ich bei anderen nicht so höre.
Gruß, Nikolaus.
daniel5993 (12.06.2008, 20:06): Zeit für Mahler! Jetzt hab ich auch (endlich) die erste mit dem Concertgebow Orchestra.
Nordolf (12.06.2008, 20:20): Nachdem ich gestern bis in die Nacht hinein mit blanken Nerven versucht habe, meinen Computer zu retten und als Soundtrack dazu Pendereckis großartige brachialdüstere Werke "St. Luke Passion" und das "Polnische Requiem" erklangen, darf es jetzt wieder etwas schwelgerisch-lyrische Musik sein:
In diesen drei Frühwerken des Letten Janis Ivanovs spürt man noch den Einfluss des russischen Nachbarlandes: - sie liegen nicht weit weg von Tschaikowsky, Balakirev, Borodin, Rimsky-Korsakoff oder Glazunov. Gleichwohl ist die der lettischen Folklore verwandte, häufig wehmütige Melodik typisch für Ivanovs.
liegnitz (12.06.2008, 20:49): Original von daniel5993 Zeit für Mahler! Jetzt hab ich auch (endlich) die erste mit dem Concertgebow Orchestra.
Josef Suk: Asrael-Symphonie op. 27 Orchester der Komischen Oper Berlin Kirill Petrenko
Gruss Emma
daniel5993 (12.06.2008, 20:58): Original von liegnitz Original von daniel5993 Zeit für Mahler! Jetzt hab ich auch (endlich) die erste mit dem Concertgebow Orchestra.
Langsamer und inniger kommt Sie mir vor. Dazu kommt, dass ich hier viel mehr Details höre, neue Stellen, neue herrausarbeitungen, dazu der eindeutig besserer Klang! JA, diese Aufnahme spricht mich mehr an als die Sony-Aufnahme.
cellodil (12.06.2008, 23:14): Zum nächtlichen Dramaturgen-"Streichkonzert" der noch überlangen Texte, die sich auf meinem Schreibtisch stapeln, und zur Feier des ausbleibenden Hupkonzerts ( :D ):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jKEPlZbIL._SS500_.jpg Andreas Jakob Romberg String Quartets Vol. 2 Leipziger Streichquartett - String Quartet op. 30, 1 in B minor - String Quartet op. 16, 2 in G minor - String Quartet op. 2, 2 in A minor
... beschwingte, tänzerische Wohllaunemusik...
Liebe Grüße
Sabine
liegnitz (12.06.2008, 23:39): Zur Nacht "Shostakovich"
Yehudi Menuhin Festivalorchester Luzern Wilhelm Furtwängler 1947
Gefällt mir neben Menuhin/Klemperer noch am Besten! So macht Beethoven Spaß! Letzten hörte ich Repin/Muti und ich fands furchtbar langsam und langweilig! :ignore
Gute Nacht!
cellodil (13.06.2008, 01:10): Zur Fortsetzung der Streichorgie eine lange nicht mehr gehörte Ausgrabung...
Johann Sebastian Bach 6 Suites a violoncello solo senza basso Gavriel Lipkind
... und wenn ich die gehört habe, bin ich dann hoffentlich auch so weit durch, dass ich ins Bett kann...
Euch allen eine gute Nacht
Sabine
Poztupimi (13.06.2008, 07:43): Freier Freitag, da starte ich mit einer CD aus dieser Box:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5029365897426.jpg Hugo Alfvén (1872-1960) Dalarapsodi – Schwedische Rhapsodie Nr. 3 op. 47 Symphonie Nr. 3 E-Dur op. 23 Den förlorade sonen – Suite für Orchester Royal Stokholm Philharmonic Orchestra / Neeme Järvi
Einen schönen Tag, Wolfgang
Carola (13.06.2008, 08:53): Guten Morgen!
Ich höre die schönen Klaviertrios von Haydn in dieser ebenso schönen Aufnahme mit dem Haydn-Trio Eisenstadt
Nicht zuletzt hörte ich in Klavierwerke von Ignaz Joseph Pleyel hinein, gespielt von Masha Dimitrieva (Gramola). Sie spielt sehr musikalisch auf dem original Ignaz Joseph Pleyel Hammerflügel. Das hat meine Neugierde erweckt, diese Pianistin auf einem modernen Instrument zu hören, um zu erfahren, wie klangschön sie spielen kann. mehr dazu hier.
Dazu heute einen Ausschnitt im Radio gehört und ebenfalls heute hier eine Rezension gefunden.
Gestern habe ich erstmalig etwas aus der DHM Jubliäumsbox gehört:
CACCINI ; Le Nuove Musiche; Montserrat Figueras (Stimme), Hopkinson Smith (Laute, Barockgitarre), Robert Clancy (Barockgitarre, Chitarrone), Jordi Savall (Gambe), Xenia Schindler (Harfe); Schola Cantorum Basiliensis, Jordi Savall
Der erste Eindruck war zwiespältig, weil ich durch Vergleichsaufnahmen von 2 Stücken aus der Sammlung mit Le Poem Harmonique / Vincent Dumestre einen völlig anderen Klang im Ohr hatte. Während bei Dumestre die (u.a. durch Bassgamben und Flöte verstärkte) Begleitgruppe einen meditativen, wohlig-warmen Drone verbreitet, agiert Savall zurückhaltender und arbeitet die Strukturen heraus. Nachdem ich mich darauf eingestellt hatte, gefiel mir Savalls Ansatz ausgesprochen gut (ab's Einfluß beginnt zu wirken :P). Dazu passt auch, dass er mit Montserrat Figueras eine Sängerin an Start hat, der vielleicht etwas die ätherische Wärme von Dumestres Sängerinnen abgeht, die aber dafür nicht gar so körperlos daherkommt.
ab (13.06.2008, 13:54): Radiopremiere gerade miterlebt: :D
Die erst jüngst entdeckten Bachkomposition:
Johann Sebastian Bach Fantasia sopra il corale Wo Gottder Herr nicht bei uns hält BWV 1128 Martin Haselböck/Orgel
Vom Solisten dem Radio zur Verfügung gestellt.
Sabine (13.06.2008, 18:44): Mensch, bin ich ein schlechter Forengast...mir kommt es vor, als wenn ich nur einmal im Monat vorbeihuschen kann... Wahrscheinlich ist es auch noch so.
Dafür geht es bei mir romantisch zu. In Bruckners 4. bin ich derzeit sehr vernarrt:
Diese CD hat mir wieder ein Stückchen weiter geholfen bei meinen Bemühungen zeitgenössische Musik zu verstehen. Eine ausgezeichnete Interpretation und nicht so schwer zu hören. Es gibt durchaus intuitiv verständliche - schöne - Stellen. Vor allem im letzten Stück "La selva incantata". R. A. Zondergeld in KLASSIK heute 5 / 01: "Henze-Kenner Ruzicka spornt das NDR-Sinfonieorchester zu Höchstleistungen an, Michaela Kaune ist eine Idealbesetzung."
Bislang hält sich meine Haydn-Begeisterung (leider immer noch) in Grenzen. Vielleicht wird es Thomas Beecham richten.
Gruß, Cosima
Leif Erikson (14.06.2008, 17:17):
Für mich ist Johann Ludwig Bach der interessanteste Bach nach J. S. Die Interpretation durch Herrmann Max / Rheinische Kantorei läßt keine Wünsche offen. Zur Zeit billig zu haben.
daraus CD 9 Rachmaninoff: Trio élégiaque d-moll op.9
das Stück habe ich noch nie gehört, spätromantischer Überschwang und Weltschmerz halten sich in Grenzen, zumindest in dieser Interpretation. Zum Hören Sitzfleisch mitbringen: 52' !! Am Flügel saß bei der Aufnahme Evgeny Svetlanov, ich vermute der von mir geschätzte langjährige Dirigent des Staatl. Sinfonie-Orch. der UdSSR. Kapellmeister sollen ja auch Klavier spielen können.
Das wäre doch was für unseren Rachmaninov!
Herzliche Grüße Amadé
nikolaus (14.06.2008, 19:13): Gefällt mir gerade richtig gut:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947765936.jpg Prokofieff: Klavierkonzert Nr. 2 G-Dur op. 16 Ravel: Klavierkonzert G-Dur Künstler: Yundi Li, Berlin PO, Seiji Ozawa
Bislang hält sich meine Haydn-Begeisterung (leider immer noch) in Grenzen. Vielleicht wird es Thomas Beecham richten.
Gruß, Cosima
Liebe Cosima, schade - aber vielleicht wird´s ja noch! Nr. 99-104 sind jedenfalls allesamt hochbedeutende Werke. Das köstliche und fein durchgearbeitete Finale (mit von Nr. 99 beispielsweise hat sich immerhin Beethoven zu Studienzwecken - wegen der kontrapuhktischen Passage in der Durchführung - abgeschrieben (ich vermute, daß das Finale seiner Klaviersonate F-Dur, op. 10 Nr. 2, davon inspiriert ist, jedenfalls gibt es da auffallende Ähnlichkeiten). Wunderbar ist etwa auch Nr. 102 - hör Dir z.B. mal genau den ersten Satz an mit seiner packenden, spannungsgeladenen Durchführung an!
Sarastro (14.06.2008, 20:07): Hallo, wieder was dazugelernt - Johann Ludwig Bach (@ Leif Erikson) war mir bisher völlig unbekannt, wie vermutlich vielen hier im Forum ebenso. Neugierig geworden, habe ich mich mal über diesen entfernten Angehörigen der Bachfamilie (ein paar Jahre älter als JSB) informiert und mal in verschiedene Sätze der Trauermusik hineingehört; das klingt in der Tat bemerkenswert!
Da von der Bach-Familie die Rede ist: Ich habe mir eben vorhin wieder einmal die nicht minder interessanten vier Orchestersymphonien Wq 183 und die sechs Streichersymphonien Wq 182 von Carl Philipp Emanuel Bach angehört (nach der Capriccio-Box "Edition Carl Philipp Emanuel", die ich schon vor ein paar Tagen in anderem Zusammenhang hier erwähnt habe), mit dem Kammerorchester "Carl Philipp Emanuel Bach" unter Hartmut Haenchen. http://images.ciao.com/ide/images/products/normal/882/product-1535882.jpg
Freundliche Grüße, Sarastro
Sarastro (14.06.2008, 20:21): Original von cellodil http://ecx.images-amazon.com/images/I/418P8YXYJ8L._SS400_.jpg
Love it!
Grüße
Sabine
Liebe Sabine, ist ja lustig, daß Du jetzt gerade auch C.P.E. Bach hörst! Nachdem ich gerade mit den Symphonien fertig bin (ich höre in diesen Tagen viel von diesem Komponisten), führe ich mir jetzt, von Dir angeregt, nach langer Zeit wieder einmal die schönen Cellokonzerte (in der Naxos-CD, eine andere Einspielung habe ich nicht) zu Gemüte:
cellodil (14.06.2008, 22:36): Original von Sarastro Original von cellodil http://ecx.images-amazon.com/images/I/418P8YXYJ8L._SS400_.jpg
Love it!
Grüße
Sabine
Liebe Sabine, ist ja lustig, daß Du jetzt gerade auch C.P.E. Bach hörst! Nachdem ich gerade mit den Symphonien fertig bin (ich höre in diesen Tagen viel von diesem Komponisten), führe ich mir jetzt, von Dir angeregt, nach langer Zeit wieder einmal die schönen Cellokonzerte (in der Naxos-CD, eine andere Einspielung habe ich nicht) zu Gemüte:
Tim Hugh, Cello, Bournemouth Sinfonietta Richard Studt, Conductor
Herzliche Grüße, Sarastro
Lieber Sarastro,
ja, die Cellokonzerte sind wirklich wunderschön. Musik, die - mir zumindest - immer Flügelchen wachsen lässt. Ich kenne übrigens nur die Aufnahme mit Antonio Meneses (den ich als Cellisten sehr liebe) und dem Münchner Kammerorchester. Das war Liebe auf das erste Hören und ich bin der bislang treu geblieben. Dir scheint es mit Tim Hugh und der Bournemouth Sinfonietta ja nicht anders gegangen zu sein...
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Ich bleibe bei Antonio, schwebe weiter, jetzt allerdings mit Bach-Vater...
Luigi Boccherini: Cellokonzerte und Sinfonien Anner Bylsma, Tafelmusik
:times10
cellodil (15.06.2008, 11:03): Bei mir weiter mit Bachs Cello-Suiten ( :D ) ... heute mit Jean-Guihen Queyras, dessen Namen ich mittlerweile sogar korrekt aussprechen kann ( :D :D ) ...
Bei mir mal wieder die "industrielle Klassik" von Edgar Varese - gerade das Werk "Ionisation" für 13 Schlaginstrumente und Sirene. Was diese Stücke brauchen, sind vor allem scharf umrissene Konturen - und die bietet Boulez auf dieser CD.
Und weiter gehts mit der DHM Box. Wer es noch nicht mitbekommen hat: Hier gibt es für knapp 88 cent pro Scheibe 50 CDs mit Musik vom Beginn des letzten Jahrtausends bis ca. 1750. Natürlich ohne Original-Booklets, aber immerhin in ausreichend großen und stabilen Papphüllen.
Zunächst: MONTEVERDI; Lamento d'Arianna, Combatimento di Trancrede et Clorinda; Capriccio Stravagante, Skip Sempé
Hier gibt es einige editorische Verwirrung. Auf der Frontseite der Hülle sind beide Stücke Monteverdi zugeschreiben, während auf der Rückseite für "Combatimento.." fälschlicherweise Carlo Farina (1600-1640) als Komponist angegeben wird. Erst ein Blick ins Booklet gibt Aufklärung. Es ist noch ein drittes Stück auf der CD, "Capriccio Stravagante", das ist tatsächlich von Farina und befindet sich am Anfang.
Während man auf das Lamentoso wartet, gibt es also erst mal ein langes Vorspiel und das hat es wahrlich in sich - vor allem wenn man glaubt, Monteverdi zu hören. Hier sind solch ungeheuere Modernismen zu finden, dass man sich in Darmstadt oder Donaueschingen wähnt. In Zukunft braucht man keine Ausschnitte aus der "Großen Fuge" zu nehmen, um Kenner beim Raten 100 Jahre daneben liegen zu lassen, sondern man nimmt Track 14 dieser CD und schafft 300! Dieser Track -und das hat mich dann vollendes unter den Tisch geschmissen- ist mit "Il Gatto" betitelt. Der gute Farina wollte wohl Katzengejammer darstellen und hat damit 300 Jahre voraus visioniert. Jetzt verstehe ich endlich, warum viele Hörer die Moderne Klassik als "Katzenmusik" bezeichnen. :rofl
Dann noch: MACHAUT; Messe à Notre-Dame, plus weitere Stücke von Magnus, Chancellier & Anonym; Deller-Consort, Collegium Aureum, Alfred Deller
Hierzu fällt mit nur eins ein: WOW!!! :tongue: Ich kann gar nicht sagen, was von wem mir besonders gut gefallen hat, weil ich die halbe CD über regelrecht weggetreten -eingesaugt in die Musik- war. Das sind die Momente, derentwegen ich letztendlich Musik höre; der Wahnsinn! Allein für diese Entdeckung hat sich die Anschaffung der Box mehr als gelohnt. :leb
Berlioz, Harold in Italien, Lincer, NYPO, Bernstein (Sony)
T*d*l-D*, Zelenka
satie (15.06.2008, 18:38): Original von Dox Orkh Dieser Track -und das hat mich dann vollendes unter den Tisch geschmissen- ist mit "Il Gatto" betitelt. Der gute Farina wollte wohl Katzengejammer darstellen und hat damit 300 Jahre voraus visioniert. Jetzt verstehe ich endlich, warum viele Hörer die Moderne Klassik als "Katzenmusik" bezeichnen. :rofl
:leb
Lieber Dox, ja, das Capriccio Stravagante von Farina ist schon irre! Eines der frühen erhaltenen Beispiele für spezielle Effekte auf den Streichinstrumenten. Die Glissandi bei der Katze sind nicht die einzigen: es finden sich sul ponticello (das ist bei Track 11: Il Flautino pian piano, sul ponticello bedeutet, es wird nahe am Steg gestrichen, wodurch der Grundton mehr und mehr verschwindet und man nur noch ein metallisches Näseln hört, variiert je nach dem, wie extrem man es ausführt), dann col legno battuto (Track 5: Qui si bate con il legno del archetto sopra le chorde): man schlägt also auf die Saiten mit dem Bogenholz. Dann natürlich Sachen wie Pizzicati. Einer der schönsten Sätze ist "Il Tremulante" (Nr. 12) wo Steve Reich'sche An-und Abschweller vorkommen. Ebenso "subtil" wie die Katze ist auch der Hund (Track 15, "Il Cane"), dessen Gebell von Tonalität auch nix mehr wissen will. Das Schluss-Stück dann imitiert die "Chitarra Spagniola", indem alle in Gitarrenmanier pizzicato spielen. Allerdings ist Farinas Stück nicht das einzige dieser Art: ein weiteres berühmtes Beispiel ist die "Batallia" von Biber. Da ist der zweite Satz gleich polytonal, wenn der faule Haufen oder so ähnlich (ich weiß gerade nicht mehr wie der Satz genau heißt) dargestellt wird. Dagegen ist Mozarts musikalischer Spaß ein Dreck... Jedenfalls ist interessant, dass eben solcherlei in alter Musik immer eine mimetische Funktion hat, also irgend etwas nachahmt. So auch Bibers "Sonata representativa", die etliche Tiere imitiert. Die Katze ist übrigens auch dabei, aber sie ist viel niedlicher als die von Farina...
Herzlich, S A T I E
P.S.: Die Box ist tatsächlich fantastisch. Ich höre jetzt auch täglich mindestens eine der CDs aus dieser herrlichen Sammlung.
cellodil (15.06.2008, 19:06): Bei mir jetzt Saint- Saëns gegen das trüb-nasskalte Wetter ( :I )...
Cello Concerto No. 1, A-Moll, op. 33 Yo-Yo Ma Orchestre National de France, Lorin Maazel
Piano Concerto No. 2, G-Moll, op. 22 Cecile Licad London Philharmonic Orchestra, André Previn
Violin Concerto No. 3, H-Moll, op. 61 Cho-Liang Lin Philharmonia Orchestra, Michael Tylson Thomas
... da geht dann zumindest indoors wieder ein bisschen die Sonne auf... :cool
Grüße
Sabine
nikolaus (15.06.2008, 19:56): Bei mir scheint die Sonne schon wieder, aber es ist lausig kalt :(
Magst Du eigentlich Jaqueline du Pré gar nicht? Ich glaube, ich habe noch keine Meinung von Dir zu Ihr gelesen, oder?
Herzliche Grüße, Nikolaus.
nikolaus (15.06.2008, 20:08): Nach Elgar ändere ich mein Programm und höre hier hinein und träume dabei von milden Sommerabenden am Luganer See :cool.
Nikolaus.
Habe mal eben nach dem Wetter dort gegoogelt, und siehe da: 16°C und Regen :A
cellodil (15.06.2008, 20:29): Original von nikolaus Nach Elgar ändere ich mein Programm und höre hier hinein und träume dabei von milden Sommerabenden am Luganer See :cool.
Nikolaus.
Habe mal eben nach dem Wetter dort gegoogelt, und siehe da: 16°C und Regen :A
.... also vielleicht doch lieber ins Königreich Tonga? ist auch eine garantiert EM-freie Zone...
Herzliche Grüße
Sabine (zähneklappernd)
P.S. Bei mir jetzt noch einmal Saint-Saens' Concerto for Violoncello and Orchestra No. 1 in A minor op. 33, dieses Mal mit Jan Vogler und der Radio-Philharmonie Hannover des NDR unter Thierry Fischer
ab (15.06.2008, 21:30): nach der Radioübertrageung von Wiener Festwochen 2008 Artis-Quartett; Sol Gabetta, Violoncello. Alban Berg: Streichquartett, op. 3 Franz Schubert: Streichquinett C-Dur, D 956 (Aufgenommen am 5. Juni im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins)
vorhin: lachenmann - air (musik für großes orchester und schlagzeug-solo) jetzt: gerhard rosenfeld - konzert für klavier und orchester später noch: ligeti - konzert für violoncello und orchester
Carola (16.06.2008, 18:44): Bei mir gibt es Bachs Violinsonaten, es spielt - sehr schön spielt sie - Helene Schmitt.
Einen schönen Abend, ob mit oder ohne Fußball, wünscht Euch Carola
Zelenka (16.06.2008, 19:20): Original von ab Neidfaktor: :times10
:D :D :D
Gruß, Zelenka
Sarastro (16.06.2008, 19:46): Original von Dox Orkh
Es ist noch ein drittes Stück auf der CD, "Capriccio Stravagante", das ist tatsächlich von Farina und befindet sich am Anfang.
Während man auf das Lamentoso wartet, gibt es also erst mal ein langes Vorspiel und das hat es wahrlich in sich - vor allem wenn man glaubt, Monteverdi zu hören. Hier sind solch ungeheuere Modernismen zu finden, dass man sich in Darmstadt oder Donaueschingen wähnt. In Zukunft braucht man keine Ausschnitte aus der "Großen Fuge" zu nehmen, um Kenner beim Raten 100 Jahre daneben liegen zu lassen, sondern man nimmt Track 14 dieser CD und schafft 300! Dieser Track -und das hat mich dann vollendes unter den Tisch geschmissen- ist mit "Il Gatto" betitelt. Der gute Farina wollte wohl Katzengejammer darstellen und hat damit 300 Jahre voraus visioniert. Jetzt verstehe ich endlich, warum viele Hörer die Moderne Klassik als "Katzenmusik" bezeichnen. :leb
Lieber Dox, lieber Satie, Eure Angaben machen mir sehr neugierig auf dieses seltsame Stück. Ich habe mal gesucht und in http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/1338469?tname=1198804&page=2 hineingehört, wo dasselbe Stück in anderer Einspielung drauf ist. Wenn ich richtig kombiniere, geht es dort mit track 16 los. Leider hört man in diesen Proben ja nur kleine Ausschnitte, aber das Hundegebell kommt deutlich rüber. Mich würde in diesem Zusammenhang grundsätzlich sehr interessieren (obwohl das hier vielleicht nicht der richtige Ort ist; eventuell könntest Du das, Satie, an geeignete Stelle verschieben), ob solche Kühnheiten nicht zuletzt deswegen möglich waren, weil diese frühbarocke Musik noch viel weniger stilisiert war als etwa die hochbarocke und klassische (wenn wir jetzt Beethovens Große Fuge mal außen vor lassen). Anders gefragt: Konnte ein Komponist sich und seinen Hörern im frühen 17. Jahrhundert solche akustischen Kapriolen eher zumuten als etwa im 18. Jahrhundert, wo man wohl auch im Scherz nie so weit hätte gehen können?
Herzliche Grüße, Sarastro
ab (16.06.2008, 20:02): Original von uhlmann
später noch: ligeti - konzert für violoncello und orchester Pérenyi oder Palm?
ab (16.06.2008, 20:06): Ravels Miroirs von Marcele Meyer. Gefällt mir irgendwie besser als ihr Debussy.
Lieber Dox, lieber Satie, Eure Angaben machen mir sehr neugierig auf dieses seltsame Stück. Ich habe mal gesucht und in http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/1338469?tname=1198804&page=2 hineingehört, wo dasselbe Stück in anderer Einspielung drauf ist. Wenn ich richtig kombiniere, geht es dort mit track 16 los. Leider hört man in diesen Proben ja nur kleine Ausschnitte, aber das Hundegebell kommt deutlich rüber. Mich würde in diesem Zusammenhang grundsätzlich sehr interessieren (obwohl das hier vielleicht nicht der richtige Ort ist; eventuell könntest Du das, Satie, an geeignete Stelle verschieben), ob solche Kühnheiten nicht zuletzt deswegen möglich waren, weil diese frühbarocke Musik noch viel weniger stilisiert war als etwa die hochbarocke und klassische (wenn wir jetzt Beethovens Große Fuge mal außen vor lassen). Anders gefragt: Konnte ein Komponist sich und seinen Hörern im frühen 17. Jahrhundert solche akustischen Kapriolen eher zumuten als etwa im 18. Jahrhundert, wo man wohl auch im Scherz nie so weit hätte gehen können?
Herzliche Grüße, Sarastro
Lieber Sarastro, ich werde in ca. einer Stunde einen Thread zu dieser Thematik starten, ich denke, es könnte ein sehr interessantes Thema werden! Womit ich mich auch geoutet hätte als Fußball-Totalignorant...
Herzlich, S A T I E
Zelenka (16.06.2008, 20:27): Original von ab Ravels Miroirs von Marcele Meyer. Gefällt mir irgendwie besser als ihr Debussy.
Zelenka (16.06.2008, 20:29): Original von Satie Original von Sarastro
Lieber Dox, lieber Satie, Eure Angaben machen mir sehr neugierig auf dieses seltsame Stück. Ich habe mal gesucht und in http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/1338469?tname=1198804&page=2 hineingehört, wo dasselbe Stück in anderer Einspielung drauf ist. Wenn ich richtig kombiniere, geht es dort mit track 16 los. Leider hört man in diesen Proben ja nur kleine Ausschnitte, aber das Hundegebell kommt deutlich rüber. Mich würde in diesem Zusammenhang grundsätzlich sehr interessieren (obwohl das hier vielleicht nicht der richtige Ort ist; eventuell könntest Du das, Satie, an geeignete Stelle verschieben), ob solche Kühnheiten nicht zuletzt deswegen möglich waren, weil diese frühbarocke Musik noch viel weniger stilisiert war als etwa die hochbarocke und klassische (wenn wir jetzt Beethovens Große Fuge mal außen vor lassen). Anders gefragt: Konnte ein Komponist sich und seinen Hörern im frühen 17. Jahrhundert solche akustischen Kapriolen eher zumuten als etwa im 18. Jahrhundert, wo man wohl auch im Scherz nie so weit hätte gehen können?
Herzliche Grüße, Sarastro
Lieber Sarastro, ich werde in ca. einer Stunde einen Thread zu dieser Thematik starten, ich denke, es könnte ein sehr interessantes Thema werden! Womit ich mich auch geoutet hätte als Fußball-Totalignorant...
Herzlich, S A T I E
Ist das alles so schrecklich neu? In Vivaldis "Vier Jahreszeiten" bellt auch mindestens ein Hund, und bei Rameau gackert ein Huhn.
Mischa Maisky Israel Philharmonic Orchestra Leonard Bernstein 1988
ab (16.06.2008, 20:51): Auf einmal geht das Internet blitzeschnelle - muss wohl am Fussballspiel liegen.
Bei mir nun Beethovens op. 130 mit dem Hagen Quartett - womit Deutscher Meister mit Österreichischen Künstlern vereint worden wären. Die Kunst macht möglich, was der Fussball entzweit :D
Ist das alles so schrecklich neu? In Vivaldis "Vier Jahreszeiten" bellt auch mindestens ein Hund, und bei Rameau gackert ein Huhn.
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka, nein, es ist so SCHRECKLICK FRÜH! Das Stück ist von 1627. Das sind fast 100 (!) Jahre vor Vivaldis Jahreszeiten. Ich habe eine Thread dazu gestartet: http://www.das-klassikforum.de/thread.php?threadid=1010
Herzlich, S A T I E
nikolaus (16.06.2008, 23:12): Original von ab Die Kunst macht möglich, was der Fussball entzweit :D
:beer
Bei mir jetzt zu fast Vollmond Beethovens Geistertrio (Argerich, Capucon, Maisky) u. danach Schumanns Kinderszenen (Argerich), beides die Live-Aufnahmen aus Lugano 2007.
Gute Nacht
Nikolaus.
daniel5993 (16.06.2008, 23:28): Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviersonaten Nr. 10 & 11
Edwin Fischer
Gute Nacht! Daniel :hello
cellodil (17.06.2008, 00:34): Ich schicke jetzt noch Don Giovanni zur Hölle...
Hab mich eben spontan überraschen lassen. Höre bereits zum zweiten mal diese Klavierkonzert mit E. Fischer.
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 17, KV 453
Edwin Fischer 1937
Ein fabelhaftes Mozartspiel :down :down!
uhlmann (17.06.2008, 09:03): Original von ab Original von uhlmann
später noch: ligeti - konzert für violoncello und orchester Pérenyi oder Palm?
auf der cd ist ein mittschnitt der uraufführung vom 19.04.1967, es spielen siegfried palm und das rso berlin unter henryk czyz.
das werk soll 26 abschnitte haben - hmmm, wirklich erkennen kann ich das nicht. die musik fließt recht ruhig dahin, keine großen gesten, mehr kleinere veränderungen, die so nach und nach daherkommen. "meditativ" könnte man das nennen. nur kurz vorm ende wird es dann expressiv. schön!
ich ertappe mich übrigens gerade dabei, dass mir diese musik, obwohl völlig "atonal" und für viele wohl nur nach "lärm" klingend, richtig gut gefällt (ich meine gefallen tatsächlich im sinne von "schön finden", nicht bloß "die kompositorische leistung anerkennen").
satie (17.06.2008, 09:39): Original von uhlmann Original von ab Original von uhlmann
später noch: ligeti - konzert für violoncello und orchester Pérenyi oder Palm?
auf der cd ist ein mittschnitt der uraufführung vom 19.04.1967, es spielen siegfried palm und das rso berlin unter henryk czyz.
das werk soll 26 abschnitte haben - hmmm, wirklich erkennen kann ich das nicht. die musik fließt recht ruhig dahin, keine großen gesten, mehr kleinere veränderungen, die so nach und nach daherkommen. "meditativ" könnte man das nennen. nur kurz vorm ende wird es dann expressiv. schön!
ich ertappe mich übrigens gerade dabei, dass mir diese musik, obwohl völlig "atonal" und für viele wohl nur nach "lärm" klingend, richtig gut gefällt (ich meine gefallen tatsächlich im sinne von "schön finden", nicht bloß "die kompositorische leistung anerkennen").
Ja, warum sollte sie denn nicht auch einfach sinnlich ansprechen? Gute Musik ist gute Musik! Und gerade Ligeti ist so sehr auf den Klang ausgerichtet, dass er ja eigentlich primär auf der sinnlichen Ebene ansprechen müsste. Mir jedenfalls geht es so.
Herzlich, S A T I E
ab (17.06.2008, 09:58): Original von uhlmann gefällt (ich meine gefallen tatsächlich im sinne von "schön finden", nicht bloß "die kompositorische leistung anerkennen").
Das ist auch für mich der Grund, weshalb ich Ligeti, insbesondere Per Nörgard aber auch Luigi Nono sehr gerne höre, während andere, die vordergründig ähnlich klingen mich nicht zu fesseln vermögen.
Bald im Radio Wiener Festwochen 2008
Barbara Moser, Klavier. Ludwig van Beethoven: Sonate Es-Dur, op. 81a, "Les Adieux" Franz Liszt: "Der Wanderer" von Schubert für Klavier Franz Schubert: Fantasie C-Dur, D 760, "Wandererfantasie" F. Liszt-F. Schubert: Die Post; Der Leiermann; Täuschung; Gute Nacht; Der stürmische Morgen; Im Dorfe F. Liszt: Aux Cyprés de la Villa d'Este (Threnodie); Les jeux d'eaux à la Villa d'Este* Zugaben: Edvard Grieg: Zug der Zwerge F. Liszt: Rigoletto-Paraphrase (Aufgenommen am 11. Juni im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins)
Jürgen (17.06.2008, 10:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61u-wXVk4OL._SL500_AA240_.jpg
ab (17.06.2008, 11:20): Original von ab Wiener Festwochen 2008
Poztupimi (17.06.2008, 17:03): Feierabend mit Brahms:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/610WVY3F11L._SL500_AA240_.gif Johannes Brahms (1833-1897) Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90 Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks / Günter Wand Konzertmitschnitt vom April 1995
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (17.06.2008, 17:48): Weiter mit Beethoven, kürzlich rel. günstig gebraucht erstanden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61JP2BEHX0L._SL500_AA240_.gif Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 4 c-moll op. 18 Nr. 4 Hagen Quartett
Berlioz, Harold in Italien, Primrose, BSO, Munch (RCA)
Paginini meinte, es gäbe hier nicht genug für ihn zu tun und hat das Werk, das er in Auftrag gegeben hatte, nie gespielt. Gefreut hat sich Berlioz allerdings über die 20000 Francs, die Paganini ihm schenkte.
Gruß, Zelenka
Poztupimi (17.06.2008, 18:07): Bleibe bei Kammermusik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/211YH7BWXEL._SL500_AA130_.jpg Franz Schubert (1797-1828) Streichquartett Nr. 14 d-moll D 810 "Der Tod und das Mädchen" Emerson String Quartett
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (17.06.2008, 18:49): Noch einmal Schubert:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028941223029.jpg Franz Schubert (1797-1828) Sonate für Arpeggione und Klavier a-moll D 821 Mischa Maisky, Violoncello / Martha Argerich, Piano
Grüße, Wolfgang
Zelenka (17.06.2008, 19:29): Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/61q0hPQ4pgL._SL500_AA240_.jpg
Berlioz, Harold in Italien, Primrose, BSO, Munch (RCA)
Dies ist die dritte Aufnahme von "Harold in Italien", die ich kennengelernt habe. Von den Solisten (Imai unter Davis, Lincer unter Bernstein, Primrose unter Munch), die ich gehört habe, überzeugt mich Primrose am meisten. Er macht am meisen aus dem Part, den Paganini etwas geringschätzte. Aber die Suche geht weiter, wie eine Besprechung aus dem "Gramophone" (5/1995) nahelegt:
"This is a first CD issue of William Primrose's 1958, third and final commercial recording of Harold—the only one in stereo—though his first, recorded in 1944 with Koussevitzky (also RCA, 5/46) is a more deserving candidate for reissue. Primrose is heard at his most vital and characterful in the 1939 NBC broadcast under Toscanini (drily recorded and carelessly transferred on a Music & Arts disc), for which he learnt the part (apparently not entirely to Toscanini's satisfaction, though it is difficult to see why). That collaboration and the 1962 Menuhin/Davis are surely the two most searching Harolds on disc.
Munch was, of course, a famously ardent Berliozian, but much of this Harold is uptight. There is excitement to be had from the athletic elan élan of the Boston orchestra's compliance with Munch's manic first movement Allegro (without repeat). However, Primrose sounds relatively out of sorts by his own previous high standards. And small lapses of balance or focus, such as the pp strings in the (equally pressed) introductory Adagio obscuring the piano bassoon (from two bars after fig. 2, 2'24") probably result from the conductor's generally rather casual approach to Berlioz's dynamic markings. Indeed, heard after Toscanini and Davis, Munch passes over many of the score's subtler touches (and, thus, some of its poetry), and is less caring and imaginative in matters of articulation and phrasing (a little more care in the editing, too, might have spared us the first violins' demisemiquaver at 5'53", track 1 twice over). Curiously, in the finale's "Orgy", which you would expect to benefit from Munch's head-down approach, he is surprisingly deliberate. As in the d'Indy, RCA's sound is brilliant, a little bass-light, airy and transparent; in other words it probably preserves, though maybe slightly exaggerates, the then existing tonal balances and playing styles (for example, rustic reeds and urban trumpets) that will upset today's luxury product seekers. The balance between soloist and orchestra in both works is perfectly judged (unlike Primrose's second, 1951 Harold with Beecham)."
Gruß, Zelenka
liegnitz (17.06.2008, 19:51): Angeregt durch Zelenka
Géza Anda mit Liszt etc. La Campanella arr. durch Busoni ist ein wahnwitziges Ding, das Anda fantastisch spielt. Überhaupt ist das sehr elegantes, technisch präzises und energiegeladenes Klavierspiel! Fantastisch!
Gruß, Cosima
Cosima (17.06.2008, 20:51): Original von Zelenka :I Da kommt Neid auf!
Bevor Dich der Neid zerfrisst... die Davis-Aufnahme scheint noch ganz normal erhältlich zu sein:
Poztupimi (17.06.2008, 21:15): Als ich diese CD vor einigen Wochen das erste Mal gehört habe, hat mich die Interpretation nicht so wahnsinnig vom Hocker gehauen. Jetzt als auf ein Neues:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4011790754123.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 "Choral" Elisabeth Schwarzkopf, Elisabeth Höngen, Hans Hopf, Otto Edelmann / Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele / Wilhelm Furtwängler Aufnahme vom 29. Juli 1951 aus dem Festspielhaus Bayreuth
Grüße, Wolfgang
ab (17.06.2008, 21:54): Original von Zelenka Dies ist die dritte Aufnahme von "Harold in Italien", die ich kennengelernt habe.
Ist diese Komposition wirklich so empfehlenswert? :hello
ab (17.06.2008, 22:00): Per Nörgard Symphonie Nr. 6 "At the End of the Day" Danish National RSO, Dausgaard Chandos
Nörgards komplexeste Sinfonie - seltsamer Weise nicht wie die Sinfonien zuvor unter Segerstam... Ein großer Sinfoniker!
Nach Probehören gaaaaanz eindeutig als Favorit unter den 5 getesteten CDs identifiziert - ganz liebes Danke nochmal für die Vorschläge an Poztupimi!
Ich finde diesen Thread übrigens wirklich wunderbar, vor allem wenn bei den CDs noch Kommentare stehen oder sich kleine Diskussionen entwickeln. Danke an alle für die Anregungen - so manches Werk würde ich wohl sonst nie kennen lernen und dieser Thread bietet ja Stoff für Jahre, um daraus erstellte Listen von CDs bei Dussmann probezuhören ;-) Hebre
ab (17.06.2008, 22:02): Original von Hebre
Nach Probehören gaaaaanz eindeutig als Favorit unter den 5 getesteten CDs identifiziert - ganz liebes Danke nochmal für die Vorschläge an Poztupimi!
Darf man wagen, vorsichtig anzufragen, welches die anderen vier waren? :hello
Poztupimi (17.06.2008, 22:11): Original von ab Original von Hebre
Nach Probehören gaaaaanz eindeutig als Favorit unter den 5 getesteten CDs identifiziert - ganz liebes Danke nochmal für die Vorschläge an Poztupimi!
Darf man wagen, vorsichtig anzufragen, welches die anderen vier waren? :hello
Der Frage schließe ich mich neugierig an! :D
Grüße, Wolfgang
Heike (17.06.2008, 22:12): Hallo, ich hab mich erstmal weitgehend an die Vorschläge von Poztupimi gehalten - wobei ich ersteinmal nur die Männer gehört habe, da ich fürchtete, die Frau Schäfer wäre mir zu weit weg von der CD, die ich kenne (Fischer-Dieskau/ Brendel).
Goerne - Brendel Hensche - Gage Gerhaher - Huber außerdem noch Quasthoff - Spencer
Hebre
Poztupimi (17.06.2008, 22:30): Zum Tagesausklang diese:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0094634471121.jpg Beata Vergine – Italienische Marienmotetten aus dem 17. Jarhundert von Grandi, Legrenzi, Cavalli, Rigatti, Caprioli, Frescobaldi, Sances, Bassani, Mattioli, Casati, Colonna Philippe Jaroussky, Marie-Nicole Lemieux / Ensemble Artaserse
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (17.06.2008, 22:37): Hallo Hebre,
Original von Hebre Hallo, ich hab mich erstmal weitgehend an die Vorschläge von Poztupimi gehalten - wobei ich ersteinmal nur die Männer gehört habe, da ich fürchtete, die Frau Schäfer wäre mir zu weit weg von der CD, die ich kenne (Fischer-Dieskau/ Brendel).
Goerne - Brendel Hensche - Gage Gerhaher - Huber außerdem noch Quasthoff - Spencer
Hebre
zu freundlich von Dir! Gerade die "Andersartigkeit" der Aufnahme mit Christine Schäfer ist es, die mich auf der anderen Seite fasziniert, obwohl ich bei der Winterreise eindeutig Männerstimmen bevorzuge. Die Prégardien/Staier-Aufnahme gehört nach wie vor mit zu meinen Lieblingseinspielungen, mal ganz abgesehen von dem Cover (neben dem der Aufnahme Henschel/Gage).
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (17.06.2008, 22:42): Erst
http://ecx.images-amazon.com/images/I/314HSNKG0KL._SS500_.jpg Höre ich immer wieder gerne. Man spürt bei ihm die Lust an der Musik, und der orientalische Anklang ist sehr apart...
ab (17.06.2008, 23:02): Original von Hebre ich kenne (Fischer-Dieskau/ Brendel).
Goerne - Brendel Hensche - Gage Gerhaher - Huber außerdem noch Quasthoff - Spencer
Da hätt ich jedenfalls auch dieselbe Wahl getroffen! :hello
ab (17.06.2008, 23:05): Vor lauter intensivem Studium der verschiedensten Auslegungen der „Enzyklika der Klavierliteratur“ ( :D ) - Debussys Préludes - in der letzten Zeit, komme ich gar nicht mehr zum Hören des „Neuen Testaments der Klavierliteratur“. Hie und da muss man aber sich die Zeit dafür nehmen.
Eine meiner Lieblingsexegesen: Backhaus in Salzburg :times10
Luigi Cherubini: Requiem d-Moll Tschech. PO & Chor, Igor Markevitch
Gruss Emma
ab (17.06.2008, 23:13): Erstaunlich die Tradition des Orchesters, mit frankophonen Dirigenten Aufnahmen zu machen! - ich denke etwa an Jean Fournets (fast möchte ich sagen: bömisch klingenden) Debussy.
ab (18.06.2008, 00:24): Das Tagwerk ist immer noch nicht vollbracht - denn heute muss noch einges erledigt werden, weil morgen auch noch die außertourliche Kinderbetreuung droht: Die EM-Spieltage berscheren uns nicht nur heuschreckenartige Einfälle von Fußballfanmassen, sondern auch gleich noch kindergarten- und schulfreie Tage. :S
Jetzt brauche ich etwas Meditatives, aber nicht zu sehr. Da kommt das "Alte Testament der Klavierliteratur" gerade Recht, aber deswegen mit Richter und nicht von Fellner.
Jürgen (18.06.2008, 09:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61JJFE77HGL._SL500_AA240_.jpg
Kann man schlecht lesen, daher: Debussy, Planès, 2004
Daraus die Images.
ab (18.06.2008, 09:46): Nochmals Die Fugenbearbeitunge mit dem Emerson Quartet - es ist für mich so schwer, die Erlebnisse aus dem Gehirn zu bekommen, die das Hagen Quartett und ihre ganz andere Tiefe :down ihrer Fugendurcharbeitung bei mir hinterlassen haben.
Daher tu' Ich mir auch mit einer Beurteilung dieser CD so schwer, denn ich bin geneigt, sie ganz enttäuschend zu finden: Irgendwie kommt mir das Wort "platt" in den Sinn.
By the way: ich habe heute im Radio schon ganz vorzügliches gehört, einmal Haydns Klaviersonate Hob. XVI/35 mit Fazil Say (Naive) Höchst faszinierend! Dann auch noch Beethovens 2. Satz aus dem Streichquartett op. 135 mit dem Bartók Quartett (Hungaroton). Jetzt weiß ich endlich, woher die Hagens ihre Inspiration genommen haben! :S - schon wieder ein Ensemble, dem ich unbedingt nachgehen muss...
ab (18.06.2008, 13:28): Im Radio gerade verklungen:
Strauss Elektra-Phantasie (Fantasie für Kammerensemble über Strauss' Oper "Elektra") Mitglieder der Berliner Philharmoniker Cord Garben (EMI)
Die hier gewählte Instrumentierung ist zwar gewöhnungsbedürftig, ich mag diese Aufnahme aber sehr gerne.
Mit Gruß von Carola
Cosima (18.06.2008, 14:59): Original von ab Original von Zelenka Dies ist die dritte Aufnahme von "Harold in Italien", die ich kennengelernt habe.
Ist diese Komposition wirklich so empfehlenswert? :hello
Ich bin ganz verliebt in den Harold! Ein fantastisches Werk! Jahrelang schlummerte es lediglich in der Inbal-Version bei mir im Regal. Erst die Beschäftigung mit den Berlioz-Memoiren (ein großartiges, absolut lesenswertes Buch!!!) erweckte es wieder aus seinem Dornröschenschlaf.
Berlioz schreibt über seinen Harold: „Ich stellte mir eine Folge von Szenen für Orchester vor, in denen die Bratsche mehr oder weniger wie eine handelnde Person auftreten sollte, die immer ihren eigenen Charakter bewahrt; ich wollte aus der Bratsche, indem ich sie mit den poetischen Erinnerungen umgab, die ich von meinen Streifzügen durch die Abruzzen behalten hatte, eine Art melancholischen Träumer machen wie Byrons Childe Harold.“
Die Munch-Aufnahme (über die auch Zelenka oben schrieb), ist für mich bislang die nahezu perfekte Interpretation: Der Orchesterklang ist elegant und herrlich geschlossen, Primrose ist für mich geradezu die Verkörperung des „melancholischen Träumers“. Ganz wunderschön vom Anfang bis zum Ende! Sehr gut gefällt mir noch Koussevitzky (auch mit Primrose). Bernstein ist sehr leidenschaftlich, hat aber leider keinen so guten Bratschisten. Die Davis-Aufnahme (mit Imai) mag ich insgesamt nicht.
Anhören möchte ich mir unbedingt noch Toscanini und Beecham (beide mit dem unvergleichlichen William Primrose, in den ich mich gleich mitverliebt habe :down) – die Aufnahmen sind auf dem Weg zu mir.
Poztupimi (18.06.2008, 17:13): Zum Feierabend Beethoven:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61JP2BEHX0L._SL500_AA240_.gif Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 14 cis-moll op. 131 Hagen Quartett
Poztupimi (18.06.2008, 17:50): Auf Beethoven folgt Brahms:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/610WVY3F11L._SL500_AA240_.gif Johannes Brahms (1833-1897) Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks / Günter Wand Konzertmitschnitt vom Juli 1996
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (18.06.2008, 18:38): Ein Juni-Zugänge:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0034571175614.jpg Louis Spohr (1784-1859) Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 3 f-moll WoO 19 Michael Collins, Klarinette / Swedish Chamber Orchestra / Robin O'Neill
Grüße, Wolfgang
liegnitz (18.06.2008, 18:46): Meine andere Harold Aufnahme
Géza Anda mit Liszt etc. La Campanella arr. durch Busoni ist ein wahnwitziges Ding, das Anda fantastisch spielt. Überhaupt ist das sehr elegantes, technisch präzises und energiegeladenes Klavierspiel! Fantastisch!
Gruß, Cosima
Das finde ich auch! Die Liszt-Sonate klingt anders als bei Arrau, weniger schwer, etwas heller vielleicht, aber auf ihre Art ist sie mit ihrer Sorgfalt und mit ihrer Spielfreude unbedingt empfehlenswert!
Gruß, Zelenka
satie (18.06.2008, 19:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RZ63526SL._SS400_.jpg Ludwig Van Beethoven Symphonies & Ouvertures Anima Eterna Immerseel
Nach dieser Eroica muss ich es tatsächlich sagen: Immerseel hat mir Beethoven gerettet. Das es so sein könnte, hätte ich nicht gedacht. Dass man so etwas als Musiker nochmal über einen der berühmtesten Komponisten sagen kann, den man scheinbar doch gut kannte...ich bin total hin und weg. Einen solchen Fall habe ich noch gar nie erlebt, dass mich die zuvor gehörten Interpretationen zu einem beinahe Totalverschluss vor dem symphonischen Werk eines Komponisten treiben und dann eine einzelne daher kommt und das alles wieder ändert...als hätte ich nie Beethovens Symphonien gehört. Wer weiß, vielleicht ist es auch Einbildung...ist auch egal. Jetzt gerade höre ich die Fünfte, nach mindestens 10 Jahren erstmals wieder ganz durch, und: es funktioniert alles wieder! Alles, was ich für absolut verloren hielt. Es ist unheimlich...
Für mich wahrscheinlich der Kauf des Jahres, trotz DHM-Box, auf eine persönliche Weise.
Herzlich, S A T I E
nikolaus (18.06.2008, 19:36): Ganz unabhängig und ohne Einfluß von aussen :engel
Ich werde irgendwie nie richtig warm mit dieser Aufnahme ?(
Man kann sich wirklich an sie gewöhnen!
Gruß, Zelenka
Poztupimi (18.06.2008, 20:51): Original von Satie http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RZ63526SL._SS400_.jpg Ludwig Van Beethoven Symphonies & Ouvertures Anima Eterna Immerseel
Für mich wahrscheinlich der Kauf des Jahres, trotz DHM-Box, auf eine persönliche Weise.
Herzlich, S A T I E
Das läßt mich voller Spannung und Ungeduld der Box harren, die hoffentlich bald bei mir eintrifft.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (18.06.2008, 20:52): Nach einer kurzen Pause jetzt wieder Musik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4161K23DSJL._SL500_AA240_.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 8 c-moll WAB 108 (Edition Robert Haas) Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks / Günter Wand
Grüße, Wolfgang
ab (18.06.2008, 21:42): Original von Zelenka Man kann sich wirklich an sie gewöhnen!
Poztupimi (18.06.2008, 22:37): Immer wieder gerne höre ich zu später Stunde etwas hieraus:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124161323.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007 Gavriel Lipkind, Violoncello
ab (19.06.2008, 10:24): Im Radio: Konzert am Vormittag
Alte Musik im Konzert. Collegium Vocale Gent, Leitung: Philippe Herreweghe; Dorothee Mields, Sopran; Damien Guillon, Altus; Jan Kobow, Tenor; Stephan MacLeod, Bass. Johann Sebastian Bach: a) Osteroratorium, BWV 249; b) Also hat Gott die Welt geliebt, Kantate, BWV 68; c) Lobet Gott in seinen Reichen, Kantate zum Feste der Himmelfahrt, BWV 11 (Aufgenommen am 16. Mai in St. John's, Smith Square in London, im Rahmen des "Lufthansa Festivals of Baroque Music 2008").
Wie ist so treflich im neuen Fonoforum (über eine deshalb als schlecht bewertete Beethoven-Sinfonie-Aufnahme) über Herreweghe zu lesen: seinen Interpretationen fehle der "innere" Antrieb. Genau das macht aber gerade seine Interpretionskunst aus: anti-dramatisches Dahinfließen, bei dem die Klänge aus sich selbst heraus, sozusagen von selbst entstehen als flössen sie ohne persönliches Zutun des Dirigenten nur so aus dem Füllhorn der Pandora heraus. (Trefflicher wäre wohl wohl von der Cäcilia zu sprechen, der Schutzheiligen der Musik :wink ).
Damit scheint mir Herreweghe im Kern eigentlich weniger zur Alten Musik-Szene zuzurechnen zu sein, als dass er sich als höchst moderner Musiker zeigt: entpersönlichtes, sozusagen objektives Musizieren.
Wie seht ihr das?
satie (19.06.2008, 10:40): Original von ab Im Radio: Konzert am Vormittag
Alte Musik im Konzert. Collegium Vocale Gent, Leitung: Philippe Herreweghe; Dorothee Mields, Sopran; Damien Guillon, Altus; Jan Kobow, Tenor; Stephan MacLeod, Bass. Johann Sebastian Bach: a) Osteroratorium, BWV 249; b) Also hat Gott die Welt geliebt, Kantate, BWV 68; c) Lobet Gott in seinen Reichen, Kantate zum Feste der Himmelfahrt, BWV 11 (Aufgenommen am 16. Mai in St. John's, Smith Square in London, im Rahmen des "Lufthansa Festivals of Baroque Music 2008").
Wie ist so treflich im neuen Fonoforum (über eine deshalb als schlecht bewertete Beethoven-Sinfonie-Aufnahme) über Herreweghe zu lesen: seinen Interpretationen fehle der "innere" Antrieb. Genau das macht aber gerade seine Interpretionskunst aus: anti-dramatisches Dahinfließen, bei dem die Klänge aus sich selbst heraus, sozusagen von selbst entstehen als flössen sie ohne persönliches Zutun des Dirigenten nur so aus dem Füllhorn der Pandora heraus. (Trefflicher wäre wohl wohl von der Cäcilia zu sprechen, der Schutzheiligen der Musik :wink ).
Damit scheint mir Herreweghe im Kern eigentlich weniger zur Alten Musik-Szene zuzurechnen zu sein, als dass er sich als höchst moderner Musiker zeigt: entpersönlichtes, sozusagen objektives Musizieren.
Wie seht ihr das?
Wenn man denn "modern" in diesem Cage'schen Sinne verstehen möchte: ja. Da es aber eigentlich nur bei Cage so ist, würde ich hier den Begriff "modern" nicht anwenden. Das "entpersönlichte" hingegen möchten auch viele Interpreten der alten Musik für sich behaupten (wenn ich auch insofern Recht geben muss, als man gerade jetzt eher auf Lebendigkeit setzt). Aber das gehört mal wieder alles nicht hierher...
Herzlich, S A T I E
ab (19.06.2008, 10:54): Original von Satie Wenn man denn "modern" in diesem Cage'schen Sinne verstehen möchte: ja. Da es aber eigentlich nur bei Cage so ist, würde ich hier den Begriff "modern" nicht anwenden. Das "entpersönlichte" hingegen möchten auch viele Interpreten der alten Musik für sich behaupten (wenn ich auch insofern Recht geben muss, als man gerade jetzt eher auf Lebendigkeit setzt). Aber das gehört mal wieder alles nicht hierher...
Herzlich, S A T I E
Ich dachte eigentlich hier weniger an Komponisten wie Cage als an Interpreten. Und mit "modern" meinte ich nicht - wie von Dir wohl angenommen - gefühlsfreie Musik, sonder dachte mehr an eine "objektive" Darstellung von Gefühlen, nämlich im Gegensatz zum subjektiven Gefühlsausdruck.
Aber Du hast recht, das gehört nicht hierher. Auch gehörte das in einem eigenen Herreweghe-threat, den es noch nicht gibt.
satie (19.06.2008, 11:26): Lieber ab, ich habe Dich durchaus richtig verstanden. Da Cage dieses Prinzip aber postuliert hat, habe ich ihn erwähnt. Ich halte es grundsätzlich für zu pauschal, "moderner" Musik und Interpretation den subjektiven Gefühlsausdruck abzusprechen und durch die objektive Gefühlsdarstellung zu ersetzen. Genau andersherum empfinde ich es: eher Wesen der alten Musik scheint mir die Darstellung von Gefühlen, während mir der Ausdruck am ehesten mit modern zu assoziieren ist (schließlich ist gerade die Moderne mit dem Expressionismus Hand in Hand gegangen, und dass der nun gerade den Ausdruck und nicht die Darstellung hervorhebt, geht ja schon aus dem Namen hervor...). Wäre doch eine Diskussion wert...
Herzlich, S A T I E
ab (19.06.2008, 14:03): Original von Satie Lieber ab, ich habe Dich durchaus richtig verstanden. Da Cage dieses Prinzip aber postuliert hat, habe ich ihn erwähnt. Ich halte es grundsätzlich für zu pauschal, "moderner" Musik und Interpretation den subjektiven Gefühlsausdruck abzusprechen und durch die objektive Gefühlsdarstellung zu ersetzen. Genau andersherum empfinde ich es: eher Wesen der alten Musik scheint mir die Darstellung von Gefühlen, während mir der Ausdruck am ehesten mit modern zu assoziieren ist (schließlich ist gerade die Moderne mit dem Expressionismus Hand in Hand gegangen, und dass der nun gerade den Ausdruck und nicht die Darstellung hervorhebt, geht ja schon aus dem Namen hervor...). Wäre doch eine Diskussion wert...
Lieber Satie,
ich bin ganz Deiner Ansicht, dass es gerade in moderner Musik den Komponisten sehr oft um Expressionismus, also dem Gefühsausdruck geht, und das nicht nur zu Beginn der Moderne! (Ob sich dann die Interpreten auch an diese Interpetationsvorsschläge halten oder nicht, ist natürlich eine ganz andere Frage...) Auch hast Du in der Tat recht, dass wir bei den heutigen Ensembles der ganz frühen Musik auch solche finden, die nicht dem Manierismus frönen, sondern eher so zusagen vergeistigt zurückhaltend sind. Womöglich dürfte auch etwas daran sein, dass es den Interpreten der Alten Musik, als diese noch neu war, um die Darstellung gegangen sein mag - leider haben wir keine Tondokumente, um dies überprüfen zu können. Wenn dem so gewesen sein sollte, dann mag es scheinen, als schließe sich heute der Kreis wieder. Daran hatte ich gerade gar nicht gedacht. Danke für den ganz richtigen Hinweis!
Meinen Ausdruck "modern", den ich hier nur in Bezug auf Interpretation verwendet habe (ich vertrete ja die Ansicht, das Ausdrucksmoment keine Sache der Werke, sondern nur der Interpreten sind), habe ich hier tatsächlich eher in Abgrenzung - wenn schon nicht zur Epoche der Romantik, so doch zum romantischen Interpretationsstil verstanden.
Die terminologische Unterscheidung zwischen "Gefühlsdarstellung" und "Gefühlsausdruck" finde ich jedenfalls trefflicher (wobei es mir natürlich schon wieder beim Wortteil "Gefühl" gehörig im Bauch zwackt.)
"Modern" scheint mir ersteres, die Gefühlsdarstellung, jedenfalls in der Hinsicht, das wir solches bedeutend selterner zu hören bekommen. Hast Du auch diesen Eindruck?
:hello
Ps. Am meisten zwacks mich natürlich, wenn ich daran denke, wie man wohl solche Begriffe wie "Gefühlsdarstellung" oder "Gefühlsausdruck" definieren könnte. Ich wüsste nicht einmal was ein geeigneter Oberbegriff dazu sein sollte, denn irgendwie scheints fast, als beruhe das auf nichts weiter als einer basalen Wahrnehmungsqualität - dabei denke ich, das dies viel mehr höchst komplex sein müsse... :A
satie (19.06.2008, 14:17): Lieber ab, da gebe ich Dir vollkommen Recht!
ab (19.06.2008, 14:35): lahme, schwerfällige Kutsche?
daniel5993 (19.06.2008, 14:58): @ab
lahme, schwerfällige Kutsche? (zu Symphonie Nr. 91) Teilweise JA! Ob ich so Haydn hören möchte? Glaube nicht, umgehauen hats mich nicht. Allerdings sind diese "Zwischensymphonien" Haydns Neuland für mich. Oder diese Symphonie ist einfach zu lahm???! :ignore
daniel5993 (19.06.2008, 15:38): Original von daniel5993 @ab
lahme, schwerfällige Kutsche? (zu Symphonie Nr. 91) Teilweise JA! Ob ich so Haydn hören möchte? Glaube nicht, umgehauen hats mich nicht. Allerdings sind diese "Zwischensymphonien" Haydns Neuland für mich. Oder diese Symphonie ist einfach zu lahm???! :ignore
zu Symphonie Nr. 92) Schon etwas ganz anderes! Tolle Symphonie und die Wiedergabe der Wiener mit Knödel Kalle gefällt mir auch richtig gut. Schon ganz wieder Haydn und keine "schwere Kutsche"
Gruß Daniel
Cosima (19.06.2008, 16:35): Etwas Pachelbel am Nachmittag mit London Baroque:
ernst busch - an die nachgeborenen (lieder und balladen nach bert brecht)
superb!
Zelenka (19.06.2008, 16:50): Original von Rachmaninov Original von Zelenka Original von nikolaus Original von nikolaus Ganz unabhängig und ohne Einfluß von aussen :engel
Ich werde irgendwie nie richtig warm mit dieser Aufnahme ?(
Man kann sich wirklich an sie gewöhnen!
Gruß, Zelenka
Und dennoch bleibt irgendwie immer das Gefühl etwas würde ihr fehlen....
Wenn nur jemand mal wirklich konkret namhaft machen könnte, was ihm hier fehlt ... Die technische Beherrschung der Partitur kann es nicht sein, Hamelin dürfte hier fast alle anderen Interpreten übertreffen. Hört sich das zu leicht und mühelos bei ihm an? Spielt er nicht "spanisch"/"idiomatisch" genug? Können nur Spanier "Iberia" richtig spielen? Nur sind sich auch die Spanier nicht recht einig ... Die erste kompette Aufnahme des unvollendeten Zyklus hat ein Spanier (Querol) eingespielt, der ganz anders als die Larrocha klingt.
Johann Cilenšek (1913-1998): Konzert für Klavier und Orchester (1950) / Dieter Zechlin, Piano / Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig / Franz Konwitschny Fidelio F. Finke (1891-1968): Capriccio über ein polnisches Volkslied für Klavier und Orchester (1951) / Rolf-Dieter Arens, Piano / Großes Rundfunkorchester Berlin / Robert Hanell Rolf Liebermann (1910-1999): Concerto für Jazzband und Sinfonieorchester (1954) / Solisten des Orchesters Kurt Edelhagen / SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg / Hans Rosbaud Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Nobody knows de trouble I see – Konzert für Trompete und Orchester (1954) / Gert Fischer, Trompete / Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig / Jörg Peter Weigle Gislher Klebe (*1925): Fantasie und Kanon und Variationen aus "Konzert für Violoncello und Orchester" (1957) / Arthur Troester, Violoncello / Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks / Jean Martinon
Grüße, Wolfgang
uhlmann (19.06.2008, 17:52): Original von Poztupimi http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0743217354923.jpg
Johann Cilenšek (1913-1998): Konzert für Klavier und Orchester (1950) / Dieter Zechlin, Piano / Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig / Franz Konwitschny Fidelio F. Finke (1891-1968): Capriccio über ein polnisches Volkslied für Klavier und Orchester (1951) / Rolf-Dieter Arens, Piano / Großes Rundfunkorchester Berlin / Robert Hanell Rolf Liebermann (1910-1999): Concerto für Jazzband und Sinfonieorchester (1954) / Solisten des Orchesters Kurt Edelhagen / SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg / Hans Rosbaud Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Nobody knows de trouble I see – Konzert für Trompete und Orchester (1954) / Gert Fischer, Trompete / Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig / Jörg Peter Weigle Gislher Klebe (*1925): Fantasie und Kanon und Variationen aus "Konzert für Violoncello und Orchester" (1957) / Arthur Troester, Violoncello / Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks / Jean Martinon
diese reihe "musik in deutschland 1950-2000" ist imo ganz ausgezeichet. mit beispielhaften aufnahmen und viel hintergrundinformation in den beiheft-texten. dazu kommt der geringe preis von 3,99 pro cd (bei jpc). da kann man auch mal "blind" zuschlagen.
Poztupimi (19.06.2008, 18:02): Hallo uhlmann,
Original von uhlmann Original von Poztupimi http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0743217354923.jpg
diese reihe "musik in deutschland 1950-2000" ist imo ganz ausgezeichet. mit beispielhaften aufnahmen und viel hintergrundinformation in den beiheft-texten. dazu kommt der geringe preis von 3,99 pro cd (bei jpc). da kann man auch mal "blind" zuschlagen.
das habe ich mir auch gesagt, einige erworben und weitere sind noch geplant. Allerdings sind es nicht immer vollständige Werke, die auf einer Scheibe untergebracht werden. Beim Cilenšek z. B. fehlt – wenn ich den Beihefttext richtig lese – der dritte Satz, beim Klebe die Sätze 1 und 2.
Grüße, Wolfgang
Zelenka (19.06.2008, 18:17): In Erinnerung an einen schnell versandeten Faden zum Frühbarock (R.I.P.) frühbarocke Instrumentalmusik quer duch Europa mit Hespérion XXI und Savall (Alia Vox):
Palestrina ist mein Favorit in der Vokalpolyphonie. Knapp vor Desprez. Dies sind gute Aufnahmen, bei denen mich die Countertenöre nicht stören. Fast das beste zum relaxen. Zum brillanten Spottpreis.
Gruß, Leif
Poztupimi (19.06.2008, 19:12): Ihr Lieben,
Original von daniel5993 @ab
lahme, schwerfällige Kutsche? (zu Symphonie Nr. 91) Teilweise JA! Ob ich so Haydn hören möchte? Glaube nicht, umgehauen hats mich nicht. Allerdings sind diese "Zwischensymphonien" Haydns Neuland für mich. Oder diese Symphonie ist einfach zu lahm???! :ignore
eigentlich standen für den weiteren Abend nach den Konzerten aus den Jahren 1950–1960 Werke von Alfvén, Strauss und Tschaikowsky als nächstes auf dem Programm. Stattdessen ging gerade folgende Aufnahme zuende (leider kein Cover gefunden):
Joseph Haydn (1732-1809) Symphonie Nr. 91 Es-Dur Hob. I: 91 Orchestra of the 18th Century / Frans Brüggen
Im Beiheft schreibt Hagen Zimmermann etwas von
(...) im ersten Satz (...) schillert das Hauptthema in immer neuen Facetten. (...) Das als Variationssatz angelegte Andante gibt sich wiederum galant und leichtfüßig. Mögen das ausgedehnte Fagottsolo und die fröhlich tänzelnde Streicherfigurierung noch zum Hausrat klassischer Ausdrucksmittel gehören, so dürften die Trillerserien am Satzende auch den Hörer von heute unvorbereitet treffen. Nach dem beschwingten Menuett mit walzerartigem Trio folgt ein warmherziges Finale aus einer heiteren, mit plapperndem Accompagnato grundierten Melodie. (...)
Also, man kann über diese Formulierungen ja denken was man will, aber im Kern scheint mir doch, daß eine Interpretation, die – wenn auch mit eingeschränkendem "teilweise" – wie eine schwerfällige Kutsche daher kommt, nicht so das Gelbe vom Ei zu sein scheint. Denn lahm ist die Symphonie in keinem Fall. Brüggen ist nach meinem Eindruck eindeutig nicht schwerfällig, durchaus tänzelnd oder auch beschwingt. Eine Aufnahme, die mir jedenfalls gefällt.
ab (19.06.2008, 21:18): Original von Carola Schon lange nicht mehr gehört: Clara Wieck, Klaviertrio op. 17
Schön!
Gruß, Carola
Dann solltes Du wohl auch diese CD kennen lernen: auch die anderen beiden Damen sind höchst hörenswert, wenn nicht sogar auf dieser CD hörenswerter. Außerdem spielt das Ensemble hochwertiger als das (doch eher amateurhafte, wenn auch musikalisch schöne) Clara Wieck Trio.
Poztupimi (19.06.2008, 21:18): So, gerade ist dies zuende gegangen:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0094639423729.jpg Joseph Haydn (1732-1809) Symphonie Nr. 91 Es-Dur Hob. I: 91 Berliner Philharmoniker / Simon Rattle
Vielleicht nicht ganz die Leichtigkeit und der Schwung von Brüggen, schon ein etwas größerer Orchesterapparat wie mir scheint. Aber trotzdem kein Anlaß, anzunehmen, bei der 91. könnte es sich um eine lahme Symphonie handeln.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (19.06.2008, 21:29): Ich bleibe bei Haydn:
Poztupimi (19.06.2008, 21:54): Diese wollte ich vor meinem Ausflug zu Haydn eigentlich gleich hören:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947585077.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff (1948) Jessye Norman, Sopran / Gewandhausorchester Leipzig / Kurt Masur
Krystian Zimerman Wiener Philharmoniker Leonard Bernstein
daniel5993 (19.06.2008, 23:03): Original von Zelenka Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011222208354.jpg
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Die Zauberflöte
Dermota, Seefried, Kunz, Loose, Weber, Lipp Wiener Philharmoniker Herbert von Karajan 1950
Sängerisch für mich auf höchstem Niveau! Kann man sich eine bessere Besetzung wünschen?!
Doch, hier könnte man sich in der Tat eine bessere Besetzung vorstellen ... Absolute Spitze ist das leider alles nicht ...
Gruß, Zelenka
Mag sein! Aber im Gegensatz zur "Referenzeinspielung" Böhms, hört man wahrlich eine "Königin der Nacht". Diese Schwachstelle reißt die Bömerl-Aufnahme runter.
Mystische Klänge von Giacinto Scelsi und Hans Zender. Die vier "Quattro pezzi per orchestra" von Scelsi stellen jeweils einen bestimmten Ton in den Mittelpunkt, um den das musikalische Geschehen kreist. Ich glaube, hier starke Anklänge an tibetische Ritualmusik zu hören. In Zenders Kantate nach Worten von Meister Eckhart für Altstimme, Alt-Flöte, Cello und Cembalo verwendete der Komponist statt dem abendländischen Tonsystem die zwölftönige Leiter der altchinesischen Kultur.
Carola (19.06.2008, 23:50): Original von ab Original von Carola Schon lange nicht mehr gehört: Clara Wieck, Klaviertrio op. 17
Schön!
Gruß, Carola
Dann solltes Du wohl auch diese CD kennen lernen: auch die anderen beiden Damen sind höchst hörenswert, wenn nicht sogar auf dieser CD hörenswerter. Außerdem spielt das Ensemble hochwertiger als das (doch eher amateurhafte, wenn auch musikalisch schöne) Clara Wieck Trio.
Ja, diese CD mit Streichquartetten mag ich auch sehr gerne. Am besten gefällt mir das Quartett von Emilie Mayer.
Gute Nacht! Trotz Hupkonzert...
Gruß, Carola
Cetay (inaktiv) (20.06.2008, 10:19): Original von ab (...) anti-dramatisches Dahinfließen, bei dem die Klänge aus sich selbst heraus, sozusagen von selbst entstehen als flössen sie ohne persönliches Zutun des Dirigenten nur so aus dem Füllhorn der Pandora heraus.
Das ist genau das, was ich an Herrewehe so phantastisch finde. Objektiv zu sein, versuchen viele Dirigenten, aber da erscheint Objektivität auch wieder nur als ein subjektiver Interpretationsansatz. Nicht so bei Herreweghe, der einfach nur da zu sein scheint, damit die Musik durch ihn fließen kann. Die meisten Dirigenten erreichen diese "Selbsttranszendenz" wenn überhaupt, erst im höchsten Alter.
Poztupimi (20.06.2008, 16:41): Start ins Wochenende mit einem Gebraucht-Zugang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41W4KJEJ26L._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott E-Dur KV 452 Alfred Brendel, Heinz Holliger, Eduard Brunner, Hermann Baumann & Klaus Thunemann
FF kürte die Aufnahme seinerzeit zur Platte des Monats ("von konkurrenzloser Qualität"), Wulf Konold schrieb
(...) Mir ist in den letzten Monaten selten eine so gelungene Kammermusikaufnahme zu Gehör gekommen.
Das war 1987, was hat sich seitdem getan, ich kenne bisher weder das gerade gehörte Werk noch Beethovens op. 16 (jedenfalls nicht bewußt)?
Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (20.06.2008, 16:52): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/513-dgofOML._SL500_AA240_.jpg
Der Reiz an solchen Boxen ist, dass ich mir auch Dinge anhöre, die ich sonst nie gekauft hätte. Etwas langweiligeres als Cellosonaten (mit Cembalo) von Antonio "hat-1000-mal-das-gleiche-Stück-geschrieben" Vivaldi konnte ich mir schwerlich vorstellen und so hat mich der Ideenreichtum dieser Stücke sehr positiv erfreut.
Poztupimi (20.06.2008, 17:00): Nach Mozart jetzt Bach:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BW1WK8JML._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046 Akademie für Alte Musik Berlin
(Voller Staunen über den Preis, der aktuell teilweise für diese 4-CD-Box verlangt wird :B )
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (20.06.2008, 17:26): Gegen kreissägende Nachbarn und sich eintrommelnde Musiker für das heute beginnende Schützenfest hilft sicher dies:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414Fb8MPOWL._SL500_AA240_.jpg Antonín Dvorák (1841-1904) Symphonie Nr. 9 (5) e-moll op. 95 "Aus der Neuen Welt" Tschechisches Philharmonisches Orchester / Karel Ancerl
Eine Aufnahme aus dem Jahr 1961. Was man ihr anhört, der Klang ist ein bißchen "verschattet" und gedämpft, aber insgesamt nicht schlecht. Und nach wie vor bei mir an vorderster Stelle was diese Symphonie angeht.
Ich dachte mir, dass ich Martinu noch eine Chance geben sollte, weshalb ich heute die Symphonien unter Neeme Järvi (Brilliant) mitgenommen habe. Mal hören...
Gruß, Cosima
Poztupimi (20.06.2008, 18:17): Bei meiner Suche nach lange nicht gehörten Aufnahmen habe ich jetzt diese hervorgeholt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61N2GVW7SWL._SL500_AA240_.gif Georg Friedrich Händel (1685-1759) Suite für Orchester und Basso Continuo HWV 351 "Music for the Royal Fireworks" La Strawaganza Köln / Andrew Manze Eine Aufnahme aus dem Jahr 1992 in der Fassung mit Streichern.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418JC3JP7PL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale" Berliner Philharmoniker / Eugen Jochum Eine Aufnahme aus dem Jahr 1954.
Grüße, Wolfgang
Carola (20.06.2008, 21:21): Original von daniel5993 Original von Carola Ich greife auf Altbewährtes zurück:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C4vje4pOL._SL500_AA240_.jpg Robert Schumann (1810-1856) Liederkreis - Liederzyklus nach Gedichten von Heinrich Heine op. 24 Christoph Prégardien / Michael Gees
Poztupimi (20.06.2008, 22:37): Die Schützenfest-Dico ist zwar eine Ecke weg, aber die Bässe dröhnen ganz ordentlich. Daher jetzt mit Kophörern:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411TEGRY99L._SL500_AA240_.jpg Peter Tschaikowsky (1840-1893) Symphonie Nr. 1 g-moll op. 13 "Winterträume" Boston Symphony Orchestra / Michael Tilson Thomas
Grüße, Wolfgang
liegnitz (20.06.2008, 23:47): bei mir zur späten Stunde.
daniel5993 (21.06.2008, 00:12): Original von Poztupimi Die Schützenfest-Dico ist zwar eine Ecke weg, aber die Bässe dröhnen ganz ordentlich. Daher jetzt mit Kophörern:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411TEGRY99L._SL500_AA240_.jpg Peter Tschaikowsky (1840-1893) Symphonie Nr. 1 g-moll op. 13 "Winterträume" Boston Symphony Orchestra / Michael Tilson Thomas
Grüße, Wolfgang
Auf diese CD warte ich schon seit zwei Wochen, obwohl die Lieferfrist auf 2 Werktage angelegt war.
Lohnt sich das lange warten? Gefällt dir dieses Werk?
Poztupimi (21.06.2008, 07:06): Aus dem Bett gefallen, guten Morgen Ihr Lieben!
Starte mit dieser netten CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/618A9QQ7DQL._SL500_AA240_.gif Joseph Haydn (1732-1809) Streichquartett D-Dur op. 64 Nr. 5 / Hob. III: 63 "Lerchenquartett" Hagen Quartett
Euch ein schönes Wochenende, Wolfgang
Poztupimi (21.06.2008, 07:25): Lieber Daniel,
Original von daniel5993 Original von Poztupimi Die Schützenfest-Dico ist zwar eine Ecke weg, aber die Bässe dröhnen ganz ordentlich. Daher jetzt mit Kophörern:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411TEGRY99L._SL500_AA240_.jpg Peter Tschaikowsky (1840-1893) Symphonie Nr. 1 g-moll op. 13 "Winterträume" Boston Symphony Orchestra / Michael Tilson Thomas
Grüße, Wolfgang
Auf diese CD warte ich schon seit zwei Wochen, obwohl die Lieferfrist auf 2 Werktage angelegt war.
Lohnt sich das lange warten? Gefällt dir dieses Werk?
Gruß Daniel
sieh an, wer hat hier noch gleich eine Empfehlung abgegeben? Lieferfrist oder versandfertig in 1 bis 2 Werkagen? Bestellt am 8. in Übersee, verschickt am 10., eingetroffen am 19. Da habe ich wohl mehr Glück :J
Die Aufnahme hat mir ganz gut gefallen, zur Symphonie mag ich mich noch nicht eindeutig festlegen, bisher kannte ich sie noch nicht. Werde sie mir im Laufe der Woche noch mal zu Gemüte führen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Zz3qmz-RL._SL500_AA240_.jpg Peter Tschaikowsky (1840-1893) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Vadim Gluzman / Bergen Filharmoniske Orkester / Andrew Litton
Beim Tschaikowsky-Konzert habe ich bisher keine eindeutigen Favoriten, diese Aufnahme gefällt mir sehr gut, auch wenn ich speziell im ersten Satz bei den Solisten-freien Orchesterzwischenspielen ein wenig mehr Schwung nicht schlecht fände. Gluzman spielt die 1690er Ex-Leopold Auer Stradivari.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (21.06.2008, 08:04): Jetzt wieder Kammermusik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41W4KJEJ26L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Quintett für Klavier, Oboe, Klarinett, Horn und Fagott op. 16 Alfred Brendel, Heinz Holliger, Eduard Brunner, Hermann Baumann & Klaus Thunemann
Wenn mich jemand raten ließe, von wem das Stück wohl ist, würde ich jede Wette auf Mozart eingehen. Gut, dass ich nie wette...
Gruß, Carola
Poztupimi (21.06.2008, 10:53): Lieber Nikolaus,
Original von nikolaus Guten Morgen!
@ Wolfgang: Ich hoffe, Du hast Dir nicht weh getan! :wink
Nikolaus.
Danke der Nachfrage, metaphorisches Aus-dem-Bett-fallen ist glücklicherweise schmerzlos, läßt einen (mich) höchstens darüber nachgrübeln, ob dies schon ein erstes Zeichen prä-seniler Bettflucht sein könnte :I
bei mir läuft jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411TEGRY99L._SL500_AA240_.jpg Peter Tschaikowsky (1840-1893) Symphonie Nr. 1 g-moll op. 13 "Winterträume" Boston Symphony Orchestra / Michael Tilson Thomas
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (21.06.2008, 11:06): Liebe Carola,
Original von Carola Gute Morgen!
Ich folge Wolfgangs Anregung und höre Beethovens Quintett op. 16, allerdings in dieser Aufnahme:
Wenn mich jemand raten ließe, von wem das Stück wohl ist, würde ich jede Wette auf Mozart eingehen. Gut, dass ich nie wette...
Gruß, Carola
als kleine Ergänzung hierzu zwei kurze Zitate aus dem Beiheft meiner Aufnahme:
Die beiden hier eingespielten Quintette für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott stehen quasi in einem Vater-Sohn-Verhältnis zueinander. Ohne das Mozartsche wäre das Beethovensche nicht denkbar. (...) Dem jungen Beethoven hat bei der Komposition des am 6. April 1797 in Wien uraufgeführten Quintetts das Vorbild Mozarts zweifellos vorgeschwebt. Tonart, Besetzung und Satzcharaktere sind die gleichen. Auch hier geht dem Allegro-Hauptsatz ein gewichtiges Grave voraus, auch hier werden die Themen durchweg zunächst vom Klavier angestimmt, ehe die Bläser sich imitatorisch einschalten. (...)
(Alfred Beaujean, 1986)
Viele Grüße, Wolfgang
Leif Erikson (21.06.2008, 11:24):
Dutilleux hat mir neue Musik nähergebracht. Sehr gute Interpretation. Klanglich sehr gut. Zur Zeit billig.
Wenn mich jemand raten ließe, von wem das Stück wohl ist, würde ich jede Wette auf Mozart eingehen. Gut, dass ich nie wette...
Gruß, Carola
als kleine Ergänzung hierzu zwei kurze Zitate aus dem Beiheft meiner Aufnahme:
Die beiden hier eingespielten Quintette für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott stehen quasi in einem Vater-Sohn-Verhältnis zueinander. Ohne das Mozartsche wäre das Beethovensche nicht denkbar. (...) Dem jungen Beethoven hat bei der Komposition des am 6. April 1797 in Wien uraufgeführten Quintetts das Vorbild Mozarts zweifellos vorgeschwebt. Tonart, Besetzung und Satzcharaktere sind die gleichen. Auch hier geht dem Allegro-Hauptsatz ein gewichtiges Grave voraus, auch hier werden die Themen durchweg zunächst vom Klavier angestimmt, ehe die Bläser sich imitatorisch einschalten. (...)
(Alfred Beaujean, 1986)
Viele Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfang,
na, da hatte mein Irrtum ja zumindest ein gewisses Niveau... Danke für die beiden Zitate!
Bei mir jetzt Telemann - tolle Musik für wenig Geld:
Kaum vorstellbar, daß sowas vor fast 600 Jahren entstanden ist. Die Vokalpolyphonie der Renaissance ist imo dem Frühbarock sehr weitgehend vorzuziehen. Die CD gibts auch in einer 6er Box mit Messen und Motetten von Desprez.
Gruß, Leif
Poztupimi (21.06.2008, 11:46): Postsendung :leb Schnell noch reingehört, bevor der Besuch eintrudelt und Musik bis morgen Abend in den Hintergrund tritt:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/3760009291683.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale" Anima Eterna / Jos van Immerseel
Der erste Satz gefällt mir schon mal sehr gut, ob dann insgesmt jetzt besser als z. B. die Aufnhame unter Vänskä, kann ich noch nicht sagen.
Tigran Manssurjans "Kreuzweg"-Triptychon, bestehend aus dem Cellokonzert Nr. 2 (1978), dem Doppelkonzert (1978) und dem Violinkonzert (1981). Die Musik wirkt häufig versunken und meditativ, um dann wieder mit tragisch-klagender Geste aufzubegehren. Sie besitzt auf jeden Fall eine wunderbare Tiefe: - ein Eindruck, der auch den georgischen Interpreten auf dieser CD zu verdanken ist.
ab (21.06.2008, 13:10): Original von Carola
Ja, diese CD mit Streichquartetten mag ich auch sehr gerne. Am besten gefällt mir das Quartett von Emilie Mayer.
:beer
ab (21.06.2008, 13:17): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31eN2jODNmL._SL500_AA180_.jpg Klavierkonzert 5
Guten Morgen! :hello
Jüngst "blind" im Radio gehört und überraschend gut gefallen.
Sarastro (21.06.2008, 14:06): Original von daniel5993 Original von daniel5993 @ab
lahme, schwerfällige Kutsche? (zu Symphonie Nr. 91) Teilweise JA! Ob ich so Haydn hören möchte? Glaube nicht, umgehauen hats mich nicht. Allerdings sind diese "Zwischensymphonien" Haydns Neuland für mich. Oder diese Symphonie ist einfach zu lahm???! :ignore
zu Symphonie Nr. 92) Schon etwas ganz anderes! Tolle Symphonie und die Wiedergabe der Wiener mit Knödel Kalle gefällt mir auch richtig gut. Schon ganz wieder Haydn und keine "schwere Kutsche"
Gruß Daniel
Hallo Daniel, hör Dir doch mal die 91. nach Möglichkeit in der Fischer-Gesamteinspielung an! Da klingt sie recht frisch und lebendig, alles andere als "lahm" (läuft eben bei mir). Das Werk ist auch musikalisch durchaus anspruchsvoll (z.B die thematisch-kontrapunktische Arbeit im ersten Satz), es ist aber vielleicht etwas spröder - das meine ich jetzt nicht negativ - und erschließt sich nicht gleich beim ersten Hören wie andere Haydn-Symphonien.
Herzliche Grüße, Sarastro
daniel5993 (21.06.2008, 15:29): Original von Sarastro Original von daniel5993 Original von daniel5993 @ab
lahme, schwerfällige Kutsche? (zu Symphonie Nr. 91) Teilweise JA! Ob ich so Haydn hören möchte? Glaube nicht, umgehauen hats mich nicht. Allerdings sind diese "Zwischensymphonien" Haydns Neuland für mich. Oder diese Symphonie ist einfach zu lahm???! :ignore
zu Symphonie Nr. 92) Schon etwas ganz anderes! Tolle Symphonie und die Wiedergabe der Wiener mit Knödel Kalle gefällt mir auch richtig gut. Schon ganz wieder Haydn und keine "schwere Kutsche"
Gruß Daniel
Hallo Daniel, hör Dir doch mal die 91. nach Möglichkeit in der Fischer-Gesamteinspielung an! Da klingt sie recht frisch und lebendig, alles andere als "lahm" (läuft eben bei mir). Das Werk ist auch musikalisch durchaus anspruchsvoll (z.B die thematisch-kontrapunktische Arbeit im ersten Satz), es ist aber vielleicht etwas spröder - das meine ich jetzt nicht negativ - und erschließt sich nicht gleich beim ersten Hören wie andere Haydn-Symphonien.
Herzliche Grüße, Sarastro
Hallo Sarastro,
Beim ersten mal hören, kam sie mir unter Böhm recht schwerfällig rüber. Aber welches Werk rafft man schon beim ersten mal? Ich bleibe dran und sehe mich mal nach Alternativen um. Die Gesamteinspielung mit A.Fischer wäre erstmal reichlich zuviel, da ich viele Symphonien doch schon in größeren Mengen besitze. Jedoch gibts ne Menge Einzel-CDs mit A.Fischer. Ich bin gerade dabei mich intensiv mit diesen 5 Zwischensymphonien Haydns auseinander zu setzten (88-92). Ich spiele mit dem Gedanken.....Simon Rattle.... Hab leider keine Möglichkeit zum Probehören, bin also weitestgehend auf die JPC Schnippsel abgewiesen.
Ich währe euch sehr dankbar, wenn Ihr mir einen kleinen Tipp geben könnt, zu den Symphonien 88-92. Bei der 88 und 89 gefällt mir Böhm richtig gut, auch im Vergleich zu Bernstein...
satie (21.06.2008, 15:47): Original von Leif Erikson
Kaum vorstellbar, daß sowas vor fast 600 Jahren entstanden ist. Die Vokalpolyphonie der Renaissance ist imo dem Frühbarock sehr weitgehend vorzuziehen. Die CD gibts auch in einer 6er Box mit Messen und Motetten von Desprez.
Gruß, Leif
Lieber Leif, grundsätzlich ist die Vokalpolyphonie ja für die Renaissance viel wichtiger als für den frühen Barock, der ja als gewaltigstes Novum die Generalbass gestützte Monodie einführt. Insofernsind da also erst einmal andere Prioritäten. Allerdings wird der alte Stil aber weiter gepflegt und führt dann zu einer chromatischen Polyphonie (bei Bach spricht man öfter vom "harmonischen Kontrapunkt", was allerdings ein ziemlich doofer Begriff ist). Die rein vokale Polyphonie ist allerdings in der Form so gut wie vorbei, und letztlich ist die Bach'sche Form des komplexen Kontrapunkts denn auch die absolute Dekadenzphase der Polyphonie, die kurz darauf anderen Idealen weicht. Ander Forulierung, dass "die Vokalopolyphonie der Renaissance dem Frühbarock vorzuziehen" sei, stoße ich mich allerdings etwas, denn ich finde, man braucht hier keine qualitativen Aussagen zu machen, schon allein deshalb, weil sich ein deutlicher stilistischer Wandel vollzieht, der nach ihm angemessenen Kriterien der Beurteilung verlangt und nicht einfach die selben zulassen kann, die für die Renaissancemusik sinnvoll waren. Sagen wir vielleicht eher, dass die Vokalpolyphonie der Renaissance eine ganz eigene Blüte erreicht hat, während der chromatische Kontrapunkt des Barock auf seine Weise eine eigene erreicht hat?
Wie wärs eigentlich, wenn wir dann doch mal den Thread zur Renaissancemusik starten? Ich hatte das immer aufgeschoben, weil ich nicht recht wusste, was man da wirklich erzählen kann. Mit dem Barock gings ja noch...
Herzlich, S A T I E
Carola (21.06.2008, 16:23): Original von Satie
Wie wärs eigentlich, wenn wir dann doch mal den Thread zur Renaissancemusik starten?
Herzlich, S A T I E
Auch wenn ich nicht Leif heiße: Ich fände das klasse und würde mich gerne beteiligen. Allerdings überwiegend lernend...
Gruß, Carola
Cosima (21.06.2008, 16:52): Sehnsüchtig erwartet und heute eingetroffen:
Die 1951-er Studio-Version des Harold mit William Primrose :down unter Thomas Beecham. Die Klangqualität ist schon mal viel besser als befürchtet.
Gruß, Cosima
Nachtrag: Primrose was known for his tremendous technique. When he performed Paganini's violin caprices on viola, Mischa Elman is said to have exclaimed, "It must be easier on viola!" :W
Leif Erikson (21.06.2008, 17:28): Hallo Satie,
wenn jede Dekadenzphase einen J.S. Bach hervorgebracht hätte, wären wir ganz gut dran.
Vielleicht sollte ich deutlicher werden. Ich denke, daß die Vokalpolyphonie immer "E-Musik" war, in der Kirche gesungen von sehr gebildeten Mönchen oder Angehörigen von Ausbildungsstätten (wie z.B. Thomaner, Kreuzchor) in Großstädten. Ich bedauere außerordentlich, daß es aus dieser Zeit keine vergleichbare Instrumental-Polyphonie gibt.
Das Barock, gerade in der Frühzeit hat für mich die Anmutung von "U-Musik" weil der instrumentale Anteil vermutlich von den Spielleuten gekommen ist, auch wenn sich dann im Laufe der Zeit die anspruchsvolle protestantische barocke Kirchenmusik entwickelt hat. Aber selbst Schütz, Weckmann, Bernhard, und weitere Kleinmeister haben imo eine stilistische Enge, die ich qualitativ nicht so schätze. Sogar im Spätbarock gibt es noch ziemlich einfache Gemüter. Monteverdi, der "Erfinder", ist natürlich was anderes.
Leider bin ich bei Renaissance-Musik auch eher Liebhaber als Kenner und schließe mich Carola an.
Gruß, Leif
Rachmaninov (21.06.2008, 19:03): Original von Poztupimi Jetzt Tschaikowsky:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Zz3qmz-RL._SL500_AA240_.jpg Peter Tschaikowsky (1840-1893) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Vadim Gluzman / Bergen Filharmoniske Orkester / Andrew Litton
Beim Tschaikowsky-Konzert habe ich bisher keine eindeutigen Favoriten, diese Aufnahme gefällt mir sehr gut, auch wenn ich speziell im ersten Satz bei den Solisten-freien Orchesterzwischenspielen ein wenig mehr Schwung nicht schlecht fände. Gluzman spielt die 1690er Ex-Leopold Auer Stradivari.
Grüße, Wolfgang
Die Soundschnipsel ließen mich einen kraftvollen warmen Geigenton erahnen. Kannst DU das bestätigen?
Rachmaninov (21.06.2008, 19:25): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011790415123.jpg
Tigran Manssurjans "Kreuzweg"-Triptychon, bestehend aus dem Cellokonzert Nr. 2 (1978), dem Doppelkonzert (1978) und dem Violinkonzert (1981). Die Musik wirkt häufig versunken und meditativ, um dann wieder mit tragisch-klagender Geste aufzubegehren. Sie besitzt auf jeden Fall eine wunderbare Tiefe: - ein Eindruck, der auch den georgischen Interpreten auf dieser CD zu verdanken ist.
Wie immer machst Du einem Lust die Aufnahme auch zu hören .... :hello
nikolaus (21.06.2008, 22:35): Progetto Martha Argerich 2008
Wiener Philharmoniker, Dirigent: Christoph Eschenbach. A. Dvorák: Symphonie Nr. 9, e-Moll, op. 95, "Aus der Neuen Welt" (Aufgenommen am 13. Juni im Großen Musikvereinssaal in Wien)
Carola (22.06.2008, 16:46): Bei mir jetzt Lautenmusik von John Dowland - sehr beschaulich.
Poztupimi (22.06.2008, 18:23): Nach einer wie ich fand ganz interessanten Interpretationen-Sendung auf drkultur – leider mit einigen Schwankungen und Aussetzern des Senders (da bei drei Radios festzustellen offensichtlich kein Fehler meines Tuners) – gerade diese Aufnahme erstmals gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dMcT%2Bzx1L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Wolfgang Schneiderhan / London Symphony Orchestra / István Kertész Ein Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1964 (darauf immerhin auch noch eine Brahms-Sonate mit Seemann aus dem Jahr 1956)
Beim ersten Hören gefällt sie mir schon etwas besser als die mit den Berlinern unter Jochum. Zum Vergleich mit van Kempen oder Furtwängler (beide mit den Berlinern) kann ich im Moment noch nichts sagen (es wird endlich mal Zeit für meinen letzten Jahr begonnenen und vor mir hergeschobenen intensiven Vergleich meiner Aufnahmen).
Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (22.06.2008, 18:30): Angeregt durch die Diskussion im Renaissance Thread jetzt etwas Monteverdi.
Madrigali erotici; Emma Kirkby :engel, Judith Nelson :engel, Consort of Musicke, Anthony Rooley
Poztupimi (22.06.2008, 18:35): Noch etwas Beethoven:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/3760009291683.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Anima Eterna / Jos van Immerseel
Grüße, Wolfgang
Zelenka (22.06.2008, 19:04): Original von Poztupimi Nach einer wie ich fand ganz interessanten Interpretationen-Sendung auf drkultur – leider mit einigen Schwankungen und Aussetzern des Senders (da bei drei Radios festzustellen offensichtlich kein Fehler meines Tuners) – gerade diese Aufnahme erstmals gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dMcT%2Bzx1L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Wolfgang Schneiderhan / London Symphony Orchestra / István Kertész Ein Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1964 (darauf immerhin auch noch eine Brahms-Sonate mit Seemann aus dem Jahr 1956)
Beim ersten Hören gefällt sie mir schon etwas besser als die mit den Berlinern unter Jochum. Zum Vergleich mit van Kempen oder Furtwängler (beide mit den Berlinern) kann ich im Moment noch nichts sagen (es wird endlich mal Zeit für meinen letzten Jahr begonnenen und vor mir hergeschobenen intensiven Vergleich meiner Aufnahmen).
Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang:
Als Einführung in das Beethoven-Violinkonzert war die "Interpretationen"-Sendung nicht schlecht, auch wenn einige Hörer während der Sendung abgesprungen sein dürften (nicht nur wegen der technischen Probleme, die auch bei mir auftraten). Die Reihe heißt "Interpretationen", aber leider hielt man sich beim Besprechen konkreter Aufnahmen recht neutral zurück. Alles war offenbar erlaubt: schleppende Tempi, exzessives Rubato etc. Einmal wieder habe ich Joachim Kaiser vermißt, mit dem ich allerdings dann wahrscheinlich auch nicht einer Meinung gewesen wäre. Aber Kaiser hätte wenigstens etwas gemeint ...
Von den Schneiderhan-Aufnahmen des Konzerts gefällt mir die unter van Kempen am besten. Ich bin jedenfalls immer noch gespannt auf die Ergebnisse Deines Vergleichshörens!
Gruß, Zelenka
Poztupimi (22.06.2008, 19:26): Original von Zelenka
Lieber Wolfgang:
Als Einführung in das Beethoven-Violinkonzert war die "Interpretationen"-Sendung nicht schlecht, auch wenn einige Hörer während der Sendung abgesprungen sein dürften (nicht nur wegen der technischen Probleme, die auch bei mir auftraten). Die Reihe heißt "Interpretationen", aber leider hielt man sich beim Besprechen konkreter Aufnahmen recht neutral zurück. Alles war offenbar erlaubt: schleppende Tempi, exzessives Rubato etc. Einmal wieder habe ich Joachim Kaiser vermißt, mit dem ich allerdings dann wahrscheinlich auch nicht einer Meinung gewesen wäre. Aber Kaiser hätte wenigstens etwas gemeint ...
Von den Schneiderhan-Aufnahmen des Konzerts gefällt mir die unter van Kempen am besten. Ich bin jedenfalls immer noch gespannt auf die Ergebnisse Deines Vergleichshörens!
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
ich gebe Dir Recht, wenn man den Titel "Interpretationen" ernst nimmt, war die Sendung etwas am Thema vorbei, da der direkte Vergleich – wie in auch Kaiser bringt und wie ich ihn auch sehr schätze – doch weitgehend auf der Strecke blieb. Insofern also eine Einführung in das Violinkonzert mit einem Abstecher in die Interpretationsgeschichte und damit auch ein wenig als Fazit, daß man natürlich die Aufnahmen auch an ihrer Zeit messen muß – und ihnen die von Dir aufgezählten, für heutige Ansätze zumindest teilweise obsoleten, teilweise aber immer noch offensichtlich gangbaren Sichtweisen zu erlauben, um ihnen gerecht zu werden.
Als Meinung bleibt dann für mich, daß für Fels die Interpretation von Szigeti (kenne ich nicht, interessiert mich aber, daher habe ich sie mal bestellt) durchaus exemplarisch sein könnte – warum sonst hätte man ihr soviel Zeit zu Beginn einräumen sollen? –, für den Moderator die mit Tetzlaff, die mir nach wie vor sehr gefällt.
Viele Grüße, Wolfgang
PS Wenn ich endlich soweit bin mit meinem Vergleich, laß' ich es Euch wissen!
Zelenka (22.06.2008, 19:44): Original von Poztupimi Lieber Zelenka,
ich gebe Dir Recht, wenn man den Titel "Interpretationen" ernst nimmt, war die Sendung etwas am Thema vorbei, da der direkte Vergleich – wie in auch Kaiser bringt und wie ich ihn auch sehr schätze – doch weitgehend auf der Strecke blieb. Insofern also eine Einführung in das Violinkonzert mit einem Abstecher in die Interpretationsgeschichte und damit auch ein wenig als Fazit, daß man natürlich die Aufnahmen auch an ihrer Zeit messen muß – und ihnen die von Dir aufgezählten, für heutige Ansätze zumindest teilweise obsoleten, teilweise aber immer noch offensichtlich gangbaren Sichtweisen zu erlauben, um ihnen gerecht zu werden.
Als Meinung bleibt dann für mich, daß für Fels die Interpretation von Szigeti (kenne ich nicht, interessiert mich aber, daher habe ich sie mal bestellt) durchaus exemplarisch sein könnte – warum sonst hätte man ihr soviel Zeit zu Beginn einräumen sollen? –, für den Moderator die mit Tetzlaff, die mir nach wie vor sehr gefällt.
Viele Grüße, Wolfgang
PS Wenn ich endlich soweit bin mit meinem Vergleich, laß' ich es Euch wissen!
Lieber Wolfgang:
Professor Feltz von einer Hochschule namens Hanns Eisler war mir dann doch ein wenig zu neutral oder behutsam. Ich habe ansonsten überhaupt nichts dagegen, daß man sich intensiv mit der Interpretationsgeschichte eines Werks beschäftigt, ganz im Gegeteil! Da wären dann einige Namen gewesen, die man auch hätte nennen können oder auch nennen sollen (Huberman, Kogan, der mehr mit dem Konzert anfangen konnte als Oistrakh, Milstein, von den neueren Interpreten vielleicht Perlman und Faust).
Gruß, Zelenka
Poztupimi (22.06.2008, 20:08): Original von Zelenka
Lieber Wolfgang:
Professor Feltz
ups, mal wieder eine Bildungslücke? Ich gebe zu, der Name war mir bisher nicht geläufig, und als Geowissenschaftler habe ich ihn also mal eben zu einem Fels gemacht.
von einer Hochschule namens Hanns Eisler war mir dann doch ein wenig zu neutral oder behutsam. Ich habe ansonsten überhaupt nichts dagegen, daß man sich intensiv mit der Interpretationsgeschichte eines Werks beschäftigt, ganz im Gegeteil! Da wären dann einige Namen gewesen, die man auch hätte nennen können oder auch nennen sollen (Huberman, Kogan, der mehr mit dem Konzert anfangen konnte als Oistrakh, Milstein, von den neueren Interpreten vielleicht Perlman und Faust).
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
ich stimme Dir zu, er wollte sich nicht immer eindeutig positionieren. Ich denke auch, wenn man die eine oder andere Aufnahme – auch aus den letzten Jahrzenten – noch hinzugezogen hätte, wäre man zum Einen dem Titel "Interpretationen" gerechter geworden, zum Anderen hätte man durchaus deutlicher eine Entwicklung aufzeigen können (frag' jetzt bloß nicht, wie ich die sehe, ich glaube, da kann/mag ich mich noch nicht so recht positionieren). In Ansätzen fand ich die schon zu erkennen, z. B. bei der Wahl von Kreisler oder eben Tetzlaff, um die beiden zeitlichen Extrema zu nennen.
Original von Rachmaninov Original von Poztupimi Jetzt Tschaikowsky:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Zz3qmz-RL._SL500_AA240_.jpg Peter Tschaikowsky (1840-1893) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Vadim Gluzman / Bergen Filharmoniske Orkester / Andrew Litton
Beim Tschaikowsky-Konzert habe ich bisher keine eindeutigen Favoriten, diese Aufnahme gefällt mir sehr gut, auch wenn ich speziell im ersten Satz bei den Solisten-freien Orchesterzwischenspielen ein wenig mehr Schwung nicht schlecht fände. Gluzman spielt die 1690er Ex-Leopold Auer Stradivari.
Grüße, Wolfgang
Die Soundschnipsel ließen mich einen kraftvollen warmen Geigenton erahnen. Kannst DU das bestätigen?
Kraftvoll nach meinem Eindruck in jedem Fall, und wo gefordert – oder gewünscht – sehr virtuos (3. Satz). Mit dem Eindruck der Wärme tue ich mich hier etwas schwer, teilweise finde ich seinen Vortrag zwar strahlend, aber nicht wirklich warm. Was mich aber auch garnicht weiter stört.
@Cosima Hast Du die CD nicht auch vor einer Weile gehört, wie war Dein Eindruck nochmal?
Grüße, Wolfgang
nikolaus (22.06.2008, 22:33): Nach aufwühlendem Martinu jetzt beruhigenden Bach mit Mullova/Dantone:
Daraus die 1. Symphonie von Ture Rangström aus dem Jahre 1914.
:down :down :down
Dieses dem Schriftsteller August Strindberg gewidmete Werk gehört inzwischen zu meinen Lieblingssymphonien: - stürmisch bewegte Spätromantik, die reich an Dissonanzen ist.
Nordolf (23.06.2008, 00:08): Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011790415123.jpg
Tigran Manssurjans "Kreuzweg"-Triptychon, bestehend aus dem Cellokonzert Nr. 2 (1978), dem Doppelkonzert (1978) und dem Violinkonzert (1981). Die Musik wirkt häufig versunken und meditativ, um dann wieder mit tragisch-klagender Geste aufzubegehren. Sie besitzt auf jeden Fall eine wunderbare Tiefe: - ein Eindruck, der auch den georgischen Interpreten auf dieser CD zu verdanken ist.
Wie immer machst Du einem Lust die Aufnahme auch zu hören .... :hello
Lieber Rachmaninov,
ich kann sie guten Gewissens empfehlen. Hier stimmt einfach alles: Werke, Aufnahmetechnik, Interpretation... Auch die Solisten sind einfach großartig - am Cello Ivan Monighetti und an der Violine Liana Issakadze. Die Kompositionen sind sicherlich sehr modern, aber überhaupt nicht "abstrakt", sondern direkt, ja eingängig - zumindest wenn man auch zuweilen sehr krasse Dissonanzen ganz direkt mögen kann. Manches erinnert an Pärt (aber ohne dessen Statik) und Ligeti, als entfernter Verwandter schimmert Bach durch - und als nicht so entfernter Compagnon noch Debussy. Aber das Kolorit des Armeniers Manssurjan ist einmalig. Es umpannt alte armenische Kirchenmusik genauso wie die Klanglichkeit unserer Zeit. Ganz eigen...
Poztupimi (23.06.2008, 20:56): Mitschnitt von der Eröffnung des Schleswig-Holstein-Musikfestivals vom Juni 1988 aus dem Lübecker Dom:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61HX6B1K53L._SL500_AA240_.gif Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 9 d-moll WAB 109 Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks / Günter Wand
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (23.06.2008, 21:00): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590007303.jpg
Bei mir nun erneut die Saga Sinfonie von Leifs
Heike (23.06.2008, 21:05): @Wolfgang: Ich mag die 8. und 9. von Bruckner, kenne sie aber bisher nur vom mehrmaligem life-hören.
Da du mir schon mal gute Hinweise gegeben hast - welche Einspielung ist für beide zu empfehlen? Ich liebäugele mit
Bruckner: Sinfonie 8 & 9 von Günter Wand (Künstler), Anton Bruckner (Komponist) ASIN: B000063X8O (Bei amazon ist leider ein falsches Cover im Bild)
Was meinst du dazu? Hebre
nikolaus (23.06.2008, 21:57): Mal wieder:
Progetto Martha Argerich 2008 aus Lugano
:hello Nikolaus.
Poztupimi (23.06.2008, 22:06): Aus dieser Perlman-Box http://ecx.images-amazon.com/images/I/41mB9PaxWyL._SL500_AA240_.jpg
jetzt diese Aufnahme: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41MB1A9F7ML._SL500_AA240_.jpg Werke von Nicolò Paganini und Mauro Giulani für Violine und Gitarre Itzhak Perlman, John Williams
Durch die Box bin ich in den Besitz der zweiten CD mit dieser Kombination gelangt (Nr. 1: Paganini for two / Shaham, Söllscher). Mal was anderes zwischen all dem, was ich sonst höre.
Grüße, Wolfgang
liegnitz (23.06.2008, 22:10): eine meiner liebsten Bruckner CD aufgelegt:
Poztupimi (23.06.2008, 22:29): Original von Hebre @Wolfgang: Ich mag die 8. und 9. von Bruckner, kenne sie aber bisher nur vom mehrmaligem life-hören.
Da du mir schon mal gute Hinweise gegeben hast - welche Einspielung ist für beide zu empfehlen? Ich liebäugele mit
Bruckner: Sinfonie 8 & 9 von Günter Wand (Künstler), Anton Bruckner (Komponist) ASIN: B000063X8O (Bei amazon ist leider ein falsches Cover im Bild)
Was meinst du dazu? Hebre
Liebe Hebre,
nach den Angaben bei Amazon handelt es sich ja um die Aufnahmen mit dem Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester. Grundsätzlich denke ich, da kann man nicht soviel falsch machen. Allerdings kenne ich die 9te nicht und die 8te (Aufnahme von 1979, noch auf einer harmonia mundi-LP) habe ich schon länger nicht gehört. Ich kann aber auch bei den übrigen Aufnahmen der 8ten, die ich mit Wand habe (NDR 1987, NDR 1993, Münchner Philharmoniker 2000, Berliner 2001) nicht eindeutig sagen welche mir am besen gefällt. Ein wenig tendiere ich zu der Aufnahme mit den Berlner Philharmonikern. Aber auch da hat Dussmann nach meiner Erinnerung immer ein ganz ordentliches Angebot. Sehr interessant finde ich auch immer mal wieder, die Aufnahme mit den Berlinern unter Furtwängler aus dem Jahr 1949 zu hören. Allerdings muß man sich da auf einen deutlich historischen Klang einstellen.
Bei der 9ten könnte Dir ja vielleicht dieser Faden ein wenig weiterhelfen.
Und die eine oder der andere, die/der Bruckner ab und zu hört, sollte sich hier auch noch tummeln und gibt hoffentlich noch ihre/seine Meinung kund ( :hello Emma)!
Viele Grüße, Wolfgang
Sarastro (23.06.2008, 23:09): Original von Poztupimi Original von Hebre @Wolfgang: Ich mag die 8. und 9. von Bruckner, kenne sie aber bisher nur vom mehrmaligem life-hören.
Da du mir schon mal gute Hinweise gegeben hast - welche Einspielung ist für beide zu empfehlen? Ich liebäugele mit
Bruckner: Sinfonie 8 & 9 von Günter Wand (Künstler), Anton Bruckner (Komponist) ASIN: B000063X8O (Bei amazon ist leider ein falsches Cover im Bild)
Was meinst du dazu? Hebre
Liebe Hebre,
nach den Angaben bei Amazon handelt es sich ja um die Aufnahmen mit dem Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester. Grundsätzlich denke ich, da kann man nicht soviel falsch machen. Allerdings kenne ich die 9te nicht und die 8te (Aufnahme von 1979, noch auf einer harmonia mundi-LP) habe ich schon länger nicht gehört. Ich kann aber auch bei den übrigen Aufnahmen der 8ten, die ich mit Wand habe (NDR 1987, NDR 1993, Münchner Philharmoniker 2000, Berliner 2001) nicht eindeutig sagen welche mir am besen gefällt. Ein wenig tendiere ich zu der Aufnahme mit den Berlner Philharmonikern. Aber auch da hat Dussmann nach meiner Erinnerung immer ein ganz ordentliches Angebot. Sehr interessant finde ich auch immer mal wieder, die Aufnahme mit den Berlinern unter Furtwängler aus dem Jahr 1949 zu hören. Allerdings muß man sich da auf einen deutlich historischen Klang einstellen.
Bei der 9ten könnte Dir ja vielleicht dieser Faden ein wenig weiterhelfen.
Und die eine oder der andere, die/der Bruckner ab und zu hört, sollte sich hier auch noch tummeln und gibt hoffentlich noch ihre/seine Meinung kund ( :hello Emma)!
Viele Grüße, Wolfgang
Liebe Hebre, die 8. Symphonie von Bruckner habe ich vor vielen Jahren nach der Aufnahme mit Günter Wand kennen und sehr schätzen gelernt (und die 9. mit Jochum); ich war davon sehr angetan und glaube, daß es keine schlechte Wahl ist (habe beide Werke aber schon lange nicht mehr gehört).
liegnitz (24.06.2008, 00:26): Original von Poztupimi Original von Hebre @Wolfgang: Ich mag die 8. und 9. von Bruckner, kenne sie aber bisher nur vom mehrmaligem life-hören.
Da du mir schon mal gute Hinweise gegeben hast - welche Einspielung ist für beide zu empfehlen? Ich liebäugele mit
Bruckner: Sinfonie 8 & 9 von Günter Wand (Künstler), Anton Bruckner (Komponist) ASIN: B000063X8O (Bei amazon ist leider ein falsches Cover im Bild)
Was meinst du dazu? Hebre
Liebe Hebre,
nach den Angaben bei Amazon handelt es sich ja um die Aufnahmen mit dem Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester. Grundsätzlich denke ich, da kann man nicht soviel falsch machen. Allerdings kenne ich die 9te nicht und die 8te (Aufnahme von 1979, noch auf einer harmonia mundi-LP) habe ich schon länger nicht gehört. Ich kann aber auch bei den übrigen Aufnahmen der 8ten, die ich mit Wand habe (NDR 1987, NDR 1993, Münchner Philharmoniker 2000, Berliner 2001) nicht eindeutig sagen welche mir am besen gefällt. Ein wenig tendiere ich zu der Aufnahme mit den Berlner Philharmonikern. Aber auch da hat Dussmann nach meiner Erinnerung immer ein ganz ordentliches Angebot. Sehr interessant finde ich auch immer mal wieder, die Aufnahme mit den Berlinern unter Furtwängler aus dem Jahr 1949 zu hören. Allerdings muß man sich da auf einen deutlich historischen Klang einstellen.
Bei der 9ten könnte Dir ja vielleicht dieser Faden ein wenig weiterhelfen.
Und die eine oder der andere, die/der Bruckner ab und zu hört, sollte sich hier auch noch tummeln und gibt hoffentlich noch ihre/seine Meinung kund ( :hello Emma)!
Viele Grüße, Wolfgang
Wand kenne ich leider nicht. Ich schätze höchtens Furtwängler, Celibidache, Guilini und Knappertsbusch. Ich würde anfangen mit Guilini /WPO (DGG)
Nikolai Myaskovsky: Symphonie Nr. 6 State Academic Russian Choir Academic Symphony Orchestra of Moscow State Philharmonics Kirill Kondrashin Melodiya (Live 5.12.1978)
Gute Nacht! Emma
Nordolf (24.06.2008, 01:06): Original von liegnitz Ich würde anfangen mit Guilini /WPO (DGG)
Dieser Empfehlung kann ich mich nur anschliessen. Wer die Neunte kennenlernen will, beginnt am besten mit Guilini und den Wienern aus dem Jahre 1988. Sowohl Detailarbeit als auch wuchtige Monumentalität kommen hier zum Zug - Bruckner wird mit Temperament gespielt, aber ohne Tempoextreme in die eine oder andere Richtung. Und der strahlende Klang des Wiener Blechs auf dieser CD ist ein Hochgenuß!
:hello Jörg
Rachmaninov (24.06.2008, 06:29): in Rotation gesetzt
Heike (24.06.2008, 07:46): Ich danke Euch allen! Da werde ich dann demnächst mal Bruckner probehören :-)
Hebre
uhlmann (24.06.2008, 08:55): Original von Hebre @Wolfgang: Ich mag die 8. und 9. von Bruckner, kenne sie aber bisher nur vom mehrmaligem life-hören.
Da du mir schon mal gute Hinweise gegeben hast - welche Einspielung ist für beide zu empfehlen? Ich liebäugele mit
Bruckner: Sinfonie 8 & 9 von Günter Wand (Künstler), Anton Bruckner (Komponist) ASIN: B000063X8O (Bei amazon ist leider ein falsches Cover im Bild)
Was meinst du dazu? Hebre
wenns um bruckner geht, und vorausgesetzt, du hast diese aufnahme noch nicht, würde ich für den anfang uneingeschränkt eugen jochums gesamtaufnahme mit den dresdnern empfehlen. erhältlich von brilliant-classics bei jpc für derzeit 19,99.
da bekommst du für den preis einer hochpreis-cd neben einer hervorragenden neunten und einer sehr guten achten noch grandiose interpretationen der nummern 1, 4, 5, und 7 dazu.
ab (24.06.2008, 11:21): Gerade im rAdio verklungen:
Schubertiade Schwarzenberg 2008
Cuarteto Casals. Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur, Hob. III/41 Franz Schubert: Quartettsatz c-Moll, D 703 Ludwig van Beethoven: Streichquartett C-Dur, op. 59/3 (Aufgenommen am 18. Juni im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg).
Rundum für mich ziemlich enttäuschend bis hin zu Schostakovich-Zugabe :A
Jürgen (24.06.2008, 14:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/418E34N7DHL._SL500_AA240_.jpg
Zelenka (24.06.2008, 20:17): Eine Zeitlang ist es als Händel-Konzert durchgegangen, später dann als "Fälschung" von Henri Casadesus (1879-1947) entlarvt worden: das Bratschenkonzert in B-moll:
Cosima (24.06.2008, 20:21): Original von Zelenka Eine Zeitlang ist es als Händel-Konzert durchgegangen, später dann als "Fälschung" von Henri Casadesus (1879-1947) entlarvt worden: das Bratschenkonzert in B-moll:
Das ist hübsch, nicht wahr?!
Ich höre schon wieder Lahusens Schubert. Tolle Aufnahme, bezaubernder Klang des Hammerflügels vor allem! :down
Gruß, Cosima
Zelenka (24.06.2008, 20:23): Original von Cosima Original von Zelenka Eine Zeitlang ist es als Händel-Konzert durchgegangen, später dann als "Fälschung" von Henri Casadesus (1879-1947) entlarvt worden: das Bratschenkonzert in B-moll:
Das ist hübsch, nicht wahr?!
Ich höre schon wieder Lahusens Schubert. Tolle Aufnahme, bezaubernder Klang des Hammerflügels vor allem! :down
Gruß, Cosima
Das kleine Konzert ist hübsch, schade, daß sich niemnd mehr traut es zu spielen, seit es entlarvt ist ... Klingt recht überzeugend.
Die Hammerflügel hatten etwas ...
Gruß, Zelenka
uhlmann (24.06.2008, 20:24): off topic & in memoriam:
http://i32.tinypic.com/25rjodx.jpg
das erste album des e.s.t. aus 1993.
liegnitz (24.06.2008, 20:48): Original von Zelenka Original von nikolaus Hola!
Heike (24.06.2008, 21:16): Hallo, Original von uhlmann wenns um bruckner geht, und vorausgesetzt, du hast diese aufnahme noch nicht, würde ich für den anfang uneingeschränkt eugen jochums gesamtaufnahme mit den dresdnern empfehlen. erhältlich von brilliant-classics bei jpc für derzeit 19,99.
Verführt! Das habe ich jetzt mal unbesehen bestellt, bei dem Preis kann man ja eigentlich nichts falsch machen. Dann habe ich auch schon schnell was daheim, ehe ich mal wieder zum ausgiebigen Probehören vor Ort komme! danke! Hebre
Poztupimi (24.06.2008, 21:39): Im CD-Spieler liegt jetzt diese CD:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5099950210923.jpg Joseph Joachim (1831-1907) Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 d-moll op. 11 "In ungarischer Weise" Christian Tetzlaff / Danish National Symphony Orchestra / Thomas Dausgaard
Sehr treffend finde ich die Formulierung aus dem Beiheft:
"Das romantisch orientierte Orchester (...) folgt jedoch dem virtuosen Umherschweifen des Solisten, der abgesehen von der Kadenz nicht das geringste zusätzliche Bravourstück bietet."
Alles in allem schon ganz nett, aber wirklich fesseln kann es mich bisher nicht so sehr. Aber das ist mir mit anderen Werken auch schon so gegangen.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (24.06.2008, 21:44): Original von Hebre Hallo, Original von uhlmann wenns um bruckner geht, und vorausgesetzt, du hast diese aufnahme noch nicht, würde ich für den anfang uneingeschränkt eugen jochums gesamtaufnahme mit den dresdnern empfehlen. erhältlich von brilliant-classics bei jpc für derzeit 19,99.
Verführt! Das habe ich jetzt mal unbesehen bestellt, bei dem Preis kann man ja eigentlich nichts falsch machen. Dann habe ich auch schon schnell was daheim, ehe ich mal wieder zum ausgiebigen Probehören vor Ort komme! danke! Hebre
Sicherlich keine schlechte Entscheidung, auch wenn ich kein so deutliches Urteil wie uhlmann abgegen kann, da ich immer noch nicht alle CDs aus der Box gehört habe.
Grüße, Wolfgang
Heike (24.06.2008, 21:53):
Ninna Nanna (Wiegenlieder aus aller Welt) Montserrat Figueras
ab (24.06.2008, 22:01): Für mich erstmals: Clara Wieck-Schumann Klavierwerke (Soirees musicales; 3 Romanzen op. 11; 3 Romanzen op. 21; Romanze; 4 Pieces fugitives) Marie-Josephe Jude, Klavier Lyrinx
Poztupimi (24.06.2008, 22:15): Auf das 1861 uraufgeführte (und komponierte?) Konzert von Joachim folgt dieses, im Jahr 1880 geschriebene Konzert:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028942978621.jpg Camille Saint-Saëns (1835-1921) Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 h-moll op. 61 Gil Shaham / New York Philharmonic / Giuseppe Sinopoli
Shaham scheint mir teilweise den noch volleren und wärmeren Ton als Tetzlaff zu haben, aber das sollte ich vielleicht mal versuchen zu entscheiden, wenn ich das gleiche Werk von beiden gehört habe (wobei ich auf die Schnelle nur Tschaikowsky als Überschneidung entdecken kann – allerdings noch nicht in meiner Sammlung).
Viele Grüße, Wolfgang
ab (24.06.2008, 22:25): Original von nikolaus Original von ab Clara Wieck-Schumann Klavierwerke (Soirees musicales; 3 Romanzen op. 11; 3 Romanzen op. 21; Romanze; 4 Pieces fugitives) Marie-Josephe Jude, Klavier Lyrinx
Und, wie gefällt's?!
Mein erster spontaner Eindruck: Gar nicht! Seltsam chopinesque interpretiert...
...erst mal noch sehen (respektive weiterhören)!
liegnitz (24.06.2008, 22:32): bei mir dann jetzt auch Bruckner aufgrund der Anregung
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 8 Wiener Philharmoniker Wilhelm Furtwängler Live 17.10.44 :down :down :down
Gruss Emma
Poztupimi (24.06.2008, 22:38): Wie so oft zum Abschluß Bach, diesmal eine Aufnahme, die ich seit ziemlich langer Zeit nicht mehr gehört habe:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/611M73A0FWL._SL500_AA240_.gif Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007 Mischa Maisky
ab (25.06.2008, 10:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N7YEF49SL._SL500_AA240_.jpg
:times10 :down
Cetay (inaktiv) (25.06.2008, 16:51): Heute morgen wieder ein Überraschungseffekt beim Blindhören: Es lief aus Schumanns Sinfonie Nr. 3 (Rheinische) der 1. Satz und ich war begeistert von der Kombination aus Transparenz und Vorwärtsdrang auf der einen und einer fast Guilinischen Gewichtigkeit auf der anderen Seite. Die Auflösung: Orchestre Révolutionnaire et Romantique; John Eliot Gardiner.
ab (25.06.2008, 17:11): Ja, Gardiners Schumann finde ich auch recht erfreulich, insbesondere für eine Gardiner-Aufanhme.
Lieber Zelenka, wie ist diese Orchestrierung? Ich kenne Guerrero nur als Komponisten mit seinen nach Ligeti aussehenden aber beton-hart klingenden Klangmassen von durchaus sehr eigener Art. Kannst Du etwas über die Bearbeitung sagen?
Danke, herzliche Grüße, S A T I E
der jetzt die Türken anfeuern geht :ignore
Poztupimi (25.06.2008, 20:15): Hallo zusammen,
bei mir im Abspielgerät jetzt mal wieder eine CD aus dieser Box:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5029365897426.jpg Hugo Alfvén (1872-1960) Bergakungen – Suite für Orchester op. 37 Symphonie Nr. 5 a-moll op. 54 Royal Stokholm Philharmonic Orchestra / Neeme Järvi
Von den bisher gehörten Werken auf dieser CD gefällt mir op. 37 am besten. Aber die 5. Symphonie hat ja noch nicht begonnen.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (25.06.2008, 21:22): Heute eingetroffen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CDK77JRFL._SL500_AA240_.jpg Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64 Nathan Milstein / New York Philharmonic / Bruno Walter Eine Aufnahme aus dem Jahr 1945
Ich muß wohl mal nachsehen, aber mir scheint, daß unter meinen Aufnahmen nur noch eine ist, bei der ein noch zügigeres Tempo angeschlagen wird: Heifetz/Munch.
Viele Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (26.06.2008, 07:40): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947758471.jpg Mozart; Sinfonie Nr. 29; Leinsdorf
Jürgen (26.06.2008, 09:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NKDM2W9AL._SL500_AA240_.jpg
Erstmal nur den Tschaikowsky, aber vielleicht später noch Korngold.
Grüße Jürgen
ab (26.06.2008, 10:18): Debussy - Préludes . Zoltan Kocsis
Ich freue mich schon darauf, wenn ich endlich einmal die Zeit finden werden, meine Höreindrücke gesondert in Worte fassen zu können...
Lieber Zelenka, wie ist diese Orchestrierung? Ich kenne Guerrero nur als Komponisten mit seinen nach Ligeti aussehenden aber beton-hart klingenden Klangmassen von durchaus sehr eigener Art. Kannst Du etwas über die Bearbeitung sagen?
Danke, herzliche Grüße, S A T I E
Lieber Satie:
Ich habe das Problem, daß ich Guerrero sonst nicht als Komponisten kenne. Massig ist die Orchestrierung nicht, auch wenn schon mal schweres Geschütz aufgefahren wird wie z.B. ein Tam-Tam-Gong. Mir erscheint G.'s Bearbeitung (er hat nur 6 von 12 Nummern vor seinem Tod geschafft) durchaus einfallsreich und kongenial. Orchester dürften mit ihr bis an den Rand der Belastbarkeit geprüft werden (wie auch die Pianisten in der Originalfassung).
daniel5993 (26.06.2008, 19:57): Original von Amadé http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4006408500001.jpghttp://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124859022.jpghttp://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947581475.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/418JC3JP7PL._SL500_AA240_.jpg http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724358582123.jpghttp://www.jpc.de/image/w600/front/0/0017685111723.jpg
nur die 1.Sinfonie.
Grüße Amadé
Guten Abend Amade!
Das richt ja ganz nach einem Neuen Werk auf deiner Website :)
Gruß Daniel
Zelenka (26.06.2008, 20:00): Original von Amadé http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4006408500001.jpghttp://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124859022.jpghttp://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947581475.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/418JC3JP7PL._SL500_AA240_.jpg http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724358582123.jpghttp://www.jpc.de/image/w600/front/0/0017685111723.jpg
nur die 1.Sinfonie.
Grüße Amadé
Aber wohl nicht alle auf einmal?
Gruß, Zelenka
Zelenka (26.06.2008, 20:03): Original von liegnitz Original von Zelenka Stattdessen zum Trost:
Die Aufnahme von Telarc mit den Arbós- und Surinach-Orchestrierungen habe ich auch! Sie ist auch sehr schön und bietet alle 12 Stücke, die Albéniz noch vor seinem Tod geschafft hat.
Gruß, Zelenka
nikolaus (26.06.2008, 20:04): Bei Beethoven mache ich mit:
Ich habe das Problem, daß ich Guerrero sonst nicht als Komponisten kenne. Massig ist die Orchestrierung nicht, auch wenn schon mal schweres Geschütz aufgefahren wird wie z.B. ein Tam-Tam-Gong. Mir erscheint G.'s Bearbeitung (er hat nur 6 von 12 Nummern vor seinem Tod geschafft) durchaus einfallsreich und kongenial. Orchester dürften mit ihr bis an den Rand der Belastbarkeit geprüft werden (wie auch die Pianisten in der Originalfassung).
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka, vielen Dank, zumindest hast Du mich neugierig gemacht. Massig ist übrigens bei Guerreros Kompositionen nicht falsch zu verstehen: es sind Klangmassen ähnlich den dichten Gefügen bei Ligetis Atmospheres oder Metastaseis von Xenakis, nur deutlich härter nebeneinander gesetzt und oft sind die Stücke auch laut.
Eines muss ich hier noch richtig stellen, weil es sehr oft durcheinander gebracht wird. Deine Wortverkettung fordert mich heraus dazu (es ist aber jetzt nicht als neunmalkluges Getue zu betrachten, ich schreibe es nur, weil es mir schon öfter aufgefallen ist und viele den Unterschied vielleicht wirklich nicht kennen): ein Tam-Tam ist eben gerade kein Gong, denn ein Gong hat immer eine klare Tonhöhe. Auch in der Form unterscheidet sich der Gong mit seiner Wölbung und der glockenartigen kleinen Ausbuchtung in der Mitte vom eher flachen Tam-Tam. Dieses nämlich hat keine klare Tonhöhe, sondern ist ein geräuschhaftes Instrument, was den Klangeindruck noch bombastischer macht (auch wenn manchmal eine tiefe Grundfrequenz hörbar werden kann). Das Instrument passt jedenfalls in diesem Sinne sehr gut zu Guerrero! Hach ja, gut, wenn man mal wieder etwas aus dem ehemaligen Spezialgebiet der Instrumentenkunde preisgeben kann und vor allem selber noch merkt, dass man geradezu zwanghaft wieder hervorsprudelt, was man damals lernen musste... Ich Hund, ich pavlovscher...
Herzlich, S A T I E
liegnitz (26.06.2008, 23:25): Zum Einschlafen noch:
http://www.gerhard-greiner.de/emi7gr.jpg
Peter Tchaikovsky: Symphonie Nr. 6 h-moll Op. 74 "Pathetique" Münchner Philharmoniker Sergiu Celibidache
Gute Nacht! Emma
Cetay (inaktiv) (27.06.2008, 07:05): Original von liegnitz Zum Einschlafen noch:
Das dürfte bei Celi kein Problem sein :D
Gerade im Auto gehört:
Wilhelm Killmayer; Symphonien Nr. 1-3
Jürgen (27.06.2008, 07:28): O.T. trotzdem ganz entspannend: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Q7JYVTEXL._SL500_AA240_.jpg
Zelenka (27.06.2008, 15:16): Original von Satie Original von Zelenka
Ich habe das Problem, daß ich Guerrero sonst nicht als Komponisten kenne. Massig ist die Orchestrierung nicht, auch wenn schon mal schweres Geschütz aufgefahren wird wie z.B. ein Tam-Tam-Gong. Mir erscheint G.'s Bearbeitung (er hat nur 6 von 12 Nummern vor seinem Tod geschafft) durchaus einfallsreich und kongenial. Orchester dürften mit ihr bis an den Rand der Belastbarkeit geprüft werden (wie auch die Pianisten in der Originalfassung).
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka, vielen Dank, zumindest hast Du mich neugierig gemacht. Massig ist übrigens bei Guerreros Kompositionen nicht falsch zu verstehen: es sind Klangmassen ähnlich den dichten Gefügen bei Ligetis Atmospheres oder Metastaseis von Xenakis, nur deutlich härter nebeneinander gesetzt und oft sind die Stücke auch laut.
Eines muss ich hier noch richtig stellen, weil es sehr oft durcheinander gebracht wird. Deine Wortverkettung fordert mich heraus dazu (es ist aber jetzt nicht als neunmalkluges Getue zu betrachten, ich schreibe es nur, weil es mir schon öfter aufgefallen ist und viele den Unterschied vielleicht wirklich nicht kennen): ein Tam-Tam ist eben gerade kein Gong, denn ein Gong hat immer eine klare Tonhöhe. Auch in der Form unterscheidet sich der Gong mit seiner Wölbung und der glockenartigen kleinen Ausbuchtung in der Mitte vom eher flachen Tam-Tam. Dieses nämlich hat keine klare Tonhöhe, sondern ist ein geräuschhaftes Instrument, was den Klangeindruck noch bombastischer macht (auch wenn manchmal eine tiefe Grundfrequenz hörbar werden kann). Das Instrument passt jedenfalls in diesem Sinne sehr gut zu Guerrero! Hach ja, gut, wenn man mal wieder etwas aus dem ehemaligen Spezialgebiet der Instrumentenkunde preisgeben kann und vor allem selber noch merkt, dass man geradezu zwanghaft wieder hervorsprudelt, was man damals lernen musste... Ich Hund, ich pavlovscher...
Herzlich, S A T I E
Lieber Satie:
:A :A :A
Herzlichen Dank für den leider nötigen Nachhilfeunterricht! Die diversen Gerätschaften werden häufig zusammen unter der Überschrift "Gong" behandelt, aber der Malaie wird schon sehr wohl wissen, warum er zwei Wörter im Vokabular hat: gong-gong und tam-tam ...
Gerhard Oppitz mit seinem vielleicht nicht besonders kräftigen, aber dafür feinem Anschlag und seinem Sinn für Klangfarben im Jahre 1993 - er spielt kleinere Werke von Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Chopin, Szymanowski, Liszt, Scriabin, Rachmaninoff, Albeniz, de Falla, Debussy, Faure, Ravel.
Zelenka (27.06.2008, 20:18): Original von Nordolf http://content.answers.com/main/content/img/amg/classical_albums/cov75/cl000/l035/l035035mk36.jpg
Gerhard Oppitz mit seinem vielleicht nicht besonders kräftigen, aber dafür feinem Anschlag und seinem Sinn für Klangfarben im Jahre 1993 - er spielt kleinere Werke von Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Chopin, Szymanowski, Liszt, Scriabin, Rachmaninoff, Albeniz, de Falla, Debussy, Faure, Ravel.
Lieber Jörg:
Ganz herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Ich hoffe, Du genießt das Ständchen, das Oppitz Dir bringt!
Gruß, Zelenka
Nordolf (27.06.2008, 20:28): Original von Zelenka Original von Nordolf http://content.answers.com/main/content/img/amg/classical_albums/cov75/cl000/l035/l035035mk36.jpg
Gerhard Oppitz mit seinem vielleicht nicht besonders kräftigen, aber dafür feinem Anschlag und seinem Sinn für Klangfarben im Jahre 1993 - er spielt kleinere Werke von Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Chopin, Szymanowski, Liszt, Scriabin, Rachmaninoff, Albeniz, de Falla, Debussy, Faure, Ravel.
Lieber Jörg:
Ganz herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Ich hoffe, Du genießt das Ständchen, das Oppitz Dir bringt!
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
danke für Deine Glückwünsche! Ja, ich geniesse die CD sehr. Besonders gut gefällt mir, wie Oppitz die drei Franzosen interpretiert: Debussys "La Cathedrale engloutie", Faures "Nocturne No. 4" und Ravels "Pavane pour une infante defunte".
:hello Jörg
Cosima (27.06.2008, 20:38): Lieber Jörg,
auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zu Deinem Jubeltag! :)
Oppitz liegt mir nicht so sehr – hier jetzt Artur Schnabel:
Berlioz, Symphonie fantastique, Leningrad Philharmonic O, Rozhdestvensky (1971) BBC Legends BBCL41532
Gruß, Zelenka
Cetay (inaktiv) (28.06.2008, 12:57): Original von Cosima Es kam, wie es kommen musste :D: Ich habe heute in die 6. reingehört, war durchaus begeistert - nun gehört die Box mir.
Jetzt also die 6. Symphonie in voller Schönheit und Länge:
Gruß, Cosima Ich bin auch lange um diese Einspielung herumgeschlichen, bis ich dann "aus Versehen" den Bestell-Button gedrückt habe. Und es hat sich schon allein wegen der 9. gelohnt. Die viel geschmähten Sänger sind die ersten, die mir die 9. nicht vergällen.
Als Ausgleich zu dem hier gebotenen Schlankheitswahn gönne ich mir dann diese hier:
Nachdem ich die 6. und 4. Symphonie gehört habe (gerade läuft die 5.) muss ich meiner Begeisterung unbedingt schon mal Luft machen! Ganz toll, was Jos van Immerseel hier geschaffen hat! Er hat sich – wie der ausführliche und sehr lesenwerte Booklet-Text belegt – sehr viele Gedanken um Besetzung, Tempi, Akustik, Instrumente etc. gemacht und diese auch hervorragend umgesetzt. Und wenn er schreibt: „Der Orchesterklang ist dunkel, aber trotzdem transparent und leuchtend.“ :down so hat er vollkommen Recht. Man möchte baden in diesem Wohlklang, ganz wunderschön ist das! Es klingt auch nicht zu leicht (das war meine Befürchtung), da der Klang trotz der kleineren Besetzung sehr kräftig und voll ist. Weiterhin fiel mir schon beim Reinhören die Ausgewogenheit auf – alles klingt herrlich natürlich und stimmig. Klasse!
Auch das Booklet ist vorbildlich gestaltet. Neben den ausführlichen Gedanken Immerseels zu seiner Gesamtaufnahme enthält es eine kurze Einführung zu jeder Symphonie, der jeweils ein Text von Berlioz vorangestellt ist, den jener Komponist (und Musikkritiker) seinerzeit in der Pariser "Revue et Gazette" veröffentlicht hatte.
Begeisterte Grüße, Cosima
Zelenka (28.06.2008, 19:12): Nach einer enttäuschenden Aufnahme der Liszt-Transkription von Berlioz' "Harold in Italien" für Bratsche und Klavier mit Erdelyi und Hobson (Hungaroton) jetzt endlich eine Version, die überzeugen kann:
Solitaire (28.06.2008, 19:15): Jetzt gleich: "Don Carlo" aus London als Livestream auf BBC 3 Bin ja sehr gespannt, wie Villazón sich schlägt, nachdem er gestern in Schönbrunn wirklich toll gesungen hat.
Solitaire (28.06.2008, 23:42): So. Soeben habe ich vier Stunden "Don Carlo" hinter mich gebracht. Es war keine Liveaufführung, sondern eine Aufzeichnung (5 Aktige italienische Fassung). Leider die Vorstellung, in der Simon Keenlyside wegen Krankheit ausgefallen ist. Mir hat die Aufführung sehr gut gefallen, vor allem aber Feruccio Furlanetto, vor dessen Filippo man nur auf die Knie sinken kann (wie sich das in Gegenwart eines Königs ja auch gehört :D). Der Bariton der für Keenlyside als Posa eingesprungen ist, und dessen Namen ich sträflicherweise schon wieder vergessen habe, hat mir im großen und ganzen auch sehr gut gefallen, trotzdem hätte ich Keenlyside gerne gehört. Und was ist jetzt mit Rolando Villazón, dem Sorgenkind vom Dienst? Ich überlasse es den Erbsenzählern dieser Welt aufzulisten, was er angeblich jetzt schon wieder alles falsch gemacht hat. Natürlich ist der Carlo mörderisch, natürlich ist es für Villazón eine Grenzpartie, natürlich gibt es da manch problemtische Stelle, und natürlich hört man das, vor allem gegen Ende der Oper. Und doch: was für ein mitreißender, intensiver, wunderbarer Infant von Spanien (der, anders als in Amsterdam, endlich eine sehr gute Elisabetta an seiner Seite hatte!), trotz der Schönheitsfehler. :down Allein schon für sein herzzereißendes "Oh ciel! Tu! Rodrigo!" nach Posas vermeintlichem Verrat verzeihe ich ihm alle in den Sand gesetzten Spitzentöne, die er jemals gesungen hat und noch singen wird. Was für ein Meisterwerk ist diese Oper, ich kann schon verstehen, daß RV von dieser Rolle nur schwer die Finger lassen kann :D
Rössl-Majdan, Schwarzkopf Philharmonia Orchestra & Chorus Otto Klemperer
Einen nachträglichen Glückwunsch an Jörg :thanks
nikolaus (29.06.2008, 01:50): Hallo Solitaire!
Ich stimme Dir zu, auch wenn ich nurTeile des ersten Aktes hören konnte (den Anfang habe ich verpasst, da ich Deinen Tipp zu spät gesehen habe, und zu Beginn der Gartenszene musste ich weg). Aber immerhin habe ich das wunderschöne Duett von Carlos und Rodrigo hören können, bei dem ich immer, fast egal wer singt, mindestens eine Gänsehaut bekomme, wenn nicht Tränen in den Augen. Ferrucio Furlanetto habe ich in dieser Rolle in Wien live erlebt, das war vor - Schreck lass' nach - 11 Jahren(!)(, in der Tat zum niederknien (wie übrigens auch in Verdis Requiem)...
Gruß, Nikolaus.
Zelenka (29.06.2008, 08:45): Unter die hiesigen Vogelstimmen mischt sich von Messiaen nachempfundenes exotisches Gezwitscher u.a. der amerikanischen Spottdrossel, des Hawaii-Fliegenschnäppers und der chinesischen Nachtigall:
Des canyons aux étoiles Muraro, Justafré, Petit, Muzzolini, O philharmonique de Radio France, Chung DG 4716172
Einen schönen Sonntag!
Gruß, Zelenka
Cosima (29.06.2008, 09:27): Original von Zelenka ...des Hawaii-Fliegenschnäppers...
Sehr hübsch. Wie klingt der denn? :tongue:
Bei mir Muzio Clementi, gespielt von Christopher Czaja Sager: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FSw1Qj7cL._SL500_AA240_.jpg
Im Laufe des Tages geht es dann weiter mit Immerseels Beethoven. Die 1., 2. und 9. habe ich noch nicht gehört. Alle anderen Symphonien haben mir sehr gut gefallen! Selbst die 4. und 7., bei denen ich (wegen Carlos Kleiber) etwas Sorge hatte, können in meinen Ohren bestehen.
Gruß, Cosima
Zelenka (29.06.2008, 09:57): Original von Cosima Original von Zelenka ...des Hawaii-Fliegenschnäppers...
Sehr hübsch. Wie klingt der denn? :tongue:
Ich kann leider keine Hörprobe beisteuern … Zum Elepaio (Chasiempis sandwichensis) allgemein vgl. den Wikipedia-Artikel (http://en.wikipedia.org/wiki/'Elepaio), in dem der Ruf des Vogels leider nur beschrieben wird. Offenbar singt er so, wie er auf Hawaianisch heißt. Er scheint gewohnheitsmäßig die vorletzte Silbe zu betonen.
Gruß, Zelenka
Nordolf (29.06.2008, 11:14): Original von daniel5993
Einen nachträglichen Glückwunsch an Jörg :thanks
Auch Dir danke für den Glückwunsch! :)
Bei mir die geheimnisvollen, hypnotischen Klänge von Giacinto Scelsi:
Pranam II für Ensemble / To The Master für Cello und Klavier / Wo Ma für Basstimme / Rotativa für zwei Klaviere und Schlagwerk / Trio per Vibrafone, Marimba e Percussione / Preghiera Per Un’Ombra für Klarinette / Chukrum für Streichorchester
Inzwischen einer meiner Favoriten (neben Richter und Koroliov) der D 960. Lahusens Spiel wirkt verletzlich in den ersten beiden und ist herrlich sanglich in den letzten beiden Sätzen. Seine Interpretation hat alles, was ich mir von dieser Schubert-Sonate wünsche. Zudem spielt er ein klanglich besonders interessantes, obertonreiches Instrument. Phantastisch! :times10
Gruß, Cosima
Carola (29.06.2008, 21:32): Ich höre Bachs Cellosuiten. Draußen ist es verdächtig still...
Gamaheh (29.06.2008, 23:04): Original von Carola Draußen ist es verdächtig still...
Wahrscheinlich nicht mehr lange ....
Auch ich gehöre zu den Banausen, es ist schön zu wissen, daß man nicht allein ist! (Oscar Wilde könnte sein Bonmot von dem "unspeakable in pursuit of the inedible" aus diesem Anlaß geprägt haben.)
Deshalb höre ich zur Zeit eine Radio-Aufnahme der Violinsonaten n.3 und n.10 von Beethoven, gespielt von Tedi Papavrami und Philippe Bianconi (September 2007).
Grüße, Gamaheh
nikolaus (29.06.2008, 23:12): Ich höre noch Ausschnitte aus dem Abschlusskonzert des diesjährigen Progetto Martha Argerich aus Lugano:
u.a.
Ravel Concerto in sol maggiore 1. Allegramente 2. Adagio assai 3. Presto
Nicholas Angelich, piano Orchestra della Svizzera italiana, orchestra Charles Dutoit, director
Da überrascht mich Angelich aber positv, so hätte ich es nicht von ihm erwartet: phasenweise sehr filigran, gefühlt ein sehr langsamer zweiter Satz (vielleicht ein bisschen zu monoton) und rasanter dritter Satz.
Prokofiev Concerto No. 3 in C Major, Op. 26 1. Andante allegro 2. Tema e variazioni. Andantino 3. Allegro, ma non troppo
Martha Argerich, piano Orchestra della Svizzera italiana, orchestra Charles Dutoit, director
Macht immer wieder Freude, sie mit diesem Konzert zu hören (immer ein bisschen anders)...
Leider kommt bei beiden das Orchester trozt Dutoit nicht richtig mit...
Nikolaus
Gamaheh (29.06.2008, 23:31): Original von Gamaheh Violinsonate n.10 von Beethoven, gespielt von Tedi Papavrami und Philippe Bianconi (September 2007).
Als ich die gehört habe, habe ich verstanden, warum jemand Beethovens langsame Sätze als Choräle bezeichnet hat.
Gamaheh (30.06.2008, 00:33): Original von nikolaus Ich höre noch Ausschnitte aus dem Abschlusskonzert des diesjährigen Progetto Martha Argerich aus Lugano: Ravel Concerto in sol maggiore 1. Allegramente 2. Adagio assai 3. Presto
Der Anregung nachgebend höre auch ich dieses Konzert, in einer Radio-Aufnahme vom MDR mit dem RSO Berlin unter Martin Brabbyns und Philippe Bianconi. Ich war da (!) und erinnere mich, wie Bianconi beim Spielen ständig den Blick dem Orchester zugewandt hatte. Den een siin Martha Argerich ...
Grüße, Gamaheh
Solitaire (30.06.2008, 08:04): Original von nikolaus
Aber immerhin habe ich das wunderschöne Duett von Carlos und Rodrigo hören können, bei dem ich immer, fast egal wer singt, mindestens eine Gänsehaut bekomme, wenn nicht Tränen in den Augen. Ferrucio Furlanetto habe ich in dieser Rolle in Wien live erlebt, das war vor - Schreck lass' nach - 11 Jahren(!)(, in der Tat zum niederknien (wie übrigens auch in Verdis Requiem)...
Hallo Nikolaus! Ja, dieses Duett ist wohl ein absoluter Geniestreich. Mir gefällt auch sehr, wie Verdi es im weiteren Verlauf der Oper immer mal wieder einsetzt: nach dem vermeintlichen Verrat Posas (da muß ich dann schon gewaltig Schlucken) und bei Posas Tod... :I
Ich hatte auch das Glück, Furlanetto in Köln im Requiem live zu erleben und er hat mich auch da sehr begeistert.
Jeremias (30.06.2008, 18:45): Wie gut, dass ich Hamelin eine 2. Chance gegeben habe. Sein Carneval ist vorzüglich! :leb
Poztupimi (30.06.2008, 20:09): Hallo zusammen,
ich mache endlich weiter bei meinem Gang durch diese Box:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/3760009291683.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 Anima Eterna / Jos van Immerseel
Ich höre die 5. eher selten, aber mir scheint es so, als ob hier der Unterschied zu den anderen Aufnahmen aus meinen Regalen deutlich größer ist als bei den von mir bisher aus dieser Box gehörten (2, 6, 8). Ich bin also mal auf die anderen Ungeraden gespannt.
Grüße, Wolfgang
Gamaheh (30.06.2008, 20:37): Diese Box kam heute nach längerem Warten meinerseits:
Als erstes habe ich die Kreisleriana gehört und muß sagen, daß ich diese hier schlicht langweilig und völlig uninspiriert finde ... Das erste Stück beispielsweise völlig ohne Akzente heruntergenudelt. Von Egorov habe ich schon einen weitaus überzeugenderen Schumann gehört (Carnaval!). Aber die Kreisleriana scheinen schwierig: Ich habe bisher überhaupt nur eine Interpretation gehört, die mich völlig überzeugt hat.
Der Chopin läßt sich schon besser an (2. Scherzo!).
Grüße, Gamaheh
Poztupimi (30.06.2008, 20:59): Ein bei mir selten gespieltes Werk, was ich dann aber eigentlich ganz gerne höre:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/413FXYFJJML._SL500_AA240_.jpg Antonín Dvorák (1841-1904) Konzert für Violine und Orchester a-moll op. 53 Josef Suk / Czech Philharmonic Orchestra / Karel Ancerl Eine Aufnahme aus dem Jahr 1960
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41232F3PR8L._SL500_AA240_.jpg Béla Bartók (1881-1945) Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 London Philharmonic Orchestra / Georg Solti Eine Aufnaheme aus dem Jahr 1955
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (30.06.2008, 22:54): Zum Ausklang Bach:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WWDSYFBZL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 2 d-moll BWV 1008 Hidemi Suzuki
Gute Nacht, Wolfgang
nikolaus (30.06.2008, 23:34): Hallo Gamaheh!
Von Dir angeregt höre ich jetzt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3760058367551.jpg Johannes Brahms: Sonaten für Violine & Klavier Nr. 1-3 Tedi Papavrami, Philippe Bianconi
Herzliche Grüße, Nikolaus.
Cetay (inaktiv) (01.07.2008, 07:10): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0717281906586.jpg Beethoven, Sinfonie Nr. 3, Ensemble 28, Daniel Grossmann
1804: uraufgeführt von Beethoven mit 28 Musikern im Lobkowitz-Palais, Wien 2003: aufgenommen mit 28 Musikern im Lobkowitz-Palais, Wien
Bei soviel Bemühungen um Authentizität muss man sich die Frage gefallen lassen, ob bei der Uraufführung auch in einem leeren Saal gespielt wurde. Der Hall frisst jedenfalls die mit der schlanken Instrumentierung beabsichtigte Durchsichtigkeit gleich wieder auf.
liegnitz (01.07.2008, 08:53): Hier dreht jetzt als Frühstücksbegleitung:
ab (01.07.2008, 11:09): gerade im Radio im Verklingen:
Schubertiade Schwarzenberg 2008
Till Fellner, Klavier. Wolfgang Amadeus Mozart: Rondo a-Moll, KV 511 Robert Schumann: Fantasie C-Dur, op. 17 Franz Liszt: Legende Nr. 2: Der Heilige Franziskus von Paula über die Wogen schreitend Maurice Ravel: Gaspard de la nuit (Aufgenommen am 18. Juni im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg).
danach wieder einmal etwas, nämlich Mozart, vom vorzüglichen Artis Quartett Wien. Inzwischen in folgendem eher abstoßenden Outfit:
Carola (01.07.2008, 14:56): Original von ab Original von Carola ebenfalls Brahms
ebenfalls?
Nikolaus hatte gestern um 23.34 Uhr ebenfalls Brahms, Violinsonaten gehört. Allerdings vermutlich nicht in so einer tollen Aufnahme... :P
Mit Gruß von Carola, immer noch Brahms hörend
Jürgen (01.07.2008, 16:08): Baladi We Hetta von Hossam Ramzy (das ist Bauchtanzmusik aus Ägypten) http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YBG9308ZL._SL160_AA115_.jpgDie Platte heisst: Plus from Us
Nun aber: Musikalisches Opfer BWV 1079, Netherlands Bach Ensemble 1999
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/3760009291683.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" Anima Eterna / Jos van Immerseel
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (01.07.2008, 20:05): ich gönne mir nun ein wenig Sibelius
Cosima (01.07.2008, 20:47): Original von Zelenka Die :times10 würde ich auch vergeben!
Lieber Zelenka,
die 10 würde ich quasi für das Gesamtpaket geben – eine sehr gute Aufnahme! Allerdings nicht für den Bratschisten, Gérard Caussé…
Nun jedoch: Toscaninis Harold aus 1946. Die Aufnahme kann natürlich nicht mit Gardiner konkurrieren, aber Toscanini hatte einen Riesenvorteil: Er hatte William Primrose! :)
nikolaus (01.07.2008, 20:53): Original von Carola Allerdings vermutlich nicht in so einer tollen Aufnahme... :P
Mit Gruß von Carola, immer noch Brahms hörend
Na ja, ich kann's nicht vergleichen, du vielleicht?
Ich finde diese Aufnahme seeehr schön!
Nikolaus. :engel
Poztupimi (01.07.2008, 21:16): Diese hier liegt jetzt im CD-Spieler:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EFWXTWNDL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler (1860-1911) Das Lied von der Erde – Symphonie für Tenor- und Alt-(oder Bariton-) Stimme und großes Orchester Peter Seiffert, Thomas Hampson / City of Birmingham Symphony Orchestra / Simon Rattle
Ich höre diese Leihgabe jetzt das erste mal, mir kommt Seiffert im Vergleich zu Wunderlich (eine meiner beiden anderen Aufnahmen) etwas angestrengt vor, aber dies ist nur der erste flüchtige Eindruck.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (01.07.2008, 22:22): Noch ein wenig Chorgesang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GK46FMN0L._SL500_AA240_.jpg Robert Schumann (1810-1856) Romanzen und Balladen für Chor, Heft 2 op. 75 (1849) Studio Vocale Karlsruhe / Werner Pfaff
ich bin eben in den Feierabend mit – Zufall! – Sibelius gestartet:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51vOXxcZpHL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius (1865-1957) Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39 City of Birmingham Symphony Orchestra / Simon Rattle
Grüße, Wolfgang
Jürgen (02.07.2008, 17:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61M1GTVZK6L._SL500_AA240_.jpg
Die letzten 3 Konzerte auf dieser CD (RV 296, 386 und 389)
Gefällt mir sehr die Aufnahme, nicht so pompös, sehr klar...
Gruß, Carola
ab (03.07.2008, 10:03): Im Radio nun:
Konzert am Vormittag
Alte Musik im Konzert. Concerto Copenhagen, Leitung: Lars Ulrik Mortensen; Ars Nova; Susanne Rydén, Sopran; Iestyn Davies, Countertenor; Anders-Jerker Dahlin, Tenor; Havard Stensvold, Bass.
Johann Sebastian Bach: Messe g-Moll, BWV 235
Jan Dismas Zelenka: Missa dei filii, ZWV 20
(Aufgenommen am 28. Oktober 2007 in der Garrison-Kirche in Kopenhagen).
Cetay (inaktiv) (03.07.2008, 12:35):
Jan Dismas Zelenka: Missa dei filii, ZWV 20
Ein wirklich tief beeindruckendes Werk, das ich durch die DHM 50 Jübiläumsausgabe kennengelernt habe.
Beethoven: Klaviertrio Nr. 5 "Geistertrio"; Klavierquartett D-Dur WoO. 36 Mozart: Busoni: Fantasie für eine Orgelwalze Schumann: Andante & Variationen op. 46; Kinderszenen op. 15 Ravel: Ma mere l'oye; Daphnis & Chloe-Suite Nr. 2 Glinka: Klaviersextett Messiaen: Theme et Variations für Violine & Klavier Bartok: Violinsonate Nr. 1 Dohnanyi: Klavierquintett Nr. 1 c-moll Lutoslawski: Paganini-Variationen Martha Argerich, Nicholas Angelich, Alexander Moglievsky, Karin Lechner, Gabriela Montero, Lilya Zilberstein, Renaud Capucon, Mischa Maisky, Lida Chen u. a.
Die Doppel-CD (APR) enthält Studio-Aufnahmen aus den Jahren 1930 – 1936, die teilweise von Horowitz nicht freigegeben bzw. kurzfristig zurückgezogen worden waren. Trotz mancher Ungenauigkeiten sind die Aufnahmen des jungen Horowitz in ihrer Intensität atemberaubend. Ganz großes Klavierspiel in jedem Falle!
Ich kann mich nur Bryan Crimp anschließen, der da schreibt: „Nie wieder würden wir Horowitz durchweg solche Risiken eingehend oder mit einer solch wilden, nervösen Energie im Aufnahmestudio zu hören bekommen. Er hatte zweifellos am Rande eines Abgrundes gestanden, doch die daraus entstandenen Aufnahmen tragen den Stempel einzigartiger Verschmelzung von Fantasie, Wagemut, Klavierfarbe und musikalischer Einsicht.“
Kurz nach den Sitzungen zog sich Horowitz aus der Öffentlichkeit zurück.
Die Klangqualität ist sehr gut gemessen am Alter der Aufnahmen.
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 Helen Donath,Birgit Finnilä Südfunk-Chor Chor des Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Radio-Sinfonieorchester Stuttgart John Barbirolli
Gute Nacht! Emma
Jürgen (04.07.2008, 08:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31qHlfSIY0L._SL500_AA240_.jpg
Komplett.
ab (04.07.2008, 09:28): Bei mir nun Brahms' Klavierquintett aus italienischer Hand
ab (04.07.2008, 19:58): Im Radio gerade von der styriarte 2008
Pierre-Laurent Aimard, Klavier; Solisten des Chamber Orchestra of Europe. Elliot Carter: a) Duo für Violine und Klavier; b) Miniatures en hommage à Pierre Boulez (Esprit Rude / Esprit Doux für Flöte und Klarinette); c) Retrouvailles, 2000, für Klavier solo P. Boulez: Sonatine für Flöte und Klavier Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps
(Aufgenommen am 2. Juli im Stefaniensaal in Graz)
ab (04.07.2008, 20:27): Heute noch viel vor mir, weil einiges neues ausgeliehen:
Filmmusik von Schostakowitsch: - die Suiten aus den Filmen "Hamlet" und "Die Stechfliege". Während erstere expressionistische Theatermusik darstellt, ist letztere sehr romantisch gehalten.
Cosima (05.07.2008, 12:16): Schuberts „Unvollendete“ unter Guido Cantelli:
Distler sagt hier: „By all accounts, Cantelli rode the Philharmonia musicians hard, yet they play like angels for him. The Unfinished is a model of lyrical beauty and subtle inflection from beginning to end, replete with eloquent solo wind playing and gorgeous horn work in the second movement.“
„Like angels“ :engel – wirklich eine ganz tolle Aufnahme!
Gruß, Cosima
Rachmaninov (05.07.2008, 17:06): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4006408495338.jpg
Filmmusik von Schostakowitsch: - die Suiten aus den Filmen "Hamlet" und "Die Stechfliege". Während erstere expressionistische Theatermusik darstellt, ist letztere sehr romantisch gehalten.
Ja, seine Filmmusik. Ein vielleicht unterschätzes Thema. Stalin war der Film sehr wichtig, vielleicht zum Glück für DSch
Man sollte einmal die Noten von Horos gesehen haben: - das wirkt irgendwie "geophysikalisch", "tektonisch", wie ein Seismogramm. So klingt das Stück phasenweise auch: - laute Klangflächen, die sich aneinander reiben.
Cosima (05.07.2008, 19:31): Original von Nordolf .. laute Klangflächen, die sich aneinander reiben.
Ich habe in „Horos“ eben reingehört. Ich wäre gerne offener für alle Musikrichtungen, aber ich bin auch eine Mimose: Mir bereiten diese Klangflächen körperliches Unwohlsein. Sie wirken auf mich wie ein Angsttraum, dem man schnellstmöglich entkommen möchte. :(
Ich kann es nicht ändern, ich bleibe konservativ - Schuberts „Unvollendete“ unter Munch:
Cosima (06.07.2008, 12:19): Seit kurzem gibt es hier in Göttingen in einer der Buchhandlungen eine Unterabteilung von 2001. (Im Gegenzug wird die jpc-Filiale in spätestens drei Jahren schließen - alle Ladengeschäfte werden übrigens zugunsten des Versandhandels geschlossen -, was ich sehr bedauere! Ich hatte dort seinerzeit schon meine erste Schallplatte gekauft… :I ) Das könnte für die Zukunft sehr gefährlich für mich werden :D, habe ich doch bereits bei meinem ersten Besuch diese Scheibe mitgenommen (im Grunde nur, weil sie mit 2,99 Euro so günstig war, denn die beiden anderen Gould-Versionen kenne ich bereits):
Ich habe in „Horos“ eben reingehört. Ich wäre gerne offener für alle Musikrichtungen, aber ich bin auch eine Mimose: Mir bereiten diese Klangflächen körperliches Unwohlsein. Sie wirken auf mich wie ein Angsttraum, dem man schnellstmöglich entkommen möchte. :(
Liebe Cosima,
ich schrieb es ja schon an Rachmaninov: ein wenig Liebe zum schroffen, brutalen Klang benötigt die Musik von Xenakis. Daher empfinde ich eher körperliches Wohlbehagen - es ist halt sehr intensive Musik. Und den Schrecken, den "Angsttraum", auf den seine Klänge oftmals gestimmt scheinen, kann man auch verschieden interpretieren: - schließlich wird das Erhabene häufig mit dem Schrecken oder Erschrecken in Verbindung gebracht. Insofern haben die Werke von Xenakis eine erhabene und eben schroffe Schönheit.
Cosima (06.07.2008, 14:29): Original von Nordolf Liebe Cosima,
ich schrieb es ja schon an Rachmaninov: ein wenig Liebe zum schroffen, brutalen Klang benötigt die Musik von Xenakis. Daher empfinde ich eher körperliches Wohlbehagen - es ist halt sehr intensive Musik. Und den Schrecken, den "Angsttraum", auf den seine Klänge oftmals gestimmt scheinen, kann man auch verschieden interpretieren: - schließlich wird das Erhabene häufig mit dem Schrecken oder Erschrecken in Verbindung gebracht. Insofern haben die Werke von Xenakis eine erhabene und eben schroffe Schönheit.
Herzliche Grüsse! Jörg
Lieber Jörg,
ich kann schon nachvollziehen, was Dir und anderen Menschen diese Musik gibt. Aber Verstand und Gefühl sind sich hier bei mir uneins. Dox hat in Deinem Thread etwas sehr Wichtiges geschrieben, das mich zum Nachdenken anregte: „Die Assoziationen mit Angst und Schrecken oder Krieg würde ich weniger in der Musik verborgen sehen als im Bewußtsein des Hörers.“
Unbewusst hatte ich es in meinem kurzen Beitrag schon angedeutet, als ich mich – etwas überspitzt sicherlich formuliert – als „Mimose“ beschrieb. Meine Abneigung gegen diese Musikrichtung hat sicher nichts mit der Musik an sich zu tun, sondern mit dem psychischen, emotionalen (oder was auch immer) Nährboden, auf den sie bei mir trifft.
Gruß, Cosima
Leif Erikson (06.07.2008, 15:16): Hallo Carola,
im Spiegel gab es zur Auflösung des Concerto Köln und zum Rücktritt von Goebel einen Artikel, in welchem sein "Führungsstil" kritisiert wurde. Er soll mit Ensemblemitgliedern ziemlich schlecht umgegangen sein und eine Art Befehlston an sich gehabt haben.
Gruß Leif
Heike (06.07.2008, 15:28): Philip Glass Violinkonzert
Die CD gibts bei Amazon.de gar nicht mehr....schade!
Carola (06.07.2008, 16:02): Original von Leif Erikson Hallo Carola,
im Spiegel gab es zur Auflösung des Concerto Köln und zum Rücktritt von Goebel einen Artikel, in welchem sein "Führungsstil" kritisiert wurde. Er soll mit Ensemblemitgliedern ziemlich schlecht umgegangen sein und eine Art Befehlston an sich gehabt haben.
Gruß Leif
Hm, das klingt nicht gut. Jedenfalls vielen Dank für die Erklärung!
Bei mir jetzt nach getaner Arbeit (falls man es so nennen will):
Von Couperin möchte ich auf jeden Fall noch mehr Musik hören.
Gruß, Carola
Cetay (inaktiv) (07.07.2008, 08:51): Diese Nacht habe ich aus der DHM 50 Jubiläumsbox den ersten Teil der h-moll Messe von Bach mit Thomas Hengelbrock gehört. Mir stehen jetzt noch die Haare zu Berge (im positiven Sinne). :down :down :down :down :down :down http://ecx.images-amazon.com/images/I/513-dgofOML._SL500_AA240_.jpg
Leif Erikson (07.07.2008, 09:18):
Palestrina
Il primo libro de Madrigali a Quattro voce
Allessandrini, Banditelli, Carnovich und Concerto Italiano - alles top Interpreten. Brillant Classics
Leif Erikson (07.07.2008, 09:22): Hallo Dox Orkh,
wo kann man denn eine vollständige Liste des Inhalts der DHM - Box finden ? Die Missa Dei Patris von Zelenka ist eine Originalausgabe mit dem cover, das ich kenne. Meinst Du, daß alle anderen auch Originalausgaben sind ?
Gruß Leif
ab (07.07.2008, 10:10): Original von Cosima (im Grunde nur, weil sie mit 2,99 Euro so günstig war, denn die beiden anderen Gould-Versionen kenne ich bereits):
Inzwischen gibts ja noch eine am Markt, nämlich die aus Cananda von 1954. (eher wieder näher an der von 1981)
Cetay (inaktiv) (07.07.2008, 11:01): Original von Leif Erikson Hallo Dox Orkh,
wo kann man denn eine vollständige Liste des Inhalts der DHM - Box finden ? Die Missa Dei Patris von Zelenka ist eine Originalausgabe mit dem cover, das ich kenne. Meinst Du, daß alle anderen auch Originalausgaben sind ?
Gruß Leif
Eine Liste findet sich hier.
Es sind nur Originalausgaben hinsichtlich des Inhalts. Die (Papp-)Cover sind anders und es gibt keine Booklets zu den einzelnen CDs. Trotzdem ist das Angebot bei der gebotenen musikalischen Qualität unschlagbar.
Cetay (inaktiv) (07.07.2008, 18:33): Original von Jeremias Ich bin gerade richtig in Sommerlaune :cool
Da wär ich gern dabei. Aber die Terminhatz der vergangenen Tage -ach was, Wochen- fordert jetzt ihren Tribut und so plage ich mich bei diesem Traumwetter mit einer handfesten Erkältung herum. Da hilft nur Jammermusik: "Wenn der Kummer naht, liegen wüst die Gärten der Seele. Welkt hin und stirbt die Freude, der Gesang. Dunkel ist das Leben, ist der Tod." Mahler; Das Lied von der Erde http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4011790654225.jpg Brigitte Fassbaender, Francisco Araiza, Wiener Philharmoniker, Giulini
Verletzt das rezitieren aus dem Kopf irgendwelche Copyrights? :cool
bei mir läuft jetzt schon eine Weile diese kürzlich eingetroffene CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/412T4J5JZML._SL500_AA240_.jpg Georges Bizet (1838-1875) Lieder – Ann Murray, Sopran / Graham Johnson, Piano
Viele Grüße Wolfgang
nikolaus (07.07.2008, 19:54): Jetzt als Einstimmung auf das morgige Konzert:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947753230.jpg Strawinsky: Suite italienne Prokofieff: Cellosonate op. 119;The Tale of the Stone Flower Schostakowitsch: Cellosonate op. 40
:D Nikolaus.
Jeremias (07.07.2008, 20:08): Bei mir heute Opernabend:
Jeremias (07.07.2008, 21:41): Bei mir geht Parsifal gerade in die 1. Pause... ist das Musik! So überirdisch....wie von einer anderen Welt und doch mehrere Hundert Jahre zurück...
:engel :times10
liegnitz (07.07.2008, 21:56): Und nun höre ich in diese Aufnahme herein:
Vier letzte Lieder: "kann nit verstahn". Hatte Strauß da an Vokalisen gedacht?
Gruß Amadé
Poztupimi (08.07.2008, 17:14): Ich bin mit dieser CD in den Feierabend gestartet:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WDN80CT8L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 "Emperor" Robert Casadesus / New York Philharmonic / Dimitri Mitropoulos Eine Aufnahme aus dem Jahr 1955
Einen schönen Abend, Wolfgang
Zelenka (08.07.2008, 17:22): Original von Poztupimi Ich bin mit dieser CD in den Feierabend gestartet:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WDN80CT8L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 "Emperor" Robert Casadesus / New York Philharmonic / Dimitri Mitropoulos Eine Aufnahme aus dem Jahr 1955
Einen schönen Abend, Wolfgang
Casadesus' Falla auf dieser CD gefällt mir auch sehr gut!
Gruß, Zelenka
Poztupimi (08.07.2008, 17:48): Original von Zelenka Original von Poztupimi Ich bin mit dieser CD in den Feierabend gestartet:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WDN80CT8L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 "Emperor" Robert Casadesus / New York Philharmonic / Dimitri Mitropoulos Eine Aufnahme aus dem Jahr 1955
Einen schönen Abend, Wolfgang
Casadesus' Falla auf dieser CD gefällt mir auch sehr gut!
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
eigentlich wollte ich heute bei Beethoven bleiben, aber na gut, überredet:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WDN80CT8L._SL500_AA240_.jpg Manuel de Falla (1876-1946) Nächte in spanischen Gärten Robert Casadesus / New York Philharmonic / Dimitri Mitropoulos Eine Aufnahme aus dem Jahr 1957
Grüße, Wolfgang
Zelenka (08.07.2008, 18:01): Original von Poztupimi
Lieber Zelenka,
eigentlich wollte ich heute bei Beethoven bleiben, aber na gut, überredet:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WDN80CT8L._SL500_AA240_.jpg Manuel de Falla (1876-1946) Nächte in spanischen Gärten Robert Casadesus / New York Philharmonic / Dimitri Mitropoulos Eine Aufnahme aus dem Jahr 1957
Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang:
Unter meinen Aufnahmen der "Nächte" liegt Casadesus jedenfalls recht weit vorn! Möge er gefallen!
Gruß, Zelenka
Poztupimi (08.07.2008, 18:40): Original von Zelenka Original von Poztupimi
Lieber Zelenka,
eigentlich wollte ich heute bei Beethoven bleiben, aber na gut, überredet:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WDN80CT8L._SL500_AA240_.jpg Manuel de Falla (1876-1946) Nächte in spanischen Gärten Robert Casadesus / New York Philharmonic / Dimitri Mitropoulos Eine Aufnahme aus dem Jahr 1957
Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang:
Unter meinen Aufnahmen der "Nächte" liegt Casadesus jedenfalls recht weit vorn! Möge er gefallen!
Gruß, Zelenka
Lieber Zelenka,
Falla (Bildungslücke geschlossen, bisher noch nie :B gehört, hatte die CD wegen des Beethoven-Konzerts vor einer Weile günstig ersteigert, da mir die Aufnahme der Nr. 1 & 4 recht gut gefallen hatte) hat mir etwas besser gefallen als der Beethoven (zumindest der erste Satz, der kam mir etwas "spröde" vor). Aber ich werde die CD bei nächster Gelegenheit noch einmal hören.
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XSCE5HDDL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Septett Es-Dur op. 20 Gil Shaham, Violine / Michel Rouilly, Viola / Truls Mørk, Violoncello / Ronald Dangel, Kontrabaß / Jakob Hefti, Horn / Florenz Jenny, Fagott / Michael Reid, Klarinette
Grüße, Wolfgang
liegnitz (08.07.2008, 18:47): angeregt durch Wolfgang:
Don Manuel de Falla: Noches en los jardines de España (Nächte in spanischen Gärten) Gonzalo Soriano Orchestre de la Societe des Concerts du Conservatoire (Paris) Rafael Frübeck
Hier eben schon wieder die 6. und 8. Symphonie. Ich glaube, speziell diese CD wird in der ganzen Immerseel-Beethoven-Box mein besonderer Liebling - ich kann mich an diesen beiden Werken, und ganz besonders an der Achten, nicht satthören!
Schöne Grüße, Sarastro
Zelenka (08.07.2008, 19:56): Original von liegnitz angeregt durch Wolfgang:
Don Manuel de Falla: Noches en los jardines de España (Nächte in spanischen Gärten) Gonzalo Soriano Orchestre de la Societe des Concerts du Conservatoire (Paris) Rafael Frübeck
Gruss Emma
Bei mir in dieser optisch eher unschönen, aber inhaltlich sehr erfreulichen Box vorhanden:
Dass das Cembalo etwas leiser ist als die Violine, stört mich nicht im Geringsten. Schon deshalb, weil ich lieber Geige höre als Cembalo...
Gruß, Carola
ab (09.07.2008, 11:20): @ Carola: Dann solltest Du Dir erst seine Manchester-Sonaten von Vivaldi (haromonia mundi) anhören und insbesondere seine von Pandolfi-Mealli (Chandos): Da hatter Manze wirklich gute Tage!
Bei mir etwas ganz anderes: Im Radio war gerade Schostakowitschs Konzert für Violine und Orchester Nr.1 in a-moll op.77 mit Wladimir Spiwakow unter James Conlon (Capriccio)
Das hat mir gerade vom Solisten sehr gut gefallen.
liegnitz (09.07.2008, 14:24): höre z.Zt. mit Vergnügen:
W.A.Mozart KK Nr. 27 - KV595 Alfred Brendel Academy of St. Martin-in-the-Fields Neville Marriner :down
Gruss Emma
Unbedingt!
Das 27. ist mein liebstes Mozart KK. (Es sind eigentlich fast alle meine Lieblingskonzerte) Auch ziehe ich diese EInspielung mit Brendel seiner jüngeren vor. Diese Aufnahme kann man wohl auch nur mit Vergnügen hören :wink :ignore
Gruß Daniel
Leif Erikson (09.07.2008, 17:25):
Sehr gute Einspielung mit dem Mozarteum Salzburg / Ivor Bolton.
Das Requiem von Michael Haydn sollte man mit dem Mozart-Requiem vergleichen.
liegnitz (09.07.2008, 17:49): nach einem ausgedehnten Mittagsschläfchen gibt es jetzt :
Berlioz' Symphonie fantastique (Paul Paray dirigiert das Detroit Symphony Orchestra, 1959)
Nordolf (09.07.2008, 18:00): Mir ist gerade nach epischer Melodik und Breitwand-Klangfarben, um mein "inneres Kino" zu stimulieren. Zur Erfüllung dieses Bedürfnisses eignet sich der englische Spätromantiker Granville Bantock immer wieder hervorragend:
A Celtic Symphony The Witch Of Atlas The Sea Receivers A Hebridean Symphony Prelude aus "The Song Of Songs" Prelude & Camel Caravan aus "Omar Khayyam" Caristiona Processional Thalaba The Destroyer
nach http://ecx.images-amazon.com/images/I/31gHRUdi2KL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Berliner Philharmoniker / Claudio Abbado Konzertmitschnitt von 2001
jetzt diese: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RZ63526SL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Anima Eterna / Jos van Immerseel Aufnahme von 2007
Bei van Immerseel wirkt manches feiner, andererseits kommen die Kontraste zwischen Streichern und Bläsern deutlich akzentuierter raus, hier wirkt Abbado "gewohnter", und ich denke dies ist es, was in meinen Ohren die Aufnahme mit van Immerseel insgesamt interessanter macht. Wobei gesagt sein muß, daß mir Abbado durchaus auch gefällt.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (09.07.2008, 18:38): Ich bleibe bei der ersten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DYp0zh2ML._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Philharmonia Orchestra / Herbert von Karajan Aufnahme aus dem Jahr 1953
Grüße Wolfgang
liegnitz (09.07.2008, 19:27): Original von daniel5993 Original von liegnitz höre z.Zt. mit Vergnügen:
W.A.Mozart KK Nr. 27 - KV595 Alfred Brendel Academy of St. Martin-in-the-Fields Neville Marriner :down
Gruss Emma
Unbedingt!
Das 27. ist mein liebstes Mozart KK. (Es sind eigentlich fast alle meine Lieblingskonzerte) Auch ziehe ich diese EInspielung mit Brendel seiner jüngeren vor. Diese Aufnahme kann man wohl auch nur mit Vergnügen hören :wink :ignore
Original von Amadé http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0094633640320.jpg
Neuerwerbung via ebay, sollte keineswegs ins Kalkül gezogen werden, da vor allem im 1. Satz viel zu langsam, schleppend, träge.
Gruß Amadé
ich stimme vollkommen mit Dir überein. Ich weiß in meiner Sammlung spontan keine Aufnahme, die mir so wenig gefallen hat.
Gruß, Wolfgang
Poztupimi (09.07.2008, 21:15): Original von Dox Orkh Original von Poztupimi Ich bleibe bei der ersten:
Ich bleibe dabei: wenn um die absolute Spitze bei der 1. geht, muss diese Einspielung unbedingt mit ins Kalkül gezogen werden:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124125028.jpg Beethoven; Sinfonie 1; Deutsche Kammerphilharmonie, Heinrich Schiff
Lieber Jochen,
wenn ich mir die Aufnahmen der Bremer unter Järvi vor Ohren halte, kann ich mir das gut vorstellen. Ich werde aber trotzdem nicht noch die obige Aufnahme erwerben sondern geduldig auf die Fortsetzung der Kombination Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi warten (oder gibt es sie schon und ich habe sie nur noch nicht entdeckt?).
Viele Grüße, Wolfgang
liegnitz (09.07.2008, 22:08): Und nun höre ich in diese Aufnahme herein:
nikolaus (09.07.2008, 22:29): Ich höre Shostakovich, Sonate für Cello und Klavier d-moll op. 40 mit Martha Argerich und Mischa Maisky (wem sonst :wink)
Nikolaus.
Leif Erikson (09.07.2008, 22:49):
Senfl, Komponist der Reformation. ensemble officium Wilfried Rombach
1) Nisi Dominus 2) Veni Sancte Spiritus 3) Missa soper psalmus Nisi Dominus 4) Inpace in idipsum und Psalm IV 5) Non moriar, sed vivam 6) Gloria 7) Omnes gentes
wie ich sehe nur noch bei amazon.de erhältlich. Seehr schön.
Sarastro (09.07.2008, 23:14): Original von Poztupimi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RZ63526SL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Anima Eterna / Jos van Immerseel Aufnahme von 2007
Bei van Immerseel wirkt manches feiner, andererseits kommen die Kontraste zwischen Streichern und Bläsern deutlich akzentuierter raus
Genau diesen Eindruck hatte ich auch, als ich mir eben die Erste in dieser Einspielung anhörte (und jetzt danach gleich - wieder einmal - die Zweite). Wie ich hier schon anderswo erwähnte, und ich merke es immer wieder, sind mir durch Immerseel die Beethovensymphonien wieder sehr viel näher gekommen ...
Grüße, Sarastro
Cetay (inaktiv) (10.07.2008, 05:49): Original von Poztupimi Original von Dox Orkh Original von Poztupimi Ich bleibe bei der ersten:
Ich bleibe dabei: wenn um die absolute Spitze bei der 1. geht, muss diese Einspielung unbedingt mit ins Kalkül gezogen werden:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124125028.jpg Beethoven; Sinfonie 1; Deutsche Kammerphilharmonie, Heinrich Schiff
Lieber Jochen,
wenn ich mir die Aufnahmen der Bremer unter Järvi vor Ohren halte, kann ich mir das gut vorstellen. Ich werde aber trotzdem nicht noch die obige Aufnahme erwerben sondern geduldig auf die Fortsetzung der Kombination Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi warten (oder gibt es sie schon und ich habe sie nur noch nicht entdeckt?).
Viele Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang, am 29.08 soll die 1. fällig sein. Die Kammerphilharmonie sass zum Zeitpunkt der Schiff-Aufnahmen übrigens noch in Frankfurt, aber ich denke das Label hatte gute Gründe, bei der Wiederauflage "Bremen" auf das Cover zu schreiben.
Hier jetzt: http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0636943187128.jpg Mahler, Rückert-Lieder, Ferrier, Wiener PO, Walter (1952)
Rachmaninov (10.07.2008, 06:06): Original von nikolaus Ich höre Shostakovich, Sonate für Cello und Klavier d-moll op. 40 mit Martha Argerich und Mischa Maisky (wem sonst :wink)
Nikolaus.
z.:. mit Schostakowitsch selbst?
ab (10.07.2008, 10:03): Original von Poztupimi Lieber Bernd,
Original von Amadé http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0094633640320.jpg
Neuerwerbung via ebay, sollte keineswegs ins Kalkül gezogen werden, da vor allem im 1. Satz viel zu langsam, schleppend, träge.
Gruß Amadé
ich stimme vollkommen mit Dir überein. Ich weiß in meiner Sammlung spontan keine Aufnahme, die mir so wenig gefallen hat.
Gruß, Wolfgang detto!
ab (10.07.2008, 10:04): Original von Rachmaninov Original von nikolaus Ich höre Shostakovich, Sonate für Cello und Klavier d-moll op. 40 mit Martha Argerich und Mischa Maisky (wem sonst :wink)
Nikolaus.
z.:. mit Schostakowitsch selbst?
aber doch nicht die lieblos heruntergeklopfte mit Rostropovich (weil Schostakovich völlig genervt war und zum WE eilig auf seine Datscha fahren wollte), sondern mit Shafran!
Carola (10.07.2008, 10:15): Guten Morgen!
Mein Tag beginnt mit Triosonaten von Henry Purcell
Rachmaninov (10.07.2008, 10:37): Original von ab Original von Rachmaninov Original von nikolaus Ich höre Shostakovich, Sonate für Cello und Klavier d-moll op. 40 mit Martha Argerich und Mischa Maisky (wem sonst :wink)
Nikolaus.
z.:. mit Schostakowitsch selbst?
aber doch nicht die lieblos heruntergeklopfte mit Rostropovich (weil Schostakovich völlig genervt war und zum WE eilig auf seine Datscha fahren wollte), sondern mit Shafran!
Natürlich....
cellodil (10.07.2008, 10:57): Gerade in SWR 2:
Joseph Haydn: Cellokonzert Nr. 1 C-dur Jacqueline du Pré (Violoncello) English Chamber Orchestra Leitung: Daniel Baremboim
:down
... einfach berauschend!
Liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (10.07.2008, 12:45): Original von liegnitz
Nur aus den JPC - Schnippseln (Hörproben). Habe einen guten Eindruck von dieser Aufnahme gehabt und seit langem steht sie auch auf meiner Bestellliste. Habe immer gezögert, weil ich schon so viel Mozart habe...... Würdest du sie empfehlen?
Gruß Daniel
Rachmaninov (10.07.2008, 12:56): Original von daniel5993 Original von liegnitz
Nur aus den JPC - Schnippseln (Hörproben). Habe einen guten Eindruck von dieser Aufnahme gehabt und seit langem steht sie auch auf meiner Bestellliste. Habe immer gezögert, weil ich schon so viel Mozart habe...... Würdest du sie empfehlen?
Gruß Daniel
Die Aufnahme mit Gilels und seiner Tochter gefällt mir sehr gut!
Aber undbedingt mit der Schubert Aufnahme zusammen!
daniel5993 (10.07.2008, 13:02): Original von Rachmaninov
Die Aufnahme mit Gilels und seiner Tochter gefällt mir sehr gut!
Aber undbedingt mit der Schubert Aufnahme zusammen!
