Rotkäppchen (30.10.2016, 18:59): Um mal einen Tag zurück zu gehen: Gestern war ich auf concert.arte unterwegs. Dort gab es (live?) zu sehen und zu hören:
NORMA von Vincenzo Bellini am Teatro Real in Madrid (Das Video hinter dem Link soll wohl in Kürze on-demand zur Verfügung stehen.)
Maria Agresta (Norma) Gregory Kunde (Pollione) Michele Pertusi (Oroveso) Karine Deshayes (Adalgisa) u.a.
Traditionelle szenische Umsetzung, leider sehr statutarisch. Die Sängerriege fand ich aber hörenswert!
Nikolaus (30.10.2016, 19:08): Ich werde wohl langsam senil und bin ziemlich desorientiert. Mal sehen, ob das hier klappt:
Jep! :thumbsup:
Nikolaus, in der Eingewöhnungsphase
palestrina (30.10.2016, 22:08):
Die gute Dame Gwyneth mit Strauss, da bleibt bei aller Liebe ein zwiespältige Eindruck zurück! LG palestrina
Rotkäppchen (30.10.2016, 22:32): R. Schumann – Genoveva, op. 81
Viele Grüße, Rk
Rotkäppchen (30.10.2016, 23:03): Die gute Dame Gwyneth mit Strauss, da bleibt bei aller Liebe ein zwiespältige Eindruck zurück! LG palestrina Lieber palestrina, schön, dass Du Dich hier wieder eingefunden hast! Bei Deinem Post denke ich gleich an mein erstes, einziges und letztes Live-Erlebnis mit Dame G. Jones - Liederabend Ende 1990er, da habe ich ganz schön gelitten. Irrsinnig viel Applaus gab's trotzdem...
LG, Rk
AcomA (31.10.2016, 00:10): Hallo
JS Bach
Französische Suite Nr. 1 d-moll BWV 812
Murray Perahia, p
(DG, DDD, 2013)
:saint:
LG Siamak
Hosenrolle1 (31.10.2016, 00:31): Wie findest du die DDD-Aufnahmequalität?
LG, Hosenrolle1
AcomA (31.10.2016, 06:16): Sehr gut. Etwas obertonreicher als bei Perahias Sony-Aufnahmen.
LG Siamak
agravain (31.10.2016, 17:52): Hier zum entsprechenden Festtag:
Johann Sebastian Bach: "Ein feste Burg ist unser Gott" BWV 80
Barbara Schlick, Gérard Lesne, Howard Crook, Peter Kooy
Collegium Vocale Gent La Chapelle Royal
Philippe Herreweghe
:) Agravain
Cosima (31.10.2016, 18:07): Gestern war ein Tag für das Brahms-Requiem und irgendwie bin ich dann an diesem Komponisten hängen geblieben. Gardiners schlanke und farbige Deutungen liebe ich sehr.
Cosima (31.10.2016, 18:09): Ich hoffe, es ist okay, die Cover entsprechend zu verlinken. Kann mich leider nicht mehr erinnern, wie es hier üblich war.... :/
Hosenrolle1 (31.10.2016, 18:14): Wenn es nicht Amazon oder JPC ist sollte man darunter die Quelle angeben. Verlinken ist ok, aber es wäre gut, die Cover zu verkleinern, wie etwa hier. Leider weiß ich nicht, wie das bei den jpc-Bildern funktioniert, nur bei Amazon.
LG, Hosenrolle1
Cosima (31.10.2016, 18:49): Okay, danke. Ich habe es geändert: mit amazon verlinkt und dann verkleinert.
Gruß, Cosima
Hosenrolle1 (31.10.2016, 19:05): Wie hast du das mit dem Verkleinern gemacht?
Meine Methode ist die, dass ich am Ende des Links ein "_SL350_.jpg" anhänge.
mache ich ein "https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51EGV%2B95dhL._SL350_.jpg"
LG, Hosenrolle1
Cosima (31.10.2016, 19:49): Ich füge das amazon-Cover per Verlinkung ein, dann kurz drauf klicken und in der rechten unteren Ecke erscheint ein dunkles Quadrat. Daran kann man das Cover beliebig vergrößern oder verkleinern. Mit jpc funktioniert das bei mir aber nicht.
satie (31.10.2016, 19:50): Hm... also bei mir schauen die beiden von Hosenrolle genau gleich aus, zumindest auf dem Handy...
Cosima (31.10.2016, 19:53): Bei mir auf dem iPad sind sie unterschiedlich groß. Auf dem Smartphone auch....
Rotkäppchen (31.10.2016, 19:55): Hm... also bei mir schauen die beiden von Hosenrolle genau gleich aus, zumindest auf dem Handy... Das ist nur auf Endgeräten mit kleinem Display aka Handy etc. der Fall. Auf einem normalen Monitor unterscheiden sich die Bilder schon. Das hängt mit der Intelligenz der neuen Forensoftware zusammen :thumbup: . Auf einem Handy sollten z.B. aus Gründen der Platzersparnis auch nicht die Avatare neben den Zitaten zu sehen sein, oder?
Cosima (31.10.2016, 20:00): Ah ja, stimmt. Ich hatte das Display quer gehalten, deshalb die Unterschiede. :)
agravain (31.10.2016, 20:02): Hier noch einmal Reformatorisches:
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 d-Moll, op. 107
Gewandhausorchester Leipzig Kurt Masur
Masurs griffiger "No-nonsense"-Zugang gefällt mir bei der "Reformations-Symphonie" wirklich gut - besonders im ersten Satz, den man hier gut als vom dramatischen Charakter der Reformation inspiriert hören könnte. Auch im letzten Satz kein weihevolles "Ein-feste-Burg"-Gewaber, sondern eine Deutung, die mir an dem kämpferischen Gestus von Luthers Lied orientiert zu sein scheint. Auch die Darstellungen des heiter-bewegten Scherzos und des sanften Andantes lassen bei mir keine Wünsche offen.
:) Agravain
Cavaradossi (31.10.2016, 20:10): Heute abend:
Händel: Messias, GA (Berliner Symphoniker, Prof. Karl Forster). Tenorpartie: Josef Traxel.
Hosenrolle1 (31.10.2016, 20:15): Original von Cavaradossi Heute abend:
Händel: Messias, GA (Berliner Symphoniker, Prof. Karl Forster). Tenorpartie: Josef Traxel. Wer singt denn die Nummer "Come unto him"? Das ist meine Lieblingsarie. In meiner Lieblingsversion mit Sylvia McNair singt sie es mit schönen Koloraturen. Weiß nicht ob sie das bei dieser Aufnahme auch macht.
LG, Hosenrolle1
agravain (31.10.2016, 20:22): Heute zugeschickt bekommen. Gespannt lausche ich nun also einer weiteren Aufnahme von:
Sir Edward Elgar: Variations on an Original Theme "Enigma", op. 36
BBC Scottish Symphony Orchestra Martyn Brabbins
Die ersten paar Minuten wirken sehr ordentlich, sehr routiniert musiziert, aber im ersten Moment auch ohne rechte Inspiration. Wer beispielsweise Bernstein gehört hat, Stokowski, Beecham, aber auch Sinopoli, Barbirolli, Gardiner und vor allem Elgar selbst, der weiß, dass man dirket von den ersten Tönen an fesseln kann. Aber: Brabbins mag ja noch ein paar Asse im Ärmel haben.
:) Agravain
AcomA (31.10.2016, 21:03): Hallo
Well you needn't These foolish things
Chet Baker, tp Bobby Jaspar, ts René Thomas, g Amedeo Tommasi, p Benoît Quersin, b Daniel Humair, d
(RCA, ADD, 1962, Rom)
Tolle Session von Chet Baker und europäischen Musikerkollegen :thumbup:
LG Siamak
Cavaradossi (31.10.2016, 22:04): Wer singt denn die Nummer "Come unto him"? Ich muss leider passen! Die Aufnahme wird deutsch gesungen, aber ich finde in meinen drei englischen Versionen (Klemperer, Boult, Colin Davis) diese Arie nicht. Wird sie in den meisten Aufnahmen etwa weggelassen? Bei Forster singt Ingrid Bjoner die Sopranpartie, Hertha Töpper die Altarien.
Hosenrolle1 (31.10.2016, 22:41): Original von Cavaradossi Ich muss leider passen! Die Aufnahme wird deutsch gesungen, aber ich finde in meinen drei englischen Versionen (Klemperer, Boult, Colin Davis) diese Arie nicht. Wird sie in den meisten Aufnahmen etwa weggelassen? Welche Davis-Version hast du? Ich habe nur einen Messias auf CD (den anderen auf DVD, 1992, Marriner), und zwar diesen von 1966:
Ich habe vergessen zu sagen, dass die Arie korrekt "He shall feed His flock" heißt (auf der CD Track 16). Zuerst wird vom Alt gesungen, dann folgt "Come unto him" vom Sopran. Mir gefällt das so gut, wenn auf den Alt plötzlich der helle Sopran folgt. Wobei, auf Deutsch wäre das nicht so meines, muss ich gestehen. "Flock" klingt doch ganz anders als "Herde".
LG,
Hosenrolle1
Nicolas_Aine (31.10.2016, 23:16):
Peteris Vasks
Musica Adventus
Normunds Sne Sinfonietta Riga
Cavaradossi (01.11.2016, 09:40): Welche Davis-Version hast du? Guten Morgen,
ich habe exakt die gleiche! Sie war schon in meinem LP-Bestand - für mich eine der besten englischen Versionen. Nun zu "He shall feed His flock": Jetzt ist natürlich klar, was Du gemeint hast. Ist wohl eines der schönsten Stücke aus dem Werk. Meist wird es als reine Sopran-Arie gesungen, aber in manchen Aufnahmen als Duett Sopran/Alt. In der Forster-Aufnahme singt es Ingrid Bjoner, Sopran. Natürlich auf deutsch "Er weidet seine Herde". Auch bei Klemperer wird es als Arie genommen, gesungen von Elisabeth Schwarzkopf. In der Boult-Aufnahme ist die junge Joan Sutherland damit zu hören. In meiner Sammlung gibt es nur eine Aufnahme, in der es alternierend zwischen Alt/Sopran gesungen wird, und zwar diese:
Das ist die deutsche Messias-Aufnahme unter Karl Richter (DG). Gesungen wird das Stück von Gundula Janowitz (Sopran) und Marga Hoeffgen (Alt). Ehrlich gesagt, schöner habe ich es nirgends anders gehört. Es wird nicht nur toll gesungen, die Aufnahme klingt auch großartig, ist von 1964. Die übrigen Sänger sind Ernst Haefliger (Tenor) und Franz Crass (Bass).
LG, Cavaradossi
Hosenrolle1 (01.11.2016, 10:07): Ich habe mir jetzt Teile dieser Aufnahme, die ich schon erwähnt habe, angehört, die zum 250. Jubiläum der Uraufführung:
Zuerst "For unto us a child is born", das mir hier sehr gut gefällt; wie nach "And his name should be called" plötzlich laut die Streicher aufschwingen, das ist schon beeindruckend. Und natürlich "He shall feed his flock". Zuerst singt von Otter, und dann übernimmt Sylvia McNair mit "himmlischen" piano-Höhen und Koloraturen, mit vibratoarmer, klarer Stimme.
Vor 10 Jahren habe ich mir den Messias mal im Radio angehört, war schon gespannt - und dann sang plötzlich ein Mann die Sopranpartie, was natürlich überhaupt nicht diesen schönen Effekt hatte.
Wie stehst du zu dem deutschen Text? Magst du das Original doch mehr, oder findest du beide Versionen gleich gut? Ich bin ja generell immer für die Originalsprache, schon wegen dem Klang der Worte, und weil ich denke, dass Komponisten, sich auch nach der Sprachmelodie gerichtet haben, bzw. dem Klang der Worte. "Fliiiieg Gedaaaaanke" klingt doch völlig anders als etwa "Vaaaa pensieeeeerooooo".
LG, Hosenrolle1
Nikolaus (01.11.2016, 11:17): Bei mir seit gestern Abend Till Fellner Bach, WTK I:
Nikolaus
Cavaradossi (01.11.2016, 12:04): Wie stehst du zu dem deutschen Text? Ich ziehe grundsätzlich die Originalsprache vor, bei italienischen und französischen Opern sowieso (obwohl ich auch mal zur Abwechslung deutsche Übersetzungen höre). Bei englischsprachigen Texten ist es ein wenig anders: Diese Sprache ist für mich eine Geschäftssprache, gut geeignet im Flugverkehr und am Computer, aber gesungen finde ich sie einfach - schrecklich! Diese ständigen indifferenten Laute sind mir ein Graus. Aber Händel hat nun mal den Messias und auch viele andere Vokalwerke nach englischen Vorlagen komponiert, und das sollte man schon respektieren. Doch ich persönlich ziehe hier deutsche Übersetzungen vor. Es habe übrigens auch die Mozart-Bearbeitung des Messias mit folgender Aufnahme:
mit Edith Mathis, Birgit Finnilä, Peter Schreier, Theo Adam sowie Chor und Orchester des ORF, Dirigent Charles Mackerras. Mozart hat bei seiner Neuinstrumentierung gleich einen deutschen Text untergelegt. Mir gefällt die Bearbeitung recht gut, obwohl ich die Original-Instrumentierung vorziehe. Außerdem kann ich mich nicht sehr mit Schreier und noch weniger mit Theo Adam anfreunden. Welch ein Qualitätsgefälle zwischen ihm und Franz Crass (bei Richter) bzw. Jerome Hines (bei Klemperer). Die von Dir genannte Marriner-Aufnahme kenne ich nicht. Aber ich bin mir sicher, dass Sofie von Otter und Sylvia McNair glänzende Besetzungen sind.
LG, Cavaradossi
AcomA (01.11.2016, 17:31): Hallo
One foot in the gutter Sandu
Clark Terry, tp Junior Cook, ts Curtis Fuller, tb Horace Parlan, p Peck Morrison, b Dave Bailey, d
(Epic, ADD, 1960, NYC)
:thumbup:
LG Siamak
AcomA (01.11.2016, 23:26): Hallo
C Ives
Sonaten f. Violine u. Klavier Nr. 1-4
Hilary Hahn, v Valentina Lisitsa, p
(DG, DDD)
Mein Andenken an Toronto
LG Siamak :rolleyes:
Nicolas_Aine (01.11.2016, 23:27): taugt das was? Ich bin ein Fan von Hahn, die CD steht aber noch auf meiner Einkaufsliste.
Jürgen (02.11.2016, 01:16): Gestern schon:
BWV 140: Wachet auf, ruft uns die Stimme, Rotzsch 1983
AcomA (02.11.2016, 06:11): taugt das was? Ich bin ein Fan von Hahn, die CD steht aber noch auf meiner Einkaufsliste. Lieber Nicolas, wenn Du Charles Ives magst, wäre das etwas für Dich. Die beiden Damen sind gut aufeinander abgestimmt. Der Sound ist allerdings nicht gut. Klingt wie in einer kleinen Kammer.
jetzt:
Room 608 Creepin'in
Kenny Dorham, tp Hank Mobley, ts Horace Silver, p Doug Watkins, b Art Blakey, d
(Blue Note, ADD, 1955, NYC)
:thumbup:
LG Siamak
Keith M. C. (02.11.2016, 10:57): Hallo,
und nun:
W. A. Mozart Le Nozze Di Figaro Poell, della Casa, Gueden, Siepi, Danco, Rössel-Majdan, Corena, Dickie Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker Erich Kleiber 1955
Ein Solitär unter den Operneinspielungen. M. E. ist diese Oper bis heute nicht besser veröffentlicht.
Bis dann.
Hosenrolle1 (02.11.2016, 11:28): Erich Kleibers Dirigat im 1955er Freischütz fand ich sehr gut, besonders gefiel mir, dass er etwa der Grümmer in der Kavatine die Möglichkeit gegeben hat, schöne Legato-Melodien zu singen, während Keilberth da für meinen Geschmack ein bisschen zu gehetzt klang.
Wie findest du seinen Figaro? Hetzt er da mehr, etwa in "Deh vieni non tardar", oder gibt er den Sängern auch genug Raum für eine schöne Gestaltung, ohne zu schleppen?
LG, Hosenrolle1
Keith M. C. (02.11.2016, 11:37): Lieber Hosenrolle1,
ich habe an Sängern, Chor, Orchester und Dirigat nichts auszusetzen. Für mich d i e perfekte Opernaufnahme.
Kein (unnötiges) Verschleppen (allein die Ouvertüre ist phantastisch gespielt...), spritzig, inspiriert-spielfreudig und in der Gesamtleistung höchstes Niveau.
Bis dann.
Hosenrolle1 (02.11.2016, 12:38): Jetzt habe ich mir die Ouvertüre der Kleiber-Aufnahme angehört, die beiden Cherubino-Arien, Venite inginocchiatevi sowie Deh vieni non tardar.
Ich sehe, die Aufnahmen wurden in den Sofiensälen in Wien gemacht :)
Die Klangqualität ist tatsächlich beeindruckend für 1955. Keine trötigen Oboen oder so. Ein bisschen finde ich, dass die 1. Geigen eine Spur zu laut sind, die Bässe dafür etwas zu sehr im Hintergrund. In der Ouvertüre legt Kleiber offenbar auch viel Wert auf die Nebenstimmen, was mir gut gefällt.
Der Cherubino ... halb gefällt er mir, halb auch nicht. Mir gefällt die Interpretation, durchaus jung und irgendwie unsicher, die Stimme finde ich aber ein kleines bisschen zu schwer. Gefallen hat mir die Stelle, wo es ins tiefe Register geht bei "Gelo e poi sento l'alma avvampar". Auf jeden Fall ein hörenswerter Cherubino :)
Ein Problem habe ich mit dieser Susanna. Ich höre deutlich, dass das keine muttersprachliche Italienerin ist (wer singt eigentlich den Cherubino, und ist dessen Sängerin eine?), die Wortdeutlichkeit bei "Deh vieni non tardar" lässt sehr zu wünschen übrig, so, als würde sie die Lippen beim Singen gar nicht bewegen, und die Stimme klingt irgendwie fast schon quakig für mich. Das Dirigat hingegen gefiel mir wiederum gut, das Tempo nicht zu schnell, nicht zu langsam, man hörte schön die pizzicati der Streicher.
Ich habe beim "Durchzappen" auch kurz das Duett der beiden Männer im 1. Akt gehört, als Susanna versucht, Cherubino zu verstecken. Klang ebenfalls schön, keiner hat den anderen versucht zu überbrüllen.
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (02.11.2016, 17:37): Jetzt habe ich mir gerade diese Version von "Voi che sapete", aufgenommen 1948, angehört.
"https://www.youtube.com/watch?v=uF9BRAtlzMI"
Wie findest du sie?
LG, Hosenrolle1
Cavaradossi (02.11.2016, 19:07): Bei mir heute abend etwas Geistliches:
Rossini: STABAT MATER Pilar Lorengar (S), Betty Allen (A), Josef Traxel (T), Josef Greindl (B) und der Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin, Berliner Symphoniker (Dir.: Karl Forster). Eine schöne Stereoaufnahme, viel zu wenig bekannt, aus dem Jahr 1960.
agravain (02.11.2016, 19:45): Gestern schon:
BWV 140: Wachet auf, ruft uns die Stimme, Rotzsch 1983 Ah! In meinen Ohren noch immer die ideale Aufnahme!
Wandert jetzt auch in meinen Player.
:) Agravain
palestrina (02.11.2016, 20:05): Jetzt habe ich mir gerade diese Version von "Voi che sapete", aufgenommen 1948, angehört. "https://www.youtube.com/watch?v=uF9BRAtlzMI"Wie findest du sie ? LG, Hosenrolle1 Das ist die gleiche Sängerin wie auf der GA mit Kleiber, Suzanne Danco, sie ist Belgierin! Die Susanna ist Hilde Güden, Österreicherin . Gräfin ist Lisa della Casa, Schweizerin, Graf ist Alfred Poell auch Österreicher . Figaro ist Cesare Siepi mit Fernando Corena, Bartolo die einzigen Italiener im Ensemble.
LG palestrina
Hosenrolle1 (02.11.2016, 20:09): Tatsächlich.
Wie sich der Vortrag unterscheiden kann ... 1948 noch eher zurückhaltender, 1955 schon wesentlich kräftiger, mit etwas schwererer Stimme und mehr Vibrato. Hätte nicht gedacht, dass das die selbe Sängerin ist.
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (02.11.2016, 21:05): Ich höre und schaue mir gerade dieses relativ kurze AC/DC Konzert aus dem Jahr 1979 an: "https://www.youtube.com/watch?v=Nq5V2L4BqDE"
Das Besondere daran: es handelt sich hier um ein Video, das jemand im Publikum mit seiner Kamera gefilmt hat, also kein offizieller Konzertmitschnitt oder etwas ähnliches. Die Tonqualität ist überraschend gut, das Bild eher weniger, aber irgendwie hat das Video auch etwas Gruseliges an sich.
Besonders toll, wie das Publikum da abgeht, und etwa bei "The Jack" laut mitsingt, und NIRGENDWO siehst du lauter Smartphones in der Luft. Ein Stück Geschichte aus der Ego-Perspektive.
LG, Hosenrolle1
AcomA (02.11.2016, 23:05): Hallo
J Brahms
Studien f. die linke Hand über Bach's Chaconne
Anna Vinnitskaya, p
(Alpha Classics, DDD)
:saint:
LG Siamak
Amadé (03.11.2016, 09:12): Beethoven Waldsteinsonate, eine gewichtige Visitenkarte Gruß Amadé
Keith M. C. (03.11.2016, 09:19): Dieser Beitrag und zwei weitere erschoben nach http://das-klassikforum.de/index.php?thread/11-operngesang-%C3%BC/&postID=250#post250 Satie
Keith M. C. (03.11.2016, 10:20): ... Vermutlich ist das auch alles Geschmackssache, aber es ist schön, dass man sich hier darüber unterhalten kann, was einem gefällt und WIESO es einem gefällt. Einfach nur sagen "Gefällt mir" oder "Gefällt mir nicht" ist langweilig. Ich möchte ja auch wissen, wie andere Hörer diese Arie bzw. diese Figur interpretiert hören wollen. ... Lieber Hosenrolle1,
im Thread "Was höre ich gerade jetzt-..." stört es mich nicht, wenn keine Diskussionen stattfinden. Aber gerade in diesem Thread fehlt mir oft das "gefällt mir/gefällt mir nicht" bzgl. Komposition u n d Interpretation; also: Handelt es sich eher um eine Hörempfehlung oder nicht.
Aber grundsätzlich kann und muss ich auch damit leben. Gegebenenfalls könnte ich ja nachfragen. Es soll sich somit keiner abgehalten fühlen, lediglich das Cover zu posten.
Bis dann.
P. S. Ich wollte auch einmal die Zitat-Funktion testen.
AcomA (03.11.2016, 22:50): Hallo
J Brahms
Klavierstücke Op. 76
Anna Vinnitskaya, p
(Alpha Classics, DDD)
:saint:
LG Siamak
AcomA (04.11.2016, 06:19): Hallo
M Mussorgsky
Bilder einer Ausstellung (Original)
Andrej Hoteev, p
(Berlin Classics, DDD)
:|
LG Siamak
Nikolaus (04.11.2016, 20:57): Beethoven Waldsteinsonate, eine gewichtige Visitenkarte Gruß Amadé Und die fällt Deiner Meinung nach wie aus?
Danke!
Nikolaus.
Amonasro (04.11.2016, 21:21):
François Adrien Boieldieu/Eugène Scribe: La dame blanche
Georges Brown - Rockwell Blake (Dialoge: Jacques Verzier) Gaveston - Laurent Naouri Dickson - Jean-Paul Fouchécourt Mac-Irton - Bernard Deletré Anna - Annick Massis Jenny - Mireille Delunsch Marguerite - Sylvie Brunet Un payson - Bernard Dehont Gabriel - Gilles Vajou
Chœur de Radio France Ensemble Orchestral de Paris, Marc Minkowski
Eine auch abseits der holden Dame sehr hörenswerte Oper, die mich teilweise an die Komödien Rossinis erinnert.
Gruß Amonasro
AcomA (04.11.2016, 23:45): Hallo
S Rachmaninov
Paganini-Rhapsodie Op. 43
Daniil Trifonov, p Philadelphia Orchestra Yannick Nezet-Seguin, cond
(DG, DDD)
:thumbup:
LG Siamak
Jürgen (04.11.2016, 23:53): Hallo
S Rachmaninov
Paganini-Rhapsodie Op. 43
Daniil Trifonov, p Philadelphia Orchestra Yannick Nezet-Seguin, cond
(DG, DDD)
:thumbup:
LG Siamak Schöne CD von Trifonov.
Ich habe mir übrigens eine Karte für folgendes Russen-Konzert ergattert:
Wiesloch am 10. Dezember: SWR Symphonieorchester Dmitri Kitaenko, Dirigent Anna Vinnitskaja, Klavier Dmitri Schostakowitsch Zwei Stücke von Domenico Scarlatti für Blasorchester bearbeitet op. 17 Sergej Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 Peter I. Tschaikowsky Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74
Grüße Jürgen
Hosenrolle1 (05.11.2016, 14:51): Ich höre mir jetzt gerade "Walk of Life" von den Dire Straits an - ein richtiger Gute Laune-Song, den ich mir Anfang der 90er ganz oft angehört und jetzt wiederentdeckt habe!
LG, Hosenrolle1
AcomA (05.11.2016, 17:14): Hallo
Bossa Nova USA
Dave Brubeck, p Paul Desmond, as Eugene Wright, b Joe Morello, d
(RCA, ADD, live, Carnegie Hall, 1963)
:thumbup:
LG Siamak
AcomA (06.11.2016, 09:12): Hallo
Ysabel's table dance
Charles Mingus, b Jimmy Knepper, tb Clarence Shaw, tp Curtis Porter, as Bill Triglia, p Dannie Richmond, d Frankie Dunlop, percussion Ysabel Morel, castanettes
(RCA Victor, ADD, 1957)
LG Siamak
Hörbert (06.11.2016, 09:19): Hallo!
Aktuell von einer alten Schallplatte auf einem Linn Sondek LP-12:
Luigi Nono: "a floresta è jovem e cheja de vida(1965/1966)"
Leider eine durch das Medium Schallplatte und die alte analoge Aufnahmetechnik stark limitierte Aufnahme eines der wichtigsten Werke aus Nonos "mittlerer" Periode.
MFG Günther
Amadé (06.11.2016, 11:10):
Hallo Nikolaus
hier meine Einschättzung zur Waldsteinsonate: Männlich kraftvoller, unruhiger Vortragsstil erinnert mich an Annie Fischer. Beim langen Crescendo im 1. Satz vor der Reprise wird sie nicht zu früh zu laut, sonst verpuffen die sf T. 154. Im 3. Satz gelingt ihr das etwa ab T. 366 noch nicht so ganz. Im ruhig genommenen 2. SAtz ist mir der Umgang mit dem Metrum noch etwas zu flexibel, das ist aber Ansichtssache. Trotz allem eine imponponierende Interpretation.
Gruß Amadé
Cosima (06.11.2016, 13:35):
Ganz neu in meinem Bestand, zum ersten Mal im Player. Hatte ich mir zugelegt, weil mir die Scheibe des 19-jährigen Grosvenor mit Werken von Chopin, Liszt und Ravel bereits gut gefallen hatte. Technisch brillantes Klavierspiel, reich an Farben und eigenem Charakter. Grosvenor ist sicherlich jemand, dessen weiteren Weg ich verfolgen werde.
Amonasro (06.11.2016, 14:17):
Richard Wagner: Der fliegende Holländer
Daland - Giorgio Tozzi Senta - Leonie Rysanek Erik - Karl Liebl Mary - Rosalind Elias Der Steuermann Dalands - Richard Lewis Der Holländer - George London
Orchestra and Chorus of the Royal Opera House Covent Garden, Antal Doráti Decca 1962
Gruß Amonasro
Hörbert (06.11.2016, 14:27): Hallo!
(mal wieder)
Michael Korstick der mit seiner Interpretation von LvB´s Op.106 bei mir immer noch einen zwiespältigen Eindruck hinterläßt.
Klaviersonaten-Nr-1-32
Eigentlich für mich eine sehr unausgewogene Interpretation aber durchaus von einem eigentümlichen Reiz.
MFG Günther
Hosenrolle1 (06.11.2016, 15:10): Richard Wagner: Der fliegende Holländer
Daland - Giorgio Tozzi Senta - Leonie Rysanek Erik - Karl Liebl Mary - Rosalind Elias Der Steuermann Dalands - Richard Lewis Der Holländer - George London Davon habe ich die englische Originalpressung von 1962 auf Vinyl.
Sind in deinem Booklet auch diese Sängerportraits drin?
LG, Hosenrolle1
Schostakowitsch (06.11.2016, 19:39):
Nordolf (06.11.2016, 20:08): Ein musikalisches Wärmebad:
Edward Elgar:
Symphony No. 1 John Barbirolli / Philharmonia Orchestra
Introduction And Allegro Allegri String Quartet John Barbirolli / Sinfonia of London
1962
Hosenrolle1 (06.11.2016, 20:30): @Shostakowitsch:
Wenn du dein Bild verkleinern möchtest, füge das Bild, wie du es auch gemacht hast, ein, und klicke dann darauf. Das Cover wird dann umrahmt von einer gestrichelten Linie, und rechts unten im Eck ist ein kleiner schwarzer Punkt, mit dem du das Bild kleiner ziehen kannst.
LG, Hosenrolle1
Schostakowitsch (06.11.2016, 21:24):
Amonasro (06.11.2016, 21:25): Sind in deinem Booklet auch diese Sängerportraits drin? Nein, das "Booklet" besteht nur aus einer Inhaltsangabe in Deutsch und Englisch, keine Bilder.
Gruß Amonasro
Hosenrolle1 (06.11.2016, 21:29): Das ist schade, finde ich auch ungewöhnlich von Decca. Nicht mal ein Libretto? Hmm.
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (06.11.2016, 22:54): Kein wahnsinnig originelles Cover, aber eine saugeile Nummer von 1982 - George Thorogood mit "Bad to the bone"!
Das Lied müsste fast eher "Bad to the Klampfe" heißen, denn wie Thorogood das Instrument herumrotzen und aufheulen lässt, das hat schon was! Dazu die frechen und irgendwie auch nicht ganz ernstzunehmenden Lyrics und eine Stimme, die man wiedererkennt.
LG, Hosenrolle1
AcomA (06.11.2016, 23:35): Hallo
Cheryl These foolish things And I love her
Brad Mehldau, p Larry Grenadier, b Jeff Ballard, d
(Nonesuch, DDD, 2014)
:saint:
LG Siamak
AcomA (07.11.2016, 06:14): Hallo
F Liszt
Etudes d'execution transcendantes (komplett)
Daniil Trifonov, p
(DG, DDD, 2015)
:saint:
LG Siamak
Schostakowitsch (07.11.2016, 19:43):
Cavaradossi (07.11.2016, 20:09): Bei mir heute Abend:
Giacomo Puccini: TOSCA
mit Leontyne Price (Tosca), Giuseppe di Stefano (Cavaradossi), Giuseppe Taddei (Scarpia) u.a. Chor der Wiener Staatsoper / Wiener Philharmoniker, Dirigent Herbert von Karajan (Aufnahme: September 1962, Sofiensäle, Wien). Ich besitze noch das LP-Original von RCA Victor (wie oben abgebildet). Später wurde die Aufnahme von DECCA übernommen und auch auf CD überspielt. Ich höre jetzt die CD-Ausgabe, aber die alte LP-Kassette ist ein purer Luxus, mit einem großartigen, reich bebilderten Buch. Mir persönlich gefällt diese Version noch eine Spur besser als die legendäre TOSCA mit Maria Callas, di Stefano und Gobbi (Dirigent: Victor de Sabata), und das nicht nur wegen der Klangwirkung.
agravain (07.11.2016, 20:09): Ein musikalisches Wärmebad:
Edward Elgar:
Symphony No. 1 John Barbirolli / Philharmonia Orchestra
Introduction And Allegro Allegri String Quartet John Barbirolli / Sinfonia of London
1962 Du solltest UNBEDINGT mal Davis & die Staatskapelle dresden hören. Das ist ein Fest!
:) Agravain
agravain (07.11.2016, 20:12): Hier lief heute (während einer längeren geschäftlichen Fahrt in den winterlichen Harz):
Georg Friedrich Händel: Saul HWV 53
Yorck Felix Speer, Tim Mead, Maximilian Schmitt, Ditte Andersen, Anna Prohaska, Eric Stokloßa, Clemens Heidrich
Dresdner Kammerchor Dresdner Barockorchester
Hans-Christoph Rademann
:) Agravain
AcomA (07.11.2016, 22:00): Hallo
Since I fell for you
Brad Mehldau, p Larry Grenadier, b Jeff Ballard, d
(Nonesuch, DDD, 2014)
8)
LG Siamak
Nordolf (07.11.2016, 22:16): Du solltest UNBEDINGT mal Davis & die Staatskapelle dresden hören. Das ist ein Fest!
:) Agravain
Diese CD habe ich mir schon vor längerer Zeit aufgrund deiner Empfehlung im Forum gekauft- Ich finde sie ebenfalls richtig klasse!
Herzliche Grüße! Nordolf
Nikolaus (07.11.2016, 22:31):
Hallo Nikolaus
hier meine Einschättzung zur Waldsteinsonate: Männlich kraftvoller, unruhiger Vortragsstil erinnert mich an Annie Fischer. Beim langen Crescendo im 1. Satz vor der Reprise wird sie nicht zu früh zu laut, sonst verpuffen die sf T. 154. Im 3. Satz gelingt ihr das etwa ab T. 366 noch nicht so ganz. Im ruhig genommenen 2. SAtz ist mir der Umgang mit dem Metrum noch etwas zu flexibel, das ist aber Ansichtssache. Trotz allem eine imponponierende Interpretation.
Gruß Amado
Lieber Amadé,
vielen Dank für diese Einschätzung, sie macht mich neugierig! Ich habe Sophie Pacini vor einigen Jahren live erlebt und war begeistert von ihr. Irgendwie habe ich sie aus den Augen verloren und werde einen "Neuanfang" versuchen...
Gruß, Nikolaus.
Hosenrolle1 (07.11.2016, 22:34): @Amonasro
Ich habe mir gerade vorhin das Booklet meiner Holländer-Vinylbox angesehen; es enthält das Libretto auf Deutsch und auf Englisch, die Regieanweisungen sind nur auf Englisch.
Lobenswert finde ich aber die englische Übersetzung des deutschen Textes, die ich gelungen finde.
Ein Beispiel:
Wie aus der Ferne längst vergang´ner Zeiten, Spricht dieses Mädchens Bild zu mir: Wie ich´s geträumt seit bangen Ewigkeiten, vor meinen Augen seh´ ich´s hier.
As from the depths of times long past this girl´s image speaks to me: what I have dreamt of throught anxious ages I now see before my eyes.
Oder:
Ach! könntest das Geschick du ahnen, Dem dann mit mir du angehörst, dich würd´ es an das Opfer mahnen, Das du mir bringst, wenn Treu´ du schwörst!
Oh, if you could foresee the fate that then you would share with me, ´twould warn you of the sacrifice you make for me, if true you swear to me.
Kein Versuch, kreativ zu sein, sondern einfach nur den Inhalt zu übersetzen.
Aber ich finde manche Stelle im Holländer grausig, etwa wenn Senta sagt:
"Wohl kenn´ ich Weibes heil´ge Pflichten; sei drum getrost, unsel´ ger Mann!
Es gab hier eh einen Thread dazu, glaube ich, wo es um die "unsägliche Opferideologie" ging.
LG, Hosenrolle1
Amonasro (08.11.2016, 14:09): Aber ich finde manche Stelle im Holländer grausig, etwa wenn Senta sagt:
"Wohl kenn´ ich Weibes heil´ge Pflichten; sei drum getrost, unsel´ ger Mann!
Es gab hier eh einen Thread dazu, glaube ich, wo es um die "unsägliche Opferideologie" ging. Beim Holländer ist das fehlende Libretto zum Glück verschmerzbar, da man es auf zahlreichen Internetseiten findet. Den Text finde ich auch stellenweise grenzwertig. Zu der Opferideologie kommen noch einige Ungereimtheiten (z. B. wieso hängt in Dalands Haus ein Bild vom Holländer?) und eine sehr gekünstelte Sprache. Die Musik entschädigt für vieles, dennoch finde ich den Holländer unter Wagners bekannten Opern die schwächste.
Jetzt höre ich:
Antonín Dvořák:
Symphonie Nr. 8 G-dur op. 88
Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 "Aus der Neuen Welt"
Eine ältere Einspielung, -wohl nur für die Freunde historischer Interpretationen interessant.
MFG Günther
AcomA (08.11.2016, 22:20): Hallo
Vierd Blues In a sentimental mood
Dave Pike, vib Bill Evans, p Herbie Lewis, b Walter Perkins, d
(Epic, ADD, 1962)
:thumbup: LG Siamak
AcomA (09.11.2016, 21:29): Hallo
I want to be happy Pennies from heaven
Stan Getz, ts Oscar Peterson, p Herb Ellis, g Ray Brown, b
(Verve, AAD, 1957, NYC)
:thumbup:
LG Siamak
AcomA (10.11.2016, 21:20): Hallo
F Liszt
6 Paganini-Etüden
Daniil Trifonov, p
(DG, DDD, 2015)
Herrlich dargeboten mit allen Finessen und als musikalische :thumbup: Aussage
LG Siamak
AcomA (11.11.2016, 06:11): Hallo
JS Bach
WTK I
Andras Schiff, p
(ECM, DDD, 2000er)
Für mich eine Referenz :saint:
LG Siamak
AcomA (12.11.2016, 00:17): Hallo
Grandfather's waltz
Stan Getz, ts Bill Evans, p Eddie Gomez, b Marty Morell, d
(Milestone, live, 1974, Laren, Niederlande)
:saint:
So erhaben und sonor !
LG Siamak
Nordolf (12.11.2016, 23:38):
Edward Elgar:
Symphony No. 2 John Barbirolli / Halle Orchestra 1964
Elegy Sospiri John Barbirolli / New Philharmonia Orchestra 1966
Ich höre mit großem Genuss die wunderbar warmen und intensiven Elgar-Interpretationen von John Barbirolli.
AcomA (13.11.2016, 00:50): Hallo
Autumn leaves Someday my prince will come Morning sprite
Chick Corea, p John Patitucci, b Dave Weckl, d
(GRP Records, DDD, 1989)
8)
LG Siamak
AcomA (13.11.2016, 09:09): Hallo
Room 3
Johnny Coles, tp Kenny Drew, p Peck Morrison, b Charlie Persip, d
(Epic, ADD, 1961)
:thumbup:
LG Siamak
Schostakowitsch (13.11.2016, 09:09):
Tchaikovsky VK
Nordolf (13.11.2016, 13:26): Ich bleibe weiter bei Elgar und höre sein schwermütiges Cellokonzert in einer klassischen Interpretation:
Edward Elgar:
Cello Concerto Cello: Jacqueline du Pre John Barbirolli / London Symphony Orchestra 1965
Amonasro (13.11.2016, 14:52):
Richard Wagner: Das Rheingold
Wotan - George London Fricka - Kirsten Flagstad Freia - Claire Watson Froh - Waldemar Kmentt Donner - Eberhard Wächter Loge - Set Svanholm Mime - Paul Kuen Erda - Jean Madeira Alberich - Gustav Neidlinger Fasolt - Walter Kreppel Fafner - Kurt Böhme Woglinde - Oda Balsborg Wellgunde - Hetty Plümacher Floßhilde - Ira Malaniuk
Wiener Philharmoniker, Georg Solti
Gruß Amonasro
AcomA (13.11.2016, 17:58): Hallo
F Chopin
Mazurkas (complete)
Artur Rubinstein, p
(EMI/Naxos Historical, AAD, 1938/39)
:saint:
LG Siamak
Nordolf (13.11.2016, 18:32): Mit dunklen, schweren Klangwolken zieht bei Karajan die Verklärte Nacht herauf:
Arnold Schönberg:
Verklärte Nacht für Streichorchester Herbert von Karajan / Berliner Philharmoniker 1973
Pelleas und Melisande Herbert von Karajan / Berliner Philharmoniker 1974
Hosenrolle1 (13.11.2016, 20:06): Gerade habe ich mir das neue EAV-Album "Was haben wir gelacht" komplett angehört.
Ich habe es nicht anders erwartet, aber es war einfach schlecht. Die Musiknummern kaputtproduziert, der Sänger Klaus Eberhartinger ist der Einzige, der noch "Original" ist, klingt aber alt und lustlos. Meiner Meinung nach hatte die EAV ihre Hochzeit in den 80ern und frühen 90ern, ihr letztes für mich gutes Album war "Nie wieder Kunst" von 1994, danach gabs nur mehr vereinzelt Songs, die ich ok fand.
LG, Hosenrolle1
AcomA (13.11.2016, 22:50): Hallo
These foolish things Here's that rainy day
Bobby Militello, as/fl Dave Brubeck, p Jack Six, b Randy Jones, d
(Telarc, DDD, 1994)
8)
LG Siamak
Nordolf (13.11.2016, 23:58): Die "Alpensinfonie" ist eines der Werke, von denen ich die meisten Einspielungen besitze. Diese sehr klangschöne, klar konturierte und detailverliebte Interpretation mit dem markanten Dresdner Blech gehört zu meinen liebsten Versionen:
Richard Strauss:
Eine Alpensinfonie Giuseppe Sinopoli / Staatskapelle Dresden 1993
AcomA (14.11.2016, 06:23): Hallo
North of the sunset
Tommy Flanagan, p George Mraz, b Art Taylor, d
(Enja, ADD, New York City, 1982)
Eine Hommage an Thelonious Monk
:saint:
LG Siamak
palestrina (01.01.2016, 08:14): Liebe Klassik Forianer ich wünsche euch allen " ein gutes Neues Jahr 20016 " mit viel Musik !
LG palestrina
palestrina (01.01.2016, 08:46): Ich habe heute morgen Lust auf Mahler .....
Cetay (inaktiv) (01.01.2016, 13:36): Alternativprogramm zum Neujahrkonzert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EdelKo%2BxL._SL500_AA325_.jpg Terry Riley; In C Grand Valley State University New Music Ensemble (Live @ Le Poisson Rouge )
Eine außergewöhnliche Realisierung. Vorangestellt wird eine freie Saxophon-Improvisation und im Schlussdrittel gesellt sich ein Laptop zum Instrumentarium. Die (-> hier ausgeführte) Theorie, dass der (Minimal-)Techno maßgeblich von Riley beeinflusst wurde, wird hier praktisch vorgeführt.
AcomA (01.01.2016, 14:44): Happy New Year :beer
J Brahms
Klaviertrios Nr. 1-3
Christian Tetzlaff, v Tanja Tetzlaff, v'cello Lars Vogt, p
(Ondine, DDD)
LG Siamak
Rotkäppchen (01.01.2016, 19:09): Mit wilden Seefahrern ins neue Jahr :D ...
wie bei den anderen auch, die Finalszenen sind 1a und hier besonders erwähnenswert das Duett , Emma/Ruggiero !
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (02.01.2016, 07:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51244J0lyIL._SL500_AA325_.jpg Gustav Mahler; Das Lied von der Erde (Kantonesisch, Transkription Daniel Ng) Ning Liang, Warren Mok, Singapore Symphony Orchestra, Lan Shui
Cetay (inaktiv) (02.01.2016, 09:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51tmpBfiXeL._SL500_AA325_.jpg Giacinto Scelsi; Werke für Kontrabass Robert Black Nuits Et maintenant c'est à vous de jouer Ko-Tha "Three Dances Of Shiva" Dharana + Felix Fan (Violoncello) Maknongon für tiefes Instrument oder Bassstimme Kshara + John Eckhardt (Kontrabass) Okanagon + June Han (Harfe) & Tom Kolor (Tamtam) Mantram
Nordolf (02.01.2016, 18:43): Meine erste mit Konzentration gehörte Musik-CD in diesem Jahr ist diese wunderbare Aufnahme:
Star Wars Main Theme Princess Leia The Little People The Imperial March Yoda’s Theme Parade Of The Ewoks The Asteroid Field Luke and Leia The Cantina Band Here They Come! Jabba The Hut The Forest Battle Throne Room And Finale
John Williams / The Skywalker Symphony Orchestra 1990
Guglielmo Tell - Sherrill Milnes Arnoldo - Luciano Pavarotti Matilde - Mirella Freni Gualtiero - Nicolai Ghiaurov Melchthal - John Tomlinson Jemmy - Della Jones Edwige - Elizabeth Connell Un pescatore - Cesar Antonio Suarez Leutoldo - Richard van Allan Gessler - Ferruccio Mazzoli Rodolfo - Piero de Palma Un cacciatore - John Noble
Ambrosian Opera Chorus National Philharmonic Orchestra, Riccardo Chailly
Was hier auf 1CD ist waren früher 2 Decca LPs 1952-54!
LG palestrina
abendroth (04.01.2016, 23:31): Original von palestrina
Was hier auf 1CD ist waren früher 2 Decca LPs 1952-54!
LG palestrina
Kein Wunder bei diesem schnellen Tempo in den 4 Letzten. Für meinen Geschmack unbegreiflich schnell. freundliche Grüsse abendroth
AcomA (05.01.2016, 09:23): Hallo
S Rachmaninov
Preludes (Auswahl) Etudes tableaux (Auswahl) Morceaux de Fantasie OP. 3
Nicolai Demidenko, p
(Hyperion, DDD)
:times10
LG, Siamak
Jürgen (05.01.2016, 09:56): http://www.deutschegrammophon.com/imgs/s300x300/4577362.jpg
Weber: Der Freischütz, Kleiber 1972
Amadé (05.01.2016, 10:14): Original von abendroth Kein Wunder bei diesem schnellen Tempo in den 4 Letzten. Für meinen Geschmack unbegreiflich schnell. freundliche Grüsse abendroth
Lieber abendroth,
die vermeintlich schnellen Tempi bei Lisa Della Casa finden sich übringes bei fast allen Sängerinnen der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, es war also keine Marotte/Spezialität der schweizerischen Sängerin. Elisaberth Grümmer z. B. sang damals noch schneller. Nach der Aufnahme mit Jessey Norman (extrem langsames Tempo) versuchten einige Sopranistinnen dieser nachzueifern, leider ging das schief, da sie nicht über ihr Stimmvolumen und über ihre Atemtechnik verfügten! (Siehe meine Übersicht auf klassik-prisma.de)
Gruß Amadé
palestrina (05.01.2016, 10:57): Ja, lieber abendroth, Amadé nahm mir die Antwort vorweg :wink! Noch ein Nachsatz , man empfindet das allerdings nicht ganz so schnell, ich jedenfalls !
LG palestrina
AcomA (05.01.2016, 12:29): Hallo
N Rimsky-Korsakov
Sinfonien Nr. 1-3
Gothenburg Symphony Orchestra Neeme Järvi, cond
(DG, DDD)
LG Siamak
Rotkäppchen (05.01.2016, 17:02): J. S. Bach: Sonaten für Viola da Gamba & Cembalo BWV 525–530
Hille Perl, Viola da Gamba Christine Schornsheim, Cembalo
Cetay (inaktiv) (06.01.2016, 12:21): http://ecx.images-amazon.com/images/I/410lyWc-MqL._SL500_AA325_.jpg Sinfonia Concrtante B-Dur für Violine, Cello & Orchester, W C46 Anna McDonald, Sebastian Comberti, The Hanover Band, Anthony Halstead
Nordolf (06.01.2016, 16:51): Havergal Brians symphonische Assoziation zu Goethes Theaterstück "Götz von Berlichingen" aus den Jahren 1930-31:
nicht nur die Lieder, nein besonders die Mozart Arien haben mich mal wieder schwer beeindruckt, mit welch einem Gefühl für Mozart singt sie die Arien , allen voran die Rosenarie :down :down :down. Die Konzertarien bzw.Einlagearien die größtenteils für Aloysia Weber bzw.Lange geschrieben wurden! Na ja, er war ja auch lange in sie verliebt, bis sie ihm eine Abfuhr erteilte und er ihre Schwester Konstanze heiratete.
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (09.01.2016, 10:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/519Lt4oItuL._SL500_AA325_.jpg Frank Zappa; 200 Motels - The Suites L.A. Master Chorale & Philharmonic, Esa-Pekka Salonen
AcomA (09.01.2016, 10:35): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503
Rudolf Buchbinder, p and cond Wiener Symphoniker
(Hänssler Profil, DDD, live)
:engel
LG Siamak
palestrina (09.01.2016, 11:46): Und jetzt gab es diesen GRANDIOSEN Barbiere Live aus dem Teatro Regio di Torino Juni 1987 ...
S Rachmaninov Klavierkonzert Nr.2 c-moll Op. 18 Sergej Rachmaninov, p Philadelphia Orchestra Leopold Stokowski, cond (RCA/Naxos Historical, AAD, 1926)
S Rachmaninov Klavierkonzert Nr. 3 d-moll Op. 30 Sergej Rachmaninov, p Philadelphia Orchestra Eugene Ormandy, cond (RCA/Naxos Historical, AAD, 1938)
F Rzewski Variationen über 'The people united never will be defeated' Marc-André Hamelin, p (Hyperion, DDD)
:times10 für die beiden letzten Aufnahmen
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (10.01.2016, 12:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/410lyWc-MqL._SL500_AA325_.jpg Sinfonies Concertantes The Hanover Band, Anthony Halstead
Hieraus CD 5:Sinfonia Concertante C-Dur, C 36a für 2 Violinen, Violoncello & Orchester + Graham Cracknell, Peter Hanson, Sebastian Comberti Sinfonia Concertante D-Dur, C 39 für 2 Flöten, 2 Violinen, Violoncello & Orchester + Rachel Brown, Utako Ikeda, Graham Cracknell, Peter Hanson, Sebastian Comberti Notturno Es-Dur, C 40 für 2 Oboen, 2 Hörner, 2 Violinen, 2 Violen, Violoncello & Orchester + Anthony Robson, Gail Hennessy, Roger Montgomery, Gavin Edwards, Graham Cracknell, Peter Hanson, Judith Tarling, Andrew Byrt, Sebastian CombertiKlare :times10 für Werke und :times10 für Ausführung.
Cetay (inaktiv) (11.01.2016, 18:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51O6eN8gQkL._SL500_AA325_.jpg Edgard Varèse; The Varèse Album Columbia Symphony Orchestra, Robert Craft
Daraus CD 1:Ionisation für 41 Schlaginstrumente und zwei SirenenDensity 21.5 für Solo-FlöteIntégrales für 11 Bläser und 4 SchlaginstrumenteOctandre für 7 Bläser und KontrabassHyperprism für 9 Bläser und 7 SchlaginstrumentePoème Électronique für Tonband:engel
AcomA (11.01.2016, 19:43): Hallo
CMvWeber
Klavierkonzerte Nr.1 u 2
Nikolai Demidenko, p Scottish Chamber Orchestra Charles Mackerras, cond
(Hyperion, DDD)
:engel
Tolle Konzerte, sowohl für den Solisten als auch die Bläser !
LG Siamak
Hosenrolle1 (11.01.2016, 21:23): Ich höre gerade hier https://www.youtube.com/watch?v=AxTiMebNmn4 den dritten Satz des Violinkonzertes KV 216 von Mozart, und zwar von 3:49 bis 4:24.
Herrliche Musik!!
Wie die Sologeige eine Melodie spielt, das Orchester sie wiederholt, mit diesem herrlichen Bass im zweiten Takt auf der 1, und die Geige dazu wild herumfidelt! Dann die zweite Melodie, sehr weich und schwelgerisch, ebenfalls sehr schön!
Habe diese Aufnahme aus Leipzig auch, Jürgen, grad noch mal reingehört - klingt völlig anders, deutlich energischer, energetischer - Spering finde ich besinnlicher, sensibler - sicher Geschmackssache. Mir gefallen beide auf ihre Art, und obwohl ich an sich großer Peter-Schreier-Fan bin, gebe ich hier Rainer Trost den Vorzug. Vielleicht eine Augenblicks-Sicht, wer weiß. Am liebsten wäre mir der Elias mit Schreier als Dirigent ...
Viele Grüße Viola
Viola (13.01.2016, 19:40): Nun noch einmal meine derzeitige Lieblings-Oper:
Jürgen (15.01.2016, 07:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/91-MNG73hVL._SX300_.jpg
Leonardo Vinci: Catone in Utica, Minasi 2014
ohne Rezitative. Mittlerweile ist da schon eine gewisse Sucht entstanden. Einmal im Monat höre ich diese Oper und bin daher schon ziemlich vertraut mit dieser Musik. Würde ich erst heute diese Oper, wie letztes Jahr in Wiesbaden, hören & sehen, ich könnte sie auf ganz andere Art genießen.
Ein Schwert verhieß mir der Vater (Die Walküre) Daß der mein Vater nicht ist (Siegfried) Allmächt'ger Vater, blick herab! (Rienzi) Inbrunst im Herzen (Tannhäuser) Am stillen Herd (Die Meistersinger von Nürnberg) In fernem Land (Lohengrin) mit 2. Strophe Wesendonck-Lieder orch. Felix Mottl
Jonas Kaufmann Markus Brück Chor der Deutschen Oper Berlin Orchester der Deutschen Oper Berlin, Donald Runnicles
Wenn man diese Oper nicht auf der Bühne erleben kann und auf Tonträger angewiesen ist, kommt nur eine Studioaufnahme in Frage, auf der die einzelnen Situationen musikalisch sehr sorgfältig nachgezeichnet sind und auch entsprechend plastisch sowie farbig klingen, das ist m. W. bisher nur Rafael Kubelik (DGG) gelungen. Dieser Mitschnitt aus München bietet leider keinen Hörgenuss.
Gruß Amadé
AcomA (16.01.2016, 17:34): Hallo
R Schumann
Sonate Nr.1 fis-moll Op. 11
Lazar Berman, p
(AAD, live, Milano, 1972)
Es ist die packendste und pianistisch ausdrucksvollste Aufnahme dieses Werkes, die ich kenne :times10
Cetay (inaktiv) (17.01.2016, 09:44): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51O6eN8gQkL._SL500_AA325_.jpg Edgard Varèse; The Varèse Album Columbia Symphony Orchestra, Robert Craft
Daraus CD 1:Ionisation für 41 Schlaginstrumente und zwei SirenenDensity 21.5 für Solo-FlöteIntégrales für 11 Bläser und 4 SchlaginstrumenteOctandre für 7 Bläser und KontrabassHyperprism für 9 Bläser und 7 SchlaginstrumentePoème Électronique für Tonband:engel Jetzt CD 2:Déserts für Bläser, Klavier, Schlaginstrumente und TonbandOffrandes für Sopran und Kammerorchester I: Chanson de là-haut II: La croix du sudArcana für großes Orchester
AcomA (17.01.2016, 13:50): Hallo
S Rachmaninov
Sinfonien Nr. 1-3
Berliner Philharmoniker Lorin Maazel, cond
(DG, DDD)
LG Siamak
AcomA (17.01.2016, 15:31): Hallo
I Strawinsky
Konzert f Klavier u Bläserensemble Capriccio f Klavier u Orchester
Alexej Gorlatch, p Radio-Sinfonieorchester Berlin Allondra de la Parra, cond
Orgel- Präludien und Fugen (diverse) Präludium über 'Weinen, Klagen, Zagen' Variationen über 'Weinen, Klagen, Zagen'
Karl-Andreas Kolly, p
(PanClassics, DDD)
Richtig gut die Interpretationen. Ein sehr versierter Pianist aus der Schweiz. Hat einen Lehrstuhl in Basel.
IMO :times10
LG Siamak
donpaolo (23.01.2016, 13:30): Soeben mit Track 1 begonnen. Großartig!!!
Ich habe kürzlich die Aufnahme von David Fray gehört, die nicht schlecht finde. Aber Sokolov spielt (interpretatorisch) wirklich in einer anderen Liga.
Teil 2 des "Rebsound Beethoven" Projektes (Originalklang am Originalort):
L.v.Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 I.J.Pleyel: Jubel-Marsch J.L.Dussek: Brunswick-Marsch L.v.Beethoven: Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vitoria op. 91
Das war sozusagen das Originalprogramm eines Konzertes, das Beethoven am 8.Dezember 1813 im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Anwesenheit von u.a. Salieri, Spohr, Hummel, Meyerbeer dirigierte. Geplant war eigentlich die Verwendung eines von Johann Nepomuk Mälzel entwickelten Panharmoniums, mit dem der Sound von Militärmusik imitiert wurde. Stattdessen kam aber nur sein "mechanischer Feldtrompeter" zur Verwendung, ein mit einer Stiftwalze betriebener Automat, der dann mit Orchester begleitet wurde. Sowohl die Sinfonie als auch Wellingtons Sieg waren Uraufführungen, und es muss wohl ein sensationeller Abend gewesen sein...
Gioachino Rossini/Giovanni Gherardini: La gazza ladra
Fabrizio Vingradito - Giulio Mastrototaro Lucia - Luisa Islam-Ali-Zade Giannetto - Kenneth Tarver Ninetta - María José Moreno Fernando Villabella - Bruno Praticò Gottardo - Lorenzo Regazzo Pippo - Mariana Rewerski Isacco - Stefano Cifolelli Antonio - Pablo Cameselle Giorgio - Maurizio Lo Piccolo Il pretore del villaggio - Damian Whitely
Classica Chamber Choir, Brno Virtuosi Brunensis, Alberto Zedda
Gruß Amonasro
AcomA (25.01.2016, 20:47): Hallo
Dastgahe Nava
Darioush Talai, tar Madjid Khalaj, tonbak
:engel
LG Siamak
AcomA (26.01.2016, 06:13): Hallo
A Schönberg
3 Klavierstücke Op. 11
Maurizio Pollini, p
(DG, ADD, 70er)
LG Siamak
Jeremias (26.01.2016, 10:45): Original von AcomA Hallo
Dastgahe Nava
Darioush Talai, tar Madjid Khalaj, tonbak
:engel
LG Siamak
Frage mich immer wieder, wie Du die Musik länger als fünf Minuten durchhältst... auch wenn mir die Klänge nicht unbekannt sind, ich werde dabei wahnsinnig :ignore Besonders gilt dies für Santur solo :ignore :ignore :ignore
satie (26.01.2016, 12:04): Original von Jeremias Frage mich immer wieder, wie Du die Musik länger als fünf Minuten durchhältst... auch wenn mir die Klänge nicht unbekannt sind, ich werde dabei wahnsinnig :ignore Besonders gilt dies für Santur solo :ignore :ignore :ignore
:B Waaaas? Das ist so eine herrliche Musik! Da könnte ich stundenlang zuhören, genauso wie indischen Ragas, javanesischer Gamelanmusik oder Shakuhachi-Klängen. Allein die Klangfarben finde ich wunderschön. Aber eben: hätten wir alle den selben Geschmack, wie fade wäre der...
uhlmann (26.01.2016, 16:50): Original von Amonasro http://ecx.images-amazon.com/images/I/81rdcjdKncL._SL350_.jpg
Gioachino Rossini/Giovanni Gherardini: La gazza ladra
Fabrizio Vingradito - Giulio Mastrototaro Lucia - Luisa Islam-Ali-Zade Giannetto - Kenneth Tarver Ninetta - María José Moreno Fernando Villabella - Bruno Praticò Gottardo - Lorenzo Regazzo Pippo - Mariana Rewerski Isacco - Stefano Cifolelli Antonio - Pablo Cameselle Giorgio - Maurizio Lo Piccolo Il pretore del villaggio - Damian Whitely
Classica Chamber Choir, Brno Virtuosi Brunensis, Alberto Zedda
Gruß Amonasro
wie ist denn die aufnahme? hab ich schon mal ins auge gefasst...
Jürgen (26.01.2016, 17:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41M8N99APAL.jpg
Tschaikowsky: Der Nussknacker, Ozawa 1990
AcomA (26.01.2016, 22:51): Hallo
Dastgahe Segah
Parviz Yahaghi, violin Jahangir Malek, tonbak
LG Siamak
satie (27.01.2016, 00:28): Original von AcomA Hallo
Dastgahe Segah
Parviz Yahaghi, violin Jahangir Malek, tonbak
LG Siamak
Kannst Du mir das Album nennen? Ist es hier zu bekommen? Den Violinisten habe ich zumindest auf Spotify gefunden.
AcomA (27.01.2016, 06:17): Original von Satie Original von AcomA Hallo
Dastgahe Segah
Parviz Yahaghi, violin Jahangir Malek, tonbak
LG Siamak
Kannst Du mir das Album nennen? Ist es hier zu bekommen? Den Violinisten habe ich zumindest auf Spotify gefunden.
Lieber Satie,
das Album heißt 'Mehr & Mahtab, Improvisations on Violin and Tar by Parviz Yahaghi and Jalil Shahnaz' Barbad Music
LG Siamak
Jürgen (27.01.2016, 09:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/512X%2BQRVBxL.jpg
Monteverdi: L'Incoronazione di Poppea, La Venexiana 2009
Amonasro (27.01.2016, 11:10): Original von uhlmann Original von Amonasro http://ecx.images-amazon.com/images/I/81rdcjdKncL._SL350_.jpg
wie ist denn die aufnahme? hab ich schon mal ins auge gefasst...
Ich kenne nur diese eine Aufnahme, mein Eindruck ist aber durchweg positiv. Die Sänger passen alle sehr gut zu ihren Rollen, auch die Rezitative werden sehr lebendig vorgetragen. Kenneth Tarver ist sowieso einer meiner favorisierten Rossini-Tenöre, aber auch die anderen Mitwirkenden, vor allem María José Moreno und Lorenzo Regazzo als böser aber auch irgendwie komischer Podestà, überzeugen mich ausnahmslos. Ich habe so auf jeden Fall Gefallen an der Oper gefunden – viel wird man damit also nicht falsch machen können, aber vielleicht meldet sich noch jemand mit Vergleichsmöglichkeiten? Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die Rezitative gekürzt sind.
Gruß Amonasro :hello
satie (27.01.2016, 17:27): Original von AcomA Original von Satie Original von AcomA Hallo
Dastgahe Segah
Parviz Yahaghi, violin Jahangir Malek, tonbak
LG Siamak
Kannst Du mir das Album nennen? Ist es hier zu bekommen? Den Violinisten habe ich zumindest auf Spotify gefunden.
Lieber Satie,
das Album heißt 'Mehr & Mahtab, Improvisations on Violin and Tar by Parviz Yahaghi and Jalil Shahnaz' Barbad Music
LG Siamak
Danke! :thanks
uhlmann (27.01.2016, 18:28): Original von Amonasro Original von uhlmann Original von Amonasro http://ecx.images-amazon.com/images/I/81rdcjdKncL._SL350_.jpg
wie ist denn die aufnahme? hab ich schon mal ins auge gefasst...
Ich kenne nur diese eine Aufnahme, mein Eindruck ist aber durchweg positiv. Die Sänger passen alle sehr gut zu ihren Rollen, auch die Rezitative werden sehr lebendig vorgetragen. Kenneth Tarver ist sowieso einer meiner favorisierten Rossini-Tenöre, aber auch die anderen Mitwirkenden, vor allem María José Moreno und Lorenzo Regazzo als böser aber auch irgendwie komischer Podestà, überzeugen mich ausnahmslos. Ich habe so auf jeden Fall Gefallen an der Oper gefunden – viel wird man damit also nicht falsch machen können, aber vielleicht meldet sich noch jemand mit Vergleichsmöglichkeiten? Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die Rezitative gekürzt sind.
Gruß Amonasro :hello
danke für die info!
Cantus Arcticus (27.01.2016, 21:24): Hallo Zusammen
Ich geniesse eine für mich ruhige Zeit. Bei mir diese Werke mit Dietrich Fischer-Dieskau:
Die Goethe-Lieder v. Schubert mit Jörg Demus und Gerald Moore als Partner aus den Jahren 1960/1969/1970: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XB2V42HVL.jpg
Die Winterreise von 1966 mit Jörg Demus: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51R52KQ4G0L.jpg
im Vergleich die Live-Aufnahme mit Maurizio Pollini v. 23. August 1978 in Salzburg: http://ecx.images-amazon.com/images/I/512jNuRCbXL.jpg
Aufnahmen, die eine wunderbar intime Atmosphäre entfalten. Eine wahre Freude :times10
Tristan - Fritz Uhl König Marke - Arnold van Mill Isolde - Birgit Nilsson Kurwenal - Tom Krause Melot - Ernst Kozub Brangäne - Regina Resnik Ein Hirt - Peter Klein Ein Steuermann - Theodor Kirschbichler Ein junger Seemann - Waldemar Kmentt
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
AcomA (29.01.2016, 06:17): Hallo
LvBeethoven
Sonate Nr. 28 A-Dur Op. 101
Grigory Sokolov, p
(Op. 111/Naive, DDD)
LG Siamak
Hosenrolle1 (29.01.2016, 12:12): Höre gerade die Tarantelle a-Moll, op. 6 von Camille Saint-Saens, sehr schönes Stück, besonders der Anfang scheint mir ungewöhnlich, mit den aufsteigenden Läufen der Holzbläser, die nahtlos in die Streicher übergehen.
