Billy Budd (01.01.2012, 01:01): Das neue Jahr beginne ich mit der Musik meines Lieblingskomponisten, die einer meiner Leiblingssänger interpretiert (Bei dem Krach von Silvesterrakten ist an Schlaf sowieso nicht zu denken.). Peter Seiffert, Petra Maria Schnitzer: Wagner http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SlI4qIceL._SL500_AA300_.jpg Lohengrin: Elsas Traum, Brautgemachszene, Gralserzählung Tannhäuser: Hallenarie, O Fürstin, Gebet der Elisabeth, Romerzählung Die Walküre: Finale des ersten Aktes Münchner Rundfunkorchester unter Ulf Schirmer Aufgenommen im Jahre 2008
Euch allen die besten Wünsche für 2012!
Billy :hello
EDIT: Ich musste abbrechen, denn der Schlaf hätte mich beinahe übermannt. Am Vormittag geht es weiter.
Cetay (inaktiv) (01.01.2012, 05:02): Zurück von den Silvesterfeierlichkeiten, traditionell stocknüchtern, ist die Stunde bereits zu weit fortgeschritten, als dass sich Schlaf noch lohnen würde, deshalb gibts jetzt starken Kaffee und Mahlers finalen Torso im Livestream:
Neeme Järvi / Swedish Radio Symphony Orchestra 1986
Diese Symphonie Tubins - entstanden zwischen 1931-34 - erinnert mich an die Klangsprache der ersten beiden Symphonien von Sibelius. Was Intensität und Rauschhaftigkeit betrifft, geht das Werk allerdings noch ein Stück über Sibelius hinaus.
Lucanuscervus (01.01.2012, 21:42): Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/41fkt7TZmML._AA300_.jpg
Daraus bereits zum zweiten Mal :down:
Eduard Tubin: Symphony No. 1
Neeme Järvi / Swedish Radio Symphony Orchestra 1986
Diese Symphonie Tubins - entstanden zwischen 1931-34 - erinnert mich an die Klangsprache der ersten beiden Symphonien von Sibelius. Was Intensität und Rauschhaftigkeit betrifft, geht das Werk allerdings noch ein Stück über Sibelius hinaus.
Mag ich auch sehr gerne !
In letzter Zeit habe ich die 4.Symphonie Tubins neu für mich entdeckt...
:hello
Nordolf (01.01.2012, 22:11): Original von Lucanuscervus Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/41fkt7TZmML._AA300_.jpg
Daraus bereits zum zweiten Mal :down:
Eduard Tubin: Symphony No. 1
Neeme Järvi / Swedish Radio Symphony Orchestra 1986
Diese Symphonie Tubins - entstanden zwischen 1931-34 - erinnert mich an die Klangsprache der ersten beiden Symphonien von Sibelius. Was Intensität und Rauschhaftigkeit betrifft, geht das Werk allerdings noch ein Stück über Sibelius hinaus.
Mag ich auch sehr gerne !
In letzter Zeit habe ich die 4.Symphonie Tubins neu für mich entdeckt...
:hello
:beer
Diese GA unter Neeme Järvi war für mich der Kauf des Jahres 2011.
Gerade läuft nun auch die:
5. Symphonie Neeme Järvi / Bamberger Symphoniker 1985
Lucanuscervus (01.01.2012, 22:16): Original von Nordolf Original von Lucanuscervus Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/41fkt7TZmML._AA300_.jpg
Daraus bereits zum zweiten Mal :down:
Eduard Tubin: Symphony No. 1
Neeme Järvi / Swedish Radio Symphony Orchestra 1986
Diese Symphonie Tubins - entstanden zwischen 1931-34 - erinnert mich an die Klangsprache der ersten beiden Symphonien von Sibelius. Was Intensität und Rauschhaftigkeit betrifft, geht das Werk allerdings noch ein Stück über Sibelius hinaus.
Mag ich auch sehr gerne !
In letzter Zeit habe ich die 4.Symphonie Tubins neu für mich entdeckt...
:hello
:beer
Diese GA unter Neeme Järvi war für mich der Kauf des Jahres 2011.
Gerade läuft nun auch die:
5. Symphonie Neeme Järvi / Bamberger Symphoniker 1985
:beer
wunderbar !
übrigens auch eine großartige Einspielung der 5.:
http://www.arvolmer.com/cd_cover/abcd141.jpg
:hello
Agravain (02.01.2012, 09:12): Original von Lucanuscervus übrigens auch eine großartige Einspielung der 5.: http://www.arvolmer.com/cd_cover/abcd141.jpg
Wobei man oft zu lesen bekommt, diese Einspielung sei weit von der Intensität Järvis entfernt. Ich sehe das - ich habe sie gerade erst vor ein paar Tagen gehört - im Übrigen nicht so.
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur, op. 92
Dresdner Philharmonie Herbert Kegel
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (02.01.2012, 09:28): Original von Agravain Original von Lucanuscervus übrigens auch eine großartige Einspielung der 5.: http://www.arvolmer.com/cd_cover/abcd141.jpg
Wobei man oft zu lesen bekommt, diese Einspielung sei weit von der Intensität Järvis entfernt. Ich sehe das - ich habe sie gerade erst vor ein paar Tagen gehört - im Übrigen nicht so.
Mich konnte Tubin bislang gar nicht beeindrucken, aber ich hatte auch immer den Verdacht, das könnte was mit dem Järvi-Monopol zu tun haben. Mir ist seine Spielweise zu dicht und massig und mit zuviel (künstlich-)dramatischer Wucht aufgeladen.
Das sind auch Attribute, die für die folgende Aufnahme gelten. Hier kann freilich das Werk nur davon profitieren:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Cnv2Jl8pL._SL500_AA300_.jpg Schumann; Sinfonie Nr. 4; Furtwängler
Cetay (inaktiv) (02.01.2012, 09:50): Jetzt brauche ich eine Ohrenspülung: :D
Das ehemalige Naxos Haus- und Hof-Ensemble aus Bratislava gehört musikantisch bei Haydn zur allerersten Wahl. Leider ist der Klang dieser Aufnahmen seltsam fahl.
Rachmaninov (02.01.2012, 13:57): heute morgen gehört
Bernsteins späte Live-Aufnahme ist von großer Klanggewalt und erstrahlt in einem warm-romantischen Licht. Die Blechbläser der Wiener tönen wieder genauso wunderbar wie auf der mit Carlo Maria Giulini zwei Jahre vorher aufgenommenen CD.
Lucanuscervus (02.01.2012, 17:55): hier nun eine Aufnahme aus dem unerschöpflichen Fundus des "RUSSIAN DISC" Labels:
Mario Castelnuovo-Tedesco: Shakespeare-Ouvertüren (Julius Caesar op. 78; The Taming of the Shrew op. 61; Antony and Cleopatra op. 134; A Midsummer Night's Dream op. 108; The Tragedy of Coriolanus op. 135; La dodicesima notte op. 73)
West Australian Symphony Orchestra Andrew Penny
Sagte ich schon, was für farbenreiche, süffige, herrliche Musik das ist?
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (03.01.2012, 09:16): Original von Lucanuscervus ROSTISLAV BOIKO (1931-2002 ) (wer kennt den ??)
Ich nicht, aber das ändere ich gerade :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41IX0Zor77L._SL500_AA300_.jpg Boiko; Sinfonie Nr. 2; Rozhdestvensky
(ich lese gerade über ihn, daß seine Musiksprache als extrem konservativ gilt -warum hat das Wort nur immer so einen negativen Beigeschmack ?? ) Vielleicht weil konservativ manchmal nicht weit von eklektizistisch (wobei auch dieser Begriff nicht automatisch negativ bewertet werden muss) entfernt ist? Bei diesem Werk klingen die das-kenne-ich-doch-Alarmglocken fast ununterbrochen.
Lucanuscervus (03.01.2012, 09:34): Original von Cetay Original von Lucanuscervus ROSTISLAV BOIKO (1931-2002 ) (wer kennt den ??)
Ich nicht, aber das ändere ich gerade :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41IX0Zor77L._SL500_AA300_.jpg Boiko; Sinfonie Nr. 2; Rozhdestvensky
(ich lese gerade über ihn, daß seine Musiksprache als extrem konservativ gilt -warum hat das Wort nur immer so einen negativen Beigeschmack ?? ) Vielleicht weil konservativ manchmal nicht weit von eklektizistisch (wobei auch dieser Begriff nicht automatisch negativ bewertet werden muss) entfernt ist? Bei diesem Werk klingen die das-kenne-ich-doch-Alarmglocken fast ununterbrochen.
...mag sein, aber ist das nicht schon bei Gustav Mahler so (4.Symphonie z.B.) ? Und wenn man dann anfängt zu überlegen, woher man es kennt, findet man keine Antworten...
mir gefällt diese 2.Symphonie!
:hello
Agravain (03.01.2012, 09:48): Bruckner 7 nun auch bei mir, allerdings in dieser Einspielung
Cetay (inaktiv) (03.01.2012, 10:00): Original von Lucanuscervus Original von Cetay Original von Lucanuscervus ROSTISLAV BOIKO (1931-2002 ) (wer kennt den ??)
Ich nicht, aber das ändere ich gerade :D
(ich lese gerade über ihn, daß seine Musiksprache als extrem konservativ gilt -warum hat das Wort nur immer so einen negativen Beigeschmack ?? ) Vielleicht weil konservativ manchmal nicht weit von eklektizistisch (wobei auch dieser Begriff nicht automatisch negativ bewertet werden muss) entfernt ist? Bei diesem Werk klingen die das-kenne-ich-doch-Alarmglocken fast ununterbrochen.
...mag sein, aber ist das nicht schon bei Gustav Mahler so (4.Symphonie z.B.) ? Und wenn man dann anfängt zu überlegen, woher man es kennt, findet man keine Antworten...
mir gefällt diese 2.Symphonie!
:hello
Mir auch, vor allem der letzte Satz. Stilzitate sind nicht per se verwerflich, vor allem nicht, wenn so eindringliche Musik dabei raus kommt.
Renka I für Sopran & Gitarre Renka II für Sopran & Kammerensemble Renka III für Sopran, Violine, Bratsche, Viola da Gamba & Harfe Two Japanese Folksongs für Sopran & Gitarre
CD20 1. Mazurka No.1 in F sharp minor Op.6 No.1 2. Mazurka No.2 in C sharp minor Op.6 No.2 3. Mazurka No.3 in E Op.6 No.3 4. Mazurka No.4 in E flat minor Op.6 No.4
5. Mazurka No.5 in B flat Op.7 No.1 6. Mazurka No.6 in A minor Op.7 No.2 7. Mazurka No.7 in F minor Op.7 No.3 8. Mazurka No.8 in A flat Op.7 No.4 9. Mazurka No.9 in C Op.7 No.5
10. Mazurka No.10 in B flat Op.17 No.1 11. Mazurka No.11 in E minor Op.17 No.2 12. Mazurka No.12 in A flat Op.17 No.3 13. Mazurka No.13 in A minor Op.17 No.4
14. Mazurka No.14 in G minor Op.24 No.1 15. Mazurka No.15 in C Op.24 No.2 16. Mazurka No.16 in A flat Op.24 No.3 17. Mazurka No.17 in B flat minor Op.24 No.4
18. Mazurka No.18 in C minor Op.30 No.1 19. Mazurka No.19 in B minor, Op.30 No.2 20. Mazurka No.20 in D flat Op.30 No.3 21. Mazurka No.21 in C sharp minor Op.30 No.4
22. Mazurka No.22 in G sharp minor Op.33 No.1 23. Mazurka No.23 in D Op.33 No.2 24. Mazurka No.24 in C Op.33 No.3 25. Mazurka No.25 in B minor Op.33 No.4
Grüsse :hello Stefan
Agravain (03.01.2012, 15:11): Bei mir geht es weiter mit:
Heike (03.01.2012, 19:55): Obwohl ich ganz viele Scarlatti-Sonaten-CDs habe und die fast alle liebe, ist das immer noch meine allerliebste:
Glitzerklar - brilliant funkelnde kleine Klangwunder, zum inneren Tanzen! Heike
Lucanuscervus (03.01.2012, 20:33): Original von Heike Obwohl ich ganz viele Scarlatti-Sonaten-CDs habe und die fast alle liebe, ist das immer noch meine allerliebste:
Glitzerklar - brilliant funkelnde kleine Klangwunder, zum inneren Tanzen! Heike
in der Tat eine sehr schöne CD ! :)
wie gefällt Dir Christian Zacharias' Scarlatti ?
:hello
Heike (03.01.2012, 20:53): Zacharias finde ich auch sehr schön! Besonders witzig ist natürlich auch seine Zugaben- CD mit 20x K55, ein spannender Genuss!
Aber was mich auch an Pogorelich so fasziniert: wie grandios er die Verzierungen spielt, so himmlisch schöne Triller habe ich fast nirgends sonst gehört. Wahnsinn.
Herzlich willkommen im Forum, Lucanuscervus - was für ein seltener und origineller nickname (und wie es scheint passend zu dem interessanten Repertoire, das du hörst!). Ich freu mich schon drauf, mehr von dir zu lesen, wenn du magst, auch hier im Vorstellungsthread? Heike
Lucanuscervus (03.01.2012, 21:13): Original von Heike Zacharias finde ich auch sehr schön! Besonders witzig ist natürlich auch seine Zugaben- CD mit 20x K55, ein spannender Genuss!
Aber was mich auch an Pogorelich so fasziniert: wie grandios er die Verzierungen spielt, so himmlisch schöne Triller habe ich fast nirgends sonst gehört. Wahnsinn.
Herzlich willkommen im Forum, Lucanuscervus - was für ein seltener und origineller nickname (und wie es scheint passend zu dem interessanten Repertoire, das du hörst!). Ich freu mich schon drauf, mehr von dir zu lesen, wenn du magst, auch hier im Vorstellungsthread? Heike
Vielen Dank, Heike ! :thanks
...ich gebe mir Mühe :D
aber nun zur Feier des Tages noch ein paar Scarlatti Sonaten unnachahmlich italienisch von Arturo BM.... http://static.rateyourmusic.com/album_images/1b443545d0e8d31149bee564b3a70c0c/1607396.jpg
:hello
Heike (03.01.2012, 22:32): Weiter mit Scarlatti, meiner Gute-Laune-Musik:
Hierausjetzt CD 2, als ich das Cover verlinkte, sah ich, dass die Zacharias- Box bei amazon für nur 11,99 zu haben ist. Verrückt, wenn man bedenkt, was für schöne Musik da drin ist. Heike
Agravain (04.01.2012, 08:36): Der Tag beginnt mit Bruckner:
Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks Lorin Maazel
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (04.01.2012, 09:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ku7Gs74GL._SL500_AA300_.jpg Haydn / Bartok; Streichquartette 54-2 & 77-1 / Nr. 4; Quartetto di Cremona
Diese CD räumte bei mir mit den letzten Klischees über das Streichquartett im Allgemeinen und Haydn im Besonderen auf. Und beim Apocalypticaisch gespielten Wunderwerk von Bartok, fragen Ohren und Hirn, ob sie je etwas G :ignoreERS vernommen haben.
Agravain (04.01.2012, 10:34): Original von Cantus Arcticus Original von Agravain http://ecx.images-amazon.com/images/I/41zU5NMi6xL._SS400_.jpg
Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 Es-Dur, op. 82
Royal Scottish National Orchestra Sir Alexander Gibson
:hello Agravain
Hallo Agravain
Wie gefällt Dir diese Einspielung? Ich bin in Sachen Sibelius immer wieder auf neue Impulse gespannt und Sir Alexander Gibson kenne ich nicht.
Gruss :hello Stefan
Lieber Stefan,
Sir Alexander Gibson, Träger Sibelius-Medaille, beschreitet mit seiner GA der Symphonien einen interpretatorischen Mittelweg. Durch und durch solide interpretiert, immer sehr genau, mit einem scharfen Auge auf die transparente Darstellung der Partitur blickend und einem aufmerksamen Ohr für die Ausarbeitung eines hochromantischen, aber nicht breitpinseligen Orchesterklanges. So umfasst sein Ansatz die besten Eigenschaften der Extreme: es ist klanglich kein "Kammersibelius" Abravanel'scher Prägung und auch kein wuchtig-klangrauschhaftiger wie die Darstellung des späten Bernstein. Das Endergebnis ist eine sehr runde, ausgewogene GA, wobei ihr dies wohl auch zum Verhängnis geworden ist: Es fehlt ihr - und ich höre sie dennoch ab und an aufgrund ihrer Schlüssigkeit gern - etwas Markantes, das prägnante Profil, das was den Hörer unmittelbar denken lässt: "Ah! Gibson!"
Andere Aufnahmen von Hadyn-Messen (Harnoncourt, Gardiner, Pinnock), die ich angehört habe, waren von den Gesangs-Solisten überagiert - wir sind hier in der Kirche, nicht in der Oper. Britisches Understatement findet man nur bei den Schwaben. Wie gerne würde ich die Großen 6 Haydn-Messen mit McCreesh hören ... das wäre doch was für den laufenden er sollte bitte Faden.
Lucanuscervus (04.01.2012, 11:14): Carl Nielsen :down Sinfonie Nr. 5
CD1 Symphony No. 1 in D major D82 Symphony No. 2 in B flat major D125
Hierzu meine ganz persönliche Meinung: Das Originalklang-Ideal der Ensembles "The Hannover Band" um Roy Goodman, oder "Academy of Ancient Music" unter Christopher Hogwood und des "Orchestra of the Age of Enlightenment" ist hier voll realisiert worden.
Warum empfinde ich das so? Irgendwie haben alle diese Orchester gleich geklungen, teilweise ein bisschen anämisch und kraftlos. Nun, diese GA ist hörenswert, wenn auch nicht aufregend, Originalklang hin oder her.
Ich muss aber gestehen, dass die GA mit Harnoncourt und dem Royal Concertgebouw auf Teldec auch kein "Aufreisser" ist. :A
Ich hätte gerne die Schubert GA von Günter Wand erworben, die ist zur Zeit aber leider vergriffen... :I
Viele Grüsse :hello Stefan
Agravain (04.01.2012, 16:03): Hast Du es mal mit dieser versucht?
...daraus die Sonate F-dur KV 332 sowie die Fantasie c-moll .....
:hello
jünter (04.01.2012, 19:05): Zu der für mich niederschmetternden Nachricht, dass Marco Reus im Sommer "meine" Borussia verlässt :(, passt die Schicksalssymphonie:
Cantus Cölln Künstlerische Leitung und Laute: Konrad Junghänel
Concerto Paladino et al.
CD31 (1.Teil) 1. Intonatio: Deus in adiutorium Domine ad adjuvandum 2. Dixit Dominus 3. Nigra sum 4. Laudate pueri 5. Pulchra es 6. Laetatus sum 7. Duo Seraphim 8. Nisi Dominus 9. Audi coelum 10. Lauda Jerusalem
Gruss :hello Stefan
Armin70 (04.01.2012, 23:02): Peter I. Tschaikowsky:
Lucanuscervus (05.01.2012, 10:38): Original von Agravain http://ecx.images-amazon.com/images/I/513zhd4uAbL._SL500_AA300_.jpg
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur
Chicago Symphony Orchestra Sir Georg Solti
:hello Agravain
mag ich sehr ! :beer
bei aller Solti -Verehrung schätze ich aber vor allem diese Aufnahme: http://static.rateyourmusic.com/album_images/50881249397b64e376619bdc3c4b0712/456810.jpg
kennst du sie ?
:hello
Agravain (05.01.2012, 10:47): Original von Lucanuscervus Original von Agravain http://ecx.images-amazon.com/images/I/513zhd4uAbL._SL500_AA300_.jpg
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur
Chicago Symphony Orchestra Sir Georg Solti
:hello Agravain
mag ich sehr ! :beer
bei aller Solti -Verehrung schätze ich aber vor allem diese Aufnahme: http://static.rateyourmusic.com/album_images/50881249397b64e376619bdc3c4b0712/456810.jpg
kennst du sie ?
:hello
Lieber Lucanuscervus,
nein, ich kenne sie nicht. Chailly steht nicht so recht in meinem Fokus. Habe mal seine Einspielung der Achten Bruckners gehört. Hat nicht so recht Spuren hinterlassen. Seinen Mahler mag ich nicht sonderlich, sein Bach ist mE überflüssig. Aber: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich werde mir seine Einspielung der Siebten bei Gelegenheit nun doch einmal anhören.
:hello Agravain
Agravain (05.01.2012, 10:50): Ich bleibe noch ein wenig beim "Standardrepertoire" und höre:
Lucia Popp Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester Gary Bertini
:hello Agravain
Sfantu (05.01.2012, 11:51):
original von Jünter:
Zu der für mich niederschmetternden Nachricht, dass Marco Reus im Sommer "meine" Borussia verlässt, passt die Schicksalssymphonie
Lieber Jünter, sei Dir meiner aufrichtigen Anteilnahme gewiss. Trotzdem, auch wenn's hart klingt, bleibt's doch wahr: Es gibt nur eine Borussia :cool!!! Im Ernst: Ob's wirklich Lokalpatriotismus ist, der den echten Dortmunder Jung' in seine Heimatstadt zurück zieht, sei mal dahingestellt. Er ist jedenfalls herzlich willkommen. So lange sie nicht gegen "meine" Borussia antreten, sind mir die Fohlen ganz sympathisch & Favre im Besonderen.
Aus gegebenem Anlass also bei mir die festlich-freudige Telemann-Kantate "Alles redet itzt und singet" mit Barbara Schlick und Stephen Varcoe, Das kleine Konzert & Hermann Max (Capriccio).
Mit erhobener Faust "Freundschaft" rufend
:hello Sfantu
Rachmaninov (05.01.2012, 11:53): original von Jünter:
Zu der für mich niederschmetternden Nachricht, dass Marco Reus im Sommer "meine" Borussia verlässt, passt die Schicksalssymphonie
Nicht einmal zu den Bayern! Skandal!
Sfantu (05.01.2012, 11:55):
Original von Rachmaninov: Nicht einmal zu den Bayern! Skandal!
Vorsicht! Kriegsgefahr!
jünter (05.01.2012, 12:40): Original von Sfantu Lieber Jünter, sei Dir meiner aufrichtigen Anteilnahme gewiss.
Hallo Sfantu, schönen Dank für Deine Anteilnahme!
Wenn die Nachricht für mich etwas Gutes hat, dann dass Reus wenigstens nicht zum FC Bayern geht ( :ignoreGibt’s jetzt Krieg mit R:? :ignore)
Der BVB war mir früher eher egal, ist mir jedoch in letzter Zeit – auch dank Kloppo – durchaus sympathisch geworden.
:beerGruß, jünter
P.S.: Ich hoffe dass sich nicht irgend jemand im Forum über unser kleines Off-Topic-Geplänkel aufregt (alles schon dagewesen!).
ab (05.01.2012, 14:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kSf2in%2BoL._SL500_AA300_.jpg
Cetay (inaktiv) (05.01.2012, 14:51): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nHoSFVqVL._SL500_AA300_.jpg Haydn; Messe Nr. 14 (Harmoniemesse); Rilling
Andere Aufnahmen von Hadyn-Messen (Harnoncourt, Gardiner, Pinnock), die ich angehört habe, waren von den Gesangs-Solisten überagiert - wir sind hier in der Kirche, nicht in der Oper. Britisches Understatement findet man nur bei den Schwaben. Wie gerne würde ich die Großen 6 Haydn-Messen mit McCreesh hören ... das wäre doch was für den laufenden er sollte bitte Faden.
Ich habe mittlerweile aus der Naxos-Box die 11. und die 14. komplett und andere in Auszügen gehört und glaubte meinen Ohren nicht zu trauen. Das ist für mich die absolut ideale Einspielung. McCreesh kann also mit gutem Gewissen seine nächsten Signum-Projekte (Elias und War Requiem) angehen. :D
Cetay (inaktiv) (05.01.2012, 15:26): Eben kam mit der Post ein Nachzügler aus dem Weihnachtseinkauf. Die lege ich gleich ein und höre daraus -natürlich- Haydn, der auf meiner Komponisten-Beliebtheitsskala täglich weiter nach oben rückt.
Brahms #1 mit Kurt Sanderling/StK Dresden. Eine klasse Aufnahme! Bin gespannt, wo sie demnächst auf Amadés Webseite landet.
Amadé (05.01.2012, 20:00): Jünter, sie ist bald fertig,
(im Vertauen, nicht unten!)
Gruß Amadé
Armin70 (06.01.2012, 00:01):
- Händel: Orgelkonzert B-Dur, op. 4, Nr. 6 (Fassung für Harfe) - Dittersdorf: Cembalokonzert A-Dur (Bearbeitung für Harfe) - Debussy: Danse sacrée et danse profane für Harfe und Streicher & Trio für Flöte, Bratsche und Harfe - Ravel: Introduction und Allegro für Flöte, Klarinette, Harfe und Streichquartett
Cetay (inaktiv) (06.01.2012, 10:46): Hier auch. :) Per Nørgård; Helle Nacht - Violinkonzert Nr. 1, Version für Violine und Kammerorchester; Peter Herresthal, Stavanger SO, Rolf Gupta
Diese Aufnahme gefällt mir um Längen besser, als die unlängst eingestellte, auf der das 1. Konzert mit Nielsens VK gekoppelt war.
Ich lasse ab und an in Nebenbemerkungen etwas Kritik an (post-)moderner Sinfonik im Allgemeinen und der aus dem Norden im Speziellen fallen. Diese Musik klingt oft beeindruckend, wirkt auf mich aber genauso oft beliebig und substanzarm. Beim Streichquartett gilt es, echte Farbe zu bekennen, weil man nichts mehr mit Orchesterfarben kaschieren kann. Was bleibt, ist bei Rautavaara gar nichts, bei Kokkonen wenig und bei Kaipainen ... faszinierend.
Three Mantras From Avatara (City Of Birmingham Symphony Youth Chorus) Lyra Celtica (Mezzo-Sopran: Susan Bickley) Apotheosis - Elegy (Violine: Daniel Hope) Mirage
Sakari Oramo / City Of Birmingham Symphony Orchestra 2004
Die drei Mantras sollen eine Art Beschwörung der Reiche der Sanskritlehre darstellen: das Reich der Tätigkeit, der Glückseligkeit und des Willens. Ürsprünglich gehörten sie zu einem geplanten, aber nie realisierten Mysteriendrama von Foulds, in dem es um die indische Lehre der Inkarnation eines Gottes auf Erden gehen sollte. Die Tätigkeit wird kraftvoll-dissonanzenreich, die Glückseligkeit sphärisch-mystisch und der Willen polyrhythmisch-brutal zum klingen gebracht.
hieraus: Händel-Variationen. Dieses Stück hat mich schon immer nahezu süchtig gemacht. Man hört immer wieder neue Details, jeder spielt es anders und mir wird es nie langweilig.
Amadé (07.01.2012, 10:07): Original von Heike http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NATZ764ZL._SL500_AA300_.jpg
Ich kenne die CD nur vom Bild, wer dirigiert und welches Orchester spielt? Von den Händel-Variationen ist mir gar keine Richter-Interpretation bekannt. Bin sehr neugierig.
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (07.01.2012, 10:18): Original von Amadé
Ich kenne die CD nur vom Bild, wer dirigiert und welches Orchester spielt? Von den Händel-Variationen ist mir gar keine Richter-Interpretation bekannt. Bin sehr neugierig.
Gruß Amadé
Dirigent: George Georgescu Orchester: Bucharest George Enescu Philharmonic Orchestra AD: 09/1961, Live Bukarest
Hier:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Xj465uQQL._SL500_AA240_.jpg Sibelius; Sinfonie Nr. 6; Ashkenazy
AcomA (07.01.2012, 10:24): Hallo,
Esa-Pekka Salonen
Klavierkonzert
Yefim Bronfman, piano Los Angeles Philharmonic Orchestra Esa-Pekka Salonen, Dir.
(DG, 2008, live, Weltpremiere)
Klanglich sehr schoen eingefangen. Salonen koennte ein Schueler Strawinskys sein.
LG, Siamak
Lucanuscervus (07.01.2012, 11:12): BORIS TISCHENKO - Harfenkonzert
Dieser Mann hat mit Mitte 50 sein Debut bei Decca gegeben... und was für eines! Ich bin begeistert!
:times10
Rachmaninov (07.01.2012, 15:30): Original von Jeremias http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Y3tVQQEFL._SL500_AA300_.jpg
Dieser Mann hat mit Mitte 50 sein Debut bei Decca gegeben... und was für eines! Ich bin begeistert!
:times10
Das könntest Du auch noch, bald .... :haha
Cetay (inaktiv) (07.01.2012, 15:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oqXXf5UfL._SL500_AA300_.jpg Triebensee; Partiten / Trauermarsch / Concertino für Hammerklavier und Bläser; Amphion Bläseroktett
Die Kompositionen des Haus- und Hofarrangeurs der Harmoniemusiken zu Mozarts Opern "machen einen herrlichen effect ", vor allem in den Händen dieses Originalklang-Ensembles
Heike (07.01.2012, 16:07): @Amadé Ich kenne die CD nur vom Bild, wer dirigiert und welches Orchester spielt? Von den Händel-Variationen ist mir gar keine Richter-Interpretation bekannt. Bin sehr neugierig. Cetay hat die Frage ja schon beantwortet. Bei den Händel-Vatiationen gibt es mit Richter auch nur diese Aufnahme, eigentlich nur deshalb hatte ich diese CD gekauft :-) Das ist eine live-Aufnahme aus Krasnojarsk UdSSR vom August 1988. Man findet es auch auf youtube.
Bei mir jetzt Beethovens Klaviersonate Nr 22 mit Andras Schiff:
Heike
nikolaus (07.01.2012, 16:57): Auch wirklich schön...
Hildegard Von Bingen – Diadema: Medieval Electronic Music in Authentic Performance
Ensemble Vox 1990
Auf dieser CD befinden sich Kompositionen von Hildegard von Bingen (1098 – 1179). Das Ensemble Vox - ein Nebenprojekt des Mittelalterensembles Sarband - verknüpft hier um Authentizität bemühte Rekonstruktion mit elektroakkustischen, modernen Mitteln. Mittelalterliche Instrumente und Gesänge werden mit elektronischen Tönen und Klangflächen verwoben. Dies geschieht auf eine äußerst behutsame Weise, die die archaische und ernste Substanz der Musik unangetastet lässt.
Heike (07.01.2012, 19:09): Bei mir jetzt Mozart: hieraus jeweils Sonate Nr. 9 (KV 311) nachdem ich etliches von Mozart vorher auf youtube mit Sokolov angehört habe.
Morgen wird mich hoffentlich David Fray im Konzerthaus damit erfreuen, ich bin schon sehr gespannt, er spielt 2 Beethoven-Sonaten (Pastorale und Waldstein), dazu die KV311 von Mozart und Mozarts c moll Fantasie. ich werde berichten.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51X9QWWKZDL._SL500_AA300_.jpg Mahler; Sinfonie Nr. 10 (Aufführungsversion von Cooke, 1976); Gielen
Ob das nun mehr Mahler oder Cooke ist; haarsträubend im besten Sinne ist der gewaltige letzte Satz allemal. Einen großen Anteil daran hat Gielen, dessen Name grotesk selten fällt, wenn von großen Mahlerdirigenten die Rede ist.
Stonie (08.01.2012, 10:59): Höre seit Freitag diese Box: http://www.insidesonymusic.de/media_kat/88691911552.jpg
Habe Beethovens und Bruckners Sinfonien durch! :times10
Wenn bei den anderen Aufnahmen das Niveau gehalten wird, hat das Teil bei mir CD-Box des Jahres 2012 zu werden! :down
Cédric Pescia spielt ein spannendes Programm mit Couperin, Debussy, Messiaen, und das auf sehr beeindruckende Weise!
Nikolaus.
:beer
(Aber dieser "billige" Rausschmeißer von Messiaen hätte wirklich nicht sein müssen, der haut die ganze Stimmung des Albums zusammen...)
ab (09.01.2012, 22:27): Jean-Efflam Bavouzet habe ich gerade einmal wieder eingeladen, bei mir Maurice Ravels Gaspard de la nuit und die Miroirs zu spielen.
Heike (09.01.2012, 23:57): Ich gehe mit Brahms ins Bett:
Billy Budd (10.01.2012, 00:31): Eben gehört: Ich beschloss den Tag mit einer aus dem Radio aufgenommenen Sendung über Giuseppe Patané. Ich bin froh, dass ich diese Sendung mitgeschnitten habe! Ausstrahlung: 3. Jänner
Programm: Komponist: Giuseppe Verdi Titel: LA FORZA DEL DESTINO / daraus: Ouvertüre Orchester: Münchner Rundfunkorchester Leitung: Giuseppe Patané Länge: 07:25 min Label: Obligat Classics
Komponist: Giuseppe Verdi Titel: SIMON BOCCANEGRA / daraus: Finale 2 Akt Solist: Giuseppe Taddei /Boccanegra Solist: Antonietta Stella /Amelia Solist: Gianfranco Cecchele /Gabriele Adorno Leitung: Giuseppe Patané Länge: 04:58 min Label: GDS
Komponist: Pietro Mascagni Titel: CAVALLERIA RUSTICANA / daraus: Gli aranci olezzano Chor: Chor der Mailänder Scala Orchester: Orchester der Mailänder Scala Leitung: Pietro Mascagni Länge: 02:50 min Label: EMI 7699872
Komponist: Giuseppe Verdi Titel: LA TRAVIATA / daraus: Finale Solist: Jeanette Pilou /Violetta Valery Solist: Franco Bonisolli /Alfredo Germont Solist: Ingvar Wixell /Giorgio Germont Orchester: Orchester der San Francisco Opera Leitung: Giuseppe Patané Länge: 04:18 min Label: Lyric Distr. 1846-2
Komponist: Giacomo Puccini/1858 - 1924 Textdichter/Textdichterin, Textquelle: Giuseppe Giacosa/1847 - 1906 Textdichter/Textdichterin, Textquelle: Luigi Illica/1857 - 1919 Titel: MADAMA BUTTERFLY / daraus: Im weiten Weltall / Duett Pinkerton, Sharpless aus dem 1. Akt Solist: Nicolai Gedda /Pinkerton Solist: Hermann Prey /Sharpless Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin Leitung: Giuseppe Patane Länge: 02:53 min Label: EMI CDZ 25 2384 2
Komponist: Gioachino Rossini/1792 - 1868 Textdichter/Textdichterin, Textquelle: Cesare Sterbini/1784 - 1831 Titel: IL BARBIERE DI SIVIGLIA / daraus: Contro un cor / Szene Rosina, Almaviva, Bartolo aus dem 2. Akt Solist: Cecilia Bartoli /Rosina Solist: William Matteuzzi /Graf Almaviva Solist: Enrico Fissore /Bartolo Orchester: Orchestra del Teatro Comunale di Bologna Leitung: Giuseppe Patane Länge: 08:06 min Label: Decca 425520-2
Komponist: Giuseppe Verdi Titel: NABUCCO / daraus: Gefangenenchor Chor: Chor des Bayerischen Rundfunks Orchester: Münchner Rundfunkorchester Leitung: Giuseppe Patané Länge: 04:00 min Label: Obligat Classics Quelle: Ö1
Hakon Børresen: Symphonie Nr. 2 A-Dur, op. 7 ("Havet" - Das Meer)
Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt Ole Schmidt
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (10.01.2012, 09:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51aRqX3Mc4L._SL500_AA300_.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 9; Harnoncourt
Ich bin beeindruckt. Das ist das erste Mal, dass mich eine Neunte beim ersten Hören völlig kalt gelassen hat. Dabei habe ich nicht das Gefühl, das würde betont kühl oder steril interpertiert und gespielt, sondern schlicht und einfach emotionsfrei. Aus jedem Takt scheint es sprechen: "Das ist die Partitur und die gibt es auf die Ohren, hier ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu hören". Ich stehe überemotionalisierenden Interpreten sehr skeptisch gegenüber, aber das ist selbst mir zu neutral. Gewinnt man dadurch neue Einsichten, wird etwa der Aufbau klarer erhörbar? Für mich nicht; bloß weil die Fassade komplett abgerissen wurde und nur noch das nackte Gebäube dasteht, erkenne ich nicht mehr von der Architektur. Das ist sicher eine extreme "Interpretation" und stellt für einen erfahrenen Neuner-Hörer eine Erweiterung des Spektrums dar. Wer Bruckner wegen des "Weihrauchs" ableht - hier wird man damit garantiert nicht behelligt. Sonst würde ich eher abraten, ein Bruckner-Erstkontakt mit dieser Aufnahme könnte leicht der letzte sein und das oberflächliche Urteil lauten: langweilig.
Agravain (10.01.2012, 10:13): In der Matinée der Home-Opera läuft:
Was mich hier stört, ist die fehlende Transparenz in der Aufnahme X( . Die Streicher versinken im Klangbrei wie ein leckgeschlagener Tanker, das Orchester ist irgendwie zu weit weg von den Mikrofonen.... aber vielleicht habe ich auch was auf den Ohren....
Gruss :hello Stefan
Agravain (10.01.2012, 13:45): Ich bleibe bei Wagner und höre:
Juliane Banse Staatskapelle Dresden Giuseppe Sinopoli
:hello Agravain
ab (10.01.2012, 20:33): Original von Cetay Hier auch. :) Per Nørgård; Helle Nacht - Violinkonzert Nr. 1, Version für Violine und Kammerorchester; Peter Herresthal, Stavanger SO, Rolf Gupta
Diese Aufnahme gefällt mir um Längen besser, als die unlängst eingestellte, auf der das 1. Konzert mit Nielsens VK gekoppelt war.
Oh, entwickelt sich da etwa ein zweiter Freund Per Nørgårds im Forum!? :beer
ab (10.01.2012, 20:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/513Iz8INbvL._SL500_AA240_.jpg
ab (10.01.2012, 20:38): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51aRqX3Mc4L._SL500_AA300_.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 9; Harnoncourt
Ich bin beeindruckt. Das ist das erste Mal, dass mich eine Neunte beim ersten Hören völlig kalt gelassen hat. Dabei habe ich nicht das Gefühl, das würde betont kühl oder steril interpertiert und gespielt, sondern schlicht und einfach emotionsfrei. Aus jedem Takt scheint es sprechen: "Das ist die Partitur und die gibt es auf die Ohren, hier ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu hören". Ich stehe überemotionalisierenden Interpreten sehr skeptisch gegenüber, aber das ist selbst mir zu neutral. Gewinnt man dadurch neue Einsichten, wird etwa der Aufbau klarer erhörbar? Für mich nicht; bloß weil die Fassade komplett abgerissen wurde und nur noch das nackte Gebäube dasteht, erkenne ich nicht mehr von der Architektur. Das ist sicher eine extreme "Interpretation" und stellt für einen erfahrenen Neuner-Hörer eine Erweiterung des Spektrums dar. Wer Bruckner wegen des "Weihrauchs" ableht - hier wird man damit garantiert nicht behelligt. Sonst würde ich eher abraten, ein Bruckner-Erstkontakt mit dieser Aufnahme könnte leicht der letzte sein und das oberflächliche Urteil lauten: langweilig.
Ich mag sie! Und ich finde sie ganz und gar nicht "emotionsfrei". :A
ab (10.01.2012, 20:39): Original von Cantus Arcticus Nun denn, zweiter Versuch mit Harnoncourts Schubert:
Was mich hier stört, ist die fehlende Transparenz in der Aufnahme X( . Die Streicher versinken im Klangbrei wie ein leckgeschlagener Tanker, das Orchester ist irgendwie zu weit weg von den Mikrofonen.... aber vielleicht habe ich auch was auf den Ohren....
Gruss :hello Stefan
Ich schätze diese GA auch nicht besonders; aber die Unvollendete finde ich ganz grandios! :hello
Cetay (inaktiv) (10.01.2012, 21:01): Original von ab Original von Cetay
Bruckner; Sinfonie Nr. 9; Harnoncourt
Ich bin beeindruckt. Das ist das erste Mal, dass mich eine Neunte beim ersten Hören völlig kalt gelassen hat. Dabei habe ich nicht das Gefühl, das würde betont kühl oder steril interpertiert und gespielt, sondern schlicht und einfach emotionsfrei. Aus jedem Takt scheint es sprechen: "Das ist die Partitur und die gibt es auf die Ohren, hier ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu hören". Ich stehe überemotionalisierenden Interpreten sehr skeptisch gegenüber, aber das ist selbst mir zu neutral. Gewinnt man dadurch neue Einsichten, wird etwa der Aufbau klarer erhörbar? Für mich nicht; bloß weil die Fassade komplett abgerissen wurde und nur noch das nackte Gebäube dasteht, erkenne ich nicht mehr von der Architektur. Das ist sicher eine extreme "Interpretation" und stellt für einen erfahrenen Neuner-Hörer eine Erweiterung des Spektrums dar. Wer Bruckner wegen des "Weihrauchs" ableht - hier wird man damit garantiert nicht behelligt. Sonst würde ich eher abraten, ein Bruckner-Erstkontakt mit dieser Aufnahme könnte leicht der letzte sein und das oberflächliche Urteil lauten: langweilig.
Ich mag sie! Und ich finde sie ganz und gar nicht "emotionsfrei". :A
Ob ich sie mag oder nicht, weiß ich noch nicht. Immerhin hat sie auf ihre Art so viel Eindruck hinterlassen, dass ich sie alsbald wiederhören will.
Gerade habe ich eine Neuerwerbung aus dem letzten Jahr gehört und bin mächtig beeindruckt. Die 4 Jahreszeiten haben wir in den letzten Jahren infltionär oft "auf völlig neue Art hören und erleben dürfen" aber es geht wohl immer noch ein wenig mehr. Die hier ist so HIP, dass man ein Renaissance-Ensemble zu hören glaubt. Und wie passen die Sätze von Cages Quartett als Pausenfüller zwischen die Jahrenszeiten? Als ob sie dahin gehören würden!
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41L24xaBdsL._SL500_AA300_.jpg Vivaldi / Cage; Quattro Stagioni / String Quartet in four parts (arr. für Barockorchester); Baroque Orchestra B'Rock
ab (10.01.2012, 22:17): Per Nørgård – Violin Concertos als Livestream von der BIS-Webseite
Peter Herresthal, violin Ida Mo, piano Stavanger Symphony Orchestra, orchestra Rolf Gupta, conductor
Jürgen (10.01.2012, 23:21): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51eso965TNL._SL500_AA300_.jpg
Vaughan Williams: Folksong Arragements
Wunderschön, also am Rande des Schmalz, trotzdem schön.
Ich ärgere mich manchmal insgeheim, dass mir die deutsche Volksmusik so übel aufstößt. Ich weiss auch nicht, warum das so ist.
Grüße Jürgen
AcomA (10.01.2012, 23:33): Hallo,
Chopin
Etudes Op. 10
Claudio Arrau, piano
(EMI, 1956)
I 7-10/10 IMO K 6/10 IMO
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (11.01.2012, 05:54): Original von Jürgen
Ich ärgere mich manchmal insgeheim, dass mir die deutsche Volksmusik so übel aufstößt. Ich weiss auch nicht, warum das so ist.
Grüße Jürgen :beer Ich glaube, ich weiß, was du meinst; mir geht es genau so. Ein großer Teil des klassisch-romantischen Repertoires fällt damit durchs Raster.
Heute beginnt der Tag mit Harnoncourts Gesprächskonzert zum Finalfragment der Neunten von Bruckner. DAs Cover ist ein paar Beiträge weiter oben zu sehen.
Ottorino Respighi: Roman Festivals Fountains Of Rome Pines Of Rome
Enrique Batiz / Royal Philharmonic Orchestra 1991
Eine hervorragend aufgenommene, sehr intensive und feurige Interpretation der "Römischen Trilogie"...
Armin70 (11.01.2012, 17:44): Bachs Motetten in einer a-capella-Aufnahme. Nur in der Motette "Lobet den Herrn, alle Heiden" BWV 230 spielt eine Continou-Orgel mit:
Als zusätzliche Alternativaufnahme bei Bachs Motetten ganz interessant aber als alleinige Aufnahme meiner Meinung nach nicht geeignet. Das Hilliard-Ensemble hat leider manchmal Intonationsprobleme.
Nordolf (11.01.2012, 19:39): Weiter mit Ottorino Respighi:
Poema Autunnale* Concerto Gregoriano* Ballata Delle Gnomidi
*Violine: Lydia Mordkovitch Edward Downes / BBC Philharmonic 1993
Die beiden Werke für Violine und Orchester verbreiten eine sehr nachdenklich-ernste, tief in sich versunkene Stimmung mit den Respighi-typischen archaisch anmutenden Kirchentonarten. "Die Ballade von den Zwergen" hingegen tönt sehr grotesk und im weiteren Verlauf auch ausgeprägt rhythmisch.
Heute eingetroffen. Es handelt sich tatsächlich um die Original-CDs im Schuber. Unter den 9 CDs (eine für jede Sinfonie; das Adagio der 10. ist mit der 9. gekoppelt) sind 6 Doppel-CDs. Das läßt schon ahnen, dass Tabakov nicht zu den High-Speed Mahlerianern gehört. Lediglich die Nrs. 1, 4 und 5 passen auf einen Silberling.
Um die weniger Gemochten nicht zu vernachlässigen, habe ich mir auferlegt, das Beste für den Schluss aufzuheben und die GA in umgekehrter Reihenfolge meiner Beliebtheit zu hören: 8 - 1 - 2 - 4 - 5 - 6 - 10 - 3 - 9 - 7
AcomA (11.01.2012, 21:21): Hallo,
Chopin
Etudes Op. 25
Claudio Arrau, piano
(EMI, 1956)
I 9-10/10 IMO K 6/10 IMO
LG, Siamak
Heike (11.01.2012, 22:31): hieraus: Appassionata. Nach wie vor eine meiner liebsten Aufnahmen, der Kopfsatz ist bei ihm mit einem Anflug von Irrsinn gespielt, wie der die Themen ineinander mal verwebt und dann wieder auseinanderwuselt, das macht kaum jemand so gut. Diese Sonate muss gruseln!
ab (11.01.2012, 22:41): Zurecht hoch gepriesen und gerade günstig in Osnabrück erhältlich
Cetay (inaktiv) (12.01.2012, 05:42): Original von ab Original von Cetay Hier auch. :) Per Nørgård; Helle Nacht - Violinkonzert Nr. 1, Version für Violine und Kammerorchester; Peter Herresthal, Stavanger SO, Rolf Gupta
Diese Aufnahme gefällt mir um Längen besser, als die unlängst eingestellte, auf der das 1. Konzert mit Nielsens VK gekoppelt war.
Oh, entwickelt sich da etwa ein zweiter Freund Per Nørgårds im Forum!? :beer
Ob echte Freundschaft draus wird, hängt stark davon ab, was er kann, wenn man ihm das Orchester wegnimmt. :D
Eine dieser Erwerbungen, die ich entgegen meines Prinzips, vorher eine Hörprobe zu nehmen, so gekauft habe. Mea Culpa :A
Mein Mein Eindruck und auch mein Ärger zur 1sten zeigt sich aufgrund der Fragen, die sich mir stellen:
Was für eine Partitur hat Sir Simon da studiert? 1. Satz Langsam. Schleppend - am Anfang sehr gemächlich Was hier musiziert wird ist langsam und schleppend - aber so, dass man denkt: Oh Gott, dem Orchester muss geholfen werden, holt den Doktor! Keine Innenspannung, die das Erwachen der Welt begleitet. Eher der Brummschädel nach der Narkose... Lustlos und ohne Ambition!
2. Satz Kräftig bewegt, doch nicht zu schnell Das es zu schnell werden könnte, braucht man hier nicht zu befürchten und kräftig bewegt wird hier auch nichts. Dazu fehlen schlicht die Muskeln.
3. Satz: Feierlich und gemessen, ohne zu schleppen Von Feierlichkeit oder Gemessenheit ist nichts zu spüren, die Tempi gerade der Ländlerpassagen sind nicht aufeinander abgestimmt. Mal ein bisschen so rum, dann auf die andere Seite, das funktioniert überhaupt nicht. Also, der Satz schleppt sich wirklich so dahin.
4. Satz: Stürmisch bewegt Der Eindruck des lauen Sommerwindes, der hier herrscht, wird sicher durch die Absenz jeglicher dynamischer Bandbreite der Aufnahme noch verstärkt.
Zur Aufnahme: Haben die Toningenieure geschlafen, oder representieren solche Aufnahmen den Geschmack des Maestros? Warum kommen die EMI Einspielungen Sir Simons immer nur so blutarm, kraftlos und ohne Charakter daher?
Gesamthaft gesehen finde ich, dass der Fluss durch das ganze Werk gehemmt erscheint. Teilweise stehen die Sätze völlig isoliert und aus dem Kontext gerisssen da. Da weist nichts auf eine Kulmination, einen Höhepunkt hin.
Sir Simon Rattle hat viel für die klassische Musik getan, auch erreicht und seine Popularität ist sicher berechtigt, das bezweifelt niemand (auch ich nicht). Was er aber bei EMI an Werken realisiert hat, ist leider sehr durchzogen.... Schade
Hoffe auf einen Lichtschein zu stossen bei den weiteren Werken.
Gruss :hello Stefan
Lucanuscervus (12.01.2012, 10:00): Original von Heike hieraus: Appassionata. Nach wie vor eine meiner liebsten Aufnahmen, der Kopfsatz ist bei ihm mit einem Anflug von Irrsinn gespielt, wie der die Themen ineinander mal verwebt und dann wieder auseinanderwuselt, das macht kaum jemand so gut. Diese Sonate muss gruseln!
das kann ich nur voll und ganz unterschreiben ! :beer der letzte Satz "gruselt" auch einigermassen...
Ich kann problemlos diese Aufnahme als Goldstandard hinsichtlich der Interpretation einordnen. Sie repräsentiert Transparenz und technische Beherrschung wie etwa beim jungen Pollini gepaart mit einem stürmischen Temperament. Ungeheuerlich gerade auch im Schlussatz (Fuge).
Lange hat mich ein Zyklus nicht mehr so gefesselt wie die Mendelssohn-Aufnahmen mit Andrew Litton! Ich habe mir gerade die noch fehlende CD mit den Sinfonien 1 & 4 bestellt. Haben wir einen Thread zu den Sinfonien? Jede einzelne eine Perle der sinfonischen Literatur...
Lange hat mich ein Zyklus nicht mehr so gefesselt wie die Mendelssohn-Aufnahmen mit Andrew Litton! Ich habe mir gerade die noch fehlende CD mit den Sinfonien 1 & 4 bestellt. Haben wir einen Thread zu den Sinfonien? Jede einzelne eine Perle der sinfonischen Literatur...
Nicht das ich wüßte!
Also, bitte ............. :haha
Jürgen (13.01.2012, 16:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cKI3UYb%2BL._SL500_AA300_.jpg
Heike (13.01.2012, 19:06): So, dann lege ich auch mal was von Lubimov ein:
Ich weiß immernoch nicht so recht, was ich von Lubimov halten soll. Einerseits haben seine Aufnahmen immer wieder sehr schöne Details, andererseits packen sie mich irgendwie nicht so voll und ganz. Das ist einerseits unerbittlich nüchtern und damit für mich eigentlich "richtig" gespielt, andererseits überrascht mich wenig darin. Heike
Rachmaninov (13.01.2012, 20:07): Lovro pogorelich - List h Moll Sonate
Amadé (13.01.2012, 20:13): In Amadés Home-Opera now:
Cetay (inaktiv) (14.01.2012, 04:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FHisvC5pL._SL500_AA300_.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 9 mit Finale vervollständigt von Carragan (2010 version), Schaller
Agravain (14.01.2012, 07:51): Bei mir beginnt der Tag mit:
Johann Sebastian Bach: "Clavier Ubung bestehend in einer ARIA mit verschiedenen Verænderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen" (Goldberg-Variationen) BWV 988
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nTa7vY2DL._SL500_AA300_.jpg Stenhammer; Sinfonie 2; Paavo Järvi
Auweia, wer wissen will, was "typisch nordisch" beudetet, bekommt es hier so (stereo-)typisch, wie nur vorstellbar, zu hören. Das breche ich nach dem 1. Satz ab, aber bleibe beim Dirigenten. Obwohl ich Janine Jansens Ton sehr gerne mag, hatte ich es nicht eilig, ihren Beethoven zu hören. Jetzt steht er Livestream zur Verfügung:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UvobxuiGL._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Violinkonzert; Jansen, Paavo Järvi
Johann Sebastian Bach: Cembalokonzerte BWV 1060-1062 & 1065
The Amsterdam Baroque Orchestra Ton Koopman
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (14.01.2012, 11:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/616sgPfiANL._SL500_AA300_.jpg Raff; Streichquartett No. 6 c-Moll, op.192 No.1, "Suite in älterer Form"; Quartetto di Milano Ein ganz fetter Daumen nach oben für Werk und Ausführende!
Jetzt wird kunstvoll gestorben:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Kv2i36fhL._SL500_AA300_.jpg Fra Armando Pierucci (*1935); De Profundis - The Art of Dying - Kantate für Sopran, Kammerchor, Streichquartett Flöte und Kontrabass nach 12 Gedichten von Regina Derieva
Agravain (14.01.2012, 14:17): Eine meiner liebsten Sibelius'schen Kompositionen überhaupt:
Das war seinerzeit (1955) die erste offiziell erhältliche Aufnahme der Achten (davor gab es schon eine Raubpressung eines Stokowski-Konzertmitschnitts). Ich habe nur den ersten Abschnitt gehört und der ist auch heute noch voll konkurrenzfähig.
Johannes Brahms: Alt-Rhapsodie, Schiksalslied, Nänie, Gesang der Parzen
Marjana Lipovsek Ernst-Senff-Chor, Rundfunkchor Berlin Berliner Philharmoniker Claudio Abbado
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (14.01.2012, 16:27): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61qhK3OPN7L._SL500_AA300_.jpg Mahler; Sinfonie 3; NYPO, Mitropolous
Ich bin zwar zuvor keiner Dritten begegnet, die auf eine Single CD passt, aber musste mich trotzdem aus Zeitgründen auf Satz 1 und 6 beschränken. Gehetzt wirkt trotz des Tempos gar nichts, aber das Konzert wird vom Publikum gnadenlos zusammengehustet.
Heike (14.01.2012, 21:25): Original von Amadé http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MVf77qKsL._SL500_AA300_.jpg
F.Liszt h-moll
Hallo Amadé, kannst du im entsprechenden Thread was zu der CD schreiben?
Ich werde Yuja Wang nämlich im April in Berlin u.a. mit dieser Sonate hören und bin schon sehr gespannt. Armin hat die CD ja ziemlich gut gefallen. Und ich habe Yuja Wang vor ca. 2 Jahren schon mal mit einem Prokofjev- Konzert live gesehen, da hatte sie mir sehr gut gefallen. Ich bin also schon sehr gespannt auf das Recital und natürlich besonders auf die Liszt-Sonate.
Heike
AcomA (14.01.2012, 22:26): Hallo,
Liszt Sonate h-moll
Scriabin Sonate Nr.2 gis-moll
Ivo Pogorelich, piano
(DG)
I 10/10 IMO K 10/10 IMO
Alle Pogo-Platten werden immer etwas Kostbares bleiben. Diese verehre ich ganz besonders !
Cetay (inaktiv) (15.01.2012, 06:34): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oK8CGCHQL._SL500_AA240_.jpg Mahler; Sinfonie 8; Tabakov Erneut. Beim Erhören der GA wollte ich die Achte eigentlich schnell als "Pflichtübung" abhaken, aber dank dieser Aufnahme komme ich trotz der -für meine ungeübten Ohren- manchmal überfordert wirkenden Sänger an das Werk heran.
Agravain (15.01.2012, 09:09): Zum 2. Sonntag nach Epiphanias:
Mussorgskis Bilder mit Pogorelich sehe ich auf einer Stufe mit Horowitz und Kapell.
bei mir
Scarlatti Sonaten
Ivo Pogorelich, piano
I 10/10 IMO K 10/10 IMO
LG, Siamak
uhlmann (15.01.2012, 10:34): Original von Cetay Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oK8CGCHQL._SL500_AA240_.jpg Mahler; Sinfonie 8; Tabakov Erneut. Beim Erhören der GA wollte ich die Achte eigentlich schnell als "Pflichtübung" abhaken, aber dank dieser Aufnahme komme ich trotz der -für meine ungeübten Ohren- manchmal überfordert wirkenden Sänger an das Werk heran.
gefällt dir die aufnahme wirklich? ich habe diese achte zwar schon länger nicht mehr gehört, erinnere mich aber noch lebhaft an die "sänger". was die hier abliefern, geht wirklich an die schmerzgrenze, das ist eigentlich slapstick.
ansonsten finde ich diese ga richtig gut. das orchester klingt zwar ungewohnt (vulgo sch), aber tabakov hat das richtige gespür für mahler. selten habe ich solche stimmigen interpretationen gehört: perfekte tempi, zupackend wo es passt, innig warm wo es passt, schönes "mahler-feeling". besonders gelungen sind imo die symphonien 3 (was für ein schlußsatz), 7 und 9.
nikolaus (15.01.2012, 10:38): Zufall? Gestern habe ich auch Pogorelich gehört:
Darin sind enthalten: Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 Chopin: Klavierkonzert Nr. 2; Prelude Nr. 25; Scherzo Nr. 3; Nocturne Nr. 16 Schumann: Toccata op. 7 Brahms: Intermezzo op. 118, 2 Scarlatti: Klaviersonaten K. 13, 135, 380 Ravel: Gaspard de la nuit
Seinen Scarlatti kenne und liebe ich schon lange, aber auch alles andere ist einfach outstanding :down
Nikolaus.
P.S.:
Jetzt aber bei mir Piotr Anderszewski, den ich auch extrem schätze ob seiner "sensiblen Nüchternheit": http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0724354552625.jpg
Bach, Partiten 1, 3, 6
Heike (15.01.2012, 11:22): 3sat: Ausschnitte aus dem Abschlusskonzert der Preisträger des ARD Musikwettbewerbs 2011 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Sebastian Tewinkel aus der Philharmonie in München
Gleich beginnt das 3. Klavierkonzert von Beethoven mit einem jungen ukrainischen Pianisten (lebt in D) - Alexij Gorlatch
Klavierkonzert in a-Moll Concerto in Modo Misolidio
Klavier: Geoffrey Tozer Edward Downes / BBC Philharmonic 1994
Dem 1902 entstandenen a-Moll-Konzert - einem Jugendwerk - hört man noch deutlich die russischen Einflüsse an: es erinnert mich sehr an die lyrische Seite von Rachmaninov. Ganz anders steht es mit dem in der vorliegenden Einspielung 40minütigen "Konzert im mixolydischen Modus", welches im Jahre 1925 uraufgeführt wurde. Das ist ganz unverkennbar und typisch Respighi: - mixolydisch steht für eine dieser mittelalterlichen Kirchentonarten, die der Komponist so gern verwendete und die dieses spezifische "antike" Flair in seine Musik bringen. Ich empfinde die Stimmung des Konzerts als besonders ernst, ja fast sakral und die Harmonien als sehr originell. Respighi selbst bezeichnete es als eines seiner besten Werken - das Publikum in Amerika und in Europa nahm das Konzert allerdings wesentlich kühler auf. Für mich ist es nach dem heutigen zweiten Hören eines meiner liebsten Klavierkonzerte geworden.
Leonora: Maria Callas Il Conte di Luna: Rolando Panerai Azucena: Fedora Barbieri Manrico: Guiseppe di Stefano Ferrando: Nicola Zaccharia Ines: Luisa Villa Ruiz: Renato Ercolani Zigeuner: Giulio Mauri Bote: Renato Ercolanni
Chor und Orchester der Scala di Milano Herbert von Karajan
Ich gehöre gerade nicht zu denen, für die "früher alles besser war", aber was gerade Verdi-Opern angeht, stimmt es wohl doch...
Nikolaus.
AcomA (15.01.2012, 23:17): Hallo,
Scriabin
Preludes op. 15 Sonate Nr.3 Fis-moll
Medtner
Sonata Reminescenza op.38/1
Evgeny Kissin, piano
(RCA)
I 8-10/10 IMO K 10/10 IMO
LG, Siamak
Jürgen (16.01.2012, 09:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WB6gTGxRL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/817dFEEupeL._AA300_.png
Bei meiner Exploration der Streichquartettwelt stelle ich fest, dass die meisten Komponisten bei dieser Gattung viel fortschrittlicher, kühner und experimenteller vorgehen als bei ihren Sinfonien und Konzerten. So auch Mendelssohn. Als ich op. 13 hörte, musste ich mir mehrmals die Ohren reiben. DAS soll der Mendelssohn sein, der uns mit Gassenhauern wie dem Violinkonzert oder der "Italienischen" beglückt hat?
Cetay (inaktiv) (17.01.2012, 05:41): Original von nikolaus Hier ist wohl das Pogorelich Fieber ausgebrochen...
Fieber ist bei mir übertrieben, denn was ich gehört habe, lies mich ziemlich kalt. :ignore Ich lasse mich gerne von solchen Foren-Mini-Hypes ermutigen, mich gerade mit Künstlern aus weniger geliebten Genres auseinanderzusetzen. Nach dem Motto: wenn so viele -mit denen ich beträchtliche Geschmacksüberschneidungen habe- das lieben, dann muss ja was dran sein. Beim Solo-Piano hat das allerdings noch nie funktioniert - das ist wohl einfach nicht meine Welt.
Nach einerr intensiven Auseinandersetzung mit der 8. habe ich die 1. und 2. gehört und damit die weniger Gemochten geschafft. Auf die 1. trifft in meinen Ohren das zu, was man Mahler gerne vorwirft: es tönt hier -namentlich im Finale- ziemlich hohl, plakativ und lärmend. Aufnahmen, bei denen die Dirigenten noch richtig Zunder geben, stossen mich regelrecht ab. Tabakov hat hier ein gutes Gespür und läßt Zurückhaltung walten, ohne an Innenspannung zu verlieren. Allerdings hat das James Judd m.E. noch überzeugender gemacht - meine Lieblingssinfonie wird das trotzdem nie werden, dafür ist mir das Banale noch zu wenig gebrochen. Enttäuschend finde ich die 2. aus dieser GA. Da spingt der Funke nur selten über, die Sätze zwei und drei wirken heruntergespielt und Finale ziiieeeht sich.
Agravain (17.01.2012, 07:54): Zum Start in den Tag:
Nach der -abgesehen von den Sängern- Spitzen 8. und der sehr guten 1. (in dem Rahmen, den diese für mich "problematischen" Werke zulassen), sowie der etwas mauen 2. (die muss ich nochmal hören), haben wir mit der 4. den ersten Höhepunkt deser GA erreicht. Die ersten beiden Sätze stehen noch klar im Schatten von Salonen/LAPO, aber dann kommt der langsame Satz. Wie der sich organisch (wenn ich die GA zusammenfassend bespreche, muss ich mir diesen inflationär verwendeten Begriff wohl mal erklären) aus sich selbst heraus in weiten Bögen entwickelt, wie Tabakov das Ermatten nach dem ersten Aufbäumen ausspielt und wie sich dann der so treffend durch einen Walzer symbolisiete innere Höllenkreis absolut ansatzlos aus der im nichts mäandrierenden Klangfläche löst - das ist zum ausflippen! Und dann gibt es obendrauf das Lied-Finale endlich mal nicht als Stilbruch sondern als konsequente Weiterentwicklung interpetiert - der Himmel als innerster Höllenkreis! Ich traue mich kaum, etwas zur Qualität der Sängerin zu sagen - vermutlich ist sie nicht besonders gut, die Textverständlichkeit geht gegen Null (was freilich nur wir zufällig Mahlers Sprache sprechenden merken) und wenn Volumen gefragt ist, dann knödelt sie ordentlich. Aber was stört das, angesichts dessen, wie gut Tonfall und Stimmung im Kontext des Gesamtwerkes getroffen werden, wie glaubhaft die paradiesische Naivität als eine selbst vorgekaulte gespielt wird. Das ist eine Intepretation der Vierten, die mir nicht trotz sondern auch wegen der Sängerin gefällt. Und das von mir! :D
Heike (18.01.2012, 09:08): Mein Lieber Cetay, Ich lasse mich gerne von solchen Foren-Mini-Hypes ermutigen, mich gerade mit Künstlern aus weniger geliebten Genres auseinanderzusetzen. Nach dem Motto: wenn so viele -mit denen ich beträchtliche Geschmacksüberschneidungen habe- das lieben, dann muss ja was dran sein. Beim Solo-Piano hat das allerdings noch nie funktioniert - das ist wohl einfach nicht meine Welt. Nun, das hast du letztes Jahr auch noch bei Kammermusik gesagt ;-) Aber, du und Pogorelich mit Haydn, das kann ja nicht funktionieren. Wenn ich mich richtig erinnere, dann mochtest du Beethoven mit Gould? Du könntest auch da Gould versuchen, die CD ist absolut schräg, aber die mag ich sogar. Hör mal Pogorelich mit Ravel - Gaspard de la nuit, das ist einfach genial.
Bei mir jetzt mit ganz gutem ersten Eindruck die Neuanschaffung http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203741328.jpg
Klaviertrio Nr. 1 Klaviertrio Nr. 2 'Trio élégiaque'
Borodin Trio 1983
Eine wesentlich wärmere, expressivere Interpretation als meine düster-depressiv unterkühlte Alternativaufnahme mit L.Kogan/F.Luzanov/E.Svetlanov...
nikolaus (18.01.2012, 19:19): Nach erneut Chopin
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0028947775577.jpg (Aufnahmen aus den Archiven des WDR und DeutschlandRadio) Ballade Nr. 1; Etude Nr. 4; Mazurken Nr. 15, 23, 26, 29, 36-38, 40; Nocturnes Nr. 4 & 16; Klaviersonate Nr. 3 h-moll op. 58
Cetay (inaktiv) (18.01.2012, 21:49): Original von Heike Mein Lieber Cetay, Ich lasse mich gerne von solchen Foren-Mini-Hypes ermutigen, mich gerade mit Künstlern aus weniger geliebten Genres auseinanderzusetzen. Nach dem Motto: wenn so viele -mit denen ich beträchtliche Geschmacksüberschneidungen habe- das lieben, dann muss ja was dran sein. Beim Solo-Piano hat das allerdings noch nie funktioniert - das ist wohl einfach nicht meine Welt. Nun, das hast du letztes Jahr auch noch bei Kammermusik gesagt ;-) Aber, du und Pogorelich mit Haydn, das kann ja nicht funktionieren. Wenn ich mich richtig erinnere, dann mochtest du Beethoven mit Gould? Du könntest auch da Gould versuchen, die CD ist absolut schräg, aber die mag ich sogar. Hör mal Pogorelich mit Ravel - Gaspard de la nuit, das ist einfach genial.
Heike
Ich dachte halt, ich könnte das mit meiner akuten Haydnmania kombinieren. Sonst: Was interessiert mich mein Gesch... :wink oder Do I contradict myself? Very well, then I contradict myself, I am large, I contain multitudes. (Whitman) Mein Nachtprogramm ist jedenfalls rund:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BcAJnjeRL._SL500_AA300_.jpg Ravel; Gaspard de la nuit; Pogorelich
ab (18.01.2012, 23:24): Über eine Stunde Telefonat hinter mir, in dem überbordernde Begeisterung über mich ausgeschüttet worden ist, weil heute Valery Afanassiev in Wien die letzten drei Beethoven-Sonaten gespielt hat, höre ich nun auch das op. 111
haben wir mit der 4. den ersten Höhepunkt deser GA erreicht. Die ersten beiden Sätze stehen noch klar im Schatten von Salonen/LAPO
Nach zwei weiteren Hördurchgängen wiederrufe ich das als völligen Quatsch. Mit der persönlichen Überreferenz im Ohr war ich wohl zuerst voreingenommen. Da ist nirgends ein Schatten, beide Aufnahmen stehen hinsichtlich Satz 1 und 2 in der Sonne, aber während Salonen danach abfällt, setzt Tabakov noch zwei drauf. Ich nehme diese 4. nur wiederwillig aus dem Player. Doch wenn ich bedenke, dass meine Lieblingssinfonien (7, 9, 3) erst noch kommen und angesichts dessen, was uhlmann zu dem Zyklus schreibt, treibt es mich doch voran. Jetzt steht die Fünfte auf dem Programm. besonders gelungen sind imo die symphonien 3 (was für ein schlußsatz), 7 und 9.
Cetay (inaktiv) (19.01.2012, 05:55): Pogo-Ravel ist gut. Sogar sein Chopin... :ignore
Heike (19.01.2012, 07:43): Moin, Pogo-Ravel ist gut. Sogar sein Chopin.. Sag ich's doch :beer Die Chopin-Scherzi und die Chopin-Sonate haben bei ihm was absolut unerbittliches, was mich immer wieder direkt gruseln lässt. Heke
Lucanuscervus (19.01.2012, 09:43): ...etwas härtere Kost an diesem Morgen....
Sfantu (20.01.2012, 10:48): Da muss mich doch erst die Grippe niederstrecken damit ich mich in Ruhe & Musse um Musik kümmern kann. Viel zu lange hatte ich mich nicht mehr mit
Bohuslav Martinu
befasst. Schon ewig geplant, setz' ich's jetzt endlich um: Meine 3 LP-Box mit der Sinfonien-GA (Ceska Filharmonie Praha - Vaclav Neumann, 1979, Supraphon) auf Minidisc aufzunehmen. Im Kasten sind also schonmal die Erste und die drei Inventionen für Klavier & Orchester .
Martinu=Neoklassizismus - diese billige Formel begegnet einem allerorten. Natürlich greift sie zu kurz, benennt nur einen Mosaikstein seines Mikrokosmos. Ich geniesse hier phantasievolle Orchestermusik, immer neu, nie langweilig, ohne ein einziges "Warum?" dazwischen. Rhythmische Prägnanz, Mut zur Melodie an den Grenzen des Wohlklangs, Klarheit trotz Klangfülle, herrliche Werke! Das Vinyl mit einer wonnebringenden Laufruhe ohne Knistern!
:hello Sfantu
Sfantu (20.01.2012, 10:56): Weiter geht's mit (leider nur auf CD)
Ernst Krenek - 11 Transparente für Orchester von 1954
(RSO Basel- Ernst Krenek, 1970, Tudor). Gänsehaut und Lauschen auf der Stuhlkante: immer wieder ein Wechsel der Farben, der Stimmungen, immer überraschend, viel unerwartete, überrumpelnde Klangballung im Wechsel mit flirrenden, gleissenden, dann wieder (seltener) mit gedeckteren Farben. Ein Krimi!!!
:hello Sfantu
Lucanuscervus (20.01.2012, 16:01): Original von Sfantu Da muss mich doch erst die Grippe niederstrecken damit ich mich in Ruhe & Musse um Musik kümmern kann. Viel zu lange hatte ich mich nicht mehr mit
Bohuslav Martinu
befasst. Schon ewig geplant, setz' ich's jetzt endlich um: Meine 3 LP-Box mit der Sinfonien-GA (Ceska Filharmonie Praha - Vaclav Neumann, 1979, Supraphon) auf Minidisc aufzunehmen. Im Kasten sind also schonmal die Erste und die drei Inventionen für Klavier & Orchester .
Martinu=Neoklassizismus - diese billige Formel begegnet einem allerorten. Natürlich greift sie zu kurz, benennt nur einen Mosaikstein seines Mikrokosmos. Ich geniesse hier phantasievolle Orchestermusik, immer neu, nie langweilig, ohne ein einziges "Warum?" dazwischen. Rhythmische Prägnanz, Mut zur Melodie an den Grenzen des Wohlklangs, Klarheit trotz Klangfülle, herrliche Werke! Das Vinyl mit einer wonnebringenden Laufruhe ohne Knistern!
:hello Sfantu
zunächst mal GUTE BESSERUNG :hello
Martinu ist tatsächlich ein Geheimtipp - "Musik, die nie langweilig ist", das unterschreibe ich voll und ganz ! Außerdem ein Komponist, der ständig "in Bewegung" ist - selbst die langsamen Sätze haben einen "Drang nach vorne" . . .
empfehlen kann ich fast alles - derzeit vor allem die Sinfonien, Violin- und Cellokonzerte !!
Evgeny Svetlanov / The USSR Symphony Orchestra 1967
Tschaikowsky Sechste wird von Svetlanov hochemotional, dabei teils sehr kräftig und mit ruppigem Blech interpretiert.
AcomA (20.01.2012, 17:42): Hallo,
Saint-Saens
Klavierkonzert Nr. 5 in F (Aegyptisches)
Jean-Yves Thibaudet, piano Orchestre de la Suisse Romande Charles Dutoit, Dir.
(DECCA)
Referenzstatus IMO
LG, Siamak
uhlmann (20.01.2012, 18:30): bin soeben im dritten akt von hoffmanns erzählungen. ist ein mitschnitt der premiere an der scala vom 15.1.2012.
die besetzung: Hoffmann - Ramòn Vargas Nicklausse / La Muse - Ekaterina Gubanova Olympia - Rachele Gilmore Antonia - Genia Kühmeier Giulietta - Veronica Simeoni Une voix - Hermine May Luther / Crespel - William Shimell Lindorf / Coppelius / Miracle / Dapertutto - Ildar Abdrazakov Spalanzani - Rodolphe Briand Nathanael - Cyrille Dubois Herman / Schlémil - Nicolas Testé Andrès / Cochenille / Frantz / Pitichinaccio - Carlo Bosi Musikalische Leitung - Marko Letonja
exzellent die damen, vargas steigert sich im laufe des abends zu einer top performance. star des vorstellung ist aber imo der dirigent marko letonja: ungeheuer spannend, dabei immer subtil und gar nicht plakativ, hut ab der herr! wens interessiert, bitte pn.
Rachmaninov (20.01.2012, 18:43): Original von Nordolf Zweimal Russisches:
Evgeny Svetlanov / The USSR Symphony Orchestra 1967
Tschaikowsky Sechste wird von Svetlanov hochemotional, dabei teils sehr kräftig und mit ruppigem Blech interpretiert.
Interessant wieviele Pianisten später Dirigent werden!
Sfantu (20.01.2012, 21:58): Hallo Luc,
vielen Dank für die Genesungswünsche! Bei der ersten LP-MD-Transfer-Sitzung für die erwähnte Martinu-Sinfonien-Totale mit Neumann blieb eine gute 1/2 Stunde Platz übrig auf der MD. Da passt, find' ich, als Fremdzutat das hinein, was ich gerade auf den Plattenteller bugsiere:
ebenfalls von Martinu: Fantasia concertante B-dur für Klavier & Orchester mit der Widmungsträgerin (und Uraufführungspianistin) Margrit Weber, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, München und Rafael Kubelik, DGG, 60er (übrigens unter Karajans Haus-und Hof-Tonmeister Günter Hermanns). Ob ich die B-Seite danach noch auflege, muss ich spontan entscheiden:
de Falla - Noches en los jardines de Espana in gleicher Besetzung.
:hello Sfantu
P.S. Ein stilechtes tschechisches Bier dazu? Ist hierzulande leider nicht aufzutreiben, das Einheimische: naja...halt' mich eh besser an meinen Grippe-Tee :beer
Cetay (inaktiv) (21.01.2012, 07:11): Es mahlert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51vSUB9yqKL._SL500_AA240_.jpg Mahler; Sinfonie Nr. 5; Tennstedt
Lucanuscervus (21.01.2012, 11:25): Boris Blacher: Paganini-Variationen Konzertante Musik
Blacher - ein unterschätzter, viel zu wenig gespielter Meister des 20.Jahrhunderts!
Agravain (21.01.2012, 17:43): Bei mir nun zunächst Chorlieder von Brahms und dann part-songs von Elgar in jeweils zwei schlicht exquisiten Einspielungen:
Johannes Brahms: Abendständchen, Vineta, Darthulas Nachtgesang, Nachtwache I & II, O schöne Nacht Freiburger Vokalensemble, Richard Buhrow (Klavier), Wolfgang Schäfer
Sir Edward Elgar: O Happy Eyes, Owls, How Calmly the Evening, The Prince of Sleep, Go, Song of Mine The Finzi Singers, Paul Spicer
Jill Gomez, Robert Tear, Philip Langridge, Benjamin Luxon Chor: Margaret Cable, Paul Esswood, Wynford Evans, Richard Jackson, Neil Jenkins, Jennifer Smith The Academy of St Martin-in-the-Fields Sir Neville Marriner
Ich kann mir nich helfen: Trotz Kenntnis der Einspielungen von Gardiner, Christie, van Asch, Haselböck und Boults ist Marriners Einspielung mir immer noch die liebste. Vielleicht auch, weil ich das Werk erstmalig in dieser Aufnahme hörte?
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (22.01.2012, 05:05): Ich bin weiter intensiv mit der Mahler-Sinfoniengesamteinspielung von Emil Tabakov beschäftigt. Das Erhören dauert länger als angenommen, weil ich fast an jeder Sinfonie hängen bleibe und sie wiederholt hören will, bevor ich voranschreite. Das sagt schon einiges über die Faszination der GA auf mich aus. Auch die 5. und die 6. liegen interpretatorisch ganz weit vorn, allerdings sollten ultimative Präzision und "Sauberkeit" des Orchesterspiels nicht zu den unabdingbaren Grundvoraussetzungen für eine Auseinandersetzung zählen. Als nächstes wäre im umgekehrten Beliebtheitsranking die 10. (Adagio) dran. Die habe ich schon aus Anlass des entsprechenden Threads ausgiebig gehört (was letzlich den Auschlag zum Kauf der GA gegeben hat) und wird übersprungen. Damit wartet schon das Podest: 3, 9 und dann als Kröung die 7.
Um die Spannung noch etwas zu wahren, höre ich jetzt erst mal was anderes:
Johann Sebastian Bach: "Was mein Gott will, das gscheh allzeit" BWV 111
Edith Mathis, Anna Reynolds, Peter Schreier, Theo Adam, Fischer-Dieskau Münchner Bach-Chor & Orchester Karl Richter
Richters Einspielung dieser Kantate zum 3. Sonntag gehört meiner Ansicht nach zu den wirklich gelungenen. Ganz besonders heikel ist bei neueren Einspielung die Tempowahl im herrlichen Duett "So geh' ich mit beherzten Schritten, auch wenn mich Gott zum Grabe führt". Hier neigen HIP orientierte Dirigenten (bspw. Koopman, Suzuki und besonders Gardiner) zu einer in meinen Ohren schon fast grotesk anmutenden Geschwindigkeit. "Beherzte Schritte"? Hier rennen und rasen die Gläubigen auf das Grab zu. Richters Tempowahl hingegen vermittelt eher ein freudig beschwingtes und zuversichtliches Gehen - "beherzt" eben.
:hello Agravain
AcomA (22.01.2012, 10:07): Hallo,
Bach-Rheinberger-Reger
Goldberg-Variationen fuer 2 Klaviere
Yaara Tal und Andreas Groethuysen
(Sony)
I 10/10 IMO K 9/10 IMO
LG, Siamak
Amadé (22.01.2012, 10:26): Sonntagsmorgen immer wieder Bach:
Cetay (inaktiv) (22.01.2012, 13:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61tH%2B8c1hDL._SL500_AA240_.jpg Gloria Coates; Cette Blanche Agonie für Sopran, Englishhorn, Oboe un Orchestra (nach Texten von Stephane Mallarmé); Ensemble Musica Viva, Wirrmann.
Tag der ungewöhnlichen Besetzungen!? Während Penderecki mir außer der Besetzung nichts zu bieten hatte, beschert mir das hier einen Schauer nach dem anderen. :down
Cetay (inaktiv) (22.01.2012, 18:59): Tag der ungewöhnlichen Besetzungen!?Jetzt auf jeden Fall:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61vUN9Mas8L._SL500_AA300_.jpg Yitzhak Yedid; Passions and Prayers, Sextett in "Hommage to Jerusalem" für Horn, Klarinette/Bassklarinette, Posaune, Bratsche, Kontrabass und Klavier
Yedids milde Avantgarde verwendet Strukturprinzipien und Kompositionsmethoden der Neuen Musik (Cage, Bartok, Kurtág), läßt in jüdischen rituellen Gesängen und arabischen Skalen die Tradition seiner Heimat aufblitzen und berücksichtigt die Improvisationskunst des Jazz. Das gefällt mir ganz ausgezeichnet. Sehr hörenwert ist auch das von Plato inspirierte Myth of the Cave für Klarinette/Bassklarinette, Kontrabass und Klavier. Yedids Streichquartett wartet leider noch auf die Ersteinspielung.
AcomA (22.01.2012, 19:03): Hallo,
erst Bach Goldberg-Variationen
Andras Schiff, Klavier
(ECM, 2001 live)
dann Beethoven Diabelli-Variationen
Stephen Kovacevich, Klavier
(Onyx, live)
Beide Interpretationen zeugen von jahrelanger Auseinandersetzung und Auffuehrung dieser Werke.
Jürgen (23.01.2012, 14:37): http://cdn.7static.com/static/img/sleeveart/00/001/480/0000148015_350.jpg
J.S.Bach: Messe in h-moll, Karajan 1953
Jürgen (23.01.2012, 17:14): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mNi-3UqZL._SL500_AA300_.jpg
Puccini: Gianni Schicchi – O mio babbino caro, Elisabeth Schwarzkopf Wiener Philharmoniker, Karajan Brahmssaal, Wien, (November 1948)
Trotz des Alters: Wunderbare Interpretation, zuckersüß genießbar.
:down
Aber auch der Rest der Platte ist sehr schön.
Grüße Jürgen
Rachmaninov (23.01.2012, 19:20): Brückner #9
Karajan & BP
Cetay (inaktiv) (23.01.2012, 22:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51IhreNKhxL._SL500_AA240_.jpg Mahler spielt Mahler; Sinfonie Nr. 5, Sätze 1 & 4 (Klaviertranskriptionen)
Die ursprünglichen Aufnahmen wurden zwischen 1904 und 1935 für Ampico, Duo-Art und Welte Mignon gemacht, die die Hersteller der Klavierrolle waren. Die Technologie stützt sich auf das Stanzen von Papierrollen, die ein spezielles Gerät lesen und dann auf einem modernen Piano die Werke von Debussy und Mahler mit hochwertigem digitalen Ton abspielen kann. (Dal Segno Records Website)
Donald McIntyre, Dame Margaret Price, Sheila Armstrong Ryland Davies, James Bowman, John Winfield Leeds Festival Chorus English Chamber Orchestra Sir Charles Mackerras
Beethoven - Hammerklaviersonate mit W.Kempff .... immer wieder ein Erlebnis !
:hello
Jürgen (24.01.2012, 14:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jQ2yWzIGL._SL500_AA300_.jpg
Beethoven: Sinfonie Nr.9
Elisabeth Schwarzkopf, Elisabeth Höngen, Julius Patzak, Hans Hotter Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan (Aufnahmen: XI. & XII.1947) Großer Musikvereinssaal, Wien
Grüße Jürgen
Cantus Arcticus (24.01.2012, 16:12): Bei mir wieder einmal die Brandenburgischen Konzerte:
Boris Parsadanian (1925 – 1997): Symphony No. 2 ‘Martyros Saryan’
Evgeny Svetlanov / Grand Symphony Orchestra of TV and Radio 1966
Der estnische Komponist mit armenischen Wurzeln Boris Parsadanian widmete seine Komposition dem Maler Martyros Saryan. Die Musik erinnert an Schostakowitsch und Khachaturian. Die Symphonie klingt sehr episch mit viel durchdringendem Blech. Exotisch-lyrisch anmutende Stellen (sehr prägnante Bläsermelodien) wechseln mit martialisch-dramatischen Ausbrüchen. Spannendes Werk in einer spannungsreichen Interpretation...
Der Klang der gesamten Aufnahmen in dieser Box ist überraschend gut bis hervorragend.
nikolaus (24.01.2012, 19:24): Große Oper:
G.Verdi: Aida
Aida: Maria Callas Radamès: Richard Tucker Amneris: Fedora Barbieri Amonasro: Tito Gobbi Ramfis: Giuseppe Modesti König: Nicola Zaccaria Priesterin: Elvira Galassi Bote: Franco Ricciardi
Chor und Orchester der Mailänder Scala Tullio Serafin
Wirklich grosse Oper :down
Nikolaus mit Gänsehaut
Sfantu (24.01.2012, 19:41): Oskar Nedbal -
Szenen aus der Ballettpantomime Z pohádky do pohádky (etwa "Von einem Märchen zum nächsten", dt. Titel "Grossmütterchens Märchentruhe"). Eine Art Verniedlichung von Ballett, erinnert mich stark an Josef Bayers "Puppenfee". Klingendes Zuckerwerk - kindlich-charmant.
und
Konzertsuite op. 18 zur Ballettpantomime Pohádka o Honzovi ("Das Märchen vom faulen Hans"). Hier hört man heraus, dass Nedbal Schüler (des späten) Dvoráks ist, so erinnern viele Stimmungen an Rusalka oder die ebenfalls märcheninspirierten sinfonischen Dichtungen. Insgesamt ist diese Partitur breiter, luxuriöser als die des ersten Werks, es weht viel Grande Ballet-Duft à la Delibes oder Adam herüber, ausserdem hie & da eine Prise humperdinckschen Sentiments.
Im Brocki wollt' ich die Platte erst stehenlassen, hab' mir dann aber doch einen Ruck gegeben. Mein gedanklicher Kurzschluss: Nedbal="Polenblut"=Silberne Operette=Würg wurde Lügen gestraft. Wie gesagt: hörenswert.
Es spielt die Státni filharmonie Ostrava unter Otakar Trhlik, 1969, Supraphon
:hello
Lucanuscervus (24.01.2012, 20:43): eine absolut hörenswerte Musik ! :beer
Ich hörte Nedbal einmal zufällig im Radio und war begeistert von den geschmackvollen Melodien und der gekonnten Orchestrierung !
Wo hast Du diese Aufnahme gefunden ?
:hello
Sfantu (24.01.2012, 21:40): Hallo Luc,
das war letzte Woche in einem Brockenstüebli (also einem Trödelladen) in Fribourg, ausserdem als Schallplatte. Ob das jemals auf CD erschien - keine Ahnung. Auf der Supraphon-Homepage kann ich's jedenfalls nicht entdecken.
:hello
AcomA (24.01.2012, 22:48): Hallo,
Schumann
Humoreske op. 20 B-Dur
Sviatoslav Richter, piano
(Melodiya)
IMO Referenzstatus hinsichtlich Interpretation.
LG, Siamak
ab (24.01.2012, 23:38): Original von Lucanuscervus Boris Blacher: Paganini-Variationen Konzertante Musik
Blacher - ein unterschätzter, viel zu wenig gespielter Meister des 20.Jahrhunderts!
Judith Blegen, Thomas Moser, Kurt Moll, Lucia Popp, Kurt Ollmann Chor und Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks Leonard Bernstein
:hello Agravain
Cantus Arcticus (25.01.2012, 09:07): Original von Sfantu Hallo Luc,
das war letzte Woche in einem Brockenstüebli (also einem Trödelladen) in Fribourg, ausserdem als Schallplatte. Ob das jemals auf CD erschien - keine Ahnung. Auf der Supraphon-Homepage kann ich's jedenfalls nicht entdecken.
:hello
Hallo Sfantu Nedbal... Nedbal... ah, jetzt klingelts in den Ohren :J
Ist das nicht die Wiener Tanzschuldynastie? Ich denke gerade an Hannes Nedbal und die Dancing Stars im ORF......
:ignore :ignore ... sorry for that... :ignore :ignore
Gruss Stefan
Cantus Arcticus (25.01.2012, 09:16): Zurück zum eigentlichen Thema.
Eine tolle Box zum Schnäppchenpreis in der Aktion erstanden (ca. 20.- !Zwanzig!Euro)
Gruss :hello Stefan
Jürgen (25.01.2012, 09:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41knbpvY9-L._SL500_AA300_.jpg
Ich höre gerade einen Querschnitt aus Karajans erstem Sinfonienzyklus von Beethoven. Er enstand zwischen 1951 und 1955 in London mit dem Philharmonia Orchestra.
Grüße Jürgen
Heike (25.01.2012, 09:28): Original von Nordolf Original von Rachmaninov
Oh, das scheint interessant zu sein. Gefällt Dir diese Interpretation?
Insbesondere die reiche Melodik der 2. Symphonie gefällt mir sehr gut.
Edit: Der Einsatz des Chores im 3. Satz der 3. Symphonie, der stark an orthodoxe Kirchengesänge angelehnt ist, erzeugt bei mir eine lang anhaltende Gänsehaut. Wow!
mit dieser Aufnahme bin ich immer noch glücklich :engel
Nikolaus.
Lucanuscervus (25.01.2012, 22:45): Original von Nordolf Original von Lucanuscervus hier nun eine Aufnahme aus dem unerschöpflichen Fundus des "RUSSIAN DISC" Labels:
Insbesondere die reiche Melodik der 2. Symphonie gefällt mir sehr gut.
Edit: Der Einsatz des Chores im 3. Satz der 3. Symphonie, der stark an orthodoxe Kirchengesänge angelehnt ist, erzeugt bei mir eine lang anhaltende Gänsehaut. Wow!
Theo Adam, Elly Ameling, Annelies Burmeister, Peter Schreier Rundfunkchor Leipzig Gewandhausorchester Leipzig Wolfgang Sawallisch
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (26.01.2012, 08:33): Wann immer ich während dieser Zombie-Arbeitswoche (der Begriff kommt von meinem Aussehen nach einer solchen) zum Musikhören komme, läuft die Überhöhte Unvollendete von Mahler - das sind der Schlusssatz der 9. und das Adagio der 10. Die befinden sich gemeinsam auf einer CD und wirken hintereinander gehört nicht nur wie aus einem Guss sondern wecken als Verbund bei mir starke Assoziationen mit Schuberts h-moll Torso. Nachahmung ist nur bedingt empfohlen. Ich habe während des Hörens beim Blick an die Decke öfters darüber nachgedacht, welche Befestigungsart mein Gewicht trägt. :cool
Wenn ich dieses Last Night of the Proms Cover sehe, kommt mir spontan die Idee, einen Faden über "die grauenhaftesten Aufnahmen, die sich je in Eurer Sammlung befunden haben" aufzumachen. :ignore
Agravain (27.01.2012, 08:34): Original von Cetay http://www.smileygarden.de/smilie/Schockiert/smileythescream.gif
Wenn ich dieses Last Night of the Proms Cover sehe, kommt mir spontan die Idee, einen Faden über "die grauenhaftesten Aufnahmen, die sich je in Eurer Sammlung befunden haben" aufzumachen. :ignore
Das mach mal.
Nichtsdestotrotz ist die hier enthaltene Einspielung der Waltonschen Kurzoratoriums ausgesprochen gut. Weder Soltis noch Rattles noch Littons noch Previs noch Slatkins Einspielung reichen wirklich heran, denn Bryn Terfel - der ja auch bei Litton singt - übertrifft die Intensität seiner dortigen Darstellung deutlich. Man hätte vielleicht jenes, deutlich moderatere Cover posten können, enthält es doch die indentische Aufnahme. Dann hätte das Auge wahrscheinlich nicht geblutet.
Cetay (inaktiv) (27.01.2012, 09:34): Original von Agravain Original von Cetay http://www.smileygarden.de/smilie/Schockiert/smileythescream.gif
Wenn ich dieses Last Night of the Proms Cover sehe, kommt mir spontan die Idee, einen Faden über "die grauenhaftesten Aufnahmen, die sich je in Eurer Sammlung befunden haben" aufzumachen. :ignore
Das mach mal.
Nichtsdestotrotz ist die hier enthaltene Einspielung der Waltonschen Kurzoratoriums ausgesprochen gut. Weder Soltis noch Rattles noch Littons noch Previs noch Slatkins Einspielung reichen wirklich heran, denn Bryn Terfel - der ja auch bei Litton singt - übertrifft die Intensität seiner dortigen Darstellung deutlich. Man hätte vielleicht jenes, deutlich moderatere Cover posten können, enthält es doch die indentische Aufnahme. Dann hätte das Auge wahrscheinlich nicht geblutet.
Nein, es geht mir nicht um das grauenhafte Cover, ich meinte wirklich den Inhalt. Wahrscheinlich kann man weder der Komposition, noch der Ausführung objektiv etwas anlasten, aber mein subjektives Geschmacksempfinden vermeldet bei so viel Bombast und Pathos: schlimmer geht's nimmer.
Nach einem enttäuschenden Konzertabend mit einem auf mich recht lustlos wirkenden casalQuartett, höre ich mir jetzt von der Konserve an, was die Damen und Herren eigentlich können:
Agravain (27.01.2012, 09:40): Original von Cetay aber mein subjektives Geschmacksempfinden vermeldet bei so viel Bombast und Pathos: schlimmer geht's nimmer.
George Shirley (Pelléas),Elisabeth Söderström (Mélisande), Donaly McIntyre (Golaud), David Ward (Arkel), Yvonne Minton (Geneviève) Orchestra & Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden Pierre Boulez
ab (27.01.2012, 15:07): Ein Füllhorn an unerhörten Wendungen, wie ich die Préludes noch nie gehört habe: Spannung ohne Ende, was es da Neues für mich an diesen geliebten Kompositionen zu entdecken gibt. Das sind Aufnahmen von 1980 - Wie konnten mir diese Aufnahmen dieser damal 64-jährigen Ungarin, ja sogar ihr Name überhaupt, nur so lange verborge bleiben ?(
Livia Rev spielt Debussy Saga http://ecx.images-amazon.com/images/I/51QjILmhtfL._SL500_AA300_.jpg
Hat jemand von euch die Einzelausgaben und kann mir die Beihefte als pdf zur Verfügung stellen? Bei dieser Ausgabe finden sich leider nichts als die Tracks. :S
Droben ist auf den vier CDs 01 DEBUSSY - PRELUDES BOOK I 02 TARANTELLE STYRIENNE 03 HOMMAGE A HAYDN 04 CHILDREN'S CORNER 05 PAGE D'ALBUM 06 LA PLUS QUE LENTE 07 ELEGIE
01 DEBUSSY - IMAGES BOOK I 02 IMAGES BOOK II 03 IMAGES (1894) 04 SUITE POUR LE PIANO
01 DEBUSSY - DOUZE ETUDES POUR LE PIANO BOOK I 02 PIANO BOOK II 03 BERCEUSE HEROIQUE 04 MORCEAU DE CONCOURS 05 D'UN CAHIER D'ESQUISSES 06 SUITE BERGAMASQUE
01 DEBUSSY - PRELUDES BOOK 2
ab (27.01.2012, 19:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41tEh1pGH5L._SL500_AA300_.jpg
Mahler als Spektakel. Mit von der Partie ist Stefania Woytowicz, die 17 Jahre später eine überwältigende Aufnahme von Goreckis 3. gemacht hat.
Heike (27.01.2012, 23:38):
Diese Aufnahme auf dem Hammerklavier ist wirklich eine Entdeckung. Die Bässe haben ganz andere Klarheit und die hohen Töne klingen ganz anders nach, ich muss sagen, das gefällt mir speziell bei Mozart. Es ist ein bisschen dry, aber je länger ich es höre, desto mehr mag ich es. Heike
AcomA (28.01.2012, 00:31): Hallo,
Schubert
Sonate B-Dur D 960
Sonate B-Dur D 575
Sviatoslav Richter, piano
(Sowj. Rundfunk, live, Brilliant)
I 10/10 IMO K 6/10 IMO
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (28.01.2012, 05:08): Erstkontakt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/513WXYAMABL._SL500_AA300_.jpg Schubert; Werke für Chor und Klavier; Staier, Norddeutscher Figuralchor, Straube
Das große Hallelujah D 442 Der 23. Psalm op. post. 132 D 706 An die Sonne D 439 Mirjam's Siegesgesang op. post. 136 D 942 Gott in der Natur op. post. 133 D 757 Nachthelle op. post. 134 D 892 Gott im Ungewitter op. 112,1 D 985 Gott der Weltschöpfer op. post. 112,2 D 986 Hymne an den Unendlichen op. post. 112,3 D 232 Ständchen op. post. 135 D 920 Coronach op. 52,4 D 836 Der Tanz D 826
Cetay (inaktiv) (28.01.2012, 10:19): Schubert war wenig ergiebig. Weder die Chor-/Klavierwerke noch Mengelbergs Leseart der Unvollendeten haben mich besonders ansgesprochen (da ist sein Live-Beethoven von ganz anderem Kaliber). Jetzt Wechsel vom Livestream zur CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Bwnk6MJZL._SL500_AA300_.jpg Mahler; Sinfonie Nr. 9; Klemperer
Agravain (28.01.2012, 10:54): Original von Cetay Schubert war wenig ergiebig. Weder die Chor-/Klavierwerke noch Mengelbergs Leseart der Unvollendeten haben mich besonders ansgesprochen (da ist sein Live-Beethoven von ganz anderem Kaliber). Jetzt Wechsel vom Livestream zur CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Bwnk6MJZL._SL500_AA300_.jpg Mahler; Sinfonie Nr. 9; Klemperer
Nun zu Evgeny Svetlanovs (1928 – 2002) eigenen Werken:
Siberian Fantasy (mit Igor Yakushenko komponiert) Evgeny Svetlanov / USSR State TV and Radio Symphony Orchestra 1963
Preludes Evgeny Svetlanov / USSR State Symphony Orchestra 1970
Festive Poem Evgeny Svetlanov / Grand Symphony Orchestra of TV and Radio 1966
Daugava Evgeny Svetlanov / USSR State Symphony Orchestra 1976
Symphony No. 1 Evgeny Svetlanov / Grand Symphony Orchestra of TV and Radio 1958
Pictures Of Spain Evgeny Svetlanov / Grand Symphony Orchestra of TV and Radio 1955
Die Musik ist sehr leidenschaftlich und expressiv. Svetlanov steht mit seinen Kompositionen eindeutig in der Tradition russischer Spätromantiker wie Balakireff, Mussorgsky, Rimsky-Korsakoff, Gliere, Rachmaninov und ganz besonders Tschaikowsky. Interpretation und Klangbild tönen fast so, als hätte Leonard Bernstein mit den New Yorkern in den 60ziger Jahren Werke eines unbekannten russischen Spätromantikers aufgenommen.
Hut ab vor den Klangingenieuren! Diese Box steht soundtechnisch weit über dem Durchschnitt der "Historical Russian Archives"-Serie. Das betrifft ganz besonders die Aufnahmen aus den 50ziger Jahren.
ab (28.01.2012, 21:32): heute im Radio Ausschnitt aus dem ersten Satz aus Dimitrij Schostakowitsch - Symphonie Nr.6 in h-moll op.54 Wiener Symphoniker, Eliahu Inbal, Denon
Elisabeth Kulman & Amarcord Wien (Violine, Cello, Kontrabass, Akkordeon; arr. Gerhard Muthspiel, 2009). Leider nur mit In diesem Wetter, dafür ist das Adagietto aus der 5. Sinfonie mit auf dieser CD. Dieses Arrangement ist ein echter Bringer!
Die "richtigen" Aufnahmen -vor allem die älteren- sagen mir wegen der überagierenden Sänger/innen nur wenig zu; eine Ausnahme ist Katarina Karenus. Ein Rezensent hat es auf den Punkt gebracht: she seems unwilling to let herself go. Genau deswegen mag ich sie.
Cetay (inaktiv) (29.01.2012, 13:53): Ich glaubte Mahler schon lange entdeckt zu haben, aber mit der trotz mieser A-Note überragenden Sinfonien-Gesamteinspielung von Emil Tabakov wurde so viel Unerhörtes ent-deckt, dass ich praktisch wieder von vorne anfange. Passenderweise habe ich mit Katarina Karnéus endlich eine Sängerin gefunden, mit der ich diese Reise gerne auf die Lieder ausdehne.
Violinkonzerte von Janis Ivanovs* / Aulis Sallinen / Jean Sibelius*
Violine: Valdis Zarins
*Vassily Sinaisky / Latvian National Symphony Orchestra 1976 Paul Magi / Latvian National Symphony Orchestra 1991 *Vassily Sinaisky / Latvian National Symphony Orchestra 1989
Die Bandbreite auf dieser CD reicht von den stark an lettische Folklore angelehnten, warmen Melodien von Ivanovs über die frostklirrenden Klangflächen Sallinens, die die Landschaft Nordfinnlands symbolisieren sollen, bis hin zu einer romantischen, schwerblütigen Interpretation des Sibelius-Klassikers. Der vollmundige, runde und glutvolle Geigenton des 1942 geborenen Letten Valdis Zarins entspricht genau meinem Geschmack.
nikolaus (29.01.2012, 21:34): Gerade das erste Mal eine Neuanschaffung gehört:
Alexandre Tansman: Klavierkonzert Nr. 2 Boulanger: Fantasie für Klavier & Orchester Gershwin: Rhapsody in Blue
Programmatisch reizvoll und ungewöhnlich. Tansmann und Boulanger für mich nahezu unbekannt, Gershwin teilweise sehr eigenwillig interpretiert. Macht beim ersten Hören auf jeden Fall Spass!
Nikolaus.
AcomA (29.01.2012, 21:56): Hallo,
Rachmaninov
Alle Preludes
Steven Osborne, piano
(Hyperion)
I 8-10/10 IMO K 8-10/10 IMO
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (29.01.2012, 22:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41tcZryffIL._SL500_AA300_.jpg Per Nørgård; "Mythic Morning" Chorwerke II
daraus: Mytisk Morgen für 12-stimmigen Chor & Bassklarinette Eigentlich die falsche Tageszeit dafür...
ab (29.01.2012, 22:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51OaBQZw1VL._SL500_AA300_.jpg
Années de Pèlerinage, Deuxième année (Italien), Bolet 1982
Die momentan laufenden Liedtransskriptionen berühren mich sehr. Kongenial.
Grüße Jürgen
Billy Budd (30.01.2012, 15:36): Derzeit höre ich die Radioaufnahme der Uraufführung der 9. Glass-Symphonie. Brucknerorchester Linz unter Dennis Russell Davies. Billy :hello
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5 d-moll, op. 47
The Philadelphia Orchestra Riccardo Muti
:hello Agravain
ab (30.01.2012, 22:00): Heute war mein Schostakowitsch #6-Tag
Die Entdeckung des Tages stammt aus dem Jahr 1972: Dobrin Petkov & Sofia Philharmonic Orchestra Believe http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BwaieA6kL._SL500_AA240_.jpg Auch Petkov hebt im zweiten Satz die Trompeten so besonders hervor und dürfte damit für die Chandos-Einspielung von Neeme Järvi, die ich trotz der schlampigen Orchesterkultur besondes mag, Pate gestanden haben, auch der dritte Satz ist ganz ähnlich interpretiert!
Ashkenazy & Royal Philharmonic Orchestra - seltsam uninspiriert kommt mir das vor.; Valery Gergiev & St Petersburg Kirov Orchestra - auch nicht das Gelbe vom Ei - da ziehe ich allemal Haitink aus Amsterdam vor!
Was Imbal aus Wien (Denon) betrifft, so ist es der erste Satz, den ich vorzüglich finde, hier noch diese Woche nachzuhören (ca. ab Min. 54).
Bei mir jeztz zuhause nochmals den Kopfsatz von Imbal und danach Roschdéstweniskij (Eurodisc), von dem kein cover mehr zu finden ist. Und dann Evgeni Mravinsky in Prague Disc 2, von 1955 ebenfalls kein Cover zu finden.
Violinkonzert Duo für Violine, Cello und Orchester Scherzo für Orchester
Violine: Saschko Gawriloff Cello: Julius Berger Werner Andreas Albert / Bamberger Symphoniker 1989 - 1990
Das Violinkonzert wird von einem zurückhaltenden, nachdenklichen Pathos getragen, der sich im Adagio-Teil allerdings zu einer großen, weiträumigen Geste steigert - im Schlussteil erfährt das Konzert eine Wandlung ins Launige und Verschmitzte. Romantisch-nostalgisch kommt das Duo daher - auf leichten Mendelssohn-Füssen gleitet das Scherzo-Jugendwerk dahin.
uhlmann (31.01.2012, 17:44): ewig nicht mehr gehört (zurecht, wie ich wieder feststellen musste):
Sharon Sweet, Siegfried Jerusalem, Marjana Lipovsek, Hartmut Welker, Philip Landridge, Barbara Sukowa Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Arnold Schönberg Chor, Slowakischer Philharmonischer Chor Bratislawa Wiener Philharmoniker Claudio Abbado
:hello Agravain
Jürgen (01.02.2012, 10:19): http://home.arcor.de/rww2002/rww2002/meister/solti.jpg
Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg, Solti 1997
Karita Mattila (Ev), Iris Vermillion (Ma), José van Dam (Sa), Ben Heppner (St), Alan Opie (Be), Herbert Lippert (Da), René Pape (Po) Chicago Symphony Orchestra & Chorus, Sir Georg Solti
Auszeichnungen: „Diapason d’Or“ (Frankreich) – „Choc du Monde de la Musique“ (Frankreich) – „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ (Deutschland)
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (02.02.2012, 05:27): Sieht so aus, als ob das Forum bei der Eiseskälte in einen kollektiven Winterschlaf verfallen ist. Die drückende Schwüle, die mich bei Schreker regelmäßig überkommt, sollte helfen. Ich höre Psalm 116 op. 6 und Schwanengesang op. 11.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51IpKKowT9L._SL500_AA300_.jpg Schreker; Orchester- und Chormusik; Gülke
Agravain (02.02.2012, 07:14): Mein Tag startet mit Pucell:
Henry Purcell: Of Old, When Heroes Thought It Base 'The Yorkshire Feast Song', Z 333 (1690)
Gillian Fisher, Susan Hamilton, James Bowman, Nigel Short, Rogers-Covey-Crump, Charles Daniels, Michael George, Robert Evans The King's Consort Robert King
:hello Agravain
Agravain (02.02.2012, 07:54): Bei mir nun zum entsprechenden Gesöff der weltliche Bach:
Bei Bruckner finde ich es immer wieder schwierig zu einer favorisierten Aufnahme zu kommen. Es befindet sich auch keine einzige GA in meiner Sammlung, was dazu geführt hat, das ich bislang die Nullte, die Erste und Zweite sowie die Sechste gar nicht kenne :ignore. Bei der Neunten lebe ich inzwischen sehr glücklich mit Giulini/WPO, Bernstein/WPO und Wand/BPO.