Tag Rach,
Gilels und Schubert hast du ja schon mit D.780 (Orfeo) in den Himmel gelobt. Diese Aufnahme habe ich auch auf meiner Liste (welche sehr lang ist). Habe eine CD-Kaufpause eingelegt, aber auch nur aus dem Grund, dass das Geld fehlt...Habe nämlich mein Computer auf Vorderman gebracht.
Gruß Daniel
ab (10.07.2008, 13:25): Original von Rachmaninov Original von daniel5993 Original von liegnitz
Nur aus den JPC - Schnippseln (Hörproben). Habe einen guten Eindruck von dieser Aufnahme gehabt und seit langem steht sie auch auf meiner Bestellliste. Habe immer gezögert, weil ich schon so viel Mozart habe...... Würdest du sie empfehlen?
Gruß Daniel
Die Aufnahme mit Gilels und seiner Tochter gefällt mir sehr gut!
Aber undbedingt mit der Schubert Aufnahme zusammen!
Das Konzert mit Tochter höre ich mir eigentlich nie an, aber das 27. Klavierkonzert ist grandios, u.a. auch schon deshalb, weil der langsame Satz so schön zeigt, wie sich Böhm langsam dem absolut ruhenden Gestus von Gilels anpasst, nachdem er mit dem Orchester zunächst vorwärtsdrängt.
ab (10.07.2008, 13:26): Original von daniel5993
Gilels und Schubert hast du ja schon mit D.780 (Orfeo) in den Himmel gelobt. Diese Aufnahme habe ich auch auf meiner Liste (welche sehr lang ist).
Zwischen Gilels live und Gilels studio sind oft Welten dazwischen!
Jürgen (10.07.2008, 13:46): http://www.bach-wiesbaden.de/cddoge.jpg
Original von hier Eine venezianische Dogenkrönung Eine Rekonstruktion des Krönungsgottesdienstes 1625 in San Marco Venedig unter dem Kapellmeister Claudio Monteverdi. Live-Mitschnitt des Konzertes am 5. Juni 2005 in der Basilika von Kloster Eberbach/Rheingau.
Werke von: Andrea Gabrieli (Kyrie, Gloria, Sanctus für 5-12 Stimmen) Giovanni Gabrieli (drei 8-10stimmige Canzonen, Motetten „Omnes gentes“ zu 16 Stimmen und „Deus qui beatum Marcum“ zu 10 Stimmen) Claudio Monteverdi („Nisi Dominus“ und „Lauda Jerusalem“ zu 7-10 Stimmen) Cesare Bendinelli Giovanni Paolo Cima
Barockensemble Parnassi musici Freiburg Johann Rosenmüller Ensemble Leipzig Schiersteiner Kantorei Wiesbaden Karl-Rudolf Menke, Sprecher Leitung: Martin Lutz
liegnitz (10.07.2008, 16:28): Original von daniel5993 Habe immer gezögert, weil ich schon so viel Mozart habe...... Würdest du sie empfehlen?
Gruß Daniel
War nur ne Frage. Besten Dank für die Antwort bzw. Antworten. :thanks
The Cyprian Goddess (Symphony No. 3) The Helena Variations Dante And Beatrice
Alle drei Werke thematisieren in irgendeiner Form Weiblichkeit, Eros und Liebe. Allerdings geschieht dies nicht auf beschaulich-sanfte Weise, sondern mit Wagnerischer Dramatik.
liegnitz (10.07.2008, 18:43): Und jetzt bei mir im Player:
Heute Abend gehts dann ins Konzert: LIEDERABEND aus: WOLF Italienisches Liederbuch aus: MAHLER Des Knaben Wunderhorn PIRCHNER Lieder Gertrud Ottenthal (Sopran), Michael Kupfer (Bariton), Jeanpierre Faber (Klavier)
Mal sehen, wie zwei Wagner-Sänger die Lieder des wohl intimsten deutschen Liedkomponisten interpretieren - und das auch noch gerade in einem Saal aus Bambusholz mit einer quasi absoluten Akkustik - also komplett erbarmungslos -, dessen Proportionen denen des Gläsernen Saales im Wiener Musikverein entsprechen . :B
Carola (11.07.2008, 15:52): Immer wieder ein Ohrenschmaus - Heinrich Schütz, von Cantus Cölln gesungen
Poztupimi (11.07.2008, 18:40): Wochenende, der Nachmittag brachte bisher dies:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31zUo2piaML._SL500_AA240_.jpg Dmitri Shostakovich (1906-1975) Sonate für Violine und Klavier op. 134 (1968) Vadim Gluzman / Angela Yoffe
Keine leichte Kost, düster und schroff, aber sehr faszinierend!
Und dann:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31MeC7LvMiL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Minnesota Orchestra / Osmo Vänskä
Ich kann jetzt nicht so genau sagen, warum, kann aber für mich nicht ganz mit der Einspielung der 6ten mithalten.
Bis heute kannte ich Ravels "Ma mère l'oye" nur als Klavierstück. Der Ursprung des gleichnamigen Balletts (das gerade vom LSO gespielt wird - Dirigent: Pierre Monteux) ist eben jenes 1908 komponierte Klavierstück zu 4 Händen.
Gefällt mir übrigens ausgezeichnet!
Gruß, Cosima
liegnitz (11.07.2008, 19:38): Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt:
Stürmisch bewegte Klangfresken mit ausschweifender Phantasie. Es handelt sich um literarische Programm-Tonwerke, die weit entfernt von jeglichem Ansptuch auf "absolute Musik" wirken wollen. Ernst Boehe legte sogar Wert darauf, das seine Odysseus-Kompositionen nicht ohne die zugrunde liegenden dichterischen Bilder zu verstehen seien.
Poztupimi (11.07.2008, 21:52): Original von Nordolf Ich höre gerade mit großer Begeisterung die Tondichtungen von Ernst Boehe:
Stürmisch bewegte Klangfresken mit ausschweifender Phantasie. Es handelt sich um literarische Programm-Tonwerke, die weit entfernt von jeglichem Ansptuch auf "absolute Musik" wirken wollen. Ernst Boehe legte sogar Wert darauf, das seine Odysseus-Kompositionen nicht ohne die zugrunde liegenden dichterischen Bilder zu verstehen seien.
Lieber Jörg,
diese beiden CDs lege ich auch immer mal wieder gerne ein!
Jetzt bei mir aber etwas anderes:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41F6C57BPNL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Missa brevis B-Dur KV 275 Eva Mei, Elisabeth von Magnus, Kurt Azesberger, Gilles Cachemaille / Concentus musicus Wien / Arnold Schoenberg Chor / Nikolaus Harnoncourt
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9 Berliner Philharmoniker Wilhelm Furtwängler Live 9.10.1944
Lieber Jörg, die beiden Boehe CDs stehen auf meiner Liste.
Gute Nacht! Emma
Heike (11.07.2008, 22:16):
Beethoven: Klavierkonzerte 4 & 5 Arthur Schoonderwoerd historische Aufführungspraxis
Hebre
Poztupimi (11.07.2008, 22:49): Ich bleibe bei Vokalmusik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/513ZV-RCHsL._SL500_AA240_.jpg Gabriel Fauré (1845-1924) Requiem für Sopran, Bariton, Chor und Orchester op. 48 Agnès Mellon, Peter Kooy / Chœur de la Chapelle Royale, Les Petits Chanteurs de Saint-Louis / Ensemble Musique Oblique / Philippe Herreweghe
Eine Aufnahme aus dem Jahr 1988. Nicht die vielfach eingespielte Version (auch von ihm) mit großem Orchester, sondern die eher kammermusikalisch besetzte frühere Version.
Grüße, Wolfgang
nikolaus (11.07.2008, 23:04): Gleich zu Ende und dann ins Bett
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947758648.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Berliner Philharmoniker / Claudio Abbado Konzertmitschnitt, Februar 2001 (Rom)
Ein schönes Wochenende, Wolfgang
Poztupimi (12.07.2008, 08:23): Von Beethoven zu Haydn:
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0089408028229.jpg Joseph Haydn (1732-1809) Symphonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I: 103 "Mit dem Paukenwirbel" Orchestra of St. Luke's / Charles Mackerras
Viele Grüße, Wolfgang
Jeremias (12.07.2008, 08:54): Bevor ich gleich für ein paar Stunden ins Büro fahre etwas für die gute Stimmung:
Im Vergleich zu einem Leonard Bernstein fehlt mir Intensität und teils auch die Spannungsbögen - gerde im 4.Satz...
LG
Cetay (inaktiv) (12.07.2008, 09:07): Original von Poztupimi Von Beethoven zu Haydn:
Dann machen wir die Großen Drei voll:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4011790654225.jpg Mozart; Sinfonie Nr. 40; Wiener PO, Giulini
Seeeehr gemächlich...
Cetay (inaktiv) (12.07.2008, 09:33): Original von Dox Orkh Original von Poztupimi Von Beethoven zu Haydn:
Dann machen wir die Großen Drei voll:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4011790654225.jpg Mozart; Sinfonie Nr. 40; Wiener PO, Giulini
Seeeehr gemächlich...
Das geht dann doch zu sehr an meinem Geschmack vorbei. Bei vielen anderen Aufnahmen (z.B. Beethoven / La Scala) liebe ich Giulinis breite Tempi, weil er es schafft jede Phrase gewichtig und bedeutungsvoll erscheinen zu lassen, aber die Superzeitlupe, die er bei dieser Mozartaufnahme an den Tag legt, erscheint mit fast schon als Karikatur.
Wer erstens die Stimme von Arianna Savall und zweitens den Klang der Traversflöte mag, wird diese CD sehr schätzen. Ich hätte mir allerdings ein wenig mehr Abwechselung bei der Auswahl der Lieder gewünscht. So gerne ich den ruhig-verhaltenen, verinnerlichten Stil höre, irgendwann und zwischendurch könnte es ruhig einmal ein wenig schwungvoller und extrovertierter zugehen.
Solitaire (12.07.2008, 16:39): Gatte und Vermieterin sind weg, Solitaire hat das Haus für sich allein, deshalb donnert gerade in Maximallautstärke durch die Räume.
Jeremias (12.07.2008, 17:23): Und? Geil, was? :D
Jeremias (12.07.2008, 18:05): Bei mir jetzt der 2. Teil aus Mahler's 8. Sinfonie.... schlichtweg ergreifend!
ab (12.07.2008, 18:44): Original von Jeremias Bei mir jetzt der 2. Teil aus Mahler's 8. Sinfonie.... schlichtweg ergreifend!
Höre ich morgen im Konzert! :D
Heute zuvor aber noch im Konzert:KLAVIERABEND IV Überraschung für 10 Hände! Werke von LISZT, STRAWINSKY u. a. Davide Cabassi, Sophie Pacini, Alfonso Alberti, Jasminka Stancul, Tatiana Larionova (Klavier)
Zoltan Kocsis, Klavier Philips, London, Dezember 1981
Leider kein Cover vorhanden... Kocsis spielt genial (tanzend-schwungvoll-dynamisch) :down und ich frag mich warum Philips diese Aufnahme abgesetzt hat?!
Hier muss ich mich erst noch reinhören... (aber der erste Eindruck ist durchaus positiv).
Gruß, Cosima
Poztupimi (12.07.2008, 19:27): Eine der zahlreichen Händel-Arien-CDs, die in den letzten Jahren den Weg in meine Sammlung gefunden hat (heute :D):
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724354562822.jpg Georg Friedrich Händel (1685-1759) Amor e gelosia – Opernduette Patrizia Ciofi, Joyce Di Donato / Il Complesso Barocco / Alan Curtis
Für mich: :times10
Grüße, Wolfgang
Heike (12.07.2008, 20:24): Dann lasse ich mich mal inspirieren:
Antike Arien Cecilia Bartoli
Carola (12.07.2008, 21:02): Nachdem ich gerade im neuen FonoForum einen Total-Veriss dieser CD
lesen musste (sentimental, zu viel Vibrato und anderes) kann ich nur trotzig sagen: Mir gefällt es!
Gruß, Carola
Cetay (inaktiv) (12.07.2008, 21:23): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0034571160399.jpg Hildegard von Bingen (1098-1179); Sequenzen & Hymnen; Emma Kirkby, Gothic Voices, Christopher Page
Der Versuch, dabei auf dem Sofa etwas zu entspannen, endete im Tiefschlaf. :(
Nordolf (12.07.2008, 21:33): Aus dieser Box das Streichquartett C-Dur Op. 59 Nr. 3 - im Booklet findet sich die Beschreibung "romanzenhaft", was ich recht passend finde; zu Beginn allerdings scheut Beethoven nicht vor einigen orgelähnlichen Dissonanzen zurück - und nun bereits zum dritten Male das "ernsthafte" Op. 95, dessen fahle Farben mir sehr liegen:
Aus dieser Box nun die "Eroica" - es spielen Guenther Herbig und das Royal Philharmonic Orchestra im Jahre 1994.
Poztupimi (12.07.2008, 22:46): Nach zwei sehr interessanten Stücken auf Deutschlandradio Kultur:
Erwin Schulhoff (1894 – 1942) Konzert für Klavier und kleines Orchester op. 43 Frank-Immo Zichner, Klavier / Deutsches Symphonie-Orchester Berlin / Roland Kluttig
Konzert für Streichquartett und Blasorchester Leipziger Streichquartett / Mitglieder des DSO
liegt jetzt dieser Neuzugang im CD-Spieler:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4260034868106.jpg Franz Schubert (1797 – 1828) Winterreise – Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller D 911 Roman Trekel / Oliver Pohl
Bett"Lektüre": Locus iste mit Matthew Best und den Corydon Singers, einfach himmlisch.
Gute Nacht
Gamaheh (12.07.2008, 23:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/517M3MN8YYL._SL500_AA240_.jpg, nachdem ich letzte Nacht im Zug mit einem älteren Herrn von 88 Jahren (der nach eigener Aussage noch täglich 3-4 Stunden Geige spielt !) darüber gesprochen habe.
Grüße, Gamaheh :hello
Poztupimi (13.07.2008, 00:17): Liebe Gamaheh,
Original von Gamaheh http://ecx.images-amazon.com/images/I/517M3MN8YYL._SL500_AA240_.jpg, nachdem ich letzte Nacht im Zug mit einem älteren Herrn von 88 Jahren (der nach eigener Aussage noch täglich 3-4 Stunden Geige spielt !) darüber gesprochen habe.
Grüße, Gamaheh :hello
ich grüble gerade wo und vor allem was ich über diese Aufnahme gelesen habe. Ich kenne sie nicht, wie ist denn Dein Eindruck?
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (13.07.2008, 00:19): Hallo Nachteulen,
ein paar Minuten Musik gönne ich mir noch:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0094637879726.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff op. posth. Nina Stemme / Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden / Antonio Pappano
Gute Nacht, Wolfgang
Gamaheh (13.07.2008, 01:13): Original von Poztupimi Liebe Gamaheh,
Original von Gamaheh http://ecx.images-amazon.com/images/I/517M3MN8YYL._SL500_AA240_.jpg, nachdem ich letzte Nacht im Zug mit einem älteren Herrn von 88 Jahren (der nach eigener Aussage noch täglich 3-4 Stunden Geige spielt !) darüber gesprochen habe.
Grüße, Gamaheh :hello
ich grüble gerade wo und vor allem was ich über diese Aufnahme gelesen habe. Ich kenne sie nicht, wie ist denn Dein Eindruck?
Grüße, Wolfgang Lieber Wolfgang,
kann sein, daß ich z.B. hier schon darüber geschrieben habe; etwas Negatives wirst Du nirgendwo darüber gelesen haben.
Ich habe sie seinerzeit aus Kuriosität erworben, weil sie (1984) in der Aula meiner alten Schule aufgenommen worden war. (Eigentlich dachte ich, bereits genügend Aufnahmen der Winterreise mit Hermann Prey zu haben, um mir noch eine mit einem mir damals völlig unbekannten Begleiter zu leisten.)
Kurzum: Sie wurde beim ersten Hören zu meiner Lieblingsaufnahme der Winterreise (wovon ich sicherlich ein Dutzend Aufnahmen habe), und ich wurde zum Fan des Pianisten!
Leider ist sie seit Jahren nur noch antiquarisch zu finden, aber immer noch leichter als die anderen beiden (Die Schöne Müllerin und Schwanengesang) mit demselben Gespann, die ich bis heute noch nicht zu einem für mich akzeptablen Preis gefunden habe ...
Nächtliche Grüße, Gamaheh
Carola (13.07.2008, 09:16): Der Morgen beginnt mit Buxtehude.
angeregt durch Nordolfs gestrigen Beitrag sowie diesen Faden habe ich Beethoven eingelegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31PCJP5F90L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59 Nr. 1 "1. Rasumovsky-Quartett" Gewandhaus-Quartett
Euch einen schönen Sonntag, Wolfgang
ab (13.07.2008, 11:01): Original von ab Original von Jeremias Bei mir jetzt der 2. Teil aus Mahler's 8. Sinfonie.... schlichtweg ergreifend!
Höre ich morgen im Konzert! :D
Heute zuvor aber noch im Konzert:KLAVIERABEND IV Überraschung für 10 Hände! Werke von Castiglioni, Soler, Chopin, Liszt, Stravinsky und Schumann Davide Cabassi, Sophie Pacini, Alfonso Alberti, Jasminka Stancul, Tatiana Larionova (Klavier)
Ich fürchte, ich komme vor den Urlaub nicht mehr dazu, von diesem berichtenswerten Klavierabend zu berichten, dabei wäre es bereits allein der Fazioli-Flügel wert...
Heute Abend freue ich mich jedenfalls auf Mahlers Sinfonie der Tausend im Konzert. :haha
kann sein, daß ich z.B. hier schon darüber geschrieben habe; etwas Negatives wirst Du nirgendwo darüber gelesen haben.
Ich habe sie seinerzeit aus Kuriosität erworben, weil sie (1984) in der Aula meiner alten Schule aufgenommen worden war. (Eigentlich dachte ich, bereits genügend Aufnahmen der Winterreise mit Hermann Prey zu haben, um mir noch eine mit einem mir damals völlig unbekannten Begleiter zu leisten.)
Kurzum: Sie wurde beim ersten Hören zu meiner Lieblingsaufnahme der Winterreise (wovon ich sicherlich ein Dutzend Aufnahmen habe), und ich wurde zum Fan des Pianisten!
Leider ist sie seit Jahren nur noch antiquarisch zu finden, aber immer noch leichter als die anderen beiden (Die Schöne Müllerin und Schwanengesang) mit demselben Gespann, die ich bis heute noch nicht zu einem für mich akzeptablen Preis gefunden habe ...
Nächtliche Grüße, Gamaheh
da werde ich doch mal suchen, wo ich was gelesen habe.
Gerade habe ich mal nach Aufnahmen mit Hermann Prey gestöbert und festgestellt, daß ich seinerzeit ein echtes Schnäppchen gemacht habe, als ich seine Aufnahme der Winterreise mit Sawallisch gebraucht und incl. Porto für €5,50 erworben habe (die mir aber etwas zu bedächtig ist). Und kein Vergleich zu einer Aufnahme mit Loewe-Balladen, die es im "Angebot" gibt. Da kann man nur mit den Ohren schlackern.
Nr.3 c-moll mit Paul Badura-Skoda und Hermann Scherchen, Aufnahme Wien 1958 in stereo. Eine lyrische Interpretation, die im schön gesungenen 2. Satz ihren Höhepunkt hat. Empfehlenswert!
Auch enthalten in: http://www.tahra.fr/images/products/tah_west_3009-10.jpg zusammen mit der Schauspielmusik zu Egmont, den Leonoren-Ouvertüren II und III sowie der Großen Fuge op.133. Aufnahmen: Westminster
Gruße Amadé
Jimi (13.07.2008, 11:40): Original von Poztupimi Eine der zahlreichen Händel-Arien-CDs, die in den letzten Jahren den Weg in meine Sammlung gefunden hat (heute :D):
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724354562822.jpg Georg Friedrich Händel (1685-1759) Amor e gelosia – Opernduette Patrizia Ciofi, Joyce Di Donato / Il Complesso Barocco / Alan Curtis
Für mich: :times10
Grüße, Wolfgang
Auch eine meiner Lieblings-Händel-Cds. Dennoch mein (Händel) Favorit bleibt die CD von Sandrine Piau :down
Poztupimi (13.07.2008, 11:44): Nach Kammermusik wieder ein großes Orchester:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886970828024.jpg Hector Berlioz (1803-1869) Harold en Italie – Symphonie avec alto solo op. 16 William Primrose / Boston Symphony Orchestra / Charles Munch
Viele Grüße, Wolfgang
Nordolf (13.07.2008, 12:39): Original von Poztupimi Guten Morgen zusammen,
angeregt durch Nordolfs gestrigen Beitrag sowie diesen Faden habe ich Beethoven eingelegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31PCJP5F90L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59 Nr. 1 "1. Rasumovsky-Quartett" Gewandhaus-Quartett
Euch einen schönen Sonntag, Wolfgang
Ja - dieser Faden hatte mich auch angeregt, das wunderbare f-Moll-Streichquartett mal wieder zu hören. Das Gewandhaus-Quartett spielt zudem sehr klangschön und ausgewogen.
Nach der hymnischen (Chor-)Serenade to Music, der herben Partita für doppeltes Streichorchester und der monumentalen Sinfonia Antartica jetzt noch die Londoner Symphonie aus dem Jahre 1913. Das Leben in London scheint zu dieser Zeit recht bewegt gewesen zu sein...
:hello Jörg
Poztupimi (13.07.2008, 12:42): Gaaanz langsam schwindet der Stapel ungehörter Zugänge der letzten Monate, jetzt kann diese CD vorerst eingereiht werden:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318599915166.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" Minnesota Orchestra / Osmo Vänskä
Grüße, Wolfgang
AcomA (13.07.2008, 12:42): hallo,
und wieder geza anda mit den mozart-konzerten 20-23.
Poztupimi (13.07.2008, 14:49): Jetzt im CD-Spieler:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SnOt5lCEL._SL500_AA240_.jpg (bei mir blickt allerdings nicht D.S. sondern in Soldat der Roten Armee finster-entschlossen vom Cover)
Dmitri Shostakovich (1906-1975) Symphonie Nr. 8 c-moll op. 63 Concertgebouw Orchestra / Bernard Haitink
Grüße, Wolfgang
satie (13.07.2008, 14:55): Lieber Amadé, ich bin etwas verwirrt... worum solles in diesem Thread genau gehen? Um leicht verdaulichen Beethoven? Nach naturheilkundlichen Theorien ist der Magen ja aber morgens besonders leistungsfähig, also könnten gerade die schweren Brocken aus diesem Blickwinkel ebenfalls hier her passen...Wäre schön, hier näheres zu wissen, denn sonst könnte man ja auch einen ganz allgemeinen Beethoven-Thread starten.
Herzlich, S A T I E
satie (13.07.2008, 14:57): Ach, jetzt habe ichs erst geschnallt, dass das in den Gerade-hör-Thread sollte. Ich verschiebs gelegentlich. Pardon, Amadé!
Rachmaninov (13.07.2008, 15:16): Original von Satie Ach, jetzt habe ichs erst geschnallt, dass das in den Gerade-hör-Thread sollte. Ich verschiebs gelegentlich. Pardon, Amadé!
erledigt!
daniel5993 (13.07.2008, 17:04): Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 38 Symphonie Nr. 39
Staatskapelle Dresden Herbert Blomstedt 1984/85
Jeremias (13.07.2008, 18:21): Bevor es jetzt gleich zu Sokolov nach Dortmund geht noch die Sonate aus:
Gamaheh (13.07.2008, 21:12): Gerade habe ich den Schluß von Brahms' Violinkonzert im Radio gehört (Eröffnungskonzert des SHMF). Offenbar wollen die NDR-Kultur-Moderatoren es jetzt mit den Sportmoderatoren aufnehmen: Dieser informierte uns, die Solistin (Arabella Steinbacher) habe mit einem langen, roten schulterlangen Kleid gespielt - eine interessante und unkonventionelle Praxis!
Grüße, Gamaheh
Poztupimi (13.07.2008, 21:14): Gerade verklungen:
Johannes Brahms (1833-1897) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 Arabella Steinbacher / NDR Sinfonieorchester / Christoph von Dohnány Eröffnungskonzert des Schleswig-Holstein Musikfestivals 2008 aus Lübeck
Steinbachers Spiel hat mir insgesamt sehr gut gefallen, schöner voller und kräftiger Ton, dabei aber auch in der Lage "lyrisch-sanft" (mir fällt kein besserer Eindruck ein) zu spielen. Das eine oder andere mal hätte ich mir etwas mehr Zurückhaltung des Orchesters gewünscht. Und den ersten Satz ein ganz klein wenig flotter und weniger wuchtig-schwer.
Als Zugabe gab es das Largo aus der Sonate für Violine Solo Nr. 3 C-Dur, BWV 1005, was mich persönlich aus dem Zusammenhang der gesamten Sonate herausgenommen nie so ganz überzeugt – ich höre jede Sonate oder Partita lieber komplett. Aber schön gespielt hat sie schon. Aber jetzt auch nicht so, daß es mich total vom Hocker gerissen hätte.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (13.07.2008, 21:18): Original von Gamaheh Gerade habe ich den Schluß von Brahms' Violinkonzert im Radio gehört (Eröffnungskonzert des SHMF). Offenbar wollen die NDR-Kultur-Moderatoren es jetzt mit den Sportmoderatoren aufnehmen: Dieser informierte uns, die Solistin (Arabella Steinbacher) habe mit einem langen, roten schulterlangen Kleid gespielt - eine interessante und unkonventionelle Praxis!
Grüße, Gamaheh
Liebe Gamaheh,
habe es auf 3SAT gesehen. Das Kleid war nicht ganz bodenlang und schulterfrei mit einem um den Hals geführten breiten Träger. Und das Konzert: siehe oben.
Grüße, Wolfgang
Gamaheh (13.07.2008, 21:26): Original von Poztupimi Original von Gamaheh Gerade habe ich den Schluß von Brahms' Violinkonzert im Radio gehört (Eröffnungskonzert des SHMF). Offenbar wollen die NDR-Kultur-Moderatoren es jetzt mit den Sportmoderatoren aufnehmen: Dieser informierte uns, die Solistin (Arabella Steinbacher) habe mit einem langen, roten schulterlangen Kleid gespielt - eine interessante und unkonventionelle Praxis!
Grüße, Gamaheh
Liebe Gamaheh,
habe es auf 3SAT gesehen. Das Kleid war nicht ganz bodenlang und schulterfrei mit einem um den Hals geführten breiten Träger. Und das Konzert: siehe oben.
Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang,
ich spielte auf den Gebrauch der Präposition "mit" an. Im übrigen zeigte sich gleich hinterher, daß auch der Ton der NDR-Leute zunehmend in Richtung Klassik-Radio geht, welches bald keiner mehr braucht.
Poztupimi (13.07.2008, 21:50): Original von Gamaheh Original von Poztupimi Original von Gamaheh Gerade habe ich den Schluß von Brahms' Violinkonzert im Radio gehört (Eröffnungskonzert des SHMF). Offenbar wollen die NDR-Kultur-Moderatoren es jetzt mit den Sportmoderatoren aufnehmen: Dieser informierte uns, die Solistin (Arabella Steinbacher) habe mit einem langen, roten schulterlangen Kleid gespielt - eine interessante und unkonventionelle Praxis!
Grüße, Gamaheh
Liebe Gamaheh,
habe es auf 3SAT gesehen. Das Kleid war nicht ganz bodenlang und schulterfrei mit einem um den Hals geführten breiten Träger. Und das Konzert: siehe oben.
Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang,
ich spielte auf den Gebrauch der Präposition "mit" an. Im übrigen zeigte sich gleich hinterher, daß auch der Ton der NDR-Leute zunehmend in Richtung Klassik-Radio geht, welches bald keiner mehr braucht.
Grüße, Gamaheh
Liebe Gamaheh,
ah, das "mit" habe ich wohl zu einem in gemacht. Der Kommentator auf 3Sat erwähnte immerhin, daß sie auf einer Stradivari spielt (wie manch' andere auch). Ich muß zugeben, Klassik-Radio höre ich nicht, da kann ich also überhaupt nicht beurteilen, was mir entgeht.
Grüße, Wolfgang
nikolaus (13.07.2008, 22:13): Original von Gamaheh ..., die Solistin (Arabella Steinbacher) habe mit einem langen, roten schulterlangen Kleid gespielt - eine interessante und unkonventionelle Praxis!
Jetzt muss ich auch noch in die Kerbe hauen: Wie lang muss man sich denn ein schulterlanges Kleid vorstellen?
ab (13.07.2008, 22:40): Nach einer, wie ich fand und litt, vom Orchester und der Interpretation her ganz schrecklicher Mahler #8 aber mit sehr ausgewogenem Sängerensemble, ziemlich guten Chor und großartigem Knabenchor brauche ich nun Erholung fürs Ohr:
Gamaheh (13.07.2008, 22:45): Original von nikolaus Original von Gamaheh ..., die Solistin (Arabella Steinbacher) habe mit einem langen, roten schulterlangen Kleid gespielt - eine interessante und unkonventionelle Praxis!
Jetzt muss ich auch noch in die Kerbe hauen: Wie lang muss man sich denn ein schulterlanges Kleid vorstellen?
Oh, Entschuldigung: Ich war so mit dem "mit" beschäftigt, daß der Rest Blödsinn wurde - es sollte "schulterfrei" heißen.
Grüße, Gamaheh
ab (14.07.2008, 00:52): Noch etwas zu tun un dann noch für den Urlaub zu packen. Lange nicht mehr die 81er Aufnahme gehört, da ich gewöhnlich die 55er am liebsten höre:
Auch Otterloos "Symphonie fantastique" (Berlioz) von 1951 mit dem BPO (Retrospective) und Bernsteins mit franzoesischen Kraeften (HMV Classics). Und - peinlicherweise! - zum ersten Mal Milsteins Beethoven-Violinkonzert unter Steinberg (EMI). Zumindest letzteres: :down :down :down.
Auch dies (wie schon D 960) eine herrliche Schubert-Platte des leider viel zu früh verstorbenen Pianisten! Nikolaus Lahusen über sein Instrument: "Bei dem Instrument dieser Aufnahme handelt es sich wieder um einen Hammerflügel von Conrad Graf um 1835. Sein frei schwingender Ton und seine unglaubliche Fähigkeit, Klänge zu modulieren und zu verändern, waren ausschlaggebend bei der Entscheidung zu seinen Gunsten."
Bareres Carnaval ist sehr interessant, aber nicht meine erste Wahl. (Die bleibt Michelangeli auf Testament.)
Für Chopins Etüde op. 10 Nr. 4 braucht er 1:50. Viel zu langsam - Richter schaffte das in seinen besten Zeiten in 1:34. :D
Scherz beiseite: Auf jeden Fall ein interessanter Mitschnitt aus der Carnegie-Hall, 1949.
Gruß, Cosima
Zelenka (14.07.2008, 19:05): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ND5QC14GL._SL500_AA240_.jpg
Bareres Carnaval ist sehr interessant, aber nicht meine erste Wahl.
Ich fuerchte, das ist auch meine Meinung. Sehr interessant ist der Barere-Carnaval schon!
Gruss, Zelenka
Cosima (14.07.2008, 19:06): Original von Poztupimi Johannes Brahms (1833-1897) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 Arabella Steinbacher / NDR Sinfonieorchester / Christoph von Dohnány Eröffnungskonzert des Schleswig-Holstein Musikfestivals 2008 aus Lübeck
Aber schön gespielt hat sie schon. Aber jetzt auch nicht so, daß es mich total vom Hocker gerissen hätte.
Mich auch nicht. „Schön“ ist wohl der passende Ausdruck - ich fand es irgendwie zu glatt und gefällig. Brahms wünsche ich mir jedoch etwas markanter.
Gruß, Cosima
Amadé (14.07.2008, 19:35): Nikolaus Lahusen schon gestorben, ich dachte, es sei noch ein junger Pianist. Kann jemand aus dem Forum in einem passenden Thread etwas mehr über ihn berichten. Ich habe nur ein paar Schubert-Einspielungen auf Bayern 4 Klassik gehört.
Gruß Amadé
Cosima (14.07.2008, 19:56): Original von Amadé Nikolaus Lahusen schon gestorben, ich dachte, es sei noch ein junger Pianist. Kann jemand aus dem Forum in einem passenden Thread etwas mehr über ihn berichten. Ich habe nur ein paar Schubert-Einspielungen auf Bayern 4 Klassik gehört.
Gruß Amadé
Nikolaus Lahusen ist im Jahre 2005 im Alter von nur 45 Jahren in Folge einer Krebs-Erkrankung gestorben. Ich kenne leider bislang nur die beiden Schubert-Aufnahmen. Zu wenig, um einen eigenen Thread über ihn eröffnen zu können. Obwohl ich das gerne tun würde, denn ich mag diesen Künstler sehr - seine Interpretationen und Texte zeugen von großer Sensibilität und emotionaler und geistiger Tiefe.
Gruß, Cosima
Cosima (14.07.2008, 19:58): Kontrastprogramm: Michael Borgstede spielt Händel-Suiten.
Die habe ich mir eigentlich nur zugelegt, weil ich die Suiten noch nicht alle kenne und das Cembalo einen recht schönen Klang hat. Es handelt sich übrigens um ein „double-manual Franco-Flemish harpsichord“.
Das sind keine Aufnahmen, an denen mein Herz hängt. Trotzdem sehr angenehm – in kleinen Dosen – zu hören.
Die 8. Symphonie ist etwas introvertierter als die anderen von Vaughan Williams. Die visuelle oder gar filmische Komponente, die sich fast immer bei dem englischen Komponisten zeigt, ist auch hier vorhanden - schon die Melodik des Beginns hat ein gewisses Filmmusik-Flair. Nur wirkt das Ganze nicht wie ein Monumentalepos, sondern mehr wie ein stilles Drama.
Cosima (14.07.2008, 22:04): Zufällig bin ich vorhin auf der Rondo-Seite über R. Mörchens Rezension der Heifetz-Bay-Aufnahme der 2. Brahms-Sonate für Violine und Klavier gestoßen:
anders als Heifetz’ treuer Konzertbegleiter Emanuel ("Klavierdackel") Bay, der mit seinem Arbeitgeber 1936 die beiden frühen Sonaten ebenfalls im Studio spielte. Offenbar hat ihn Heifetz damals, um seine Ruhe zu haben, mitsamt Flügel irgendwo in eine Ecke geschoben: Aus weiter, ferner Ferne hört man Bay einsam auf den Tasten herumstochern, von dort aber immerhin sehr folgsam jenes Maß haltend, das ihm vorgegeben wird. Was Heifetz aus solch eigentlich trüber Disposition heraus zaubert, verdreht einmal mehr die Ohren: In bewährter Dialektik von jeweils individuell eingefärbten Tönen, blitzsauber gesetzten Akzenten und präzisen Portamenti einerseits und enormem Elan andererseits, von Süffisanz und Athletik, Gelassenheit und Disziplin tanzt er leichten Fußes über den Noten.
Musste die Aufnahme deshalb gleich mal wieder anhören:
„Klavierdackel“, der einsam auf den Tasten herumstochert… Böse, böse – passt aber schon. :D Es ist in der Tat interessant, dass Heifetz eben trotz dieser „eigentlich trüben Disposition“ (mit Rubinstein oder Kapell als Begleiter war es ja nicht anders) zu solcher Hochform auflaufen konnte. Dazu meint der Rezensent: „freilich schwankte der Gott der Geiger, wie ihn viele nannten und nennen, in seiner Form schlimmstenfalls zwischen unglaublich und ziemlich gut.“ :J
Gruß, Cosima
Carola (14.07.2008, 22:44): Original von daniel5993
Eine tolle CD! Ich hör sie seit Tagen rauf und runter... :engel
Ist mir auch schon aufgefallen! :J
Auch bei mir geht es weiter mit Bach, nun die Kunst der Fuge - heute mal in dieser Aufnahme:
Jeremias (15.07.2008, 07:26): @ Nikolaus: Definitiv! Sie gibt es derzeit bei 2001 bei uns in der Wühlkiste für 4,99 €. Interesse? Allerdings ist es keine leichte Kost, die man mal eben zum Entspannen am Abend hören kann...
Poztupimi (15.07.2008, 16:47): Feierabend mit Beethoven:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31gHRUdi2KL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Berliner Philharmoniker / Claudio Abbado Konzertmitschnitt, Februar 2001 Rom
Viele Grüße, Wolfgang
Nordolf (15.07.2008, 17:03): Aus dieser Box nun Mahlers Achte:
Soprano I: Margaret Price / Soprano II: Judith Blegen / Soprano III: Gerti Zeumer / Contralto-Alt I: Trudeliese Schmidt / Contra-Alt II: Agnes Baltsa / Tenor: Kenneth Riegel / Baritone: Hermann Prey / Bass: Jose van Dam
Leonard Bernstein / Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor Wiener Singverein Wiener Sängerknaben
1975 (live)
Der Wiener Staatsopernchor empfiehlt sich in dieser Aufnahme mal wieder als einer der besten der Welt - wenn nicht gar als der Beste... :down
uhlmann (15.07.2008, 17:33): Original von Nordolf Der Wiener Staatsopernchor empfiehlt sich in dieser Aufnahme mal wieder als einer der besten der Welt - wenn nicht gar als der Beste... :down
als ich in den neunzigern in wien wohnte und oft in der oper war, war der chor meist eher ein jammer, zumindest in den repertoirevorstellungen. muss wohl in den siebzigern besser gewesen sein.
bei mir jetzt bachs kunst der fuge unter savall (während ich ein kleines pokerspielchen im internet riskiere):
Nordolf (15.07.2008, 18:49): Original von uhlmann Original von Nordolf Der Wiener Staatsopernchor empfiehlt sich in dieser Aufnahme mal wieder als einer der besten der Welt - wenn nicht gar als der Beste... :down
als ich in den neunzigern in wien wohnte und oft in der oper war, war der chor meist eher ein jammer, zumindest in den repertoirevorstellungen. muss wohl in den siebzigern besser gewesen sein.
Oh - es wäre wirklich schade, wenn die Qualität so krass gelitten haben sollte. Eine weitere Probe für die Klasse des Chores ist in der Aufnahme des "Tannhäuser" unter dem Dirgat von Solti aus dem Jahre 1970 zu hören. Aber noch Mitte der Achtziger im "Lohengrin" mit demselben Dirgenten waren die Wiener ein echter Höhepunkt.
Herzliche Grüsse! Jörg
Cosima (15.07.2008, 19:17): Original von Zelenka Beethoven, Klaviersonate op. 81a "Les Adieux"
Da kann man nach "L'Absence" ja nur auf "Le Retour" hoffen... :engel
Wenn ich mich so gut mit den Partituren auskennen würde wie teleton, würde ich einen Beitrag zum Schumann-Symphonien thread schreiben. So kann ich nur sagen, daß mir Chailly auch hier ausnehmend gut gefällt. Eine so motivierte und schwungvolle Aufnahme kenne ich sonst nicht. Das Zusammenspiel und die Detailauflösung des Orchesters ist beispielhaft. Von der Tontechnik her ein Juwel. Die Hörbeispiele von Szell sind soweit ich dies feststellen kann auch nicht schneller.
Die Version für Sologeige geht viel durchdringender und tiefer ins Herz als die Orchesterversion (bei Ave Maria & dem Ständchen). Isaac Stern spielt einfach umwerfend. :down :down :down Große Klasse !
:engel
Poztupimi (15.07.2008, 20:03): Ich höre weiter Symphonisches unter Abbado:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5133FW5V41L._SL500_AA240_.jpg Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 "Italienische" London Symphony Orchestra / Claudio Abbado
Poztupimi (15.07.2008, 20:32): Noch einmal Abbado:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41X9W4KW2RL._SL500_AA240_.jpg Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Ein Sommernachtstraum – Ouvertüre op. 21 & Schauspielmusik für zwei Soprane, Frauenchor und Orchester op. 61 (Ausz.) Barbara Sukowa (Sprecherin), Sylvia McNair, Angelika Kirchschlager / Berliner Philharmoniker / Damen des Ernst-Senff-Chores / Claudio Abbado Silvesterkonzert 1995, Philharmonie Berlin
Jetzt läuft die 9. Symphonie von Mahler mit Leonard Bernstein und dem Concertgebouw Orchestra 1985.
Es ist immer wieder bitter, von der Erhabenheit und Tiefe des halbstündigen 1. Satzes in die Karrikatur des Banalen im 2. Satz hinab zu müssen ("Ländler, täppisch, derb" :().
nikolaus (15.07.2008, 22:05): Original von Poztupimi Noch einmal Abbado:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41X9W4KW2RL._SL500_AA240_.jpg Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Ein Sommernachtstraum – Ouvertüre op. 21 & Schauspielmusik für zwei Soprane, Frauenchor und Orchester op. 61 (Ausz.) Barbara Sukowa (Sprecherin), Sylvia McNair, Angelika Kirchschlager / Berliner Philharmoniker / Damen des Ernst-Senff-Chores / Claudio Abbado Silvesterkonzert 1995, Philharmonie Berlin
Grüße, Wolfgang
Oh, ich glaube, das habe ich seinerzeit im Fernsehen verfolgt und war sehr begeistert, v.a. von Barbara Sukowa!
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (15.07.2008, 22:06): Original von Jeremias @ Nikolaus: Definitiv! Sie gibt es derzeit bei 2001 bei uns in der Wühlkiste für 4,99 €. Interesse? Allerdings ist es keine leichte Kost, die man mal eben zum Entspannen am Abend hören kann...
Ja, auf jeden Fall. Ich habe hier in Bonn inzwischen auch eine 2001-Filiale entdeckt, werde mal nachschauen!
Nikolaus.
nikolaus (15.07.2008, 22:07): Übrigens: bei mir jetzt
Gefällt mir sehr gut, auch wenn ich die Kunst der Fuge so noch nie gehört habe. Im Vergleich zu Savall oder Goebel ist das schon ein kleiner Kulturschock...
Gruß, Carola
Rachmaninov (16.07.2008, 06:56): Original von Carola Bei mir schon mehr oder weniger den ganzen Abend:
Gefällt mir sehr gut, auch wenn ich die Kunst der Fuge so noch nie gehört habe. Im Vergleich zu Savall oder Goebel ist das schon ein kleiner Kulturschock...
wieviele Einspielungen von den Kreisleriana hast Du insgesamt ? Ich denke einige, wenn Du den mir völlig unbekannten Egorov kaufst. Welche gefällt Dir am besten ?
Rachmaninov (16.07.2008, 18:10): Original von Leif Erikson Hallo Rachmaninov,
wieviele Einspielungen von den Kreisleriana hast Du insgesamt ? Ich denke einige, wenn Du den mir völlig unbekannten Egorov kaufst. Welche gefällt Dir am besten ?
Gruß Leif.
@Leif,
ehrlich gesagt habe ich da nicht so ganz genau den Überblick. Schätze 5-8 Einspielungen.
Müßte ich mich jetzt spontan für eine entscheiden dann jene mit M. Argerich (zusammen mit den Kinderszenen)
Bei mir lief vorhin zum wiederholten Male die 9. Symphonie mit Lenny und den Amsterdamern. Was für ein gewaltiges Werk! Zwei bedeutungsschwere, halbstündige Monumentalsätze umklammern zwei karrikierende Abschnitte, deren ironische Wirkung vor allem mit Hilfe der Übertreibung und Verzerrung von Rhythmen erreicht wird. Es ist eine Lust zu hören, wie intensiv Lenny die Höhepunkte herausspielt.
Nun passend zum Wetter die stimmungsmässig recht "verregnete" Cellosonate von Kurt Atterberg:
schostakowithch - die nase - moskauer kammer-musiktheater - rozhdestvensky
grandiose oper, grandios umgesetzt - superb!
diese neuauflage müßte ich mir irgendwann wohl auch mal kaufen
Cosima (16.07.2008, 20:20): Opern machen mich trübsinnig :( (daran konnte auch die Callas - mit ihrer in meinen Ohren sehr angenehmen und berührenden Stimme - in den letzen Tagen nichts ändern). Vielleicht wird Ravel es wieder richten:
Poztupimi (16.07.2008, 20:20): Aus dieser Box habe ich immer noch nicht alle CDs gehört, daher jetzt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5028421920849.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 8 c-moll WAB 108 (? 2. Fassung von 1890) Staatskapelle Dresden / Eugen Jochum Eine Aufnahme aus dem Jahr 1976
Oh, ich glaube, das habe ich seinerzeit im Fernsehen verfolgt und war sehr begeistert, v.a. von Barbara Sukowa!
Gruß, Nikolaus.
Stimme Dir im Prinzip zu, nur gestern hätte ich die Musik lieber pur gehört, aber auf meiner Harnoncourt-Aufnahme fehlen die Stücke mit dem gesprochenen Text soweit ich mich erinnere gänzlich.
Grüße, Wolfgang
uhlmann (16.07.2008, 20:27): Original von Rachmaninov Original von uhlmann heute opernabend:
schostakowithch - die nase - moskauer kammer-musiktheater - rozhdestvensky
grandiose oper, grandios umgesetzt - superb!
diese neuauflage müßte ich mir irgendwann wohl auch mal kaufen
dachte, du stehst nicht so auf oper (und leicht verdaulich ist das stück nicht gerade).
ich habe übrigens noch die ältere ausgabe aus den neunzigern mit dem bild einer pappnase vor grünem hintergrund auf dem cover. ist leider kein libretto dabei. weis zufällig jemand, ob bei der neuen ausgabe eins dabei ist oder wo man eins bekommen könnte?
Rachmaninov (16.07.2008, 20:29): Original von uhlmann Original von Rachmaninov Original von uhlmann heute opernabend:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/7619986398600.jpg Georg Friedrich Händel (1685-1759) Suite für Orchester und Basso Continuo HWV 351 "Music for the Royal Fireworks" Le Concert des Nations / Jordi Savall
Viele Grüße, Wolfgang
@ frau baur:
:hello und Willkommen!
Carola (16.07.2008, 23:03): Bei mir Beethovens op. 95, 2 (nachdem ich Andreas schöne Beschreibung des zweiten Satzes gelesen habe, muss ich ihn natürlich gleich noch mal anhören)
Heike (16.07.2008, 23:10): Händel und Scarlatti Murray Perahia
Damit geh ich jetzt schlafen:
Poztupimi (16.07.2008, 23:24): Wie so oft zu später Stunde bei mir:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0828766976724.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 6 D-Dur BWV 1012 Hidemi Suzuki
Grüße und gute Nacht, Wolfgang
cellodil (16.07.2008, 23:34): Zu nächtlicher Stunde schleiche ich auch mal wieder durchs Forum...
dazu höre ich meine Neuerwerbung (die Konfrontationstherapie in Sachen Wagner will einfach nicht so recht funktionieren... mal sehen, wie ich die viereinhalb Stunden Tristan am Dienstag überstehen werde):
Joseph Haydn Quatuor à cordes en ré majeur opus 66 no 5 "l'Alouette" Quatuor à cordes en si mineur opus 33 no 1 Quatuor à cordes en sol majeur opus 74 no. 1 mit dem Quatuor Ébène
Eine, wie ich finde, sehr erfrischende Einspielung. Vielleicht liegt's (auch?) daran, dass es ein Konzertmitschnitt ist...
Euch allen liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (16.07.2008, 23:46): Liebe Sabine,
Original von cellodil Zu nächtlicher Stunde schleiche ich auch mal wieder durchs Forum...
dazu höre ich meine Neuerwerbung (die Konfrontationstherapie in Sachen Wagner will einfach nicht so recht funktionieren... mal sehen, wie ich die viereinhalb Stunden Tristan am Dienstag überstehen werde):
Sabine
Meine Hochachtung! Ich höre immer mal wieder Wagner – Ring, Hölländer, Meistersinger ab und zu, Parsifal, Tannhäuser oder Lohengrin eher selten. Aber zu Tristan und Isolde habe ich bisher keinen Zugang gefunden. Was sicher nicht an den beiden Aufnahmen liegt, die ich besitze – Solti und Böhm, beide als wunderbare alte LP-Boxen.
Viele Grüße und vorab schon mal gutes Sitzfleisch,
Von dieser CD erklingt jetzt gleich zweimal eines meiner Lieblingsstücke des griechischen Komponisten Iannis Xenakis: - "Jonchaies". Die Klänge sind krass atavistisch, rituell, ekstatisch. Die Streicher klingen wie ein schrill summender Insektenschwarm, die Bläser intonieren urweltliche Tompetenstösse und das brutale Schlagwerk treibt das Stück in einen Dauerclimax. Eine Ohrenattacke vom allerfeinsten! :down :down :down
cellodil (17.07.2008, 00:07): Original von Poztupimi Liebe Sabine,
Original von cellodil Zu nächtlicher Stunde schleiche ich auch mal wieder durchs Forum...
dazu höre ich meine Neuerwerbung (die Konfrontationstherapie in Sachen Wagner will einfach nicht so recht funktionieren... mal sehen, wie ich die viereinhalb Stunden Tristan am Dienstag überstehen werde):
Sabine
Meine Hochachtung! Ich höre immer mal wieder Wagner – Ring, Hölländer, Meistersinger ab und zu, Parsifal, Tannhäuser oder Lohengrin eher selten. Aber zu Tristan und Isolde habe ich bisher keinen Zugang gefunden. Was sicher nicht an den beiden Aufnahmen liegt, die ich besitze – Solti und Böhm, beide als wunderbare alte LP-Boxen.
Viele Grüße und vorab schon mal gutes Sitzfleisch,
Wolfgang
Lieber Wolfgang,
Danke, das werde ich wohl auch brauchen... und vielleicht auch ein Stäußchen Petersilie, um sie mir notfalls als Gehörschutz à la Asterix in die Lauscher zu stöpseln... In ketzerischen Momenten (bei Wagner mein Dauerzustand) denke ich immer, dass Wagner mit seiner chronischen Neigung zu Überlänge einen guten Dramaturgen hätte brauchen können, der die ganze Chose auf die Hälfte zusammengestrichen hätte... Naja.
Ist wohl einfach nicht my cup of tea. Noch nie gewesen (und ich bin ja schon früh damit beschallt worden). Und es würde an eine wundersame Wandlung grenzen, wenn ich aus Bayreuth als Wagnerianerin zurückkäme...
Selbst eine wunderbare Lohengrin-Inszenierung von Bob Wilson konnte mich mit Wagner nicht wirklich versöhnen, auch wenn dieser Abend unter meinen Wagner-Erlebnissen sicherlich der genussreichste war...
Cosima (17.07.2008, 16:38): So, der Kesting ist zu Ende gelesen. Ich würde mir wünschen, es gäbe ähnliche Bücher über die großen Pianisten oder Violinisten, von einem ebenso kompetenten wie kritischen Autor geschrieben, der zudem so viel Begeisterung auf den Leser übertragen kann. Schade, dass Kaiser hier nicht aktiver war.
Auch auf die Gefahr hin, wieder trübsinnig zu werden (aber das wird man bei dem Wetter ja eh :( ), werde ich gleich in Bellinis „Norma“ reinhören:
Orchestre National de l'ORTF, Jean Martinon 1973. Brilliant, licensed courtesy of EMI classics. Erstaunlich gut !
Habe allerdings erst CD 1 gehört: La Mer, Trois Nocturnes, Prélude à l'apres-midi d'un faune, Marche écossaise, Berceuse héroique, Musiques pour Le Roi Lear.
Die bekannten Stücke habe ich fast alle mit Boulez, die Box lohnt sich vor allem wegen der kleinen unbekannteren.
Carola (17.07.2008, 18:37): Bei mir immer noch die Kunst der Fuge - im Moment die reichlich zusammen gestückelte Aufnahme mit Gould.
J.S. Bach Klavierkonzerte BWV 1052, 1053, 1055, 1056 Andrei Gavrilov ASMIF - N. Marriner
@ Potuzpimi Besten Dank
Liebe Grüße O. B.
uhlmann (17.07.2008, 20:01): Original von Zelenka Original von Leif Erikson
Orchestre National de l'ORTF, Jean Martinon 1973. Brilliant, licensed courtesy of EMI classics. Erstaunlich gut !
Warum "erstaunlich gut"? Weil die Box billig war? Weil sie von Brilliant ist? Notfalls kann man den Inhalt auch teurer in einer EMI-Box haben ...
Gruss, Zelenka
die box ist tatsächlich exzellent.
auf musicweb gibts einige reviews: http://www.musicweb-international.com/classrev/2007/Jan07/Debussy_Martinon_3652352_3652402.htm http://www.musicweb-international.com/classrev/2005/Nov05/Debussy_Brilliant_92765.htm http://www.musicweb-international.com/classrev/2006/Dec06/Debussy_Martinon_3652352_3652402.htm
Jan Ladislav Dussek: Klavierkonzerte Andreas Staier - Concerto Köln
Liebe Grüße :hello O. B.
Poztupimi (17.07.2008, 22:23): Zu vorgerückter Stunde Feierliches von Händel:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0034571176789.jpg Georg Friedrich Händel (1685-1759) Te Deum D-Dur HWV 283 "Dettingen" Neal Davies / The Choir of Trinity College, Cambridge / The Academy of Ancient Music / Stephen Layton
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (17.07.2008, 22:37): Zu noch vorgerückterer Stunde Erbauliches und Besinnliches von Bach:
bei Debussy habe ich mir eben gleich die beiden CD's von DGG und Boulez geleistet. Die sind schon noch etwas besser. Von französichen Orchestern bin ich schon ab und zu enttäuscht gewesen z.B. Orchestre National de France unter Kurt Masur in Baden-Baden. Das war eine ziemlich lahme Angelegenheit. Seltsam auch, daß es kein einziges französisches Orchester mit einem Ruf gibt wie sagen wir mal Philadelphia SO oder Cleveland SO. Außerdem war es ein Spontankauf. Ich hatte mir nicht so große Hoffnungen gemacht und nicht alle Boxen von Brilliant haben dieses Niveau. Aber ich lasse mich sehr gerne angenehm überraschen.
uhlmann (18.07.2008, 09:17): Original von Leif Erikson Hallo Zelenka & Uhlmann,
bei Debussy habe ich mir eben gleich die beiden CD's von DGG und Boulez geleistet. Die sind schon noch etwas besser. Von französichen Orchestern bin ich schon ab und zu enttäuscht gewesen z.B. Orchestre National de France unter Kurt Masur in Baden-Baden. Das war eine ziemlich lahme Angelegenheit. Seltsam auch, daß es kein einziges französisches Orchester mit einem Ruf gibt wie sagen wir mal Philadelphia SO oder Cleveland SO. Außerdem war es ein Spontankauf. Ich hatte mir nicht so große Hoffnungen gemacht und nicht alle Boxen von Brilliant haben dieses Niveau. Aber ich lasse mich sehr gerne angenehm überraschen. Gruß Leif
die martinon-aufnahmen entstanden 1973/74, haben also schon ein paar jährchen auf dem buckel, und sind seither immer in verschiedenen ausgaben verfügbar gewesen. wären sie nicht gut, wären sie sicher igendwann mal in der versenkung verschwunden.
dass französische orchester keinen (oder einen schlechten) ruf haben, würde ich nicht meinen. es gibt immerhin das orchestre national de france, das orchestre de paris oder das ensemble intercontemporain. wenn du von der kombination orchestre national de france/kurt masur enttäuschst bist, liegt das imo eher am dirigenten als am orchester (denn masur liefert imo häufig nur gepflegte langeweile).
Carola (18.07.2008, 11:12): Bei immer noch die Kunst der Fuge. Im Moment in dieser Aufnahme:
Antoine et Cleopatre Suiten 1 & 2 Tristesse de Pan (Mirages 1) La Tragique Chevauchee (Mirages 2)
Jacques Mercier / Orchestre National De Lorraine 2007
Unverhohlen exotistische, "dekadente" Spätromantik aus den 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts, mit dichter polyphoner Struktur und reich an Dissonanzen. Die Musik des französischen Klangzauberers liegt in der Nähe von Mahler, R. Strauss, Schreker und Respighi. Mir gefallen die Kompositionen ausgesprochen gut. :leb
Klaviersonate op. 6 und Präludium & Fuge op. 35 Nr. 1
Zelenka (18.07.2008, 12:48): Original von uhlmann Original von Leif Erikson Hallo Zelenka & Uhlmann,
bei Debussy habe ich mir eben gleich die beiden CD's von DGG und Boulez geleistet. Die sind schon noch etwas besser. Von französichen Orchestern bin ich schon ab und zu enttäuscht gewesen z.B. Orchestre National de France unter Kurt Masur in Baden-Baden. Das war eine ziemlich lahme Angelegenheit. Seltsam auch, daß es kein einziges französisches Orchester mit einem Ruf gibt wie sagen wir mal Philadelphia SO oder Cleveland SO. Außerdem war es ein Spontankauf. Ich hatte mir nicht so große Hoffnungen gemacht und nicht alle Boxen von Brilliant haben dieses Niveau. Aber ich lasse mich sehr gerne angenehm überraschen. Gruß Leif
die martinon-aufnahmen entstanden 1973/74, haben also schon ein paar jährchen auf dem buckel, und sind seither immer in verschiedenen ausgaben verfügbar gewesen. wären sie nicht gut, wären sie sicher igendwann mal in der versenkung verschwunden.
dass französische orchester keinen (oder einen schlechten) ruf haben, würde ich nicht meinen. es gibt immerhin das orchestre national de france, das orchestre de paris oder das ensemble intercontemporain. wenn du von der kombination orchestre national de france/kurt masur enttäuschst bist, liegt das imo eher am dirigenten als am orchester (denn masur liefert imo häufig nur gepflegte langeweile).
Ich kann mich nur noch in allen Punkten uhlmann anschliessen! Franzoesische Orchester haben nicht immer den besten Ruf genossen, und immer mal wieder wurden die besten frankophonen Orchester dann auch auch ausserhalb Frankreichs geortet, zuletzt vielleicht das Montrealer Orchester zu Dutoits Zeiten.
Gruss, Zelenka
Gamaheh (18.07.2008, 13:05): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3377891311339.jpg
Arturo Tamayo / Orchestre Philhamonique Du Luxembourg 2006
Der vor kurzem erschienene fünfte Teil der Orchesterwerke widmet sich dem frühen Xenakis. Stücke wie "Pithoprakta", bei dem auf die Klangkörper der Streichinstrumente geklopft wird, oder gar "ST/48", das durch ein Computerprogramm berechnet wurde, enthalten auch für Xenakis' Verhältnisse einen recht hohen Astraktionsgrad. Unmittelbarer im Ausdruck sind dagegen "Metastaseis" - mit welchem der Komponist bekannt wurde - und das als Schauspielmusik für Aischylos' gleichnamige Tragödie konzipierte "Hiketides".
so genial zappa als enfant terrible der jazz/pop/rock-szene war, so kläglich sind seine versuche im klassischen bereich. wenn das statement aus meiner signatur wo passt, dann hier. wie hier in der tradition gewurstelt wird, wie die musikalischen vorbilder zappas, allen voran varese, hier unverblümt nachgebaut werden, ist eigentlich ein witz. umso erstaunlicher für mich, dass man auch in klassikforen öfter sehr positive kommentare über zappa als klassischen komponisten liest.
frau baur (18.07.2008, 18:50): Hallo zusammen, Jetzt bei mir diese
(Wenn ich doch nur schon "Richter in Leipzig" in den Händen hätte!)
:engel
Nordolf (18.07.2008, 20:07): Original von Dox Orkh
Wahrscheinlich sind die Wagnerianer verkappte Headbanger...
Beim Durchforsten des Forums fiel mir dieser Spruch unseres Dox auf. Ich würde es fast umgekehrt behaupten wollen: Die meisten Headbanger sind verkappte Wagnerianer. Oder auch Bach-Verehrer. Oder Ludwig-Van-Anbeter..
Tatsächlich geben sehr viele Heavy-Metal-Musiker an, im trauten Heim mehr Bach, Beethoven oder Wagner zu hören als metallische Mucke. Die Gruppe Manowar hat mal behauptet, das es den Heavy Metal seit Richard Wagner gibt... :D
:engel Jörg
daniel5993 (18.07.2008, 20:36): Mozart Symphonie Nr. 39 + Staatskapelle Dresden + Herbert Blomstedt
= Einmalig, Super = So will ich Mozart hören !!!
:down :down :down
(leider kein Cover)
Carola (18.07.2008, 21:05): Ich komme nicht davon los..
Seltsam, wenn die letzte Fuge nicht mehr abbricht, sondern - für meinen Ohren völlig akzeptabel - zu Ende geht. Davitt Moroney hat das Ende (30 Takte) mit Hilfe des Grund-Themas selber ergänzt.
Das Violinkonzert von Elgar mit Ithzak Perlman - langer Atem und epische Breite machen aus diesem Violinkonzert eine verkappte Symphonie. Wunderschön...
daniel5993 (18.07.2008, 21:58): Original von Nordolf Das Violinkonzert von Elgar mit Ithzak Perlman - langer Atem und epische Breite machen aus diesem Violinkonzert eine verkappte Symphonie. Wunderschön...
Nordolf (18.07.2008, 22:46): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0035626082222.jpg
Einzigartiges Chopin-Spiel!
Nocturnes 1- 21
Lieber Daniel,
da kann ich den :beer zurückgeben. Ich höre die Nocturnes mit Rubinstein auch sehr gerne. Nur schade, das ich nicht ahnen konnte, das meine Doppel-CD wenig später so viel kosten würde, wie die ganze Box :I
Cosima (18.07.2008, 23:01): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/4153BqfXdTL._SL500_AA240_.jpg
Die war toll, richtig toll! Gerade wollte ich im entsprechenden Thread nachlesen, was andere Mitglieder von der Aufnahme halten, aber es gibt noch gar keinen. Ist die Oper nicht so beliebt bei Euch? Ich habe kaum Opern-Erfahrung, aber hier hat mich das Werk an sich begeistert und die Sänger fand ich auch sehr beeindruckend! Am Ende werde ich doch noch zum Opern-Fan!?
Gruß, Cosima
frau baur (18.07.2008, 23:32): Original von Nordolf Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0035626082222.jpg
Einzigartiges Chopin-Spiel!
Nocturnes 1- 21
Lieber Daniel,
da kann ich den :beer zurückgeben. Ich höre die Nocturnes mit Rubinstein auch sehr gerne. Nur schade, das ich nicht ahnen konnte, das meine Doppel-CD wenig später so viel kosten würde, wie die ganze Box :I
Hallo zusammen, da höre ich doch gleich mit ... :leb meine CD hat allerdings ein anderes Cover
Zdenek Fibich Symphonien Nr. 1 und Nr. 2 Detroit SO - N. Jarvi
Liebe Grüße :hello O. B.
Liebe Frau Baur bzw. O. B.!
Herzlich willkommen im Forum! :hello Mich würde interessieren, wie die Fibich-Symphonien klingen. Ich kenne die "Zwielicht"-Idylle von ihm. Neeme Järvi als Dirigenten mag ich ohnehin sehr gerne.
Herzliche Grüsse! Jörg
nikolaus (19.07.2008, 00:19): Original von frau baur Original von nikolaus Bei mir:
Das Cover Foto passt zur Interpretation, sehr energiegeladen, einfach mitreissend (wie auch der Jubel des Publikums zeigt).
Gruß, Nikolaus.
Cetay (inaktiv) (19.07.2008, 06:52): Original von Nordolf Original von Dox Orkh
Wahrscheinlich sind die Wagnerianer verkappte Headbanger...
Beim Durchforsten des Forums fiel mir dieser Spruch unseres Dox auf. Ich würde es fast umgekehrt behaupten wollen: Die meisten Headbanger sind verkappte Wagnerianer. Oder auch Bach-Verehrer. Oder Ludwig-Van-Anbeter..
Tatsächlich geben sehr viele Heavy-Metal-Musiker an, im trauten Heim mehr Bach, Beethoven oder Wagner zu hören als metallische Mucke. Die Gruppe Manowar hat mal behauptet, das es den Heavy Metal seit Richard Wagner gibt... :D
:engel Jörg
Genau! Und weil man in Frack und Abendkleid schlecht auf ein Manowar-Konzert gehen kann (einen Versuch wär das ja schon mal Wert :D) holt sich die Elite den entsprechenden Thrill eben in Bayreuth. http://www.smileygarden.de/smilie/Teufel/99.gif
Der Beitrag hat mich daran erinnert, dass ich mir vor einiger Zeit eine Wagner-Box zugelegt habe und noch nicht mal zur Hälfte durch bin. :ignore Jetzt:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4011790660929.jpg Wagner; Das Rheingold; Hotter, Brouwenstijn, Windgassen, Varnay, Kuen, Greindl, Herwig, Ilosvay, Madera, van Mill, Traxel, Bayreuther Festspielorchester, Knappertsbusch
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/7619986398600.jpg Georg Friedrich Händel (1685-1759) Suiten für Orchester und Basso Continuo D/G-Dur / F-Dur HWV 349 /350 "Water Music" Le Concert des Nations / Jordi Savall
Ein schönes Wochenende, Wolfgang
daniel5993 (19.07.2008, 08:10): Original von Nordolf Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0035626082222.jpg
Einzigartiges Chopin-Spiel!
Nocturnes 1- 21
Lieber Daniel,
da kann ich den :beer zurückgeben. Ich höre die Nocturnes mit Rubinstein auch sehr gerne. Nur schade, das ich nicht ahnen konnte, das meine Doppel-CD wenig später so viel kosten würde, wie die ganze Box :I
Guten Morgen Jörg,
Der Kauf dieser Box lohnt sich trotzdem, da hier Rubinstein fast alles eingespielt hat, außer den Etüden und ein paar fehlende Walzer. Zum anderen besteht diese Box aus richtigen CD-Hüllen, also keine Papphüllen, was ich bei einem Preis von 25 € recht nobel finde.
@ frau baur Auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen!
Klaviersonate op. 6 und Präludium & Fuge op. 35 Nr. 1
Wer ist denn der bleiche, ungesund aussehende Mensch mit den blutunterlaufenen Augen ? (Kann ich leider nicht erkennen.)
Grüße, Gamaheh
würde spontan auf den jungen Perahia wetten.
Poztupimi (19.07.2008, 08:30): Original von Cosima Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/4153BqfXdTL._SL500_AA240_.jpg
Die war toll, richtig toll! Gerade wollte ich im entsprechenden Thread nachlesen, was andere Mitglieder von der Aufnahme halten, aber es gibt noch gar keinen. Ist die Oper nicht so beliebt bei Euch? Ich habe kaum Opern-Erfahrung, aber hier hat mich das Werk an sich begeistert und die Sänger fand ich auch sehr beeindruckend! Am Ende werde ich doch noch zum Opern-Fan!?
Gruß, Cosima
Liebe Cosima,
es freut mich, daß Dir Werk und Aufnahme gefallen. Ich hatte sie seinerzeit in die Liste meines Inselgepäcks mit Komplikationen aufgenommen!
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (19.07.2008, 09:27): Gerade verklungen:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3760014191220.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Arthur Schoonderwoerd / Cristofori
Es mag ja sein, daß die Größe des Ensembles in etwa der einer Aufführung aus der Entstehungszeit entspricht, und auch der von Schoonderwoerd gespielte Nachbau eines Walter-Pianoforte aus dem Jahr 1800 gut dazu paßt. Aber sosehr mir persönlich der Klang des Orchesters sehr gut gefällt, so wenig vermögen mich Klang und Interpretation des Klavierparts zu überzeugen.
Grüße, Wolfgang
Cosima (19.07.2008, 09:35): Original von Poztupimi es freut mich, daß Dir Werk und Aufnahme gefallen. Ich hatte sie seinerzeit in die Liste meines Inselgepäcks mit Komplikationen aufgenommen!
Lieber Wolfgang,
ah ja, sehe ich gerade. Du hast die EMI-Ausgabe mit dem schöneren Cover. Ich weiß nicht, inwiefern Naxos bzw. Obert-Thorn noch am Klang etwas verbessert oder überhaupt verändert haben, aber für eine Aufnahme aus 1953 klingt meine Ausgabe erstaunlich gut. – Ich werde überlegen ob und wie ich in Sachen Oper nun weiter mache. Vielleicht noch „Turandot“, weil die Callas hier ja auch sehr überzeugend gewesen sein soll.
Würdest Du Vänskä (den ich nicht kenne) mit der 6. Beethoven-Symphonie immer noch in der Insel-Liste aufführen? Oder inzwischen doch eher Immerseel (den ich hervorragend finde!)?
Bei mir läuft Egon Petri mit den Händel-Variationen:
ah ja, sehe ich gerade. Du hast die EMI-Ausgabe mit dem schöneren Cover. Ich weiß nicht, inwiefern Naxos bzw. Obert-Thorn noch am Klang etwas verbessert oder überhaupt verändert haben, aber für eine Aufnahme aus 1953 klingt meine Ausgabe erstaunlich gut. – Ich werde überlegen ob und wie ich in Sachen Oper nun weiter mache. Vielleicht noch „Turandot“, weil die Callas hier ja auch sehr überzeugend gewesen sein soll.
da ich die EMI-Tosca schon zeimlich lange besitze – neben einer wunderbaren alten Columbia-LP-Box (mit m Rand vernähten Innenhüllen) – und mit dieser was den Klang angeht bisher immer sehr zufrieden war, habe ich noch nicht in die Naxos-Aufnahme reingehört, kann also nichts dazu sagen, inwieweit das Remastering noch Verbesserungen gebracht hat.
Würdest Du Vänskä (den ich nicht kenne) mit der 6. Beethoven-Symphonie immer noch in der Insel-Liste aufführen? Oder inzwischen doch eher Immerseel (den ich hervorragend finde!)?
Also, wenn ich die ganze Box nominieren dürfte, würde ich diese mitnehmen. Sie gefällt mir auch ausnehmend gut (wobei ich zugeben muß, die 9. habe ich noch nicht gehört, da habe ich es mit dem 4. Satz nach wie vor nicht so). Aber als Einzelaufnahme begeistert mich die 6. unter Vänskä nach wie vor.
Joseph Haydn (1732-1809) Symphonie Nr. 48 C-Dur Hob. I: 48 "Maria Theresia" Symphonie Nr. 49 f-moll Hob. I: 49 "La passione" The Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood
Viele Grüße, Wolfgang
Cosima (19.07.2008, 10:07): Lieber Wolfgang!
Original von Poztupimi da ich die EMI-Tosca schon zeimlich lange besitze – neben einer wunderbaren alten Columbia-LP-Box (mit m Rand vernähten Innenhüllen) –
Hui, das scheint ja ein echtes Schätzchen zu sein! Vernähte Innenhüllen... habe ich noch gehört oder gar gesehen!
Also, wenn ich die ganze Box nominieren dürfte, würde ich diese mitnehmen. Sie gefällt mir auch ausnehmend gut (wobei ich zugeben muß, die 9. habe ich noch nicht gehört, da habe ich es mit dem 4. Satz nach wie vor nicht so).
Ja, da ist Immerseel m.E. ein ganz großer Wurf gelungen! Seltsamerweise habe ich die 9. bislang auch noch nicht gehört. Ich habe immer ein bisschen Scheu davor, ohne wirklich sagen zu können, woran das liegt.
Gruß, Cosima :hello
Poztupimi (19.07.2008, 10:41): Liebe Cosima,
Original von Cosima Lieber Wolfgang!
Original von Poztupimi da ich die EMI-Tosca schon zeimlich lange besitze – neben einer wunderbaren alten Columbia-LP-Box (mit m Rand vernähten Innenhüllen) –
Hui, das scheint ja ein echtes Schätzchen zu sein! Vernähte Innenhüllen... habe ich noch gehört oder gar gesehen!
Ich schätze mal, daß man dies früher – vor meiner Zeit :D – öfter gemacht hat, ich glaube ich besitze zwei oder drei Boxen, bei denen dies der Fall ist. Es vermittelt mir immer den Eindruck einer "soliden Wertigkeit". Ob es jetzt echte Schätzchen sind, wer weiß ... Ich schätze so etwas bei LP-Boxen jedenfalls sehr.
Ja, da ist Immerseel m.E. ein ganz großer Wurf gelungen! Seltsamerweise habe ich die 9. bislang auch noch nicht gehört. Ich habe immer ein bisschen Scheu davor, ohne wirklich sagen zu können, woran das liegt.
Gruß, Cosima :hello
Heute, habe ich mir fest vorgenommen. Und dazu noch die 9te aus der Abbado-Box.
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203707423.jpg Arthur Sullivan (1842-1900) The Rose of Persia – Komische Oper in zwei Akten Richard Morrison, Richard Stuart, Ivan Sharpe, Sally Harrison, Alison Roddy / Southwark Voices / The Hannover Band / Tom Higgins
Dazu jetzt noch sechs Ouvertüren Sullivans. Laut Beihet der führende englische Komponist des 19. Jahrhunderts. Mal wieder eine Bildungslücke bei mir? ?(
Grüße, Wolfgang
Cosima (19.07.2008, 13:18): Immerseel mit der 9. nehme ich mir vielleicht später auch noch vor. Jetzt erst einmal Horowitz mit Scriabin:
Zelenka (19.07.2008, 13:41): Original von Poztupimi Es mag ja sein, daß die Größe des Ensembles in etwa der einer Aufführung aus der Entstehungszeit entspricht, und auch der von Schoonderwoerd gespielte Nachbau eines Walter-Pianoforte aus dem Jahr 1800 gut dazu paßt. Aber sosehr mir persönlich der Klang des Orchesters sehr gut gefällt, so wenig vermögen mich Klang und Interpretation des Klavierparts zu überzeugen.
Ich habe ja vor Schoonderwoerd gewarnt ...
Gruss, Zelenka
Poztupimi (19.07.2008, 13:58): Lieber Zelenka,
Original von Zelenka
Ich habe ja vor Schoonderwoerd gewarnt ...
Gruss, Zelenka
Ja ja, Du hast gewarnt und prinzipiell habe ich ja bisher den Eindruck, daß man sich bei so Manchem an Deinen Empfehlungen – wie auch zahlreichen anderen hier im Forum – entlang hangeln kann. Aber:
in diesem Fall wollte ich nicht hören! :D
Denn obwohl ich fast davon überzeugt bin, daß ich das Violinkonzert nicht wirklich in einer Klavierfassung brauchte, ging es mir primär um dieses. Und da ich davon keine Aufnahme besitze, fand ich die Gelegenheit günstig, die Lücke mit einer Aufnahme zu schließen, die jenseits unseres Forums geradezu überschwenglisch-hymnisch bejubelt wird. Aber nach op. 37 muß op. 61a jetzt noch etwas warten (Szigeti und Kreisler und andere Werke gehen vor).
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (19.07.2008, 14:04): Jetzt Beethoven:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947758648.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 "Choral" Berliner Philharmoniker / Swedish Radio Choir, Eric Ericson Chamber Choir / Karita Mattila, Violeta Urmana, Thomas Moser, Thomas Quasthoff / Claudio Abbado Aufnahme vom April/Mai 2000
Und dann Tee und Kuchen :D
Grüße, Wolfgang
Zelenka (19.07.2008, 14:26): Original von Poztupimi
in diesem Fall wollte ich nicht hören! :D
Lieber Wolfgang:
:I :I :I
Was Schoonderwoerds Beethoven angeht, gibt es jenseits unseres kleinen Forums nicht nur Jubel, sogar im groessten deutschsprachigen Forum, das allgemein sehr Schoonderwoerd-begeistert ist, gibt es den einen oder anderen Maulwurf, der anderer Meinung ist. Ich habe es irgendwo schon hier geschrieben: Im "Diapason" bekam die neue Schoonderwoerd-CD eine Stimmgabel, die seltenst vergebene niedrigste Wertung. Was die Klavierfassung des Violinkonzerts angeht: Mir hat damals z.B. Berezovsky (Simax) sehr gut gefallen.
Gruss, Zelenka
Carola (19.07.2008, 14:37): Auf die Gefahr hin, Euch zu langweilen - ich höre gerade dies hier:
Cosima (19.07.2008, 14:50): Original von Zelenka Was die Klavierfassung des Violinkonzerts angeht: Mir hat damals z.B. Berezovsky (Simax) sehr gut gefallen.
Mir auch! :J Berezovsky spielt das fantastisch, viel besser als François-René Duchable. - Ich hätte mir die Schoonderwoerd-Aufnahme fast gekauft - und zwar genau wegen der Klavierfassung des Violinkonzertes, die ich sehr mag! Aber von der ersten Schoonderwoerd-CD der Beethoven-Konzerte war ich auch nicht begeistert, weshalb ich hier erst noch andere Meinungen hören wollte.
Gruß, Cosima
Poztupimi (19.07.2008, 16:15): Lieber Zelenka,
Original von Zelenka
:I :I :I
Was Schoonderwoerds Beethoven angeht, gibt es jenseits unseres kleinen Forums nicht nur Jubel, sogar im groessten deutschsprachigen Forum, das allgemein sehr Schoonderwoerd-begeistert ist, gibt es den einen oder anderen Maulwurf, der anderer Meinung ist. Ich habe es irgendwo schon hier geschrieben: Im "Diapason" bekam die neue Schoonderwoerd-CD eine Stimmgabel, die seltenst vergebene niedrigste Wertung. Was die Klavierfassung des Violinkonzerts angeht: Mir hat damals z.B. Berezovsky (Simax) sehr gut gefallen.
Gruss, Zelenka
Ich kann nur schwer beschreiben, was im Detail mit an Schoonderwords Spiel nicht gefallen hat, nur eine sponatane Assoziation schildern:
Im Film "Die Hexen von Eastwick" gibt es wenn ich mich recht ernnere ziemlich zum Schluß eine Szene, in der Jack Nicholson als kleines, nun nur noch jämmerliches teuflisches Wesen, einfach verpufft. Komische Assoziation, nicht wahr?
Jetzt aber eine nach meinem Empfinden wirklich gute Aufnahme:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571576183.jpg Robert Schumann (1810-1856) Sonate für Klavier Nr. 1 fis-moll op. 11 / Humoreske für Klavier B-Dur op. 20 Angela Hewitt
Grüße, Wolfgang
Zelenka (19.07.2008, 16:22): Original von Poztupimi
Ich kann nur schwer beschreiben, was im Detail mit an Schoonderwords Spiel nicht gefallen hat, nur eine sponatane Assoziation schildern:
Im Film "Die Hexen von Eastwick" gibt es wenn ich mich recht ernnere ziemlich zum Schluß eine Szene, in der Jack Nicholson als kleines, nun nur noch jämmerliches teuflisches Wesen, einfach verpufft. Komische Assoziation, nicht wahr?
Lieber Wolfgang:
Die Assoziation scheint mir gut zu passen. Am Ende verpufft Schoonderwoerd nur noch und hinterlaesst keinen bleibenden Eindruck ...
Gruss, Zelenka
Leif Erikson (19.07.2008, 17:11): Zur Zeit:
Alban Berg "Lulu suite" Arnold Schönberg "Theme & variations" op. 43 B Anton Webern "Im Sommerwind" und "Three pieces for orchestra"
Luisa de Sett, soprano The Philadelphia Orchestra Eugene Ormandy CBS Masterworks LP 1983
Nordolf (19.07.2008, 18:24): Original von daniel5993
Der Kauf dieser Box lohnt sich trotzdem, da hier Rubinstein fast alles eingespielt hat, außer den Etüden und ein paar fehlende Walzer. Zum anderen besteht diese Box aus richtigen CD-Hüllen, also keine Papphüllen, was ich bei einem Preis von 25 € recht nobel finde.
Grüße Daniel
Ja - vermutlich hast Du recht. Obschon ich auch noch die Auswahl auf der Esprit-CD habe. Rubinsteins Spiel ist bei Chopin von einzigartiger Wärme und an den richtigen Stellen trumpft er ordentlich auf (z.B. Scherzo Nr. 2). *seufz* mein armer Geldbeutel...
Zdenek Fibich Symphonien Nr. 1 und Nr. 2 Detroit SO - N. Jarvi
Liebe Grüße :hello O. B.
Liebe Frau Baur bzw. O. B.!
Herzlich willkommen im Forum! :hello Mich würde interessieren, wie die Fibich-Symphonien klingen. Ich kenne die "Zwielicht"-Idylle von ihm. Neeme Järvi als Dirigenten mag ich ohnehin sehr gerne.
Herzliche Grüsse! Jörg
:thanks
"Zwielicht"-Idylle kenne ich leider nicht. Die Symphonien 2 und 3 (nicht 1 und 2), klingen sehr ähnlich wie Dvorak Symphonien 2,3 und 4.
Liebe Grüße :hello O. B. = Otilie Baur
frau baur (19.07.2008, 19:19): Hallo zusammnen, Ich höre derzeit:
Richard Strauss Also Sprach Zarathustra Wiener Philharmoniker Karajan
@ Daniel :thanks
Liebe Grüße :hello O. B.
nikolaus (19.07.2008, 20:37): Boris Beresovsky live vom Festival Verbier mit Schumann und Liszt
hier
Nikolaus.
Leif Erikson (19.07.2008, 21:02): Hallo Nikolaus,
vielen Dank für den Hinweis auf Beresovsky.
Weißt Du zufällig mit welcher audio-bitrate dort gesendet wird? Ich bin erstaunt, wie gut es klingt.
Gruß Leif
nikolaus (19.07.2008, 21:12): Original von Leif Erikson Hallo Nikolaus,
vielen Dank für den Hinweis auf Beresovsky.
Weißt Du zufällig mit welcher audio-bitrate dort gesendet wird? Ich bin erstaunt, wie gut es klingt.
Gruß Leif
Nein, tut mir leid, davon habe ich keine Ahnung :(
Leider habe ich jetzt noch den Fehler gemacht, in der Verbie-Pause in WDR 3 reinzuhören, dort wird ein Konzert des Schumann-Festes 2008 aus Düsseldorf gesendet, gerade läuft
Hector Berlioz Symphonie fantastique, op. 14 für Orchester
Anima eterna, Jos van Immerseel
Jetzt höre ich also parallel...
Nikolaus.
daniel5993 (19.07.2008, 21:15): Jetzt:
Annäherung an Richard Wagner: Schöne ausgewählte Arien, Ouvertüren
Der Fliegende Holländer Ouvertüre (Sinopoli, 1998) Wie aus der Ferne längst vergangener Zeiten (Böhm, 1972)
Rienzi Allmächt'ger Vater (Berner, 1967)
Tannäuser Geliebter sag, wo weilt dein Sinn Dir töne Lob! Die Wunder sei'n gepriesen (Solti 1971) Wie Todesahnung....O du, mein holder Abendstern (Gerdes, 1967)
Lohengrin Nun sei bedankt, mein lieber Schwan..... (Schneider 1992) Das süße Lied verhallt (Kubelik 1972) Im fernem Land, unnahbar euren schritten (Solti, 1987)
Tristan und Isolde Doch unsere Liebe, heisst sie nicht... So stürben wir, um ungetrennt (Kleiber, 1982)
Mild und leise, wie er lächelt (Böhm, 1966)
frau baur (19.07.2008, 21:59): Hallo zusammnen, hier dreht jetzt:
PS. Man bekommt diese Aufnahme mit Cantus Cölln inzwischen für knapp 10 € bei jpc. Das dort abgebildete andere Cover ist nur eine Papphülle, darunter befindet sich die CD mit dem oben zu sehenden ursprünglichen Bild.
nikolaus (20.07.2008, 10:04): Bei Bach mache ich mit, die Partiten 1, 3, 6 gespielt von Piotr Anderszewski:
Cetay (inaktiv) (20.07.2008, 11:02): Original von Zelenka
Die Assoziation scheint mir gut zu passen. Am Ende verpufft Schoonderwoerd nur noch und hinterlaesst keinen bleibenden Eindruck ...
... was in meinen Augen für den Interpreten spricht, denn nicht er soll Eindruck hinterlassen, sondern das Werk. Bei aller kompositorischen Meisterschaft und Dramatik ist kaum anzunehmen, dass ein Genie wie Beethoven nicht auch eine "kosmische" Botschaft vermittelt und die braucht keinen Interpreten sondern ein Medium. In diesem Sinne ergibt die Schoonderwoerd'sche Annäherung rein von der klanglichen Seite her durchaus einen Sinn. Da gibt es kein Zutun des Interpreten, die Musik fließt aus sich selbst heraus, die Klänge entstehen, entfalten sich, wirken zusammen - der metallisch-obertonreiche Klang des Instruments tut sein übriges dazu. Das ist ganz große Kunst, bei der sich der Künstler selbst herausnimmt, um etwas "Höheres" auszudrücken. Für mich dürfte es in der Klassikszene gerne mehr solche wirklichen Diener der Musik geben.
Abbado ist in meinen Augen sicher kein solcher, dennoch macht mir sein aktueller Mozart eine ungemeine Freude:
Mozart; Sinfonie Nr. 38 (Prager); Orchestra Mozart, Abbado
Ja, war ich auch! Und überrascht, weil ich bei dem für Hamelin eher "untypischen Repertoire" (=> Vorurteil) gar nicht mit einer so überzeugenden Einspielung gerechnet hatte!
Jeremias (20.07.2008, 14:47): Und er macht es mehr als überzeugend!
Bei mir jetzt ein weiteres Highlight von Hyperion:
Nach einer hervorragenden Sendung auf Deutschlandradio Kultur über Tschaikowskys Violinkonzert mit Harald Eggebrecht muss nun genau dieses herrliche Werk sein. Auch wenn sie in der Sendung nicht vorkam: - meine Lieblingsinterpretation stammt bislang von Leonid Kogan, begleitet von Vassily Nebolsin und dem USSR State Symphony Orchestra in einer klanglich sehr guten Monoaufnahme aus dem Jahre 1950. Die schiere Intensität von Kogans Geigenton entspricht genau jener Forderung nach "Existenzialität, Draufgängertum, männlicher Power, 'Hemd-aufreissen-und-Herz-zeigen'", die Eggebrecht für den besten Angang an diese Musik hält.
Ich brauche aber unbedingt auch David Oistrakh von 1968: - mit ziemlicher Sicherheit lief in der Sendung die Melodiya-Aufnahme aus der Oistrakh-Edition, welche erfreulicherweise auch noch das Sibelius-Konzert enthält. Das war einfach zu schön...
Nordolf (20.07.2008, 17:37):
Carola (20.07.2008, 17:38): Bei mir Bach/Grumiaux - trotz aller Konkurrenz immer noch meine liebste Aufnahme:
Rachmaninov (20.07.2008, 17:53): Original von Nordolf Ich brauche aber unbedingt auch David Oistrakh von 1968: - mit ziemlicher Sicherheit lief in der Sendung die Melodiya-Aufnahme aus der Oistrakh-Edition, welche erfreulicherweise auch noch das Sibelius-Konzert enthält. Das war einfach zu schön...
Ist die nicht in der Brilliant Box drin?
Rachmaninov (20.07.2008, 17:53): Original von Cosima Original von Jeremias Ich bin begeistert!
Ja, war ich auch! Und überrascht, weil ich bei dem für Hamelin eher "untypischen Repertoire" (=> Vorurteil) gar nicht mit einer so überzeugenden Einspielung gerechnet hatte!
Die Aufnahme hat klasse, trotz voruurteile gegen den dirigen
Cosima (20.07.2008, 18:47): Original von Nordolf ...'Hemd-aufreissen-und-Herz-zeigen'
:J Ich habe im Tschaikowsky-Faden eine kleinen Beitrag zu der Sendung verfasst, aber dieses herrliche Zitat leider vergessen! Ja, das trifft es wirklich! Sehr schön hat Eggebrecht das formuliert - genauso möchte ich das Konzert hören!
Oistrach habe ich auch noch nicht, aber Elman (den ich vorher nur dem Namen nach kannte) hat mich ungeheuer fasziniert! So ein wunderschöner Geigenton!
Aber Repin ist natürlich auch großartig, deshalb dies hier nun:
Cosima (20.07.2008, 19:00): Original von Nordolf Ich brauche aber unbedingt auch David Oistrakh von 1968: - mit ziemlicher Sicherheit lief in der Sendung die Melodiya-Aufnahme aus der Oistrakh-Edition, welche erfreulicherweise auch noch das Sibelius-Konzert enthält.
Ja, das muss sie sein. Allerdings nur noch als Gebrauchtware zu bekommen, wie es aussieht. Auch die Elman-Aufnahme ist bei jpc gar nicht mehr und bei amazon nur mit langer Lieferzeit zu beziehen. Ein Elend ist das. :(
Gruß, Cosima
Nordolf (20.07.2008, 19:05): Original von Rachmaninov Original von Nordolf Ich brauche aber unbedingt auch David Oistrakh von 1968: - mit ziemlicher Sicherheit lief in der Sendung die Melodiya-Aufnahme aus der Oistrakh-Edition, welche erfreulicherweise auch noch das Sibelius-Konzert enthält. Das war einfach zu schön...
Ist die nicht in der Brilliant Box drin?
Ich habe eben auf der Brilliant-Seite nachgesehen. Ja - du hast offenbar recht. Na klasse! - dann kann es gleich diese Box sein.
Danke für den Hinweis! :thanks
Jeremias (20.07.2008, 19:06): Bei mir jetzt Opernkunst vom Feinsten:
Nordolf (20.07.2008, 19:21): Original von Cosima Original von Nordolf Ich brauche aber unbedingt auch David Oistrakh von 1968: - mit ziemlicher Sicherheit lief in der Sendung die Melodiya-Aufnahme aus der Oistrakh-Edition, welche erfreulicherweise auch noch das Sibelius-Konzert enthält.
Ja, das muss sie sein. Allerdings nur noch als Gebrauchtware zu bekommen, wie es aussieht. Auch die Elman-Aufnahme ist bei jpc gar nicht mehr und bei amazon nur mit langer Lieferzeit zu beziehen. Ein Elend ist das. :(
Gruß, Cosima
Bei jpc ist die Melodiya-Aufnahme neu für ca. 13 € zu bekommen. Aber Rachmaninov scheint recht zu haben: - auf der Brilliant-Box ist das Jahr 1968 und als Dirigent Rozhdestvensky angegeben.
Elman fand ich gleichfalls sehr beeindruckend.
Herzliche Grüsse! Jörg
nikolaus (20.07.2008, 19:22): Kurzfristige Programmänderung, doch lieber im Netz live vom Verbier Festival:
UBS Verbier Festival Orchestra Paavo Järvi direction Mayuko Kamio violon Alisa Weilerstein violoncelle Jonathan Gilad piano
Tchaïkovski Roméo et Juliette, ouverture-fantaisie d’après William Shakespeare
Beethoven Concerto pour piano, violon, violoncelle et orchestre en Ut majeur op. 56
Rachmaninov Symphonie N° 2 en mi mineur op. 27
Nikolaus.
Cosima (20.07.2008, 20:02): Original von Nordolf Bei jpc ist die Melodiya-Aufnahme neu für ca. 13 € zu bekommen. Aber Rachmaninov scheint recht zu haben: - auf der Brilliant-Box ist das Jahr 1968 und als Dirigent Rozhdestvensky angegeben.
Laut dieser Discographie ist die 1968-er Aufnahme unter Rozhdestvensky aber auf jeden Fall bei Melodiya erschienen. Brillant hätte sie also übernommen. Ist das sicher?
Danke für den Hinweis auf jpc, dort hatte ich sie nicht gefunden.
Ebenfalls eine ausdrucksvolle Interpretation des Tschaikowsky-Konzertes. Repins sonorer, erdiger Ton liegt mir recht gut - genauso wie das schwermütige Myaskovsky-Werk mit seinem epischen Atem.
nikolaus (20.07.2008, 21:51): Original von nikolaus Kurzfristige Programmänderung, doch lieber im Netz live vom Verbier Festival:
UBS Verbier Festival Orchestra Paavo Järvi direction Mayuko Kamio violon Alisa Weilerstein violoncelle Jonathan Gilad piano
Tchaïkovski Roméo et Juliette, ouverture-fantaisie d’après William Shakespeare
Beethoven Concerto pour piano, violon, violoncelle et orchestre en Ut majeur op. 56
Rachmaninov Symphonie N° 2 en mi mineur op. 27
Nikolaus.
Das hat Spaß gemacht!!
Järvi ist einfach ein toller Dirigent, er strahlt eine ungeheuer positive Energie aus. Und mit seinem verschmitzten Lächeln und seinen strahlenden Augen reißt er das Orchester richtig mit. Man sieht/hört wirklich, was er dirigiert. Das Orchester folgt im aufs Wort/auf jede Anweisung, spielt klangschön und ist sehr engagiert. Es macht große Freude, diesen jungen Menschen, die so offensichtlich mit Spaß bei der Sache sind, zuzusehen.
Unter den Solisten des Triple-Konzerts ragte meiner Meinung nach die Cellistin Alisa Weilerstein besonders heraus: dunkler, samtiger, geschmeidiger und leidenschaftlicher Ton. Auch der Pianist Jonathan Gilad hat mir gefallen, allerdings kann ich ihm nicht gut zusehen, denn er sitzt teilweise sehr verkrampft am Flügel, de linken Ellenbogen hält er so seltsam zur Seite... Die Geigerin Mayuko Kamio war mir vollkommen unbekannt. Sie war die Schwächste unter den dreien, auch wenn sie sich mit Fortschreiten des Konzertes immer mehr steigerte. Ihren Ton fand ich eher dünn, es fehlte etwas Charakter.
Kurz: ein sehr schönes Konzert!!
Nikolaus.
nikolaus (20.07.2008, 21:57): Auch wenn es im Anschluss an das Konzert nicht so passt, aber ich wollte noch mit Beresovskys Version der Liszt-Sonate, die er gestern in Verbier gespielt hat, vergleichen:
2. Fassung 1890 Georg Solti / Wiener Philharmoniker (um) 1967 (herum)
Eine sehr kompakte und straffe Bruckner-Aufnahme. Für Langsamkeits- oder Detail-Fetischisten wird das hier sicherlich nicht erste Wahl sein, aber die Schwere und Dramatik dieser "apokalyptischen" Symphonie spielt Solti ganz wunderbar heraus. Insofern könnte diese CD ein guter Einstieg für Leute sein, denen Bruckner sonst zu langatmig ist. Langweilig ist Solti ganz bestimmt nicht!
Rachmaninov (21.07.2008, 07:52): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947334323.jpg
Ebenfalls eine ausdrucksvolle Interpretation des Tschaikowsky-Konzertes. Repins sonorer, erdiger Ton liegt mir recht gut - genauso wie das schwermütige Myaskovsky-Werk mit seinem epischen Atem.
Genau, dieser erdige Ton paßt ideal zum Werk (IMHO)
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028943990028.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 "Choral" Luba Orgonasova, Anne Sofie von Otter, Anthony Rolfe Johnson, Gilles Cachemaille / The Monteverdi Choir, Orchestre Révolutionaire et Romantique / John Eliot Gardiner
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (21.07.2008, 18:48): Quasi der erste Teil einer Antwort auf Cosimas Frage:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0828765894029.jpg Verschollenen Lieder eines Rheinischen Harfners Sequentia: Agnethe Christensen, Gesang Eric Mentzel, Gesang Benjamin Bagby, Harfe Norbert Rodenkirchen, Flöte
Grüße, Wolfgang
frau baur (21.07.2008, 18:52): Hallo zusammnen, jetzt bei mir im Player:
Franz Joseph Haydn: Symphonien Nr. 30, Nr. 53 und Nr. 69 Concentus musicus Wien Nikolaus Harnoncourt
Liebe Grüße :hello O. B
Cosima (21.07.2008, 19:09): Original von Poztupimi Quasi der erste Teil einer Antwort auf Cosimas Frage: Nur zu... :J Bei mir Shlomo Mintz mit atemberaubender Technik, aber eben nicht nur Technik... :times10 http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QPKWNM4WL._SL500_AA240_.gif
Gruß, Cosima
Nordolf (21.07.2008, 19:28): Original von Cosima Original von Nordolf Bei jpc ist die Melodiya-Aufnahme neu für ca. 13 € zu bekommen. Aber Rachmaninov scheint recht zu haben: - auf der Brilliant-Box ist das Jahr 1968 und als Dirigent Rozhdestvensky angegeben.
Laut dieser Discographie ist die 1968-er Aufnahme unter Rozhdestvensky aber auf jeden Fall bei Melodiya erschienen. Brillant hätte sie also übernommen. Ist das sicher?
Danke für den Hinweis auf jpc, dort hatte ich sie nicht gefunden.
Gruß, Cosima
Ja - es ist sicher. Ich habe mir die Brilliant-Box heute gekauft. Dort stimmen nicht nur die Angaben von Dirigent und Orchester, sondern auch das Aufnahmedatum mit dem in der verlinkten Discographie überein - der 27. 9. 1968.
Herzliche Grüsse! Jörg
Rachmaninov (21.07.2008, 19:31): bei mir nun nochmals
Jetzt fliegen hier gleich bei den Nachbarn die Hüte weg, die Drums am Anfang sind der Hammer :engel
Cosima (21.07.2008, 19:36): Original von Nordolf Ja - es ist sicher. Ich habe mir die Brilliant-Box heute gekauft. Dort stimmen nicht nur die Angaben von Dirigent und Orchester, sondern auch das Aufnahmedatum mit dem in der verlinkten Discographie überein - der 27. 9. 1968.
Oh, danke! Ich war heute bei jpc und habe die Melodiya-Aufnahme schon mal vorsorglich bestellt. Aber in diesem Falle lohnt es sich eher, die Brillant-Box zu kaufen.
Gruß, Cosima
nikolaus (21.07.2008, 20:37): Um gegen das trübe Wetter (gleich mache ich die Heizung an :() anzukämpfen:
Wolfgang Amadeus Mozart: KK Nr. 27 KV595 Emil Gilels Wiener Philharmoniker - Böhm
Wunderschönes Werk! Spitzenaufnahme! :down
Liebe Grüße :hello O. B.
Poztupimi (21.07.2008, 22:25): Habe eine LP rausgesucht und sogar eine Bild des Covers gefunden (auch wenn es keine Ewigkeiten Bestand haben wird):
http://i3.ebayimg.com/01/i/000/dd/a5/c4be_1.JPG Joaquin Rodrigo (1901-1999) Concierto Serenata para Arpa y Orquesta (1954) Nicanor Zabaleta / Radio-Symphonie-Orchester Berlin / Ernst Marzendorfer
Laut Cover habe zahlreiche Komponisten für Zabaleta Werke komponiert, Rodrigo war einer von ihnen (wobei mir nicht ganz klar wird, ob diese Serenade dazugehört).
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (21.07.2008, 22:44): Nun meine zweite Harfenmusik-LP
(bei mir die deutsche Stereo-Pressung mit breitem grünen Electrola-Rand, das Bild ist das Gleiche, nur die Anordnung von Bild und Text unterscheidet sich):
http://i21.ebayimg.com/04/i/06/64/56/c1_1.JPG Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299 Elaine Shaffer, Flöte / Marilyn Costello, Harfe Philharmonia Orchestra London / Yehudi Menuhin
@ Cosima:
primär würde ich es als Flötenkonzert bezeichnen, da diese für mein Geschmack doch ziemlich dominant ist. Aber ganz nett und angenehm zu hören. Nur ganz anders als die "Concierto Serenata para Arpa y Orquesta", sodaß ich mich nicht in der Lage sehe, Stil etc. von Costello mit Zabaleta zu vergleichen.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (21.07.2008, 23:16): Nachdem ich am Wochenende bei den div. Durchgängen des vierten Satzes von Beethovens 9er bei mir gedacht habe "warum nicht gleich mal wieder Brahms' Requiem hören" und da ich den Einsatz der Harfe suche:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356690325.jpg Johannes Brahms (1833-1897) Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift für Soli, Chor und Orchester op. 45 Elisabeth Schwarzkopf, Dietrich Fischer-Dieskau /Philharmonia Chorus London Philharmonia Orchestra London / Otto Klemperer
Bei mir lief heute den ganzen Abend Musik aus dieser Oistrakh-Box. Allerdings gehe ich hübsch nach der Reihenfolge vor und so muss das Tschaikowsky VK noch warten. :engel
Gerade höre ich das Beethoven VK - vorher liefen: Mendelssohn VK, Dvorak VK, Schostakowitsch VK 1 & 2, Lalo Symphonie Espagnole, Bruch Schottische Fantasie.
Der Ton von Oistrakh ist natürlich ganz herrlich - ich empfinde ihn als sehr leuchtend und singend (manchmal fast sprechend). :down
Klangtechnisch lag für mich das Meiste bislang im grünen Bereich - außer der Lalo-Aufnahme, die schon arg kratzte.
Cetay (inaktiv) (22.07.2008, 07:21): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0794881805228.jpg Mahler; Das Lied von der Erde (Version von Schönberg und Riehn mit Kammerorchester); Birigit Remmert, Hans Peter Blochwitz, Ensemble Musique Oblique, Philippe Herreweghe Großartig! :down :engel
In recht spektakulärem Klang das LSO unter Eugene Goossens in Berlioz' Symphonie fantastique.
Gruß, Zelenka
Poztupimi (22.07.2008, 17:33): Hallo zusammen,
zum Feierabend Beethoven:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41W4KJEJ26L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Quintett für Klavier, Oboe, Klarinett, Horn und Fagott Es-Dur op. 16 Alfred Brendel, Piano Heinz Holliger, Oboe Eduard Brunner, Klarinette Hermann Baumann, Horn Klaus Thunemann, Fagott
Grüße, Wolfgang
frau baur (22.07.2008, 18:00): Hallo zusammnen, bei mir läuft gerade:
http://www.crudus.eu/vinyl/kara3.JPG
LP Beethoven: Eroica Berliner Philharmoniker Karajan
Liebe Grüße :hello O. B.
Carola (22.07.2008, 18:04): Bei mir Bachs Violinsonaten - oder jedenfalls das, was Gould und Laredo daraus gemacht haben...
Zelenka (22.07.2008, 20:17): Original von Poztupimi Lieber Zelenka,
Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WDnpS5N1L._SL500_AA240_.jpg
Beethoven, Symphonie No. 4, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, P. Järvi :down
Gruß, Zelenka
volle Zustimmung, wie schon bei 3./8.!
Ungeachtet Abbado, van Immerseel und all der anderen GA in meinen Schränken: die nächste aus der Reihe wird den Weg in meine Sammlung finden.
Gruß, Wolfgang
Lieber Wolfgang:
Ich hoffe, daß ich nach dem ersten Hören nicht wieder ins Nörgeln gerate, ich war jedenfalls ganz begeistert. Und die Symphonien 1 und 5 werden kommen müssen. Mit Immserseel kann ich immer noch nicht vergleichen ... :I
Gruß, Zelenka
Poztupimi (22.07.2008, 20:20): Wahrscheinlich weniger himmlisch:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dRjTotjoL._SL500_AA240_.jpg Dmitri Shostakovich (1906-1975) Symphonie Nr. 5 d-moll op. 47 WDR Sinfonieorchester / Rudolf Barshai
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (22.07.2008, 21:16): Jetzt bei mir diese:
Arnold Schönberg (1874-1951) Verklärte Nacht – Streichsextett op. 4 Hollywood String Quartet Alvin Dinkin, Viola Kurt Reher, Violoncello
Tchaikovsky Symphonie Orchestra Vladimir Fedoseyev 1998
Poztupimi (22.07.2008, 22:00): Lieber Zelenka,
Original von Zelenka
Ich hoffe, daß ich nach dem ersten Hören nicht wieder ins Nörgeln gerate, ich war jedenfalls ganz begeistert. Und die Symphonien 1 und 5 werden kommen müssen. Mit Immserseel kann ich immer noch nicht vergleichen ... :I
Gruß, Zelenka
Gute Güte, wo hast Du die bestellt? Hoffentlich war sie wenigstens extrem preisgünstig. JPC meldet "am Lager", Caiman "wird in 4 bis 7 Tagen geliefert" und Amazon gibt "versandfertig in 1 bis 3 Wochen an" (hat bei mir zuletzt bei CDs mit dieser Angabe weniger als 1 Woche gedauert). Und mehr als 40 Euro kostet sie bei keinem der drei genannten.
Grüße, Wolfgang
frau baur (22.07.2008, 22:44): Hallo zusammnen, derzeit im Player:
Poztupimi (22.07.2008, 23:33): Mal wieder zum Ausklang:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124161323.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 6 D-Dur BWV 1012 Gavriel Lipkind
Zelenka (23.07.2008, 11:45): Original von Poztupimi Lieber Zelenka,
Original von Zelenka
Ich hoffe, daß ich nach dem ersten Hören nicht wieder ins Nörgeln gerate, ich war jedenfalls ganz begeistert. Und die Symphonien 1 und 5 werden kommen müssen. Mit Immserseel kann ich immer noch nicht vergleichen ... :I
Gruß, Zelenka
Gute Güte, wo hast Du die bestellt? Hoffentlich war sie wenigstens extrem preisgünstig. JPC meldet "am Lager", Caiman "wird in 4 bis 7 Tagen geliefert" und Amazon gibt "versandfertig in 1 bis 3 Wochen an" (hat bei mir zuletzt bei CDs mit dieser Angabe weniger als 1 Woche gedauert). Und mehr als 40 Euro kostet sie bei keinem der drei genannten.
Grüße, Wolfgang
Lieber Wolfgang:
Das mit Immerseels Beethoven-Symphonien ist eine unendliche Geschichte, Amadé könnte auch mitreden. Ursprünglich war die Box bei amazon.fr bestellt, dann habe ich bei Tangotienda zugeschlagen und warte noch heute. Alles ganz blödsinnig, ich hätte es einfacher haben können. Wie das chinesische Sprichwort besagt: Der einfachste Weg in ein Haus ist durch die Tür ...
Rachmaninov (23.07.2008, 14:30): Original von Nordolf Original von Rachmaninov Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590011867.jpg
Irgendwie frage ich mich immer was Nordolf hier wohl als Beschreibung wählen würde ?( :I
Aho steht auf meiner Wunschliste - ich wäre neugierig auf die 12., da sie sich auf die finnische Sagenwelt beziehen soll.
:hello Jörg
Mein Eindruck der 12. Sinfonie ist: bombastisch. Kann mir sehr gut vorstellen, dass sie Dir sehr gut gefallen würde!
Poztupimi (23.07.2008, 16:54): Den frühen Ferierabend mit Brahms eingeleitet:
Johannes Brahms (1833-1897) 4 Gesänge für Frauenchor, 2 Hörner und Harfe op. 17
The Monteverdi Choir / John Eliot Gardiner Delyth Wynne, Harfe / Anthony Halstead, Horn / Christian Rutherford, Horn
Chamber Choir of Europe / Nicol Matt Martina Schrott, Harfe / Sebastian Schindler, Horn / Sebastian Schorr, Horn
Es tönt ein voller Harfenklang – Friedrich Ruperti (1805-1867) Es tönt ein voller Harfenklang, Den Lieb' und Sehnsucht schwellen, Er dringt zum Herzen tief und bang Und läßt das Auge quellen.
O rinnet, Tränen, nur heran, O schlage, Herz, mit Beben! Es sanken Lieb' und Glück ins Grab, Verloren ist das Leben!
Von wegen Heiligenschein, gefährliches Instrument offensichtlich :D
Viele Grüße, Wolfgang
PS Nein, ich werde jetzt nicht von jedem Lied oder Madrigal, daß ich höre, den Text posten!
Cosima (23.07.2008, 17:32): Original von Poztupimi
Von wegen Heiligenschein, gefährliches Instrument offensichtlich :D
Zu putzig das Harfen-Männchen. :D Oder besser gesagt Weibchen, weil die Harfe vorwiegend von Frauen gespielt wird. Warum eigentlich? Weil das Instrument eine weibliche Form hat? Sicher nicht. - Oder gibt es historisch gewachsene Gründe oder gilt es einfach als unmännlich.....?
Poztupimi (23.07.2008, 17:34): Der späteren Aufnahme mit den Wienern kann ich nicht sonderlich viel abgewinnen, vielleicht ja diesem bisher ungehörten Gebraucht-Kauf:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RNRVPY6DL._SL500_AA240_.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 8 c-moll WAB 108 (2. Fassung von 1890) Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan Eine Aufnahme aus dem Jahr 1957
Leider ist diese Box ja klanglich sehr durchwachsen (meist jedoch im grünen Bereich), aber die Aufnahme des gerade gehörten Glazunov VK aus dem Jahre 1947 hat einen sehr guten Transfer bekommen.
Und wie bewegend Oistrakh hier spielt - ein ganz tief empfundener Lyrismus...
Gerrit Zitterbart auf einem Hammerflügel mit oberschlägiger Mechanik (Nanette Streicher und Sohn 1829, also ein Jahr nach Schuberts Tod). Er spielt D 960 und im Anschluß dann allerlei Leichtes (Walzer, Deutsche, Ecossaisen).
Poztupimi (23.07.2008, 20:13): Noch einmal Gesang, diesmal mit Klavierbegleitung und etwas moderner als Brahms:
Arnold Schönberg (1874-1951) 15 Gedichte aus "Das Buch der hängenden Gärten" von Stefan George op. 15 (1908-1909) Roswitha Trexler, Sopran / John Tilbury, Piano
Poztupimi (23.07.2008, 21:02): Jetzt ein großer Sprung aus dem frühen 20. ins 16. Jahrhundert:
Claude Le Jeune (ca. 1528-1600) Le Printans – Chansons en vers mésurés à l'antique Text: Jean-Antoine de Baif (1532-1589) Huelgas Ensemble / Paul van Nevel
Grüße, Wolfgang
frau baur (23.07.2008, 22:14): Hallo zusammnen, hier dreht jetzt:
LP Beethoven KK Nr. 2 und Nr. 4 Kempff Berliner Philhamoniker - Leitner
Liebe Grüße :hello O. B.
nikolaus (23.07.2008, 22:32): Martha Argerich spielt die Partita No. 2 von Bach beim diesjährigen Verbier Festival
:down Nikolaus.
ClockworkOrange (23.07.2008, 22:34): Oh, du göttlicher Beethoven :down
In Ermangelung eines Plattenspielers (und einer umfangreichen CD-Sammlung) gebe ich mit mit youtube zufrieden *hmpf* :
Murray Perahia plays Beethoven Moonlight sonata mvt. 3 http://www.youtube.com/watch?v=B0oUefWW4HY
Poztupimi (23.07.2008, 22:39): Jetzt diese wie ich finde wunderbare CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TAWZ5MF4L._SL500_AA240_.jpg La Belle Epoque –The Songs of Reynaldo Hahn (1875-1947) Susan Graham, Mezzosopran / Roger Vignoles, Piano
Viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (23.07.2008, 23:20): Ich bin natürlich bei diesem Konzert aus Verbier hängengeblieben. Das ganze Programm sah so aus:
RENCONTRES INEDITES I
Joshua Bell, Henning Kraggerud, violon Yuri Bashmet alto Mischa Maisky violoncelle Martha Argerich, Stephen Kovacevich, piano
Bach Partita N° 2 en ut mineur BWV 826 (Argerich)
Mozart Andante et cinq variations pour piano à quatre mains en Sol majeur K 501 (Argerich/Kovacevich)
Chostakovitch Quintette pour piano et cordes en sol mineur op. 57 (Argerich/Bell/Kraggerud/Bashmet/Maisky)
Das war ein HAMMER!! Hier kann man es sehen und hören.
Nikolaus.
Gamaheh (24.07.2008, 00:13): Original von nikolaus Ich bin natürlich bei diesem Konzert aus Verbier hängengeblieben.
Das war ein HAMMER!! Hier kann man es sehen und hören.
Nikolaus.
Toll ! Es ist ja selten genug, daß man Martha Argerich dieser Tage solo spielen sieht. Danke für den Hinweis !
Cetay (inaktiv) (24.07.2008, 07:43): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0635212011126.jpg Kompositionen für Violine und Schlagzeug-Orchester von Lou Harrison und anderen; Madeleine Mitchell, Ensemble Bash
Eine meiner Vielgehörten. Bisher habe ich mich meistens auf das Harrison-Konzert konzentriert, aber auch die anderen Kompositionen (von mir bislang völlig unbekannten Komponisten: Dudley, O'Regan, Jones, Limbrick) sind großartig.
Carola (24.07.2008, 11:51): Ich höre - selten genug - Vivaldi
Ich verfahre nach dem Prinzip der maximalen Faulheit und zitiere mich selbst:
Original von mir Weberns 10-minütige Sinfonie ist ein Zwölftonstück reinrassiger Schule, das seine (zweifelhafte) Bekanntschaft hauptsächlich durch miese Aufführungen erlangt hat. Unter den kundigen Händen von Robert Craft zeigt sich, dass auch mit einem Kompositonsschema, das die alten harmonischen Begrenzungen vollkommen aufhebt, großartige Musik herauskommen kann. Der erste Satz, überschrieben mit Adagio, ruhig schreitend, ist ein Doppelkanon in Sonatenform. Der zweite Satz ist ein Variationensatz mit Coda, der vor allem durch reizvolle klangliche Metamorphosen besticht und bisweilen an Debussy erinnert.
Poztupimi (24.07.2008, 17:39): Hallo zusammen,
Gerade verklingt In paradisum:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31B00Z5MEEL._SL500_AA240_.jpg Gabriel Fauré (1845-1924) Requiem für Sopran, Bariton, vierstimmigen gemischten Chor und großes Orchester d-moll op. 48 (3. Fassung) Johanette Zomer, Sopran / Stephan Genz, Bariton Chœur de la Chapelle Royale, Collegium Vocale Gent / Orchestre des Champs Elysées / Philippe Herreweghe
Herreweghe hat für diese seine zweite Aufnahme die Fassung für großes Orchester gewählt. Die Tempi sind gegenüber der ersten Aufnahme von 1988 meist deutlich getragener, Außerdem versucht er, die Aussprache – "gallikanisch" lt. Beiheft – zu rekonstruieren. Sprich "ü" statt "u", Endungen auf "um" wie "om". Für mich immer wieder ungewohnt, wenn "pie schesü" gesungen wird.
Grüße, Wolfgang
Zelenka (24.07.2008, 17:43): Zum ersten Mal bei mir Haydns Schöpfung in englischer Sprache und mit großem Chor und Orchester (jeweils mehr als hundertköpfig):
nikolaus (24.07.2008, 18:57): Original von Gamaheh Original von nikolaus Ich bin natürlich bei diesem Konzert aus Verbier hängengeblieben.
Das war ein HAMMER!! Hier kann man es sehen und hören.
Nikolaus.
Toll ! Es ist ja selten genug, daß man Martha Argerich dieser Tage solo spielen sieht. Danke für den Hinweis !
Warst Du nicht da, Nikolaus ?
Was heißt eigentlich "VOD" ?
Nocturne Grüße, Gamaheh
Nee, ich war leider nicht da, aber wenn ich mir diese Konzerte anhöre/ansehe, bekomme ich direkt Lust, Lugano und HH mal untreu zu werden...
So, und jetzt musst Du mir mal auf die Sprünge helfen: "VOD" ?!? Woher hast Du das? Habe ich das in geistiger Umnachtung (oder nächtlicher Umgeistung) geschrieben? Ich kann es nirgends finden...
Gruß, Nikolaus.
Gamaheh (24.07.2008, 19:46): Original von nikolaus Original von Gamaheh
Was heißt eigentlich "VOD" ?
Nocturne Grüße, Gamaheh
Nee, ich war leider nicht da, aber wenn ich mir diese Konzerte anhöre/ansehe, bekomme ich direkt Lust, Lugano und HH mal untreu zu werden...
So, und jetzt musst Du mir mal auf die Sprünge helfen: "VOD" ?!? Woher hast Du das? Habe ich das in geistiger Umnachtung (oder nächtlicher Umgeistung) geschrieben? Ich kann es nirgends finden...
Gruß, Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
Deine nächtliche Umgeistung in allen Ehren, aber das hattest nicht Du erwähnt, sondern Medici.tv; dort hieß es: "demnächst als VOD" bei dem Konzert von J-F. Neuburger, das ich leider verpaßt hatte (weil ich im Büro gelegentlich auch mal was anderes zu tun habe als Musik zu hören), aber jetzt gerade höre/sehe.
Dieser junge Mann von 21 Lenzen ist wirklich enorm - und hat bereits ein enormes Repertoire!
Inzwischen habe ich mir zusammengereimt, daß "VOD" "Video on demand" heißt.
AIS überspringe ich, der Bariton Gesang ist mir zu "heftig"
Zelenka (24.07.2008, 20:22): Original von Gamaheh Original von Gamaheh Konzert von J-F. Neuburger, das ich leider verpaßt hatte
Dieser junge Mann von 21 Lenzen ist wirklich enorm - und hat bereits ein enormes Repertoire!
Wie er Beethovens Hammerklavier-Sonate bezähmt, ist grandios!
Muß die Hammerklavier-Sonate denn bezähmt werden?
Gruß, Zelenka
Nordolf (24.07.2008, 20:23): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3377891310578.jpg
Xenakis
AIS überspringe ich, der Bariton Gesang ist mir zu "heftig"
Ah, schade - genau dieses Stück mag ich besonders von der CD. Der Bariton darf ja hier einige Töne von sich geben, die sonst ganz bestimmt nicht zu seinem Repertoire gehören. :D Xenakis wollte die Interpreten immer wieder dahin bringen, Ausdruck anders als üblich zu erzeugen und ihre Gewohnheiten zu brechen. Schließlich luden ihn viele gar nicht mehr gerne zu den Proben seiner Stücke ein: - wie er selbst sagte: "man hat Angst davor".
Giya Kancheli "Styx für Bratsche, gemischten Chor und Orchester"
John Tavener "The Myrrh-Bearer für Bratsche, Chor und Schlagwerk"
Bratsche: Maxim Rysanov Schlagwerk: Rihards Zalupe Maris Sirmais / Liepaja Symphony Orchestra Kamer... Choir Men Of The State Choir Latvia 2006
Postmoderne Mystik... Die Stücke haben viele Ähnlichkeiten miteinander. Beide sind sehr weit und offen angelegt. Die Laut-Leise-Dynamik ist teils bis zum Extrem getrieben, besonders bei Kancheli. Die Bratsche spielt lange Melodiebögen, die manchmal in Stille enden - unterbrochen von heftigen, krachenden Orchester- oder Schlagwerkattacken und vom lauter werdenden, pathetischen Chor. Der Chor begleitet - häufig wie von Ferne - diese endlos verschwebenden Geigenklänge. Schließlich nimmt alles immer wieder einen klagenden, introvertieren Ton an: - eine Bratsche in Meditations- oder Gebetshaltung. Beide Kompositionen sind von der ostkirchlichen Tradition inspiriert. Die Aufnahmen wurden im Dom zu Riga in Lettland realisiert - dem 1211 erbauten größten Sakralbau des Baltikums.
Gamaheh (24.07.2008, 21:00): Original von Rachmaninov Original von Gamaheh Wie er Beethovens Hammerklavier-Sonate bezähmt, ist grandios!
technisch bezähmt oder gesamtheitlich?
Sowohl als auch !
Original von Zelenka Muß die Hammerklavier-Sonate denn bezähmt werden?
Ich denke schon, daß das nicht so ganz einfach ist.
Hinterher spielte er Debussy, Chopin und Schumann. Der "Kleine" (ich erlaube mir diese respektlos klingende Bezeichnung, weil er etwa im gleichen Alter wie meine Söhne ist - ist aber nicht so gemeint) reist mit seiner jugendlichen Energie von einem Ende der Welt zum anderen, um zu musizieren. Im November gibt er sein Hamburg-Debüt.
Grüße, Gamaheh
Jeremias (24.07.2008, 21:05): Gerade bei mir zu Ende gegangen:
Cetay (inaktiv) (25.07.2008, 07:23): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886971293623.jpg
kam mir eben irgendwie wieder in den Sinn :engel
Sibelius VK
Eben auch mal wieder gehört. Was für ein wunderbar voller, warmer, innerlich bewegter Ton. Wenn ich Lisa spielen höre, denke ich an Goldbarren im Kerzenlicht und an vanilleduftende Eichenfässer... :ignore
Rachmaninov (25.07.2008, 07:24): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886971293623.jpg
kam mir eben irgendwie wieder in den Sinn :engel
Sibelius VK
Eben auch mal wieder gehört. Was für ein wunderbar voller, warmer, innerlich bewegter Ton. Wenn ich Lisa spielen höre, denke ich an Goldbarren im Kerzenlicht und an vanilleduftende Eichenfässer... :ignore
Gut, daran denke ich nicht gerade. Schade nur, dass das Orchester irgendwie nicht auf dem Niveau ist wie die Solistin.
Cetay (inaktiv) (25.07.2008, 07:26): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov
Sibelius VK
Eben auch mal wieder gehört. Was für ein wunderbar voller, warmer, innerlich bewegter Ton. Wenn ich Lisa spielen höre, denke ich an Goldbarren im Kerzenlicht und an vanilleduftende Eichenfässer... :ignore
Gut, daran denke ich nicht gerade. Schade nur, dass das Orchester irgendwie nicht auf dem Niveau ist wie die Solistin.
Da stimme ich zu. Das kann bei Beethoven mit den Bremern ja nur besser werden.
Weil ein Cembalo so hell klingt (im Vergleich zum modernen Flügel). Nach einer Weile geht mir dieses Helle, Surrende auf die Nerven. Auch mein Tinnitus protestiert. Aber bei dieser Aufnahme geht es recht gut, liegt vielleicht auch am Instrument.
Poztupimi (25.07.2008, 18:05): Hallo zusammen, Start in das Wochenende mit dieser CD:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0822186050255.jpg Dmitri Shostakovich (1906-1975) Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 cis-moll op. 129 Sergey Khachatryan / Orchestre National de France / Kurt Masur
Wie ich finde schon noch etwas "spröder" als die Nr. 1.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (25.07.2008, 18:17): Original von ClockworkOrange Frisch erworben :
Da ich bisher nur die älteren Aufnahmen kenne, musste ich mich erstmal umstellen; die DVD-Box besteht ausschließlich aus Aufnahme aus den 80ern.
Die 5. ist meiner Meinung nach besser gelungen, wohingegen die 9. früher mehr Schmackes hatte. Nun ja, ich setze mich noch damit auseinander.
P.S. : Wie fügt man ein Bild ein ? Ich bin in diesen Dingen leider nicht so fit.
Guckst Du hier :D
Allerdings scheint mir bei der von Dir eingesetzten URL des Bildes was zu fehlen ?(
Grüße, Wolfgang
ClockworkOrange (25.07.2008, 18:27): Wenn man die URL ins Adressfenster kopiert, gelangt man auf diese Seite bei Amazon : http://www.amazon.de/gp/product/images/B000X9VTLC/ref=dp_image_0?ie=UT F8&n=284266&s=dvd-de Was fehlt denn da ? ?(
Also es handelt sich um Beethovens Symphonien dirigiert von Karajan.
Deinen Link kann ich leider nicht sehen, "Ihnen wird der Zutritt zu dieser Seite verwehrt".Trotzdem danke für deine Hilfe, ich lern das schon noch :)
Etienne-Nicolas Mehul: Symphonien Nr. 1 & 2 Les Musiciens du Louvre - Minkowski
Schönes Wochenende wünscht :hello O. B.
Poztupimi (25.07.2008, 19:01): Hallo Clockwork,
Original von ClockworkOrange Wenn man die URL ins Adressfenster kopiert, gelangt man auf diese Seite bei Amazon : http://www.amazon.de/gp/product/images/B000X9VTLC/ref=dp_image_0?ie=UT F8&n=284266&s=dvd-de Was fehlt denn da ? ?(
Also es handelt sich um Beethovens Symphonien dirigiert von Karajan.
Deinen Link kann ich leider nicht sehen, "Ihnen wird der Zutritt zu dieser Seite verwehrt".Trotzdem danke für deine Hilfe, ich lern das schon noch :)
1. Auf der Seite mit dem Bild, das Du einfügen möchtest: rechte Maustaste auf das Bild und "Grafikadresse kopieren" wählen; 2. wieder mit rechter Maustaste das Bild im "Antwort erstellen"-Text einfügen; 3. diesen Text markieren und auf den Button "Bild einfügen" (das ist der mit dem schwarzen Dreieck, dem Berg und dem Mond) klicken und in dem kleinen sich öffnenden Dialogfenster auf ok klicken einfügen].
Da Ergebnis bei der von Dir vorgestellten DVD ist dann hoffentlich dies:
Heike (25.07.2008, 19:02): Nachdem ich mir gestern abend (nochmal) den Film "Hilary und Jacky" angesehen habe, läuft jetzt: Cellokonzert - Edward Elgar Jacqueline Du Pre, Daniel Barenboim
Ich habe es lange nicht mehr gehört, aber es hat mich wieder total ergriffen!
Evgeny Svetlanov / The USSR Symphony Orchestra 1968
:down :down :down
Herrlich! - eine sehr leidenschaftliche, ja inbrünstige Version dieser Ausnahmesymphonie! Hier bemerke ich wieder besonders deutlich, wie nah diese Klänge an der "Tristan-und-Isolde"-Musik Wagners sind.
Svetalanovs Ansatz in den 60zigern unterscheidet sich deutlich von seiner späteren Aufnahme aus dem Jahre 1995, welche stark resignativ-düstere Untertöne in das Werk bringt. Es soll Svetlanov ja psychisch nicht besonders gut gegangen sein in seinen letzten Lebensjahren. Ich mag beide Ansätze sehr gerne.
Der Melodiya-Transfer dieser in der alten Ausgabe als klangtechnisch unterirdisch verschrienen Aufnahme ist ebenfalls zum :down Alles klingt transparent, weit und räumlich. Dafür blieb halt ein wenig Rauschen mehr zurück...
ClockworkOrange (25.07.2008, 19:36): Original von Poztupimi 1. Auf der Seite mit dem Bild, das Du einfügen möchtest: rechte Maustaste auf das Bild und "Grafikadresse kopieren" wählen; 2. wieder mit rechter Maustaste das Bild im "Antwort erstellen"-Text einfügen; 3. diesen Text markieren und auf den Button "Bild einfügen" (das ist der mit dem schwarzen Dreieck, dem Berg und dem Mond) klicken und in dem kleinen sich öffnenden Dialogfenster auf ok klicken einfügen].
Na dann schauen wir doch mal ob das klappt :D
Bei mir läuft gerade : http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T1GVBEYEL._SL500_AA240_.jpg
Edit... Und es hat geklappt ! Dank dir.
Leif Erikson (25.07.2008, 19:41):
der GA-tip vom Schumann Symphonien thread, sehr gut.
Kirill Kondrashin / State Symphony Orchestra Of USSR 1949
Ich wundere mich, warum ich so lange an diesem Werk achtlos vorübergegangen bin. Es hat doch eine wundervoll erdachte Moll-Melodik und ist für Mendelssohn-Verhältnisse recht dunkel gehalten. Jedenfalls gefällt es mir ausgesprochen gut.
Poztupimi (25.07.2008, 21:38): Ein wie ich finde ganz feines Werk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51E4PCDSM0L._SL500_AA240_.jpg Arnold Schönberg (1874-1951) Verklärte Nacht op. 4 – Version für Streichorchester Atlanta Symphony Orchestra / Yoel Levi
Liegt mir bisher in dieser Fassung etwas eher als die Version für Streichsextett. Aber Vielleicht ändert sich das ja mit einer anderen Sextett-Aufnahme.
Grüße, Wolfgang
frau baur (25.07.2008, 22:37): Hallo zusammnen, eine meiner liebsten Mahler CD aufgelegt:
Bernd Glemser ist einer meiner Klaviergötter. Aus der Werbung ist vielleicht bekannt, daß er in Russland bei Margulis studiert, 17 Klavierwettbewerbe gewonnen hat und der jüngste Klavier-Professor in Deutschland gewesen ist. Aber da haben wir schon den Knackpunkt: ich fürchte, daß er durch die Professur von einer größeren Karriere abgehalten wurde. Warum bekommen Leute wie er sie nicht erst mit 40 oder 50, wenn sie international berühmt sind? Ich habe ihn schon zweimal live gehört und mitbekommen, daß er eine Fangemeinde hat, die ihn auf allen seinen Tourneen begleitet.
Ich bedauere, daß sich die Piano-Fans in diesem Forum noch kaum über ihn geäußert haben. Sollte es sich wieder einmal um einen Propheten handeln, der im eigenen Land nichts gilt?
Apropos das o.g. Album mit den Bach-Transkriptionen ist sehr gelungen. Musik / Klang 10/10. Vielleicht ist es sogar für Bach-Einsteiger geeignet, weil diese von Busoni und Rachmaninov bearbeiteten Stücke einen spätromantisch modernen Schwung haben. Der Konzertflügel mit seiner Dynamik und den möglichen Klangfarben hat hier fast die Funktion eines Orchesters.
http://img.auctiva.com/imgdata/6/8/3/6/0/0/webimg/155469562_tp.jpg (aus The Original Jacket Collection Itzhak Perlman) Sergej Prokofieff (1891-1953) Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-moll op. 63 Itzhak Perlman / Boston Symphony Orchestra / Erich Leinsdorf
Poztupimi (26.07.2008, 11:10): Ich bleibe für den Moment bei dieser Box: http://ecx.images-amazon.com/images/I/513-dgofOML._SL500_AA240_.jpg
mit dieser Aufnahme:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51b3R1PYzrL._SL500_AA240_.jpg Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) La Serva Padrona – Intermezzo in 2 Akten für Sopran, Baß und Orchester Maddalena Bonifaccio, Siegmund Nimsgern / Collegium Aureum
Weiter einen sonnigen Samstag, Wolfgang
Poztupimi (26.07.2008, 12:14): Da ich ja gerne kreuz und quer durch Zeiten und Genres springe:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oAgZbYYFL._SL500_AA240_.jpg Igor Strawinsky (1882-1971) Werke für 2 Klavier und Klavier zu zwei und vier Händen Claude Debussy (1862-1918) En blanc et noir Katia & Marielle Labèque
Grüße, Wolfgang
frau baur (26.07.2008, 12:20): Hallo zusammnen, bei mir jetzt:
http://www.musicandarts.com/CDpages/CD822h.jpg
BERLIOZ: Symphonie fantastique, Philharmonic Symphony Orchestra (New York, 21 Feb. 1954) & MENDELSSOHN: A Midsummer Night's Dream: Overture, Scherzo & Nocturne, Philharmonic Symphony Orch. (New York, 12 Dec. 1948) BRUNO WALTER
Hörenswerte "Symphonie fantastique".
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
Cosima (26.07.2008, 12:51): Himmel, ist das heiß draußen... :(
Zur Abkühlung eine meiner liebsten Barock-CDs: Johann Paul von Westhoff (David Plantier spielt zum Niederknien!)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TSQMJ58AL._SL500_AA240_.jpg Kurt Weill (1900-1950) Die sieben Todsünden 4 Lieder nach Texten von Bert Brecht Marianne Faithfull / Members of Hudson Shad (Hugo Munday, Mark Bleeke, Peter Becker, Wilbur Pauley) Vienna Radio Symphony Orchestra / Dennis Russel Davies Konzertmittschnitt vom 5. Juni 1997 aus dem Konzerthaus in Wien (Die sieben Todsünden)
Allen einen kühlen Kopf, Wolfgang
Zelenka (26.07.2008, 13:34): Aus den Tagebüchern von Thomas Mann:
28.7.46: Abends Champagner zur Nachfeier von K's Geburtstag. "Harold in Italy".
8.9.46: Abends Lohengrin Platten. Dann Harold in Italy, ein sehr schönes Werk.
13.10.46: Hörte "Harold in Italy".
27.11.46: Abends "Harold in Italien": Der wiederkehrende Umleitungs-Glockenton im 2. Satz.
6.4.47: Harold in Italy, Freude an dem wiederkehrenden harmoniefremden Ton im 2. Satz.
9.4.47: Abends ohne Erika. Hörte die 2. Hälfte von "Harold in Italien".-
1.1.48: Hörten "Harold in Italy", prächtiges Stück.
11.6.48: Hörte abends mit Genuß "Harold in Italy", ein schönes Werk.
16.3.49: Abends nur Musik gehört. "Harold in Italy", ein prächtiges Werk.
16.10.51: Abends Platten gehört. Schluß der Götterdämmerung mit feierlichsten Momenten, und das geniale "Harold in Italy", woran mich die Einheit bei reicher Variabilität erfreute.
4.4.53: Abends "Winterreise" und "Harold in Italien".
8.12.53: Abends Schlußteil von Harold in Italy, bewundert.
TM besaß "Harold in Italien" in der Einspielung mit William Primrose unter Serge Koussevitzky (RCA Victor, 1944). Heute am einfachsten bei Naxos greifbar (aber wohl nicht Primroses bester "Harold"):
Poztupimi (26.07.2008, 14:48): Solange es in der Wohnung deutlich kühler ist als draußen, werde ich wohl weiter Musik hören, jetzt dieses Werk:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203979929.jpg Necil Kâzim Akses (1908-1999) Konzert für Violine und Orchester (1967-1969, UA 1971) Cihat Askin / Radio-Philharmonie Hannover des NDR / Rengim Gökmen
Klingt ganz nett bisher, in Unkenntnis der Daten würde ich es zeitlich aber weitaus früher im 20. Jh. oder sogar im späten 19. Jh. ansiedeln.
Grüße, Wolfgang
Nachtrag:
schon bei der Kadenz, spätestens im 2. Satz ist man dann doch im 20. Jh. angekommen!
Zelenka (26.07.2008, 15:48): Original von frau baur Hallo zusammnen, bei mir jetzt:
http://www.musicandarts.com/CDpages/CD822h.jpg
BERLIOZ: Symphonie fantastique, Philharmonic Symphony Orchestra (New York, 21 Feb. 1954) & MENDELSSOHN: A Midsummer Night's Dream: Overture, Scherzo & Nocturne, Philharmonic Symphony Orch. (New York, 12 Dec. 1948) BRUNO WALTER
Hörenswerte "Symphonie fantastique".
Liebe frau baur:
Keine der drei Walter-Versionen der "Symphonie fantastique", die ich gehört habe (2x 1939 und die abgebildete) hat mich so recht überzeugen können. Da ist mir doch ein wenig zuviel Waltersches Understatement. Wenn wir in die Frühzeiten zurückgehen, ist z.B. Monteux (1930) um einiges an- und aufregender.
Gruß, Zelenka
Leif Erikson (26.07.2008, 15:54): Hallo Cosima,
von den Westhoff - Solosonaten habe ich neulich die Klangbeispiele gehört. Ich denke es ist nicht nur ein schöner Personalstil sondern ein genialer Zugriff auf die Zukunft des Violinspiels. Ich mag zwar auch die Solosonaten von Biber, aber diese sind besser imho. Und Plantier ist phantastisch. Wie würdest Du die Treppchen verteilen, Plantier, Goebel, Manze ?
Gruß, Leif.
Zelenka (26.07.2008, 16:23): Diese Woche ist ein großer Pianist 80 geworden: Leon Fleisher. Sein Geburtstag war am 23. Es ist zu spät für eine Würdigung, aber hier sind ersatzweise drei Links zu ebensolchen:
Baltimore Sun
Washington Post
La Scena musicale
Zum ersten Mal sind bei Sony im digitalen Format 5 LPs erschienen (erhältlich als CD nur bei www.arkivmusic.com), eine 6. ist vorher schon bei United Archives herausgekommen und leichter zu beschaffen:
* Schubert: Sonata in B-Flat Major, D.960 / Ländler – original LP release 1956 * Debussy: Suite Bergamasque / Ravel: Sonatine / Valses nobles et sentimentales / Alborado del gracioso – original LP release 1959 * Mozart: Sonata in C Major, K.330 / Sonata in E-Flat Major, K.282 / Rondo in D Major, K. 485 – original LP release 1960 * Liszt: Sonata in B Minor / Weber: Sonata No. 4 in E Minor, Op. 70 / Invitation to the Dance, Op. 65 – original LP release 1960 * Copland: Piano Sonata / Sessions: From My Diary / Kirchner: Piano Sonata / Rorem: Three Barcarolles – original LP release 1963 * Brahms: Quintet for Piano and Strings in F Minor, Op. 34 – with the Juilliard String Quartet – original LP release 1963
Aus gegebenem Anlaß eine der besten Einspielungen Fleishers, das erste Brahmskonzert unter Szell:
Cosima (26.07.2008, 19:11): Original von Leif Erikson Hallo Cosima,
von den Westhoff - Solosonaten habe ich neulich die Klangbeispiele gehört. Ich denke es ist nicht nur ein schöner Personalstil sondern ein genialer Zugriff auf die Zukunft des Violinspiels. Ich mag zwar auch die Solosonaten von Biber, aber diese sind besser imho. Und Plantier ist phantastisch. Wie würdest Du die Treppchen verteilen, Plantier, Goebel, Manze ?
Gruß, Leif.
Hallo Leif,
was Westhoff angeht, kann ich Dir nur zustimmen. - Leider kann ich die drei genannten Barockgeiger nur schwerlich miteinander vergleichen, denn
- David Plantier habe ich nur in dieser Westhoff-Aufnahme - Andrew Manze kenne ich nur mit Vivaldi, Schubert und Albinoni - Reinhard Goebel ist bei mir nur als Leiter der Musica Antiqua Köln vertreten
Manze schätze ich sehr, Plantier in dieser Westhoff-Aufnahme nicht minder. Mein Favorit unter den Barockgeigern ist aber ein ganz anderer – nämlich Giuliano Carmignola, dessen Bach-, Locatelli- und Vivaldi-Aufnahmen ich sehr liebe. Vom Temperament her würde ich Carmignola am ehesten mit Plantier vergleichen. Aber das ist ein rein subjektiver Eindruck…
Bei mir jetzt zum zweiten Mal Gerrit Zitterbart mit Schuberts D 960:
Mein erster Eindruck hat sich bestätigt: Besonders die fließenden, sanglichen Passagen gefallen mir bei Zitterbart besonders gut. Da ich dies auch bei der Lahusen-Aufnahme so empfunden habe, gehe ich davon aus, dass der spezielle Klang (wobei Lahusens Instrument noch klangschöner ist) und die Leichtgängigkeit der historischen Instrumente ihren Anteil daran haben. Ansonsten ist Zitterbarts Interpretation insgesamt lichter und diesseitiger als jene, die Lahusen einspielte.
Nach dem Abrutschen von Alicia de Larrochas "Iberia" in das Midprice-Segment ist bei das Dutzend "Iberias" voll, aber ein Faden zu dem Zyklus scheint nicht vom Himmel zu fallen ...
Der Klang ist jedenfalls der beste aller Larrocha-Versionen ...
Gruß, Zelenka
Poztupimi (26.07.2008, 19:58): Verschärfte Diät des Ungehört-Stapels:
Alfred Schnittke (1934-1998) Ritual für großes Symphonieorchester - Im Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges (K)ein Sommernachtstraum für großes Orchester Passacaglia für großes Orchester (1979) Seid nüchtern und wachet … (Faust-Kantate) Inger Blom, Mikael Bellini, Ulrik Cold / Malmö Symphony Chorus Malmö Symphony Orchestra / Leif Segerstam, James DePreist (Kantate)
Franz Schubert (1797-1828) Symphonie Nr. 8 (9) C-Dur D 944 "Die Große" Orchestra of the 18th Century / Frans Brüggen
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Andante und Fuge (Sonate für Violine und Klavier) A-Dur KV 305 Sonate für Violine und Klavier C-Dur KV 403 Sonate für Cembalo und Violine B-Dur KV 31 Sonate für Violine und Klavier D-Dur KV 306 Gary Cooper, Piano / Rachel Podger, Violine
Und gleich folgt noch:
Samuel Coleridge-Taylor (1875-1912) Konzert für Violine und Orchester g-moll op. 80 Arthur Somervell (1863-1937) Konzert für Violine und Orchester g-moll Anthony Marwood / BBC Scottish Symphony Orchestra / Martyn Brabbins
Euch einen schönen Abend und etwas Abkühlung, Wolfgang
Mendelssohn – Violin Concerto Dvorak – Violin Concerto
Violine: David Oistrakh Kirill Kondrashin / State Symphony Orchestra Of USSR 1949
Zwei Konzerte voller "hitverdächtiger" Melodeien... Der blühende, lichte Geigenklang Oistrakhs kommt hier besonders gut zur Geltung.
Nordolf (26.07.2008, 20:38): Original von Poztupimi Ritual für großes Symphonieorchester - Im Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges (K)ein Sommernachtstraum für großes Orchester Passacaglia für großes Orchester (1979) Seid nüchtern und wachet … (Faust-Kantate) Inger Blom, Mikael Bellini, Ulrik Cold / Malmö Symphony Chorus Malmö Symphony Orchestra / Leif Segerstam, James DePreist (Kantate)
Hallo Wolfgang!
Das klingt ja sehr interessant und kam gleich auf meinen Wunschzettel. Mich würde besonders interessieren, wie die Gedenkkomposition "Ritual" tönt. Vielleicht wäre das eine gute Schnittke-Einstiegs-CD für mich.
Herzliche Grüsse! Jörg
Poztupimi (26.07.2008, 21:20): Original von Nordolf Original von Poztupimi Ritual für großes Symphonieorchester - Im Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges (K)ein Sommernachtstraum für großes Orchester Passacaglia für großes Orchester (1979) Seid nüchtern und wachet … (Faust-Kantate) Inger Blom, Mikael Bellini, Ulrik Cold / Malmö Symphony Chorus Malmö Symphony Orchestra / Leif Segerstam, James DePreist (Kantate)
Hallo Wolfgang!
Das klingt ja sehr interessant und kam gleich auf meinen Wunschzettel. Mich würde besonders interessieren, wie die Gedenkkomposition "Ritual" tönt. Vielleicht wäre das eine gute Schnittke-Einstiegs-CD für mich.
Herzliche Grüsse! Jörg
Lieber Jörg,
die CD habe ich sicherlich nicht das letzte mal gehört. Ich tue mich meistens etwas schwer, meine Eindrücke zu fassen.
Ritual beginnt sehr düster (da würde so manches Petterson-Cover besser passen als das bunte Notensystem) und sehr leise mit tiefen Bläsern, aber nicht schräg sondern durchaus sehr harmonsich. Das Ganze steigert sich, bis etwa in der Mitte des Stücks (Gesamtspielzeit 8'30) das volle Orchster versammelt ist, und eine Reihe sehr starker Akzente ertönen, unterstützt von großen Glocken. Die Blechbläser setzen dann aus, übrig bleibt (meine ich zumindest gehört zu haben) die Orgel, Holz und Streicher. Nach und nach verstummen alle, bis zunächst nur noch die Bläser und als letztes versch. gestimmte Triangeln (vermute ich) verbleiben.
Anstrengend fand ich die ganze CD wegen der teilweise extremen dynamsichen Kontraste, insbesondere bei der Kantate. Ich hatte den Eindruck, entweder höre ich alles, auch die extrem leisen Passagen, dann klirren aber bei sämtlichen Nachbarn die Gläser im Schrank und mir die Ohren. Oder ich bin ständig damit beschäftigt, die Lautstärke zu regeln. Besser hört man das wohl alles mit Kopfhörer, ich ziehe aber meistens die Lautsprecher vor.
Da ich so manches von dem, was Du hörst, auch kenne und schätze - nicht zuletzt Boehe und Mendelssohns Violinkonzert -, denke ich, die CD könnte Dir liegen.
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (26.07.2008, 21:31): Da ich schon mal dabei bin, bisher Ungehörtes zu Hören:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RNRVPY6DL._SL500_AA240_.jpg Johannes Brahms (1833-1897) Tragische Ouvertüre op. 81 Paul Hindemith (1885-1963) Symphonie Mathis der Maler Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan aufgenommen 1970 (Brahms) und 1957 (Hindemith)
Grüße, Wolfgang
Nordolf (26.07.2008, 21:41): Original von Poztupimi
Lieber Jörg,
die CD habe ich sicherlich nicht das letzte mal gehört. Ich tue mich meistens etwas schwer, meine Eindrücke zu fassen.
Ritual beginnt sehr düster (da würde so manches Petterson-Cover besser passen als das bunte Notensystem) und sehr leise mit tiefen Bläsern, aber nicht schräg sondern durchaus sehr harmonsich. Das Ganze steigert sich, bis etwa in der Mitte des Stücks (Gesamtspielzeit 8'30) das volle Orchster versammelt ist, und eine Reihe sehr starker Akzente ertönen, unterstützt von großen Glocken. Die Blechbläser setzen dann aus, übrig bleibt (meine ich zumindest gehört zu haben) die Orgel, Holz und Streicher. Nach und nach verstummen alle, bis zunächst nur noch die Bläser und als letztes versch. gestimmte Triangeln (vermute ich) verbleiben.
Anstrengend fand ich die ganze CD wegen der teilweise extremen dynamsichen Kontraste, insbesondere bei der Kantate. Ich hatte den Eindruck, entweder höre ich alles, auch die extrem leisen Passagen, dann klirren aber bei sämtlichen Nachbarn die Gläser im Schrank und mir die Ohren. Oder ich bin ständig damit beschäftigt, die Lautstärke zu regeln. Besser hört man das wohl alles mit Kopfhörer, ich ziehe aber meistens die Lautsprecher vor.
Da ich so manches von dem, was Du hörst, auch kenne und schätze - nicht zuletzt Boehe und Mendelssohns Violinkonzert -, denke ich, die CD könnte Dir liegen.
Viele Grüße, Wolfgang
Danke für Deine plastischen Eindrücke! Deine Beschreibung gibt mir ein klares Hörbild. Diese CD ist mit Sicherheit etwas für mich. Mit den extremen Laut-Leise-Kontrasten habe ich wenig Probleme. Ich bin in dieser Hinsicht von meiner neuerworbenen Kancheli/Tavener-CD mit Maxim Rysanov einiges gewöhnt...
:hello Jörg
Nordolf (26.07.2008, 22:20): Diese CD dreht sich zum ersten Mal im Player:
Sopran: Taina Piira / Tenor: Aki Alamikkotervo Saxophon: Hannu Lehtonen John Storgards / Lahti Symphony Orchestra / Chamber Orchestra Of Lapland 2007
Erstaunlich! - Ahos 12. Symphonie ist ein entfernter, aber deutlich erkennbarer Verwandter der spätromantischen "Landschaftssymphonie". Diese Tradition lässt sich klar mit einigen Werken umreissen: - Mahlers 3., die "Alpensinfonie" von Strauss, die "Schären"-Symphonie (4.) von Alfven, die "Sinfonia Antartica" von Vaughan-Williams. Aho macht mit modernen Mitteln dort weiter, wo diese Komponisten aufgehört haben: - die Dissonanzen sind verschärft, die Harmonien weichen teilweise vom Gewohnten ab und wirken stark in die Länge gezogen, ein Saxophon ist zu hören, impressionistische Klangbilder wechseln mit wuchtigem Bombast ab - wobei diese Wechsel nicht immer sofort nachzuvollziehen sind und die Klangblöcke dadurch oft schroff nebeneinander stehen... Die Lautmalerei der Sänger hingegen hätte so auch bei Alfven oder Vaughan-Williams auftauchen können.
frau baur (26.07.2008, 23:39): Hallo zusammnen, bei mir zur späten Stunde:
Mir macht diese Box mit der Filmmusik von Schostakowitsch außerordentlich viel Spaß. Und so höre ich gerne - wie gerade eben - den einen oder anderen Appetithappen hieraus: z. B. die beiden herrlichen Trauermärsche aus der "Maxim"-Filmtrilogie, die ganz klassisch dem entsprechen, was man sich unter einem Trauermarsch vorstellt. Und am Ende dann die Ouvertüre mit ihrer Kampflied-Melodik. Völlig genial ist die "Goldene Berge"-Suite - ein Waltzer, der sentimental beginnt und in eine stoische "Auch wenn die Welt untergeht"-Stimmung übergleitet - einfach herrlich... Genauso wie die nachfolgende "Fuge", welche an Bach angelehnte Orgelmusik mit harschen Bläser- und Marschattacken konfrontiert. Völlig begeistert bin ich auch von der heroisch-tragischen "Erstürmung der Seelower Höhen" (aus "Der Fall von Berlin"). Im Gegensatz zu Woody Allen, der beim Hören von Wagner-Musik Lust bekam, in Polen einzumarschieren, bekomme ich hier Lust, in Deutschland einzumarschieren... :ignore Aber Spaß beiseite - natürlich erinnert die "Erstürmung" auch an die ungeheuren Verluste von Soldatenleben auf beiden Seiten (ca. 70000 Verlusten auf der sowjetischen Seite stehen ca. 12000 Verluste auf deutscher gegenüber - die deutschen Verteidiger waren von vornherein weit in der Unterzahl gewesen). Die "König Lear"-Musik entspricht ganz dem Theater - sie ist hier nicht als Suite, sondern vollständig eingespielt: - von den "Liedern des Narren" bis zu dem dominierenden tragischen Blech der übrigen Stücke. Schostakowitsch scheint in seiner Filmmusik viel experimentiert und ausprobiert zu haben für seine Symphonien. Genau wie bei den Symphonien Schostakowitschs hat man bei seiner Filmmusik den Eindruck, ein wenig an der russischen Geschichte des 20. Jhd. musikalisch "teilzunehmen".
zum Frühstück läuft bei mir Mozart: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028945249629.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Symphonie B-Dur KV 74g Introduktion zu einer Symphonie (Nr. 37) von Michael Haydn G-Dur KV 444/425a Symphonie Nr. 40 g-moll KV 550 The Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood
Mit einem Werk eines anderen Jubilars: http://i13.ebayimg.com/02/i/000/8c/6b/6b33_2.JPG (aus der "Original Jackt Collection") Ernst von Dohnányi (1877-1960) *) Serenade für Violine, Viola und Violoncello in C op. 10 Itzhak Perlman, Violine Pinchas Zukerman, Viola Lynn Harrell, Violoncello
Grüße, Wolfgang
*) 27. Juli 1877 – 9. Februar 1960
Cosima (27.07.2008, 08:24): Original von Poztupimi Guten Morgen Bettflüchtlinge,
:J Guten Morgen! - Meinen herzlichen Glückwünsch an Uhlmann!
Cetay (inaktiv) (27.07.2008, 08:32): Original von Nordolf Diese CD dreht sich zum ersten Mal im Player:
Kalevi Aho Symphony No. 12 ‘Luosto Symphony’
Sopran: Taina Piira / Tenor: Aki Alamikkotervo Saxophon: Hannu Lehtonen John Storgards / Lahti Symphony Orchestra / Chamber Orchestra Of Lapland 2007
Erstaunlich! - Ahos 12. Symphonie ist ein entfernter, aber deutlich erkennbarer Verwandter der spätromantischen "Landschaftssymphonie". Diese Tradition lässt sich klar mit einigen Werken umreissen: - Mahlers 3., die "Alpensinfonie" von Strauss, die "Schären"-Symphonie (4.) von Alfven, die "Sinfonia Antartica" von Vaughan-Williams. Aho macht mit modernen Mitteln dort weiter, wo diese Komponisten aufgehört haben: - die Dissonanzen sind verschärft, die Harmonien weichen teilweise vom Gewohnten ab und wirken stark in die Länge gezogen, ein Saxophon ist zu hören, impressionistische Klangbilder wechseln mit wuchtigem Bombast ab - wobei diese Wechsel nicht immer sofort nachzuvollziehen sind und die Klangblöcke dadurch oft schroff nebeneinander stehen... Die Lautmalerei der Sänger hingegen hätte so auch bei Alfven oder Vaughan-Williams auftauchen können. Diese Beschreibung befördert die 12. auf meiner Wunschliste noch ein Stück weiter nach oben.
Hier jetzt: http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0025091013029.jpg Uri Caine plays Mozart
Wer Jazz und Mozart mag und keine Allergie gegen Bearbeitungen hat, kann hier staunen, was man mit Mozart alles anstellen kann, ohne dass er irgendetwas von seinem Zauber verliert. Besetzung: Klarinette, Geige, Trompete, E-Gitarre, Piano, Bass, Schlagzeug, Scratching
Zelenka (27.07.2008, 08:35): Auch von mir allen Bettflüchtlingen (später auch allen Schlafmützen) einen wunderschönen Sonntagmorgen! Und auch von mir herzliche Glückwünsche an uhlmann!
Nach geraumer Zeit einmal wieder das Concierto de Aranjuez in der Harfenversion:
Cosima (27.07.2008, 10:21): Gerade fiel mir ein, dass ich gestern gar nicht nach Post geschaut hatte :D. (Das sollte man in diesen Tagen nicht vergessen, die Hitze tut den Tonträgern bestimmt nicht gut.) Da lag dann eben auch diese CD, die gleich in den Player wanderte:
Der Komponist (und Maler) Mikalojus K. Ciurlionis (1875-1911) wird als Gründer und Pionier der litauischen Musik angesehen. Ich hatte bis dato noch nichts von ihm gehört, die Aufnahme quasi im blinden Vertrauen auf Nikolaus Lahusens Geschmack gekauft.
Gruß, Cosima
Rachmaninov (27.07.2008, 10:23): Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PYVWsQj1L._SL500_AA240_.jpg
Nach dem Abrutschen von Alicia de Larrochas "Iberia" in das Midprice-Segment ist bei das Dutzend "Iberias" voll, aber ein Faden zu dem Zyklus scheint nicht vom Himmel zu fallen ...
Gruß, Zelenka
Es steht Dir ja frei einen solchen zu starten wenn Dir das Werk so am Herzen liegt.
Rachmaninov (27.07.2008, 10:25): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4006408495338.jpg
Mir macht diese Box mit der Filmmusik von Schostakowitsch außerordentlich viel Spaß.
Ich höre sie zu meiner Schande viel zu selten. Dabei ist dies ein so wichtiges Element in seinem Schaffen!
Nordolf (27.07.2008, 10:27): @Uhlmann:
Alles Gute, Wahre und Schöne zum Geburtstag!
Bei mir läuft gerade Bruckners 4. mit Günter Wand und den Berlinern im Jahre 1998:
Eine großartige Interpretation: - sehr detailverliebt, aber mit der für mich nötigen Brucknerschwere und Monumentalität gespielt.
Rachmaninov (27.07.2008, 10:28): Original von Leif Erikson
Ich bedauere, daß sich die Piano-Fans in diesem Forum noch kaum über ihn geäußert haben. Sollte es sich wieder einmal um einen Propheten handeln, der im eigenen Land nichts gilt?
Apropos das o.g. Album mit den Bach-Transkriptionen ist sehr gelungen. Musik / Klang 10/10. Vielleicht ist es sogar für Bach-Einsteiger geeignet, weil diese von Busoni und Rachmaninov bearbeiteten Stücke einen spätromantisch modernen Schwung haben. Der Konzertflügel mit seiner Dynamik und den möglichen Klangfarben hat hier fast die Funktion eines Orchesters.
Gruß, Leif.
@Leif, ich stimme Dir völlig zu was diese Aufnahme angeht. Auch Jermias hat sich hier schon sehr positiv dazu geäußert.
Glemser ist einer der richtig gute, die aber leider auch (früher Naxos) halt nicht bei den ganz großen Labels einspielen. Dort zählen oft andere Kriterien. Die Marketing Maschine puscht lieber andere "Kaliber", die aber oft musikalisch enttäuschen.
Rachmaninov (27.07.2008, 10:29): Original von Nordolf @Uhlmann:
Alles Gute, Wahre und Schöne zum Geburtstag!
Das schließe ich mich gerne an :hello
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute
Zelenka (27.07.2008, 10:41): Original von Rachmaninov Original von Zelenka http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PYVWsQj1L._SL500_AA240_.jpg
Nach dem Abrutschen von Alicia de Larrochas "Iberia" in das Midprice-Segment ist bei das Dutzend "Iberias" voll, aber ein Faden zu dem Zyklus scheint nicht vom Himmel zu fallen ...
Gruß, Zelenka
Es steht Dir ja frei einen solchen zu starten wenn Dir das Werk so am Herzen liegt.
Lieber Rachmaninov:
Natürlich steht es mir frei, einen Faden zu "Iberia" zu starten. Oder auch keinen. Oder kurze Anmerkungen im vorhandenen Albéniz-Faden zu schreiben. Dieses Gefühl der Freiheit ist wunderschön! (Bis eben hatte ich übrigens vor, eine Fadeneröffnung zu schreiben.)
Gruß, Zelenka
Zelenka (27.07.2008, 10:45): Original von Rachmaninov Original von Leif Erikson
Ich bedauere, daß sich die Piano-Fans in diesem Forum noch kaum über ihn geäußert haben. Sollte es sich wieder einmal um einen Propheten handeln, der im eigenen Land nichts gilt?
Apropos das o.g. Album mit den Bach-Transkriptionen ist sehr gelungen. Musik / Klang 10/10. Vielleicht ist es sogar für Bach-Einsteiger geeignet, weil diese von Busoni und Rachmaninov bearbeiteten Stücke einen spätromantisch modernen Schwung haben. Der Konzertflügel mit seiner Dynamik und den möglichen Klangfarben hat hier fast die Funktion eines Orchesters.
Gruß, Leif.
@Leif, ich stimme Dir völlig zu was diese Aufnahme angeht. Auch Jermias hat sich hier schon sehr positiv dazu geäußert.
Glemser ist einer der richtig gute, die aber leider auch (früher Naxos) halt nicht bei den ganz großen Labels einspielen. Dort zählen oft andere Kriterien. Die Marketing Maschine puscht lieber andere "Kaliber", die aber oft musikalisch enttäuschen.
Lieber Leif, lieber Rachmaninov:
Ja, Glemser kann ganz ausgezeichnet Klavier spielen. Seine Schüler können sicher eine Menge von ihm lernen. Nur: Toll Klavier spielen können viele, Glemser fehlt leider interpretatorisch das berühmte gewisse Etwas, das seine Einspielungen unverwechselbar machen würde. Es spielt ansonsten keine Rolle, ob er für Billiglabel wie Naxos oder Oehms aufnimmt.
Gruß, Zelenka
Cosima (27.07.2008, 10:58): Original von Zelenka Ja, Glemser kann ganz ausgezeichnet Klavier spielen. Seine Schüler können sicher eine Menge von ihm lernen. Nur: Toll Klavier spielen können viele, Glemser fehlt leider interpretatorisch das berühmte gewisse Etwas, das seine Einspielungen unverwechselbar machen würde. Es spielt ansonsten keine Rolle, ob er für Billiglabel wie Naxos oder Oehms aufnimmt.
Dem schließe ich mich an. Bislang hat mich nichts so recht beeindruckt, was Bernd Glemser eingespielt hat. Ganz gut finde ich seine 2. Klaviersonate von Rachmaninov und seine Prokofiev-Sonaten. Gar nicht gefallen hat mir sein Schumann (die Aufnahmen habe ich sogar wieder verkauft, weil ich mich darüber geärgert habe). Aber vielleicht sollte man sich die Bach-CD wirklich mal anhören... (gleichwohl bin ich ob der vorangegangenen Eindrücke wenig motiviert).
Gruß, Cosima
Cosima (27.07.2008, 11:03): Noch ein Neuzugang, der gehört werden will:
mir gefallen gerade Glemsers Schumann-Sonaten sehr gut, sie haben etwas sehr männliches (mutig, tatkräftig, stramm). Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang der Vergleich mit der Interpretation von Klara Würtz, die sie sehr weiblich geschmeidig spielt. Eigentlich weiß ich nicht welche Version mir besser gefällt. Beide sind wunderbar. Und sein Tschaikovsky KK 1 b-moll ist das beste, das ich kenne. Bei den meisten anderen reicht für meine Begriffe die Technik nicht.
Gruß, Leif.
Cosima (27.07.2008, 12:06): Original von Leif Erikson Hallo Cosima, Rachmaninov, Zelenka,
mir gefallen gerade Glemsers Schumann-Sonaten sehr gut, sie haben etwas sehr männliches (mutig, tatkräftig, stramm). Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang der Vergleich mit der Interpretation von Klara Würtz, die sie sehr weiblich geschmeidig spielt. Eigentlich weiß ich nicht welche Version mir besser gefällt. Beide sind wunderbar. Und sein Tschaikovsky KK 1 b-moll ist das beste, das ich kenne. Bei den meisten anderen reicht für meine Begriffe die Technik nicht.
Gruß, Leif.
Hallo Leif,
bei den Schumann-Klaviersonaten ziehe ich ganz klar z.B. Pollini, El Bacha und Fiorentino vor. Die beste 2. Klaviersonate überhaupt stammt m.E. von Sviatoslav Richter.
Tschaikowskys 1. Klavierkonzert kenne ich mit Argerich, Berezovsky, Cliburn, Curzon, Gilels, Pletnev, Pogorelich, Richter und Weissenberg. Dass all diese Pianisten eine schlechtere Technik als Bernd Glemser besitzen sollen, würde ich nicht zu sagen wagen. Womit aber auch noch gar nichts über die interpretatorische Seite gesagt wäre.
Aber wie immer spielt natürlich der eigene Geschmack eine große Rolle…
Gruß, Cosima
frau baur (27.07.2008, 15:21): Hallo zusammnen, jetzt diese :
Gundula Janowitz, Eberhard Waechter Vienna Singverein Berliner Philharmoniker - Karajan
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
ab (27.07.2008, 15:42): Original von Poztupimi Noch einmal Gesang, diesmal mit Klavierbegleitung und etwas moderner als Brahms:
Arnold Schönberg (1874-1951) 15 Gedichte aus "Das Buch der hängenden Gärten" von Stefan George op. 15 (1908-1909) Roswitha Trexler, Sopran / John Tilbury, Piano
Grüße, Wolfgang
Und? Wie ist die? Ich finde, das op. 15 ist ja einer der schönsten Liederzyklen, die ich kenne!
Wie singt Frau Trexler? Gehört sie zu den wellenreitenden Hochdramatikerinnen?
:thanks
ab (27.07.2008, 15:59): Von Urlaub zurück - und ohne in einem Plattenladen gewesen zu sein :I - nun etwas Sibelius: Violinkonzert Neveu, Philharmonia Orchestra, Süsskind
Zelenka (27.07.2008, 16:32): Original von ab Von Urlaub zurück - und ohne in einem Plattenladen gewesen zu sein :I -
Lieber ab:
Du Glücklicher, würde ich fast sagen! Mich hat es im Urlaub doch ziemlich arg erwischt. Das Angesammelte will jetzt auch noch gehört werden. :S
Willkommen zurück!
Gruß, Zelenka
Leif Erikson (27.07.2008, 16:35): Liebe Cosima, Rachmaninov und Zelenka,
da unsere Diskussion über Glemser hier den Rahmen sprengt, habe ich einen weiteren Beitrag im thread "Klaviermusik: kurz vorgestellt" gepostet, (wo er vielleicht auch nicht ganz paßt), aber ich wollte eigenmächtig keinen neuen eröffnen.
Gruß, Leif.
Leif Erikson (27.07.2008, 16:38): Hallo Zelenka,
wenn es zu schlimm wird mit einem von uns, können wir ja den Verein "CD-collectors anonymous" gründen. Mit mir als Mitglied Nr. 2.
Gruß, Leif.
Zelenka (27.07.2008, 16:45): Original von Leif Erikson Liebe Cosima, Rachmaninov und Zelenka,
da unsere Diskussion über Glemser hier den Rahmen sprengt, habe ich einen weiteren Beitrag im thread "Klaviermusik: kurz vorgestellt" gepostet, (wo er vielleicht auch nicht ganz paßt), aber ich wollte eigenmächtig keinen neuen eröffnen.
Gruß, Leif.
Lieber Leif:
Habe ich schon erspäht, aber ich habe noch keine Muße für die Hörbeispiele gehabt.
Gruß, Zelenka
Zelenka (27.07.2008, 16:48): Original von Leif Erikson Hallo Zelenka,
wenn es zu schlimm wird mit einem von uns, können wir ja den Verein "CD-collectors anonymous" gründen. Mit mir als Mitglied Nr. 2.
Gruß, Leif.
Lieber Leif:
Vielleicht eine gute Idee! Weitere mögliche Mitglieder kommen mir sofort in den Sinn. Möglicherweise müßte ich aber auch in eine rigorose Einzeltherapie eingewiesen werden.
Gruß, Zelenka
Carola (27.07.2008, 17:21): Bei mir spricht die Gambe (hauptsächlich)
diese Aufnahme ist wunderschön. IMHO die beste von Savall.
Gruß, Leif.
Poztupimi (27.07.2008, 17:41): Lieber ab,
Original von ab Original von Poztupimi Noch einmal Gesang, diesmal mit Klavierbegleitung und etwas moderner als Brahms:
Arnold Schönberg (1874-1951) 15 Gedichte aus "Das Buch der hängenden Gärten" von Stefan George op. 15 (1908-1909) Roswitha Trexler, Sopran / John Tilbury, Piano
Grüße, Wolfgang
Und? Wie ist die? Ich finde, das op. 15 ist ja einer der schönsten Liederzyklen, die ich kenne!
Wie singt Frau Trexler? Gehört sie zu den wellenreitenden Hochdramatikerinnen?
:thanks
In jedem Fall ein faszinierendes Werk, wie ich finde nicht ganz leicht zu hören, da Klavier und Gesang nach meinem Eindruck vielfach zwar zusammen erklingen aber wie ich finde nicht immer miteinander. Hochdramatisch würde ich Trexler nicht bezeichnen. Manchmal wird sie wie ich finde etwas vom Klavier dominiert, was nicht immer der Textverständlichkeit dient (das Beiheft ist in der Hinsicht etwas dürftig und kommt ohne Texte daher, die CD hat aber in der Version, die ich besitze und die oben zu sehen ist seinerzeit umgerechnet nur 5 Euro gekostet). Vergleiche habe ich bisher nicht, werde aber darüber nachdenken.
An welche Wagner-Heroinen denkst Du denn bei den "wellenreitende Hochdramatikerinnen", die dieses Werk offensichtlich eingespielt haben?
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (27.07.2008, 17:57): Der Abend begann bei mir mit Schubert, nach
Franz Schubert (1797-1828) Symphonie Nr. 7 (8) h-moll D 759 "Unvollendete" Camerata Academica des Mozarteums Salzburg / Sándor Végh
nun diese:
Franz Schubert (1797-1828) Symphonie Nr. 7 (8) h-moll D 759 "Unvollendete" NBC Symphony Orchestra / Arturo Toscanini aufgenommen im März 1950
Grüße, Wolfgang
Leif Erikson (27.07.2008, 17:59):
Hallo,
nach Anhören einiger Hörbeispiele des op. 15 von Schönberg mit Trexler bei amazon.de muß ich leider sagen, daß das Mikrofon der Sängerin einen Kammfiltereffekt produziert. Die Stimme klingt in den Höhen verfärbt.
Für mich als Tonmeister unerträglich.
Schade, Leif.
P.S. wenn es nicht nur der Kammfiltereffekt sein sollte, fehlt Frau Trexler auch eine wünschenswerte Leichtigkeit. Die letzte Silbe fast jeder Zeile hält sie sehr lange aus. Steht das in den Noten. Gefällt mir jedenfalls nicht. Manchmal finde ich die Intonation ungenau.
Dr. Schön (27.07.2008, 18:01): nicht gerade jetzt, aber gerade eben:
Was in meinem Fall natürlich auch etwas mit dem Komponisten zu tun hat...
Gruß, Carola
Cosima (27.07.2008, 18:29): Heute bin ich an Brahms' 3. Symphonie hängen geblieben. Nach Toscanini (der mir gut gefallen hat) jetzt zum Vergleich Klemperer:
Du Glücklicher, würde ich fast sagen! Mich hat es im Urlaub doch ziemlich arg erwischt.
Na ja, in fremden Ländern mag ich es doch, die eine oder andere unbekannte Sache zu erstehen, insbesondere in Ländern mit mir unbekannte Labels - so aber weiß ich nicht einmal, welche Label das sind.
Der ungehörten Dinge habe ich selbst noch genug. :D Und dabei denke ich nicht nur an zB die ungehörte Mexiko-Box von Brilliant, sondern so manch anderes, was da eingetrudelt ist...
Ich bin jedenfalls voll Tatendrang :J
Zelenka (27.07.2008, 18:47): Original von ab
Ich bin jedenfalls voll Tatendrang :J
:beer
Gruß, Zelenka
Poztupimi (27.07.2008, 19:11): Original von Leif Erikson
Hallo,
nach Anhören einiger Hörbeispiele des op. 15 von Schönberg mit Trexler bei amazon.de muß ich leider sagen, daß das Mikrofon der Sängerin einen Kammfiltereffekt produziert. Die Stimme klingt in den Höhen verfärbt.
Für mich als Tonmeister unerträglich.
Schade, Leif.
P.S. wenn es nicht nur der Kammfiltereffekt sein sollte, fehlt Frau Trexler auch eine wünschenswerte Leichtigkeit. Die letzte Silbe fast jeder Zeile hält sie sehr lange aus. Steht das in den Noten. Gefällt mir jedenfalls nicht. Manchmal finde ich die Intonation ungenau.
Hallo Leif,
also ich nehme jetzt mal an daß das, was Du gehört hast keine Folge irgendwelcher Datenreduzierungen für die Bereitstellung im Internet etc. ist und Du kannst mir auf die Sprünge helfen, wo ich es auf der CD ggf. auch ohne geschultes Ohr hören und so das für Dich Unerträgliche nachvollzeiehn könnte. Ich würde dann noch mal mit Kopfhörern reinhören.
Ich bin mir jetzt nicht sicher ob die Lieder jugendlich-keck oder leicht daher kommen sollen. Allerdings gebe ich zu, daß Trexel auf mich manchmal einen etwas angestrengten Eindruck gemacht hat.
Deine Anmerkung mit dem sehr langen Aushalten kann ich jetzt so spontan nicht ganz nachvollziehen und auf ihre Intonation habe ich wohl etwas weniger akribisch geachtet, da Schönberg nicht unbedingt zu den Komponisten gehört, die ich ständig höre und daher das insgesamt Ungewohnte bei meinen Höreindrücken überwiegt und erst einmal verarbeitet werden will.
Kennst Du eine Einspielung, die die von Dir genannten Mängel nicht hat und die es sich lohnen könnte, bei meinem Besuch in einem entsprechend gut bestückten Laden anzuhören.
Grüße, Wolfgang
ab (27.07.2008, 20:39): Original von Poztupimi Kennst Du eine Einspielung, die die von Dir genannten Mängel nicht hat und die es sich lohnen könnte, bei meinem Besuch in einem entsprechend gut bestückten Laden anzuhören.
Grüße, Wolfgang
Es gibt eine sehr gute Einspielung von Schönbergs op. 15 mit Julie Kaufmann und dem ganz grandiosen Irwin Gage (Orfeo). Als Klassiker gilt wohl auch Brigitte Fassbaender (Lieder Vol.4, EMI), die ich weniger schätze. Leider kenne ich immer noch nicht die Einspielung von Helen Vanni mit Glenn Gould (Sony). :I
Poztupimi (27.07.2008, 21:02): Original von Nordolf
Bei mir läuft gerade Bruckners 4. mit Günter Wand und den Berlinern im Jahre 1998:
Eine großartige Interpretation: - sehr detailverliebt, aber mit der für mich nötigen Brucknerschwere und Monumentalität gespielt.
Großartig, in der Tat finde ich das auch. Da ich aber die nachfolgende CD länger als die obige nicht gehört habe, jetzt bei mir diese:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31YEHTRHWFL._SL500_AA240_.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 "Romantische" (Edition Robert Haas / Originalfassung von 1878/1880) Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks / Günter Wand
Aufgenommen am 28.-30. Oktober 2001 in der Musikhalle in Hamburg. Günter Wand starb am 14. Februar 2002, einen Monat nach seinem 90. Geburtstag!
Das Kreuzweg-Tryptichon des 1939 geborenen Armeniers Tigran Manssurjan gehört für mich zu den bewegensten Kompositionen aus der zweiten Hälfte des 20. Jhds. Ich habe an dieser Stelle ja schon einiges dazu geschrieben.
Cosima (27.07.2008, 21:13): Eine 3. Brahms-Symphonie schaffe ich heute noch. Dieses Mal dirigiert Leonard Bernstein:
Elisabeth Schwarzkopf Hans Hotter Frans Vroons Alois Pernestorfer
Lucerne Festival Orchestra Wilhelm Furtwängler 26.08.1950
Poztupimi (27.07.2008, 21:51): Original von ab Original von Poztupimi Kennst Du eine Einspielung, die die von Dir genannten Mängel nicht hat und die es sich lohnen könnte, bei meinem Besuch in einem entsprechend gut bestückten Laden anzuhören.
Grüße, Wolfgang
Es gibt eine sehr gute Einspielung von Schönbergs op. 15 mit Julie Kaufmann und dem ganz grandiosen Irwin Gage (Orfeo). Als Klassiker gilt wohl auch Brigitte Fassbaender (Lieder Vol.4, EMI), die ich weniger schätze. Leider kenne ich immer noch nicht die Einspielung von Helen Vanni mit Glenn Gould (Sony). :I
Lieber ab,
ich hatte nach Leifs Bedenken mal ein wenig gesucht und war dabei auch auf diese Aufnahme gestoßen:
Aus der Bantock-Box erklingt nun die zwanzigminütige "Keltische Symphonie" für Streichorchester und sechs Harfen. Vielleicht kann ich dann endlich auch etwas in Cosimas Harfen-Thread beitragen.
frau baur (27.07.2008, 22:05): Hallo zusammnen, jetzt diese :
François-Joseph Gossec: Requiem Artists: Bernadette Degelin Greta de Reyghere Howard Crook Kurt Widmer Maastricht Conservatory Chamber Choir Musica Polyphonica - Louis Devos
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
Poztupimi (27.07.2008, 22:27): "Schnipsel":
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) :down Voi che sapete che cosa è amor - Arietta des Cherubino aus "Le nozze di Figaro" KV 492
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P3M83H4GL._SL500_AA240_.jpg Magdalena Kožená, Mezzosopran / Orchestra of the Age of Enlightenment / Simon Rattle
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rOTjk%2BwOL._SL500_AA240_.jpg Christine Schäfer, Mezzosopran / Wiener Philharmoniker / Nikolaus Harnoncourt
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61D008V234L._SL500_AA240_.jpg Angelika Kirchschlager, Mezzosopran / Concerto Köln / René Jacobs
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C27TMC8EL._SL500_AA240_.jpg (allerdings die LP) Tatiana Troyanos, Mezzosopran / Orchester der Deutschen Oper Berlin / Karl Böhm
Und nein, lieber Bassbariton – willkommen im Forum –, zumindest Mezzos klingen für meine Ohren nicht alle gleich (und Soprane nmE ebensowenig).
Viele Grüße, Wolfgang
Gamaheh (27.07.2008, 22:43): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571142814.jpg
Aus der Bantock-Box erklingt nun die zwanzigminütige "Keltische Symphonie" für Streichorchester und sechs Harfen. Vielleicht kann ich dann endlich auch etwas in Cosimas Harfen-Thread beitragen.
Du liebe Güte, Nordolf - Du findest sie aber auch ! Kann es sein, daß Du Dir die Musik nach den Covern aussuchst ? (Warst Du das nicht auch mit dem Ableben der Cleopatra ? Sonst nehme ich alles zurück !)
Grüße, Gamaheh
Cetay (inaktiv) (27.07.2008, 23:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/513-dgofOML._SL500_AA240_.jpg Scarlatti; Johaness-Passion; Rene Jacobs, Schola Cantorum Basiliensis :down Diese Box ist eine wahre Fundgrube.
das vertrackte am Kammfiltereffekt ist, daß man sich seiner Existenz nur richtig bewußt wird, wenn man Mehrspuraufnahmen gemacht hat und die Laufzeitverzögerung beim mastering für jedes Mikrofon einstellt. Dann dreht man am Knöpfchen und hört wie zuviel und zu wenig klingt, bzw. wann die Einstellung korrekt ist. Mit Übung erkennt man einen Fehler sofort auch bei mp3- oder RealPlayer-Beispielen. Hat man das noch nicht gemacht und der Fehler fällt überhaupt auf, glaubt man unter Garantie, daß die Verfärbungen von der Raumakustik kommen oder das timbre der SängerIn nicht schön ist. Noch schlimmer: man wird sich nicht bewußt, daß überhaupt ein Fehler vorliegt und ist unterbewußt unzufrieden. Das krasseste Beispiel, was ich kenne, sind die negativen Kundenkritiken für die neue CD mit Händelarien von Danielle de Niese/William Christie im amerikanischen amazon.com. Obwohl diese Frau eine makellose, super-erotische Stimme hat, wird der Eindruck durch den Kammfiltereffekt ruiniert. Sie wird dort völlig ohne Berechtigung niedergemacht.
Was Schönberg op. 15 angeht, möchte ich mir gerade eine Aufnahme zulegen. Gleich die erste, die ich mir bei jpc angehört habe ist sehr gut:
Robert Craft, der Dirigent, war als junger Mann Assistent von Igor Stravinsky bei dessen Eigendirigaten seiner Werke, d.h. er hat mit dem Orchester geprobt und Stravinsky ist teilweise dabeigesessen, teilweise erst später zur Aufführung erschienen. Vielleicht hatte er schon bei diesen wunderbaren Aufnahmen den Löwenanteil beigetragen (sehr günstige box von Sony erhältlich). Er ist wohl ein Spezialist für Musik des 20. Jahrhunderts. Das "Twentieth century classics ensemble" ist wahrscheinlich ein Projektorchester für die Aufnahmen von Craft, gefällt mir sehr. Op. 15 scheint nur aus den "Hängenden Gärten" nach Texten von Stefan George zu bestehen. Wenn das stimmt ist es in Gänze auf dieser CD. Die Hörbeispiele für Werke mit Mezzosopran - Jennifer Lane -beginnen bei track 9 (Lieder der Waldtaube oder op. 15 ???), dann kommen Lieder mit Klavierbegleitung. Die Stimme gefällt mir sehr gut. Nur die Textverständlichkeit ist mäßig. Dafür stört der Akzent nicht sosehr. Ich finde aber auch das Konzert für Streichquartett und Orchester und die Suite für Klavier op. 25 sehr schön. Insgesamt nur Schönberg und eine gute Kombination. Klanglich ist diese Aufnahme außerordentlich gut.
Eine weitere Aufnahme des op. 15 mit Julie Kaufmann ist mit Werken von Debussy und Richard Strauss kombiniert, was vielleicht Sinn machen könnte oder auch nicht.
Die Balance zwischen Klavier und Stimme, hier ein Sopran, ist beim ersten track nicht ausgeglichen, d.h. das Klavier ist zu laut. Das fällt mir natürlich zuerst auf. Bei späteren tracks stimmt diese Balance, man muß also alles durchhören. Die Stimme und die Begleitung sind an sich gut: hohes timbre, gute Textverständlichkeit, deutscher native speaker.
Mir persönlich gefällt Jennifer Lane oder die Tatsache, daß es ein Mezzo mit wunderbarer Tiefe ist ingesamt trotzdem besser und damit die Naxos-Aufnahme. Vielleicht paßt ein Mezzo aus irgendwelchen Gründen sogar besser zu diesen Liedern. Eine der beiden Versionen muß wohl transponiert worden sein.
Die von ab noch erwähnten anderen Einspielungen habe ich noch nicht gehört bzw. nicht gefunden.
Leif Erikson (28.07.2008, 01:22): Hallo Nordolf,
wenn das cover der bewußten Aufnahme ein Gemälde sein sollte, würde mich interessieren von wem es ist und wann entstanden ?
Die Rothaarige sieht übrigens aus wie Rita Hayworth. Vielleicht stammt ja ihre Frisur von diesem Gemälde oder umgekehrt.
Gamaheh hat recht, diese CD kann mann getrost wegen des covers kaufen.
Ich dachte schon diese CD sei das höchste der Gefühle.