Der Komponist schrieb es als 22 jähriger, und weil er unsicher war, zeigte er es Rossini, der es anfangs als sein eigenes ausgab, und als der Applaus nicht enden wollte, zeigte er auf Saint-Saens, und sagte, dass es SEINE Komposition ist.
Robert Casadesus, p Philadelphia Orchestra Eugene Ormandy, cond
(CBS, AAD, 50er)
:engel
LG Siamak
AcomA (30.01.2016, 09:21): Hallo
C Debussy
En blanc et noir für 2 Klaviere
Robert und Gaby Casadesus, p
(CBS, ADD, 60er)
LG Siamak
AcomA (30.01.2016, 10:29): Hallo
H Pfitzner
Cellokonzert a-moll Op. 52
David Geringas, v'cello Bamberger Symphoniker Werner Andreas Albert, cond
(cpo, DDD)
LG
Hosenrolle1 (30.01.2016, 10:31): Noch einmal Saint-Saens - Aquarium.
Ein kurzes, aber ebenfalls herrliches Stück, die Harmonien, die (sicher) gedämpften Streicher, die Klänge der Celesta (muss ich überprüfen), einfach herrlich!
Auch wenn mir ein paar wenige barocke Stücke gefallen, aber diese Harmonien, diese Klänge, diese Instrumente sind etwas, was mir bei früherer Musik einfach abgeht, und weswegen ich die Romantik und Spätromantik besonders gerne mag.
Ich las, dass verschiedene Werbungen und auch Handys dieses Stück (Aquarium) für ihre Sachen verwendet hätten, zum Glück kenne ich aber bislang keines und konnte es einfach so hören.
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (30.01.2016, 10:42): Gerade nachgesehen, die Streicher sind tatsächlich gedämpft, aber es spielt zweimal ein "piano" mit - ob das Celesten sind? Auch eine "harmonica" ist dabei.
LG, Hosenrolle1
AcomA (30.01.2016, 10:47): Hallo
H Pfitzner
Cellokonzert in einem Satz G-Dur OP. 42 Cellokonzert a-moll Op. posth. (1888)
David Geringas, v'cello Bamberger Symphoniker Werner Andreas Albert, cond
Camille Saint-Saëns: Cellokonzert Nr. 1 a-moll op. 33
Mstislav Rostropovich London Philharmonic Orchestra, Carlo Maria Giulini
Gruß Amonasro
AcomA (31.01.2016, 00:14): Hallo
F Chopin Polonaise fis-moll Op. 44 Ballade Nr. 4 f-moll Op. 52
J Brahms Paganini-Variationen Op. 35
Shura Cherkassky, p
(Orfeo, AAD, WDR-Archiv 50er)
:engel
Beim Hofmann-Schüler muss man immer auf Überraschungen gefasst sein. Klavierspiel der alten Schule. Herrlich sonor und kantabel !
LG Siamak
Amadé (31.01.2016, 10:41): Original von Acoma Beim Hofmann-Schüler muss man immer auf Überraschungen gefasst sein. Klavierspiel der alten Schule. Herrlich sonor und kantabel !
Da stimme ich zu, ich habe ihn noch selbst im Konzertsaal erleben können.
In Köln lehrte einst (60er Jahre) kein Hofmann, sondern ein Hoffmann, Ludwig H., einer der besten deutschen Pianisten der Nachkriegszeit. Im Schallarchiv des WDR liegen noch etliche Konzertaufnahmen dieses bedeutenden Künstlers. Die große Karriere incl. Hotelzimmerzirkus tauschte er lieber gegen eine Festanstellung als Klavierprofessor in Köln und München. Er hätte eine Neuentdeckung verdient!
Giuseppe Verdi/Antonio Somma: Un ballo in maschera
Riccardo - Luciano Pavarotti Amelia - Margaret Price Renato - Renato Bruson Ulrica - Christa Ludwig Oscar - Kathleen Battle Silvano - Peter Weber Samuel - Robert Lloyd Tom - Malcolm King Un Giudice - Alexander Oliver Un Servo d'Amelia - Peter Hall
London Opera Chorus, Terry Edwards Royal College of Music Junior Department Chorus, Vaughan Meakins National Philharmonic Orchestra, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
AcomA (31.01.2016, 23:03): Hallo
JS Bach-F Busoni
Präludium u Fuge D-Dur BWV 532
György Cziffra, p
(Ermitage, ADD, live Lugano, 1963)
Auch ein toller unverkennbarer Pianist
LG Siamak
AcomA (01.02.2016, 06:15): Hallo
G Mahler
Sinfonie Nr. 3 d-moll
Chicago Symphony Orchestra Helga Dernesch Chicago Chorus Georg Solti, cond
(Decca, ADD)
:engel
LG Siamak
Jürgen (01.02.2016, 13:49): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_400/MI0001/003/MI0001003929.jpg
Huelgas Ensemble - Paul van Nevel: Lamentations de la Renaissance (1997)
AcomA (02.02.2016, 06:15): Hallo
G Mahler
Sinfonie Nr. 4 G-Dur
Lisa della Casa, Sopran Chicago Symphony Orchestra Fritz Reiner, cond
(RCA Victor, ADD, 50er)
:engel
LG Siamak
Amadé (02.02.2016, 09:51): Heute Beethovens Pathetique-Sonate im Vergleich:
Norma - Maria Callas Pollione - Mario Filippeschi Adalgisa - Ebe Stignani Oroveso - Nicola Rossi-Lemeni Clotilde - Rina Cavallari Flavio - Paolo Caroli
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Tullio Serafin
Gruß Amonasro
AcomA (03.02.2016, 17:58): Hallo
G Mahler
Sinfonie Nr. 5 cis-Moll
Chicago Symphony Orchestra Georg Solti, cond (Decca, ADD, 70er)
Sinfonie Nr. 6
New York Philharmonic Leonard Bernstein, cond (CBS/Sony, ADD, 60er)
Sinfonie Nr. 7 e-moll
Gewandhausorchester Leipzig Václav Neumann, cond (BerlinClassics, 60er)
:engel
LG Siamak
AcomA (04.02.2016, 06:11): Hallo
R Schumann
Klavierkonzert a-moll OP. 54
Krystian Zimerman, p Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan, cond
(DG, DDD, 80er)
LG Siamak
Jürgen (04.02.2016, 12:09): Dann mache ich mal mit Karajan weiter:
Siegfried - Wolfgang Windgassen Brünnhilde - Birgit Nilsson Der Wanderer - Hans Hotter Mime - Gerhard Stolze Alberich - Gustav Neidlinger Fafner - Kurt Böhme Erda - Marga Höffgen Der Waldvogel - Joan Sutherland
Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
Jürgen (08.02.2016, 11:50): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_400/MI0001/084/MI0001084733.jpg
Jürgen (10.02.2016, 07:29): Da ich gerade die Elgar Collector's Edition von EMI aufarbeite (rippen & taggen), höre ich in letzter Zeit und wohl auch in den nächsten Tagen viel daraus:
daniel5993 (10.02.2016, 23:17): Viele Aufnahmen im Regal und doch nie richtig damit beschäftigt... Das ist seit ein paar Tagen anders... Mittlerweile höre ich fasziniert zu... Komplexen Werken näher zu treten bedeutet für mich anfangs noch immer Überwindung. Wenn ich nicht zu oft schon erlebt hätte, dass sich die "Arbeit" lohnt und sich der wahre Schatz nur "langsam" heben lässt, so hätt ich das wiederholte hören längst sein lassen.
Eiddwen Harrhy, Jennifer Smith, Judith Nelson, Elisabeth Priday (soprano) Timothy Penrose, Ashley Stafford (countertenor) Wynford Evans, Martyn Hill (tenor) Stephen Varcoe, David Thomas (bass)
The Monteverdi Choir The English Baroque Soloists John Eliot Gardiner
:engel LG :hello Stefan
Jürgen (12.02.2016, 11:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/91euQRRH%2B-L._SL300_.jpg
Bartók: Konzert für Orchester, Karajan 1965
Jürgen (12.02.2016, 12:56): https://cdn.discogs.com/l3aYZEJNrkYFcW-lc9EW8ckbMQM=/fit-in/600x600/filters:strip_icc():format(jpeg):mode_rgb():quality(96)/discogs-images/R-4050052-1353586701-8681.jpeg.jpg
Giuseppe Verdi/Francesco Maria Piave/Antonio Ghislanzoni: La forza del destino
Il Marchese di Calatrava - Kurt Moll Donna Leonora di Vargas - Leontyne Price Don Carlo di Vargas - Sherrill Milnes Don Alvaro - Plácido Domingo Preziosilla - Fiorenza Cossotto Il Padre Guardiano - Bonaldo Giaiotti Fra Melitone - Gabriel Bacquier Curra - Gillian Knight Mastro Trabuco - Michel Sénéchal Un Alcalde - Malcolm King Un chirurgo - William Elvin Una peasana - Valerie Hill Soldati - Peter Hall, Edgar Fleet, Brian Etheridge, William Mason
John Alldis Choir London Symphony Orchestra, James Levine
Gruß Amonasro
Katka (13.02.2016, 18:38): Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonien Nr. 3 "Schottische" und Nr. 4 "Italienische"
Es spielt das "Orchestra of the 18th Centrury" auf historischen Instrumenten unter der Leitung von Frans Brüggen.
Ähnlich wie Melnikov einige Jahre zuvor mit den ersten beiden Brahms-Sonaten sehr sonor und obertonreich. Kuijken spielt auf einem Streicher-Flügel von 1867, wie Brahms auch einen hatte.
LG Siamak
palestrina (14.02.2016, 07:57): Hallo , bin wieder Zuhause ......
das ist eine jener Mahler Lieder CD die ich nie mehr missen möchte, und ich hatte sie nicht mit , aber sie spuckte mir andauernd im Kopf herum , schon Gestern als ich nach Hause kam musste ich sie gleich anhören.
LG palestrina
AcomA (14.02.2016, 09:30): Hallo
E Elgar
Violinkonzert h-moll Op. 61
Salvatore Accardo, v London Symphony Orchestra Richard Hickox, cond
(Regis, DDD, 1991)
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (14.02.2016, 11:25): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/516nQ99DZEL._SL500_AA325_.jpg John Cage; A Cage of Saxophones 3 & 4 Ulrich Krieger, Intersax
Daraus CD 2:One^7 - Version für Sopranino-, Sopran-, Alt-, Tenor-, Bariton- & Spielzeug-Saxophone (ein Aufführender) 4'33'' - zwei Versionen für Saxophon-Trio Sculptures Musicales - Version für Saxophon, Klarinette, Bassklarinette, Akkordeon, Percussion, Klavier, Violine, Viola, Violoncello, Didgeridoo, diverse Blasinstrumente, verstärkte Objekte & Elektronik
Cetay (inaktiv) (14.02.2016, 12:55): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51vR7r1hs8L._SL500_AA325_.jpg Béla Bartók; Concerto for Orchestra, BB 123 Hungarian State Orchestra, Janos Ferencsik
Rotkäppchen (14.02.2016, 13:17): Original von palestrina Hallo , bin wieder Zuhause ......
das ist eine jener Mahler Lieder CD die ich nie mehr missen möchte, und ich hatte sie nicht mit , aber sie spuckte mir andauernd im Kopf herum , schon Gestern als ich nach Hause kam musste ich sie gleich anhören.
LG palestrina Hallo, lieber palestrina, das ist ja schön, dass Du wieder da bist :beer ... vielleicht brauchst Du eine platzsparende Festplatte (oder mehrere) mit einer Kopie Deiner Sammlung, die kann überall mit hin!
LG, :hello Rk
palestrina (14.02.2016, 17:18): Original von Rotkäppchen Original von palestrina Hallo , bin wieder Zuhause ......
das ist eine jener Mahler Lieder CD die ich nie mehr missen möchte, und ich hatte sie nicht mit , aber sie spuckte mir andauernd im Kopf herum , schon Gestern als ich nach Hause kam musste ich sie gleich anhören.
LG palestrina Hallo, lieber palestrina, das ist ja schön, dass Du wieder da bist :beer ... vielleicht brauchst Du eine platzsparende Festplatte (oder mehrere) mit einer Kopie Deiner Sammlung, die kann überall mit hin!
LG, :hello Rk
Liebes Rotkäppchen, das mit der Festplatte ist so eine Sache , ich brauche immer ein Textheft dazu wenn ich meine Lieder und Opern CDs höre , und eigentlich muss ich auch das Ding in der Hand haben ! :wink Bei meiben Büchern ist das genau so ! Aber das große Problem wird mein Umzug bald ,mit CDs und Büchern ! :(
LG palestrina
Rotkäppchen (14.02.2016, 18:31): Aber das große Problem wird mein Umzug bald ,mit CDs und Büchern ! :(
LG palestrina Ohje, da beneide ich Dich nicht gerade – hoffentlich hast Du ein paar fleißige Helfer :engel ;
LG, Rk
Cetay (inaktiv) (14.02.2016, 19:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Gir0bAcJL._AA500_SL325_.jpg Helmut Lachenmann; Gran Torso JACK Quartet
Die letztjährige Aufführung dieses Stücks mit dem Minguet Quarttet in der Stuttgarter Liederhalle war eines dieser seltenen Erlebnisse, derentwegen Konzerte unersetzlich sind. Keine Konserve kann die Tiefeindimension dieser Musik auch nur annähernd vermitteln; diese hier kommt dem noch am nächsten. Apropos, wo steckt eigentlich miclibs?
Luigi Cherubini/François-Benoît Hoffmann/Carlo Zangarini: Medea
Medea - Maria Callas Glauce - Renata Scotto Neris - Miriam Pirazzini Giasone - Mirto Picchi Creonte - Giuseppe Modesti Prima ancella - Lidia Morimpietri Seconda ancella - Elvira Galassi Capo delle guardie - Alfredo Giacomotti
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Tullio Serafin
Gruß Amonasro
AcomA (14.02.2016, 23:10): Hallo
JS Bach
6 Französische Suiten
Andrei Gavrilov, p
(DG, DDD, 1993)
:engel
IMO immer noch die ansprechendste Aufnahme dieses Zyklus auf dem Flügel. Gavrilov hatte ihn für EMI schon mal in den 80er eingespielt. In der 93er geht er sparsamer mit dem rechten Pedal um.
LG Siamak
AcomA (15.02.2016, 21:19): Original von AcomA Hallo
JS Bach
6 Französische Suiten
Andrei Gavrilov, p
(DG, DDD, 1993)
:engel
IMO immer noch die ansprechendste Aufnahme dieses Zyklus auf dem Flügel. Gavrilov hatte ihn für EMI schon mal in den 80er eingespielt. In der 93er geht er sparsamer mit dem rechten Pedal um.
LG Siamak
Nochmals
LG Siamak
Jussi (16.02.2016, 17:28): Mit Beethoven habe ich die Argerich eigentlich bisher nicht so in Verbindung gebracht, aber diese Aufnahmen sind schlichtweg phänomenal!!! :down :down
Cetay (inaktiv) (16.02.2016, 18:23): Original von Cetay https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51vR7r1hs8L._SL500_AA325_.jpg Béla Bartók; Concerto for Orchestra, BB 123 Hungarian State Orchestra, Janos Ferencsik Erneut.
Amonasro (16.02.2016, 21:48): Bei mir mit anderem Cover, aber auch von Opera d'oro: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pUQOzwGCL._SL350_.jpg
Turandot - Birgit Nilsson Altoum - Angelo Mercuriali Timur - Nicola Zaccaria Calaf - Franco Corelli Liù - Galina Vishnevskaya Ping - Renato Capecchi Pang - Franco Ricciardi Pong - Piero de Palma Un Mandarino - Virgilio Carbonari
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Gianandrea Gavazzeni
Gruß Amonasro
AcomA (16.02.2016, 23:09): Hallo
JS Bach
6 Englische Suiten
Glenn Gould, p
(CBS/Sony, ADD)
:times10 :engel
LG Siamak
AcomA (17.02.2016, 22:22): Hallo
G Bacewicz
Sonate Nr. 2
Krystian Zimerman, p
(DG, DDD)
Tolle gemäßigte Moderne mit großer Pianistik. Die polnische Komponistin war Schülerin von Nadia Boulanger.
LG Siamak
AcomA (18.02.2016, 06:21): Hallo
R Schumann
Kreisleriana Op. 16
Geza Anda, p
(Audite/WDR, AAD, 1954)
:engel
LG Siamak
Amadé (18.02.2016, 09:20): Nach einer technisch bedingten Postingpause melde ich mich wieder mit einigen Brahmstrios zurück, die ich in den vergangenen Tagen verglichen habe:
CD 5: Ausschnitte aus Simon Boccanegra, Aida, Don Carlo, Tosca, Il tabarro, Il barbiere di Siviglia, Pagliacci, Gianni Schicchi, Falstaff
Gruß Amonasro
AcomA (18.02.2016, 19:12): Original von Amadé Nach einer technisch bedingten Postingpause melde ich mich wieder mit einigen Brahmstrios zurück, die ich in den vergangenen Tagen verglichen habe:
Turandot - Joan Sutherland Altoum - Peter Pears Timur - Nicolai Ghiaurov Calaf - Luciano Pavarotti Liù - Montserrat Caballé Ping - Tom Krause Pang - Pier-Francesco Poli Pong - Piero de Palma Un Mandarino - Sabin Markov Il Principe di Persia - Pier-Francesco Poli
John Alldis Choir London Philharmonic Orchestra, Zubin Mehta
Diese Turandot war meine erste Operngesamtaufnahme. :down
Gruß Amonasro
Jürgen (19.02.2016, 13:25): Original von Amonasro http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oJAJptQqL._SY350_.jpg
Turandot - Joan Sutherland Altoum - Peter Pears Timur - Nicolai Ghiaurov Calaf - Luciano Pavarotti Liù - Montserrat Caballé Ping - Tom Krause Pang - Pier-Francesco Poli Pong - Piero de Palma Un Mandarino - Sabin Markov Il Principe di Persia - Pier-Francesco Poli
John Alldis Choir London Philharmonic Orchestra, Zubin Mehta
Diese Turandot war meine erste Operngesamtaufnahme. :down
Gruß Amonasro
Und sie ist aus meiner Sicht auch heute noch die packendste Aufnahme, die ich kenne.
Cio-Cio-San - Victoria de los Angeles Pinkerton - Giuseppe di Stefano Suzuki - Anna Maria Canali Sharpless - Tito Gobbi Goro - Renato Ercolani Lo zio Bonzo - Bruno Sbalchiero Il Principe Yamadori/Imperial Commissario/Ufficiale di Registro - Arturo La Porta Kate Pinkerton - Maria Huder
Coro e Orchestra del Teatro dell'Opera di Roma, Gianandrea Gavazzeni
Bei meiner Brilliant-Ausgabe werden leider einige Sänger völlig falschen Rollen zugeordnet. :(
Gruß Amonasro
Jürgen (19.02.2016, 21:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/81xjLGcl-WL._SX355_PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Franz Ignaz Danzi. Der Berggeist, Bernius 2012
Diese frühromantische Oper, 1813 uraufgeführt, kann die Nähe zu Weber nicht verleugnen.
AcomA (19.02.2016, 21:34): Hallo
JS Bach
6 Partiten
Igor Levit, p
(Sony, DDD)
:engel :times10
Die Phrasierung mit den großen atmenden Bögen, der sonore Anschlag, die Kunst des polyphonen Spiels, die eleganten Verzierungen: All das macht diese Aufnahme dieses Zyklus zu einem Wunder. Sie bewegt sich in der Spur Lipattis, der ja nur die 1. Partita einspielte. Trotz Glenn Gould, Andras Schiff, Murray Perahia und Evgeny Koroliov IMO die schönste GA.
Cetay (inaktiv) (20.02.2016, 14:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41rEATFDpPL._SL500_AA325_.jpg Anton Bruckner; Sinfonie Nr. 8 c-Moll, Urfassung 1887 Philharmoniker Hamburg, Simone Young
Dem Prinzip der maximalen Faulheit folgend, zitiere ich hierzu einen alten Kommentar von mir. Das kann ich heute noch so stehen lassen:
Original von Cetay am 08.05.2011 Dass ich die Erstfassung der Achten mittlerweile klar bevorzuge, liegt zum einen an der Version selbst (die Coda im ersten Satz ist nun mal Brucknertypisch und der sechsfache Beckenschlag im Adadio ist einfach nur orgiastisch) und zum anderen daran, dass sich mit Simone Young und Georg Tintner die beiden herausragenden Interpreten für diese Fassung entschieden haben. Man lasse sich diese Aufnahmen weder von Schwätzern, die mit der Partitur und den neuesten Ergebnissen der Brucknerforschung herumwedeln und interpretatorische "Fehler" finden, noch von Feldermausohren, die ganz genau hören, dass nur in einschlägigen Metropolen akzeptabel musiziert wird, madig machen. Das sind Marginalien, für die man minimalste Abzüge in der A-Note geben kann, aber nicht umsonst zählt immer dann, wenn Technik und Ästhetik verlangt werden, die subjektive B-Note mehr.
Cetay (inaktiv) (21.02.2016, 09:15): Mit einer europäischen Denkweise... fokussieren wir uns immer hauptsächlich auf die Intention des Komponisten... sehr wenig Aufmerksamkeit konzertiert sich auf die tatsächlichen Wirkungen, die Schnittstelle wenn die Musik den Hörer trifft - was läuft dabei ab, was macht es mit mir? (Salonen -> hier)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/71TZ7GlvwAL._SL500_AA325_.jpg Igor Strawinsky; Le Sacre du Printemps Los Angeles Philharmonic, Esa-Pekka Salonen
Cio-Cio-San - Maria Callas B. F. Pinkerton - Nicolai Gedda Suzuki - Lucia Danieli Sharpless - Mario Borriello Goro - Renato Ercolani Il Principe Yamadori - Mario Carlin Lo zio Bonzo - Plinio Clabassi Imperial Commissario - Enrico Campi Kate Pinkerton - Luisa Villa
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Herbert von Karajan 1955
Gruß Amonasro
AcomA (21.02.2016, 13:14): Hallo,
WA Mozart Fantasie c-moll KV 475
J Brahms
Fantasiestücke/Intermezzi Op. 117-119
Valery Afanassiev, p
(Denon, DDD)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (21.02.2016, 19:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71NmoHckOML._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Klavierkonzerte d-Moll, E-Dur, D-Dur, A-Dur, f-Moll & g-Moll, BWV 1052-56 & -58 Andrea Bachetti, Orchestra Sinfonica Di Torino Della Rai
Giacomo Puccini/Guelfo Civinini/Carlo Zangarini: La fanciulla del West
Minnie: Carol Neblett Dick Johnson/Ramerrez: Plácido Domingo Jack Rance: Sherrill Milnes Nick: Francis Egerton Ashby: Robert Lloyd Sonora: Jonathan Summers Trin: John Dobson Sid: Malcolm Rivers Bello: Tom McDonnell Harry: Paul Crook Joe: Robin Leggate Happy: William Elvin Larkens: Malcolm King Billy Jackrabbit: Paul Hudson Wowkle: Anne Wilkens Jake Wallace: Gwynne Howell José Castro: Eric Garret Un postiglione: Handel Owen
Chorus and Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden, Zubin Mehta 1978
Gruß Amonasro
Jürgen (24.02.2016, 15:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51H977jsjTL._SY350_.jpg
Monteverdi: Ottavo Libro dei Madrigali (1638), La Venexiana 2005
AcomA (24.02.2016, 23:15): Hallo
LN Clerambault
Suite c-moll
Andreas Staier, Cembalo
(HMF, DDD)
:engel
Kenne diese prachtvolle Cembalo-Suite noch mit Kenneth Gilbert.
Cetay (inaktiv) (25.02.2016, 11:08): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/71NmoHckOML._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Klavierkonzerte d-Moll, E-Dur, D-Dur, A-Dur, f-Moll & g-Moll, BWV 1052-56 & -58 Andrea Bachetti, Orchestra Sinfonica Di Torino Della Rai
Die habe ich in den letzten Tagen wiederholt gehört. Das ist sehr energetisch und treibend gespielt mit viel Rubato, nicht nur bezüglich Tempo sondern auch bezüglich rhythmischer Akzentsetzungen. Vermutlich ist das nicht nach Lehrbuch, aber sehr spannend. Bachetti distanziert sich ausdrücklich von den Anhängern der historischen Aufführungspraxis, denn diese Musiker scheinen sich nicht weiterentwickeln zu wollen. Das Interview (->hier), aus dem das Zitat stammt hat die Überschrift: Es ist unsere Pflicht, auf modernen Instrumenten zu spielen. Naja, das muss man nicht so sehen, aber das Resultat überzeugt an der Schnittstelle, an der die Musik auf mich als Hörer trifft.
palestrina (25.02.2016, 15:18): Original von Cantus Arcticus Hallo Zusammen bei mir ist wieder grosser Operntag: http://ecx.images-amazon.com/images/I/71QltwnXh%2BL._SL500_.jpg und http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Cz3fJ5-CL.jpg Grüsse :hello Stefan
Hallo Stefan, ich verweise dich mal auf den Stuarda Thread !!
Michele - Tito Gobbi Giorgetta - Margaret Mas Luigi - Giacinto Prandelli Il Tinca - Piero de Palma Il Talpa - Plinio Clabassi La Frugola - Miriam Pirazzini Un venditore di canzonetta - Renato Ercolani Due amanti - Piero de Palma, Silvia Bertona
Coro e Orchestra del Teatro dell’Opera di Roma, Vincenzo Bellezza 1955
Eine von Puccinis spannendsten Opern mit Gobbi in Bestform.
Gruß Amonasro
AcomA (27.02.2016, 09:06): Hallo
WA Mozart
Sonate c-moll KV 457 Fantasie c-moll KV 475
Paul Badura-Skoda, p
(Eurodisc, ADD, 70er)
:engel :times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (27.02.2016, 13:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/415V4woisEL._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Goldberg Variationen BWV 988 Andrea Bacchetti
Suor Angelica - Victoria de los Ángeles La zia principessa - Fedora Barbieri La badessa - Mina Doro La suora zelatrice - Corinna Vozza La maestra delle novizie - Mina Doro Suor Genovieffa - Lidia Marimpietri Suor Osmina - Santa Chissari Suor Dolcina - Anna Marcangeli La suora infermiera - Lidia Marimpietri Due suore cercatrici - Lidia Marimpietri, Santa Chissari Due converse - Silvia Bertona, Maria Huder Una novizia - Santa Chissari
Coro e Orchestra del Teatro dell'Opera di Roma, Tullio Serafin 1957
Gruß Amonasro
daniel5993 (27.02.2016, 20:23): Nachdem mal wieder tagelang "der Holländer" lief, jetzt ein Einblick in diese Aufnahme...
Cetay (inaktiv) (28.02.2016, 09:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51EB3FWyLrL._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Goldberg Variationen BWV 988 Glenn Gould (1955)
AcomA (28.02.2016, 09:41): Hallo
F Schubert
Sonate A-Dur D 664 Sonate B-Dur D 960
Radu Lupu, p
(Decca, DDD)
:engel :times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (28.02.2016, 10:03): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61CsZsCFNaL._SL500_AA325.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Flötenkonzerte (Kadenzen: Kalevi Aho) Sharon Bezaly, Ostrobothnian Chamber Orchestra, Juha KangasFlötenkonzert Nr. 1 G-Dur, K. 313Andante C-Dur, K. 315Konzert für Flöte & Harfe C-Dur, K. 299Rondo D-Dur, K.Anh. 184Flötenkonzert Nr. 2 D-Dur, K. 314
Cetay (inaktiv) (28.02.2016, 11:39): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51i3kzxzpcL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Rachel Barton Pine, Royal Philharmonic Orchestra, José Serebrier
AcomA (28.02.2016, 14:31): Hallo
F Chopin Polonaisen complete (bis auf Andante spianato et...)
Cetay (inaktiv) (28.02.2016, 19:12): Heute ist Tag des Hauptstromismus. Nach Bach, Mozart und Beethoven nun Haydn (den ich für den Größten der Vier halte):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/71yJvuFmNtL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie Nr. 96 & 97, D-Dur & C-dur, Hob.I: 96-97 Royal Philharmonic Orchestra, Thomas Beecham
AcomA (28.02.2016, 19:29): Hallo
WA Mozart
Streichquartett Nr. 22 B-Dur KV 589 '2. Preußisches' Streichquartett Nr. 23 F-Dur KV 590 '3. Preußisches'
Alban Berg Quartett
(Teldec, ADD)
:engel
LG Siamak
Jürgen (29.02.2016, 10:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71npjLO3ToL._SL350_.jpg
Sviatoslav Richter, p Chicago Symphony Orchestra Erich Leinsdorf, cond
(RCA, ADD, 60er)
:engel
Und noch eine dieser getriebenen Richter-Interpretationen
LG Siamak
palestrina (29.02.2016, 23:47): Original von daniel5993 http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P8K6VQK1L.jpg Le Nozze di Figaro Ingvar Wixell, Jessye Norman, Mirella Freni, Wladimiro Ganzarolli, Yvonne Minton, Maria Casula, Clifford Grant, Robert Tear, David Lennox uva. BBC Symphony Orchestra & Chorus Colin Davis 04/1971 Diese Aufnahme ist eine der Besten die ich kenne! Das kristalisiert sich beim wiederholten Hören gerade heraus. Große Klasse! Beste Grüße, Daniel
Hallo lieber Daniel,als ich deinen Post sah viel mir eine Kritik zu deiner Aufnahme ein, musst allerdings einwenig suchen ,also hier ..... "Was passieren kann,wenn Plattenfirmen gleichsam "aus ihrem Stall" besetzen wollen oder müssen,ist hier zu hören . Rund um die zauberhafte ,innige, liebenswerte Susanna der Freni ereignet sich in sämtlichen Hauptrollen vokale Inkompetenz. Mit dem BBC Orchester steht jenes Londoner Kollektiv zur Verfügung ,das zu Mozarts Opern die geringste Affinität hat. Eine Produktion , die musterhaft fehldisponiert ist ." Opern auf Schallplatten Löbl/Werba Ja,so sind mal die Geschmäcker ! :wink Ich pers. kann da nichts dazu sagen ,weil ich die GA nicht besitze . Nur soviel I.Wixell war nie mein Fall, mit einer Ausnahme nämlich als Scarpia fand ich ihn sehr gut !
LG palestrina
palestrina (29.02.2016, 23:53): Zur späten Stunde noch etwas R.Bruson .....
eine mit aller LIEBE sehr EMPFEHLENSWERTES Recital !!!
LG palestrina
palestrina (01.03.2016, 22:17): Mal wieder der Simon Boccanegra einfach eine hervorragende Oper und auch hier eine hervorragende Live Performance mit einem ,wie immer, fantastischen R.Bruson !
Gianni Schicchi - Tito Gobbi Lauretta - Victoria de los Ángeles Zita detta La vecchia - Anna Maria Canali Rinuccio - Carlo del Monte Gherardo - Adelio Zagonara Nella - Lidia Marimpietri Gherardino - Claudio Cornoldi Betto di Signa - Saturno Meletti Simone - Paolo Montarsolo Marco - Fernando Valentini La Ciesca - Giuliana Raymondi Maestro Spinelloccio - Alfredo Mariotti Messer Amantio Di Nicolao - Alfredo Mariotti Pinellino - Virgilio Stoco Guccio - Paolo Caroli
Orchestra del Teatro dell'Opera di Roma, Gabriele Santini 1958
Gruß Amonasro
AcomA (05.03.2016, 01:08): Hallo
N Paganini
Sonata concertata MS 2 f Violine u Gitarre
Gil Shaham, v Göran Söllscher, git
(DG, DDD)
Interessant und sehr 'privat'
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (05.03.2016, 06:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/81jV%2BsT4UBL._SL500_AA325_.jpg John Adams; Harmonielehre Litauische Philharmonie, Juozas Damarkas
Cetay (inaktiv) (05.03.2016, 09:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71%2BGscP9KNL._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Le nozze di Figaro (Höhepunkte) Musica Aeterna, Teodor Currentzis
:times10 Das ist der ultimative Punk. Es ist geradezu pervers, dass uns solcherlei Mozartspiel und -gesang Jahrzehnte lang vorenthalten wurden.
palestrina (05.03.2016, 19:21): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/71%2BGscP9KNL._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Le nozze di Figaro (Höhepunkte) Musica Aeterna, Teodor Currentzis
:times10 Das ist der ultimative Punk. Es ist geradezu pervers, dass uns solcherlei Mozartspiel und -gesang Jahrzehnte lang vorenthalten wurden.
Hallo Cetay, siehe Figaro Thread ! :wink
LG palestrina
palestrina (05.03.2016, 20:38): Händel in Italien ......
Julia Lezhneva brennt ein erstaunliches Feuerwerk ab ! :down
LG palestrina
Rotkäppchen (05.03.2016, 20:59): Original von palestrina Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/71%2BGscP9KNL._SL250_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Le nozze di Figaro (Höhepunkte) Musica Aeterna, Teodor Currentzis
:times10 Das ist der ultimative Punk. Es ist geradezu pervers, dass uns solcherlei Mozartspiel und -gesang Jahrzehnte lang vorenthalten wurden.
Hallo Cetay, siehe Figaro Thread ! :wink
LG palestrina Hallo, liebe Fans des Currentzis-Figaros,
bin 100% d'accord und ärgere mich über mich selbst, dass ich mir nur die Highlights und nicht die GA gegönnt habe :( , aber kann ja noch werden.
:hello Grüße an alle, Rk
palestrina (05.03.2016, 23:24): Original von Rotkäppchen Original von palestrina Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/71%2BGscP9KNL._SL250_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Le nozze di Figaro (Höhepunkte) Musica Aeterna, Teodor Currentzis
:times10 Das ist der ultimative Punk. Es ist geradezu pervers, dass uns solcherlei Mozartspiel und -gesang Jahrzehnte lang vorenthalten wurden.
Hallo Cetay, siehe Figaro Thread ! :wink
LG palestrina Hallo, liebe Fans des Currentzis-Figaros,
bin 100% d'accord und ärgere mich über mich selbst, dass ich mir nur die Highlights und nicht die GA gegönnt habe :( , aber kann ja noch werden.
:hello Grüße an alle, Rk
Liebes Rotkäppchen ,musst du unbedingt nachholen ,auch die Cosi , und vielen Dank für den Figaro Link !
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (06.03.2016, 06:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/81g82DAi4mL._SL500_AA325_.jpg Igor Stravinsky; Le Sacre du Printemps (1913 Version) Les Siècles, Francois-Xavier Roth
Cetay (inaktiv) (06.03.2016, 07:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61MAUcvCpFL._SL500_AA325_.jpg Igor Stravinsky; Le Sacre du Printemps Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton
AcomA (06.03.2016, 08:53): Hallo
D Schostakowitsch
Klavierkonzerte Nr.1 u 2
Alexander Melnikov, p Jeroen Berwaerts, trumpet Mahler Chamber Orchestra Teodor Currentzis, cond
(HMF, DDD)
:engel
LG Siamak
nikolaus (06.03.2016, 10:14): Im Moment noch Bach mit David Fray.
Cetay (inaktiv) (06.03.2016, 10:38): Original von nikolaus
Theodor Currentzis MusicAeterna
Igor Strawinsky: Le Sacre du Printemps
Nikolaus.
Danach hatte ich heute morgen eigentlich gesucht, bin dann aber bei Les Siècles hängen geblieben. Und ich war/bin so etwas von sprachlos. Wenn ich wählen müsste zwischen der 100-Jahre Box mit 38 verschiedenen Aufnahmen des Sacre und der einen mit Les Siècles, die Wahl fiele klar auf letztere. Die macht den ganzen Rest der Sacre-Diskographie zur Makulatur - ehrlich...
Und nun hier:
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51dY3NdvNWL._SL500_AA325_.jpg Lakshminarayana Subramaniam; Doppelkonzert für Violine & Flöte L. Subramaniam, Martin Koefler, Brandenburger Symphoniker, Michael Helmrath
Andréjo (06.03.2016, 11:34): Danke an Cetay für den Tipp mit "Les Siècles". Die Hörproben haben mich überzeugt und die CD ist bestellt.
Was Deine zuletzt genannte Aufnahme betrifft: Ist das Musik im Stil der Solokonzerte von Ravi Shankar?
:beerWolfgang
Cetay (inaktiv) (06.03.2016, 12:18): Original von Andréjo Danke an Cetay für den Tipp mit "Les Siècles". Die Hörproben haben mich überzeugt und die CD ist bestellt.
Was Deine zuletzt genannte Aufnahme betrifft: Ist das Musik im Stil der Solokonzerte von Ravi Shankar?
:beerWolfgang
Es ist spätromantische Beliebigkeit mit mikrotonalen und polyrhythmischen Einschüben. Nee... East and West können eigentlich nie eine echte Fusion zustande bringen, wenn man unter West die abendländische Klassik versteht. West heißt kunstvolle Form, Harmonik und Polyphonie während East da wenig Wert drauf legt und dafür bei Improvisation, Rhythmus und Melodie (im Sinne von Einzeltongestaltung) die hohen Weihen erlangt. Kein Wunder, dass Begegnungen mit West-Jazzmusikern ungleich ergiebiger waren, denn die teilen genau diese Schwerpunkte.
Andréjo (06.03.2016, 13:55): East and West können eigentlich nie eine echte Fusion zustande bringen, wenn man unter West die abendländische Klassik versteht. West heißt kunstvolle Form, Harmonik und Polyphonie während East da wenig Wert drauf legt und dafür bei Improvisation, Rhythmus und Melodie (im Sinne von Einzeltongestaltung) die hohen Weihen erlangt. Kein Wunder, dass Begegnungen mit West-Jazzmusikern ungleich ergiebiger waren, denn die teilen genau diese Schwerpunkte.
Das sehe ich genauso. Den Reiz des Exotischen haben die Konzerte von Shankar für mich dennoch, die Verknüpfung virtuos geführter solistischer Instrumente indischer Provenienz mit dem spätromantisch-klassizistischen Orchester, welches das Flair von Rhythmik und Melodik grob stilisiert nachempfindet und in der Harmonik sich an der gemäßigten Moderne zwischen Hindemith und Messiaen orientiert. Freilich habe ich nur selten das Bedürfnis zur Wiederbegegnung - es nutzt sich schnell ab.
:beerWolfgang
ab (06.03.2016, 17:56): Nikolaus Harnoncourt ist gestorben. Das macht mich tief betroffen. Sei Dirigat war vielfach prägend für meine musikalische Biographie. http://ecx.images-amazon.com/images/I/51vId0qH1ML._SY400_.jpg
Sinfonie Nr. 2 D-Dur Op. 73 Sinfonie Nr. 3 F-Dur Op. 90
Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan, cond
(DG, ADD, 1964)
:engel :times10
LG Siamak
AcomA (10.03.2016, 06:13): Hallo
J Brahms
Sinfonie Nr. 4 e-moll Op. 98
Wiener Philharmoniker Carlos Kleiber, cond
(DG, DDD)
:engel :times10
LG Siamak
AcomA (10.03.2016, 22:03): Hallo
J Brahms
Klaviertrios Nr. 1-3
Christian Tetzlaff, v Tanja Tetzlaff, v'cello Lars Vogt, p
(Ondine, DDD)
:engel :times10
LG Siamak
AcomA (11.03.2016, 06:15): Hallo
J Brahms
Violinkonzert D-Dur Op. 77 (Kadenz: F Busoni)
Isabelle Faust, v Mahler Chamber Orchestra Daniel Harding, cond
(HMF, DDD)
:engel :times10
LG Siamak
Amadé (11.03.2016, 09:50): Original von Acoma J Brahms Sinfonie Nr. 4 e-moll Op. 98 Wiener Philharmoniker Carlos Kleiber, cond
Lieber Acoma, dieser Kleiber-Aufnahme kann ich keine 10 zuteilen, nicht wegen der Interpretation, sondern wegen des künstlichen Klangbildes. Es war eine der ersten digital-Orchesteraufnahmen der DGG, den Technikern gelang es hier noch nicht, einen natürlichen Raumklang einzufangen, ein Jammer! Wären sie doch beim alten analog geblieben. Ich hatte mir beim Erscheinen ziemlich bald die LP gekauft und war vom Klang enttäuscht, als zwei Jahre später die CD herauskam, hatte ich Hoffnung auf Besserung, die stellte sich jedoch nicht ein.
Gruß Amadé :hello
Cantus Arcticus (11.03.2016, 12:42): Hallo Zusammen
Pierre Boulez mit diesen Werken: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41HJ84CVWBL.jpg
Grüsse :hello Stefan
AcomA (11.03.2016, 16:11): Original von Amadé Original von Acoma J Brahms Sinfonie Nr. 4 e-moll Op. 98 Wiener Philharmoniker Carlos Kleiber, cond
Lieber Acoma, dieser Kleiber-Aufnahme kann ich keine 10 zuteilen, nicht wegen der Interpretation, sondern wegen des künstlichen Klangbildes. Es war eine der ersten digital-Orchesteraufnahmen der DGG, den Technikern gelang es hier noch nicht, einen natürlichen Raumklang einzufangen, ein Jammer! Wären sie doch beim alten analog geblieben. Ich hatte mir beim Erscheinen ziemlich bald die LP gekauft und war vom Klang enttäuscht, als zwei Jahre später die CD herauskam, hatte ich Hoffnung auf Besserung, die stellte sich jedoch nicht ein.
Gruß Amadé :hello
Lieber Amade,
die 10 habe ich als künstlerisch-interpretatorische Note gegeben. Ich gebe Dir Recht: obwohl es sich um eine sehr transparente Darstellung handelt, ist die räumliche Darstellung nicht gelungen.
Cetay (inaktiv) (12.03.2016, 10:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/81odeZR0saL._SL500_AA325_.jpg Konzert für 3 Klaviere und Orchester F-Dur, K. 242 "Lodron" (Version für 2 Klaviere) Lucas Jussen, Arthur Jussen, Academy of St Martin in the Fields, Neville Marriner
Zum Neunzigsten von Neville Marriner schrieb die FAZ (-> hier): Fast unmerklich versteht er es, die Aufmerksamkeit des Zuhörers von der eigenen Person weg- und auf das Werk hinzulenken. Keine Interpreten-Eitelkeit setzt eigenwillige Akzente, alles fließt unaufgeregt, gleichwohl mit hoher Gespanntheit dahin: Es spricht allein die Musik. Das auf dieser Neuerscheinung eindrucksvoll nachzuhören, wie auch auf der unlängst erschienen Aufnahme der Violinkonzerte mit Rachel Barton Pine. Von Fließbandarbeit (er hat 600 Platten gemacht) ist auf seine alten Tage nichts zu hören.
daniel5993 (12.03.2016, 13:10): Eine der unzähligen Aufnahmen im Regal, welche noch nicht einmal angehört wurden... Heut Morgen bin ich dann dem ersten Impuls einfach mal gefolgt...
Don Giovanni - Cesare Siepi Il Commendatore - Gottlob Frick Donna Anna - Elisabeth Grümmer Don Ottavio - Leopold Simoneau Donna Elvira - Lisa della Casa Masetto - Walter Berry Zerlina- Rita Streich
Chor der Wiener Staatsoper Wiener Philharmoniker Dimitri Mitropoulos
Salzburg 24. Juli 1956
Beste Grüße Daniel
AcomA (12.03.2016, 14:49): Hallo
J Brahms
Thema und Variationen d-moll Variationen und Fuge über ein Thema von Händel Op. 24 Variationen über ein Originalthema Op. 21,1 Variationen über ein Ungarisches Lied Op. 21, 2
Garrick Ohlsson, p
(Hyperion, DDD)
:engel
LG Siamak
Amadé (12.03.2016, 20:40): Heute in meinem alten Video-Fundus gekramt - mein Recorder funktioniert noch einwandfrei - und eine Aufnahme der 4. Sinfonie von Brahms mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Leitung von Carlos Kleiber gefunden und sofort abgespielt. Auch wenn die klangliche Feinabstimmung nicht immer der der DGG-CD entspricht, kommt der Klang hier viel natürlicher aus den Lautsprechern. Kleiber bei der Arbeit zu sehen ist eine zusätzliche Augenweide. Übrigens verdoppelt der Dirigent an Tutti-Stellen die Holzbläser, wie einst Karajan, aber auch viele andere. Die Aufnahme wurde im Münchner Herkulessaal getätigt und von Arte gesendet, wann ?? Sie hat es verdient, mindestens noch einmal im FS gesendet zu werden!
GRuß Amadé
Hosenrolle1 (12.03.2016, 21:05): Ich habe gerade gesucht, einmal finde ich die Brahms 4 im Jahr 1984 in der ARD, und einmal hier: http://programm.ard.de/TV/arte/carlos-kleiber-dirigiert-brahms/eid_287246476289722
Könnte da was dabei sein?
LG, Hosenrolle1
AcomA (13.03.2016, 01:20): Hallo
J Brahms
Klaviersonaten Nr. 1u 2
Alexander Melnikov, p Bösendorfer aus den 1870er
(HMF, DDD)
:engel :times10
LG Siamak
AcomA (13.03.2016, 10:28): Hallo
J Brahms
Sonaten f Klarinette u Klavier Nr. 1 u 2
Paul Meyer, cl François-René Duchable, p
(Erato, DDD)
:engel
LG Siamak
Viola (13.03.2016, 10:38): Original von AcomA Hallo
Leider ist diese wunderbare Orgel-Serie noch nicht komplett in meiner Sammlung. Wird aber!
Schönen Sonntag allen Viola
und an Hosenrolle: Deine Bitte, mit Dir nicht weiter zu kommunizieren, wird erfüllt. Sehr, sehr gern. :)
Cetay (inaktiv) (13.03.2016, 10:55): Hier läuft:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41y1KPC68TL._SL500_AA325_.jpg Gérard Hourbette & Thierry Zaboitzeff; Le Mariage du Ciel et de l'Enfer (Musique du ballet de Roland Petit) Art Zoyd
Das Komponisten-Ensemble-Kollektiv Art Zoyd ist eine der interessanten Erscheinungen in der unbekannten Musikwelt da draußen. Ganz streng genommen ist das wahrscheinlich keine moderne Klassik, aber bezüglich Format und Anspruch her gehört es keineswegs ins Hinterzimmer.
Selbstzitat: Art Zyod gehörten zu den Mitbegründern der Rock-in-Opposition Bewegung, die sich gegen die von den Plattenfirmen diktierten Kompositions- und Produktionsschemata richtete und kompromisslose, fordernde Rockmusik zum Zuhören schaffen wollte. Dazu bediente man sich unter anderem der Stilmittel der klassischen Avantgarde und der freien Jazz-Improvisation. Einige der von Art Zoyd hervorgebrachten Resultate gehören zum Aufregendsten, das die Musikgeschichte hervorgebracht hat. In den besten Werken entwickelt die in ihrem völlig eigenen Klanguniversum existierende Musik eine geradezu hypnotische Sogkraft. Das Ensemble hat sich in seiner bald 40-jährigen Geschichte immer weiter von den Wurzeln entfernt. Das Rock-Instrumentarium wich nach und nach reinen Kammermusik- und Jazzbesetzungen und diese wiederum wurden mehr und mehr von elektronischen Klangerzeugern und Samplern verdrängt. Heute kann man Art Zoyd in die Schublade Neue Elektroakustische Kammermusik stecken. Le Mariage du Ciel et de l'Enfer aus dem Jahr 1985 fasziniert mich besonders weil das Ensemble hier im Niemandsland angekommen war. Das ist weder Rock noch Jazz noch Moderne Klassik noch Elektronische Musik und irgendwie doch alles zusammen; das ist düster-atmosphärischer Klang gewordene Unkategorisierbarkeit.
Und zu der Scheibe, die als nächstes bereitliegt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/311EAT6JFGL._SL500_AA325_.jpg Gérard Hourbette & Kasper T. Toeplitz; Le champ des larmes - Electronic oratorio for 4 musicians surrounding the public & 5 video sources Art Zoyd (Yukari Bertocchi-Hamada, Patricia Dallio, Daniel Koskowitz & Jérome Soudan (Elektronik, Tasten, Pads, Samples, Percussion))
Was für Musik! Auch ohne die dazugehörige Videoinstalliation wirken diese elektronischen und perkussiven Klangmassen unglaublich intensiv, bisweilen beklemmend - ein Markenzeichen von Art Zoyd. Dass ein Komponisten-Ensemble-Kollektiv, das seinen Stil und Klang so stark verändert hat, wie es Art Zoyd über vier Jahrzehnte getan haben, immer sofort identifizierbar ist, ist wohl einmalig.
palestrina (13.03.2016, 15:02): Bis jetzt mein Programm ...
Das Lied von der Erde, hier in dieser Aufn. ist sehr sehr schön und der Abschied gesungen von Sarah Connolly ist absolut ergreifend ! Kaufmann und die Wesendonck Lieder ,einfach GRANDIOS ! :down :down :down
Sarastro - Jose van Dam Königin der Nacht - Karin Ott Pamina - Edith Mathis Tamino - Francisco Araiza Papageno - Gottfried Hornik Papagena - Janet Perry
Chor der Deutschen Oper Berlin Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan
1980
AcomA (13.03.2016, 15:51): Hallo
J Brahms
Klaviersonate Nr.3 f-moll Op. 5 Klavierstücke Op. 116 u 117
Piet Kuijken, p (Streicher-Flügel aus der Brahms-Zeit)
(Passacaille, DDD)
:engel
LG Siamak
AcomA (13.03.2016, 18:49): Hallo
J Brahms
Klavierquintett f-moll Op. 34
Quartetto Italiano Maurizio Pollini, p
(DG, ADD, 70er)
:engel :times10
Die einzige mir bekannte Studio-Kammermusik-Einspielung Pollinis
LG Siamak
daniel5993 (13.03.2016, 20:52): Original von daniel5993 http://ecx.images-amazon.com/images/I/41GGT1W6BBL.jpg
Mozart - ZAUBERFLÖTE
Sarastro - Jose van Dam Königin der Nacht - Karin Ott Pamina - Edith Mathis Tamino - Francisco Araiza Papageno - Gottfried Hornik Papagena - Janet Perry
Chor der Deutschen Oper Berlin Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan
1980
Nach wiederholtem Hören bin ich schwer beeindruckt. Und das muss ich hier echt zum Ausdruck bringen da so manche Reaktion auf diese Aufnahme dick negativ ausfällt. Andere wiederum sind begeistert. Meine Gefühlslage würde ich als "tief-überrascht und begeistert" beschreiben. Nach langer Zeit endlich mal so richtig angenehm überrascht worden! :engel
Viola (13.03.2016, 21:25): Bin auch überrascht :) Beim Zurückblättern in diesem Thread sehe ich gerade:
Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/71NmoHckOML._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Klavierkonzerte d-Moll, E-Dur, D-Dur, A-Dur, f-Moll & g-Moll, BWV 1052-56 & -58 Andrea Bachetti, Orchestra Sinfonica Di Torino Della Rai Ich fass es kaum - manchmal werden ja doch Wünsche wahr :leb
Hätte ich nicht mehr damit gerechnet - erst hab ich ständig geguckt, dann "aufgegeben". Und aus den Augen verloren ...
palestrina (13.03.2016, 23:22): Original von Viola Nun aber erstmal ... http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WZ8XSN3PL._SY355_.jpg ... diese wohltuende Stimme. Eine meiner liebsten Sänger-CDs. Viola
Hallo liebste Viola, war wohl heute Gedanken Übertragung ich hörte heute Mittag diese Entführung ,und dachte mir noch so dabei,der hat so eine schöne Stimme ....
und aus der Sacred CD oben kann ich nur sagen :wink "Mit Würd und Hoheit angetan",toll wie er das singt und die Arie "Panis vivus " ! :down
Liebste Grüße palestrina
AcomA (14.03.2016, 06:16): Hallo
J Brahms
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur Op. 83
Krystian Zimerman, p Wiener Philharmoniker Leonard Bernstein, cond
(DG, DDD, 80er)
:engel
LG Siamak
Viola (14.03.2016, 10:28): Original von palestrina http://ecx.images-amazon.com/images/I/61AR67FHYDL._SY350_.gif
und aus der Sacred CD oben kann ich nur sagen :wink "Mit Würd und Hoheit angetan",toll wie er das singt und die Arie "Panis vivus " ! :down
Liebste Grüße palestrina
Lieber palestrina, die Hogwood-Entführung kenne ich glaub ich noch gar nicht - muss mal nachgucken! Wenn ich sie nicht finde, werde ich nach ihr suchen.
"So ihr mich von ganzem Herzen ...", das ist meine Lieblings-Arie auf der Sacred-CD, ich liebe den Elias ohnehin über alles. Und Peter Schreier als Dirigent - :down
Diese Box stand bei mir noch nie im Regal, ich höre die CDs der Reihe nach, also im Prinzip ständig - da es 13 sind und Mozart, werden sie einem auch niicht über.
Dann gibt es noch den Tamino der Solti-Zauberflöte aus Wien, habe ich aber länger nicht gehört.
Es freut mich, dass wir die Stimme beide mögen ... :)
Liebe Grüße Viola
palestrina (14.03.2016, 10:48): Hallo liebe Viola , diese Zauberflöte höre ich mir jetzt mal wieder an .....guter Tipp ....
Habe sie auch mal vorgezogen - von ganz unten aus dem Zauberflöten-Berg. Und jetzt weiß ich wieder, warum sie dort verstaubt ... Du liebe Zeit - Solti auf dem Eilmarsch :D
Dabei sind die Sänger hervorragend.
Wünsch Dir auch noch einen schönen Tag!
Viola
(Die Entführungssuche war erfolglos.)
Viola (14.03.2016, 14:14): Nach dem Zauberflöten-Abbruch ganz schnell :D Wechsel zu
Beginn und Abschied (Rademanns vom Rias Kammerchor):
also die Große ist wirklich GROSS ! Aber mit der Unvollendeten habe ich schon so meine Probleme, bis zu der vierten bin ich sehr einverstanden mit seiner Interpretation ,bin gerade bei der sechsten ! Mal sehen (hören) ? Bei der Unvollendeten gibt es bisher nur die mit Sanderling (BBC Legends)die ich hervorragend finde!
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (15.03.2016, 14:27): Original von palestrina
Bei der Unvollendeten gibt es bisher nur die mit Sanderling (BBC Legends)die ich hervorragend finde!
LG palestrina
Dann empfehle ich nachdrücklich, das Berliner Philharmonische Orchester mit Fritz Lehmann zu hören - trotz historischer Aufnahmequalität unerreicht.
Cetay (inaktiv) (15.03.2016, 14:39): Original von Viola
Johann Sebastian Bach; Klavierkonzerte d-Moll, E-Dur, D-Dur, A-Dur, f-Moll & g-Moll, BWV 1052-56 & -58 Andrea Bachetti, Orchestra Sinfonica Di Torino Della Rai Ich fass es kaum - manchmal werden ja doch Wünsche wahr :leb
Hätte ich nicht mehr damit gerechnet - erst hab ich ständig geguckt, dann "aufgegeben". Und aus den Augen verloren ...
DANKE!!!
Herzliche Grüße Viola
Du hast offensichtlich schon vorher von Bacchetti gehört. Ich habe inzwischen auch in seine Bach Soloaufnahmen reingehört, aber die wollten nicht so recht zünden. Seit Glenn Gould gibt es da nichts mehr hinzuzufügen (Joachim Kühn -> hier). Die Konzerte sind freilich ein interpretatorisches Erdbeben. :leb
Amadé (15.03.2016, 19:44): Original von Cetay Dann empfehle ich nachdrücklich, das Berliner Philharmonische Orchester mit Fritz Lehmann zu hören - trotz historischer Aufnahmequalität unerreicht.
Danke Cetay für Deinen Hinweis, schon seit Jahren steht Lehmanns Interpretation als Spitzenaufnahme ganz oben im Klassik-Prisma. Leider gibt es, soweit ich das sehe, immer noch keine CD davon, insofern kann Palestrina sie (noch) nicht genießen.
Gruß Amadé
palestrina (15.03.2016, 20:07): Ihr lieben ,vielen Dank euch beiden für die Empfehlung ! :)
LG palestrina
Viola (15.03.2016, 20:51): Original von Cetay Original von Viola
Johann Sebastian Bach; Klavierkonzerte d-Moll, E-Dur, D-Dur, A-Dur, f-Moll & g-Moll, BWV 1052-56 & -58 Andrea Bachetti, Orchestra Sinfonica Di Torino Della Rai Ich fass es kaum - manchmal werden ja doch Wünsche wahr :leb
Hätte ich nicht mehr damit gerechnet - erst hab ich ständig geguckt, dann "aufgegeben". Und aus den Augen verloren ...
DANKE!!!
Herzliche Grüße Viola
Du hast offensichtlich schon vorher von Bacchetti gehört. Ich habe inzwischen auch in seine Bach Soloaufnahmen reingehört, aber die wollten nicht so recht zünden. Seit Glenn Gould gibt es da nichts mehr hinzuzufügen (Joachim Kühn -> hier). Die Konzerte sind freilich ein interpretatorisches Erdbeben. :leb
Ja, siehe unter anderem 15.4., 26.8. und 1.12. 2015 :D
Nein, im Ernst, ich kann leider das Verlinken eigener Beiträge nicht, deshalb kurz auf diesem Wege: ich habe ihn über Benedetto Marcello kennengelernt (eine ewig vergriffene Platte) - und danach die Bach-Konzerte auf YouTube (https://youtu.be/fIOKiWUiCIg) entdeckt, die bei mir ebenso eingeschlagen haben wie bei Dir :leb
Und auf einmal sind sie als CDs da - ohne Deinen Beitrag wären sie mir wahrscheinlich nicht (so bald) begegnet. Klassikforumlesen lohnt also doch (manchmal) :wink
Habe auch Hasse, Scarlatti und den italienischen Bach mit ihm, die anderen Bachs nicht - empfand ich beim Probehören wie Du, hab ich nicht gekauft.
Herzliche Grüße Viola
Viola (15.03.2016, 20:57): Bei mir läuft zum zweiten Male ein Neuzugang:
Jussi (16.03.2016, 11:03): Als leidenschaftliche Romantikerin liegt mir Bach eher fern, aber diese Aufnahme mit der Pires gefällt mir ausnehmend gut und wirkt sich direkt wohltuend auf meine Erkältungsbirne aus! :wink :engel :engel Bach kann ja ganz schön sein! :P
Jürgen (16.03.2016, 16:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/81lzbf%2BEkuL._SY355_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/81I2S4s49MS._SL350_.jpg
Buxtehude:
Membra Jesu nostri BuxWV 75, Suzuki 1997 VII Suonate Op.1, The Purcell Quartet 2009
AcomA (16.03.2016, 21:39): Original von Rachmaninov Original von AcomA Hallo
J Brahms
Violinkonzert D-Dur Op. 77
Vadim Repin, v Gewandhausorchester Leipzig Riccardo Chailly, cond
(DG, DDD)
:engel
LG Siamak
Wie findest Du diese Aufnahme? Fand sie enttäuschend.
Lieber Sergejewitsch,
ich muss sagen, dass sie mir sehr gut gefällt. Repin spielt hier in der russischen Violintradition. Das Orchester ist wunderbar. Die Heifetz-Kadenz im 1. Satz ist toll :cool
Hans Jörg Mammel /Tenor Arthur Schoonderwoerd /Pianoforte,Nanette Streicher Wien 1814 Aufn. 2011 Landesmuseum Würtemberg ,Stuttgart und da liegt der Hase im Pfeffer, gesungen ist das sehr gut,aber der Klang ist seht trocken und hohl um nicht zu sagen hallig ,seltsam ist dabei ,dem Pianoforte tut der Klang gut aber die Stimme klingt leider nicht mehr so toll !
LG palestrina
Jürgen (17.03.2016, 15:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/416DRSMWNAL.jpg
Händel: Der Messias, Suzuki 1996
Nur ein Querschnitt.
palestrina (18.03.2016, 16:18): Das waren noch Zeiten ...
W.A.Mozart "Mitridate, Re di Ponto " Mitridate/Werner Hollweg Aspasia/Arleen Auger Sifare /Edita Gruberova Farnace /Agnes Baltsa Simone/Ileana Cotrubas Marzio/David Kübler Arbate /Christine Weidinger Mozarteum Orchester Salzburg /Leopold Hager AD 1977
wie hier gesungen wird das, ist schon schier unglaublich ,Auger,Hollweg , Gruberova ,Cotrubas u.Baltsa vom allerfeinsten ,muss man gehört haben !
LG palestrina
Das ist ja wieder ein Zufall - genau diese Oper suche ich auch gerade, nämlich auf DVD :)
Aber warum nicht erstmal diese CDs - die Sänger-Besetzung jedenfalls überzeugt schon mal :) :)
Herzliche Grüße Viola
Viola (18.03.2016, 20:38): Original von palestrina http://ecx.images-amazon.com/images/I/61d47cBeJAL._SY350_.jpg
Hans Jörg Mammel /Tenor Arthur Schoonderwoerd /Pianoforte,Nanette Streicher Wien 1814 Aufn. 2011 Landesmuseum Würtemberg ,Stuttgart und da liegt der Hase im Pfeffer, gesungen ist das sehr gut,aber der Klang ist seht trocken und hohl um nicht zu sagen hallig ,seltsam ist dabei ,dem Pianoforte tut der Klang gut aber die Stimme klingt leider nicht mehr so toll !
LG palestrina
Und das hier lese ich auch mit Interesse, denn ich mag die Art der Interpretationen Hans Jörg Mammels. Schade, dass sie im Falle der Schönen Müllerin offenbar unter der Aufnahme-Technik (oder kann die vielleicht gar nichts dafür?) leidet.
Der Mann scheint ein Faible für historische Räume zu haben - diese Zelterschen Goethe-Lieder sind im Weimarer Goethe-Haus am Frauenplan aufgenommen, am originalen Streicher-Flügel:
(Und ein Wiederhören mit Rainer Zipperling, der auf der Jean-Baptiste-Barriere-CD das Barock-Cello und die Viola da Gamba in der Begleit-Gruppe des Solisten Jonas Iten spielte.)
Simon Boccanegra - Tito Gobbi Jacopo Fiesco/Andrea - Boris Christoff Amelia Grimaldi/Maria Boccanegra - Victoria de los Ángeles Gabriele Adorno - Giuseppe Campora Paolo Albiani - Walter Monachesi Pietro - Paolo Dari Capitano dei balestrieri - Paolo Caroli Un'Ancella d'Amelia - Silvia Bertona
Orchestra e coro del Teatro dell'Opera di Roma, Gabriele Santini
Gruß Amonasro
palestrina (18.03.2016, 23:23): Hallo liebe Viola, der Mitridate ist einsame Spitze ! :down :down :down
Eben gehört ,die Winterreise mit H.J.Mammel ,ja ,da passt alles ,wunderschön !
... in Gedanken in der Wiener Piaristenkirche Maria Treu ... "http://www.katholisch.at/aktuelles/2016/03/10/seelenmessen-fuer-nikolaus-harnoncourt"
Wahrscheinlich läuft die Messe gerade.
Viola :I
daniel5993 (19.03.2016, 13:21): Beim Archivieren der Zauberflöte-Aufnahmen lass ich mir mehr Zeit als erwartet. Beim Heraussuchen wichtiger Informationen zur Aufnahme bleib ich dann immerzu an der jeweiligen Aufnahme selbst hängen...
Magda de Civry - Angela Gheorghiu Ruggero Lastouc - Roberto Alagna Prunier - William Matteuzzi Lisette - Inva Mula Rambaldo Fernandez - Alberto Rinaldi Yvette - Patrizia Biccire Bianca - Patrizia Ciofi Suzy - Monica Bacelli Gobin - Toby Spence Périchaud - Riccardo Simonetti Crébillon - Enrico Fissore Georgette - Patrizia Biccire Gabriella - Patrizia Ciofi Lolette - Monica Bacelli Rabonnier - Enrico Fissore Un maggiordomo - Enrico Fissore Un cantante - Patrizia Biccire Un uomo che fischia - William Matteuzzi Un giovane - Gareth Roberts Uno studente - Andrew Busher
London Voices, Terry Edwards London Symphony Orchestra, Antonio Pappano Klavier: Antonio Pappano
Gruß Amonasro
palestrina (20.03.2016, 09:56): Nachdem ich gestern Abend in einer sehr hörenswerten Johannes Passion war ,mache ich heute weiter mit der Martha, und zwar mit dieser ......
in ihrem Gesamtkonzept die wohl Beste GA,imo auch von den Sängern und dem Orchester ,vorallem merkt man das alle wirklich Spass hatten und voll bei der Sache waren!