Die Achte bleibt ein Forschungsfeld für mich. Karajans Aufnahme ist warm, nachdenklich, ja grübelnd, die Melodien des Adagio-Satzes sind vorbildblich und plastisch herausgearbeitet, die Trompeten der Wiener lässt er stellenweise sogar sehr rauh klingen. Aber manchmal scheint mir das eine oder andere Detail nicht genug mit Bedeutung aufgeladen bzw. etwas zu weich gezeichnet... Ich mag diese Aufnahme - genau wie die geradezu antipodische Solti-Aufnahme in der Eloquence-Reihe mit dem WPO 1967, welche außerordentlich zügig, ausdrucksstark und herb schneidend daherkommt. Tolle Aufnahmen - aber ich habe das Gefühl nicht beim letzten Bruckner angekommen zu sein. Meine Aufnahmen der 3., 7., 8. und 9. Symphonie mit Stanislaw Skrowaczewski und dem Saarbrücken Radio Symphonieorchester sind mir zu verfeinert in der Orchesterkultur, zu leicht und schwebend, zu atmend und organisch, da erklingt für mich zu wenig Wucht und Schwere, aber auch zuviel kalte Luft in den Details - dieser "Bio-Bruckner" nötigt mir Respekt ab, lässt aber keinen Gedanken an Liebe aufkommen: - ich höre ihn sehr selten.
Nun habe ich mir Günter Wands vielgelobte Aufnahme der Achten mit den Berlinern bestellt - zumindest eine Facette mehr in meiner Richtung werde ich hier wohl finden...
Cetay (inaktiv) (03.02.2012, 05:02): Original von Nordolf
Bei Bruckner finde ich es immer wieder schwierig zu einer favorisierten Aufnahme zu kommen. (...) Die Achte bleibt ein Forschungsfeld für mich.
Ich empfehle, Simone Young in deine Forschungen mit einzubeziehen. Würde man die von dir genannten Aufnahmen mit Solti, Skrowaczewski und Karajan an die Spitzen eines Dreiecks setzen, könnte man Young genau am Mittelpunkt einordnen. Ich finde bei ihr -trotz der sich scheinbar ausschließenden Gegensätzlichkeit- die von dir genannten Charakterisitka aller drei Aufnahmen. Das kann leicht im Mittelmaß enden, weil alles zu wenig ausgeprägt ist, oder in der Uneinheitlichkeit, wenn von allem zu viel vorhanden ist oder in der Transzendenz, wenn alles zu etwas "Höherem" verschmilzt - so wie bei Young.
Ich höre jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/515urdS09eL._SL500_AA300_.jpg Schubert; Klaviersonate D840; Alan Marks
D840 ist die 1/2 Sonate. Ausgesprochen individuell, im Expertenjargon wahrscheinlich als unidiomatisch zu bezeichnen, mit einer fast unwiderstehlichen Sogkraft.
Agravain (03.02.2012, 08:08): Bei mir zunächst Bach. Erst ein paar Lieder aus
Catherine Dubose, Catherine Denley, James Bowman, Johan Mark Ainsley, Michael George The Sixteen The Symphony of Harmony and Invention Harry Christophers
:hello Agravain
Stonie (03.02.2012, 12:19): Bei mir läuft gerade: http://ecx.images-amazon.com/images/I/513YKZ6YVTL._SL500_AA300_.jpg
Richtig gute Einspielung :down Vielleicht ein Tick zu schnell :wink
Amadé (03.02.2012, 20:07): Freitags Opernabend, heute mit:
Stonie (03.02.2012, 20:30): Max Bruch (Sinfonien / Werke für Violine und Orchester) Kurt Masur & Gewandhaus Leipzig http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VHX07BNKL._SL500_AA300_.jpg
Kannte ich bisher nicht ... bin aber positiv überrascht :)
Amadé (03.02.2012, 20:55): Dazu gibts noch in gleicher Besertzung mit Salvatore Accardo Bruchs sämtliche Violinkonzerte und Konzertstücke:
Leidenschaftlich, aufbegehrend, leidend, friedlich, wütend, emotional, ohne Tränendrüse. Großes Kino! Ich muss wohl doch die Prager Box kaufen...
:hello Agravain
AcomA (03.02.2012, 22:37): Hallo,
Bartok
Konzert fuer Orchester
RSO Berlin, Ferenc Fricsay
(DG, mono)
Schoene Erinnerung am meine Schulzeit.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (04.02.2012, 07:39): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Co28d5l8L._SL500_AA300_.jpg Duke Ellington; Black, Brown and Beige Suite; American Composers Orchestra
Agravain (04.02.2012, 09:48): Bei mir gibt es Bach:
Schön. Alles unaufdringliche, ich möchste sagen im besten Sinne bodenständige HIP-Interpretationen, die trotz ihrer Solidität keinen Moment lang uninteressant oder gar langweilig sind.
Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo Lawrence Foster
Das ist schon tolle Musik. Mir ist es einigermaßen unverständlich, warum Enescus Symphonien so selten gegeben werden. Diese Musik schillert in den unterschiedlichsten Farben und Stimmungen, ist ausgesprochen leidenschaftlich, direkt, höchst einfallsreich instrumentiert, nicht selten an Strauss erinnernd.
Dass gerade die Zweite die am stiefmütterlichsten behandelte der drei Symphonien ist, begreife ich noch weniger. Nicht nur des packenden Einstiegs wegen, der sofort in das Werk hineinzieht, sondern gerade wegen des elegisch-melancholischen Andantes, einem Satz von ausgesprochener Schönheit.
Mit dem heutigen Konsens, wie man Beethoven zu spielen hat, hat das nichts zu tun. Mit der blutleeren Öde, die ich bei vielen Intepretationen der 4. empfinde, auch nichts.
hieraus: von CD2 Mozart Klaviersonate Nr.8 a moll KV 330 Eine nahezu metrisch sich weiterspulende Interpretation, die gleichzeitig meditativ und tieftraurig erscheint, weil sie eine wahnsinnig hohe innere Gespanntheit hat. Die gleichmäßig forcierte Unruhe im Kopfsatz habe ich nrgendwo anders so subtil bedrohlich gehört. Heike
Erkki Melartin: Symphonie Nr. 4 E-Dur "Sommer-Symphonie", op. 80
Pia Freund, Lilli Paasikivi, Laura Nykänen Tampere Philharmonic Orchestra, Leonid Grin
Schöne Musik mit nordischem Einschlag, deutlich von Sibelius beeinflusst, in seiner Grundstimmung aber deutlich heller und von ganz berückender Lieblichkeit im Andante, in dem dann auch die drei Frauenstimmen vokalisierend hinzutreten. Nielsen und Alfvén lassen grüßen.
Cetay (inaktiv) (04.02.2012, 22:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61awtH75eLL._SL500_AA240_.jpg Tabakov; Konzert für Orchester; Tabakov
Tabakovs von "neutönerischen Mißklängen" freies Konzert für Orchester(1995) ist eine echte Bereicherung des schmalen Gattungs-Repertoires. Die Kopplung mit Stravinsky gibt einen Fingerzeig - trotz der deutlichen Einflüsse geht Tabakov aber eigene Wege. Wie bei den Dirigaten fremder Werke ist es auch hier kaum möglich, sich seinem Sog zu entziehen.
Lucanuscervus (04.02.2012, 23:09): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61awtH75eLL._SL500_AA240_.jpg Tabakov; Konzert für Orchester; Tabakov
Tabakovs von "neutönerischen Mißklängen" freies Konzert für Orchester(1995) ist eine echte Bereicherung des schmalen Gattungs-Repertoires. Die Kopplung mit Stravinsky gibt einen Fingerzeig - trotz der deutlichen Einflüsse geht Tabakov aber eigene Wege. Wie bei den Dirigaten fremder Werke ist es auch hier kaum möglich, sich seinem Sog zu entziehen.
Klingt sehr interessant ! Ich wußte nichts von Tabakovs kompositorischen Ambitionen. Wie würdest Du die "eigenen Wege", die er beschreitet, näher beschreiben ?
:hello Lucanuscervus
Cetay (inaktiv) (05.02.2012, 05:11): Original von Lucanuscervus Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61awtH75eLL._SL500_AA240_.jpg Tabakov; Konzert für Orchester; Tabakov
Tabakovs von "neutönerischen Mißklängen" freies Konzert für Orchester(1995) ist eine echte Bereicherung des schmalen Gattungs-Repertoires. Die Kopplung mit Stravinsky gibt einen Fingerzeig - trotz der deutlichen Einflüsse geht Tabakov aber eigene Wege. Wie bei den Dirigaten fremder Werke ist es auch hier kaum möglich, sich seinem Sog zu entziehen.
Klingt sehr interessant ! Ich wußte nichts von Tabakovs kompositorischen Ambitionen. Wie würdest Du die "eigenen Wege", die er beschreitet, näher beschreiben ?
:hello Lucanuscervus
Puh, seine schwere Aufgabe stellst du da (hingeschrieben ist so etwas leicht, aber beschrieben...):
Es ist vor allem der Rückgriff die ureigenen bulgarsichen Musiken -die auf der byzantinischen aufbauende Variante der Kirchenmusik und die Alltags- und Festtagsbräuche begleitende Volkmusik- die freilich so weit abstrahiert und verfremdet werden, dass Schwermut-Klischees sicher umschifft werden. Der Allegro-Eröffnungssatz ist noch ganz in der Sacre-Tradition, sozusagen die bulgarische Variante. Im Adagio werden die Töne extrem lang ausgehalten und auseinandergezogen, oft spielt nur ein einzelnes Instrument (Assoziationen mit Killmayer, aber auch mit einem weichgespülten Varèse sind nicht ganz verkehrt). Im DSCHesque überdrehten Presto-Finale durchdringen sich die beiden Ebenen und werden durch Anleihen aus populären Musikkultur modernisiert - sogar ein rockiges Schlagzeugsolo kommt vor. Halt! Nicht gleich das böse C*-Wort denken und abtauchen. Tabakov abstrahiert immer so weit, dass das tugendhaft "E" bleibt. (Ich meine, dass die wirklich modernen Komponisten diejenigen sind, die es verstehen populäre -und damit eben moderne- Musikstile zu integrieren und zur Kunstform zu erheben: Berhard Gander, Frank Bedrossian, Erkki-Sven Tüür - das wäre mal ein eigenes Thema Wert).
Cetay (inaktiv) (05.02.2012, 05:20): Dass mich mal ein Pianist dazu verleitet, Schubert von A-Z zu hören... Wenn ich das in 2 Worten charakterisieren müsste, würde ich sagen: Ohne Frack!
http://ecx.images-amazon.com/images/I/515urdS09eL._SL500_AA300_.jpg Schubert; Klaviersonate D568; Alan Marks
Cetay (inaktiv) (05.02.2012, 06:24): Durch Tabakov angefixt, werde ich mich etwas durch die Orchesterkonzert-Gattung hören. Man könnte glauben, da gibt es kaum etwas. Außer Hindemith, Kodaly und Bartok -und vielleicht noch Lutoslawaki und Carter- fällt dem gemeinen Klassikliebhaber nichts dazu ein. Tante Wiki weiß es freilich besser. Die englische Seite listet 60 Gattungsbeiträge. Ich höre:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51W1KeRehgL._SL500_AA300_.jpg Mario Pilati; Concerto for Orchestra (1933); Adriano
Cetay (inaktiv) (05.02.2012, 07:05): Dieser Dirigent, der sich schlicht Adriano nennt, ist ein interessanter Typ. Er ist weitgehend Autodidakt und setzt sich stark und kompromißlos für obskures und unbeachtetes Material ein. Auf der Naxos-Seite ist zu lesen, dass er die Meinung vertritt, die Musikgeschichte müsse revidiert werden, um zu zeigen, dass das nicht nur die Geschichte der sogenannten großen Komponisten sei. Die strenge Klassifizierung in Traditionen und Kategorien sollte aufgegeben werden. Es sei viel mehr gute Musik geschrieben worden, als Musikologen und Kritiker eingestehen würden. Ich finde, das eben gehörte Werk von Pilati ist ein strarkes Indiz für Adrianos Thesen.
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Tn9dxKPhL._SL500_AA300_.jpg Piston; Concerto for String Quartet, Wind Instruments and Percussion; Juilliard Quartett
Cetay (inaktiv) (05.02.2012, 07:35): Piston ist geschenkt, Hovhaness klingt so wie immer (in dem Sinne wie für das ungeübte Ohr jede mittlere Haydn-Sinfonie gleich klingt), auch seine mir bekannten 'normalen' Orchesterwerke und Sinfonien sind stark solistisch geprägt.
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/611ebCDDNqL._SL500_AA240_.jpg Tippett; Concerto For Orchestra; Hickox
Cetay (inaktiv) (05.02.2012, 08:08): Jetzt bin ich bald genug mit orchestraler Farbenpracht bedient. Zum Schluss noch:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Q868c4upL._SL500_AA240_.jpg Sessions; Concertino for Chamber Orchestra; Shapey
Cetay (inaktiv) (05.02.2012, 08:19): Die Sessions und Tippett CDs scheinen den selben Künstler für die Covergestaltung zu haben. Oberflächlich gehört sind die beiden Concerti auch stark verwandt und die Farben und Formen setzen die Höreindrücke -soweit so etwas optisch möglich ist- sehr treffend um. In die Tiefe gehört, finde ich bei Sessions deutlich mehr auszuloten.
ab (05.02.2012, 09:37): Nikolai Petrov spielt Schuberts d 960
Johann Sebastian Bach: "Ich bin vergnügt in meinem Glücke" BWV 84
Dorothee Mields Collegium Vocale Gent La Chapelle Royale Philippe Herreweghe
Beim Hören der Herreweghe-Aufnahme wird mir wieder deutlich, wie stark die herrliche Eingangsarie verliert, wenn man sie zu zügig musiziert. Meines Erachtens sollte man nicht mittels eines flott "vergnügten" Tempos versuchen, den eher melancholischen Charakter dieser e-moll-Arie - der sicher nicht umsonst dem Text entgegenzustehen zu scheint - in einen vermeintlich fröhlichen zu verbiegen. Überzeugender musiziert man das hier:
David Rendall, Anne Sofie von Otter, Alastair Miles London Symphony Chorus London Symphony Orchestra Sir Colin Davis
Eine der gelungeneren Einspielungen, wenngleich sich Rendall nicht wirklich mit der eindringlichen Darstellung der Partie des Gerontius durch Nicolai Gedda bei Boult messen kann.
Mich dünkt, das ist nicht seine stärkste Bruckner-Aufnahme. Irgendwie interpretatorisch recht mulmig. Ich kann's aber gerade nicht ganz präzise festmachen. Streckenweise sicher etwas zu brachial.
:hello Agravain
Agravain (05.02.2012, 17:30): Da ich am Schreibtisch die kommende Woche vorbereiten muss, brauche ich etwas Heiteres:
William McAlpine, June Bronhill, Peter Glossop Monica Sinclair, Patricia Kern The Williams Singers The Michael Collins Orchestra Michael Collins
German - "a musical peacemaker", wie ihn die einzige erhältliche Biographie apostrophiert - hat ein heiteres viktorianisch-edwardianisches Bild der elisabthanischen Welt gezeichnet. Der Zwist des Earl of Essex und Sir Walter Raleighs um die (mehr oder minder) Virgin Queen ist hier ein ganz ausgelassene Veranstaltung. germans Biograph Brian Rees schreibt: "Merrie England seems so natural a growth in English music that it is difficult to imagine the world without it." Recht hat er. Und musikalisch ist das vollkommen auf Augenhöhe mit den Herren Gilbert & Sullivan.
:hello Agravain
Lucanuscervus (05.02.2012, 18:38): Original von Cetay Original von Lucanuscervus Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61awtH75eLL._SL500_AA240_.jpg Tabakov; Konzert für Orchester; Tabakov
Tabakovs von "neutönerischen Mißklängen" freies Konzert für Orchester(1995) ist eine echte Bereicherung des schmalen Gattungs-Repertoires. Die Kopplung mit Stravinsky gibt einen Fingerzeig - trotz der deutlichen Einflüsse geht Tabakov aber eigene Wege. Wie bei den Dirigaten fremder Werke ist es auch hier kaum möglich, sich seinem Sog zu entziehen.
Klingt sehr interessant ! Ich wußte nichts von Tabakovs kompositorischen Ambitionen. Wie würdest Du die "eigenen Wege", die er beschreitet, näher beschreiben ?
:hello Lucanuscervus
Puh, seine schwere Aufgabe stellst du da (hingeschrieben ist so etwas leicht, aber beschrieben...):
Es ist vor allem der Rückgriff die ureigenen bulgarsichen Musiken -die auf der byzantinischen aufbauende Variante der Kirchenmusik und die Alltags- und Festtagsbräuche begleitende Volkmusik- die freilich so weit abstrahiert und verfremdet werden, dass Schwermut-Klischees sicher umschifft werden. Der Allegro-Eröffnungssatz ist noch ganz in der Sacre-Tradition, sozusagen die bulgarische Variante. Im Adagio werden die Töne extrem lang ausgehalten und auseinandergezogen, oft spielt nur ein einzelnes Instrument (Assoziationen mit Killmayer, aber auch mit einem weichgespülten Varèse sind nicht ganz verkehrt). Im DSCHesque überdrehten Presto-Finale durchdringen sich die beiden Ebenen und werden durch Anleihen aus populären Musikkultur modernisiert - sogar ein rockiges Schlagzeugsolo kommt vor. Halt! Nicht gleich das böse C*-Wort denken und abtauchen. Tabakov abstrahiert immer so weit, dass das tugendhaft "E" bleibt. (Ich meine, dass die wirklich modernen Komponisten diejenigen sind, die es verstehen populäre -und damit eben moderne- Musikstile zu integrieren und zur Kunstform zu erheben: Berhard Gander, Frank Bedrossian, Erkki-Sven Tüür - das wäre mal ein eigenes Thema Wert).
Vielen Dank für die Beschreibung ! Ich kann es mir so schon besser vorstellen ! Keine Angst - das böse C*-Wort kam mir gar nicht gleich in den Sinn :)
über die Einteilung "wirklich moderner Komponisten" lässt sich freilich diskutieren...
LG :hello Lucanuscervus
Cetay (inaktiv) (05.02.2012, 18:55): Original von Lucanuscervus
über die Einteilung "wirklich moderner Komponisten" lässt sich freilich diskutieren...
LG :hello Lucanuscervus Steht in der "Beiträge, die ich hier demnächst schreiben will"-Liste auf Platz 6. :cool
Klingt wie Versuch, den parodistisch-überdrehten DSCH im Vergleich dazu konservativ klingen zu lassen.
Nordolf (05.02.2012, 19:54): Original von Cetay
Ich empfehle, Simone Young in deine Forschungen mit einzubeziehen. Würde man die von dir genannten Aufnahmen mit Solti, Skrowaczewski und Karajan an die Spitzen eines Dreiecks setzen, könnte man Young genau am Mittelpunkt einordnen. Ich finde bei ihr -trotz der sich scheinbar ausschließenden Gegensätzlichkeit- die von dir genannten Charakterisitka aller drei Aufnahmen. Das kann leicht im Mittelmaß enden, weil alles zu wenig ausgeprägt ist, oder in der Uneinheitlichkeit, wenn von allem zu viel vorhanden ist oder in der Transzendenz, wenn alles zu etwas "Höherem" verschmilzt - so wie bei Young.
Danke für den Hinweis - ich habe es mir notiert...
Diese Aufnahme bläst mich förmlich an die Wand :D Grandiose, weite Bögen und majestätische Höhepunkte entwickeln eine ergreifende Wirkung. Jedes Detail wird zum leuchten gebracht und erhält seine besondere Bedeutung. Die Hörnermotive auf dieser Aufnahme klingen so transparent und klar, so romantisch und nach "Waldessehnsucht", wie auf kaum einer anderen Einspielung. Wand ist nicht impulsiv, dafür aber unglaublich episch. Die hervorragende Aufnahmetechnik bereitet höchsten Genuß. Wand hat sich hier selbst übertroffen! :down :times10
Cetay (inaktiv) (05.02.2012, 20:32): Weiter mit Werken, die die solistische und virtuose Behandlung von Orchesterinstrumenten oder -gruppen unterstreichen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ek3A91uUL._SL500_AA240_.jpg Roberto Gerhard; Concerto for Orchestra (1965); Bamert
nikolaus (05.02.2012, 20:41): Nachdem ich heute auf arte bei der "Folle journée de Nantes" einen ganz hervorragenden Andrei Korobeinikov mit dem 2. Klavierkonzert gehört und gesehen habe, nun das "Original":
Weitere highlights in Nantes waren u.a. David Kadouch mit Mussorgsky, Alexander Kniazev mit Tschaikovsky und einer exzentrischen und erstklassigen Patricia Kopachinskaja mit Tschaikovsky.
Bei mir beginnt der Tag mit Sir Malcolm Arnold. Seine Tänze, die dem Titel nach zwar den four countries zugeordnet sind, stammen nicht aus diesen, sondern sind reine Kunstprodukte, allerdings vom Volksliedton der jeweiligen Gegend inspiriert. Und so hört man Kultiviertes in den "English Dances", rauen und mit Whiskey geölten Dudelsackton in den "Scottish Dances" und wilde, ja leprechauneske Jigs in den "Irish Dances". Beschlossen wird diese ausgesprochen gut zu hörende CD mit den elegischen, kelto-heroischen Klängen der "Welsh Dances", die sich dann schon recht weit vom eigentlichen Tanzcharakter entfernen. Und Penny und das Queensland SO sind den Interpretationen von Thomson und Malcolm Arnold selbst immer eine Nasenspritze voraus.
:hello Agravain
Jürgen (06.02.2012, 10:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/615T6GErtJL._SS500_.jpg
Ralph Vaughan Williams: Five English Folk Songs & Folksong Arrangements, Bishop & London Madrigal Singers 1970
Violine: Vladimir Spivakov Klavier: Sergei Bezrodny 1991-92
Kleine Miniaturen - engagiert und melodienfroh interpretiert mit Violine und Klavier:
Edward Elgar: Liebesgruß / La Capricieuse Fritz Kreisler: Liebesfreud / Liebesleid / Schön Rosmarin Sergej Rachmaninov: It's Peaceful Here / Vocalise Peter I. Tschaikowsky: Melodie / Valse Sentimentale / Valse-Scherzo Jules Massenet: Meditation Cyril Scott: Lotus Land Leopold Godowsky: Alt-Wien Franz Schubert: Valse Sentimentale Antonin Dvorak: Romantic Pieces Johannes Brahms: 2 Hungarian Dances / Hymne zur Verherrlichung des großen Joachim
ab (07.02.2012, 21:53): Mendelssohn: l'oeuvre intégrale pour quatuor à cordes Artis Quartett Wien
Gösta Nystroem: Sinfonia del Mare (Symphonie Nr. 3, 1946-48)
Malena Ernman Malmö Symphony Orchestra Christoph König
Nystroem kann hier seine französische Ausbildung nicht verstecken. Seine Meeressymphonie, die in einem Satz durchkomponiert ist, in der Mitte auch eine Singstimme benötigt und das breite Spektrum der unterschiedlichen Meeresstimmungen widerspiegelt, erscheint mir gerade zu Beginn als logische Fortführung von Debussys "La Mer".
:hello Agravain
Jürgen (08.02.2012, 10:18): Original von Jürgen (stark gekürzt) Heute kam eine Merkmail: http://media.zweitausendeins.de/bild/artikel/18/09/180920/cover/180920_view.jpg
Hier findet Ihr ein besseres Tracklisting.
Diese DVD habe ich inzwischen im Laden abgeholt und höre gerade die Walküre (Swarowsky 1968).
Die GA dieses Rings wurde einst vom Weltbildverlag herausgegeben: http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Rzi0BrugL._AA300_.jpg
So sieht das Cover auf der Downloadseite von Amazon(USA) aus, wobei ich noch nicht herausfinden konnte, inwieweit Denon in diese Aufnahme verwickelt war. http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ghRS2FUAL._SL500_AA240_.jpg
Hier die Sängerriege dieser Walküre: Nadezda Kniplova (Brünnhilde) S. Sommer (Sieglinde) Gerald McKee (Siegmund) Otto von Rohr (Hunding) Rolf Polke (Wotan) R. Hesse (Fricka)
In der 2.Hälfte der 60er Jahre mag das die zweite Garnitur gewesen sein, in meinen Ohren klingt sie aber recht manierlich. Lediglich beim Siegmund fallen mir (ähnlich wie bei Jon Vickers) ein paar Vokalverschiebungen negativ auf. "Ein Schwärt verhiess mir der Vater"
warum gehören diese seine Klavierkonzerte noch immer nicht zum "Standardrepertoire" ? ! ebenso seine meisten anderen Werke...
:hello
Agravain (08.02.2012, 10:46): Ich erschließe mir weiter den mir bislang unbekannten Kurt Atterberg. Meine gestrige Erstbegegnung mit seiner dritten Symphonie hat mir ausgesprochen viel Spaß gemacht. Ich bin gespannt, ob sich mein positiver Eindruck hält bzw. verfestigt. Nun höre ich:
Lucanuscervus (08.02.2012, 11:02): Original von Agravain Ich erschließe mir weiter den mir bislang unbekannten Kurt Atterberg. Meine gestrige Erstbegegnung mit seiner dritten Symphonie hat mir ausgesprochen viel Spaß gemacht. Ich bin gespannt, ob sich mein positiver Eindruck hält bzw. verfestigt. Nun höre ich:
Ilya Stupel / Artur Rubinstein Philharmonic Orchestra 1991
Die sehr originell orchestrierte, exzentrische, symbolistische, teils stürmisch-grollend bewegte Spätromantik des Dänen Rued Langgaard bereitet mir großes Vergnügen. Ein Lob an den Dirigenten und sein unbekanntes, polnisches Orchester aus Lodz - sie vereinen feine Transparenz mit hoher Durchschlagskraft und Einsatz. Tolle Aufnahme!
ab (08.02.2012, 21:32): In Vorfreude auf das Konzert am 3. März: BEETHOVEN Tripelkonzert C-Dur op. 56 (& Symph. #8) Kammerorchester Basel Isabelle Faust, Violine Miklós Perényi, Violoncello Kristian Bezuidenhout, Klavier Ltg: Giovanni Antonini Das derzeitige Solisten-Dream-Team! Besser kann ich es mir nicht vorstellen! Möge auch das Orchester und Dirigat passen...
Jetzt eine Aufnahme, die ich recht gut finde; wobei ich keine "optimale" bislang gefunden habe.
Cetay (inaktiv) (09.02.2012, 05:52): Gilt als die Mutter aller Konzerte für Orchester -obwohl es zuvor schon mindestens 7 Kompositonen mit dieser Bezeichnung gegeben hat- und erklingt hier in der Pionieraufnahme mit dem Auftraggeber am Pult:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61NBW9HexSL._SL500_AA300_.jpg Bartok; Konzert für Orchester; Koussevitzky
Cantus Arcticus (09.02.2012, 08:09): Nun, für heute einmal "leichtere" Kost:
Die GA, die zur Zeit von Howard Shelley und dem Orchestra Della Svizzera Italiana erscheint, muss gegen starke Konkurrenz bestehen:
Die NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Howard Griffiths hat mit den ihrerseits produzierten Folgen der Symphonien Spohrs (cpo) Interpretationen abgeliefert, die Massstäbe setzen. Shelley und sein Ensemble musizieren auf hohem Niveau, die Aufnahme an sich hat zu wenig Volumen und "Körper". Schade, denn Haydns Londoner Symphonien (ebenfalls auf Hyperion erschienen) sind von den "Tessinern" sehr solide und in ansprechender Qualität umgesetzt worden. Hier wäre eindeutig mehr drin gewesen....
Gruss :hello Stefan
Jürgen (09.02.2012, 14:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51D0Ysn8QOL._SS500_.jpg
Vaughan Williams: Symphony No.2 (A London Symphony), Handley 1993
Cetay (inaktiv) (09.02.2012, 20:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51AA80QjMvL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/513%2BcVmsV9L._SL500_AA300_.jpg Bela Bartok; Konzert für Orchester; Adam Fischer / Michael Gielen
Ich höre zwar nur Gielen (und seine Leseart läßt mich recht gleichgültig) weil ich Fischer als freien Livestrom nicht finde, aber das Cover ist es wert, gezeigt zu werden. Weiß jemand wer das gemalt hat?
Amadé (09.02.2012, 21:09): Original von Cetay ...aber das Cover ist es wert, gezeigt zu werden. Weiß jemand wer das gemalt hat?
Ich habe soeben mein Expl. in- und auswendig durchforstet, jedoch ist nirgends ein Hinweis auf den Künstler zu finden.
Gruß Amadé
ab (09.02.2012, 22:19): Henri Matisse - La Musique (1910) :hello
Im Jahr 1909 gab der russische Kunstmäzen Schtschukin zwei große Werke in Auftrag, La Danse (Der Tanz) und La Musique (Die Musik), die zum Schmuck des Treppenhauses seines Moskauer Domizils dienen sollten. Vom Tanz entstanden zwei Fassungen in unterschiedlichen Farbtönungen. Der Tanz gehört zu Matisse’ bekanntesten Werken. Mir hat die Musik immer besser gefallen, vor allem wegen der beiden Zuhörer rechts im Bild, die fürs Cover abgeschnitten wurden...
Das Werk scheint überproportional oft mit toller Cover Art ausgestattet zu sein.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51StwuibHvL._SL500_AA300_.jpg Bartok; Konzert für Orchester; Weller
ab (09.02.2012, 23:05): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VH0yHPjfL._SL500_AA300_.jpg :times10
Cetay (inaktiv) (10.02.2012, 06:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51V4Mh5cVXL._SL500_AA300_.jpg Strid; Oslo Kammerchor
Lieder norwegisch traditionellen Ursprungs gekreuzt mit Bearbeitungen von Bruckner, Grieg, Rachmaninov, Tschaikowski. Nichts für Puristen.
ab (10.02.2012, 15:47): H.J. Lim und Ludwig van Beethoven Vol I
Lässt mich völlig ratlos zurück, nichts, aber auch gar nichts höre ich da, was mich dazu brächte, Genuss zu empfinden oder auch nur interessant zu finden.
RAUTAVAARA Modificata, Incantations (Percussion Concerto), Towards the Horizon (Cello Concerto No. 2) Truls Mork, Colin Currie, Helsinki Philharmonic Orchestra / John Storgards. Ondine
Peter I. Tschaikowsky: Violinkonzert Scherzo Melodie Serenade Melancolique Valse-Scherzo Meditation
Violine: Valdis Zarins Vassily Sinaisky / The Latvian National Symphony Orchestra 1981 - 1985
Großartige Tschaikowsky-Interpretationen: - Zarins' Geigenton ist rund, intensiv und ausdrucksvoll.
Billy Budd (10.02.2012, 19:48): Das höre ich in ein paar Minuten:
Richard Strauss ARIADNE AUF NAXOS
Ariadne - Elizabeth Connell Zerbinetta - Edita Gruberova Komponist - Susan Graham Bacchus - Janez Lotric Musiklehrer - Gottfried Hornik Najade - Simina Ivan Dryade - Svetlana Serdar Echo - Lotte Leitner Tanzmeister - Helmut Wildhaber Brighella - Herwig Pecoraro Scaramuccio - Franz Kasemann Harlekin - Georg Tichy Truffaldin - Wolfgang Bankl Lakai - Wolfgang Bankl Offizier - Michael Kurz Perückenmacher - Ulrich Großrubatscher Haushofmeister - Waldemar Kmentt
Orchester der Wiener Staatsoper Michael Halász
(Wiener Staatsoper - 15. Mai 1997)
Meine Eindrücke sind hernach im entsprechenden Thread abrufbar.
Das Rheingold - eine hochkarätige Sängerschar, herausragend unser einstmals bester Wotan Ferdinand Frantz, außerdem Josef Greindl und Gottlob Frick gleichzeitig als Riesenpaar zu hören.
Gruß Amadé
Jeremias (10.02.2012, 20:36): Original von ab H.J. Lim und Ludwig van Beethoven Vol I
Lässt mich völlig ratlos zurück, nichts, aber auch gar nichts höre ich da, was mich dazu brächte, Genuss zu empfinden oder auch nur interessant zu finden.
ab (10.02.2012, 20:44): Brahms Von Amadé trefflich im Klarinettenquintett-Faden charakterisiert - auch wenn ich das selbe mit ganz anderen Worten als Spannungsbogen, Männlich und Impressionismus umreißen wollte - weiß ich noch nicht so recht, ob ich diese Aufnahme mögen werde... (Klanglich gefällt sie mir auf meiner Anlage deutlich weniger als ihr Debut bei Myrios.) Alles sehr befremdlich. Anders gesagt: Schon lange keine Aufnahme gehört, die so gegen die Hörgewohnheiten klingt. Etwas zum sehr konzentriert Zuhören. Ich bin schon gespannt, wie sich bei mir mein Brahms-Bild ändern werden wird....
Cetay (inaktiv) (10.02.2012, 22:32): Original von Jeremias Original von ab H.J. Lim und Ludwig van Beethoven Vol I
Lässt mich völlig ratlos zurück, nichts, aber auch gar nichts höre ich da, was mich dazu brächte, Genuss zu empfinden oder auch nur interessant zu finden.
Wenigstens lohnt es sich die schöne Frau auf dem Cover zu betrachten!
Ich höre daraus gerade die Mondscheinsonate. Zumindest kann ich nicht behaupten, das so oder so ähnlich schon zig mal gehört zu haben. Eine etwas gewagte Charakterisierung: Mustonen-Gestochere auf feminine Art. Interessant ist das durchaus, aber "gut"?
Cetay (inaktiv) (10.02.2012, 23:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RI8fyDjsL._SL500_AA300_.jpg Daniel Kellog; A Tent for the Sun; Takacs String Quartet & University of Colorado Wind Ensemble
Kompositionen wie diese gibt es wie Sand auf dem Cover. Wir hören wellenförmige Klanglandschaften mit wechselnden Texturen; wiederhören-müssen-Faktor gleich Null.
Beide Sinfonien zeichen sich durch sehr ausgedehnte Adagiosätze aus, bei der viersätzigen 11. steht er am Anfang. Der Preis für diese Box ist bei einem großen Buchhändler kräftig gefallen; sie kostet jetzt noch 1,06€/CD.
ab (11.02.2012, 09:26): Original von Cetay Eine etwas gewagte Charakterisierung: Mustonen-Gestochere auf feminine Art. Interessant ist das durchaus, aber "gut"?
:J
Agravain (11.02.2012, 12:50): Bei mir lief heue bislang Bach, und zwar zwei Stücke vom Vater und eines vom Sohn:
Nach meinem Dafürhalten einigermaßen mau. Guy de Meys Evangelist ist - gewöhnungsbedürftig. An Kai Wessels Altus gewöhne ich mich wahrscheinlichlich nicht mehr. Der Rest? Oft viel besser gehört.
Das ist die Live-Aufnahme für die sich unser uhlmann so begeisterte. Ich bin gespannt, denn von der 2. habe ich noch keine mich vollständig zufriedenstellende Aufnahme gefunden. (Von der 1. auch nicht, aber das liegt am Werk).
Cantus Arcticus (11.02.2012, 17:01): Benda / Pichl / Vranický Gabriela Demeterová und das Prager Chamber Orchestra unter Milan Lajcík
Cetay (inaktiv) (11.02.2012, 19:28): Aus gegebenem Anlass, wie man zu sagen pflegt, wenn Threadthemen nachgehört werden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/619VnGjGSOL._SL500_AA240_.jpg Ulvi Cemal Erkin; Senfoniden; Ender Sakpinar
Cetay (inaktiv) (12.02.2012, 04:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fRQvzZbhL._SL500_AA300_.jpg Henri Dutilleux; Mystère de l'instant pour 24 cordes, cymbalum et percussion; Holliger
Cetay (inaktiv) (12.02.2012, 05:40): Original von Cetay Henri Dutilleux; Mystère de l'instant pour 24 cordes, cymbalum et percussion; Holliger :times10 Was für Musik! ... und immer wieder die Feststellung, wieviel Unerhörtes da draussen (oder besser: da drinnen - im weltweiten Netz) noch auf Entdeckung wartet und dass das, was uns heute als Kanon verkauft wird, nur ein Minimalstausschnitt ist. Davon zeugt auch das nächste aus dem Kanon geflogene Werk, das ich aus aktuellem Anlass mal wieder höre:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uAmSVym4L._SL500_AA300_.jpg La Pellegrina - Intermedien (Musik zur Hochzeit von Ferdinando de Medici mit Christine de Lorraine, Florenz 1589); Sempé
Agravain (12.02.2012, 07:11): Zum Sonntag Sexagesimae zunächst:
Ich wusste gar nicht, dass Oramo das Konzert 2003 schon mal eingespielt hat. Hier dirigiert er deutlich prägnanter und weit weniger analytisch als mit Bathiashvili. Das analytisch-reine erledigt hier Suwanai, doch der wunderbare Klang ihres Instruments fesselt die Aufmerksamkeit jederzeit. Im 2. Satz spielt sie deutlich gesanglicher und es stellt sich zeitweilig eine Zusammenheit zwischen Solistin und Orchester ein, wie man sie bei diesem Konzert ganz selten zu hören bekommt. Diese Aufnahme werde ich sicher noch öfter hören.
Agravain (12.02.2012, 07:37): Barock geht es weiter:
...ganz anders, als ich mir erwartet hatte ! Lädt sehr zum Öfterhören ein :D
:hello
Jeremias (12.02.2012, 11:52): Nach dem fantastischen Abend mit Angela Gheorghiu gestern brauche ich heute etwas ganz anderes, daher das Oratorium "Nazim" von Fazil Say, das übrigens am 1.4. in Wuppertal aufgeführt wird!
Peter I. Tschaikowsky: Violinkonzert Scherzo Melodie Serenade Melancolique Valse-Scherzo Meditation
Violine: Valdis Zarins Vassily Sinaisky / The Latvian National Symphony Orchestra 1981 - 1985
Diese romantischen, dabei aber kräftigen, packenden Tschaikowsky-Interpretationen sind von wunderbarer Schönheit. Der süffig-vollmundige Geigenton von Zarins und der warm leuchtende Orchesterklang, den Sinaisky mit dem lettischen Orchester erzeugt, bilden eine perfekte, stilistische Einheit. :times10
Cetay (inaktiv) (12.02.2012, 20:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51StwuibHvL._SL500_AA300_.jpg Bartok; Konzert für Orchester; Weller
Das wunderschöne Cover ist eine treffende optische Umsetzung von Wellers Leseart, die mir außerordentlich gut gefällt. Wer es gerne spektakulär, emotionsgeladen und/oder analytisch mag, findet geeignetere Einspielungen.
Cetay (inaktiv) (13.02.2012, 05:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51s%2BsIWtVbL._SL500_AA300_.jpg Mahler; Sinfonie 6; Levi
Eher auf der analytischen und klangsinnigen Seite angsiedelt - mit superber Tontechnik eingefangen. Den Finalen Tutti-Schlag -ich wiederhole mich- habe ich nirgends so gewaltig und schockierend gehört.
Ralph Vaughan-Williams: Symphony No. 4 Fantasia On A Theme By Thomas Tallis Fantasia On Greensleeves Serenade To Music
Leonard Bernstein / New York Philharmonic 1962 - 1976
Die 1934 vollendete 4. Symphonie hat einen sehr aufwühlenden, ja aggressiven Charakter: - neben der 6. Symphonie dürfte sie das harmonisch geschärfteste Werk des Engländers sein. Die Symphonie beruht auf zwei Themen, die sich gegenseitig aneinander reiben und "jagen". In diesem Klanggefüge herrscht ganz offensichtlich Krieg. Bernsteins Interpretation ist direkt, am Kragen packend und wuchtig. Meine Alternativaufnahme mit Vernon Handley aus der EMI-Box verblasst dagegen trotzdem nicht: - sie ist anders, etwas analytischer, aber auch intensiv und durchdringend gestaltet. Was allerdings verblasst, sind Handleys Interpretationen der "Fantasia On A Theme By Thomas Tallis" und der "Serenade To Music": - hier erscheinen die emotional intensiven Lesarten Bensteins wesentlich präsenter und spannender. Bernstein macht einfach mehr aus diesen beiden Werken.
J. S. Bach: Cello Suite No. 3 Cello: Daniel Shafran 1971
C. Franck: Violin Sonata in the Transcription for Cello and Piano R. Schumann: Träumerei F. Chopin: Nocturne Op. 9/2 Cello: Daniel Shafran / Piano: Anton Ginzburg 1982
P. I. Tschaikowsky: Melodie & Valse Sentimental Cello: Daniel Shafran / Piano: Nina Musinyan 1953
Nordolf (14.02.2012, 00:49): Weiter mit Shafran - nun schon zur Nacht:
Ralph Vaughan-Williams: Symphony No. 4 Fantasia On A Theme By Thomas Tallis Fantasia On Greensleeves Serenade To Music
Leonard Bernstein / New York Philharmonic 1962 - 1976
Die 1934 vollendete 4. Symphonie hat einen sehr aufwühlenden, ja aggressiven Charakter: - neben der 6. Symphonie dürfte sie das harmonisch geschärfteste Werk des Engländers sein. Die Symphonie beruht auf zwei Themen, die sich gegenseitig aneinander reiben und "jagen". In diesem Klanggefüge herrscht ganz offensichtlich Krieg. Bernsteins Interpretation ist direkt, am Kragen packend und wuchtig. Meine Alternativaufnahme mit Vernon Handley aus der EMI-Box verblasst dagegen trotzdem nicht: - sie ist anders, etwas analytischer, aber auch intensiv und durchdringend gestaltet. Was allerdings verblasst, sind Handleys Interpretationen der "Fantasia On A Theme By Thomas Tallis" und der "Serenade To Music": - hier erscheinen die emotional intensiven Lesarten Bensteins wesentlich präsenter und spannender. Bernstein macht einfach mehr aus diesen beiden Werken.
Eine der mir am wertvollsten CDs.
Drum breche ich den Bach nach dem 4. BK ab und höre 3x Serenade to Music:
Serenade to Music (orchestral version), Hickox 1984 Serenade to Music (choral version), Handley 1991 Serenade to Music (soloists version), Boult 1970
Allesamt aus dieser Sammlung: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N-6v9bZtL._SS400_.jpg
Grüße Jürgen
Gelöschter Benutzer (14.02.2012, 17:40): Hallöle. Mein erster Beitrag in diesem Forum. Eine meiner kürzlich erworbenen CDs: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41E%2BLobV0xL._SS500_.jpg
Abbado lässt hier flott aufspielen, aber es wirkt nichts hektisch, sondern durchdacht und lebendig. Gefällt mir ganz gut. Ich werde mir seinen Zyklus wohl vollständig zulegen.
:hello
Gelöschter Benutzer (14.02.2012, 17:53): Hallöle. Mein erster Beitrag in diesem Forum. Eine meiner kürzlich erworbenen CDs: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41E%2BLobV0xL._SS500_.jpg
Abbado lässt hier flott aufspielen, aber es wirkt nichts hektisch, sondern durchdacht und lebendig. Gefällt mir ganz gut. Ich werde mir seinen Zyklus wohl vollständig zulegen.
Rachmaninov (14.02.2012, 20:37): Original von Treborian Hallöle. Mein erster Beitrag in diesem Forum. Eine meiner kürzlich erworbenen CDs: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41E%2BLobV0xL._SS500_.jpg
Abbado lässt hier flott aufspielen, aber es wirkt nichts hektisch, sondern durchdacht und lebendig. Gefällt mir ganz gut. Ich werde mir seinen Zyklus wohl vollständig zulegen.
Jürgen (15.02.2012, 09:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61XvvlRm0TL._SL500_AA240_.jpg
Albinoni: Concerti a cinque op. 10 / Homage to a Spanish Grandee (Amsterdam 1735/36) - Collegium Musicum 90, Standage 2009
Diese Musik plätschert nichtssagend dahin. Kategorie: Schöne Hintergrundmusik.
Grüße Jürgen
ab (15.02.2012, 10:47): Konzert am Vormittag im Radio
Ottavia Maria Maceratini, Klavier. Domenico Scarlatti: Sonata f-Moll W. A. Mozart: Neun Variationen über ein Thema von N. Dezède C-Dur, KV 264 L. van Beethoven: a) Klaviersonate cis-Moll, op. 27, Nr. 1; b) Sonata quasi una Fantasia F. Chopin: Nocturne b-Moll, op. 9, Nr. 1 Heinz Tiessen: Notturno tempestoso aus "Eine Natur-Trilogie", op. 18 R. Schumann: Träumerei aus "Kinderszenen", op. 15 John Foulds: April-England, op. 48, Nr. 1 C. Debussy: Clair de lune aus "Suite bergamasque" F. Liszt: Tarantella aus "Venezia e Napoli" R. Schumann/F. Liszt: "Widmung" (aufgenommen am 29. November 2011 in der Hochschule für Musik und Theater in München).
Die in Italien geborene, bald 26 jährige Pianistin studiert seit 2005 an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Elisso Wirsaladze und gewann bereits viele bedeutende Wettbewerbe. Seit 1998 erhielt sie insgesamt über 20 Preise und steht sicherlich am Beginn einer internationalen Pianisten-Karriere. :hello
hier eine Woche lang nachzuhören
Cantus Arcticus (15.02.2012, 11:06): Bei mir heute einer der Schüler von Zakhar Bron:
Eine sehr ausgewogene und klanglich überzeugende Aufnahme. Vengerov spielt Prokofievs Werk mit einer Eleganz und technischen Virtuosität, die eigentlich nichts zu wünschen übrig lässt. Wie gesagt: eigentlich... Im Moderato ist mir der Ausdruck zeitweilig ein bisschen zu "süss"... Nun, ich habe keine Vergleichsaufnahmen dazu in meinem Fundus, vielleicht habt ihr Vorschläge zu Alternativen?
ab (15.02.2012, 11:52): Dank Schweizer Radio DRS und deren Serie der Interpretationsvergleiche "Diskothek im Zwei", als sie noch bei uns als Podcast herunterzuladen war, drauf gekommen:
Schostakowitsch - Konzert für Klavier und Trompete
Sergei Nakariakov - was für ein Trompeter!!! :down :times10
Rachmaninov (15.02.2012, 12:49): Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dbAfQSfhL._SL500_AA240_.jpg
Beethoven 2.Klavierkonzert mit Glenn Gould
:hello
Ist das die Aufnahme mit der Vorrede von Bernstein?
Lucanuscervus (15.02.2012, 13:14): Original von Rachmaninov Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dbAfQSfhL._SL500_AA240_.jpg
Beethoven 2.Klavierkonzert mit Glenn Gould
:hello
Ist das die Aufnahme mit der Vorrede von Bernstein?
Nein - was du meinst, war das 1.Klavierkonzert von Brahms !
:hello
ab (15.02.2012, 15:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51T76G1bbWL._SL500_AA300_.jpg
Jürgen (15.02.2012, 15:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51548tKUVmL._SS400_.jpg
Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr.4 G-Dur Op.58 Alexis Weissenberg, Piano Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan Recorded: IX.1976 & IX.1977, Philharmonie, Berlin
Tripelkonzert C-Dur Op.56 David Oistrakh – violin Mstislav Rostropovich – cello Sviatoslav Richter – piano Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan Recorded: IX.1969, Jesus Christus Kirche, Berlin
Der Zugang zum Tripelkonzert will sich mir nicht so recht erschließen, obwohl ich diese Aufnahme schon länger kenne. Das 4.KK höre ich in obiger Aufnahme heute zum ersten mal. Der etwas ruppige Anschlag Weissenbergs passt hier für meinen Geschmack recht gut. Daher kann ich nicht verstehen, dass die 5 KKs, die Weissenberg zusammen mit Karajan in den 70ern aufgenommen hat, heute kaum noch Erwähnung finden.
Uebrigens werde ich Andras Schiff bei den diesjährigen Salzburger Festspielen live erleben, die Goldberg-Variationen und Diabelli-Variationen an einem Abend !!!
LG, Siamak
Cantus Arcticus (16.02.2012, 11:28): Georges Onslow (1784 - 1853)
Peter I. Tschaikowsky: Symphony No. 6 ‘Pathetique’ Marche Slave
Yehudi Menuhin / The Royal Philharmonic Orchestra 1994
Eine in Samt gepackte Version der Sechsten mit einigen schönen Momenten und durchaus eigener Klanglichkeit, die mir manchmal etwas zu träge dahinfliessend erscheint, sich aber im guten Mittelfeld bewegt. Eindrücklich gelungen sind die depressiven Anfänge des 1. und 4. Satzes oder auch der gesamte 3. Satz. An meine emotional packenden Favoriten bei diesem Werk wie Bernstein (Sony und DGG), Svetlanov (Melodiya) oder Horenstein reicht das hier nicht heran.
Rachmaninov (17.02.2012, 07:42): eben auf BR Klassik
Beethoven VK 3. Statz Faust / Abbado
Jeremias (17.02.2012, 10:24): Original von AcomA Hallo,
JS Bach
Goldberg-Variationen
Andras Schiff, piano
(ECM, live, 2003 herausgegeben)
I 8-10/10 IMO K 8/10 IMO
Uebrigens werde ich Andras Schiff bei den diesjährigen Salzburger Festspielen live erleben, die Goldberg-Variationen und Diabelli-Variationen an einem Abend !!!
LG, Siamak
Um Gottes Willen... dann trainier Dein Sitzfleisch vorher! Ich nehme an, Du lässt Deine Frau zu Hause oder in der Stadt?
Solitaire (17.02.2012, 13:15): Ich höre soeben die Eine Einzige:
Quer durch den Garten diverse Aufnahmen die ich mir irgendwann mal auf den mp3-player geladen habe. Gerade läuft "Tu che le vanità..." Sie ist doch immer noch die Allergrößte :down :down :down :down
Krzysztof Penderecki: Symphony No. 8 ‘Lieder Der Vergänglichkeit’* Dies Irae Aus Den Psalmen Davids
*Soprano: Michaela Kaune / Mezzo-Soprano: Agnieszka Rehlis / Baritone: Wojtek Drabowicz Mezzo-Soprano: Anna Lubanska / Tenor: Ryszard Minkiewicz / Bass-Baritone: Jaroslaw Brek
Antoni Wit / Warsaw National Philharmonic Orchestra Warsaw National Philharmonic Choir 2006
Pendereckis Orchesterlieder-Symphonie aus dem Jahre 2005 erinnert mich stimmungsmässig und streckenweise auch musikalisch an die gespensterhafte, modern geschärfte Spätromantik Othmar Schoecks und besonders an dessen Werk "Elegie". In den Gedichten von Eichendorff, Rilke, Kraus, Hesse, Goethe und Arnim geht es um den Zyklus von Verfall und Wiedergeburt in der Natur, um Bäume, Herbst, Nebel, Nacht und Vergänglichkeit. Das Oratorium "Dies Irae" (für die Enthüllung eines Auschwitz-Denkmals komponiert) aus dem Jahre 1967 ist von eindringlicher Düsternis und Klaustrophobie: - dunkle und aufschreiende Chöre oder Solostimmen, dumpfes Streichergrollen, Alarmsirenen und hart hereinbrechende Blech- und Schlagwerktöne entführen in die Welt der Konzentrationslager des 2. Weltkrieges.
ab (17.02.2012, 17:14): Debussy für die Insel :engel
Kurt Atterberg: Symphonie Nr. 4 g-moll op. 14 "Sinfonia piccola"
Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt Ari Rasilainen
Was für wunderschöne Musik versteckt sich denn da? Das vorfrühlingshafte Andante der "Sinfonia piccola" hört sich in etwas so an, wie ein März in Skandinavien aussieht: Graue Wolken am Himmel, hin und wieder bricht die Sonne durch, ganz klares Licht, die Felder zeigen erstes, vorsichtiges Grün. Über einem lichten Streicherteppich hebt die Klarinette eine sehnsuchtsvolle Melodie an, die dann vonn den Flöten fortgeführt wird, immer ganz hell, zart, ein wenig zerbrechlich, nach und nach dann in den Streichern aufblühend. Mir scheint Atterberg bewegt sich hier deutlich in der Nachfolge von Sibelius' Erster und ist mit diesem in Punkto auf Ausdruckskraft und Intensität vollkommen auf Augenhöhe. Allein für diesen wunderschönen acht Minuten währenden Satz hat sich der Kauf der Box gelohnt.
:hello Agravain
Amadé (17.02.2012, 20:02): Zu dieser Sammlung greife ich immer wieder:
Lucanuscervus (17.02.2012, 21:34): Original von Agravain Und wo ich eben schon an Sibelius erinnert wurde, so höre ich die Erste noch schnell hinterher:
Hans Pfitzner: Musik zu Kleists ‘Käthchen von Heilbronn’
Richard Strauss: Die Frau ohne Schatten Fantasie
Otmar Suitner / Staatskapelle Berlin 1970 - 1982
Das Programm dieser CD könnte unter der Überschrift "Liebespaare in der Sichtweise des Fin des Siecle (oder des Jugendstils)" stehen: Penthesilea und Achill, Käthchen und der Ritter vom Strahl, der Färber und die Färberin (für die Fantasie - 30 Jahre nach der Oper entstanden - entnahm Strauss fast nur Musik, die sich auf diese beiden Figuren bezieht).
Otmar Suitner dirigiert sehr zügig und Kraftvoll, dabei aber mit viel Gespür für die aufrauschenden Orchesterfarben der Kompositionen.
Brahms: Haydn-Variationen op. 56b für 2 Klaviere Rachmaninoff: Symphonische Tänze op. 45 für 2 Klaviere Schubert: Grand Rondeau A-Dur D. 951 für 2 Klaviere Ravel: La Valse für 2 Klaviere
Nikolaus.
Nordolf (18.02.2012, 19:00): Mein heutiger Abend wird durch diese Box und einen fränkischen Silvaner bestimmt :D:
Der russische Komponist und Spätromantiker Reinhold Gliere (1875 – 1956), dessen Musik irgendwo zwischen Wagner, Balakireff, Scriabin und "sozialistischem Realismus" liegt... Hören werde ich in dieser Reihenfolge:
Symphonie Nr. 3 ‘Ilya Muromets’ Symphonie Nr. 2 Die Saporoger Kosacken (Symphonische Dichtung) Symphonie Nr. 1 'Roter Mohn' Suite 'Der eherne Reiter' Suite Hornkonzert (Horn: Richard Watkins)
Edward Downes / BBC Philharmonic 1991 - 1994
Gjulsara Ouvertüre Konzertwalzer Schach-Senem Ouvertüre Ballade (Cello: Peter Dixon) Ouvertüre über slawische Themen Heroischer Marsch für die Burjätisch-Mongolische ASSR Das Fest in Fergana Ouvertüre
Vassily Sinaisky / BBC Philharmonic 1996
Rachmaninov (18.02.2012, 20:31): Pogorelich
Brahms
Op.118
Cetay (inaktiv) (19.02.2012, 06:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41O84rYdg3L._SL500_AA240_.jpg Mahler; Das Lied Von Der Erde (Version für Sopran & Piano); Eiko Hiramatsu, Ichiro Nodaira
Cetay (inaktiv) (19.02.2012, 07:36): Jetzt absolutes Neuland im Reich der zeitgenössischen Kammermusik:
Johann Sebastian Bach: "Du wahrer Gott und Davids Sohn" BWV 23
Edith Mathis, Anna Reynolds, Peter Schreier Münchner Bach-Chor Münchner Bach-Orchester Karl Richter
Bach Kantate weist schon deutlich auf die Passion hin und ist von einem eher ernsten und meditativen Charakter. Richters Aufnahme kommt darum auch mit eine gewissen und nicht unangebrachten Schwere daher.
Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245 - Fassung 1749
Rogers Covey-Crump (Evangelist), David Thomas (Jesus) Tavener Consort Tavener Players Andrew Parrott
Eine straffe, sehr durchsichtig musizierte Aufnahme, die die seltener zu hörende 1749er-Fassung des Werkes bringt, in der doch einiges anders ist als man es kennt. Andere Textversionen, deutlicherer Einsatz des Orgelpositivs (bspw. in "Betrachte meine Seel'"), größere Bedeutung des Fagotts usw. Obwohl der Chor nur mit 2 Sängern besetzt ist, fehlt weder in den großen Eckchören noch in den Turbae die große Klangkraft.
Antonio Vivaldi: Konzerte für Laute, Mandoline und Gitarre und Streicher und b.c. Silvia und Takashi Ochi, Mandoline Elfi Germesin, Martin Krüger, Tadashi Sasaki, Gitarre Das Deutsche Zupforchester, Siegfried Behrend
:hello
Cetay (inaktiv) (19.02.2012, 11:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P3GXg2ULL._SL500_AA300_.jpg Mahler; Das Lied von der Erde; Kubelik (Audite Live)
Klasse! Das sehr disziplinierte Sängerpaar, das die Singspielerei den Textbelangen unterordnet, macht das zu einer echten Überraschung.
Hieraus erst einmal nur "Vallee d'Obermann", besonderes persönliches Interesse, da im Programm für meinen Wettbewerb.
Ich hatte mir etwas mehr Originalität erhofft bei dem berühmten Bruder... das Intro viiiiel zu langsam und statisch, dafür dann ab Beginn des Belcanto-Teils viel zu schnell und lieblos, genauso die Oktav- und Tremolopassage.... ich behaupte, ich spiele es besser
Wenn ich Barocktrompeten höre ist bei immer ein bißchen Weihnachtenhttp://www.animiertegifs.de/smilies/Weihnachten/Weihnachten_Smilie_2.gif
ab (20.02.2012, 20:33): In Vorfreude auf das Konzert am 3. März: BEETHOVEN Tripelkonzert C-Dur op. 56 (& Symph. #8) Kammerorchester Basel Isabelle Faust, Violine Miklós Perényi, Violoncello Kristian Bezuidenhout, Klavier Ltg: Giovanni Antonini Das derzeitige Solisten-Dream-Team! Besser kann ich es mir nicht vorstellen! Möge auch das Orchester und Dirigat passen...
Hier übrigens mit dem Dirigenten Frans Brüggen schön zu sehen sowie leider dem Cellisten Jean-Guihen Queyras, der überhaupt nicht dazu passt, wie ich finde]
Jetzt eine Aufnahme, die ich recht misslungen finde; wobei ich keine "optimale" bislang gefunden habe:
Oistrach, Richter & Rostropowitsch Berliner Philharmoniker Karajan http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Btp4hfouL._SL500_AA300_.jpg
Heike (20.02.2012, 20:37): Isabelle Faust, Violine Miklós Perényi, Violoncello Kristian Bezuidenhout, Klavier
wow! Da muss man sich ja fast das Orchester wegwünschen - schade, dass die keine Kammermusik spielen! Heike
ab (20.02.2012, 21:00): Original von Heike Isabelle Faust, Violine Miklós Perényi, Violoncello Kristian Bezuidenhout, Klavier
wow! Da muss man sich ja fast das Orchester wegwünschen - schade, dass die keine Kammermusik spielen! Heike
Kann ja noch kommen - hoffentlich! Möge Pernyi keinen Exklussivvertrag bei ECM unterschrieben haben, wo ja jetzt seine erste Solo-CD mit Britten, Bach & Ligeti herauskommen wird.
Bei mir jetzt das Vormittags-Konzert von gestern aus Wien nachgehört: Wiener Philharmoniker, Dirigent: Lorin Maazel. Jean Sibelius: a) Symphonie Nr. 7. 5 & 1 (Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien).
Sätze 1, 2 und 4 sehr perfekt und sehr kühl, Adagio: sehr langsam und eisig, so mein erster Eindruck, wenn ich da an Solomon denke.....
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (21.02.2012, 06:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41mxOYG-0gL._SL500_AA240_.jpg Chick Corea; "The Continents" - Konzert für Jazzquintet und Kammerorchester
Irgendwie scheinen mir alle drei Symphonien Børresens vom Meer inspiriert zu sein, selbst wenn lediglich die Zweite explizit Bezug darauf nimmt. Aber auch das Wogen und Schimmern des Kopfsatzes der Dritten lässt an eine maritime Inspirationsquelle denken. Kein Wunder wohl, wenn man sich zum Komponieren nach Skagen zurückzieht. Mehr Meer als dort gibt es in Europa wohl kaum...
:hello Agravain
Agravain (21.02.2012, 08:26): Original von Cantus Arcticus Gerade gekauft und bin begeistert:
Kurt Atterberg: http://ecx.images-amazon.com/images/I/61RhyCC1t4L._AA300_.jpg
Daraus die Symphony No.1 :engel
Gruss :hello Stefan
Lieber Stefan,
auch ich bin im Atterberg-Rausch und höre aus der oben gezeigten GA:
Symphonie Nr. 6 C-Dur, op. 31 "Dollarsymfonin"
Radio-Philharmonie Hannover des NDR Ari Rasilainen
:hello Agravain
Jürgen (21.02.2012, 10:04): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31LMrKLCeQL._SL500_AA300_.jpg
Jonas Kaufmann: Sehnsucht
Jürgen (21.02.2012, 14:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51QRBBQSTFL._SL500_AA300_.jpg
höchst interessante Auseinandersetzungen mit "der Musik, von der (Klemperers) Schädel so voll ist, daß er zu zerbersten droht" ...
:hello
Jürgen (22.02.2012, 13:34): Ich hörte soeben meine Lieblingsplaylist: Best of Bach
Bach, Johann Sebastian - Nr.1 BWV 1046: Allegro moderato Bach - Kantaten, Rotzsch - Coro: Wachet auf ruft uns die Stimme Bach - Orgelwerke, Stockmeier 1977-81 - Wachtet auf, ruft uns die Stimme, BWV 645 Bach - Kantaten, Rotzsch - Choral Tenore: Zion hört die Wächter singen Bach - Brilliant: Orchesterwerke - Nr.1 BWV 1041: Allegro Bach, Johann Sebastian - Variation 30 (Quodlibet) Bach - Brilliant: Vocal - Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten! Bach, Johann Sebastian - Badinerie Bach - Brilliant: Keyboard - Buch 1 Präludium Nr.1 Bach - Brilliant: Vocal - Aria. Hat man nicht mit seinen Kindern Bach, Johann Sebastian - Nr.1 BWV 1046: Trio III Bach - Hänssler: Keyboard - Musette D-Dur BWV Anh. 126 Bach - Große Geistliche Werke - Chor 'Kommt, Ihr Töchter, Helft Mir Klagen' Bach, Johann Sebastian - I. Sinfonia Bach - Edition - Leipzig - Schlummert ein, ihr matten Augen Bach, Johann Sebastian - Air, Hansen Bach - Kantaten, Rotzsch - Choral (Coro): Das Wort sie sollen lassen stahn Bach - Hänssler: Keyboard - Aria "Sooft ich meine Tabakspfeife" BWV 515 Bach - Hänssler: Keyboard - Aria "Sooft ich meine Tabakspfeife" BWV 515a Bach - Brilliant: Orchesterwerke - Nr.2 BWV 1067: Bourrée I & II Bach - Brilliant: Vocal - Kron' und Preis gekrönter Damen Bach, Johann Sebastian - Allemande Bach, Johann Sebastian - Concerto No. 2 Allegro Bach - Brilliant: Vocal - Kantate 1: Chorale: Ach mein herzliebes Jesulein Bach - Brilliant: Orchesterwerke - Adagio Bach, Johann Sebastian - Toccata und Fuge d-moll BWV 565 Bach - Große Geistliche Werke - Choral 'O Haupt Voll Blut Und Wunden' Bach - Hänssler: Keyboard - Bourée Bach - Brilliant: Kantaten, Leusink 2000 - Sinfonia Bach - Kantaten, Rotzsch - Choral (Coro): Lobe den Herren Bach, Johann Sebastian - I. Allegro moderato Bach, Johann Sebastian - Concerto No. 3 ohne Satzbezeichnung Bach - Brilliant: Vocal - Schafe können sicher weiden Bach - Brilliant: Vocal - Kantate 2: Sinfonia Bach - Große Geistliche Werke - No.27: "Dona Nobis Pacem" Bach - Hänssler: Keyboard - Menuet G-Dur BWV Anh. 114 Bach - Hänssler: Keyboard - Menuet g-moll BWV Anh. 115 Bach - Kantaten, Richter - Choral (Coro): Komm, o Tod, du Schlafes Bruder Bach - Brilliant: Orchesterwerke - Largo Bach - Brilliant: Vocal - Aria. Ei! wie schmeckt der Coffee süße Bach, Johann Sebastian - Concerto No. 5: Allegro Bach - Brilliant: Vocal - Wachet auf, ruft uns die Stimme, Cantate BWV 140 Bach - Brilliant: Keyboard - Buch 1 Präludium Nr.6 Bach - Brilliant: Vocal - O Jesu Christ mein's Lebens Licht BWV 118 Bach - Brilliant: Orchesterwerke - Ohne Satzbezeichnung Bach - Brilliant: Kantaten, Leusink 2000 - Seconda Parte Choral (Coro): Jesu bleibet meine Freude Bach, Johann Sebastian - Siziliano, Adorján/Dreyfus Bach - Brilliant: Vocal - Vom Himmel hoch, da komm ich her, Weihnachtsoratorium BWV 248
Sollte ich irgendein herrausragendes Werk von J.S.Bach hier nicht gelistet haben, bitte ich um Feedback.
Grüße Jürgen
Jürgen (22.02.2012, 14:13): http://pixhost.me/avaxhome/c3/a1/0014a1c3_medium.jpeg
Cipriano de Rore: Missa Praeter rerum seriem, Huelgas Ensemble - Paul van Nevel 2002
Und nun:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/4809056.jpg
Jean Richafort: Requiem in memoriam Josquin Desprez, Huelgas Ensemble - Paul van Nevel 2002
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (22.02.2012, 15:00): Original von Jürgen
Sollte ich irgendein herrausragendes Werk von J.S.Bach hier nicht gelistet haben, bitte ich um Feedback.
Grüße Jürgen
Wenn ich nichts überlesen habe, dann fehlen die Kunst der Fuge und das Musikalische Opfer.
Jürgen (22.02.2012, 16:41): Original von Cetay Original von Jürgen
Sollte ich irgendein herrausragendes Werk von J.S.Bach hier nicht gelistet haben, bitte ich um Feedback.
Grüße Jürgen
Wenn ich nichts überlesen habe, dann fehlen die Kunst der Fuge und das Musikalische Opfer.
Du hast recht. Das sind zwei hochkarätige Werke. Allerdings werde ich nicht so recht warm damit. Ich habe den Eindruck, das sind Meisterwerke im Kompositionstechnischen Sinne. Bei mir als nicht musizierender Hörer springt der Funke nicht über. Beide Werke haben eine düster-deprimierende Grundstimmung.
Bestenfalls die Weber'sche Orchestrierungen des Ricercar gefällt mir sehr gut.
Trotzdem vielen Dank für Deine Rückmeldung. Es ist ja auch gut, dass ich meine Einschätzung mal los werden konnte.
Klavierkonzerte von Edvard Grieg und Robert Schumann
Klavier: Claudio Arrau Christoph von Dohnanyi / Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam 1963 (oder 62)
Wunderbare Einspielungen: - für meine Ohren funktioniert der Gegensatz zwischem dem nachdenklichen, edel-zurückhaltendem, sonoren Klavierspiel von Arrau und der packend-wuchtigen, strikten Orchesterbegleitung Dohnanyis ganz hervorragend.
Opernvorspiele & Zwischenspiele: Sarema Vorspiel / Es war einmal Vorspiel / Es war einmal Zwischenspiel / Kleider machen Leute Walzer-Intermezzo / Kleider machen Leute Zwischenspiel / Der Kreidekreis Vorspiel / Der König Kandaules Vorspiel
"67 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli"
...wem Beethovens Variationswerk nicht genügt, kann sich hier an weiteren Variationen von Diabelli Zeitgenossen bis hin zu Veränderungen noch lebender Komponisten ergötzen ! Dargeboten von Studenten des Mozarteums Salzburg, eine DVD Produktion des Mozarteums -
hoher Unterhaltungswert garantiert !
(zu beziehen unter http://shop.uni-mozarteum.at/index.php/de/67-veranderungen-uber-einen-walzer-von-anton-diabelli.html )
:hello
PS: das soll keine Werbung sein ! Ich bin durch Zufall auf diese DVD gestossen, habe sie mir gekauft und finde sie einfach gut !
Detlef Kraus habe ich damals waehrend meiner Studienzeit in Essen live erlebt. Im Rahmen von " Musik an der Uni" spielte er Brahms Paganini-Variationen ( beide Hefte) und Haendel-Variationen. Grossartiges und musikantisches Klavierspiel.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (24.02.2012, 06:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Kn2kvd21L._SL500_AA300_.jpg Bacri; Concerto Amoroso für Voiline, Oboe und Streicher
BIS fährt ein Allstar-Ensemble auf, um einen Zeitgenossen zu promoten. Allerdings klingt Bacris Musik alles andere als modern.
Manfred-Ouvertüre George Szell / Cleveland Orchestra 1958
Klavierkonzert Konzertstück G-Dur Konzertstück d-Moll Klavier: Rudolf Serkin Eugene Ormandy / Philadelphia Orchestra 1964
Eine energische, vorwärtsdrängende Manfred-Ouvertüre und feinfühlig interpretierte Klavierorchesterwerke: - der Klavierton scheint mir klassisch-klar, dabei etwas perlend und die Orchesterbegleitung süffig-schön zu sein.
Cantus Arcticus (24.02.2012, 18:21): Bruckner fast fertig
Rachmaninov (24.02.2012, 19:56): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099926453620.jpg
Erneut das 2. Konzert gehört! Sehr gut. Aber mir scheint bei der Gutierrez Järvi Aufbahme das Orchester agiler. Nochmals vergleichen!
R
Cetay (inaktiv) (25.02.2012, 06:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51idt1PrwEL._SL500_AA240_.jpg Nørgård; Tales from a Hand, Suiten I - IV für Gitarre (+ II arr. für Cello & Gitarre); Erling Moldrup
Nørgård ist für mich einer der faszinierendsten Zeitgenossen.
Cetay (inaktiv) (25.02.2012, 09:37): Original von Cetay Beethoven; Violinkonzert (Kadenz: Schnittke); Kremer, Marriner Überragend! Im Ranking der Beethoven-VK Interpretationen belegt Kremer die Doppelspitze (wobei ich die Aufnahme mit Harnoncourt etwas höher einstufe).
Ich bleibe beim Werk: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fNqWgUm3L._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Violinkonzert; Chase, Goodman
Cetay (inaktiv) (25.02.2012, 11:08): Interessante Kadenz bei Chase/Goodman. Der Rest? Na ja...
Nichtsdestotrotz werde ich mich an diesem Werk wohl niemals satt hören. Jetzt: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Lj0TDUepL._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Violinkonzert; Zehetmair, Brüggen
ab (25.02.2012, 11:26): Original von Cetay
Nørgård ist für mich einer der faszinierendsten Zeitgenossen.
Aha, endlich bin ich nicht mehr allein mit dieser Wertschätzung :D
:beer
Heike (25.02.2012, 11:28):
Scarlatti: Piano Sonaten von Sergei Babayan :beer
ab (25.02.2012, 11:36): Meine Wertschätzung der Sinfonien Beethovenes ist zwar leider immer noch nicht gestiegen :I aber in Vorbereitung auf das Konzert am 1. März, nun wieder einmal die 8 Sinfonie im Vergleich:
Jos van Immerseel & Anima Aeterna (ZigZag, 2005) Jascha Horenstein, Orchestre National de France (Music&Arts, live Feb. 1952) Hans Knappertsbusch, Münchner Philharmoniker (Aura/Documents, live Okt. 1956)
Da ein kurzer Kommentar gewünscht wurde: Eine höchst interessante Aufnahme! Piers Lane ist mir vielleicht wegen der Aufnahmetechnik zu glatt geraten, an die markante Interpretation eines Magaloff, für mich im Bereich der Etüden op.8 immer noch DIE Referenz, reicht er nicht heran. Aber er hat ein unglaubliches Gespür für die Feinheiten eines jeden einzelnen Stücks, das macht die Aufnahme so einzigartig! Ich habe mich zuerst an dem Klang des Flügels gestört bis ich gelesen habe, dass die Aufnahme auf einem restaurierten Steinway aus dem Jahre 1874 gemacht wurde... alle Achtung!
freako (26.02.2012, 10:48): Van Canto - The Bards Song ;)
http://www.youtube.com/watch?v=r7Q6585B5n0
Jeremias (26.02.2012, 11:39): Und jetzt absolutes Kontrastprogramm:
Zoltan Kodaly: Der Pfau flog. Variationen über ein ungarisches Volkslied Arnold Schönberg: Begleitungsmusik zu einer Lichtspielszene Bela Bartok: Der Wunderbare Mandarin Suite
Gennadi Rozhdestvensky / State Symphony Orchestra 1990
Igor Stravinsky: Der Feuervogel Suite
Gennadi Rozhdestvensky / Grand Symphony Of Radio And Television 1966
Cetay (inaktiv) (26.02.2012, 18:49): Zeit für eine etwas systematischere Auseinandersetzung mit Per Nørgård. Eines seiner frühen Schlüsselwerke:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51OkH%2BAFzUL._SL500_AA300_.jpg Nørgård; Voyage into the Golden Screen; Bellincampi
Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 (Orchestre de la Suisse Romande, Louis Martin; 1959) Ravel: Klavierkonzert G-Dur (Orchestre de Chambre de Lausann, Charles Dutoit; 1959) Liszt: Etude de concert Nr. 2 "La legierezza"
Ich kann wirklich nachvollziehen, welches Aufsehen Martha Argerich damals mit ihrem Klavierspiel erregte. Ich glaube aber, dass mir die "ältere" besser gefällt.
Violine: Ruggiero Ricci Walter Süsskind / Saint Louis Symphony Orchestra 1974
Mit der warmen Orchesterbegleitung bin ich sehr zufrieden. Riccis Geigenton wirkt auf mich souverän und eigen, insgesamt auch angenehm zu hören, aber manchmal doch etwas "spitzig".
Claude Debussy: Streichquartett g-moll op.10, L.85
Das Trávnicek Quartett spielt auf.
:hello
Armin70 (27.02.2012, 17:05): Bei mir gibts auch französisches Repertoire:
Macht immer wieder Spass, Poulenc`s spritzige Musik zu hören.
Rachmaninov (27.02.2012, 17:27): Original von Amadé http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FHDSOjDQL._SL500_AA300_.jpg
Beethoven Hammerklaviersonate op.106- wow!
Gruß Amadé
Wer spielt?
Armin70 (27.02.2012, 18:05): Original von Rachmaninov Original von Amadé http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FHDSOjDQL._SL500_AA300_.jpg
Beethoven Hammerklaviersonate op.106- wow!
Gruß Amadé
Wer spielt?
Claudio Arrau
Amadé (27.02.2012, 20:30): Original von Rachmaninov Wer spielt? http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FHDSOjDQL._SL500_AA300_.jpg
Danke Armin, in der Begeisterung vergaß ich den Interpreten. Es ist tatsächlich Arrau, aufgenommen für die amerikanische Decca 1954. Außer der Hammerklaviersonate von Beethoven noch dabei: Pathetique, Mondschein, Appassionata und Les Adieux, von Chopin die Fantasie f-moll op.49
Nordolf (27.02.2012, 22:09): Bei mir nun Klavierwerke aus dem Norden, die überwiegend versonnene und nachdenkliche Stimmungen verbreiten - getreu dem Motto der CD "The Long, Long Winter Night":
Edvard Grieg: Norske Folkeviser Geirr Tveitt: Femti Folkatonar Frao Hardanger Nos. 1, 33, 3, 9, 27, 38, 37 David Monrad Johansen: Nordlandsbilleder Suite No. 1 Fartein Valen: Variasjoner For Klaver Harald Saeverud: Slatter Og Stev Fra ‘Siljustol’ Edvard Grieg: Peer Gynt - Salme Mot Boygen
Piano: Leif Ove Andsnes 1997
ab (27.02.2012, 22:35): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/8011571785892.jpg
Ilya Stupel / Artur Rubinstein Philharmonic Orchestra 1991
Gerade läuft die düster-expressive Symphonie Nr. 10 "Haus des Donners", der Langgaard als Motto eine Zeile aus Shakespeares "Hamlet" voranstellte: "Wie, wenn es hin zur Flut Euch lockt, mein Prinz... Vielleicht zum grausen Gipfel jenes Felsen".
Gelöschter Benutzer (28.02.2012, 18:00): Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/61U81XClzEL._SS500_.jpg
Ilya Stupel / Artur Rubinstein Philharmonic Orchestra 1991
Gerade läuft die düster-expressive Symphonie Nr. 10 "Haus des Donners", der Langgaard als Motto eine Zeile aus Shakespeares "Hamlet" voranstellte: "Wie, wenn es hin zur Flut Euch lockt, mein Prinz... Vielleicht zum grausen Gipfel jenes Felsen".
Ruud Langgaard steht bei mir auch weit oben in der Liste.
Gerade spielt Noriko Ogawa die Images inédites, L.87 von Claude Debussy (1862-1918).
Anderszewski spielt Mozarts Klavierkonzerte Nr. 21 und 24 mit der Sinfonia Varsovia.
Nikolaus.
Armin70 (28.02.2012, 23:12): Carl Orff:
Catulli Carmina
Es muss nicht immer die Carmina Burana sein. Auch die Catulli Carmina klingt sehr reizvoll.
ab (28.02.2012, 23:58): Original von Amadé http://ecx.images-amazon.com/images/I/41P9V1UeZwL._SL500_AA300_.jpg
op.131 cis-moll
Warum nur empfinde ich die Einspielungen und Konzerte des Artemis Quartetts als artifiziell-unnatürlich? :I
ab (29.02.2012, 00:01): Livia Rev spielt bei mir noch Debussy, und zwar ganz hervoragend, wie ich finde, und wie es mich besonders anspricht. Label: Saga
eine ganz tolle Box- und derzeit billig bei den drei Buchstaben :times10
Ilya Stupel / Artur Rubinstein Philharmonic Orchestra 1991
Gerade läuft die düster-expressive Symphonie Nr. 10 "Haus des Donners", der Langgaard als Motto eine Zeile aus Shakespeares "Hamlet" voranstellte: "Wie, wenn es hin zur Flut Euch lockt, mein Prinz... Vielleicht zum grausen Gipfel jenes Felsen".
Ruud Langgaard steht bei mir auch weit oben in der Liste.
:hello
:beer
Langgaards originelle Musik ist allemal eine Entdeckungsreise wert. Diese wird bei mir weiter mit Ilya Stupel und seinem polnischen Orchester erfolgen, da mir die alternative Gesamteinspielung von Thomas Dausgaard und dem Dänischen Nationalorchester überhaupt nicht liegt: - bei aller technischen Brillianz dominiert hier leider Dausgaards analytisch-unterkühlter Dirigierstil, der jegliche Wärme vermissen lässt.
Cetay (inaktiv) (29.02.2012, 06:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ROdNSxvvL._SL500_AA300_.jpg Haydn; Streichquartette Op.76/4, Op.33/1, Klavierkonzert in G, Doppelkonzert in F; Delian Quartett
Eine echte Wundertüte. Der deutsch-französisch-rumänische Vierer kombiniert natürlich-vitale Spielfreude, beseelten Ausdruck und gänzlich unartifizielle :P interpretatorische Tiefe. Abwechslung gibt es durch die beiden frühen Konzerte in der Version für Klavier und Streichquartett, bzw. Violine, Klavier und Streichquartett. Diesen Silberling würde ich ohne zu Zögern als Einstieg in die Kammermusikwelt Haydns empfehlen. :times10
Jürgen (29.02.2012, 12:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61KRjh8ydCL._SL500_AA300_.jpg
Die Klaviertrios von Debussy, Ravel & Fauré Rouvier/Kantorow/Müller 1985
Amadé (29.02.2012, 14:04): Original von ab
Original von Amadé http://ecx.images-amazon.com/images/I/41P9V1UeZwL._SL500_AA300_.jpg
op.131 cis-moll
Warum nur empfinde ich die Einspielungen und Konzerte des Artemis Quartetts als artifiziell-unnatürlich?
Vielleicht geht es Dir ähnlich wie mir mit Heifetz, vielles zu artifiziell! ?
Heike (29.02.2012, 16:22): Warum nur empfinde ich die Einspielungen und Konzerte des Artemis Quartetts als artifiziell-unnatürlich Es ist auch für mich beim Anhören von Artemis-CDs irgendwie schwer fassbar, dass man gleichzeitig so leidenschaftlich-expressiv und doch so perfekt bis ins letzte Detail spielen kann. Das kriegt mein Kopf schwer zusammen. Ich hab die aber inzwischen 2 mal live gesehen und da hatte ich diesen Eindruck nicht. Die können das wirklich mit einer großen Souveränität und Lebendigkeit so - und das hatte dann live etwas sehr sehr radikal verkörpertes und gar nichts künstliches. Heike
Armin70 (29.02.2012, 21:12): Rudi Stephan (1887 - 1915):
Erstmals Musik von Rudi Stephan gehört, der im 1. Weltkrieg gefallen ist:
Gefällt mir sehr gut: Wem die Musik von Korngold, Schreker, Zemlinsky und früher Schönberg gefällt, dem dürfte auch Stephans Musik gefallen. Ein impressionistischer Glanz durchzieht auch manchmal die Musik. Stephan erweist sich zudem als glänzender Instrumentator, denn die Musik entfaltet sich von kammermusikalischer Tranzparenz bis hin zur wuchtigen Opulenz des vollen Orchesterapparats, inklusive Orgel.
Solist, Orchester und Dirigent setzen sich mit größtem Engagement für diese interessante Musik ein. Meiner Meinung nach ist diese Aufnahme sehr zu empfehlen.
ab (29.02.2012, 22:50): Gestern ein ganz ausgezeichnetes Konzert des jungen Apollon Musagète Quartetts gehört, vier junge Polen aus Wien. :times10
Daher höre ich nun Schostakowitschs Streichquartett Nr. 4 nach:
ich hatte diese Aufnahme vor Wochen hier mal extrem empfohlen. In jeder Hinsicht ergreifend und wunderbar !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (01.03.2012, 06:01): Original von ab Gestern ein ganz ausgezeichnetes Konzert des jungen Apollon Musagète Quartetts gehört, vier junge Polen aus Wien. :times10
Die waren neulich mit einem Konzertmitschnitt im SWR Radio zu hören und ich fands großartig. Die ströme ich gleich mal:
Wilhelm Peterson-Berger: - Symphony No 4 in A major "Holmia" - Törnrossagan, Orchestral Suite (The Story of the Sleeping Beauty) - Frösöblomster, Suite No 1 (The Flowers of Frösö)
Sir Edward Elgar: Konzert für Violine und Orchester h-moll op. 61
Itzhak Perlman Chicago Symphony Orchestra Daniel Barenboim
Ich habe ja schon andernorts kundgetan, dass ich Barenboims Elgar-Deutungen insgesamt sehr eigen(tümlich) finde. Die Einspielung des Violinkonzertes mit Perlman macht da keine Ausnahme. Schon die ersten anderthalb Takte sind seltsam. Man hat den Eindruck, sie sollen wie eine Art einleitende, feierliche Fanfare wirken. Tatsächlich hört es sich so an, als hätte Barenboim vergessen, dass das Werk über diese Takte hinausreicht, und darum kurz aufgehört zu schlagen. Alles bleibt stehen. Ganz seltsam. Sicher, Perlmans schönes, ausdruckvolles Spiel lässt immer hinhören. Auch die Arbeit am Orchestersatz ist oft sehr interessant, aber insgesamt erlebt man oft ein deutliches "Zuviel", eine Überbetonung des "viktorianischen" Tones, ein Ansatz, der das platt-uninformierte Bild vom "imperialistischen Elgar" fortführt. Zum Vergleich höre man die eher lichte Aufnahme von Kennedy/Handley.
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (02.03.2012, 06:28): Original von Lucanuscervus http://1.2.3.10/bmi/ecx.images-amazon.com/images/I/41MAQMM5Z8L._SL500_AA300_.jpg
...mal sehen, wie lange ich durchhalte:
die längste Solo-Violinsonate der Musikgeschichte:
Claude Loyola Allgén (1920-1990) - Sonate für SOLO VIOLINE (1989)
1.Satz: 73:23 2.Satz: 59:01 3.Satz: 27:46
Und, wie lange hast du es geschafft?
Falls du nicht bis zum Ende gekommen bist, könntest du es im nächsten Anlauf mit der Aufnahme von Joar Skorpen versuchen; der spielt das deutlich schneller:
Lucanuscervus (02.03.2012, 17:10): Original von Cetay Original von Lucanuscervus http://1.2.3.10/bmi/ecx.images-amazon.com/images/I/41MAQMM5Z8L._SL500_AA300_.jpg
...mal sehen, wie lange ich durchhalte:
die längste Solo-Violinsonate der Musikgeschichte:
Claude Loyola Allgén (1920-1990) - Sonate für SOLO VIOLINE (1989)
1.Satz: 73:23 2.Satz: 59:01 3.Satz: 27:46
Und, wie lange hast du es geschafft?
Falls du nicht bis zum Ende gekommen bist, könntest du es im nächsten Anlauf mit der Aufnahme von Joar Skorpen versuchen; der spielt das deutlich schneller:
Cetay (inaktiv) (02.03.2012, 22:16): Aus dem oben von Jeremias mit einem ganz leichten Anflug von Enthusiasmus bedachten Album höre ich gerade: Dukas; L'apprenti sorcier (arr. Victor Staub); Yuja Wang
Jeremias (02.03.2012, 22:56): Für jemand, der selber recht passabel Klavier spielt, ist es einfach ein Genuss zu hören was die junge Dame am Klavier zu vollbringen vermag... sollte sie interesse haben, ich heirate sie gerne! :haha
Armin70 (02.03.2012, 23:07): Original von Jeremias ... sollte sie interesse haben, ich heirate sie gerne! :haha
Da musst du dich hinten anstellen lieber Jeremias... :wink
Armin70 (02.03.2012, 23:13): Bei mir jetzt auch:
11 von 10 Punkten.
Cetay (inaktiv) (03.03.2012, 06:09): Original von Armin70 Original von Jeremias ... sollte sie interesse haben, ich heirate sie gerne! :haha
Da musst du dich hinten anstellen lieber Jeremias... :wink
Solange ihr euch streitet, wo ihr euch hinter mir einreiht, ist mirs egal. Die Frau hat eine wahnsinnige Ausstrahlung und ein (zu Markte getragenes) ungemein einnehmendes Wesen, was ihr einen Popstar-Appeal verschafft, den ich weit über ihren klimpernden Kollegen oder auch von denen aus der singenden Zunft sehe. Ich bin sicher, dass sie völlig neue Hörerschichten erschließen wird, welche sich auch über das Fandom hinaus "ernsthaft" mit klassischer Musik auseinandersetzen werden.
Cetay (inaktiv) (03.03.2012, 06:13): Ganz anders als die spätere Aufnahme mit Harnoncourt, aber genau so gut. Kremer gegen Kremer geht unentschieden aus, sonst kenne ich keine "besseren" Aufnahmen dieses Konzerts.
Cetay (inaktiv) (03.03.2012, 07:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2Bpr0EN90L._SL500_AA300_.jpg Nielsen; Sinfonie Nr. 5; Horenstein
Sir Edward Elgar: Konzert für Violine und Orchester h-moll, op. 61
Albert Sammons New Queen's Hall Orchestra Sir Henry Wood (1929)
So und nicht anders!
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (03.03.2012, 08:02): Nielsen; Sinfonie Nr. 5; Horenstein
Wow! :down Das ist zwar von Horensstein leicht abgemildert interpretiert -z.B. wird hier bruitistische Komponete des ersten Satzes nicht so sehr hervorgehoben wie etwa bei Chung, der auf dem Höhepunkt im ersten Satz mit dem Orchesterapparat regelrechte Druckwellen erzeugt, wodurch die auf das Ermatten folgende exotische Soloklarinettenmelodie viel eindringlicher wirkt- aber genau das macht besonders den zweiten Satz so gelungen. Chung ist mir da teilweise zu anstrengend und es gibt bei ihm gewisse Längen, die von Horenstein souverän über-musiziert werden. Aber es ist vor allem die -die Fünfte als musikgeschichtlichen Meilenstein zementierende- Vereinheitlichung von Melodie, Harmonie und Rhythmus, die von Horenstein zum Ende des zweiten Satzes ungemein plastisch herausgearbeitet wird. Wo bei Chung das ganze Orchester zum überdimensionalen Rhythmusapparat wird, spielt es bei Horenstein gleichzeitig noch. Das ist einer dieser ganz Momente, um derentwillen ich letztendlich Musik höre. :engel :down :engel
Cetay (inaktiv) (03.03.2012, 08:04): Original von Agravain
Sir Edward Elgar: Konzert für Violine und Orchester h-moll, op. 61
Albert Sammons New Queen's Hall Orchestra Sir Henry Wood (1929)
So ein interessantes Klavierspiel habe ich selten gehört. Ob mir das gefällt, weiß ich noch nicht; es ist mir vor lauter Details kaum möglich, mich auf das Werk zu fokussieren.
Nordolf (04.03.2012, 10:04): Bei mir geht es nun zu wie im Gemischtwarenladen - es ertönt eine Zusammenstellung verschiedener Werke:
Robert Schumann: Manfred Ouvertüre G. Szell / Cleveland Orchestra 1958
Zoltan Kodaly: Der Pfau flog. Variationen über ein ungarisches Volkslied G. Rozhdestvensky / State Symphony Orchestra 1990
Alexander Zemlinsky: Der König Kandaules Vorspiel J. Conlon / Gürzenich Orchester Köln 2001
Hugo Wolf: Prometheus Bariton: D. Henschel // K. Nagano / Deutsche Symphonie-Orchester Berlin 2004
Samuel Barber: Adagio for Strings L. Bernstein / New York Philharmonic 1965
Max von Schillings: Symphonischer Prolog zu 'König Ödipus' J. Stulen / Kölner Rundfunk-Orchester 1991
Peter I. Tschaikowsky: Slawischer Marsch L. Bernstein / New York Philharmonic 1963
Heike (04.03.2012, 10:04): Bezuidenhouts Mozart - Klaviersonaten finde ich auch total interessant!
Bei mir jetzt
Händel: Suiten Nr. 2, 3, 5 Scarlatti: Sonaten K27, 29, 202, 212, 247, 491 & 537 Das war vor Jahren meine Entdeckung von Händels Klaviersuiten und die CD mag ich heute immernoch.
Agravain (04.03.2012, 11:51): Original von Heike Bezuidenhouts Mozart - Klaviersonaten finde ich auch total interessant!
Bei mir jetzt
Händel: Suiten Nr. 2, 3, 5 Scarlatti: Sonaten K27, 29, 202, 212, 247, 491 & 537 Das war vor Jahren meine Entdeckung von Händels Klaviersuiten und die CD mag ich heute immernoch.
Da freu ich mich jetzt schon auf das Elefantenkonzert mit ihr und Martha beim Ruhrfestival!
Billy Budd (04.03.2012, 12:55): Derzeit höre ich eine Radiosendung vom 26. Feber 2012 (Ö1)
Das Wiener Staatsopernmagazin. Ausschnitte aus aktuellen Aufführungen der Wiener Staatsoper und einem Gespräche mit dem Staatsoperndirektor. Gestaltung: Michael Blees
Programm:
Komponist: Vincenzo Bellini Titel: Arie des Elvino mit Amina und Chor aus der Oper "La Sonnambula" / 1.Akt Solist: Lawrence Brownlee/Elvino Solist: Ekaterina Siurina/Amina Chor: Chor der Wiener Staatsoper Orchester: Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Evelino Pido Länge: 04:39 min Label: Mitschnitt aus der Wiener Staatsoper 22.02.2012
Komponist: Charles Gounod Titel: Duett Faust - Mephisto aus der Oper "Faust" / 1.Akt Solist: Jonas Kaufmann/Faust Solist: Albert Dohmen/Mephisto Orchester: Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Alain Altinoglu Länge: 06:00 min Label: Mitschnitt aus der Wiener Staatsoper 01.02.2012
Komponist: Charles Gounod Titel: Duett Faust - Marguerite aus der Oper "Faust" / 3.Akt Solist: Jonas Kaufmann/Faust Solist: Inva Mula/Marguerite Orchester: Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Alain Altinoglu Länge: 04:14 min Label: Mitschnitt aus der Wiener Staatsoper 01.02.2012
Komponist: Gaetano Donizetti Titel: Arioso des Nemorino aus der Oper "L'elisir d'amore" / 1.Akt Solist: Rolando Villazon/Nemorino Orchester: Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Guillermo Garcia Calvo Länge: 02:45 min Label: Mitschnitt aus der Wiener Staatsoper 18.02.2012
Komponist: Etienne-Nicolas Méhul Titel: Arie aus der Oper "Joseph et son frères" Solist: Roberto Alagna/Tenor Solist: Pierre Vallet/Klavier Länge: 04:23 min Label: Mitschnitt aus der Wiener Staatsoper 08.02.2012
Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart Titel: Arie der Fiordiligi aus der Oper "Cosi fan tutte" / 1.Akt Solist: Barbara Frittoli/Fiordiligi Orchester: Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Riccardo Muti Länge: 03:57 min Label: Mitschnitt aus der Wiener Staatsoper 06.02.2008
Komponist: Richard Strauss Titel: Finale der Oper "Die Frau ohne Schatten" / 3.Aufzug Orchester: Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Franz Welser-Möst Länge: 00:57 min Label: ORFEO C 672052
Komponist: Ludwig van Beethoven Titel: Arie der Leonore aus der Oper "Fidelio" / 1.Akt Solist: Elizabeth Connell/Leonore Orchester: Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Asher Fisch Länge: 04:42 min Label: Mitschnitt aus der Wiener Staatsoper 23.04.1997
Billy :hello
Cantus Arcticus (04.03.2012, 15:00): Anton Rubinstein
Symphony No.1 in F major, Op. 40 Ivan the Terrible, Op. 79
Lortings komische Oper Der Wildschütz ist eine zu unrecht wenig bekannte Oper. Mir gefällt sie sehr gut. Interessantes Verwirrspiel und hübsch orchestriert. Auch die Besetzung in der Emi Gesamtaufnahme spricht für sich. :times10
Der Kauf hat sich gelohnt.
:hello
Nordolf (04.03.2012, 17:29): Der dunkel strömende Klavierton des Claudio Arrau:
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 23 ‘Appassionata‘ Robert Schumann: Fantasia in C-Dur Claude Debussy: Pour le Piano Frederic Chopin: Etude Op. 10 No. 4
Cetay (inaktiv) (05.03.2012, 05:39): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41QByrqpPgL._SL500_AA300_.jpg Gubaidulina; The Deceitful Face of Hope and Despair für Flöte und großes Orchester; Bezaly, Göteborg SO, Vezango
Cetay (inaktiv) (05.03.2012, 05:54): Original von Cetay Gubaidulina Also ich weiß nicht, ich habe irgendwie das Gefühl, dass 90% der zeitgenössischen Klassik, die es bei einem großen Label auf CD schafft, irgendwie gleich klingt. Anscheinend hat man als lebender Komponist die besten Chancen, wenn man jeglichen Wiedererkennungswert meidet. ?(
Die Mozart-Aufnahme lies mich bei den ersten Hördurchgängen ratlos zurück. Das ist sehr spektakulär und kontrastreich gespielt und lenkt das Ohr eher auf die Interpreten als aufs Werk. Neuer Versuch.
Rachmaninov (05.03.2012, 07:37): Original von Cetay Original von Cetay Gubaidulina Also ich weiß nicht, ich habe irgendwie das Gefühl, dass 90% der zeitgenössischen Klassik, die es bei einem großen Label auf CD schafft, irgendwie gleich klingt. Anscheinend hat man als lebender Komponist die besten Chancen, wenn man jeglichen Wiedererkennungswert meidet. ?(
Nach Kurt Atterberg und Wihelm Peterson-Berger habe ich eine ambivalente Sicht auf Rangströms Symphonische Werke erlangt:
Einerseits empfinde ich seine Werke als sehr expressiv und wild, andererseits habe ich das Gefühl, dass sein Lieblingsinstrument die Pauke ist. Jeder, wirklich jeder Akzent in den Fortissimostellen wird "gepaukt" und das, bei allem Respekt, geht mir ziemlich auf die Nerven X( . Ob das so in den Partituren steht?
Wie gesagt, schwierige Eindrücke nach den erstgenannten Komponisten....
Grüsse :hello Stefan
Jürgen (05.03.2012, 13:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/513A1rbf7nL._SL500_AA300_.jpg
Mahler: Sinfonie Nr.8 (Sinfonie der Tausend) 2.Satz, Gielen 1998
Der glockenhelle, klare Ton von Michelangeli verströmt eine ganz eigene Faszination. Insbesondere die Chopin-Interpretation aus dem Jahre 1987 ist von unglaublicher Feinheit und Zartheit.
Sir Edward Elgar: Konzert für Violine und Orchester h-moll, op. 61
Yehudi Menuhin London Symphony Orchestra Sir Edward Elgar
Obwohl viel populärer als die Sammons-Einspielung (es mag wohl dem Wunderkind-Bonus geschuldet sein), so gefällt mir Menuhins Spiel nicht sonderlich, setzt es doch so vollkommen anders an als Elgars Gestaltung des Orchestersatzes. Während letzterer gleich vom Beginn an forsch, zugreifend und unsentimental aufspielen lässt, so wirkt Menuhins Spiel auf mich vollkommen gegenteilig. Breit, zu saftig mit einem Hang zum Schmalzigen, oft mit viel Druck und wenig gestalterischer Eleganz stattdessen mit einem starken Willen zum Effekt. Sicher, der Knabe war zum Aufnahmezeitpunkt (1932) gerade 16 Jahre alt, sodass man da vielleicht auch keine übersteigerten Erwartungen an die "Tiefe" der Interpretation haben darf, den Kult-Status, den die Einspielung indes seit langem genießt, wird mE durch sein Spiel indes nicht wirklich gerechtfertigt. Da ist Sammons viel, viel überzeugender.
Felix Draeseke: Symphonie Nr. 3 ’Symphonia Tragica’ Trauermarsch
Jörg-Peter Weigle / Radio-Philharmonie Hannover des NDR 1997–98
Deutsche Symphonik des 19. Jahrhunderts irgendwo zwischen Mendelssohn, Liszt und Brahms, die durch ihre klare Harmonik besticht...
Armin70 (06.03.2012, 21:38):
(Aufnahme: Krannert Centre of the University of Illinois, Mai 1972)
Sehr beeindruckende, intensiv-expressive Interpretation.
Sfantu (06.03.2012, 22:46): ...und Siegerin in der gestrigen Vergleichs-Verkostung in der "Diskothek im Zwei" auf DRS 2.
Zwar ist Mahler erklärtermassen nicht meine Herzensangelegenheit. Bei den komplett textgebundenen Werken muss sich aber das Baden in selbst(mitleid)verliebter Nabelschau wenigstens einer halbwegs verbindlichen literarischen Referenz stellen, ohne ein Hintertürl für ein Abgleiten ins Ungefähre oder Mass-und Bodenlose. Die vier Exemplare in meiner Sammlung beinhalten Kollo/Minton/Solti zwar nicht - die Argumente der beiden Diskutanten hierfür waren aber durchaus überzeugend.
ab (06.03.2012, 22:50): Mahler Sinfonie 6, der Kopfsatz bei mir Im Interpretationsvergleich
(Aufnahme: Krannert Centre of the University of Illinois, Mai 1972)
Sehr beeindruckende, intensiv-expressive Interpretation.
Gute Idee. Höre ich auch mal. :D
Original von Sfantu ...und Siegerin in der gestrigen Vergleichs-Verkostung in der "Diskothek im Zwei" auf DRS 2.
Zwar ist Mahler erklärtermassen nicht meine Herzensangelegenheit. Bei den komplett textgebundenen Werken muss sich aber das Baden in selbst(mitleid)verliebter Nabelschau wenigstens einer halbwegs verbindlichen literarischen Referenz stellen, ohne ein Hintertürl für ein Abgleiten ins Ungefähre oder Mass-und Bodenlose. Die vier Exemplare in meiner Sammlung beinhalten Kollo/Minton/Solti zwar nicht - die Argumente der beiden Diskutanten hierfür waren aber durchaus überzeugend.
Die Sendung habe ich mal wieder verpasst. Ich werde wohl die Wiederholung mitschneiden, denn mahler ist mir eine Herzensangelegenheit.
Grüße Jürgen
uhlmann (07.03.2012, 09:17): Original von ab Mahler Sinfonie 6, der Kopfsatz bei mir Im Interpretationsvergleich
vielleicht kannst du deine einschätzung der aufnahmen im mahler-6-thread kurz darlegen. würde mich (und sicher viele andere auch) sehr interessieren.
Nordolf (07.03.2012, 11:58): Original von uhlmann Original von ab Mahler Sinfonie 6, der Kopfsatz bei mir Im Interpretationsvergleich
vielleicht kannst du deine einschätzung der aufnahmen im mahler-6-thread kurz darlegen. würde mich (und sicher viele andere auch) sehr interessieren.
Diesem Wunsch möchte ich mich ausdrücklich anschliessen.
:hello Jörg
Rachmaninov (07.03.2012, 17:54): :ignoreOriginal von Nordolf Original von uhlmann Original von ab Mahler Sinfonie 6, der Kopfsatz bei mir Im Interpretationsvergleich
vielleicht kannst du deine einschätzung der aufnahmen im mahler-6-thread kurz darlegen. würde mich (und sicher viele andere auch) sehr interessieren.
Diesem Wunsch möchte ich mich ausdrücklich anschliessen.
:hello Jörg
DITO!
Es versanden ohnehin viel zu viele Beiträge in diesem Thread statt im spezial Thread zu landen :ignore
AcomA (07.03.2012, 20:44): Hallo,
Brahms
Variationen ueber ein Thema von Paganini Heft 1,2
Gyoergy Cziffra, piano
Sehr wenig Pedal ( wie bei Arrau), eher Virtuosen-Ansatz. Gefaellt mir mit jedem Hoeren besser !
Im Booklet ist als Aufnahmejahr der 8. Sinfonie 1952 angegeben und die Aufnahme ist in stereo. Allerdings bin ich da skeptisch und vermute, dass 1956 wahrscheinlicher ist. Die 7. Sinfonie wurde lt. Booklet 1953 aufgenommen und zwar in mono. Beide Sinfonien werden vom London Philharmonic Orchestra gespielt, Solo-Violine: Harold Parfitt.
Gestern auf DRS2 vorgestellt und als "französisiche Sicht" auf Bach beschrieben, u.a. mit den Worten "weitgeschwungen", "kantabel" und "Ecken und Kanten meidend". Die Sicht teile ich; kurz: sehr schön anzuhören.
@Rachmaninov Würdest du auch einen solchen Zweizeiler lieber im Spezialthread sehen? Ich bin mir da immer etwas unschlüssig... Original von Rachmaninov Es versanden ohnehin viel zu viele Beiträge in diesem Thread statt im spezial Thread zu landen :ignore
Rachmaninov (09.03.2012, 05:24): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/41F1UBZmXzL._SL500_AA300_.jpg JS Bach; Partita, BWV 1004: Ciaccona; Amedine Beyer
Gestern auf DRS2 vorgestellt und als "französisiche Sicht" auf Bach beschrieben, u.a. mit den Worten "weitgeschwungen", "kantabel" und "Ecken und Kanten meidend". Die Sicht teile ich; kurz: sehr schön anzuhören.
@Rachmaninov Würdest du auch einen solchen Zweizeiler lieber im Spezialthread sehen? Ich bin mir da immer etwas unschlüssig... Original von Rachmaninov Es versanden ohnehin viel zu viele Beiträge in diesem Thread statt im spezial Thread zu landen :ignore
Grenzwertig. Natürlich ist der zweizeiler als impulsive Meinungsäußerung hier sicher gut aufgehoben.
Leider findet man hier aber auch solche Informationen nie mehr wieder. Somit dann wiederum schade für jeden, der im speziellen Thread ließt und z.B. nach einer "französischen Sicht" des Werkes sucht....
William Shimell, Frank Lopardo, Cheryl Studer, Carol Vaness Samuel Ramey, Jan-Hendrik Rootering, Natale de Carolis, Susanne Mentzer Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker Riccardo Muti
Unter den mir bekannten Aufnahmen eine meiner liebsten - besonders wegen Mutis druck- und glutvollen Dirigats.
:hello Agravain
Cantus Arcticus (09.03.2012, 14:27): Gerade in der Aktion erstanden: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DX7NSAP5L._SL500_AA300_.jpg
Peteris Vasks Concerto for violin and string orchestra "Distant Light" (Tala Gaisma) Symphony for strings "Voices" (Balsis)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GVwQqFxIL._SL500_AA300_.jpg Caccini; Le Nuove Muische; Maurizia Barazzoni, Sandro Volta
Diese Caccini-Aufnahmen, von denen ich leider nur den anderen Teil habe, gehört zum Besten, was ich an vibratofreiem Alte-Musik-Gesang kenne :down :down
ab (09.03.2012, 22:13): Original von Nordolf Original von uhlmann Original von ab Mahler Sinfonie 6, der Kopfsatz bei mir Im Interpretationsvergleich
vielleicht kannst du deine einschätzung der aufnahmen im mahler-6-thread kurz darlegen. würde mich (und sicher viele andere auch) sehr interessieren.
Diesem Wunsch möchte ich mich ausdrücklich anschliessen.
:hello Jörg
habe schon angefangen, ein paar Bemerkungen zu notieren.
Bei mir weiter mit dem Kopfsatz:
Neeme Järvi http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ayKCYTKgL._SL500_AA300_.jpg
...man muß es leider sagen: eine unglaublich scheussliche Aufnahme von Schostakowitschs Zweiter Symphonie ! Das Ganze wirkt (nicht zuletzt durch die zugegebenerweise sehr realistisch eingesetzte Fabrikssirene) in der Tat wie eine Parodie: der Chor intoniert miserabel; Järvi wirkt wie ein Pflichterfüller - "Fertigstellung der Gesamtaufnahme" - zudem finden sich einige Noten, die so nicht in der Partitur stehen (z.B. Trompetensignal am Schluss...) - bin daher schon sehr gespannt auf Gergievs Konzert am 24.3. in München...
Rhapsody No. 1 Rhapsody No. 2 ‘Song To The Night’ Lyrics* In St. Luke’s Monastery (Erzähler: Eva Kotamanidou) Minas The Rebel, Corsair Of The Aegean The Death Of The Valiant Woman
Byron Fidetzis / Russian State Symphonic Capella 1992
*Sopran: Julia Souglakou // Byron Fidetzis / Karlovy Vary Symphony Orchestra 1995
Griechische, farbenreiche Spätestromantik...