Aber glaubt mir, ich habe sie vor etwa einem Vierteljahr als CD des Monats bei Rombach in Freiburg gekauft. Die Empfehlung war von einem Angestellten, der dort immer Mittwoch Nachmittag arbeitet und Musikwissenschaftler ist. Bisher hat er mir nur ausgesprochene Repertoire-Perlen empfohlen. Leider hat die "CD des Monats" kommerziell nicht so gut funktioniert und sie haben diese schöne Gewohnheit wieder aufgegeben. Zur Musik: sie ist süß und schwer, wie eine Mischung aus Arkadien, Absinth und dem Duft der Frauen, dabei very classy. *) Sie paßt ideal zur Atmosphäre der stately homes um die Jahrhundertwende (vorletzte), mit viel Samt, exotischen Pflanzen, Ruhe und geräuschlosem Personal. Die Harfe(n) klingen, wenn nicht gedämpft wird ganz schön schräg. Aber keine Sorge, das Orchester spielt präzise und Susan Bickley hat einen sehr schönen Mezzo.
Eine CD für die blaue Stunde.
Gruß, Leif.
*) sozusagen sex and drugs and rock and roll for the upper ten.
Nordolf (28.07.2008, 15:38): Original von Leif Erikson Hallo Nordolf,
wenn das cover der bewußten Aufnahme ein Gemälde sein sollte, würde mich interessieren von wem es ist und wann entstanden ?
Die Rothaarige sieht übrigens aus wie Rita Hayworth. Vielleicht stammt ja ihre Frisur von diesem Gemälde oder umgekehrt.
Gamaheh hat recht, diese CD kann mann getrost wegen des covers kaufen.
Gruß, Leif.
Hallo Leif!
Das Gemälde stammt aus dem Jahre 1909 und wurde von dem englischen Maler Edward John Poynter (1836 - 1919) geschaffen. Es heißt "The Cave of the Storm Nymphs" und ist unter diesem Link etwas größer zu finden:
zum Gemälde
Herzliche Grüsse! Nordolf
Nordolf (28.07.2008, 15:49): Original von Gamaheh Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571142814.jpg
Aus der Bantock-Box erklingt nun die zwanzigminütige "Keltische Symphonie" für Streichorchester und sechs Harfen. Vielleicht kann ich dann endlich auch etwas in Cosimas Harfen-Thread beitragen.
Du liebe Güte, Nordolf - Du findest sie aber auch ! Kann es sein, daß Du Dir die Musik nach den Covern aussuchst ? (Warst Du das nicht auch mit dem Ableben der Cleopatra ? Sonst nehme ich alles zurück !)
Grüße, Gamaheh
:J Das liegt wohl daran, das ich doch einige Komponisten aus der Zeit um die Jahrhunderwende bzw. aus den "Goldenen Zwanzigern" höre, deren Stimmung mit Begriffen wie fin de siecle, Ästhetizismus, Symbolismus, Dekadenz, "Maske, Muse, Meduse" ganz gut umschrieben ist. Und auf den Covern sieht man dann häufig Gemälde, die aus der symbolistischen Malerei oder verwandten Strömungen kommen. Ich stehe schon sehr auf die Bilder der symbolistischen Maler wie Arnold Böcklin, Franz von Stuck, Carlos Schwabe oder Ferdinand Khnopff.
Herzliche Grüsse! Nordolf
P. S.: Das mit der Kleopatra war ich. :engel
Cetay (inaktiv) (28.07.2008, 16:55): http://ecx.images-amazon.com/images/I/418SJG3SFPL._SL500_AA240_.jpg Mahler; Sinfonie Nr. 9; Bruno Maderna
Ich habe zu dieser Einspielung einmal eine Rezension gelesen, in der der Autor beinahe Takt für Takt die Abweichungen Madernas von der Partitur aufzeigt. Ich bin echt froh, dass ich nicht kritisierend die Partitur lesen muss, sondern mich statt dessen ganz der unmittelbaren Wirkung dieser gewaltigen Interpretation hingeben kann.
Nordolf (28.07.2008, 17:07): Original von Leif Erikson
Zur Musik: sie ist süß und schwer, wie eine Mischung aus Arkadien, Absinth und dem Duft der Frauen, dabei very classy. *) Sie paßt ideal zur Atmosphäre der stately homes um die Jahrhundertwende (vorletzte), mit viel Samt, exotischen Pflanzen, Ruhe und geräuschlosem Personal. Die Harfe(n) klingen, wenn nicht gedämpft wird ganz schön schräg. Aber keine Sorge, das Orchester spielt präzise und Susan Bickley hat einen sehr schönen Mezzo.
Eine CD für die blaue Stunde.
*) sozusagen sex and drugs and rock and roll for the upper ten.
Hallo Leif!
Ich höre diese CD aus der Box auch gerade wieder. Du hast die Musik wirklich sehr treffend beschrieben. Nur die "Schrägheit" der Harfen vermag ich nicht recht zu hören - die klingen für mein Empfinden sehr schön. Ansonsten wurzelt diese Musik doch stark in der Wagnerischen Atmosphäre, speziell in den Streicherflächen von "Tristan und Isolde". Besonders spricht mich das "Sapphic Poem" für Cello und Orchester an. Herrlich schwüle "Mondnacht"-Musik...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41682V76K0L._SL500_AA240_.jpg Xenakis; Kraanerg; Alpha Centauri Ensemble, Roger Woodward
Mehr dazu demächst im passenden Thread.
:hello Ich wünsche allen einen erfolgreichen Tag!
ab (29.07.2008, 10:14): Im Radio gerade:
styriarte 2008
Francois Benda, Klarinette; Erich Höbarth, Violine; Martin Hornstein, Violoncello; Janna Polyzoides, Hammerflügel.
Johannes Brahms: a) Klarinettentrio a-Moll, op. 114; b) Klaviertrio Nr. 3, c-Moll, op. 101; c) Sonate für Klavier und Klarinette Es-Dur, op. 120/2; d) Scherzo für Klavier und Violine, WoO 2 (Aufgenommen am 11. Juli auf Schloss Eggenberg)
Höbarth ist ja Primarius beim Quatuor Mosaique und Hornstein war Cellist beim Altenberg Trio Wien.
daniel5993 (29.07.2008, 14:41): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028941427427.jpg
disc #2
Tag rach,
Ich hab vor längerer Zeit mitbekommen, dass du dir die Norma mit der Callas zugelegt hast, hab aber deinen Eindruck nicht mitbekommen. Für mich ist diese von Bellini, eine der schönsten. Hast du dir die Oper schon angehört?
Rachmaninov (29.07.2008, 16:15): Original von daniel5993 Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028941427427.jpg
disc #2
Tag rach,
Ich hab vor längerer Zeit mitbekommen, dass du dir die Norma mit der Callas zugelegt hast, hab aber deinen Eindruck nicht mitbekommen. Für mich ist diese von Bellini, eine der schönsten. Hast du dir die Oper schon angehört?
Doch, schon gehört, aber Eindrücke kann ich noch nicht wirklich berichten
Nordolf (29.07.2008, 16:40): Tschaikowsky in Mono:
Symphonien 4 & 5 mit Artur Rodzinsky und dem New York Philharmonic im Jahre 1946 bzw. 1945.
Die Interpretation von Rodzinsky ist sehr straff, klar, "stromlinienförmig" und intensiv. Er war wohl bekannt dafür, die Qualität von Orchestern innerhalb kürzester Zeit stark anheben zu können (die Cleveländer wurden mit ihm bekannt). Daher engagierte man ihn auch für die Zusammenstellung des NBC Symphony Orchestra für Toscanini. In dessen Richtung scheint auch sein Musizierstil zu gehen.
Sopran: Taina Piira / Tenor: Aki Alamikkotervo Saxophon: Hannu Lehtonen John Storgards / Lahti Symphony Orchestra / Chamber Orchestra Of Lapland 2007
Erstaunlich! - Ahos 12. Symphonie ist ein entfernter, aber deutlich erkennbarer Verwandter der spätromantischen "Landschaftssymphonie". Diese Tradition lässt sich klar mit einigen Werken umreissen: - Mahlers 3., die "Alpensinfonie" von Strauss, die "Schären"-Symphonie (4.) von Alfven, die "Sinfonia Antartica" von Vaughan-Williams. Aho macht mit modernen Mitteln dort weiter, wo diese Komponisten aufgehört haben: - die Dissonanzen sind verschärft, die Harmonien weichen teilweise vom Gewohnten ab und wirken stark in die Länge gezogen, ein Saxophon ist zu hören, impressionistische Klangbilder wechseln mit wuchtigem Bombast ab - wobei diese Wechsel nicht immer sofort nachzuvollziehen sind und die Klangblöcke dadurch oft schroff nebeneinander stehen... Die Lautmalerei der Sänger hingegen hätte so auch bei Alfven oder Vaughan-Williams auftauchen können.
Nun eine weitere, intensive Hörsitzung mit Kalvevi Ahos musikalischem Trip nach Lappland. Der Beginn ist sehr effektvoll mit den trommelnden Schamanen und den langgezogenden Blechbläsersignalen. Mir gefällt die naturverbundene und rituell eingefärbte Stimmung außerordentlich gut.
ab (29.07.2008, 18:43): vor dem Konzert heute Abend mit L’ASTRÉE, dem Kammermusikensemble der ACADEMIA MONTIS REGALIS mit Musik von Andrea Falconieri, Marco Uccellini, Arcangelo Corelli und Antonio Vivaldi :P noch rasch Schubert mit Szymon Goldberg und Radu Lupu.
daniel5993 (29.07.2008, 19:51): Gerade gesehen, dass Haydn unter Klemperer im August veröffentlicht wird, genauer, am 8. August. Kenn jemand Klemperers Haydn schon? Könnte mir durchaus vorstellen, dass das was geworden ist. Also: Vorfreude! http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099921530029.jpg
Joseph Haydn (1732-1809) Symphonien Nr. 88, 92, 95, 98, 100-102, 104 Label: EMI , ADD, 1960-1971
Ach diese Töne... So langsam freunde ich mich mit den beiden Symphonien an :down
Korstick mag dem Notentext auch noch so exakt folgen und pianistisch auch noch so perfekt sein, seine Aufnahme klingt m.E. trocken und farblos. Es fehlt mir der schmunzelnde und leicht triumphierende Humor, den Beethoven in diesen Variationen auch gezeigt hat (bei Brendel sehr gut hörbar). Es fehlen mir auch die Ausdrucksvarianten, die Brendel zur Verfügung stehen, um die vielfältigen Charaktere auszuleuchten. Und ich bin gewiss alles andere als ein Brendel-Fan.
Gruß, Cosima
uhlmann (29.07.2008, 20:09): ewig nicht mehr gehört:
Fundamental wichtiges Werk im Schaffen D. Schostakowitschs, vor allem durch die folgenden Ereignisse, die sich dadurch ergaben und sein Leben dramatisch veränderten.
Korsticks Waldstein-Sonate: Tolles Klavierspiel, teilweise berauschend im Detail. Trotzdem nicht mein Fall: Korstick klingt mir zu herrisch, verbissen oder wie immer man das nennen möchte - Samson Francois mit seinem sehr freien Spiel verkörpert z.B. einen Gegenpart.
Carola (29.07.2008, 22:54): Mir ist heute nach Schütz...
ab (29.07.2008, 23:47): Original von ab vor dem Konzert heute Abend mit L’ASTRÉE, dem Kammermusikensemble der ACADEMIA MONTIS REGALIS mit Musik von Andrea Falconieri, Marco Uccellini, Arcangelo Corelli und Antonio Vivaldi :P
Der Geiger Francesco D’Orazio pflegt zwar den wohl butterweichsten stets fülligen runden Ton, den ich auf einem Alten Instrument bislang gehört habe (angeblich: Guarneri (Cremona, 1711), ‘Comte de Cabriac’) - wer dertige hören möchte greife lieber zu Carmignola -, doch mitreißen konnte mich dieses Folia-Programm leider nicht.
Nun brauche ich tief beseeltes und färbiges :engel
nikolaus (30.07.2008, 00:06): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947765936.jpg
Die habe ich in letzer Zeit häufiger gehört. Zwar gefällt mir Argerichs Ravel doch besser, aber das zweite von Prokofiev ist wirklich grandios!
Gerade habe ich den Mitschnitt eines Konzertes mit Leila Josefowicz und Karel Novacek aus Verbier (den entsprechenden Link habe ich ja schon mehrfach gegeben) "quergehört". Mein erster Eindruck: ein sehr überzeugender Abend mit Schumann, Shostakovich, Stravinsky, Tüür, Schubert. Sie spielt keinen richtig schönen Geigenton, aber überaus expressiv. Die beiden sind klasse aufeinander eingespielt. Gefällt mir!
Martha spielt jetzt noch die Partita No. 2 von Bach und ich entschwinde ins Bett...
Zusammen mit der neueren Kennedy-Einspielung :ignore und Francescatti/Ormandy mein Favorit unter den zahlreichen Aufnahmen, die ich gehört habe. Die Vorfreude auf Batisahvili steigt.
ab (30.07.2008, 13:41): Wunderbar die beiden Romanzen!
daniel5993 (30.07.2008, 18:03): Gerade gehört,
Klavierkonzert Nr. 24 - Ingrid Haebler - Colin Davis - London Symphonie Orchestra
Giya Kancheli: Styx für Bratsche, Chor und Orchester
John Tavener: The Myrrh-Bearer für Bratsche, Chor und Schlagwerk
Die Töne beider Werke schaffen sich einen weiten Raum, in dem sie schweben und verhallen können. Lange Passagen stiller Andacht werden von plötzlichen Donnerschlägen unterbrochen. Die ganze Musik verbreitet eine extrem mystische und entrückte Aura, die gleichwohl sehr visuell-filmisch wirkt. Die Akkustik des Doms zu Riga passt ganz wunderbar zu diesen Klängen. Das alles hat für mich einen hohen Gänsehautfaktor.
:times10
Gamaheh (30.07.2008, 20:10): Gerade im Briefkasten gefunden:
Sieht er nicht ein wenig aus, als wenn er in seiner Handtasche nach Kleingeld kramt ?
Nordolf (30.07.2008, 20:16): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0094638869528.jpg
Schostakowitsch #4
Wie schlägt sich denn Previn mit Schostakowitsch? Irgendwie kann ich mir diesen mehr auf Wohlklang bedachten Dirigenten bei der 4. mit ihren brutalen Ausbrüchen nicht recht vorstellen.
Kennt jemand von Euch (zufällig oder nicht) die 1960er Fernsehserie "Nr. 6" ("The Prisoner") ? Ich habe immer den Eindruck, daß der Komponist der Musik dazu ("signature tune") hier Anleihen bei Brahms gemacht hat, und zwar im Finale (Anfang) der 1. Sonate.
Satie, Werke für Klavier Daniel Varsano / Philippe Entremont
Darin u.a. Gymnopédies, Gnossiennes, Les Trois Valses distinguées du précieux dégouté, Avant-dernières pensées, Embryons desséchés sowie am Schluß die sehr witzige "Sonatine bureaucratique", die eine bekannte Anfängersonatine von Clementi parodiert (das Vergnügen wird noch größer, wenn man Saties interpretatorische Erläuterungen dazu - in dem kleinen Booklet nicht mitabgedruckt - liest: http://imslp.org/wiki/Sonatine_Bureaucratique_(Satie,_Erik_Alfred_Leslie) ).
Sieht er nicht ein wenig aus, als wenn er in seiner Handtasche nach Kleingeld kramt ? :rofl
In der Tat!
(Sein Nachnahmen entspricht übrigens in Österreiche - hier - einem Markennamen mit dem schönen Werbeslogan: "sagen sie niemals leberkäse zu ihm"..)
ab (31.07.2008, 13:32): Im Radio bei "Ö1 bis zwei" musiziert gerade eine Stunde lang Leonidas Kavakos. Die Urfassung von Sibelius' Violinkonzert hörte ich so das erst Mal. Was für eine schöne Kadenz im ersten Satz! (Mozart und Bach finde ich von ihm höchst manieriert.)
frau baur (31.07.2008, 13:35): Hallo zusammnen, bei mir gibt es jetzt:
Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie Nr. 40 g-moll, KV550 Symphonie Nr. 32 G-dur, KV318 Symphonie Nr. 38 D-dur "Praguer Symphonie", KV504 Concertgebouw Orchester - J. Krips
:times10
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
ab (31.07.2008, 13:37): An Dein Ohr - so scheints mir - lässt Du nur erstklassige Aufnahmen heran...
:hello
Carola (31.07.2008, 13:47): Bei mir läuft Musik der Renaissance
frau baur (31.07.2008, 14:04): Original von ab An Dein Ohr - so scheints mir - lässt Du nur erstklassige Aufnahmen heran...
:hello
Netter Knabe
ab (31.07.2008, 14:14): Original von frau baur Original von ab An Dein Ohr - so scheints mir - lässt Du nur erstklassige Aufnahmen heran...
:hello
Netter Knabe
:)
(Habe gerade Deine noch wenigen Postings überflogen und muss einschränken: :J Nazaretz ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei; Krips oder Gilels Mozart aber sicher...)
Hoffe, Du nimmst Dein Urteil nicht zurück :W
frau baur (31.07.2008, 15:58): Original von frau baur Hallo zusammnen, bei mir zur späten Stunde:
Respighi - Sinfonia Drammatica Slovak Philharmonic Orchestra Daniel Nazareth
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
Original von ab Original von frau baur Original von ab An Dein Ohr - so scheints mir - lässt Du nur erstklassige Aufnahmen heran...
:hello
Netter Knabe
:)
(Habe gerade Deine noch wenigen Postings überflogen und muss einschränken: :J Nazaretz ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei; ]Krips oder Gilels Mozart aber sicher...)
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 39 Es-dur KV 543 Sinfonie Nr. 41 C-dur KV 551 (Jupiter) Concertgebouw Orchester - J. Krips
Original von ab ........ ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei; Krips oder Gilels Mozart aber sicher...)
ab dixit............. :leb
Lieber ab hoffe, Du nimmst Dein Urteil nicht zurück :haha
Liebe Grüße Otilie Baur
weder zu Nazareth :A, noch zu Gilels :down - da nehme ich auch Böhm in Kauf...
ab (31.07.2008, 21:15): Verklungen von der styriarte 2008:
Benjamin Schmid, Violine; Danjulo Ishizaka, Violoncello; Markus Schirmer, Klavier. Franz Schubert: Impromptu c-Moll, D 899/1 Dmitrij Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 2, op. 67 Franz Schubert: Trio Es-Dur, D 929
(Aufgenommen am 25. Juli im Stefaniensaal in Graz)
Am besten hat mir das Impromptus gefallen und dann der letzte Satz des Trios; sonst fand ich alles mehr mau und lau.
Nun zu einer wunderbaren Klavieraufnahme: Babayan mit Scarlatti
Original von mir CD, die ich allen, die für die Spätrenaissance etwas übrig haben, ans Herz drücken will. Auf dieser Aufnahme wird (mit Instrumenten der Zeit und nicht-temperierter Skala) ein atemberaubender Klangkosmos aufgepannt, in dem ich die Engel singen höre. :engel Das musste bei dieser Gelegenheit nochmal gesagt sein. :engel
Cetay (inaktiv) (01.08.2008, 07:34): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/3830257450870.jpg Jacques Offenbach; Orphee aux Enfers; Paris PO, Leibowitz
Klasse! Leibowitz nimmt wie erhofft das Werk mit dem (für mich) nötigen Ernst und Gewicht und lässt die Sänger und Sängerinnen sehr zurückhaltend agieren. Operettenfreunde werden vielleicht das kabarettistische Element vermissen. Für jemanden, der sich dem Genre mit eingen Vorbehalten nähert, ist das möglicherweise eher angenehm.
Doppelkonzert BWV 1060 Concerto F-dur nach BWV 49 & 169
Camerata Köln
ab (01.08.2008, 10:49): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946674826.jpg
Leif Erikson (01.08.2008, 14:15):
von meinen Eltern hatte ich eine wunderschöne Aufnahme der Symphonie Nr. 6. Diese LP hat ein Mitbewohner in der WG ruiniert. Dann habe ich Fedosejev auf LP gekauft: gut aber nicht so wie die andere. Später habe ich Muti auf Brilliant gekauft, auch gut. Diese mit Mravinski wurde hier im Forum empfohlen. Sie hat mir sofort gefallen und im booklet sind die cover der LP's abgebildet, es ist die "alte" Einspielung von meinen Eltern, ein freudiges Wiedersehen. Dirigenten habe ich mir seinerzeit noch nicht gemerkt. Der digitale remaster klingt sehr gut. Vorsicht es gibt noch eine andere Einspielung der 6. von Mravinsky auf ELATUS, die ist nicht so gut !!!
Rachmaninov (01.08.2008, 14:48): So, werde gleich was Auto fahren und dabei mal testen wie sich so eine Oper bei Fahren macht ...
ab (01.08.2008, 16:20): Original von Leif Erikson
von meinen Eltern hatte ich eine wunderschöne Aufnahme der Symphonie Nr. 6. Diese LP hat ein Mitbewohner in der WG ruiniert. Dann habe ich Fedosejev auf LP gekauft: gut aber nicht so wie die andere. Später habe ich Muti auf Brilliant gekauft, auch gut. Diese mit Mravinski wurde hier im Forum empfohlen. Sie hat mir sofort gefallen und im booklet sind die cover der LP's abgebildet, es ist die "alte" Einspielung von meinen Eltern, ein freudiges Wiedersehen. Dirigenten habe ich mir seinerzeit noch nicht gemerkt. Der digitale remaster klingt sehr gut. Vorsicht es gibt noch eine andere Einspielung der 6. von Mravinsky auf ELATUS, die ist nicht so gut !!!
Und bei der DG noch eine zweite, die nicht aus London, sondern aus Wien ist, ebenfalls mE nicht so gut.
ab (01.08.2008, 16:38): Cortot: Schumann Klavierkonzert aus London mit Landon Ronald vom 22.6.1927 (Andromeda)
Tone Poems, Vol. 2: Three Northern Ballads / Nympholept / Red Autumn / The Happy Forest / Into The Twilight
Vernon Handley / BBC Philharmonic 2006 - 2007
Auf dieser CD sind einige der von Bax sogenannten "Naturgedichte" eingespielt sowie die drei "Nordischen Balladen". Letztere weisen eine deutliche herbere, dissonanzenreichere Klangsprache auf als die früheren Stücke. Handley ist wieder mal der richtige Anwalt für diese Art von Musik.
Sopran: Els Bolkestein Heinz Rögner / Orchester der Komischen Oper Berlin Rundfunkchor Berlin 1982
Wow - was für ein expressiver Ausdruckswillen! Diese pechschwarze Symphonie für Sopran, Chor und Orchester aus dem Jahre 1981 haut mich einfach weg. Auch wenn die Klangqualität des Mitschnittes der Uraufführung in der DDR nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, bin ich ziemlich beeindruckt. Ganz abgesehen davon, das sowieso keine andere Aufnahme derzeit erhältlich ist, agieren die Beteiligten hier mit dem wünschenswerten Esprit, Einsatz und "Schweiß".
Mikis Theodorakis (geb. 1925) reizt die emotionalen Extreme bis an die Grenze aus - diese Musik wird sicher nicht jedermanns Sache sein. Er verbindet Elemente der expressionistischen und neoromantischen Klassik mit griechischer Folklore (der Chor singt zudem in griechisch) - dabei wird alles bis auf den Siedepunkt hochgeheizt. Ein gewisses Rock- oder Jazzrock-Idiom kann und will die Musik ebenfalls nicht verleugnen. Schlagwerk und Glockentöne spielen eine große Rolle.
Der griechische Komponist hatte sich in der Nationalen Befreiungsfront engagiert. Diese Erfahrungen klingen in der Symphonie wieder. Sie soll eine rituelle Trauerzeremonie für die Toten sein, wobei die vier Sätze des siebzigminütigen Monumentalwerkes je eine Form der Trauer ausdrücken sollen: der 1. Satz die Form der Klage, der 2. die der Erregung, der 3. die des ehrenvollen Gedenkens und der 4. die der Fassungslosigkeit.
Wer sich eine Mischung aus Schostakowitsch, Pettersson und Penderecki vorstellen kann, sollte hier unbedingt mal reinhören...
Carl Nielsen: Sinfonie Nr. 5 Göteborgs Symfoniker, Neeme Järvi
nikolaus (01.08.2008, 23:22): Rafal Blechacz in Verbier mit einem breit gefächertem Programm: Bach, Liszt, Debussy, Chopin.
Nikolaus.
Cetay (inaktiv) (02.08.2008, 07:54): Original von Nordolf Wer sich eine Mischung aus Schostakowitsch, Pettersson und Penderecki vorstellen kann, sollte hier unbedingt mal reinhören... Die Mischung kann ich mir durchaus vorstellen und sollte deswegen besser nicht hineinhören :D
Hier wird das Wohnzimmer durchflutet von:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0809274901521.jpg Witold Lutoslawski; Konzert für Orchester & Symphonie Nr. 3; Chicago SO, Daniel Barenboim
Symphony No. 2 John Storgards / Tampere Philharmonic Orchestra
Violin Concerto ‘Tala Gaisma (Distant Light)’ Violine: John Storgards // Juha Kangas / Ostrobothnian Chamber Orchestra
2002
Der 1946 geborene Komponist Peteris Vasks stammt aus Lettland, was sich in den folkloristischen Elementen seiner Musik auch widerspiegelt. Die beiden Werke sind von Tragik und Wehmut geprägt. Die 2. Symphonie erinnert - besonders in den Steigerungen, die plötzlich abbrechen - ein wenig an Bruckner, mehr aber noch an den Schostakowitsch der 4. - 12. Symphonie. Mächtige dramatische Orchesterausbrüche werden mit lyrisch-hellen oder traurigen leisen Stellen kontrastiert. Das ganze lässt mich an eine Idylle denken, die von Gewalt und Krieg zerstört worden ist. Vasks reflektiert hier wohl die Besetzung Lettlands durch die Sowjetunion. Auch das Violinkonzert ist von emotionaler Direktheit und setzt sich mit einer verlorenen Idylle auseinander. Nach Vasks Aussage sind es nostalgische Kindheitserinnerungen mit einem Zug von Tragik, die hier wiederklingen sollen. Die Klangqualität dieser CD ist superb.
Nordolf (02.08.2008, 12:49): Original von Dox Orkh Original von Nordolf Wer sich eine Mischung aus Schostakowitsch, Pettersson und Penderecki vorstellen kann, sollte hier unbedingt mal reinhören... Die Mischung kann ich mir durchaus vorstellen und sollte deswegen besser nicht hineinhören :D
:D Allerdings wird dein Geldbeutel bei dieser CD doch ziemlich geschont (um die 7 Euro) - deine Nerven bei der Intensität vielleicht weniger. Für dich als audiophil Veranlagten könnte die Klangqualität ein Problem sein...
Cetay (inaktiv) (02.08.2008, 13:13): Original von Nordolf Original von Dox Orkh Original von Nordolf Wer sich eine Mischung aus Schostakowitsch, Pettersson und Penderecki vorstellen kann, sollte hier unbedingt mal reinhören... Die Mischung kann ich mir durchaus vorstellen und sollte deswegen besser nicht hineinhören :D
:D Allerdings wird dein Geldbeutel bei dieser CD doch ziemlich geschont (um die 7 Euro) - deine Nerven bei der Intensität vielleicht weniger. Für dich als audiophil Veranlagten könnte die Klangqualität ein Problem sein...
:hello Jörg
Da muss es sich um eine Verwechslung handeln. Ich höre zwar gerne klanglich gute Aufnahmen über hochwertige Wiedergabeketten, aber wenn die Interpretation gelungen ist darf es auch rauschen und knistern, samt Mono und beschränktem Frequenzbereich. Seltsamerweise habe ich mit vielen neueren Aufnahmen mehr Probleme. Um ein Bild zu benutzen: Eine historische Aufnahme ist wie der Blick durch ein gleichmäßig trübes und zerkratztes Fenster - ein Blick an den man sich schnell gewöhnt. Dagegen ist eine nicht perfekte Digitalaufnahme wie der Blick durch ein blank geputztes Fenster, auf dem die Schlieren und feinen Kratzer ständig störend wirken.
Jetzt habe ich richtig Laune auf folgendes bekommen:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0747313304820.jpg Holst; The Planets; BBC SO, Vaughan Williams (AD: 1926)
Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 7 (1966/67) Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Gerd Albrecht
Ein untrügliches Zeichen für musikalische Qualität ist für mich, wenn ein Werk bei wiederholtem Hören nicht langweilig, sondern immer spannender und faszinierender wird - so geht es mir mit Petterssons Sinfonien. Abseits aller Schulen und "-ismen" hatte er den Mut, einen persönlichen Kompositionsstil zu entwickeln, der für mich in erster Linie gekennzeichnet ist durch Direktheit und kompromisslosen Ausdruckswillen. Sicher keine leichte Kost für den Hörer, aber die Auseinandersetzung mit dieser Musik lohnt sich.
Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 8 RSO Berlin, Thomas Sanderling
Cosima (03.08.2008, 10:39): Nach den fulminanten Brahms-Symphonien (RCA) unter Toscanini entwickele ich mich langsam aber sicher zum Fan dieses Dirigenten, den ich in der Vergangenheit eher vernachlässigt hatte. - Jetzt jedoch Schuberts "Unvollendete" unter Toscanini:
Florent Schmitt und seine beiden Suiten zu "Antoine Et Cleopatre" mit Jacques Mercier und dem Orchestre National De Lorraine 2007. Stimmungsvolle, szenische, exotistische und theatralische Spätestromantik zum Thema "femme fatale".
ab (03.08.2008, 11:41): Original von nikolaus Zur Nacht:
ab (03.08.2008, 11:42): Original von Cosima Nach den fulminanten Brahms-Symphonien (RCA) unter Toscanini entwickele ich mich langsam aber sicher zum Fan dieses Dirigenten, den ich in der Vergangenheit eher vernachlässigt hatte.
das überrascht mich nun doch, denn von Dir hätte ich erwartet, dass diese Sinfonien zu wenig musikalischen Tiefgang haben!
Cosima (03.08.2008, 11:55): Original von ab Original von Cosima Nach den fulminanten Brahms-Symphonien (RCA) unter Toscanini entwickele ich mich langsam aber sicher zum Fan dieses Dirigenten, den ich in der Vergangenheit eher vernachlässigt hatte.
das überrascht mich nun doch, denn von Dir hätte ich erwartet, dass diese Sinfonien zu wenig musikalischen Tiefgang haben!
Verstehe ich nicht... ?( Meinst Du die Sinfonien an sich? Oder die Interpretationen durch Toscanini?
Wie dem auch sei: "Tiefgang" vermisse ich in keinem Falle.
Das ist schon eine schöne Aufnahme, mit viel Spielfreude und Esprit. So recht aus den Puschen haut sie mich allerdings auch wieder nicht. :W
ab (03.08.2008, 12:11): gemeint war von mir Toskaninis Dirigat (Ich kenne nur Brahms' 1.) - von der lauen Orchesterleistung dieses Orchesters wollte ich gar nicht sprechen...
Seine spätere Aufnahme bei Tesament hätte ich dabei gerne einmal gehört!
ab (03.08.2008, 12:13): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TXG4N42NL._SL500_AA240_.jpg
Das ist schon eine schöne Aufnahme, mit viel Spielfreude und Esprit. So recht aus den Puschen haut sie mich allerdings auch wieder nicht. :W
Ich fand dereinst, es sei jene, die dem mE grandios phantastischen Dirigat Harnoncourts noch am nächsten kommt....
Welche haut Dich denn aus den Puschen (was auch immer das sein mag)?
Cosima (03.08.2008, 12:23): Original von ab gemeint war von mir Toskaninis Dirigat (Ich kenne nur Brahms' 1.) - von der lauen Orchesterleistung dieses Orchesters wollte ich gar nicht sprechen...
Seine spätere Aufnahme bei Tesament hätte ich dabei gerne einmal gehört!
Kann ich so nicht bestätigen: Mir gefällt Toscaninis Brahms (zu meiner eigenen Verwunderung) sehr gut!
Gleichwohl wäre ich auch gespannt auf die Testament-Aufnahmen! Hier hält mich derzeit nur der hohe Preis noch von einer Anschaffung ab.
Cosima (03.08.2008, 12:26): Original von ab Ich fand dereinst, es sei jene, die dem mE grandios phantastischen Dirigat Harnoncourts noch am nächsten kommt....
Welche haut Dich denn aus den Puschen (was auch immer das sein mag)?
Ich finde die beiden Carmignola-Aufnahmen (Sonatori de la Gioiosa Marca / Venice Baroque Orchestra) sehr gut.
Cosima (03.08.2008, 12:35): Nun gut, dann bringe ich es hinter mich: Mozart - Konzert für Flöte, Harfe und Orchester KV 299 :W:
Zabaletas Harfenspiel im ersten Satz klingt schon recht apart und vielversprechend.
Dr. Schön (03.08.2008, 12:37): Original von Cosima Original von ab gemeint war von mir Toskaninis Dirigat (Ich kenne nur Brahms' 1.) - von der lauen Orchesterleistung dieses Orchesters wollte ich gar nicht sprechen...
Seine spätere Aufnahme bei Tesament hätte ich dabei gerne einmal gehört!
Kann ich so nicht bestätigen: Mir gefällt Toscaninis Brahms (zu meiner eigenen Verwunderung) sehr gut!
Gleichwohl wäre ich auch gespannt auf die Testament-Aufnahmen! Hier hält mich derzeit nur der hohe Preis noch von einer Anschaffung ab.
Die lohnen sich aber wirklich. Sie sind im Klangbild viel schöner, das Orchester ist besser, Toscanini erscheint etwas netter und menschlicher, zudem etwas flexibler. Ich mag seine strenge, gestählte Rythmik bei vielen RCA Einspielungen nicht so sehr. Hier ist er vergleichsweise elegant. Sie sind auch schön restauriert und trotz eines kollektiv erkälteten Publikums sehr durchsichtig.
Zelenka (03.08.2008, 13:19): Original von Dr. Schön Original von Cosima Original von ab gemeint war von mir Toskaninis Dirigat (Ich kenne nur Brahms' 1.) - von der lauen Orchesterleistung dieses Orchesters wollte ich gar nicht sprechen...
Seine spätere Aufnahme bei Tesament hätte ich dabei gerne einmal gehört!
Kann ich so nicht bestätigen: Mir gefällt Toscaninis Brahms (zu meiner eigenen Verwunderung) sehr gut!
Gleichwohl wäre ich auch gespannt auf die Testament-Aufnahmen! Hier hält mich derzeit nur der hohe Preis noch von einer Anschaffung ab.
Die lohnen sich aber wirklich. Sie sind im Klangbild viel schöner, das Orchester ist besser, Toscanini erscheint etwas netter und menschlicher, zudem etwas flexibler. Ich mag seine strenge, gestählte Rythmik bei vielen RCA Einspielungen nicht so sehr. Hier ist er vergleichsweise elegant. Sie sind auch schön restauriert und trotz eines kollektiv erkälteten Publikums sehr durchsichtig.
Und als Dreingabe bekommt man noch explodierende Knallfrösche im Finale der Vierten dazu. Ob das ganze EUR 30 wert ist?
Gruß, Zelenka
Cosima (03.08.2008, 13:43): Original von Dr. Schön Ich mag seine strenge, gestählte Rythmik bei vielen RCA Einspielungen nicht so sehr. Hier ist er vergleichsweise elegant.
Ein Rezensent auf amazon.com, der die RCA-Aufnahmen empfiehlt, schreibt über die Testament-Aufnahmen. „Toscanini for people who hate Toscanini“ (insofern könnten sie ab wieder gefallen).
Und weiter: „The virtues of the NBC set are drive, precision, impetuousity, excitement. These performance has NONE of those things. They are flaccid and weak. Whether Toscanini was trying to sound polite for the London audience, or for Walter Legge, or merely because he hadn't had his 5 cups of espresso, all the fire and drive are gone. The manic energy of the NBC set is replaced by staid respectability. Teeth-gritting excitement gives way to a rather pompous satisfaction.“ Komplett nachzulesen hier.
An den RCA-Aufnahmen liebe ich gerade die „strenge, gestählte Rhythmik“, eben „drive, precision, impetuousity, excitement“. Eleganz finde ich auch bei Carlos Kleiber oder Günter Wand, Emotionalität bei Furtwängler oder Bernstein. Aber diese andere Seite der Brahms-Symphonien, die ich so nur bei Toscanini bislang gehört habe, finde ich ungeheuer faszinierend und aufregend. Aus diesem Grund werde ich demnächst auch noch Brahms 3 unter dem „Toscanini-Nachfolger“ Guido Cantelli (auf Testament) hören können, von dem ich mir ein ähnlich straffes und aufregendes Dirigat erhoffe.
Wie dem auch sei: Natürlich würde ich sehr gern die Testament-Toscanini-Aufnahmen hören. Aber der Preis….
Gruß, Cosima
Dr. Schön (03.08.2008, 13:57): Liebe Cosima,
dann geht es mir wie es ab gehen könnte.
Bestimmte prägnante Eigenschaften Toscaninis kommen aber auch bei diesen Testament Einspielungen durch. Die starke Präsenz, seine Autorität und sein Diktat. Das sind die Eigenschaften die mich, auch wenn ich Toscanini eher nicht mag, doch immer anerkennen lassen, dass an dem Mann eine ganze Menge dran ist. Bei Testament kommt er mir entgegen und ich freue mich immer wenn eine einzelne Aufnahme eines ungeliebten Interpreten doch einen sicheren Platz in meiner Sammlung bekommt. Und das ist hier unbedingt der Fall.
Ich glaube nicht das er sich in England anbiedert. Ich kenne eine 7te Beethoven unter Toscanini aus New York (späte 30er), wo er mir ähnlich wie bei Testament flexibler vorkommt.
Seinen Beethoven schätze ich übrigens in den schnellen Sätzen durchaus.
Gruß Dr. Schön
Cosima (03.08.2008, 14:09): Original von Dr. Schön Liebe Cosima,
dann geht es mir wie es ab gehen könnte.
Bestimmte prägnante Eigenschaften Toscaninis kommen aber auch bei diesen Testament Einspielungen durch. Die starke Präsenz, seine Autorität und sein Diktat. Das sind die Eigenschaften die mich, auch wenn ich Toscanini eher nicht mag, doch immer anerkennen lassen, dass an dem Mann eine ganze Menge dran ist. Bei Testament kommt er mir entgegen und ich freue mich immer wenn eine einzelne Aufnahme eines ungeliebten Interpreten doch einen sicheren Platz in meiner Sammlung bekommt. Und das ist hier unbedingt der Fall.
Ich glaube nicht das er sich in England anbiedert. Ich kenne eine 7te Beethoven unter Toscanini aus New York (späte 30er), wo er mir ähnlich wie bei Testament flexibler vorkommt.
Seinen Beethoven schätze ich übrigens in den schnellen Sätzen durchaus.
Gruß Dr. Schön
Lieber Dr. Schön,
ich habe lange Zeit um Toscanini einen großen Bogen gemacht, erst mit den Brahms-RCA-Aufnahmen ist der Funke übergesprungen. Die haben mich ungeheuer gepackt!
Und weil ich Toscanini in der Vergangenheit eigentlich auch nicht so sehr mochte (ich gehörte eher zu der Furtwängler-Fraktion), kenne ich seinen Beethoven noch nicht einmal. Aber die Aufnahmen hatte ich gleich bestellt, nachdem mich sein Brahms so vereinnahmt hatte. Sie müssten also unterwegs zu mir sein – ich bin sehr gespannt darauf!
„Starke Präsenz“ – das trifft es wirklich. Faszinierend dieser Dirigent! Ich werde mich noch eingehender mit ihm beschäftigen, das ist ganz sicher.
Gruß, Cosima
Carola (03.08.2008, 15:43): Bei mir läuft das schöne Horntrio von Brahms:
Zelenka (03.08.2008, 16:14): Nach langem und unverzeihlichem Zögern zum ersten Mal vollständig Nelson Freire mit dem Gewandhaus O unter Chailly in Brahms' 1. Klavierkonzert (Decca):
Diese Version ist jener eher mißlungenen von Zimerman und Rattle (DG) in jeder Hinsicht überlegen.
Gruß, Zelenka
Leif Erikson (03.08.2008, 16:47):
Varese liebe ich schon lange. Ich hatte schon Radiomitschnitte mit Boulez und eine alte CBS Masters LP. Ob die neue Aufnahme (2 CD's) besser ist als Boulez, wird sich zeigen. Vor allem sind es alle Werke von Varese. Der Klang ist phänomenal gut.
nikolaus (03.08.2008, 19:06): Original von Zelenka Nach langem und unverzeihlichem Zögern zum ersten Mal vollständig Nelson Freire mit dem Gewandhaus O unter Chailly in Brahms' 1. Klavierkonzert (Decca):
nikolaus (03.08.2008, 19:16): Ich fahre jetzt mal rasch rüber nach Verbier:
UBS Verbier Festival Orchestra Valery Gergiev direction Kristina Kapustynska mezzo-soprano Hélène Grimaud piano
Shchedrin La tzigane Grusha, aria pour mezzo-soprano et orchestre extraite de l’opéra «Le Pèlerin enchanté»
Ravel Concerto pour piano et orchestre en Sol majeur
Mahler Symphonie N° 5 en ut dièse mineur
Bis später,
Nikolaus.
Zelenka (03.08.2008, 19:35): Original von nikolaus Original von Zelenka Nach langem und unverzeihlichem Zögern zum ersten Mal vollständig Nelson Freire mit dem Gewandhaus O unter Chailly in Brahms' 1. Klavierkonzert (Decca):
Diese Version ist jener eher mißlungenen von Zimerman und Rattle (DG) in jeder Hinsicht überlegen.
Gruß, Zelenka
Inwiefern misslungen?
Misslungen kann sie eigentlich nicht sein, es gibt genügend positive Meinungen darüber.
Nikolaus.
Lieber Nikolaus:
Es gibt viele positive Stimmen, auch hier im Forum, zu Zimermans Version, es gibt auch negative (eher außerhalb des Forums). Ursprünglich wollte ich weder Zimerman noch Freire anschaffen (braucht man nach Fleisher/Szell oder Serkin/Szell unbedingt noch viele Einspielungen?), bin dann allerdings nach langem Zögern doch weich geworden. (Ich hoffe, irgendwann meine Fäden zu den Brahmskonzerten zu aktualisieren.) Ich finde Freire erheblich beeindruckender und besser aufgenommen, ich fürchte zudem, Chailly ist Rattle überlegen. Alles wirkt stimmiger,engagierter, konzentrierter.
Cetay (inaktiv) (03.08.2008, 23:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/217C1FMK2XL._SL500_AA130_.jpg John Cage; Two 6 für Violine & Piano; Ami Flammer, Martine Joste
Eine transzendierende Expedition in das Reich der Stille.
Nordolf (03.08.2008, 23:48): Bei mir findet gerade ein kleines Vergleichshören statt. Aus gegebenem Anlass steht Gustav Mahlers 5. Symphonie im Mittelpunkt. Nach Rudolf Barshai und der Jungen Deutschen Philharmonie 1999 folgt nun Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern 1987:
Rachmaninov (04.08.2008, 06:56): Original von Zelenka Nach langem und unverzeihlichem Zögern zum ersten Mal vollständig Nelson Freire mit dem Gewandhaus O unter Chailly in Brahms' 1. Klavierkonzert (Decca):
Rachmaninov (04.08.2008, 06:58): Original von Zelenka Es gibt viele positive Stimmen, auch hier im Forum, zu Zimermans Version, es gibt auch negative (eher außerhalb des Forums). Ursprünglich wollte ich weder Zimerman noch Freire anschaffen (braucht man nach Fleisher/Szell oder Serkin/Szell unbedingt noch viele Einspielungen?), bin dann allerdings nach langem Zögern doch weich geworden. (Ich hoffe, irgendwann meine Fäden zu den Brahmskonzerten zu aktualisieren.) Ich finde Freire erheblich beeindruckender und besser aufgenommen, ich fürchte zudem, Chailly ist Rattle überlegen. Alles wirkt stimmiger,engagierter, konzentrierter.
Gruß, Zelenka
Dann höre mal bitte alleine das Finale des ersten Satzes.... Ach was soll's, ....
Cetay (inaktiv) (04.08.2008, 08:04): Wenn zwei sich streiten... :D
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5099951899820.jpg Brahms; Klavierkonzert No. 1; Nicholas Angelich, RSO Frankfurt, Paavo Järvi
__________________________________________________________________________ Übrigens gehört auch für mich Brahms KK Nr. 1 mit Zimerman/ Rattle zu den Besten (liebsten) Aufnahmen!
Dr. Schön (04.08.2008, 11:28): So geht's heute los:
Jeremias (04.08.2008, 15:37): @ Rach: Wie ist der Bychkov? er liegt bei mir eingepackt rum und freut sich darauf, wenn ich ihn in der neuen Wohnung auspacke und höre :)
Rachmaninov (04.08.2008, 15:39): Original von Jeremias @ Rach: Wie ist der Bychkov? er liegt bei mir eingepackt rum und freut sich darauf, wenn ich ihn in der neuen Wohnung auspacke und höre :)
Ich denke gemäß unserer Absprache wirst Du mir hier wohl die Kosten erstatten :engel
ab (04.08.2008, 16:00): Aus gegebenem Anlass:
Brahms Sinfonie #1 (mir die liebste der vier) mit Toscanini und dem NBC-Orchestra
So rennt gleiche zu Beginn das Schicksal durch die Pforte... :D
Zelenka (04.08.2008, 16:02): Original von Rachmaninov Original von Zelenka Nach langem und unverzeihlichem Zögern zum ersten Mal vollständig Nelson Freire mit dem Gewandhaus O unter Chailly in Brahms' 1. Klavierkonzert (Decca):
Diese Version ist jener eher mißlungenen von Zimerman und Rattle (DG) in jeder Hinsicht überlegen.
Gruß, Zelenka
Bin ich völlig gegensätzlicher Meinung!
Alleine Deine Aussage :"in jeder Hinsicht" ist absurd.
Es ist ja nicht schlimm, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind. Mir gefällt z.B. der letzte Abschnitt von David Hurwitz' Rezension bei classicstoday.com sehr:
Incidentally, Zimerman isn't helped by sonics that render his tone comparatively shallow and brittle. I find it stunning that two supposedly major artists can turn a work of volcanic passion and youthful fire into a slow-motion squabble over who gets the best seat in the dining room of a retirement home.
Gruß, Zelenka
Jeremias (04.08.2008, 16:10): Absprache? Gibt keine Absprache. was für eine Absprache? Aus welchem Grunde?
Rachmaninov (04.08.2008, 16:35): Original von Zelenka Original von Rachmaninov Original von Zelenka Nach langem und unverzeihlichem Zögern zum ersten Mal vollständig Nelson Freire mit dem Gewandhaus O unter Chailly in Brahms' 1. Klavierkonzert (Decca):
Dr. Schön (04.08.2008, 20:11): Original von Dr. Schön
Den fühen Solti Mahler mag ich.
Nein tue nicht. Ich hatte etwas spezifisches an dieser Einspielung in Erinnerung gehabt, dass ich gemocht hatte. Muss damals heißer gewesen sein als die letzten Tage.
Zelenka (04.08.2008, 20:22): Original von Dr. Schön Original von Dr. Schön
Den fühen Solti Mahler mag ich.
Nein tue nicht. Ich hatte etwas spezifisches an dieser Einspielung in Erinnerung gehabt, dass ich gemocht hatte. Muss damals heißer gewesen sein als die letzten Tage.
Im Moment sehe ich auch noch, daß zwei "Dr. Schön" hier online sind. Dabei ist es doch kühler geworden.
Cetay (inaktiv) (04.08.2008, 22:00): Original von nikolaus Original von Dox Orkh Wenn zwei sich streiten... :D
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5099951899820.jpg Brahms; Klavierkonzert No. 1; Nicholas Angelich, RSO Frankfurt, Paavo Järvi
Laß' mich auch der dritte sein, wie ist die denn?
Nikolaus. :hello
Was Klavierkonzerte im Allgemeinen und Brahms im Speziellen angeht, bin ich im Mahlerschen Sinne ein Schaf das nichts "capirt" (ich kenne nur Oppitz/Davis und Gilels/Jochum), deswegen kann ich diese Aufnahme nur vom rein ästehtischen Gesichtspunkt aus beurteilen und von dort finde ich sie einfach überwältigend: Der Orchesterpart ist schlank, flüssig, transparent, ungemein farbenreich und das Piano fügt sich nathlos ein ohne jegliche auftrumpfende Gesten. Dabei wird eine innige Spannung erzeugt, die mich mitten in die Musik heineinzieht.
Hier kann man im Videotrailer lange Ausschnitte hören.
nikolaus (04.08.2008, 22:04): Original von Dox Orkh ... bin ich im Mahlerschen Sinne ein Schaf das nichts "capirt" (ich kenne nur Oppitz/Davis und Gilels/Jochum), deswegen kann ich diese Aufnahme nur vom rein ästehtischen Gesichtspunkt aus beurteilen...
Genau mein Ding! :beer
Besten Dank!
Nikolaus.
nikolaus (04.08.2008, 22:05): Ach ja, bei mir rotieren Bach und Kniazev:
Cetay (inaktiv) (04.08.2008, 22:20): Original von Dox Orkh http://www.jpc.de/image/w183/front/0/3830257450870.jpg Jacques Offenbach; Orphee aux Enfers; Paris PO, Leibowitz
Hätte mir jemand vor Jahresfrist erzählt, dass ich mich mal auf das Hören von "so etwas" freuen werde, hätte ich geleugnet, dass dies in diesem Universum jemals passieren wird. Mal sehen, in welch anrüchige Ecken der Geschmack noch driften wird.
ab (04.08.2008, 22:33): Wollte noch nachtragen, im gestern Abend Radio einen Konzertmitschnitt (auszugsweise) mit Stadtfeld gehört zu haben. (Bach, Beethovens Pathétique" und Schuberts D 959 (Aufgenommen am 28. Juli auf Schloss Eggenberg). Ich muss erneut gestehen, dass mir seine völlige Unbekümmertheit bei Bach schon gefällt und Spaß macht! (Historische Aufführungspraxis oder sein formales Unverständnis hin oder her.) Den Beethoven aber fand ich – gelinde gesagt - fast kitschig und oftmals manual sogar recht ungeläufig. Schubert gefiel mir etwas besser aber keinesfalls empfehlenswert. Sein Ton ist so unerfreulich nicht.
nun:
Valentin Silvestrov Symphonie für Klavier & Orchester "Metamusik" Lubimov, RSO Wien, Russell Davies
Eine der bezwingensten Mahler-Aufnahmen überhaupt: - herrlich vorwärtsdrängend, kantenreich, wuchtig, scharf umrissen. Und zudem auch in der Urfassung - mit dem drittem Hammerschlag und dem Scherzo an der zweiten Stelle, was ich viel überzeugender finde.
:down :down :down
Dr. Schön (04.08.2008, 22:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RH1KRZCGL._SS500_.jpg
Mach ich auch Mahler 6 als Betthupferl.
Rachmaninov (05.08.2008, 06:56): hier läuft beethoven's 4. Sinfonie
ab (05.08.2008, 10:39): Diese Mahler 6 mit Svetlanov hörte ich gerne einmal... (Solti ist mir - leider, leider - zu wuchtig, expressiv und vorwärtsdrängend. Mir fehlt bei ihm die Dopplebödigkeit und das "Gespenstische")
Bei mir gerade im Radio: Oberösterreichische Stiftskonzerte 2008
Es spielt das Finnische Streichquartett mit dem Namen META4. (Zu ihnen findet sich eine Biographie etwa auf dieser Seite aus Hamburg, wo sie im Dezember zu Gast sein werden.)
Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur, Hob. III/62 Claude Debussy: Streichquartett g-Moll, op. 10 Friedrich Smetana: Streichquartett e-Moll, "Aus meinem Leben" (Aufgenommen am 12. Juli im Sommerrefektorium in Lambach).
sehr gut!
Dr. Schön (05.08.2008, 11:12): Original von ab Diese Mahler 6 mit Svetlanov hörte ich gerne einmal... (Solti ist mir - leider, leider - zu wuchtig, expressiv und vorwärtsdrängend. Mir fehlt bei ihm die Dopplebödigkeit und das "Gespenstische")
Swetlanows Mahler ist auch wirklich wundervoll. Ich hab diese CD mal für 3 Euro in einem Second Hand Laden entdeckt und das nie bereut. Manchmal etwas wild aber nie wuchtig. Insgesammt hat sie aber ein sehr angemessenes Tempo und auch wirklich etwas gespenstisches.
Eine richtige Geisterbahnfahrt wäre für mich Mitropoulos.
Soltis CSO 6te gehört nicht in meinen Inner Circle aber er bringt sie bei aller Plakativität mit ordentlich Dampf immernoch so komplex zum klingen, das ich sie zumindest nicht völlig ablehnen kann.
ich bin seit Tagen ständig nervös auf dem Sprung, ob ich mir die neue von Gergiev nicht doch anschaffen soll.... :( ?(
Rachmaninov (05.08.2008, 11:16): Original von Dr. Schön Original von ab Diese Mahler 6 mit Svetlanov hörte ich gerne einmal... (Solti ist mir - leider, leider - zu wuchtig, expressiv und vorwärtsdrängend. Mir fehlt bei ihm die Dopplebödigkeit und das "Gespenstische")
Swetlanows Mahler ist auch wirklich wundervoll. Ich hab diese CD mal für 3 Euro in einem Second Hand Laden entdeckt und das nie bereut. Manchmal etwas wild aber nie wuchtig. Insgesammt hat sie aber ein sehr angemessenes Tempo und auch wirklich etwas gespenstisches.
Eine richtige Geisterbahnfahrt wäre für mich Mitropoulos.
Soltis CSO 6te gehört nicht in meinen Inner Circle aber er bringt sie bei aller Plakativität mit ordentlich Dampf immernoch so komplex zum klingen, das ich sie zumindest nicht völlig ablehnen kann.
ich bin seit Tagen ständig nervös auf dem Sprung, ob ich mir die neue von Gergiev nicht doch anschaffen soll.... :( ?(
Na, dann auf ins Zentrum der Kaiserstadt und zugreifen. Halt moment, Aachen ist ja auch mittlerweile nicht sonderlich gut ausgestattet mit entsprechenden Fachgeschäften. Vielleicht gibt es die ja im MM, sonstg bestellen.
Grüße mir den Elisenbrunner und den Dom :hello
Dr. Schön (05.08.2008, 11:27): Na und sowas soll mir helfen nicht alles auszugeben. Ich dachte eher ihr seit sowas wie ne selbsthilfegruppe. :hello
Rachmaninov (05.08.2008, 11:51): Original von Dr. Schön Na und sowas soll mir helfen nicht alles auszugeben. Ich dachte eher ihr seit sowas wie ne selbsthilfegruppe. :hello
Denke immer den Profis überlassen! :haha Dies ist eine Selbsthilfegruppe, aber nicht zum Konsumverzicht :engel
ein schleppendes Scherzo ohne Lebensfreude und ein Adagetto, dessen Ausdrucksgehalt mich völlig im Unklaren lässt
danach das selbe aber mit Barbirolli von 1969 mit einem "täppischen" Scherzo wie eine Vorwegnahme der 9. Sinfonie und einem für mich fast unerträglich schmachtenden Adagetto
Mein Lieblings-Rigoletto, Giuseppe Taddei in BESTFORM !
ab (05.08.2008, 23:10): Nun brauche ich dringend etwas Kammermusik. Mozart, vom vorzüglichen Artis Quartett Wien. Inzwischen in folgendem eher abstoßenden Outfit:
Werner Güra, Tenor; Christoph Berner, Klavier. Ludwig van Beethoven: An die ferne Geliebte, op. 98 Franz Schubert: Der Wanderer an den Mond, D 870; Im Frühling, D 882; Alinde, D 904; Fischerweise, D 881; Das Lied im Grünen, D 917; Der Einsame, D 800; Auf der Bruck, D 853 Hugo Wolf: Lieder nach Gedichten von Eduard Mörike: Fußreise; Auf einer Wanderung; Begegnung; Peregrina I; Peregrina II; Nimmersatte Liebe; Der Tambour Zugaben: H. Wolf: Der Gärtner F. Schubert: An den Mond H. Wolf: Verborgenheit (Aufgenommen am 8. Mai im Stefaniensaal des Grazer Congress).
Carola (06.08.2008, 10:43): Bei mir dolce vita mit Tartinis Kammermusik
Diese Musik gefällt mir sehr, sie hat einen süßen Schmelz und farbigen Wohlklang, der für einen Sommertag wie heute genau das Richtige ist. Soweit ich das beurteilen kann, ist auch die Aufnahme vorzüglich.
Gruß, Carola
ab (06.08.2008, 13:08): Im Radio noch bis 14.00 Uhr gerade eine Stunde Musik mit einem der musikalischesten Musiker unserer Tage: Miklos Perenyi hier
Künstler: Callas, Stefano, Gobbi, Zaccaria, La Scala, Serafin, 1955
Rachmaninov (06.08.2008, 15:43): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724355632722.jpg
Giuseppe Verdi (1813-1901)
Rigoletto
Künstler: Callas, Stefano, Gobbi, Zaccaria, La Scala, Serafin, 1955
Kommen Dir nicht die Tränen wenn Du die EMI Boxen mit Fr. Callas siehst die jetzt alle kommen? :I
daniel5993 (06.08.2008, 15:44): Original von Rachmaninov Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724355632722.jpg
Giuseppe Verdi (1813-1901)
Rigoletto
Künstler: Callas, Stefano, Gobbi, Zaccaria, La Scala, Serafin, 1955
Kommen Dir nicht die Tränen wenn Du die EMI Boxen mit Fr. Callas siehst die jetzt alle kommen? :I
Wo? Kannst du mich aufklären?!
Rachmaninov (06.08.2008, 15:46): Original von daniel5993 Original von Rachmaninov Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724355632722.jpg
Giuseppe Verdi (1813-1901)
Rigoletto
Künstler: Callas, Stefano, Gobbi, Zaccaria, La Scala, Serafin, 1955
Kommen Dir nicht die Tränen wenn Du die EMI Boxen mit Fr. Callas siehst die jetzt alle kommen? :I
Wo? Kannst du mich aufklären?!
Siehe Neuerscheinungen
Jürgen (06.08.2008, 16:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DB0ZGB5GL._SL500_AA240_.jpg
Diese Scheibe habe ich schon öfter gehört, aber heute trifft sie bei mir den Nerv.
Grüße Jürgen
ab (06.08.2008, 17:04): Mahlers 7. mit Kondrashin vom 3.3.1975 aus Leningrad
ab (06.08.2008, 18:35): Mir ist gerade nach Schornsheims Haydn-Sonaten, (Prädikat:"bargain of the century", wie unser Zelenka einmal irgendwo in einer Rezension gelesen hat :D)
"Appassionata" - gespielt von Edwin Fischer, 1935 (Andante)
Aus dem Booklet: "Edwin Fischers Spiel war bekannt für Ausdrucksstärke und Beredtheit. Dabei war er alles andere als ein perfekter Pianist: Seine Konzerte besuchte man nicht, um unfehlbare Klaviertechnik zu erleben ; man kam zu ihm, um innerlich bewegt zu werden."
Ich fand die Appassionata nicht nur bewegend, ich fand sie auch toll gespielt! :down
Künstler: Maria Callas, Giuseppe di Stefano, Titto Gobbi, Nicola Zaccaria, La Scala, Tullio Serafin, 1955
Heut Abend noch einmal Verdis Oper Rigoletto, welche ich erst seit heut richtig begriffen habe und welche mich ehrlich gesagt ganz schön erschüttert hat! Da hört man die Musik seit Jahren und weiß gar nicht recht, was dort überhaupt vor sich geht. :B
Leif Erikson (06.08.2008, 21:50):
Ich habe sie schon länger. Sie ist wunderbar.
daniel5993 (07.08.2008, 00:17): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724355632722.jpg
Giuseppe Verdi (1813-1901)
Rigoletto
Künstler: Maria Callas, Giuseppe di Stefano, Titto Gobbi, Nicola Zaccaria, La Scala, Tullio Serafin, 1955
Heut Abend noch einmal Verdis Oper Rigoletto, welche ich erst seit heut richtig begriffen habe und welche mich ehrlich gesagt ganz schön erschüttert hat! Da hört man die Musik seit Jahren und weiß gar nicht recht, was dort überhaupt vor sich geht. :B
Eben zuende gegangen... Eine zu Herzen rührende Maria Callas als Gilda und ein Tito Gobbi der in jeder Lage den Rigoletto (ob lachend, spottend, weinend, verzweifelnd) hervoragend und überzeugend darstellte. Maria Callas - Tito Gobbi - Giuseppe di Stefano sind für mich das Traumtrio der Opernbühne.
:down :down :down
Gute Nacht! :hello
Rachmaninov (07.08.2008, 06:58): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/8436009800457.jpg
buch 3 & 4
Tranquillo (07.08.2008, 09:01): Heute morgen in der Bahn (aus der 50-Jahre-HMD-Box):
Luigi Boccherini: Cellokonzerte und Sinfonien Tafelmusik, Anner Bylsma
Nachdem sich Bertelsmann komplett aus dem Musikgeschäft zurückgezogen hat und Sony BMG jetzt eigentlich nur noch Sony ist, bin ich mal gespannt, wie es dort im Klassik-Bereich und insbesondere bei HMD weitergeht...
ab (07.08.2008, 11:13): Nachtrag zu gestern: Im Auto hörte ich Ausschnitte von Leif Ove Andsnes, Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung für Klavier, aufgenommen am 5. April 2006 im Großen Musikvereinssaal in Wien. Diese Ausschnitte haben mich mehr als nur fasziniert! Er schaffte es, mit breiten Grundtönen zugleich die Komposition polyphon getrennt wirken zu lassen als auch eine zusätzliche Klangschicht zwischen den Tönen aufzubauen, ohne dass es dadurch zu einem Klangbrei verkommen wäre. Auch die Phrasierung war ganz anders als von mir zu hören gewohnt.
Warum nur sind immer bloß die "Bilder" zu hören, statt seine - ja eh nicht so zahlreichen - anderen wunderbaren Klavierkompositionen :S
Mozart: Klavierkonzert Nr. 5 D-dur KV 175 Anima Eterna, Jos van Immerseel
Diese Aufnahme ziehe ich jederzeit derjenigen mit Bilson/Gardiner vor - hier wird (bei eher kleinem Orchester) sehr schlank und schon fast kammermusikalisch gespielt, wodurch sich eine natürliche Balance zwischen Orchester und Fortepiano einstellt. Bei Bilson/Gardiner dagegen ist deutlich zu hören, dass das Fortepiano durch die Tontechnik stark in den Vordergrund geholt wurde.
ab (07.08.2008, 13:47): Original von Tranquillo Mozart: Klavierkonzert Nr. 5 D-dur KV 175 Anima Eterna, Jos van Immerseel
Diese Aufnahme ziehe ich jederzeit derjenigen mit Bilson/Gardiner vor
Ich auch, und zwar noch mehr aus musikalischer Sicht!
Carola (07.08.2008, 14:29): Original von ab Original von Tranquillo Mozart: Klavierkonzert Nr. 5 D-dur KV 175 Anima Eterna, Jos van Immerseel
Diese Aufnahme ziehe ich jederzeit derjenigen mit Bilson/Gardiner vor
Ich auch, und zwar noch mehr aus musikalischer Sicht!
Ihr seid schrecklich! Ich überlege nämlich schon seit Wochen, ob ich mir die Immerseel-Aufnahme kaufen soll. Dies alles nur, weil ich die jpc-Hörproben mal über Kopfhörer angehört habe und den Klang des Hammerklaviers (ausgerechnet - die mag ich fast nie!) unwiderstehlich fand...
Grübelnd, Carola
ab (07.08.2008, 15:18): Original von Carola
Ihr seid schrecklich! Ich überlege nämlich schon seit Wochen, ob ich mir die Immerseel-Aufnahme kaufen soll.
Das hat nichts mit "Sollen", sondern höchstens etwas mit "Wollen" zu tun. :D
bei mir nun durch Dich angeregt Immerseel mit dem Beseelt-Immer-Orchester:
Rachmaninov (07.08.2008, 15:32): Original von Carola Ihr seid schrecklich! Ich überlege nämlich schon seit Wochen, ob ich mir die Immerseel-Aufnahme kaufen soll. Dies alles nur, weil ich die jpc-Hörproben mal über Kopfhörer angehört habe und den Klang des Hammerklaviers (ausgerechnet - die mag ich fast nie!) unwiderstehlich fand...
Ich wasche meine Hände hier in konzentrierter Unschuld!
Sergei Rachmaninov: Piano Concerto No. 3 Piano Sonata No. 2
Piano: Vladimir Horowitz Eugene Ormandy / New York Philharmonic 1978
Ich finde, das Horowitz - und auch die New Yorker - hier ganz einfühlsam und innig spielen - so wie es dem wehmütig-resignativen Charakter des Konzertes angemessen ist. Vom "Technikclown", der Horowitz manchmal nachgesagt wird, kann ich gar nichts vernehmen. Allerdings kenne ich auch zu wenig von diesem Pianisten.
ab (07.08.2008, 15:58): http://cover6.cduniverse.com/MuzeAudioArt/Large/70/391070.jpg
Immer wieder jagen mir Schauer über den Rücken, wenn das Finale erklingt und Rigoletto in einem Gefühlsausbruch seine sterbende Tochter im Arm hält, für dessen Tod er eine gewaltige Mitschuld trägt. Rigoletto lässt sich auch in diesem Spruch zusammenfassen: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Tito Gobbi mit einer Oskarreifen Vorstellung! :down :down :down
Leif Erikson (07.08.2008, 19:29):
Brilliant, Bamberger SO, Neeme Järvi, find ich gut. Die Hörbeispiele von Tschechische PH, Neumann scheinen musikalisch - wenn überhaupt - nur einen kleinen Vorsprung zu haben. Völlig unerwartet klingt diese ältere Aufnahme aber noch einen ticks farbiger und dynamischer, nachdem BamSO, Järvi schon klanglich ausgezeichnet waren.
Gruß, Leif.
nikolaus (07.08.2008, 20:31): Bei Martinu mache ich mit: während ich mit dem Abtauen eines provisorischen uralten Kühlschrankes meine Wohnung unter Wasser setze, höre ich diese Aufnahme:
Beide Werke - 2. Symphonie und Violinkonzert - sind authentisch, bekenntnishaft, aufreibend, an die Haut gehend. Eines ist klar: - der lettische Komponist Vasks beherrscht die Kunst der Dramaturgie. Wie er Steigerungen und Ausbrüche insziniert, ist einfach ganz fein und von überwältigender emotionaler Wirkung. Ich neige dazu, das "Ferne Licht" zu meinem derzeitigen Lieblings-Violinkonzert zu küren... :engel Und die 2. Symphonie - atmosphärisch besonders an Schostakowitschs 7., 8. und 11. Symphonie erinnernd - ist auch nur zum :down
:times10
daniel5993 (07.08.2008, 23:54): Original von Nordolf Und die 2. Symphonie - atmosphärisch besonders an Schostakowitschs 7., 8. und 11. Symphonie erinnernd - ist auch nur zum :down
Oh Oh, die Verbindung mit Schostakowitsch wird Rachmaninov aufhorchen lassen und du Jörg wirst Ihn wohl mit dieser Äußerung wieder zum Kauf dieser CD's versuchen!
Verführer!
:J :J :J
daniel5993 (07.08.2008, 23:57): Ich verabschiede mich mit Schubert in die Nacht.
Nordolf (08.08.2008, 00:09): Original von daniel5993 Original von Nordolf Und die 2. Symphonie - atmosphärisch besonders an Schostakowitschs 7., 8. und 11. Symphonie erinnernd - ist auch nur zum :down
Oh Oh, die Verbindung mit Schostakowitsch wird Rachmaninov aufhorchen lassen und du Jörg wirst Ihn wohl mit dieser Äußerung wieder zum Kauf dieser CD's versuchen!
Verführer!
:J :J :J
Naja - dann bin ich halt "ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft". Böse - weil ich den Geldbeutel öffne und gut - weil die Freude an der Musik dann umso größer ist. Vielleicht ist er ja standhaft...
Andererseits wäre es ausgleichende Gerechtigkeit. Rachmaninov hat mich zum Kauf einer teuren SACD von Kalevi Aho verführt, welche gerade mal 49 Minuten dauert... :J
:hello Jörg
Rachmaninov (08.08.2008, 07:05): Original von Nordolf Andererseits wäre es ausgleichende Gerechtigkeit. Rachmaninov hat mich zum Kauf einer teuren SACD von Kalevi Aho verführt, welche gerade mal 49 Minuten dauert... :J
:hello Jörg
@Jörg, @Daniel,
ihr seid Banausen! Kunst und Kultur hier mit Banalitäten wie Geld zu beschmutzen :I :haha
Nordolf (08.08.2008, 07:49): Original von Rachmaninov
@Jörg, @Daniel,
ihr seid Banausen! Kunst und Kultur hier mit Banalitäten wie Geld zu beschmutzen :I :haha
Du hast Recht. Ich bin ja auch eher der Meinung, das unsere "Selbsthilfegruppe" dazu führen sollte, das wir immer mehr CDs mit immer weniger schlechtem Gewissen kaufen... :ignore
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0700435713321.jpg William Parker Violin Trio mit Billy Bang; Scrapbook
Ich erhöhe meinen Schaf-Faktor um 100%, indem ich sage, dass es niemand in der gesamten klassischen Geigerszene mit Billy Bang auch nur annähernd aufnehmen kann. Die Klassiker mögen vielleicht in der Lage sein, eine 200 Jahre alte Komposition "geistig zu durchdringen" und technisch einwandfrei sowie emotional bewegend wiederzugeben. Aber wenn ich mir die vor Expressivität schier zerberstenden freien Improvisatation von Bang anhöre, dann möchte ich die Klassiker am liebsten ins Museum schieben.
Sorry, aber das musste mal raus. :engel
Jürgen (08.08.2008, 09:23): Wir hatten mal das Thema: Feuerwassermusik, bzw. gute Interpretationen davon.
Damals wurden insbesondere Pinnock und Savall genannt. Savall kannte ich noch nicht und wollte auch keine Vollpreis-CD kaufen.
Gestern in der Bibliothek stolperte ich dann über die nagelneue Hybrid-CD: http://ecx.images-amazon.com/images/I/517BcSI32lL._SL500_AA240_.jpg
Zur Zeit höre ich die Feuerwerksmusik. Sie ist überraschend anders, gefällt mir aber nicht schlecht. Im Tempo gibt es bei manchen Sätzen gewaltige Unterschiede. Manche Sachen fehlen mir einfach (Trommeln werden ganz dezent eingesetzt im Vergleich zu Pinnock). Den Einsatz des Allegro in der Ouverture habe ich so auch noch nie gehört. Liegt sowas im Ermessen der Interpreten?
Grüße Jürgen
ab (08.08.2008, 10:31): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MCGEVH4JL._SL500_AA240_.jpg
T. Paraskivesco - Debussy - L'Isle joyeuse
Und?
Tranquillo (08.08.2008, 10:47): Original von Carola Ihr seid schrecklich! Ich überlege nämlich schon seit Wochen, ob ich mir die Immerseel-Aufnahme kaufen soll. Dies alles nur, weil ich die jpc-Hörproben mal über Kopfhörer angehört habe und den Klang des Hammerklaviers (ausgerechnet - die mag ich fast nie!) unwiderstehlich fand... Meine Empfehlung: kaufen. Bei Bilson/Gardiner hat mich immer der dünne, trockene (weil sehr direkt aufgenommene) und dann künstlich in den Vordergrund geholte Klang des Fortepiano gestört, der in mir immer eine gewisse Sehnsucht nach dem Klang eines modernen Flügels verursachte. Nicht so bei Immerseel: Hier klingt das alles ganz natürlich, als könne es gar nicht anders sein. Und was die musikalischen Qualitäten dieser Aufnahme angeht, kann ich mich a.b. nur anschliessen.
Bei mir gerade eine andere Aufnahme mit Fortepiano:
Carl Friedrich Abel: Klavierkonzerte op. 11 Nr. 1-6 Sabine Bauer, Fortepiano und Cembalo Stagione Frankfurt, Michael Schneider
Diese Klavierkonzerte haben vom Stil her eine gewisse Nähe zu Johann Christian Bach, was auch nicht weiter verwunderlich ist. Carl Friedrich Abel war der Sohn des Gambisten Christian Ferdinand Abel aus Bachs Köthener Hofkapelle. Genau wie Bachs Sohn Johann Christian ging er nach London (und zwar vor ihm; als Johann Christian nach London kam, war Abel bereits eine fest etablierte Grösse im Londoner Musikleben). Der junge Mozart lernte bei seinem London-Besuch auch Abel und seine Kompositionen kennen.
Rachmaninov (08.08.2008, 10:53): Original von ab Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MCGEVH4JL._SL500_AA240_.jpg
T. Paraskivesco - Debussy - L'Isle joyeuse
Und?
Ich muss sagen, dass die Box zwar nett ist weil sie einen kompletten Überblick vermittelt, sein spiel wirkt für mich aber etwas hart im Anschlag für Debussy. Aber ich bin kein großer Debussy-Kenner
Aber die Box an sich wurde ja von anderen hoch ausgezeichnet! (sieh Bild)
Jürgen (08.08.2008, 10:56): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5029365895026.jpg
Cetay (inaktiv) (08.08.2008, 13:37): Kein Mensch im Büro; das wird ausgenutzt! Der Klang über das Laptop ist zwar nicht so ganz das Optimale, aber selbst damit kommt das ruhig Fließende und die milde Wärme dieser Aufnahme zur Geltung:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4011790654225.jpg Mahler; Das Lied von der Erde; Brigitte Fassbaender, Francisco Araiza, Wiener Philharmoniker, Giulini
Carola (08.08.2008, 14:52): Original von Dr. Schön Das mit Mozart ist eine schöne Idee. Mache ich jetzt auch.
Die Violinkonzerte mit Monica Huggett als Solistin.
Gruß, Carola
Rachmaninov (08.08.2008, 15:13): Original von Dox Orkh Kein Mensch im Büro; das wird ausgenutzt!
Ist Arbeitszeit nicht Leistungszeit :ignore
Cetay (inaktiv) (08.08.2008, 15:20): Das einzige was ich gerade an Mozart im Büro zur Verfügung habe, ist die "A-Seite" der oben gezeigten Guilini-Konzertaufnahme, aber sein KV 550 ist zum http://www.smileygarden.de/smilie/Schlafen/183.gif Also:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947764038.jpg Offenbach; Cellokonzert G-Dur "Concerto militaire"; Jerome Pernoo, Les Musiciens du Louvre, Marc Minkowski
Rachmaninov (08.08.2008, 15:23): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51EJCVZSWQL._SL500_AA240_.jpg
Bei mir geht es gleich weiter mit disc #2
Cetay (inaktiv) (08.08.2008, 15:23): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Kein Mensch im Büro; das wird ausgenutzt!
Ist Arbeitszeit nicht Leistungszeit :ignore
Zum Glück bin ich in einer Position, in der ich nur am Ergebnis gemessen werde. :cool Und wer sagt denn, dass Musik leistungsmindend wirkt?
Rachmaninov (08.08.2008, 15:36): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Kein Mensch im Büro; das wird ausgenutzt!
Ist Arbeitszeit nicht Leistungszeit :ignore
Zum Glück bin ich in einer Position, in der ich nur am Ergebnis gemessen werde. :cool Und wer sagt denn, dass Musik leistungsmindend wirkt?
Achtung: schmales Gespräch Start .... Ich nicht, ich sagte "Arbeitszeit ist Leistungszeit"
Ich bin in einer Position i.d. einige meinen meine Leistung messen und verstehen zu können ....... :haha
Nordolf (08.08.2008, 17:16): Nach dem Geigenton von David Oistrakh mit dem VK 1 von Szymanowski (Kurt Sanderling / State Symphony Orchestra Of USSR 1960) und dem Hindemith VK (Gennady Rozhdestvensky / State Symphony Orchestra Of USSR 1962) aus dieser Box:
Cosima (08.08.2008, 20:32): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/41n-PkWY36L._SL500_AA240_.jpg
Die Box hätte sich eigentlich schon wegen der rasanten "Klassischen Symphonie" gelohnt, aber die Rossini-Ouvertüren sind auch sehr feurig - ganz große Klasse! :down
nikolaus (08.08.2008, 20:39): Bei dem Wetter gebe ich mir die volle Kanne:
Cetay (inaktiv) (09.08.2008, 08:25): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0825646152520.jpg John Foulds; 3 Mantras from Avatare; Susan Bickley, Birmingham SO, Oramo
Herzlichen Glückwunsch, dass es doch gekommen ist! Und? :P
Danke! Die Immerseel-Box war eine ganz schwere Geburt, an deren schlimmen Verlauf ich letztlich natürlich selbst schuld bin. Ich hätte die Box auch bei Saturn kaufen können. Allerdings habe ich immer noch EUR 14 weniger bezahlt als dort, dafür aber wiederum eine Menge Ärger gehabt.
Die ersten Eindrücke sind sehr positiv, gehört habe ich aber erst die Symphonien 4-6. Ob er mich Gardiner vergessen läßt, weiß ich noch nicht. Der Booklet-Text von Immerseel ist eine ganz ausgezeichnete Kurzdarstellung des Forschungsstands in Sachen Aufführung der Symphonien.
Gruß, Zelenka
Zelenka (09.08.2008, 14:33): Aus gegebenem Anlaß Godowskys "Symphonische Metamorphose über Themen aus 'Die Fledermaus'".
Der Anlaß ist natürlich Hamelins neue Godowsky-CD. Zum Vergleich spielt Nelson Freire eine gekürzte Fassung, die 1972 in seinen wilderen Jahren vom Sender Freies Berlin aufgenommen wurde.
Gruß, Zelenka
Cetay (inaktiv) (09.08.2008, 17:28): Original von Dox Orkh http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0825646152520.jpg John Foulds; 3 Mantras from Avatare; Susan Bickley, Birmingham SO, Oramo "Warum ist ein Komponist, der eine so persönliche, technisch hochentwickelte und zugleich musikantisch zugängliche Tonsprache kultivierte, völlig unbekannt geblieben?" fragte man sich noch 1996. Mittlerweile erlebt dieser Komponist völlig zurecht seine Entdeckung. In seinem Werk finden sich unter anderem Einflüsse von Sibelius, Debussy, Rachmaniniov und der indischen Musik, die sich von "atmosphärische(r) Kontinuität von zauberhafter Zeitentrücktheit" bis hin zu "reinste(r) Dämonie in Klängen" bewegen.
Jetzt mal wieder:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/3830257450870.jpg Jacques Offenbach; Orphee aux Enfers; Andre Dran, Bernard Demigny, Jean Mollien, Jean Hoffmann, Paris PO, Rene Leibowitz
nikolaus (09.08.2008, 23:03): Original von cellodil ... und bevor ich dann ganz dunkelrot werde, wechsle ich zur Klaviermusik...
Und damit erreichts du bei mir ein noch nie gesehenes ROT: du spielst wenigstens selbst, und ich habe immer noch nicht meinen Vorsatz, Klavier zu lernen, in die Tat umgesetzt...
Sei's drum, ich lasse spielen: Maurizio Vallina, Stipendiat des Klavierfestival Ruhr, Schützling von Martha Argerich:
Cetay (inaktiv) (10.08.2008, 08:08): Da haben es die Südstaatler heute besser. http://www.smileygarden.de/smilie/Wetter/1.gif
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0760623071626.jpg Joseph Haydn; Sinfonien 93, 94, 97 (arr. für Flöte, Streichquartett und b.c.); Camerata of the 18th Century
Cosima (10.08.2008, 09:46): Original von Zelenka http://www.smileygarden.de/smilie/Wetter/72.gif
Was für ein "Sacre"! Wie von Solti nicht anders zu erwarten, geht es hier hochdramatisch und schroff zu. Jeder Ton wird unter Hochstrom gesetzt - selbst die lyrischen und ruhigen Passagen. Dadurch wirkt alles wie aus einem Guß.
Rachmaninov (10.08.2008, 11:48): Original von frau baur Original von nikolaus
Cetay (inaktiv) (10.08.2008, 13:20): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0825646152520.jpg John Foulds; 3 Mantras from Avatare Lyra Celtica Apotheosis Mirage; Susan Bickley, Daniel Hope, Birmingham SO, Oramo :down (Nordolf!?)
Schade, dass sein World Requiem auch auf dem Marktplatz nicht für einen erschwinglichen Preis zu bekommen ist.
Carola (10.08.2008, 18:11): Bei mir läuft Musik der Altvorderen...
Cetay (inaktiv) (10.08.2008, 18:20): Hier läuft der in der Gegenwart wehende Geist der Altvorderen :
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0794881832026.jpg Juliane Klein; "...und folge mir nach" für Solo-Violine, Streicher, 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Fagotte, 2 Hörner, Cembalo; Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
Zelenka (10.08.2008, 18:32): Original von Cosima Original von Zelenka Ich hasse die selbstklebenden Hüllen, in denen die einzelnen CDs der Box stecken!
Ist Hass nicht eine zu starke Emotion für eine so schwache, kleine Papierhülle? :P
Bestimmt, aber es müssen trotzdem andere Hüllen her! :S :S :S
Gruß, Zelenka
Nordolf (10.08.2008, 19:01): Original von Dox Orkh http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0825646152520.jpg John Foulds; 3 Mantras from Avatare Lyra Celtica Apotheosis Mirage; Susan Bickley, Daniel Hope, Birmingham SO, Oramo :down (Nordolf!?)
:D... Meinst Du, das ich in letzter Zeit zu einem :down mutiere oder das ich mir John Foulds unbedingt anhören sollte? Letzteres habe ich getan und war sofort von den Hörschnipseln in den Bann gezogen. Das "World Requiem" ist ja auch zeitgeschichtlich interessant.
Die Foulds-CD habe ich auch schon eine Weile. Habe sie nach dem ersten Anhören aber nie wieder im Player gehabt. So unterschiedlich können Höreindrücke sein. :)
Dr. Schön (10.08.2008, 19:29): http://www.bluebeat.com/i/an/8/1/0/4/3/l34018.jpg
Rachmaninoff Nr. 3. Habe ich ewig nicht gehört, dabei mag ich's doch so.
Rachmaninov (10.08.2008, 19:31): Original von Dr. Schön http://www.bluebeat.com/i/an/8/1/0/4/3/l34018.jpg
Rachmaninoff Nr. 3. Habe ich ewig nicht gehört, dabei mag ich's doch so.
Hier gibt es ja schon seit anbegin des forums einen tread
Gamaheh (10.08.2008, 20:07): Auf Anregung von Zelenka :
Cetay (inaktiv) (10.08.2008, 21:38): Original von Nordolf Original von Dox Orkh http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0825646152520.jpg John Foulds; 3 Mantras from Avatare Lyra Celtica Apotheosis Mirage; Susan Bickley, Daniel Hope, Birmingham SO, Oramo :down (Nordolf!?)
:D... Meinst Du, das ich in letzter Zeit zu einem :down mutiere oder das ich mir John Foulds unbedingt anhören sollte? Letzteres habe ich getan und war sofort von den Hörschnipseln in den Bann gezogen. Das "World Requiem" ist ja auch zeitgeschichtlich interessant.
Herzliche Grüsse! Nordolf Ich habe auf der Basis deines Beuteschemas geschlossen, dass diese Musik auch dir ein :down abringen müsste. :) Hier geht es weiter mit Neuer Musik die für eine HIP-Kapelle geschreiben wurde:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0794881832026.jpg Nadir Vassena; Bagatelle trascendentali für Laute, Viola da gamba, Violine, Viola d'amore, 2 Celli, Kontrabass und Cembalo; Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
:hello Viele Grüße, Jochen
nikolaus (10.08.2008, 22:33): Zum Tages- und Wochenendabschluss:
(Mir sagte der Mozart gar nicht zu, jednfalls aber besser als sein Dirigat bei den Violinkonzerten mit Carmignola.)
Ja, ich bin restlos begeistert und kam sinngemäß zum gleichen Schluss wie der Rezensent, nämlich dass es sich hier um die Quadratur des Kreises handelt.
Original von mir Eine Aufnahme mit extremen dynamischen Kontrasten und "HIP"-gemäßer Artikulation. Besonders auffallend und ungewohnt war, dass alle Stimmen absolut gleichberechtigt erschienen, so dass einige "neue" Details ans Tageslicht kamen. Trotz der kammermusikalischen Transparenz und dem flotten Tempo haftete dieser Interpretation etwas Monumentales und Erhabenens an. Der Dirigent, der das alles unter einen Hut gebracht hat, hieß Claudio Abbado. Selbst die kleinliche S2-Rezensentin, die sonst bei jeder Aufnahme irgend etwas etwas zu meckern findet, war sprachlos.
Carola (11.08.2008, 10:50): Mein Tag beginnt mit den Cellosonaten von Brahms in dieser Aufnahme
ab (11.08.2008, 13:14): Original von Dox Orkh Ja, ich bin restlos begeistert und kam sinngemäß zum gleichen Schluss wie der Rezensent, nämlich dass es sich hier um die Quadratur des Kreises handelt.
Dann sollte ich mir das wohl doch einmal in Ruhe zu Gemüte führen...
Cetay (inaktiv) (11.08.2008, 23:13): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41hGe1RvY0L._SL500_AA240_.jpg "Firenze 1616", Werke von Komponisten der Seconda Prattica; Le Poeme Harmonique, Vincent Dumestre
Nicht von dieser Welt... :engel
nikolaus (11.08.2008, 23:15): Guten Abend - oder besser Nacht!
Cetay (inaktiv) (12.08.2008, 05:56): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/41hGe1RvY0L._SL500_AA240_.jpg "Firenze 1616", Werke von Komponisten der Seconda Prattica; Le Poeme Harmonique, Vincent Dumestre
Nicht von dieser Welt... :engel
Eine solch verinnerlichte Hingabe, die zu maximaler Expressivität ohne jegliche aufgesetzte Dramatik führt, ein solch betörender Klangrausch, der mit leisen Tönen und kleinen Gesten erzeugt wird - etwas so Stimmiges, bei dem jede(r) einzelene Musiker(in)/Sänger(in) mit Leib und Seele dabei ist und sich dabei doch völlig zurücknimmt, um die Musik wie aus höheren Sphären kommend erscheinen zu lassen... Vor allem bei den ersten 7 Stücken dieses Wunderwerks gehen mir die Worte aus und weichen einem Gefühl des überirdischen Aufgehobenseins... Kurz: Unbeschreiblich!
Cetay (inaktiv) (12.08.2008, 05:59): Heute morgen blind im Radio: Der 1. Satz aus Beethovens 4. Klavierkonzert. Für meine Ohren war das zum Davonlaufen. Auftrumpfendes Virtuosengedonnere, wie ich es generell nicht mag und das für mein Hörempfinden bei Beethoven unpassend ist. Die Auflösung: Lang Lang / Eschenbach. Das war meine erste Begegnung mit diesem vieldiskutierten Pianisten. Ich lasse mich ja sonst nicht von der Voreingenommenheit gegen "gehypte" Jungstars anstecken, aber hier kann ich die allgemeine Kritik gut nachvollziehen.
Rachmaninov (12.08.2008, 06:57): Original von Dox Orkh Heute morgen blind im Radio: Der 1. Satz aus Beethovens 4. Klavierkonzert. Für meine Ohren war das zum Davonlaufen. Auftrumpfendes Virtuosengedonnere, wie ich es generell nicht mag und das für mein Hörempfinden bei Beethoven unpassend ist. Die Auflösung: Lang Lang / Eschenbach. Das war meine erste Begegnung mit diesem vieldiskutierten Pianisten. Ich lasse mich ja sonst nicht von der Voreingenommenheit gegen "gehypte" Jungstars anstecken, aber hier kann ich die allgemeine Kritik gut nachvollziehen.
Immerhin haben sie nicht seinen Skriabin gespielt. Das ist mir nämlich im Radio einst zu Ohren gekommen. :(
Das macht Lust, wieder einmal die Violinsonate (Saschko Gawriloff, Tudor)) herauszukramen, oder die Glagolitische Messe (Bernstein, Sony) oder statt bei Klavier stets nur noch zu Radoslav Kvapil zu greifen, auch wieder einmal zu Rudolf Firkusny.
Da kommen mir wieder die großartigen Bilder hoch von der Inszenierung, die ich vor vielen Jahren in Leipzig gesehen habe, als JiYí Kout höchst packend dirigierte und zum Schluss Katja Kabanowa doch tatsächlich ins Wasser ging und im See auf der Bühne, wo es ständig regnete, gänzlich untertauchte. Das war thrill! :down
ab (12.08.2008, 10:48): Die Hommage unterbochen weil im Radio gerade folgendes:
styriarte 2008
Christopher Hinterhuber, Klavier. Maurice Ravel: Jeux d'eau Franz Liszt: a) Les Jeux d'Eau à la Villa d'Este (aus Années de Pèlerinage); b) La lugubre gondola; c) Richard Wagner-Venezia; d) Légende Nr. 2 Claude Debussy: L'isle Joyeuse Franz Schubert: Sonate a-Moll, D 784 F. Schubert-Franz Liszt: Der Gondelfahrer
(Aufgenommen am 20. Juli im Planetensaal des Schlosses Eggenberg).
Sind diese Aufnahmen empfehlenswert? Weil mich Janaceks Quartette in letzter Zeit sehr interessieren.
Ich habe sie mir dereinst deshalb gekauft, weil sie die Betonung auf den Phraseinanfang setzen, was für mich weniger spätromantisierend (wie diese Quartette oft zu hören ) anmutet, wo in der Regel der Spielfluss dramatisierend immer weiter drängend nach hinten hin gelagert wird, oft ohne zu einer Entspannung zu führen (- und damit ins Leere zu verlaufen). Der Ton ist - dem Primgeiger Mann entsprechend - erwartungsgemäß eher auf der vibratomäßig breiteren Seite. Ich höre sie heute noch lieber als jene vom zB des Alban Berg (die mir, wie das New Helsinki Quartet, kaum gefällt), von den Hagens (die ich sonst innig liebe) oder vom Talich Quartett (mit dem wunderbaren Mozart Quintetten).
Allerdings habe ich leider nicht das Vergnügen, die Böhmischen Aufnahmen von Prazak bis Panocha Quartet, die dem Sprach-Idiom wohl am nächsten kommen dürften, wie unser Zelenka zu kennen - die gabs damals noch nicht am Markt für mich greifbar.
(Heute würde ich jedenfalls auch das Belcea Quartet (ZigZg, jetzt auch billiger in der neuen Zebra-Serie) näher in Betracht ziehen! Auch die älteren vom Janacek- oder Smetana-Quartett würde ich wohl endlich gerne einmal kennen lernen...)
Dr. Schön (12.08.2008, 16:25): Danke für die Ausführungen. Unbefangen hätte ich mir demnächst einfach die Einspielungen des Janacek-Quartettes auf Supraphon bestellt.
Wenn ich Gelegenheit habe, werde ich vorher auch mal bei Juilliard und Belcea reinhören. :thanks
ab (12.08.2008, 16:32): Original von Dr. Schön Danke für die Ausführungen. Unbefangen hätte ich mir demnächst einfach die Einspielungen des Janacek-Quartettes auf Supraphon bestellt.
Wenn ich Gelegenheit habe, werde ich vorher auch mal bei Juilliard und Belcea reinhören. :thanks
Da kann man sicher nichts falsch machen! (Die Soundschnitzel im Internet klingen jedenfalls ob des langsamen Tempos musikalisch sehr beeidruckend! Es müsste auch eine bei der DGG von ihnen in der Box geben, die ich leider genauso wenig kenne...)
Diese Werke hätte ein eigenes Thema hier im forum verdient... :W
frau baur (12.08.2008, 18:29): Hallo zusammnen, es läuft:
schostakowitsch - die hinrichtung des stephan rasin
ein echter reißer, das stück - cool! die aufnahme ist sehr gut. wo die naxos-dudes immer diese orchester auftreiben. bisher habe ich von seattle symphony noch nie gehört, sie spielen aber exzellent.
Cosima (12.08.2008, 20:12): Original von uhlmann wo die naxos-dudes immer diese orchester auftreiben. bisher habe ich von seattle symphony noch nie gehört, sie spielen aber exzellent.
Eigentlich wollte ich Bantock hören, aber nach Harfen-Klängen ist mir heute nicht. Deshalb nun auf uhlmanns Anregung hin:
David Diamond / Symphonien Nr. 2 & 4 Seattle SO, Schwarz
S. Wulf in FonoForum 7 / 91:"Glaubwürdiger Romantiker. Gerard Schwarz Aufführung ist lebendig und spannungsvoll, das Orchester spielt homogen und warm im Klang und gibt der Expressivität dieser Musik eine plastische Gestalt." :J
daniel5993 (12.08.2008, 20:52): Original von daniel5993 Meine Bestellungen sind heut endlich alle eingetroffen
Cosima (12.08.2008, 21:21): Gutes Orchester hin oder her – mit David Diamonds „amerikanischer Romantik“ kann ich mich trotzdem nicht recht anfreunden. Deshalb gibt es zum Tagesabschluss noch etwas Erfreulicheres für die müden Ohren: Schuberts 6. unter Jos van Immerseel
Nordolf (12.08.2008, 22:21): Ich bin heute mal wieder bei den Engländern hängengeblieben. Nach der "Pagan Symphony", der "Celtic Symphony" sowie den beiden kürzeren Stücken "Cuchullan’s Lament" und "Kishmul’s Galley" aus der Bantock-Box:
hörte ich Vaughan Williams mit der "Fantasia On A Theme By Thomas Tallis", den "Five Variants Of Dives And Lazarus" und der von William Blake inspirierten Ballettmusik "Job - A Masque For Dancing":
Ja, die Musik von Ralph Vaughan-Williams zieht mich sehr schnell in den Bann. "Flos Campi" für Bratsche, Kammerchor und Kammerorchester gehört zu seinen schönsten Kompositionen. Der Chor wird rein lautmalerisch eingesetzt. Die Klänge verbreiten eine mystische, exotisch-betörende Aura.
Jetzt noch das Oboenkonzert und die 5. Symphonie. Beide stellen für mich "arkadische" Musik dar: - sie scheinen grandiose, idyllische und geheimnisvolle Landschaften zu beschreiben, in denen der Gott Pan noch "wohnt".
Aus der Vaughan Williams Box mit Handley hörte ich eben die außerordentlich grimmige 4. Symphonie, die zwischen 1931 - 1934 entstand. Auch wenn der Komponist jeden Bezug auf äußere politische Umstände geleugnet hat, bleibt bei mir der Eindruck, einen musikalischen Kommentar zum Zeitgeschehen zu hören.
ab (13.08.2008, 18:47): Mahlers 5. unter Vaclav Neumann aus Leipzig, damals wohl in der Kongresshalle am Zoologischen Garten aufgenommen, inzwischen in folgendem Gewand:
Ich bin ja nicht der einzige hier im Forum, der dieses Aufnahme für eine der gelungendsten der Discographie hält.
Cosima (13.08.2008, 19:16): Jetzt ein Komponist, von dem ich überhaupt noch nichts gehört habe: Jacques Offenbach. Allerdings hat mich vor allem der Name Marc Minkowski angezogen (und der günstige Preis bei 2001 :D ).
Giuseppe di Stefano New Symphonie Orchestra London, Olivieri 1958
ab (13.08.2008, 20:05): Salzburger Festspiele 2008 live
Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Bertrand de Billy; Christian Tetzlaff, Violine. Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 61 Arnold Schönberg: Pelleas und Melisande, symphonische Dichtung, op. 5 (Übertragung aus der Felsenreitschule in Salzburg)
Ich höre gerade den 1. Akt von Pfitzners tiefgründigem Musikdrama "Palestrina". Mein vor einiger Zeit begonnener und etwas lang geratener Text zu einer persönlichern Lieblingsoper ist jetzt hier zu lesen. Das Thema "Künstler, Tradition und moderne Zeit" steht im Zentrum dieses Werkes.
Cetay (inaktiv) (14.08.2008, 06:07): Original von Cosima Jetzt ein Komponist, von dem ich überhaupt noch nichts gehört habe: Jacques Offenbach. Allerdings hat mich vor allem der Name Marc Minkowski angezogen (und der günstige Preis bei 2001 :D ).
Trotz Minkovski ist das Cellokonzert ein ziemlich fetter und schwer verdaulicher Schinken. Es hat durchaus seine Reize (der heimliche Star ist in meinen Augen der Trompeter) und einen "Paukenschlag", der den Namen verdient, aber eben auch eiiiiinige Längen.http://www.smileygarden.de/smilie/Schlafen/184.gif
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4032250044431.jpg Jacques Offenbach; Les contes d'Hoffmann; Jobin, Doria, Boue, Musy, Pernet, Cambon, Revoil, Orchestre du Theatre National de l'Opera Comique Paris, Cluytens (1948)
Joseph Bodin de Boismortier: Fagottsonaten Musica Franca
Wegen seines Einfallsreichtums, seiner Produktivität und der Vielfalt der Besetzungen in seinen Werken wird Boismortier oft als "französischer Telemann" bezeichnet.
Carola (14.08.2008, 10:24): Mein Tag beginnt mit Flötensonaten von Johann Ludwig Krebs
Das Stück will mir zur Zeit nicht gefallen. Ich höre eher lyrische 3 Impromtus für Klavierquintett als ein Stück, dessen Sätze jeweils einen bestimmten Platz im Gesamtgefüge des Werkes einnehmen. Alles plätschert so dahin. Ob sich mir das Werk bei mehrmaligem Hören erschließt?
Grüße Amadé
daniel5993 (14.08.2008, 20:24): Das 4. Klavierkonzert Beethovens, so schien mir war eines von Zelenkas Lieblingskonzerten und natürlich mit Wilhelm Kempff
Original von Zelenka Lupus Version macht mir viel Freude mit ihrer Frische und ihrer Brillianz in den Außensätzen und ihrer Zartheit des Ausdrucks im Intermezzo.
Den Eindruck einer vollmundigen, frischen Brise habe ich auch.
daniel5993 (14.08.2008, 21:54): Die für mich feuerigste Aufnahme von Bellinis Oper Norma. Eine Liveaufnahme aus der Scala. Eine von Kraft nur so strotzende Oper. Maria Callas auf dem Hoch Ihrer Leistung und als Partner diesmal nicht di Stefano sondern die Kraftvolle Stimme del Monacos (das passt ja dann auch). Antonino Votto feuert alles mögliche ab, was der Orchestergraben hergibt. Hier passt einfach alles!
Gamaheh (14.08.2008, 23:11): Diese Schallplatte höre ich selten, heute aber doch:
Johannes Brahms. Ein deutches Requiem. Agnes Giebel. Hermann Prey. Helen Watts Les Choeurs de la Suisse Romande et Pro Arte de Lausanne Orchestre de la Suisse Romande Ernest Ansermet
Eine wundervolle Aufnahme - eine Abbildung habe ich nicht gefunden.
Gamaheh
Rachmaninov (15.08.2008, 08:16): ein trauriger Morgen, dennoch versuche ich es mit dieser Aufnahme
Solitaire (15.08.2008, 11:00): Ich glaube, das ist das beeindruckendste "Lux Aeterna" das ich kenne.
Jürgen (15.08.2008, 11:48): Da ich das Lux aeterna über den Film 2001 - Odysse im Weltraum kennengelernt habe, assoziiere ich diese Musik immer mit einigen starken Bildern daraus. Daher habe ich auch das Bild eingefügt.
daniel5993 (15.08.2008, 14:07): Ich versuche etwas, aus der Traurigkeit zu fliehen - mit Callas und Oper
Leider ist die original im Film zu hörende Aufnahme nicht auf dieser Soundtrack-CD zu finden. Diese bereitete so viele technische Probleme, dass man eine andere Version verwenden musste. Helmut Franz leitet hier den Chor des Norddeutschen Rundfunks.
Cosima (15.08.2008, 16:42): Zelenkas letzter Beitrag in diesem Forum stammt vom 11.08.2008, 19:47 Uhr. Er galt Hamelins Albéniz-Aufnahme. Diese höre ich gerade und denke an ihn. Ich bin sehr traurig.
Der Name Alkan sagte mir bis vor kurzem gar nichts, aber bei Cellosonaten probiere ich gerne auch Neues aus. Das Stück selbst klingt sehr licht und transparent, sehr romantisch - gefällt mir gut. Mangels Vergleich kann ich die Qualität der Aufnahme nicht beurteilen, das verwendete Piano klingt schön, hell und weich. Im FonoForum wurde diese Aufnahme mal sehr lobend rezensiert (4/2002). Und bei dieser HMGold-Serie kann man wohl auch nicht viel verkehrt machen.
Gruß, Carola
Poztupimi (15.08.2008, 21:45): Ihr Lieben,
nachdem ich mehr als zwei Wochen eher andere oder gar keine Musik gehört habe, bin ich heute mit einer Aufnahme eingestiegen, deren Ankündigung Zelenka mit Interesse zur Kenntnis genommen hat wenn ich recht erinnere und die ich mir auch deshalb heute schon gekauft habe. Ob sie ihm gefallen hätte, wage ich nicht einzuschätzen, ich bin noch etwas unschlüssig.
Sulkhan Tsintsadze (1925-1991) 6 Miniaturen (arr. für Violine und Streichorchester von Tamas Batiashvili) Lisa Batiashvili / The Georgian Chamber Orchestra
Der georgische Komponist Sulkhan Tsintsadze schrieb lt. Beiheft insgesamt etwa 15 Miniaturen für Streichquartett, von denen Lisa Batiashvilis Vater 6 für Violine und Streichorchester arrangiert hat.
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 61 Lisa Batiashvili / Deutsche Kammerhilharmonie Bremen
Wolfgang
Rachmaninov (15.08.2008, 21:54): @Wolfgang,
ich bin gespannt auf Deine Besprechung.
:hello
Dr. Schön (15.08.2008, 22:00): Was soll's ich tue es jetzt trotzdem.
"Zwischen Wien und London" - Gerrit Zitterbart spielt Klaviersonaten von Haydn, Hummel, Clementi, J. C. Bach, J. C. F. Bach. Sein Instrument ist ein interessant klingender Nachbau eines Hammerflügels von Anton Gabriel Walter aus dem Jahre 1800.
Glücklicherweise spielten sie auch gleich noch aus dem Beethoven CD das Rondo.
Schöner Klang, orchester und solistion sehr gut hörbar, recht kammermusikalisch. hat mir gefallen, Lisa Batiashvili konnte mich zumindestens beim kurzen hören der radioübertragung durchaus überzeugen
Ich hatte überlegt, die Doppel-CD zu verkaufen, wollte vorher aber noch einmal hineinhören. Und plötzlich gefällt sie mir ausnehmend gut! Man sollte doch vorsichtig sein mit dem Verkaufen - nach Jahren kann man auf einmal ganz andere Höreindrücke gewinnen. (Andererseits möchte ich meine Sammlung auch nicht ins Uferlose ausarten lassen.)
Poztupimi (17.08.2008, 11:24): Guten Morgen Ihr Lieben,
im TV läuft auf BR3 bei mir dieses:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zbE71of6L._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Le Nozze di Figaro - Dramma giocoso in quattro atti KV 492 Bo Skovhus (Graf), Dorothea Röschmann (Gräfin), Anna Netrebko (Susanna), Ildebrando D'Arcangelo (Figaro), Christine Schäfer (Cherubino) / Wiener Philharmoniker, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor / Nikolaus Harnoncourt Aufnahme von den Salzburger Festspielen 2006
Und dann – so hoffe ich – werde ich mal versuchen zu ergründen, warum mir die neue Aufnahme von op. 61 mit Batiashvili besser gefällt als die mit Kennedy, Repin oder Kym, aber nicht so gut wie z.B. Mullova. Aber vielleicht ändert sich dies beim zweiten Hören ja noch.
Grüße und einen ruhigen Sonntag, Wolfgang
@Dox Nachträglich auch von mir alles Gute!
Leif Erikson (17.08.2008, 11:41):
die Musik ist schon angekommen in der anderen Welt.
Ich hoffe immer noch darauf, dass sich Hamelin der Klaviermusik Pancho Vladigerovs annehmen möge. Vor Jahren hatte er in einem Interview gesagt, dass er sich mit dem Werk des bulgarischen Komponisten beschäftigen würde. Daraufhin hörte ich mir die wohl einzig verfügbare Aufnahme mit Klavierwerken an (ich meine es war Rossen Popov). Die Werke fand ich sehr ansprechend, gleichwohl sagte mir das Klavierspiel nicht zu.
Cetay (inaktiv) (17.08.2008, 14:16): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0095115963326.jpg George Enescu; Symphonie Nr. 3; BBC PO, Roshdestvensky
Ich dachte ich gebe Enescu mal wieder eine Chance, aber mir ist und bleibt das zu schwülstig, zu melodramatisch, zu überladen.
Carola (17.08.2008, 14:52): Bei mir Herbes von Heinrich Schütz
Tranquillo (17.08.2008, 16:57): C. P. E. Bach: Konzert für Flöte und Orchester d-moll Wq 22 Konrad Hünteler, Traversflöte Amsterdam Baroque Orchestra, Ton Koopman
Wer meint, dass eine Durtonart und der Affekt "traurig" unvereinbar sind, sollte sich den langsamen Mittelsatz dieses Konzerts anhören.
Johann Christian Bach: Cembalokonzert f-moll The Hanover Band, Anthony Halstead (Cembalo und Leitung)
Dr. Schön (17.08.2008, 18:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31734CY2HVL._SL500_AA240_.jpg
Opus 59 Nr. 1
Ich mag den Anfang des ersten Satzes so gerne.
Solitaire (17.08.2008, 19:24): Bis gerade eben: Verdi-Requiem. Verbotenerweise aufgenommen 2006 in St. Denis und auf dunklen Kanälen DIE NICHTS MIT DIESEM FORUM ZU TUN HABEN in meine Hände gelangt :D Hat mich vor allem wegen des Tenors (Villazón) interessiert, der, um es mit den Worten meines Gatten zu sagen "mal wieder auf ganzer Linie begeistert". Sehr grandios auch die Chöre und im Orchester vor allem das Blech :down Dagegen klingt der Chor mit dem der (natürlich grandiose!!!) Fritz Wunderlich das aufgenommen hat doch recht zahm.
frau baur (17.08.2008, 19:52): Hallo zusammnen, es läuft:
Höre ich gerade zum ersten Mal,die Begleitung ist etwas gewöhnungsbedürftig aber recht spannend. Pregardien muss ich mal mit der Aufnahme von 97 Vergleichen , für meinen Geschmack ist er hier bei manchen Stücken an der Grenze zur Überinterpretation a la FiDi.
Fiori Concertati - Musik des Frühbarock von Castello, Falconieri und Kapsberger Musicalische Compagney
Jimi (17.08.2008, 21:04): Original von Jimi http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0722056254625.jpg
Höre ich gerade zum ersten Mal,die Begleitung ist etwas gewöhnungsbedürftig aber recht spannend. Pregardien muss ich mal mit der Aufnahme von 97 Vergleichen , für meinen Geschmack ist er hier bei manchen Stücken an der Grenze zur Überinterpretation a la FiDi.
:hello Jimi
Bin jetzt durch, zum Ende hin war ich immer mehr begeistert, "Die Nebensonnen" sind in der Begleitung mit Akkordeon und Bläser sensationell :down
Jetzt höre ich noch in die neue von Scholl rein dann ab in's Bett
nikolaus (17.08.2008, 21:17): Nachdem ich gerade gemerkt habe, daß ich mich gestern abend nicht ausgeloggt habe, höre ich jetzt die erste Musik für heute:
Die 9. kann eine tranzendierende und spirituelle Wirkung entfalten, die den Hörer über sich selbst hinausweist. Musik, die mich die Gegenwart von etwas Höherem erfahren läßt. Oder wie treffend in diesem Zitat gesagt: "Eine unvergleichliche initiatische Erfahrung, mit einer zutiefst heilsamen, ordnenden und geistig öffnenden Wirkung."
Angesichts der überwältigenden Wirkung dieser Musik, kommen mir doch bedenken, ob ich nicht viel zu viel Zeit mit zweitklassiger bis minderwertiger Musik verschwende. Und ob es wirklich die Quintessenz meiner musikalischen Ambitionen ist, die interpretatorischen Feinheiten von 12 verschiedenen Aufnahmen eines Werkes zu kennen - anstatt es wirklich zu hören, zu erfahren und zu erleben.
uhlmann (18.08.2008, 09:45): Original von Dox Orkh Gestern zur Nacht und heute zum Tagesanbruch:
Die 9. kann eine tranzendierende und spirituelle Wirkung entfalten, die den Hörer über sich selbst hinausweist. Musik, die mich die Gegenwart von etwas Höherem erfahren läßt. Oder wie treffend in diesem Zitat gesagt: "Eine unvergleichliche initiatische Erfahrung, mit einer zutiefst heilsamen, ordnenden und geistig öffnenden Wirkung."
Angesichts der überwältigenden Wirkung dieser Musik, kommen mir doch bedenken, ob ich nicht viel zu viel Zeit mit zweitklassiger bis minderwertiger Musik verschwende. Und ob es wirklich die Quintessenz meiner musikalischen Ambitionen ist, die interpretatorischen Feinheiten von 12 verschiedenen Aufnahmen eines Werkes zu kennen - anstatt es wirklich zu hören, zu erfahren und zu erleben.
leider spielt knappertsbusch hier die unsägliche loewe-fassung. überhaupt bevorzugt er bei bruckner auch in den anderen symphonien immer bearbeitete fassungen. schade, aber er war hier eben sehr old-school.
Cetay (inaktiv) (18.08.2008, 10:14): Original von uhlmann Original von Dox Orkh
Die 9. kann eine tranzendierende und spirituelle Wirkung entfalten, die den Hörer über sich selbst hinausweist. Musik, die mich die Gegenwart von etwas Höherem erfahren läßt. Oder wie treffend in diesem Zitat gesagt: "Eine unvergleichliche initiatische Erfahrung, mit einer zutiefst heilsamen, ordnenden und geistig öffnenden Wirkung."
Angesichts der überwältigenden Wirkung dieser Musik, kommen mir doch bedenken, ob ich nicht viel zu viel Zeit mit zweitklassiger bis minderwertiger Musik verschwende. Und ob es wirklich die Quintessenz meiner musikalischen Ambitionen ist, die interpretatorischen Feinheiten von 12 verschiedenen Aufnahmen eines Werkes zu kennen - anstatt es wirklich zu hören, zu erfahren und zu erleben.
leider spielt knappertsbusch hier die unsägliche loewe-fassung. überhaupt bevorzugt er bei bruckner auch in den anderen symphonien immer bearbeitete fassungen. schade, aber er war hier eben sehr old-school.
Ich kann jedenfalls für mich nicht bestätigen, dass Löwe die Sinfonie so entstellt hätte, dass sie einen nicht mehr im o.g. Sinne zu packen vermag.
Carola (18.08.2008, 11:16): Bei mir wieder die Alkan-Cellosonate
uhlmann (18.08.2008, 11:17): Original von Dox Orkh Original von uhlmann Original von Dox Orkh
Die 9. kann eine tranzendierende und spirituelle Wirkung entfalten, die den Hörer über sich selbst hinausweist. Musik, die mich die Gegenwart von etwas Höherem erfahren läßt. Oder wie treffend in diesem Zitat gesagt: "Eine unvergleichliche initiatische Erfahrung, mit einer zutiefst heilsamen, ordnenden und geistig öffnenden Wirkung."
Angesichts der überwältigenden Wirkung dieser Musik, kommen mir doch bedenken, ob ich nicht viel zu viel Zeit mit zweitklassiger bis minderwertiger Musik verschwende. Und ob es wirklich die Quintessenz meiner musikalischen Ambitionen ist, die interpretatorischen Feinheiten von 12 verschiedenen Aufnahmen eines Werkes zu kennen - anstatt es wirklich zu hören, zu erfahren und zu erleben.
leider spielt knappertsbusch hier die unsägliche loewe-fassung. überhaupt bevorzugt er bei bruckner auch in den anderen symphonien immer bearbeitete fassungen. schade, aber er war hier eben sehr old-school.
Ich kann jedenfalls für mich nicht bestätigen, dass Löwe die Sinfonie so entstellt hätte, dass sie einen nicht mehr im o.g. Sinne zu packen vermag.
na ja, natürlich ist es immer noch bruckners neunte. das material hat loewe nicht verändert, aber die orchestrierung schon relativ einschneidend.
dazu in einem beiheft: "The completed part of the symphony was published in 1903, edited by Ferdinand Loewe, the prominent Bruckner disciple. Loewe gave out that he had spent most of the seven years since Bruckner's death diligently deciphering the manuscript. Actually, the manuscript was a model of Bruckner's customary neatness, and Loewe had spent that time reorchestrating the work and altering the dynamics and expression marks, sometimes even the harmonies, on a grand scale."
imo kann man diese version durchaus hören, aber sie ist der originalversion eindeutig unterlegen. zu viel wurde hier geglättet und dem damaligem musikgeschmack angepasst.
Rachmaninov (18.08.2008, 12:20): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0822252206227.jpg
S. Bychkov dirigiert - Schostakowitsch Sinfonie #11
Ghiaurov, Crass, Watson, Gedda, Ludwig, Freni, New Philharmonia Orchestra, Otto Klemperer, 1966
Akt 1
ab (18.08.2008, 15:03): Im Radio hier jetzt gleich: Apropos Klassik
Europäische Musikfestspiele 2008.
Eugene Ysaye: Sonate für Violine und Klavier a-Moll, op. 27 Ludwig van Beethoven: a) Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur, op. 102/2; b) Klaviertrio B-Dur, op. 97, "Erzherzog" (Leonidas Kavakos, Frans Helmerson, Menahem Pressler) (Aufgenommen am 27. Juli in der Kirche von Verbier, Schweiz)
Carola (18.08.2008, 16:45): Bei mir Melancholisches...
Brahms: Motette "Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen" op. 74 Nr. 1 European Chamber Choir, Nicol Matt
Brahms nannte diese Motette "eine kleine Abhandlung über das große Warum" (nämlich das Warum des Todes) - der einleitende Satz über den Text aus Hiob 3, Vers 20-22 wirkt in seiner herben, konsequenten Polyphonie ausgesprochen modern. Dazwischen immer wieder der homophon gesetzte Ausruf "Warum?" - zuerst aufbegehrend, dann resignierend.
Eine tolle CD! Ich hör sie seit Tagen rauf und runter... :engel
Ich habe diese CD aus der dhm-50-Jubiläumsbox gestern erstmalig gehört und kann deine Begeisterung voll und ganz teilen. Nach der h-moll Messe mit Hengelbrock ist der 2. Bach-Knaller in dieser Box, die dazu geeignet scheint, einen Bach-Muffel wie mich endlich auf den rechten Weg zu bringen.
Eine tolle CD! Ich hör sie seit Tagen rauf und runter... :engel
Ich habe diese CD aus der dhm-50-Jubiläumsbox gestern erstmalig gehört und kann deine Begeisterung voll und ganz teilen. Nach der h-moll Messe mit Hengelbrock ist der 2. Bach-Knaller in dieser Box, die dazu geeignet scheint, einen Bach-Muffel wie mich endlich auf den rechten Weg zu bringen.
David Diamond steht wohl exemplarisch für die US-amerikanische Polystilistik in der Musik. Die Musik zu "Romeo und Julia" ist sehr eingängig, filmisch und voller warmer Farben, während der Andre Gidè gewidmete wortlose "Psalm" eine recht scharfe expressionistische Sprache mit reichlich Schlagwerk spricht. Die düsteren, mystischen Klänge des Totengebets "Kaddish" gehören wieder in eine ganz andere Ecke: - die Orchesterfarben wirken fast "schwindsüchtig", morbid, dekadent. Das ist mein Lieblingsstück von dieser CD. Die 3. Symphonie hingegen kontrastiert zwei hektische, kraftvolle Sätze, die ein gewisses Großstadt-Flair verströmen, mit zwei entrückten, träumerischen Teilen, die fast wie eine Flucht aus dieser Hektik wirken.
Hans Knappertsbusch / Berliner Philharmoniker 1951 (live, Titania-Palast)
Dieser Bruckner-Zugang sagt mir nicht besonders zu. Es klingt für mich schlicht zu weich, undramatisch und ineinander fliessend. Knappertsbusch erzeugt ein erstaunlich homogenes Klangbild. Ich vermisse die deutlich gesetzten Akzente und die Brüche, besonders aber den strahlenden oder rauhen Bläserklang, den ich bei Bruckner gerne hören will. Dabei bleibt natürlich die Frage, inwieweit der Klangtransfer letzteren Eindruck noch verstärkt.
Nochmal die Achte von Bruckner: - diesmal mit Georg Solti und den Wiener Philharmonikern im Jahre 1967. Eine herrliche Aufnahme: - Solti hat einen kompakten Zugang, aber er ebnet niemals ein. Dafür spitzt er dramatisch zu... Die Aufnahme ist ein typisches Beispiel für seine Fähigkeit, die Töne (auch die ruhigen Stellen) unter Dauerspannung zu setzen.
von Bachs Orgelwerken habe ich die große Box von Walcha (Archiv), die GA von Brilliant mit Hans Fagius, die Hänssler GA mit 5 verschiedenen Organisten und nun diese von Stockmeier. Und diese scheint es zu sein, musikalisch Nr. 2 nach Walcha und klanglich sehr schön. Dabei billig bei jpc oder amazon marketplace.
Dr. Schön (20.08.2008, 21:21): http://ecx.images-amazon.com/images/I/413WMR4KWXL._SL500_AA240_.jpg
Cetay (inaktiv) (21.08.2008, 04:57): Mit großer Spannnung frisch ausgepackt:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/4011790577128.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 8; Bayerisches Staatsorchester, Knappertsbusch (Live 55)
Cetay (inaktiv) (21.08.2008, 06:44): Original von Dox Orkh Bruckner; Sinfonie Nr. 8; Bayerisches Staatsorchester, Knappertsbusch (Live 55)
Beim ersten Anhören erzeugte diese Aufnahme nicht jenen unwiderstehlichen Sog wie unlängst die 9. mit gleicher Besetzung. Ob es am Werk liegt, an der Fassung (Schalk/Oberleithner), am Dirigat, an meiner Verfassung oder daran, dass diess Konzert offenbar in einem Santorium für Tuberkolosekranke im Endstadium gegeben wurde, vermag ich nicht zu sagen. Die Knappertsbusche Zauberformel zwischen flottem Tempo und innerer Ruhe und der Verzicht auf äußerliche Dramatik funktioniert auch hier wunderbar.
Warum wird eigentlich immer die 5. Sonate eingespielt?
(Die CD gab es jügst bei jpc nachgeschmissen - nun wieder zum Vollpreis; wehe sie kommt demnächst bei Brilliant zusammen mit ihrer Scriabin-Mazurken-CD heraus :A )
Ihre Rachmaninov-Préludes Aufnahmen ist immer noch die mir liebste dieser Kompositionen! :times10
Nordolf (21.08.2008, 18:27): Bereits zum zweiten Mal:
Warum wird eigentlich immer die 5. Sonate eingespielt?
(Die CD gab es jügst bei jpc nachgeschmissen - nun wieder zum Vollpreis; wehe sie kommt demnächst bei Brilliant zusammen mit ihrer Scriabin-Mazurken-CD heraus :A )
Ihre Rachmaninov-Préludes Aufnahmen ist immer noch die mir liebste dieser Kompositionen! :times10
Danke, meine Sammlung enthält LEIDER noch keine Aufnahme von ihr!
ab (21.08.2008, 19:44): Original von Rachmaninov
Danke, meine Sammlung enthält LEIDER noch keine Aufnahme von ihr!
ein ähnliches Temprament und ähnliche Intensität wie Marta Deyanova scheint übrigens ihre jüngere Landsmännin (?) Jasminka Stancul zu haben. Jüngst höre ich sie mi Knzert mit Schumanns zweiter Sonate: Wow! Da habe ich kein Klavierspiel mehr gehört, sondern nur mehr Musik!
Rachmaninov (21.08.2008, 19:51): Original von ab ein ähnliches Temprament und ähnliche Intensität wie Marta Deyanova scheint übrigens ihre jüngere Landsmännin (?) Jasminka Stancul zu haben. Jüngst höre ich sie mi Knzert mit Schumanns zweiter Sonate: Wow! Da habe ich kein Klavierspiel mehr gehört, sondern nur mehr Musik!
Die Dame spielt auf Fazoli.... himmlich schön klingende Wunderwerke! :down
Carola (21.08.2008, 19:55): Bei mir geistliche Kantaten mit Andreas Scholl
Three Mantras From Avatara / Lyra Celtica / Apotheosis (Elegy) / Mirage
Mezzo-Soprano: Susan Bickley Violine: Daniel Hope Sakari Oramo / City Of Birmingham Symphony Orchestra City Of Birmingham Symphony Youth Chorus 2004
Diese CD lief nun auch schon einige Male im Player. John Foulds (1880 - 1939) war Theosoph und interessierte sich ganz besonders für die indische Musik. In den 20iger Jahren arbeitete er an einer Sanskrit-Oper. Leider wurde das Werk nie vollendet und es blieben nur die Vorspiele - drei orchestrale "Mantras" - übrig, die das Highlight dieser CD darstellen. Sie sollen musikalisch drei verschiedene Reiche beschwören: - das irdische "Mantra der Tätigkeit" kommt sehr kraftvoll und übersprudelnd daher. Den Gegenpart bildet das himmlische "Mantra der Glückseligkeit", welches lyrisch, mystisch erscheint und lautmalerisch durch einen Jugendchor unterstützt wird. Das kosmische "Mantra des Willens" wirkt durch die harten Rhythmen sehr martialisch und bedrohlich. Lyra Celtica ist ein Konzert für (lautmalerische) Stimme und Orchester, während Apotheosis und Mirage zu Foulds sogenannten "Musik-Gedichten" gehören, die sich am Aufbau der Versdichtung orientieren. Teilweise verzichtete der Komponist hier auf die Taktstriche in der Partitur und ersetzte sie durch literarische Interpunktionen.
erscheint mir doch besser als Grimaud, allerdings auch ganz anderer Zugang...
Nikolaus.
Rachmaninov (21.08.2008, 22:21): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886970828321.jpg
Beethoven No. 5
erscheint mir doch besser als Grimaud, allerdings auch ganz anderer Zugang...
Nikolaus.
Das 5. Beethoven Klavierkonzert habe ich auch mit "Van Cliburn". Habe ich eigentlich recht gut in Erinnerung, auch wenn ich es bestimmt seit Jahren nicht mehr gehört habe..... :B
nikolaus (21.08.2008, 22:38): Original von Rachmaninov Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886970828321.jpg
Beethoven No. 5
erscheint mir doch besser als Grimaud, allerdings auch ganz anderer Zugang...
Nikolaus.
Das 5. Beethoven Klavierkonzert habe ich auch mit "Van Cliburn". Habe ich eigentlich recht gut in Erinnerung, auch wenn ich es bestimmt seit Jahren nicht mehr gehört habe..... :B
Ich habe es noch gar nicht so lange. Aber ich höre es recht selten, und daraus habe ich geschlossen, dass mir die Aufnahme nicht zusagt. Da diese relativ neue CD von Grimaud schon verscherbelt wird, dachte ich mir, es sei eine günstige Alternative. Die Aufnahme von ihr ist sicher nicht schlecht, ich empfinde sie recht kontrastreich, aber klangschöner spielt doch van Cliburn.
Mozart - Entführung aus dem Serail (Leihgabe von Rach.)
Die Arien sind ja toll, aber an die komische Handlung muß ich mich doch gewöhnen - wie macht Ihr das?
Die Handlung ist wirklich komisch, okay, diese Thematik war damals "in", aber warte ersteinmal auf den Schluß. Entweder bin ich (sind wir) heute s "schlecht" oder das Bild der Großmut, die Mozart uns zeigt ist doch etwas arg Naiv :engel
Jürgen (22.08.2008, 09:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DA6W2P8SL._SL500_AA240_.jpg
Habe ich ausgeliehen, weil ich das Cover hier im Forum schon oft gesehen habe. Nun läuft es gerade. Z.Zt. Tuba mirum, das klingt schon gehörig nach Bühnenmusik. Da kann auch ein Harnoncourt nix dran ändern.
Grüße Jürgen
ab (22.08.2008, 09:20): Original von Rachmaninov
Die Dame spielt auf Fazoli.... himmlich schön klingende Wunderwerke! :down
In eben jenem Konzert auch achthändig im direkten Vergleich mit dem ausgeglichenen, brillianten Stainway gehört - und das in einem Saal mit sozusagen "absoluter" Akkustik, in der man nur den Klang des Instrumentes ohne Raumzutaten hören kann. Ja: wunderbarer Diskant, Aber die Bässe hätte ich geren eine Spur präzieser gehabt, das mit den Höhen hingegen hat mir ausgezeichent gefallen. Im Allgemeinen: Das mir deultich liebere Instrument!
Fazioli: 9/10 :down
ab (22.08.2008, 09:26): Original von Jürgen
Z.Zt. Tuba mirum, das klingt schon gehörig nach Bühnenmusik. Da kann auch ein Harnoncourt nix dran ändern.
Jürgen (22.08.2008, 10:38): Original von ab Original von Jürgen
Z.Zt. Tuba mirum, das klingt schon gehörig nach Bühnenmusik. Da kann auch ein Harnoncourt nix dran ändern.
Fricsay schon gehört?!!
Nein, die einzige Aufnahme, die ich aber sicherlich nur 2 mal vor 15 Jahren gehört habe, ist Solti.
Ich muss mich erstmal reinhören, ob mir die Musik an sich gefällt.
Grüße Jürgen
ab (22.08.2008, 10:47): Original von Jürgen Original von ab Original von Jürgen
Z.Zt. Tuba mirum, das klingt schon gehörig nach Bühnenmusik. Da kann auch ein Harnoncourt nix dran ändern.
Fricsay schon gehört?!!
Nein, die einzige Aufnahme, die ich aber sicherlich nur 2 mal vor 15 Jahren gehört habe, ist Solti.
Ich muss mich erstmal reinhören, ob mir die Musik an sich gefällt.
Grüße Jürgen
Carlo Maria Giulini gilt vielen als Referenz. Ich bin mit Fricsay mehr als zufrieden. Fricsay gibts auch bei Documents billigst. Harnoncourt (obwohl ich ihn oft ganz besonders schätze) hat mich nicht berührt.
ab (22.08.2008, 10:51): Vladimir Bunin, Piano by Frederic Chopin
Rachmaninov (22.08.2008, 11:03): Original von ab Original von Jürgen Original von ab Original von Jürgen
Z.Zt. Tuba mirum, das klingt schon gehörig nach Bühnenmusik. Da kann auch ein Harnoncourt nix dran ändern.
Fricsay schon gehört?!!
Nein, die einzige Aufnahme, die ich aber sicherlich nur 2 mal vor 15 Jahren gehört habe, ist Solti.
Ich muss mich erstmal reinhören, ob mir die Musik an sich gefällt.
Grüße Jürgen
Carlo Maria Giulini gilt vielen als Referenz. Ich bin mit Fricsay mehr als zufrieden. Fricsay gibts auch bei Documents billigst. Harnoncourt (obwohl ich ihn oft ganz besonders schätze) hat mich nicht berührt.
Ja, mag sein mit Giulini, aber die Aufnahme ist Klangtechnisch fast inakzeptabel. Ein Vergleich mit der neuen Bychkov Aufnahme steht bei mir noch aus!
Ich höre gerade die zugängliche, gleichwohl recht kontrastreiche Musik des Amerikaners David Diamond, welcher zu Lebzeiten in seinem Heimatland eine gewisse Berühmtheit genoss. Besonders gut gefällt mir das morbide "Kaddish" für Cello und Orchester.
Carola (22.08.2008, 17:24): Bei mir "kleine Motetten" von Campra und Couperin - sehr intensiv, sehr innig, sehr schön.
Beide Male interpretiert Evgeny Svetlanov mit dem Staatsorchester der UdSSR (später der Russischen Föderation) dieses Meisterwerk Rachmaninovs: - 1968 und 1995.
frau baur (22.08.2008, 19:44): Hallo zusammnen, bei mir gibt es jetzt:
Die erste Böhm Produktion aus dem Jahr 1955, als das Wiener Ensemble noch intakt war, ein Genuss! Von meiner 3 LP-Kassette abgehört, gekauft 1969, keinerlei Einbußen in der Fertigung und im Klang, ein Genuss! Grüße Amadé
ab (23.08.2008, 10:00): Original von Nordolf Bei mir nun ein kleines Vergleichshören:
Beide Male interpretiert Evgeny Svetlanov mit dem Staatsorchester der UdSSR (später der Russischen Föderation) dieses Meisterwerk Rachmaninovs: - 1968 und 1995.
und? Bei der Kritik kam Svetlanovs zweite Einspielung deutlich schelchter weg - anders als seine Scirabin-Einspielungen in derselben Reihe.
Nordolf (23.08.2008, 10:20): Hallo ab!
Ich werde mich ausführlich im entsprechenden Thread äußern. Ich empfinde die 2. Aufnahme nicht als "deutlich schlechter". Der Ansatz Svetlanovs hat sich allerdings in den 27 Jahren Abstand etwas verändert - der frühe und der späte Bernstein lässt sich in dem Fall gut mit Svetlanov vergleichen.
:hello Jörg
ab (23.08.2008, 10:23): Ausgeliehen:
Ton Koopman - From Kindersinfonie to Bauernhochzeit L. Mozart: Die Bauernhochzeit;Cassatio ex G "Kindersinfonie" +W. A.Mozart: Fuge aus "Gallimathias musicum" KV 32; 12 Variationen über "Ah, vous dirai-je maman" KV 265; Symphonie Nr. 1 Es-Dur KV 16 Tini Mathot, Amsterdam Baroque Orchestra, Ton Koopman Challenge
Sarastro (23.08.2008, 12:23): Nach dem Orient-Urlaub (auch Koranrezitationen haben ihren musikalischen Reiz) höre ich jetzt, wie vor der Abreise, viel Clementi:
Sehr schöne, abwechslungsreiche aund anspruchsvolle und zudem sehr gut von verschiedenen Interpreten gespielte Musik - ganz anders als der "berüchtigte" Clementi der Klaviersonatinen! Ich hoffe, mich in absehbarer Zeit etwas ausführlicher dazu äußern zu können!
Viele Grüße, Sarastro
ab (23.08.2008, 13:40): Ebenfalls ausgeliehen:
Joaquin Rodrigo: Concierto de Aranjuez f. Gitarre & Orchester +Fantasia para un Gentilhombre;Canconeta für Violine & Streicher;3 Petites Pieces für Gitarre Pepe Romero (Gitarre),Academy St. Martin, Neville Marriner
Den ersten Satz (dessen markantes erstes Thema Anton Reicha in seinen 36 Fugen op. 36 für Klavier als Thema einer Fuge verwendet hat) höre ich gerade zum zweiten Mal - in seiner konzentrierten Knappheit erscheint er mir geradezu als Muster der Sonatensatzform, wobei bei der Überleitung zum zweiten Thema in Dur interessanterweise zunächst der Beginn des ersten Themas in Dur erscheint. In der Reprise erscheint das zweite Thema dann im Moll, und die relativ ausladende Coda endet lakonisch mit zwei Akkorden im piano.
Carola (24.08.2008, 12:21): Haydns op. 20 Nr. 5 - da lasse ich mich gerne anstecken.
Tranquillo (24.08.2008, 12:39): Original von Carola Haydns op. 20 Nr. 5 - da lasse ich mich gerne anstecken. Ein bemerkenswertes Quartett - der letzte Satz ist eine Doppelfuge, dessen erstes Thema des öfteren in der Barockmusik verwendet wurde (u. a. in Händels Messias und in der a-moll-Fuge im zweiten Teil des WTK). Das Thema ist mit einem Kontrasubjekt (feste Gegenstimme) verknüpft, und nachdem sich die vorwärtsdrängende Bewegung der Fuge mehrfach über nach Auflösung strebenden Akkorden gestaut hat (das kennt man auch von Bach!), fehlt - als ob es Haydn darum ginge, den Eindruck des "Altmodischen" noch zu verstärken - im Schlussakkord die Terz. Haydn war also nicht nur ein Meister des damals modernen Stils, sondern auch ein Meister des "alten" barocken Stils mit seiner ausgeprägten Kontrapunktik.
Nun höre ich noch op. 20 Nr. 6.
Carola (24.08.2008, 12:45): Original von Tranquillo Original von Carola Haydns op. 20 Nr. 5 - da lasse ich mich gerne anstecken. Ein bemerkenswertes Quartett - der letzte Satz ist eine Doppelfuge, dessen erstes Thema des öfteren in der Barockmusik verwendet wurde (u. a. in Händels Messias und in der a-moll-Fuge im zweiten Teil des WTK). Das Thema ist mit einem Kontrasubjekt (feste Gegenstimme) verknüpft, und nachdem sich die vorwärtsdrängende Bewegung der Fuge mehrfach über nach Auflösung strebenden Akkorden gestaut hat (das kennt man auch von Bach!), fehlt - als ob es Haydn darum ginge, den Eindruck des "Altmodischen" noch zu verstärken - im Schlussakkord die Terz. Haydn war also nicht nur ein Meister des damals modernen Stils, sondern auch ein Meister des "alten" barocken Stils mit seiner ausgeprägten Kontrapunktik.
Diese Schlussfuge im vierten Satz gefällt mir sehr! Als ich sie gerade (von der Küche aus) hörte, dachte ich einen Moment, es liefe "Die Kunst der Fuge" - nur, dass ich mich gar nicht erinnern konnte, sie aufgelegt zu haben... :D
Boccherini: Sinfonie op. 35 Nr. 1 D-dur Deutsche Kammerakademie Neuss, Johannes Goritzki
Poztupimi (24.08.2008, 18:16): Hallo zusammen,
heute später Start mit Musik, im CD-Spieler liegt Beethoven:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31gHRUdi2KL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 Berliner Philharmoniker / Claudio Abbado
Standage, Wilcock, English Concert, Trevor Pinnock
Poztupimi (24.08.2008, 19:29): Aus dem 50-Jahre-dhm-Quader verklingt gerade:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JTSB1433L._SL500_AA240_.jpg Dietrich Buxtehude (ca. 1637-1707) Sonatas Capriccio Stravagante / Skip Sempe
Einen schönen Abend, Wolfgang
nikolaus (24.08.2008, 21:30): Höre gerade Radio:
Schleswig-Holstein Musikfestival
Live aus der Holstenhalle, Neumünster
Leonard Bernstein, einer der Mitbegründer des Schleswig-Holstein Musikfestivals, wäre in diesem Sommer 90 Jahre geworden. WDR 3 sendet live die Bernstein-Gala aus der Holstenhalle Neumünster mit der NDR Radiophilharmonie. Durch den Abend führt Barbara Schöneberger. Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat Bernstein als "eine unversiegbare Quelle von Temperament" beschrieben, "von vergnüglicher und ebenso von ernster Lebensphilosophie - und natürlich von Musik". Mit seinem Charisma, seiner zwanglosen Art auf Menschen zuzugehen, zog Leonard Bernstein Jung und Alt rund um den Globus in seinen Bann.
1985 betrat Bernstein erstmals schleswig-holsteinischen Boden und war gleich Feuer und Flamme für das Land zwischen den Meeren. Am 2. Juli 1986 eröffnete er mit einem Konzert in der Kieler Ostseehalle das erste Schleswig-Holstein Musikfestival und 1987 gründete er die Orchesterakademie auf Schloss Salzau. Dirigierschüler Bernsteins auf Salzau war im Jahr 1989 Eiji Oue. Mit einem Querschnitt durch die populärsten Werke seines ehemaligen Lehrers und Mentors gratuliert der Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie zusammen mit dem Schleswig-Holstein Musikfestival dem Jahrhundertgenie Bernstein zum 90. Geburtstag.
"Viva Lennie - Die große Bernstein-Geburtstagsgala"
Werke von Leonard Bernstein und George Gershwin Measha Brueggergosman, Sopran, Lena Tetruashvili, Sopran, Luciano Botelho, Tenor, Makato Ozone, Klavier , NDR Radiophilharmonie, Leitung Eiji Oue
Moderation Barbara Schöneberger
Redaktion Michael Trapp
Begonnen hat das Konzert mit der Ouverture zu Candide.
Danach 3 Lieder, gesungen von Measha Bruggergoesman :down und Luciano Botelho.
Dann die Rhapsody in blue mit dem Jazz-Pianisten Makato Ozone.
Jetzt ist Pause.
Bisheriger Eindruck: mach ungeheuer viel Laune!!
Nikolaus. :leb
daniel5993 (24.08.2008, 23:08): Hallo nikolaus,
die "Rhapsody in Blue" war fantastisch vorgetragen - Himmlisch!
Weiter bin ich nicht gekommen.....
Grüße Daniel
frau baur (25.08.2008, 00:12): Hallo zusammnen, bei mir zur späten Stunde:
Bei mir schon seit gut einer Stunde der zweite Teil des WTK mit Angela Hewitt (Klavier).
Carola (25.08.2008, 15:56): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571142913.jpg
Bei mir schon seit gut einer Stunde der zweite Teil des WTK mit Angela Hewitt (Klavier).
Und?
Diese Box steht schon seit einem Jahr auf meinem Wunschzettel. Leider ist sie in dieser Zeit nie unter die derzeit noch gültige Zollgrenze gerutscht, deshalb fasse ich mich in Geduld. Aber Hewitts Goldbergvariationen mag ich sehr gerne.
Tranquillo (25.08.2008, 18:13): Original von Carola Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571142913.jpg
Bei mir schon seit gut einer Stunde der zweite Teil des WTK mit Angela Hewitt (Klavier).
Und? Liebe Carola,
ich neige beim WTK ja sonst eher zu Aufnahmen mit Cembalo, aber Angela Hewitts Interpretation auf dem Klavier gefällt mir ausgesprochen gut. Sie benutzt die Möglichkeiten des Klaviers nicht in erster Linie, um die Musik zu romantisieren, sondern um das Stimmengeflecht herauszuarbeiten (und das nicht nur bei den Fugen, sondern auch bei den Präludien). Gleichzeitig artikuliert sie sehr differenziert und präzise (differenzierter und präziser als mancher Cembalist), was letztlich auch der Durchhörbarkeit zugute kommt, allerdings niemals so, dass ich den Eindruck hätte, sie wollte auf dem Klavier ein Cembalo imitieren. Das Ganze klingt nie langweilig-akademisch, denn sie scheint mir das Spielerische, um nicht zu sagen Tänzerische in dieser Musik zu betonen.
Aber Hewitts Goldbergvariationen mag ich sehr gerne. Die habe ich auch und höre sie ebenfalls gern.
Viele Grüsse Andreas
frau baur (25.08.2008, 18:19): Hallo zusammnen, es läuft:
Poztupimi (25.08.2008, 18:56): Ständchen zum 90sten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51F03GVEPSL._SL500_AA240_.jpg Arthur Honegger (1892-1955) Pacific 231 – Mouvement symphonique no. 1 Rugby – Mouvement symphonique no. 2 New York Philharmonic / Leonard Bernstein (Aufnahme von 1962)
Der Isländer Jon Leifs mit seiner ungewöhnlichen Musik: - vom sphärisch-ruhigen A-Capella-"Requiem" bis zur vulkanischen Lautstärke-Orgie "Hekla". Diese beiden Extrempunkte stellen auch meine Lieblingswerke von der CD dar.
Music From The Film ‘The Late Frost In Spring’ Symphony No. 8 Lacplesis
Diese CD leidet unter einigen technischen Problemen. Die Musik von Ivanovs spricht mich wie immer ganz direkt an. Ich kann mich an seinen Melodien kaum satt hören.
Poztupimi (25.08.2008, 22:27): Symphonisches aus den 30ern des 20. Jahrunderts:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N2bwkcKmL._SL500_AA240_.jpg Albert Roussel (1869-1937) Symphonie Nr. 4 op. 35 (1934) Orchestre de Paris / Christoph Eschenbach
Grüße, Wolfgang
Carola (25.08.2008, 22:35): Bei mir Mendelssohn, Kammermusik
Mario del Monaco, Renata Tebaldi, Corena, Caselli, Protti, Palma, Orchestra dell'Accademia S. Cecilia Roma, Alberto Erede, 1952
CD 1
Viele gute Eindrücke hab ich beim letzten hören bekommen. Hab die CDs (in erster Linie) wegen del Monacos "Stimme" gekauft und bin nebenbei besonders von Renata Tebaldi positiv Überrascht worden..........
Gute Nacht! :hello
Grüße Daniel
nikolaus (25.08.2008, 23:09): Original von daniel5993 Hallo nikolaus,
die "Rhapsody in Blue" war fantastisch vorgetragen - Himmlisch!
Weiter bin ich nicht gekommen.....
Grüße Daniel
Hallo Daniel!
Ist nicht schlimm! Die Suite aus der West Side Story war etwas "bemüht", es fehlte dann doch ein wenig Pep. Davor war es eindeutig besser!
... das ist auch der Grund für meinen (leicht?) peinlichen Neuerwerb. Samstag im Radio gehört und dahingeschmolzen, wo ich's doch sonst so gar nicht mit den Tenören habe...
Euch allen schöne Grüße von meiner Tauchstation und eine gute Nacht
Sabine
nikolaus (25.08.2008, 23:41): Original von cellodil
... das ist auch der Grund für meinen (leicht?) peinlichen Neuerwerb. Samstag im Radio gehört und dahingeschmolzen, wo ich's doch sonst so gar nicht mit den Tenören habe...
Euch allen schöne Grüße von meiner Tauchstation und eine gute Nacht
Sabine
Was is'n daran peinlich? Wenn es Dich doch berührt, wie er singt...
Liebe Grüße, Nikolaus.
cellodil (25.08.2008, 23:51): Original von nikolaus Original von cellodil
... das ist auch der Grund für meinen (leicht?) peinlichen Neuerwerb. Samstag im Radio gehört und dahingeschmolzen, wo ich's doch sonst so gar nicht mit den Tenören habe...
Euch allen schöne Grüße von meiner Tauchstation und eine gute Nacht
Sabine
Was is'n daran peinlich? Wenn es Dich doch berührt, wie er singt...
Liebe Grüße, Nikolaus.
Naja, peinlich... Vielleicht nicht so ganz das richtige Wort. Ist halt so ein Gemischtwarenladen, wie ich sie auf CDs eigentlich gar nicht schätze (darunter sogar ein Duett mit Blechkehlchen Anna Netrebko). Aber Flores' Stimme und seine Art zu singen gefällt mir ausgesprochen gut.
Leif Erikson (26.08.2008, 21:29): Diese CD hat mir die Schubertlieder näher gebracht. Sie ist extrem gut. Der intelligente, nuancenreiche Gesang von A.S.v.O. , die gute Textverständlichkeit und das traumhaft sichere Zusammenspiel mit Bengt Forsberg lassen kaum Wünsche offen.
Poztupimi (26.08.2008, 21:45): Bei mir läuft gerade auch Gesang (mit Orchesterbegleitung):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T1B55P6CL._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff op. posth. Michaela Kaune, Sopran / NDR Radiophilharmonie / Eiji Oue
Grüße, Wolfgang
nikolaus (26.08.2008, 21:54): Vorhin lief Yundi Li mit Prokofief No. 2, jetzt Bach:
Poztupimi (26.08.2008, 22:09): Noch einmal Strauss, diese hier:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5132bDOTeZL._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff op. posth. Nina Stemme, Sopran / Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden / Antonio Pappano
AIDA Mario del Monaco, Renata Tebaldi, Corena, Caselli, Protti, Palma, Orchestra dell'Accademia S. Cecilia Roma, Alberto Erede, 1952
CD 1
Poztupimi (26.08.2008, 22:38): Noch einmal Strauss, jetzt diese:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41V73X0W6JL._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff op. posth Elisabeth Söderström, Sopran / Royal Philharmonic Orchestra London / Antal Dorati Konzertmitschnitt vom 3.10.1976
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (26.08.2008, 22:57): Eine noch für heute, da müßt Ihr jetzt durch :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JvjVB8B5L._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff op. posth Jessye Norman, Sopran / Gewandhausorchester Leipzig / Kurt Masur
Aus dieser Box läuft zum Wachwerden das Klaviertrio von Peter Tschaikowsky mit dem Borodin Trio aus dem Jahre 1990. Die beiden Ecksätze tragen einen melancholisch-elegischen Charakter, während die Variazionen im Mittelteil heiter und verspielt daherkommen.
Jürgen (27.08.2008, 09:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/21ABE1G16HL._SL500_AA130_.jpg
Diese Aufnahme der Rusalka von Neumann wird oft als Referenz eingestuft. Ich habe sie ausgeliehen und höre sie nun erstmalig.
Jürgen
Jürgen (27.08.2008, 09:18): Original von Poztupimi Eine noch für heute, da müßt Ihr jetzt durch :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JvjVB8B5L._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff op. posth Jessye Norman, Sopran / Gewandhausorchester Leipzig / Kurt Masur
Grüße und Gute Nacht, Wolfgang
Nun Wolfgang, nach Deiner abendlichen letzten Liedersitzung, verrate uns doch, wer Deiner Meinung nach die Nase vorn hat von den vier Damen.
Gespannte Grüße Jürgen
Rachmaninov (27.08.2008, 09:21): Original von Jürgen
Nun Wolfgang, nach Deiner abendlichen letzten Liedersitzung, verrate uns doch, wer Deiner Meinung nach die Nase vorn hat von den vier Damen.
Joseph Haydn Quatuor Ébène - Quatuor à cordes en ré majeur op. 64 no. 5 (Hob. III 63) "Alouette" - Quatuor à cordes en si mineur op. 33 no 1 (Hob. III 37) - Quatuor à cordes en sol majeur op. 76 no. 1 (Hob. II 75)
... eine meiner unpeinlichen Neuerwerbungen... Ich liebe diese CD. Nicht nur, aber vielleicht auch wegen der live-Atmosphäre. Mir scheint, das lebendiger, präsenter...
Euch allen einen schönen Tag
Sabine
(die sich vorgenommen hat, wieder regelmäßiger ins Forum reinzuschauen und zumindest mitzulesen) :wink
Rachmaninov (27.08.2008, 10:52): Original von cellodil
... eine meiner unpeinlichen Neuerwerbungen...
Warum peinlich ?(
Dr. Schön (27.08.2008, 11:04): http://www.musicweb-international.com/classrev/2004/May04/Haydn99-104_Beecham_5855132_TB.jpg
Tranquillo (27.08.2008, 11:05): Original von cellodil ... eine meiner unpeinlichen Neuerwerbungen... Aha - mir wird langsam klar, nach welchen Kriterien Du Deine CD's kaufst :D
Viele Grüsse Andreas
Tranquillo (27.08.2008, 11:11): Bei mir auch gerade Haydn:
Sinfonie Nr. 3 G-dur Philharmonica Hungarica, Antal Dorati
cellodil (27.08.2008, 11:14): Original von Rachmaninov Original von cellodil
... eine meiner unpeinlichen Neuerwerbungen...
Warum peinlich ?(
Ich hatte mich am Samstag ja zum Erwerb des "Ein Kessel Buntes" unter dem schönen Titel Bel Canto Spectacular mit Juan Diego Flores hinreißen lassen, nachdem ich im Radio beim Gassenhauer "Una furtiva lagrima" dahingeschmolzen war. Und das war mir ein bisschen peinlich (habe mich aber in diesem Thread todesmutig geoutet :J ). Und dieses Donizetti-Stück singt er wirklich "spectacular"...
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (27.08.2008, 11:16): Original von Tranquillo Original von cellodil ... eine meiner unpeinlichen Neuerwerbungen... Aha - mir wird langsam klar, nach welchen Kriterien Du Deine CD's kaufst :D
Viele Grüsse Andreas
Lieber Andreas,
nein, das sind nicht die Kaufkriterien, sondern die Kriterien, nach denen ich die CDs sortiere. Die peinlichen Erwerbungen werden dann in "cellodil-Blaubarts siebtem Zimmer" versteckt und nur in den späten Nachtstunden gehört...
Liebe Grüße
Sabine
Tranquillo (27.08.2008, 11:40): Original von cellodil nein, das sind nicht die Kaufkriterien, sondern die Kriterien, nach denen ich die CDs sortiere. Die peinlichen Erwerbungen werden dann in "cellodil-Blaubarts siebtem Zimmer" versteckt und nur in den späten Nachtstunden gehört... Liebe Sabine,
damit wären aber immer noch nicht Deine Kriterien für die Schubladen "Peinlich" und "Unpeinlich" geklärt. Opernarien sind peinlich, weil sie mangelnde musikalische Substanz durch Emotionalität zu verdecken versuchen - Haydn-Quartette sind unpeinlich, da musikalisch gehaltvoll? Ein gutaussehender junger Mann auf dem Cover ist peinlich, deren vier sind unpeinlich? :D
Die Haydn-CD ist für mich auch ein "Gemischtwarenladen" - ich vermag nicht zu erkennen, welchen Zusammenhang jeweils ein Quartett aus op. 33, 64 und 76 haben soll...
Viele Grüsse Andreas
Carola (27.08.2008, 11:41): Bei mir Beethoven - da ich nie Opern höre, will ich jetzt wenigstens mal die Ouvertüren kennen lernen
Rachmaninov (27.08.2008, 11:46): Original von Carola Bei mir Beethoven - da ich nie Opern höre, will ich jetzt wenigstens mal die Ouvertüren kennen lernen
Gruß, Carola
Das ist ja als ginge man im Kino nach dem Vorspann :wink
Dr. Schön (27.08.2008, 12:04): http://www.musicweb-international.com/classrev/2006/apr06/verdi_toscanini_82876678932.gif
Rigoletto Akt IV
Jürgen (27.08.2008, 12:20): Original von Carola Bei mir Beethoven - da ich nie Opern höre, will ich jetzt wenigstens mal die Ouvertüren kennen lernen
Mit Oper haben die meisten dieser Ouvertüren allerdings nichts zu tun. Beethoven hat mit dem Fidelio nämlich nur eine Oper geschrieben. Für diese Oper allerdings vier Ouvertüren.
Die restlichen 7 Ouvertüren sind wohl reine Konzertouvertüren.
Trotzdem ein kleiner aber lobenswerter Schritt in die richtige Richtung.
Tranquillo (27.08.2008, 12:36): Original von Rachmaninov Original von Carola Bei mir Beethoven - da ich nie Opern höre, will ich jetzt wenigstens mal die Ouvertüren kennen lernen
Gruß, Carola
Das ist ja als ginge man im Kino nach dem Vorspann :wink Eher nach dem Trailer, denn oft enthält die Ouvertüre (im Gegensatz zum Vorspann) ja schon wesentliche Ideen der ganzen Oper; sie ist sozusagen die Oper "in nuce".
Ouvertüren habe zwei unschätzbare Vorteile: Erstens sind sie ziemlich kurz (auch bei Wagner), und zweitens wird noch nicht gesungen :D
Viele Grüsse Andreas
Carola (27.08.2008, 12:46): Original von Tranquillo
Ouvertüren habe zwei unschätzbare Vorteile: Erstens sind sie ziemlich kurz (auch bei Wagner), und zweitens wird noch nicht gesungen :D
Viele Grüsse Andreas
Eben!
Und drittens gibt es keine Handlung, die mich nicht interessiert.
Ne, ne, was Opern angeht, bleibe ich Ignorantin aus vollem Herzen. :D
Aber da es diese Doppel-CD für nicht mal 4 € gab...
Gergely Bogányi spielt Chopin. Noch ganz neu, aber kaum mehr aus meinem Player heraus zu bekommen. Allein für den unglaublichen FAZIOLI F 308 gibt es eine :times10. Der Klang dieses Konzertflügels ist der helle Wahnsinn! Mehr dazu demnächst im Nocturnes-Thread.
Gruß, Cosima
Rachmaninov (27.08.2008, 13:07): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z3x0wwpiL._SL500_AA240_.jpg
Gergely Bogányi spielt Chopin. Noch ganz neu, aber kaum mehr aus meinem Player heraus zu bekommen. Allein für den unglaublichen FAZIOLI F 308 gibt es eine :times10. Der Klang dieses Konzertflügels ist der helle Wahnsinn! Mehr dazu demnächst im Nocturnes-Thread.
Gruß, Cosima
Oha, Du hast diese Aufnahme? WOW, Neid meinerseits. Die "brennt" mir unter den Nägeln. Fazioli macht wunderbar klingende Instrumente. Eine Klasse für sich.
Ob ich mir die noch gönne? Die Pollini Aufnahme empfinde ich nicht als so überzeugend. Naja, muss eh noch den Arrau hören :I
Cosima (27.08.2008, 13:27): Original von Rachmaninov Oha, Du hast diese Aufnahme? WOW, Neid meinerseits. Die "brennt" mir unter den Nägeln. Fazioli macht wunderbar klingende Instrumente. Eine Klasse für sich.
Ob ich mir die noch gönne?
Würde ich mir an Deiner Stelle gönnen! :J Es handelt sich um eine eher bedächtig-langsame Interpretation. Arrau und Moravec sind da ähnlich. ABER! Dieser Flügel – eigentlich fast zu mächtig für die zarten Nocturnes, so meint man im ersten Moment – klingt so herrlich tief und voll in den Bässen, so wundervoll klar, transparent und leuchtend in den hohen Lagen, er wird von Bogányi in so unglaublicher Art und Weise „gebändigt“, dass es einfach eine pure Freude ist! Es handelt sich mit über 3 Metern um den wohl derzeit größten Konzertflügel (?) – ein ganz wundervolles Instrument! Der Klang der Aufnahme ist auch fantastisch!
Wieder ein großer Wurf Hamelins! Gleichwohl kann ich die ganze CD nicht am Stück hören… bisschen zu anstrengend für die Ohren. :D Aber wie anstrengend muss es erst sein, diese Transkriptionen zu spielen? Gleichwohl: Bei Hamelin hört sich das alles wieder ungemein leicht an! Ganz toll!
Gruß, Cosima
Dr. Schön (27.08.2008, 14:17): http://www.classicalsource.com/images/upload/5433_1.jpg
Bach: Chromatische Fantasie und Fuge Alfred Brendel
Rachmaninov (27.08.2008, 15:09): Original von Cosima Würde ich mir an Deiner Stelle gönnen! :J Es handelt sich um eine eher bedächtig-langsame Interpretation. Arrau und Moravec sind da ähnlich. ABER! Dieser Flügel – eigentlich fast zu mächtig für die zarten Nocturnes, so meint man im ersten Moment – klingt so herrlich tief und voll in den Bässen, so wundervoll klar, transparent und leuchtend in den hohen Lagen, er wird von Bogányi in so unglaublicher Art und Weise „gebändigt“, dass es einfach eine pure Freude ist! Es handelt sich mit über 3 Metern um den wohl derzeit größten Konzertflügel (?) – ein ganz wundervolles Instrument! Der Klang der Aufnahme ist auch fantastisch!
Gruß, Cosima
Cosima, das glaube ich Dir alles, aber 30 € für diese Doppel-CD bin ich gerade nicht bereit zu bezahlen. Ich besitze so viele Aufnahmen und SO genial finde ich das Werk an sich nun auch nicht :wink
Jürgen (27.08.2008, 16:14): http://ecx.images-amazon.com/images/I/516TZZXQTQL._SL500_AA240_.jpg
Erste CD
Carola (27.08.2008, 16:32): Bei mir Corelli, Violinsonaten. Es handelt sich um eine Doppel-CD.
Cosima (27.08.2008, 17:02): Original von Rachmaninov Cosima, das glaube ich Dir alles, aber 30 € für diese Doppel-CD bin ich gerade nicht bereit zu bezahlen. Ich besitze so viele Aufnahmen und SO genial finde ich das Werk an sich nun auch nicht :wink
Also, ich finde die Chopin-Nocturnes schon sehr genial, weshalb ich auch noch Bart van Oort (Brilliant) mit diversen Nocturnes (Chopin, Field etc.) geordert habe. Das wird das Kontrastprogramm zu dem Fazioli werden, denn van Oort spielt auf einem Hammerklavier (glaube ich zumindest).
Aber 30 Euro hätte ich auch nicht bezahlt. Im jpc-Laden gab es die Aufnahme für 24,99 Euro :tongue:
satie (27.08.2008, 18:10): Original von Cosima Original von Rachmaninov Cosima, das glaube ich Dir alles, aber 30 € für diese Doppel-CD bin ich gerade nicht bereit zu bezahlen. Ich besitze so viele Aufnahmen und SO genial finde ich das Werk an sich nun auch nicht :wink
Also, ich finde die Chopin-Nocturnes schon sehr genial, weshalb ich auch noch Bart van Oort (Brilliant) mit diversen Nocturnes (Chopin, Field etc.) geordert habe. Das wird das Kontrastprogramm zu dem Fazioli werden, denn van Oort spielt auf einem Hammerklavier (glaube ich zumindest).
Aber 30 Euro hätte ich auch nicht bezahlt. Im jpc-Laden gab es die Aufnahme für 24,99 Euro :tongue:
Liebe Cosima, bitte unbedingt berichten, wie die Box mit Van Oort ist. Er spielt tatsächlich auf historischen Instrumenten, und die Box ist günstig. Schön daran ist auch, dass die Nocturnesvon Field ebenfalls drauf sind, sowie Nocturnes von anderen Zeitgenossen.
Poztupimi (27.08.2008, 18:17): Original von Rachmaninov Original von Jürgen
Nun Wolfgang, nach Deiner abendlichen letzten Liedersitzung, verrate uns doch, wer Deiner Meinung nach die Nase vorn hat von den vier Damen.
Gespannte Grüße Jürgen
In einem passenden Thread bitte :engel
Ich denke bei Gelegenheit darüber nach, ob ich zumindest eine kurze Einführung zustande bringe kann (wenn sich nicht jemand anderes findet, der mir zuvor kommt) - vielleicht spätestens dann, wenn die Aufnahmen mit Flagstad/Furtwängler, Della Casa/Böhm und Schwarzkopf/Szell eingetroffen und gehört sind.
Zu den gehörten Aufnahmen nur kurz: Kaune kling recht strahlend und hell, gewissermaßen "jugendlich", es kommt mir so vor, als ob es doch den ein oder anderen Bruch in ihrer Stimme gibt. Die drei andern kommen mir stimmlich etwas ausgeglichener und dunkler gefärbt vor. Norman artikuliert nach meinem Eindruck am deutlichsten, wenn es z. B. zu Beginn "In dämmrigen Grüften" heißt, dann ist das bei ihr acuh ein "Ä", bei den drei anderen klingt es ein wenig wie ein "Ö". Norman /Masur nehmen sich sehr viel Zeit, manchmal finde ich das im direkten Vergleich doch etwas zu sehr gebremst. Was nicht heißen soll, daß es verschleppt wirkt. Die Leistung der Orchester sagt mir bei allen zu, allerdings finde ich den Klang der Stemme/Pappano-Aufnahme speziell beim "Im Abendrot" am "gänsehautigsten".
Keine klare Siegerin, im Moment ziehe ich Stemme/Pappano und Norman/Masur etwas vor, aber ich denke, ich muß da noch mal etwas intensiver hören.
Grüße, Wolfgang
cellodil (27.08.2008, 18:32): Original von Tranquillo Liebe Sabine,
damit wären aber immer noch nicht Deine Kriterien für die Schubladen "Peinlich" und "Unpeinlich" geklärt. Opernarien sind peinlich, weil sie mangelnde musikalische Substanz durch Emotionalität zu verdecken versuchen - Haydn-Quartette sind unpeinlich, da musikalisch gehaltvoll? Ein gutaussehender junger Mann auf dem Cover ist peinlich, deren vier sind unpeinlich? :D
Die Haydn-CD ist für mich auch ein "Gemischtwarenladen" - ich vermag nicht zu erkennen, welchen Zusammenhang jeweils ein Quartett aus op. 33, 64 und 76 haben soll...
Viele Grüsse Andreas
Lieber Andreas,
so hübsch ist Herr Flores denn auch wieder nicht... :J
Aber ich gebe zu, Du bringst mich ein bisschen ins Grübeln.
Ich sehe schon einen Unterschied zwischen der Haydn-CD und der von Flores.
Schon allein dadurch, dass die Arien und Duette oder was da sonst noch drauf ist, eigentlich in einen größeren Kontext gehören, die jeweilige Oper nämlich. Und das ist für mich ein bisschen etwas von Amputation. Bei "Opernquerschnitten" finde ich das nicht so schlimm, weil ich nicht immer jedes Rezitativ hören will und weil meistens trotz der Kürzung ein gewisser Gesamteindruck des Werkes vermittelt wird.
Ich finde die Zusammenstellung der Haydn-Quartette jetzt auch nicht unglaublich spannungsvoll oder inspiriert oder inspirierend, aber das sind immerhin drei in sich geschlossene Werke, die für sich stehen können und hier auf einer CD versammelt sind.
Cosima (27.08.2008, 19:44): Ich höre noch ein bisschen Rameau. Bzw. Jacques-Joseph-Marie Decroix, der seine Finger bei diesen Orchesterbearbeitungen von Rameaus „Piéces de clavecin“ im Spiel gehabt haben soll. Wie auch immer, mir gefällt die Scheibe sehr gut!
Aus dieser Box läuft bereits zum zweiten Mal das Klaviertrio von Rachmaninov mit Leonid Kogan (Violine), Fiodor Luzanov (Cello) und Evgeny Svetlanov (Klavier) im Jahre 1973.
Aufgrund der Intensität und Expression, mit der dieses vornehmlich elegische, manchmal unverhohlen depressive Stück interpretiert wird, kann ich bei dieser Aufnahme nichts anderes als das:
:down :down :down :down :down :down
Poztupimi (27.08.2008, 20:14): Für die nächsten ca. 2 1/2 Stunden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/515W-SHC41L._SL500_AA240_.jpg Richard Wagner (1813-1883) Das Rheingold – Vorabend aus dem Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen" Hans Hotter (Wotan), Gustav Neidlinger (Alberich), Georgine von Milinkovic (Fricka) / Orchester der Bayreuther Festspiele / Joseph Keilberth Stereo-Mitschnitt aus dem Jahr 1955 aus Bayreuth
Grüße, Wolfgang
Tranquillo (27.08.2008, 20:26): Original von cellodil so hübsch ist Herr Flores denn auch wieder nicht... :J Liebe Sabine,
sagen wir mal so: Herr Flores sieht für mich so aus, wie Männer meinen, dass Frauen Männer hübsch finden. Wahrscheinlich sieht Anna Netrebko auch so aus, wie Frauen meinen, dass Männer Frauen hübsch finden (obwohl ich persönlich Frau Netrebko nicht hübsch finde). Ist das halbwegs verständlich ausgedrückt? :D
Schon allein dadurch, dass die Arien und Duette oder was da sonst noch drauf ist, eigentlich in einen größeren Kontext gehören, die jeweilige Oper nämlich. Und das ist für mich ein bisschen etwas von Amputation. Bei "Opernquerschnitten" finde ich das nicht so schlimm, weil ich nicht immer jedes Rezitativ hören will und weil meistens trotz der Kürzung ein gewisser Gesamteindruck des Werkes vermittelt wird. Naja - der Grad der "Amputation" hängt davon ab, inwieweit die einzelne Arie von ihrem Kontext in der Oper lebt und ob sie ihre Wirkung nicht auch ohne diesen Kontext entfalten kann. Für einen "ernsthaften" Klassikhörer ist ein mit Amputationen gefüllter Gemischtwarenladen natürlich völlig inakzeptabel, aber muss man denn immer ernsthaft und vernünftig sein?
Ich finde die Zusammenstellung der Haydn-Quartette jetzt auch nicht unglaublich spannungsvoll oder inspiriert oder inspirierend, aber das sind immerhin drei in sich geschlossene Werke, die für sich stehen können und hier auf einer CD versammelt sind. Das stimmt natürlich - wenn man ein komplettes Quartett aus einem Werkzyklus herauslöst, sehe ich das auch nicht als "Amputation". Allerdings habe ich mich schon gefragt, warum gerade diese drei Quartette für die CD ausgewählt wurden.
Viele Grüsse Andreas
Cosima (27.08.2008, 20:40): Original von Tranquillo Herr Flores sieht für mich so aus, wie Männer meinen, dass Frauen Männer hübsch finden.
Ich finde, dass Du da vollkommen recht hast. Ich finde den Herrn Flórez ausgesprochen hübsch (was etwas anderes als interessant ist - interessant und hübsch geht meist nicht zusammen). Auch meine ich, dass er eine hübsche Stimme hat, ein einschmeichelndes, warmes, verführerisches Timbre. Trotzdem verkaufte ich seine beiden CDs, die ich mir einst zulegte, wieder. Schönheit ist eben nicht alles, sie kann auf Dauer auch etwas langweilen. Andererseits sollte sie aber auch kein Hinderungsgrund sein, um Karriere zu machen. :W
Nordolf (27.08.2008, 20:53): Habe ich einmal mit diesen sehnsuchtsvollen russischen Melodien angefangen, komme ich nicht mehr so leicht davon los:
Liedertranskriptionen für Cello und Klavier mit Kompositionen von Mikhail Glinka, Peter I. Tchaikovsky, Alexander Dargomizhsky, Modest Mussorgsky, Anton Rubinstein, Nikolai Rimsky-Korsakov, Anton Arensky, Cesar Cui, Alexander Glazunov, Sergei Rachmaninov, Alexander Gurilyov
Cello: Mischa Maisky / Piano: Pavel Gililov 2005
Tranquillo (27.08.2008, 20:55): Original von Satie Liebe Cosima, bitte unbedingt berichten, wie die Box mit Van Oort ist. Er spielt tatsächlich auf historischen Instrumenten, und die Box ist günstig. Schön daran ist auch, dass die Nocturnesvon Field ebenfalls drauf sind, sowie Nocturnes von anderen Zeitgenossen. Lieber Satie,
ich bin zwar (wie unschwer zu erkennen) nicht Cosima, aber ich habe diese Box schon seit einiger Zeit. Van Oort spielt die Chopin-Nocturnes auf einem restaurierten Instrument von Pleyel und einem von Erard - weil dies die Instrumente waren, die Chopin selbst bevorzugte. Beide Instrumente haben im Vergleich zum modernen Flügel einen sehr charakteristischen Klang, sie klingen ähnlich perkussiv wie ein Fortepiano, haben allerdings deutlich mehr Volumen. Die Nocturnes von Field (der, wenn ich richtig informiert bin, diese Gattung "erfunden" hat) werden auf einem Instrument von Broadwood gespielt, das am ehesten noch wie ein moderner Flügel klingt.
Die Instrumente von Pleyel und Erard klingen für mich irgendwie unausgewogen, einzelne Register sind überbetont. Das Perkussive will irgendwie nicht so recht zu dem Singenden, Schwebenden der Nocturnes passen - hier bevorzuge ich dann doch einen modernen Flügel. Ganz subjektiv formuliert: Der Eindruck des Vor-Sich-Hin-Träumens stellt sich bei dieser Aufnahme nicht ein, sie wirkt auf mich irgendwie desillusionierend. Das ist so, als wenn ich mich in einer innigen Umarmung fallen lassen möchte und dann den Kontostand ins Ohr geflüstert bekomme. So unromantisch-nüchtern möchte ich Chopin nicht hören.
Viele Grüsse Andreas
Cosima (27.08.2008, 21:04): Original von Tranquillo So unromantisch-nüchtern möchte ich Chopin nicht hören.
Ich weiß jetzt nicht, ob Du im Nocturnes-Thread etwas dazu geschrieben hattest... Aber: Wie hörst Du bzw. von wem hörst Du die Chopin-Nocturnes denn gerne? Was ist für Dich eine "romantische" und damit adäquate Interpretation?
Gruß, Cosima
Tranquillo (27.08.2008, 21:46): Original von Cosima Wie hörst Du bzw. von wem hörst Du die Chopin-Nocturnes denn gerne? Was ist für Dich eine "romantische" und damit adäquate Interpretation? Liebe Cosima,
das "Wie" sollte oben schon deutlich geworden sein: Ich mag das Singende, Schwebende, Träumende in dieser Musik. Die erste Aufnahme der Nocturnes, die ich (als Jugendlicher und noch auf LP) kennenlernte, war diejenige mit Tamas Vasary - vielleicht spricht sie mich gerade deswegen auch heute noch so stark an. Die Aufnahme mit Adam Harasiewicz finde ich ebenfalls ansprechend - offenbar spielten die Pianisten in den 1960er Jahren noch um einiges "romantischer", was gerade den Nocturnes sehr entgegenkommt.
Bei den neueren Aufnahmen fasziniert mich Ewa Kupiec, weil es ihr gelingt, alle musikalischen Details hörbar zu machen, ohne ins Nüchterne abzukippen.
Viele Grüsse Andreas
Dr. Schön (27.08.2008, 22:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xLqjTRtiL._SL500_AA240_.jpg
Louis Ferdinand Prinz von Preussen: Klaviertrio As-dur op. 2 Göbel-Trio
Louis Ferdinand, ein Neffe Friedrichs des Großen, starb 1806 im Alter von 34 Jahren auf dem Schlachtfeld. Er war Zeitgenosse von Beethoven, seine Kompositionen bewegen sich aber eher in Schubert-Nähe. Der Klavierpart in seinen Werken ist ausgesprochen virtuos, er war ein ausgezeichneter Pianist.
Ich muss jetzt natürlich alle 1000 CDs noch mal schnell durchhören, um den Klang zu vergleichen. :leb
Gruß, Carola
Tranquillo (28.08.2008, 11:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CE91VD2WL._SS400_.jpg op. 5 Nr. 2 in g-moll
Tranquillo (28.08.2008, 11:55): Original von Carola Ich muss jetzt natürlich alle 1000 CDs noch mal schnell durchhören, um den Klang zu vergleichen. :leb Für das Musikhören ist es wirklich nachteilig, dass der Tag nur 24 Stunden hat :D
Ich wünsche Dir viel Freude mit den neuen Lautsprechern!
Viele Grüsse Andreas
Cosima (28.08.2008, 11:57): Original von Tranquillo Original von Cosima Wie hörst Du bzw. von wem hörst Du die Chopin-Nocturnes denn gerne? Was ist für Dich eine "romantische" und damit adäquate Interpretation? Liebe Cosima,
das "Wie" sollte oben schon deutlich geworden sein: Ich mag das Singende, Schwebende, Träumende in dieser Musik. Die erste Aufnahme der Nocturnes, die ich (als Jugendlicher und noch auf LP) kennenlernte, war diejenige mit Tamas Vasary - vielleicht spricht sie mich gerade deswegen auch heute noch so stark an. Die Aufnahme mit Adam Harasiewicz finde ich ebenfalls ansprechend - offenbar spielten die Pianisten in den 1960er Jahren noch um einiges "romantischer", was gerade den Nocturnes sehr entgegenkommt.
Bei den neueren Aufnahmen fasziniert mich Ewa Kupiec, weil es ihr gelingt, alle musikalischen Details hörbar zu machen, ohne ins Nüchterne abzukippen.
Viele Grüsse Andreas
Lieber Andreas,
Kupiec und Vasary kenne ich mit den Nocturnes nicht. Mir ist es eigentlich lieber, wenn eine Interpretation gerade nicht so romantisch daherkommt. Singend und schwebend (z.B. Moravec) darf es gerne sein, auch singend und eher dramatisch (z.B. Pollini)... aber ich verstehe nun, wie Du es meinst.
Harasiewicz habe ich als eher nüchtern und klar in Erinnerung. Ich werde nachher noch einmal in die Aufnahme reinhören.
Tranquillo (28.08.2008, 13:03): Original von Cosima Mir ist es eigentlich lieber, wenn eine Interpretation gerade nicht so romantisch daherkommt. Speziell bei den Nocturnes sollte es für mich schon romantisch sein - so verschieden können die Erwartungen sein, mit denen man an ein Werk herangeht. Wir haben hier sicher auch ganz unterschiedliche Hörerfahrungen - Klaviermusik ist nicht mein Schwerpunkt, zudem verbinde ich mit der Vasary-Aufnahme eine sehr persönliche Erinnerung.
Harasiewicz habe ich als eher nüchtern und klar in Erinnerung. Ich werde nachher noch einmal in die Aufnahme reinhören. Ich empfinde ihn als weniger romantisch als Vasary, aber nicht als nüchtern. Eine Reihung von "romantisch" nach "nüchtern" sähe bei mir so aus: Vasary - Harasiewicz - Kupiec - van Oort. Moravec und Pollini kenne ich leider nicht. Ich habe noch eine Aufnahme mit Idil Biret (Naxos), die ich aber noch einmal hören müsste, um sie einordnen zu können.
Wenn Du "gerade nicht so romantisch" bevorzugst und keine Vorbehalte gegenüber Instrumenten hast, die anders als ein moderner Flügel klingen, wäre van Oort möglicherweise eine gute Wahl für Dich.
Viele Grüsse Andreas
Carola (28.08.2008, 14:24): Original von Tranquillo
Ich wünsche Dir viel Freude mit den neuen Lautsprechern!
Viele Grüsse Andreas
Vielen Dank!
Bei mir läuft gerade die erste Cellosonate von Brahms
Unglaublich, wie warm und rund und tief und hoch und klar das Cello plötzlich klingt! :leb :leb :leb
Gruß, Carola
Jürgen (28.08.2008, 14:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mIwWmNj2L._SL500_AA240_.jpg
CD 1: Davidsbündlertänze usw.
Cosima (28.08.2008, 16:04): Original von Tranquillo Wenn Du "gerade nicht so romantisch" bevorzugst und keine Vorbehalte gegenüber Instrumenten hast, die anders als ein moderner Flügel klingen, wäre van Oort möglicherweise eine gute Wahl für Dich.
Darauf wollte ich hinaus.
Was Harasiewicz angeht – nüchtern ist er in der Tat nicht: Seine Interpretation der Nocturnes empfinde ich als klar, innig und leicht entrückt oder melancholisch, würde sie aber keinesfalls als romantisch oder schwebend bezeichnen.
Tranquillo (28.08.2008, 18:59): Original von Cosima Was Harasiewicz angeht – nüchtern ist er in der Tat nicht: Seine Interpretation der Nocturnes empfinde ich als klar, innig und leicht entrückt oder melancholisch, würde sie aber keinesfalls als romantisch oder schwebend bezeichnen. Liebe Cosima,
dass wir von dieser Aufnahme unterschiedliche Eindrücke haben, hatte ich erwartet. "Klar" kann ich nachvollziehen (allerdings nicht so klar wie Kupiec), "innig" und "leicht melancholisch" ebenfall, "leicht entrückt" eher weniger. Jedenfalls hast Du Deine Eindrücke wesentlich genauer beschrieben als ich - "romantisch" ist ein eher schwammiger Begriff, "schwebend" ebenfalls. Das wesentlich Romantische ist für mich eine mit starken Emotionen verbundene Sehnsucht nach etwas, das man nicht kennt und nicht beschreiben kann, wodurch diese Sehnsucht letztlich unstillbar ist. "Romantisch" wäre also durch "sehnsuchtsvoll-gefühlsbetont" zu ersetzen, und "gefühlsbetont" sehe ich als Gegensatz zu "nüchtern".
Welche der Aufnahmen, die Du kennst, würdest Du als besonders "romantisch" beschreiben? Das wäre dann wahrscheinlich die richtige für mich :D
Cosima (28.08.2008, 19:36): Original von Tranquillo Welche der Aufnahmen, die Du kennst, würdest Du als besonders "romantisch" beschreiben? Das wäre dann wahrscheinlich die richtige für mich
Lieber Andreas,
ich besitze gar keine Aufnahme, die ich als romantisch einstufen würde. Allenfalls erinnere ich mich an Amoyels "ungemein poetische und innige Version" (Zitat Zelenka), die ich allerdings anders wahrnahm, nämlich so: "Während mir bei Amoyel jüngst rasch ein Gefühl der Langeweile aufkam, die Stücke an mir vorüber plätscherten…" (Ich habe die CD wieder verkauft, vielleicht weil ich sie als zu romantisch empfand. :D )
Übrigens ist interessant, was Satie zu der Kupiec-Aufnahme gesagt hat:
„Die Pianistin verzichtet weitgehend auf Rubati, bzw. setzt sie sehr sparsam und kaum merklich ein. Allerdings ist es mir streckenweise etwas zu stur im Tempo und zu flach in der Dynamik. Es ist aber eine Aufnahme, die jenen gefallen dürfte, die ein solch "gerades" Spiel mögen. Eindeutig jedenfalls ein Gegenpol zur romantischen Tradition.“
-
Bei mir spielt Géza Anda Schumann und Chopin: :down
Tranquillo (28.08.2008, 21:11): Original von Cosima Lieber Andreas,
ich besitze gar keine Aufnahme, die ich als romantisch einstufen würde. Idil Biret jedenfalls spielt die Nocturnes nach meinem Eindruck romantisch - um einiges romantischer als Harasiewicz. Ihr Vortrag wirkt stellenweise rezitativisch, sehr frei, wie improvisiert und aus dem Augenblick entstehend. Ich mag das, Dir würde es wohl nicht zusagen. Allerdings nimmt sie die Tempi teilweise zügiger als Vasary, der nach wie vor mein Favorit bleibt.
Nordolf (28.08.2008, 22:30): Romantik pur - genau im oben von Cosima und Tranquilo besprochenen Sinne als "sehnsuchtsvoll-gefühlsbetont" - bringt diese Rachmaninov-CD:
Neben der Cellosonate und dem Danse Orientale sind Transkriptionen von Klavier- und Liedkompositionen zu hören. Für mich stimmt hier alles - Interpretation und Klang, daher eine :times10
Leif Erikson (28.08.2008, 23:03):
bis gerade Korstick mit seiner authentischen Interpretation. Auch spieltechnisch sensationell.
Gruß, Leif.
Leif Erikson (28.08.2008, 23:13):
und jetzt meine schönste Lieder-CD.
Gruß, Leif.
Carola (28.08.2008, 23:46): Original von nikolaus Original von Carola Eine Art Bach...
Bach: Die Kunst der Fuge Hesperion XX, Jordi Savall
Savalls Interpretationsansatz ist für mich ebenso konsequent wie genial: Die Besetzung wäre im Hochbarock undenkbar gewesen, in der Spätrenaissance dagegen völlig normal. Damit rückt Savall die Kunst der Fuge in die Nähe der polyphonen Musik der Spätrenaissance bzw. des Frühbarock - und das ist konsequent, weil sie genau dort ihre Wurzeln hat. Die mit Gamben gespielten Fugen erinnern mich stark an die englische Consort-Musik, deren letzte Werke der junge Henry Purcell mit seinen Gambenfantasien komponiert hatte. Der Schwanengesang einer schon fast vergessenen Kunst - so wirkt auf mich die Kunst der Fuge in dieser Interpretation, und so empfinde ich auch die Gambenfantasien Purcells, letzter Höhepunkt einer Kompositionsweise, der danach in der Musikgeschichte nie wieder erreicht wurde.
Carola (29.08.2008, 08:43): Original von Tranquillo Heute morgen in der Bahn:
Bach: Die Kunst der Fuge Hesperion XX, Jordi Savall
Savalls Interpretationsansatz ist für mich ebenso konsequent wie genial:
Das inspiriert mich doch sehr, diese Aufnahme auch aufzulegen. Ich muss ja doch auch hören, wie wunderbar klar sie jetzt mit den neuen Lautsprechern klingt...
Gruß, Carola
PS. Lieber Andreas, diese Musik in der Bahn zu hören, muss ja eine sonderbare Erfahrung sein. Gefühlte Spätrenaissance trifft auf Postmoderne...