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (20.03.2016, 12:13): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GUGvdkiFL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur op. 61 (Kadenz: Alfred Schnittke) Gidon Kremer, Academy of St. Martin in the Fields, Neville Marriner
Jussi (20.03.2016, 14:01): Da schließe ich mich gleich beethoventechnisch an! :wink :down :down
Mich überrascht das Klangbild, dumpf irgendwie, leicht topfig.
Bacchetti spielt - merkwürdigerweise - einen Steinway, keinen Fazioli :) - was das Problem aber nicht ist, seine Interpretationen sind auch bei diesen Aufnahmen herausragend, meiner Meinung nach, nur: Das Orchester der YouTube-Version finde ich um Längen besser. https://youtu.be/fIOKiWUiCIg
Deshalb eine (winzige) Warnung an alle, die wie ich in die Konzerte aus dem Teatro Olimpico in Vicenza vernarrt sind: auf den CDs sind deutlich andere!! :D
LIVE IS LIVE.
Viola
Edit: Herrgott, irgendwann kriege ich Unitaliener das Theater noch richtig geschrieben :rofl
Madama Butterfly (Cio-Cio-San) - Renata Tebaldi B. F. Pinkerton - Carlo Bergonzi Goro - Angelo Mercuriali Suzuki - Fiorenza Cossotto Sharpless - Enzo Sordello Il Commissario Imperiale - Virgilio Carbonari Lo zio Bonzo - Paolo Washington Yakusidé - Oscar Nanni Il Principe Yamadori - Michele Cazzato Kate Pinkerton - Lidia Nerozzi
Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia, Roma; Tullio Serafin
Gruß Amonasro
daniel5993 (20.03.2016, 19:42): Original von Hosenrolle1 Vielleicht ist diese Liste für dich interessant? http://www.operadis-opera-discography.org.uk/CLMOZAUB.HTM
Da gibt es eine Vielzahl an Zauberflöten-Aufnahmen, die auch chronologisch geordnet sind. Dabei steht auch, in welchen Versionen sie erschienen sind.
Schellack, Vinyl, CD, MC, alles mögliche. LG, Hosenrolle1
:hello Lieben Dank! Dieser Link ist mir bereits zu einer "großen" Hilfe geworden.
Bei mir jetzt diese Aufnahme. Und leider auch zum ersten Mal im Player, obwohl schon lange im Regal... Und zum anderen "Leider" weil ich bereits in CD eins merke, dass diese Aufnahme nicht nur historischen Wert vermittelt, sondern auch was die Qualität des Gesangs (der Sänger) angeht, FREUDE macht. Leider fehlen die Dialoge...
Gestern hatten wir die Akademie für Alte Musik mit dieser Messe hier in der Herderkirche (freilich ohne Rias-Chor). :engel
AcomA (21.03.2016, 19:46): Hallo
J Reubke
Sonate b-moll Sonate über den 94. Psalm (transkribiert f Klavier von Stradal)
Markus Becker, p
(Hyperion, DDD)
Sehr komplex-virtuoses Werk und geniales Orgelwerk (94. Psalm) des allzufrüh verstorbenen letzten Lieblingsschülers Liszts
LG Siamak
palestrina (21.03.2016, 19:55): Original von daniel5993 Bei mir jetzt diese Aufnahme. Und leider auch zum ersten Mal im Player, obwohl schon lange im Regal... Und zum anderen "Leider" weil ich bereits in CD eins merke, dass diese Aufnahme nicht nur historischen Wert vermittelt, sondern auch was die Qualität des Gesangs (der Sänger) angeht, FREUDE macht. Leider fehlen die Dialoge... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51vnPmOpDHL.jpg Wolfgang Amadeus Mozart - DIE ZAUBERFLÖTE Tamino - Helge Rosvaenge Pamina - Tiana Lemnitz Papageno - Gerhard Hüsch Papagena - Irma Beilke Sarastro - Wilhelm Strienz Königin der Nacht - Erna Berger Monostatos - Heinrich Tessmer Favres Solistenvereinigung Berliner Philharmoniker Sir Thomas Beecham 1937/1938 Beste Grüße Daniel
Hallo Daniel, ich habe diese GA ,aber sie macht mich nicht glücklich ,der Klang ist nicht gut und von den Sängern gefällt mir nur die Pamina der Lemnitz ! Aber wie ich so in letzter Zeit festgestellt habe ,bei jeder der GA die ich besitze ist irgendwo ein Haken, also es gibt da immer den ein oder anderen Sänger fehlgriff ,najaman kann eben nicht alles haben :w habe diese Ausgabe http://ecx.images-amazon.com/images/I/51orkMMnRuL._SY350_.jpg
LG palestrina
Ps: wenn du Lust hast ,aber nur dann ,mache ich nochmal einen Thread ,mit kommentierter Diskographie auf !?
palestrina (21.03.2016, 22:34): Ich hörte gerade bis eben diese uuuuuuuuunbedingt hörenswerte Zauberflöte an , wer eimal Zauberflöte mit allen!!! gesprochenen Dialogen und div.anderen ergänzenden musikalisches Genüssen hören möchte dem sei sie wärmstens ans Herz gelegt !Auch gesanglich ist sie allemal empfehlenswert !
höre ich jetzt auch mal deine Lieblings ZF wieder an ! :wink
Apropos, hast du schon die neue von Gil Shaham ? :)
LG palestrina
Lieber palestrina, wie war sie denn, die Zauberflöte? Mittelprächtig? Würde sehr gern eine kommentierte Diskografie lesen - vielleicht bin ich damit nicht allein?
Shahams neue? Habe ich bestimmt nicht, weiß nicht mal genau, um welche es sich handelt ?(
Liebe Grüße Viola
Viola (22.03.2016, 22:13): Aha, diese hier offenbar:
Etwas zusammengewürfelter Inhalt ... Schubert / Beethoven / Grieg / Britten / Trojahn, aber :down :down :down
Kommende Spielzeit gibt D. Behle den Humperdinck-Königssohn in Dresden, freue mich ganz riesig :leb !
:hello Rk
palestrina (24.03.2016, 00:01): Original von Rotkäppchen Kommende Spielzeit gibt D. Behle den Humperdinck-Königssohn in Dresden, freue mich ganz riesig :leb ! :hello Rk
Hallo liebes Rotkäppchen, den hat er aber in Frankfurt schon gesungen :haha !
Und wenn es dir dann gefallen hat ,kannst du das auf CD nachören !
Rotkäppchen (24.03.2016, 10:40): Original von palestrina Original von Rotkäppchen Kommende Spielzeit gibt D. Behle den Humperdinck-Königssohn in Dresden, freue mich ganz riesig :leb ! :hello Rk
Hallo liebes Rotkäppchen, den hat er aber in Frankfurt schon gesungen :haha !
Und wenn es dir dann gefallen hat ,kannst du das auf CD nachören !
LG palestrina Lieber palestrina, warst Du live dabei? Mir war vor einiger Zeit der Trailer der Frankfurter Königskinder über den Weg gelaufen – fast ein bisschen schade, dass "nur" eine CD davon produziert wurde und keine DVD. Zu allem Überfluss ist die Aufnahme auch noch relativ teuer, wie leider auch alle anderen Gesamtaufnahmen der KK aus der "Neuzeit", also nach 2000, aber mal sehen, habe bald Geburtstag :D.
LG, Rk :hello
palestrina (24.03.2016, 12:47): Liebes Rotkäppchen, natürlich war ich Live dabei ,4x und die Inszenierung war SUPER ! Und D.Behle ein fantastischer Königssohn!!
LG palestrina
palestrina (24.03.2016, 14:58): Eine weitere Schöpfung ....
Rotkäppchen (24.03.2016, 16:04): Lieber palestrina, das dachte ich mir fast, dass Du mehrmals in den KK warst :beer. Ich muss jetzt noch bis November warten, dann gibt es drei Vorstellungen in Dresden....
Was ich noch sagen wollte: Das Cover von der Schöpfung unter Harnoncourt ist ein Knaller, vor allem der stachelige Dinosaurier :rofl :rofl !!
LG, Rk
AcomA (25.03.2016, 01:14): Hallo
J Brahms
Studien f die linke Hand über Bachs Chaconne f Violine solo
Cetay (inaktiv) (26.03.2016, 05:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Ramcop2LL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Drei Theatralische Symphonien Haydn Sinfonietta Wien, Manfred HussSinfonie Nr. 50 C-Dur, Hob. I:50Sinfonie Nr. 12 E-Dur, Hob. I:12Sinfonie Nr. 60 C-Dur, Hob. I:60 "Il Distratto"
AcomA (26.03.2016, 09:34): Hallo
WA Mozart
Violinkonzerte Nr. 1-5 Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
Leonidas Kavakos, v and cond Camerata Salzburg
(Sony, DDD, live, Athen)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (26.03.2016, 12:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51yHQdETSYL._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Klarinettenkonzert A-Dur, K. 622 Sharon Kam, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Jörg Faerber
Cetay (inaktiv) (26.03.2016, 16:14): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41yHIgcTGCL._SL500_AA325_.jpg Klaus Schulze; Irrlicht - Quadrophonische Symphonie für Orchester und E-Maschinen Klaus Schulze (Orgel, Elektronik, Samples), Colloquium Musica Orchester
Gioachino Rossini/Andrea Leone Tottola: La donna del lago
Elena - Carmen Giannattasio Uberto di Snowdon (Giacomo V.) - Kenneth Tarver Malcolm Groeme - Patricia Bardon Rodrigo di Dhu - Gregory Kunde Douglas d'Angus - Robert Gleadow Albina - Francesca Sassu Serano/Bertram - Mark Wilde
Edinburgh Festival Chorus Scottish Chamber Orchestra, Maurizio Benini
Ich wünsche allen erholsame Feiertage!
Gruß Amonasro :hello
palestrina (26.03.2016, 21:07): Original von Amonasro http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BS1PuvyKL._SX350_.jpg
Gioachino Rossini/Andrea Leone Tottola: La donna del lago
Elena - Carmen Giannattasio Uberto di Snowdon (Giacomo V.) - Kenneth Tarver Malcolm Groeme - Patricia Bardon Rodrigo di Dhu - Gregory Kunde Douglas d'Angus - Robert Gleadow Albina - Francesca Sassu Serano/Bertram - Mark Wilde
Edinburgh Festival Chorus Scottish Chamber Orchestra, Maurizio Benini
Ich wünsche allen erholsame Feiertage!
Gruß Amonasro :hello
Hallo Amonasro, und wie gefällt dir die Aufnahme !?
LG palestrina
Euch allen ebenfalls schöne Osterfeiertage !!
Amonasro (26.03.2016, 22:24): Original von palestrina Original von Amonasro http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BS1PuvyKL._SX350_.jpg
Gioachino Rossini/Andrea Leone Tottola: La donna del lago
Elena - Carmen Giannattasio Uberto di Snowdon (Giacomo V.) - Kenneth Tarver Malcolm Groeme - Patricia Bardon Rodrigo di Dhu - Gregory Kunde Douglas d'Angus - Robert Gleadow Albina - Francesca Sassu Serano/Bertram - Mark Wilde
Edinburgh Festival Chorus Scottish Chamber Orchestra, Maurizio Benini
Ich wünsche allen erholsame Feiertage!
Gruß Amonasro :hello
Hallo Amonasro, und wie gefällt dir die Aufnahme !?
LG palestrina
Euch allen ebenfalls schöne Osterfeiertage !!
Hallo palestrina,
die Aufnahme gefällt mir sehr gut, vor allem Kenneth Tarver als Giacomo. Als Vergleich habe ich nur die MET- Aufführung mit Joyce DiDonato und Florez. Da kann die Opera-Rara-Aufnahme auf jeden Fall mithalten, bei mir bleiben zumindest keine Wünsche offen. La donna del lago ist übrigens mein Lieblings-Rossini, nicht zuletzt dank dieser Aufnahme.
Gruß Amonasro :hello
Cetay (inaktiv) (26.03.2016, 23:23): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51mGjqLiiPL._SL500_AA325_.jpg Alexander Skrjabin; Le Poème de l’Extase (Sinfonie Nr. 4 C-Dur), op. 54 San Francisco Symphony Orchestra, Pierre Monteux
Cetay (inaktiv) (27.03.2016, 08:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/710Y7qfukiL._SL500_AA325_.jpg Debussy, Zimmermann & Strawinsky: Monolithen Klavierduo Huber | Thomet (Susanne Huber, André Thomet)Claude Debussy, En blanc et noirBernd Alois Zimmermann, MonologeIgor Stravinsky, Le Sacre du printemps
palestrina (27.03.2016, 08:56): ER IST AUFERSTANDEN, ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN !
Gioachino Rossini/Cesare della Valle: Maometto Secondo
Paolo Erisso - Ernesto Palacio Anna Erisso - June Anderson Calbo - Margarita Zimmermann Condulmiero - Laurence Dale Maometto - Samuel Ramey Selimo - Laurence Dale
Ambrosian Opera Chorus, John McCarthy Philharmonia Orchestra, Claudio Scimone
Gruß Amonasro
palestrina (31.03.2016, 13:28): Leider wurde Josef Protschka wenig beachtet von der Musik Industrie ,um so mehr soll man froh sein das es dieses Recitals gibt und die schöne Müllerin ......
palestrina (31.03.2016, 15:54): Noch so ein schönes Mozart Recital , minimalen Aussprache Fehlern die man schnell vergisst bei dem schönen Gesang ......
(Da "Ein Überlebender aus Weimar" nicht komponiert wurde ...)
Nun ist auch dieser große Schriftsteller gestorben.
"Wer im Konzentrationslager überleben will, muss sich seiner Logik fügen. Diese willentliche oder nicht willentliche Kollaboration ist die größte Schande des Überlebenden. Er kann sie nicht eingestehen. Der Schriftsteller kann es." (Imre Kertesz, zitiert aus Thüringer Allgemeine von heute)
Viola
Jürgen (01.04.2016, 09:15): h-moll Messe, gute Idee
daniel5993 (01.04.2016, 11:52): Original von palestrina Original von daniel5993 Bei mir jetzt diese Aufnahme. Und leider auch zum ersten Mal im Player, obwohl schon lange im Regal... Und zum anderen "Leider" weil ich bereits in CD eins merke, dass diese Aufnahme nicht nur historischen Wert vermittelt, sondern auch was die Qualität des Gesangs (der Sänger) angeht, FREUDE macht. Leider fehlen die Dialoge... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51vnPmOpDHL.jpg Wolfgang Amadeus Mozart - DIE ZAUBERFLÖTE Tamino - Helge Rosvaenge Pamina - Tiana Lemnitz Papageno - Gerhard Hüsch Papagena - Irma Beilke Sarastro - Wilhelm Strienz Königin der Nacht - Erna Berger Monostatos - Heinrich Tessmer Favres Solistenvereinigung Berliner Philharmoniker Sir Thomas Beecham 1937/1938 Beste Grüße Daniel
Hallo Daniel, ich habe diese GA ,aber sie macht mich nicht glücklich ,der Klang ist nicht gut und von den Sängern gefällt mir nur die Pamina der Lemnitz ! Aber wie ich so in letzter Zeit festgestellt habe ,bei jeder der GA die ich besitze ist irgendwo ein Haken, also es gibt da immer den ein oder anderen Sänger fehlgriff ,najaman kann eben nicht alles haben :w habe diese Ausgabe http://ecx.images-amazon.com/images/I/51orkMMnRuL._SY350_.jpg
LG palestrina
Ps: wenn du Lust hast ,aber nur dann ,mache ich nochmal einen Thread ,mit kommentierter Diskographie auf !?
Hallo palestrina!
Für mich ist der Klang, egal ob bei der Oper oder einem rein klassischen Solowerk, "aufrichtig" nebensächlich. Die Stimme des Sängers steht über allem anderen. Danach lege ich den Fokus auf die Tempi...usw.
Deshalb favorisiere ich auch viele klanglich unzufriedenstellende Aufnahmen... MEIST sinds Aufnahmen zwischen 1950-1967... Das sängerische Potenzial der Oper hat meiner Meinung nach, seit diesem Abschnitt kontinuierlich abgenommen (in seiner Gesamtheit)... Aber das nur nebenbei...
Ich würde liebend gern mehr schreiben, mehr posten, mehr diskutieren... Ehrlich gesagt lebe ich von dieser Musik, schöpfe ich Kraft... usw.
Mir fehlt leider die Zeit und da ich einer Arbeit nachgehe, welche mich viel fordert und ich lange brauch um wieder "zur Ruhe zu kommen" kann ich nur in kleinen Etappen meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen... Ich vergleiche täglich, katalogisiere und analysiere täglich versch. Aufnahmen, aber es geht langsam vorwäts...
Ich bin sehr froh zu sehen/lesen, dass hier mehr "Opernbegeisterte" aktiv sind, als zu irgendeiner anderen Zeit. Gern bin ich zu einem tieferen Austausch bereit. Da ich jedoch erst seit etwa 2 Jahren meine Vorliebe zur Oper verlagert habe höre, vergleiche und bilde ich mir erst eine Meinung ein Bild, wenn ich für mich das jeweilige Werk und die versch. Interpretationen kenne. Daher ist das "wollen" für weitergehenden Austausch da, jedoch komm ich mit mir selber und der Vielzahl von Aufnahmen und deren Interpreten kaum nach. Da mich meine Frau bei meinem "passionierten" Sammeln von Aufnahmen unterstützt kann ichs einerseits kaum besser haben, andererseits dauert es die vielen Aufnahmen zu erforschen. Für dieses Jahr stehen folgende 5 Opern auf meinem Plan, welche ich intensiv und mit großer Freude "bearbeite". Die Zauberflöte, Rigoletto, Der fliegende Holländer, Falstaff, Cosi fan tutte. Ich werde mich in ein paar Monaten hier melden wenn ich bereit für die "Schlacht" bin. Bis dahin werde ich hier ein eher "Was höre ich gerade"-Poster sein, der kurz und knapp und ab und zu seinen "Senf" zu so manchem gehörten abgibt... Ich bitte daher euch Forianer um das, was ich selbst zu wenig beherrsche, Geduld... :wink
:helloLiebe Grüße Daniel
daniel5993 (01.04.2016, 12:05): Gestern und auch heute läuft diese Zauberflöte, welche bisher in Ihrer Gesamtheit mein Liebling ist.
SARASTRO - Franz Crass KÖNIGIN DER NACHT - Roberta Peters PAMINA - Evelyn Lear TAMINO - Fritz Wunderlich PAPAGENO - Dietrich Fischer-Dieskau PAPAGENA - Lisa Otto MONOSTATOS - Friedrich Lenz SPRECHER - Hans Hotter
RIAS-Kammerchor Berliner Philharmoniker Karl Böhm
Juni 1964
palestrina (01.04.2016, 12:08): Hallo lieber Daniel, habe mich über deine Antwort sehr gefreut, und natürlich haben wir Geduld :wink also bis dann !!
LG palestrina
Jeremias (01.04.2016, 12:43): Original von palestrina Leider wurde Josef Protschka wenig beachtet von der Musik Industrie ,um so mehr soll man froh sein das es dieses Recitals gibt und die schöne Müllerin ......
ich will nicht behaupten das es das beste Mozart Album ist ,aber bestimmt eines der schönsten !
LG palestrina
Liebe Palestrina,
schön dass Du hier Josef Protschka wieder einmal hervor bringst! Ich bin mit ihm schon lange privat bekannt und befreundet, meine erste Frau war seine Schülerin. Solltest Du Interesse haben ihn einmal live zu hören: Am Samstag, den 20.01.2017 sowie am Sonntag, den 19.03.2017 wird er die Winterreise in den Bechsteinzentren Düsseldorf (Jan) bzw. Köln (März) aufführen. Ich organisiere derzeit anlässlich den 220. Geburtstags Schubert Marathons, wobei der in Düsseldorf etwas größer ausfallen wird. Ich werde übrigens auch mitspielen und u.a. die A-Dur Sonate D 959 aufführen!
palestrina (01.04.2016, 15:12): Hallo lieber Jeremias , das finde ich ja ganz wunderbar, ja in diese Gegend komme ich dann leider nicht mehr hin ,denn Ende des Monats geht es ab in den Schwarzwald (Umziehen) und von dort ist mir das zuweit ,aber trotzdem ganz lieben Dank für die Info. Du kannst ihm aber gerne liebe Grüße ausrichten und danke sagen für die vielen erbaulichen Stunden mit der s.M und Mozart !
LG palestrina
Jeremias (01.04.2016, 16:11): Original von palestrina Hallo lieber Jeremias , das finde ich ja ganz wunderbar, ja in diese Gegend komme ich dann leider nicht mehr hin ,denn Ende des Monats geht es ab in den Schwarzwald (Umziehen) und von dort ist mir das zuweit ,aber trotzdem ganz lieben Dank für die Info. Du kannst ihm aber gerne liebe Grüße ausrichten und danke sagen für die vielen erbaulichen Stunden mit der s.M und Mozart !
LG palestrina
Ich habe ihm einen Screenshot geschickt, er hat sich richtig gefreut! Übrigens planen wir auch einen Schubert Marathon in Monschau in der Eifel, wäre das näher? Oder kennst Du an Deinem neuen Wohnort eine Möglichkeit so ein Event durchzuführen?
Ja,Monschau ist nicht schlecht ,da wohnt Verwandtschaft in der Nähe ! Wenn du näheres weisst ,bitte melden ! Na ja, im Schwarzwald ist in der Nähe ,Freudenstadt ,Wildbad die Ecke !
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (02.04.2016, 05:44): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41HHQ0YoeCL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll, öp. 125 Eileen Farrell, Nell Merriman, Jan Peerce, Norman Scott Robert Shaw Chorale, NBC Symphony Orchestra, Arturo Toscanini (1952)
"Es ist merkwürdig, aber nach den meisten Konzerten diskutieren wir die Qualitäten der Aufführung, doch nach einem Toscanini-Konzert sprechen wir über das Werk. Das ungefähr faßt alles zusammen, wenigstens für mich." (-> hier)
auch eine der hervorragenden Interpretationen mit Protschka !
LG palestrina
ps: Beste Grüße an Jeremias !
Cetay (inaktiv) (03.04.2016, 08:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71riZIb1x4L._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Requiem & Klarinettenkonzert New Century Baroque Orchestra, Leonardo García AlarcónKarinettenkonzert A-Dur, K. 622 + Benjamin DieltjensRequiem d-Moll, K626 + Lucy Hall, Angélique Noldus, Hui Jin, Josef Wagner, Choeur de Chambre de Namur
AcomA (03.04.2016, 09:26): Hallo
WA Mozart
Streichquartett Nr. 20 D-Dur KV 499 'Hoffmeister' Streichquartett Nr. 21 D-Dur KV 575 '1. Preußisches'
11 Jahre nach seiner ersten Scarlatti-Einspielung nun eine neue. Meiner Meinung nach ist diese keine "Vol.2", sondern steht mit all den Erfahrungen, die Sudbin in der Zwischenzeit gemacht hat, für sich. Er nimmt sich mehr Freiheiten und kostet das ganze Spektrum der ihm auf dem modernen Klavier zu Verfügung stehenden Möglichkeiten aus. So entsteht ein sehr kontrastreiches, spannendes, von zarter Lyrik bis zu hochvirtuosem Furor reichendes Scarlatti-Album. Toll!
Nikolaus.
Viola (03.04.2016, 10:32): Klavierquintett und Klaviertrio eines Schülers von Tschaikowsky - russische Seele ...
... wie man auch hier sehen und horen kann: https://youtu.be/HxsOPV2cPY0
:engel
Viola
Cetay (inaktiv) (03.04.2016, 11:24):
Wolfgang Amadeus Mozart; Requiem & Klarinettenkonzert New Century Baroque Orchestra, Leonardo García Alarcón
Sehr erfreulich ist das; Teodor Currentzis macht offenbar Schule! Das tut dem Konzert -das Soloinstrument ist eine Rekonstruktion auf Basis einer Zeichnung eines Stadlerschen Instruments- sehr gut. Das Requiem stützt sich im Wesentlichen auf die Fassung von Beyer. Alarcón verzichtet aber auf die ganz von Süßmayr komponierten Teile Sanctus, Benedictus und Agnus Dei, greift an einzelnen Stellen auch auf Maudersche Interpolationen zurück und fügt bei der Instrumentierung eigene Ergänzungen hinzu. Näheres -> hier.
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mWVGpu6TL._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Musikalisches Opfer, BWV 1079 Matteo Messori, Capella Augustana
Cetay (inaktiv) (03.04.2016, 17:46): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51lhb91j30L._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Musikalisches Opfer, BWV 1079 Ars Rediviva, Milan Munclinger
Nicht nur das da Spitzentöne produziert werden ,nein ,er hat auch das rechte Gefühl Franz.Oper zu singen ! Auch Arien abseits des gängigen Repertoire ! Unbedingt empfehlenswert !!!
LG palestrina
AcomA (05.04.2016, 06:19): Hallo
WA Mozart
Klaviersonate Nr. 10 C-Dur KV 330
Shura Cherkassky, p
(Orfeo, ADD, live, Salzburg, 1961)
:engel :times10
LG Siamak
Viola (05.04.2016, 09:55): Original von nikolaus http://ecx.images-amazon.com/images/I/61khGxFslhL.jpg
R.Schumann: Sechs Studien in kanonischer Form op. 56 (arr. für zwei Klaviere von C.Debussy)
C.Debussy: En blanc et noir
B.Bartok: Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug Sz 110
:engel
Nikolaus.
:engel :engel
Hierauf zwar nicht mit Martha, aber auch mit der überwältigenden Atmosphäre im Teatro Colon: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kKHHtKssL._SY550_.jpg Auf der zweiten DVD ist eine glänzende Dokumentation über Daniel Barenboim, beruflich und privat, mit Bildern, die sich einprägen (Jacqueline du Pres ... Die Gegend, in der er aufwuchs, der Tango, ... ...)
Herzliche Grüße Viola
Jürgen (05.04.2016, 15:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51O4%2Ba%2BEyEL._SX350.jpg
Shostakovich: Sonate für Cello und Klavier Op.40, Gabetta/Grimaud 2012
Leone Magiera (Klavier), Vittoria Rosetta (Harmonium)
Coro Polifonico de Teatro alla Scala, Romano Gandolfi
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (05.04.2016, 20:08): Heute in der Verkostung: Mikkeller Green Gold, India Pale Ale naturtrüb 7,0%; De Proef Brouwerij, Lochristi-Hijfte, Belgien
Dazu goutieren die Ohren:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/71ZFT1yzZiL._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Sonate Nr. 3 C-Dur für Solo-Violine, BWV 1005 Rachel Barton Pine
AcomA (05.04.2016, 20:54): Hallo
R Schumann Fantasie C-Dur Op. 17
M Mussorgsky Bilder einer Ausstellung
S Barber Excursions
F Chopin Nocturne f-moll Op. 55 Andante spianato et Grand Polonaise brillante Es-Dur Op. 22
Shura Cherkassky, p
(Orfeo, ADD, live, Salzburg, 1961)
:engel
LG Siamak
Cantus Arcticus (06.04.2016, 21:16): Bei mir diese Einspielung, heute erworben:
Ich war gespannt, auf die Version, welche - ohne die Änderungen Silotis - die wahren Intentionen Tchaikovskys in diesem Werk zeigen soll.
:engel
Ob sie sich durchsetzen wird gegen die gängige Lesart des KKs, muss sich noch zeigen. Aber: Mutig, mutig, diese Interpretation zur Diskussion zu stellen.
Nun, pianistisch und Aufnahmetechnisch gibt es gar nichts zu bemängeln (SACD). Gersteins Spiel ist leicht, souverän und bestimmt und beseelt vom Willen, die Absichten des Komponisten in ihren ursprünglichen Dimensionen auszuloten und darzustellen. Das DSO Berlin unter James Gaffigan folgt Kirill Gerstein auf seinem Weg und vermeidet jeglichen Pathos.
Viele Grüsse :hello Stefan
palestrina (06.04.2016, 22:32): Langsam werden die CDs knapp, dann sind sie alle in Kartons verpackt .... :wink
was für ein Rattenscharfe CD !!! :down :down :down :down :down
Paul Schöffler /Orest Frances Yeend / Crysothemis
Die Hunde auf dem Hof erkennen mich,doch meine Schwester nicht ....Oreeeest .....! Der beste und schönste TdsS ist mMn hier zu hören ! Hoffentlich komme ich da mit der Hosenrolle 1 nicht in Konflikt ! :wink
LG palestrina
palestrina (07.04.2016, 19:11): Weiter geht es mit Elektra .....
Das Cellokonzert Op. 129 von Schumann in einer intimen, ja schon kammermusikalischen Darbietung vom allerfeinsten.
Jean-Guihen Queyras und das Freiburger Barockorchester unter Pablo Heras-Casado lassen dieses Werk in seinen feinsten Nuancen und Verästelungen erstrahlen und beweisen auf eindrückliche Art, dass dieses Werk mehr verdient als nur die gelegentliche Aufführung als Supplement.
Das Piano-Trio No.1 Op. 63 beweist in der Ausführung dieser Weltkasse-Musiker, Das Schumann meines Erachtens nach als Komponist der Gattung Kammermusik in die ersten Ränge gehört. Mit feuriger Leidenschaft gespielt und unter Bewahrung der Sensibilität gerade in den dynamischen Steigerungen, gehört dieses Werk in die alltime-best Ecke meiner Sammlung. Der nun komplette Zyklus von Orchesterwerken und Kammermusik Schumanns, den dieses Trio realisiert hat, wird wohl für lange Zeit Referenzcharakter besitzen, so glaube ich es wenigstens.
DALAND - Karl Ridderbusch SENTA - Gwyneth Jones ERIK - Hermin Esser MARY - Sieglinde Wagner DER STEUERMANN DALANDS - Harald Ek DER HOLLÄNDER - Thomas Stewart
Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele 1971 Karl Böhm
Cetay (inaktiv) (09.04.2016, 06:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71LGn4c-gJL._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Die Kunst der Fuge, BWV 1080 (Auszüge) Glenn GouldContrapunctus 1-9 (Orgel)Contrapunctus 1, 2, 4, 9, 11, 13 & 14 (Klavier)
Cetay (inaktiv) (09.04.2016, 08:02): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51lhb91j30L._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Die Kunst der Fuge, BWV 1080 Ars Rediviva, Milan Munclinger
Cetay (inaktiv) (09.04.2016, 10:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71C2h-ugFpL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie Nr. 101 D-Dur, Hob. I:101 "Die Uhr" New York Philharmonic, Arturo Toscanini
daniel5993 (09.04.2016, 15:32): Mein Samstag Nachmittag sieht so aus:
meine CD Sammlung ergibt ca.34 Bananenkisten und nochmals 11 für meine Bücher !
Apropos ....ich kann nur sagen Bananenkisten sind ein IDEALES Transportmittel für CDs und Bücher , geht viel rein ,lasssen sich gut tragen ,auch wenn sie voll sind durch die Griffe an den Seiten und gut stapeln! :wink
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (10.04.2016, 08:41): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71W9PN0D5gL._SL500_AA325.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 5 C-Dur, op. 67 New York Philharmonic, Arturo Toscanini (Carnegie Hall, 9. April 1933)
Guglielmo Tell - Sherrill Milnes Arnoldo - Luciano Pavarotti Matilde - Mirella Freni Gualtiero - Nicolai Ghiaurov Melchthal - John Tomlinson Jemmy - Della Jones Edwige - Elizabeth Connell Un pescatore - Cesar Antonio Suarez Leutoldo - Richard van Allan Gessler - Ferruccio Mazzoli Rodolfo - Piero de Palma Un cacciatore - John Noble
Ambrosian Opera Chorus National Philharmonic Orchestra, Riccardo Chailly
Bisher habe ich nur die italienische Version, ich sollte mich endlich mal nach einer französischen Aufnahme umsehen.
Gruß Amonasro
palestrina (10.04.2016, 14:39): Original von Amonasro Jetzt: http://ecx.images-amazon.com/images/I/619FYXeTo7L._SY350_.jpg Rossini/de Jouy/Bis: Guglielmo Tell National Philharmonic Orchestra, Riccardo Chailly
Bisher habe ich nur die italienische Version, ich sollte mich endlich mal nach einer französischen Aufnahme umsehen.
Gruß Amonasro
Hallo Amonasro , ja das solltest du unbedingt tun ,entweder die mit Gedda oder die neue aus Bad-Wildbad ....
DALAND - Josef Greindl SENTA - Anja Silja ERIK - Fritz Uhl MARY - Res Fischer DER STEUERMANN DALANDS - Georg Paskuda DER HOLLÄNDER - Franz Crass
Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele Wolfgang Sawallisch
August 1961
AcomA (10.04.2016, 23:43): Hallo
A Berg
Klaviersonate Op. 1
Nikolai Demidenko, p
(Hyperion, DDD, live London)
:engel
Ein geniales spätromantisches Werk in sehr delikater Interpretation
LG Siamak
AcomA (11.04.2016, 06:14): Hallo
E Ysaye
6 Sonaten f Violine solo Op. 27
Ilya Kaler, v
(Naxos, DDD)
:times10
LG Siamak
Keith M. C. (11.04.2016, 08:40): Hallo,
ich höre jetzt:
- L. v. Beethoven Symphonie Nr. 1, NBC Symphony Orchestra, 1951.
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (11.04.2016, 08:48): Original von Keith M. C. Hallo,
ich höre jetzt:
- L. v. Beethoven Symphonie Nr. 1, NBC Symphony Orchestra, 1951.
Bis dann.
Guten morgen, Keith. Herzlich Willkommen. :hello
NBC '51 dürfte mit Toscanini am Pult sein, richtig?
Keith M. C. (11.04.2016, 09:00): Ebenfalls Guten Morgen Cetay,
ja, selbstverständlich. Ich schätze diese Interpretation der 1. Beethovens von allen am meisten.
Ich möchte über A. Toscanini bald etwas ausführlicher schreiben, muss mich aber mit dem Handling dieser Software-Version erst vertraut machen.
Bis dann.
Keith M. C. (11.04.2016, 09:32): Hallo,
nun einer der besten Boris' (neben Reizen und Schaljapin) in einer der besten Aufnahmen:
Moderst Mussorgsky Boris Godunov Christoff, Zareska, Lebedeva, Gedda, Romanova, Bielecki, Borg Choeurs Russes de Paris Orchestre National de la Radiodiffusion Francaise I. Dobrowen 1952
Bis dann.
Cantus Arcticus (11.04.2016, 09:46): Guten Morgen Keith Auch von mir ein herzliches Willkommen in unserem Forum :hello
Ich werde mich in nächster Zeit ebenfalls mit Boris Godunow befassen:
AcomA (11.04.2016, 21:39): Hallo und ebenfalls herzlich Willkommen Keith :)
JS Bach
Sonaten und Partiten f Solo-Violine (complete)
Isabelle Faust, v
(HMF, DDD)
Top
LG Siamak
Jürgen (12.04.2016, 09:53): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_400/MI0001/157/MI0001157374.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/7190Q4l-EkL._SL400_.jpg
Nachdem ich wegen Krankheit ca. 10 Monate keine sog. Klassische Musik hören mochte - ich möchte schlechte Zeiten nicht mit guter Musik verbinden, da die mögliche Zukunft die Musik mit unguten Erinnerungen belastet - habe ich nun einiges aufzuholen.
Nun höre ich:
J. S. Bach Goldbergvariationen BWV 988 G. Gould 1955
Semiramide - Alex Penda Arsace - Marianna Pizzolato Assur - Lorenzo Regazzo Idreno - John Osborn Oroe - Andrea Mastroni Azema - Marija Jokovic Mitrane - Vassilis Kavajas L'ombra di Nino - Raffaele Facciolà
Camerata Bach Choir, Poznan Virtuosi Brunensis, Antonio Fogliani
Gruß Amonasro
Hosenrolle1 (12.04.2016, 21:40): @Amonasro: herrliches Cover! Die Farben ... das hat was :)
LG, Hosenrolle1
AcomA (13.04.2016, 06:13): Hallo
R Schumann
Klavierkonzert a-moll Op. 54
Krystian Zimerman, p Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan, cond
(DG, DDD, 80er)
:engel
LG Siamak
Keith M. C. (13.04.2016, 10:53): Lieber Amonasro,
vielen Dank.
Nun höre ich vergleichend jeweils den 1. Satz aus:
F. Schubert Symphonie Nr. 9 D 944 A. Toscanini 1941 Philadelphia Orchestra A. Toscanini 1947 NBC Symphony Orchestra A. Toscanini 1953 NBC Symphony Orchestra
Bis dann.
AcomA (13.04.2016, 23:20): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll Op. 30
Yuja Wang, p Simon Bolivar Symphony Orchestra Venezuela Gustavo Dudamel, cond
(DG, DDD, live, Caracas)
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (14.04.2016, 07:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TF0byHYZL._SL500_AA325_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie a-Moll op. 63 NBC Symphony Orchestra, Arturo Toscanini (29. April 1940)
Jürgen (14.04.2016, 07:41): Original von Hosenrolle1 @Amonasro: herrliches Cover! Die Farben ... das hat was :)
Hosenrolle1 (14.04.2016, 12:38): Wow, nicht schlecht, die Zusammenstellung!
Ich dachte anfangs, das Bild sei vielleicht gemalt worden, vermutlich ist man da mit Photoshop nochmal drübergegangen, um die Farben etc. "aufzufrischen".
NEDDA - Teresa Stratas CANIO - Placido Domingo TONIO - Juan Pons PEPPE - Florindo Andreoli SILVIO - Alberto Rinaldi
Chor & Orchester der Mailänder Scala Georges Pretre
1983
Eine wunderbare Aufnahme!
Beste Grüße Daniel
Cetay (inaktiv) (14.04.2016, 21:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GUGvdkiFL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur op. 61 (Kadenzen: Alfred Schnittke) Gidon Kremer, Academy of St. Martin in the Fields, Neville Marriner :times10
AcomA (14.04.2016, 21:55): Lieber Cetay,
Kremers Aufnahme des Beethoven-Konzertes mit der ASMITF bei Philips mit der Schnittke-Kadenz hatte ich als Jugendlicher auf MC. Ich stimme Dir mit :times10 zu !
jetzt auch eine :times10 für:
S Prokofiev
Klavierkonzert Nr. 2 g-moll Op. 16
Yuja Wang, p Simon Bolivar Symphony Orchestra Venezuela Gustavo Dudamel, cond
(DG, DDD, live in Caracas
LG Siamak
nikolaus (14.04.2016, 22:28): Original von AcomA
jetzt auch eine :times10 für:
S Prokofiev
Klavierkonzert Nr. 2 g-moll Op. 16
Yuja Wang, p Simon Bolivar Symphony Orchestra Venezuela Gustavo Dudamel, cond
(DG, DDD, live in Caracas
LG Siamak
Da ziehe ich nach:
Bei mir spielt Yuja Wang Ravels Klavierkonzerte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Lionel Bringuier.
Ich muss gestehen, sie gefällt mir immer besser!
Nikolaus
palestrina (14.04.2016, 23:50): Manchmal mag ich ja sogar HvK , wie hier das Violinkonzert von Brahms ...
mit Christian Ferras ,die Kreisler Kadenz ist einfach eine Wucht , für mich ist diese Aufn.einfach unübertroffen ! Brahms kann man sich ja mit HvK anhören ,aber Schubert ,da kann ich nur sagen .... Welch ein Lärmen sondergleichen ....! :D
LG palestrina
AcomA (15.04.2016, 06:20): Hallo
JS Bach
Klavierkonzert Nr. 1 d-moll BWV 1052
Konstantin Lifschitz, p/cond Stuttgarter Kammerorchester
(Orfeo, DDD)
Tolle Darstellung. Interessant: Lifschitz spielt im 3. Satz eine Kadenz von Brahms :cool
LG Siamak
Jeremias (15.04.2016, 10:51): Eine interessante CD möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Der Komponist war der Lehrer meines Lehrers, welcher auch der Pianist der CD ist. Interessant, spätromantisch, vor allem die Stücke mit Cello haben es mir sehr angetan!
palestrina (15.04.2016, 10:57): Hallo Jeremias , schau mal hier....
Cetay (inaktiv) (16.04.2016, 06:56): Original von Cantus Arcticus Hallo Zusammen Bei mir ein Komponist, der bis gestern noch gar nicht auf meinem Radarschirm aufgetaucht war.
Das ist (war) fast eine Kunst, den hier im Forum zu übersehen. Die Suchfunktion liefert immerhin 287 Treffer in 47 Themen. Hier dirigiert jetzt einer, den man momentan nicht übersehen kann: :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JXGtbMVxL._SL500_AA325_.jpg Franz Schubert; Sinfonie C-Dur, D. 944 "Die Große" NBC Symphony Orchestra, Arturo Toscanini (1953)
Cetay (inaktiv) (16.04.2016, 08:58): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51s5tkvMylL._SL500_AA325_.jpg Grandi maestri dell'interpretazione: Hermann Scherchen interpreta Beethoven & Schoenberg Orchestre National de la Radio-télévision FrançaiseLudwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 "Pastorale"Arnold Schönberg; Variationen für Orchester, op. 31
AcomA (16.04.2016, 09:11): Hallo
JS Bach
Klavierkonzerte Nr. 1-7 BWV 1052-1058
Konstantin Lifschitz, p/cond Stuttgarter Kammerorchester
(Orfeo, DDD)
Ich denke, ich habe meine Referenz für diese Werkgruppe gefunden. :times10
LG Siamak
Cantus Arcticus (16.04.2016, 09:11): Original von Cetay Original von Cantus Arcticus Hallo Zusammen Bei mir ein Komponist, der bis gestern noch gar nicht auf meinem Radarschirm aufgetaucht war.
Das ist (war) fast eine Kunst, den hier im Forum zu übersehen. Die Suchfunktion liefert immerhin 287 Treffer in 47 Themen.
Lieber Cetay Wie recht Du hast -> shame on me..... dafür hat er bei mir richtig eingeschlagen :times10 !!
Gruss :hello Stefan
Keith M. C. (16.04.2016, 09:41): Hallo,
ich höre nun:
Erich Wolfgang Korngold Violinkonzert D-Dur op. 35 Jascha Heifetz (dem Uraufführungsgeiger des Konzerts von 1947 unter V. Golschmann) Los Angeles Philharmonic Alfred Wallenstein
Dieses Violinkonzert von Korngold schätze ich sehr, ebenso wie das Spiel Heifetz'.
Vielleicht gibt es bessere Aufnahmen und Interpretationen, mir gefällt diese am besten.
Allgemein und polemisch: "Korngold - der bessere Strauss"! (Smile)
Bis dann.
Keith M. C. (16.04.2016, 10:16): Hallo,
nun höre ich:
Rolf Liebermann Concerto for Jazz Band and Symphony Orchestra NDR Bigband Bremen Philharmonic Orchestra Günter Neuhold
M. E. ein gutes Werk, um Interessierten die "Hörbarkeit" von Zwölftonmusik aufzuzeigen. (Smile)
Mir gefallen das Werk und die Interpretation sehr gut.
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (16.04.2016, 12:58): Original von Cantus Arcticus Original von Cetay Original von Cantus Arcticus Hallo Zusammen Bei mir ein Komponist, der bis gestern noch gar nicht auf meinem Radarschirm aufgetaucht war.
Das ist (war) fast eine Kunst, den hier im Forum zu übersehen. Die Suchfunktion liefert immerhin 287 Treffer in 47 Themen.
Lieber Cetay Wie recht Du hast -> shame on me..... dafür hat er bei mir richtig eingeschlagen :times10 !!
Gruss :hello Stefan :beer Das tiefste Einschlagsloch hat bei mir diese hier hinterlassen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Gir0bAcJL._SL500_AA325_.jpg Helmut Lachenmann; Sämtliche Streichquartette JACK Quartet
Daraus höre ich jetzt: Gran Torso. Es dürfte wenig nach 1970 komponierte Werke geben, die so oft aufgenommen wurden. Ich weiß von mindestens 6 Einspielungen.
Cantus Arcticus (16.04.2016, 14:10): Original von Cetay Original von Cantus Arcticus Original von Cetay Original von Cantus Arcticus Hallo Zusammen Bei mir ein Komponist, der bis gestern noch gar nicht auf meinem Radarschirm aufgetaucht war.
Das ist (war) fast eine Kunst, den hier im Forum zu übersehen. Die Suchfunktion liefert immerhin 287 Treffer in 47 Themen.
Lieber Cetay Wie recht Du hast -> shame on me..... dafür hat er bei mir richtig eingeschlagen :times10 !!
Gruss :hello Stefan :beer Das tiefste Einschlagsloch hat bei mir diese hier hinterlassen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Gir0bAcJL._SL500_AA325_.jpg Helmut Lachenmann; Sämtliche Streichquartette JACK Quartet
Daraus höre ich jetzt: Gran Torso. Es dürfte wenig nach 1970 komponierte Werke geben, die so oft aufgenommen wurden. Ich weiß von mindestens 6 Einspielungen.
Lieber Cetay Genau diese Einspielung wird bei mir als nächstes auf der Einkaufsliste stehen :J
Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (16.04.2016, 15:41): ich habe in meiner "CDs, die ich weitergebe"-Box diese ausgegraben:
Ich habe ebenso auf Amazon ein kurzes Review geschrieben. Soviel sei gesagt: Ich finde mich darin bestätigt, diese CD schnell wegzugeben.
Das LSO und Gergiev, das ist so eine Sache..... und bei Szymanowski führt diese Liaison in den musikalischen Abgrund. Selten habe ich eine Aufnahme als so langweilig, lustlos, uninspiriert und auch mit solchem Unverständnis gespielt gehört. Da hilft auch kein SACD Format über die musikalischen und (auch) klanglichen Schwächen hinweg. So klingt es, wenn man die Partitur sosolala anschaut und sich dann während des Konzertes (Livemitschnitt!) einigermassen durch das Stück hangelt. Da werden keine Spannungsbögen aufgebaut, geschweige den der Strom der Musik in Fluss gehalten. Das Werk wird regelrecht "durchgezogen" und das war es dann auch schon. Das ist eine ganz schwache Leistung aller Beteiligter.
Sir Simon Rattle und Edward Gardner haben eindeutig gezeigt, wie Szymanowski klingen soll. Wie auf dieser Einspielung von Gardner zum Beispiel:
Cetay (inaktiv) (16.04.2016, 17:09): Original von Cantus Arcticus
langweilig, lustlos, uninspiriert (...) keine Spannungsbögen (...) Das Werk wird regelrecht "durchgezogen" und das war es dann auch schon. Das ist eine ganz schwache Leistung aller Beteiligter.
Blair Sanderson schreibt (-> hier): Gergiev liefert Wellen von Emotion und wuchtige Höhepunkte und das London Symphony Orchestra spielt mit großer Energie und beeindruckender Kraft und hält ein ziemlich überzeugendes Plädoyer für diese relativ vernachlässigten Sinfonien.
Ich kenne die Werke und damit logischerweise die Aufnahme nicht, aber finde es beeindruckend, wie weit die Wirkung derselben bei unterschiedlichen Hörern auseinanderliegen kann.
Cantus Arcticus (16.04.2016, 19:03): Original von Cetay Original von Cantus Arcticus
langweilig, lustlos, uninspiriert (...) keine Spannungsbögen (...) Das Werk wird regelrecht "durchgezogen" und das war es dann auch schon. Das ist eine ganz schwache Leistung aller Beteiligter.
Blair Sanderson schreibt (-> hier): Gergiev liefert Wellen von Emotion und wuchtige Höhepunkte und das London Symphony Orchestra spielt mit großer Energie und beeindruckender Kraft und hält ein ziemlich überzeugendes Plädoyer für diese relativ vernachlässigten Sinfonien.
Ich kenne die Werke und damit logischerweise die Aufnahme nicht, aber finde es beeindruckend, wie weit die Wirkung derselben bei unterschiedlichen Hörern auseinanderliegen kann.
Tja, lieber Cetay, da hast Du nur allzu recht mit der unterschiedlichen Wirkung.
Nun, dass das LSO ein Plädoyer für diese Werke hält, ist ganz sicher gerechtfertigt. Es gerät aber alles andere als überzeugend, finde ich. Trotzdem halte ich Blair Sanderson für einen objektiven und sachlichen Kritiker. Nun habe ich mir diese SACD nochmals angehört, auch unter dem Kopfhörer und mein Equipment ist sicher nicht das schlechteste, was man bekommen kann. Fazit: Ich kann mich nicht erwärmen für die Lesart Gergievs, so leid es mir tut. Die künstlerische Kompetenz an sich stelle ich bei den Beteiligten nicht in Frage, aber hier hatten sie nicht ihren besten Tag. Das kann passieren, klar. Aber bei einigen Aufnahmen des LSOs und Gergiev ist mir schon aufgefallen ( die Symphony Fantastique von Berlioz zum Beispiel), dass es wie "hastig eingeprobt und ab auf das Podium" wirkt. So, als müsste man möglichst viel Output für den Klassikmarkt generieren. Meine Wahrnehmung zu Gergiev ist halt schon, dass er einfach alles aufnimmt und auf den Markt wirft. Vielleicht ist das LSO dermassen in Geldnot, dass solch ein Vorgehen notwendig ist? Ich hoffe nicht.... :(.
Nun denn: Jeder nach seinem Geschmack!
Liebe Grüsse :hello Stefan
Cetay (inaktiv) (17.04.2016, 08:51): Original von AcomA Lieber Cetay,
Kremers Aufnahme des Beethoven-Konzertes mit der ASMITF bei Philips mit der Schnittke-Kadenz hatte ich als Jugendlicher auf MC. Ich stimme Dir mit :times10 zu !
Bei diesem Konzert hatte mich auch mal die Vergleichshören-Manie gepackt, aber anders als bei Sibelius hat es mir das Werk nicht verleidet. Von den rund drei Dutzend Aufnahmen, die ich gehört habe, kam nur Kremer an Kremer heran. Bei der Entscheidung für den Sieg mit Harnoncourt oder mit Marriner gibt schließlich Schnittke den Ausschlag, obwohl auch die mit Harnoncourt verwendete Kadenz (mit Klavier- und Pauken-Begleitung) sehr originell und hörenswert ist. Wie ich das schreibe, bekomme ich Lust, die CD mal wieder aufzulegen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/91PfLznBJpL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Gidon Kremer, Chamber Orchestra of Europe, Nikolaus Harnoncourt
Cantellis un-unsinnige Interpretation im Geiste seines Mentors Toscanini, der ihn tragischerweise um 2 Monate überlebte.
Keith M. C. (17.04.2016, 10:43): Hallo,
ich höre nun den Höhepunkt aller Operneinspielungen:
W. A. Mozart Le Nozze Di Figaro Poell, della Casa, Gueden, Siepi, Danco, Rössel-Majdan, Corena, Dickie Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker Erich Kleiber 1955
Die Besetzungsliste lässt darauf schliessen, dass sich hier gewichtiges in Sachen Klarinetten- und Kammermusik anbahnt. In der Tat: Hier ist unzweifelhaft eine Referenzeinspielung dieser Gattung zur Welt gekommen, an der sich andere Messen lassen müssen. Hier beweisen alle Künstler Ihre Sensibilität im Umgang mit diesen Werken und erzeugen eine berührend intime Atmosphäre. Obwohl beide Kompositionen zeitversetzt entstanden sind, vereinigen sie doch Merkmale später Meisterschaft der Komponisten Brahms und Reger, es ist wie ein gemeinsames nebeneinandergehen auf der letzten Etappe zur Ewigkeit.
eine glatte :times10 von mir!
Grüsse :hello Stefan
AcomA (17.04.2016, 19:56): Hallo
F Schubert
Streichquartett Nr. 13 a-moll D 804
Tokyo String Quartet
(RCA, DDD)
LG Siamak
AcomA (18.04.2016, 23:03): Hallo
S Prokofiev
Violinkonzerte Nr. 1-2
Shlomo Mintz, v Chicago Symphony Orchestra Claudio Abbado, cond
:engel
LG Siamak
AcomA (19.04.2016, 06:20): JS Bach
Goldberg-Variationen (Transkription f Streichtrio von D. Sitkovetsky)
Leopold String Trio (u.a. Isabelle van Keulen, v)
(Hyperion, DDD)
:engel LG Siamak
Cantus Arcticus (19.04.2016, 08:27): Wieder Rameau bei mir:
Alexander Melnikov, p Jeroen Beerwaerts, tp Mahler Chamber Orchestra Teodor Currentzis, cond
:engel
LG Siamak
AcomA (21.04.2016, 23:20): A Berg
Kammerkonzert (1924) f Klavier, Violine und 13 Bläser
Daniel Barenboim, p Pinchas Zukerman, v u. a. Pierre Boulez, cond
(DG, ADD)
LG Siamak
AcomA (22.04.2016, 06:12): Hallo
A Scriabin
Etudes (complete)
Dmitri Alexeev, p
(Brillant Classics, DDD)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (22.04.2016, 11:55): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51iSi%2BcTUyL._SL500_AA325_.jpg Alfred Schnittke; Konzert für Chor & 2 Kleine Orgelstücke Oleg Yanchenko, Chor des UdSSR Kultusministeruims, Valery Polyansky
Das Chorkonzert macht mächtig Eindruck. Es steht zwar Schnittke drauf, aber es ist nichts Grelles oder Collagen-haftes drin. Die beiden angehängten Orgelstücke wirken wie eine passende Coda dazu.
AcomA (22.04.2016, 18:46): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr. 1 fis-moll Op. 1
Byron Janis, p Chicago Symphony Orchestra Fritz Reiner, cond
(RCA Victor, ADD, 1958)
Rachmaninovs Einstieg ins Berufsleben! IMO ein sehr stimmiger und toller Einstieg ! Diese Aufnahme bleibt IMO absolute Referenz: Solist, Orchester, Dirigat und Akustik :times10
Il conte di Luna - Ettore Bastianini Leonora - Antonietta Stella Azucena - Fiorenza Cossotto Manrico - Carlo Bergonzi Ferrando - Ivo Vinco Ines - Amanda Bonato Ruiz - Franco Ricciardi Un vecchio zingaro - Giuseppe Morresi Un messo - Angelo Mercuriali
Coro e orchestra del Teatro alla Scala, Tullio Serafin 1962
Je öfter ich die Aufnahme höre, desto besser gefällt sie mir. Bergonzi+Verdi= :times10
Gruß Amonasro
AcomA (23.04.2016, 00:00): Hallo
P Hindemith
Cellokonzert
Christian Poltera, v'cello Sao Paulo Symphony Orchestra Frank Shipway, cond
(BIS, DDD)
LG Siamak
AcomA (23.04.2016, 09:05): Hallo
LvBeethoven
Violinkonzert D-Dur Op. 61 Violinromanzen Nr. 1-2 Op. 40 u 50
Shlomo Mintz, v Philharmonia Orchestra Giuseppe Sinopoli, cond
(DG, DDD, 1986)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (23.04.2016, 09:29): Der heutige Morgen stand ganz im Zeichen der New Yorker Schule. Der von Eberhard Blum herausgegebene Dreier-Pack mit den Großen Vier macht süchtig und gehört für mich zu den unverzichtbaren Aufnahmen. Die Anordnung der Stücke mit ständig wechselnden Instrumentierungen wirkt sehr durchdacht - die Serie ist ein überzeugendes Plädoyer für diesen Seitenstrang der Moderne. Und trotz dem durchweg experimentellen Charakter ist das auch gut zum nebenbei hören beim Samstagmorgenkaffee geeignet. :ignore
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51pt7vo34-L._SL500_AA325_.jpghttps://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51YQ0s86uIL._SL500_AA325_.jpghttps://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/519xo228vjL._SL500_AA325_.jpg The New York School 1-3; Werke von Brown, Cage, Feldman & Wolff Eberhard Blum
Keith M. C. (23.04.2016, 10:59): Hallo,
ich höre:
L. v. Beethoven Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 "Pathétique" Wilhelm Backhaus 1959
Aber ich ziehe F. Gulda und W. Kempf vor.
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (23.04.2016, 18:20): Seit bald anderthalb Jahren stehe ich vollkommen unter dem Bann von Haydns Opus 76 und höre nur ganz sporadisch andere Streichquartette des Großmeisters der Gattung. Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/513hEiE7k0L._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Streichquartette Op. 20 Nr. 1, 3 & 4 The LindsaysStreichquartett Es-Dur, Hob III:31Streichquartett g-Moll, Hob III:33Streichquartett D-Dur, Hob III:34
Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg Vorspiel Tristan und Isolde Vorspiel & Liebestod Tannhäuser Ouvertüre Götterdämmerung Trauermarsch Walkürenritt Lohengrin Vorspiel zum 3. Akt Rienzi Ouvertüre
Mariss Janssons / Oslo Philharmonic Orchestra 1991
Norma - Maria Callas Pollione - Mario Filippeschi Adalgisa - Ebe Stignani Oroveso - Nicola Rossi-Lemeni Flavio - Paolo Caroli Clotilde - Rina Cavallari
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Tullio Serafin 1954
Gruß Amonasro
AcomA (26.04.2016, 06:24): Hallo
LvBeethoven
Violinkonzert D-Dur Op. 61
Vadim Repin, v Wiener Philharmoniker Riccardo Muti, v
(DG, DDD)
:engel
LG Siamak
Keith M. C. (26.04.2016, 13:01): Hallo,
ich höre ebenfalls:
L. v. Beethoven Violinkonzert D-dur op. 61
aber mit:
J. Heifetz Boston Symphony Orchestra Ch. Munch 1955
Bis dann.
daniel5993 (26.04.2016, 21:07): Nach mehreren "Zauberflöten und Holländern" hiermit ein Blickwechsel...
IL CONTE D'ALMAVIVA - Jorma Hynninen LA CONTESSA D'ALMAVIVA - Margaret Price SUSANNA - Kathleen Battle FIGARO - Thomas Allen CHEROBINO - Ann Murray BARTOLO - Kurt Rydl MARCELLINA - Mariana Nicolesco DON BASILIO - Alejandro Ramirez DON CURZIO - Ernesto Gavazzi ANTONIO - Franco de Grandis BARBARINA - Patrizia Pace
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker Riccardo Muti
09/1986
Beste Grüße! Daniel
Hosenrolle1 (26.04.2016, 21:11): Ich komme jetzt bald mit meinem HUG Rezensionen zur 1992er Aufnahme, mit Ann Murray als Hänsel.
Meine Frage an dich: wie findest du Murray als Cherubino? Stimmlich, und darstellerisch?
LG, Hosenrolle1
AcomA (26.04.2016, 22:31): Hallo
LvBeethoven
Bearbeitung des Violinkonzertes D-Dur Op. 61 durch Beethoven selbst
François-René Duchable, p Sinfonia Varsovia Yehudi Menuhin, cond
(EMI, DDD)
:times10
LG Siamak
AcomA (27.04.2016, 06:18): Hallo
LvBeethoven
Violinkonzert D-Dur Op. 61
Shlomo Mintz, v Philharmonia Orchestra Giuseppe Sinopoli, cond
(DG, DDD, 1986)
:engel
LG Siamak
Jürgen (27.04.2016, 09:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XlPLmsk2L._SL500_AA300_.jpg
Wagner: Die Walküre, Janowski 1981 Auszüge aus dem ersten Akt mit Jessey Norman.
AcomA (27.04.2016, 23:29): Hallo
LvBeethoven
Violinkonzert D-Dur Op. 61
Frank-Peter Zimmermann, v English Chamber Orchestra Jeffrey Tate, cond
(EMI, DDD, 1988)
:engel
LG Siamak
Hosenrolle1 (27.04.2016, 23:47): Ich höre und sehe gerade zwei Videoclips aus einer "Entführung aus dem Serail"-Inszenierung aus Glyndenbourne von 2015 und finde den Osmin sängerisch wirklich gelungen. Ein tiefer Bass, der aber nicht schwerfällig klingt, sondern immer noch beweglich, zumindest für mich.
"Ich gehe, doch rate ich dir"
https://www.youtube.com/watch?v=REq2rxkzlIE
Wie er "bis du zu gehorchen mir schwörst" und auch in dieser supertiefen Lage noch gut klingt.
"Vivat Bacchus"
https://www.youtube.com/watch?v=zTGDMfIVtT4
Ein guter Pedrillo, und wieder dieser Osmin - gesanglich sehr schönes Duett!
LG, Hosenrolle1
Cantus Arcticus (28.04.2016, 16:36): Mozarts Mitridate bei mir:
Cecilia Bartoli Natalie Dessay Giuseppe Sabbatini Brian Asawa
Les Talens Lyriques Christophe Rousset
:engel
Grüsse :hello Stefan
Cetay (inaktiv) (28.04.2016, 21:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71riZIb1x4L._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Requiem & Klarinettenkonzert New Century Baroque Orchestra, Leonardo García AlarcónKarinettenkonzert A-Dur, K. 622 + Benjamin DieltjensRequiem d-Moll, K626 + Lucy Hall, Angélique Noldus, Hui Jin, Josef Wagner, Choeur de Chambre de Namur
AcomA (28.04.2016, 22:39): Hallo
LvBeethoven
Violinkonzert D-Dur Op. 61
Wolfgang Schneiderhan, v Berliner Philharmoniker Eugen Jochum, cond
(DG, ADD, 60er)
:engel
LG Siamak
Keith M. C. (29.04.2016, 11:20): Hallo,
ich höre nun:
Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61
Anne-Sophie Mutter Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan 1980
Gewiss schön gespielt, aber mir gefallen Interpretationen mit etwas "mehr Zug", "mehr brio" wesentlich besser, also z. B. J. Heifetz.
Lieber Siamak,
welche ist Deine Favoriten-Aufnahme?
Bis dann.
Amonasro (29.04.2016, 12:59): Jetzt diese großartige Aufnahme:
Andrea Chénier - Franco Corelli Carlo Gérard - Mario Sereni La contessa di Coigny - Luciana Moneta Maddalena di Coigny - Antonietta Stella Bersi - Stefania Malagù Roucher/Fouquier Tinville - Giuseppe Modesti Mathieu, detto Populus - Paolo Montarsolo Madelon - Anna di Stasio Un Incredibile/L'abate poeta - Piero de Palma Pietro Fléville - Dino Mantovani Schmidt/Il maestro di casa/Dumas - Paolo Pedani
Orchestra e Coro del Teatro dell'Opera di Roma, Gabriele Santini
Gruß Amonasro
AcomA (29.04.2016, 20:35): Original von Keith M. C. Hallo,
ich höre nun:
Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61
Anne-Sophie Mutter Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan 1980
Gewiss schön gespielt, aber mir gefallen Interpretationen mit etwas "mehr Zug", "mehr brio" wesentlich besser, also z. B. J. Heifetz.
Lieber Siamak,
welche ist Deine Favoriten-Aufnahme?
Bis dann.
Lieber Keith,
von der Heifetz/Munch-Aufnahme habe ich ausnahmslos starke Beurteilungen gelesen, leider habe ich sie nie gehört. Ich mag beide Interpretationsansätze, den lyrischen und den mit Brio. Von den Aufnahmen, welche mir zur Verfügung stehen sind für mich in the Top: Mintz/Sinopoli für den lyrischen Ansatz und Faust/Abbado für den Brio-Ansatz. Repin/Muti mit den Wienern sind ein Zwischending. Für meinen Geschmack ist der Solist hier leider nicht so präsent aufgenommen.
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (30.04.2016, 04:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/719G6pLKWdL._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll, K. 466 Dino Ciani, I Pomeriggi Musicali, Gianandrea Gavazzeni
Cetay (inaktiv) (30.04.2016, 05:31): http://ecx.images-amazon.com/images/I/711VlUari1L._SL500_SL325_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Jascha Heifetz, Boston Symphony Orchestra, Charles Munch
AcomA (30.04.2016, 09:43): Hallo
LvBeethoven
Klavierkonzert D-Dur Op. 61a (nach dem Violinkonzert)
François-René Duchable, p Sinfonia Varsovia Yehudi Menuhin, cond
(EMI, DDD)
:times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (30.04.2016, 10:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cC5JVCPAL._SL500_AA325_.jpg Pyotr Tchaikovsky; Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 Philadelphia Orchestra, Arturo Toscanini
AcomA (30.04.2016, 14:15): Hallo
LvBeethoven
Violinkonzert D-Dur Op. 61
Shlomo Mintz, v Philharmonia Orchestra Giuseppe Sinopoli, cond
(DG, DDD, 1986)
Ich muss dieser IMO besonderen Aufnahme eine hohe Wertung geben. Es ist vielleicht der langsamste Kopfsatz dieses Werkes. Aber welch eine Formulierung, welch ein Ton. Das Orchester wird wunderbar in diesem Konzept integriert. Und dann die Kreisler-Kadenz. So intensiv entwickelt habe ich sie von keinem anderen Geiger gehört.