Jeremias (10.03.2012, 22:14): Bei mir ausnahmsweise einmal ein Film heute Abend um vor meinem Konzert morgen zu entspannen:
Daniel Daréus ist ein berühmter Dirigent - ein Mann auf der Höhe seiner Laufbahn. Und dennoch ist Daniel einsam und unglücklich, er fühlt sich ausgelaugt von den Anforderungen, die das Berufsleben auf diesem hohen Niveau mit sich bringt. Nach einem schweren Zusammenbruch lässt er von einem Tag auf den anderen alles stehen und liegen und kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück: nach Norrland, in ein kleines Dorf in Nordschweden. Kaum dort eingetroffen, wird er auch schon zum Objekt der dörflichen Neugier. Fasziniert bitten ihn die Bewohner, ihrem kleinen Kirchenchor, der jeden Donnerstag im Gemeindehaus probt, "den einen oder anderen guten Ratschlag" zukommen zu lassen. Daniel scheut die Rückkehr ins Rampenlicht, sieht aber ein, dass es nicht sehr taktvoll wäre, wenn er die Bitte des Chors ablehnen würde. Und als er tatsächlich mit ihm zu arbeiten beginnt, stellt er zur eigenen Überraschung fest, dass er dabei die schon so lang verloren gegangene Freude an der Musik wiederfindet. Doch zugleich bedroht die Zusammenarbeit den dörflichen Status quo. Binnen kurzem ist Daniel von Neidern und Feinden umgeben, zu denen nicht nur der eifersüchtige Gemeindepfarrer zählt, sondern auch ein gewaltbereiter Gegner aus Daniels Vergangenheit. Auf der anderen Seite aber findet er hier auch neue Freunde. Zum Beispiel die bezaubernde Lena, die ihm hilft, seine Ängste und seine Einsamkeit langsam in den Griff zu kriegen. Daniels Leben, wie das des Dorfes, steht vor
=> ein wunderbarer Film, nicht nur um einmal von den Fingersätzen bei Bach und den großen Oktavkaskaden bei Liszt gedanklich wegzukommen.
Nele Gramß, Johanna Winkel, Elvira Bill, Markus Brutscher, Jan Thomer, James Oxley, Michael Dahmen Kölner Kammerchor Collegium Cartusianum Peter Neumann
Lemminkäinen und die Mädchen auf Saari Lemminkäinen in Tuonela (Unterwelt) Der Schwan von Tuonela Lemminkäinen zieht heimwärts Tapiola (Symphonische Dichtung)
Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra 1994-95
:down Geniale Sibelius-Interpretationen wie sie nordischer nicht sein könnten: - eine dunkel-ernste Atmosphäre, tiefste Tremoli und ein prägnanter, nebeltrüber, klangfarben-vermischender Interpretationsansatz entführen in die Welt finnischer Mythen.
1. Dityramb 2. - 5. Symphony No. 1 in C sharp minor "August Strindberg in memoriam" 6. Varhymn
Norrköping Symphony Orchestra Michail Jurowski
Langsam finde ich einen Zugang zu Rangströms expressiver Sprache. Er ist meiner Meinung nach der extremste Komponist im Vergleich zu Atterberg und Wilhelm-Peterson. Als Trias ergeben sie aber ein wundervolles Klangbild der nordischen Musik :engel
Gruss :hello Stefan
Nordolf (12.03.2012, 16:40): Original von Cantus Arcticus Nochmals der Norden:
1. Dityramb 2. - 5. Symphony No. 1 in C sharp minor "August Strindberg in memoriam" 6. Varhymn
Norrköping Symphony Orchestra Michail Jurowski
Langsam finde ich einen Zugang zu Rangströms expressiver Sprache. Er ist meiner Meinung nach der extremste Komponist im Vergleich zu Atterberg und Wilhelm-Peterson. Als Trias ergeben sie aber ein wundervolles Klangbild der nordischen Musik :engel
Gruss :hello Stefan
:beer Ich hatte schon befürchtet, der Rangström sei ein Fehlkauf für Dich gewesen...
Bei mir auch Nordisches - allerdings vom "Altmeister":
Armin70 (12.03.2012, 21:52): Der erste CD-Kauf in diesem Jahr und gleich ein Volltreffer:
(Aufnahme: Bologna, November 2010)
nikolaus (12.03.2012, 21:54): Manche mögen den Kopf schütteln, aber nachdem ich gerade im Kino Meryl Streep als Iron Lady bewundert habe, ist mir ganz dringend nach Brahms Requiem:
CD 2: Sinfonie singulière (Symphony No. 3) Elfenspiel (Play of the Elves) Sinfonie Naïve (Symphony No. 4)
Berwald reiht sich nahtlos in die Entwicklungslinie der nordischen Musik ein, als DER schwedische Komponist in jener Zeit.
Die Sinfonie singulière hat Berwald im März 1845 in Stockholm beendet und sie wird für Berwalds Masterpiece gehalten. Sie fristete ein verborgenes Dasein, bis sie 1905 unter der Leitung des Komponisten und Dirigenten Tor Aulin ihre Premiere erlebte; allerdings hatte Aulin einige Änderungen an ihr vorgenommen. Herbert Blomstedt erstellte 1965 eine Edition, die zur ursprünglichen Intention zurückfand.
Gruss :hello Stefan
Cantus Arcticus (13.03.2012, 11:17): Original von Nordolf
:beer Ich hatte schon befürchtet, der Rangström sei ein Fehlkauf für Dich gewesen...
Lieber Nordolf Nein, nein Rangström ist keineswegs ein Fehlkauf. Aber er verweist in eine Richtung, die ich - irgendwie - so nicht erwartet habe. Er ist kein, wie soll ich das beschreiben, "einfacher" Komponist, der sofort zu verstehen ist? Man muss sich bewusst mit seiner Musik auseinandersetzen. Nicht, dass man das mit anderen Komponisten nicht muss, aber er fordert mich schon heraus. Das ist ja gerade das spannende daran :J
Hmmm, ich kann es nicht anders beschreiben.... :(
Grüsse :hello Stefan
Lucanuscervus (13.03.2012, 14:01): Original von Cantus Arcticus Original von Lucanuscervus http://www.classicalarchives.com/images/coverart/9/b/0/8/761203983629_300.jpg
Ferdinand Ries - Sinfonie Nr. 4
mit Beethovenanklängen in den Vormittag - sehr erfrischende, angenehme Musik !
:hello
Hallo Lucanuscervus
Das ist auch meine Einschätzung. Die Gesamtausgabe gehört zu meinen Favoriten, da sind alle Einspielungen von gleichbleibend hoher Qualität :engel
Grüsse :hello Stefan
:beer
ja, ich habe auch die Gesamtaufnahme - die Ähnlichkeit zu Beethoven ist verblüffend, stört mich aber nicht im geringsten !
Sehr zu empfehlen auch seine Klaviermusik !
:hello
Sfantu (13.03.2012, 17:48):
Original von Cantus Arcticus: Berwald reiht sich nahtlos in die Entwicklungslinie der nordischen Musik ein, als DER schwedische Komponist in jener Zeit
Roman und Kraus waren lange tot, Alfven, Stenhammar u.a. erschienen erst Jahrzehnte nach Berwald auf der Bildfläche. Wo ist eine nahtlose Entwicklungslinie? Ich erkenne da eher Stückwerk - und die Fortsetzungen dieser "Entwicklung" setzen nicht nahtlos sondern nach Pausen ein, die zum Teil Epochen umfassen.
Die stilistischen Fäden, die Berwald aufnimmt, finden sich nicht unter der Mitternachtssonne sondern in Leipzig, bei Mendelssohn und Schumann. Seine formale Kühnheit, seine bis zum Skurrilen und Provokanten gehende (freilich geniale) Originalität verhallte ohne eine Schule zu bilden. Etwas, das man als Entwicklunglinien bezeichnen könnte, setzt m. E. in Skandinavien & in Schweden vielleicht im Besonderen, frühestens ein, zwei Generationen nach Berwalds Tod ein.
Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra 2002
Armin70 (13.03.2012, 22:06): Heute hatte ich mir drei weitere Aufnahmen des "Deutschen Requiems" von Johannes Brahms gekauft. Davon höre ich zunächst diese:
(Aufnahme: 07. - 09. Oktober 2009, Alte Oper, Ffm)
Heike (13.03.2012, 22:07): Oh ich bin schon sehr neugierig, bitte berichte im entsprechenden Thread! Heike
Jürgen (14.03.2012, 13:40): http://ukstore.harmoniamundi.com/media/catalog/product/cache/1/image/265x/76e7d749c2db2b9968d9d456af235676/i/m/image_15417.jpg
Ich höre Ausschnitte aus:
Wagner - Der Ring des Nibelungen - Knappertsbusch 1956
Jürgen (14.03.2012, 17:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51V4aZVEvPL._SL500_AA300_.jpg
Fauré: Requiem Op.48 (Kammermusikversion), Herreweghe 1988 Agnès Mellon, Sopran; Peter Kooy, Bariton; Ensemble Musique Oblique
Sehr gefühlvoll diese Version. Insbesondere das Pie Jesu mit Agnès Mellon sagt mir sehr zu.
Bei mir heute wieder der Sibelius von Leif Segerstam:
Symphonien Nr. 3, 5 & 7
Die Interpretation der 7. Symphonie ist wirklich grandios - so "nordisch" wird das Werk selten zum klingen gebracht.
Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra 2002-04
Cetay (inaktiv) (15.03.2012, 06:14): Den Faust-Hype kann ich nicht nachvollziehen, weil von ihrem Beethoven nichts im freien Streaming zu finden ist; weder die noch gar nicht so alte VK-Aufnahme mit Jiri Belohlavek, die ja nach einem Kritker schon perfekt sein soll, noch die mit Abbado (noch besser als perfekt?), noch die Sonaten. Ich höre als Entschädigung:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51eoSvOJgOL._SL500_AA300_.jpg Alessandro Rolla; Duos für Violine und Viola; Isabelle Faust, Thomas Riebl
Jürgen (15.03.2012, 08:24): http://www.outhere-music.com/data/cds/2680/BIG.JPG
Mozart: Requiem d-moll KV 626
Simone Kermes, soprano Stéphanie Houtzeel, alto Markus Brutscher, tenor Arnaud Richard, bass MusicAeterna (Kammerorchester der Oper Nowosibirsk) The New Siberian Singers (Kammerchor der Oper Nowosibirsk) Teodor Currentzis, Dirigent
Recording: Februar 2010, Oper Nowosibirsk
Das Label Alpha brachte diese CD vor genau einem Jahr auf den Markt. Mir kam sie erst gestern in der Bücherei unter und ich höre sie nun, obwohl ich mich bislang für dieses Requiem noch nicht richtig erwärmen konnte. Sollte sie mir wider Erwarten gut gefallen, werde ich es kundtun.
Übrigens eine CD, die mit 46:30 mutig kurz ist.
Grüße Jürgen
Oops: Mithilfe der Suchfunktion fand ich einen kurzen Kommentar von ab.
Jürgen (15.03.2012, 09:22): Nachdem das Mozart-Requiem wirkungslos an mir vorbeigelaufen ist, versuch ich es mal mit diesem:
Sopran: Joan Sutherland Mezzosopran: Marilyn Horne Tenor: Luciano Pavarotti Bass: Martti Talvela Wiener Philharmoniker Wiener Staatopernchor Georg Solti
Ich würde Heike gerne diese Aufnahme in diesem Thread empfehlen (genauso wie die Nr.2 dieser Serie). Aber die spätromantische Opulenz, die mir hier so gut gefällt, könnte von Heike als pathetisches Völlegefühl gedeutet werden. Und genau das sucht sie wohl nicht.
Grüße Jürgen
ab (15.03.2012, 23:42): Das könnte auch noch bis zum Jahresende ein heißer Anwärter in den Rubriken der CDs des Jahres 2012 bleiben: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xQEjaT-iL._SL500_AA300_.jpg
Jürgen (16.03.2012, 08:55): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RBT6F9S3L._SL500_AA300_.jpg
Mahler: Sinfonie Nr.3
Doris Soffel - Alt Limburger Domsingknaben Frauenchor der Frankfurter Kantorei Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, Eliahu Inbal 18./19. April 1985, Alte Oper, Frankfurt
Agravain (16.03.2012, 11:21): Nachdem ich heute mit Händels "Rinaldo" einen "fetzigen" Start in den Tag hatte, läuft nun auch bei mir Mahler (ich bin allerdings auch schon im vierten Satz angelangt).
"Frühling und kein Ende" sollte der erste Satz dieses Werkes zunächst heißen. Sicher, der Komponist strich den explikativen Titel. Hören mag ich das heute aber genau so. Und: Maazel macht die Erste wirklich ausgesprochen gut.
ab (16.03.2012, 15:09): zwar höre ich heute abend im Konzert Bruckner #4 (nebst einem gestern uraufgeführtem Orgelkonzert eines einheimischen Komponisten - herrlich, dass einem Zeitgenossen, tonaler Tradition, eine ganze Programmhälfte gewidmet wird!), doch mir ist jetzt nicht nach Vorbereitung, sondern nach Sibelius #4 mit Arvo Volmer
Die Aufnahme ist wunderbar transparent und klanglich ausgezeichnet.
:hello
Armin70 (16.03.2012, 18:23): John Adams und Lepo Sumera:
- John Adams: Fairful Symmetries & The Chairman Dances - Lepo Sumera: Sinfonie Nr. 2
Die Werke von Adams und Sumera passen gut zusammen. Dazu kommt eine wirklich fulminante virtuose Interpretation. Sehr stark !
ab (16.03.2012, 18:56): Nun doch noch vor dem Konzert Bruckners 4 auf Tonträger. Hier der wunderbare langsame Satz in einer wunderbar schönen Interpretation
Cetay (inaktiv) (17.03.2012, 08:28): Original von ab Original von Cetay
Jetzt weiter mit der Nørgård-Entdeckungsreise: Sinfonie Nr. 3 Dass ein Werk eines lebenden Komponisten gleich in drei Alternativeinspielungen vorliegt, findet man eher selten:
Und welche dvon gefällt Dir am besten? Segerstam interpretiert das Werk ganz aus der Moderne, die anderen eher aus der Tradition... :hello
Gerade begeistert mich die hier über alle Maßen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41uQd29JAxL._SL500_AA300_.jpg Nørgård; Sinfonie Nr. 3; Dausgaard
Heather Harper, Maureen Lehane, John Lawrenson Maureen Forrester, Alexander Young, Edgar Fleet Amor Artis Chorale English Chamber Orchestra Johannes Somary
Händels spätes Oratorium fiel durch - wenngleich das nicht an der musikalischen Gestaltung gelegen haben kann. War das Werk lange von der Bildfläche verschwunden, so sind in jüngerer Zeit eine Reihe von historisch informierten Einspielungen entstanden. Christie, McGegan, Neumann, Martini und McCreesh haben zum Teil sehr schöne Aufnahmen vorgelegt. Zu den älteren Einspielungen gehören Harnoncourt und eben die unhippe unter Somary, die ich heute höre und eigentlich noch immer so übel nicht finde - hier immer mit dem Hinweis darauf, dass ich auch die old-fashioned Lesart Händels schätze. Ach ja: Die Anekdote verrät uns die Gründe, die Händel anführte, um das Durchfallen des Werkes zu erklären: „The jews will not come to it because it is a christian story; and the ladies will not come because it is a virtuous one“.
Cetay (inaktiv) (18.03.2012, 08:42): Original von Cetay Original von ab Original von Cetay
Jetzt weiter mit der Nørgård-Entdeckungsreise: Sinfonie Nr. 3 Dass ein Werk eines lebenden Komponisten gleich in drei Alternativeinspielungen vorliegt, findet man eher selten:
Und welche dvon gefällt Dir am besten? Segerstam interpretiert das Werk ganz aus der Moderne, die anderen eher aus der Tradition... :hello
Gerade begeistert mich die hier über alle Maßen:
Nørgård; Sinfonie Nr. 3; Dausgaard
Die Begeisterung gilt nur für den ersten Satz. Aber Segerstam ist auch da viel besser, die Höhepunkte sind eindringlicher und der große Bogen plastischer. Im zweiten Satz ist der Unterschied noch deutlicher, da kämpfe ich bei Dausgaard mit einigen Längen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51797VHMWGL._SL500_AA300_.jpg Nørgård; Sinfonie Nr. 3; Segerstam
Rachmaninov (18.03.2012, 09:02): Original von Cetay Original von Cetay Original von ab Original von Cetay
Jetzt weiter mit der Nørgård-Entdeckungsreise: Sinfonie Nr. 3 Dass ein Werk eines lebenden Komponisten gleich in drei Alternativeinspielungen vorliegt, findet man eher selten:
Und welche dvon gefällt Dir am besten? Segerstam interpretiert das Werk ganz aus der Moderne, die anderen eher aus der Tradition... :hello
Gerade begeistert mich die hier über alle Maßen:
Nørgård; Sinfonie Nr. 3; Dausgaard
Die Begeisterung gilt nur für den ersten Satz. Aber Segerstam ist auch da viel besser, die Höhepunkte sind eindringlicher und der große Bogen plastischer. Im zweiten Satz ist der Unterschied noch deutlicher, da kämpfe ich bei Dausgaard mit einigen Längen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51797VHMWGL._SL500_AA300_.jpg Nørgård; Sinfonie Nr. 3; Segerstam
Rachmaninov (18.03.2012, 09:02): Original von Cetay Original von Cetay Original von ab Original von Cetay
Jetzt weiter mit der Nørgård-Entdeckungsreise: Sinfonie Nr. 3 Dass ein Werk eines lebenden Komponisten gleich in drei Alternativeinspielungen vorliegt, findet man eher selten:
Und welche dvon gefällt Dir am besten? Segerstam interpretiert das Werk ganz aus der Moderne, die anderen eher aus der Tradition... :hello
Gerade begeistert mich die hier über alle Maßen:
Nørgård; Sinfonie Nr. 3; Dausgaard
Die Begeisterung gilt nur für den ersten Satz. Aber Segerstam ist auch da viel besser, die Höhepunkte sind eindringlicher und der große Bogen plastischer. Im zweiten Satz ist der Unterschied noch deutlicher, da kämpfe ich bei Dausgaard mit einigen Längen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51797VHMWGL._SL500_AA300_.jpg Nørgård; Sinfonie Nr. 3; Segerstam
Nørgård hat noch keinen, aber nachdem ich mittlerweile einiges von ihm gehört habe und ihn sowohl hinsichtlich des theoretischen Unterbaus als auch des Hörerlebniswerts als den mit Abstand interessantesten und aufregendsten lebenden Komponisten wahrnehme, wird sich das bald ändern müssen. Mal sehen, wann mich die Schreibmuse wieder küsst ... zur Zeit bin ich sehr unlustig.
Schlanke, federnde Interpretation der 3. Sinfonie. Dieses Werk finde ich immer wieder spannend, weil es einen Wechsel in Sibelius`Stil darstellt, nämlich die Abkehr von der Spätromantik hin zu einem nüchternen klassizistischen Stil. Übrigens zählt die 3. Sinfonie zu den ersten Werken, die Sibelius nach seinem Umzug von Helsinki zu seinem Landsitz Ainola in Järvenpää komponierte.
Kamerata Baltica, Gidon Kremer (Arrangement für Streicher von Hans Stadelmair und der Kamerata Baltica) Philharmonia Orchestra, Giuseppe Sinopoli
:hello Agravain
Mahler 10 Adagio mit Sinopoli kenne ich auch. Eine Einspielung, die mir wahnsinnig unter die Haut geht. Die Bearbeitung kenne ich leider nicht. Würde mich interessieren, ob die mit Sinopoli mithalten kann.
Ich selber höre gerade: http://cdn.7static.com/static/img/sleeveart/00/001/631/0000163183_350.jpg
Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr.1 Alexis Weissenberg - Piano; Orchestre de Paris, Herbert von Karajan Recorded: 9-11 February 1970; Salle Wagram, Paris
Rachmaninoff: Klavierkonzert Nr.2 Alexis Weissenberg - Piano; Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan Recorded: 21-27 September 1972, Jesus Christus Kirche, Berlin-Dahlem
Agravain (20.03.2012, 17:33): Original von Jürgen Mahler 10 Adagio mit Sinopoli kenne ich auch. Eine Einspielung, die mir wahnsinnig unter die Haut geht. Die Bearbeitung kenne ich leider nicht. Würde mich interessieren, ob die mit Sinopoli mithalten kann.
Lieber Jürgen,
es ist schwer mit Sinopolis Aufnahme von Mahler 10 mitzuhalten. Die Bearbeitung ist natürlich viel kleiner dimensioniert. Und auch wenn das Lob des Kleindimensionierten bisweilen als Markenzeichen des Connaisseurs gelten mag: Mich hat der - ja: sehr stilsicher bearbeitete, ja: sehr transparent wirkende - Satz in dieser abgespeckten Version nicht packen können. Mir fehlt da die vom - vermeintlichen - Kenner gern gescholtene Emphase, die breite Spannweise zwischen dem Pianissimo eines großen Klangkörpers und dem Fortissimo desselben, die instrumentale Farbigkeit, die klangliche Intensität, die dieses Stück - wenn denn gut gespielt - (wie Du schon sagst) in der Tat unter die Haut des Hörers zwingt.
Armin70 (20.03.2012, 18:27): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51L1XYqFoIL._SL500_AA300_.jpg
Und wie ist dein Eindruck von dieser Aufnahme und wie sind die Unterschiede im Vergleich zu Gardiners 1. Aufnahme, sofern du diese kennst ? Danke im voraus.
Jürgen (21.03.2012, 08:49): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0095115963326.jpg
Georges Enescu: Sinfonie Nr.3 C-Dur Op.21 & Rumänische Rhapsodie Nr.1
BBC Philharmonic, Gennady Rozhdestvensky 1997
Ich höre gerade die 3. Sinfonie, die ich bislang noch nicht kannte. Die Rhapsodie habe ich gestern schon gehört, kenne aber schon andere Einspielungen.
Zitat Chandos: "With this CD Chandos released Nigel Kennedy's very first recording"
1. Salut d'Amour, Op.12 2. Mot d'Amour, Op.13 No.1 3. In Moonlight 'Canto popolare' from In the South, Op.50 4. Sospiri, Op.70 5. Chanson de Nuit, Op.15 No.1 6. Chanson de Matin, Op.15 No.2 7. Very Easy Melodious Excercises in the First Position, Op.22 8.-10. Sonata, Op.82 (for Violin and Piano in E minor)
Nigel Kennedy, violin Peter Pettinger, piano Steven Isserlis, cello on Salut d'Amour, Op.12
Tolle Aufnahme! Ich bin sowieso ein großer Fan von Isabelle Faust - ihr Spiel ist lebendig, expressiv und klar und mit Abbado scheint sie sich blendend zu verstehen. Heike
Tolle Aufnahme! Ich bin sowieso ein großer Fan von Isabelle Faust - ihr Spiel ist lebendig, expressiv und klar und mit Abbado scheint sie sich blendend zu verstehen. Heike
Isabelle Faust spielt am kommenden Wochenende Mozart A-Dur und Tzigane mit den Düsseldorfern bei uns :engel
Agravain (22.03.2012, 07:54): Bei mir beginnt der Tag mit:
Das ist sicher eines der positivsten Werke Elgars, das mir sofort mehr Lust auf Sir Edwards Musik macht. Die Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern und Sir John Eliot Gardiner ist straff, süffig und ausgesprochen klangschön. Ich wünschte mir einmal Einspielungen der Symphonien mit den Wienern oder mit den Berlinern. Wie gut Elgar mit kontinentalen Spitzenorchestern klingt, zeigt ja nicht nur diese Aufnahme, sondern auch diese
in der Tradition der russischen Klavierschule(Horowitz, Gilels, Richter, Berman) aus einem großen Bogen heraus
I 9-10/10 IMO
K 7/10 IMO
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (23.03.2012, 05:55): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RXr43TWaL._SL500_AA300_.jpg Cage; Daughter of the lonesome Isle; Margaret Lang
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ke6%2B8MSRL._SL500_AA300_.jpg "Piano & Electronic Sounds" - Werke von Harvey, Cage, Jodlowski, Ferrari und Nono; Wilhem Latchoumia
Cantus Arcticus (23.03.2012, 15:51): Weiter im 20. Jhd.: Benjamin Frankel (1906 - 1973)
Queensland Symphony Orchestra Werner Andreas Albert
Gruss :hello Stefan
Hallo Stefan !
Kannst Du diese Musik näher beschreiben ?
LG L.C.
:hello
ab (23.03.2012, 16:48): Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/5192TExDDPL._SL500_AA300_.jpg
Reinhard Süss (geb.1961) -
Konzert für Posaune, Kontrabass und Orchester
Trio für Posaune, Kontrabass und Klavier
Symphonie Nr.1
interessante, zeitgenössische Musik, die tief in der tonalen Tradition wurzelt, ohne banal und langweilig zu sein !
:hello
oh eine Symphonie eines Österreichers. Danke, die ist mir bislang entgangen! :thanks
ab (23.03.2012, 17:01): Ivan Eröd (*1936) Symphonie Nr. 1 op.67 "Aus der alten Welt" RSO-Wien Pinchas Steinberg ORF-CD249 http://shop.orf.at/oe1/BILDER/2004308g.jpg
Eine Symphonie ganz auf understatement, sozusagen der Antipode zu Michael Nyman: Während beim Briten alles immer gleich über der Höchststufe energetisch dahinwalgt, ist es beim dieser Symphonie des Österreichersumgekehrt: da köchelt alles immer darunter dahin: faszinierend.
ab (23.03.2012, 23:46): Sibelius #3 Arvo Volmer, Adelaide Symphony Orchestra :times10 http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Tce%2BPO6HL._SL500_AA300_.jpg
Cetay (inaktiv) (24.03.2012, 05:53): Furrer auf einer Platte mit Neue(r) Musik aus Österrreich? Da hätte ich beim Wetten Haus und Hof verloren... Jedenfalls habe ich jetzt Lust, ihn zu hören:
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/9120010281709.jpg Furrer; Streichquartett Nr. 3; KNM Berlin
Sehr eigene, chromatische Spätromantik eines Komponisten, der Zeit seines Lebens zwischen Deutschland, der Schweiz und den USA hin und her pendelte, sein eigenes Orchester gründete und Franz von Assisi verehrte...
bruckner 8 - emil tabakov gibts um 3,30 als download bei amazon - da dachte ich - warum nicht?
gar nicht schlecht das ganze: irgendwie "unaufgeregt", die tempi eher breit, mehr pathetisch als analytisch, mit einem wundervoll gelungenen steigerungsaufbau zum höhepunkt des adagios. ja ja, das klingt durchaus nach "echtem" bruckner.
Absolut souverän und erfrischend, ich bin schwer begeistert!
ab (26.03.2012, 00:07): Am Samstag im Konzert Schostakowischs Sinfonie Nr. 2 im Konzert gehört, schien mir eine Ähnlichkeit mit dem Anfang von Schnittkes Sinfonie Nr. 3 zu bestehen. Und so höre ich hier nach (aus der Box):
CD1 1-4 Symphony No. 1 5 Pomp and Circumstance - March No. 5 6 Sospiri 7-9 Serenade for Strings
1-5: Philharmonia Orchestra / Bernard Haitink 6-9: City of London Sinfonia / Richard Hickox
Gruss :hello Stefan
Lucanuscervus (26.03.2012, 11:48): Original von ab Am Samstag im Konzert Schostakowischs Sinfonie Nr. 2 im Konzert gehört, schien mir eine Ähnlichkeit mit dem Anfang von Schnittkes Sinfonie Nr. 3 zu bestehen. Und so höre ich hier nach (aus der Box):
sehr interessant! Werde ich bei Gelegenheit ebenfalls überprüfen....
:hello LC
Cetay (inaktiv) (26.03.2012, 17:42): Original von uhlmann http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dtEaBNpyL._SL500_AA240_.jpg
bruckner 8 - emil tabakov gibts um 3,30 als download bei amazon - da dachte ich - warum nicht?
gar nicht schlecht das ganze: irgendwie "unaufgeregt", die tempi eher breit, mehr pathetisch als analytisch, mit einem wundervoll gelungenen steigerungsaufbau zum höhepunkt des adagios. ja ja, das klingt durchaus nach "echtem" bruckner.
Das scheint ein Markenzeichen von Tabakov zu sein. Auch sein Mahler klingt 100% nach echtem Mahler. (Ich bin mir durchaus bewußt, dass so eine Aussage völlig sinnleer ist, aber ich kann beim besten Willen nicht besser begründen, warum Tabakov mit Mahler alle anderen Dirigenten weit hinter sich läßt - deswegen drücke ich mich vor der Besprechung der GA. :ignore)
Ich höre jetzt die 4. http://ecx.images-amazon.com/images/I/41265NQYN5L._SL500_AA300_.jpg
uhlmann (26.03.2012, 19:00): Original von Cetay Das scheint ein Markenzeichen von Tabakov zu sein. Auch sein Mahler klingt 100% nach echtem Mahler. (Ich bin mir durchaus bewußt, dass so eine Aussage völlig sinnleer ist, aber ich kann beim besten Willen nicht besser begründen, warum Tabakov mit Mahler alle anderen Dirigenten weit hinter sich läßt - deswegen drücke ich mich vor der Besprechung der GA. :ignore)
was mir grundsätzlich an tabakov (mahler und auch genannte bruckner 8) gefällt, ist sein gespür für das richtige tempo. dabei meine ich weniger die reinen zeitangaben als das tempomäßig sinnvolle in-relation-setzen einzelner teile des werks gegenüber anderen (einzelne sätze gegenüber den anderen, aber auch oft nur eine kleine passage innerhalb eines satzes gegenüber den teilen vor und danach). so entstehen imo sehr "natürlich klingende" interpretationen - soll heißen, dass man selten den eindruck hat hier interpretiert einer - ich mag das.
ab (26.03.2012, 19:28): Endlich als livestream probezuhören, bekomme ich einen Eindruck einer Emile-Naoumoff-ähnlichen Interpretationsweise
Rachmaninov (26.03.2012, 19:39): Original von ab Endlich als livestream probezuhören, bekomme ich einen Eindruck einer Emile-Naoumoff-ähnlichen Interpretationsweise
Cetay (inaktiv) (26.03.2012, 19:56): Original von uhlmann Original von Cetay Das scheint ein Markenzeichen von Tabakov zu sein. Auch sein Mahler klingt 100% nach echtem Mahler. (Ich bin mir durchaus bewußt, dass so eine Aussage völlig sinnleer ist, aber ich kann beim besten Willen nicht besser begründen, warum Tabakov mit Mahler alle anderen Dirigenten weit hinter sich läßt - deswegen drücke ich mich vor der Besprechung der GA. :ignore)
was mir grundsätzlich an tabakov (mahler und auch genannte bruckner 8) gefällt, ist sein gespür für das richtige tempo. dabei meine ich weniger die reinen zeitangaben als das tempomäßig sinnvolle in-relation-setzen einzelner teile des werks gegenüber anderen (einzelne sätze gegenüber den anderen, aber auch oft nur eine kleine passage innerhalb eines satzes gegenüber den teilen vor und danach). so entstehen imo sehr "natürlich klingende" interpretationen - soll heißen, dass man selten den eindruck hat hier interpretiert einer - ich mag das.
Exactement! Während ich die Mahler-GA erhört habe, habe ich mir (außer bei der 2.) über die Tempi überhaupt nie irgendwelche Gedanken gemacht. Mir ist erst im Nachhinein aufgefallen, wie unglaublich stimmig das sein muss.
Cetay (inaktiv) (26.03.2012, 19:57): Original von Rachmaninov Wo zu hören? http://www.simfy.de/artists/1505437-Lisa-Smirnova-Piano/albums/1497417-Georg-Friedrich-Haendel-Die-acht-grossen-Suiten
Rachmaninov (26.03.2012, 20:10): Original von Cetay Original von Rachmaninov Wo zu hören? http://www.simfy.de/artists/1505437-Lisa-Smirnova-Piano/albums/1497417-Georg-Friedrich-Haendel-Die-acht-grossen-Suiten
Danke. War bisher ist online!
Im Player finde ich es nicht!
Heike (26.03.2012, 20:14): Mhh ich dachte, ich warte, bis es die Händel-Suiten etwas preiswerter gibt oder bis ich bei Dussmann wenigstens reinhören konnte... aber nachdem ich da jetzt online reinhören kann, bestelle ich die CD heute noch. Händel und Klavier mag ich sowieso, seit Perahia damals das aufgenommen hat (also, die CD war nach den Empfehlungen hier eh schon auf meinem Wunschzettel) - und das, was ich da jetzt von der Frau Smirnova höre, überrascht mich doch sehr positiv. Heike
Armin70 (27.03.2012, 00:17): Johannes Brahms:
über Simfy:
Händel-Variationen, op. 24
Cantus Arcticus (27.03.2012, 08:15): Mendelssohn zum Auftakt: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bVzkhSI6L._SS500_.jpg
CD1: Symphony No. 1 C minor op. 11 Symphony No. 4 A major op. 90 "Italian"
Martyn Brabbins / BBC Philharmonic The Huddersfield Choral Society 2003
Farbige, geheimnisvoll klingende, effektvolle und harfendurchtränkte Symphonie über die Musen der altgriechischen Mythologie...
Cetay (inaktiv) (28.03.2012, 06:24): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SLtQ1jyWL._SL500_AA300_.jpg Harrison Birtwistle; Night's Black Bird / The Shadow of Light / The Cry of Anubis; Owen Slade (Tuba), The Hallé, Ryan Wigglesworth
Der gehört sicher auch auf die erweiterte "Watchlist" der Lebenden.
AcomA (28.03.2012, 06:26): Hallo,
Beethoven
Klavierkonzert Nr.4 G-Dur Op.58
Hans Richter-Haaser, piano Philharmonia Orchestra London István Kertesz, cond.
(Testament, 1960)
I 10/10 IMO K 7-8/10 IMO
Ganz grossartig !
LG, Siamak
Cantus Arcticus (28.03.2012, 08:27): Michael Haydn und der Bassgeiger zu Wörgl
Cetay (inaktiv) (29.03.2012, 05:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MBZxj-6RL._SL500_AA300_.jpg Salvatore Scirarrino; Allegoria della notte for Violin and Orchestra (1985); Mario Rogliaro, Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, Tito Ceccherini
Cantus Arcticus (29.03.2012, 14:09): Beethoven-Zyklus aus den Jahren 1957-1960 (1958 - 1961)
Für den damaligen Publikumsgeschmack eine sehr "moderne" Einspielung, finde ich. Gefällt mir sehr :J
Grüsse :hello Stefan
Jürgen (29.03.2012, 14:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pD13Wjd5L._SS400_.jpg
Palestrina: Missa "Ut re mi fa sol la", van Nevel 2007
Armin70 (29.03.2012, 22:10): Gekauft auf Anregung durch das Forum und jetzt im Player:
(AD: 19. - 24. Juni 2010, Saal1, Funkhaus Berlin)
ab (29.03.2012, 22:14): Original von Cetay Original von Rachmaninov Wo zu hören? http://www.simfy.de/artists/1505437-Lisa-Smirnova-Piano/albums/1497417-Georg-Friedrich-Haendel-Die-acht-grossen-Suiten
Ich höre bei musicme :hello
ab (29.03.2012, 22:19): Original von Jeremias Auf Empfehlung hier gekauft und sehr angetan:
Über ein paar Worte hier, würde ich mich sehr freuen!
Cetay (inaktiv) (30.03.2012, 06:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51H6LvJmgcL._SL500_AA240_.jpg Scirarrino; Studi per l'intonazione des mare (für Stimme, 4 Saxofone, 4 Flöten und Orchester aus je 100 Flöten und Saxofonen); Ensemble Algorhitmo
Cetay (inaktiv) (30.03.2012, 06:42): Nee! Einen Countertenor kann ich selbst in dieser musikalisch faszinierenden Umgebung nicht hören.
Ich wechsle zu den Schmidtsöhnen. Sowohl ihr Mozart als auch ihr früher Beethoven sind ohne wenn und aber rundum überzeugend. Da sollte es auch mit Haydn klappen:
Wieder eine tolle barocke Klaviermusik- CD mehr. Was die alten Meister damals für die Tasteninstrumente geschrieben haben, das fasziniert mich. Frau Smirnova, die mir vorher völlig unbekannt war, musiziert hier mit dem nötigen Schwung, wie es Händel sicherlich gefallen hätte. Schön klar gespielt, das passt. Ich kannte bisher nicht alle Suiten und diese Gesamtaufnahme lohnt sich wirklich. Heike
Armin70 (30.03.2012, 22:36): Johannes Brahms in Bearbeitungen von Arnold Schönberg und Edmund Rubbra:
(AD: 11. - 13. Juli 1988 & 13. Oktober 1989, St. Jude-on-the-Hill, London)
Sehr gute Interpretationen.
Cetay (inaktiv) (31.03.2012, 07:45): Grand Matin in Cetays Home Concert Hall:
Haydn; Overture zu L'isola disabitata Sciarrino; Allegoria della notte Mendelssohn; Violinkonzert (Akiko Suwana) ~~~ Schubert/Weingartner; Sinfonie E-Dur D729
Die Gegenüberstellung Mendelssohn/Sciarrino ist naheliegend. Sciarrino zitiert Mendelssohn am Anfang und am Ende seines Stücks und taucht dazwischen in den Innennraum des Konzerts ein. Carolin Widmann brachte beide Werke beim Mouvement Festival für Neue Musik zu Gehör. Die Veranstalter: "Auch Mendelssohn verdient unser neues Hören". Einen Versuch ist das Wert.
Don Fatale setzt sich im capricciösen Freundforum viel schreibend für diesen Komponisten ein, ohne dass irgendjemand Notiz davon nimmt. Hätte er mal hier geschrieben. :D
Armin70 (01.04.2012, 00:19): John Foulds (1880 - 1939):
(AD: 26./27. Februar 2004, Symphony Hall, Birmingham)
Fantastische Musik mit einer Ausdrucksbandbreite, die von lyrisch zart-atmosphärischen Passagen bis hin zu wild-eruptiven Ausbrüchen reicht.
Cetay (inaktiv) (01.04.2012, 03:42): Au Weia! Das Alle-Hadyn-Sinfonien-2012-Projekt ist wohl ziemlich ehrgeizig. Nach dem ersten Quartal bin ich bei Nr. 12 angelangt. http://www.smileygarden.de/smilie/Traurig/52.gif Jetzt geht es weiter mit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51o6irOneGL._SL500_AA300_.jpg Haydn; Sinfonien Nr. 13-15; Fischer
Spannend ist das allemal. Bisher bietet jede Sinfonie etwas Besonderes. Bei der gerade laufenden 13. ist das Adagio ein Cellokonzert. Edit: und das Menuett & Trio eine Sinfonia Concertante inclusive Solokadenz der Flöte. Edit: Beim Finale musste ich mir echt die Ohren reiben: Wenn das Mozart nicht als Vorlage zum Finale der Jupitersinfonie genommen hat... Damit ist es jetzt aber genug mit der Liveberichterstattung. :D
Cetay (inaktiv) (01.04.2012, 04:38): Dass ich weniger Haydn gehört habe, liegt unter anderem an Per Norgard, dessen 4. Sinfonie jetzt Uraufführung in meinen Ohren hat.
Mit dem Berg werde ich mich wohl nie so recht anfreunden können, dafür freue ich mich umso mehr auf Beethoven in etwa 10 Minuten :D Frau Faust hat mir die CD am vergangenen Montag sogar signiert
:engel
Cetay (inaktiv) (01.04.2012, 08:58): Und jetzt wieder der Doppelpack Sciarrino/Mendelssohn (Suwanai war gar nicht mal so übel):
Synthese von komplexer Architektonik und Klang, großartige Interpretation, bewegender als die Einspielung von Koroliov.
LG, Siamak
Jeremias (02.04.2012, 00:11): Original von AcomA Hallo,
JS Bach
Kunst der Fuge
Pierre-Laurent Aimard, piano
(DG)
I 10/10 IMO
K 8-9/10 IMO
Synthese von komplexer Architektonik und Klang, großartige Interpretation, bewegender als die Einspielung von Koroliov.
LG, Siamak
Ziehst Du Aimard wirklich einem Sokolov oder einem Koroliov vor?
Cetay (inaktiv) (02.04.2012, 07:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61iwwRD%2B6EL._SL500_AA300_.jpg Norgard; Gennem Torne für Harfe und Ensemble (Flöte, Klarinette, Streichquartett); Tina Rehling
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DyWAmNHIL._SL500_AA300_.jpg Adams; Phrygian Gates für Klavier; David Jalbert
Phrygian Gates wurde 1978 geschrieben. Das klingt über weite Strecken verblüffend nach den Patterns, die der Jazzpianist Rainer Brüninghaus ab 1973 (u.a. in der Band Colours) spielte. Zufall?
Cantus Arcticus (02.04.2012, 12:40): Giuseppe Tartini The Violin Concertos Vol. 14 ("Se per me sentite amore")
CD 1 Concerto in C Major D7 * Concerto in D Major D28 Concerto in G Major D78 Concerto in D Major D34 Concerto in A Major D103 *
CD 2 Concerto in A Major D102 * Concerto in F Major D68 * Concerto in A Major D107 * Concerto in D Major D33 * Concerto in F Major D65 * Concerto in D Major D31 *
Klavier: Igor Zhukov Vassily Sinaisky / Latvian National Symphony Orchestra 1977
Der lettische Komponist verbindet in seinem Klavierkonzert aus dem Jahre 1959 die für ihn typischen lyrisch-elegischen Melodien mit freier, stark bewegter Rhythmik und extremen Dynamikwechseln, was dem Konzert bei aller Romantik einen eruptiv-abrupten, zerrissenen Charakter gibt (Ausnahme ist der ruhige 2. Satz).
Der russische Pianist Igor Zhukov weiss mit seinem kraftvollen Anschlag zu begeistern. Laut Booklet will er in seiner Interpretation den "bitteren inneren Monolog" des Konzerts betonen.
Cetay (inaktiv) (02.04.2012, 20:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zEE%2Bh%2B9gL._SL500_AA300_.jpg Gavin Bryars & David Lang; Amjad (nach Schwanensee und Dornröschen); Jennifer Thiessen und Jill van Gee (Bratschen); Elisabeth Giroux (Cello), Njo Kong Kie (Klavier)
Bearbeitungen von Tschaikowsky-Baletten für dunkel gefärbtes Kammerensemble arrangiert, "durch eine zeitgenössisch künstlerische Sensitivität gefiltert" und eine "verzerrende Linse gebrochen" (AMG). Ich mag den Sound der ungewöhnlichen Instrumentierung.
nikolaus (02.04.2012, 21:27): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zEE%2Bh%2B9gL._SL500_AA300_.jpg Gavin Bryars & David Lang; Amjad (nach Schwanensee und Dornröschen); Jennifer Thiessen und Jill van Gee (Bratschen); Elisabeth Giroux (Cello), Njo Kong Kie (Klavier)
Bearbeitungen von Tschaikowsky-Baletten für dunkel gefärbtes Kammerensemble arrangiert, "durch eine zeitgenössisch künstlerische Sensitivität gefiltert" und eine "verzerrende Linse gebrochen" (AMG). Ich mag den Sound der ungewöhnlichen Instrumentierung.
Und ich habe das live einschliesslich des dazu gehörenden Tanzes erlebt - klasse!
Nikolaus.
Cetay (inaktiv) (03.04.2012, 05:59): Und ich habe das live einschliesslich des dazu gehörenden Tanzes erlebt - klasse! Nikolaus. :beer
Armin70 (03.04.2012, 23:51): Orchesterlieder von Jean Sibelius:
(aufgenommen vom 14. - 16. Mai 1984, Konzerthalle in Göteborg)
Cetay (inaktiv) (04.04.2012, 06:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41LI3i-n1ML._SL500_AA300_.jpg Mozart; Sonaten für Fortepiano & Violine; Kristian Bezuidenhout, Petra Müllejans
Ja, genau so! Horizontale und Vertikale völlig gleichberechtigt. Die muss ich sofort kaufen.
Jürgen (04.04.2012, 10:48): Aus diesen beiden Karajan-Alben, den (reinen) Ravel herausgefiltert:
Boléro, 1985 Daphnis et Chloé Suite Nr.2, 1986 Pavane pour une infante défunte, 1986 Rhapsodie espagnole, 1987
Grüße Jürgen
Jürgen (04.04.2012, 13:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z4YWHS51L._SL500_AA300_.jpghttp://www.cdbiblio.com/eingang/cdimages/img_strauss/strauss(richard)0016.jpghttp://vierletztelieder.com/wp-content/uploads/schwlied-300x300.jpg
Ich hörte soeben Straussens Vier letzte Lieder.
Zuerst: Karajan/Tomowa-Sintow 1985 Und ich wunderte mich, warum ich diese Lieder schon so lange nicht mehr gehört habe.
Daher legte ich nach: Masur/Norman 1982 Nun war ich berauscht, das hat Suchtpotential. Eine sehr langsame Einspielung, aber nicht getragen, sondern schwebend.
Und abschließend: Karajan/Schwarzkopf 1956 Leider wieder zurück auf dem Fußboden. Frau Schwarzkopf erscheint mir manchmal etwas schrill. Aber lecker Mädchen damals. :cool
Grüße Jürgen
Cantus Arcticus (04.04.2012, 13:55): Original von Jürgen http://vierletztelieder.com/wp-content/uploads/schwlied-300x300.jpg
Und abschließend: Karajan/Schwarzkopf 1956 .... Frau Schwarzkopf erscheint mir manchmal etwas schrill. Aber lecker Mädchen damals. :cool
Ich habe mich lange Zeit schwer getan mit der Musik Sir Malcolms. Vor allem die frühen Symphonien waren für mich nicht einfach zu erschliessen. Warum ist schwierig zu sagen, vielleicht war die Zeit so vor 3-4 Jahren auch nicht reif dafür. Ganz anders verhält es sich mit seiner Kammermusik. Das Nash Ensemble scheint wie geschaffen für die Dynamik und die raffinierten Strukturen z.B. der Violin Sonata No 2 Op 43 aus den Jahre 1953 oder der Five Pieces for Violin and Piano Op 84 von 1965. Die erste Folge der Serie hat mich gefangen genommen und mir eine wunderbare Klangwelt eröffnet. Die Aufnahmen sind klar und brillant, was meines Erachtens bei Hyperion nicht durchweg der Fall zu sein scheint.
Wie auch immer: Für mich persönlich ein echtes Highlight :down
Dvorak 9. mit Stokis Verbesserungen, z.B. am Ende des 1.Satzes Triller in Trompeten, dann bei den Hörnern. Warum nur der Komponist nicht auf diese Idee gekommen ist? ?(
rachmaninov 2 - emil tabakov - sofia philharmonic - balkanton (lol) 2011
habe zwar nicht viele vergleiche und mit rachmaninov wurde ich bisher noch nicht so richtig warm - aber die interpretation tabakovs gefällt mir durchaus gut.
Eine gute, tendenziell "neutrale" Interpretation - ich ziehe aber im Vergleich die gewaltigen Gesten eines Bernstein mit dem Concertgebouw Orchester oder den bedächtigen Ernst eines Colin Davis mit dem Bayrischen Rundfunkorchester vor.
(AD: 14.12.1983, Herkulessaal, München & 30.04./01.05.1987, Philharmonie am Gasteig )
Cetay (inaktiv) (05.04.2012, 07:12): Ein Tag noch zur Arbeit und dann 10 Tage frei. Und bei dem ***wetter kann man mit gutem Gewissen daheim bleiben, Absinth Kamikaze trinken und Musik hören, Musik hören und Musik hören.
Guy de Mey (Evangelist), Peter Kooy (Jesus) Barbara Schlick, Kai Wessel, Christoph Prégardien, Klaus Mertens Sakramentskoor Breda De Nederlandse Bachvereiniging The Amsterdam Baroque Orchestra Ton Koopman Interpretatorisch und in der Ausführung mE fast ideal. Wenn Koopman nur nicht den unsäglichen Kai Wessel besetzt hätte...
dies bleibt für mich die Referenzaufnahme des Werkes. Hans Richter-Haaser und Istvan Kertesz kommen ganz nah dran.
LG, Siamak
ab (06.04.2012, 13:36): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61iwwRD%2B6EL._SL500_AA300_.jpg Norgard; Gennem Torne für Harfe und Ensemble (Flöte, Klarinette, Streichquartett); Tina Rehling
Norgards Chorwerke nicht zu entdecken vergessen: :times10 :hello
Cetay (inaktiv) (07.04.2012, 10:08): Original von Rachmaninov (Neuerscheinungen auf dem Klassikmarkt 2008 bis 20??) http://www.mdt.co.uk/public/pictures/products/standard/CC72550.jpg
BEETHOVEN Complete Symphonies
Netherlands Symphony Orchestra / Jan Willem de Vriend
Draus die 1. WOW! Das fängt schon mal SEHR vielversprechend an!
Cetay (inaktiv) (07.04.2012, 11:04): Original von Cetay
BEETHOVEN Complete Symphonies
Netherlands Symphony Orchestra / Jan Willem de Vriend
Daraus die 1.
Großartig! Ein modernes Kammerorchester mit historischem Blech und Pauken ist sicher nichts Revolutionäres mehr, aber so ganz frei von Akademismen und mit so einer klanglichen Wucht hört man das sonst nicht. Das macht auf jeden Fall Lust, den ganzen Zyklus zu hören.
Wie macht sich de Vriend als Orchesterleiter beim Violinkonzert (von dessen Existenz in dieser Aufnahme ich trotz teilweise enthusiastischer Kritiken bisher nichts gewusst habe)?
Cetay (inaktiv) (07.04.2012, 17:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SzFzyxu9L._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Sinfonie Nr. 5; Jan Willem De Vriend
Da fällt mir nichts mehr dazu ein, außer dass dieser Zyklus bald ins Haus kommt. Nicht so dünn wie Immerseel, nicht so trocken wie Järvi, nicht so hemdsärmlig wie Kuhn, nicht so gehetzt wie Chailly - aber alle Vorzüge der genannten verbindend.
Rachmaninov (07.04.2012, 19:27): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SzFzyxu9L._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Sinfonie Nr. 5; Jan Willem De Vriend
Bei mir auch jetzt!
Jeremias (07.04.2012, 21:04): Eine JPC-Neuerwerbung:
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 ’Auferstehungssinfonie’
Soprano: Isobel Buchanan / Contralto: Mira Zakai Georg Solti / Chicago Symphony Orchestra Chicago Symphony Chorus 1980
Eine hervorragende Aufnahme... Besonders hervorzuheben ist die dramaturgische Gestaltung des letzten Satzes: - hier herrscht wirklich das "Jüngste Gericht". Die Präsenz des Fernorchesters ist vorbildlich - genau wie die des großartig agierenden Chores.
Nordolf (07.04.2012, 22:30): Original von Jeremias Eine JPC-Neuerwerbung:
Agravain (08.04.2012, 09:52): Bei mir geht es weiter mit Händels erstem englischsprachigen Oratorium - oder ist es doch eine Masque. Man ist sich nicht so ganz einig und auch die Quellen helfen nicht wirklich weiter. Nun, sei's drum. Ich höre die folgende, ganz exquisite Aufnahme, die es mittlerweile zu drei verschiedenen Covern gebracht hat:
Georg Friedrich Händel: Esther HWV 50a (Version 1718)
Lynda Russell, Nancy Argenta, Michael Chance, Thomas Randle Mark Padmore, Matthew Vine, Simon Berridge Michael George, Robert Evans, Simon Birchall The Sixteen Choir & Orchestra Harry Christophers
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (08.04.2012, 10:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Xhf3Nr4bL._SL500_AA240_.jpg Schubert; Sinfonie h-moll; The Hague, van Otterloo
Cetay (inaktiv) (09.04.2012, 18:06): Original von ab Original von Cetay Norgard; Gennem Torne für Harfe und Ensemble (Flöte, Klarinette, Streichquartett); Tina Rehling
Norgards Chorwerke nicht zu entdecken vergessen: :times10 :hello
Ich hörte daraus gerade "Singe die Gärten". Du liebe Güte, wie geil! :down
Nicht alles von Norgard ist pures Gold -besonders bei seinen Schlagzugstücken muss man einiges an Hörinvestition leisten, um die Rosinen zu finden und die Opern ... naja, das sind halt Opern- aber er enttäuscht fast nie und ich finde soviel nicht nur Überdurchschnittliches, nein Überirdisches, an die größten Sachen der Musikgeschichte heranreichendes (und ich meine wirklich die größten) wie ich es bei keinem Neutöner je gefunden habe - und das quer durch alle Genres!
Mullova beeindruckt mich einfach ungeheuer. Selbst die älteren Einspielungen wirken so reif und selbstverständlich. Ich höre sie und denke: genaus so muss es sein! :down
Nikolaus
Rachmaninov (09.04.2012, 19:13): Original von Jeremias Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SSg69FPeL._SL500_AA300_.jpg
Villa-Lobos - Bachianas #4
Wie gefällt Dir Prats? Ich habe gestern seine Goyescas gehört!
++Sehr gut!
Seine Bachianas haben mit gut gefallen. Sehr unabhängig in den Händen. Die eine spielt betörend schön, die andere grollend, donnernd. Klasse!
Rachmaninov (09.04.2012, 19:14): Original von Jeremias
Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra 2003
Sehr durchhörbar, dabei die Harmonien grüblerisch auskostend und den Tönen nachspürend, ja nachhorchend mit entsprechend depressiver Wirkung, manchmal auch große Bögen spannend: - diese Aufnahme gehört zu den Glanzleistungen Segerstams. Irgendwie kann ich mir gut vorstellen, das der späte Günter Wand Sibelius' Vierte ähnlich interpretiert hätte.
ab (09.04.2012, 22:18): Original von Cetay Norgard; Frostsalme; Parkman
Ich hörte daraus gerade "Singe die Gärten". Du liebe Güte, wie geil! :down
Nicht alles von Norgard ist pures Gold -besonders bei seinen Schlagzugstücken muss man einiges an Hörinvestition leisten, um die Rosinen zu finden und die Opern ... naja, das sind halt Opern- aber er enttäuscht fast nie und ich finde soviel nicht nur Überdurchschnittliches, nein Überirdisches, an die größten Sachen der Musikgeschichte heranreichendes (und ich meine wirklich die größten) wie ich es bei keinem Neutöner je gefunden habe - und das quer durch alle Genres!
:down :times10 :down
Hier reinhören nicht verabsäumen: Singe die Gärten Tamas Vetö http://ecx.images-amazon.com/images/I/41rvZHGlUuL._SL500_AA300_.jpg
Cetay (inaktiv) (10.04.2012, 05:10): Vetö konnte ich leider nicht finden.
Cetay (inaktiv) (10.04.2012, 06:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YH7lep9VL._SL500_AA240_.jpg Magnus Lindberg; Related Rocks (für 2 Klaviere, Schlaginstrumente und Elektronik) / Klarinettenquintett; Ictus Ensemble
Die verwandten Felsen gefallen mir richtig gut. Auch Lindberg verdiente eigentlich eine intensive Beschäftigung - nur wann? Die alte Leier mal wieder... :ignore
Cetay (inaktiv) (10.04.2012, 07:06): Original von Cetay
Die Vorderseite verschweigt frech das Horn-Stück "Solo X" von Aho,
Armin70 (10.04.2012, 18:31): Die Violinkonzerte von Sibelius & Walton:
(AD: 6. März 2002 & 26. Juni 2002 , Symphony Hall, Birmingham)
Cetay (inaktiv) (10.04.2012, 19:26): Die Violinkonzerte von Sibelius & Walton: Suwanais statt-leuchtenden Ton finde ich betörend; das harmoniert wunderbar mit ihrer eher nüchternen Gestaltung.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51U84zx-P1L._SL500_AA240_.jpg Diverse Komponisten; "Circles"; Kasper Thaarup
daraus zunächst: Ole Schmidt; Konzert für Trompete und Posaune "Piece Concertante" op. 19 Per Norgard; It's All His Fancy, That
Cetay (inaktiv) (11.04.2012, 06:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CLOg%2BfcAL._SL500_AA300_.jpg Isang Yun; Reak; Asbury
Reak war mitbegründend für Yuns Ruf als "serieller Richard Strauss".
Cetay (inaktiv) (11.04.2012, 07:05): http://ecx.images-amazon.com/images/I/610R8GBK0YL._SL500_AA300_.jpg Prokofiev; Alexander Nevsky op. 78; Linda Finnie, SNO, Järvi
Händel nutzte den Stoff dann noch einmal in Cannons, wo er dann die ungleich populärer gewordene Masque "Acis and Galatea" komponierte, ohne musikalisch auf das ältere Werk zurückzugreifen. Die engagierte Produktion unter Marco Vitales Leitung lässt sich ausgesprochen gut hören.
Persische Trilogie: Sieben Wege / Seemorgh* / Das Blut des Seyavash *(eine Art Phoenix)
Joann Falletta / London Symphony Orchestra 2003
Der iranische, in Amerika lebende Komponist Behzad Ranjbaran bezieht seine drei neoromantischen, symphonischen Dichtungen auf die Helden aus dem persischen Nationalepos "Shanameh" aus dem 10./11. Jahrhundert, welches alte mythologische Geschichten zur Vorlage hat. Die Musik ist außerordentlich prächtig und farbig, dramatisch und majestätisch, komplex und ausgefeilt. Vielleicht kann man sich eine Mischung aus Wagner, Rangström, Bax und Strawinskys "Sacre du printemps" mit fernöstlichem Kolorit vorstellen, um einen ungefähren Eindruck zu bekommen.
Der Komponist spricht im Booklet häufig vom "massive climax", was ich nur bestätigen kann: - die Orchester- und Schlagwerkausbrüche sind von einiger Heftigkeit. Ebenso beeindruckt die Vielfalt und Verwobenheit der Themen und ihrer Wandlung in der Musik - auch wie die Solopassagen einzelner Instrumente im Wechsel mit dem Orchester eingesetzt werden: die Töne flirren und wirbeln manchmal schwindelerregend im Klangraum.
Die Interpretation der Dirigentin Joann Falletta mit dem LSO beeindruckt durch ihre Intensität und Durchschlagskraft.
(AD: 19. Januar 2005 , Mox Studios Kopenhagen; 1. April 2006 & 10. September 2007 , Soundtrack Studio Kopenhagen)
Faszinierende Werke für Sopran und verschieden besetzte Instrumentalensembles (Laute, Violine, Violoncello, Cembalo, Blockflöte, Flöte, Harfe und Schlagzeug). Eine Musik, die "wie eine Wanderung in neuen Formen von Rosengärten ist und die Rosen sind dort nicht ohne Dornen aber der Gesamteindruck wird doch mehr von Blütenfarben und Düften als von Dornen geprägt", wie es passend im Booklet heisst.
Interessant ist, dass das Instrumentalensemble im Kern aus einer barocken Kammermusikbesetzung besteht und die Kombination mit den neuen Klängen finde ich sehr spannend. Die Sopranistin Bente Vist hat eine tolle Technik und singt wunderschön.
Agravain (12.04.2012, 07:32): Mein früher Vormittag wird zunächst von Händels einizger Großkomposition für Oxford bestimmt. Man wollte ihm dort die Ehrendoktorwürde verleihen. Händel schlug aus, komponierte zu dieser Gelegenheit aber dennoch sein drittes englisches Oratorium:
Simone Kermes, Olga Pasichnyk, Trine Wilsberg Lund Martín Oro, Thomas Cooley, Wolf Matthias Friedrich Kölner Kammerchor Collegium Cartusianum Peter Neumann
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (12.04.2012, 08:12): Matinee mit Streichquartett:
Haydn; Streichquartett op. 103 (Fragment); Amadeus Quartett Beethoven; Große Fuge op. 133; Hollywood Quartet Schönberg; Scherzo in F-Dur; Aron Quartet Prokofiev; Sonate für 2 Violinen op. 56; Mordkovitch, Young Miyoshi; Streichquartett Nr. 3 "Constellation in Black"; Lotus Quartet Bedrossian; Tracés d'ombres; Ensemble 2e2m Norgard; Streichquartett No. 8, "Natten saenker sig som rog"; Kontra Quartet
Neeme Järvi / The Gothenburg Symphony Orchestra 1984
Eine dunkel-sonore Interpretation der Vierten - kompakter als der bei dieser Symphonie in jeden Ton sich versenkende Segerstam mit dem Helsinki-Orchester. Hervorzuheben ist die wunderbare Gestaltung der symphonischen Dichtung "Die Okeaniden" - insbesondere der Höhepunkt zum Ende des Stückes ist von großer Intensität.
Cetay (inaktiv) (13.04.2012, 09:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SzFzyxu9L._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Sinfonie Nr. 9; de Vriend
AcomA (13.04.2012, 15:55): Hallo,
Rachmaninov
Etudes tableaux op. 39 (Auswahl)
Denis Matsuev, piano
(Sony BMG)
Auf Rachmaninovs Steinway in der Villa Senar. Großartig !
I 10/10 IMO
K 10/10 IMO
LG, Siamak
Jeremias (13.04.2012, 16:53): Original von AcomA Hallo,
Rachmaninov
Etudes tableaux op. 39 (Auswahl)
Denis Matsuev, piano
(Sony BMG)
Auf Rachmaninovs Steinway in der Villa Senar. Großartig !
I 10/10 IMO
K 10/10 IMO
LG, Siamak
Lieber Cousin,
ich habe gerade in die Aufnahme reingehört. Von der Aufnahmequalität sicherlich 1A, aber interpretatorisch? Er ist Russe und mir fehlt die russische Seele, die russische Mentalität. Hör Dir einmal Melnikov an, dann weisst Du wovon ich rede! :cool
Armin70 (13.04.2012, 18:33): Heute vor 270 Jahren wurde Der Messias von Georg Friedrich Händel in Dublin uraufgeführt. Daher bietet es sich an, das Werk in der Uraufführungsversion zu hören:
(AD: 01. - 04. Mai 2006, Greyfriars Kirk, Edinburgh)
AcomA (13.04.2012, 20:50): Hallo,
Rachmaninov
Sonate Nr. 2 b- moll ( spaetere Version)
Denis Matsuev, piano ( Rachmaninovs Steinway)
Gefaellt mir klanglich besser als die exzellente Kocsis-Aufnahme.
I 8-10/10 IMO
K 10/10 IMO
Exzellent dargeboten. Ob mit russischer Seele, weiß ich nicht, aber er trifft den Rachmaninov-Ton mit großer Attituede. Singen kann er auch sehr schoen. Uebrigens, wer kann in die Seele eines anderen Menschen schauen ? Ich nicht, obgleich ich in das Gehirn mancher schaue ( mikrochirurgisch).
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (13.04.2012, 21:03): Seit heute im freien Livestream bei simfy zu hören. Ich nehme gleich mal die Bewährungsprobe op. 54/2 zum Test:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Ovqm8keDL._SL500_AA300_.jpg Haydn; Streichquartett op. 54/2; Angeles Quartett
Cetay (inaktiv) (13.04.2012, 21:32): Haydn; Streichquartett op. 54/2; Angeles Quartett
Da ist wohl etwas durcheinander geraten, opp. 54/1 und 54/2 sind vertauscht. Da das bei den Amazon-Hörschnipseln auch so ist, könnte das ein Editionsfehler sein. Wie auch immer, mein Interesse an dieser GA ist nach dem "Genuß" von op. 54/2 gleich Null. Der alte Haydn könnte auf dem Zopf stehen, der ihm hier angedichtet wird.
Cetay (inaktiv) (13.04.2012, 22:03): Neuland, das ab den ersten Tönen fesselt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sVb%2B5x0ZL._SL500_AA300_.jpg Jakob Schgraffer; Oratorium "Die Angst und der Tod des Erlösers" & Harmoniemesse (Bozen 1828) / Johann Baptist Gänsbacher; Harmoniemesse (Bozen 1818) Maria Erlacher (Sopran), Martina Gmeinder (Alt / Sopran II), Wilfried Rogl (Tenor), Philippe Spiegel (Bass), Vokalensemble Novocanto, Bläserensemble des Ferdinandeums, Ernst Schlader
http://ecx.images-amazon.com/images/I/516wfyD3WOL._SL500_AA300_.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 3; BRSO, Jochum
Morgen schließe ich eine extrem (konserven-)musikreiche Urlaubswoche mit einem Konzertbesuch ab. Unter anderem wird Schuberts letzte Messe zu Gehör gebracht. Daher zur Einstimmung jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BdufpsfpL._SL500_AA300_.jpg Schubert; Messe in Es, D950; Hickox
Gelöschter Benutzer (14.04.2012, 09:31): Beethoven: Der Glorreiche Augenblick, op.136
Alla Simoni & Francesca Pedaci, Sopran Jeremy Ovenden, Tenor Robert Gierlach, Bass Coro et Orchestra della Radio Svizzera Italiana, Diego Fasolis (Live, 2002)
:hello
ab (14.04.2012, 12:20): Einmal mehr:
Michael F.P. Huber: Sinfonie Nr.2 Orchester der Akademie St.Blasius Karlheinz Siessl Musikmuseum
Wie ist er? Er ist kommende Woche in Düsseldorf....
Mein erster Eindruck dessen was auf der CD ist: Etwas farblos. Kann aber auch an der technischen Umsetzung seitens Toningenieure liegen. Bei MIR muss bei Mozart mehr Farbe ins spiel. Das muss funkeln und strahlen.
schoene Interpretation und Aufnahme der Inventionen !
LG, Siamak
ab (15.04.2012, 10:59): Nach einem ganz großartigen Konzert gestern mit der österreichisch-armenischen Pianistin Nareh Arghamanyan :times10 ist mir heute immer noch auf ihre Bach-Bearbeitungszugaben hin noch ganz nach Bach und so genieße ich gerade Hewitt, bevor ich dann vorhabe, zu Zehetmair zu wechseln :engel
Georg Friedrich Händel: Acis and Galatea Jill Gomez (Galatea), Robert Tear (Acis), Philip Langridge (Damon), Benjamin Luxon (Polyphemus) Chorus: Jennifer Smith, Margaret Cable, Paul Esswood, Wynford Evans, Neil Jenkins, Richard Jackson The Academy of St Martin-in-the-Fields Sir Neville Marriner
Eine schöne Aufnahme, wenngleich Robert Tear manchmal etwas unspiriert wirkt und man Jill Gomez anmerkt, dass ihr die Kunst der barocken Verzierungen nicht unbedingt lag. Banjamin Luxon ist ein sehr angemessen polternder Polyphem, Philip Langridge singt ohne Fehl und Tadel. Marriners Tempi sind Ideal (speziell im langsamen Teil des den zweiten Akt eröffnenden Chorsatzes; dafür dürfte der schnelle Teil hier flotter sein), der solistisch besetzte Chor klingt wunderbar, so auch die Academy. Eine wirklich wohlklingende Einspielung - genau das Richtige für einen heiteren Sonntagmorgen.
:hello Agravain
Rachmaninov (15.04.2012, 11:41): Original von ab Nach einem ganz großartigen Konzert gestern mit der österreichisch-armenischen Pianistin Nareh Arghamanyan
Variationen d-moll aus dem Sextett sowie die Händel-Variationen
coolblue74 (15.04.2012, 13:09): Hallo Zusammen,
da ich noch neu bin (auch in der Klassik) wollte ich mal fragen ob Ihr einen bestimmten "laden" habt wo Ihr eure CD*s kauft?
Amazon ist gut aber bietet auch nicht "alles".. nen paar Excoten werden schwer zu beschaffen.
Michael
Rachmaninov (15.04.2012, 13:10): Original von Jeremias Ich habe mir einmal geschworen, dass das "Sacre" im leben keinen Einzug in meine Sammlung haben wird... :cool
Jeremias (15.04.2012, 13:14): Original von Rachmaninov Original von Jeremias Ich habe mir einmal geschworen, dass das "Sacre" im leben keinen Einzug in meine Sammlung haben wird... :cool
warum?
Weil wir uns in der Schulzeit mit dem Stück beschäftigen mussten und ich fand es damals einfach grauselig...
Carl Nielsen: Symphony No. 2 ‘Die vier Temperamente’ Symphony No. 4 ‘Das Unauslöschliche’”
Leonard Bernstein / New York Philharmonic 1970 - 1973
Es ist schon erstaunlich, wie (fast) alles, was Bernstein anfasst zu tönendem Gold wird...
Cetay (inaktiv) (15.04.2012, 15:41): Nachdem ich heute im Konzertsaal die von ein paar §%$@/$!! gnadenlos zusammengehusteten und -geröchelten Voices and Instruments von Feldman erleben durfte und anschließend so sehr vom Ausdenken einer Stiff Chainey inspirierten Gewaltgeschichte besessen war, dass ich von der attacca nachfolgenden Schubert-Messe kaum etwas mitbekommen habe, halte ich mich jetzt an der Konserve schadlos.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/515CADdO7UL._SL500_AA300_.jpg Morton Feldman; Rothko Chapel; Philip Brett
Klavierkonzert Nr. 1 mit der Kammerphilharmonie Bremen
Nikolaus.
nikolaus (15.04.2012, 18:35): Original von coolblue74 Hallo Zusammen,
da ich noch neu bin (auch in der Klassik) wollte ich mal fragen ob Ihr einen bestimmten "laden" habt wo Ihr eure CD*s kauft?
Amazon ist gut aber bietet auch nicht "alles".. nen paar Excoten werden schwer zu beschaffen.
Michael
Schau mal hier.
Wenn Du Dich ein bisschen mit dem Inhaltsverzeichnis des Forums vertraut machst, erledigen sich vielleicht auch manche Fragen von selbst bzw. Deine Fragen landen im passenden thread.
Heike (16.04.2012, 07:56): Lieber Jeremias, vielleicht versuchst du es (als Fazil Say-Fan) mal mit seiner Klavierfassung:
Jürgen (16.04.2012, 12:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JjQ3JEO7L._SL500_AA300_.jpg
Brahms: Ein Deutsches Requiem
Elisabeth Schwarzkopf, Hans Hotter; Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan; Recorded: X.1947, Musikvereinsaal, Vienna
Cetay (inaktiv) (16.04.2012, 22:08): Original von nikolaus Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/11nO7b9z8YL._SL500_AA300_.jpg
Schönes cover, ich kann den Titel leider nicht entziffern. Was ist das?
Jürgen (18.04.2012, 10:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/614UsbyHxLL._SS400_.jpg
Dukas: Piano Sonata, 2004 Decaux: Clairs de Lune, 2005
Marc-André Hamelin - Klavier
Allein schon das Cover (Pappeln von Claude Monet) hat mich neugierig gemacht. Und von Decaux kenne ich bislang noch überhaupt nichts.
Grüße Jürgen
ab (18.04.2012, 15:38): Original von Rachmaninov Original von ab Nach einem ganz großartigen Konzert gestern mit der österreichisch-armenischen Pianistin Nareh Arghamanyan
...sozusagen "beschwörend": Schumanns Frühlingssinfonie mit G.Solti und den Wiener Ph...
:hello
Heike (19.04.2012, 19:49): HAPPY BIRTHDAY Murray Perahia zum heutigen 65. Geburtstag! Ich lege mal diejenige CD auf, die mich mit seinem Klavierspiel vor vielen jahren infiziert hat:
Die höre ich auch immer gern, sie hat von Ihrer Ausstrahlung kein Quentchen eingebüßt.
Gruß Amadé :hello
Cetay (inaktiv) (19.04.2012, 22:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51aML35HYoL._SL500_AA240_.jpg "Experiments on a March"; Royal Northern College of Music Wind Orchestra, Clark Rundell Ives; Country Band March / Kagel; 10 Märsche um den Sieg zu verfehlen / u.a.
Cool! :cool
Rachmaninov (20.04.2012, 07:25):
ab (20.04.2012, 08:24): Schnittke Sinfonie 3
wie schrieb unser Lucanuscervus jüngst : "Schnittke war ein Könner !" :hello
ab (20.04.2012, 09:55): Gestern ein exorbitant gutes Konzert mit dem Gastdirigenten Francesco Angelico gehört, der den Deutschen Dirigentenpreis 2011 zugesprochen bekommen hatte. Den Namen sollte man sich merken! Nach dem Jeunnehomme-Konzert Mozarts mit Gabriela Montero war Petruschka von Stravinsky in dessen Konzertsuite-Bearbeitung von 1947 zu hören.
Nun Petroschka bei mir im Interpretationsvergleich: Fricsay, Abbado, Goossens, Dutoit, Boulez, Jean-Claude Casadesus & Scherchen
Lucanuscervus (20.04.2012, 12:04): Original von ab Gestern ein exorbitant gutes Konzert mit dem Gastdirigenten Francesco Angelico gehört, der den Deutschen Dirigentenpreis 2011 zugesprochen bekommen hatte. Den Namen sollte man sich merken! Nach dem Jeunnehomme-Konzert Mozarts mit Gabriela Montero war Petruschka von Stravinsky in dessen Konzertsuite-Bearbeitung von 1947 zu hören.
Nun Petroschka bei mir im Interpretationsvergleich: Fricsay, Abbado, Goossens, Dutoit, Boulez, Jean-Claude Casadesus & Scherchen
...auf das hinauf habe ich wieder einmal meine Petruschka-Lieblingsaufnahme hervorgekramt:
ab (20.04.2012, 13:39): Paul Hindemith: Violinkonzert (1939) Orchestra della Svizzera Italiana Midori, Violine Antonello Manacorda aufgenommen am 16. März im RSI Auditorium Lugano 29:20 min
hier anzuhören
Lesenswertes dazu auch da. :hello
Danach im Vergleich: Oistrach/Hindemith/London Symphony Orchestra (1962) http://ecx.images-amazon.com/images/I/4164EHJVTNL._SL500_AA300_.jpg Oistrach/Roschdéstwenskij Staatliches Symphonieorchester der UdSSR (1962) http://ecx.images-amazon.com/images/I/41m3sK1v0hL._SL500_AA300_.jpg David Oistrakh, Konstantin Iliev, Sofia Philharmonic Orchestra (Live in Sofia - 1980) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cMnCrfIzL._SL500_AA240_.jpg
Rachmaninov (20.04.2012, 19:51): Original von Amadé Original von ab David Oistrakh, Konstantin Iliev, Sofia Philharmonic Orchestra (Live in Sofia - 1980)
Ich habe ihn ein Jahr vor seinem Tode noch live gehört, das war 1973. Die Datierung auf dem Tonträgermarkt ist doch oft sehr oberflächlich. Gruß Amadé
Das ist nicht oberflächlich sondern pietätlos!
AcomA (21.04.2012, 12:47): Hallo,
vielleicht haben sie vom Label aus den verstorbenen Vater mit dem lebenden Sohn Igor Oistrach verwechselt !!!
Sicherlich keine Top-Aufnahme der Frank Sinatra (den Begriff hörte ich neulich und er gefiel mir!), es fehlt die Spritzigkeit, ein wenig träge. Ich habe die CD aber wegen der Sonate von Lekeu gekauft, die wir im kommenden Jahr aufführen wollen. Meines Wissens die einzige Aufnahme überhaupt, daher keine Vergleichsmöglichkeiten
Cetay (inaktiv) (21.04.2012, 16:58): Original von Jeremias Ich habe die CD aber wegen der Sonate von Lekeu gekauft, die wir im kommenden Jahr aufführen wollen. Meines Wissens die einzige Aufnahme überhaupt, daher keine Vergleichsmöglichkeiten
ab (21.04.2012, 18:54): Original von Jeremias http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ztTCsuQJL._SL500_AA300_.jpg
Sicherlich keine Top-Aufnahme der Frank Sinatra (den Begriff hörte ich neulich und er gefiel mir!), es fehlt die Spritzigkeit, ein wenig träge. Ich habe die CD aber wegen der Sonate von Lekeu gekauft, die wir im kommenden Jahr aufführen wollen. Meines Wissens die einzige Aufnahme überhaupt, daher keine Vergleichsmöglichkeiten
Ich hatte den Lekeu von Jean-J Kantorow bei Denon kennengelernt :hello
Cetay (inaktiv) (21.04.2012, 22:55): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41jXf8EcQ7L._SL500_AA300_.jpg Cage; Melodies & Harmonies für Violine und Tasteninstrument; Gahl, Lang
Heike (22.04.2012, 00:06):
CD1 Goldbergvariationen Normalerweise sind die Goldbergvariationen mit Gould eine sichere Einschlaf-CD für mich, aber die Version von 1955 zwingt natürlich doch immer wieder zum Hinhören.
Cetay (inaktiv) (22.04.2012, 09:28): Heute Morgen geht es weiter mit dem Haydn Sinfonien Projekt.
Das ist genau das Richtge für einen Sonntag morgen. Heike
Cetay (inaktiv) (22.04.2012, 09:51): Original von Heike
Ja, da mache ich mal mit (auf Simfy, Vol.3)
Das ist genau das Richtge für einen Sonntag morgen. Heike
Aber nicht so dröge gespielt! Ich hab das abgebrochen und höre jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61ZdLjifVoL._SL500_AA300_.jpg Röntgen; Sinfonie Nr. 18; Procelijn
AcomA (22.04.2012, 09:53): Hallo,
Medtner
Sonate Op. 22
Igor Shukov, piano
(live Classics)
I 10/10 IMO K 10/10 IMO
LG, Siamak
Heike (22.04.2012, 09:59): Original von Cetay Aber nicht so dröge gespielt! Ich hab das abgebrochen ...
ich bleibe bei Haydn und versuche mal (auch auf simfy) Minkowski, les Musiciens du Louvre Die 12 Londoner Sinfonien
Der Anfang ist auf jeden Fall schon mal lebendiger. Heike
Cetay (inaktiv) (22.04.2012, 10:13): Original von Cetay Röntgen; Sinfonie Nr. 18; Procelijn
Wow, das nenne ich eine positive Überraschung! Spätromantik ohne Schwulst, mit leicht nordischem Einschlag. Röntgen war wohl Grieg sehr verbunden und hat auch dessen 2. Quartett komplettiert. Das höre ich mir jetzt an:
Cetay (inaktiv) (22.04.2012, 13:14): Am 6. Mai ist in Köln von Mittag bis Mitternacht Cage-Tag. Es gibt 10 Konzerte bei freiem Eintritt, u.a. mit dem Ensemble Modern und dem SWR-Orchester. Das Fieber steigt...
Sheila Armstrong - soprano, The Blessed Virgin Helen Watts - contralto, Mary Magdalene Robert Tear - tenor, St John Benjamin Luxon - bass, St Peter Clifford Grant - bass, Judas John Carol Case , bass, Jesus
Choir of Downe House School - director of music: Dorothy Dickinson London Philharmonic Choir - chorus master: John Alldis London Philharmonic Orchestra - leader: Rodney Friend
Sir Adrian Boult
Gruss :hello Stefan
ab (23.04.2012, 14:59): Nach Erna Berger http://ecx.images-amazon.com/images/I/51HsgMELS7L._SL500_AA300_.jpg
nun etwas Chopin von Samson François (bei CD 12 angelangt, also noch etwas vor mir...)
Cetay (inaktiv) (24.04.2012, 06:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41L24xaBdsL._SL500_AA300_.jpg "8 Seasons" - Vivaldi; Le quattro stagioni / Cage; Streichquartett (arr. für Barockensemble); Rodolfo Richter, Baroque Orchestra B'Rock
Die 4 Jahreszeiten extremistisch HIP und dadurch so modern klingend, dass man kaum merkt, dass die nach jeder Jahreszeit eingeschobenen Sätze aus Cages Quartett nicht dahin gehören.
ab (24.04.2012, 08:43): Nach wie vor meine Liebslingsaufnahme der Winterreise: Ernst Haefliger
neuerdings im neuen Cover und sündteuer geworden, wo es dereinst die vier CDs in einem günstigen Schuber bei Zweitausendeins gab... :S
ab (24.04.2012, 10:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/5131bcDzcyL._SL500_AA300_.jpg
ab (24.04.2012, 10:33): Ludwig Van Beethoven - Klaviertrio Nr. 4 Op. 70 N° 1 Glenn Gould, piano Oscar Shumsky, violin Leonard Rose, cello Stratford Festival 1962
:hello
Agravain (24.04.2012, 11:22): Heute morgen lief, bzw. läuft:
Richard Strauss: Tod und Verklärung, op. 24 Wiener Philharmoniker Wilhelm Furtwängler
New York Philharmonic Giuseppe Sinopoli
Jean Sibelius: Symphonie Nr. 7 C-Dur, op. 105 Pittsburgh Symphony Orchestra Lorin Maazel
Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-moll, op. 64 Münchner Philharmoniker Sergiu Celibidache
:hello Agravain
ab (24.04.2012, 11:28): Nochmals Geistertrio, aber nachdem ich Beaux-Art-Trio zweimal gleich raustun musste (wobei mir die frühere Aufnahme um Welten besser gefallen hat), mich das Trio Italiano gar nicht überzeugt hat, bin ich nun beim recht schubertlichem Gryphon Trio mit wachen Ohren hängen geblieben, ehe ich mein Glück bei Szeryng/Fournier /Kempff bzw. Zuckermann/duPré/Barenboim suchen möchte und später noch bei Schneiderhan/Mainardi/Fischer, dem Arcadia Trio und dem Trio Di Trieste. Leider habe ich keinen Zugriff auf Sepec/Quayras/Staier.
Welch ein Zufall :rofl bei mir genau die gleiche Aufnahme im CD-Player.
Da kann ich nur sagen: :times10
Gruss :hello Stefan
ab (24.04.2012, 16:44): Was für eine vergnügliche Klangrede zwischen den drei Musikern! http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AMHTJ2PPL._SL500_AA300_.jpg
Agravain (24.04.2012, 17:20): Noch ein bisschen Strauss:
Wie ist denn die Scheibe? Ich habe letzte Woche das Quartett mit Schuberts Streichquartett C-dur im Radio gehört (live) und war not amused.
Gruß Amadé
Im Radio habe ich sie auch gehört und nicht erkannt. Da war etwas Grobes in ihrem Spiel, dass ich so nicht in Erinngerung hatte. Denn grundsätzlich mag ich dieses Quartett gerne, habe sie auch schon live erlebt.
Prompt gefiel mir Brahms ist nicht mehr so gut wie am Anfang. Damals fand ich das Quintett eher schwach, heute ist es umgekehrt, weil es mir nicht ganz so expressiv erschien. Das kann aber auch an meiner sowieso schon genervten Stimmung gelegen haben... :(
Gruß Nikolaus.
Amadé (24.04.2012, 20:34): Danke Nikolaus,
da muss ich mal auf das Radio warten, vielleicht bringen die die Scheibe.
Cetay (inaktiv) (25.04.2012, 21:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41IQQCXoFDL._SL500_AA240_.jpg Erland von Koch; 18 Monologe für Soloinstrumente
Eine nette Idee. Koch schrieb zweisätzige Solo-Miniaturen von 5-9 Minuten Länge für jedes der gängigen Instrumente. Bedient werden: Flöte, Oboe, Klarinette, Saxophon, Fagott, Horn, Trompete, Posaune, Tuba, Gitarre, Schlagwerk, Harfe, Klavier, Stimme, Geige, Bratsche, Cello, Bass
ab (25.04.2012, 22:07): Endlich sind auch die Warner-Aufnahmen wieder als live-stream anzuhören. :leb Daher gleich Berg Violinkonzert mit Sinopoli und Watanabe
Ja, aber nicht den allseits gehassten Etüden-Czerny, sondern einen Sinfoniker, den es zu entdecken gilt und der weit mehr zu bieten hat, als geistloses Passagenwerk...
:hello
Agravain (26.04.2012, 08:06): Meine erste Playlist für heute vereinigt Koechlischen Mystizismus mit zwei der großartigen spätestromantischen Tondichtungen Nováks, Boulez überraschend leidenschaftlicher Lesart von Szymanowskis sufistischer Dritter und schließlich Mahlers Adagio aus der 10. Symphonie in Sinopolis an Intensität kaum zu überbietender Einspielung:
Charles Koechlin: Au loin, op. 20 Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Leif Segerstam
Vitzslav Novák: V tatrách (In der Tatra), op. 26 & O Vencné Touze (Von der ewigen Sehnsucht), op. 33 Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Libor Pešek
Karol Szymanowski: Symphonie Nr. 3, op. 27 "Piesn o Nocy" Steve Davislim, Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien, Wiener Philharmoniker, Pierre Boulez
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 10 - Adagio Philharmonia Orchestra, Giuseppe Sinopoli
:hello Agravain
ab (26.04.2012, 12:22): Monteverdi: L'Orfeo Nikolaus Harnoncourt
ab (26.04.2012, 13:40): Nicht die beste, aber die schönste Aufnahme dieser Sonate, wie ich persönlich finde. Charles Rosen Globe http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/01/ciu/98/fd/9769eb6709a0fcefda1c1110.L.jpg
ab (26.04.2012, 14:05): Sachen gibts!
Mozart: Requiem (Bearbeitung von Carl Czerny für Solisten, Chor und Klavier vierhändig ) Coro Costanzo Porta, La Bottega Discantica
Eroica, oh, oh, oh, wenn das der Szell noch hören könnte :ignore
Heike (26.04.2012, 19:31): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VB5%2BOzivL._SL500_AA300_.jpg Röntgen; Violinkonzert a-moll; Ferschtman
Das höre ich aus Neugier jetzt auch an. Das ist wirklich eine unverständliche Sache, warum das nicht gespielt wird. Ich höre förmlich vor meinem inneren Ohr, wie das zu diversen rasanten Interpretationen einlädt. Heike
ab (27.04.2012, 11:37): Original von Amadé http://ecx.images-amazon.com/images/I/31GMX777DBL._SL500_AA300_.jpg
Eroica, oh, oh, oh, wenn das der Szell noch hören könnte :ignore
?( ?( So gut oder so mäßig macht das Maazel ?( ?(
Ich kenne das noch von vor Ewigkeiten: Ich habe keinen einzigen Satz dieser GA - aber ich meinte, die wären mit den Wiener Philharmonikern gewesen - geschafft, ganz durchzuhören. Mir hat das ganz und gar nicht gefallen - wobei ich sowieso mit den Sinfonienes JR Beethovens so meine Schwierigkeiten habe. :hello
ab (27.04.2012, 11:43): Original von ab Gestern wieder einmal aus etwas aus der Bücherei ausgeliehen:
Sowohl der Händel als auch die Bilder - soweit bislang gehört - sind das Gegenteil von "unerlässlich". Aber was ist denn das geläufige Antonyme? "belanglos"?
Sokhievs Tchaikovsky #4 soll dafür umso besser sein. Mal hören...
Cetay (inaktiv) (27.04.2012, 23:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/514-7otdvkL._SL500_AA300_.jpg Cage; Song Books I-II (Version für Vokalensemble und Klangumwandlung) mit Empty Words (Vortrag gesprochen von Cage); Gottwald
ab (27.04.2012, 23:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/514qA-0eHAL._SL500_AA300_.jpg
Cetay (inaktiv) (28.04.2012, 07:00): Das Geklimper steh ich nicht bis zum Schluss durch. Meine fast grenzenlose Wertschätzung für die Orchester- und Kammermusik, sowie große Teile der Vokalmusik von Per Norgard gilt nicht fürs Klavier.
Ich bleibe beim Klavier und einem echten Schubertversteher:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/515urdS09eL._SL500_AA300_.jpg Schubert; Klaviersonate D958; Alan Marks
Cetay (inaktiv) (28.04.2012, 07:07): Es muss natürlich berücksichtigt werden, dass das Missfallen von Norgards Klaviermusik auch am Interpreten liegen kann. Schließlich gefällt mir Schuberts Klaviermusik in den meisten Interpretationen auch nicht...
Agravain (28.04.2012, 08:21): Mein Tag beginnt mit einer zünftigen Blasmusi:
Georg Friedrich Händel: Musick for the Royal Fireworks HWV 351 in der Instrumentierung der Uraufführung mit 24 Oboen, 12 Fagotten, 9 Hörnern, 9 Trompeten, 3 Paar Timpani, 4 Paar kleinen Trommeln und "double drums"
Nur gekauft da Ausschussware.... bislang nichts besonderes.....
Jeremias (28.04.2012, 11:42): Muss mich korrigieren.... selten 7 Euro so schlecht investiert.. absolut langweilig.. der Trauermarsch ist derart farblos...
ab (29.04.2012, 12:11): von Lucanusservus zur Harfe angeregt:
Nicolas-Charles BOCHSA: Concerto pour harpe et orchestre no. 1 en ré mineur, op. 15 Lily Laskine Orchestre De L'association Des Concerts Lamoureux Jean-Baptiste Mari
PS: Die CD ist gerade bei JPC von 19,99 € auf 9,99 € herabgesetzt worden, wie viele andere "Hochpreis-CD's" auch
ab (29.04.2012, 21:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41A3TJXSYPL._SL500_AA300_.jpg
Cetay (inaktiv) (30.04.2012, 05:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41-wefQk8yL._SL500_AA300_.jpg Hindemith; Blechbläsersonaten; Mitglieder des Philadeliphia Brass Ensembles, Glenn Gould
Daraus die Sonten für Horn & Klavier und für Basstuba & Klavier. Weiter finden sich auf dem Doppeldecker noch die Sonaten für Trompete / Althorn / Posaune, jeweils mit Klavier.
Agravain (30.04.2012, 08:39): Ich beginne meinen Tag wieder gebirgicht:
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie, op. 64
Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan
:hello Agravain
Cantus Arcticus (30.04.2012, 09:22): Mein Pensum für heute:
Vaughan Williams http://ecx.images-amazon.com/images/I/418-MdGvsKL._SL500_AA300_.jpg
Yvonne Kenny, Susan Gritton, Catherine Denley, James Bowman, Michael George Choristers of Salisbury Cathedral The Choir of New College, Oxford The King's Consort Robert King
Wenn man den frühen Händel im Schnellverfahren kennenlernen möchte, so bietet sein frühes Pasticcio-Oratorium "Deborah" dazu die Gelegenheit. Händel hat hier vieles verarbeitet, was er bis dato komponiert hatte. Beim Durchhören hören stellt man überrascht fest, dass Teile der "Coronation Anthems", der "Brockes-Passion", aus "Il trionfo del Tempo", aus "Aci, Galatea e Polifemo", aus den "Chandos Anthems" und auch der Eingangchor des "Dixit Dominus" auftauchen. Eine Ouvertüre gab es zunächst nicht, doch für die 1744er Aufführung hat Händel vermutlich eine dreisätzige Ouvertüre komponiert, die er 1749 noch um das Menuett aus der "Musick for the Royal Fireworks" erweiterte.
:hello Agravain
ab (30.04.2012, 11:53): An alle Liebhaberinnen und Liebhaber der d960er-Sonate :hello
mit viel Mut zur Intepretation, vorzüglicher Pianistik und auch musikalisch:
Schubertiade Hohenems 2012 Dejan Lazic, Klavier. Franz Schubert: a) Vier Impromptus, D 935; b) Sonate B-Dur, D 960 (aufgenommen am 21. April 2012 im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems).
Hier noch eine Woche lang nachzuhören
ab (30.04.2012, 14:13): Gerade woanders gelesen, dass heute vor 110 Jahren, am 30. April 1902 Premiere war: Die Uraufführung des lyrischen Dramas in 5 Akten (13 Bilder) Pelléas et Mélisande von Claude Debussy.
Eine gute Gelegenheit, die Aufnahme mit meinemLieblingsdirigat hervorzuholen und zu genießen: Jean Fournet
Franz Liszt: Eine Symphonie zu Dantes 'Divina Commedia' (Dante-Symphonie)
Chorus Sine Nomine Orchester Wiener Akademie Martin Haselböck
:hello Agravain
Heike (01.05.2012, 12:13): Ich höre gerade auf Ö1 Webradio (7 Tage nachhören)
Sonntag 29. April 2012 19:30 Aus dem Konzertsaal
Christian Gerhaher, Bariton; Gerold Huber, Klavier Franz Schubert: An den Mond in einer Herbstnacht; Hoffnung; Im Jänner 1817; Abschied; Herbst; Über Wildemann; Der Wanderer; Der Wanderer an den Mond; Der Zwerg; Abendstern; Im Walde; Nach einem Gewitter; Der Schiffer; An die Nachtigall; Totengräber-Weise; Frühlingsglaube; Nachtviolen; Abendlied für die Entfernte; Wehmut; Der Strom; Der Hirt; Lied eines Schiffers an die Dioskuren; Nachtgesang; Der Sänger am Felsen Zugaben: F. Schubert: Seligkeit; Im Abendrot (aufgenommen 22. April im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses).
Murray Perahia Royal Concertgebouw Orchestra Bernard Haitink
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (01.05.2012, 20:02): Gerade läuft die Ohren an die Lautsprecher fesselnd:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mxgTb6XgL._SL500_AA240_.jpg Ligeti; 6 Bagatellen; Sonic Art Saxophonquartett & Werke von Tüür, Neuwirth, Xenakis u.a.
Diese Hammeraufnahme habe ich hier im Forum oft genug gelobt: - sie ist schroff, grell, rhythmusbetont und unerbittlich vorwärtstreibend. Zusätzlich besticht sie durch die plastische Aufnahmetechnik.
Cetay (inaktiv) (01.05.2012, 22:14): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uzyIn2LPL._SL500_AA300_.jpg Hartmann, Streichquartett Nr. 1 / Bartók, Streichquartett Nr. 4; Zehetmair Quartett
ab (02.05.2012, 11:29): Max Reger - Streichquartette Op. 109 / 121 Joachim-Quartett
ab (04.05.2012, 17:32): In Vorfreude auf einen Liederabend heute Abend mit dem Gesamtwerk der Lieder von Johann Rufinatscha, höre ich etwas vorab von seinem Kollegen Josef Netzer.
Von Johann Rufinatscha, der in Mals im Oberen Vinschgau (Südtirol) geboren wurde, nach Innsbruck ging, um dann in Wien groß Karriere zu machen, wird dieses Jahr des 200. Geburtstags gedacht. In den letzten Jahren ist sein kompositorisches Schaffen verstärkt wieder gewürdigt worde. Die „Rufinatscha-Renaissance“ zieht immer weitere Kreise, etwa produziert Chandos seine Symphonien mit dem BBC-Orchester. Sein Ruf als bedeutendster Österreichischer Symphoniker des 19. Jahrhunderts zwischen Schubert und Brahms darf inzwischen als gefestigt gelten. Noch mehr als seine Symphonienen scheinen mir aber seine Lieder, die zu Lebzeiten nie veröffentlicht wurden, hervorhebenswert zu sein. Bereits 2009 ist ein Großteil dieses Werks in einem Konzert vorgestellt worden. Heute Abend werden nun alle, die aufzufinden waren, zu hören sein - und eine CD-Produktion wird stattfinden.
Von Josef Netzer, dem zweitbedeutendsten Tiroler Komponisten der Romantik liegt bereits eine CD mit Liedern vor. Diese sind schön anzuhören, sind durchaus eine Bereicherung des Repertoirs, haben aber lange nicht das Niveau von Rufinatschas Liedwerk, das wirklich wertvoll ist.
Joseph Netzer (1808-1864) - Lieder Maria Erlacher (Sopran),Andreas Lebeda (Bassbariton), Nikolaus Walch (Horn),Annette Seiler (Hammerklavier) MusikMuseum
nikolaus (06.05.2012, 11:00): Original von Treborian Schuberts 3. Sinfonie mit dem BRSO unter Lorin Maazel in einer fetzigen Interpretation.
Hm, Maazel verbinde ich überhaupt nicht mit einer "fetzigen" Interpretation. Das muss ich mir mal in Ruhe anhören. Ich liebe Schuberts 3. mit den Wiener Philharmonikern unter Carlos Kleiber.
Cetay (inaktiv) (06.05.2012, 11:09): Da ich berufsbedingt heute nicht in Köln sein kann, wo am Cage-Tag unter anderem das Concert for Piano and Orchestra und das Concerto for Prepared Piano and Chamber Orchestra -nicht nur zwei meiner Lieblingswerke von Cage, sondern zwei Eckpfeiler meiner musikalischen Passion- aufgeführt werden (bei freiem Eintritt) vergnüge ich mich vor der Fahrt zum Flughafen noch mit der Konserve. Ein schwacher Trost... :I :I :I
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31aeGW30s3L._SL500_AA300_.jpg Cage; Concert for Piano and Orchestra; Ottaviucci, Scodanibbio
Johann Sebastian Bach: "Es ist euch gut, dass ich hingehe" BWV 108
Hertha Töpper, Ernst Haefliger, Theo Adam Münchner Bach-Chor Münchner Bach-Orchester Karl Richter
Jetzt aber beschäftigt mich Musik, die Händel in seiner Zeit bei James Brydges, 9th Baron Chandos, Earl of Carnarvon, in dessen Residenz Cannons komponiert hat.
Georg Friedrich Händel: Suites de Pieces pour le Clavecin - First Volume (1720) Suiten Nr. 5 E-Dur HWV 430 "The Harmonious Blacksmith" & Nr. 7 g-moll HWV 432
Höchst erfreulich spielt
Michael Borgstede, Cembalo
:hello Agravain
AcomA (06.05.2012, 12:47): Hallo,
Jan Dismas Zelenka
Sinfonia a 8 Concertanti a-moll
Camerata Bern (u.a. Holliger, Jacottet)
(DG, Archivproduktion)
Facettenreiche Barockkomposition, Anfaenge der Sinfonie.
wunderschöne performance. Der eher trocken-federnde Duktus des Freiburger Barockorchesters in Kombination mit der warmen Kantilenenkunst von Queyras. Sehr empfehlenswert. Akustik sehr gut.
ab (07.05.2012, 09:33): In Vorfreude auf das Konzert kommendes Wochenende, zu dem LOUIS LORTIE bei uns konzertierten wird (nämlich mit Thomas Adès: Darkness Visible (1991) & Traced Overhead (1996); Franz Liszt: 2 Stücke aus: Années de pèlerinage & Troisième année; Frédéric Chopin: Nocturne Fis-Dur op. 15 Nr. 2 & Barcarolle Fis-Dur op. 60; Franz Schubert: Sonate B-Dur D 960 - am Tag zuvor spielt er mit dem Tokyo String Quartet Brahms' Klavierquintett f-Moll op. 34, das zu besuchen ich aber leider verhindert bin, denn Bartóks Streichquartett Nr. 3 sprächt für sich und Toru Takemitsus "A Way a Lone" habe ich noch nie im Konzert gehört).
Maurice Ravel Sämtliche Werke für Soloklavier Louis Lortie Chandos
ab (08.05.2012, 08:25): Original von Rachmaninov Original von ab Aber auf nachdrückliche Empfehlung hier im Forum höre ich nun erstmals Sergey Schepkin. Ein paar Takte genügen: DAS ist Pianistik!
Nicola Wemyss, Gerlinde Sämann, Franz Vitzthum, Knut Schoch Peter Kooy, Liselotte Kühn, Franz Schneider Junge Kantorei Frankfurter Barockorchester Joachim Carlos Martini
Die meisten Händel-Aufnahmen Martinis finde ich einigermaßen misslungen. Entweder kämpfen die Solisten mit dem englischen Idiom oder der Chor ist schwach - mal ganz davon, dass die Tontechnik recht mieserabel ist. Der Chor steht sehr weit hinten, und klingt wie ein provinzieller Oratorienchor, was durch die muffige Aufnahme nicht eben besser wird. Diese Einspielung indes wurde hier
so gelobt, dass ich zugeschlagen habe. Meine Vorbehalte dem Chor gegenüber haben sich zwar gehalten, insgesamt jedoch ist die Aufnahme wie mir scheint recht gut zu hören, zumal sie das gesamte Oratorium (wie auch bei Minkowski, nicht aber bei Gardiner) in der richtigen Satzfolge (was Minkowski nicht macht) präsentiert.
:hello Agravain
ab (08.05.2012, 08:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51yyJ0OylKL._SL500_AA300_.jpg
ab (08.05.2012, 10:25): eine meiner Lieblingssonaten überhaupt:
Prokofiev - 2. Klaviersonate
nun in einer Einspielung von Emil Gilels aus einem Konzert in Florenz
Agravain (08.05.2012, 18:23): Bei mir gibt's Elgars "Heldenleben" - wenngleich der gern genutzte Vergleich natürlich hinkt. Elgar zeichnet ja kein Bild des Künstler als Held, sondern zeigt ihn als "dreamer of dreams".
ab (09.05.2012, 09:54): Hier erklingt jener Ausdruck und Mut zur Interpretation, denn man bei den Profis so vermisst. Man bewundere etwa in "Gute Nacht" von Hanna Schygulla wie die Ironie bei "die Mutter sprach von Ehe gar" artikuliert wird...
auch für nicht-religiöse Hörer wunderbar zu konsumierende Kirchenmusik voller spiritueller Energie, mitreissender Rhythmik, folkloristischen Elementen und meisterhafter Instrumentation
:times10
:hello
Jürgen (09.05.2012, 15:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BU1L8JhHL._SL500_AA300_.jpg
Cetay (inaktiv) (10.05.2012, 06:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kLRKxh9ML._SL500_AA240_.jpg Kimberly K. Archer; Sinfonie No. 1, "For Those Taken too Soon ?"; Southern Illinois University Edwardsville Wind Symphony, John Raymond Bell
ab (10.05.2012, 09:55): Scriabin - Klaviersonate Nr. 9
Zoltan Kodaly Duo für Violine und Cello op.7, gespielt von Josef Suk und André Navarra, ein konzentriert gearbeitetes, expressives und faszinierendes dreisätziges Stück, das man unbedingt einmal gehört haben sollte, 25 Min lang. Beim Hören fallen mir Streichquartette von Schostakowitsch ein. Navarra habe ich aus meiner Jugendzeit in bester Erinnerung, mit Cellokonzerten von Dvorak und Schostakowitsch live.
Eine äußerst aufwühlende, emotionale, sehr plastisch eingefangene Interpretation liefert Solt ab: - wie von einem kalten Feuer angetrieben. Nach dem Verhallen des Andantes im ersten Satz, führt Solti die Musik einen kleinen Moment fast bis zum Rande der Stille, um das folgende Tutti mit einer sagenhaften Brutalität und Jähheit hereinkrachen zu lassen. Die Interpretation der Fantasie-Ouvertüre ’Romeo und Julia’ - 1986 aufgenommen - glänzt durch ihre besonders Betonung eines melancholischen, von mir als "russisch" empfunden Tons.
Carlo Maria Giulini / Los Angeles Philharmonic Orchestra 1980
Wie zu erwarten führt Giulini das Orchester aus Los Angeles viel feinnerviger und klangweicher. Seine Interpretation ist episch wie eine große Erzählung und scheint die Tragik der Symphonie mit einem verklärten, fast mystischen Blick zu betrachten. Jeder Ton verströmt ein warmes Glitzern.
Beide Aufnahmen gehören zu den Spitzeninterpretationen der Symphonie und sollten in keiner Sammlung eines Tschaikowsky-Fans fehlen
Jeremias (12.05.2012, 08:06): Ich habe angefangen mich durch die Box zu hören, bleibe aber nach wie vor bei der 1. hängen....
Warum? Ist sie so gut oder so uninteressant, dass Du stecken bleibst? Ich kenne den Zyklus nicht, liebäugele ab und an mit ihm und darum würde mich das durchaus interessieren.
:hello Agravain
Jeremias (12.05.2012, 08:13): Ich bin absolut begeistert! Ich habe vor einigen Monaten eine Sendung gesehen, in der er über die sechste sprach, er hat mir das Tor zu Mahlers Welt geöffnet. Ich habe mir diese Box dann recht günstig für 50,- € in paris gekauft. Und ich höre bislang nur die erste, weil ich sie so unglaublich spannend, fesselnd finde, ganz abgesehen von der tollen Klangqualität!
Agravain (12.05.2012, 08:30): Original von Jeremias Ich bin absolut begeistert! Ich habe vor einigen Monaten eine Sendung gesehen, in der er über die sechste sprach, er hat mir das Tor zu Mahlers Welt geöffnet. Ich habe mir diese Box dann recht günstig für 50,- € in paris gekauft. Und ich höre bislang nur die erste, weil ich sie so unglaublich spannend, fesselnd finde, ganz abgesehen von der tollen Klangqualität!
Nun, das ist doch mal ein Wort. Also werde ich wohl in Bälde zuschlagen müssen. Danke für die Einschätzung.
:hello Agravain
Jeremias (12.05.2012, 08:47): Original von Agravain Original von Jeremias Ich bin absolut begeistert! Ich habe vor einigen Monaten eine Sendung gesehen, in der er über die sechste sprach, er hat mir das Tor zu Mahlers Welt geöffnet. Ich habe mir diese Box dann recht günstig für 50,- € in paris gekauft. Und ich höre bislang nur die erste, weil ich sie so unglaublich spannend, fesselnd finde, ganz abgesehen von der tollen Klangqualität!
Nun, das ist doch mal ein Wort. Also werde ich wohl in Bälde zuschlagen müssen. Danke für die Einschätzung.
:hello Agravain
Für das Loch in der Haushaltskasse bin ich dann aber bitte nicht verantwortlich!
:haha :haha :haha
Agravain (12.05.2012, 08:50): Original von Jeremias
Für das Loch in der Haushaltskasse bin ich dann aber bitte nicht verantwortlich!
:haha :haha :haha
Wozu essen, trinken, Miete zahlen, wenn man doch einen guten Mahler-Zyklus hat... :D
Anthony Rolfe Johnson, Arleen Augér, Catherine Robbin, James Bowman David Wilson-Johnson, Nicholas Robertson, Richard Wistreich Choir of the English Concert The English Concert Trevor Pinnock
:hello Agravain
ab (12.05.2012, 09:49): Original von Jeremias Ich bin absolut begeistert! Ich habe vor einigen Monaten eine Sendung gesehen, in der er über die sechste sprach, er hat mir das Tor zu Mahlers Welt geöffnet. Ich habe mir diese Box dann recht günstig für 50,- € in paris gekauft. Und ich höre bislang nur die erste, weil ich sie so unglaublich spannend, fesselnd finde, ganz abgesehen von der tollen Klangqualität!
Bitte erst noch die anderen Symphonien hören und danach nochmals ein Urteil posten. Die erste hat mir nämlich auch ausgezeichnet gefallen; die anderen aber dann leider nicht... :hello
ab (12.05.2012, 10:18): Nach einem gestern überwältigendem Konzert von Viktoria Mullova & Matthew Barley Ensemble "The Peasant Girl" (dazu hier) höre ich nun die CD nach.