Jürgen (29.08.2008, 09:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mIwWmNj2L._SL500_AA240_.jpg
Carnaval op.9
Tranquillo (29.08.2008, 10:03): Original von Carola PS. Lieber Andreas, diese Musik in der Bahn zu hören, muss ja eine sonderbare Erfahrung sein. Gefühlte Spätrenaissance trifft auf Postmoderne... Liebe Carola,
die Postmoderne kann ich dabei ganz gut ausblenden - ich schliesse die Augen, und dann gibt es nur noch die Musik und mich. Heute morgen wurde ich allerdings etwas unsanft wieder in die Postmoderne zurückgeholt - von einer Zugbegleiterin, die unbedingt meine Fahrkarte sehen wollte. Vielleicht sollte ich mir die Fahrkarte an einem Schlüsselband umhängen, mit dem Zusatz "Bitte nicht stören, Fahrgast hört klassische Musik" :D
Ich erwähnte vorhin die Gambenfantasien von Purcell, daher jetzt:
Schon der Beginn der ersten Fantasie auf dieser CD ist geprägt von enormer harmonischer Kühnheit und Intensität des Ausdrucks - wie viele Sätze aus Purcells später komponierten Triosonaten, die zwar teilweise auch "italienisch" klingen, ihre Wurzeln in der Consort-Musik aber nicht verleugnen können.
Viele Grüsse Andreas
Jürgen (29.08.2008, 10:15): http://records.joanrecords.com/ProductImages/92217.jpg
Daraus die dreistimmingen Inventionen, Belder 1999
Tranquillo (29.08.2008, 12:23): Auch ein "Gemischtwarenladen":
Das Cello und der König von Preussen - Werke von Romberg, Duport, Beethoven und Boccherini Anner Bylsma, Kenneth Slowik - Cello Stanley Hoogland - Fortepiano
Beethovens Variationen WoO 45 passen wohl eher in die Weihnachtszeit (wegen des Themas aus Händels "Judas Maccabäus", besser bekannt als "Tochter Zion, freue Dich"). Bei Romberg und Duport steht der ausgesprochen virtuose Cellopart im Vordergrund.
Rachmaninov (29.08.2008, 14:15): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mIwWmNj2L._SL500_AA240_.jpg
Carnaval op.9
ich hoffe du berichtest noch zu dieser Box....
Cosima (29.08.2008, 14:29): Original von Rachmaninov Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mIwWmNj2L._SL500_AA240_.jpg
Carnaval op.9
ich hoffe du berichtest noch zu dieser Box....
Ich weiß ja nicht, wie Jürgen das sieht, aber... ich hatte etliche Einzelaufnahmen… Die Box ist m.E. interessant, weil auch Schumanns selten eingespielte Werke vertreten sind. Mein Eindruck ist jedoch, dass Demus bei den bekannteren Sachen keine Konkurrenz zu den „großen“ Schumann-Interpreten ist. Das ist alles sehr solide, hat mich jedoch nicht begeistern können.
"Die schöne Müllerin" - Mir gefällt das Klavier bei "Das Wandern" so gut. Naja, der Gesang natürlich auch. :leb (Lieder sind deutlich angenehmer für meine Ohren als Opern-Gesang)
Du holde Kunst, in wieviel grauen Stunden, Wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt, Hast du mein Herz zu warmer Lieb entzunden, Hast mich in eine beßre Welt entrückt! Oft hat ein Seufzer, deiner Harf’ entflossen, Ein süßer, heiliger Akkord von dir Den Himmel beßrer Zeiten mir erschlossen. Du hold Kunst, ich danke dir dafür!
(Der Text ist von dem berühmt-berüchtigten Franz von Schober.)
Carola (29.08.2008, 18:14): Bei mir Suiten für Gambe und Theorbe von Marin Marais.
Maria Callas, Giuseppe di Stefano, Tito Gobbi, Arie, Natali, Canali, Sarri, Maggio Musicale Fiorentino, Tullio Serafin, 1953
:down :down :down Die niederkniemänchen haben sogar aus Begeisterung zu dieser Aufnahme, die Farbe der CD-Hülle angenommen........ich bin übrigens auch eines dieser Männchen!
Grüße Daniel
frau baur (30.08.2008, 00:13): Hallo zusammnen, jetzt diese :
Svetlanov mit Hugo Alvens "Aus den äußersten Schären"- Symphonie über das tragische Schicksal zweier Liebender und eine recht expressive Debussy "La Mer"-Interpretation.
Carola (30.08.2008, 09:45): Guten Morgen!
Mein Tag beginnt mit wunderschönen Violinsonaten von Corelli
Auch Musik aus der zweiten Reihe kann durchaus Freude bereiten - vor allem, wenn die Klangqualität so vorzüglich ist wie bei dieser CD.
Gruß, Carola
Poztupimi (30.08.2008, 15:40): Diese CD, die ich Anfang des Monats neu für € 3,-- mitgenommen habe, hat endlich den Weg in den CD-Palyer gefunden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/416M3WKXP3L._SL500_AA240_.jpg Franz Schubert (1797-1828) Sonate für Klavier Nr. 20 A-Dur D 959 / Sonate für Klavier Nr. 21 B-Dur D 960 Paul Lewis, Piano
Beethoven: Klaviersonate Nr. 15 D-dur "Pastorale" Friedrich Gulda
Die Gulda-Gesamtaufnahme hatte ich schon auf den originalen Amadeo-CD's, habe mir aber diese Box trotzdem gekauft, weil die Aufnahmen durch das Remastering wirklich um einiges besser klingen.
Dvorak: Die Mittagshexe op. 108 Scottish National Orch., N. Järvi
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
Leif Erikson (30.08.2008, 23:34):
Gruß, Leif.
ab (31.08.2008, 00:35): Beseeltes in der Nacht: Sviatoslav Richter "Russian All Star Orchestra" op. 2/3, op. 10/3 & op.49/1 alle aus der Leningrader Philharmonie, dier ersten beiden von 1960, die letze von 1965. Icone (ICN - 9402 - 2)
Hans Leo Hassler (1564-1612): Motetten und Orgelwerke
Martin Böcker, Orgel (St. Cosmae Stade) Weser-Renaissance, Manfred Cordes
Poztupimi (31.08.2008, 11:47): So, nach Schumann mit Fournier und Strauss mit Schwarzkopf jetzt eine CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41QTCDN1EWL._SL500_AA240_.jpg Sergej Prokofieff (1891-1953) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 in D op. 19 Anne Akiko Meyers / Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt / Dmitrij Kitajenko
Poztupimi (31.08.2008, 18:29): Nach dem Vorabend vor einigen Tagen heute der erste Tag:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5156ZMZZRGL._SL500_AA240_.jpg Richard Wagner (1813-1883) Die Walküre – Erster Tag aus dem Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen" Ramón Vinay, Gré Brouwenstijn, Josef Greindl, Hans Hotter, Georgine von Milinkovic, Astrid Varnay / Orchester der Bayreuther Festspiele / Joseph Keilberth Mitschnitt aus dem Jahr 1955
Schubert-Lieder - was für Schätze! :down Inzwischen bin ich bei "Schwanengesang" gelandet. John Shirley-Quirk höre ich ganz gerne, sein leichter Akzent stört mich vielleicht ein wenig. Ansonsten hat er eine angenehme, warme Stimme; sein Vortrag scheint mir recht natürlich zu sein, soll heißen: er betont nicht über. Allerdings hätte ich lieber einen Tenor - Werner Güra ist bereits vorgemerkt.
Am besten gefallen mir bislang: Ständchen - Die Taubenpost Und ""Abschied" ist ja ein richtiger Ohrwurm! :leb In die Heine-Lieder muss ich mich erst noch einhören.
Völlig zu recht vom FonoForum (6/08) in den höchsten Tönen gelobt - man sollte allerdings ein Faible für den französischen Impressionismus haben. Auch die audiophilen Qualitäten von Dabringhaus und Grimm weiß ich inzwischen sehr zu schätzen (die neuen Lautsprecher machen´s möglich)
Auch wenn ich weiß, das unser Rachmaninov hier diese CD nicht besonders mag, muss ich doch sagen, das mir diese Mischung aus direktem, harten Klavierklang und feiner, nachdenklicher Interpretation sehr zusagt.
John Field (1782-1837): Nocturnes Bart van Oort, Fortepiano (Broadwood 1823)
Field ist der "Erfinder" des Nocturnes, Chopins Nocturnes sind stark von diesen Werken beeinflusst. Das Broadwood-Instrument ist ausgesprochen klangschön und kommt dem Charakter der Stücke sehr entgegen.
ab (31.08.2008, 21:52): Isaac Albeniz: Iberia Rosa Torres-Pardo, Klavier Glossa
Jürgen (01.09.2008, 08:38): Nachdem ich in die Schnipsel der 12. von Aho reingehört habe, höre ich jetzt Kodo: http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Q0ZMH2FTL._SL500_AA180_.jpg
Poztupimi (01.09.2008, 09:36): Radio, hr2 kultur:
Ilias - 1. Gesang I. LOIMÓS. MÊNIS - Die Pest. Der Groll. 1. bis 21. Tag. Hörspiel nach Homer Neufassung aus dem Altgriechischen von Raoul Schrott
Sprecher: Manfred Zapatka Regie, akustische Einrichtung und Musik: Klaus Buhlert hr/DLF 2007/2008 -Ursendung-
Und dann erst gibt es Musik!
Grüße, Wolfgang
Jürgen (01.09.2008, 09:46): http://www.vinylparadise.com/1classic/3pian/3nlirax1.jpg
Sonate in h-moll
Cetay (inaktiv) (01.09.2008, 10:16): Nach einer Woche Abwesenheit gibt es hier viel zu lesen. Als Hintergrund (man verzeihe mir diesen Frevel):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TM092ZHNL._SL500_AA240_.jpg Mozart; Klavierkonzert Nr. 20; Mitsuko Uchida, ECO, Jeffrey Tate
Poztupimi (01.09.2008, 12:05):
Ich lad' euch, schöne Damen, kluge Herrn, Und die ihr hört und schaut was Gutes gern, Zu einem funkelnagelneuen Spiel Im allerfunkelnagelneusten Styl; Schlicht ausgedrechselt, kunstlos zugestutzt, Mit edler deutscher Roheit aufgeputzt, Keck wie ein Bursch im Stadtsoldatenstrauß, Dazu wohl auch ein wenig fromm für's Haus: Das mag genug mir zur Empfehlung sein, Wem die behagt, der trete nur herein.
Erhoffe, weil es grad' ist Winterzeit, Tut euch ein Stündlein hier im Grün nicht leid; Denn wißt es nur, daß heut' in meinem Lied Der Lenz mit allen seinen Blumen blüht. Im Freien geht die freie Handlung vor, In reiner Luft, weit von der Städte Tor, Durch Wald und Feld, in Gründen, auf den Höhn; Und was nur in vier Wänden darf geschehn, Das schaut ihr halb durch's offne Fenster an, So ist der Kunst und euch genug gethan.
Doch wenn ihr nach des Spiels Personen fragt, So kann ich euch, den Musen sei's geklagt, Nur eine präsentiren recht und ächt, Das ist ein junger blonder Müllersknecht. Denn, ob der Bach zuletzt ein Wort auch spricht, So wird ein Bach deshalb Person noch nicht. Drum nehmt nur heut' das Monodram vorlieb: Wer mehr giebt, als er hat, der heißt ein Dieb.
Auch ist dafür die Szene reich geziert, Mit grünem Sammet unten tapeziert, Der ist mit tausend Blumen bunt gestickt, Und Weg und Steg darüber ausgedrückt. Die Sonne strahlt von oben hell herein Und bricht in Tau und Tränen ihren Schein, Und auch der Mond blickt aus der Wolken Flor Schwermütig, wie's die Mode will, hervor.
Den Hintergrund umkränzt ein hoher Wald, Der Hund schlägt an, das muntre Jagdhorn schallt; Hier stürzt vom schroffen Fels der junge Quell Und fließt im Tal als Bächlein silberhell; Das Mühlrad braust, die Werke klappern drein, Man hört die Vöglein kaum im nahen Hain. Drum denkt, wenn euch zu rauh manch Liedchen klingt, Daß das Lokal es also mit sich bringt. Doch, was das Schönste bei den Rädern ist, Das wird euch sagen mein Monodramist; Verrieth' ich's euch, verdürb ich ihm das Spiel: Gehabt euch wohl und amüsiert euch viel!
Bei mir dreht sich eine schwarze Scheibe:
http://www.popsike.com/pix/20061122/290054015288.jpg Franz Schubert (1797-1828) Die schöne Müllerin – Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller D 795 Dietrich Fischer-Dieskau / Gerald Moore
Im Gegensatz zu den meisten anderen Aufnahmen in meinem Bestand enthält diese auch den vorangestellten – dem Beiheft zur Bostridge/Johnson-Aufnahme entnommenen – Prolog und den Epilog.
Poztupimi (01.09.2008, 13:03): Ein 3-Euro-Neukauf aus dem letzten Monat:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Q15AWQKAL._SL500_AA240_.jpg Violinsonaten von Béla Bartók (1881-1945): Sonate für Solo-Violine Leos Janácek (1854-1928): Sonate für Violine und Klavier Claude Debussy (1862-1918): Sonate für Violine und Klavier g-moll Sergej Prokofieff (1891-1953): Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 f-moll op. 80 & Nr. 2 D-Dur op 94 a Igor Strawinsky (1882-1971): Divertimento für Violine und Klavier (arr. Strawinski/Dushkin) Viktoria Mullova / Piotr Anderszewski, Bruno Canino
Christoph Bernhard (1628-1692): Geistliche Harmonien 1665 Parthenia Vocal, Parthenia Baroque, Christian Brembeck
Bernhard ist heute kaum noch bekannt, obwohl er der Meisterschüler von Heinrich Schütz war und als Musiktheoretiker einige Schriften veröffentlich hat. Die "Geistlichen Harmonien" haben sowohl von der Besetzung als auf vom Kompositionsstil eine gewisse Nähe zu Schütz' "Kleinen geistlichen Konzerten", wobei Bernhard bei einigen Stücken noch zusätzlich zum Generalbass zwei Violinen verwendet.
Nordolf (01.09.2008, 16:45): Zum ersten Mal das "American Album" von Perlman, das jetzt in der Encore-Reihe preiswert wiederveröffentlicht wurde:
Leonard Bernstein: Serenade After Plato’s ‘Symposium’
Samuel Barber: Violin Concerto
Lukas Foss: Three American Pieces
Violine: Itzhak Perlman Seiji Ozawa / Boston Symphony Orchestra 1994
Die ersten Eindrücke sind sehr positiv. Die Serenade, die sich auf das Gespräch zwischen verschiedenen Philosophen über die Liebe aus Platons "Gastmahl" bezieht, scheint mir sehr abwechslungsreich, expressiv und originell. Das Werk ist für Violine solo, Harfe, Pauken, Schlagwerk und Streichorchester geschrieben. Das Adagio des vierten Satzes weckt Assoziationen an Mahler - zum Schluß hin glaube ich sogar Anklänge an das Adagietto aus der Fünften Symphonie zu vernehmen. Auch die Interpretation von Barbers Violinkonzert halte ich für gelungen. Mal sehen, was der Foss bringt...
Rachmaninov (01.09.2008, 16:58): bei wieder einmal derzeit
Poztupimi (01.09.2008, 17:39): So jetzt liegt die erste CD im Laufwerk, Grumiaux ist durch und Morini hat den ersten Satz absolviert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51l1FA8QX0L._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur KV 219 Mittschnitte von den Salzburger Festspielen: Arthur Grumiaux / Mozarteum-Orchester Salzburg / Bernhard Paumgartner (1956) Erica Morini / Orchestre National de la Radiodiffusion-Télévision Francaise Paris / George Szell (1959) Nathan Milstein / Sächsische Staatskapelle Dresden / Karl Böhm (1961) Wolfgang Schneiderhan / Wiener Philharmoniker (1973)
William Schuman: To Thee Old Cause In Praise Of Shahn
Violine: Isaac Stern Leonard Bernstein / New York Philharmonic 1964 – 1971
Stern und Bernstein bilden ebenfalls ein ideales Paar für das Violinkonzert von Barber. Ihre Aufnahme empfinde ich aber schon wesentlich anders als die vorhin gehörten Perlman/Ozawa. Ich vermag die Unterschiede noch nicht genau zu benennen - insgesamt erscheint mir die Interpretation auf dieser CD lyrischer, "weicher"... Die Schuman-Kompositionen gehen in eine andere Richtung als Barber: - schroff, zerrissen, kaum eingängige Harmonien.
Auch auf die Gefahr hin zu langweilen ( :D), aber die Goethe-Lieder sind auch herrlich! :down Arleen Augér ist aber überhaupt nicht mein Fall, wie auch Gundula Janowitz zuvor mit einigen anderen Liedern :(. Ein Tenor muss es wieder sein! Hat jemand einen guten Tipp bzgl. der Goethe-Lieder? Oder überhaupt einen Tipp, was Schubert-Lieder angeht? Es sollte nur ein Tenor sein, Textverständlichkeit wäre auch nicht schlecht. Und die Klavierbegleitung sollte ganz gut sein. Und allzu historische Aufnahmen kommen hier auch nicht in Betracht, fürchte ich.
Poztupimi (01.09.2008, 22:02): Liebe Cosima,
Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YSYHPSM5L._SL500_AA240_.jpg
Auch auf die Gefahr hin zu langweilen ( :D), aber die Goethe-Lieder sind auch herrlich! :down Arleen Augér ist aber überhaupt nicht mein Fall, wie auch Gundula Janowitz zuvor mit einigen anderen Liedern :(. Ein Tenor muss es wieder sein! Hat jemand einen guten Tipp bzgl. der Goethe-Lieder? Oder überhaupt einen Tipp, was Schubert-Lieder angeht? Es sollte nur ein Tenor sein, Textverständlichkeit wäre auch nicht schlecht. Und die Klavierbegleitung sollte ganz gut sein. Und allzu historische Aufnahmen kommen hier auch nicht in Betracht, fürchte ich.
Ein Blick in meine Regale (bzw. in meine DB) fördert einige Schubert Lied-CDs ans Tageslicht. Diese Aufnahme mit Goethe-Liedern besitze und schätze ich sehr:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T9JJS50ZL._SL500_AA240_.jpg Matthias Goerne, Bariton / Andreas Haefliger, Piano
Knapp dahinter nach meiner Meinung diese Aufnahme:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RXS5RB7YL._SL500_AA240_.jpg Thomas Quasthoff, Baßbariton / Charles Spencer, Piano
Nicht so kraftvoll, aber trotzdem hervorragend und Tenor:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YG8FTJ55L._SL500_AA240_.jpg Ian Bostridge, Tenor / Julius Drake, Piano
Wenn es nicht unbedingt Goethe sein muß ist diese hier Klasse:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/416QCF3MK3L._SL500_AA240_.jpg Christoph Prégardien, Tenor / Andreas Staier, Piano
Und wenn es außerdem eine Bariton sein darf, solltest Du meiner Meinung nach mal in diese CDs reinhören:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411yhm9m92L._SL500_AA240_.jpg Matthias Goerne, Bariton / Elisabeth Leonskaja, Piano
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RYNYG7XNL._SL500_AA240_.jpg Dietrich Henschel, Bariton / Helmut Deutsch, Piano
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51btkYQU8pL._SL500_AA240_.jpg Christian Gerhaher, Bariton / Gerold Huber, Piano
Viel Spaß und einen schönen Abend, Wolfgang
Rachmaninov (01.09.2008, 22:09): Weder Schütz noch Schubert Lieder im Regal
vielen Dank für Deine Hinweise! Bostridge gefällt mir nicht wegen des Akzentes, außerdem ist er mir tatsächlich zu wenig kraftvoll. In die Goerne-Aufnahme hatte ich vorhin schon reingehört. Ich weiß nicht... Von Quasthoff habe ich schon gelegentlich im Radio etwas gehört. Gefällt mir auch nicht so recht.
Ich glaube, um Prégardien/Staier komme ich nicht herum. Es gibt auch eine Aufnahme mit Goethe-Liedern. Leider ist sie sehr teuer. :(
Ich merke schon: Bei Stimmen bin ich sehr eigen. :ignore
Gruß und einen schönen Abend :hello
Cetay (inaktiv) (01.09.2008, 22:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31TkVF47VGL._SL500_AA240_.jpg J.S. Bach; Kantate BWV 131, "Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir"; Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble, Thomas Hengelbrock Überwältigend! :engel
Cosima (01.09.2008, 22:48): Original von Poztupimi http://ecx.images-amazon.com/images/I/51btkYQU8pL._SL500_AA240_.jpg Christian Gerhaher, Bariton / Gerold Huber, Piano
Die Stimme gefällt mir sehr! Wohlig, warm und natürlich - so zumindest mein Eindruck aufgrund der Schnipsel. Klingt auch eher hell für einen Bariton, meine ich. Jedenfalls ist die Aufnahme vorgemerkt. :)
Ich hab mich von eurer Begeisterung für Schuberts Lieder anstecken lassen....leider besitze ich nur die Winterreise. Aber weitere CD's sind schon bestellt und natürlich mit meinem Favorit Dietrich Fischer Dieskau. Schwanensee, Die schöne Müllerin usw.
Jetzt laufen noch zwei von Mozarts Streichquartetten mit dem Amadeus Quartett.
Cosima (01.09.2008, 22:52): Original von daniel5993 Ich hab mich von eurer Begeisterung für Schuberts Lieder anstecken lassen....
Das freut mich! Die Lieder sind aber auch gar zu schön! :engel
Gut's Nächtle!
Poztupimi (01.09.2008, 22:58): Liebe Cosima,
Original von Cosima Lieber Wolfgang,
vielen Dank für Deine Hinweise! Bostridge gefällt mir nicht wegen des Akzentes, außerdem ist er mir tatsächlich zu wenig kraftvoll. In die Goerne-Aufnahme hatte ich vorhin schon reingehört. Ich weiß nicht... Von Quasthoff habe ich schon gelegentlich im Radio etwas gehört. Gefällt mir auch nicht so recht.
Ich glaube, um Prégardien/Staier komme ich nicht herum. Es gibt auch eine Aufnahme mit Goethe-Liedern. Leider ist sie sehr teuer. :(
Ich merke schon: Bei Stimmen bin ich sehr eigen. :ignore
Gruß und einen schönen Abend :hello
der Preis der Prégardien-Goethe-Aufnahme hat mich eben, als ich die Cover zusammengesucht habe, davor zurückschrecken lassen, spontan auf den Warenkorb-Butten zu drücken. Ich bin aber optimistisch, daß diese dhm-Aufnahme bei Zeiten günstiger wieder herausgebracht wird.
Das mit dem Akzent ist natürlich immer so eine Sache beim Gesang, ich präferiere meistens auch eher solche Sänger, die "aus der Sprache kommen". Das ist es dann auch, was ich an der ohne Zweifel hervorragenden Interpretation von Gérard Souzays Winterreise nicht ganz so mag. Vielleicht wäre Bostridge bei Britten z. B. eher was für Dich. Ich glaube nicht, daß nur Du bei Stimmen sehr eigen bist, ich denke das ist – unabhängig von den sängerischen, technischen Qualitäten – immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, des Mögens oder nicht-Mögens. Ich z.B. mag bei der Winterreise oder der Schönen Müllerin die Stimme von Prey nicht so sehr, eher schon Fischer-Dieskau, aber da stört mich inzwischen seine Art, die Lieder vorzutragen. Was nicht immer so war. Ich ziehe insgesamt Prégardien zum Beispiel deutlich vor.
In diesem Sinne, viel Spaß bei der weiteren Entdeckungsreise und viele Grüße, Wolfgang
nikolaus (01.09.2008, 23:39): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0892118001044.jpg
Butterfly lowers
Gil Shaham
Wie ist die eigentlich?
nikolaus (01.09.2008, 23:46): Ich habe heute auch Musik gehört, vorwiegend im Auto:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356264625.jpg Beide Konzerte. Diese CD habe ich lange nicht gehört, und kann langsam verstehen, warum Rachmaninov sie nicht so sehr mag: Shostakovitch ist da spieltechnisch nicht mehr auf der Höhe. Nichts desto trotz, was hat er für Musik geschaffen! In beiden Konzerten sind die langsamen Sätze einfach wundervoll!
Dann noch das Quintett aus dieser Aufnahme:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099950450428.jpg Auch gaaanz tolle Musik!!
Nikolaus
Und Gut's Nächtle zurück!
nikolaus (01.09.2008, 23:48): Original von nikolaus Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0892118001044.jpg
Butterfly lowers
Gil Shaham
Wie ist die eigentlich?
'Tschuldigung, habe gerade Deinen Beitrag dazu entdeckt! :cool
Cetay (inaktiv) (02.09.2008, 06:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31TkVF47VGL._SL500_AA240_.jpg Purcell; Funeral Music on the Death of Queen Mary; Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble, Thomas Hengelbrock
Rachmaninov (02.09.2008, 06:47): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356264625.jpg Beide Konzerte. Diese CD habe ich lange nicht gehört, und kann langsam verstehen, warum Rachmaninov sie nicht so sehr mag: Shostakovitch ist da spieltechnisch nicht mehr auf der Höhe.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/612QWPCSX3L._SL500_AA240_.gif Béla Bartók (1881-1945) Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 h-moll Sz 112 Rhapsodie für Violine und Orchester Nr. 1 & Nr. 2 (rev. Fassung 1944) Kyung Wha Chung / City of Birmingham Symphony Orchestra / Simon Rattle
Einen schönene Tag, Wolfgang
Poztupimi (02.09.2008, 09:48): Weiter im 20. Jahrhundert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/510DZD63CPL._SL500_AA240_.jpg Albert Roussel (1869-1937) Symphonie Nr. 2 op. 23 Orchestre de Paris / Christoph Eschenbach
Grüße, Wolfgang
Tranquillo (02.09.2008, 09:56): Heute morgen in der Bahn:
Poztupimi (02.09.2008, 11:09): Ich mache mal weiter mit einer CD aus der 50-Jahre-dhm-Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/512FPliYVzL._SL500_AA240_.jpg Antonio Vivaldi (1678-1741) Il Cimento dell'Armonia e dell'Inventione op. 8, Nr. 1–4 "Le Quattro Stagione" (RV 269, 315, 293, 297) Freiburger Barockorchester / Gottfried von der Goltz The Harp Consort / Andrew Lawrence-King
Grüße, Wolfgang
Jeremias (02.09.2008, 11:15): Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal eine CD eingelegt habe.... das muss Wochen her sein..... komme einfach nicht dazu... zuerst der Umzug, dann so viel Arbeit und übermorgen kommen meine zukünftige Schwiegermama und Schwager und es sind ja nur noch 11 Tage.... :engel
Jürgen (02.09.2008, 12:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41xDMh7nxKL._SL500_AA240_.jpg
Gestern habe ich einen Kollegen wegen dieser CD angesprochen, weil er die komplette Hänssler-Box besitzt. Und schon heute liegt sie auf meinem Schreibtisch bzw. bei mir im Laufwerk. Ich habe einige Stücke (z.B. c-moll Präludium BWV 999) vergleichend mit Laute oder Cembalo gehört, wobei das Lautencembalo sehr gut abschneidet. Satter Resonanzkörper.
Es gibt noch eine zweite CD dieser Reihe mit Lautencembalo: http://ecx.images-amazon.com/images/I/417zokFl6LL._SL500_AA240_.jpg Die höre ich später.
Grüße Jürgen
Tranquillo (02.09.2008, 12:54): Nun diese Aufnahme der "Geistlichen Chormusik":
Poztupimi (02.09.2008, 18:34): Mal wieder Strauss:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41qRIqmZUSL._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff op. posth. / Orchesterlieder Barbara Krieger / Berliner Symphoniker / Heiko Mathias Förster
Johann Baptist Vanhal: Sinfonie g-moll Cappella Coloniensis, Hans-Martin Linde
Poztupimi (02.09.2008, 19:02): Noch einmal Lieder, diesmal frühes 20. Jahrhiundert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QNCGN00ZL._SL500_AA240_.jpg Arnold Schönberg (1874-1951) 15 Gedichte aus "Das Buch der hängenden Gärten" von Stefan George op. 15 Julie Kaufmann / Irwin Gage
Grüße, Wolfgang
Cosima (02.09.2008, 19:14): Original von Poztupimi Das mit dem Akzent ist natürlich immer so eine Sache beim Gesang, ich präferiere meistens auch eher solche Sänger, die "aus der Sprache kommen". Das ist es dann auch, was ich an der ohne Zweifel hervorragenden Interpretation von Gérard Souzays Winterreise nicht ganz so mag.
Es gibt auch noch eine Schubert-Lieder-CD von Testament:
Gérard Souzay hat ja eine ganz außergewöhnlich schöne Stimme. Durch den kleinen Akzent wirkt der Vortrag aber irgendwie ein wenig "kitschig" (ich hätte es gerne gradliniger). Ach, ist das alles schwierig. Allerdings kann ich mich mit dem späten Schreier auch nicht recht anfreunden; da ist ist gelegentlich etwas Weinerliches in seiner Stimme, was mich automatisch an einen alten Mann denken lässt. :(
Gruß, Cosima
P.S.: Von allen Stimmen, die ich bislang gehört habe (und das sind natürlich nur wenige), hat mir Wunderlich am besten gefallen. - Spannend ist das Thema allemal!
der titel "definiert die geburt einer formel für drehende und sich wiederholende arpeggios sowie ihrer metamorphose in verschiedenen zeitfeldern". wer's versteht. ist aber ein richtig geiles stück, läßt mich einfach nicht mehr los.
Einojuhani Rautavaara: Harp Concerto Symphony No. 8 ‘The Journey’
Harfe: Marielle Nordmann Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra 2001
Das Harfenkonzert ruft bei mir Assoziationen an eine Winterlandschaft hervor, auf die der Schnee leise herabfällt - ganz besonders im zweiten Satz. Trotz gelegentlicher donnernder Ausbrüche verströmt die Musik eine introvertierte Wärme. Ich bin nun gespannt auf die 8. Symphonie...
bitte um Deinen Bericht im entsprechenden Thread zu Rautavaara! Kennst Du die Aufnahme mit Vänskä?
Nordolf (02.09.2008, 20:23): Original von Rachmaninov
@Nordolf,
bitte um Deinen Bericht im entsprechenden Thread zu Rautavaara! Kennst Du die Aufnahme mit Vänskä?
Ja - mach ich, sobald ich sie mehrmals gehört habe. Die Achte höre ich gerade und finde sie auch ganz herrlich...
Im Laden hatte ich in zwei Vänskä-Aufnahmen hineingehört. Im Endeffekt habe ich mich doch erstmal für Segerstam entschieden: - er scheint mir die berauschenden Essenzen dieser Musik mehr zu betonen. Vänskä hat da einen strengeren, sehr klaren Ansatz, der natürlich auch seine Vorteile hat.
:hello Jörg
Rachmaninov (02.09.2008, 20:26): Original von Nordolf Vänskä hat da einen strengeren, sehr klaren Ansatz, der natürlich auch seine Vorteile hat.
:hello Jörg
Ja, wohl treffend raus gehört. Habe die Sinfonie #3 mit Segerstam umd sein Dirigat gefällt mir auch. Allerdings hast Du dadurch das wunderschöne VK nicht gekauft, aber davon gibt es auch eine Aufnahme aus dem Hause Ondine!
Carola (02.09.2008, 20:43): Bei mir Schütz, Geistliche Chormusik
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N2bwkcKmL._SL500_AA240_.jpg Albert Roussel (1869-1937) Symphonie Nr. 1 op. 7 "Le Poème de la forêt" Orchestre de Paris / Christoph Eschenbach
Grüße, Wolfgang
Heike (03.09.2008, 09:44): TV EinsFestival (seit 9 Uhr)
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45 Christian Thielemann (ach wie ich es bedaure, dass er nicht mehr an der Dt. Oper Berlin ist) Christine Schäfer, Wolfgang Schöne, Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden; Sächsische Staatskapelle Dresden.
Poztupimi (03.09.2008, 10:02): Ich habe jetzt Bruckner eingelegt, eine Aufnahme die ich schon lange nicht mehr gehört habe:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41H9CHFSBJL._SL500_AA240_.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (Edition Nowak / Originalfassung von 1879/1881) Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks / Günter Wand
Viele Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (03.09.2008, 10:24): Beim "Wiederverübersichtlichen durch Reduzierung" der Sammlung fällt einem so manches Vergessenes (ein klares Zeichen, dass es notwendig ist) wieder in Hände:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NPNJCZ2SL._SL500_AA240_.jpg Boulez; Marteau Sans Maitre; Ensemble interContemporarin
ab (03.09.2008, 11:27): Original von Poztupimi Noch einmal Lieder, diesmal frühes 20. Jahrhiundert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QNCGN00ZL._SL500_AA240_.jpg Arnold Schönberg (1874-1951) 15 Gedichte aus "Das Buch der hängenden Gärten" von Stefan George op. 15 Julie Kaufmann / Irwin Gage
Grüße, Wolfgang
Und? Was sagst Du zum Schönberg? Was zur Komposition und wie findest du Kaufmann? Gages Begleitung finde ich überwältigend!
frau baur (03.09.2008, 11:44): Hallo zusammnen, bei mir gibt es jetzt:
Yo-Yo Ma Plays Ennio Morricone - The Mission - Giuseppe Tornatore Suite - Sergio Leone Suite - Brian de Palma Suite - Moses and Marco Polo Suite - The Lady Caliph Yo-Yo Ma Roma Sinfonietta Orchestra, Ennio Morricone
... und danach Gidon Kremer (den ich kürzlich mit sich selbst das Bach-Konzert spielen hörte)
Gidon Kremer, Le Cinema - Smile - From The Film modern Times - Allegro - Improviso ( Un Diavolo Sentimentale) - Fantasy On The Music To The Film"Circus" - Tanti Anni prima - Molto Cantabile From The Film"Enrico IV - Nostalghia - in Memory Of Andrey Tarkovsky - For Violin And String Orchestra - Absalom's Death And Tango - Sketches To The Film"Sakat" - Romance op. 97a / No. 8 From The Film"Ovod" - Le Boeuf Sur Le Toit ( Cintma- Fantasie ) - Rag-Gidon-Time - Improviso in Re Minore From The Film"Amanti Senza Amore"
Euch allen liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (03.09.2008, 13:56): Lieber ab,
Original von ab Original von Poztupimi Noch einmal Lieder, diesmal frühes 20. Jahrhiundert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QNCGN00ZL._SL500_AA240_.jpg Arnold Schönberg (1874-1951) 15 Gedichte aus "Das Buch der hängenden Gärten" von Stefan George op. 15 Julie Kaufmann / Irwin Gage
Grüße, Wolfgang
Und? Was sagst Du zum Schönberg? Was zur Komposition und wie findest du Kaufmann? Gages Begleitung finde ich überwältigend!
ich habe die Kaufmann/Gage-Aufnahme zweimal gehört, einmal am Stück und einmal im direkten Lied-für-Lied-Vergleich mit meinen beiden anderen Aufnahmen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NHANJMVVL._SL500_AA240_.jpg Roswitha Trexler, Sopran / John Tilbury, Piano
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Iv1ZtaQ2L._SL500_AA240_.jpg Jennifer Lane, Mezzosopran / Christopher Oldfather, Piano
Die 15 Lieder finde ich wunderbar, wobei ich festgestellt habe, daß – zumindest für mich – diese Feststellung aus dem Trexler-Beiheft es sehr genau trifft:
"Dieser Musik zuzuhören und ihre Schönheit zu empfinden, ist für ungeübte Ohren alles andere als leicht. Aber die Faszination der Ausdruckskraft stellt sich bei wiederholtem Hören früher oder später auf alle Fälle ein." (Ulf Schlawinski)
Die Unterschiede sind sowohl was die Sängerinnen, aber auch ihre Pianisten angeht, meiner Meinung nach eminent.
Kaufmanns Stimme gefällt mir wirklich sehr gut, sehr ausgeglichen und wunderbar verständlich (gebürtige Amerikanerin!). Cage begleitet unaufringlich, aber nicht nur irgendwie so nebenher und wie ich finde immer mit dem richtigen Gespür für seine Partnerin.
Trexler klingt deutlich jugendlicher, manchmal etwas "schauspielerisch", was ich mir gut in einer entsprechenden Oper vorstellen kann, was mir hier im Vergleich aber nicht ganz so gut gefällt. Ihre Textverständlichkeit ist weniger gut als bei Kaufmann. Arens' Klavierspiel kommt mir sehr hallig vor, so als ober er deutlich mehr Gebrauch vom Pedal macht (davon habe ich aber keine Ahnung).
Lane klingt mir teilweise etwas zu kehlig, insgesamt finde ich sie bei weitem nicht so ausgeglichen und gut verständlich wie Kaufmann. Oldfathers Begleitung finde ich bei einigen Stellen zu sehr im Vordergrund stehend und Lane dabei fast verdeckend.
Mit Gage als Begleiter habe ich noch drei weitere Aufnahmen, Winterreise/Henschel, Schumann op. 42 & 24/Fassbaender und Schubert-Lieder/Janowitz. Letztere habe ich sehr lange nicht gehört – sollte ich vielleicht mal wieder –, von den ersten beiden habe ich was beide Partner und Gage betrifft eine sehr hohe Meinung.
CD3 OVERTURES 1. Euryanthe 2. Abu Hassan 3. Preziosa 4. Beherrscher der Geister 5. Oberon 6. Jubel-Ouverture 7. Der Freischutz
Staatskapelle Dresden Gustav Kuhn
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
ab (03.09.2008, 17:55): Original von Poztupimi Lieber ab,
15 Gedichte aus "Das Buch der hängenden Gärten" von Stefan George op. 15 Julie Kaufmann / Irwin Gage
Roswitha Trexler, Sopran / John Tilbury, Piano
Jennifer Lane, Mezzosopran / Christopher Oldfather, Piano
Die 15 Lieder finde ich wunderbar
allem dem, was Du da schreibst, kann ich voll und ganz zustimmen (wobei ich die BerlinClassics und Naxos-CD nur kurz aus den Geschäften kenne).
Gage war wirklich einer der wunderbarsten Liedbegleiter des 20. Jahrunderts, voll Sensibilität immer hinter den Ausdrucksnuance und Zwischenschwingungen her.
Leider ist es wegen seiner Krankheit sehr still um ihn geworden. Ich meine aber, Liedermeisterklassen gibt er immer noch. Leider, so Teilnehmende, interessiert ihn mehr die Arbeit mit den Nachwuchssängerinnen und -sängern als mit den Liedbegleiterinnen und- begeleiter. :I
Ich kenne noch eine Aufnahme mit Brigitte Fassbänder: Lieder Vol. IV
Hatte ich hier nicht im forum schon einen eigenen Fade dazu eröffnet ?(
ab (03.09.2008, 18:02): Debussy Préludes Buch II Arturo Benedetti Michelangeli, live und aus der Michelangeli-Serie bei Aura: Stuttgart 27 October 1982 Aura Music AUR 210-2
Leider kein Bild, aber auch in einer der beiden Documents-Boxen.
:times10 :down
Poztupimi (03.09.2008, 18:26): Original von ab
Ich kenne noch eine Aufnahme mit Brigitte Fassbänder: Lieder Vol. IV
Hatte ich hier nicht im forum schon einen eigenen Fade dazu eröffnet ?(
In der Tat, gerade gesehen :B Ist aber ausbaufähig :D
Ich will mal sehen, ob ich bei nächster Gelegenheit dort etwas ausführlicher zu meinen Aufnahmen schreibe (ich hoffe, ich vergesse es nicht), wäre doch mal was, einen dieser Fäden aufzunehmen – da gibt es noch so einige.
Ich werde mal sehen, ob das Kulturkaufhaus noch weitere Aufnahmen vorrätig hat – vielleicht ja auch obige –, ab morgen bin ich ein paar Tage in der Gegend.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/6117MSYDYVL._SL500_AA240_.gif Franz Schubert (1797-1828) Die schöne Müllerin – Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller D 795 Christian Elsner, Tenor / Ulrich Eisenlohr, Piano
Nein, die ist es für mich nicht. Einsenlohr versucht für meinen Geschmack teilweise viel zu plakativ, den Text auf dem Klavier nachzuzeichnen. Wenn es z. B. in "Das Wandern" ("Die Steine selbst, so schwer sie sind, Die Steine!") klingt, als würde er mit Wackersteinen die Tasten traktieren, dann finde ich das zu dick. Und Elsner läßt mich beim ersten Hören relativ kalt, manchmal kommte er mir außerdem etwas "knödelig" vor.
Heinrich Schütz: Musicalische Exequien Alsfelder Vokalensemble, Himlische Cantorey, I Febiarmonici, Wolfgang Helbich
Cosima (03.09.2008, 20:14): Original von Poztupimi Nein, die ist es für mich nicht. Einsenlohr versucht für meinen Geschmack teilweise viel zu plakativ, den Text auf dem Klavier nachzuzeichnen. Wenn es z. B. in "Das Wandern" ("Die Steine selbst, so schwer sie sind, Die Steine!") klingt, als würde er mit Wackersteinen die Tasten traktieren, dann finde ich das zu dick. Und Elsner läßt mich beim ersten Hören relativ kalt, manchmal kommte er mir außerdem etwas "knödelig" vor.
In die Aufnahme hatte ich auch reingehört - gefällt mir auch nicht. Bei meinen Recherchen bin ich noch Josef Protschka / Helmut Deutsch gestoßen (auch günstig für rund 7 Euro auf Capriccio). Das wäre eher nach meinem Geschmack. Jetzt warte ich jedoch erst einmal ab, was Güra und Prégardien mir bescheren werden. Vielleicht ist meine Suche - zumindest was die "Müllerin" angeht - danach erst einmal erledigt. Ich würde mich gerne aber mit weiteren Schubert-Liedern befassen.
Cosima (03.09.2008, 20:28): Original von Poztupimi In der Tat, gerade gesehen :B Ist aber ausbaufähig :D
Wohl wahr! :rofl Und zwar in jeder Hinsicht! (Ich kenne das Werk nicht mal.)
ab (03.09.2008, 20:37): Original von Cosima Ich würde mich gerne aber mit weiteren Schubert-Liedern befassen.
Ganz heißer Tipp: Elly Ameling & Dalton Baldwin (Philips) insbesondere deren Goethe-Lieder! (Die junge Nonne oder das Gretchen am Spinnrad sind überwältigend!) Neu kommen die Aufnahmen auch als SACD bei Pentatone heraus.
:times10
(Güra ist tatsächlich bei der Schönen Müllerin überdurchschnittlich gut; aber Haefliger finde ich vom Ausdruck her eine Klasse für sich! - nicht zu verwechseln seiner deutlich weniger inspirierte Aufnahme mit Werba bei Sony aus den frühen 70ern! Warum schätzt hier bei der Müllerin eigentlich niemand DiFiDi? Im Rondomagazin wurde der auf den Olymp gehoben. Meins ist es nicht...)
Heike (03.09.2008, 20:44): Italienische Sonaten für Oboe, Englischhorn und Cembalo
Habe ich mehr oder weniger zufällig vom Grabbeltisch bei der Wohlthatschen Buchhandlung mitgenommen, gefällt mir gut. Vielleicht hat jemand einen Tip für andere schöne CDs mit Oboen- Solisten für mich? Ich kenne mich da gar nicht aus, möchte aber mehr davon. Gern auch moderner.
Noch einmal vorm schlafen gehen, die Kindertotenlieder von Gustav Mahler.
Gute Nacht! Grüße Daniel
ab (03.09.2008, 23:40): Original von Hebre Vielleicht hat jemand einen Tip für andere schöne CDs mit Oboen- Solisten für mich? Ich kenne mich da gar nicht aus, möchte aber mehr davon. Gern auch moderner.
Hebre
Heinz Holliger ist immer mehr als nur ein guter Tipp!
Ganz ausgezeichnet hat mir musikalisch auch Paul Meyer (franz. ausgesprochen) gefallen! :hello
ab (03.09.2008, 23:44): Nun Beethovens Streichquartett op. 59 e-moll in der Interpretation des Pro Arte Quartets von 1938 im sensationellen Andante-Tranfer
Heinrich Schütz: Auferstehungshistorie Cappella Augustana, Matteo Messori
Jürgen (04.09.2008, 09:24): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011790607122.jpg
Noch einmal vorm schlafen gehen, die Kindertotenlieder von Gustav Mahler.
Gute Nacht! Grüße Daniel
Guten Morgen,
ich hoffe, Du hattest keine Albträume.
Grüße Jürgen
ab (04.09.2008, 10:18): Nun Bartóks Streichquartett Nr 1 op. 7 e-moll in der Interpretation des Pro Arte Quartets von 1934 (also 14 Jahren nach der Uraufführung in Budapest durch das Waldbauer-Quartett) im oben abgebildeten sensationellen Andante-Tranfer.
eine der ausgezeichneten Interpretationen!
Carola (04.09.2008, 10:47): Ich höre diese schöne Doppel-CD mit Stücken für zwei oder drei Bassgamben von Marias, Locke, Couperin und anderen:
ab (04.09.2008, 13:36): Im Radio gerade Ausschnitte aus Rattles jüngster Aufnahme, nämlich Berlioz' Symphonie fantastique aus Berlin. Bezogen auf den ersten Satz scheint mir, dies ist die erste seiner Aufnahmen seit langem, die ich richtig geglückt finde!
Erster Eindruck: Mit Prégardien und mir... das könnte etwas werden! :down Schöne, volle und kräftige Stimme, natürlich im Vortrag, dazu ein inspirierter Andreas Staier am wohlklingenden Hammerflügel. Dieser Liederzyklus ist aber auch zu schön!
ab (04.09.2008, 17:55): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NGJB7DK1L._SL500_AA240_.jpg
Erster Eindruck: Mit Prégardien und mir... das könnte etwas werden! :down Schöne, volle und kräftige Stimme, natürlich im Vortrag, dazu ein inspirierter Andreas Staier am wohlklingenden Hammerflügel. Dieser Liederzyklus ist aber auch zu schön!
Gruß, Cosima
Inzwischen hat er leider stimmlich in den Höhen enorm verloren. Er hat aber auch noch einen Sohn selber Stimmlage, Julian Prégardien, mit ganz wunderbarem Timbre. Gelegentlich sind die auch zusammen auf Liederabend.
Tranquillo (04.09.2008, 18:31): Original von Carola Es muss ja nicht immer die Gambe sein
Die CD habe ich heute auch schon gehört. Besonders gut gefällt mir die Triosonate am Anfang und davon besonders der erste Satz - wie Perl und Müllejans da zusammen musizieren - einfach großartig!
Gruß, Carola
ab (04.09.2008, 19:14): Wie ist so treflich zu lesen: Eine "von Vitalität getragene und von unbändiger Spielfreude in filigraner Ausarbeitung aller Details bestimmte Schwung des Konzertierens im wahrsten Wortsinn" :times10
daniel5993 (04.09.2008, 20:15): Original von Jürgen Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011790607122.jpg
Noch einmal vorm schlafen gehen, die Kindertotenlieder von Gustav Mahler.
Gute Nacht! Grüße Daniel
Guten Morgen,
ich hoffe, Du hattest keine Albträume.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
nein nein, keine Albträume sondern wunderschöne, aber traurige Lieder, die sich wunderbar eignen zum "vor dem schlafen" gehen und "zum morgens Aufstehen" Und der Christa Ludwig sollt man sowieso ein Denkmal setzten, so schön wie sie hier singt, so zerrissen. Mahler hat ja schon sein Denkmal......
Grüße Daniel
Nordolf (04.09.2008, 20:21): Vernon Handley und das BBC Philharmonic interpretieren Bax:
Die "Drei Nordischen Balladen" haben es mir sehr angetan mit ihrer herben, kontrastreichen, oft recht düsteren Klangsprache. Die ebenfalls auf dieser CD enthaltenen, früher entstandenen "Natur-Gedichte" erreichen nicht ganz diese Tiefe, sind aber schöne, farbig orchestrierte Werke. Hier gefällt mir das frühlingshaft rauschende "Nympholept" am besten.
ab (04.09.2008, 20:48): Im Radio verklingt gerade :times10
Schubertiade Schwarzenberg 2008
Michael Schade, Tenor; Malcolm Martineau, Klavier. Franz Schubert: Gott im Frühlinge; Die Sommernacht; Herbst; Der Winterabend; An die Musik; Lied des Orpheus, als er in die Hölle ging; An mein Klavier; An die Laute; Blondel zu Marien; Ständchen (Leise flehen meine Lieder); An die Leier; Der Musensohn; Glaube, Hoffnung und Liebe; Sprache der Liebe; Liebhaber in allen Gestalten; Nähe des Geliebten; An den Mond (D 259); Du liebst mich nicht; Lachen und Weinen; Drang in die Ferne; An die Geliebte; An die Entfernte; Nacht und Träume
(Aufgenommen am 2. September im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg).
Das Violen-Consort Fretwork unterstützt von Mark Padmore (Tenor), Paul Nicholson (Orgel), Nigel North (Laute, Theorbe) und William Carter (Theorbe). Zu hören ist Gambenmusik, die am Hof der Prinzen von Wales im 17. Jahrhundert gespielt wurde.
daniel5993 (04.09.2008, 21:07): Ich warte Sehnsüchtig auf Lieferungen mit Liedern von Gustav Mahler und Franz Schubert. Bis dahin dreht weiter diese "einzige LiederCD" außer der Winterreise in meinem Player seine Runden und das immer noch zu meiner Freude :engel
Christa Ludwig Staatskapelle Dresden Karl Böhm 15. August 1972
Grüße Daniel
ab (04.09.2008, 21:27): Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/61TB1B96VDL._SS400_.gif
Das Violen-Consort Fretwork unterstützt von Mark Padmore (Tenor), Paul Nicholson (Orgel), Nigel North (Laute, Theorbe) und William Carter (Theorbe). Zu hören ist Gambenmusik, die am Hof der Prinzen von Wales im 17. Jahrhundert gespielt wurde.
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886973383520.jpg :D Järvi bleibt sich treu: dynamische, rhythmische, geradlinige Interpretation mit spannenden Akzenten. Gefällt mir!
ab (04.09.2008, 22:05): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011790600123.jpg Bisher sehr gut! Meist plätschert diese Sinfonie nur an mir vorbei, hier nicht!
Nikolaus.
Hör Dir seinen Vater an!
Dr. Schön (04.09.2008, 22:30): Original von nikolaus Beethoven-Neuerwerbungen:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886973383520.jpg :D Järvi bleibt sich treu: dynamische, rhythmische, geradlinige Interpretation mit spannenden Akzenten. Gefällt mir!
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011790600123.jpg Bisher sehr gut! Meist plätschert diese Sinfonie nur an mir vorbei, hier nicht!
Nikolaus.
Die Mittlere habe ich etwa am Samstag, die Obere ist in ein paar Wochen dran. Habe Järvis erste beiden Beethoven CDs die Tage wieder ein paar male gehört und die Begeisterung hält noch immer an. Beim Unteren ziehe ich den Vater vor.
Was man auch macht, nach kurzer Zeit heißt es wieder stramm gestanden bei LvB. :down
ab (04.09.2008, 23:11): Original von Dr. Schön
Was man auch macht, nach kurzer Zeit heißt es wieder stramm gestanden bei LvB. :down
In der Tat! (auch wenn es bei mir nur die Kammermusik ist - das Genie der Sinfonien ist mir bislang einfach verborgen geblieben).
LvB: Seine späten Werke werden wohl immer hoch modern bleiben! :down
Bei mir dennoch nun etwas anderes: Schumanns Klavierquartett mit Glenn Gould ('"die Bremse" wie ich immer bei diesem Werk sage): Schumann Klavierquartett mit den Juilliards. Dabei haben sich die Musiker überworfen und das Quintett wurde dann mit Bernstein aufgenommen: Schade oder aber zum Glück?
ich höre sie nun zum erste Mal in der Jacket Collection 68, die ich einfach mal im Abverkauf zum Verschenken mitgenommen habe, nachdem ich sie noch in der alten blauen CBS-Version mit dem alten, der Schallplatten entsprechenden Klangkonzept habe :haha (die weißen Lilien sind irreführend, von Unschuld der Tontechniker kann keine Rede sein, der Blick des Jüngling (?) spricht dafür Bände...)
Rücksichtslos, dieses Corver, das der Platte maßstabsgetreu nachgemacht wurde, ohne die Schriftgröße den menschlichen Fähigkeiten anzupassen.
nikolaus (04.09.2008, 23:16): Original von Dr. Schön ... Habe Järvis erste beiden Beethoven CDs die Tage wieder ein paar male gehört und die Begeisterung hält noch immer an.
Dito!
Original von Dr. Schön Was man auch macht, nach kurzer Zeit heißt es wieder stramm gestanden bei LvB. :down
Ja!
Nikolaus.
ab (04.09.2008, 23:17): Original von nikolaus zum Abschluss noch die erste Hälfte von
Karl Kaiser - Flöte Petra Müllejans - Violine Kristin von der Goltz - Cello Hille Perl - Gambe :D Lee Santana - Laute Torsten Johann - Cembalo, Orgel
Gruß, Carola
Tranquillo (05.09.2008, 10:47): Original von ab was sagst Du zu der Interpretationvon Buxtehudes Triosonaten? Prinzipiell sagt sie mir zu, allerdings ist mir der Basso continuo zu einförmig in der Besetzung und teilweise klanglich zu dünn. Ein Cello zur Verstärkung der Basslinie sowie Orgel/Cembalo im Wechsel (je nach Charakter der Sonate) und ggf. noch eine Laute würden die Sonaten noch abwechslungsreicher und interessanter klingen lassen. Gibt es in dieser Richtung Alternativaufnahmen?
Tranquillo (05.09.2008, 15:16): Original von Rachmaninov Original von Hebre
Goldberg-Variationen Irma Issakadze
@ab ganz herzlichen Dank für die Empfehlungen zu den Oboisten! Hebre
wurde auf Bayer4.de sehr pos. besprochen! Mag sein, gefällt mir aber trotzdem nicht. Ich habe mir gerade ein paar Soundschnipsel angehört:
In der Aria macht sie durch unangemessene Ausführung der Verzierungen die ganze Anmut der Melodie kaputt. Die Aria steht und fällt mit den Verzierungen, und das begreifen viele Interpreten nicht (übrigens auch Kempff nicht, der sie einfach alle weggelassen hat).
Bei der ersten Variation fliessen an einigen Stellen kurze Noten im Bass zu einem Klangbrei ineinander (vermutlich durch Pedalgebrauch), die Basslinie ist nicht mehr deutlich hörbar. Das Ganze klingt mir stellenweise zu hektisch-wuselig.
Variation 8 ist eigentlich eine Gigue, dafür aber viel zu langsam gespielt.
Die Punktierungen in Variation 16 (langsamer Teil einer französischen Ouvertüre) sind nicht prägnant genug, der typische Ouvertüren-Rhythmus stellt sich nicht ein.
Das Quodlibet (Variation 30) nimmt sie langsam, schon fast hymnisch, mit ständigen Rubati - dabei sollte diese Variation doch eigentlich ein lustiger, selbstironischer Kehraus sein (darauf weisen die Texte der beiden Lieder im Quodlibet hin: "Ich bin so lang nicht bei dir gewest" und "Kraut und Rüben haben mich vertrieben"). Aber das sind wohl Feinheiten, die sich nicht jedem Interpreten erschliessen...
Am ehesten überzeugt sie mich noch in den spieltechnisch orientierten Variationen, aber man merkt deutlich, dass sie mit barocken Formen und der barocken Verzierungspraxis wenig Erfahrung hat.
Viele Grüsse Andreas
Rachmaninov (05.09.2008, 15:21): @Andreas,
die Spielzeit, und das klingt bei Dir raus, erscheint mir aus ausnehmend "lang"...
Tranquillo (05.09.2008, 15:27): Original von Rachmaninov die Spielzeit, und das klingt bei Dir raus, erscheint mir aus ausnehmend "lang"... Normalerweise liegt die Spielzeit - wenn alle Wiederholungen gespielt werden - bei ungefähr 75 Minuten, die allermeisten Aufnahmen benötigen deshalb nur eine CD und nicht zwei. Von der Tendenz her habe ich den Eindruck, dass sie kontrapunktisch orientierte Variationen eher langsam und spieltechnisch orientierte eher schnell bis rasant spielt - eigentlich müsste sich das von der Spielzeit her ausgleichen :D
Viele Grüsse Andreas
Dr. Schön (05.09.2008, 16:03): Original von Rachmaninov Original von ab Was man auch macht, nach kurzer Zeit heißt es wieder stramm gestanden bei JSB.
:tongue:
Ja, einmal "verfallen" MUSS man ihn wohl immer mal wieder intensiv hören. Gleiches gilt für D. Schostakowitsch, jedenfalls bei mir.... :engel
So richtig Wozzeck-mässig stramm stehe ich nur bei LvB.
Heinrich Schütz: Schwanengesang (Psalm 119, Psalm 100, Deutsches Magnificat) Collegium Vocale Gent, Concerto Palatino, Philippe Herreweghe
Rachmaninov (05.09.2008, 20:40): Eben gehört auf BR4
Bartok, Duo für 2 Violinen #35. Fischer & Batiashvili
Rachmaninov (05.09.2008, 20:45): Jetzt
Bayern4
Festspielzeit: BBC Proms
Antonín DvoYák: Symphonie Nr. 6 D-dur Netherlands Philharmonic Orchestra Leitung: Yakov Kreizberg
Rachmaninov (05.09.2008, 21:06): Johannes Brahms - Violinkonzert D-dur, op. 77
Aufnahme vom 5. August 2008
Festspielzeit: BBC Proms
Netherlands Philharmonic Orchestra Leitung: Yakov Kreizberg J. Fischer
Bayern4
Cetay (inaktiv) (05.09.2008, 21:18): Leider reicht mir die Zeit nicht, um heute noch einen Beitrag über das Geburtstagskind zu verfassen (ein Faden über die Number Pieces ist fest eingeplant), aber wenigstens hörend soll er zur Ehre kommen:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0764593005728.jpg John Cage; Fourteen for piano solo and ensemble; Stephen Drury (gestrichenes Klavier & Ltg.), Callithumpian Consort
Nachdem ich kürzlich noch geschrieben hatte: Mit Brautigams Appassionata muss ich mich erst noch anfreunden - sie klingt mir sehr fremd... … kann ich mich nach mehrmaligem Hören der Brautigam-Aufnahme nunmehr den weisen Worten eines römischen Feldherrn ( :hello :hello) anschließen, der aus südlicheren Gefilden an anderer Stelle verlautbaren ließ: ... Admin R: Habe ich rausgenommen, da Zitate ohne Quelle nicht sein sollen und gerade diese Quelle nicht so schön ist. SIehe PN an Dich :D
In der aktuellen PianoNews ist ein interessantes Interview mit Brautigam zu lesen, das ihn u.a. als sehr sympathischen Künstler ausweist.
(Richters Appassionata ist mir aber nach wie vor die liebste. :tongue: )
Gruß, Cosima
Rachmaninov (05.09.2008, 21:33): Original von Cosima
… kann ich mich nach mehrmaligem Hören der Brautigam-Aufnahme nunmehr den weisen Worten eines römischen Feldherrn ( :hello :hello) anschließen, der aus südlicheren Gefilden an anderer Stelle verlautbaren ließ:
Ja, so war das, der erste, der die Macht, die ihm übertragen wurde Rom zu verteidigen nicht wieder abgab. Wurde der 73? Oder 73 geboren? Aber doch nicht in Heidenberg, oder wie, oder was? :leb :rofl
Rachmaninov (05.09.2008, 21:48): Original von Tranquillo Original von Rachmaninov die Spielzeit, und das klingt bei Dir raus, erscheint mir aus ausnehmend "lang"... Normalerweise liegt die Spielzeit - wenn alle Wiederholungen gespielt werden - bei ungefähr 75 Minuten, die allermeisten Aufnahmen benötigen deshalb nur eine CD und nicht zwei. Von der Tendenz her habe ich den Eindruck, dass sie kontrapunktisch orientierte Variationen eher langsam und spieltechnisch orientierte eher schnell bis rasant spielt - eigentlich müsste sich das von der Spielzeit her ausgleichen :D
Viele Grüsse Andreas
@andreas, habe jetzt auch reingehört und brauche diese aufnahme wahrlich nicht!
Tranquillo (05.09.2008, 21:57): Original von Rachmaninov @andreas, habe jetzt auch reingehört und brauche diese aufnahme wahrlich nicht! Da gibt es meiner Meinung nach erheblich Besseres. Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich die Kritiker bei dieser Aufnahme so mit Lob überschlagen. Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum diese Aufnahme mit der Aufnahme von Gould verglichen wird - da liegen für mich Welten dazwischen.
Viele Grüsse Andreas
Rachmaninov (05.09.2008, 21:57): Original von Tranquillo Original von Rachmaninov @andreas, habe jetzt auch reingehört und brauche diese aufnahme wahrlich nicht! Da gibt es meiner Meinung nach erheblich Besseres. Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich die Kritiker bei dieser Aufnahme so mit Lob überschlagen. Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum diese Aufnahme mit der Aufnahme von Gould verglichen wird - da liegen für mich Welten dazwischen.
Viele Grüsse Andreas
JA! :down
Tranquillo (05.09.2008, 22:15): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881834921.jpg
Heinrich Schütz: Schwanengesang (Psalm 119, Psalm 100, Deutsches Magnificat) Collegium Vocale Gent, Concerto Palatino, Philippe Herreweghe :engel :times10
Das hatte ich bei Herreweghe eigentlich auch nicht anders erwartet...
Carola (05.09.2008, 22:57): Original von Tranquillo Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881834921.jpg
Heinrich Schütz: Schwanengesang (Psalm 119, Psalm 100, Deutsches Magnificat) Collegium Vocale Gent, Concerto Palatino, Philippe Herreweghe :engel :times10
Das hatte ich bei Herreweghe eigentlich auch nicht anders erwartet...
Johann Hermann Schein (1586-1630): Banchetto Muscale Hesperion XX, Jordi Savall
ab (06.09.2008, 12:00): Original von Tranquillo Original von ab was sagst Du zu der Interpretationvon Buxtehudes Triosonaten? Prinzipiell sagt sie mir zu, allerdings ist mir der Basso continuo zu einförmig in der Besetzung und teilweise klanglich zu dünn. Ein Cello zur Verstärkung der Basslinie sowie Orgel/Cembalo im Wechsel (je nach Charakter der Sonate) und ggf. noch eine Laute würden die Sonaten noch abwechslungsreicher und interessanter klingen lassen. Gibt es in dieser Richtung Alternativaufnahmen?
Viele Grüsse Andreas
In der Regel sind die alle nur in Kleinbesetzungen aufgenommen. Eíne Buxtehude-CD mit wetiteren Werken hat Stylus Phantasticus bei Alpha auufgenommen: : Pablo Valetti, violon Friederike Heumann, viole de gambe Eduardo Egüez, théorbe Dirk Börner, clavecin & orgue Amandine Beyer, violon Sophie Watillon, viole de gambe Dolores Costoyas, théorbe Marina Bonetti, harpe baroque
Heliane: Anna Tomowa-Sintow Der Herrscher: Hartmut Welker Der Fremde: John David de Haan Die Botin: Reinhild Runkel Der Pförtner: Rene Pape Der Schwertrichter: Nicolai Gedda
John Mauceri / RSO Berlin Rundfunk Chor Berlin 1992
Glitzernde, funkelnde, hyperromantische Musik der Nach-Wagner-Ära... ganz herrlich...
Ich komme von den Schubert-Liedern nicht mehr los - Fritz Wunderlich ist ganz bezaubernd! :down
Leise flehen meine Lieder Durch die Nacht zu dir; In den stillen Hain hernieder, Liebchen, komm zu mir!
Was leicht kitschig angehaucht klingen könnte, wird von Wunderlich mit so anrührender Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit vermittelt, dass es einem die Tränen in die Augen treibt! :engel
Der Klavierpart dieses Liedes ist auch entzückend, er kommt mir zudem bekannt vor. Aber wahrscheinlich habe ich das ganze Lied längst früher gehört, nur niemals richtig ins Bewusstsein dringen lassen. Hubert Giesen am Klavier finde ich hier ganz gut.
Barbara Schlick, Sopran Kai Wessel, Altus Guy de Mey, Tenor Klaus Mertens, Bass Amsterdam Baroque Choir & Orchestra, Ton Koopman
Cetay (inaktiv) (06.09.2008, 21:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/418MZGB8ASL._SL500_AA240_.jpg Mahler; Sinfonie Nr. 4; Barbara Hendricks, LA Philharmonic, Esa-Pekka Salonen
Was für eine famose Orchesterleistung! Eine sehr klangsinnige und detailfreudige Interpretation, die dennoch nie den großen Bogen aus dem Auge verliert.
cellodil (06.09.2008, 21:37): Gerade auf SWR 2:
BBC Proms Bach-Tag Sendung am Samstag, 06.09.2008, 19.05 bis 22.00 Uhr
Johannespassion BWV 245 Mark Padmore - Evangelist (Tenor) Peter Harvey - Cristus (Bass) Katherine Fuge (Sopran) Robin Blaze (Countertenor) Nicolas Mulroy, Jeremy Budd (Tenor) Matthew Brook (Bass) Monteverdi Chor Englische Barocksolisten Leitung: John Eliot Gardiner (Konzerte vom 24. August)
:engel
Euch allen einen schönen Samstagabend und liebe Grüße
John Tavener The Protecting Veil; Wake Up...And Die Yo-Yo Ma Baltimore Symphony Orchestra Members of the Cello Section of the Baltimore Symphony Orchestra
... nicht nur das Cover passt zu diesem nebligen Sonntagmorgen...
Fiori Concertati - Kammermusik des Frühbarock von Castello, Falconieri und Kapsberger Musicalische Compagney
Dieses Ensemble habe ich vor etlichen Jahren mal im Konzert erlebt, was ausgesprochen unterhaltsam war. Holger Eichhorn (Zink) führte eloquent durch das Programm und gab Erläuterungen zu jedem Werk, während uns sein Bruder Klaus mit einer Canzone von Froberger auf der mitgebrachten Truhenorgel begeisterte.
Joseph Haydn: Streichquartette op. 20 Buchberger-Quartett
Was hier geboten wird, ist alles andere als ein ausgewogener, glattgebügelter, auf Schönklang getrimmter "Papa Haydn mit Zopf". Das Buchberger-Quartett spielt die Ecken und Kanten, die Spannungen und Brüche in diesen Quartetten aus, teilweise klingt das für mich schon fast "HIP". Primarius Rudolf Buchberger, der auch den sehr informativen Booklet-Text verfasst hat, schreibt hierzu:
"'Klassische Ausgewogenheit' - auch in Haydns anderen Werken eine eher fragwürdige Kategorie - scheint hier noch weniger als sonst zu den Zielvorstellungen des Komponisten zu gehören. Vielmehr plaziert Haydn in diesen Quartetten soviel kompositorischen Zündstoff, dass dessen explosive Entfaltung eine Werkgruppe generiert, die in ihrem kreativen Potential, aber auch in der kompositorischen Bändigung der auseinanderstrebenden Kräfte in der Musik um 1770 ihresgleichen sucht."
Das Quartett verwendete bei der Aufnahme nicht die von Haydn revidierte (und offenbar in den Zuspitzungen abgemilderte) Fassung von 1800/1801, sondern die Originalfassung von 1772 und das Autograph. Das erklärt, warum man einige Stellen anders "im Ohr" hat. Das Ergebnis jedenfalls ist im positiven Sinn auf- und anregend. Der Klang ist hervorragend, der Quartettsatz jederzeit durchhörbar.
Auf den Webseiten von Brilliant Classics fand ich den Hinweis: "The series will be finished by 2009, the bi-centenary of Haydn’s death." Das klingt doch sehr vielversprechend - wir dürfen uns also auf eine Gesamtaufnahme freuen, die zu neuer Auseinandersetzung mit Haydns Quartetten anregt.
Cosima (07.09.2008, 12:14): In Gedanken an Zelenka ...
Cetay (inaktiv) (07.09.2008, 15:32): Den letzen Urlaubstag :I verbringe ich in der Sonne im Garten, für später liegt eine off-tpoic DVD bereit. Es ist immer wieder herzerfrischend zu sehen, wie diese alten Herren noch richtig abrocken ohne dabei -im Gegensatz zu vielen Kollegen- zur Selbstkarikatur zu werden. :leb
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Q2QPCRSDL._SL500_AA240_.jpg Rush - R30 - live from Frankfurt (DVD)
Walter (07.09.2008, 16:20): nachdem ich mit gestern verschärft mit Mozart beschäftigt habe läuft gerade:
Paul Peuerl (1570-1625): Weltspiegel (Lieder, Suiten und Canzonen) Armonico Tributo, Lorenz Duftschmid
daniel5993 (07.09.2008, 20:23): Original von ab Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5028421020136.jpg
CD 1
wer klopft da die Tasten? Barenboim? Savallisch?
Hartmut Holl auf CD 1 Charles Spencer auf CD 2
Mich ärgert ein wenig, dass "Regis" keine Jahreszahl nennt.
Gruß Daniel
ab (07.09.2008, 23:07): Einen ganzen Tag Neue Musik im Konzert mit acht uraufführungen bei den Klangspuren Schwaz gehört, nun muss ich das Ohr wieder freibekommen:
Der Lette Peteris Vasks (*1946) mit der 2. Symphonie und seinem Violinkonzert "Fernes Licht" - emotional packende, ergreifende Werke. Trotz allem Schostakowitsch-Einfluß spricht Vasks doch eine sehr eigene, unverkennbar baltische Klangsprache.
ab (07.09.2008, 23:13): Original von daniel5993 Original von ab Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5028421020136.jpg
CD 1
wer klopft da die Tasten? Barenboim? Savallisch?
Hartmut Holl auf CD 1 Charles Spencer auf CD 2
Mich ärgert ein wenig, dass "Regis" keine Jahreszahl nennt.
Gruß Daniel
Das scheinen die Bayer-Records-Aufnahmen mit DiFiDi & Höll sein, die es auch in der Brilliant Box gibt: 1987
Tranquillo (08.09.2008, 10:20): Heute morgen in der Bahn gab's keine Musik - der Akku war leer :S
Jetzt J. S. Bach: Schübler-Choräle BWV 645-650 Ton Koopman, Orgel Amsterdam Baroque Choir
Diese Aufnahme stammt aus der "Bach 2000"-Serie von Teldec. Die Choralbearbeitungen für Orgel sind hier umrahmt von vierstimmigen Choralsätzen des jeweiligen Chorals - eine ausgezeichnete Idee, so hat man vor der Choralbearbeitung die Choralmelodie "im Ohr".
Gleich die erste Choralbearbeitung dürfte zu den bekanntesten Bachs zählen: "Wachet auf, ruft uns die Stimme" (dreistimmig, mit der Choralmelodie im Tenor).
ab (08.09.2008, 10:27): Im RAdio gerade: Musikgalerie Richard Wagner - senza voce: Von Stokowski bis Maazel.
Wagner/Stokowski Titel: Tristan und Isolde/Liebesnacht,-tod Orchester: Philadelphia Orchestra Leitung: Leopold Stokowski Label: EMI 575480-2
Die Suite a-moll für (Alt-) Blockflöte, Streicher und Basso continuo ist das Paradestück jedes guten Blockflötisten, allerdings auch sehr schwer zu spielen. Pickett kommt in dieser Aufnahme an einigen Stellen an seine Grenzen (möglicherweise ist das auch nur für jemanden hörbar, der selbst Blockflöte spielt und die Suite gut kennt). Mir ist nur eine wirklich gute Aufnahme dieser Suite bekannt: mit der niederländischen Blockflötistin Marion Verbruggen (Schülerin von Frans Brüggen) und dem Orchestra of the Age of Enlightenment (bei Harmonia Mundi France, aber offenbar nicht mehr lieferbar). Verbruggen spielt derart souverän, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt - vor allem erlaubt ihr diese Souveränität auch noch eine intensive musikalische Gestaltung, während andere streckenweise nur mit der Bewältigung der technischen Schwierigkeiten beschäftigt sind. Wenn man Frau Verbruggen gehört hat, dann mag man sich die Aufnahme mit Picket nicht mehr so gern anhören - so ging es mir jedenfalls.
ab (08.09.2008, 14:30): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7619931271927.jpg
Oha, gerade eingelegt und schon erkannt, daß hier einer mit eine breiten Palette im Klang und Ausdruck zu spielen scheint!
*sabber*
Oha, das hier ist mir irgendwie entgangen. Die Soundschnitzel soeben erwecken höchste Erwartung. Misst, ich fürchte, da könnte wieder einmal eine Hochpreis-CD fällig werden müssen. :S
Wie sind seine Goldbergvariationen, wie die Ravel-Violinsonaten mit Isabelle Meyer?
Carola (08.09.2008, 14:52): Original von Tranquillo Original von Carola Bei mir wieder Telemann - heute aber mit Blockflöte...
Die Suite a-moll für (Alt-) Blockflöte, Streicher und Basso continuo ist das Paradestück jedes guten Blockflötisten, allerdings auch sehr schwer zu spielen. Pickett kommt in dieser Aufnahme an einigen Stellen an seine Grenzen (möglicherweise ist das auch nur für jemanden hörbar, der selbst Blockflöte spielt und die Suite gut kennt). Mir ist nur eine wirklich gute Aufnahme dieser Suite bekannt: mit der niederländischen Blockflötistin Marion Verbruggen (Schülerin von Frans Brüggen) und dem Orchestra of the Age of Enlightenment (bei Harmonia Mundi France, aber offenbar nicht mehr lieferbar). Verbruggen spielt derart souverän, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt - vor allem erlaubt ihr diese Souveränität auch noch eine intensive musikalische Gestaltung, während andere streckenweise nur mit der Bewältigung der technischen Schwierigkeiten beschäftigt sind. Wenn man Frau Verbruggen gehört hat, dann mag man sich die Aufnahme mit Picket nicht mehr so gern anhören - so ging es mir jedenfalls.
Hm, es ist vielleicht ganz gut, dass ich nicht so geschulte Ohren habe - zumal die Aufnahme mit Marion Verbruggen in der Tat nicht mehr auffindbar scheint.
Bei meiner Amazon-Suche taucht ihr Name auch hier auf:
Eine schöne Stimme (Bariton, aber eher hell und angenehm warm und rund) hat der Mann! :J
Cosima (08.09.2008, 17:23): Original von ab Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7619931271927.jpg
Oha, gerade eingelegt und schon erkannt, daß hier einer mit eine breiten Palette im Klang und Ausdruck zu spielen scheint!
*sabber*
Oha, das hier ist mir irgendwie entgangen. Die Soundschnitzel soeben erwecken höchste Erwartung. Misst, ich fürchte, da könnte wieder einmal eine Hochpreis-CD fällig werden müssen. :S
Ach Mensch, immer wenn ich mir vornehme, eine Weile nichts mehr zu kaufen (und schon gar nicht zum Hochpreis!), dann kommt Ihr mit so interessanten Sachen. Die Rezension in der Piano News klang schon so verlockend... und nun das hier auch noch. :( Berichte beizeiten bitte mal genauer, Rachmaninov! Nach den kurzen Höreindrücken könnte ich schwach werden, fürchte ich.
Gruß, Cosima :hello
Rachmaninov (08.09.2008, 17:23): nun nochmals das VK von Sibelius, in der Aufnahme mit Mullova und Ozawa.
Rachmaninov (08.09.2008, 19:00): Original von Cosima Ach Mensch, immer wenn ich mir vornehme, eine Weile nichts mehr zu kaufen (und schon gar nicht zum Hochpreis!), dann kommt Ihr mit so interessanten Sachen. Die Rezension in der Piano News klang schon so verlockend... und nun das hier auch noch. :( Berichte beizeiten bitte mal genauer, Rachmaninov! Nach den kurzen Höreindrücken könnte ich schwach werden, fürchte ich.
Gruß, Cosima :hello
Ich habe mir vorgenommen die PN Empfehlungen immer zu kaufen. Würde zu gerne auch mal seinen Schumann internsiv hören. Breiter warmer und farbschöner französischer Klavierklang was ich bisher hören durfte.
daniel5993 (08.09.2008, 20:37): Original von ab Original von daniel5993 Original von ab Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5028421020136.jpg
CD 1
wer klopft da die Tasten? Barenboim? Savallisch?
Hartmut Holl auf CD 1 Charles Spencer auf CD 2
Mich ärgert ein wenig, dass "Regis" keine Jahreszahl nennt.
Gruß Daniel
Das scheinen die Bayer-Records-Aufnahmen mit DiFiDi & Höll sein, die es auch in der Brilliant Box gibt: 1987
:hello
Danke, das hilft mir schon weiter!
Grüße Daniel
ab (08.09.2008, 21:07): Original von Cosima Um einen entspannenden Feierabend einzuläuten, nun dieser Neuzugang:
J. S. Bach: Dritter Teil der "Clavierübung" (auch bekannt als "Deutsche Orgelmesse") Ton Koopman an der Silbermann-Orgel im Freiberger Dom - was für eine Orgel :down
cellodil (08.09.2008, 22:25): Lieber Nikolaus,
wie war's in der Toskana? Hoffentlich nicht so novemberneblig und trübe wie hier...
Bei Deiner Beethoven-Session, da mache ich doch ein bisschen mit. Und zwar mit:
Tranquillo (09.09.2008, 10:52): Original von Tranquillo J. S. Bach: Dritter Teil der "Clavierübung" (auch bekannt als "Deutsche Orgelmesse") Ton Koopman an der Silbermann-Orgel im Freiberger Dom - was für eine Orgel :down Korrektur: Es handelt sich in dieser Aufnahme um die Dreifaltigkeitsorgel in der Basilika Ottobeuren, erbaut 1766 von Karl Joseph Riepp. Peinlich, das hätte mir auffallen müssen. Die Riepp-Orgel sieht allerdings nicht minder imposant aus:
Ludwig van Beethoven Streichquartett op. 130 Große Fuge op. 133 Hagen Quartett
Herzliche Grüße aus dem mittlerweile wieder eher spätsommerlichen Süden (die sternklare Nacht ist im Augenblick indes eher frisch)
Sabine
Im Gegenteil: sooooo sonnig, dass ich mir einen Ganz-Körper-Sonnenbrand zugelegt habe. Im Ernst: traumhaft!!! Die Spätsommersonne finde ich besonders schön.
Um auf deine weiter oben gestellte Frage zu antworten: Diese Beethoven-Hagen-Aufnahme hat mich beim ersten Hören wirklich begeistert!
Beste Grüße aus dem heute auch sonnigen Bonn (jetzt weiss ich, warum ich Übergepäck hatte: die Sonne war's :cool)
Ich habe keine Ahnung, warum mich das so berührt. Aber es ist auch ganz schön anstrengend.
Gruß, Carola
Weil sie, ohne das es Dir offensichtlich ist, in der Tiefe Deine "Seele" ewas berührt, dass Du zwar nicht genau fassen kannt, aber Du merkst es ist "da".
Rachmaninov (09.09.2008, 21:43): eine der besten CD's, die ich jemals gekauft habe
Josef Antonín Štepán (1726-1797), Klaviersonaten Nr. 2 G-Dur, Nr. 5 A-Dur Capricci Nr. 1-5 Gespielt von Robert Hill
(leider keine größere Abbildung verfügbar)
Die Klavierwerke dieses böhmischen, in Wien wirkenden Komponisten (auch als Joseph Anton Steffan bzw. Stephan bekannt) sind, wie der informative Text des Booklets von Martin W. Eßinger gebührend herausstreicht, musikalisch sehr interessant und bedeutsam (Beginn von Capriccio Nr. 5 steht danach "auf Messers Schneide zwischen Bach und Beethoven"). Ich habe die CD erst vor wenigen Tagen erhoben und höre sie jetzt zum wiederholten Male. Wieder einen Meister dieser mich musikalisch sehr faszinierenden Periode kennen und schätzen gelernt ... Wer probehören möchte: http://www.amazon.ca/St%C3%A9p%C3%A1n-Music-for-Fortepiano/dp/B00000JIP2
Herausragend das Konzert BWV 1060. Es wird so gefühlvoll, einfühlsam, ohne Hetze musiziert, aber so innig, im Vergleich zu anderen Aufnahmen aber "sehr" langsam (was vielleicht auch an Lenny liegt-Ihm sei Dank!!!)...........das passt unheimlich gut!
:J!
ab (10.09.2008, 00:13): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124111427.jpg
wirklich tolle Musik die mich fesselt und gute Laune macht!
ab (10.09.2008, 09:32): Debussy Préludes
Buch I Arturo Benedetti Michelangeli, (leieder ohne Nr. 3,5&6) live und aus der The Seven Wonders-Box bei Aura: Vatikan 29 April 1977 Aura Music AUR 225-2
Buch II Arturo Benedetti Michelangeli, live und aus der Michelangeli-Serie bei Aura: Stuttgart 27 October 1982 Aura Music AUR 210-2
Leider keine Bilder, aber jeweils auch in einer der beiden Documents-Boxen.
Carola (10.09.2008, 11:22): Ich höre aus dieser frisch eingetroffenen Box Mozarts Klavierkonzert Nr. 26
J. S. Bach: Concerti BWV 592-596 nach Antonio Vivaldi und Johann Ernst von Sachsen-Weimar Johannes-Ernst Köhler an der Silbermann-Orgel der Hofkirche Dresden
Mit diesen Aufnahmen habe ich vor rund 30 Jahren Bachs Orgelwerke kennengelernt. Beim Besuch unserer Verwandten im östlichen Teil Deutschlands gab's für einen Tag Zwangsumtausch zwei LP's mit Bachscher Orgelmusik :D
Cosima (10.09.2008, 17:21): Schubert-Lieder: Vorrangig wegen Richter angeschafft, aber vielleicht werde ich auch mit Fischer-Dieskau warm (obwohl die Chancen gering sind, es handelt sich nämlich um einen Konzertmitschnitt aus 1978 - also kein "früher" Fischer-Dieskau):
ab (10.09.2008, 18:42): Original von Cosima Schubert-Lieder: Vorrangig wegen Richter angeschafft, aber vielleicht werde ich auch mit Fischer-Dieskau warm (obwohl die Chancen gering sind, es handelt sich nämlich um einen Konzertmitschnitt aus 1978 - also kein "früher" Fischer-Dieskau):
Die beiden haben auch Wolf-Lieder im Konzert aufgenommen, nämlich in Innsbruck, ich glaube 1971, also noch vor der Zeit als sich DiFiDi seine Stimme durch das Wagner-Fach ruiniert hat. Inzwischen gibts das billig:
Solitaire (10.09.2008, 19:13): Bis gerade eben bei jpc diverse Versionen von "Man of La Mancha". Hat zwar nix mit Klassik zu tun, aber ich mag das Musical und gedenke, mir eine Aufnahme anzuschaffen, bin mir aber noch nicht schlüssig, welche.
Cosima (10.09.2008, 19:41): Original von ab Die beiden haben auch Wolf-Lieder im Konzert aufgenommen, nämlich in Innsbruck, ich glaube 1971, also noch vor der Zeit als sich DiFiDi seine Stimme durch das Wagner-Fach ruiniert hat. Inzwischen gibts das billig:
Ich kenne die Wolf-Lieder noch gar nicht. Irgendwo las ich einmal, dass diese Lieder Fischer-Dieskaus späterer Art des Liedvortrags sehr entgegenkommen sollen. - Dennoch: Schade, dass Richter sich keinen anderen Sänger ausgesucht hat (oder hat der Sänger den Begleiter ausgesucht? :D )
J. S. Bach: Choralbearbeitungen in Kirnbergers Sammlung Johannes Schäfer, Silbermann-Orgel der Petrikirche zu Freiberg
Bellini (10.09.2008, 20:22): Ich höre gerade Juan Diego Flozez: ARIAS FOR RUBINI Der Stimme bringt mich zum Schmelzen. Die Titelauswahl aus Rossinis Wilhelm Tell, hier z.B. Corriam!voliam! sind das reinste Feuerwerk. Waaaaaaaaaaaahnsiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin
:I Würde ja gerne auch das Bild dazu verlinken, aber ich kriege das nicht hin, habe es zweimal versucht, einmal hätte man es anklicken können, aber das wollte ich nicht und beim zweiten Mal ging es gar nicht und jetzt gebe ich auf und übe morgen weiter Gut Nächtle :hello
ab (10.09.2008, 20:27): Im Radio noch:
Schubertiade Schwarzenberg 2008
Henschel Quartett: Felix Mendelssohn Bartholdy: a) Streichquartett f-Moll, op. 80; b) Andante E-Dur und Capriccio e-Moll aus den "Vier Sätzen für Streichquartett", op. 81 .
Rachmaninov (10.09.2008, 21:46): Original von Bellini Ich höre gerade Juan Diego Flozez: ARIAS FOR RUBINI Der Stimme bringt mich zum Schmelzen. Die Titelauswahl aus Rossinis Wilhelm Tell, hier z.B. Corriam!voliam! sind das reinste Feuerwerk. Waaaaaaaaaaaahnsiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin
:I Würde ja gerne auch das Bild dazu verlinken, aber ich kriege das nicht hin, habe es zweimal versucht, einmal hätte man es anklicken können, aber das wollte ich nicht und beim zweiten Mal ging es gar nicht und jetzt gebe ich auf und übe morgen weiter Gut Nächtle :hello
Hallo Bellini,
willkommen im Forum.
Na, da werden sich hier einige freuen das hier eine weitere J.D.F. Verehrerin neu im Forum ist :hello
Rachmaninov (10.09.2008, 22:02): nochmals etwas aus meiner Neuerwerbung
ab (11.09.2008, 00:56): Original von Cosima Original von ab Die beiden haben auch Wolf-Lieder im Konzert aufgenommen, nämlich in Innsbruck, ich glaube 1971, also noch vor der Zeit als sich DiFiDi seine Stimme durch das Wagner-Fach ruiniert hat. Inzwischen gibts das billig:
Ich kenne die Wolf-Lieder noch gar nicht. Irgendwo las ich einmal, dass diese Lieder Fischer-Dieskaus späterer Art des Liedvortrags sehr entgegenkommen sollen. - Dennoch: Schade, dass Richter sich keinen anderen Sänger ausgesucht hat (oder hat der Sänger den Begleiter ausgesucht? :D )
Gruß, Cosima
die Frage ist nur: ab wann meint man hier "spätere Art"? Ich bin auch der Ansicht, dass die ganz späten Aufnahmen, wo er fast zu einer vergeistigten Deklination übergegangen ist, besser sind als das Geschwelle, etwa mit Barenboim oder Sawallisch in den 70ern.
Ich finde in den 80ern aber seinen Partner Hartmut Höll höchst unbefriedigend und auch Alfred Brendl nur bei Schumann überzeugend.
Richter war schon grandios! Bei den heiklen Wolf-Lieder ist er eine Klasse für sich.
Zusammen sind die beiden am besten womöglich bei: Die Schöne Magelone op. 33 von Brahms, Live aus Salzburg 1970 (Orfeo, gibts auch Studio bei der EMI)
Wen, wenn nicht DiFIDI, hätte sich denn Deiner Ansicht zufolge Richter in den 70ern als Partner aussuchen sollen!?
Solitaire (11.09.2008, 06:46): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/61AF6M08FGL._SL500_AA240_.gif
Geht runter wie Öl (Lättöl) :beer
Aber dieser Operettenkram bereitet mir dann doch ein paar Schwierigkeiten.
Grüße Jürgen Ach, der Wunderlich konnte ALLES singen, und ich finde, er singt auch Operette wirklich toll. Ich hab "Ach wie so herrlich zu schauen" und "Auch ich war einst..." auf dem mp3-player :cool
Bellini (11.09.2008, 08:25): Original von Rachmaninov
Hallo Bellini,
willkommen im Forum.
Na, da werden sich hier einige freuen das hier eine weitere J.D.F. Verehrerin neu im Forum ist :hello
Hallo Rachmaninov und alle anderen Forianer,
ja den Juan höre und vorallem sehe ich auch sehr gerne - ist ja auch eine Augenweide - aber leider nur im Fernsehen. Ja ich mag aber auch noch andere Sänger und Sängerinnen sehr gerne, z.B. Natalie Dessay oder Dmitri Hvorovstovsky. Ich habe ein ein paar Lieblingssinfonien und Violoinen- und Klavierkonzerte. Ich kann mich nicht ganz so mit der neuzeitlichen und der barocken Musik anfreunden. Muss mich aber erstmal hier in Eurem Forum zurecht finden. Vorallem bin ich nicht so der PC-Experte. ?( In meinem Berufsfachforum habe ich das mittlerweile idiotensicher im Testforum üben können. Sowas habt Ihr nicht oder?
Rachmaninov (11.09.2008, 08:40): Original von Bellini In meinem Berufsfachforum habe ich das mittlerweile idiotensicher im Testforum üben können. Sowas habt Ihr nicht oder?
Hier kann man idiotensicher im realen Forum lernen. Viele Themen werden im Mitgliederbereich erklärt, den Du bald betreten kannst.
R
Carola (11.09.2008, 10:40): Bei mir die Goldbergvariationen auf dem Cembalo
Bellini (11.09.2008, 10:48): Hilfe war das schön anzuhören: Habe gerade auf NDR-Kultur das Finale des Violinenkonzertes in G-Moll von Max Bruch - live mit Midori und den Berliner Philarmoniker- gehört. Daran kann ich mich einfach nicht satt hören und den Kugelschreiber musste ich auch wieder aus der Hand legen. :wink
Jürgen (11.09.2008, 10:54): Original von Carola Bei mir die Goldbergvariationen auf dem Cembalo
diese Aufnahme wollte ich (und werde ich) auch auflegen, Du kamst mir mit Deinem Beitrag aber zuvor. Schuld ist die Bauernkantate mit Schreier, die ich nicht abwürgen wollte.
Grüße Jürgen
Tranquillo (11.09.2008, 11:29): Original von Jürgen Original von Carola Bei mir die Goldbergvariationen auf dem Cembalo
diese Aufnahme wollte ich (und werde ich) auch auflegen, Du kamst mir mit Deinem Beitrag aber zuvor. Oha - ist jetzt das Goldberg-Belder-Fieber ausgebrochen? :D
Ich habe mich eben angeschlossen und festgestellt: Ich finde Belders Interpretation immer noch ansprechend und hatte sie zu Recht positiv im Gedächtnis behalten. Im Gegensatz zu Leonhardt spielt er auch die Wiederholungen und verziert sie dezent.
Übrigens sind auch die anderen Aufnahmen mit Belder aus dieser Box hörenswert: Italienisches Konzert, Französische Ouvertüre, Chromatische Fantasie und Fuge, die sechs Partiten, die Inventionen und Sinfonien und noch etliche weniger bekannte Werke.
Viele Grüsse Andreas
Bellini (11.09.2008, 11:35): Bei mir ist heute "Wünsch Dir was" :D Gerade soeben auf meinem Haussender NDR Kulltur gehört: 1. Satz der 9. Sinfonie von Antonin Dvorak mit den Berliner Philarmonikern unter Claudio Abbado. Gehört zu meinen absoluten Lieblingssinfonien.
So werde hier jetzt aber erstmal aufhören zu posten. Muss mich doch auchmal mit den anderen Unterforen beschäftigen. Und außerdem muss ich jetzt endlich mal auf der Arbeit schaffen.
Bis dann dann
Carola (11.09.2008, 12:08): Original von Tranquillo
Oha - ist jetzt das Goldberg-Belder-Fieber ausgebrochen? :D
Viele Grüsse Andreas
Dass ist ja das Schöne an so einem Forum - man bekommt immer mal wieder die Anregung, eine bestimmte Aufnahme hervorzuholen. Normalerweise höre ich die Goldbergvariationen ja eher mit Glenn Gould. Ein kleiner Unterschied. :D
Die Belder-Aufnahme kann ich nicht beurteilen, dazu höre ich Cembalo-Aufnahmen viel zu selten. Allerdings gefällt mir das Cembalo von der ebenfalls in der Box enthaltenen Aufnahme des Wohltemperierten Klaviers besser, es klingt irgendwie tiefer (mit mehr Volumen, meine ich).
Tranquillo (11.09.2008, 12:38): Original von Carola Allerdings gefällt mir das Cembalo von der ebenfalls in der Box enthaltenen Aufnahme des Wohltemperierten Klaviers besser, es klingt irgendwie tiefer (mit mehr Volumen, meine ich). Dafür ist die Interpretation völlig indiskutabel - darüber hatte ich hier irgendwo schon etwas geschrieben...
Viele Grüsse Andreas
Rachmaninov (11.09.2008, 12:53): weiterhin gegen die aktuelle Strömung :engel
Carola (11.09.2008, 13:11): Original von Tranquillo
Dafür ist die Interpretation völlig indiskutabel - darüber hatte ich hier irgendwo schon etwas geschrieben...
Viele Grüsse Andreas
Weißt Du noch wo?
Gruß, Carola
Tranquillo (11.09.2008, 14:09): Original von Carola Weißt Du noch wo? Leider nicht - ich erinnere mich nur, dass ich - nachdem sich einige Stellen bei Berben doch sehr merkwürdig anhörten - die Noten herausgesucht und dann festgestellt habe, dass er an diesen Stellen schlicht und einfach falsch spielt.
Viele Grüsse Andreas
Rachmaninov (11.09.2008, 14:12): Original von Tranquillo Original von Carola Weißt Du noch wo? Leider nicht - ich erinnere mich nur, dass ich - nachdem sich einige Stellen bei Berben doch sehr merkwürdig anhörten - die Noten herausgesucht und dann festgestellt habe, dass er an diesen Stellen schlicht und einfach falsch spielt.
Prokofiev - Cinderella-Suite op. 87 für 2 Klaviere (Arrangiert von Mikhail Pletnev)
ab (11.09.2008, 18:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51J1KCJQVAL._SL500_AA240_.jpg
Leider kein gutes Album in dem Sinne, dass es durchgängig gelungen zusammenhängend wirken würde, sondern eher aneinandergereiht. Jedes Stück für sich ist dafür typisch Afanassiev-einzigartig.
Cosima (11.09.2008, 19:23): Original von ab die Frage ist nur: ab wann meint man hier "spätere Art"? Ich bin auch der Ansicht, dass die ganz späten Aufnahmen, wo er fast zu einer vergeistigten Deklination übergegangen ist, besser sind als das Geschwelle, etwa mit Barenboim oder Sawallisch in den 70ern.
Ich finde in den 80ern aber seinen Partner Hartmut Höll höchst unbefriedigend und auch Alfred Brendl nur bei Schumann überzeugend.
Richter war schon grandios! Bei den heiklen Wolf-Lieder ist er eine Klasse für sich.
Zusammen sind die beiden am besten womöglich bei: Die Schöne Magelone op. 33 von Brahms, Live aus Salzburg 1970 (Orfeo, gibts auch Studio bei der EMI)
Wen, wenn nicht DiFIDI, hätte sich denn Deiner Ansicht zufolge Richter in den 70ern als Partner aussuchen sollen!?
Hättest Du (oder sonst jemand, der sich berufen fühlt) nicht Lust, einen Fischer-Dieskau-Thread zu eröffnen? Für mich ist die ganze Gattung Liedgesang ziemliches Neuland, aber um diesen Sänger kommt man ja kaum drumherum. Zu der Schubert-Aufnahme mit Richter habe ich im Richter-Faden etwas geschrieben. Als Liedbegleiter ist Richter hier m.E. ein Traum! Die anderen Aufnahmen, bei denen Richter als Begleiter fungiert, habe ich bereits notiert. Brahms und Wolf würde ich schon gern bald hören - derzeit bin ich jedoch immer noch sehr von Schuberts Liedern fasziniert.
Deine Frage nach einem anderen Sänger aus den 70-ern kann ich nicht beantworten - ich kenne schlichtweg kaum andere Sänger... (was sich aber hoffentlich bald ändern wird!). Bei den Schubert-Liedern aus 1977 gefällt mir FiDi jedenfalls sehr gut, ich bin selber überrascht! Ich denke, um mich ihm zu nähern, beginne ich am besten mit den sehr frühen und dann den eher späten Aufnahmen.... (?). In der letzten Zeit sind einige frühe Aufnahmen bei Audite erschienen.
Heike (11.09.2008, 21:30): Im Radio (Kulturradio RBB)
Dmitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 4 c-Moll, op. 43 Aufnahme der BBC vom 9. September aus der Royal Albert Hall, London
Rachmaninov (11.09.2008, 21:37): Original von Hebre Im Radio (Kulturradio RBB)
Dmitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 4 c-Moll, op. 43 Aufnahme der BBC vom 9. September aus der Royal Albert Hall, London
Wer dirigiert?
Heike (11.09.2008, 21:41): Haitink
Rachmaninov (11.09.2008, 21:43): Original von Hebre Haitink
Danke. Kommt ja auch jetzt als Aufnahme. Ob von dem Konzert weiß ich nicht, aber höre mal gerade rein. Typisch für ihn, sauber ausgestalltet, aber nicht zu viele Ecken und Kanten. Die 4. haben schon andere mit mehr "Biss" dirigiert :cool
Rachmaninov (11.09.2008, 21:54): Original von Hebre Im Radio (Kulturradio RBB)
Dmitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 4 c-Moll, op. 43 Aufnahme der BBC vom 9. September aus der Royal Albert Hall, London
Denke berechtigter Applaus am Ende. Hat wohl dem Zuhörern recht gut gefallen!
Heike (11.09.2008, 21:58): Mir hats auch gefallen :-) allerdings mangelt es mir an Vergleichserfahrungen - aber die werden nachgeholt Unglaublich, dass so eine Sinfonie jahrelang ungespielt lag. Hebre
nikolaus (11.09.2008, 21:59): Original von Rachmaninov Original von Hebre Haitink
Danke. Kommt ja auch jetzt als Aufnahme. Ob von dem Konzert weiß ich nicht, aber höre mal gerade rein. Typisch für ihn, sauber ausgestalltet, aber nicht zu viele Ecken und Kanten. Die 4. haben schon andere mit mehr "Biss" dirigiert :cool
Denke ich auch. Fast schon etwas zu klangschön, wenn ihr versteht, was ich meine.
Vorher spielte Murray Perahia Mozart (KK ?), eine recht zähe Angelegenheit, so weit ich das bruchstückhaft im Auto mitbekommen habe.
Nikolaus, der auch dieses Prom-Konzert phasenweise gehört hat.
Still sitz ich an des Hügels Hang, Der Himmel ist so klar, Das Lüftchen spielt im grünen Tal. Wo ich beim ersten Frühlingsstrahl Einst, ach so glücklich war.
Das Lied ist so entzückend, Fischer-Dieskau hinreißend! Und was für eine Klavierbegleitung – zum Niederknien! Ich freue mich so über diese Aufnahme! :down
FiDi singt "Lüftchen" so, dass das Wort wie ein wirkliches Lüftchen klingt. Da sind überhaupt so viele wundervolle Details, die man auch nach mehrmaligem Hören noch nicht erfasst hat. Toll! (Oh je, ich werde wohl doch noch zur FiDi-Anhängerin...)
Gruß, Cosima (<-- im Schubert-Lied-Fieber)
Heike (11.09.2008, 22:04): Hallo Vorher spielte Murray Perahia Mozart (KK ?), Ja, das war Mozart, Klavierkonzert c-Moll KV 491
Da ich Mozart aber sowieso nicht besonders mag, hab ich auch nicht richtig zugehört. Perahia höre ich im Januar in Berlin mit Bach, Beethoven und Brahms (näheres weiß man noch nicht), ich hoffe, das wird spannender. Hebre
nikolaus (11.09.2008, 22:06): Danke für die Unterstützung :)
Rachmaninov (11.09.2008, 22:06): Original von nikolaus Original von Rachmaninov Original von Hebre Haitink
Danke. Kommt ja auch jetzt als Aufnahme. Ob von dem Konzert weiß ich nicht, aber höre mal gerade rein. Typisch für ihn, sauber ausgestalltet, aber nicht zu viele Ecken und Kanten. Die 4. haben schon andere mit mehr "Biss" dirigiert :cool
Denke ich auch. Fast schon etwas zu klangschön, wenn ihr versteht, was ich meine.
Ja, verstehe ich! Die volle Wirkung erlebt man bei dieser Sinfonie eh nur live!
Rachmaninov (11.09.2008, 22:14): Original von Rachmaninov gleich noch bei mir
So, mittlerweile das kurzfristig für die Radioübertragung unterbrochene Konzert weiter gehört. Schade, die Klangqualität machthier einiges kaputt.
Jetzt aus der gleichen Box.
Schumann - Symphonische Etüden
Dr. Schön (11.09.2008, 22:43): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WDN80CT8L._SL500_AA240_.jpg
Mal wieder überprüfen, was ich so alles im Regal habe. Gerade die Atmosphäre bei Falla habe ich, ob Mitropoulos expressivem Dirigat, positiv in Erinnerung.
daniel5993 (11.09.2008, 23:44): Original von Cosima
Deine Frage nach einem anderen Sänger aus den 70-ern kann ich nicht beantworten - ich kenne schlichtweg kaum andere Sänger... (was sich aber hoffentlich bald ändern wird!). Bei den Schubert-Liedern aus 1977 gefällt mir FiDi jedenfalls sehr gut, ich bin selber überrascht! Ich denke, um mich ihm zu nähern, beginne ich am besten mit den sehr frühen und dann den eher späten Aufnahmen.... (?). In der letzten Zeit sind einige frühe Aufnahmen bei Audite erschienen.
Gruß, Cosima
Hallo Cosima,
Schön zu hören, dass dir FiDi schon "etwas" gefällt :wink!(Du hattest es doch selbst nicht mehr für möglich gehalten!?) Für mich ist FiDi's Stimme einmalig, wunderschön, beruhigend und warm, einfach gesagt für mich bei "Liedern" die Traumstimme. So manch anderer konnte mich nicht überzeugen. FiDi? IMMER! Was ich von seiner Opernlaufbahn nicht immer meine.
Bei mir jetzt noch ein Neuankömmling, welcher mich (ebenfalls) auf Anhieb begeistern konnte.
Eine Neuerwerbung; ich wollte schon seit langem endlich Bruckners Streichquintett kennenlernen und werde es mir sicher öfters anhören, um Eindrücke und Verständnis zu vertiefen!
ab (12.09.2008, 09:07): Original von Cosima Ich denke, um mich ihm zu nähern, beginne ich am besten mit den sehr frühen und dann den eher späten Aufnahmen.... (?). In der letzten Zeit sind einige frühe Aufnahmen bei Audite erschienen.
Gruß, Cosima
Frühes, wohl überscheidend mit Audite aber billiger, gibts auch hier.
Spätes hier und da
Den gesamten EMI-Brahms, auch zusammen mit der Schönen Magelone mit Richter, aber Studio, gibts ebenfalls billig Da hat man auch gleich was vom fast schon mittleren. :wink
Jürgen (12.09.2008, 09:09): http://www.zweitausendeins.de/www_articles_images/small/180637.jpg
Coronation Anthem ›Let thy hand be strengthened‹ HWV 260 Coronation Anthem ›My heart is inditing‹ HWV 262 Coronation Anthem ›The king shall rejoice‹ HWV 261 Coronation Anthem ›Zadok the Priest‹ HWV 259
Holland Boys Choir Dutch Baroque Orchestra Sir David Willcocks, Dirigent Aufnahme: 1996
Das waren bislang weisse Flecken auf meiner Händel-Landkarte. Und fürs erste Hören gefallen mir diese Krönungshymnen sehr gut.
Zuvor hörte ich die Concerti a due chori. Die kenne ich allerdings unter Pinnock deutlich besser, die Hörner nicht so brav und glatt. Ich mag es lieber martialischer, an aufpeitschende Jagdhörner erinnernd.
Grüße Jürgen
ab (12.09.2008, 09:30): Albeniz Iberia mit Rena Kyriakou
Cosima (12.09.2008, 14:35): Original von ab Frühes, wohl überscheidend mit Audite aber billiger, gibts auch hier.
Spätes hier und da
Den gesamten EMI-Brahms, auch zusammen mit der Schönen Magelone mit Richter, aber Studio, gibts ebenfalls billig Da hat man auch gleich was vom fast schon mittleren. :wink
Lieber ab,
ganz herzlichen Dank für die sehr hilfreichen Hinweise! Die beiden Brilliant-Boxen sind fest vorgemerkt, ebenso die Documents-Aufnahmen. Die 6-CD-Box von Warner mit späten Aufnahmen behalte ich auf jeden Fall im Auge - sie ist allerdings für einen Spontankauf etwas teuer. :wink
Und dann möchte ich natürlich unbedingt die Einzel-Live-Aufnahmen mit Richter hören! Ich bin so begeistert von Fischer-Dieskaus Ausdrucks- und Gestaltungskraft (er setzt seine Stimme tatsächlich wie ein Instrument ein, das ist unglaublich :down ), dass ich sehr gespannt bin auf weitere Höreindrücke. Und Richter als Liedbegleiter... mir fehlen die Worte!
Was Audite angeht, da hoffe ich, dass das Label die erste "Müllerin" aus 1951 wieder veröffentlicht! Das wäre sehr schön!
Ich hätte nie geglaubt, dass mich Liedgesang so begeistern könnte! Von "Im Frühling" und all den anderen kleinen Kostbarkeiten habe ich mich gestern nur schwer losreißen können.
Herzliche Grüße, Cosima
Cosima (12.09.2008, 14:47): Original von daniel5993 Schön zu hören, dass dir FiDi schon "etwas" gefällt :wink!(Du hattest es doch selbst nicht mehr für möglich gehalten!?) Für mich ist FiDi's Stimme einmalig, wunderschön, beruhigend und warm, einfach gesagt für mich bei "Liedern" die Traumstimme. So manch anderer konnte mich nicht überzeugen. FiDi? IMMER! Was ich von seiner Opernlaufbahn nicht immer meine.
Lieber Daniel,
ich werde hoffentlich bald weitere Eindrücke von Fischer-Dieskau sammeln können! Die Hinweise von ab sind für den Einstieg sehr gut (und auch preisgünstig). Fischer-Dieskau als Opernsänger interessiert mich derzeit nicht, aber vielleicht werde ich in Sachen Oper eines Tages ein ähnliches zündendes Erlebnis haben wie bei den Liedern.
Heute Abend werde ich Frank Peter Zimmermann mit dem Sibelius-Violinkonzert hören, deshalb die obige CD nun zur Einstimmung... :)
ab (12.09.2008, 14:49): Original von Cosima
Ich hätte nie geglaubt, dass mich Liedgesang so begeistern könnte! Von "Im Frühling" und all den anderen kleinen Kostbarkeiten habe ich mich gestern nur schwer losreißen können.
Lieber spät, als gar nicht :engel
Mir scheint, kein einziges Instrument ist so unmittelbar berührend wie die menschliche Stimme. Einer der Nachteile: Man braucht wirklich Ruhe und Muse dazu. Der andere Nachteil: Die Ausdrucksmomente sind nur so gut, wie sie eine Sängerin oder ein Sänger auszudrücken versteht - und große Meister sind leider rar...
Rachmaninov (12.09.2008, 14:56): Original von ab Mir scheint, kein einziges Instrument ist so unmittelbar berührend wie die menschliche Stimme.
Vielleicht das Cello?
Cosima (12.09.2008, 15:00): Original von ab Lieber spät, als gar nicht :engel
Mir scheint, kein einziges Instrument ist so unmittelbar berührend wie die menschliche Stimme. Einer der Nachteile: Man braucht wirklich Ruhe und Muse dazu. Der andere Nachteil: Die Ausdrucksmomente sind nur so gut, wie sie eine Sängerin oder ein Sänger auszudrücken versteht - und große Meister sind leider rar...
Ja, bei diesem Dream-Team Fischer-Dieskau/Richter jedenfalls jagt ein Gänsehaut-Schauer den nächsten. Hier passt einfach alles zusammen! Und Fischer-Dieskaus Stimme ist tatsächlich ungeheuer berührend. Alleine mit dieser Aufnahme hat er sich als ganz großer Meister erwiesen und in mein Herz gesungen! :)
Ich freue mich so über dieses "Lieber spät, als gar nicht". :leb
Alun Francis / Deutsches Symphonie-Orchester Berlin 1993
Siebzig Minuten heftige, dissonanzenreiche Musik. In der ersten Hälfte dieser Symphonie herrscht pure unangenehme Kälte: - sägende Streicher in extremen Höhen, kurze blecherne Schlagwerktöne und pfeifende Bläser muten wie die Illustrierung eines starrenden, körperlichen Schmerzes an. Irgendwann in der Mitte schälen sich wieder faßbare Harmonien heraus: - verzweifelt und von dunklem Pathos, aber geradezu eine Wohltat im Vergleich zu der schmerzhaften Helle des Beginns. Das ganze Werk über taucht immer wieder eine strenge, repetative Marschrhythmik auf, die der bedrohlichen Stimmung das i-Tüpfelchen aufsetzt.
Nordolf (12.09.2008, 19:28): Weiter mit Allan Pettersson - nun die 7. Symphonie:
Gerd Albrecht / Philharmonisches Staatsorchester Hamburg 1991
Auch hier herrschen die düsteren, tragischen Klangfarben vor - nur hin und wieder gibt es gelöstere, friedliche Momente. Im Vergleich zur 9. Symphonie ist dieses Werk allerdings weitaus zugänglicher.
Max Reger: Fantasie über "Wachet auf, ruft uns die Stimme" op. 52 Nr. 2 Rosalinde Haas, Orgel
Carola (12.09.2008, 21:44): Hat gerade jemand das Zelenka/Fuchs - Konzert im Deutschlandradio gehört? Das war ganz große klasse! Selbst der Altus klang gut in meinen Ohren - obwohl es nicht Andreas Scholl war (sondern Matthias Lucht)
Deshalb geht es jetzt bei mir so ähnlich auf CD weiter - Lob und Klage in barocken Vertonungen.
Alun Francis / BBC Scottish Symphony Orchestra 1993
Diese hochexpressive Symphonie scheint unter Dauerspannung zu stehen: - die Tonsprache ist sehr unruhig und in dieser Unruhe doch irisierend, leuchtend.
cellodil (12.09.2008, 22:30): Zur "Sachertortn" im Backofen ein bisschen Mozart auf die Ohren...
cellodil (12.09.2008, 23:41): ... und weiter mit Mozart...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YhEQUGX3L._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart Lieder Barbara Bonney Geoffrey Parsons
1. An die Freude, KV53 (43b) 2. Rident la calma, KV152 (210a) 3. Oiseaux, si tous les ans, KV307 (284d) 4. Dans un bois solitair, KV308 (295b) 5. O Gotteslamm, KV343 (336c) 6. Komm, liebe Zither, KV351 (367b) 7. Sei du mein Trost, KV391 (340b) 8. Der Zauberer, KV472 9. Die Zufriedenheit, KV473 10. Das Veilchen, KV476 11. Lied der Freiheit, KV506 12. Die Verschweigung, KV518 13. Lied der Trennung, KV519 14. Als Luise die Briefe..., KV520 15. Abendempfindung an Laura, KV523 16. An Chloe, KV524 17. Das Traumbild, KV530 18. Sehnsucht nach dem Frühlinge, KV596 19. Der Frühling, KV597 20. Das Kinderspiel, KV598 21. Männer suchen stets zu naschen, KV433 (416c) 22. Un moto di gioia, KV579
Johann Baptist Vanhal (1739-1813) Symphonien, Vol. 4 (Naxos), beginnt mit einer frühen Symphonie in e-Moll; es folgen zwei schwungvolle, prächtig instrumentierte spätere Symphonien in C-Dur, von denen Haydn die zweite besonders geschätzt haben soll.
Cetay (inaktiv) (13.09.2008, 13:34): Nach einer Woche mit Rush - A Show of Hands jetzt mal wieder was Klassisches:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Iw5595PoL._SL500_AA240_.jpg Sally Beamish, Violakonzert No. 2, Tabea Zimmermann, Swedish CO, Ola Rudner
Der Amazon-Kundenrezensent schreibt: " Von vorne bis hinten kakophonisch, schlimmer als Mahler. Für erleuchtete Experten und Experimentierer mag das spannend sein. Darum gerade noch zwei Sterne." :J
Rudner ist mittlerweile Chef beim hiesigen Provinzorchester. Übermorgen spielt er mit Isabelle Faust und ich bin geschäftlich verhindert. :I
Bellini (13.09.2008, 14:15): So und ich höre gerde das http://de.youtube.com/watch?v=miLV0o4AhE4. Habe bis vor 4 Wochen noch nie den Namen Henry Gorecki gehört. Ein Glück, man lernt immer mal Leute kennen, die einem auf sowas wunderbares aufmerksam machen. Die Musik lässt einem den Gänseschauer über den Rücken laufen. Leider habe ich noch nicht die ganze Sinfonie. Ist aber bei Amazon bestellt und wird, sobald wieder auf Lager, geliefert. Oh man ist diese Musik (klar bei diesem Thema) traurig :I
So und dabei will ich mich jetzt eigentlich auf einen schönen Fussballnachmittag vorbereiten. Ein Knaller (hoffentlich so wie gestern Lautern gegen Pauli) BVB gegen Schalke. Natürlich in fröhlicher Runde mit lecker :beer
Hoffentlich hat das Verlinken geklappt: Ansonsten nochmal im Text Henry Gorecki Sinfonie Nr. 3 - Die Klagelieder oder Sorrowfulls Songs
Nun also die Brahms-Lieder mit Fischer-Dieskau, gerade läuft "Die schöne Magelone" mit Richter am Klavier. :W Auch sehr schöne Lieder, ich muss mich aber erst richtig einhören.
Eben erst erfuhr ich, dass Brilliant hier die alten EMI-Aufnahmen neu aufgelegt hat. Die EMI-Box ist immer noch für rund 50 Euro verfügbar.
Gruß, Cosima
Nordolf (14.09.2008, 14:24): Original von Nordolf Mystische Klänge aus Finnland:
Symphonie Nr. 7 "Angel of Light" Annunciations (Konzert für Orgel, Blechbläserquintett und Symphonisches Bläserorchester)
Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra 1995
Die viersätzige Symphonie Nr. 7 zieht in weitgespannten, schillernden, wohlklingenden Bögen ins Licht - einzig unterbrochen vom etwas agressiveren 2. Satz. Das Konzert wirkt ebenfalls recht mystisch, ist aber wesentlich zerrissener und kantiger (neben der Orgel und den Bläsern gibt es übrigens auch Schlagwerk).
Rachmaninov (14.09.2008, 15:18): angeregt durch "Nordolf".
Iwan Jewstafjewitsch Chandoschkin (Khandoshkin) (1747-1804) Virtuose Musik für Violien am Hofe Katharinas der Großen Anastasia Khitruk, Violine
Violinsonate Nr. 1 g-Moll Violinsonate Nr. 2 Es-Dur Violinsonate Nr. 3 D-Dur
(für Violine solo; jeweils dreisätzig) Gleichermaßen virtuose wie geistreiche und phantasievolle Stücke!
Auf dieser Naxos-CD sind auch sechs alte, von Chandoschkin bearbeitete russische Weisen für Violine und Viola (Dmitry Yakubovsky, das erste Lied) und Cello (Kyrill Yevtushenko, die übrigen fünf).
Cosima (14.09.2008, 22:15): Die Brahms-Lieder haben mir bis jetzt sehr gut gefallen, aber von Schubert komme ich überhaupt nicht mehr los! Diese CD ist grandios! "Fischerweise" ist auch so entzückend. Himmel, Fischer-Dieskau hatte eine Stimme, sie geht durch Mark und Bein... direkt ins Herz, in die Seele! :down Wo hatte ich bislang nur meine Ohren?
nach http://ecx.images-amazon.com/images/I/618VBBVSC4L._SL500_AA240_.gif Johannes Brahms (1833-1897) Sonaten für Violine und Klavier Nr. 1-3 Viktoria Mullova / Piotr Anderszewski
jetzt von dieser CD: http://ecx.images-amazon.com/images/I/419ZG9QY2YL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130 / Große Fuge B-Dur op. 133 Hagen Quartett
Poztupimi (15.09.2008, 17:28): Bei mir liegt jetzt ein Neuzugang von meinem letzten Besuch im Kulturkaufhaus im CD-Spieler:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0636943129722.jpg Antonio Vivaldi (1678-1741) Il Cimento dell'Armonia e dell'Inventione op. 8, Nr. 1 – 12 12 Konzert für Violine und Streichorchester Louis Kaufmann Concert Hall Chamber Orchestra & Henry Swoboda (1-4) (1947) Winterthur Symphony Orchestra & Clemens Dahinden (Nr. 5-12) (1950)
Allan Petterssons 13. Symphonie ist ein geradezu rastloses, nervöses Werk, in dem jeder Ton in Anspannung zu erklingen scheint. Hohe, "hysterische" Streicher, dissonantes Blech, Schlagwerk, pfeifende Holzbläser: - die Klänge haben etwas dunkel irisierendes, unruhig flackerndes. Zur Ruhe kommt diese Musik nur in wenigen Momenten. Diese fast "neoklassizistisch" anmutenden, kurzen Stellen werden immer wieder zu einer wilden Expressivität hochgetrieben. Wenn man überhaupt Vergleiche mit anderen Komponisten anstellen will, scheint mir nicht so sehr Schostakowitsch als vielmehr Arthur Honegger mit der 2. und 3. Symphonie passend.
Carola (15.09.2008, 18:27): Bei mir das Wohltemperierte mit Hewitt
die erscheint mir recht oft in deinem player zu laufen
Jahaaa, die Musik gefällt mir einfach... Es gibt wunderschöne lyrische Passagen, aber auch schroffe, mehr dramatische. Die Werke sind durchweg spannend, "dynamisch" und sprechen mich auch rhythmisch sehr an...
Poztupimi (15.09.2008, 20:07): Bei noch ein Schritt zurück in der Zeit mit diesem Neuzugang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Z2LrkVlmL._SL500_AA240_.jpg Tobias Hume (c. 1569 – 1645) The Spirit of Gambo Emma Kirkby / Labyrinto / Paolo Pandolfo
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (15.09.2008, 20:20): die Werke Aho's muss man sich in gewisser Weise "erarbeiten"
Callas, Stefano, Gobbi, Arie, Natali, Canali, Sarri, Maggio Musicale Fiorentino, Serafin
:) :) :)
Poztupimi (15.09.2008, 21:28): Brahms, lange nicht mehr gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41C19WE893L._SL500_AA240_.jpg Johannes Brahms (1833-1897) Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift für Soli, Chor und Orchester op. 45 Christiane Oelze, Gerald Finley / Chœur de la Chapelle Royale, Collegium Vocale Gent / Orchestre des Champs Elysées / Philippe Herreweghe
Isaac Albeniz : Suites Expagnoles Guillermo Gonzales, Klavier Naxos ,1997
Poztupimi (15.09.2008, 22:55): Ausklang mit Bach:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fLa1sBdOL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 3 C-Dur BWV 1009 Gavriel Lipkind
Guten Nacht, Wolgang
cellodil (16.09.2008, 06:22): Zum Start in einen wahrscheinlich langen Tag: SWR 2
Jules Massenet: 3 pièces de genre für Klavier op. 10 Aldo Ciccolini (Klavier)
Georges Bizet: "La Garde Montante" aus der Carmen-Suite Nr. 2 Orchestre symphonique de Montréal Leitung: Charles Dutoit
Heinrich Baermann: 1. Satz aus dem Quintett für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 3 Es-dur op. 23 Wolfgang Meyer Academy of St. Martin-in-the-Fields Leitung: Kenneth Sillito
Václav Pichl: 1. Satz aus der Sinfonie G-dur op. 1 Nr. 4 London Mozart Players Leitung: Matthias Bamert
Wolfgang Amadeus Mozart: 1. Satz aus der Violinsonate Es-dur KV 302 Anne-Sophie Mutter Lambert Orkis (Klavier)
Sebastián de Yradier: "La Paloma" Bob Hall (p)
Dmitrij Schostakowitsch: 3. Satz aus der Suite "Moskau-Tscherjomuschki" op. 105 Philadelphia Orchestra Leitung: Riccardo Chailly
Gaëtano Donizetti: Trio für Violine, Violoncello und Klavier "In casa Betti" Trio Animae
Felix Mendelssohn Bartholdy: "Ein Tanz von Rüpeln" aus "Ein Sommernachtstraum" op. 61 Chamber Orchestra of Europe Leitung: Nikolaus Harnoncourt
John Field: 3. Satz aus dem Klavierkonzert Nr. 5 C-dur Míceál O'Rourke London Mozart Players Leitung: Matthias Bamert
Franz Schubert: 4. Satz aus der Klaviersonate B-dur Leif Ove Andsnes (Klavier)
Christoph Schaffrath: Allegro assai Akademie für Alte Musik Berlin
Antonín Dvorák: 3. Satz aus dem Klavierquintett A-dur op. 81 András Schiff Panocha Quartett
Liebe Grüße
Sabine
Rachmaninov (16.09.2008, 06:23): Original von cellodil Zum Start in einen wahrscheinlich langen Tag: SWR 2
cellodil (16.09.2008, 06:26): Original von Rachmaninov Original von cellodil Zum Start in einen wahrscheinlich langen Tag: SWR 2
Tapfer sein!
:D
... I'll do my very best!
Herzliche Grüße an Dich Frühaufsteher (sogar am Wochenende, wie ich mit Schrecken feststellen musste!)
:hello Sabine
Rachmaninov (16.09.2008, 06:27): Original von cellodil Herzliche Grüße an Dich Frühaufsteher (sogar am Wochenende, wie ich mit Schrecken feststellen musste!)
:hello Sabine
Ist eher am Wochenende die Ausnahme :cool
cellodil (16.09.2008, 06:50): Original von Rachmaninov Original von cellodil Herzliche Grüße an Dich Frühaufsteher (sogar am Wochenende, wie ich mit Schrecken feststellen musste!)
:hello Sabine
Ist eher am Wochenende die Ausnahme :cool
Da bin ich aber beruhigt.
Hab' einen guten Tag!
Liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (16.09.2008, 08:50): Noch ein bisschen Lucia bevors zur Arbeit geht
Alles in allem meine liebste Einspielung der Bachschen Orgelwerke.
Gruß, Leif.
Poztupimi (16.09.2008, 12:12): Hallo zusammen,
während ich Unterlage für die Steuer sichte läuft diese CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/514RFNT0J2L._SL500_AA240_.jpg Voyage à Paris – Lieder von Poulenc, Hahn, Chausson, Chabrier, Fauré & Duparc Lynne Dawson, Sopran / Julius Drake, Piano
Cosima (16.09.2008, 16:48): Nachdem ich gestern auf youtube die ersten Teile der "Autumn Journey" (Film Bruno Monsaingeons über Fischer-Dieskau) gesehen habe, geht es nun weiter mit diesem wundervollen Sänger:
Poztupimi (16.09.2008, 17:10): Bevor ich später mal in meine neuesten Klavier-CDs reinhöre noch ein wenig Violine:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VYYKT27HL._SL500_AA240_.jpg George Dyson (1883-1964) Konzert für Violine und Orchester (1941) Lydia Mordkovitch / Richard Hickox / City of London Sinfonia
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (16.09.2008, 18:10): Dieser Neuzugang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418R9BVZDQL._SL500_AA240_.jpg Johannes Brahms (1833-1897) Sonate für Klavier Nr. 3 f-moll op. 5 Evgeny Kissin
Muß ich mich noch etwas reinhören, es will sich so keine spontane Freundschaft zwischen Brahms' Klaviersonate und mir einstellen.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (16.09.2008, 19:07): Teile eines weiteren Neuzuganges:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41F5FR75ANL._SL500_AA240_.jpg Robert Schumann (1810-1856) Symphonische Etüden op. 13 Mikhail Pletnev
Ich müßte meine anderen Aufnahmen (Aimard, Pollini, Schirmer) mal wieder hervorholen und vergleichen, aber zunächst steht diese auf dem Programm:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/314100RN52L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Klavier Nr. 5 c-moll op. 10 Nr. 1 András Schiff
Es ist zum Weinen schön, wie Fischer-Dieskau 1951 z.B. "Leise flehen meine Lieder" gesungen hat. Sehr natürlich und innig, aber auch schon sehr ausdrucksvoll. :down Überhaupt ist es ungemein spannend zu hören, wie Stimme und Ausdruck sich im Laufe der Jahre verändert haben. Was für eine Entdeckung!!!
Florent Schmitts "Antoine et Cleopatre"-Suiten sowie "Tristesse du Pan" und "Le Tragique Chevauchee".
Die üppige, aber häufig (vor allem im Blech) sehr kantige oder gar wilde Spätestromantik des Franzosen orientiert sich weniger an der Musiktradition des eigenen Landes als vielmehr an Wagner, Strauss und Respighi.
Poztupimi (16.09.2008, 20:25): Bei mir läuft jetzt das Radio, Deutschlandradio Kultur (Live-Übertragung aus Bremen):
Joseph Haydn (1732-1809) Te Deum für Nikolaus Esterhazy Missa Sanctae Caeciliae C-Dur "Cäcilienmesse" Hob. XXII: 5, für Soli, Chor und Orchester Anna-Kristiina Kaappola, Marianne Beate Kielland, Jan Kobow, Harry van der Kamp / Chor und Orchester "Anima Eterna" / Jos van Immerseel
(Das Hauptwerk des Abends ist in meiner DB als "Missa Cellensis in honorem Beatissimae Virginis Mariae für Soli, Chor und Orchester C-Dur, Hob. XXII: 5 – Cäcilienmesse" eingetragen, muß ich wohl mal überprüfen, was ich da geschrieben habe ?( )
Grüße, Wolfgang
Cosima (16.09.2008, 20:48): Jetzt Brahms - Lieder mit Fischer-Dieskau und Richter (Salzburg 1970). Phantastisch!
Im Booklet las ich eben, dass auch Pollini als Fischer-Dieskaus Begleiter fungierte. :B Weiß jemand, ob es eine Aufnahme mit den beiden Künstlern gibt? Ich konnte nichts finden.
Poztupimi (16.09.2008, 21:06): Original von Cosima
Im Booklet las ich eben, dass auch Pollini als Fischer-Dieskaus Begleiter fungierte. :B Weiß jemand, ob es eine Aufnahme mit den beiden Künstlern gibt? Ich konnte nichts finden.
Gruß, Cosima
Liebe Cosima,
ich habe auf die Schnelle dies gefunden und passend dazu noch das (etwas weiter unten auf der Seite).
Grüße, Wolfgang
Cosima (16.09.2008, 21:27): Original von Poztupimi ich habe auf die Schnelle dies gefunden und passend dazu noch das (etwas weiter unten auf der Seite).
Lieber Wolfgang,
:thanks ! Es gibt also sogar eine Aufnahme der gemeinsamen "Winterreise". Die Kritiken sind interessant, immerhin äußerst sich sogar Joachim Kaiser positiv und schreibt, dass er am "Schluß tief erschüttert war". Würde ich gerne mal hören.
Gruß, Cosima
Poztupimi (16.09.2008, 21:41): Original von Poztupimi Bei mir läuft jetzt das Radio, Deutschlandradio Kultur (Live-Übertragung aus Bremen):
Joseph Haydn (1732-1809) Te Deum für Nikolaus Esterhazy Missa Sanctae Caeciliae C-Dur "Cäcilienmesse" Hob. XXII: 5, für Soli, Chor und Orchester Anna-Kristiina Kaappola, Marianne Beate Kielland, Jan Kobow, Harry van der Kamp / Chor und Orchester "Anima Eterna" / Jos van Immerseel
(Das Hauptwerk des Abends ist in meiner DB als "Missa Cellensis in honorem Beatissimae Virginis Mariae für Soli, Chor und Orchester C-Dur, Hob. XXII: 5 – Cäcilienmesse" eingetragen, muß ich wohl mal überprüfen, was ich da geschrieben habe ?( )
Grüße, Wolfgang
Auch wenn der Applaus laut Moderator "gewaltig" und "verdient" war, mir hat das Solisten-Quartett in Teilen nicht sonderlich gut gefallen. Eine für mein Empfinden viel zu sehr tremolierende Sopranistin, ein blasser Baß, den bei den tiefen Tönen die Kraft verließ, Altistin und Tenor eher farblos. ?(
Poztupimi (16.09.2008, 21:45): Nach Haydn aus dem Radio jetzt wieder Beethoven von CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/314100RN52L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Klavier Nr. 8 c-moll op. 13 "Pathétique" András Schiff
Poztupimi (16.09.2008, 22:19): Zur Abwechslung und da ich sie gerade zum Nachschauen aus dem Regal geholt habe:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/412V45WBQKL._SL500_AA240_.jpg Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) Stabat Mater per soprano, contralto, archi e continuo Margaret Marshall, Sopran & Lucia Valentini Terrani, Alt Leslie Pearson, Orgel / London Symphony Orchestra / Claudio Abbado
Fröhliches Tremolieren :ignore
Grüße, Wolfgang
Carola (16.09.2008, 22:31): Bei mir Schütz, Schwanengesang
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41X2RDBVZML._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff Elisabeth Schwarzkopf / Radio-Symphonie-Orchester Berlin / George Szell
Ich weiß nicht, ob einige Phrasen, die Strauss komponiert hat, so wie er dies getan hat, nicht auf einem Atembogen zu singen sind, aber kaum eine Sängerin, die ich bisher gehört habe, die sich nicht einige Freiheiten in Form zusätzlicher Textsilben und damit zusätzlicher Atempausen nimmt. Schwarzkopf ist da in dieser Aufnahme keine Ausnahme.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (16.09.2008, 23:55): Als Letztes heute:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WWDSYFBZL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007 Hidemi Suzuki
Gute Nacht, Wolfgang
cellodil (17.09.2008, 06:47): Aufwachen mit Milchkaffee und SWR 2...
Mel Bonis: 4. Satz aus dem Klavierquartett Nr. 1 B-dur op. 69 Mozart Piano Quartet
Gioacchino Rossini: Ouvertüre zu "Die Italienerin in Algier" Orchestra of the 18th Century Leitung: Frans Brüggen
Johann Sebastian Bach: 3. Satz aus dem Konzert für Oboe d'amore, Streicher und Basso continuo A-dur BWV 1055 a Marcel Ponseele Il Gardellino
Wolfgang Amadeus Mozart: 3. Satz aus der Serenade B-dur KV 361 Berliner Philharmonisches Bläserensemble
Max Bruch: Allegro vivace, ma non troppo op. 83 Budapester Klaviertrio
Jacques Ibert: Entr'acte Friedemann Eichhorn (Violine) Thomas Müller-Pering (Gitarre)
Jean Françaix: 2 exotische Tänze Jürgen Demmler (Altsaxophon) Peter Grabinger (Piano)
Johann Adolph Scheibe: Sinfonia à 4 B-dur Concerto Copenhagen Leitung: Andrew Manze
Euch allen einen guten Start in den Tag und liebe Grüße
Goldberg-Variationen Gustav Leonhardt, Cembalo (Aufnahme von 1964)
Tranquillo (17.09.2008, 08:53): C. P. E. Bach: Flötensonaten Barthold Kuijken, Traversflöte Bob van Asperen, Cembalo
(Sony Vivarte, Cover habe ich nicht gefunden - ist wohl schon länger nicht mehr lieferbar)
Poztupimi (17.09.2008, 09:31): Original von Rachmaninov Original von Poztupimi Dieser Neuzugang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418R9BVZDQL._SL500_AA240_.jpg Johannes Brahms (1833-1897) Sonate für Klavier Nr. 3 f-moll op. 5 Evgeny Kissin
Muß ich mich noch etwas reinhören, es will sich so keine spontane Freundschaft zwischen Brahms' Klaviersonate und mir einstellen.
Grüße, Wolfgang
Hallo Wolfgang,
liegt es an der Sonate, oder überzeugt Dich Kissin's Spiel nicht. Derzeit bin ich sehr angetan von ihm und entdecke sein Spiel für mich :engel
Als ich das schrieb, war gerade der erste Satz durch. Die Folgesätze fand ich schon leichter zugänglich, wenn auch insgesamt doch eher spröde – was natürlich auch seinen Charme haben kann, vielleicht war ich nicht ganz in der Stimmung dafür. Allerdings ist noch eine weitere Hörrunde geplant, auch die übrigen Stücke sollen zu ihrem Recht kommen. Ich denke nicht, daß es an Kissins Spiel lag, ich hatte durchaus den Eindruck, das er die für meinen Eindruck teilweise starken Gegensätze des Stücks mal "zupackend", mal eher "intim" gut rüberbringt. Insgesamt sicher eine Erweiterung meines unterentwickelten Pianisten-Horizonts.
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (17.09.2008, 09:53): Original von Poztupimi Als ich das schrieb, war gerade der erste Satz durch. Die Folgesätze fand ich schon leichter zugänglich, wenn auch insgesamt doch eher spröde – was natürlich auch seinen Charme haben kann, vielleicht war ich nicht ganz in der Stimmung dafür. Allerdings ist noch eine weitere Hörrunde geplant, auch die übrigen Stücke sollen zu ihrem Recht kommen. Ich denke nicht, daß es an Kissins Spiel lag, ich hatte durchaus den Eindruck, das er die für meinen Eindruck teilweise starken Gegensätze des Stücks mal "zupackend", mal eher "intim" gut rüberbringt. Insgesamt sicher eine Erweiterung meines unterentwickelten Pianisten-Horizonts.
Grüße, Wolfgang
@Wolfgang,
ich stelle immer wieder fest, dass es gewisse Musik gibt, die man sich erarbeiten muss, oder wie ein Kollege gestern meinte:"Beethoven Violinenkonzert kann man auch mal konsumieren, Schostakowitsch kann man nie bloß konsumieren"
ab (17.09.2008, 11:55): Debussy La mer in historischen Aufnahmen von Coppola über Toscanini bis Désormière im grandiosen Andante-Transfer :times10
Jürgen (17.09.2008, 12:41): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BY8F4TCGL._SL500_AA240_.jpg
Akt 1
Tranquillo (17.09.2008, 13:11): Da ich die Sendung gestern bei Deutschlandradio Kultur verpasst habe, nun Haydns Missa Sanctae Caeciliae in dieser Aufnahme:
Poztupimi (17.09.2008, 13:28): Original von Tranquillo Da ich die Sendung gestern bei Deutschlandradio Kultur verpasst habe, nun Haydns Missa Sanctae Caeciliae in dieser Aufnahme:
ich besitze von dieser Messe bisher keine Aufnahme, ich vermute mal, daß Deine Aufnahme der gestrigen Darbietung überlegen ist. Hat mir nur bedingt zugesagt.
Bei mir jetzt zur Steuererklärung Mozart:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZMEBBF0BL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Serenade Nr. 10 für Bläser B-Dur KV 361 "Gran Partita" Berliner Philharmonisches Bläserensemble
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (17.09.2008, 14:00): Original von Poztupimi
Bei mir jetzt zur Steuererklärung Mozart:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZMEBBF0BL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Serenade Nr. 10 für Bläser B-Dur KV 361 "Gran Partita" Berliner Philharmonisches Bläserensemble
Grüße, Wolfgang
Möge Deine finazielle Lage besser sein als die von Wolferl :rofl
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FUlLsL7CL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 & Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (17.09.2008, 14:44): Original von Rachmaninov Original von Poztupimi
Bei mir jetzt zur Steuererklärung Mozart:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZMEBBF0BL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Serenade Nr. 10 für Bläser B-Dur KV 361 "Gran Partita" Berliner Philharmonisches Bläserensemble
Grüße, Wolfgang
Möge Deine finazielle Lage besser sein als die von Wolferl :rofl
Wenn die CD-Käufe weiter so günstig sind wie obiger und das FA mal wieder was zurückzahlt, besteht Hoffnung :D
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (17.09.2008, 14:47): Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5028421999975.jpg
Mendelssohn: Magnificat Chamber Choir of Europe, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Nicol Matt
Eine wie ich finde sehr lohnenswerte Box!
Grüße, Wolfgang
Tranquillo (17.09.2008, 14:52): Original von Poztupimi Original von Tranquillo http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5028421999975.jpg
Mendelssohn: Magnificat Chamber Choir of Europe, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Nicol Matt
Eine wie ich finde sehr lohnenswerte Box! :beer
Jetzt aus dieser Box die Kirchenmusik op. 23 Nr. 1 "Aus tiefer Not schrei ich zu dir" - Bachs Einfluss auf Mendelssohn ist hier nicht zu überhören...
ab (17.09.2008, 18:06): vor dem Konzert heute Abend mit Streichquartetten von Alberto Posadas, Peter Ruzicka und Chaya Czernowin noch rasch etwas "schönes", womöglich ebenso modernes?
Werner Güra / Christoph Berner - Schubert "Schwanengesang"
Güras Stimme höre ich gern - sie klingt natürlich, angenehm und hell. Er singt deutlich und ist sensibel und eher zurückhaltend im Ausdruck. Auch an der Klavierbegleitung habe ich nichts zu beanstanden. Alles soweit sehr schön.... Trotzdem: Nach Fischer-Dieskau und dem Erdbeben, das er schon als 26-jähriger Sänger auszulösen imstande war, kommt mir dies alles ein wenig wie ein laues Lüftchen vor. Ich fürchte, ich bin für alle anderen Sänger nun verdorben.
Eine schöne und treffende Formulierung aus dem Booklet, mit der die "Schwanengesang"-Lieder charakterisiert werden: "Die Schubertsche Anmut tanzt am Rande des Abgrunds."
daniel5993 (17.09.2008, 19:33): Eben gehört: Strauss Walzer mit Karajan http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944557022.jpg
und: Strauss mit Boskovsky (anderes Cover) http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944347326.jpg
Jetzt läuft gerade: Lucia di Lammermoor http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356643826.jpg
AKT 2
Grüße Daniel
nikolaus (17.09.2008, 20:11): Original von Poztupimi Briefkastenfund :rofl
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FUlLsL7CL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 & Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Grüße, Wolfgang
Was muss ich tun, um so etwas auch mal im Briefkasten zu finden? ?( :wink
Vier Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert - Fischer-Dieskau, Berliner Philharmoniker, Karl Böhm (1964)
Die CD hatte ich einst wegen der 1. Mahler-Sinfonie angeschafft, weil Ozawa den "Blumine"-Satz spielen lässt. Bis heute hatte ich die Rückert-Lieder noch nie gehört. :B Auch so eine unentdeckte Perle in meinem Regal.
Gruß, Cosima
Poztupimi (17.09.2008, 21:00): Original von nikolaus Original von Poztupimi Briefkastenfund :rofl
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FUlLsL7CL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 & Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi
Grüße, Wolfgang
Was muss ich tun, um so etwas auch mal im Briefkasten zu finden? ?( :wink
Und, wie gefällt's?
Gruß, Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
Kontostand ignorieren und Bestellung abschicken :D
Also die anderen haben mich beim ersten Hören noch etwas stärker "angesprungen", ich muß aber zugeben, ich habe heute nebenher quer durch die ganze Wohnung Papierkram sortiert und an meiner Steuererklärung gebastelt, da hat die Konzentration für Beethoven etwas drunter gelitten. Wie ist Dein Eindruck, Du hast sie doch auch schon gehört?
Grüße, Wolfgang
cellodil (17.09.2008, 21:16): ... weil in meinen echten und virtuellen Briefkästen gerade nur Arbeit eintrudelt... ( :A )... jetzt ein bisschen Trost zum Schreiben:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4156FYNPN9L._SS500_.jpg Cello Sonaten: Debussy, Franck, Poulenc Daniel Müller-Schott Robert Kulek
... Euch allen einen schönen Abend und liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (17.09.2008, 21:20): Original von cellodil ... weil in meinen echten und virtuellen Briefkästen gerade nur Arbeit eintrudelt... ( :A )... jetzt ein bisschen Trost zum Schreiben:
Liebe Sabine,
dann wünsche ich Dir starke Nerven und gutes Gelingen!
Bei mir läuft jetzt diese:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51tX%2BRwvKVL._SL500_AA240_.jpg The Book of Madrigals Amarcord
:times10 (sagte ich das schon?)
Grüße, Wolfgang
nikolaus (17.09.2008, 22:12): Original von Poztupimi
Also die anderen haben mich beim ersten Hören noch etwas stärker "angesprungen", ich muß aber zugeben, ich habe heute nebenher quer durch die ganze Wohnung Papierkram sortiert und an meiner Steuererklärung gebastelt, da hat die Konzentration für Beethoven etwas drunter gelitten. Wie ist Dein Eindruck, Du hast sie doch auch schon gehört?
Grüße, Wolfgang
Mir geht es ähnlich wie Dir. Ich glaube, es liegt in erster Linie daran, daß man Järvis Beethoven-Stil jetzt schon kennt. Hört man genau hin, so bemerkt man wie schon in den anderen Sinfonien überraschende Akzente, die einfach Spaß machen. Nach wie vor bewundere ich seine vorwärtsdrängende Dynamik, die niemals hektisch wirkt. Beim letzten Satz der 5. hätte ich allerdings noch mehr "Power" bei ihm erwartet, wobei trotzdem energetischer ist als manch anderer. Die 1. ist mir zwar nicht so geläufig, gefällt mir bei ihm aber auch überaus gut.
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (17.09.2008, 22:13): Original von cellodil ... weil in meinen echten und virtuellen Briefkästen gerade nur Arbeit eintrudelt... ( :A )... jetzt ein bisschen Trost zum Schreiben:
... Euch allen einen schönen Abend und liebe Grüße
Sabine
Ich fühle mit Dir!
GBLG vom Nikolaus :hello
nikolaus (17.09.2008, 22:14): Hiermit ziehe ich mich für heute in meine Gemächer zurück:
Piano Concerto No. 3 ‘Gift Of Dreams’ Autumn Gardens
Piano: Vladimir Ashkenazy Vladimir Ashkenazy / Helsinki Philharmonic Orchestra 1999
nikolaus (17.09.2008, 22:30): Original von cellodil Die Drogen werden halt stärker. Habe mich von 72 auf 85 % Kakaoanteil in der Bitterschokolade hoch- (oder doch runter-?) gearbeitet... :wink
Bei 100% musst Du aber aufpassen, ich wäre mal fast dran erstickt, sie blieb mir einfach im Hals stecken. Ich empfehle: - als Neutralisation das eine oder andere Stück weisse Schokolade dazwischen (es gibt sehr leckere mit Pistazien o. Safran) - alternativ die Aufnahme in Form einer heissen Schokolade (verstärkt die Ausschüttung der Endorphine...) - zu Risiken u. Nebenwirkungen frag Deinen Arzt oder Apotheker - ... oder den Schokoladenhändler deines Vertrauens - ... oder - bei Obi?
cellodil (17.09.2008, 22:38): Original von nikolaus Original von cellodil Die Drogen werden halt stärker. Habe mich von 72 auf 85 % Kakaoanteil in der Bitterschokolade hoch- (oder doch runter-?) gearbeitet... :wink
Bei 100% musst Du aber aufpassen, ich wäre mal fast dran erstickt, sie blieb mir einfach im Hals stecken.
... diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Schmeckt auch eher, als wenn man Kakaopulver löffeln würde...
Original von nikolaus Ich empfehle: - als Neutralisation das eine oder andere Stück weisse Schokolade dazwischen (es gibt sehr leckere mit Pistazien o. Safran)
Safran? Das klingt interessant. Ich kenne nur welche mit Lavendel oder Vanille. Lavendel schmeckt aber ein bisschen nach Kleiderschrank...
Original von nikolaus - alternativ die Aufnahme in Form einer heissen Schokolade (verstärkt die Ausschüttung der Endorphine...)
... das empfiehlt sich bei der Kälte (Bodenfrost!!!!) wahrscheinlich sowieso...
Original von nikolaus Ich merke schon: ich bin bettreif.
Wünsche Dir eine gute Nacht und angenehme Träume... Bei mir wird's leider noch ein bisschen dauern (seufz!).
cellodil (18.09.2008, 08:23): Nach dem Satz aus dem Mozart-Konzert im Radio brendele ich mich weiter in den Tag
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KWPGAEE4L._SS500_.jpg Alfred Brendel spielt Haydn & Mozart
Liebe Grüße
Sabine
Tranquillo (18.09.2008, 08:35): Original von cellodil Die Drogen werden halt stärker. Habe mich von 72 auf 85 % Kakaoanteil in der Bitterschokolade hoch- (oder doch runter-?) gearbeitet... :wink Bei auftretender bleierner Müdigkeit ist diese Sorte hilfreich - der Kakaoanteil ist zwar etwas geringer, aber dafür macht sie munter :D
Orchestersuite Nr. 1 C-dur mit The English Concert, Pinnock
Euch allen einen schönen und halbwegs stressfreien Tag!
Viele Grüsse Andreas
ab (18.09.2008, 10:01): Gleich hier im Radio:
Alte Musik im Konzert. Concerto Copenhagen, Leitung: Lars Ulrik Mortensen; Anne Sofie von Otter, Mezzosopran. J. S. Bach: Sinfonia aus "Geist und Seele wird verwirret", BWV 35; Widerstehe doch der Sünde, BWV 54; Kommt, ihr angefochtnen Sünder, BWV 30; Sinfonia aus Der Herr denket an uns, BWV 196; Wenn des Kreuzes Bitterkeiten, BWV 99; Öffne dich mein ganzes Herze, BWV 61; Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut, BWV 117; Erbarme dich aus der Matthäus-Passion, BWV 244; Sinfonia aus Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen, BWV 12; Agnus Dei aus der Messe h-Moll, BWV 232; Liebster Gott, wann werd ich sterben, BWV 8 (Aufgenommen am 26. Juni in der Garrison-Kirche in Kopenhagen).
cellodil (18.09.2008, 11:14): Original von Tranquillo Original von cellodil Die Drogen werden halt stärker. Habe mich von 72 auf 85 % Kakaoanteil in der Bitterschokolade hoch- (oder doch runter-?) gearbeitet... :wink Bei auftretender bleierner Müdigkeit ist diese Sorte hilfreich - der Kakaoanteil ist zwar etwas geringer, aber dafür macht sie munter :D
... das war die Droge der Wahl in meiner Jugend! Meinst Du, dass vielleicht auch 85% Bitterschokolade und Espresso (Klinikpackung!) geht?
Original von Tranquillo Bei mir heute morgen wieder Bach in der Bahn
... das hört sich fast an, als wenn das ein CD-Titel aus dieser gewissen Serie wäre... :rofl
... bei mir wäre dann jetzt eher "Gähnen mit Grieg" oder "Ärgern mit Elgar" oder "Müde mit Mendelssohn" angesagt, aber ich bleibe bei oben genanntem "Rackern mit Romberg"...
Liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (18.09.2008, 11:22): Original von cellodil Nach dem Satz aus dem Mozart-Konzert im Radio brendele ich mich weiter in den Tag
Tranquillo (18.09.2008, 14:06): Original von cellodil ... das war die Droge der Wahl in meiner Jugend! Meinst Du, dass vielleicht auch 85% Bitterschokolade und Espresso (Klinikpackung!) geht? Statt Espresso Cola mit Pulverkaffee - davon wird man garantiert wach. Das ist allerdings nichts für Leute mit empfindlichem Magen und labilem Kreislauf :D
Original von Tranquillo Bei mir heute morgen wieder Bach in der Bahn
... das hört sich fast an, als wenn das ein CD-Titel aus dieser gewissen Serie wäre... :rofl
... bei mir wäre dann jetzt eher "Gähnen mit Grieg" oder "Ärgern mit Elgar" oder "Müde mit Mendelssohn" angesagt, aber ich bleibe bei oben genanntem "Rackern mit Romberg"... Zur Bahnfahrt morgens würde auch passen: "Dösen mit Dvorak", "Schnarchen mit Schubert", "Pennen mit Penderecki", "Warten mit Wagner" (wenn die Bahn mal wieder "ausserplanmässig" irgendwo in der Prärie stehenbleibt und keiner weiss, warum), "Aus-dem-Fenster-gucken mit Atterberg", "Hinsetzen mit Hindemith" (wenn ein Sitzplatz frei ist), "Stehen mit Strauss" (wenn kein Sitzplatz frei ist), "Geschoben-werden mit Gounod" (beim Aussteigen)...
Blockflötenkonzerte von Telemann, Heinichen, Marcello und Schickhardt Amsterdam Loeki Stardust Quartet, Academy of Ancient Music, Hogwood
Schickhardt wird auf dem Cover nicht erwähnt - ein eher unbekannter Komponist des Barock, der u. a. sechs "Concerti" für vier Altblockflöten und Basso continuo komponiert hat, die bei Blockflötenensembles sehr beliebt sind.
Carola (18.09.2008, 15:50): Original von Tranquillo
Original von Tranquillo Bei mir heute morgen wieder Bach in der Bahn
... das hört sich fast an, als wenn das ein CD-Titel aus dieser gewissen Serie wäre... :rofl
... bei mir wäre dann jetzt eher "Gähnen mit Grieg" oder "Ärgern mit Elgar" oder "Müde mit Mendelssohn" angesagt, aber ich bleibe bei oben genanntem "Rackern mit Romberg"... Zur Bahnfahrt morgens würde auch passen: "Dösen mit Dvorak", "Schnarchen mit Schubert", "Pennen mit Penderecki", "Warten mit Wagner" (wenn die Bahn mal wieder "ausserplanmässig" irgendwo in der Prärie stehenbleibt und keiner weiss, warum), "Aus-dem-Fenster-gucken mit Atterberg", "Hinsetzen mit Hindemith" (wenn ein Sitzplatz frei ist), "Stehen mit Strauss" (wenn kein Sitzplatz frei ist), "Geschoben-werden mit Gounod" (beim Aussteigen)...
:J Ihr seid ja wirklich köstlich!
Ich hätte noch "Maulen mit Mozart" und "Klettern mit Berg" anzubieten - na gut, passt nicht so ganz...
Sopran: Eva Jenisova / Alt: Dagmar Peckova / Tenor: Valdimir Dolezal / Bass: Peter Mikulas Ondrej Lenard / Slovak Philharmonic Orchestra / Slovak Radio Symphony Orchestra Slovak Philharmonic Choir Slovak Opera Chorus Slovak Folk Ensemble Chorus Lucnica Chorus Bratislava City Choir Bratislava Children’s Choir Youth Echo Choir 1989
Die Besetzungsliste spricht für sich - ebenso wie die sehr eigenständige Klangsprache von Havergal Brian. Die zwischen 1919 bis 1927 geschriebene Faust/Kathedralen-Symphonie stellt ein gewaltiges Klangopus dar, das einen Bogen von der Vokalmusik des Mittelalters bis zu den herben Ausbrüchen des 20. Jahrhunderts schlägt.
Walter (18.09.2008, 18:48): Aus meiner neuen Box :leb
Wie Fischer-Dieskau Stimmfärbung und Ausdruck dem jeweiligen Text anzupassen vermag, das ist schlichtweg atemberaubend! :down Nach dem Lied „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ muss man erst einmal schlucken und sich wieder auf die reale Welt besinnen, so eindringlich und entrückt singt und gestaltet er hier die Worte, den Gehalt des Gedichtes. Gigantisch!
Erst die Lieder von Schubert, Schumann, Brahms… jetzt noch Mahler. Ich weiß gar nicht mehr, worüber ich mich zuerst freuen soll!
Gruß, Cosima
cellodil (18.09.2008, 19:19): Original von Carola Original von Tranquillo Zur Bahnfahrt morgens würde auch passen: "Dösen mit Dvorak", "Schnarchen mit Schubert", "Pennen mit Penderecki", "Warten mit Wagner" (wenn die Bahn mal wieder "ausserplanmässig" irgendwo in der Prärie stehenbleibt und keiner weiss, warum), "Aus-dem-Fenster-gucken mit Atterberg", "Hinsetzen mit Hindemith" (wenn ein Sitzplatz frei ist), "Stehen mit Strauss" (wenn kein Sitzplatz frei ist), "Geschoben-werden mit Gounod" (beim Aussteigen)...
:J Ihr seid ja wirklich köstlich!
Ich hätte noch "Maulen mit Mozart" und "Klettern mit Berg" anzubieten - na gut, passt nicht so ganz...
Gruß, Carola
... ich finde, dass "Klettern mit Berg" schon was hat, wenn es auch nicht alliteriert...
Ich bin zum Klettern jetzt definitiv zu müde, deshalb: "Schnarchen mit Schubert"
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nFnSe7UGL._SS500_.jpg Schumann und Schubert Antonio Meneses Gérard Wyss
... und später dann vielleicht noch "Tranen mit Tavener", wenn's nicht gleich "Träumen mit Tavener" wird...
Euch herzliche Grüße
Sabine
Cosima (18.09.2008, 19:54): Das muss heute auch noch einmal sein:
"Abschied" ist zu schön! :leb Insgesamt für die CD: :times10
Tranquillo (18.09.2008, 19:58): Original von cellodil Ich bin zum Klettern jetzt definitiv zu müde, deshalb: "Schnarchen mit Schubert" Bei mir jetzt Lesen im Forum mit Louis Ferdinand Prinz von Preussen, das alliteriert hervorragend :D
Sämtliche (überlieferten) Orgelwerke von Vincent Lübeck (1654-1740) Friedhelm Flamme an der Treutmann-Orgel der Stiftskirche St. Georg in Grauhof/Goslar:
Levins Aufnahme ist eigentlich ganz nett, ist aber im Wechsel mit drei unterschiedlichen Instrumenten eingespielt worden. Einem Cembalo, einer Orgel und einem Clavichord. Und das Letztere klingt ganz grausam. Schaut hier und hört Präludium d-moll (Track 11).
Neu eingetroffen. Bereits gehört: Nr. 1 & 6 & 9. Urteil: Ich kann die Vergleiche von Bruckner-Interpretationen getrost abschliessen. Es hat schon seinen Grund, dass sich manche Aufnahmen über Jahrzehnte als "Referenz" halten, obwohl uns obergescheite Musikakademiker weismachen wollen, dass man heute alles viel besser weiß. Hier stimmt für mich einfach alles, ohne dass ich das begründen könnte. Eine Charakterisierung á la voller und warmer Orchsterklang, gemäßigte bis breite Tempi, große Spannungsbögen, klassisch orientiert, etc. trifft nicht das Wesentliche. Im Begleittext erklärt Jochum detailliert viele Entscheidungen zu Tempo, Dynamik und Klangbalance. So etwas würde ich gern öfters lesen! Man kann erkennen, dass bei Jochum alles bis ins Kleinste und ins Größte schlüssig durchdacht ist. Aber letzlich braucht es diese Erklärungen nicht. Hier greift der berümte Mozart-Spruch: " hie und da - können auch Kenner allein Satisfaktion erhalten - doch so - daß die Nichtkenner damit zufrieden sein müssen, ohne zu wissen warum."
:times10
Tranquillo (19.09.2008, 08:44): Heute morgen wieder "Bahnfahren mit Bach":
Dritter Teil der "Clavierübung" Gerhard Weinberger an der Treutmann-Orgel der Stiftskirche St. Georg in Grauhof bei Goslar
uhlmann (19.09.2008, 08:50): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/41W011NWJZL._SL500_AA240_.jpg
Neu eingetroffen. Bereits gehört: Nr. 1 & 6 & 9. Urteil: Ich kann die Vergleiche von Bruckner-Interpretationen getrost abschliessen. Es hat schon seinen Grund, dass sich manche Aufnahmen über Jahrzehnte als "Referenz" halten, obwohl uns obergescheite Musikakademiker weismachen wollen, dass man heute alles viel besser weiß. Hier stimmt für mich einfach alles, ohne dass ich das begründen könnte. Eine Charakterisierung á la voller und warmer Orchsterklang, gemäßigte bis breite Tempi, große Spannungsbögen, klassisch orientiert, etc. trifft nicht das Wesentliche. Im Begleittext erklärt Jochum detailliert viele Entscheidungen zu Tempo, Dynamik und Klangbalance. So etwas würde ich gern öfters lesen! Man kann erkennen, dass bei Jochum alles bis ins Kleinste und ins Größte schlüssig durchdacht ist. Aber letzlich braucht es diese Erklärungen nicht. Hier greift der berümte Mozart-Spruch: " hie und da - können auch Kenner allein Satisfaktion erhalten - doch so - daß die Nichtkenner damit zufrieden sein müssen, ohne zu wissen warum."
:times10
hallo dox,
vielleicht mags du hier oder hier was dazu schreiben. dann bin ich nicht immer der einzige, der jochums bruckner über den grünen klee lobt.
Cetay (inaktiv) (19.09.2008, 08:54):
hallo dox,
vielleicht mags du hier oder hier was dazu schreiben. dann bin ich nicht immer der einzige, der jochums bruckner über den grünen klee lobt.
Ja, das werde ich sicher noch machen, wenn ich mich tiefer eingehört habe.
Leider "spricht" auch Jordi Savall ab und an mit recht seltsamen Geräuschen dazwischen. Das war mir bei seiner Aufnahme von Bachs Gambensonaten schon unangenehm aufgefallen, aber hier ist es noch häufiger und fängt an, richtig störend zu werden.
cellodil (19.09.2008, 16:27): ... bei mir jetzt "Brüten mit Brahms"...
Brahms Doppelkonzert Isaac Stern Yo-Yo Ma Claudio Abbado Chicago Symphony Orchestra
... und dann hoffen, dass das Wochenende weniger chaotisch, arbeitsintensiv und grauenvoll sein wird als diese Woche...
Liebe Grüße und Euch allen einen guten Start ins Wochenende
Sabine
Cosima (19.09.2008, 16:31): Nachdem ich mir eben zum Wochenende den "Erlkönig" mit Fischer-Dieskau (und Gerald Moore) aus 1951 noch einmal angehört habe... (Kennt jemand die Aufnahme? Grandios, wie FiDi die verschiedenen Charaktere gesanglich herausarbeitet! :down Dabei war er erst 26 Jahre alt - unglaublich!)... nun Britten:
NDR-Symphonie Orchester Günter Wand Januar 1992, live
cellodil (19.09.2008, 19:21): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5201364714847.jpg
Der Soundtrack zum griechischen Elektra-Film von 1962 (Regie: M. Cacoyannis) - komponiert von Mikis Theodorakis.
Archaische, rituelle, repetative Klangbilder, in denen ungewöhnliche Instrumente ein exotisches Flair verbreiten...
Klingt interessant. Kennst Du auch den Film? Ist der sehenswert?
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (19.09.2008, 19:32): ... "Chillen mit Chaplin":
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414TV1V72VL._SS400_.jpg Gidon Kremer Le Cinema
Liebe Grüße
Sabine
Carola (19.09.2008, 19:47): Ich habe mir für heute Abend vorgenommen, alle meine Aufnahmen von Bachs Cellosuite c-moll, BWV 1011 anzuhören, die es auch in einer von Bach selbst erstellten Bearbeitung für Laute (BWV 995) gibt.
(Eigentlich wollte ich es mir verkneifen: Bügeln mit Bostakovich, Baikovsky und Bartha... :ignore)
Nikolaus.
Cosima (19.09.2008, 21:35): Ich hab' eine Brieftaub' in meinem Sold, Die ist gar ergeben und treu, Sie nimmt mir nie das Ziel zu kurz Und fliegt auch nie vorbei.
:) Fischer-Dieskau :)
(Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Ich komme nicht los von diesem begnadeten Sänger... :engel )
Gruß, Cosima
nikolaus (19.09.2008, 21:45): Original von Cosima
(Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Ich komme nicht los von diesem begnadeten Sänger... :engel )
Gruß, Cosima
Ist doch schön!!
cellodil (19.09.2008, 22:41): Original von nikolaus
(Eigentlich wollte ich es mir verkneifen: Bügeln mit Bostakovich, Baikovsky und Bartha... :ignore)
:rofl
Ich habe bis gerade zum Relaxen und sämtliche Alliterationen ignorierend "wie Waldi" gespielt.
Dasfür jetzt noch Krimi - nicht mit Kriemhild, aber immerhin - mit Kancheli:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418HVKM1FXL._SS500_.jpg Giya Kancheli In l'Istesso Tempo Gidon Kremer Oleg Maisenberg Kremerata Baltica u.a.
NDR-Symphonie Orchester Günter Wand live, Januar 1992
Der Brucknerblitz hat bei mir eingeschlagen. Mir fliegen die Notenbündel nur so um die Ohren...... :down :down :down :down :down
Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende!
Grüße Daniel
daniel5993 (20.09.2008, 07:34): Original von Cosima (Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Ich komme nicht los von diesem begnadeten Sänger... :engel )
Indirekt angeregt durch Tranquillo höre ich mir gerade wieder mal seit langem Abels Sinfonia Concertante Es-Dur an (auf der CD - eine aus einer Dreierbox von jpc - sind auch andere schöne Stücke dieser Gattung von verschiedenen heute wenig bekannten Komponisten drauf).
@Tranquillo, Abels Klavierkonzerte Ich habe vorhin mal bei jpc kurz hineingehört - von Abel werde ich mir bei Gelegenheit einiges zulegen, die günstigen jpc-Preise sind verlockend! Ich hatte den Komponisten bisher kaum näher wahrgenommen. Kommt zwar, wie mir scheint, nicht ganz an andere "Kleinmeister" des 18. Jahrhunderts heran, ist aber doch zumindest gehobene Unterhaltung (oder wie würdest Du, Tranquillo, das sehen? An wen erinnert Dich die Musik am ehesten? Wohl J. C. Bach?)
Schöne Grüße, Sarastro
daniel5993 (20.09.2008, 14:54): Original von cellodil Original von daniel5993 Der Brucknerblitz hat bei mir eingeschlagen.
... und die Alliteritis auch :D - jedenfalls ein bisschen...
Hallo Sabine,
Ja, solche Anfälle kommen vor........bei mir! Und was ändert sich nicht alles, wenn man erstmal vom Blitz getroffen wurde :wink Die Nebenwirkungen hab ich mir nicht durchgelesen.
Grüße Daniel
Dr. Schön (20.09.2008, 15:14): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61S6RMWJKKL._SL500_AA240_.gif
Nordolf (20.09.2008, 15:14): Original von cellodil Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5201364714847.jpg
Der Soundtrack zum griechischen Elektra-Film von 1962 (Regie: M. Cacoyannis) - komponiert von Mikis Theodorakis.
Archaische, rituelle, repetative Klangbilder, in denen ungewöhnliche Instrumente ein exotisches Flair verbreiten...
Klingt interessant. Kennst Du auch den Film? Ist der sehenswert?
Liebe Grüße
Sabine
Hallo Sabine!
Ja, unbedingt - ich liebe den Film. Als Einheit habe ich ihn aber nur auf YouTube in griechischer Sprache gesehen. Allerdings gibt es dort auch einige zehnminütige Ausschnitte mit englischen Untertiteln. So z.B. diese beeindruckende Elektra-Orest-Wiedererkennungsszene...
Herzliche Grüsse! Jörg
Cosima (20.09.2008, 15:28): Friedrich Rückert (1788-1866)
Du bist die Ruh' Der Friede mild, Die Sehnsucht du Und was sie stillt.
Ich weihe dir Voll Lust und Schmerz Zur Wohnung hier Mein Aug' und Herz.
Kehr' ein bei mir, Und schließe du Still hinter dir Die Pforten zu.
Treib andern Schmerz Aus dieser Brust! Voll sei dies Herz Von deiner Lust.
Dies Augenzelt Von deinem Glanz Allein erhellt, O füll' es ganz.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/310EG14M23L._SL160_AA115_.jpg...Allein dieses "O füll' es ganz" ist zum Niederknien!
Gruß, Cosima :engel
cellodil (20.09.2008, 17:13): Original von daniel5993 Original von cellodil Original von daniel5993 Der Brucknerblitz hat bei mir eingeschlagen.
... und die Alliteritis auch :D - jedenfalls ein bisschen...
Hallo Sabine,
Ja, solche Anfälle kommen vor........bei mir! Und was ändert sich nicht alles, wenn man erstmal vom Blitz getroffen wurde :wink
Falls Du plötzlich komponieren musst, nach dem Blitzeinschlag, dann wende Dich vertrauensvoll an Oliver Sacks. Der kennt Leidensgenossen (vgl. Oliver Sacks, Der einarmige Pianist, worüber wir hier schon mal kurz geplauscht hatten)....
Herzliche Grüße
Sabine
cellodil (20.09.2008, 17:16): Original von Nordolf Original von cellodil Original von Nordolf Der Soundtrack zum griechischen Elektra-Film von 1962 (Regie: M. Cacoyannis) - komponiert von Mikis Theodorakis.
Archaische, rituelle, repetative Klangbilder, in denen ungewöhnliche Instrumente ein exotisches Flair verbreiten...
Klingt interessant. Kennst Du auch den Film? Ist der sehenswert?
Liebe Grüße
Sabine
Hallo Sabine!
Ja, unbedingt - ich liebe den Film. Als Einheit habe ich ihn aber nur auf YouTube in griechischer Sprache gesehen. Allerdings gibt es dort auch einige zehnminütige Ausschnitte mit englischen Untertiteln. So z.B. diese beeindruckende Elektra-Orest-Wiedererkennungsszene...
Herzliche Grüsse! Jörg
Lieber Jörg,
uuuups mit meinem Griechisch ist's leider nicht weit her... Aber wenn es Ausschnitte mit englischen Untertiteln gibt, dann vielleicht auch den ganzen Film... Werde mich mal in meiner Videothek kundig machen (die sind auf solche Fälle spezialisiert). Den von Dir verlinkten Ausschnitt finde ich sehr beeindruckend. Starke, sehr klare Bilder. Und schön klingt das Griechische ja schon...
Danke für Deine Einschätzung und den Link.
Liebe Grüße
Sabine
Tranquillo (20.09.2008, 19:23): Original von Sarastro Ich habe vorhin mal bei jpc kurz hineingehört - von Abel werde ich mir bei Gelegenheit einiges zulegen, die günstigen jpc-Preise sind verlockend! Ich hatte den Komponisten bisher kaum näher wahrgenommen. Kommt zwar, wie mir scheint, nicht ganz an andere "Kleinmeister" des 18. Jahrhunderts heran, ist aber doch zumindest gehobene Unterhaltung (oder wie würdest Du, Tranquillo, das sehen? An wen erinnert Dich die Musik am ehesten? Wohl J. C. Bach?) Lieber Sarastro,
natürlich könnte man Abel in die Schublade "Kleinmeister" und seine Musik in die Schublade "gehobene Unterhaltung" packen - aber dann müssten wir uns erst einmal verständigen, was überhaupt in diese Schubladen hineingehört und was nicht.
Abels Musik hat zweifellos eine gewisse Nähe zu der von Johann Christian Bach, was wenig verwunderlich ist, da die beiden in London zusammengearbeitet, gemeinsam Konzerte gestaltet und somit für dasselbe Publikum komponiert haben. Abel erreicht sicherlich nicht die kompositorische Höhe und Vielfalt von Bach, aber in den langsamen Sätzen entfaltet er mitunter Melodien von ausdrucksvoller Gesanglichkeit und berückender Schönheit, die nicht enden zu wollen scheinen - dergleichen sucht man bei Johann Christian vergeblich und wird eher bei dessen Bruder Carl Philipp Emanuel fündig. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit Abels Musik zu beschäftigen - sie ist sicher gefällig, aber niemals einfallslos.
Bei mir war heute nachmittag "Chillen mit Carl Philipp Emanuel" angesagt - erst Triosonaten, dann Cembalokonzerte:
Sarastro (20.09.2008, 22:31): Lieber Tranquillo, vielen Dank für Deine Stellungnahme, die mich dazu anregt, möglichst bald mehr von Abel zu hören! Das wird mir nicht schwer fallen, da ich ja sowieso eine Schwäche für die Musik dieser Zeit habe ... Den konventionellen Begriff "Kleinmeister" gebrauche ich bewußt stets nur mit Anführungszeichen, da mir diese Bezeichnung der Bedeutung vieler der betreffenden Meister und ihrer Werke nicht gerecht zu werden scheint. Ich glaube, wie ich aus Deinen Bemerkungen schließen darf, daß wir uns da ziemlich einig sind!
ENDLICH! Großer Schubert-Interpret zum kleinen Preis. Diese Aufnahmen stammen aus den 70er Jahren und sind zum :down :down :down
Cetay (inaktiv) (21.09.2008, 08:33): Total gerädert versuche ich mit Mozart in die Pötte zu kommen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JNJAPZSJL._SL500_AA240_.jpg Mozart; "Concertante" Paris 1778; Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
Jimi (21.09.2008, 09:34): Original von Dox Orkh Total gerädert versuche ich mit Mozart in die Pötte zu kommen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JNJAPZSJL._SL500_AA240_.jpg Mozart; "Concertante" Paris 1778; Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
Zufälle gibt's, ich habe bis eben zum Frühstück Mozart von dem gleichen Orchester+Dirigent gehört:
satie (21.09.2008, 09:36): Original von Dox Orkh Total gerädert versuche ich mit Mozart in die Pötte zu kommen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JNJAPZSJL._SL500_AA240_.jpg Mozart; "Concertante" Paris 1778; Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
Was hast Du denn die letzte Nacht wieder getrieben? http://www.smileygarden.de/smilie/Party/9.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/55.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/7.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/52.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/40.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/23.gif
Benjamin Britten Suites pour Violoncelle Seul Jean-Guihen Queyras
... habe gerade meine Queyras-Tage. Leider fallen mir dazu (zumindest geschrieben) nur unerfreuliche Alliterationen ein, deshalb lass' ich's lieber.
Euch allen einen schönen Sonntag und herzliche Grüße
Sabine
Cosima (21.09.2008, 12:35): Ich muss doch mal etwas anderes hören als nur FiDi, sonst bekomme ich am Ende noch Depressionen ob der Schubertschen Abgründe... :B. Deshalb nun Taschner und Gieseking:
daniel5993 (21.09.2008, 12:36): Original von Rachmaninov Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028948012183.jpg
Franz Schubert
Moments musicaux D. 780
Alfred Brendel, Klavier 1972
ENDLICH! Großer Schubert-Interpret zum kleinen Preis. Diese Aufnahmen stammen aus den 70er Jahren und sind zum :down :down :down
Wenn, dann würde ich mir eher seine frühe VOX Aufnahmen kaufen, die jetzt bei Brilliant erschienen sind. Werde ich abe rauch nicht bestellen :ignore
Armer Admin :ignore Die Vox-Aufnahmen sind in keinem Fall besser, jedenfalls bei Schubert, hab ich alle verglichen. Gut, dass du dir auch nicht die VOX-Aufnahmen zulegst, könntest ein schlechtes Bild von Brendel bekommen :D
Walter (21.09.2008, 17:37): Ich bin gerade beim Einlesen meiner Bestände in ITunes - dabei läuft gerade Repin und Berezovsky mit Prokofiev Violinensonate #1
Seine Live-Darbietung in Essen vor einigen Jahren gehört zu meinen absoluten Highlights.....
:down :down :down :down
Cetay (inaktiv) (21.09.2008, 17:56): Original von Satie Was hast Du denn die letzte Nacht wieder getrieben? http://www.smileygarden.de/smilie/Party/9.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/55.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/7.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/52.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/40.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/23.gif
:D
Eigentlich wär mir ja wieder mal danach, aber nachdem ich den letzten Besuch einer Hochzeitsfeier mit 2 Tagen absoluter Unbrauchbarkeit bezahlt habe, muss ich wohl einsehen, dass ich aus diesem Spiel draussen bin. Weiter geht es mit Mozart als Hintergrundbeschallung für die Arbeit (die ob des Eindringens in Abende und Wochenenden der Hauptgrund für die Insomnie sein dürfte :S)
Tranquillo (21.09.2008, 18:09): Original von Sarastro Den konventionellen Begriff "Kleinmeister" gebrauche ich bewußt stets nur mit Anführungszeichen, da mir diese Bezeichnung der Bedeutung vieler der betreffenden Meister und ihrer Werke nicht gerecht zu werden scheint. Ich glaube, wie ich aus Deinen Bemerkungen schließen darf, daß wir uns da ziemlich einig sind! Lieber Sarastro,
da sind wir völlig einer Meinung! :beer
Herzliche Grüsse Andreas
cellodil (21.09.2008, 18:26): Original von Dox Orkh Original von Satie Was hast Du denn die letzte Nacht wieder getrieben? http://www.smileygarden.de/smilie/Party/9.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/55.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/7.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/52.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/40.gifhttp://www.smileygarden.de/smilie/Party/23.gif
:D
Eigentlich wär mir ja wieder mal danach, aber nachdem ich den letzten Besuch einer Hochzeitsfeier mit 2 Tagen absoluter Unbrauchbarkeit bezahlt habe, muss ich wohl einsehen, dass ich aus diesem Spiel draussen bin. Weiter geht es mit Mozart als Hintergrundbeschallung für die Arbeit (die ob des Eindringens in Abende und Wochenenden der Hauptgrund für die Insomnie sein dürfte :S)
... das kommt mir irgendwie bekannt vor...
Solidarische Grüße
Sabine
P.S. Bei mir jetzt als Hintergrundbeschallung, damit ich mir nicht so fürchterlich leid tun muss...
Ein Sammlung von Motetten über Psalm 116 aus dem Jahr 1623. Die Liste der Komponisten liest sich wie das deutsche "Who is who" des Frühbarock: Heinrich Schütz, Melchior Franck, Johann Hermann Schein, Michael Praetorius, Christoph Demantius und noch einige andere, die mir bisher kaum oder gar nicht bekannt waren. Es ist äusserst interessant zu hören, wie unterschiedlich Komponisten, die zur gleichen Zeit gelebt haben, diesen Psalm vertont haben.
J. S. Bach: Choralbearbeitungen aus der "Clavierübung Dritter Theil" Knud Vad an der Marcussen-Orgel der Klosterkirche Sorø
Diese Aufnahme ist nach wie vor die einzige Gesamtaufnahme des Bachschen Orgelwerks auf SACD und deswegen allein schon klanglich ein Erlebnis (trotz geringfügiger interpretatorischer Schwächen).
Jeremias (21.09.2008, 19:01): Bei mir jetzt zur Unterhaltung:
ab (22.09.2008, 16:31): Tatjana Vassilieva, Cello, spielt mit Pascal Godart: Schubert: Arpeggione-Sonate D. 821 Franck: Cellosonate A-Dur Strawinsky: Suite italienne
Wiener Philharmoniker Hans Knappertsbusch 1954, live
Diese Aufnahme gefällt mir über weite Strecken besser als Wand mit dem NDR-Symphonie Orchester. Hier bei Kna werden die Zügel fester genommen, im Gesamten ein wenig "strenger" musiziert. Dazu kommt eine unglaublich gute Klangqualität, trotz aus 1954.
... ich kann es nicht ändern, ich bin machtlos dagegen... :engel
Gruß, Cosima
:B Möge das keine Wertherischen Dimensionen annehmen!
Cetay (inaktiv) (22.09.2008, 18:31): Original von Dox Orkh
http://ecx.images-amazon.com/images/I/617X7GM4BDL._SL500_AA240_.gif Mozart; Sonaten KV 310, 475, 333, 331 etc.; Brendel Dieser (heute 1,5 Stunden im Auto im repeat-modus gehörte) erste Satz von KV 310 müsste doch auch Brendel-Muffel ansprechen!?
Rachmaninov (22.09.2008, 18:32): angeregt durch Nordolf
... ich kann es nicht ändern, ich bin machtlos dagegen... :engel
Gruß, Cosima
:B Möge das keine Wertherischen Dimensionen annehmen!
Nein, nein - ich passe schon auf. :engel
Dies ist wahrscheinlich eine der Winterreisen, von denen Fischer-Dieskau selber sagte, dass er sie zu dramatisch gesungen habe (da bin ich aber nicht sicher, er sprach in einem Interview nur generell von 2 oder 3 Interpretationen). Aber er betont nicht im Detail über, er singt einfach nur mit ganzer Inbrunst, mit jugendlichem Überschwang. Und was für eine Stimme! :down So herrlich dunkel und wohlig. Man bekommt eine Ahnung davon, dass sein Gesang seinerzeit wie eine Bombe eingeschlagen haben muss.
Sehr hübsch finde ich übrigens, wie er – nicht nur hier – jeweils den letzten Konsonanten einer Zeile singt. Er betont ihn nicht besonders, aber man hört den Buchstaben (vor allem das T) sehr deutlich. So habe ich das noch von keinem anderen Sänger gehört.
Johannes Matthias Sperger (1750-1812) Streichersymphonien
Drei dreisätzige Symphonien (C-Dur, F-Dur, B-Dur), von der Musica Aeterna Bratislava unter Peter Zajícek brillant und beschwingt musiziert. Der Anfang der B-Dur-Symphonie erinnert auffallend an das "Halleluja" aus dem Messias.
Gute Nacht, Sarastro
Carola (22.09.2008, 22:52): Zum Herbstanfang habe ich mal die Frühlingssonate aufgelegt.
Also die anderen haben mich beim ersten Hören noch etwas stärker "angesprungen", ich muß aber zugeben, ich habe heute nebenher quer durch die ganze Wohnung Papierkram sortiert und an meiner Steuererklärung gebastelt, da hat die Konzentration für Beethoven etwas drunter gelitten. Wie ist Dein Eindruck, Du hast sie doch auch schon gehört?
Grüße, Wolfgang
Mir geht es ähnlich wie Dir. Ich glaube, es liegt in erster Linie daran, daß man Järvis Beethoven-Stil jetzt schon kennt. Hört man genau hin, so bemerkt man wie schon in den anderen Sinfonien überraschende Akzente, die einfach Spaß machen. Nach wie vor bewundere ich seine vorwärtsdrängende Dynamik, die niemals hektisch wirkt. Beim letzten Satz der 5. hätte ich allerdings noch mehr "Power" bei ihm erwartet, wobei trotzdem energetischer ist als manch anderer. Die 1. ist mir zwar nicht so geläufig, gefällt mir bei ihm aber auch überaus gut.
Gruß, Nikolaus.
nochmal bekräftigen möchte.
Ich habe im Auto den Schluss des ersten Satzes der fünften von Beethoven gehört, ohne zu wissen, wer spielt/dirigiert. Spontan dachte ich: Mensch, die ist besser als Järvis Aufnahme.
Cosima (23.09.2008, 12:49): Kurz in der Pause höre ich in den "Frühlingstraum" hinein. (Jetzt fehlt mir nur noch die Aufnahme mit Demus zu meinem Glücke.) Bei dem derzeitigen Wetter kann man hier auch nur vom Frühling träumen... :(
J. S. Bach: Choralvorspiele aus der Sammlung von Kirnberger Knud Vad
Cosima (23.09.2008, 17:17): Über diese 9-CD-Box mit frühen DG-Aufnahmen, die heute eingetroffen ist, freue ich mich ganz besonders. Sie enthält nämlich u.a. die „Dichterliebe“ mit Jörg Demus, die ich unbedingt hören wollte. Die Aufnahme läuft auch gerade – es muss wohl die erste der 4 LP-Versionen sein, die die beiden Künstler zusammen eingespielt haben. Außerdem bin ich sehr gespannt auf „4 ernste Gesänge“ aus 1949 mit Hertha Klust… und all das andere natürlich…
Die Box ist übrigens sehr ansprechend aufgemacht. Die einzelnen Papphüllen zieren die Cover der Original-LPs. (Ich konnte sie als Neuware für 15 Euro statt regulärer 55 Euro ergattern. :))
Der allererste Eindruck ist schon mal positiv: Die CDs gleiten ohne Probleme aus den Innenhüllen. (Wenn man mal einen Brieföffner gebraucht hat um die CDs rauszubekommen, wird das durchaus ein Kriterium.) Der zweite Eindruck ist eher negativ. Im Booklet findet sich keinerlei Information über den (zur Zeit der Aufnahmen Mitte 20 Jahre alten) Künstler und seinen Interpretationsansatz. (Ja, ich weiss, dass mancher hier denkt, bei DB gäbe es keinen.) Der dritte Eindruck ist zwiespältig. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass man die drei o.g. Volkssonaten auf einer CD zusammengepackt hat, mir wäre allerdings eine chronologische Reihenfolge lieber gewesen.