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (30.04.2016, 18:40): Die Mutter der Nation war bei beiden Aufnahmen (mit Karajan bzw. Masur) noch langsamer, ebenso Kennedy bei seinem ersten Versuch (mit Tennstedt), aber getoppt werden alle von Vengerov (mit Rostropovich), der die 27 Minuten Marke überschreitet. Zum Vergleich: Sprint-Siegerin Vera Behts (mit Bruno Weil) bleibt unter der Schallmauer von 20 Minuten - da hat selbst Heifetz knapp das Nachsehen. Zeitlich ziemlich genau in der Mitte, aber interpretatorisch vor allen Genannten liegt die jetzt Gehörte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61ojiB8jJ2L._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Mela Tenenbaum, Tschechische Kammerphilharmonie, Richard Kapp
Cetay (inaktiv) (01.05.2016, 04:43): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61%2BgzJJ8L%2BL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, op. 37 Jos Van Immerseel, Tafelmusik, Bruno Weil
Cetay (inaktiv) (01.05.2016, 04:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/517Bk2YSLmL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Messe C-Dur, Hob. XXII:9 "Paukenmesse" Ann Monoyios, Monica Groop, Jörg Hering, Harry van der Kamp, Tölzer Knabenchor, Tafelmusik, Bruno Weil
AcomA (01.05.2016, 07:55): Hallo
PI Tschaikowsky
Violinkonzert D-Dur Op. 35
Nathan Milstein, v Wiener Philharmoniker Claudio Abbado, cond
(DG, ADD)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (01.05.2016, 08:23): Hier der gleiche Komponist:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/71z-mfMk7DL._SL500_AA325_.jpg Pyotr Tchaikovsky; Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 Berliner Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler
Canio (Pagliaccio) - Carlo Bergonzi Nedda (Colombina) - Joan Carlyle Tonio (Taddeo) - Giuseppe Taddei Peppe (Arlecchino) - Ugo Benelli Silvio - Rolando Panerai Un contadino - Giuseppe Morresi Un altro contadino - Franco Ricciardi
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala, Herbert von Karajan
Gruß Amonasro
AcomA (01.05.2016, 22:56): Hallo
J Brahms
Violinkonzert D-Dur Op. 77
Isabelle Faust, v Mahler Chamber Orchestra Daniel Harding, cond
(HMF, DDD)
:engel
LG Siamak
daniel5993 (02.05.2016, 12:51): Original von Hosenrolle1 Meine Frage an dich: wie findest du Murray als Cherubino? Stimmlich, und darstellerisch?
Hallo,
Stimmlich? Auch wenn ich noch lange nicht alle Vergleiche aus meinen anderen Aufnahmen gezogen habe, so wage ich zu sagen, dass Murray stimmlich, wie darstellerisch den Cherubino geradezu unbeschreiblich schön und herzergreifend wiedergibt. Ob sie die Darstellung des Cherubino erfüllt? In diesem, ihrem Auftreten passt das für mich sehr gut! Ich habe Murray nie auf dem Schirm gehabt, zumal ich Opern mehr aus der "Konserve" denn live erlebt habe. Die gesamte Aufnahme unter Riccardo Muti ist eine schwere Bereicherung für meine Sammlung, auch wenn ich mit den Qualitäten der Herren hier hadere. Was den Herrn Thomas Allen angeht fehlt mir bisher bei allen Begegnungen die Einsicht seiner stimmlischen Klasse... Ganz hervorragend hier jedoch auch die Kathleen Battle, sowie das Auftreten Muti's. Nirgends bisher hat es jemand fertig gebracht die Ouvertüre so dynamisch-feurig rüberzubringen und zu meiner Freude verlässt er seine Linie die gesame Oper hindurch nicht. Riccardo Muti ist jemand, welcher größtenteils für Enttäuschungen bei mir gesorgt hat, auch das war ein Grund, warum ich diese Aufnahme eher für keine Notwendigkeit hielt. Seit kurzem denk ich da vorsichtiger, Muti ist als Operndirigent um Klassen besser als bei rein symphonischen Werken. Schon bei "seinem" MacBeth war ich kürzlich erstaunt. Naja...
Beste Grüße, Daniel
daniel5993 (02.05.2016, 13:07): Anders und langsamer, ich sage bewusst nicht schleppend, da Bernstein trotz dieser Tempi, zwar weniger feurig aber umso mehr Mystisch-Geheime Spannung entfacht. Man muss nicht mal genau hinhören um wahr zu nehmen wie in manchen Passagen eine dramatik hervorbricht, von der man nicht ahnen konnte, das diese Oper das hergeben kann, bei all den Aufnahmen. Auch wenn er mal wieder aus der Reihe tanzt, große Klasse! Es ist ein Carmen-Erlebnis einer anderen Art und aufgrund ihrer/dieser Seltenheit eine Freude. Wer Carmen mal wirklich anders und besonders neu erleben möchte, der höre hier herein...
Carmen - Marilyn Horne Don Jose - James McCracken Escamillo - Tom Krause Micaela - Adriana Maliponte Frasquita - Colette Boky Mercedes - Marcia Baldwin Zuniga - Donald Gramm Remendado - Andrea Velis Morales - Raymond Gibbs
The Metropolitan Opera Orchestra Leonard Bernstein
Sept.+Okt. 1973
Amonasro (02.05.2016, 21:09): Ich lerne gerade die viaggio kennen, Le Comte Ory kenne ich bereits. Sehr ungewohnt, so viel bekannte Musik in völlig anderem Kontext zu hören. Manches gefällt mir hier sogar musikalisch besser (z.B. die Soloflöte in Lord Sidneys Arie). Hervorragende Aufnahme!
Gioachino Rossini/Luigi Balocchi: Il viaggio a Reims ossia L'albergo del Giglio d'Oro
Corinna - Cecilia Gasdia La Marchesa Melibea - Lucia Valentini Terrani La Contessa di Folleville - Lella Cuberli Madama Cortese - Katia Ricciarelli Il Cavaliere Belfiore - Edoardo Gimenez Il Conte di Libenskof - Francisco Araiza Lord Sidney - Samuel Ramey Don Profondo - Ruggero Raimondi Il Barone di Trombonok - Enzo Dara Don Alvaro - Leo Nucci Don Prudenzio - Giorgio Surjan Don Luigino - Oslavio di Credico Maddalena - Raquel Pierotti Delia - Antonella Bandelli Modestina - Bernadette Manca di Nissa Antonio - Luigi de Corato Zefirino - Ernesto Gavazzi Gelsomino - William Matteuzzi
Prague Philharmonic Chorus The Chamber Orchestra of Europe, Claudio Abbado
Gruß Amonasro
AcomA (03.05.2016, 06:08): Hallo
J Brahms
Violinkonzert D-Dur Op. 77
Vadim Repin, v Gewandhausorchester Leipzig Riccardo Chailly, cond
Cetay (inaktiv) (05.05.2016, 07:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TgvtpJ8oL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Die Sieben Letzten Worte, Hob. XX/2 Sandrine Piau, Ruth Sandhoff, Robert Getchell, Harry van der Kamp, Accentus, Akademie für Alte Musik Berlin, Laurence Equilbey
AcomA (05.05.2016, 10:21): Hallo
JS Bach
6 Sonaten f Violine u Cembalo BWV 1014 - 1019
Leonid Kogan, v Karl Richter, cemb
(Eurodisc, ADD)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (05.05.2016, 10:44): 3 x Joseph Haydn; Divertimento C-Dur für Klaviertrio, Hob. XV:C1
IL CONTE D'ALMAVIVA - Dietrich Fischer-Dieskau LA CONTESSA D'ALMAVIVA - Gundula Janowitz SUSANNA - Edith Mathis FIGARO - Hermann Prey CHERUBINO - Tatiana Troyanos BARTOLO - Peter Lagger MARCELLINA - Patricia Johnson DON BASILIO - Erwin Wohlfahrt DON CURZIO - Martin Vantin ANTONIO - Klaus Hirte BARBARINA - Barbara Vogel
Chor- und Orchester der Deutschen Oper Berlin Karl Böhm
1968
AcomA (06.05.2016, 06:18): Hallo
JS Bach
6 Violinsonaten BWV 1014 - 1019
Leonid Kogan, v Karl Richter, cemb (Eurodisc, ADD)
Frank-Peter Zimmermann, v Enrico Pace, p (Sony, DDD)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (06.05.2016, 08:15): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51EgEgHye7L._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Morning, Noon & Evening St. Luke's Chamber EnsembleSinfonie Nr. 6 D-Dur, Hob I:6 "Le matin"Sinfonie Nr. 7 C-Dur, Hob I:7 "Le midi"Sinfonie Nr. 8 G-Dur, Hob I:8 "Le soir"
Cetay (inaktiv) (06.05.2016, 09:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71GwzMPZe8L._SL500_AA325_.jpg Richard Wagner; Siegfried / 3. Aufzug Hans Hotter, Marga Höffgen, Wolfgang Windgassen, Birgit Nilsson, Wiener Philharmoniker, Georg Solti
daniel5993 (07.05.2016, 04:23): In der frühe der Griff zu dieser Ausführung des Bajazzo...
Canio - Jose Carreras Nedda - Renata Scotto Tonio - Kari Nurmela Peppe - Ugo Benelli Silvio - Thomas Allen
Philharmonia Orchestra Ambrosian Opera Chorus Riccardo Muti
10+11/1979
Im übrigen finde ich das Thema der Oper genial, packend und gerne gehe ich mit Canio auf seine Gefühlstour und bin dabei, wie er aus seinem verletzten Herzen heraus, voller Rache das Messer in seine Frau und dessen Liebhaber rammt. Herrlich! Ich hoffe nur das ich niemals in solch eine Situation komme. Ich glaube, dass ich genauso wie Canio denken würde. Mhhhh, weiter sag ich jetzt nichts. :wink
Cetay (inaktiv) (07.05.2016, 05:31): Original von daniel5993 Mhhhh, weiter sag ich jetzt nichts. :wink Das ist möglicherweise besser, sonst endest du noch als Hauptprotagonist in der gerade von mir gehörten Oper. :D
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51tHI6y6GAL._SL500_AA325_.jpg Luigi Dallapiccola; Il Prigioniero Gerald Finley, Patricia Racette, Peter Hoare, Collegiate Chorale, New York Philharmonic, Alan Gilbert
Cetay (inaktiv) (07.05.2016, 06:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61x-2x-a0fL._SL500_AA325_.jpg Lugwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 "Eroica" Philharmonia Orchestra, Otto Klemperer (29.05.1960)
AcomA (07.05.2016, 06:57): Hallo
A Dvorak Ouvertüre 'Die Hussiten' Op. 67
J Brahms Violinkonzert D-Dur Op. 77
Henryk Szeryng, v Symphonieorchester des BR Rafael Kubelik, cond
(Orfeo, AAD, live, Wien, 1967)
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (07.05.2016, 07:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/517MYSJoROL._SL500_AA325_.jpg Florent Schmitt; La Tragédie de Salomé, op. 50 Orchestre Philharmonique et Chorus de Radio France, Marek Janowski
Cetay (inaktiv) (07.05.2016, 13:38): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51SSNRKLbML._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinsonaten Nr. 1 & 4 Salvatore Accardo, Maria BergmannViolinsonate Nr. 1 D-Dur, op. 12 Nr. 1Violinsonate Nr. 4 a-Moll, op. 23
AcomA (07.05.2016, 14:22): Original von Cetay https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51SSNRKLbML._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinsonaten Nr. 1 & 4 Salvatore Accardo, Maria BergmannViolinsonate Nr. 1 D-Dur, op. 12 Nr. 1Violinsonate Nr. 4 a-Moll, op. 23
Lieber Cetay,
wie findest Du Accardos Beethoven? Kann die Pianistin auf Augenhöhe mitspielen?
Cetay (inaktiv) (08.05.2016, 06:29): Original von AcomA Original von Cetay https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51SSNRKLbML._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinsonaten Nr. 1 & 4 Salvatore Accardo, Maria BergmannViolinsonate Nr. 1 D-Dur, op. 12 Nr. 1Violinsonate Nr. 4 a-Moll, op. 23
Lieber Cetay,
wie findest Du Accardos Beethoven? Kann die Pianistin auf Augenhöhe mitspielen?
LG Siamak
Accardo gefällt mir hier außerordentlich gut. Er spielt schnörkellos mit viel Vorwärtsdrang und mit einem satten, unaufdringlichen Ton. Ich habe mir die Aufnahme wegen der Pianistin angehört, nachdem ich unlängst auf ihre bei der Veröffentlichung 2003 in Kritikerkreisen Aufsehen erregenden, historischen Haydn-Aufnahmen gestoßen bin. Ohne große Vorbereitung auf Augenhöhe zu spielen war als Rundfunkpianistin (eine ausgestorbene Spezies) sprichwörtlich ihr Beruf. Sie passt sich Accardos Fluss wunderbar spontan und natürlich an (das ist vielleicht ein "Manko": hier werden eindeutig Violinsonaten geboten und keine Sonaten für Klavier und Violine) - an ihrem Spiel ist nichts tüftlerisches oder vergeistigtes ohne dass es deswegen beliebig oder oberflächlich klingen würde. Höhepunkt ist das Andante der 1. (D-Dur) Sonate. Leider fehlen mir Vergleichsmöglichkeiten - die Violinsonaten fallen bei mir unter die Kategorie "Musik, die mir später mal gefallen wird" und landen eher selten in meinen Ohren. Diese Aufnahme macht freilich Lust, mehr zu hören.
Jetzt kommt Accardo als Solist und Dirigent zum Zuge:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/615XVXQpIcL._AA500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Orchestra Da Camera Italiana, Salvatore Accardo
Mit Tonbandkompositionen ist das so eine Sache. Einmal produziert, sind sie tot. Die klassische Brücke über den Interpreten fällt weg; der Komponist interpretiert sein Werk quasi selbst beim Schaffensprozess. Was sollen wir Tüftler und Sammler da bloß machen? Weder können wir Ausgaben von Partituren vergleichen -es gibt überhaupt nichts Notiertes- noch rätseln, wer die Intention des Komponisten am korrektesten umsetzt. Viele Musikfreunde erkennen wegen des Fehlens der graphischen Darstellung und des Interpreten diese Musik nicht mehr zur (modernen) Klassik gehörend an. Pousseur und seine Gesinnungsgenossen haben dieses Dilemma erkannt und das Prinzip der Offenen Form geschaffen. Elektronische Kompositionen werden scheibchenweise erstellt und dienen dann anderen Komponisten als Ausgangsmaterial für die Weiterverarbeitung, was auch eine Art von Interpretation ist und diese ersetzt*. Für die hier gehörte Komposition hat Pousseur seine eigenen 8 Etudes Paraboliques (1972) herangezogen und Teile aus seinen Leçons d'Enfer (1991) verarbeitet. Letzteres ist ein vergleichsweise konventionelles Stück mit Sängern, "richtigen" Instrumenten, Live-Elektronik und Tonband, auf dem unter anderem traditionelle Musik und Feldaufnahmen aus Äthiopien zu hören sind.
Das Resultat ist ein Klangabenteuer sondergleichen. Weil jemand anders das (-> hier) schon treffender als ich es könnte beschrieben hat, kopiere ich es einfach: This mix is deep and layered, varied and surprising. It’s atonal and certainly nobody’s idea of easy-listening, but it’s no monolithic wall of noise either. Pure electronic squealing gives way to Ethiopian choirs, who are interrupted by angry blasts of squall, which melt into flitting synthetic insects and chimes. The music crescendos and morphs in gestures that are unpredictable but obviously intentional. At times it even settles into regular rhythms that are sort of catchy and bouncy. It’s arresting and devoid of cliché.
:times10
* Das von mir im Hinterzimmer (-> hier) vorgestellte "Normalizer 2"-Projekt des Rock-Schlagzeugers Marco Minnemann ist in diesem Sinne auch ein Open Form Projekt und hat prompt einige der besten "U-Musik"-Platten der letzten Jahre hervorgebracht.
Cetay (inaktiv) (08.05.2016, 09:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41E9F11P9RL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58 Van Cliburn, Chicago Symphony Orchestra, Fritz Reiner
Tristan - Fritz Uhl König Marke - Arnold van Mill Isolde - Birgit Nilsson Kurwenal - Tom Krause Melot - Ernst Kozub Brangäne - Regina Resnik Ein Hirt - Peter Klein Ein Steuermann - Theodor Kirschbichler Ein junger Seemann - Waldemar Kmentt
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
AcomA (08.05.2016, 11:47): Hallo
LvBeethoven
Violinkonzert D-Dur Op. 61
Henryk Szeryng, v Philharmonia Orchestra Otto Klemperer, cond
(Testament, AAD, live, 1959)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (08.05.2016, 12:30): Von dieser Werkgruppe kann ich gar nicht genug bekommen. Daraus jetzt die Nr. 1:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/71WpqWXSfsL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Streichquartett Nr. 60 G-Dur, op. 76 Nr. 1 Tatrai Quartet
An Einspielungen mit Allen Sechsen mangelt es mir nicht. Eigentlich habe ich mir schon vor einer Weile vorgenommen, einen Beitragsstrang dazu zu starten, aber die Schreibmuse will mich nicht überkommen. Bleibt nur ein subjektives, unkommentiertes Ranking zum Teilen:1. Quatuor Elysée - Fotofinish - 2. Tokyo Quartet 3. Quatour Mosaïques, Tátrai Quartet, The Lindsays, Wilanow Quartet 7. Aeolian Quartet, Buchberger Quartett, Quatour Festetics ferner: Alban Berg Quartett, Angeles String Quartet, Budapest String Quartet, Tackás Quartet Besenwagen: Fine Arts Quartet, Kodaly Quartet, Schneider Quartet
Cetay (inaktiv) (08.05.2016, 19:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51hc%2Bxqhw5L._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58 Yefim Bronfman, Tonhalle Orchester Zürich, David Zinman
AcomA (08.05.2016, 23:04): Hallo
auch LvBeethoven
aber
Violinkonzert D-Dur Op. 61
Isabelle Faust, v Orchestra Mozart Claudio Abbado, cond
(HMF, DDD)
Interpretation, Zusammenspiel, Klang
:times10
LG Siamak
Jürgen (09.05.2016, 14:00): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_500/MI0000/979/MI0000979621.jpg
Hindemith: Sinfonie - Mathis der Maler, Blomstedt 1987
Cetay (inaktiv) (09.05.2016, 19:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41xKnlH4AJL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58 Hannes Minnaar, Netherlands Symphony Orchestra, Jan Willem de Vriend
AcomA (09.05.2016, 20:37): Hallo
LvBeethoven
Violinkonzert D-Dur Op. 61
Henryk Szeryng, v Philharmonia Orchestra Otto Klemperer, cond
(Testament, AAD, live, 1959)
:engel
LG Siamak
palestrina (09.05.2016, 22:38): Eine kurze ,aber intensive Oper .....
Riccardo Zandonai/Tito Ricordi: Francesca da Rimini
Francesca - Christina Vasileva Samaritana/Smaragdi - Victória Mester Ostasio/Berlingerio - Levente Molnár Paolo il bello - Martin Muehle Giovanni lo sciancato - Juan Orozco Malatestino dall'occhio - Adriano Graziani Garsenda - Kim-Lillian Strebel Biancofiore - Bénédicte Tauran Adonella - Sally Wilson Altichiara - Marija Jokovic Ser Toldo Berardengo - Aaron Judisch Un giullare - Alejandro Lárraga Schleske Un balestriere/Un prigioniero - Se Hun Jin
Freiburger Kammerchor, Opern- und Extrachor des Theater Freiburg, Vokalensemble der Hochschule für Musik Freiburg Philharmonisches Orchester Freiburg, Fabrice Bollon 2013
Gruß Amonasro
AcomA (12.05.2016, 23:36): Hallo
JS Bach
Sonaten u Partiten BWV 1001 - 1006
Nathan Milstein, v
(DG, ADD, 70er)
:engel :times10
LG Siamak
Jürgen (13.05.2016, 11:40): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51H977jsjTL._SS450.jpg
Monteverdi: Ottavo Libro dei Madrigali (1638) / Ballo delle Ingrate, La Venexiana 2005
AcomA (14.05.2016, 00:18): Hallo
JS Bach
Sonaten u Partiten BWV 1001 - 1006
Salvatore Accardo, v
(Philips, DDD)
:engel
IMO eine absolute Meisterleistung Accardos! Sein Ton ist 'golden'. Seine Phrasierungen sind traumhaft !
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (14.05.2016, 07:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AM0yRY2xL._AL500_AA325_.jpg Arditti Quartet; Pandora's BoxRebecca Saunders; FletchBenedict Mason; Streichquartett Nr. 2Luke Bedford; Wonderful Four-Headed NightingaleJohn Zorn; Pandora's Box + Sarah Maria Sun (Sopran)
Cetay (inaktiv) (14.05.2016, 08:21): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71GwzMPZe8L._SL500_AA325_.jpg Richard Wagner; Die Walküre / 1. Aufzug James King, Régine Crespin, Gottlob Frick, Wiener Philharmoniker, Georg Solti
Cetay (inaktiv) (14.05.2016, 10:04): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BSzzf948L._SL500_AA325_.jpg Hans Abrahamsen; let me tell you (für Sopran und Orchester, Text: Paul Griffiths) Barbara Hannigan, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Andris Nelsons
AcomA (14.05.2016, 16:08): Hallo
JS Bach
Sonaten u Partiten BWV 1001 - 1006
Isabelle Faust, v
(HMF, DDD)
IMO :times10
LG Siamak
daniel5993 (14.05.2016, 20:23): Habe mich diese Woche mit deisen beiden Aufnahmen beschäftigt, welche beide nicht das erfüllen konnten was ich mir erhoffte, besonders die 54ger Aufnahme mit Mario del Monaco war eine bisher andere Interpretation des Werks. Auch die Philips-Aufnahme aus dem Jahre 92 mit Pavarotti/Muti war irgendwie nicht zufriedenstellend, was aber auch an was anderem gelegen haben kann.
Giuseppe Verdi: 31 Tenor-Arien - Carlo Bergonzi :times10
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (15.05.2016, 05:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51wkBXRKAxL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58 Ronald Brautigam, Norrköping Symphony Orchestra, Andrew Parrot
Cetay (inaktiv) (15.05.2016, 06:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61R2l38a6zL._SL500_AA325.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur, K. 467 Ronald Brautigam, Kölner Akademie, Michael Alexander Willens
Cetay (inaktiv) (15.05.2016, 06:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QlXFITy2L._SL1500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Klavierkonzert D-Dur, Hob. XVIII:11 Ronald Brautigam, Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen
Cetay (inaktiv) (15.05.2016, 07:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71r0I1MKgRL._SL500_AA325_.jpg John Sebastian Bach; Suite für Violoncello Nr. 1 G-Dur, BWV 1007 Pieter Wispelwey
Kennt den irgendwer? Ich habe von ihm 3 verschiedene Aufnahmen der Suiten gefunden und jede klingt schon innerhalb den ersten paar Sekunden völlig anders und -wichtiger noch- macht Lust aufs weiter Hören.
palestrina (15.05.2016, 10:14): Endlich auch die Mahler Kiste ausgepackt .....deshalb heute mit ganz besonderer Liebe die Mahler CD mit Holzmair .....
Cetay (inaktiv) (15.05.2016, 12:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nL1EpVASL._SL500_AA325_.jpg Dmitri Shostakovich; Voiloncellokonzert Nr. 1 Es-Dur, op. 107 Pieter Wispelwey, Australian Chamber Orchestra, Richard Tognetti
Amonasro (15.05.2016, 12:20): Bei mir auch Mahler:
Magna Peccatrix - Heather Harper Una Poenitentium - Lucia Popp Mater Gloriosa - Arleen Auger Mulier Samaritana - Yvonne Minton Maria Aegyptiaca - Helen Watts Doctor Marianus - René Kollo Pater Ecstaticus - John Shirley-Quirk Pater Profundus - Martti Talvela
Wiener Staatsopenchor, Wiener Singverein, Wiener Sängerknaben Chicago Symphony Orchestra, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (15.05.2016, 13:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71SdiC5gFVL._SL500_AA325_.jpg Pyotr Tchaikovsky; Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 Concertgebouw Orchestra of Amsterdam, Willem Mengelberg
AcomA (15.05.2016, 16:18): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/71r0I1MKgRL._SL500_AA325_.jpg John Sebastian Bach; Suite für Violoncello Nr. 1 G-Dur, BWV 1007 Pieter Wispelwey
Kennt den irgendwer? Ich habe von ihm 3 verschiedene Aufnahmen der Suiten gefunden und jede klingt schon innerhalb den ersten paar Sekunden völlig anders und -wichtiger noch- macht Lust aufs weiter Hören.
Lieber Cetay,
ich habe seine 3. Einspielung der Bachschen Solo-Suiten. Sie sind hippig und etwas tiefer gestimmt. Es klingt wie gerade aus der Improvisation erfunden.
Jetzt Vergleichshören:
JS Bach
Sonaten u Partiten BWV 1001 - 1006
Henryk Szeryng, v (DG, ADD, 60er)
Nathan Milstein, v (DG, ADD, 70er)
Salvatore Accardo, v (Philips, DDD, 90er)
Isabelle Faust, v (HMF, DDD, 2000er)
LG Siamak
palestrina (15.05.2016, 17:38): Hier was RARES von F.Ricci ....
Cetay (inaktiv) (16.05.2016, 06:39): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61uRKCGBfdL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Ryoanji (Version für Flöte, Percussion und Tonband) Katrin Zenz, Maxim Mankovski :engel
AcomA (16.05.2016, 07:30): Hallo
JS Bach
Cellosuiten BWV 1007 - 1012
Janos Starker, v'cello
(Mercury, ADD, 60er)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (16.05.2016, 08:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61w73oPL%2BtL._SL500_AA325_.jpg Karlheinz Stockhausen; Aus den sieben Tagen ZeitkratzerUnbegrenztVerbindungNachtmusikIntensitätSetz die Segel zur Sonne
Cetay (inaktiv) (16.05.2016, 09:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RAZX64FZL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie B-Dur Hob. I:85 "La Reine" Philharmonia Hungarica, Antal Dorati
Cetay (inaktiv) (16.05.2016, 10:35): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51NOT7F3rjL._SL500_AA325_.jpg Karlheinz Stockhausen; Aus den sieben Tagen Ensemble Musique Vivante, Diego MassonSetz die Segel zur SonneVerbindung
Das wäre doch mal ernsthafter Kandidat für das nächste musikalische Grenzerfahrungsprojekt: Alle 126 Baryton-Trios von Haydn am Stück hören. Das dauert einen knappen Tag und die tonartliche Monochromie kann es fast mit der Kunst der Fuge aufnehmen. Die ersten 10 sind alle in A-Dur, dann mischen sich ein paar in D-Dur drunter und erst ab Nr. 26 kommt mit G-Dur die nächste Tonart an die Reihe. Dann heißt es, sich lange mit den Dreien zu begnügen, bis dann in Nr. 83 mit F-Dur die Erlösung folgt und 4 Nummern weiter schließlich die Revolution stattfindet: a-Moll. Dann geht es wie das Brezelbacken: Nr. 90 ist in C-Dur und Nr. 96 in h-Moll! Ich denke, die bewusstseinsverändernde Wirkung dieses Experiments stünde der mit dem Hören von Feldmanns zweitem Streichquartett einhergehenden kaum nach. :P
Cetay (inaktiv) (16.05.2016, 12:35): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61w73oPL%2BtL._SL500_AA325_.jpg Karlheinz Stockhausen; Aus den sieben Tagen ZeitkratzerUnbegrenztVerbindungNachtmusikIntensitätSetz die Segel zur Sonne
Diese Sieben Tage machen mächtig Eindruck und müssen ein weieres Mal gehört werden. Das Ensemble Zeitkratzer bannte dieselben Stücke (insgesamt gibt es 15) ein zweites Mal auf Tonträger, diesmal als Konzertmitschnitt mit Verstärkung durch den Stimmakrobaten und Geräusch-Skulpturisten Keiji Haino.
Jürgen (17.05.2016, 11:50): https://img.discogs.com/T48RUnXDaL_PBCD7sLK7Xon6kUs=/fit-in/600x602/filters:strip_icc():format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-5204382-1387384365-4206.jpeg.jpg
Richard Wagner: Die Walküre (Akt III), Solti 1957
Cetay (inaktiv) (17.05.2016, 21:00):
Karlheinz Stockhausen; Stimmung Theatre of Voices, Paul Hillier
Jürgen (18.05.2016, 08:36): https://img.discogs.com/ewx3YQBQCrlndwyVMBkmohZhrNo=/fit-in/598x523/filters:strip_icc():format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-4647871-1370999601-4297.jpeg.jpg
Puccini: Manon Lescaut, Chailly 1987
Amadé (18.05.2016, 09:32): Heute bei mir im Vergleich:
Jürgen (18.05.2016, 10:24): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YABB5902L.jpg
Mahler: Das klagende Lied, Sinopoli 1990
Hosenrolle1 (18.05.2016, 22:07): Ich höre gerade eine wirklich herrliche Version des Ungarischen Tanz Nr. 5 von Brahms - leider weiß ich nur drei Dinge:
Erscheinungsjahr 1987 Titel des Albums: 100 Meisterwerke der klassischen Musik Track: 16
Hat vielleicht jemand dieses Album und weiß mehr über Dirigent oder Orchester? Die Version ist wirklich herrlich!
LG, Hosenrolle1
Amonasro (18.05.2016, 22:08): @AcomA Ich kenne nur diese Aufnahme der Cellokonzerte, bin aber auch sehr zufrieden.
Konstanze - Yvonne Kenny Blonde - Lillian Watson Belmonte - Peter Schreier Pedrillo - Wilfried Gahmlich Osmin - Matti Salminen Selim - Wolfgang Reichmann
Chorsolisten, Chor und Mozart-Orchester des Opernhauses Zürich, Nikolaus Harnoncourt
Gruß Amonasro
AcomA (18.05.2016, 22:51): Original von Hosenrolle1 Ich höre gerade eine wirklich herrliche Version des Ungarischen Tanz Nr. 5 von Brahms - leider weiß ich nur drei Dinge:
Erscheinungsjahr 1987 Titel des Albums: 100 Meisterwerke der klassischen Musik Track: 16
Hat vielleicht jemand dieses Album und weiß mehr über Dirigent oder Orchester? Die Version ist wirklich herrlich!
LG, Hosenrolle1
Die für mich beeindruckendste Aufnahme der Orchesterversion des 5. Ungarischen Tanzes Brahms' ist eine Aufnahme der Wiener Philharmoniker unter Fritz Reiner bei Decca!
Jetzt
JS Bach
Violinsonaten BWV 1016 u 1020 (wird CPE Bach zugeschrieben)
Isaac Stern, v Alexander Zakin, p
(CBS/EMI, AAD, 50er)
:engel
LG Siamak
Hosenrolle1 (18.05.2016, 23:14): Original von AcomA Die für mich beeindruckendste Aufnahme der Orchesterversion des 5. Ungarischen Tanzes Brahms' ist eine Aufnahme der Wiener Philharmoniker unter Fritz Reiner bei Decca!
Schade, die Version finde ich leider nicht auf YouTube. Wenn ich nach "Ungarischer Tanz Nr. 5 Fritz Reiner" suche, ist das erste Suchergebnis das deutsche Fernsehballet.
Naja.
LG, Hosenrolle1
Jürgen (19.05.2016, 07:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XKQ32GG7L.jpg
palestrina (19.05.2016, 07:59): Das gefällt mir heute morgen sehr gut. ....die singen als wenn es kein MORGEN gäbe. ....na ja ,für die Violette ist das ja auch so!
LG palestrina
palestrina (19.05.2016, 12:08): Weil es so schön war, nochl diese Aufnahme hinterher. ...
Genau diese Aufnahme der Ungarischen Tänze meinte ich. Sie wurde nochmals bei Decca aufgelegt. :times10
LG Siamak
Hosenrolle1 (19.05.2016, 18:47): Das müsste diese Version hier sein: https://www.youtube.com/watch?v=WFOmbGIWO8E
Ich finde sie viel zu schnell gespielt, mir geht auch irgendwie die synkopierte Begleitung zu sehr unter durch das Tempo.
LG, Hosenrolle1
AcomA (19.05.2016, 21:22): Lieber Hosenrolle,
Das tut mir Leid, dass Dir diese Interpretation nicht zusagt. Vielleicht gefällt Dir die Aufnahme der Wiener Philharmoniker mit Claudio Abbado (DG) mehr :wink
Nun
S Prokofiev
Sinfonie Nr. 7 cis-moll Op. 131 Sinfonie Nr. 2 d-moll Op. 40
Gürzenich Orchester Köln Dmitri Kitaenko, cond
(Brillant Classics, DDD)
:cool
LG Siamak
Hosenrolle1 (19.05.2016, 21:32): Ich habe jetzt nur die Fassung mit den Berliner Philharmonikern gefunden, ebenfalls Abbado, live gespielt. Vom Tempo her gefällt es mir schon besser, aber auch hier ist es nicht so wirklich meines.
Ich mag Interpretationen, wo die Melodie nicht zu breit gespielt wird, und die synkopierte Begleitung und der Wechselbass im Untergrund deutlich pulsieren und das Stück vorantreiben.
Auf YouTube gibts eh genügend Versionen, ich werde da mal durchhören und Bescheid geben wenn ich eine gefunden habe, die mir gut gefällt :)
EDIT: idealerweise sollte (nach meinem Geschmack) das Stück auch eine "ungarische Würze" haben, also nicht zu sehr nach Sinfonieorchester klingen, ein bisschen schroff darf es schon sein. Ich könnte es besser beschreiben mit einer Partitur, finde aber zur Orchesterfassung im Moment keine.
LG, Hosenrolle1
palestrina (19.05.2016, 21:35): Zum Abschluss eines wunderschönen Tages. ....
Tristan - Wolfgang Windgassen König Marke - Martti Talvela Isolde - Birgit Nilsson Kurwenal - Eberhard Waechter Melot - Claude Heater Brangäne - Christa Ludwig Ein Hirt - Erwin Wohlfart Ein Steuermann - Gerd Nienstedt Ein junger Seemann - Peter Schreier
Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele, Karl Böhm 1966
Gruß Amonasro
AcomA (20.05.2016, 22:40): Original von AcomA Hallo
F Busoni
Violinkonzert D-Dur Op. 35
Frank-Peter Zimmermann, v Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI John Storgards, cond
(BIS, DDD)
LG Siamak
Nochmals
LG Siamak
AcomA (21.05.2016, 08:25): Hallo
A Ginastera
Danzas Argentinas Sonate Nr. 1 Suite de Danzas Criollas
François-Xavier Poizat, p
(PianoClassics, DDD)
LG Siamak
AcomA (21.05.2016, 15:22): Hallo
Werde einen Abriss der Cellokonzert-Literatur vornehmen.
J Haydn Cellokonzerte Nr.1 u 2
MG Monn Cellokonzert g-moll
Jean-Guihen Queyras, v'cello Freiburger Barockorchester Petra Müllejans, cond
(HMF, DDD)
:engel
LG Siamak
AcomA (22.05.2016, 01:11): Hallo
LvBeethoven Tripelkonzert C-Dur Op.56 Mstislav Rostropowitsch, v'cello David Oistrach, v Sviatoslav Richter, p Berliner Philharmoniker Herbert v. Karajan, cond (EMI, ADD, 60er)
J Brahms Doppelkonzert a-moll Op.102 Mischa Maisky, v'cello Gidon Kremer, v Wiener Philharmoniker Leonard Bernstein, cond (DG, DDD, 80er)
:engel
Beide haben zwar kein Cellokonzert, aber ein Konzert für Violoncello und... geschrieben.
LG Siamak
palestrina (22.05.2016, 06:54): Schubert am morgen macht glücklich. ...
Sigiswald Kuijken, v Wieland Kuijken, v'cello Robert Kohnen, cemb
(Accent, DDD)
:engel
LG Siamak
AcomA (23.05.2016, 06:15): Hallo
A Corelli
Violinsonate Op.5 Nr.7 d-moll
François Fernandez, v Glen Wilson, cemb
(Naxos, DDD)
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (23.05.2016, 10:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DO6pmwXOL._SL500_AA325_.jpg Lou Reed; Metal Machine Music (1975, Transkription für Nonett: Ulrich Krieger) Zeitkratzer
Als das Original-Album herauskam, war es für das Rock-Pop-Lager zu avantgardistisch und das Moderne-Klassik-Lager nahm es nicht wahr. Heute gilt es beiden als Meilenstein und wird von manchen Gelehrten als logischer Endpunkt der von Webern und Schönberg eingeleiteten Entwicklung gesehen. Von der Emanzipation der Dissonanz, über die Emanzipation des Geräusches bis hin zum Geräusch als l'art pour l'art. Andere glauben freilich, Reed hätte lediglich zu viele illegale Substanzen im Blut gehabt. Die Transkription auf klassisches Instrumentarium unterstreicht den visionären Charakter des Werkes - wovon die Visionen auch immer ausgelöst wurden. :D
palestrina (23.05.2016, 18:04): Diese Aufnahme der 6ten mit Kegel ist mir ja sehr ans Herz gewachsen. ....
das ist und bleibt eine ganz hervorragende Interpretation! :down :down :down
LG palestrina
AcomA (23.05.2016, 21:27): Hallo
A Corelli
Violinsonaten Op.5 Nr.7-12
François Fernandez, v Glen Wilson, cemb
(Naxos, DDD)
:engel
LG Siamak
AcomA (24.05.2016, 06:22): Hallo
Interpretationsvergleich:
JS Bach
Violinsonaten BWV 1014 - 1019
Leonid Kogan, v Karl Richter, cemb (Eurodisc, ADD, 60er)
Arthur Grumiaux, v Christiane Jaccottet, cemb (Philipps, ADD, 60er)
Frank Peter Zimmermann, v Enrico Pace, p (Sony, DDD)
LG Siamak
Jürgen (24.05.2016, 11:18): Original von AcomA Hallo
Interpretationsvergleich:
JS Bach
Violinsonaten BWV 1014 - 1019
Leonid Kogan, v Karl Richter, cemb (Eurodisc, ADD, 60er)
Arthur Grumiaux, v Christiane Jaccottet, cemb (Philipps, ADD, 60er)
Frank Peter Zimmermann, v Enrico Pace, p (Sony, DDD)
LG Siamak Das ist eine nette Idee. Habe ich auch mal gemacht. Allerdings nur mit Stichproben, denn alle Sonaten dauern ja schon mal bis zu 100 Minuten. Danach habe ich schon wieder vergessen, wie der erste Satz gespielt wurde.
Wie machst Du das mit dem Vergleich?
Übrigens kenne ich von Deiner Liste nur Richter/Kogan, die ich aber ins Jahr 1972 datiere. Schau mal hier.
AcomA (24.05.2016, 23:44): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/41C5HH4XZ6L.jpg
J.S.Bach: Sonaten für Violine und Cembalo BWV 1014 - 1019, Kogan/Richter 1972
Lieber Jürgen,
Du hast mit dem Aufnahme/Ersterscheinungsdatum der Kogan/Richter-Aufnahme sicher recht, ich hatte aus der Erinnerung die Angabe gemacht. Ich vergleiche immer in 3er Blöcken, 1014-10-16, 1017-1019.
Die Grumiaux/Jaccottet-Aufnahme klingt leichter und eleganter als die Kogan/Richter (Karl). Die Zimmermann/Pace ist IMO sensationell :times10
LG Siamak
Jürgen (25.05.2016, 08:04): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71ksvyPeXgL._SL350_.jpg
Giuseppe Verdi/Joseph Méry/Camille du Locle: Don Carlo
Filippo II - Nicolai Ghiaurov Don Carlo - Carlo Bergonzi Rodrigo - Dietrich Fischer-Dieskau Il Grande Inquisitore - Martti Talvela Un frate - Tugomir Franc Elisabetta di Valois - Renata Tebaldi La Principessa Eboli - Grace Bumbry Tebaldo - Jeannette Sinclair Il Conte di Lerma - Kenneth MacDonald Un araldo reale - John Wakefield Una voce dal cielo - Joan Carlyle
Orchestra and Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden; Sir Georg Solti 1966
Abgesehen von leichten Abstrichen bei Tebaldi eine hervorragende Besetzung. Allein das Großinquisitor-Duett rechtfertigt schon die ganze Aufnahme.
Sein Bachspiel hat mir immer außerordentlich gut gefallen.
Bis dann.
palestrina (28.05.2016, 16:36): Eine nicht soooo schlechte GA des ROBERTO DEVEREUX ,wie es in div. Rezensionen zu lesen ist. Die Titelpartie mit Dimitra Theodossiou ist doch im großen und ganzen gut besetzt und Massimiliano Pisapia als Roberto gefällt mir sehr gut !
John Holloway, v Lars Ulrik Mortensen, cemb Alo Assenbaum, org
(ECM, DDD)
:engel
LG Siamak
Keith M. C. (31.05.2016, 09:00): Hallo,
nun höre ich:
G. F. Händel Giulio Cesare René Jacobs
Ein Edelstein.
R. Jacobs versteht es immer wieder - im Gegensatz zu vielen großen Dirigenten und ehemaligen Sängern, welche dann dirigieren - hervorragende Ensembles zusammenzustellen*. Bei der Sängerauswahl hat er ein Händchen, wie ich es vielleicht lediglich bei T. Serafin finde.
Simon Boccanegra - Piero Cappuccilli Amelia Grimaldi - Mirella Freni Jacopo Fiesco - Nicolai Ghiaurov Gabriele Adorno - José Carreras Paolo Albiani - José van Dam Pietro - Giovanni Foiani Un capitano dei balestrieri - Antonio Savastano Un'ancella di Amelia - Maria Fausta Gallamini
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Claudio Abbado
Gruß Amonasro
AcomA (01.06.2016, 23:15): Hallo
LvBeethoven
Werke f V'cello u Klavier (conplete incl Horn-Sonate u Variationen)
Interpretationsvergleich:
Miklos Perenyi, v'cello Andras Schiff, p (ECM, DDD)
Heinrich Schiff, v'cello Till Fellner, p (Brillant Classic, DDD)
Pierre Fournier, v'cello Friedrich Gulda, p (DG, AAD, 50er)
LG Siamak
Amadé (02.06.2016, 13:15): Von Schubert jetzt nach Frankreich:
Paul Paray ist immer eine erste Adresse für derlei Musik.
Gruß Amadé
AcomA (02.06.2016, 19:02): Original von AcomA Hallo
LvBeethoven
Werke f V'cello u Klavier (conplete incl Horn-Sonate u Variationen)
Interpretationsvergleich:
Miklos Perenyi, v'cello Andras Schiff, p (ECM, DDD)
Heinrich Schiff, v'cello Till Fellner, p (Brillant Classic, DDD)
Pierre Fournier, v'cello Friedrich Gulda, p (DG, AAD, 50er)
LG Siamak
Hallo,
Läuft immer noch
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (03.06.2016, 08:41): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51CveCFqerL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie Nr. 21 A-Dur, Hob. I:21 Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie, Adam Fischer
AcomA (03.06.2016, 13:48): Original von AcomA Original von AcomA Hallo
LvBeethoven
Werke f V'cello u Klavier (conplete incl Horn-Sonate u Variationen)
Interpretationsvergleich:
Miklos Perenyi, v'cello Andras Schiff, p (ECM, DDD)
Heinrich Schiff, v'cello Till Fellner, p (Brillant Classic, DDD)
Pierre Fournier, v'cello Friedrich Gulda, p (DG, AAD, 50er)
LG Siamak
Hallo,
Läuft immer noch
LG Siamak
Immer noch
LG Siamak
AcomA (04.06.2016, 09:40): Hallo
D Scarlatti
45 Sonaten
Christian Zacharias, p
(EMI, ADD/DDD, 80er MDG, DDD, 2000er)
:engel :times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (05.06.2016, 07:50): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51ju4EiejfL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie Nr. 28 A-Dur, Hob. I:28 Apollo Ensemble, John Hsu
Gioachino Rossini/Francesco Maria Berio di Salsa: Otello ossia Il moro di Venezia
Otello - José Carreras Desdemona - Frederica von Stade Iago - Gianfranco Pastine Rodrigo - Salvatore Fisichella Emilia - Nucci Condò Elmiro - Samuel Ramey Lucio - Keith Lewis Il Doge di Venezia/Un gondoliere - Alfonso Leoz
Ambrosian Opera Chorus Philharmonia Orchestra, Jesús Lopéz Cobos
Gruß Amonasro
AcomA (05.06.2016, 16:18): Hallo
A Dvorak
Cellokonzert h-moll Op. 104
Pierre Fournier, v'cello Schweizerisches Festspielorchester István Kertesz, cond
Cetay (inaktiv) (07.06.2016, 20:23): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41HBycMFLKL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Ryoanji Mux Trio Lesley Olson (Flöte), Michael Vorfeld (Percussion), Olaf Pyras (Elektronik)
Cetay (inaktiv) (07.06.2016, 21:01): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/5116sy4yMtL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Ryoanji Brian Tairaku Ritchie (Shakuhachi), Dave Gelting (Kontrabass), John Sparrow (Cajón)
Gioachino Rossini/Felice Romani: Il turco in Italia
Selim - Nicola Rossi-Lemeni Donna Fiorilla - Maria Callas Don Geronio - Franco Calabrese Don Narciso - Nicolai Gedda Prosdocimo - Mariano Stabile Zaida - Jolanda Gardino Albazar - Piero de Palma
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Gianandrea Gavazzeni 1955
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (07.06.2016, 21:19): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/512XAEnGBwL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Ryoanji Mitglieder des Ives Ensemble Rik Andriessen (Flöte), Coen van 't Hoff (Posaune), Arnold Marinissen (Percussion)
Cetay (inaktiv) (07.06.2016, 22:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61uRKCGBfdL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Ryoanji Katrin Zenz (Flöte, Tonband), Maxim Mankovski (Percussion)
Jürgen (08.06.2016, 08:19): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51WoeV7rx%2BL.jpg
Rodrigo: Concierto de Aranjuez (für Harfe), Billy/Maistre 2009
Keith M. C. (08.06.2016, 10:30): Hallo,
ich höre nun:
Gioachino Rossini Il Turco in Italia Orchestra e Coro del Teatro alla Scala, Milano Gianandrea Gavazzeni M. Callas, N. Rossi-Lemini, N. Gedda, F. Calabrese, J. Gardino, P. de Palma, M. Stabile 1955
G. Rossini hat wahrscheinlich für den musikalischen Fortschritt wenig getan, aber sein weitgehendes Festhalten an alten Gesangstraditionen, sein Gespür für Melodie und bes. Rhythmik sind immer wieder fesselnd. Eine sehr starke Aufnahme.
Bis dann.
AcomA (08.06.2016, 17:58): Hallo
C Saint-Saens
Klavierkonzert Nr.1 D-Dur Op. 17
Abdel Rahman El Bacha, p Orchestre de Picardie Pascal Verrot, cond
(Calliope, DDD)
LG Siamak
Amonasro (08.06.2016, 21:16): Original von Keith M. C. G. Rossini hat wahrscheinlich für den musikalischen Fortschritt wenig getan, aber sein weitgehendes Festhalten an alten Gesangstraditionen, sein Gespür für Melodie und bes. Rhythmik sind immer wieder fesselnd. Eine sehr starke Aufnahme.
Volle Zustimmung! Leider wurden bei dieser Aufnahme mehrere Nummern ausgelassen. Da mich die meisten anderen Opern Rossinis, die ich kenne, aber deutlich mehr ansprechen, habe ich mich noch nicht zum Kauf einer anderen Aufnahme durchringen können.
Gioachino Rossini/Cesare Sterbini: Il barbiere di Siviglia
Figaro - Tito Gobbi Rosina - Maria Callas Il conte d'Almaviva - Luigi Alva Don Basilio - Nicola Zaccaria Dr. Bartolo - Fritz Ollendorff Berta - Gabriella Carturan Fiorello - Mario Carlin
Philharmonia Orchestra and Chorus, Alceo Galliera 1957
Das Zusammenspiel von Callas und Gobbi ist wie immer hervorragend, Luigi Alva singt einen sehr lyrischen Almaviva. Beeindruckend ist auch der sehr bedrohlich-düster klingende Basilio von Nicola Zaccaria. Leider wurde auch hier eine Arie gestrichen, aber immerhin ist die Aufnahme schon in Stereo.
Gruß Amonasro :hello
Hosenrolle1 (08.06.2016, 22:22): Keiths Aussagen über die Melodien und der Rhythmis möchte ich mich ebenfalls anschließen.
Ich kenne von Rossini zwar nur die Ouvertüre zu "La gazza ladra" sowie das bekannte "Faktotum der schönen Welt", aber diese zwei Nummern fand ich schon toll bevor ich mich überhaupt mit Opern beschäftigt habe, man hört sie ja doch auf verschiedenen Klassik-Samplern oder im Fernsehen.
Manche verkennen ja "einfache" Melodien, und wissen nicht, dass es gar nicht so einfach ist, so etwas zu erfinden. Ich denke da etwa auch an das "Capriccio Italien" von Tschaikovsky, auch wenn das später leider für diesen Schlager verwendet wurde.
Ich habe auf jeden Fall viel Freude an diesen beiden Stücken, und natürlich an der Instrumentation und der Rhythmik, die Keith schon erwähnt hat.
LG, Hosenrolle1
Amonasro (08.06.2016, 22:46): Wenn du das "Largo al factotum" magst, würde dir sicher auch der Rest des Barbier von Sevilla gefallen. Da reiht sich eine großartige Nummer an die nächste. Sehr bekannt sind noch z. B. Basilios Verleumdungsarie "La calunnia è un venticello" oder Rosinas "Una voce poco fa".
Die Oper "La gazza ladra" ist im Gegensatz zu ihrer Ouvertüre vergleichsweise unbekannt. Das ganze ist eine Opera semiseria mit einer sehr skurrilen Handlung (ein Dienstmädchen wird wegen dem Diebstahl eines Löffels zum Tode verurteilt). Für mich ragen hier vor allem die Ensembles heraus.
Gruß Amonasro :hello
Hosenrolle1 (08.06.2016, 23:27): Original von Amonasro Wenn du das "Largo al factotum" magst, würde dir sicher auch der Rest des Barbier von Sevilla gefallen. Da reiht sich eine großartige Nummer an die nächste. Sehr bekannt sind noch z. B. Basilios Verleumdungsarie "La calunnia è un venticello" oder Rosinas "Una voce poco fa".
Werde ich mal reinhören, bin gespannt ob´s da neue Ohrwürmer zu entdecken gibt :) Ich muss vorher schauen, ob es da auch eine Partitur zum Mitlesen gibt.
Die Oper "La gazza ladra" ist im Gegensatz zu ihrer Ouvertüre vergleichsweise unbekannt. Das ganze ist eine Opera semiseria mit einer sehr skurrilen Handlung (ein Dienstmädchen wird wegen dem Diebstahl eines Löffels zum Tode verurteilt). Für mich ragen hier vor allem die Ensembles heraus.
La gazza ladra wäre für mich so eine Oper, die ich mir äußerst ungern ganz ansehen oder anhören würde, schon wegen der Handlung, bei der ich nicht nur wegen der vielen italienischen Namens schnell aussteige. Zitat Wiki:
Der Pächter Fabrizio Vingradito und seine Frau Lucia bereiten eine Feier für die Heimkehr ihres Sohnes Giannetto vor. Auch das Dienstmädchen Ninetta erwartet die Rückkehr ihres Geliebten Giannetto und die ihres Vaters Fernando, der jedoch steckbrieflich gesucht wird. Als Ninetta dem Podestà Gottardo den Steckbrief vorliest, fälscht sie beim Lesen die Personalien des Fahnenflüchtigen.
?( ?(
Ein, zwei Arien oder Ouvertüren kann ich mir anhören, aber 3 Stunden lang wäre mir zuviel.
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (08.06.2016, 23:51): So, die erste Arie aus dem Barbier habe ich mir angehört. Bin nicht wirklich davon angetan, aber als Übung hat es auf jeden Fall getaugt! Ich habe mir eine Verison mit R. Raimondi angehört, und mir viel an einer Stelle auf, dass die Streicher sehr nach sul ponticello klangen, und als ich die Stelle in der Partitur gefunden habe - tatsächlich!
Ich bilde mir ein, dass die Bratsche hier auch sul punticello spielt, obwohl die Anweisung nur bei den ersten beiden Violinen steht. Gilt die für alle Streicher hier? Denn mehrere Takte später schreibt Rossini NUR für die Bratschen ebenfalls al ponticelli vor. Wird das in der Aufnahme falsch gespielt?
https://www.youtube.com/watch?v=DM2-EUZ8CrI
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (08.06.2016, 23:53): .
Cetay (inaktiv) (09.06.2016, 03:28): Das hängt davon ab, welche Ausgabe benutzt wurde. (-> hier, S.2, letzter Abschnitt). Möglicherweise wurde für das Video eine ältere benutzt.
AcomA (09.06.2016, 06:16): Hallo
C Saint-Saens
Klavierkonzerte Nr. 2 u 5
Jean-Yves Thibaudet, p Orchestre de la Suisse Romande Charles Dutoit, cond
(Decca, DDD)
:times10
LG Siamak
Hosenrolle1 (09.06.2016, 10:56): Original von Cetay Das hängt davon ab, welche Ausgabe benutzt wurde. (-> hier, S.2, letzter Abschnitt). Möglicherweise wurde für das Video eine ältere benutzt.
Danke für den Hinweis!
Da steht auch etwas dazu, wenngleich es nicht um dieselbe Stelle geht:
Start with Basilio´s famous "La claunnia" aria. There are small details that simply make better musical sense as Brauner has them, such as her logical (given the change in texture) directive to the violins to stop playing "sul ponticello" four bars earlier than Zedda indicates.
Mein Notenbeispiel war aus der Ricordi-Version, nachgedruckt von Dover. Die angesprochene Bärenreiter-Version habe ich auf imslp nicht gefunden.
Mich hat es auch gewundert: in dieser Aufnahme mit Raimondi klang es für mich deutlich so, als wäre die Bratsche ebenfalls sul ponticello gespielt, obwohl sie laut meinen herausgesuchten Noten erst einige Zeit später diese Anweisung bekommt und den logischen Schluss zulässt, dass die beiden Anweisungen tatsächlich nur für die ersten beiden Violinen gelten.
Nebenbei, was mir an dem Text besonders gefallen hat war diese Stelle hier, bei der ich an Schuberts D810 denken musste:
Zedda has the violas playing staccato, while Brauner’s slurs, above, require portato articulation - in other words, an accented legato pulsation with only a hint of space between the notes.
Hier wird das Portato auch "pulsierend" genannt, so wie ich damals diese Portato-Stelle im Streichquartett beschrieben habe. Freut mich, dass auch andere auf so einen Gedanken kommen :)
Gioachino Rossini/Giovanni Gherardini: La gazza ladra
Fabrizio Vingradito - Giulio Mastrototaro Lucia - Luisa Islam-Ali-Zade Giannetto - Kenneth Tarver Ninetta - María José Moreno Fernando Villabella - Bruno Praticò Gottardo - Lorenzo Regazzo Pippo - Mariana Rewerski Isacco - Stefan Cifolelli Antonio - Pablo Cameselle Giorgio - Maurizio Lo Piccolo Il pretore del villaggio - Damian Whiteley
Classica Chamber Choir, Brno Virtuosi Brunensis, Alberto Zedda Gianni Fabbrini, Klavier
Cetay (inaktiv) (11.06.2016, 10:59): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51hjkaeSW5L._SL500_AA325_.jpg John Cage; Winter Music Kristine Scholz, Mats Persson, Nils Vigeland & Steffen Schleiermacher (Klavier)Winter Music version for 4 pianosWinter Music version for 4 pianos with Atlas Eclipticalis version for 3 flutes + Eberhard Blum (Flöte, Altflöte, Piccolo)
AcomA (11.06.2016, 15:50): Hallo
LvBeethoven
Violinsonaten Nr. 1-10
Leonidas Kavakos, v Enrico Pace, p
(Decca, DDD)
:engel
LG Siamak
EinTon (11.06.2016, 18:41): Für klassische Verhältnisse ganz frische Musik, komponiert 2014:
Dieses bislang nur per Onlinestreaming erhältliche Stück finde ich außerordentlich bemerkenswert!
Gruß,
Normann
AcomA (12.06.2016, 00:20): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Daniel Barenboim, p
(Erato, DDD, live, Buenos Aires, 1989)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (12.06.2016, 09:43): Bei Spotify gibt es nichts von Nina C. Young, aber es gibt ein Mitglied dieses Namens (muss aber nicht diesselbe sein) und die hat etwas ebenso Bemerkenswertes in ihrer Spielliste. Eine Video-Oper, die auch als Soundtrack allein ganz hervorragend funktioniert und wirkt. Aus dem kurz mal rein-hören wollen wurde ein Komplettdurchlauf. Mit scheint, dass überall wo Ictus draufsteht, ganz bemerkenswerte Musik drin ist - vgl. die Einspielungen von Werken Asperghis' und M. Lindbergs. Letzterer ist sicher eine Inspirationsquelle für die Komponistin Nina C. Young...
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51Uje1AkoFL._SL500_AA325_.jpg Fausto Romitelli, An Index of Metals Donatienne Michel-Dansac (Sopran), Ictus, Georges-Elie Octors
Klaviersonate Nr. 8 in c-Dur op. 13 "Pathétique" Klaviersonate Nr. 9 in E-Dur op. 14 Nr. 1 Klaviersonate Nr. 10 in G-Dur op. 14 Nr. 2 Klaviersonate Nr. 11 in B-Dur op. 22
Alfred Brendel
Gruß Amonasro
Cantus Arcticus (12.06.2016, 16:15): Hallo Zusammen Melde mich nach ziemlich turbulenten Zeiten wieder einmal. Neuer Job, Schule und technische Aspekte des Forums beschäftigen mich gerade sehr und beherrschen das Tages- und Nachtgeschehen.
Was habe ich gerade zum Thema beizutragen: Harnoncourts letzte Aufnahme, die Missa Solemnis von Beethoven. Es ist ein Zusammenschnitt von Aufführungen und Proben zur Styriarte und den Salzburger Festspielen 2015. Ich bin mir noch nicht schlüssig, wie ich zu dieser Produktion stehen soll.
So, ich mach mich wieder vom Acker.... melde mich bald wieder.
Viele Grüsse :hello Stefan
EinTon (12.06.2016, 19:03): Original von Cetay Bei Spotify gibt es nichts von Nina C. Young, aber es gibt ein Mitglied dieses Namens (muss aber nicht diesselbe sein) und die hat etwas ebenso Bemerkenswertes in ihrer Spielliste. Eine Video-Oper, die auch als Soundtrack allein ganz hervorragend funktioniert und wirkt.
...mit Clicks&Cuts-Einflüssen - etwa im 2. Intermezzo
Die Oper ist von 2003, also einer Zeit als sich dieser Musikstil gerade neu etabliert hatte
Gioachino Rossini/Étienne de Jouy/Hippolyte Bis: Guillaume Tell
Guillaume Tell - Gabriel Bacquier Hedwige - Jocelyne Taillon Jemmy - Mady Mesplé Mathilde - Montserrat Caballé Arnold Melchthal - Nicolai Gedda Melchthal - Gwynne Howell Gessler - Louis Hendrikx Walter Furst - Kolos Kovacs Ruodi - Charles Burles Leuthold - Nicolas Christou Rodolphe - Ricardo Cassinelli Un chasseur - Leslie Fyson
Ambrosian Opera Chorus Royal Philharmonic Orchestra, Lamberto Gardelli
Gruß Amonasro
Hosenrolle1 (13.06.2016, 20:53): Und benutzt du auch die 5. Bonus CD mit dem Libretto? :D
LG, Hosenrolle1
Jürgen (14.06.2016, 11:50): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/5199VDb7WhL.jpg
Sibelius: Sinfonie Nr.1 Op.39, Bernstein 1965
Amonasro (14.06.2016, 14:37): Original von Hosenrolle1 Und benutzt du auch die 5. Bonus CD mit dem Libretto? :D
Ja, tatsächlich. Da es von der Oper viele Fassungen gibt, ist das ganz hilfreich. Das Libretto ist allerdings nur auf Französisch und Englisch. Bei den anderen CDs dieser Reihe ist sonst auch eine deutsche Übersetzung dabei.
Gruß Amonasro :hello
Hosenrolle1 (14.06.2016, 15:13): Oje, das ist ärgerlich :(
Das Smiley habe ich ja nicht wegen dir gemacht, sondern weil ich diese Idee nicht gut finde, das Libretto und die Handlung auf eine eigene CD zu brennen. Das schließt schon einmal alle Leute aus, die keinen Computer oder kein funktionierendes CD-Rom Laufwerk haben, und wer will schon am Computerbildschirm sitzen und nebenbei die Oper hören? Oder sich das Ganze ausdrucken und mit einem Haufen Papier da sitzen?
Verschiedene Opernhäuser haben kein Geld dafür, Datenträger herauszubringen, aber EMI vergeudet eine Scheibe nur für den Text - und dann noch nicht mal auf Deutsch.
LG, Hosenrolle1
Amonasro (14.06.2016, 20:27): Ich finde es so immernoch besser, als wenn gar keine Information dabei ist. Relevant ist das Libretto für mich sowieso nur bei weniger bekannten Opern, bei bekannteren ist das Libretto dann meist leicht zu ergooglen. Dafür ist ein ganz guter Einführungstext (auch deutsch) mit auf der CD und es gibt eine Erklärung zur Herkunft und vermutlichen Stellung einer von Rossini selbst gestrichenen Arie, die als Anhang mit aufgenommen wurde: Das ist schon mehr als bei den meisten Opernaufnahmen.
Hier bin ich aber wieder auf einen Fall gestoßen, in dem der englische und der deutsche Einführungstext nicht identisch sind, sondern von verschiedenen Autoren stammen. Der Brite bekommt also andere Informationen über die Oper als der Deutsche oder Franzose - das finde ich seltsam. Wahrscheinlich wäre es zu teuer gewesen, die Texte extra übersetzen zu lassen, also hat man schon vorhandene, verschiedene Texte für jede Sprache eingefügt. ?(
Gruß Amonasro :hello
Hosenrolle1 (14.06.2016, 20:30): Das mit den unterschiedlichen Infos in unterschiedlichen Sprachen kenne ich ebenfalls; deswegen lese ich immer auch den englischen Text eines Librettos.
Sehr ärgerlich, das!
LG, Hosenrolle1
Jürgen (15.06.2016, 07:19): Das Libretto lese ich so gut wie nie auf englisch.
Aber das mit den unterschiedlichen Einführungstexten sehe ich eher positiv. So kann ich zwei verschiedene Abhandlungen lesen. Wenn jemand mehr Fremdsprachen als ich beherrscht, sogar noch mehr.
Gioachino Rossini/Jacopo Ferretti: La Cenerentola, ossia La bontà in trionfo
Don Ramiro - Francisco Araiza Dandini - Domenico Trimarchi Don Magnifico - Enzo Dara Clorinda - Emilia Ravaglia Tisbe - Marilyn Schmiege Angelina - Lucia Valentini Terrani Alidoro - Alessandro Corbelli
Georg Fischer: Hammerklavier Chor des Westdeutschen Rundfunks Cappella Coloniensis, Gabriele Ferro
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (15.06.2016, 20:56): Ich wandle heute auf Haydns Spuren. Seine Biographen wissen zu berichten, dass zu seiner späteren unumstösslichen Routine gehörte, stets dasselbe Abendmahl einzunehmen: Wein und Brot. In diesem Sinne gibt es hier jetzt ein halbes Landbrot aus ungespritztem Getreide und ein Fläschchen Holzfass-gereifter Dornfelder 2013 aus der Weinmanufaktur Untertürkheim. Natürlich mit Musik des Maestros.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RAZX64FZL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Sinfonien A-Dur, Es-Dur, G-Dur & D-Dur, Hob. I:21, 22, 23 & 24 Philharmonia Hungarica, Antal Dorati
Jürgen (17.06.2016, 09:23): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/515WW-VJKkL._SX350_.jpg
Alkan: Grande Sonate (Les quatre âges) Op.33, Hamelin 1994
Hosenrolle1 (17.06.2016, 12:10): Der Löwe unten mit den zwei Hunden links und rechts hat mich sehr stark an diess Cover hier erinnert :)
Cetay (inaktiv) (17.06.2016, 21:06): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41nJh%2BcjCBL._SL500_AA325_.jpg John Cage; cagExperience Stefano Luigi Mangia (Stimme), Gianni Lenoci (Elektronik) AriaFour^6Solo for voice 17 from Songbooks ISolo for voice 72 from Songbooks IIExperiences No.2 (Text derived from III, Sonnets "Unrealities of Tulips and Chimneys" by E.E.Cummings)
Cetay (inaktiv) (18.06.2016, 07:00): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/513oSX4Dl4L._SL500_AA325_.jpg Earle Brown; Four Systems Eberhard Blum (Flöte)
Gioachino Rossini/Jacopo Ferretti: Matilde di Shabran o sia Bellezza, e Cuor di ferro
Corradino Cuor di ferro - Juan Diego Flórez Matilde Shabran - Annick Massis Raimondo Lopez - Bruno Taddia Edoardo - Hadar Halevy Aliprando - Marco Vinco Isidoro - Bruno de Simone Contessa d'Arco - Chiara Chialli Ginardo - Carlo Lepore Egoldo - Gregory Bonfatti Rodrigo - Lubomír Moravec
Prague Chamber Choir Rosetta Cucchi: Hammerklavier Orquesta Sinfónica de Galicia, Riccardo Frizza Live 2004, Pesaro
Stimmlich hervorragende Aufnahme einer etwas überdimensionierten und dramaturgisch schwachen semiseria, aber mit Rossini-typischen brillanten Ensemble-Szenen, einer glanzvollen Ouvertüre und virtuosem Schluss-Rondò für die Sopranistin.