Die CD wirkt im Vergleich zum Konzetabend äußerst kontrolliert und geradezu wie einschläfernde Gutenachtmusik: Nichts von dem stahlgühnenden Feuer von gestern...
Viktoria Mullova (Violine),Matthew Barley (Cello), Julian Joseph (Klavier),Paul Clarvis (Percussion), Sam Walton (Percussion) Onyx , 2010
ab (12.05.2012, 12:37): Koroliov spielt bei mir gerade erstmas Mozart. Ich glaube, das ist nicht so meins, außerdem nevt der Sound dieses Klangkonzepts..
Auch in Paris günstig erstanden, v.a. wegen Josef Protschka, einem guten Bekannten, schon fast befreundet.... ich schätze ihn unglaublich als Tenor!
ab (13.05.2012, 11:29): träumerische Musik aus Australien
Volmer ist ein wirklich guter Dirigent! (Ausdrücklich möchte ich nochmals seine GA von Sibelius' Sinfonien wärmstens empfehlen!) Da wird nichts öde und gerne höre ich da zu.
ROSS EDWARDS - Bird Spirit Dreaming – Concerto for Oboe and Orchestra - The Heart of Night, for shakuhachi and orchestra - Clarinet Concerto Diana Doherty, oboe, Riley Lee, shakuhachi, David Thomas clarinet Melbourne Symphony Orchestra Arvo Volmer ABC Classics
Bitte erst noch die anderen Symphonien hören und danach nochmals ein Urteil posten. Die erste hat mir nämlich auch ausgezeichnet gefallen; die anderen aber dann leider nicht...
ab (14.05.2012, 09:26): In Vorbereitung auf das Kozert heute Abend u.a. mit dem Brahms Klarinettentrio op.114 (mit Paul Meyer, Alban Gerhardt, Thomas Larcher) höre ich mal querbeet und chronologisch, was ich als Livestream so finden kann:
Jost Michels, Detlef Kraus, Klaus Storck - Musicaphon , 1963 Karl Leister, Georg Donderer, Christoph Eschenbach - DGG - 196? Yona Ettlinger, Uzi Wiesel, Pnina Salzman - Doremi , 1975 Michel Portal, Dalberto, Amoyla - Apex , 1978 George Pieterson, Beaux Arts Trio - Philips / Decca 1979 Ulrich Mehlhart, Victor Yoran, Irina Edelstein - Denon , 198? Sabine Meyer, Heinrich Schiff, Rudolf Buchbinder - EMI 1983 Stephen Geber, ???, Vladimir Ashkenazy - Decca , 1990 Trio Gemelli - DivineArt , 1998 Karl-Heinz Steffens, Michal Friedlander, Ludwig Quandt - Tudor , 2002 Martin Fröst, Torleif Thedeen, Roland Pöntinen - Bis , 2004 Arthur Campbell, Daniel Raclot , Jean-Pascal Meyer -Audite , 2005 Karl Leister, Moosdorf, Fauth - Genuin , 2007 Antonio Tinelli, Giorgio Casati, Giuliano Mazzoccante - Phoenix , 2009
Rachmaninov (14.05.2012, 09:48): Original von ab In Vorbereitung auf das Kozert heute Abend u.a. mit dem Brahms Klarinettentrio op.114 (mit Paul Meyer, Alban Gerhardt, Thomas Larcher) höre ich mal querbeet und chronologisch, was ich als Livestream so finden kann:
Jost Michels, Detlef Kraus, Klaus Storck - Musicaphon , 1963 Yona Ettlinger, Uzi Wiesel, Pnina Salzman - Doremi , 1975 Michel Portal, Dalberto, Amoyla - Apex , 1978 Trio Gemelli - DivineArt , 1998 Ulrich Mehlhart, Victor Yoran, Irina Edelstein - Denon , ??? Karl-Heinz Steffens, Michal Friedlander, Ludwig Quandt - Tudor , 2002 Martin Fröst, Torleif Thedeen, Roland Pöntinen - Bis , 2004 Arthur Campbell, Daniel Raclot , Jean-Pascal Meyer -Audite , 2005 Claus Myrup, Torleif Thedeen, Lotte Toftemar - EMI , 2006 Karl Leister, Moosdorf, Fauth - Genuin , 2007 Antonio Tinelli, Giorgio Casati, Giuliano Mazzoccante - Phoenix , 2009 Anna Wall, Sebastien Wallnier, Jean-Claude Vanden Eynden - UTB , 2011
Bei der Vorarbeit könnte man glatt einen Thread dazu ........ :ignore
Jürgen (14.05.2012, 11:04): http://onfinite.com/libraries/1372425/0b3.jpg
Sibelius / Karajan / Berliner Philharmoniker / 1965
Sinfonie Nr.4 Op.63 Lemminkäinen-Suite op. 22 - Der Schan von Tuonela
ab (15.05.2012, 15:47): heute im Radio einen Satz daraus gehört: Das war eine romantische Überraschung! in den 1920er ein Vertreter der mendelssohnschen Schule aus Berlin! :B
Richard Rössler(1880-1962) Klaviertrio As-dur Alexander Rössler/Klavier, Karin Adam/Violine, Othmar Müller/Violoncello Camerata CMCD-28251
Ein Label aus Japan, von dem ich zuvor noch nie etwas gehört hatte. Hier noch eine Woche nachzuhören.
ab (15.05.2012, 17:51): Original von Rachmaninov Original von ab In Vorbereitung auf das Kozert heute Abend u.a. mit dem Brahms Klarinettentrio op.114 (mit Paul Meyer, Alban Gerhardt, Thomas Larcher) höre ich mal querbeet und chronologisch, was ich als Livestream so finden kann:
Bei der Vorarbeit könnte man glatt einen Thread dazu ........ :ignore
Tja, auf solche Wünsche hin konnte ich hier nicht widerstehen.
Das Ensemble-Leistung im genannten Konzert war übrigens ausnehmend bescheiden und äußerst enttäuschend, schade, den Paul Meyer ist ein sehr musikalischer Solist. (Wie großartig konzentriert haben sie doch im Vergleich das neue Werk „Rimlands“ der estnischen Komponistin Helena Tulve gespielt!)
ab (15.05.2012, 17:54): Original von AcomA Lieber ab,
koenntest Du bitte mitteilen, welche der Interpretationen der 9. Scriabin Dir besonders zusagt ?
LG, Siamak
Da brauche ich noch mehr Zeit, sponatan würde ich bislang dazu neigen, Sokolov und Lettberg zu nennen. :hello
ab (15.05.2012, 18:14): Neu am Markt: Ligeti/Beethoven Jeremy Denk Nonesuch
Und, sofern so etwas heute noch interessiert :D Klavieretüden von Ligeti Band I und in der Mitte Beethovens op. 111, woraufhin Band II der Etüden folgt, seltsamerweise aber ohne Stück XIV ?(
Auf mich klingt der Ligeti bislang alles zu verwaschen, da ziehe ich den trockenen Aimard doch vor. Aber erst mal fertig hören...
ab (15.05.2012, 20:37): Lange muss man suchen, bis man erfährt, was hier auf dieser CD zu hören ist, weil am Cover nur Interpreten genannt sind. X(
Jedenfalls eine Ersteinspielung, die sich gut anhört:
Napoléon-Henri Reber (1807-1880) Symphonie n°4 en sol majeur op.33 Le Cercle de l'Harmonie Julien Chauvin Amboisie/Naive
Laut wikipädia war Napoléon-Henri Reber (* 21. Oktober 1807 in Mülhausen (Elsass); † 24. November 1880 in Paris) ein französischer Komponist und Schüler von Antonín Rejcha und Jean-François Lesueur am Conservatoire de Paris. Hier unterrichtete er seit 1851 Harmonielehre und seit 1862 Komposition. Reber komponierte fünf Opern und das Ballett Der verliebte Teufel, vier Sinfonien und eine Orchestersuite, die Kantate Roland, kammermusikalische Werke, Lieder, Vokalisen, Chöre und geistliche Vokalmusik.
IMO sensationelle Einspielung. Außerdem profitiert lubimov von den obertonreichen alten bechstein und Steinway-Flügeln. Mit Lubimov hatte ich bis vor kurzem keine Erfahrung. Extrem versierter Musiker !
LG, Siamak
ab (15.05.2012, 22:11): Erstmals im Ohr und damit habe ich wirklich nicht im zweiten Satz gerechnet :rofl
Joseph Haydn - Symphonie mit dem Paukenschlag Les Musiciens du Louvre Marc Minkowski Naive
Aus dieser Box höre ich Rachmaninovs Zweite in einer tiefgehenden, leidenschaftlichen Interpretation: - Svetlanov bringt die Musik zum fliessen und "singen".
ab (16.05.2012, 23:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/516AXilo3nL._SL500_AA300_.jpg
Ich kannte die Pianistin nicht, habe die CD für 2 € in Paris erstanden. Sie ist nicht schlecht, sehr sanftes, recht weibliches Spiel. Studiert hat sie unter anderem bei Bruno Rigutto, einem der Juroren meines Wettbewerbs im März.
Agravain (17.05.2012, 10:14): Seit geraumer Zeit läuft diese exquisite Scheibe:
Sophie Daneman, Franziska Gottwald, Thomas Cooley Michael Slattery, William Berger, Wolf Matthias Friedrich NDR Chor FestspielOrchester Göttingen Nicholas McGegan
Eine meiner Neuerwerbungen aus Paris.... sehr tiefgehend, technisch superb, makellos! Gefällt mir sehr sehr gut!
Heike (20.05.2012, 10:00):
Vivaldi: Cello Concertos Jean-Guihen Queyras and Akademie für Alte Musik Berlin |
Gute Laune Musik am frühen Morgen. Wer nach dieser CD noch sagt, Vivaldi wäre langweilig, der hat was an den Ohren. Ich mag Queras' Spiel, weil es so kontrastreich und spannend ist. Ich hatte ihn mit diesem Programm auch live gesehen vor etlicher Zeit, das war nahezu umwerfend schön, diese CD fängt wenigstens einen Teil von dieser mitreißenden Stimmung ein. Heike
Sehr erfrischend und sehr gut aufgenommen. Im Prinzip Sinfonien mit brilliantem obligaten Cembalo.
LG, Siamak
Heike (20.05.2012, 17:24): BERLINER PHILHARMONIKER, Simon Rattle L i v e aus der Philharmonie Berlin Richard Wagner: "Die Walküre" Konzertante Aufführung
Würde ich live im Konzert sitzen, so hätte ich Angst um ihn... schlampige Läufe, technisch ganz große Probleme, nicht nachvollziehbare Tempi, da eben absolut keine Kontrolle...
Ich habe die CD für 6 € in Paris gekauft... nicht einmal geschenkt hätte ich sie nehmen sollen... dass die DG sich nicht schämt so etwas zu veröffentlichen....
Amadé (20.05.2012, 20:41): Wieder greife ich zu dieser Aufnahme zurück:
die Aufnahmen entstanden übrigens live im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, da sollte sich B. mal die B-dur Sonate anhören!
ab (21.05.2012, 08:53): Peter Serkin, Klavier. Stefan Wolpe: Toccata in Three Parts (1941) Toru Takemitsu: For away (1973) Arnold Schönberg: Suite, op. 25 (1921) Ludwig van Beethoven: 33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli, op. 120, "Diabelli-Variationen" (aufgenommen am 23. April 2012 im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses). Hier eine Woch lang nahzuhören
Jürgen (21.05.2012, 08:55): http://www.classicrecords.co.uk/photos/2530712.jpghttp://www.shugarecords.com/images/records/0189004a-7f96-47dd-a647-6c9eada42ef0-0.JPG
Dvorak: Kytice (Blumenstrauss), R. Kubelik - Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks 1976
Im Einzelnen:
Der Wassermann op.107 Die Mittagshexe op.108 Das goldene Spinnrad op.109 Die Waldtaube op.110
Jean Cras - -Paysages, for piano : Maritime (An der See) Charles Koechlin - -Sur la Falaise - -Promenade vers la mer - -Chant des pêcheurs - -Ceux qui s'en vont pêcher au large dans la nuit Léon Boëllmann - -Sur le Mer, Op. 38 Jean Cras - -Au Fil de l'eau Claude Debussy - -Ce qu'a vu le vent d'ouest, - -Voiles Gian Francesco Malipiero - -La Siesta, for piano Maurice Ravel - -Miroirs: Une Barque sur l'Océan Jean-Pierre Ferey - -L'Appel de la mer - -En plongée Aubert Lemeland - -Ballades du soldat, for piano, Op. 171 : Seagulls - - : Convoy - - Greenland - - Great South Bay - - This is Alaska - - Indian Creek Claude Debussy - -L'isle joyeuse
ab (21.05.2012, 12:03): Brahms : 4 Balladen Alexei Lubimov Erato
ab (21.05.2012, 16:06): In puncto flexibler Linienführung, Klanggestaltung und musikantischem Ausdruck die mit Abstand interessanteste der jungen Geigerinnen und Geiger, die ich in den letzten Jahren hören durfte. :hello
Und inspiriert von Jeremias: http://ecx.images-amazon.com/images/I/518xu694zDL._SL500_AA300_.jpg Schubert: Streichquartett Nr.14 d-moll D.810 (Der Tod und das Mädchen), Jerusalem Quartet 2007
Nun aber wieder zurück zu Karajan: http://images.channeladvisor.com/Sell/SSProfiles/12000635/Images/62/028947771616.jpg Debussy: La Mer & Prélude à l'après-midi d'un faune, Karajan 1964 Ravel: Daphnis et Chloé Suite Nr.2, Karajan 1964
Grüße Jürgen
ab (23.05.2012, 13:40): Das Amar Quartett aus der Schweiz ist gerade dabei, eine GA der Streichquartette Hindemiths aufzunehmen, die mir ganz vorzüglich zu werden scheint. Ich höre mir mal wieder das 4. mit dem Zehetmair Quartett an.
ich weiss, wie schwer dieser Prokofieff ist, es ist ein riesiger Brocken, aber es plätschert zu sehr vor sich hin... Normalerweise würde ich sagen, es ist ein Konzert welches eher Männer à la Kissin oder Bronfman spielen sollten, aber Yuja Wang zeigt, dass auch Frauen es meistern können... vielleicht finde ich den Ravel ja packender...
ab (23.05.2012, 18:34): Mendelssohn Streichquartette op.44 Artis Quartett Musidisc
Christian Thielemann / Münchner Philharmoniker 2004
Ich höre Thielemanns grandiose Bruckner5-Liveaufnahme aus München. Warme Klangwellen ergiessen sich aus den Boxen in den Raum. Das Blech ist präsent und erhebend. Immer lodert eine Spannung in der Musik, die Thielemann auch in den leisesten Passagen nie abbrechen lässt. Seine Tempirückungen sind oft gerügt oder als merkwürdig empfunden worden. Das mögen die Struktur-Liebhaber mit sich ausmachen: - vom klangsinnlichen Aspekt her gibt es an dieser Aufnahme nichts auszusetzen. Thielemann erklärt im Booklet, das er mit dieser Symphonie weniger Katholizismus und St. Florian assoziieren würde, sondern vielmehr ostpreussische Kirchen und Baumalleen. In diesem Geiste interpretiere er dann auch das Werk. :down :down :down
Cantus Arcticus (24.05.2012, 08:07): Hallo Nordolf Deine Soirée ging wohl wirklich ein bisschen länger, wenn ich die Uhrzeit deines Posts anschaue... :wink
Nun, einige der intensivsten Momente beim Hören von Musik sind für mich jene, die sich mitten in der Nacht einstellen. Dann, wenn sich fast schon ein meditativer Zustand einstellt und nur die Musik und ich im Raum sind...
Bei hellem Tageslicht in meinem alten portablen CD-Player, der fernab von iPhone, iPad, iSchlagMichTot und anderen Gadgets klaglos seinen Dienst tut, dies:
Jürgen (24.05.2012, 10:26): http://www.audiophileusa.com/covers400water/7901.jpg
Bizet: L'Arlésienne Orchestral Suite Nr.2, Karajan 1979
Mir ist erst kürzlich bewusst geworden, dass die Melodie des Intermezzo mit der des Agnus dei übereinstimmt. Von dem hatte ich seit Jahrzehnten angenommen, es sei nur von Bizet. Das stimmt aber nur insoweit, wie das Ave Maria nur von Bach ist. War dort Gounod der Arrangeur, so war hier Ernest Guirard derjenige, der das Stück bearbeitet hat. Übrigens hat er auch obige Suite nach Bizets Tod arrangiert, was noch häufiger als beim Agnus dei verschwiegen wird.
ab (24.05.2012, 10:59): Michael. F.P. Huber - Sinfonie Nr. 2
stets erneut verblüfft, nicht nur, wie gut diese Musik klingt, sondern, wie gut diese Musik ist! Jüngst war bei und die Uraufführung von Hubers Harfenkonzert zu erleben: Daran hätte unser Cetay seine wahre Freude gehabt! Ich hoffe inständig, das wird noch auf CD erscheinen... :times10
ab (24.05.2012, 11:41): Natanael Berg (1879–1957) Symphonien Nr.1 & 2 Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ari Rasilainen tolle spätromantische Musik, die ich gerne hören
Nordolf (25.05.2012, 01:03): Original von Cantus Arcticus Hallo Nordolf Deine Soirée ging wohl wirklich ein bisschen länger, wenn ich die Uhrzeit deines Posts anschaue... :wink
Nun, einige der intensivsten Momente beim Hören von Musik sind für mich jene, die sich mitten in der Nacht einstellen. Dann, wenn sich fast schon ein meditativer Zustand einstellt und nur die Musik und ich im Raum sind...
Ja - das kann ich nachvollziehen. Bei mir läuft die 7. Symphonie von Bruckner immer wieder gerne zur Nacht. Zum ersten Mal höre ich heute diese Version:
Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-moll, op. 74 - I. Satz
Angeregt durch Nordolfs schönen Vergleich, höre ich nun im vier verschiedene Interpretationen des Eingangssatzes.
Philharmonia Orchestra, Giuseppe Sinopoli Wiener Philharmoniker, Lorin Maazel The Philadelphia Orchestra, Eugene Ormandy Philharmonia Orchestra, Riccardo Muti
Jürgen (25.05.2012, 19:15): http://www.recordsale.de/cdpix/k/karajan._m._andre._berliner_philh-vier_trompetenkonzerte_-_vivaldi._telemann._l._mozart..jpg
Münchner Philharmoniker, Sergiu Celibidache Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan London Symphony Orchestra, Gennadi Rozhdestvensky Utah Symphony Orchestra, Maurice Abravanel
Zum Kennenlernen ok, ansonsten künstlerisch eher unterer Durchschnitt...
Nordolf (26.05.2012, 00:33): Nachdem mich die spätere Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra begeistern konnte, höre ich nun erstmals Soltis frühere Interpretation mit dem London Symphony Orchestra:
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 ’Auferstehungssinfonie’
Soprano: Heather Harper Contralto: Helen Watts Georg Solti / London Symphony Orchestra London Symphony Chorus 1966
Nordolf (26.05.2012, 00:48): Original von Agravain Ich bleibe bei der Sache:
Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-moll, op. 74 - I. Satz
:hello Agravain
Lieber Agravain,
ich darf wohl hoffen, über Deine Höreindrücke bald hier im entsprechenden Themenfaden lesen zu können... :)
:hello Jörg
Armin70 (26.05.2012, 01:54): Tschaikowskys 6. Sinfonie habe ich seit längerer Zeit nicht mehr gehört. Angeregt durch Agravain mache ich auch mal einen kleinen Hörvergleich mit dem 4. Satz anhand der mir vorliegenden Aufnahmen:
- Ungarisches Staatsorchester, Adam Fischer - Chicago Symphony Orchestra, Georg Solti - Kirov Orchestra, Valery Gergiev - Wiener Philharmoniker, Valery Gergiev - Boston Symphony Orchestra, Pierre Monteux - Russian National Orchestra, Mikhail Pletnev
Agravain (26.05.2012, 08:57): Original von Nordolf Lieber Agravain,
ich darf wohl hoffen, über Deine Höreindrücke bald hier im entsprechenden Themenfaden lesen zu können... :)
:hello Jörg
Lieber Jörg,
die Möglichkeit besteht - zumal ich die nächsten Tage frei und somit Zeit habe, ein paar Worte zu schreiben.
Aber vorher muss noch der erste Satz in diesen beiden Interpretationen gehört werden:
Es handelt sich um die urprünglich bei Phillips erschienene Aufnahme. Es gibt sicherlich durchhörbarere, transparentere Interpretationen, aber Gergiev webt den Teppich der Streicher so dicht und engmaschig wie ich es bei dieser Symphonie hören will. Das Kirov Orchester aus St. Petersburg ist ohnehin ein toller Klangkörper: - diese warmen und leuchtenden Streicher machen süchtig..
Nordolf (26.05.2012, 18:42): Wieder diese Aufnahme:
daniel5993 (27.05.2012, 10:21): Seit jetzt 3 Tagen im CD-Player, ein wahrer Ohrenschmaus! Vergleiche habe ich in Massen auf Platte. Werde demnächst mal Vergleiche ziehen.
Jeremias (27.05.2012, 20:37): Ich muss leider einen ganz widerlichen Gerichtstermin für Donnerstag vorbereiten. Wie gut, dass ich mit Musik vorgesorgt habe:
Einige tolle Sachen habe ich entdeckt! Das Klavierquintett von Zarebski sprüht vor Elan, die bearbeitung von Schostakowitschs "Cheryomushki" ist einfach lecker
Armin70 (27.05.2012, 20:42): Zwei Kantaten von J. S. Bach zum Pfingstsonntag:
David Porcelijn / Netherlands Symphony Orchestra 2007
Diese CD läuft heute bereits zum zweiten Mal: - raffiniert instrumentierte, süffig-melodientrunkene Spätromantik aus Holland irgendwo zwischen Wagner (gerade in der Ersten ist viel "Waldesweben"- und "Rheinfahrt"-Stimmung spürbar) und R. Strauss (der sich für Gilse einsetzte).
Van Gilse ist eine tragische Figur: - die Nationalsozialisten mochten seine Musik, er aber mochte die Nationalsozialisten wegen ihrer Rassenideologie nicht, seine Söhne gingen in den Widerstand und kamen dabei um, er und seine Frau wurden von der Gestapo gejagt und mussten bei Freunden untertauchen, schließlich starb van Gilse unter falschem Namen 1944 in einem Krankenhaus an Krebs...
Jeremias (28.05.2012, 08:50): Nachdem ich gestern dem großartigen Klavierquintett mit Martha Argericht gelauscht habe, nun diese hier:
Die üppige Spätromantik des Holländers Wagenaar reicht von der munteren Ouvertüre "Der Widerspenstigen Zähmung" über die sonnendurchflutete Klangmalerei des "Lebenssommers" und die düster-schwüle Musik von "Saul und David", die ganz in einer Strauss'schen "Salome"-Welt spielt, hin zur leichten Melancholie des "Romantischen Intermezzos" und den Wagnerischen Blechklängen in "Frithjofs Meerfahrt".
Nordolf (28.05.2012, 19:44): Ich höre nach den Worten von Agravain im entsprechenden Thread diese ultralangsame Tschaikowsky-Aufnahme noch mal mit besonderer Konzentration:
Hagen Quartett Ludwig von Beethoven: Streichquartett Nr. 15 a-Moll op. 132 Wolfgang Rihm: "Fetzen 2" für Streichquartett Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 12 Es-Dur op. 127 (Konzert vom 1. Mai im Rokokotheater, Schwetzingen) hier
ab (30.05.2012, 18:45): Claude Debussy - Préludes Claude Helffer Harmonia Mundi
ist, soweit ich weiß, nie auf CD erschienen. :hello
Edith Mathis, Janet Baker, Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, Matti Salminen
Regensburger Domspatzen Münchener Bach-Chor Münchener Bach-Orchester Karl Richter
1979 ___________________________________
Ich will bei meinem Jesu wachen, So schlafen unsre Sünden ein. Meinen Tod Büßet seine Seelennot; Sein Trauren machet mich voll Freuden. Drum muss uns sein verdienstlich Leiden Recht bitter und doch süße sein. ___________________________________
:engel :engel :engel
Auch wenn zu Bachs Zeiten die Aufführungspraxis schlanker und nüchterner war bin ich mir sicher, dass J.S. Bach beim anhören dieser monumentalen Aufführung seiner Musik in Extase geraten wäre. Die Chöre gehen heftig unter die Haut. Diese "romantische Wiedergabe" ist in meinen Augen passend. Emotionen und Einfühlungsvermögen sind der Schlüssel zum Herzen der biblischen Botschaft und damit zum Werk. Musikalisch gewaltig aufgetragen ist der richtige Hintergrund. Der Mensch wird dadurch besonders berührt und angesprochen.
Beste Grüße Daniel
ab (30.05.2012, 23:15): Meine Lieblingsaufnahme des op. 111 Backhaus live aus Italien
einzigartig, wie er sich in die Boogi-Woogie-Stelle hineinwogt! :down
Philharmonia & New Philharmonia Orchestra Otto Klemperer
1967 ___________________________________________
Schon winkt der Wein im goldnen Pokale, Doch trinkt noch nicht, erst sing ich euch ein Lied! Das Lied vom Kummer [soll auflachend in die Seele euch klingen]Wenn der Kummer naht, [liegen wüst die Gärten der Seele, Welkt hin und stirbt die Freude, der Gesang.] Dunkel ist das Leben, ist der Tod. ___________________________________________
Herrlich tragisch! :down :down :down
Diese Tragik, diese immerwiederkehrende "niedergedrücktheit", die Abwechslung von Leben, Liebe, Kummer, Zerrissenheit und Tod... Mahler versteht es glänzend dies in Musik umzusetzen. Dies betrifft nicht nur dieses Werk, sondern sein ganzes Schaffen. Ein genialer Komponist!
Nebenbei ist mir diese wohl die liebste Aufnahme dieses Werkes...
Beste Grüße Daniel
ab (31.05.2012, 18:03): Oh Du lieber Augustin...
Arnold Schönberg Streichquartett Nr. 2 Juilliard String Quartet, rec. 1951/52 United Archives
Produktinfo Hisato Ohzawa, one of the foremost Japanese composers of the first half of the twentieth century, studied in the 1930s in Boston and Paris. He had an excellent command of diverse styles derived from his extensive knowledge of jazz, late Romanticism, Debussy, Ravel, Bartók, Hindemith and other contemporary composers. The Piano Concerto No. 3 'Kamikaze' (a Japanese-made civil aircraft of that time, which set a new record for the shortest flight from Tokyo to London in 1937) shares something of the motoric dynamism of Honegger and Prokofiev. Symphony No. 3, written in 1937 to celebrate the 2600th Anniversary of the Founding of Japan, leans towards late Romanticism, Myaskovsky and Roussel.
ab (01.06.2012, 16:22): Brahms - Violinsonate Nr. 1 Bronislaw Huberman & Boris Roubakine Arbiter :down Für mich eine Jahrhundertaufname :down
Nachdem sie das fertige Manuskript erhalten hatte, soll Clara Schumann gesagt haben: „Ich konnte nicht anders, als in Tränen der Freude ausbrechen. Ich wünschte mir, der letzte Satz würde mich ins Jenseites begleiten."
Samuel Barber (1910 - 1981): 1. Sinfonie, op. 9 & Roy Harris (1898 - 1979): 3. Sinfonie
(Aufnahmen vom Mai 1954 & Mai 1953 )
Walter Piston (1894 - 1976): 3. Sinfonie & Howard Hanson (1896 - 1981): 4. Sinfonie
(Aufnahmen vom Mai 1954 & Mai 1953 )
Eastman-Rochester Orchestra Howard Hanson
Jürgen (01.06.2012, 19:08): Original von Nordolf Lieber Jürgen,
falls es nicht zu zeitaufwändig für dich ist, würde es mich interessieren, in welchen Aufnahmen du die angegebenen Wagner-Stücke hörst.
:hello Jörg
Aber gerne, es ist auch nicht zeitaufwändig, da ich ein cuesheet verwendet habe. In vielen Stücken hätte ich sonst schnippeln müssen.
Die Datei habe ich leider in der Firma, ich schicke sie Dir am Montag.
Auswendig weiss ich aber, dass der Rienzi unter Hollreiser war. Der Karfreitagszauber (natürlich instrumental) ist von Jochum 1958. Götterdämmerung Ende und Walkürenritt sind vom Ring ohne Worte. Die restliche Götterdämmerung ist glaube ich komplett Karajan. Ansonsten viel Solti.
Grüße Jürgen
ab (01.06.2012, 22:31): Altenberg Trio; Herbert Kefer, Viola; Alois Posch, Kontrabass. Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 2 A-Dur, op.26 (aufgenommen am 22. April in der Musikschule Deutschlandsberg im Rahmen des "18. Klavierfrühlings Deutschlandsberg 2012").
Das ist Brahms in einer Schlichtheit, die mir zu Herzen geht. :engel Hier nachzuhören. :hello
Nordolf (02.06.2012, 01:51): Original von Jürgen Original von Nordolf Lieber Jürgen,
falls es nicht zu zeitaufwändig für dich ist, würde es mich interessieren, in welchen Aufnahmen du die angegebenen Wagner-Stücke hörst.
:hello Jörg
Aber gerne, es ist auch nicht zeitaufwändig, da ich ein cuesheet verwendet habe. In vielen Stücken hätte ich sonst schnippeln müssen.
Die Datei habe ich leider in der Firma, ich schicke sie Dir am Montag.
Auswendig weiss ich aber, dass der Rienzi unter Hollreiser war. Der Karfreitagszauber (natürlich instrumental) ist von Jochum 1958. Götterdämmerung Ende und Walkürenritt sind vom Ring ohne Worte. Die restliche Götterdämmerung ist glaube ich komplett Karajan. Ansonsten viel Solti.
Grüße Jürgen
Vielen Dank! Auf jeden Fall ist so eine Wagner-Playlist eine ganz reizvolle Idee...
Armin70 (02.06.2012, 02:42): Apropos Wagner: Wem Maazels "Ring ohne Worte" gefällt, so wie mir, dem kann ich diese Aufnahme des "Symphonischen Rings" empfehlen:
(AD: 27./28.05.2009, Mercatorhalle, Duisburg)
Von der Interpretation und vom Klang her kann diese Aufnahme es locker mit Maazels Aufnahme aufnehmen. Klanglich finde ich die Duisburger Aufnahme noch besser, denn der Klang ist viel räumlicher und präsenter.
Hier gibt es eine genaue Auflistung der enthaltenen Stücke: "http://www.linnrecords.com/recording-wagner
dressler--the-symphonic-ring.aspx"
Jeremias (02.06.2012, 09:34): Ich habe angefangen mich durch diese Box zu hören:
und jetzt: Lekeu, VL-Sonate.... diese werde ich wohl kommendes Jahr aufführen und habe großen Gefallen an der Komposition des Schülers von Cesar Franck gefunden, der leider nur 24 Jahre alt wurde..
Johann Rufinatscha (1812-1893) : Sinfonie Nr.5 h-moll
:hello
Jürgen (02.06.2012, 12:45): Original von Armin70 Apropos Wagner: Wem Maazels "Ring ohne Worte" gefällt, so wie mir, dem kann ich diese Aufnahme des "Symphonischen Rings" empfehlen:
(AD: 27./28.05.2009, Mercatorhalle, Duisburg)
Von der Interpretation und vom Klang her kann diese Aufnahme es locker mit Maazels Aufnahme aufnehmen. Klanglich finde ich die Duisburger Aufnahme noch besser, denn der Klang ist viel räumlicher und präsenter.
Hier gibt es eine genaue Auflistung der enthaltenen Stücke: "http://www.linnrecords.com/recording-wagner
dressler--the-symphonic-ring.aspx"
Das Tracklisting ist schon etwas breiter gefächert, als bei Maazel. Da sind einige Schmankerl mehr enthalten. Die Webseite bietet interessanterweise sechs verschieden Downloadformate an, bis hin zum Studio Master in 192 kHz. Wohl dem, der dazu die passende Anlage (und das passende Gehör) besitzt.
Habe ich nach dem 1. Konzert ausgeschaltet, einfach zum abgewöhnen... der Versuch eines alten Herren verzweifelt irgendwie mit der jüngeren Generation mitzuhalten...
Die Meistersinger Von Nürnberg Vorspiel zum 1. Aufzug (sic!) Aufzug der Meistersinger Feuerzauber Rienzi Ouvertüre Tristan Und Isolde Vorspiel zum 1. Aufzug & Isoldes Liebestod
Leopold Stokowski / Royal Philharmonic Orchestra
Einzug der Götter in Walhall Walkürenritt
Sopran: Martina Arroyo / Soprano: Carlotta Ordassy / Soprano: Doris Yarick / Alt: Louise Parker / Mezzosoprano: Betty Allen / Mezzosoprano: Doris Okerson / Mezzosoprano: Regina Sarlaty / Mezzosoprano: Shirley Verret Leopold Stokowski / Symphony Of The Air
Morgendämmerung und Siegfrieds Rheinfahrt Siegfrieds Tod und Trauermarsch
Leopold Stokowski / London Symphony Orchestra
1973
Originalen Wagner gibt es hier nur bei einigen Stücken - häufig handelt es sich um Stokowskis Arrangements, was auf der CD ärgerlicherweise nirgendwo gekennzeichnet ist. So hat z.B. das sogenannte Meistersinger-Vorspiel mit dem Original gar nichts mehr gemein. Jenseits solcher Befremdlichkeiten vermag es Stokowski aber durchaus ein fülliges, prächtiges Wagner-Gemälde zu zeichnen.
Mezzo-Soprano: Malena Ernman Christoph König / Malmö Symphony Orchestra 2007
Die "Sinfonia Breve" - komponiert zwischen 1929 und 1931 - erinnert an die düsteren Kriegsstimmungen in Werken wie der 3. Symphonie von Honegger oder der 8. Symphonie von Schostakowitsch. Die den "Seeleuten auf den sieben Meeren" gewidmete "Sinfonia Del Mare" aus dem Jahr 1947/48 ist im Vergleich etwas lyrischer und fliessender, enthält aber immer noch genug scharfes Allegro und marsch-rhythmische Bewegung. Die Interpretationen von Christoph König scheinen mir sehr packend und klar zu sein.
Cetay (inaktiv) (04.06.2012, 06:51): Original von Nordolf
Die Interpretationen von Christoph König scheinen mir sehr packend und klar zu sein.
Ich mag diese Interpretation bei der Sinfonia del Mare etwas mehr als die von Svetlanov, der mir das ganze doch zu sehr als tragisch-expressive Dichtung versteht; was freilich dir entgegenkommen müsste. Die faszinierenden strukturellen Zusammenhänge werden von Stig Westerberg am klarsten offenlegt. Ich weiß, da ist eigentlich längst ein Spezialthread versprochen...
Cetay (inaktiv) (04.06.2012, 09:42): Da mache ich mit (Nielsen).
Cetay (inaktiv) (04.06.2012, 09:49): Boah, ich flipp gleich aus ... wie geil!
Das kann man durchaus lauter sagen: Was für eine Geigerin!
ab (04.06.2012, 10:50): In Vorfreude auf ein Konzert diesen Monates, wo viele neue Werke für Viola d'amore anlässlich einens internationalen Kongresses zu hören sein werden, unter anderem eine Urauffürhung eines Konzerts für dieses Instrumet von Michael F.P. Huber.
Hindemith - Konzert für Viola d'amore und Kammerorchester (Kammermusik Nr. 6 op. 46 Nr. 1 ) Wolfram Christ Claudio Abbado EMI
Michel Tabachnik / Rundfunkorchester Hannover des Norddeutschen Rundfunks 1983
Moderner, nicht-tonaler Mystizismus...
ab (04.06.2012, 23:48): Debussy - Préludes arr. von Colin Matthews Orchestre National de Lyon Jun Märkl Naxos http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0747313900237.jpg
Dazu ist hier zu lesen: Colin Matthews’s orchestrations of the Préludes can also be found on a two-CD set from the Hallé Orchestra’s own label (review), under the baton of Mark Elder who commissioned the arrangements. It is not possible in any review of a reasonable (or tolerable) length to compare these readings item by item. Suffice to say that these Lyon performances are excellent, fully the equal of the original Hallé recordings, and that the performances make an interesting contrast. The opening Danseuses de Delphes, for example, is more forthright than with Elder, without moving outside the correct impressionist style. Matthews’s careful arrangements strike just the right sort of note even when he is defeated by some of Debussy’s more blatantly pianist idioms. La sérénade interrompue is delightfully cheeky, and the final Feux d’artifice are given a stunningly virtuosic performance by the orchestra. One major advantage these recordings have over those with the Hallé is that Debussy’s original order for the Préludes is restored. In his initial reading Elder reorganised them. In his booklet interview with Jeremy Siepmann the conductor claims that “every note we present is by Debussy” – but in fact Colin Matthews has added some additional passages of his own in these arrangements, although they are perfectly in the correct Debussy style.
Man höre nur mal die ausgedehnte langsame Einleitung im Vergleich mit hoch-beleumundeten Stars wie Menuhin und Vengerov oder Geheimtips wie Dong-Suk Kang und erschauere in Ehrfurcht über das Vielfache an Klang-, Gestaltungs- und Ausdrucksmitteln, das Frang noch hinunter bis ins äußerste Pianissimo zur Verfügung hat. Atemberaubend!
Agravain (05.06.2012, 08:14): Ich begegne heute früh zunächst vier Musen:
The Huddersfield Choral Society BBC Philharmonic Martyn Brabbins
:hello Agravain
AcomA (05.06.2012, 08:31): Hallo,
Mendelssohn-Bartholdy
Violinkonzert e-moll op. 64
Igor Oistrach, Violine Gewandhausorchester Leipzig Franz Kowschnitsky
(Eterna, 1958)
Ich habe das Konzert seit Jahren nicht mehr gehoert. Diese Aufnahme ist sehr musikantisch und doch virtuos interpretiert. Habe den Schlussatz kaum so transparent und federnd gehoert.
LG, Siamak
ab (05.06.2012, 12:06): Neu am Markt: François Servais (1807-1866) war ein Revolutionär in der Weiterentwicklung der Spieltechnik des Violoncellos im 19. Jahrhundert, der nicht von ungefähr von seinen Zeitgenossen Berlioz und Rossini als „Paganini des Violoncellos“ bezeichnet wurde, so die Bewerbung.
François Servais: Werke für Violoncello und Orchester Didier Poskin KBS Symphony Orchestra Patrick Davin Idol / Fuga Libera
Diese Symphonie ist eine Droge! http://www.smiliemania.de/smilie132/00007388.gif
Viele dieser musikalischen Themen tauchen in Mahlers Liedwerken wieder auf, da macht ein Wiedersehen hier Freude.... Gestern ertappte ich mich dabei wie ich beim Arzt und unterwegs unbewusst diese Melodien nachgepfiffen habe. Diese Musik nimmt einen zeitweise komplett ein und lässt Umgebungen und Welt vergessen, KLASSE!
Für Musik und die leidenschaftliche Interpretation gibts :times10
Mahlerische Grüße! Daniel
Jürgen (05.06.2012, 13:47): http://store.universal-music.co.uk/content/ebiz/universalmusic/invt/p./s./D./0028941963321/0028941963321_medium.jpg
Telemann: Bläserkonzerte, MAK Goebel 2004
http://inkpot.com/classical/covers/virlorfeo.jpg
Monteverdi: L'Orfeo, Haïm 2003
Jeremias (05.06.2012, 19:25): Original von daniel5993
Diese Symphonie ist eine Droge! http://www.smiliemania.de/smilie132/00007388.gif
l
Oh ja! Dem stimme ich voll und ganz zu! Vielleicht neben der 8. seine schönte Sinfonie... oder der 6.? Oder doch der 2.?
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Q2iY3AGhL._SL500_AA300_.jpg Howells; "Raphsodic Quintet" für Klarinette und Streichquartett; Lyric Quartet, Collins
Jürgen (05.06.2012, 23:25): Original von Jeremias Oh ja! Dem stimme ich voll und ganz zu! Vielleicht neben der 8. seine schönte Sinfonie... oder der 6.? Oder doch der 2.?
Definitiv, die Erste, ich hörte selbige Einspielung auch heute nachmittag. Bestenfalls übertroffen von der 2. oder 3. ... nein doch der 6.
ab (05.06.2012, 23:32): Original von Jürgen Original von Jeremias Oh ja! Dem stimme ich voll und ganz zu! Vielleicht neben der 8. seine schönte Sinfonie... oder der 6.? Oder doch der 2.?
Definitiv, die Erste, ich hörte selbige Einspielung auch heute nachmittag. Bestenfalls übertroffen von der 2. oder 3. ... nein doch der 6.
Natürlich (vor der 7.) die 9. :D und besonders bei Jonathan Nott, der die Chose besondes leuchtend in Ruhe auffächert.
Cetay (inaktiv) (06.06.2012, 06:30): Original von ab Original von Jürgen Original von Jeremias Oh ja! Dem stimme ich voll und ganz zu! Vielleicht neben der 8. seine schönte Sinfonie... oder der 6.? Oder doch der 2.?
Definitiv, die Erste, ich hörte selbige Einspielung auch heute nachmittag. Bestenfalls übertroffen von der 2. oder 3. ... nein doch der 6.
Natürlich (vor der 7.) die 9. :D
Umgekehrt. (Vor der 9.) die 7. :cool Da könnte sich ja fast ein Mahler-Ranking Thread lohnen...
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/511F-ghk9nL._SL500_AA300_.jpg Tschaikowsky; Sinfonie Nr. 5; Münchner Philharmoniker, Celibidache
Jürgen (06.06.2012, 07:06): Bei mir nun die Auferstehung, obwohl für mich eine Auferweckung viel sinnvoller wäre. Ich werde nach dem ersten Satz einen Espresso testen.
Gustav Mahler: Sinfonie Nr.2 (Auferstehung), Bernstein/Ludwig/Hendricks 1987
Cetay (inaktiv) (06.06.2012, 07:38): Original von Cetay Tschaikowsky; Sinfonie Nr. 5; Münchner Philharmoniker, Celibidache
Klasse. Von "russischer Seele" ist in dieser Leseart nichts zu hören (ich glaube auch nicht, dass man so etwas aus der Partitur eines Werkes in Sonatenhauptsatzform herauslesen kann), aber auch von Kitsch, Lärm und Pathos fehlen jede Spur. Was bleibt, ist monumentale abendländische Symphonik, die nicht so schlecht ist, wie man ihr nachsagt. Celibidaches Ansatz der kompromisslosen Abstrahierung ist eigenwillig, aber für mich sehr wirksam.
die Bernstein-Aufnahmen der Mahler Sinfonien mit den New Yorker PH stehen mir auch näher als seine späteren DG-Aufnahmen.
:hello Auch, guten Morgen ! Man hört in den allgemeinen Klassikbeiträgen gar nichts mehr von Dir. :W Ich dachte schon, Du wärst nicht mehr im Klassikforum.
ab (06.06.2012, 14:08): Sibelius : Symphony No.7 City of Birmingham SO Sakari Oramo Erato
ab (06.06.2012, 14:10): Original von Cetay Original von ab Original von Jürgen Original von Jeremias Oh ja! Dem stimme ich voll und ganz zu! Vielleicht neben der 8. seine schönte Sinfonie... oder der 6.? Oder doch der 2.?
Definitiv, die Erste, ich hörte selbige Einspielung auch heute nachmittag. Bestenfalls übertroffen von der 2. oder 3. ... nein doch der 6.
Natürlich (vor der 7.) die 9. von Mahler :D
Umgekehrt. (Vor der 9.) die 7. :cool
Genau dieser Ansicht war ich auch lange Zeit; bis ich eines besseren bekehrt wurde :W
Cetay (inaktiv) (06.06.2012, 15:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/512mYjrNHgL._SL500_AA240_.jpg Nielsen; Violinkonzert; Anthony
Die ganz exzellente Adele Anthony ist auch in der zwei Beiträge weiter oben gezeigten Sibelius-Volmer-Box zu hören.
Wieder mal ein toller Coup dieses Musikers. Ueberdies ist er einer der wenigen, der die Goldberg- und Diabelli-Variationen gleichsam öffentlich auffuehrt, einer der extrem Wenigen, der beide Werke auf historischen Instrumenten auffuehrt.
:times10
Pianisten, welche beide Variationszyklen öffentlich aufführten:
Rudolf Serkin Charles Rosen Daniel Barenboim Evgeny Koroliov Andras Schiff Andreas Staier
Diese Einspielung aus dem Jahr 1942 kann man ohne Umschweife als Referenzaufnahme bezeichnen. Emil Telmányi war Nielsens Schwiegersohn und hat das Werk schon 1920 unter der Fuchtel des Komponisten aufgeführt.
Cetay (inaktiv) (08.06.2012, 06:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51F6RgblHBL._SL500_AA300_.jpg Kokkonen; Lintujen tuonela (Unterwelt der Vögel), Orchesterliederzyklus; Monica Groop, Lahti Symphony Orchestra, Söderblom
Schön... :engel
AcomA (08.06.2012, 10:14): Hallo,
Francois Couperin
Les Nations ( Trio-Sonaten-Zyklus)
Musica Antiqua Koeln
(DG)
Deutlich lebhafter und farbenreicher interpretiert als das Purcell-Quartett. Elegante und sinnliche Kompositionen.
Lucanuscervus (08.06.2012, 17:48): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/614idqijpEL._SS500_.jpg
....und? was sagst du dazu ?
:hello
Cetay (inaktiv) (09.06.2012, 10:48): Neuland:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JABQ1R3EL._SL500_AA300_.jpg Aulin; Violinkonzert Nr. 3; Bergqvist, Kamu
Cetay (inaktiv) (09.06.2012, 11:13): Aulin; Violinkonzert Nr. 3; Bergqvist, Kamu Dass Carl Nielsen hier abgeschrieben hat, ist unüberhörbar, aber wie viel mehr hat der daraus gemacht! Aulin wirkt auf mich ziemlich dröge. Abbruch und was ganz anderes:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CslJ47V4L._SL500_AA300_.jpg Schönberg; Presto in C-Dur & Scherzo in F-Dur; Aron Quartett
Eine echte Gesamteinspielung, die neben den 4 nummerierten Quartetten noch das in D-Dur und die beiden eben gehörten Einzelsätze enthält. Besonders das reißerisch-effektvolle Scherzo verdient von jedem Quartettfreund wenigstens einen Hörversuch.
Diese von einem privaten Bandmitschnitt restaurierte Mono-Aufnahme ist Teil einer 10-Bändigen Serie mit 26 Violinkonzerten aus Dänemark. Wer hätte getippt, dass so viele Dänen eines geschrieben haben? Näheres hier.
Cetay (inaktiv) (10.06.2012, 13:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Q20Lf7WJL._SL500_AA300_.jpg Zeitgenössische Musik für Flöte und Schlagwerk von Jolivet, Harrison, Cage & Sandström; Wiesler, Kroumata Percussion Ensemble
AcomA (10.06.2012, 15:08): Hallo,
Vivaldi
L'Estro armonico op.3 Konzerte fuer 1-4 Violinen
Academy of Ancient Music Christopher Hogwood
(DECCA, 1978/1980)
Endlich habe ich Vivaldis op. 3 in HIP. Hatte als Schueler eine Auswahl mit dem Kammerorchester Stuetz auf CD. Dieser Zyklus setzt bei mir Endorphine frei, auch heute noch.
LG, Siamak
ab (11.06.2012, 11:54): Mahler - Sinfonie 6 Ivan Fischer Budapest Festival Orchestra Channel Classics
wie schreibt doch ein Amazon-Rezensent so trefflich: In Verbindung mit der grandiosen Aufnahmetechnik kommt hier Mahlers ständige Polyphonie ganz deutlich heraus, da weiß man manchmal garnicht, wo man zuerst hinhören soll. Und so kann man auf klangliche Schönheit in allen Instrumentengruppen wert legen und es kommt trotzdem "moderne" Musik heraus.
ab (12.06.2012, 08:23): Jedes Mal denke ich mir erneut, wie unangemessen es ist, dass Malipiero so gut wie unbekannt ist.... Wie froh bin ich, dass ich diese Musik dank eines Konzerts des Orpheus String Quartet Anfang der 90er kennen gelernt habe! Und wie schön, dass es die teuern ASV-Aufnahmen billig bei Brilliant gibt!
Gian Francesco Malipiero: Streichquartette Nr. 1-8 Orpheus String Quartet Brilliant
Jürgen (12.06.2012, 09:04): http://ecx.images-amazon.com/images/I/515c3hA2alL._SL500_AA300_.jpghttp://www.deutschegrammophon.com/imgs/s300x300/4137882.jpg
Ein Jammer, dass nicht alle überlieferten Sonaten (fast alle Werke Pandolfi Mealli sollen beim Umzug der Habsburger vom Hof von Innsbruck nach Wien einem Schiffsunglück auf der Donau zu Opfer gefallen sein) hier eingespielt wurden und Manzes spätere Aufanhme für hmf bei weitem nicht an die Spielfreudigkeit dieser Produktion heranreicht.
ab (12.06.2012, 15:34): Domenico Scarlatti - Sonaten Racha Arodaky ZigZag
Zusammen mit der von Sergei Babajan, die mehr ebenmäßig als wie hier tänzerisch und dynamisch-plastisch ausgefallen ist, meine Lieblingsaufnahme von Scarlatti-Sonaten; natürlich neben den siebenen außer Konkurrenz von Emil Gilels live aus Ascona (Ermitage, aber inzwischen auch Documents).
Rafael Kubelik / Czech Philharmonic Orchestra 1990
Nach den beiden Versionen von Kubelik mit den Wiener Philharmonikern und dem Boston Symphony Orchestra lerne ich nun seine spätere Live-Aufnahme mit der Tschechischen Philharmonie kennen. Besonders im Gegensatz zu der sehr farbenprächtigen, verspielten, auf breiten Klang setzenden Aufnahme aus Boston, scheint mir hier ein deutlich strikterer, strengerer und dunklerer Duktus das musikalische Geschehen zu bestimmen.
ab (12.06.2012, 21:56): Mein Sibelius Symphonie Nr. 3-Marathon hat begonnen :D
1. Maurice Abravanal & Utah Symphony 2. Vladimir Ashkenazy & The Philharmonia Orchestra 3. John Barbirolli & Hallé Orchestra 4. John Barbirolli & Hallé Orchestra (BBC live) 5. Paavo Berglund / Helsinki Philharmonic Orchestra 6. Paavo Berglund & Chamber Orchestra of Europe 7. Leonard Bernstein & New York Philharmonic 8. Herbert Blomstedt & San Francisco Symphony Orchestra 9. Leon Botstein & American Symphony Orchestra 10. Anthony Collins & London Symphony Orchestra 11. Colin Davis & Boston Symphony Orchestra 12. Mark Elder & Hallé Orchestra 13. Alexander Gibson & Scottish National Orchestra 14. Neeme Järvi & Gothenburg Symphony Orchestra (BIS) 15. Neeme Järvi & Gothenburg Symphony Orchestra (DGG) 16. Okko Kamu & Helsinki Philharmonic Orchestra 17. Lorin Maazel & Wiener Philharmoniker 18. Lorin Maazel & Pittsburgh Symphony Orchestra 19. Sakari Oramo & City of Birmingham Symphony Orchestra 20. Simon Rattle & City of Birmingham Symphony Orchestra 21. Petri Sakari & Iceland Symphony Orchestra 22. Kurt Sanderling & Berliner Sinfonie-Orchester 23. Leif Segerstam & Danish National Symphony Orchestra 24. Osmo Vänskä & Lahti Symphony Orchestra 25. Arvo Volmer & Adelaide Symphony Orchestra 26. Thomas Zehetmair & Northern Sinfonia
Warum eigentlich hat Karajan die 3. nie aufgenommen oder im Konzert gespielt?
Agravain (13.06.2012, 07:28): Bei mir beginnt der Tag mit Bach:
Catherine Dubose, Catherine Denley, James Bowman, John Mark Ainsley, Michael George The Sixteen The Symphony of Harmony and Invention Harry Christophers
Jürgen (13.06.2012, 09:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jXr5TSYOL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51FtHCYQLpL._SL500_AA300_.jpg
Telemann Kantaten
Lobet den Herrn, alle seine Heerscharen TWV 1:1061 Wer nur den lieben Gott lässt walten TWV 1:1593 Der Tod ist verschlungen in den Sieg TWV 1:320 Gott man lobet dich in der Stille (Kantate zum Friedensschluss 1763) TWV 14:12
Dorothee Fries, Mechthild Georg, Andreas Post, Albrecht Pöhl (TWV 1) Hannoversche Hofkapelle Trompeten-Consort "Friedemann Immer" Collegium Vocale Siegen, Ulrich Stötzel
Ursprünglich wohl bei Hänssler erschienen, wie ich den gefundenen Cover entnehme, bei mir aber Bestandteil dieser Box: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41%2B975hEwtL._AA115_.jpg
Grüße Jürgen
ab (13.06.2012, 10:04): Im Radio jetzt: Konzert am Vormittag, aufgenommen am 20. Mai 2012 im Barbican Centre London
Dmitrij Schostakowitsch: "Der Bolzen", Ballettsuite op. 27a Jean Sibelius: Symphonie Nr. 1 e-Moll, op. 39 Kalevi Aho: Konzert für Posaune und Orchester (2010)
BBC Symphony Orchestra Jörgen van Rijen, Posaune Alexander Wedernikow :hello
Cantus Arcticus (13.06.2012, 10:04): Bei mir dies:
Christoph Prégardien L'Orfeo Barockorchester Michi Gaigg
1 - 3: Sinfonia in E flat major KV16 4: Aria "Va, dal furor portata" KV21 (KV19c) 5 - 6: Recitative & Aria "Or che il dover - Tali e cotanti sono" KV36 (KV33i) 7: Aria "Si mostra la sorte" KV209 8: Aria "Con ossequio, con rispetto" KV210 9: Aria "Se al labbro mio con credi - Il cor dolente" KV295 10: Aria "Clarice cara mia sposa" KV256 11-13: Divertimento No 3 in F major KV138 (KV 125c) 14: Aria "Per piéta, non ricercate" KV420 15-16: Recitative & Aria "Misero! O sogno - Aura, che intorno spiri" KV431 (KV425b)
Grüsse :hello Stefan
ab (13.06.2012, 10:05): Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Y%2BEhhxDwL._SL500_AA300_.jpg
...daraus: Sinfonien Nr.7 & 8 :hello
Aus der 8. von Beethoven war heute Früh im Radio der Schlusssatz von Thielemann und den Winer Philharmoniker zu hören: Schrecklich. :A
Erster Eindruck: An der Grenze zum Kitsch, aber schööön!
Cetay (inaktiv) (14.06.2012, 06:06): Original von ab Original von Cetay Original von ab Mein Sibelius Symphonie Nr. 3-Marathon hat begonnen :D
1. Thomas Zehetmair & Northern Sinfonia
Das wäre mein Vorschlag, das abzukürzen. :tongue:
Tja, verständlich, aber Du hast Nr. 9 und 10 und 25 noch nicht angehört :P
Das kann zumindest zu einem Drittel geändert werden.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/511uS42r0YL._SL500_AA240_.jpg Sibelius; Sinfonie 3, American Symphony Orchestra, Leon Botstein
Den beiden anderen beiden traue ich sehr viel zu. Volmer finde ich als Begleiter des VK sehr gut und Collins hat m.E. die beste (mir bekannte) Fünfte überhaupt dirigiert - die GA steht weit oben auf der Wunschliste.
Jürgen (14.06.2012, 09:19): Original von Jürgen Ich höre gerade eine selbstgestrickte Playlist, die ich aber noch weiter ausbauen möchte.
Richard Wagner - Ouvertüren, Vor- und Zwischenspiele
Wie angekündigt, habe ich diese Liste noch überarbeitet und bin nun zu 99% fertig. Ich höre ständig darin herum. Ich habe diesmal den Dirigenten und das Entstehungsjahr dazugeschrieben. Über meine Motivationen kann ich mal in einem Spezialfaden berichten. Wer weiss, wann ich's tu?
Eines jedoch ganz kurz: Das Vorspiel zum 3.Akt Siegfried ist schon der Kracher, so vorwärtsdrängend und gewaltig.
Grüße Jürgen
Cantus Arcticus (14.06.2012, 14:16): Zweite Wiener Schule:
1. Slow Movement, Op. post. (1905) for string quartet 2. String Quartet, Op. post. (1905) 3. Rondo, Op. post. (1906) 4. - 8. Five Movements, Op. 5 (1909) for string quartet 9. - 12. Four Pieces, Op. 7 (1910-14) 13. - 18. Six Bagatelles, Op. 9 (1911-13) 19. Sonata, Op. post. (1914) for cello and piano 20. - 22. Three Little Pieces, Op. 11 (1914) for cello and piano 23. - 24. String Trio, Op. 20 (1926-27) 25. - 27. String Quartet, Op. 28 (1936-38)
Schoenberg Quartet & Sepp Grotenhuis, piano
Fazit: :engel :engel
Grüsse :hello Stefan
Amadé (14.06.2012, 19:50): Original von Jürgen
Eines jedoch ganz kurz: Das Vorspiel zum 3.Akt Siegfried ist schon der Kracher, so vorwärtsdrängend und gewaltig.
Kein Wunder, Wotan auf dem Weg zu seinem letzten "Rettungsversuch" zu seiner Ex, da muss er sich schon ins Zeug legen und nicht warten, bis andere für ihn die Kohlen aus dem Feuer holen.
Frage: Warum fast nur Solti und Karajan? Es gibt doch noch viele andere gerade bei den Vorspielen?
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 ‘Pathetique’ Fantasie-Ouvertüre ’Romeo und Julia’
Valery Gergiev / Kirov Orchestra 1995
Gergiev lässt beide Werke sehr beseelt und wohlig warm spielen: - manchmal scheinen die Streicher fast zu seufzen. Einziges Manko dürfte das manchmal etwas zu wattige Klangbild sein.
Jürgen (15.06.2012, 09:56): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YNEU1W75L._SL500_AA300_.jpg
Monteverdi: Teatro d'Amore, L'Arpeggiata/Pluhar 2008
ab (15.06.2012, 17:05): Ich brauche etwas Abwechslung zur meinem Sibelius-3-Fieber. Und weil morgen das neue Viola d'Amore-Konzert von Michael FP Huber im Rahmen eines internationalen Kongresses zu diesem Instrument uraufgeführt werden wird, treibt es mich einmal mehr zu seiner großartigen Sinfonie Nr. 2. :leb
Sir Edward Elgar: Sea Pictures, op. 37 Leila Megane Symphony Orchestra Sir Edward Elgar
Diese Aufnahme entstand im November 1922 und im Januar 1923 und entstammt somit noch der akustischen Ära. Elgar spielte die Sea Pictures im Gegensatz zu vielen seiner anderen Werke nicht noch einmal ein, sodass die Aufnahme ein nicht nur interessantes, sondern auch wichtiges Dokument darstellt. Ausführlicher damnächst im entsprechenden Faden.
Diese CD Box besitze ich auch seit kurzem und habe mit einem Vergleich der Londoner Sinfonien begonnen - zur Auswahl stehen die Aufnahmen von Adam Fischer, Georg Solti und nun Harnoncourt !
Was jedoch viel interessanter ist - Haydns Einfluss auf Beethoven herauszuhören, motivische Kleinstarbeit z.B. in der Sinfonie Nr.100 - Durchführung des 1.Satzes !
:hello
Nordolf (16.06.2012, 18:52): Nachdem ich nochmals diese gehört habe:
Werner Andreas Albert / Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz 2004
Strauss ließ die reichlich einstündige Symphonie 1908 auch einmal mit den Wiener Philharmonikern und in Verbindung mit seiner symphonischen Dichtung "Tod und Verklärung" aufführen.
Cetay (inaktiv) (16.06.2012, 19:21): Bevor das Fass angestochen wird:
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 Der Sturm (Sinfonische Fantasie nach Shakespeare)*
Evgeny Svetlanov / The USSR Symphony Orchestra 1967 und *1970
Ich höre gerade diese idiomatische, jede Phrase klar umreissende Interpretation der Fünften von Tschaikowsky, die mir gar nicht so weit entfernt von Bernsteins Aufnahme bei Sony mit den New Yorkern zu sein scheint - nur eben mit russischer Orchesterkultur.
Cetay (inaktiv) (17.06.2012, 07:12): Zum Frühstück Scriabin im Doppelpack:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51w4UL1K93L._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51bDNpFbeXL._SL500_AA240_.jpg Scriabin; Le Poème de l’Extase; Segerstam / Petkov
Jeremias (17.06.2012, 09:39): Heute früh zunächst:
Cetay (inaktiv) (17.06.2012, 12:45): Original von Amadé Original von Cetay Bevor das Fass angestochen wird:
Wie viele kommen denn? :rofl
Mit entsprechend disponierten Protagonisten braucht es erschreckend wenige, um 25 l zu vernichten. :ignore Jetzt wird weiter etwas gegen die Feststellung, es würde zu wenig Haydn gehört, getan. Mit dem Vorsatz, alle 107 chronologisch in 2012 zu hören, wird es allerdings wohl nichts mehr...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51o6irOneGL._SL500_AA300_.jpg Haydn; Sinfonien Nr. 18 & 19; Fischer
Armin70 (17.06.2012, 15:32): Die 3. Sinfonie von Jean Sibelius:
(Live-Aufnahme vom 27. Oktober 1963, Leningrad)
Armin70 (17.06.2012, 16:04): Original von Nordolf Aufgrund von Armins Empfehlung gekauft und nun zum ersten Mal im Player:
Richard Wagner (zusammengestellt von Friedmann Dreßler):
Der symphonische Ring – Ein orchestrales Drama in zwei Teilen
Hallo, wie ist Dein Eindruck von dieser Aufnahme ?
Gruß Armin
Hallo Armin!
Für genauere Aussagen muss ich die Doppel-CD noch einmal hören. Der Gesamteindruck war auf jeden Fall positiv. Ich schreibe später etwas mehr dazu.
Herzliche Grüße! Jörg
Cetay (inaktiv) (17.06.2012, 16:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/418UFHSQrRL._SL500_AA300_.jpg Mahler; Sinfonie Nr. 2; Seoul Philharmonic Orchestra, Chung
Oha! Da müssen sich die blasierten okzidentalischen Orchester ganz warm anziehen...
AcomA (17.06.2012, 18:53): Lieber Cetay,
warum blasierte okzidentale Orchester ? Diese sind in der Regel global besetzt !
LG, Siamak
Jeremias (17.06.2012, 19:03): Darf ich fragen wo Du die CD erworben hast? Ich habe mir Chung mit Mahler 1 in Paris erstanden... wusste gar nicht, dass es die zweite auch mit ihm gibt....
Auch ein Schnäppchen aus Paris, jedoch sehr zurückhalten und unspektakulär.... brauche keine zweite CD aus dieser Reihe!
Cetay (inaktiv) (17.06.2012, 20:10): Original von AcomA Lieber Cetay,
warum blasierte okzidentale Orchester ? Diese sind in der Regel global besetzt !
LG, Siamak
Das war natürlich sehr pauschal dahin geworfen und bezieht sich nur auf die Orchester, die sich mit der interkulturellen Integration schwer tun (s. hier oder da).
Cetay (inaktiv) (17.06.2012, 20:16): Original von Jeremias Darf ich fragen wo Du die CD erworben hast? Ich habe mir Chung mit Mahler 1 in Paris erstanden... wusste gar nicht, dass es die zweite auch mit ihm gibt....
Ich habe sie als Livestream bei simfy gehört. Kaufen kann man sie hier, aber Japan-Importware hat ihren Preis... :A
Nordolf (17.06.2012, 22:34): Musik aus Dänemark nach Motiven der Märchen von Hans Christian Andersen:
Den Lille Pige Med Svovlstikkerne (Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen) - Kurzoper in einem Akt
Marie: Henriette Bonde-Hansen A Lady: Gitta-Maria Sjöberg Roman Zeilinger / The Danish Radio Sinfonietta Sokkelund Sangkor Danmarks Radios Pigekor 1998
Hyrdinden Og Skorstensfejeren (Die Hirtin und der Schornsteinfeger) - Ballettmusik
Erzähler: Frits Helmuth Roman Zeilinger / The Danish Radio Sinfonietta 2000
ab (18.06.2012, 08:54): Original von Armin70 Die 3. Sinfonie von Jean Sibelius:
(Live-Aufnahme vom 27. Oktober 1963, Leningrad)
ein Freund von mir sprach davon, dass er diese Aufnahme habe und will sie mir noch geben: Ich bin gespannt, denn ich dachte, das von Mravinsky nur die 7. vorläge. :hello
Cantus Arcticus (18.06.2012, 10:24): Trockener Haydn in schwüler Hitze :beer
ab (18.06.2012, 23:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/612nhzaE17L._SL500_AA300_.jpg
Cetay (inaktiv) (19.06.2012, 07:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XEQ7KVV5L._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Streichquartett Nr. 15 op. 123; Hollywood String Quartet
Eines der absoluten Glanzlichter in meiner Sammlung.
ab (19.06.2012, 09:46): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XEQ7KVV5L._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Streichquartett Nr. 15 op. 123; Hollywood String Quartet
Eines der absoluten Glanzlichter in meiner Sammlung.
Was begeistert Dich eigentlich an dieser Einspielung genau? Ich finde sie weder in puncot Klangbalance noch technischer Beherrschung wirklich überzeugend. Ist es der musikalische Ausdruck oder was? :hello
Bei mir jetzt Ludolf Nielsen, dereinst einmal billig auf Gutglück mitbestellt, mittlerweile nicht einmal mehr ein Bild bei cpo zu finden.
Gabrieli Consort, Paul McCreesh: Venezianische Ostermesse, 1996: A. Gabrieli - Maria stabat ad momentum a 6 Gabrieli Consort, Paul McCreesh: Venezianische Ostermesse, 1996: Elevatio - G. Gabrieli - Sonata octavi toni a 12 Gabrieli Consort, Paul McCreesh: Venezianische Ostermesse, 1996: G. Gabrieli - Sonata con voce - Dulcis Jesu a 20 Huelgas Ensemble - Paul van Nevel, Richafort, Jean: Requiem in memoriam Josquin Desprez 2002: Introitus - Requiem aeternam Huelgas Ensemble - Paul van Nevel, Richafort, Jean: Requiem in memoriam Josquin Desprez 2002: Kyrie Huelgas Ensemble - Paul van Nevel, Richafort, Jean: Requiem in memoriam Josquin Desprez 2002: Graduale - Si ambulem Huelgas Ensemble - Paul van Nevel, Richafort, Jean: Requiem in memoriam Josquin Desprez 2002: Offertorium - Domine Jesu Huelgas Ensemble - Paul van Nevel, Rore, Cipriano de: Missa Praeter rerum seriem 2002: Kyrie Huelgas Ensemble - Paul van Nevel, Rore, Cipriano de: Missa Praeter rerum seriem 2002: Credo Huelgas Ensemble - Paul van Nevel, Rore, Cipriano de: Missa Praeter rerum seriem 2002: Santus - Benedictus Huelgas Ensemble - Paul van Nevel, Rore, Cipriano de: Missa Praeter rerum seriem 2002: Agnus Dei
Insbesondere bei der Ostermesse picke ich mir nur ein paar Schmankerl heraus, antatt mir das volle Programm zu geben.
Grüße Jürgen
ab (20.06.2012, 10:01): Hier höchst gelobt:
Debussy - La Mèr Royal Scottish National Orchestra Stéphane Denève Chandos
Amadé (20.06.2012, 10:13): Original von ab http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Lxn1ojmlL._SL500_AA240_.jpg
Ich habe den Eindruck, dass Engländer in erster Linie Produktionen ihrer Klangkörper und Interpreten loben. In Falle dieser Aufnahme meine ich, dass das Orchester nicht genügend duftig klingt, französische Musik auf der Insel, nicht in Frankreich.
Gruß Amadé
ab (20.06.2012, 10:16): Debussy - Préludes I (Hommage a Debussy: Klavierwerke - CD II ) Amir Tebenikhin Genuin
Das reißt mich nicht nur nicht vom Hocker, sondern löst den Auschaltreflex bei mir aus: Wenn ich baden will gehe ich ins Schwimmbad; aber nicht zu Pedaltretern.
Wie wunderbar ist doch dem entgegen das Spiel der brasilianisch-französische Kollegin auf dem Blüthner-Instrument!
Debussy - Hommage a Debussy: Klavierwerke - CD I Juliana Steinbach Genuin
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41658lh12%2BL._SL500_AA300_.jpg Dazu hier.
Jürgen (20.06.2012, 15:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QCoZAMpwL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/61dqGgL7XqL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/41-rTdXvp7L._SL500_AA300_.jpg
Vaughan Williams Concerto accademlco, Hickox 1988 Fantasia on Christmas Carols (version with full orchestra), Hickox 1990 In Windsor Forest, Mar 1981
ab (20.06.2012, 15:39): Zunächst einmla mehr Sibelius 3. mit Zehetmair
und dann danach hier und da Wiener Festwochen 2012 - Matinee:
Wolfgang Amadeus Mozart: - Symphonie Es-Dur, KV 184 - Konzert für Klavier und Orchester C-Dur, KV 503 Pause - Konzert für Klavier und Orchester A-Dur, KV 488; - Symphonie D-Dur, KV 385, "Haffner-Symphonie" Rudolf Buchbinder, Hammerklavier Concentus Musicus Wien Nikolaus Harnoncourt (aufgenommen am 10. Juni 2012 im Großen Musikvereinssaal in Wien).
Cetay (inaktiv) (21.06.2012, 06:01): Original von ab Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XEQ7KVV5L._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Streichquartett Nr. 15 op. 132; Hollywood String Quartet
Eines der absoluten Glanzlichter in meiner Sammlung.
Was begeistert Dich eigentlich an dieser Einspielung genau? Ich finde sie weder in puncot Klangbalance noch technischer Beherrschung wirklich überzeugend. Ist es der musikalische Ausdruck oder was? :hello
Genauer: Der musikalische Ausdruck -was immer man auch darunter verstehen will- kombiniert mit Natürlichkeit. Wo sonst hört man z.B. die langsame Einleitung zu op. 132 so eindringlich, ohne dass der Ausdruck von den Interpreten aufgedrängt wirkt? Beeindruckemd finde ich, dass bei aller Ausdrucksgewalt und -vielfalt die Kultur der Klangschönheit bewahrt wird (oder eher anders herum) - fast die Quadratur des Kreises.
Hier läuft gerade:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/418UFHSQrRL._SL500_AA300_.jpg Mahler; Sinfonie Nr. 2; Seoul Philharmonic Orchestra, Chung
Als ich Richter/Kogan hörte, fiel mir auf, welch schöne Musik das doch ist. Vielleicht, weil ich den Eindruck hatte, der b.c. würde diesmal von der Violine gespielt und das Cembalo sei das Soloinstrument. Kogan spielt nur einzelne Striche(!) ohne Verzierungen und Richter etwas C-Dur Präludium-mäßiges. (meine laienhafte Ausdrucksweise sei mir bitte verziehen) Dieser Rollenverteilung gehorchend hält sich Kogan etwas zurück, oder hat sich Richter in den Vordergrund gedrängt? Das Cembalo hat hier einen warmen Klang der mich stellenweise an ein Lautencembalo erinnert. Bei anderen Sätzen dieser Einspielung hatte ich diesen Eindruck nicht.
Kurzum: So gespielt ist der Satz ein Kleinod, das gewiss den Weg auf meine Best of Bach - Playlist finden wird.
Grüße Jürgen
ab (21.06.2012, 15:12): Haydn - Streichquartette Op.54 Juilliard Streichquartett cbs
Altes Vinyl von 1974. Warum wird so etwas eigentlich nie auf CD aufgelegt? Das ist eigentlich ein unromantisch interpretierter Haydn, wenn auch mit zeittypisch sattem Bogenstrich.
Danish National Radio Symphony Orchestra Leif Segerstam
Ich bin voll der gespannten Neugier.
:hello Agravain
ab (22.06.2012, 08:06): Original von Agravain Gerade habe ich die GA günstigst erworben und nun liegt meine liebste der Symphonien im Player:
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9
Danish National Radio Symphony Orchestra Leif Segerstam
Ich bin voll der gespannten Neugier.
:hello Agravain
Geht das in Richtung eines Expressionismus à la Kiril Kondrashin? :thanks so stelle ich mir das jedenfalls vor...
ab (22.06.2012, 08:11): Im Radio gerade zu einem Satz aus Beethovens Streichtrio op.9/3 zugeschaltet und voll Faszination gelauscht. Es hat sich dann als die Einspielung von Mutter/Giuranna/Rostropovich herausgestellt. Da muss ich gleich als Livestream nachlauschen. Ich kannte bislang nur die Grumiaux/Janzer/Czako -Aufnahme, die mich nicht oft animiert hat, mich diesen Werken zu widmen, obwohl deutlich erfeulicher als etwa von Perlman-Zukerman-Harrell oder vom Trio Italiano D'archi.
Agravain (22.06.2012, 08:22): Original von ab Original von Agravain Gerade habe ich die GA günstigst erworben und nun liegt meine liebste der Symphonien im Player:
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9
Danish National Radio Symphony Orchestra Leif Segerstam
Ich bin voll der gespannten Neugier.
:hello Agravain
Geht das in Richtung eines Expressionismus à la Kiril Kondrashin? :thanks so stelle ich mir das jedenfalls vor...
Nach dem ersten Hördurchgang würde ich sagen: Nein, im Ganzen nicht. Tatsächlich erinnert mich die Einspielung sehr an Giulinis Aufnahme (allein die Wahl der Tempi ist sehr ähnlich), wobei es natürlich einige Idiosynkrasien - vornehmlich im ersten und zweiten Satz - gibt (ungewöhnliche Rubati, Heraushebung meist nicht zu hörender Phrasen/Motive durch bisweilen ungewohnte Behandlung der Instrumentengruppen). Das dominiert aber nicht. Ich muss das noch einige Male - dann mir Partitur - hören. Dann mehr Info. Insgesamt fand ich die Aufnahme sehr intensiv.
:hello Agravain
ab (22.06.2012, 09:08): Haydn - Kaiserquartett & Lerchenquartett Das Kayser Quartett altes Vinyl, Aufnahme laut Internet von 1955
(Max Kayser, Milada Brosch, Richard Kayser, Herbert Naumann)
Weder vom Violonisten noch von dessen Quartett ist etwas Biographisches im Netz zu finden. Dabei ist seine Aufnahme des Bruch-Violinkonzerts nebst Sevendsen-Romanze als mp3-download und livestream erhältlich.
(Ich habe eine andere, spätere Ausgabe als die abgebildete, die auch schon als Stereo abzuspielen geht, wo sie doch in Mono gemacht sein müsste. Sie muss also erst nach 1958 gepresst worden sein. Womöglich aber handelt es sich auch um eine spätere Aufnahme, denn die Reihenfolge ist bei mir anders herum?)
Sagenhaft, wie langsam man damals die langsamen Sätze genommen hat. Das Kaiser-Thema verliert so seine Gesanglichkeit vollkommen. Eine LP, dank derer ich froh bin, in der Zeit heutiger Interpretationen zu leben :wink
Cantus Arcticus (22.06.2012, 09:16): Heute wieder einmal eine Weltersteinspielung:
Atalanta Fugiens (on period instrumens) Vanni Moretto, Conductor
Gruss Stefan
ab (22.06.2012, 17:43): angeregt von unserem Lucanuscervus jüngst höre ich mir eindlich einmal Rendering von Berio an, wo er die lückenhaft überlieferten Fragmente von Schuberts zehnter Sinfonie (D.936a) reflektiert.
Schubert Epilog Bamberger Sinfoniker Jonathan Nott Tudor
Jürgen (22.06.2012, 18:04): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Cs-XTOq5L._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51AQ7-e%2BDwL._SL500_AA300_.jpg http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VD90QCMWL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/41-STlGLvdL._SL500_AA300_.jpg
Gabriel Fauré: 13 Barcarolles, Jean-Philippe Collard 1970
Das Cover darf man sich aussuchen.
Nordolf (23.06.2012, 00:12): Gergievs intensiv-glutvolle, tendenziell langsame Tempi wählende Interpretation von Tschaikowskys Sechster:
Adele Anthony ist eine Geigerin, die man unbedingt auf dem Radar behalten sollte.
Lucanuscervus (23.06.2012, 14:18): Original von ab angeregt von unserem Lucanuscervus jüngst höre ich mir eindlich einmal Rendering von Berio an, wo er die lückenhaft überlieferten Fragmente von Schuberts zehnter Sinfonie (D.936a) reflektiert.
Schubert Epilog Bamberger Sinfoniker Jonathan Nott Tudor
‘Märchen’. Symphonische Bilder ‘Hans Christian Andersen’. Eine Festouvertüre Symphony No. 2
Michael Hofstetter / NDR Radiophilharmonie Hannover 2004-05
Symphonische Werke des dänischen Spätromantikers August Enna... Richtig genial finde ich die wie eine viersätzige Symphonie aufgebaute Suite "Märchen", die besonders stimmungsvoll und melodisch einprägsam ist.
Cetay (inaktiv) (24.06.2012, 06:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51U4vdffWFL._SL500_AA300_.jpg Sibelius; Violinkonzert; Silvia Marcovici, Neeme Järvi
Cetay (inaktiv) (24.06.2012, 08:56): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UKirbx%2BRL._SL500_AA240_.jpg Sibelius; Violinkonzert; Camilla Wicks, Royal Swedish PO, Sixten Ehrling
Eine der großen Sibelius-Dirigenten der ersten Generation findet hier eine mir bislang unbekannte, sehr leidenschaftliche Partnerin. Das ist sicher nicht jedermanns Geschmack, aber jedenfalls profilierter als Marconi/Järvi.
Symphonie Nr. 5 Der Sturm (Sinfonische Fantasie nach Shakespeare)*
Evgeny Svetlanov / The USSR Symphony Orchestra 1967 und *1970
:down Großartige Interpretation mit viel Gefühl für jede einzelne, melodische Phrase...
Cetay (inaktiv) (24.06.2012, 20:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51QAKqcqE5L._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51MXWQioeOL._SL500_AA240_.jpg Berwald; Sinfonie Nr. 3; Sixten Ehrling // Berwald; Septet; Uppsala Chamber Soloists
Franz Berwald (1796-1868) ist ein außerordentlich interessanter Komponist, der mit einer gewissen intellektuellen Kühle die Fallen der Romantik geschickt umgeht.
Jürgen (25.06.2012, 09:32): http://mahler.nayes.net/neumann3.jpg
Gustav Mahler: Sinfonie Nr.3, Neumann 1981
Mit Christa Ludwig.
ab (25.06.2012, 09:32): Igor Shukov spielt ein wunderbares Programm: Prokofiev – Klaviersonate Nr. 2 op. 14 Scriabin - Three Études op. 65 - Klaviersonate No. 7 op. 64 "White Mass" - Klaviersonate No. 9 op. 68 "Black Mass" - Vers la flamme, Op. 72 - Prelude and Nocturne for the Left Hand, Op. 9 - Prélude op. 15 No. 2
Duo pianistico Giovanni Carmassi & Giuseppe Fricelli http://ecx.images-amazon.com/images/I/51hIcre70-L._SL500_AA240_.jpg
Duo Villarceaux http://ecx.images-amazon.com/images/I/414wxEOiEyL._SL500_AA300_.jpg
Und außer Konkurenz: Martha Argerich & Nelson Freire mit Edgar Guggeis & Peter Sadlo, Percussions http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RCnVWlJ5L._SL500_AA240_.jpg
sowie: Transkription des gesamten 11-teiligen Balletts für zwei Klaviere Duo Carrière http://ecx.images-amazon.com/images/I/410JwW-K87L._SL500_AA300_.jpg 1 - Prélude et Danse du Rouet (transcription Lucien Garban) 2 - 1er Interlude (transcription Jacques Chailley) 3 - Pavane de la Belle au bois dormant 1’44 4 - 2ème Interlude (transcription Jacques Chailley) 5 - Les entretiens de la Belle et de la Bête 5 - 3ème Interlude (transcription Jacques Chailley) 6 - Petit Poucet 7 - 4ème Interlude (transcription Jacques Chailley) 8 - Laideronnette, Impératrice des Pagodes 9 - 5ème Interlude (transcription Jacques Chailley) 10 - Le jardin féérique 3’22
Armin70 (25.06.2012, 17:03): Sergej Prokofiev: Klavierkonzert Nr. 4 in B-Dur, op. 54 (für die linke Hand) & Max Reger: Klavierkonzert in f-moll, op. 114
(Aufnahmen von 1958/59)
Rudolf Serkin, Klavier Philadelphia Orchestra Eugene Ormandy
ab (25.06.2012, 17:09): Original von Lucanuscervus Original von ab angeregt von unserem Lucanuscervus jüngst höre ich mir eindlich einmal Rendering von Berio an, wo er die lückenhaft überlieferten Fragmente von Schuberts zehnter Sinfonie (D.936a) reflektiert.
Schubert Epilog Bamberger Sinfoniker Jonathan Nott Tudor
Tja, seltsam dieses Komglomerat aus Originalstellen mit dem Gegenüberstellen von zeigenössische Klänge. Ich glaube, ich fände Schnittke'sches Vorgehen interessanter, beides lieber sozusagen postmodern schichtenweise zu integrieren statt bloß aneinanderzureihen. Ich hätte mir das im Konzert doch anhören sollen, als es dereinst bei uns am Programm des Symphonieorchesters stand... :hello
Nott macht das jedenfalls übrzeugend!
ab (25.06.2012, 22:42): Beethoven - Bagatellen, Op. 33, 119 & 126 Esteban Sánchez Ensayo
Orlando di Lasso: Bußpsalmen (Psalmi penetentialis) - Primus Psalmus, Secundus Psalmus, Tertius Psalmus
Tölzer Knabenchor Musicalische Compagney Berlin Gerhard Schmidt-Gaden
:hello Agravain
ab (26.06.2012, 08:34): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/41
gZbuSL._SL500_AA300_.jpg Scriabin; Le Poème de l'Extase op. 54; Kirov Orechster, Gergiev
Fulminant! Wahrlich eine extatische Leseart.
Schon Stokowski und das New Philharmonia Orchestra von 1968 damit gehört? Das ist extatisch, 19:22 min lang! (Nicht zu verwechseln mit seiner Aufnahme auf der türkisen CD gepaar mit Tchaikovsky, Borodin & Glinka!)
Nach der technisch zwar eher rustikalen, dafür durchaus leidenschaftlichen Aufnahme mit Barbirolli und dem RAI Turin SO, habe ich noch schnell den ersten Satz dieser Einspielung gehört
Extatisch sind die irgendwie alle, auch Järvi/Chicago SO. Vielleicht liegt es einfach an der Komposition? Für die Probe aufs Exempel muss Boulez herhalten. Und in der Tat, auch seine Interpretation kann ich ohne weiteres unter dem Banner "extatisch" führen. Weil Boulez nichts ohrenfälliges dazu tut, wirkt das auf mich viel überzeugender.
Cetay (inaktiv) (27.06.2012, 08:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BLO4-bVvL._SL500_AA300_.jpg Haydn; Sinfonie Nr. 20; Fischer
Bei Jahreshalbzeit 20 von 107. Spätenstens hier müsste man eingestehen, dass das Projekt alle-Hadyn-Sinfonien-in-2012-anhören scheitern wird, aber ich halte es wie Politik und Wirtschaft und verbreite weiter, dass der Termin zum Jahresende steht. :P
Die 20. hat sich schon wieder gelohnt. Es ist wirklich ein Hochgenuß: Unter den bisher Gehörten gibt keine einzige Sinfonie, die nicht mit irgendwelchen interessanten Details aufwartet. Bei der 20. ist es der konzertante Einsatz der Violine an formalen Angelpunkten.
ab (27.06.2012, 08:13): Endlich nehme ich mir die Zeit dazu:
Ich hörte gerade überrascht, dass Finalsatz der 5. Sinfonie auf Shostakovichs 5. anspielt.
ab (27.06.2012, 11:15): Original von Cetay Schon Stokowski und das New Philharmonia Orchestra von 1968 damit gehört? Das ist extatisch
Extatisch sind die irgendwie alle, auch Järvi/Chicago SO. Vielleicht liegt es einfach an der Komposition? Für die Probe aufs Exempel muss Boulez herhalten. Und in der Tat, auch seine Interpretation kann ich ohne weiteres unter dem Banner "extatisch" führen. Weil Boulez nichts ohrenfälliges dazu tut, wirkt das auf mich viel überzeugender.
Is Boulez für Dich überzeugender als Järvi oder als Stokovski?
Unter welchem "Banner" läuft für Dich dannn Stokovskis Klangmagie? :thanks
:hello
ab (27.06.2012, 11:16): Carl Philipp Emanuel Bach - Symphonies/Concertos Akademie Fuer Alte Musik
Danke für den Hinweise auf diese Aufnahme von 1954. :thanks Ich stecke gerade mitten im livestream des ersten Satzes: Was für ein warmer Hörnerklang! Eine fast bernsteinmäßig-emphatische Aufnahme, allerdings mit mehr Bedacht auf die Motivik. Leider mangelt es immer wieder etwas an Intonation, Perfektion und einem schönen Streicherklang. Eine Aufnahme mit großem Ausdruckswillen und teils sehr interesanten Phrasierungen schallt mir da entgegen; und prägnantes Schlagwerk à la Solti. Vom Ausdruck immer wieder groß Ahnungsvoll-Beängstigendes mit im besten Sinnen grausigen Einwürfen, wie es sich bei Mahler gehört. Bin auf die nächsten Sätze gespannt... :hello
ab (27.06.2012, 15:03): Sibelius Symphony No. 2 In D Major, Op. 43 Philharmonia Orchestra Paul Kletzki http://www.classicalvinyl.com/media/catalog/product/cache/1/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/s/a/sax2280.jpg
In einem englischsprachigen Sibelius-Forum habe ich folgendes gefuden:
The Second Symphony's opening is broad and spacious without being sluggish. In fact the central climax is awe inspireing, bringing Barbirolli to mind. The pizzicato basses are fairly brisk at the start of the second movement, no Germanic 'plodding' here! but what impressed me was the profoundly Sibelian atmosphere that Kletzki brings out, real poetry and the brass are in particuarly fine form. The third movement opens with electricity and fine string ensemble the trio section is nicely understated leading into a Finale that might best be described as 'passionate restraint' indeed many lesser conductors try to whip up something of a frenzy here which does not always do the composer any favours. When the big tune sings out on the strings, Kletzki is up with the best and it shines all the more by reason of the understatement that preceded it. With an impressive Finale this is recommendable.
Mich kann die Interpretation gar nicht erwärmen.
ab (27.06.2012, 15:30): In Vorbereitung auf ein Konzert heute Abend:
Ernest Chausson - Symphonie, Op.20 Detroit Symphony Orchestra Paul Paray Mercury
Jürgen (27.06.2012, 16:04): http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/65/Bachsiegel.svg/220px-Bachsiegel.svg.png
Über den Tag hörte ich mal wieder meine Best of Bach:
Brandenburgische Konzerte, Egarr 2008 / Nr.1 BWV 1046: Allegro moderato BWV 140: Wachet auf ruft uns die Stimme, Rotzsch 1983 / Coro: Wachet auf ruft uns die Stimme Orgelwerke, Stockmeier 1977-81 - Schübler Choräle / Wachtet auf, ruft uns die Stimme, BWV 645 BWV 140: Wachet auf ruft uns die Stimme, Rotzsch 1983 / Choral Tenore: Zion hört die Wächter singen Violinkonzerte, Luco/Verhey 1992 / Nr.1 BWV 1041: Allegro Goldberg Variationen BWV 988, Stadtfeld 2003 / Variation 30 (Quodlibet) Weltliche Kantate BWV 214 (Tönet, ihr Pauken), Schreier 1981 / Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten! Orchestersuite Nr.2 h-moll BWV 1067, Harnoncourt / Badinerie Das Wohltemperierte Klavier, Berben 1999 / Buch 1 Präludium Nr.1 Weltliche Kantate BWV 211 (Kaffee-Kantate), Schreier / Aria. Hat man nicht mit seinen Kindern Brandenburgische Konzerte, Egarr 2008 / Nr.1 BWV 1046: Trio III Clavier-Büchlein für Anna Magdalena Bach 1725, Behringer 1999 / Musette D-Dur BWV Anh. 126 Matthäus-Passion BWV 244, Mauersberger 1970 / Chor 'Kommt, Ihr Töchter, Helft Mir Klagen' Partita Nr.2 BWV 826, Weissenberg 1966 / Sinfonia BWV 082: Ich habe genug, Pommer 1984 / Schlummert ein, ihr matten Augen Orchestersuite Nr.3 BWV 1068, Hansen / Air BWV 080: Ein feste Burg ist unser Gott, 1982 / Choral (Coro): Das Wort sie sollen lassen stahn Clavier-Büchlein für Anna Magdalena Bach 1725, Behringer 1999 / Aria "Sooft ich meine Tabakspfeife" BWV 515 Clavier-Büchlein für Anna Magdalena Bach 1725, Behringer 1999 / Aria "Sooft ich meine Tabakspfeife" BWV 515a BWV 1018: Sonate für Violine und Cembalo Nr.5 f-moll, Kogan/Richter 1972 / Adagio Orchestersuiten, Haydon 1990 / Nr.2 BWV 1067: Bourrée I & II Weltliche Kantate BWV 214 (Tönet, ihr Pauken), Schreier 1981 / Kron' und Preis gekrönter Damen Französische Suite Nr.2 c-moll BWV 813, Jarrett 1991 / Allemande Brandenburgische Konzerte, Menuhin 1959 / Concerto No. 2 Allegro Weihnachtsoratorium BWV 248, Flämig 1974 / Kantate 1: Chorale: Ach mein herzliebes Jesulein Doppelkonzert BWV 1060, Koetsveld / Adagio Toccata und Fuge d-moll BWV 565, Krapp 1983 / Toccata und Fuge d-moll BWV 565 Matthäus-Passion BWV 244, Mauersberger 1970 / Choral 'O Haupt Voll Blut Und Wunden' BWV 996: Suite in e-moll (Lautencembalo), Hill 199 / Bourée BWV 156: Ich steh mit einem Fuß im Grabe, Leusink 2000 / Sinfonia BWV 137: Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, 1982 / Choral (Coro): Lobe den Herren Italienisches Konzert BWV 971, Weissenberg 1966 / I. Allegro moderato Brandenburgische Konzerte, Pinnock 1982 / Concerto No. 3 ohne Satzbezeichnung Weltliche Kantate BWV 208 (Jagdkantate), Schreier 1978 / Schafe können sicher weiden Weihnachtsoratorium BWV 248, Flämig 1974 / Kantate 2: Sinfonia Messe in h-moll BWV 232, Gardiner 1985 / No.27: "Dona Nobis Pacem" Clavier-Büchlein für Anna Magdalena Bach 1725, Behringer 1999 / Menuet G-Dur BWV Anh. 114 Clavier-Büchlein für Anna Magdalena Bach 1725, Behringer 1999 / Menuet g-moll BWV Anh. 115 BWV 056: Ich will den Kreuzstab gerne tragen, Richter / Choral (Coro): Komm, o Tod, du Schlafes Bruder Cembalokonzert Nr.05 BWV 1056, Glaetzner/Schornsheim 1992 / Largo Weltliche Kantate BWV 211 (Kaffee-Kantate), Schreier / Aria. Ei! wie schmeckt der Coffee süße Brandenburgische Konzerte, Pinnock 1982 / Concerto No. 5: Allegro BWV 140: Wachet auf ruft uns die Stimme, Matt 1999 / Wachet auf, ruft uns die Stimme (Choral) Das Wohltemperierte Klavier, Berben 1999 / Buch 1 Präludium Nr.6 Motetten, Leusink 2000 / O Jesu Christ mein's Lebens Licht BWV 118 Cembalokonzert Nr.13 für 4 BWV 1065, Glaetzner/Schornsheim 1992 / Ohne Satzbezeichnung BWV 147: Herz und Mund und Tat und Leben, Leusink 2000 / Seconda Parte Choral (Coro): Jesu bleibet meine Freude BWV 1031: Sonate für Flöte und Klavier Nr.2 Es-Dur, Adorján/Dreyfus / Siziliano, Adorján/Dreyfus Weihnachtsoratorium BWV 248, Matt 1999 / Vom Himmel hoch, da komm ich her
Grüße Jürgen
Agravain (27.06.2012, 18:04): Wenn ich aus meinem Fenster blicke, dann sieht es aus wie später Oktober. Der Garten trauert ... Da brauche ich ein bisschen südliches Flair und wer kann das besser verbreiten als Verdi. Darum läuft nun mein all time favourite in Sachen "Troubadour":
Musik von Mangoré / Le Pera / Piazzolla / Gardel / Rodriguez / Villa-Lobos / Savio / Cardoso / Morel / Brouwer / Ponce / Farrés / Dyens Milos Karadaglic, Gitarre Studioorchester Der Europäischen Filmphilharmonie Christoph Israel
Heike (27.06.2012, 19:17): hieraus: Liszt h moll Sonate (1977)
Wie geil ist das denn! Wahnsinnig intensiv, kontrastreich von todessehnsüchtiger Melancholie bis zur Raserei, unterbrochen von impressionistoschen Traumsequenzen. Ein Gesamtkunstwerk. Heike
Cetay (inaktiv) (27.06.2012, 20:31): Original von ab Original von Cetay Schon Stokowski und das New Philharmonia Orchestra von 1968 damit gehört? Das ist extatisch
Extatisch sind die irgendwie alle, auch Järvi/Chicago SO. Vielleicht liegt es einfach an der Komposition? Für die Probe aufs Exempel muss Boulez herhalten. Und in der Tat, auch seine Interpretation kann ich ohne weiteres unter dem Banner "extatisch" führen. Weil Boulez nichts ohrenfälliges dazu tut, wirkt das auf mich viel überzeugender.
Is Boulez für Dich überzeugender als Järvi oder als Stokovski?
Unter welchem "Banner" läuft für Dich dannn Stokovskis Klangmagie? :thanks
:hello
Ich meinte Boulez im Vergleich zu allen zuvor Gehörten: Petkov, Gergiev, Stokovski, Svetlanov und Järvi (Segerstam bleib kaum hängen, die muss ich nochmal hören) - deren Interpretationen würde ich alle unter "extatisch" laufen lassen. Boulez auch, aber ich höre weniger eine extatische Interpretation als die Interpretation eines extatischen Werks.
Gerade läuft nochmal Petkov, der mich von den anderen am meisten in den Bann zieht:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bDNpFbeXL._SL500_AA240_.jpg Scriabin; Le Poème de l'Extase op. 54; Petkov
Zum ersten mal überhaupt :ignore habe ich heute Nacht die Messe von Stravinsky gehört. Überwältigend! Jetzt höre ich das unter der Fuchtel des Komponisten selbst (aber mir scheint nach dem Kyrie, dass die Fremdinterpretation um Längen eindringlicher ist).
ab (28.06.2012, 07:44): Ernest Chausson - Symphonie, Op.20
Radio Philharmonic Orchestra, Netherlands Jean Fournet Denon http://ecx.images-amazon.com/images/I/51E5MVEZZ9L._SL500_AA300_.jpg
Basler Sinfonie Orchester Armin Jordan Erato http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PKCSNJH%2BL._SL500_AA240_.jpg
Jürgen (28.06.2012, 11:19): Ich höre gerade die 14.CD der Brilliant Telemann Edition.
Ouvertüren mit Collegium Instrumentale Brugense, Patrick Peire
TWV 55: a4, A4, D23 und G4
In der kleineren Dreier-Box hat sie folgendes Cover: http://2.bp.blogspot.com/_S2YlWGdmEo0/SCbGwnrnC2I/AAAAAAAABZ0/aI3cBsvdYDI/s320/Tel-Ouv-1.JPG
Grüße Jürgen
Jürgen (28.06.2012, 11:43): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_250/MI0001/139/MI0001139653.jpg
J.S.Bach: BWV 001: Wie schön leuchtet der Morgenstern
Soprano: Carolyn Sampson Tenor: Gerd Türk Bass: Peter Kooy Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki Recorded at the Kobe Shoin Women's University Chapel, Japan. Juni 2005
auch wenn beide Namen auf "midt" bzw. "mith" enden :D
:hello
ab (29.06.2012, 07:42): Johann Nepomuk David (1895-1977) - Sinfonie Nr.3 op.28 (1940) NÖ Tonkünstlerorchester Thomas Christian David
- Sinfonie Nr.5 op.41 (1951) Sinfonieorchester des SWF Baden-Baden Erich Schmid
Ein Meister des Kontrapunkts. :hello
Jürgen (29.06.2012, 07:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ayB1iEebL._SL500_AA300_.jpg
Bantock: A Hebridean Symphony, Handley 1990
Jürgen (29.06.2012, 08:09): Da das schnell verklang und ich dennoch in England’s green and pleasant land verweilen möchte, höre ich nun 80 Minuten aus der:
Norfolk Rhapsody No.1, Boult 1968 Old King Cole - A Ballet for Orchestra, Hickox 1984 Serenade to Music (choral version), Handley 1991 Symphony No.6, Handley 1994
Grüße Jürgen
ab (29.06.2012, 10:28): Per Nörgard - Mythic Morning Ars Nova Copenhagen Tamás Vetö Dacapo
Leider verdrängt das Decca-Label die schöne Philips-Leiste. Demnächst wird keiner mehr wissen, aus welchem Hause diese Aufnahme ursprünglich mal kam. Irretationen sind vorprogrammiert! Auf den schönen alten Platten in meinem Regal kann man das zum Glück nicht... :ignore
Beste Grüße, Daniel
daniel5993 (29.06.2012, 17:29): Original von jünter Original von daniel5993
Claudio Arrau, Klavier Philharmonia Orchestra Carlo Maria Giulini
Gefallem mir persönlich mindestens so gut wie Arrau/Giulini.
Gruß, jünter
Hallo jünter,
nein, die Aufnahme ist mir nicht bekannt. Überhaupt ist mir S. Kovacevich bis auf die KK's von Schumann und Grieg ein "unbekannter" Pianist.
Beste Grüße, Daniel
ab (29.06.2012, 20:27): Im Radio gerade: Gefällt mir ausgezeichnet!
Belcea Quartet. Ludwig van Beethoven: a) Streichquartett Es-Dur, op. 127; b) Streichquartett B-Dur, op. 130 mit Großer Fuge, op. 133 (aufgenommen am 23. Juni 2012 im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg).
Renka I für Sopran & Gitarre Renka II für Sopran & Kammerensemble Renka III für Sopran, Violine, Bratsche, Viola da Gamba & Harfe Two Japanese Folksongs für Sopran & Gitarre
Cetay (inaktiv) (01.07.2012, 08:03): Original von Cetay Detlev Müller-Siemens; Phoenix; Ensemble Phoenix Basel, Henneberger Ich muss zugeben, dass ich nicht immer so genau hingehört habe :ignore, weil ich nebenher in einem anderen, lange verwaisten Faden gelesen habe. Dort war folgender Wunsch eines Forenmitglieds zu lesen:
Ich wünschte, einmal Musik zu hören, die überzeugend die Klänge der Avantgardisten mit den traditionelleren Techniken in Einklang zu bringen verstünde, verständlich thematisch arbeitete, auch kontrapunktisch überzeugend wäre, sozusagen das Beste aus den verschiedenen Traditionen zusammenbrächte, und zwar nicht als postmodernes Gemisch eines Polystilismus, sondern zu etwas Neuem, wo zB Clusterklänge nicht für sich selbst stehen, sondern einen Sinn in der Entwicklung brächten, wo etwa Schwebungen durch mikrotonale Elemente nicht nur einseitig um ihrer selbst Willen stehen, sondern eine thematische Rolle einnehmen würden, minimalistische Pattern in zB einer Fuge zusammenfinden, usw, usf. In dieser Hinsicht wäre Müller-Siemens einen Hörversuch wert.
Hier jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61hCfCMPiLL._SL500_AA300_.jpg Schönberg; Variationen für Orchester op. 31; Herbig
Rafael Kubelik / Czech Philharmonic Orchestra 1990
Der Dirigent Rafael Kubelik setzt die Akzente bei dieser Aufnahme anders als in seinen älteren Veröffentlichungen mit den Wiener Philharmonikern und dem Boston Symphony Orchestra: - alles klingt viel strenger und wie in Stein gemeißelt. Der frühere, mehr musikantisch-farbenverliebte Ansatz scheint zugunsten einer herberen Ecken- und Kanten-Interpretation aufgegeben. So hätte vielleicht auch ein Otto Klemperer den Zyklus aufnehmen können...
Agravain (01.07.2012, 18:54): ... und 'ne Buddel voll Rum!
ab (02.07.2012, 08:29): Schubert - Streichquartette 13-15 d 804,810,887 Artemis Quartett Virgin
scheint mir besser zu gefallen als ihr Beethovenspiel. Dennoch auch hier - scheints's - alles mit (über)großer Schärfe, Hochdramatik in Rastlosigkeit ohne entsprechend ausgleichende Entspannung. Mich irrtitert auch immer vom Ausdruck her ihre "tiefelose Leichtigkeit", die für mich stets im Kontrast zur technisch fabrizierten Schwere der Dramatik steht. Erstaunlich, wie sich ein Quartett in Zeiten, in denen sonst Notenexaktheit herrscht, hier viel Mut zur Interpretation durch Temposchwankungen erlaubt. Von der Aufnahmetechnik her scheint die Schärfe des Geigentons der Primarina etwas gemildert worden zu sein, was dem Gesamtklang gut tut. Mir kommt es beim Artemis Quartett so vor, als würde sie den Interpretationsstil der 1980er, ergänzt um Tongestaltung durch Vibratovariierung, zur Spitze treiben. :hello
warum hört man fast nur die Ballettsuiten in den Konzertsälen ??
:hello
ab (02.07.2012, 14:07): Bartok - Herzog Blaubarts Burg Hertha Töppner, Dietrich Fischer-Dieskau Radio-Symphonie-Orchester Berlin Ferenc Fricsay, 1958
gesungen auf Deutsch
Ich finde diese Aufnahme jedefalls (nicht nur) vom Bariton überzeugender als Dietrich Fischer-Dieskaus auf Ungarisch gesungene Aufnahme mit Julia Varady und dem Bayerisches Staatsorchester München unter Wolfgang Sawallisch
Und wieder frage ich mich, warum sich Barenboim schon seit so langem für Elgar einsetzt, wo er doch so überhaupt nichts mit dessen Musik anfangen kann. Ich kann mir nicht helfen, aber die platte Darstellung dieser Musik als bloßes Tschingerassabumm hat den Effekt, den sich Barenboim wohl am wenigsten wünscht: Man hört Elgar zum Abgewöhnen.
Aaron Copland: Old American Songs - Thomas Hampson, The Saint Paul Chamber Orchestra, Hugh Wolff Charles Griffes: Three Poems of Finn McLeod - Barbara Quintiliani, Buffalo Philharmonic Orchestra, JoAnn Falletta Jean Sibelius: Luonnotar - Solveig Kringelborn, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Paavo Järvi Ottorino Respighi: Il tramonto - Christine Rice, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Sanata Cecilia Roma, Antonio Pappano
:hello Agravain
ab (03.07.2012, 11:50): Béla Bartók - Concerto for Orchestra, Sz. 116 City of Birmingham Symphony Orchestra Simon Rattle EMI
Bernadette Greevy London Philharmonic Orchestra Vernon Handley
Nun, das erste Lied läuft und schon weiß nicht, ob ich diese Darstellung wohl mag. Bernadette Greevy, die früh verstorbene irirsche Altistin, neigt etwas zur Überdeklamation. Das hört sich ab und an schon etwas exaltiert an. Ihr tiefes Register kommt hier sehr gedrückt. Handleys Arbeit mir dem LPO wirkt etwas einfallslos. Ich bin gespannt, ob sich das in den anderen Liedern fortsetzt.
:hello Agravain
ab (03.07.2012, 14:15): Béla Bartók - Concerto for Orchestra, Sz. 116 Royal Stockholm Philharmonic Orchestra Andrew Davis Finlandia
ab (03.07.2012, 15:47): Béla Bartók - Concerto for Orchestra, Sz. 116 Berliner Philharmoniker & Pilharmonia Orchestra Herbert v. Karajan DGG 1964 & EMI 1958 & EMI 1975?
Beim Konkureznzlable Westhill Radio Archives (bei dem noch die Bartók Quartette mit droben gewesen wären) heißt es trefflich auf dem Cover: "The celebrate early recordings" :hello
Cetay (inaktiv) (04.07.2012, 07:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RON5P772L._SL500_AA300_.jpg Diverse Komponisten; "Dedicated"; Aldubaran
Aldubaran, ein Ensemble aus Färöer, das sich mit zeitgenössischer und mit traditionell-folkloristischer Musik beschäftigt, ist hier mit eigens für sie geschriebenen Kompositionen zu hören.
Hsueh-Yung Shen (1952); Concertino for Ten Players (1998/99) Kristian Blak (1947); Mjóllhvít (1996) (White as new fallen snow) for solo violin Sunleif Rasmussen (1961); Fantasy on the theme “Tivilsdøtur” (1991) for clarinet and french horn Per Nørgård (1932); Within the Fairy-Ring – and out of it! (1999) for solo clarinet Sunleif Rasmussen; Trauer und Freude (1999) for wind quartet, string quartet, piano, harpsichord and guitar
Agravain (04.07.2012, 08:00): Zunächst lief bei mir Musik vom Orpheus britannicus:
Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 1 d-moll, op. 13
Rotterdam Philharmonic Orchestra Edo de Waart
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (04.07.2012, 08:26): Original von Cetay Sunleif Rasmussen; Trauer und Freude (1999) for wind quartet, string quartet, piano, harpsichord and guitar
Was für ein begnadeter Klangzauberer ist dieser Rasmussen! Der müsste eine Menge Freunde in unserer Forengemeinde finden. Ich finde seine Musik -das gilt auch für die weiter oben gezeigte 1. Sinfonie und erst recht für das Saxophon-Konzert- regelrecht berauschend.