Der wichtigste Eindruck ist der zur Musik. Ich bin geneigt zu schreiben: "ich bin positiv überrascht", aber das bekommt man fast immer zu lesen, wenn DB ausnahmweise mal gefällt - offenbar scheinen viele zunächst mal zu erwarten, dass alles Mist ist, was er produziert oder produziert hat. Mir gefallen alle drei gehörten Sonaten außerordentlich gut - es ist sogar das erste mal, dass ich eine CD mit Klaviermusik gleich nochmal von vorn gehört habe. Besonders in den langsamen Passagen zwingt die Musik zum gebannten hinlauschen. Da habe ich mich bei manch anderem hochgelobten Piansten schon mehr gelangweilt. Das bisher Gehörte verwandelt den Plan, mir die 32 Sonaten vollständig zu erschliessen, in eine spannende Anglegenheit.
Cosima (24.09.2008, 17:27): Heinrich Heine
Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht, Ewig verlornes Lieb! ich grolle nicht. Wie du auch strahlst in Diamantenpracht, Es fällt kein Strahl in deines Herzens Nacht.
Das weiß ich längst. Ich sah dich ja im Traum, und sah die Nacht in deines Herzens Raum, Und sah die Schlang, die dir am Herzen frißt, - Ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist.
Ich kenne ja auch die viel gerühmte Wunderlich-Aufnahme der „Dichterliebe“. Wenn Wunderlich das o.g. Lied singt, klingt es wunderschön und zu Herzen gehend. Aber wenn Fischer-Dieskau es singt, möchte man ihm vor die Füße sinken! Ich möchte unbedingt auch noch die anderen Aufnahmen dieses Schumann-Lieder-Zyklus’ mit FiDi/Demus hören – zumindest die frühen. Diese prägnanten End-Konsonanten… und das letzte „nicht“, er formt es herrlich aus… und was für eine Ausdruckskraft insgesamt! Ich bin hingerissen! :down
Dulcamara (24.09.2008, 21:54): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947667445.jpg
Die liegt bei mir auch schon im Warenkorb und wartet auf den Monatsersten, ein FAZ-Artikel hat mich sehr neugierig gemacht. Wie fallen denn die ersten Höreindrücke aus?
Carola (24.09.2008, 22:09): Original von Dulcamara Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947667445.jpg
Die liegt bei mir auch schon im Warenkorb und wartet auf den Monatsersten, ein FAZ-Artikel hat mich sehr neugierig gemacht. Wie fallen denn die ersten Höreindrücke aus?
Das würde auch mich sehr interessieren. Als ich gestern beim Saturn in die Hörproben hineinhörte, hätte ich sie trotz des hohen Preises beinahe auch noch mitgenommen, so spannend und lebendig klang das.
Hier
gab es heute auch eine überschwängliche (schreibt man das jetzt wirklich so?) Rezension.
Gruß, Carola
Leif Erikson (24.09.2008, 22:14):
diese Transkriptionen finde ich nicht so gut wie die Originale von Stravinsky. Außerdem spielen die Interpreten mit einer gewissen Beflissenheit, die sie gar nicht nötig hätten. Es war halt die erste Zusammenarbeit und vielleicht hat es ja wirklich etwas geknistert zwischen den beiden. Ihre späteren CD's sind viel besser.
Dulcamara (24.09.2008, 23:22): Original von Carola Das würde auch mich sehr interessieren. Als ich gestern beim Saturn in die Hörproben hineinhörte, hätte ich sie trotz des hohen Preises beinahe auch noch mitgenommen, so spannend und lebendig klang das.
Hier
gab es heute auch eine überschwängliche (schreibt man das jetzt wirklich so?) Rezension.
Gruß, Carola
Das FonoForum ist auch sehr angetan: 5/5 Punkte.
ab (25.09.2008, 10:02): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947630494.jpg
nikolaus (25.09.2008, 22:18): Original von Leif Erikson
diese Transkriptionen finde ich nicht so gut wie die Originale von Stravinsky. Außerdem spielen die Interpreten mit einer gewissen Beflissenheit, die sie gar nicht nötig hätten. Es war halt die erste Zusammenarbeit und vielleicht hat es ja wirklich etwas geknistert zwischen den beiden. Ihre späteren CD's sind viel besser.
Gruß, Leif.
Ich verstehe nicht ganz, was du meinst. Diese Aufnahme (live) ist von 2003 und bei weitem nicht die erste Zusammenarbeit von Maisky u. Argerich... Oder beziehst du deine Anmerkung nur auf die Suite italienne, die einzige Transkription (neben der Zugabe) auf dieser CD?
Ratlos, Nikolaus.
nikolaus (25.09.2008, 22:22): Original von ab Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947630494.jpg
Nikolaus.
auch so enttäuscht?!
Nun ja, irgendwie schon. Ich habe sie schon recht lange und vielleicht erst dreimal gehört. Ich habe sie mir seinerzeit gekauft, um mich ein wenig der Alten Musik anzunähern, was leider nichts gefruchtet hat (war vielleicht auch der falsche Weg). Sie ist sicher gut gemacht, aber irgendwie nichts halbes und nichts ganzes.
Nikolaus.
nikolaus (25.09.2008, 22:30): Original von Dulcamara Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947667445.jpg
Die liegt bei mir auch schon im Warenkorb und wartet auf den Monatsersten, ein FAZ-Artikel hat mich sehr neugierig gemacht. Wie fallen denn die ersten Höreindrücke aus?
@ Carola @ Dulcamara
Ich bin auch durch die überaus positiven Besprechungen neugierig geworden. Die ersten Höreindrücke im Laden haben mich dann zum Kauf bewogen.
Es ist wirklich eine sehr gute Einspielung. Die Interpretationen erscheinen von vorne bis hinten sorgfältigst ausgearbeitet, sehr vielschichtig und detailreich und dadurch sehr spannend. Man spürt einen großen Ernst darin, der mich sehr berührt. Für mich ist das eine Aufnahme, die immer wieder neu entdeckt werden will. Caroline Widmann verfügt über einen sehr schönen, farben- und nuancenreichen Geigenton. Dènes Varjon ist ein aufmerksamer und sensibler Begleiter, der sich eher zurückhält. Beide sind offenbar ein eingespieltes Team. Klanglich lässt diese Aufnahme für meine Ohren nichts zu wünschen übrig.
Es klingt alles so natürlich und stimmig, wie ich es noch nie zuvor bei Dowland-Liedern gehört habe. Auch das Konzept der Aufnahme gefällt mir gut, den sieben "Schattierungen" der Melancholie werden jeweils ein Instrumentalstück und ein Lied zugeordnet.
Gruß, Carola
ab (26.09.2008, 14:31): Oh! Diese Neuerscheinung ist mir entgangen! Danke für den Tipp!
Cetay (inaktiv) (26.09.2008, 17:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31734CY2HVL._SL500_AA240_.jpg op 74 & 95
Jeremias (26.09.2008, 19:19): Nach einem Großkampftag vor dem Sozialgericht in Köln mit 5 Verhandlungen am Stück:
Danke für Tipp und Gegen-Tipp! Ich werde mich wohl selbst überzeugen müssen! :D
BTW: ich höre gerade Radio: historische Aufnahmen mit Gerhard Taschner, bisher: Sarasates Zigeunerweisen, jetzt Bruch, 1. Satz aus dem Violinkonzert Eindruck: :down
Nikolaus.
Carola (27.09.2008, 11:47): Bei mir Mozart, Kirchensonaten
Giovanni Paisiello (1741-1816), Klavierkonzerte Nr. 2 und 4
Besonders an dieser Neuerwerbung gefällt mir Nr. 4 (G-Moll), eine eindrucksvolle und interessante Komposition, die im Booklet als "außergewöhnliches Stück, vergleichbar Haydns Sturm-und-Drang-Werken der frühen 1770er Jahre" charakterisiert wird.
ab (27.09.2008, 12:57): Lange genug Beethoven-Abstinent gewesen: Klaviersonaten Nr. 8, 14, 15, 17, 21, 23, 26 Wilhelm Backhaus
HenningKolf (27.09.2008, 13:05): Auf der Rückreise aus Frankreich haben wir uns kurz Freiburg angeschaut, im dortigen Zwei......ins gab es jede Menge Zeitgenössisches als Sonderangebot. Ich habe einiges von mir teilweise bekannten, aber auch von mir völlig unbekannten Komponisten mitgenommen.
Ich bin mir sicher, dass ich von Rojko auch nicht mehr kennenlernen möchte. Ich weiss gar nicht, wie ich´s beschreiben soll, und das liegt nicht nur daran, dass meine Ausdrucksfähigkeit auf Grund der Pause etwas eingerostet ist. Jedenfalls handelt es sich um Kompositionen für Akkordeon und Bratsche bzw. Akkordeon und Klavier - in meinen Ohren, vielleicht mit Ausnahme der mit "Tangos" betitelten Stücke, eine Art "störender Geräuschkulisse"
(jetzt hoffe ich mal, dass ich nicht gleich wieder ins Fettnäpfchen getreten habe und Herr Rojko ein Freund, Lehrer etc. unseres geschätzten Satie ist..... :W)
Wesentlich mehr kann ich allerdings mit dieser Neuerwerbung anfangen, wie es scheint (auch keine leichte Kost, aber deutlich interessanter - jedenfalls in meinen Ohren):
Hörerfahrung habe ich bisher nur mit einigen Kompositionen Scelsis gemacht, Berio, Dallapiccola und Evangelisti kannte ich bisher nur dem Namen nach, von Bussotti habe ich zuvor noch nie gehört, jedenfalls nicht dass ich wüsste
Mal sehen: Wenn ich bzgl. dieser CD ein paar beschreibende Worte finde, werde ich mich möglicherweise später äußern (fällt mir aber sicherlich deutlich schwerer als auf musikalisch vertrautem Terrain)
Cetay (inaktiv) (27.09.2008, 18:16): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31734CY2HVL._SL500_AA240_.jpg op 74 & 95
wie interpretiere ich diese smilies?
Zunächst mal dahingehend, dass ich keine Worte gefunden habe. :D Ich habe immer noch keine, außer, dass ich diese Musik haarsträubed, irre und teuflisch gut finde.
Diese CD erschien beim Label Intercord, das vor einigen Jahren von EMI aufgekauft wurde. Wegen des umfangreichen EMI-eigenen Klassikkatalogs war damit wohl das Schicksal der Klassikaufnahmen von Intercord besiegelt - sie verschwanden auf Nimmerwiedersehen...
ab (27.09.2008, 18:43): Beethoven-Edition Vol.5/Klaviersonaten (Ga) von Wilhelm Kempff (DGG)
Da ich ganz hohe Räume (bis 3.70m) bewohne, hallt es ganz ordentlich, macht aber unglaublich viel Spass, und was man an Einzelheiten ganz anders raushört...
:down
Nikolaus.
ab (27.09.2008, 18:55): Original von nikolaus Gaaaaanz laut:
Die anfängliche Begeisterung in diesem Forum an der Immersee-GA von Beethovens Sinfonien bei ZigZagscheint etws verebbt zu sein - sehe ich das richtig?
Da ich ganz hohe Räume (bis 3.70m) bewohne, hallt es ganz ordentlich, macht aber unglaublich viel Spass, und was man an Einzelheiten ganz anders raushört...
:down
Nikolaus.
Muss noch ein paar Arbeiten erledigen, dann mache ich das auch. Bin sehr gespannt.
Bis dahin flirrt der Ravel mit Boulez im Hintergrund.
Cosima (27.09.2008, 19:25):
Es handelt sich um eine Doppel-DVD, erschienen zum 80. Geburtstag. Gerade habe ich die DVD mit dem Liedersänger gesehen und gehört. Fischer-Dieskau hatte Bedenken, ob gerade das Lied für das Medium Fernsehen geschaffen sei. Deshalb hat er auch nur einmal – im Jahre 1974 – zusammen mit Wolfgang Sawallisch am Klavier unter dem Titel „Das deutsche Lied“ Lieder von Beethoven, Schubert, Schumann und Strauss aufgenommen. Sawallisch am Klavier gefällt mir nicht so sehr, obgleich Fischer-Dieskau dessen Einfühlungsvermögen sehr lobt. Die DVD enthält eines meiner Lieblings-Lieder: „Im Frühling“. Hier wird deutlich, inwiefern die Begleitung unter S. Richter positiven Einfluss hatte: Richter gestaltet mit mehr Weitsicht, mit mehr Drang nach vorne und nuancierter – und Fischer-Dieskau folgt ihm, was dem Gesamteindruck des Liedes sehr zugute kommt.
Weiterhin enthält die DVD die „Kindertotenlieder“ unter Maazel. – Am Ende der DVD gibt es noch ein Interview mit Jens Malte Fischer aus 2005. Fischer-Dieskau wirkt freundlich, engagiert, wach und lebhaft. Er hat etwas von einem großen Jungen – ich finde das sehr anziehend. :)
Die Begegnung mit Fischer-Dieskau als Opernsänger auf der zweiten DVD steht noch aus.
Rzewski - The People United Will Never Be Defeated
:down Rzewskis Komposition ist wirklich in allerhöchstem Maße beeindruckend (Ich kannte das Werk bisher noch nicht - dass es bereits einen Faden zum Thema gibt habe ich erst jetzt bemerkt).
An van Raats Interpretation vermag ich nichts auszusetzen, auch wenn ich natürlich neugierig auf Oppens (allerdings derzeit nur zu Fantasiepreisen erhältlich, wie es scheint), Hamelin und besonders Drury bin.
Gruß Henning
Cosima (27.09.2008, 20:24): Original von HenningKolf Rzewski - The People United Will Never Be Defeated
Oh, das erinnert mich gerade an etwas! :B Am 04.10.2008, in der hiesigen Aula der Universität Göttingen, wird Frederic Rzewski zu hören und sehen sein - der Abend steht unter dem Titel "Lange Nacht der Revolution".
Aus dem Programm: "...zum Ende des Abends präsentiert der amerikanische Komponist und Pianist Frederic Rzweski sein Klavierwerk „The People United Will Never Be Defeated!“ – 36 Variationen eines chilenischen Revolutionsliedes." Ich wollte mir doch unbedingt noch eine Karte besorgen. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät!!!
Gruß, Cosima :hello
nikolaus (27.09.2008, 20:30): Und jetzt, wie soll es anders sein:
HenningKolf (27.09.2008, 20:32): Original von Cosima Original von HenningKolf Rzewski - The People United Will Never Be Defeated
Oh, das erinnert mich gerade an etwas! :B Am 04.10.2008, in der hiesigen Aula der Universität Göttingen, wird Frederic Rzewski zu hören und sehen sein - der Abend steht unter dem Titel "Lange Nacht der Revolution".
Aus dem Programm: "...zum Ende des Abends präsentiert der amerikanische Komponist und Pianist Frederic Rzweski sein Klavierwerk „The People United Will Never Be Defeated!“ – 36 Variationen eines chilenischen Revolutionsliedes." Ich wollte mir doch unbedingt noch eine Karte besorgen. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät!!!
Gruß, Cosima :hello
Dann hoffe ich, dass mein Beitrag noch rechtzeitig erfolgt ist. Vielleicht musst Du ja nicht bis Montag warten und es gibt irgendwo einen Internetverkauf. Viel Erfolg beim Kartenbesorgen!
Henning
Cosima (27.09.2008, 20:45): Original von HenningKolf Viel Erfolg beim Kartenbesorgen!
Danke! - Ich kenne übrigens nur die Hamelin-Aufnahme. Aber die finde ich so fantastisch, dass ich bislang nie auf die Idee gekommen bin, mich überhaupt nach einer Alternative umzuhören.
Gruß, Cosima
P.S.: Hier läuft immer noch Fischer-Dieskau. Was ich so traurig finde: Ich werde ihn nicht mehr live erleben können. :I Er muss eine enorme Ausstrahlungskraft besessen haben, man bekommt auf der DVD einen kleinen Eindruck davon. Er wirkt unglaublich konzentriert - grandios!
Buxtehude: Orgelwerke Helmut Walcha an der Arp-Schnitger-Orgel in Cappel
Diese Aufnahme aus dem Jahr 1977 ist gewissermaßen Walchas Schwanengesang: im Alter von 70 Jahren nahm er für die Deutsche Grammophon Orgelwerke von Meistern vor Bach auf. Als Instrument wurde die Schnitger-Orgel in Cappel gewählt, wo bereits 1950-1952 der Großteil von Walchas erster Gesamteinspielung des Bachschen Orgelwerks aufgenommen worden war. Die Aufnahmen von 1977 erschienen in der Reihe "Archiv Produktion" auf vier LP's. Leider ist nur ein Teil dieser Aufnahmen auf CD verfügbar - sie machen nacherlebbar, warum er einer der größten Organisten des 20. Jahrhunderts war.
Viele Grüsse Andreas
ab (27.09.2008, 22:21): Original von Cosima
P.S.: Hier läuft immer noch Fischer-Dieskau. Was ich so traurig finde: Ich werde ihn nicht mehr live erleben können. :I
Na ja, als Dirigent oder als Melodramatiker ist er womöglich noch zu hören. sonst gibts auch Meisterkurse, die öffentlich sind.
Amadé (27.09.2008, 22:22): Mussorgsky/Ravel: Bilder einer Ausstellung
nikolaus (27.09.2008, 22:41): Original von Dr. Schön http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886973383520.jpg
:times10
:beer
Heike (27.09.2008, 23:15): zur Nacht:
Johannes Brahms Klavierkonzerte Nr. 1 & 2 (jetzt läuft Nr. 2) Pollini, Wien PO, Böhm (Nr. 1),Abbado (Nr. 2)
P.s und dann werd ich nachher am Schlafzimmer-TV anstellen: David Oistrach spielt Dimitri Schostakowitsch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 99 1967 in der Berliner Staatsoper 'Unter den Linden' mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Heinz Fricke. 3sat 23:35 Uhr
Dr. Schön (27.09.2008, 23:46): Original von nikolaus Original von Dr. Schön http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886973383520.jpg
:times10
:beer
:beer
Ich hab das ja nur gemacht, damit Du mir zustimmst. :wink
Aber im Ernst, die ist wirklich sehr sehr gut. Ich war ja skeptisch, denn nach vier ganz hervorragenden Einspielungen, wäre es doch nur menschlich, wenn er bei der 5ten mal "nur gut" oder "nicht ganz so gut" wäre. Im Grunde legt er die Messlatte nur höher und ich wünschte fast, er würde die Nos. 3,4,7,8 nochmal auf dem Niveau dieser 5ten einspielen.
Dabei ist mir all meine Lobhudelei fast selbst suspekt. Als ich Järvis LvB kennenlernte, meinte ich noch, dass sich diese anfängliche Begeisterung nun doch bald legen müsse, schließlich habe ich noch die GAs von x,y und z im Regal. Dem wurde nur nicht so...
Dr. Schön
ab (28.09.2008, 00:09): Ebenfalls erstmals im Ohr:
Einem Minkowski-Fan zufolge habe er alles bereits schon früher im originalen Zusammenhang eingespielt, aber dort angeblich besser als hier in der imaginierten Sinfonie. Seis drum: Mir gefällt es!
Dr. Schön (28.09.2008, 00:11): Lieber ab,
d.h. es gibt eine oder keine Symphonie? Oder heißt sie "imaginaire" weil Sie ausserhalb eines kontextes keine ist? In welchem Kontext ist sie keine?
fragt, Dr. Schön
Dr. Schön (28.09.2008, 01:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41H8R5Z4Q1L._SL500_AA240_.jpg
ab (28.09.2008, 01:55): Original von Dr. Schön Lieber ab,
d.h. es gibt eine oder keine Symphonie? Oder heißt sie "imaginaire" weil Sie ausserhalb eines kontextes keine ist? In welchem Kontext ist sie keine?
"Suite aus 20 Orchesterstücken aus 11 Rameau-Opern, zu einem dramatischen Zyklus zusammengestellt von Marc Minkowski."
Einem Minkowski-Fan zufolge habe er alles bereits schon früher im originalen Zusammenhang eingespielt, aber dort angeblich besser als hier in der imaginierten Sinfonie. Seis drum: Mir gefällt es!
@ab,
stimme dir zu, sowohl Werk als auch Darbietung sind höchst erfreulich :hello
Rachmaninov (28.09.2008, 10:20): Original von Hebre P.s und dann werd ich nachher am Schlafzimmer-TV anstellen: David Oistrach spielt Dimitri Schostakowitsch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 99 1967 in der Berliner Staatsoper 'Unter den Linden' mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Heinz Fricke. 3sat 23:35 Uhr
Habe auch kurz Oistrach gesehen! War schon ein unglaublich guter Musiker und Interpret :D
Nordolf (28.09.2008, 13:06): Nach den sphärischen Klängen der Lichtengel-Symphonie und der Verkündigungen von Rautavaara nun düster paukende Klänge im Trauermarschtempo:
Dr. Schön (28.09.2008, 15:04): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946636923.jpg
Habe mal wieder genug Muße
Cosima (28.09.2008, 20:01): Im Laufe des Tages habe ich viel Mahler mit Fischer-Dieskau (Kindertotenlieder etc.) gehört. Das stimmt doch auf Dauer etwas trübsinnig, deshalb nun zur Abwechslung etwas aus meiner schmalen Barock-Ecke mit Jordi Savall:
Ashkenazys Chopinspiel finde ich einzigartig! :down
Cetay (inaktiv) (28.09.2008, 20:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51QaCB7LWQL._SL500_AA240_.jpg Mozart; Klavierkonzerte; CEO, Perahia Bisher gehört: 1-4 und 19-22
Das macht einen sehr guten Eindruck, auch wenn mir zu 19 (Haskil), 20 (Uchida) und 21 (Lipatti) spontan aufregendere Einspielungen einfallen. Insgesamt kann man Perahia wohltuende (nur gelegentlich für meinen Geschmack etwas zuviel) Zurückhaltung attestieren, die Pranke scheint seine Sache nicht zu sein. Interessant finde ich die großen Unterschiede in der Orchesterbehandlung. Während der Orchesterpart bei der Nr. 20 (d-moll, KV 466) etwas beiläufig wirkt, wählt Perahia bei der Nr. 22 (Es-Dur, KV 482) einen vorwärtsdrängenden, farbigen und differenzierten Ansatz. Eine echte Entdeckung sind die frühen Konzerte (Bearbeitungen), die Perahia ernst nimmt und ihnen dennoch den Charakter von Frühwerken läßt. Achja, man bekommt die CDs ohne sich die Finger zu brechen aus den Papphüllen heraus und das Booklet schweigt sich leider über den Künstler und seinen speziellen Zugang zu Mozart aus.
William Byrd (1543-1623): My Ladye Nevells Booke Christopher Hogwood (Virginal, Cembalo und Orgel)
Cetay (inaktiv) (29.09.2008, 08:00): Ich betreibe weiter Boxenforschung:
Op. 127 http://www.smileygarden.de/smilie/Musik/00000404.gif Mann-o-mann, das reisst mich echt von Hocker. Der ultimative Punk für die Post-Midlife-Crisis Zeit. Die gegenwärtigen Quartette mögen das vielleicht "authentischer" spielen, wirken daneben jedoch wie Weicheier.
Tranquillo (29.09.2008, 08:12): Bahnfahren mit Buxtehude und Pennen mit Pachelbel (inklusive "Kanon und Gigue"):
CD Nr. 1 aus der 50 CD - DHM-Jubiläumsbox. Alle drei Stücke sind hervorragend. Ideale Interpretation, schöne Stimmen: Ann Monoyios (s), Bernhard Landauer (altus).
ab (29.09.2008, 16:16): Seit wohl bald einem Jahr bei mir zuhause und erst heute erstmals im Player:
sollte die US-Politik nicht noch etwas anderes beschließen ist soeben der freie und ungebremste Fall der Stadt Kapitalismus-Mahagony, in der wir alle wohnen, beschlossen worden...
Rachmaninov (29.09.2008, 20:46): Original von HenningKolf Das Repräsentantenhaus hat das Rettungspaket für die Finanzmärkte soeben abgelehnt.
Setzt dem ganzen auch nur noch die Krone auf! DOW war eh schon im Keller, nun noch etwas mehr seit dem DAS klar ist :(
HenningKolf (29.09.2008, 20:56): ja, aber schon in zwei oder drei Wochen wird man nicht 700 Milliarden brauchen, sondern ein paar hundert Milliarden mehr..und es handelt sich ja nicht um ein reines wall-street-Problem, sondern um ein main-street Problem und wenn die Kredite tatsächlich nicht mehr unter den Banken und zwischen Banken und Unternehmen fließen, zählt jeder Tag, zumal man heutzutage mit verschwindend geringen Eigenmitteln und umsomehr "Leverage" arbeitet.
So, das soll für off topic mal reichen
Gruß Henning
Rachmaninov (29.09.2008, 21:02): Original von HenningKolf ja, aber schon in zwei oder drei Wochen wird man nicht 700 Milliarden brauchen, sondern ein paar hundert Milliarden mehr..und es handelt sich ja nicht um ein reines wall-street-Problem, sondern um ein main-street Problem und wenn die Kredite tatsächlich nicht mehr unter den Banken und zwischen Banken und Unternehmen fließen, zählt jeder Tag, zumal man heutzutage mit verschwindend geringen Eigenmitteln und umsomehr "Leverage" arbeitet.
So, das soll für off topic mal reichen
Gruß Henning
Ja, das ist die Demonstration der Demokraten den Republikanern zu zeigen, dass es ihre Verfehlung in der Politik ist. Das braucht noch einen Tag bis der US Bürger das auch wirklich "begreift".
nikolaus (29.09.2008, 21:08): Bis die Boxen explodieren...
Poztupimi (29.09.2008, 22:01): Zum Ausklang meines ersten Arbeitstages nach dem Urlaub erklingt Bruckner:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41F703TJ1GL._SL500_AA240_.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 8 c-moll WAB 108 (Edition Robert Haas) Berliner Philharmoniker / Daniel Barenboim
Einen schönen Abend noch, Wolfgang
Dr. Schön (29.09.2008, 22:11): Und hier jetzt Mahler. Sehr gespannt:
Vor längerer Zeit auf Empfehlung von Rach gekauft, obwohl ich eigentlich kein Fan von Klaviermusik bin. Trotzdem landet diese CD mit schöner Regelmässigkeit immer wieder im Player.
:thanks Rach
Frank
Rachmaninov (30.09.2008, 09:05): Original von LazarusLong http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PF4A9C9CL._SS400_.jpg
Vor längerer Zeit auf Empfehlung von Rach gekauft, obwohl ich eigentlich kein Fan von Klaviermusik bin. Trotzdem landet diese CD mit schöner Regelmässigkeit immer wieder im Player.
:thanks Rach
Frank
Im Gegensatz zu Carola scheint die Aufnahmen Dich, Nikolaus und mich zu begeistern Er "polarisert" wohl :W
Carola (30.09.2008, 09:50): Original von Rachmaninov Original von LazarusLong http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PF4A9C9CL._SS400_.jpg
Vor längerer Zeit auf Empfehlung von Rach gekauft, obwohl ich eigentlich kein Fan von Klaviermusik bin. Trotzdem landet diese CD mit schöner Regelmässigkeit immer wieder im Player.
:thanks Rach
Frank
Im Gegensatz zu Carola scheint die Aufnahmen Dich, Nikolaus und mich zu begeistern Er "polarisert" wohl :W
Für mich klang die Aufnahme eher nach dem "Köln Konzert" von Kieth Jarrett als nach Barockmusik.
Ja, mir gefällt das Werk auch! Nur schade, dass nicht ein weiteres Stück von Gubaidulina mit auf der CD ist. Bach mit Mutter brauche ich nun wirklich nicht, da hilft der Barockbogen auch nichts.
Gruß, Carola
Rachmaninov (30.09.2008, 14:20): Original von Carola Original von ab Im Radio gehört: Bach Meets Gubaidulina aus dem Violinkonzert der Russin
Ja, mir gefällt das Werk auch! Nur schade, dass nicht ein weiteres Stück von Gubaidulina mit auf der CD ist. Bach mit Mutter brauche ich nun wirklich nicht, da hilft der Barockbogen auch nichts.
Gruß, Carola^
Da gibt es eine Aufnahme von G. Kremer wenn ich mich recht erinnere. Würde ich eher zu tendieren. :ignore
ab (30.09.2008, 14:22): Original von Rachmaninov
Da gibt es eine Aufnahme von G. Kremer wenn ich mich recht erinnere. Würde ich eher zu tendieren. :ignore
wovon jetzt, von Gubaidulina? Das wäre ein anderes Werk. Bei den Violinkonzerten Bachs finde ich Kremer - bei all meiner Liebe - nicht gerade empfehlenswert..
ab (30.09.2008, 14:30): Original von Carola Bach mit Mutter brauche ich nun wirklich nicht, da hilft der Barockbogen auch nichts.
Gruß, Carola
Die Soundschnitzel klingen doch wesentlich besser als ihre vergangenen Vivaldi-Versuche...
Rachmaninov (30.09.2008, 14:35): Original von ab Original von Carola Bach mit Mutter brauche ich nun wirklich nicht, da hilft der Barockbogen auch nichts.
Gruß, Carola
Die Soundschnitzel klingen doch wesentlich besser als ihre vergangenen Vivaldi-Versuche... Ihre früheren Versiche (teilweise mit Accardo) hatten mich nicht überzeugt.
ab (30.09.2008, 14:56): Original von Rachmaninov Ihre früheren Versuche (teilweise mit Accardo) hatten mich nicht überzeugt. detto!
Carola (30.09.2008, 14:58): Die beiden Bach-Konzerte mit Mutter
Hübsch ist immer die Strophe aus „Frühlingssehnsucht“, wenn Fischer-Dieskau singt:
Rastloses Sehnen! Wünschendes Herz, immer nur Tränen, Klage und Schmerz? Auch ich bin mir schwellender Triebe bewusst! Wer stillt mir endlich die drängende Lust?
Dieses „drängende Lust“ singt er mit unnachahmlichem Ausdruck...http://www.smileygarden.de/smilie/Liebe/wub.gif
(Aber eigentlich ist die ganze Scheibe ein Wahnsinn!)
Gruß, Cosima :D
Poztupimi (30.09.2008, 20:05): Bei mir jetzt 2 Stunden Deutschlandradio Kultur:
"Erinnerungen an David Oistrach" Zum 100. Geburtstag des russischen Geigers David Oistrach - der Solist und Dirigent, Kammermusiker und Pädagoge Gespräche mit Kurt Sanderling, Hans Pischner, Gidon Kremer, Liana Issakadse u. a.
Cetay (inaktiv) (30.09.2008, 21:27): Original von Dox Orkh Ich betreibe weiter Boxenforschung:
Op. 127 http://www.smileygarden.de/smilie/Musik/00000404.gif Mann-o-mann, das reisst mich echt von Hocker. Der ultimative Punk für die Post-Midlife-Crisis Zeit. Die gegenwärtigen Quartette mögen das vielleicht "authentischer" spielen, wirken daneben jedoch wie Weicheier.
Nach dem zwischenzeitlichen Genuß von op 131 versuche ich es mal etwas seriöser. Das Juilliard Quartett spielt extrem expressiv, kraftvoll und emotional. Die von mir gern gestellte Frage, ob das hinein- oder herausinterpretiert wirkt, ist hier müßig - bzw. solche Fragen treten für mich in den Hintergrund, weil ich mich ich einfach nur in das Gesamtkunstwerk aus Komposition und Interpretation hineinsaugen lasse und der innere Kritiker währed dessen arbeitslos ist. Eine ganz besondere Faszination geht von der unglaublichen Homogenität dieses Quartetts aus. Das klingt eher nach einem Musiker an einem überdimensionsialen Streichinstrument als nach vier Einzelmusikern. Schon nach zwei gehörten CDs ist die Box ein klarer Fall für die Insel. :times10
nikolaus (30.09.2008, 22:16): Original von Rachmaninov Original von LazarusLong http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PF4A9C9CL._SS400_.jpg
Vor längerer Zeit auf Empfehlung von Rach gekauft, obwohl ich eigentlich kein Fan von Klaviermusik bin. Trotzdem landet diese CD mit schöner Regelmässigkeit immer wieder im Player.
:thanks Rach
Frank
Im Gegensatz zu Carola scheint die Aufnahmen Dich, Nikolaus und mich zu begeistern Er "polarisert" wohl :W
Ja sicher, sogar in mir selbst: seinen Ravel brauche ich nicht :ignore
nikolaus (30.09.2008, 22:21): Über Schubert zu Schumann:
Muzio Clementi, Early Piano Sonatas vol. 2 (Susan Alexander-Max) Unglaublich abwechslungsreich und gehaltvoll, das Oeuvre dieses verkannten Meisters - und gut gespielt!
nikolaus (30.09.2008, 22:40): Original von cellodil :hello nikolaus,
bei Schubert und Schumann mache ich doch einfach mit...
Kennst Du die Aufnahme des Komponisten oder die fulminante mit M.A.Hamelin? Den politischen Hintergrund kennst Du sicherlich!
hier geht es zum Thread
HenningKolf (30.09.2008, 23:22): @ Richard
Hatte erst diese CD für mich entdeckt und erst dann gemerkt dass es im Forum einen - interessanterweise recht früh datierenden - Faden gibt. Klar liebäugel ich noch mit Alternativaufnahmen, nicht nur Hamelin, sondern auch Drury (vgl. meinen Beitrag vom 27.9. 20:12)
Robert Schumann - Adagio & Allegro, Op. 70 for Cello and Piano - Fantasiestücke, Op. 73 for Cello and Piano - Fünf Stücke im Volkston, Op. 102 for Cello and Piano - Märchenbilder, Op. 113 for Cello and Piano (transcribed by Alfredo Piatti)
and Crime (selbstverständlich nur literarisch) ins Bett...
Euch allen eine gute Nacht und liebe Grüße
Sabine
Rachmaninov (30.09.2008, 23:27): Original von HenningKolf @ Richard
Hatte erst diese CD für mich entdeckt und erst dann gemerkt dass es im Forum einen - interessanterweise recht früh datierenden - Faden gibt. Klar liebäugel ich noch mit Alternativaufnahmen, nicht nur Hamelin, sondern auch Drury (vgl. meinen Beitrag vom 27.9. 20:12)
ab (01.10.2008, 14:14): Original von HenningKolf Britten (Sinfonia da Requiem)
Wie ist das Werk, wie die Interrpretation? Wie gefällt Dir das?
Danke!"
HenningKolf (01.10.2008, 14:49): @ab
Ursprünglich ein Auftragswerk des British Councils in Japan zur Feier des so-und sovielten Jahrestages der Herrschaft der kaiserlichen Dynastie (wenn ich es richtig erinnere, ich bin im Büro). Von den Japanern aber als mit zu starken christlichen Bezügen abgelehnt, widmete es Britten schließlich seinen eigenen Eltern (Ich kann die Japaner durchaus insoweit verstehen, als die Sinfonia nichts an Festlichkeit ausstrahlt)
Dreisätzig. Satz 1 klingt bedrohlich verzweifelt, ein sich ständig steigerndes Motiv, Satz 2 eher zornig, Satz 3 deutlich friedlicher und eher Tröstliches ausdrückend.
(Ich glaube) 1940 oder 1941 uraufgeführt ist die Sinfonia in meinen Ohren schon so etwas wie der sinfonische Vorrläufer des War Requiems. Von den Stimmungen, nicht von den eigentlichen musikalischen Themen her.
Ein starkes Stück Musik, ich mags gerne. Die Hickox CD habe ich mir aber eigentlich wegen der selten eingespielten "Ballad of Heroes" zugelegt, die ich vorher noch nicht besaß. Die Sinfonia gefällt mir zwar gut, aber die Einspielung mit Britten und dem Philharmonia Orchestra habe ich als beeindruckender weil emotionaler wirkend, aber auch als klanglich schlechter in Erinnerung (allerdings schon länger her dass ich diese Aufnahme - ich glaube Decca oder London - gehört habe).
Britten lohnt sich fast immer, nicht nur Opern und sonstiges Vokalwerk betreffend, finde ich.
... und: wie gefällt sie Dir? Ich kenne diese Aufnahme zwar nicht, kann aber mit den meisten Interpretationen von Isserlis nix anfangen. Ganz anders sieht's da mit seinem Kinderbuch über Komponisten aus, das ist wirklich gut gemacht und witzig...
Deine Idee greife ich trotzdem auf. Und zwar in dieser Version:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41E63QTVATL._SL500_AA240_.jpg Brahms Cello Sonatas Yo-Yo Ma Emanuel Ax
Poztupimi (01.10.2008, 18:37): Original von HenningKolf @ Richard
Hatte erst diese CD für mich entdeckt und erst dann gemerkt dass es im Forum einen - interessanterweise recht früh datierenden - Faden gibt. Klar liebäugel ich noch mit Alternativaufnahmen, nicht nur Hamelin, sondern auch Drury (vgl. meinen Beitrag vom 27.9. 20:12)
Poztupimi (01.10.2008, 20:32): Ich habe jetzt Händel eingelegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31N83jD%2BC%2BL._SL500_AA240_.jpg Georg Friedrich Händel (1685–1759) CD 1 – Arien und Ouvertüren aus den frühen Opern (1704–1726) Emma Kirkby, Sopran / The Brandenburg Consort / Roy Goodman
Grüße, Wolfgang
Nordolf (01.10.2008, 20:52): Eben verklungen - eine meiner meist gehörtesten CDs der letzten Zeit:
... und: wie gefällt sie Dir? Ich kenne diese Aufnahme zwar nicht, kann aber mit den meisten Interpretationen von Isserlis nix anfangen. Ganz anders sieht's da mit seinem Kinderbuch über Komponisten aus, das ist wirklich gut gemacht und witzig...
Deine Idee greife ich trotzdem auf. Und zwar in dieser Version:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41E63QTVATL._SL500_AA240_.jpg Brahms Cello Sonatas Yo-Yo Ma Emanuel Ax
Liebe Grüße
Sabine
@Sabine,
ich bin kein Kenner der Brahms'schen Kammermusik. Bei hören hatte ich jedoch das Gefühl Isserlis/Hough sind ein etwas ungleiches Paar vom "Klangempfinden" her. Hough hat ja eher einen kühleren Anschlag. Das fand ich nicht unbedingt unstimmig, dann mir aber vorstellen das diese Werke mit einem anderen Duo farbiger gestalltet würden.
Jürgen (02.10.2008, 08:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JDVS8KJBL._SL500_AA240_.jpg
Ich höre diese Sinfonie zum ersten mal.
Nach dem ersten Satz sage ich: Recht eingängig und ergreifend aber auch einfach.
Langzeitnebenwirkungen - wie sich satt hören - gibt es natürlich noch nicht, können aber nicht ausgeschlossen werden.
Grüße Jürgen
LazarusLong (02.10.2008, 08:53): Original von Rachmaninov War heute in der Post
Kannst Du mal einen Kommentar hierzu geben? Ich war schon öfters in Versuchung die DVD zu kaufen, aber die 50€, die das Teil hier bei uns kostet, haben mich abgeschreckt.
Danke
Frank
Rachmaninov (02.10.2008, 08:59): Original von LazarusLong Original von Rachmaninov War heute in der Post
Kannst Du mal einen Kommentar hierzu geben? Ich war schon öfters in Versuchung die DVD zu kaufen, aber die 50€, die das Teil hier bei uns kostet, haben mich abgeschreckt.
Danke
Frank
@Frank, die DVD ist eine Empfehlung von Jeremias. Mein erster Eindruck war sehr gut.
:D
Jürgen (02.10.2008, 09:10): Original von LazarusLong Ich war schon öfters in Versuchung die DVD zu kaufen, aber die 50€, die das Teil hier bei uns kostet, haben mich abgeschreckt.
Amazon.de Marketplace (neu): 18,05 € + 13€ Versand ist immerhin günstiger als 50€. Sollte Polen postalisch schon zur EU gehören, so kostet der Versand nur 6€.
Grüße Jürgen
Leif Erikson (02.10.2008, 09:22):
schöne Stimmen, spanisches flair entweder bei amazon.de € 25 oder in der 50-CD-DHM-Jubiläumsbox ca. 1 €.
frau baur (02.10.2008, 10:55): Meine Rückmeldung mit Herzogenberg:
Ja, die habe ich eigentlich auch schon lange auf meinem Zettel.
Amadé (02.10.2008, 11:58): Da kannst Du Geld sparen, es wird frisch musiziert aber ein wenig mechanisch, die Inspiration hält sich in Grenzen. Aber immerhin besser als beim Musikverwalter Karl B..
Bach: Orgelwerke, CD 1 (Präludien und Fugen BWV 549, 531, 533, 551, Orgelchoräle der Kirnberger-Sammlung) Gerhard Weinberger, Silbermann-Orgel Dom St. Marien Freiberg
Jürgen (02.10.2008, 13:21): http://ecx.images-amazon.com/images/I/611J2FPQF0L._SL500_AA240_.gif
Partita für Violine solo Nr. 2 d-moll BWV 1004: Transkription v. Robert Hill für Cembalo
Wenn man sich für bestimmte Künstler interessiert, ist ein Nebeneffekt, dass man an Werke gerät, die bislang eher nicht im Fokus standen. Soll heißen: Auf "Herzog Blaubarts Burg" und "Cantata profana" (unter Fricsay, mit Fischer-Dieskau) von Bartók wäre ich - als Opern-Muffel und Klaviermusik-Liebhaberin - vorher wohl kaum gekommen. Diese Scheibe also zur Nacht....
Gruß, Cosima
cellodil (03.10.2008, 00:51): Original von nikolaus Original von cellodil Zu strapaziöser Lektüre ( :A )
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31emuHX3gyL._SS400_.jpg Glenn Gould Bach: French Suites BWV 812-817, Overture in French Style BWV 831
Liebe Grüße
Sabine
Liegst Du auch so beim Lesen? Dann ist es ja kein Wunder, daß sie strapaziös ist... :ignore :wink :P
... ich sehe - zugegeben - nicht ganz so entspannt und fotogen wie Gould dabei aus.... und bei meiner derzeitigen Lektüre müsstest Du Dir auch noch permanentes dazu vorstellen... Naja. Morgen noch das Gutachten, dann isses vom Tisch und dann habe ich vielleicht doch auch ein bisschen Wochenende...
Aber jetzt erst mal mit Bach ins
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NXLtYz0UL._SL500_AA240_.jpg The Cello Suites Yo-Yo Ma Inspired by Bach
Gute Nacht und liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (03.10.2008, 08:10): Original von Dox Orkh
op 130/133
Die große Fuge op 133 ist bei dieser Aufnahme in op 130 eingeschoben. Die emotionale Klaviatur der Julliards umfasst alles von resignativer Weltverlorenheit bishin zu wütender Expressivtät. Die heiteren und umbeschwerten Töne muss man dagegen mit der Lupe suchen (zumindest ab op 75, die früheren Werke wollen noch er-hört werden). Insgesamt ist das doch eine schwere Angelegenheit, die manchmal knapp davor ist ins klebrige abzukippen. Bestimmt nicht jedermanns Sache, vor allem nicht, wenn man es eher "spritzig" mag, und wohl auch nicht mehr dem heutigen Beethovenbild entsprechend, aber dennoch genial. Mein Eindruck: Hier wird die Musik nicht gespielt, sondern auf intensivste gelebt.
Rachmaninov (03.10.2008, 09:22): @Dox,
ich bestitze keine Aufnahme des SQ von LvB. Ich weiß, ein SKANDAL!
Aber Du machst mir wirklich Lust auf eine Entdeckung mit Deiner Beschreibung dieser Aufnahme :D
Carola (03.10.2008, 09:30): Ich habe die Box gestern doch noch bekommen! :leb
Daraus im Moment CD Nr. 3, das Orgelbüchlein (der Name klingt ja schon schön). Dröhnen tut da gar nichts, ich bin sehr angetan.
Einziger Wermutstropfen: Das Beiheft ist nur auf Englisch - ansonsten aber vorzüglich, sehr übersichtlich und ansprechend gestaltet. Besonders praktisch ist das Verzeichnis ganz am Anfang. Dort kann man zu jeder BWV-Nummer gleich die richtige CD finden.
Gruß, Carola
Cosima (03.10.2008, 09:46): Dieser sonnige Tag beginnt mit etwas Chopin (zunächst mit op. 27 Nr. 2 :)). Es spielt Abdel Rahman El Bacha:
Das ist die einzige Aufnahme aus der Chopin-Reihe auf Forlane, die ich besitze. Ich hoffe immer noch darauf, dass die GA mit diesem Pianisten eines Tages zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt kommen wird.
Gruß, Cosima
Cetay (inaktiv) (03.10.2008, 10:00): Original von Rachmaninov @Dox,
ich bestitze keine Aufnahme des SQ von LvB. Ich weiß, ein SKANDAL!
Aber Du machst mir wirklich Lust auf eine Entdeckung mit Deiner Beschreibung dieser Aufnahme :D
Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich muss lange zurückdenken, ein solch abenteurliche und intensive musikalische Entdeckungsreise unternommen zu haben. (Eine Allergie gegen viel Vibrato sollte man allerdings nicht haben.)
Für mich ist das auch die erste GA und von den verschiedenen Einzelaufnahmen, die ich habe/hatte, konnte mir -außer andeutungsweise ein paar Sachen vom Busch-Quartett- keine die Größe dieses Werks vermitteln.
Apropos Chopin... @ Rachmaninov: Hast Du gesehen, dass bald eine neue Scheibe von Demidenko auf den Markt kommt? Er spielt die Chopin-Préludes.
Ich muss gestehen, dass Demidenkos Aufnahmen (ich hatte aber nur drei, glaube ich) meiner letzten Aufräum-Aktion zum Opfer gefallen sind. :ignore Einzig die Medtner-Rachmaninov-Aufnahme zusammen mit Dmitri Alexeev (Klavier 4-händig) habe ich behalten. Die finde ich nach wie vor phantastisch!
Gruß, Cosima
cellodil (03.10.2008, 12:45): Bei mir jetzt
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41F747Q11VL._SS400_.jpg Joseph Haydn, Quatuors à cordes Quatuor Ébène
Korngolds späte Symphonie in Fis-Dur bringt eine herbere Tonsprache als frühere Werke: - dunkle oder heroische Fanfarenmotive, verstärktes Schlagwerk, Dissonanzen, eine gewisse "Bartok-artige" Schärfe. Die einprägsamen Korngold-Melodien sind aber auch hier zu finden.
Dies ist ab sofort meine Lieblings-Oper! Sie ist ganz nach meinem Geschmack: Spannend, dramatisch und tiefgründig wie ein Thriller, atmosphärisch dicht und herrlich düster. Außerdem fantastische Musik, wobei mir hier das Orchester sehr gut gefällt und ein großartiger Fischer-Dieskau! :times10 Einzig mit Hertha Töpper kann ich mich nicht so recht anfreunden.
Gruß, Cosima
Rachmaninov (03.10.2008, 20:05): Original von Cosima Dieser sonnige Tag beginnt mit etwas Chopin (zunächst mit op. 27 Nr. 2 :)). Es spielt Abdel Rahman El Bacha:
Das ist die einzige Aufnahme aus der Chopin-Reihe auf Forlane, die ich besitze. Ich hoffe immer noch darauf, dass die GA mit diesem Pianisten eines Tages zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt kommen wird.
Gruß, Cosima
Das es sie gibt ist dir aber schon klar, oder?
Rachmaninov (03.10.2008, 20:07): Original von Cosima @ Rachmaninov: Hast Du gesehen, dass bald eine neue Scheibe von Demidenko auf den Markt kommt? Er spielt die Chopin-Préludes.
Ich muss gestehen, dass Demidenkos Aufnahmen (ich hatte aber nur drei, glaube ich) meiner letzten Aufräum-Aktion zum Opfer gefallen sind. :ignore Einzig die Medtner-Rachmaninov-Aufnahme zusammen mit Dmitri Alexeev (Klavier 4-händig) habe ich behalten. Die finde ich nach wie vor phantastisch!
Gruß, Cosima
Die Aufnahme mit Alexeev ist eine der besten Aufnahmen überhaupt.
Ich werde auch die Chopin Preludes kaufen, auch wenn ich glaube es wir keine Referenzaufnahme werden.
Rachmaninov (03.10.2008, 20:07): Original von Cosima Ich bleibe bei Chopin - nun spielt Rachmaninoff:
Cosima (03.10.2008, 20:13): Original von Rachmaninov Original von Cosima Dieser sonnige Tag beginnt mit etwas Chopin (zunächst mit op. 27 Nr. 2 :)). Es spielt Abdel Rahman El Bacha:
Das ist die einzige Aufnahme aus der Chopin-Reihe auf Forlane, die ich besitze. Ich hoffe immer noch darauf, dass die GA mit diesem Pianisten eines Tages zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt kommen wird.
Gruß, Cosima
Das es sie gibt ist dir aber schon klar, oder?
Ja, klar - aber der Preis halt... bei jpc derzeit 86,99 Euro. :(
Über die Rachmaninoff-CD kann ich noch nichts rechtes sagen, habe sie heute zum ersten Mal (und nur unkonzentriert) gehört. Generell mag ich aber Rachmaninoffs Chopin sehr gerne.
Recht Gewöhnungsbedürftig, ganz und garnicht im klassischen Sinne gespielt. Ganz schön eigen, gefällt mir aber auch nicht schlecht! Hier wäre der Spitzname "Windhund" angebracht.
daniel5993 (04.10.2008, 00:11): Der Versuch einer Annäherung
Ein sehr aufwühlendes Psychodrama mit entsprechender (und adäquater!) Musik.
Besonders gefielen mir manche polytonale "Stimmungsüberlagerungen" - zB festliche Trompetenfanfaren aus dem Hintergrund (Fernorchester?)) über einem düster-brodelnden, sich anbahnendes Unheil (und die psychologische Situation einer bestimmten Person) andeutenden Streicherunterbau in anderer Tonart.
cellodil (04.10.2008, 05:34): Zum Start in den Tag: "Nachtkonzert der ARD" auf SWR 2
Carl Maria von Weber: 6 Stücke für Klavier zu 4 Händen op. 3 Nora Klenk, Hubert Giesen
Josef Myslivecek: Ouvertüre zur Oper "Ezio" Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Leitung: Andrew Parrott
... und dann weiter mit SWR 2:
Franz von Suppé: Ouvertüre zur Operette "Leichte Kavallerie" Royal Philharmonic Orchestra Leitung: Gustav Kuhn
Francesco Geminiani: Sonate für Violoncello und Basso continuo Nr. 2 d-moll Anner Bylsma Gustav Leonhardt (Cembalo) Hermann Höbarth (Violoncello)
Ferdinand Ries: 4. Satz aus der Sinfonie Nr. 7 a-moll op. 181 Zürcher Kammerorchester Leitung: Howard Griffiths
Felix Mendelssohn Bartholdy: 2 Stücke für Streichquartett op. 81 Quatuor Ysaye
Jacques Offenbach: Ouvertüre zur Oper "Die schöne Helena" Academy of St. Martin in the Fields Leitung: Neville Marriner
Friedrich Smetana: "Velká Polka" Josef Müller-Mayen (Klavier) SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern Leitung: Fried Walter
Wilhelm Fitzenhagen: "Elegie" op. 21 Jens Peter Maintz (Violoncello) Paul Rivinius (Klavier)
Georg Anton Benda: Sinfonie Nr. 8 D-dur Prager Kammerorchester Leitung: Christian Benda
Franz Schubert: Quartettsatz c-moll D 703 Artemis Quartett
Gabriel Pierné: "Scherzo-caprice" D-dur op. 25 Stephen Coombs (Klavier) BBC Scottish Symphony Orchestra Leitung: Ronald Corp
Euch allen einen guten Start in den Samstag
Sabine
nikolaus (04.10.2008, 08:56): Original von cellodil Zum Start in den Tag: "Nachtkonzert der ARD" auf SWR 2
Start in den Samstag, um die Uhrzeit (heißt ja schliesslich auch noch Nachtkonzert)?
Das klingt nach Arbeit :(
Ich hoffe, du hast trotzdem ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße, Nikolaus.
cellodil (04.10.2008, 09:15): Original von nikolaus Original von cellodil Zum Start in den Tag: "Nachtkonzert der ARD" auf SWR 2
Start in den Samstag, um die Uhrzeit (heißt ja schliesslich auch noch Nachtkonzert)?
Das klingt nach Arbeit :(
Ich hoffe, du hast trotzdem ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße, Nikolaus.
:hello
... richtig geraten! :times10 Ich nutze das lange Wochenende, um all das, was in letzter Zeit liegen geblieben ist, halbwegs entspannt aufzuarbeiten... Die Freizeitvergnügungen werden aber trotzdem nicht zu kurz kommen. Am Donnerstag war ich bei einer Lesung von Paul Auster und gestern in "Burn after reading" (unbedingt sehenswert).
Dir auch ein schönes Wochenende (Du warst ja auch ganz schön früh auf...)
und herzliche Grüße
Sabine
Jeremias (04.10.2008, 09:23): In "Burn after reading" waren meine Frau und ich gestern auch. Wir haben uns maßlos geärgert, so einen Quatsch haben wir selten zuvor gesehen. Und dann die Kinopreise von 8,60 € pro Ticket ?(
cellodil (04.10.2008, 09:37): Original von Jeremias In "Burn after reading" waren meine Frau und ich gestern auch. Wir haben uns maßlos geärgert, so einen Quatsch haben wir selten zuvor gesehen. Und dann die Kinopreise von 8,60 € pro Ticket ?(
... wahrscheinlich war es gerade der Nonsense- oder Klamauk-Faktor, der mich (oder uns) angesprochen hat. Ich fand den Film schräg, aber schlicht hinreißend (und nicht nur, weil die Tickets hier nur 7,50€ kosten)... Aber meiner Erfahrung nach polarisieren die Coen-Brüder. Mir scheint fast, dass man deren Filme entweder liebt oder durch und durch fürchterlich findet, etwas dazwischen gibt es nicht.
Kennst Du "Ein unmöglicher Härtefall"? Vielleicht gefällt Dir der ja besser...
Liebe Grüße
Sabine
Carola (04.10.2008, 09:41): Mein Tag beginnt mit Gambe und Laute
Bach: Choralbearbeitungen "sine tempore" aus dem "Orgelbüchlein" Gerhard Weinberger an der Nicolaus-Seeber-Orgel in Haina (1720)
Auf dieser ungleichschwebend (Kirnberger II) gestimmten Orgel klingt die Choralbearbeitung "Durch Adams Fall ist ganz verderbt" (BWV 637) wirklich extrem "schräg" - und das passt genau, denn extreme Dissonanzen waren im Barock ein Symbol für die Sünde und den Sündenfall, sprich die Zerstörung der göttlichen Ordnung durch den Menschen. Weinberger hat das wirklich genial umgesetzt!
EDIT: Sehr schön auch "Ach wie nichtig, ach wie flüchtig" BWV 644: Die Choralmelodie erklingt deutlich hörbar über schemenhaft dahinhuschenden Mittelstimmen und einem stockenden Bass, der immer wieder von Pausen unterbrochen wird. Das ist barocke Klangrede!
cellodil (04.10.2008, 19:57): Nach dem anstrengenden Tag ein bisschen Entspannung mit
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jfbP9467L._SS500_.jpg Appalachia Waltz Yo-Yo Ma Edgar Meyer Marc O'Connor 1. Green Groves of Erin/Flowers of Red Hill 2. Appalachia Waltz 3. Chief Sitting in the Rain 4. Mama 5. Butterfly's Day Out 6. David Fluid 7. First Impressions 8. Etienne et Petunia 9. F.C.'s Jig 10. College Hornpipe 11. Pickles 12. Old Country Fairy Tale 13. Schizoozy 14. Star of the County Down 15. Speed the Plow Medley 16. Fair Dancer Reel
Liebe Grüße
Sabine
ab (04.10.2008, 22:10): Erich Wolfgang Korngold Streichquartette Nr. 1-3
Stenhammar: Klavierkonzert Nr. 1 +Spätsommernächte op. 33 Irene Mannheimer Gothenburg SO Charles Dutoit
Gute Nacht! :hello Otilie Baur
frau baur (05.10.2008, 10:27): zum Tagesanfang: http://ecx.images-amazon.com/images/I/61S3CTEJ7VL._SL500_AA240_.gif Hieraus W. A. Mozart: KV299 Aurele Nicolet (Flöte), Rose Stein Münchner Bach Orchester Karl Richter
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
Cetay (inaktiv) (05.10.2008, 11:11): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/61VCAHY7DXL._SL500_AA240_.gif
Beethoven; Klaviersonate op 28, Pastorale; Barenboim
Ignaz Holzbauer (1711-1783) Five Symphonies L' Orfeo Barockorchester Michi Gaigg (cpo)
Das erste Werk auf der CD, ein faszinierendes Stück, beginnend mit einem "Mannheimer Crescendo" und spannend und ideenreich weitergeführt: op. 3 Nr. 4 D-Dur, veröffentlicht 1769.
Dazu in Kontrast steht das nächste Stück, die noch vor 1750 enstandene, noch ganz in barocker Tradition stehende Sinfonia d-Moll (ohne Opuszahl) mit einer ernsten Fuge sowie schnellen, an Vivaldi erinnernden Ecksätzen.
Die Stücke sind eher kurz - ich bin noch am Schreiben, da erklingt schon die Symphonie A-Dur op. 2 Nr. 4 (veröffentlicht 1761).
Diese Musik wirkt teilweise richtig aufpeitschend, fern von jeder konventionellen Glätte, wie man sie vielleicht mit manchen Mannheimern (Carl Stamitz) gern assoziiert.
Ein sehr bemerkenswerter Komponist zwischen Barock und Klassik!
Leopold Hofmann (1738-1793) Five Symphonies Northern Chamber Orchestra Nicholas Ward (Naxos)
Diese fünf Symphonien sind zwischen (spätestens) 1759-1767 entstanden. drei davon sind bereits viersätzig. Hofmann hat eine besondere Bedeutung in der Entwicklung der frühklassischen Symphonik; das Booklet bezeichnet ihn als Pionier und gar als "Vierten Wiener Klassiker" (trotzdem empfinde ich die Symphonien von Holzbauer, die ich vorhin vorgestellt habe, als stärker und origineller).
Grüße, Sarastro
nikolaus (05.10.2008, 21:24): Zum Glas wohltemperierten Rotwein das entsprechende Klavier:
Mit besonders lieben Grüßen an nikolaus ( :hello )
Sabine
ab (05.10.2008, 22:09): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/41x-t7c4qAL._SL500_AA240_.jpg :times10
Fischer-Dieskau singt Schumann-Lieder (1954/55)
Ich liebe ja besonders den Liederkreis op. 39 in der DiFIDi-Aufnahme mit Alfred Brendel (ja, wirklich!) bei Philips aus der Spätphase. Das ist überhaupt einer meiner Lieblings-Lied-CDs (bezogen auf den Liederkreis, nicht aber die Dichterliebe, bei mich DiFiDi nie überzeugt hat). Wie beide dort bei der Mondnacht die Flügel spannen, finde ich einzigartig, vielleicht nur mehr überboten von der Deklimationskunst beim Debussy/Verlaine Lied "La mer est plus belle / Que les cathédrales" (mit Höll zB in der Brilliant-Box).
:down
:hello
ab (05.10.2008, 22:12): Alexander von Zemlinsky Streichquartette Nr. 3 & 4 Artis Quartett Nimbus
Cosima (06.10.2008, 07:40): Original von ab Ich liebe ja besonders den Liederkreis op. 39 in der DiFIDi-Aufnahme mit Alfred Brendel (ja, wirklich!) bei Philips aus der Spätphase. Das ist überhaupt einer meiner Lieblings-Lied-CDs (bezogen auf den Liederkreis, nicht aber die Dichterliebe, bei mich DiFiDi nie überzeugt hat). Wie beide dort bei der Mondnacht die Flügel spannen, finde ich einzigartig, vielleicht nur mehr überboten von der Deklimationskunst beim Debussy/Verlaine Lied "La mer est plus belle / Que les cathédrales" (mit Höll zB in der Brilliant-Box).
Um die Spätphase habe ich mich bislang noch nicht weiter gekümmert, weil Früh- und Mittelphase so faszinierend sind. :J - Die Philips-CD mit Brendel ist ja nun leider auch nurmehr gebraucht (und recht teuer) erhältlich - schade.
Aber die DVD mit der "Winterreise" (mit Brendel) habe ich mir bestellt, vor allem weil Proben-Mitschnitte enthalten sind. Das ist sicher sehr spannend. Überhaupt ist es faszinierend, Fischer-Dieskau nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen. Karla Höcker, eine Musikschriftstellerin, war Zeugin der ersten Auftritte Fischer-Dieskaus in Berlin und erlebte seine erste „Winterreise“ in 1947. Sie beschrieb (nachzulesen in Neunzigs Biographie über den Sänger), wie der Sänger damals schon vermochte, was er später meisterlich beherrschen sollte, nämlich „zwischen den Liedern, in den Pausen, etwas weitergehen zu lassen“. Man spürt, wie unglaublich konzentriert er bei der Sache war. Ich kann nur empfehlen, sich auch einmal eine DVD mit einem Liedzyklus anzuschauen. Dieses "Füllen der Pausen" und seine Ausstrahlung sind enorm!
Debussy auf Brilliant? Meinst Du die "Romantic Songs"-Box, auf die Du mich schon einmal hingewiesen hattest? 1986-91 ist ja schon recht spät, deshalb meine Frage: Wenn es nur um Debussy geht, würde ich mir die Anschaffung sparen. Oder kannst Du den Rest oder zumindest weitere Lieder aus der Box empfehlen?
Übrigens habe ich inzwischen auch herausgefunden, auf welcher CD die frühe "Müllerin" (aus 1951, die als Referenz beim Diapason herangezogen wurde) erschienen ist. Es ist diese hier:
Auch offiziell gestrichenen und zudem dummerweise gekoppelt mit Lied-Zyklen, die ich bereits anderweitig auf CD habe. Hier fände ich eine Wiederveröffentlichung sehr schön.
Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass Du Bartóks „Blaubart“ auch gerne hörst. Wie gefällt Dir FiDi hier, falls Du die Einspielung unter Fricsay kennst? Ich kann das schlecht einschätzen, weil ich keine Alternativ-Aufnahme der Oper kenne, aber vor allem Fricsay und sein Orchester finde ich ziemlich gut. Fischer-Dieskaus Gesang empfinde ich auch als sehr eindringlich, Hertha Töpper fand ich als liebende und zugleich angsterfüllte Frau nicht so überzeugend. Überhaupt ist das eine ganz fantastische Oper! Ich war jedenfalls ziemlich begeistert!
Gruß, Cosima
Dr. Schön (06.10.2008, 09:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41wLCkOiVbL._SL500_AA240_.jpg
ab (06.10.2008, 10:58): Original von Cosima Um die Spätphase habe ich mich bislang noch nicht weiter gekümmert, weil Früh- und Mittelphase so faszinierend sind. :J -
Aber die DVD mit der "Winterreise" (mit Brendel) habe ich mir bestellt
Debussy auf Brilliant? Meinst Du die "Romantic Songs"-Box, auf die Du mich schon einmal hingewiesen hattest? 1986-91 ist ja schon recht spät, deshalb meine Frage: Wenn es nur um Debussy geht, würde ich mir die Anschaffung sparen. Oder kannst Du den Rest oder zumindest weitere Lieder aus der Box empfehlen?
Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass Du Bartóks „Blaubart“ auch gerne hörst. Wie gefällt Dir FiDi hier, falls Du die Einspielung unter Fricsay kennst?
Ja, ich meinte die "Romantic Songs"-Box. Wenn Du die Spätphase nicht kennst, weiß ich nicht so recht, was ich Dir raten sollte. Zum einen meine ich, dass (zumindest für mich) das Problem dieser Box eher Höll ist, einen Piansiten, den ich nicht besonders mag. Zum anderen muss jeder selbst entscheiden, was er von einer solchen kompensatorischen Deklimationskunst hält. Ich finde sie oft tief bewegend!
Auch bin ich als Debussy-Verehrer sowieso voreingenommen: diese CD möchte ich keinesnfalls missen (zum Glück bin ich ja auch keine Muttersprachler und brauche mir bzgl seiner Aussprache keine Gedanken zu machen)
Brendel und der Winterreise kann ich persönlich nichts abgewinnen.
Bei Bartóks „Blaubart“ kenne ich nur DiFiDis spätere Aufnahme mit seiner damaligen Frau Varady, dem Bayerisches Staatsorchester München und Wolfgang Sawallisch - hat mir weniger gefallen. Die Fricsay-Aufnahme war dereinst nicht greifbar. Ich kenne sie leider nicht. Allerdings pflege ich (bislang) gerne das Urteil auszusprechen, dass Fricsay keine einzige Aufnahme gemacht hat, die auch nur mittelmäßig wäre. Ich habe jedenfalls vor, mir dazu noch eine eigene Meinung zu bilden.
DiFiDi mag ich als Opernsänger, so wenig weit mir bislang bekannt, eher nicht.
:hello
Carola (06.10.2008, 11:35): Meine Ohren sind zurzeit wegen Erkältung geschlossen... Ein bisschen Bach passt aber gerade noch rein.
Cosima (06.10.2008, 12:52): Original von ab Ja, ich meinte die "Romantic Songs"-Box. Wenn Du die Spätphase nicht kennst, weiß ich nicht so recht, was ich Dir raten sollte. Zum einen meine ich, dass (zumindest für mich) das Problem dieser Box eher Höll ist, einen Piansiten, den ich nicht besonders mag. Zum anderen muss jeder selbst entscheiden, was er von einer solchen kompensatorischen Deklimationskunst hält. Ich finde sie oft tief bewegend!
Auch bin ich als Debussy-Verehrer sowieso voreingenommen: diese CD möchte ich keinesnfalls missen (zum Glück bin ich ja auch keine Muttersprachler und brauche mir bzgl seiner Aussprache keine Gedanken zu machen)
Brendel und der Winterreise kann ich persönlich nichts abgewinnen.
Bei Bartóks „Blaubart“ kenne ich nur DiFiDis spätere Aufnahme mit seiner damaligen Frau Varady, dem Bayerisches Staatsorchester München und Wolfgang Sawallisch - hat mir weniger gefallen. Die Fricsay-Aufnahme war dereinst nicht greifbar. Ich kenne sie leider nicht. Allerdings pflege ich (bislang) gerne das Urteil auszusprechen, dass Fricsay keine einzige Aufnahme gemacht hat, die auch nur mittelmäßig wäre. Ich habe jedenfalls vor, mir dazu noch eine eigene Meinung zu bilden.
DiFiDi mag ich als Opernsänger, so wenig weit mir bislang bekannt, eher nicht.
Lieber ab,
ich verehre Debussy auch sehr – interessiert wäre ich deshalb schon an Fischer-Dieskaus Lied-Interpretationen. Es ist auch nicht so, dass ich noch gar keinen Eindruck von des Sängers Spätstil bekommen hätte; hier und da habe ich schon einzelne Aufnahmen hören können. Ich kann mir also in etwa vorstellen, was ich zu erwarten habe. Ach, ich denke, ich werde um die Scheiben eh nicht herumkommen… früher oder später.
Zu Brendel und der „Winterreise“: Da ich bereits die Aufnahmen mit Moore (1951/57 und 1962), Reutter (1952) und Demus (1965) kenne, erwarte ich von der Brendel-Aufnahme im Grunde auch nichts Neues oder Besonderes mehr. Mich reizt der Mitschnitt vor allem eben wegen der erwähnten mimischen und gestischen Gestaltung Fischer-Dieskaus, die zu sehen ich bisher immer als reizvoll empfunden habe. (Die ganz alte Aufnahme mit Billing auf Audite möchte ich aber unbedingt noch hören!)
Dein Urteil zu Fricsays „Blaubart“ würde mich sehr interessieren. Bitte schreibe doch unbedingt etwas dazu, sobald Du ihn gehört hast. – Welche andere Aufnahme empfiehlst Du denn derzeit? Eine Alternative kann bei diesem großartigen Werk nicht schaden.
Ansonsten werde ich mich mit FiDi, dem Opern-Sänger, auch nur am Rande auseinandersetzen. Etwas Wagner vielleicht oder eine andere Oper, die ich sowieso kennen lernen möchte, um so das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden.
Gruß, Cosima :)
Jeremias (06.10.2008, 17:42): Gerade bei mir, während ich eine Klage wegen einer Erwerbsminderungsrente schreibe:
ich habe heute über den Tag verteilt in den kurzen Pausen, die ich mir genehmigt habe, in die Beilagen-CDs des Rondo-Magazins (CDs Nr. 27 u. 28) hineingehört. Darauf befinden sich Ausschnitte - jeweils (wohl komplette) Einzeltracks - aktueller CDs, unter anderem auch ein Ausschnitt aus der neuen CD mit A-S Mutter. Feige wie die Musikindustrie ist, hat die DG aber nicht einen track aus dem neuen Violinkonzert von Gubaidulina zur Veröffentlichung gegeben, sondern den dritten Satz von BWV 1041. Wegen der Bach-Einspielung werde ich mir die CD ganz bestimmt nicht jetzt als Hochpreis-CD kaufen, denn Bach klingt halt so, wie man das von Frau Mutter auch irgendwie erwartet (ein bißchen glatt, wenig aufregend, ein bißchen zopfig). Auf Gubaidulina bin ich nach wie vor neugierig, aber da warte ich aufgrund der Kenntnis des Bachtracks noch ein paar Jahre, bis die Preise purzeln. Vielleicht gibt es ja mal einen Sampler, auf dem Zeitgenössisches unter Mutter konzentriert wird. ImO schlägt sich Mutter da stets wacker, beim Standardrepertoire eher nicht. Ein Gubaidulina-Appetithäppchen hätte mich womöglich doch zu einem Spontankauf treiben können.
Dazu, dass die Musikindustrie extrem vorsichtig agiert, was das Repertoire und dessen Bewerbung betrifft, passt, dass der Violonist David Garrett in der neuesten "Ensemble" in einem Interview äußert, er werde als nächstes eine CD mit dem Mendelssohn-VK veröffentlichen. Er selbst hätte gerne Brahms eingespielt, aber dies sei seiner Plattenfirma zu "heavy" gewesen. Brahms!!
Ganz furchtbar fand ich übrigens auf dem Sampler einen Auschnitt aus einer neuen Naive-CD mit Minkowski. Die L´Arlesienne Suite Nr. 2, Farandole, rotzig und furchtbar schnell - meinetwegen ist das historisch korrekt oder was auch immer, aber in meinen Ohren klingt das wie Bizet auf speed. Gefällt bestimmt dem einen oder anderen hier, ich rücke meine Welt aber gleich mal hiermit wieder gerade
Die Biographie von Hans A. Neunzig über FiDi ist übrigens sehr lesenswert (wie kann es auch anders sein?!). Ich bin gerade im Jahre 1976 angelangt, als sich der Sänger dann doch nach langen Überlegungen und Zweifeln des Hans Sachs in den „Meistersängern“ angenommen hat. Ich fürchte, dass ich mir die Jochum-Aufnahme (DG) irgendwann werde zulegen müssen. :W
Gerade läuft "Fischerweise". Ich habe das Lied jetzt so oft von FiDi gehört, dass es mir ganz fremd (und hier auch etwas blass) vorkommt, wenn es ein anderer Sänger singt. Aber ganz ehrlich: Die grandioseste Aufnahme ist jene mit FiDi und Sviatoslav Richter. Es hat tatsächlich irgendwie mit Rhythmus zu tun. - Und gerade denke ich, dass Huber mir als Begleiter auch gar nicht gefällt. Es muss doch etwas an Gerald Moore gewesen sein, das mir noch nicht ganz aufgegangen ist.
Gruß, Cosima
HenningKolf (06.10.2008, 17:55): Original von Rachmaninov gerade bei mri währed ich die Börsennachrichten lese
wenn man so liest oder hört was Politiker oder auch sog. Wirtschaftsexperten mal so eben vor Mikrofonen dahinschwatzen, würde etwas Tragisches oder auch etwas aus dem Bereich "Komische Oper" gut passen
Cosima (06.10.2008, 17:57): Original von HenningKolf Ganz furchtbar fand ich übrigens auf dem Sampler einen Auschnitt aus einer neuen Naive-CD mit Minkowski. Die L´Arlesienne Suite Nr. 2, Farandole, rotzig und furchtbar schnell - meinetwegen ist das historisch korrekt oder was auch immer, aber in meinen Ohren klingt das wie Bizet auf speed.
Ich hatte in die Minkowski-Aufnahme auch schon einmal reingehört, um dann Abstand davon zu nehmen. Ich halte es bei den Bizet-Suiten mit Herbert von Karajan. Eine der ganz wenigen Karajan-Scheiben, die ich auch heute noch sehr gut finde.
Rachmaninov (06.10.2008, 17:57): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov gerade bei mri währed ich die Börsennachrichten lese
wenn man so liest oder hört was Politiker oder auch sog. Wirtschaftsexperten mal so eben vor Mikrofonen dahinschwatzen, würde etwas Tragisches oder auch etwas aus dem Bereich "Komische Oper" gut passen
Nicht jeder der redet ist kompetent etwas zu sagen :engel
HenningKolf (06.10.2008, 18:07): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov gerade bei mri währed ich die Börsennachrichten lese
wenn man so liest oder hört was Politiker oder auch sog. Wirtschaftsexperten mal so eben vor Mikrofonen dahinschwatzen, würde etwas Tragisches oder auch etwas aus dem Bereich "Komische Oper" gut passen
Nicht jeder der redet ist kompetent etwas zu sagen :engel
das Problem ist eher, dass die Damen und Herren teilweise in verantwortungsvoller Position stehen...und sich der Kompetenzmangel deutlich aufdrängt, was durchaus Angst machen kann
Rachmaninov (06.10.2008, 18:11): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov gerade bei mri währed ich die Börsennachrichten lese
wenn man so liest oder hört was Politiker oder auch sog. Wirtschaftsexperten mal so eben vor Mikrofonen dahinschwatzen, würde etwas Tragisches oder auch etwas aus dem Bereich "Komische Oper" gut passen
Nicht jeder der redet ist kompetent etwas zu sagen :engel
das Problem ist eher, dass die Damen und Herren teilweise in verantwortungsvoller Position stehen...und sich der Kompetenzmangel deutlich aufdrängt, was durchaus Angst machen kann
Naja,
Politik schaftt Rahmenbedingung, gehadnelt (oder nicht) haben gewisse Manager.
Cosima (06.10.2008, 18:13): Politik ist nicht mein Thema... :W
Zurück zur Musik: Gerade läuft „Du bist die Ruh“. Nein, das gefällt mir gar nicht von Gerhaher. Wer hier einmal die beeindruckende, tief in die Seele dringende und wahrhaftige Aufnahme mit Fischer-Dieskau gehört hat, der kann doch gar nicht mehr anders, als für den Bariton zu schwärmen! Wie dieser am Ende „O füll es ganz" singt, das ist grandios!!! (Nichts gegen Gerhaher, er singt insgesamt schon sehr schön.)
Wer hat denn die Aufnahme mal gehört??? Es muss doch Menschen hier geben, die ebenso beeindruckt sind wie ich!? :engel
Gruß, Cosima
ab (06.10.2008, 18:23): Original von Cosima Aber ganz ehrlich: Die grandioseste Aufnahme ist jene mit FiDi und Sviatoslav Richter. Es hat tatsächlich irgendwie mit Rhythmus zu tun. - Und gerade denke ich, dass Huber mir als Begleiter auch gar nicht gefällt. Es muss doch etwas an Gerald Moore gewesen sein, das mir noch nicht ganz aufgegangen ist.
Ich würde lieber einen Terminus aus dem Jazz bemühen: DiFIDI hatte ein überragends Gefühl für timing.
Zum anderen: Ich habe das "Etwas" an Moore auch noch nicht entdeckt... Gute Liedbegleiter sind äußerst rar gesäht. Nicht jeder ist ein Malcom Martineau oder ein Irwin Gage (wenn wir einmal Benjamin Britten und Sviatoslav Richter außen vor lassen).
Cosima (06.10.2008, 18:33): Original von ab Ich würde lieber einen Terminus aus dem Jazz bemühen: DiFIDI hatte ein überragends Gefühl für timing.
:J :J :J
Zu Richter als Liedbegleiter: Ich habe noch eine CD gefunden, der auch eine DVD beiliegt:
Auf der DVD sind 8 Schubert-Lieder mit S. Richter als Begleiter - der Mitschnitt stammt aus 1978. Ich war zufällig drauf gekommen, als ich Ausschnitte auf youtube fand. Ist natürlich bestellt.
:hello
Jeremias (06.10.2008, 18:50): Während ich meine Klage zu Ende schreibe noch Ravel:
gerade verklingen die letzten Minuten aus dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51i9TrIDudL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Sonaten für Klavier und Violine KV 376, 296, 27 & 377 Gary Cooper / Rachel Podger
Grüße, Wolfgang
Tranquillo (06.10.2008, 19:48): Original von Cosima Wer hat denn die Aufnahme mal gehört??? Es muss doch Menschen hier geben, die ebenso beeindruckt sind wie ich!? :engel Liebe Cosima,
speziell dieses Lied kenne ich mit Fischer-Dieskau nicht, allerdings erinnere ich mich sehr gut daran, wie ich vor vielen Jahren zum ersten Mal die "Winterreise" und die "Schöne Müllerin" auf LP mit ihm hörte. Danach erschienen mir dann ebenso wie Dir bei diesen Liedern andere Sänger merkwürdig blass. Ich hörte wenig später die "Winterreise" mit Prey im Radio - das klang alles ganz nett und schön, aber es fehlte im Vergleich zu Fischer-Dieskau gewissermassen die entscheidende Dimension im Vortrag, nämlich die emotionale Tiefe, diese unvergleichliche Ausdruckskraft, die er hat. In der Winterreise tat sich mir bei Fischer-Dieskau der ganze Abgrund dieses Zyklus auf: Einsamkeit, Wut, tiefe Verzweiflung, Sehnsucht nach dem Tod - das war nicht nur im Text hörbar, sondern durch seinen Vortrag nacherlebbar. Allein schon, wie er die Mittelstrophe von "Der Lindenbaum" und das "Komm her zu mir Geselle, hier find'st Du Deine Ruh" singt, lässt dem Hörer förmlich das Blut in den Adern gefrieren...
Bei Prey (und auch bei einigen anderen Sängern) hörte ich nichts dergleichen. Insofern kann ich sehr gut nachempfinden, wie beeindruckt Du bist!
Ouvertüren und Orchesterszenen von Richard Wagner mit Georg Solti 1971 - 1986
Es ist immer wieder eine Freude zu hören, was für ein feines Händchen Solti für die gewaltigen, dramatischen Steigerungen bei Wagner hatte. Die Blechbläser der Wiener und der Chicagoer auf dieser CD sind einfach gigantisch.
Rachmaninov (06.10.2008, 20:09): erneut Alkan, jedoch op.63 mit Osborne
Cosima (06.10.2008, 20:13): Original von Tranquillo Insofern kann ich sehr gut nachempfinden, wie beeindruckt Du bist!
Lieber Andreas,
das freut mich! - Schuberts „Du bist die Ruh“ (Rückert) findet sich z.B. auf der „Schwanengesang“-CD mit Gerald Moore (EMI). FiDi entwickelt dieses Lied so herrlich aus einer ganz ruhigen Position heraus... ach, man muss das gehört haben, ich kann es nur schwer beschreiben. Insgesamt eine wunderschöne CD, eine meiner liebsten. Dort ist auch ein beeindruckender „Erlkönig“ – mit fast „gewalttätigem Ausdruck“ (wie seine Kritiker damals vermerkten). Aber ich meine, dass diese Seite auch zu Schubert gehört. FiDi hat eine andere Seite Schuberts seinerzeit offen gelegt, wie auch Richter dies in der Klaviermusik tat.
Ich weiß nicht, welche seiner „Winterreisen“ ich am meisten schätze. Sie sind alle unterschiedlich und doch besitzt jede für sich in meinen Ohren Gültigkeit.
Genug der Schwärmerei für heute. :)
Gruß, Cosima
ab (06.10.2008, 20:25): Johannes Brahms Cellosonaten Nr. 1 & 2 Anner Bylsma, Lambert Orkis
Und daraus der 50 Sekunden kurze Satz: Why fum’th in fight
Denn das ist die Vorlage zu der Fantasia on a Theme by Thomas Tallis von Ralph Vaughan Williams die ich nun interpretiert von Leonard Bernstein 1976 höre:
cellodil (07.10.2008, 15:15): ... der Couperin muss leider noch warten...
Habe mir jetzt geschwind das Büßergewand übergestreift und lege mit einem reuigen "mea maxima culpa" auf den Lippen und Bergen von Asche auf dem Haupt jetzt den Daniel Müller-Schott auf:
P.S. 5x hintereinander? Oder darf ich das in kleineren Einheiten abarbeiten?
Leif Erikson (07.10.2008, 16:36):
ich bin reicher als ich dachte, nicht nur durch die großartige Orgelmusik von Walcha, sondern auch weil die Box für 200,- € angeboten wird, trotz einer Neuausgabe.
Gerade läuft BWV 527 das elegante Allegro der Triosonate.
Gruß, Leif.
Rachmaninov (07.10.2008, 16:57): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028948012268.jpg
CD#1
Zwei und dreistimmige Inventionen.
Es waren dann aufgrund des Zeitmangel nur die zweistimmigen Inventionen.
Nun die Dreistimmigen.
Rachmaninov (07.10.2008, 17:52): Mir ist nach Sinfonik.
Tranquillo (07.10.2008, 18:03): Original von cellodil Habe mir jetzt geschwind das Büßergewand übergestreift und lege mit einem reuigen "mea maxima culpa" auf den Lippen und Bergen von Asche auf dem Haupt jetzt den Daniel Müller-Schott auf:
P.S. 5x hintereinander? Oder darf ich das in kleineren Einheiten abarbeiten? Ich schlage zweimal hintereinander vor - plus eine umfangreichere Besprechung dieser Aufnahme (mindestens 200 Wörter) im entsprechenden Faden (natürlich in Deutsch!), damit wir alle etwas davon haben :D
Viele Grüsse Andreas
Rachmaninov (07.10.2008, 18:06): Original von Tranquillo Original von cellodil Habe mir jetzt geschwind das Büßergewand übergestreift und lege mit einem reuigen "mea maxima culpa" auf den Lippen und Bergen von Asche auf dem Haupt jetzt den Daniel Müller-Schott auf:
P.S. 5x hintereinander? Oder darf ich das in kleineren Einheiten abarbeiten? Ich schlage zweimal hintereinander vor - plus eine umfangreichere Besprechung dieser Aufnahme (mindestens 200 Wörter) im entsprechenden Faden (natürlich in Deutsch!), damit wir alle etwas davon haben :D
Viele Grüsse Andreas
Hinweis: max. 26000 Zeichen!
cellodil (07.10.2008, 18:15): Tja, Ihr Lieben,
da haben wir uns gerade überkreuzt... Ich hatte gerade schon an gänzlich unangebrachter Stelle (Ihr wisst schon, die Babylonische Sprachverwirrung) - mea maxima culpa (geht schon ganz flüssig über die Lippen) - mal meinen ersten Eindruck beim Wiederhören nach langer Zeit geschildert. Mal sehen, was mir noch dazu einfällt...
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (07.10.2008, 18:21): Original von Tranquillo natürlich in Deutsch! (Hervorhebung von mir)
Mein lieber Andreas,
jetzt muss ich aber doch kichern.... Oder Dir - in Abwandlung eines Zitats von Robert Gernhardt - zurufen: "Die meistern Kritiker der Elche sind selber welche". Sag' Du noch mal was gegen Denglisch!!!
Gesang von dieser CD: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XC40BR4TL._SL500_AA240_.jpg The King's Singers' Madrigal History Tour The King's Singers / The Consort of Musicke / Anthony Rooley
Madrigale aus Italien, England, Frankreich, Spanien und Deutschland
Grüße, Wolfgang
ab (07.10.2008, 20:03): Im radio gerade: Alte Musik - Neu interpretiert
I Fagiolini, Leitung: Robert Hollingworth.
Claudio Monteverdi: a) Ballo volgendo il ciel; b) Lamento d'Arianna; c) Ballo dell'Ingrate (Aufgenommen am 28. Juli in der Cadogan Hall in London im Rahmen der "Proms 2008")
Die Doppel-CD mit DVD wollte ich vorrangig wegen der Aufnahmen mit Richter haben (Erstveröffentlichungen auf DVD), aber eben beim Öffnen sah ich, dass auch "Du bist die Ruh" von Schubert auf der ersten CD ist. Die Aufnahme ist von 1969; sie ist nicht ganz so beeindruckend wie jene alte aus 1951, dennoch :down :down :down
Dies Augenzelt Von deinem Glanz Allein erhellt, O füll es ganz!
Was für ein wunderschönes Lied! Was für ein Sänger! :engel
Tranquillo (07.10.2008, 20:20): Original von cellodil Ich hatte gerade schon an gänzlich unangebrachter Stelle (Ihr wisst schon, die Babylonische Sprachverwirrung) - mea maxima culpa (geht schon ganz flüssig über die Lippen) - mal meinen ersten Eindruck beim Wiederhören nach langer Zeit geschildert. Das zählt nicht, da Du mit nur 84 Wörtern das Ziel deutlich verfehlt hast :D
Und bitte keine durchsichtigen Ablenkungsmanöver - "in Deutsch" ist selbstverständlich kein Denglisch!
Viele Grüsse Andreas
ab (07.10.2008, 20:32): Original von Cosima Dort ist auch ein beeindruckender „Erlkönig“ – mit fast „gewalttätigem Ausdruck“
Schon einmal Melcom Martineau mit Bryn Terfel damit gehört (aus seinem DGG-Debust-Album?! :down
(Das einzige Mal in der Klassik, dass ich mich nach den alten Zeiten gesehnt habe, als es noch Singels gab!)
Heike (07.10.2008, 20:34): Bach- Matthäus-Passion Fritz Wunderlich, Elly Ameling, Hermann Prey, Marga Höffgen, Tom Krause Münchinger, Stuttgarter Kammerorchester und Chorknaben
völlig unpassend (jahres- und kirchenjahrszeitlich), aber ich liebe es und mir ist grad so Hebre
ab (07.10.2008, 20:36): Claudio Monteverdi Madrigali Libro 5 (1605) La Venexiana Glossa :engel http://www.jpc.de/image/w600/front/0/8424562209251.jpg
Rachmaninov (07.10.2008, 20:52): bei mir jetzt nochmals Alkans op.33
http://ecx.images-amazon.com/images/I/410S7BB41DL._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff Barbara Bonney, Sopran / Malcolm Martineau, Piano
Ein wenig fehlt mir bei diese Version doch das Orchester, so wunderbar hier nach meiner Auffassung beide auch singen/spielen. Bonney ist bisher die einzige die ich gehört habe, die die teilweise recht langen Phrasen (eine Silbe über mehrere Takte gebunden) auf einen Atem singt und keine Silben hinzufügt!
Grüße, Wolfgang
HenningKolf (07.10.2008, 21:23): Original von Cosima Original von HenningKolf Ganz furchtbar fand ich übrigens auf dem Sampler einen Auschnitt aus einer neuen Naive-CD mit Minkowski. Die L´Arlesienne Suite Nr. 2, Farandole, rotzig und furchtbar schnell - meinetwegen ist das historisch korrekt oder was auch immer, aber in meinen Ohren klingt das wie Bizet auf speed.
Ich hatte in die Minkowski-Aufnahme auch schon einmal reingehört, um dann Abstand davon zu nehmen. Ich halte es bei den Bizet-Suiten mit Herbert von Karajan. Eine der ganz wenigen Karajan-Scheiben, die ich auch heute noch sehr gut finde.
Karajan ist mir bei den Suiten genauso willkommen wie Abbado......
Auch heute weile ich musikalisch wieder in Frankreich, muss wohl daran liegen, dass ich durchaus noch ein paar Wochen länger im Languedoc hätte bleiben mögen und dieses Gefühl kanalisiere
nikolaus (07.10.2008, 21:27): Original von Poztupimi Gerade verklungen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/410S7BB41DL._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff Barbara Bonney, Sopran / Malcolm Martineau, Piano
Ein wenig fehlt mir bei diese Version doch das Orchester, so wunderbar hier nach meiner Auffassung beide auch singen/spielen. Bonney ist bisher die einzige die ich gehört habe, die die teilweise recht langen Phrasen (eine Silbe über mehrere Takte gebunden) auf einen Atem singt und keine Silben hinzufügt!
Grüße, Wolfgang
Ach, das ist ja interessant. Ich wusste gar nicht, das es eine solche Version gibt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Orchester fehlt, aber reizvoll erscheint mir diese Aufnahme trotzdem...
Gruß, Nikolaus.
Poztupimi (07.10.2008, 21:40): Original von nikolaus
Ach, das ist ja interessant. Ich wusste gar nicht, das es eine solche Version gibt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Orchester fehlt, aber reizvoll erscheint mir diese Aufnahme trotzdem...
Gruß, Nikolaus.
Es gibt von dieser Fassung aus neuerer Zeit noch eine Aufnahme mit dem Bariton Konrad Jarnot und Helmut Deutsch oder der Mezzosopranistin Waltraud Meier und Joseph Breinl. Erstere hat bei Amazon auch ganz passable Bewertungen erhalten. Ich kenne beide allerdings nicht.
Bei mir kommt jetzt eine weitere Aufnahme ins Laufwerk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XX299HY7L._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff Gundula Janowitz / Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan
Grüße, Wolfgang
nikolaus (07.10.2008, 21:45): Da mache ich doch mal mit:
cellodil (07.10.2008, 21:52): Original von Tranquillo Original von cellodil Ich hatte gerade schon an gänzlich unangebrachter Stelle (Ihr wisst schon, die Babylonische Sprachverwirrung) - mea maxima culpa (geht schon ganz flüssig über die Lippen) - mal meinen ersten Eindruck beim Wiederhören nach langer Zeit geschildert. Das zählt nicht, da Du mit nur 84 Wörtern das Ziel deutlich verfehlt hast :D
... das ist jetzt aber ziemlich gemein, wo ich doch kaum bis drei zählen kann...
Original von Tranquillo Und bitte keine durchsichtigen Ablenkungsmanöver - "in Deutsch" ist selbstverständlich kein Denglisch!
Deutsch ist das aber nicht...
Liebe Grüße
Sabine (über Daniel-Müller Schott meditierend)
Rachmaninov (07.10.2008, 21:53): ich bleibe bei Klaviermusik, "seltener" Klaviermusik!
http://www.estherbudiardjo.com/img/henselt1.jpg
Henselt Etüden op.2
ab (07.10.2008, 21:55): Das habe ich auch schon seit laaangem einmal wieder vor (auch wenn es hier jetzt nach der Musik Monteverdis wohl wie ein Hammerschlag auf den Kopf wirken wird):
Trotzdem nehme ich sie jetzt nicht aus dem Regal sondern diese:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WWDSYFBZL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite für Violoncello solo Nr. 5 c-moll BWV 1011 Hidemi Suzuki
ich mag die "Fairest Isle"-CD sehr, weil mir die Stücke auch gut gefallen (leider kann ich in diesen Höhen nicht wirklich mitsingen :I ). Trotzdem frage ich mich, wo ich die anderen, die ich unlängst von einer Autorin geschenkt bekommen habe, wohl vergraben haben könnte. Vielleicht sind sie ja im Auto...
In die Suzuki-CD habe ich vor längerer Zeit mal reingehört. Die Erinnerung ist aber ganz positiv.
cellodil (08.10.2008, 07:37): Mein Tag hat wieder einmal mit SWR 2 begonnen:
Johann Sebastian Bach: 1. Satz aus dem Brandenburgischen Konzert Nr. 5 D-dur BWV 1050 Wilbert Hazelzet (Blockflöte) Roy Goodman (Violine) Ton Koopman (Cembalo) Amsterdam Baroque Orchestra Leitung: Ton Koopman
Hermann Goetz: 3. Satz aus dem Klaviertrio g-moll op. 1 Abegg-Trio
Joaquín Rodrigo: 7. Satz aus dem Concierto madrigal Narciso Yepes und Godelieve Monden (Gitarre) Philharmonia Orchestra Leitung: Garcia Navarro
Matthias Georg Monn: 1. Satz aus dem Violoncellokonzert g-moll Jian Wang Camerata Salzburg
Ermanno Wolf-Ferrari: Suite aus der Oper "I gioielli della Madonna", 4. Satz Academy of St. Martin-in-the-Fields Leitung: Neville Marriner
Gioacchino Rossini: "Largo al factotum", bearbeitet Cambridge Buskers
Felix Mendelssohn Bartholdy: 1. Satz aus der Streichersinfonie Nr. 7 d-moll Heidelberger Sinfoniker Leitung: Thomas Fey
Antonin Dvorak: Slawischer Tanz für Klavier zu 4 Händen g-moll op. 46 Nr. 8 Marina Rodríguez Brià und Joan Josep Gutiérrez
Philip Glass: Interlude aus der Oper "Orphée" Stuttgarter Kammerorchester Leitung: Dennis Russell Davies
Albert Lortzing: Ouvertüre zur Oper "Zar und Zimmermann" Staatskapelle Dresden Leitung: Hans Vonk
Georg Philipp Telemann: Quartett für Flöte, Violine, Fagott und Basso continuo d-moll Parnassi musici
Darius Milhaud: 1. Satz aus der Suite "Scaramouche" op. 165 b Stephen Coombs und Artur Pizarro (Klavier)
Michel Godard: Ciaconna Michel Godard (tu, serpent) Ein Ensemble
Euch allen einen guten Tagesbeginn und liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (08.10.2008, 08:24): Original von cellodil Mein Tag hat wieder einmal mit SWR 2 begonnen:
Wenn ich mir den wohl per Zufallsverfahren zusammengestellten, völlig willkürlichen Mischmasch ansehe, bin ich froh um meinen CD-Player. Der Versuch, für jeden etwas zu bieten, ist ja an sich löblich, nur ist dann halt immer auch etwas dabei, was mich reflexartig zum Quellenwahlknopf greifen läßt.
Von der CD-Quelle gab es dann heute morgen mal wieder etwas aus der Barenboim-Beethoven EMI Box und zwar die Klaviersonaten op 31 no 1-3. Es wird von Fachleuten oft darauf hingewiesen, dass die Namensonaten zu Unrecht vom breiten Publikum bevorzugt würden. Als Vertreter des Letzteren halte ich im diesem Fall die Bevorzugung für gerechtfertigt. Die "Sturm"-Sonate op 31 no 2 hat einfach das gewisse Etwas und bietet die ganz großen packenden Momente, die den Schwesterwerken zumindest beim ersten Hören fehlen.
cellodil (08.10.2008, 08:42): Original von Dox Orkh Original von cellodil Mein Tag hat wieder einmal mit SWR 2 begonnen:
Wenn ich mir den wohl per Zufallsverfahren zusammengestellten, völlig willkürlichen Mischmasch ansehe, bin ich froh um meinen CD-Player. Der Versuch, für jeden etwas zu bieten, ist ja an sich löblich, nur ist dann halt immer auch etwas dabei, was mich reflexartig zum Quellenwahlknopf greifen läßt.
Lieber Dox,
ich kann das gut verstehen, dass sich Dir beim Anblick des Programms die Nackenhaare sträuben (so habe ich das jedenfalls interpretiert). Das liegt allerdings auch ein bisschen daran, dass diese "Frühstrecke" eher text- und informationslastig ist (was sich aus dem Programm freilich nicht erschließt). Die Musik steht nicht im Vordergrund, sondern ist eher Beiwerk. Im Gegensatz zu meiner sonstigen Aversion gegen "Gemischtwarenläden" stört mich das hier gar nicht. Wie heißt es so schön: "Entweder man lebt, oder man ist konsequent." Und manchmal können diese kurzen Sequenzen auch durchaus Interesse wecken, sich mit etwas, worüber ich sonst nicht unbedingt gestolpert wäre, zu beschäftigen.
Liebe Grüße
Sabine
Tranquillo (08.10.2008, 08:59): Original von Dox Orkh Wenn ich mir den wohl per Zufallsverfahren zusammengestellten, völlig willkürlichen Mischmasch ansehe, bin ich froh um meinen CD-Player. Der Versuch, für jeden etwas zu bieten, ist ja an sich löblich, nur ist dann halt immer auch etwas dabei, was mich reflexartig zum Quellenwahlknopf greifen läßt. Eine Alternative zum "Mischmasch" (den ich auch nicht mag) ist Internet-Radio - dort gibt es viele Sender, die sich auf bestimmte Musikrichtungen spezialisiert haben. Ich höre z. B. häufiger mal AVRO Baroque, dort gibt es rund um die Uhr Barockmusik ohne Wortbeiträge (wenn man von den gelegentlichen Stationsansagen absieht), und die Werke werden jeweil komplett (alle Sätze) gesendet. Ähnliches gibt es auch für andere Epochen oder bestimmte Gattungen (Oper, geistliche Musik).
Viele Grüsse Andreas
ab (08.10.2008, 09:32): Original von Dox Orkh Es wird von Fachleuten oft darauf hingewiesen, dass die Namensonaten zu Unrecht vom breiten Publikum bevorzugt würden.
Natürlich hat die Sturmsonate oder die Appasionata oder die Mondschein-Sonate "etwa". Dennoch sind des gerade "kleinen" Sonaten, die oft etwas haben, dass mich besonderes berührt und ich sie gerade deshalb vorziehe.
CD-Zusammenstellungen mit bloß Namenssonaten gehen mir persönlich auf die Nerven. :S Dennoch: Ich denke, man sollte beides nicht gegeneinander ausspielen...
Bei mir jezt Patétique und Mondschein von Gilels aus Moskau von 1968 :engel
Rachmaninov (08.10.2008, 09:49): Original von ab Original von Dox Orkh Es wird von Fachleuten oft darauf hingewiesen, dass die Namensonaten zu Unrecht vom breiten Publikum bevorzugt würden.
Natürlich hat die Sturmsonate oder die Appasionata oder die Mondschein-Sonate "etwa". Dennoch sind des gerade "kleinen" Sonaten, die oft etwas haben, dass mich besonderes berührt und ich sie gerade deshalb vorziehe.
Cetay (inaktiv) (08.10.2008, 14:25): Original von cellodil "Entweder man lebt, oder man ist konsequent." Und manchmal können diese kurzen Sequenzen auch durchaus Interesse wecken, sich mit etwas, worüber ich sonst nicht unbedingt gestolpert wäre, zu beschäftigen.
Liebe Grüße
Sabine
Oder man lebt konsequent inkonsequent :cool
Ansonsten gebe ich dir recht ... ich fürchte allerdings, dass ich bei Rossini und Lortzing so stolpern würde, dass es mir dabei die Zehennägel aufrollt. Deswegen würde ich es bis zu Godard nicht schaffen.
Cetay (inaktiv) (08.10.2008, 14:31): Original von ab Natürlich hat die Sturmsonate oder die Appasionata oder die Mondschein-Sonate "etwa". Dennoch sind des gerade "kleinen" Sonaten, die oft etwas haben, dass mich besonderes berührt und ich sie gerade deshalb vorziehe.
Das gilt m. E. insbesondere für die beiden opp 49!
cellodil (08.10.2008, 14:36): Original von Dox Orkh Original von cellodil "Entweder man lebt, oder man ist konsequent." Und manchmal können diese kurzen Sequenzen auch durchaus Interesse wecken, sich mit etwas, worüber ich sonst nicht unbedingt gestolpert wäre, zu beschäftigen.
Liebe Grüße
Sabine
Oder man lebt konsequent inkonsequent :cool
:beer
Original von Dox Orkh Ansonsten gebe ich dir recht ... ich fürchte allerdings, dass ich bei Rossini und Lortzing so stolpern würde, dass es mir dabei die Zehennägel aufrollt. Deswegen würde ich es bis zu Godard nicht schaffen.
... da war ich heute morgen unter der Dusche... Was leider nicht immer hinhaut, wenn ich dieses Morgenmischmasch anhöre. Aber ich mache das ja fast jeden Morgen und bin inzwischen im Weghören ganz gut trainiert (vielleicht können cellodile auch die Ohren verschließen).
Liebe Grüße
Sabine
HenningKolf (08.10.2008, 16:13): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028943181525.jpg
VK #2
aus gegebenem Anlass höre ich mir das VK2 jetzt auch mal wieder an
:hello
Nicolas_Aine (08.10.2008, 16:51): belass es nicht dabei... Shaham hat da auch eine geniale Aufnahme vom 1. VK hingelegt ;)
cellodil (08.10.2008, 17:30): Nachdem die Motorsäge, die mich heute den ganzen Tag beschallte, endlich verstummt ist (so ganz funktioniert das mit dem Ohrenverschließen noch nicht)... Jetzt was zur Entspannung:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/415SE4MD2KL._SS400_.jpg John Taverner The Protecting Veil Wake up...and Die Yo-Yo Ma Baltimore Symphony Orchestra (Cello Section) David Zinman
Liebe Grüße
Sabine (ziemlich mit sich und der Welt am Ende)
Cetay (inaktiv) (08.10.2008, 17:42): Ich habe jetzt eine Stunde Autofahrt vor mir und werde den von Kissin und Davis grandios gespielten Beethoven-Klavierkonzerten mit äußerst gespitzen Ohren lauschen, um die zu leisen Orchesterpassagen aufzuspüren.
cellodil (08.10.2008, 19:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/519BZHCPF9L._SS500_.jpg Vivaldi's Cello Yo-Yo Ma The Amsterdam Baroque Orchestra Ton Koopman
- Concerto in G-Moll for Two Cellos, Strings and Basso Continuo, RV 531 - Concerto in B-Dur for Cello, Strings and Basso continuo, RV 423 - "Così sugl' occhi miei" form La fida ninfa, RV 714 - Concerto for Viola D'Amore, Lute & Orchestra, RV 540 - "La Gloria del mio sangue" from Giustino, RV 717 - Concerto in C-Moll for Cello, Strings and Basso Continuo, RV 401 - "Nou, ò cara, te adorantis" from Juditha triumphans, RV 644 - "Laudamus te" from Gloria, RV 589 - "Quanto magis generosa" from Juditha triumphans, RV 644 - "Dite Oihmè" from La fida ninfa, RV 714
HenningKolf (08.10.2008, 20:35): Original von uhlmann http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0730099445429.jpghttp://www.kerschbaum.at/images/hochaecker.jpg
daraus wahrscheinlich die Klaviersonaten 2 & 3, mal sehen
Gruß Henning
Osborne schätze ich sehr, aber die Hörproben von Tippett haben mich nicht zu Kaufen verleitet!
Das Thema hatten wir schon mal - glaube ich - meine Meinung ist, dass man möglicherweise mehrere Hördurchgänge braucht, um den Zugang zu finden - aber klar, ich würde auch kein Geld ausgeben, wenn mich Hörschnipsel eher abschrecken.
Ich bin sowieso Tippetianer, auch was das sonstige Werk betrifft. Ich müsste mal schauen, aber es würde mich nicht wundern, wenn auf der Festplatte mehr von Tippett als von Mozart wäre :B ?(
Btw.: Da mir im entsprechenden thread Teleton nochmals Brittens KK ans Herz gelegt hat - Kennst Du zufälligerweise die Einspielung mit Osborne??
cellodil (08.10.2008, 21:02): Seit Jahren nicht mehr gehört. Deshalb gleich noch einmal:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/519BZHCPF9L._SS500_.jpg Vivaldi's Cello Yo-Yo Ma The Amsterdam Baroque Orchestra Ton Koopman
- Concerto in G-Moll for Two Cellos, Strings and Basso Continuo, RV 531 - Concerto in B-Dur for Cello, Strings and Basso continuo, RV 423 - "Così sugl' occhi miei" form La fida ninfa, RV 714 - Concerto for Viola D'Amore, Lute & Orchestra, RV 540 - "La Gloria del mio sangue" from Giustino, RV 717 - Concerto in C-Moll for Cello, Strings and Basso Continuo, RV 401 - "Nou, ò cara, te adorantis" from Juditha triumphans, RV 644 - "Laudamus te" from Gloria, RV 589 - "Quanto magis generosa" from Juditha triumphans, RV 644 - "Dite Oihmè" from La fida ninfa, RV 714
Liebe Grüße
Sabine
Bellini (08.10.2008, 21:10): Ich höre gerade http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CMWAS78KL._SL500_AA240_.jpg
Ich habe mich gestern endlich mal aufgerafft und mich mit unserer traurigen Geschichte auseinandergesetzt. D. h. ich habe endlich mal den Film Schindlers Liste gesehen. Übrigens auch ein sehr hörenswerter Soundtrack. Jedenfalls kam ich in dem Zusammenhang mal drauf, wieder die Klagelieder von Gorecki zuhören. Ich habe Gänsehaut und die Bilder aus diesem Film wollen mir auch nicht aus den Kopf gehen.
Poztupimi (08.10.2008, 21:23): Aus der 50-Jahre-dhm-Box läuft bei mir diese:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KFCE34BBL._SL500_AA240_.jpg Claudio Monteverdi (~1567-1643) Vespro della beata Vergine (1610) Cantus Cölln / Concerto Palatino / Konrad Junghänel
(Leider geben die Angaben auf dem Pappschuber beim Concerto Palatino außer "et al." nicht mehr her, hat hier vielleicht jemand das Original und daraus etwas mehr Angaben zu den Ausführenden dieses Ensembles oder zu Sängerinnen/Sängern?)
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (08.10.2008, 21:25): Original von HenningKolf Btw.: Da mir im entsprechenden thread Teleton nochmals Brittens KK ans Herz gelegt hat - Kennst Du zufälligerweise die Einspielung mit Osborne??
Nö, juckt zwar unter den Fingern, aber ich besitze die Aufnahme Andsnes mit dem Klako und daher verzichte ich derzeit auf die Anschaffung.
Dann hol ich mal eine weitere Stellungnahme ein. Teleton gegenüber meinte ich, dass die Gothoni-Einspielung, in die ich hineingehört habe ("kenne" wäre zu dick aufgetragen) mich nicht für das Werk hat begeistern können. Er meinte, das müsse an Gothoni liegen und hat mir die Einspielung des Komponisten ans Herz gelegt. Was hältst Du denn vom Werk an sich in Kenntnis der andsnes´schen Einspielung?? (Die Gothonie-CD kam mir irgendwie blutleer und ein wenig langweilig vor - und ich mag Britten ansonsten)
Rachmaninov (08.10.2008, 21:36): Original von HenningKolf @ Rachmaninov
Dann hol ich mal eine weitere Stellungnahme ein. Teleton gegenüber meinte ich, dass die Gothoni-Einspielung, in die ich hineingehört habe ("kenne" wäre zu dick aufgetragen) mich nicht für das Werk hat begeistern können. Er meinte, das müsse an Gothoni liegen und hat mir die Einspielung des Komponisten ans Herz gelegt. Was hältst Du denn vom Werk an sich in Kenntnis der andsnes´schen Einspielung?? (Die Gothonie-CD kam mir irgendwie blutleer und ein wenig langweilig vor - und ich mag Britten ansonsten)
Helfe mir mit Gothine CD mal auf die Sprünge?!
Wenn Du Britten's Klavierkonzert schätzt und eine Aufnahme haben willst die gefallen könnte bist Du mit diesem brillianten Schotten vermutlich auf der "sicheren" Seite. Jedenfalls was den Pianisten angeht!Ich persönlich kenne keine Aufnahme von ihm,. die ich als durschnittlich oder gar schwach ansehen würde.
Osborne steht eigentlich auf meiner "alles kaufen Liste". Aber ich warte gerade auf die Alkan Aufnahme mit Kammermusik. Die hat Prio und die vielen tauschend, die ich gerade anderswo rein stecke :P
:down
Hier eine weitere Besprechung
HenningKolf (08.10.2008, 21:38): Ich bleibe bei Tippetts Klaviersonaten
cellodil (08.10.2008, 21:43): ... weiter mit Vivaldi (und anderen)...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51trOpM9mfL._SS500_.jpg Vivaldi, Tartini, Boccherini Mstislav Rostropovich Collegium Musicum Zürich Paul Sacher - Luigi Boccherini, Concerto for Violoncello and Strings no. 2 in D major - Antonio Vivaldi, Concerto for Violoncello and Strings in C major, RV 398 - Giuseppe Tartini, Concerto for Violoncello and Strings in A major - Antonio Vivaldi, Concerto for Violoncello and Strings in G major
hatte mir bei emusic einen track zum Kennenlernen runtergeladen und war wenig begeistert. Meine Frage war eher nicht, ob Osborne das gut spielt (macht er bestimmt) sondern wie dir das KK als solches gefällt. Ich hatte halt das Gefühl, dass Gothoni nicht der ist, der "schuld" ist das bei mir keine Begeisterung aufkommt, sondern Britten. Wenn Du jetzt sagen würdest "eines der bedeutendsten Konzerte des 20. Jhdts" oder so etwas in der Art würde ich mich ja nahezu verpflichtet fühlen, noch einen Versuch zu starten :W :W
cellodil (08.10.2008, 22:02): Slava ging nach Yo-Yo leider gar nicht. Deshalb jetzt noch ein Anlauf mit Anner...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51q1JqaPBML._SS400_.jpg Anner Bylsma - 70 Years CD 11 - Anner Bylsma (Cello) - Jeanne Lamon, Stephen Marvin, Chantal Rémillard, Cynthia Roberts (Violins) - Christina Mahler (Violoncello) - Tafelmusik on period instruments
Antonio Vivaldi - Concerto for Violoncello, Strings & Basso continuo, RV 418 - Concerto for Strings & Basso continuo, RV 117 - Concerto for Strings & Basso Continuo RV 143 - Concerto for Violin, Violoncello, Strings & Basso continuo RV 547 - Concerto for 2 Violins, 2 Violoncellos, Strings & Basso continuo, RV 575 - Concerto for 4 Violins, Strings & Basso continuo, RV 549 - Concerto for Violoncello, Strings & Basso continuo, RV 413 - Concerto for Strings & Basso continuo, RV 134 - Concerto for Strings & Bass continuo RV 159
Denke, das passt besser...
Liebe Grüße
Sabine
nikolaus (08.10.2008, 22:16): Original von cellodil Slava ging nach Yo-Yo leider gar nicht. Deshalb jetzt noch ein Anlauf mit Anner... ... Denke, das passt besser...
Liebe Grüße
Sabine
Warum? Und geht es Deinen geschundenen Ohren besser?
Bei mir lief vor zwei etwas unnötig langen Telefonaten
Der Meister am Klavier beim eigenen Klavierkonzert #2
Kantate (08.10.2008, 22:44): Bayern 4 Klassik bringt zur Stunde Händels "Te Deum", mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks.
Welch wunderbare Musik! - Ich meine, dass die Rundfunkanstalten gar zu wenig dieser schönen Chormusik ausstrahlen! Schade!
Kantate
cellodil (08.10.2008, 22:49): Original von nikolaus Original von cellodil Slava ging nach Yo-Yo leider gar nicht. Deshalb jetzt noch ein Anlauf mit Anner... ... Denke, das passt besser...
Liebe Grüße
Sabine
Warum? Und geht es Deinen geschundenen Ohren besser?
:hello , lieber Nikolaus!
Im Vergleich mit Yo-Yo und Co. war Slava dann ziemlich breit und überladen. Das hörte sich gar nicht mehr wie Vivaldi an. Was mir aber mit Abstand heute abend am besten gefallen hat, das ist die Einspielung mit Anner Bylsma. Die hat so eine tänzerische Leichtigkeit und zugleich doch auch emotionale Tiefe. Klingt berauschend, mitreißend. "Elegant" wäre vielleicht das richtige Attribut...
Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass ich musikalische Eindrücke kaum in Worte fassen kann... Aber vielleicht vermittelt sich Dir trotzdem ein bisschen eine Ahnung...
Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, in nächster Zeit ein bisschen in der Anner-Box herumzuhören.
Und die Ohren haben sich inzwischen auch wieder von Gärtners Kettensägenmassaker erholt (der Garten wird schätzungsweise bis Juni brauchen, um sich wieder in einen Dschungel zu verwandeln).
Dir ganz liebe Grüße
Sabine
nikolaus (08.10.2008, 23:06): Original von cellodil
Im Vergleich mit Yo-Yo und Co. war Slava dann ziemlich breit und überladen. Das hörte sich gar nicht mehr wie Vivaldi an. Was mir aber mit Abstand heute abend am besten gefallen hat, das ist die Einspielung mit Anner Bylsma. Die hat so eine tänzerische Leichtigkeit und zugleich doch auch emotionale Tiefe. Klingt berauschend, mitreißend. "Elegant" wäre vielleicht das richtige Attribut...
Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass ich musikalische Eindrücke kaum in Worte fassen kann... Aber vielleicht vermittelt sich Dir trotzdem ein bisschen eine Ahnung...
Ja, ich glaube schon!
Original von cellodil Und die Ohren haben sich inzwischen auch wieder von Gärtners Kettensägenmassaker erholt (der Garten wird schätzungsweise bis Juni brauchen, um sich wieder in einen Dschungel zu verwandeln).
Vielleicht kannst Du ja ein bisschen nachhelfen (z.B. heimlich Kompost oder Dünger verteilen) :engel Und natürlich die Stromversorgung kappen, damit nächstes Jahr der Kettensägenmörder keine Chance hat :engel
Johann Adolph Scheibe: Sinfonia D-dur Concerto Copenhagen Leitung: Andrew Manze
Euch allen einen guten Start in den Tag und liebe Grüße
Sabine
P.S.
Lieber Nikolaus,
... das alljährliche Kettensägenmassaker ist leider nur allzu nötig. Sonst müsste auf vorbeireisende Prinzen warten, die sich mutig mit der Machete durch den Dschungel arbeiten. Und Prinzen sind ja bekanntermaßen auch nicht mehr das, was sie mal waren. Andererseits hundertjähriger Schlaf klingt beim derzeitigen Schlafdefizit schon verlockend. Also her mit der Spindel und weg mit der Kettensäge ...
Herzliche Grüße
Sabine
Rachmaninov (09.10.2008, 08:29): Original von Rachmaninov bei mir auch Rachmaninov
Der Meister am Klavier beim eigenen Klavierkonzert #2
Schon etwas besonderes den Pianisten mit seinem eigenen Werk zu hören. Die Klangqualität ist auf erwartungsgemäß bescheidenen Niveau, aber dieser Rachmaninov war ein wunderbarer Pianist. Kein Wunder das er als Pianist einen derartigen erfolg hatte. Vermutlich wirklich einer der größten Pianisten wie einige meinen und von den mir bekannten Aufnahmen bei denen Komponisten auch Pianisten waren (Schostakowitsch, Prokofiev ....) wohl der beste Pianist.
Jürgen (09.10.2008, 08:53): Mendelssohn: Violinkonzert e-moll Op.64, Mullova/Gardiner 2002
cellodil (09.10.2008, 09:01): Zur morgendlichen Lektürerunde noch einmal Anner...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51q1JqaPBML._SS400_.jpg Anner Bylsma - 70 Years CD 11
Antonio Vivaldi - Concerto for Violoncello, Strings & Basso continuo, RV 418 - Concerto for Strings & Basso continuo, RV 117 - Concerto for Strings & Basso Continuo RV 143 - Concerto for Violin, Violoncello, Strings & Basso continuo RV 547 - Concerto for 2 Violins, 2 Violoncellos, Strings & Basso continuo, RV 575 - Concerto for 4 Violins, Strings & Basso continuo, RV 549 - Concerto for Violoncello, Strings & Basso continuo, RV 413 - Concerto for Strings & Basso continuo, RV 134 - Concerto for Strings & Bass continuo RV 159
- Anner Bylsma (Cello) - Jeanne Lamon, Stephen Marvin, Chantal Rémillard, Cynthia Roberts (Violins) - Christina Mahler (Violoncello) - Tafelmusik on period instruments
Liebe Grüße
Sabine
ab (09.10.2008, 10:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51q1JqaPBML._SS400_.jpg
Die Boccherini-CD mit Tafelmusik (die mir auch unter Lamon kaum besser als unter Weill gefällt).
"Tänzerische Leichtigkeit" und "Eleganz" wären nicht die Attribute, mit denen ich sein Spiel belegen würde. Eher so etwas wie "leicht verschüchterter, eher verschämter Keck" scheint mir passender.
ab (09.10.2008, 10:44): Was beigeistert Dich denn primär so - die Komposition oder die Interpretation?
:hello
cellodil (09.10.2008, 11:01): Original von ab "Tänzerische Leichtigkeit" und "Eleganz" wären nicht die Attribute, mit denen ich sein Spiel belegen würde. Eher so etwas wie "leicht verschüchterter, eher verschämter Keck" scheint mir passender.
.
Lieber ab,
da wären wir mal wieder bei dem (immer noch nicht gestarteten) Thread, woher wir wissen, dass wir hören, was wir hören... Ich hatte ja vor einiger Zeit die Gelegenheit, Anner Bylsma (nicht nur im Konzert) zu erleben, und ich hatte mich schon gestern gefragt, wie viel ich davon mithöre... Beziehungsweise, ob ich seine Einspielungen anders hören würde ohne diese Begegnung.
Deshalb fällt es mir auch schwer, Deine Zuschreibungen nachzuvollziehen (zumindest, was den Vivaldi betrifft) ...
Auf jeden Fall verspreche ich, demnächst mal den Thread zu starten.
Luigi Boccherini - Overture (Sinfonia) in D Major, G. 521 - Concerto for Violoncello & Orchestera in D Major, G. 476 - Octet (Notturno) in G Major, op, 38 No. 4, G. 470 - Concerto for Violoncello & Orchestra in C. Major, G. 573 - Sinfonia in C Minor, G. 519
- Anner Bylsma (Cello) - Tafelmusik on period instruments, Jeanne Lamon
cellodil (09.10.2008, 11:27): Mit dem Boccherini werde ich (heute jedenfalls) nicht warm. Deshalb jetzt noch ein Versuch mit Mozart:
Wolfgang Amadeus Mozart - Divertimento KV 563 for Violin, Viola & Cello - Adagio & Fugue after Wilhelm Friedemann Mach KV 404a No. 6 for Violin, Viola & Cello - Adagio & Fugue after Johann Sebastian Bach KV 404a No. 1 for Violin, Viola & Cello - Adagio & Fugue after Johann Sebastian Bach KV 404a, No. 2 for Violin, Viola & Cello - Adagio & Fugue after Johann Sebastian Bach KV 404a, No. 3 for Violin, Viola & Cello
- L'Archibudelli - Anner Bylsma (Cello) - Tafelmusik on period instruments, Jeanne Lamon
Liebe Grüße
Sabine
HenningKolf (09.10.2008, 12:37): Bei mir jetzt Pause und Zeit für zwei Sätze aus Brahms Vierter
ab (09.10.2008, 14:30): Einer der schönsten Liederzyklen überhaupt in meiner Lieblingsaufnahme des Liedgesangs überhaupt und überhaupt sowohl von DiFiDi als auch Brendel im Besonderen: Schumann Liederkreis op. 39 Fischer-Dieskau mit Alfred Brendel. :times10 :down :engel
Cetay (inaktiv) (09.10.2008, 14:56): Original von ab Was beigeistert Dich denn primär so - die Komposition oder die Interpretation?
:hello
Die Interpretation der Kompositon: Ich finde, der subjektive und emotional mit Nachdruck aufgeladene, in den langsamen Passagen unmittelbar berührende und in den schnellen Passagen fast ins aggressive kippende und dabei dennoch höchste Klangkultur bewahrende Zugang der Juilliards (was für ein Satz...) passt inbesondere bei diesen zwei Werken wie die Faust auf Auge. Ich könnte regelrecht ausflippen!
Für mich ist das insofern verwirrend, weil ich sonst eher den Standpunkt einnehme, die Interpreten hätten hintenanzustehen. Vielleicht ist ja im Falle der Beethoven-Quartette gerade die subjektiv wirkende Spielweise werkdienlich, wer weiß das schon. ?(
frau baur (09.10.2008, 16:24): Hallo zusammen, Hier dreht jetzt:
Clementi, Gradus ad Parnassum Complete Edition (4 CDs) (Arts) Es spielen abwechselnd 10 italienische Pianisten, jeder 10 Stück.
Habe ich kürzlich zum Schnäppchenpreis von 16 Euro (inkl. Port) bei jpc erworben (Normalpreis um die 60 €) und höre mir sukzessive - auf mehrere Tage verteilt - das ganze Mammutwerk an (jetzt eben: die 3. CD, Stück 45 - 50bis). Es verdient wirklich mehr Bekanntheit! Alles andere als platte Etüden!
Grüße, Sarastro
Rachmaninov (09.10.2008, 19:49): Nachdem ich die wunderbare Misa Criolla gehört habe
ist teil meiner Piano Masters Box. Warum man diese Aufnahme genommen hat entschließt sich mir, mich überzeugt sie gar nicht! Mehr Eigenarten Guldas als Bach. Man regt sich über Gould und seine Eigenarten auf, hier sollte man sich auch mal lauthals wundern :(
Ob Gulda jetzt besonders werktreu ist oder nicht vermag ich nicht wirklich zu beurteilen. Jedenfalls in meinen Ohren wunderbar fließend und rhytmisch und nicht maniriert. Allenfalls der extrem brilliante Klavierklang ist gewöhnungsbedürftig. Meine Lieblingsbachinterpreten sind zur Zeit - jeder spielt ganz anders - Gulda, Perahia und Koroljow (von Argerich und Pogorelich abgesehen, gefallen mir gut, aber die haben nur sehr wenig eingespielt bzw. ich habe nur sehr wenig Aufnahmen).
Gould ist überhaupt nicht mein Fall. Die erste Einspielung der GVar habe ich genau einmal gehört und dieser Nähmaschinenbach und Goulds Beethoven war (zusammen mit ein paar Liszt-Einspielungen anderer Interpreten) der Grund, dass ich mich jahrelang auf sinfonische und konzertante Musik konzentriert habe und von Soloklavier nichts wissen wollte. Dann habe ich mir - auf Empfehlung im Forum - die Salzburger Aufnahme besorgt - da spielt er in meinen Ohren nicht nur eigen, sondern grauenvoll. Von Gould mag ich eigentlich nur die Byrd-Einspielung (die späten GoldbergVar hatte ich auch, deutlich erträglicher als der Rest von ihm, aber mir gefällt es deutlich weniger als das Bachspiel der drei oben Genannten).
Dass Gulda durchaus zu polarisieren vermag kann ich schon nachvollziehen, aber mir gefällt sowohl sein Bach als auch sein Beethoven (von den Konzerten mit Stein mal abgesehen - das liegt aber wohl weniger an Gulda) ausnehmend gut
Gruß Henning
Rachmaninov (09.10.2008, 21:37): Original von HenningKolf @Richard Gulda, Perahia und Koroljow (von Argerich und Pogorelich abgesehen, gefallen mir gut, aber die haben nur sehr wenig eingespielt bzw. ich habe nur sehr wenig Aufnahmen).
3 sehr unterschiedliche Bach Interpreten.
Ich höre übrigends gerade mit goßer freude A. Schiff mit Bach sehr gerne. diese Gesamteinspielung zu dem Preis von 20 € ist wirklich ein Leckerbissen.
Schiff spielt veilleicht etwas brav, aber man achte mal gezielt wie er die Stimmer sauber spielt und wie unabhängig seine Häbde agieren.....
Schon fein!
Und Schepkin :down
Rachmaninov (09.10.2008, 21:54): bevor es für mich richtung bett geht
HenningKolf (09.10.2008, 21:55): 20 Euro 12 CDs auf Decca
unglaubliche Zeiten sind das. Von Schiff halte ich durchaus nicht wenig und seinen Bach kenne ich überhaupt nicht ...... hmmm, aber ich wollte vor dem 1.1.2009 nix mehr kaufen ?( ?(
Rachmaninov (09.10.2008, 21:56): Original von HenningKolf 20 Euro 12 CDs auf Decca
unglaubliche Zeiten sind das. Von Schiff halte ich durchaus nicht wenig und seinen Bach kenne ich überhaupt nicht ...... hmmm, aber ich wollte vor dem 1.1.2009 nix mehr kaufen ?( ?(
das kannst du ja am Aktien Markt auch so machen :wink :I
HenningKolf (09.10.2008, 22:05): ganz im Gegenteil, ich bedauer zutiefst dass ich dem Konsum gefrönt habe und nichts zum sukzessive Anlegen übrig habe
Der britische Staat gibt Eigenkapital und eine Loyds TSB bekommt man für unter 3 Euro nachgeworfen - vorausgesetzt es bricht nicht wirklich alles, aber auch alles total zusammen (und das wird nicht passieren): was soll man da falsch machen, was soll bei einem langfristigen Horizont (größer 3 Jahre) passieren? Nur mal so als Beispiel..
ich muss mich echt beherrschen nicht auf Kredit zu spekulieren und lass das nur sein, weil ich Familie habe.....
Alle sehen die Welt untergehen, d.h. Kaufenszeit, jedenfalls bei starken Unternehmen oder auch bei solchen, die der Staat nicht untergehen lassen wird
so, off topic zu Ende
nikolaus (09.10.2008, 22:06): Mit besonderen Grüßen an Sabine (wie war Dein Konzert?)
Rachmaninov (09.10.2008, 22:06): Original von HenningKolf ganz im Gegenteil, ich bedauer zutiefst dass ich dem Konsum gefrönt habe und nichts zum sukzessive Anlegen übrig habe
Der britische Staat gibt Eigenkapital und eine Loyds TSB bekommt man für unter 3 Euro nachgeworfen - vorausgesetzt es bricht nicht wirklich alles, aber auch alles total zusammen (und das wird nicht passieren): was soll man da falsch machen, was soll bei einem langfristigen Horizont (größer 3 Jahre) passieren? Nur mal so als Beispiel..
ich muss mich echt beherrschen nicht auf Kredit zu spekulieren und lass das nur sein, weil ich Familie habe.....
Alle sehen die Welt untergehen, d.h. Kaufenszeit, jedenfalls bei starken Unternehmen oder auch bei solchen, die der Staat nicht untergehen lassen wird
so, off topic zu Ende
Antwort siehe PN!
Rachmaninov (09.10.2008, 22:13): Derzeit für mich die gei Klaviermusik
genau das werde ich jetzt auch hören: Antonio Meneses und die Bach-Suiten. :engel
Mein Konzert war - naja .... - nett gesagt: durchwachsen... Der Dutilieux etwas dösig (aber angenehm-dösig), der Haydn recht rustikal und etwas undifferenziert und den Mendelssohn fand ich schlicht grausig, um nicht zu sagen "unmusikalisch". Hatte so ein bisschen das Gefühl, dass die Jungs und Mädels einfach schnell zu ihrem Feierabendbierchen wollten... Naja. Dafür war aber das "Drumherum" erfreulich, mal wieder ein paar sehr liebe Menschen getroffen.
Herzliche Grüße
Sabine
frau baur (09.10.2008, 23:56): Hallo zusammen, vor dem Zubett gehen:
Celebrating Slava! - In Remenbrance of Mstislav Rostropovich
Walton; Wassacaglia für C 98 + Kancheli: Nach dem Weinen; With a Smile for Slava; Silent Prayer + Dutilleux: 3 Strophes sur le nom de Paul Sacher + Schnittke: Improvisation für Cello; Menuett für Streichtrio; Musica Nostalgica; Epilog aus "Peer Gynt" für Cello, Klavier & Tape + Lutoslawski: Sacher-Variationen + Britten: Cello-Suite Nr. 2; Sonate für Cello & Klavier op. 65 + Prokofieff: Walzer aus "Cinderella" für Cello & Klavier; Marsch aus "Die Liebe zu den drei Orangen" für Cello & Klavier; Sonate für Cello & Klavier op. 119; 2.Satz aus dem Concertino in g-moll für Cellosextett + Rostropovich: Humoreske op. 5; Etüde für Cello solo + Debussy: Nocturne & Scherzo + Piazzolla: Grand Tango + Shaporin: The Russian Song and Scherzo + Miaskowsky: Sonate für Cello & Klavier Nr. 2 + Schtschedrin: Slava!Slava - Ein festliches Glockengeläut; Na pososhok... in remembreance of Slafa für 6 Celli & Recorder + Henze: Trauerode für Margre Geddes für Cellosextett + Kalsons: Aluzija für 2 Celli, Cello-Ensemble, Harfe & Schlagzeug + Bernstein: 3 Meditationen aus "Mass" für Cello
Hess, Berger, Fenyo, Hong, Elschenbroich, Harrell, Perenyi, Gutman, Selig, Maisky, Geringas, Nemtsov, Cellissimo u. a.
Die Umstände, unter denen diese Aufnahme 1948 entstand, sind abenteuerlich: Nach elf Stunden Aufnahmezeit trat ein Materialfehler auf, der die ersten acht Lieder sendeuntauglich machte. Dieser Teil des Zyklus musste also in todmüdem Zustand bis ein Uhr nachts wiederholt werden. Man hört diese Anstrengung Fischer-Dieskaus Stimme an: sie klingt verhalten, vorsichtig... Ansonsten "singt" FiDi hier noch mehr, ist mehr auf Wohlklang als auf Ausdruck bedacht. Trotzdem ist es fast unglaublich, dass ein erst 22-jähriger Künstler bereits eine solche Interpretation zustande bringen konnte! :down
Gruß, Cosima
HenningKolf (10.10.2008, 15:32): Mann, bin ich erkältet!
Kopfhörer auf, ins Bett und dann - ok, off topic, aber jedenfalls ein Klassiker
Celebrating Slava! - In Remenbrance of Mstislav Rostropovich
Walton; Wassacaglia für C 98 + Kancheli: Nach dem Weinen; With a Smile for Slava; Silent Prayer + Dutilleux: 3 Strophes sur le nom de Paul Sacher + Schnittke: Improvisation für Cello; Menuett für Streichtrio; Musica Nostalgica; Epilog aus "Peer Gynt" für Cello, Klavier & Tape + Lutoslawski: Sacher-Variationen + Britten: Cello-Suite Nr. 2; Sonate für Cello & Klavier op. 65 + Prokofieff: Walzer aus "Cinderella" für Cello & Klavier; Marsch aus "Die Liebe zu den drei Orangen" für Cello & Klavier; Sonate für Cello & Klavier op. 119; 2.Satz aus dem Concertino in g-moll für Cellosextett + Rostropovich: Humoreske op. 5; Etüde für Cello solo + Debussy: Nocturne & Scherzo + Piazzolla: Grand Tango + Shaporin: The Russian Song and Scherzo + Miaskowsky: Sonate für Cello & Klavier Nr. 2 + Schtschedrin: Slava!Slava - Ein festliches Glockengeläut; Na pososhok... in remembreance of Slafa für 6 Celli & Recorder + Henze: Trauerode für Margre Geddes für Cellosextett + Kalsons: Aluzija für 2 Celli, Cello-Ensemble, Harfe & Schlagzeug + Bernstein: 3 Meditationen aus "Mass" für Cello
Hess, Berger, Fenyo, Hong, Elschenbroich, Harrell, Perenyi, Gutman, Selig, Maisky, Geringas, Nemtsov, Cellissimo u. a.
Profil
Seufz!!! Und das, wo ich gerade die ganze Zeit an Kronberg und meinen letztjährigen Ausflug in den Cellohimmel denke und daran, dass es noch ein ganzes Jahr bis zum nächsten Festival sein wird...
Da brauche ich jetzt schnell auch eine Dosis Cello zum Trost mit Queyras, den ich zum Glück öfter auch live hören kann...
cellodil (10.10.2008, 18:19): Original von HenningKolf Mann, bin ich erkältet!
Wünsche Dir gute Besserung!
Liebe Grüße
Sabine
HenningKolf (10.10.2008, 18:45): Danke Dir für die Genesungswünsche, Sabine :hello
bin viel zu arbeitgeberfreundlich ausgerechnet am Wochenende krank zu sein, zumal hier morgen tolles Wetter sein soll - na ja, mal sehen, manchmal gehen diese Infekte ja so schnell wie sie gekommen sind
bis vor gar nicht so langer Zeit war ich der Meinung, Brahms sei ein großartiger Komponist, nur seine Klavierkompositionen seien wenig spannend
diese CD, die ich gleich hören werde, hat mich eines Besseren belehrt
1. Green Groves of Erin/Flowers of Red Hill 2. Appalachia Waltz 3. Chief Sitting in the Rain 4. Mama 5. Butterfly's Day Out 6. David Fluid 7. First Impressions 8. Etienne et Petunia 9. F.C.'s Jig 10. College Hornpipe 11. Pickles 12. Old Country Fairy Tale 13. Schizoozy 14. Star of the County Down 15. Speed the Plow Medley 16. Fair Dancer Reel
Euch allen einen guten Start ins Wochenende und liebe Grüße
Sabine
frau baur (11.10.2008, 10:08): Hallo zusammen, ich bin gerade begeistert von dieser Aufnahme:
ein ganz besonderer Stil, der bei mir Einhören erforderlich gemacht hat. Jetzt gefällt er mir immer besser. Es ist die Tristan-Geschichte aber auf französisch-modern.
Gruß, Leif.
cellodil (11.10.2008, 15:20): Zu Much Ado About Nothing :D und strahlendem Sonnenschein ein bisschen Gemischtes mit Yo-Yo...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51REYF6WXDL._SS500_.jpg Yo-Yo Ma et al. Appassionato
aber die Aufnahme ist klanglich ziemlich indiskutabel, Garagensound, Flöte sehr entfernt klingend und von den anderen Instrumenten erdrückt, ich glaube das Ganze ist stellenweise sogar ein wenig übersteuert (das liegt nicht an MP3, sondern an der Aufnahme, da bin ich nahezu sicher)
daher jetzt dieser ganz hervorragend klingende download
Liebe frau baur, das ist für mich eine Anregung, mir diese CD zu besorgen (ich wußte bisher nichts davon)! Von Franz Xaver Richter kenne ich bisher nur ein Streichquartett sowie die drei Flötensonaten op. 2, die mich sehr ansprechen. Ich kann mir vorstellen, daß mir die Symphonien ebenfalls gefallen würden.
Auf und ab wogende Bläser- und Streicherteppiche, ganz viel Farbe und Leuchtkraft, füllige Orchestration, ein geschicktes Spielen mit der Symphonieform und vor allem der herrlich dekadente Klangluxus bereiten mir ein äußerst sinnliches Vergnügen. Carl St. Clair und das SWR-Orchester spielen mit Konzentration und Hingabe. Klangtechnisch ist das eine der besten cpo-CDs, die ich kenne (zudem mittlerweile bei jpc im Midprice-Bereich).
Ganz tolle Musik! :down
Sarastro (11.10.2008, 19:45): Indirekt angeregt durch frau baur höre ich wieder einmal
Diese meisterhaft, häufig kontrapunktisch gearbeiteten Werke stammen aus der Anfangsphase im Schaffen des frühen Mannheimer Komponisten (das genauere Entstehungsdatum ist nicht bekannt) und stehen formal noch in der Tradition der barocken Triosonate, sie weisen aber auch schon frühklassische Merkmale auf.
Rachmaninov (11.10.2008, 20:26): Original von Cosima Maurizio Pollini spielt Chopin :leb
Dulcamara (11.10.2008, 20:30): Original von Rachmaninov Die würde ich auch mal zu gerne hören!
Ich habe sie angeregt durch diesen Thread mal wieder eingelegt und finde meinen ersten Eindruck bestätigt: Die Klangqualität und die Qualität des Klarinettenspiels übersteigen bei weitem die Inspiriertheit der aufgenommenen Werke. Aber schön zum Nebenherhören geeignet.
Ein Hörbericht zur neuen Pollini-CD würde mich auch sehr interessieren!
frau baur (11.10.2008, 20:43): Hallo zusammen, jetzt diese.
Sarastro (11.10.2008, 21:54): Liebe Otilie, mir ist aufgefallen, daß Du wiederholt Instrumentalmusik von verschiedenen Meistern der Früh- und Hochklassik hörst: neuerdings Beck, Richter und eben vorhin Dittersdorf. Darf ich daraus schließen, daß Dich (auch) die Musik dieser Zeit besonders interessiert?
In den letzten Wochen habe ich so viele Lieder gehört, dass ich beim ersten Anhören der neuen Chopin-CD anfangs unwillkürlich auf den Einsatz eines Sängers gewartet habe... :ignore
frau baur (12.10.2008, 00:06): Original von Sarastro Liebe Otilie, mir ist aufgefallen, daß Du wiederholt Instrumentalmusik von verschiedenen Meistern der Früh- und Hochklassik hörst: neuerdings Beck, Richter und eben vorhin Dittersdorf. Darf ich daraus schließen, daß Dich (auch) die Musik dieser Zeit besonders interessiert?
Cetay (inaktiv) (12.10.2008, 09:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31734CY2HVL._SL160_AA115_.jpg Nach op 59 no1 von Beethoven aus der heißgeliebten Juilliard-Box gehe ich jetzt fremd:
frau baur (12.10.2008, 10:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DtnhG4fBL._SL500_AA240_.jpg
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
ab (12.10.2008, 10:04): Original von frau baur Original von Sarastro Liebe Otilie, mir ist aufgefallen, daß Du wiederholt Instrumentalmusik von verschiedenen Meistern der Früh- und Hochklassik hörst: neuerdings Beck, Richter und eben vorhin Dittersdorf. Darf ich daraus schließen, daß Dich (auch) die Musik dieser Zeit besonders interessiert?
Schöne Grüße, Sarastro
Richtig! :beer
Schön zu hören! Was taugen denn die Sinfonien von Myslivecek? (Seine Violinkonzerte finde ich einfach entzückend; auch wenn ich bislang leider noch immer keine überzeugende Interpretation gehört habe...)
Danke!
:hello
ab (12.10.2008, 10:06): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124106324.jpg
cellodil (12.10.2008, 11:28): Original von nikolaus Bevor es raus geht in den goldenen Herbst:
das würde ich jetzt auch gerne machen... erst ein bisschen Bach mit Tharaud (wie ist die denn? auch "romantisierend" wie der Couperin?) ... und dann den wunderbaren Herbsttag genießen... Bei mir steht leider (seufz) erst mal wieder Arbeit auf dem Programm, aber vielleicht bin ich bis zum Nachmittag ja auch ausgehfertig...
HenningKolf (12.10.2008, 11:35): Original von Dulcamara Original von Rachmaninov Die würde ich auch mal zu gerne hören!
Ich habe sie angeregt durch diesen Thread mal wieder eingelegt und finde meinen ersten Eindruck bestätigt: Die Klangqualität und die Qualität des Klarinettenspiels übersteigen bei weitem die Inspiriertheit der aufgenommenen Werke. Aber schön zum Nebenherhören geeignet.
Dem würde ich nicht wiedersprechen wollen. Das Schicksal des "Nebenherhörens" teilt Weber bei mir mit einem Großteil des Schaffens von Mozart oder Haydn ( :ignore :ignore :B ). Gleichwohl vom Musizieren und der Klangtechnik wirklich vom Allerfeinsten
Gruß Henning
Sarastro (12.10.2008, 11:41): Original von ab Was taugen denn die Sinfonien von Myslivecek?
Lieber ab, von Josef Myslivecek kenne ich bisher nur sehr wenig (ein Flötenkonzert und drei Triosonaten, alles noch auf Schallplatte), Symphonien fehlen mir leider noch. Ich habe aber jetzt mal im Konzertbuch Orchestermusik 1650-1800, herausgegeben von Malte Korf, Wiesbaden-Leipzig 1991, nachgeschaut, wo ihm ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Da werden auf S. 628ff. auch zwei Symphonien ("vor 1778") mit Notenbeispielen besprochen (D-Dur, F-Dur), die nach dem Autor des betreffenden Kapitels "die fortgeschrittene, gereifte Kompositionstechnik Mysliveceks" belegen. Insbesondere die F-Dur-Symphonie rechnet der Autor "zu den besten Orchesterwerken des Komponisten". (a.a.O. 631). Auf der Suche im Netz bin ich auf diese Aufnahme gestoßen, die auch die besagte F-Dur-Symphonie enthält (bei 10 beginnt der erste Satz davon), da kannst Du ja reinhören. Nach Hörproben sehr überzeugend und attraktiv finde ich übrigens das hier.
Uhrwerker (12.10.2008, 14:53): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/31734CY2HVL._SL160_AA115_.jpg Nach op 59 no1 von Beethoven aus der heißgeliebten Juilliard-Box gehe ich jetzt fremd:
Die Franzosen stellen ihre Kultur immer so hoch das sie niemals auf die Idee kämen die deutschen Werkbezeichnungen zu verwenden. Habe auch schon mehfach gesehen, dass sie J.S.Bach in der französischen Namensform geschrieben haben.
So was gäbe es in Japan NIE.
Manche Aufnahmen habe ich schon aus genau diesem Grund nicht gekauft.
Ich empfinde das dem Komponisten gegenüber respektlos.
frau baur (12.10.2008, 15:26): Hallo zusammen, eben aufgelegt:
(wie ist die denn? auch "romantisierend" wie der Couperin?) ... Herzliche Grüße
Sabine
Ich mag sie sehr gerne. Soweit ich das beurteilen kann, ist sie durchaus "romantisierend", vielleicht empfinde ich sie auch deshalb als "pure Schönheit"...
Gruß, Nikolaus.
(ich hoffe, du konntest den Herbsttag noch geniessen...)
nikolaus (12.10.2008, 21:39): Original von Rachmaninov Original von nikolaus Bevor es raus geht in den goldenen Herbst:
Suk schrieb an einen Freund: „Weißt du, was ich durchmachen musste, bis ich dieses letzte C-Dur erreichte? Nein, es ist kein Werk des Schmerzes – es ist ein Werk übermenschlicher Kraft!“
Diese CD war seit langer Zeit, der größte Glücksgriff :engel
:times10
Grüße Daniel
cellodil (12.10.2008, 22:55): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881765423.jpg
Ich mag sie sehr gerne. Soweit ich das beurteilen kann, ist sie durchaus "romantisierend", vielleicht empfinde ich sie auch deshalb als "pure Schönheit"...
Gruß, Nikolaus.
(ich hoffe, du konntest den Herbsttag noch geniessen...)
Lieber Nikolaus,
ich glaube, ich kann mir vorstellen, was Du mit der "puren Schönheit" meinst. Ich hatte bei der Couperin-Einspielung den Eindruck, dass diese Interpretation etwas trifft oder etwas öffnet oder zu Tage bringt, was ein eher puristischer Ansatz nicht leisten könnte.
Ich hatte tatsächlich noch ein bisschen Gelegenheit, die Nachmittagssonne zu genießen. War wunderschön.
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Und jetzt muss ich mich noch ein bisschen von dem Der Baader-Meinhof-Komplex-Herumgeballer erholen... Greife mal wieder zu Meneses:
Cetay (inaktiv) (13.10.2008, 07:56): Original von Uhrwerker
Mit Frank Zappa geht man doch nicht fremd! :D
Beste Grüße Uhrwerker
Herzlich Willkommen in diesem feinen Forum, Uhrwerker. :hello Mit Zappa hast du natürlich recht, wobei mich persönlich der Klassik-Zappa weniger interessiert. Ich mag es sehr gerne, wenn er auf seinen Liveaufnahmen Exkursionen in diese Ecke unternimmt, aber seine reinen Modern-klassischen Alben sagen mir weniger zu.
Heute morgen ging es bei mir wieder ganz topic-like zu.
Bei der letzen Sonate finde ich immer besonders spannend, was die Interpreten mit dem "Ragtime" anstellen. Für mich entsteht bei Barenboim etwas der Eindruck, er nimmt diese Passage betont "streng", um ja keinen Swing aufkommen zu lassen - selbst bei Brendel (Philips Duo) sind hier deutlich mehr Bezüge herauszuhören.
Jürgen (13.10.2008, 14:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31EN1DEF0AL._SL500_AA240_.jpg
Alles.
frau baur (13.10.2008, 14:17): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203705023.jpg
Wie kann man eine P. N. schicken. . Ich kann die Funktion nicht benutzen! Liebe Grüße :hello Otilie Baur
HenningKolf (13.10.2008, 15:18): @Otilie
Du scheinst freigeschaltet zu sein (das ist nämlich bei neuen Mitgliedern anfangs nicht der Fall), ich habe Dir gerade eine Test-PN geschickt. Müsstest Du auf der Haupt-Übersichtsseite unten links sehen können, da müsste der Posteingang angezeigt sein. Wenn ja kannst Du da mal klicken und versuchen zu antworten..........
Gruß Henning
frau baur (13.10.2008, 15:27): Erlledigt! Herzlichen Dank! :hello Otillie Baur
cellodil (13.10.2008, 16:20): Bei mir zum Shakespeare-Stemmen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KHLVmDCNL._SS400_.jpg Schumann, Carnaval, Études symphoniques Pierre-Laurent Aimard live at the Wiener Konzerthaus
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (13.10.2008, 16:23): ... war doch zu heavy... statt Schumann lieber Haydn und Mozart....
Aus dieser neu herausgekommenen Aufnahme zum wiederholten Mal die drei Klaviertrios op. 1. Erstaunlich, daß ein Komponist gleich mit seinen ersten veröffentlichten Werken zu einem individuellen Stil findet! Das ist weder Mozart noch Haydn, das ist ganz unverwechselbar Beethoven.
Viele Grüße, Manfred
Rachmaninov (13.10.2008, 17:50): Original von Manfred http://ecx.images-amazon.com/images/I/51az%2BBdq8KL._SL500_AA240_.jpg
Aus dieser neu herausgekommenen Aufnahme zum wiederholten Mal die drei Klaviertrios op. 1. Erstaunlich, daß ein Komponist gleich mit seinen ersten veröffentlichten Werken zu einem individuellen Stil findet! Das ist weder Mozart noch Haydn, das ist ganz unverwechselbar Beethoven.
Sehr interessant, aber eine durchaus anstrengende Hörerfahrung. Das Quartett vom Ende der Zeiten z.B. geht irgendwie leichter ins Ohr, jedenfalls in meines.
Jetzt darf es gerne etwas "Leichteres" sein, nämlich
Schumann - Liederkreis op. 39, Dichterliebe und Liederkreis op. 24 (es begleitet Christoph Eschenbach, 1974-76)
Tolle Aufnahmen! Fi-Di mit m.E. perfekter Balance zwischen Ausdruck und Wohlklang (seine Stimme klingt erstaunlich frisch und schön). Eschenbach als Begleiter gefällt mir gut.
Das ist ein Flöten und Geigen, Trompeten schmettern drein; Da tanzt den Hochzeitreigen Die Herzallerliebste mein.
Das ist ein Klingen und Dröhnen Von Pauken und Schallmei’n; Dazwischen schluchzen und stöhnen Die guten Engelein.
(Heinrich Heine) :engel
frau baur (13.10.2008, 22:27): Ich habe mir eben diese Scheibe eingelegt:
Rachmaninov (14.10.2008, 08:20): Original von cellodil Bei mir zum Shakespeare-Stemmen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KHLVmDCNL._SS400_.jpg Schumann, Carnaval, Études symphoniques Pierre-Laurent Aimard live at the Wiener Konzerthaus
Liebe Grüße
Sabine
In die Aufnahme hatte ich reingehört als sie neu war und habe sie stehen lassen. Von den Etüden gibt es viel viel bessere Aufnahmen.....
cellodil (14.10.2008, 08:50): Original von Rachmaninov Original von cellodil Bei mir zum Shakespeare-Stemmen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KHLVmDCNL._SS400_.jpg Schumann, Carnaval, Études symphoniques Pierre-Laurent Aimard live at the Wiener Konzerthaus
Liebe Grüße
Sabine
In die Aufnahme hatte ich reingehört als sie neu war und habe sie stehen lassen. Von den Etüden gibt es viel viel bessere Aufnahmen.....
Lieber Richard,
da hast Du sicherlich recht, dass es bessere Aufnahmen gibt. Ich mag ja Bianconi ganz gerne, auch wenn ich sagen muss, dass mir diese Musik (wie auch gestern) meistens zu heftig ist. Vielleicht etwas, was ich mal im Konzert hören sollte...
Die CD hatte ich (ungehört) im Anschluss an ein Konzert (einen Kammermusikabend) gekauft, bei dem Aimard mir sehr gut gefallen hatte. Was ich von Aimard sehr mag, das ist diese Mozart-Einspielung:
In meinen Ohren recht sperrig. Ob Aimard da besonders gut ist, vermag ich nicht zu beurteilen, dafür ist mir die Art von Musik nicht vertraut genug ..... aber Schtschedrin und Tippett empfand ich zunächst auch als schwere Kost, vor ein paar Jahren sogar manches von Prokofjew... also durchaus möglich dass ich mit der Komposition "Freundschaft" schließe
Gruß Henning
HenningKolf (14.10.2008, 08:55): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0709861303663.jpg
die bekommt von mir :down :down :down und :times10
War es nicht sogar Kaiser, der meinte, Sokolow sei kein Großer? Er irrt...........
Rachmaninov (14.10.2008, 09:13): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Ich fahre noch ein wenig hiermit fort
In meinen Ohren recht sperrig. Ob Aimard da besonders gut ist, vermag ich nicht zu beurteilen, dafür ist mir die Art von Musik nicht vertraut genug ..... aber Schtschedrin und Tippett empfand ich zunächst auch als schwere Kost, vor ein paar Jahren sogar manches von Prokofjew... also durchaus möglich dass ich mit der Komposition "Freundschaft" schließe
Gruß Henning
Immerhin hat er bei der Frau des Komponisten gelernt....
Das Werk AN SICH ist leicht "sperrig"....
Den Komponisten muss man sich ERARBEITEN!
Rachmaninov (14.10.2008, 09:16): Original von cellodil Lieber Richard,
da hast Du sicherlich recht, dass es bessere Aufnahmen gibt. Ich mag ja Bianconi ganz gerne, auch wenn ich sagen muss, dass mir diese Musik (wie auch gestern) meistens zu heftig ist. Vielleicht etwas, was ich mal im Konzert hören sollte...
Die Bianconi Aufnahme kenne ich, hat mich aber bein ersten Hören nicht überzeugt.
:W
HenningKolf (14.10.2008, 09:25): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Ich fahre noch ein wenig hiermit fort
In meinen Ohren recht sperrig. Ob Aimard da besonders gut ist, vermag ich nicht zu beurteilen, dafür ist mir die Art von Musik nicht vertraut genug ..... aber Schtschedrin und Tippett empfand ich zunächst auch als schwere Kost, vor ein paar Jahren sogar manches von Prokofjew... also durchaus möglich dass ich mit der Komposition "Freundschaft" schließe
Gruß Henning
Das Werk AN SICH ist leicht "sperrig"....
Den Komponisten muss man sich ERARBEITEN!
Nichts anderes wollte ich zum Ausdruck bringen........
ab (14.10.2008, 13:38): Original von cellodil Original von ab einiges Cello-Solo-Musik aus dem 20. Jahrhundert
vielleicht mit Arto Noras??? Den fand ich - remembering Kronberg - ziemlich interessant, der hat einigen Witz. Oder was von Giya Kancheli???
Noras nix (womöglich hat Warner nichts freigegeben), aber dreielei von Kancheli, mit Julius Beger, dann Maisky und schließlich mit Kremer&Hecker+Kremerata Baltica.
Die Aufnahmen stammen alle vom Gedenktag 3.10.2007 sowie die darauffolgnden Tage 4.-7.10. in Kronberg sowie Frankfurt/M.
:hello
ab (14.10.2008, 13:45): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0709861303663.jpg
die bekommt von mir :down :down :down und :times10
War es nicht sogar Kaiser, der meinte, Sokolow sei kein Großer? Er irrt...........
Kaiser hat aber auch alles nur an den Beethoven-Sonaten gemessen :A
Gilels mag ich bei den Balladen noch mehr, aber dann kommen bei mir schon Sokolov und Benedetti-Michelangeli ex aequo, alle drei übrigens live.
Die Sonate von ihm mag ich sogar lieber als die von Richter. Mein Favorit aber kann im Faden nachgelesen werden.
:hello
ab (14.10.2008, 13:46): Im Radio gerade:
Bohuslav Martinu Konzert für Violine und Orchester Nr.2, H.293 Isabelle Faust/Violine The Prague Philharmonia Jiri Belohlavek
höchst erfreulich zu hören!
HenningKolf (14.10.2008, 14:30): @ab
Die Sonate von der "Wolfsmutter" gespielt habe ich bisher noch nie gehört (wenn ich es recht erinnere ohne im Faden zu stöbern warst Du ja für Dich selbst überraschend von Grimaud begeistert). Beethoven mit Sokolov kenne ich gar nicht.
Um welche Liveaufnahme von Michelangeli geht es??
Gruß Henning
cellodil (14.10.2008, 15:53): Original von ab Original von cellodil Original von ab einiges Cello-Solo-Musik aus dem 20. Jahrhundert
vielleicht mit Arto Noras??? Den fand ich - remembering Kronberg - ziemlich interessant, der hat einigen Witz. Oder was von Giya Kancheli???
Noras nix (womöglich hat Warner nichts freigegeben), aber dreielei von Kancheli, mit Julius Beger, dann Maisky und schließlich mit Kremer&Hecker+Kremerata Baltica.
Die Aufnahmen stammen alle vom Gedenktag 3.10.2007 sowie die darauffolgnden Tage 4.-7.10. in Kronberg sowie Frankfurt/M.
Manfred (14.10.2008, 17:14): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028948012268.jpg
Goldbergvariationen Aus dieser Box habe ich heute über den Tag verteilt Teil 2 des Wohltemperierten Klaviers gehört. Schiffs Interpretation gefällt mir!
Viele Grüße, Manfred
cellodil (14.10.2008, 17:37): Noch ein bisschen Shakespeare bis zum Feierabend und dazu ein bisschen Gemischtes mit Yo-Yo:
Manfred (14.10.2008, 17:49): Original von cellodil Noch ein bisschen Shakespeare bis zum Feierabend und dazu ein bisschen Gemischtes mit Yo-Yo: Hoffentlich gibt das keinen Yo-Yo-Effekt :D
Bei mir jetzt weiter mit Bachs Englischen Suiten, gespielt von András Schiff.
Viele Grüße, Manfred
Rachmaninov (14.10.2008, 18:24): Zu meiner Schande mußte ich gestern bereits im ersten Satz abbrechen, da ich einfach zu müde war.
daniel5993 (14.10.2008, 20:02): Eben habe ich einen großen mit Klassik CD's gefüllten Karton geöffnet und als erster Neuling durfte Claudio Arrau mit seinem Piano den CD-Player betreten :J
ich starte den musikalischen Teil des Abends mit Mahler, aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51X0VHE4P4L._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler (1860-1911) Symphonie Nr. 2 c-moll "Auferstehung" Melanie Diener, Petra Lang / Prague Philharmonic Choir Royal Concertgebouw Orchestra / Riccardo Chailly
Cetay (inaktiv) (14.10.2008, 21:33): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/7640111133568.jpg PLASTIC ART FOUNDATION, OR; Carlo Crameri (Gitarre, Klavier, Tasteninstrumente, Langkornett, Stimme), Martin Tillman (Cello)
?( ?( Im Wortsinne un-erhörte Musik.
Wenn ich mir diesen Auszug aus einer Rezension ansehe, ist das zumindest teilweise topic-fähig: "In sein Spiel fließt die abendländische Musikkultur - angefangen bei Barockanklängen bis hin zur Neuen Musik, sowie leidenschaftliche FlamencoAssoziationen - ebenso selbstverständlich mit ein, wie die kühnen Klangdiskurse des AvantgardePop."
ab (14.10.2008, 21:41): Original von HenningKolf Um welche Liveaufnahme von Michelangeli geht es??
sorry, ja, wichtige Frage! Um die vom 21.3.1973 nicht aber die von 1982 (beide aus Lugano)!
Poztupimi (14.10.2008, 21:50): Diese Aufnahme wartet seit einigen Tagen im Regal, daher jetzt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4022143955975.jpg Franz Schubert (1797-1828) Winterreise – Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller D 911 Dietrich Fischer-Dieskau / Klaus Billing
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (14.10.2008, 22:03): Original von daniel5993
Im Vergleich mit Vladimir Ashkenazy spielt hier Claudio Arrau viel langsamer und eine großen Portion Melancholie ist hier zu hören. Oft denk ich, wenn ich Ihn so würdevoll spielen höre, es wären Nocturnes. Meiner Meinung nach beweist Arrau auch hier, dass er ein fantastischer Chopin Interpret war (genau wie Ashkenazy). Diese beiden Interpretationen unterscheiden sich sehr. Arrau wie schon beschrieben, recht nachdenklich und Ashkenazy wunderbar jugendlich stürmisch!
Beide :times10
In meinem Regal warten noch Artur Rubinstein und Dino Lipatti auf eine Anhörung.
Ganz nebenbei: Ganz hervorragende Kompositionen!
Grüße Daniel
daniel5993 (14.10.2008, 22:13): @ Henning
1. Hallo! und schön dass du wieder da bist! 2. trink ich auch mit dir auf diese Komposition Griegs (wenns dir Recht ist)http://smiliestation.de/smileys/Party/126.gif
Die CD hört sich interessant an, zumal ich Rabin noch nicht kenne (also seinen Namen schon, aber ich hab noch keine CD von ihm... und das als Geiger... Schande über mich^^).
Die CD hört sich interessant an, zumal ich Rabin noch nicht kenne (also seinen Namen schon, aber ich hab noch keine CD von ihm... und das als Geiger... Schande über mich^^).
Lohnt sie sich denn?
Durchaus, vor allem wenn man gerne einige seiner Aufnahmen gerne hätte. Das Paganini VK und die anderen Werke spielt er mit viel Feuer.
Manfred (15.10.2008, 07:50): Original von cellodil Original von nikolaus Original von Manfred http://ecx.images-amazon.com/images/I/613W9FHB1JL._SL500_AA240_.gif
Viele Grüße, Manfred
:J
Stammt die Aufnahme aus den 80ern? Das wunderhübsche Cover ließe darauf schließen...
... bestimmt ein Fall für "Kuriose Cover"... Die Aufnahme stammt in der Tat aus den 1980er Jahren. Als kurios würde ich das Cover allerdings nicht bezeichnen, eher als originell. Es drückt doch sehr schön die große zeitliche Distanz zwischen damals und heute aus. Außerdem integriert es geschickt Titel und Komponistenportrait und macht die "Museums-Situation" bewußt, in der wir uns nicht nur beim Betrachten von Bildern, sondern auch beim Hören von Musik befinden.
Viele Grüße, Manfred
HenningKolf (15.10.2008, 08:16): Original von daniel5993 @ Henning
1. Hallo! und schön dass du wieder da bist! 2. trink ich auch mit dir auf diese Komposition Griegs (wenns dir Recht ist)http://smiliestation.de/smileys/Party/126.gif
Jetzt beim Lesen haben wir den nächsten Morgen, dann stellen wir uns lieber virtuellen Kafffee vor
:hello
frau baur (15.10.2008, 10:09): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4891030507395.jpg
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418TBM7VE3L._SL500_AA240_.jpg Richard Wagner (1813-1883) Siegfried – Zweiter Tag aus dem Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen" Wolfgang Windgassen, Gerhard Stolze, Hans Hotter, Gustav Neidlinger, Kurt Böhme, Marga Höffgen, Birgit Nilsson, Joan Sutherland / Wiener Philharmoniker / Georg Solti
Rachmaninov (15.10.2008, 18:34): Original von HenningKolf https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0639842686822.jpg
Gruß Henning
Du weisst das es hier einen Thread gibt?
cellodil (15.10.2008, 18:41): Original von Manfred Als kurios würde ich das Cover allerdings nicht bezeichnen, eher als originell. Es drückt doch sehr schön die große zeitliche Distanz zwischen damals und heute aus. Außerdem integriert es geschickt Titel und Komponistenportrait und macht die "Museums-Situation" bewußt, in der wir uns nicht nur beim Betrachten von Bildern, sondern auch beim Hören von Musik befinden.
Lieber Manfred,
so gesehen hat das wirklich was für sich.
Liebe Grüße
Sabine
Sarastro (15.10.2008, 19:25): Hallo Manfred,
Original von Manfred http://ecx.images-amazon.com/images/I/613W9FHB1JL._SL500_AA240_.gif
könntest Du vielleicht ein paar Worte zu dieser CD im Michael-Haydn-Faden verlieren (z.B. welche Symphonien da drauf sind, und wie sie gespielt werden)? Dort wäre die Information gut aufgehoben, während sie an dieser Stelle bald untergeht. (Ich selbst kenne die CD leider nicht).
Herzliche Grüße, Sarastro
HenningKolf (15.10.2008, 19:27): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0639842686822.jpg
Gruß Henning
Du weisst das es hier einen Thread gibt?
Ja, aber noch schreibe ich da nix
Immerhin sind die Vingt Regards und ich uns beim zweiten Durchgang schon näher gekommen, noch zwei oder drei Durchgänge und es besteht Hoffnung auf Freundschaft. Ich schreibe dann im Themenfaden lieber später aus einer vertrauteren Perspektive
Da mache ich jetzt auch mit - bei mir gibt es allerdings noch die wunderbare Fantasie für Chor und Orchester "On the last frontier" nach Worten von Edgar A. Poe.
Da mache ich jetzt auch mit - bei mir gibt es allerdings noch die wunderbare Fantasie für Chor und Orchester "On the last frontier" nach Worten von Edgar A. Poe.
:hello Jörg
Dann schließe ich mich jetzt Dir an und höre "On the last frontier".
Wahrscheinlich die zwanzigste Erwähnung der Aufnahme in diesem Thread. Es musste trotzdem sein!
Grüße, jünter
Rachmaninov (16.10.2008, 08:41): Original von jünter http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946473221.jpg
Ohne Worte.......einzigartig.........jenseitig! Grüße, jünter
Trifft aber maßgeblich auf Frau Argerich's Leistung zu, das Orchester kommt da nicht mit.
jünter (16.10.2008, 09:07): das Orchester kommt da nicht mit.
Das stimmt im wahrsten Sinne des Wortes, wobei mich persönlich das Publikumsgehuste mehr stört als das teilweise "Hinterherhecheln" des Orchesters.
ab (16.10.2008, 09:16): Gleich im Radio:
Festival Musica Sacra 2008
Balthasar-Neumann-Ensemble Freiburg, Leitung und Violine: Daniel Sepec; Susanne Rydén, Sopran.
"Vulnerasti cor meum" - Sonaten und Motetten aus der Zeit Claudio Monteverdis und Giovanni Legrenzis
(Aufgenommen am 11. Oktober in der Domkirche St. Pölten)
HenningKolf (16.10.2008, 10:11): Original von Rachmaninov Original von jünter http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946473221.jpg
Ohne Worte.......einzigartig.........jenseitig! Grüße, jünter
Trifft aber maßgeblich auf Frau Argerich's Leistung zu, das Orchester kommt da nicht mit.
Das macht aber durchaus einen Teil der Faszination der Aufnahme aus; man vermeint die Schweissausbrüche eines die Hyperventilation gerade noch vermeidenden Dirigenten zu spüren
cellodil (16.10.2008, 10:42): Original von Rachmaninov http://g-ec2.images-amazon.com/images/I/412BY02YD6L._AA240_.jpg Schumann, Symphonische Etüden
Und, wie findest Du sie beim Wiederhören?
Bei mir zu finsterer Lektüre bei ebensolchem Wetter und akuter Arbeitsunlust:
Rachmaninov (16.10.2008, 11:30): Original von cellodil Original von Rachmaninov http://g-ec2.images-amazon.com/images/I/412BY02YD6L._AA240_.jpg Schumann, Symphonische Etüden
Karajans späte Aufnahme der Siebenten von Bruckner besticht durch die intensive Leuchtkraft der Klangfarben und die mit ruhiger Hand fliessend gestalteten Übergänge.
ich war auch nicht begeistert, da die CD überhaupt nichts Neues zu den Konzerten beisteuert, eine austauschbare Produktion. Das Orchester zeigt hier und da einige Schwächen, in punkto Aufnahmetechnik steht auch nicht alles zum Besten, z.B. werden die Holzbläser im 1.Satz an "kommentierenden" Stellen vom Klavier zugedeckt, das habe ich schon besser gehört. Alles klingt etwas nach Routine. Schade.
Bei mir geht es weiter mit dem Spät-Karajan'schen Bruckner: - die Achte Symphonie. Alles erscheint wieder ganz fein nuanciert, jedoch sehr warm und trotz aller Detailorientierung mit der nötigen Bruckner-Schwere interpretiert.
Rachmaninov (16.10.2008, 20:10): bei mir Aho's neueste Sinfonie, die #12.
cellodil (17.10.2008, 09:23): Heute kalt, aber Sonnenschein, da darf's im Kontrast auch ein bisschen musikalische Melancholie sein:
SWR2 Musikstunde„Die blaue Seele hat sich stumm verschlossen“ Metamorphosen der Melancholie (5) mit Wolfgang Sandberger
Liebe Grüße
Sabine
jünter (17.10.2008, 09:49): Original von Rachmaninov eben gehört http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947577799.jpg
Sorry dass ich schon wieder den nötigen Ernst vermissen lasse, aber das Coverfoto: :J :J :J :rofl :rofl :rofl
ab (17.10.2008, 11:12): 15 Debussy-Lieder mit Suzanne Danco & Guido Agosti, :engel :engel :engel Ariettes oubliées, 1951 Fetes galantes (1re recueil), 1954 Trois chansons de Bilitis, 1951 Le promenoir des deux amants, 1951
(die ich aus der großartigen Debussy-Documents/Membran-Box - leider ohne Trois Ballades de François Villon habe): http://www.jpc.de/image/w150/front/0/4011222218841.jpg
:down :down :down :times10 :down :down :down
Manfred (17.10.2008, 13:27): Bei mir nun Radio Swiss Classic:
Carl Ditters von Dittersdorf Sinfonie C-Dur
John Field Rondo aus der Klaviersonate Es-Dur Op.1 Nr.1
Alexander Glazunov Valse aus "Scènes de ballet" Op.52
Wolfgang Amadeus Mozart "Deh, vieni alla finestra" aus der Oper "Don Giovanni"
Carl Stamitz Sinfonie F-Dur Op.24 Nr.3
Francisco Tarrega Recuerdos de la Alhambra
Ludwig van Beethoven Allegro con brio aus dem Klavierkonzert Nr.1 C-Dur Op.15
Arthur Honegger Pastorale d'été
Antonio Vivaldi 1.Satz aus dem Concerto A-Dur "Per eco in lontano"
César Franck 2.Satz aus der Sinfonie d-moll
Nähere Informationen über Programm und Interpreten sind über die Homepage des Senders abrufbar.
Viele Grüße, Manfred
Rachmaninov (17.10.2008, 16:20): wie man mir sagte soll diese DVD sehr gut sein.
ab (17.10.2008, 17:29): Hurra, hurra, endlich ist der Gilels da! Die lahmenden Kassetten haben ausgedient Seit Jahren mit zu teuer, habe ich ihn heute geschenkt bekommen - hurra, wie ein um einen Monat vorgezogenes Geburtstagsgeschenk
Jeremias (17.10.2008, 18:02): Ich hab den irgendwann mal für 20 € bei Ebay bekommen. Der Typ hatte die zum falschen Preis eingestellt (angeblich), hat mir aber auch eine Bestätigungsmail nach dem Kauf geschickt. Nach der Rechtsprechung kann er dann nicht mehr anfechten.. hab die Box damit supergünstig bekommen :D
jünter (17.10.2008, 18:38): Nach längerer Zeit mal wieder:
Bernhard Haitink / Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam 1982
Diese Aufnahme ist schlicht grandios: - das Düstere, Tragische, Harte dieser Kriegssymphonie wird hier konsequent herausgespielt. Dazu kommt eine plastische und großdimensionierte Klangqualität vom allerfeinsten.
:times10
cellodil (17.10.2008, 20:18): Heute mittag im Radio gehört:
Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll op. 21 Martha Argerich Orchestre Symphonique de Montréal Leitung: Charles Dutoit
:hello Nikolaus!!! Du hast das ja bestimmt in Deiner Martha-Sammlung, oder? Je mehr ich von ihr höre, desto besser verstehe ich Deine Liebe zu ihr...
... war sehr angetan, obwohl Chopin sonst so gar nicht my cup of tea ist. Vielleicht gehe ich ja morgen mal wieder zum CD-Händler meines Vertrauens...
Liebe Grüße
Sabine
Manfred (17.10.2008, 20:59): Bei mir heute abend aus dieser Box
die frühen Sinfonien ab Nr. 1. Ich würde sie eher als Divertimenti denn als Sinfonien bezeichnen, aber hörenswert sind sie allemal. Die Dorati-Aufnahme ist 1982 zum 250. Geburtstag Haydns auf LP erschienen.
Viele Grüße, Manfred
frau baur (17.10.2008, 21:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SKW2JCW2L._SS400_.jpg
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
cellodil (17.10.2008, 22:13): Musste den Versuch, das Ende des Donaueschinger Eröffnungskonzerts anzuhören, abbrechen. Stattdessen jetzt:
Antonin Dvorák Cellokonzert h-moll op. 104 Miklos Perényi Budapest Festival Orchestra Ivan Fischer
:down :down :down
Liebe Grüße (und ganz besonders liebe an ab)
Sabine
frau baur (17.10.2008, 22:51): Tagesausklang mit Chopin:
Rachmaninov (17.10.2008, 23:00): Original von ab Hurra, hurra, endlich ist der Gilels da! Die lahmenden Kassetten haben ausgedient Seit Jahren mit zu teuer, habe ich ihn heute geschenkt bekommen - hurra, wie ein um einen Monat vorgezogenes Geburtstagsgeschenk
glückwunsch, nach der langen zeit, die wir uns "kennen", weiß ich zu gut wie gelungen dieses Geschenk ist
Rachmaninov (17.10.2008, 23:01): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946725429.jpg
Dmitri Schostakowitsch: Symphony No. 8
Bernhard Haitink / Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam 1982
Diese Aufnahme ist schlicht grandios: - das Düstere, Tragische, Harte dieser Kriegssymphonie wird hier konsequent herausgespielt. Dazu kommt eine plastische und großdimensionierte Klangqualität vom allerfeinsten.
:times10
Glaube, die 8. ist aus der "alten" Gesamtaufnahme Haitinks eine der gelungenst Aufnahmen.
Nordolf (17.10.2008, 23:48): Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946725429.jpg
Dmitri Schostakowitsch: Symphony No. 8
Bernhard Haitink / Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam 1982
Diese Aufnahme ist schlicht grandios: - das Düstere, Tragische, Harte dieser Kriegssymphonie wird hier konsequent herausgespielt. Dazu kommt eine plastische und großdimensionierte Klangqualität vom allerfeinsten.
:times10
Glaube, die 8. ist aus der "alten" Gesamtaufnahme Haitinks eine der gelungenst Aufnahmen.
Ich halte diese Aufnahme für etwas besonderes - für eine Art Sternstunde. Von der Achten war Haitink wohl ganz besonders überzeugt...
cellodil (18.10.2008, 00:01): Vor dem Schlafengehen noch ein bisschen Haydn ...
die frühen Sinfonien ab Nr. 1. Ich würde sie eher als Divertimenti denn als Sinfonien bezeichnen, aber hörenswert sind sie allemal. Die Dorati-Aufnahme ist 1982 zum 250. Geburtstag Haydns auf LP erschienen.
Viele Grüße, Manfred
Hallo Manfred, schön, daß Du offenbar ein großer Haydnfreund bist! ich mag die ganz frühen Symphonien Haydns, also aus der Zeit zwischen 1757-1761, gerade auch vor dem Hintergrund der gewaltigen Entwicklung, die ihr Schöpfer im Laufe seines langen Lebens durchmachte. Gewiß sind es im Unterschied zu den "Tageszeitensymphonien" von 1761/62 noch keine großen Meisterwerke, aber man meint doch zu spüren, daß sich da etwas Zukunftsträchtiges anbahnte (oder ist es wirklich einfach nur, weil wir ja wissen, was aus Haydn noch geworden ist?).
Luigi Boccherini (1743-1805) Streichquintette op. 25 (1778) La Magnifica Comunità (2 CDs, vol. VI der Brilliant-Edition)
Ich habe diese Streichquintette eben zum ersten Mal gehört - obwohl ich Boccherini an sich durchaus schätze und etliche andere Quintette von ihm kenne, war mein erster Eindruck von diesen hier nicht berauschend. Vol. I und II derselben Edition gefiel mir deutlich besser (III-V habe ich nicht). Werde mir bei Gelegenheit aber alles nochmals anhören, der erste Eindruck ist ja nicht immer bleibend. Bei der Menge an Streichquintetten, die Boccherini schrieb, kann auch nicht alles von derselben Qualität sein.
Kennt jemand diese Aufnahme?
Grüße, Sarastro
nikolaus (18.10.2008, 02:03): Original von cellodil Heute mittag im Radio gehört:
Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll op. 21 Martha Argerich Orchestre Symphonique de Montréal Leitung: Charles Dutoit
:hello Nikolaus!!! Du hast das ja bestimmt in Deiner Martha-Sammlung, oder? Je mehr ich von ihr höre, desto besser verstehe ich Deine Liebe zu ihr...
Natürlich habe ich sie (muss allerdings gestehen, dass ich Chopin auch eher weniger oft höre...)
Freut mich, dass sie Dir gefällt!!
Herzliche Grüße zurück, Nikolaus.
cellodil (18.10.2008, 07:18): Zum Start in das (Arbeits-)Wochenende: SWR2 Musik am Morgen
Edward Elgar: "Pomp and Circumstance" G-dur op. 39 Nr. 4 SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern Leitung: Emmerich Smola
Claude Debussy: "En Bateau" aus "Petite Suite" Megan Meisenbach (Flöte) Mary Golden (Harfe)
Jean Sibelius: Suite für Violine und Streichorchester d-moll op. 117 Jari Valo Ostbottnisches Kammerorchester Leitung: Juha Kangas
Franz Lachner: 4. Satz aus dem Nonett für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass F-dur Ensemble Wien-Berlin
Anton Dvorák: Scherzo capriccioso op. 66 Berliner Philharmoniker Leitung: Herbert Karajan
Euch allen einen schönen Tag und liebe Grüße
Sabine
cellodil (18.10.2008, 09:13): ... weiter mit SWR 2 Musikstunde...
Musikalisches Doppelleben Komponisten als Interpreten mit Christoph Vratz
Musiktitel: Emilia Giuliani: Capriccio für Gitarre Siegfried Schwab (Gitarre)
Gustav Mahler: „Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald“ aus „Des Knaben Wunderhorn“ Gustav Mahler (Klavier)
Edward Elgar: Finale aus „Enigma-Variationen“ Royal Albert Hall Orchestra Leitung: Edward Elgar
Igor Strawinsky: Klavierkonzert, Probe Philippe Entremont (Klavier) Columbia Symphony Orchestra Leitung: Igor Strawinsky
Louis Vierne: "Cortège" aus Trois improvisations Louis Vierne (Orgel)
Béla Bartók: Allegro molto aus Klavierkonzert Nr. 2 Béla Bartók (Klavier)
Béla Bartók: Allegro molto aus Klavierkonzert Nr. 2 Leif Ove Andsnes (Klavier) Berliner Philharmoniker Leitung: Pierre Boulez
Ludwig van Beethoven: Allegro vivace aus Violinsonate Nr. 8 G-dur op. 30 Nr. 3 Fritz Kreisler (Violine) Sergei Rachmaninow (Klavier)
Frédéric Chopin/Franz Liszt: „Mädchens Wunsch“ Sergei Rachmaninow (Klavier)
Ludwig van Beethoven: Scherzo aus Sinfonie Nr. 3 op. 55 "Eroica" Berliner Philharmoniker Leitung: Hans Pfitzner
Pietro Mascagni: “Viva il vino” aus “Cavalleria Rusticana” Beniamino Gigli (Tenor) Maria Marcucci (Sopran) Coro della Scala Orchestra della Scala Leitung: Pietro Mascagni
Franz Lehár: Intermezzo-Ballett aus „Der Graf von Luxemburg“ Zürich Tonhalle Orchester Leitung: Franz Lehár
Liebe Grüße
Sabine
frau baur (18.10.2008, 09:55): angeregt durch Sarastro:
Si Tu Veux Apprendre les Pas a Danser von Vincent Dumestre und seinem Ensemble: le Poeme Harmonique mit airs & ballets aus Frankreich von Guedron, Boesset sowie Moulinie. Also Instrumental- und Vokalmusik aus der Zeit vor Lully.
Eine Interpretation, bei der die Sängerinnen und Sänger nicht einen Gesamtklang anstreben, sondern die Stimmen wie einzeln, polyphon gegeneinander singen lassen: wohl ganz mein Geschmack! :engel
Daraus jetzt die Magma-Symphonie für Solo-Schlagzeug und Orchester des estnischen Komponisten Erki-Sven Tüür. Mir gefällt dieses Werk außerordentlich gut mit seinen geheimnisvollen Klangräumen, die Naturgeräusche zu imitieren scheinen, den wuchtigen Klangblöcken und dem Schlagzeugpart, der Einflüsse aus dem Jazz und Rock in die Musik bringt.
Schlagzeug: Evelyn Glennie Paavo Järvi / Estonian National Symphony Orchestra 2006
cellodil (18.10.2008, 13:02): Bin gerade dabei, einen ganzen Stapel CDs auf den Rechner zu laden, weil ich da gerade häufiger Musik hören kann... Dabei entdeckt:
20th Century Solo Cello Anssi Karttunen
Eugène Ysaye Sonate pour violoncelle seul op. 28 (1923)
Ernst Krenek Suite for Violoncello Solo op. 84 (1939)
Luigi Dallapiccola Ciaccona, Intermezzo e Adagio (1945)
Witold Lutoslawski Sacher Variation (1976)
Henri Dutilleux 3 Strophes sur le nom de SACHER (1976/1982)
Magnus Lindberg Stroke (1984)
Esa-Pekka Saolonen YTA (Surface) III (1986)
Kaija Saariaho Petals (1988)
Liebe Grüße
Sabine
Manfred (18.10.2008, 18:08): Original von Sarastro Hallo Manfred, schön, daß Du offenbar ein großer Haydnfreund bist! Hallo Sarastro,
nicht jeder, der eine Gesamtaufnahme der Haydn-Sinfonien im Regal hat, ist auch ein großer Haydnfreund, aber in meinem Fall trifft das schon zu. Und meistens sind Haydnfreunde auch Boccherini-Freunde.
Unfassbar! :down Da sage nochmal jemand, die 6. gehöre zu den Schwächeren. Bruckner und Jochum sind ein wahrhaft himmlisches Gespann.
LazarusLong (18.10.2008, 21:22): Gestern ist mir mal wieder so richtig bewusst geworden, wie man sich im Laufe der Jahre verändert. Vor ca. 5-6 Jahren bin ich mit meiner Frau bis morgens um 4 hiermit versackt:
Der Marathon endete gegen Mitternacht und wird vielleicht heute, spätestens aber nächstes Wochenende fortgesetzt.