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (19.06.2016, 06:38): Original von Cetay https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41nJh%2BcjCBL._SL500_AA325_.jpg John Cage; cagExperience Stefano Luigi Mangia (Stimme), Gianni Lenoci (Elektronik) AriaFour^6Solo for voice 17 from Songbooks ISolo for voice 72 from Songbooks IIExperiences No.2 (Text derived from III, Sonnets "Unrealities of Tulips and Chimneys" by E.E.Cummings) Heute früh erneut gehört. Mangias Darbietung erinnert mich an den herausragenden Stimmakrobaten Demetrio Stratos, den ich einst (->hier) im Hinterzimmer kurz gewürdigt habe.
Cetay (inaktiv) (19.06.2016, 06:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ciGVdi3SL.SL500_AA325_.jpg Morton Feldman; Late Works with Clarinet Carol RobinsonThree Clarinets, Cello & Piano + Olivier Voize, Pierre Dutrieu, Elena Andreyev & Vincent LetermeBass Clarinet & Percussion + Françoise Rivalland, Peppie WiersmaClarinet & String Quartet + Quatuor Diotima
Cetay (inaktiv) (19.06.2016, 09:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/710MexGPypL._SL500_AA325_.jpg Anton Bruckner; Sinfonie Nr. 9 d-Moll (Originalfassung 1894, Ed. Cohrs) Philharmoniker Hamburg, Simone Young
AcomA (19.06.2016, 09:21): Hallo
JS Bach
Sonaten f Cello u Klavier Nr. 1-3 BWV 1027-1029
Mischa Maisky, v'cello Martha Argerich, p
(DG, DDD)
:engel :times10
LG Siamak
Amadé (19.06.2016, 09:45): Musik für den Sonntagmorgen:
Jürgen (21.06.2016, 13:25): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51Bohn7YDgL._SS280.jpg
Chabrier: Orchesterwerke, Plasson 1987
AcomA (21.06.2016, 21:53): Hallo
WA Mozart
Sonate B-Dur KV 570 Sonate D-Dur KV 576
Paul Badura-Skoda, p
(Eurodisc, ADD)
:engel
LG Siamak
AcomA (22.06.2016, 06:14): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271
Rudolf Buchbinder, p and cond Wiener Symphoniker
(Hänssler Profil, DDD, live)
:engel
LG Siamak
Jürgen (22.06.2016, 09:44): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41Bb7A8f5DL.jpg
Shostakovich: Präludien und Fugen Op.87, Jarrett 1991
AcomA (22.06.2016, 22:54): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr. 19 F-Dur KV 459
Rudolf Buchbinder, p/cond Wiener Symphoniker
(Hänssler Profil, DDD, live)
:engel
LG Siamak
AcomA (23.06.2016, 07:05): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr. 14 Es-Dur KV 449 Klavierkonzert Nr. 15 B-Dur KV 450
Rudolf Buchbinder, p/cond Wiener Symphoniker
(Hänssler Profil, DDD, live)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (23.06.2016, 19:57): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71DDU%2BtKQdL._SL500_AA325_.jpg Hans-Joachim Hespos; Solowerke 1969-96 Ensemble l'Art pour l'Artsplash für Kontrabass & Schlagzeug duma für Altflöte kitara für Spanische Gitarre monske, Ritual for mobile Pauke in Ceija für Harfe solopico für Piccoloblockflötecang für Zimbel solo-Z...( ), variabel, Anregung für einen Pianisten
AcomA (24.06.2016, 06:06): Hallo
J Brahms
Rhapsodien Op. 79 Nr. 1-2
Anna Vinnitskaya, p
(Alpha Classics, DDD)
:times10
LG Siamak
Cantus Arcticus (24.06.2016, 08:23): Guten morgen Zusammen Schwüle Hitze hier in Zürich :I
bei mir heute: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/714zZwuGWML._SL316_.jpg
Meine erste Begegnung mit den 24 Caprices war die Aufnahme mit Salvatore Accardo.... an diesem Vergleich zeigt sich wieder einmal die gewaltige Entwicklung in den letzten Jahren oder Jahrzehnten, die in Sachen Spieltechnik und Interpretation stattgefunden hat und immer noch tut.
Viele Grüsse :hello
Stefan
AcomA (24.06.2016, 21:40): Original von Cantus Arcticus Guten morgen Zusammen Schwüle Hitze hier in Zürich :I
bei mir heute: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/714zZwuGWML._SL316_.jpg
Meine erste Begegnung mit den 24 Caprices war die Aufnahme mit Salvatore Accardo.... an diesem Vergleich zeigt sich wieder einmal die gewaltige Entwicklung in den letzten Jahren oder Jahrzehnten, die in Sachen Spieltechnik und Interpretation stattgefunden hat und immer noch tut.
Viele Grüsse :hello
Stefan
Lieber Stefan, ich kenne die Capricen mit Accardo, Perlman, Shlomo Mintz und Frank Peter Zimmermann. Am meisten gefällt mir hier Mintz. Aber alle anderen sind auch top.
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (25.06.2016, 08:25): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/512GElsbVdL._SL500_AA325.jpg Stockhausen plays Stockhausen Markus Stockhausen (Trompete, Elektronik)Aries (aus Sirius)In FreundschaftHalt (aus Michaels Reise um die Erde vom Donnerstag aus Licht) + Niek de Groot (Kontrabass)Pietà (vom Dienstag aus LICHT) + Annette Meriweather (Sopran)
AcomA (25.06.2016, 09:49): Hallo
F Chopin
Sonate Nr. 2 b-moll Op. 35
Arturo Benedetti Michelangeli, p
(Aura, ADD, live)
:engel
LG Siamak
Hosenrolle1 (25.06.2016, 10:22): Original von Cantus Arcticus https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/714zZwuGWML._SL316_.jpg
@Nicolas Aine: ohne Geige spielen zu können, aber Julia Fischer greift hier ein F oder Fis, oder?
LG, Hosenrolle1
Cetay (inaktiv) (25.06.2016, 12:34): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/512OfBKufJL._SS500_AA325_.jpg Karlheinz Stockhausen: Für Kommende Zeiten Intuitive Music Ensemble Matthias von Hintzenstern (Cello), Hans Tutschku (Synthesizer & Live Elektronik), Daniel Hoffman (Trompete & Flügelhorn), Michael von Hintzenstern (Klavier & Synthesizer)
AcomA (26.06.2016, 07:19): Hallo
C Debussy
Preludes Heft II
Arturo Benedetti Michelangeli, p
(DG, DDD)
:times10
LG Siamak
AcomA (26.06.2016, 07:35): Hallo
J Sibelius
Sinfonie Nr. 1 e-moll Op. 39
Atlanta Symphony Orchestra Yoel Levi, cond
(Telarc, DDD)
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (26.06.2016, 11:03): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61CsZsCFNaL._SL500_AA325.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Flötenkonzert Nr. 1 G-Dur, K. 313 (Kadenzen: Kalevi Aho) Sharon Bezaly, Ostrobothnian Chamber Orchestra, Juha Kangas
Cetay (inaktiv) (26.06.2016, 12:47): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41E--vmJj5L._SL500_AA325.jpg John Cage; Fifty-Eight Pannonisches Blasorchester
AcomA (26.06.2016, 23:52): Hallo
A Scriabin
Sonate Nr.1 f-moll Op. 6
Anatol Ugorski, p
(Avi-Music, DDD)
:engel
LG Siamak
Jeremias (27.06.2016, 11:29): Am Wochenende mehrfach gehört:
Eine wunderbare Pianistin, die bei Kämmerling und Lars Vogt studierte. Ich kenne Danae etwa seit sie 10 Jahre alt war. Sie hat schon damals bei den von mir organisierten Konzerten alle an die Wand gespielt.... habe sie zwar lange nicht gesehen, aber wir haben nach wie vor regelmäßig Kontakt und es ist mir ein Vergnügen ihre Karriere zu beobachten!
AcomA (28.06.2016, 08:07): Hallo
LvBeethoven
Tripelkonzert C-Dur Op. 56
Wolfgang Schneiderhan, v Pierre Fournier, v'cello Geza Anda, p RIAS Sinfonieorchester Berlin Ferenc Fricsay, cond
(DG, ADD)
:engel
LG Siamak
AcomA (29.06.2016, 22:07): Hallo
J Brahms
Klavierkonzert d-moll Op. 15
Interpretationsvergleich:
Julius Katchen, p BBC Symphony Orchestra Rudolf Kempe, cond (Testament, AAD, live)
Alexis Weissenberg, p Philadelphia Orchestra Riccardo Muti, cond (EMI, DDD)
Krystian Zimerman, p Berliner Philharmoniker Simon Rattle, cond (DG, DDD)
Hosenrolle1 (30.06.2016, 21:58): Original von Cetay https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61CsZsCFNaL._SL500_AA325.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Flötenkonzert Nr. 1 G-Dur, K. 313 (Kadenzen: Kalevi Aho) Sharon Bezaly, Ostrobothnian Chamber Orchestra, Juha Kangas
Das Cover hat einen schönen späten 70er/Anfang 80er Jahre Stil, wie ich finde. Mir gefällt es auf jeden Fall!
Ist das Album auch aus der Zeit?
LG, Hosenrolle1
Cetay (inaktiv) (30.06.2016, 22:33): Original von Hosenrolle1 Original von Cetay https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61CsZsCFNaL._SL500_AA325.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Flötenkonzert Nr. 1 G-Dur, K. 313 (Kadenzen: Kalevi Aho) Sharon Bezaly, Ostrobothnian Chamber Orchestra, Juha Kangas
Das Cover hat einen schönen späten 70er/Anfang 80er Jahre Stil, wie ich finde. Mir gefällt es auf jeden Fall!
Ist das Album auch aus der Zeit?
LG, Hosenrolle1 Dann wäre die Interpretin (Jahrgang '72) ein echtes Wunderkind gewesen - und etwas frühreif. :P Die Aufnahme ist erst rund 10 Jahre alt.
Hosenrolle1 (30.06.2016, 22:35): Danke! :)
LG, Hosenrolle1
AcomA (01.07.2016, 06:23): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr. 3 d-moll Op. 30
Interpretationsvergleich:
Joseph Moog, p Deutsche Staatsphilarmonie Rheinland-Pfalz Nicholas Milton, cond (Onyx, DDD)
Mikhail Pletnev, p Russian National Orchestra Mstislav Rostropowitsch, cond (DG, DDD)
LG Siamak
EinTon (01.07.2016, 22:31): Aus gegebenem Anlaß gerade zum allerersten Mal gehört:
Liebestraum, von Franz Liszt
https://www.youtube.com/watch?v=KpOtuoHL45Y
Die Hauptmelodie war mir aber schon öfters begegnet, ohne dass ich Titel und Komponisten gekannt hätte. So war ich bis jetzt der Meinung, das müsse ein (schmalziger) Schlager oder eine Musicalnummer sein.... :D
Hosenrolle1 (01.07.2016, 22:58): Vom Liebestraum habe ich sogar eine Schellackplatte, eine POLYDOR-Platte, gespielt vom Hermann v. Stachow Künstler-Orchester.
Werde ich mir morgen mal anhören und schauen was die draus gemacht haben :)
Hosenrolle1 (02.07.2016, 12:58): So, jetzt habe ich mir den Liebestraum meiner Schellackplatte angehört.
Die Aufnahme ist elektrisch. Ein Cello stimmt das Thema mit sehr vielen Portamenti an, begleitet wird es von einem Klavier. Dann wird das Cello abgelöst durch eine Violine, zweimal pausieren die Streicher und das Klavier spielt ein kurzes Zwischenspiel.
Eine fade Interpretation für mich, vor allem die Zwischenspiele des Klaviers bremsen den Spielfluss unnötig.
Itzhak Perlman Chicago Symphony Orchestra, Carlo Maria Giulini
Antonín Dvorák: Violinkonzert op. 53
Itzhak Perlman London Philharmonic Orchestra, Daniel Barenboim
Gruß Amonasro
Hosenrolle1 (07.07.2016, 05:51): Gerade habe ich im Radiosender Ö1 das hier gehört: (kopiert von der Webseite)
Komponist/Komponistin: Franz Schubert/1797-1828 Titel: Oktett in F-Dur DV 803 op.posth.166 für 2 Violinen, Viola, Violoncello, Klarinette, Fagott, Horn und Kontrabass * Scherzo. Allegro vivace - 3.Satz (00:05:52) Ausführende: Hugo Wolf Quartett Ausführender/Ausführende: Sebastian Gürtler /Violine Ausführender/Ausführende: Régis Bringolf /Violine Ausführender/Ausführende: Gertrud Weinmeister /Viola Ausführender/Ausführende: Florian Berner /Violoncello Solist/Solistin: Alexander Neubauer /Klarinette Solist/Solistin: Benedikt Dinkhauser /Fagott Solist/Solistin: Christoph Peham /Horn Solist/Solistin: Ivan Kitanovic /Kontrabass Länge: 05:53 min Label: VMS Musical Treasures 240 / Za
Leider recht enttäuschend. Es gibt zwar ein irgendwie fanfareartiges Thema, das schön klingt, aber sonst ist das Stück wenig melodiös, und vor allem gehen mir bei der interessanten Instrumentation verschiedene Klangfarben ab. Ich dachte, da kommen vielleicht interessante Klangmischungen, Cello und Horn, Streicher und Klarinette, Klarinette und Fagott und Kontrabass etc.
Ich habe mir mal ausgerechnet, wieviele Instrumentationsmöglichkeiten es gibt.
8 Instrumente, das heißt, es gibt 28 mögliche Kombinationen von zwei Instrumenten, 56 mögliche Kombinationen von drei Instrumenten sowie 70 mögliche Kombinationen von 4 Instrumenten, und 56 mögliche Kombinationen von 5 Instrumenten. (Ich hoffe das stimmt so).
Weiter habe ich nicht gerechnet, aber ich komme hier schon auf ungefähr 210 verschiedene Kombinationen - davon habe ich aber nichts gehört :(
Naja, einen Versuch war es wert.
LG, Hosenrolle1
Amadé (07.07.2016, 11:35): Original von Hosenrolle1 Leider recht enttäuschend. Es gibt zwar ein irgendwie fanfareartiges Thema, das schön klingt, aber sonst ist das Stück wenig melodiös, und vor allem gehen mir bei der interessanten Instrumentation verschiedene Klangfarben ab.
Vor weiteren Überlegungen rate ich das vollständige Oktett eingehend zu hören, besser noch mehrmals. Das Scherzo ist doch der kürzeste Teil des um eine Stunde langen Werkes.
Gruß Amadé
Hosenrolle1 (07.07.2016, 13:50): Habe mir jetzt gerade das ganze Ding angehört.
Eigentlich wollte ich nach dem ersten Satz schon abdrehen, weil mir dieses ständig wiederholte punktierte Motiv auf die Nerven ging. Habe mir dann die Partitur rausgesucht und mitgelesen, aber auch das hat es nicht besser gemacht. Langweilige Klangfarben, langweilige Musik, langweilige Motive. Das ist kein professionelles Urteil, aber mein Eindruck.
AcomA (11.07.2016, 15:36): Original von Amonasro https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71pyI8APS1L._SL350_.jpg
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Wiener Philharmoniker, Carlos Kleiber 1981
Gruß Amonasro
Lieber Amonasro, diese Aufnahme habe ich auch gestern gehört :times10
Jetzt:
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr. 3 d-moll Op. 30
Yuja Wang, p Simon Bolivar Symphony Orchestra of Venezuela Gustavo Dudamel, cond
(DG, DDD, live)
:engel
LG Siamak
Amonasro (11.07.2016, 16:35): Lieber AcomA,
von den 3 Aufnahmen, die ich besitze (die anderen sind Karajan/Berliner Philh. 1964 und Bernstein/Wiener Philh.), gefällt mir Kleiber am besten.
Gruß Amonasro :hello
Cetay (inaktiv) (13.07.2016, 20:10): Heute in der Verkostung: Clan, Scotch Ale naturtrüb 6,4%; Internationale Brau-Manufaktur, Frankfurt am Main
Dazu goutieren die Ohren:
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51LfyOSdgvL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Atlas Eclipticalis & Winter Music (simultan aufgeführt) David Tudor, Orchestra of the S.E.M. Ensemble, Petr Kotik
Gioachino Rossini/Andrea Leone Tottola: Mosè in Egitto
Mosè - Ruggero Raimondi Faraone - Siegmund Nimsgern Elcia - June Anderson Osiride - Ernesto Palacio Amaltea - Zehava Gal Aronne - Savaltore Fisichella Amenofi - Sandra Browne Mambre - Keith Lewis
Ambrosian Opera Chorus Philharmonia Orchestra, Claudio Scimone
Eine meiner liebsten Rossini-Opern. Besonders die Introduktion finde ich überragend - für mich eine der beeindruckendsten Startszenen einer Oper.
Gruß Amonasro
Keith M. C. (16.07.2016, 12:26): Hallo,
ich hörte:
Hans Werner Henze Symphonie Nr. 1 Symphonie Nr. 5 Berliner Philharmoniker 1963 und 1962 H. W. Henze
Sorry, gähnende Langeweile. Werde es später einmal mit seiner 9ten probieren, vielleicht kann ich dieser Symphonie mehr abgewinnen.
Nun, als Kontrast:
Aram Khachaturian Spartacus - Auszüge 1962 Gayaneh - Auszüge 1962 Wiener Philharmoniker A. Khatchaturian
Spannend und abwechslungsreich.
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (16.07.2016, 12:29): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51g3fRYQiLL._SL500_AA325.jpg Roman Haubenstock-Ramati; Graphic Music Eberhard Blum, Iven Hausmann, Jan WilliamsKreise für Stimme und PercussionBatterie für PercussionDécisions - Graphische Komposition in 16 Teilen für unspezifizierte KlangobjekteKreise für Stimme und Percussion: Zweite RealisierungAlone I für unspezifizierte tiefe Instrumente: Realisierung für Bassflöte, Bassposaune & präparierte Basstrommel
Cetay (inaktiv) (16.07.2016, 20:19): Für die Nase und den Gaumen:
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91hdflP4ceL._SL500_AA325.jpg Auchentoshan "Blood Oak"; Central Lowland Single Malt Scotch Whisky ohne Altersangabe, 3-fach destilliert, nicht kalt filtriert, gereift in Bourbon- und französischen Rotweinfässern, 46%
Für die Ohren:
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81kWUldwV9L._SL500_AA325_.jpg Paths: Hass · Wolpe · Gal Piet Van Bockstal, Yutaka OyaPavel Hass; Suite für Oboe und Piano, op. 17Stefan Wolpe; Sonate für Oboe und PianoHans Gal; Sonate für Oboe und Piano, op.85
Cetay (inaktiv) (17.07.2016, 04:28): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41kKEPLqIvL._SL500_AA325.jpg John Cage; Two^2 für 2 Klaviere Rob Haskins, Laurel Karlik Sheehan
Cetay (inaktiv) (17.07.2016, 18:56): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71STv7e7PiL._SL500_AA325.jpg Ernst Toch; Die chinesische Flöte op.29 - Tanz Suite op.30 Ensemble Voix Etoufées, Amaury du CloselDie Chinesische Flöte - Kammersinfonie für 14 Solo-Instrumente und Solo-Sopran, op. 29 + Alice GulipianTanz-Suite für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Kontrabass & Schlagzeug, op. 30
Gaetano Donizetti/Salvadore Cammarano: Pia de' Tolomei
Nello della Pietra - Roberto Servile Pia de' Tolomei - Majella Cullagh Rodrigo de' Tolomei - Manuela Custer Ghino degli Armieri - Bruce Ford Piero - Mirco Palazzi Bice - Patrizia Biccirè Lamberto - Marco Vinco Ubaldo - Mark Wilde Un carceriere - Christopher Turner
Geoffrey Mitchell Choir London Philharmonic Orchestra, David Parry
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (17.07.2016, 22:49): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61T53JM43ZL._SL500_AA325_.gif Franz Schubert; Oktett F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett & Kontrabass, D. 803 Wiener Oktett (1958)
Diese Aufnahme wird heute gerne als nicht mehr zeitgemäß angesehen und auf "fröhliches Wiener musizieren" reduziert; modernere Aufnahmen böten mehr Detail und Drama und würden die den zeitlich benachtbarten Werken ebenbürtige Größe und Tiefe aufzeigen. Papperlapapp - das muss m.E. genau so leicht musiziert werden, sonst wird das zu einer sehr zähen Angelegenheit.
Nordolf (18.07.2016, 14:07): Aufregende, an der Welt der Oper orientierte Interpretationen:
Symphonie Nr. 6 ‘Pathetique’ Fantasie-Ouvertüre ’Romeo und Julia’
Valery Gergiev / Kirov Orchestra 1995
Nordolf (18.07.2016, 21:02): Diese Interpretation zählt schon allein wegen des dunklen, vollmundigen Klanges zu meinen Lieblingsaufnahmen der "Alpensinfonie":
Eine Alpensinfonie Vier symphonische Zwischenspiele aus ’Intermezzo’
Franz Welser-Möst / Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks 2010 - 2013
palestrina (19.07.2016, 12:19): Original von Nordolf Diese Interpretation zählt schon allein wegen des dunklen, vollmundigen Klanges zu meinen Lieblingsaufnahmen der "Alpensinfonie": https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71lXyjez6nL._SX350_.jpg Richard Strauss: Eine Alpensinfonie Vier symphonische Zwischenspiele aus ’Intermezzo’ Franz Welser-Möst / Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks 2010 - 2013
Das ist eine ,auch für mich, sehr gelungene und mit viel Raffinesse interpretiert Alpensinfonie . Ich hätte sie mir nie gekauft,aber da sie in dieser Box enthalten war bin ich nun glücklich das ich sie hören kann!
Madama Butterfly (Cio-Cio-San) - Renata Tebaldi B. F. Pinkerton - Carlo Bergonzi Goro - Angelo Mercuriali Suzuki - Fiorenza Cossotto Sharpless - Enzo Sordello Il Commissario Imperiale - Virgilio Carbonari Lo zio Bonzo - Paolo Washington Yakusidé - Oscar Nanni Il Principe Yamadori - Michele Cazzato Kate Pinkerton - Lidia Nerozzi
Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia, Roma; Tullio Serafin
Gruß Amonasro
Cantus Arcticus (20.07.2016, 22:58): Guten Abend Bei mir Richters Interpretation des Wohltemperierten Klavier: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61JNX39QztL.jpg
Grüsse :hello Stefan
Cetay (inaktiv) (22.07.2016, 11:51): Original von Cetay https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71STv7e7PiL._SL500_AA325.jpg Ernst Toch; Die chinesische Flöte op.29 - Tanz Suite op.30 Ensemble Voix Etoufées, Amaury du CloselDie Chinesische Flöte - Kammersinfonie für 14 Solo-Instrumente und Solo-Sopran, op. 29 + Alice GulipianTanz-Suite für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Kontrabass & Schlagzeug, op. 30 Diese ganz hervorragende Platte schafft es nicht mehr aus meiner "zuletzt gespielt"-Liste heraus. Die Chinesische Flöte wird textlich aus derselben Quelle wie das Lied von der Erde gespeist und auch musikalisch ist eine gewisse Verwandtschaft mit Mahlers Spätwerk auszumachen, namentlich zu den Instrumentalzwischenspielen im Abschied. Auch Anklänge an den Sacre oder die Largo-Sätze von Sibelius 4. und Shostakovichs 6. sind auszumachen, freilich mit deutlich reduzierter (2 Flöten, Klarinette, Klarinette/Bassklarinette, Streichquartett, Kontrabass, Celesta und 5 Schlaginstrumente), aber nicht minder klangfarbenstarken Besetzung. Jeder der drei Gedicht-Teile wird von langen Instrumentalpassagen, die mit Klischee-freien Orientalismen getränkt sind; der Sopran tritt eher als weitere Stimme im Gewebe auf und hat auch unbegleitete Passagen - die klassische Rollenverteilung ist aufgehoben, wie es der Untertitel schon andeutet. Etwas lebhafter geht es zumindest zeitweise bei der Tanz-Suite zu, die trotz des Titels nicht fürs Neujahrskonzert geeignet ist. Wieder klingt Strawinsky durch - aber auch hier überwiegen wie bei op. 29 die ruhigen, bisweilen quasi-statischen Sequenzen, von denen durch die Kombination von satten Klangfarben und karger Textur bisweilen eine hypnotische Kraft ausgeht.
Daumen fett nach oben! :times10
Cetay (inaktiv) (23.07.2016, 06:41): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/714yYc5A8yL._SL500_AA325_.jpg Ernst Toch; Sinfonie Nr. 5, op. 89 "Jephta" RSO Berlin, Alun Francis
Cetay (inaktiv) (23.07.2016, 07:40): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51x0JQS-GQL._SL500_AA325.jpg Ernst Toch; Streichquartett Nr. 12, op. 70 Verdi Quartet
Cetay (inaktiv) (23.07.2016, 12:58): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51DEXqLEpRL._SL500_AA325_.jpg Dai Fujikura; Ice Daniel Lippel (Gitarre), International Contemporary Ensemble Sparks für Gitarre soloIce für Ensemble + Jayce Ogren (Dirigent)Phantom Splinter für Ensemble & Live-ElektronikAbandoned Time für elektrische Gitarre & Ensemble + Matthew Ward (Dirigent)I Dreamed on Singing Flowers für ElektronikSparking Orbit für elektrische Gitarre & Live-Elektronik
Floria Tosca - Maria Callas Mario Cavaradossi - Giuseppe Di Stefano Il barone Scarpia - Tito Gobbi Cesare Angelotti - Franco Calabrese Il sagrestano - Melchiorre Luise Spoletta - Angelo Mercuriali Sciarrone/Un carceriere - Dario Caselli Un pastore - Alvaro Cordova
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Victor de Sabata 1953
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (24.07.2016, 13:43): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71k0n0-oyaL._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonie Nr. 40 g-Moll, K. 550 Capella Istropolitana, Barry Wordsworth
Cetay (inaktiv) (24.07.2016, 15:55): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41EXAYMH9NL._SL500_AA325_.jpg Counterpoise; XASAX, Ensemble AccantoStefan Wolpe; Quartett für Trompete, Saxophon, Percussion & KlavierJohn Carisi; Saxophonquartett Nr. 1John Carisi; Counterpoise Nr. 1 für Trompete, Baritonsaxophon, Percussion & KlavierEddie Sauter; Saxophonquartett Nr. 1Christian Wolff; Exercise 26 & 27: Snare Drum Peace March 1 & 2Stefan Wolpe; Blues - "Stimmen aus dem Massengrab" - Marsch für Sprecher, 2 Saxophone, Trompete, 2 Klaviere & Percussion
Cetay (inaktiv) (24.07.2016, 20:35): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/510d2VbiyNL._SS500_SL325.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Serenade Nr. 9 D-Dur, K. 320 "Posthorn" Wiener Akademie, Martin Haselböck
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91QJEJkn0eL._SL500_AA325_.jpg Anton Bruckner; Sinfonie Nr. 1 c-Moll, WAB 101 Wiener Akademie, Martin Haselböck
Zweimal die :times10 :times10
AcomA (25.07.2016, 19:50): Hallo aus Toronto (waren zwischenzeitlich in Philadelphia und New York)
J Brahms
Violinsonaten 1-3
Henryk Szeryng, v Artur Rubinstein, p
(RCA, ADD)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (25.07.2016, 22:29): Die Entscheidung zwischen Bier und Dessert wurde zugunsten von Sowohl-als-auch gefällt: Framboise Boon, mit Himbeeren fermentiertes Lambic Ale (2012), 5,5%; Brouwerij Boon, Lembeek, Belgien
Dazu fürs Hörvergnügen:
Wolfgang Amadeus Mozart; Ein Musikalischer Spass, K. 522 Wiener Akademie, Martin Haselböck
Michele – Ingvar Wixell Giorgetta – Renata Scotto Luigi – Plácido Domingo Il Tinca – Michel Sénéchal Il Talpa – Dennis Wicks La Frugola – Gilian Knight Un venditore di canzonetta – John Treleaven Due amanti - Yvonne Kenny, Peter Jeffes
Ambrosian Opera Chorus New Philharmonia Orchestra, Lorin Maazel 1977
Gruß Amonasro
Jürgen (29.07.2016, 11:23): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51eIewyiNeL.jpg
Händel: Jephtha, Creed 1992
Jürgen (29.07.2016, 11:30): Original von Amonasro https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51Jmna6Rf7L._SX350_.jpg
Giacomo Puccini/Giuseppe Adami: Il tabarro
Michele – Ingvar Wixell Giorgetta – Renata Scotto Luigi – Plácido Domingo Il Tinca – Michel Sénéchal Il Talpa – Dennis Wicks La Frugola – Gilian Knight Un venditore di canzonetta – John Treleaven Due amanti - Yvonne Kenny, Peter Jeffes
Ambrosian Opera Chorus New Philharmonia Orchestra, Lorin Maazel 1977
Dummerweise ist der Tabarro aus nur einem Track bestehend. Die anderen CDs bestehen wenigstens aus 2 Tracks. Ich werde mir irgendwann mal ein cue-sheet erstellen müssen.
Ansonsten ist Aufnahme in Ordnung, mein erstes Trittico.
Dummerweise ist der Tabarro aus nur einem Track bestehend. Die anderen CDs bestehen wenigstens aus 2 Tracks. Ich werde mir irgendwann mal ein cue-sheet erstellen müssen.
Ansonsten ist Aufnahme in Ordnung, mein erstes Trittico.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
bei meiner Ausgabe gibt es auch nur einen Track für den Tabarro, das ist mir auch negativ aufgefallen. Die Aufnahme selbst gefällt mir gut, besser finde ich aber die Aufnahme mit Tito Gobbi unter Bellezza - leider Mono.
Floria Tosca - Leontyne Price Mario Cavaradossi - Giuseppe Di Stefano Il barone Scarpia - Giuseppe Taddei Cesare Angelotti - Carlo Cava Un sagristano - Fernando Corena Spoletta - Piero De Palma Sciarrone - Leonardo Monreale Un carceriere - Alfredo Mariotti Un pastore - Herbert Weiss
Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan 1963
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (30.07.2016, 08:24): Ich war heute morgen schon "fleißig":
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51HMFOS52rL._SL500_AA325.jpg Morton Feldman; Piano & String Quartet Ives Ensemble
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41rEATFDpPL._SL500_AA325_.jpg Anton Bruckner; Sinfonie Nr. 8 c-Moll, Urfassung 1877 Philharmoniker Hamburg, Simone Young
Cetay (inaktiv) (30.07.2016, 11:06): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61lrzXeZAFL._SL500_SL325.jpg Pat Muchmore; Fracture Anti-Social Music EnsembleFracturebrokenAphorisms_12-14Streichquartett Nr. 2brokenAphorism_15p@1i/\/\p$35+ ?:}{:brokenAphorisms_7-11}
AcomA (30.07.2016, 12:13): Hallo
wieder in Bavaria
J Sibelius
Sinfonie Nr. 2 D-Dur Op. 43
Charles Mackerras, cond Royal Philharmonic Orchestra London
Cetay (inaktiv) (31.07.2016, 14:28): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91GqvxN1H4L._SL500_AA325_.jpg Pat Muchmore; BABEL fragments Pat Muchmore (Violoncello, Posaune, Stimme, Elektronik)f(f(4))5s118d1:} {:Fr.I.a-k für Streichtrio + Hubert Chen & Jean Cook (Violinen)BABEL (maya) für Koloratursopran, Violoncello & Elektronik + Kamala Sankaram (Sopran)Fr.II.a-k für Violoncello solo mit Skordatur f(f(3))SHESHACH(maya) für Duo mit wechselnder Instrumentierung & Elektronik + Ken Thomson (Klarinette, Alt- & Baritonsaxophon)Frisch aus der Presse kommt endlich wieder was Neues von Herrn Vielmehr! Einer der wenigen zeitgenössischen Komponisten, der sich auf "E-Musik"-Niveau mit dem Punk auseinandergesetzt hat. Seine Vorliebe für skurrile Werk-Bezeichnungen ist ungebrochen.
AcomA (31.07.2016, 17:45): Hallo
A Schönberg
Violinkonzert Op. 36
Hilary Hahn, v Swedish Radio Symphony Orchestra Esa-Pekka Salonen, cond
(DG, DDD)
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (01.08.2016, 10:02): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51YenFdEOJL._SL500_AA325_.jpg Josef Haydn; Streichquartett B-Dur op. 9 Nr. 4, Hob. III:22 Aeolian String Quartet
Cetay (inaktiv) (01.08.2016, 10:46): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51Ix%2BFQcUqL._SL500_AA325_.jpg Earle Brown; Tracer Ne(x)tworks, Christian WolffTracer for flute, clarinet, bass clarinet, violin, cello, bass, 4-channel tape Folio - October 1952 for piano - November 1952 for voice, 2 violins, viola, cello, saxophone, trumpet, trombone, piano - December 1952 for voice, saxophone, trumpet - March 1952 MM = 87 + March 1952 MM = 135 for piano, vibraphone - March 1953 for violin, cello, piano - "Trio for Five Dancers" June 1953 for violin, cello, piano Special Events for cello, piano Octet 1 for 8-channel tape Music for Violin, Cello & Piano Four Systems for voice, 2 violins, viola, cello, saxophone, trumpet, trombone, piano, percussion String Quartet New Piece for voice, 2 violins, viola, cello, bass, flute, clarinet, bass clarinet, saxophone, trumpet, trombone, 2 pianos, percussion For Neil for violin:engel
AcomA (02.08.2016, 06:15): Hallo
F Mendelssohn-Bartholdy
Violinkonzert e-moll Op. 64
Jascha Heifetz, v Boston Symphony Orchestra Charles Munch, cond
(RCA, ADD, 50er)
:engel
LG Siamak
AcomA (03.08.2016, 23:27): Hallo
C Debussy
Preludes Livre I
Maurizio Pollini, p
(DG, DDD, 90er)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (04.08.2016, 07:25): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51n5YGQxDZL._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Sonate BWV 1030 Jed Wentz (Flöte), Michael Borgstede (Cembalo)
Jürgen (04.08.2016, 09:44): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_400/MI0001/043/MI0001043736.jpg
Wolfgang Amadeus Mozart: - Fünf vierstimmige Fugen KV405 (aus: J. S. Bach - Das Wohltemperierte Klavier II - Nr. 2,5,7,8,9) - Adagio und Fuge KV546
Ludwig van Beethoven: - Streichquartett B-Dur op. 130 - Finale: Grosse Fuge op. 133
:times10 Viele Grüsse :hello Stefan
AcomA (04.08.2016, 22:52): Hallo
I Strawinsky
Petroushka - Suite
Yuja Wang, p
(DG, DDD)
:times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (05.08.2016, 09:54): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51n5YGQxDZL._SL500_AA325_.jpg Johann Sebastian Bach; Musikalisches Opfer BWV 1087 Jed Wentz (Flöte), Michael Borgstede (Cembalo), Job ter Haar (Violoncello), Daniel Ivo de Oliveira (Cembalo), Igor Ruhadze (Violine), Sara de Corso (Violine)
Eine äußerst musikalische Realisierung und folgerichtig das Opfer von Attacken aus der Kritiker-Korrektheitsfraktion.
Keith M. C. (05.08.2016, 10:46): Hallo,
ich höre nun:
Pawel G. Lisizian (manchmal – wie auf der CD - auch Lisitzian)
Hamburger Archiv für Gesangskunst 100 Jahre Gesangskunst – Dokumente CD Nr. 2 (von 3) mit P. G. Lisizian
Kesting hält ihn für den besten oder einen der besten Verdi-Baritone. Dem stimme ich zu. Ein Sänger mit brillanter Höhe, der dabei aber auch die gesamte Skala bis zu den tiefen Baritontönen vollendet beherrscht; eine nahezu perfekte Ausgeglichenheit. Lyrisch-weich und zu dramatischer Ausladung fähig, ohne zu "röhren". Er beherrscht das Piano ebenso wie die schmetternden Forte-Töne. Die Tonproduktion ist beispielgebend. Die Klangfärbungen sind Extraklasse.
Ein herausragendes Beispiel für Gesangskunst und für Verdi-Baritone im Besonderen.
Cetay (inaktiv) (06.08.2016, 12:39): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81ehZtbauGL._SL500_AA325_.jpg Isang Yun; Clarinet Quintets 1 & 2 · String Quartet VI Amati Quartet, Eberhard BrunnerQuintett für Klarinette und Streichquartett Nr. 1Streichquartett Nr. 6Quintett für Klarinette und Streichquartett Nr. 2
Cetay (inaktiv) (06.08.2016, 13:42): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/5173tmW2kvL._SL500_AA325.jpg Franz Schubert; Oktett F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett & Kontrabass, D. 803 Eric Simon, Wendell Hoss, Leonard Sharrow, Kolisch Quartett, Anthony Zentrick
Cetay (inaktiv) (06.08.2016, 16:55): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61wdcEH5pnL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 1 C-Dur, op. 21 Wiener Akademie, Martin Haselböck
Giuseppe Verdi/Francesco Maria Piave/Antonio Ghislanzoni: La forza del destino
Il Marchese di Calatrava - Kurt Moll Donna Leonora di Vargas - Leontyne Price Don Carlo di Vargas - Sherrill Milnes Don Alvaro - Plácido Domingo Preziosilla - Fiorenza Cossotto Il Padre Guardiano - Bonaldo Giaiotti Fra Melitone - Gabriel Bacquier Curra - Gillian Knight Mastro Trabuco - Michel Sénéchal Un Alcalde - Malcolm King Un chirurgo - William Elvin Una peasana - Valerie Hill Soldati - Peter Hall, Edgar Fleet, Brian Etheridge, William Mason
John Alldis Choir London Symphony Orchestra, James Levine
Eine meiner Lieblingsopern mit sehr guter Besetzung. Allein die Duette von Domingo und Milnes, deren Stimmen immer perfekt zusammenpassen... :down
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (06.08.2016, 23:25):
Morton Feldman; Piano and String Quartet Vicky Ray, Eclipse Quartet
Cetay (inaktiv) (07.08.2016, 19:12): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51d4R%2B9OZ9L._SL500_AA325_.jpg John Cage; Music for Piano 1-84 Sabine LiebnerMusic for Piano 1-3 & 20Music for Piano 4-19 & 21-84 for piano, or any number of pianos - Version für Klavier solo
AcomA (07.08.2016, 23:15): Hallo
JS Bach
Englische Suite Nr. 2 a-moll BWV 807
Glenn Gould, p
(CBS/Sony, ADD)
:engel :times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (07.08.2016, 23:19): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51rR%2BD%2BVTzL._SL500_AA325_.jpg Morton Feldman; Trio Mark Sabat (Violine), Rohnan de Saram (Violoncello), Aki Takahashi (Klavier)
Cetay (inaktiv) (08.08.2016, 10:29): https://f4.bcbits.com/img/a3058040227_2.jpg Harold Schellinx (aka Har$); String Quartet with Windows, open
Bildquelle: Die Künstlerseite auf Bandcamp --> hier
Ich höre aus diesem 24-Stunden Werk Teil 25-27: 17001720, 17201740, 17401800
1024 Samples die zu einem anderem Werk (Kris Kras für Solo-Violine) des Komponisten gehören, Klänge die "immer anders, aber auf eine Art und Weise auch immer gleich" sind, zufällig ausgewählt und abspielt, parallel in 4 Realisierungen (es handelt sich also nicht um die klassische Streichquartettbesetzung sondern um ein Violinenquartett), mit Einbeziehung von Umgebungsgeräuschen und auf 24 Stunden ausgedehnt. Der Cage- und Feldman-Freund müsste neugierig werden - auch wenn Schellinx die erste Idee zu diesem Konzept beim Besuch eines Stockhausen-Kurses hatte. Nachzulesen ist das -> hier in seinem Blog, der jede Menge nach- und weiter-denkenswerten Stoff enthält.
Cetay (inaktiv) (08.08.2016, 23:21): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51zsop2kO0L._SL500_AA325.jpg Max Reger; Violinkonzert A-dur op. 101 (Bearbeitung von Rudolf Kolisch) Winfried Rademacher, Linos Ensemble
Regers Riesenbaby in der Bearbeitung für Arnold Schönbergs Verein für musikalische Privataufführungen. Die Besetzung mit Streichquartett, Kontrabass, Flöte, Klarinette, Horn, Klavier und Harmonium ähnelt Steins Bearbeitung von Mahlers Vierter (dort Oboe statt Horn und zusätzliches Schlagzeug). Dem hoffnungslos übefrachteten Schinken kann eine solche Entschlackung nur gut tun. Ich bin gespannt.
Cantus Arcticus (09.08.2016, 13:13): Bei mir sind die Hugenotten im Büro:
Cetay (inaktiv) (09.08.2016, 16:55): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71n7qr3HStL._SL500_AA325.jpg Franz Schubert; Oktett F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett & Kontrabass, D. 803 Mullova Ensemble
Cetay (inaktiv) (09.08.2016, 22:05): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41vIWBih27L._SL500_AA325_.jpg John Cage; The Piano Works 6 Martine JosteSeven Haiku Music of Changes Suite for Toy Piano
Jürgen (10.08.2016, 08:48): Nachdem ich schon gestern diese Aufnahme hörte:
Cetay (inaktiv) (10.08.2016, 19:43): Hier läuft... die Kehle hinunter: Firestone Double Jack IPA, Double India Pale Ale 9,5%; Firestone Walker Brewery, Paso Robles, CA
Wenn ich mich frage, welcher der beste und nachhaltigste Tip war, den ich im Klassikforum bekommen habe, dann ist es keine CD sondern ein Bier. Danke Nordolf :beer
Als adäquat gehaltvolle Begleiter fungieren:
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51MTBX4Z6-L._SL500_AA325.jpg Ludwig van Beethoven; Streichquartett cis-Moll, op. 131 Vegh Quartet (1952)
Cetay (inaktiv) (10.08.2016, 20:48): Weitere Gaumen- und Ohrenfreuden:
The Brale, Brown Ale 5,0%; BraufactuM, Frankfurt am Main
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41aCjOtuPfL._SL500_AA325_.jpg Arnold Schönberg; Streichquartett Nr. 3, op. 30 Arditti Quartet
Cetay (inaktiv) (11.08.2016, 20:44): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61lrzXeZAFL._SL500_SL325.jpg Pat Muchmore; Fracture Anti-Social Music EnsembleFracturebrokenAphorisms_12-14Streichquartett Nr. 2brokenAphorism_15p@1i/\/\p$35+ ?:}{:brokenAphorisms_7-11}:leb Ganz meins! :times10
Jürgen (12.08.2016, 09:37): http://www.deccaclassics.com/imgs/s300x300/4236562.jpg
Schubert: Sinfonie Nr.9 C-Dur D 944 (Große) The Chamber Orchestra of Europe, Claudio Abbado; Konzerthaus, Wien, Dezember 1987
Cantus Arcticus (12.08.2016, 09:40): Bei mir der viel zu früh verstorbene Scott Ross: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71nejqQ9LKL._SL350_.jpg
Grüsse :hello Stefan
Hosenrolle1 (12.08.2016, 13:08): Original von Jürgen http://www.deccaclassics.com/imgs/s300x300/4236562.jpg
Schubert: Sinfonie Nr.9 C-Dur D 944 (Große) The Chamber Orchestra of Europe, Claudio Abbado; Konzerthaus, Wien, Dezember 1987
Aber doch hoffentlich auf CD, oder? :)
LG, Hosenrolle1
Cetay (inaktiv) (13.08.2016, 09:53): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51BLGEZt4NL._SL500_AA325_.jpg John Cage; The Works for Piano 4 Margaret Leng TanTriple-Paced - Version für Klaiver Triple-Paced - Version für präpariertes Klavier Totem Ancestor Ad Lib Jazz Study Music for Marcel Duchamp Works of Calder für präpariertes Klavier (mit Original-Soundtrack) + Burgess Meredith (Sprecher) & John Cage (Percussion, Tonband-Collage) One^2 for 1-4 pianos, 1 performer - Version für 3 Klaviere
Cetay (inaktiv) (13.08.2016, 13:28): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81dy9i9aO7L._SL500_AA325_.jpg Franz Schubert; Quintett C-Dur für 2 Violinen, Viola und 2 Violoncelli, D 956, op. 163 Arcanto Quartett, Olivier Marron (Antje Weithaas, Daniel Sepec, Tabea Zimmermann, Jean-Guihen Queyras)
Giuseppe Verdi/Antonio Somma: Un ballo in maschera
Riccardo - Giuseppe Di Stefano Renato - Tito Gobbi Amelia - Maria Callas Ulrica - Fedora Barbieri Oscar - Eugenia Ratti Silvano - Ezio Giordano Samuel - Silvio Maionica Tom - Nicola Zaccaria Un guidice/Un servo - Renato Ercolani
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Antonino Votto
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (13.08.2016, 18:02): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51fGyz8GvjL._SL500_AA325_.jpg Franz Schubert; Streichquartett Nr. 15 G-Dur, D. 887 Kolisch Quartet
Cetay (inaktiv) (13.08.2016, 20:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61YnQBMD1qL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Werke für Schlagzeug Simone Mancuso27' 10.554'' for a Percussionist Ryoanji (Version für Oboe Solo und Percussion - Transkription für Saxophon) + Timothy McAllister (Saxophon) Composed Improvisation for Snare Drum Alone Variations VIII (Version für 2 Aufführende) + Douglas Nottingham (Elektronik) One^4
Cetay (inaktiv) (13.08.2016, 22:42): Zum Schlummertrunk draußen im Kühlen mit Kopfhörern:
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41r%2B6sbYZHL._SL500_AA325_.jpg Peter Ablinger; Grisailles (1-100) für 3 Klaviere Hildegard Kleeb
Jürgen (14.08.2016, 01:26): Original von Hosenrolle1 Original von Jürgen http://www.deccaclassics.com/imgs/s300x300/4236562.jpg
Schubert: Sinfonie Nr.9 C-Dur D 944 (Große) The Chamber Orchestra of Europe, Claudio Abbado; Konzerthaus, Wien, Dezember 1987
Aber doch hoffentlich auf CD, oder? :)
LG, Hosenrolle1
Hm, ich höre seit Jahren fast nur noch von der Festplatte oder USB-Stick. So auch hier. Aber natürlich in CD Qualität.
Warum fragst Du?
Grüße Jürgen
Hosenrolle1 (14.08.2016, 01:45): Ich wusste nicht, ob das das Cover für eine Vinylplatte war, oder für eine CD. Und die Aufnahme stammt ja zusätzlich noch von 1987.
LG, Hosenrolle1
Cetay (inaktiv) (14.08.2016, 08:05): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51DD5F08TBL._SL500_AA325_.jpg Eliane Radigue; Trilogie De La Mort Elaine Radique (Modularsynthesizer, Tonband), Centre International de Recherche Musicale Nizza
Aus dieser morgenfüllenden Trilogie höre ich Teil 1: Kyema (Intermediate States)
Cetay (inaktiv) (16.08.2016, 20:28): Für den Gaumen: Rogg Rauchweizen 6,6%; BraufactuM, Frankfurt am Main Je drei Weizen- und Gerstenmalzsorten, darunter ein über Buchenholzfeuer gedarrtes Gerstenrauchmalz in Anlehnung an die Tradition vor 1800; ein HIP-Bier sozusagen.
Dazu gibt es ebenfalls in HIP den unvergleichlichen Haydn. Ich höre CD 2 aus dieser ganz exquisiten 6er-Box mit wenig bekannten, aber große Freude machenden Werken:
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41i536nTTJL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Divertimenti a otto voci für Baryton, 2 Violinen, Viola, Violoncello, Bassgambe und 2 Hörner D-Dur, G-Dur & A-dur, Hob. X:2, 5 & 3 Haydn Sinfonietta Wien, Manfred Huss
Cetay (inaktiv) (16.08.2016, 21:53): Weiter im Text: Firestone DBA Double Barrel Ale 5,0%; Firestone Walker Brewery, Paso Robles, CA
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51xs%2B9kTomL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Complete Works for Flute Vol. 2 Katrin Zenz
Daraus:Solo für Flöte, Altflöte & Piccolo aus dem Concert for Piano and OrchestraHymnkus - Version für Flöte, 2 Vibraphone & 2 Klaviere + Tobias Liebezeit, Maxim Mankovski, Chara Iacovidou, Ludovic Frochot
Cetay (inaktiv) (16.08.2016, 23:23): Nun zwei alte Bekannte:
Framboise Boon, mit Himbeeren fermentiertes Lambic Ale (2012), 5,5%; Brouwerij Boon, Lembeek, Belgien
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Gir0bAcJL._AA500_SL325_.jpg Helmut Lachenmann; Sämtliche Streichquartette JACK QuartetGran TorsoReigen Seliger GeisterGrido
Cetay (inaktiv) (17.08.2016, 19:39): Weiter im Craftbeer-Verköstigungsmodus: Palm Speciale Belge Ale 5,4%; Palm Brewery, Stenhuffel, Belgien
Je 3 ausgesuchte, aromatische Gerstenmalz- und Hopfensorten - aber die Belgier machen selten vor dem Reinheitsgebot halt, deshalb wird für diese Kreation noch Mais und Zucker mitvergoren. Das Ergebnis kann sich schmecken lassen. Dazu ist
Original von Cetay (...) aus dieser ganz exquisiten 6er-Box mit wenig bekannten, aber große Freude machenden Werken
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41i536nTTJL._SL500_AA325_.jpg nun CD 4 an der Reihe:
Joseph Haydn; Concerti a Due Lire für Flöte, Oboe, 2 Hörner, 2 Violinen, 2 Violen, Violoncello und Bassgambe G-Dur, F-Dur, C-Dur, G-Dur & F-Dur, Hob. VIIh:2, 5, 1, 3, & 4 Haydn Sinfonietta Wien, Manfred Huss
Jürgen (17.08.2016, 22:04): http://tramino.s3.amazonaws.com/s/hotelpost/531197/1200.jpg
Hopfen Royal aus der Brau-Manufaktur-Allgäu, Nesselwang
Sehr geschmacks- und alkoholintensives Erlebnis.
Dazu höre ich aus dem Nebenraum den Ton, aber auch den Soundtrack des ersten Teils von Herr der Ringe.
Momentan komme ich leider kaum noch zum Hören von (klassischer) Musik.
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (18.08.2016, 05:17): :beer Das "richtige" Glas verrät den Genießer.
Original von Cetay https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51DD5F08TBL._SL500_AA325_.jpg Eliane Radigue; Trilogie De La Mort Elaine Radique (Modularsynthesizer, Tonband), Centre International de Recherche Musicale Nizza
Aus dieser morgenfüllenden Trilogie höre ich Teil 1: Kyema (Intermediate States) Nun Teil 2: Kailasha
Giuseppe Verdi/Antonio Somma: Un ballo in maschera
Riccardo - Luciano Pavarotti Amelia - Margaret Price Renato - Renato Bruson Ulrica - Christa Ludwig Oscar - Kathleen Battle Silvano - Peter Weber Samuel - Robert Lloyd Tom - Malcolm King Un Giudice - Alexander Oliver Un Servo d'Amelia - Peter Hall
London Opera Chorus, Terry Edwards Royal College of Music Junior Department Chorus, Vaughan Meakins National Philharmonic Orchestra, Sir Georg Solti
Cetay (inaktiv) (18.08.2016, 20:35): Weiter im Craftbeer trifft Haydn Verköstigungsmodus: Soleya Saison, mit Enigma kaltgehopftes, hochvergorenes Helles, 6,5%; BraufactuM, Frankfurt am Main
Jetzt ist CD 1
Original von Cetay (...) aus dieser ganz exquisiten 6er-Box mit wenig bekannten, aber große Freude machenden Werken
Diese frühen Mini-Sinfonien haben es nicht in die Zählung der 107 geschafft und später die Bezeichnung Scherzandi erhalten. Eine Besonderheit ist, dass das stets an zweiter Stelle stehende Menuett immer ein Flötensolo enthält. Bei den extrem knappen Schluss-Presti bringt das Ensmble die Lautsprecher zum Glühen. Als ob es nicht "Arbeit" genug wäre, sich durch die 107 Sinfonien und 68 Quartette zu navigieren -von den Klaviersonaten und -Trios rede ich noch gar nicht- findet sich auch beim unbekannten Haydn immer wieder Stoff, den ich nicht vermisst haben wollte.
Giuseppe Verdi/Antonio Somma: Un ballo in maschera
Riccardo - Luciano Pavarotti Amelia - Margaret Price Renato - Renato Bruson Ulrica - Christa Ludwig Oscar - Kathleen Battle Silvano - Peter Weber Samuel - Robert Lloyd Tom - Malcolm King Un Giudice - Alexander Oliver Un Servo d'Amelia - Peter Hall
London Opera Chorus, Terry Edwards Royal College of Music Junior Department Chorus, Vaughan Meakins National Philharmonic Orchestra, Sir Georg Solti
Dazu kein Bier, sondern Tee (chinesischer Sencha) :)
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (18.08.2016, 22:03): Original von Cetay Original von Cetay https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51DD5F08TBL._SL500_AA325_.jpg Eliane Radigue; Trilogie De La Mort Elaine Radique (Modularsynthesizer, Tonband), Centre International de Recherche Musicale Nizza
Aus dieser morgenfüllenden Trilogie höre ich Teil 1: Kyema (Intermediate States) Nun Teil 2: Kailasha Teil 3: Koume :hello
Cetay (inaktiv) (20.08.2016, 07:37): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41fMeqqh9gL._SL500_AA325_.jpg Hello I'm Solistenensemble KaleidoskopClaude Vivier; Zipangu für 13 StreicherGeorg Friedrich Hass; Sextett für 3 Violinen und 3 CelliIannis Xenakis; Aroura für 12 StreicherJoseph Haydn; Sinfonie A-Dur, Hob. I:64 "Tempora mutantur" Bei der Wahl zum blödesten Titel einer Klassikplatte wäre das nicht chancenlos. Reinhören lohnt sich trotzdem.
Cetay (inaktiv) (20.08.2016, 09:19): Heute im Interpretations--/Realisierungsvergleich: John Cage; Hymnkus
Giuseppe Verdi/Joseph Méry/Camille du Locle: Don Carlo
Filippo II - Boris Christoff Don Carlo - Flaviano Labò Rodrigo - Ettore Bastianini Il Grande Inquisitore - Ivo Vinco Un frate - Alessandro Maddalena Elisabetta di Valois - Antonietta Stella La Principessa Eboli - Fiorenza Cossotto Tebaldo - Aurora Cattelani Il Conte di Lerma - Franco Piva Un araldo reale - Piero De Palma Una voce dal cielo - Giuliana Matteini Deputati fiamminghi - Virgilio Carbonari, Dino Mantovani, Giuseppe Morresi, Carlo Forti, Dario Caselli, Attilio Barbesi
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Gabriele Santini 1962
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (20.08.2016, 15:57): Original von AcomA Hallo
JS Bach
Violinkonzert Nr. 2 E-Dur BWV 1042
Julia Fischer, v Academy of St.-Martin-in-the-Fields
(Decca, DDD)
:times10
LG Siamak Auskuriert? :cool
Hier:
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/718GFA413sL._SL500_AA325_.jpg Alvin Lucier; Orchesterwerke Janácek Sinfonietta, Petr KotikDiamonds for 1, 2 or 3 Orchestras - Version für 3 Orchester + Christian Arming, Zsolt NagySlices für Solo-Cello, Bläserquintett, Trompete, Posaune, Tuba, Streichquartett & Kontrabass + Charles CurtisExploration of the HouseSagenhaft wie Lucier immer wieder mit einfachsten kompositorischen Konzepten unerhörte Tiefenwirkungen erzielt.
:times10
Cetay (inaktiv) (21.08.2016, 10:08): Heute Nacht als Insomnie-Begleitprogramm: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71eYmdnTHnL._SL500_AA325_.jpg Phil Niblock; Touch Food Phil Niblock (Klangbearbeitung, Elektronik), Centre de creation musicale Iannis Xenakis (CCMIX) ParisSea Jelly Yellow + Ulrich Krieger (Baritonsaxophon)Sweet Potato + Carol Robinson (Bassklarinette, Bassetthorn, Es-Klarinette)Yam Almost May + Kasper T. Toeplitz (Bassgitarre, E-Bow)Pan-Fried 70 + Reinhold Friedl (Gestrichenes Klavier)
AcomA (21.08.2016, 10:33): Original von Cetay Original von AcomA Hallo
JS Bach
Violinkonzert Nr. 2 E-Dur BWV 1042
Julia Fischer, v Academy of St.-Martin-in-the-Fields
(Decca, DDD)
:times10
LG Siamak Auskuriert? :cool
Lieber Cetay,
bei weitem noch nicht :J
I don't mean a thing (Duke Ellington)
McCoy Tyner, p Jimmy Garrison, b Elvin Jones, d
(Impulse, ADD, 1964)
:cool
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (21.08.2016, 10:51): Original von AcomA Original von Cetay Original von AcomA Hallo
JS Bach
Violinkonzert Nr. 2 E-Dur BWV 1042
Julia Fischer, v Academy of St.-Martin-in-the-Fields
(Decca, DDD)
:times10
LG Siamak Auskuriert? :cool
Lieber Cetay,
bei weitem noch nicht :J
I don't mean a thing (Duke Ellington)
McCoy Tyner, p Jimmy Garrison, b Elvin Jones, d
(Impulse, ADD, 1964)
:cool
LG Siamak:beer Vergiss mir die Altmeister nicht - v.a. Charlie Parker.
Hier der Soundtrack für verkopfte Zen-Backpacker:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/71P8A5gltdL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Concert for Piano and Orchestra Joseph Kubera, The Orchestra of the S.E.M.Ensemble, Petr Kotik
Cetay (inaktiv) (21.08.2016, 11:51): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51DXkiYCq8L._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie C-Dur, Hob. I:60 "Il Distratto" Combattimento Consort Amsterdam, Jan Willem de Vriend http://www.smileygarden.de/smilie/Tanzen/smileygarden_happy_011.gif Ich habe von diesem Ensemble noch nichts gehört, das nicht absolut herausragend wäre.
Nordolf (21.08.2016, 18:05): Trotz des mittelmässigen Sounds finde ich die Wärme des Orchesterklangs sehr berührend:
Obwohl ich wie Cetay ein großer Craft-Bier-Fan bin, gibt es dazu jetzt einen Wein: - ein Weißburgunder aus dem Jahre 2010 des Weinhauses Diederichs-Schausten.
Cetay (inaktiv) (22.08.2016, 19:55): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/512UgfqHqCL._SS500.jpg Johann Sebastian Bach; Musikalisches Opfer, BWV 1079 Gustav Leonhardt (Cembalo) Sigiswald Kuijken (Violine), Barthold Kuijken (Flöte), Marie Leonhardt (Violine), Wieland Kuijken (Bassgambe), Robert Kohnen (Cembalo)
Das gefällt mir auf das erste Gehör deutlich besser als die spätere Aufnahme mit den Kuijkens. Diese hier stammt von 1974 - ich wusste gar nicht, dass die Brüder schon solange im Geschäft sind. Leonhardt ist hier bei weitem nicht so spröde wie ich ihn von anderen Aufnahmen in Erinnerung hatte. Wunderbarer, obertonreicher Klang der historischen Instrumente. Ein sehr hörenswertes Opfer.
La Gioconda - Montserrat Caballé La Cieca - Alfreda Hodgson Enzo Grimaldo - Luciano Pavarotti Alvise Badoero - Nicolai Ghiaurov Laura Adorno - Agnes Baltsa Barnaba - Sherrill Milnes Zuàne - John Del Carlo Isèpo - Regolo Romani Un pilota - Neil Jenkins Prima voce dalla laguna - Neil Jenkins Seconda voce dalla laguna - Geoffrey Shaw Un cantore - Stephen Varcoe Un barnabotto - Rodney Macann
London Opera Chorus, Finchley Children's Music Group National Philharmonic Orchestra, Bruno Bartoletti
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (26.08.2016, 21:52): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61YYqNSOT4L._SL500_AA325_.jpg J.S. Bach; Sonaten für Violine und Continuo & Werke von Schmelzer, Schenck, Böhm und Erlebach Trio Sonnerie Monica Huggett (Violine), Sarah Cunningham (Viola da gamba), Mitzi Meyerson (Cembalo)Johann Sebastian Bach; Sonate e-Moll, BWV1023Johann Sebastian Bach; Sonate G-Dur, BWV1021Johann Heinrich Schmelzer von Ehrenruff; Trio-Sonate Nr. 9 a-MollJohannes Schenck; Suite A-Dur aus "Scherzi Musicali", op. 6Georg Böhm; Suite Nr. 7 F-DurPhilipp Heinrich Erlebach; Sonate Nr. 2 e-Moll
Cetay (inaktiv) (27.08.2016, 09:11): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/811wmVRx2IL._SL500_AA325_.jpg Kammerakademie Potsdam, Antonella Manacorda Franz Schubert; Sinfonien Nr. 1 &10 (Fragment)Sinfonie Nr. 1 D-Dur, D 82Sinfonie Nr. 10 D936A - Andante (Fragment) ergänzt und eingerichtet von Brian Newbouldhttp://images.zaazu.com/img/Punk-punk-male-boy-smiley-emoticon-000432-small.gif Die Aufführung von Schuberts Erster unter der fulminanten Stabführung von Manacorda war ein voller Erfolg in Cetays Wohnzimmer. Der letzte Satz musste gar wiederholt werden. Tip: Einfach das gelehrte Geschwätz von 'Mängeln' und Epigonentum bei Schuberts Frühwerk beiseite lassen und sich ganz von dieser elektrisierenden, straff-dynamisch-prägnanten Einspielung mitreißen lassen. Das ist der ultimative Punk. Der angehängte Abgesang in Form des Fragments aus der Zehnten passt überhaupt nicht und überzeugt dennoch durch seine Unwirklichkeit an dieser Stelle.
Jürgen (27.08.2016, 10:41): Original von Amonasro Jetzt diese Neuanschaffung:
La Gioconda - Montserrat Caballé La Cieca - Alfreda Hodgson Enzo Grimaldo - Luciano Pavarotti Alvise Badoero - Nicolai Ghiaurov Laura Adorno - Agnes Baltsa Barnaba - Sherrill Milnes Zuàne - John Del Carlo Isèpo - Regolo Romani Un pilota - Neil Jenkins Prima voce dalla laguna - Neil Jenkins Seconda voce dalla laguna - Geoffrey Shaw Un cantore - Stephen Varcoe Un barnabotto - Rodney Macann
London Opera Chorus, Finchley Children's Music Group National Philharmonic Orchestra, Bruno Bartoletti
Gruß Amonasro
Ich hätte sie fast nicht erkannt mit diesem Cover. Mit dem ursprünglichen Cover habe ich diese Oper schon knapp 30 Jahre im Regal stehen:
Allerdings muss ich gestehen, dass ich sie schon Ewigkeiten nicht mehr komplett gehört habe. Bestenfalls Cielo e mar oder den Tanz der Stunden. Das Herausragende an dieser Aufnahme ist die hohe Dichte an großen Sängernamen.
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (27.08.2016, 10:44): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61760ErQY2L._SL500_AA325_.jpg Vykintas Baltakas; b(ell tree)Co)ro(na) für Ensemble - Tokyo Sinfonietta, Yasuaki ItakuraPasaka für Klavier solo - Benjamin KoblerSinfonia für Ensemble - LENsemble, Vykintas Baltakasb(ell tree) für Streichquartett - Chordos QuartetRi für Sopran & Elektronik - Rita BaltaPoussla für Ensemble & Orchester - SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Johannes KalitzkePasaka für Klavier & Elektronik - Benjamin KoblerSacordionphonics für Saxophon, Akkordeon & Orchester - Marcus Weiss, Teodoro Anzellotti, WDR Sinfonieorchester Köln, Emilio Pomarico
da mir ebenfalls keine interessanten Diskussionsthemen einfallen, melde ich mich hier mit den empfundenen Erfahrungen:
Ich hörte - was selten vorkommt - einen Bombast aus blechernen Bläserblähungen von:
A. Bruckner Symphonie Nr. 3 d-moll (1889) Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester Günter Wand
Dieses ist nicht meine Welt und wird es wahrscheinlich nie werden.