Rachmaninov (04.07.2012, 11:15):
Cetay (inaktiv) (04.07.2012, 21:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51r1jjw%2BjBL._SL500_AA300_.jpg Rasmussen; Violinkonzert No. 1 "Songs Of Seasons"; John Storgards, Ostrobothnian Chamber Orchestra, Joha Kangas
Cetay (inaktiv) (04.07.2012, 21:28): Original von Cetay Rasmussen; Violinkonzert No. 1 "Songs Of Seasons"; John Storgards, Ostrobothnian Chamber Orchestra, Joha Kangas
Das klingt vor allem durch die exzessive Verwendung von Glissandi viel avantgardistischer als die 1. Sinfonie oder das Saxofon-Konzert und könnte zu dem voreiligen Schluss verleiten, Rasmussen sei ein Me-too Moderner. Aber auch hier schimmern immer wieder diese -nicht volkstümlich sondern archaisch wirkenenden- "abstarken" Volkmusikthemen durch, die wohl typisch für diesen Komponisten sind. Vgl. Wiki: Vor seinem Jazz-Hintergrund und der reichen Volksmusiktradition seines Landes kombiniert er diese mit elektroakustischer und Spektralmusik, sodass am Ende eine Abstraktion des traditionellen Liedguts entsteht...
nikolaus (04.07.2012, 22:22): Nachdem ich neulich im Radio Marcelle Meyer mit Scarlatti-Sonaten gehört habe, die ich zunächst gewöhnungsbedürftig, dann aber grandios fand, höre ich mal wieder Pogorelich:
Läuft bei mir als Hintergrundmusik zu Verputzarbeiten. (Ihr seht, ich habe Urlaub X()
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (06.07.2012, 07:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pbX9fICjL._SL500_AA300_.jpg Michael Haydn; Konzert für Orgel, Bratsche und Streicher C-Dur; Cappella Coloniensis
Cetay (inaktiv) (07.07.2012, 06:23): ?( Habe ich nicht unlängst in einem Faden gelesen, dass einige das Konzert-/Opern-Sommerloch nutzen, um mehr Konserven zu hören? ?(
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PT7S6DXNL._SL500_AA300_.jpg Scriabin; Le Poème de l’Extase op. 54; Golovschin
Mit einer Spieldauer von 24:09 ist das die mit Abstand langsamste Interpretation, die mir bisher untergekommen ist.
Jeremias (07.07.2012, 10:37): Die werde ich heute über den Tag verteilt in mehreren Etappen hören:
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 ’Auferstehungssinfonie’
Soprano: Heather Harper / Contralto: Helen Watts Georg Solti / London Symphony Orchestra London Symphony Chorus 1966
Kräftig und intensiv interpretierter Mahler: - die Präzision der späteren 80ziger-Einspielung Soltis mit dem Chicago Orchester wird nicht erreicht, dafür wirkt das musikalische Geschehen hier noch eine Spur ungestümer und urwüchsiger. Das "Fischpredigt"-Scherzo habe ich nie greller und knalliger gehört als in dieser Aufnahme.
Amadé (07.07.2012, 20:32): Mahlers 9. zum Tagesausklang
...da bildet man sich ein, das 1.Violinkonzert von Schostakowitsch gut zu kennen,
und dann hört man plötzlich Themen bzw. Bezüge heraus, die einem noch nie aufgefallen sind.... ich weiß, so etwas passiert öfter und spricht letztendlich für die Qualität der Musik - oder liegt es an dieser Einspielung ? Bis jetzt habe ich mir meistens Oistrach/Mullova/Mordkovitch angehört .... diese Aufnahme gefällt mir aber auch !
:hello
Jürgen (10.07.2012, 08:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uFcb7FkoL._SL500_AA300_.jpg
Sa Chen - Piano, 2009
Rachmaninov: 6 Etüden aus 2 Tableaux Mussorgsky: Nacht auf dem kahlen Berge & Bilder einer Ausstellung
Wieder mal so ein Cover, über dessen künstlerischen Gehalt man (ich allerdings nicht) trefflich streiten kann. Der Inhalt überzeugt mich schon mehr, insbesondere die Etüden gelingen ihr sehr gefühlvoll.
Grüße Jürgen
Jürgen (10.07.2012, 15:22): Inspiriert durch meinen eigenen Beitrag, höre ich nun:
Hyacinth (10.07.2012, 19:40): Die nordamerikanischen Opernhäuser sind im medialen Bereich und auch bei der Musikvermittlung der WSO um Längen voraus. Deshalb kam ich heute in den Genuss, das zu hören:
http://www.coc.ca/COC-Radio.aspx#playlist-18277
"Tosca", Canadian Opera Company Toronto 2012:
Tosca: Adrianne Pieczonka Cavaradossi: Carlo Ventre Scarpia: Mark Delavan
Dirigent: Paolo Carignani
nikolaus (10.07.2012, 22:18): Weiter mit Anderszewski und Beethoven:
Bringet dem Herrn Ehre seines Namens (BWV 148) Großer Herr, o starker König (BWV 248) Sinfonia Nr.1 aus dem Osteroratorium (BWV 249) Bleibt, ihr Engel, bleibt bei mir (BWV 19) So fahr ich hin (BWV 31) Der Herr hat Gut's an uns getan Tönet, ihr Pauken! (BWV 214) Erholet euch, betrübte Sinnen (BWV 103) Wenn soll es doch geschehen (BWV 11) Ach, es bleibt in meiner Liebe (BWV 77) Was Gott tut, das ist wohlgetan (BWV 12) Der alte Drache brennt vor Neid (BWV 130) Nun seid ihr wohl gerochen (BWV 248)
Christina Krookos Granite School District Boy's Choir University of Utah Chorale Utah Symphony Orchestra Maurice Abravanel
Als ich den ersten Satz vor ein paar Tagen in dieser Aufnahme gehört habe, hat mich das nicht als überdurchschnittlich interessant angesprochen. Jetzt höre ich ihn ein zweites Mal und die anderen Sätze erstmals dazu. Ich bin gespannt.
:hello Agravain
Jürgen (13.07.2012, 08:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/617SBC0XCPL._SL500_AA300_.gif
Christina Krookos Granite School District Boy's Choir University of Utah Chorale Utah Symphony Orchestra Maurice Abravanel
Als ich den ersten Satz vor ein paar Tagen in dieser Aufnahme gehört habe, hat mich das nicht als überdurchschnittlich interessant angesprochen. Jetzt höre ich ihn ein zweites Mal und die anderen Sätze erstmals dazu. Ich bin gespannt.
:hello Agravain
Was soll ich sagen? Die ersten fünf Sätze gelingen unter Abravanel mE eher solide denn aufregend, dafür ist die Wiedergabe des Finales trotz des etwas rustikalen Blechs ein höchst emotionaler Wurf.
Bei mir geht es nun mit Sir Chales Mackerras weiter. Aus meinem fast liebsten Beethoven-Zyklus die Symphonien 1 & 2:
eigentlich waren für heute ein paar andere CDs vorgesehen, aber die Suchtante hat mich auf eine andere Idee gebracht:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Bx5BZSGYL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 – "Schubert am Klavier", 1899) Franz Schubert (1797-1828) – Symphonie Nr. 1 D-Dur D 82 Bamberger Symphoniker / Jonathan Nott
Cetay (inaktiv) (14.07.2012, 09:03): Original von Agravain Mein Tag beginnt mit:
Christina Krookos Granite School District Boy's Choir University of Utah Chorale Utah Symphony Orchestra Maurice Abravanel
Als ich den ersten Satz vor ein paar Tagen in dieser Aufnahme gehört habe, hat mich das nicht als überdurchschnittlich interessant angesprochen. Jetzt höre ich ihn ein zweites Mal und die anderen Sätze erstmals dazu. Ich bin gespannt.
:hello Agravain
Was soll ich sagen? Die ersten fünf Sätze gelingen unter Abravanel mE eher solide denn aufregend, dafür ist die Wiedergabe des Finales trotz des etwas rustikalen Blechs ein höchst emotionaler Wurf.
Bei mir geht es nun mit Sir Chales Mackerras weiter. Aus meinem fast liebsten Beethoven-Zyklus die Symphonien 1 & 2:
Ludwig van Beethoven: Symphonien Nr. 1 C-Dur, op. 21 & Nr. 2 D-Dur, op. 36
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Sir Charles Mackerras
:hello Agravain
Interessant, dass du unter die Aussage, Abravanels Mahler sei solide, ein Beethoven-Cover setzt. Die Solidität Abravanels besteht für mich darin, dass er Mahlers Sinfonik noch ganz "klassisch" in der Linie der Beethoven-Nachfolger versteht und interpretiert.
Poztupimi (14.07.2012, 09:13): Jetzt ein wenig kleiner besetzt und etwas moderner:
Agravain (14.07.2012, 09:28): Original von Cetay Interessant, dass du unter die Aussage, Abravanels Mahler sei solide, ein Beethoven-Cover setzt. Die Solidität Abravanels besteht für mich darin, dass er Mahlers Sinfonik noch ganz "klassisch" in der Linie der Beethoven-Nachfolger versteht und interpretiert.
Diese scheinbare Koinzidenz der Ereignisse war natürlich nicht beabsichtigt, sondern forumsexternen Einflüssen geschuldet. Dennoch scheint sie erhellend, bringt sie Dich doch dazu, für uns Dein Verständnis vom Mahler-Verständnis Abravanels auf den Punkt zu bringen. Und ich meine: Das kann man durchaus so sehen.
Ich lese immer wieder Abgeschriebenes über die Klarheit der Abravanelschen Interpretationen. Tatsächlich höre ich das durchaus auch, auch im Falle seines "Kammersibelius". In Mahlers Fall trifft mich (s)ein klassizistischer Ansatz allerdings nicht so recht, Sibelius hingegen steht diese luzide Herangehensweise mE durchaus.
Bei mir lief heute früh zunächst noch einmal Ludwig van mit dem ganz hinreißend spielenden Perahia:
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 2 c-moll WAB 102 (Revidierte Fassung 1877; Nowak)
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Lorin Maazel
Obwohl ich kein Fan der üblicherweise geäußerten Stereotypen zu Maazels Musikantentum ("oberflächlich" etc.) bin, so bin ich mit diesem Zyklus, den ich kurz nach seinem Erscheinen erworben hatte, nicht so recht warm geworden. Da gibt es immer wieder sehr eigentümliche Darstellungen - besonders seltsam erschien mir die Fünfte. Auch die Zweite prägt eine gewisse Eigenwilligkeit, der ich zwar nicht grundsätzlich fremdelnd gegenüberstehe, die mich beim letzten Durchgang jedoch nicht so recht für sich einnehmen konnte. Ich versuche es also noch einmal.
:hello Agravain
Poztupimi (14.07.2012, 09:38): Für eine weitere CD bleibe ich bei Berg. Bisher habe ich von dieser CD immer nur die 15 Gedichte gehört – deretwegen ich sie überhaupt gekauft hatte.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z-k3KUcxL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918: "Die Freundinnen", 1916/17) Alban Berg (1885-1935) – Sieben frühe Lieder Roswitha Trexler, Sopran / John Tilbury, Piano
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 09:52): Eigentlich müsste man ja Musik hören, die den Regen vertreibt und einem wenigsten eine Ahnung von Sommer ermöglicht. Ich bleibe aber vorerst bei meinem Programm.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MsYhJMuAL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918: "Die Musik", 1895) Arthur Honegger (1892-1955) – Konzert für Violoncello und Orchester Ulrich Schmid / Dominique Roggen / Nordwestdeutsche Philharmonie
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 10:16): Noch einmal Berg:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51m8m7pimSL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Portrait von Helene Klimt" (Ausschnitt), 1898) Alban Berg (1885-1935) – Konzert für Violine und Orchester (1935) "Dem Andenken eines Engels" Isabelle Faust / Orchestra Mozart / Claudio Abbado
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 10:49): So, für den Rest des Vormittags nur noch dieser Mitschnitt aus dem Jahr 1963:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N8aDWOnzL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Adam und Eva", 1917/18) Gustav Mahler (1860-1911) – Symphonie Nr. 2 c-moll "Auferstehung" Galina Vishnevskaya, Sopran & Hilde Rössel-Majden, Alt / Wiener Philharmoniker / Otto Klemperer
Damals hat Domingo noch den Tenorpart gesungen. :D
Poztupimi (14.07.2012, 12:27): Die eine oder andere CD mit einem Klimt-Bild müßt Ihr heute noch erdulden :D, so auch diesen Konzertmitschnitt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51R0G-DN4xL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Beethovenfries – Nagender Kummer",1902) Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Wiener Philharmoniker / Claudio Abbado
Grüße, Wolfgang
Agravain (14.07.2012, 12:28): Bei mir noch eine völlig Klimt-freie Zweite :D :
Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo Lawrence Foster
Was für ein feuriger, energiegeladener Anfang. Was für eine insgesamt glitzernde Partitur. Warum ist das eigentlich nicht fester Bestandteil des Konzertprogramms? Lawrence Foster, von dem "The Telegraph" einmal gesagt hat, er müsse auf die Welt gekommen sein, um Enescu zu dirigieren, bestätigt mit dieser Einspielung diese Einschätzung vollkommen.
:hello Agravain
Poztupimi (14.07.2012, 12:53): Wenn ich jetzt eine Enescu-CD mit Klimt-Cover hätte, wäre ich dabei, aber so ...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51B1RL9s2YL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Beethovenfries – Chor der Pardiesengel • Freude schöner Götterfunke • Diesen Kuß der ganzen Welt",1902) Arnold Schönberg (1874-1951) – Verklärte Nacht – Streichsextett nach dem Gedicht von Richard Dehmel op. 4 Leipziger Streichquartett / Hartmut Rhode, Viola / Michael Sanderling, Violoncello
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 13:23): Noch einmal 20. Jahrhundert
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pic0QeF-L._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Judith II", auch "Salome", 1909) Anton Webern (1883-1945) – Streichquartett op. 28 Artis Quartett Wien
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 13:45): Bei dem Wetter und alle anderen wenigstens halbwegs wichtigen Dinge zur Seite schiebend sollte ich mit den rausgelegten CDs mit Klimt-Bildern locker heute durchkommen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/516njrfgEpL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Irrlichter", 1903) Erich Zeisl (1905-1959) – Pierrot in der Flasche – Suite aus dem gleichnamigen Ballett Radio Symphonieorchester Wien / Johannes Wildner
http://www.smileygarden.de/smilie/Wetter/68.gifGrüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 14:22): So, noch ein etwas längeres Werk:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61YpEUtv9UL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Beethovenfries – Der wohlgerüstete Starke • Mitleid und Ehrgeiz",1902) Franz Schmidt (1874-1939) – Konzertante Variationen über ein Thema von Beethoven für Klavier für die linke Hand und Orchester Markus Becker / NDR Radiophilharmonie / Eiji Oue
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 14:58): Jetzt noch einmal Beethoven im Original, allerdings nicht die "Frühlingssonate", deren Scherzo von Schmidt variiert wurde, sondern diese:
(Gustav Klimt, 1862-1918) "Beethovenfries – Wollust • Unkeuschheit • Unmäßigkeit",1902) Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Sonate für Violine und Klavier Nr. 10 G-Dur op. 96 Hiro Kurosaki, Violine / Linda Nicholson, Piano
Grüße, Wolfgang
Solitaire (14.07.2012, 15:08): Ich weiß grad nicht, wo ich es hinpacken soll, also kommt es hierher: ich habe die letzte Stunde nicht mit hören, sondern mit anschauen verbracht. Stephen Fry: Wagner and me. Auch für Nicht-Wagnerianer wie mich sehr interessant, außerdem mag ich Stephen Fry ohnehin sehr.
Poztupimi (14.07.2012, 15:37): Noch einmal Beethoven, noch einmal mit einem Ausschnitt aus dem "Beethovenfries" auf dem Cover.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51aTY8npw5L._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Beethovenfries – Die Poesie",1902) Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80 "Chorfantasie" Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor / Maurizio Pollini / Wiener Philharmoniker / Claudio Abbado
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 15:51): So, Endspurt mit Klimt-Bildern:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sI3pmBPkL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Dame mit Hut und Federboa", 1909) Alexander Zemlinsky (1871-1942) – Lieder nach Texten von Morgenstern, Dehmel, Jacobsen und Wertheimer op. 7 Ruth Ziesak, Sopran / Iris Vermillion, Mezzosopran / Christian Elsner, Tenor / Cord Garban, Piano
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 16:04): Vorletzte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QNCGN00ZL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Damenbildnis" auch "Bildnis Ria Munk III", 1917/18) Claude Debussy (1862-1918) – Fünf Lieder Julie Kaufmann, Sopran / Irwin Gage, Piano
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 16:30): Die letzte CD in der Reihe – jetzt müsste ich anfangen, Bilder zu wiederholen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/410TN42K6QL._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 "Judith I", 1901) Richard Strauss (1864-1949) – Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff op. posth. Lucia Popp, Sopran / London Symphony Orchestra / Michael Tilson Thomas
Zumindest beim "Frühling" dieser Einspielung mag ich die Stimme nicht sonderlich. Vielleicht lege ich später noch mal die Lieder unter Tennstedt mit ihr ein.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 17:02): Gestern habe ich mal eine alte LP-Box rausgekramt, die ich vor drei Jahren mit einer kleinen Sammlung übernommen hatte und die bisher ungehört im Regal gestanden hat. Auch wenn mich die erste nicht wirklich für sich einnehmen konnte, nun die zweite daraus:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/413YDVRrnbL._SL500_AA300_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 London Symphony Orchestra / Josef Krips
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 17:36): Noch einmal Beethoven, diesmal die dritte, nachdem ich gestern aus dieser Box die zweite im CD-Spieler liegen hatte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41knbpvY9-L._SL500_AA300_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" Philharmonia Orchestra / Herbert von Karajan
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 18:43): Kein Klimt, kein Krips und auch kein Karajan – vorhin verklungen ist dies:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CxZy-JixL._SL500_AA300_.jpg Hans Rott (1858-1884) – Suite für Orchester B-Dur Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt / Paavo Järvi
Die Symphonie fand ich gestern ganz nett, ohne daß sie mich jetzt vom Hocker gerissen hätte. Die Suite ist eben so durchgelaufen und hat keinen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen. Vielleicht lege ich die CD im Laufe der Woche noch mal ein, wenn die wenigen Rückstände, die ich im Moment habe, durch sind. Zum Beispiel diese:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NkhBFjP8L._SL500_AA300_.jpg Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) – Symphonie Nr. 15 op. 141 Royal Liverpool Philharmonic Orchestra / Vasily Petrenko
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 19:26): Ich bleibe noch im 20. Jahrhundert, jetzt mit Bartók:
Béla Bartók (1881-1945) – Streichquartett Nr. 4 Sz 91
Zunächst mit der einzgen Aufnahme, die ich bisher besessen habe:
Und dann konnte ich letzten Monate diese für sage und schreibe € 12,-- per Sofortkauf bei ebay erstehen (nicht mal Porto war zu zahlen). Da hat sich wie ich meine der bisherige Verzicht auf die Newton-Neuauflage und die regelmäßige Suche bei ebay gelohnt:
Poztupimi (14.07.2012, 19:48): Original von Poztupimi Wenn ich jetzt eine Enescu-CD mit Klimt-Cover hätte, wäre ich dabei, aber so ...
Was es natürlich gibt, ich aber nicht besitze:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/612sZgXaoXL._SL500_AA300_.jpg Gustav Klimt, 1862-1918 – Beethovenfries (1902) links ein Ausschnitt aus "Wollust • Unkeuschheit • Unmäßigkeit" rechts ein Ausschnitt aus "Die feindlichen Gewalten"
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (14.07.2012, 20:32): Ein weiterer Neuzugang aus den letzten Wochen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41H7By%2Bir2L._SL500_AA300_.jpg Franz Schubert (1797-1828) – Streichquartett Nr. 15 G-Dur D 887 Artemis Quartett
Ich habe ein wenig mit mir gerungen – weniger wegen irgendwelcher Zweifel über die zu erwartende Qualität als mehr über meine nach wie vor bestehende Verärgerung über die Art und Weise der Veröffentlichung der letzten Beethoven-Quartette. X(
man hält es kaum für möglich – blaue Flecken am Himmel!
Zum Frühstück werde ich Beethoven auflegen, Fortsetzung von gestern:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/413YDVRrnbL._SL500_AA300_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" London Symphony Orchestra / Josef Krips
Einen schönen Sonntag, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (15.07.2012, 09:30): Bei mir auch der große Louis:
PS: Eigentlich eine gute Idee mit den Coverbild-Erklärungen. Sehr oft schon habe ich mich gefragt, wer dieses oder jenes wohl gemalt hat und die Google-Bildersuche oder Allmusic helfen nicht immer weiter. Jedes mal fragen möchte ich auch nicht...
nikolaus (15.07.2012, 09:45): Bei mir auch ein grosser B
Es ist mir unbegreiflich, dass dieser Komponist heute kaum noch eine Rolle spilet.
Poztupimi (15.07.2012, 10:45): Gerade verklungen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41knbpvY9-L._SL500_AA300_.jpg (nur der Herr von K. in div. Posen) Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Philharmonia Orchestra / Herbert von Karajan
Wenn mir jemand gesagt hätte, daß zwischen den Sätzen 2 und 3 der Tonträger gewechselt wurde – ich hätte es geglaubt, so unterschiedlich klingen die Sätze.
Jetzt diese, von meiner Freundin nach dem Cover als Geschenk ausgewählt – wie ich gestern gesehen habe, in der Mai-Ausgabe der Fono Forum eine der Empfehlungen des Monats:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rVN-o2vwL._SL500_AA300_.jpg Édouard Manet, 1832-1883) "Le repos", 1870 (Museum of Art Providence) Werke von Schumann, Debussy, Saint-Saëns, Poulenc und Arnold Arthur Campbell, Klarinette / Helen Marlais, Piano
Viel zu lange den Altmeister nicht mehr gehört... :times10
Poztupimi (15.07.2012, 11:58): Jetzt ein nicht ganz so langes Werk von dieser CD:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XZymSzs6L._SL500_AA300_.jpg Nikolai Rakow (1908-1990) – Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 (1951) David Frühwirth, Violine / Milana Chernyavska, Piano
Das ist so ganz nett, ich glaube, da hatte ich aber schon aufregendere Erstbegegnungen (Szymanowski, Prokofjew). Müsste ich aber noch mal einlegen, nicht daß ich dem guten Rakow Unrecht tue.
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (15.07.2012, 12:08): Ich bleibe noch im 20. Jahrhundert, jetzt aber Bartók:
Béla Bartók (1881-1945) – Streichquartett Nr. 5 Sz 102 (1934) Ungarisches Streichquartett / Hagen Quartett
Cetay (inaktiv) (15.07.2012, 12:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61D87qN1HgL._SL500_AA300_.jpg Shostakovich; Sinfonie No. 6, Op. 54; Orchestra Sinfonica Di Milano Giuseppe Verdi, Oleg Caetani
Poztupimi (15.07.2012, 13:50): Bevor ich mir um 15:00 auf DRadio mal anhöre, was die Herren Schneider und Dasche im Rahmen der Sendung "Interpretationen" zu Brahms' 1. Symphonie zu sagen haben – und ich möglicherweise mal wieder feststellen muß, daß meine Aufnahmen keine Gnade finden –, liegt diese CD noch im Spieler:
(Das Label läßt uns im Dunkeln darüber, aus welcher Manufaktur die beiden Porzellanfiguren stammen) Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) – Bastien und Bastienne – Singspiel in einem Akt KV 50 (lt. Beiheft von Leopold Mozart "Deutsche Operetta" genannt) Edita Gruberová, Sopran / Vinson Cole, Tenor / László Polgár, Baß Franz Liszt Chamber Orchestra / Raymond Leppard
Grüße, Wolfgang
AcomA (15.07.2012, 14:11): Hallo,
D. Scarlatti
Sonaten (Auswahl)
Yevgeny Sudbin, piano
I 8-10/10 IMO K 7-8/10 IMO
LG, Siamak
Poztupimi (15.07.2012, 17:36): Letzte Woche habe ich bei Dussmann für € 3,-- diese CD erworben. Keine Stücke die ich bisher kannte, und zumindest beim eben gehörten ein lohnender Neuzugang:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31SY537B4JL._SL500_AA300_.jpg Ralph Vaughan Williams (1872-1958) – Messe g-moll für Sopran, Alt, Tenor, Baß und gemischten Doppelchor a cappella Holst Singers / Hilary Davan Wetton
Jetzt eingelegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RXM15M6SL._SL500_AA300_.jpg György Ligeti (1923-2006) – Streichquartett Nr. 1 "Metamorphoses nucturnes" Artemis Quartett
Symphony No. 3 ‘The Divine Poem’ Prometheus – Poem Of Fire (Piano: Peter Izotov / Orgel: Ales Barta / Grand Choir Of Radio Moscow)
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1996
In Svetlanovs Interpretation von Scriabins grandioser Nietzsches-Übermensch-Symphonie fallen besonders die äußerst scharf schneidenden und heftigen Blechbläser auf. :down
Diesen Sommer soll sein Sabbatical enden. Für die neue Konzertsaison ist er in den Programmen eingeplant. Ich hoffe bringt auch neue Aufnahmen auf den Markt!
Vier letzte Lieder / Szenen aus Arabella/Ariadne/Intermezzo Lisa della Casa, 1953/54
Agravain (16.07.2012, 09:14): Original von Cetay http://www.jpc.de/image/w300/front/0/4916784.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 2; Northern Sinfonia, Venzago
Ein Kammer-Bruckner mit betörenden Klangwirkungen.
Oh, die habe ich gerade kürzlich bestellt. Habe viel Gutes gelesen und bin sehr gespannt darauf. Dir scheint sie auch zu gefallen?
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (16.07.2012, 19:18): Original von Agravain Original von Cetay http://www.jpc.de/image/w300/front/0/4916784.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 2; Northern Sinfonia, Venzago
Ein Kammer-Bruckner mit betörenden Klangwirkungen.
Oh, die habe ich gerade kürzlich bestellt. Habe viel Gutes gelesen und bin sehr gespannt darauf. Dir scheint sie auch zu gefallen?
:hello Agravain
Ja, die gefällt mir außerordentlich gut. Allerdings solltest du auf deine Augenbrauen aufpassen. Die habe ich schon desöfteren virtuell hochgezogen gesehen, wenn bei Bruckner unvermutet und unverlangt an der Temposchraube gedreht wird. Und das tut Venzago reichlich - in beide Richtungen und mit wechselnden Spannweiten und Abruptheitsgraden.
Gerd Albrecht / Philharmonisches Staatsorchester Hamburg 1991
Die unheilschwangere, lastende, blockartige Musiksprache von Allan Pettersson: - hohe pfeifende Streicher, bassbetonte Bläser, dumpfes Pauken und Marschmotive... In seiner Siebenten gibt es aber außerdem wie von Ferne klingende warme Streicherteppische.
ab (17.07.2012, 00:00): Mateo Flecha el Viejo (1481-1553) und Costanzo Festa (c.1490-1545)
Agravain (17.07.2012, 08:37): Original von Cetay Allerdings solltest du auf deine Augenbrauen aufpassen. Die habe ich schon desöfteren virtuell hochgezogen gesehen, wenn bei Bruckner unvermutet und unverlangt an der Temposchraube gedreht wird. Und das tut Venzago reichlich - in beide Richtungen und mit wechselnden Spannweiten und Abruptheitsgraden.
Ja, das soll's geben. :D Tatsache ist aber: Ich kenne die Zweite am Schlechtesten, sodass ich mich einfach einmal darauf einlasse, was Venzago daraus macht. Mit Partitur höre ich dann ggf. später genauer nach. Jetzt bin ich allerdings erst einmal gespannt.
Poztupimi (17.07.2012, 19:03): Guten Abend zusammen
da ich letztens mit der ersten begonnen habe, heute die nächste mit etwas zeitlichem Abstand hinterher:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61mehxMme4L._SL500_AA300_.jpg (Gustav Klimt, 1862-1918 – "Schubert am Klavier", 1899) Franz Schubert (1797-1828) – Symphonie Nr. 2 B-Dur D 125 Bamberger Symphoniker / Jonathan Nott
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (17.07.2012, 19:33): Eine weitere Fortsetzung vom Wochende, Beethoven von schwarzer Scheibe:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/413YDVRrnbL._SL500_AA300_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 London Symphony Orchestra / Josef Krips
Grüße, Wolfgang
Poztupimi (17.07.2012, 20:10): Gleich die nächste hinterher:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41knbpvY9-L._SL500_AA300_.jpg Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 Philharmonia Orchestra / Herbert von Karajan
Grüße, Wolfgang
Cetay (inaktiv) (18.07.2012, 08:08): Original von Agravain Tatsache ist aber: Ich kenne die Zweite am Schlechtesten (...)
Das geht mir auch so (wobei ich auch von der 1. und 6. jetzt nicht aus dem Kopf alle Haupthemen vorsummen könnte :ignore). Dafür, dass ich Bruckner zu meinen absoluten Lieblingskomponisten zähle, reichen die beiden letzten Sinfonien alleine schon aus. Aber wir das kann man ja noch ändern:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oN-uB50lL._SL500_AA300_.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 2 (Urfassung 1872); Young
Die Frau spielt Bruckner wie für meine Ohren gemacht. :engel
Jürgen (18.07.2012, 08:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61M8PY28FAL._SL500_AA300_.gif
Respighi: Römische Feste & Pinien, Maazel 1976 Rimsky-Korsakow: Der goldene Hahn, Maazel 1979 Alles mit dem Cleveland Orchestra.
Grüße Jürgen
Agravain (18.07.2012, 10:39): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oN-uB50lL._SL500_AA300_.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 2 (Urfassung 1872); Young Die Frau spielt Bruckner wie für meine Ohren gemacht. :engel
Ja, bei der Scheibe hat mein Bestellfinger auch gezuckt. Ist erstmal auf den Wunschzettel gewandert. Young spielt ja wie Tintner die 1872er-Fassung. Kennst Du Tintners Einspielung auch?
es läuft soeben die erste (live in der basilika weingarten aufgenommen). sehr langsam (über 54 minuten), naturgemäß nicht der akkurateste klang (da gehen schon mal stimmen unter), die streicher wirken "dünn", das orchester stößt hörbar an seine grenzen. aber: durchaus mit gefühl für einen organischen aufbau dirigiert, große bögen werden gut gespannt. ist sicher kein moderner bruckner (eher das gegenteil), definitiv nichts für "analytiker". gefällt mir aber von ersten hören her recht gut.
Agravain (18.07.2012, 13:32): Bei mir dirigiert nochmals Giulini einen meiner musikalischen Fixsterne:
Sehr breit, fließend, abgeklärt, auch an den heftigen Stellen - bspw. im Kopfsatz (aber auch im dritten Satz) - nicht wirklich brutal. So klingt das meiste in den ersten drei Sätzen wie eine Reminiszenz, als betrachte Giulini das Werk im Wesentlichen aus der Perspketive des Schlusssatzes.
:hello Agravain
Jürgen (18.07.2012, 15:34): Original von Jürgen Gestern angekommen, leider noch nicht gehört:
Mahler: Sinfonie Nr.9 London Symphony Orchestra, Solti 1967
Und nun höre ich sie.
Grüße Jürgen
ab (18.07.2012, 16:14): Soltis beide Aufnahmen der 9. kann ich eher wenig abgewinnen, wo ich ihn sonst bei Mahler gerne mag. Giulinis Aufnahme finde ich sehr schön. :hello
Bei mir jetzt zum intensiveren Kennenlernen: Weinberg Symphony No. 17 Ussr Rso, V. Fedoseyev Olympia
Später hat er sie mit den Wiener Symphonikern noch einmal aufgenommen, aber die kenne ich nicht.
Lemminkäinen Legenden Suite (I. Lemminkäinen und die Mädchen auf Saari / II. Lemminkäinen in Tuonela / III. Der Schwan von Tuonela / IV. Lemminkäinen zieht heimwärts)
Tapiola
Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra 1994-95
Das Gespür von Segerstam für die nebelverhangenen, regentrüben Klangfarben sowohl in der Legenden-Suite wie in der symphonischen Dichtung Tapiola von Sibelius ist phänomenal. Trotz der mit Absicht verwaschenen Tönung der Musik bleibt das Klangbild stets plastisch und präsent. Segerstam erschafft damit eine wunderbare Aura des Geheimnisvollen, Sagenhaften, Mythischen...
Anadyomene (Anbetung der Aphrodite) Flötenkonzert ‘Dances With The Winds’* On The Last Frontier. Fantasie für Chor und Orchester
*Flöte: Patrick Gallois Finnish Philharmonic Choir
Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra 1998
In wellenartigen Bewegungen, breit und episch strömt der Fluß der Musik in der Aphrodite-Anbetung und der Fantasie für Chor und Orchester dahin. Verschiedenartige, mystische Stimmungen kreiert der Komponist im Flötenkonzert. Im zweiten Satz dieses Werkes darf es aber mal auch ein derber Tanz sein.
Bis jetzt gefällt mir die Aufnahme sehr gut. Lustigerweise steht C. Gerhaher (der ein Grund für den Kauf war) an erster Stelle, obwohl er "nur" Kilian und Ottokar singt.
Cetay (inaktiv) (20.07.2012, 10:20): Heute Nacht liefen zwei meiner aktuellen Dauerbrenner:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4192HCVKDQL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51XKT0A2UkL._SL500_AA300_.jpg Scriabin; Le Poeme de l'Extase op. 54; Boulez
Rasmussen; Sinfonie Nr. 1 & Saxofonkonzert; Balland, Lintu
Und zum Morgenkaffee gab es:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qxNJhxGLL._SL500_AA300_.jpg Baur; Die schöne Stadt - Liederzyklus nach Gedichten von Georg Trakl für Mezzosopran und Streichtrio; Martha Senn, Ensemble Astarte
CD1: Concerto for Violin and Orchestra no. 1 in D major, op.6 Concerto for Violin and Orchestra no. 12 in B minor, op.7 "La campanella"
Da sage ich nur: Booaahh! Wie kann man nur so etwas einüben? Reicht da ein Menschenleben aus? Vor allem das Concerto no. 1
Also hier meine ernst gemeinte Frage an die GeigerInnen unter uns: Wie geht man so ein Werk an? Gibt es dazu "Lerntechniken" oder Strategien?
Viele Grüsse Stefan
Ich bin kein Geiger aber als Pianist kann ich Dir sagen, dass ich einfach drauf los übe bis das Stück im Grundgerüst sitzt. Bei den Feinarbeiten dann gehe ich so vor, dass ich die schweren Stellen rausnehme und immer wieder übe, denn die brauchen dann mehr Zeit. Viele technische Probleme wiederholen sich aber in anderen Werken, sie kommen einem bekannt vor, man weiss wie man damit umgeht!
nikolaus (20.07.2012, 21:46): Gerade zu Ende auf medici.tv:
live aus Verbier:
Eröffnungskonzert des Verbier Festival
C.M.v.Weber: Ouverture zu Euryanthe
J.Brahms: Doppelkonzert für Violine und Orchester a-moll op. 102
P.I.Tchaikovsky: Sinfonie Nr. 5 e-moll op. 65
Renaud und Gautier Capuçon Verbier Festival Orchestra Charles Dutoit
War das g...!
Vor allem die 5. Sinfonie von Tchaikovsky! Was Dutoit aus diesem Jugendorchester herausholt, ist einfach fantastisch und erstklassig. Mit welchem Tempo und welcher Präzision Dutoit das Orchester v.a. durch den letzten Satz getrieben hat, ist umwerfend. Wie farbig und poetisch dann die langsamen Passagen!
Es macht mir riesig viel Spaß, diese jungen Musiker mit soviel Engagement, Motivation und Intensität spielen zu sehen und hören. :down :down :down
Nikolaus.
AcomA (21.07.2012, 00:16): Hallo,
Balakirev Islamey
Boris Berezovsky, piano (Teldec)
Phaenomenal, wie dieses monströse Zugabestueck strukturiert und intelligent dargeboten wird !
Rodion Shchedrin (geb. 1932): Der Versiegelte Engel. Russische Liturgie nach Nikolai Leskow für gemischten Chor a cappella, Solisten, 2 Knabenstimmen und Flöte
Sopran: Sophie Klußmann Alt: Judith Simonis Tenor: Rene Voßkühler Knabenstimmen: Lorenz Wüsthof / Richard Schwennicke Flöte: Gergely Bodoky
Stefan Parkman / Rundfunkchor Berlin 2004
Es handelt sich um faszinierende, orthodoxe Chormusik eines modernen Komponisten, der etwas in der Art ähnlicher Werke von Tschaikowsky und Rachmaninov erschaffen wollte und dabei das sonst in der traditionellen Liturgie festgesetzte Instrumentenverbot durch die Verwendung einer Hirtenflöte im Rahmen seines Werkes aufhebt. Der Rundfunkchor agiert gewohnt klar und präzise.
nikolaus (21.07.2012, 21:12): live aus Verbier:
Wolfgang Amadeus Mozart:
Le Nozze di Figaro
Claudio Desderi mise en espace Verbier Festival Chamber Orchestra Verbier Festival Choir Paul McCreesh conductor
Joshua Hopkins (Count Almaviva) Susanna Phillips (Countess Almaviva) Gábor Bretz (Figaro) Sylvia Schwartz (Susanna) Daniela Mack (Cherubino) Catherine Wyn-Rogers (Marcellina) Emöke Barath (Barbarina) Justin Hopkins (Antonio and Bartolo) Ilker Arcayürek (Basilio and Don Curzio)
Juozas Domarkas / Lithuanian National Symphony Orchestra 2000
Das ist der erste litauische Komponist, den ich höre. Ciurlionis war eine exemplarische Künstlerexistenz: - Maler und Musiker in einem. Leider verstarb er sehr früh und hinterließ nur wenige größere Kompositionen. Die beiden symphonischen Dichtungen "Im Wald" und "Das Meer" sind voller wunderbarer Stimmungen und Klangfarben: - friedvoll, aber mächtig rauscht das Blech über die Baumwipfel, während es beim Meer stürmisch bewegt wie eine Welle hereinkracht. Herrlich auch wie Ciurlionis mit Hilfe der Holzbläser, Harfen und Streicher das Glitzern und Schimmern des Lichtes auf dem Wasser in der Meeresdichtung darstellt.
Cetay (inaktiv) (22.07.2012, 00:54): Original von Nordolf
Mikalojus K. Ciurlionis (1875 – 1911):
Das ist der erste litauische Komponist, den ich höre.
Da ist dir mit Vytautas Barkauskas einer entgangen, der in dein Beuteschema passen müsste. Läuft gerade hier:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UcU7rbUDL._SL500_AA300_.jpg Barkauskas; Sun / Violakonzert / Sinfonie Nr. 5 / Konzertstück op. 103; Juri Bashmet, Lithuanian National Symphony Orchestra, Robertas Servenikas / Juozas Domarkas
Nordolf (22.07.2012, 02:06): Original von Cetay Original von Nordolf
Mikalojus K. Ciurlionis (1875 – 1911):
Das ist der erste litauische Komponist, den ich höre.
Da ist dir mit Vytautas Barkauskas einer entgangen, der in dein Beuteschema passen müsste. Läuft gerade hier:
Barkauskas; Sun / Violakonzert / Sinfonie Nr. 5 / Konzertstück op. 103; Juri Bashmet, Lithuanian National Symphony Orchestra, Robertas Servenikas / Juozas Domarkas
Ah - danke für den Tipp! Ist notiert...
:hello Jörg
Nordolf (22.07.2012, 02:07): Bei mir nun Rachmaninov zur Nacht:
bin kürzlich auf sämtliche Werke der "The Piano Guys" getroffen. Die mixen alles was geht. Irgendwie mag ich deren Arbeit :J Bevor die Glocken rufen höre ich noch dies....
Nearer My God to Thee (for 9 cellos) - ThePianoGuys
Steven Sharp Nelson - The Cello Song - Bach is back (with 7 more cellos) The Piano Guys
Harrison Birtwistle: Night’s Black Bird The Shadow Of Night The Cry Of Anubis*
*Tuba: Owen Slade
Ryan Wigglesworth / The Hallé 2010
Schön-schaurige Klänge des modernen, englischen Komponisten Harrison Birtwistle: - in seiner düsteren Musiklandschaft hört man fömlich nächtliches Flügelschlagen und Tierrufe in der Dunkelheit. Der tiefschwarze Ton der Tuba in "The Cry of Anubis" soll den altägyptischen Gott der Totenriten personifizieren.
Die Gesamteinspielung aller Medtner Klaviersonaten durch Hamelin ist IMO eine Jahrhunderttat ! Jede dieser Sonaten ist darueberhinaus ein Juwel der Spaetromantik.
I 10/10 IMO K 10/10 IMO
LG, Siamak
Jürgen (23.07.2012, 11:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/512884J02ML._SL500_AA300_.jpg
Rossini: Guglielmo Tell (Auschnitte)
Milnes, Pavarotti, Freni, Ghiaurov; National Philharmonic Orchestra, Chailly; Recorded in 1979, Kingsway Hall, London
ab (23.07.2012, 14:50): Till Solveig... Grieg, Rangström, Sibelius, Debussy Karen Vourc'h, Sopran & Susan Manoff, Klavier Aparte
Was für eine Stimmbeherrrschung hat diese Sängerin mit französischen und norwegischen Wurzeln! Was für ein Auskosten!
Endlich einmal eine Alternative zu den Grieg-Lieder von der Otter...
Exzellent gespielt und improvisiert von einem Santur-Meister der jungen Generation. Tolle Akustik.
LG, Siamak
AcomA (24.07.2012, 20:58): Hallo,
Prokofiev
Klavierkonzerte Nr. 2 & 3
Evgeny Kissin, piano London PO Vladimir Ashkenazy
(EMI)
I 8-10/10 IMO K 8/10 IMO
LG, Siamak
ab (24.07.2012, 23:54): Original von AcomA Hallo,
Bayate Tork
Massih Afghah, Santur
Exzellent gespielt und improvisiert von einem Santur-Meister der jungen Generation. Tolle Akustik.
LG, Siamak
Gibt es irgendwo eine Möglichkeit, Iranische/Irakische/Persische - oder wie auch immer diese terminologisch sich adäquat klassifizieren lässt - Musik als livestream anzuhören? :thanks
Ich bin so unwissend, dass ich nicht einmal weiß, ob der Santur auch gelegentlich kammermusikalisch mit anderen Instrumenten wie der Oud zusammen gespielt wird; oder nur als einzelnes Melodieinstrument mit Schlagwerk vorkomme. Ich habe auch keine Ahnung, was dort als "klassischen Musik" gilt; und was dort im Gegensatz dazu noch anderes erklingt. :ignore
Jeremias (25.07.2012, 00:11): Original von AcomA Hallo,
Dastgah Nava
Faramarz Paivar, Santoor
I 10/10 IMO K 8-9/10 IMO
LG, Siamak
Dieses Gezirpe hörst Du Dir freiwillig über einen Zeitraum von länger als 3 Minuten an? Da geh ich ja die Wände hoch...
Wer sich das mal antun möchte...
http://www.youtube.com/watch?v=6I5T-baz-7k
Und wenn wir schon einmal dabei sind... wer sich für traditionelle Aserbaidschanische Musik interessiert, der wird hier fündig:
Dieses Gezirpe hörst Du Dir freiwillig über einen Zeitraum von länger als 3 Minuten an? Da geh ich ja die Wände hoch...
Wer sich das mal antun möchte...
Gezirpe? - das sind frühe Aufnahmen von Cembalo... :D
Ich finde es großartig, was es alles so in der Welt gibt von japanischen No-Gesängen, über indonesische Gemalan-Musik bis arabisches Oud....
Wie schreibt doch Wolfgang Rihm so schön: "Wenn man das Ohr verstopft von innen, daß nur noch Bestimmtes durchkommt, was man kennt, dann führt das zu einer Verengung, zu einem Engpaß, dessen Folge Angst ist. Es ist wichtig, das mit den Sinnen Wahrgenommene mit etwas Eigenem zu beantworten. Dieses Eigene kann auch durchaus Ablehnung sein, aber eine Ablehnung, die aus einer vergleichenden Erfahrung kommt und nicht aus einer Vorentscheidung. Man muß die Erfahrung zulassen können."
Ich suche allerdings nach "klassischer", nicht nach traditioneller Musik. :hello
Cetay (inaktiv) (25.07.2012, 07:43): Original von ab Original von Jeremias
Dieses Gezirpe hörst Du Dir freiwillig über einen Zeitraum von länger als 3 Minuten an? Da geh ich ja die Wände hoch...
Wer sich das mal antun möchte...
Gezirpe? - das sind fühe Aufnahmen von Cembalo... :D
Ich finde es großartig, was es alles so in der Welt gibt von japanischen No-Gesängen, über indonesische Gemalan-Musik bis arabisches Oud....
Wie schreibt doch Wolfgang Rihm so schön: "Wenn man das Ohr verstopft von innen, daß nur noch Bestimmtes durchkommt, was man kennt, dann führt das zu einer Verengung, zu einem Engpaß, dessen Folge Angst ist. Es ist wichtig, das mit den Sinnen Wahrgenommene mit etwas Eigenem zu beantworten. Dieses Eigene kann auch durchaus Ablehnung sein, aber eine Ablehnung, die aus einer vergleichenden Erfahrung kommt und nicht aus einer Vorentscheidung. Man muß die Erfahrung zulassen können."
Ich suche allerdings nach "klassischer", nicht nach traditioneller Musik. :hello
Laut der allwissenden Wiki, scheint das nicht so scharf zu trennbar zu sein: Da die klassisch iranische Musik aus der traditionellen Musik des Perserreiches entstand und sich über alle persischsprachigen Länder verbreitete, wird sie auch persische Musik genannt. Traditionelle klassisch persische Musik hat ihre Ursprünge in den Chonjâ-je Bâstâni Irâni, althergebrachten iranischen Melodien.. Eine recht gute Übersicht mit Hörproben (leider rm, das kommt mir nicht auf die Festplatte), Texten über Geschichte, Instrumente etc. findet sich bei http://www.iran-art.de/. Einige der dort genannten Namen kann man bei simfy finden.
Hier läuft gerade: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bS%2BLxYkoL._SL500_AA240_.jpg Bayat Esfahan; Mohammad Reza Lotfi (Tar) & Mehdi Kamalian (Avaz)
Heike (25.07.2012, 07:54): Euren ambitioniert-ausgefallenen Hörerlebnissen halte ich mal was ganz profanes entgegen:
Aus dieser immer wieder gern gehörten Box:
Magnificat BWV 243
Jürgen (25.07.2012, 08:12): http://81.25.32.118/covers/365124.jpg
Mahler: Sinfonie Nr.1 (Titan), London Symphony Orchestra, Sir Georg Solti 1964
ab (25.07.2012, 09:31): Biber - Violin Sonaten Andrew Manze & Romanesca hmusa
Los Pajaros Perdidos, L'Arpeggiata, Christina Pluhar 2011
AcomA (25.07.2012, 21:41): Hallo, lieber Jeremias, ab und Cetay,
die traditionelle Iranische Musik hat einen hohen Stellenwert bei Kennern. Sie hat sich ueber hunderte von Jahren entwickelt. Sie begruendet sich auf einige Hauptton- und Nebentonsysteme (u. a. Vierteltonschritte). Fuer jedes Tonsystem gibt es Dutzende ueberlieferte Grundsaetze, welche immer weiter entwickelt werden. Die Instrumente werden von den Solisten teilweise noch selbst hergestellt. Es gibt neben den reinen Instrumentalsuiten die mit dem traditionellen Sologesang gekoppelten Darbietungen. Die Texte sind meist Gedichte der mittelalterlichen persischen Poeten (Hafez u.a.). Die Musik hat enorme Wirkungen im Klang, der horizontalen Bewegung (Melodie) und Rhythmik. Polyphonie ist hier nicht stark entwickelt. Die Darbietungen sollten mit hoher Konzentration und Verinnerlichung gehoert werden. Die Virtuositaet ist beachtlich ! Man darf und soll diese ernste und tiefempfundene Musik nicht mit der abendlaendlichen Musik konkurrierend vergleichen. Es gibt viele Kenner der klassischen persischen Musik, welche die abendländische E-Musik nicht ertragen, etc..
Es gab mal eine WDR-Sendung, wo man Paivar am Santur mit seinen Studien praesentierte und direkt danach Beethovens Diabelli-Variationen. Titel: Der Iranische Bach und der Ironische Beethoven !
Ruth Sandhoff Kirsten Blaise Franco Fagioli Sophie Marin-Degor Stefano Ferrari Netta Or
Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele Michael Hofstetter
Gefält mir gut :)
Grüsse :hello Stefan
Cetay (inaktiv) (26.07.2012, 08:16): Original von AcomA Hallo, lieber Jeremias, ab und Cetay,
die traditionelle Iranische Musik hat einen hohen Stellenwert bei Kennern. Sie hat sich ueber hunderte von Jahren entwickelt. Sie begruendet sich auf einige Hauptton- und Nebentonsysteme (u. a. Vierteltonschritte). Fuer jedes Tonsystem gibt es Dutzende ueberlieferte Grundsaetze, welche immer weiter entwickelt werden. Die Instrumente werden von den Solisten teilweise noch selbst hergestellt. Es gibt neben den reinen Instrumentalsuiten die mit dem traditionellen Sologesang gekoppelten Darbietungen. Die Texte sind meist Gedichte der mittelalterlichen persischen Poeten (Hafez u.a.). Die Musik hat enorme Wirkungen im Klang, der horizontalen Bewegung (Melodie) und Rhythmik. Polyphonie ist hier nicht stark entwickelt. Die Darbietungen sollten mit hoher Konzentration und Verinnerlichung gehoert werden. Die Virtuositaet ist beachtlich ! Man darf und soll diese ernste und tiefempfundene Musik nicht mit der abendlaendlichen Musik konkurrierend vergleichen. Es gibt viele Kenner der klassischen persischen Musik, welche die abendländische E-Musik nicht ertragen, etc..
Es gab mal eine WDR-Sendung, wo man Paivar am Santur mit seinen Studien praesentierte und direkt danach Beethovens Diabelli-Variationen. Titel: Der Iranische Bach und der Ironische Beethoven !
Wunderbar!
LG, Siamak
Danke für diese Hinweise zu einer bei mir leider völlig unterbelichteten Ecke meines Kunstverstands. Was ich gehört habe, klingt in der Tat sehr "fordernd", in dem Sinne, dass es kaum möglich ist, nicht intensiv zuzuhören, wenn diese Musik im Raum ist. Den Konkurrenzvergleich darf man durchaus machen. Er zeigt nicht nur, wo die abendländische Klassik "überlegen" ist (Form, Polyphonie, Instrumentierung) sondern auch wo sie weit weniger zu bieten hat (Harmonik, Metrik, Improvisation).
Hier jetzt ein Abendländer, den ich viel zu lange vernachlässigt habe:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bDNpFbeXL._SL500_AA240_.jpg Scriabin; Le Poéme de l'Extase; Petkov
Jürgen (26.07.2012, 08:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2B5mFk5EzL._SL500_AA300_.jpg
Bartok: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, Karajan 1969
ab (26.07.2012, 17:13): Franz Liszt: The Sound of Weimar Vol. 2 Les Preludes / Orpheus / Berg-Symphonie Orchester Wiener Akademie Martin Haselböck NCA, 2011
auf Originalinstrumenten des 19. Jahrhunderts. Man lese, was der A...n-Rezensent schrieb. Mir gefällt gerade die "pointierte/akzentuierte Werksinterpretation Haselböcks", dessen Fluss mir sehr zusagt, dass ich sogar diese Musik gerade mit Genuss höre.
Gottfried Huppertz (1887 – 1937): Filmmusik zu "Metropolis"
Frank Strobl / Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin 2010
Hochexpressive Filmmusik aus der Zeit der Weimarer Republik: - hier dargeboten als dreiteilige, spätromantische Tondichtung oder Suite (I. Auftakt / II. Zwischenspiel / III. Furioso)... Das Orchester spielt sehr kraftvoll und die Aufnahmequalität ist überragend. Ich kann diese CD nur allen R.Strauss/Mahler/Schreker/Korngold-Freunden ans Herz legen.
:times10
Cetay (inaktiv) (26.07.2012, 22:36): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bDNpFbeXL._SL500_AA240_.jpg Scriabin; Le Poéme de l'Extase; Petkov Eine faustdicke Überraschung auf dieser CD ist auch die Pathetique von Tschaikowsky. Das ist eine wüste Rubato-Achterbahn, unheimlich intensiv, aber ohne den Schmalz und/oder Lärm, der mich bei den meisten Interpretationen der Sechsten schnell den Ausschaltknopf siuchen läßt. Macht Lust, mehr von diesem Dirigenten zu hören:
Cetay (inaktiv) (27.07.2012, 06:51): Schostakovich; Sinfonie 6; Petkov Eine glatte :times10 für diesen Schostakovich! Mehr dazu bei Gelgenheit im passenden Thread.
Jürgen (27.07.2012, 08:46): Ich beginne den heutigen Morgen mit dem Miserere von Allegri, einem der schönsten Stücke alter Musik, in den beiden mir zur Verfügung stehenden Aufnahmen.
Die Tallis Scholars fehlen mir noch. Sie wird ja extrem gelobt. Ich könnte mich in den ** beissen, habe ich erst vor kurzem eine Amazon-Bestellung mit einer Mahler-CD über die 20€ gehoben. Hätte ich lieber die Tallis Scholars genommen. Sie kostet auch nicht viel. http://ecx.images-amazon.com/images/I/51wBQkOC05L._AA115_.jpg
Aber meine beiden Aufnahmen sind auch nicht schlecht. Bei Willcocks singt Roy Goodman die Solostimme, glockenhell, nein eher flötengleich erklingt seine Stimme. Wunderbar, wenn auch klanglich etwas angestaubt.
Bei Preston ist das Solo nicht ganz so prägnant, aber halt besser eingefangen.
Grüße Jürgen
Cantus Arcticus (27.07.2012, 09:27): Heute ist "Lenny" an der Reihe:
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 ’Auferstehungssinfonie’
Sopran: Isobel Buchanan / Contralt: Mira Zakai Georg Solti / Chicago Symphony Orchestra Chicago Symphony Chorus 1980
1980 spielte Solti eine Mahler2 ein, die von beeindruckender Klarheit und Präzision ist, bei der aber die Intensität nicht im geringsten zu kurz kommt. Die Gestaltung des letzten Satzes ist geradezu atemberaubend: - was für ein plastisches Fernorchester, was für eine Detailarbeit, welch ein großartiger Chor! Allerdings fällt die Interpretation des "Urlichtes" von Mira Zakai ein wenig ab: sie hat viel Wärme in ihrer Stimme, aber die Diktion ist etwas schwammig. Was soll’s, für diesen Aspekt gibt’s jede Menge anderer Aufnahmen. So einen letzten Satz hört man dagegen nicht alle Tage...
Nordolf (28.07.2012, 21:25): Spätromantische Tondichtungen aus Holland:
Jeanne-Michèle Charbonnet, Catherine Wyn-Rogers, Stuart Skelton, Gerald Finley Trinity Boys' Choir, Crouch End Festival Chorus Philharmonia Chorus, BBC Symphony Chorus BBC Symphony Orchestra Leon Botstein
Ottorino Respighi: Klavierkonzert in a-Moll Klavierkonzert im mixolydischen Modus
Piano: Geoffrey Tozer Edward Downes / BBC Philharmonic 1994
Respighis jugendliches Klavierkonzert in a-Moll erinnert an die lyrische Seite von Rachmaninov. Es ist schön zu hören, aber sicherlich kein Meisterwerk. Ein Meisterwerk hingegen ist das 1925 mit dem Komponisten selbst am Soloinstrument uraufgeführte "Klavierkonzert im mixolydischen Modus". Die Stimmungen und Harmonien in diesem Stück sind sehr originell und eigen: - bestimmt vor allem durch die verwendete Kirchentonart. Am Beginn scheinen Klavier und Orchester eine Orgel zu imitieren. Später zeichnet Respighi recht archaische, mysteriöse Stimmungen: - das Ende des ersten Satzes ruft in mir das Bild einer von Kerzen erleuchteten Grotte hervor.
Cetay (inaktiv) (30.07.2012, 08:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51w4ZmeDEpL._SL500_AA300_.jpg Shostakovich; Sinfonie Nr. 6; Stokowski
Die erste Aufnahme der Sechsten.
Cetay (inaktiv) (30.07.2012, 08:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UlENPbgbL._SL500_AA300_.jpg Shostakovich; Sinfonie Nr. 6; Temirkanov
Es ist bei dieser auch vom Klang lebenden Sinfonie Schade, dass die beiden bisher herausragenden Interpretationen (weit voran Petkov, noch in Sichtweite Stokowski, der Rest wird vom Besenwagen eingesammelt) tontechnsich nicht auf der Höhe sind.
Jürgen (30.07.2012, 09:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/4120NEVYQKL._SL500_AA300_.jpg
El canto espiritual judeoespañol, Sánchez 1997
Cantus Arcticus (30.07.2012, 13:29): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UlENPbgbL._SL500_AA300_.jpg Shostakovich; Sinfonie Nr. 6; Temirkanov
Es ist bei dieser auch vom Klang lebenden Sinfonie Schade, dass die beiden bisher herausragenden Interpretationen (weit voran Petkov, noch in Sichtweite Stokowski, der Rest wird vom Besenwagen eingesammelt) tontechnsich nicht auf der Höhe sind.
Hallo Cetay Da gebe ich Dir recht. Tontechnisch nicht state-of-the-art. Ebenso mein Programm heute:
Ich bin gerade beim 2. Satz Andante cantabile ma non tanto, und stelle heute zum ersten mal fest, dass dort ein wunderschönes Thema enthalten ist. Ein richtiger Tschaikowsky-Schmachtfetzen: Herrlich!
Grüße Jürgen
Jürgen (30.07.2012, 16:16): Ich lege noch die Zweite (Kleinrussische), die auch auf der Bernstein-CD enthalten ist, nach.
Cetay (inaktiv) (30.07.2012, 20:13): Ich versuchs auch mal mit diesem Komponisten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Oqex-wDFL._SL500_AA300_.jpg Tishchenko; Streichquartett Nr. 1; Taneyev Quartet
Lucanuscervus (30.07.2012, 20:52): Original von Cetay Ich versuchs auch mal mit diesem Komponisten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Oqex-wDFL._SL500_AA300_.jpg Tishchenko; Streichquartett Nr. 1; Taneyev Quartet
...bin gespannt auf Deinen Bericht !
Hast Du es schon mit seinen Orchesterwerken versucht ? Es lohnt sich !
:hello
Cetay (inaktiv) (31.07.2012, 07:38): Original von Lucanuscervus Original von Cetay Ich versuchs auch mal mit diesem Komponisten:
Tishchenko; Streichquartett Nr. 1; Taneyev Quartet
...bin gespannt auf Deinen Bericht !
Hast Du es schon mit seinen Orchesterwerken versucht ? Es lohnt sich !
:hello
Das war meine allererste Begegnung mit diesem Komponisten und es war eine sehr erfreuliche. Das kompakte erste Quartett hat die Satzfolge langsam-schnell-langsam, wobei der Mittelsatz nur halb so kurz ist, wie die Aussensätze. Für das 40-minütige Zweite fehlte mit dann die Muße und ich habe noch das zweisätztige 6. gehört (auch hier schließt er mit einem langsamen Satz, der viel länger ist als der schnelle; eine -sympathische- Marotte?) Es gefällt mir, wie Tishchenko alt und neu verheiratat -etwa wenn eine simple Melodie mit einem Glissando abgewürgt wird- und wie er den Instrumenten immer wieder solistische Passagen zusteht. Vor allem Cellisten, die für ihre Rolle im traditionellen Quartett gerne als Bassknecht tituliert werden, müssten es ihm danken. Natürlich kann man diese Musik einfach nehmen wie sie ist, aber ich glaube, das Vergnügen potenziert sich, wenn man (vor allem den späten) Shostakovich gut kennt und von dem hab ich noch nicht mal jedes Quartett wenigstens ein Mal gehört... :ignore
Jetzt läuft mein aktueller Dirigent der Stunde:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61ZHEmfeYTL._SL500_AA300_.jpg Strawinsky; Le Sacre du Printemps; Petkov
Jürgen (31.07.2012, 12:32): http://www.rae-akustik.de/highend-hifi-shop/images/product_images/info_images/vinyl-philips
r--wagner-der-fliegende-hollaender
w--s_0.jpg
Wagner: Der Fliegende Holländer, Sawallisch 1961
Lucanuscervus (31.07.2012, 20:57): Original von Cetay Original von Lucanuscervus Original von Cetay Ich versuchs auch mal mit diesem Komponisten:
Tishchenko; Streichquartett Nr. 1; Taneyev Quartet
...bin gespannt auf Deinen Bericht !
Hast Du es schon mit seinen Orchesterwerken versucht ? Es lohnt sich !
:hello
Das war meine allererste Begegnung mit diesem Komponisten und es war eine sehr erfreuliche. Das kompakte erste Quartett hat die Satzfolge langsam-schnell-langsam, wobei der Mittelsatz nur halb so kurz ist, wie die Aussensätze. Für das 40-minütige Zweite fehlte mit dann die Muße und ich habe noch das zweisätztige 6. gehört (auch hier schließt er mit einem langsamen Satz, der viel länger ist als der schnelle; eine -sympathische- Marotte?) Es gefällt mir, wie Tishchenko alt und neu verheiratat -etwa wenn eine simple Melodie mit einem Glissando abgewürgt wird- und wie er den Instrumenten immer wieder solistische Passagen zusteht. Vor allem Cellisten, die für ihre Rolle im traditionellen Quartett gerne als Bassknecht tituliert werden, müssten es ihm danken. Natürlich kann man diese Musik einfach nehmen wie sie ist, aber ich glaube, das Vergnügen potenziert sich, wenn man (vor allem den späten) Shostakovich gut kennt und von dem hab ich noch nicht mal jedes Quartett wenigstens ein Mal gehört... :ignore /quote]
...der späte Schostakowitsch ! Genau diesen Eindruck habe ich auch - und unter den zahlreichen Schostakowitsch - Nachahmern/Schülern und (manchmal auch Möchtegern-) Nachfolgern scheint mir Tischenko einer der Überzeugendsten zu sein ! Ich geniesse jedenfalls seine Musik sehr, wenn mir auch nicht alles restlos gefällt; aber ich bin immer noch am Entdecken !
...und genau deswegen jetzt wieder einmal mein geliebtes Harfenkonzert !
Schade daß es noch keine Vergleichsaufnahme gibt.... (oder doch??)
:hello
Cetay (inaktiv) (31.07.2012, 20:59): Gerade lief das zweite Quartett von Tishchenko. GENIAL. Beim Hirschkäfer, das glaubt uns niemand! :leb
Lucanuscervus (31.07.2012, 21:05): Original von Cetay Gerade lief das zweite Quartett von Tishchenko. GENIAL. Beim Hirschkäfer, das glaubt uns niemand! :leb
:D :D :beer
da hast Du mir was voraus - die Quartette kenne ich noch nicht ! Aber gut zu wissen...
:hello
Cetay (inaktiv) (01.08.2012, 07:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BH9mqcp6L._SL500_AA240_.jpg Shostakovich; Streichquartett Nr. 8; Sofia String Quartet
Nicholas Witcomb, Dabiel Lochmann, Philip Hallchurch, Timothy Bows James Bowman, Rogers Covey-Crump, Michael George The Choir of New College Oxford The King's Consort Robert King
Das erste instrumental unterstützte "Te Deum" in der englischen Musik in Kings wunderbarer Aufnahme, die im Rahmen seiner Gesamteinspielung der geistlichen Werke Purcells in den frühen 90ern entstand und sich immer noch ganz ausgezeichnet hören lässt.
:hello Agravain
Jürgen (01.08.2012, 10:09): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_500/MI0002/940/MI0002940724.jpg
Danish National Radio Symphony Orchestra Owain Arwel Hughes
Diese Waldwanderung ist eine knapp halbstündige Suite, bestehend aus sechs kleinen symphonischen Dichtungen über Bilder der griechischen Mythologie. Herrlich instrumentiert, Debussy, Ravel und Novák winken stark.
:hello Agravain
Jürgen (01.08.2012, 16:06): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_250/MI0001/132/MI0001132911.jpg
Peter I. Tschaikowsky: Symphony No. 6 ‘Pathetique’* Voyevoda (Symphonische Dichtung) Andante Cantabile
*Evgeny Svetlanov / The USSR Symphony Orchestra 1967
**Evgeny Svetlanov / The USSR Symphony Orchestra 1989
Eine sehr expressive, emotional aufgeheizte, ja geradezu wilde Interpretation von Tschaikowskys Sechster mit rauhem Orchesterklang...
Cetay (inaktiv) (02.08.2012, 07:50): Als ich heute morgen um halb 6 aufgewacht bin, war ich sofort am Laptop um zum vierten Mal Tishchenkos 2. Quartett zu streamen (über High End Digital-Aktivboxen; das merke ich vorsorglich an, damit ich nicht in den Verdacht komme, meine Höreindrücke vermischten Musik und Geschepper - das schafft manches Zeug, das ich genre höre, auch so. :D). Jetzt kommt der Lehrmeister zum Zug:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51yZmxluW7L._SL500_AA240_.jpg Shostakovich; Streichquartett Nr. 7; Borodin Quartett
Jürgen (02.08.2012, 09:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61YIV2CfdiL._SL500_AA300_.jpg
Dvorak: Rusalka op.114, Neumann 1983
Jürgen (02.08.2012, 14:31): http://ecx.images-amazon.com/images/I/5169kqb5c1L._SL500_AA300_.jpg
Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg (Morgentraumdeutweise==>Ende), Karajan 1970
Cetay (inaktiv) (02.08.2012, 21:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BwaieA6kL._SL500_AA240_.jpg Shostakovich; Sinfonie Nr. 6; Petkov
:times10 :down :times10 Eine Offenbarung! Ich hoffe, bald die passenden Sätze (ich lese mit blankem Neid Agravains wunderbar treffsichere Ausführungen zu Venzagos Bruckner und wünsche mir ähnliche Fähigkeiten, das Gehörte in Worte zu fassen) zu dieser Jahrhundertaufnahme (sic!) der Sechsten zu finden. Oder: hört einfach selbst!
Mit dieser ganz vorzüglichen Neueinspielung ist die Diskografie der Fantasielandschaften auf 3 Gesamteinspielungen angewachsen. Das ruft nach einem Faden...
Cetay (inaktiv) (03.08.2012, 00:31): http://ecx.images-amazon.com/images/I/411v1kFWRGL._SL500_AA240_.jpg Shostakovich; Klavierquinett g-Moll op. 57, Streichquartett Nr. 12, D-Dur op. 133; Bruno Canino, Amati Quartett
Ich kann es nicht of genug wiederholen: Dieser Komponist hat es nicht verdient, eine unbedeutende Randnotiz in der Musikgeschichte zu sein. Mir kommt Adrianos Statement in den Sinn: (...) music history should be revised to show that it is not just the story of the so-called great composers, and that it should not be neatly classified into traditions and categories. Much more good music has been written than certain musicologists and critics would care to admit. Der Mann hat ja so recht!
Cetay (inaktiv) (03.08.2012, 07:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qgW0S6ecL._SL500_AA240_.jpg Mario Pilati; Concerto for Orchestra (1933); Adriano
Lucanuscervus (03.08.2012, 09:16): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/411v1kFWRGL._SL500_AA240_.jpg Shostakovich; Klavierquinett g-Moll op. 57, Streichquartett Nr. 12, D-Dur op. 133; Bruno Canino, Amati Quartett
...kleine Ergänzung: das 12.Streichquartett steht in Des-dur !....
Tipp: Quartette Nr.3,4,9,10,13
:hello
Jürgen (03.08.2012, 10:34): http://www.musicalcriticism.com/recordings/cd-gergiev-mahler6-0308.jpg
Mahler: Sinfonie Nr.06 (Tragische), Gergiev 2007
Agravain (03.08.2012, 10:44): Mein Tag startet mit:
Ich weiß, so ein Durchrauschen hat mit Bildungshören wenig zu tun, aber das muss jetzt sein. Zu DSCH hatte ich immer ein skeptisches Verhältnis. Die meisten seiner Sinfonien sind für meine empfindsamen Öhrchen einfach zu "lärmig" (aber dann ist da auch die Nr. 15, die ich für mich zu den wichtigsten Sinfonien überhaupt zähle oder das Largo der Sechsten...) Bei den Quartetten, von Wendy Lesser in ihrem Buch treffend als Music for Silenced Voices bezeichnet, wird dieses Hindernis beseitigt und was dahinter hervorkommt, ist im Wortsinne atembraubende Musik.
Ein spannendes und vielschichtiges Werk, bestehend aus 12 Teillen (Einleitung, 6 Sätze und 5 Zwischenspiele) von einer bis zweieinhalb Minuten Länge. Danach geht es weiter mit der ersten Groberkundung des Quartettkosmos von D-S-C-H:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51wFosSZUcL._SL500_AA300_.jpg Shostakovich; Streichquartett Nr. 9; Mandelring Quartett
Nach dem direkten Zitat im 8. gehören auch das 9. und 10. thematisch in den Dunstkreis des 1. Cellokonzerts. Die Spielweise der Fitzwilliams sagt mir (im unzuverlässigen Quervergleich über unterschiedliche Werke hinweg) von den gehörten Vierern bislang am meisten zu.
Cetay (inaktiv) (06.08.2012, 07:17): Die Emersons behagen mir mit Shostakovich deutlich mehr als mit ihrem Mozart. Jetzt zum Gattungsbegründer und -etablierer:
Lucanuscervus (06.08.2012, 19:35): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/512zeE8PPeL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51OU98qjXeL._SL500_AA240_.jpg Shostakovich; Streichquartett Nr. 14; Hagen Quartet / Nr. 15; Rubio String Quartet
Damit ist es "geschafft". Ich denke, mit der DSCH'schen Quartett-Literatur kann man sich ein paar Jahre beschäftigen, ohne sie auszuschöpfen. :down
Und jetzt der alte Übervater als (manchmal gar nicht mal so scharfen) Kontrast:
Cetay (inaktiv) (06.08.2012, 21:52): Original von Lucanuscervus
ich empfehle dringend, auch in diese aufnahmen reinzuhören: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N942KMX7L._SL500_AA300_.jpg
:hello
Mit einer kleinen Operation den Link in die Sichtbarkeit geschnippelt... :D Disesen Zyklus habe ich bei der Nr. 7. bedacht. Schade, dass es den früheren (nicht ganz vollständigen) Zyklus mit den Borondins nirgends zum strömen gibt. Der wird praktisch ausnahmlos als Non-Plus-Ultra genannt.
Frank Bridge: Isabella. Symphonic Poem after Keats (1907) Mid of the Night. Symphonic Poem (1903)
BBC National Orchestra of Wales Richard Hickox
:hello Agravain
Heike (07.08.2012, 11:41):
Immer wieder phantastisch zu hören, wie der über 80jährige Horowitz auch in diesem hohen Alter quasi fast nichts seines Könnens eingebüßt hat.
Ich nehme es der DDR ja heute noch mehr als übel, dass wir hinter der Mauer null Chance hatten, an solchen Sternstunden teilzunehmen. Ich hätte mich 3 Tage für so ein Ticket angestellt, aber das war ja alles damals undenkbar. Und dann auch beim Zusatzkonzert zu wissen, jetzt können nochmal ein Saal voll rein und man sitzt hier völlig machtlos. Man hörte ja von diesem und anderen Westberliner highlights die Ankündigungen im (West)Radio, war nur ein paar km weit weg - und doch Lichtjahre entfernt.
Heike
nikolaus (07.08.2012, 19:18): Nicht Olympia, aber Olymp:
Sonst eher ein Gesangsphobiker, bin ich bei Juliane Banses Darbietung dieser Vertonungen hin und weg.
Cetay (inaktiv) (08.08.2012, 00:08): Im Laufe des Tages hörte ich heute diverse Interpretationen von Haydns Quartett op. 76 Nr. 4 (Sonnenaufgang). Ganz besonders angetan war ich von der Leseart der Lindsays.
Ein berüchtigter britischer Rezensent schreibt, das sei eine vulgäre, abusive, schäbig-klingende, schlecht gestimmte, harsch aufgenommene Elefant-im-Prozellan-Laden Herangehensweise. Habe ich nicht gerade hier im Forum gelesen, dass man von britischen Rezensenten lernen könne, wie man bei Rezensionen das Positive hervorhebt? :D
Agravain (08.08.2012, 08:49): Original von Cetay Ein berüchtigter britischer Rezensent schreibt, das sei eine vulgäre, abusive, schäbig-klingende, schlecht gestimmte, harsch aufgenommene Elefant-im-Prozellan-Laden Herangehensweise. Habe ich nicht gerade hier im Forum gelesen, dass man von britischen Rezensenten lernen könne, wie man bei Rezensionen das Positive hervorhebt? :D
Letzteres kann man sicher. Von britischen Rezensenten eben. Hurwitz hingegen ist waschechter Amerikaner. :D
Rachmaninov (08.08.2012, 12:56): Original von Cetay Original von Lucanuscervus
ich empfehle dringend, auch in diese aufnahmen reinzuhören: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N942KMX7L._SL500_AA300_.jpg
:hello
Mit einer kleinen Operation den Link in die Sichtbarkeit geschnippelt... :D Disesen Zyklus habe ich bei der Nr. 7. bedacht. Schade, dass es den früheren (nicht ganz vollständigen) Zyklus mit den Borondins nirgends zum strömen gibt. Der wird praktisch ausnahmlos als Non-Plus-Ultra genannt.
Den alten Zyklus kann man aber kaufen. So in Hardware!
Cetay (inaktiv) (08.08.2012, 13:58): Original von Agravain
Letzteres kann man sicher. Von britischen Rezensenten eben. Hurwitz hingegen ist waschechterAmerikaner. :D
:hello Agravain
oops ... @^-^@
Den alten Zyklus kann man aber kaufen.So in Hardware!
Aber ich würde doch gerne vorher reinhören, bevor ich mich entscheide. Der erste Borodin-Zyklus soll zwar alle Extreme ausloten -was vielversprechend klingt- aber es heißt auch, dass er die Shostakovich-Quartette noch ganz in der romantischen Tschaikovsky/Mussorgsky-Tradition sieht, was bei mir nur sehr verhaltene Begeisterung hervorruft. Ich werde von den alten Zyklen auf jeden Fall die Beethovens anschaffen, die als Widmungsträger und Urauffüher die meisten Quartette mit dem Komponisten einstudiert haben. Eine bessere Referenz kann man sich schwerlich vorstellen. Mehr ihm bald (<-- relativ :D) zu eröffnenden Thread.
Goethes Befund, dass sich im Streichquartett "vier vernünftige Leute miteinander unterhalten«, hat heute noch Nachwirkungen auf den Ruf der Gattung. Sonia Simmenauers Charakterisierung, dass "vier Extremisten am Rande des Nervenzusammenbruchs sich gerade noch einig werden" gefällt mir weit besser. Im 2. Satz des 3. Tishchenkoquartetts ist der Klang gewordene Beweis nachzuhören.
Cetay (inaktiv) (08.08.2012, 21:04): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51NSg5fJDUL._SL500_AA300_.jpg Koechlin; Les Bandar-log; Holliger
Das ist eine der merkwürdigsten und beeindruckendsten Kompositionen -nicht nur- des 20. Jhd. Zunächst schmeisst Koechlin scheinbar sinnfrei alle möglichen Kompositionsstile und -techniken der Moderne zusammen, bricht dann genau bei Halbzeit ab, um nochmal von vorne anzufangen und in einer quälend langsam aufgebauten, stetigen Steigerung auf einen Höhepunkt zuzusteuern, der an die entsprechenden Stellen der Adagios aus Bruckners 9. und Mahlers 10. erinnert und deren Intensität noch übertrifft.
Cetay (inaktiv) (09.08.2012, 07:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41b0-y2UOPL._SL500_AA300_.jpg Mahler; Das Lied von der Erde (Kammerversion, Transkription Schönberg/Riehn); John Elwes, Russell Braun, Smithsonian Chamber Players & Santa Fe Pro Musica, Kenneth Slowik
Agravain (09.08.2012, 09:20): Ich höre mich weiter durch meine neue Box:
Wilhelm Kempffs wunderbare romantische Transkriptionen von Werken Bachs, Händels, Glucks und Mozarts - sowie 2 seiner impressionistisch angehauchten Klavierwerke...
ein feines Hörvergnügen !
:hello
Jürgen (09.08.2012, 16:04): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Y86KVG4FL._SL500_AA300_.jpg
uhlmann (09.08.2012, 18:06): Original von Treborian http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qATOM7H7L._SL500_AA300_.jpg http://ecx.images-amazon.com/images/I/51R3ypcTHgL._SL500_AA300_.jpg
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische"
würde mich interessieren, wie dein vergleich ausfällt. (vielleicht in diesem thread: http://das-klassikforum.de/thread.php?threadid=611)
Wahrscheinlich höre ich mich wie eine Platte mit Sprung an, weil das Résumé, wenn mir eine Spielweise oder Interpretation ganz besonders zusagt, immer wieder dasselbe ist - egal, ob Kammer- oder Orchestermusik. Hier wird auf Klarheit der Stimmführung geachtet, auf klangliche Transparenz, auf das plastische Herausarbeiten der Form; Intonation und Phrasierung darf man durchaus mit dem Begriff sachlich belegen. Aber Shostakovichs Quartette sind doch auch subjektive Bekenntniswerke, ja Psychogramme; wo bleiben da die Emotionen? Das kommt eben trotz (ich bin sogar geneigt zu sagen wegen) der "klassischen" Spielweise der Fitzwilliams klar heraus und wirkt als inhärenter Bestandteil der Komposition hreausgearbeitet viel überzeugender, als durch den Filter einer wild-romantisch-expressiven Interpretation wahrgenommen. (Wobei mir klar ist, dass dieses Aufzeigen der Inhärenz auch eine Interpretation darstellt.)
Ich glaube, wir sollten mal wieder den Über-Musik-reden? Thread ausgraben. :P
Agravain (09.08.2012, 20:23): Original von Treborian http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qATOM7H7L._SL500_AA300_.jpg http://ecx.images-amazon.com/images/I/51R3ypcTHgL._SL500_AA300_.jpg
Ottorino Respighi: Römische Feste Die Brunnen von Rom Die Pinien von Rom
Enrique Batiz / Royal Philharmonic Orchestra 1991
Batiz inszinert das Szenario dieser symphonischen Dichtungen als klangliche Theaterstücke: - alles ist ganz deutlich, lebendig und raumgreifend herausgearbeitet. Hinzu kommt ein Wille zur Ekstase, der sich bei einigen Momenten bis zur Brutalität steigern kann. Tolle Aufnahme...
Josefowicz gehört mit Hilary Hahn, Janine Jansen, Lisa Batiashvili und Baiba Skride in die Riege der um 1980 herum geboreren Jahrhundertsternchen. Der Ausverkaufsmühle ist sie durch starke Fokussierung auf Musik des 20. Jhd erfolgreich entgangen und das bleibt auch so. In ihrem Konzertkalender für die nächsten Monate findet man nichts vor Prokofiev.
Heike (10.08.2012, 09:28): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/412JT0EP28L._SL500_AA300_.jpg Shostakovich; Streichquartett Nr. 4; Fitzwilliam Quartet ..... Hier wird auf Klarheit der Stimmführung geachtet, auf klangliche Transparenz, auf das plastische Herausarbeiten der Form; Intonation und Phrasierung darf man durchaus mit dem Begriff sachlich belegen. Aber Shostakovichs Quartette sind doch auch subjektive Bekenntniswerke, ja Psychogramme; wo bleiben da die Emotionen? Das kommt eben trotz (ich bin sogar geneigt zu sagen wegen) der "klassischen" Spielweise der Fitzwilliams klar heraus und wirkt als inhärenter Bestandteil der Komposition hreausgearbeitet viel überzeugender, als durch den Filter einer wild-romantisch-expressiven Interpretation wahrgenommen. (Wobei mir klar ist, dass dieses Aufzeigen der Inhärenz auch eine Interpretation darstellt.)
Ich glaube, wir sollten mal wieder den Über-Musik-reden? Thread ausgraben. :P
Ja, grab doch mal aus.
P.s ist euch übrigens auch schon aufgefallen, dass diese Art Brillen zur Zeit richtig modern zu sein scheinen?
Jürgen (10.08.2012, 09:48): Heute morgen, eine kleine Morgenstimmung:
Cetay (inaktiv) (11.08.2012, 08:49): Die HIPpe Spielweise und der ebenso HIPpe Klang der Erde-Geist-Saiten gefällt mir sehr gut. Warum gibt es so wenig Orignalklang-Quartette? Ich habe noch nachgelegt:
Cetay (inaktiv) (11.08.2012, 09:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WKfm0sBzL._SL500_AA240_.jpg Cage; Electronic Music for Piano; Ciro Longobardi, Agostino Di Scipio
Persische Trilogie: Sieben Wege / Seemorgh / Das Blut des Seyavash
Joann Falletta / London Symphony Orchestra 2003
Neoromantische, farbig-flirrende Tondichtungen nach Motiven eines persischen, mittelalterlichen Epos - ideal geeignet für das innere Fantasy-Kopfkino...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41dI3XWHINL._SL500_AA240_.jpg "Music@Menlo The Unfolding of Music II" - Schubert / Schostakovich; Oktette; Andrés Díaz (Cello), Jorja Fleezanis (Violine), Dennis Godburn (Fagott), Hsin-Yun Huang (Viola), Anthony McGill (Klarinette), Arnaud Sussmann (Violine), William VerMeulen (Horn), DaXun Zhang (Kontrabass), Escher String Qaurtet
Cetay (inaktiv) (12.08.2012, 09:14): Ich kann durchaus nachvollziehen, dass das Schubert-Oktett zur Premiere wegen der Länge bemängelt wurde. Bei der gehörten Aufnahme wird die Stunde sehr lang. Mangels Vergleichen weiss ich nicht, ob das dem Werk oder der Ausführung geschuldet ist. Ebenso nachvollziehbar ist die Popularität. Das hat es ein paar wüste Gassenhauer drin, geeignet für Sampler à la die schönsten Melodien der Klassik.
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SikJSadoL._SL500_AA300_.jpg Pierre Jodlowski; Drones pour ensemble de 15 instruments / Barbarismes pour ensemble et électronique / Dialog - No Dialog pour flûte et électronique; Sophie Cherrier (Flöte), IRCAM, Ensemble intercontemporain, Susanna Mälkki
Agravain (12.08.2012, 09:23): In nächster Zeit wird der Postbote meines Vertrauens mir die Brucknersche Vierte (in Verbindung mit der Siebten) von Venzago dirigiert in den Brifkasten werfen. Bis dahin höre ich sukzessive meine wenigen (es sind tatsächlich nur drei) Aufnahmen des Werkes durch. Sinopoli liegt schon hinter mir, heute früh läuft die 75er Einspielung des Heribert Ritter von K.:
Lucanuscervus (13.08.2012, 11:22): Original von ab Original von Lucanuscervus http://c3.cduniverse.ws/resized/250x500/music/837/1523837.jpg
Ungarische Musik eines Zoltán Kodály - Schülers:
Rezsö Sugár (1919-1988)
Concerto in memoriam Béla Bartók (1962)
Sinfonia a variazioni (1970)
Epilogue (1973) :hello
So gut wie Pál Kadosa? :hello
:hello etwas "traditioneller" als Kadosa aber farbiger instrumentiert ! Die späteren Werke sind progressiver, sehr interessant in jedem Fall ! Leider gibt es nicht sehr viel Orchesterwerke von Sugar, aber ich kenne einiges an Klaviermusik - hauptsächlich für pädagogische Zwecke verfasst und sehr ansprechend !
:hello
Agravain (13.08.2012, 11:27): Mein Tag begann mit Britten:
daraus: Prokofjew - Concertino für Cello & Orchester g-moll op.132
....das fragmentarische Spätwerk, orchestriert von Kabalewsky und aufführungsgerecht bearbeitet von Rostropowitsch ! Ganz eigenartig, der späte Prokofjew...
Die Interpretation von Schwanewilms gehört für mich zu den erfreulicheren der letzten Monate. Aber auch hier gefällt mir das stellenweise (zu) langsame Tempo nicht so recht.
Gruß Amadé
ab (13.08.2012, 12:00): Till Solveig... Karen Vourc'h, Susan Manoff
Für mich die bislang erfreulicheste CD-Entdeckung dieses Jahres neben dem Berg-Violinkonzert mit Abbado & Faust. :hello
Jürgen (13.08.2012, 22:56): Original von coolblue74 Original von Jürgen Jetzt hat mich Agravain doch noch angesteckt mit seiner romantischen Brucknerei:
Richard Strauss: Don Quixote, op 35 Pierre Fournier, Giusto Cappone, Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan
Sir Edward Elgar: Falstaff. Symphonische Studie in c-moll, op. 68 Hallé Orchestra Sir John Barbirolli
:hello Agravain
Nordolf (14.08.2012, 20:30): Original von Agravain Sir Edward Elgar: Falstaff. Symphonische Studie in c-moll, op. 68 Hallé Orchestra Sir John Barbirolli
:hello Agravain
Hallo Agravain!
Auf Dauer würde ich mir auch eine Einspielung des Elgar'schen "Falstaff" anschaffen wollen. Wäre die von Barbirolli empfehlenswert?
Janis Ivanovs: Symphonie Nr. 5 Symphonie Nr. 12 ‘Sinfonia Energica’
Dmitri Yablonsky / Latvian National Symphony Orchestra 1995
Die Werke sind wunderbare Kompositionen - besonders die tragische Fünfte. Yablonskys Interpretation ist alles andere als schlecht, aber er kann dem lettischen Orchester nicht diesen gluvollen, warmen Klangzauber entlocken, wie es so mancher Dirigent auf den Ivanovs-Einspieluingen des Labels Campion vermag.
Agravain (14.08.2012, 21:15): Original von Nordolf Original von Agravain Sir Edward Elgar: Falstaff. Symphonische Studie in c-moll, op. 68 Hallé Orchestra Sir John Barbirolli
:hello Agravain
Hallo Agravain!
Auf Dauer würde ich mir auch eine Einspielung des Elgar'schen "Falstaff" anschaffen wollen. Wäre die von Barbirolli empfehlenswert?
:hello Nordolf
Lieber Nordolf,
ja, die Barbirolli-Einspielung des Elgar'schen "Falstaff" kann ich uneingeschränkt empfehlen. Sehr gut gelungen ist aber auch:
ab (14.08.2012, 23:01): Nachgehört von heute Vormitag im Radio:
Salzburger Festspiele 2012
Pinchas Zukerman, Violine; Angela Cheng, Klavier. Robert Schumann: Drei Romanzen op. 94 (Fassung für Violine und Klavier) César Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur Johanens Brahms: a) Scherzo c-Moll WoO 2 (aus der gemeinsam mit Robert Schumann und Albert Dietrich komponierten F-A-E-Sonate) für Violine und Klavier; b) Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-Moll op. 108 (aufgenommen am 3. August im Großen Festspielhaus Salzburg
ab (14.08.2012, 23:11): In einem anderen Forum entdeckt:
Ernst Hermann Meyer (1905 - 1988): Konzert für Harfe und Kammerorchester (1968) This Concerto was written and dedicated for Jutta Zoff
1. Allegro moderato 2. Notturno. Larghetto 3. Finale. Con moto e forza VERA DULOVA - Harfe (harp) USSR BOLSHOI THEATRE ORCHESTRA Dirigent / Conductor : ALEXANDER LAZAREV
"www.youtube.com/watch?v=BhoeEoy6wKA"
Aufnahme ist nicht identisch mir dieser Wiedergabe (die mit seinem Concerto grosso von 1966 auf einer ollen LP gekoppelt war und nur antiquarisch erhältlich ist):
Ernst Hermann Meyer: Konzert für Harfe und Kammerorchester (1968) JUTTA ZOFF - Harfe (harp) Kammerorchester Berlin Dirigent : Helmut Koch Date of record: February 1969, east germany.
Jürgen (15.08.2012, 11:31): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ayB1iEebL._SL500_AA300_.jpg
Bantock: The Witch Of Atlas (Tone Poem Nr. 5), Handley 1990
Und weil es so schön entspannend, jedoch so schnell rum war, hänge ich noch A Celtic Symphony hinten dran.
Grüße Jürgen
AcomA (15.08.2012, 12:54): Hallo,
JS Bach
WTK I
Sviatoslav Richter, piano
(Melodiya, live, 1969)
Ich finde, dass Richter hier geloester und zugleich präziser zu Werke geht als in seiner 1970 veröffentlichten Studio-Einspielung. Bei einer Fuge Haut er mal so richtig daneben, kein Problem ! Ich bin gluecklich, mir diese Aufnahme zugelegt zu haben.
LG, Siamak
Agravain (15.08.2012, 18:34): Heute gab & gibt es es bei mir allerhand Britisches (eine echte Überraschung). Zunächst lief nach Elgar 2 noch sein Violinkonzert in der bislang ultimativen Aufnahme:
Luba Orgonasova, Anthony Rolfe Johnson, Bo Skovhus The Monteverdi Choir NDR-Chor Tölzer Knabenchor NDR Sinfonieorchester Sir John Eliot Gardiner
:hello Agravain
Nordolf (15.08.2012, 20:07): Original von Agravain Original von Nordolf Original von Agravain Sir Edward Elgar: Falstaff. Symphonische Studie in c-moll, op. 68 Hallé Orchestra Sir John Barbirolli
:hello Agravain
Hallo Agravain!
Auf Dauer würde ich mir auch eine Einspielung des Elgar'schen "Falstaff" anschaffen wollen. Wäre die von Barbirolli empfehlenswert?
:hello Nordolf
Lieber Nordolf,
ja, die Barbirolli-Einspielung des Elgar'schen "Falstaff" kann ich uneingeschränkt empfehlen. Sehr gut gelungen ist aber auch:
Ich finde, dass Richter hier geloester und zugleich präziser zu Werke geht als in seiner 1970 veröffentlichten Studio-Einspielung. Bei einer Fuge Haut er mal so richtig daneben, kein Problem ! Ich bin gluecklich, mir diese Aufnahme zugelegt zu haben.
LG, Siamak :thanks
ab (16.08.2012, 17:10): Hisato Ohzawa: Piano Concerto No. 3, 'Kamikaze' / Symphony No. 3 die Gründung Japans
Cetay (inaktiv) (18.08.2012, 04:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VviTk1c6L._SL500_AA300_.jpg John Cage; Ryoanji (Version für Blockflöte und Percussion); Gudula Roso, Haruka Fujii
AcomA (18.08.2012, 08:19): Hallo,
Liszt
Klavierkonzert Nr.1 Es-Dur
Krystian Zimerman, piano Boston Symphony Orchestra Seiji Ozawa, Cond.
(DG)
I 10/10 IMO K 10/10 IMO
Referenz-Status, vom pianistischen Zugriff und Intensitaet nur noch von Richter uebertroffen.
LG, Siamak
Agravain (18.08.2012, 08:47):
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 3 d-moll WAB 103 (Fassung 1888/89)
Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (18.08.2012, 09:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/5116sy4yMtL._SL500_AA240_.jpg John Cage; Ryoanji (Version für Shakuhachi, Kontrabass und Percussion); Brian Ritchie
Cetay (inaktiv) (18.08.2012, 09:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WmafKOXOL._SL500_AA240_.jpg John Cage; Ryoanji (Version für Flöte und Percussion); Dorothy Stone, Arthur Jarvinen
Valens atonale Polymelodik war mir anfangs kaum zugänglich, aber der Komponist landete dennoch auf der Merkliste. Und das durch-hören hat sich gelohnt. Vor allem die von spätromantischer Schwere befreite und strukturell vereinfachte 4. Sinfonie aus dem Jahr 1949 ist ein Meisterwerk.
AcomA (18.08.2012, 22:29): Hallo,
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 2 c-moll
New York Philharmonic Orchestra Leonard Bernstein, cond.
(CBS/Sony)
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (19.08.2012, 07:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/4118wZZpsIL._SL500_AA300_.jpg Cage; Ryoanji; Robert Black (Kontrabass), Eberhard Blum (Flöte), Iven Hausmann (Posaune), Gudrun Reschke (Oboe), John Patrick Thomas (Stimme), Jan Williams (Percussion)
Es gibt rund zwei Dutzend Aufnahmen des Stücks; dies ist die einzige in Vollbesetzung.
Agravain (19.08.2012, 09:01): Mein Tag beginnt mit:
Johann Sebastian Bach: Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei BWV 179
Magdalena Kozená, Mark Padmore, Stephan Loges The Monteverdi Choir The English Baroque Soloists Sir John Eliot Gardiner
:hello Agravain
Agravain (19.08.2012, 09:49): Mein Vormittag wird wieder von der Beschäftigung mit dem "Falstaff" geprägt, wenn auch nicht in der Elgar'schen Variante, sondern:
Sir Geraint Evans, Giulietta Simoniato, Robert Merrill, Mirella Freni, Alfredo Kraus Ilva Ligabue, Rosalind Elias, John Lanigan, Piero de Palma, Giovanni Foiani RCA Italiana Opera Orchestra and Chorus Sir Georg Solti
:hello Agravain
AcomA (19.08.2012, 10:31): Hallo,
Johann Strauss-Cziffra
An der schoenen blauen Donau
Gyoergy Cziffra, piano
(Hungaroton, 1956)
Cziffras Paraphrase tioppt IMO alle anderen vom pianistischen Zugriff. Ueberdies spielt er wie ein Besessener.
Agravain (19.08.2012, 14:12): Ich kann Vergleichshören, was ich will: Dies ist (und bleibt wohl auch) meine favorisierte Aufname des Werkes, obwohl man den Dirigent vielleicht nicht als erstes bei der Namensnennung "Bruckner" vor Augen hat. Dies aber ist eine Sternstunde. Vielleicht hole ich doch noch mal die Partitur raus und schreibe einen detaillierteren Bericht im entsprechenden Thread:
Das ist nicht ganz so brutal gegen den Strich gebürstet wie die 2 Jahre zuvor (1993) erschienene Einspielung mit dem Appónyi Quartet, aber immer noch eher ungeignet für Bankett-Beschallungen.
AcomA (19.08.2012, 19:23): Hallo,
WA Mozart
Sonate fuer Klavier und Violine D-Dur KV 306
Paul Badura-Skoda, piano David Oistrach, violin
(live, Stift Ossiach, Kaernten, Naive, ORF, 1972)
Der 2. Satz ist wie im Himmel ! Große Musik mit großen Musikern !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (19.08.2012, 21:16): Original von ab Nico Muhly: seeing is believing Aurora Orchestra T. Gould Decca
Eine von drei gerade bei der DECCA erschienene CDs höchst gefälliger Musik, etwas dazu hier. Pop goes instrumental? Wie hört ihr das?
Pop höre ich nicht, eher eine Art Post-Postminimalismus (frei erfunden :D). Das soll heissen, die Musik klingt in meinen Ohren als ob Komponisten wie Gavin Bryars oder John Adams sich ein etwas avantgardistischeres Idiom verpassen wollten.
In einem Ranking der düster-beklemmendsten Werke würde ich diese Komposition weit nach oben setzen. Die quasi-statische Klangfläche bewirkt mit ihren langsamen inneren Bewegungen eine Anspannung, die in Verbindung mit unheimlichen Klangwirkungen an subtlien Horror grenzt.
Cetay (inaktiv) (20.08.2012, 06:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ufL33X9eL._SL500_AA300_.jpg "Opera scenes from Savonlinna" - Ludwig van Beethoven - Fidelio: Akt II, Finale Wolfgang Amadeus Mozart - Die Zauberflöte: Akt I, Finale/Akt II, Chor der Priester und Finale Richard Wagner - Der fliegende Holländer: Spinnerlied/Sentas Ballade und Chor/Matrosenchor Modest Mussorgsky - Boris Godunov: Prolog Szene 1 und 2/Boris' Monolog Guiseppe Verdi - Don Carlos: Auto-da-fé Szene Giuseppe Verdi - Aida: Akt II Szene 2 (Triumph Szene) Diverse Solisten, Savonlinna Opera Festival Choir and Orchestra, Ulf Söderblom, Kyösti Haatanen, Ilpo Mansnerus und Leif Segerstam
ab (20.08.2012, 08:54): Gestern ein herrliches Konzert mit der exzellenten Musica Antiqua Roma sowie der Sopranistin Deborah York gehört und vorgestern mit einem jungen Sängerensemble Monetverdis unsäglich schöne Komposition L'Incoronazione Di Poppea, :leb hat mich der Virus einmal wieder gepackt:
Cetay (inaktiv) (20.08.2012, 10:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qkU1ypBSL._SL500_AA300_.jpg Christian Utz; "Transformed - Musik für asiatische und westliche Instrumente 2001-2006"; Ensemble on_line, Pironkoff / Contemporary Music Ensemble Korea, McKeich
Haydns Quartettkosmos: Das ist so unfassbar geile Musik. Ich habe mittlerweile einen ganzen Haufen Interpreten quer durch die Opera gehört - die elektrisierenden Lindsays sind immer ganz vorne dabei. Noch einen Ticken "besser" sind vielleicht die Hagens, weil sie eine vergleichbare Intensität ohne Hilfe der Drahtbürste hinbekommen.
Cetay (inaktiv) (21.08.2012, 08:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Tm-82vozL._SL500_AA240_.jpg Haydn; Doppelkonzert f. Violine, Cembalo und Streicher F-Dur; Katrin Scholz
Oha! Das ist superb gespielt. Wer hat schon mal von dieser Geigerin gehört?
Jürgen (21.08.2012, 09:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/510m49Blp9L._SL500_AA240_.jpg
Oha! Das ist superb gespielt. Wer hat schon mal von dieser Geigerin gehört?
Ich! Auch vor Julia Fischer gab es schon tolle deutsche Geigerinnen, z.B. Katrin Scholz, sie hat uns u.a. eine sehr gute Einspielung des Beethoven-Konzerts hinterlassen:
Cetay (inaktiv) (21.08.2012, 23:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XH8HEQ0AL._SL500_AA300_.jpg Mark Applebaum; Martian Anthropology / Skumfiduser! / Dead White Males / Triple Concerto; Stanford Symphony Orchestra
Martian Anthropology ist quasi ein Konzert für Elektronik und Orchester und auch auf Skumfiduser! nimmt die Elektronik einen konzertierenden Teil ein. Das Triple Concerto beginnt mit einem langen, neutönerischen Teil für Klaviersolo und wechselt dann in eine mystische vokale Klangfläche, die sich mehrmals zu ruhigen ritualisierten Gesängen ausweitet. Die Solinstrumente -neben dem jetzt präpariert klingendem Klavier, noch gezupftes Cello und Percussion- beschränken sich auf kurze Einwürfe.
Das ist höchst originelle Musik, bei der Zugänglichkeit und avantgardistisches Idiom nahezu perfekt ausbalanciert sind, die voller überraschenden, freilich nie willkürlichen Übergängen steckt, mit innovativen formalen Lösungen aufwartet, große, emotional packende Momente bietet und auch mal über den Kanon der klassisch-avantgardistischen Sprache hinaus in andere Genres vordringt, ohne dass auch nur ein Hauch von Crossover-Flair aufkommt. Und am wichtigsten: Das ist einfach nur genial anzuhören. Mark Applebaum - wo kommt der denn jetzt schon wieder her?
satie (22.08.2012, 00:16): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XH8HEQ0AL._SL500_AA300_.jpg Mark Applebaum; Martian Anthropology / Skumfiduser! / Dead White Males / Triple Concerto; Stanford Symphony Orchestra
Martian Anthropology ist quasi ein Konzert für Elektronik und Orchester und auch auf Skumfiduser! nimmt die Elektronik einen konzertierenden Teil ein. Das Triple Concerto beginnt mit einem langen, neutönerischen Teil für Klaviersolo und wechselt dann in eine mystische vokale Klangfläche, die sich mehrmals zu ruhigen ritualisierten Gesängen ausweitet. Die Solinstrumente -neben dem jetzt präpariert klingendem Klavier, noch gezupftes Cello und Percussion- beschränken sich auf kurze Einwürfe.
Das ist höchst originelle Musik, bei der Zugänglichkeit und avantgardistisches Idiom nahezu perfekt ausbalanciert sind, die voller überraschenden, freilich nie willkürlichen Übergängen steckt, mit innovativen formalen Lösungen aufwartet, große, emotional packende Momente bietet und auch mal über den Kanon der klassisch-avantgardistischen Sprache hinaus in andere Genres vordringt, ohne dass auch nur ein Hauch von Crossover-Flair aufkommt. Und am wichtigsten: Das ist einfach nur genial anzuhören. Mark Applebaum - wo kommt der denn jetzt schon wieder her?
Der Typ ist herrlich! Schau Dir mal das hier an: http://www.youtube.com/watch?v=46w99bZ3W_M
Cetay (inaktiv) (22.08.2012, 07:06): Original von Satie Der Typ ist herrlich! Schau Dir mal das hier an: http://www.youtube.com/watch?v=46w99bZ3W_M
:J :down Mir gefällt seine Summenbotschaft: Die Frage ist nicht: ist es Musik? Die Frage ist: ist es interessant?
Natürlich musste als nächstes überprüft werden, ob er für Quartett geschrieben hat. Er hat und das höre ich jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WOIs8panL._SL500_AA300_.jpg Applebaum; "20"; St. Lawrence String Quartet
AcomA (22.08.2012, 08:09): Hallo,
Alexander Scriabin
10 Sonaten
Anatol Ugorski, piano
(2010, Cavi music)
I 10/10 IMO K 10/10 IMO
Mittlerweile meine favorisierte GA, klanglich ein Wunder.
LG, Siamak
Jürgen (22.08.2012, 09:04): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/510m49Blp9L._SL500_AA240_.jpg
Smetana: Die verkaufte Braut (auf Deutsch), Kempe 1962 Pilar Lorengar Fritz Wunderlich Gottlob Frick RIAS Kammerchor Bamberger Symphoniker Rudolf Kempe Mai/Juni/Oktober 1962, Kulturraum Bamberg / Grunewaldkirche Berlin
Grüße Jürgen
Diese Verkaufte Braut gefiel mir recht gut. Erstmals habe ich einen angenehmen Zugang zu diesem Werk gefunden, der mir bislang (Kosler/Tschechisch) verwehrt blieb. Allerdings bildete ich mir ein, eine gewisse Vermozartung herauszuhören. Ob das auf lange Sicht (nach mehrmaligem Hören) dem Werk gut tut, wird sich weisen. Vielleicht schwenke ich dann zu Kosler um.
Nun höre ich den Rest der 6. Bach-CD der Zimmermänner. Die einzelnen Werke Cembalokonzert BWV 1055, Cembalokonzert für 4 BWV 1065 und die 4. Orchestersuite im Wechsel mit den ersten 4 Violinkonzerten aus "La Stravaganza" von Vivaldi mit Pinnock/Standage 1990.
Cetay (inaktiv) (22.08.2012, 09:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51J4A%2BfhxfL._SL500_AA240_.jpg Music@Menlo "The Unfolding of Music II" Disc 2
Purcell; Fantasia upon One Note, Z. 745; Escher String Quartet, Hsin-Yun Huang Haydn; Streichquartett op. 76/4; Escher String Quartet Schumann; Phantasiestücke op. 73 für Klavier und Klarinette; Derek Han, Anthony McGill Britten; Phantasy, op. 2 (1932) für Oboe und Streichtrio; William Bennett, Andrés Díaz, Paul Neubauer, Ian Swensen Frazelle; Piano Trio (2008); David Finckel, Cello, Jeffrey Kahane, Joseph Swensen
ab (22.08.2012, 10:33): ebenfalls dort ausgeliehen:
Janacek - Das Schlaue Füchslein Lucia Popp, Dalibor Jedlicka, Wiener Philharmoniker Charles Mackerras
leider ist der tschechische Text im dicken Beibuch nur auf Englisch übersetzt :S
Per Borin / Württembergische Philharmonie Reutlingen 2004
Der aus dem Umfeld der Reformpädagogik von Gustav Wyneken stammende August Halm komponierte eine pastorale Sinfonie, in der romantische Wald- und Wiesenstimmungen das musikalische Feld beherrschen. Ständig hört man in diesem Werk - dargestellt von den Flöten und anderen Bläsern - die Vöglein singen... Die delikat instrumentierte Sinfonie wird hier in einem superben, sehr räumlichen und direktem Klangbild dargeboten, das keine Wünsche offen lässt.
Agravain (22.08.2012, 13:32): Bei mir nun Neuland:
Wald- und Berggeister Dramatische Phantasie Zwei Polnische Volkstänze
Eric Solen / Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera 2008
Die "Wald- und Berggeister" sind noch ganz den Mendelsson'schen Elfentänzen verhaftet, während die "Dramatische Phantasie" deutlich charakteristischer klingt: - schöne, epische Jugendstil-Spätromantik mit wuchernden Klangfresken...
Nordolf (23.08.2012, 00:10): Weiter mit dem deutschen Komponisten Philipp Scharwenka:
Philipp Scharwenka: Frühlingswogen Arkadische Suite Liebesnacht
Christopher Fifield / Gävle Symphony Orchestra 2007
"Verliebte" Themen stehen hinter den Stücken dieser CD - den Hit der CD stellt das auf Wagners "Tristan und Isolde" bezogene Phantasiestück für Orchester "Liebesnacht" dar, welches voller klanglicher Reminiszenen an Wagner steckt und eine herrlich schwindsüchtige Atmosphäre zaubert.
Jürgen (23.08.2012, 08:07): In meiner Playlist etwas schönes, leichtes, weichgespültes (nicht für jedes Stück gelten alle der Attribute):
Desprez, Josquin - Motetten und Chansons, Hilliard Ensemble 1983 - Ave Maria, gratia plena Bach, Johann Sebastian - Orchestersuite Nr.3 BWV 1068, Karajan 1983 - Air Bizet, Georges - Carmen Suite, Karajan 1970 - Entr'acte III Wagner, Richard - Sehnsucht, Abbado/Kaufmann 2009 - Mein lieber Schwan! Vivaldi, Antonio - Konzert für Flöte, Streicher und Cembalo g-moll Op.10/2 (La Notte), Karajan 1983 Beethoven, Ludwig van - Fidelio, Abbado/Kaufmann 2009 - Gott! welch Dunkel hier! Pachelbel, Johann - Kanon und Gigue D-dur (arr. Max Seiffert), Karajan 1983 Mozart, Wolfgang Amadeus - Serenade D-Dur KV 239 (Notturna), Karajan 1983 Albinoni, Tomaso Giovanni - Adagio g-moll (arr. Remo Giazotto), Karajan 1983 Gluck, Christph Willibald - Reigen seliger Geister, Karajan 1983
ab (23.08.2012, 09:59): Nagelneu und noch gar nicht offiziell präsentiert:
Johann Rufinatscha: Klavierwerke Marlis Nussbaumer (Steinway D) Augenommen 12.-17. Februar 2012 MusikMuseum 13 - CD 13012 3 CDs :hello
AcomA (23.08.2012, 10:21): Hallo,
Beethoven
Klavierkonzert Nr.2 B-Dur
Martin Stadtfeld, piano Staatskapelle Dresden Sebastian Weigle, cond.