Erstes Fazit:
Ganz überzeugt hat mich keine der vier Aufnahmen. Entweder hat mich bei der Dame die Stimme entäuscht oder die Ausstrahlung. Insbesondere Grace Bumbry wirkte langweilig (und btw, das Outfit von Mirella Freni brachte in mir irgendwie eine Assoziation mit Frau Antje aus Holland zum Vorschein). Als Gesamtgenuss mein Favorit das Kneipengeschenk, als Hörempfehlung (Glotze aus) die Karajanversion mit den Wiener Philharmonikern.
daraus Sinfonie Nr. 45 fis-moll ("Abschiedssinfonie")
Viele Grüße, Manfred
ab (18.10.2008, 22:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DDE4WGT9L._SL500_AA240_.jpg
cellodil (18.10.2008, 23:10): Zur Nacht Stephen Foster gesungen von Thomas Hampson:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4180ZTBKRHL._SS400_.jpg American Dreamer: Songs of Stephen Foster; Thomas Hampson; Jay Unger; Molly Mason 1. I Dream of Jeannie With the Light Brown Hair 2. Hard Times (Come Again No More) 3. The Voice of Bygone Days 4. Foster Favorites Medley: Ring, Ring the Banjo/Oh! Susanna/Camptown ... 5. Open Thy Lattice, Love 6. Beautiful Dreamer 7. That's What's the Matter 8. Old Home Medley: Old Folks at Home/My Old Kentucky Home, Good Night 9. Molly! Do You Love Me? 10. Sweetly She Sleeps, My Alice Fair 11. Comrades, Fill No Glass for Me 12. Dancing on the River: Nelly Bly/The Glendy Burk/Angelina Baker 13. My Wife Is a Most Knowing Woman 14. Gentle Annie 15. Linger in Blissful Repose 16. Ah! May the Red Rose Live Alway!
Cetay (inaktiv) (20.10.2008, 13:49): Ich habe zur Zeit den Schwerpunkt auf Standardrepertoire, deshalb müssen die Erholungspausen von der Klassik umso exotischer ausfallen. Hier mit einem Versuch die alpine Blasmusik durch Versöhnung mit dem Jazz zur Kunstform zu erheben. Das ist gar nicht schlecht gelungen und hat manchmal etwas Zappaesques.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51j4k6kUWTL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Puschnig; Alpine Aspects - Hommage to O.C.
durchaus hinnehmbarer Klang, und das bei Aufnahmen aus den 40ern (Ich höre gerade Mendelssohn). Im "Historische-Aufnahem" Faden hatte ich ja noch behauptet, derart alte Aufnahmen kämen mir nicht ins Haus.... wenn ich jetzt insoweit auch noch umdenke (nachdem ich mir zunächst zahlreiche Klavieraufnahmen zugelegt habe, womit ich vor zwei Jahren nie und nimmer gerechnet hatte) und beginne, die Interpretationsgeschichte liebgewonnener Werke auf Tonträgern nachzuvollziehen, wird dies vor allem eins:
TEUER :A :B
Gruß Henning
cellodil (20.10.2008, 18:10): Zwischen Arbeit und Sport noch eine kleine Musik-Einlage:
jünter (20.10.2008, 19:49): Original von Jeremias Während ich mich auf eine große Strafverhandlung morgen vorbereite:
Darf ich dazu einen Juristenwitz beisteuern :wink?
Der Verteidiger hat durch ein brillantes Plädoyer wider jedes Erwarten einen Freispruch erwirkt. Der Staatsanwalt gratuliert ihm in kollegialer Weise. Darauf der Verteidiger: „Das war noch gar nichts! Sie hätten mich erleben sollen, wenn ich die Anklage vertreten hätte!“
Poztupimi (20.10.2008, 20:25): So, endlich doch mal eine CD eingelegt heute:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/319FC2Q1J2L._SL500_AA240_.jpg Antonín Dvorák (1841-1904) Symphonie Nr. 8 (4) G-Dur op. 88 "Die Englische" Bamberger Symphoniker / Fritz Lehmann
Grüße, Wolfgang
Heike (20.10.2008, 20:37): Cellokonzerte von Saint-Saens und Dvorák Jacqueline du Pré
cellodil (20.10.2008, 20:47): Bei mir die "Ausläufer" des SWR2 Abendkonzerts
Ludwigsburger Schlossfestspiele Quatuor Ebène Antoine Tamestit (Viola) Nicolas Altstaedt (Violoncello)
Richard Strauss: Streichsextett aus "Capriccio" op. 85
Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 2 G-dur op. 36
Arnold Schönberg: "Verklärte Nacht" für Streichsextett op. 4 (Konzert vom 27. Juni im Ordenssaal)
ab (20.10.2008, 23:22): Beseeltes in der Nacht: Sviatoslav Richter "Russian All Star Orchestra" op. 2/3, op. 10/3 & op.49/1 alle aus der Leningrader Philharmonie, dier ersten beiden von 1960, die letze von 1965. Icone (ICN - 9402 - 2)
Franz Schubert: 3. Satz aus dem Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabaß A-dur D 667 op. post. 114 Alfred Brendel Thomas Zehetmair Tabea Zimmermann Richard Duven Peter Riegelbauer
Joseph Haydn: 4. Satz aus der Sinfonie Nr. 95 c-moll Heidelberger Sinfoniker Leitung: Thomas Fey
Ich höre (Na was schon?!) Dvoraks Cellokonzert in meiner zweitliebsten Aufnahme: Maisky/Bernstein.
Schönen Tag euch allen!
Grüße Daniel
Cetay (inaktiv) (21.10.2008, 08:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61VCAHY7DXL._SL500_AA240_.gif Beethoven; Klaviersonate op 106; Barenboim
Diese Sonate trägt den "Hammer" völlig zurecht in ihrem Namen. Für mich ist Barenboims Zugriff sehr überzeugend - gemäßigtes Tempo, emotional und fließend, strukturell klar. Ich denke, dass es sicher noch "bessere" Einspielungen gibt. Allerdings kann ich mich beim Suchen danach kaum auf die "öffentliche Meinung" verlassen, denn der überall hochgelobte Solomon gefällt mir mit op. 106 überhaupt nicht.
cellodil (21.10.2008, 08:30): Original von daniel5993 Ich höre (Na was schon?!) Dvoraks Cellokonzert in meiner zweitliebsten Aufnahme: Maisky/Bernstein.
Lieber Daniel,
und die Lieblingsaufnahme? welche bevorzugst Du?
Herzliche Grüße
Sabine
daniel5993 (21.10.2008, 09:40): Original von cellodil Original von daniel5993 Ich höre (Na was schon?!) Dvoraks Cellokonzert in meiner zweitliebsten Aufnahme: Maisky/Bernstein.
Lieber Daniel,
und die Lieblingsaufnahme? welche bevorzugst Du?
Herzliche Grüße
Sabine
Guten Morgen Sabine,
Unter den mir bekannten finde ich diese am Besten:
Auch bei Schumann steht Sie bei mir an erster Stelle. Und trotzdem zögere ich noch immer bei Ihrer "Vermächtnisbox"..... :B ......zuzuschlagen.
Auf meinem "Kaufzettel" für diesen Monat habe ich Rostropowitsch/Karajan. Aber vielleicht......? Jetzt bin ich Neugierig! Deine Lieblingseinspielung?
Grüße Daniel
Rachmaninov (21.10.2008, 10:28): Original von daniel5993 Original von cellodil Original von daniel5993 Ich höre (Na was schon?!) Dvoraks Cellokonzert in meiner zweitliebsten Aufnahme: Maisky/Bernstein.
Lieber Daniel,
und die Lieblingsaufnahme? welche bevorzugst Du?
Herzliche Grüße
Sabine
Guten Morgen Sabine,
Unter den mir bekannten finde ich diese am Besten:
cellodil (21.10.2008, 14:43): Original von daniel5993 Original von cellodil Original von daniel5993 Ich höre (Na was schon?!) Dvoraks Cellokonzert in meiner zweitliebsten Aufnahme: Maisky/Bernstein.
Lieber Daniel,
und die Lieblingsaufnahme? welche bevorzugst Du?
Herzliche Grüße
Sabine
Guten Morgen Sabine,
Unter den mir bekannten finde ich diese am Besten:
Auch bei Schumann steht Sie bei mir an erster Stelle. Und trotzdem zögere ich noch immer bei Ihrer "Vermächtnisbox"..... :B ......zuzuschlagen.
Auf meinem "Kaufzettel" für diesen Monat habe ich Rostropowitsch/Karajan. Aber vielleicht......? Jetzt bin ich Neugierig! Deine Lieblingseinspielung?
Grüße Daniel
... beim Dvorák-Konzert wechseln meine Präferenzen... von du Pré kenne ich nur die Einspielung mit Celibidache aus Stockholm. Und Rostropovich habe ich mit Carlo Maria Giulini und dem London Philharmonic Orchestra. Die mag ich auch beide. Und Slava gehört schon zu meinen Favoriten. Allerdings reizt es mich hier doch eine Lanze für die lebenden Cellisten zu brechen, denn nicht nur ein toter Cellist ist ein guter Cellist....
Was mich derzeit sehr begeistert, das ist die Einspielung mit Miklós Perényi und dem Budapest Festival Orchestra unter Ivan Fischer. Und sehr hörenswert finde ich auch Jean-Guihen Queyras mit der Prague Philharmonia unter Jiri Belohlavek (da ist auch noch das Dumky-Trio mit drauf auf der CD).
Mit Maisky am Cello kann ich persönlich nicht viel anfangen. Allerdings gibt es eine schöne Konzerteinführung zu dem Dvorák-Konzert auf CD von ihm.
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (21.10.2008, 14:45): Original von ab :times10
vom Orfeo warst Du ja nicht so angetan, aber hier scheint Dir Gardiner, wenn ich das richtig interpretiere, richtig gut zu gefallen... Was fehlt dem Orfeo, was Poppea hat?
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (21.10.2008, 14:50): Original von Rachmaninov Original von jünter
Original von Rachmaninov Sorry, hatte ich mit Elgar verwechselt
Schande über uns, dass zu einem der zu Recht beliebtesten und meistgespielten Werke Dvoraks hier noch kein eigener Thread existiert!
Gibt es eine Reservierung für, sofern ich mich recht erinnere!
... stimmt! und zwar von Jeremias... Damit wäre ich ja aus dem Schneider... Puh!!!
Erleichterte Grüße
Sabine
ab (21.10.2008, 15:40): Original von cellodil Lieber ab,
vom Orfeo warst Du ja nicht so angetan, aber hier scheint Dir Gardiner, wenn ich das richtig interpretiere, richtig gut zu gefallen... Was fehlt dem Orfeo, was Poppea hat?
Liebe Grüße
Sabine
Einfach alles! Hier Musik und Drama und Leben - dort Noten. :ignore
Rachmaninov (21.10.2008, 18:05): derzeit gibt es keine Klassik die ich hören mag
Cetay (inaktiv) (21.10.2008, 18:08): Original von Rachmaninov derzeit gibt es keine Klassik die ich hören mag
Was für ein Alptraum, dass das so bliebe und man auf Tausenden von CDs sitzt... :J
Rachmaninov (21.10.2008, 18:09): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov derzeit gibt es keine Klassik die ich hören mag
Was für ein Alptraum, dass das so bliebe und man auf Tausenden von CDs sitzt... :J
ich habe ja noch hunderte Pop, Rock, Metal Alben :haha
cellodil (21.10.2008, 18:13): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov derzeit gibt es keine Klassik die ich hören mag
Was für ein Alptraum, dass das so bliebe und man auf Tausenden von CDs sitzt... :J
ich habe ja noch hunderte Pop, Rock, Metal Alben :haha
... und womöglich betreibst Du heimlich noch Das Alles-bloß-keine-Klassik-Forum???
:rofl und liebe Grüße
Sabine
Rachmaninov (21.10.2008, 18:18): Original von cellodil Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov derzeit gibt es keine Klassik die ich hören mag
Was für ein Alptraum, dass das so bliebe und man auf Tausenden von CDs sitzt... :J
ich habe ja noch hunderte Pop, Rock, Metal Alben :haha
... und womöglich betreibst Du heimlich noch Das Alles-bloß-keine-Klassik-Forum???
:rofl und liebe Grüße
Sabine
Oha, ich wurde entlarvt!
Poztupimi (21.10.2008, 18:44): Peer-Gynt habe ich wohl länger nicht gehört, also jetzt aus meinem Neuzugang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419DT5T123L._SL500_AA240_.jpg Edvard Grieg (1843-1907) Peer-Gynt-Suite Nr. 1 op. 46 & Nr. 2 op. 55 Bamberger Symphoniker / Otmar Suitner
Grüße, Wolfgang
HenningKolf (21.10.2008, 18:47): "ich habe ja noch hunderte Pop, Rock, Metal Alben"
Meine Pop- und Rock-CDs sind bis auf einige wenige fast zur Gänze an Momox verkauft - ich bin mir nahezu sicher, dass ich ELP, Who, Led Zeppelin, King Crimson, Pink Floyd und viele andere nicht vermissen werde. Je mehr ich mich mit Klassik beschäftigt habe, desto mehr fing ich an ehemalige Idole als lästigen Lärm zu empfinden. Meine Jazz-CDs und die nicht allzu vielen "Weltmusik"-Sachen habe ich aber behalten.
Leifs' Saga-Symphonie habe ich eben wieder mit großer Begeisterung gehört: - perkussiv-rituell, zwischen bedrohlicher Ruhe und heftigsten Ausbrüchen wechselnd, schroff und gewaltsam. Diese Musik fährt in vielen Momenten bei entsprechender Lautstärke ganz wörtlich in die Magengrube.
Rachmaninov (21.10.2008, 18:58): Original von HenningKolf "ich habe ja noch hunderte Pop, Rock, Metal Alben"
Meine Pop- und Rock-CDs sind bis auf einige wenige fast zur Gänze an Momox verkauft - ich bin mir nahezu sicher, dass ich ELP, Who, Led Zeppelin, King Crimson, Pink Floyd und viele andere nicht vermissen werde. Je mehr ich mich mit Klassik beschäftigt habe, desto mehr fing ich an ehemalige Idole als lästigen Lärm zu empfinden.
Fatal!
jünter (21.10.2008, 18:59): Für die Stimmung im grauschwarzen Herbstregen:
HenningKolf (21.10.2008, 19:20): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf "ich habe ja noch hunderte Pop, Rock, Metal Alben"
Meine Pop- und Rock-CDs sind bis auf einige wenige fast zur Gänze an Momox verkauft - ich bin mir nahezu sicher, dass ich ELP, Who, Led Zeppelin, King Crimson, Pink Floyd und viele andere nicht vermissen werde. Je mehr ich mich mit Klassik beschäftigt habe, desto mehr fing ich an ehemalige Idole als lästigen Lärm zu empfinden.
Fatal!
Das hat mich sehr verwundert...andererseits habe ich im Alter von 12 - 14 Jahren T.Rex, Freddy Quinn und Slade gehört. Alles hat halt seine Zeit (mein Gefühl sagt mir z.B., dass jetzt im Moment eine Zeit anbricht, in der ich Klassik in historischen Aufnahmen zusehends erträglich finden werde). Wenn ich glauben würde, mir könnte es mal wieder nach "The Dark Side of the Moon" gelüsten, hätte ich sie nicht verkauft. Aber ich bin da eigentlich sicher, war die letzte Zeit so, dass ich Rock noch nicht mal beiläufig im Autoradio hören mochte und sich rasch ein "Nervgefühl" einstellte. Neulich dachte ich bei John Lord anläßlich eines eingestreuten Solos sogar für mich: "Fürchterlich wenn diese Keyboarder plötzlich meinen, sie könnten wirklich wie ein richtiger Pianist spielen" :ignore
daniel5993 (21.10.2008, 19:38): Original von HenningKolf Je mehr ich mich mit Klassik beschäftigt habe, desto mehr fing ich an ehemalige Idole als lästigen Lärm zu empfinden.
Poztupimi (21.10.2008, 20:21): Bei läuft mal wieder Radio, drkultur:
Live aus der Philharmonie Berlin Osvaldo Golijov "Last Round" Frédéric Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll op. 21 Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 ("Aus der neuen Welt")
Sergio Tiempo, Klavier Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Yutaka Sado
Grüße, Wolfgang
nikolaus (21.10.2008, 20:28): Original von Poztupimi Bei läuft mal wieder Radio, drkultur:
Live aus der Philharmonie Berlin Osvaldo Golijov "Last Round" Frédéric Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll op. 21 Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 ("Aus der neuen Welt")
Sergio Tiempo, Klavier Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Yutaka Sado
Grüße, Wolfgang
Dann bitte ich mal um Deine Einschätzung von Sergio Tiempo!
Danke :thanks Nikolaus.
nikolaus (21.10.2008, 20:30): Aus gegebenem Anlass:
Clara Haskil, Klavier Orchestre des Concerts Lamoureux Igor Markevitch
1961
HenningKolf (21.10.2008, 21:05): Original von daniel5993 Original von HenningKolf Je mehr ich mich mit Klassik beschäftigt habe, desto mehr fing ich an ehemalige Idole als lästigen Lärm zu empfinden.
:down :down :times10
- Mir gehts auch so!
Grüße Daniel
Immerhin zeigt mir Deine Reaktion als Reaktion eines jungen Menschen, dass meine Geschmacksmetamorphose jedenfalls nicht mit Alterdemenz, -starrsinn oder Ähnlichem zu tun hat
Violin Concerto in D minor op.47 Philharmonia Orchestra Walter Süsskind (conductor) Ginette Neveu (violin) Recorded in 1946
Symphony No.2 in D major op.43 New York Philharmonic Orchestra John Barbirolli (conductor) Recorded in 1940
PS: Wusste gar nicht dass es Haskils gesammelte Mozartwerke billig auf Eloquence gibt. Kommt gleich mal auf die Liste, auch wenn ich kein ausgewiesener Mozartianer bin
:hello
thwinter12 (21.10.2008, 21:10): Hallo allen,
meine letztgekaufte Doppel-CD der 12 großen Orgelwerke César Francks (ingesamt wäre es meine wievielte Aufnahme dieses faszinierenden Repertoires... ?( weiß nicht!):
http://www.festivo.nl/images/fecd155156.jpg
César Franck "Intégrale de l'oeuvre pour orgue" Jeanne Demessieux, La Madeleine/Paris 1959 Festivo o.J
Servas, Thomas
daniel5993 (21.10.2008, 21:16): Original von HenningKolf PS: Wusste gar nicht dass es Haskils gesammelte Mozartwerke billig auf Eloquence gibt. Kommt gleich mal auf die Liste, auch wenn ich kein ausgewiesener Mozartianer bin
Wie ich sehe, gibt es auch bei dir seit einiger Zeit eine Veränderung und wie war das noch? Vladimir Horowitz lernte Mozart erst im "Reifen" Alter lieben und schätzen.
Die Box ist am Freitag bei mir eingetroffen. Ich kann sagen, dass mir Haskils Mozart sehr, sehr gut gefällt und für diesen Preis, wohl der beste Mozart, den man heutzutage kaufen kann!
Ja, eloquence birgt so manchen großen Schatz...............
Andras Schiff's Mozart ist ebenfalls "Besitzenswert", teils sogar grandios und das Beste natürlich, die Klavierkonzerte 20 - 27 sind auch in der Eloquencereihe vertreten.
Cetay (inaktiv) (21.10.2008, 21:47): Bei mir ist Mozart seit meinen Anfängerzeiten eine feste Größe. Gerade habe ich -endlich!- folgendes im Briefkasten gefunden:
Mozart; Sinfonien 21-41; RCGO, Krips Daraus jetzt die Nr. 29, A-Dur, KV201
HenningKolf (21.10.2008, 21:55): Original von daniel5993 Original von HenningKolf PS: Wusste gar nicht dass es Haskils gesammelte Mozartwerke billig auf Eloquence gibt. Kommt gleich mal auf die Liste, auch wenn ich kein ausgewiesener Mozartianer bin
Wie ich sehe, gibt es auch bei dir seit einiger Zeit eine Veränderung und wie war das noch? Vladimir Horowitz lernte Mozart erst im "Reifen" Alter lieben und schätzen.
Die Box ist am Freitag bei mir eingetroffen. Ich kann sagen, dass mir Haskils Mozart sehr, sehr gut gefällt und für diesen Preis, wohl der beste Mozart, den man heutzutage kaufen kann!
Ja, eloquence birgt so manchen großen Schatz...............
Andras Schiff's Mozart ist ebenfalls "Besitzenswert", teils sogar grandios und das Beste natürlich, die Klavierkonzerte 20 - 27 sind auch in der Eloquencereihe vertreten.
Grüße Daniel
Na ja, wirklicher Mozartianer bin ich nach wie vor nicht, aber jedenfalls kenne ich Haskil unter Fricsay/Baumgartner mit den KK 13 und 20 und das ist wirklich eine feine Aufnahme die früher soviel gekostet hat wie jetzt die ganze eloquence-box. Da man im Dschungel wie immer über die tracks im Unklaren gelassen wird: Ist das mit drauf??
Veränderungen gibt es vor allem dahingehend, dass ich zunehmend die Abneigung gegen historische Aufnahmen verliere (bisher gilt das für das label dutton, mal sehen was sich bei mir insoweit entwickelt - kann teuer werden wenn ich die Jahre 1925 bis 1955 auch noch eingehend erkunden will)
Gruß Henning
HenningKolf (21.10.2008, 22:01): Hallo Thomas,
da ich Deinen Beitrag als mod schon sehen kann:
Willkommen im Forum (in dem Orgelmusikliebhaber aber unterrepräsentiert sind wenn ich nicht irre)!
Freischalten kann ich Deinen Erstbeitrag als mod anscheinend nicht, werden die admins bestimmt bald tun
Gruß Henning
Nordolf (21.10.2008, 22:03): Angeregt durch die kleine off-topic-Diskussion höre ich gerade seit langem mal wieder:
Nach wie vor finde ich dieses letzte Album der norwegischen Black-Metal-Gruppe Emperor schlicht großartig. Da sind einige Musiker über die Jahre verdammt gut geworden. Das spieltechnische Niveau ist traumhaft hoch und das Songmaterial sehr komplex: - nicht nur Geprügel, sondern abwechslungsreiche, differenzierte Strukturen und Harmonien, die deutlich Anklänge an den Jazz haben. Auch die Texte gehen über die üblichen BM-Klischees hinaus. Die Musik bleibt natürlich trotzdem ultrabrutal und düster. :times10
"The soul ist never silent but wordless..."
daniel5993 (21.10.2008, 22:08): Original von HenningKolf Da man im Dschungel wie immer über die tracks im Unklaren gelassen wird: Ist das mit drauf??
Ausgezeichnet sind jeweils Orchester, Solist, Dirigent, Aufnahmedatum, also alles worauf ich Wert lege.
Original von HenningKolfVeränderungen gibt es vor allem dahingehend, dass ich zunehmend die Abneigung gegen historische Aufnahmen verliere (bisher gilt das für das label dutton, mal sehen was sich bei mir insoweit entwickelt - kann teuer werden wenn ich die Jahre 1925 bis 1955 auch noch eingehend erkunden will)
Das gute ist doch, dass historische Aufnahmen oft wesentlich günstiger sind als "Neuere". Zudem gibts immer sehr schöne Boxen zum günstigen Preis. z.B bei Documents, Archipel....... Einzel CD's sind wiederum teurer. Du wirst schon nicht arm werden!
Grüße Daniel
daniel5993 (21.10.2008, 22:12): Diese Art hör ich auch gern.
Poztupimi (21.10.2008, 22:17): Original von nikolaus Original von Poztupimi Bei läuft mal wieder Radio, drkultur:
Live aus der Philharmonie Berlin Osvaldo Golijov "Last Round" Frédéric Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll op. 21 Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 ("Aus der neuen Welt")
Sergio Tiempo, Klavier Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Yutaka Sado
Grüße, Wolfgang
Dann bitte ich mal um Deine Einschätzung von Sergio Tiempo!
Danke :thanks Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
ich bin ja nun kein großer Kenner was das Klavierspiel angeht, versprich Dir da nicht zuviel von mir.
Ich muß zugeben, daß ich mich nicht erinnern kann, wann ich jemals die einzige Aufnahme dieses Konzertes in meiner Sammlung gehört haben könnte (eine von 14 LPs aus einer Box meines jüngsten Bruders ). Es war also quasi neu für mich. Nach meinem Eindruck hat er seine Sache ganz ordentlich gemacht, das Stück hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen. Das Publikum schien mir ganz angetan, mich hat es aber nicht wirklich mitgerissen. Spannender fand ich da schon seine Zugabe, eine kurzes Stück von Ginastera (frag' nicht was, ich habe nicht richtig aufgepaßt). Also vermute ich mal, daß mein etwas indifferenter Eindruck doch mehr am Chopin gelegen haben könnte. Ich sollte vielleicht mal wieder eine LP hören.
Grüße, Wolfgang
HenningKolf (21.10.2008, 22:17): Original von daniel5993 Original von HenningKolf Da man im Dschungel wie immer über die tracks im Unklaren gelassen wird: Ist das mit drauf??
Ausgezeichnet sind jeweils Orchester, Solist, Dirigent, Aufnahmedatum, also alles worauf ich Wert lege.
l
Da haben wir glaube ich aneinander vorbeigeredet. Mit Dschungel meinte ich Amazonien und die Angaben dort. Sind die KK Nr. 13 mit Fricsay und Baumgartner - ich glaube BayernSO? - auf der Box mit drauf??
:W
daniel5993 (21.10.2008, 22:28): Original von HenningKolf Original von daniel5993 Original von HenningKolf Da man im Dschungel wie immer über die tracks im Unklaren gelassen wird: Ist das mit drauf??
Ausgezeichnet sind jeweils Orchester, Solist, Dirigent, Aufnahmedatum, also alles worauf ich Wert lege.
l
Da haben wir glaube ich aneinander vorbeigeredet. Mit Dschungel meinte ich Amazonien und die Angaben dort. Sind die KK Nr. 13 mit Fricsay und Baumgartner - ich glaube BayernSO? - auf der Box mit drauf??
:W
Klavierkonzert Nr. 9 (Haskil, Wiener Philharmoniker, Paul Sacher, 1955) Klavierkonzert Nr. 13 (Haskil, Festival Strings Lucerne, Rudolf Baumgartner, 1961) Klavierkonzert Nr. 19 (Haskil, Berliner Philharmoniker, Ferenc Fricsay, 1956) Klavierkonzert r. 20 (Haskil, Orchestre des Concerts Lamoureux, Igor Markevitch, 1961) Klavierkonzert Nr. 23 (Haskil, Wiener Symphoniker, Paul Sacher, 1955) Klavierkonzert Nr. 24 (Haskil, Orchestre desw Concerts Lamoureux, Igor Markevitch, 1961) Klavierkonzert Nr. 27 (Haskil, Bayerisches Staatsorchester, Ferenc Fricsay, 1957)
:hello
HenningKolf (21.10.2008, 22:31): :thanks
Nordolf (21.10.2008, 22:32): Original von Rachmaninov Original von Nordolf Melancholische, nebelverhangene Kompositionen des norwegischen Jazz-Gitarristen Terje Rypdal:
Undisonus für Violine und Orchester Ineo für Chor und Kammerorchester
mmh, klingt spannend :tongue:
Ja - ich finde diese atmosphärisch dichten Kompositionen sehr spannend, genau wie seine "Lux Aeterna"-CD, die irgendwo zwischen moderner Klassik und Jazz angesiedelt ist.
Vor kurzem habe ich die CD "Live in Leipzig" mit Rypdal entdeckt und auf meinen Wunschzettel gesetzt: - die Kombination Klavier und E-Gitarre ergibt einen sehr originellen Klang...
:hello Jörg
daniel5993 (21.10.2008, 22:39): Original von HenningKolf :thanks
Kleine Verbesserung (Falsch in meinem Archiv)
Klavierkonzert Nr. 27 (Haskil, Bayrisches Stattsorchester, Ferenc Fricsay, 1957)
Cetay (inaktiv) (21.10.2008, 22:55): Original von Nordolf
Vor kurzem habe ich die CD "Live in Leipzig" mit Rypdal entdeckt und auf meinen Wunschzettel gesetzt: - die Kombination Klavier und E-Gitarre ergibt einen sehr originellen Klang...
:hello Jörg
Au weia, das könnte wegen des Partners hohe Folgekosten bedeuten, denn wer als Nordic-Fan erst mal Björnstad entdeckt hat...
Rachmaninov (21.10.2008, 22:57): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Original von HenningKolf "ich habe ja noch hunderte Pop, Rock, Metal Alben"
Meine Pop- und Rock-CDs sind bis auf einige wenige fast zur Gänze an Momox verkauft - ich bin mir nahezu sicher, dass ich ELP, Who, Led Zeppelin, King Crimson, Pink Floyd und viele andere nicht vermissen werde. Je mehr ich mich mit Klassik beschäftigt habe, desto mehr fing ich an ehemalige Idole als lästigen Lärm zu empfinden.
Fatal!
Das hat mich sehr verwundert...andererseits habe ich im Alter von 12 - 14 Jahren T.Rex, Freddy Quinn und Slade gehört. Alles hat halt seine Zeit (mein Gefühl sagt mir z.B., dass jetzt im Moment eine Zeit anbricht, in der ich Klassik in historischen Aufnahmen zusehends erträglich finden werde). Wenn ich glauben würde, mir könnte es mal wieder nach "The Dark Side of the Moon" gelüsten, hätte ich sie nicht verkauft. Aber ich bin da eigentlich sicher, war die letzte Zeit so, dass ich Rock noch nicht mal beiläufig im Autoradio hören mochte und sich rasch ein "Nervgefühl" einstellte. Neulich dachte ich bei John Lord anläßlich eines eingestreuten Solos sogar für mich: "Fürchterlich wenn diese Keyboarder plötzlich meinen, sie könnten wirklich wie ein richtiger Pianist spielen" :ignore
Mit Fatal meinte ich die Aussage das wäre "Lärm". Denke keine Musik, egal welcher Richtung, hat so ein Urteil verdient wenn sie Menschen findet, die sie lieben...
Rachmaninov (21.10.2008, 23:00): Original von thwinter12 Hallo allen,
meine letztgekaufte Doppel-CD der 12 großen Orgelwerke César Francks (ingesamt wäre es meine wievielte Aufnahme dieses faszinierenden Repertoires... ?( weiß nicht!):
http://www.festivo.nl/images/fecd155156.jpg
César Franck "Intégrale de l'oeuvre pour orgue" Jeanne Demessieux, La Madeleine/Paris 1959 Festivo o.J
Servas, Thomas
Thomas, ein herzliches Willkommen :hello
HenningKolf (21.10.2008, 23:12): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov Original von HenningKolf "ich habe ja noch hunderte Pop, Rock, Metal Alben"
Meine Pop- und Rock-CDs sind bis auf einige wenige fast zur Gänze an Momox verkauft - ich bin mir nahezu sicher, dass ich ELP, Who, Led Zeppelin, King Crimson, Pink Floyd und viele andere nicht vermissen werde. Je mehr ich mich mit Klassik beschäftigt habe, desto mehr fing ich an ehemalige Idole als lästigen Lärm zu empfinden.
Fatal!
Das hat mich sehr verwundert...andererseits habe ich im Alter von 12 - 14 Jahren T.Rex, Freddy Quinn und Slade gehört. Alles hat halt seine Zeit (mein Gefühl sagt mir z.B., dass jetzt im Moment eine Zeit anbricht, in der ich Klassik in historischen Aufnahmen zusehends erträglich finden werde). Wenn ich glauben würde, mir könnte es mal wieder nach "The Dark Side of the Moon" gelüsten, hätte ich sie nicht verkauft. Aber ich bin da eigentlich sicher, war die letzte Zeit so, dass ich Rock noch nicht mal beiläufig im Autoradio hören mochte und sich rasch ein "Nervgefühl" einstellte. Neulich dachte ich bei John Lord anläßlich eines eingestreuten Solos sogar für mich: "Fürchterlich wenn diese Keyboarder plötzlich meinen, sie könnten wirklich wie ein richtiger Pianist spielen" :ignore
Mit Fatal meinte ich die Aussage das wäre "Lärm". Denke keine Musik, egal welcher Richtung, hat so ein Urteil verdient wenn sie Menschen findet, die sie lieben...
Ich sprach nun aber eindeutig von persönlichem Empfinden und nicht von einem (Wert)Urteil. Da ist meine Formulierung nun wirklich noch nicht einmal uneindeutig - also kein Grund zur Empörung und die Kopfschmerzen von "The Immigrant Song" bekomme ich auch ganz alleine....................................
frau baur (21.10.2008, 23:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31pGle10teL._SS400_.jpg
Gute Nacht! :hello Otilie Baur
cellodil (22.10.2008, 00:24): Original von HenningKolf Original von daniel5993 Original von HenningKolf Je mehr ich mich mit Klassik beschäftigt habe, desto mehr fing ich an ehemalige Idole als lästigen Lärm zu empfinden.
:down :down :times10
- Mir gehts auch so!
Grüße Daniel
... wirklich nichts, was Bestand hätte? nichts, was Euch noch berührt?
Das finde ich doch einigermaßen überraschend. Sicher verändern und entwickeln wir uns, aber es gibt doch bei alledem, was wir hinter uns lassen im Laufe der Veränderungen, immer (zumindest ist das bei mir so) auch etwas, was bleibt.
Liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (22.10.2008, 07:14): Original von cellodil Original von HenningKolf Original von daniel5993 Original von HenningKolf Je mehr ich mich mit Klassik beschäftigt habe, desto mehr fing ich an ehemalige Idole als lästigen Lärm zu empfinden.
:down :down :times10
- Mir gehts auch so!
Grüße Daniel
... wirklich nichts, was Bestand hätte? nichts, was Euch noch berührt?
Das finde ich doch einigermaßen überraschend. Sicher verändern und entwickeln wir uns, aber es gibt doch bei alledem, was wir hinter uns lassen im Laufe der Veränderungen, immer (zumindest ist das bei mir so) auch etwas, was bleibt.
Liebe Grüße
Sabine
Bei mir bleiben von meinen abgeschlossenen musikalischen Abenteuern auch öfters ein paar Sachen bestehen, allerdings fände ich manchmal das konsequente Abschliessen durchaus angebracht. Bestimmte Musik gehört oft zu bestimmten Lebenabschnitten und wenn da ein Strich drunter soll, dann wird das durch das "Entsorgen" der Musik sozusagen metaphorisch verstärkt. ?( *morgendlicher Deliruim-Talk*
Rachmaninov (22.10.2008, 07:29): Original von Dox Orkh Bestimmte Musik gehört oft zu bestimmten Lebenabschnitten und wenn da ein Strich drunter soll, dann wird das durch das "Entsorgen" der Musik sozusagen metaphorisch verstärkt. ?( *morgendlicher Deliruim-Talk*
Das Stimmt wohl, bzw. gibt Stimmungsphasen da "hilft" MIR keine Klassik :wink
HenningKolf (22.10.2008, 07:36): Original von cellodil [ ... wirklich nichts, was Bestand hätte? nichts, was Euch noch berührt?
Morjen Sabine
nicht verkauft habe ich BAP (dass ich hier im Nordosten irgendwann mal "kölsche Töön" brauche wollte ich nicht ausschließen), Cohen, Randy Newman, Jacques Brel, Ferrat, Piaf, Brassens, Wader, Wecker, vanVeen, deAndré und Element of Crime (kann sein dass ich zur morgendlichen Stunde etwas vergessen habe). Jedenfalls sind so ungefähr 90% der CDs aus dem Pop/Rock-Bereich weg, außer BAP und - wenn man die dazu zählen will - EoC alles aus dem Bereich Rock. Ein bißchen was habe ich noch auf Festplatte. "Berührt" werde ich zur Zeit eigentlich noch am ehesten von Brel, aber auch der wird nur noch selten gehört.
Ich hoffe allerdings dass ich mit 70 nicht die gesamte Klassik, Romantik und Musik des 20 Jhdts. verkaufe und dann auf den Musikantenstadel, Gottlieb Fischer (oder heißt der Gotthilf was passender wäre) und Ernst Mosch umschwenke :B
thwinter12 (22.10.2008, 09:03): Hallo allen,
heute in der Früh im Zug:
http://www.guildmusic.com/jpg/7135.jpg
Léon Boellmann "Cello and Piano Music (French Romanticism I)" Oliver Gledhill + Jeremy Filsell 1997 Guild Music (siehe dazu auch http://www.guildmusic.com/catalog/gui7135z.htm )
Genaugenommen war es die "Sonate pour violoncelle et piano, op. 40" in einer Endlosschleife, um den trüben Morgen zu vertreiben :( - eigentlich bin ich aber dann eingeschlafen und gerade noch rechtzeitig aufgewacht. Abends folgt der Rest...
Servas, Thomas
PS@ Henning und Rachmaninov: Willkommen im Forum (in dem Orgelmusikliebhaber aber unterrepräsentiert sind wenn ich nicht irre)! ...dann hoffe ich mit meinen zukünftigen Beiträgen die "Orgelquote" im Forum etwas zu heben! Ich sehe in der Musik für die Königin der Instrumente und der sakralen Vokalmusik nämlich meine Wurzeln als Klassikliebhaber... :down
Herzlichen Dank für Euren Willkommensgruß! :beer
ab (22.10.2008, 09:25): Original von HenningKolf Neulich dachte ich bei John Lord anläßlich eines eingestreuten Solos sogar für mich: "Fürchterlich wenn diese Keyboarder plötzlich meinen, sie könnten wirklich wie ein richtiger Pianist spielen" :ignore
In der Tat!
Bei Emerson, Lake und Plamers Live-Album "Welcome back my friends..." hingegen habe ich die Gulda-Fuge immer so sehr geschätzt, dass ich von Guldas eigenen Jazz-Interpretation höchst enttäuscht war.
:hello
ab (22.10.2008, 09:48): Original von nikolaus Aus gegebenem Anlass:
Im Konzert spielten sie sein erstes Quartett. Mir kam eine Kritik der NZZ in den Sinn, wo der Rezensent (in der Zusammenfassung des diesjährigen Luzern-Festivals 2008 - an den Namen des Komponiseten dort kann ich mich gerade nicht mehr erinnern) doch tatsächlich lapidar den einzelnen Satz äußern durfte: "Eine Komposition, die wir auch nicht unbedingt hätten hören wollen."
Nichts gegen "Neue Innerlichkeit", oder wie auch immer man solche Tonwerke klassifizieren möchte, da höre ich mir doch allemal lieber Arvo Pärt oder Valentin Silvestrov an.
Wie gefallen Dir diese Kompositionen?
(Das a-moll Quartett von Brahms, das ebenfalls beim Rosamunde Quartett auf dem Programm stand, war wunderbar antipathetisch interprtiert und von exemplarischer Durchhörbarkeit. Alles in allem ein - wie ich finde - Stuidoensemble. Kennst Du deren Haydns 7 letzte Worte? dort erzeugen sie, so mein Hörschnipseleindruck, geradezu einen Orgel-Klang mit dem Streichinstrumenten. Vielen gilt dies ja derzeit als Referenzeinspielung...)
:hello
ab (22.10.2008, 10:00): Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 Gewandhausorchester Leipzig, Vaclav Neumann :)
Jürgen (22.10.2008, 11:41): Original von HenningKolf "ich habe ja noch hunderte Pop, Rock, Metal Alben"
Meine Pop- und Rock-CDs sind bis auf einige wenige fast zur Gänze an Momox verkauft - ich bin mir nahezu sicher, dass ich ELP, Who, Led Zeppelin, King Crimson, Pink Floyd und viele andere nicht vermissen werde. Je mehr ich mich mit Klassik beschäftigt habe, desto mehr fing ich an ehemalige Idole als lästigen Lärm zu empfinden.
@Alle: Sollten noch einige von Euch so wie Henning empfinden, dann bitte,bitte,bitte bevor Ihr sie an Motox verscherbelt, erst PN an mich!
Was Klaviersoli von Keith Emerson oder Jon Lord angeht, muss ich auch sagen: Als Konzertpianisten hätten sie wohl kaum eine Chance, manches berührt mich heute peinlich. Aber das Gesamtwerk dieser Bands gerade zwischen 1967 und 1980 möchte ich auch heute nicht missen. Insbesondere "Dark side of the moon" liegt bei mir regelmäßig im Player.
Grüße Jürgen
cellodil (22.10.2008, 14:54): Original von HenningKolf Ich hoffe allerdings dass ich mit 70 nicht die gesamte Klassik, Romantik und Musik des 20 Jhdts. verkaufe und dann auf den Musikantenstadel, Gottlieb Fischer (oder heißt der Gotthilf was passender wäre) und Ernst Mosch umschwenke :B
Lieber Henning,
da bin ich doch beruhigt, dass nicht alle Jugendklänge entsorgt worden sind.
Er heißt übrigens tatsächlich Gotthilf - oder vielleicht auch Gotthilfle, weil er ja ein Schwäble ischt... Da habt Ihr Rheinländer es mit BAP ja doch etwas besser erwischt. :D
Und ansonsten können wir wohl nur auf gnädige Demenz hoffen, was ja meist damit einhergeht, dass Aktuelles nicht mehr gut erinnert werden kann, aber das Langzeitgedächtnis dafür zum Teil Erstaunliches ans Licht bringt... Also: Eher Zappa, Schröder Roadshow, Ton Steine Scherben, Django Edwards und was sonst so kreuchte und fleuchte im Pflegeheim als der Karl, der Karl, der Moik, der Moik (falls es den noch gibt)... Halt doch: Born to be wild :cool
Liebe Grüße
Sabine
HenningKolf (22.10.2008, 15:11): Original von cellodil ... Da habt Ihr Rheinländer es mit BAP ja doch etwas besser erwischt. :D
na ja, wir hätten auch anspruchsvolle Musik wie "Humba Humba Täääderäää" und "Heidewitzka, Herr Kapitän" zu bieten. Meine Theorie ist sowieso, dass Karneval zuerst die Musik da war und erst dann so unermesslich viel Alkohol konsumiert wurde, um dies zu ertragen (is aber nicht so, dass ich da nicht auch schon mitgegrölt hätte)
:hello
cellodil (22.10.2008, 15:30): Original von HenningKolf Meine Theorie ist sowieso, dass Karneval zuerst die Musik da war und erst dann so unermesslich viel Alkohol konsumiert wurde, um dies zu ertragen (is aber nicht so, dass ich da nicht auch schon mitgegrölt hätte)
:hello
... klingt nicht so gänzlich abwegig... :beer ( :D )
Liebe Grüße
Sabine
Bei mir gibt's jetzt ein bisschen Haydn zur Lektüre:
... noch nicht entschieden, zu welcher CD ich greifen werde.
ab (22.10.2008, 18:40): Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/4171D-76RoL._SL500_AA240_.jpg
Leifs' Saga-Symphonie habe ich eben wieder mit großer Begeisterung gehört: - perkussiv-rituell, zwischen bedrohlicher Ruhe und heftigsten Ausbrüchen wechselnd, schroff und gewaltsam. Diese Musik fährt in vielen Momenten bei entsprechender Lautstärke ganz wörtlich in die Magengrube.
Ich habe nur seine Streichquartette; hoffe auf eine Brilliant-GA bzgl. des Sinfonischen! :W
Cetay (inaktiv) (22.10.2008, 18:51): Original von Dox Orkh Bei mir ist Mozart seit meinen Anfängerzeiten eine feste Größe. Gerade habe ich -endlich!- folgendes im Briefkasten gefunden:
Mozart; Sinfonien 21-41; RCGO, Krips Daraus jetzt die Nr. 29, A-Dur, KV201 Nachdem ich heute morgen die No. 26-28 nachgeschoben habe, gibt es nur ein Urteil: :down :down
daniel5993 (22.10.2008, 18:52): Diese Symphonie jetzt für die Seele :engel Ich nenne sie auch gern MEINE Symphonie!)
P.S. @ daniel: Die ersten drei Tschaikoswsky-Symphonien kenne ich noch gar nicht, aber wenn sie Dir gefallen, könnte das auch was für mich sein. Muss ich bei Gelegenheit mal reinhören.
Gruß, jünter
Nordolf (22.10.2008, 19:57): Original von ab Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/4171D-76RoL._SL500_AA240_.jpg
Leifs' Saga-Symphonie habe ich eben wieder mit großer Begeisterung gehört: - perkussiv-rituell, zwischen bedrohlicher Ruhe und heftigsten Ausbrüchen wechselnd, schroff und gewaltsam. Diese Musik fährt in vielen Momenten bei entsprechender Lautstärke ganz wörtlich in die Magengrube.
Ich habe nur seine Streichquartette; hoffe auf eine Brilliant-GA bzgl. des Sinfonischen! :W
Lieber ab,
ich werde wohl nicht so lange warten können... :B
Zu Mansurian (oder auch Manssurjan):
Es ist schon befremdlich, das manche Rezensenten meinen, das Werk eines Komponisten mal eben so mit einem lapidaren Satz vom Tisch wischen zu können. Leider kenne ich die Streichquartette nicht, dafür aber Manssurjans "Kreuzweg"-Triptychon (bestehend aus dem Cellokonzert Nr. 2, dem Doppelkonzert und dem Violinkonzert), das schlicht großartig ist. Mit Pärt hat diese Musik vielleicht atmosphärisch einiges gemeinsam, aber die musikalischen Mittel sind ganz andere. Pärts Musik ist viel statischer, reduzierter: - sie will ja ihre Wirkung durch einfache, archaische Klänge erzielen und damit an alte ostkirchliche Spiritualität erinnern. Letzteres spielt auch für Manssurjan eine Rolle: - aber er nutzt komplexere Strukturen, bleibt zwar teilweise meditativ, lässt aber genauso eine Menge Expressionen zu. Die Klangflächen, die er erzeugt, sind wohl durch Ligeti beeinflusst worden.
Außerdem besitzt seine Musik eine schwer zu beschreibende Tiefe und Eindringlichkeit: - jedenfalls vermittelt mir die Orfeo-CD mit dem "Kreuzweg"-Triptychon diesen Eindruck auf überwältigende Weise. An deiner Stelle würde ich Manssurjan noch mal eine Chance geben...
Herzliche Grüsse! Jörg
Poztupimi (22.10.2008, 20:10): So, Radio aus- und CD-Spieler eingeschaltet:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/510oFreik%2BL._SL500_AA240_.jpg Franz Schubert (1797-1828) Symphonien Nr. 3 D-Dur D 200, Nr. 5 B-Dur D 485 & Nr. 1 D-Dur D 82 Anima Eterna / Jos van Immerseel
Im Konzert spielten sie sein erstes Quartett. Mir kam eine Kritik der NZZ in den Sinn, wo der Rezensent (in der Zusammenfassung des diesjährigen Luzern-Festivals 2008 - an den Namen des Komponiseten dort kann ich mich gerade nicht mehr erinnern) doch tatsächlich lapidar den einzelnen Satz äußern durfte: "Eine Komposition, die wir auch nicht unbedingt hätten hören wollen."
Nichts gegen "Neue Innerlichkeit", oder wie auch immer man solche Tonwerke klassifizieren möchte, da höre ich mir doch allemal lieber Arvo Pärt oder Valentin Silvestrov an.
Wie gefallen Dir diese Kompositionen?
(Das a-moll Quartett von Brahms, das ebenfalls beim Rosamunde Quartett auf dem Programm stand, war wunderbar antipathetisch interprtiert und von exemplarischer Durchhörbarkeit. Alles in allem ein - wie ich finde - Stuidoensemble. Kennst Du deren Haydns 7 letzte Worte? dort erzeugen sie, so mein Hörschnipseleindruck, geradezu einen Orgel-Klang mit dem Streichinstrumenten. Vielen gilt dies ja derzeit als Referenzeinspielung...)
:hello
Ich bitte noch um etwas Geduld. Gestern hatte ich überhaupt keinen richtigen Eindruck, muss wohl abgelenkt gewesen sein. Ich will gleich nochmal reinhören...
frau baur (22.10.2008, 20:32): Hallo zusammen, angeregt durch Dox Orkh:
Mahlers Sechste mit Fedosseyev und dem Tschaikowsky Symphony Orchestra. Eine unverkennbar russische Interpretation: - kernig-schmissig, mit "knurrenden" Basslinien, von der Klangeinfärbung her ein wenig Schostakowitsch-artig gespielt.
Rachmaninov (22.10.2008, 21:15): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7619934917129.jpg
Mahlers Sechste mit Fedosseyev und dem Tschaikowsky Symphony Orchestra. Eine unverkennbar russische Interpretation: - kernig-schmissig, mit "knurrenden" Basslinien, von der Klangeinfärbung her ein wenig Schostakowitsch-artig gespielt.
berichtest du dazu "in deinem Thread"?
thwinter12 (22.10.2008, 21:24): Hallo allen,
nach Boellmann bleibe ich bei den Franzmännern:
Maurice Ravel „Orchestral Works“ Jean Martinon + Orchestre de Paris 1974 EMI 2007
Servas, Thomas
Nordolf (22.10.2008, 21:25): Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7619934917129.jpg
Mahlers Sechste mit Fedosseyev und dem Tschaikowsky Symphony Orchestra. Eine unverkennbar russische Interpretation: - kernig-schmissig, mit "knurrenden" Basslinien, von der Klangeinfärbung her ein wenig Schostakowitsch-artig gespielt.
berichtest du dazu "in deinem Thread"?
Ich hatte sie da ja schon erwähnt. Aber ich kann natürlich noch mal genauer dazu berichten...
Herzliche Grüsse! Jörg
Rachmaninov (22.10.2008, 21:27): Original von Nordolf Original von Rachmaninov Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7619934917129.jpg
Mahlers Sechste mit Fedosseyev und dem Tschaikowsky Symphony Orchestra. Eine unverkennbar russische Interpretation: - kernig-schmissig, mit "knurrenden" Basslinien, von der Klangeinfärbung her ein wenig Schostakowitsch-artig gespielt.
berichtest du dazu "in deinem Thread"?
Ich hatte sie da ja schon erwähnt. Aber ich kann natürlich noch mal genauer dazu berichten...
Herzliche Grüsse! Jörg
Ups :ignore
Poztupimi (22.10.2008, 21:57): Jetzt im CD-Spieler:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Oiu-LnLxL._SL500_AA240_.jpg Vicente Martín y Soler (1754-1806) Una cosa rara ossia bellezza ed onestà Transcriptions d'airs d'opéra pour ensemble à vent par Johann Nepomuk Wendt, révision par Peter Schreiber Divertimento Nr. 2 B-Dur, Nr. 3 B-Dur & Nr. 4 B-Dur Moonwinds, dir. Joan Enric Lluna
Grüße, Wolfgang
nikolaus (22.10.2008, 22:09): Original von nikolaus Original von ab Original von nikolaus Aus gegebenem Anlass:
Im Konzert spielten sie sein erstes Quartett. Mir kam eine Kritik der NZZ in den Sinn, wo der Rezensent (in der Zusammenfassung des diesjährigen Luzern-Festivals 2008 - an den Namen des Komponiseten dort kann ich mich gerade nicht mehr erinnern) doch tatsächlich lapidar den einzelnen Satz äußern durfte: "Eine Komposition, die wir auch nicht unbedingt hätten hören wollen."
Nichts gegen "Neue Innerlichkeit", oder wie auch immer man solche Tonwerke klassifizieren möchte, da höre ich mir doch allemal lieber Arvo Pärt oder Valentin Silvestrov an.
Wie gefallen Dir diese Kompositionen?
(Das a-moll Quartett von Brahms, das ebenfalls beim Rosamunde Quartett auf dem Programm stand, war wunderbar antipathetisch interprtiert und von exemplarischer Durchhörbarkeit. Alles in allem ein - wie ich finde - Stuidoensemble. Kennst Du deren Haydns 7 letzte Worte? dort erzeugen sie, so mein Hörschnipseleindruck, geradezu einen Orgel-Klang mit dem Streichinstrumenten. Vielen gilt dies ja derzeit als Referenzeinspielung...)
:hello
Ich bitte noch um etwas Geduld. Gestern hatte ich überhaupt keinen richtigen Eindruck, muss wohl abgelenkt gewesen sein. Ich will gleich nochmal reinhören...
Nach nochmaligem Hören:
Mein Eindruck bleibt zwiespältig: einerseits gefallen mir die schlichten, etwas herben Melodien; insbesondere in den langsamen Sätzen wirken sie auf das Wesentliche reduziert, ohne banal zu sein, und strahlen eine "erdige" Schönheit aus. Allerdings fehlt noch irgendetwas, um mich wirklich zu berühren.
Ich glaube nicht, daß es an der Interpretation liegt. Ohne Vergleichsmöglichkeiten habe ich den Eindruck, daß das Rosamunde Quartett sehr ernsthaft, beinahe ehrfürchtig mit dieser Musik umgeht.
Leider bleibe ich mit diesen Worten - wie so häufig - etwas vage, aber so ist nun mal mein Eindruck.
Gruß, Nikolaus.
cellodil (22.10.2008, 22:34): Bei mir jetzt noch zur Entspannung nach einem langen Tag:
Ludwig van Beethoven Cello-Sonaten Nr. 1, 3, 5 Clemens Hagen/Paul Gulda
Liebe Grüße
Sabine
frau baur (22.10.2008, 22:59): Bei mir jetzt diese:
cellodil (23.10.2008, 06:15): Mein Tag beginnt - wieder mal - mit SWR 2:
Frédéric Chopin: 4. Satz aus dem Klaviertrio g-moll op. 8 Abegg Trio
Emil Hartmann: "Springtanz" aus "Nordische Volkstänze" op. 3 Philharmonisches Orchester Kopenhagen Leitung: Bo Holten
Georges Onslow: 2. Satz aus dem Nonett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabaß op. 77 Wolfgang Güttler (Kontrabaß) Mandelring-Quartett
Carl Stamitz: 1. Satz aus dem Konzert für Violine, Klarinette und Orchester B-dur Ana Chumachenco Eduard Brunner Münchener Kammerorchester Leitung: Hans Stadlmair
Domenico Scarlatti: Sonate für Cembalo G-dur Glenn Gould (Klavier)
Antonio Vivaldi: Konzert für 2 Violinen, Violoncello, Streicher und Basso continuo d-moll RV 565 op. 3 Nr. 11 Daniel Hope Lorenza Borrani William Conway Chamber Orchestra of Europe Leitung: Lorenza Borrani
Antonín Dvorák: 2. Satz aus dem Streichquintett Nr. 2 Es-dur op. 97 Anna Deeva (Viola) Keller Quartett
Wolfgang Amadeus Mozart: "Lacrimosa" aus dem Requiem KV 626 Nr. 7, Transkribiert für Klavier Cyprien Katsaris
Joseph Wölfl: 4. Satz aus der Sinfonie Nr. 2 C-dur op. 41 Pratum Integrum Orchestra
Carl Maria von Weber: 1. Satz aus dem Trio für Flöte, Violoncello und Klavier g-moll op. 63 Trio Wiek
Hugo Alfvén: "Tanz des Hirtenmädchens" aus der Ballett-Pantomime "Bergakungen" op. 37 Schwedisches Radio-Sinfonieorchester Stockholm Leitung: Esa-Pekka Salonen
Johann Sebastian Bach: 6. Satz aus der Suite für Violoncello solo Nr. 5 c-moll BWV 1011, bearbeitet Mini Schulz (Kontrabaß) Kalman Olah (Klavier)
Euch allen einen guten Start in den Donnerstag und liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (23.10.2008, 06:48): Original von cellodil Mein Tag beginnt - wieder mal - mit SWR 2:
Frédéric Chopin: 4. Satz aus dem Klaviertrio g-moll op. 8 Abegg Trio
Heute schlug der berüchtigte Abschaltreflex schon beim ersten Stück zu.
Ich hab statt dessen mit der Mozart/Krips-Box weitergemacht: Sinfonien 39 & 41 - was für eine Show! Für den passenden Thread muss ich erst mal die großen Worte zusammenklauben. :D
cellodil (23.10.2008, 07:37): Original von Dox Orkh Original von cellodil Mein Tag beginnt - wieder mal - mit SWR 2:
Frédéric Chopin: 4. Satz aus dem Klaviertrio g-moll op. 8 Abegg Trio
Heute schlug der berüchtigte Abschaltreflex schon beim ersten Stück zu.
Ich hab statt dessen mit der Mozart/Krips-Box weitergemacht: Sinfonien 39 & 41 - was für eine Show! Für den passenden Thread muss ich erst mal die großen Worte zusammenklauben. :D
... ich bin inzwischen auch ausgestiegen, die Arbeit ruft...
Aber mich hat...
Antonín Dvorák: 2. Satz aus dem Streichquintett Nr. 2 Es-dur op. 97
... darauf gebracht, dass ich doch mal wieder das Amerikanische Quartett anhören könnte, was ich jetzt auch gleich tun werde:
ab (23.10.2008, 17:05): auf unausgetretenen Pfaden:
Josef Pembaur (1848-1923). Er wurde bei Anton Bruckner in Wien und Josef Rheinberger in München ausgebildet.
Konzert für Violoncello und Orchester, op. 68 (1910) Tim Ströbe, Cello Orchester der Akademie St. Blasius Karlheinz Siessl
Das Konzert (im Stil der Hochromantik) wurde erst diesen Sommer 2008 uraufgeführt. Sein Gemälde, das am Cover zu sehen ist, stammt übrigens von Gustav Klimt (1890).
Und weil wir gerade bei solchem sind: Heute im Radio gehört: Komponist/Komponistin: EMIL SJÖGREN Titel: Sonate Nr. 3 g-Moll op. 32 Solist/Solistin: Tobias Ringborg/Violine Solist/Solistin: Anders Kilström/Klavier Label: Caprice CAP 21500
Das hat mir gut gefallen!
daniel5993 (23.10.2008, 19:08): Ich melde mich in den Feierabend mit Mozart: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947569305.jpg
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 12
Alfred Brendel, Klavier Scottish Chamber Orchestra Charles Mackerras
ab (23.10.2008, 19:15): Noch rasch bevor in in den Liederabend mit Musik des Schubert-Freunds Joseph Netzer (1808-1864) aufbrechen werden,etws erfreuliche Musik der Klassik, bei mir noch in einem deutlich weniger ansprechenden Cover verpackt...
Wunderbare Aufnahme. Morgen habe ich Urlaub und schaue mal bei Dussmann in Berlin vorbei.
Grüße, jünter
Poztupimi (23.10.2008, 20:09): Bei mir wieder Radio, drkultur:
Live aus dem Eurogress in Aachen:
Philipp Maintz Archipel, Musik für großes Orchester (Uraufführung)
Felix Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert Nr. 1 g-moll op. 25
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-dur op. 55 "Eroica"
Ragna Schirmer, Klavier / Sinfonieorchester Aachen / Leitung: Marcus R. Bosch
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (23.10.2008, 20:18): Original von Poztupimi Felix Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert Nr. 1 g-moll op. 25
Es ist eine Schande, dass dieses Klavierkonzert so wenig gespielt wird!
cellodil (23.10.2008, 20:28): Wie heißt es so schön bei Dürrenmatt? Wer aus dem letzten Loch pfeift, kann nur noch Komödien verstehen. Deshalb gehe ich jetzt pfeifend mit meiner off-topic-Neuerwerbung
...und jetzt 3 Tage frei :leb d.h. viel Zeit zum hören...
Gute Nacht und Servas, Thomas
Rachmaninov (23.10.2008, 22:26): Original von thwinter12
...und jetzt 3 Tage frei :leb d.h. viel Zeit zum hören...
Gute Nacht und Servas, Thomas
Oh, das freut mich für Dich!
Bin gespannt was Du Dir anhören wirst :W
ab (23.10.2008, 22:34): Original von jünter Ach, der Brahms "hatte es echt drauf"! Und das Trio Fontenay auch: Wunderbare Aufnahme. Morgen habe ich Urlaub und schaue mal bei Dussmann in Berlin vorbei.
so radikal können Wertschätzungen doch auseinander gehen! (ich meine natürlich weder einen Besuch bei Dussmann geschweige denn Brahms, sondern die Interpreten...)
ab (23.10.2008, 22:39): --
ab (23.10.2008, 22:41): nach einem überraschend erfreulichem Liederabend des Schubert-Freundes Joseph Netzer, noch etwas Schubert himself und zwar mit Gundola Janowitz und dem großartigen Irvin Gage
daniel5993 (23.10.2008, 22:44): Original von thwinter12 ...und jetzt 3 Tage frei :leb d.h. viel Zeit zum hören...
Ich hab auch ein verlängertes Wochenende :leb
Cetay (inaktiv) (23.10.2008, 22:54): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/61VCAHY7DXL._SL500_AA240_.gif Beethoven; Klaviersonate op 106; Barenboim
Diese Sonate trägt den "Hammer" völlig zurecht in ihrem Namen. Für mich ist Barenboims Zugriff sehr überzeugend - gemäßigtes Tempo, emotional und fließend, strukturell klar.
... und er gefällt mit jedem Hören noch besser.
frau baur (23.10.2008, 23:22): angeregt (indirekt) durch a. p.
ab (24.10.2008, 00:31): Kleiner Komponistenwechsel zum Abschluss: DiFiDi mit einem glänzenden Sawallisch und Gustav Mahler-Liedern von den Salzburger Festspielen 1976.
Ludwig van Beethoven „Die Streichtrios“ Mutter + Giuranna + Rostropovich 1989 DGG 1989
fördert ja Erstaunliches zu Tage: Frau Mutter, die mit bekleideten Schultern gefiedelt zu haben scheint... Was war denn da los?
Liebe Grüße
Sabine
thwinter12 (24.10.2008, 07:36): Original von cellodil P.S.
:hello thwinter 12 / Thomas!
Herzlich Willkommen im Forum. Wünsche Dir viel Freude und anregende Stunden hier (und erst einmal drei schöne freie Tage).
Hallo Sabine,
guten Morgen und Danke für Dein Willkommen! :thanks
... die beiden ältern Herren konnten Mutter damals noch im Zaum halten... :J
Servas, Thomas
Jürgen (24.10.2008, 07:45): http://records.joanrecords.com/ProductImages/93423.jpg
Taneyev, und danach vielleicht noch ein weiterer Russe.
cellodil (24.10.2008, 07:47): Lieber Thomas,
wie ist denn der Beethoven (jenseits der bekleideten Schultern, die ja eigentlich, wenn man Madame glaubt, ihr Spiel beeinträchtigen und hörbar sein müssten - sorry, ich kann's nicht lassen... :ignore )?
Was mir gerade noch eingefallen ist... Wenn Du magst, kannst Du Dich ja gelegentlich, wenn Du freigeschaltet bist, mal im Mitgliederbereich vorstellen.
Liebe Grüße nach Wien, Wien, Wien, wo ich leider schon lange nicht mehr war...
Sabine
Jürgen (24.10.2008, 08:19): http://records.joanrecords.com/ProductImages/93423.jpg
Great Russian Piano Trios, Brilliant, Borodin Trio (brav, gelle)
Nun von Rachmaninov beide Trios.
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (24.10.2008, 08:29): Original von cellodil
fördert ja Erstaunliches zu Tage: Frau Mutter, die mit bekleideten Schultern gefiedelt zu haben scheint... Was war denn da los?
:ignore :ignore :ignore
Bei mir heute morgen -oh Wunder- Beethovens op. 106 mit dem jungen Barenboim.
thwinter12 (24.10.2008, 09:13): Original von cellodil Lieber Thomas,
wie ist denn der Beethoven (jenseits der bekleideten Schultern, die ja eigentlich, wenn man Madame glaubt, ihr Spiel beeinträchtigen und hörbar sein müssten - sorry, ich kann's nicht lassen... :ignore )? Hallo Sabine,
die Streichtrios nehmen in Beethovens Schaffen ja einen eher untergeordneten Rang ein. Er schuf in den Jahren 1792-98 gerade mal 5 Werke für diese Gruppe. Aufgrund dessen höre ich sie auch eher seltener. Ausgenommen davon sei aber sein 1., das „Streichtrio op. 3“, welches z.B. auch in der Bearbeitung für Violoncello und Klavier existiert – für mich ist es das Eingängigste der Fünf .
Ich besitze auch nur die DGG-Aufnahme und habe derzeit keine Ambitionen weitere Einspielungen zu kaufen. Ein „Klassiker“ sollte es sein und nachdem über die DGG-Doppel-CD einige gute Kritiken vorhanden waren, kaufte ich mir diese. Original von cellodil Was mir gerade noch eingefallen ist... Wenn Du magst, kannst Du Dich ja gelegentlich, wenn Du freigeschaltet bist, mal im Mitgliederbereich vorstellen. Hab' mir darüber auch schon einige Gedanken gemacht, hatte aber den Thread noch nicht gefunden. Zuerst dachte ich es sei dieser hier neue Mitglieder. Aber gerade hab ich ihn unter Wer bin ich?! entdeckt und das Dir dieser Thread ganz besonders am Herzen liegt :wink. Ein Beitrag meinerseits ist schon in Vorbereitung, aber die "Umfangreicheren" brauchen etwas Zeit...
Servas, Thomas
ab (24.10.2008, 09:24): heute im Radio einen kurzen Auschnitt gehört: Maurice Ravel Konzert in G-Dur für Klavier und Orchester Solist/Solistin: Pascal Rogé/Klavier Orchester: Radio Symphonieorchester Wien Leitung: Bertrand de Billy ab:4.09 Label: Oehms Classics OC601 / ORF
Dietrich Fischer Dieskau Münchener Bach Chor Münchener Bach Orchester Karl Richter
1969
Grüße Daniel
cellodil (24.10.2008, 09:33): Lieber Thomas,
ja, Du hast mich durchschaut: die Vorstellungsrunde liegt mir am Herzen oder an der weißen Nase... "cellodile" sind einfach chronisch und grenzenlos neugierig - eine ihrer besten Charakereigenschaften :D
Freu' mich auf jeden Fall schon, mehr von Dir zu lesen.
Liebe Grüße
Sabine
P.S. Bei mir jetzt zur Lektüre mal wieder Haydn Klaviertrios:
Joseph Haydn Complete Piano Trios Beaux Arts Trio CD 1 - Hob. XV: 37 in F - Hob. XV: C1 in C - Hob. XIV: 6/VI: 6 in G - Hob. XV: 39 in F - Hob. XV: 1 in G minor
cellodil (24.10.2008, 09:36): Original von Dox Orkh Original von cellodil
fördert ja Erstaunliches zu Tage: Frau Mutter, die mit bekleideten Schultern gefiedelt zu haben scheint... Was war denn da los?
:ignore :ignore :ignore
Lieber Dox,
wie darf ich das verstehen? ?(
Hoffe mal, dass ich hier nicht versehentlich (?) mal wieder in ein Fettnäpfchen oder Dir auf die Zehen gehopst bin... Falls doch: Sorry...
Liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (24.10.2008, 09:41): Original von cellodil Original von Dox Orkh Original von cellodil
fördert ja Erstaunliches zu Tage: Frau Mutter, die mit bekleideten Schultern gefiedelt zu haben scheint... Was war denn da los?
:ignore :ignore :ignore
Lieber Dox,
wie darf ich das verstehen? ?(
Hoffe mal, dass ich hier nicht versehentlich (?) mal wieder in ein Fettnäpfchen oder Dir auf die Zehen gehopst bin... Falls doch: Sorry...
Liebe Grüße
Sabine
Ach wo. Ich hab mir nur die Antwort, die mir spontan in den Sinn gekommen ist, verkniffen, weil ich damit -im Hinblick auf die Empfindsamkeiten einiger Mitglieder- wohl bis zum Hals im Fett gesteckt wäre. :D
cellodil (24.10.2008, 09:50): Lieber Dox,
da bin ich aber froh :tongue: und kann mich jetzt ganz entspannt ans Lesen machen.
Herzliche Grüße
Sabine
thwinter12 (24.10.2008, 10:09): Hallo allen,
so - jetzt bin ich endlich durch die Streichtrios Beethovens durch – musste ein paar Mal neu beginnen, da ich mich beim häufigen Lesen und Schreiben hier im Forum gar nicht auf die Werke konzentrieren konnte. :P
Rachmaninov (24.10.2008, 11:20): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh Original von thwinter12 Lang erwartet und gerade per Post eingetrudelt:
thwinter12 (24.10.2008, 11:37): Original von Dox Orkh Weil ich gerade im Bann von op 106 stehe und mir jetzt mal eine "aktuelle" Aufnahme davon anschaffen will, freue ich mich auf deine Höreindrücke.
:hello Herzlich willkommen! Hallo Jochen,
Danke Dir! :W Höreindrücke und ev. meine eigenen Gedanken generell zu den Klaviersonaten Beethovens werde ich ev. in nächster Zeit an dieser Stelle schreiben: Gesamtaufnahmen aller 32 Klaviersonaten von Beethoven (im Vergleich zu manchen Anderen bin ich aber bei diesen Werken ein ziemlicher Frischling)
Original von Rachmaninov ich werde ganz cool warten auf die Gesamtaufnahme! Hallo Richard,
da wirst Du leider lange warten! :I ECM macht sowas nicht! Ich kann mir nicht vorstellen und mich auch nicht erinnern, dass die je (im nachhinein) eine Gesamtbox rausgebracht hätten (korrigiert mich bitte, wenn Ihr anderer Meinung seid, aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass da was nachkommt)
Aber bei Brautigam halte ich es so und warte auf die Gesamtbox – vielleicht dauert es noch ein paar Jährchen, aber seinen Mozart und Haydn hat BIS brav gesammelt rausgebracht… :wink
Servas, Thomas
Rachmaninov (24.10.2008, 12:18): Original von thwinter12 Original von Rachmaninov ich werde ganz cool warten auf die Gesamtaufnahme! Hallo Richard,
da wirst Du leider lange warten! :I ECM macht sowas nicht! Ich kann mir nicht vorstellen und mich auch nicht erinnern, dass die je (im nachhinein) eine Gesamtbox rausgebracht hätten (korrigiert mich bitte, wenn Ihr anderer Meinung seid, aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass da was nachkommt)
Aber bei Brautigam halte ich es so und warte auf die Gesamtbox – vielleicht dauert es noch ein paar Jährchen, aber seinen Mozart und Haydn hat BIS brav gesammelt rausgebracht… :wink
Servas, Thomas
Mir ist ehrlich gesagt jetzt nicht klar ob es bei ECM überhaupt schoneinmal ein derartiges "grossprojekt" wie diese Gesamtaufnahme gab? Falls keine Gesamtaufnahme kommtkaufe ich ggf. selektiv die Schiff Aufnahmen.
Bei BIS wird sicher die Gesamtaufnahme von Brautigham erscheinen.
Die Oppitz Gesamtaufnahme ist ja angekündigt.
HenningKolf (24.10.2008, 12:30): Original von thwinter12 Original von Rachmaninov ich werde ganz cool warten auf die Gesamtaufnahme! Hallo Richard,
da wirst Du leider lange warten! :I ECM macht sowas nicht! Ich kann mir nicht vorstellen und mich auch nicht erinnern, dass die je (im nachhinein) eine Gesamtbox rausgebracht hätten (korrigiert mich bitte, wenn Ihr anderer Meinung seid, aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass da was nachkommt)
Alles eine Frage der geduld. In 50 Jahren ist der Urheberrechtsschutz abgelaufen. Dann gibt es die Box bei Documents
(wieder) Léon Boellmann "Piano Quartet + Piano Trio" Prunyi, Bánfalvi, Fejérvári, Botvay u.a. 1991 Marco Polo 1993
Servas, Thomas
Original von Rachmaninov Mir ist ehrlich gesagt jetzt nicht klar ob es bei ECM überhaupt schoneinmal ein derartiges "grossprojekt" wie diese Gesamtaufnahme gab? Falls keine Gesamtaufnahme kommtkaufe ich ggf. selektiv die Schiff Aufnahmen. Original von HenningKolf Alles eine Frage der geduld. In 50 Jahren ist der Urheberrechtsschutz abgelaufen. Dann gibt es die Box bei Documents Bei JPC immer zum Sonderpreis bestellt, ich glaub' damit bin ich ganz gut gefahren! Trotzdem würde es mich wurmen, wenn doch in 50 Jahren eine Gesamtbox erscheint :S :J
Rachmaninov (24.10.2008, 13:46): Original von thwinter12 Original von Rachmaninov Mir ist ehrlich gesagt jetzt nicht klar ob es bei ECM überhaupt schoneinmal ein derartiges "grossprojekt" wie diese Gesamtaufnahme gab? Falls keine Gesamtaufnahme kommtkaufe ich ggf. selektiv die Schiff Aufnahmen. Original von HenningKolf Alles eine Frage der geduld. In 50 Jahren ist der Urheberrechtsschutz abgelaufen. Dann gibt es die Box bei Documents Bei JPC immer zum Sonderpreis bestellt, ich glaub' damit bin ich ganz gut gefahren! Trotzdem würde es mich wurmen, wenn doch in 50 Jahren eine Gesamtbox erscheint :S :J
Wenn mich in 50 Jahren noch etwas wurmen kann, außer Würmer 6 feet under wäre ich wohl zufrieden :ignore
Gleich
cellodil (24.10.2008, 14:00): Bei mir jetzt SWR2 Mittagskonzert
Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert F-dur BWV 971 Angela Hewitt (Klavier)
Claude Gervaise/Estienne Du Tertre: Suite französischer Tänze Tasmanian Symphony Orchestra Leitung: Werner Andreas Albert
Theodor Fürchtegott Kirchner: Klavierquartett c-moll op. 84 Fauré Quartett
Joaquín Turina: Thema und Variationen für Harfe und Orchester op. 100 Gabriella Dall'Olio Orquestra Ciudad de Granada Leitung: Juan de Udaeta
Edouard Lalo: Violoncellokonzert d-moll Heinrich Schiff New Philharmonia Orchestra Leitung: Charles Mackerras
HenningKolf (24.10.2008, 15:12): Es fällt mir zwar schwer, nicht dauernd Börsenkurse zu verfolgen und diverse deutsche und englischsprachige Wirtschaftszeitungen zu verschlingen, aber trotzdem werde ich jetzt ein wenig Musik hören(nein, Aktien habe ich gar keine mehr, aber allmählich muss man sich um Vieles sorgen, z.B. auch um die ukrainische Verwandtschaft, den Wohlstand der Mittelschicht u.a.)
Nun aber meine definitive Lieblingsaufnahem von Scarlat'schen Klavierkompositionen, eine Inselplatte: der späte live-Mitschnitt der sieben Sonaten von Emil Gilels aus Lugano von Ermitage/Aura/Documents :engel :times10 :down
ab (24.10.2008, 21:34): Viel zu schnell verklungen: :I
Aus dem Konzertsaal
Till Fellner, Klavier. Ludwig van Beethoven: a) Sonate G-Dur, op. 31/1; b) Sonate d-Moll, op. 31/2, "Der Sturm"; c) Sonate Es-Dur, op. 31/3; d) Sonate A-Dur, op. 101 (Aufgenommen am 15. Oktober im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses)
Wunderbar wie er bereits in den frühen Sonaten das typisch Repititive Beethovens hervorhob! Wunderbar wie er den "Sturm" nicht brilliant äußerlich sausen ließ, sondern innere Spannung erzeugte. Wunderbar das polyphone Spiel und die Gesanglichkeit und Farbgestaltung! (Schade, dass er nicht das ganze Konzert über die volle Spannung halten konnte...)
Ich bin einfach Fellner-Fan! :engel
(Nächsten Monat spielt er übrigens bei uns mit Batiashvili und A.Brendel Trios!) :leb
frau baur (24.10.2008, 22:19): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203909322.jpg Louis Spohr: Ouvertüren Macbeth;Die Prüfung;Alruna;Faust;Jessonda; Der Berggeist;Pietro von Abano;Der Alchymist . Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Christian Fröhlich
cellodil (25.10.2008, 09:14): Bei mir Vergnügliches zum Kaffee und zur Fahrt auf den Markt:
SWR2 Musikstunde Die musikalische Monatsrevue mit Konrad Beikircher Was ist passiert im Musikleben der vergangenen Wochen? Was hat die Menschen, was hat das Feuilleton bewegt? Immer am letzten Samstag im Monat stellen sich zwei Spezialisten des musikalischen Humors abwechselnd diesen und anderen Fragen: die beiden Kabarettisten Lars Reichow und Konrad Beikircher.
Musiktitel:
Emilia Giuliani: Capriccio für Gitarre Siegfried Schwab (Gitarre)
Richard Wagner: „Die Meistersinger von Nürnberg“ Oper in 3 Akten „Morgenlich leuchtend im rosigen Schein“ Preislied des Walther von Stolzing 3. Akt James King (Tenor) - Walther von Stolzing Wiener Opernorchester Leitung: Dietfried Bernet
Ludwig van Beethoven: Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello C-dur op. 59 Nr. 3 "Rasumowsky-Quartett Nr. 3" 4. Satz Allegro molto Melos-Quartett
Gaëtano Donizetti: “Lucia di Lammermoor” Dramma tragico in 2 Teilen 3. Akt Wahnsinnsarie Edita Gruberova (Sopran) - Lucia London Symphony Orchestra Leitung: Richard Bonynge
Hanns Eisler: „Kinderhymne“ aus „6 Kinderlieder“ für Singstimme und Klavier oder Singstimme und kleines Orchester Hanns Eisler (voc) André Asriel (p)
Joseph Haydn: Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello C-dur op. 76 Nr. 3 "Kaiserquartett" 2. Satz: Poco adagio, cantabile aus 6 Quartette für 2 Violinen, Viola und Violoncello op. 76 Gewandhaus-Quartett
thwinter12 (25.10.2008, 11:01): Original von thwinter12 Hallo allen,
so - jetzt bin ich endlich durch die Streichtrios Beethovens durch – musste ein paar Mal neu beginnen, da ich mich beim häufigen Lesen und Schreiben hier im Forum gar nicht auf die Werke konzentrieren konnte. :P
Ludwig van Beethoven Sonatas for Cello and Piano Miklós Perényi & Deszö Ránki
Habe die Beethoven-Sonaten schon lange nicht mehr gehört und denke mir gerade, was das für eine wunderschöne Musik ist... Und dann noch mit Perényi... Da fehlen mir einfach die Worte.
Liebe Grüße
Sabine
jünter (25.10.2008, 15:45): so radikal können Wertschätzungen doch auseinander gehen! (ich meine natürlich weder einen Besuch bei Dussmann geschweige denn Brahms, sondern die Interpreten...) __________________ Gruß, ab
Hallo ab,
was genau missfällt Dir denn an der Aufnahme?
Gruß, jünter
Heike (25.10.2008, 16:06): Ginette Neveu Brahms: Violinkonzert D Dur, op. 77 Das ist großartige Musik, phantastisch interpretiert. Es reißt mich immer wieder absolut hin.
Und danach das Sibelius- Konzert höre ich fast genauso gern. Diese CD ist für mich ein absolutes MUSS und gehörte eigentlich auch in den 1000-Aufnahmen-Thread ! Hebre
jünter (25.10.2008, 18:49): Bei Rachs Symph. Tänzen "arbeite" ich noch an mir:
Euch allen einen schönen Abend und noch ein schönes Wochenende, jünter
ab (25.10.2008, 21:15): Original von Hebre Ginette Neveu Brahms: Violinkonzert D Dur, op. 77
Diese CD ist für mich ein absolutes MUSS und gehörte eigentlich auch in den 1000-Aufnahmen-Thread !
:beer
ab (25.10.2008, 21:25): Original von jünter so radikal können Wertschätzungen doch auseinander gehen! (ich meine natürlich weder einen Besuch bei Dussmann geschweige denn Brahms, sondern die Interpreten...) __________________ Gruß, ab
Hallo ab,
was genau missfällt Dir denn an der Aufnahme?
Ich mag nicht ihren Pathos, nicht ihre Agogik, nicht ihren Ton, nicht, dass die Streicher wie gegen den Pianisten anspielen müssen, nicht, dass der Streichklang nicht mit dem Klavierklang verschmilzt. Das Vibrato des Geigers, der Anschlag des Pianisten, usw. usf.
Schön, dass sie Dir gefällt!
(Dann rate ich Dir - vermutlich - von meinem Favorit ab: Altenberg Trio Wien! Womöglich geht es Dir dann damit wie mir mit den Fontenays.)
nikolaus (25.10.2008, 23:20): Ich lasse mich noch verzaubern:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7619986398488.jpg Orient - Occident 1200-1700 Musik aus dem maurischen, jüdischen und christlichen Spanien, aus Italien, Marokko, Israel, Türkei und Afghanistan. Hesperion XXI, Jordi Savall
Gute Nacht, Nikolaus.
Heike (25.10.2008, 23:49): @ab :beer (es gibt ja keinen Rotwein-Smliie)
jetzt:
daraus: Quartett Nr. 13 Hu ist das ist finster, da muss ich mal sehen, was ich danach noch auflege vor dem Einschlafen - sonst krieg ich ja Albträume! Hebre
p.s. das wirds jetzt noch zur Beruhigung werden (altbekanntes bringt den Puls bei mir doch immer am schnellsten wieder runter):
Charles-Marie Widor „Organ Works Vol. 1“ Ben van Oosten 1993 MDG 1993
Schlaft gut und Servas, Thomas
Cetay (inaktiv) (26.10.2008, 07:48): Original von ab Original von Hebre Ginette Neveu Brahms: Violinkonzert D Dur, op. 77
Diese CD ist für mich ein absolutes MUSS und gehörte eigentlich auch in den 1000-Aufnahmen-Thread !
:beer
Aber bitte nicht in dem abgebildeten Remastering!
Original von mir Ein trauriges Besispiel für eine total mißlunge Restauration. Zwar rauscht und knistert hier es hier kaum und es klingt verhältnismäßig farbig, aber es passt nichts mehr zusammen. Ich muss bei dem Orchesterpart immer an eine überdimensionale Quetschkommode denken.
Original von mir Das Remastering der Sibelius/Brahms-Aufnahme aus dieser Serie mit Ginette Neveu ist total mißlungen, da hat der Restaurator scheinbar keinerlei Musikalität gehabt und diese mitsamt dem Rauschen und Knistern gleich wegrestauriert.
„The Prodigal Son“ entstand im Jahr 1968 und ist die letzte von Brittens Kirchenopern und wurde am 10. Juni 1968 in der Orford Church in Suffolk als Teil des Aldeburgh Festival uraufgeführt. Die Partitur ist dem russischen Komponisten Dimitri Schostakowitsch gewidmet, dem Britten sich sehr verbunden fühlte. Beide wurden in ihrem Spätwerk immer karger. Das Gleichnis aus dem Lukas-Evangelium 15,11 erzählt von dem Sohn, der sich sein Erbteil auszahlen lässt, es verprasst und als Schweinehirt endet. Als er zu seinem Vater zurückkehrt, nimmt der ihn dennoch mit Freude wieder auf.
Bei dieser Aufnahme, auf dem Aldeburgh-Festival 1997 erstellt, handelt es sich um eine Zeitschriftenbeilage, die hier schon gute 8 oder 10 Jahre ungehört rumliegt, und das bei mir als erklärtem Britten-Liebhaber. Eigentlich, bis auf den gut hörbar mitgeschnittenen lauten Bühnenboden, eine erfreuliche Aufnahme, sodass ich die Aufnahme mit Pears unter Brittens Leitung ziemlich unten auf dem Wunschzettel platzieren kann.
Sehr interessante Ausführungen zum Werk finden sich
hier
Schostakowitsch und Britten teilten - jedenfalls in bestimmten Lebensabschnitten - das Schicksal zeitweise außerhalb des - sei er nun demokratisch oder diktatorisch entstanden - gesellschaftlichen Konsenses zu stehen (bei Britten aufgrund des Pazifismus und der Homosexualität). Vielleicht brachten beide auch deshalb so viel Wertschätzung für den anderen auf.
Jetzt vor dem Frühstück noch - jedenfalls auszugsweise
http://www.audite.de/gfx/cover/95498_600.jpg
Schumann - mit nicht wenigen falschen Tönen des über 70jährigen Pianisten (wie mir scheint), der recht ausladend und teilweise recht langsam spielend Schumann in die Nähe von Brahms rückt. Mir gefällt es trotzdem.
Einen schönen Sonntag
Henning
nikolaus (26.10.2008, 09:24): Nachdem ich zum ersten Mal in meinem nun schon längeren Leben verpennt habe, die Uhr umzustellen, freue ich mich über die "gewonnene" und nicht verschlafene Stunde und beginne den Sonntag mit Ouvertüren:
Coriolan; Geschöpfe des Prometheus; Ruinen von Athen; Fidelio;Leonore Nr. 1-3; Egmont Künstler: Chamber Orchestra of Europe, Harnoncourt
:hello Nikolaus.
cellodil (26.10.2008, 09:37): Diesen - jedenfalls im Moment noch - traumhaft schönen Tag wollte ich eigentlich mit
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418P8YXYJ8L._SS400_.jpg C.P.E. Bach Cellokonzerte Antonio Meneses Münchener Kammerorchester
beginnen, aber "Coriolan" habe ich auch schon lange nicht mehr gehört ( :hello Nikolaus!)... Und zur Einstimmung auf nachmittägliche Beethoven-Trios mit dem wunderbaren Gustav Rivinius und zwei Damen in der hiesigen Musikhochschule ( :D ), wird das auch nichts schaden...
Heike (26.10.2008, 09:50): Hallo Dox Orkh Aber bitte nicht in dem abgebildeten Remastering! Keine Ahnung, ob es original noch perfekter klingt - das Original kenne ich nicht, es war damals nicht zu vernünftigen Preisen zu erhalten und ist es auch heute nicht. Ich finds trotzdem klasse, bin aber auch kein Klangexperte. Aber falls ich mal eine orignal CD zum Vergleichshören in die Hände krieg, dann kanns ja sein, dass ich merke, was ich verpasst habe! Danke für den Hinweis. Hebre
HenningKolf (26.10.2008, 11:40): Original von Hebre Hallo Dox Orkh Aber bitte nicht in dem abgebildeten Remastering! Keine Ahnung, ob es original noch perfekter klingt - das Original kenne ich nicht, es war damals nicht zu vernünftigen Preisen zu erhalten und ist es auch heute nicht. Ich finds trotzdem klasse, bin aber auch kein Klangexperte. Aber falls ich mal eine orignal CD zum Vergleichshören in die Hände krieg, dann kanns ja sein, dass ich merke, was ich verpasst habe! Danke für den Hinweis. Hebre
Eine Original-CD in dem Sinne gibt es ja nicht. Wenn man die Original-Mutterbänder oder Matritzen oder wo auch immer sich das Original drauf befindet nicht remastered überspielen würde, wäre das sicher enttäuschend weil reichlich verrauscht und verknistert.
Auch Rachmaninow schrieb im Faden zu Sibelius` VK dass er den Klang des EMI-Remasterings unerträglich fände. Ich habe den Sibelius auf Dutton und finde den Klang für 1945 sehr erträglich, wobei ich es bevorzuge, wenn das Knistern und das - jedenfalls das helle - Rauschen herausgefiltert werden, auch wenn dies den Klang beeinträchtigen mag.
Mikis Theodorakis und seine Musik zum Film „Electra” von 1962: - karge, archaische Tonbilder.
thwinter12 (26.10.2008, 13:34): Hallo allen, Andreas/Tranquillo sei Dank für seine vergangene Anregung: http://www.smilies.4-user.de/include/Huepfen/smilie_hops_005.gif
Charles-Marie Widor „Organ Works Vol. 3“ Ben van Oosten 1995 MDG 1995
Servas, Thomas
Original von thwinter12 gerade las ich bei Ich melde mich ab! , dass Andreas, Themenstarter und Mitstreiter, das Forum erst vor kurzem verlassen hat.
Schade! :I Ich hoffe das war nicht endgültig… :down Nur zur Klarstellung, da mein Posting vom 22.10.2008 richtigerweise von Richard aus dem Widor-Thread in den Abmelde-Thread versetzt wurde: Mit „Themenstarter“ war gemeint Charles-Marie Widor - der Schöpfer der Orgelsinfonie und „Mitstreiter“ in punkto Orgelmusik!
daniel5993 (26.10.2008, 13:43): Bei mir läuft gerade:
Vladimir Horowitz New Yorker Philharmoniker Eugene Ormandy
1978
Cetay (inaktiv) (26.10.2008, 14:57): Original von Hebre Hallo Dox Orkh Aber bitte nicht in dem abgebildeten Remastering! Keine Ahnung, ob es original noch perfekter klingt - das Original kenne ich nicht, es war damals nicht zu vernünftigen Preisen zu erhalten und ist es auch heute nicht. Ich finds trotzdem klasse, bin aber auch kein Klangexperte. Aber falls ich mal eine orignal CD zum Vergleichshören in die Hände krieg, dann kanns ja sein, dass ich merke, was ich verpasst habe! Danke für den Hinweis. Hebre
Das "Original" (das es, wie Henning schon sagte, im strengen Sinne nicht gibt) klingt sicher nicht besser, aber der musikalische Fluss, das Timing, die Emotionen und die Natürlichkeit sind dafür intakt. Wenn dich schon der EMI-art-Transfer, dem das in meinen Ohren alles weitgehend fehlt, so hinreisst, dann wird dich eine behutsamer remasterte Aufnahme möglicherweise in den 7ten Himmel katapultieren.
Bei mir läuft jetzt die beste Jazz-Anschaffung seit Jahren:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0602517804760.jpg Wolfgang Puschnig Quintett & Robert Pussegers Amstettner Blasmusik; Alpine Aspects - Homage to O.C.
thwinter12 (26.10.2008, 17:35): Hallo allen, es geht in die 4. Runde: http://www.smilies.4-user.de/include/Brutal/smilie_b_003.gif
der Tag war heute um eine Stunde länger, aber mehr wird nicht mehr zu schaffen sein: http://www.smilies.4-user.de/include/Schlafen/smilie_sleep_002.gif
jünter schrieb: Bisher meine einzige Aufnahme von Dvoraks 8., aber das wird sich noch ändern (Dohnanyi, Kertesz?): Empfehlen kann ich dir in erster Linie Carlo Maria Giulinis Aufnahme bei der DGG, von Ende der Siebziger Jahre. Die gibts leider gerade nur im Hochpreisbereich. Bisher immer noch mein Favorit. Im gleichen Atemzug würde ich Rafael Kubelik mit seiner DGG-Aufnahme empfehlen. Die gibts gekoppelt mit der Neunten von Dvorak in der "The Originals" Serie.
Mozart, Fantasie c-moll KV 475; Scelsi, Vier Ilustrationen zu den Verwandlungen Vishnus; Pärt, Für Alina; Mozart, Adagio h-Moll KV 540; Bärtschi, Frühmorgens am Daubensee; Bach/Busoni, Toccata und Fuge nach BWV 565; Mozart, Sonate KV 333 Werner Bärtschi, Klavier
jünter (27.10.2008, 07:12): Empfehlen kann ich dir in erster Linie Carlo Maria Giulinis Aufnahme bei der DGG, von Ende der Siebziger Jahre. Die gibts leider gerade nur im Hochpreisbereich. Bisher immer noch mein Favorit. Im gleichen Atemzug würde ich Rafael Kubelik mit seiner DGG-Aufnahme empfehlen.
Lieber Daniel, danke für den Tip. Kubelik ist bei Dvoraks späten Symphonien auch einer meiner Top-Favoriten, von Giulini habe ich die Concertgebouw-Aufnahme der 7. und 9. von 1992/93. Von der 9. muss ich mir auf jeden Fall noch die ziemlich unumstrittene Referenzaufnahme von Fricsay zulegen.
HenningKolf (27.10.2008, 11:20): Original von ab Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/51L1yQuLzrL._SS400_.jpg
:hello
wo gibts denn die? Ist dass live oder studio? :thanks
In Polen auf dem Flohmarkt, als eine von 2 Klassik-CDs zwischen diversen OsteuropaPopheulbojen versteckt für 6 Zloty (= < 2 €) , oder aber im marketplace für über 45 Euro
:D :D :D :D
Da mich gestern - ich war allerdings ziemlich begeistert und hin und weg - kein Gehuste, Applaus u.ä. gestört hat, würde ich auf Studio tippen. Auch Verspieler konnte mein wenig fachmännisches Ohr nicht ausmachen. Ich glaube der Aufnahmeort stand gar nicht mit drauf, jedenfalls sind die Aufnahmen (Bach-Busoni Chaconne, Brahms Rhapsodie 79 Nr. 2 und Händelvariationen und Franck Préludes und Fugue, wenn ich es recht entsinne Werkverzeichnis M 21 (?)), aus den Jahren 1970 und 1971. Ein polnisches Label was ich nicht kenne, die CD wurde wohl 2003 auf den Markt gebracht.
Gruß Henning
Rachmaninov (27.10.2008, 17:12): Während ich weiter meinen Umzug vorbereite
cellodil (27.10.2008, 17:13): Gerade beim Blick auf Yo-Yo Mas neugetaltete Web-Seite festgestellt, dass ich ihn wohl nicht so bald wieder im Konzert hören werde. Jetzt muss ich mich ein bisschen trösten. Und zwar mit:
Euch allen liebe Grüße aus dem vornovembrigtrüben Süden
Sabine
HenningKolf (27.10.2008, 17:30): Original von HenningKolf Original von ab Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/51L1yQuLzrL._SS400_.jpg
:hello
wo gibts denn die? Ist dass live oder studio? :thanks
In Polen auf dem Flohmarkt, als eine von 2 Klassik-CDs zwischen diversen OsteuropaPopheulbojen versteckt für 6 Zloty (= < 2 €) , oder aber im marketplace für über 45 Euro
:D :D :D :D
Da mich gestern - ich war allerdings ziemlich begeistert und hin und weg - kein Gehuste, Applaus u.ä. gestört hat, würde ich auf Studio tippen. Auch Verspieler konnte mein wenig fachmännisches Ohr nicht ausmachen. Ich glaube der Aufnahmeort stand gar nicht mit drauf, jedenfalls sind die Aufnahmen (Bach-Busoni Chaconne, Brahms Rhapsodie 79 Nr. 2 und Händelvariationen und Franck Préludes und Fugue, wenn ich es recht entsinne Werkverzeichnis M 21 (?)), aus den Jahren 1970 und 1971. Ein polnisches Label was ich nicht kenne, die CD wurde wohl 2003 auf den Markt gebracht.
Gruß Henning
Nachtrag: Zu Hause gleich noch mal nachgeschaut. Also da steht nicht explicit ob live oder Studio aber auch das spricht für eine Studioaufnahme. Bach-Busoni und die Händelvariationen wurden zu Lebzeiten erstveröffentlicht, die beiden anderen Sücke sind 1980 erstveröffentlicht. Das label heißt polska nagrania, die haben auch eine website aber diese CD ist nicht mehr gelistet. Bzgl. des Franck-Stückes: Die Bezeichnung ist Prélude, choral et fugue und die Werksbezeichnung M21 steht nicht auf der CD, ich habe aber nur unter M21 ein Stück mit dieser Bezeichnung gefunden.
So, jetzt sind hoffentlich alle Klarheiten beseitigt. Gruß vom Wein und Biertrinker
cellodil (27.10.2008, 18:29): Original von Rachmaninov Während ich weiter meinen Umzug vorbereite
... hoffentlich packt es sich mit Shostakovich leichter...
cellodil (27.10.2008, 23:35): Meinen Tag, der so besch... angefangen hatte und nun doch noch in einen erfreulichen, schönen Abend mündete, beschließe ich mit Mozart:
cellodil (28.10.2008, 13:55): Heute am späten Vormittag zufällig im Autoradio gehört:
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester D-dur Hob.VIIb:2 Jens Peter Maintz (Violoncello) Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Leitung: Thomas Klug
Hat mir ausnehmend gut gefallen. Würde diese Aufnahme gerne noch einmal hören. Mal sehen, ob es die auf CD gibt.
Gerade noch ein bisschen Rameau im Mittagskonzert gehört. Und jetzt möchte ich unbedingt noch ein bisschen Haydn Cello-Konzerte hören.
Ich fange mal mit dieser Aufnahme an, die ich ewig nicht mehr gehört habe:
Haydn Cello Concertos 1 & 2 Heinrich Schiff Academy of St-Martin-in-the-Fields Sir Neville Mariner
Liebe Grüße
Sabine
ab (28.10.2008, 14:01): Original von cellodil Heute am späten Vormittag zufällig im Autoradio gehört:
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester D-dur Hob.VIIb:2 Jens Peter Maintz (Violoncello) Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Leitung: Thomas Klug
Cetay (inaktiv) (28.10.2008, 18:21): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/51QhNy0N3%2BL._SL500_AA240_.jpg
Carl Stamitz; Klarinettenkonzert E-Dur; Bohuslav Zaharadník Hornkonzert E-dur; Zdenek Tylsar Anton Stamitz; Sinfonia Concertante für 2 Flöten und Orchester G-Dur; Jiri Valek, Radomir Pidova Prager Kammerorchester, Frantisek Vajnar
Die Solisten auf dieser CD sind durchweg hochkarätig. Eine sehr erfreuliche Entdeckung!
Das kann ich nur nochmals bekräftigen und es macht echt Lust auf mehr. (Das Mozartsche Klarinettenquintett mit Zaharadník ist noch im Katalog, das Konzert scheinbar nicht.) Jedenfalls gönne ich mir jetzt die Stamitze während der nächsten Stunde im Auto.
:hello
Rachmaninov (28.10.2008, 19:19): während viele aufnahmen bereits in umzugskartons wandern bzw. schon in der neuen wohnung sind wird diese bis zur letzten stunde greifbar bleiben.
nikolaus (28.10.2008, 21:56): Original von cellodil Heute am späten Vormittag zufällig im Autoradio gehört:
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester D-dur Hob.VIIb:2 Jens Peter Maintz (Violoncello) Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Leitung: Thomas Klug
Hat mir ausnehmend gut gefallen. Würde diese Aufnahme gerne noch einmal hören. Mal sehen, ob es die auf CD gibt.
daniel5993 (28.10.2008, 22:14): Original von nikolaus Heizung ausgefallen :(
Anfang dieses Jahre ist unser Boiler kaputt gegangen. Die Folge: 3 Monate im Kalten verbringen. Ich will damit sagen, ich weiß wovon du redest :J :beer Allerdings funktioniert die Heizung jetzt wieder............. :ignore
Und noch was wollt ich sagen:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0035626082222.jpg Frederic Chopin Walzer 1-14 Artur Rubinstein, Klavier 1962-1965
:down :down :down
Grüße Daniel
nikolaus (28.10.2008, 22:20): Original von daniel5993 Original von nikolaus Heizung ausgefallen :(
Anfang dieses Jahre ist unser Boiler kaputt gegangen. Die Folge: 3 Monate im Kalten verbringen.
Grüße Daniel
Du machst mir Mut.... :(
frau baur (28.10.2008, 22:59): Zum Abschluss des Abends:
Heute abend dreimal hintereinander schon wieder das Magnificat von Carl Philipp Emanuel Bach - ich kriege nicht genug davon! Es gefällt mir immer besser, je öfter ich es höre! Vielleicht könnte man ja die Schlußfuge "Sicut erat" ein klein wenig flotter spielen. Ich finde aber nicht, wie der Booklet-Verfasser meint, daß "dieser etwas langatmige Chorsatz nicht von besonderer Inspiration" zeugt (der Autor hätte lieber die sachliche interessante Information bieten sollen, daß sich Fugenthema des "Kyrie" in Mozarts Requiem auffallend an diese Schlußfuge anlehnt!).
ab (29.10.2008, 09:59): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3760014190193.jpg
Jan (29.10.2008, 10:22): Hallo Jan,
willkommen im Forum!
Kennst Du auch folgende wohlfeile Aufnahmen, die hier höchst gelobt wurden:
Requiem for strings November Steps Far Calls. Coming, far! Visions for orchestra Gremeaux für Oboe, Posaune, 2 Orchester & 2 Dirigenten Dream / Windo Spirit Garden
Ja, die hab ich. Wirklich eine sehr schöne CD und der preis Stimmt auch. Klang, Einspielung, wirklich top! Konzertwerke von Takemitsu sind ja relativ gut zu bekommen, bei seinen Filmmusiiken sieht das schon anders aus. Da ist vieles vergriffen oder man muss es sich aus Japan importieren. Das ist mir dann doch ein wenig zu happig im Preis, von daher hab ich da nur Ran und Empire of the Sun bei mir Zuhause stehen. Es ist gute Filmmusik, aber seine Konzertwerke ziehe ich in jedem Fall vor, wenngleich er ja einfach auch ein sehr guter Filmmusiker war.
cellodil (29.10.2008, 11:16): Lieber Jan,
auch von mir ein herzliches Willkomen im Forum.
Ich wusste gar nicht, dass Takemitsu Film-Musiken geschrieben hat. Allerdings weiß ich im Grunde so gut wie gar nichts über ihn, aber I Hear The Water Dreaming höre ich immer wieder gerne.
Was sind das denn für Filme? Kennst Du die? Oder nur die Musik?
Liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (29.10.2008, 11:50): Original von ab http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3760014190193.jpg Kannst du meine blinde Verehrung für dieses Ensemble teilen, bzw. verdienen sie es sich auch mit dieser Einspielung?
Krips hat es sich jedenfalls speziell für die jüngeren Mozart-Sinfonien 21-25 verdient. Er findet auch in diesen Werken eine erhabene Größe, die weder etwas mit heiterer Grazie, noch mit Sturm und Drang, noch mit Romantisierung zu tun hat. http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GzX4tLTIL._SL160_AA115_.jpg
Jürgen (29.10.2008, 12:09): Original von ab Hallo Jan,
willkommen im Forum!
Kennst Du auch folgende wohlfeile Aufnahmen, die hier höchst gelobt wurden:
Requiem for strings November Steps Far Calls. Coming, far! Visions for orchestra Gremeaux für Oboe, Posaune, 2 Orchester & 2 Dirigenten Dream / Windo Spirit Garden
Kinshi Tsuruta, Katsuya Yokoama, Yuzuko Horgome, Masashi Honma, Christian Lindberg, Tokyo Metropolitan SO, Hiroshi Wakasugi, Ryusuke Numajiri Label: Brilliant
Es wird zwar nirgens darauf hingewiesen, aber die Ähnlichkeit ist zu verblüffend. Bei der Brilliant Doppel-CD handelt es sich wohl um eine Lizenzausgabe zweier Denon-CDs:
Der ist für den Anfang etwas leichter zugängig als Rypdal. Habe ich heute schon dreimal gehört.
Grüße Jürgen
daniel5993 (29.10.2008, 16:04): Original von Jürgen Nachdem ich den Namen Rypdal schon öfter hier im Forum gelesen habe, höre ich jetzt Vossabrygg op.84 von Terje Rypdal.
Der ist für den Anfang etwas leichter zugängig als Rypdal. Habe ich heute schon dreimal gehört.
Grüße Jürgen
An der Bibliothek stört mich immer, dass ich die geliebten CD'S wieder zurückgeben muss! Wie gehst Du damit um?
Cetay (inaktiv) (29.10.2008, 16:58): Original von Jürgen Nachdem ich den Namen Rypdal schon öfter hier im Forum gelesen habe, höre ich jetzt Vossabrygg op.84 von Terje Rypdal.
Vossabrygg ist deutlich anders (mehr Jazz-Rock-orientiert) als die hier schon öfters genannten Alben (mehr in richtung "reine" Klassik gehend).
Khmer ist ein absoluter Klassiker des technoiden Jazz, der bei mir allerdings nach kürzester Zeit kaputt gehört war und einem Zweitverwerter überlassen wurde.
satie (29.10.2008, 17:18): Original von cellodil Lieber Jan,
auch von mir ein herzliches Willkomen im Forum.
Ich wusste gar nicht, dass Takemitsu Film-Musiken geschrieben hat. Allerdings weiß ich im Grunde so gut wie gar nichts über ihn, aber I Hear The Water Dreaming höre ich immer wieder gerne.
Was sind das denn für Filme? Kennst Du die? Oder nur die Musik?
Liebe Grüße
Sabine
Ein Film, zu dem Takemitsu die Musik komponiert hat, ist mir in bester Erinnerung geblieben: Schwarzer Regen (Regie: Shohei Imamura). In diesem mehr als beklemmenden Film von 1989 (schwarzweiss gedreht), geht es um den Atombombenabwurf auf Hiroshima, beziehungsweise dann später um ein Einzelschicksal einer jungen Frau (die Tragödie wird nach innen verlagert), die aufgrund der immer mehr spürbaren Folgen der Verstrahlung niczht verheiratet werden kann und dann auch stirbt. Die Musik hat mir damals, als ich den Film gesehen habe sehr gefallen, weil sie nicht wie amerikanische Filmmusik immer alles nochmal illustriert, was man sowieso schon sieht, sondern immer nur unterschwellig bleibt und auch sparsam eingesetzt wird.
HenningKolf (29.10.2008, 17:25): Original von daniel5993
An der Bibliothek stört mich immer, dass ich die geliebten CD'S wieder zurückgeben muss! Wie gehst Du damit um?
Och, ich denke auch Jürgen wird die zurückgeben....... :D :D
Gut: Spass beiseite. Mich stört vor allem, dass viele CDs zerkratzt sind und hängen, besonders ärgerlich wenn dass dann mitten in einem - womöglich bisher unbekannten und gut gefallendem - Stück passiert. Oder gehen die Leute in Eurer Gegend pfleglicher mit den CDs um?
bei mir jetzt einer neuer download (runtergeladen weil ab so begeistert ist)
bei emusic wird interessanter Weise mit diesem Cover Metro Union Square Music als Label angegegen. Wüsste aber nicht was für Material das sein sollte, wenn nicht das der ursprünglichen Denon-Einspielung. Ist auch ziemlich sicher eine Studioaufnahme.
Gruß Henning
jünter (29.10.2008, 18:52): Original von Jürgen Bei der Gelegenheit habe ich mir auch gleich Khmer von Nils Petter Molvær mitgenommen: Der ist für den Anfang etwas leichter zugängig als Rypdal. Habe ich heute schon dreimal gehört.
Dann gefällt dir "Khmer" wahrscheinlich genauso gut wie mir.
Für mich die mit Abstand beste Molvaer-CD (habe außerdem noch Solid Ether und NP3).
es ist ja nicht so, daß ich keine Musik höre, jetzt z. B.:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203716722.jpg Charles-Auguste de Bériot (1802-1870) Konzert für Violine und Orchester Nr. 7 G-Dur op. 73 Laurent Albrecht Breuninger / Nordwestdeutsche Philharmonie / Frank Beermann
Grüße, Wolfgang
Jan (29.10.2008, 20:22): Was sind das denn für Filme? Kennst Du die? Oder nur die Musik?
Also Takemitsu hat sehr viel Filmmusik geschrieben. In erster Linie natürlich für japanische, später auch mal für amerikanische Filme. Ich kann mich teilweise nicht mehr so gut an die Titel erinnern, aber neben den oben genannten fällt mir noch Im Reich der Leidenschaft ein, das Quasi-Remake des Skandalfilms im Reich der Sinne. Wieder eine tolle Musik. Takemitsus Filmmusik ist meistens minimaler, aber zumeist immer noch gemäßigte moderne. Er war einer der ersten die im japanischen Film traditionelle japanische Musik eingesetzt haben. Eine starke, prägnante Klangfarbe war ihm wohl immer am wichtigsten, daher ist auch viele sehr experimentell. Ich würde ihn insgesamt am ehesten mit Ennio Morricone vergleichen.
Zu den Filmen: Wie gesagt es findet sich vieles darunter. Vor allem wohl eher künstlerisch orientierte Filme. Meistens düster. Ich empfehle dir mal in diese Doku reinzugucken, die sehr interessant ist.
http://www.youtube.com/watch?v=-EgfDya9CGc
Die Musik hat mir damals, als ich den Film gesehen habe sehr gefallen, weil sie nicht wie amerikanische Filmmusik immer alles nochmal illustriert, was man sowieso schon sieht, sondern immer nur unterschwellig bleibt und auch sparsam eingesetzt wird.
Jap, das gefiel mir auch immer so. Seine Musik ist eher hintenrum, nicht so offensichtlich.
Mich würde mal interessieren ob Takemitsu dodekaphon oder frei atonal komponiert hat. Einiges hört sich so an, als könne es durchaus dodekaphon sein. Ich bin mir da immer nicht so sicher. In der Musikbücherei steht leider nur ein Werk von ihm. Hat da vielleicht jemand nähere Informationen?
cellodil (29.10.2008, 20:54): Lieber Jan,
Danke für den Link und die Antwort. Ich werde mich gelegentlich mal umschauen, ob sich in meiner Videothek etwas finden lässt.
Herzliche Grüße
Sabine
frau baur (29.10.2008, 21:01): Hallo zusammnen, jetzt bei mir im Player:
Motive, wie sie kaum russischer sein könnten, Wagnerische Heroik, dunkle, warme Klangfarben, Scriabin-artige "Schwindsucht"-Harmonien: - Gliere malt ein Klanggemälde der Art "Es sagt aus alten Tagen...".
Um einen weiteren Vergleich zu bemühen: - Edward Downes am Pult ist für Großbritannien das, was Werner Andreas Albert für Deutschlang ist: - ein Dirigent, der zwar nicht besonders viel Wert auf "Biss" legt, aber ein besonderes Talent dafür hat, weite Bögen zu spannen und Klangfarben zum leuchten zu bringen.
Poztupimi (29.10.2008, 21:19): Jetzt bei mir Kammermusik:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0699675155520.jpg Sergej Prokofieff (1891-1953) Werke für Violine und Klavier, u. a. Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 f-moll op. 80 sonate für violine und klavier nr. 2 d-Dur op 94a Gil Shaham, Violine / Orli Shaham, Piano
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (29.10.2008, 22:00): Original von frau baur Zum Abschluss des Abends:
Ich habe die CD in einer älteren Ausgabe von Kleos mit anderem Cover, aber es handelt sich um das selbe Recital (ob um den selben transfer weiss ich nicht)
Brahms, Klaviersonate Nummer 3 (läuft schon ein paar Minuten, Interpretation zumindest gewöhnungsbedürftig ?( )
Rachmaninov (29.10.2008, 22:27): bei ir zum tagesabschluss
ab (29.10.2008, 22:27): Original von Dox Orkh Original von ab http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3760014190193.jpg Kannst du meine blinde Verehrung für dieses Ensemble teilen, bzw. verdienen sie es sich auch mit dieser Einspielung?
@ Verehrung: Das ist schon die Deine, da kann ich nicht Anteil nehmen :wink
@ blind: ja, sie wäre auch bei mir blind, weil ich dieses Ensemble noch nie im Kozert gehört habe
Die beiden Aufnahmen, die ich bislang gehört habe, gefallen mir ganz ausgesprochen gut (- obwohl ich eigentlich etwas späteres Repertoir vorziehe). Wie schon geschrieben: Mir gefällt es, dass die einzelnen Stimmen polyphon einzeln herausgehoben sind und nicht ein homogener Gesamtklang erzeugt wird. Ich vermute, dass ist jener Zugang, der mir persönlich noch näher steht (- aber dann, andererseits wieder, höre ich das Huelgas Ensemble und werde wieder unsicher ...)
Ich wünschte mir von ihnen die Madrigalbücher Monteverdis! (Obwohl ich ja mit La Venexiana bestens bedient wäre...)
frau baur (29.10.2008, 22:35): bei mir zur späten Stunde:
Cetay (inaktiv) (30.10.2008, 07:02): Original von frau baur Hallo zusammnen, jetzt bei mir im Player: LP Beethoven Klavierkonzerte Nr. 2 und Nr. 4 Wilhelm Kempff Berliner Philharmoniker - Leitner
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
Ich frage mich, wie die arme LP jetzt aussieht, nachdem du sie in den Player gezwängt hast. :D
:hello
Jetzt eine Neuerwerbung:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0761195112359.jpg Beethoven; Klavierkonzert Nr. 3, Violinkonzert (Version für Klavier); Olli Mustonen, Tapiola Sinfonietta
daniel5993 (30.10.2008, 08:07): Guten Morgen!
Es läuft seit geraumer Zeit: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0090266137428.jpg
Anton Bruckner (1824-1896)
Symphonie Nr. 3
NDR-Symphonie Orchester Günter Wand
1992
Grüße Daniel
ab (30.10.2008, 09:47): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51976S0HSFL._SS500_.jpg
und? (Mir sagte jüngst Muza Rubackyte bei Fauré sehr zu)
ab (30.10.2008, 09:52): Heute im Radio Ausschnitte gehört:
Oskar Aichinger: Cosmos LutosBawski 2008, turning sounds (PL), Oskar Aichinger, piano solo
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 "Pathetique" Hamlet (Symphonische Dichtung)
Leonard Bernstein / New York Philharmonic 1964 und 1970
:down
Die "Pathetique" zelebriert Bernstein hier noch nicht so breit aus wie in der Aufnahme von 1986: - an emotionaler Gewalt steht sie der späteren Aufnahme allerdings kaum nach. Sowieso ist diese preiswerte Box eine absolute Empfehlung zum Kennenlernen des symphonischen Werks von Tschaikowsky.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419AEbF25HL._SL500_AA240_.jpg Georg Friedrich Händel (1685-1759) Suiten für Orchester und Basso Continuo HWV 348-350 "Water Music" Suite für Orchester und Basso Continuo HWV 351 "Music for the Royal Fireworks" Le Concert Spirituel / Hervé Niquet
Anläßlich des fünfzehnjährigen Bestehens des Concert Spirituel hat Hervé Niquet im Jahr 2002 hundert Musikerinnen und Musiker versammlt, die zumindest teilweise auf extra auf für dieses Unterfangen hergestellten Nachbauten zeitgenössischer Instrumente spielen.
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (30.10.2008, 18:46): Original von Nordolf Die "Pathetique" zelebriert Bernstein hier noch nicht so breit aus wie in der Aufnahme von 1986: - an emotionaler Gewalt steht sie der späteren Aufnahme allerdings kaum nach. Sowieso ist diese preiswerte Box eine absolute Empfehlung zum Kennenlernen des symphonischen Werks von Tschaikowsky.
:beer
:down
daniel5993 (30.10.2008, 18:47): So, in den Feierabend gehts mit Bruckner:
Poztupimi (30.10.2008, 21:05): Weiter bei mir mit dem Abhören des Ungehört-Stapels:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/419%2BNJn7-zL._SL500_AA240_.jpg Josef Bohuslav Foerster (1859-1951) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 c-moll op. 88 Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 d-moll op. 104 Ivan Ženatý / BBC Symphony Ochestra / Jirí Belohlávek
Grüße, Wolfgang
frau baur (30.10.2008, 21:28): Original von Dox Orkh Original von frau baur Hallo zusammnen, jetzt bei mir im Player: LP Beethoven Klavierkonzerte Nr. 2 und Nr. 4 Wilhelm Kempff Berliner Philharmoniker - Leitner
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
Ich frage mich, wie die arme LP jetzt aussieht, nachdem du sie in den Player gezwängt hast. :D
gerade hörte ich die Reine-Elisabeth-Laureatin Anna Vinitskaya auf Deutschland Funk mit den Paganini-Variationen von Brahms, dessen op.116 und Schumanns Kreisleriana. Brahms war recht banal und fußgängerisch, die Kreisleriana ganz akzeptabel.
Hier führe ich mir heute abend die CDs 9 und 10 (Vokalwerke I und II) zu Gemüte (und werde das in nächster Zeit sicher noch öfter tun); es sind mehrere Kantaten und andere geistliche Werke.
Schöne Grüße, Sarastro
Gamaheh (30.10.2008, 23:58): Die Nationalhymne! (Auf Deutschland-Radio).
Gute Nacht! Gamaheh
HenningKolf (31.10.2008, 00:04): Ich werde mich von der Hymne noch nicht ins Bett schicken lassen und statt dessen BR3 schauen, nämlich
Cetay (inaktiv) (31.10.2008, 09:00): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0761195112359.jpg Beethoven, Klavierkonzert Nr. 3, Mustonen
Eines kann man dieser Einspielung sicher nicht vorwerfen: dass man das so oder so ähnlich schon 1000 mal zuvor gehört hat. Wenn man sie mit einem einzigen Schlagwort charakterisieren müßte, käme mir "Härte" in den Sinn. Mir gefällt mein Lieblingsklavierkonzert auch in dieser extremen Auslegung außerordentlich gut.
Zuerst "Nacht auf dem kahlen Berge", danach Appetit bekommen, die ganze CD einmal komplett durch
Frank
Jürgen (31.10.2008, 09:44): http://www.zweitausendeins.de/www_articles_images/large/602949.jpg
Beide Requien von Cherubini unter Muti
Cetay (inaktiv) (31.10.2008, 10:52): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0828768723029.jpg Nr. 15 & 16 aus der Gesamteinspielung der Klavierkonzerte von Mozart mit Murray Perahia als Solist und Dirigent des English Chamber Orchestra
HenningKolf (31.10.2008, 16:36): Original von HenningKolf Ich werde mich von der Hymne noch nicht ins Bett schicken lassen und statt dessen BR3 schauen, nämlich
"Nicht nur ein Sänger – Thomas Hampson" (ab 0:10)
Gute Nacht
Um mich noch ein wenig mehr mit diesem überaus sympathischen Künstler zu beschäftigen bei mir jetzt
Ich glaub unser Geschmack trifft sich bei einem Punkt ganz deutlich, bei dem (für mich) faszinierensten und Leidenschaftlichsten (?!) Dirigenten L.B.! Es gibt übrigens einen Thread zu dem Dirigenten.
:beer
Grüße Daniel
jünter (31.10.2008, 19:12): Original von daniel (für mich) faszinierensten und Leidenschaftlichsten (?!) Dirigenten L.B.!
Ganz meine Meinung, lieber Daniel! :thanks
Nordolf (31.10.2008, 19:38): Nach dem Konzert für Vögel und Orchester von Rautavaara aus dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JM4M2JEML._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale" Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks / Günter Wand
Sagt man nicht über Celibidaches Dirigate, die Musik fließe teilweise so zögerlich, dass man meinte, die Zeit stände still? Manch einer langweilt sich dabei, manch einer meint, es seien halt die wirklich großen Momente in denen die Zeit stillzustehen scheint.
Ähnlich polarisierend wirkt sicherlich auch diese Aufnahme. Ich glaube dass die wenigsten sagen würden, es sei eine durchschnittliche Aufnahme, sondern eher entweder zu Begeisterung oder völliger Ablehnung neigen würden. Ich neige eher dazu, diese Einspielung als hervorragend einzuschätzen, weil sie mich tief zu berühren vermag, mehr als andere. Aber ich muss dafür in der richtigen "Stimmung" sein und Muße für die völlige Konzentration haben.
Aber ich gehöre ja auch zu denen, die sich von Celibidache gefangen nehmen lassen können.
:hello
Poztupimi (31.10.2008, 20:21): Da ich noch keine Entscheidung getroffen habe, mit welcher lange nicht mehr gehörten CD ich weitermache, jetzt erst einmal Radio:
Deutschlandradio Kultur
Konzert
Philharmonie Berlin, Aufzeichnung vom 16.10.2008 Arnold Schönberg Sechs Lieder op. 8 Anton Bruckner Sinfonie Nr. 4 Es-Dur
Deborah Polaski, Sopran / Staatskapelle Berlin / Leitung: Daniel Barenboim
Grüße, Wolfgang
frau baur (31.10.2008, 20:46): Original von frau baur Hallo zusammen, http://www.smileygarden.de/smilie/Halloween/smileygarden_halloween31.gif
Der Freischütz Der Beherrscher der Geister Oberon Euryanthe Abu Hassan Peter Schmoll Aufforderung zum Tanz op. 65
Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan 1972
Penguin Guide:"Webers 'Aufforderung zum Tanz' erlebt hier eine elegante und prachtvolle Interpretation unter Karajan. Die Aufnahmequalität macht den Genuß komplett." Zustimmung!!!
Gute Nacht!
Grüße Daniel
daniel5993 (31.10.2008, 20:56): Original von frau baur Den Dvorak finde ich nicht langweilig. Sehr gute Einspielung. Deswegen........weiter mit Dvorak + Celibidache
Als ein kleiner du Pre "Fan" steht diese Aufnahme auch auf meiner Liste, allerdings schon länger......... :ignore
:hello
nikolaus (31.10.2008, 22:18): Prokofiev unterbrochen von Ravel:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944743821.jpg Prokofiev: Klavierkonzert No. 3 Ravel: Klavierkonzert in G Gaspard de la Nuit Künstler: Martha Argerich, Berlin PO, Claudio Abbado
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028943180320.jpg Sonaten f. Violine & Klavier Nr. 1 & 2, 5 Melodien op. 35 Künstler: Gidon Kremer, Martha Argerich
auch so eine CD, die ich viel zu selten höre :(
Nikolaus.
frau baur (31.10.2008, 22:42): Tagesausklang mit Cherubini:
Überlege Dir das nochmal gut, bei du Pre und Celi hier steht die Musik und die Zeit still! Dvorak hatte anderes im Sinn.
Gute Nacht Bernd
daniel5993 (01.11.2008, 00:00): Original von Amadé @ Daniel
Überlege Dir das nochmal gut, bei du Pre und Celi hier steht die Musik und die Zeit still! Dvorak hatte anderes im Sinn.
Gute Nacht Bernd
Guten Abend Amade,
Ich hab mich letztens auf deiner Website über Dvoraks Cellokonzert erkundigt und Fournier/Szell ganz oben gefunden. Kann mich noch gut daran erinnern, dass Henning von dieser Aufnahme begeistert war. Ich hab Sie schon vor Tagen anstelle von Rostropowitsch/Karajan bestellt und denke, dass es jetzt erstmal gut ist. Alles muss ich nicht haben. Bei Maisky/Bernstein steht die Zeit vor allem im ersten Satz auch still, allerdings zu still (wie du es auch schon bemerkt hast)! Als ich heut wieder du Pre/Barenboim gehört habe wurde mir klar, dass mir Ihre leidenschaftlich schnellere Art doch am Meisten gefällt. Ein strenges Dirigat Szells (wie ich ihn kenne) und ein mir noch unbekannter Fournier haben mich Neugierig gemacht.
Grüße und Gute Nacht! Daniel
cellodil (01.11.2008, 06:16): Bei mir jetzt SWR 2 zum gemächlichen Start in den (nicht ganz feierlichen) Feiertag...
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-dur KV 84 Concentus musicus Wien Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Florent Schmitt: Sonatine en Trio für Klavier, Flöte und Klarinette op. 85 Les Vents Français
Antonio Vivaldi: Violinkonzert C-dur RV 185 Rachel Podger Arte dei Suonatori
Ludwig van Beethoven: 12 Variationen über "Ein Mädchen oder Weibchen" F-dur op. 66 David Geringas (Violoncello) Tatjana Schatz (Klavier)
Joaquín Turina: "Cinco danzas gitanas" op. 55 Orquesta Ciudad de Granada Leitung: Juan de Udaeta
Jan Koetsier: Kleiner Zirkusmarsch für Blechbläser Harmonic Brass
Anton Dvorák: 5 Sätze aus "Zypressen" New Helsinki Quartet
Gabriel Fauré: Pièce für Oboe und Harfe Lajos Lencsés Gisèle Herbert
Hector Berlioz: Ungarischer Marsch aus "La Damnation de Faust" op. 24 SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern Leitung: Lutz Köhler
Georg Friedrich Händel: Sonate für Flöte und Basso continuo G-dur HWV 363 b Frans Brüggen Anner Bylsma (Violoncello) Bob van Asperen (Cembalo)
Gioacchino Rossini: Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette und Orchester Es-dur Charles Neidich Orpheus Chamber Orchestra
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4010228621624.jpg John Cage; Klavierkonzert; Joseph Kubera, Orcherstra of the S. E.M. Ensemble, Petr Kotik
Poztupimi (01.11.2008, 08:50): Guten Morgen,
ich habe jetzt endlich diese Leihgabe eingelegt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356690721.jpg Franz Schubert (1797-1828) Die schöne Müllerin – Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller D 795 Dietrich Fischer-Dieskau / Gerald Moore
Euch ein schönes Wochenende, Wolfgang
Poztupimi (01.11.2008, 09:50): Vom Stapel "Ungehörte Zugänge der letzten Monate" (der allmählich schrumpft):
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0761203720620.jpg Hermann Bischoff (1868-1936) Symphonie Nr. 2 d-moll / Introduktion & Rondo für Orchester Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz / Werner Andreas Albert
Paul Dukas (1865-1935) „Complete works for piano solo“ Tor Espen Aspaas 2001-03 Simax 2004
Ein kleines aber feines Oeuvre für Klavier!
Dukas hat ja viele seiner Werke (leider! :I) aufgrund zu hoch gesteckter Kompositionsanforderungen - an sich selbst - vernichtet. Nebenbei sei sein bekanntestes Orchesterstück erwähnt: „L'Apprenti sorcier“ (Der Zauberlehrling), welches spätestens nach der Verwendung beim Disney-Zeichentrickfilm "Fantasia“ weltweiten Bekanntheitsgrad errungen hat. Ob dies im Sinne des Komponisten gewesen ist, sei dahingestellt...
Das eindrucksvollste Klavierwerk Dukas' ist sicherlich die 45(!)-minütige Sonate. Ich besitze 3 Interpretationen: Fingerhut 1988 (Chandos), Stigliani 2002 (Naxos) und eben Aspaas 2001-03 (Simax). Im Moment ist die Letztgenannte auch meine favorisierte Aufnahme, auch wenn mir das Tempo zeitweise etwas zu schnell gewählt wird. In diesem Punkt gefällt mir Stigliani besser. Der Schlussabschnitt ist mein Lieblingsteil, wenn das thematische Material wie eine Welle heranbrandet und über mich - dem entzückten Hörer - kommt, zerlegt und wieder zusammengesetzt wird – einfach wunderschön! :engel
Charles-Marie Widor (1844-1937) „Organ Works Vol. 6“ Ben van Oosten 1998 MDG 1998
Servas, Thomas
Poztupimi (01.11.2008, 16:20): Noch wer da?
Starte den Nachmittag mit einer Oper:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZPNBXVRBL._SL500_AA240_.jpg Franz Schubert (1797-1828) Fierrabras – Heroisch-romantische Oper in drei Akten D 796 Robert Holl, Karita Mattila, Robert Gambill, László Polgár, Josef Protschka, Cheryl Studer, Thomas Hampson / The Chamber Orchestra of Europe / Arnold Schoenberg Chor / Claudio Abbado
Werke für Gesangssolisten, Chor und Orchester von Karol Szymanowski - entstanden zwischen 1908 - 1933. Besonders beeindruckend ist die Leistung von Iwona Hossa: - was für ein ausdrucksvoller und strahlender Sopran!
jünter (01.11.2008, 18:54): Seit seinem Erscheinen vor 30 Jahren in meiner Sammlung und für mich auf seine Art auch „Klassik“: Käthchen Bushs erstes Album
Immer noch umwerfend schöne Musik! Es gibt keinen Ton auf dieser Platte, der mir nicht gefällt.
Poztupimi (01.11.2008, 19:12): Aus der 50-Jahre-DHM-Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414XWC7GQWL._SL500_AA240_.jpg Jean-Philippe Rameau (1683-1764) 5 Orchestersuiten aus Hippolyte et Aricie – Tragédie en 5 actes et und prologue La Petite Bande / Sigiswald Kuijken
6. Sinfonie - superp! (Original EMI-Aufnahme mit dem POL von 1960)
Grüße Amadé
Poztupimi (01.11.2008, 20:52): Bisher ungehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nfR0LHi5L._SL500_AA240_.jpg Sofia Gubaidulina (*1931) In tempus praesens – Konzert für Violine und Orchesster Anne-Sophie Mutter / Valery Gergiev / London Symphony Orchestra
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (01.11.2008, 21:33): Ich bleibe im 21. Jahrundert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Kx4q-977L._SL500_AA240_.jpg Peter Lieberson (*1946) Neruda Songs – Fünf Lieder nach 100 Love Sonnets von Pablo Neruda Lorraine Hunt-Lieberson / Boston Symphony Orchestra / James Levine Konzertmittschnitt vom November 2005;
Poztupimi (01.11.2008, 23:30): Zum Ausklang bis gerade:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0747313028375.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff Ricarda Merbeth, Sopran / Staatskapelle Weimar / Michael Halász
Brahms - Ein Deutsches Requiem (Kempe, Grümmer, Fischer-Dieskau), 1955
:hello
Cosima (02.11.2008, 00:17): Original von Poztupimi ich habe jetzt endlich diese Leihgabe eingelegt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356690721.jpg Franz Schubert (1797-1828) Die schöne Müllerin – Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller D 795 Dietrich Fischer-Dieskau / Gerald Moore
Und? Wie gefällt sie Dir? Ist sie nicht umwerfend?! :down Mit der "Müllerin" hat bei mir alles angefangen. Hätte ich nicht zufällig nachts das Radio angemacht... und dann diese plötzliche und überaus stürmische Begeisterung für Fischer-Dieskau (ich mochte ihn zuerst gar nicht gern hören - unvorstellbar heute für mich!)... :)
Auf der CD sind auch Prolog und Epilog enthalten - gefällt mir gut!
:hello
thwinter12 (02.11.2008, 03:12): Hallo allen,
gerade vorm Fernseher aufgewacht und ins Schlafzimmer getorkelt, dachte ich mir ich stelle kurz rein: Mein "Pendler-Programm" für diese Woche (Teil 2):
Dynam-Victor, wer? Na, Fumet! :J Lassen wir Bernard Gavoty, einen Kritiker der Zeitschrift „Musica“ mit einigen Zeilen aus dem Jahr 1969 zu Wort kommen: Haben Sie jemals von Dynam-Victor Fumet gehört? Er verkörperte einen Organistentypus wie man ihn im gesamten Jahrhundert schwerlich noch einmal finden wird. Über die Tatsache hinaus, dass er Schüler von Franck war, besaß er ein angeborenes Improvisationstalent, das ihn zu einem Genie machte. Als ich jung war, hörte ich Fumet ein einziges Mal Orgel spielen. Dies war eine der nachhaltigsten emotionalen Erfahrungen meines Lebens. Ich war wie von einem Strudel erfasst, meiner Persönlichkeit beraubt. Indes fühlte ich unter größtem Entzücken einen Feuerstrahl durch mich hindurchgehen. Jeder, der Fumet spielen hörte, war in ähnlicher Weise von ihm angetan. Ein nahezu vollständig vergessener Komponist, dessen grandioses Improvisationstalent auch in seinen Klavierwerken unverkennbar ist: Ein Programm gespickt mit teuflischen Etüden und Walzern!
Schlaft gut und Servas, Thomas Original von Poztupimi @ Thomas: Willkommen im Forum :hello Danke Dir, Wolfgang! :thanks
Poztupimi (02.11.2008, 08:03): Guten Morgen,
ich starte den heutigen Tag mit Beethoven:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418JC3JP7PL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks / Eugen Jochum
Einen schönen Sonntag, Wolfgang
Poztupimi (02.11.2008, 08:22): Original von Cosima Original von Poztupimi ich habe jetzt endlich diese Leihgabe eingelegt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356690721.jpg Franz Schubert (1797-1828) Die schöne Müllerin – Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller D 795 Dietrich Fischer-Dieskau / Gerald Moore
Und? Wie gefällt sie Dir? Ist sie nicht umwerfend?! :down Mit der "Müllerin" hat bei mir alles angefangen. Hätte ich nicht zufällig nachts das Radio angemacht... und dann diese plötzliche und überaus stürmische Begeisterung für Fischer-Dieskau (ich mochte ihn zuerst gar nicht gern hören - unvorstellbar heute für mich!)... :)
Auf der CD sind auch Prolog und Epilog enthalten - gefällt mir gut!
:hello
Liebe Cosima,
mir gefällt diese Aufnahme außerordentlich gut, wobei ich dazu sagen muß, daß ich sie nicht – wie meine erste Zeile vielleicht suggeriert – gestern das erste mal gehört habe. Diese CD-Version habe ich mir von meinem Vater geliehen und gestern endlich mal eingelegt. Ich besitze die Aufnahme als LP, diese wunderbare Box:
http://www.popsike.com/pix/20061122/290054015288.jpg (zuletzt hier gehört)
Viele Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.11.2008, 09:12): Ich bleibe mal bei Jochum, jetzt eine bei mir eher selten gehörte Bruckner-Symphonie:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JSVHH7MPL._SL500_AA240_.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 3 d-moll WAB 103 (Edition Nowak / dritte Fassung von 1889) Staatskapelle Dresden / Eugen Jochum
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (02.11.2008, 09:40): Guten Morgen!
Ich beginne mit: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028942712829.jpg
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Kantaten BWV 56 "Ich will den Kreuzstab gerne tragen"
Dietrich Fischer Dieskau Münchener Bach Orchester Münchener Bach Chor Karl Richter
1969
Grüße Daniel
Poztupimi (02.11.2008, 10:18): Immer noch Jochum:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BTC26QQPL._SL500_AA240_.jpg Carl Orff (1895-1982) Catulli Carmina – ludi scaenici aus "Trionfi – Trittico teatrale" Annelies Kupper, Richard Holm / Chor des Bayerischen Rundfunks / Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks / Eugen Jochum
Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (02.11.2008, 10:32): https://www.jpc.de/image/w183/front/0/0724357291224.jpg Aus der GA der Beethoven-Klaviersonaten mit Barenboim von 1966-69 die Nr. 11-13. Ich finde die Box beileibe nicht schlecht, aber mir dürstet es mittelfristig nach einer Alternative mit mehr Feuer und subjektiver Ausdruckskraft, sozusagen das pianistische Pendant zur Juilliard-Aufnahme der Quartette.
Poztupimi (02.11.2008, 11:33): Noch einmal diese CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nfR0LHi5L._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Konzert für Violine, Streicher und Continuo Nr. 1 a-moll BWV 1041 Konzert für Violine, Streicher und Continuo Nr. 2 E-Dur BWV 1042 Anne-Sophie Mutter / Trondheim Soloists
Flott bis rasant in den Ecksätzen, gefällt mir ganz gut. Leider fallen für mein Empfinden die langsamen Sätze deutlich ab, ich habe den Eindruck, daß Mutter sich hier nicht entscheiden kann, ob sie nun HIP möchte oder ob nicht. Und so kommte es mir vor, als ob sie zwischen vibratolosem Spiel, Ansätzen eines kurzen Vibratos oder dem vollen Vibratoeinsatz hin und her pendelt. Etwas unbefriedigend wie ich finde, zumal mir das Ganze dann in den Mittelsätzen etwas kraftlos erscheint.
Grüße, Wolfgang
Cosima (02.11.2008, 11:43): Original von Poztupimi mir gefällt diese Aufnahme außerordentlich gut, wobei ich dazu sagen muß, daß ich sie nicht – wie meine erste Zeile vielleicht suggeriert – gestern das erste mal gehört habe. Diese CD-Version habe ich mir von meinem Vater geliehen und gestern endlich mal eingelegt. Ich besitze die Aufnahme als LP, diese wunderbare Box:
Lieber Wolfgang,
ach ja, natürlich! Als ich das Cover eben sah, erinnerte ich mich, dass Du seinerzeit auch den Prolog zitiert hattest. Wirklich ein wunderschönes Cover, ganz passend für den Zyklus. Ja, eine ganz hervorragende Aufnahme - eine Inselplatte! :down
Jetzt aber - wie fast immer am Sonntag - ist Bach-Zeit: :)
zu dieser Aufnahme werde ich auch zukünftig sicher eher greifen als zu der vorhin von mir gehörten.
Bei mir jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EctSd8EGL._SL500_AA240_.jpg Peter Cornelius (1824-1874) Chorwerke Norddeutscher Figuralchor / Carl-Heinz Müller, Bariton / Jörg Straube
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.11.2008, 13:42): Aus einer 3€-Abverkauf-Kiste:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RS4355Y1L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Klavier Nr. 17 d-moll op. 31 Nr. 2 "Der Sturm" Hélène Grimaud
Kann ich gut hören, aber bis auf eine alte Backhaus-LP fehlt mir hier jeglicher Vergleich.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.11.2008, 14:07): Original von Poztupimi Aus einer 3€-Abverkauf-Kiste:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RS4355Y1L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Klavier Nr. 17 d-moll op. 31 Nr. 2 "Der Sturm" Hélène Grimaud
Kann ich gut hören, aber bis auf eine alte Backhaus-LP fehlt mir hier jeglicher Vergleich.
Grüße, Wolfgang
Nachdem ich auch noch den Pärt (Credo für Klavier, gemischten Chor und Orchestra) gehört habe – da kann ich wenig mit anfangen, da helfen auch Bach-Zitate wenig (und ich weiß, daß ich damit 100% meiner Familie aus dem Zimmer treiben würde) –, nun diese Scheibe vom Ungehört-Stapel (zunächst mal nur Mahler):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/416neaaKhhL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler (1860-1911) Lieder eines fahrenden Gesellen / Kindertotenlieder Dietrich Fischer-Dieskau / Philharmonia Orchestra / Wilhelm Furtwängler, Rudolf Kempe
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (02.11.2008, 14:44): Irgendwas muß mir entgangen sein, daß heute fast alle anderweitig beschäftigt sind. Ich faulenze dann mal weiter und springe munter durch meine Sammlung:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WxWpSxtTL._SL500_AA240_.jpg Johannes Brahms (1833-1897) Streichquartett Nr. 1 c-moll op. 51 Nr. 1 Belcea Quartett
Grüße, Wolfgang
Cosima (02.11.2008, 16:22): Original von Poztupimi Irgendwas muß mir entgangen sein, daß heute fast alle anderweitig beschäftigt sind.
Nö, ich bin auch faul. Allerdings fast zu faul, um hier zu schreiben. :wink
Großartiges Werk in großartiger Interpretation! :down (Den Faust meine ich, den Harold kenne ich noch besser....)
Cetay (inaktiv) (02.11.2008, 16:33): Ich schließe mich der Faulenzerei an. Und schreibe deswegen nicht, weil ich seit Wochen fast immer die gleichen CDs höre, deren Cover ich nun oft genug gepostet habe (Mozart/Perahia; Mozart/Krips; Beethoven/Barenboim; Beethoven/Juilliard).
Heike (02.11.2008, 16:58): Es läuft derweil Berlioz: La damnation de Faust werde ich mir demnächst bei "DIe MET im Kino" ansehen :-)
Hier jetzt auch Oper Puccini: Turandot London Philharmonic Orchestra, Zubin Mehta, Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Monserrat Caballe
Turandot sehe ich demnächst auch live ind er Deutschen Oper, na mal sehen, was die daraus gemacht haben! Heike
Poztupimi (02.11.2008, 17:02): Kurze Faulenzerei-Pause, nach knapp 2 Stunden Fritz Busch jetzt kurz
nikolaus (02.11.2008, 22:02): Bei mir ist Brahms-Abend:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947754138.jpg Johannes Brahms (1833-1897): Klavierkonzert Nr. 1 Künstler: Krystian Zimerman, Berlin PO, Simon Rattle
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946952924.jpg Johannes Brahms (1833-1897): Violinkonzert op. 77 +Konzert für Violine & Cello op. 102 Künstler: Gil Shaham, Jiang Wang, Berlin PO, Claudio Abbado
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3760058367551.jpg Johannes Brahms (1833-1897): Sonaten für Violine & Klavier Nr. 1-3 Künstler: Tedi Papavrami, Philippe Bianconi
Nikolaus.
nikolaus (02.11.2008, 22:04): Original von Poztupimi Original von Poztupimi Aus einer 3€-Abverkauf-Kiste:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RS4355Y1L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Klavier Nr. 17 d-moll op. 31 Nr. 2 "Der Sturm" Hélène Grimaud
Kann ich gut hören, aber bis auf eine alte Backhaus-LP fehlt mir hier jeglicher Vergleich.
Grüße, Wolfgang
Nachdem ich auch noch den Pärt (Credo für Klavier, gemischten Chor und Orchestra) gehört habe – da kann ich wenig mit anfangen, da helfen auch Bach-Zitate wenig (und ich weiß, daß ich damit 100% meiner Familie aus dem Zimmer treiben würde) –,
Grüße, Wolfgang
Kann ich nachvollziehen, allerdings hat auch Pärts Credo seine mich sehr berührende Stellen...
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (02.11.2008, 22:05): Original von frau baur Zum Abschluß des Wochenendes:
Momentan gibt es übrigens die Aufnahme mit Staier / Prégardien zum Sonderpreis für 8,99 Euro bei jpc. Hole sie übermorgen ab und freue mich schon aufs Hören.
Poztupimi (03.11.2008, 20:22): Original von nikolaus
Kann ich nachvollziehen, allerdings hat auch Pärts Credo seine mich sehr berührende Stellen...
Gruß, Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
Ich bin Pärt sicher nicht gerecht geworden, da ich die CD einfach habe weiterlaufen lassen und mich anderweitig beschäftigt habe. Kann sein, daß er noch mal zu seinem Recht kommt.
Jetzt bei mir Radio:
Deutschlandradio Kultur – Konzert
Lukaskirche Dresden – Aufzeichnung vom August 2008 Edmund Nick (1891 –1973) "Leben in dieser Zeit", Lyrische Suite in drei Sätzen nach einem Text von Erich Kästner Marcus Günzel, Sprecher Christian Grygas, Bariton - Schmidt Elke Kottmair, Sopran - Chansonette Chor und Orchester der Staatsoperette Dresden Leitung: Ernst Theis
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (03.11.2008, 20:55): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0090266137428.jpg
Anton Bruckner (1824-1896)
Symphonie Nr. 3
NDR-Symphonie Orchester Günter Wand
1992
Was für eine seelig machende Symphonie! :engel Besonders der vierte Satz. " Aus diesem "Chaos" heraus, diese beschwingte Melodie"
Schon in die Schostakowitsch reingehört? Diese 10te interessiert mich nämlich. Ancerl ist überhaupt jemand, der mich immer sehr überzeugt.
thwinter12 (03.11.2008, 22:11): Hallo allen,
für die nächsten Tage griff ich wahllos in die Regale… :rofl
… unterschiedlicher kann’s nicht sein… http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0636943917527.jpg Charles Ives (1874-1954) „Emerson Concerto + Symphony No. 1“ National Symphony Orchestra of Ireland, James Sinclair 2002 Naxos 2003
… manchmal auch passend (die Klavierversion steht noch auf meiner Wunschliste)… http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0075597969320.jpg Philip Glass „The Hours“ Music from the Motion Picture Nonesuch 2002
…eine Gesamteinspielung ist geplant und ich finde er macht seine Sache nicht schlecht… :wink http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313055371.jpg Isaac Albéniz (1860-1909) „Piano Music 2“ Guillermo González 2004 Naxos 2007
...jetzt wird's aber Zeit für's Bett... :hello
Servas, Thomas
ab (03.11.2008, 22:45): Bernstein mit Milhaud: La Création Du Monde, vor langer Zeit angetan im Radio gehört, nun endlich neu in der Hand und erstmals komplett im Ohr:
ab (03.11.2008, 22:48): Original von Dr. Schön Schon in die Schostakowitsch reingehört? Diese 10te interessiert mich nämlich. Ancerl ist überhaupt jemand, der mich immer sehr überzeugt.
Kam mir gerade mir eher klassizistisch vor. Kann aber noch kein fundierteres Urteil abgeben, stimme Deinem aber zu. (Bin eigentlich bei der 10. mit Roschdéstwenskij stets sehr glücklich gewesen.)
Dr. Schön (03.11.2008, 23:20): Lieber ab,
"le Boef sur le toit" auf dieser Milhaud/Bernstein CD mag ich einfach sehr sehr gerne. das ist etwas für die Kategorie heimlicher Liebling!
Roschdestwenskij kenne ich hier leider nicht. Kenne aus seinem Schostakowitsch Zyklus nur einzelnes. Würde ihn wenn es ihn wieder einfach zu bekommen gibt aber schnell haben wollen. Kondraschin finde ich bei der 10 nicht ganz so überzeugend wie bei mancher anderen.
Dr. Schön
nikolaus (03.11.2008, 23:32): Vorhin im Auto:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944971927.jpg Frederic Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Künstler: Martha Argerich, London SO, Claudio Abbado
Jetzt zum "chill-out"
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724355694027.jpg Padre Antonio Soler: Klaviersonaten Marie Luise Hinrichs, Klavier
Gute Nacht, Nikolaus.
ab (04.11.2008, 00:08): Original von Dr. Schön Roschdestwenskij kenne ich hier leider nicht. Kenne aus seinem Schostakowitsch Zyklus nur einzelnes. Würde ihn wenn es ihn wieder einfach zu bekommen gibt aber schnell haben wollen. Kondraschin finde ich bei der 10 nicht ganz so überzeugend wie bei mancher anderen.
Dr. Schön
Von Solti gabs mal eine studio- und eine live-Einspielung. Beide hatte ich lange Zeit auf Kassette, beide sind nicht zu verachten und letztere mochte ich, trotz einiger Mängel, recht gerne. Kondraschin, stets beeindruckend, kenne ich nur aus der Prager live-Aufnahme, die besser sein soll.
HenningKolf (04.11.2008, 00:10): Original von Dr. Schön Lieber ab,
"le Boef sur le toit" auf dieser Milhaud/Bernstein CD mag ich einfach sehr sehr gerne. das ist etwas für die Kategorie heimlicher Liebling!
Roschdestwenskij kenne ich hier leider nicht. Kenne aus seinem Schostakowitsch Zyklus nur einzelnes. Würde ihn wenn es ihn wieder einfach zu bekommen gibt aber schnell haben wollen. Kondraschin finde ich bei der 10 nicht ganz so überzeugend wie bei mancher anderen.
Dr. Schön
Hier
nach wie vor erhältlich, wie es scheint. Da geplant war, die Zollpflicht im Dezember von 20€(?) auf 150€(?) heraufzusetzen, würde ich allerdings noch etwas warten
Gruß Henning
ab (04.11.2008, 00:10): Zum Abschluss des arbeitsamen Tages: Lamentations de la Renaissance Huelgas Ensemble :times10
David Oistrach Pierre Fournier Philharmonia Orchestra London SO Lovro von Matacic Alceo Galliera
:engel
ab (04.11.2008, 16:01): nachdem ich eines der quartette von cpo bereits kannte, nun die gesamten dieser komponistin ungehört als abverkauf mitgenommen:
Maddalena Lombardini Sirmen: The Six String Quartets Allegri String Quartet Cala
Richard Wagner: Prelude & Liebstod aus Tristan und Isolde
Evgeny Mravinsky / Leningrad Philharmonic Orchestra live 1976 und 1978
Schostakowitsch und Wagner in einem harschen Klanggewand. Man höre nur den zweiten Satz der 10. Symphonie: - mit wie viel Lust an lärmender Aggression hier musiziert wird... :down
Dr. Schön (04.11.2008, 18:38): Nachdem ich mir diese Mrawinskij 10 mal notiert habe,
Da sie, wie ich eben sah, weder bei JPC noch bei amazon mehr angeboten wird ist sie wohl gestrichen worden....
Nordolf (04.11.2008, 18:44): Original von Dr. Schön Nachdem ich mir diese Mrawinskij 10 mal notiert habe,
Diesen Kauf würdest du sicher nicht bereuen (Midprice). Einige Huster muss man bei dieser Live-Aufnahme allerdings in Kauf nehmen (was mich nicht stört).
:hello Jörg
Dr. Schön (04.11.2008, 18:52): Ich habe breits einige Schostakowitsch CDs mit Mrawinskij und mich stören die Livegeräusche auch nicht. Habe wohl irgendwie übersehen, dass es eine 10te mit ihm gibt und dass er bei Teldec/elatus vertreiben wird. Ich dachte immer bei deren Schostakowitsch handle es sich ausschließlich um die Aufnahmen von Rostropowitsch.
:hello
Poztupimi (04.11.2008, 19:20): Hallo zusammen,
nach den markanten Anfangstakten fällt mir wieder ein, daß ich sie schon mal gehört habe, dies aber wohl eine Ewigkeit zurückliegen muß:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61BT2XM3FNL._SL500_AA240_.gif Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893) Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36 Leningrader Philharmonie / Jewgeni Mrawinsky
Grüße, Wolfgang
jünter (04.11.2008, 19:46): (Sorry, wollte im Neu gekauft-Thread schreiben)
Poztupimi (04.11.2008, 20:08): Jetzt wieder Radio, Deutschlandradio Kultur:
Konzert
Philharmonie Berlin, Aufzeichnung vom 3.11.08 Carl Nielsen Sinfonie Nr. 3 "Espansiva"
Robert Schumann Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 54
Maurice Ravel "La Valse"
Lars Vogt, Klavier Radio Sinfonieorchester Kopenhagen Leitung: Thomas Dausgaard
David Oistrach Philharmonia Orchestra Lovro von Mataic
1956
Cetay (inaktiv) (04.11.2008, 20:48): Das ging aber fix! :)
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/9120031340232.jpg Beethoven; Sinfonie No 1; Haydn Orchester Bozen & Trient, Gustav Kuhn
nikolaus (04.11.2008, 22:06): Zuerst
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944550429.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Klavierkonzerte Nr. 1 & 2 Künstler: Martha Argerich, Philharmonia Orchestra, Giuseppe Sinopoli
Johann Schobert (1740(?)-1767) Quartett für Klavier, 2 Violinen und Violoncello f-Moll Trio für Klavier, Violine und Violoncello B-Dur Sonate für Violine und Klavier d-Moll Sonate für Violine und Klavier A-Dur Trio für Klavier, Violine und Violoncello F-Dur Quartett für Klavier, 2 Violinen und Violoncello Es-Dur
Luciano Sgrizzi, "pianoforte Fritz" (Wien, ca. 1820) Chiara Bianchi, Violine ! Véronique Méjean, Violine II Philipp Bosbach, Violoncello
Sehr persönliche, ausdrucksvolle Musik!
Gute Nacht, Sarastro
cellodil (05.11.2008, 06:25): CNN....
:)
cellodil (05.11.2008, 07:12): Zur Feier des Tages:
ab (05.11.2008, 10:59): Original von Dr. Schön Ich habe breits einige Schostakowitsch CDs mit Mrawinskij und mich stören die Livegeräusche auch nicht. Habe wohl irgendwie übersehen, dass es eine 10te mit ihm gibt und dass er bei Teldec/elatus vertreiben wird. Ich dachte immer bei deren Schostakowitsch handle es sich ausschließlich um die Aufnahmen von Rostropowitsch.
:hello
Die späten Erato-Aufnhamen von Mravinsky haben mich stets am wenigsten überzeugt.
ab (05.11.2008, 11:02): Original von Dox Orkh Das ging aber fix! :)
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/9120031340232.jpg Beethoven; Sinfonie No 1; Haydn Orchester Bozen & Trient, Gustav Kuhn
Kuhn gehört zu jenen Konzert-Dirigenten , die stets nur den letzten Satz (oder das Stück-Ende) anständig proben, um größten letzten Eindruck zu hinterlassen. Ist das auch diesen Konzertmitschnitten anzuhören?
Ich hätte (ungehört) eher zu den Beethoven-Klavierkonzerten mit Kuhn geraten, nach dem mich Stancul im Konzert mit einer Schumann-Sonate schwer beeindruckt zurückgelassen hat. :hello
Jürgen (05.11.2008, 11:44): Nachdem mein Sohn sie zum Geburtstag geschenkt bekam (nicht von mir, hätte aber durchaus so sein können), habe ich sie mir heute ausgeliehen und höre sie im Auto.
Selbstverständlich habe ich eine Arbeitskopie angefertigt und das Original sicher archiviert. Das mache ich mit allen Hörspiel CDs der Kinder so, weil sie doch sehr schnell verkratzen.
Ich höre diese Serie "Wir entdecken Komponisten" sehr gerne, wenn auch nicht hundert mal, wie meine Kinder :D
Grüße Jürgen
Ach, so. Jetzt im Büro höre ich die Jagdkantate, mit Schreier Brilliant http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VN7E8GPEL._SL500_AA240_.jpg
Cetay (inaktiv) (05.11.2008, 11:45): Original von ab Original von Dox Orkh Das ging aber fix! :)
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/9120031340232.jpg Beethoven; Sinfonie No 1; Haydn Orchester Bozen & Trient, Gustav Kuhn
Kuhn gehört zu jenen Konzert-Dirigenten , die stets nur den letzten Satz (oder das Stück-Ende) anständig proben, um größten letzten Eindruck zu hinterlassen. Ist das auch diesen Konzertmitschnitten anzuhören?
Ich hätte (ungehört) eher zu den Beethoven-Klavierkonzerten mit Kuhn geraten, nach dem mich Stancul im Konzert mit einer Schumann-Sonate schwer beeindruckt zurückgelassen hat. :hello
Auch wenn anständig geprobt wurde: bei der 5. ist ein Schnitzer im Schlusssatz hören. Beeindruckend finde ich diese 5. wegen der Fusionierung von HIP-Attacke und Transparanz mit Krajanesker Klangschönheit (Klischee, aber hier angebracht weil Kuhn u.a. bei Karajan gelernt hat).
Jürgen (05.11.2008, 12:31): Sorry, habs nicht kleiner gefunden:
Und danach (Abwechslung muss sein) Chicago's Debütalbum. Introduction & I'm a man http://www.progboard.com/graphx/covers/6097.jpg Diese Introduction ist mit das beste, was ich im Bereich Brass-Rock kenne.
Grüße Jürgen
Dr. Schön (05.11.2008, 12:56): Original von ab Original von Dr. Schön Ich habe breits einige Schostakowitsch CDs mit Mrawinskij und mich stören die Livegeräusche auch nicht. Habe wohl irgendwie übersehen, dass es eine 10te mit ihm gibt und dass er bei Teldec/elatus vertreiben wird. Ich dachte immer bei deren Schostakowitsch handle es sich ausschließlich um die Aufnahmen von Rostropowitsch.
:hello
Die späten Erato-Aufnhamen von Mravinsky haben mich stets am wenigsten überzeugt.
Ein Nachlassen seitens Mrawinskij im Alter?
Ich kenne vom späten nur seine 7 & 9 Bruckner und das sind für mich wahre Wonnen! Vielleicht auf ihre Art zu spezfisch oder zu extrem um Referenzen zu sein, aber vom Dirigat her mache ich :down
Emil Gilels, Klavier Philharmonia Orchestra Leopold Ludwig
1957
ab (05.11.2008, 14:30): Original von Jürgen Nachdem mein Sohn sie zum Geburtstag geschenkt bekam (nicht von mir, hätte aber durchaus so sein können), habe ich sie mir heute ausgeliehen und höre sie im Auto.
ich selbst kenne nur die Erzählte-Komponisten-Serie mit Karlheinz Böhm, mit der ich aufgewachsen bein sowie die eher verunglückte mit anbiedernden Covers von Justus Franz.
Insbesondere die barocken Kompositionen bei Karlheinz Böhm mit seinen vor-informierten Interpretationen kann man sich ja heute so kaum mehr anhören: Wie sind den die Musikausschnite bei der von Dir geposteten Serie? Dazu womöglich ein paar Worte mehr hier in dem von Dir aufgemachten Faden?!
:thanks
cellodil (05.11.2008, 14:35): Bei mir jetzt nebenbei:
Johannes Brahms The Sextet Sonatas in G major and B flat major for String Orchestra Stuttgarter Kammerorchester, Benjamin Hudson
... auch ewig nicht mehr gehört. Sehr beschwingt und tänzerisch.
Liebe Grüße
Sabine
ab (05.11.2008, 14:56): Bei mir nun die Neuigkeit eine Korriosität: Brahms Cellokonzert in einer Bearbeitung des Doppelkonzerts für nur ein Soloinstrument von Cord Garben.
Durch Verzicht der Geige klingt das fast wie ein Schwesterwerk zu Schumanns Cellokonzert.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61BT2XM3FNL._SL500_AA240_.gif Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893) Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 Leningrader Philharmonie / Jewgeni Mrawinsky
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (05.11.2008, 17:50): Diese hier aus dem Regal gefischt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/516A8MC4WTL._SL500_AA240_.jpg Leonard Bernstein (1918-1990) A White House Cantata – Scenes from 1600 Pennsylvania Avenue Thomas Hampson, June Anderson, Barbara Hendricks, Kenneth Tarver, Victor Acquash, Keel Watson, Neil Jenkins / London Symphony Orchestra / London Voices / Kent Nagano
Grüße, Wolfgang
Leif Erikson (05.11.2008, 18:18):
Peleas & Melisande spätromantisch, das Violinkonzert ist auch etwas "entschärft", Boulez Chicago SO, Doppel-CD € 10,99 apex, gute Kritiken, Aufnahme 4 dB linkslastig, braucht Equalizer, 6dB mehr Tiefen und 3 dB mehr Höhen oder Loudness einschalten. Dann kann sie genossen werden. Vielleicht etwas indirekt mikrofoniert.
Gruß, Leif.
HenningKolf (05.11.2008, 18:25): Zitat aus einem anderen Faden
Original von Nordolf
Original von Nordolf Erfreulich unter Klassikhörern ist im übrigen, das sie häufig versuchen, auch Musik zu verstehen, die ihnen anfangs nicht recht liegt.
Original von cellodil Was glaubst Du, woran das liegen könnte? Größere Neugier? Eine höhere Frustrationstoleranz? Oder...?
Mir scheint es ein gewisser Anspruch an sich selbst zu sein (der auch in den Klassikforen formuliert wird): - ich bin offen für Kunst, ich will sie verstehen und wenn ich sie nicht verstehe, liegt es an mir. Und wenn ich mir die anfangs nicht gefallende Musik erarbeite, habe ich meinem Anspruch genüge getan und meinen Horizont erweitert. Das geht jedenfalls über eine pure Konsumhaltung hinaus.
Horizonterweiterung, Verfeinerung und ein "Universal(Musik)bildungsstreben" sind Ansprüche, die viele Klassikhörer formulieren.
Nachdem ich das gelesen hatte, habe ich gleich - wie um mir meinen Anspruch an mich selbst zu beweisen - bei einem längeren Spaziergang mir Liszts h-moll-Sonate zu Gemüte geführt - mit der von Hustern begleiteten Aufnahme mit Richter (die, die zusammen mit den Klavierkonzerten unter Kondraschin auf Philips veröffentlicht ist), mit Argerich und mit Anda (Audite).
Ok, liegt an mir...aber da finde ich nach wie vor, ebenso wie zu Schumanns Soloklavierwerk und zu Chopins Kompositionen, keinerlei Zugang.
"Erfolgreicher" ist meine Annäherung an das deutsche Kunstlied. Nachdem mir das französische Liedgut schon länger zusagt, gefällt mir z.B. auch diese CD, die ich gerade höre, richtig gut:
nicht opernhaft, nicht maniriert, nicht akademisch - "einfacher", sehr textverständlicher Gesang der mir das Betreten des bisher unbekannten Terrains leicht macht
Emil Gilels, Klavier Philharmonia Orchestra Leopold Ludwig
1957
ab (05.11.2008, 20:04): Original von Poztupimi Hallo zusammen,
bin mit dieser CD in den Feierabend gestarte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61BT2XM3FNL._SL500_AA240_.gif Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893) Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 Leningrader Philharmonie / Jewgeni Mrawinsky
Grüße, Wolfgang
grandios einzigartig diese 5.! :times10
:hello
ab (05.11.2008, 20:09): Original von HenningKolf nicht opernhaft, nicht maniriert, nicht akademisch - "einfacher", sehr textverständlicher Gesang der mir das Betreten des bisher unbekannten Terrains leicht macht
Gruß Henning
Gerhaher ist aber auch, womöglich, der derzeit beste der deutschen Liedsänger
ab (05.11.2008, 20:14): Dank Zweitausendeins hat nun meine Kassette ausgedient.
Zurecht umstritten; nimmt aber zurecht auch einen persönlichen Lieblingsrang bei mir ein, auch wenn ich lieber Richter oder Britten am Klavier gehört hätte:
W. A. Mozart: Haffner-Sinfonie Prager Sinfonie Große g-Moll Sinfonie
Carl Schuricht / Radio-Sinfonieorchester Stuttgart 1956 1956 und 1961
Schuricht scheint allerdings ein Dirigent zu sein, der mir liegen könnte...
HenningKolf (05.11.2008, 21:18): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099708979126.jpg
Faure Requiem von.................ja, da machen meine Augen nicht mehr mit..... ?( :hello
Rachmaninov (05.11.2008, 21:20): Original von HenningKolf Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099708979126.jpg
Faure Requiem von.................ja, da machen meine Augen nicht mehr mit..... ?( :hello
Klavierversion von Naoumoff
ab (05.11.2008, 21:57): Die Naoumoff-CD habe ich auch auf Empfehlung einmal unangehört mitgenommen, das war ein Fehler, denn ich höre sie aber eigentlich nicht gerne. Hätte wohl lieber zu Kun Woo Paik greifen sollen, oder wie jetzt zu Muza Rubackyte. (Hat eigentlich einmal Alexei Lubimov etwas von Fauré aufgenommen?)
nikolaus (05.11.2008, 22:11): Angefangen habe ich heute abend mit Brahms:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0078635651829.jpg Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 Beethoven: Klaviersonate Nr. 23 "Appassionata" Künstler: S. Richter, Chicago SO, Leinsdorf
Auch eine der leider vielenl CDs, die ich zu wenig höre...
Weiter geht es mit Beethoven:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947581550.jpg Klaviersonaten Nr. 14, 21, 26, 31 Nelson Freire, Klavier
Emil Gilels, Klavier Tschechische Philharmonie Karl Böhm
Salzburger Festspiele 08. August 1971
HenningKolf (05.11.2008, 22:12): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099708979126.jpg
Faure Requiem von.................ja, da machen meine Augen nicht mehr mit..... ?( :hello
Klavierversion von Naoumoff
Interessant...überlege gerade ob mein Vorstellungsvermögen ausreicht zu erahnen, wie das klingen könnte...
Umzug geschafft oder Du geschafft und Umzug noch nicht fertig??
Rachmaninov (05.11.2008, 22:36): Original von HenningKolf Umzug geschafft oder Du geschafft und Umzug noch nicht fertig??
still ongoing :beer
Cetay (inaktiv) (05.11.2008, 22:46): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/9120031340232.jpg Beethoven; Sinfonien No 1-9; Haydn Orchester Bozen & Trient, Gustav Kuhn
Ich höre mich weiter mit großem Vergnügen durch diese GA (bei der leider der Applaus nicht weggeschnitten wurde oder wenigstens einen eigenen Track bekommen hat. Das wäre leicht möglich gewesen, weil nach den Schlussakkorden immer eine ziemlich lange Pause herrscht bevor der Jubel losbricht - m.E. ein Zeichen für ein besonders gelungenes Konzert)
Bisher gehört: 1, 5, 4, 6, 2 und 7 Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit: Die von mir in den wenigsten Einspielungen geschätzte Ditte. Ich suche immer noch einen Dirigenten, der den unvergleichlichen Tiefgang eines Giulini ohne dessen ultrabreite Tempi hinbekommt.
Dr. Schön (05.11.2008, 22:46): Mal sehen, was sie mir heute erzählen:
HenningKolf (05.11.2008, 23:20): Original von Rachmaninov Original von HenningKolf Umzug geschafft oder Du geschafft und Umzug noch nicht fertig??
still ongoing :beer
langsam machen, Stress auf das Erträgliche zurückschrauben, Musik hören....in diesem Sinne :beer
Poztupimi (05.11.2008, 23:28): Nach ein paar eher ruhigen nicht-klassischen CDs – wie dieser:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31TJ5DA117L._SL500_AA240_.jpg Daniel Lanois – Acadie
jetzt wieder massiver Blechbläsereinsatz:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61BT2XM3FNL._SL500_AA240_.gif Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893) Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 "Pathétique" Leningrader Philharmonie / Jewgeni Mrawinsky
@ab
Bei der 5ten fehlt mir jeder Vergleich, von der 4ten habe ich Fricsay/RIAS und Karajan/BPO, von der 6ten Sinopoli/Philharmonia. Ich frage mich: brauche ich von 4 –6 was anderes als Mravinsky? Ich denke, da sie bisher nicht zu meinen bevorzugten Symphonien gehören, nicht zwingend. Insofern würde ich Deine Wertung zur 5ten für mich auf 4 & 6 erweitern.
Grüße, Wolfgang
Dr. Schön (05.11.2008, 23:37): Ich halte diese Mrawsinskij Deutungen auch für vergleichs- und konkurrenzlos. Ich dachte übrigens immer andersherum: Ob Mrawinskij gehörten sie zu meinen bevorzugten Sinfonien. Dann erst lernte ich andere Einspielungen kennen, die da einfach nicht anstinken können. Selbst Swetlanow nicht.
Cetay (inaktiv) (06.11.2008, 08:00): Original von Dr. Schön Ich halte diese Mrawsinskij Deutungen auch für vergleichs- und konkurrenzlos. Ich dachte übrigens immer andersherum: Ob Mrawinskij gehörten sie zu meinen bevorzugten Sinfonien. Dann erst lernte ich andere Einspielungen kennen, die da einfach nicht anstinken können. Selbst Swetlanow nicht.
Auch nicht Markevitch? Ich konnte diese Sinfonien noch nie leiden, aber unter Markevitch kann ich sie ertragen und die 6. höre ich mit ihm sogar ganz gerne.
ab (06.11.2008, 09:47): Original von Poztupimi @ab
Bei der 5ten fehlt mir jeder Vergleich, von der 4ten habe ich Fricsay/RIAS und Karajan/BPO, von der 6ten Sinopoli/Philharmonia. Ich frage mich: brauche ich von 4 –6 was anderes als Mravinsky? Ich denke, da sie bisher nicht zu meinen bevorzugten Symphonien gehören, nicht zwingend. Insofern würde ich Deine Wertung zur 5ten für mich auf 4 & 6 erweitern.
Grüße, Wolfgang
4ten habe ich Fricsay/RIAS ?(
Ich dachte, Fricsay hat nur die 5. aufgenommen, diese jedenfalls kenne ich nur. - Übrigens eine - wie ich finde - sehr geglückte Aufnahme.
Zu Deiner Vermutung: Selbst wenn sie zu Deinen Lieblingssinfonien zählen würde - bräuchte mankaum etwas anderes, ja fände nicht einmal etwas annähernd adäquates :P
By the way: Jüngst schaltete ich im Radio zu einer mir unbekannten romantischen Sinfonie zu, die mir kompositorisch grottenschlecht vorkam. Wer schreibt nur solche belangsloses Zeug, fragte ich mich; und dann wars eine der frühen Sinfonien Tschaikovsikys... :A (Mit Violinkonzert, 5. Sinfonie und 2. Streichquartett (und gelegentlich ein paar Liedern) bin ich mehr als genug bedient, scheint mir...)
ab (06.11.2008, 09:51): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0730099499729.jpg
Postnikova, I. Schnittke, London Sinfonietta, Roshdestvensky Stück kann begeistern. Gute Interpretation, guter Klang. Schnäppchen.
Gruß, Leif.
Dr. Schön (06.11.2008, 11:47): Original von ab 4ten habe ich Fricsay/RIAS ?(
Ich dachte, Fricsay hat nur die 5. aufgenommen, diese jedenfalls kenne ich nur. - Übrigens eine - wie ich finde - sehr geglückte Aufnahme.
Fricsay hat die 4 bis 6 bei der DGG aufgenommen, dabei die 6te sogar zweimal. Ich kenne nur diese zweite Sechste aus der " A Life in Music" Box. Die ist mir irgendwo etwas zu ausladend geraten.
Dr. Schön (06.11.2008, 11:53): Original von Dox Orkh Original von Dr. Schön Ich halte diese Mrawsinskij Deutungen auch für vergleichs- und konkurrenzlos. Ich dachte übrigens immer andersherum: Ob Mrawinskij gehörten sie zu meinen bevorzugten Sinfonien. Dann erst lernte ich andere Einspielungen kennen, die da einfach nicht anstinken können. Selbst Swetlanow nicht.
Auch nicht Markevitch? Ich konnte diese Sinfonien noch nie leiden, aber unter Markevitch kann ich sie ertragen und die 6. höre ich mit ihm sogar ganz gerne.
Die aus diesem DGG (un ... artiste) Box Set? (Es gibt ja meine ich auch eine GA auf Phillips). Jedenfallls diese aus der DGG Box habe ich nach mehereren Sitzungen und bei bestem Willen nicht zu Ende hören können. Ich fand sie unglaublich Öde. Ist nicht nur Markevitchs Schuld. Bei anderen komme ich nicht über den ersten Satz ohne mich innerlich tot zu fühlen.
Wie gesagt bei Mrawinskij haut das für mich hin. Nach Alternativen suche ich gar nicht mehr....
HenningKolf (06.11.2008, 12:53): Original von ab Original von Poztupimi @ab
Bei der 5ten fehlt mir jeder Vergleich, von der 4ten habe ich Fricsay/RIAS und Karajan/BPO, von der 6ten Sinopoli/Philharmonia. Ich frage mich: brauche ich von 4 –6 was anderes als Mravinsky? Ich denke, da sie bisher nicht zu meinen bevorzugten Symphonien gehören, nicht zwingend. Insofern würde ich Deine Wertung zur 5ten für mich auf 4 & 6 erweitern.
Grüße, Wolfgang
4ten habe ich Fricsay/RIAS ?(
Ich dachte, Fricsay hat nur die 5. aufgenommen, diese jedenfalls kenne ich nur. - Übrigens eine - wie ich finde - sehr geglückte Aufnahme.
Zu Deiner Vermutung: Selbst wenn sie zu Deinen Lieblingssinfonien zählen würde - bräuchte mankaum etwas anderes, ja fände nicht einmal etwas annähernd adäquates :P
By the way: Jüngst schaltete ich im Radio zu einer mir unbekannten romantischen Sinfonie zu, die mir kompositorisch grottenschlecht vorkam. Wer schreibt nur solche belangsloses Zeug, fragte ich mich; und dann wars eine der frühen Sinfonien Tschaikovsikys... :A (Mit Violinkonzert, 5. Sinfonie und 2. Streichquartett (und gelegentlich ein paar Liedern) bin ich mehr als genug bedient, scheint mir...)
Also gegen die Klavierkonzerte habe ich prinzipiell auch nichts - das 1. KK "kann ja nichts dafür" dass es ob seiner Popularität "abgenudelt" ist. Besonders allergisch bin ich gegen Tschaikowskis Sinfonien, wenn sie von Bernstein oder Karajan dirigiert werden :ignore. Aber unter Mrawinski gefallen mir die letzen drei ganz gut.
Peleas & Melisande spätromantisch, das Violinkonzert ist auch etwas "entschärft", Boulez Chicago SO, Doppel-CD € 10,99 apex, gute Kritiken, Aufnahme 4 dB linkslastig, braucht Equalizer, 6dB mehr Tiefen und 3 dB mehr Höhen oder Loudness einschalten. Dann kann sie genossen werden. Vielleicht etwas indirekt mikrofoniert.
Gruß, Leif.
Oh! Schön zu sehen, die Boulez-Aufnahmen von Peleas & Melisande gilt ja vielen als die beste derzeit greifbare. Wie hörst Du das?
:hello
ab (06.11.2008, 14:23): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5029365895026.jpg
die BIS-Martinu-Sinfonien von Järvi gefallen mir deutlich besser als die Konzertmitschnitte, die ich von Roschdéstwenskij habe - und diese fand ich schon sehr schön...
Wann bringt Brillinat Classics endlich die Schnittke-Serie von BIS billig heraus :cool
Ich dachte, Fricsay hat nur die 5. aufgenommen, diese jedenfalls kenne ich nur. - Übrigens eine - wie ich finde - sehr geglückte Aufnahme.
Zu Deiner Vermutung: Selbst wenn sie zu Deinen Lieblingssinfonien zählen würde - bräuchte mankaum etwas anderes, ja fände nicht einmal etwas annähernd adäquates :P
By the way: Jüngst schaltete ich im Radio zu einer mir unbekannten romantischen Sinfonie zu, die mir kompositorisch grottenschlecht vorkam. Wer schreibt nur solche belangsloses Zeug, fragte ich mich; und dann wars eine der frühen Sinfonien Tschaikovsikys... :A (Mit Violinkonzert, 5. Sinfonie und 2. Streichquartett (und gelegentlich ein paar Liedern) bin ich mehr als genug bedient, scheint mir...)
Lieber ab,
zu Deiner Frage:
starte jetzt in den Feierabend mit dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/310ZC32HJAL._SL500_AA240_.jpg Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893) Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36 RIAS-Symphonie-Orchester Berlin / Ferenc Fricsay
Der Anfang klingt im Vergleich zu Mravinsky recht brav – worüber meine Nachbarin sicher nicht unglücklich ist.
Alfred Brendel, Klavier Wiener Philharmoniker Simon Rattle
1997
Poztupimi (06.11.2008, 17:44): Jetzt bei mir im CD-Spieler:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41J559A2AWL._SL500_AA240_.jpg Johannes Brahms (1833-1897) Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift für Soli, Chor und Orchester op. 45 Elisabeht Grümmer, Dietrich Fischer-Dieskau / Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin / Berliner Philharmoniker / Rudolf Kempe
Grüße, Wolfgang
frau baur (06.11.2008, 17:53): Angeregt durch einen neuen Thread:
Poztupimi (06.11.2008, 18:50): So, genug Schwermut, daher jetzt von dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414CmvNT67L._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur KV 219 David Oistrach / Staatskapelle Dresden / Franz Konwitschny (Aufnahme von 1954/55)
Llibre Vermell De Montserrat - Cantigas de Santa Maria
Ensemble Alla Francesca 1994
Mittelalterliche Musik in einem archaischen, "authentisch" rekonstruierten Klangbild.
Poztupimi (06.11.2008, 19:24): Ich springe mal wieder kreuz und quer durch die Gattungen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/416neaaKhhL._SL500_AA240_.jpg Robert Schumann (1810-1856) Liederkreis – Liederzyklus nach Texten von Joseph von Eichendorff op. 39 Dietrich Fischer-Dieskau / Gerald Moore
Mit Fischer-Dieskaus Winterreisen im Ohr (ich habe mittlerweile 6 verschiedene Aufnahmen gehört) wird es schwierig, sich noch für etwas anderes richtig zu begeistern. Aber Prégardien/Staier gefallen mir sehr gut. Prégardien besitzt nicht FiDi's ausgeprägten, unbedingten Ausdruckswillen, natürlich ist seine Stimme auch anders angelegt, er hat auch nicht jenes ganz besondere "timing"... trotzdem: eine tolle Aufnahme! Staier finde ich als Begleiter richtig gut. Gar kein Vergleich zu der schlechten Begleitung durch Hermann Reutter in der 1952-er Aufnahme mit Fischer-Dieskau (der Sänger selber war in der Rückschau über seinen Lied-Begleiter auch unglücklich). Brendel in der 1979-er Aufnahme meistert seinen Part auch sehr gut, wie ich meine.
Gruß, Cosima
Cetay (inaktiv) (06.11.2008, 20:38): Original von Dr. Schön Original von Dox Orkh Original von Dr. Schön Ich halte diese Mrawsinskij Deutungen auch für vergleichs- und konkurrenzlos. Ich dachte übrigens immer andersherum: Ob Mrawinskij gehörten sie zu meinen bevorzugten Sinfonien. Dann erst lernte ich andere Einspielungen kennen, die da einfach nicht anstinken können. Selbst Swetlanow nicht.
Auch nicht Markevitch? Ich konnte diese Sinfonien noch nie leiden, aber unter Markevitch kann ich sie ertragen und die 6. höre ich mit ihm sogar ganz gerne.
Die aus diesem DGG (un ... artiste) Box Set? (Es gibt ja meine ich auch eine GA auf Phillips). Jedenfallls diese aus der DGG Box habe ich nach mehereren Sitzungen und bei bestem Willen nicht zu Ende hören können. Ich fand sie unglaublich Öde. Ist nicht nur Markevitchs Schuld. Bei anderen komme ich nicht über den ersten Satz ohne mich innerlich tot zu fühlen.
Wie gesagt bei Mrawinskij haut das für mich hin. Nach Alternativen suche ich gar nicht mehr....
Ich meinte die zwischen 1962 und 66 entstandenen Aufnahmen mit dem LSO.
Jetzt off topic: http://ecx.images-amazon.com/images/I/511HLxMn9qL._SL500_AA240_.jpg Bill Evans - The Other Side of Something
Poztupimi (06.11.2008, 21:00): Bin mal wieder im 20. Jahrhundert angelangt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jvMuXEh6L._SL500_AA240_.jpg Arnold Schönberg (1874-1951) Suite für 2 Klarinetten, Baßklarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier op. 29 (1924-26) Verklärte Nacht – Streichsextett op. 4 (1899) 3 Stücke für Kammerorchester (1910) Mitglieder des Ensemble InterContemporain / Pierre Boulez
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (06.11.2008, 21:08): Original von Cosima http://ecx.images-amazon.com/images/I/6107AD6WKEL._SL500_AA240_.gif
Mit Fischer-Dieskaus Winterreisen im Ohr (ich habe mittlerweile 6 verschiedene Aufnahmen gehört) wird es schwierig, sich noch für etwas anderes richtig zu begeistern. Aber Prégardien/Staier gefallen mir sehr gut. Prégardien besitzt nicht FiDi's ausgeprägten, unbedingten Ausdruckswillen, natürlich ist seine Stimme auch anders angelegt, er hat auch nicht jenes ganz besondere "timing"... trotzdem: eine tolle Aufnahme! Staier finde ich als Begleiter richtig gut. Gar kein Vergleich zu der schlechten Begleitung durch Hermann Reutter in der 1952-er Aufnahme mit Fischer-Dieskau (der Sänger selber war in der Rückschau über seinen Lied-Begleiter auch unglücklich). Brendel in der 1979-er Aufnahme meistert seinen Part auch sehr gut, wie ich meine.
Gruß, Cosima
Liebe Cosima,
diese Aufnahme steht bei ganz weit oben in der Rangliste. Wobei für mich seine Aufnahme in der Fassung mit Akkordeon & Bläserquintett mindestens aufgeschlossen hat, diese hier:
Fischer-Dieskau/Brendel kenne ich in einer 1985er Aufnahme, gibt es noch eine ältere? Die von 1985 hat mir nicht so gefallen, ich fand das Miteinander der beiden hier eher wie ein Nebeneinander.
Mezzo-Soprano: Christa Ludwig Leonard Bernstein / New York Philharmonic New York Choral Artists Brooklyn Boys Chorus 1987
Herrlich, wie präsent und intensiv die Symphonie unter dem Dirigat von Bernstein erscheint! Der in dieser Einspielung ca. 35minütige 1. Satz gehört sowieso zu meinen liebsten Kompositionen von Mahler.
nikolaus (06.11.2008, 21:25): Ich höre gerade mit Vergnügen
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944775822.jpg Serge Prokofieff: Violinkonzerte Nr. 1 & 2, Sonate f. Violine solo op. 115 Künstler: Shaham, London SO, Previn
Da nehme ich sogar Previn in Kauf... :ignore
Nikolaus.
Rachmaninov (06.11.2008, 21:36): Original von nikolaus Ich höre gerade mit Vergnügen
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944775822.jpg Serge Prokofieff: Violinkonzerte Nr. 1 & 2, Sonate f. Violine solo op. 115 Künstler: Shaham, London SO, Previn
Da nehme ich sogar Previn in Kauf... :ignore
Nikolaus.
Eine der besten Aufnahmen der Prokofiev Konzerte überhaupt! :down
frau baur (06.11.2008, 21:40): Bei mir läuft gerade:
cellodil (06.11.2008, 22:06): Ein bisschen Entspannung - bevor's dann weitergeht in die voraussichtlich ziemlich arbeitsame Nacht... :I
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41V1EEEBA5L._SS500_.jpg John Tavener The Protecting Veil Wake up... and die Yo-Yo Ma Baltimore Symphony Orchestra Members of the Cello Section of the Baltimore Symphony Orchestra
Euch allen liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (06.11.2008, 22:34): Original von cellodil Ein bisschen Entspannung - bevor's dann weitergeht in die voraussichtlich ziemlich arbeitsame Nacht... :I
Du Ärmste! Ich wünsche Dir gute Nerven und Geduld wobei auch immer!