Danach:
W. A. Mozart Don Giovanni Fischer-Dieskau, Kreppel, Jurinac, Haefliger, Stader, Kohn, Sardi, Seefried RIAS-Kammerchor Radio-Symphonie-Orchester Berlin Ferenc Fricsay 1959
Obwohl ich andere in der Titelrolle mehr schätze als D. Fischer-Dieskau, gefällt mir diese Aufnahme sehr gut.
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (28.08.2016, 05:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51O6eN8gQkL._SL500_AA325_.jpg Edgard Varèse; The Varèse Album Columbia Symphony Orchestra, Robert Craft
Daraus CD 1:Ionisation für 41 Schlaginstrumente (13 Spieler)Density 21.5 für Solo-FlöteIntégrales für 11 Bläser und 17 Schlaginstrumente (4 Spieler)Octandre für 7 Bläser und KontrabassHyperprism für 9 Bläser und 18 Schlaginstrumente (7 Spieler)Poème Électronique für Tonband Einer meiner höchst favorisierten Komponisten in der beispiellosen Interpretation eines der bedeutendsten Förderers der "Neuen Musik". :times10
Cetay (inaktiv) (28.08.2016, 06:29): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81NNroyX-CL._SL500_AA325_.jpg Johannes Brahms; Sinfonie Nr. 4 e-Moll, op. 96 Helsingborg Symphony Orchestra, Andrew Manze
Cetay (inaktiv) (28.08.2016, 13:56): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91fZHokMJkL._SL500_AA325_.jpg Johann von Herbeck; Große Messe e-Moll für Chor, Orgel und Orchester Philharmonischer Chor München, Wieland Hofmann, Philhamonie Festiva, Gerd Schaller
Sie wissen, dass Wagner mit seinem 'Tristan' und ich mit meiner B-Dur-Symphonie uns geirrt haben; können Sie nicht zugeben, dass auch Sie sich mit dieser Messe geirrt haben? (Herbeck zu Bruckner über dessen f-Moll Messe; unges. -> hier)
palestrina (28.08.2016, 14:30): Original von Keith M. C. Hallo,
Ich hörte - was selten vorkommt - einen Bombast aus blechernen Bläserblähungen von:
A. Bruckner Symphonie Nr. 3 d-moll (1889) Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester Günter Wand
Dieses ist nicht meine Welt und wird es wahrscheinlich nie werden.
Na wenigstens gibt es noch mehr Menschen denen es so geht wie mir "welch ein lärmen ohne gleichen" ich habe das auch immer mal wieder probiert, aber ohne Erfolg! Da gibt es ja diesen tollen Ausspruch "Bruckner 9 Sinfonien, nein 1 neun mal"
Danach W. A. Mozart Don Giovanni Fischer-Dieskau, Kreppel, Jurinac, Haefliger, Stader, Kohn, Sardi, Seefried RIAS-Kammerchor Radio-Symphonie-Orchester Berlin Ferenc Fricsay 1959 Obwohl ich andere in der Titelrolle mehr schätze als D. Fischer-Dieskau, gefällt mir diese Aufnahme sehr gut. Bis dann.
Das könnte ich auch mal wieder hören, steht auch schon lange relativ selten gehört rum, eben wegen FiDi!
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (28.08.2016, 23:07): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51GzOZCtUhL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Fontana Mix & Solo for Voice 2 Eberhard Blum (Flöte, Stimme)
Cetay (inaktiv) (29.08.2016, 12:20): Original von palestrina Original von Keith M. C. Hallo,
Ich hörte - was selten vorkommt - einen Bombast aus blechernen Bläserblähungen von:
A. Bruckner Symphonie Nr. 3 d-moll (1889) Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester Günter Wand
Dieses ist nicht meine Welt und wird es wahrscheinlich nie werden.
Na wenigstens gibt es noch mehr Menschen denen es so geht wie mir "welch ein lärmen ohne gleichen" ich habe das auch immer mal wieder probiert, aber ohne Erfolg! Da gibt es ja diesen tollen Ausspruch "Bruckner 9 Sinfonien, nein 1 neun mal"
Glücklicherweise bietet die Welt der klassischen und nicht-klassischen Musik eine solche Bandbreite, dass man Komponisten oder Werkgruppen, die einem nicht auf Anhieb zusagen, getrost beiseitelassen kann und immer noch mehr als genug für ein Leben übrig bleibt. Ich habe auch fette weiße Flecken auf der Landkarte an Stellen, von denen es heißt, dass jeder "ernsthafte" Klassikfreund das kennen (und wenn nicht lieben, dann wenigstens zu "erarbeiten" versuchen) muss. Wir haben dazu auch irgendwo einen Diskussionsfaden. Von daher liegt es mir fern, für Bruckner zu missionieren, zumal ich die Kritik durchaus nachvollziehen kann, wenn auch nicht in der hier vorgebrachten Schärfe. Ich scheine im Laufe der jüngeren Zeit schleichend eine Allergie gegen Orchester-Lärm entwickelt zu haben und so malträtieren früher viel und gerne gehörte Komponisten wie Nielsen, Mahler und Schostakovich kaum noch und Bruckner deutlich weniger als früher meine Lautsprecherboxen. Der "Lärm" und Bombast ist freilich zu einem guten Teil vielen Interpreten und bei neueren Einspielungen der Aufnahmetechnik geschuldet. Ich greife daher gerne zu historischen Aufnahmen, die sind auch meist zügiger gespielt - dann gehen die Lärmattacken schneller vorbei :-D Neulich ist mir eine Aufnahme, die mir fast wieder meine frühere Begeisterung zurückgebracht hat, in die Ohren gefallen. Das ist Originalklang-Bruckner, der nicht lärmender ist als Schumann oder Brahms. Wenn also mal wieder ein Versuch unternommen werden soll, dann würde ich die hier probieren:
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51Xyhi2ifqL._SL500_AA325_.jpg Anton Bruckner; Sinfonie Nr. 1 c-Moll, WAB 101 Wiener Akademie, Martin Haselböck
Keith M. C. (31.08.2016, 20:00): Original von Cetay ... Neulich ist mir eine Aufnahme, die mir fast wieder meine frühere Begeisterung zurückgebracht hat, in die Ohren gefallen. Das ist Originalklang-Bruckner, der nicht lärmender ist als Schumann oder Brahms. Wenn also mal wieder ein Versuch unternommen werden soll, dann würde ich die hier probieren: ...
Lieber Cetay,
vielen Dank für die Empfehlung. Meine Abneigung gegen die Musik A. Bruckners liegt aber nicht an "lärmenden" Bläsern, sondern hat vielschichtige Gründe. Natürlich darf es in der Musik auch mal scheppern und krachen. Also nur kurz meine Darlegung meiner Empfindung beim Hören dieser Musik, obwohl ich mir der Polemik und Undifferenziertheit der Darstellung bewusst bin: Ich finde die Musik A. Bruckners langweilig, schwunglos/zähflüssig und langatmig, wenn es um die Darstellung und Entwicklung der musikalischen Einfälle geht und finde, dass die immer wiederkehrenden Blechbläser-Einsätze nach dem Motto geschehen: "Wenn ich nicht mehr weiterweiß, mach ich halt 'nen Bläsertuttischeiß. " Aber Du darfst mir sicher unterstellen, dass ich um die Möglichkeit der Rezipienten-Begeisterung weiß und diese akzeptiere.
Nach zwei Großpackungen Jazz-Swing mit Benny Goodman und Rockmusik mit den Rolling Stones höre ich nun:
J. Haydn Orfeo ed Euridice Bartoli, Heilmann, Bartoli, D'Arcangelo, Silvestrelli, Scaltriti, Fardilha, Campbell, Oxley, Kazimierczuk The Academy of Ancient Music C. Hogwood 1997
Sehr empfehlenswert!
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (01.09.2016, 13:01): Nachtrag von letzter Nacht:
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/5133wcDms8L._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Night Music The English Concert, Andrew ManzeSerenade G-Dur, K. 525 "Eine Kleine Nachtmusik"Adagio & Fuge c-Moll, K. 546Menuett C-Dur, K. 485aSerenade D-Dur, K. 239 "Serenata Notturna"Ein Musikalischer Spass, K. 522Beinahe unschlagbar. Allein wie die totgenudelte Kleine Nachtmusik zu neuem Leben erweckt wird, ohne dass die berüchtigte Bürste herausgeholt wird, macht das Hören zur Pflicht. Das ist ein besonders hell leuchtender Stern in der Mozart-Diskographie. :times10
Georges Bizet/Michel Carré/Eugène Cormon: Les pêcheurs de perles
Leïla - Janine Micheau Nadir - Nicolai Gedda Zurga - Ernest Blanc Nourabad - Jacques Mars
Chœurs et Orchestre du Théâtre National de l'Opéra-Comique, Pierre Dervaux 1961
Gruß Amonasro
Jürgen (01.09.2016, 16:07): Original von Amonasro https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/614FMExGzlL._SY350_.jpg
Georges Bizet/Michel Carré/Eugène Cormon: Les pêcheurs de perles
Leïla - Janine Micheau Nadir - Nicolai Gedda Zurga - Ernest Blanc Nourabad - Jacques Mars
Chœurs et Orchestre du Théâtre National de l'Opéra-Comique, Pierre Dervaux 1961
Gruß Amonasro
Eine wunderschöne Oper, die ich erst vor gut einem Jahr kennengelernt habe. Deswegen kommt sie für heute bzw. morgen auf die Playlist.
Danke Amonasro für die Idee.
Grüße Jürgen
Jürgen (01.09.2016, 16:11): Original von Cetay Nachtrag von letzter Nacht:
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/5133wcDms8L._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Night Music The English Concert, Andrew ManzeSerenade G-Dur, K. 525 "Eine Kleine Nachtmusik"Adagio & Fuge c-Moll, K. 546Menuett C-Dur, K. 485aSerenade D-Dur, K. 239 "Serenata Notturna"Ein Musikalischer Spass, K. 522Beinahe unschlagbar. Allein wie die totgenudelte Kleine Nachtmusik zu neuem Leben erweckt wird, ohne dass die berüchtigte Bürste herausgeholt wird, macht das Hören zur Pflicht. Das ist ein besonders hell leuchtender Stern in der Mozart-Diskographie. :times10
Völlig losgelöst von der Güte der Interpretation: Wie kann man dieser CD ein Cover mit einem Zauberflöten-Bühnenbild verpassen? Das ist ja schon fast Etikettenschwindel.
Grüße Jürgen
Hosenrolle1 (01.09.2016, 17:06): Hat sich wahrscheinlich jemand gedacht "Ah, Nachtmusik, das Bild hier ist auch dunkel mit Sternen, nehmen wir das, das passt schon" :D
LG, Hosenrolle1
Amonasro (01.09.2016, 18:18): Original von Jürgen Original von Amonasro https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/614FMExGzlL._SY350_.jpg
Georges Bizet/Michel Carré/Eugène Cormon: Les pêcheurs de perles
Leïla - Janine Micheau Nadir - Nicolai Gedda Zurga - Ernest Blanc Nourabad - Jacques Mars
Chœurs et Orchestre du Théâtre National de l'Opéra-Comique, Pierre Dervaux 1961
Gruß Amonasro
Eine wunderschöne Oper, die ich erst vor gut einem Jahr kennengelernt habe. Deswegen kommt sie für heute bzw. morgen auf die Playlist.
Danke Amonasro für die Idee.
Grüße Jürgen
Ich kenne die Oper auch noch nicht so lange, mir gefällt sie aber sogar besser als Carmen. Die Melodien (nicht nur im berühmten Duett) sind großartig und an der verträumten Tenor-Arie im 1. Akt kann ich mich nicht satt hören. Eine bessere Version dieser Arie habe ich bisher noch nicht gefunden.
Gruß Amonasro :hello
palestrina (01.09.2016, 23:02): Original von Jürgen Original von Cetay Nachtrag von letzter Nacht:
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/5133wcDms8L._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Night Music The English Concert, Andrew ManzeSerenade G-Dur, K. 525 "Eine Kleine Nachtmusik"Adagio & Fuge c-Moll, K. 546Menuett C-Dur, K. 485aSerenade D-Dur, K. 239 "Serenata Notturna"Ein Musikalischer Spass, K. 522Beinahe unschlagbar. Allein wie die totgenudelte Kleine Nachtmusik zu neuem Leben erweckt wird, ohne dass die berüchtigte Bürste herausgeholt wird, macht das Hören zur Pflicht. Das ist ein besonders hell leuchtender Stern in der Mozart-Diskographie. :times10
Völlig losgelöst von der Güte der Interpretation: Wie kann man dieser CD ein Cover mit einem Zauberflöten-Bühnenbild verpassen? Das ist ja schon fast Etikettenschwindel.
Grüße Jürgen
Naja, Schinkel berühmtes Bühnenbild muss halt für diverses herhalten und wenn es für die kleine Nachtmusik ist! Wer sich dafür interessiert Hier, sehr interessant!
Cetay (inaktiv) (03.09.2016, 11:10): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51n86NrnxDL._SL500_AA325_.jpg Luigi Boccherini; Sei Sonate a Tre für Pianoforte mit Begleitung durch Violine und Violoncello, G143-148 Galimathias Musicum Laura Alvini, Enrico Gatti, Roberto Gini
Cetay (inaktiv) (03.09.2016, 12:33): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61QCbPfV1OL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 5 c-Moll, op. 67 Copenhagen Phil, Lan Shui
Die hätte man auch bei den Neuerscheinungen vorstellen können. Drauf sind noch die 6. (kann ich nicht mehr hören), 7. (will ich nicht mehr hören) und 8. (wollte ich noch nie hören).
Cetay (inaktiv) (03.09.2016, 19:56): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81FK14wl97S._SL500_AA325_.jpg Feldman / Babbitt; Klarinettenquintette Phoenix Ensemble, Max LiebMorton Feldman; Clarinet and String QuartetMilton Babbitt; Quintet for Clarinet and String Quartet
Cetay (inaktiv) (03.09.2016, 21:50): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51DD5F08TBL._SL500_AA325_.jpg Eliane Radigue; Trilogie De La Mort Elaine Radique (Modularsynthesizer, Tonband), Centre International de Recherche Musicale Nizza
Das läuft bis weit nach Mitternacht. Gegebenenfalls als Traumbegleitung.
Cetay (inaktiv) (04.09.2016, 04:47): Zur Einstimmung auf eine kombinierte Geschäfts- und Urlaubsreise nach Vietnam und Südchina, wohin ich gleich aufbrechen werde. :leb
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/6103qomYyJL._SL500_AA325_.jpg Péter Eötvös; Chinese Opera (3 Szenen in E und Gis, F und G & Fis und C) Klangforum Wien, Péter Eötvös
Bis bald. :hello
AcomA (04.09.2016, 07:42): Lieber Cetay,
gute Erholung und viel Erfolg gleichermaßen :) und komm wohlbehalten zurück.
Hier:
My foolish heart
Keith Jarrett, p Gary Peacock, b Jack DeJohnette, d
(ECM, DDD, live at Montreux 2001)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (04.09.2016, 09:10): Danke! Ich bin gespannt, ob du den Jazzvirus los hast, wenn ich zurück bin. :wink In meiner offline Musikbibliothek habe ich aus dieser Ecke für den Flug das Album John Coltrane & Johnny Hartman sowie Great Spirit von William Parker gespeichert. Fadenspezifisch ist Stockhausens Spiral mit Eberhard Blum dabei.
Keith M. C. (04.09.2016, 13:44): Hallo,
in Gedenken an Peter höre ich nun:
C. W. Gluck Orfeo ed Euridice (Wiener Fassung 1762) McNair, Ragin, Sieden Monteverdi Choir English Baroque Soloists John Eliot Gardiner
Bis dann.
palestrina (04.09.2016, 15:17): Original von Keith M. C. Hallo,
Georges Bizet/Henri Meilhac/Ludovic Halévy: Carmen
Carmen - Tatiana Troyanos Don José - Placido Domingo Escamillo - José van Dam Micaëla - Kiri Te Kanawa Frasquita - Norma Burrowes Mercédès - Jane Berbié Dancaïre - Michel Roux Remendado - Michel Sénéchal Zuniga - Pierre Thau Moralès - Thomas Allen Lillas Pastia - Jacques Loreau Le Guide - Pierre-Jean Remy Un Marchande d'oranges - Balvina de Courcelles
John Alldis Choir London Philharmonic Orchestra, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
Amadé (05.09.2016, 09:38): Weiter mit Beethovens op.131:
François Adrien Boieldieu/Eugène Scribe: La dame blanche
Georges Brown (Gesang) - Rockwell Blake Georges Brown (Dialoge) - Jacques Verzier Gaveston - Laurent Naouri Dickson - Jean-Paul Fouchécourt Mac-Irton - Bernard Deletré Anna - Annick Massis Jenny - Mireille Delunsch Marguerite - Sylvie Brunet Un paysan - Bernard Dehont Gabriel - Gilles Vajou
Chœr de Radio France Ensemble Orchestral de Paris, Marc Minkowski
Gruß Amonasro
Hosenrolle1 (07.09.2016, 21:23): Sind das Figurinen auf dem Cover? (Der ganz rechts erinnert mich stark an Edgar Allan Poe!)
Amonasro (07.09.2016, 22:56): Im Booklet steht nur "front cover: Lithographie de C. Deshays, Coll. part. Design concept: Alain Combet" ohne Datum. Gezeigt ist eine Szene aus dem 1. Akt.
Gruß Amonasro :hello
Hosenrolle1 (07.09.2016, 22:58): Mir gefällts auf jeden Fall :)
LG, Hosenrolle1
Keith M. C. (09.09.2016, 12:04): Hallo,
ich höre nun, um mich der Musik G. Mahlers nicht allzu sehr zu entfremden:
G. Mahler Symphonie Nr. 1 "Titan" Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt Eliahu Inbal 1985
Es ist mir völlig unverständlich, warum diese Sinfonie so stiefmütterlich behandelt wird. Ist doch immerhin das Andante cantabile ein richtiger typischer Schmachtfetzen im Frühwerk.
Sie taucht auf CD fast nur dann auf, wenn eine Gesamtaufnahme der Sinfonien komplettiert werden muss.
Grüße Jürgen
Jürgen (15.09.2016, 16:12): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/416G49tPHNL.jpg
Thomas Tallis: Complete Works, Chapelle du Roi, Alistair Dixon CD Nr.7: Music for Queen Elisabeth (incl. Spem in alium), 2000
Diese Interpretation von Spem in alium ist mir immer noch die liebste. Und ich kenne mittlerweile einige.
Keith M. C. (16.09.2016, 11:38): Hallo,
ich höre nun:
E. W. Korngold
Die tote Stadt Kollo, Neblett, Luxon, Wagemann, Prey, Fuchs, Clark, de Ridder, Brokmeier Chor des Bayerischen Rundfunks Tölzer Knabenchor Münchner Rundfunkorchester E. Leinsdorf 1975
Eine der schönsten und besten Opern des 20. Jh.
Bis dann.
Amonasro (16.09.2016, 17:03): Nochmal die Perlenfischer, diesmal mit dieser Aufnahme:
Rachmaninov (18.09.2016, 10:36): Original von nikolaus Original von Rachmaninov https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81W-IlwuKkL._SL300_.jpg
Gefällt sie dir?
Nikolaus
Habe sie eben erstmalig gehört und war recht angetan.
Cetay (inaktiv) (18.09.2016, 12:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71LCETBaMaL._SL500_AA325_.jpg Anton Bruckner; Sinfonie Nr. 7 E-Dur, WAB 107 Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Paul Hindemith
Lakmé - Natalie Dessay Gérald - Gregory Kunde Nilakantha - José van Dam Mallika - Delphine Haidan Frédéric - Franck Leguérinel Ellen - Patricia Petibon Rose - Xenia Konsek Mistress Bentson - Bernadette Antoine Hadji - Charles Burles
Chœur et Orchestre du Capitole de Toulouse, Michel Plasson
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (18.09.2016, 19:25): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51jTGB1j2VL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Sonate für Klavier und Violine Nr. 4 a-Moll, op. 23 Romain Descharmes, Pierre Fouchenneret
Hosenrolle1 (19.09.2016, 19:21): Gerade habe ich mir auf YouTube den kompletten ersten Akt, sowie die Arie "Deh vieni non tardar" angehört, aus dieser Aufnahme von 1994:
https://i.ytimg.com/vi/dj2zU20yyqM/mqdefault.jpg
https://www.youtube.com/watch?v=dj2zU20yyqM
Figaro - Lucio Gallo Susanna - Sylvia McNair Conte Almaviva - Boje (Bo) Skovus Contessa Almaviva - Cheryl Studer Cherubino - Cecilia Bartoli Marcellina - Anna Caterina Antonacci Bartolo - Ildebrando d' Arcangelo Basilio - Carlo Allemano Curzio - Peter Jelosits Antonio - István Gáti Barbarina - Andrea Rost
Auf Sylvia McNair war ich besonders gespannt, weil ich ihren Gesang in Händels Messiah so herrlich fand. Und auch hier gefällt sie mir sehr gut. Kein Gekreische, aber auch die tiefe Stelle ("notturna face") in "Deh vieni" klang nicht eigenartig. Jedoch muss ich zugeben, dass sie mir, wenn sie englisch singt, besser gefällt, weil ich selbst als Nicht-Italiener merke, dass das kein "richtiges" Italienisch ist.
Auch die Marcellina hat mich positiv überrascht. Bisher fand ich das Duett Susanna-Marcellina im ersten Akt immer fürchterlich, weil die Darbietungen, die ich gesehen habe, immer mehr gekreischt als gesungen wurden, wobei besonders die Marcellina tremolierte und kreischte. Hier aber nicht, und ich konnte mir das Stück problemlos anhören. Wie man ein Stück ganz neu entdecken kann, sobald es von anderen Stimmen gesungen wird!
Ein Minuspunkt ist für mich der Figaro, der mir viel zu alt klingt. Und auch der Cherubino ist für mich eine krasse Fehlbesetzung. Ja, er hat ein paar schöne piano-Höhen, aber in der Mittellage und der Tiefe klingt er alt und "fett" (auch hier ist nicht die Körperfülle, sondern das Timbre gemeint). Ich höre hier keinen jungen Burschen heraus, sondern eine Operndiva.
Die Tonqualität ist sehr gut, vielleicht eine kleine Spur zu hallig. Die Ouvertüre gefiel mir aber gar nicht, die klang für meine Begriffe viel zu verwaschen und unpräzise.
1. Klaviersonate As-Dur op.7, immerhin mehr als 37' lang
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (21.09.2016, 17:58): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81LnG8m2MeL._SL500_AA325_.jpg Terry Riley; In C Margaret Hassell, Buffalo Center of the Creative and Performing Arts, Terry Riley
Virginia - Susan Patterson Virginio - Stefano Antonucci Appio - Paul Charles Clarke Icilio - Charles Castronovo Marco - Andrew Foster-Williams Tullia - Katherine Manley Valerio - Mark Le Brocq
Geoffrey Mitchell Choir London Philharmonic Orchestra, Maurizio Benini
Cetay (inaktiv) (24.09.2016, 17:19): Kampf um das "Miracle" in der Sumo-Schwergewichtsklasse:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51s5sYfkKiL._SL500_AA325.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51Skhs4MpjL._SL500_AA325.jpg Joseph Haydn; Sinfonie D-Dur, Hob. I:96 New York Philharmonic, Leonard Bernstein // Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Cetay (inaktiv) (25.09.2016, 02:49): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61J5A3SjYyL._SL500_AA325_.jpg Camille Saint-Saëns; Sinfonie Nr. 3 c-Moll, Op. 78 "Orgelsinfonie" Jan Kraybill, Kansas City Symphony, Michael Stern
Cetay (inaktiv) (25.09.2016, 04:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51244J0lyIL._SL500_AA325_.jpg Gustav Mahler; Das Lied von der Erde (Kantonesisch, Transkription Daniel Ng) Ning Liang, Warren Mok, Singapore Symphony Orchestra, Lan Shui :engel
Cetay (inaktiv) (25.09.2016, 13:11): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51aj7zTMosL._SL500_AA325_.jpg Karlheinz Stockhausen; Set Sail for the Sun (Aus den sieben Tagen) Salt Lake Electric Ensemble
Nordolf (25.09.2016, 16:57): Die Londoner Symphonie in der ca. 20 Minuten längeren Version aus dem Jahre 1913:
Ralph Vaughan-Williams: Symphony No. 2 ‘A London Symphony’ (Original 1913 Version)
Richard Hickox / London Symphony Orchestra 2000
Die epische, bilderträchtige Poetik der Musik wird unterstützt von einem durchhörbaren, warmen und fülligen Klangbild.
:times10
Cetay (inaktiv) (25.09.2016, 17:56): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/615piq3BUXL._SL500_AA325_.jpg Alexander Glazunov; Sinfonie Nr.3 D-Dur, op. 33 London Symphony Orchestra, Yondani Butt
Jürgen (27.09.2016, 10:26): http://www.deccaclassics.com/imgs/s300x300/4174022.jpg
W.A. Mozart: Die Entführung aus dem Serail, Solti 1985
Cetay (inaktiv) (28.09.2016, 12:39): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41lWRF8uTYL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Variations I-III / Lecture on nothing Motion EnsembleVariations I for David Tudor, on his birthday (Tardily) - Realisierung für Trompete, Violine, Percussion, Klarinette, Kontrabass, Horn & präpariertes KlavierVariations II for any number of players and any sound producing means - Realisierung für präparierte und el. verstärkte Violine, präparierten und el. verstärkten Kontrabass & Percussion simultan mit Lecture on Nothing + Helen Pidmore (Sprecherin)Varaitions III for one or any number of people performing any actions - Realisierung für Tonband & Live-Elektronik (3 Spieler)
Gioachino Rossini/Luigi Balocchi/Alexandre Soumet: Le siège de Corinthe
Mahomet II - Lorenzo Regazzo Pamyra - Majella Cullagh Cléomène - Marc Sala Néoclès - Michael Spyres Hiéros - Matthieu Lécroart Adraste - Gustavo Quaresma Ramos Omar - Marco Filippo Romano Ismène - Silvia Beltrami
Camerata Bach Choir, Poznan Virtuosi Brunensis, Jean-Luc Tingaud
Die französische Umarbeitung des Maometto secondo. Ich bin nicht sicher welche Fassung ich besser finden soll. Das französische Libretto ist schlüssiger als das italienische und einige Szenen sind musikalisch schöner, aber z. B. das lange Terzett im 1. Akt finde ich in Maometto secondo gelungener.
Hosenrolle1 (30.09.2016, 09:37): @Amadé: wäre die Nachtmusik nicht etwas für klassik-prisma?
LG, Hosenrolle1
Amadé (30.09.2016, 15:04): Ja, daran habe ich schon gedacht, aber wann? Meine Liste ist so lang.
Gruß Amadé
Hosenrolle1 (30.09.2016, 15:27): :(
LG, Hosenrolle1
Cetay (inaktiv) (01.10.2016, 09:47): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51jVPM-433L._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Rebecca Evans, Wilke te Brummelstroete, Steve Davislim, Neal Davies, London Symphony Chorus, London Symphony Orchestra, Yondani Butt
Cetay (inaktiv) (01.10.2016, 15:35): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71bUdzZ0i2L._SL500_AA325_.jpg Camille Saint-Saëns; Sinfonie Nr. 3 c-Moll, Op. 78 "Orgelsinfonie" Carl Adam Landström, Malmo Symphony Orchestra, Marc Soustrot
Cetay (inaktiv) (02.10.2016, 08:14): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/611-O9LY%2BSL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Sigrid Plundrich, Mary-Ellen Nesi, Colin Balzer, Simon Tischler Tafelmusik Orchester & Kammerchor, Bruno Weil
Cetay (inaktiv) (02.10.2016, 09:58): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/517ZcHlC1-L._SL500_AA325_.jpg Judith Hellwig, Lydia Kindermann,René Maison, Alexander Kipnis Teatro Colon Orchestra & Chorus, Arturo Toscanini (Buenos Aires, 24. Juli 1941)
Trotz der miesen Klangqualität, der auch die Wunder-Restauratoren von Music & Arts an ihre Grenzen brachte, spielt diese Aufnahme die zuvor gehörte mühelos an die Wand. Man hört auf der Tafelmusik CD Details, die man hier nicht mal erahnen kann, aber ein entscheidendes Detail fehlt: man kann es Puls, Seele oder Lebendigkeit nennen, aber das sind nur unzureichende Begriffe, die eher verstellend sind. Man (lies: ich) kann den Unterschied hören.
Cetay (inaktiv) (02.10.2016, 11:48): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51A2xOKkPdL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Works For Percussion (Complete Edition) Vol.6 Amadinda Percussion Group Haikai + Gergely Ittzés (Suling-Bambusflöte) Improvisation Ia: Child Of Tree Improvisation Ib: Branches Five^4 + Mihály Borbély (Altsaxophon), László Dés (Sopransaxophon) cComposed Improvisation - Version for Bass Guitar and Snare Drum + Tamás Barabás (Bassgitarre) cComposed Improvisation - Version for Snare Drum and One-sided Drums With or Without Jangles But What About The Noise Of Crumpling Paper Which He Used To Do In Order To Paint The Series Of "Papiers Froissés" Or Tearing Up Paper To Make "Papiers Déchirés"? Arp Was Stimulated By Water (Sea, Lake, And Flowing Waters Like Rivers), Forests.
Nordolf (02.10.2016, 20:17): Dieses Werk ist eine Mischung aus Neoklassik und atmosphärischem Jazz:
Cetay (inaktiv) (03.10.2016, 10:18): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71EBi-l6yVL._SL500_AA325_.jpg Joseph Haydn; Die Tageszeiten Symphonien 6-8 Tonkünstler Orchester, Yutaka Sado Sinfonie D-Dur, Hob I:6 "Le matin"Sinfonie C-Dur, Hob I:7 "Le midi"Sinfonie G-Dur, Hob I:8 "Le soir"
Cetay (inaktiv) (05.10.2016, 18:02): Keiner hört mehr Musik?!
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71RBo1vbe7L._SL500_AA325_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Symphony Nr. 35 "Haffner" / Posthorn-SerenadeMarsch Nr. 1 D-Dur, K. 335 (K. 320a)Serenade für Orchester Nr. 9 D-Dur, K. 320 "Posthorn-Serenade"Sinfonie Nr. 35 D-Dur, K. 385 "Haffner-Sinfonie"
Amadé (06.10.2016, 09:58): Heute bei mir im Vergleich, Schumann Klavierkonzert, 3x mit Martha:
Cetay (inaktiv) (08.10.2016, 10:05): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/514psBLmzWL._SL500_AA325_.jpg Editon Luc Ferrari 4 - Éphémère Vincent RoyerLuc Ferrari; Éphémère - Version für Viola & Tonband (Brunhild Ferrari)Brunhild Ferrari; Le Piano Englouti für Viola & TonbandVincent Royer; Pour que le vent soit propice für Stimme, Viola, Percussion & Tonband (basierend auf Luc Ferrari; Ce qu’a vu le Cers)
Cetay (inaktiv) (09.10.2016, 00:06): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61ckWoQgiVL._SL500_AA325.jpg John Cage; Four Quatuor BozziniString Quartet in Four PartsThirty Pieces for String QuartetFour
Cetay (inaktiv) (09.10.2016, 05:25): https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/6126CnPGXlL._SL500_AA325_.jpg George Crumb John Cage; Black Angels String Quartet Concorde String QuartetGeorge Crumb; Black Angels (Thirteen Images from the Dark Land) für elektrisches Streichquartett, Kristallgläser, 2 Tamtams, Percussion & StimmenJohn Cage; String Quartet in Four Parts
Cetay (inaktiv) (09.10.2016, 17:11): Als Streichquartett-Aficionado und John Cage-Fanboy kann ich mir kaum erklären, warum das String Quartet in Four Parts bisher in meiner Spielliste irgendwo auf den hinteren Rängen herum krebst. Das wird sich ändern, seit ich heute Nacht die fantastische Neueinspielung (naja... 2014) des kanadischen (mit 1/4 badischer Aushilfe) Qautour Bozzini gehört habe. Jetzt weiter im Vergleich mit den bisher bekannten Aufnahmen:
Cetay (inaktiv) (09.10.2016, 18:34): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41eulCnSvEL._SL500_AA325_.jpghttps://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51jJgb9wPIL._SL500_AA325_.jpg John Cage; String Quartet in Four Parts JACK Quartet // New Music String Quartet
Jürgen (10.10.2016, 01:32): Original von Rachmaninov https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51eQ0LMezyL.jpg
Ich habe kürzlich einen Spiegel-Bericht über dieses Album gelesen. Das hat mich sehr neugierig gemacht, insbesondere, weil Trifonov mit Rachmaninov hier sehr gelobt wurde. Was ist Dein Eindruck bei seinem Liszt?
Grüße Jürgen
Keith M. C. (12.10.2016, 16:56): Hallo,
Cetay fragte, ob niemand mehr Musik hört. Ich hoffe, er ist noch da. "Hier desertiert niemand, bevor das Schiff ins Dock geht!" :wink
Ich höre sehr viel Musik, aber teile das eher selten öffentlich mit.
Nun höre ich:
B. Britten Death in Venice Pears, Shirley-Quirk, Browman, Bowen Members of the English Opera Group English Chamber Orchestra Steuart Bedford
Ich höre diese Oper sehr gerne. Leider habe ich keine Aufnahme der erstklassigen Inszenierung von Ramin Gray aus der Hamburger Staatsoper von 2009.
Bis dann.
Jürgen (12.10.2016, 20:09): http://www.tonhalle-orchester.ch/typo3temp/pics/RStrauss_DonJuan_Till_Zarathus_ba40f64dd1.jpg
Richard Strauss: Also sprach Zarathustra Op.30, Zinman 2001
Cetay (inaktiv) (12.10.2016, 20:47): Aber klar doch. Ich bleibe, bis jemand den Stecker zieht. Hier läuft eine gern und viel Gehörte, die die Frage aufwirft, wann wir noch von "Musik" sprechen. Oder sie ist Aufforderung, die bestehenden Hörgewohnheiten und die ihnen zu Grunde liegenden gesellschaftlichen Verhältnisse zu überdenken, den Prozess der Geschmacksbildung zu hinterfragen und sich bewusst mit neuen vielschichtigen Möglichkeiten akustischer Ausdrucksformen auseinanderzusetzen. John Cage sagte schon in seinem Credo (Vortrag, Seattle 1937 oder `38): Sollte das Wort Musik heilig sein und den Instrumenten des 18. und 19. Jahrhunderts vorbehalten, können wir dafür ein sinnvolleres setzen: Klangorganisation.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/71ACMViH7hL._SL500_AA325_.jpg 100 names; Rebekah Heller (Fagott, Elektronik, Stimme) Edgar Guzman;oo ¿? Marcelo Toledo; Qualia II Dai Fujikura; Calling Marcos Balter (Text: Gertrude Stein); ...and also a fountain Nathan Davis; On speaking a hundred names Du Yun; Ixtab
Richard Wagner: Auszüge aus Die Walküre, Siegfried, Rienzi, Tannhäuser, Die Meistersinger von Nürnberg, Lohengrin + Wesendonck-Lieder
Jonas Kaufmann Markus Brück Chor & Orchester der Deutschen Oper Berlin, Donald Runnicles
Gruß Amonasro
Hosenrolle1 (13.10.2016, 21:31): Dirigiert Runnicles den Wagner auch so steif und akademisch wie den Humperdinck?
LG, Hosenrolle1
Keith M. C. (14.10.2016, 11:59): Hallo,
ich höre nun:
Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 e-Moll Orchestre Révolutionnaire et Romantique John Eliot Gardiner 2008
Bis dann.
Amonasro (14.10.2016, 13:59): Original von Hosenrolle1 Dirigiert Runnicles den Wagner auch so steif und akademisch wie den Humperdinck?
Seinen Humperdinck kenne ich nicht. Was meinst du genau mit "steif und akademisch"? Ich finde sein Dirigat hier sehr ansprechend, habe bei dieser CD bisher aber hauptsächlich auf Kaufmann geachtet.
Gruß Amonasro :hello
Hosenrolle1 (14.10.2016, 14:19): Ich habe ja diese Aufnahme von 1994:
Das Orchester spielt sauber, aber irgendwie teilnahmslos die Musik herunter. Runnicles lässt sich überhaupt keine Zeit, um Atmosphäre aufzubauen; besonders im Vergleich zu anderen Aufnahme (Karajan! Solti!) fällt das doch sehr stark auf.
Der Ausdruck ist auch immer irgendwie derselbe, ich habe den Eindruck, dass alles einförmig klingt, ohne unterschiedliche Phrasierungen. Die Musik klingt hier einfach nur, aber sie klingt weder fröhlich, noch bedrohlich, noch überschwänglich, noch feierlich, sondern immer sauber und in gewisser Weise mechanisch.
Ich würde nicht von diesem Dirigat auf andere Dirigate von ihm schließen (ich mochte z.B. Karajans Freischütz-Ouvertüre überhaupt nicht, bin aber von seiner Salome begeistert), deswegen frage ich, wie er sich bei anderer Musik macht :)
PS: da kommt mir gerade eine Idee für einen Hörvergleich ... mal schauen.
LG, Hosenrolle1
Cetay (inaktiv) (15.10.2016, 08:12): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71TsVAtklSL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Streichquartett Op.130/133 & Quintett Op. 16Streichquartett Nr. 13 B-Dur, op. 130 Grosse Fuge B-Dur, op. 133 (als Finale) - Edding QuartetQuintett für Klavier und Bläser, op. 16 - NothernlightEinspielungen von Beethovens Quartetten auf historischen Instrumenten sind immer noch eine Seltenheit. Ob im vorliegenden Fall alles genau auf die Periode zurückgebaut wurde (verstärkte Decken wieder gegen originale getauscht und nachträglich eingebaute Bassbalken wieder entfernt) oder eventuell sogar im Originalzustand erhaltene (restaurierte) Instrumente verwendet wurden, steht nicht im Booklet - lediglich dass Darmsaiten verwendet wurden, ist zu erfahren. Der Unterschied zu konventionellen Aufnahmen ist frappierend. Ich nehme noch das Quintett mit. Auch hier ist alles "period": Oboen, Klarinette und Fagott haben weniger Klappen als moderne Instrumente und das Horn ist "natürlich"
Cetay (inaktiv) (15.10.2016, 08:13): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51GD4kdnL%2BL._SL500_AA325_.jpg Matthias Spalinger; furiosofurioso für Ensemble - Ensemble Modern, Hans Zendergegen unendlich für Bassklarinette, Posaune, Violoncello & Klavier - Ensemble Recherchefugitive beauté für Oboe, Altflöte, Bassklarinette & Streichtrio - Ensemble RechercheApo do für Streichquartett - Arditti String Quartet
Keith M. C. (15.10.2016, 10:57): Hallo,
ich höre nun:
L. v. Beethoven Fidelio Skovhus, Leiferkus, Seiffert, Margiono, Polgár, Bonney, v. d. Walt Arnold Schoenberg Chor Chamber Orchestra of Europe N. Harnoncourt
Eine gute Aufnahme. Das Dirigat ist sehr gut. Seiffert singt "Gott!, welch' Dunkel hier!"... herausragend. Eine der besten Aufnahmen dieser Arie.
Bis dann.
Hosenrolle1 (15.10.2016, 11:00): Wie gefällt dir Bonney in dieser Aufnahme?
LG, Hosenrolle1
Cetay (inaktiv) (15.10.2016, 12:12): Vor lauter Diskussion vergesse ich noch das Hören. Da wird schnell hiermit Abhilfe geschaffen:
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61SmaffsmgL._SL500_AA325_.jpg Frank Zappa; Feeding The Monkies At Ma Maison Frank Zappa (Synclavier)
Nach negativen Erfahrungen mit unwilligen bis betrunkenen Orchestermusikern realisierte Zappa einige seiner "ernsten" Kompositionen auf dem Synclavier. Die Ergebnisse (etwa auf Jazz from Hell) klingen in meinen Ohren allerdings oft arg mechanisch. Da überrascht dieses posthum herausgegebene Album. Hier hat Zappa zu deutlich organischeren Klängen gefunden.
Keith M. C. (15.10.2016, 12:50): Original von Hosenrolle1 Wie gefällt dir Bonney in dieser Aufnahme?
LG, Hosenrolle1
Lieber Hosenrolle1,
klar, sauber (Artikulation), wenig Vibrato, "wenig gekünstelt, sehr natürlich"; gut. Sollte also Dir auch gefallen. Fast ein gesanglicher Gegenpol zu M. Mödls 'Leonore', welche ich allerdings nicht schlecht finde, nur sehr anders.
Bis dann.
Amonasro (15.10.2016, 17:58): Ich höre mich zurzeit auf YouTube durch verschiedene Sinfonien von Sibelius und muss sagen: das gefällt mir, insbesondere die stimmungsvolle Nr. 4!
Gruß Amonasro :hello
Nordolf (15.10.2016, 18:27): Die wunderbare Filmmusik von Miklos Rozsa in beeindruckender Klangqualität:
Theaterstück und Musik sollten bewusst einen Gegenpol setzen zum Massensterben im 2. Weltkrieg. Eine Wiederbelebung der Figur des empathischen Todes aus dem Mittelalter stand im Mittelpunkt, der die Sterbenden zur Treppe der Engel geleitete. Es ging um den individuellen Tod des Einzelnen. In der Schweiz war dieser Tod noch möglich, weil sie von den Stürmen des Krieges weitgehend verschont blieb.
Die teilweise von den Machern der Aufnahme rekonstruierte Musik (es fehlen einzelne Teile der Komposition) ist eine Mischung aus Landsknechtstrommeln und Landsknechtlied, aus mittelalterlichen und barocken Klängen, aus Chorälen, aus Jazz und moderner Klassik. Wegen ihres Abwechslungsreichtums besitzt sie einen hohen Unterhaltungswert.
Cetay (inaktiv) (15.10.2016, 19:40): Also bitte Lüt, schon allein wegen solcherlei Empfehlungen MUSS diese Plattform erhalten blibed.
Cetay (inaktiv) (16.10.2016, 05:17): Original von Cetay https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61ckWoQgiVL._SL500_AA325.jpg John Cage; Four Quatuor BozziniString Quartet in Four PartsThirty Pieces for String QuartetFour
Heute Nacht schon wieder zweimal gehört. Mit einer Hand voll Rotationen hat sich diese Aufnahme einen Platz auf meinen persönlichen Tonträger-Olymp erspielt.
:engel :times10 :engel
Cetay (inaktiv) (16.10.2016, 06:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61M2VgmUPGL._SL500_AA325_.jpg Ludwig van Beethoven; Messe d-Moll op. 123 "Missa Solemnis" The Hanover Band, Oslo Cathedral Choir, Terje Kvam
Cetay (inaktiv) (16.10.2016, 09:53): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71uegFPEr9L._SL500_AA325_.jpg Bela Bartók; Konzert für Orchester Boston Symphony Orchestra; Sergey Koussevitzky
Koussevitzky war Auftraggeber und -kurz nach Fertigstellung- Leiter der Uraufführung dieses Werks und konnte Bartók einfach fragen, wenn er sich nicht sicher war, wie etwas korrekt zu spielen oder zu interpretieren ist. Die Freude derjenigen, die es immer möglichst genau so hören wollen, wie es von Komponisten gedacht war, wird allerdings schnell getrübt, denn die Aufnahmequalität lässt dies zumindest von der klanglichen Seite her nur mit Einschränkungen zu.
Cetay (inaktiv) (16.10.2016, 11:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/71mjA4TFJFL._SL500_AA325_.jpg John Cage; Song Books Loré Lixenberg & Gregory Rose (Stimme), Robert Worby (Elektronik)
Keith M. C. (16.10.2016, 17:17): Hallo,
ich höre nun:
B. Bartók Concerto for Orchestra London Symphony Orchestra G. Solti
Hervorragend!
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (17.10.2016, 14:12): Wieder zurück ins Jahr 2016. Heute morgen als Rausschmeißer:
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51Cim1NcdXL._SL500_AA325_.jpg Louis Spohr; Violinkonzert No. 7 e-Moll, Op. 38 Ulf Hölscher, RSO Berlin, Christian Fröhlich
Keith M. C. (17.10.2016, 16:23): Hallo,
ich höre nun:
J. Haydn Pariser Symphonien New York Philharmonic Leonard Bernstein
Nicht HIP, aber klasse. Sehr starke Aufnahmen.
Bis dann.
Amadé (17.10.2016, 19:54): Nicht HIP, aber klasse. Sehr starke Aufnahmen.
auf jeden Fall hörenswert, meint Amadé
Keith M. C. (18.10.2016, 09:10): Hallo,
in Gedenken an Peter, dessen Todestag sich in diesen Tagen jährte, höre ich nun:
C. W. Gluck Armide Delunsch, Workman, Naouri, Podles, Masset, Heaston, Beuron, Polegato, le Texier, Kozená, Gabail, u. a. Choeur des Musiciens du Louvre Les Musiciens Louvre Marc Minkowski 1999
Das habe ich ewig nicht mehr rotieren lassen. Das Wiederhören wurden durch einen exzellenten Artikel, den ich eben (--> hier) gelesen habe, angeregt.
Keith M. C. (19.10.2016, 11:34): Hallo,
ich höre nun:
L. v. Beethoven Messe C-Dur op. 86 Münchener Bach-Chor Münchener Bach-Orchester K. Richter
"Aber, lieber Beethoven, was haben Sie denn da wieder gemacht?" (Fürst Nikolaus II von Esterházy, zitiert nach A. Schindler)
Obwohl ich um die Größe, Schönheit und Gewichtigkeit der "Missa Solemnis" weiß, gefällt mir die C-Dur-Messe besser, und besonders schätze ich diese Aufnahme von K. Richter. Vielleicht bin ich ein Narr, aber gewiss - zumindest beim Hören - ein glücklicher.
Bis dann.
Rotkäppchen (20.10.2016, 20:19): Original von Keith M. C. Hallo,
ich höre nun:
L. v. Beethoven Fidelio Skovhus, Leiferkus, Seiffert, Margiono, Polgár, Bonney, v. d. Walt Arnold Schoenberg Chor Chamber Orchestra of Europe N. Harnoncourt
Eine gute Aufnahme. Das Dirigat ist sehr gut. Seiffert singt "Gott!, welch' Dunkel hier!"... herausragend. Eine der besten Aufnahmen dieser Arie.
Bis dann. Diese Aufnahme lief heute bei mir. Das Lob kann ich dick unterstreichen!
:engel
Rk
Cantus Arcticus (21.10.2016, 12:58): Bei mir aus dem Mackerras - Janacek- Zyklus:
Gianandrea Noseda – conductor Erika Grimaldi – soprano Daniela Barcellona – mezzo-soprano Francesco Meli – tenor Michele Pertusi – baritone London Symphony Chorus Simon Halsey – chorus director London Symphony Orchestra
:hello Rk
Amonasro (14.11.2016, 21:31):
Richard Wagner: Die Walküre
Siegmund - James King Sieglinde - Régine Crespin Hunding - Gottlob Frick Wotan - Hans Hotter Brünnhilde - Birgit Nilsson Fricka - Christa Ludwig Waltraute - Brigitte Fassbaender Helmwige - Berit Lindholm Ortlinde - Helga Dernesch Gerhilde - Vera Schlosser Schwertleite - Helen Watts Siegrune - Vera Little Roßweiße - Claudia Hellmann Grimgerde - Marilyn Tyler
Wiener Philharmoniker, Georg Solti
Gruß Amonasro
AcomA (14.11.2016, 22:28): Hallo
F Chopin
4 Balladen
Krystian Zimerman, p
(DG, DDD)
:saint:
LG Siamak
Nordolf (15.11.2016, 00:53): Die Instrumentalwerke des österreichischen, auf die Welt des Musikdramas spezialisierten Komponisten Franz Schreker entführen in eine rauschhafte Traumwelt:
Franz Schreker:
Vorspiel zu einem Drama Valse Lente Ekkehard Symphonisches Zwischenspiel aus ‘Der Schatzgräber’ Nachtstück aus ‘Der ferne Klang’ Phantastische Ouvertüre
Vassily Sinaisky / BBC Philharmonic 1999
AcomA (15.11.2016, 06:19): Hallo
Leopold Godowsky
Java Suite
Konstantin Scherbakov, p
(MarcoPolo, DDD)
:engel
LG Siamak
palestrina (15.11.2016, 11:54): Verdi „ Don Carlos " Vollständige französische 5aktige Originalfassung von 1867
Philippe II, Roi d'Espagna /Joseph Roleau Don Carlos Infant d'Espagna / Andrée Turp Rodrigue, Marquis de Posa / Robert Savoie Le Grand Inquisiteur / Richard Van Allen Un Moine / Robert Lloyd Elizabeth de Valois / Edith Tremblay La Princesse Eboli / Michéle Vilma BBC Orchestra & Chorus Cond.John Matheson London 1976 Erste Gesammtaufnahme dieser vollständigen Fassung auf 4 CDs Bonus Tracks : Ausschnitte aus einem ebenfalls franz. Don Carlos von 1961 ca.1 Stunde, sind nur auf der PONTO GA enthalten. LG palestrina
AcomA (16.11.2016, 06:16): Hallo
JS Bach/K Lifschitz
Musikalisches Opfer
Konstantin Lifschitz, p
(Orfeo, DDD)
:saint:
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (16.11.2016, 14:09): Auf den Tag zur Rückkehr in heimische Gefilde sind auch die alten Beiträge wieder da. Gutes Timing... :cool :thanks
Iannis Xenakis; Streichquartette JACK Quartett Tetras Tetora ST4, 1-080242 (Transkription von ST/48, 1-240162 für 48 Spieler) Ergma Xenakis' Leistung besteht darin, dass er die Musik auf eine völlig neue physikalische Grundlage gestellt hat. Die auf Frequenzverdoppelungsverfahren beruhende pythagoreische Skala, auf der beinahe die gesamte europäische Kunstmusik beruht, ist eine ziemlich willkürliche Grundlage. Xenakis stützt sich auf andere Gesetzmäßigkeiten und klingt fremdartig und organisch zugleich. Höchst faszinierend. Mehr dazu in -> diesem Faden aus der Frühzeit des Forums 1.0.
agravain (16.11.2016, 17:29): Hier:
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem KV 626 (ed. Franz Beyer)
Ileana Cotrubas, Helen Watts, Robert Tear, John Shirley-Quirk
The Academy and Chorus of St Martin-in-the-Fields
Neville Marriner
:hello Agravain
agravain (16.11.2016, 19:23): Hier nun
Sergei Rachmaninow: Rhapsodie über eine Thema von Paganini, op. 43
Arthur Rubinstein
Chicago Symphony Orchestra Fritz Reiner
Immer wieder ein Hinhörer - finde ich.
Agravain
Nicolas_Aine (17.11.2016, 00:37): auf Anregung aus dem Theorie Thread:
W. A. Mozart: Haffner Serenade KV250
Claudio Abbado Rainer Kussmaul Berliner Philharmoniker
1996
Cavaradossi (17.11.2016, 11:02): Der Jahreszeit entsprechend:
Edith Mathis (S), Grace Bumbry (Ms), George Shirley (T), Marius Rintzler (B) Philharmonia Orchestra London & Chorus, Dir.: Rafael Frühbeck de Burgos.
Cantus Arcticus (17.11.2016, 16:11): Hallo Zusammen
Auch ich höre Musik:
Die Tesitura ist hier stellenweise mörderisch für den Sopran...
Grüsse :hello Stefan
Schostakowitsch (17.11.2016, 18:45):
Amadé (18.11.2016, 10:37):
Mozart Violinkonzert G-Dur KV 216: Da ist richtig was los! Partitur intensiv gelesen, neu verstanden und umgesetzt. Großes Mozart-Glück.
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (18.11.2016, 14:22): Hallo Amadé, hast du dir seinerzeit auch die Neuerscheinung mit Rachel Barton Pine & Neville Marriner angehört. Wie scheidet die im Vergleich mit dieser Neueinspielung ab?
Cantus Arcticus (18.11.2016, 17:12): Bei mir - wegen Herbert v. Karajan ;)
Diese Aufnahme ist ein gutes Beispiel dafür, dass Karajan ein sehr guter Operndirigent war. Nebst der Starbesetzung natürlich!
Gruss :hello Stefan
Amadé (18.11.2016, 17:37): Hallo Amadé, hast du dir seinerzeit auch die Neuerscheinung mit Rachel Barton Pine & Neville Marriner angehört. Wie scheidet die im Vergleich mit dieser Neueinspielung ab? Diese Neuerscherinung kenne ich leider nicht, hattest Du von ihr einen positiven Eindruck gewonnen?
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (18.11.2016, 17:50): Ja, ich hatte mich im Werkthread dazu begeistert geäußert: Die Überraschung, ach was, die Sensation ist für mich Rachel Barton Pine. Die bei uns nie ganz aus dem Schatten ihrer Crossover-Zeit herausgetretene 40-jährige Amerikanerin kombiniert den großen Ton des neuen Zimmermann mit der Unbekümmertheit des alten. Die Gestaltung ist organisch, Temperament und Elan wirken frisch und natürlich und wenn es mal mit ihr durchzugehen droht, fängt der 50 Jahre ältere Neville Marriner sie behutsam wieder ein. Ich hatte etwas bedenken, aber der Altmeister, dem gerne mal das Etikett Routinier angehängt wird, ist in Höchstform. Während andernorts über Besetzungsstärken und Bogenstrich diskutiert wird, herrscht hier eine Souveränität, die es erlaubt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Auf die Solistin hören, ihr folgen, sie bremsen, Impulse geben, sie in den Orchesterklang einbinden und wieder loslassen - immer dem natürlichen Fluss der Musik folgend. Ohne wenn und aber ist das meine neue Geliebte.
Schostakowitsch (18.11.2016, 19:10):
Schostakowitsch (18.11.2016, 19:11): Hier nun
Sergei Rachmaninow: Rhapsodie über eine Thema von Paganini, op. 43
Arthur Rubinstein
Chicago Symphony Orchestra Fritz Reiner
Immer wieder ein Hinhörer - finde ich.
Agravain Fast unerreicht
Cavaradossi (18.11.2016, 19:52): Bei mir heute abend:
ich konnte Rachel Barton Pine bereits 2-mal hier in Göttingen live erleben. Ich meine, sie spielte Sibelius und Mendelssohn. Auf jeden Fall habe ich ihr leidenschaftliches und mitreißendes Spiel sehr gut in Erinnerung. Die Frau hat richtig viel Feuer und keine Angst, auch mal mit Risiko zu spielen. Das machte große Freude. Das Zusammenspiel mit dem Göttinger Orchester war auch famos, Solist und Orchester harmonierten prächtig. Und weil das so war, haben sie in 2013 eine gemeinsame CD aufgenommen, die ich aber nicht kenne.
Hier ist auf der Rondo-Seite ein Interpretationsvergleich des Schumann-VK, bei dem Barton Pine sehr positiv besprochen wird. Auszug: „Sie spielt, wie die besten Kollegen vor 50 Jahren gespielt haben: wuchtig, führungsstark und selbstbewusst, mit schwerem Vibrato und breitem Bogen – und das funktioniert.“ Dem Göttinger Klangkörper wird wieder viel Leidenschaft bescheinigt - genau so kenne und liebe ich dieses Orchester. :)
Gruß, Cosima
Cosima (18.11.2016, 21:38): Bei mir läuft gerade zum wiederholten Male heute Rach 3 mit Volodos und Levine. Ich hatte die Scheibe ein paar Jahre aus den Augen verloren, jetzt aber meine alte Liebe zu dem Klavierkonzert wiederentdeckt. Eine fantastische Interpretation, live gespielt im Jahre 1999. Der tosende Applaus am Ende ist absolut gerechtfertigt.
Schostakowitsch (19.11.2016, 07:03):
Cetay (inaktiv) (19.11.2016, 09:54):
Beat Furrer; 3 Klavierstücke Nicolas Hodges
Schostakowitsch (19.11.2016, 11:28):
Sinfonie #4
Cetay (inaktiv) (19.11.2016, 12:29):
Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58 Van Cliburn, Chicago Symphony Orchestra, Fritz Reiner
Vinding (19.11.2016, 20:59):
Nach der gedanklichen Befassung zunächst mit HIP und Originalinstrumenten, dann auch noch mit Goulds Beethoven, habe ich mir Irmgard Seefried, einen emotionalen Strategen und einen Egokomponisten redlich verdient :D :
Nur der 4. Satz, ich höre ein anderes Remastering von Diapason, ist aber das selbe Konzert
ab (19.11.2016, 21:14): wunderbar!
Schostakowitsch (19.11.2016, 21:16):
Vinding (19.11.2016, 21:30):
Daraus die 17 Lieder mit Klavier
Cetay (inaktiv) (19.11.2016, 21:34):
John Cage; Etudes Boreales / Harmonies / 10'40.3'' Friedrich Gauwerky (Violoncello), Mark Knoop (Klavier) Harmony Nr. 27 Etudes Boreales I-IV for a Percussionist Using a Piano Harmony Nr. 22 10'40.3" (Excerpt from 26'1.1499") for a String Player – Version for Cello Harmony Nr. 24 Etudes Boreales I-IV for Cello Solo and Piano Solo Harmony Nr. 25
Nordolf (19.11.2016, 22:15): Aus dieser Box höre ich die Programmsymphonie des estnischen Komponisten mit armenischen Wurzeln Boris Parsadanian über den armenischen Maler Martyros Saryan:
Boris Parsadanian: Symphonie Nr. 2 ‘Martyros Saryan’
Evgeny Svetlanov / Grand Symphony Orchestra of TV and Radio 1966
Musikalisch lässt sich die Symphonie irgendwo zwischen Khachaturian und Schostakowitsch verorten. Mir gefallen die hohe Spannung und die eigenen Klangfarben des Werkes sehr gut.
Vinding (20.11.2016, 00:02):
D 845
AcomA (20.11.2016, 01:10): Hallo
D Scarlatti
Sonaten (Auswahl)
Ivo Pogorelich, p
(DG, DDD)
:times10 LG Siamak
Cetay (inaktiv) (20.11.2016, 05:06):
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonien Nr. 25 & 29 Academy of Ancient Music, Christopher Hogwood Sinfonie Nr. 25 g-Moll, K. 183 Sinfonie Nr. 29 A-Dur, K. 2012 Das war seinerzeit die erste HIPpe CD, die ich meiner Sammlung einverleibt habe. Ich mochte sie eigentlich nicht besonders, aber nach den Zentralorganen für den korrekten Musikgeschmack war dies neuerdings die Art und Weise, wie man das richtig zu hören hat. Also habe ich mich durchgebissen und meine Komfortzone erweitert - und es hat sich gelohnt. Heute ist das eine glatte :times10
Cetay (inaktiv) (20.11.2016, 06:11): Mozart und Hogwood: ein Traumgespann! (Und wieder mal grüble ich, warum dann Haydn und Hogwood überhaupt nicht funktionieren.) Da bleibe ich noch etwas dabei:
Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll, K. 466 Robert Levin, Academy of Ancient Music, Christopher Hogwood
Schostakowitsch (20.11.2016, 08:26):
palestrina (20.11.2016, 08:36): Mozart Piano Concertos No.20 K466 & No.21 K466 The English Baroque Soloists Cond. John Eliot Gardiner
AD 1986
Malcolm Bilson Fortepiano von Philip Belt, 1977 nach Mozarts Konzert Instrument von Anton Walter, Wien in den 1780zigern. Hallo Cetay, den Hogwood habe ich auch, aber der Gardiner mit Bilson, ist mir einen Ticken lieber, wogegen ich die Violin Concertos mit Hogwood und Simon Standage super finde. LG palestrina
AcomA (20.11.2016, 09:32): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr. 3 d-moll Op. 30
Yuja Wang, p Gustavo Dudamel, cond Simon Bolivar Symphony Orchestra of Venezuela
(DG, DDD, live)
:engel
Außergewöhnliche Darbietung !
LG Siamak
Vinding (20.11.2016, 10:51): Außergewöhnlich gut oder außergewöhnlich im Sinne von "anders" ? (ich kenne diese Einspielung nicht)
Gruß Vinding
Vinding (20.11.2016, 11:22):
Sowohl kompositorisch als auch interpretatorisch mehr als überzeugend
Ärgerlich: Ich habe über Quobuz gehört und erfreulicherweise war das Booklet aufrufbar (was leider noch selten der Fall ist und mit dem fürchterlich ungenauen Tagging ein Ärgernis vermutlich aller Streaming-Dienste ist - das der player bei Aufruf des booklets gerne abstürzt sei nur am Rande erwähnt), aber - vorausgesetzt das Booklet ist das Original und nicht für Quobuz extra abgespeckt (?) - meinen die Labelmanager offenbar, es sei bei einem zeitgenössischen Werk aus dem Genre Orchesterlieder ausreichend, ein paar Bilder anzubieten und darauf hinzuweisen der Text stamme vom Dichter Paul Griffiths, der die Worte Ophelias aus Shakespeares "Hamlet" zu einem Monolog zusammengestellt habe. Dann wird noch etwas zur Orchestrierung gesagt. Fertig. Keine Texte. Und natürlich ist in diesem Genre kein textverständlicher Gesang gegeben. Hannigan singt, spricht, stottert, erklimmt absurde Tonhöhen, dass es eine Freude ist - aber ich müchte schon wissen, um was es im jeweiligen Moment genau geht. Hätte ich nicht vorher im inet eine Website mit den entsprechenden Informationen und Textpassagen gefunden, hätte ich zur Frustvermeidung erst gar nicht hineingehört.
Als CD-Käufer - 32 Minuten für knapp 20 € - wäre ich reichlich sauer...
AcomA (20.11.2016, 11:55): Lieber Vinding,
Außergewöhnlich gut oder außergewöhnlich im Sinne von "anders" ? (ich kenne diese Einspielung nicht)
Gruß Vinding Außergewöhnlich gut. Yuja Wangs Ansatz erinnert stark an Rachmaninov selbst ! Glasklar, rhythmisch straff. Dudamel und sein Orchester ideal ergänzend.
Jetzt
I Strawinsky
Petroushka-Suite
Yuja Wang, p
(DG, ddd)
Pollini absolut ebenbürtig
:times10 LG Siamak
Cetay (inaktiv) (20.11.2016, 12:46): (...)
Ärgerlich: Ich habe über Quobuz gehört und erfreulicherweise war das Booklet aufrufbar (was leider noch selten der Fall ist und mit dem fürchterlich ungenauen Tagging ein Ärgernis vermutlich aller Streaming-Dienste ist - das der player bei Aufruf des booklets gerne abstürzt sei nur am Rande erwähnt), aber - vorausgesetzt das Booklet ist das Original und nicht für Quobuz extra abgespeckt (?) - meinen die Labelmanager offenbar, es sei bei einem zeitgenössischen Werk aus dem Genre Orchesterlieder ausreichend, ein paar Bilder anzubieten und darauf hinzuweisen der Text stamme vom Dichter Paul Griffiths, der die Worte Ophelias aus Shakespeares "Hamlet" zu einem Monolog zusammengestellt habe. Dann wird noch etwas zur Orchestrierung gesagt. Fertig. Keine Texte. Und natürlich ist in diesem Genre kein textverständlicher Gesang gegeben. Hannigan singt, spricht, stottert, erklimmt absurde Tonhöhen, dass es eine Freude ist - aber ich müchte schon wissen, um was es im jeweiligen Moment genau geht. Hätte ich nicht vorher im inet eine Website mit den entsprechenden Informationen und Textpassagen gefunden, hätte ich zur Frustvermeidung erst gar nicht hineingehört.
Als CD-Käufer - 32 Minuten für knapp 20 € - wäre ich reichlich sauer... Das kann ich mir bei Winter & Winter kaum vorstellen; die halten ja als einer der letzten noch die CD-Fahne hoch, indem sie haptisch, optisch und textlich einen Mehrwert mit dem Datenträger mitliefern. Ich kenne das allerdings auch nur als Live-Stream und weiß nicht, wie das Offline-Booklet aussieht. Ich bin jedenfalls erfreut, dass ein weiteres Mitglied, das auch lebende Komponisten hört, mit an Bord ist. :hello
Cetay (inaktiv) (20.11.2016, 12:59): Wo wir gerade von noch lebenden Komponisten sprechen. Der faszinierendste unter ihnen strömt jetzt bei mir:
Georges Aperghis; Klavierwerke Nicolas Hodges
Daraus: Les secrets élémentaires
Vinding (20.11.2016, 13:12): @Cetay
seidem es Streaming gibt ist das deutlich mehr geworden, weil es schon passiert, dass ich mit einem zeitgenössischen Werk nichts anfangen kann, aber früher vor dem CD-Kauf oder download nicht einschätzen konnte, ob das der Fall ist - da überlegt man halt ob man Geld in die Hand nimmt.....über streaming entdeckt man ständig Neues
PS: Vielen Dank für den Hinweis auf Rudresh Mahanthappa im Jazz Essentials Faden, den hatte ich noch nicht auf dem Schirm, reichlich gut......