(Sony, 2009, live)
Eine sehr frische und delikate Auffuehrung. Auch sehr gut aufgenommen.
LG, Siamak
ab (23.08.2012, 12:45): Nach einem sehr beschwingenden Konzert gestern mit Musik des Barock aus China , höre ich heute in eine der Aufnahmen dieses ausgezeichneten Ensembles:
Daphné sur les ailes du vent (Baroque Around the World) Cyrille Gerstenhaber, Adriana Epstein, Sébastien Obrecht, Ion Dimieru XVIII-21 Le Baroque Nomade Jean-Christophe Frisch Arion
Jürgen (23.08.2012, 14:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61atIts3ggL._SL500_AA300_.jpghttp://media.zweitausendeins.de/bild/artikel/69/08/690812/cover/690812_view.jpg http://www.recordsale.org/cdpix/g/gabriel_faure-requiem.._popp._estes._rundfunkchor_leipzig._st.jpg
Helmer Alexandersson: Ouvertüre in c-Moll Symphonie Nr. 2
Paul Mägi / Uppsala Chamber Orchestra 2006
Die 2. Symphonie des Schweden Alexandersson ist ein kleines Meisterwerk, das vor allem durch die melodische Einfallskraft des Komponisten beeindruckt - besonders gut gefallen mir die atmosphärischen Hornmelodien und die leicht trübe, melancholische Harmonik. Trotz des Kammerorchesters handelt es sich um groß angelegte Symphonik in der Nachfolge Bruckners, die Weite und Majestät vermittelt und in der es zuweilen recht laut wird. Das Covergemälde passt wunderbar zur Musik: - das Betrachten von Marcus Larsons "Wasserfall in Smaland" bei gleichzeitigem Hören von Alexanderssons Zweiter ergibt einen interessanten, mentalen "Stereoeffekt".
Momentan gibt es ja eine richtige Inflation von Aufnahmen der Shostakovich-Klavierkonzerte. Neben Korobeinikov und Alexander Melnikov gibt es relativ neue Aufnahmen von Martin Helmchen, Denis Matuev, Valentina Igoshina und zuletzt Alexander Toradze. Woran liegt nur diese plötzliche Beliebtheit?
Nikolaus.
AcomA (23.08.2012, 23:45): Hallo,
Beethoven
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur
Hans Richter-Haaser, piano Philharmonia Orchestra István Kertesz, cond.
(Testament, 1958)
Wunderbare Performance.
LG, Siamak
Nordolf (24.08.2012, 01:09): Ein Schwede zwischen hochromantischem Ausschweifen und neoklassizistischer Strenge:
Gustaf Bengtsson (1886 – 1965): Vettern (Symphonische Dichtung) Symphonie Nr. 1 Drei Tonbilder ‘I Vadstena Kloster’
Mats Liljefors / Gävle Symphony Orchestra 1997
Cetay (inaktiv) (24.08.2012, 02:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/511rSo2MhtL._SL500_AA240_.jpg Thierry Pécou; Laissez faire au voyage; Ensemble Zellig, Francois Leleux
Anges et oiseaux (für Solo-Flöte, -Violine, -Viola, -Cello, -Klavier, Vogelstimmen, Schlagzeug, Flöten und Violinen) Chö, un rituel tibétain (für Bassklarinette, Piano, Altflöte, Cello und Schlagzeug) Perroquets d'azur für Oboe solo Oboenquartett
Pécou wird außerhalb des französichen Sprachraums mehr oder weniger totgeschwiegen. Angesichts der Originalität und der ungeheueren Suggestivkraft seiner Musik ist das kaum begreiflich. Die Mechanismen, durch die zeitgenössische Komponisten für die interessierte Öffentlichkeit ins Licht gerückt werden oder eben auch nicht, erscheinen mir völlig undurchschaubar und willkürlich.
Sir Charles Hubert Parry: Symphonie Nr. 2 F-Dur "The Cambridge"
The London Philharmonic Matthias Bamert
:hello Agravain
ab (24.08.2012, 09:38): Bei A.... kommen die Symphonien bei einem Kundenrezensenten gar nicht gut weg - sind diese Kompositionen wirklich so "reichlich akademisch"?
Gleichwie: das Posting hat mich zum gleichen Komponisten motiviert: Parry: blest pair of sirens; i was glad; english lyrics, etc.
Agravain (24.08.2012, 09:59): Original von ab Bei A.... kommen die Symphonien bei einem Kundenrezensenten gar nicht gut weg - sind diese Kompositionen wirklich so "reichlich akademisch"?
Gleichwie: das Posting hat mich zum gleichen Komponisten motiviert: Parry: blest pair of sirens; i was glad; english lyrics, etc.
Ganz ehrlich, wenn ein "A"-Rezensent Sätze wie diesen
Und die sind m.E. mit Elgar, Vaughan-Williams, Walton, Bliss, Delius und sogar (sic!) Bantock besser beraten
als Statement abgibt, dann kann ich ihn nicht so ganz ernst nehmen. Tatsache ist: Parrys Symphonien sind klangschöne Erfindungen, zunächst sehr stark an die deutsche Schumann-Brahms-Tradition angelehnt. Was sollte Parry auch machen (und mit ihm Stanford) - es gab ja keine englische Tradition symphonischer Musik. Akademisch finde ich das weniger, wenngleich halt etwas epigonal.
Ganz große Symphonik ist das sicher nicht, aber sie beginnt sich (besonders in den späteren Symphonien) in eine neue klangliche Richtung zu bewegen und das einzuleiten, was zur "English Renaissance" und zur "Pastroralbewegung" werden sollte.
..... obwohl es sich um die Einspielung einer gekürzten Fassung handelt, ist diese Aufnahme ein Meisterwerk - Fricsay & RIAS in Hochform ! Und ein Jammer, daß dieser Meilenstein nie auf CD veröffentlicht wurde - was dazu führte, daß man die "CD Überspielung" hier erwerben kann: http://www.haydnhouse.com/HH16.htm
Sir Edward Elgar: Wand of Youth Suiten Nr. 1 & 2, opp. 1a & 1b
Royal Philharmonic Orchestra Vernon Handley
:hello Agravain
ab (24.08.2012, 11:49): Original von Lucanuscervus
Reinhold Gliere - Symphonie Nr.3 RIAS Symphonie Orchester Berlin, FERENC FRICSAY
..... obwohl es sich um die Einspielung einer gekürzten Fassung handelt, ist diese Aufnahme ein Meisterwerk - Fricsay & RIAS in Hochform ! Und ein Jammer, daß dieser Meilenstein nie auf CD veröffentlicht wurde -
In Frankreich erhältlich gewesen:
Fricsay Moderne
CD (2) DEUTSCHE GRAMMOPHON - Double - 449 337-2
Zoltán Kodaly : Hary Janos, Suite Orchestra conducted by Ferenc Fricsay Frank Martin : Petite Symphonie Concertante Orchestra conducted by Ferenc Fricsay Karl Amadeus Hartmann : Symphony - Finale, Agagio appassionato n°4 Orchestra conducted by Ferenc Fricsay Rolf Liebermann : Suite on Popular Swiss Songs Orchestra conducted by Ferenc Fricsay Reinhold Moritzovich Gliere : Symphony n°3 in B Minor, op. 42 "Ilya Mourometz" RIAS Symphony Orchestra of Berlin conducted by Ferenc Fricsay 1956 Werner Egk : Petite Suite d'Abraxas Orchestra conducted by Ferenc Fricsay Gottfried von Einem : Capriccio for Orchestra Orchester der Berliner Staatsoper conducted by Ferenc Fricsay
Lucanuscervus (24.08.2012, 12:11): Original von ab Original von Lucanuscervus
Reinhold Gliere - Symphonie Nr.3 RIAS Symphonie Orchester Berlin, FERENC FRICSAY
..... obwohl es sich um die Einspielung einer gekürzten Fassung handelt, ist diese Aufnahme ein Meisterwerk - Fricsay & RIAS in Hochform ! Und ein Jammer, daß dieser Meilenstein nie auf CD veröffentlicht wurde -
In Frankreich erhältlich gewesen:
Fricsay Moderne
CD (2) DEUTSCHE GRAMMOPHON - Double - 449 337-2
Zoltán Kodaly : Hary Janos, Suite Orchestra conducted by Ferenc Fricsay Frank Martin : Petite Symphonie Concertante Orchestra conducted by Ferenc Fricsay Karl Amadeus Hartmann : Symphony - Finale, Agagio appassionato n°4 Orchestra conducted by Ferenc Fricsay Rolf Liebermann : Suite on Popular Swiss Songs Orchestra conducted by Ferenc Fricsay Reinhold Moritzovich Gliere : Symphony n°3 in B Minor, op. 42 "Ilya Mourometz" RIAS Symphony Orchestra of Berlin conducted by Ferenc Fricsay 1956 Werner Egk : Petite Suite d'Abraxas Orchestra conducted by Ferenc Fricsay Gottfried von Einem : Capriccio for Orchestra Orchester der Berliner Staatsoper conducted by Ferenc Fricsay
Rodrigo: Concierto de Aranjuez, Colomer/de Lucia 1991
AcomA (24.08.2012, 13:04): Hallo Juergen,
Paco de Lucia ist ein fulminanter Flamenco-Spieler !
Nun hier
Grieg
Klavierkonzert a-moll
Claudio Arrau, piano Philharmonia Orchestra Alceo Galliera, cond.
(EMI, 50er)
IMO immer noch Referenzstatus fuer alle drei Saetze.
LG, Siamak
ab (24.08.2012, 14:38): Original von AcomA Grieg Klavierkonzert a-moll
Claudio Arrau, piano Philharmonia Orchestra Alceo Galliera, cond.
(EMI, 50er)
IMO immer noch Referenzstatus fuer alle drei Saetze.
LG, Siamak
Das überrpüfe ich doch gleich: :hello
Edvard Grieg 1843-1907 Piano Concerto in A minor, Op.16 I. Allegro molto moderato - Cadenza - Tempo I 14.32 II. Adagio 6.55 III. Allegro moderato molto e marcato - Andante maestoso 10.46 Philharmonia Orchestra conducted by Alceo Galliera Recorded: 19 & 20.IV.1957, No. 1, Abbey Road Studios, London Producer: Walter Legge Balance engineer: Neville Boyling Recording first issued in 1958 by EMI Records Ltd. MONO/ADD Digital remastering (P) 2001 by Testament
(Ich hörte einst seine Davies Aufnahme, die mir so gar nicht zusagte.)
ab (24.08.2012, 15:08): Danke für diese Arrau-Tipp!
Und gleich zum Vergleich jene Aufnahmen nachgeschoben, die vormals :wink meine Referenz war:
Grieg I. Allegro molto moderato - Cadenza - Tempo I 12.01 II. Adagio 5.22 III. Allegro moderato molto e marcato - Andante maestoso 9.25 Moskauer Philharmonisches Symphonieorchester Kirill Kondrashin Praga Gastkonzert in Prag im August 1977
Jeremias (24.08.2012, 15:09): Meine Referenz bei Grieg ist Leif Ove Andsnes mit Mariss Jansons... so heimatverbunden spielt es kein zweiter!
AcomA (24.08.2012, 18:22): Lieber Jeremias,
ich habe die Andsnes-Jansons-Aufnahme auch. Sie ist objektiv betrachtet perfekt. Aber mir persoenlich begegnet sie kalt/steril. Und beruecksichtigt man, dass es sich sogar um einen live-Mitschnitt handelt... Die alte Arrau-Aufnahme vermittelt eine ungeheure Intensitaet und Waerme bei aller Transparenz und Brillianz. Ich habe sie auch aus der Icon-Box, die ab oben zeigt. Ich kann sie Dir waermstens empfehlen. Und was fuer einen sonoren Anschlag/Klang dieser Arrau hatte.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (24.08.2012, 21:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JXHE5998L._SL500_AA300_.jpg Kagel; 1898 für Kinderstimmen und Instrumente; Adam Bauer (Trompete), Aloys Kontarsky (Piano), Georg Nothdorf (Kontrabass), Gérard Ruymen (Viola), Armin Rosin (Posaune), Robert Tucci (Tuba), Brigitte Sylvestre (Harfe), Christoph Caskel (Percussion), Saschko Gawriloff (Violine), Siegfried Palm (Cello), Kurt Schwertsik (Horn), Kinder der Hauptschule Peter-Griess-Strasse Köln (AD: 1973)
Surreale Musik, unheimlich bis absurd. Pures Genius! :times10
Jürgen (25.08.2012, 00:17): Original von AcomA Hallo Juergen,
Paco de Lucia ist ein fulminanter Flamenco-Spieler !
...
LG, Siamak
Volle Zustimmung.
Beim Concierto de Aranjuez gibt es sicherlich klassisch ausgebildete Spieler, die das Konzert sauberer und korrekter ja vielleicht auch schöner spielen.
Aber Paco bringt halt noch einen gewissen Lokalkolorit rein, das ist eine echte Alternative, die ich nicht missen möchte.
Agravain (25.08.2012, 19:31): Nach Atterbergs herrlich sattem Naturgemälde, das seiner tschechischen Schwester gewissermaßen als wild-herbes nordisches Schwesterstück gegenüber steht, bleibe ich bei Natureindrücken und höre Roussels erste Symphonie in Dutoits sehr schöner Aufnahme, die den Schwebezustand zwischen Spätromantik und frühem Impressionismus, das Geheimnisvolle, das Verspielte und Sinnliche dieser Musik stilsicher und im besten Sinne klangverliebt herausarbeitet:
Oha! Das ist superb gespielt. Wer hat schon mal von dieser Geigerin gehört?
Ich! Auch vor Julia Fischer gab es schon tolle deutsche Geigerinnen, z.B. Katrin Scholz, sie hat uns u.a. eine sehr gute Einspielung des Beethoven-Konzerts hinterlassen:
*Violine: Christian Bergqvist Göran W. Nilson / Gävle Symphony Orchestra 2001
Die Klangsprache dieses schwedischen Spätromantikers, der seine Werke erst im fortgeschrittenen Alter komponierte, erinnert etwas an Tschaikowsky. Leider ist das Dirigat von Göran Nilson sehr zäh und träge, was den Genuß der schönen Kompositionen etwas mindert. Es wäre zu wünschen, das ein Neeme Järvi oder ein Ari Rasilainen sich der Symphonien von Sillen annehmen würde.
‘Märchen’ Symphonische Bilder ‘Hans Christian Andersen’ Eine Festouvertüre Symphonie Nr. 2
Michael Hofstetter / NDR Radiophilharmonie Hannover 2004-05
Die Musik des dänischen Komponisten ist voller zauber- und rauschhafter Stimmungen. Sie wird hier in hervorragender Interpretation und Klanglichkeit dargeboten.
Agravain (25.08.2012, 21:17): Als letztes Naturbild höre ich heute:
Vítezslav Novák: V Tatrách (In der Tatra), op. 26 (1902)
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Libor Pesék
Schon Nováks rund 10 Jahre vor Strauss' großer Gebirgssinfonie entstandene symphonische Dichtung zeichnet in einem von Dvorák und Wagner geprägten Stil ein vom Erhabenheitsbegriff geprägtes Bild des Gebirges.
Nicht nur das Werk, sondern auch Peséks klangmächtige Einspielung lassen mich die
:times10
zücken. :D
:hello Agravain
Nordolf (25.08.2012, 21:35): Original von Agravain Als letztes Naturbild höre ich heute:
Vítezslav Novák: V Tatrách (In der Tatra), op. 26 (1902)
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Libor Pesék
Schon Nováks rund 10 Jahre vor Strauss' großer Gebirgssinfonie entstandene symphonische Dichtung zeichnet in einem von Dvorák und Wagner geprägten Stil ein vom Erhabenheitsbegriff geprägtes Bild des Gebirges.
Nicht nur das Werk, sondern auch Peséks klangmächtige Einspielung lassen mich die
:times10
zücken. :D
:hello Agravain
Da bleibt zu hoffen, das diese Einspielung bald wieder neu aufgelegt wird und nicht nur wie im Moment heillos überteuert erhältlich ist. Vielleicht sogar in einer preiswerten EMI-Reihe...
:hello Nordolf
Agravain (25.08.2012, 21:39): Original von Nordolf Original von Agravain Als letztes Naturbild höre ich heute:
Vítezslav Novák: V Tatrách (In der Tatra), op. 26 (1902)
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Libor Pesék
Schon Nováks rund 10 Jahre vor Strauss' großer Gebirgssinfonie entstandene symphonische Dichtung zeichnet in einem von Dvorák und Wagner geprägten Stil ein vom Erhabenheitsbegriff geprägtes Bild des Gebirges.
Nicht nur das Werk, sondern auch Peséks klangmächtige Einspielung lassen mich die
:times10
zücken. :D
:hello Agravain
Da bleibt zu hoffen, das diese Einspielung bald wieder neu aufgelegt wird und nicht nur wie im Moment heillos überteuert erhältlich ist. Vielleicht sogar in einer preiswerten EMI-Reihe...
:hello Nordolf
Na, 26 Euro und ein paar Zerquetschte gehen doch. :D Als ich sie ehedem bei eBay UK für knapp 10 (!) Euro ersteigert habe, stand sie beim Marketplace bei guten 250 (!) Euro... http://www.smileygarden.de/smilie/Schockiert/shocked9.gif
:hello Agravain
Nordolf (25.08.2012, 21:44): Original von Agravain Original von Nordolf Original von Agravain Als letztes Naturbild höre ich heute:
Vítezslav Novák: V Tatrách (In der Tatra), op. 26 (1902)
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Libor Pesék
Schon Nováks rund 10 Jahre vor Strauss' großer Gebirgssinfonie entstandene symphonische Dichtung zeichnet in einem von Dvorák und Wagner geprägten Stil ein vom Erhabenheitsbegriff geprägtes Bild des Gebirges.
Nicht nur das Werk, sondern auch Peséks klangmächtige Einspielung lassen mich die
:times10
zücken. :D
:hello Agravain
Da bleibt zu hoffen, das diese Einspielung bald wieder neu aufgelegt wird und nicht nur wie im Moment heillos überteuert erhältlich ist. Vielleicht sogar in einer preiswerten EMI-Reihe...
:hello Nordolf
Na, 26 Euro und ein paar Zerquetschte gehen doch. :D Als ich sie ehedem bei eBay UK für knapp 10 (!) Euro ersteigert habe, stand sie beim Marketplace bei guten 250 (!) Euro... http://www.smileygarden.de/smilie/Schockiert/shocked9.gif
:hello Agravain
Naja - da warte ich lieber... Es gibt da ja wesentlich günstiger die Chandos-Einspielung mit anderen symphonischen Dichtungen von Novak, mit der ich auch schon länger liebäugle.
Herzliche Grüße! Nordolf
AcomA (26.08.2012, 00:45): Hallo,
Beethoven
Sonate fuer Klavier und V'cello Nr.5 D-Dur op. 102 Nr.2
Andras Schiff, piano Miklos Perenyi, V'cello
(ECM)
Exzellent. Ziehe ich zur Zeit anderen Interpretationen des Werks vor. Das Werk atmet jede Wendung und Facette. Tolles Gespann. Die Fuge des 3. Satzes wird taenzerisch formuliert. Sehr gut aufgenommen.
I10/10 IMO K 10/10 IMO
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (26.08.2012, 06:32): Original von Nordolf Original von Agravain Original von Nordolf Original von Agravain Als letztes Naturbild höre ich heute:
Vítezslav Novák: V Tatrách (In der Tatra), op. 26 (1902)
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Libor Pesék
Schon Nováks rund 10 Jahre vor Strauss' großer Gebirgssinfonie entstandene symphonische Dichtung zeichnet in einem von Dvorák und Wagner geprägten Stil ein vom Erhabenheitsbegriff geprägtes Bild des Gebirges.
Nicht nur das Werk, sondern auch Peséks klangmächtige Einspielung lassen mich die
:times10
zücken. :D
:hello Agravain
Da bleibt zu hoffen, das diese Einspielung bald wieder neu aufgelegt wird und nicht nur wie im Moment heillos überteuert erhältlich ist. Vielleicht sogar in einer preiswerten EMI-Reihe...
:hello Nordolf
Na, 26 Euro und ein paar Zerquetschte gehen doch. :D Als ich sie ehedem bei eBay UK für knapp 10 (!) Euro ersteigert habe, stand sie beim Marketplace bei guten 250 (!) Euro... http://www.smileygarden.de/smilie/Schockiert/shocked9.gif
:hello Agravain
Naja - da warte ich lieber... Es gibt da ja wesentlich günstiger die Chandos-Einspielung mit anderen symphonischen Dichtungen von Novak, mit der ich auch schon länger liebäugle.
Herzliche Grüße! Nordolf
Das macht mich jetzt doch neugierig. Allerdings gibts im 5€/Monat Abo nur andere Interpretationen. Ich höre die hier:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61OG5yt445L._SL500_AA240_.jpg Novák; Eternal Longing / In the Tatras / Moravian-Slovak Suite; Karel Sejna
Cetay (inaktiv) (26.08.2012, 07:39): Und jetzt ein beinnahe vormittagfüllendes Programm (was es damit auf sich hat, ist u.a. hier nachzulesen) mit Shostakovich:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51O6hZuPTUL._SL500_AA300_.jpg Shostakovich; Krokodil; Arthur Schoonderwoerd, Nadja Smirnova, Petr Migunov, Graf Mourja, Marie Hallynck
Préface à l’edition complète de mes oeuvres & breves réflexions sur cette préface für Klavier und Baß, op. 123 Präludium und Fuge C-Dur Nr. 1, op. 87 Trio für Violine, Violoncello und Klavier E-Moll, op. 67 Fünf Romanzen für Baß und Klavier über Texte der Zeitschrift „Krokodil“, op. 121 Sieben Romanzen für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier über Texte von Alexander Blok, op. 127 Präludium und Fuge in E-Moll Nr. 4, op. 87 Satiren über Texte von Sacha Tchiorny, op. 109 Sonate für Violine und Klavier, op. 134 Vier Strophen des Kapitän Lebiadkine für Baß und Klavier über Worte von F. Dostojewski, op. 146
Heike (26.08.2012, 10:12): @Cetay: Klingt sehr interessant! Ich würde mich freuen, wenn du berichtest
Agravain (26.08.2012, 18:03): Original von Nordolf gibt da ja wesentlich günstiger die Chandos-Einspielung mit anderen symphonischen Dichtungen von Novak, mit der ich auch schon länger liebäugle.
Vitezsláv Novák: Toman a Lesní Panna (Toman und die Waldnymphe), op. 40 (1906/07)
BBC Philharmonic Libor Pesék
Nováks große symphonische Dichtung basiert auf einem Gedicht Frantisek Celakovskys, das wiederum eine bekannte tschechische Sage verarbeitet. Novák war zur Entstehungszeit ganz im Banne von Richard Strauss, was man dem rund 25-minütigen Werk durchaus anhört.
:hello Agravain
AcomA (26.08.2012, 19:09): Hallo,
Schubert Klaviertrio Nr1 B-Dur D 898
Itzhak Perlman, violin Lynn Harrell, V'cello Vladimir Ashkenazy, piano
(DECCA)
Sehr schoene Aufnahme.
LG, Siamak
Agravain (26.08.2012, 19:27): Bei mir ein all time favourite:
Peter Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 35
David Oistrach The Philadelphia Orchestra Eugene Ormandy
:hello Agravain
Nordolf (26.08.2012, 19:40): Original von Agravain
Vitezsláv Novák: Toman a Lesní Panna (Toman und die Waldnymphe), op. 40 (1906/07)
BBC Philharmonic Libor Pesék
Nováks große symphonische Dichtung basiert auf einem Gedicht Frantisek Celakovskys, das wiederum eine bekannte tschechische Sage verarbeitet. Novák war zur Entstehungszeit ganz im Banne von Richard Strauss, was man dem rund 25-minütigen Werk durchaus anhört.
:hello Agravain
Die Verbindung von "tschechische Sage" und "im Banne von Richard Strauss" macht mich jetzt noch neugieriger.
Bei mir läuft gerade Gergievs warm-sonore Interpretation von Tschaikowsky Sechster:
Cetay (inaktiv) (27.08.2012, 00:28): Original von Heike Shostakovich; Krokodil; Arthur Schoonderwoerd, Nadja Smirnova, Petr Migunov, Graf Mourja, Marie Hallynck @Cetay: Klingt sehr interessant! Ich würde mich freuen, wenn du berichtest Ich halte das für Inselreif. :times10 Der Wechsel zwischen Klavier-, Vokal- und Kammermusik ergibt einen absolut stimmigen Fluss, ebenso wie der Wechsel von Ausdruck und Stimmung zwischen plakativ, ernsthaft und mystisch-entrückt. Das wirkt so zwingend und folgerichtig, dass man es für eine einheitliche Komposition halten könnte. An der spannenden Ausführung gibt es nichts zu bemängeln (ich kannte die Werke vorher wenig bis gar nicht, so dass ich über Feinheiten nichts sagen kann); atemberaubend ist die Violinsonate geraten. Himmlisch der Sopran, köstlich der Baß, dessen Überdrehtheit auch als Parodie auf die Affektiertheit der italienischen Oper durchgehen könnte. :ignore Ich bin begeistert, aber mich begeistert zur Zeit eh fast alles was ich höre. Gerade das hier:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uFvtG0mgL._SL500_AA240_.jpg Juon; Arabesque für Oboe, Klarinette, Fagott op. 73 & Quinett H-Dur op. 84 / H. Huber; Sextett für Klavier und Bläserquintett H-Dur; Schweizer Bläserquintett
Heike (27.08.2012, 07:56): Danke Cetay, die CD klicke ich mir mal gleich auf den Merkzettel. Heike
Eine Einspielung, die einen nicht loslässt. Packend und beklemmend zugleich. Eine Glanzleistung von Franz Welser-Möst und den "Philadelphiern".
:times10
Grüsse :hello Stefan
Lucanuscervus (27.08.2012, 12:46): Original von Cantus Arcticus Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/61ibG30ey-L._SL500_AA300_.jpg
:hello Hallo Lucanusservus Ich nehme an, dass die KK-Aufnahmen identisch sind mit diesen hier:
nun ist es wieder einmal Zeit für HAVERGAL BRIAN - Symphonie Nr.7 !
Die meisten seiner auf Tonträger verfügbaren Symphonien habe ich, doch so oft ich sie mir anhöre - sie bleiben nicht im Gedächtnis, zumindest nicht greifbar thematisch; höre ich sie wieder und wieder, denke ich "achja, die x. Symphonie !" Was nicht heissen soll, daß Brian nicht in der Lage gewesen wäre, Eingängiges zu komponieren - seine Orchestermusik wimmelt vor Effekten, brillianten Passagen und hin und wieder markanten Themen !
Ich kann auch behaupten, daß ich seine Musik sehr schätze; doch das wiederholte Hören seiner Symphonien ist wie ein Spaziergang durch unbekannte Landschaften, von denen man glaubt, sie schon einmal (im Traum?) besucht zu haben.... seltsame Musik !
:hello
ab (27.08.2012, 14:14): leider noch nie etwas von diesem in Dresden geborenen Komponisten angehört...
-- Bei mir jetzt etwas Barockmusik eines Südtiroler Franziskanerpaters: Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser
Pater Ingenuin Molitor: Canzona für Orgel d-moll; Canzona für Violine, Viola da Gamba & Bc; Canzonen a II-VI für 2 Violinen, Violine & Bc Sabine Neumann (Alt),Satoshi Mizukoshi (Tenor), Peter Kooij (Bass),Vita & Anima, Peter Waldner MusikMuseum, 2010
Gustaf Bengtsson (1886 – 1965): Vettern (Symphonische Dichtung) Symphonie Nr. 1 Drei Tonbilder ‘I Vadstena Kloster’
Mats Liljefors / Gävle Symphony Orchestra 1997
Die Tondichtung über den Vätternsee und die Tonbilder "Im Kloster Vadstena" bieten fantasiereiche, nordisch-stimmungsvolle Klangbilder. Die erste Symphonie bleibt der deutschen Musiktradition verhaftet und erinnert an Brahms.
ab (27.08.2012, 21:39): Altenberg Trio Wien und Robert Schumann :times10
Eine seltsame Zusammenstellung. Mir will nicht einleuchten, was diese Stücke miteinander verbindet (vielleicht ist das die Idee dahinter). Sciarrino fasziniert wie immer mit (außer bei Sciarrino) nie zuvor gehörten Klängen, die aus einer nächtlichen Parallellwelt zu stammen scheinen - der Titel ist hier Programm. Überhaupt nichts anfangen kann ich mit Berio, der von den vier vorgestellten Komponisten in Kennerkreisen der Erfolgreichste ist. Daraus folgt: Es ist immer zweifelhaft, sich bei der Exploration von musikalischem Neuland nur am Kanon zu orientieren; bei der Neuen Musik ist es m. E. sogar direkt schädlich. Ich denke, dass so Manche/r nach Versuchen mit den großen Dreien -Boulez, Stockhausen und Berio- das Thema Klassik nach 1950 ad acta legt - und sich damit den Weg zu faszinierenden, wirklich neuen Klanguniversen verschließt.
Cetay (inaktiv) (27.08.2012, 22:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/412CrwA-IoL._SL500_AA300_.jpg Pulsinger, Kurstin, Jeffery, Heggen; Besides Feldman für Kontrabass, Posaune, Theremin und Modularsynthesizer
Heike (27.08.2012, 23:03): Richter 1993 Beethoven op.110 hier: http://www.youtube.com/watch?v=6VmsXYXLVU8&feature=related
und danach nehme ich mir Serkin mit derselben mit ins Bett - warum gibt es eigentlich noch keinen Thread zu der Sonate, das ist doch ?(
ab (27.08.2012, 23:17): Mozart: Klavierkonzerte 20 & 21 Jan Lisiecki Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks Christian Zacharias dgg
Wird es nicht schaffen, meinen Favoriten Gulda/Abbado vom Thron zu stoßen...
Lucanuscervus (27.08.2012, 23:18): JOHN CAGE: 4'33"
(Arrangement von Lucanuscervus, 27.8.2012) :D
...erst in dieser Bearbeitung verstehe ich das Stück !
:hello :hello :hello
Cetay (inaktiv) (28.08.2012, 07:43): Ich kombiniere das an Barbara Bonney geweckte Interesse mit meiner akuten Neuentdeckungswut:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ivKG9VZ6L._SL500_AA300_.jpg Hasse; "Salve Regina"; Barbara Bonney, Bernarda Fink, Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel
Sinfonia op. 3/3 Salve Regina A-Dur Sinfonia F-dur op. 3/5 Motetten "Chori angelici laetantes" Fuga & Grave g-Moll Salve Regina in Es-Dur
Jürgen (28.08.2012, 08:33): Altbewährtes in (für mich) neuem Gewand:
Andris Nelsons City of Birmingham Symphony Orchestra
Mein persönlicher Eindruck: Wenn sich die Zusammenarbeit zwischen Nelsons und dem cbso kostant auf dem Niveau dieser Einspielung hält, muss ich sagen: Gelungen und ein Glücksfall für das cbso. :)
Unter Sir Simon Rattle - und EMI als Label - war ich nicht wirklich angetan von den Einspielungen. Sorry, Sir Simon :(
Grüsse :hello Stefan
ab (28.08.2012, 09:44): Original von Cantus Arcticus Mein persönlicher Eindruck: Wenn sich die Zusammenarbeit zwischen Nelsons und dem cbso kostant auf dem Niveau dieser Einspielung hält, muss ich sagen: Gelungen und ein Glücksfall für das cbso. :)
Unter Sir Simon Rattle - und EMI als Label - war ich nicht wirklich angetan von den Einspielungen. Sorry, Sir Simon :(
:beer
Jürgen (28.08.2012, 09:44): Original von Agravain Richard Strauss: Vier letzte Lieder Jessye Norman Gewandhausorchester Leipzig Kurt Masur
Striggio: Ecce beatam lucem & Missa "Ecco sì beato giorno" Tallis: Spem in Alium
Also die üblichen Vierzigstimmer der Renaissancezeit. Ich bin gespannt, wie sich I Fagiolini unter Robert Hollingworth (aufgenommen im Herbst 2010) hier schlagen.
Grüße Jürgen
Agravain (28.08.2012, 09:50): Ich bleibe noch bei musikalischen Abschieden. Aus diese vielleicht grandiosesten "Walküre" höre ich darum
Striggio: Ecce beatam lucem & Missa "Ecco sì beato giorno" Tallis: Spem in Alium
Also die üblichen Vierzigstimmer der Renaissancezeit. Ich bin gespannt, wie sich I Fagiolini unter Robert Hollingworth (aufgenommen im Herbst 2010) hier schlagen.
I Fagiolini machen zumindest etwas anders: Sie lassen sich von Instrumenten begleiten. Allerdings recht dezent. Ansonsten singen sie recht zügig und etwas zurückhaltender, als z.B. Huelgas oder Dixon bei Tallis. Gewöhnungsbedürftig.
Und nun Elgar: http://ecx.images-amazon.com/images/I/61RQ0NNHU5L._SL500_AA300_.jpg
Falstaff - Symphonic Study in C Minor Op. 68, Barbirolli 1964 Cockaigne (In London Town) - Concert Ouverture Op. 40, Barbirolli 1962 Froissart - Concert Ouverture Op. 19, Barbirolli 1966
Cetay (inaktiv) (28.08.2012, 20:29): Ravel; Violinsonate G-Dur; Patricia Kopatchinskaja, Fazil Say H Sch*** :times10 Das nenne ich eine überlegt-überlegene Gestaltung (Dynamik, Klangfarben, Tongebung, Tempo, Phrasierung, einfach alles!) und das bei einem mitreissenden, jazzverwandten Drive. Mehr geht nicht.
Jürgen (29.08.2012, 09:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51j0-HrdMBL._SL500_AA300_.jpg
Debussy: Préludes Livre 1&2, Osborne 2006
AcomA (29.08.2012, 09:26): Hallo Cetay,
ich bin gespannt, wie obige Aufnahme auf Dich wirkt. Sie ist ein bedeutendes Dokument von Parviz Meshkatian, der vor kurzem starb.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (30.08.2012, 08:46): ich bin gespannt, wie obige Aufnahme auf Dich wirkt. Die gefällt mir außerordentlich gut und weckt den Wunsch mich intensiver mit Klassicher Persischer Musik auseinanderzusetzen (die Frage ist wie immer: wann?) und zu verstehen wie sie "funktioniert". Die von Parviz Meshkatian selbst geschriebenen Liner Notes zu dieser CD sind hierfür ein hervorragnder Einstieg.
ab (30.08.2012, 10:11): zusammen mit der neuen von Vilde Frang finde ich diese Einspielungen von Neveu und Mutter die erfreulichesten beim Sibelius Violinkonzert. Erstaunlich: alle drei von Solistinnen und nicht von Männern interpretiert; das kenn ich sonst nur noch von den Préludes von Rachmaninow... :hello
Bei mir jetzt auf Anregung des Forums als livestream die geliebte 6. von Schostakowitsch
Von der quasi "Zirkusmusik" der Ouvertüre über die mythische Schauer und das Bild der "burggekrönten Klippe von Tintagel" (Bax) heraufbeschwörenden symphonischen Dichtung hin zum stimmungsmässig sehr abwechlungsreichen, komplexen Schlußstein des Bax'schen Symphoniewerkes...
Preludes Heft 1 & 2 Nocturnes Nr. 1-3 für 2 Klaviere (arr. Ravel) Prelude a l'apres-midi d'un faune für 2 Klaviere
Alexei Lubimov Alexei Zuev
Ich bin kein grosser Debussy-Fan und versuche immer mal wieder, ihn besser kennenzulernen. Mal sehen, ob Lubimov, den ich als sensiblen Pianisten schätze, es schafft, mir Debussy näher zu bringen.
Nikolaus.
Cetay (inaktiv) (31.08.2012, 00:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MPY6Z5DXL._SL500_AA300_.jpg Works for Violin; Miwako Abe, M. K. Harvey
Cowell; Sonata for Violin and Piano (1945-46) Wolpe; Second Piece for Violin Alone (1966), Antheil; Sonata No. 2 for Violin and Piano (1923) Beyer; Suite for Violin and Piano (1937) Dodge; Etudes for Violin and Tape, Nr. IV & II (1994) D. Mahler; Maxfield's Reel (1983) Polansky; Movement in E-Major for John Cage (1975/96) Crawford; Nocturne (1923).
Cetay (inaktiv) (31.08.2012, 08:00): Original von Cetay Works for Violin; Miwako Abe, M. K. Harvey
Das ist eine echte Wundertüte mit großartigen Neuentdeckungen (Dodge!). Besonders beeindruckt hat mich die Sonate von Antheil, bei der der Pianist auch Trommel spielt. Hier sofort abwinkend an Rabaukentum zu denken, ist bei Antheil so abwegig nicht. Allerdings wird der Krach vorher auf dem Klavier gemacht und erst dann, wenn die Trommel -ganz zurückhaltend- zum Einsatz kommt wird die Musik "schön". Eine interessante konzeptionelle Idee.
Heute morgen gab es meine musikalischen Grundnahrungmittel:
Dimitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 6 h-moll, op. 54
Moscow Philharmonic Orchestra Kirill Kondrashin
:hello Agravain
Agravain (31.08.2012, 14:27): Hier
Sir William Walton/Edith Sitwell: Façade - an entertainment
Dame Edith Sitwell, Sir Peter Pears English Opera Group Ensemble Anthony Collins
Wie gern wäre ich bei der Uraufführung dabei gewesen. Da sind einst mächtig die Fetzen geflogen - succes de scandàle nennt man das wohl. Oder mit den Worten einer zeigenössischen Rezension: "gnadenlose Kakophonie". Die entspanneteren Rezensenten, wie beispielsweise Ernest Newman, erkannten in dem Werk das, was es (auch) ist: an Entertainment - und in Walton einen musiklischen Spaßmacher erster Güte. Die Aufnahme ist schon allein wegen Edith Sitwells fast surreal anmutender Rezitation grandios.
:hello Agravain
ab (31.08.2012, 14:42): Die Streicher klingen ähnlich schrill wie bei Kondrashin :wink
ab (31.08.2012, 22:53): Duch Zufall auf diese mir zuvor unbekannte Pianistin gestoßen (gepriesen sei das Internet!), höre ich das gerade mit seeligem Vergnügen :engel
Cetay (inaktiv) (02.09.2012, 07:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/419G6QCC92L._SL500_AA300_.jpg Tan Dun; Eight Colors for String Quartet; Arditti Quartet
Cetay (inaktiv) (02.09.2012, 08:00): Ich bleibe bei Chinas Avantgarde:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41q3CbgYP2L._SL500_AA300_.jpg Ge Gan-Ru; Four Studies of Peking Opera (für Klavier und Streichquartett); Kathryn Woodard, Shanghai Quartet
nikolaus (02.09.2012, 09:43): Der Avantgarde setze ich Bach entgegen:
Heike (02.09.2012, 10:08): Bei mir auch Bach, das gehört fast schon zu einem Sonntag morgen :-)
eben ist dieses zu Ende gegangen (im Radio) BACHKANTATE Allein zu dir, Herr Jesu Christ Kantate BWV 33 am 13. Sonntag nach Trinitatis
Nathalie Stutzmann, Alt Genz Christoph, Tenor Jonathan Brown, Bass Monteverdi Choir English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner
und nun
Heike P.s. die Moderne kommt dann zum Ausgleich abends dran, mit Moses und Aron in der Philharmonie
Cetay (inaktiv) (02.09.2012, 11:21): Hier gibts jetzt Klassik und Moderne auf einer Konserve vereint:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Tl77BELAL._SL500_AA240_.jpg Beethoven / Martinu /Kabelác; Vilém Veverka (Oboe), Tschechische Kammerphilharmonie Pardubice, Marko Ivanovic
Ludwig van Beethoven; Symphonie Nr. 1 Bohuslav Martinu; Konzert für Oboe und kleines Orchester, H 353 Miloslav Kabelác; Symphonie Nr. 4 in A "Camerata"
Jean Sibelius: Finlandia Karelia Suite Tapiola En Saga
Vladimir Ashkenazy / Philharmonia Orchestra 1980 - 1985
Wunderbar spannend gestaltete Einspielungen symphonischer Dichtungen von Sibelius...
Jürgen (03.09.2012, 08:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MrEBIGUvL._SL500_AA300_.jpghttp://1.bp.blogspot.com/_20dzcpaRKOo/SsaSq65R-MI/AAAAAAAAAfI/RBFNdNEsCbs/s320/The+Nice+-+Intermezzo+from+The+Karelia+Suite+%28-%29.png
Sibelius/Emerson: Karelia Suite - Intermezzo, The Nice 1969 Tschaikowsky/Emerson: Sinfonie Nr.6 - Allegro molto vivace, The Nice 1969 Bernstein/Emerson: West Side Story - America, The Nice 1969
Grüße Jürgen
Amadé (03.09.2012, 08:54): Weiter mit meiner Sibelius-Durchsicht, heute: Ida Haendel
Dieser Variationszyklus wird deutlich seltener aufgefuehrt als die Corelli-Variationen. Sie sind komplexer. Der etwa 70-jaehrige Ashkenazy bewaeltigt sie mit analytischer Uebersicht und phantastischer Bravour.
LG, Siamak
ab (03.09.2012, 09:42): Un weiter geht meine Entdeckungsreise dieser so musikalischen Pianistin, von der es kaum etwas abseits als Download zu geben scheint:
Il Progetto Vivaldi Sol Gabetta, Cello Sonatori de la Gioiosa Marca RCA http://ecx.images-amazon.com/images/I/51LqsZsXQ1L._SL500_AA300_.jpg
sowie:
Von der Kindersinfonie zur Bauernhochzeit Leopold & Wolfgang Amadeus Mozart Tini Mathot, Klavier Amsterdam Baroque Orchestra Ton Koopman Challenge http://ecx.images-amazon.com/images/I/611pLI-7vCL._SL500_AA300_.jpg
Cetay (inaktiv) (04.09.2012, 02:05): Ich stehe momentan total im Bann des 2. Streichquartetts von Shostakovich und nutze jede Gelegenheit -sogar im Tausch gegen Schlaf- zum kennenlernen, verstehen, genießen, gepackt werden. Nebenbei erfahre ich einiges über Interpretationsaufassungen und Spielweisen. Außer meiner dualen Expeditionsbasis Fitzwilliam- (klassizistisch) und Beethoven-Quartett ("russisch"-romantisierend) sind noch die Borodins des 2. Zyklus (etwas indifferent), die Emersons (fürchterlich manieriert und gewollt ungeschliffen) und das Sorrel-Quartet an meine Ohren gekommen. Letzere waren für mich eine Offenbarung: Klangschön und lyrisch mit viel unaufgesetzter Intensität und Drama.
Jürgen (05.09.2012, 11:45): Original von Wooster Original von Jürgen http://bach-cantatas.com/Pic-Rec-BIG/Herreweghe-C10-0.jpg
J.S. Bach: Die Adventskantaten BWV 36/61/62, Herreweghe 1996
Passend zu den ersten Weihnachts-Süßigkeiten im Supermarkt...?
Könnte man meinen. Nachdem ich aber mit einigen Mitdiskutanten die Kantaten am Kirchenjahr orientiert besprochen habe, bin ich nun zeitlich völlig ungebunden.
Nun aber aus gegebenen Anlass: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41qcKNoGoML._SL500_AA300_.jpg
BWV 106: Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit (Actus Tragicus), Suzuki 1995
Grüße Jürgen
Jürgen (05.09.2012, 12:03): Weil es so schnell ging:
Edith Mathis; Liselotte Rebmann; Werner Hollweg Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan Jesus-Christus-Kirche, Berlin 1973
P.S: Bei dem angezeigten Cover, handelt es sich um das LP-Cover. Ich tagge meine Musikdateien grundsätzlich mit dem Cover, das mir am besten gefällt. Das ist dann oft nicht das Cover, welches bei mir im Regal steht. Insbesondere, wenn im Regal eine große Wallet-Box steht. Und meist verlinke ich auch dieses Cover im hiesigen Thread, falls noch auffindbar.
nikolaus (05.09.2012, 20:53): Lange nicht gehört diesen Schatz:
Toll! Ich bin ganz angetan von dieser Hammerklavier-Aufnahme. Beim ersten Hören ist dieses die absolute Gänsehautstelle: As Dur Sonate op.110, der 10x angeschagene Dreiklang und dann der Beginn der 2. Fuge, ich bin völlig hingerissen. Klasse Aufnahme! Heike
LUCIANO PAVAROTTI (* 12. Oktober 1935, Modena; † 6. September 2007, Modena)
Cetay (inaktiv) (06.09.2012, 08:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Ry03TqbGL._SL500_AA240_.jpg Mozart; Sinfonia Concertante in A, K.320e (für Violine, Viola, Cello & Orchester); Orchester Akademie der Berliner Philharmoniker, Stefan Frucht
Ich muss zugeben, von der Existenz dieses Mozart-Fragments für Streichtrio und Orchester bisher nichts gewußt zu haben. :ignore
Jürgen (06.09.2012, 09:06): Original von Rachmaninov LUCIANO PAVAROTTI (* 12. Oktober 1935, Modena; † 6. September 2007, Modena)
Gute Güte, ist das schon 5 jahre her?
Bei mir nun: http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/01/ciu/94/7e/eb7bb2c008a06e1596ac1010.L._AA300_.jpg
Direkt hintereinander, aber nicht wirklich vergleichend, weil eher nebenher. Bei dieser Musik geht das aber recht gut.
Grüße Jürgen
Gelöschter Benutzer (06.09.2012, 16:16): Auch ich befinde mich musikalisch in Tschechien. Bei mir kommt gerade die 2. Sinfonie Es-Dur, op. 38 von Zdenek Fibich aus den Lautsprechern.
:times10 :hello
Stonie (06.09.2012, 18:07): Günter Wand - The Great Recordings
http://i.prs.to/t_200/sony88691911552.jpg
Aus dieser Box die Brahms-Sinfonien.
Agravain (06.09.2012, 19:16): Auch der Abend ist von Waltons Shakespeare-Musik geprägt:
Sir William Walton: Richard III - A Shakespeare Scenario (arr. by. Christopher Palmer)
Sir John Gielgud The Academy of St Martin-in-the-Fields Sir Neville Marriner
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (06.09.2012, 20:10): Nachträglich widme ich meine Ohren dem gestrigen Jubilar:
http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/03/nav2/dp/no-image-no-ciu._V175851903_AA300_.gif Cage / WuWei / Satie; cageAnimations; Sigune van Osten (Stimme), Wu Wei (Sheng, Erhu, Xun)
John Cage; Songbooks: Solo for voice 91/24 Sixty-two Mesostics Re Merce Cunningham (I) Experiences II / Songbooks: Solo for voice 5 Aria Sigune von Osten/Wu Wei; Whsprs Lo Ing Raconte John Cage; One9. Zwölf Aphorismen Sixty-two Mesostics Re Merce Cunningham (II) Sonnekus2 / Erik Satie: „Je te veux“
Cetay (inaktiv) (06.09.2012, 21:46): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Ry03TqbGL._SL500_AA240_.jpg Mozart; Sinfonia Concertante in A, K.320e (für Violine, Viola, Cello & Orchester); Orchester Akademie der Berliner Philharmoniker, Stefan Frucht
Ich muss zugeben, von der Existenz dieses Mozart-Fragments für Streichtrio und Orchester bisher nichts gewußt zu haben. :ignore
Da ist auch die Sinfonie 29 mit drauf, die von vielen Mozart-Freunden neben den "Großen" ganz besonders geschätzt wird. Ich neige manchmal etwas zur verfrühten Euphorie, aber hier sage ich felsenfest: Diese Interpretation hängt alles, was es je gegeben hat, um Lichtjahre ab. Das ist eine Frischzellenkur sondergleichen - ohne jeglichen Gewichtsverlust. Sagenhaft! Wie kann es sein, dass diese CD bislang von der Kritik völlig übersehen wurde? ?(
Eingetrübte, aber eingängige nordische Melodien - die 2. Symphonie ist eine ganz herrliche Komposition! :down
AcomA (06.09.2012, 21:56): Hallo,
Beethoven
Sonate Nr. 32 op. 111
Vitaly Margulis, piano
Eine sehr eindringliche Interpretation mit extremen Kontrast zwischen beiden Saetzen. Außerdem gibt es ausführliche Erlaeuterungen des begehrten Klavierpaedagogen zur Interpretation des 2. Satzes von op. 111. Die Arietta wird so unendlich schoen und aetherisch von ihm gespielt !
LG, Siamak
nikolaus (06.09.2012, 23:49): Till Fellner spielt das WTK I:
Jeremias (07.09.2012, 16:52): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0887254357520.jpg
Sol Gabetta und Olga Kern, zwei Musikerinnen die keiner braucht... :ignore
Rachmaninov (07.09.2012, 20:12): Original von Jeremias Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0887254357520.jpg
Sol Gabetta und Olga Kern, zwei Musikerinnen die keiner braucht... :ignore
In den entsprechenden Verkaufsorganen wird die Aufnahme als "Referenzaufnahme" hoch gejubelt!
AcomA (07.09.2012, 20:34): Hallo Jeremias und Sergejewitsch,
ich finde es schon anmaßend, auf dem Cover die Namen der Cellistin und des Dirigenten 10x so groß wie die der Komponisten aufzudrucken ! Was wird überhaupt gespielt ?
LG, Siamak
Jeremias (08.09.2012, 00:40): Sol Gabetta verkauft sich einfach gut. Unter den Cellisten ist sie umstritten, gilt als Durchschnitt... und mit Olga Kern können viele Pianisten nichts anfangen, ich gehöre dazu...
nach einem schönen Geburtstagsessen, das ich dieses Jahr mit meinem Kollegen und seiner Familie verbracht habe, jetzt noch diese CD..
WOW WOW WOW!!!! Auf empfehlung des Forums erworben, eine wahnsinns-Aufnahme! Hat bei Amazon bislang nur 5-Stern-Bewertungen erhalten, absolut zu Recht!!!
Cetay (inaktiv) (08.09.2012, 06:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lW-%2Bx3fQL._SL500_AA300_.jpg Satie; Parade, Ballet Réaliste Sur Un Thème De Jean Cocteau; Louis Auriacombe
Brahms: Haydn-Variationen op. 56b für 2 Klaviere Rachmaninoff: Symphonische Tänze op. 45 für 2 Klaviere Schubert: Grand Rondeau A-Dur D. 951 für 2 Klaviere Ravel: La Valse für 2 Klaviere
Nikolaus
AcomA (09.09.2012, 00:12): Hallo,
lieber Nikolaus,
genau diese tolle live-CD laeuft bei mir auch !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (09.09.2012, 05:02): Zu der oben gezeigten Mozart-CD mit A-Dur Werken dirigiert von Stephan Frucht gibt es eine Schwester mit g-Moll Sinfonien (KV 183 & 550). Daraus jetzt die Nr. 40:
Artur Rubinstein, Klavier New Symphony Orchestra London Stanislaw Skrowaczewski
1961
Beste Grüße! Daniel
AcomA (09.09.2012, 23:50): Lieber Daniel,
mit obiger Aufnahme Rubinsteins und Skrowaczewskis habe ich das e-moll Konzert Chopins kennengelernt (als 15-oder 16-Jaehriger). So intensiv und bewegend sonor habe ich es bis heute nicht wieder gehoert.
Romanze* Gustaf Wasas Saga Sphärenklänge Zwei Lyrische Stücke ‘Im Herbst’ Dämmerungsschein
*Violine: Peter Olofsson
Christopher Fifield / Gävle Symphony Orchestra 2006
Lyrisch-weiche Spätromantik aus Schweden...
Jürgen (10.09.2012, 08:43): Seit über 30 Jahren ist mir Mahler ein ständiger Begleiter. Dennoch höre Ich heute zum ersten mal (nicht nur diese Aufnahme, sondern das Werk an sich):
Cheryl Studer - Sopran Waltraud Meier - Mezzo-Sopran Reiner Goldberg - Tenor Thomas Allen - Bariton Shin-Yuh Kai Chor Philharmonia Orchestra, Giuseppe Sinopoli 1990
Warum komme ich erst heute dazu? Es gibt zwar einige Aufnahmen, aber kein Solti, kein Bernstein, Kubelik, Abbado, Maazel, Inbal, Gielen oder Horenstein(*) haben das Werk auf Tonträger gebannt. Wahrscheinlich habe ich es deswegen lange Zeit ignoriert. Zu unrecht, wie ich nun hören muss. Dieses Frühwerk klingt durchaus schon nach Mahler, ist weniger ein Lied, als eine sinfonische Dichtung mit Singstimmen in drei Sätzen. Es gefällt mir auf Anhieb.
Grüße Jürgen
(*) Basiert nur auf einer schnellen Amazon-Suche.
ab (10.09.2012, 09:00): Jetzt hats gereicht: Nachdem mich diese Höchstbewertungen seit langer, langer Zeit in diesem Forum und auch anderswo ständig reizen, diese Aufnahme aber nirgends anzuhören war, habe ich nun kurzerhand zugeschlagen. Ich glaube, so mein erster Eindruck. dass ich in dasselbe Horn blasen muss: :times10
ab (10.09.2012, 09:03): Original von Rachmaninov Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/41luhxPnk8L._SL500_AA300_.jpg Berlioz; Symphonie Fantastique; Anima Eterna, Immerseel
Oha, ich glaube mein alter Favorit Gardiner fliegt hochkant vom Thron.
ab (10.09.2012, 11:16): Plätschert alles so dahin. Kann mir jemand sagen, was an Aimards Spiel so toll sein soll? Aufgehört habe ich bislang einzig bei brouillards ob des ungewohnt raschen, durchaus interessanten Tempos.
Das kommt mir sicher nicht ins Haus, bevor mir nicht jemand schlüssig dieses Spiel eröffnet, dass ich einen Zugang dazu finde.
Die zwei Symphonien von Elgar transportieren einen ganz herrlichern Klangluxus. Wunderbar mit welcher Innigkeit Barbirolli den melancholisch-tragischen 2. Satz der 2. Symphonie gestaltet! Überhaupt: - wie konnten mir nur solange sowohl die Symphonien Elgars als auch dieser Dirigent entgehen?!
Cetay (inaktiv) (10.09.2012, 19:36): Original von Nordolf Überhaupt: - wie konnten mir nur solange sowohl die Symphonien Elgars als auch dieser Dirigent entgehen?!
Ja, das finde ich auch immer wieder erstaunlich. wie viel Neues es auf unsere alten Tage :D noch zu entdecken gibt - und nicht nur irgendwelches obskure Zeugs sondern Sachen, die zumindest zum erweiterten Kanon gehören. Vor gar nicht allzulanger Zeit wollte ich die Klassik hinschmeissen, weiß ich dachte, alles schon mal irgendwie gehört zu haben und jetzt ersaufe ich schier in Neuentdeckungen, sowohl hinischtlich Repertoire als auch Interpretationen.
Jetzt höre ich Altbekanntes im aufregenden Soundgewand:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/513sCJkFlvL._SL500_AA300_.jpg Mozart; Hornkonzerte; Bruns, Fey (die mich bei Haydn vom Stuhl gerissen haben)
ab (10.09.2012, 21:57): Ginastera - The Piano Music, Vol. 1 Eduardo Delgado M.A. Recordings
ab (10.09.2012, 22:55): Beethoven Streichquartett Nr. 7 , Op. 59, 1 ‘Rasumovsky’ Busch-Quartett ursprünglich Victor Recordings, 1942 heute nur mehr als mp3-download erhältlich
ab (10.09.2012, 23:26): Serge Nigg - Concert for Violin and Orchestra (1960) Christian Ferras Orchestre Philharmonique de l'ORTF Charles Bruck DGG CD 4 von 10
ist in der Ferras-Kollektion auch das Beethovenkonzert mit den Berlinern und Karajan ?
jetzt
Rachmaninov
Prelude g-moll alla marcia
Denis Matsuev, piano (Rachmaninovs Steinway 1934 in der Villa Serdar)
(Sony)
Große Attituede !
LG, Siamak
Agravain (11.09.2012, 07:33): Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Hey5IMhfL._SL500_AA300_.jpg
Edward Elgar:
Symphony No. 2
John Barbirolli / Halle Orchestra 1964
Elegy Sospiri
John Barbirolli / New Philharmonia Orchestra 1966
Die zwei Symphonien von Elgar transportieren einen ganz herrlichern Klangluxus. Wunderbar mit welcher Innigkeit Barbirolli den melancholisch-tragischen 2. Satz der 2. Symphonie gestaltet! Überhaupt: - wie konnten mir nur solange sowohl die Symphonien Elgars als auch dieser Dirigent entgehen?!
Lieber Nordolf,
ja, wenn man denn genau hinhört, dann muss man sich das wohl fragen. Und: Berbirollis Aufnahmen sind natürlich klassisch. Solltest Du aber mal über die Erste mit Sir Colin Davis (Dresden!) oder die Zweite mit Giuseppe Sinopoli stolpern, dann wirst Du feststellen, dass nach Barbirolli noch faszinierendere Aufnahmen entstanden sind.
Jürgen (11.09.2012, 09:04): Schon bin ich durch mit dem Stimmen- und Klangluxus. Und wie das so ist mit dem Luxus, in Übermaß genossen fängt er an, zu langweilen. Daher nun:
ist in der Ferras-Kollektion auch das Beethovenkonzert mit den Berlinern und Karajan ?
Ja! Aber: Leider ist ist in dieser Frankreich-Import-Ware (die bei uns fast das Doppelte kostet) nicht alles drinnen, was er Studeo aufgenommen hat: die Konzerte von Bach, Beethoven, Brahms, Sibelius, Tchiakovsky, Nigg und Mozart. Dann jene Violinkammermusik, die es auch bei Brilliant in der 4-CD-Box gibt, zudem aber auch noch weiteres, etwa die so beeindruckende Solo-Sonate von Honegger oder die Debussy-Sonate und ein paar von Mozart.
Etwa fehlen Konzerte von Mozart, Berg, Stravinksy, Gyula Bandö, Bruch, Lalo aber auch die Beethoven Violinsonaten, wie der Französischen Wiki-Seite zu entnehmen ist.
:hello
ab (11.09.2012, 09:30): Beethoven Streichquartett Nr. 7 , Op. 59, 1 ‘Rasumovsky’ Alban Berg Quartett (live) EMI
J.S.Bach: BWV 1018 Sonate für Violine und Cembalo Nr.5 f-moll, Kogan/Richter 1972 Cipriano de Rore: Motetten & Madrigale (4), Huelgas Ensemble, Nevel 2002 Wagner: Parsifal 1.Akt Gurnemanz' Monolog, Solti/Frick 1972 Prokofiev: Lieutenant Kijé Suite, Abbado 1978 Händel: Konzert für zwei (Bläser)Chöre Nr.3, Pinnock 1984 Karajan: Opernarien, Duette und Intermezzi, 1946-49
Grüße Jürgen
ab (12.09.2012, 08:29): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61csGGW9I2L._SL500_AA300_.jpg Krystof Maratka; Luminarum (Konzert für Klarinette und Orchester); Michel Letiec, Talich Chamber Orchestra, Maratka
Hier lohnt sich ein Blick auf die Satzbezeichnungen:
1. Bua' (Indonésie), rite du soleil levant / Kouchnai (Ouzbekistan), improvisation / Guegues (Albanie), chant funèbre 2. Sitot me soi (France), chant troubadour / Madrosh (Syrie), chant ilturgique / No (Japon), interjection du théâtre No 3. Beranca (Macedoine), danse / Ngapa (Australie), cérémonie du rêve de la pluie / Nira (Maroc), improvisation 4. Hat chéo (Viêtnam), chant du sorcier du théâtre hat chéo / Maôme (Iles Salomon), cycle funèbre / Chinos (chili), chant des Alféreces 5. Rdo-rje'Jigs-byed dbang (Tibet), psalmodie boudhique / Doudka (Biélorussie), improvisation / Pane (Bohème), chant liturgique 6. Mane igin kamu (Papouasie-nouvelle Guinée), chant pour laver un enfant / Nipaquhiit (Arctique), jeux vocaux / Avaz (Iran), chant persan 7. Skutchna (Yddish), danse juive / Czardas (Moldavie), danse / Sousta (Grèce), danse 8. Pasi but but (Taiwan), Chant de prière pour une récolte abondante du millet / Ghau kilori (Mélanésie), Orgue éolien pour l'immersion d'un cadavre dans / Leiskis leiskis saulela (Lituanie), chanson de moissons 9. Tioudiouk (Turkménistan), Improvisation / Sampatye (Sénégal), Chant des jeunes filles initiées / Xwaaxa (Nouvelle Calédonie), Discours rituel
Als live-stream gefunden, lausche ich Luminarum (Konzert für Klarinette und Orchester) gerade nach.
Wie findest Du - findt ihr - eigentlich solches postmoderne Zusammengewürfel? Nichts gegen rhapsodische Kompositionen, aber irgendwie höre ich da keinerlei Zusmmenhänge heraus; viel der begleitenden Instrumente abseits des Soloinstrument kann ich nicht nachvollziehen, vermutlich, weil es so lau instrumentiert ist, so dass viel zu viel verschwimmt; ein dramaturgisch geschickter Aufbau scheint mir zu fehlen, sprich die Proportionen von schnellen und langsamen Stellen und von lauten und leisen ergeben keinen Sinn, der Zusammenhang vermitteln könnte; klangfärbig geschieht nicht viel; Gegenstimmen, die eine sinnvolle Eigenständigkeit aufweisen, kann ich nicht entdecken; viel melodisches Material empfinde ich mehr als Kitsch denn als volkstümlich; und nicht einmal zur sprituellen Versenkung taugen die Klänge etwas, obwohl der Titel in diese Richtung deuten könnte; ...
Ist auch sonst Kryštof MaYatka ein Komponist der heutigen Beliebigkeit, die sich nicht mehr um das schert, was einst "Einheit von Form und Inhalt" genannt wurde?
It so etwas eigentlich "Unterhaltungsmusik"?
Fragen über Fragen... :hello
ab (12.09.2012, 09:23): :engel eine der absoluten Perlen meiner gesamten Musiksammlung :engel
Ich habe Ashkenazy als Pianisten in den letzten 20 Jahren nicht so richtig auf dem Radar gehabt. Seine aktuellen Aufnahmen als 70-Jaehriger zeigen mir, Rachmaninov oder Bach, sehr stilsicher, virtuos, musikantisch-warm und doch analytisch. Immer noch ein großer Universalpianist !
LG, Siamak
ab (12.09.2012, 15:26): Reger - Streichquartt Es-Dur op. 109 Philharmonia Quartett Berlin Naxos 2001
Gelobt wurde heute im Radio die Neueinspielung (KV 271 u. 467) von Uchida, die das Cleveland Orchestra selbst leitet. Das klang in der Tat sehr frisch und raffiniert, aber mit Anderszewski bin ich ganz glücklich...
Nikolaus.
ab (12.09.2012, 20:54): So sehr ich den hinreißenden Miklos Perenyi für den musikalischsten Cellisten unserer Tage halte, so wenig stellt mich diese Aufnahme zufrieden, die mir viel zu sehr zu Sonaten für Klavier mit Cello - statt zu Cello-Sonaten - geraten sind - und Perenyi mir seltsam gebremst durch Schiff vorkommt. Irgendwie, finde ich, spielen beide nicht richtig musikalisch zusammen; so großartig auch - zugegebenermaßen - immer wieder einzelne Linienführungen auch sind. :I
bezueglich der Beethoven-Sonaten mit A. Schiff/M. Perenyi, ist es nicht so, das Bbethoven selbst schreibt (bzw. der Verleger): Sonaten fuer Klavier und V'cello, und die beiden setzen es in diesem Sinne um ? Ich finde deren Interpretation doch sehr musizierend. Mich packt es doch mehr als z. B. Gulda/Fournier, Argerich/Maisky, Fellner/Schiff. Richter/Rostropowitsch sind IMO In der Kategorie wie Schiff/Perenyi, wenn auch anders, vielleicht 'unueberlegter' .
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (12.09.2012, 23:36): Original von ab Original von Cetay
Krystof Maratka; Luminarum (Konzert für Klarinette und Orchester); Michel Letiec, Talich Chamber Orchestra, Maratka
Hier lohnt sich ein Blick auf die Satzbezeichnungen:
1. Bua' (Indonésie), rite du soleil levant / Kouchnai (Ouzbekistan), improvisation / Guegues (Albanie), chant funèbre 2. Sitot me soi (France), chant troubadour / Madrosh (Syrie), chant ilturgique / No (Japon), interjection du théâtre No 3. Beranca (Macedoine), danse / Ngapa (Australie), cérémonie du rêve de la pluie / Nira (Maroc), improvisation 4. Hat chéo (Viêtnam), chant du sorcier du théâtre hat chéo / Maôme (Iles Salomon), cycle funèbre / Chinos (chili), chant des Alféreces 5. Rdo-rje'Jigs-byed dbang (Tibet), psalmodie boudhique / Doudka (Biélorussie), improvisation / Pane (Bohème), chant liturgique 6. Mane igin kamu (Papouasie-nouvelle Guinée), chant pour laver un enfant / Nipaquhiit (Arctique), jeux vocaux / Avaz (Iran), chant persan 7. Skutchna (Yddish), danse juive / Czardas (Moldavie), danse / Sousta (Grèce), danse 8. Pasi but but (Taiwan), Chant de prière pour une récolte abondante du millet / Ghau kilori (Mélanésie), Orgue éolien pour l'immersion d'un cadavre dans / Leiskis leiskis saulela (Lituanie), chanson de moissons 9. Tioudiouk (Turkménistan), Improvisation / Sampatye (Sénégal), Chant des jeunes filles initiées / Xwaaxa (Nouvelle Calédonie), Discours rituel
Als live-stream gefunden, lausche ich Luminarum (Konzert für Klarinette und Orchester) gerade nach.
Wie findest Du - findt ihr - eigentlich solches postmoderne Zusammengewürfel? Nichts gegen rhapsodische Kompositionen, aber irgendwie höre ich da keinerlei Zusmmenhänge heraus; viel der begleitenden Instrumente abseits des Soloinstrument kann ich nicht nachvollziehen, vermutlich, weil es so lau instrumentiert ist, so dass viel zu viel verschwimmt; ein dramaturgisch geschickter Aufbau scheint mir zu fehlen, sprich die Proportionen von schnellen und langsamen Stellen und von lauten und leisen ergeben keinen Sinn, der Zusammenhang vermitteln könnte; klangfärbig geschieht nicht viel; Gegenstimmen, die eine sinnvolle Eigenständigkeit aufweisen, kann ich nicht entdecken; viel melodisches Material empfinde ich mehr als Kitsch denn als volkstümlich; und nicht einmal zur sprituellen Versenkung taugen die Klänge etwas, obwohl der Titel in diese Richtung deuten könnte; ...
Ist auch sonst Kryštof MaYatka ein Komponist der heutigen Beliebigkeit, die sich nicht mehr um das schert, was einst "Einheit von Form und Inhalt" genannt wurde?
It so etwas eigentlich "Unterhaltungsmusik"?
Fragen über Fragen... :hello
Die Tatsache, dass mich verschiedene Stellen (Tibet!) zwar unterhaltend beeindruckt haben, aber der Wiederhörenmüssenfaktor für das Werk als Ganzes äußerst gering ist, beantwortet die Frage: es ist postmodernes Zusammengewürfel, das ich einmal gut finde. :) Die formale Idee hinter dem Stück könnte sein, dass eben keine Form zu erkennen ist. Wenn man in 30 Minuten durch 27 Länder springt, dann soll das vielleicht so wirken, als ob man von von hoch droben immer wieder einen anderen Punkt auf der Erde akustisch beleuchtet (ha!).
Meinst du mit Einheit von Form und Inhalt, dass sich die formale und die harmonisch-metrische Struktur gegenseitig bedingen und gar nicht mehr unterscheidbar sind (Haydn!) oder dass die musikalische Aussage zur Form passt und/oder die Aussage von der Form getragen wird? Wenn der erste Fall gemeint ist, dann schert sich Maratka wirklich nicht darum, aber wer tut (kann) das überhaupt noch? (Cage hat es mit Altas Eclipticalis geschafft. Er hat die Form völlig entfernt indem er die Inhalte auf zufallsgenerierte Einzelklänge beschränkt. An diesem Stück ändert sich nichts, wenn man einzelne Klänge austauscht, aber aus dem Amorphen würde sofort eine Struktur entstehen wenn auch nur ein Dreiklang erscheinen würde - nämlich die Struktur A-B; A = vor dem Dreiklang; B = nach dem Dreiklang. Während man bei Haydn nichts wegnehmen kann, ohne die Form zu zerstören, darf man bei Cage nichts hinzufügen, ohne die Form zu bilden... Sorry, ich denke nur laut (bzw. mit-tippend); ob das alles einen Sinn ergibt, überlege ich später. :D
Jetzt muss ich unbedingt Haydn hören (nachdem ich eben begriffen habe, warum er Einstein der Musik genannt wird):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51b-6DnAHxL._SL500_AA300_.jpg Haydn; Sinfonie Nr. 103; Kuijken
Bei mir ganz knapp an der Ewigen 10 gescheitert, aber Agravain hats dann gerichtet.
Ich werde das Cover nicht noch zwölfmal posten, aber bis irgendwann ein Thread aufgemacht wird soll hier noch einmal gesagt sein, dass dieser britische Damenvierer in meinen Ohren bei Shostakovich die Nase vorn hat. Sie nehmen sowohl die Härten als auch die Sentimentalität der "Russen" heraus, aber verlieren dabei nicht etwa Drama und Intensität - ganz im Gegenteil. Und das bei einerm betörenden Ensembleklang, der Shostakovich auch als Genuß ermöglicht.
:times10
ab (13.09.2012, 08:50): Original von AcomA Lieber ab,
bezueglich der Beethoven-Sonaten mit A. Schiff/M. Perenyi, ist es nicht so, das Beethoven selbst schreibt (bzw. der Verleger): Sonaten fuer Klavier und V'cello, und die beiden setzen es in diesem Sinne um ? Ich finde deren Interpretation doch sehr musizierend. Mich packt es doch mehr als z. B. Gulda/Fournier, Argerich/Maisky, Fellner/Schiff. Richter/Rostropowitsch sind IMO In der Kategorie wie Schiff/Perenyi, wenn auch anders, vielleicht 'unueberlegter' .
freilich; dennoch ist diese Aufnahme für mich zu sehr Cello-gebremst und beide haben für mich einen ganz verschiedenen Impuls, so dass ich diese Aufnahme nicht wirklich gerne höre. Ich habe das Gefühl, Perenyi ordnet sich Schiff ganz unter; und mir persönlich wäre das Umgekehrte lieber gewesen. :D Um micht nicht falsch zu verstehen: In Puncto technischer und gestalterischer Qualität steht bei mir A. Schiff/M. Perenyi (zumindest!) ganz weit oben!!!
Richter/Rostropovich, die nach wie vor die von mir am öftensten gehörte Einspielung, hat zwar Mängel in der Durchgestaltung, etwa in der wenig durchgearbeiteten 5. Sonate (grandios da etwa Perenyi & Ranki Hungaroton!), und auch sind sie beileibe nicht immer genau zusammen; aber auch wenn sie wo technisch nicht so zusammen sind, dann doch musikalisch. Fazit: Nicht die beste; aber für mich doch die schönste Einspielung.
Wenn ich sie als "Sonaten fuer Klavier und V'cello" hören möchte, dann greife ich lieber zur Aufnahme mit Hammerklavier von Anssi Karttunen & Tuija Hakkila. (Aber auch dort wird die Spannung, in der Lust der kleiner Gestaltung, nicht immer durchgehalten.)
Was Fournier betrifft rate ich weniger zu Gulda oder Kempff als mehr zu Schnabel. Das war großartiges Klavierspiel! Dadurch wurde die Aufnahme sozusagen unfreiwillig zu "Sonaten fuer Klavier und V'cello". Abr in der richtigen Balance: Ich kenne keine andere Aufnahme Foruniers, die mich mehr überzeugen würde, u.a. auch, weil er, sonst immer mit "aristokratisches Spiel" apostrophiert, geradezu mit Leiderschaft spielt. Jüngst gab es sie günstig bei Andromeda.
Statt Fellner/Schiff hätte ich mir früher immer Fellner/Pernyi gewünscht. Heute würde mich mehr Cedric Pescia/Perenyi interessieren.
Nichts gegen Anton Ginzburg, aber: Was hätte doch aus einer Einspielung Oborin/Shafran werden können! Das sind die Versäumnisse der Interpretationsggeschichte :I
Mit Argerich/Maisky kann ich persönlich leider gar nichts musikalisch anfangen, weil mir die Sonaten derart romantisch und dramatisch auftrumpfend gespielt, aufstoßen.
Sehr würde mich auch eine Einspielung der Britin Natalie Clein interessieren, der eine überragende Einspielung von Elgars Konzert gelungen ist, bei der man - wie ein Rezensent trefflich schrieb - endlich einmal nicht an die du Pré denken muss.
Wer etwas wirklich Ausgefallenes sucht, sollte es einmal mit der "modernen" Aufnahme von Lukas Hagen & Paul Gulda versuchen: Musik mit Klangfärbungen ganz aus dem jeweiligen Moment heraus. Neuerdings wieder erhältlich und auch bei Amazon :hello
Ralph Vaughan Williams: The Pilgrim's Progress. A Morality
John Noble, Raimund Herincx, John Carol Case Ian Partridge, John Shirley-Quirk, Sheila Armstrong Norma Burrows, Christopher Keyte, Robert Lloyd, Alfreda Hodgson, uva. London Philharmonic Choir London Philharmonic Orchestra Sir Adrian Boult
Tolle Musik, zwischen Oper und Oratorium oszillierend, die klang- und bildgewaltig einen das Archaische, das Sakrale und das Allzuenschliche umspannenden Raum eröffnet.
:hello Agravain
ab (13.09.2012, 10:45): heute bei mir:
Schostakovitsch Streichquartett Nr. 7
Beethoven Quartett Borodin Quartett (Chandos, Melodiya & Virgin) St. Petersburger Streichquartett Brodsky Quartet
ab (13.09.2012, 12:30): Alexander Lazarevich Lokshin Symphony No.1 (Requiem) (1957) Orchestre national de France, cond. Rudolf Barshai, Paris, 1992
eine Aufnahme von des Komponisten gewidmeten Webseite.
Jürgen (13.09.2012, 14:08): Original von Agravain Bei mir:
Ralph Vaughan Williams: The Pilgrim's Progress. A Morality
John Noble, Raimund Herincx, John Carol Case Ian Partridge, John Shirley-Quirk, Sheila Armstrong Norma Burrows, Christopher Keyte, Robert Lloyd, Alfreda Hodgson, uva. London Philharmonic Choir London Philharmonic Orchestra Sir Adrian Boult
Tolle Musik, zwischen Oper und Oratorium oszillierend, die klang- und bildgewaltig einen das Archaische, das Sakrale und das Allzuenschliche umspannenden Raum eröffnet.
:hello Agravain
Sehr gute Idee, mache ich auch.
Ich beginne jedoch mit den Proben.
Grüße Jürgen
Nachtrag, geraume Zeit später: Das ist wirklich schöne, abwechslungsreiche Musik. Mal gewaltig, mal schaurig und manchmal süßlich.
AcomA (13.09.2012, 22:30): Lieber ab,
danke fuer die Ausfuehrungen zu den Beethoven-Sonaten !
jetzt
Brahms
Sonate Nr.2 FIS-moll op.2
Alexander Melnikov, piano (Boesendorfer 1873)
Was fuer eine dramatische Interpretation ! Und dazu noch der individuelle Klang des alten Boesendorfer ! Bis dato war die Arrau-Aufnahme dieses Werkes (Philips) meine Referenz.
Vol. 1 der Birth of the String Quartet Serie war die für mein Hörrepertoire folgenreichste Platte der letzten Jahre. Seither ist der SQ-Anteil von fast Null auf > 50% gesteigen.
Cantus Arcticus (14.09.2012, 08:51): Original von ab Original von Cantus Arcticus Bei mir:
Hallo ab Nun, ich habe sie gekauft, weil Sie erstens preisgünstig war und mich zweitens die Kombination LSO und Haitink dazu animiert hat. Die Dynamik ist okay, ebenso die Klangqualität. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1979 und sie ist durchschnittlich: Sie reisst mich nicht wirklich vom Sofa. Dagegen würde ich diese Aufnahme empfehlen, die eindringlich, dramatisch und klanglich sehr gut ist:
ab (14.09.2012, 09:35): Original von Cantus Arcticus Dagegen würde ich diese Aufnahme empfehlen, die eindringlich, dramatisch und klanglich sehr gut ist:
Da können mir Monteux, Münch, Abbado und Boulez gestohlen bleiben, und sogar Cluytens und Inghelbrecht... :hello
Cantus Arcticus (14.09.2012, 10:01): Original von ab Original von Cantus Arcticus Dagegen würde ich diese Aufnahme empfehlen, die eindringlich, dramatisch und klanglich sehr gut ist:
Ich habe die Wikipedia Daten zu ihm heruntergeladen und werde mich einmal über Leben und Werdegang informieren.
Ich kenne diesen Komponisten, Dirgenten und Pianisten überhaupt nicht, aber das wird sich ändern...
...und was as mir gleich auffällt, wenn ich durch das Booklet blättere: Dies Symphonien 1 & 2 werden als Rekonstruktionen der Piano Sonatas No. 5 und No. 7 dargestellt. Im Wikipedia-Artikel findet sich dann auch eine Erklärung dazu:
Zitat: "Die 2. Sinfonie D-Dur wurde am 9. Oktober 1994 in Zürich aufgeführt. Sie ist allerdings nicht als ausgearbeitete Sinfonie überliefert. Sie lag vielmehr als 7. Klaviersonate vor, von Ullmann aber mit so vielen präzisen Instrumentationsangaben versehen, dass die Komposition den Eindruck eines Particelles erweckt. In der orchestralen Einrichtung von Bernhard Wulff wurde das Werk als 2. Sinfonie im Rahmen der baden-württembergischen Musikhochschultage «Den Opfern der Gewalt» 1989 in Stuttgart unter Gerd Albrechts Leitung uraufgeführt und auf CD eingespielt. Das Werk übte als Zeugnis von Ullmann Überlebenskraft eine starke Wirkung aus." :Zitat Ende
Grüsse :hello Stefan
ab (14.09.2012, 10:31): angeregt dadurch:
Viktor Ullmann - Sonate für Klavier Nr.7 Yasuko Tasumi Universal Japan 2005
jedenfalls ist diese Enspielung der japanischen Pianistin (mit einem so eigentümlichen kompakten Anschlagsklang, der mich sofort an die Klangästhetik japanischer Jazz-Produktionen denken lässt - es gibt so viele Hinweise, dass die aufnahmetechnische Klangästhetik unmitelbar Auswirkungen auf die Intepretationsstile der jeweiligen Zeit haben - ein Thema für sich...) recht erfreulich. Ich kenne sonst die sehr feinsinnige Aufnahme durch Edith Kraus der ersten vier von Ullmanns Sonaten, die sie 1993 in der Edition Abseits aufgenommen hat, die leider klanglich etwas zu wünschen übrig lässt und nicht diese rhythmische Präsenz hat, die ich mir bei diesen Werken wünschen würde. Erstaunlicherweise gibt es mittlerweile einige Einspielungen der Klaviersonaten Ullmanns... :hello
ab (14.09.2012, 14:29): Nochmals diese eindrückliche Musik des Komponisten, den Schostakowitsch hoch geschätzt haben soll.
Alexander Lazarevich Lokshin (1920-1987) Symphony No.1 (Requiem) (1957) Orchestre national de France, cond. Rudolf Barshai, Paris, 1992
eine Aufnahme von des Komponisten gewidmeten Webseite.
Heike (14.09.2012, 19:53): Original von AcomA jetzt
Brahms
Sonate Nr.2 FIS-moll op.2
Alexander Melnikov, piano (Boesendorfer 1873)
Was fuer eine dramatische Interpretation ! Und dazu noch der individuelle Klang des alten Boesendorfer ! Bis dato war die Arrau-Aufnahme dieses Werkes (Philips) meine Referenz.
LG, Siamak
Ich bin ein ganz großer Melnikov-Fan! Ganz besonders liebe ich auch die Preludien und Fugen op. 87 von DSCH
Heike
Cetay (inaktiv) (15.09.2012, 07:05): Angeregt durch Heikes Konzertbericht höre ich Henze. Leider habe ich die 6. nicht, also gibt es die 15 Jahre später entstandene 7.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/413TJDQD84L._SL500_AA300_.jpg Henze; Sinfonie Nr. 7; Cambreling
Agravain (15.09.2012, 08:07): Bei mir dirigiert der Komponist eine höchst mitreißende Aufführung seiner ersten Symphonie:
Arriaga starb vor seinem 20. Geburtstag und hat uns nur diese eine Sinfonie hinterlassen. Sie klingt keineswegs wie ein Jugendwerk; eher nach später Haydn meets Schubert. :ignore Leider hier für mich viel zu fett interpretiert.
Cetay (inaktiv) (15.09.2012, 09:22): Original von Cetay Leider hier für mich viel zu fett interpretiert.
Im letzen Satz habe ich dann kapituliert. Das Werk gefällt mir so gut, dass ich es mir gleich nochmal mit einem unverdächtigen Interpreten anhöre.
Agravain (15.09.2012, 18:52): Da ich kürzlich Vaughan Williams' "The Pilgrim' Progress" gehört habe, schließe ich nun thematisch daran an und höre nun:
Davis' Einspielung gefällt mir recht gut. Er nimmt diese Musik, so wie sie gemeint sein könnte: Nicht als Born süßlich auswalzbarer Melodik, sondern als Ton gewordene Kontemplation. Man kann beim Hören verstehen, dass man nach der UA zunächst dachte, der Siebzigjährige VW stünde nun altersgerecht in "calm of mind, all passions spent." (Milton) Doch nichts dergleichen, die Zeitgenossen sind - wie wir heute wissen - einem Irrtum aufgesessen. RVW hatte noch ganz anderes mitzuteilen - wie uns die herbe Sechste zeigt. Für sich genommen berührt mich diese Symphonie als höchst introspektives, ja meditatives Werk.
:hello Agravain
Nordolf (15.09.2012, 21:37): Original von Cetay
Ja, das finde ich auch immer wieder erstaunlich. wie viel Neues es auf unsere alten Tage :D noch zu entdecken gibt - und nicht nur irgendwelches obskure Zeugs sondern Sachen, die zumindest zum erweiterten Kanon gehören. Vor gar nicht allzulanger Zeit wollte ich die Klassik hinschmeissen, weiß ich dachte, alles schon mal irgendwie gehört zu haben und jetzt ersaufe ich schier in Neuentdeckungen, sowohl hinischtlich Repertoire als auch Interpretationen.
Ja - die alten Tage wollen auch gefüllt sein... Ich muss aber ehrlich sagen, das ich selbst das Altbekannte immer wieder neu genießen kann.
:engel Nordolf
Nordolf (15.09.2012, 21:54): Original von Agravain
Lieber Nordolf,
ja, wenn man denn genau hinhört, dann muss man sich das wohl fragen. Und: Berbirollis Aufnahmen sind natürlich klassisch. Solltest Du aber mal über die Erste mit Sir Colin Davis (Dresden!) oder die Zweite mit Giuseppe Sinopoli stolpern, dann wirst Du feststellen, dass nach Barbirolli noch faszinierendere Aufnahmen entstanden sind.
:hello Agravain
Lieber Agravain,
danke für Deine Empfehlungen! Ich werde reinhören. Barbirolli liegt mir mit seinem Dirigierstil besonders gut: - er hat einen wunderbaren Sinn für Klangfarben, lässt die Musik schwelgen und legt viel Wert auf einen warmen Gesamtklang, nichts wird runtergespielt, alles hat seine Bedeutung und wird mit viel Gefühl umgesetzt. Gerade das Elegische scheint ihm zu liegen, was meinem Gemüt sehr entgegenkommt. Ich glaube, ich habe da einen Neuzugang bei meinen Lieblingsdirigenten und damit eine Erweiterung meines Einkaufzettels (z.B. Sibelius, Mahler, Strauss mit Barbirolli)...
:hello Nordolf
Nach ein paar Tagen Abstinenz nun weiter mit dieser Box:
Ich kann dieses Klavierspiel nicht wirklich in Worte fassen ! Es ist phantastisch, der Klang, der sonore Anschlag, die Art des Singens und Atmens, die Dynamik, die rhythmische Rafinesse, die musikalische Waerme. Man sollte es gehoert haben.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (16.09.2012, 08:09): Man sollte es gehoert haben. Wird gleich erledigt :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ACQsCcSoL._SL500_AA240_.jpg Winners of the 4th Scriabin International Piano Competition.
Julie Kennard, John Mark Ainsley Royal Liverpool Philharmonic Choir Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Vernon Handley
Was für eindrucksvolle Musik! Neben dem Hymnus Paradisi vielleicht sein mich am meisten beeindruckendes Chorwerk. Dann ist da aber noch die "Missa Sabriensis", das "Stabat Mater" und einiges an Werken für Chor a capella...
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (16.09.2012, 10:07): Nach drei Haydn-Quartetten aus op. 33 mit dem punkigen Apponyi Quartet, jetzt auf Anregung weiter oben Neulanderkundung:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GgZPs%2BpzL._SL500_AA240_.jpg Alexander Lokshin; Querschnitt
Sinfonie Nr. 9 & 5 Quintett für 2 Violinen, 2 Violas & Cello Prelude und Thema mit Variationen für Klavier
Was für eine berauschende Musik. Da bäumt sich der Sommer zunächst noch einmal auf, von elegischem Zurücksinken, trauerdem Absterben oder Visionen eines sich nahenden Winters hört man nur wenig. Stattdessen Tänzerisches, "Wein im Pokale" und goldener Herbst in Tönen.
:hello Agravain
Cantus Arcticus (16.09.2012, 12:19): Neben Victor Ullmann werde ich heute mit Stanford beginnen:
Tschechischer Sängerchor Prag Tschechische Philharmonie Prag Karel Ancerl (live, 1950)
Mehr von Nováks interessantem Werk auf CD zu haben, das ist wahrlich ein Desiderat. Libor Pešek hat da ja hier und da schon etwas vorgelegt, der größere Teil der Novákschen Kompositionen ist dem durchschnittlichen Hörer aber dennoch kaum zugänglich. Diese herbstliche Chor-Symphonie ist eine echte Gemme. Hier wird in drei Sätzen (Allegro appassionato - Bacchanale - Adagio) alles aufgeboten, was der Komponist zu bieten hat. Üppige Besetzung, im Kopfsatz, der zunächst einen Herbststurm schildert, an Mahlers und Strauss' wildeste Momente erinnernd, wuchtig und mit viel Sinn für schillernden Orchesterklang instrumentiert. Dann im zweiten Satz Klänge moravischer Volksmusik (die Novák Zeit seines Lebens fasziniert hat) und schließlich im Schulssadagio, in dem der Komponist seinen "Pan" zitiert und so einen Bezug zu seiner naturphilosophischen Position herstellt, ein großer Verklärungshymnus, der dem "schönen menschlichen Geist" den Eingang in das "Reich der ewigen Schönheit" verheißt. In meinen Ohren ist das durchaus Musik, die ein größeres Publikum verdient hätte.
So, ich habe mich mit der Aufnahme am Wochenende genauer beschäftigt. Wie das Booklet ausführt, ist eine gewisse Nähe zu den Werken Gustav Mahlers durchaus zu erkennen.
Zu den Symphonien Ich bin ein bisschen ratlos zurückgeblieben, auch nach mehrfachem Hören kann ich nicht sagen, dass mich die Musik Ullmanns gefangen nimmt. Die Anlagen der Werke als Symphonien haben für meinen Geschmack zuwenig Substanz. Vielleicht sind die Werke als Sonaten für Klavier mehr dazu geeignet, mich zu fesseln.
Da bin ich schon eher bei Hanns Eisler zuhause.
Zur Aufnahme: Sie ist schlicht ungenügend. Sie klingt wie die Wiederaufbereitung einer Aufnahme aus den späten Vierzigern. Keine Dynamik, dumpfer Klang, wie von weit weg aufgenommen.
Die Erste unter Haitink und dem Philharmonia Orchestra
Für mich gleichberechtigt mit Sinopolis Interpretation :engel
Gruss :hello Stefan
Agravain (18.09.2012, 10:19): Original von Cantus Arcticus http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Xt-V345vL._SS400_.jpg
Die Erste unter Haitink und dem Philharmonia Orchestra
Für mich gleichberechtigt mit Sinopolis Interpretation :engel
Für mich ist bei der Ersten Sir Colin Davis mit der Staatskapelle Dresden aufgrund des fantastischen Orchesterklangs nicht zu toppen. Dann folgen Sinopoli auf 1b) und Haitink, den ich auch dehr gut finde, belegt Platz 1c). Von einem Zweiten oder Dritten mag ich nicht sprechen. Dafür sind alle Darstellung zu hochklassig. :D
Gundula Janowitz, Peter Schreier, Martti Talvela, Wiener Singverein Wiener Symphoniker Karl Böhm
Jacobs ist toll, Gardiner auch und auch Harnoncourt gefällt mir gut. Böhms Aufnahme ist aber die, in der ich das Werk kennenlernte. Und wie es dann oft so ist: Diese höre ich weiterhin am liebsten...
:hello Agravain
Stonie (18.09.2012, 12:54): Jetzt im Player:
Bruckner Sinfonie Nr. 7 E-Dur Jascha Horenstein & Berliner Philharmoniker Berlin 1928
Donald McIntyre BBC Chorus, BBC Choral Society Christ Church Harmonic Choir BBC Symphony Orchestra Sir William Walton (live, 22.09.1965; Royal Festival Hall)
McIntyres wotanesker Bassbariton ist für mich hier die ideale Stimme.
:hello Agravain
ab (18.09.2012, 15:04): LOKSHIN, Alexander - Symphony No.10 for Contralto, Mixed Chorus and SO (1976) The Moscow Chamber Orchestra Rudolf Barshai Laurel Records http://www.laurelrecord.com/Merchant2/graphics/00000001/lr901sm.gif
‘Enigma’ Variations John Barbirolli / Philharmonia Orchestra 1962
Pomp And Circumstance Military Marches Nos. 1 – 5 John Barbirolli / Philharmonia Orchestra 1962 – 1966
Serenade für Streicher John Barbirolli / Sinfonia of London 1962
Der nostalgisch-elegische Charakter der Variationen liegt Barbirolli besonders gut: - ich fühle mich wie an einem wärmenden Kaminfeuer...
ab (18.09.2012, 20:10): LOKSHIN, Alexander - Symphony No.7 for Contralto and Chamber Orchestra (1972) Verses by ancient Japanese poets lyrics The Moscow Chamber Orchestra Rudolf Barshai Laurel Records1997 http://www.laurelrecord.com/Merchant2/graphics/00000001/lr901sm.gif
Andrei Korobeinikov spielt einen mich imme wieder auf- und hinhorchen lassenden Scriabin:
Sonate Nr. 4 op. 30 Deux Poèmes op. 32 Sonate Nr. 5 op. 53 Deux Poèmes op. 69 Sonate Nr. 8 op. 66 Deux Poèmes op. 71 Sonate Nr. 9 op. 68 Poème "Vers la flamme" op. 72
Nikolaus.
ab (18.09.2012, 22:02): Auch bei mir noch immer Russisches: Prokofiev - 2. Klaviersonate :engel Ich mag diese Sonate ganz besonders.
Nun aber höre ich nicht Richter, sondern Matti Raekallios Geniestreich. :hello
ab (20.09.2012, 11:06): Original von Amadé Original von ab http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ARymKmbLL._SL500_AA300_.jpg Endlich einmal wieder ein Mozart mit Genuss!
Und was sagst Du dazu, ich bin gespannt.
Gruß Amadé
Mein Eindruck nach dem zweiten Hören: Ein Füllhorn an Überraschungen in puncto Klangfarben, Artikulation und Impulsen. Was für deutliche Nebenstimmen! Was für ein Dirigat! (wie gesagt: Konzert Nr. 20, das andere habe ich noch nicht gehört)
Pires klingt mir zwar in dritten Satz zu ruhig und ähnlich dem zweiten aber ihr Prädikat „Mozart-Interpretin“ scheint mir noch nicht abgenützt zu sein. Das wahr Vergnügen findet aber für mich abseits der Klavierstimme statt. :hello
Also, je mehr ich mich in die "englisch-stämmige" - auch Irland, Australien etc. - Musik vertiefe, umso mehr nimmt sie mich gefangen. Komponisten wie z.B. Vaughan Williams, Bax, Stanford, Elgar, Grainger und auch Searle sind zu persönlichen Favoriten in meiner Playlist geworden :) :) :)
Juozas Domarkas / Lithuanian National Symphony Orchestra 2000
Der litauische Komponist, Maler und Symbolist Mikalojus Konstantinas Ciurlionis ist auf dieser CD mit seinen zwei einzigen symphonischen Dichtungen und der kurzen Kantate für Chor und Orchester "De Profundis" vertreten: - wunderbare, farbig-schwelgende Klanggemälde, die in eine mythenverzauberte Natur entrücken...
nikolaus (20.09.2012, 23:09): Ewig nicht gehört, dabei doch so schön:
ab (21.09.2012, 16:29): Dank des Schweizer Senders DRS in der "Diskothek im Zwei" einst kennengelernt (und in puncto klanglich-farbiger Gestaltung noch mehr angetan als vom würdigen "Gewinner", der rasant-brillianten Aufnahme mit Adam Fischer aus Dänemark bei Dacapo):
Mozart Sinfonie Nr. 25 Amsterdam Baroque Orchestra Ton Koopman Erato
Harry Partch - I am a Peach Tree Violetta Dinescu - Din Cinpoiu for viola Anonymous - Hymnus und Organum Anonymous, Portuguese - Coimbra Manuscript Percy Grainger - Free Music No. 2 Harry Partch - The Potion Scene Ivan Wyschnegradsky - Etude Ultra Chromatique for ensemble Johnny Reinhard - Trespass for voice, violin, viola & cello Anton Rovner - Appel a Deux for horn & viola Adriaan Daniël Fokker - Septimes in de Tatrabergen for violin & viola Iannis Xenakis - Embellie Harry Partch - A Midnight Farewell
Anastasia Solberg (Viola), Johnny Reinhard (Fagott), Andrew Bolotowsky (Flöte), Michiiyo Suzuki (Klarinette), Meredith Borden (Sopran), Jeroen Reuling (Cello), Clemens Merkel (Violine), Dorian Verheijde (Horn), Greg Evan (Horn), Dan Auerbach (Violine)
Ottorino Respighi: Klavierkonzert in a-Moll Concerto In Modo Misolidio (Konzert im mixolydischen Modus)
Piano: Geoffrey Tozer Edward Downes / BBC Philharmonic 1994
Das ernste, nachdenkliche mixolydische Konzert ist ein echtes Meisterwerk, dem leider schon im Entstehungsjahr 1925 kein großer Erfolg beim Publikum beschieden war.
ab (22.09.2012, 14:29): Tchaikovsky : Symphonies No.5 Bournemouth Symphony Orchestra Andrew Litton virgin
Vielleicht wurde sie deswegen auf dem Cover verschwiegen. :P
Hier:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51W8hS72f9L._SL500_AA300_.jpg Rautavaara; Marjatta matala neiti - Mysterienspiel für Kinderchor mit Solisten, Flöte und Schlagzeug; Erkki Pohjola
F.Schubert: Divertissement à la hongroise g-moll D818 (Alexander Mogilevsky; 2006)
J.Brahms: Liebeslieder op. 52 (Gabriela Montero, Coro della Radiotelevisione Svizzera, Diego Fasolis; 2005)
I.Stravinsky: Les Noces (Julia Zaichkina, Alexander Mogilevsky, Alexander Gurning, Susan Roberts (Sopran), Helene Scheiderman (Mezzosopran), Daniel Norman (Tenor), Carsten Wittmoser (Bass), Coro della Radiotelevisione Svizzera, Lugano Percussion Group, Diego Fasolis; 2004)
Cetay (inaktiv) (23.09.2012, 05:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51yMhrMZs9L._SL500_AA300_.jpg Rautavaara; Marjatta matala neiti; Pasi Hyokki
Sehr viel langsamer (25 vs 22:30 Minuten) als die ältere Aufnahme mit demselben Chor unter Leitung von Erkki Pohjola. Pohjola punktet trotz des höheren Tempos mit mehr mystisch-außerweltlicher Atmosphäre, die durch den Kinderchor potenziert wird.
Cetay (inaktiv) (23.09.2012, 06:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41q3CbgYP2L._SL500_AA300_.jpg Ge Gan-Ru; Four Studies of Peking Opera (für Klavier und Streichquartett); Kathryn Woodard, Shanghai Quartet
Das hat unlängst beim ersten Hören mächtig Eindruck hinterlassen und bekommt jetzt seine 2. Rotation, bzw. Strömung.
Cetay (inaktiv) (23.09.2012, 09:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61hn1QlkHDL._SL500_AA300_.jpg Yitzhak Yedid; Suite in Five Movements für Oud, Kontrabass und Klavier
Es ist schwer, mir ein bislang ungehörtes Mammutwerk von rund 75 Minuten Länge vorzunehmen. In der Zeit könnte man eine Bruckner- oder Mahler-Sinfonie hören oder die h-Moll Messe oder Coltranes Improvisation über My Favorite Things von der Japan-Tournee oder... Anderseits gefallen mir die bis dato gehörten Werke von Yedid viel zu sehr, als dass ich eine Komposition mit so reizvoller Besetzung ignorieren könnte.
Diese Sonaten koennen sich mit denen Scarlattis absolut vergleichen. Martina Filjak hat einen sehr sonoren Anschlag und eine blitzsaubere Technik. Ihr Spiel vermittelt musikalische Waerme.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (23.09.2012, 11:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51HNFl-uMzL._SL500_AA300_.jpg Leo Bachmann; Jeux Circulaires I - VI; Kontra-Trio
im Spannungsfeld zwischen Klassischer Avantgarde und Neuer Improvisationsmusik bietet diese Kompositon Tiefgang wortwörtlich. Die Besetzung: Kontrabass-Flöte, Kontrabass-Saxophon und Tuba.
Diese Sonate habe ich noch nie so intensiv und mystisch gehoert. Die letzten Takte sind sensationell formuliert ! Ueberhaupt spielt Ghindin so kristallin die Akkorde, wie etwa Arrau bei Brahms. Ich wuerde diesen Pianisten gerne haeufiger hoeren !
I 10/10 IMO K 10/10 IMO ( und das bei Naxos !)
LG und gute Nacht, Siamak
Nordolf (24.09.2012, 01:56): Russisches zur Nacht:
Diese Sonate habe ich noch nie so intensiv und mystisch gehoert. Die letzten Takte sind sensationell formuliert ! Ueberhaupt spielt Ghindin so kristallin die Akkorde, wie etwa Arrau bei Brahms. Ich wuerde diesen Pianisten gerne haeufiger hoeren !
I 10/10 IMO K 10/10 IMO ( und das bei Naxos !)
LG und gute Nacht, Siamak
Danke für diesen Tipp, die Soundschnitzel ziehen einen mächtig in ihren Bann :hello
Cantus Arcticus (24.09.2012, 13:19): Original von ab Original von Cetay Original von ab Hartmann: sinfonie nr. 8
Leider ist diese Einspielung kein wirklich überzeugendes Plaidoyer für Hartmann :I
Raphael Kubelik (und andere) Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Die Klangqualität is sosolala.... aber Kubelik versteht es, das Wesen der Musik herauszuarbeiten und die Strukturen freizulegen. Der Zugriff ist energisch, vor allem die 8. überzeugt mich persönlich sehr.
Viel Grüsse :hello Stefan
ab (24.09.2012, 13:35): In dieser Saison wird Chrisopher Hinterhuber bei uns am Klavier von Frederic Rzewski die 36 Variationen über das chilenische Lied »El pueblo unido jamás será vencido« mit dem Titel "The People United Will Never Be Defeated" (1975) spielen. Angepriesen wurde das mir als so etwa wie die Goldbergvariationen des 20. Jahrhunderts. Das Erweckt natürlich hohe Erwartungen.
Vom amerikanischen Komponisten (*1938) kam mir bislang noch keine Musik ins Ohr - oder ich habe es vergessen -, wohl aber ist er mir von einem Cover von Marc-André Hamelin ein Begriff, weshalb ich nicht verwundert bin, auf us-Amazon bei einem Rezensenten die Worte eines "atonalen Monsterstücks" zu lesen.
Und so höre ich gleich in (andere) Musik von ihm hinein, bei der ein anderer Rezensent Rzewski als höchst vielseitigen "Hanns Eisler of the USA" apostrophiert. Und wirklich, das ist leicht anhörbare Musik fern jeden Tönedonners, die mehr an Minimal Music erinnert, bei dem aber ein langezogener Spannungsaufbau zu vermerken ist. Liegt es an der Interpretation, dass mir "Les moutons de panurge" aufs erste Hören beser gefällt als Riley, Glass oder Adams?
Fred: music of frederick rzewski - Pocket symphony - Les moutons de panurge - Coming together Eighth Blackbird Orchard / Cedille Records
Raphael Kubelik (und andere) Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Die Klangqualität is sosolala.... aber Kubelik versteht es, das Wesen der Musik herauszuarbeiten und die Strukturen freizulegen. Der Zugriff ist energisch, vor allem die 8. überzeugt mich persönlich sehr.
Viel Grüsse :hello Stefan
Tja, derzeit kommt man an dieser Box oder der CD bei Berlin Classics mit Günther Herbig (5 & 6) sowie Herbert Kegel (8) nicht vorbei.
Das wäre doch etwas für die Bamberger Symphoniker und Jonathan Nott!!!
Kullervo - Symphonische Dichtung für Solisten, Männerchor und Orchester
Sopran: Satu Vihavainen / Bass-Bariton: Juha Uusitalo Ari Rasilainen / Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz KYL Männerchor 2005
Sibelius Jugendwerk aus dem Jahre 1892 basiert auf Gesängen aus dem finnischen Epos "Kalevala" über den Helden Kullervo und verarbeitet Elemente finnischer Stabreimgesänge. Die umfangreiche Tondichtung erinnert in ihrem dramaturgischen Aufbau an eine Oper. Das gilt musikalisch genauso: - der 1. Satz ist wie eine "klassische" Ouvertüre gestaltet.
Gerald Finzi: Intimations of Immortality (from Recollections of Early Childhood by William Wordsworth)
John Mark Ainsley Corydon Singers Corydon Orchestra Matthew Best
Nicht nur, dass Wordsworths Text herrlich ist.
(Als Beispiel diene hier die erste Strophe:
There was a time when meadow, grove, and stream, The earth, and every common sight, To me did seem Apparell'd in celestial light, The glory and the freshness of a dream. It is not now as it hath been of yore;— Turn wheresoe'er I may, By night or day, The things which I have seen I now can see no more. )
Finzis Vertonung dieser Klage auf die verlorene Kindheit empfinde ich als kongenial. Und John Mark Ainsley singt sie auch noch ganz wunderbar. Von Best und den eigentlich immer exzellenten Corydon Singers einmal ganz abgesehen. Wer englische Musik mag, der sollte diese Scheibe im heimischen CD-Regal griffbereit haben.
:hello Agravain
ab (24.09.2012, 23:25): Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/51A1HREX9AL._SL500_AA300_.jpg
Jean Sibelius:
Kullervo - Symphonische Dichtung für Solisten, Männerchor und Orchester
Sopran: Satu Vihavainen / Bass-Bariton: Juha Uusitalo Ari Rasilainen / Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz KYL Männerchor 2005
Sibelius Jugendwerk aus dem Jahre 1892 basiert auf Gesängen aus dem finnischen Epos "Kalevala" über den Helden Kullervo und verarbeitet Elemente finnischer Stabreimgesänge. Die umfangreiche Tondichtung erinnert in ihrem dramaturgischen Aufbau an eine Oper. Das gilt musikalisch genauso: - der 1. Satz ist wie eine "klassische" Ouvertüre gestaltet.
Ich mag Kullervo sehr gerne, bislang insbesondere in der Aufnahme von Paavo Järvi. :hello
eine gute Gelegenheit, mir einmal Paavo Berglund anzuhören http://ecx.images-amazon.com/images/I/51S7a2F9wLL._SL500_AA300_.jpg
ab (25.09.2012, 15:24): Im Radio von der Musikwochen Millstatt 2012 die Sendung von heute Vormittag nachgehört:
Acies Quartett Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur Hob. III/78, "Sonnenaufgang" Leos Janácek: Streichquartett Nr. 1, "Kreutzersonate" Johannes Brahms: Streichquartett c-Moll op. 51/1 (aufgenommen am 29. August in der Stiftskirche Millstatt ).
Das österreichische Ensemble aus Kärnten habe ich klanglich recht inhomogen in Konzert-Erinnerung: zwei sehr spitz und schlank, und zwei sehr rund und klangfüllig. Das kommt wohl daher, dass 2005 oder 2006 zwei Musiker des Anima-Quartetts hinzugestoßen sind, sie sozusagen aus aus zwei Streichquartettformationen gebildet sind. Das Anima-Quartett hatte mich einst im Radio hellauf begeistert, weil sie einen grandiosen Mozart durch Klangfüllengestaltung interpretiert hatte, wie ich es nicht vorher und nie mehr nachher gehört haben.
Der Haydn sagt mir gerade gar nicht zu, aber ich warte auf den Brahms, aus dem ich heute Vormittag blind kurz einen Ausschnitt gehört habe, der mich angesprochen hat. Die Oesterreichischen Nationalbank hat ihnen wertvolle Instrumente als Leihgabe zur Verfügung gestellt. :hello
Für mich persönlich zeigt sich hier, dass Kubelik einer der führenden Hartmann-Interpreten war. Das Concerto Funebre für Violine und Streichorchester ist für mich :times10 wert.