Meine letzte wohl für heute:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61FPEJFX33L._SL500_AA240_.gif Gustav Mahler (1860-1911) Das Lied von der Erde – Symphonie für Tenor- und Alt-(Bariton-)Stimme und großes Orchester Kathleen Ferrier, Julius Patzak / Wiener Philharmoniker / Bruno Walter
Grüße und gute Nacht, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (06.11.2008, 22:56): Original von frau baur Bei mir läuft gerade:
ab (07.11.2008, 11:51): In größter Vorfreude auf das Konzert heute Abend mit dem Trio till fellner, lisa batiashvili & adrian brendel beethoven trio op. 1 nr. 3 & nr. 2 bartók rhapsodie für violine und klavier nr. 1 sz 86 debussy sonate für violoncello und klavier d-mol :haha
Rachmaninov (07.11.2008, 14:22): Original von ab In größter Vorfreude auf das Konzert heute Abend mit dem Trio till fellner, lisa batiashvili & adrian brendel
Adrian Brendel müßte ich nicht hören, aber die beiden Anderen :beer
ab (07.11.2008, 14:37): Wollte noch nachtragen, jüngt zur vorletzten Beethoven-Klaviersonate im Radio zugeschaltet zu haben. Die ganze Zeit fraget ich mich, wer denn derart oberflächlich diese interpretieren würde. Ich war richtiggehend entsetzt. Dann war es die Neuaufnahme durch Andras Schiff. Im nachhinein denke ich, ich hätte es erraten müssen, ob des typisch helltönigen Klangs, den ich an anderer Stelle einmal hier im Forum, glaube ich, als quecksilbrig bezeichent hatte.
Dr. Schön (07.11.2008, 15:16): http://geordierussell.instone.net/Jukebox/Img/B/Burt%20-%20The%20Look%20Of%20Love.jpg
Gustav Mahler - die "Totenfeier" aus der 2. Symphonie mit Bernstein und dem NYP im Jahre 1987. Gerade das Herausfahrende, Auffahrende, dieses "Faustschütteln" insziniert Lenny mit herrlicher Theatralik.
Cosima (07.11.2008, 19:24): Original von Poztupimi Fischer-Dieskau/Brendel kenne ich in einer 1985er Aufnahme, gibt es noch eine ältere? Die von 1985 hat mir nicht so gefallen, ich fand das Miteinander der beiden hier eher wie ein Nebeneinander.
ich meine die obige DVD, eine Fernsehproduktion aus 1979 ohne Publikum. Fischer-Dieskau war stimmlich nicht mehr ganz auf dem Zenit, aber sehr gut bei Stimme, Brendel ist ein sehr guter Begleiter. Interessant vor allem auch wegen der visuellen Eindrücke: Ich sprach ja schon an anderer Stelle über FiDi’s sehr feine, zurückhaltende, aber beeindruckende Mimik und Gestik. Er ist für mich hier der Winterreisende!
Grandios ist zudem der Probenmitschnitt. Beide Künstler widmen sich intensiv der Probenarbeit, probieren verschiedene Ansätze und Nuancen aus - die Kameras scheinen für sie nicht zu existieren.
Diese Aufnahme ist nicht meine liebste, aber ich möchte sie keinesfalls missen!
Hans Hotter singt gerade die Winterreise, Michael Raucheisen begleitet. Sicher ein interessantes Dokument – die Aufnahme ist aus 1943. Hotter hat eine beeindruckende, für mich angenehm zu hörende Stimme, die Klavierbegleitung ist leider nur mittelmäßig.
Ich habe jetzt so viele Schubert-Lied-Interpreten gehört… Und ich komme zu dem Schluss: Weder vor noch nach Fischer-Dieskau war bzw. ist da ein Interpret, der mich auch nur ansatzweise so sehr beeindrucken und berühren kann wie eben FiDi. Er ist einmalig, fantastisch! :down
thwinter12 (07.11.2008, 23:10): Original von thwinter12 Hallo allen,
für die nächsten Tage griff ich wahllos in die Regale… :rofl
… unterschiedlicher kann’s nicht sein… http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0636943917527.jpg Charles Ives (1874-1954) „Emerson Concerto + Symphony No. 1“ National Symphony Orchestra of Ireland, James Sinclair 2002 Naxos 2003
… manchmal auch passend (die Klavierversion steht noch auf meiner Wunschliste)… http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0075597969320.jpg Philip Glass „The Hours“ Music from the Motion Picture Nonesuch 2002
…eine Gesamteinspielung ist geplant und ich finde er macht seine Sache nicht schlecht… :wink http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313055371.jpg Isaac Albéniz (1860-1909) „Piano Music 2“ Guillermo González 2004 Naxos 2007
...jetzt wird's aber Zeit für's Bett... :hello
Servas, Thomas Weiterhin dieses Programm, weil die Woche wieder keine rechte Zeit war um zu Hören :I - aber diese kommt noch dazu:
Louis Vierne "Intégrale de l'oeuvre pour piano" Georges Delvallée 1992+94 Arion 2007
Arbeitsmäßig ist der Herbst bis jetzt einfach grauenvoll... :A
Servas, Thomas
cellodil (07.11.2008, 23:32): Zum späten Feierabend eine Ausgrabung aus den Beständen:
Daniel Barenboim, Klavier New Philharmonia Orchestra Otto Klemperer
1968
Gute Nacht!
Grüße Daniel :hello
ab (07.11.2008, 23:36): Ein vorzügliches Konzert liegt hinter mir. Nun noch etwas Arbeit erledigen. Dazu passt mir gerade Janaceks Violinsonate, gespielt von Oistrach mit der so großen Frida Bauer von 1966.
also hast Du auch mal wieder Glass nötig!? Alle paar Monate finde ich ihn ganz OK. Zu oft gehört, würde sich doch einiges immer wiederholen :J
Was hältst Du generell von Ihm? Als ich vor ca. 10 Jahren meine erste Glass-CD kaufte, war ich ziemlich begeistert - aber dieses Gefühl ist auch ziemlich schnell wieder verflogen! :engel Im Endeffekt finde ich, dass seine Musik nichts besonderes ist: passt sicher gut als Filmmusik und zur Entspannung, aber sonst...
Philip Glass "Complete String Quartets" The Smith Quartet Signum 2007
Hier sind nun wirklich ALLE Streichquartette drauf - aber hast nix versäumt... :J
Servas, Thomas
ab (08.11.2008, 12:40): In Vorfreude auf das Konzert heute abend mit der Sinfonie von Vorisek, der Symphony Clasique von Prokofjew sowie der Uraufführung eines Konzerts für Marimbaphon und Orchester von Johannes Sigl, nun ganz anderes:
Beethoven 4. KlaKo, Afanassiev, Mozarteum Orchester Salzburg, Soudant
Respighis monumentale "Sinfonia Drammatica" mit Edward Downes und dem BBC Philharmonic im Jahre 1992: - fantasiereiche Musik, die lyrische Stimmungsbilder mit gewaltigen, gewittrigen Ausbrüchen kontrastiert.
frau baur (08.11.2008, 20:05): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0095115921326.jpg
Respighis monumentale "Sinfonia Drammatica" mit Edward Downes und dem BBC Philharmonic im Jahre 1992: - fantasiereiche Musik, die lyrische Stimmungsbilder mit gewaltigen, gewittrigen Ausbrüchen kontrastiert.
Bei mir auch "Sinfonia Drammatica" allerdings in dieser Version:
hieraus die CD Nr. 5 "Concertos" (Wiener Akademie, Martin Haselböck). Zu Beginn das schöne, prächtige Konzert für drei Trompeten, 2 Oboen etc. D-Dur, dann die dreisätzige, kurze "Grillensymphonie" (Il grillo), ein originelles, experimentierfreudiges Stück, besonders im Schlußsatz - erinnert irgendwie an Spielmannsmusik. Eine komische Wirkung steckt in den Passagen mit den ganz extrem tiefen Bässen. Kennt das jemand? Mir war das Stück bisher neu. Ich höre mir jetzt die ganze Box (eine äußerst günstige Neuerwerbung) sukzessive und wiederholt an.
Grüße, Sarastro
frau baur (08.11.2008, 21:42): Bei mir jetzt diese:
Diese Motetten sind ein Höhepunkt der romantischen Kirchenmusik. Gute Interpretation, guter Klang: Chor, Solist, sparsam eingesetztes Posaunenquartett und mächtige Orgel verkünden Heilsgewissheit. Obwohl fast nur a capella gesungen wird, fehlt nichts, so abwechslungsreich ist der Satz.
Gruß, Leif.
ab (08.11.2008, 22:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61KVFGABQ0L._SS400_.gif
Tschaikowsky 6.Sinfonie h-moll, nicht unbedingt Kleiber-Metier!
Gruß Amadé
satie (08.11.2008, 23:41): Original von Sarastro http://ecx.images-amazon.com/images/I/51eBegwyreL._SS500_.jpg
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Brilliant Classics, Meisterwerke Telemann, 10 CDs
hieraus die CD Nr. 5 "Concertos" (Wiener Akademie, Martin Haselböck). Zu Beginn das schöne, prächtige Konzert für drei Trompeten, 2 Oboen etc. D-Dur, dann die dreisätzige, kurze "Grillensymphonie" (Il grillo), ein originelles, experimentierfreudiges Stück, besonders im Schlußsatz - erinnert irgendwie an Spielmannsmusik. Eine komische Wirkung steckt in den Passagen mit den ganz extrem tiefen Bässen. Kennt das jemand? Mir war das Stück bisher neu. Ich höre mir jetzt die ganze Box (eine äußerst günstige Neuerwerbung) sukzessive und wiederholt an.
Grüße, Sarastro
Lieber Sarastro, diese Box besitze ich auch und bin sehr zufrieden damit. Sie zeigt sehr schön, dass Telemann eben doch ein origineller Komponist war, zumal er ja heutzutage doch oft eher abwertend beurteilt wird, weil man ihn ja zu Lebzeiten über den großen Bach gestellt hat. Sicher: Bach zeigt eine ganz andere Substanz und Kompositionsweise, aber Telemann war durchaus ein interessanter Komponist, der wie Du schon sagtest, einige sehr experimentierfreudige Sachen geschrieben hat. Für mich war diese günstige Box jedenfalls eine gute Gelegenheit, ihn neu zu entdecken.
Herzlich, S A T I E
ab (09.11.2008, 00:46): Noch ein wenig zu tun, und so gebe ich Moravec noch einmal eine Chance.
Ivan Moravec Plays French Music SU 3584-2
http://www.ivanmoravec.net/images/al-su3584.jpg
frau baur (09.11.2008, 10:32): Hallo zusammen, bei mir beginnt der Tag heute mit:
Gute Aufnahme, aber an Argerich/Rostropovich kommen sie nicht ran!
Hat Argerich/Rostropovich Alkan eingespielt?
Jeremias (09.11.2008, 13:41): Nein, aber den Chopin und der ist unübertroffen!
Poztupimi (09.11.2008, 14:59): Hallo zusammen,
ich habe zum Tee jetzt Haydn eingelegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61SDNBD0FDL._SL500_AA240_.gif Joseph Haydn (1732-1809) Symphonie Nr. 8 G-Dur Hob. I: 8 "Le soir" The academy of Ancient Music / Christopher Hogwood
Einen schönen Sonntag noch, Wolfgang
Poztupimi (09.11.2008, 15:28): Nach einem recht kurzen Haydn jetzt Brahms, auch nicht sehr lang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41GF501DSWL._SL500_AA240_.jpg Johannes Brahms (1833-1897) Rhapsodie für Alt, Männerchor und Orchester nach einem Text von Goethe op. 53 "Alt-Rhapsodie" Kathleen Ferrier / London Philharmonic Orchestra and Male Choir / Clemens Krauss
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (09.11.2008, 16:09): Gerade verklungen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Q2VypGvsL._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff Renée Fleming / Münchner Philharmoniker / Christian Thielemann
Cetay (inaktiv) (09.11.2008, 19:00): John Cage; Ryoanji; R. Black (Kontrabass), E. Blum (Flöte), I. Hausmann (Posaune), G. Reschke (Oboe), J.P. Thomas (Stimme), Jan Williams (Schlagwerk) Diese grandiose Version wurde gestrichen, daher ist kein Cover verfügbar. Ersatzweise ein (legal kopiertes) Bild des Zen-Gartens, der die Komposition inspiriert hat.
Poztupimi (09.11.2008, 20:09): Nach einer Pause weiter mit Musik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/314100RN52L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Klavier Nr. 6 F-Dur op. 10 Nr. 2 András Schiff
Grüße, Wolfgang
frau baur (09.11.2008, 20:36): Eine meiner liebsten Mozart CD aufgelegt:
Poztupimi (09.11.2008, 20:42): Zurück in der Zeit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mFBQCQGWL._SL500_AA240_.jpg Giovanni Pierluigi da Palestrina (1514-1594) Missa L'Homme Armé 5vv Pro Cantione Antiqua / Mark Brown
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (09.11.2008, 21:25): Jetzt bei mir diese Aufnahme:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WDRHF57KL._SL500_AA240_.jpg Carlo Gesualdo di Venosa (c. 1566-1613) Madrigale Claritas / James Grossmith
Gute Nacht, Wolfgang
Poztupimi (09.11.2008, 22:34): Aus gegebenem Anlaß eine schwarze Scheibe:
http://blog.empas.com/fischer/24883067_306x300.jpg Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Serenade für Streichquartet und Baß G-Dur KV 525 "Eine kleine Nachtmusik" Berliner Philharmoniker / Ferenc Fricsay
Grüße, Wolfgang
Cosima (09.11.2008, 22:54): Original von Poztupimi Aus gegebenem Anlaß eine schwarze Scheibe:
Könntest Du aus einem anderen gegebenen Anlass nicht mal bitte in Deine Gluck-Opernaufnahmen reinhören und im entsprechenden Thread etwas zum Orpheus schreiben? :W Das ist doch herrlichste Musik! :down :down :down
Liebe Otilie, das kann ich sehr gut nachempfinden (auch wenn ich Deine spezielle Aufnahme davon nicht kenne), es handelt sich bei diesem Streichtrio um ein ganz wunderbares, fein gearbeitetes Stück - viel mehr als ein bloßes "Divertimento"! Nicht im entferntesten so populär wie die "Kleine Nachtmusik", aber ganz bestimmt nicht weniger wertvoll ...
Herzliche Grüße, Sarastro
ab (09.11.2008, 23:56): Original von Sarastro Nicht im entferntesten so populär wie die "Kleine Nachtmusik", aber ganz bestimmt nicht weniger wertvoll ...
sicherlich wertvoller, meine ich.
Lieber als die Aufnahme der Archibudellis mag ich noch die Aufnahme mit Kremer/Kashkashian/Ma. :engel
ab (10.11.2008, 00:00): Zurück von einem sehr schönen Händel-Messias-Konzert, wurde ich dort dank eines Freudnes endlich des Gould-Scriabins als Leihgabe habhaft.
Dies sei 12-Ton-Musik, allerdings tonale. In der Tat modern und genießbar. Ich werde Frank Martin aufstocken.
Gruß, Leif.
Leif Erikson (10.11.2008, 16:28): Hallo Dox,
wenn Du Dich gerade in die Bachschen Motetten eingehört haben solltest, könnten wir ein paar Worte über die Interpretation(en) wechseln. Ich habe noch zwei weitere Interpretationen, nämlich von Frieder Bernius mit seinem Stuttgarter Kammerchor (20-30 Kehlen starker Profi-Chor) und vom Hilliard-Ensemble. Hörbeispiele für Bernius sind hier
Diese Aufnahme habe ich seit 7 Jahren und finde sie die beste von einem Chor. Sie ist schwungvoll und präzise, wunderbar.
Und für das Hilliard-Ensemble: hier
Die Hilliards singen puristisch ohne Basso Continuo und mit verstärktem Alt und Sopran. Das klingt ziemlich hell. Vielleicht wollte das Ensemble sich von der Interpretation von Cantus Köln bewußt absetzen. Ich hätte mir etwas mehr Instrumente gewünscht aber sicher nicht so viele wie bei Cantus Köln. Das klingt schon etwas dumpf und geht imo auf Kosten der Durchhörbarkeit. Beim Cantus ist auch im Vergleich die Textverständlichkeit geringer als bei den Engländern! Auch die Phrasierung finde ich bei Hilliard (noch) besser.
Aber alle o.g. Interpretationen sind außerordentlich gut.
Eine richtig exotische Interpretation - für mich außer Konkurrenz - ist die von Trinity Baroque. Hörbeispiele hier
Usher Hall Edinburgh, Aufzeichnung vom 30.8.08 Michael Tippett "A Child of Our Time" – Oratorium für Soli, Chor und Orchester Nicole Cabell, Sopran Jane Irwin, Mezzosopran John Mark Ainsley, Tenor John Tomlinson, Bass Edinburgh Festival Chorus BBC Scottish Symphony Orchestra Leitung: Gennadij Roschdestwenskij
Grüße, Wolfgang
Dr. Schön (10.11.2008, 20:04): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0095115129623.jpg
Poztupimi (10.11.2008, 21:49): Aus der 50-Jahre-dhm-Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/412WXTGKJKL._SL500_AA240_.jpg Viruose Violoncello-Musik aus dem 17. Jahrhundert. Kompositionen von Frecobaldi, Gabrielli, Jacchini und Antonii Anner Bylsma, Violoncello & Lidewy Scheifes, Violoncello / Bob van Asperen, Orgen und Cembalo
Ein Mitschnitt aus London, 1973. Bachs Capriccio war eines von Serkins Lieblingswerken. Seine Interpretation hier ist beglückend gelungen: harmonisch, innig, voller Klangfarben und auch - typisch Serkin - etwas herb.
thwinter12 (10.11.2008, 22:08): Hallo allen,
der komponierende Versicherungsangestellte bzw. versicherungsangestellte Komponist :J, Charles Ives, hat es mir weiterhin angetan (obwohl ich glaube, er war sogar der Chef seiner eigenen Versicherung!?):
Auch sehr beglückende Mitschnitte! :times10 (Und Gilels höre ich einfach lieber als Serkin...)
frau baur (10.11.2008, 22:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31A8qUux2DL._SL500_AA180_.jpg
Gute Nacht! :hello Otilie Baur
satie (10.11.2008, 22:46): Original von thwinter12 Hallo allen,
der komponierende Versicherungsangestellte bzw. versicherungsangestellte Komponist :J, Charles Ives, hat es mir weiterhin angetan (obwohl ich glaube, er war sogar der Chef seiner eigenen Versicherung!?):
Ja, aber bei Ives waren es noch edle Motive, die ihn dieser Tätigkeit nachgehen ließen. Zum einen wollte er unbedingt einen "ordentlichen" Job, damit er seine Familie versorgen konnte, und Versicherungen verkaufte er tatsächlich, um den Leuten zu helfen...das waren noch Zeiten...
cellodil (11.11.2008, 17:10): :hello ... gerade eine kurze Atempause von der Tauchstation mit Opernhits in Streicherarrangement...
Franz Danzi Hommage à Mozart - Kammermusik von Franz Danzi Arioso Quartett u.a.
Euch allen liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (11.11.2008, 18:23): Hallo alle zusammen,
zum Feierabend alles, was keine Symphonie ist aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RZ63526SL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Die Geschöpfe des Prometheus – Ouvertüre und Ballet-Musik op. 43 / Coriolan – Ouvertüre d-moll op. 62 / Egmont – Ouvertüre aus der Musik zu J. W. von Goethes Trauerspiel f-moll op. 84 / Die Ruinen von Athen – Ouvertüre op. 113 / Die Weihe des Hauses op. 114 Anima Eterna / Jos van Immerseel
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (11.11.2008, 18:28): Original von Jürgen Bislang hörte ich: Rachmaninov spielt von der Papierrolle
Poztupimi (11.11.2008, 19:10): Original von Poztupimi Hallo alle zusammen,
zum Feierabend alles, was keine Symphonie ist aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RZ63526SL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Die Geschöpfe des Prometheus – Ouvertüre und Ballet-Musik op. 43 / Coriolan – Ouvertüre d-moll op. 62 / Egmont – Ouvertüre aus der Musik zu J. W. von Goethes Trauerspiel f-moll op. 84 / Die Ruinen von Athen – Ouvertüre op. 113 / Die Weihe des Hauses op. 114 Anima Eterna / Jos van Immerseel
Grüße, Wolfgang
Ich glaube, hier kann ich mich nur für op. 84 so richtig und für op. 62 in Ansätzen erwärmen.
Jetzt zwei Konzerte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/413DXR9070L._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn (1732-1809) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIa: 1 / Nr. 4 G-Dur Hob. VIIa: 4 Pinchas Zukerman / National Arts Centre Orchestra
Grüße, Wolfgang
frau baur (11.11.2008, 20:26): Hallo zusammen, ich höre derzeit:
ab (12.11.2008, 10:31): Nochmals Moravces fünf Debussy-Préludes von 1965 aus N.Y.
http://www.ivanmoravec.net/images/al-su3584.jpg
Cetay (inaktiv) (12.11.2008, 10:41): Original von Leif Erikson Hallo Dox,
wenn Du Dich gerade in die Bachschen Motetten eingehört haben solltest, könnten wir ein paar Worte über die Interpretation(en) wechseln.
Hallo Leif,
ich fürchte, dieser Wortwechsel wird etwas einseitig ausfallen müssen, weil dies meine allererste Begegnung mit den Bachschen Motetten überhaupt war und ich von daher keine Vergleiche zur Verfügung habe. Ich finde die Darstellung des Cantus Cölln recht ansprechend - ob es subjektiv gesehen eine gute Interpretation ist, wird die Zeit zeigen, bzw. wie oft die Silberscheibe in dieser Zeit in den Player wandelt.
ab (12.11.2008, 11:27): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3700232222337.jpg Maurice Ravel (1875-1937) Klavierwerke Künstler: Philippe Bianconi
Nikolaus.
wirklich so gut, dieser Herr Bianconi? Danke!
ab (12.11.2008, 11:28): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944297010.jpg
eine solche Grumiaux-Box häre mir lieber :D
cellodil (12.11.2008, 12:02): Ganz langsam rückt die Wasseroberfläche wieder näher und die Laune steigt.
Jürgen (12.11.2008, 13:04): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61jZjfAA-AL._SL500_AA240_.jpg
Steve Reich: Different Trains / Electric Counterpoint mit Kronos Quartet / Pat Metheny 1988 / 1987
Habe ich gestern in der Bücherei ausgeliehen. Dort stand es unter der Rubrik Jazz. Aber ist das nicht genauso gut Klassik ? Ich glaube, hier verwischen die Grenzen.
Grüße Jürgen
Jürgen (12.11.2008, 13:19): Original von Rachmaninov Original von Jürgen Bislang hörte ich: Rachmaninov spielt von der Papierrolle
daniel5993 (12.11.2008, 14:33): Original von ab Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944297010.jpg
eine solche Grumiaux-Box häre mir lieber :D
Der wehrte Herr ist ja auch ein wenig dabei, aber Recht haste trotzdem :beer Ich würde mir noch so einige große Musiker in dieser Reihe wünschen! Ich bin was dies betrifft auch recht optimistisch. Was in den letzten Monaten rausgekommen ist z.B Brendel/Schubert oder auch Schiff/Bach, lassen HOFFEN! :down
PS: hab gestern erst gelesen, dass diese Reihe die erfolgreichste auf dem Deutschen Markt ist. Seit sie vor ca. 10 Jahren ins Leben gerufen wurde, wurden über 10 Millionen davon gekauft, was wohl auch auf den Supergünstigen Preis zurückzuführen ist.
cellodil (12.11.2008, 20:03): Gute Chancen, heute mal vor Mitternacht vom Schreibtisch wegzukommen... :D
ab (12.11.2008, 20:45): Original von cellodil Gute Chancen, heute mal vor Mitternacht vom Schreibtisch wegzukommen... :D
Glückspilz!
Bei mir gerade im RAdio: Richard Strauss: "Tod und Verklärung" - für großes Orchester op. 24 Wiener Philharmoniker, Andre Previn Telarc 80167
Danach dann: In Ermangelung von etwas aus seinem sinfonischen Schaffen (ich hoffe auf Brilliant :D), das Yggdrasil-Quartett mit den Werken von Jon Leifs:
nikolaus (12.11.2008, 21:07): Original von ab Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3700232222337.jpg Maurice Ravel (1875-1937) Klavierwerke Künstler: Philippe Bianconi
Nikolaus.
wirklich so gut, dieser Herr Bianconi? Danke!
Ich finde ja: siehe im Neu gekauft-Thread.
Gruß, Nikolaus.
nikolaus (12.11.2008, 21:18): Ach ja, bei mir läuft
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881719228.jpg Maurice Ravel (1875-1937): Klavierwerke Alexandre Tharaud, Klavier
:hello Nikolaus.
HenningKolf (12.11.2008, 21:37): Original von nikolaus Ach ja, bei mir läuft
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881719228.jpg Maurice Ravel (1875-1937): Klavierwerke Alexandre Tharaud, Klavier
:hello Nikolaus.
Wie ist er denn mit Ravel so? Bei dem was ich kenne empfand ich sein Spiel - ähnlich wie das des hochgelobten Bavouzet - eher emotionslos.
Gruß Henning
cellodil (12.11.2008, 21:40): Original von ab Original von cellodil Gute Chancen, heute mal vor Mitternacht vom Schreibtisch wegzukommen... :D
Glückspilz!
... wenn's wahr wird, dann schon... :D
Nach der Arpeggione bei mir jetzt - doch zur Grundbefindlichkeit passend: Der mit den Windmühlenflügeln kämpft...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31F852VK95L._SS400_.jpg Richard Strauss Don Quixote Jan Vogler Staatskapelle Dresden, Fabio Luisi
Liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (12.11.2008, 21:41): Hallo zusammen,
nach ausufernden Gitarren-Soli aus dem Jahr 1975 – Caravan "Live At The Fairfield Halls” (London 1974)
jetzt eine geringfügig ältere Aufnahme aus London aus dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41UxPL3d4iL._SL500_AA240_.jpg Max Bruch (1838-1920) Fantasie für Violine, Harfe und Orchester Es-Dur op. 46 "Schottische Fantasie" Arthur Grumiaux / New Philharmonia Ochestra / Heinz Walberg (Aufnahme: 1973)
Grüße, Wolfgang
nikolaus (12.11.2008, 21:54): Original von HenningKolf Original von nikolaus Ach ja, bei mir läuft
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881719228.jpg Maurice Ravel (1875-1937): Klavierwerke Alexandre Tharaud, Klavier
:hello Nikolaus.
Wie ist er denn mit Ravel so? Bei dem was ich kenne empfand ich sein Spiel - ähnlich wie das des hochgelobten Bavouzet - eher emotionslos.
Gruß Henning
Nee, emotionslos finde ich sein Spiel nicht. Es ist in meinen Ohren sehr klangschön, vielleicht manchmal zu schön oder zu feinsinnig. Seine Emotionen liegen einfach nicht so offen... Er hat natürlich nicht dieses (arg klischeehafte) Feuer einer Martha Argerich. Und Bianconi, dessen Aufnahme ich mir kürzlich zugelegt habe, wagt nach meinem bisherigen Eindruck mehr Kontrase, mehr Spannungen.
Ungefähr verständlich, was ich meine ?(
Gruß zurück, Nikolaus.
Poztupimi (12.11.2008, 22:07): Jetzt ein weiterer Geiger:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414CmvNT67L._SL500_AA240_.jpg Ernst Hermann Meyer (1905-1988) Konzert für Violine und Orchester (1963/64) David Oistrach / Staatskapelle Berlin / Otmar Suitner (Aufnahme: 1965, Christuskirche Berlin)
Grüße, Wolfgang
frau baur (12.11.2008, 22:12): http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/01/ciu/3e/35/2578e893e7a0650fef6b5110.L.jpg
Berlioz: Requiem LSO- Colin Davis
Gute Nacht! :hello Otilie Baur
Dr. Schön (12.11.2008, 23:11): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886973383520.jpg
HenningKolf (12.11.2008, 23:14): Original von nikolaus Original von HenningKolf Original von nikolaus Ach ja, bei mir läuft
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881719228.jpg Maurice Ravel (1875-1937): Klavierwerke Alexandre Tharaud, Klavier
:hello Nikolaus.
Wie ist er denn mit Ravel so? Bei dem was ich kenne empfand ich sein Spiel - ähnlich wie das des hochgelobten Bavouzet - eher emotionslos.
Gruß Henning
Nee, emotionslos finde ich sein Spiel nicht. Es ist in meinen Ohren sehr klangschön, vielleicht manchmal zu schön oder zu feinsinnig. Seine Emotionen liegen einfach nicht so offen... Er hat natürlich nicht dieses (arg klischeehafte) Feuer einer Martha Argerich. Und Bianconi, dessen Aufnahme ich mir kürzlich zugelegt habe, wagt nach meinem bisherigen Eindruck mehr Kontrase, mehr Spannungen.
Ungefähr verständlich, was ich meine ?(
Gruß zurück, Nikolaus.
Klar verständlich. :thanks
ab (12.11.2008, 23:36): Mich gelüstet es garde einmal wieder nach Beethoven Violinkonzert, und zwar nach Schneiderhans sattem Ton, mit Jochum, weil ich das lieber höre als mit Kempe oder gar den fahrigen Furtwängler.
A propos Violinkonzert: Ich hatte zu berichten vergessen, Janine Jansens Tchaikovsky-CD im Radio vorgestellt bekommen zu haben: Das hat mir sehr gefallen! Endlich einmal etwas abseits des Üblichen interpretiert!
Cetay (inaktiv) (13.11.2008, 07:28): Original von ab A propos Violinkonzert: Ich hatte zu berichten vergessen, Janine Jansens Tchaikovsky-CD im Radio vorgestellt bekommen zu haben: Das hat mir sehr gefallen! Endlich einmal etwas abseits des Üblichen interpretiert!
Endlich mal jemand, der sie auch schätzt! Allerdings kann ich mir bei aller Wertschätzung nicht vorstellen, dass sie dieses Konzert für mich retten kann.
Bei mir gab es heute morgen auch schon etwas weit abseits des Üblichen interpretiert:
Rachmaninov (13.11.2008, 09:45): Original von Poztupimi Jetzt ein weiterer Geiger:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414CmvNT67L._SL500_AA240_.jpg Ernst Hermann Meyer (1905-1988) Konzert für Violine und Orchester (1963/64) David Oistrach / Staatskapelle Berlin / Otmar Suitner (Aufnahme: 1965, Christuskirche Berlin)
Grüße, Wolfgang
Was zeichnet diese Edition aus?
ab (13.11.2008, 10:07): Nachdem ich sie gestern das erste Mal mit (zu erwartendem) Genuss gehört habe, nun gleich nochmals.
Bin nun gespannt, einmal ihr brandneues Cuba-Album La Hacha - Buena Vista Social Club lässt grüßen - ausleihen und anhören zu können, ob es auch als gesamtes Album etwas taugt. Kennt ihr es bereits? http://www.jpc.de/image/w150/front/0/0886970262026.jpg
cellodil (13.11.2008, 11:33): :hello
... habe gerade die Hille-Perl-Covers gesehen. Erinnern mich ein bisschen an die schauerromantische Atmosphäre von Vampirfilm-Plakaten...
Bei mir jetzt noch einmal Strauss und die Windmühlenflügel. Dieses Mal mit Slava...
Richard Strauss Don Quixote, op. 35 Mstislav Rostropovich Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan
Herzliche Grüße
Sabine
ab (13.11.2008, 11:59): Original von cellodil ... habe gerade die Hille-Perl-Covers gesehen. Erinnern mich ein bisschen an die schauerromantische Atmosphäre von Vampirfilm-Plakaten...
In der Tat :D
Erstaunlich, denn die Musik klingt ja sehr relaxed. (Obwohl, andererseit ist dadurch womöglich gerade die Nähe zu Wim Wenders Verfilmung Buena Vista Social Club zum Ausdruck gegracht, dessen Ästhetik ich ja stets zielich grauenhaft finde :ignore )
Ich bin schon gespannt, ob La Hacha im Laden dann unter Pop-Musik sortiert werden wird oder doch unter Classics. :cool
Nordolf (13.11.2008, 22:28): Mich treibt die letzten Tage - soweit ich Musik gehört habe - eine ziemliche Obsession mit der "Totenfeier" aus Gustav Mahlers Auferstehungssinfonie um. Diese Stück Musik hat aber auch deutlich alles, was ich an Mahler so liebe: - den expressiven Pathos, die auffahrende Geste, das extreme Laut- und Leise-Gefälle, diese fahlen Militärtrompeten, der präsente Trauermarsch-Anklang, der jähe Paukenschlag, das Aufwühlende... Bei mir lief die Totenfeier (und teils auch die ganze Symphonie) mit Leonard Bernstein / New York Philharmonic 1987 Otto Klemperer / Philharmonia Orchestra 1961 Gilbert Kaplan / Wiener Philharmoniker 2002
Eben aber erklang "Erikthon" von Iannis Xennakis: Piano: Hiroaki Ooi Arturo Tamayo / Orchestre Philhamonique Du Luxembourg 2004
Ebenfalls ein recht unruhiges Stück, das ich stundenlang hören könnte...
Leichte Kost. Linkes Ohr rein, rechts wieder raus. Nicht schlecht, aber auch nicht der Renner. Ich würde sie mir nicht kaufen (habe sie ausgeliehen)
Grüße Jürgen
Jürgen (14.11.2008, 09:41): Original von Nordolf Mich treibt die letzten Tage - soweit ich Musik gehört habe - eine ziemliche Obsession mit der "Totenfeier" aus Gustav Mahlers Auferstehungssinfonie um. Diese Stück Musik hat aber auch deutlich alles, was ich an Mahler so liebe: - den expressiven Pathos, die auffahrende Geste, das extreme Laut- und Leise-Gefälle, diese fahlen Militärtrompeten, der präsente Trauermarsch-Anklang, der jähe Paukenschlag, das Aufwühlende... Bei mir lief die Totenfeier (und teils auch die ganze Symphonie) mit Leonard Bernstein / New York Philharmonic 1987 Otto Klemperer / Philharmonia Orchestra 1961 Gilbert Kaplan / Wiener Philharmoniker 2002
Hallo Jörg,
das bringt mich auf die Idee Leonard Bernstein / New York Philharmonic 1987 zu hören, sobald die Bartoli verklungen ist. http://ecx.images-amazon.com/images/I/41G2EG10Y3L._SL500_AA240_.jpg
Keine Interpretation der Zweiten packt mich so, wie diese. Auch Bernsteins ältere nicht. Das mag zum einen daran liegen, dass er sehr schön all das, was Du hier aufgelistet hast herausstellt. Zum anderen sind mit Hendricks und Ludwig die Solostimmen super besetzt.
Ich habe verglichen mit:
Bernstein, 1974 Sony Vonk, Brilliant Inbal, Denon/Brilliant 1985 Solti, Decca 1980 Klemperer 1951 (live), Billiglabel bei 2001 mitgenommen Kaplan ??
Grüße Jürgen
Rachmaninov (14.11.2008, 10:16): Original von Jürgen Original von Nordolf Ich habe verglichen mit:
Bernstein, 1974 Sony Vonk, Brilliant Inbal, Denon/Brilliant 1985 Solti, Decca 1980 Klemperer 1951 (live), Billiglabel bei 2001 mitgenommen Kaplan ??
Grüße Jürgen
Wie haben da ja passende Threads zu :engel
frau baur (14.11.2008, 14:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FQE2AZFXL._SS500_.jpg
frau baur (14.11.2008, 14:55): Original von frau baur http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FQE2AZFXL._SS500_.jpg
Ausgezeichnete Einspielung. Aber Klemperer (EMI Live (BRSO) oder Studio (POL)) bleibt nr. 1
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
uhlmann (14.11.2008, 16:11): Original von frau baur Original von frau baur http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FQE2AZFXL._SS500_.jpg
Ausgezeichnete Einspielung. Aber Klemperer (EMI Live (BRSO) oder Studio (POL)) bleibt nr. 1
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
von der spannung her ist walters zweite eine der besten einspielungen. vor allem im ersten satz entwickelt er eine ungeheure dramatik, die richtig fesselnd ist. ich muss die cd auch wieder mal hören...
Cetay (inaktiv) (14.11.2008, 17:04): Original von nikolaus Heute im Auto bin ich beim Einschalten des Radios direkt im zweiten Satz von Beethovens Violinkonzert gelandet. Ich mag diese Art von "Blindhören" sehr gerne und fing an zu überlegen, wer spielt.
Ich mag das auch sehr gerne und erlebe dabei immer wieder faustdicke Überraschungen, die mir zeigen, wie weit ich von Vorurteilsfreiheit weg bin. Aktuelles Besipiel: Heute mittag begann just in dem Moment, in dem ich das Autoradio eingeschaltet habe, die 6. von Beethoven . Schon nach wenigen Takten war klar, dass hier etwas ganz Großes geboten wird. Ich hab eine Weile hin und her überlegt, wer das sein könnte (aufgrund einiger Beschreibungen hier im Forum kam mir Vänskä in den Sinn) und wie man das beschreiben könnte. Aber dann wollte ich einfach nur noch zuhören und genießen. Und nachdem ich die stimmigste Pastorale aller Zeiten gehört hatte -es gab wirklich nichts, aber auch gar nichts zu kritisieren- wollte ich die Absage kaum glauben: Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein. :down Hätte ich das in der Ansage gehört, wäre ich wahrscheinlich gleich auf CD gewechselt. :A
Sarastro (14.11.2008, 18:41): Original von Jeremias Bei mir das Requiem von Michael Haydn... ein großartiges Werk, leider viel zu unbekannt!
Hallo Jeremias, zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich das Requiem immer noch nicht kenne, obwohl ich seinerzeit einen Faden zu Michael Haydn eröffnet habe (ich kenne eben mehr seine Instrumentalmusik). Könntest Du vielleicht Deine Aufnahme und Deine Einschätzung dieses Werks dort kurz präsentieren? Das wäre schön!
Schöne Grüße, Sarastro
PS. Nachträglich merke ich, daß Du die Aufnahme unter "Requiem" erwähnt hast. Ein Querverweis unter Michael Haydn wäre aber vielleicht trotzdem nicht schlecht!
*** Da ich gerade in diesem Faden bin: Ich bin seit einigen Tagen eifriger Telemann-Hörer. Heute habe ich dieses hier erworben und höre gerade die erste der drei CDs (da ist auch die originelle "Burlesque de Quixote" drauf): http://pixhost.ws/avaxhome/5e/b6/0009b65e_medium.jpeg
Georg Philipp Telemann (1681-1767) Complete Overtures Vol. 1 Collegium Instrumentale Brugense Patrick Peire
jünter (14.11.2008, 19:01): Hat bei mir Premiere (gestern angekommen):
Cetay (inaktiv) (14.11.2008, 23:48): Original von Dox Orkh Original von nikolaus Heute im Auto bin ich beim Einschalten des Radios direkt im zweiten Satz von Beethovens Violinkonzert gelandet. Ich mag diese Art von "Blindhören" sehr gerne und fing an zu überlegen, wer spielt.
Ich mag das auch sehr gerne und erlebe dabei immer wieder faustdicke Überraschungen, die mir zeigen, wie weit ich von Vorurteilsfreiheit weg bin. Aktuelles Besipiel: Heute mittag begann just in dem Moment, in dem ich das Autoradio eingeschaltet habe, die 6. von Beethoven . Schon nach wenigen Takten war klar, dass hier etwas ganz Großes geboten wird. Ich hab eine Weile hin und her überlegt, wer das sein könnte (aufgrund einiger Beschreibungen hier im Forum kam mir Vänskä in den Sinn) und wie man das beschreiben könnte. Aber dann wollte ich einfach nur noch zuhören und genießen. Und nachdem ich die stimmigste Pastorale aller Zeiten gehört hatte -es gab wirklich nichts, aber auch gar nichts zu kritisieren- wollte ich die Absage kaum glauben: Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein. :down Hätte ich das in der Ansage gehört, wäre ich wahrscheinlich gleich auf CD gewechselt. :A
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/9120031340232.jpg Beethoven; Sinfonie Nr. 6; Haydn Orchester Bozen & Trient, Gustav Kuhn Im Vergleich mit Bernstein wirkt das ziemlich uninspiriert. Die 6. ist für mich der Schwachpunkt des Südtiroler Zyklus. Sehr gelungen finde ich die Nr. 1, 2, 4 und herausragend die 9.
Cetay (inaktiv) (15.11.2008, 09:51): Es ist kaum zu glauben, aber bald ist es wieder Zeit für einen "Das Klassikjahr 200X – Eure Highlights" Faden. Wenn nicht noch etwas ganz außergewöhnliches passiert, erhält diese hier ohne wenn und aber die Siegerkrone:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947773610.jpg Haydn; The Creation; Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh
thwinter12 (15.11.2008, 11:10): Hallo allen,
Leo Ornstein (1892?-2002) „Piano Music“ Janice Weber 2001 Naxos 2002
Ihr habt richtig gelesen! Der Kerl dürfte 110(!) Jahre alt geworden sein und zählt damit zu den langlebigsten Komponisten aller Zeiten – wenn nicht sogar die Nr. 1! :engel
Mehr zur Person sowie ein Haufen Gratisdownloads (ein Großteil seines Oeuvres!) gibt’s unter www.poonhill.com. Schaut mal rein - es lohnt sich! :wink
Servas, Thomas
thwinter12 (15.11.2008, 11:13): Original von thwinter12 (08.11.2008) Original von cellodil Zum späten Feierabend eine Ausgrabung aus den Beständen:
also hast Du auch mal wieder Glass nötig!? Alle paar Monate finde ich ihn ganz OK. Zu oft gehört, würde sich doch einiges immer wiederholen :J
Was hältst Du generell von Ihm? Als ich vor ca. 10 Jahren meine erste Glass-CD kaufte, war ich ziemlich begeistert - aber dieses Gefühl ist auch ziemlich schnell wieder verflogen! :engel Im Endeffekt finde ich, dass seine Musik nichts besonderes ist: passt sicher gut als Filmmusik und zur Entspannung, aber sonst...
Philip Glass "Complete String Quartets" The Smith Quartet Signum 2007
Hier sind nun wirklich ALLE Streichquartette drauf - aber hast nix versäumt... :J
Servas, Thomas
Nordolf (15.11.2008, 11:29): Original von Jürgen
Hallo Jörg,
das bringt mich auf die Idee Leonard Bernstein / New York Philharmonic 1987 zu hören, sobald die Bartoli verklungen ist. http://ecx.images-amazon.com/images/I/41G2EG10Y3L._SL500_AA240_.jpg
Keine Interpretation der Zweiten packt mich so, wie diese. Auch Bernsteins ältere nicht. Das mag zum einen daran liegen, dass er sehr schön all das, was Du hier aufgelistet hast herausstellt. Zum anderen sind mit Hendricks und Ludwig die Solostimmen super besetzt.
Hallo Jürgen,
ja - diese Aufnahme packt mich auch am meisten. Ansonsten ist noch die Einspielung von Klemperer mit dem Philharmonia Orchestra 1961 (Solisten: Elisabeth Schwarzkopf / Hilde Rössl-Majdan) eine Empfehlung.
Erzähler: Nikitas Tsakiroglou Byron Fidetzis / Athens State Orchestra 2005
:down :down :down :down :down :down
Heißblütige, "barbarische" Monumentalklänge der modernen Wagner/Strauss-Nachfolge mit unverkennbarer Note: - in dem dicht gewebten polyphonen Klangteppich finden sich immer wieder diese griechischen, orientalisierenden Folklore-Harmonien.
Cetay (inaktiv) (16.11.2008, 07:35): Nach einem heftigen Tagesbeginn
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0727361119904.jpg Cathedral; The Garden Of Unearthly Delights
jetzt etwas weniger düstere Klänge:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0034571176239.jpg Poulenc; Gloria D-Dur; Susan Gritton, Trinity College Choir Cambridge, Polyphony, Britten Sinfonia, Stephen Layton
Walter (16.11.2008, 12:38): Ich bin gerade dabei meine CDs zu archivieren - gerade ist Richter dran:
Gruß an Euch alle - ich hab zur Zeit ganz schön viel zu tun und lasse mich deswegen so selten sehen!
Cetay (inaktiv) (16.11.2008, 17:02): Nix los heute?! Hier ist Vergleichshören mit Beethovens 7. angesagt:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028943176828.jpg Boston SO, Bernstein http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028947163022.jpg Wiener Philharmoniker, Kleiber http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0724356194328.jpg London Classical Players, Norrington
Jetzt noch diese und dann kommt mir das Werk endgültig zu den Ohren raus: http://www.jpc.de/image/w183/front/0/9120031340232.jpg Haydn Orchester Bozen & Trient, Gustav Kuhn
daniel5993 (16.11.2008, 17:50): Original von Dox Orkh Nix los heute?! Hier ist Vergleichshören mit Beethovens 7. angesagt:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028943176828.jpg Boston SO, Bernstein
Lennys letzte Aufnahme, aber bei weitem nicht seine Beste!
jünter (16.11.2008, 18:51): Bei mir zum Ausklang des Wochenendes:
Cetay (inaktiv) (16.11.2008, 20:47): Original von daniel5993 Original von Dox Orkh Nix los heute?! Hier ist Vergleichshören mit Beethovens 7. angesagt:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028943176828.jpg Boston SO, Bernstein
Lennys letzte Aufnahme, aber bei weitem nicht seine Beste!
Das hängt vom Bewertungsmaßstab ab, jedenfalls ist sie deutlich anders, ich würde sagen "geläuterter", als die meisten Aufnahmen seiner letzten 10-15 Jahre.
daniel5993 (16.11.2008, 21:50): Original von Dox Orkh Original von daniel5993 Original von Dox Orkh Nix los heute?! Hier ist Vergleichshören mit Beethovens 7. angesagt:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028943176828.jpg Boston SO, Bernstein
Lennys letzte Aufnahme, aber bei weitem nicht seine Beste!
Das hängt vom Bewertungsmaßstab ab, jedenfalls ist sie deutlich anders, ich würde sagen "geläuterter", als die meisten Aufnahmen seiner letzten 10-15 Jahre.
Ich schätze diese Aufnahme besonders als seine "Letzte", jedoch ist in dieser Aufnahme das Feuer nicht mehr da, wie noch Neun Jahre zuvor mit den Wienern (meine Lieblingsaufnahme, die aus dem Wiener Zyklus!). Dafür eine zuweilen ungewohnt langsam dirigierte 7. Trotzdem hat sie für mich einen gewissen Reiz und missen möchte ich die Aufnahme auf keinen Fall. Sehr interessant finde ich übrigens die Interludes von Britten, als Beilage!
So, eben gehört: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946048528.jpg Streichquintett Nr. 14
gerade läuft: http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0094636158822.jpg Streichquintett Nr. 14
ab (17.11.2008, 22:01): Original von Rachmaninov heute auch mal in Grimaud's Bach reingehört.
Wie farblos mechanisch ihr Spiel im Vergleich anhört.
Ja, aber: was für eine glühende Intensität! (immer noch; oder: inzwischen wieder)
Nicht?
:hello
Rachmaninov (17.11.2008, 22:15): Original von ab Original von Rachmaninov heute auch mal in Grimaud's Bach reingehört.
Wie farblos mechanisch ihr Spiel im Vergleich anhört.
Ja, aber: was für eine glühende Intensität! (immer noch; oder: inzwischen wieder)
Nicht?
:hello
Also, ich fand es farblos mechanisch, mag intensiv wirken, aber ohen mich zu begeistern...
ab (17.11.2008, 22:28): Original von Rachmaninov Also, ich fand es farblos mechanisch, mag intensiv wirken, aber ohen mich zu begeistern...
Mir ging es nicht darum, ob sie auf jemanden intiensiv wirken und diese Person begeistern mag, sondern dass die Musik, so wie sie durch Grimaud gespielt zu hören ist, glühend intensiv ist, dieses Ausdrucksmoment der Musik tatsächlich zukommt.
Bei mir jetzt: Svjatoslav Richter in Prague Edvard Grieg & Antonin Dvorak Klavierkonzerte Kiril Kondrashin , Vaclav Smetacek
ab (17.11.2008, 23:08): Wenn ich schon mal Klavierkonzerte anhöre, dann also auch das von Tchaikovsky natürlich mit Richter und Mravinsky von 1959; was sonst! (Und das nicht nur, weil ich die markigen Anschläge bereits aus früher Kindheit mit knisternden Schallplattengeräuschen noch im Ohr habe.)
Ach ja, natürlich auch das 2. mit Gilels unter Svetlanov von 1972: was für ein langsamer Satz! Zum Glück auf derselben Scheibe :engel
http://otho.douban.com/mpic/s2551261.jpg
thwinter12 (17.11.2008, 23:15): Hallo allen,
Ten Sharp "Under The Waterline" + "Roots" Live Columbia 1991 + 1996
Ups! :ignore Die sind mir jetzt reingerutscht: eine Reminiszenz an meine Jugend... :I
Und weiterhin einige Gratisdownloads des 110-jährigen Leo Ornstein (1892?-2002) von www.poonhill.com. Man kann sich eine solche Lebensspanne gar nicht vorstellen!? :down Mit 98(!)-Jahren komponierte er sein letztes Werk: die 8. Klaviersonate!
Jetzt wird's aber Zeit, um 04:15 Uhr läutet wieder der Wecker... :S
Steve Hackett, der etwa von 1971 bis 1976 Gitarrist von Genesis gewesen ist und die Band nur wenige Jahre nach Peter Gabriel verlassen hat (ich kanns verstehen), hatte anfangs einige hochinteressante Soloalben. (Diese ist seine zweite) Später ging ihm dann die Luft aus.
Grüße Jürgen
Jürgen (18.11.2008, 11:10): Jetzt geht es Schlag auf Schlag, diese CD ist auch wirklich sehr kurz.
Nun kommt der Canon von Pachelbel dran.
Erst von Pinnock 1985 (mit Gigue), dann in der Interpretation von Isao Tomita:
könnten wir uns hier, den Foren-Interessen entsprechend, bitte auf s.g. Klassische Musik schränken?
Wenn Du das Bedürfnis hast, diese Deinen anderen Musik-Vorlieben bekannt zu geben, mache doch einen eigenen Unterfaden beispielweise im Mitgliederbereich auf, um sie dort zu posten.
:thanks
Jürgen (18.11.2008, 13:00): Original von ab Hallo Jürgen,
könnten wir uns hier, den Foren-Interessen entsprechend, bitte auf s.g. Klassische Musik schränken?
Wenn Du das Bedürfnis hast, diese Deinen anderen Musik-Vorlieben bekannt zu geben, mache doch einen eigenen Unterfaden beispielweise im Mitgliederbereich auf, um sie dort zu posten.
:thanks
Hallo ab,
es tut mir leid, wenn es Dich so sehr gestört hat oder wenn Du glaubst, dass es das gesamte Forum stört bzw. im falschen Lichte erscheinen läßt.
Ich hatte bislang den Eindruck, dass gelegentliche off topic Beiträge, solange sie nicht ausufern, durchaus geduldet werden. Auf mich machen sie sogar einen erfrischenden Eindruck. Wir sollten hier beim Einhalten der Statuten nicht päpstlicher als der Papst sein.
Dennoch hat Deine Idee, einen Faden wie "Was höre ich gerade Unklassisches?" zu eröffnen, schon einen gewissen Reiz. Ich sehe bloß keine Notwendigkeit, ihn im Mitgliederbereich zu verstecken.
Grüße Jürgen
satie (18.11.2008, 13:13): Lieber Jürgen, ab et alii,
ich habe gar nichts gegen Rock, Pop und Jazz, und man darf durchaus hier mal die Grenzen etwas außer Acht lassen, wie es ja heutzutage ohnehin oft geschieht. Ich glaube, was ab stört, ist dass sich jetzt doch (und damit dürfte gar nicht unbedingt Jürgen gemeint sein) das Posten von nichtklassischen Covern häuft. Daher wäre es vielleicht keine schlechte Idee, doch einen Extra-Thread hierzu zu eröffnen, und ich finde, der würde schon in den Mitgliederbereich gehören, wo wir uns auch gerne mal übers Kochen oder über Sport oder Schach oder weiß nicht was unterhalten könnten. Ich fände das erfrischend, und es würde verhindern, dass man hier als Neuling herkommt und dann lauter Rockmusik-Cover etc. sieht und sich denkt, man sei im falschen Film gelandet. Ich finde aber, dass man z.B. einen Bolero von Emerson, Lake and Palmer, wenn man ihn gerade vergleichend hört mit normalen Aufnahmen durchaus innerhalb eines passenden klassischen Themas posten kann. So hat es halt ein wenig den Charakter von "ich hör jetzt übrigens nichts Klassisches!". Aber gut, ehrlich gesagt störts mich persönlich wenig. Wenn ihr wollt, können wir das auch mal per Umfrage klären, aber vielleicht muss man deswegen jetzt hier auch nicht gleich einen Krisenstab einberufen...:-)
Herzlich, S A T I E
ab (18.11.2008, 14:00): Original von Satie Ich glaube, was ab stört, ist dass sich jetzt doch (und damit dürfte gar nicht unbedingt Jürgen gemeint sein) das Posten von nichtklassischen Covern häuft. Daher wäre es vielleicht keine schlechte Idee, doch einen Extra-Thread hierzu zu eröffnen
exactement!
Auch ich höre gelegentlich Rock, Pop oder Jazz; aber hier nöchte ich mich doch über Klassik austauschen, und nicht mit Daten-trafic überladen werden.
Als "Papst" möchte ich übrigens sicher genauso wenig angesehen werden als ich so erscheinen wollte, als gehörte ich einer Disziplinarsektion der forumseigenen Glaubenskongregation an... :D
Mir scheint, Saties Vorschlag ist ein guter, schon alleine deswegen, weil da sich alles an einem Ort finden ließe und sich nicht in anderen Fäde ins Nirgendwo verspinnt.
:hello
ab (18.11.2008, 14:10): Im Radio verklungen:
Leos Janacek: Auf Verwachsenem Pfade Bearbeiter: Stefan Heucke Marko Kassl/Akkordeon & Tobias Bredohl/Klavier CLCl 107 Classic Clips
sehr schön!
Bei mir jezt Dowland mit Hille Perl und Dorothee Mields :engel
satie (18.11.2008, 15:04): Original von ab Original von Satie Ich glaube, was ab stört, ist dass sich jetzt doch (und damit dürfte gar nicht unbedingt Jürgen gemeint sein) das Posten von nichtklassischen Covern häuft. Daher wäre es vielleicht keine schlechte Idee, doch einen Extra-Thread hierzu zu eröffnen
exactement!
Auch ich höre gelegentlich Rock, Pop oder Jazz; aber hier nöchte ich mich doch über Klassik austauschen, und nicht mit Daten-trafic überladen werden.
Als "Papst" möchte ich übrigens sicher genauso wenig angesehen werden als ich so erscheinen wollte, als gehörte ich einer Disziplinarsektion der forumseigenen Glaubenskongregation an... :D
Mir scheint, Saties Vorschlag ist ein guter, schon alleine deswegen, weil da sich alles an einem Ort finden ließe und sich nicht in anderen Fäde ins Nirgendwo verspinnt.
:hello
Ich habe soeben innerhalb des Hinterzimmers eine Plauderecke eingerichtet, wo alles hin soll, das bewusst nichts mit Klassik zu tun hat. Ich bin jetzt schon gespannt, wer auch so gerne kocht wie ich...
Herzlich, S A T I E
Jürgen (18.11.2008, 15:13): http://ecx.images-amazon.com/images/I/4159QMJPQ6L._SL500_AA240_.jpg
Humperdinck: Hänsel & Gretel, Solti 1978
Diese Aufnahme kenne ich seit einem viertel Jahrhundert und ich verspüre keinen Wunsch, mir eine Weitere zuzulegen.
habe ihn gerade entdeckt. Wunderschönes warmes timbre, aber preßt für die Höhe, was Florez überhaupt nicht nötig hat.
Gruß, Leif.
Poztupimi (18.11.2008, 18:57): Original von Rachmaninov Original von Poztupimi Jetzt ein weiterer Geiger:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414CmvNT67L._SL500_AA240_.jpg Ernst Hermann Meyer (1905-1988) Konzert für Violine und Orchester (1963/64) David Oistrach / Staatskapelle Berlin / Otmar Suitner (Aufnahme: 1965, Christuskirche Berlin)
Grüße, Wolfgang
Was zeichnet diese Edition aus?
@Rachmaninov
Für mich primär, daß ich mal was für meinen Oistrach-Bestand tue, der ist bisher sehr überschaubar: einige Beethoven-Aufnahmen, Khatchaturian, Brahms, Sibelius, Bruch, Dvorák. Von den hier veröffentlichten Werken – Aufnahmen aus den Jahren 1954-1957 bzw. den Meyer von 1965 – habe ich bisher kein einziges mit ihm, insofern schon mal ein Gewinn. Alles sehr schön und gediegen, auch wenn die Aufnahme von Bachs d-moll-Konzert (BWV 1043) mit Sohn Igor unter Konwitschny in meinen Ohren etwas töpfern klingt. Insgesamt fehlt mit etwas die Spritzigkeit oder wie immer ich es nennen soll. Am besten hat mir alles in allem Mozarts KV 219 gefallen. Meyers Konzert von 1965 (Erstveröffentlichung auf CD) fand ich ganz interessant, wird aber sicher nicht mein Lieblingsstück.
Mal schauen, wann die Nachbarn sich beschweren.... sowas unmusikalisches! Die fragten neulich, ob wir einen ruhigen Abend haben würden. Ich meinte nein, wir gingen noch zur Oper. Was? Zur Oma? Nein, zur OPER! Ach so... ja... Familienbesuch ist was tolles....
?(
Rachmaninov (18.11.2008, 19:20): Original von Jeremias Mal schauen, wann die Nachbarn sich beschweren.... sowas unmusikalisches! Die fragten neulich, ob wir einen ruhigen Abend haben würden. Ich meinte nein, wir gingen noch zur Oper. Was? Zur Oma? Nein, zur OPER! Ach so... ja... Familienbesuch ist was tolles....
?(
Er meinte sicher die große Familie der Klassik-Fan's :rofl
Jeremias (18.11.2008, 19:44): Nein, die Frau ist wirklich so beschränkt... wenn meine Frau singt, dann meint sie, das sei so schön, wenn sie Melodien summen würde...
Sinfonie Nr. 1 mit dem Concergebouw und Mariss Jansons
nikolaus (19.11.2008, 22:03): Original von cellodil Lieber Nikolaus,
Dein Programm klingt wirklich abwechslungsreich. Sag' mal: Ist Carolin Widmann mit Jörg Widmann verwandt oder verheiratet?
Könnte man so sagen. Sie ist seine Schwester!
Mahler hörst Du eigentlich eher selten, oder?
Beste Grüße zurück, Nikolaus.
ab (19.11.2008, 22:10): Sviatoslav Richters Ravel aus den späten Jahren lässt mich derzeit nicht mehr los :down :down :down
cellodil (19.11.2008, 22:20): Original von nikolaus Original von cellodil Lieber Nikolaus,
Dein Programm klingt wirklich abwechslungsreich. Sag' mal: Ist Carolin Widmann mit Jörg Widmann verwandt oder verheiratet?
Könnte man so sagen. Sie ist seine Schwester!
Mahler hörst Du eigentlich eher selten, oder?
Beste Grüße zurück, Nikolaus.
Merci für die Info über die komponierenden Geschwister. Bislang ist mir von Carolin noch nie etwas untergekommen. Wie gefällt Dir die Musik?
Du hast recht: Mahler höre ich wirklich sehr selten. Aber, wenn ich dann mal wieder Mahler höre, kann ich dem doch etwas abgewinnen. Irgendwie gerät der mir immer wieder aus dem Blickfeld (oder eher: Hörfeld), was vielleicht auch daran liegt, dass mir das fürs heimische Hören immer ein bisschen too much ist (dann eher noch im Auto :ignore ). Für Mahler brauche ich - wieso auch immer - einen Anstoß oder Anlass. Heute war's ein Freund, der gerade Mahler spielt und mit dem ich über die Sinfonien geredet hatte.
Liebe Grüße
Sabine
nikolaus (19.11.2008, 22:49): Original von cellodil
Merci für die Info über die komponierenden Geschwister. Bislang ist mir von Carolin noch nie etwas untergekommen. Wie gefällt Dir die Musik?
Liebe Grüße
Sabine
Sehr gut! Sie spielt die Sonaten sehr abwechslungsreich, daher sehr spannend (mit Martha u. Gidon kommen die beiden allerdings nicht ganz mit :D).
Apropos Martha Argerich:
Gerade sah und hörte ich Prokofievs 3. Klavierkonzert inklusive Scarlatti als Zugabe auf youtube, ein Konzert in Turin von März diesen Jahres.
Einfach großartig, wie sie spielt! :down :down :down :down :down
Nikolaus.
ab (19.11.2008, 22:58): Original von cellodil
Merci für die Info über die komponierenden Geschwister. Bislang ist mir von Carolin noch nie etwas untergekommen.
Soviel ich weiß spielt Carolin "bloß" die Geige, während Jörg sowohl komponiert als auch die Klarinette bläst. Auf der CD findet sich nur Schumann, und kein Widmann.
(Allerdings spielt Frau Widmann sonst auch Werke vom Herrn, der wiederholt für sie komponiert hat, wie jüngst in einem Fernsehbeitrag von ihnen berichtet zu hören war.)
cellodil (19.11.2008, 22:58): ... da hatte ich mal wieder nicht genau genug hingeschaut. Carolin ist die Interpretin...
Wird Zeit, ins Bett zu gehen.
Liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (20.11.2008, 07:41): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kGDOtViJL._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Sinfonie 5; C. Kleiber
Ist diese Interpretation wirkich so gut, wie allernorts behauptet wird oder schreiben die Rezensenten nur noch voneinander ab, weil ja so viele Schreiberlinge nicht irren können und keiner sich die Blöße geben will, zuzugegeben dass er nicht kapiert, was eigentlich das Tolle dran sein soll?
ab (20.11.2008, 09:16): Ich, beispielsweise, finde seine Aufnahme der 4. Sinfonie aus München (Orfeo) musikalisch um Welten besser! (Kritikerpapst Kaiser schrieb zum Konzert in der Süddeutschen einst sogar von der "Quadratur des Kreises".)
Dabei muss ich aber wesentlich darauf hinweisen, dass ich bloß die abgebildete CD-Version habe. Mein Bruder higegen besitzt die neuere SACD, deren CD-Abmischung um womöglich eben jene Welten besser ist, sodass die Musikalität dann auch zu hören ist. (Ich habe sie noch nicht gehört.) Er ist jedenfalls begeistert. In meiner Abmischung hatte sie ihm auch nie so richtig zugesagt.
Sprich: Wenn schon, denn schon unbedingt die SACD-Version erstehen!
Die Interpretation gefällt mir jedenfalls besser als sein Schubert oder Brahms beim Gelblabel. Bei Kleiber und Beethoven, greife ich lieber zu Vater Erich.
By the way: Ganz neu ist der Strauss'sche Rosenkavalier mit Brigitte Fassbaender, Lucia Popp, Karl Ridderbusch, Bayr. Staatsopernchor & Staatsorchester mit Carlos Kleiber endlich, endlich bei Orfeo erschienen: Ein muss für Opernfreude! :hello
ab (20.11.2008, 11:43): Just arrived, (noch hat nicht die Weihnachtspostwarterei mit ihren in der EU eigentlich schon lange verbotenen Überlängen begonnen :ignore )
Rena Kyriakou, (die so schön Albeniz' Iberia spielt) mit ihren Aufnahmen von Werken Chabriers (Documents), wohl ursprünglich VOX-Aunfnahmen. (Mir könnte es blühen, mir auch noch ihre Mendelssohn-Hinterlassenschaft zulegen zu müssen.)
Ps. Wenn ich mich recht an letztes Jahr entsinne, müsste eigentlich unser Satie gestern am 19.11. Geburtstag gehabt haben: Nachträglich alles Gute!
Cetay (inaktiv) (20.11.2008, 14:52): Original von ab Ich, beispielsweise, finde seine Aufnahme der 4. Sinfonie aus München (Orfeo) musikalisch um Welten besser! (Kritikerpapst Kaiser schrieb zum Konzert in der Süddeutschen einst sogar von der "Quadratur des Kreises".)
Das schrieb man seinerzeit auch über Harnoncourts GA. Die Frage ist, was eigentlich quadriert wird, bzw. was das Unmögliche ist, das hier auf wundersame Weise doch möglich geworden ist. Bei Harnoncourt schmeckte dem Rezensenten sinngemäß die Fusionierung von vermeintlichen Gegensätzen wie straffes Tempo vs. Ausloten von Tiefen, mitreißender Vorwärtsdrang vs. breites Aussingen und Plastitzität der großen Bögen vs. Detaillierung der einzelnen Phrasen. Die o.g. Aufnahme der 4. kenne ich nicht, das scheint mir aber auch eine CD der Kategorie "Muss man gehört haben!" zu sein.
Ich habe heute noch auf dem Plan:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0794881805228.jpg Mahler; Das Lied von der Erde (Version mit Kammerorchster); Birgit Remmert, Hans Peter Blochwitz, Ensemble Musique Oblique, Philippe Herreweghe
Poztupimi (20.11.2008, 20:50): Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kGDOtViJL._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Sinfonie 5; C. Kleiber
Ist diese Interpretation wirkich so gut, wie allernorts behauptet wird oder schreiben die Rezensenten nur noch voneinander ab, weil ja so viele Schreiberlinge nicht irren können und keiner sich die Blöße geben will, zuzugegeben dass er nicht kapiert, was eigentlich das Tolle dran sein soll?
Lieber Dox,
ich schließe mal aus Deinen Worten, daß es sich Dir nicht erschlossen hat. Mir bisher jedenfalls nicht, aber ich muß zugeben, ich habe die Aufnahme schon geraume Zeit nicht mehr gehört. Andere waren mir da doch wichtiger (Immerseel, Abbado, Järvi; Vänskä steht noch aus, liegt noch bei der Verwandschaft).
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (20.11.2008, 21:07): Original von Rachmaninov bei mir gibt es gleich
Der Kritiker in der letzten FF schreibt " akustische wie interpretatorische Sämigkeit, die kaum vermag, dem inneren dramatischen Sog der Partitur gerecht zu werden das Blech rumpelt eher hölzern durch die Noten. mangelt es der Produktion nicht nur an einer zupackenden Doppelbödigkeit (wie man sie bei Kondrashin findet), sondern auch an orchestraler Brillanz (die etwa Kitajenko bietet)." Fazit der "eindimensionale musikalische Makellosigkeit": 2 von 5 für Musik, 3 von 5 für Klang.
Da Du sie – wenn ich mich richtig erinnere – nicht das erste mal heute hörst, vermute ich, daß Du dies vielleicht anders siehst?
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (20.11.2008, 21:10): Hallo zusammen,
gerade verklungen:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946467725.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 F-Dur op. 5 Nr. 1 Mstislaw Rostropowitsch / Svjatoslav Richter
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (20.11.2008, 21:28): Jetzt erstmalig im CD-Spieler:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571176246.jpg Charles-Valentin Alkan (1813-1888) Sonate de concert für Violoncello und klavier E-Dur op. 47 Alban Gerhardt / Steven Osborne
Am Spiel der Beiden habe ich eigentlich nichts auszusetzen, und die Musik gefällt mir ausgesprochen gut. Leider hat die CD im ersten Satz eine Macke, sodaß ich sie gleich morgen wieder zurückschicken werde :(
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (20.11.2008, 21:31): Original von Poztupimi Jetzt erstmalig im CD-Spieler:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571176246.jpg Charles-Valentin Alkan (1813-1888) Sonate de concert für Violoncello und klavier E-Dur op. 47 Alban Gerhardt / Steven Osborne
Am Spiel der Beiden habe ich eigentlich nichts auszusetzen, und die Musik gefällt mir ausgesprochen gut. Leider hat die CD im ersten Satz eine Macke, sodaß ich sie gleich morgen wieder zurückschicken werde :(
Grüße, Wolfgang
Schade, hoffe Du berichtest mehr zu dieser Aufnahme!
nikolaus (20.11.2008, 22:12): So was, ich habe heute auch
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947163022.jpg (nicht als SACD)
gehört und war doch wieder begeistert. Sie ist für mich eine gute Alternative zu Järvi, den ich ja auch so gerne mag.
Diesen wollte ich gerade zum Vergleich hören, aber mein CD-Player spielt sie auf einmal nicht mehr ab? (Woran kann das liegen? Ich sehe keine Macke auf der CD. Ich befürchte fast, mein CD-Player wird in naher Zukunft seinen Geist aufgeben :()
Beethoven: Klavierkonzerte 4 & 5 Wilhelm Backhaus Wiener Philharmoniker Clemens Krauss
Gute Nacht! :hello Otilie Baur
Cetay (inaktiv) (21.11.2008, 08:59): http://www.jpc.de/image/w150/front/0/9120031340225.jpg Beethoven; Sinfonie Nr. 9; Haydn Orchester Bozen & Trient, Gustav Kuhn Ein absolut eingenständiger Zyklus, der beweist, dass man mit Beethoven noch faszinieren kann, ohne spektakulär oder exzentrisch oder gewollt-anders zu sein. Für mich sind diese Live-Aufnahmen -auch die totgerittene 5- eine echte Sensation!
Jürgen (21.11.2008, 10:47): Soeben verklungen: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41B17KP0DML._SL500_AA240_.jpg
Strauss: Eine Alpensinfonie, Thielemann 2000
Gefällt mir sehr gut, insbesondere das Blech ist ja Wahnsinn! Hat allerdings Schwächen, wenn es süffisant wird. Zuwenig Schmäh. Trotzdem eine lohnenswerte Lesart, als Alternative.
Und nun Rachmaninov: Klavierkonzert Nr.3, Chailly/Argerich 1982
cellodil (21.11.2008, 11:58): Gerade im Radio das Beaux Arts Trio mit Dvoráks Dumky-Trio gehört. Hatte das ganz anders in Erinnerung (vielleicht gibt es ja auch eine ältere Einspielung?). Jetzt muss ich gleich noch einmal "nachhören":
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NS7FP1V9L._SS400_.jpg Antonin Dvorák Dumky-Trio Beaux Arts Trio
Euch allen liebe Grüße aus kalten Süden
Sabine
ab (21.11.2008, 12:01): Original von Jürgen Strauss: Eine Alpensinfonie, Thielemann 2000
Gefällt mir sehr gut, insbesondere das Blech ist ja Wahnsinn! Hat allerdings Schwächen, wenn es süffisant wird. Zuwenig Schmäh. Trotzdem eine lohnenswerte Lesart, als Alternative.
zu wem?
Jürgen (21.11.2008, 12:16): Original von ab Original von Jürgen Strauss: Eine Alpensinfonie, Thielemann 2000
Gefällt mir sehr gut, insbesondere das Blech ist ja Wahnsinn! Hat allerdings Schwächen, wenn es süffisant wird. Zuwenig Schmäh. Trotzdem eine lohnenswerte Lesart, als Alternative.
zu wem?
Zu Karajan, 1980.
Aber mehr noch zu Kempe.
Grüße Jürgen
Jürgen (21.11.2008, 12:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EMHHSYZJL._SL500_AA240_.jpg
Wagner: Die Walküre, Solti 1965
Vorspiel 1.Akt und 3.Akt letzte viertel Stunde.
ab (21.11.2008, 13:43): Original von Jürgen Original von ab Original von Jürgen Strauss: Eine Alpensinfonie, Thielemann 2000
Trotzdem eine lohnenswerte Lesart, als Alternative.
Mal wieder Schostakowitsch: - nach den Symphonien 1, 2 und 3 läuft nun die Symphonie Nr. 13.
Bislang war die 13. für mich immer eher unter "ferner liefen..." eingestuft: - irgendwie ganz okay, aber nichts besonderes. Nach dieser Kondrashin-Aufnahme denke ich da völlig anders. Was für ein Sturm! Und offenbar braucht es russische Chöre, die auch an der Grenze zum brüllen agieren können, um diesem Werk gerecht zu werden.
:times10
ab (21.11.2008, 20:32): Im Radio noch:
Chicago Symphony Orchestra, Bernard Haitink
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester c-Moll, KV 491 Murray Perahia, Klavier.
Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 4, c-Moll, op. 43
(Aufgenommen am 9. September in der Royal Albert Hall in London im Rahmen der "Proms 2008")
ab (21.11.2008, 22:36): Haitinks Schostakovitsch war dafür, dass er recht unrussisch war, doch recht schön und für mich überraschend gut. Jedenfalls durchgängig einheitlicher kam sie mir vor als so machen anderen Einspielung dieser so außergewöhnlichen Sinfonie des Schaffens dieses Komponisten.
Nochmals Elgars Sinfonie Nr. 1 um sie etwas kennenzulernen.
Ganz wundervolle Interpretationen der Violinkonzerte von Saint-Saens und Vieuxtemps durch Arthur Grumiaux aus 1963/64. Klang auch hervorragend. Insgesamt: :times10 (Hübsches Cover zudem. :) )
Die Thielemann-Aufnahme der "Alpensinfonie", über die weiter oben geschrieben wurde, gefiel mir überhaupt nicht. Zuviel oberflächliche Effekthascherei für meinen Geschmack. Seitdem meide ich diesen Dirigenten... Da lobe ich mir Järvi oder Ashkenazy mit diesem Werk.
Gruß, Cosima
Cosima (21.11.2008, 23:51): Zur Nacht noch das Borodin Quartett mit Schostakowitsch:
Die Aufnahmen sind ganz neu in meinem Bestand, aber ich kannte vorher schon die späteren (unvollständigen) Live-Aufnahmen auf Virgin mit den Borodins, die auch sehr gut sind. Ich überlege, mir als weitere Aufnahme die frühen Chandos-Aufnahmen zuzulegen. Die Streichquartette sind jedenfalls grandios... zumal, wenn dieses Quartett sie spielt! :down
Gruß, Cosima
frau baur (22.11.2008, 00:39): Vor dem Zubett gehen:
Die Thielemann-Aufnahme der "Alpensinfonie", über die weiter oben geschrieben wurde, gefiel mir überhaupt nicht. Zuviel oberflächliche Effekthascherei für meinen Geschmack. Seitdem meide ich diesen Dirigenten... Da lobe ich mir Järvi oder Ashkenazy mit diesem Werk.
Vater Järvi oder welcher Sohn ?(
(A propos Verwandschaftsbeziehung, ich meine mich folgenden bon mots zu entsinnen: Heinrich Mann soll zu seinem Vater Thomas einmal gesagt haben, er, Thomas, können gar kein großer Schritsteller sein, weil berühmte Väter keine berühmte Söhne hätten :W )
Die Alpensinfonie ist eigentlich jenes Werk Strauss, das mir noch am meisten (abseits von Elektra und Salome oder seinen Liedern) zusagt. (Strauss ist übrigens jener Komponist, auf den ich meistens dann schließe, wenn ich Romantisches im Radio blind hören, das ich nicht kenne und das auf ein paar Takte jeder andere Komponist sein könnte :ignore; und liege häufig goldrichtig...) Ich liebäugle seit langem mit der Aufnahme von Ozawa mit den Wiener Philharmoniker (Philips), die es immer noch nicht günstig gibt. :S
Bei mir jetzt im Radio gerade live aus Wien Anne Sophie Otter im Gespräch, hier nmit viel aktuellen Musikausschnitten.
ab (22.11.2008, 10:28): Original von Cosima Zur Nacht noch das Borodin Quartett mit Schostakowitsch:
Die Aufnahmen sind ganz neu in meinem Bestand, aber ich kannte vorher schon die späteren (unvollständigen) Live-Aufnahmen auf Virgin mit den Borodins, die auch sehr gut sind. Ich überlege, mir als weitere Aufnahme die frühen Chandos-Aufnahmen zuzulegen. Die Streichquartette sind jedenfalls grandios... zumal, wenn dieses Quartett sie spielt! :down
Die Virgin-Aufnahmen, die ich habe sind doch Studio-Aufnahmen ?(
Kennst du auch die romantisch intepretierten vom Beethoven-Qaurtett, die ja bis auf zwei alle uraufgeführt haben? Kennst Du die vorzüglich russisch interpretierten vom Schostakovich-Quartett?
A propos Chandos und Borodin-Quartett: Tchaikovsiky Streichquartett Nr. 2 aus der Mono-Ära :down :times10 :down
:hello
satie (22.11.2008, 10:32): Original von ab
Die Alpensinfonie ist eigentlich jenes Werk Strauss, das mir noch am meisten (abseits von Elektra und Salome oder seinen Liedern) zusagt. (Strauss ist übrigens jener Komponist, auf den ich meistens dann schließe, wenn ich Romantisches im Radio blind hören, das ich nicht kenne und das auf ein paar Takte jeder andere Komponist sein könnte :ignore; und liege häufig goldrichtig...)
Wie mein früherer Theorielehrer Cornelius Schwehr immer so treffend sagte:
"Wenn schon Richard, dann Wagner. Wenn schon Strauß, dann Johann."
Cosima (22.11.2008, 10:40): Original von ab Vater Järvi oder welcher Sohn ?(
Ich meine Neeme Järvi und das Scottish National Orchestra auf Chandos.
:hello
Cosima (22.11.2008, 10:45): Original von ab Die Virgin-Aufnahmen, die ich habe sind doch Studio-Aufnahmen ?(
Ja? Seltsam... ich habe die Aufnahme erst vor ein paar Tagen gehört und meine, ich hätte gehört, dass da Menschen husten oder sonstige Geräusche machen. Vielleicht verwechsele ich da auch etwas...
Die anderen von Dir genannten Aufnahmen kenne ich leider nicht. Ich weiß auch nicht, ob ich die Quartette unbedingt romantisch interpretiert hören möchte. Käme auf einen Versuch an.
Den Tschaikowsky mit den Borodins werde ich mir zum Reinhören mal vormerken.
Gruß, Cosima
Cosima (22.11.2008, 10:49): Hier fällt gerade der erste Schnee dieses Winters. :) Es läuft:
Habe die Aufnahme schon ein paar Mal gehört, bin mir aber immer noch nicht recht schlüssig… Der Gesamt-Eindruck ist schon positiv, wenngleich ich die Aufnahme nur als Alternative zu anderen Schumann-Einspielungen empfehlen würde. Der Erard klingt betörend, das vorweg - allein für diesen Klang lohnt sich die Anschaffung (ich liebe diese Instrumente)! Die Tempowahl in den „Kinderszenen“ ist ungewöhnlich: Staier spielt sie recht schnell, soll sich aber an den tatsächlichen Metronomangaben Schumanns orientiert haben, siehe Rezension hier. Überhaupt erlaubt sich Staier wenig Emotionen, spielt eher nüchtern und geradlinig.
Im letzten Jahr erlebte ich Staier live mit einem fast identischen Programm, allerdings auf einem modernen Instrument. Auch da musste ich alte Hörgewohnheiten über Bord werfen, war letztlich aber sehr angetan von seiner Sichtweise.
Gruß, Cosima
ab (22.11.2008, 10:57): Original von Cosima Den Tschaikowsky mit den Borodins werde ich mir zum Reinhören mal vormerken.
Nicht verwechseln mit dem (verhältnismäßigen) Spätromantik-Einheitsbrei ihrer späteren Stereo-Aufnahmen (Melodiya oder gar Chandos)!
Auch vom Klangkonzept, das hoffentlich übernommen worden ist (ich kenne sie nur noch von Schallplatte) ist dieses Streichquartett Nr. 2 genau so, wie ich heute noch gerne Streichquartett-Aufnahmen hätte :down
nikolaus (22.11.2008, 11:28): Original von Cosima Hier fällt gerade der erste Schnee dieses Winters. :) Es läuft:
Habe die Aufnahme schon ein paar Mal gehört, bin mir aber immer noch nicht recht schlüssig… Der Gesamt-Eindruck ist schon positiv, wenngleich ich die Aufnahme nur als Alternative zu anderen Schumann-Einspielungen empfehlen würde. Der Erard klingt betörend, das vorweg - allein für diesen Klang lohnt sich die Anschaffung (ich liebe diese Instrumente)! Die Tempowahl in den „Kinderszenen“ ist ungewöhnlich: Staier spielt sie recht schnell, soll sich aber an den tatsächlichen Metronomangaben Schumanns orientiert haben, siehe Rezension hier. Überhaupt erlaubt sich Staier wenig Emotionen, spielt eher nüchtern und geradlinig.
Im letzten Jahr erlebte ich Staier live mit einem fast identischen Programm, allerdings auf einem modernen Instrument. Auch da musste ich alte Hörgewohnheiten über Bord werfen, war letztlich aber sehr angetan von seiner Sichtweise.
Gruß, Cosima
Danke für diese Einschätzung! Das klingt sehr interessant, und ich werde bei nächster Gegenheit unbedingt probehören...
Wie würdest Du die Verbindung zu Bach beschreiben?
:thanks Nikolaus.
Cosima (22.11.2008, 11:54): Original von nikolaus Danke für diese Einschätzung! Das klingt sehr interessant, und ich werde bei nächster Gegenheit unbedingt probehören...
Wie würdest Du die Verbindung zu Bach beschreiben?
Lieber Nikolaus,
ein Probehören ist ratsam - Staiers Schumann ist sehr interessant, aber sicher auch Geschmackssache, wenn man an die anderen großen Schumann-Interpreten gewöhnt ist.
Was die Verbindung zu Bach angeht: Andreas Staier hat einen sehr interessanten und ausführlichen Booklet-Text zum Thema "Bach ist für Robert Schumann zeitlebens höchste Instanz" geschrieben und darin die Verbindungen Schumann - Bach in den einzelnen Stücken dargelegt. Auf unterschiedlichsten Ebenen erweist Schumann dabei Bach seine Reverenz. Es würde zu weit führen, dies alles hier zu zitieren oder zu erläutern. :engel
Gruß, Cosima
Cosima (22.11.2008, 12:06): Original von ab A propos Chandos und Borodin-Quartett: Tchaikovsiky Streichquartett Nr. 2 aus der Mono-Ära :down :times10 :down
jetzt hörst Du DIE schon wieder!? :W Ich bleib' hartnäckig und versuche es ein 3. Mal:
Original von thwinter12 (08.11.2008 + 15.11.2008) Liebe Sabine,
also hast Du auch mal wieder Glass nötig!? Alle paar Monate finde ich ihn ganz OK. Zu oft gehört, würde sich doch einiges immer wiederholen :J
Was hältst Du generell von Ihm? Als ich vor ca. 10 Jahren meine erste Glass-CD kaufte, war ich ziemlich begeistert - aber dieses Gefühl ist auch ziemlich schnell wieder verflogen! :engel Im Endeffekt finde ich, dass seine Musik nichts besonderes ist: passt sicher gut als Filmmusik und zur Entspannung, aber sonst...
Philip Glass "Complete String Quartets" The Smith Quartet Signum 2007
Hier sind nun wirklich ALLE Streichquartette drauf - aber hast nix versäumt... :J
Servas, Thomas
thwinter12 (22.11.2008, 16:55): Hallo allen,
da in nächster Zeit von William Alwyn einige Zukäufe geplant sind, widme ich dieses Wochenende größtenteils diesem Komponisten (Teil 1):
William Alwyn „Symphonies Nos. 2 and 5 + Lyra Angelica“ Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, David Lloyd-Jones 2005 Naxos 2005
Das Harfenkonzert ist für mich zweifellos der Höhepunkt dieser Einspielung! :down
Servas, Thomas
Cosima (22.11.2008, 20:21): „Die schöne Magelone“ mit FiDi und der Erzählerin war übrigens sehr schön. Zum ersten Mal, dass ich die ganze Geschichte gehört habe. Etwas realitätsfern, aber sehr romantisch halt. :D Einzig mit Hertha Klust bin ich nicht so glücklich: Sie scheint sich kaum um das zu scheren, was der Sänger da veranstaltet.
Nun aber – auf Empfehlung von ab – das Busch Quartet mit Beethoven. Es läuft das 7. Streichquartett:
Meine erste Oper von meinem alten Freund Zemlinsky.
Amadé (22.11.2008, 22:25): Liebe Cosima,
Fischer-Dieskau ging 1957 nochmals mit der "schönen Magelone" ins Studio, Pianist war Jörg Demus. Die verbindenden Texte von Ludwig Tieck sprach Fischer-Dieskau nun selbst. Die Aufnahme erschien auf 2 LPs, die ich noch besitze. Sie wurde in dieser Box wiederveröffeltlicht, allerdings nur die Lieder, nicht die Texte:
Von allen Aufnahmen gefällt mir die Richter-Version (ohne Texte) bei EMI noch am besten, gerade auch wegen Richter.
Gruß Amadé
thwinter12 (22.11.2008, 23:29): Hallo allen,
mein „Pendler-Programm“ dieser Woche war (Teil 2):
Isaac Albéniz „Iberia + Navarra + Suite espanola“ Alicia de Larrocha 1986 Decca 2008
Über De Larrocha wurde ja bereits einiges bei Albéniz, Iberia geschrieben, ich kenne aber nur diese letzte Einspielung von Ihr. Beherzigen werde ich sicherlich mal Richards Tipp mit Luis Fernando Pérez und Hennings Empfehlung mit Olivier Chauzu. Die Aufnahmen würden mich interessieren! Vielleicht nächstes Jahr - wären dann die Nr. 7 + 8 in meiner Sammlung. Von Albeniz' Rhythmen kann ich einfach nicht genug kriegen... :wink
Servas, Thomas
thwinter12 (22.11.2008, 23:38): Original von Nordolf Zum ersten Mal im Player - die sphärischen Orgelklänge von Peteris Vasks:
Werke für Cello und Orchester: Concerto Grosso No. 1 / Largo / Cello Sonata
Cello: Ivan Monighetti Cello: Arto Noras Cello: Rafal Kwiatkowski Antoni Wit / Warsaw National Philharmonic Orchestra 2007
Mich spricht die Klangsprache von Penderecki wieder sehr stark an. Besonders spannend ist das Concerto Grosso No. 1, da hier drei Cellos in einen Dialog mit dem Orchester treten.
Nordolf (22.11.2008, 23:51): Original von thwinter12 Original von Nordolf Zum ersten Mal im Player - die sphärischen Orgelklänge von Peteris Vasks:
Viatore / Cantus ad pacem / Canto di forza / Musica seria / Te Deum
Orgel: Talivaldis Deksnis Orgeln Dom zu Riga & St. Gertrude Riga Hallo Jörg,
Du hebst ja hier im Forum die "Orgelquote" wieder etwas an! Das ist gut!
Vasks kenne ich nur von den Aufnahmen mit Iveta Apkalna - ist aber nichts so recht bei mir hängengeblieben. Wie schaut's da bei Dir aus?
Servas, Thomas
Hallo Thomas,
ich muss sagen, das mich das Melancholische oder Träumerische in seiner Orgelmusik sehr anspricht - bei der "Musica seria" geht es gar ins Dunkel-Bedrohliche über.
:hello Jörg
Cetay (inaktiv) (23.11.2008, 08:01): Original von Cosima „Die schöne Magelone“ mit FiDi und der Erzählerin war übrigens sehr schön. Zum ersten Mal, dass ich die ganze Geschichte gehört habe. Etwas realitätsfern, aber sehr romantisch halt. :D Einzig mit Hertha Klust bin ich nicht so glücklich: Sie scheint sich kaum um das zu scheren, was der Sänger da veranstaltet.
Nun aber – auf Empfehlung von ab – das Busch Quartet mit Beethoven. Es läuft das 7. Streichquartett:
Oha, ich wusste gar nicht, dass es von den Buschs auf Dutton mittlerweile ein Vol. 3 gibt.
Bei mir füllt jetzt auch Beethoven den Raum: Gustav Kuhn dirigiert die 3. Sinfonie aus seiner GA. Das Cover hab schon ca. 8947 mal gepostet und verschone die Forianergemeinde mit einem weiteren Anblick.
HenningKolf (23.11.2008, 08:04): Diese Leihgabe läuft schon einige Zeit
Hmm.....sagte nicht Mahler die Musik fände sich nicht in den Noten. Irgendwie scheint mir Korstick spielt mehr Noten als Musik
Ich mach mal lieber mit Uchida WoO 80 weiter
Guten Morgen!
Cosima (23.11.2008, 10:12): Original von Amadé Fischer-Dieskau ging 1957 nochmals mit der "schönen Magelone" ins Studio, Pianist war Jörg Demus. Die verbindenden Texte von Ludwig Tieck sprach Fischer-Dieskau nun selbst. Die Aufnahme erschien auf 2 LPs, die ich noch besitze. Sie wurde in dieser Box wiederveröffeltlicht, allerdings nur die Lieder, nicht die Texte:
Von allen Aufnahmen gefällt mir die Richter-Version (ohne Texte) bei EMI noch am besten, gerade auch wegen Richter.
Lieber Amadé,
die Magelone-Aufnahme mit Jörg Demus habe ich auch. Die DG-Box ist toll! Schade, dass der von FiDi gesprochene Text fehlt, er ist so ein wunderbarer Erzähler (und eigentlich gehört der Text dazu, meine ich bzw. man sollte ihn zumindest einmal gehört oder gelesen haben). Mit Richter kenne ich nur den Mitschnitt auf Orfeo. Nach der EMI-Aufnahme muss ich beizeiten mal schauen. Auf Audite gibt es eine weitere Magelone mit FiDi (aus 1952/54), am Klavier Hermann Reutter. Die CD werde ich mir wohl zu Weihnachten wünschen.
Bei mir nun Beethoven mit dem Busch Quartet (Vol. 2):
Nachtrag: Die EMI-Aufnahme scheint als Einzel-CD schon nicht mehr erhältlich zu sein, ist aber Bestandteil der Richter-Icon-Box. Das ist so ärgerlich. :S
Halt, stopp - Kommando zurück. :D Ich habe ja noch die Brilliant-Box mit all den Brahms-Liedern. Da ist ja auch eine Magelone drauf mit Richter am Klavier. Das ist doch die EMI-Aufnahme. :J Ich fürchte, die habe ich noch gar nicht mit ganzer Aufmerksamkeit gehört.
daniel5993 (23.11.2008, 11:20): Die Klaviersonate D.959 klingt noch von gestern in meinen Ohren. Arrau spielt die Sonate recht langsam, was nicht immer passt, aber den zweiten Satz werd ich wohl nie vergessen! Arrau spielt Ihn, als ginge gerade die Welt unter....... :down :down :down.........was für eine Zerrissenheit! Ich bin froh, dass er Schubert (die Sonaten) erst in hohem Alter gespielt hat!
Concerto Grosso Nr. 1 für 3 Celli und Orchester (2000) Largo für Cello und Orchester (2003) Cellosonate für Cello und Orchester (1964)
Das Cello bzw. die Celli sind hier häufig in recht fahlen Dämmerlicht-Tonfarben zu hören, was bei dem polnischen "Düsterling" kein Wunder ist. Gleiches gilt für das Orchester, welches im Concerto auch in ziemlich bedrohliche Märsche übergehen kann. Da schwingt dieser Hauch von "Zeitgeschichte" mit, den ich bei Penderecki immer wieder zu hören glaube. Die avantgardistische Cellosonate kontrastiert einen unheimlichen, grollend agressiven Satz mit einer ironisch klingenden "Wundertüte" aus allerlei Geräuschen (wie der Peitsche oder zwei Bongos) im zweiten Satz.
thwinter12 (23.11.2008, 19:37): Hallo allen,
da in nächster Zeit von William Alwyn einige Zukäufe geplant sind, widme ich dieses Wochenende größtenteils diesem Komponisten (Teil 3):
William Alwyn „Chamber Music and Songs“ V/A 2006 Naxos 2007
Servas, Thomas
frau baur (23.11.2008, 20:49): Gerade eingelegt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0095115864821.jpg Carl Friedrich Abel Symphonien op. 7 Nr. 1-6 Cantilena Kammerorchester Adrian Sheperd
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
HenningKolf (23.11.2008, 21:19): jetzt ein Mitbringsel aus der Ukraine:
Sorry, ein besser erkennbares Cover habe ich nicht gefunden.
Viktor Pikaisen spielt Paganini op.1, 9, 12 und die Variationen "Pria ch´io l´impegno" sowie von Konstantin Mostras (1886 - 1965) Capricci - Rezitativ und Toccata
Gruß Henning
thwinter12 (23.11.2008, 21:42): Hallo allen,
die „Wochenendschicht“ im Thread :J endet – wie kann es anders sein – mit Alwyn (Teil 4):
William Alwyn „The English Song Series Vol. 17: Alwyn“ V/A 2006 Naxos 2008
Damit wären wir meinen diesbezüglichen Bestand durch und ich hab‘ mir meine morgigen Zukäufe „redlich verdient“… :cool
Schlaft gut und Servas, Thomas
ab (23.11.2008, 21:43): Original von Nordolf Krzysztof Penderecki:
Concerto Grosso Nr. 1 für 3 Celli und Orchester (2000) Largo für Cello und Orchester (2003) Cellosonate für Cello und Orchester (1964)
Und? Immerhin überwiegend namhafte Cellisten und ein gerühmter Dirigent. Wie bewertest ud diese Interpretationen? :hello
Nordolf (23.11.2008, 22:39): Original von ab Original von Nordolf Krzysztof Penderecki:
Concerto Grosso Nr. 1 für 3 Celli und Orchester (2000) Largo für Cello und Orchester (2003) Cellosonate für Cello und Orchester (1964)
Und? Immerhin überwiegend namhafte Cellisten und ein gerühmter Dirigent. Wie bewertest ud diese Interpretationen? :hello
Hallo ab,
für mein Empfinden ist das Spiel aller drei Solisten bei allen drei Stücken hochintensiv: - d.h. es wird nach Kräften gesägt. Ivan Monighetti habe ich ja schon von Manssurjan her in guter Erinnerung. Für Wit gilt das sowieso: Penderecki scheint - genau wie Szymanowski - unter seiner Fuchtel eine "nationale Angelegenheit" darzustellen. Gerade das Concerto Grosso dürfte eine schwierige Aufgabe sein, da es zwischen zwischen kammermusikalischer Einzelpräsenz von Instrumenten und dickfleischigen Orchesterblöcken pendelt. Und das in zwei Richtungen: - mal verschmelzen die Solisten im Orchester, mal gesellen sich Instrumentalisten wie die Flöte oder das Enlischhorn an die Seite der herausgestellten Cello-Spieler. Beide Fälle lösen die Interpreten hervorragend. Man höre nur wie im 2. Satz Orchester und Celli gemeinsam einen heftigen Marsch anstimmen...
Herzliche Grüsse! Jörg
frau baur (23.11.2008, 22:48): und um das Wochenende abzuschließen :
Rachmaninov (23.11.2008, 23:11): eben auf Bayern 4: Beethoven's 7. mit Gardiner. Fand ich, bevor ich es überhaupt wußte wer dort dirigiert, eher langweilig.
cellodil (24.11.2008, 06:56): Seit fünf zum (viel zu frühen) Start in den Tag "Gemischtes" auf SWR 2:
Dario Castello: Sonata terza für 2 Violinen und Basso continuo Europa Galante
Robert Schumann: Introduktion und Allegro appassionato, Konzertstück für Klavier und Orchester G-dur op. 92 Pascal Devoyon Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Leitung: Jacques Mercier
Louis Spohr: Scherzo und Finale aus dem Streichsextett C-dur op. 140 L'Archibudelli & Smithsonian Chamber Players
Etienne Solère: Sinfonia concertante für 2 Klarinetten und Orchester F-dur Thea King, Georgina Dobrée English Chamber Orchestra Leitung: Andrew Litton
Luigi Cherubini: Ouvertüre zur Oper "Anacréon, ou L'amour fugitif" Academy of St. Martin-in-the-Fields Leitung: Neville Marriner
Kurt Weill: "J' attends un navire" Ute Lemper (voc) RIAS Berlin Sinfonietta Leitung: John Mauceri
Georges Bizet: "Heimkehr" aus "Lieder vom Rhein" Jean-Marc Luisada (Klavier)
Georg Friedrich Händel: 3 Sätze aus dem Orgelkonzert Nr. 1 g-moll HWV 289 Richard Egarr Academy of Ancient Music Leitung: Richard Egarr
Johann Nepomuk Hummel: 1. Satz aus dem Klaviertrio Nr. 6 Es-dur op. 93 Trio Parnassus
Max Bruch: "Lebhaft" aus der Suite "Schwedische Tänze" Nr. 1 op. 63, bearbeitet SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern Leitung: Werner Andreas Albert
Václav Pichl: 1. Satz aus der Sinfonie Es-dur London Mozart Players Leitung: Matthias Bamert
Jean Sibelius: "Arabesque" op. 76 Eero Heinonen (Klavier)
Joseph Gabriel Rheinberger: 4. Satz aus dem Sextett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier F-dur op.191 b Horst Göbel (Klavier) Orchester-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters zusätzlich: Monica Carrasco (Oboe )
Harold Arlen: "Come rain or come shine" aus dem Musical "St. Louis woman" Ralph Towner (acg)
Scott Joplin: Original Rag Nr. 1, bearbeitet Heinrich Schiff (Violoncello) Samuel Sanders (Klavier)
Johann Gottfried Müthel: Allegro aus dem Cembalokonzert B-dur Musica Alta Ripa
Nikolaj Rimskij-Korsakow: "Hummelflug" Nick Novas Brass-Ensemble
Euch allen einen guten Start in die neue Woche und liebe Grüße
Sabine
ab (24.11.2008, 10:19): Original von Nordolf
für mein Empfinden ist das Spiel aller drei Solisten bei allen drei Stücken hochintensiv: - d.h. es wird nach Kräften gesägt. Ivan Monighetti habe ich ja schon von Manssurjan her in guter Erinnerung. Für Wit gilt das sowieso: Penderecki scheint - genau wie Szymanowski - unter seiner Fuchtel eine "nationale Angelegenheit" darzustellen.
:thanks
Jürgen (24.11.2008, 11:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BJ6Q3N46L._SL500_AA240_.jpg
Mozart: Die Entführung aus dem Serail, Sir Charles Mackerras 1999
Ich höre allerdings die Ausgabe der Brilliant-Box.
Johannes Brahms Quartett für Pianoforte, Violine, Viola und Violoncell, c-moll, op. 60 Quintett für Pianoforte, zwei Violinien, Viola und Violoncell, f-moll, op. 34 La Gaia Scienza - Federica Valli (Piano) - Stefano Barneschi (Violine) - Carlo De Martini (Violine) - Marco Bianchi (Viola) - Paolo Beschi (Cello)
Liebe Grüße
Sabine
ab (24.11.2008, 20:47): Ewa Kupiec mit den Préludes von Szymanowsky und Chopin :engel
ab (24.11.2008, 22:35): Dmitri SHOSTAKOVICH Symphony No 10 in E minor, Op 93 Igor STRAVINSKY Concerto in D for Violin and Orchestra Wolfgang Schneiderhan Berlin Philharmonic Orchestra, cond. Karel An erl recorded in the Jesus-Christus-Kirche, Berlin, December 1962, ADD stereo Czech Philharmonic Orchestra, cond. Karel An erl recorded in the Herkulessal, Munich, October 1955, ADD mono DGG Originals 463 666-2 Dazu auch hier.
Die CD habe ich leider nicht, sondern dieses -mich begeisternde- SQ gestern im Radio blind gehört. Ich war etwas überrascht, als der Name Antheil fiel. Das hat zwar einen modernen Anstrich und eine treibende Motorik, aber ich habe mir Antheil um einiges lärmiger und maschineller, d.h. "radikaler" vorgestellt.
Jürgen (25.11.2008, 10:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41MH6BX5CZL._SL500_AA240_.jpg
Richard Strauss: Der Rosenkavalier, Erich Kleiber 1954
3.Akt
Jürgen (25.11.2008, 10:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61WZKR3JSNL._SL500_AA240_.gif
Ramirez: Misa Criolla, Ramirez 1968
Jürgen (25.11.2008, 11:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61903R601FL._SL500_AA240_.gif
Jürgen (25.11.2008, 15:05): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61vaY%2Be2XgL._SL500_AA240_.jpg
Bellini: Norma, Cillario 1973±1 RCA
daniel5993 (25.11.2008, 16:05): Original von Rachmaninov Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947577607.jpg
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Italienisches Konzert BWV 971
Alfred Brendel, Klavier 1976
eine der wenigen Aufnahmen Brendel in meinem Besitz. Find eich persönlich grausig.
Es genügt ja völlig, wenn die Aufnahme mir gefällt!
Rachmaninov (25.11.2008, 16:46): Original von daniel5993 Original von Rachmaninov Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947577607.jpg
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Italienisches Konzert BWV 971
Alfred Brendel, Klavier 1976
eine der wenigen Aufnahmen Brendel in meinem Besitz. Find eich persönlich grausig.
Es genügt ja völlig, wenn die Aufnahme mir gefällt!
Ich kann mich auch nicht erinnern etwas geschrieben zu haben was hier im WIDERSPRUCH steht. :S
Wenn Du aber damit ein Problem hast das ich meine Meinung hier äußer dann kann ich dies auch lassen, zumindestens bezogen auf Deine Postings. Dann brauche ich mir auch keine Antworten durchlesen, die mit "!" beendet werden.
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318599918167.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Minnesota Orchestra / Osmo Vänskä
Sehr schön, aber auch ohne daß ich jetzt noch einmal reinhöre denke ich, daß ich hier doch mehr zu den Aufnahmen unter Järvi, Immerseel oder Abbado (2008) tendiere.
Cosima (25.11.2008, 19:40): Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947577607.jpg
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Italienisches Konzert BWV 971
Alfred Brendel, Klavier 1976
Eine der ganz wenigen Brendel-Aufnahmen in meinem Besitz. Finde ich sehr gut! (Mit Ausrufezeichen... :J )
:beer @Daniel
Rachmaninov (25.11.2008, 19:52): Original von Cosima Eine der ganz wenigen Brendel-Aufnahmen in meinem Besitz. Finde ich sehr gut! (Mit Ausrufezeichen... :J )
:beer @Daniel
Ist hier der Imperativ sinnvoll?
ab (25.11.2008, 20:56): Nachträglich heute geschenkt bekommen: die dhm-50.Geburtstags-Jubiläums Box. Sicher mehr als 60 Stunden Musik zum Durchhören. Das werde ich wohl heute abend nicht mehr schaffen :D
Weil alphabetisch geordent, beginne ich einmal ganz vorne, um Emanuele D'Astorga kennen zu lernen
Das Ausrufezeichen steht als Satzzeichen in unabhängigen Sätzen Wortgruppen oder nach Einzelwörtern (auch in Überschriften u. Ä.), und zwar nach Ausrufen, Anrufen, Befehlen, Aufforderungen, Warnungen, Verboten, Wünschen, Grüßen, nachdrücklichen Behauptungen.
Es hat also keineswegs stets imperativen Charakter und ist etwa als Hinweis auf einen Ausruf oder den Nachdruck einer Behauptung nichts was aufregen muss, wie ich finde.
(Ich mag Brendel übrigens, aber seinen Bach nicht so sehr)
bei mir nun Musik, die schon in den ersten Takten mit Ausrufezeichen daher kommt, nämlich Beethovens Fünfte unter Toscanini, 1952 (RCA); in kleinen Dosen und nicht zu oft kann man selbst solche Gassenhauer wie die Fünfte genießen, was mir mit anderen Gassenhauern - Nachtmusik, Vier Jahreszeiten - nicht mehr gelingt. Auch das spricht deutlich für Beethovens Klasse, wie ich finde
Jürgen (25.11.2008, 22:14): Original von ab Ein solches Dirigentenpult-Klangkonzept liebe ich genauo wie ich den frühen Digital-Klang :ignore !
Ich habe schon zwei Glas Rotwein. Drum sei so nett und erkläre mir diesen Satz etwas genauer.
Ich für meinen Teil habe so einiges mit Inbal (Bruckner/Ravel/Berlioz/Mahler und Smetanas Vlast) und mir gefällt einzig der Mahler. Und auch dabei sind 50% dem Klang geschuldet. Der Rest erscheint mir eher wie vom Blatt gespielt.
Grüße Jürgen
ab (25.11.2008, 22:48): Original von Jürgen Original von ab Ein solches Dirigentenpult-Klangkonzept liebe ich genauo wie ich den frühen Digital-Klang :ignore !
Ich habe schon zwei Glas Rotwein. Drum sei so nett und erkläre mir diesen Satz etwas genauer.
Dirigentenpult-Konzept ist ein solches, das so klingt, wie als würde ich als Zuhörer auf dem Dirigentenpodium stehen, sprich nahe links die Geigen, nahe rechts die Celli und weiter hinten das andere Zeug. Ein Saal-Konzept fährt (leider) etwa Chandos. Da hat man das Gefühl, im Saal ganz weit hinten zu sitzen, da klingt dann das ganze Orchester ganz weit weg und alles viel mehr vermischt.
Früher Digitalklang kling harsch und tendentiell spitz. :hello
(Inbals Mahler mag ich persönlich weniger als seinen Ravel.)
nikolaus (25.11.2008, 23:42): Donnerwetter, sind das flotte Tempi in den Kinderscenen! Cosima hat das ja schon angedeutet; sehr gewöhnungsbedürftig, aber auch sehr interessant und eine reizvolle Alternative zu den von mir geliebten Aufnahmen mit Martha Argerich.
Allein der Klang des Erards ist wirklich schön, auch das hat Cosima schon erwähnt.
Staiers Spiel ist trotz aller "Nüchternheit" sehr beredt, das ist für mich bei Schumann-Interpretationen ungeheuer wichtig.
Kurzum: von mir eine dicke Empfehlung!
Nikolaus.
frau baur (25.11.2008, 23:44): Zum Abschluss des Abends:
satie (25.11.2008, 23:44): Original von nikolaus Donnerwetter, sind das flotte Tempi in den Kinderscenen! Cosima hat das ja schon angedeutet; sehr gewöhnungsbedürftig, aber auch sehr interessant und eine reizvolle Alternative zu den von mir geliebten Aufnahmen mit Martha Argerich.
Allein der Klang des Erards ist wirklich schön, auch das hat Cosima schon erwähnt.
Staiers Spiel ist trotz aller "Nüchternheit" sehr beredt, das ist für mich bei Schumann-Interpretationen ungeheuer wichtig.
Kurzum: von mir eine dicke Empfehlung!
Nikolaus.
Schumanns Metronomangaben sind extrem schnell! Darüber könnte man lange lange diskutieren...
ab (25.11.2008, 23:55): Ein langjähriger Wunsch aus meiner langen Wunschliste nun tatsächlich weniger, sprich: endlich sind die CDs eingetroffen: Paul Jacobs, viel zu früh verstorben und legendär insbesondere auch für seine Busoni-Einspielungen bei Music&Arts, spielt Debussys Préludes, aufgenommen 1978 von Nonesuch auf einem Bösendorfer Imperial. :leb
Chaconne aus BWV 1004 (Busoni); Wachet auf ruft uns die Stimme BWV 645 (Busoni); Nun komm der Heiden Heiland BWV 659 (Busoni); Nun freut euch liebe Christen gmein BWV 134 (Busoni); Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ BWV 639 (Busoni); Präludium & Fuge BWV 532 (Busoni); Suite aus BWV 1006 (Rachmaninoff); Siciliano aus BWV 1031 (Kempff); Jesu bleibet meine Freude (Hess); Präludium & Fuge BWV 552 (Busoni)
Bernd Glemser, Klavier
Gute Nacht!
Grüße Daniel
Rachmaninov (26.11.2008, 07:50): Original von nikolaus Donnerwetter, sind das flotte Tempi in den Kinderscenen! Cosima hat das ja schon angedeutet; sehr gewöhnungsbedürftig, aber auch sehr interessant und eine reizvolle Alternative zu den von mir geliebten Aufnahmen mit Martha Argerich.
Allein der Klang des Erards ist wirklich schön, auch das hat Cosima schon erwähnt.
Staiers Spiel ist trotz aller "Nüchternheit" sehr beredt, das ist für mich bei Schumann-Interpretationen ungeheuer wichtig.
Kurzum: von mir eine dicke Empfehlung!
Nikolaus.
Schade das derartige Besprechungen nicht mehr in den passenden Threads stattfinden :I
nikolaus (26.11.2008, 10:10): Oh, entschuldigung. Du hast recht! :engel Ich werde mich dort dazu noch mal äussern, wenn diese hier zu Ende ist:
Jürgen (26.11.2008, 10:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41B17KP0DML._SL500_AA240_.jpg
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie, Thielemann 2000
Thielemann wird bei dieser Aufnahme Effekthascherei vorgeworfen. Das ging Solti mit seinem Ring auch nicht anders.
Ich glaube sogar, dass diese deutlichen Effekte der Grund dafür sind, dass ich den Solti-Ring und obige Alpensinfonie mag.
Die Wiener Philharmoniker sind dabei ein Klangkörper, der in der Lage ist, solche Klangeffekte zu erzeugen, auch wenn er es nicht unter jedem Dirigenten macht (oder machen soll).
Grüße Jürgen
daniel5993 (26.11.2008, 11:53): Bevor es wieder ans Lernen geht:
Gefällt mir gut: Das wirkt alles sehr filigran und fein abgestimmt. Ich habe den Eindruck, da hat sich ein Künstler in der Zusammenstellung und Auführung viele (eigene) Gedanken gemacht und diese sorgfältigst umgesetzt.
Dies mein erster Eindruck, v.a. @ Rachmaninov
Nikolaus :hello
ab (26.11.2008, 15:51): CD2 aus der dhm-Jubiläums-Box: Camerata Köln mit Oboen-Konzerten von Bach, von 1993.
Das mag ich mehr als Hengelbrocks artifiziellen Klang, der mich nicht zu rühren vermag.
Da bin ich mal gespannt, ob du das auch bei der h-moll Messe mit Hengelbrock so empfinden wirst. Die hat mich nicht gerührt und auch nicht bewegt, sondern erbeben lassen.
Ich hab mir für die Strasse folgendes ins Hörgepäck gelegt:
Aus der Brilliant GA der Sibelius Sinfonien: Sinfonie Nr. 6 & The Tempest Suite Nr. 1; Danish National Orchestra, Leif Segerstam
Poztupimi (26.11.2008, 17:13): Original von Poztupimi Hallo zusammen,
Start in den Feierabend mit dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41h984BvJ-L._SL500_AA240_.jpg Franz Schubert (1797-1828) Symphonie Nr. 7 (8) h-moll D 759 "Unvollendete" Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester / Günter Wand
Grüße, Wolfgang
Habe sie gleich weiterlaufen lassen:
Symphonie Nr. 8 (9) C-Dur D 944 "Die Große"
Ich denke, daß mir das Ganze zu blechlastig und zu pompös ist, kann ich mich nicht mit anfreunden.
Cosima (26.11.2008, 17:31): Original von ab Ein langjähriger Wunsch aus meiner langen Wunschliste nun tatsächlich weniger, sprich: endlich sind die CDs eingetroffen: Paul Jacobs, viel zu früh verstorben und legendär insbesondere auch für seine Busoni-Einspielungen bei Music&Arts, spielt Debussys Préludes, aufgenommen 1978 von Nonesuch auf einem Bösendorfer Imperial. :leb
schreib doch bitte unbedingt etwas dazu - danke! Mit der Aufnahme liebäugele ich auch schon sehr lange. - Kennst Du die Koroliov-Aufnahme? Kürzlich dazu hier eine sehr positive Rezension gelesen. Auch diese Aufnahme der Préludes steht nach wie vor auf meiner Wunschliste.
aus aktuellem Anlass (siehe den Thread Werke für Orgel und Orchester im 20.Jahrhundert):
Jean Langlais „Langlais Vol. 1: Werke für Orgel und Orchester“ Marie-Louis Langlais (Orgel) + The London Pro Arte Orchestra, Murray Stewart 1994 KOCH International
Poulenc + Langlais + Helmschrott „Masterworks for Organ, Orchestra and Percussion“ Frank Hauk (Orgel) + The Georgian Chamber Orchestra/Ingolstadt, Markus Poschner 2001 Guild Music 2002
Und daraus natürlich die beiden Konzerte für Orgel und Orchester von Langlais! :down
Dieses „musikalische Gipfeltreffen“ in Sachen Mahler ist m.E. perfekt! Nicht nur dass jeder der Gesangssolisten für sich großartig wäre, ihre Stimmen und ihre Ausdrucksqualität harmonieren zudem perfekt miteinander. Das London Symphony Orchestra unter George Szell spielt brillant. Es trifft genau den Mahlerschen Tonfall und dessen Doppelbödigkeit - in diesem Falle eine Mischung aus Fröhlichkeit und Angst, Kultiviertheit und Einfachheit.
Kennt jemand die Aufnahme und findet sie ebenso großartig?
Keine Ahnung, ob die besser ist als die von 1964, die es beim Das Alte Werk gibt, außerdem, meine ich, gabs auch noch eine bei EMI, womöglich Anfang der 1970er, von der bei Vanguard von 1953 ganz zu schweigen.
Da versuch ich erst garnicht durchzublicken, sondern höre mich lieber durch die gegebene Aufnahme :)
Bei bloß 48 min und diesen durchhörbaren Tempi vermute ich mal, dass einige Wiederholungen eingespart worden sein dürften.
Keine Ahnung ob die Aufnahme der Gebrüder von 1974, die gemeinsam mit Gustav Leonhardt entstanden ist und bei Sony Esprit erhältlich ist, besser ist.
Jednefalls erfreue man sich an dem informativen Gemeinplatz aus dem FonoForum: "Das hochkarätige Interpretenteam bemächtigt sich des Werkes mit angemessenem Ernst und kühlem Feuer." :S
Rachmaninov (27.11.2008, 15:49): Original von ab CD-4 aus der Jubiläums-dhm-Box
Johann Sebastian Bach: Ein Musikalisches Opfer BWV 1079 Sigiswald, Barthold & Wieland Kuijken, Robert Cohen, von 1994
Das Label heisst dhm und bei einem Werk eines deutschen Komponisten steht der Titel in französisch und englisch auf dem Cover.
DAS würde es in keinem anderen Land SO geben!
Poztupimi (27.11.2008, 17:53): Original von Rachmaninov
Das Label heisst dhm und bei einem Werk eines deutschen Komponisten steht der Titel in französisch und englisch auf dem Cover.
DAS würde es in keinem anderen Land SO geben!
Da gibt es dann noch das Gelblabel, daß regelmäßig Auschnitte aus den Kritiken deutschsprachiger Tageszeitungen auf Englisch abdruckt. Wir sind halt globalisiert.
Starte in den Feierabend mit Vivaldi:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41dDZOW9knL._SL500_AA240_.jpg Antonio Vivaldi (1678-1741) Konzerte für 2 Violinen, Streicher und Basso Continuo RV 515, 511, 514, 524, 509, 523 Viktoria Mullova, Giuliano Carmignola / Venice Baroque Orchestra / Andrea Marcon
Lt. Beiheft VBC mit Originalinstrumenten, Stimmung: a' = 440Hz
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (27.11.2008, 19:58): Original von Poztupimi Original von Rachmaninov
Das Label heisst dhm und bei einem Werk eines deutschen Komponisten steht der Titel in französisch und englisch auf dem Cover.
DAS würde es in keinem anderen Land SO geben!
Da gibt es dann noch das Gelblabel, daß regelmäßig Auschnitte aus den Kritiken deutschsprachiger Tageszeitungen auf Englisch abdruckt. Wir sind halt globalisiert.
Cetay (inaktiv) (27.11.2008, 20:40): Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Hp5NoZ8PL._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Klaviersonaten 30-32; Glenn Gould
Oha, da freu ich mmich auf Deine Kommentare!
Die ist immer noch in schwerer Dauerrotation; in meinen Ohren absolut faszinierend. Ich nehme an, du findest sie grausig? :cool
Rachmaninov (27.11.2008, 20:48): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Hp5NoZ8PL._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Klaviersonaten 30-32; Glenn Gould
Oha, da freu ich mmich auf Deine Kommentare!
Die ist immer noch in schwerer Dauerrotation; in meinen Ohren absolut faszinierend. Ich nehme an, du findest sie grausig? :cool
@Dox,
ich finde sie gar nicht, da ich sie noch nie gehört habe! So kann man sich täuschen :cool
Schubert: Moments musicaux D. 780 Schostakowitsch: Klaviersonate Nr. 2
Cetay (inaktiv) (27.11.2008, 20:48): Original von Rachmaninov
Eine richtig gute Aufnahme mit #40 und #41 fehlt mir eigentlich noch....
Vielelicht diese? Krips scheint jedenfalls hier einige zu begeistern!
Krips gehört sicher zur absoluten Spitzengruppe, wenn man kein Problem mit dem full-size Sound hat. Die wirklichen Ohrenöffner sind für mich aber seine Interpretationen der 20er Sinfonien.
Karol Szymanowski: Konzertouvertüre Violinkonzerte Nr. 1 & 2
Violine: Lydia Mordkovitch Vassily Sinaisky / BBC Philharmonic 1996
Prachtvoll interpretieren zwei Russen mit den Britten einen Polen... Das Frau Mordkovitch Schülerin von Oistrakh war, verwundert wenig, wenn man ihren süffigen, innigen, dabei feenhaft schwebenden Ton hört. Und es ist ganz herrlich wie Sinaisky das Orchester aufrauschen und überfliessen lässt... Ein Fest der Sinne!
bei Brahms mache ich mit. Allerdings kammermusikalisch...
http://www.heinequartett.de/images/intimate-letters_0000.jpg Heine Quartet Intimate Letters: Brahms Janacek Johannes Brahms String Quartet No. 2 in A minor, op. 51/2
... auch noch ein bisschen Widerhall des wunderbaren gestrigen Konzertabends mit dem wieder einmal sehr beeindruckenden Pacifica Quartet.
Liebe Grüße
Sabine
ab (27.11.2008, 22:55): Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Hp5NoZ8PL._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Klaviersonaten 30-32; Glenn Gould
Oha, da freu ich mmich auf Deine Kommentare!
Die ist immer noch in schwerer Dauerrotation; in meinen Ohren absolut faszinierend. Ich nehme an, du findest sie grausig? :cool
Das war ja die erste Aufnahme nach der 1955erGouldbergenispielung, und abermals waren die cbs-Leute eigentlich unglücklich über die Programm-Auswahl.
Gould schert sich nicht um die Tempoanweisungen Beethovens und meinte später einmal lapidar darüber: "Auch wenn es nicht meine überzeugendste Einspielung ist, so ist es doch meine überzeugteste!", so meine Erinnerung an die so lesenswerte Stegemann-Biographie.
Ich mag seinen Einspielung der beiden letzten Sonaten besonders gerne. Für mich ist ja Gould mehr ein Brahms- und Beethoven-Interpret als einer für Bach. :ignore
:hello
ab (27.11.2008, 22:58): Weiter gehts mit der dhm-Box: CD 5-7,
Nach Cantus Cölln unter Junghänel und seiner hoch gelobten Bach-Motetten-Einspielung nun die H-Moll-Messe von Hengelbrock. (Mir scheint, die von René Jacobs wird mir die liebere bleiben.)
ab (27.11.2008, 23:08): Original von Cosima Original von ab Paul Jacobs, Debussys Préludes, aufgenommen 1978 von Nonesuch auf einem Bösendorfer Imperial. :leb
schreib doch bitte unbedingt etwas dazu - danke! Mit der Aufnahme liebäugele ich auch schon sehr lange. - Kennst Du die Koroliov-Aufnahme? Kürzlich dazu hier eine sehr positive Rezension gelesen. Auch diese Aufnahme der Préludes steht nach wie vor auf meiner Wunschliste.
Gruß, Cosima
Liebe Cosima,
zu den Préludes, die für mich nach dem Bachschen Alten und dem Beethovenschen Neuen Testament zumindest die Enzyklika der Klavier-Literatur darstellen, plane ich schon lange einen eigenen Faden zu eröffenen. Wie Du weißt, braucht aber derzeit leider bei mir alles viel länger als mir selbst lieb ist. :A
Die Koroliov-Aufnahme von Tacet steht bei mir genauso auf dem Wunschzettel wie die bereits produzierte, aber noch nicht erschienene von Debussy selbst eingespielte (auf dem Stainway D-Flügel), sowie die jüngst erschienen bei Claves von Cédric Pescia.
Kurz vorweg: Jacobs gehört zu jenen Interpreten, die man durchaus als sehr eigenwillig bezeichen könnte.
ab (27.11.2008, 23:11): Original von Dox Orkh Da bin ich mal gespannt, ob du das auch bei der h-moll Messe mit Hengelbrock so empfinden wirst. Die hat mich nicht gerührt und auch nicht bewegt, sondern erbeben lassen.
Erbeben ?(
vor Zorn weil so mies; oder aber wegen des Ausdrucks?
:hello
ab (27.11.2008, 23:14): Original von Amadé http://ecx.images-amazon.com/images/I/41zy24pcNdL._SL500_AA240_.jpg
Schubert Moments Musicaux
Keine Spitzenaufnahme
Gruß Amadé
Ist das eigentlich eine Sponsoring-Produktion in Zusammenarbeit mit einer bekannten Schuhmarke für Fashion victims? :D
frau baur (27.11.2008, 23:24): Vor dem Zubett gehen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PX1MVQG2L._SL500_AA240_.jpg Meine CD hat allerdings ein anderes Cover (CBS Masterworks)
W. A. Mozart Posthorn Serenate KV320 Cleveland Orchestra George Szell
Gute Nacht :hello Otilie Baur
Rachmaninov (28.11.2008, 06:22): Original von ab Original von Dox Orkh Original von Rachmaninov Original von Dox Orkh http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Hp5NoZ8PL._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Klaviersonaten 30-32; Glenn Gould
Oha, da freu ich mmich auf Deine Kommentare!
Die ist immer noch in schwerer Dauerrotation; in meinen Ohren absolut faszinierend. Ich nehme an, du findest sie grausig? :cool
Das war ja die erste Aufnahme nach der 1955erGouldbergenispielung, und abermals waren die cbs-Leute eigentlich unglücklich über die Programm-Auswahl.
Gould schert sich nicht um die Tempoanweisungen Beethovens und meinte später einmal lapidar darüber: "Auch wenn es nicht meine überzeugendste Einspielung ist, so ist es doch meine überzeugteste!", so meine Erinnerung an die so lesenswerte Stegemann-Biographie.
Ich mag seinen Einspielung der beiden letzten Sonaten besonders gerne. Für mich ist ja Gould mehr ein Brahms- und Beethoven-Interpret als einer für Bach. :ignore
:hello
MMh, klingt doch wirklich reizvoll, also zumindestestens entsteht der Reiz zu wissen was andere dort hören :engel
daniel5993 (28.11.2008, 08:03): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4035122400984.jpg
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klavierkonzert Nr. 27
Artur Schnabel, Klavier London Symphonie Orchestra Sir John Barbirolli
02. Mai 1934
Guten Morgen!
Nochmal das Klavierkonzert Nr. 27
daniel5993 (28.11.2008, 08:06): Original von daniel5993 Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4035122400984.jpg
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klavierkonzert Nr. 27
Artur Schnabel, Klavier London Symphonie Orchestra Sir John Barbirolli
02. Mai 1934
Guten Morgen!
Nochmal das Klavierkonzert Nr. 27
Schnabel spielt dies Konzert :engel
Cetay (inaktiv) (28.11.2008, 08:20): Original von ab Original von Dox Orkh Da bin ich mal gespannt, ob du das auch bei der h-moll Messe mit Hengelbrock so empfinden wirst. Die hat mich nicht gerührt und auch nicht bewegt, sondern erbeben lassen.
Erbeben ?(
vor Zorn weil so mies; oder aber wegen des Ausdrucks?
:hello
Das war ganz positiv gemeint: Erbeben als euphorische Steigerung des Bewegtseins.
cellodil (28.11.2008, 15:39): Bei mir zu Tee und nachmittäglicher Lesestunde:
http://bilder.buecher.de/produkte/23/23152/23152618z.jpg Carl Philipp Emanuel Bach Sonatas for viola da gamba and basso continuo Paolo Pandolfo, viola da gamba Rinaldo Alessandrini, harpischord
:engel
Liebe Grüße
Sabine
Cosima (28.11.2008, 17:00): Original von ab Weiters bitte ich erneut um Geduld :I
Kein Problem, lieber ab, Geduld habe ich sehr viel. :)
Kennst Du eigentlich diese Mahler-Aufnahme mit FiDi und Szell, die ich in der letzten Zeit täglich gehört habe? (Sie läuft auch gerade wieder... hach, was für ein Genuss!) Sie ist phantastisch - ganz große Kunst! FiDi auf dem Zenit, mit herrlicher Stimme und einer Ausdrucksqualität, die m.E. nicht mehr zu überbieten ist (auch nicht von ihm selber). Ein grandioses, feinsinnig und virtuos aufspielendes Orchester und eine E. Schwarzkopf, über die man zwar geteilter Meinung sein kann, aber die ich hier sehr liebe. Und auch der Klang der Aufnahme ist einfach nur herrlich! Eine Aufnahme für die Insel!
Arthur Honegger: Petite Suite Edison Denisov: Duo Toru Takemitsu: Toward the Sea III Benjamin Britten: Lachrymae Claude Debussy: Sonate für Flöte, Bratsche und Harfe Toru Takemitsu: And then I knew 't was Wind
Diese Kammermusik-CD ist interpretatorisch und klangtechnisch gleichermassen erfreulich. Die impressionistischen bzw. postmodern-impressionistischen Klänge herrschen vor: - also Musik, die visuelle Eindrücke mittels spielerisch eingesetzter Klangnuancen und -schattierungen in Tonmalereien übersetzt. Takemitsu fängt geheimnisvoll-naturnahe Stimmungen ein, während Debussy in seiner Sonate beabsichtigt, teilweise die Klangschattierungen so zu verwischen, das nicht klar wird, welches Instrument gerade eine bestimmte Tonfolge spielt (ob z. B. die Bratsche oder die Harfe gezupft wird).
frau baur (29.11.2008, 00:56): bis vorhin hörte ich:
http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/01/ciu/60/ce/b9241363ada01c018b9ee010.L.jpg Symphonie Nr. 8
kürzlich habe ich diese CD auf dem Wühltisch gefunden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61kIHqI4ibL._SL500_AA240_.jpg Camille Saint-Saëns (1835-1921) Symphonie Nr. 3 c-moll op. 78 "Orgelsymphonie" Philippe Lefebvre, Orgel / Orchestre National de France / Seiji Ozawa
Euch eine schönes (wie bei mir verschneites?) Wochenende, Wolfgang
Poztupimi (29.11.2008, 09:47): Original von Poztupimi Guten Morgen zusammen,
kürzlich habe ich diese CD auf dem Wühltisch gefunden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61kIHqI4ibL._SL500_AA240_.jpg Camille Saint-Saëns (1835-1921) Symphonie Nr. 3 c-moll op. 78 "Orgelsymphonie" Philippe Lefebvre, Orgel / Orchestre National de France / Seiji Ozawa
Euch eine schönes (wie bei mir verschneites?) Wochenende, Wolfgang
Kennt einer das Werk und mir mal auf die Sprünge helfen, wo ich das Motiv aus dem vierten Satz ("Maestoso, Allegro") schon gehört haben könnte ?(
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (29.11.2008, 10:18): Jetzt habe ich diese eingelegt:
http://www.alice-dsl.net/steffen.braasch/eBay_bilder/rimskykor-1225574525-5944.jpg Nikolaj Rimsky-Korsakow (1844-1907) Scheherazade – Symphonische Suite op. 35 Berliner Philharmoniker / Lorin Maazel Solo-Violine: Leon Spierer
Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (29.11.2008, 10:39): Original von Poztupimi Original von Poztupimi Guten Morgen zusammen,
kürzlich habe ich diese CD auf dem Wühltisch gefunden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61kIHqI4ibL._SL500_AA240_.jpg Camille Saint-Saëns (1835-1921) Symphonie Nr. 3 c-moll op. 78 "Orgelsymphonie" Philippe Lefebvre, Orgel / Orchestre National de France / Seiji Ozawa
Euch eine schönes (wie bei mir verschneites?) Wochenende, Wolfgang
Kennt einer das Werk und mir mal auf die Sprünge helfen, wo ich das Motiv aus dem vierten Satz ("Maestoso, Allegro") schon gehört haben könnte ?(
Grüße, Wolfgang
In Form eines Popsongs namens "If I had Words". der in zig Coverversionen existiert, z.B. diese.
Poztupimi (29.11.2008, 11:05): Original von Dox Orkh Original von Poztupimi Original von Poztupimi
Camille Saint-Saëns (1835-1921) Symphonie Nr. 3 c-moll op. 78 "Orgelsymphonie"
Kennt einer das Werk und mir mal auf die Sprünge helfen, wo ich das Motiv aus dem vierten Satz ("Maestoso, Allegro") schon gehört haben könnte ?(
In Form eines Popsongs namens "If I had Words". der in zig Coverversionen existiert, z.B. diese.
Vielen Dank! Das Stück habe ich ja ewig nicht gehört, und in der Version --> ab in meine Youtube-Musik-Favoriten-Liste!
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (29.11.2008, 11:11): Ich höre mich jetzt weiter durch meine Neuzugänge der letzten Monate, vielleicht ist ja noch ein weiterer Kandidat für meine persönliche 2008er-Top-Liste dabei. Diese hier ist sicher dabei:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41-41867JzL._SL500_AA240_.jpg Antonio Bazzini (1818-1897) Virtuose Werke für Violine und Klavier Chloë Hanslip, Violine / Caspar Frantz, Piano
Grüße, Wolfgang
cellodil (29.11.2008, 13:28): Brauche jetzt ein bisschen Aufmunterung bei der Arbeit ( X( )
Carl Philipp Emanuel Bach Sonatas for viola da gamba and basso continuo Paolo Pandolfo, viola da gamba Rinaldo Alessandrini, harpischord
Euch allen ein schönes Adventswochenende und liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (29.11.2008, 16:57): Einen schönen Nachmittag zusammen,
Symphonisches vom Neuzugang-Stapel zum Tee:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YEW1KHK0L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Minnesota Orchestra / Osmo Vänskä
Grüße, Wolfgang
@cellodil
Liebe Sabine,
ich hoffe, die Arbeit ich schnell und streßfrei abgefrühstückt!
Poztupimi (29.11.2008, 17:29): Weiter mit Beethoven, Kammermusik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ABYWYEKEL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 g-moll op. 5 Nr. 2 Mstislaw Rostropowitsch / Svjatoslav Richter
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (29.11.2008, 18:12): Weiter kreuz und quer:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZRA1qWu1L._SL500_AA240_.jpg Karol Szymanowski (1882-1937) Stabat Mater für Sopran, Alt, Bariton, gemischten Chor und Orchester op. 53 (1925/26) Iwona Hossa, Ewa Marciniec, JarosBaw Brek / Warsaw Philharmonic Choir & Orchestra / Antoni Wit
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (29.11.2008, 19:41): Eine weiter CD vom Stapel ...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XB2V42HVL._SL500_AA240_.jpg Franz Schubert (1797-1828) Lieder nach Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe Dietrich Fischer-Dieskau / Jörg Demus, Gerald Moore
Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (29.11.2008, 20:28): Damit Wolfgang nicht zum Alleinunterhalter mutiert:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028943795623.jpg Musik für Sopran ( Sarah Leonard) und Orgel (Christopher Bowers-Broadbent); daraus: Henryk Mikolaj Górecki, O Domina Nostra & Gavin Bryars, The Black River
Poztupimi (29.11.2008, 20:44): Original von Dox Orkh Damit Wolfgang nicht zum Alleinunterhalter mutiert:
Alle beim vorweihnachtlichen Einkauf verschütt gegangen :D
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028943795623.jpg Musik für Sopran ( Sarah Leonard) und Orgel (Christopher Bowers-Broadbent); daraus: Henryk Mikolaj Górecki, O Domina Nostra & Gavin Bryars, The Black River
Schönes Cover wie ich finde, ich hoffe, die Musik kann mithalten?
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (29.11.2008, 22:12): So, nach einer kleinen Musikpause höre ich wieder Schubert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P-Lj1puXL._SL500_AA240_.jpg Franz Schubert (1797-1828) Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli C-Dur D 956 Artemis Quartett / Truls Mørk, Violoncello
Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (29.11.2008, 22:49): Original von Poztupimi
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028943795623.jpg Musik für Sopran ( Sarah Leonard) und Orgel (Christopher Bowers-Broadbent); daraus: Henryk Mikolaj Górecki, O Domina Nostra & Gavin Bryars, The Black River Schönes Cover wie ich finde, ich hoffe, die Musik kann mithalten?
Wenn ich mir das recht überlege, spiegelt das Cover den Inhalt vollkommen wieder. Jetzt ziehe ich mich mit einem schönen Jüngling in meine Gemächer zurück. :D
Ich schätze ich muss mein Inselgepäck austauschen. Zu dieser Aufnahme (Beethoven op. 109 - 111) passt ein Zitat, das ich unlängst beim Stöbern in älteren Fäden gefunden habe.
Original von Nordolf Ich bin der Meinung, das erst die Interpretation Musik zu einer lebendigen Kunst werden lässt. Insofern bin ich daran interessiert, das ein Interpret eigen, individuell, persönlich an das Werk herangeht - der Interpret darf nicht zum bloßen Erfüllungsgehilfen des Komponisten werden! Er sollte die "Werk-Idee" respektieren (und nicht gegen den Strich bürsten), aber über den Vollzug, über ihre Klangwerdung entscheidet hauptsächlich er.
Touché!
ab (29.11.2008, 23:21): viel, viel zu lang nicht mehr Bartók gehört..
Carl Philipp Emanuel Bach Sonatas for viola da gamba and basso continuo Paolo Pandolfo, viola da gamba Rinaldo Alessandrini, harpischord
empfehlenswert?
Poztupimi (29.11.2008, 23:32): Strauss zum Ausklang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/417SKB61P6L._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff Lucia Popp / London Philharmonic Orchestra / Klaus Tennstedt
Gute Nacht, Wolfgang
cellodil (29.11.2008, 23:46): Original von ab Original von cellodil
Carl Philipp Emanuel Bach Sonatas for viola da gamba and basso continuo Paolo Pandolfo, viola da gamba Rinaldo Alessandrini, harpischord
empfehlenswert?
Hmmm... Ich habe keine Vergleichsaufnahme und kannte die Sonaten auch vorher nicht. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten habe ich auch nicht beim CD-Händler verschiedene Einspielungen probegehört, sondern die CD bei Zweitausendeins (für 2 Euro 99) ohne große Erwartungen mitgenommen. Inzwischen habe ich sie ein paar Mal gehört (als Dauerberieselung neben der Arbeit) und war angenehm überrascht. Auf jeden Fall hat sich die Musik auf mein im Moment etwas angegriffenes Nervenkostüm wohltuend ausgewirkt. Die Musik gefällt mir gut. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass mir die Interpretation, die beim Nebenbeihören "luftig" oder "transparent" scheint, beim aufmerksamen Zuhören vielleicht etwas zu fleischlos wäre. Mit einer Einschätzung tue ich mich - nicht nur mangels Vergleich - im Moment etwas schwer.
:hello und herzliche Grüße
Sabine
ab (30.11.2008, 00:08): Zum Abschluss noch: Mozart Concerto #14 in E Flat Major, K. 449 (1784) Alfred Brendel, piano I Solisti di Zagreb/Antonio Janigro Vanguard 4015
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NM6315JKL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Kantaten zum 1. Advent: Nun komm, der Heiden Heiland BWV 61 Schwinget freudig euch empor BWV 36 Nun komm, der Heiden Heiland BWV 62 Nancy Argenta, Petra Lang, Anthony Rolfe Johnson, Olaf Bär / The Monteverdi Choir / The English Baroque Soloists / John Eliot Gardiner
Euch einen schönen Sonntag, Wolfgang
HenningKolf (30.11.2008, 10:02): Ich starte hiermit in den Tag
cellodil (30.11.2008, 10:02): Original von Poztupimi Guten Morgen,
eine erste CD am heutigen Tag:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NM6315JKL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Kantaten zum 1. Advent: Nun komm, der Heiden Heiland BWV 61 Schwinget freudig euch empor BWV 36 Nun komm, der Heiden Heiland BWV 62 Nancy Argenta, Petra Lang, Anthony Rolfe Johnson, Olaf Bär / The Monteverdi Choir / The English Baroque Soloists / John Eliot Gardiner
Euch einen schönen Sonntag, Wolfgang
Was für ein wunderbares Cover. Und so passend! Da kann ich leider nicht mithalten. Bei mir gibt's stattdessen mal wieder Haydn zur Aufmunterung des Arbeitssonntags ( :wink ) :
Was für ein wunderbares Cover. Und so passend! Da kann ich leider nicht mithalten. Bei mir gibt's stattdessen mal wieder Haydn zur Aufmunterung des Arbeitssonntags ( :wink ) :
Du hast ja so recht bei dem Cover, das dachte ich auch! Ich hoffe Du hast nicht nur Arbeitsstraß am Sonntag.
Bei mir läuft jetzt endlich mal diese CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uXFy2WH1L._SL500_AA240_.jpg Bohuslav Martinu (1890-1959) Konzerte für Violine und Orchester Nr. 1 & 2 Rhapsodie-Konzert für Viola und Orchester Josef Suk / Czech Philharmonic Orchestra / Václav Neumann
Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (30.11.2008, 11:13): http://www.jpc.de/image/w183/front/0/3760014199080.jpg Guillaume Dufay (1400-1474); Missa se la face ay pale; Antoine Guerber
thwinter12 (30.11.2008, 11:14): Hallo allen,
gerade bei mir gelaufen: „Jérez“ das 2. Stück aus dem 4. Buch von Isaac Albéniz‘ „Iberia“ in einer „Hardcore-Session“: :cool
Lange nicht gehört... und ich weiß nicht recht. Ich muss mal meine Alternativen (zum 1. Quartett) gelegentlich hören - liegt es hier an den Künstlern oder an den Werken (?), mir klingt das alles nicht sehr packend.
Schönen 1. Advent auch... :engel
ab (30.11.2008, 12:34): Gerade endet die Pause in Wien und damit gehts im Radio weiter mit Thielemans Beethoven-Zyklus Part I mit der 2. Sinfonie: hier
Wiener Philharmoniker, Dirigent: Christian Thielemann; Rainer Küchl, Violine. Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1, C-Dur, op. 21 Robert Schumann: Konzert für Violine und Orchester d-Moll, op. posth. Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr.2 D-Dur op.36
(Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien).
Großartig war die Gestaltung Küchels!
Thielemann finde ich schwammig eher schrecklich. Gut, dass sich die DG das Beethoven-Sinfonie-Projekt mit diesem Gespann erspart. :ignore
ab (30.11.2008, 12:36): Original von thwinter12 Hallo allen,
gerade bei mir gelaufen: „Jérez“ das 2. Stück aus dem 4. Buch von Isaac Albéniz‘ „Iberia“ in einer „Hardcore-Session“: :cool 1986: Larrocha, Klavier (Decca) 1993: Heisser, Klavier (Erato) 1996: Breiner, Orchester (Naxos) 1997: López-Cobos, Orchester (Telarc) 1997: González, Klavier (Naxos) 2000: Trio Campanella, 3 Gitarren (Naxos)
Servas, Thomas :P
bitte berichte doch gelegentlich im passenden Faden von den bearbeiteten Fassungen, danke!
:hello
Cosima (30.11.2008, 12:41): Original von Cosima Domus spielen Fauré-Klavierquartette.
Lange nicht gehört... und ich weiß nicht recht. Ich muss mal meine Alternativen (zum 1. Quartett) gelegentlich hören - liegt es hier an den Künstlern oder an den Werken (?), mir klingt das alles nicht sehr packend.
Weder noch, denke ich. Es liegt wahrscheinlich an mir, die ich an diesem frühen Sonntag noch nicht bereit war für derart subtile spätromantische Kammermusik. Mein Musikführer sagt über Fauré u. a.: „Er war einer der feinsinnigsten, zartesten und nobelsten Musiker seiner Zeit.“ Da werde ich mich gelegentlich doch etwas genauer mit diesem Komponisten befassen. :J
Schubert mit Manze und Egarr: Die gefällt mir in jeder Hinsicht gut.
daniel5993 (30.11.2008, 12:44): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099704633626.jpg (hab ein anderes Cover)
Frederic Chopin (1810-1849)
Klavierkonzert Nr. 1
Emil Gilels Philadelphia Orchestra Eugene Ormandy
Poztupimi (30.11.2008, 13:04): Nachdem die Vier letzten Lieder schon vor einiger Zeit liefen, nun endlich auch der Rest der CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Q2VypGvsL._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss (1864-1949) Arien aus Ariadne auf Naxos & Die ägyptische Helena, vier Lieder (Verführung, Freundliche Vision, Winterweihe, Zueignung) Renée Fleming / Münchner Philharmoniker / Christian Thielemann
Debussy: Beau soir f. Violine & Klavier;Violinsonate in g Mozart: Violinsonate KV 304 Franck: Violinsonate in A Brahms: Scherzo in c;Ungarische TänzeNr. 2 & 5 f. Violine & Klavier
Poztupimi (30.11.2008, 15:49): Häppchenweise höre ich Beethovens Cellosonaten, heute die 3te zum Tee:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ABYWYEKEL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 3 A-Dur op. 69 Mstislaw Rostropowitsch, Svjatoslav Richter
Bei Malcuzynski werde ich es vermutlich bei Frank (M 21) belassen.
Gruß Henning
thwinter12 (30.11.2008, 20:07): Hallo allen,
heute scheine ich mich lieber mit „Einzelwerken“ zu beschäftigen. Bereits mehrmals gehört: „Phantasie und Fuge für Harmonium, op. 39“ bzw. „Phantasie und Fuge für Orgel, op. 39B“ von Sigfrid Karg-Elert (1877-1933) enthalten in: :down
Sigfrid Karg-Elert „Works for Harmonium Vol. 1“ Johannes Matthias Michel 1992 CPO 1997
Sigfrid Karg-Elert „Organ Works Vol. 1-4“ Wolfgang Stockmeier 1986 CPO 1993
* Georg Friedrich Händel, Komponist * Franz Crass, Bass * Hedwig Bilgram, Cembalo * Marga Höffgen, Alt * Maurice André, Trompete * Elmar Schloter, Orgel * Ernst Haefliger, Tenor * Gundula Janowitz, Sopran * Marga Hoeffgen, Alt * Münchener Bach-Chor, Chor * Münchener Bach-Orchester, Orchester * Karl Richter, Dirigent
1964
ab (30.11.2008, 22:24): auf unausgetretenen Pfaden:
Josef Pembaur (1848-1923). Er wurde bei Anton Bruckner in Wien und Josef Rheinberger in München ausgebildet.
Konzert für Violoncello und Orchester, op. 68 (1910) Tim Ströbe, Cello Orchester der Akademie St. Blasius Karlheinz Siessl
Das Konzert (im Stil der Hochromantik) wurde erst diesen Sommer 2008 uraufgeführt. Sein Gemälde, das am Cover zu sehen ist, stammt übrigens von Gustav Klimt (1890).
nikolaus (30.11.2008, 23:21): Original von ab Gerade endet die Pause in Wien und damit gehts im Radio weiter mit Thielemans Beethoven-Zyklus Part I mit der 2. Sinfonie: hier
Wiener Philharmoniker, Dirigent: Christian Thielemann; Rainer Küchl, Violine. Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1, C-Dur, op. 21 Robert Schumann: Konzert für Violine und Orchester d-Moll, op. posth. Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr.2 D-Dur op.36
(Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien).
Großartig war die Gestaltung Küchels!
Thielemann finde ich schwammig eher schrecklich. Gut, dass sich die DG das Beethoven-Sinfonie-Projekt mit diesem Gespann erspart. :ignore
Dazu habe ich hier das gefunden:
Überflüssig zu betonen, dass der erste Abend jedenfalls die Entscheidung rechtfertigt, den Zyklus auf Tonträger zu bannen. An diesem Projekt beteiligt sich übrigens auch der finanziell gebeutelte ORF, auch wenn dies nicht im Rahmen der 'kommerziellen Vernunft' geschehe, wie der Programmdirektor bemerkte
Wenn nicht die DG, wer dann?
(Die Rezension ist ansonsten meiner Meinung nach nicht empfehlenswert zu lesen...)
cellodil (01.12.2008, 04:55): Zum allzu frühen Start in den Tag mal wieder SWR 2 mit wild gemischtem Musikprogramm:
Filippo Gragnani: Sextett für Flöte, Klarinette, Violine, 2 Gitarren und Violoncello A-dur Consortium Classicum
Jan Koetsier: Metamorphosen über ein Thema aus "Die Moldau" von Friedrich Smetana Alice Giles (Harfe) Budapester Blechbläser-Quintett
Wolfgang Amadeus Mozart: 1. Satz aus dem Konzert für Violine, Klavier und Orchester D-dur KV Anh. 56 Midori NDR Sinfonieorchester Klavier und Leitung: Christoph Eschenbach
George Enescu: Rumänische Rhapsodie A-dur op. 11 Nr. 1 Cincinnati Pops Orchestra Leitung: Erich Kunzel
Robert Volkmann: 2. Satz aus dem Rondino und Marsch-Caprice für Klavier zu 4 Händen op. 55 Larissa Kondratjewa und Reinhard Schmiedel
Louis Spohr: Ouvertüre zur Oper "Faust" op. 60 Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Leitung: Christian Fröhlich
Johann Philipp Kirnberger: Sinfonia für 2 Hörner, Streicher und Basso continuo D-dur Akademie für Alte Musik Berlin
Franz Schubert: 4. Satz aus dem Quintett für 2 Violinen, Viola und 2 Violoncelli C-dur D 956 Heinrich Schiff Hagen Quartett
Louis Armstrong, Ferdinand Morton: "Wild Man Blues" Louis Armstrong & His Hot Seven
Wolfgang Amadeus Mozart: "La ci darem la mano" aus "Don Giovanni" KV 527, Bearbeitung Ekkehard Wölk (Klavier)
Franz Liszt: "Gretchen am Spinnrade", Transkription Nikolas Lahusen (Klavier)
Georg Philipp Telemann: 2. Satz aus dem Konzert für Blockflöte, Viola da gamba, Streicher und Basso continuo a-moll Julien Martin Josh Cheatham Capriccio Stravagante Leitung: Skip Sempé
George Gershwin: "Oh Lady be good" aus dem Musical "Lady be good", bearbeitet new art saxophon quartet
Igor Strawinsky: Suite Nr. 2 London Sinfonietta Leitung: Riccardo Chailly
Joseph Haydn: 3. Satz aus dem Violoncellokonzert C-dur Steven Isserlis Chamber Orchestra of Europe Leitung: Roger Norrington
Euch allen einen guten Start in die Woche und liebe Grüße
Sabine
Jürgen (01.12.2008, 15:22): Nachtrag von heute vormittag.
-Johann Nepomuk Hummel (1778 – 1837) Quintet in E-flat minor opus 87 -Johann Ladislaus Dussek (1760 – 1812) Quintet in F minor opus 41 -George Onslow (1784 – 1853) Quintet in G major opus 76
Nepomuk Fortepiano Quintet: Riko Fuduka · fortepiano Franc Polman · violin Elisabeth Smalt · viola Jan Insinger · violoncello Pieter Smithuijsen · double bass
Die Brilliant-Box, in der die Leo-Konzerte enthalten sind, ist aber wegen Pérenyis Haydn :engel :down :times10 :down :engel sowie CPEBachs Cellokonzerte mit Maté :times10 wärmestens zu empfehlen. (Dem Boccherini indes mit Julius Berger gäbe es einiges anderes vorzuziehen)
cellodil (02.12.2008, 15:56): http://ecx.images-amazon.com/images/I/317QabAtSpL._SS400_.jpg Antonio Vivaldi The Four Seasons Joshua Bell Academy of St. Martin in the Fields
Liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (02.12.2008, 16:37): Original von cellodil http://ecx.images-amazon.com/images/I/317QabAtSpL._SS400_.jpg Antonio Vivaldi The Four Seasons Joshua Bell Academy of St. Martin in the Fields
Liebe Grüße
Sabine
Da mach ich mit :haha
daniel5993 (02.12.2008, 16:43): Original von Gerion @Daniel:
Ach du liebes bißchen, die Kreuzstabkantate wäre ja nun nichts für mich zum Aufstehen... Dann schon eher "Wachet auf..." - BWV 140. :D
Oder die Kaffee-Kantate... :haha
Einen schönen Tag Euch allen! Gerion
Die Beste Motivation zum Aufstehen wäre auch "Jesus schläft, was soll ich noch hoffen?" BWV 81 Ich glaub ich würd dann mein Leben lang nicht aufstehen!
Die Kaffee-Kantate kenn ich noch nicht, dass wäre aber mal ein Versuch wert, morgens aus dem Bett zu kommen. Es ist ja auch mein erstes echtes Bedürfnis am Tage!
Grüße Daniel
PS: Wie ich bemerke, sind dir Bachs Kantaten nicht unbekannt?!
Jürgen (02.12.2008, 16:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/411DGXHZDKL._SL500_AA240_.jpg
Franck: Trois & Six Pièces, Murray 1989 Telarc
Poztupimi (02.12.2008, 17:22): Einen schönen Nachmittag,
ich starte in den Feierabend mit den letzten beiden Stücken von dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ABYWYEKEL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 4 C-Dur & Nr. 5 d-moll, op. 102 Nr. 1 & 2 Mstislaw Rostropowitsch / Svjatoslav Richter
Einen schönen Abend, Wolfgang
Gerion (02.12.2008, 17:41): @Daniel: Richtig, ich nenne einige Kantaten mein eigen. Ein paar mit Richter, einige mit Koopman, etwas Rilling und recht viel Gardiner. Aber bei weitem nicht das gesamte Werk... Mehr vielleicht per PN?
Poztupimi (02.12.2008, 17:53): Beethovens Cellosonaten sind ja von überschaubarer Länge, daher liegt inzwischen diese im CD-Spieler:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DZWteyqDL._SL500_AA240_.jpg Albéric Magnard (1865-1914) Symphonie Nr. 2 E-Dur op. 6 Malmö Symphony Orchestra / Thomas Sanderling
Grüße, Wolfgang
Gerion (02.12.2008, 18:01): Bei mir als "Begleitmusik" zur Arbeit:
Rachmaninov (02.12.2008, 18:01): Original von Gerion @Daniel: Richtig, ich nenne einige Kantaten mein eigen. Ein paar mit Richter, einige mit Koopman, etwas Rilling und recht viel Gardiner. Aber bei weitem nicht das gesamte Werk... Mehr vielleicht per PN?
Aha, man betreibt ein forum damit die kommunikation über werke und aufnahmen per pn stattfinden! X(
Rachmaninov (02.12.2008, 18:07):
#5
Poztupimi (02.12.2008, 18:24): Zum 85. Geburtstag:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/410A1GEM4CL._SL500_AA240_.jpg Gaetano Donizetti (1797-1848) Piangete voi? ... Al dolce guidami castel nation – Arie und Szene aus "Anna Bolena, Akt II" Maria Callas, Monica Sinclair, John Lanigan, Joseph Rouleau, Duncan Robertson / Philharmonia Orchestra & Chorus London / Nicola Rescigno
Grüße, Wolfgang
PS Siamak natürlich auch meinen Glückwunsch zur knappen Hälfte! :hello
Jeremias (02.12.2008, 18:33): Bei mir das Finale des Requiems und die 4 Pezzi Sacri:
Gerion (02.12.2008, 18:44): Original von Rachmaninov Original von Gerion @Daniel: Richtig, ich nenne einige Kantaten mein eigen. Ein paar mit Richter, einige mit Koopman, etwas Rilling und recht viel Gardiner. Aber bei weitem nicht das gesamte Werk... Mehr vielleicht per PN?
Aha, man betreibt ein forum damit die kommunikation über werke und aufnahmen per pn stattfinden! X(
Lieber Rachmaninov,
:B :A
Ich gehe davon aus, dass eine bloße Mitteilung, wer welche Kantaten im Regal stehen hat, noch keinen Mehrwert für dieses Forum ausmacht. Mehr war vorerst nicht intendiert. Vielleicht entwickelt sich daraus ja mehr, vielleicht tun wir uns zusammen, und schreiben einen Faden über bestimmte Kantaten?
Gruß Gerion
Rachmaninov (02.12.2008, 19:25): Original von daniel5993 Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947570745.jpg
D845
Radu Lupu
Ich hör Ihn im Mai in Braunschweig mit einem Hammerprogramm.
thwinter12 (02.12.2008, 20:18): Original von thwinter12 ich gehe zu Bett mit "ultimaten" Orgelwerken: :down
Karg-Elert, Sigfrid "Ultimate Organ Works Vol. 1" Elke Völker 1999 AEOLUS 1999 Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/411DGXHZDKL._SL500_AA240_.jpg Franck: Trois & Six Pièces, Murray 1989 Telarc Original von Gerion Bei mir als "Begleitmusik" zur Arbeit:
La Nativite du Seigneur Was'n hier los!? Das "Orgelfieber" ausgebrochen! :J Bin von Eurer heutigen CD-Auswahl schwer begeistert - so soll es sein! :beer Sicher wird hier im Forum bald "Orgelmusik" als eigene "Musikalische Gattung" eingerichtet... :ignore
Bleibe, aus Mangel an Aufnahmen, dem Klavier heute treu.
:D
thwinter12 (02.12.2008, 20:34): Original von thwinter12 Was'n hier los!? Das "Orgelfieber" ausgebrochen! :J Bin von Eurer heutigen CD-Auswahl schwer begeistert - so soll es sein! :beer Sicher wird hier im Forum bald "Orgelmusik" als eigene "Musikalische Gattung" eingerichtet... :ignore Hallo allen,
Enthält Karg-Elerts komplette Klaviersonaten! Komplett? Ja, denn mit der zweiten passierte folgendes: "z. Zt. in Rußland konfisziert." Das bedeutet nur, daß der Pianist S. Maykapar mit dem Ms., das er zum Spielen bekommen hatte, auf Nimmerwiedersehen in Rußland verschwand. :J :I :J :I :J
Das o.a. Zitat ist übrigens aus folgender Publikation entlehnt:
frau baur (02.12.2008, 21:08): Bei mir jetzt diese:
http://i297.photobucket.com/albums/mm210/tutialadelpueblo/WAMSinfoOK.jpg CD3 Symphonien Nr. 35 (KV385), 38 (KV504) und 39 (KV543).
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
daniel5993 (02.12.2008, 21:23): Original von Rachmaninov Original von daniel5993 Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947570745.jpg
D845
Radu Lupu
Ich hör Ihn im Mai in Braunschweig mit einem Hammerprogramm.
welchem?
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Klaviersonate E-Dur op. 14/1 Nr. 9
Ludwig van Beethoven Klaviersonate c-Moll op. 13 "Pathétique"
Ludwig van Beethoven Klaviersonate G-Dur op. 14/2 Nr. 10
Franz Schubert (1797-1828) Klaviersonate B-Dur D960 (1828)
Aus meiner Sicht ein sehr ansprechendes Programm! Dieses Geschehen rechtfertigt auch den baldigen Kauf der Schubert-Box :J
Gerion (02.12.2008, 21:28): Bei mir geht es "orgelig" weiter: :D
ab (03.12.2008, 09:42): Nachdem ich geradezu bekniet worden bin, unbedingt sie mir kaufen zu müssen, habe ich nun doch zugeschlagen und mithin Doubletten in Kauf genommen. Arturo Benedetti Michelangeli die Aura-Aufnahmen in einer billigen Box bei Documents.
Solitaire (03.12.2008, 10:33): Heute Morgen um acht bei ARTE zu Kaffe und Kerzenschimmer: "Monteverdi: Combatimento und Madrigale" Topi Lethipuu Patricia Ciofi Rolando Villazón Emanuelle Haim. :down Jetzt bin ich gerüstet für einen schneereichen Wintertag.
ab (03.12.2008, 10:41): Bernstein mit Milhaud: La Création Du Monde,
ab (03.12.2008, 13:55): Heute, so hieß es gerade im Radio, laut Wikipädia allerdings gestern, feiert(e) übrigens Jörg Demus seinen 80. Geburstag! :leb
Im Radio, ihm zu Ehren, sein ein Jahr älterer Kollege Paul Badura-Skoda spielt Schuberts Klaviersonaten D 784 und D 959 (2008, Genuin). Wunderbar polyphones Klavierspiel! (Von den Rezensionen wurde sie ja entweder hoch gelobt oder aber ziemlich verrissen.) :leb
ab (03.12.2008, 16:45): Ravel - Daphnis et Chloe wohl eines der am großartigsten orchestrierten Werke der Musikgeschichte
Im Interpetationsvergleich: Boulez, Imbal und Monteux
W. A. Mozart KK Nr. 22 KV 482 KK Nr. 23 KV 488 András Schiff Camerata Academica des Salzburger Mozarteums Sándor Végh
Leider Kein Cover gefunden
Gruss :hello Otilie Baur
ab (03.12.2008, 21:08): Ich mache weiter mit dem Kennenlernen der dhm-Jubiläums-Box. Bin bereits bei CD 9&10 angelangt und nenne somit eine weitere Einspielung der Bachsen Cello-Suiten mein Eigenen - und das in gerade jener Intepretetion, die ich, wäre ich Sammler, mir wohl schon seit langem gekauft hätte: Hidemi Suzuki
Mozart - Divertimento for String Trio in E flat major, K 563 - Suite from the Opera "Le Nozze di Figaro" Moritzburg Festival
Macht richtig gute Laune... :D
Euch allen liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (03.12.2008, 22:37): Original von ab Ich mache weiter mit dem Kennenlernen der dhm-Jubiläums-Box. Bin bereits bei CD 9&10 angelangt und nenne somit eine weitere Einspielung der Bachsen Cello-Suiten mein Eigenen - und das in gerade jener Intepretetion, die ich, wäre ich Sammler, mir wohl schon seit langem gekauft hätte: Hidemi Suzuki
wobei es sich bei der Aufnahme in der Box nicht um die abgebildete aus dem Jahr 2004 (erschienen 2005) handelt, sondern um seine erste Aufnahme aus dem Jahr 1995 (erschienen 1996 wenn ich die etwas sparsamen Angaben auf der Papphülle richtig interpretiere).
Für etlliche Euro als Japan-Import in dieser Verpackung zu erwerben:
Isaac Stern New Yorker Philharmoniker Leonard Bernstein
1973
ab (04.12.2008, 00:54): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0828768880920.jpg
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
Violinkonzert op. 35
Isaac Stern New Yorker Philharmoniker Leonard Bernstein
1973
die habe ich sehr wackelig in Erinnerung
daniel5993 (04.12.2008, 08:02): Original von ab Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0828768880920.jpg
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
Violinkonzert op. 35
Isaac Stern New Yorker Philharmoniker Leonard Bernstein
1973
die habe ich sehr wackelig in Erinnerung
Guten Morgen ab,
Es ist meine einzige Aufnahme bisher, aber gestern hats gefunkt, ganz gewaltig! Wie diese Aufnahme in Vergleichen abschneided weiß ich nicht, ich weiß nur ich fand sie toll! Meinst du mit wackelig die Kombination Stern und Orchester? Denn besonders Isaac Stern fand ich überragend!
Isaac Stern New Yorker Philharmoniker Leonard Bernstein
1973
ab (04.12.2008, 10:13): Original von daniel5993 Meinst du mit wackelig die Kombination Stern und Orchester? Denn besonders Isaac Stern fand ich überragend!
Ich habe eine Aufnahme im Ohr, wo Stern nicht nur von der Intonation bescheiden spielt, sondern auch sich agogische Schwankungen erlaubt, die mehr seinem hohen Alter als seinem Ausdruckswillen geschuldet zu sein scheinen. Auch habe ich im Ohr, dass dabei Bernstein nicht richtig mitmacht.
Diese CD gabs damals in einer von Prince Charles gestalteten Bernstein-Serie, ich kann mich partout nicht mehr erinnern, womit das Violinkonzert gekoppelt war und womöglich war's gar nicht Tschaikowskij. Ich werde nachsehen, sie steht bei meiner Mutter rum: Höchste Zeit, meinen alten Eindruck wieder einmal zu überprüfen.
Meine Liebslingsaufnahme dieses Konzerts ist eine der ältesten überhaupt: Mischa Elman (Naxos). Was hatte der für einen Ton :B ! :down Kein Wunder, dass seine Aufnahmen, trotz der damals wirklich ganz horrenden Preisen (ich meine gehört zu haben, dass frühe Schellacks ein durchschnittliches Monatseinkommen überschritten) ein Bestseller war.
Bei mir jetzt im Radio: Konzert am Vormittag
Alte Musik im Konzert. RIAS Kammerchor; Akademie für Alte Musik Berlin, Dirigent: Hans-Christoph Rademann. Johann Sebastian Bach: a) Der Geist hilft unser Schwachheit auf, Motette, BWV 226; b) Ich lass dich nicht, du segnest mich denn, Motette, BWV Anh. 159; c) Jesu, meine Freude, Motette, BWV 227; d) Fürchte dich nicht, Motette, BWV 228; e) Komm, Jesu, komm, Motette, BWV 229; f) Singet dem Herrn ein neues Lied, Motette, BWV 225 (Aufgenommen am 3. Oktober in der Gethsemane-Kirche, Prenzlauer Berg, Berlin).
Und falls es mir nicht gefallen sollte, gebe ich Rattle und Messiaens wieder einmal einen Chance. Diese CD habe ich bereits nach zwei Monaten im Laden für 3 EUR im Abverkauf bekommen, da hat sich Saturn verschätzt :D
ab (04.12.2008, 11:58): Um in dieser Barbirolli-Box weiter zu kommen: Sinfonie Nr. 2. Irgendwie ist ja Elgar kompositorisch nicht besonders belangvoll, nichts desto trotz hatte er eine große Begabung, einlullend schöne Musik zu schreiben (ohne die Kitschgrenze zu überschreiten), in der man schwelgen kann. Wie hört ihr das?
Arnold Bax hingegen scheint mir von der Instrumentationkunst weitaus raffinierter zu sein, übrigens auch als seine anderen Landsleute Ralph Vaughan-Williams oder Gustav Holst. Womöglich ist sogar Bax einer der bedeutendsten Symphoniker des frühen 20.Jahrhundersts? Wie seht ihr das? A propos: Bax hat hier bislang 33 Einträge aber noch keinen eigenen Faden. Fühlt sich hier niemand berufen? :W ]
Das ging superfix. Innerhalb von 24h vom großen Fluss angeschwemmt. Gestern schon gehört: Scriabin; Poeme satanique op. 36 & Sonate Nr. 9 op. 68, "Black Mass" heute: Schubert; B960 Der Schubert klingt mir etwas zu gewollt "dramatisch", da liegt mir die gelassene, aus der Ruhe heraus tiefschürfende Deutung von Andsnes deutlich mehr. Beim Scriabin fehlt mir jede Vergleichsmöglichkeit, aber die Stücke nehmen mich -so wie sie dargeboten werden- unmittelbar gefangen. Ich gespannt auf den Chopin.
cellodil (04.12.2008, 13:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/317QabAtSpL._SS400_.jpg Antonio Vivaldi The Four Seasons Joshua Bell Academy of St. Martin in the Fields
... und dazu renne ich wie Waldi in meinem Hamsterrädchen... :wink
Sorry fürs Kalauern und Euch allen liebe Grüße
Sabine
P.S. :hello Daniel!
ab (04.12.2008, 13:58): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/51W7GYGP8AL._SL500_AA240_.jpg
Finde ich nicht so prickelnd. Bestenfalls der Bartok klingt ein wenig dämonisch. Ist vielleicht nicht mein Genre.
Zum Glück nur ausgeliehen.
Grüße Jürgen
Ganz große Werke der Violinliteratur; nicht aber die besten Interpretationen davon...
ab (04.12.2008, 14:03): Bartók: Der Holzgeschnitze Prinz. Ich vergleich mal Ivan Fischer mit Neeme Järvi.
Jürgen (04.12.2008, 16:51): Original von ab Ganz große Werke der Violinliteratur; nicht aber die besten Interpretationen davon...
Das mag sein, ich glaube aber, dass es zu 90% an mir liegt. Vielleicht gefällt es mir beim 3. Hören oder ich brauche mehr Muße.
Und nun höre ich Vaughan Williams: Serenade to Music, Bernstein 1962 http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CDV40E7DL._SL500_AA240_.jpg
Und danach seine dritte Sinfonie (Pastoral) mit Previn, 1972 http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Y2F319HFL._SL500_AA240_.gif
Grüße Jürgen
Rachmaninov (04.12.2008, 17:23):
#10
daniel5993 (04.12.2008, 18:06): Bis der Nachschub kommt, muss diese (einzige) Aufnahme herhalten! Ein grandioses Violinkonzert, ganz meine Wellenlänge! :down :down :down
Mozart - String Quintet in C major, K 515 - Suite from the Opera "The magic Flute", arr. for String Quartet - Piano Quartet in G minor, K 478 Moritzburg Festival
Zum einen höre ich eine bedachte, schon fast romantische Spielweise, andrerseits geht er dann auf einmal von Null auf hundert und trotzdem bleibt jeder Ton so klar und alles so übersichtlich................wie auch immer, eine tolle Aufnahme, meine Neue Liebste!
HIER wird nicht sehr begeistert von der Aufnahme gersprochen
Ich empfinde genau das krasse Gegenteil! Eine warmherzige Aufnahme mit viel Gefühl vorgetragen! Allein den folgenden Satz finde ich völlig fehl und nicht im geringsten der Wahrheit entsprechend!
"Vivaldis Jahreszeiten werden überraschend kalt und beinahe distanziert musiziert. Schwung und Eleganz wollen sich so überhaupt nicht einstellen. Im Frühling blüht nichts auf, und auch im Sommer friert einen."
Gerade an Schwung und Eleganz ist diese Aufnahme kaum zu überholen. Verkehrte Welt X( :ignore
Übrigens: Die Verpackung nervt mich, wie kann man eine CD so "wertlos" und Schutzlos verpacken, anstelle von soviel Klimbim?!
Grüße Daniel
thwinter12 (04.12.2008, 21:07): Hallo allen,
Alexander Scriabin "The Early Scriabin" Stephen Coombs 2000 Helios/Hyperion 2007
Der "frühe" Scriabin gefällt mir schon ganz gut - wird Zeit die Klavier- (Lettberg) und Orchesterwerke (Segerstam) an-/auszupacken... :down
Servas, Thomas
Rachmaninov (04.12.2008, 21:10): Original von thwinter12 Hallo allen,
Alexander Scriabin "The Early Scriabin" Stephen Coombs 2000 Helios/Hyperion 2007
Der "frühe" Scriabin gefällt mir schon ganz gut - wird Zeit die Klavier- (Lettberg) und Orchesterwerke (Segerstam) an-/auszupacken... :down
Servas, Thomas
der früher Scriabin liegt bei mir auch oft im Player. Über die Coombs Aufnahme bei helios hatte ich auch öfters nachgedacht!
Rachmaninov (04.12.2008, 21:13): bei gibt es nun Schubert - 3 Klavierstücke D946
thwinter12 (04.12.2008, 21:16): Original von Rachmaninov der früher Scriabin liegt bei mir auch oft im Player. Über die Coombs Aufnahme bei helios hatte ich auch öfters nachgedacht! Hallo Richard,
ich kaufte sie mir als Ergänzung zur Lettberg-Box! (die ich noch nicht gehört habe!) Eine tolle Idee so gut wie alle von Scriabins "Jugend-Klavierwerken" einzuspielen. Solche Programme mag ich! Ich kann Dir die Coombs-Aufnahme nur empfehlen: tadelloses und gefühlvolles Spiel! Für EUR 9,99 ein Schnäppchen... Welche Aufnahmen über den "frühen" Scriabin hast Du den?
Servas, Thomas
Rachmaninov (04.12.2008, 21:21): Original von thwinter12 Original von Rachmaninov der früher Scriabin liegt bei mir auch oft im Player. Über die Coombs Aufnahme bei helios hatte ich auch öfters nachgedacht! Hallo Richard,
ich kaufte sie mir als Ergänzung zur Lettberg-Box! (die ich noch nicht gehört habe!) Eine tolle Idee so gut wie alle von Scriabins "Jugend-Klavierwerken" einzuspielen. Solche Programme mag ich! Ich kann Dir die Coombs-Aufnahme nur empfehlen: tadelloses und gefühlvolles Spiel! Für EUR 9,99 ein Schnäppchen... Welche Aufnahmen über den "frühen" Scriabin hast Du den?
Servas, Thomas
Also,
ich mag sehr seine Preludes op.11. als "füher", wobei ich sehe das Coombs im einstelligen op. Bereich Werke ausgewählt hatte!
Peter Ruzicka / Deutsches Symphonie-Orchester Berlin 1992 - 1993
Ein unheilvoller Symphonieblock von Pettersson: - Streicher in extrem hohen Lagen, markante Schlagzeugeinsätze, schräg-morbide Bläser. Dazu kommen immer wieder diese Stellen, an denen Pettersson zu schönen, traurig-romantischen Harmonien anzusetzen scheint, die jedoch in dissonante Klangfolgen ausfasern.
Ruzickas Orchesterskizzen beruhen auf den Fragmenten von Petterssons am Ende seines Lebens begonnener 17. Symphonie.
frau baur (04.12.2008, 22:11): Zum Abschluss des Abends:
wie ich entziffern kann ists die erste Symphonie "Winterträume" von Tschaikowsky unter Leonard Bernstein. Eine meiner Liebsten Symphonien und mit großem Abstand die Beste Aufnahme unter vielen die ich kenne. Es gibt einen Thread dazu, HIER. Zugern würd ich die Aufnahme jetzt auch hören, jedoch geht das aus Rücksicht auf andere Mitbewohner nicht :( deswegen noch einmal Mozart mit der Klaviersonate Nr. 3, KV 281
Isaac Stern, Violine New Yorker Philharmoniker Leonard Bernstein
1973
cellodil (05.12.2008, 09:24): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886971101324.jpg
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerti op. 8 Nr. 1-4 "4 Jahreszeiten"
Joshua Bell, Violine
Abend Sabine, :hello Daniel! selber :hello!
Wie findest du die Aufnahme?
Zum einen höre ich eine bedachte, schon fast romantische Spielweise, andrerseits geht er dann auf einmal von Null auf hundert und trotzdem bleibt jeder Ton so klar und alles so übersichtlich................wie auch immer, eine tolle Aufnahme, meine Neue Liebste!
HIER wird nicht sehr begeistert von der Aufnahme gersprochen
Ich empfinde genau das krasse Gegenteil! Eine warmherzige Aufnahme mit viel Gefühl vorgetragen! Allein den folgenden Satz finde ich völlig fehl und nicht im geringsten der Wahrheit entsprechend!
"Vivaldis Jahreszeiten werden überraschend kalt und beinahe distanziert musiziert. Schwung und Eleganz wollen sich so überhaupt nicht einstellen. Im Frühling blüht nichts auf, und auch im Sommer friert einen."
Gerade an Schwung und Eleganz ist diese Aufnahme kaum zu überholen. Verkehrte Welt X( :ignore
Übrigens: Die Verpackung nervt mich, wie kann man eine CD so "wertlos" und Schutzlos verpacken, anstelle von soviel Klimbim?!
Grüße Daniel
Lieber Daniel,
die Verpackung nervt mich auch enorm. Der ganze alberne Kruscht. Diese Kärtchen und dann diese Kreuzung aus Starschnitt und Apothekenkalender... Und vor allem dieses Gefummel bis man endlich die CD draußen hat. Richtig ärgerlich. Ich frage mich auch, wer auf so eine Idee kommt.
Ich mochte die Aufnahme spontan auch sehr gerne. Zu einer eindeutigen Haltung konnte ich mich allerdings noch nicht durchringen, bin noch etwas ambivalent.
Ich habe ihn vor einigen Jahren mal zusammen mit den Berliner Philharmonikern unter Michael Tylson Thomas gehört und war damals völlig hingerissen von seiner Leidenschaft und Hingabe (war, wenn ich mich richtig erinnere, auch Vivaldi) und seiner Präsenz. Es könnte also mal wieder sein, dass ich mehr höre oder anderes, als das, was wirklich auf der CD ist...
Obwohl mich die Einspielung schon mitreißt, kann ich die Kritik, die Du erwähnst, zum Teil schon nachvollziehen. Manche Momente empfinde ich auch als etwas unterkühlt, habe aber den Eindruck, dass das im Insgesamt ausbalanciert wird, dass es einen Overkill an Sentiment verhindert. "Distanziert" finde ich allerdings definitiv das falsche Attribut.
Wo ich mir noch unsicher bin, das ist die Schlüssigkeit der Interpretation als Insgesamt. Ich habe manchmal den leisen Verdacht, dass das etwas beliebig ist, ein Schlingerkurs, der nicht so ganz aus einem Guss ist, dass die große Klammer fehlt. Aber nichtsdestotrotz gibt es etwas, was mich anspringt, weshalb ich die Einspielung gerne höre und die Vorbehalte dann einfach vom Tisch wische, mich mitreißen lasse.
Liebe Grüße
Sabine
Rachmaninov (05.12.2008, 09:46): Original von cellodil die Verpackung nervt mich auch enorm. Der ganze alberne Kruscht. Diese Kärtchen und dann diese Kreuzung aus Starschnitt und Apothekenkalender... Und vor allem dieses Gefummel bis man endlich die CD draußen hat. Richtig ärgerlich. Ich frage mich auch, wer auf so eine Idee kommt.
Marketing "Strategen", die denken das wäre toll!
Es gibt nur eine gute CD Verpackung, und das sind die Kunststoff- Hüllen, die seit anbeginn der CD existieren! ALLES andere ist Müll, da die CD's verstauben und beschädigt werden können bei der Entnahme.
Jürgen (05.12.2008, 10:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XLFiCzNzL._SL500_AA240_.jpg
Gestern ausgeliehen, läuft sie jetzt.
Schubert: Winterreise, Quasthoff/Spencer 1998 RCA
Ich bin erst beim 6.Stück, aber schon beim ersten lief mir ein Schauer den Rücken herunter. Wie herrlich authentisch das rüberkommt.
Das wird mit Sicherheit meine Lieblings-Winterreise.
Grüße Jürgen
cellodil (05.12.2008, 11:07): Original von Rachmaninov Original von cellodil die Verpackung nervt mich auch enorm. Der ganze alberne Kruscht. Diese Kärtchen und dann diese Kreuzung aus Starschnitt und Apothekenkalender... Und vor allem dieses Gefummel bis man endlich die CD draußen hat. Richtig ärgerlich. Ich frage mich auch, wer auf so eine Idee kommt.
Marketing "Strategen", die denken das wäre toll!
... und das Ding, wenn es dann produziert ist, nie in die Hand nehmen.
Original von Rachmaninov Es gibt nur eine gute CD Verpackung, und das sind die Kunststoff- Hüllen, die seit anbeginn der CD existieren! ALLES andere ist Müll, da die CD's verstauben und beschädigt werden können bei der Entnahme.
Da kann ich Dir von ganzem Herzen zustimmen.
Liebe Grüße
Sabine
ab (05.12.2008, 15:05): Original von Rachmaninov Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028945932620.jpg
Nikolaus.
Unglaublich, aber diese Aufnahme fehlt weiterhin in meinem Bestand....
ich würde sie mir nicht mehr kaufen!
ab (05.12.2008, 15:15): Sibelius 4. Sinfonie mit Karajan aus den 50ern bei EMI, bei mir in einer Artone-Ausgabe.
wie ich entziffern kann ists die erste Symphonie "Winterträume" von Tschaikowsky unter Leonard Bernstein.
Lieber Daniel, Es handelt sich um SONY "The Royal Edition" Nr. 89/100 SMK 47631 (1993) Inhalt: Peter Tchaikovsky: Symphonien Nr.1 (Winterträume) und Nr.2 (Kleinrussische)
Nur Nette Musik. Tut mir leid.
Liebe Grüße :hello Otilie Baur
frau baur (05.12.2008, 17:51): Mein Start ins Wochenende jetzt mit:
daniel5993 (05.12.2008, 17:59): Otilie Baur : Lieber Daniel, Es handelt sich um SONY "The Royal Edition" Nr. 89/100 SMK 47631 (1993) Inhalt: Peter Tchaikovsky: Symphonien Nr.1 (Winterträume) und Nr.2 (Kleinrussische) Nur Nette Musik. Tut mir leid. Brauchs nicht! :hello
thwinter12 (05.12.2008, 21:35): Original von cellodil Original von Rachmaninov Original von cellodil die Verpackung nervt mich auch enorm. Der ganze alberne Kruscht. Diese Kärtchen und dann diese Kreuzung aus Starschnitt und Apothekenkalender... Und vor allem dieses Gefummel bis man endlich die CD draußen hat. Richtig ärgerlich. Ich frage mich auch, wer auf so eine Idee kommt.
Marketing "Strategen", die denken das wäre toll!
... und das Ding, wenn es dann produziert ist, nie in die Hand nehmen.
Original von Rachmaninov Es gibt nur eine gute CD Verpackung, und das sind die Kunststoff- Hüllen, die seit anbeginn der CD existieren! ALLES andere ist Müll, da die CD's verstauben und beschädigt werden können bei der Entnahme.
Da kann ich Dir von ganzem Herzen zustimmen.
Liebe Grüße
Sabine ...und hier sind Richard, Sabine und ich uns einig! :beer
So schön Digipacks vielleicht (für manche) auch sein mögen: ich möchte eine schöne, stabile JewelCase, die in den Steckplatz meines CD-Regals passt und außerdem ist bei Digipacks dauernd die Kartonage abgestoßen. Das beginnt schon bei der Lieferung! Und wenn sie Dir mal aus der Hand rutscht, ziert plötzlich ein riesiges Cut eine Ecke... :I
Ein Bekannter von mir bezeichnete sie mal als "Entgleisung der Verpackungsindustrie" / "stabil wie Wackelpudding" - sehr treffend! :J
Fazit: Einem "Ordnungsfanatiker" wie mir wollen sie nicht recht ins Regal passen und überhaupt weiß ich schön langsam gar nicht mehr, wo ich all' die Digipacks unterbringen soll. :S
Servas, Thomas
Nordolf (05.12.2008, 21:47): Ich beschäftige mich gerade mit dieser Box:
Der schwedische Spätromantiker schreibt Musik irgendwo zwischen J. Brahms und R. Strauss mit starken Einflüssen bzw. direkten Übernahmen aus der Volksmusik seines Heimatlandes. Die Orchestrierung ist allerdings sehr eigen und hat ganz individuelle Farben.
thwinter12 (05.12.2008, 21:58): Original von thwinter12 Hallo allen,
Alexander Scriabin "The Early Scriabin" Stephen Coombs 2000 Helios/Hyperion 2007
Der "frühe" Scriabin gefällt mir schon ganz gut - wird Zeit die Klavier- (Lettberg) und Orchesterwerke (Segerstam) an-/auszupacken... :down
Servas, Thomas Einmal geht's noch!
ab (05.12.2008, 21:59): Sibelius 4. Sinfonie mit Beecham :engel
ab (05.12.2008, 22:01): Original von thwinter12 Original von thwinter12 Hallo allen,
Alexander Scriabin "The Early Scriabin" Stephen Coombs 2000 Helios/Hyperion 2007
Der "frühe" Scriabin gefällt mir schon ganz gut - wird Zeit die Klavier- (Lettberg) und Orchesterwerke (Segerstam) an-/auszupacken... :down
Servas, Thomas Einmal geht's noch!
Was ist denn da droben, die frühen Préludes?
Was zeichent denn Stephen Coombs aus? Hab noch nie etwas von ihm gehört...
Danke!
nikolaus (05.12.2008, 22:21): Original von ab Original von Rachmaninov Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028945932620.jpg
Nikolaus.
Unglaublich, aber diese Aufnahme fehlt weiterhin in meinem Bestand....
ich würde sie mir nicht mehr kaufen!
Ich würde sie mir immer wieder kaufen!!
thwinter12 (05.12.2008, 22:25): Original von ab [Was ist denn da droben, die frühen Préludes?