Vinding (20.11.2016, 13:16): @ Arcoma
dann werde ich mich mal mit Wang beschäftigen, bisher noch gar nichts von ihr gehört. Da sie in Deinen Pianisten-Olymp aufgestiegen, muss ich ja zumindest mal hineinhören.....
AcomA (20.11.2016, 13:17): Hallo
C Debussy
Suite bergamasque
Walter Gieseking, p
(BBC Legends, AAD, 1953)
:engel
LG Siamak
Cavaradossi (20.11.2016, 18:41): An diesem trüben Novembernachmittag:
Renata Scotto (Gilda), Fiorenza Cossotto (Maddalena), Carlo Bergonzi (Herzog), Dietrich Fischer-Dieskau (Rigoletto), Ivo Vinco (Sparafucile) u.a. Chor und Orchester der Mailänder Scala, Dirigent: Rafael Kubelik (Aufnahme: 1963).
Und im Anschluß, weil's so schön war, noch diese zum Vergleich:
Roberta Peters (Gilda), Anna Maria Rota (Maddalena), Jussi Björling (Herzog), Robert Merrill (Rigoletto), Giorgio Tozzi (Sparafucile), u.a. Chor und Orchester des Opernhauses Rom, Dirigent: Jonel Perlea (Aufnahme: 1956).
Cavaradossi (20.11.2016, 18:57): Und nun noch, als Krönung des Opernsonntags:
Jussi Björling (Tenor), mit Ausschnitten aus Opern von Meyerbeer, Bizet, Verdi, Puccini, Mascagni, Giordano und Mozart. Was kann schöner sein?
AcomA (20.11.2016, 19:13): Hallo
J Brahms
Violinsonaten Nr. 1-3
Henryk Szeryng, v Artur Rubinstein, p
(RCA, ADD, 1960)
:engel
LG Siamak
Nordolf (20.11.2016, 19:33):
Aram Khachaturian: Symphonie Nr. 1 Konzert-Rhapsodie für Cello und Orchester*
Ture Rangström: Streichquartett ’Un Notturno Nella Maniera Di E. Th. A. Hoffmann’ (1909)
Stenhammar Quartet 2009
Bei Atterbergs op.11 reiben sich die Themen auf sehr moderne Weise aneinander, während sein später fertig gestelltes Jugendwerk op.2/39 viel lyrischere, "süßere" Tone anschlägt. Rangströms "Nachtstück" beschwört eine gespenstisch-unheimliche Stimmung.
AcomA (20.11.2016, 23:33): Hallo
F Chopin
Mazurkas (complete)
Yakov Flier, p
(Melodiya, ADD, 1977)
Die Mazurkas liegen Pletnevs und Feltsmans Lehrer wunderbar. Es ist eine sehr wehmütig-romantische Darstellung kurz vor seinem Tod !
:engel
LG Siamak
Amonasro (21.11.2016, 15:17):
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 in e-Moll op. 98
Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Gruß Amonasro
agravain (21.11.2016, 16:54): Hier Herbstliches:
Sir Edward Elgar: Cellokonzert e-Moll, op. 85
Jacqueline du Pré
BBC Symphony Orchestra Sir Malcolm Sargent
:hello Agravain
agravain (21.11.2016, 16:57): Kammermusik aus Schweden zum Abend:
Ture Rangström: Streichquartett ’Un Notturno Nella Maniera Di E. Th. A. Hoffmann’ (1909)
Stenhammar Quartet 2009
Bei Atterbergs op.11 reiben sich die Themen auf sehr moderne Weise aneinander, während sein später fertig gestelltes Jugendwerk op.2/39 viel lyrischere, "süßere" Tone anschlägt. Rangströms "Nachtstück" beschwört eine gespenstisch-unheimliche Stimmung. Vielen Dank für diesen Hinweis. Ich bin ja durchaus ein Fan von Atterbergs symphonischen Werken, werde hier aber sich einmal hineinhören. Sehr gespannt bin ich auf seine Oper "Aladin", die im März 2017 in einem der Häuser der Region Premiere hat.
:hello Agravain
Vinding (21.11.2016, 18:36):
daraus Brittens Bridgevariationen, durchaus spannungsvoll musiziert, eher transparent als Klangteppich
Auf meiner CD steht nicht EMI, sondern Musical Heritage Society
Gruß Vinding
Cavaradossi (21.11.2016, 19:06): Zum Tagesschluss etwas für's Herz:
Beethoven: Adelaide Jussi Björling (Tenor), Harry Ebert (Klavier). Aufnahme 15.7.1939, New York. Nie habe ich dieses wundervolle Lied schöner gehört.
Vinding (21.11.2016, 19:14):
Hier klingt es noch eine Spur lebendiger und transparenter, wozu auch die äußerst erfreuliche Klangqualität und möglicherweise auch eine kleinere Besetzung - zuverlässige Angaben darüber habe ich nicht - beitragen mag.
agravain (21.11.2016, 21:04): Hier
Ralph Vaughan Williams: A London Symphony (Symphonie Nr. 2) - Originalfassung 1913
London Symphony Orchestra Richard Hickox
Ein Meilenstein. Hier ausführlicher.
:hello Agravain
Schostakowitsch (21.11.2016, 21:31):
Vinding (21.11.2016, 22:35):
Gould hat auch gute Aufnahmen hinterlassen :)
satie (21.11.2016, 22:52): :thumbsup:
AcomA (21.11.2016, 23:47): Hallo
JS Bach
Englische Suite Nr. 4 F-Dur BWV 809 Englische Suite Nr. 5 e-moll BWV 810
Glenn Gould, p
(Sony/CBS, ADD)
:times10
LG Siamak
Cantus Arcticus (22.11.2016, 16:21): Bei mir - wegen Herbert v. Karajan ;)
Diese Aufnahme ist ein gutes Beispiel dafür, dass Karajan ein sehr guter Operndirigent war. Nebst der Starbesetzung natürlich!
Gruss :hello Stefan Hallo Stefan, das wird auf laaaaange Zeit unerreicht bleiben! LG palestrina Lieber Palestrina
Das denke ich auch, nun noch eine zum Nachlegen:
Klanglich brillant, dramatisch und mit einem Dream-Team an Künstlern. Gruss :hello Stefan
Vinding (22.11.2016, 17:26):
Gruß Vinding
Cavaradossi (22.11.2016, 19:12): Klanglich brillant, dramatisch und mit einem Dream-Team an Künstlern. Hallo Stefan,
auch bei mir, aber nicht wegen Karajan, heute nachmittag:
Es ist die gleiche Aufnahme von 1962, nur in der originalen LP-Ausgabe von RCA Victor. Nach Beendigung des Kooperationsvertrages wurde sie von DECCA übernommen und unter diversen Labels neu auf CD herausgebracht. Ich hörte die gleiche Ausgabe wie Du, aber mein altes LP-Album ist mir wegen des geradezu luxuriösen, reich bebilderten Textbuches lieb und teuer. Beim Anblick der Kassette kommen nostalgische Gefühle auf, das gab's nur einmal! Da kommt keine CD-Box mit .... Ich wollte mal wieder Leontyne Price als Tosca und vor allem den unvergleichlichen Giuseppe Taddei als Scarpia hören. Der Cavaradossi von Giuseppe di Stefano ist nicht sonderlich interessant, vor allem, wenn man ihn mit seiner ersten Aufnahme unter Victor de Sabata kennt. Hier ist er schon ziemlich weit über seinen Zenit hinaus.
palestrina (22.11.2016, 21:38): Ich wollte mal wieder Leontyne Price als Tosca und vor allem den unvergleichlichen Giuseppe Taddei als Scarpia hören. Der Cavaradossi von Giuseppe di Stefano ist nicht sonderlich interessant, vor allem, wenn man ihn mit seiner ersten Aufnahme unter Victor de Sabata kennt. Hier ist er schon ziemlich weit über seinen Zenit hinaus. Hallo Cavaradossi, Leontyne Price war neben Stella,Tebaldi und natürlich der Callas eine der Toscas, auch ihre 10 Jahre spätere Aufnahme mit Mehta ist immer noch imposant. Ja, bei di Stefano kommt alles nicht mehr so schön daher und er hat seiner früheren Wildheit Tribut gezollt. Jetzt aber Butter bei die Fische, Taddei ist ein sehr guter Scarpia (ich habe ihn noch Live erlebt als Baron),aber unvergleichlich?, ne, denn wir wollen doch nicht Gobbi, Guelfi und London unter den Tisch fallen lassen! ;) :thumbsup:
LG palestrina
Vinding (22.11.2016, 21:45):
Daraus Scarlatti K380, K466, K455
Recht überzeugend
Vinding (22.11.2016, 21:56):
K466, 455 Deutlich langsamere Tempi bei K466
Vinding (22.11.2016, 22:03):
K380
:times10
Vinding (22.11.2016, 22:07):
K380
Vinding (22.11.2016, 22:14):
K380 vergleichsweise individuell, wie häufig bei Pletnjow, mit recht eigenwilligen wechselnden Tempoänderungen
Vinding (22.11.2016, 22:25):
K466
Amonasro (22.11.2016, 22:26): @Cavaradossi
Ja, diese Tosca höre ich auch sehr gerne, vor allem wegen Price und Taddei. Di Stefano ist leider deutlich schwächer als in seinen guten Zeiten, die leisen Stellen (insbesondere in E lucevan le stelle) hat er so schön gesungen wie kein anderer, in der Karajan-Aufnahme ist davon leider nichts mehr zu hören.
Bei mir lief heute:
Richard Strauss:
Also sprach Zarathustra op. 30
Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
Don Juan op. 20
Tanz der sieben Schleier (aus Salome)
Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Gruß Amonasro :hello
Vinding (22.11.2016, 22:51): Dann noch mal Wang gegengehört und ich muss sagen: Respekt!
Jetzt aber kein Vergleichhören mehr, sondern pures Genusshören:
:times10
Cavaradossi (22.11.2016, 23:27): ne, denn wir wollen doch nicht Gobbi, Guelfi und London unter den Tisch fallen lassen! Hallo palestrina,
da hast Du mich aber gründlich mißverstanden! Ich wollte mit "unvergleichlich" nicht sagen, dass Taddei besser als die von Dir genannten ist, sondern eben eine ganz eigene, auf ihre Weise unverwechselbare Interpretation des Scarpia hinlegt. Stimmlich ist er Gobbi ebenbürtig, aber er erreicht nicht ganz dessen verhaltene Bedrohlichkeit und seinen eiskalten Zynismus. Für mich steht deshalb immer noch Gobbi an erster Stelle, vor allem in der Sabata-Aufnahme. Unter Prêtre klingen sowohl er als auch die Callas schon recht angestrengt, wobei sich Gobbi besser aus der Affäre zieht. Und wo wir gerade beim Scarpia sind: da sollten auch Leonard Warren (Leinsdorf, RCA) und Renato Bruson (Levine, EMI) nicht unerwähnt bleiben. Ein glänzender deutscher Scarpia war Josef Metternich, doch leider verleidet mir Rudolf Schock diese Aufnahme, dem schon das "Victoria", bei seinem ersten Auftritt, in der Kehle stecken bleibt. Wenn Metternich nicht wäre, konnte man diese Version gründlich vergessen (ich spreche von der Rundfunk-GA unter Schüchter, mit Carla Martinis in der Titelrolle).
LG und Gute Nacht, Cavaradossi :hello
AcomA (22.11.2016, 23:45): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Grigory Sokolov, p
(Melodiya, ADD, live)
:engel
LG Siamak
Vinding (22.11.2016, 23:45):
Daraus Ligeti, Musica Ricercata Nr. 1, 3, 7
:times10
Cantus Arcticus (23.11.2016, 13:50): Klanglich brillant, dramatisch und mit einem Dream-Team an Künstlern. Hallo Stefan, auch bei mir, aber nicht wegen Karajan, heute nachmittag:
Es ist die gleiche Aufnahme von 1962, nur in der originalen LP-Ausgabe von RCA Victor. Nach Beendigung des Kooperationsvertrages wurde sie von DECCA übernommen und unter diversen Labels neu auf CD herausgebracht. Ich hörte die gleiche Ausgabe wie Du, aber mein altes LP-Album ist mir wegen des geradezu luxuriösen, reich bebilderten Textbuches lieb und teuer. Beim Anblick der Kassette kommen nostalgische Gefühle auf, das gab's nur einmal! Da kommt keine CD-Box mit .... Ich wollte mal wieder Leontyne Price als Tosca und vor allem den unvergleichlichen Giuseppe Taddei als Scarpia hören. Der Cavaradossi von Giuseppe di Stefano ist nicht sonderlich interessant, vor allem, wenn man ihn mit seiner ersten Aufnahme unter Victor de Sabata kennt. Hier ist er schon ziemlich weit über seinen Zenit hinaus. Lieber Cavaradossi Das glaube ich Dir gerne, dass da keine CD-Box mitkommt :times10 Giuseppe di Stefano, ja das ist ein Thema..... bei ihm bin ich nicht sicher, ob man bei den Aufnahmen das Mikrophon heruntergedimmt hat, er klingt oft so, als ob er sich die Lunge aus der Seele brüllen würde. An manchen Stellen röhrt es doch tüchtig ?( . Giuseppe Taddei ist neben Tito Gobbi auf der von Dir erwähnten Aufnahme diskussionslos der Scarpia schlechthin, auch darum liebe ich diese Tosca heiss. Mehr noch als die Callas :ignore ...
Eine weitere Aufnahme, die mir irgendwie am Herzen liegt ist die Aufnahme unter der Living Stereo Reihe aus dem Jahre 1957 unter Erich Leinsdorf mit Zinka Milanov (Tosca), Jussi Bjoerling (Cavaradossi) und Leonard Warren (Scarpia): Vielleicht kennst Du sie ja'?
Grüsse :hello Stefan
Cavaradossi (23.11.2016, 16:23): Eine weitere Aufnahme, die mir irgendwie am Herzen liegt ist die Aufnahme unter der Living Stereo Reihe aus dem Jahre 1957 unter Erich Leinsdorf mit Zinka Milanov (Tosca), Jussi Bjoerling (Cavaradossi) und Leonard Warren (Scarpia): Vielleicht kennst Du sie ja'? Hallo Stefan,
aber natürlich kenne ich diese Aufnahme. Ich hatte sie als alter Björling-Enthusiast bereits auf LP, und als sie endlich auf CD erschien, zuerst nicht in der Original-Aufmachung, habe ich sie gleich wieder angeschafft und schließlich gegen die von Dir abgebildete mit dem Original-Cover ausgetauscht. Eine sehr schöne Aufnahme, mit drei großartigen Protagnisten. Warren ist noch ganz auf der Höhe, bei Zinka Milanov sind leichte Einbußen nicht zu überhören, und Björling singt wie man es von ihm gewöhnt ist - hinreißend! Für eine Stereo-Aufnahme von 1957 klingt sie auch recht ordentlich, obwohl RCA's amerikanische Aufnahmen brillanter eingefangen sind. In Rom stand damals wohl nicht die beste Technik und vielleicht auch nicht das übliche Aufnahmeteam bereit. Aber trotz allem: eine (für mich) unverzichtbare Aufnahme. In meinem Schrank stehen übrigens sämtliche kommerziellen Opern-GA mit Björling, sowie das Verdi-Requiem unter Fritz Reiner. Die Live-Mitschnitte aus der Met sind leider technisch sehr dürftig. Deshalb habe ich auf die meisten verzichtet.
Liebe Grüße, Cavaradossi :hello
Vinding (23.11.2016, 23:42):
Daraus "Das Buch der hängenden Gärten"
AcomA (24.11.2016, 00:01): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Daniel Barenboim, p
(Erato, DDD, 1989, live, Buenos Aires)
Erstaunlich, ja sensationell feine Darbietung
:engel
LG Siamak
Cosima (24.11.2016, 18:06): Benjamin Grosvenor spielt... und mir gefällt es :)
AcomA (24.11.2016, 21:08): Liebe Cosima,
Wie siehst Du ihn z. B. In Relation zu Trifonov ? Ich habe Grosvenor noch nie gehört
:I
LG Siamak
AcomA (24.11.2016, 21:11): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Vladimir Feltsman, p
(Nimbus, DDD, 1991, live, Moskau)
:times10
LG Siamak
Amonasro (24.11.2016, 21:48):
Richard Wagner: Siegfried
Siegfried - Wolfgang Windgassen Brünnhilde - Birgit Nilsson Der Wanderer - Hans Hotter Mime - Gerhard Stolze Alberich - Gustav Neidlinger Fafner - Kurt Böhme Erda - Marga Höffgen Der Waldvogel - Joan Sutherland
Wiener Philharmoniker, Georg Solti
Gruß Amonasro
AcomA (25.11.2016, 06:21): Hallo
JS
6 Partiten BWV 825-830
Igor Levit, p
(Sony, DDD)
:engel :times10
LG Siamak
ab (25.11.2016, 17:20):
Ludwig van Beethoven: Sämtliche Streichquartette Vol.1
ab (25.11.2016, 17:55): Ludwig van Beethoven: Harfenquartett Belcea Quartet wie Hundert zu Eins im Vergleich zu ihre Britischen Elias-Kollegen
Cosima (25.11.2016, 18:15): Liebe Cosima,
Wie siehst Du ihn z. B. In Relation zu Trifonov ? Ich habe Grosvenor noch nie gehört
:I
LG Siamak Lieber Siamak,
beide Pianisten sind sehr jung und ohne Zweifel schon großartige Virtuosen, aber für mich gibt es einen prägnanten Unterschied: Wenn ich Trifonov höre, habe ich das Gefühl, einem schon „reifen und fertigen“ Künstler zuzuhören. Im Sinne von: Trifonov besitzt so viel tiefe innere Einsicht und farbige Ausdrucksvielfalt, einen so wundervollen und sehr eigenen Anschlag, dass man sein Alter sofort vergisst. Er hat zudem etwas Abgründiges und Dunkles in seinem Spiel, was mich sehr anzieht - etwas Jenseitiges und Magisches…
Bei Grosvenor denke ich, dass ich sein Klavierspiel zwar sehr mag und er großes Talent hat, aber es ist nicht so bezwingend und überwältigend wie bei Trifonov. Sein Spiel wirkt etwas unfertig, als sei er noch auf dem Weg zu sich selbst. Er wirkt auf mich bodenständiger.
Müsste ich es kurz zusammenfassen, wäre mein Fazit: Trifonov ist für mich der „größere“ Pianist.
LG, Cosima :)
Janus (25.11.2016, 23:01): rec. 03/1989
J. S. Bach - GBV - Lars Ulrik Mortensen auf einem Cembalo von Thomas Mandrup Poulsen 1984, nach Ruckers.
AcomA (25.11.2016, 23:27): Liebe Cosima,
Wie siehst Du ihn z. B. In Relation zu Trifonov ? Ich habe Grosvenor noch nie gehört
:I
LG Siamak Lieber Siamak, beide Pianisten sind sehr jung und ohne Zweifel schon großartige Virtuosen, aber für mich gibt es einen prägnanten Unterschied: Wenn ich Trifonov höre, habe ich das Gefühl, einem schon „reifen und fertigen“ Künstler zuzuhören. Im Sinne von: Trifonov besitzt so viel tiefe innere Einsicht und farbige Ausdrucksvielfalt, einen so wundervollen und sehr eigenen Anschlag, dass man sein Alter sofort vergisst. Er hat zudem etwas Abgründiges und Dunkles in seinem Spiel, was mich sehr anzieht - etwas Jenseitiges und Magisches…
Bei Grosvenor denke ich, dass ich sein Klavierspiel zwar sehr mag und er großes Talent hat, aber es ist nicht so bezwingend und überwältigend wie bei Trifonov. Sein Spiel wirkt etwas unfertig, als sei er noch auf dem Weg zu sich selbst. Er wirkt auf mich bodenständiger.
Müsste ich es kurz zusammenfassen, wäre mein Fazit: Trifonov ist für mich der „größere“ Pianist.
LG, Cosima :) Liebe Cosima,
herzlichen Dank für Deine sehr ausführliche und gut zu verstehende :) Antwort. Ich verehre Trifonov auch sehr, empfinde ihn wie in Deiner Beschreibung. Unter den Newcomern der letzten 7 Jahre schätze ich ihn zusammen mit Yuja Wang, Igor Levit, Rafal Blechacz und Lukas Genusias am :engel meisten
:hello LG Siamak
Hosenrolle1 (25.11.2016, 23:28): Jetzt werde ich mir den 1. Satz von Schuberts Streichquartett D810 in einer Aufnahme des Quatour Terpsycordes anhören ("https://www.youtube.com/watch?v=YnOI9jiDs4g"), das hier ist meine "Lektüre" dazu:
Ein Quartett mit Darmsaiten, dazu eine kritische Ausgabe - mehr brauch´ ich nicht :thumbsup: Bin gespannt!
LG, Hosenrolle1
AcomA (25.11.2016, 23:37): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Andras Schiff, p
(ECM, DDD, live, Basel, 2003)
Hab ihn 2x live mit den GV erlebt
:engel
LG Siamak
Hosenrolle1 (26.11.2016, 00:06): So, gerade den 1. Satz ganz angehört ...
Die Interpretation selbst war nicht so ganz mein Fall, die 1. Violine war (absichtlich) stellenweise etwas zu leise, speziell der Abschnitt Takt 102-110.
An manchen Stellen war mir das Tempo auch etwas zu schnell, aber davon abgesehen: welch ein Sound! An manchen Stellen wirklich zum Niederknien, alleine die 2. Violine beim Seitenthema (ab Takt 61), dazu dieser bauchige Ton des Cellos ... ich muss mir mal einen Vergleich machen.
Interessant fand ich, dass die "Variation" des Seitenthemas ab Takt 218, die eigentlich fröhlicher klingt, hier doch auch etwas Düsteres hat.
Ich hoffe, dass noch viel mehr HIP-ler dieses Werk aufnehmen, ich habe das Stück, trotz der für mich nicht ganz überzeugenden Interpretation, ganz neu entdeckt.
LG, Hosenrolle1
Cetay (inaktiv) (26.11.2016, 08:02):
Franz Schubert; Oktett F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett & Kontrabass, D. 803 Edding Quartet, Northernlight
Vinding (26.11.2016, 08:40):
Schubert D 537
Vinding (26.11.2016, 09:17):
Daraus das dritte Buch
Cetay (inaktiv) (26.11.2016, 10:32):
Daraus das dritte Buch Also ich finde diesen "AutoRip" Aufkleber auf den Covern allzu hässlich. Falls es dir genau so geht, dann entferne einfach den Teil "._PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__" aus dem Dateinamen, dann isser wech...
Die Musik ist freilich mit oder ohne Aufkleber auf ihre Art schön.
Vinding (26.11.2016, 10:50): Danke für den Hinweis, nervt mich auch. Versuche gerade das nachzuarbeiten, weiss nicht ob das jetzt noch geht............
EDIT: Bingo!
Cetay (inaktiv) (26.11.2016, 10:55):
Authur Honegger; Judith (Biblisches Musikdrama) Nethania Davrath (Sopran), Blanche Christensen (Sopran), Madeleine Milhaud (Erzählerin) Salt Lake City Symphonic Choir, Utah Symphony Orchesta, Maurice Abravanel
Rossini (26.11.2016, 11:28): Höre grad Smetanas"Verkaufte Braut" in einer wunderbaren Live- Aufnaheme aus London von 1939 mit Richard Tauber. Technisch zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber künstlerisch Spitze.
Vinding (26.11.2016, 12:18): Hallo, Herzlich Willkommen im Forum.
Gibt es das auf CD? YouTube? Oder von welcher Quelle hörst Du?
Cosima (26.11.2016, 14:49): Ich verehre Trifonov auch sehr, empfinde ihn wie in Deiner Beschreibung. Unter den Newcomern der letzten 7 Jahre schätze ich ihn zusammen mit Yuja Wang, Igor Levit, Rafal Blechacz und Lukas Genusias am meisten Lieber Siamak,
es wundert mich nicht, dass Du Trifonov auch verehrst. :) Was Levit und Blechacz angeht, stimme ich Dir zu. Von Wang und Genusias habe ich noch keine Aufnahmen gehört. Welche würdest Du denn empfehlen zum Hineinhören?
Unter den jungen Pianisten konnte ich kürzlich Alexander Krichel (Jahrgang 1989, geb. in Hamburg) mit dem 1. Tschaikowsky-Klavierkonzert live erleben. Ich war so angetan von ihm, dass ich mir anschließend seine Liszt-Solo-Scheibe und das 2. Rach-Konzert zulegte. Sein Liszt gefällt mir nach wie vor recht gut (Krichel betont eher die poetische Seite als die virtuose), der Rachmaninoff konnte mich nicht überzeugen (zu weich, zu gefällig, zu harmlos insgesamt). Allerdings ist hier die Konkurrenz auch enorm stark und groß.
Darf ich noch fragen, wie Du zu Lucas Debargue stehst? Deine Meinung würde mich sehr interessieren.
LG, Cosima
Cetay (inaktiv) (26.11.2016, 15:28):
Camille Saint-Saens; Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 79, R. 176 "avec orgue" Jan Kraybill (Orgel), Kansas City Symphony, Michael Stern
palestrina (26.11.2016, 15:56): Höre grad Smetanas"Verkaufte Braut" in einer wunderbaren Live- Aufnaheme aus London von 1939 mit Richard Tauber. Technisch zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber künstlerisch Spitze. Hallo Vinding, ich habe sie auch, in der Ausgabe „ Label Radio Year", die Urania Ausgabe würde ich nicht empfehlen, die Somm soll auch sehr gut sein.
DIE VERKAUFTE BRAUT Opera comica in Tre atti - Libretto: Karel Sabina Versione ritmica in lingua tedesca Marie - Hilde Konetzni Hans - Richard Tauber Wanzel - Heinrich Tessmer Krushina - Marko Rothmuller Micha - Arnold Matters Springer - Gerhard Hinze Esmeralda - Stella Andreva Kathinka - Sabine Kalter Agnes - Mary Jarrod Muff - Graham Clifford Kezal - Fritz Krenn Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden London Philharmonic Orchestra Thomas Beecham
LG palestrina
Vinding (26.11.2016, 16:09): @ Palestrina
Danke Dir!
palestrina (26.11.2016, 17:09):
Das ist eine jener Karajan Aufnahmen, die ich bedingungslos GUT finde, aber auch die Janowitz war hier bei den „ Vier letzte Lieder " besonders gut bei Stimme. Die Zusammenstellung der CD verdient schon ein besonders Lob.
LG palestrina
Janus (26.11.2016, 17:49): Bachbearbeitungen mit Koroliov und Gattin von dieser Scheibe:
Symphonie Nr. 1 (1875) Symphonie Nr. 3 'Mirjam' (1887)
Hermann Bäumer / Philharmonisches Staatsorchester Mainz 2012
AcomA (27.11.2016, 00:39): Ich verehre Trifonov auch sehr, empfinde ihn wie in Deiner Beschreibung. Unter den Newcomern der letzten 7 Jahre schätze ich ihn zusammen mit Yuja Wang, Igor Levit, Rafal Blechacz und Lukas Genusias am meisten Lieber Siamak, es wundert mich nicht, dass Du Trifonov auch verehrst. :) Was Levit und Blechacz angeht, stimme ich Dir zu. Von Wang und Genusias habe ich noch keine Aufnahmen gehört. Welche würdest Du denn empfehlen zum Hineinhören?
Unter den jungen Pianisten konnte ich kürzlich Alexander Krichel (Jahrgang 1989, geb. in Hamburg) mit dem 1. Tschaikowsky-Klavierkonzert live erleben. Ich war so angetan von ihm, dass ich mir anschließend seine Liszt-Solo-Scheibe und das 2. Rach-Konzert zulegte. Sein Liszt gefällt mir nach wie vor recht gut (Krichel betont eher die poetische Seite als die virtuose), der Rachmaninoff konnte mich nicht überzeugen (zu weich, zu gefällig, zu harmlos insgesamt). Allerdings ist hier die Konkurrenz auch enorm stark und groß.
Darf ich noch fragen, wie Du zu Lucas Debargue stehst? Deine Meinung würde mich sehr interessieren.
LG, Cosima liebe Cosima,
Ich gebe meine Antwort im Thread 'junge Pianisten, wer ist top...'
:) LG Siamak
Nordolf (27.11.2016, 00:56): Bei Transkriptionen mit Maiskys vollmundigem Celloklang bin ich sofort dabei:
Johannes Brahms:
Lieder ohne Worte - Lerchengesang / Sapphische Ode / Wie Melodien zieht es / Nicht mehr zu dir zu gehen / Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh / Ich wandte mich und sahe an / Oh Tod, wie bitter bist du / Über die Heide / Liebestreu / Immer leiser wird mein Schlummer
Sonate für Klavier und Violoncello D-Dur
Nachklang
Cello: Mischa Maisky / Piano: Pavel Gililov 1996
Cetay (inaktiv) (27.11.2016, 08:24):
Stravinsky; Sacre / Berg; Kammerkonzert Ensembles of the New England Conservatory, Gunther Schuller Igor Stravinsky; Le sacre du printemps - Tableaux de la Russie païenne en deux parties Alban Berg; Kammerkonzert für Klavier und Geige mit 13 Bläsern + Rudolf Kolisch, Russel Sherman Der Stravinsky ist beeindruckend. Die archaische Wirkung des Stücks wird weder -wie so oft- mit dem Verlust an Detail und Kontrolle erkauft, noch -wie so oft- dem Detail und der Kontrolle geopfert. Hier wurde ein gangbarer Mittelweg gefunden: Neoklassizistische Barbarei sozusagen.
Vinding (27.11.2016, 09:03):
D 946
agravain (27.11.2016, 09:37): Hier Adventliches.
Johann Sebastian Bach: "Nun komm, der Heiden Heiland" BWV 61
Seppi Kronwitter, Kurt Equiluz, Ruud van der Meer
Tölzer Knabenchor Concentus musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt
Es ist noch nicht ganz hell. Die Kerzenflammen der Kronleuchter zittern im Luftzug. Die Kalt ist es in der "Himmelsburg". Musik hebt an. Knarzige Streicher, nicht ganz ausgeschlafene Knaben, ein ein wenig mit der Partie kämpfender Knabensolist. Irgendwie schaffen es die Aufnahmen der Großtat aus dem Hause Leonhardt & Harnoncourt noch am ehesten, in meinen Ohren die Illusion der Authentizität heraufzubeschwören.
Im Anschluss gab es dann - ebenfalls zum Tage -
Wilhelm Friedemann Bach: "Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis"
Barbara Schlick, Claudia Schubert, Wilfried Jochens
Rheinische Kantorei Das Kleine Konzert
Hermann Max
Agravain
AcomA (27.11.2016, 09:43): Hallo
J Haydn
Klaviertrios Nr. 5, 13, 26 und 39 ('alla zingharese')
Riccardo Minasi, v Federico Toffano, v'cello Maxim Emelyanychev, fp
(Deutsche HM, DDD)
Traumwandlerisch und passioniert.
:times10
LG Siamak
Schostakowitsch (27.11.2016, 10:18):
Die letzten drei Sonaten
Cetay (inaktiv) (27.11.2016, 10:40): Hallo
J Haydn
Klaviertrios Nr. 5, 13, 26 und 39 ('alla zingharese')
Riccardo Minasi, v Federico Toffano, v'cello Maxim Emelyanychev, fp
(Deutsche HM, DDD)
Traumwandlerisch und passioniert.
:times10
LG Siamak Diesem Urteil kann ich nur zustimmen.
agravain (27.11.2016, 10:42): Hier ein Schlachtross:
Sergei Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll, op. 18
Alexis Weissenberg
Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan
:hello Agravain
Vinding (27.11.2016, 11:02):
daraus Prok 2
EDIT: Na gut, den Rachmaninow gleich mit.
Vielen Dank an Siamak, dass er auf diese Pianistin bzw. diese Einspielung aufmerksam gemacht hat. Ich hatte mich bisher von der Covergestaltung ihrer DG-Aufnahmen abhalten lassen, weil Anklänge an Modefotografie nicht von der Hand zu weisen sind und dies meist nichts Gutes erwarten lässt. Mir gefällt insbesondere, dass sie "feinsinnige" Passagen bei Prok. auch "feinsinnig" spielt, was manche Einspielungen vermissen lassen. Dass ich das Konzert in dieser Einspielung vermutlich nicht allzu oft hören werde hat nichts mit der Pianistin zu tun.
Dass heute kein Orchester mehr "russischen" Bläserklang bieten kann, der nicht nur zu Schostakowitsch so hervorragend passt, ist bekannt und nicht zu ändern. Dass die Bläsereinsätze irgendwie "nicht auf den Punkt gespielt" klingen und einiges andere im Orchester "geschlampert" ist, ist verschmerzbar. Aber was um Himmels willen ist mit der Tontechnik passiert? Schallisolierter Raum mit 10 cm Schaumstoff an der Decke und allen Wänden? Raum existiert in dieser Aufnahme nicht, alles klingt "gesoftet", gar nicht ünähnlich wie das Remastering alter Aufnahmen, bei denen mit den Störgeräuschen zuviel Klanginformationen weggenommen wurden, nicht "frisch", sondern belegt. Ich höre über streaming - HIRes, daran liegt es keineswegs - Quobuz bietet das booklet an, was sich dann aber wie so oft nicht öffnen lässt, sodass ich nicht weiss, wo das Ganze aufgenommen worden ist. Garstig viele Publikumsgeräusche, deren Beseitigung den Klang verhunzt hat, vielleicht? Ich weiss es nicht. Schade ist es, das hat Wangs hervorragendes Klavierspiel nicht verdient.
Cetay (inaktiv) (27.11.2016, 12:45): David Benoit ist vor allem für leichtgewichtigen (und doch relativ geschmackvollen) Jazz bekannt; dass er sich auch als "ernster" Komponist und als Dirigent betätigt, wusste ich bis eben noch nicht. Ich höre aus dem Album Orchestral Stories:
David Benoit; Kobe June Kuramoto (Koto), Czech National Symphony Orchestra, David Benoit
Nordolf (27.11.2016, 12:49): Der Finne Ari Rasilainen gehört zu meinen Lieblingsdirigenten. Ob Hausegger, Sinding, Atterberg oder Grieg - mir gefällt der kraftige, volle Klang, den er mit dem jeweiligen Orchester erzeugen kann:
Edvard Grieg:
Symphonie in c-Moll Symphonische Tänze
Ari Rasilainen / Norwegian Radio Orchestra 2000
Vinding (27.11.2016, 13:13):
Prok. 2
EDIT: Hmm, pianistisch auch sehr überzeugend, das Orchester und das Dirigat sowie die Aufbahmetechnik deutlich besser als in der vorher gehörten Aufnahme von Wang/Dudamel, auch wenn diese Aufnahme hier möglicherweise Prokofjew etwas weniger weit weg von Tschaikowski darstellt als die andere Einspielung. Bavouzet wäre sicherlich interessant, zumal ich von Noseda einiges Gute gehört habe - muss warten, ist nicht zum Streamen frei gegeben und ich habe mir auferlegt ein Jahr lang nichts downzuloaden, weil bereits vieles auf der Festplatte - nur einmal gehört - vor sich hin digitalisiert.....
agravain (27.11.2016, 13:49): Hier:
Ralph Vaughan Williams: On Wenlock Edge
Philip Langridge - Tenor Howard Shelley - Klavier Britten Quartet
:hello Agravain
agravain (27.11.2016, 19:28): Die Schrecken des Eises und der Finsternis...
Ralph Vaughan Williams: Sinfonia Antartica (Symphonie Nr. 7)
Catherine Bott - Sopran
Roderick Elms - Orgel
The London Symphony Chorus The London Symphony Orchestra
Bryden Thomson
Fröstel, fröstel.
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (27.11.2016, 19:30):
Paralell Lives; Klaviersonate No. 29 B-Dur, Op. 106, "Hammerklavier" nach Beethoven, arragiert von Michael Gardiner & John Latartara (Computerbearbeitung, Samples, Live-Elektronik, Stimme) Jon Sakata (Klavier) Lange nicht gehört. Nix für Puristen und wahrscheinlich eher was fürs Hinterzimmer. :whistling:
Janus (27.11.2016, 19:40):
Die Anhänger einer früher-war-alles-besser-Fraktion frohlocken und wahrscheinlich haben sie gar nicht einmal Unrecht, handelt es sich doch im Ergebnis um eine sehr schöne, lyrische, charmante Aufnahme. Albert Schweitzer hat in seiner Bachbiographie einmal sinngemäß mitgeteilt, Bach sei kompositorisch mehr architektonisch als sentimental unterwegs gewesen. Hier hat sich aber einer der großen Alten souverän darüber hinweggesetzt. Obwohl, Albert Schweitzer - so ganz nachvollziehen kann ich das zunächst einmal nicht, wenn ich mir seine georgelten Bachaufnahmen anhöre.
AcomA (27.11.2016, 20:06): Hallo
L Godowsky
Walzermasken
Konstantin Scherbakov, p
(MarcoPolo, DDD)
:sleeping:
Schön wienerisch
LG Siamak
Vinding (27.11.2016, 20:33):
Daraus Prokofjew Klaviersonate Nr. 8, Moskau 9. April 1962
Bei mir läuft eine CD mit anderem Cover, aber ich denke dass sich hinter dem bei amazon gefundenen Cover dieselbe Aufnahme verbirgt
Leider sehr viele Huster, aber Gilels wie fast immer großartig
Janus (27.11.2016, 21:34): Bachisches in Gestalt der Triosonaten, georgelt von Heinz Wunderlich auf der der Schnitgerin aus Hamburg, St. Jacobi:
Die Stimmen technisch souverän meisternd, die hier jeweils außerordentlich deutlich ein eigenes musikalisches Gewicht erhalten, was der Entwirrung des polyphonen Geflechts sehr zugute kommt. Wenn es einen Preis für eine musikalisch-demokratisch inspirierte Interpretation der Triosonaten gäbe, wäre Wunderlich sicher einer der Favoriten gewesen.
Nordolf (27.11.2016, 22:17): Bei diesen Interpretationen geht richtig die Post ab:
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5
Georg Solti / Chicago Symphony Orchestra 1975
Mikhail Glinka: Ouvertüre ‘Russlan und Ludmilla’
Modest Mussorgsky: ‘Chowanschtschina’ Vorspiel Eine Nacht auf dem kahlen Berge
Georg Solti / London Symphony Orchestra 1965 – 1966
:times10
Cetay (inaktiv) (28.11.2016, 16:09):
Johann Sebastian Bach; Musikalisches Opfer, BWV 1079 Ensemble Sonnerie, Monica Huggett Monica Huggett (Violine), Sarah Cunningham (Viola da Gamba), Gary Cooper (Cembalo), Wilbert Hazelzet (Flöte), Paul Goodwin (Oboe, Oboe d'amore, Oboe da caccia), Pavlo Beznosiuk (Violine, Viola, Tenor Viola), Frances Eustace (Fagott)
Heute Nacht gehört (eine erfreuliche Nebenwirkung der präsenilen Bettflucht ist die gewonnene Zeit zum Musik hören - man hat ja außer Schlaf nichts anderes geplant :D ). Die gehörte Aufnahme ist die weitaus klangfarbenreichste unter allen mir bekannten - die vielfältige Instrumentierung gibt einen Fingerzeig. Bach hat für die meisten der 16 kontrapunktischen Sätze die Instrumentierung offen gelassen und diese Freiheit hat das Ensemble sehr kreativ genutzt, selbstredend mit Originalinstrumenten. Beim 6-stimmigen Ricercar ist es zwar nicht ganz gesichert, aber es gibt doch Indizien dafür, dass es für Cembalo allein gedacht war. Die Sonneries wollten es sich dennoch nicht nehmen lassen, gerade den Sechser besonders bunt zu präsentieren. Daher bieten sie uns beide Realisierungen zur Auswahl. Das Musikalische Opfer als Ganzes ist und bleibt wie die Kunst der Fuge ein verdammt sperriges und schwer zugängliches Werk. Es steht bei mir ganz oben auf der Liste der "Werke, die mir später mal gefallen werden". Diese Aufnahme ermöglicht mit ihren zahlreichen reizvollen Klangkombinationen einen erleichterten Eintritt und macht das auch ohne kanonisches Rätselraten zu einer echten Hörfreude.
Amonasro (28.11.2016, 17:25):
Gioachino Rossini/Andrea Leone Tottola: Mosè in Egitto
Mosè - Ruggero Raimondi Faraone - Siegmund Nimsgern Elcìa - June Anderson Osiride - Ernesto Palacio Amaltea - Zehava Gal Mambre - Keith Lewis Amenofi - Sandra Browne Aronne - Salvatore Fisichella
Ambrosian Opera Chorus Philharmonia Orchestra, Claudio Scimone
Eine von Rossinis ernsten Opern mit sehr guter Besetzung!
Gruß Amonasro :hello
Vinding (28.11.2016, 19:17): schon lange auf der Festplatte, jedenfalls das 2.te, noch nie gehört. Dann eben jetzt:
EDIT: :times10
Janus (28.11.2016, 22:11):
Bach / GBV / Gould / Salzburg 25.08.1959 (live, :!: ) - man hört der Aufführung eine erhebliche Spannung an, fast schon einen gewissen Übermut, was sich auch in gelegentlichen Fehlgriffen äußert.
AcomA (28.11.2016, 23:24): Hallo
L Godowsky
Symphonische Metamorphosen über Strauss'sche Themen - Künstlerleben
Java-Suite
Konstantin Scherbakov, p
(MarcoPolo, DDD)
:engel
LG Siamak
ab (29.11.2016, 08:31): Frank Martin. 8 Préludes Gespielt von Julie Adam
Ganz tolle Musik!
Amonasro (29.11.2016, 17:21):
Joaquín Rodrigo:
Concierto de Aranjuez
Fantasía para un gentilhombre
Cançoneta
Invocation et Danse
Trois petites pièces
Pepe Romero (Gitarre) Augustín Leon Ara (Violine) Christine Pendrill (Englischhorn)
Academy of St Martin in the Fields, Neville Marriner
Gruß Amonasro
Vinding (29.11.2016, 22:30):
Kreutzer
Janus (29.11.2016, 22:53):
Musikalische Opfer der etwas anderen Lesart mit dem belgischen Kammermusikensemble Het Collectief.
AcomA (29.11.2016, 23:35): Hallo
L Godowsky
Sonate e-moll
Marc-André Hamelin, p
(Hyperion, DDD)
:times10
LG Siamak
AcomA (30.11.2016, 06:14): Hallo
L Godowsky
Symphonische Metamorphosen über Strauss'sche Themen Nr. 1-3
Marc-André Hamelin, p
(Hyperion, DDD)
:W
LG Siamak
Vinding (30.11.2016, 11:51):
HOB VI 32
EDIT:
Ich weiss nicht ob das jetzt wirklich HIP ist oder ob "nur" ein Forte verwendet wird. Ich streame ohne booklet, kann also auch zum Instrument nichts mitteilen - ich weiss nur dass bei Brautigam zahlreich Originale und Nachbauten herumstehen. Brautigam schafft es jedenfalls nicht nur hier, "gesanglich" zu spielen, etwas was mir bei Hammerklavierinterpretationen meist fehlt - vielleicht hat das auch nicht nur mit der Kunst des Pianisten zu tun, möglicherweise ist das Instrument vergleichsweise "modern" (?)
wie dem auch sei :times10
Keith M. C. (30.11.2016, 12:00): Hallo,
ich höre nun:
D. Schostakowitsch Symphonie Nr. 5 WDR Sinfonieorchester R. Barshai
Ich höre manchmal aus Interesse Werke dieses Komponisten, deshalb kann ich zur Qualität der Interpretation nicht viel sagen. Die Werke des Komponisten - wie heißt es so schön - "berühren mich nicht".
Bis dann.
Vinding (30.11.2016, 12:31): @ Keith.M.C
Da bewundere ich Deine Ausdauer und Beharrlichkeit. Ich schaffe das kaum, mich mit einem Komponisten, dessen Kompositionen mich weder emotional berühren noch auf anderer Schiene ansprechen länger zu beschäftigen. Klar, ein paar Versuche hat jeder Komponist "verdient", aber dann mag ich auch nicht mehr. Bei Schostakowitsch kann ich es nicht nachvollziehen, mir geht es bei Wagner so, was dann wiederum andere nicht nachvollziehen können.
Dann gibt es aber auch Komponisten, bei denen ich das Empfinden habe, da fehlt bei mir etwas (Hörerfahrung vielleicht ????), da starte ich dann in ein oder zwei Jahren noch mal einen Versuch. Ich brauchte zum Beispiel für Schumann viele Anläufe; bei neuer Musik ist das ganz oft so.
Aber ich nehme an, du erwartest nicht mehr dass bei Schosta nochmal irgendwann der Funke überspringt?
Keith M. C. (30.11.2016, 12:44): D. Schostakowitsch
Lieber Vinding,
viele Komponisten haben es verdient, sich länger oder mehrmals mit ihnen zu beschäftigen und ausschließen würde ich es nicht, dass mir bzgl. Schostakowitsch eine Erleuchtung kommt, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dafür habe ich es bereits zu oft probiert.
Bis dann.
Vinding (30.11.2016, 16:16):
Edit: Nö! Prok 2 im ersten Satz abgebrochen...Während sich der erste Satz bei Gergiev/Toradze ein wenig nach Satie (nicht unserer, der andere) in Trauer und Verzweiflung anhört, hatte ich hier die Assoziation Debussy auf LSD. Mir gefällt´s überhaupt nicht......
Vinding (30.11.2016, 16:57):
Daraus das Double Concerto
Ligeti über Kopfhörer geht oft nur bei geringer Lautstärken und in kleinen Dosen. Sehr oft lang anhaltende Dauertöne in höchsten Lagen. Das mag das Gehör gar nicht....Das Doppelkonzert ist in dier Hinsicht noch recht verträglich
Vinding (30.11.2016, 18:07):
:times10 Was für eine unglaubliche Stimme!!!!
Amonasro (30.11.2016, 19:11): Und weiter mit dem Ring:
Richard Wagner: Götterdämmerung
Siegfried - Wolfgang Windgassen Brünnhilde - Birgit Nilsson Alberich - Gustav Neidlinger Hagen - Gottlob Frick Gutrune - Claire Watson Gunther - Dietrich Fischer-Dieskau Waltraute - Christa Ludwig Woglinde - Lucia Popp Wellgunde - Gwyneth Jones Floßhilde - Maureen Guy 1. Norn - Helen Watts 2. Norn - Grace Hoffman 3. Norn - Anita Välkki
Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker, Georg Solti
Gruß Amonasro
Vinding (30.11.2016, 19:30): wunderbar!
Die höre ich gerade zum ersten Mal und teile Deine Einschätzung vollumfänglich......(auch aufnahmetechnisch hervorragend)...
Nikolaus (30.11.2016, 20:02):
Nikolaus.
AcomA (30.11.2016, 22:53): Hallo
N Medtner
Forgotten Melodies Op. 38 (complete)
Marc-André Hamelin, p
(Hyperion, DDD, 1998)
Eine :times10 glatte
LG Siamak
Cantus Arcticus (01.12.2016, 10:08): Hallo
N Medtner
Forgotten Melodies Op. 38 (complete)
Marc-André Hamelin, p
(Hyperion, DDD, 1998)
Eine :times10 glatte
LG Siamak Lieber Siamak Da muss ich beipflichten :times10 . Eine meiner Favoriten-CDs von ihm!! Gruss :hello Stefan
Vinding (01.12.2016, 15:52):
Beethoven KS Nr. 1
Vinding (01.12.2016, 16:16):
D 759
Vinding (01.12.2016, 17:23):
agravain (01.12.2016, 18:01): Hier Lyrisches zu lyrisch:
Cetay (inaktiv) (02.12.2016, 05:32): Zur Zeit in schwerer Umdrehung:
Paralell Lives; Klaviersonate No. 29 B-Dur, Op. 106, "Hammerklavier" nach Beethoven, arragiert von Michael Gardiner & John Latartara (Computerbearbeitung, Samples, Live-Elektronik, Stimme) Jon Sakata (Klavier)
Wer sich schon über ein "falsches" Klavier aufregt, dürfte solcherlei Annäherung kaum gutheissen. 8)
Amonasro (02.12.2016, 13:26):
Jean Sibelius:
1. Sinfonie in e-Moll op. 39
4. Sinfonie in a-Moll op. 63
Bournemouth Symphony Orchestra, Paavo Berglund
Gruß Amonasro
Amonasro (02.12.2016, 17:40): Jetzt:
Gioachino Rossini: Stabat Mater
Pilar Lorengar, Yvonne Minton, Luciano Pavarotti, Hans Sotin
London Symphony Orchestra & Chorus, István Kertész
Gruß Amonasro
Vinding (02.12.2016, 18:03):
gerade gehört:
Prok 2
Hosenrolle1 (02.12.2016, 20:14): Ich genieße gerade herrliche Pianoforte-Klänge von Haydns Sonate in C-Dur, Hob.XVI:3.
Zu hören hier: http://klassik-resampled.de/index.php/komponisten-abc/h/haydn-joseph/j-haydn-klaviersonaten-walther-pianoforte/144-haydn-sonatas-3
Der zweite Satz ist irgendwie sehr nachdenklich und ruhig, hat etwas "herbstliches" an sich, wie ich finde. Der dritte Satz beginnt wiederum fröhlich, auch hier mit kurzen nachdenklichen Passagen, die von der Fröhlichkeit abgelöst werden.
Auf YouTube finde ich nur moderne Klavier-Versionen. Fahl5 hat dieses Stück vor 10 Jahren eingestellt - vielleicht gibt es mittlerweile eine käufliche Version die auf einem pianoforte eingespielt wurde? Hat jemand das Stück?
LG, Hosenrolle1
Cetay (inaktiv) (02.12.2016, 20:42): Im Diskussionsbrett zu Haydns Klaviersonaten sind -> hier mehrere Gesamteinspielungen auf Instrumenten der Epoche genannt - dort ist es auf jeden Fall drauf.
Hosenrolle1 (02.12.2016, 21:00): Na wenigstens etwas. In der Hörprobe höre ich, dass dort ein Cembalo spielt, klingt auch nicht schlecht. Ob es jetzt für ein Cembalo oder ein Hammerklavier gedacht war weiß ich allerdings nicht. Vielleicht kann Fahl5 mehr dazu sagen? Gut, dass es auch eine Aufnahme auf historischen Instrumenten gibt.
Cetay (inaktiv) (02.12.2016, 21:32): Es sind dort deren drei gelistet: Christine Schornsheim spielt Cembalo, Roland Brautigam und Bart van Oort (auf der Brilliant GA) spielen "Fortepiano". Darüber hinaus müsste das Projekt -> The Virtual Haydn für dich interessant sein.
Cetay (inaktiv) (02.12.2016, 21:37): Hast du auch die Aufnahme (allerdings nicht mit dem gefragten Werk) von Richard Fuller gesehen, der in Haydns Geburtshaus in Rohrau auf einem von Haydn selbst verwendeten Instrument vier Sonaten gespielt hat?
Hosenrolle1 (02.12.2016, 21:40): Darüber hinaus müsste das Projekt -> The Virtual Haydn für dich interessant sein. Omg omg, das darf ich gar nicht weiter anschauen! War grade auf der Webseite, die haben auf den Instrumenten in diesen Räumlichkeiten Blu-rays aufgenommen, und man kann sogar aussuchen, welches Instrument in welchem Raum spielen soll ... das Ganze in Stereo oder 5.0 Surround Sound (der DA auch Sinn machen würde, weil hier die Raumakustik auch mitklingen soll). Super, dass es solche Projekte gibt, UND auf Blu-ray noch dazu! Freilich, das sagt noch nichts über die Qualität der Interpretation aus, aber bei so einem Angebot können .... na, ich sag lieber nichts mehr :D
LG, Hosenrolle1
Hosenrolle1 (02.12.2016, 21:43): Hast du auch die Aufnahme (allerdings nicht mit dem gefragten Werk) von Richard Fuller gesehen, der in Haydns Geburtshaus in Rohrau auf einem von Haydn selbst verwendeten Instrument vier Sonaten gespielt hat? Nein, das sagt mir nichts. Ich bin eigentlich kein Fan von Haydns Sonaten, mir gefallen nur ein paar Melodien darin. Auf einem von Haydn selbst gespielten Instrument ist besonders interessant!
LG, Hosenrolle1
AcomA (02.12.2016, 23:29): Hallo
A Scriabin
Preludes (complete)
Piers Lane, p
(Hyperion, DDD)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (03.12.2016, 07:41):
VK 2 Die ist sehr gut. Hätten wir einen Menuhin hat auch gute Platten gemacht-Diskussionsfaden, wäre diese dort zu nennen. :cool
Hier läuft:
David Evan Jones; News from Afar Sagye Gayageum Quartet, Daniel Kennedy Yeonpyeong Island für Daegeum & Elektronik News from Afar für Violine, Gitarre & Elektronik Jeju Epilogue für Gayageum Quartett & Elektronik Tsedek Chevrati (Social Justice) für Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier & Elektronik Gezi Park für Violine, Violoncello, Klavier & Elektronik
Cetay (inaktiv) (03.12.2016, 08:35):
Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Suyeon Kim, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Ruben Gazarian
Cetay (inaktiv) (03.12.2016, 09:26):
Wolfgang Amadeus Mozart; Violinkonzerte Frank Peter Zimmermann, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Jörg Faerber
Daraus höre ich Nr. 3 G-Dur, K. 216 & Nr. 5 A-Dur, K. 219
Vinding (03.12.2016, 10:16): @Cetay
Von Menuhin halte ich ziemlich viel, die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg betreffend als Musiker, die Zeit danach betreffend als Mensch und "Institution", nur noch gelegentlich als Musiker (z.B. siehe oben).....aber ich gebe dir recht, angesichts der Nachkriegsaufnahmen ist eine gewisse Ähnlichkeit mit dem seinerzeitigen Karajan"Hype" durchaus nicht von der Hand zu weisen.....
Cavaradossi (03.12.2016, 10:35): Bei mir ist heute Verdi angesagt, und zwar der "Troubadour":
Leontyne Price (Leonore), Rosalind Elias (Azucena), Richard Tucker (Manrico), Leonard Warren (Luna), Giorgio Tozzi (Ferrando) u.a. Chor und Orchester des Opernhauses Rom, Dirigent: Arturo Basile (Aufnahme: Rom 1959, Stereo).
Und weil das so wunderschön war, gleich anschließend noch diese:
Leontyne Price als Leonora ist beide Male großartig, bei Mehta ist ihre Rollengestaltung reifer, aber gesanglich gefällt sie mir in der älteren Produktion noch besser.
Vinding (03.12.2016, 11:47):
Da mich Quobuz informationmäßig völlig im Regen stehen lässt kann ich leider nicht sagen, ob es sich um diese Aufnahme:
im Internet angegeben ist, handelt. Ich nehme es allerdings an.
Sehr "eingängige" Komposition, die mal nach Gorecki, dann nach Jan Garbarek und dann wieder nach Vangelis klingt. Dass sich das wie ein Filmsoundtrack anhört, kann nicht verwundern da Herr Preiser für zahlreiche Soundtracks verantwortlich zeichnet. Letztendlich passt das gut, der Freund um den es geht ist der Regisseur Kieslowski
Mir steht aber der Sinn nach weniger Süsslichem und etwas komplexer komponierter Musik, deshalb breche ich das nach der Hälfte ab
AcomA (03.12.2016, 11:48): Hallo
Grazyna Bacewicz
Klavierquintette Nr.1-2 Klaviersonate Nr.2
Krystian Zimerman, p Kaja Danczowska, v et al.
(DG, DDD)
Nicht einfache aber ergreifende Musik. Die Komponistin ist Zeitgenossin von z.B. Prokofiev und Bartok, was man hört.
:sleeping:
LG Siamak
Vinding (03.12.2016, 11:57): Doppelpost, sorry
Vinding (03.12.2016, 11:57):
Bartók
Cetay (inaktiv) (03.12.2016, 12:13):
Alvin Lucier; Broken Line Trio Nexus (Erik Drescher, Sebastian Berweck, Martin Lorenz) Carbon Copies für Tonband ("recordings of any indoor or outdoor environment") und Instrumente Risonanza für resonierende Objekte und optionale Elektronik Music for Pure Waves, Bass Drums and Acoustic Pendulums Broken Line für Flöte, Klavier & Vibrapohn
Cavaradossi (03.12.2016, 16:19): Bei mir ist heute Verdi angesagt, und zwar der "Troubadour":
Leontyne Price (Leonore), Rosalind Elias (Azucena), Richard Tucker (Manrico), Leonard Warren (Luna), Giorgio Tozzi (Ferrando) u.a. Chor und Orchester des Opernhauses Rom, Dirigent: Arturo Basile (Aufnahme: Rom 1959, Stereo).
Und weil das so wunderschön war, gleich anschließend noch diese:
Leontyne Price als Leonora ist beide Male großartig, bei Mehta ist ihre Rollengestaltung reifer, aber gesanglich gefällt sie mir in der älteren Produktion noch besser. Fazit: Beides wunderbare Aufnahmen, mit Sängern, von denen man heute nur träumen kann. Und trotzdem: Mein absoluter Favorit bleibt, trotz Monoklang, unangefochten diese alte Produktion:
Zinka Milanov (Leonora), Fedora Barbieri (Azucena), Jussi Björling (Manrico), Leonard Warren (Luna), Nicola Moscona (Ferrando) Robert Shaw Chorale & RCA Victor Orchestra, Dirigent: Renato Cellini (Aufnahme: New York City, März 1952).
Vinding (03.12.2016, 18:09):
bis gerade eben gehört, auch das Orchester sehr gut...
AcomA (03.12.2016, 18:44): Hallo
W Lutoslawski
Klavierkonzert
Krystian Zimerman, p BBC Symphony Orchestra Witold Lutoslawski, cond
(DG, DDD)
:huh:
LG Siamak
Nordolf (04.12.2016, 01:32): Tief melancholische Cellomusik des lettischen Neoromantikers Peteris Vasks, die immer wieder von Dissonanzen durchbrochen wird:
Peteris Vasks (geb. 1946):
Konzert Nr. 2 für Cello und Streichorchester ‘Klatbutne (Presence)’ Cello: Sol Gabetta Candida Thompson / Amsterdam Sinfonietta 2015
Musique Du Soir für Cello und Orgel Cello: Sol Gabetta / Orgel: Irene Timacheff-Gabetta 2015
Gramata Cellam für Cello solo Cello: Sol Gabetta 2009
Cetay (inaktiv) (04.12.2016, 09:30): Hier Neuland:
Donald Erb; Suddenly it's Evening
Daraus zunächst: Streichquartett Nr. 3 Doris Lederer, Akami Takayama, Clyde Shaw, David Ehrlich
Cetay (inaktiv) (04.12.2016, 10:23):
Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 22 Es-Dur, K. 453 Kristian Bezuidenhout, Freiburger Barockorchester, Petra Müllejans
Ich bin zwar kein radikaler Verfechter von HIP, insbesondere würde ich auch noch jede Transkription auf Spieldose als "Mozart" anerkennen, aber aus rein Klang-ästhetischen Gründen kann ich die Werke kaum noch mit modernem Instrumentarium hören. Man achte bei dieser Aufnahme nur mal auf die farbigen solistischen Holzbläser in der Einleitung. Da klingt jedes moderne Orchester (z. B. bei Perahia) im Vergleich erschreckend fahl.
Hier sieht man das Freiburger Barockorchester auch bei der Arbeit, ebenfalls mit dem KV. 453.
Schöne Aufnahmen der Instrumente, auch der Darmsaiten auf den Streichern, der Naturtrompeten, Naturhörner und der alten Flöten, die wirklich herrlich klingen! Umso besser kann ich verstehen, wenn ein Dirigent sagt, dass die Instrumente um 1500 bereits voll entwickelt waren.
LG, Hosenrolle1
Vinding (04.12.2016, 12:29):
Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 22 Es-Dur, K. 453 Kristian Bezuidenhout, Freiburger Barockorchester, Petra Müllejans
Ich bin zwar kein radikaler Verfechter von HIP, insbesondere würde ich auch noch jede Transkription auf Spieldose als "Mozart" anerkennen, aber aus rein Klang-ästhetischen Gründen kann ich die Werke kaum noch mit modernem Instrumentarium hören. Man achte bei dieser Aufnahme nur mal auf die farbigen solistischen Holzbläser in der Einleitung. Da klingt jedes moderne Orchester (z. B. bei Perahia) im Vergleich erschreckend fahl. Da höre ich jetzt auch mal rein.....
Vinding (04.12.2016, 12:56): Nö (das ist jetzt bitte keine Aufforderung zur Diskussion, weil die Diskussionen alle zur Genüge geführt sind)
Nix für meine Gene, und ob 12 Stunden Originalinstrumente am Stück einen epigenetischen Anpassungsprozess auslösen, probier ich jedenfalls nicht jetzt aus....
mir gefällt es so besser:
Begleiter dürften Sawallisch und das PO sein.....
Hosenrolle1 (04.12.2016, 13:22): das ist jetzt bitte keine Aufforderung zur Diskussion, weil die Diskussionen alle zur Genüge geführt sind Endlich mal eine Autorität hier, die festlegt, wann Diskussionen zur Genüge geführt sind! :thumbup:
LG, Hosenrolle1
Vinding (04.12.2016, 13:55): "das ist jetzt bitte keine Aufforderung" finde ich nun nicht autoritär und zudem ist es der "was höre ich gerade jetzt Faden".......
Hosenrolle1 (04.12.2016, 13:58): Das Zitat geht noch ein Stück weiter, und darauf war meine Antwort bezogen.
LG, Hosenrolle1
AcomA (04.12.2016, 15:10): Hallo
Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 22 Es-Dur, K. 453 Kristian Bezuidenhout, Freiburger Barockorchester, Petra Müllejans
Ich bin zwar kein radikaler Verfechter von HIP, insbesondere würde ich auch noch jede Transkription auf Spieldose als "Mozart" anerkennen, aber aus rein Klang-ästhetischen Gründen kann ich die Werke kaum noch mit modernem Instrumentarium hören. Man achte bei dieser Aufnahme nur mal auf die farbigen solistischen Holzbläser in der Einleitung. Da klingt jedes moderne Orchester (z. B. bei Perahia) im Vergleich erschreckend fahl.
Diese Aufnahme mag ich sehr, ziehe aber den modernen Flügel vor. Ich erlebte Bezuidenhout in Salzburg live mit Mozart's 17. Konzert. Da spielte er auf dem modernen Flügel mit dem Mozarteum-Orchester unter Bolton. Famos ! :engel :J
LG Siamak
AcomA (04.12.2016, 17:20): Hallo
E Grieg
Sonate f V'cello u Klavier a-moll
Steven Isserlis, v'cello Stephen Hough, p
(Hyperion, DDD)
Höre zum ersten Mal dieses Werk. Gefällt mir auf Anhieb mit den beiden Virtuosen
:)
LG Siamak
Hosenrolle1 (04.12.2016, 22:14): Ein Werk, das mich eigentlich nie wirklich interessiert hat, dem ich aber jetzt eine neue Chance geben will, ist das Requiem von Mozart.
Natürlich habe ich für einen neuen Versuch eine Aufführung auf period instruments gesucht, und auch eine gefunden, nämlich mit dem AKAMUS Berlin und dem Monteverdichor.
"https://www.youtube.com/watch?v=KWg_Xm6MktU"
Die Klangqualität der Aufnahme ist schon sehr gut, aber auch die Musik selbst gefiel mir , vor allem auch, dass der Chor sehr sauber und durchhörbar klang, und nicht - was mich besonders bei Chorwerken stört - ein diffuses Durcheinander war. Besonders der leichte Nachhall bei plötzlichen Pausen in diesen Räumlichkeiten hat etwas für sich.
Nun weiß ich natürlich nicht, wie gut historisch informiert diese Aufführung war, dafür habe ich mich mit dem Komponisten und v.a. dem Werk noch nie beschäftigt. Aber hier höre ich, wie in Takt 7 die Trompeten und die Posaunen im forte anfangen zu schmettern, ein Punkt, den Harnoncourt als sehr wichtig beschreibt.
Besonders gelungen finde ich das Sopransolo ab Takt 21. Eine herrlich helle, vibratoarme Stimme, sehr rein in jeder Lage! Da habe ich dann länger zugehört.
Danach dachte ich mir, höre ich mir zum Spaß die erste Nummer mal von Karajan an, von den Wr. Philharmonikern gespielt.