Grüsse :hello Stefan
Jürgen (26.09.2012, 11:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PptHq-a8L._SL500_AA300_.jpg
Telemann: Musique de table 1.Production, Freiburger Barockorchester 2009
....unglaublich erfrischende "progressive" Sinfonik aus Schweden!
Und jetzt die ketzerischen Worte: lebendiger als so manche Brahms-Sinfonie :cool
beide Komponisten haben es übrigens auf 4 Sinfonien gebracht...
Cetay (inaktiv) (27.09.2012, 08:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SZf%2BELQSL._SL500_AA300_.jpg Haydn; Streichquartett op. 103 (Fragment) & Quartettsatz Der Greis Hob. XXVc:5 (arr. M. Rummel); l'Archibudelli
"Hin ist alle meine Kraft / Alt und schwach bin ich" schreib Haydn an den Anfang seines Lieds "der Greis". Das Arrangement für Striechquartett als Zugabe hinter sein letztes, unvollendetes Quartett zu setzen, hat eine gewisse programmatische Logik. L'Archibudelli gefallen mir als Haydn-Interpreten ganz ausgezeichnet.
Agravain (27.09.2012, 08:31): Kürzlich habe ich Vaughan Williams fünfte Symphonie, die ich sehr liebe, mehrfach in der Andrew Davis Aufnahme gehört. Jetzt gibt es zum Vergleich noch einmal diese:
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Vernon Handley
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (27.09.2012, 08:34): Original von Lucanuscervus
Franz Berwald (1796-1868) - Sinfonie Nr.3
....unglaublich erfrischende "progressive" Sinfonik aus Schweden!
Und jetzt die ketzerischen Worte: lebendiger als so manche Brahms-Sinfonie :cool
http://www.smileygarden.de/smilie/Zwinker/89.gif Da ketzere ich ganz unbefangen mit.
Jürgen (27.09.2012, 13:45): http://media.zweitausendeins.de/bild/artikel/61/51/615189/cover/615189_view.jpg
Dowland: Lautenlieder, Alfred Deller - Counter, Robert Spencer - Laute 1978
Soundschnipsel bei 2001.
ab (27.09.2012, 18:17): das ist selten, dass mir nach dem Genre Klavierkonzert zumute ist, das nutze ich seit zwei Tagen ausgiebig mit dieser Box. gerade
Brahms - Klavierkonzert Nr. 2 Sviatoslav Richter USSR State Symphony Orchestra George Georgescu
Ein herrlicher Cellist in seinem ersten Part im Andante ganz frei von Romantizismen oder Schwulst. Hier höre ich das Kozert lieber als im Gespann Richter/Leinsdorf. :hello
By the way: Richter & Schumann-Konzert ziehe ich doch die anderen Einspielungen jener in dieser Box mit dem USSR State Symphony Orchestra & George Georgescu vor. Meine Lieblingseinspielung Richters ist hier klar die mit Gauk. Und Francks Les Djinns kannte ich bislang noch gar nicht und kommt mir mit dem Moscow Youth Symphony Orchestra & Kirill Kondrashin besonders gelungen vor.
Rachmaninov (27.09.2012, 21:33): Shostakovich
Streichquartett #8
Beethoven Quartett
Cantus Arcticus (27.09.2012, 21:50): Bei mi ist Ruhe eingekehrt und nach einem ziemlich hektischen Tag nun dies:
Gabriel Fauré: Requiem Op. 48 Louis Vierne: Andantino Déodat de Séverac: Tantum Ergo Gabriel Fauré: Messe Basse Gabriel Fauré: Cantique de Jean Racine Op. 11
Schola Cantorum of Oxford Oxford Camerata Jeremy Summerly, Conductor Nicholas Ward, Keader Colm Carey, Organ Meirion Wynn Jones, Registrant Lisa Beckley, Soprano Nicholas Gedge, Bass-Baritone
Danke für den Tipp im "Toteninsel"-Thread! :) Die Aufnahme ist :times10
Cetay (inaktiv) (28.09.2012, 01:09): Zur Nacht:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KxRhUC4tL._SL500_AA300_.jpg Haydn; Streichquartette op. 50/1 und 2; Buchberger Quartet
Meine negative Empfindung bei der ersten Begegnung mit den Buchbergern ("dröge") muss ich für diese Aufnahmen revidieren. Op. 50 geht in der Rezeption wie die anderen zwischen op. 33 (erste Vollendung) und op. 76 (Olymp) eingeklemmten Opera etwas unter - völlig zu unrecht.
AcomA (28.09.2012, 06:22): Hallo,
JS Bach
WTK I
Sviatoslav Richter, piano
(Melodiya, live )
Energetisch !
LG, Siamak
Jürgen (28.09.2012, 07:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/518vZfTsC-L._SL500_AA240_.jpg
Fauré: Requiem op.48, Celibidache 1994
Agravain (28.09.2012, 07:45): Mein Tag beginnt mit
Ralph Vaughan Williams: "Willow-Wood"*, "Toward the Unknown Region" und "The Sons of Light"
Roderick Williams* Royal Liverpool Philharmonic Choir Royal Liverpool Philharmonic Orchestra David Lloyd-Jones
Alle Chorwerke auf dieser Platte (sieht man also von den Five Variants ab) wurden nur selten eingespielt und bei "Willow-Wood", einer kurzen Kantate für Bariton, Frauenstimmen und Orchester auf einen nicht wirklich leichten Text Dante Gabriel Rossettis, handelt es sich um die erste Einspielung überhaupt. Lloyd-Jones und seine Mannschaft - allen voran Roderick Williams - gefallen mir (wie nicht selten) auch hier ausgesprochen gut.
wie sind die Rachmaninov-Sonaten mit Lugansky im Vergleich mit z.B. Horowitz (2), Kocsis (2), Glemser (2), Matsuev (2), Berezovsky (1), oder Ashkenazy (1) ?
ab (29.09.2012, 22:49): Robert Schumann - Klavierkonzert a-Moll op. 54 Clara Haskil, Klavier Orchestre de la Suisse Romande Ernest Ansermet Enregistrement de concert, Victoria-Hall de Genève, 10.10.1956
Cetay (inaktiv) (30.09.2012, 10:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51J49C850CL._SL500_AA300_.jpg Webern; 5 Sätze für Streichquartett & 5 Kanons (arr. für Jazzquartett von Bruce Arnold); Spooky Actions
Nach den jeweiligen 1:1 Transkriptionen (Klarinette/Saxophon, klangbearbeitete Gitarre, Kontrabass, Percussion) gibt es über jeden Satz eine Improvisation zu hören. Spannend!
ab (30.09.2012, 15:23): Original von Rachmaninov Ewa Kupiec - L. Janacek
und, wie gefällt Dir das? :thanks Ihre Chopin Nocturnes bei Koch und nun Eloquence habe mir stets sehr gefallen, durch ihr Ausleuchten bis in den letzten Winkel, wie einst ein Rezensent sinngemäßg und passend schrieb.
ab (30.09.2012, 15:32): Max Reger - Konzert für Klavier & Orchester f-Moll, Op. 114 (1910) Rudolf Serkin Philadelphia Orchestra Eugene Ormandy Columbia, 1959
„So muß ich denn offen bekennen, daß mir das nur im ersten Satz halbwegs erfundene,im übrigen schematisch er-Regerte, Brahms- und Liszt-Vertraute Klavierspielende mit entwickelter Vollgriff- und Wurftechnik vor keine sonderlichen Schwierigkeiten stellende F-moll- Konzert als eine neue Fehlgeburt der in Inzucht verkommenden Reger-Muse erschienen ist!" (Leipziger Neueste Nachrichten 17.12.1910)
dem entgegen:
„Wunderbar, es gibt kaum schönere Musik. Was ein Himmel von einem Stück!“ Herbert Blomstedt
Mehr Interessantes zum Konzert hier. :hello
Cetay (inaktiv) (30.09.2012, 17:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/519ILAIeH%2BL._SL500_AA300_.jpg Hindemith; Konzertmusik op. 50 (Bostoner Symphony) für Streicher und Blechbläser; Giulini
Cetay (inaktiv) (30.09.2012, 17:48): Für Hindemiths op. 50 drücke ich ganz fett Gefällt mir.
Jetzt: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FKA2YAXQL._SL500_AA300_.jpg Haydn; Oboenkonzert in C, H. VIIg: C1; Goodwin, Pinnok
Agravain (30.09.2012, 17:52): Auch bei mir kommt nun das Pfahlrohr zum Einsatz.
Felicity Lott Alfreda Hodgson Richard Morton Stephen Roberts Cambridge University Musical Society Chorus Choir of King's College, Cambridge New Philharmonia Orchestra Band of the Royal Military School of Music, Kneller Hall Philip Ledger
Sir Adrian Boult
:times10
Grüsse :hello Stefan
nikolaus (30.09.2012, 19:04): Bei mir auch Scrjabin:
ab (30.09.2012, 20:01): Ich freue mich schon auf die Uraufführung im November, zu der erstmals Rufinatschas Symphonie in c-Moll mit den rekonstruierten Bläserstimmen von Michael F.P. Huber erklingen wird, übrigens zusammen mit drei Orchesterliedern, auf die ich auch schon sehr gespannt bin, weil die Klavierlieder bislang das beste sind, was ich von Rufinatischa gehört habe. Im Herbst wird dann endlich auch die CD mit diesen wunderschönen Klavierliedern erscheinen.
Ich gehe davon aus, dass Chandos alle Sinfonien mit Noseda herausbringen will und hoffentlich ist auch diese neu entdeckte und vervollständigte c-Moll-Symphonie mit dabei! Hoffentlich weckt das bei den Engländern das Interesse auch an Aufnahmen der großartigen Sinfonien von Michale F.P. Huber.
Bei mir jetzt nochmals der herrliche langsame Satz von Regers Klavierkonzert, das übrigens auch einmal auf CD erschienen war, nämlich hier:
Lucanuscervus (30.09.2012, 20:32): Original von ab Ich freue mich schon auf die Uraufführung im November, zu der erstmals Rufinatschas Symphonie in c-Moll mit den rekonstruierten Bläserstimmen von Michael F.P. Huber erklingen wird, übrigens zusammen mit drei Orchesterliedern, auf die ich auch schon sehr gespannt bin, weil die Klavierlieder bislang das beste sind, was ich von Rufinatischa gehört habe. Im Herbst wird dann endlich auch die CD mit diesen wunderschönen Klavierliedern erscheinen.
Ich gehe davon aus, dass Chandos alle Sinfonien mit Noseda herausbringen will und hoffentlich ist auch diese neu entdeckte und vervollständigte c-Moll-Symphonie mit dabei! Hoffentlich weckt das bei den Engländern das Interesse auch an Aufnahmen der großartigen Sinfonien von Michale F.P. Huber.
Bei mir jetzt nochmals der herrliche langsame Satz von Regers Klavierkonzert, das übrigens auch einmal auf CD erschienen war, nämlich hier:
Dann darf man ja gespannt sein, ob diese "neue" Symphonie der eben gehörten Sechsten das Wasser reichen kann...
Regers Klavierkonzert kenne ich bisher nur in der Einspielung von Amadeus Webersinke - hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen, sollte ich mir aber wieder einmal anhören ! Ist halt ein ähnlicher "Brocken" wie das Violinkonzert und schreckt die Interpreten dementsprechend ab !
:hello
ab (30.09.2012, 20:37): Original von Lucanuscervus
Regers Klavierkonzert kenne ich bisher nur in der Einspielung von Amadeus Webersinke - hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen, sollte ich mir aber wieder einmal anhören ! Ist halt ein ähnlicher "Brocken" wie das Violinkonzert und schreckt die Interpreten dementsprechend ab !
:hello
Gerne würde ich einmal Busonis oder Reges Klavierkonzert in einer würdigen Aufführung im Konzer erleben....
So bgnüge ich mich mit dr Aufnahme Ogdons, die ich in aus der Great Pianists Serie habe, von der es keine Covers mehr auf die Schnelle zu finden sind
Mit traumwandlerischer, fast meditativer Sicherheit und Reinheit spielt sie diese Musik. Fast ohne Vibrato, mitunter karg, dann wieder voller Farben und Intensität. Manchmal rasant und dabei sehr virtuos. Das ist sehr direkt aufgenommen, von Schönklang kann man nicht eigentlich reden. Auch wenn sich die lyrischen Sätze sehr sinnlich, fast eindringlich in die Seele schleichen. Ich bin ziemlich überfordert von den vielen Details, die sie hörbar macht. Wie man z.B. die Fugen so transparent und klar spielen kann ist mir rätselhaft. Das hat überhaupt alles unglaublich viel Struktur. Manche mögen das akademisch nennen, ich finde es genau richtig. Es klingt nämlich trotzdem sinnlich, nicht technisch.
Was für eine großartige Geigerin - für mich die aktuelle Nr. 1 unter den Lebenden. Heike
Lieder eines fahrenden Gesellen Baritone: Thomas Hampson Leonard Bernstein / Wiener Philharmoniker 1990
Die von Daniel hier zurecht oft gehörte Aufnahme der 1. Symphonie ist eine grandiose Interpretationsleistung. Der "Naturlaut" des ersten Satzes ist wirklich als ein solcher gestaltet. Im "stürmisch bewegten" Finale veranstaltet Bernstein ein unglaubliches Inferno.
Cetay (inaktiv) (01.10.2012, 00:06): Immer wieder gerne gehört. Drei höchst unterschiedliche Repräsentanten der amerikanischen Moderne:
Cage; Atlas Eclipticalis (mit Winter Music und Songbooks); Phyllis Bryn-Julson, South West Chamber Music, Stein Harrison; Konzert für Violine und Gamelan-Orchester; Amy Sims, CalArts Gamelan Ensemble, Bergamo Partch; Liederzyklus "8 Hitchhiker's Inscriptions"; John Schneider (Gesang & adaptierte* Gitarre)
* Partch erweiterte die Tonalität, indem er über das Dur/Moll-System hinausgehende, höhere Naturtöne mit einbezog und so auf einen 43-Tonvorrat pro Oktave kam. Das erfordert entsprechende Anpassungen am Instrument.
Rachmaninov (01.10.2012, 08:38): Original von Heike
Was für eine großartige Geigerin - für mich die aktuelle Nr. 1 unter den Lebenden. Heike
Da leben aber noch viele sehr sehr gut.........
Mullova, Kachatryan u.v.m.
Cetay (inaktiv) (01.10.2012, 08:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61hn1QlkHDL._SL500_AA300_.jpg Yitzhak Yedid; Suite in 5 Sätzen für Oud-Kontabass-Klaviertrio; Moroun, Horev, Yedid
Das klingt wie für mich gemacht. :leb
ab (01.10.2012, 09:24): Original von Rachmaninov Original von Heike
Was für eine großartige Geigerin - für mich die aktuelle Nr. 1 unter den Lebenden. Heike
Da leben aber noch viele sehr sehr gut.........
Mullova, Kachatryan u.v.m.
Ja, es gibt viele sehr sehr gute. Aber auch für mich gehört derzeit Isabelle Faust, neben Vilde Frang, zu den interessantesten Geigerinnen unserer Tage! :hello
Wie gerne hörte ich einmal eine solche Oper auf Darmsaiten und Blasinstrumenten wie im 19. Jahrhundert sowie vor allem mit Sängerinnen und Sängern mit anderer Technik als dieses Dauervibrato...
Heike (01.10.2012, 14:50): Original von Rachmaninov Original von Heike Was für eine großartige Geigerin - für mich die aktuelle Nr. 1 unter den Lebenden. Heike Da leben aber noch viele sehr sehr gut......... Mullova, Kachatryan u.v.m.
Mag sein. Das ist sicherlich auch Geschmackssache. Ich mag einfach die intime und geistvolle Intensität von Isabell Faust unheimlich gern, sie hat sowas ganz pures in ihrem Spiel, finde ich. . Ach ja, und ich freue mich total auf das Kammerkonzert am Freitag (Faust, Melnikov, Queras) im Kleinen Saal des Konzerthauses. Unglaublich, dass es noch nicht ausverkauft ist, obwohl es nur 25 Euro kostet. Berlin, ihr wisst nicht, was gut ist. Heike
ab (01.10.2012, 16:08): Frank Martin - Golgotha Estonian Philharmonic Chamber Choir Estonian National Symphony Orchestra Daniel Reuss dhm, 2010
Ach ja, und ich freue mich total auf das Kammerkonzert am Freitag (Faust, Melnikov, Queras) im Kleinen Saal des Konzerthauses. Unglaublich, dass es noch nicht ausverkauft ist, obwohl es nur 25 Euro kostet. Berlin, ihr wisst nicht, was gut ist. Heike
Aha: Joseph Haydn: Klaviertrio D-Dur Hob XV:24 - Ludwig van Beethoven: Klaviertrio Es-Dur op. 70 Nr. 2 - Antonín Dvorák: Klaviertrio f-moll op. 65
bitte berichte doch, ob sich Queyras doch etwas einfügen konnte oder musikalisch herausfiel. (Faust, Queyras und Bezuidenhout mit dem Trippelkonzert von Beethoven unter Frans Brüggen war wegen ihm schier unerträglich für mich, wie auf youTube nachzuvollziehen.)
:thanks
Jürgen (01.10.2012, 16:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zC3c19u2L._SL500_AA300_.jpg
Puccini: Le Villi, Maazel 1979 Mit Scotto, Domingo, Nucci
Das ist hochkonzentrierter Puccni.
Heike (01.10.2012, 16:55): Lieber ab, genau darauf bin ich auch schon gespannt. Ich hab Queyras schon 2x erlebt, so richtig kann ich mir nicht vorstellen, wie die miteinander auskommen; aber ich lasse mich überraschen. Ich werde berichten. Heike
ab (01.10.2012, 17:24): Original von Heike Lieber ab, genau darauf bin ich auch schon gespannt. Ich hab Queyras schon 2x erlebt, so richtig kann ich mir nicht vorstellen, wie die miteinander auskommen; aber ich lasse mich überraschen. Ich werde berichten. Heike
Ich wünsche Dir viel Glück! :wink
(Vor vielen, vielen Jahren hörte ich das Trippelkonzert mit dem Gustav Mahler Jugendorchester mit Perényi, Schiff und Shiokawa. Es kostete mich schier unerträgliche Kraft, das Klavier und die grottenunsaubere Geige auszublenden, um mich ganz auf den großartigen, hinreißenden Cellisten zu konzentrieren...)
Rachmaninov (01.10.2012, 20:40): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/41xVMYDxVhL._SL500_AA300_.jpg
Ernst Toch fasziniert mich immer wieder: Seine Musik enthält einerseits Elemente, die sehr an Gustav Mahler erinnern, andererseits ist auch der Geist Igor Stravinskys present. Der Kopfsatz der ersten Symphonie ist geprägt von Momenten erwartungsvoller Spannung und latenter Gefahr. Dies nicht zuletzt begründet in den Eindrücken und Verlusten Tochs in den finsteren Jahren des dritten Reiches und des zweiten Weltkrieges. Seine Karriere als Komponist, der in einem Atemzug mit Hindemith, Krenek oder Weill genannt wurde, erfuhr 1933 ein jähes Ende. In weiser Voraussicht auf das Kommende emigrierte er nach Los Angeles. Seine Kreativität war paralysiert, der Schrecken des Terrors in Europa war zu gross: Schuf er zwischen 1919 und 1933 mehr als 35 Werke, so waren es zwischen 1933 und 1945 nur 8 an der Zahl.
Seine ersten drei Symphonien schrieb er zwischen 1950 und 1955.
Alun Francis ist in diesen Aufnahmen in Hochform: Er lässt die Musik fliessen, ohne dass er die Spannung verliert. Er wie auch das RSO Berlin erzählen hier die Geschichte eines grossen Symphonikers des 20. Jahrhunderts.
Mariss Jansons / St. Petersburg Philharmonic Orchestra 1998
Jansons' Interpretationen der rein symphonischen Werke Rachmaninovs stehen ganz auf der romantischen Seite (von seinen Aufnahmen der Klavierkonzerte mit M. Rudy und demselben Orchester würde ich das allerdings nicht sagen).
Heike (02.10.2012, 21:25): So, jetzt habe ich Zeit, das Video anzusehen, vor dem ab weiter oben gewarnt hat (wegen Queyras: http://www.youtube.com/watch?v=BKiZhbcWzT4 Heike
Heike (02.10.2012, 21:42): genug, ich lasse ihn weg: http://www.youtube.com/watch?v=f1Osr0AKQ2k&feature=related
AcomA (02.10.2012, 22:45): Hallo,
A. Scriabin
Poems op.32 Nr.1,2
Sonate Nr.1 f-moll op.6
Alexander Ghindin, piano
(Naxos)
I 10/10 IMO K 9-10/10 IMO
LG, Siamak
Lucanuscervus (03.10.2012, 01:18): Meine "kleine Nachtmusik" für heute:
Harald Genzmer: Erstes Concertino für Klavier und Streichorchester mit Flöte (1946)
:hello
Cetay (inaktiv) (03.10.2012, 06:46): Seine Musik enthält einerseits Elemente, die sehr an Gustav Mahler erinnern, andererseits ist auch der Geist Igor Stravinskys present.
Das ruft nach kennenlernen. Ich nehme mir eine CD mit interessant besetzten Werken vor:
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0761203709229.jpg Ernst Toch; Die chinesische Flöte; Maria Karb, Britta Ströher, Mutare Ensemble, Gerhard Müller-Hornbach
Die chinesische Flöte op.29 für Sopran & 14 Instrumente 5 Stücke für Bläser & Percussion op. 83 Egon & Emilie op. 46 Quartett op. 98 für Oboe, Klarinette Fagott und Viola
nikolaus (03.10.2012, 08:59): David Fray spielt Bach:
Klavierkonzerte BWV 1052,1055,1056,1058
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Nikolaus.
ab (03.10.2012, 09:19): Per Nørgård: Symphony No. 8 I. Tempo giusto - Poco allegro, molto distinto II. Adagio molto III. Più mosso - Lento visionaro Helsinki Philharmonic Orchestra John Storgårds, conductor
Das Uraufführungskonzert vom 20. September 2012 youTube sei dank! :hello
Cetay (inaktiv) (03.10.2012, 09:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61LpqqH7UIL._SL500_AA300_.jpg Leo Smith; Komponistenportrait; Southwest Chamber Music
Grand Oak Trees at Dawn für Flöte solo Streichquartett No. 1 Streichquartett No. 3, "Black Church" Barsdale für Gitarre solo
Cantus Arcticus (03.10.2012, 10:02): Original von Cetay Seine Musik enthält einerseits Elemente, die sehr an Gustav Mahler erinnern, andererseits ist auch der Geist Igor Stravinskys present.
Das ruft nach kennenlernen. Ich nehme mir eine CD mit interessant besetzten Werken vor:
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0761203709229.jpg Ernst Toch; Die chinesische Flöte; Maria Karb, Britta Ströher, Mutare Ensemble, Gerhard Müller-Hornbach
Die chinesische Flöte op.29 für Sopran & 14 Instrumente 5 Stücke für Bläser & Percussion op. 83 Egon & Emilie op. 46 Quartett op. 98 für Oboe, Klarinette Fagott und Viola
Lieber Cetay Dein Eindruck würde mich dann interessieren :hello
Cetay (inaktiv) (03.10.2012, 10:56): Dein Eindruck würde mich dann interessieren Der erste Eindruck ist gemixt. Op. 29 ist sehr ansprechend, aber der Vergleich mit dem Lied von der Erde drängt sich auf und da wird dann doch mehr Substanz geboten. Die 5 Stücke sind etwas indifferent an mir vorbeigezogen und bei Egon & Emilie musste ich gar die Skiptaste drücken. Das spannend besetzte Quartett scheint mir dagegen eine ganz großartige Kompostition zu sein.
Das sind alles nur flüchtige erste Eindrücke und somit nicht von Belang. Allerdings ist es bei dem Überangebot an Musik fast schon ein KO-Kriteruim, wenn aufs erste Hören nichts richtig zündet. Fast vermisse ich die Zeiten, in denen man noch auf Blindkäufe angewiesen war (an die Jüngeren: als es noch kein Internet gab; die haben einige von uns tatsächlich noch erlebt). Da habe ich einer LP, die für teures Geld erstanden wurde, erst Zig Hördruchläufe gegönnt, bevor ich mir einen Fehlkauf eingestanden habe. Und oft habe ich erst mit der Zeit und nach alternativen Zugangsversuchen die Tiefen und Besonderheiten erfasst. Platten, die man sich so "erarbeitet" hat, bleiben mir als besonders wertvoll eingeprägt. Oftmals genügte es, eine Platte in anderer Stimmung nochmal zu hören, manchmal hat man sie beim ersten Mal auch nur mit der falschen Erwartungshaltung gehört und ohne diese hats beim zweiten Durchlauf gezündert. Heute herrscht bei mir leider eine Weggeklickt/die-Nächste-bitte Mentalität.
langgaard symphonie nr. 1 - dänisches nso - thomas dausgaard
überaus romantisch schmalzig, oft an der grenze zum kitsch, berlioz, wagner und strauss lassen grüßen. dennoch hat diese musik ihren ganz eigenen reiz. langgaard war gerade einmal 17, als er diese erste komponierte - dafür wirkt die musik erstaunlich reif. ein überaus bemerkenswerter erstling. superb eingespielt von thomas dausgaard und seinem orchester.
Romanze für Violine und Orchester* Gustaf Wasas Saga Suite Sphärenklänge Zwei Lyrische Stücke ‘Im Herbst’ Dämmerungsschein
*Violine: Peter Olofsson Christopher Fifield / Gävle Symphony Orchestra 2006
Lyrisch-warme Spätromantik aus Schweden irgendwo zwischen Wagner, Mendelssohn und Grieg... Mir gefallen besonders die als üppiger "Schmachtfetzen" daherkommende Romanze und das zweite Lyrische Stück "Traumbilder in der Dämmerung" mit seiner melancholisch-dunklen Waldesstimmung.
AcomA (03.10.2012, 23:24): Hallo,
Brahms
Sonate Nr.2 FIS-moll op.2
Alexander Melnikov, Boesendorfer 1873
(Harmonia Mundi)
Sehr, sehr, sehr ergreifend !
LG, Siamak
Nordolf (03.10.2012, 23:57): Ich bleibe in Schweden:
Ari Rasilainen / Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt 1998
Die stürmisch-drängende, epische Jugendsymphonie mit den markanten Themen und die kürzere auf schwedische Volksmusik zurückgreifende Sinfonia Piccola...
Agravain (04.10.2012, 07:35): Auch bei mir gibt es Musik aus dem Norden:
Antonin Dvorak: Symphonie No. 9 ‘Aus Der Neuen Welt’
Georg Solti / Chicago Symphony Orchestra 1983
Soltis nutzt hier einen der Ohrwürmer der romantischen Symphonik, um streckenweise ganz ordentlich die Sau rauszulassen. Übrigens handelt es sich bei dieser CD um die einzige Einspielung Soltis von einem Werk Dvoraks.
Bei meiner Auflage hat sich ein Fehler eingeschlichen, der mich zunächst verwirrte: - im Booklet wird ein Wiener Konzertsaal als Aufnahmeort und das Jahr 1979 als Aufnahmedatum genannt. Außerdem ist dort die Rede von der "Amerikanischen Suite", die leider auf der CD nicht zu finden ist. Sollte es entgegen jeglicher diskografischen Angaben zwei Aufnahmen der Neunten mit Solti und dem CSO geben - ähnlich wie bei Bruckners Achter? Ein Vergleich der Spielzeiten mit einer anderen Auflage ergab jedoch, dass es sich zweifelsfrei um die 83ziger Einspielung handelt. Die Angaben im Booklet treffen allerdings auf eine andere DECCA-CD haargenau zu: - die Kopplung von Kondrashins Wiener Einspielung der Neunten mit Doratis Aufnahme der "Amerikanischen Suite". Der innere Teil des Booklets (inklusive den Werkbeschreibungen) ist also fälschlicherweise in die Solti-CD geraten. Diese Schlamperei hat mich jetzt eine Stunde Recherche gekostet. :S
So was von Jenseits dessen was sonst so veröffentlicht wurde von dem Konzert .... Alles "nur" gefiedel
Cetay (inaktiv) (04.10.2012, 22:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/613tcveMlIL._SL500_AA300_.jpg Xenakis; Zyia für Mezzo, Flöte und Klavier* / 6 Chansons Greques für Klavier / Psappha für elektroakustische Percussion / Persephassa für einen Schlagzeuger und Elektronik; Angelica Cathariou (Mezzo-Sopran), Cècile Daroux (Flöte), Daniel Ciampolini (Schalginstrumente), Nikolaos Samaltanos & Dimitri Vassilakis* (Klavier)
Für Xenakis ganz ungewohnt "schöne" Klänge gibt es auf den beiden Frühwerken (aus den Jahren 1951 und 52) mit Klavier zu hören. Die architektonischen Schlagzeugkonstruktionen, die in erstmals eingespielten eingespielten Solo-Versionen zu hören sind, entsprechen seiner gewohnten Ästhetik.
Cetay (inaktiv) (05.10.2012, 07:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51D%2BsU8OQvL._SL500_AA300_.jpg Shostakovich; Streichquartett Nr. 4, op. 83; Aviv Quartet (enthält noch No. 7, Op. 108 und No. 11, Op. 122)
Agravain (05.10.2012, 08:00): Mein Hörtag beginnt (und endet leider gleich im Anschluss auch wieder) mit einer wehmütigen Erinnerung an wärmere Tage:
Klavier: Vladimir Ashkenazy Andre Previn / London Symphony Orchestra 1970 – 1971
Ashkenazys wunderbares Rachmaninov-Spiel wird hier plastisch von der Aufnahmetechnik eingefangen.
Rachmaninov (05.10.2012, 12:16):
#2
Rachmaninov (05.10.2012, 20:38): Original von Rachmaninov
#2
Ermeut
daniel5993 (05.10.2012, 20:47): In den letzten Wochen habe ich aus Haushaltsauflösungen unzählige neuwertig erhaltene Platten und Plattenboxen günstig erstanden, dass mir die Zeit fehlt das alles zu posten. Unter denen viele wertvolle aus den letzten Pressungsjahren. Ich bin natürlich happy und hoffe auch bald zum hören zu kommen. Unter diesen Schätzen auch diese Box.
Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1 op. 23 Leningrader Philharmonie Jewgenij Mrawinskij (Aufnahmedatum fehlt mir leider, auch nicht im Begleitheft hinterlegt, wie so oft... :S)
Allerbeste Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Daniel
:hello
Rachmaninov (05.10.2012, 21:09): Alkan op. 31
L. Martin
AcomA (05.10.2012, 21:38): Hallo,
JS Bach
WTK I und II
Andras Schiff, piano
(ECM, 2012 veroeffentlicht)
Ich habe damals seine DECCA-Aufnahmen dieser Werke auf MC gehabt. Er spielt noch freier, tänzerischer und ohne Pedal. Traumwandlerisch in der Unabhaengigkeit der Haende, Reichtum am Anschlagsarten ! Kann ich auch denen empfehlen, die schon mehr als ein halbes Dutzend Aufnahmen dieser Werke haben.
nikolaus (06.10.2012, 09:40): Original von Rachmaninov Original von Rachmaninov
#2
Ermeut
Wie gefällt sie Dir?
Ich habe im Radio eine sehr positive Rezension gehört. Die Aufnahme interessiert mich, obwohl Lugansky nicht unbedingt zu meinen favorisierten Pianisten gehört.
ja, ich hatte vor Tagen auch mal nachgefragt, wie Du die Lugansky-Interpretationen einschaetzt. Da Du sie jetzt haeufig hoerst, scheint sie sehr gut zu sein ?!
LG, Siamak
Rachmaninov (06.10.2012, 09:49): Original von AcomA Lieber Sergejewitsch,
ja, ich hatte vor Tagen auch mal nachgefragt, wie Du die Lugansky-Interpretationen einschaetzt. Da Du sie jetzt haeufig hoerst, scheint sie sehr gut zu sein ?!
LG, Siamak
Ich schreibe ja bald an passender Stelle was dazu ...........
...habe ich mir auch neulich angehört ! Hier erkennt man, woher der junge Mozart - bei aller Genialität - so manche Ideen nahm bzw. wo Mozarts Wurzeln zu finden sind
:hello
Rachmaninov (07.10.2012, 11:58): Original von Jeremias http://ecx.images-amazon.com/images/I/51HYD4Io7NL._SL500_AA300_.jpg
Der große Pavarotti!
Unvergesslich
ab (07.10.2012, 13:05): Sokolov mit den Diabelli-Variationen
Andreas Staier spielt erst eine Auswahl von Variationen ueber den Diabelli-Walzer anderer Komponisten , dann eine eigens angefertigte improvisatorische Ueberleitung zum Beethovenwerk in Beethovenscher Manier. Einfach genial !
Poema Autunnale* Concerto Gregoriano* Ballata Delle Gnomidi
*Violine: Lydia Mordkovitch Edward Downes / BBC Philharmonic 1993
Alle drei Werke sind in den 20ziger Jahren entstanden und beziehen sich auf antike Themen. In der symphonischen Dichtung für Violine und Orchester erwacht ein Dichter aus melancholischen Träumereien, weil der Zug der Bacchanten und Faune vorüberzieht - schließlich erscheint Pan selbst. Im Violinkonzert liess sich Respighi vom archaisch-schmucklosen Ritual der frühen Christen inspirieren. Die "Ballade von den Zwergen" behandelt das Thema der Misogynie - die Zwergenfrauen erscheinen hier als grausame Bestien, die in einem Ritual ihre Männer sexuell foltern und ermorden.
Die antikisierende, mystische, ja verwunschene Musik der beiden Werke für Violine und Orchester steht hier den grotesken, streckenweise rhythmischen Klängen der "Ballade" gegenüber.
palestrina (07.10.2012, 23:12): Hallo! Bin neu im Forum, habe mich erst einmal durch informiert.
Bin an vielem interessiert. Zuerst möchte ich Heike danken für die vielen tollen Anregungen!
Ich höre gerade Marie-Nicole Lemieux ,ein mezzo aus Kanada mit Arien von Gluck ,Haydn u.Mozart. Eine wunderbare Stimme mit vielAusdruck und enorm viel Couleur.
Die cd ist neu und es gibt noch div. andere von Ihr.
Bis bald Palestrina .
palestrina (07.10.2012, 23:13): Hallo! Bin neu im Forum, habe mich erst einmal durch informiert.
Bin an vielem interessiert. Zuerst möchte ich Heike danken für die vielen tollen Anregungen!
Ich höre gerade Marie-Nicole Lemieux ,ein mezzo aus Kanada mit Arien von Gluck ,Haydn u.Mozart. Eine wunderbare Stimme mit vielAusdruck und enorm viel Couleur.
Die cd ist neu und es gibt noch div. andere von Ihr.
Bis bald Palestrina .
Cetay (inaktiv) (08.10.2012, 01:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bDNpFbeXL._SL500_AA240_.jpg Scriabin; Le Poeme de l'Extase; Petkov
Cetay (inaktiv) (08.10.2012, 07:57): Original von Rachmaninov http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590003701.jpg
Nielsen VK
Hier läuft diesselbe Aufnahme: Nielsen; Voilinkonzert; Kang, Göteborg SO, Chung
Diese CD ist eine Perle unter den zahlreichen Einspielungen Giuliano Carminoglas, die in meiner Sammlung stehen. Die Musik ist frisch, kraftvoll und lebendig gespielt, Victoria Mullova präsentiert sich hier im Zusammenspiel mit Carmignola als kongeniale Partnerin. Andrea Marcon und das Venice Baroque Orchestra sind in Hochform und zeigen eindrücklich, dass sie nach wie vor zu den besten Barock-Ensembles unserer Zeit gehören. Darum auch hat man nie den Eindruck des so oft empfundenen Gefühls: "Die hundertundeintausendste Einspielung der millionsten Version der Violinkonzerte Vivaldis."
Die 1933 entstandene Symphonie ist eine künstlerische Reaktion Schmidts auf den Tod seiner einzigen Tochter. Sie wird bestimmt durch fahle Harmonien und ein düster getragenes Tempo. Kreizberg gibt sich der Musik hin und lässt sehr gefühlvoll interpretieren.
Heike (08.10.2012, 16:08): Original von palestrina Hallo! Bin neu im Forum, habe mich erst einmal durch informiert.
Bin an vielem interessiert. Zuerst möchte ich Heike danken für die vielen tollen Anregungen!
Oh, danke für die Blumen! Herzlich willkommen jedenfalls im Forum und weiterhin auf einen interessanten Austausch :-) Heike
Jürgen (08.10.2012, 16:09): Bis eben: http://ecx.images-amazon.com/images/I/519BociLhIL._SL500_AA300_.jpg
Das äußerst tragisch gestimmte Werk zieht mich stark in seinen Bann: - allein schon dieser Beginn mit dem fahl tönenden Abschiedsgruß der Trompete...
AcomA (08.10.2012, 22:54): Hallo,
Chopin
Mazurken (Auswahl)
Valery Afanassiev, piano
(Vista Vera)
Sehr eigensinnig langsam, ja wie eingefroren. Dadurch werden die traurig-kuehnen Harmonien unterstrichen, das tänzerische eher wenig beruecksichtigt. Wahrscheinlich werden es Viele ablehnen. Ich finde es großartig !
LG und gute Nacht, Siamak
Agravain (09.10.2012, 08:23): Eben habe ich nochmals
gehört und muss sagen, dass mir das Werk ganz außerordentlich gut gefällt. Schon die ersten Takte, die sofort Material der ersten Themengruppe vorstellen, fand ich begeisternd. Sibelius' Achte? - dachte ich zunächst. Eine mythisch-klare Meeresatmosphäre wird gezaubert, ein Sonnenaufgang, dann auf einmal der Beginn der von zerklüfteten Motiven geprägten zweiten Themengruppe. Was dann folgt ist eine straffe, interessante und gelungene Durcharbeitung des Materials, die nicht verhehlt, dass sie stark an der deutschen Spätromantik orientiert ist. Mich erinnert da viel an Brahms, das Blech wird oft "bruckneresk" eingesetzt. Dann gibt es in der Tat einen Moment (Dirigent Engeset weist in seinem Booklet-Text nicht zu unrecht darauf hin), der stark an Zarathustras Nachtlied aus Mahler 3 erinnert. Dabei wirkt der gesamte Satz allerdings nicht bloß epigonal. Das Andante beginnt in einer träumerischen Atmosphäre, wandelt sich im Verlauf des Satzes, wird immer bewegter, wobei diese vornehmlich von den Streichern getragene Bewegung dann schließlich einen hymnischen Blechläserchoral trägt. Das Finale beginnt düster (Andante lugubre) und erinnert zunächst stark an Bruckner (Adagio 5. Symphonie). Doch schnell machen sich wieder Bewegung, Anspannung und Dramatik breit, die zu einem katastrophischen Höhepunkt führen, nach dessen Verklingen die Musik dann, leise das erste Motiv des ersten Satzes zitierend, versickert.
***
Doch now for something completely different:
Giuseppe Verdi: Un Ballo in Maschera
José Carreras, Montserrat Caballé, Ingvar Wixell, Patricia Payne, Sona Ghazarian Jonathan Summers, Robert Lloyd, Gwynne Howell, Robin Leggate, William Elvin Orchestra and Chorus of the Royal Opera House Covent Garden Sir Colin Davis
:hello Agravain
ab (09.10.2012, 09:56): Man kann zu Orff stehen wie man will, seine Form mit diesen Repetitionen scheint mir musikgeschichtlich ganz eigenständig
Carl Orff - Cartulli Carmina Richard Holm, Annelies Kupper Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Eugen Jochum, 1954/55
Schade, dass bei den Opern Der Mond und Die Kluge nicht die Aufnahmen von Kurt Eichhorn, sondern "nur" von Wolfgang Sawallisch droben sind.
Ganz im Allgemeinen: Ist diese Wallet-Vorgabe, alles in jeweils 10 CD-Boxen herauszubringen, nicht grotesk, wo doch in etlichen Boxen alles auf weniger Silberlingen leicht Platz gehabt hätte?
Cantus Arcticus (09.10.2012, 10:54): Heute: Felix Mendelssohn Bartholdy http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Uc6WLN1YL._SL500_AA280_.jpg
CD1 Symphony No.1 C minor op. 11 Symphony No.4 A major op. 90 ("Italian")
bruckner 5 - paternostro - württembergische philharmonie reutlingen, live 2001
in bestem sinne unaufgeregte interpretation, schön fließend und sich organisch entwickelnd, sehr "atmosphärisch". der ganze zyklus mit paternostro gefällt mir gut. (gibts bei jpc immer noch für nen 10er).
palestrina (10.10.2012, 00:06): Ein Hallo an alle Nachteulen !!
Komme gerade von einem Seminar zurück, habe mir in Hamburg eine neue Scheibe zugelegt.
Wow ....Erik Tappy , kennt jemand noch diesen hinreisenden Tenor?! Hat 1974 eine Schöne Muellerin eingespielt mit Ruben Lifschitz. Diese einspielung wurde letztes Jahr Wv. Von Claves. Ich bin noch ganz benommen von diesem Eindruck.
Jürgen (10.10.2012, 10:30): http://static.universal-music-services.de/asset_new/108562/878/view/Berlioz--Les-Nuits-d
t
--Ravel--Sh--h--razade
c--0028946097328.jpg
Französische Vokalmusik, gesungen von Régine Crespin. Mal begleitet vom L'Orchestre de la Suisse Romande unter Ernest Ansermet, mal von John Wustman am Klavier.
1. Poulenc: Sept Chansons, Wustman 1967 2. Ravel: Shéhérazade, Ansermet 1963 3. Debussy: Trois Chansons de Bilitis, Wustman 1967 4. Berlioz: Les Nuits d'été, Ansermet 1963
Die Shéhérazade geht ins Ohr, wie Schokolade auf der Zunge schmilzt.
Grüße Jürgen
Jürgen (10.10.2012, 13:47): Meine ganz persönliche UA:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5132483.jpg
Honegger / Karajan 1969
Erst die dritte und nun die zweite Sinfonie. Zumindest die Liturgische (3.) gefällt mir, ich bin überrascht.
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1989 und 1993
Svetlanov dirigiert zwei mit dem Meer in Verbindung stehende Werke: - Alfvens dramatisch-romantische Symphonie über eine Liebestragödie in den Schären und das bekannte Debussy-Stück in einer ungewöhnlich expressiven Lesart.
Cetay (inaktiv) (10.10.2012, 19:54): Original von Jürgen Honegger
Auja, das macht Laune auf diese Scheibe:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61htOHgeGRL._SL500_AA300_.jpg Werke für Klarinette und Klavier / Ensemble; Karl Heinz Steffens, Interantional Connection
Das ist eine intelligente Gegenüberstellung von Jazznummern und klassisch-modernen Kompositionen, die den Einfluss des Jazz auf Debussy, Honegger, Strawinsky und Poulenc erhellt. Es handelt sich hier nicht um eine "Verjazzung" von Klassikstücken.
Brubeck; Blue Rondo a la Turk Debussy; Rhapsodie Nr. 1 f. Klarinette & Klavier Evans; Waltz for Debby Honegger; Sonate f. Klarinette & Klavier Donato / Gilberto; Minha Saudade Strawinsky; 3 Stücke f. Klarinette solo Parker; Yardbird Suite Poulenc; Sonate f. Klarinette & Klavier T. Jones; A Child is born
2.Klavierquartett A-dur op.26, das Stück steht leider noch immer im Schatten des 1.Quartetts in g-moll op.25, dabei hat es musikalisch ungemein viel zu bieten.
AcomA (10.10.2012, 20:31): Lieber Amade,
ich gebe Dir Recht: IMO sind alle 3 Klavierquartette von Brahms auf vergleichbar hohem Niveau geschrieben !
LG, Siamak
nikolaus (10.10.2012, 21:00): Original von AcomA Lieber Amade,
ich gebe Dir Recht: IMO sind alle 3 Klavierquartette von Brahms auf vergleichbar hohem Niveau geschrieben !
LG, Siamak
Dem schliesse ich mich an!
Nikolaus :beer
nikolaus (10.10.2012, 21:02): Bei mir spielt jetzt Viktoria Mullova:
ab (11.10.2012, 14:48): Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/512MsyTnbUL._SL500_AA300_.jpg
Claude Debussy:
Nocturnes La Mer Prelude A L’Apres-Midi D’Un Faune
Louis de Froment / Orchestra Of Radio Luxembourg 1972
Ein klar umrissener, dabei aber sehr atmosphärischer Debussy - gelegentlich haben die Streicher einen recht scharfen Klang.
Mein Geheimtipp in Sachen Debussy-Orchesterwerke :hello Da mache ich gleich mit und höre mir La mer an, ich habe sie noch in der Quadromania-Ausgabe erwischen können. Inzwischen sind diese Vox-Aufnahmen wieder bei Documents gesamt auf 4 CDs aufgelegt, mit diesem eher nordisch anmutenden Cover:
Abdel Rahman El Bacha, piano Orchestre de Picardie Pascal Verrot, cond.
(Calliope)
I 10/10 IMO K 8/10 IMO
Das 1. Konzert wird deutlich seltener als das 2. und das 5. gespielt. Das Orchester ist jetzt nicht Top-Liga, aber sehr ordentlich. El Bacha fuehrt hier das Unternehmen im pianistisch-brillianten Stil, dabei sehr sonor und transparent. Das macht einfach Laune, zu hoeren ! Mir gefaellt diese Aufnahme noch besser als die mit Stephen Hough oder Jean-Yves Thibaudet, die ja weiß Gott brillieren.
LG, Siamak
ab (11.10.2012, 21:06): Original von AcomA Hallo,
Saint-Saens
Klavierkonzerte Nr.1-2
Abdel Rahman El Bacha, piano Orchestre de Picardie Pascal Verrot, cond.
(Calliope)
I 10/10 IMO K 8/10 IMO
Das 1. Konzert wird deutlich seltener als das 2. und das 5. gespielt. Das Orchester ist jetzt nicht Top-Liga, aber sehr ordentlich. El Bacha fuehrt hier das Unternehmen im pianistisch-brillianten Stil, dabei sehr sonor und transparent. Das macht einfach Laune, zu hoeren ! Mir gefaellt diese Aufnahme noch besser als die mit Stephen Hough oder Jean-Yves Thibaudet, die ja weiß Gott brillieren.
LG, Siamak
Wie schätzt Du denn die Aufnahme von Anna Malikova unter Thomas Sanderling mit dem WDR Sinfonieorchester Köln bei Audite im Vergleich ein? :thanks
ab (11.10.2012, 21:07): Bachas Ravel-CD mag ich ja sehr, eine gute Gelegenheit, sie jetzt einzulegen
Anna Malikovas Einspielung der Saint-Saens Klavierkonzerte soll ebenfalls sehr gut sein. Ich habe sie nicht gehoert . Ich kenne Malikovas Einspielung der Shostakovich-Preludes und von Sonaten Solers. Sehr gut, aber auch ein bischen langweilig.
Artur Rubinstein, Klavier London Symphony Orchestra Andre Previn
1975
Was für eine irre Komposition :down :down :down
Ein schönes Wochenende euch allen! Daniel
AcomA (13.10.2012, 09:25): Hallo,
Rachmaninov
Etudes-Tableaux (Auswahl)
Boris Berezovsky, piano
(Teldec)
Ebenfalls irre Kompositionen. Erstaunlich, wie der junge Berezovsky diese extrem-virtuosen Stuecke ueber Klang und Struktur entwickelt, wie eine Psychoanalyse.
LG, Siamak
ab (13.10.2012, 10:59): Original von AcomA Lieber ab,
Anna Malikovas Einspielung der Saint-Saens Klavierkonzerte soll ebenfalls sehr gut sein. Ich habe sie nicht gehoert . Ich kenne Malikovas Einspielung der Shostakovich-Preludes und von Sonaten Solers. Sehr gut, aber auch ein bischen langweilig.
András Schiff: LvB Appassionata Das ist sooo subtil beängstigend und am Ende so unendlich traurig und perspektivlos, es fasziniert mich total. Zudem ist es klanglich so gut, dass man kaum glaubt, dass es live ist. Heike
nikolaus (13.10.2012, 16:44): Zuerst elektrisierender Prokofiev von Polina Leschenko
Prokofiev: Symphonie Nr.1 "Klassische" (Version für 2 Klaviere) Klaviersonate Nr. 7;Sonate für Cello & Klavier op. 119 Marsch aus "Die Liebe zu den drei Orangen" Tschaikowsky: Melodie aus "Souvenir d'un lieu cher" op. 42 für Violine & Klavier Rachmaninoff: Vocalise op. 34 Nr. 14
Polina Leschenko, Martha Argerich, Christian Poltera, Roby Lakatos
Wald- und Berggeister Dramatische Phantasie Zwei Polnische Volkstänze
Eric Solen / Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera 2008
Schwarwenkas in der vorliegenden Einspielung ca. 38minütige "Dramatische Phantasie" bietet viel dramatische Bewegtheit, schöne Melodien und einige lyrische Stellen wie z.B. das Duett zwischen Klarinette und Harfe im zweiten Satz.
Gould: LvB Appassionata Wegen deutlicher Überschreitung der Grenze zur Unterträglichkeit habe ich das sehr, sehr lange nicht gehört, aber heute habe ich es mal wieder aufgelegt. Wenn es auch nur der Spur eines Beweises bedarf, dass der so geniale Glenn Gould ein kompletter emotionaler Analphabet war, der mit Beethoven daher rein gar nichts angfangen konnte - hier ist er. Heike
Lucanuscervus (14.10.2012, 10:44): Original von Heike http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZyBattYuL._SL500_AA300_.jpg
Gould: LvB Appassionata Wegen deutlicher Überschreitung der Grenze zur Unterträglichkeit habe ich das sehr, sehr lange nicht gehört, aber heute habe ich es mal wieder aufgelegt. Wenn es auch nur der Spur eines Beweises bedarf, dass der so geniale Glenn Gould ein kompletter emotionaler Analphabet war, der mit Beethoven daher rein gar nichts angfangen konnte - hier ist er. Heike
War er ganz bestimmt nicht, er konnte nur mit der APPASSIONATA nichts anfangen ! Hör Dir doch mal die Sonate aus op.10 c-moll an - diese Leidenschaft (gepaart mit wahnwitziger Raserei!) kann nicht als emotionslos gedeutet werden...
...und dann hör Dir op.109 E-dur an , die er wunderbar & mit viel Emotionen spielt !
:hello
Heike (14.10.2012, 10:50): Ich kenne fast alle Beethovensonaten mit Gould; ich hab schon im Gould-Thread irgendwann mal was dazu geschrieben. Für mich besteht kein Zweifel daran, dass er seine eigene, ziemlich autistische Art hatte, mit Beethoven umzugehen. Mit den uns geläufigen, zwischenmenschlichen Gefühlsregungen hat das eher wenig zu tun. :hello Heike p.s. was ja nicht heißt, dass mir das eine oder andere sogar gefällt (betrifft aber die Mehrzahl nicht)
Lucanuscervus (14.10.2012, 11:10): Original von Heike Ich kenne fast alle Beethovensonaten mit Gould; ich hab schon im Gould-Thread irgendwann mal was dazu geschrieben. Für mich besteht kein Zweifel daran, dass er seine eigene, ziemlich autistische Art hatte, mit Beethoven umzugehen. Mit den uns geläufigen, zwischenmenschlichen Gefühlsregungen hat das eher wenig zu tun. :hello Heike p.s. was ja nicht heißt, dass mir das eine oder andere sogar gefällt (betrifft aber die Mehrzahl nicht)
ja, er war bestimmt kein "Mainstream-Pianist" sondern eine außergewöhnliche Erscheinung !
Sein "bester Beethoven" sind für mich die Klavierkonzerte & die Bagatellen; sehr schätze ich seine eigene Kadenz im 1.Klavierkonzert 1.Satz !
Sein Bach gefällt mir fast immer (mit einigen Ausnahmen) , seinen späten Haydn-Sonaten finde ich unübertroffen !
:hello
AcomA (14.10.2012, 11:38): Hallo,
Francois Couperin
Pieces de Clavecin (Auswahl)
Alexandre Tharaud, piano
(Harmonia Mundi)
Diese Aufnahme ist in jeder Hinsicht eine 10/10 !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (14.10.2012, 11:41): Original von Heike http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZyBattYuL._SL500_AA300_.jpg
Gould: LvB Appassionata Wegen deutlicher Überschreitung der Grenze zur Unterträglichkeit habe ich das sehr, sehr lange nicht gehört, aber heute habe ich es mal wieder aufgelegt. Wenn es auch nur der Spur eines Beweises bedarf, dass der so geniale Glenn Gould ein kompletter emotionaler Analphabet war, der mit Beethoven daher rein gar nichts angfangen konnte - hier ist er. Heike
"(...) Bombast, ein Ego-Trip (...) Keiner der frühen romantischen Komponisten wusste, wie man für das Klavier zu schreiben hat. Die Musik dieser Ära ist voll von leeren theatralischen Gesten, voll von Exhibitionismus, und es hat eine weltliche, hedonistische Qualität, die mich einfach abtörnt."
Dieses Zitat klingt für mich nicht nach einem Beweis der Unkenntnis, sondern nach bewußter Ablehnung der Verwendung des subjektiven emotionalen Alphabets in der Kunstmusik. Dass er Haydn und Bach konnte, verwundert nicht, denn deren Musik war noch im besten Sinne absolut. Ich sehe nicht, wie man aus einer solchen Wahl schlüssig Autismus konstruieren kann.
Heike (14.10.2012, 11:54): Ich sehe nicht, wie man aus einer solchen Wahl schlüssig Autismus konstruieren kann. Natürlich nicht aus dieser Wahl, sondern aus der Kenntnis seiner Lebensgeschichte und vieler seiner persönlichen (mündlichen, schriftlichen, musikalischen) Wortmeldungen. Die Appassionata illustriert das aber sehr schön.
Aber ich dachte mir schon, dass Du als Gould-LvB-Gernhörer das anstößig finden wirst :beer Heike
Cetay (inaktiv) (14.10.2012, 12:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51z-vlZHHpL._SL500_AA300_.jpg Terry Bozzio; Five Movements for Drum Kit and Orchestra; Terry Bozzio, Metropole Orkest
Ähnlich wie sein Mentor komponiert der Zappa-Schüler Bozzio einen Mix aus Jazz-Rock-Fusion und aus Neuer Musik im Gefolge von Stravinsky und Varese. Da gibt es jede Menge gute Ideen, interessante Motive und spannende Klänge und trotz gelegentlichem Leerlauf ist das recht unterhaltsam. Kritische Geister werden die schlüssige Form vermissen. Vieles wirkt aneinandergreiht und es wird (mir) selten klar, warum gerade in dieser und keiner anderen Reihenfolge oder warum ein Satz gerade an der Stelle aufhört, an der er aufhört. Es gibt eine ganze Reihe von so gearteten Komponisten - die sich des klassischen Instrumentariums bedienen, aber streng genommen keine (Post-)Moderne Klassik schreiben. Es ist aber auch kein Crossover in dem Sinne, dass einfach Musik irgendwelcher Genres aus der U-Musik mit Orchester gespielt wird. Zwar werden Einflüsse verarbeitet, aber das Ergebnis etwas übergeordnet Eigenständiges. Könnte man -angesichts der völlig analogen Entwicklung, die von der Rock-Musik zum Post-Rock geführt hat- hier vielleicht von Post-Klassik sprechen?!
Heike (14.10.2012, 13:44): Hallo, Francois Couperin Pieces de Clavecin (Auswahl) Alexandre Tharaud, piano (Harmonia Mundi) Diese Aufnahme ist in jeder Hinsicht eine 10/10 !LG, Siamak
*unterschreib!* das lege ich mir jetzt auch auf (hieraus):
Cetay (inaktiv) (15.10.2012, 21:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41gvrI5DpHL._SL500_AA240_.jpg "Ramaskri - Outcries"; Pro Musica Chamber Choir, Jan Yngwe
Nikolai Sidelnikov; Poslegnij platj garmosjki Gregg Smith; Sound Canticle on Bay Psalm Veljo Tormis; Helletused Paul-Eerik Rummo; Raua needmine Sergei Rachmaninoff; Tebe poyem (aus Liturgy of St. John Chrysostom, Op. 31) Per Nørgård; Wiigen-Lied Jan Yngwe; Ramaskri/Outcries James MacMillan; A Child's Prayer Bjørn Kruse; Mulighetenes skapning (Nr. 7 aus Elements) Eric Whitacre; Cloudburst
Genialer Stoff.
AcomA (15.10.2012, 22:17): Hallo,
Alexander Scriabin
Sonate f-moll op. 6
Anatol Ugorski, piano
(PanClassic)
Aus der Gesamteinspielung der Scriabin-Sonaten Ugorskis. Eher gemaessigte Tempi, aber beindruckende klangliche Darbietung. Ugorski fasert die Harmonien auf, ein sehr individueller Ansatz. Ich kann das sehr empfehlen.
LG, Siamak
AcomA (15.10.2012, 23:22): Hallo,
Alexander Scriabin
Sonate Nr. 4 FIS-Dur op. 30
Anatol Ugorski, piano
(PanClassic)
Fliegen in die gute Nacht hinein dem Licht entgegen !
LG, Siamak
daniel5993 (16.10.2012, 08:28): Mein heutiger Tag beginnt wie der gestrige mit Mahler unter Klemperer...
Aus der Gesamteinspielung der Scriabin-Sonaten Ugorskis. Eher gemaessigte Tempi, aber beindruckende klangliche Darbietung. Ugorski fasert die Harmonien auf, ein sehr individueller Ansatz. Ich kann das sehr empfehlen.
LG, Siamak
Auch ich finde, dass das eine sehr geglückte GA der Sonaten Scriabins geworden ist! :hello
ich hoffe, es wird bald mehr auf CD veröffentlicht !
:hello
ab (16.10.2012, 14:31): und noch etwas vom Jubilar, desses Geburtstag sich dieses Jahr zum 200. Mal gejährt hat:
Johann Rufinatscha Symphonie Nr. 1 D-Dur, Innsbruck 1834 (aufgeführt 1844) Symphonie Nr. 4 h-Moll, Wien 1846 (UA Oktober 1846?) - früher irrtümlich als 5. Sinfonie gezählt Cappella Istropolitana Edgar Seipenbusch KKaT 43, 2006
Wie bereits im entsprechenden Faden zu lesen, ist das mein Geheimtipp und meine Lieblingsaufnahme. Im Netz kursieren Gerüchte, sie stamme gar nicht aus den 70er, sondern von 1962 (Aufnahmejahr laut FonoForum-Discographie angeblich: 1962; (P) 1976 bei Intercord, schreibt ein Fan auf Amazon. - Für diese Zeit wäre es eine gute klangliche Aufnahme.) Andere sagen - in Bezug auf Bruckneraufnahmen unter diesem Gespann -, Denis Zsoltay sei ein Pseudonym, und hier ranken sich Gerüchte von Milan Horvath bis Hans Swarowsky (wonach es sich beim Orchester um die Bamberger Symphoniker handeln könnte).
In den einschlägigen Foren lässt sich entnehmen, dass ich nicht der einzig bin, dem diese Aufnahme musikalisch Referenz ist.
Die "Italienische" Ouvertüre zum Sommernachtstraum
Beste Grüße, Daniel
daniel5993 (17.10.2012, 17:48): Original von daniel5993 http://ecx.images-amazon.com/images/I/519cWHdmnyL._SL500_AA300_.jpg
Die "Italienische" Ouvertüre zum Sommernachtstraum
Beste Grüße, Daniel
Zu dieser Ouvertüre sagte Brahms einmal, dass er seine eigenen Werke für lassen würde, wenn er fähig wäre so etwas einmal komponieren zu können. So oder so ähnlich waren seine Worte. Ich will ihm da in keinem Fall zustimmen, was wäre die Klassische Musik für mich ohne Brahms?! Aber seine Begeisterung für diese Ouvertüre teile ich total!
:down :down :down
ab (17.10.2012, 18:27): Bartok - Violinsonate Nr. 1 David Oistrach & Frida Bauer Praga :down :down
Eine leuchtende Perle meiner Violinsonatensammlung! (Kremer & Maisenberg sind hier hingegen völlig lässlich...)
ab (18.10.2012, 14:38): Im Radio war gerade aus der CD des Tages einiges vorgestellt: wunderbarer Haydn und ebesolcher Brahms! Hier eine Woche lang nachzuhören.
Ich glaube, das Lerchenquartett habe ich nicht mehr so erquicklich gehört seit der ersten CD des Hagen-Quartetts in ihrer jetzigen Besetzung mit R.Schmidt, 1987 war das, glaube ich! Auch der Brahms ist herrlich, gefiel mir beim Hören deutlich besser, als all die jüngst so gehypten Einspielungen von Emerson Quartet oder Verdi Quartett über Quatuor Ebène oder Auryn Quartett bis Cuarteto Casals der letzten Jahre; auch wenn sie wohl nicht meinen Lieblingseinspielung mit dem Alban Berg Quartett (Teldec) vom Thron stoßen werden wird.
anschließend Berlioz Symphonie fantastique & Dessau Sea of Tempests
Gelöschter Benutzer (18.10.2012, 20:18): Carl Maria von Weber: Klavierkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 32
Roland Keller, Klavier Berliner Symphoniker, Siegfried Kohler (1979)
:times10
:hello
ab (18.10.2012, 21:17): Original von jünter Ich "arbeite" mich zur Zeit mit großer Erbauung durch die kürzlich gekaufte Complete Recordings-Box von Grigory Sokolov:
Claudio Arrau versteht es die ohnehin oft melancholische Musik Chopins mit seiner eigenen Altersmelancholie wie ich Sie nennen würde zu vertiefen. Sein Spiel neigt in seinen späteren Jahren zu schwerem, gar dunklem Abglanz der Werke. Ganz besonders ersichtlich bei den Nocturnes oder Schuberts letzten Klaviersonaten. Jedoch, ob Schubert, Mozart, Debussy oder Chopin, die Aufnahmen "des alten Arrau" sind Gold wert! Seine feinfühlige, Perlend-Tropfenartige, leicht verzögerte Art zu spielen macht ihn für mich zum wohl wertvollsten Pianisten und Interpreten vieler Kompositionen. Er versteht es aus den ergreifensten Musikmomenten noch mehr rauszuholen. :thanks
Die dritte Symphonie gehört für mich zu den schönsten Werken der skandinavischen Spätromantik: - farbig orchestriert, mit epischem Atem "erzählt" und voller prägnanter, einprägsamer Themen. Der dem Symbolismus nahestehende dänische Komponist stellte dieser Symphonie als Motto die Worte des Dichters Viggo Stuckenberg voran: "Geschmückt mit Blumen seh' ich die Welt erwacht / und weiß doch: Mir strahlt die Sonne des Glücks erst nach stürmischer Nacht".
Die Bamberger unter Frank Cramer interpretieren mit viel Wärme und Leuchtkraft.
ab (19.10.2012, 08:54): gute Musik! Gepriesen sei cpo für Ihren Einsatz an abseits der reinen Neutöner gelegenen Neuen Musik, die sonst vielfach links liegen gelassen wird!
Academy of Ancient Music Christopher Hogwood, con.
(DECCA)
Ich mag diese Konzerte seit der Kindheit, hier wirklich sehr warme und motivierte Darbietungen mit Eleganz. Damit hatte ich meinen Einstieg in die E-Musik als 12-Jaehriger (allerdings mit dem heute vergessenen Kammerorchester Edmund Stuetz (DG).
LG, Siamak
Jürgen (20.10.2012, 17:06): http://www.botmuc.de/v-2007/07-09-21-pilze-01.jpg
Ich war heute morgen im Wald, Pilze sammeln.
Während des Putzens, was sich über mehrere Stunden hinzog, hörte ich die schon hier erwähnte Playlist.
"Richard Wagner - Ouvertüren, Vor- und Zwischenspiele"
Das Ergebnis: 1,8 kg Steinpilze und 1,6 kg weitere gemischte Waldpilze in geputztem und geschnippeltem Zustand und gute Laune dabei.
Heute abend gibt es ein 5-Gänge-Menue mit Gästen. Ein Gang besteht aus Steinpilz-Gratin. Wahrscheinlich werden wir dabei Musik hören, höchstwahrscheinlich keine Klassik :(.
Grüße Jürgen
Nordolf (20.10.2012, 18:51): Weiter mit dieser Box:
Symphonische Tänze* Symphony No. 2 Die Toteninsel*
Vladimir Ashkenazy / Concertgebouw Orchestra 1981 und *1983
Die Streicher des Amsterdamer Concertgebouw haben in der Zweiten Symphonie einen herrlich monumentalen, atemberaubenden Klang :down
Heike (20.10.2012, 20:02): Das Ergebnis: 1,8 kg Steinpilze und 1,6 kg weitere gemischte Waldpilze in geputztem und geschnippeltem Zustand und gute Laune dabei. WOW! Ich bin früher uch sehr gern Pilze suchen gegangen; inzwischen traue ich mich ehrlich gesagt nicht mehr allein in den Wald: freilaufende Hunde, Wildschweine (ich bin mal einem begegnet, seitdem hab ich Respekt) ... naja und Verbrecher gibts auch mehr als früher. vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal, eine meiner Freundinnen zu motivieren, mitzukommen. Aber die "Stadtkinder" trauen sich bisher nicht ran an die Pilze :-(
*Sopran: Natalia Troitskaya *Tenor: Ryszard Karczykowski *Bariton: Tom Krause *Chorus Of The Concertgebouw Orchestra
Vladimir Ashkenazy / Concertgebouw Orchestra 1980 und *1984
Cetay (inaktiv) (21.10.2012, 04:39): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TMSzUPh7L._SL500_AA300_.jpg Holst; Doppelkonzert für 2 Violinen und kleines Orchester op.49; Watkinson, Ward, Hickox
Wer wußte, dass es das gibt? Die CD enthält auch ein Konzert im Stil einer Fuge mit Soloparts für Flöte und Oboe. Spannend!
Cetay (inaktiv) (21.10.2012, 05:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XH8HEQ0AL._SL500_AA300_.jpg Mark Applebaum; Martian Anthropology / Skumfiduser! / Dead White Males / Triple Concerto; Stanford Symphony Orchestra
Nach dem Erstkontakt von mir hier abgefeiert. Jetzt die 2. Rotation.
ab (21.10.2012, 10:34): Gestern Beethovens Streichquartett in cis-Moll, op.131 in der Streichorchesterfassung von Mitropoulos im Konzert gehört, heute im Player in der Origianalfassung:
Ich höre die kraftvolle Spätestromantik des amerikanischen Komponisten Howard Hanson, der stark von Sibelius beeinflusst wurde.
Cetay (inaktiv) (21.10.2012, 18:27): Jetzt schon ganz sicher in meiner Neuentdeckungen-des-Jahres-Liste (gilt off-topic auch für den Maler):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/513EzkL5HAL._SL500_AA300_.jpg Coverbild: Kai Fjell (1907-1989); Violinen, 1947 Valen; Sinfonie Nr. 4; Bergen PO, Ceccato
Cetay (inaktiv) (22.10.2012, 07:21): Eine weiterer Neuling, der nicht mehr aus meinem Hörrepertoire wegzudenken ist:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Oqex-wDFL._SL500_AA300_.jpg Tishchenko; Streichquartett Nr. 6; Lidia Kovalenko, Ilya Ioff, Elena Raskova, Alexey Massarsky
Jetzt Angestammtes in einer Neueinspielung:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ARymKmbLL._SL500_AA300_.jpg Mozart; Klavierkonzert Nr. 20, d-Moll, K466; Pires, Abbado (Live in Italien, 2011)
Jeremias (22.10.2012, 14:44): Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028942223721.jpg
Franz Schubert (1797–1828)
Impromptus D.935
Alfred Brendel, Klavier
1988
Man kann es kaum genug hören... :down :down :down
Beste Grüße und einen guten Start in die Woche! Daniel
Die Geschmäcker sind ja gottseidank verschieden... ich für mein Dafürhalten empfinde bei ihm einfach nur große Langeweile... da ist nichts lebendiges, es lebt nicht. Stattdessen stures pures Dahinklimpern nach dem Metronom.... mein Favorit: Perahia!
Prokofiev: Cinderella Suite für zwei Klaviere bearbeitet von Pletnev
Ravel: Ma Mère l'Oye
Martha Argerich, Michail Pletnev
Nikolaus.
AcomA (22.10.2012, 21:15): Lieber Jeremias,
bzgl. Brendel wuerde ich nicht so abwertend urteilen. Beethovens Diabelli-Variationen und Bachs Chromatische Fantasie und Fuge spielt er IMO phantastisch überragend. Aber ich kenne mit ihm auch flache Interpretationen. Sein Anschlag ist nicht so rund oder sonor wie bei z.B. Pianisten der russischen Schule.
jetzt:
JS Bach
Brandenburgische Konzerte
Orchestra Mozart
Claudio Abbado, con.
(DG, live)
Nicht HIP, nicht Nicht-HIP, sondern einfach superb musikantisch und voller Lust !
Nordolf (23.10.2012, 17:32): Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/513HtdTWt0L._SL500_AA300_.jpg
Howard Hanson:
Symphony No. 2 ‘Romantic’ Lux Aeterna* Mosaics
*Viola obbligato: Susan Gulkis Assadi
Gerard Schwarz / Seattle Symphony 1988 - 1994
Ich höre die kraftvolle Spätestromantik des amerikanischen Komponisten Howard Hanson, der stark von Sibelius beeinflusst wurde.
Ich höre bereits zum dritten Male diese schönen Orchesterwerke: - neben dem "nordischen" Sibelius hört man auch den "südlichen" Einfluß Respighis heraus, von dem Hanson eine Zeit lang unterrichtet wurde.
Rachmaninov (23.10.2012, 19:37): Original von Jeremias Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028942223721.jpg
Franz Schubert (1797–1828)
Impromptus D.935
Alfred Brendel, Klavier
1988
Man kann es kaum genug hören... :down :down :down
Beste Grüße und einen guten Start in die Woche! Daniel
Die Geschmäcker sind ja gottseidank verschieden... ich für mein Dafürhalten empfinde bei ihm einfach nur große Langeweile... da ist nichts lebendiges, es lebt nicht. Stattdessen stures pures Dahinklimpern nach dem Metronom.... mein Favorit: Perahia!
Mein Favorit K. Zimerman!
ab (23.10.2012, 20:06): heute auf diese Liste von Sinfonien von Komponisten aus Asien gestoßen. :hello
TEIZO MATSUMURA (1929-2007, JAPAN) Symphony No. 1 (1965) Symphony No. 2 (1998, rev. 1999 / 2006) To the Night of Gethsemane (2002, rev. 2003 / 05) Ikuyo Kamiya, Klavier RTO National Symphonie Orchestra Takuo Yuasa NAXOS (2010)
daniel5993 (23.10.2012, 20:56): Original von Rachmaninov Original von Jeremias Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028942223721.jpg
Franz Schubert (1797–1828)
Impromptus D.935
Alfred Brendel, Klavier
1988
Man kann es kaum genug hören... :down :down :down
Beste Grüße und einen guten Start in die Woche! Daniel
Die Geschmäcker sind ja gottseidank verschieden... ich für mein Dafürhalten empfinde bei ihm einfach nur große Langeweile... da ist nichts lebendiges, es lebt nicht. Stattdessen stures pures Dahinklimpern nach dem Metronom.... mein Favorit: Perahia!
Mein Favorit K. Zimerman!
Mein Favorit ist Brendel http://www.smiliemania.de/smilie132/00008288.gif
jünter (24.10.2012, 11:13): Original von daniel5993 Original von Rachmaninov Original von Jeremias Original von daniel5993 https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028942223721.jpg
Franz Schubert (1797–1828)
Impromptus D.935
Alfred Brendel, Klavier
1988
Man kann es kaum genug hören... :down :down :down
Beste Grüße und einen guten Start in die Woche! Daniel
Die Geschmäcker sind ja gottseidank verschieden... ich für mein Dafürhalten empfinde bei ihm einfach nur große Langeweile... da ist nichts lebendiges, es lebt nicht. Stattdessen stures pures Dahinklimpern nach dem Metronom.... mein Favorit: Perahia!
Mein Favorit K. Zimerman!
Mein Favorit ist Brendel http://www.smiliemania.de/smilie132/00008288.gif
Und meiner ist für Schuberts Impromptus Radu Lupu :down
Könnte mir durchaus vorstellen, dass das auch auf der Schwäbischen Alb durchaus Anklang finden könnte :hello
Dort interessiert man sich gerade sehr für asiatische Kultur und beschäftigt sich auch verstärkt mit asiatischen Komponisten, allerdings erst mal mit chinesischen. Und da gibt die von dir verlinkte Liste :thanks einiges mehr her als die von Radio China International.
Matsamura klingt (mir) zeitweise etwas (zu sehr) nach Messiaen, jedoch weit weniger schwülstig. Grandios der plötzliche Szenenwechsel nach 2/3 des ersten Satzes der 1. Sinfonie; das ist einer der "großen Momente", die ich in der Musik suche. Intensive Beschäftigung und Mehrfachhören könnte sich lohnen.
Diese CD mag ich total gerne, Rameau liebe ich sowieso! Hier passt das, dass Tzimon Barto öfter mal total langsam spielt.
Montag allerdings hörte ich ihn in der Philharmone mit dem 1. Brahms-Klavierkonzert (DSO/ Eschenbach), auch da spielte er oft sehr langsam (das adagio war eher ein largo morendo). Ich glaub, der hat bestimmt ne Stunde gebraucht insgesamt, jedenfalls fühlte es sich so an. Daneben sehr seltsame Rubati immer wieder. Zudem übertrieb er sein Leise-Spiel für meinen Geschmack doch arg, es passte einfach nicht, war wie eine Vorführung, künstlich. Es hat mir nicht gefallen, obwohl klanglich mitunter doch schön. Heike
Franz Schubert (1797–1828) Symphonie Nr. 8 "Unvollendete" Wiener Philharmoniker Carlos Kleiber 1979
Kennengelernt habe ich diese Symphonie unter der Leitung von Carlo Maria Giulini und dem Chicago-Symphonie-Orchestra. Damals wie heute kann ich diesem Werk nur voller Faszination entgegenhören, welches irgendwie anders ist und nicht im Stil mit anderen Symphonien vergleichbar in eine Schublade gesteckt werden kann. Schubert lässt hier eine ungekannte "Handschrift" aufblitzen. Eine große Bereicherung!
:down :down :down
Beste Grüße, Daniel
jünter (25.10.2012, 19:10): Ich mach mit bei Schubert #8:
Agravain (26.10.2012, 14:50): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TMSzUPh7L._SL500_AA300_.jpg Holst; Doppelkonzert für 2 Violinen und kleines Orchester op.49; Watkinson, Ward, Hickox
Wer wußte, dass es das gibt?
Ähh, icke.
Hör ich jetzt auch gleich mal wieder.
:hello Agravain
Jürgen (26.10.2012, 17:09): Mal was recht seltenes (Lediglich Agravain hat die Platte mal gehört, laut Suchfunktion):
Cetay (inaktiv) (27.10.2012, 19:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-K7hLuq9L._SL500_AA300_.jpg Jason Kao Hwang; Symphony of Souls; Spontaneous River (35 Streicher, Kontrabass, Schlagzeug)
Waaahhh, dieser geniale Mix aus Klassischer Avantgarde und Jazz reisst mich glatt von Stuhl. :down
jünter (27.10.2012, 19:29): Für mich unübertroffen bei Dvoraks Op. 104: Fournier/Szell :down
Cetay (inaktiv) (27.10.2012, 19:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/517KBfb1V5L._SL500_AA240_.jpg Philip Glass; Low Symphony (nach Musik von David Bowie & Brian Eno); Brooklyn PO, Dennis Russell Davies
Rachmaninov (27.10.2012, 21:18): Original von Jeremias Direkt nochmal:
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1996
Grandiose Interpretationen: - Svetlanov spielt sich hier mit den Russen mehr als einmal in die zu den Werken passende Ekstase hinein. Das Orchester klingt nah und füllig, die Blechbläser sind kräftig und schneidend. Die fünfsätzige 2. Symphonie ist ein recht faszinierendes Werk: sie beginnt mit einem dunkel gehaltenen, vergrübelten Andante, dem ein ekstatisches Allegro folgt, dann wieder ein Andante, das sehr lyrische, geheimnisvolle Naturmusik bringt, schließlich mündet ein unheilvolles Scherzo in ein "Maestoso" überschriebenes Finale, das nah an der Stimmung der Wagnerischen "Meistersinger" liegt.
CPE Bach: Fantasie in fis Cage: In a Landscape Mansurian: Nostalgia Liszt: Abschied Glinka: Nocturne in f "La Separation" Chopin: Prelude in cis op. 45 Silvestrov: Elegie; Der Bote Debussy: Elegie Bartok: Klagelied op. 9a, 1
Ich mag eigentlich überhaupt keine konzeptartigen Zusammenstellungen, aber diese CD ist einfach klasse. Genau wie seine "Schwarze Messe"- CD.
Cetay (inaktiv) (28.10.2012, 23:55): Original von Jürgen Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/61g9WoaS2TL._SL500_SS110_.jpg
Wow, eine CD mit dem GANZEN Klavierkonzert #2 von Rachmaninov.
Bei 32 Minuten auf einer CD hätte auch ich die Nase gerümpft. Aber ich habe sie nur als Download und nicht als CD gesehen. Wo hast Du sie denn her?
Valentina Lisitsa hat von 2009-2010 alle vier Konzerte und die Paganini-Variationen eingespielt. Die Aufnahmen werden zunächst nur digital veröffentlicht. Gegen Februar/März 2013 ist die Veröffentlichung des gesamten Zyklus auf CD geplant (Quelle: Tonal Ties).
ab (29.10.2012, 08:28): Original von Heike
Alexei Lubimov, Der Bote
Ich mag eigentlich überhaupt keine konzeptartigen Zusammenstellungen, aber diese CD ist einfach klasse.
:beer
gute Konzeptalben sind sooo selten :times10
Cantus Arcticus (29.10.2012, 09:26): Bei mir Gabriel Pierné:
ich habe mir wieder einmal die 3.Sinfonie von Franz Berwald zu Gemüte geführt....
:hello
ab (29.10.2012, 12:19): Yuri Levitin - Concertino für Violoncello und Orchester, e-Moll, op. 54 (1961) Moscow Philharmonic Orchestra Mstislav Rostropovich Kirill Kondrashin Russian Disc RD CD 11 111, 1993 Konzertmitschnitt aus dem Großen Saal des Moskauer Konservatoriums 1964
Ode to Death Seven Part-Songs A Choral Fantasia A Dirge for two Veterans
Grüße Jürgen
ab (29.10.2012, 17:19): Boris Tischtschenko Konzert für Violoncello, 17 Bläser, Percussion & Harmonium Mstislav Rostropovich, cello Anastassiya Tischtschenko, Harmonium Winds and Percussions of the Leningrad Philharmonic Orchestra Igor Blazhkov, conductor, 1966 26:21 min Northern Flowers NF/PMA 9967
Einfach grandios wie aus einer einsamen Solo-Cello-Stimme dann ein immer dichteres Geflecht entsteht, dass dann überzeugend zerbröckelt, um schlussendlich mit dem exotischen Klang des Harmoniums in einer ruhenden Passage seinen Ausklang zu finden. Ein dramaturgisches und kompositorisches Meisterwerk! Sein Zeitgenosse Schnittke hätte das nicht besser gekonnt.
Obwohl 3 1/2 Min. langsamer als die cello-überspannte, drübergehudelte und vibrato-niedergeknödelte Aufnahme mit Svetlanov (Brilliant Classics), kommt mir die Aufnahme mit Blazhkov viel dramatischer und bissiger vor und insbesondere im Zusammenhang geglückt. :hello
Lucanuscervus (29.10.2012, 21:47): Original von ab Boris Tischtschenko Konzert für Violoncello, 17 Bläser, Percussion & Harmonium Mstislav Rostropovich, cello Anastassiya Tischtschenko, Harmonium Winds and Percussions of the Leningrad Philharmonic Orchestra Igor Blazhkov, conductor, 1966 26:21 min Northern Flowers NF/PMA 9967
Einfach grandios wie aus einer einsamen Solo-Cello-Stimme dann ein immer dichteres Geflecht entsteht, dass dann überzeugend zerbröckelt, um schlussendlich mit dem exotischen Klang des Harmoniums in einer ruhenden Passage seinen Ausklang zu finden. Ein dramaturgisches und kompositorisches Meisterwerk! Sein Zeitgenosse Schnittke hätte das nicht besser gekonnt.
Obwohl 3 1/2 Min. langsamer als die cello-überspannte, drübergehudelte und vibrato-niedergeknödelte Aufnahme mit Svetlanov (Brilliant Classics), kommt mir die Aufnahme mit Blazhkov viel dramatischer und bissiger vor und insbesondere im Zusammenhang geglückt. :hello
wußtest du, daß es von diesem Cellokonzert eine Orchesterfassung für "normale" Besetzung gibt, und zwar instrumentiert von keinem Geringeren als D.D.Schostakowitsch !
Zu hören auf der Chandos CD "The Unknown Shostakovich", die ich leider (noch) nicht besitze... bin gespannt auf diese Version !
(das deutet auch auf Schostakowitschs große Wertschätzung Tischenkos hin...)
Mozart in moll: Fantasien c und d moll; Sonaten c moll KV 457 und a moll KV 310; Adagio h moll
Krass. Einerseits in dieser provokativen Lesart völlig unpassend zum alten Instrument, andererseits faszinierend stimmig in dieser Schroffheit. Auf jeden Fall der originellste Mozart, den ich seit langem gehört habe. Heike
Cetay (inaktiv) (29.10.2012, 23:14): Auf jeden Fall der originellste Mozart, den ich seit langem gehört habe. Hab ich's nicht gesagt? :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rVvyI%2BSTL._SL500_AA300_.jpg Tishchenko; Konzert für Violoncello, 17 Bläser, Percussion & Harmoniumwußtest du, daß es von diesem Cellokonzert eine Orchesterfassung für"normale" Besetzung gibt, und zwar instrumentiert von keinem Geringeren als D.D.Schostakowitsch ! Wer braucht denn eine normale Besetzung, wenn es so eine originelle gibt? :P Das höre ich jetzt auch.
Lucanuscervus (29.10.2012, 23:28): Original von Cetay Auf jeden Fall der originellste Mozart, den ich seit langem gehört habe. Hab ich's nicht gesagt? :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rVvyI%2BSTL._SL500_AA300_.jpg Tishchenko; Konzert für Violoncello, 17 Bläser, Percussion & Harmoniumwußtest du, daß es von diesem Cellokonzert eine Orchesterfassung für"normale" Besetzung gibt, und zwar instrumentiert von keinem Geringeren als D.D.Schostakowitsch ! Wer braucht denn eine normale Besetzung, wenn es so eine originelle gibt? :P Das höre ich jetzt auch.
Ich weiß nicht, wer die normale Besetzung braucht !
Aber wenn DSCH sich diese Arbeit angetan hat, muß sie ihm ein Anliegen gewesen sein ! Und ich bin neugierig auf einen Vergleich, wenn auch die Urbesetzung schwer zu toppen sein dürfte....
habe mir das Konzert auch gerade angehört :hello
abendroth (30.10.2012, 00:26):
Krass. Einerseits in dieser provokativen Lesart völlig unpassend zum alten Instrument, andererseits faszinierend stimmig in dieser Schroffheit. Auf jeden Fall der originellste Mozart, den ich seit langem gehört habe. Heike
http://kristianbezuidenhout.com/#37e/soundcloud
Hier kann man Bezuidenhout in der c-moll Fantasie hören (vermutlich identisch mit der CD-Aufnahme). Er spielt die Fantasie mit grossem romantisch-pathetischen Gestus - auf dem historischen Hammerklavier. Gewaltige Bässe gegenüber kurzatmigen Höhen. Mir hat's gefallen.
Cantus Arcticus (30.10.2012, 09:35): Johann Nepomuk Hummel
Mass, Op. 111 in D major Alma virgo, Offertory Mass, Op. 77 in B flat major
Susan Gritton, soprano Collegium Musicum 90 Richard Hickox
Grüsse :hello Stefan
ab (30.10.2012, 10:37): Original von abendroth
Krass. Einerseits in dieser provokativen Lesart völlig unpassend zum alten Instrument, andererseits faszinierend stimmig in dieser Schroffheit. Auf jeden Fall der originellste Mozart, den ich seit langem gehört habe. Heike
http://kristianbezuidenhout.com/#37e/soundcloud
Hier kann man Bezuidenhout in der c-moll Fantasie hören (vermutlich identisch mit der CD-Aufnahme). Er spielt die Fantasie mit grossem romantisch-pathetischen Gestus - auf dem historischen Hammerklavier. Gewaltige Bässe gegenüber kurzatmigen Höhen. Mir hat's gefallen.
Danke für diesen Hinweis! Bezuidenhout: das Weltwunder an Klangfärbigkeit auf alten Instrumenten! :hello
ab (30.10.2012, 10:47): Original von Lucanuscervus
Boris Tischtschenko Konzert für Violoncello, 17 Bläser, Percussion & Harmonium Mstislav Rostropovich, cello Anastassiya Tischtschenko, Harmonium Winds and Percussions of the Leningrad Philharmonic Orchestra Igor Blazhkov, conductor, 1966 26:21 min Northern Flowers NF/PMA 9967
wußtest du, daß es von diesem Cellokonzert eine Orchesterfassung für "normale" Besetzung gibt, und zwar instrumentiert von keinem Geringeren als D.D.Schostakowitsch !
Zu hören auf der Chandos CD "The Unknown Shostakovich", die ich leider (noch) nicht besitze... bin gespannt auf diese Version !
(das deutet auch auf Schostakowitschs große Wertschätzung Tischenkos hin...)
Lg LC
:hello
Ich hatte es gelesen, wusste aber nicht, dasss es auch eine Aufnahme davon gibt. Noch einmal drei Minuten langsamer, hat Schostakowitsch da etwas hinzukomponiert? Im Booklet ist bloß von Schostakowitschs Bedenken zu lesen, das Cello würde vom Klang der Blechblasinstrumente – besonders am Höhepunkt – völlig übertönt werden. 1969 begann er das Werk zu überarbeiten. Tischtschenko bekam diese neuinstrumentierte Fassung zum dreißigsten Geburtstag geschenkt. Änderungen seien, dass beim Dialog am Anfang zwischen dem Solocello und der tiefen Trompete diese durch ein Englischhorn ersetzt würde und am Ende statt des Harmoniums eine Gruppe von Streichern erklänge. Schostakowitschs Besetzung sei ein perfektes stilistisches Beispiel dessen eigener orchestralen Satzweise der typischen langsame Entfaltung des instrumentalen Bildes, sowie die außergewöhnliche Sorgfalt in bezug auf die natürliche Ausgewogenheit der Instrumente.
:hello
Boris Ivanovich Tishchenko Cello Concerto No. 1* orch. Shostakovich 29:27 Alexander Ivashkin, Cello Russian State Symphony Orchestra Valeri Polyansky Grand Hall of Moscow Conservatory, January 1998
Jürgen (30.10.2012, 13:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zWV09lJQL._SL500_AA300_.jpg
Berlioz: Requiem (Grande Messe des Morts), Bernstein 1976
Ich höre das Requiem, weil ich mit dem Gedanken spiele, es am 25.11. in Darmstadt zu erleben. Zwecks Preishalbierung suche ich noch jemanden, der auch Interesse hat, das Requiem zu besuchen.
Grüße Jürgen
Heike (30.10.2012, 17:43): Danke für diesen Hinweis! Bezuidenhout: das Weltwunder an Klangfärbigkeit auf alten Instrumenten! Nicht nur das, sondern da ist auch jede Menge Gestaltungswille. Ich kenne noch zu wenig von ihm, um zu sehen, ob er da evt. über das Ziel hinausschießt, aber der erste live-Eindruck war überwältigend (siehe im Konzertberichte-Thread). Heike
Cetay (inaktiv) (30.10.2012, 23:45): Nachdem mich Dobrin Petkov mit seiner überragenden Interpretation der 6. in eine lang anhaltende Ungläubigkeitsstarre versetzt hat, bin ich gespannt, wie er sich als Begleiter des Cellokonzerts macht.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C0s-dkM4L._SL500_AA240_.jpg Shostakovich; Cellokonzert Nr. 1; Nikoliv, Sofia PO, Petkov
Das Angebot an Aufnahmen mit Petkov am Pult nimmt im Livestream fast täglich zu: Silyanovski, Iliev, Vladigerov, Pipkov - wer hast diese Komponistennamen je gehört? Jede Menge Entdeckungspotential...
Jürgen (31.10.2012, 08:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61SZgGIoz3L._SL500_AA300_.jpg
Bach: BWV 140: Wachet auf ruft uns die Stimme, 1983
Auger, Schreier, Lorenz, Thomanerchor, Neues Bachisches Collegium Musicum, Rotzsch
ab (31.10.2012, 10:19): Schnittke - Chorkonzert (1984/85) Requiem for Soloist, Mixed Chorus and Instrumentale Ensemble (1974/75) Kammerchor HYMNIA Flemming Windekilde
Angeblich die Refereznzaufnahme dieser beiden Stücke. (vor allem desshalb hatte ich diese Box mir gekauft und bin somit auf die großartige Musik von Bentzon gestoßen.)
Kathleen Battle, Hakån Hakegård Chicago Symphony Chorus Chicago Symphony Orchestra James Levine
:hello Agravain
Jürgen (01.11.2012, 10:50): http://www.i-fidelity.net/typo3temp/pics/0005ea956e.jpg
Wagner: Lohengrin, Kempe 1963
Jess Thomas - Tenor(Lohengrin) Elisabeth Grümmer - Sopran(Elsa) Christa Ludwig - Mezzo-Sopran(Ortud) Dietrich Fischer-Dieskau - Bariton(Telramund) Gottlob Frick - Bass(König Heinrich) Chor der Wiener Staatsoper, Wiener Philharmoniker, Rudolf Kempe
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (01.11.2012, 11:12): Hach, was ist das für eine Freude, in einem globalen Konzern zu arbeiten. Da interessiert sich keine Sau dafür, ob in Deutschland Feiertag ist oder nicht. X( Wenigstens kann ich im Heimbüro Musikpausen machen und höre jetzt eine meiner absoluten Lieblings-CDs.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rgajd774L._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Klavierkonzert Nr. 3 & Violinkonzert (Klaviertranskription); Tapiola Sinfonietta, Olli Mustonen
Jürgen (01.11.2012, 14:06): Original von Jürgen http://www.i-fidelity.net/typo3temp/pics/0005ea956e.jpg
Wagner: Lohengrin, Kempe 1963
Jess Thomas - Tenor(Lohengrin) Elisabeth Grümmer - Sopran(Elsa) Christa Ludwig - Mezzo-Sopran(Ortud) Dietrich Fischer-Dieskau - Bariton(Telramund) Gottlob Frick - Bass(König Heinrich) Chor der Wiener Staatsoper, Wiener Philharmoniker, Rudolf Kempe
Grüße Jürgen
Vor dem letzten Akt (Abwechslung muss sein) schiebe ich eine Bachkantate ein, die ich gestern vergessen hatte, termingerecht zu platzieren:
J.S.Bach: BWV 080: Ein feste Burg ist unser Gott (zum Reformationstag)
Erst mit Richter 1978, vielleicht noch Rotzsch hinterher. http://bach-cantatas.com/Pic-Rec-BIG/Richter-C05.jpghttp://bach-cantatas.com/Pic-Rec-BIG/Rotzsch-C10-0.jpg
Cockaigne (In London Town) Overture John Barbirolli / Philharmonia Orchestra 1962
Froissart Overture John Barbirolli / New Philharmonia Orchestra 1966
Der "Falstaff" ist ganz erzählerische Musik, die teilweise recht derb-naturalistische Tonbilder bringt. Auf Agravains hervorragende Einführung zu dem Werk hier im Forum sei noch einmal ausdrücklich hingewiesen: hier klicken
Cetay (inaktiv) (02.11.2012, 05:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/4192HCVKDQL._SL500_AA300_.jpg Scriabin; Le Poeme De L'Extase; Boulez
Musik, die von Haus aus ekstatisch ist, verträgt für meine Ohren kein ebensolches Dirigat. Die analytische und sehr langsame Herangehenweise von Boulez vermittelt mir das begeistert-leidenschaftlich-rauschhaft-schwärmerische Moment der Komposition viel überzeugender. (Einfach großartig, das Internetslivestream-Zeitalter, in dem man einfach mal so ein Dutzend Vergleichsaufnahmen hören kann!)
Jürgen (02.11.2012, 08:21): Ich habe meine Neuerwerbung im Player. Ich beginne mit CD1.
Gustav Holst: The Planets Op.32, London Philharmonic Orchestra, Sir Adrian Boult; 1978
jünter (02.11.2012, 18:37): Heute eingetroffen: Eine hier noch nicht genannte CD mit dem Violinkonzert "Distant Light" von Peteris Vasks. Solistin: Alina Pogostkina
nikolaus (02.11.2012, 22:17): Gerade zu Ende auf medici.tv
Live aus der Cité de la Musique in Paris ein grandioser Schumann-Abend:
Symphony No. 4 in D minor, Op. 120 Cello Concerto in A minor, Op. 129 Symphony No. 1 in B-flat major, Op. 38 "Spring"
mit dem Chamber Orchestra of Europe unter Yannick Nézet-Séguin Solist: Gautier Capuçon
So ein Energiebündel von Dirigent! Er hat das Orchester zu Höchstleistungen regelrecht getrieben und die Musiker haben sich anstecken lassen und sind gefolgt. Da war alles drin: Spannung, Energie, Tempo, Klangschönheit, Weichheit, Akzente... Einfach umwerfend!
Das Freiburger Barockorchester bei den Schwetzinger SWR Festspielen mit Kristian Bezuidenhout (Hammer)Klavier und Leitung
(noch 8 Tage online) Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Ouvertüre aus der Komödie mit Musik „Der Schauspieldirektor“ KV 486 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 17 G-Dur KV 453 Ballettmusik KV 367 aus dem Dramma per musica „Idomeneo“ KV 366 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 22 Es-Dur KV 482
Agravain (03.11.2012, 10:57): Heute früh ein weiteres Mal Brahms:
Elisabeth Schwarzkopf, Hans Hotter Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien Wiener Philharmoniker Herbert von Karajan (20. - 29.10.1947)
Vielleicht die schönste der Karajanschen Einspielungen. Großer Atem, zwei höchst engagierte Solisten (mit beiden habe ich es oft nicht so - hier bin ich aber immer wieder begeistert) und ein noch motivierterer Chor. Diese erste Gesamtaufnahme des Werks wurde gleich ein Meilenstein.
Ich gerate bei solchen bezwingend großartigen Aufnahmen zur Zeit immer mehr in eine direkte Hammerklavier-Mania rein ;-)
Heike (04.11.2012, 00:12): Grigory Sokolov: Brahms Variations and Fugue on a Theme by Handel, Op. 24 http://www.youtube.com/watch?v=FfMq03MbkUk&feature=related Concert in Tonhalle Zürich, Switzerland (30.03.2012)
Ich bin wirklich ganz vernarrt in dieses Werk.
Cetay (inaktiv) (04.11.2012, 04:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51s4XET0SaL._SL500_AA240_.jpg Brahms; Sinfonie Nr. 3; Petkov
Auweia! Bei dem Orchester kann auch der beste Dirigent wenig ausrichten. :ignore
Cetay (inaktiv) (04.11.2012, 08:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Oqex-wDFL._SL500_AA300_.jpg Tishchenko; Streichquartett Nr. 5; Lidia Kovalenko, Ilya Ioff, Elena Raskova, Alexey Massarsky / Streichquartett Nr. 4; Tyver Philharmonic String Quartet
Die Orchestermusik von Tishchenko (Tišcenko, Tischtschenko, Tischenko) erfreut sich gerade einer gewissen Beliebtheit im Forum. Ich kann nur dringend dazu raten, sich auch die Steichquartette vorzunehmen.
Sehr sonorer Anschlag und Gesang. Dabei transparent und differenziert. Wenn die musikalische Dramatik es erfordert, enorme Virtuositaet ! Ein Pianist, den ich nicht so richtig auf meinem Radar habe.
Bei mir am Sonntag vormittag Bach, wie meist. Daraus: Die Kunst der Fuge
@Siamak Lugansky hat mir auch live recht gut gefallen, ich habe ihn im Oktober mit Rach3 gesehen. Sehr virtuos, ausgesprochen schön kantabel, überzeugend gestaltet, allerdings klanglich nicht durchweg überragend. Heike
Lucanuscervus (04.11.2012, 11:44): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Oqex-wDFL._SL500_AA300_.jpg Tishchenko; Streichquartett Nr. 5; Lidia Kovalenko, Ilya Ioff, Elena Raskova, Alexey Massarsky / Streichquartett Nr. 4; Tyver Philharmonic String Quartet
Die Orchestermusik von Tishchenko (Tišcenko, Tischtschenko, Tischenko) erfreut sich gerade einer gewissen Beliebtheit im Forum. Ich kann nur dringend dazu raten, sich auch die Steichquartette vorzunehmen.
Lieber Cetay !
das nenne ich "Eulen nach Athen tragen" :wink
inzwischen beschäftige ich mich auch mit seiner Klaviermusik, die ich ebenfalls sehr empfehlen kann !
In Sachen Bach, ob VK, Brandenb. Konzerte, Ouvertüren. Die Einspielungen mit dem English Concert und Trevor Pinnock haben sich in meinem pers. Ranking an der Spitze abgesetzt. Ich bin begeistert über diese Klarheit und Durchsichtigkeit des Spiels. Spannend und fetzig gehts daher und doch fehlt das Herz nicht in den genialen ruhigen Passagen. Das English Concert und Trevor Pinnock setzen für mich in Sachen Bach Maßstäbe!
:times10
Einen schönen Sonntag euch allen! Daniel
jünter (04.11.2012, 19:14): Für mich eine grandiose pianistische Neuentdeckung: Byron Janis!
Heike (04.11.2012, 23:12): Kennst Du bereits den wunderbaren Klang von Andreas Staier bei den späten Schubert-Sonaten, als würden Lederhämmerchen erklingen
:beer Ich bin sooo froh, dank eines lieben Forianers unlängst in den Besitz dieser Aufnahmen gekommen zu sein :engel Heike
Nordolf (06.11.2012, 00:17): Svetlanov ist ein grandioser Interpret der 2. Symphonie von Rachmaninov:
ab (07.11.2012, 17:01): Namen erklingen hier wie Agadzhikov, Volkonsky, Belimov, Polovinkin oder Mosolov. Leider sehr spitz, fast nervig klingende Aufnahmen obwohl bereits aus den 80ern.
Bläser der Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan
Auf den ersten Blick hätte ich gesagt: "Des is goa nix füar mich".
Doch die Kombination Karajan und Marschmusik hat auf mich doch einen gewissen Reiz ausgeübt und 13.- Euro für eine Doppel-CD.... bringt mich ja nicht um. Also reingezogen, ausgepackt und eingelegt.......
Aha....soso..... ...klingt eigentlich nicht so nach dem erwarteten "Tschindarassa-Tschindarassa-Tataratata"....
Mal lesen, was im Booklet steht: Und siehe, es beschreibt kurz und sehr anschaulich die Entwicklung der Marschmusik in der preussischen und der österreichischen Armee. Zudem sind auch Stücke wie der "Marsch der Finnländischen Reiterei" oder der "Petersburger Marsch" auf den 2 CDs vorhanden, die nicht aus "Teutschen" Landen oder der K.U.K. Monarchie stammen. Ebenso reichen die Entstehungsdaten einiger Werke bis in den Dreissigjährigen Krieg zurück.
Unter diesem Gesichtspunkt wiederum tut sich ein doch interessantes Feld der Musikgeschichte auf und ändert meinen Blickwinkel darauf.
Auf jeden Fall kann ich jetzt den "Radecki-Marsch" von "Preussens Gloria" unterscheiden. :thanks
Alfred Brendel, Klavier Wiener Philharmoniker Simon Rattle
AcomA (07.11.2012, 23:11): Hallo,
Ravel
Le Tombeau de Couperin
Alexis Weissenberg, piano
(Orfeo, Salzburger Festspiele live, 1972)
Phaenomenal schoen und sonor gespielt ! Auch richtig gut aufgenommen.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (08.11.2012, 08:08): Original von ab Geliehen bekommen: Mahler - Symphony Nr. 10 (Cooke) Berlin Symphony Orchestra Kurt Sanderling Berlin Classics
was für ein Vergnügen im Gegensatz zu anderen Aufnahmen...
Gehören zu den dir Mißvergnügen bereitenden Aufnahmen auch die mit Gielen und Tabakov?
Kein Vergnügen, sondern eine (positive) Erschütterung war heute Nacht das hier:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/511XgRa4oAL._SL500_AA300_.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 4 (Original 1874 Version); Young
Da können noch so viele Experten mit der Partitur herumfuchteln und genüsslich die "Fehler" sezieren, die sie macht: Für mich ist Young die ideale Brucknerinterpretin, weil sie ein halbes Jahrhundert Interpretationsgeschichte aufgesaugt und einfach transzendiert hat. Als ob man alle "Referenz"-Aufnahmen in einen Mixer geschmissen hätte und aus dem entstehenden Brei die wertvolle Essenz herausgezogen und den Rest entsorgt hätte. :J Ich bin heute mal wieder besonders fundiert. Die Geschichte der Versionen und Fassungen ist bei der Vierten selbst für Bruckner-Verhältnisse extrem kompliziert. Ich mochte die Vierte bislang nicht übermäßig, weil sie mir zu nahe an romantischer Mainstream-Sinfonik ist; fast kein "richtiger" Bruckner mehr. Mit den mehrheitlich auf Platten zu findenden Ausgaben von Hass (1936) oder von Nowak (1953) hat die von Young gewählte Ur-Urfassung freilich so gut wie überhaupt nichts zu tun. Das ist (bzw. war vor den zahlreichen Überarbeitungen) Bruckner pur: zerklüftet und futuristisch, in vielerlei Beziehung schon die Neunte vorwegnehmend. Weitere Einspielungen dieser "richtigen" Vierten gibt es u.a. von Inbal, Gielen, Norrington und Russel-Davies.
Jürgen (08.11.2012, 10:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cAifahFuL._SL500_AA300_.jpg
Nachdem ich heute morgen mit dem Musical Hair in der Aufnahme des Londoner Casts (1968/70) gestartet bin, jetzt wieder mal Holst:
The Perfect Fool Op.39, Previn 1974 A Somerset Rhapsody Op.21, Mar 1980 Brook Green Suite, Mar 1980 A Fugal Concerto Op.40, Menuhin 1993 Beni Mora (Oriental Suite) Op.29, Sargent 1956 Hymns from the Rig Veda - 2nd Group Op.26 No.2, Groves 1977
Warum hat mir nicht schon vor 20 Jahren jemand diese CD empfohlen? Ich hätte vermutlich meine sinfonische Mozart-Allergie Jahrzehnte früher überwunden.
AcomA (08.11.2012, 21:15): Hallo,
Prokofiev
Sonate Nr.6 A-Dur op.82
Nikolai Lugansky, piano
(Warner)
Wuerde ich pianistisch und intellektuell auf eine Stufe stellen mit Sviatoslav Richter und Ivo Pogorelich !
LG, Siamak
Jeremias (08.11.2012, 21:26): @ Siamak: Das glaube ich! Die 6. gehört nicht zu meinen Lieblingssonaten, aber Lugansky spielt sie absolut genial!
Ich war letzte Woche in München und habe bei Beck einen Großeinkauf gemacht. Davon jetzt:
Ich muss sagen: Sie übertrifft teilweise meine Referenz Krystian Zimerman! Nicht so zupackend, aber so unglaublich klar, transparent, musikalisch.... dazu eine wunderbare Begleitung des Orchesters, tolle Herausarbeitung einzelner Stimmen.....
:times10
Und die Höchstnote ist bei mir bei Liszt schwer zu bekommen, da ich viel Liszt spiele und gespielt habe und sehr sehr hohe Ansprüche habe :wink
ab (08.11.2012, 23:01): Original von Lucanuscervus http://de.brilliantclassics.com/wp-content/uploads/2012/04/Rudolph-Barshai-The-Russian-Archives.jpg
...daraus: Alexander Lokshin - Symphonie Nr.7
:hello
Und was sagtst Du zu Lokshin? Ich bin erst jüngst auf seine WEB-Seite gestoßen und war recht angetan. Wie ist diese Barshai-Aufnahme? Wei ist überhaupt diese Box?
ab (08.11.2012, 23:04): Original von Cetay Original von ab Geliehen bekommen: Mahler - Symphony Nr. 10 (Cooke) Berlin Symphony Orchestra Kurt Sanderling Berlin Classics
was für ein Vergnügen im Gegensatz zu anderen Aufnahmen...
Gehören zu den dir Mißvergnügen bereitenden Aufnahmen auch die mit Gielen und Tabakov?
Ich dachte primär an Rattle aus Berlin :hello
ab (08.11.2012, 23:16): Original von Heike
Warum hat mir nicht schon vor 20 Jahren jemand diese CD empfohlen? Ich hätte vermutlich meine sinfonische Mozart-Allergie Jahrzehnte früher überwunden.
Das hätten meine Worte sein können :beer
Meine Desensibilisierung hatte aber bereits dank Harnoncourt mit den Violinkonzerten aus Wien, sowie aus Amsterdam dem langsamen Satz der Linzer-Sinfonie und dem Menuetto aus der Haffner-Sinfonie begonnen.
ab (08.11.2012, 23:37): Bach - Die Kunst der Fuge Fretwork hm.usa
In der Tat ganz ausgezeichnet :engel
Gerade bei der Suche nach dem Cover entdecke ich, dass es sie derzeit incl. Katalog wohlfeil zu erstehen gibt. Wer da nicht zugreift, ist selber schuld...
J.S.Bach: BWV 1080: Die Kunst der Fuge, Savall 1986
Cantus Arcticus (09.11.2012, 08:53): Original von ab Original von Cetay Original von ab Geliehen bekommen: Mahler - Symphony Nr. 10 (Cooke) Berlin Symphony Orchestra Kurt Sanderling Berlin Classics
was für ein Vergnügen im Gegensatz zu anderen Aufnahmen...
Gehören zu den dir Mißvergnügen bereitenden Aufnahmen auch die mit Gielen und Tabakov?