Was zeichent denn Stephen Coombs aus? Hab noch nie etwas von ihm gehört...
Danke! Hallo ab,
der Großteil der CD ist mit Werken von Scriabin ohne Opusnummern aus den 1880er -Jahren belegt. Außerdem finden sich tw. die Opp. 1, 4, 5, 8, 9 wieder. Diese Aufnahme ist mein Erstkontakt zu Scriabin - die Melodien gefallen mir gut!
Coombs kannte ich bis dato auch nicht. Auf Helios/Hyperion finden sich so einige Aufnahmen mit Ihm. Ich mag sein Spiel - gefühlvoller Anschlag!
Sehe die CD aber nur als "Vorstufe" zur Lettberg-Box, die in nächster Zeit bei mir folgen sollte... :hello
Servas, Thomas
frau baur (05.12.2008, 22:33): Original von daniel5993
Claudio Arrau, Klavier Salzburger Festspiele 23. August 1956
Gute Nacht!
Grüße Daniel
thwinter12 (06.12.2008, 01:02): Hallo allen,
MEHR! ICH WILL MEHR BACH! :leb
Johann Sebastian Bach "Dem höchsten Gott allein zu Ehren - Werke von J.S. Bach" Thomas Berning 2000 Aeolus 2000
Servas, Thomas
cellodil (06.12.2008, 02:02): Original von thwinter12 MEHR! ICH WILL MEHR BACH! :leb
Lieber Thomas,
das kann ich gut verstehen. Von Bach kann und werde ich wohl auch nie "zu viel" kriegen. Bach kann ich einfach immer wieder neu hören.
Deinen "Opernversuch" finde ich originell. Wenn ich das richtig interpretiere, versuchst Du Dir mit Krenek Zugang zu Opern zu verschaffen. Oder habe ich das falsch verstanden? Auf jeden Fall ein origineller Weg. Nicht Mozart, keine Italiener, sondern Krenek. Würde mich interessieren, wieso gerade Krenek...
Liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (06.12.2008, 06:44): Original von cellodil Original von thwinter12 MEHR! ICH WILL MEHR BACH! :leb
Lieber Thomas,
das kann ich gut verstehen. Von Bach kann und werde ich wohl auch nie "zu viel" kriegen. Bach kann ich einfach immer wieder neu hören.
Deinen "Opernversuch" finde ich originell. Wenn ich das richtig interpretiere, versuchst Du Dir mit Krenek Zugang zu Opern zu verschaffen. Oder habe ich das falsch verstanden? Auf jeden Fall ein origineller Weg. Nicht Mozart, keine Italiener, sondern Krenek. Würde mich interessieren, wieso gerade Krenek...
Liebe Grüße
Sabine
Ich kann th12 verstehen und halte aufgrund meiner eigenen Erfahrungen die Italiener für absolut ungeeignet. Meine Einstellung war in etwa: Wenn man schon diese komische unnatürliche affektierte Art des Singens ertragen muss, dann sollten es nicht gerade Kinderliedmelodien sein, die einem vorgesetzt werden. :ignore Mittlerweile bin ich von der Allergie gegen klassischen Gesang geheilt und höre auch ab und an mal eine nicht-moderne Oper. Jetzt geht es mit unwiderstehlichem motorischem Drive und ungewöhnlichen Klangfarbenkombinationen (u.a. tritt ein Quartett mit Saxophonen, Englishhorn und Fagott als Quasi-Concertinogruppe in Erscheinung) in den Morgen:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0075597921823.jpg John Adams; Fearful Symmetries; Orchestra of St. Lukes, John Adams
HenningKolf (06.12.2008, 07:20): Original von Dox Orkh
Ich kann th12 verstehen und halte aufgrund meiner eigenen Erfahrungen die Italiener für absolut ungeeignet. Meine Einstellung war in etwa: Wenn man schon diese komische unnatürliche affektierte Art des Singens ertragen muss, dann sollten es nicht gerade Kinderliedmelodien sein, die einem vorgesetzt werden. :ignore Mittlerweile bin ich von der Allergie gegen klassischen Gesang geheilt und höre auch ab und an mal eine nicht-moderne Oper.
Bei mir ist es weniger das Melodiöse, sondern mehr der (oft dämliche :ignore) Inhalt der erzählten Geschichte, der mich oft abzuhalten vermag. Lieber schöne Melodien, möglichst in nicht deutlichem Italienisch (sonst würde ich ja doch ein wenig verstehen) gesungen, besonders wenn es um Puccini und Bellini geht kein Blick ins Libretto und die deutsche Übersetzung............
Claudio Arrau, Klavier Salzburger Festspiele 23. August 1956
nikolaus (06.12.2008, 10:49): Im Radio:
Tchaikovskys 1. Klavierkonzert in einer Aufnahme von 1966 mit dem damaligen Preisträger des Tchaikovsky-Wettbewerbes: Grigory Sokolov.
Nikolaus.
cellodil (06.12.2008, 10:52): Original von HenningKolf Bei mir ist es weniger das Melodiöse, sondern mehr der (oft dämliche :ignore) Inhalt der erzählten Geschichte, der mich oft abzuhalten vermag. Lieber schöne Melodien, möglichst in nicht deutlichem Italienisch (sonst würde ich ja doch ein wenig verstehen) gesungen, besonders wenn es um Puccini und Bellini geht kein Blick ins Libretto und die deutsche Übersetzung............
...lass' uns doch bitte ganz dringend die Gesellschaft für die Abschaffung der mittlerweile wohl überall verbreiteten deutschen Übertitel gründen! Wie schön waren da doch die Zeiten wo Oper einfach Bilder + Musik war, auf die man sich einen Reim machen konnte oder auch nicht und die häufig wirklich überaus abstruse, aber bierernst gemeinte Handlung einfach zu ignorieren war.
Liebe Grüße
Sabine
Gerion (06.12.2008, 10:58): Ich wäre für die Gündung einer GfdBdÜ (Gesellschaft für differenzierte Behandlung der Übertitelfrage). Ich mag Übertitel nämlich. Ich wäre für individuelle Ein- und Ausblendbarkeit. :wink
Bei mir gerade -völlig handlungs- und übertitelfrei:
nikolaus (06.12.2008, 10:58): Original von nikolaus Im Radio:
Tchaikovskys 1. Klavierkonzert in einer Aufnahme von 1966 mit dem damaligen Preisträger des Tchaikovsky-Wettbewerbes: Grigory Sokolov.
Nikolaus.
Herrlich! :down
cellodil (06.12.2008, 11:02): Original von Gerion Ich wäre für die Gündung einer GfdBdÜ (Gesellschaft für differenzierte Behandlung der Übertitelfrage). Ich mag Übertitel nämlich. Ich wäre für individuelle Ein- und Ausblendbarkeit. :wink
Lieber Gerion,
ich glaube, darauf könnten wir uns einigen. Allerdings nur, wenn dann auch deutschsprachige Opern konsequent übertitelt würden (und zwar deutsche und nicht etwa japanische Übertitel!).
Liebe Grüße
Sabine
... und jetzt brauche ich einfach Frau Foster Jenkins mit Der Hölle Rache
Ich beziehe das jetzt mal nicht auf mich oder die Übertitel-Fraktion... :ignore :wink :haha
cellodil (06.12.2008, 12:21): Original von Gerion Ich beziehe das jetzt mal nicht auf mich oder die Übertitel-Fraktion... :ignore :wink :haha
... um Himmels Willen! Bloß nicht!
Weil sich so schön über Oper und Opernhandlungen spötteln lässt, folgt bei mir jetzt auf die abstrusen Blüten des Operngesangs noch Georg Kreisler mit dem Opernboogie
Gerion (06.12.2008, 13:12): Original von cellodil ... weil Operngesang doch auch schön sein kann: Jetzt ein paar "Greatest Hits" :D
...aber wehe, ich erwisch Dich dabei, wie Du die Texte im Booklet liest! Das wär ja wie Übertitel... :wink
cellodil (06.12.2008, 13:15): Original von Gerion Original von cellodil ... weil Operngesang doch auch schön sein kann: Jetzt ein paar "Greatest Hits" :D
...aber wehe, ich erwisch Dich dabei, wie Du die Texte im Booklet liest! Das wär ja wie Übertitel... :wink
Ist bei Herrn Flórez gar nicht nötig. Der singt nämlich so artikuliert, dass jedes Wort zu verstehen ist...
:D
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (06.12.2008, 13:33): Original von nikolaus Original von nikolaus Im Radio:
Tchaikovskys 1. Klavierkonzert in einer Aufnahme von 1966 mit dem damaligen Preisträger des Tchaikovsky-Wettbewerbes: Grigory Sokolov.
Nikolaus.
Herrlich! :down
... ähem, lieber Nikolaus... Du hörst Tchaikovsky? Hast Du heute nicht anderes zu tun? Hörst Du nicht schon das nervöse Scharren der Rentiere???
die konzerte d-moll BWV 1052 und c-dur (für 2 klaviere, mit a. vedernikov) sind hier immer noch :times10
gruß, siamak
Cosima (06.12.2008, 13:45): Original von AcomA die konzerte d-moll BWV 1052 und c-dur (für 2 klaviere, mit a. vedernikov) sind hier immer noch :times10
:J :J :J (Schön, mal wieder ein Lebenszeichen von Dir zu bekommen.)
Bei mir: Heute eingetroffen, muss ich gleich mal reinhören...
Lieber ab, Du hast es geschafft - ich konnte nicht länger widerstehen… (nachdem Du nun sogar eine Rezension auf amazon.de geschrieben hast, müssen die Aufnahmen ja einfach gut sein). :hello
HenningKolf (06.12.2008, 14:27): Original von cellodil Original von HenningKolf Bei mir ist es weniger das Melodiöse, sondern mehr der (oft dämliche :ignore) Inhalt der erzählten Geschichte, der mich oft abzuhalten vermag. Lieber schöne Melodien, möglichst in nicht deutlichem Italienisch (sonst würde ich ja doch ein wenig verstehen) gesungen, besonders wenn es um Puccini und Bellini geht kein Blick ins Libretto und die deutsche Übersetzung............
...lass' uns doch bitte ganz dringend die Gesellschaft für die Abschaffung der mittlerweile wohl überall verbreiteten deutschen Übertitel gründen! Wie schön waren da doch die Zeiten wo Oper einfach Bilder + Musik war, auf die man sich einen Reim machen konnte oder auch nicht und die häufig wirklich überaus abstruse, aber bierernst gemeinte Handlung einfach zu ignorieren war.
Liebe Grüße
Sabine
Mein Lieblingsopernhaus ist in Kiew....die singen oft in russisch (oder war das doch ukrainisch?) und alles was es da an erläuterndem Papier gibt ist garantiert deutschfrei und englischfrei (keine schlechten Interpreten durchweg übrigens, auch wenn ich keinen der Namen behalten hab - ist allerdings auch schon 5 oder 6 Jahre her dass ich da war), sodass man die Story nur rudimentär wahrnimmt (und da ich keineswegs Experte für Italienische Opern bin ist alles jenseits von La Bohéme, Aida und Tosca so unvertraut, dass ich nicht von vorneherein genau Bescheid weiß)
Jetzt könnte ich mal wirklich ein wenig Oper hören....Dann höre ich jetzt diese hier (ob ganz weiß ich noch nicht) von einem meiner Lieblingskomponisten
Claudio Arrau, Klavier Salzburger Festspiele 23. August 1956
Claudio Arrau wird immer mehr zu dem Pianisten, dessen Art zu spielen mir am meisten zusagt.......... und dabei kenne ich sein Beethoven immer noch nicht :B kann ihn mir aber gut vorstellen. Das schöne ist, Arrau spielt immer seine besondere Art, ob Schubert, Mozart, Chopin...... :engel(schwärm) Ich könnt mir Beethovens Klaviersonaten mit Arrau sehr gut in der Eloquence-Reihe vorstellen, so in einer Box wie z.B bei Schiffs Bach, 12 CD'S = 20 €. :D Bis auf Bruchteile von Kempff und Backhaus, gibt die Serie ja nichts von Beethovens K-Sonaten her.
Verträumte Grüße Daniel
HenningKolf (06.12.2008, 15:19): @ Daniel
Den Geduldigen belohnt das Leben, das wird schon noch kommen. Ich würde auch nicht nur die europäische eloquence-Reihe im Auge behalten, sondern auch die australische. Manches gibt es nur
auf dieser Seite
und die Preise sind - trotz der happigen Versandkosten - meist sehr günstig (Ich muss mich derzeit beherrschen - auch auf dieser Seite gäbe es schon wieder Dutzende.....- aber ich habe ja mir ja auferlegt, mich solange zurückzuhalten, bis ich wenigstens all das was ich habe gehört habe....)
Gruß Henning
daniel5993 (06.12.2008, 15:54): Original von HenningKolf @ Daniel
Den Geduldigen belohnt das Leben, das wird schon noch kommen. Ich würde auch nicht nur die europäische eloquence-Reihe im Auge behalten, sondern auch die australische. Manches gibt es nur
auf dieser Seite
und die Preise sind - trotz der happigen Versandkosten - meist sehr günstig (Ich muss mich derzeit beherrschen - auch auf dieser Seite gäbe es schon wieder Dutzende.....- aber ich habe ja mir ja auferlegt, mich solange zurückzuhalten, bis ich wenigstens all das was ich habe gehört habe....) Gruß Henning
Hallo Henning,
ich bin leider nicht mehr lange geduldig. Ich hab gesehen, dass JPC diese Box mit den 32 Klaviersonaten und den 5 Klavierkonzerten Beethovens wieder ins Sortiment aufgenommen hat. Allerdings: Wo kein Geld ist, ist keine Versuchung...jedenfalls vorläufig!
aber ich habe ja mir ja auferlegt, mich solange zurückzuhalten, bis ich wenigstens all das was ich habe gehört habe....) Ich hab mir dieses vor langer Zeit selbst auferlegte Joch wieder abgenommen und mir vorgenommen, Nie wieder solche Versprechen zu geben, die machen mich nur unglücklich und halten kann ich sie auch nicht. Und dann lebt es sich auf einmal viel leichter!
Dank dir für den Link, der war mir bisher völlig unbekannt.
Alfred Brendel, Klavier Academy of St. Martin in the Fields Neville Marriner
Das ist Mozart für mich von seiner Besten Seite! :down :down :down
HenningKolf (06.12.2008, 18:05): @ Daniel
Na ja, wenn Du ja schon mit einer Box für fast einen Hunderter liebäugelst: Bei Zweita......s gibt es die Sonaten plus Diabelli ohne Konzerte für weniger als die Hälfte - glaube das sind dieselben Sonaten-Aufnahmen, bin aber nicht ganz sicher (das abgebildete Cover ist mir noch nicht begegnet).....vielleicht ist das etwas für dich. Dass ab dem ersten Dezember die Zollgrenze angehoben worden ist und man jetzt auch bei caiman und in Japan Boxen (bis 150 € incl. Versandkosten) einfuhrabgabenfrei bestellen kann hast Du ja sicherlich mitbekommen, denke ich.
Bei mir jetzt D 959 Brendel, Kempff (DG), Andsnes - nein, Andsnes, Brendel, Kempff (man soll sich das Beste für den Schluss aufbewahren......)
Gruß Henning
nikolaus (06.12.2008, 19:34): Original von cellodil Original von nikolaus Original von nikolaus Im Radio:
Tchaikovskys 1. Klavierkonzert in einer Aufnahme von 1966 mit dem damaligen Preisträger des Tchaikovsky-Wettbewerbes: Grigory Sokolov.
Nikolaus.
Herrlich! :down
... ähem, lieber Nikolaus... Du hörst Tchaikovsky? Hast Du heute nicht anderes zu tun? Hörst Du nicht schon das nervöse Scharren der Rentiere???
Irritierte, aber ganz, ganz liebe Grüße
Sabine (die mit der roten Zipfelmütze winkt)
:J
Tse, tse, was hälst Du nur von mir?!
Ich bin ein fortschrittlicher Nikolaus, ohne modernstem Handy geht heutzutage gar nichts...
daniel5993 (06.12.2008, 20:30): Original von HenningKolf @ Daniel
Na ja, wenn Du ja schon mit einer Box für fast einen Hunderter liebäugelst: Bei Zweita......s gibt es die Sonaten plus Diabelli ohne Konzerte für weniger als die Hälfte - glaube das sind dieselben Sonaten-Aufnahmen, bin aber nicht ganz sicher (das abgebildete Cover ist mir noch nicht begegnet).....vielleicht ist das etwas für dich.
Nein, leider ist die Ausgabe bei 2001 eine z.T. Spätausgabe von Arrau, also nicht die selbe. Ich hätt sowieso vorher noch bei amazons Unterhändler nachgesehen, aber wenn der Preis unwesentlich drunterliegt und ich dafür 1 Monat warten muss, greif ich doch lieber zu JPC.
Bei mir jetzt D 959 Brendel, Kempff (DG), Andsnes - nein, Andsnes, Brendel, Kempff (man soll sich das Beste für den Schluss aufbewahren......)
Kempff hör ich bei D959 auch gern! Überhaubt mag ich seine Feinfühlige Art zu spielen recht gern!
Welche D959 von Brendel hast du? Er hat Schubert drei Mal fast komplett eingespielt + etliche Live Aufnahmen aus den letzten ca. 20 Jahren. Am liebsten habe ich seinen Sonatenzyklus von Schubert, welcher zwischen 1987 und 1989 eingespielt wurde! Diese Aufnahmen sind wirklich zum anbeißen :ignore
Letztens hab ich ein Zitat von Joachim Kaiser gelesen, welcher in seinem zum 10ten mal neu aufgelegten und überarbeiteten Band " Die großen Pianisten" über Brendel schrieb. "Wir Schubertianer wären arm ohne solche Ausdruckswunder." Ich wusste garnicht, dass er Brendel für den "Besten" Schubert Interpreten des 20sten Jahrhunderts hält. Und dabei sind Kaiser und meiner Einer doch nicht immer einer Meinung. Was für eine Ehre :rofl!
Grüße Daniel
PS: Kennst du Arrau mit D959 (Philips,1981)? Den zweiten Satz spielt er, als gehe gerade die Welt unter. Das ist dann immer ein Moment, in dem ich ja ich kann schon sagen übermäßig gerührt bin.
Ich bin nun fast ganz mit der Atterberg-Box durch. Nach der düsteren Chor-"Sinfonia Visionaria" (der Text ist aus der "Edda" und handelt von der altgermanischen Vorstellung vom Weltuntergang) läuft gerade die symphonische Dichtung "Älven - Der Fluss" - eine Art schwedisches Pendant zu Smetanas "Moldau".
cellodil (06.12.2008, 21:32): Original von nikolaus :J
Tse, tse, was hälst Du nur von mir?!
Ich bin ein fortschrittlicher Nikolaus, ohne modernstem Handy geht heutzutage gar nichts...
HenningKolf (06.12.2008, 22:49): Original von daniel5993 aber wenn der Preis unwesentlich drunterliegt und ich dafür 1 Monat warten muss, greif ich doch lieber zu JPC.
ich dachte immer ältere Leute wie ich seien ungeduldig.....also da würde ich immer warten und vom Gesparten noch etwas anderes von der unendlichen Wunschliste kaufen (die Japaner sind übrigens anders als das kleine Krokodil ziemlich flott)
Original von daniel5993 Welche D959 von Brendel hast du? Er hat Schubert drei Mal fast komplett eingespielt + etliche Live Aufnahmen aus den letzten ca. 20 Jahren. Am liebsten habe ich seinen Sonatenzyklus von Schubert, welcher zwischen 1987 und 1989 eingespielt wurde! Diese Aufnahmen sind wirklich zum anbeißen :ignore
Eine neue Live-Aufnahme (Artist´s Choice Serie) aus 1999 habe ich. Ich habe auch schon mal andere Brendelaufnahmen geliehen, aber aus der Erinnerung heraus ist ein Vergleich immer schwierig, zumal ich mit den Kompositionen noch nicht so lange vertraut bin. Ich würde meinen Brendel spielt eher kühler und zurückhaltender als auf der Studioaufnahme, die ich gehört habe (weiß aber nicht mehr, welche Studioaufnahme das war)
Die von Dir angesprochene Arrau-Aufnahme kenne ich nicht, steht aber auch auf der Liste.
daniel5993 (06.12.2008, 23:36): Original von HenningKolf Die von Dir angesprochene Arrau-Aufnahme kenne ich nicht, steht aber auch auf der Liste.
Cziffra spielt Liszt. - Gott schickte Carl Maria von Weber auf die Erde, um den 'Freischütz' zu komponieren; Cziffra schickte er, um Liszt zu interpretieren. :engel
Cosima (07.12.2008, 11:51): Original von daniel5993 Original von HenningKolf Die von Dir angesprochene Arrau-Aufnahme kenne ich nicht, steht aber auch auf der Liste.
Hoffentlich ganz oben.
Ja, Arraus Interpretation dieses 2. Satzes ist atemberaubend! Vor gut einem Jahr hatte ich eine intensive Arrau-Phase - es war herrlich, diesen Pianisten genauer zu entdecken.
Ich schrieb seinerzeit:
Vor allem der 2. Satz aus der D 959 ist fantastisch von Arrau gespielt! So nahe am Abgrund wandelte m.E. nur Richter in einer Schubert-Sonate (ich meine den ersten Satz der D 960). Arraus Spiel ist unglaublich beseelt, so viel Tiefe kenne ich wiederum sonst nur von Richter-Aufnahmen. Das ist herzzerreißendes Klavierspiel, zum Weinen schön!
:hello
HenningKolf (07.12.2008, 12:41): Original von Cosima Original von daniel5993 Original von HenningKolf Die von Dir angesprochene Arrau-Aufnahme kenne ich nicht, steht aber auch auf der Liste.
Hoffentlich ganz oben.
Ja, Arraus Interpretation dieses 2. Satzes ist atemberaubend! Vor gut einem Jahr hatte ich eine intensive Arrau-Phase - es war herrlich, diesen Pianisten genauer zu entdecken.
Ich schrieb seinerzeit:
Vor allem der 2. Satz aus der D 959 ist fantastisch von Arrau gespielt! So nahe am Abgrund wandelte m.E. nur Richter in einer Schubert-Sonate (ich meine den ersten Satz der D 960). Arraus Spiel ist unglaublich beseelt, so viel Tiefe kenne ich wiederum sonst nur von Richter-Aufnahmen. Das ist herzzerreißendes Klavierspiel, zum Weinen schön!
:hello
Ich sagte, glaube ich, schon, dass dieses Forum Geld kostet....werde ich dann wohl bald mal - nach Weihnachten - bestellen
Euch allen einen schönen Adventssonntag und liebe Grüße
Sabine
cellodil (07.12.2008, 12:47): Original von nikolaus Nikolaus (ganz erschöpft von gestern... http://www.smilies.4-user.de/include/Weihnachten/smilie_xmas_027.gif)
Lieber Nikolaus,
das Leben kann so hart sein. Aber jetzt hast Du ja Gedichtgeleier, Blockflöten, Kaminklettereien, Befüllen von Strümpfen und Stiefeln, Rentier-bei-Laune-Halten und derlei mehr wieder mal für ein Jahr hinter Dir. :D
Wünsche Dir einen erholsamen Adventssonntag.
Liebe Grüße
Sabine
Cosima (07.12.2008, 12:57): Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn! Du zertrittst dir die zarten Füßlein schön!
Wie sollte ich denn nicht barfuß gehen? Hab keine Schuh' ja anzuziehn.
Feinsliebchen, willst du mein Eigen sein, so kaufe ich dir ein Paar Schühelein.
Wie könnte ich denn Euer Eigen sein? Ich bin ein armes Mägdelein.
Und bist du auch arm, so nehm ich dich doch – du hast ja die Ehr' und die Treue noch!
Die Ehr' und die Treue mir keiner nahm; ich bin wie ich von der Mutter kam.
Und Ehr und Treu ist besser wie Geld! Ich nehm mir ein Weib, das mir gefällt!
Was zog er aus seiner Tasche fein? Mein Herz! Von Gold ein Ringelein!
Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau singen Brahms „Deutsche Volkslieder“
Das „Feinsliebchen“ ist eines meiner Lieblingslieder, es wird von den beiden Künstlern im Duett gesungen. Entzückend, köstlich! (Schwarzkopf wirkt hier allerdings sehr gekünstelt – man muss das mögen…ich mag es!)
Insgesamt eine Doppel-CD mit Liedern, die trotz ihrer einfachen Melodien und Texte sehr viel Freude machen! Gerald Moore begleitet vorzüglich.
Gruß, Cosima
Cosima (07.12.2008, 13:24): Und nun Koroliov mit Debussy: :down
Hochvirtuoses und sehr sinnliches Klavierspiel. Genau so möchte ich Debussy hören. :)
thwinter12 (07.12.2008, 13:29): Hallo allen,
bei mir geht's weiter (wieder) mit Karg-Elert:
Sigfrid Karg-Elert "Piano Works Vol. 1" Ernst Breidenbach 1996-99 cpo 1999
Servas, Thomas
Poztupimi (07.12.2008, 13:33): Hallo zusammen,
ich habe gerade beschlossen, jetzt ein etwas längeres Werk von Händel zu hören:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BG14E0H4L._SL500_AA240_.jpg Georg Friedrich Händel (1685-1759) Judas Maccabaeus – Dramatisches Oratorium in drei Akten HWV 63 Jamie MacDougall, Emma Kirkby, Catherine Denley, Michael George, James Bowman, Simon Birchall / The King's Consort, Choir of New College Oxford / Robert King
Euch einen schönen Adventssonntag, Wolfgang
daniel5993 (07.12.2008, 13:43): Bei mir jetzt, da meine CD's gerade nicht erreichbar, Arrau mit dem Carnaval von Robert Schumann, 1961, bei Youtube.
Schumann Carnaval, Claudio Arrau, 1961
Beeindruckend!
thwinter12 (07.12.2008, 15:33): Hallo allen,
und wieder Karg-Elert -> CD1 (von 4) aus dieser Box:
Sigfrid Karg-Elert "Organ Works Vol. 1 - 4" Wolfgang Stockmeier 1986 cpo 1993
eine traumhaft schöne Aufnahme. Phantastische live-Atmosphäre in Sourround.
Gruß, Leif.
Poztupimi (07.12.2008, 16:45): Original von cellodil Original von HenningKolf Bei mir ist es weniger das Melodiöse, sondern mehr der (oft dämliche :ignore) Inhalt der erzählten Geschichte, der mich oft abzuhalten vermag. Lieber schöne Melodien, möglichst in nicht deutlichem Italienisch (sonst würde ich ja doch ein wenig verstehen) gesungen, besonders wenn es um Puccini und Bellini geht kein Blick ins Libretto und die deutsche Übersetzung............
...lass' uns doch bitte ganz dringend die Gesellschaft für die Abschaffung der mittlerweile wohl überall verbreiteten deutschen Übertitel gründen! Wie schön waren da doch die Zeiten wo Oper einfach Bilder + Musik war, auf die man sich einen Reim machen konnte oder auch nicht und die häufig wirklich überaus abstruse, aber bierernst gemeinte Handlung einfach zu ignorieren war.
Liebe Grüße
Sabine
Ihr Lieben,
leider wie mir scheint nicht mehr in Papierform erhältlich ist dieses Werk, in welchem auch zu dem Thema "Abstrusitäten" – etwa dieser, "daß ein Tenor mit dem Messer in der Brust noch so laut singen kann" – steht hier geschrieben:
»Hoch über aller Welt ist Gott / und sein Erbarmen ist kein Spott! Halleluja!« Eine äußerst ergreifende Szene, mit gewaltiger Wucht in Musik gesetzt. Ein Gläck, daß der Reim-dich-oder-ich-freß-dich-Text zumeist in der Musik untergeht.
Iannis Xenakis: Kraanerg für 23 Instrumente und vierkanaliges Tonband
Tonband: Iannis Xenakis Stephen Drury / Callithumpian Consort 2006
Eisige, ungemütlich schneidende, bizarre Klanglandschaften - erzeugt vom Zusammenspiel elektronisch manipulierter Tonbandaufnahmen mit einem Ensemble aus 23 Musikern.
daniel5993 (07.12.2008, 17:52): Gleich, während eines Erholungsbades, Lipatti mit Chopin
19:00 Don Carlo – Live aus der Mailänder Scala Übertragung der Premiere zur Saisoneröffnung Neuinszenierung von Stéphane Braunschweig
Zwiespältige Angelegenheit. Es hilft meiner Ansicht nach nicht viel, wenn man - wie in der Pause berichtet wurde - bis in die Nebenrollen einen hohen Aufwand beim Entwurf und der Herstellung der Kostüme betreibt. Das wirkt bei aller Pracht der Kostüme doch alles sehr statisch und fade auf mich. Und das liegt meiner Auffassung nach nicht an dem sparsamen Bühnenbild. Ich frage mich, ob es Absicht ist, daß die Akteure so statisch und farblos agieren. Steifes, höfisches Zeremoniell, keine Leidenschaft, Personenregie wie mir scheint null. Wir stehen an der Rampe und singen unseren Text runter oder so. Das Orchester wirkt auf mich – wie sein Dirigent – auch eher lustlos. Und die sängerischen Leistungen können mich bisher nicht wirklich überzeugen, ein Carlo, der für mein Geschmack doch mehr angestrengt wirkt als wirklich frei singend. Wenn mich meine Ohren nicht getäuscht haben deutliche Mißfallensbekundungen nach der Pause.
Grüße, wolfgang
Dr. Schön (07.12.2008, 21:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BQXRMBSAL._SL500_AA240_.jpg
Poztupimi (07.12.2008, 21:59): Original von nikolaus Original von Poztupimi Hallo zusammen,
bei mir
TV, ARTE:
19:00 Don Carlo – Live aus der Mailänder Scala Übertragung der Premiere zur Saisoneröffnung Neuinszenierung von Stéphane Braunschweig
Grüße, wolfgang
Wer singt denn? Auf der angegebenen Seite habe ich nichts gefunden... ?(
Danke, Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
Im Netz habe ich dieses gefunden:
Philip II - Ferruccio Furlanetto Don Carlo - Stuart Neil Rodrigo - Dalibor Jenis The Grand Inquisitor - Anatolij Kotscherga (statt Salminen) Elisabeth de Valois - Fiorenza Cedolins Princess Eboli - Dolora Zajick
Grüße, Wolfgang
ab (07.12.2008, 22:06): Original von Amadé http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4602410811649.jpg
Drei wunderbare Werke für Klavier und Orchester von Frank Martin, meinem composer under current observation.
Gruß, Leif.
ab (07.12.2008, 22:09): Original von Cosima Original von AcomA die konzerte d-moll BWV 1052 und c-dur (für 2 klaviere, mit a. vedernikov) sind hier immer noch :times10
:J :J :J (Schön, mal wieder ein Lebenszeichen von Dir zu bekommen.)
Bei mir: Heute eingetroffen, muss ich gleich mal reinhören...
Lieber ab, Du hast es geschafft - ich konnte nicht länger widerstehen… (nachdem Du nun sogar eine Rezension auf amazon.de geschrieben hast, müssen die Aufnahmen ja einfach gut sein). :hello
Allein die Préludes I mit Cortot sind es mehr als wert, von den Danco-Liedern ganz zu schweigen..
Wie gesagt, das war für mich die CD des Jahres 2007; und 2008 war bislang noch nichts vergleichbares dabei.
Ich bitte gelgentlich um einen Bericht!
ab (07.12.2008, 22:12): Original von daniel5993
Claudio Arrau wird immer mehr zu dem Pianisten, dessen Art zu spielen mir am meisten zusagt
Ich könnt mir Beethovens Klaviersonaten mit Arrau sehr gut in der Eloquence-Reihe vorstellen, so in einer Box wie z.B bei Schiffs Bach, 12 CD'S = 20 €. :D Bis auf Bruchteile von Kempff und Backhaus, gibt die Serie ja nichts von Beethovens K-Sonaten her.
Verträumte Grüße Daniel Da wäre ich auch sofort dabei :D Die Heritage-Ausgaben sind ja preislich eine Frechheit!
ab (07.12.2008, 22:53): Irgendwie kam mir das doch zuwenig ergreifend gesungen und zu wenige mit Herz begleitet vor; gebe Bowman & King aber noch eine zweite Chance.
Amadé (07.12.2008, 23:13): ab, das Label nennt sich boheme, scheint in Tschechien beheimatet zu sein und vertreibt osteuropäische Aufnahmen, ich denke in Lizenz, ähnlich dem englischen Olympia. Gruß Amadé
cellodil (08.12.2008, 08:45): Original von Poztupimi Original von cellodil Original von HenningKolf Bei mir ist es weniger das Melodiöse, sondern mehr der (oft dämliche :ignore) Inhalt der erzählten Geschichte, der mich oft abzuhalten vermag. Lieber schöne Melodien, möglichst in nicht deutlichem Italienisch (sonst würde ich ja doch ein wenig verstehen) gesungen, besonders wenn es um Puccini und Bellini geht kein Blick ins Libretto und die deutsche Übersetzung............
...lass' uns doch bitte ganz dringend die Gesellschaft für die Abschaffung der mittlerweile wohl überall verbreiteten deutschen Übertitel gründen! Wie schön waren da doch die Zeiten wo Oper einfach Bilder + Musik war, auf die man sich einen Reim machen konnte oder auch nicht und die häufig wirklich überaus abstruse, aber bierernst gemeinte Handlung einfach zu ignorieren war.
Liebe Grüße
Sabine
Ihr Lieben,
leider wie mir scheint nicht mehr in Papierform erhältlich ist dieses Werk, in welchem auch zu dem Thema "Abstrusitäten" – etwa dieser, "daß ein Tenor mit dem Messer in der Brust noch so laut singen kann" – steht hier geschrieben:
»Hoch über aller Welt ist Gott / und sein Erbarmen ist kein Spott! Halleluja!« Eine äußerst ergreifende Szene, mit gewaltiger Wucht in Musik gesetzt. Ein Gläck, daß der Reim-dich-oder-ich-freß-dich-Text zumeist in der Musik untergeht.
Viele Grüße, Wolfgang
Ach ja, die Oper: Tannhäuser!
:rofl
Lieber Wolfgang,
auch nicht übel ist Wolfgang Körners Der einzig wahre Opernführer.
Einer meiner Lieblingsartikel ist der zu Il Trovatore: Der Text nach einem spanischen Drama von Guitrez von Salvatore Cammarano und L.E. Bardare wurde ins Deutsche übertragen von J.C. Grünbaum, H. Proch und P. Hiller. Weil nach dieser Übersetzung noch Reste von erkennbarer Handlung vorhanden waren, übergab man den Stoff nun F. Berend und W. Rube zur Revision, die gelungen ist, weil die Handlung danach selbst mit Dechiffriergeräten der CIA nicht mehr entschlüsselt werden konnte.
Schön auch der zu Nabucco: Der "Gefangenenchor" (...) ist ein solcher Hit, dass wir, im Gegensatz zu vielen Opern ohne Hits, hier zur Abwechslung mal von einem Hit ohne Oper sprechen können.
Liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (08.12.2008, 09:12): Heute morgen im Radio war wieder blindhören angesagt. Es lief der 3. Satz aus der Waldsteinsonate. (Ok, ich geb ja zu, dass ich nicht zuordnen konnte, welcher Satz aus welcher Beethovensonate das ist, nur dass es keine der letzten 6 ist. :A) Die Interpretation war ganz nach meinem Geschmack. Das wurde -in positiven Sinne- etüdenhaft vorgetragen, so dass die musikalischen Inhalte sehr klar herauskamen und die Abläufe quasi Note für Note nachvollziehbar wurden. Das ging aber in keinster Weise auf Kosten des musikalischen Flusses, im Gegenteil, selten habe ich Beethoven so selbstverständlich dahingleiten gehört. Darunter hat wiederum die Gewichtigkeit nicht gelitten, die niemals vom vorbildlich zurückhaltenden Interpreten aufgedrückt wirkte, sondern aus der Musik selbst zu sprechen schien. Dieser wunderbare Beethoven war ein Triumph von Konzentration und Klarheit. Die Lösung: Alfred Brendel. Leider sagte der Sprecher nicht, um welche der X Aufnahmen von Brendel es sich handelte. Mal sehen, ob die Nachfrage beim Sender was bringen wird.
Jürgen (08.12.2008, 09:35): Zur Zeit: http://www.classicalnotes.net/classics/pathetique-bernstein.jpg Tschaikowsky: Sinfonie Nr.6 (Pathétique), Bernstein 1986 DGG Meine Lieblings-Pathétique.
ab (09.12.2008, 13:43): Im Radio gerade Ausschnitte gehört aus: Antonio Vivaldi: DOPPELKONZERTE FÜR ZWEI VIOLINEN - Mullova/Carmignola Venice Baroque Orchestra Andrea Marcon Archiv Produktion
Das habe ich sehr gerne gehört und hat mir besser gefallen als Mullova oder Carmignola alleine bei diesem Komponisten mit Solo-Violonkonzerten, denn Mullova rast weniger, so dass die Musik noch atmen kann, und Carmognola akzentuiert mehr, so jedenfalls mein erster Eindruck. :hello
Jürgen (09.12.2008, 13:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T7V2K9R6L._SL500_AA240_.jpg
Die 2.Klaviersonate sowie die Mazurken op.33, die Walzer op.34, das 2.Impromptu op.36 und die 2.Ballade op.38. Pollinis Neuaufnahme der 2. Sonate gefällt mir sehr gut! Aber, aber, aber: während des gesamten Vortrags atmet der Pianist auffällig durch die (nicht freie) Nase, das wird auf viele sehr störend wirken! Ein Jammer, konnte man mit der Aufnahme nicht warten, bis Pollini seinen Infekt überwunden hatte? Die CD steckt in einer SACD-Verpackung, nirgends ist jedoch vermerkt, dass es sich um eine SACD handelt.
Gruß Amadé
ab (09.12.2008, 18:14): Angeregt durch Daniel :hello
Jüngst meine ein CD-Händler zu mir, diese neue Verpackung habe wohl den Sinn, von Raubkopieren abzuschrecken, schlicht weil es so viel Arbeit kostet, das Inlay nach Kopie zuzuschneiden. :D
Ich finde diese SACD-Hüllen grandio, wenn es damit tatsächlich möglich sein sollte, gut zwei CDs übereinander platzsparend einzupacken. Bislang habe ich nur Einzel-SACDs und habe es daher noch nicht überrüft.
frau baur (09.12.2008, 20:00): höre z.Zt. mit Vergnügen:
Poztupimi (09.12.2008, 21:45): Original von ab Original von Amadé
Die CD steckt in einer SACD-Verpackung
Jüngst meine ein CD-Händler zu mir, diese neue Verpackung habe wohl den Sinn, von Raubkopieren abzuschrecken, schlicht weil es so viel Arbeit kostet, das Inlay nach Kopie zuzuschneiden. :D
Ich finde diese SACD-Hüllen grandio, wenn es damit tatsächlich möglich sein sollte, gut zwei CDs übereinander platzsparend einzupacken. Bislang habe ich nur Einzel-SACDs und habe es daher noch nicht überrüft.
Funktioniert! Bei dieser Aufnahme sind beide SACDs in einer solchen Hülle untergebracht:
Und außerdem ist es bei weitem nicht mehr so ein Gemurckse, ein etwas dickeres Beiheft zu entnehmen oder wieder reinzuschieben! (Mullova & Carmignola stecken auch in einer solchen Hülle!)
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (09.12.2008, 22:20): Mein Abend beginnt mit meiner Lieblingsaufnahme des Forellenquintetts. Curzon und den Mitgliedern des Wiener Oktetts noch vor Brendel, Zehetmair und Co und Gilels und dem Amadeus Quartett. Diese CD ist übrigens meine Meistgehörteste CD von allen. Früher besaß ich die Aufnahme auf Kassette aus der Klassik-Reihe"Große Komponisten und Ihre Musik"
Hallo Otilie, mir gefällt diese CD auch sehr gut. - Kraus war ja ein sehr begabter Komponist, der äußerst bemerkenswerte Werke schrieb, nicht nur die relativ bekannte c-Moll-Symphonie.
Herzliche Grüße, Sarastro
Sarastro (09.12.2008, 22:48): Zwei schon lange nicht mehr gehörte, aber von mir sehr geschätzte Werke, jetzt in dieser Aufnahme:
cellodil (10.12.2008, 13:16): Zur Entspannung vor dem anstehenden Telefonkonferenzmarathon:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418HVKM1FXL._SS500_.jpg Giya Kancheli In l'istesso tempo - Time... and again Gidon Kremer (violin) Oleg Maisenberg (piano) - V & V for violin and taped voice with string orchestra Kremerata Baltica Gidon Kremer (violin) - Piano Quartet: The Bridge Ensemble Mikhail Schmidt (violin) Helen Callus (viola) David Tonkonogui (cello) Karen Sigers (piano)
Liebe Grüße aus dem kalten Süden
Sabine
Jürgen (10.12.2008, 14:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ATW9B4HYL._SL500_AA240_.jpg
Bach: Weihnachts-Oratorium, Flämig 1975
Augér (Sopran) Burmeister (Alt) Schreier (Tenor) Adam (Bass)
Dresdner Kreuzchor Bachorchester der Dresdner Philharmonie
1.Kantate
Habe ich allerdings mit anderem Cover. Meines sieht so aus: http://static.rateyourmusic.com/album_images/s272943.jpg
Grüße Jürgen
Jürgen (10.12.2008, 15:01): Ach, es war so schön. Ich lege noch die 2.Kantate nach, vielleicht noch mehr.
daniel5993 (10.12.2008, 16:14): Heut in der Mittagspause hab ich diese Medizin zu mir genommen...... und sie heilte mich von all dem Sterss..... :engel
thwinter12 (10.12.2008, 21:28): Original von daniel5993 Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Goldberg-Variationen BWV 988
Glenn Gould, Klavier 1981 Hallo Daniel,
was für ein Zufall! Bei mir seit gestern abend quasi als Dauerprogramm...
:down :down :down :down :down :down
Johann Sebastian Bach "Goldberg Variations BWV 988" András Schiff 2001 ECM 2003 :down :down :down :down :down :down
...von oben nach unten, von links nach rechts, sequenziell oder zufallsgeneriert, im Bett oder im Zug, zum Aufstehen als auch beim Einschlafen, das "Bachschiff" nimmt mich mit auf seine Reise!
Servas, (ein schwebender und in Musik eingewebter) Thomas :engel
Rachmaninov (10.12.2008, 21:29): derzeit erfrue ich mich sehr an den Chopin Balladen
thwinter12 (10.12.2008, 21:51): Original von daniel5993 (Da gibt es diese günstige eloquence-Box mit sämtlichem Bach.) Ich freu mich drauf! Hallo Daniel,
erwähne bitte nie wieder diese Eloquence-Box!!! :S :S :S
Es trug sich nämlich folgendes zu: Ich wartete schon seit Jahren auf ein günstiges Angebot für die DECCA-Box. Und im September diesen Jahres war sie plötzlich bei JPC um ca. EUR 65,- statt ca. EUR 85,- zu haben. Ich hab' gleich zugeschlagen... :rofl
...zwei Wochen später wurde dann die Eloquence-Box um EUR 19,99 reingestellt... :I :S :I :S :I :S
Servas, (ein nicht mehr so schwebender)Thomas
P.S.: Die Box liegt in meinem Stapel daher auch noch weiter unten - möchte sie in nächster Zeit noch nicht öffnen :ignore
nikolaus (10.12.2008, 21:53): Ich bleibe beim Streichquartett:
... mit dem des Quatuor Calvet (1931) aus der Documents-Box verglichen. Völlig anderer Ansatz - bei den Leipzigern könnte es sich glatt auch um ein Fauré-Quartett handeln, so feinsinnig interpretieren sie. Das Q. Calvet ist deutlich farbiger und expressiver. Soweit erste Eindrücke. :) (Mir gefallen aber beide Aufnahmen sehr gut. Man muss sich ja nicht immer entscheiden...)
ab (10.12.2008, 22:39): Original von Cosima bei den Leipzigern könnte es sich glatt auch um ein Fauré-Quartett handeln,
ab (10.12.2008, 22:49): Bei mir jezt Musica ricercata von György Ligeti, gespielt von Aimard, nachdem ich heute Ligetis eigene Bearbeitungen für Bläserquintett im Konzert gehört habe.
Hmm, könnte man sagen. Allerdings höre ich das Leipziger Streichquartett einfach sehr gerne, und ich habe mir vorgenommen, ihren Ansatz zu respektieren (wenn ich schon nicht lieben kann). Aber was das Q. Calvet angeht: Dafür hat sich schon die Anschaffung der ganzen Box gelohnt! Für Cortot und seine Préludes konnte ich mich nach den letzten, sehr intensiven Koroliov-Eindrücken noch nicht recht begeistern.
Und weil ich gerade beim Leipziger Streichquartett bin, diese hier zur Nacht:
ab (10.12.2008, 23:16): Original von Cosima (also völlig daneben? :W )
Hmm, könnte man sagen. Allerdings höre ich das Leipziger Streichquartett einfach sehr gerne, und ich habe mir vorgenommen, ihren Ansatz zu respektieren (wenn ich schon nicht lieben kann).
Aber was das Q. Calvet angeht: Dafür hat sich schon die Anschaffung der ganzen Box gelohnt!
Ich bin da auch völlig tollerant in puncto Interpretation.
(Leider habe ich die Leipziger zu oft im Konzert gehört als dass ich sie gerne hören könnte, insbesondere Matthias Mooskopfs, äh -dorfs, Bogenhand nervt mich gewaltig. Ein Jammer, das sie nicht ihn, sondern gerade den Primarius Andreas Seidel, der an guten Tagen noch am musikalischsten gespielt hat, ausgewechselt haben. Mit Stefan Arzberger habe ich das Ensemble aber bislang weder auf Aufnahme noch im Konzert gehört, im Arzberger-Quartett hat er einst keinen so guten Eindruck auf mich gemacht. Aber das ist viele Jahre her...)
@ Debussy-Box: Na, da wirst du ja noch so manch andere Perle entdecken können ...
Das mit den Calvets kann ich bestens verstehen; denn du kennst ja die ältere des Quartetto Italiano noch nicht :W :hello
frau baur (10.12.2008, 23:30): Tagesausklang mit Brahms:
Euch allen einen guten Morgen und einen schönen Tag! :hello
daniel5993 (11.12.2008, 07:59): So, fort mit den Golbergvariationen (werde mit denen immer noch nicht wirklich warm) un los in den Tag mit Schubert......
Johann Sebastian Bach Das Wohltemperierte Klavier I Martin Stadtfeld
Liebe Grüße aus dem verschneiten Süden
Sabine
ab (11.12.2008, 08:54): Original von cellodil Mein erstes Weihnachtsgeschenk...
an oder von? :hello
(wie gefällt Dir Stadtfeld da? - Danke!)
Bei mir nochmals Aimard (dessen höchste Lobpreisungen ich wegen Mangel an Farbschattierungen und Anschlagsraffinesse nie so recht verstehe), aber diesmal mit den Ligeti Préludes.
Cosima (11.12.2008, 09:52): Original von ab Das mit den Calvets kann ich bestens verstehen; denn du kennst ja die ältere des Quartetto Italiano noch nicht :W
Da sagst Du was. :J Mir ist natürlich aufgefallen, dass Du die Aufnahme immer wieder lobst. Mir ist aber auch aufgefallen, dass sie derzeit nur zu utopischen Preisen erhältlich ist. :( Die hätte ich schon gerne, zumal auch das Ravel-Streichquartett enthalten ist. Dieses Quartett habe ich zwar schon gehört, aber die Aufnahme (es waren die Talichs, die ich ansonsten schon gern höre - ihr Dvorák ist sehr gut z.B.) gefiel mir so wenig, dass ich sie wieder verkaufte. Nun habe ich gar kein Ravel-Quartett mehr.
In die neuere Aufnahme des Q. Italiano habe ich reingehört. Gefällt mir nicht, irgendwie zu süßlich und dick aufgetragen. Nicht transparent, klar und farbig genug, so mein Eindruck.
Kennst Du eine gute Alternative im Ravel-Quartett zu den Italianos?
Gruß, Cosima
ab (11.12.2008, 10:05): Original von Cosima
In die neuere Aufnahme des Q. Italiano habe ich reingehört. Gefällt mir nicht, irgendwie zu süßlich und dick aufgetragen. Nicht transparent, klar und farbig genug, so mein Eindruck.
Kennst Du eine gute Alternative im Ravel-Quartett zu den Italianos?
Das ist bei der Philips-Produktion auch ganz mein Eindruck!
Ehrlich gesagt: Nein! Seit ich die alte EMI-Aufnahme der Italianos kenne, weiß ich schlicht nichts anderes mehr empfehlen. Eine Jahhundertplatte für mich, eine, die auf die berüchtigte Insel zu retten wäre (wo wir uns hoffentlich dann alle zur gegensetigen Ergänzung treffen :W ). Ich finde diese Interpretation singulär. Womöglich hätten die Calvets in diese Richtung gespielt ?
Neuere Aufnahmen rücken nicht selten ein (sozusagen) expressionistisches Element in den Vordergrund, das gefällt mir zwar in der Regel besser als die romantischen Interpretationen, empfinde ich aber auch nicht gerade als das Gelbe vom Ei.
Cosima (11.12.2008, 10:26): Was hältst Du von den Juillards in dieser Testament-Aufnahme?
Auch ein bisschen "dick" vielleicht, ich weiß nicht... immerhin weniger süßlich und wohl auch recht farbig.
ab (11.12.2008, 11:09): Original von Cosima Was hältst Du von den Juillards in dieser Testament-Aufnahme?
Ich kenne nichts schlechtes von den Juilliards! Da kann man nichts falsch machen, immer eigenständige und musikalische Interpretationen und auch die ältesten Aufnahmen sind heute noch gut zu hören. Ähnlich wie bei den im gleich Jahr gegründeten Borodins (bei denen mir deutlich mehr nicht so gut gefällt) haben sie manches in älterer Zeit, manches in jüngerer großartig(er) interpretiert. Der Preis schreckt mich aber jedenfalls ab.
(Vielleicht dürfen wir auf Brilliant Classics hoffen, die inzwischen schon beim Amedeus Quartett angelangt sind....) :hello
cellodil (11.12.2008, 11:15): Original von ab Original von cellodil Mein erstes Weihnachtsgeschenk...
an oder von? :hello
... von meinen zugelaufenen Töchtern. :D
Original von ab (wie gefällt Dir Stadtfeld da? - Danke!)
Ich habe kürzlich im Radio einen Auszug aus der Einspielung gehört, da fand ich es eigentlich ganz ansprechend. Mein erster Eindruck nach dem (beiläufigen) Durchhören: ziemlich gefällig, aber irgendwie auch kleinteilig. Auf mich wirkt es, als wenn sich der junge Mann zu jedem einzelnen Stück Gedanken gemacht hätte, aber keinen großen Bogen finden kann, sich irgendwie ein wenig verzettelt hat in den Einzelteilen. Und trotzdem ist es mir etwas zu glatt. Es fehlt etwas, was ich (noch?) nicht so ganz benennen kann. Manche Passagen sind allerdings wirklich ziemlich virtuos.
Original von ab Bei mir nochmals Aimard (dessen höchste Lobpreisungen ich wegen Mangel an Farbschattierungen und Anschlagsraffinesse nie so recht verstehe), aber diesmal mit den Ligeti Préludes.
Und wie steht es mit dieser Aufnahme? http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BRHDRQH0L._SS400_.jpg
Liebe Grüße
Sabine
P.S. Bei mir immer noch das Wohltemperierte Klavier mit Martin Stadtfeld
ab (11.12.2008, 11:19): Original von cellodil Und wie steht es mit dieser Aufnahme? http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BRHDRQH0L._SS400_.jpg
Gefällt mir gar nicht, noch weniger als die der Beethoven-Konzerte mit Harnoncourt (den ich oft ganz besonders schätze). Wie gut, das Geschmäcker unterschiedlich sind! :hello
(Zugelaufene Schwestern??? Wenn kirchlich zu verstehen, müsste doch zumindest die eine Ahnung haben, wann der 24. ist ?( - Oder wird da auch den Schneefall angespielt, dass sie zu Fuß zu Dir gekommen sind ?( ))
Bei mir jetzt:
Schumann Klavierkonzert von Benedetti-Michealngeli mit Scherchen live aus Lugano 1956 aus der blauen Wallt-Box bei Brilliant
Cosima (11.12.2008, 13:03): Original von ab Ich kenne nichts schlechtes von den Juilliards! Da kann man nichts falsch machen, ...
:thanks Ich habe in der letzten Zeit in so viele Ravel-Quartette reingehört, und nichts hat mir so richtig gefallen - bis auf die Juilliards, die meinen Geschmack auch nicht ganz treffen, aber immerhin. Mal schauen...
Falls Du mal Gelegenheit hast, solltest Du auch in diese ABM-Aufnahme reinhören:
Ich bin ja keiner großer Gould-Fan (außer Bach, den liebe ich sehr von ihm) und Karajan... nun ja :ignore. Aber dieses Beethoven-Konzert ist toll! :down
frau baur (11.12.2008, 20:34): Bis vorhin hörte ich:
thwinter12 (11.12.2008, 22:49): Original von daniel5993 So, fort mit den Golbergvariationen (werde mit denen immer noch nicht wirklich warm) Hallo Daniel,
dann warte mal die Schiff-Box ab! :down
Bei mir war es so, dass ich erst nach mehrmaligem Hinteinanderhören mit den Goldberg-Variationen so richtig "warm" wurde. Heute könnte ich Sie stundenlang genießen... :wink
Muss aber auch zugeben, dass ich bis dato nur Schiff's (neueste) Interpretation kenne, vielleicht liegt es auch am Spiel des Künstlers!? ?(
Eine Orgelversion hab' ich noch irgendwo und erst gestern bestellte ich die Erato-Aufnahme mit Scott Ross! Bin mal gespannt! Die Scarlatti-Box mit Ihm finde ich fantastisch - bin bei CD Nr. 6 oder so... :J
Servas, Thomas
HenningKolf (11.12.2008, 23:12): Original von daniel5993 So, fort mit den Golbergvariationen (werde mit denen immer noch nicht wirklich warm)
Schon andere Interpreten versucht als diesen heillos überschätzen Pianisten, den Du aufgelegt hattest (obwohl die 1981er-Version die ist, die mich am wenigsten nervt)?
Ich möchte wetten, dass diese Aufnahme, die ich gerade höre, Dir gefällt!
Auch Lob von Deiner Seite? Ich kenne nur die ebenfalls viel gelobte Debussy-Aufnahme (Chandos) - in meinen Ohren reichlich distanziert und kühl (auch wenn Debussy nichts ist, was geradeaus ins Herz trifft), hat mich bisher davon abgehalten Geld auszugeben und die von Dir genannte Ravel-Aufnahme zu kaufen (gibt es zwar in der hiesigen Bücherei, aber der Gratistest scheiterte fast vollständig an den tiefen Kratzern, die jemand auf dem Silberling hinterlassen hat)
Gruß Henning
daniel5993 (12.12.2008, 08:11): Einen schönen Guten Morgen!
(Wieso aber das Martyrium des Hl. Sebastian, sofern ich das recht erkenne, am Cover abgebildet ist, bleibt mir ein Rätsel. Des pas rouges sur la neige??? )
Cetay (inaktiv) (12.12.2008, 10:57): Original von daniel5993 Franz Schubert
Symphonie Nr. 8 "Unvollendete"
Berliner Philharmoniker Karl Böhm
Unter Böhm entwickelt sich diese Symphonie zu einem wahren Drama!
:times10
In dieser Hinsicht wäre auch die Aufnahme mit Giuseppe Sinopoli (die ältere - mit dem Philharmoniaorchester) sehr zu empfehlen.
ab (12.12.2008, 11:06): Original von HenningKolf
Auch Lob von Deiner Seite? Ich kenne nur die ebenfalls viel gelobte Debussy-Aufnahme (Chandos) - in meinen Ohren reichlich distanziert und kühl
Ähnlich auch der Ravel, jedoch kommt er mir inspirierter gespielt vor als der Debussy (d.i. die Préludes). Von der Farbpalette ist Bavouzet recht beschränkt. Faszinierend ist die überragende durchsichtige Anschlagskultur: da ist alles zu hören! Früher dachte ich noch, El Bacha spiele überragend durchsichtig - weit gefehlt!
Diese Aufnahme ist wohl jenen wärmstens zu empfehlen, die zur Unterstützung beim Partiturlesen gerne zusätzlich etwas zum Hören haben... :W
Ein Jammer, das mit der Bibliotheken und der Unachtsamkeit, die mir manchmal schon geradezu absichtlich anzumuten schient :S
daniel5993 (12.12.2008, 14:34): Original von HenningKolf Original von daniel5993 So, fort mit den Golbergvariationen (werde mit denen immer noch nicht wirklich warm)
Schon andere Interpreten versucht als diesen heillos überschätzen Pianisten, den Du aufgelegt hattest (obwohl die 1981er-Version die ist, die mich am wenigsten nervt)?
Ich möchte wetten, dass diese Aufnahme, die ich gerade höre, Dir gefällt!
Tag Henning!
Ich hab noch unangerührt Hewitts BWV 988 im Regal (probier ich demnächst aus). Und Schiff kommt heut oder morgen an. Nein, Murray mit den Goldbergvariationen kenn ich nicht, aber deine Empfehlung hat sich festgesetzt bei mir!
Was Gould angeht finde ich viele seiner Interpretationen von Beethoven und Mozart eine "Frechheit". Seine Zusammenarbeit mit Bernstein bei Brahms finde ich jedoch recht ansprechend! Ansonsten bin ich IHm noch nicht sehr nahe gekommen.
Grüße Daniel
HenningKolf (12.12.2008, 14:40): @ab
Da ich ja mehr mit geschlossenen Augen höre und mich bei Partituren immer frage, was denn diese Striche mit den Tropfen dran bedeuten, scheint mir Bavouzets Ravel zumindest kein Muss zu sein. Ich höre Ravel und Debussy betreffend ja wirklich recht unterschiedliche Pianisten mit recht unterschiedlichem Zugang gerne (Kocsis, Gieseking, Michelangeli, Perlemutter, Samson Francois, sogar auch Barto - Pogorelich kenne ich immer noch nicht -), aber jedenfalls bisher konnte ich mich für Bavouzets Debussy noch nicht wirklich erwärmen.
An pure Unachsamkeit mag ich beim Zustand des öffentlichen Leihguts nicht mehr glauben. Man kann - wirklich vollkommen - zerkratzte CDs und DVDs ja möglicherweise dann als "natürlichen" Verschleiss bewerten, wenn es sich um Medien handelt, die lange im Bestand sind und bereits durch viele Hände gegangen sind. Aber letztens waren auch Hahns Schönberg-Konzert und andere sehr neue CDs nicht oder nur in Teilen abspielbar. Hörbücher leihe ich mir gar nicht mehr. Es ist schon zweimal passiert dass ich mich durch 5 CDs gehört habe, nur um festzustellen, dass ich das Ende des Werkes nicht erfahren werde, weil CD Nummer 6 doch nicht mehr ausgelesen werden kann.
Gruß Henning
HenningKolf (12.12.2008, 14:56): @Daniel
Perahia spielt sehr elegant und transparent, verzichtet auf das Herausstellen eigener Wervorstellungen im Sinne einer in den Vordergrund gerückten Rhythmik (die mir bei Guldas Bach sehr gefällt und bei Gould meist nicht, dem im Gegensatz zu Gulda eh der Respekt vor den Komponisten fehlt), vermittelt so etwas wie "Erhabenheit". Man spürt, dass er Ehrfurcht vor dem Komponisten hat (ohne dass dies auf Kosten der intellektuellen wie auch emotionalen Durchdringung ginge).
Hewitt sieht auch von allzuviel Individualität ab, aber mir geht Perahias Bach deutlich mehr zu Herzen als Hewitts. Die Schiff-Aufnahme kenne ich nicht.
Gruß Henning
jünter (12.12.2008, 19:16): Ziemlich neu in meinem Regal und für mich eine der "Must Have"-Aufnahmen:
... das Konzert noch ein bisschen nachklingen lassen (den wundervollen Widmann gibt's ja leider nicht auf CD...)
Liebe Grüße
Sabine
nikolaus (12.12.2008, 22:53): Original von cellodil
... das Konzert noch ein bisschen nachklingen lassen (den wundervollen Widmann gibt's ja leider nicht auf CD...)
Liebe Grüße
Sabine
Erzähl'!!!!
neugierig, Nikolaus.
nikolaus (12.12.2008, 22:58): Mein musikalischer Abend im verzweifelten Ringen darum, nach einer besch.... Woche wieder lebendig zu werden, sah so aus:
cellodil (12.12.2008, 23:39): Original von nikolaus Original von cellodil
... das Konzert noch ein bisschen nachklingen lassen (den wundervollen Widmann gibt's ja leider nicht auf CD...)
Liebe Grüße
Sabine
Erzähl'!!!!
neugierig, Nikolaus.
Lieber Nikolaus,
für Neugierde habe ich allervollstes Verständnis! :D
Ja, ich war heute beim Artemis Quartet, das ich zum ersten Mal in der neuen Formation (die es so aber schon seit einem Jahr gibt) gehört habe. Ich hatte mich auf den Abend sehr gefreut, aber im Vorfeld Unkenrufe vernommen, dass die seit dem Wechsel nicht mehr gut wären. Zum Glück irrten die Unken... Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es auch eine Weile dauert, bis sich eine neue Formation wirklich findet, dass die Unken die Artemisier einfach zu früh gehört hatten... Gespielt haben die drei Herren und die Dame:
Ludwig van Beethoven, Streichquartett F-Dur op. 18/1
Jörg Widmann, II. Streichquartett "Choralquartett"
Peter Tchaikovsky, Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22
und als Zugabe den 1. Satz aus dem ersten Streichquartett von Tchaikovsky (quasi als Schlaflied zum Schluss).
Wirklich hingerissen hat mich das Quartett von Jörg Widmann. Unglaublich spannend und packend. Ist allerdings auch eine sehr auf Effekt setzende Musik. Der Beethoven hat mich überzeugt. Und den Tchaikovsky hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Hatte mich auch gefragt, was der in diesem Programm eigentlich zu suchen hat. Mehr als eine "Tonartklammer" konnte ich da nicht sehen. Naja. Trotzdem ein wirklich schöner und beglückender Konzertabend, nach dem ich mir jetzt doch überlege, ob ich nicht noch das Artemis Quartet auf mein Schwetzingen-Programm nehmen soll.
Wünsche Dir einen schönen Abend!
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Wenn der Schubert verklungen ist geht's weiter mit Beethoven - Rat' mal mit wem?
Bergonzi gefällt mir sehr gut, das Orchester unter Solti spielt mitreißend, Fischer-Dieskau klingt in meinen Ohren gut und ist schön bei Stimme, scheint mir aber bislang nicht vollkommen aufzugehen in seiner Rolle. Das Duett Don Carlos/Rodrigo im 2. Akt habe ich gleich 5-mal in Folge gehört. :) Bisheriges Fazit: Tolle Oper! :down
... das kommt für den Abend heute auf Endlosschleife... Klingt wunderbar frisch (bin fast versucht "knackig" hinzuzufügen, aber das hört sich dann eher an, als wenn ich von Brötchen oder Salat sprechen würde).
Liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (13.12.2008, 08:02): Einen schönen Guten Morgen!
Nachdem ich gerade Schuberts ACHTE mit Böhm gehört habe, jetzt noch schnell Bernsteins Sony Aufnahme, bevor es (Pfeifend) zur Arbeit geht.
Schumann Widmann Cello Concertos Jan Vogler (cello) Salome Kammerer, Ursula Hesse (sopran) Münchener Kammerorchester, Christoph Poppen
Liebe Grüße
Sabine
thwinter12 (13.12.2008, 15:03): Original von thwinter12 Original von daniel5993 So, fort mit den Golbergvariationen (werde mit denen immer noch nicht wirklich warm) Hallo Daniel,
dann warte mal die Schiff-Box ab! :down
Bei mir war es so, dass ich erst nach mehrmaligem Hinteinanderhören mit den Goldberg-Variationen so richtig "warm" wurde. Heute könnte ich Sie stundenlang genießen... :wink
Muss aber auch zugeben, dass ich bis dato nur Schiff's (neueste) Interpretation kenne, vielleicht liegt es auch am Spiel des Künstlers!? ?(
Eine Orgelversion hab' ich noch irgendwo und erst gestern bestellte ich die Erato-Aufnahme mit Scott Ross! Bin mal gespannt! Die Scarlatti-Box mit Ihm finde ich fantastisch - bin bei CD Nr. 6 oder so... :J
Servas, Thomas Hallo allen,
aus o.a. Anlass stand gestern bei meiner täglichen Zugfahrt Domenico Scarlatti auf dem Programm. Und zwar die Sonaten K001-K015 aus dieser Box:
Domenico Scarlatti "The Keyborad Sonatas" Scott Ross 1984-85 Erato/Warner 1988/2005
Dazu die entsprechenden Nrn. aus den CDs der Naxos-Reihe kombiniert, z.B. aus dieser hier:
thwinter12 (13.12.2008, 16:03): Original von thwinter12 aus „Heute neu gekauft - Jahr 2008?“ vom 13.12.2008 Und für gerade mal EUR 11,50 folgende CD (ein paar Tage später kostet sie jetzt wieder EUR 19,99 - was für ein Glück :P):
Jehan Alain "L'Oeuvre de Piano" Clemens Rave 2006 Musicom
Hallo allen,
und aus diesem o.a. Anlass beschäftige ich mich aktuell mit dem Klavier-, Orgel- und Vokalwerk des französischen Komponisten Jehan Alain (1911-1940), welches mich sicherlich die nächsten Tage und Wochen nicht loslassen wird. Obwohl Alain nur 29 Jahre wurde (im Krieg gefallen!) hat er ein umfangreiches Oeuvre hinterlassen und so manch‘ anderer Komponist erinnerte sich an Ihn, indem sie Werke auf Grundlage seines Namens „A-L-A-I-N“ komponierten.
Heute saß ich bis zwei Uhr in der Früh und habe begonnen meine CDs nach Werken katalogisiert auf den PC zu überspielen. Gerade höre ich seine Kompositionen aus dem Jahr 1929:
JS001/JA021: Togo pour piano (1929) JS002/JA007bis: Berceuse sur deux notes qui cornent pour orgue (1929) JS003/JA003: Etude sur un thème de quatre notes pour piano (1929) JS004/JA008: Chanson triste pour piano (1929)
Da ich bei diesem Komponisten beim Hören chronologisch nach Werken vorgehe – nicht nach CDs – werde ich nur ab und zu eine Einspielung reinstellen, auf welche die gerade gehörten Werke teilweise enthalten sind. Z.B. eben auf der o.a. CD… Servas, :hello Thomas
cellodil (13.12.2008, 16:14): Zum Schreiben was Entspanntes...
ein Jammer, dass dies aus Leipzig erschienen ist, wo doch auch das Minget Quartett beim selben Label gelegentlich tätig ist.
Ich würde jedenfalls hoffen, dass auch eine Aufnahme vom Minguet Quartett :times10 herauskommen wird, die habe ich mit dem gesamten Widmann-Streichaqartett-Oevre dieses Jahr in einem Konzert gehört! So bleibt nur auf col legno zu hoffen, wo sie auch alles von Rihm aufgenommen haben. :hello
ab (13.12.2008, 20:39): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886973621325.jpg
daniel5993 (13.12.2008, 22:12): Variationen zum Thema auf NDR-Kultur
Aufnahmen mit Alfred Brendel
Ludwig van Beethoven: Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur, op. 16
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58
Heinz Holliger, Oboe / Eduard Brunner, Klarinette Hermann Baumann, Horn / Klaus Thunemann, Fagott Alfred Brendel / NDR Sinfonieorchester
Franz Schubert: Klaviersonate c-Moll D 958
Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviersonate c-Moll KV 457
cellodil (13.12.2008, 22:26): Original von ab Original von cellodil
(den wundervollen Widmann gibt's ja leider nicht auf CD...)
doch, doch, aber nicht vom Artemis-, sondern vom Leipziger Streichquartett
Lieber ab,
ja, Eckart Runge erwähnte gestern, dass das Leipziger Streichquartett das ganze Werk eingespielt haben. Kennst Du die Aufnahme? Ich kann mir die Kombination nicht so recht vorstellen, naja.
Ich habe bislang nur einzelne Sätze des Widmann Quartetts von verschiedenen Quartetten im Konzert gehört und finde die Komposition ziemlich reizvoll.
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (13.12.2008, 22:32): Ich brauch' jetzt was Amerikanisches (nachdem ich mal wieder einen Film der Coen-Brüder angeschaut habe).... Kurz mit Zappa geliebäugelt, aber dann doch anders entscheiden. Noch einmal Yo-Yo:
Kantate BWV 56 "Ich will den Kreuzstab gerne tragen"
Dietrich Fischer Dieskau Münchener Bach Orchester Münchener Bach Chor Karl Richter
1969
Grüße & Gute Nacht! Daniel
thwinter12 (14.12.2008, 22:39): Hallo allen,
ich setze meine "Entdeckungsreise" durch das Klavier-, Orgel- und Vokalwerk von Jehan Alain (1911-1940) fort. Gerade beginne ich seine - mir verfügbaren - Kompositionen aus dem Jahr 1930 zu hören:
JS005/JA009: Ballade en mode phrygien pour orgue ou piano (1930) JS006/JA002: Thème et cinq variations pour piano (1930) JS007/JA014: Lamento pour orgue (1930) JS008/JA001: Quarante variations pour piano (1930) JS010/JA004: Ecce ancilla Domini pour piano (1930) JS011/JA029: Postlude pour l'office de Complies pour orgue (1930) JS013/JA005: Seigneur, donne-nous la paix éternelle (Choral) pour piano (1930) JS014/JA007: Etude de sonorité sur une double pédale pour piano (1930) JS015/JA010: Etude sur les doubles notes pour piano (1930) JS016/JA020: Pour le défrichage pour piano (1930)
Aufgrund meiner chronologischen Vorgehensweise wieder "nur" eine plakative CD, auf der diese Werke teilweise enthalten sind:
Jehan Alain "Works for Organ" Marie-Claire Alain 1999-2000 Erato/Warner 2000-01/2007
Servas, Thomas
thwinter12 (14.12.2008, 22:53): Hallo allen,
und für's morgige "Pendeln" hätte ich Domenico Scarlatti vorbereitet - die Sonaten K046-K060:
Domenico Scarlatti "The Keyboard Sonatas" Scott Ross 1984-85 Erato/Warner 1988/2005
Dazu die entsprechenden Nrn. aus den CDs der Naxos-Reihe kombiniert, z.B. aus dieser hier:
Cetay (inaktiv) (15.12.2008, 07:55): Original von daniel5993 Variationen zum Thema auf NDR-Kultur
Aufnahmen mit Alfred Brendel
Also ich fand den jungen feschen Burschen auf deinem letzten Avatar ansehnlicher als diesen allzu nachdenklich blicken wollenden alten Mann. :haha
Heute morgen im Radio: Alterslose und klanglich völlig eigenständige Musik irgendwo zwischen Mittelalter und zeitgenössischer freier Improvisation, die mich total in ihren Bann zog. Es handelte sich um Saties Gnossienne Nr. 4 in einer Bearbeitung für Streicher, Akkordeon und Kontrabass von Amarcord Wien. Genau das richtige, um nicht gleich wieder abzuschalten, da mich die "normale" Klassik im Moment etwas langweilt. Geht das den anderen Forianern in einem Anflug von Synchronizität auch so, oder warum wird in diesem Faden trotz Mitgliederzuwachs immer weniger geschrieben? Nach Satie gab es dann Virtuosen-Gesäge zum abgewöhnen. Ich respektiere auf der einen Seite den Interpreten, der etwas so schwieriges perfekt einstudiert. Auf der anderen Seite frage ich mich, wer sich so etwas anhört, außer um zu bestaunen, dass der Interpret das kann - wodurch die Virtuosität zum reinen Selbtzweck wird. Oder gibt es jemanden der an Paganinis Moto Perpertuo Vergnügen oder darin gar eine tiefere Botschaft findet?
Damit der Beitrag etwas bunter wird, eine andere Kur gegen klassische Langeweile, die ich heute morgen zum Frühstück (um 05.15h :I) gehört habe:
könntest Du die Box als Kauf empfehlen? Ich besitze die Aufnahme des Beaux Arts Trios der Beethoven Klaviertrios und möchte mir (derzeit) keine weitere anschaffen - so angetan bin ich von Ihrem Spiel!
Dahingehend würde mich Deine Einschätzung der Haydn-Box sehr interssieren! Danke Dir!
Servas, :thanks Thomas
thwinter12 (15.12.2008, 10:46): Original von ab So richtig glücklich bin ich mit der Naxos-Serie der Scarlatti-Sonate leider nicht... Hallo ab,
unterschiedliche Interpreten können für eine solche Serie sowohl Fluch als auch Segen sein und auch die Aufnahmequalität schwankte (vor allem zu Serienbeginn!) beträchtlich. Nichtsdestotrotz hört man Sonaten, welche nie zuvor für's Klavier aufgenommen wurden und die Serie hat IMO überwiegend Ihre Hochs...
Könntest Du mir bitte Deine Meinung zur Naxos-Serie näher erläutern!? Was macht Dich nicht "so richtig glücklich"? Welche Interpreten sprechen Dich an? Danke Dir!
Servas, :thanks Thomas
ab (15.12.2008, 13:42): Ich dachte, wir hätte dazu hier bereits einen Scarlatti-Faden im Klavierzimmer, wo ich auch mich darüber geäußert habe. (Bin grad ich Eile, um das zu überprüfen...)
:hello
zur Aura-documents-Box: vorzügliche Aufnahmen fehlen ja leider, wie die (jeweils zumindest) zwei von Richter oder drei Arrau. Für den Gilels-Scarlatti wäre ich - trotz einiger Mängel - aus musikalischer Sicht sofort bereit, dieses Geld für die gaze Box auszugeben...
thwinter12 (15.12.2008, 13:52): Hallo ab,
ich kenne den Thread und habe ihn mit Interesse gelesen. Allerdings konnte ich nur diesen einen Eintrag zur Scarlatti-Naxos-Serie von Dir dort ausmachen (oder ich bin blind :J):Original von ab und die von Pletnev vorziehen aber sogar auch die plastische von Benjamin Frith Vol. V. bei Naxos.
Wenn Du Zeit und Lust hast, würde ich gerne mehr erfahren...
könntest Du die Box als Kauf empfehlen? Ich besitze die Aufnahme des Beaux Arts Trios der Beethoven Klaviertrios und möchte mir (derzeit) keine weitere anschaffen - so angetan bin ich von Ihrem Spiel!
Dahingehend würde mich Deine Einschätzung der Haydn-Box sehr interssieren! Danke Dir!
Servas, :thanks Thomas
Lieber Thomas,
ich bin gerade auch schon wieder zwischen hier und dort... Deshalb nur kurz.
Mir geht's mit den Haydn-Trios wie Dir mit dem Beethoven (den ich (noch?) nicht kenne): Ich brauche keine andere Aufnahme (auf jeden Fall keine Gesamtaufnahme). Ich höre die Trios oft und gerne und empfinde die Interpretation klar und schlüssig.
Was ich wirklich bedaure, das ist, dass ich die Herren nie im Konzert gehört habe. Naja.
Hier im Forum gab's irgendwo (wo weiß ich leider nicht mehr) mal eine kurze Diskussion über die Haydn-Trios und da wurden noch andere Gesamtaufnahmen empfohlen. Ich weiß allerdings nicht mehr, welche das waren. Vielleicht kann sich ja jemand daran erinnern, wo das stattfand oder um welche Alternativen es da ging?
So, jetzt wieder schnell in die Hufe.
Herzliche Grüße
Sabine
Tranquillo (15.12.2008, 21:42): Original von cellodil Hier im Forum gab's irgendwo (wo weiß ich leider nicht mehr) mal eine kurze Diskussion über die Haydn-Trios und da wurden noch andere Gesamtaufnahmen empfohlen. Ich weiß allerdings nicht mehr, welche das waren. Vielleicht kann sich ja jemand daran erinnern, wo das stattfand oder um welche Alternativen es da ging? Ich kann die Gesamtaufnahmen mit dem Haydn Trio Eisenstadt sehr empfehlen, und zwar sowohl für Haydn
Diese Interpretationen sind für mich sehr viel frischer und lebendiger als die des Alte-Herren-Trios - bei mindestens genauso hoher Perfektion im Zusammenspiel und Schlüssigkeit der Interpretation. Ich habe auch die Gesamtaufnahmen der Haydn- und Beethoven-Trios mit dem Beaux Arts Trio, höre sie aber kaum noch, seit ich diejenigen des Haydn Trio Eisenstadt kennengelernt habe. Eine unbedingte Empfehlung von mir, zumal die Aufnahmen auch preislich sehr attraktiv sind.
Viele Grüsse Andreas
frau baur (15.12.2008, 22:13): Tagesausklang mit Chopin:
thwinter12 (15.12.2008, 22:50): Original von cellodil Mir geht's mit den Haydn-Trios wie Dir mit dem Beethoven (den ich (noch?) nicht kenne): Ich brauche keine andere Aufnahme (auf jeden Fall keine Gesamtaufnahme). Ich höre die Trios oft und gerne und empfinde die Interpretation klar und schlüssig. Original von Tranquillo Ich kann die Gesamtaufnahmen mit dem Haydn Trio Eisenstadt sehr empfehlen Liebe Sabine, lieber Andreas,
Herzlichen Dank für Eure beiden Kurzkommentare! Mit den Aufnahmen aus der Phoenix-Edition hatte ich auch bereits "geliebäugelt", konnte aber damals auf die schnelle keine Kritiken auftreiben.
Beaux Arts Trio oder Haydn Trio Eisenstadt? Die letzte Wahl liegt letztendlich ja wohl bei mir!? ?( Am besten wären alle Boxen... :J
Servas, Thomas
Cosima (15.12.2008, 22:59): Zum Ausklang des Tages:
Quartette von Bartók (Nr. 4) und Karl Amadeus Hartmann (beide sehr hörenswert, wie ich meine)
Meine 2. Scheibe des Zehetmair Quartetts (die andere ist die Schumann-Aufnahme, die ich auch für sehr gut halte). Schade, dass sie bislang keinen Ravel oder Debussy eingespielt haben, das könnte ich mir auch sehr gut von dieser Formation vorstellen. - Inzwischen habe ich die Juilliards mit den beiden Streichquartetten (Debussy, Ravel- Testament) gehört. Schon richtig gut, aber auch nicht meine Idealvorstellung von diesen Werken...
Gruß, Cosima
ab (15.12.2008, 23:02): Original von thwinter12 Wenn Du Zeit und Lust hast, würde ich gerne mehr erfahren...
Se'as Thomas,
gerne, bald! :hello
ab (15.12.2008, 23:11): Arturo Bendedetti Michelangeli spielt bei mir gerade von Debussy die Images (1969).
cellodil (15.12.2008, 23:15): Original von thwinter12 Beaux Arts Trio oder Haydn Trio Eisenstadt? Die letzte Wahl liegt letztendlich ja wohl bei mir!? ?( Am besten wären alle Boxen... :J
... und dazu massig Zeit und Muße, um das dann auch wirklich anzuhören!
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028946474228.jpg Vier letzte Lieder, genauer das letzte...
Gute Nacht, Nikolaus.
daniel5993 (15.12.2008, 23:52): Original von Dox Orkh Original von daniel5993 Variationen zum Thema auf NDR-Kultur
Aufnahmen mit Alfred Brendel
Also ich fand den jungen feschen Burschen auf deinem letzten Avatar ansehnlicher als diesen allzu nachdenklich blicken wollenden alten Mann. :haha
Dieser "fesche", (zudem) nichtmusikalische Bursche ist nur in einer faulen Position des Kritikers aktiv, wenn überhaupt. Ihm gebührt kein Platz an der Sonne. Der alte "nachdenklich blickend wollende Herr" jetzt, hat meines Erachtens etwas mehr zu sagen daher hab ich Ihn großzügig über mich selbst erhoben. :cool :J
Damit du Ihn noch näher betrachten kannst, jetzt eine Aufnahme vom Juli 1999.
Brendel guckt hier wirklich ähnlich eines wohlwollend wollenden blickenden Herrn. Jedoch auch distanziert, skeptisch, durchdringend und mir ist doch tatsächlich, als wäre ein Hauch Freundlichkeit in seinem Gesicht zu sehen und noch viel mehr, bin aber zu müde um es aufzuzählen.
Grüße & Gute Nacht! Daniel
Gamaheh (16.12.2008, 00:02): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881891429.jpg
Lieber Nikolaus,
ich muß zugeben, daß ich mich durch begeisterte Kommentare hier habe verlocken lassen, mir diese Platte zum Backen zu kaufen, kann jedoch die allgemeine Begeisterung nicht wirklich teilen (jedenfalls nicht bei allem) - vielleicht muß ich sie noch ein paarmal hören. Aber im Moment bin ich der Meinung, daß der Reiz dieser Scheibe vor allem vom Klang des Instruments ausgeht, der wirklich sehr schön ist.
Späte Grüße, Gamaheh
P.S.: Zur Zeit höre ich Schumanns Variationen in Es-Dur WoO 24 in der Aufnahme mit Jörg Demus (welches von den mir zugänglichen die ist, die meinen Vorstellungen am nächsten kommt).
ab (16.12.2008, 00:56): Zum Abschluss auch bei mir Schumann, zwar nicht Demus, sondern die Fantasie in C von Arrau gespielt, live 1958 in Ascona Aura 157-2
thwinter12 (16.12.2008, 09:26): Original von cellodil Original von thwinter12 Beaux Arts Trio oder Haydn Trio Eisenstadt? Die letzte Wahl liegt letztendlich ja wohl bei mir!? ?( Am besten wären alle Boxen... :J
... und dazu massig Zeit und Muße, um das dann auch wirklich anzuhören!
Herzliche Grüße
Sabine Liebe Sabine,
das wünsch' ich Dir und mir vom Christkind und für's neue Jahr! :engel Damit meine ungehörten Stapel weniger werden... :ignore
Servas, Thomas
thwinter12 (16.12.2008, 09:27): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0828765570527.jpg
Angeregt duch den "Heute gekauft" Thread. Hallo Richard,
DIE ist bei mir bereits vorgemerkt und muss auch noch her... :down
Servas, Thomas
cellodil (16.12.2008, 09:42): Bei mir jetzt ein Stückchen Cello-Himmel gegen den Nebel:
Joseph Haydn Cello Concertos - Concerto for Cello and Orchestra No. 2 in D major, Hob. VIIb: 2 - Concerto for Cello and Orchestra No. 1 in C major, Hob. VIIb: 1 Miklós Perényi Liszt Ferenc Chamber Orchestra, János Rolla
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (16.12.2008, 09:43): Original von thwinter12 das wünsch' ich Dir und mir vom Christkind und für's neue Jahr! :engel
Merci vielmals, das könnten wir beide auf jeden Fall gut brauchen!
Herzliche Grüße
Sabine
ab (16.12.2008, 13:28): Im Radio gerade eine Stunde Musik von Alfred Brendl, wohl zum Anlass seines anstehenden Wiener Abschiedskonzerts. Vorhin aus dem Jeunehomme-Konzert mit Rattle, das mir deutlich weniger gfallen hat als seine frühe Aufnahme bei Vox, wohl mit Janigro, wenn ich mich gerade richtig entsinne. Nun gerade zerfällt ihm die h-Moll-Sonate von Liszt, die mir ja vom Duktus recht gut gefallen würde, wenn er nur auch einen leutenden Ton hätte, mehr mir Klangarben gestaltete und einen Bogen spannen würde. Ich weiß noch nicht so recht, ob ich mir auch noch den angekündigten Beethoven und Haydn zu Gemüte führen soll, oder doch lieber etwas anderes zur Gemütsergötzung.
Geplant ist jedenfalls Beethovens op. 111 mit Backhaus aus Lugano 1960 (AUR 113-2)
cellodil (16.12.2008, 15:27): Original von ab runge sieht ja schon fast wie truls mörk aus. :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P-Lj1puXL._SS500_.jpg
qu.e.d. :D (nur noch an den Cellokästen zu unterscheiden....)
Die Schubert-CD gefällt mir - das nur nebenbei - übrigens ausgesprochen gut.
jpc hat ohne Probleme die fehlerhafte CD getauscht, jetzt also endlich den Alkan komplett und ohne Aussetzer:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0034571176246.jpg Charles-Valentin Alkan (1813-1888) Sonate de concert für Violoncello und klavier E-Dur op. 47 Alban Gerhardt / Steven Osborne
Gefällt mir auch im Ganzen ausgesprochen gut, keiner der beiden versucht wie mir scheint sich in den Vordergrund zu drängen. Hochvirtuos und intensiv, diese CD hat eine gute Chance, in der Liste meiner CDs des Jahres ganz nach vorne zu rutschen.
:times10
Grüße, Wolfgang
ab (16.12.2008, 18:03): Original von Poztupimi wobei es sich bei der Aufnahme in der Box nicht um die abgebildete aus dem Jahr 2004 (erschienen 2005) handelt, sondern um seine erste Aufnahme aus dem Jahr 1995 (erschienen 1996 wenn ich die etwas sparsamen Angaben auf der Papphülle richtig interpretiere).
Für etlliche Euro als Japan-Import in dieser Verpackung zu erwerben:
Danke für diesen Hinweis! Das erklärt mir, warum ich gar nicht so sehr angetan bin, wie ich sie in Erinnerung hatte!
Enttäuschend!
ab (16.12.2008, 18:05): Etwas weiter in der dhm-Box, inzwischen bin ich beim spanischen Barock angekommen. Nicht gar zu sehr berührend, aber sehr schön und lebendig musiziert. http://www.jpc.de/image/w150/front/0/0886972818221.jpg
Poztupimi (16.12.2008, 18:26): Original von ab Original von Poztupimi wobei es sich bei der Aufnahme in der Box nicht um die abgebildete aus dem Jahr 2004 (erschienen 2005) handelt, sondern um seine erste Aufnahme aus dem Jahr 1995 (erschienen 1996 wenn ich die etwas sparsamen Angaben auf der Papphülle richtig interpretiere).
Für etlliche Euro als Japan-Import in dieser Verpackung zu erwerben:
Danke für diesen Hinweis! Das erklärt mir, warum ich gar nicht so sehr angetan bin, wie ich sie in Erinnerung hatte!
Enttäuschend!
Ich schätze mal, die eine oder andere Enttäuschung bleibt bei einer solchen Box nicht aus, zumal dann, wenn man eine Werk schon kennt und die eigene Lieblingsaufnahme für sich hat. Ich muß zugeben, die Suzuki-Aufnahme aus der Box habe ich noch nicht gehört, dafür gibt es einfach zuviel darin, was ich noch garnicht kenne und weitere Aufnahmen außerhalb der Box, die auch noch gehört werden wollen.
Wie zum Beispiel diese hier (jetzt im CD-Spieler):
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/6313146.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (Originalfassung von 1879/1881) Deutsches Symphonieorchester Berlin / Kent Nagano
Grüße, Wolfgang
uhlmann (16.12.2008, 19:02): Original von Poztupimi http://www.jpc.de/image/w600/front/0/6313146.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (Originalfassung von 1879/1881) Deutsches Symphonieorchester Berlin / Kent Nagano
hauptsache original... die symphonie hat der tonerl gar nicht überarbeitet, ist also quasi immer original. es gibt nur mehrere ausgaben (haas und nowak, glaub ich).
nikolaus (16.12.2008, 19:56): Landet bei mir gleich im Player:
thwinter12 (16.12.2008, 20:56): Original von daniel5993 Noch diesen Tag irgendwie umkriegen, dann wartet viel Urlaub auf mich :haha Mich frisst wahrlich der Neid! :S Bei mir weit und breit keiner in Sicht... :I
Servas, Thomas
thwinter12 (16.12.2008, 20:59): Hallo allen,
weiter im Takt mit Domenico Scarlatti - die Sonaten K061-K075:
Domenico Scarlatti "The Keyboard Sonatas" Scott Ross 1984-85 Erato/Warner 1988/2005
Dazu die entsprechenden Nrn. aus den CDs der Naxos-Reihe kombiniert, z.B. diese hier:
Ich kann den einleitenden Worten von Richard und Nikolaus bei Domeniko Scarlatti: 555 Sonaten "echte, glückliche Missgeburten nur zustimmen:
Original von Rachmaninov Soweit ich diese Sonaten kenne muß ich feststellen, daß keine einer anderen sonderlich ähnlich klingt. Dies ist sicherlich auch durch die zahlreichen unterschiedlichen Kompositionstechniken gegeben.Original von nikolaus Ja, Scarlattis Sonaten sind lauter kleine Schmuckstücke für jede Gelegenheit und Laune. Für mich ist das geniale Musik. Beim Anhören jeder Sonate denke ich mir: was hatte der Kerl damals nur für Ideen! :down
Poztupimi (16.12.2008, 22:00): Original von uhlmann Original von Poztupimi http://www.jpc.de/image/w600/front/0/6313146.jpg Anton Bruckner (1824-1896) Symphonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (Originalfassung von 1879/1881) Deutsches Symphonieorchester Berlin / Kent Nagano
hauptsache original... die symphonie hat der tonerl gar nicht überarbeitet, ist also quasi immer original. es gibt nur mehrere ausgaben (haas und nowak, glaub ich).
Hallo uhlmann,
da werde ich mal den Eintrag in meiner DB ändern. Er basiert auf den Angaben im Beiheft dieser CD:
Ungekürzt war das Werk erst im Jahr 1901 zu hören. Die im selben Jahr erschienene Partitur enthielt viele nicht auf Bruckner zurückgehende Änderungen. Erst im Rahmen der kritischen Gesamtausgabe durch Robert Haas wurden 1934 die Fremdzutaten beseitigt.
Keine Rede also von mehreren Fassungen Bruckners.
Und weiter führt er zu Günter Wands Interpretation aus:
im Frühjahr 1995 stieß er wieder auf eine Stelle , die er – wie andere Dirigenten auch – bislang immer textgetreu aufgeführt hatte. Aber sie irritierte ihn zunehmend und so ging er diesmal der Sache nach. Durch Vergleich mit einer Parallelstelle entdeckte er einen kleinen motivisch-logischen Fehler, der - nach Heranziehen von Fotokopien der Handschrift - nur als Irrtum Bruckners bei der Notation der Versetzungszeichen zu interpretieren ist: ein Versehen, das auch einem noch so peniblen Komponisten einmal unterlaufen kann. Wand hat die Hornstimme entsprechend der Flöten-Parallelstelle korrigiert, Erstmals ist dies nun auf CD zu hören.
Vielleicht rührt daher die Bezeichnung "Originalfassung" in dieser Aufnahme. Im Beiheft der Nagano-Aufnahme fehlt dieser – augenscheinlich nicht erforderliche – Hinweis.
Zumal Seifert auch noch schreibt:
Entstehungsgeschichte und Quellenlage sind eindeutig, es gibt nur eine "giltige" Fassung,
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (16.12.2008, 22:21): Original von thwinter12 Original von daniel5993 Noch diesen Tag irgendwie umkriegen, dann wartet viel Urlaub auf mich :haha Mich frisst wahrlich der Neid! :S Bei mir weit und breit keiner in Sicht... :I
Servas, Thomas
:helloGuten Abend Thomas,
Jetzt hab ich endlich Zeit zum Katalogisieren meiner CD's, zum Ausschlafen, zum lesen.................ich hör ja schon auf ...........und klemm meine gräßlich Bösartige Ader (vorübergehend) ab. :ignore
Nimm doch ein Fernglas, und hol den Urlaub auf diese Weise näher heran :J
Grüße & "Du schaffst das schon!" Daniel
thwinter12 (16.12.2008, 22:32): Original von daniel5993 Jetzt hab ich endlich Zeit zum Katalogisieren meiner CD's,NEEIINN :I - die schönste "Arbeit" der Welt! Original von daniel5993 zum Ausschlafen,Diese Schmerzen... :I Original von daniel5993 Nimm doch ein Fernglas, und hol den Urlaub auf diese Weise näher heran :J Leider noch immer weit und breit kein Urlaubstag in Sicht - und die Weihnachtsfeiertage werden eher Freßgelage als Zeit zum Hören... :SOriginal von daniel5993 Grüße & "Du schaffst das schon!" :thanks Bin schon gespannt darauf, was Du alles hören wirst! :hello
Schönen Urlaub und Servas, Thomas
nikolaus (16.12.2008, 22:45): Original von Leif Erikson https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0075597936025.jpg
schon beim ersten Hören ein Genuß.
Gruß, Leif.
Von wann ist denn diese Aufnahme, und welches Orchester spielt?
:thanks Nikolaus.
ab (16.12.2008, 23:12): aus dem Konzert (#Brucknerorchester Linz unter DRDavis) zurück, gleich zum Vergleich Haydn Sinfonie Nr. 96, die s.g. "Miracle" aus der Londoner Zeit.
ab (16.12.2008, 23:14): Original von Leif Erikson https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0075597936025.jpg
schon beim ersten Hören ein Genuß.
Klanglich leider wie aus eine dumpfen Waschmaschine, also alles andere als ein Genuß
cellodil (16.12.2008, 23:33): Original von daniel5993 Nimm doch ein Fernglas, und hol den Urlaub auf diese Weise näher heran :J
Lieber Daniel,
da scheint mir doch ein latenter Sadismus anzuklingen.... Tsss! (Bitte kopfschüttelnden Smiley vorstellen). Diese Neigung war mir bei Dir bislang völlig entgangen.
Oder vielleicht doch nur der schiere Übermut?
Liebe Grüße
Sabine
ab (16.12.2008, 23:44): Nun Beethovens op. 111 von Bendetti Michalangeli live in Bregenz 1988, aus der blauen Document-Box.
daniel5993 (16.12.2008, 23:55): Original von cellodil Original von daniel5993 Nimm doch ein Fernglas, und hol den Urlaub auf diese Weise näher heran :J
Lieber Daniel,
da scheint mir doch ein latenter Sadismus anzuklingen.... Tsss! (Bitte kopfschüttelnden Smiley vorstellen). Diese Neigung war mir bei Dir bislang völlig entgangen.
Oder vielleicht doch nur der schiere Übermut?
Liebe Grüße
Sabine
Guten Abend Sabine,
Steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Dreizack (?), der sich ab und zu mal an die Oberfläche boxt (?)
Grüße Daniel
daniel5993 (17.12.2008, 00:08): Original von thwinter12 [ :thanks Bin schon gespannt darauf, was Du alles hören wirst! :hello
Ich auch, hab unzählige unangerührte CD'S noch im Regal stehen, die will ich mir erst einmal zu Gemüte führen, bevor ich für Nachschub sorge. Derweil beschäftige ich mich stark mit Louis Armstrong und Ella Fitzgerald. Die "Klassik" wird dennoch nicht vernachlässigt!
Schönen Urlaub und Servas, Thomas Hab Dank!
Grüße Daniel
ab (17.12.2008, 00:43): Original von cellodil Original von ab runge sieht ja schon fast wie truls mörk aus. :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P-Lj1puXL._SS500_.jpg
qu.e.d. :D (nur noch an den Cellokästen zu unterscheiden....)
Dabei müsste doch eher Runge den eckigen Kasten haben und Mörk den abgerundeten, oder?
cellodil (17.12.2008, 02:28): Original von daniel5993 Steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Dreizack (?), der sich ab und zu mal an die Oberfläche boxt (?)
Lieber Daniel,
also das kann ich mir nun gar nicht vorstellen... Da müsste ich mir gelegentlich - vielleicht während der Pediküre des Bocksfüßchens - doch mal Gedanken darüber machen.
Dir auf jeden Fall erst mal einen wundervollen Urlaub und liebe Grüße
Sabine (die sich nachdenklich zwischen den Hörnchen kratzt) http://www.smiliegifs.de/SMILIES/Teufel/786.gif
cellodil (17.12.2008, 02:31): Original von ab Original von cellodil Original von ab runge sieht ja schon fast wie truls mörk aus. :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P-Lj1puXL._SS500_.jpg
qu.e.d. :D (nur noch an den Cellokästen zu unterscheiden....)
Dabei müsste doch eher Runge den eckigen Kasten haben und Mörk den abgerundeten, oder?
Du meinst, die haben die versehentlich vertauscht??? Oder gar absichtlich??? Nur um uns in die Irre zu führen womöglich...
gilt Deine Bekundung der Hochschätzung hier der Intepretation Gielen oder vor allem dem Werk?
ab (17.12.2008, 09:23): https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203969821.jpg
Jürgen (17.12.2008, 11:20): http://cover6.cduniverse.com/MuzeAudioArt/Large/13/10913.jpg
Cage: Second Construction for four Players, The Kroumata Percussion Ensemble 1983
Leif Erikson (17.12.2008, 11:39): Lieber ab,
Das Werk hat mir den spätromantischen Stil näher gebracht. Ich empfinde hier Schönberg als "Über" - Wagner ohne dessen falsche Gefühle. Im booklet wird gesagt, daß Schönberg die kompositorischen Mittel Wagners entscheidend erweitert habe. Auch die Gesangstexte sind bemerkenswert. Die Interpretation ist für mich weit im nicht mehr meßbaren Bereich. Die Aufnahmetechnik ist elektrisierend gut. Ich habe mir sozusagen zu Weihnachten Mehrkanaltechnik gegönnt. So gut wie hier kommt die Raumakustik sonst nirgends rüber.
Wenn Picasso durch gegenständliche Gemälde höchster Qualität für Zweifler nachgewiesen hat, daß er malen kann, dann hat Schönberg mit diesem Werk noch mehr als mit der "Verklärten Nacht" dasselbe hinsichtlich seiner Fähigkeit zu komponieren geleistet.
Gruß, Leif.
ab (17.12.2008, 11:59): Original von Leif Erikson Die Interpretation ist für mich weit im nicht mehr meßbaren Bereich.
Über die unbezweifelbare Qualität der Gurre-Lieder brauchen wir uns wohl hier nicht auszulassen. Leider aber habe ich bislang noch keine mich hinreichend überzeugenden Interpretationen gefunden, vom klanglichen ganz agesehen. Mich hätte daher interessiert, wie Du Gielen im Vergleich zu anderen einschätzt (Interpretationbewertungen sind sowieso im "nicht meßbaren Bereich").
Ich finde Gielen nämlich in der Regel ziemlich trocken und von der Musikalität her unbefriedigend; weiß aber seine Gestaltung zu schätzen. Aber gerade in der Spätromantik, und mit Gesang schon gar, will ich nicht bloß sterile Analytik. Falschen Pathos will ich aber nich viel weniger.
Wie sind denn die Solisten? Auch hier wellenreitende oder plärrende Ungetüme, die keine Linie zuende bringen?
Dietrich Fischer Dieskau Münchener Bach Orchester Münchener Bach Chor Karl Richter
1969
uhlmann (17.12.2008, 12:26): Original von Leif Erikson Ich empfinde hier Schönberg als "Über" - Wagner ohne dessen falsche Gefühle.
mit diesem kleinen sätzchen qualifizierst du wagner ganz schön ab. würde mich interessieren, wo du diese falschen gefühle bei wagner ortest?
Dr. Schön (17.12.2008, 12:42): Original von uhlmann Original von Leif Erikson Ich empfinde hier Schönberg als "Über" - Wagner ohne dessen falsche Gefühle.
mit diesem kleinen sätzchen qualifizierst du wagner ganz schön ab. würde mich interessieren, wo du diese falschen gefühle bei wagner ortest?
Ich stellte mir gerade eher die Frage: Was sind echte Gefühle und wie wichtig sind sie eigentlich? Mehr wegen der Gurre Lieder, denn ich schätze dieses Werk wirklich sehr und meine es gar nicht negativ, wenn ich sage, dass es für mich eher ein künstliches l'art pour l'art darstellt, das mich bei aller Schönheit emotional immer völlig kalt lässt, ohne, dass ich das bemängeln würde. Im Gegenteil, wäre das alles echt, bzw. ernst gemeint wäre ich vielleicht sogar etwas befremdet.
Beim Violinkonzert spielt Kremer zusammen mit dem London Symphony Orchestra unter Kent Nagano.
Bei den "Shaker Loops" dirigiert John Adams persönlich das Orchestra of St. Luke's (New York). Im englischen Wikipedia ist darüber nachzulesen.
@ ab: Du hast recht, das Orchester ist beim Violinkonzert weit nach hinten gepant, d.h. es überwiegt der indirekte Schallanteil (erste Reflektion), während Kremer superdirekt mikrofoniert ist. Aber mich stört das nicht sosehr. Im übrigen ist die ungewöhnliche Instrumentation wirklich sehr dunkel gehalten. Sehr tiefe Töne kommen wohl teilweise von einem Synthesizer, den ich jedoch nicht in der Besetzungsliste im enlischen Wikipedia gefunden habe. Über diesem düsteren Hintergrund scheint die Violine wie ein Vogel zu fliegen. Diese Art der Abmischung ist vielleicht wirklich so gewollt, da ja die Violine auch dauernd spielt - ja, in der Tat ohne Pause. Ich kann die CD jedenfalls uneingeschränkt empfehlen auch klanglich.
Gruß, Leif.
P.S. Ich habe nochmal nach einer Besetzungsliste gesucht und dort gefunden was ich gehört habe:
Solo violin, 2 fl (2=picc & alto fl), 2 ob (2=Eng hrn), 2 clar (2=bass cl), 2 bsn, 2 hrn, tpt, 2 percussion (marimba, 2 low tom toms, 5 roto toms, tubular bells, 3 bongos, 2 congas, 2 bass dr, susp cym, tambourine, 3 high timbales, guiro, bowed vibraphone, claves, high cowbell), timpani, 2 keyboard samplers and strings. Die site ist sehr interessant
cellodil (17.12.2008, 13:06): Damit die Wörter mit mehr Schwung in die Tastatur fließen...
http://einfach.jpc.de/image/w600/front/0/4260036251265.jpg Celloproject Eckart Runge, Jacques Ammon Cellotango
Liebe Grüße
Sabine
P.S.
Original von ab nein, ich meinte schlicht, das rundere Vibrato Mörks sollte sich eigentlich auch in der Kastenform niederschlagen.
Grazie! :thanks Jetzt hab' ich's auch kapiert... War vielleicht auch ein bisschen spät letzte Nacht. :wink
Jürgen (17.12.2008, 14:39): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T4SVX0G7L._SL500_AA240_.jpg
Ravel: Gaspard de la nuit & Jeux d'eau, Hewitt 2000
Rachmaninov (17.12.2008, 14:46): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T4SVX0G7L._SL500_AA240_.jpg
Ravel: Gaspard de la nuit & Jeux d'eau, Hewitt 2000
Alte Musik im Konzert. Huelgas Ensemble, Leitung: Paul van Nevel.
Michael Praetorius: Wär Gott nicht mit uns diese Zeit; Laudate Dominum; Wir gläuben all in einen Gott; Puer natus in Bethlehem; Der du bist drey; Wie lang willst du, o lieber Herr; Ach mein Herre, straf mich doch nicht; Nun komm der Heiden Heiland; Hymnus in Festo Nativitatis Christi; Christus der uns selig macht; Christe der du bist Tag und Licht
Aufgenommen am 31. August 2008 in De Roma, Antwerpen, im Rahmen des "Flandern-Festivals".
John Baptist Cramer (1771-1858) Piano Quintet In B Flat Major Opus 79 Franz Schubert (1797-1828) Trout Quintet In A Major Opus 114 Posth. D 667 Nepomuk Fortepiano Quintet Brilliant Classics
thwinter12 (18.12.2008, 23:06): Original von thwinter12 aus "Neuerscheinungen auf dem Klassikmarkt 2008 bis 20??" von heute Die Vorfreude auf Guilmant wird sicherlich mein „Hörprogramm“ in nächster Zeit beeinflussen! So ist es! Und darum zum Einschlafen pompöse Orgelklänge:
Alexandre Guilmant „Intégrale des Pièces dans differénts styles I“ Herman van Vliet Festivo Original von thwinter12 Das Stück „Marche funèbre et Chant séraphique“ aus op. 17 hat mich noch nie so bewegt wie bei Van Vliet. Endlich jemand der das Tempo richtig gewählt hat: majestätisch getragen! Ich hab‘ grade Gänsehaut…
Schlaft gut und Servas, Thomas
nikolaus (18.12.2008, 23:08): Heute nachmittag habe ich diese zu meiner grossen Überraschung im Postkasten gefunden und direkt gehört:
daniel5993 (18.12.2008, 23:37): Original von thwinter12 Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028944974928.jpg
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Die Zauberflöte
Franz Crass, Roberta Peters, Evelyn Lear, Fritz Wunderlich, Dietrich Fischer Dieskau, Lisa Otto, Hans Hotter, Friedrich Lenz u.v.a.
Berliner Philharmoniker RIAS-Kammerchor Karl Böhm
1964
Hallo Daniel,
ich kenne die Double-Decca mit Böhm aus 1955. Hast Du diese auch und kannst ev. einen kurzen Vergleich zu der Aufnahme aus 1964 abgeben? Danke!
Servas, Thomas
Guten Abend Thomas,
ich habe die Zauberflöte mit Karl Böhm von 1955 auch und aus Erinnerung gefiel mir diese noch Mono-Aufnahme gut. Beide "Papagenos" der beiden Zauberflöten sind ja erstklassig besetzt. In der 64`er Aufnahme ists Dietrich Fischer Dieskau, in der 1955 ists (der von mir nicht weniger verehrte) Walter Berry. Ein Vorteil der Decca-Einspielung ist "Die Königin der Nacht" in Form von Wilma Lipp. Der einzige Wehrmutstropfen der 64èr Einspielung ist eben diese "Königin der Nacht". Roberta Peters nehme ich die Rolle der Rachegöttin nicht ab! Schön singen kann Sie, aber wenn das Rachegeschrei losgeht, klingt das nicht sehr glaubwürdig. Die DGG-Aufnahme klingt in meinen Ohren weit "fetziger" als die ruhig und rytmisch dirigierte Decca-Aufnahme unter Böhm.
Mein Fazit wäre, da zusätzlich die Stereo-Klangqualität der 64`er Einspielunng weit besser ist und Fritz Wunderlich einen seiner schönsten Auftritte hat, KAUFEN, wenn man diese Box irgends günstig bekommt! Für viele ist diese DGG Aufnahme der Zauberflöte die "Referenzeinspielung" schlechthin, dass sehe ich z.T. auch so, jedoch sollte man auch einen Gedanken an die von Karajan dirigierte Aufnahme verschwenden, aus dem Jahre 1950 mit den Wiener Philharmonikern. DA ist der Höhepunkt, wenn Ludwig Weber in der Rolle des Sarastro austritt. :down - eine der schönsten Stimmen, die ich kenne. Überhaupt gefällt mir diese Zauberflöte von den Sängern am Besten. Es ist eine sehr gute Mono-Qualität für 1950. Die Doppel-CD's gibts sehr günstig in der Documents-Auflage. Ich mein, dass man von diesem grandiosen Werk ruhig mehr Einspielungen besitzen kann, wenn man die auch nutzt :J
Grüße Daniel
daniel5993 (18.12.2008, 23:42): Habe mich gerade selbst auf die Idee gebracht, diese Zauberflöte hier zu hören, jedenfalls erst einmal den ersten Akt.
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4006408600251.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Weihnachtsoratorium BWV 248 Vokalensemble Frankfurt, Concerto Köln / Christoph Prégardien, Ruth Ziesak, Monica Groop, Klaus Mertens / Ralf Otto
Einen schönen Abend, Wolfgang
frau baur (19.12.2008, 18:16): Original von Poztupimi Hallo zusammen,
Feierabend, Wochenende, Urlaub :D Wolfgang
Wow, Ich auch! :leb Jetzt Gepäck vorbereiten und http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RXC8DPFBL._SS500_.jpg Haendel: Feuerwerksmusik London Symphony Orchestra Charles Mackerras
thwinter12 (20.12.2008, 00:24): Original von thwinter12 vom 14.12.2008 ich setze meine "Entdeckungsreise" durch das Klavier-, Orgel- und Vokalwerk von Jehan Alain (1911-1940) fort. Gerade beginne ich seine - mir verfügbaren - Kompositionen aus dem Jahr 1930 zu hören Nach Guilmant wieder Alain...
Servas, Thomas
thwinter12 (20.12.2008, 01:26): Hallo allen,
hier im Forum haben mich die „Schubert-Threads“ über seine Klaviersonaten dazu veranlasst, in meinen CD-Regalen etwas weiter hinten zu stöbern und es hat sich bisher Ungehörtes gefunden:
Franz Schubert „Klaviersonaten“ Michael Endres Capriccio (Bei Amazon (DE) derzeit für gerade mal EUR 11,97 zu haben!)
Zum Einschlafen versuche ich jetzt die CD Nr. 1… Gute Nacht und Servas, :hello Thomas
Ich habe allerdings nicht die abgebildete Ausgabe, sondern die "Royal Edition". Wird aber wohl die gleiche Aufnahme sein, denke ich. Phyllis Curton singt - durchaus etwas angestrengt wie ich finde.
Cetay (inaktiv) (20.12.2008, 09:29): Nach Mozart mit Krips gibt es jetzt Tieftöniges:
Quattro Illustrazioni (1953) 1 Shésha – Shàyi Vishnu 03:28 2 Varaha – Avatàra 02:53 3 Rama – Avatàra 02:54 4 Krishna – Avatàra 04:22 Suite No. 8 „Bot-Ba" (Tibet) (1952) 5 I 03:02 6 II 07:09 7 III 04:43 8 IV 05:24 9 V 04:28 10 VI 04:03 Cinque Incantesimi (1953) 11 I Deciso imperioso 02:45 12 II Presto – wild and strident 01:20 13 III Agitato 01:24 14 IV Lento-misterioso, soprannaturale 04:18 15 V Wild and strident 02:01
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41FZAVB5Z7L._SL500_AA240_.jpg Franz Schubert (1797-1828) Symphonie Nr. 7 (8) h-moll D 759 "Unvollendete" The Chamber Orchestra of Europe / Claudio Abbado
Euch ein schönes Wochenende, Wolfgang
Poztupimi (20.12.2008, 11:51): Diese CD habe ich eine Weile nicht gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NP0QW37ZL._SL500_AA240_.jpg Benjamin Britten (1913-1976) St Nicolas – A Cantata op. 42 Philip Langridge, Tenor / David Owen Norris, Piano / Rolf Hind, Piano / Joseph Cullen, Orgel Tallis Chamber Choir / English Chamber Orchestra / Steuart Bedford
Grüße, Wolfgang
thwinter12 (20.12.2008, 11:52): Hallo Henning,
Na - heute „sturmfreie Bude“? :wink Das bedeutet bei mir immer: Keine Kopfhörer aufsetzen müssen, sondern Surround-Anlage voll aufdrehen können! :down Obwohl mir selbst schon mit Kopfhörer hören einfach am liebsten ist...
Servas, Thomas
cellodil (20.12.2008, 11:56): Die Nerven schreien nach Bach, Bach, Bach...
Georg Philipp Telemann, Matthäuspassion Collegium Vocale des Bach-Chores Siegen Barock-Orchester "La Stravaganza Köln" Ulrich Stötzel, Dirigent
(damit identisch CD 8 und 9 in der Telemann-Box von Brilliant). Nicht ganz zur Jahreszeit passend, aber warum nicht? Ich habe in den letzten Monaten Telemann sehr schätzen gelernt.
Grüße, Sarastro
Gerion (20.12.2008, 12:32): Nach dem gestrigen Konzerterlebnis die "Nachlese" am heimischen CD-Spieler:
Eine Aufnahme, die ich immer wieder sehr gerne höre!
Dr. Schön (20.12.2008, 12:43): http://ecx.images-amazon.com/images/I/21ZW4MP8JAL._SL500_AA130_.jpg
Kein größeres Bild gefunden. Das ist Alfred Brendel mit Beetoven auf Vox. Daraus jetzt Op. 31 Nr. 1-3.
cellodil (20.12.2008, 12:57): Nach Bach jetzt Vivaldi...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51B6C46T4QL._SS400_.jpg Antonio Vivaldi Complete Cello Sonatas Ophélie Gaillard Pulcinella
Liebe Grüße
Sabine
Poztupimi (20.12.2008, 13:27): Der Stapel nicht gehörter CDs wird kleiner:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0761203711123.jpg Hermann Bischoff (1868-1936) Symphonie Nr. 1 E-Dur op. 16 Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz / Werner Andreas Albert
Grüße, Wolfgang
HenningKolf (20.12.2008, 13:36): Original von thwinter12 Hallo Henning,
Na - heute „sturmfreie Bude“? :wink Das bedeutet bei mir immer: Keine Kopfhörer aufsetzen müssen, sondern Surround-Anlage voll aufdrehen können! :down Obwohl mir selbst schon mit Kopfhörer hören einfach am liebsten ist...
Servas, Thomas
Nö, leider sind es die Nachbarn bzw. die Bauweise der Reihenhaussiedlung, in der wir wohnen, die mir mehr oder weniger permanent den Kopfhörer aufzwingt. Eigentlich höre ich gerne mit Hörern - auch wenn die die Bühne nicht so aufbauen können wie eine Anlage - weil man sehr transparent und mit vielen Details hört. Aber seit meinem Hörsturz vor ca. einem halben Jahr halte ich mich zurück und höre weniger Musik....
Kantate BWV 56 "Ich will den Kreuzstab gerne tragen"
Dietrich Fischer Dieskau Münchener Bach Orchester Münchener Bach Chor Karl Richter 1969
Überwältigend schöne Musik :down :down :down :I
Jetzt:
Kantate BWV 4 "Christi lag in Todesbanden"
Poztupimi (20.12.2008, 14:48): Mal wieder eine CD aus der 50-Jahre-dhm-Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZCJ79TC1L._SL500_AA240_.jpg Georg Philipp Telemann (1681-1767) Konzerte für Holzblasinstrumente Camerata Köln
Einen schönen Nachmittag, Wolfgang
cellodil (20.12.2008, 14:49): Bei mir jetzt ein bisschen gesangsfreie Oper zum Schreiben...
Franz Danzi Hommage à Mozart - Kammermusik von Franz Danzi - 24 kleine Duos nach Opernmelodien von Mozart für zwei Violoncelli - Francoise Groben, Gabriele Starke
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (20.12.2008, 15:06): Variatio delectat:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/510ACJAGFQL._SS400_.jpg Nicholas Maw, Violin Concerto Joshua Bell, London Philharmonic, Norrington
Liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (20.12.2008, 15:23): Original von daniel5993
Dieses von dir in Höchstfrequenz gepostete Cover wird mir wohl bald in meinen Träumen erscheinen ... immerhin ansehnlicher als einst der im Wasser watende Di Stefano. :J
Hier wird jetzt gleich Klaviermusik zu hören sein und über die Intepretation brauchen wir uns nicht den Kopf zu zerbrechen, weil der Komponist selbst spielt:
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5099708797621.jpg Glass; Mad Rush; Philip Glass (Piano)
Poztupimi (20.12.2008, 16:28): Das Ergebnis meiner Überlegungen, was ich zum Tee hören könnte:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0743215583622.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale" NBC Symphony Orchestra / Arturo Toscanini
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (20.12.2008, 16:41): Potztumi Das Ergebnis meiner Überlegungen, was ich zum Tee hören könnte: Den Tee hab ich schon hinter mir :wink, jetzt:
Peter Pears, Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig, Nicolai Gedda, Walter Berry, Wilfred Brown, John Carol Case, Geraint Evans, Otakar Kraus, Helen Watts u.v.a.
Philharmonia Orchestra Philharmonia Choir Otto Klemperer
William Primose und William Kapell spielen Brahms op. 120
(Ich glaube, ich schenke mir die neue CD von Maxim Rysanov doch noch zu Weihnachten. Die Viola ist ein so herrliches Instrument, und die Hörschnippsel klingen verdammt verlockend. :J )
Poztupimi (20.12.2008, 17:34): Nachdem man von dieser Aufnahme immer wieder schwärmerische Schilderungen lesen kann, habe ich doch mal die 2007 in meinen Besitz gelangte und bisher ungehört im Regal stehende LP aufgelegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P57W17D5L._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach (1685-1750) Weihnachtsoratorium BWV 248 Fritz Wunderlich, Gundula Janowitz, Christa Ludwig, Franz Crass / Münchener Bach-Chor / Münchener Bach-Orchester / Karl Richter
"Stimmliche Schönheit und technische Präzision" (so in einer Dschungelfluß-Kritik) Wunderlichs in allen Ehren, aber das rettet für mich diese Aufnahme auch nicht – mir gefällt er hier in diesem Zusammenhang überhaupt nicht. Ebensowenig wie der mit breitem Legato die Aria "Großer Herr und starker Könige" vortragende Franz Crass. Mir ist das Ganze doch zu üppig und klanggewaltig. Auch wenn man das seinerzeit so aufgeführt haben mag und es dehalb auch entsprechend in Rillen gepresst hat – meine Otto-Aufnahme ist mir dann doch lieber. Mehr Sahne als den ersten Teil schaffe ich nicht :ignore
dieser Koechlin ist ziemlich spätromantisch und gefällig.
Gruß, Leif.
Dr. Schön (20.12.2008, 18:26): http://www2.temeon.de/img_original/4603/4603141001095f.jpg
Maria Yudina - Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
daniel5993 (20.12.2008, 18:35): Original von Dox Orkh Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028942712829.jpg
Dieses von dir in Höchstfrequenz gepostete Cover wird mir wohl bald in meinen Träumen erscheinen ... immerhin ansehnlicher als einst der im Wasser watende Di Stefano. :J
Ab nächste Woche werd ich Dir zuliebe ein anderes Cover posten, die erste (Teil)Kantaten-Box Bachs ist auf dem Weg zu mir, da überschneiden sich die Kantaten mit der oben abgebildeten. Da dir aber das oben zu sehende Cover mehr gefällt, als Giuseppe di Stefano am Meer, gibt mir doch zu denken :D Wenn ich ein Außenstehender wäre, würde ich di Stefano wählen.
Grüße und Gute Träume Daniel
Bei mir jetzt, wie seit Jahren beim "Standradfahren", nur Schuberts Forellenquintett, quasi aus Tradition. Und wie fast immer mit Clifford Curzon.......
daniel5993 (20.12.2008, 19:41): Original von jünter Bei mir gleich nach Schuberts "Großer C-Dur" mit Karl Böhm/BPh und längerer Mahler-Pause:
Neben Furtwängler höre ich Schuberts große C-dur Symphonie am Liebsten mit Karl Böhm! Es gibt einen Thread darüber, der auf Beiträge wartet.... :ignore HIER
Ansonsten: :beer
Grüße Daniel
Dr. Schön (20.12.2008, 19:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/414NTSRNSEL._SL500_AA240_.jpg
Dr. Schön (20.12.2008, 21:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Z5FBM82CL._SL500_AA240_.jpg
Rachmaninow - Klavierkonzert Nr. 2
daniel5993 (20.12.2008, 22:21): Original von daniel5993 http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0035626094928.jpg
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Das Wohltemperierte Klavier 1
Svjatoslav Richter, Klavier 1970
CD 1/2
Lust auf mehr! CD 2/2
Amadé (20.12.2008, 23:21):
Brahms Sinfonie Nr.3 F-dur, Berliner Philharmoniker, Turin 1954
das vielzitierte und viel beschworene organische Musizieren Furtwänglers: hier ward's Ereignis! grandios !
Wer kann das heute so zwingend aufführen? Furtwängler war einmalig!
Grüße Amadé
thwinter12 (20.12.2008, 23:32): Original von thwinter12 (15.12.2008) Ich besitze die Aufnahme des Beaux Arts Trios der Beethoven Klaviertrios und möchte mir (derzeit) keine weitere anschaffen - so angetan bin ich von Ihrem Spiel! Original von cellodil (15.12.2008) Mir geht's mit den Haydn-Trios wie Dir mit dem Beethoven (den ich (noch?) nicht kenne): Ich brauche keine andere Aufnahme (auf jeden Fall keine Gesamtaufnahme). Ich höre die Trios oft und gerne und empfinde die Interpretation klar und schlüssig.
Was ich wirklich bedaure, das ist, dass ich die Herren nie im Konzert gehört habe. Naja. …hörte gerade Beethovens Opus 1 aus dieser Box…
Ludwig van Beethoven „The Piano Trios“ The Beaux Arts Trio 1979-83 Philips 2001
thwinter12 (20.12.2008, 23:33): …und jetzt geht’s weiter mit seinem Opus 2…
Ludwig van Beethoven „The Piano Sonatas Vol. 1“ András Schiff 2004 ECM 2005 Servas, :hello Thomas
Poztupimi (20.12.2008, 23:45): Wenige Aufnahmen höre ich zu später Stunde so häufig wie diese:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4039731101065.jpg The Book of Madrigals – Madrigale von Morley, di Lasso, Dowland, Rore, Senfl u. a. Amarcord
cellodil (21.12.2008, 01:26): Zur Einstimmung aufs Christkind kein musikalischer, aber doch ein Klassiker... :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ECFHGCMEL._SS500_.jpg Robert Gernhardt, Bernd Eilert, Peter Knorr Erna, der Baum nadelt (Und andere starke Stücke)
Euch allen einen schönen 4. Advent und liebe Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (21.12.2008, 06:52): Original von jünter Mein nächster Arbeitstag: 5. Januar 2009 :leb
Hier der 7. Januar :haha
Naja, angesichts der Tatsache, dass die Firma wegen Arbeitsmangel bis dahin dicht ist, sollte ich das Frohlocken vielleicht lassen... Jedenfalls freue ich mich auf musikreiche Urlaubstage. :)
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0764593005728.jpg Cage; Concert for Piano and Orchestra; David Tudor, Ensemble Modern, Ingo Metzmacher
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61SDNBD0FDL._SL500_AA240_.gif Joseph Haydn (1732-1809) Symphonien Nr. 9, 12 & 13 The Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood
Euch einen schönen 4. Advent, Wolfgang (der am 5. wieder arbeiten muß)
cellodil (21.12.2008, 09:22): Der für dieses Jahr - hoffentlich - letzte Sonntag am Schreibtisch...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DDSJFV54L._SS500_.jpg Lux Aeterna, Patrick Demenga, Thomas Demenga - Lux Aeterna (Alexander Knaifel) - Duo? o, Du - (Thomas Demenga) - Sonata No. 10, G-major (Jean Barrière) - Wendungen (Roland Moser) - Redshift (Barry Guy)
Liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (21.12.2008, 09:33): Original von Dox Orkh Original von jünter Mein nächster Arbeitstag: 5. Januar 2009 :leb
Hier der 7. Januar :haha
16. Januar 2009
Das Ha Ha lass ich weg, sonst wird hier wieder über meine Sadistische Ader diskutiert. (Ich lach euch im Stillen aus). :J
cellodil (21.12.2008, 09:40): Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oAgZbYYFL._SS500_.jpg
Lieber Henning,
geht das auf mein Konto?
Herzliche Grüße
Sabine
Poztupimi (21.12.2008, 09:40): Vermutlich ist gerade meine Nachbarin hochgeschreckt :D
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0743215583622.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 NBC Symphony Orchestra / Arturo Toscanini
Grüße, Wolfgang
cellodil (21.12.2008, 09:45): Original von daniel5993 Original von Dox Orkh Original von jünter Mein nächster Arbeitstag: 5. Januar 2009 :leb
Hier der 7. Januar :haha
16. Januar 2009
Das Ha Ha lass ich weg, sonst wird hier wieder über meine Sadistische Ader diskutiert. (Ich lach euch im Stillen aus). :J
... ich bin ja schon :ignore und ohnehin nur neidisch
Poztupimi (21.12.2008, 10:25): So, ich bleibe bei einem Zeigenossen Beethovens:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41mJHREAbSL._SL500_AA240_.jpg Franz Clement (1780-1842) Konzert für Violine und Orchester D-Dur (1805) Rachel Barton Pine / Royal Philharmonic Orchestra London / José Serebrier
Barton Pine spielt eine Guarneri del Gesu, deren Ton in meinen Ohren sehr voll und teilweise fast bratschenartig klingt. Gefällt mir sehr gut.
Er sollte auch sicher nicht Klavier spielen können um Glück bei den Frauen zu haben.
Gruß, Leif.
HenningKolf (21.12.2008, 10:58): Original von cellodil Original von HenningKolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oAgZbYYFL._SS500_.jpg
Lieber Henning,
geht das auf mein Konto?
Herzliche Grüße
Sabine
genau, Du bist "schuld". Schön mal wieder dran erinnert zu werden....
:hello
Poztupimi (21.12.2008, 10:59): Jetzt wieder Haydn:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947483625.jpg Joseph Haydn (1732-1809) Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze op. 51 / Hob. III: 50–56 (Bearbeitung für Streichquartett) Emerson String Quartett
nikolaus (21.12.2008, 11:19): Ich weiss, ich langweile euch, wenn ich wieder Bachs Konzerte mit David Fray höre (deshalb lasse ich mal das cover weg), aber ich langweile mich ganz und gar nicht dabei :engel
Nikolaus.
daniel5993 (21.12.2008, 11:38): Original von nikolaus Ich weiss, ich langweile euch, wenn ich wieder Bachs Konzerte mit David Fray höre (deshalb lasse ich mal das cover weg), aber ich langweile mich ganz und gar nicht dabei :engel
Ist wohl besser so, sonst bekommt "Dox Orkh" noch Besuch in seinen Träumen und wer weiß ob er die Kombination verkraftet?! :wink
Peter Pears, Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig, Nicolai Gedda, Walter Berry, Wilfred Brown, John Carol Case, Geraint Evans, Otakar Kraus, Helen Watts u.v.a.
Philharmonia Orchestra Philharmonia Choir Otto Klemperer
1961
CD 1/3
cellodil (21.12.2008, 11:56): Original von nikolaus Ich weiss, ich langweile euch, wenn ich wieder Bachs Konzerte mit David Fray höre (deshalb lasse ich mal das cover weg), aber ich langweile mich ganz und gar nicht dabei :engel
Nikolaus.
:hello Nikolaus,
darauf kommt es doch an, oder?
Liebe Grüße
Sabine
nikolaus (21.12.2008, 12:12): Original von cellodil
Poztupimi (21.12.2008, 12:30): Wechsel der Zeit und des Genres:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886971419726.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff Anja Harteros / Staatskapelle Dresden / Fabio Luisi
Grüße, Wolfgang
jünter (21.12.2008, 12:40): Original von daniel5993 Schuberts große C-dur Symphonie am Liebsten mit Karl Böhm! Es gibt einen Thread darüber, der auf Beiträge wartet.... HIER
Lieber Daniel, dazu fühle ich mich als blutiger Anfänger in Sachen Schubert derzeit nicht berufen. Außerdem muss ich ehrlich sagen, dass ich seiner Musik - mit Ausnahme des grandiosen Streichquintetts D. 956 - momentan noch nicht viel mehr als ein "Ganz nett" abgewinnen kann.
Grüße, jünter
thwinter12 (21.12.2008, 12:58): Original von cellodil Original von nikolaus Ich weiss, ich langweile euch, wenn ich wieder Bachs Konzerte mit David Fray höre (deshalb lasse ich mal das cover weg), aber ich langweile mich ganz und gar nicht dabei :engel
Nikolaus.
:hello Nikolaus,
darauf kommt es doch an, oder?
Liebe Grüße
Sabine Genau, das sowieso! Aber ich hätte auch so gerne "sie" wieder gesehen... :ignore :J
Servas, Thomas
thwinter12 (21.12.2008, 13:22): Hallo allen,
ich setze meine „Beethoven-Parade:J“ fort:
„Op. 003: Streichtrio 01 (1792+6)“
Ludwig van Beethoven „Die Streichtrios“ Mutter + Giuranna + Rostropovich 1989 DGG 1989
Gerne erinnere ich mich bei dieser Aufnahme an einen Dialog mit Sabine zu Beginn meiner Mitgliedschaft - war hier in diesem Thread: Original von thwinter12 ich versüße mir mein Aufstehen gerade damitOriginal von cellodil Dein Aufwachprogramm fördert ja Erstaunliches zu Tage: Frau Mutter, die mit bekleideten Schultern gefiedelt zu haben scheint... Was war denn da los?Original von thwinter12 ... die beiden ältern Herren konnten Mutter damals noch im Zaum halten... :JOriginal von cellodil wie ist denn der Beethoven (jenseits der bekleideten Schultern, die ja eigentlich, wenn man Madame glaubt, ihr Spiel beeinträchtigen und hörbar sein müssten - sorry, ich kann's nicht lassen... :ignore )?Original von thwinter12 die Streichtrios nehmen in Beethovens Schaffen ja einen eher untergeordneten Rang ein. Er schuf in den Jahren 1792-98 gerade mal 5 Werke für diese Gruppe. Aufgrund dessen höre ich sie auch eher seltener. Ausgenommen davon sei aber sein 1., das „Streichtrio op. 3“, welches z.B. auch in der Bearbeitung für Violoncello und Klavier existiert – für mich ist es das Eingängigste der Fünf .
Ich besitze auch nur die DGG-Aufnahme und habe derzeit keine Ambitionen weitere Einspielungen zu kaufen. Ein „Klassiker“ sollte es sein und nachdem über die DGG-Doppel-CD einige gute Kritiken vorhanden waren, kaufte ich mir diese. Jaja, so war das damals - vor 2 Monaten am 24.10.2008! :J
Servas, Thomas
nikolaus (21.12.2008, 13:24): Original von thwinter12 Aber ich hätte auch so gerne "sie" wieder gesehen... :ignore :J
oder was?! :wink …also ein hässlicher Kerl ist er ja nicht! :ignore Und wenn er auch noch gut Klavier spielen kann… :ignore :ignore
Bei JPC hab‘ ich gerade ein Video mit Ihm entdeckt: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/2445063?rk=classic&rsk=hitlist
Ist ja süß… :ignore :ignore :ignore
Servas, Thomas
Dr. Schön (21.12.2008, 13:41): http://www.russiandvd.com/store/assets/product_images/imgs/front/21709.jpg
Mussorgsky - Bilder einer Ausstellung (Swetlanow)
Poztupimi (21.12.2008, 13:52): Nach einem Ausflug ins TV (Dank an jünter für den Hinweis):
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Maxim Verngerov / Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks / Mariss Jansons
Deutlich weniger zerdehnt als ich ihn mit dem LSO unter Mstislav Rostropowtisch in Erinnerung habe.
Jetzt weihnachtliches:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881752829.jpg Johann Rosenmüller (ca.1619-1684) Weihnachtshistorie Cantus Cölln / Concerto Palatino / Konrad Junghänel
Grüße, Wolfgang
Cosima (21.12.2008, 13:59): Bei mir lässt Erich Kleiber die Berliner Philharmoniker mit Schuberts "Unvollendeter" fulminant aufspielen. Die Klangqualität ist für 1935 erstaunlich gut, da haben die Techniker beste Arbeit geleistet.
cellodil (21.12.2008, 15:19): Original von thwinter12 Jaja, so war das damals - vor 2 Monaten am 24.10.2008! :J
:hello Thomas,
ja, ja, ich bin nichts, wenn ich nicht lästern kann... :ignore
Sind das wirklich erst zwei Monate, dass Du hier bist??? Unglaublich! Hätte gedacht, Du wärst schon viel länger dabei...
Liebe Grüße von der Schreibtischkante...
Sabine
cellodil (21.12.2008, 15:22): Original von thwinter12 Original von nikolaus Original von thwinter12 Aber ich hätte auch so gerne "sie" wieder gesehen... :ignore :J
oder was?! :wink …also ein hässlicher Kerl ist er ja nicht! :ignore Und wenn er auch noch gut Klavier spielen kann… :ignore :ignore
Bei JPC hab‘ ich gerade ein Video mit Ihm entdeckt: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/2445063?rk=classic&rsk=hitlist
Ist ja süß… :ignore :ignore :ignore
Servas, Thomas
Lieber Thomas, lieber Nikolaus,
so lange Ihr mir die hübschen Cellisten überlasst, geht das in Ordnung... :D
Herzliche Grüße
Sabine
thwinter12 (21.12.2008, 16:12): Original von cellodil Original von thwinter12 Jaja, so war das damals - vor 2 Monaten am 24.10.2008! :J
Sind das wirklich erst zwei Monate, dass Du hier bist??? Unglaublich! Hätte gedacht, Du wärst schon viel länger dabei...
thwinter12 (21.12.2008, 16:15): Hallo allen,
mit süßen Nougatknödeln im Bauch setze ich meine „Beethoven-Parade“ :J fort:
Zunächst gilt es jedoch für mich (leider!) „Op. 4“ zu überspringen… Original von thwinter12 aus „Eine kleine Beratungsstunde - Hilfe bei Neuanschaffungen“ (21.12.2008) ich liebäugle gerade mit den Streichquintetten von Beethoven und möchte damit eine Lücke in meiner CD-Sammlung zu diesem Komponisten schließen. Ich fand eigentlich nur diese eine Gesamtaufnahme:
Ludwig van Beethoven „Complete String Quintets“ Danilo Rossi, Streichquartett Di Venezia 2005 Dynamic 2006
Könntet Ihr mir diese empfehlen? Oder gibt es weitere Gesamtaufnahmen(!) der Streichquintette, die Ihr kennt und schätzt? … und damit weiterzumachen:
Ludwig van Beethoven „Complete Music for Piano and Violoncello“ András Schiff + Miklós Perényi 2001-02 ECM 2004 Kulinarisch als auch musikalisch schwebe ich gerade im 7. Himmel… :engel
Servas, Thomas
cellodil (21.12.2008, 16:52): Bei Perényi und Beethoven mache ich mit. Allerdings mit Deszö Ranki am Klavier und den Sonaten No. 3 A Dur (op. 69) und No. 4 in C Dur (op. 102, No. 1).
Liebe Grüße
Sabine
Perényi und Schiff werde ich dafür zusammen mit Shiokawa und Haydn im Frühling in Schwetzingen hören... Nur, um hier auch mal ein bisschen Neid zu provozieren... :D
Johann Sebastian Bach: Das Weihnachtsoratorium Harnoncourt, Peter Schreier, Tenor, Robert Holl, Bass, und der Tölzer Knabenchor (Sopran- und Alt-Arien von Knabenstimmen)
Ich mag keine Knabenchöre und schon gar keine kindlichen Solisten, aber ich habe ich mir fest vorgenommen, das ganze in HIP einmal bis zum Ende anzusehen.
Schönen 4. Advent Heike
Rachmaninov (21.12.2008, 17:08): Original von nikolaus Jetzt Kammermusik:
Mendelssohn: Klaviertrio Beethoven: Klavierquartett WoO 36 Nr. 2 Mozart / Grieg: Klaviersonate KV 545 für 2 Klaviere Rachmaninoff: Cellosonate op. 19;Suite für 2 Klaviere Infante: Danze andaluse für 2 Klaviere Brahms: Haydn-Variationen für 2 Klaviere; Klavierquintett op. 34 Guastivino: 3 Romancos argentinos für 2 Klaviere
Martha Argerich, Piotr Anderszewski, Nicholas Angelich, Mischa Maisky, Gautier & Renaud Capucon, Polina Leschenko, Serio Tiempo, Lilya Zilberstein, Gabriela Montero u. a.
Nikolaus.
Wer spielt hier die Cello Sonate op.19 von Rachmaninov?
Rachmaninov (21.12.2008, 17:09): Original von cellodil
Perényi und Schiff werde ich dafür zusammen mit Shiokawa und Haydn im Frühling in Schwetzingen hören... Nur, um hier auch mal ein bisschen Neid zu provozieren... :D
... und sehr erfolgreich!
cellodil (21.12.2008, 17:18): Original von Rachmaninov Original von cellodil
Perényi und Schiff werde ich dafür zusammen mit Shiokawa und Haydn im Frühling in Schwetzingen hören... Nur, um hier auch mal ein bisschen Neid zu provozieren... :D
... und sehr erfolgreich!
:D :D :D
Ich freu' mich da auch riesig drauf. Perényi gibt's leider ja nicht so wahnsinnig oft zu hören im Konzert. Letztes Mal hatte ich das Vergnügen im Herbst 2007 im Kronberger Cello-Himmel...
Poztupimi (21.12.2008, 17:35): Wieder Musik von der Silberscheibe, wie am Morgen Haydn:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61SDNBD0FDL._SL500_AA240_.gif Joseph Haydn (1732-1809) Symphonien Nr. 16, 40, 72 The Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood
Heike (21.12.2008, 20:19): Kulturradio rbb 20:04 - 23:00 Uhr GIACOMO PUCCINI 3. Folge: Zeit der Niederlagen - Madame Butterfly, La Fanciulla del West und La Rondine
zur Erholung vom HIP-Weihnachtsoratorium ..... :ignore (siehe oben) Hebre
Peter Pears, Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig, Nicolai Gedda, Walter Berry, Wilfred Brown, John Carol Case, Geraint Evans, Otakar Kraus, Helen Watts u.v.a.
Philharmonia Orchestra Philharmonia Choir Otto Klemperer
1961
CD Nr. 1
Ich freu mich schon auf BWV 244 mit Karl Richter :)
Arleen Auger, Julia Hamari, Peter Schreier, Wolfgang Schöne, Gächinger Kantorei, Bach-Collegium Stuttgart, Helmuth Rilling
Nachdem ich jahrelang nur HIP-Interpretationen des Weihnachtsoratoriums gehört habe, steht mir in diesem Jahr der Sinn nach Non-HIP.
Viele Grüsse Andreas
Poztupimi (21.12.2008, 20:57): Ich habe – wenig weihnachtlich – Strauss eingelegt:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761195098226.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff Soile Isokoski / Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin / Marek Janowski
sehr tolle Aufnahme, wobei ich glaube, Perlman gefällt mir fast besser...
Poztupimi (21.12.2008, 21:49): nach vielen Monaten im Regal sind Flagstad/Furtwängler jetzt endlich zu ihrem Recht gekommen:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0749677141028.jpg Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff Kirsten Flagstad / Philharmonia Orchestra / Wilhelm Furtwängler
Aufnahme der Uraufführung vom 22. Mai 1950 aus der Royal Albert Hall, London (Überspielung von Acetat-Folie)
Es klingt wie eine alte Grammophon-Platte, es rauscht und rotiert, knistert, teilweise wechselt der Klang (?Wechsel der Folie). Viele Details im Orchester sind einfach nicht zu hören, der Text ist manchmal kaum zu verstehen. Und doch: sehr instensiv und ausdrucksstark wie ich finde.
Grüße, Wolfgang
thwinter12 (21.12.2008, 21:50): Hallo allen,
die nächsten zwei Arbeitstage werde ich meine Zugfahrten wieder mit Domenico Scarlatti verbringen – die Sonaten K106-K120:
Domenico Scarlatti "The Keyboard Sonatas" Scott Ross 1984-85 Erato/Warner 1988/2005
Dazu die entsprechenden Nrn. aus den CDs der Naxos-Reihe kombiniert, z.B. diese hier:
Original von jünter Mein nächster Arbeitstag: 5. Januar 2009 :lebOriginal von Dox Orkh Hier der 7. Januar :hahaOriginal von Poztupimi (der am 5. wieder arbeiten muß)Original von cellodil Der für dieses Jahr - hoffentlich - letzte Sonntag am Schreibtisch...Original von daniel5993 16. Januar 2009 Außer Feiertage und Wochenenden ich jetzt nix freihaben – ich immer arbeiten, ich immer fleißig sein! :S :I :J
daniel5993 (21.12.2008, 21:57): Original von thwinter12 Außer Feiertage und Wochenenden ich jetzt nix freihaben – ich immer arbeiten, ich immer fleißig sein! :S :I :J
Die Wirtschaft braucht Leute wie dich, besonders in dieser Zeit. Wie soll es einen Aufschwung geben, wenn alle frei haben?! :W
nikolaus (21.12.2008, 22:26): Original von Rachmaninov Original von nikolaus Jetzt Kammermusik:
cellodil (22.12.2008, 07:25): Original von cellodil Der für dieses Jahr - hoffentlich - letzte Sonntag am Schreibtisch...
( :wink )
Lieber Thomas,
das sollte Dich eigentlich trösten, oder? :hello
Herzliche Grüße
Sabine
P.S. Mein (Arbeits-)Tag beginnt mit SWR 2
Joseph Martin Kraus: 3. Satz aus dem Trio für Violine, Violoncello und Klavier D-dur Walter Schwede John Friesen Jacques Després
Django Reinhardt: "Blues clair" Joscho Stephan (acg) Günter Stephan (rhg) Max Schaaf (b)
Dmitrij Schostakowitsch: 2. Satz aus der Operette "Moskau-Tscherjomuschki" op. 105 Philadelphia Orchestra Leitung: Riccardo Chailly
Georg Friedrich Händel: "Ein Kind ist uns geboren" aus dem Oratorim "Der Messias", bearbeitet Harmonic Brass
Unbekannt, Max Reger: "Macht hoch die Tür", Adventslied für fünfstimmigen gemischten Chor a cappella Dresdner Kammerchor Leitung: Hans-Christoph Rademann
Louise Farrenc: 4. Satz aus der Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 32 Radio-Philharmonie Hannover des NDR Leitung: Johannes Goritzki
thwinter12 (22.12.2008, 08:05): Original von daniel5993 Die Wirtschaft braucht Leute wie dich, besonders in dieser Zeit. Wie soll es einen Aufschwung geben, wenn alle frei haben?! :W Ja, sicher :haha - jetzt bin ich aber getröstet :wink Original von cellodil das sollte Dich eigentlich trösten, oder? :hello Ich sitz jetzt auch schon wieder vorm Schreibtisch :S - wenigstens eine die sich mit mir "solidarisiert"! :down Einen möglichst kurzen Arbeitstag wünsch' ich Dir! Servas, :hello Thomas
Poztupimi (22.12.2008, 08:48): Guten Morgen,
Morgen-Symphonie:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5028421937120.jpg Albéric Magnard (1865-1914) Symphonie Nr. 4 cis-moll op. 21 Malmö Symphony Orchestra / Thomas Sanderling
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (22.12.2008, 10:40): Alpenländisches:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886971419726.jpg Richard Strauss (1864-1949) Eine Alpensinfonie op. 64 Staatskapelle Dresden / Fabio Luisi
Grüße, Wolfgang
daniel5993 (22.12.2008, 11:43): Mein musikalischer Tag beginnt mit Vivaldi:
Poztupimi (22.12.2008, 14:10): Zum Tee – Mittagessen fiel aus – jetzt Kammermusik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WHDH1otML._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonaten für Violoncello und Klavier Nr. 1 F-Dur & Nr. 2 g-moll, op. 5 Nr. 1-2 Daniel Müller-Schott / Angela Hewitt
Poztupimi (22.12.2008, 17:06): Da feiert doch jemand heute seinen 150. Geburtstag, also spiele ich dieses Werk:
Giacomo Puccini (1858-1924) La Bohème – Dramma lirico in vier Bildern nach Henry Murgers "Scènes de la vie de Bohème" Angela Gheorghiu, Roberto Alagna, Elisabetta Scano, Simon Keenlyside, Roberto de Candia, Ildebrando D'Arcangelo, Baßbariton / Coro di voci bianche del Teatro alla Scala e del Conservatorio Giuseppe Verdi di Milano / Orchestra e coro del Teatro alla Scala di Milano / Riccardo Chailly
Grüße, Wolfgang
Rachmaninov (22.12.2008, 19:58): Original von Nicolas_Aine http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0028943181525.jpg
sehr tolle Aufnahme, wobei ich glaube, Perlman gefällt mir fast besser...
Hi, dann gehe mal in Deinem Thgread genauer drauf ein :wink
Rachmaninov (22.12.2008, 19:59): Original von nikolaus Original von Rachmaninov Original von nikolaus Jetzt Kammermusik:
Mendelssohn: Klaviertrio Beethoven: Klavierquartett WoO 36 Nr. 2 Mozart / Grieg: Klaviersonate KV 545 für 2 Klaviere Rachmaninoff: Cellosonate op. 19;Suite für 2 Klaviere Infante: Danze andaluse für 2 Klaviere Brahms: Haydn-Variationen für 2 Klaviere; Klavierquintett op. 34 Guastivino: 3 Romancos argentinos für 2 Klaviere
Martha Argerich, Piotr Anderszewski, Nicholas Angelich, Mischa Maisky, Gautier & Renaud Capucon, Polina Leschenko, Serio Tiempo, Lilya Zilberstein, Gabriela Montero u. a.
Nikolaus.
Wer spielt hier die Cello Sonate op.19 von Rachmaninov?
Mischa Maisky und Sergio Tiempo
:hello Nikolaus.
Danke. Richard
Tranquillo (22.12.2008, 20:43): Heute abend wieder das Weihnachtsoratorium, allerdings in einer anderen Interpretation, die ich viele Jahre nicht mehr gehört habe:
Gundula Janowitz, Christa Ludwig, Fritz Wunderlich, Franz Crass, Münchner Bach-Chor und -Orchester, Karl Richter (Aufnahme 1965)
Allein schon Fritz Wunderlich, der nicht nur die Tenor-Arien, sondern auch die Evangelisten-Rezitative singt, macht diese Aufnahme unbedingt hörenswert :engel
Daneben wird aber auch nachvollziehbar, warum Karl Richter einer der berühmtesten Bach-Interpreten seiner Zeit war. Der Chor klingt (trotz grosser Besetzung) immer klar und homogen, die Textverständlichkeit ist hervorragend. Die Auswahl der Vokalsolisten hätte nach meinem Eindruck nicht besser sein können. Richter nimmt sich Zeit, ohne zu schleppen - das ist ein Weihnachtsoratorium wie aus einer anderen Zeit, fernab von Hektik und Manierismen, das auch heute noch tief zu beeindrucken vermag.
:times10
Viele Grüsse Andreas
Heike (22.12.2008, 21:49):
Die Rosenkranzsonaten - Heinrich Ignaz Franz Biber Riccardo Minasi
Das war ein frühlingshaftes Geburtstagsgeschenk dieses Jahr - und passend zu Weihnachten und nach einer Anregung im Radio heute) wirds jetzt wieder rausgeholt und nochmal bewusst gehört! Sehr schön, wirklich und absolut passend zum Fest! Heike
Aus diesem 12-CD-Set von Capriccio mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach die Doppel-CD (Nr. 11/12) mit dem 1777/78 entstandenen Oratorium "Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu" (Rheinische Kantorei / Das Kleine Konzert / Hermann Max).
Ich habe mir erst jetzt (ausgerechnet vor Weihnachten ... aber warum nicht?) dieses Werk angehört - zum besseren Kennenlernen gleich mehrfach - und bin davon ziemlich beeindruckt.
cellodil (23.12.2008, 13:08): Original von thwinter12 Ich sitz jetzt auch schon wieder vorm Schreibtisch :S - wenigstens eine die sich mit mir "solidarisiert"! :down Einen möglichst kurzen Arbeitstag wünsch' ich Dir! Servas, :hello Thomas
Lieber Thomas,
der Arbeitstag war bei mir dann doch eher lang. Und außerdem noch zwischendurch Weihnachtswahnsinn allerorten...
Wünsche Dir einen aushaltbaren und halbwegs entspannten und hoffentlich letzten Vorweihnachtsarbeitstag.
Herzliche Grüße von der Schreibtischkante
Sabine
P.S. Bei mir wieder Tango... http://www.abella.de/cover/P4260036251265_1.jpg celloproject - cellotango Eckart Runge, Jacques Ammon
Carl Philipp Emanuel Bach Cello Concertos Antonio Meneses Münchener Kammerorchester - Konzert für Cello und Orchester a-moll Wq 170 - Konzert für Cello und Orchester B-Dur Wq 171 - Konzert für Cello und Orchester A-Dur Wq 172
Liebe Grüße
Sabine
ab (23.12.2008, 21:23): Quasi ein Vorweihnachtsgeschenk
thwinter12 (23.12.2008, 22:41): Original von cellodil Lieber Thomas,
der Arbeitstag war bei mir dann doch eher lang. Und außerdem noch zwischendurch Weihnachtswahnsinn allerorten...
Wünsche Dir einen aushaltbaren und halbwegs entspannten und hoffentlich letzten Vorweihnachtsarbeitstag.
Herzliche Grüße von der Schreibtischkante
Sabine Liebe Sabine,
na dann freut es mich aber, dass Du in diesem "Wahnsinn" kurz an mich dachtest. :thanks Leider waren die beiden Arbeitstage auch bei mir noch ziemlich stressig. :A Zum Glück hatten meine Frau und ich zumindest die Weihnachtseinkäufe schon teilweise im November erledigt, damit blieb mir wenigstens hier der Stress erspart... :wink
Heute bei der Heimfahrt habe ich mich dann mit Domenico Scarlatti entspannt - die Sonaten K121-135 (eigentlich sind nun schon fast 25% seines "Sonatenguts" genossen):
Domenico Scarlatti "The Keyboard Sonatas" Scott Ross 1984-85 Erato/Warner 1988/2005
Dazu die entsprechenden Nrn. aus den CDs der Naxos-Reihe kombiniert, z.B. diese hier:
Edith Mathis, Christa Doll, Dietrich Fischer-Dieskau, Gundula Janowitz, Patricia Johnson, Tatiana Troyanos , Erwin Wohlfahrt, Hermann Prey, Klaus Hirte, Margarethe Giehse u.v.a.
Chor der Deutschen Oper Berlin Orchester der Deuschen Oper Berlin Karl Böhm
1967
:down :down :down
thwinter12 (23.12.2008, 22:58): Zur nächtlichen Stunde setze ich meine „Beethoven-Parade“ :J fort:
Op. 006: Klaviersonate zu vier Händen (1796-7)
Ludwig van Beethoven „L’opera per pianoforte a quattro mani“ Patricia Pagny + Emanuele Arciuli 1996 Stradivarius 1997
(hat auch etwas länger gedauert die Aufnahme zu bekommen – im Endeffekt dann direkt bei Stradivarius gekriegt - wollten dort gleich meine Kreditkartendaten per Mail erfragen - die Lustigen :J)
Servas, Thomas
thwinter12 (23.12.2008, 23:35): Bei mir läuft jetzt schon seit geraumer Zeit der nächste Teil meiner "Beethoven-Parade" :J:
Op. 007: Klaviersonate 04 (1796-7)
Ludwig van Beethoven „The Piano Sonatas Vol. 1“ András Schiff 2004 ECM 2005
Servas, Thomas
thwinter12 (24.12.2008, 00:12): Jetzt noch als längeres „Betthupferl“ die folgenden Werke Beethovens:
(nachdem ich extra früh aufgestanden bin, um alle bestellten Zutaten für's Weihnachtsessen abzuholen - nach 20 Minuten war ich schon wieder zu Hause :D)
Herzliche Weihnachtsgrüße,
Nikolaus.
cellodil (24.12.2008, 10:07): Original von nikolaus nachdem ich extra früh aufgestanden bin, um alle bestellten Zutaten für's Weihnachtsessen abzuholen - nach 20 Minuten war ich schon wieder zu Hause :D
Lieber Nikolaus,
das klingt rekordverdächtig! Bist Du Dir sicher, dass Du das alles nicht nur geträumt hast?
Herzliche Grüße
Sabine
Cetay (inaktiv) (24.12.2008, 10:08): Ich wünsche den Mitklassikern ein schönes Fest, hoffentlich mit Gelegenheit zur Selbstreflexion anstelle von hektischem Aktionismus. http://www.smileygarden.de/smilie/Weihnachten/SternCheers.gif
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0724357291224.jpg Beethoven; Klaviersonate op. 7; Daniel Barenboim
Rachmaninov (24.12.2008, 10:18): Original von Dox Orkh Ich wünsche den Mitklassikern ein schönes Fest, hoffentlich mit Gelegenheit zur Selbstreflexion anstelle von hektischem Aktionismus.
Ja, ich hasse den Streß den die (Vor)weihnachtszeit auslöst.
Am Montag hatte ich da wieder gewisse Erlebnisse :ignore
Rachmaninov (24.12.2008, 11:08): die Messe lief schon einige Zeit, daher jetzt
jetzt noch die letzten “Restl der Nacht“ gehört… Original von thwinter12 Op. 008: Serenade für Streichtrio (c.1796-7) Op. 009/1: Streichtrio 02 (c.1796-8) Op. 009/2: Streichtrio 03 (c.1796-8) Op. 009/3: Streichtrio 04 (c.1796-8)
Ludwig van Beethoven „Die Streichtrios“ Mutter + Giuranna + Rostropovich 1989 DGG 1989…dann folgt... Original von cellodil Baumdekorieren und Original von cellodil vorweihnachtliche Küchengewerkel Servas, :hello Thomas
ab (24.12.2008, 11:36): Dank erstmals vernünfitgem Abverkaufspreis in Osnarbrück nun zu Herzen gehender Mozart: :engel
Original von cellodil aus „Ich melde mich ab!“ (heute) Original von thwinter12 Hoffentlich nicht nur mit selbst gesungener Musik... :wink
das ist doch das Beste am Feste... :D Ja genau...
..und jetzt lasst das „große Fressen“ beginnen… :down
Servas, Thomas (dessen Herbergssuche dieses Jahr von Erfolg gekrönt war: mein 1. Weihnachtsfest hier! :I :wink)
Cetay (inaktiv) (24.12.2008, 15:48): Nachdem die CD nicht mehr rechtzeitig zu Ostern gekommen war, wird sie jetzt erstmalig "richtig" (d.h. mit ausschließlicher Aufmerksamkeit und Konzentration) gehört.
http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0691062028523.jpg Händel; Der Messias (Dublin Version 1742); Dunedin Consort & Players, John Butt
Jeremias (24.12.2008, 17:13): Heute rauf und runter:
lohnt sich der Kauf, wenn man bereits Barenboim/Klemperer und Aimard/Harnoncourt besitzt? Bist Du bis jetzt zufrieden mit der Aufnahme? Weshalb gerade diese?
(sehe gerade das Video auf Amazon)
Servas, Thomas
Rachmaninov (25.12.2008, 11:39): Original von thwinter12 Hallo Richard,
lohnt sich der Kauf, wenn man bereits Barenboim/Klemperer und Aimard/Harnoncourt besitzt? Bist Du bis jetzt zufrieden mit der Aufnahme? Weshalb gerade diese?
(sehe gerade das Video auf Amazon)
Servas, Thomas
Hallo Thomas,
ich kenne die Barenboim Aufnahme nicht und Aimard Harnoncourt schätze ich bei Beethoven nicht.
Ich habe mir die Aufnahme gewünscht da ich Kissin sehr schätze.
Das dritte ist jetzt das erste mal gelaufen. Davis erinnert mich sehr an seine Aufnahme mit Arrau, die ich vom Orchster her mag. Nur Arrau war nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte.
Kissin spielt, so mein erster Eindruck sehr fein, ausdrucksstark, aber auch ein wenig eigen, ohne das ich das jetzt negativ meine.
Werde mich bei Zeiten detailiert äußern.
R
thwinter12 (25.12.2008, 12:32): Aktuell geht's auch bei mir mit Beethoven weiter:
Georg Friedrich Händel, Israel in Egypt Oratorium in drei Teilen Aradia Ensemble, Kevin Mallon
Frohe Weihnachten!, Sarastro
cellodil (25.12.2008, 20:37): Endlich mal aufgelegt:
Antonin Dvorák Cello Concerto in B minor op. 104 Miklos Perényi Budapest Festival Orchestra, Ivan Fischer
:engel
Euch allen einen schönen Weihnachtsfeiertagsabend und liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (25.12.2008, 23:37): Original von thwinter12 lohnt sich der Kauf, wenn man bereits Barenboim/Klemperer und Aimard/Harnoncourt besitzt?
Original von Rachmaninov ich kenne die Barenboim Aufnahme nicht und Aimard Harnoncourt schätze ich bei Beethoven nicht.
Die 5 Klavierkonzerte Beethovens mit Barenboim/ Klemperer würde ich persöhnlich mit zu den Besten zählen. Die Tempis sind herrlich verlangsamt, trotzdem stimmt alles und vermissen tu ich nichts. Im Gegenteil, bei diesen beiden werd ich besonders berührt! Mein Augenmerk war aber dort aufs 4 & 5 Klavierkonzert gelegt.......SUPER!
Die letzte Aufnahme, bevor dieser Tag in familiären Verpflichtungen mündet.
Naja, am Abend vielleicht noch ein schöner Film :engel
cellodil (26.12.2008, 14:15): Noch ein bisschen Mozart vor dem Weiterfeiern und dem Weihnachtskonzert mit obligatorischem Forellenquintett...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/21XvEuKVq0L._SS400_.jpg W.A. Mozart Divertimento for String Trio in E flat major K. 563 Suite from the Opera "Il Nozze di Figaro" Moritzburg Festival Schmid Jacobsen, Wang, Tamestit, Masurenko, Vogler
(24) The Philharmonia Orchestra Walter Susskind 1948
(27) London Symphonie Orchestra Sir John Barbirolli 1934
Alles in allem, (mit) wohl der Beste Mozart, welcher meine Ohren je erreicht hat. Artur Schnabel spielt einfach rührend, mit dem richtigen Gespür, die langsamen Sätze mit Leben zu füllen und er ist nicht wie bei seinem Beethoven, auf schnelligkeit aus. Einfach HERVORRAGEND :down :down :down
jünter (26.12.2008, 16:45): Aus diesem Weihnachtsgeschenk
die 2. Symphonie. Mein bisheriger Gesamteindruck: sehr gelungene Gesamtaufnahme der Dvorak-Symphonien, durchaus eine Alternative zu Kubelik oder Kertesz.
Das VK mit Ruggiero Ricci :) Der fasziniert mich jedesmal wieder aus neue, wenn ich ihn höre, leider besitze ich außer Khachaturian und Dvorak nichts von ihm, obwohl er gut 200 (!) CDs herausgegeben hat :/ Aber ich bin ja noch halbwegs jung...^^
Ludwig van Beethoven „Complete Music for Piano and Violoncello“ András Schiff + Miklós Perényi 2001-02 ECM 2004
Hier natürlich in der bekannteren Bearbeitung für Violoncello und Klavier - würde die Sonate aber auch gern mal im Original mit Horn hören – ist jedoch nicht so leicht zu finden – Vorschläge Eurerseits?
leider habe ich Deine Antwort bzw. Frage vom 17.12. auf mein Gurre-Lieder posting hier im "Was höre ich gerade" - thread übersehen. Ich hatte dort Schönberg als "Über-Wagner" bezeichnet und dabei vielleicht Nietzsche und die Nazi-Terminologie im Hinterkopf gehabt.
Mein stärkstes Wagner-Erlebnis war wohl der Walkürenritt in dem Film "Apocalypse now". Vielleicht kann ich gerade anhand dieser Szene erläutern, wie es mir mit Wagner geht. Die Einstellung beim Helikopterangriff ist von sadistischer Schönheit. Die "Übermenschen" in den Hubschraubern führen ein berauschendes Vernichtungsballet auf, was ihnen sicherlich die Empfindung von Überlegenheitsgefühlen erlaubt. Zurück bleibt eine Mischung von Dreck, Feuer und verkohlten Leichen. Da ich kein Kriegsteilnehmer war, kann ich nicht exakt nachempfinden, wie sich die Angreifer gefühlt haben. Wahrscheinlich ist aber, daß die Besatzungen nicht nur Triumphgefühle empfunden haben sondern Beimischungen von entweder Haß oder Schuld. Die Musik war gut ausgewählt, sie konnte bei den Angegriffenen Panik erzeugen und den Besatzungen das Handwerk erleichtern, indem sie von den realen Wirkungen des Angriffs abgelenkt hat und dem ganzen einen Anstrich von Ästhetik und Zeremoniell wenn nicht "göttlichem Strafgericht" verliehen hat.
Bei den typischen Wagner-Stoffen spielt die desolate Germanische Götterwelt, das Schicksal und generell durch menschliches Handeln nicht zu beeinflussende Faktoren eine Rolle, die Fatalismus und Grausamkeit fördern aber verantwortliches, aufgeklärtes oder gar demokratisches Handeln unterdrücken bzw. sinnlos erscheinen lassen. Das erzeugt bei mir äußerst schlechte Gefühle.
Dieselbe fatale Wirkung scheint mir die Musik selbst auszuüben. Insofern erfüllt sie die Forderung nach Einheit von (Text-) Gehalt und (musikalischer) Form d.h. dieselben schlechten Gefühle entstehen bei mir schon bei den Ouvertüren. Ich vermute, daß mir die typisch Wagnersche Art von fortwährendem Tonartenwechsel (Chromatik) nicht gefällt bzw. ästhetische Übelkeit erregt. Ich werde dabei wohl orientierungslos. Warum mir der ähnliche Stil von Bruckner, Mahler und Schönberg (in seiner spätromantischen Phase) besser gefällt bzw. verträglicher ist, weiß ich leider nicht genau. Aber ich glaube, daß es sich klären ließe, wenn mir ein Musiker dabei helfen würde, d.h. wenn er mir Passagen von Wagner oder Bruckner auf dem Klavier vorspielen würde könnte ich genau sagen, wann mir übel wird und er wüßte wahrscheinlich was genau musikalisch geschehen ist.
Vorläufig beruhige ich mich damit, daß es immer schon gerade Wagner-Hasser gegeben hat.
Gruß, Leif.
thwinter12 (27.12.2008, 13:17):
Charles Avison "Twelve Concertos, Op. 6" The Avison Ensemble, Pavlo Beznosiuk 2003 Naxos 2004 (CD 1 von 2)
Die Konzerte können mir ja nur gefallen: "Op. 06: Twelve Concertos in seven parts done from two Books of Lessons for the harpsichord by Domenico Scarlatti (ed.1758)" :down
Servas, Thomas
cellodil (27.12.2008, 16:04): Nach dem gestrigen Schubert-Overkill beim Weihnachtkonzert jetzt Erholung mit Händels Wassermusik und Concerto Köln:
daraus: Juliane Klein (geb. 1966); ...'und folge mir nach' für Violine Solo, Streicher, 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Fagotte, 2 Hörner und Cembalo; Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz
cellodil (28.12.2008, 09:11): Original von ab Original von cellodil Endlich mal aufgelegt:
Antonin Dvorák Cello Concerto in B minor op. 104 Miklos Perényi Budapest Festival Orchestra, Ivan Fischer
:engel
Exemplarisches Zusammenspiel nicht?
Ich kenne von beiden noch einen Konzertmitschnitt viele Jahre später: sehr anders.
:hello
:hello ab,
eine ungewöhnliche Aufnahme, finde ich. Nicht nur, was das Zusammenspiel betrifft, das fast etwas von einem pas-de-deux zwischen Solist und Orchester hat. Habe diese Dvorák-Interpretation auch als sehr seelenvoll und tiefgängig empfunden. Es scheint mir, als wenn da plötzlich Aspekte von Dvoráks Konzert zum Klingen gebracht würden, die ich bisher in keiner anderen Interpretation, die ich gehört hatte, wahrnehmen konnte. Und Perényi hat einfach einen hinreißend schönen Cello-Ton...
Meistersinger-Vorspiel / Vorspiel und Liebestod aus Tristan und Isolde / Tannhäuser-Ouvertüre / Siegfrieds Trauermarsch / Walkürenritt / Vorspiel zum 3. Akt aus dem Lohengrin / Rienzi-Oivertüre
Mariss Jansons / Oslo Philhamonic Orchestra 1991
Diese zügigen, frischen und kraftvollen Einspielungen der Orchesterstücke sind ein schöner Beitrag zur Wagner-Diskographie.
nikolaus (28.12.2008, 21:03): Aus gegebenem Anlass (s. Bibliothek):
Cetay (inaktiv) (29.12.2008, 09:42): Hier auch Beethoven mit Kissin http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Z-FCNUVHL._SL500_AA240_.jpg Klavierkonzerte No. 1 & 2
ab (29.12.2008, 11:16): Franui - Brahms Volkslieder-Bearbeitungen Franui Collegno
Stader, Töpper, Haefliger, Engen, Fischer-Dieskau, Münchner Bach-Chor und -Orchester, Karl Richter
In dieser Aufnahme aus dem Jahr 1961 gelingt Richter das Kunststück, Bachs Musik trotz grossem Chor und modernen Instrumenten transparenter und mit wesentlich mehr Details erklingen zu lassen als bei mancher Aufnahme mit kleiner Besetzung und historischen Instrumenten.
Viele Grüsse Andreas
daniel5993 (30.12.2008, 12:26): Original von Amadé Tannhäuser-Ouvertüre, wer vermag sie nochmal so eindringlich zu bannen wie WF?.
cellodil (30.12.2008, 22:58): Werde mich, nachdem das Tagwerk vollbracht, jetzt mit...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41MHZH7GENL._SS500_.jpg Henri Dutilleux Symphonie No. 1 Tout un monde lontain Timbres, Espace, Mouvement ou "La Nuit Etoilée" Orchestre National Bordeaux Aquitaine, Hans Graf Jean-Guihen Queyras
... in die Badewanne legen. Bei Tout un monde lontain habe ich ohnehin immer submarine (oder submaritime?) Assoziationen...
Liebe Grüße
Sabine
thwinter12 (30.12.2008, 23:07): Original von cellodil Werde mich, nachdem das Tagwerk vollbracht, jetzt mit... ... in die Badewanne legen. Liebe Sabine,
wie darf man sich das vorstellen? :ignore Nein, das meinte ich natürlich nicht! :J Hast Du eine Anlage direkt im Badezimmer, oder hörst Du die Musik aus einem Nebenraum?
Bei unserem Haus war das leider etwas fehlgeplant: :ignore zu wenige Steckdosen und Anschlüsse um eine Extra-Anlage im Badezimmer unterzubringen... :I
Servas, Thomas
cellodil (30.12.2008, 23:20): Original von thwinter12 Original von cellodil Werde mich, nachdem das Tagwerk vollbracht, jetzt mit... ... in die Badewanne legen. Liebe Sabine,
wie darf man sich das vorstellen? :ignore Nein, das meinte ich natürlich nicht! :J Hast Du eine Anlage direkt im Badezimmer, oder hörst Du die Musik aus einem Nebenraum?
Bei unserem Haus war das leider etwas fehlgeplant: :ignore zu wenige Steckdosen und Anschlüsse um eine Extra-Anlage im Badezimmer unterzubringen... :I
Servas, Thomas
Lieber Thomas,
mir hatte der Elektriker zwar damals vorgeschlagen, zumindest die entsprechenden Leitungen für Boxen, etc. ins Bad legen zu lassen, aber ich konnte mich nicht dafür entscheiden. Deshalb nehme ich die kleine, portable Kompaktanlage, die ich in der Küche habe, einfach mit ins Badezimmer und stelle sie auf den Waschtisch. Ist zwar sicher nicht optimal, aber es geht ganz gut.
So, jetzt aber ab in die Wanne, sonst wird noch mein Wasser kalt.
Liebe Grüße
Sabine
daniel5993 (30.12.2008, 23:47): Original von cellodil Werde mich, nachdem das Tagwerk vollbracht, jetzt mit... ... in die Badewanne legen.
Abend Sabine,
Baden gehen und sich nebenbei an schöner Musik berauschen, ist die schönste und Entspannteste Kombination die ich kenne! Diesem "Ritual" gebe ich mich auch so manches mal hin.
Grüße Daniel
PS: Das Buch "schlafes Bruder" kenne ich nicht, würdest du es so dringend empfehlen? Die Inhaltsangabe über das Buch hat mich nicht GLEICH abgeschreckt.
nikolaus (31.12.2008, 00:39): zu später Stunde Balsam für die Seele:
thwinter12 (31.12.2008, 07:20): Original von thwinter12 aus "Was höre ich gerade jetzt - jenseits der Klassik" (gestern) Morgen hab' ich ein paar Stunden "sturmfreie Bude", kann somit das gesamte Haus "beschallen" Guten Morgen, meine Frau gerade am Bahnhof abgesetzt, habe ich nun etwas Zeit um das Jahr "ausklingen" zu lassen: :leb
Ludwig van Beethoven „Die Streichquartette“ Gewandhaus-Quartett NCA/Membran Music 2005
Servas, Thomas
thwinter12 (31.12.2008, 07:59): Original von daniel5993 Baden gehen und sich nebenbei an schöner Musik berauschen, ist die schönste und Entspannteste Kombination die ich kenne! Diesem "Ritual" gebe ich mich auch so manches mal hin. Guten Morgen Daniel,
und wie schaut das nun bei Dir "technisch" aus? Hast Du direkt im Bad eine Anlage?
Original von daniel5993 PS: Das Buch "schlafes Bruder" kenne ich nicht, würdest du es so dringend empfehlen? Für einen Orgelmusik-Liebhaber wie mich war der Film schon mal Pflicht, das Buch las ich dann zwar erst Jahre später, kann aber beide Medien anstandslos empfehlen.
Für den Film komponierte der Deutsche Enjott Schneider (*1950) sogar ein "Extra-Orgelstück": die Toccata "Schlafes Bruder" - hier wird u.a. der gleichnamige Choral zitiert und verarbeitet. Bei mir zuhause fand ich folgende Einspielungen (aber schon länger nicht mehr gehört; auch Enjott Schneider wäre ein Komponist mit dem ich mich mal näher beschäftigten sollte):
Bach + Rossini + Vierne u.a. "Phantomes - An Organ Spectacular" Harald Feller Oehms Classics 2006
Widor + Bach + Mendelssohn u.a. "Orgelgiganten" Felix Hell 2000 Organ
Den Soundtrack des Films selbst besitze ich nicht, steht aber (wie so vieles!) auf meiner Wunschliste... :wink
Servas, Thomas
thwinter12 (31.12.2008, 08:13): Original von nikolaus zu später Stunde Balsam für die Seele:
Nikolaus. Ich hatte Fr. Fray :ignore gestern auch schon in der Hand, aber kaufte die CD dann doch nicht, da mir Bach gerade in mein aktuelles "Hörprogramm" nicht passte. Aber zumindest bin ich von dieser Einspielung schon etwas "infiziert"... :wink
Ludwig van Beethoven „Piano Concertos 1-5 + Choral Fantasia“ Daniel Barenboim + New Philharmonia Orchestra, Otto Klemperer 1967 EMI 2006
...dann heißt es "Pflichten" zu erfüllen: Paket (meiner Frau!) von der Post abholen, Einkaufen gehen, im Bad- und Vorzimmer Reparaturen erledigen... :P (Kann es sein das Frauen ihren Männern vor allem an solchen Tagen, wo nur der männliche Part frei hat, liebend gern Aufgaben auferlegen!? :ignore)
Maurizio Pollini Klavier Robert Scheiwein Violoncello Wiener Philharmoniker, Abbado
#1: Dieser Einsatz des Klavierthemas im ersten Satz verzaubert mich auch noch beim hundertsten Hören immer wieder, also das ist genau das richtige zum Beginn des Jahresausklangs. Werde dann (ohne Auftrag!) ganz beschwingt einkaufen gehn .... Heike
thwinter12 (31.12.2008, 09:18): "Op. 020: Septett (1799-1800)" (in der Bearbeitung für Bläseroktett mit Kontrabaß):
Ludwig van Beethoven "Chamber Music for Winds" Consortium Classicum cpo
Servas, Thomas
thwinter12 (31.12.2008, 09:29): Original von Rachmaninov http://www.mdt.co.uk/public/pictures/products/standard/BISSACD1472.jpg Ich halte durch und warte auf die Gesamtbox - ich halte durch und... :I
Original von Hebre Werde dann (ohne Auftrag!) ganz beschwingt einkaufen gehn .... Gerade erl. - Es warten "nur" noch die Reparaturen - also Glühbirnen auswechseln und so... :ignore :J
Servas, Thomas
Heike (31.12.2008, 09:59): Gerade erl. - Es warten "nur" noch die Reparaturen - also Glühbirnen auswechseln und so... pssst ..... da kannst bei mir gleich weitermachen :times10
Ansonsten hier immer noch Brahms' wunderbare Stimmungsumschwünge .... Heike
nikolaus (31.12.2008, 10:08): Original von Hebre
Ansonsten hier immer noch Brahms' wunderbare Stimmungsumschwünge .... Heike
Schlafes Bruder ist eine ungewöhnliche Geschichte über Liebe und Musik (und von beidem versteht der Autor, der unter anderem Komposition studiert hat, einiges). Der Stil ist etwas gewollt-altertümlich und vielleicht zunächst gewöhnungsbedürftig, aber er passt zu Geschichte und Stoff. Auf jeden Fall lesenswert. Probier's doch einfach mal.
Liebe Grüße
Sabine
thwinter12 (31.12.2008, 11:25): Es geht los - ich betrete Neuland - wie spannend:
Wolfgang Amadeus Mozart "The Piano Sonatas" András Schiff 1980 Decca 1995 Zunächst die Sonaten K6.189d-h bzw. K.279-283 aus dem Jahr 1774... :engel
Servas, Thomas
ab (31.12.2008, 11:35): Original von thwinter12 Es geht los - ich betrete Neuland - wie spannend: Wolfgang Amadeus Mozart "The Piano Sonatas" András Schiff 1980 Decca 1995
möge Dir Schiff zusagen, ich hätte Dir bei einer GA zu Uchida (Philips) oder zu Pires (Denon/Brilliant) geraten...
thwinter12 (31.12.2008, 13:10): Original von thwinter12 Es geht los - ich betrete Neuland - wie spannend: Wolfgang Amadeus Mozart "The Piano Sonatas" András Schiff 1980 Decca 1995
Zunächst die Sonaten K6.189d-h bzw. K.279-283 aus dem Jahr 1774... :engelOriginal von ab möge Dir Schiff zusagen, ich hätte Dir bei einer GA zu Uchida (Philips) oder zu Pires (Denon/Brilliant) geraten... … so, und jetzt das ganze zum Vergleich mit Uchida (gestern gekauft):
Wolfgang Amadeus Mozart "The Piano Sonatas" Mitsuko Uchida 1983-87 Philips 2001
Als erstes fallen mir schon mal einige Nebensächlichkeiten positiv auf: -) stabilere Verpackung der Einzel-CDs -) Reihenfolge der Sonatenaufnahmen auf den CDs größtenteils aufsteigend nach der Nummerierung laut Köchel-Verzeichnis (tue ich mir leichter beim Überspielen auf den PC) -) bei den schnelleren Sätzen sind beide ziemlich gleichauf – die langsameren dürfte aber Uchida teilweise mehr „auskosten“ -> mal hören...
Nur noch das: Nachdem ich mich auf dem Gebiet der Klaviersonaten bis dato bei „den großen Komponisten“ nur mit Beethoven (ebenfalls András Schiff als „Premiere-Interpret“!) befasst habe, tut diese Leichtigkeit der Mozart’schen Sonaten mir schon mal sehr gut gefallen - oder so :J
Servas, Thomas
P.S. @ab: 1) Welche Aufnahme von Pires würdest Du heute empfehlen? Denon/Brilliant oder DGG? Im entsprechenden Thread tendierst Du ja eher zu Brilliant! Ist Deine Meinung hier unverändert? 2) Hätte es Vorteile die Denon-Ausgabe zu kaufen? (bessere Klangqualität?, deutsches und ausführlicheres Booklet? usw.) 3) Macht es überhaupt Sinn, wenn man Uchida schon hat, Pires zu erwerben? :thanks
cellodil (31.12.2008, 14:14): Auch bei mir jetzt ein paar Mozart-Sonaten zum Jahresausklang...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QGH3NPARL._SS500_.jpg Mozart Piano Sonatas, K 279, K 280 & K 281 on Fortepiano Robert Levin
:D
Liebe Grüße
Sabine
P.S. Bei meinen Recherchen, ob jetzt endlich der zweite Teil von Levins Mozart-Sonaten-Einspielung herausgekommen ist, bin ich über Robert Levin's Mozart Lecture gestolpert. Vielleicht interessiert das ja den einen oder anderen
nikolaus (31.12.2008, 14:57): Nachdem ich am Vormittag schon meinen Bereitschaftsdienst auskosten durfte (der leider noch bis morgen früh dauert, also bleibe ich heute mal trocken...), höre ich Beethoven:
cellodil (31.12.2008, 15:02): Original von nikolaus Nachdem ich am Vormittag schon meinen Bereitschaftsdienst auskosten durfte (der leider noch bis morgen früh dauert, also bleibe ich heute mal trocken...)
... da wünsche ich Dir eine hoffentlich ereignisarme Nacht! Und auf jeden Fall einen guten Start in ein glückliches 2009!
Herzlichst
Sabine
daniel5993 (31.12.2008, 15:13): Original von thwinter12 Original von daniel5993 Baden gehen und sich nebenbei an schöner Musik berauschen, ist die schönste und Entspannteste Kombination die ich kenne! Diesem "Ritual" gebe ich mich auch so manches mal hin. Guten Morgen Daniel,
und wie schaut das nun bei Dir "technisch" aus? Hast Du direkt im Bad eine Anlage?
Original von daniel5993 PS: Das Buch "schlafes Bruder" kenne ich nicht, würdest du es so dringend empfehlen? Für einen Orgelmusik-Liebhaber wie mich war der Film schon mal Pflicht, das Buch las ich dann zwar erst Jahre später, kann aber beide Medien anstandslos empfehlen.
Hallo Thomas,
nein, eine Anlage im Bad besitze ich nicht, habe aber ein altes gut klingendes Telefunkengerät, welches ich dort dann gern aufbaue. Der Klang ist herrlich.
Der Empfehlung von "schlafes Bruder" werd ich nachgehen. Dank Dir und Sabine für den Hinweis!
Grüße Daniel
Rachmaninov (31.12.2008, 18:01): Original von thwinter12 Original von Rachmaninov http://www.mdt.co.uk/public/pictures/products/standard/BISSACD1472.jpg Ich halte durch und warte auf die Gesamtbox - ich halte durch und... :I Servas, Thomas
Besitze auch nur die eine aufnahme aus der "gesamtbox"!
Rachmaninov (31.12.2008, 18:02): Original von nikolaus
P.S. @ab: 1) Welche Aufnahme von Pires würdest Du heute empfehlen? Denon/Brilliant oder DGG? Im entsprechenden Thread tendierst Du ja eher zu Brilliant! Ist Deine Meinung hier unverändert? 2) Hätte es Vorteile die Denon-Ausgabe zu kaufen? (bessere Klangqualität?, deutsches und ausführlicheres Booklet? usw.) 3) Macht es überhaupt Sinn, wenn man Uchida schon hat, Pires zu erwerben?
Ich hatte Pires vor allem deshalb genannt, weil ihre Box in Puncto Anschaffungskosten das derzeit beste Preis/Leistungs-Verhältnis darstellt. Dennoch höre ich sie so gut wie gar nicht mehr. Ein DENON-Silberling ist mir nie in Hände gefallen, so dass ich zum klanglichen Unterschied zur Brilliant-Ausgabe nichts sagen kann.
Ich persönlich höre bei Mozart entweder Uchida oder (neuerdings) auch Sviatoslav Richter (Richter The master Vol 2). Letztere ist auch deshalb so interessant, weil die erste CD von 1966 stammt und die zweite von 1991 ist. Dort sind die Unterschiede zwischen Spätstil und seinem früheren Zugriff besonders schön und deutlich ohrenfällig. (Mozart übrigens ist Richter, nach eigenen Aussagen, immer besonders schwer gefallen und ich meine Schnabel war es, der sagte, Mozart sei für Klavieranfänger zu leicht und für Künstler viel zu schwer.)
Ich persönlich brauche mehr an Mozarts Klaviersonaten nicht. Nicht wenige Freude von mir aber wolle keinesfalls auf Gulda verzichten.
Ich fürchte, bei Gieseking würde ich noch einmal schwach werden, sollte die Andromedar-Ausgabe deutlich billiger werden. :P :hello