"https://www.youtube.com/watch?v=ia8ceqIDSJw"
Ich musste mich zwingen zumindest dieses Stück fertig zu hören, denn hier trieft das Zuckerwasser in meine Ohren. Vom Klang der modernen Instrumente will ich gar nicht reden, aber dieses ständige Vibrato auf den süßlichen Streichern, diese überhaupt nicht schmetternden Posaunen und Trompeten, die stattdessen brav und rein im Hintergrund bleiben, und dann das Sopransolo mit hübsch viel Vibrato gesungen - brrrr.
Ich werde mir das Stück auf jeden Fall einmal ganz anhören in der nächsten Zeit, denn diese Aufführung hat meine Lust darauf geweckt. Meine Lieblingsstelle dieses Stückes bislang sind schonmal T. 15-16 - ein Traum!
Floria Tosca - Leontyne Price Mario Cavaradossi - Giuseppe Di Stefano Il barone Scarpia - Giuseppe Taddei Cesare Angelotti - Carlo Cava Un sagristano - Fernando Corena Spoletta - Piero De Palma Sciarrone - Leonardo Monreale Un carceriere - Alfredo Mariotti Un pastore - Herbert Weiss
Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan
Gruß Amonasro
Jürgen (05.12.2016, 17:47):
Bach: Cello Suiten, Yo Yo Ma 1982
Cetay (inaktiv) (05.12.2016, 22:42):
Giacinto Scelsi; The Violin Works Weiping Lin (Violine solo) Divertimento Nr. 4 L'âme ailée L'âme ouverte Divertimento Nr. 2 Xnoybis Divertimento Nr. 3
Vinding (06.12.2016, 19:03):
Daraus: Etymo for soprano, electronics and ensemble (1994)
Sopran: Barbara Hannigan
EDIT: Das nimmt sehr für sich ein, dieser Komponist sollte gute Chancen haben in 30 Jahren nicht in Vergessenheit geraten zu sein. Hannigans stimmliche Gestaltungsmöglichkeiten wie fast immer grandios.
Und weil das so gut war, höre ich jetzt noch Da Capo (rein instrumental, E ICO)
EDIT 2: Komplett zu Ende gehört und komplett begeistert :times10
Nordolf (06.12.2016, 19:23): Bryden Thomson trägt die Klangfarben in dieser Version meiner Lieblingssymphonie von Vaughan Williams mit herrlich breitem Pinselstrich auf:
Ralph Vaughan-Williams: Symphony No. 7 ‘Sinfonia Antarctica’* Toward The Unknown Region
*Soprano: Catherine Bott Bryden Thomson / London Symphony Orchestra London Symphony Chorus 1989
Vinding (06.12.2016, 20:18):
daraus: Chukrum (Leitung Peter Rundell), eine Komposition von 1963)
Vinding (06.12.2016, 20:37):
Schubert
Cetay (inaktiv) (06.12.2016, 21:44):
Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 29 B-Dur, op. 106 HJ Lim
Nicht auf einem Instrument der Zeit, aber mit mehr revolutionärem Geist als alle Authentizitätsitter zusammen, von den akademisch-braven, spießig-betulichen Flügel-Biedermännern unter des Kaisers Gnade ganz zu schweigen.
AcomA (06.12.2016, 22:49): Hallo
S Hough
Sonate f V'cello u Klavier linke Hand
Steven Isserlis, V'cello Stephen Hough, p
(Hyperion, DDD)
Ein IMO tolles Werk der gemäßigten Moderne unserer Zeit und sehr engagiert und überzeugend dargeboten mit dem Komponisten am Flügel
:engel
LG Siamak
AcomA (07.12.2016, 06:16): Hallo
F Mendelssohn-Bartholdy Sonate f V'cello u Klavier Nr. 2 D-Dur Op. 58
Steven Isserlis, V'cello Stephen Hough, p
(Hyperion, DDD)
:engel
LG Siamak
Cantus Arcticus (07.12.2016, 08:33): Bei mir diese Einspielung heute:
Nun, klanglich sind diese Aufnahmen natürlich nicht auf dem neuesten Stand, aber: Ich liebe diese Orfeo D'Or Serie einfach, weil sie mich berühren und authentisch sind.
Grüsse :hello Stefan
Keith M. C. (07.12.2016, 09:55): Hallo,
ich höre nun:
B. Galuppi Il Filosofo di Campagna Moffo, Rizzieri, Petri, Panerai, Andreolli Complesso Strumentale del Collegium Musicum Italicum I Virtuosi di Roma R. Fasano 1957
Früher waren B. Galuppi, seine Opern und seine Kammermusik wesentlich mehr geschätzt. Gerade diese Oper war ein Hit. Bei mir i s t sie es. Hier in einer Aufnahme mit einer jungen A. Moffo u. a.
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (07.12.2016, 11:58):
John Cage; Imaginary Landscape Nr.4 für 12 Radios Maelstrom Percussion Ensemble
Also bisher mochte ich diese Einspielung sehr gerne und viel lieber als die mit der Cincinnati Percussion Group, aber jetzt bin ich doch etwas verunsichert. Das Stück ist von 1951 und da gab es noch keine Transistorradios. Auf dem Cover und im Booklet finde ich aber keinerlei Informationen, ob für diese Aufnahme Röhren- oder Transistorradios benutzt wurden. Wahrscheinlich denken die sich, den Leuten ist das egal, ein Radio ist ein Radio, Hauptsache es klingt gut oder so. Also wenn tatsächlich Transistorradios benutzt wurden, dann sollte man da nicht Cage drauf schreiben, denn er hatte eindeutig den Klang eines Röhrenradios im Sinn als er das I-Ging befragte, um zufällige An/Aus-Operationen, Lautstärkeänderungen und Stationswechsel zu komponieren. Bei einem Röhrenradio, das deutlich präsentere Mitten hat als ein Transistorradio, mischen sich ein Nachrichtensprecher und ein von Kurzwellensignalstörungen überlagerter Frank Sinatra Song völlig anders als bei einem modernen Transistorradio. Letzteres mag vielleicht besser klingen, nur spielt es halt nicht mehr Cage sondern eine Bearbeitung von Cage für moderne Radios.
Vinding (07.12.2016, 12:12): Das ist stark vereinfachend: EL 34, EL 83, EL 84, selbst zwischen Valvo und Lorenz gibt es Unterschiede. Ist da nichts genauer dokumentiert?
Vinding (07.12.2016, 12:39):
Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 29 B-Dur, op. 106 HJ Lim
Mit Lims Spiel konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden - Da habe ich mal reingehört, die Hammerklaviersonate habe ich allerdings nicht gehört. Ich schließe mich Brian Reinhardt (Rezension auf Musicweb) an. Jedenfalls mit meinem Geschmack war das inkompatibel:
"HJ Lim has a consistent vision, too, and she must be given credit for that. Her vision reminds us that there are wrong ways to play Beethoven. One of them is to be boring, but that is only rarely Lim’s failing. She has a consistent inability to see further than five notes away; every phrase is overindulged, to the point where fast movements are riddled with hyperactivity, self-indulgent showing-off, and irritating underlinings and sudden pauses. There is a way to put an individual stamp on Beethoven, but it requires taste.
Lim has other failings. Her adagios almost all reveal an insensitivity and impatience which defies belief. A few sonatas reveal that she does not have the technical skills necessary to keep up with her own blazing speeds. The endless tinkering with dynamics has a way of ruining a work’s structure. Most damningly, though: Lim cannot play softly. There may be five chords in this set that are mezzopiano or quieter. Even her slow movements have a way of getting louder as they go. Compared to someone like Bavouzet or Schnabel HJ Lim’s inability to play a quiet note is a bit of a shock. This flaw alone single-handedly ruins one-third of the set.
Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 29 B-Dur, op. 106 HJ Lim
Mit Lims Spiel konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden - Da habe ich mal reingehört, die Hammerklaviersonate habe ich allerdings nicht gehört. Ich schließe mich Brian Reinhardt (Rezension auf Musicweb) an. Jedenfalls mit meinem Geschmack war das inkompatibel: (...) Das ist irgendwie nicht so zitiert, wie es tatsächlich dastand.
Es finden sich auch Rezensenten, die das völlig anders sehen. Entscheidend ist, ob ich es mehr als einmal hören will - und da ist Lim eine der ganz wenigen, für die ich das bejahen kann.
Vinding (07.12.2016, 14:25): Der Satz ist auch von mir. Komisch dass man in das "Zitierrechteck" hineinschreiben kann, hatte ich nicht gemerkt. Wird aber jeder nachvollzogen haben dass es Dir gefällt und mir eher weniger....
Rotgefärbt kriege ich nicht hin, wie geht das
Cetay (inaktiv) (07.12.2016, 15:09): Der Satz ist auch von mir. Komisch dass man in das "Zitierrechteck" hineinschreiben kann, hatte ich nicht gemerkt. Wird aber jeder nachvollzogen haben dass es Dir gefällt und mir eher weniger....
Rotgefärbt kriege ich nicht hin, wie geht das In der Symbolleiste auf A klicken. :hello
Vinding (07.12.2016, 15:21): Manchmal bin ich doof und blind.......... :D
Amonasro (07.12.2016, 16:44):
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem
Gundula Janowitz, Eberhard Waechter
Wiener Singverein Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Gruß Amonasro
AcomA (07.12.2016, 22:57): Hallo
F Chopin u L Godowsky
Etudes und Etudes-Transkriptionen teils für die linke Hand allein (Auswahl)
Boris Berezovsky, p
(Warner, DDD, live)
Geil, ja atemberaubend :down
LG Siamak
Vinding (08.12.2016, 17:49):
1. Buch
Hörbert (08.12.2016, 20:06): Hallo!
Aktuell im Player:
Paul von Klenaus 9.Symphonie, eine eigenwillige Mischung aus romantischer Musik a´la Bruckner, an Alban Berg gemahnende Zwölftonmusik und einem Requiem.
MFG Günther
Vinding (08.12.2016, 20:09): :ignore ich finde die jüngste Diskussion hier hat einen eigenen Faden vberdient, schon der Übersichtlichkeit wegen, dachte erst ich habe falsch geklickt....... :ignore aber egal:
Kreutzer
Hosenrolle1 (08.12.2016, 20:19): ich finde die jüngste Diskussion hier hat einen eigenen Faden vberdient, schon der Übersichtlichkeit wegen, dachte erst ich habe falsch geklickt....... Keine Sorge, Satie hat ja schon vorhin gesagt:
Ich werdebdie ganze Diskussion gerne noch in einen separaten Thread verpflanzen, momentan schreibe ich auf dem Handy, da geht das alles nicht so gut...
Dann kannst du weiterhin ungestört Coverbilder posten :thumbup:
LG, Hosenrolle1
Amonasro (08.12.2016, 20:50):
Vincenzo Bellini/Carlo Pepoli: I puritani
Lord Gualtiero Valton - Gian Carlo Luccardi Elvira - Joan Sutherland Sir Giorgio Valton - Nicolai Ghiaurov Lord Arturo Talbo - Luciano Pavarotti Sir Riccardo Forth - Piero Cappuccilli Sir Bruno Roberton - Renato Cazzaniga Enrichetta di Francia - Anita Caminada
Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden London Symphony Orchestra, Richard Bonynge
Gruß Amonasro
AcomA (08.12.2016, 20:53): Hallo
F Mendelssohn-Bartholdy
Klavierkonzerte Nr. 1 u 2
Murray Perahia, p Academy of St. Martin in the Fields Neville Marriner, cond
(CBS/Sony, DDD, 1982)
:times10
LG Siamak
Nordolf (08.12.2016, 21:03): Daraus die Turangalila-Symphonie:
Die ungewöhnliche Instrumentation diese modernern Werkes finde ich sehr faszinierend.
Vinding (09.12.2016, 00:02):
Dallapiccola - Partita (1932), die Aufnahme stammt aus 1968
satie (09.12.2016, 00:31):
Dallapiccola - Partita (1932), die Aufnahme stammt aus 1968 Ah, Maderna, auch so einer, der viel zu selten genannt wird! Ich habe eine ganz wunderbare Aufnahme des Sacre du Printemps mit ihm, leider in einem furztrockenen Raum aufgenommen, aber trotzdem hörenswert. Auch als Komponist wird er zu wenig geachtet und beachtet, wie ich finde... ...und Dallapiccola ist gleich der nächste zu wenig beachtete...
Nicolas_Aine (09.12.2016, 00:35): Dallapiccola hab ich auf eine interessante Art und Weise kennengelernt: Als Wort für eine Quintole... :D
Hosenrolle1 (09.12.2016, 00:44): Als Wort für eine Quintole... U-ni-ver-si-ty U-ni-ver-si-ty ....
:thumbsup:
LG, Hosenrolle1
Nicolas_Aine (09.12.2016, 00:45): ja, das war bei mir auch das erste :D Dann kam der nächste Lehrer mit Dallapiccola und ich musste erstmal nachschauen, wer oder was das ist :D
satie (09.12.2016, 00:48): Dallapiccola hab ich auf eine interessante Art und Weise kennengelernt: Als Wort für eine Quintole... :D Ja, genau, bei 2+3, und bei 3+2? Celibidache
Nicolas_Aine (09.12.2016, 00:54): nein, einfach als fünfsilbiges Wort. War mein Geigenlehrer, hab das nur aufgeschnappt. Mein erster Theorielehrer hat University verwendet, der an der Hochschule dann einfach "do-re-mi-fa-sol", weil man dann einfach zur Septole ergänzen kann. Aber das mit 2+3 klingt einleuchtend.
satie (09.12.2016, 00:58): Ich habe das bei einem Kurs für zeitgenössische Klaviermusik bei Bruno Canino kennengelernt. Gute Tricks!
Hosenrolle1 (09.12.2016, 01:02): Ein Thread über musikalische Eselsbrücken wär ganz witzig. U-ni-ver-si-ty hat mir auch schon öfter geholfen beim Gitarrespielen damals.
LG, Hosenrolle1
Vinding (09.12.2016, 09:09): "Ah, Maderna, auch so einer, der viel zu selten genannt wird! Ich habe eine ganz wunderbare Aufnahme des Sacre du Printemps mit ihm, leider in einem furztrockenen Raum aufgenommen, aber trotzdem hörenswert. Auch als Komponist wird er zu wenig geachtet und beachtet, wie ich finde...
...und Dallapiccola ist gleich der nächste zu wenig beachtete..."
Maderna höre ich als Komponisten gelegentlich und dann bevorzugt die eher späteren Kompositionen, etwa die beiden letzten Oboenkonzerte oder die drei Werke, die Sinopoli seinerzeit eingespielt hat, Aura und....(müsste ich nachgucken), die früheren Werke hören sich nach irgendeiner "Komponistenschule" an, vermutlich der Zeit entsprechend seriell, ohne dass ich so etwas wirklich heraushöre... ich bewege mich da im Hörkosmos "interessant versus uninteressant", stelle dann aber - wenn ich mal nachlese - häufig fest, dass ich eine Affinität zu Außenseitern, Quertreibern, Neuerern etc. habe - ohne dass ich jetzt andeuten will, Maderna sei so nonkomformistisch wie etwa Scelsi oder Beethoven.... Dallapiccola ist bei mir stets gerne gehört, we vermag es auch bei dieser Art von Musik irgendwie "italienisch" zu klingen, vermutlich nur meine Einbildung, aber was soll es. Ob Dallapiccola im italienischen Konzertleben wohl noch "stattfindet"? Immerhin war er doch zunächst von D´Annunzio angetan. hat aber dann später ein paar antifaschistische Vokalstücke verfasst - mit derartigem biographischen Hintergrund überdauert man doch meist leichter als "einfach nur mit guter Musik"
Da fällt mir ein - vielleicht kann mir da ja jemand helfen: Nach welchem Cover müsste ich in meinen Streamingdiensten suchen, um das "Venetian Journal" und "Ages"von Maderna zu hören, habe da mal etwas drüber gelesen und wollte da schon immer mal reinhören, bisher nichts gefunden....(vielleicht auch bisher nicht eingespielt?)
satie (09.12.2016, 09:20): Ich glaube, von der CD mit dem Venetian Journal gibt es einfach noch keine downloadbare Version des Labels. Kann das sein? Es finden sich auf Qobuz sonst sehr viele Sachen, auch von Stradivarius, aber beim Venetian Journal werde ich nicht fündig, weder mit Titel, noch Dirigent oder Ensemble. Bei der anderen CD mit dem Satyricon und Ages vermute ich ebenfalls, dass einfach noch keine andere Version als die CD existiert.
Vinding (09.12.2016, 09:25): Das kann gut sein, NEOS scheint da auch nichts veröffentlicht zu haben.........Schade
Amadé (09.12.2016, 18:18):
Streichquartette F-dur op.18 Nr.1 und e-moll op.59 Nr.2, eine bemerkenswerte CD
Gruß Amadé
Vinding (09.12.2016, 20:49):
Schön dass der klangliche Mainstream immer mit einfachsten Namens- und Werkbezeichnungen verbunden ist.....
(daraus: Interludium Alterum: Passacaglia Cum Lxxxi Variationibus)
Vinding (09.12.2016, 23:44):
fahl5 (10.12.2016, 01:19):
Habe ich gerade bekommen und mit großer Genugtuung die für mich überraschend reife und eigenständige Musik des mir zuvor eher als Lulu-Vervollständiger bekannten Komponisten sowie die für mein Empfinden sehr klare Gedankenführung der Interpreten schätzen gelernt.
Cetay (inaktiv) (10.12.2016, 06:50):
Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 11 B-Dur, op. 22 HJ Lim
Nach dem zu urteilen, was man der Interpretin alles nachsagt, ist sie wahrscheinlich eine Art Human-Resampler. Aber es ist geil. :thumbsup:
Cetay (inaktiv) (10.12.2016, 07:53):
Luigi Boccherini; Stabat Mater / Streichquartett Op. 41/1 Francesca Boncompagni, Ensemble Symposium Streichquartett c-Moll, G214, op. 41 Nr. 1 Stabat Mater, G523 Weil es gerade ein Hot Topic ist, ein paar Worte zur Aufführungspraxis. Das Ensemble Symposium spielt nicht nur auf historischen Instrumenten, sondern betreibt sogar aktiv musikhistorische Forschungsarbeit. Bei Streichquartetten habe ich klare Präferenz für Originalklang. Dieser tiefergelegte, obertonreiche Sound hat eine beinahe erotisierende Klangsinnlichkeit. :ignore
Cetay (inaktiv) (10.12.2016, 11:27):
Luigi Boccherini; Streichquintette Vol. IX - 6 Quintette op. 28, G307-312 La Magnifica Comunità
Bei Brilliant entsteht seit 2005 eine Gesamteinspielung der 125 Streichquintette von Luigi Boccherini. Für die Realisierung dieses gewaltigen Unterfangens konnte ein exzellentes Originalklang-Ensemble gewonnen werden. klassik.com schreibt zur eben gehörten CD: Das Gleichgewicht (...) von intellektuell erleuchteter Interpretation, technischer Souveränität und musikantischer Verve beherrscht La Magnifica Communità anscheinend mühelos. Das Projekt ist mittlerweile schwer ins Stocken geraten. Zwischen Vol. IX und X vergingen volle 4 Jahre und das Ensemble wurde ausgewechselt. Ich hoffe, das Tempo zieht wieder etwas an, sonst dauert es noch 44 Jahre bis alles im Kasten ist - da sehe ich schwarz für mich... Ich würde eher tippen, dass das nichts wird - für solcherlei Großprojekte abseits des Mainstreams findet sich heutzutage wahrscheinlich kein Publikum mehr.
Aus dem aktuellen Volumen höre ich:
Luigi Boccherini; Streichquintett g-Moll, G318, op. 29 Nr. 6 Virtuosi Della Rotonda, Luigi Puxeddu
Cetay (inaktiv) (10.12.2016, 12:50):
Giacinto Scelsi; Music For High Winds Carol Robinson (Klarinetten), Clara Novakova (Flöten), Cathy Milliken (Oboe) Ixor (für Klarinette) Suite (für Flöte und Klarinette) Preghiera per un' ombra (für Klarinette) Ko-Lho (für Flöte und Klarinette) Pwyl (für Flöte) Tre pezzi (für Es-Klarinette) Rucke di Guck (für Piccoloflöte und Oboe) Three Latin Prayers (für Klarinette)
Amonasro (10.12.2016, 17:45):
Gioachino Rossini/Cesare Sterbini: Il barbiere di Siviglia
Figaro - Roberto Servile Rosina - Sonia Ganassi Il conte d'Almaviva - Ramon Vargas Don Bartolo - Angelo Romero Don Basilio - Franco de Grandis Berta - Ingrid Kertesi Fiorello - Kázmér Sárkány Ambrogio - László Orbán Un ufficiale - Ferencz Korpás
Hungarian Opera Chorus András Déri (Fortepiano), Béla Sztankovits (Gitarre) Failoni Chamber Orchestra Budapest, Will Humburg
Eine hervorragende Aufnahme! Ramon Vargas singt hier meine Lieblingsinterpretation der Schlussarie "Cessa di piu resistere". Die Rezitative werden ungewöhnlich lebendig dargeboten und klingen nicht so gehetzt wie in anderen Aufnahmen. Dazu wurden viele der Regieanweisungen akustisch umgesetzt (Stimmen der Instrumente, wechselnde Geldbeutel, schlagende Türen, etc.) und völlig auf Kürzungen verzichtet. Gesanglich steht sie meinen anderen Aufnahmen nicht nach, nur Bartolo finde ich etwas zu übertrieben karikiert.
Gruß Amonasro
palestrina (10.12.2016, 18:51): Original Cover Eine Zarzuela Oper oder eine Oper Zarzuela
LG palestrina
MrRocTaX (10.12.2016, 22:52): kann mir jemand sagen was das für ein Werk ist? habe es gerade durch zufall in einem Instagram Video entdeckt. https://www.instagram.com/p/BNktdn4gu8e/?hl=de
Hosenrolle1 (10.12.2016, 23:03): Beitrag gelöscht, weil unsachlich. Tut mir leid!
satie (10.12.2016, 23:04): Ah, da will uns offenbar nur jemand zuspammen. User wird gesperrt.
AcomA (11.12.2016, 00:28): Hallo
WA Mozart Klaviersonate Nr. 10 C-Dur KV 330
R Schumann Fantasie C-Dur Op. 17
Shura Cherkassky, p
(Orfeo, AAD, live, Salzburg, 1961)
:engel
Wunderbar
LG Siamak
Nordolf (11.12.2016, 01:25): Zum ersten Mal erklingt bei mir das achtsätzige "Quartett auf das Ende der Zeit":
Olivier Messiaen: Quatuor Pour La Fin Du Temps
Violin: Gil Shaham Clarinet: Paul Meyer Cello: Jian Wang Piano: Myung-Whun Chung 1999
Auch hier sind wieder sehr ungewöhnliche Klänge zu vernehmen: - besonders gut gefällt mir der "Abgrund der Vögel" mit seinen lauten, rufenden Klarinettentönen.
Cetay (inaktiv) (11.12.2016, 07:44): Messiaen ist eine gute Idee. Ich höre:
The Piano Music of Olivier Messiaen Peter Hill
Daraus: Quatre études de rhythme
Cetay (inaktiv) (11.12.2016, 08:12):
Carl Stamitz; Klarinettenkonzerte Eberhard Brunner, Münchener Kammerorchester, Hans Stadlmair
Daraus CD Nr. 3: Doppelkonzert für Klarinette, Violine & Orchester B-Dur + Ana Chumachenco Klarinettenkonzert Nr. 10 B-Dur Klarinettenkonzert Nr. 6 B-Dur Doppelkonzert für Klarinette, Fagott & Orchester B-Dur + Klaus Thunemann
Hörbert (11.12.2016, 08:31): Hallo!
Aktuell via NAS:
Doppelkonzert für Piano, Cembalo und zwei Kammerorchester von Elliott Carter (1961)
MFG Günther
Cetay (inaktiv) (11.12.2016, 09:42):
Wolfgang Amadeus Mozart; Requiem K. 626 (Introitus, Kyrie & originale Fragmente von Mozarts Hand) Iride Martinez, Monica Groop, Steve Davislim, Kwangchul Youn, Chorus Musicus Köln, Das Neue Orchester, Christoph Spering
Laut einer Rezensentin bietet das "den absoluten Kick für alle Verehrer kompromissloser Authentizität!"
palestrina (11.12.2016, 10:32):
Gioachino Rossini „ La Cenerentola " Orchestra del Teatro Comunale di Bologna, Carlo Rizzi Live Pesaro August 2000 Cenerentola Sonia Ganassi Don Ramiro Juan Diego Flórez Dandini Roberto de Candia Don Magnifico Bruno Praticò Alidoro Nicolo Uliviero Tisbe Sonia Prina Clorinda Ekaterina Morozova
Eine Cenerentola vom allerfeinsten mit einem ganz vorzüglichen Ensemble, da ist keine Schwachstelle auszumachen!
LG palestrina
Nordolf (11.12.2016, 14:14): Ich höre die resonanzreiche Flötenmusik von Scelsi:
Giacinto Scelsi: Maknongan Per Flauto Basso Pwyll Per Flauto Hyxos Per Flauto Contralto, 2 Gong E Campanina* Quays Per Flauto Tetratkys Per Flauto Maknongan Per Flauto Octobasso
Es handelt sich dabei um mystische und ritualistische Klänge. So geht etwa der Gong, der in "Hyxos" vor dem Einsatz der Flöte ertönt, auf die alte orientalische Tradition zurück, vor dem Betreten des Tempels einen Gong zu schlagen.
Cetay (inaktiv) (11.12.2016, 16:12): Ich bin gerade von einem echt irren Klang-Törn zudröhnt:
Jason Sharp; A Boat Upon Its Blood (Elektroakustische Suite für verstärktes Herz und Atem) Jason Sharp (Elektronik, Basssaxophon) , Joe Grass (Pedal-Steel-Gitarre), Joshua Zubot (Violine)
Stilistisch bewegt sich das Konzeptalbum irgendwo zwischen freier Improvisation, Drone, Free Jazz und Neuer Musik, bedient sich aber auch bei Post-Rock und Industrial. Schlecht einzuordnende, aber wirklich einnehmende und intensive Musik. Immerhin zu 1/6 Hauptforums-tauglich und damit gerade noch vorm Verstecken müssen im Hinterzimmer bewahrt.
Amonasro (11.12.2016, 17:22): Ich lese gerade Thomas Manns Doktor Faustus. Da mir der musiktheoretische Hintergrund fehlt, fürchte ich allerdings, dass ich bald nur noch Bahnhof verstehen werde. Nun höre ich passend zu Kapitel VIII und "Warum hat Beethoven zu der Klaviersonate Opus 111 keinen dritten Satz geschrieben?":
Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll op. 111
Alfred Brendel
Ein dritter Satz? Ein neues Anheben – nach diesem Abschied? Ein Wiederkommen – nach dieser Trennung? Unmöglich! (Thomas Mann: Doktor Faustus)
Gruß Amonasro :hello
AcomA (11.12.2016, 19:04): Hallo
P Dukas Klaviersonate
M Reger Bach-Variationen Telemann-Variationen
Marc-André Hamelin, p
(Hyperion, DDD)
:times10
Große Pianistik mit Darstellung komplexer Werke
LG Siamak
EinTon (11.12.2016, 19:24): Gerade gehört (und partiturseitig mitgelesen):
...allerdings nicht - wie erwartet - den "Titelsong", sondern die ganz tollen Hölderlin-Phantasien desselben Komponisten (und ebenfalls für A-capella-Chor), in einer großartigen Aufnahme mit der Capella Amsterdam .
palestrina (11.12.2016, 19:46): Ravel Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Berliner Philharmonikern Cond.Claudio Abbado Piano, Martha Argerich AD 1967
LG palestrina
Nordolf (11.12.2016, 21:38): Ich bleibe bei mystischen Klängen, die westliche und östliche Einflüsse miteinander vereinen:
Giacinto Scelsi: Quattro Pezzi Per Orchestra Hans Zender / Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken 1978 Pranam Soprano: Michiko Hirayama Hans Zender / Members Of The EnsembleIntegration Saarbrücken 1973
Hans Zender: Fünf Haiku (Lo-Shu IV) Flute: Roswitha Staege Hans Zender / Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken 1983 Zeitströme Hans Zender / Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken 1974 Cantata After Words By Meister Eckhart Alto: Hanna Aurbacher Alto Flute: Roswitha Staege Cello: Ulrich Heinen Cembalo: Martin Galling 1981
AcomA (11.12.2016, 22:47): Hallo
L Godowsky
Sonate e-moll
Konstantin Scherbakov, p
(MarcoPolo, DDD)
Es ist IMO die ideale Alternative zu Hamelins Aufnahme. Deutlich gestreckter und mit weniger Pedal.
:engel LG Siamak
Cetay (inaktiv) (12.12.2016, 07:40):
Johann Sebastian Bach; Die Kunst der Fuge BWV1080 Thierry Mechler (Orgel)
Cetay (inaktiv) (12.12.2016, 14:37): Heute Nacht als Insomnie-Begleiter:
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 5 c-Moll, op. 67 New York Philharmonic, Arturo Toscanini (Carnegie Hall, 9. April 1933)
Amonasro (12.12.2016, 16:59):
Verdi/Piave/Ghislanzoni: La forza del destino
Il Marchese di Calatrava - Silvio Maionica Donna Leonora di Vargas - Renata Tebaldi Don Carlo di Vargas - Ettore Bastianini Don Alvaro - Mario Del Monaco Preziosilla - Giulietta Simionato Il Padre Guardiano - Cesare Siepi Fra Melitone - Fernando Corena Curra - Gabriella Carturan Mastro Trabuco - Piero De Palma Un alcalde - Ezio Giordano Un chirurgo - Eraldo Coda
Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia Roma, Francesco Molinari-Pradelli Decca 1955
Gruß Amonasro
Nikolaus (12.12.2016, 20:09):
Die junge Martha Argerich, Mitschnitte von 1966
Nikolaus :engel
Nordolf (12.12.2016, 21:58): Unheimliche, bedrohliche und über weite Strecken nicht-tonale Musik für einen meiner Lieblingsgeisterfilme:
Joseph Bishara: The Conjuring – Original Motion Picture Soundtrack
*Orchester und Chor sind nur mit den Einzelnamen der Besetzung an den Instrumenten aufgeführt. Einen einheitlichen Namen scheint es nicht zu geben.
AcomA (12.12.2016, 22:03): Hallo
F Rzewski
Variationen über 'The people united will never be defeated'
Marc-André Hamelin, p
(Hyperion, DDD)
:times10
LG Siamak
Nikolaus (12.12.2016, 22:51):
Grossartig! :times10
Nikolaus
AcomA (13.12.2016, 06:18): Hallo
S Rachmaninov
Sonate Nr. 2 b-moll Op. 36
Marc-André Hamelin, p
(Port Royal, DDD)
:engel
LG Siamak
Katka (13.12.2016, 20:19): Die Streichquintette G271-273 aus dieser Boccherini-Edition:
Die Boccherini-Edition ist eine meiner Lieblingseditionen. Ich liebe Boccherinis Musik im Allgemeinen, besonders die Cellokonzerte und -sonaten, aber auch die Streichquintette, bei denen - statt, wie sonst oft üblich, zwei Bratschist(inn)en - zwei Cellist(inn)en beteiligt sind. Das Quintett G275 enthält übrigens Boccherinis berühmtes Menuett - dieses ist der dritte Satz des Quintetts.
AcomA (14.12.2016, 06:21): Hallo
J Brahms
Thema und Variationen d-moll Op. 18 Händel-Variationen u Fuge Op. 24
Garrick Ohlsson, p
(Hyperion, DDD, 2009)
:engel
LG Siamak
AcomA (14.12.2016, 23:08): Hallo
J Brahms
Paganini-Variationen Op. 35 I/II
Garrick Ohlsson, p
(Hyperion, DDD, 2009)
:engel
Ansatz Arrau-artig
LG Siamak
AcomA (16.12.2016, 06:13): Hallo
I Strawinsky
Petroushka-Suite
Yuja Wang, p
(DG, DDD, 2010)
:times10
Tänzerischer als die berühmte Pollini-Aufnahme aus den 70er
LG Siamak
AcomA (17.12.2016, 00:29): Hallo
A Khachaturian
Klavierkonzert Des-Dur
Boris Berezovsky, p Ural Philharmonic Orchestra Dmitri Liss, cond
(Warner, DDD, 2006)
:times10 Wenn auch die Aufnahmetechnik hätte deutlich besser sein können, die Interpretation und Berezovskys Spiel sind märchenhaft gut
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (17.12.2016, 07:42):
Giacinto Scelsi; Rito Marianne Schuppe, Ensemble Phoenix Basel, Jurg Henneberger Pranam I für Alt-Stimme, 12 Instrumente und Tonband Pranam II für 9 Instrumente Khoom für Sopran, Horn, Streichquartett und zwei Schlagzeuger Riti: I funerali d'Achille für elektrische Orgel, Kontrafagott, Tuba, Kontrabass und Schlagzeug Okanagon für Harfe, Kontrabass und Tam Tam :engel :thumbsup:
AcomA (17.12.2016, 08:15): Hallo
I Strawinsky
Le sacre de printemps
RIAS Sinfonieorchester Berlin Ferenc Fricsay, cond
(DG, AAD, 1953)
:thumbup:
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (17.12.2016, 12:46):
Giovanni Battista Bassani; La Tromba Della Divina Misericorda 12 Sinfonie op. 5: Sonata Nr. 8 - Ensemble Stilmoderno Toccata für Orgel - Carlo Centemeri La Tromba Della Divina Misericorda - Anna Bessi, Elena Carzaniga, Paolo Borgonovo, Gianluca Buratto, Ensemble Vocale Magnificat
Gewaltig! Wenn man sich jetzt auch noch mit Barockmusik beschäftigen würde - was wären da für Schätze zu heben.
AcomA (17.12.2016, 20:26): Hallo
J Haydn
Sinfonie Nr. 83 g-moll Hob I: 83 'La Poule'
Zürcher Kammerorchester Roger Norrington, cond
(Sony, DDD, 2015)
:times10
LG Siamak
Nordolf (17.12.2016, 20:39): Einfach nur wunderschöne Musik:
Arvo Pärt:
Arbos Perkussion: Karl-Heinz Himstedt Dennis Russell Davies / Brass Ensemble Staatsorchester Stuttgart
An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten The Hilliard Ensemble Orgel: Christopher Bowers-Broadbent
Pari Intervallo Orgel: Christopher Bowers-Broadbent
De Profundis The Hilliard Ensemble Orgel: Christopher Bowers-Broadbent Perkussion: Albert Bowen
Es sang vor langen Jahren Alt: Susan Bickley Violine: Gidon Kremer Viola: Vladimir Mendelssohn
Summa The Hilliard Ensemble
Arbos Perkussion: Karl-Heinz Himstedt Dennis Russell Davies / Brass Ensemble Staatsorchester Stuttgart
Stabat Mater Sopran: Lynne Dawson Counter Tenor: David James Tenor: Rogers Covey-Crump Violine: Gidon Kremer Viola: Vladimir Mendelssohn Cello: Thomas Demenga
1986 - 1987
:down
Hosenrolle1 (17.12.2016, 20:43): An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten Licht aus - Spot an!
“By the rivers of Babylon, there we sat down Yea, we wept, when we remembered Zion."
Nachdem ich von der barocken Oper "Calisto" von Cavalli erfahren habe, und nach Ausschnitten gesucht habe, um zu sehen, wie die Verwandlung in einen Bären sowie in ein Sternenbild umgesetzt wird, aber nichts gefunden habe, bin ich auf ein anderes Video einer Monteverdi-Oper gestoßen, wo ein Countertenor gesungen hat, den ich einmal nicht unfreiwillig komisch fand. Im Gegenteil, viel eher hat mich hier die ... äh ... Aufmachung der Sängerin irritiert, aber es geht um den Gesang. Da gibt es schöne Harmonien, und das Stück ist langsam und ruhig, also nichts aufgeregt-hektisches. Ich weiß nicht woran es liegt, dass mir die Nummer hier besser gefallen hat. Einfach nur daran, weil es ruhiger war? Oder weil der Tenor mich an Mozart in "Amadeus" erinnert? Ich glaube, das könnte es vielleicht sein; wenn da ein Countertenor in "männlicher" Kleidung herumläuft, womöglich in Soldatenuniform oder Smoking, dann wirkt das auf mich eigenartig, aber wenn das ganze etwas "altmodisches", etwas unwirkliches hat, dann fällt es mir leichter.
LG, Hosenrolle1
AcomA (18.12.2016, 00:48): Hallo
J Haydn
Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob I: 88 Sinfonie Nr. 92 G-Dur Hob I: 92 'Oxford'
Wiener Philharmoniker Leonard Bernstein, cond
(DG, DDD, 1985)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (18.12.2016, 10:44): Haydn auch hier:
Daraus höre ich: Klaviersonate Nr. 50 D-Dur, Hob. XVI:37 Klaviersonate Nr. 49 cis-Moll, Hob. XVI:36
AcomA (18.12.2016, 12:41): Hallo
J Haydn
Sinfonie Nr. 86 D-Dur Hob I: 86 Sinfonie Nr. 82 C-Dur Hob I: 82 'L'Ours'
Zürcher Kammerorchester Roger Norrington, cond
(Sony, DDD, 2015)
IMO eine :times10
Es gibt viele, welche R. Norrington nicht mögen, ich weiß nicht warum. However, es sind spritzig agile Darstellungen. Man beachte z.B. den wunderbaren 2. Satz der Nr. 82, ein Variationssatz. Auch die innigen Momente werden anmutig formuliert.
LG Siamak
AcomA (18.12.2016, 14:26): Hallo
J Haydn
Klaviertrios Nr. 5, 26, 38 u 39 'alla zingharese'
Riccardo Minasi, v Federico Toffano, V'cello Maxim Emelyanychev, p
(DHM, DDD, 2013)
:times10 Traumwandlerisch
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (18.12.2016, 19:42):
Joseph Haydn; Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, op. 51 (Arr. für Stimme und Streichquartett, José Peris Lacasa, 2008) Susanne Kelling (Mezzosopran), Henschel Quartett
Die Sieben letzen Worte wurden von Haydn zunächst für Orchester (Hob. XX:1A) komponiert, später arrangierte er sie für Streichquartett (Hob. XX:1C) und stellte einen Klavierauszug (Hob. III:50-56) her. Schließlich machte er noch ein Oratorium für vier Solisten, Chor und Orchester (Hob. XX:2) daraus. Als ob das nicht genug wäre, gibt es jetzt auch noch eine Fassung für Streichquartett und Stimme. Mal hören...
AcomA (18.12.2016, 23:50): Hallo
S Prokofiev
Klaviersonate Nr. 2 d-moll Op. 14
Sviatoslav Richter, p
(Melodiya, ADD, live, 1961)
Sturm und Drang, kompromisslos
:huh: :engel
LG Siamak
AcomA (19.12.2016, 06:22): Hallo
S Prokofiev
Klaviersonate Nr. 9 C-Dur Op. 103
Sviatoslav Richter, p
(Melodiya, ADD, live, 1979)
Der Widmungsträger spielt diese letzte eher lyrisch konzipierte Sonate
:engel
LG Siamak
Cantus Arcticus (19.12.2016, 10:15): Bei mir das grandiose Belcea Quartett mit Beethoven:
Ich greife einfach eine CD und lasse mich durch den Arbeitstag begleiten.... :engel Grüsse :hello Stefan
Nikolaus (19.12.2016, 20:10):
Die Cello-Sonaten von Prokofiev und Rachmaninov plus Rachmaninovs Vocalise, Prokofievs Adagio aus Cinderella und Scriabins Romance in Arrangements für Cello und Piano
Dieses neue Duo gefällt mir sehr gut: die richtige Dosis Gefühl und Intensität.
Nikolaus.
Cetay (inaktiv) (19.12.2016, 22:02):  Joseph Haydn; Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, op. 51 The Lindsays
AcomA (20.12.2016, 00:11): Hallo
F Schubert
Klaviersonate Nr. 5 As-Dur D 557
Radu Lupu, p
(Decca,AAD, 1981)
:engel
LG Siamak
Cantus Arcticus (20.12.2016, 09:49): Bei mir ein weiteres Quartett, dieses hat meine Liebe zur Kammermusik begründet:
Viele Grüsse :hello Stefan
Cetay (inaktiv) (20.12.2016, 13:36): Interessant, wie sich die Geschichten nicht gleichen. Ich fand das Amadeus Quartett anfangs dröge und gesichtslos. Heute würde ich es eher als klassisch-ausgewogen bezeichnen, was für fortgeschrittene Hörer eine hohe Tugend sein mag. Aber ich hätte gedacht, dass zur Begründung einer Liebe oder zur Bekehrung ein junges und elektrisierendes Ensemble mehr taugen würde.
Amonasro (20.12.2016, 16:19):
Georg Friedrich Händel: Messiah
Elly Ameling, Anna Reynolds, Philip Langridge, Gwynne Howell
Academy and Chorus of St Martin-in-the-Fields, Neville Marriner
Gruß Amonasro
AcomA (21.12.2016, 00:09): Hallo
A Dvorak
Klavierkonzert g-moll Op. 33
Boris Bloch, p Duisburger Philharmoniker Jonathan Darlington, cond
(DDD, live, Duisburg, 2008)
:J
Furios
LG Siamak
AcomA (21.12.2016, 06:17): Hallo
R Schumann
Phantasiestücke Op. 12 Klaviersonate Nr. 3 f-moll Op. 14 'Concert sans Orchestre'
Boris Bloch, p
(Agora Musica, ADD, 1984)
:engel
LG Siamak
palestrina (21.12.2016, 10:34): W.A. Mozart „ Le Nozze die Figaro "
AD 1987
Arleen Auger Contessa Barbara Bonn Susanna Hågan Hagegård Conte Petteri Salomea Figaro Cherubino Alicia Nafé Marcellina Della Jones Bartolo Carlos Feller Basilio Edoardo Gimenez Don Curzio Francis Egerton Barbarina Nancy Argenta Antonio Enzo Florimo
The Drottingholm Court Theatre Orchestra & Chorus Cond. Arnold Östman
Das ist HIP und OPI ! Auch mit allen Angaben der historischen Instrumente. Eine ganz vorzügliche Einspielung ! Man kann diese Aufnahme des Figaro als vollständig bezeichnen, denn als Appendix gibt es alle alternativ Arien.
LG palestrina
Amonasro (21.12.2016, 19:36):
Giuseppe Verdi/Antonio Somma: Un ballo in maschera
Riccardo - Luciano Pavarotti Amelia - Margaret Price Renato - Renato Bruson Ulrica - Christa Ludwig Oscar - Kathleen Battle Silvano - Peter Weber Samuel - Robert Lloyd Tom - Malcolm King Un Giudice - Alexander Oliver Un Servo d'Amelia - Peter Hall
London Opera Chorus Royal College of Music Junior Department Chorus National Philharmonic Orchestra, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
AcomA (22.12.2016, 06:13): Hallo
JS Bach
6 Sonaten f Klavier u Violine BWV 1014-1019
Frank Peter Zimmermann, v Enrico Pace, p
(Sony, DDD, 2007)
:times10
LG Siamak
AcomA (22.12.2016, 22:52): Hallo
JS Bach
6 Cellosuiten
Janos Starker, V'cello
(Living Mercury, ADD, 1965)
Schnörkellos und grundmusikalisch mit schlankem Ton.
:engel
LG Siamak
AcomA (23.12.2016, 06:14): Hallo
F Liszt
Klavierkonzerte Nr. 1 u 2
Sviatoslav Richter, p London Symphony Orchestra Kirill Kondrashin, cond
(Philips, ADD, 1961)
IMO eine :times10 Einzigartig im pianistischen Zugriff, Orchester top.
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (23.12.2016, 07:20):
Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur, K. 271 "Jeunehomme" Malcom Bilson, The English Baroque Solists, John Eliot Gardiner
Cetay (inaktiv) (23.12.2016, 08:17):
Joseph Haydn; Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze (Oratorienversion) Hob. XX:2 Petra Labitzke, Gabriele Wunderer, Daniel Sans, Christof Fischesser, Chamber Choir of Europe, Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim, Nicol Matt
Cetay (inaktiv) (23.12.2016, 10:48):
György Ligeti; Les Siècles Live Marion Ralincourt (Flöte), Hélène Mourot (Oboe), Christian Laborie (Klarinette) Michaël Rolland (Fagott), Pierre Rougerie (Horn) Les Siècles, François-Xavier Roth Six Bagatelles Kammerkonzert Dix pièces pour quintette à vents
AcomA (23.12.2016, 14:41): Hallo
F Chopin und Chopin-Godowsky
Etudes (Auswahl)
Boris Berezovsky, p
(Warner, DDD, live, 2005)
:times10
Stupend und doch musikalisch :sleeping:
LG Siamak
AcomA (23.12.2016, 20:34): Hallo
R Schumann
Papillons Op. 2
Christian Zacharias, p
(EMI, ADD)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (24.12.2016, 08:47):
Carl Orff; Gisei - Das Opfer, Musikdrama op. 20 Kathryn Lewek, Ryan McKinny, Chor & Orchester der Deutschen Oper Berlin, Jacques Lacombe
Cetay (inaktiv) (24.12.2016, 10:39):
Mozart <> Haydn; Jeunehomme Alexandre Tharaud, Les Violons du Roy, Bernard Labadie Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur, K. 271 - Rondo A-Dur KV 386 für Klavier & Orchester - Konzertarie KV 505 "Ch'io mio scordi di te" _+ Joyce DiDonato (Mezzosopran) Joseph Haydn; Klavierkonzert D-Dur H. XVII:11
Keith M. C. (24.12.2016, 15:36): Hallo,
ich höre nun:
G. Donizetti Lucia di Lammermoor Callas, di Stefano, Panerai, Zaccaria, Villa, Carlin Coro del Teatro alla Scala di Milano RIAS Sinfonie-Orchester Berlin H. v. Karajan 1955
Eine der herausragenden Live-Opernaufnahmen. Immer noch grandios!
___
Ich wünsche allen einen schönen und festlichen Heiligabend.
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (25.12.2016, 06:41):
Johannes Brahms; Sonaten für Klarinette und Klavier op. 120 Karl Leister, Gehard Oppitz Sonate Nr. 1 f-Moll Sonate Nr. 2 Es-Dur
1987 Johann Sebastian Bach (1685-1750) Weihnachtsoratorium BWV 248 Anthony Rolfe Johnson, Nancy Argenta, Anne Sofie von Otter, Hans-Peter Blochwitz, Olaf Bär, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner
LG palestrina
Amadé (25.12.2016, 10:34): Auch bei mir Das WEihnachtsoratorium, allerdings in einer alten Aufnahme:
Allen einen gesegnetes Weihnachtsfest wünscht
Amadé
Amonasro (25.12.2016, 21:21): Ich wünsche allen frohe Weihnachten!
Giacomo Puccini/Luigi Illica/Giuseppe Giacosa: La Bohème
Mimì - Mirella Freni Rodolfo - Luciano Pavarotti Marcello - Rolando Panerai Musetta - Elizabeth Harwood Colline - Nicolai Ghiaurov Schaunard - Gianni Maffeo Benoît - Michel Sénéchal Alcindoro - Michel Sénéchal Parpignol - Gernot Pietsch Un sergente - Hans-Dieter Appelt Un doganiere - Hans-Dietrich Pohl
Schöneberger Sängerknaben, Chor der Deutschen Oper Berlin Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Gruß Amonasro
Hosenrolle1 (25.12.2016, 21:28): Appelt (...) Pohl (...) Schöneberger Also zumindest zwei davon waren schon mal bei "6 Tage 7 Köpfe" :D
LG, Hosenrolle1
Cetay (inaktiv) (26.12.2016, 07:04):
Louis Spohr; Doppelquartett Nr. 1 d-Moll, op. 65 Forde Ensemble
Cetay (inaktiv) (26.12.2016, 08:28):
Phill Niblock; Touch Strings
Daraus: Stosspeng Susan Stenger & Robert Poss (Gitarre, Bassgitarre, E-Bow)
Cetay (inaktiv) (26.12.2016, 10:13):
Charles Ives; Sinfonie Nr. 4 Seattle Symphony, Ludovic Morlot
Nachdem, was dieses Gespann unlängst mit Varèse angestellt hat, war ich unschlüssig, ob ich die halbe Stunde investieren soll. Aber die bisweilen enthusiastischen Reviews (z. B. bei musik an sich) haben mich dann doch neugierig gemacht. Ich hätte es bleiben lassen sollen. Mit dieser Aufnahme habe ich genau dieselben Probleme. So sehr ich die Fähigkeit bewundere, einen volleren und farbigeren Klang als die Konkurrenz zu fabrizieren und gleichzeitig transparenter und detailgenauer zu sein und so lobenswert die Verwendung einer neuen kritischen Ausgabe ist - was hilft es, wenn am Schluss eine Interpretation herauskommt, die dieses alleinstehende Meisterwerk zu besserer Hollywoodfilmmusik macht?
palestrina (26.12.2016, 12:14): Wiener Symphoniker, Nikolaus Harnoncourt, Live Konzerthaus Wien, April 1994
Sándor Barinkay Herbert Lippert Saffi Pamela Coburn Kálman Zsupán Rudolf Schasching Czipra Julia Hamari Graf Homonay Wolfgang Holzmair Arsena Christiane Oelze Mirabella Elisabeth von Magnus Ottokar Hans-Jürgen Lazar Conte Carnero Jürgen Flimm!!! Pali Robert Florianschütz
Konzertante Aufführung im Konzerthaus Wien, Neufassung von Harnoncourt/Linke, Rekonstruktion der Original Partitur, gegenüber der Bühnenaufführung in Zürich, wurden hier die Dialoge etwas gekürzt. Die Dauer beträgt hier, gegenüber der üblichen Fassungen mindestens 30min.mehr Musik.
LG palestrina
Amonasro (26.12.2016, 14:51):
Verdi/Méry/du Locle: Don Carlo
Filippo II - Boris Christoff Don Carlo - Flaviano Labò Rodrigo - Ettore Bastianini Il Grande Inquisitore - Ivo Vinco Un frate - Alessandro Maddalena Elisabetta di Valois - Antonietta Stella La Principessa Eboli - Fiorenza Cossotto Tebaldo - Aurora Cattelani Il Conte di Lerma - Franco Piva Un araldo reale - Piero De Palma Una voce dal cielo - Giuliana Matteini Deputati fiamminghi - Virgilio Carbonari, Dino Mantovani, Giuseppe Morresi, Carlo Forti, Dario Caselli, Attilio Barbesi
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Gabriele Santini 1962
Die 5-aktige Fassung von 1886. Allerdings wird hier eine Version des Schlusses gespielt, die ich bisher nirgends gehört habe. Nach dem Carlos von Karl V. ins Kloster gezogen wurde, hört man von innen nochmal den Chor der Mönche. Dafür wurde die Auseinandersetzung Filippo/Elisabetta im 4. Akt gekürzt.
Gruß Amonasro
Cantus Arcticus (26.12.2016, 21:52): Interessant, wie sich die Geschichten nicht gleichen. Ich fand das Amadeus Quartett anfangs dröge und gesichtslos. Heute würde ich es eher als klassisch-ausgewogen bezeichnen, was für fortgeschrittene Hörer eine hohe Tugend sein mag. Aber ich hätte gedacht, dass zur Begründung einer Liebe oder zur Bekehrung ein junges und elektrisierendes Ensemble mehr taugen würde. Lieber Cetay Als ich vor etwas mehr als 10 Jahren die Kammermusik für mich entdeckt habe, waren Ensembles wie z.B. das Belcea Quartett, das Quatuor Ebene oder das Cuarteto Casals mangels Wissen (oder weil damals noch nicht existent) einfach nicht auf meinem Radar, doch kurz nach dem Amadeus habe ich mit dem Alban Berg Quartett und mit dem Hagen Quartett weiter gemacht. Aber ich gebe Dir natürlich Recht: Die heutigen Ensembles - hier meine ich die Interpreten der Kammermusik - sind natürlich "state-of-the-art"!! Wäre ich kein Liebhaber dieser Musikgattung, dann würde ich es jetzt werden.
Viele Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (26.12.2016, 22:04): Nun, keine Kammermusik bei mir, sondern:
Symphonie No. 7 "Leningrad" :times10
Gruss :hello Stefan
Cetay (inaktiv) (27.12.2016, 06:11):
Antonin Dvorák; Violinkonzert a-Moll, op. 53 Lisa Ferschtman, Netherlands Philharmonic Orchestra, Mario Venzago
Dieses Schlachtross wird in den falschen Händen leicht zur sentimentalen Geschmacklosigkeit. Davon sind wir hier meilenweit entfernt.
Cetay (inaktiv) (27.12.2016, 07:15):
Benjamin Britten; Violinkonzert d-Moll, op. 15 Vilde Frang, hr-Sinfonieorchester, James Gaffigan
Das ehemalige Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt hat große Zeiten gesehen, die Mahler- und Bruckner-Zyklen mit Eliahu Inbal sind heute noch in allen Referenzlisten zu finden. 2005 hat man sich umbenannt; im Deutschen mit Zeit-geistiger kleinschreibung beim Anstaltskürzel und international Zeit-geistig ohne sich als "Orchestra" auszuweisen. Wenn's schee macht... Spielen können sie immer noch so fantastisch wie anno dazumal und mit der wirklich guten Solistin kann man bei diesem Repertoire nichts falsch machen. Eine dicke Hörempfehlung!
Cantus Arcticus (27.12.2016, 10:35):
Benjamin Britten; Violinkonzert d-Moll, op. 15 Vilde Frang, hr-Sinfonieorchester, James Gaffigan
Das ehemalige Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt hat große Zeiten gesehen, die Mahler- und Bruckner-Zyklen mit Eliahu Inbal sind heute noch in allen Referenzlisten zu finden. 2005 hat man sich umbenannt; im Deutschen mit Zeit-geistiger kleinschreibung beim Anstaltskürzel und international Zeit-geistig ohne sich als "Orchestra" auszuweisen. Wenn's schee macht... Spielen können sie immer noch so fantastisch wie anno dazumal und mit der wirklich guten Solistin kann man bei diesem Repertoire nichts falsch machen. Eine dicke Hörempfehlung! Dem ist nichts hinzuzufügen: :times10 :engel !!!! Gruss :hello Stefan
ab (27.12.2016, 13:18): Einer der ganz großen Symphoniker der Zeit nach Schostakowitsch:
Boris Tischtschenko - Symphonie Nr.7 Moskau PO, Yablonsky
Nordolf (27.12.2016, 13:44): Ich höre die hypnothischen Klänge von Giacinto Scelsi - aus dieser Box die CD3:
Giacinto Scelsi: Hurqualia Hymnos Chukrum
Jürg Wyttenbach / Orchestre de la Radio-Television polonaise de Cracovie 1990
Amonasro (27.12.2016, 17:57):
Verdi/Boito: Otello
Otello - Jon Vickers Desdemona - Leonie Rysanek Jago - Tito Gobbi Cassio - Florindo Andreolli Roderigo - Mario Carlin Lodovico - Ferruccio Mazzoli Montano - Franco Calabrese Un araldo - Robert Kerns Emilia - Myriam Pirazzini
Orchestra e Coro del Teatro dell'Opera di Roma, Tullio Serafin 1961
Gruß Amonasro
Cosima (28.12.2016, 16:43):
Ich habe diese Aufnahme sicher schon 5-mal inzwischen gehört. Noch immer weiß ich nicht recht, was ich davon halten soll: Einerseits mag ich sehr, mit welcher Intensität Debargue den Medtner zelebriert, dann denke ich, dass sein Bach mir überhaupt nicht behagt. Andererseits ist da etwas Unkonventionelles und Intellektuelles in seinem Spiel, das mich anzieht. Vor allem auch beim Beethoven. Auf jeden Fall ist er ein außergewöhnlicher Pianist.
Amonasro (28.12.2016, 20:52):
Verdi/Piave/Boito: Simon Boccanegra
Simon Boccanegra - Tito Gobbi Jacopo Fiesco/Andrea - Boris Christoff Amelia Grimaldi/Maria Boccanegra - Victoria de los Ángeles Gabriele Adorno - Giuseppe Campora Paolo Albiani - Walter Monachesi Pietro - Paolo Dari Capitano dei balestrieri - Paolo Caroli Un'ancella d'Amelia - Silvia Bertona
Orchestra e coro del Teatro dell'Opera di Roma, Gabriele Santini
Gruß Amonasro
palestrina (28.12.2016, 23:26): G.F.Händel Tamerlano HMV 18 UA 31.10.1724 London King's Theatre
2013
Xavier Sabata, Max Emanuel Cencic, John Mark Ainsley, Karina Gauvin, Ruxandra Donose und Pavel Kudinov
IL POMO D'ORO, Cond. Riccardo Minasi
Für mich eine der schönsten Händel Opern! :times10 :down :thumbsup: Und diese Aufnahme bietet alles was man von einer Händel Oper erwarten kann!
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (29.12.2016, 06:30):
Joseph Haydn; Sinfonie D-Dur, Hob. I:61 Philharmonia Hungarica
Cetay (inaktiv) (29.12.2016, 06:55):
Joseph Haydn; Streichquartett f-Moll op. 55 Nr. 2, Hob. III:61 Aeolian String Quartet
Cetay (inaktiv) (29.12.2016, 08:10):
Flautando - Neue Musik für Blockflöten Das Blockflötenensemble Gerhard Braun Hans Joachim Hespos; Ilomba für Bass-, Kontrabass- und Subbassflöte Konrad Lechner; Lumen in Tenebris für Blockflötenensemble und kleines Schlagwerk Hans Ulrich Lehmann; Flautando Klaus Hinrich Stamer; Odysseia für Sprecher, 3 Blockflöten und Tonband Werner Heider; La Leggenda di Sant'Orsola für 3 Tenorblockflöten Gerhard Braun; Minimal Music II
Nordolf (29.12.2016, 22:34): Bei mir ertönen die üppigen, melodiegesättigten Klänge für Streichorchester des schwedischen Spätromantikers Kurt Atterberg:
Kurt Atterberg: Sinfonia Per Archi Adagio Amoroso für Violine und Streichorchester Intermezzo Präludium und Fuge Suite Nr. 7 – Schauspielmusik für Shakespeares ‘Antonius und Cleopatra’
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 5 c-Moll, op. 67 Orchestre Révolutionnaire et Romantique, John Eliot Gardiner
AcomA (30.12.2016, 10:22): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzerte Nr. 11-27
Rudolf Buchbinder, p and cond Wiener Symphoniker
(Hänssler Profil, DDD, live, 1997/98)
:engel
LG Siamak
Amonasro (30.12.2016, 15:08):
Giuseppe Verdi/Arrigo Boito: Falstaff
Sir John Falstaff - Tito Gobbi Ford - Rolando Panerai Fenton - Luigi Alva Dr. Cajus - Tomaso Spataro Bardolfo - Renato Ercolani Pistola - Nicola Zaccaria Mrs. Alice Ford - Elisabeth Schwarzkopf Nannetta - Anna Moffo Mrs. Meg Page - Nan Merriman Mrs. Quickley - Fedora Barbieri
Philharmonia Orchestra and Chorus, Herbert von Karajan
Gruß Amonasro
Amadé (30.12.2016, 16:24):
NDR-Studio-Aufnahme , gutes Klangbild von hoher Präsenz. Die Aufführung ist ein Traum! Leider wurden die drein andweren Ring-Opern nicht aufgenommen. Gruß Amadé
AcomA (30.12.2016, 20:45): Hallo
WA Mozart
Violinsonate Es-Dur KV 481
Szymon Goldberg, v Radu Lupu, p
(Decca, ADD, 1974)
:engel :times10
Überirdisch schön
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (31.12.2016, 05:31):
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 5 c-Moll, op. 67 Orchestra Radio Televisione della Svizzera Italiana, Hermann Scherchen
AcomA (31.12.2016, 09:12): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Igor Levit, p
(Sony, DDD, 2015)
:engel Sehr gute Darstellung
LG Siamak
AcomA (31.12.2016, 13:24):
Ich habe diese Aufnahme sicher schon 5-mal inzwischen gehört. Noch immer weiß ich nicht recht, was ich davon halten soll: Einerseits mag ich sehr, mit welcher Intensität Debargue den Medtner zelebriert, dann denke ich, dass sein Bach mir überhaupt nicht behagt. Andererseits ist da etwas Unkonventionelles und Intellektuelles in seinem Spiel, das mich anzieht. Vor allem auch beim Beethoven. Auf jeden Fall ist er ein außergewöhnlicher Pianist. liebe Cosima,
welche Werke werden denn präsentiert und was gefällt Dir an der Bach-Interpretation nicht ?( LG Siamak
Keith M. C. (31.12.2016, 14:17): Hallo.
ich höre nun:
L. v. Beethoven 9. Symphonie d-Moll op. 125 T. Briem, E. Höngen, P. Anders, R. Watzke Bruno Kittel Chor Berliner Philharmoniker W. Furtwängler 22-24.03.1942
Obwohl es technisch und gesanglich bessere und interpretatorisch quellensichere Aufnahmen gibt, immer noch meine Lieblingsaufnahme der 9. Symphonie Beethovens. Für mich spielt allerdings der Jahreswechsel nicht die alleinige Rolle für die Auflage dieser Aufnahme, sondern die Aufnahmezeit und selbstverständlich diese entfesselte, eindringliche Interpretation.
____
Ich wünsche allen einen Guten Rutsch und Gesundheit!
Bis dann.
Amonasro (31.12.2016, 14:34):
Giuseppe Verdi/Antonio Somma: Un ballo in maschera
Riccardo - Giuseppe Di Stefano Renato - Tito Gobbi Amelia - Maria Callas Ulrica - Fedora Barbieri Oscar - Eugenia Ratti Silvano - Ezio Giordano Samuele - Silvio Maionica Tomaso - Nicola Zaccaria Un guidice/Un servo - Renato Ercolani
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Antonino Votto
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (31.12.2016, 14:43): Hallo.
ich höre nun:
L. v. Beethoven 9. Symphonie d-Moll op. 125 T. Briem, E. Höngen, P. Anders, R. Watzke Bruno Kittel Chor Berliner Philharmoniker W. Furtwängler 22-24.03.1942
Obwohl es technisch und gesanglich bessere und interpretatorisch quellensichere Aufnahmen gibt, immer noch meine Lieblingsaufnahme der 9. Symphonie Beethovens. Für mich spielt allerdings der Jahreswechsel nicht die alleinige Rolle für die Auflage dieser Aufnahme, sondern die Aufnahmezeit und selbstverständlich diese entfesselte, eindringliche Interpretation.
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Ich wünsche allen einen Guten Rutsch und Gesundheit!
Bis dann. Eine große Aufnahme! Etwas irritiert bin ich vom Aufnahmedatum, weil auf der Archipel-CD nur 22.03.1942 draufsteht. Music & Arts gibt aber 22/24 an. Bei mir ist die in jedem Fall auch auf dem Treppchen, aber der große Antipode Toscanini hat es 1940 in Argentinien für meine Ohren noch ein Quentchen entfesselter und wütender hinbekommen.
Keith M. C. (31.12.2016, 15:33): Hallo.
ich höre nun:
L. v. Beethoven 9. Symphonie d-Moll op. 125 T. Briem, E. Höngen, P. Anders, R. Watzke Bruno Kittel Chor Berliner Philharmoniker W. Furtwängler 22-24.03.1942
Obwohl es technisch und gesanglich bessere und interpretatorisch quellensichere Aufnahmen gibt, immer noch meine Lieblingsaufnahme der 9. Symphonie Beethovens. Für mich spielt allerdings der Jahreswechsel nicht die alleinige Rolle für die Auflage dieser Aufnahme, sondern die Aufnahmezeit und selbstverständlich diese entfesselte, eindringliche Interpretation.
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Ich wünsche allen einen Guten Rutsch und Gesundheit!
Bis dann. Eine große Aufnahme! Etwas irritiert bin ich vom Aufnahmedatum, weil auf der Archipel-CD nur 22.03.1942 draufsteht. Music & Arts gibt aber 22/24 an. Bei mir ist die in jedem Fall auch auf dem Treppchen, aber der große Antipode Toscanini hat es 1940 in Argentinien für meine Ohren noch ein Quentchen entfesselter und wütender hinbekommen. Lieber Cetay,
das mag sein. Auf vielen Aufnahmen steht 22-24.03.1942. Haffner gibt sogar für dieses Konzert zum 40-Jahre-Jubiläum des Bruno-Kittel-Chores in Berlin den 21.03.1942 an (vgl. Haffner, H., Furtwängler, Berlin 2006, S. 292).
Jan van Gilse: Symphonie Nr. 3 ‘Erhebung’ (1906-07)
Soprano: Aile Asszonyi David Porcelijn / Netherlands Symphony Orchestra 2009
Musikalisch lässt sich das Werk irgendwo zwischen der "Tristan und Isolde"-Welt Wagners, dem späten Tschaikowsky und Mahlers "Wunderhorn"-Sinfonien verorten.