Ich dachte primär an Rattle aus Berlin :hello
Ich auch!!!!! Gruss :hello Stefan
ab (09.11.2012, 11:06): Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/61PxdSRJ4gL._SL500_AA300_.jpg
bin sonst kein Hammerklavier-Freund, aber diese Einspielung macht Freude ! :hello
Je nach Instrument und Interpret bin ich durchaus auch ein Freund des Hammerklaviers, und diese Einspielung macht interpretatorisch Freude !
Kennst Du auch die schmissigen Aufnahmen der Klavierkonzerte Beethovens in der quasi Kammermusikbesetzung des Cristofori Ensemble mit Schoonderwoerd am Hammerklavier? Die Besetzung ist dort so klein gewählt, wie sie zur Uraufführung im Palais Lobkowitz Platz gefunden hatte:
ab (09.11.2012, 11:21): Im Radio höre ich gerade vom Dienstag nach:
Schubert: Symphonie Nr. 2 B-Dur D 125 Schubert: Acht Lieder für Singstimme, Bearbeitung für Orchester von Max Reger (An die Musik D 547; Prometheus D 674; Im Abendrot D 799; Greisengesang D 778; Gretchen am Spinnrade D 118; Gruppe aus dem Tartarus D 583; Nacht und Träume D 827; Am Tage Aller Seelen D 343, "Litanei auf das Fest Aller Seelen") Balduin Sulzer: Symphonie Nr. 8 (Uraufführung)
Juliane Banse, Sopran; Robert Holzer, Bass, Bruckner Orchester Linz Dennis Russell Davies;
Aufgenommen am 17. Oktober im Brucknerhaus in Linz :hello
Marjana Lipovšek Mädchen und Knaben der Chöre am Kölner Dom WDR Rundfunkchor WDR Sinfonie-Orchester Köln Semyon Bychkov
Non plus ultra.
:hello Agravain
Amadé (09.11.2012, 20:09): Bei mir hat Mahler jetzt erst einmal Hausverbot, stattdessen gibt es Musik von seinem Zeitgenossen und "Freund" in einer Aufnahme mit exquisten Künstlern von den Salzburger Festspielen 1957:
CPE Bach: Fantasie fis-moll Wq. 67 "Freie Fantasie" Cage: In a Landscape Mansurian: Nostalgia Liszt: Abschied Glinka: Nocturne f-moll "La Separation" Chopin: Prelude cis-moll op. 45 Silvestrov: Elegie; Der Bote Debussy: Elegie Bartok: Klagelied op. 9a, 1
Nikolaus.
AcomA (09.11.2012, 23:26): Hallo,
Schumann
Sonate Nr.1 FIS-moll
Nikolai Lugansky, piano
(PianoClassics, 1994)
Lugansky interpretiert in wunderbarem Schumannschen Geiste ! Reiht sich in die beruehmten Darstellungen Pollinis und Gilels ein.
LG, Siamak
Heike (10.11.2012, 00:59): Original von ab Gerade bei der Suche nach dem Cover entdecke ich, dass es sie derzeit incl. Katalog wohlfeil zu erstehen gibt. Wer da nicht zugreift, ist selber schuld...
....die weniger bekannte Symphonie in der weniger bekannten Einspielung :)
...trotz einiger Banalitäten vor allem im 1.Satz eine zu Unrecht kaum beachtete großartige Symphonie (mein Favorit ist allerdings die Live-Interpretation mit Svetlanov, deren toller Wirkung man sich nicht entziehen kann !)
Alexander Young, Martina Arroyo, Norma Procter, Thomas Stewart Ezio Flagello, Helen Donath, Sheila Armstrong, Jerry J. Jennings Münchner Bach-Chor Münchner Bach-Orchester Karl Richter (10-11/1968)
Sagte ich schon, wie sehr ich den Klang des Münchner Bach-Orchersters liebe? Das mag dem ein oder anderen zwar ewig gestrig vorkommen, aber jeder mag ja bekanntlich nach seiner Fasson selig werden. Höre ich dies Orchester, so bin ich's.
London Symphony Orchestra Sir Edward Elgar (01.04. & 15.07.1927)
Straffe, nach vorn drängende, wenig sentimentale Interpretation, die eine Reihe von nachfolgenden Dirigenten (z.B. Solti) maßgeblich in ihrer Interpretation beeinflusst hat.
:hello Agravain
Gelöschter Benutzer (11.11.2012, 15:52):
Gioacchino Rossini: Il Turco in Italia
Maria Callas, Nicolai Gedda, Rossi-Lemeni, Calabrese, Gardino, de Palma, Stabile Orchestra e Coro del Teatro alla Scala, Gianandrea Gavazzeni (1954)
Cetay (inaktiv) (11.11.2012, 17:41): Original von Lucanuscervus Original von Cetay
Bruckner; Sinfonie No. 5; Hamburg State Philharmonic, Jochum (1938)
ich schätze Jochum-Bruckner sehr !
Wie ist die Klangqualität dieser frühen Aufnahme ?
Tempi ?
Kenne nur die späteren....
:hello
Die ist ganz anders als die späteren Aufnahmen, ich habe im Faden der 5. einen Satz dazu geschrieben, allerdings nichts zum Klang. Das ist kein schlechter Transfer. Die Oberflächengeräusche der Schellacks sind zwar deutlich zu hören, stören aber wegen ihrer Kontinuität kaum. Das ist die Obert-Thornsche Schule, die den besten Kompromiss zwischen Störungsunterdruckung und Bewahrung der Musikalität sucht und bei diesem Transfer gefunden hat. Hier ist gerade mal wieder Mausperre angesagt:
Um diese Aufnahme habe ich bislang einen Bogen gemacht, obwohl ich Goodman sehr schätze und sein Carnegie-Hall-Konzert von 1938 (ha! gleicher Jahrgang wie obige Jochum-Aufnahme) zu den besten Jazz-Platten überhaupt zähle. Aber wenn ich lese, das sei "Mozart mit Swing" oder gar "Crossover"?! Achwo, das ist lediglich gequirlte Unkenntnis. Diese Interpretation ist ganz klassisch, da ist nicht ein Hauch von Jazz drin, wohl aber ein ganz großer und individueller Ton. Mozart und Goodman: ein Traumgespann.
Jürgen (11.11.2012, 19:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/619zcpCb4-L._SL500_AA240_.jpg
Huelgas Ensemble - Paul van Nevel: Le Chant de Virgile 2001
Wunderbar :down
ab (11.11.2012, 21:27): Original von Heike Original von ab Gerade bei der Suche nach dem Cover entdecke ich, dass es sie derzeit incl. Katalog wohlfeil zu erstehen gibt. Wer da nicht zugreift, ist selber schuld...
Bagatellen op. 126 Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Nikolaus.
AcomA (11.11.2012, 23:26): Hallo,
und wieder die Bachschen Englischen Suiten mit Glenn Gould !
LG, Siamak
Heike (12.11.2012, 08:12): Hallo ab Ah, und was sind da Deine Favorits? Ich bin viele Jahre mit Leonhardt auf dem Cembalo "großgeworden" und habe mir Mühe gegeben, das Werk da einigermaßen zu verstehen. Die Aufnahme gefällt mir insoweit kognitiv am besten, obwohl ich eigentlich nicht so ein großer Fan vom Cembalo bin. Aber ich habe mich so dran gewöhnt ;-) Aimard wäre die Alternative gewesen, wenn ich die früher gehabt hätte - Schiff und Perahia haben das ja leider nicht aufgenommen, soviel ich weiß. Zum unbeschwerten Anhören bevorzuge ich Sokolov. Aufnahmen auf Nicht-Tasteninstruenten haben mich allesamt bisher beim reinhören nicht überzeugt, so dass ich bisher keine gekauft habe. Heike P.s. am ehesten hatte mir noch Fretwork gefallen, daher kriegt die bei dem Preis jetzt ihre Chance.
Cantus Arcticus (12.11.2012, 09:38): Hallo Zusammen http://c3.cduniverse.ws/MuzeAudioArt/Large/85/1192685.jpg
Consortium Classicum mit dem - leider kürzlich verstorbenen - Klarinettisten Dieter Klöcker...
Sehr gute Aufnahmequalität... das Ensemble auf gewohnt hohem Spielniveau.
Grüsse :hello Stefan
Jürgen (12.11.2012, 10:51): http://store.acousticsounds.com/images/large/XXXX__59774__05072009015002-9937.jpg
Holst mit London Philharmonic Orchestra, Sir Charles Groves, 1977
Short Festival Te Deum Ode to Death The Hymn of Jesus Op.37
Diese "Ma Vlast" Interpretation ist mir neben den Rafael-Kubelik-Aufnahmen mit dem Boston Symphony Orchestra von 1971 und der Tschechischen Philharmonie von 1990 die liebste Einspielung. Das Klangbild knistert und rauscht ein wenig, aber dem erzählerischen, epischem Atem der Klangbögen, der warmen Strahlkraft des Orchesters und der zuweilen hohen Durchschlagskraft tut das keinen Abbruch.
Cantus Arcticus (13.11.2012, 08:38): Bei mir wieder einmal die Neunte von Bruckner:
Meine Empfindung: Die Aufnahme stammt vom Dezember 1965 und erscheint sehr verhalten, vor allem die Hörner klingen nicht so strahlend wie z.B. in den Einspielungen Jochums aus den 70gern auf EMI. Das Scherzo ist für meinen Geschmack ein wenig zu wuchtig und schwerfällig geraten.
Sir Edward Elgar: Konzert für Violine und Orchester h-mpll, op. 61
Salvatore Accardo London Symphony Orchestra Richard Hickox
Eine sehr gut anhörbare Einspielung.
:hello Agravain
Jürgen (13.11.2012, 13:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fFTNvWNSL._SL500_AA300_.jpg
Mahler: Sinfonie Nr.1 (Titan), Berliner Philharmoniker, Abbado (Live) 1991
Agravain (13.11.2012, 14:09): In Punkto Schosta bin ich ja nicht so wirklich bewandert. Die Fünfte liebe ich aber ganz besonders und diese Aufnahme ist im Reigen der sechs oder sieben, die im Schrank stehen, mein Favorit. Bychkovs Schostakowitsch (also die anderen bei Philps und Avie veröffentlichten Aufnahmen) finde ich ohnedies sehr gelungen.
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5 d-moll, op. 47
Berliner Philharmoniker Semyon Bychkov
:hello Agravain
Agravain (13.11.2012, 15:28): Nun auch bei mir Gustav:
Zusammen mit George Onslow, Ferdinand Ries und Louis Spohr gehört er zu den Sinfonikern, die in den geschichtlichen Graben zwischen Beethovens späten Sinfonien und Schuberts "grosser" Sinfonie in C-Dur gefallen sind.
Frank Beermann hat zusammen mit der NDR Radiophilharmonie die drei Sinfonien Fescas und 4 Ouvertüren (op. 41 in D-Dur, op.43 in C-Dur, die Omar & Leila Ouvertüre sowie die Cantemire Ouvertüre) 2001 und 2002 aufgenommen. Das Resultat ist hörenswert: Transparenter Klang, sehr gutes Ensemble, Frank Beermann beweist wieder einmal zu Recht, dass er zu den profiliertesten Künstlern seiner Generation zählt.
Die Werke erscheinen nicht ganz so gewichtig wie Beethovens sinfonisches Schaffen, trotzdem: Sie verdienen einen Platz in den heutigen Konzertprogrammen und sollten einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Das handwerkliche Niveau Fescas und seiner Zeitgenossen braucht den Vergleich mit den grossen Meistern jener Epoche wahrlich nicht zu scheuen. Soweit meine persönliche Meinung.
Viele Grüsse :hello Stefan
Jürgen (14.11.2012, 09:04): Original von Jürgen aus dem Thread: Heute neu gekauft
Allegri: Miserere Mundy: Vox Patris caelestis Palestrina: Missa Papae Marcelli
Merton College Chapel, Oxford 1980
Diese CD stand schon lange auf meinem Wunschzettel, gestern traf sie ein.
Liegt jetzt im Player. :down
Rachmaninov (14.11.2012, 09:08): Fazil Say
Istanbul Symphony
Jürgen (14.11.2012, 14:36): Von der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz wird seit 2009 jährlich eine CD mit festlicher Weihnachtsmusik aufgelegt und an potentielle Spender verschickt (verschenkt, mit der Bitte um Spenden).
Hier das Cover der 2009er Ausgabe: http://ecx.images-amazon.com/images/I/91AUNpSUiBL._AA1500_.jpg
Die 2012er Ausgabe, die gestern bei mir im Briefkasten lag, war im Web noch nicht zu finden. Die Stiftung hat mich dieses Jahr erstmalig mit ihrem Spendenaufruf beglückt, wohl da mein Haus unter Denkmalschutz steht.
Immerhin, die CD ist eine Mischung aus Altbekanntem: Bachchoräle mit Rilling, Wheihnachtslieder mit den Thomanern oder den Regensburger Domspatzen.
Aber auch mir bislang Unbekanntem, wie der Weihnachts-Symphonie von Gaetano Maria Schiassi. Die gefällt mir richtig gut.
Grüße Jürgen
Heike (14.11.2012, 15:27): @Jürgen: Ist es nicht noch etwas früh für Weihnachten?
Bei mir Bach - am Klavier, während ich noch auf die Fretwork-KdF warte
die Kunst der Fuge mit Aimard ist wunderbar sonor und fließend. Fuer mich zur Zeit Referenz.
Jetzt:
JS Bach
Partiten 4-6
Vladimir Ashkenazy, piano
(DECCA)
Er findet im reifen Alter wieder zu Bach. Sehr natuerlich und mit pianistischem Zugriff zugleich.
LG, Siamak
Agravain (15.11.2012, 08:11): Blick in den Garten: Nebel, Kälte, Reif. Saisonale Depression? Auf keinen Fall. Ich setzte dem Händel entgegen, dessen nun laufendes Oratorium passend beginnt mit: "Hence, loathed melancholy!":
Georg Friedrich Händel: L'Allegro, il Penseroso ed il Moderato HWV 55
Patrizia Kwella, Marie McLaughlin, Jennifer Smith Michael Ginn, Maldwyn Davies, Martyn Hill, Stephen Varcoe The Monteverdi Choir The English Baroque Soloists John Eliot Gardiner
Jürgen (15.11.2012, 13:41): Original von Heike @Jürgen: Ist es nicht noch etwas früh für Weihnachten?
Da ich die CD zugeschickt bekommen habe, wollte ich mit dem Anhören nicht noch bis Weihnachten warten. Da bin ich doch zu neugierig.
Ausserdem bin ich recht schmerzfrei und höre:
das Weihnachtsoratorium im Sommer die Kaffee-Kantate beim Teetrinken die Alpensinfonie im Flachland die Prager in Darmstadt die Italienische in Deutschland die Feuerwerksmusik am Totensonntag oder Allerseelen den Karfreitagszauber an Sylvester
Übrigens, o.T: Ich trinke Märzen gerne ganzjährig. :beer
Wenn es aber irgendwann/irgendwo passen sollte, stört mich das auch nicht.
Und deswegen höre ich nun die Concerti grossi "La notte di Natale" der Herren Corelli, Locatelli, Manfredini und Torelli unter Karajan 1970
ab (15.11.2012, 20:57): heute feiert Baranboim seine 70er, gestern war es Natalia Gutman. Mit ihr habe ich im Konzert eine unvergessliche Interpretaion von Schnittkes Cellokonzert, leider unter Masur, gehört.
Jezt erkling bei mir von ihr:
Nikolai Miaskovsky Cello Sonata No 2 Natalia Gutman violoncello Viacheslav Poprugin piano
Nancy Argenta, Emily van Evera, Timothy Wilson Anthony Rolfe Johnson, David Thomas, Jeremy White Tavener Choir Tavener Players Andrew Parrott
:times10
:hello Agravain
Heike (16.11.2012, 15:42): http://liveweb.arte.tv/de/video/Fazil_Say_Nacht/ Ich höre gerade den Klavierpart in der Mitte: Ludwig van Beethoven Klaviersonate op. 27 Nr. 2 cis-Moll (»Mondschein-Sonate«) Frédéric Chopin 3 Nocturnes
Das bestätigt leider den Eindruck, den ich auch letztes Jahr von ihm in Berlin hatte. Die Sonate finde ich zum abschalten ärgerlich (verschwimmend, ungenau, teilweise widerlich theatralisch und schmalzig) und Chopin gefällt mir auch nicht. Kann es sein, dass er sich zum türkischen Lang Lang entwickelt (nur ohne dessen pianistische Fähigkeiten)?
Johann Sebastian Bach: Wachet! betet! betet! wachet! BWV 70
Edith Mathis, Trudeliese Schmidt, Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau Münchner Bach-Chor Münchner Bach-Orchester Karl Richter
:hello Agravain
Agravain (18.11.2012, 09:03): Bei mir eine durchaus traditionelle, musikalisch solide (wenn auch gekürzte) Einspielung von Händels "Solomon". Lediglich mit Justino Diaz in der Titelrolle kann ich mich nicht so recht anfreunden.
Georg Friedrich Händel: Solomon HWV 67
Justino Diaz, Sheila Armstrong Robert Tear Michael Rippon, Felicity Palmer Amor Artis Chorlae English Chamber Orchestra Johannes Somary
:hello Agravain
Heike (18.11.2012, 10:07): Nach dem traditionellen Bach am Sonntag (BWV 70 im Radio)
Der Versiegelte Engel. Russische Liturgie nach Nikolai Leskow für gemischten Chor a cappella, Solisten, 2 Knabenstimmen und Flöte
Sopran: Sophie Klußmann / Alt: Judith Simonis / Tenor: Rene Voßkühler Knabenstimmen: Lorenz Wüsthof und Richard Schwennicke Flöte: Gergely Bodoky Stefan Parkman / Rundfunkchor Berlin 2004
Shchedrins Werk umspannt mit seinen Bezügen einen großen Teil der russischen Geschichte: die verwendete Hirtenflöte weckt Erinnerungen an das vorchristliche Russland, im Mittelpunkt der Musik steht das orthodoxe Christentum des Mittelalters, und mit seinem Bezug auf Leskow kommt noch die realistische Literatur des 19. Jahrhunderts hinzu.
AcomA (18.11.2012, 19:55): Hallo,
Le boeuf sur le toit, the swinging twenties
Alexandre Tharaud, piano
und Freunde.
Ein tolles Kaleidoskop zur gehobenen U-Musik des Paris der 20er Jahre. U.a. Werke und Bearbeitungen von Gershwin, Wiener und Doucet, Milhaud, Porter u.a..
Es ist ein tolles Lebensgefuehl, das hier vermittelt wird. In jeder Hinsicht hoechst empfehlenswert !
LG, Siamak
Viola (19.11.2012, 08:49): Diese Quartette liebe ich auch sehr - empfinde das genauso. Nur der Bankdirektor - habe ich da was verpasst?
Yorick (19.11.2012, 13:26): Gekauft, gefällt mir aber nur mäßig:
Tja, um Kondraschin (AULOS) und Roshdestwensky (Melodiya) kommt man bislang wohl nicht herum... :hello
Was man aber alternativ bzw. zusätzlich unbedingt gehört haben sollte, sind mE die Bychkov-Aufnahmen bei Philips mit den Berliner Philharmonikern (5, 8, 11) und bei Avie mit dem WDR Sinfonie-Orchester Köln (4, 7, 8, 10, 11). Sehr schade, dass es keinen kompletten Zyklus mit ihm gibt... :I
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 8 c-moll, op. 65
Berliner Philharmoniker Semyon Bychkov
:hello Agravain
Cantus Arcticus (20.11.2012, 16:07): Original von ab ... Tja, um Kondraschin (AULOS) und Roshdestwensky (Melodiya) kommt man bislang wohl nicht herum... :hello
Hallo ab
Die Aulos und die Melodiya Aufnahmen Kondraschins scheinen identisch zu sein (siehe Aufnahmedaten)...
Ich habe noch 2 GAs, die ich persönlich für erwähnenswert erachte:
Kitajenko mit dem Gürzenich Orchester Köln: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51HEaZ0gaEL._SS500_.jpg
Rudolf Barshais GA mit dem WDR Sinfonieorchster: http://ecx.images-amazon.com/images/I/6110Ipi39iL._SS400_.jpg
Grüsse :hello Stefan
uhlmann (20.11.2012, 16:49): Original von Cantus Arcticus Ich habe noch 2 GAs, die ich persönlich für erwähnenswert erachte:
Kitajenko mit dem Gürzenich Orchester Köln: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51HEaZ0gaEL._SS500_.jpg
Rudolf Barshais GA mit dem WDR Sinfonieorchster: http://ecx.images-amazon.com/images/I/6110Ipi39iL._SS400_.jpg
Grüsse :hello Stefan
wobei kitajenko imo ausschließlich durch die aufnahmequalität überzeugen kann. die "interpretationen" sind viel zu harmlos, sehr auf das auskosten klanglicher höhepunkte hin ausgerichtet. das bringt zwar dort und da ganz nette momente, aber im gesamten bleibt man hier an der oberfläche dieser so tiefgründigen werke hängen.
barshai find ich gut - ist (auch ob des unschlagbaren preises) imo die erste wahl für einsteiger.
referenz ist aber auch für mich kondraschin.
Jürgen (20.11.2012, 17:41): http://ecx.images-amazon.com/images/I/512DMUX4VtL._SL500_AA300_.jpg
Gelöschter Benutzer (20.11.2012, 19:49): Auch bei läuft Beethovens 1. Klavierkonzert. Erich Appel spielt auf dem restaurierten Beethovenklavier, welches dieser bis zu seinem Tode besaß. Begleitet wird er von den Nürnberger Symphonikern unter Robert Seiler. :times10
https://www.youtube.com/watch?v=lFQ_XAZmlC4
:hello
Jürgen (21.11.2012, 09:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31JoLnLYY-L._SL500_AA300_.jpg
J.S.Bach: Johannes-Passion BWV 245, ohne Rezitative
Katherine Fuge / Joanne Lunn / Bernarda Fink / Robert Murray / Paul Tindall / Julian Clarkson / Peter Harvey / Mark Padmore / Hanno Muller-Brachmann
The Monteverdi Choir / The English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner
Liveaufnahme aus dem Kaiserdom, Königslutter, Niedersachsen, 22. März 2003
ab (21.11.2012, 17:27): Original von uhlmann Original von Cantus Arcticus Ich habe noch 2 GAs, die ich persönlich für erwähnenswert erachte:
Kitajenko mit dem Gürzenich Orchester Köln:
Rudolf Barshais GA mit dem WDR Sinfonieorchster:
Grüsse :hello Stefan
wobei kitajenko imo ausschließlich durch die aufnahmequalität überzeugen kann. die "interpretationen" sind viel zu harmlos, sehr auf das auskosten klanglicher höhepunkte hin ausgerichtet. das bringt zwar dort und da ganz nette momente, aber im gesamten bleibt man hier an der oberfläche dieser so tiefgründigen werke hängen.
barshai find ich gut - ist (auch ob des unschlagbaren preises) imo die erste wahl für einsteiger.
referenz ist aber auch für mich kondraschin.
:beer
Ob womöglich die Neuaufnahme bei Naxos mit VasilyPetrenko Barshai den Rang ablaufen werden wird?
ab (21.11.2012, 18:13): Am Wochende bei einer Radiosendung durch Anruf gewonnen, :leb heute eingetroffen, trifft es nun erstmals auf meine Ohren:
bereits die Finnischen Namen klingen im Ohr: Antti Tikkanen, Minna Pensola, Atte Kilpeläinen & Tomas Djupsjöbacka
nikolaus (21.11.2012, 19:42): Original von ab Am Wochende bei einer Radiosendung durch Anruf gewonnen, :leb heute eingetroffen, trifft es nun erstmals auf meine Ohren:
bereits die Finnischen Namen klingen im Ohr: Antti Tikkanen, Minna Pensola, Atte Kilpeläinen & Tomas Djupsjöbacka
Und wie klingt die Musik?
Djupsjöbacka ist übrigens auch Cellist im Chamber Orchestra of Europe.
Nikolaus :hello
AcomA (21.11.2012, 20:47): Hallo,
Le Boeuf sur le Toit
Alexandre Tharaud, piano
und Freunde.
IMO 10/10 !
LG, Siamak
Heike (21.11.2012, 21:06): Bei mir auch Alexandre Tharaud - aber mit Jahrhunderte älterer Musik - auf jeden Fall ebenso 10/10 für mich! Francois Couperin (1668–1733) Klavierwerke - "Tic Toc Choc"
ab (21.11.2012, 22:44): Original von nikolaus Original von ab Am Wochende bei einer Radiosendung durch Anruf gewonnen, :leb heute eingetroffen, trifft es nun erstmals auf meine Ohren:
bereits die Finnischen Namen klingen im Ohr: Antti Tikkanen, Minna Pensola, Atte Kilpeläinen & Tomas Djupsjöbacka
Und wie klingt die Musik?
Djupsjöbacka ist übrigens auch Cellist im Chamber Orchestra of Europe.
Nikolaus :hello
Ich habs zweimal heute angehört. Reisst mich nicht vom Hocker, echt nicht.
Wenn ich dran denke, dass ich 2,3,7, 8 & 12 für die Hälfte vom Preis bei Virgin mit dem Borodin Quartett in einer richtig guten Interpretation bei tollem Klang bekommen kann, speit der Gaul aus dem Maul :wink
Carolyn Watkinson, Anthony Rolfe Johnson, Nancy Argenta Barbara Hendricks, Joan Rodgers, Stephen Varcoe, Della Jones The Monteverdi Choir The English Baroque Soloists John Eliot Gardiner
Ich war der irrigen Annahme, hier handle es sich um Werke, bei denen -ähnlich wie das Klavier im Klavierquartett- die Gitarre eine dominierende Rolle spielt, aber das ist nicht der Fall. Die Gitarre spielt die zweite Geige. Nicht nur klanglich sondern auch rein musikalisch sind die Werke eine Bereicherung fürs Hörrepertoire. Klar, wir wissen alle, dass Paganini ein mieser Komponist war, der seine ganze Inspiration für das erste Violinkonzert verbraten hat, aber großes Popkornohrenkino sind diese Werke allemal.
Cetay (inaktiv) (23.11.2012, 07:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51hvAj3OqwL._SL500_AA240_.jpg Paganini; Violinkonzert Nr. 1; Michael Rabin (1960)
Yorick (23.11.2012, 08:20): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51hvAj3OqwL._SL500_AA240_.jpg Paganini; Violinkonzert Nr. 1; Michael Rabin (1960)
Am frühen Morgen Violine? :cool
Amadé (23.11.2012, 09:47): Bei mir ein schweres VK:
Regers Musik fehlen abschließende Kadenzen, die Themen voneinander abgrenzen und die Musik gliedern. Der Hörer sucht Bezugspunkte, findet sie jedoch nicht oder kaum, am Ende weiß man nicht einmal, wie das Werk begonnen, geschweige denn, was sich innen abgespielt hat. Vielleicht ist das ein wichtiges Kriterium, dass Regers Musik sich nicht richtig durchgesetzt hat. Bei den Variationen-Werken ist der Zugang leichter, wenn man sich das Thema eingeprägt hat.
Gruß Amadé
ab (23.11.2012, 10:22): Reger: Quintett für Klarinette und Streicher A-Dur, Op. 146 Heutling-Quartett & Heinrich Geuser EMI Columbia LP - vermutlich Mitte der 1960er?
1958 haben Werner Heutling, Oswald Gattermann, Erich Bohlscheid & Konrad Haesler das Quartett gegründet, 1967 haben sie die Mozart Quintette aufgenommen, was sogar im Spiegel rezensiert wurde. Der Sohn des Primarius und Namensgeber , mit dem schönen Vornamen Amadeus, ist ebenfalls Geiger und heute bei den Berliner Philharmonikern.
Später hat das Heutling Quartett dann das Klarinetten-Quintett nochmals mit Franz Klein aufgenommen, das mitte der 90er bei Koch/Schwann auch auf CD erschienen ist.
nikolaus (23.11.2012, 19:43): Original von Heike Lange nicht gehört, jetzt nach dem Afanassiev-Abend vm Montag mal wieder rausgekramt - Schubert, B Dur Sonate D960 :engel
Heike (23.11.2012, 19:50): Hallo Nikolaus, nein, ich habe nur diese CD. Die ist richtig gut, wie ich finde. Heike
Heike (23.11.2012, 20:31): Weiter mit Beethoven, hieraus die ersten 3 Sonaten und die Appassionata. Die wird morgen Amir Katz im Konzerthaus Kl. Saal spielen (sicherlich ganz anders!)
palestrina (23.11.2012, 22:26): Ich gehe jetzt mit Lucia Popp ins Bett.
Aufnahme vom BR . Aus der Serie GREAT SINGERS LIVE
Bis bald und eine gute Nacht.
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (24.11.2012, 06:26): Original von Heinrich Schütz Original von Cetay
Paganini; Violinkonzert Nr. 1; Michael Rabin (1960)
Am frühen Morgen Violine? :cool
So What? Andere nehmen sich Sängerinnen mit ins Bett. :P
Jetzt Neulanderkundung. Bulgarien ist auf der musikaischen Landkarte für mich fast ein weisser Fleck, zumindest was Komponisten angeht. Das einzige Werk, das ich je gehört habe, ist das Konzert für Orchester von Tabakov. Dankenswerterweise gibt das Bulgarische Nationalradio nach und nach Archivmaterial heraus.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xSlBqIJjL._SL500_AA240_.jpg Triphon Silyanovski; Konzert für Streichorchester; Petkov / Klavierkonzert; Kanev, Petkov / Sinfonie Nr. 2; Hinchev
John Mark Ainsley, Michael George, Catherine Denley Christiane Oelze, Axel Köhler, Julia Gooding RIAS Kammerchor Akademie für Alte Musik Berlin Marcus Creed
Johann Sebastian Bach: "Du Friedefürst, Herr Jesu Christ" BWV 116 Edith Mathis, Trudeliese Schmidt, Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, Münchner Bach Chor & Orchester, Karl Richter
"Wachet auf, ruft uns die Stimme" BWV 140 Agnes Giebel, Peter Schreier, Theo Adam, Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig, Erhard Mauersberger
:hello Agravain
AcomA (25.11.2012, 10:29): Heinrich Franz Ignaz Biber
palestrina (25.11.2012, 11:52): Hallo Heinrich Schütz !
Hat es dich gepackt, wenn ja, wünsche ich Dir viel Freude beim weiteren Mahler entdecken!
Liebste Grüße palestrina
Yorick (25.11.2012, 13:05): Original von palestrina Hallo Heinrich Schütz !
Hat es dich gepackt, wenn ja, wünsche ich Dir viel Freude beim weiteren Mahler entdecken!
Liebste Grüße palestrina Ja, ich hatte das völlig falsch angepackt; Hörberts und anderer Einlassungen waren hilfreicher als diejenigen von drüben; etliche Biere und eine durchwachte Nacht tun ihr Übriges ...
Gelöschter Benutzer (25.11.2012, 14:16): Ruud Langgaard: Sinfonie Nr. 3 "Ungdomsbrus - La Melodia" für Klavier, Chor Und Orchester
Per Salo, Klavier Danish National Choir Danish National Symphony Orchestra, Thomas Dausgaard
Herausragendes Violinspiel, sehr warm und temperamentvoll. Gitlis' Ton hat eine gewisse Rauchigkeit, was verschiedene Schattierungen erlaubt, wie etwa bei Kremer. Meine erste Erfahrung mit Gitlis !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (26.11.2012, 00:23): Was für ein Zufall. Ich habe heute morgen im Auto eine Sendung gehört, in der ein Studiogast aus der lokalen Kulturszene Aufnahmen vorstellt und bespricht. Der Gast beklagte sich darüber, dass die heutigen Solisten austauschbar, weil zu glatt und perfektionistisch wären, keinen Mut zu einem individuellen Ton und vor allem keinen Mut zu Ecken und Kanten hätten. Er nannte Gitlis als einen der letzten Vertreter, dessen rauhes und temperamentvolles Spiel ihn noch mitreißen und erregen konnte. Als Beispiel hatte er einen Auschnitt von Sibelius mitgebracht. Das höre ich jetzt nach:
Rachmaninov (26.11.2012, 06:40): Original von Cetay Was für ein Zufall. Ich habe heute morgen im Auto eine Sendung gehört, in der ein Studiogast aus der lokalen Kulturszene Aufnahmen vorstellt und bespricht. Der Gast beklagte sich darüber, dass die heutigen Solisten austauschbar, weil zu glatt und perfektionistisch wären, keinen Mut zu einem individuellen Ton und vor allem keinen Mut zu Ecken und Kanten hätten. Er nannte Gitlis als einen der letzten Vertreter, dessen rauhes und temperamentvolles Spiel ihn noch mitreißen und erregen konnte. Als Beispiel hatte er einen Auschnitt von Sibelius mitgebracht. Das höre ich jetzt nach:
Das ist nicht neu! Vor Jahren startete ich einen Thread zu dem Thema:"Big Mac Effekt ...." Hatte aber keinen interessiert!
Cetay (inaktiv) (26.11.2012, 08:05): Original von Rachmaninov Original von Cetay Was für ein Zufall. Ich habe heute morgen im Auto eine Sendung gehört, in der ein Studiogast aus der lokalen Kulturszene Aufnahmen vorstellt und bespricht. Der Gast beklagte sich darüber, dass die heutigen Solisten austauschbar, weil zu glatt und perfektionistisch wären, keinen Mut zu einem individuellen Ton und vor allem keinen Mut zu Ecken und Kanten hätten. Er nannte Gitlis als einen der letzten Vertreter, dessen rauhes und temperamentvolles Spiel ihn noch mitreißen und erregen konnte. Als Beispiel hatte er einen Auschnitt von Sibelius mitgebracht. Das höre ich jetzt nach:
Das ist nicht neu! Vor Jahren startete ich einen Thread zu dem Thema:"Big Mac Effekt ...." Hatte aber keinen interessiert!
Am 17.05.2006 war das: Das "Big Mac" Phänomen in der Musik. Mich interessiert das durchaus, ich bin nur schon wieder -wie ständig in den letzten Wochen- auf dem Sprung zu einer Dienstreise. P.S. Die Gitlis-Aufnahme bläst mich schier von Stuhl. Aber: Würde das heute jemand so spielen, müsste er sich von den "seriösen" Hörern nicht "Willkür", "Selbstdarstellung", "Effekthasscherei" und "Vermarktung" anhören? Das ist die dunkle Seite des "Big Mac" Phänomens. Kantige Künstler, die den Hot-Pepper-Burger vom Udo um die Ecke geben, werden verissen, wenn sie sich zu weit vom Big-Mac-Standard entfernen. Selbstzitat: Entweder man bewegt sich im Bereich der Konventionen und muss sich dann anhören, dass das alles schon mal da gewesen ist oder man macht etwas völlig anderes und bekommt dann genau das zum Vorwurf gemacht (aus der Besprechung der Beethoven KKs mit Mustonen).
Jetzt: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P71bMU%2BZL._SL500_AA240_.jpg Paganini; Serenata op. 69 für Violine; Gitarre und Cello; Andrea Noferini u.a.
Cantus Arcticus (26.11.2012, 10:32): Neben der Rockmusik:
Bin gerade an den "Brandenburgischen" mit Jordi Savall. Nach der ersten CD muss ich leider sagen:
Durchgefallen!
Nur ein undefinierter Klangbrei, alles versinkt im Hall. Hier vermute ich, dass die Raumakustik mehr als ungünstig war und die Aufnahmetechniker nicht unbedingt ihre Sternstunden hatten. Schade.. :(
Grüsse :hello Stefan
Jürgen (28.11.2012, 12:36): http://www.vinylparadise.com/goodlp/1/8bu1kah1.jpg
Bruckner: Sinfonie Nr.1 c-moll (1866, Nowak), Karajan 1981 (Als CD-Rip auf Festplatte, kein Vinyl)
ab (28.11.2012, 20:10): In unbändiger Vorfreude auf das Konzert kommenden Montag mit den St. Petersburger unter Termikanov und Schostakowitsch 10. Sinfonie (Schumanns Klavierkonzert mit Elisso Virsaladze und Prokofievs „symphonie classique“ sind auch dabei), bei mir eben diese - vielleicht sogar beste der 15 Sinfonien Schostakowitschs? - in einer der besten Interpretationen, die ich kenne, nämlich von Roschdéstwenskij.
Leif Ove Andsnes spielt die Klavierkonzerte von Rachmaninov, jeweils unter Antonio Pappano, Nr. 3 & 4 mit dem London Symphony Orchestra, Nr. 1 & 2 mit den Berliner Philharmonikern.
Kurt Atterberg: Symphonie Nr. 4 g-moll op. 14 "Sinfonia piccola" (1918)
Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt Ari Rasilainen
jaja, die "Västkustbilder" und die "Dollarsymfonin" mögen unter den Symphonien Atterbergs noch die bekannteren sein. Aber mal ganz ehrlich: Ist nicht das "Andante" aus der Vierten einer der schönsten Sätze, die die skandinavische Symphonik überhaupt hervorgebracht hat? Habe ich die Scheibe im Player, dann komme ich nicht herum, den langsamen Satz mehrfach zu hören...
:hello Agravain
Agravain (29.11.2012, 08:12): Ich bleibe in Schweden, wobei diese Nordlandfahrt eine Expedition in unbekanntes Terrain darstellt:
Helmer Alexandersson: Symphonie Nr. 2 g-moll (1914/19)
Uppsala Chamber Orchestra Paul Mägi
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (29.11.2012, 08:28): Original von Agravain
Kurt Atterberg
jaja, die "Västkustbilder" und die "Dollarsymfonin" mögen unter den Symphonien Atterbergs noch die bekannteren sein. Aber mal ganz ehrlich: Ist nicht das "Andante" aus der Vierten einer der schönsten Sätze, die die skandinavische Symphonik überhaupt hervorgebracht hat? Habe ich die Scheibe im Player, dann komme ich nicht herum, den langsamen Satz mehrfach zu hören...
Ich höre ihn gerade, bekomme aber eher Lust, den Sibeliusschen Schwan und das Adagio aus Dvoraks Neuer Welt simultan ablaufen zu lassen. :D
Agravain (29.11.2012, 08:31): Original von Cetay Ich höre ihn gerade, bekomme aber eher Lust, den Sibeliusschen Schwan und das Adagio aus Dvoraks Neuer Welt simultan ablaufen zu lassen. :D
Was natürlich eine Möglichkeit ist. Wobei das natürlich technisch aufwändiger wäre... :D
:hello Agravain
Agravain (29.11.2012, 08:51): Und noch ein Schwede
Ich vermute, dass der Titel des 3. Stücks 'risonanze' aus einer Wortverschmelzung der Begriffe 'Romanze' und 'Disonanz' entstanden ist. Würde auf jeden Fall zur Komponistin Olga Neuwirth passen.
palestrina (29.11.2012, 18:44): Hallo Agravain!
Kannst Du später etwas dazu kommentieren, wäre sehr gespannt wegen der Fassung für Streichquartett . Habe einen großen Bogen darum gemacht.
LG palestrina
nikolaus (29.11.2012, 23:39): Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51l3RNCPcpL._SL500_AA300_.jpg
Ich vermute, dass der Titel des 3. Stücks 'risonanze' aus einer Wortverschmelzung der Begriffe 'Romanze' und 'Disonanz' entstanden ist. Würde auf jeden Fall zur Komponistin Olga Neuwirth passen.
Vielleicht auch von "risonanza" = Resonanz? Das war meine erste Assoziation (ohne das Stück zu kennen oder des Italienischen mächtig zu sein).
Piecen von CPE Bach, J Cage, Silvestrov, Chopin, Glinka, Debussy und Bartok 'Der Bote'
Alexei Lubimov, piano
(ECM)
Ich muss ab zustimmen, aussergewoehnlich und wunderschoen.
LG, Siamak
nikolaus (29.11.2012, 23:56): Original von AcomA Hallo,
Piecen von CPE Bach, J Cage, Silvestrov, Chopin, Glinka, Debussy und Bartok 'Der Bote'
Alexei Lubimov, piano
(ECM)
Ich muss ab zustimmen, aussergewoehnlich und wunderschoen.
LG, Siamak
Nicht nur ab, auch mir! Das ist eine meiner Lieblings-Aufnahmen für besondere Stunden.
Nikolaus.
Heike (30.11.2012, 00:06): Nicht nur ab, auch mir! ich unterschreibe mit! Heike
Hat jemand übrigens schon die neue CD gehört, wo Lubimov mit noch einem Pianisten (dessen Namen ich vergessen hab) auf 2 Hammerklavieren Mozarts KV 448 etc. spielt? Neulich kam ein Ausschnitt im Radio, das war verlockend gut.
Cetay (inaktiv) (30.11.2012, 00:17): Original von nikolaus Original von miclibs
Ich vermute, dass der Titel des 3. Stücks 'risonanze' aus einer Wortverschmelzung der Begriffe 'Romanze' und 'Disonanz' entstanden ist. Würde auf jeden Fall zur Komponistin Olga Neuwirth passen.
Vielleicht auch von "risonanza" = Resonanz? Das war meine erste Assoziation (ohne das Stück zu kennen oder des Italienischen mächtig zu sein).
Nikolaus. :hello
Exactement. Risonanze (ital.) heisst schlicht Resonanzen. Bei dieser Komposition wird die Voila d'Amore manipuliert. Durch Verstimmung der Normalsaiten gegen die Resonanzsaiten treten andere als die gewohnten Resonanzen auf.
Hier gibt es ein paar der 50 Sonaten op. 64 von Paganini:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BwAKzENcL._SL500_AA300_.jpg Paganini; Centone di sonate op. 64 MS112; Bianchi, Preda
Ich wußte gar nicht, dass Paganin dermaßen produktiv war. Allein das Dou-Œuvre für Violine und Gitarren füllt 9 CDs... ?(
nikolaus (30.11.2012, 00:18): Original von Heike Nicht nur ab, auch mir! ich unterschreibe mit! Heike
Hat jemand übrigens schon die neue CD gehört, wo Lubimov mit noch einem Pianisten (dessen Namen ich vergessen hab) auf 2 Hammerklavieren Mozarts KV 448 etc. spielt? Neulich kam ein Ausschnitt im Radio, das war verlockend gut.
Nein, leider nicht. Ich mag aber auch seine Debussy-Aufnahme sehr gerne. Er spielt das erste Buch der Préludes auf einem Bechstein von 1925 und das zweite Buch auf einem Steinway von 1913. Bei den Stücken für zwei Klaviere (Trois Nocturnes und Prélude à l'après-midi d'un faune) wechselt er sich mit Alexei Zuev ab.
Nikolaus.
Jürgen (30.11.2012, 08:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uFcb7FkoL._SL500_AA300_.jpg
Sa Chen - Piano (Steinway) Concertboerderij Valthermond, The Netherlands, März 2009
Rachmaninoff: Sechs Etüden aus dem Tableaux Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge/Bilder einer Ausstellung
Monteverdi: Vespro della Beata Vergine, Garrido 1999
ab (30.11.2012, 18:37): Heute im Radio gehört, hat es mir schier die Sprache verschlagen: gewaltig durchgestaltet wie ein Zehetmair, aber ganz aus der Ruhe ohne dessen Verhetztheit. Unbedingt anhören, hier noch eine Woche lang nachzuhören. Eine Entdeckung! :hello
Georg Philipp Telemann - Fantasien Für Solobratsche Firmian Lermer Paladino
Heike (30.11.2012, 19:07): Danke für den Tipp, ich liebe barocke Streicher solo und das ist wirklich klasse. Firmian - was is'n das für ein Name??? Ist das ein Mann oder ne Frau? Nie gehört. Heike
ab (30.11.2012, 19:19): Zu diesem Herren etwas hier. :hello
Heike (30.11.2012, 19:29): :thanks
AcomA (30.11.2012, 19:30): Hallo,
Haendel
The Harmonious Blacksmith
Lisa Smirnova, piano
(ECM)
Ich koennte es 10mal hintereinander in dieser Interpretation hoeren, es wird nicht langweilig, man hoert jedesmal was Neues !
LG, Siamak
nikolaus (30.11.2012, 19:45): Original von AcomA Hallo,
Haendel
The Harmonious Blacksmith
Lisa Smirnova, piano
(ECM)
Ich koennte es 10mal hintereinander in dieser Interpretation hoeren, es wird nicht langweilig, man hoert jedesmal was Neues !
nikolaus (01.12.2012, 17:34): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SJ2VPDVEL._SL500_AA300_.jpg Paganini; Violinkonzert Nr. 1; Gitlis, Warschau NSO, Wislocki
Er ist ja nun schon 90 Jahre alt und tritt immer noch auf (meist sitzend mit Armstütze). Zwar spielt er keinen Paganini mehr, aber Kreisler mit Witz und Herz und natürlich Bach. Als ich ihn das erste Mal vor einigen Jahren live erlebt habe, habe ich gedacht, er sei senil, aber inzwischen glaube ich, er ist einfach genial...
Nikolaus.
palestrina (01.12.2012, 23:11): Gestern erstanden sehr preiswert!
Die Ring Box
Staatskapelle Dresden Cond. Marek Janowski
War die erste digitale Aufnahme des Rings. Aufnahme Daten '80 bis '83.
Gefällt mir sehr gut.Vor allem P. Schreier als Loge im Reinhold. Ortrun Wenkel als Erda ,und Jessye Norman als Sieglinde.
Und jetzt gibt Siegfried.
LG palestrina
Hörbert (02.12.2012, 00:04): Hallo!
Den Ring habe ich seit einiger Zeit neben der alten Karl Böhm-Aufnahme auch, leider bin ich über das Rheingold noch nicht hinausgekommen da ich gerade recht knapp mit Freizeit bin.
Eventuell komme ich "zwischen den Jahren" mal zum Durchhören.
Aktuell im Player:
Hans Pfitzner: Sextett op. 55 mit dem Ensemble Ulf Hoelscher.
MFG Günther
Amadé (02.12.2012, 09:47): Original von Palestrina Die Ring Box Staatskapelle Dresden Cond. Marek Janowski
Für mich die beste Ring-Aufnahme nach Böhm. Origendwo gibt es hier auch einen Faden dazu.
Gruß Amadé
AcomA (02.12.2012, 10:19): Hallo,
F Couperin
Les Nations I
Musica Antiqua Koeln
Famos. Energischer als das auch exzellente Purcell Quartett, welches anstatt einer Traversfloete eine zweite Violine spielt.
LG, Siamak
palestrina (02.12.2012, 10:31): In der Vorfreude auf den heutigen Abend (Premiere GIULIO CESARE IN FFM).
B. Sills ist eine tolle Cleopatra und M. Forrester eine unuebertreffliche Cornelia!!!!!!!!! Allerdings (wie auch in FFM ist der Cesare ein Bariton ,deshalb diese Aufnahme) ist dies für mich zu Anachronistisch für unsere heutigen hoergewonheiten.
Höre mir seit ein paar Tagen die neuen CD's von Alan Curtis an, Il Complesso Barocco
GIULIO CESARE Mit der unglaublichen Marie-Nicole Lemieux als Cesare der Rest der Besetzung ist auch super.
In Vorfreude auf den heutigen Abend
LG palestrina
Heike (02.12.2012, 12:51): Oh, bitte berichte unbedingt, der Cesare gehört zu meinen Lieblingsopern! *mit gewissem Neid auf deinen sicher schönen Abend!* Heike
Dies hier ist ein schwergewichtiger Bruckner mit breiten Tempi, der dabei aber immer sehr atmend bleibt. Die Kantilenen und lyrischen Stellen werden wunderbar plastisch herausgearbeitet.
Kurzbeschreibung aus Amazon Conlon Nancarrows Musik, die dank der Verbreitung von Schallplattenaufnahmen und der engagierten Fürsprache von Freunden (darunter György Ligeti) zu Beginn der 1980er Jahre endlich von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen und in ihrer Bedeutung gewürdigt wurde, zählt zu den anregendsten musikalischen Schöpfungen des 20. Jahrhunderts. Die CD 'Quartets and Studies' enthält Ersteinspielungen, Originalwerke von Nancarrow sowie einige Bearbeitungen (von Paul Usher, Ivar Mikhashoff und Conlon Nancarrow selbst), die wie geschaffen für das Arditti Quartet sind, für ein Quartett, das weltweit einen herausragenden Ruf für seine lebendige und differenzierte Interpretation von Kompositionen des 20.und 21. Jahrhunderts genießt. Conlon Nancarrow gehört zweifellos zu den originellsten Figuren der Musikgeschichte. In den späten 1940er Jahren wandte er sich dem Player Piano zu, schrieb aber auch Musik für konventionelle Besetzungen. Diese folgt ähnlichen Prinzipien wie seine Kompositionen für Player Piano, ist geprägt von komplizierten Tempoverhältnissen der Stimmen zueinander, die den Spielern höchste Meisterschaft abverlangen und den Hörern zu ebenso komplexen wie reizvollen Hörerfahrungen verhelfen.
Beethoven KK 4 Op. 58 mit Szell/Cleveland Orchestra
Qui habet aures audiendi, audiat! :down
AcomA (02.12.2012, 23:14): Hallo,
'Der Bote'
Alexei Lubimov, piano
LG, Siamak
Jürgen (03.12.2012, 13:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/4127TEM8YSL._SL500_AA300_.jpg
Holst: The Hymn Of Jesus Op.37, Hickox 1990
palestrina (03.12.2012, 14:43): Hallo,
Ausnahmsweise mal etwas wenig gesungenes !
MAHLER
ROYAL CONCERTGEBOUW ORCHESTRA
Dir. MARISS JANSONS
ALTSOLO -BERNARD FINK-
LIVE RECORDING 2010
Einfach eine Wucht !!!!!!!!!!!!
LG palestrina
miclibs (03.12.2012, 20:11): ... warum klingt das so als hätte man Bach ein paar Töne gestohlen? http://ecx.images-amazon.com/images/I/41%2BSoXiV84L._SL500_.jpg
AcomA (03.12.2012, 20:30): Hallo,
Wagner-Liszt
Isoldes Liebestod
Lang Lang, piano
(Sony)
Ein wirklich phantastisches Klang -und Klaviererlebnis
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488
Murray Perahia English Chamber Orchestra
:hello Agravain
Agravain (04.12.2012, 14:24): .
Agravain (04.12.2012, 14:25): Original von Agravain Original von palestrina Hallo Agravain!
Kannst Du später etwas dazu kommentieren, wäre sehr gespannt wegen der Fassung für Streichquartett . Habe einen großen Bogen darum gemacht.
LG palestrina
Hallo palestrina,
kleiner Kommentar nach einmaligem Hören: Also die Fassung für Quartett (folgendermaßen besetzt: Violine, Viola, Violoncello und Klavier) ist nichts, worum man einen Bogen machen müsste. Das Schumann Quartet holt da erstaunlich viel heraus, das Klavier unterfüttert da klanglich ausgesprochen gut. Das kann man sich - wenn man denn nicht allzu puristisch gepolt ist - sehr gut anhören, tatsächlich finde ich beide Zyklen so überzeugender als mit reiner Klavierbegleitung. Was mich indes nicht so ganz hinreißt, ist die Solistin. Nichts gegen Dame Felicity Lott generell, aber ich liebe für beide Zyklen eher dunkler timbrierte Stimmen, Dame Felicity klingt mir ein bisschen zu strahlend. Ihr Umgang mit den Texten ist auf der anderen Seite sehr gut und man kann sich bestens von ihren interpretativen Stärken überzeugen.
Diese Aufnahme der ersten Symphonie von Brahms unter der Leitung von Sir George Solti hat mich überrascht, weil sie nicht das liefert, was ich erwartet hatte. Ich gebe ja zu, dass ich bisweilen mit Soltis zackiger Gangart, die in meinen Ohren manchmal etwas unerfreulich Lärmendes haben kann, so meine Schwierigkeiten habe. Und eben dieses Moment hatte ich erwartet, gibt es doch besonders in den Ecksätzen der Ersten einiges, das man auch zu zackig und zu brachial angehen kann. Und ich dachte mir: Wenn das einer übertreibt, dann ist es der Schorsch.
Pustekuchen.
Soltis Einspielung hat etwas geradezu Lehrbuchhaftes. Liest man mit, dann wird deutlich, wie genau sich Solti an die Vorgaben der Partitur hält und seinen dirigentischen Personalstil hintanstellt. Nehmen wir die Dynamik. Da wird stets sauber Piano gegen Mezzopiano oder Pianissimo abgestuft. Gleiches gilt umgekehrt. Ein Forte ist nie ein Fortissimo, ein Mezzoforte nie ein Forte. Die Tempi sind ebenfalls äußert differenziert, es wird zu keinem Zeitpunkt durchgeprescht. Auch die Sanglichkeit des langsamen Satzes wird von Solti schön umgesetzt, der dritte Satz, den ich bald für den am schwierigsten überzeugend zu gestaltenden halte, ist mir etwas zu schwer, aber das mag wirklich an mir liegen. Die Einleitung des Finale gelingt ganz ausgesprochen gut, das Alphorn-Thema klingt satt, aber nicht forciert und Solti nutzt jenen Trick, dessen sich auch HvK in seiner Wiener Decca-Einspielung bedient. Dadurch, dass die unterliegenden Streichertremoli nicht ganz im Pianissimo genommen werden, stellt sich der Effekt eines das Horn und die Flöte umwehenden goldenen Scheins ein, der dem Moment etwas ausgesprochen Feierliches verleiht. Der Hauptteil des Satzes, den man auch effekthascherisch durchholzen kann, wird von Solti zügig, aber nicht übertrieben schnell genommen, sodass stets die Zeit für solide Gestaltungsarbeit bleibt.
Eine mich in allen Punkten überzeugende Scheibe.
:hello Agravain
AcomA (04.12.2012, 19:04): Hallo,
auch Brahms
Sonate Nr.3 f-moll op.5
Bruno-Leonardo Gelber, piano
(PianoClassic, 90er)
Pianistisch und emotional eminent. Wenn Gelber loslegt, dann kann kaum ein Pianist in der Kraft und zugleich Sonoritaet mithalten. Ich hab in mal auch live erlebt, stupend !
LG, Siamak
ab (04.12.2012, 21:09): Die letzte Woche eine Schostakowitsch Sinfonie nach der anderen in der Roschdéstwenskij-Aufnahme intensiv angehört, lege ich - nach der Wucht des Konzerterlebnisses der grandiosen 10. Sinfonie mit den St. Petersburger Philharmonikern gestern - eine Pause mit seinem Schüler ein: Harfenkonzert von Boris Tischtschenko :hello
Diese Aufnahme der ersten Symphonie von Brahms unter der Leitung von Sir George Solti hat mich überrascht, weil sie nicht das liefert, was ich erwartet hatte. Ich gebe ja zu, dass ich bisweilen mit Soltis zackiger Gangart, die in meinen Ohren manchmal etwas unerfreulich Lärmendes haben kann, so meine Schwierigkeiten habe. Und eben dieses Moment hatte ich erwartet, gibt es doch besonders in den Ecksätzen der Ersten einiges, das man auch zu zackig und zu brachial angehen kann. Und ich dachte mir: Wenn das einer übertreibt, dann ist es der Schorsch.
Pustekuchen.
Soltis Einspielung hat etwas geradezu Lehrbuchhaftes. Liest man mit, dann wird deutlich, wie genau sich Solti an die Vorgaben der Partitur hält und seinen dirigentischen Personalstil hintanstellt. Nehmen wir die Dynamik. Da wird stets sauber Piano gegen Mezzopiano oder Pianissimo abgestuft. Gleiches gilt umgekehrt. Ein Forte ist nie ein Fortissimo, ein Mezzoforte nie ein Forte. Die Tempi sind ebenfalls äußert differenziert, es wird zu keinem Zeitpunkt durchgeprescht. Auch die Sanglichkeit des langsamen Satzes wird von Solti schön umgesetzt, der dritte Satz, den ich bald für den am schwierigsten überzeugend zu gestaltenden halte, ist mir etwas zu schwer, aber das mag wirklich an mir liegen. Die Einleitung des Finale gelingt ganz ausgesprochen gut, das Alphorn-Thema klingt satt, aber nicht forciert und Solti nutzt jenen Trick, dessen sich auch HvK in seiner Wiener Decca-Einspielung bedient. Dadurch, dass die unterliegenden Streichertremoli nicht ganz im Pianissimo genommen werden, stellt sich der Effekt eines das Horn und die Flöte umwehenden goldenen Scheins ein, der dem Moment etwas ausgesprochen Feierliches verleiht. Der Hauptteil des Satzes, den man auch effekthascherisch durchholzen kann, wird von Solti zügig, aber nicht übertrieben schnell genommen, sodass stets die Zeit für solide Gestaltungsarbeit bleibt.
Eine mich in allen Punkten überzeugende Scheibe.
:hello Agravain
Mir ging es ganz gleich, als mir seine 3. & 4. Sinfonieeneinspielung seines Zyklus' als Abverkauf in der Doppel-Decca-Ausgabe vor vielen Jahren so preiswert in Händen fiel, das ich nicht widerstehen konnte. Dennoch: Diese so "solide Gestaltungsarbeit" fasziniert mich jedes (seltene) Mal aufs Neuen, aber erreicht mein Herz dann doch nicht so richtig, weshalb ich mir auch nie die ersten beiden Sinfonien gekauft habe. :hello
palestrina (04.12.2012, 21:39): Hallo AGRAVIN !
Habe mir die CD nun mal zugeleg. Bin ein klein wenig enttäuscht ,Du hast recht Dame F. Lott ist nicht unbedingt für diese Lieder geeignet , auch gefällt mir die Fassung für Streichquartett nicht besonders gut. Ich persönlich finde ein gutes Orchester mit einem Mezzo doch erheblich besser. Z.B. Waltraud Meier .
Habe auch manchmal gemeint es fehlt etwas..........?
Werde am Ball bleiben und es noch ein paar mal hören.
LG palestrina
Ps. Danke für die Nachricht!!!
ab (04.12.2012, 22:17): schade, dass ich diesen Komponisten nicht bereits 2006 für mich entdeckt habe. Tolle Musik!
Man kann die Kasperaden des Lang Lang ablehnen. Die Etueden meistert er mit überragender Beherrschung des modernen Fluegels und interpretiert geradezu schwaermerisch, lotet die Dynamik voll aus.
Agravain (06.12.2012, 08:55): Bei mir beginnt der Musiktag mit meinem Zugang zu Mahler, ehedem - es ist mir schon fast peinlich, dies zuzugeben - angeregt durch Viscontis "Tod in Venedig"...
Jürgen (06.12.2012, 11:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51IWltNRnYL._SL500_AA300_.jpg
Mahler: Sinfonie Nr.3
Agnes Baltsa - Mezzo-Sopran Wiener Philharmoniker, Lorin Maazel 1985
Jürgen (06.12.2012, 15:18): http://onfinite.com/libraries/1372425/0b3.jpg
Sibelius / Karajan / Berliner Philharmoniker / 1965
Sinfonie Nr.4 Op.63 Lemminkäinen-Suite op. 22 - Der Schan von Tuonela
Cantus Arcticus (06.12.2012, 15:23): Bei mir: http://ecx.images-amazon.com/images/I/416RET4NWNL._SL500_AA300_.jpg
Aulis Sallinen
A Solemn Overture (King Lear) op. 75 Symphony No 1 op. 24 Chorali Symphony No 7 op. 71 - The Dreams of Gandalf
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ari Rasilainen
Aulis Sallinen zeigt sich hier als individuelle und auch kraftvolle Stimme Kareliens, wenn man so will. Er präsentiert sich hier als tonaler Komponist, liebäugelte davor aber mit dem Serialismus. Wie auch immer, er gehört zu den wichtigen Vertretern der nordischen Musik.
Grüsse :hello Stefan
Agravain (06.12.2012, 16:11): Original von Jürgen http://onfinite.com/libraries/1372425/0b3.jpg
Sibelius / Karajan / Berliner Philharmoniker / 1965
Sinfonie Nr.4 Op.63 Lemminkäinen-Suite op. 22 - Der Schan von Tuonela
miclibs (06.12.2012, 19:19): Komponist Dietrich Eichmann, ein Schüler von Wolfgang Rihm, mit Pail Bug 1 - 5. Erinnert mich ein klein wenig an Xenakis mit einer Prise FreeJazz.
Dietrich Eichmann – Klavier, John Hughes – Kontrabass, Astrid Weins – Kontrabass, Jeff Arnal – Schlagzeug Aufnahmen vom 19. Dezember 2009 im Vivaldisaal Berlin, gemastert 2011 von Gunnar Brandt-Sigurdsson, Hamburg
und dann irgendwas noch aus dieser Box
das Borodin Quartett mit den Streichquartetten von Shostakovich unterstützt von Richter
ab (06.12.2012, 21:57): nach den stauneswerten Videos auf youtube des Gewinners von The Cleveland International Piano Competition - 2011, Alexander Schimpf, ist mir ganz nach Brahms.
Peter Rösel, Vol 2 http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZcBCwVLmL._SL500_AA300_.jpg
Amazon-Kurzbeschreibung Sir Harrison Birtwistle (*1934) gehört zu den bedeutendsten lebenden britischen Komponisten. Er studierte ab 1952 Klarinette und Komposition am Royal Northern College of Music in Manchester. Mitte der 1960er Jahre ermöglichte ihm ein Stipendium, seine Kompositionsstudien in den USA weiter zu vertiefen. Von 1994 bis 2001 hatte er die Henry-Purcell-Professur für Komposition am King's College London inne. Sein komplexer, aber gleichzeitig immer auch intensiver musikalischer Stil, der ebenso emotional berühren wie irritieren kann, gehört nach wie vor zu den individuellsten musikalischen Ausdrucksformen auf der Insel. Für sein Schaffen wurde Birtwistle mit zahlreichen internationalen Musikpreisen bedacht, darunter auch 1995 mit dem renommierten Ernst-von-Siemens-Musikpreis. Wenn sich nun eine der profiliertesten Streichquartettformationen für Neue Musik dem Quartettschaffen eines der wichtigsten lebenden britischen Komponisten widmet, dessen Werke für den Hörer immer eine besonders eindringliche Hörerfahrung darstellen, dann darf man zurecht eine außergewöhnlich intensive Kammermusik-Einspielung erwarten. Die ist den vier Musikern des Arditti-Quartetts ohne Zweifel gelungen.
die 4.CD mit Violinsonate op47 'Kreutzer' und op.96 wird es.... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ts6kuGXSL._SL500_.jpg
AcomA (08.12.2012, 09:11): Hallo,
Brahms
Fantasiestuecke op. 116
Detlef Kraus, piano
Großartiger Brahms-Interpret.
LG, Siamak
Jeremias (08.12.2012, 09:33): Was könnte es bei dem Anblick mit 15 cm Schnee im Rheinland anderes sein als:
Cetay (inaktiv) (09.12.2012, 09:15): Original von miclibs mein Lieblingskomponist Xenakis ....
Coates, Xenakis, Birtwistle, Cage ... physiognomische Verwandtschaft & gleiches Alter und das Ganze nur einen Steinwurf weg. Du wirst mir unheimlich... :D Schreib mal was im Vorstellungsthread.
Isaac Stern, Violine New Yorker Philharmoniker Leonard Bernstein
1961
palestrina (09.12.2012, 16:26): Heute Operntag!
JENUFA Leos Janacek
A.Schlemm Jenufa G.Goltz Kuesterin E. Kozub Laca R. Zapf alte Buryja G. Mc Kee Stewa
Städtisches Opern u. Museumsorchester Lovro von Matacic Live Frankfurt 29.9.61 MYTHO
A.Schlemm eine hervorragende Jenufa, leider vor meiner Zeit in Ffm . Habe sie später dann als Kuesterin gesehen und in vielen anderen Rollen. Der Klang Israelite ganz Ok.
Leonid Kogan, Violine das große Rundfunk-Sinfonieorchester der UdSSR Wasilij Nebolsin
Aufnahmejahr?! Wie so oft ist auf den Tonträgern das Aufnahmejahr nicht enthalten. Würde mich aber interessieren, vielleicht kann hier jemand aushelfen? Schön wärs...
Cetay (inaktiv) (09.12.2012, 18:19): Original von daniel5993
Niccolo Paganini (1782–1840)
Violinkonzert Nr.1
Leonid Kogan, Violine das große Rundfunk-Sinfonieorchester der UdSSR Wasilij Nebolsin
Aufnahmejahr?! Wie so oft ist auf den Tonträgern das Aufnahmejahr nicht enthalten. Würde mich aber interessieren, vielleicht kann hier jemand aushelfen? Schön wärs...
Musik eines Karlsruher Komponisten, den ich sehr schätze. 'Fetzen' höre ich gerne auf meinem Player, wenn ich auf dem Weg ins (Karate-) Training bin :)
Cetay (inaktiv) (09.12.2012, 23:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51aRkq-v7QL._SL500_AA300_.jpg Paganini; Tre duetti per violono et fagotto; Accordo, Gonella
daniel5993 (10.12.2012, 07:34): Original von Cetay Original von daniel5993
Niccolo Paganini (1782–1840)
Violinkonzert Nr.1
Leonid Kogan, Violine das große Rundfunk-Sinfonieorchester der UdSSR Wasilij Nebolsin
Aufnahmejahr?! Wie so oft ist auf den Tonträgern das Aufnahmejahr nicht enthalten. Würde mich aber interessieren, vielleicht kann hier jemand aushelfen? Schön wärs...
Daniel
Gerne! 20 März 1950 (Quelle: Paganiniana)
Guten Morgen Cetay,
ich habe es auf der Plattenhülle fein notiert und bin nun auch ein wenig glücklicher :J
Bach / Busoni: Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ; Gubaidulina: Chaconne Hindemith: Suite 1922 Bach / Busoni: Nun komm der Heiden Heiland Bach / Busoni: Chaconne aus BWV 1002 Bach / Siloti: Präludium h-moll
Heike (11.12.2012, 20:10): Ich höre und sehe online: Lohengrin aus der Scala auf arte Erstausstrahlungstermin: arte Fr, 7. Dez 2012, 20:15 ab da 7 Tage online verfügbar (klick) Barenboim; mit Jonas Kaufmann, René Pape, Annette Dasch, Tomas Tomasson, Evelyn Herlitzius Heike
Dramatisch und frisch vorgetragen, die Leidenschaft ist hörbar, große Klasse! :down :down :down
Beste Grüße Daniel
PS: Ebenfalls eine Neuanschaffung. Kaum noch zu bekommen diese Box, selbst wenn man jeden Preis zahlen will..... Glücksbär Daniel hat viel Glück gehabt....
John Holloway, violin Lars Ulrik Mortensen, cembalo Aloysia Assenbaum, organ
(ECM)
Nicht von dieser Welt ! So koennte Musik im Paradies erklingen.
LG, Siamak
Dan höre Dir auch deren Buxtehude an, inzwischen von Maco Polo zu Naxos aufgewertet! (mit Jaap Ter Linden an der Gambe statt Orgel) :hello
ab (11.12.2012, 23:05): Original von miclibs die 4.CD mit Violinsonate op47 'Kreutzer' und op.96 wird es.... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ts6kuGXSL._SL500_.jpg
Kannst DU damit etwas anfangen? :thanks
ab (11.12.2012, 23:10): in der städtischen Bücherei ausgeliehen:
miclibs (12.12.2012, 19:20): Original von ab Original von miclibs die 4.CD mit Violinsonate op47 'Kreutzer' und op.96 wird es.... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ts6kuGXSL._SL500_.jpg
Kannst DU damit etwas anfangen? :thanks
Hallo ab,
ich lasse diese Sonaten gerne beim Boxsack-Training laufen, weil sie leistungssteigernd sind. Ich behaupte, Beethovens Violinsonaten sind legale Dopingmittel. :J
LG Michael
Yorick (12.12.2012, 19:25): Original von miclibs ich lasse diese Sonaten gerne beim Boxsack-Training laufen
Bist du auch klassiischer Boxer wie ich oder Kampfsportler?
miclibs (12.12.2012, 20:13): Original von Yorick Original von miclibs ich lasse diese Sonaten gerne beim Boxsack-Training laufen
Bist du auch klassiischer Boxer wie ich oder Kampfsportler?
Hallo Yorick,
ich bin kein klassischer Boxer. Ich trete, schlage, würge, hebel, steche und tue sonstige gemeine Sachen seit fast 20 Jahren. Das Ganze nennt sich dann Karate bzw. Krav Maga.
Vor dem klassischen Boxtraining habe ich aber enormen Respekt. Wer das durchsteht ist definitiv fit.
LG Michael
Yorick (12.12.2012, 21:05): Original von miclibs Original von Yorick Original von miclibs ich lasse diese Sonaten gerne beim Boxsack-Training laufen
Bist du auch klassiischer Boxer wie ich oder Kampfsportler?
Hallo Yorick,
ich bin kein klassischer Boxer. Ich trete, schlage, würge, hebel, steche und tue sonstige gemeine Sachen seit fast 20 Jahren. Das Ganze nennt sich dann Karate bzw. Krav Maga.
Vor dem klassischen Boxtraining habe ich aber enormen Respekt. Wer das durchsteht ist definitiv fit.
LG Michael Na ja, aus der aktiven Zeit bin ich raus! Und ich glaube, auf der Straße und im Stadiion wäre man mit deinen Genres effektiver! :)
Diese Sony- Aufnahmen mit dem NYP unter Lenny sind schon oft griffiger und dramatischer interpretiert als die späteren DGG-Aufnahmen, welche langsamer, vielleicht gefühlvoller aber nicht kraftloser daherkommen. Die Leidenschaft für diese Musik lässt sich aber auch da nicht überhören. Schön, sämtliche Aufnahmen dieses leidenschaftlich-musikverrückten Dirigenten aus 2 großen Wirkungszeiten vergleichen und genießen zu können. "Nur wo Feuer ist, kann der Funke überspringen"...
von Sciarrinos 'Schattenmusik' höre ich Moment das 'Il suono e il tacere' am liebsten....
ab (13.12.2012, 23:06): Alle Jahre wieder eine Produktion der Österreichischen Nationalbank mit Aufnahmen ihrer wertvollen Streichinstrumente, die sie herausragenden Musikern zur Verfügung stellen, wofür diese eine Aufnahme machen und Konzerte geben dürfen. Heute frisch die CD "Wertvolle Klänge 2012" eingetroffen:
Romanzen und Virtuosität CD 1 Total time: 42:10 Min Violine: Milan Setena Vienna Classical Players Dirigent: Martin Kerschbaum Romanzen von: Beethoven, Svendsen, Dvorak, Fibich;
CD 2 Total time: 79:55 Min Wertvolle Klänge 2012, Niccolò Paganinis Capricen für Solo-Violine Violine: Mario Hossen
Diesmal erstmals sogar im Netz ein Bild zu finden: http://cache1.willhaben.apa.net/mmo/2/506/081/22_693231706.jpg
Agravain (14.12.2012, 07:57): Mein Tag beginnt mit
Sir Edward Elgar: Variations on an Original Theme ("Enigma"), op. 36
Wiener Philharmoniker Sir John Eliot Gardiner
***
Sir Edward Elgar: The Music Makers, op. 69
Jean Rigby BBC Symphony Chorus BBC Symphony Orchestra Andrew Davis
13 Jahre liegen zwischen den beiden Werken. 13 Jahre, die den eigentlich erfolgreichen Karriereasbschnitt in Elgars Leben markieren. Mit den "Enigma-Variationen" wurde er 1899 quasi über Nacht vom respektablen Musiker der "countryside" zum gefeierten Nationalkomponisten. Die "Music Makers" fassen in melancholischer Rückschau nocheinmal die bis zum Misserfolg der zweiten Symphonie im Jahr 1911 durchlaufenen wichtigsten musikalischen Entwicklungsstufen Elgars zusammen, um ein Bild vom träumenden Künstler zu zeichnen, das Elgars eigenem Empfinden ("Child of Dreams") durchaus entsprach. Doch erschien diese zutiefst romantische Position der Öffentlichkeit nun als ewig gestrig und Elgar als einer, der bei all seinem Träumen der Welt - vorerst - "abhanden gekommen war". Mit den "Music Makers" beginnt sein Weg vom Podiumsliebling zum musealen Artefakt, das erst mit den beiden späten kammermusikalischen Werken und dem Konzert für Violoncello und Orchester wieder (etwas) abgestaubt wurde.
Verwunderlich, das Bernstein seit Anfang der Achziger Jahre fast nur noch live auftrat. Das gibt den Aufnahmen in dieser Tatsachen schon mehr Leben, für "meiner einer" jedenfalls.
ab (14.12.2012, 14:25): Auch bei mir Wiener Philharmoniker unter Leonard Bernstein und live, aber mit Sibelius 7. Sinfonie
ab (14.12.2012, 14:40): Original von palestrina Hallo ab !
Wie findest Du die Aufnahme ?
Habe DIE TOTE STADT in FFM 8x gesehen 4x in der identischen Besetzung. Würde mich interessieren wie sie Dir gefällt.
LG palestrina
Eine schöne Aufnahmen und ein erfreuliches Dirigat, aber ich bin weder Opern- noch Korngold-Fan. Wirklich interesant finde ich diese Musik nicht, jedenfall packt sie mich nicht wirklich. Lieber hätte ich diese Oper einmal live geshen, als sie mir Lust mach, mir das öfters zuhause anzuhören. :hello
AcomA (14.12.2012, 20:07): Hallo,
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.17 G-Dur KV 453 Rondo A-Dur KV 386 f. Klavier u. Orchester
Kristian Bezuidenhout, fortepiano Freiburger Barockorchester Petra Muellejans, cond.
(HM)
Hat mich sehr ueberzeugt ! Beim KV 453 auf seine Art absolut ebenbuertig zu Brendel/Marriner, Rubinstein/Krips, Serkin/Abbado.
Bach: Partita BWV 826 Schumann: Faschingsschwank aus Wien op. 26 Janacek: Im Nebel (1912) Beethoven: Klaviersonate Nr. 31 Bartok: 3 Ungarische Volkslieder
Nachdem ich ihn live erlebt habe, schätze ich ihn noch mehr!
Nikolaus.
Agravain (15.12.2012, 07:17): Mein Wochenende beginnt mit einem der großartigsten Oratorien Händels, das er in nur 4 Wochen direkt nach der Komposition des "Messiah" fertigstellte:
Lynda Russell, Lynne Dawson, Catherine Wyn-Rogers, Thomas Randle Mark Padmore, Michael George, Jonathan Best, Matthew Vine The Sixteen The Symphony of Harmony and Invention Harry Christophers
:hello Agravain
AcomA (15.12.2012, 13:10): Hallo,
J Haydn
Sonate Nr.62 Es-Dur
Rafal Blechacz, piano
(DG)
Delikat, virtuos im Finale, dennoch klassisch-kontrolliert.
(Quelle wikipedia) Der Schweizer Musikwissenschaftler Jürg Stenzl resümierte in einem FAZ-Kommentar: „Mit Schärfe und Pfiff, ganz undeutsch witzig und heiter, frech und genau wie Villon und Heine, die er wie Arno Schmidt liebte, hat sich der Komponist Reiner Bredemeyer mit seiner Musik überall eingemischt, hat gerade dann Einspruch erhoben, wenn für ihn selbst nichts zu holen war.“
Werke von Michel van der Aa Juliane Klein Rebecca Saunders Benjamin Schweitzer Nadir Vassena
Neue Musik gespielt vom Freiburger Barockorchester auf 'alten Instrumenten'.
(aus amazon) Der brüchige "sound" der historischen Instrumente passt perfekt zu einer Musik, die weit entfernt ist von melodischer Gefälligkeit. Der Klang macht süchtig, und die einzelnen Werke überraschen auch nach zigmaligem Hören noch mit bisher Ungehörtem. Ein fantastisches Album.
AcomA (15.12.2012, 18:24): Hallo,
Beethoven
Sonate Nr.2 op.2 Nr.2
Rafal Blechacz, piano
(DG)
Durch die feine Interpretation Blechacz habe ich erstmalig den Finalsatz dieser Sonate verstanden !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (15.12.2012, 18:27): Original von miclibs
Werke von Michel van der Aa Juliane Klein Rebecca Saunders Benjamin Schweitzer Nadir Vassena
Neue Musik gespielt vom Freiburger Barockorchester auf 'alten Instrumenten'.
(aus amazon) Der brüchige "sound" der historischen Instrumente passt perfekt zu einer Musik, die weit entfernt ist von melodischer Gefälligkeit. Der Klang macht süchtig, und die einzelnen Werke überraschen auch nach zigmaligem Hören noch mit bisher Ungehörtem. Ein fantastisches Album.
Uneingeschränkte Zustimmung. :times10
Bei mir kommt jetzt ein Neuankömmling zum Zug:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41%2B9dQWghnL._SL500_AA300_.jpg Paganini; Violinkonzert Nr. 1 (in der Tonart und Besetzung des Originalmanuskripts, gespielt auf Paganinis 1743 Guarnari del Gesu); Orchestra Del Teatro Carlo Felice, Massimo Quarta
jünter (15.12.2012, 18:57): Mahler #9 in einer Aufnahme die hier noch nicht aufgetaucht ist:
Ausdrucksstark, finster. Den Funken Hoffnung der für mich in der Neunten steckt (und den man z.B. bei Rattle und Barbirolli auch findet) sucht man hier weitestgehend vergebens.
Sanderling zeigt keinerlei Scheu vor den "hässlichen" Stellen.
Mit Oistrakh Schüler Gidon Kremer, welcher im nachfolgenden Link mit der Komponistin Sofia Gubaidulina in einem Interview Fragen zu dem Werk Offertorium beantwortet. Sehr interessant, wie ich finde .....
Unglaublich genial die Romanze aus dieser Symphonie, voller Wehmut. Ich würd diese Stimmen gerne einfangen und in Worte fassen, schaff ich jedoch nicht...
:helloBeste Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Daniel
ab (16.12.2012, 18:31): Bei mir ein seltener Gast im CD-Player: Sibelius Sinfonie Nr. 1
Nun in einer Einspielung durch Arvo Volmer mit dem australischen Adelaide Symphony Orchestra. Um mich zu wiederholen: Ein absoluter Geheimtipp in Sachen Sibelius-Symphonien-GA, sowohl klanglich wie interpretatorisch!
nikolaus (16.12.2012, 21:21): Original von Jeremias http://ecx.images-amazon.com/images/I/81gLZuKB%2BIL._AA1500_.jpg
Gut?
Cetay (inaktiv) (16.12.2012, 21:36): Original von ab Bei mir ein seltener Gast im CD-Player: Sibelius Sinfonie Nr. 1
Nun in einer Einspielung durch Arvo Volmer mit dem australischen Adelaide Symphony Orchestra. Um mich zu wiederholen: Ein absoluter Geheimtipp in Sachen Sibelius-Symphonien-GA, sowohl klanglich wie interpretatorisch!
Die GA ist jetzt auch beim abonnierten Strömdienst eingestellt. Ich höre jetzt die Fünfte, die in meinen Ohren ein besonders sensitives Barometer für Interpretationsqualität ist.
Jetzt mehrmals gehört (per simfy) - gefällt mir sehr gut. Ein eher sanftes und gesangliches Spiel, dabei kann ich mich so richtig in den Wald verirren.
Agravain (18.12.2012, 07:48): Bei mir beginnt der Tag mit Herzogenberg. Nein, nicht mit der saisonal beliebten "Geburt Christi", sondern mit
Barbara Fleckenstein, Bärbel Müller, Rodrigo Orrego, Frederick Martin Bachchor Mainz Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ralf Otto
:hello Agravain
Jürgen (18.12.2012, 09:00): http://www.jpc.de/image/cover/front/0/7615528.jpg
Fauré: Nocturnes, Collard 1973
Agravain (18.12.2012, 09:04): Ich will mich heute mit vier Kompositionen beschäftigen, die 1911 uraufgeführt wurden, wobei ich zwei davon ohnedies recht häufig höre. :D Mal sehen, wie weit ich komme.
Ich beginne in Paris:
Igor Strawinski: Pétrouchka
The Philadelphia Orchestra Riccardo Muti
:hello Agravain
Agravain (18.12.2012, 09:54): Eine sehr herbe, enorm düstere Aufnahme, vielleicht die düsterste. In jedem Fall jedoch eine der ganz intensiven Aufnahmen Karajans - und meine liebste des Werkes:
Cantus Arcticus (18.12.2012, 10:41): Original von Agravain Bei mir beginnt der Tag mit Herzogenberg. Nein, nicht mit der saisonal beliebten "Geburt Christi", sondern mit
Barbara Fleckenstein, Bärbel Müller, Rodrigo Orrego, Frederick Martin Bachchor Mainz Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ralf Otto
:hello Agravain
Hallo Agravain Wie findest Du die Aufnahme? Ich habe sie als schwammig und undifferenziert in Erinnerung...
Viele Grüsse :hello Stefan
Agravain (18.12.2012, 12:03): Original von Cantus Arcticus Original von Agravain Bei mir beginnt der Tag mit Herzogenberg. Nein, nicht mit der saisonal beliebten "Geburt Christi", sondern mit
Barbara Fleckenstein, Bärbel Müller, Rodrigo Orrego, Frederick Martin Bachchor Mainz Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ralf Otto
:hello Agravain
Hallo Agravain Wie findest Du die Aufnahme? Ich habe sie als schwammig und undifferenziert in Erinnerung...
Viele Grüsse :hello Stefan
Lieber Stefan,
so schlecht ist mein Eindruck nicht, weder vom Klang noch von der Gestaltung her. Da gibt es bei cpo manchmal größere Probleme. Ich sage nur: Richard Wetz (Requiem und Weihnachtsoratorium). Ganz schlimme Mitschnitte. Das Werk selbst finde ich im Übrigen ganz ausgesprochen eindrucksvoll.
Als weietes Werk des Jahres 1911 darf dieses natürlich nicht fehlen:
Agravain (18.12.2012, 13:26): Nun höre ich noch ein fünftes und letztes Werk des Jahres 1911.
Nicht Kleiber aus, nicht Karajan aus London, sondern diese, die ich - glaube ich - schon länger nicht mehr gehört habe, wobei ich mir auch nicht mehr sicher bin, ob es dafür nicht Gründe gab...
Evelyn Lear, Frederica von Stade, Jules Bastin Derek Hammond Stroud, Ruth Welting, José Carreras Chorus of the Netherlands Opera Rotterdam Philharmonic Orchestra Edo de Waart
Christa Ludwig Sächsische Staatskapelle Dresden Karl Böhm
1972 _____________________________________
Nun will die Sonn' so hell aufgehn Nun will die Sonn' so hell aufgehn, Als sei kein Unglück die Nacht geschehn! Das Unglück geschah nur mir allein! Die Sonne, sie scheinet allgemein!
Du musst nicht die Nacht in dir verschränken, Musst sie ins ew'ge Licht versenken! Ein Lämplein verlosch in meinem Zelt! Heil sei dem Freudenlicht der Welt! _____________________________________
(Quelle amazon) Der Name "Mantra" des 1969/70 ursprünglich für das Kontarsky-Duo komponierten Werkes bezieht sich auf repititive Formeln in der indischen Philosophie. Aus einer kurzen melodischen Formel von ca. 70 Sekunden wird die über eine Stunde dauernde Komposition unter Verwendung serieller Methoden abgeleitet. Bei den "ringmodulierten" Klaviertönen werden die originalen Klavierklänge, die quasi komplett im traditionellen Stil niedergeschrieben wurden, mit einem Sinuston gemischt, aus den Differenzen der Frequenz von Klavier- und Sinuston neue Töne produziert und mit den Originalklängen gemischt. Die faszinierende Komplexität des Werkes.....
Die Verwendung von Ringmodulation für den Klang zweier Konzertflügel führt zu verblüffenden, nie dagewesenen Klangwirkungen. Kennt man die Partitur des Werkes, so ist man immer wieder erstaunt, dass man teilweise völlig andere Töne als vorgeschrieben hören kann, was an der Differenztonberechnung zwischen Klavierklang und Sinustongenerator durch den Ringmodulator liegt.
...ich höre es einfach gerne.... :D
jünter (18.12.2012, 19:28): Bei mir "hämmert" Meister Emil: Sonate #29 Op. 106
Cantus Arcticus (18.12.2012, 22:22): Da wir uns hier im Forum gerade über noch lebende interessante Komponisten unterhalten haben, führe ich mir nun Sallinens Symphonien 2 und 4 zu Gemüte:
Franz Mohr - dieser Name steht nicht nur für Klaviertechnik der Spitzenklasse, sondern auch für interessante Erlebnisse mit den berühmtesten Pianisten und anderen gesellschaftlichen Größen des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts. Mohr ist ein hervorragender Redner und unterhaltsamer Erzähler, der auf seinen weltweiten Vortragsreisen überall begeisterte Zuhörer findet. Neben seinen Büchern wurde er durch unzählige TV-Auftritte und Rundfunk-Interviews bekannt. Nun ist, von vielen erwartet und gewünscht, seine Lebensgeschichte als Hörbuch erhältlich. Beat Rink führte mit dem berühmten Cheftechniker von Steinway & Sons ein Gespräch, das vom ersten bis zum letzten Moment fasziniert. Es gewährt neben vielen sonst nirgends greifbaren und mitunter völlig neuen Informationen zu den größten Pianisten der Welt auch tiefe Einblicke in das für Franz Mohr so wichtige Lebensthema "Glauben". Daneben kommen natürlich auch Steinway-Freunde reichlich auf ihre Kosten. (Quelle: Kurzbeschreibung bei amazon.de)
Für die Zeit ungewöhlich schlank und frisch interpretiert. Das ist nicht nur eine Vorwegnahme der historisch informierten Aufführungspraxis; Scherchen steht mit mitreißender, stets organisch wachsender Dramatik und harter rythmischer Prägnanz ganz für sich. Großartig! In dieser Box finden sich noch die Nrs. 45, 49, 55, 80, 88, 92 und die kompletten Londoner (93-104).
(Quelle Wikipedia) Gefördert hatte ihn Ende der fünfziger Jahre auch der Dirigent Hermann Scherchen, der 1955 den ersten Essay von Xenakis über die Krise der seriellen Musik in seinen „Gravesaner Blättern“ abgedruckt und mehrere der Stücke von Xenakis zur Uraufführung gebracht hat.
...wer sich für Cello, kammermusikalische serielle Musik und Xenakis begeistern kann.... :J
Jürgen (20.12.2012, 13:39): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028941941329.jpg
Otto Katzameier bass baritone Klangforum Wien / Sylvain Cambreling
(Quelle kairos) Licht und Luft in ständig filigraner Bewegung: so ist auch Sciarrinos Musik, als hätte sie all die zarten Farben in sich aufgesogen, die Beweglichkeit von Luft sich zu eigen gemacht, deren nächtlich sirrende Geräusche mit einem Netzschleier eingefangen, umgewandelt in fluktuierendes Klingen, Rauschen und Raunen. Fast möchte man meinen, dass auch noch die flimmernden Gerüche mediterraner Landschaft eingeströmt seien in die flüchtigen Bilder solcher Musik. Ahnungen, aus altem Kulturraum auftauchend, dem Heute anverwandelt, kurz verweilend, wieder verschwindend. Ein Wechselspiel von Klang und Stille, frei schwebende Fragmente, losgelöst vom Rahmen des Eindeutigen: Ihnen lauscht man verzaubert. (Lothar Knessl)
...wunderschön kontemplativ diese Schattenmusik mit ihrem eigenen Gesang... :down
ab (21.12.2012, 08:51): Original von Amadé http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YI6p19iWL._SL500_AA240_.jpg
die Aufnahme hatte mich eins ziemlich enttäuscht - viel überzeugender fand ich die des Quatuor Renoir - , und umso mehr enttäuschen, wenn ich gerade an die letzte Aufnahme des Philharmonia Quartett Berlin denke, vom Hagen Quartett ganz zu schweigen.
Warum eigentlich sind nie die LP-Aufnahmen des Juilliard String Quartets auf CD aufgelegt worden; oder waren die einmal in irgend einer Box versteckt droben? :hello
Agravain (21.12.2012, 09:09): Bei mir ein Geschenk:
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-moll
Anne Finley, Alfreda Hodgson New Philharmonia Orchestra New Philharmonia Chorus Otto Klemperer (16. Mai 1971, live)
:hello Agravain
ab (21.12.2012, 09:09): jüngst erklangen bei uns im Radio Ausschnitte aus dem Variationswerk "the people united will neer be defeated" / 1976 von Frederic Rzewski , das Markus Hinterhäuser neu eingespiilt und auch in diese Saison bei uns noch im Konzert spielen werden wird: Hier in der Wochenfrist nachzuhören.
Wenn ichs charakterisieren sollte: "Musik à la Marc-André Hamelin." :D
Frederic Rzewski - The People United Will Never Be Defeated Johann Sebastian Bach - Aria variata "alla maniera italiana" BWV 989 Christopher Hinterhuber Paladino Music
Nicht aufgooglebar, aber dennoch hier gut versteckt zu finden.
ab (21.12.2012, 09:18): Original von ab Heute im Radio gehört, hat es mir schier die Sprache verschlagen: gewaltig durchgestaltet wie ein Zehetmair, aber ganz aus der Ruhe ohne dessen Verhetztheit. Unbedingt anhören, hier noch eine Woche lang nachzuhören. Eine Entdeckung! :hello
Georg Philipp Telemann - Fantasien Für Solobratsche Firmian Lermer Paladino
ab (21.12.2012, 11:53): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NQygzF4YL._SL500_AA300_.jpg
#4
auch - trotz oder wegen der Exzentrik - so begeistert ?
:hello
Amadé (21.12.2012, 13:53): Original von ab Warum eigentlich sind nie die LP-Aufnahmen des Juilliard String Quartets auf CD aufgelegt worden; oder waren die einmal in irgend einer Box versteckt droben?
Das ist mir auch unerklärlich, ich warte auch schon darauf. Wahrscheinlich bringt sie Sony in einer dicKen Box, wenn der Preis stimmt, würde ich mich freuen.
Ich verstehe bei den vielen Dvorak-Liedern kein Wort, aber besonders das gefällt mir! Das Ehepaar Kozena / Rattle und die Berliner Philharmoniker zeigen hier, dass sie auch ganz feinsinnig und transparent Musik machen können. Es handelt sich um einen Konzertmitschnitt. Heike
Emma Kirkby, James Bowman Aidan Oliver, John Mark Ainsley, Michael George The Choir of New College Oxford The King's Consort Robert King
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (22.12.2012, 07:40): Endlich Mußezeit. Die Nacht gehörte Rotwein, edlem Whisky, Kerzenlicht und Lust-und-Laune-Hören durch die CD-Sammlung.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XEQ7KVV5L._AA160_.jpg Beethoven; Streichquartett Nr. 12, op. 127; Hollywood Quartet http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Y5JJ0M1NL._AA160_.jpg Haydn; Streichquartett op.33, Nr. 5; Apponyi-Quartett http://ecx.images-amazon.com/images/I/41xqGUDDudL._AA160_.jpg Beethoven; Klaviersonate op. 2, Nr. 2; Gould http://ecx.images-amazon.com/images/I/513-1IQhlQL._AA160_.jpg Mozart; Sinfonien Nr. 27, 28 & 30 (KV 199, 200 & 202), ter Linden http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VJhWmO%2BZL._AA160_.jpg Schurig; Augenmaß (2000) für Kammerorchester; Klangforum Wien
Agravain (22.12.2012, 09:49): Älter geht nicht: Elgars erste Einspielung seiner zweiten Symphonie aus den Jahren 1924/25, noch im akustischen (pre-electric) Verfahren aufgezeichnet:
uhlmann (22.12.2012, 09:59): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/513-1IQhlQL._AA160_.jpg Mozart; Sinfonien Nr. 27, 28 & 30 (KV 199, 200 & 202), ter Linden
lustig, aus der mozart ter linden box läuft bei mir diese cd am häufigsten (so überschlagsmäßig). v.a. die letzten beiden symphonien gefallen mir hier ausgezeichnet. :beer
Agravain (22.12.2012, 10:45): Bei mir geht es winterlich weiter:
Trotz der "Einfachheit" dieser Symphonie im Vergleich zu Tschaikowskys späteren wesentlich komplexeren Symphonien ein Meisterwerk. Vor längst verg. Zeiten schrieb ich im Eröffnungfaden dieser Symphonie...
Irgendwoher ist bei mir immer dieser Satz, der einmal über Tschakowsky geäußert wurde steckengeblieben "Er offenbarte uns die tief(e) romantische, russische Seele" Wenn dieses Zitat auf eine Symphonie zielt, dann doch auf diese, seine erste, oder nicht?! Weiterhin könnte ich nichts passenderes zu dieser Symphonie finden.
Bei allem was ich bereits in Sachen ERSTER vergleichsweise gehört habe, sucht diese Aufnahme bisher vergeblich seinesgleichen... Packend, griffig, spannungsgeladen, schon bemerkenswert, wie versch. Orchester und Dirigenten ein Werk von "bedeutungslos" bis "grandios" hervorheben und interpretieren können. Wieviel Werktreue bei diesen Aufnahmen jedoch drinsteckt, kann ich nicht beurteilen.
ganz dicke, freche :times10
Ich wünsche allen Forianern eine fröhliche Weihnachtszeit! Daniel
Heike (22.12.2012, 14:03): Während ich nebenher Weihnachtsgeschenke verpacke:
Mozart: Klavierwerke zu vier Händen (via simfy) Sonate KV 448 für 2 Klaviere; Larghetto & Allegro KV deest; Adagio & Fuge KV 426 Klavierquartett Nr. 2 in der Bearbeitung für 2 Klaviere von Pratsch
Alexei Lubimov & Yury Martynov, Hammerklavier Das ist das erste Mal, dass ich 2 Hammerklaviere zusammen spielen höre - es gefällt mir sehr gut!
mit Olbertz, Suitner, Staatskapelle Berlin, Glaetzner
und http://www.ursliska.de/uploads/pics/schoenberg-lieder_400_01.jpg
...aus dieser Box die CD4 mit meinem Schönberg Lieblingslied 'Danke' aus den 'Zwei Gesänge op1.'
CD 4: Zwei Gesänge op. 1, Acht Lieder op. 6, "Jeduch", Zwei Balladen op. 12, Zwei Lieder op. 14, Drei Lieder op. 48, Vier deutsche Volkslieder Konrad Jarnot, Bariton Melanie Diener, Sopran Christa Mayer, Alt
Passend zu Eisregen und Schnee höre ich nun Sibelius' dramatische, Sagenstimmungen heraufbeschwörende Erste in Bernsteins packend auf den Punkt gespielter Interpretation mit den New Yorkern.
ab (23.12.2012, 23:15): Eine Nacht Tag zu früh; aber morgenen werde ich nicht dazu kommen :D
Ich wünsche alle ein frohes FEst!
Marc-Antoine Charpentier - Messe de Minuit pour Noel Aradia Ensemble Kevin Mallon Naxos
Nikolai Rimsky-Korsakow: Die Nacht vor Weihnachten (Noc' pered Roždestvom)
Ludmilla Legostayeva, Sergei Migay, Natalya Shpiller Sergei Krasovsky, Natalya Kulagina, Dmitri Tarkhov Moskauer Radio-Sinfonieorchester Nikolay Golovanov (1948)
Jon Vickers, Joan Sutherland, Joan Carlyle Joseph Rouleau, Lauris Elms, James Pease Orchestra and Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden Raymond Leppard (live, 03.01.1959)
:hello Agravain
palestrina (26.12.2012, 07:51): Hallo , und einen schönen 2.Advent. Bei mir singt Philippe Jaroussky !
Das Doppelalbum "THE VOICE " div . Orchester und Begleitungen The best of Philippe Jaroussky including 6 new recordings . VIRGIN CLASSICS
Eine Stimme die süchtig macht!!!!!!!!!!!!
palestrina
Agravain (26.12.2012, 09:22): Auch bei mir läuft zum zweiten Weihnachtstag Bach, allerdings
Heike (26.12.2012, 11:00): Hallo , und einen schönen 2.Advent. ?( ?( ?(
Aber bei Jaroussky mache ich mit (via Simfy) Leonardo Vincis Oper Artaserse (Ga) Philippe Jaroussky, Max Emanuel Cencic, Valer Barna-Sabadus Concerto Köln, Diego Fasolis
Agravain (26.12.2012, 11:18): Bei mir läuft nochmals Bach, und zwar das Magnificat - allerdings in der früheren Es-Dur Fassung mitsamt den weihnachtlichen Einlagesätzen:
BBC Chorus BBC Symphony Orchestra Sir Adrian Boult
:hello Agravain
Agravain (27.12.2012, 08:40): Weiter geht es mit
Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 5 D-Dur
BBC Symphony Orchestra Gennadi Rozhdestvensky
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (27.12.2012, 09:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51T3ETMub6L._SL500_AA300_.jpg "Von Werden und Vergehen"; Robert Chafin, NDR-Chor und Instrumentalsolisten, Datura Posaunenquartett, Robin Gritton
Bruckner; Ecce Sacerdos Magnus für Chor, 3 Posaunen und Orgel Purcell; Music for the Funeral of Queen Mary für Chor, Posaunenquartett, Orgel und Pauke Beethoven; 3 Equale für Posaunenquartett Strawinsky; In Memoriam Dylan Tomas für Tenor, Streich- und Posaunenquartett Krol; Von Werden und Vergehen für Chor und Posaunenquartett Candotto; Missa brevis
Was für eine Werkauswahl! :times10
Cetay (inaktiv) (27.12.2012, 10:39): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71Ri86BBCfL._SL500_AA300_.jpg "For the Kings of Brass"; Tennessee Tech Tuba Ensemble
Fred L. Clinard; Diversion for Seven Bass Clef Instruments Jared Spears; Divertimento Daniel Boone; Three Moods Bernhard Krol; Feiertagsmusik, Op. 107B James A. Canter; Siamang Suite Paul Holmes; Quartet for Tubas Mark Camphouse; Ceremonial Sketch Kenyon Wilson; Dance No. 1 for Tuba (or Euphonium) Quartet W. Thomas Rodgers; Air James A. Canter; Appalachian Carol (Quartet No. 2) William R. Brusick; For the Kings of Brass for Tuba & Euphonium Ensemble
Howard Shelley, Klavier BBC National Orchestra of Wales Richard Hickox
:hello Agravain
ab (27.12.2012, 21:03): Bereits auf CD1 geradezu Offenbarungen. So habe ich Liszt noch nie gehört, geradezu mit Klangfärbikeiten à la Albeniz. Und Albeniz' Triana aus dem zweiten Buch von Iberia ist einzigartig, wie dort von Cortot 1922 die Linien weit gezogen werden und die Einspielungen von Chopin etwas bekommen, das mich fast ans Varieté der Roaring Twenties denken lässt.
Ein Lob auch der Technik! Hier sind die Restaurateure behutsam vorgegangen: die Musik wurde nicht sterilisierend vom Rauschen befreit und die Dynamik weit gelassen, statt den Sound aufzufetten. :times10
Alfred Cortot Anniversary Edition Recorings: 1919-1959
ab (27.12.2012, 22:17): auch bei mir, aber von Koroliov, nachdem ich zwischen seiner und jener von Gieseking sowie der von Afanassiev kurz geschwankt hatte:
Heike (28.12.2012, 12:58): ich bleibe im Barock: http://videos.arte.tv/de/videos/cecilia-bartoli-mission--7145310.html (arte +7Tage) Cecilia Bartoli, Mission im historischen Ambiente von Schloss Versailles, teilw. zusammen mit Ph. Jaroussky
miclibs (28.12.2012, 16:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51maEDM78BL._SL500_AA300_.jpg +Styx & Lethe für Cello & Orchester;Dritte Musik für Violine & Orchester;Erster Doppelgesang für Viola, Cello & Orchester
Künstler: Alexander Ott, Lucas Fels, Gottfried Schneider, Hirofumi Fukai, Walter Grimmer, Jan Latham-Koenig, SWR SO, Hans Zender, Michael Gielen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/411xebUY1CL._SL500_AA300_.jpg Wolfgang Rihm - Streichquartette 1- 4 vom Minguet Quartett
(Quelle Amazon) Unisono gehaltene Töne aller drei Streicher, statisch und vorwärtsdrängend zugleich, mit großer Intensität gespielt. Fast ein wenig bedrohlich wirken die Einleitungstakte zu Wolfgang Rihms 1977 entstandenem Werk Musik für drei Streicher. Es ist ein Frühwerk des Komponisten, in dessen Musikverständnis es kein totes oder verbrauchtes musikalisches Material gibt und der den Begriff eines musikalischen Fortschritts ablehnt. Komponieren bedeutet für Rihm vielmehr eine "labyrintische und manische Selbsterfahrung", ein "Hinabtauchen in die bodenlosen Schichten des Unbewussten", wobei durchaus auch schon bekannte musikalische Elemente Eingang finden dürfen.
Besonders die melodische Einfallskraft lässt bei diesen spätromantischen Werken eines schwedischen Komponisten aufhorchen. Das Cover gibt meine eigenen Landschaftsassoziationen bei dieser Musik sehr treffend wieder.
Jeremias (30.12.2012, 13:18): Ich brauche dringend die volle Dröhnung, nachdem ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben in einem Nachclub mit unerträglichen Bässen beschallt wurde:
Rachmaninov (30.12.2012, 13:24): Original von Jeremias Ich brauche dringend die volle Dröhnung, nachdem ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben in einem Nachclub mit unerträglichen Bässen beschallt wurde:
Montserrat Caballé, José Carreras, Claes H. Ahnsjö Samuel Ramey, Vincento Sardinero, Ann Murray, Vincenzo Bello Ambrosian Opera Chorus New Philharmonia Orchestra Jesús López-Cobos
An dieser Aufname wird ja meist herumgemäkelt, weil die Caballé insgesamt zu schrill klinge, besonders die Wahnsinnsszene sei kaum auszuhalten. Das kann man so sehen. Ich sehe und höre es nicht. Das Übersteigerte, Kreischig-Irre nehme ich - dies ist auch der professionellen Kritik bisweilen aufgefallen (ich glaube im "Gramophone" einst) - als Rollenportrait. Da ist in der Tat nicht jeder Spitzenton schön - aber muss er das auch? Auch kann man immer wieder lesen, dass die Caballé grauenhafterweise Töne abwärts transponiere, weil sie sie nicht hätten singen können. Auch da kann man entgegenhalten, dass es sich bei der eingespielten Fassung tatsächlich um eine von Lopez-Cobos für Ricordi nach dem Autograph eingerichtete kritische Fassung handelt, in der beispielsweise die "Wahnsinnsarie" (und nicht nur diese) einen Ton höher (sic!) liegt, als sonst. Auch wurden die originalen Kandezen eigespielt und nicht die üblichen traditionellen Verzierungen und Sperenzchen, etc. etc.
Nun, schaut man sich die Kundenrezensionen auf den unterschiedlichen Homepages des großen südamerikansischen Flusses an, so sieht man zumindest eines: die Aufnahme polarisiert bis heute mächtig.
:hello Agravain
AcomA (30.12.2012, 16:14): Hallo,
F Chopin
Barcarolle
Daniil Trifonov, piano
Sehr bewegt und transparent mit sonorem Anschlag vorgetragen.
LG, Siamak
palestrina (30.12.2012, 18:24): Hallo Agravain !
Aber man muss auch Jose Carreras erwähnen , der einen ganz wunderbaren Edgardo singt!!! Überhaupt ist diese GA sehr, sehr schön , und ich als Caballe Fan kann und will mich nicht kritisch äussern . Denn Caballe ist Caballe mit höhen und tiefen aber nie schlecht!
Heike (30.12.2012, 19:39): Kennst du die neue CD von Martin Helmchen mit den Waldszenen? Die finde ich viel schöner, die hat sowas hinterwäldlerisch-versunkenes....
Ich höre jetzt angeregt durch AcomA im Topp (und Flopp) Thread
nikolaus (30.12.2012, 20:42): Ich läute gerade das Verdi-Jahr bei mir ein:
La Forza del Destino
Il Marchese di Calatrava - Plinio Clabassi Donna Leonora - Maria Callas Don Carlo di Vargas - Carlo Tagliabue Don Alvaro - Richard Tucker Preziosilla - Elena Nicolai Padre Guardiano - Nicola Rossi-Lemeni Fra Melitone - Renato Capecchi Curra - Rina Cavallari Un Alcade/Un Chirurgo - Daro Caselli Mastro Trabuco - Gino del Signore
Orchestra e Coro del Teatro alla Scala di Milano
Tullio Serafin
1954
Ich mag den Ausdruck "Früher war alles besser" eigentlich gar nicht, aber bei Opern habe ich oft den Eindruck, es stimme...
Quelle Rezession amazon Diese Musik - und zwar alle vier Stücke - ist von schneidender Schärfe, geräuschvoll, sehr durchdacht (und nicht etwa nur Geräusche verkettend) und äußerst individuell geprägt: Man kann den Saunders-Sound nach spätestens einer Minute erkennen, auch in anderen, größer besetzten Stücken als hier. Unter der Jungschar stilistisch auffallender Komponisten, die in den späten 60ern und 70ern geboren sind, sticht Saunders deutlich heraus, auch wenn ich nicht weiß, ob dieser Individualstil eventuell mal in eine Sackgasse führen könnte. Mir kommt das vor wie ein Amalgam aus Früh-Rihm und Lachenmann.
....auf jeden Fall höre ich sie gern... :)
Agravain (31.12.2012, 08:27): Der letzte Tag des Jahres beginnt mit Bach:
Rachmaninov (31.12.2012, 14:44): Original von Cetay Dvorák con fuoco: Claus Peter Flor krönt seine Dvorák-Trias der drei letzten Sinfonien mit einer faszinierend kernigen, feurigen, akzentstarken Einspielung der Neunten Sinfonie. Diese Aufnahme bereichert die üppige Diskographie dieses Werks, keine Frage.
Klingt interessant diese Beschreibung......... höre ich mir dann gleich mal an!
AcomA (31.12.2012, 15:15): Hallo,
GA Pandolfi
6 Sonaten op.3
Andrew Manze, violin Richard Egarr, cembalo
(HM)
LG, Siamak
Rachmaninov (31.12.2012, 15:43): Original von Heike Kennst du die neue CD von Martin Helmchen mit den Waldszenen? Die finde ich viel schöner, die hat sowas hinterwäldlerisch-versunkenes....
Ich liebe Melnikov! Heike
Höre ich mir jetzt mal an. Volodos hat mich nicht begeistert bem ersten Eindruck!
AcomA (31.12.2012, 17:29): Hallo,
Volodos spielt auch in seinem 'Vienna-Recital' pianistisch perfekt. Und dennoch empfinde ich seine Darbietungen als leblos und kalt. Es ist natuerlich eine hoechst subjektive Aussage.