Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2019

agravain (01.01.2019, 15:20):
Liebe Forianerinnen und Forianer,

alles Gute zum neuen Jahr!

Ich habe ganz klassisch eröfnnet mit:



Sir Edward Elgar: Pomp & Circumstance Marches Nr. 1 - 5

Philharmonia Orchestra
New Philharmonia Orchestra
Sir John Barbirolli

:times10
agravain (01.01.2019, 18:15):
Nachdem ich mich an den drei Weihnachtstagen mit drei historischen Aufnahmen des Bach‘schen „WO“ beschäftigt habe, höre ich die Kantaten IV - VI in „hip-pen“ Aufnahmen.



Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 - Kantate IV: „Fallt mit Danken, fallt mit Loben“

Lynne Dawson, Bernhard Landauer, Charles Daniels, Klaus Mertens
Coro della Radio Svizzera
I Barocchisti
Diego Fasolis
agravain (03.01.2019, 11:28):
Heute höre ich Vokalmusik von RVW. Ich beginne mit Liedern.



Ralph Vaughan Williams:
Songs of Travel - On Wenlock Edge*

Roderick Williams (Bariton), Iain Burnside Klavier)
*John Mark Ainsley (Tenor), The Nash Ensemble
Cetay (inaktiv) (04.01.2019, 02:39):
Meine erste in diesem Jahr gehörte "Klassik" -Aufnahme:

Mauricio Kagel; 75. Geburtstags-Edition
(Hörspiel) Ein Aufnahmezustand

Peter Brötzmann (Saxophone, Stimme), Heinz-Georg Thor (Kontrabass), Michael Vetter (Stimme, Flöten), Alfred Feusener (Stimme, Klangobjekte), Deborah Kagel (Gesang), Mauricio Kagel (Stimme & Klangregie), William Pearson (Gesang), Christoph Caskel (Schlagzeug, Stimme)
Stroz (05.01.2019, 02:39):
Suche mir auch immer bei www.google.de meine neuen Stücke raus
Cetay (inaktiv) (05.01.2019, 07:51):
Nicht bei google.de, sondern bei Spotify gesucht und gefunden und für exorbitant gut befunden:



Alvin Lucier; Small Waves

Arditti String Quartett, Roland Dahinden (Posaune), Hildegard Kleeb (Klavier)
Amadé (05.01.2019, 15:15):


Sinfonie Nr. 6

Gruß Amadé
Amonasro (07.01.2019, 21:11):
An dieser Stelle an alle ein frohes neues Jahr!

Hier jetzt:



Riccardo Zandonai/Tito Ricordi: Francesca da Rimini

Francesca - Christina Vasileva
Samaritana - Victória Mester
Ostasio - Levente Molnár
Giovanni lo sciancato - Juan Orozco
Paolo il bello - Martin Mühle
Malatestino dall'occhio - Adriano Graziani
Biancofiore - Bénédicte Tauran
Garsenda - Kim-Lillian Strebel
Altichiara - Marija Jokovic
Adonella - Sally Wilson
Smaragdi - Victória Mester
Ser Toldo Berardengo - Aaron Judisch
Il giullare - Alejandro Lárraga Schleske
Il balestriere - Se Hun Jin
Il torrigiano - Levente Molnár
Il prigioniero - Se Hun Jin

Freiburger Kammerchor, Opern- und Extrachor des Theater Freiburg, Vokalensemble der Hochschule für Musik Freiburg
Philharmonisches Orchester Freiburg, Fabrice Bollon

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (09.01.2019, 06:53):

Dieter Schnebel; Movimento
AG Neue Musik am Leininger-Gymnasium Grünstadt, Silke Egeler-Wittmann
Cetay (inaktiv) (12.01.2019, 11:57):


Joseph Haydn; Sinfonie D-Dur Hob. I:93
SWF Sinfonieorchester, Hans Rosbaud

Diese Box verdient nähere Beschäftigung. Selbstverständlich ist das nicht HIP und auch nicht die allerletzte überkritische Ausgabe -z. B. kein Streichquartett zu Beginn des Largo- aber Haydns Sinfonien klingen im Bigband-Sound auf modernen Instrumenten nun mal am besten. Hier ist das mit einer exemplarischen Balance gelungen, Holz und Pauken werden nicht wie weiland bei Beecham von den Streichern platt gemacht. Interpretatorisch kommt natürlich nichts und niemand auch nur in die Nähe des großen Briten -seine Londoner sind nicht nur die beste Interpretation der letzen Haydn-Sinfonien, sondern die beste Interpretation, die irgendjemand von irgendwas in der Geschichte der Tonaufzeichnung abgeliefert hat- aber Rosbaud findet durchaus ein Plätzchen, das weniger als ein Lichtjahr entfernt ist. Schade, dass die Nr. 88 nicht drauf ist, dafür hören wir beim 11. Klavierkonzert eine der letzen Vertreterinnen der ausgestorbenen Spezies von Rundfunkpianistinnen, Maria Bergmann, deren Aufnahmen von Haydn-Sonaten nach der posthumen Veröffentlichtung zurecht für großes Aufsehen gesorgt haben.
agravain (13.01.2019, 10:42):
Hier der neueste Zugang zur Sammlung:



Georg Friedrich Händel: Judas Maccabaeus HWV 63 - Revidierte Fassung 1747

Kenneth Tarver - Judas Maccabaeus
Deanna Breiwick - Israelitish Woman
Sophie Harmsen - Israelitish Man
João Fernandes - Simon, Eupolemus
Owen Willetts - Priest
NDR Chor
FestspielOrchester Göttingen
Laurence Cummings

Nicht immer haben mich die Cummings’schen Aufnahmen vollends überzeugt. Dieser Mitschnitt vom 10. Mai 2018 hingegen scheint mir jedoch eine sehr überzeugende Lesart zu dokumentieren.
Cetay (inaktiv) (13.01.2019, 11:45):


Du Yun; Dinosaur Scars
Interntional Contemporary Ensemble (ICE)
agravain (13.01.2019, 21:58):


Sir Edward Elgar: Violinkonzert h-Moll op. 61

Gidon Kremer
National Orchestra of Belgium
René Defossez

Gerade läuft bei mir eine Live-Aufnahme seines VK. An der Fidel: Gidon Kremer am 25.5.1967 beim Concours Reine Elisabeth 1967 zu Beginn seiner Karriere. Hinterher hat er nie wieder Elgar aufgenommen, obwohl er es wohl bewundert. Schade eigentlich.
Amonasro (14.01.2019, 21:11):


Ruggero Leoncavallo: Pagliacci

Canio - Carlo Bergonzi
Nedda - Joan Carlyle
Tonio - Giuseppe Taddei
Peppe - Ugo Benelli
Silvio - Rolando Panerai
Un contadino - Giuseppe Morresi
Un altro contadino - Franco Ricciardi

Coro e Orchestra del Teatro alla Scala, Herbert von Karajan

Nicht weniger beeindruckend als Karajans Cavalleria. :down

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (14.01.2019, 22:53):


Joseph Haydn; Sinfonien D-Dur, C-Dur & G-Dur, Hob. I:6-8 "Die Tageszeiten"
Philharmonia Hungarica, Antal Dorati

33 Scheiben voller Überraschungen. Eine Box fürs Leben.
palestrina (15.01.2019, 10:04):
Eine ganz hervorragende Einspielung ist diese Zender/Schubert Winterreise mit Julian Prégardien, er hat viel vom Vater gelernt. Ich habe ihn schon früh kennengelernt, als er noch nicht so bekannt war mit einem Schubert Programm!
Sehr eindrucksvoll und ausdrucksvoll gestaltet er die Lieder! :thumbsup:



LG palestrina
Cetay (inaktiv) (17.01.2019, 06:10):

RETURN - Kompositionen von Daniel Rohde, Adam Cuthbért und Matthew Finch
Grand Valley State University New Music Ensemble

Das GVSU Ensemble hat mit seiner Interpretation von Steve Reichs Music for 18 Musicians einen Bestseller gelandet und hat eine alles überragende Realisierung von Terry Rileys In C vorgelegt (3-Sätze-Besprechung -> hier). Nun haben drei aus der Gruppe hervorgegangene Komponisten selbst Beiträge verfasst und durch den elektro-akustischen Klangwolf gedreht. So geht Minimal Music im 21. Jahrhundert.
Ich rezykliere mal diesen alten Beitrag, weil ichs gerade höre und sich die Einschätzung nicht geändert hat. Ganz superbe "Neue Musik" abseits aller Klischees.
Amonasro (17.01.2019, 18:42):


Alfredo Catalani/Luigi Illica: La Wally

Wally - Renata Tebaldi
Giuseppe Hagenbach - Mario Del Monaco
Vincenzo Gellner - Piero Cappucilli
Stromminger - Justino Diaz
Walter - Lydia Marimpietri
Afra - Stefania Malagù
Il pedone - Alfredo Mariotti

Coro Lirico di Torino
L'Orchestre National de L'Opéra de Monte Carlo, Fausto Cleva
1969

Tebaldi und Del Monaco sind hier nicht mehr in Bestform, Del Monaco schreit sich durch die Oper. Die Oper selbst gefällt mir auch nur teilweise, musikalisch interessant wird es eigentlich erst im 4. Akt, wo die Kälte der einsamen Berglandschaft im Vorspiel und ein aufziehender Sturm, dargestellt durch einen unsichtbaren Chor, der dem Liebesduett unterlegt ist, evoziert werden.

Gruß Amonasro
Sfantu (18.01.2019, 14:23):

Arthur Honegger - Pacific 231
New York Philharmonic Orchestra - Leonard Bernstein
(LP, CBS, 1976)

Erst kürzlich ergattert, senkte ich hoffnungsfroh die Nadel aufs Vinyl. Weshalb so euphorisch? Weil Bernstein der richtige Mann für dieses Klang-(& bisweilen Geräusch-)Spektakel sein müsste. Dachte ich mir. & wurde zunächst auch nicht enttäuscht: herrlich plastisch vor Ohren das schnaubende Dampfroß, spektakuläre Maschinenmusik, spektakulär dargeboten, Spitzenorchester, Hochspannung, sattes Stereo! Dennoch kein wirklich natürlicher Klang - einzelne Stimmen werden gehighlightet, was alles in allem aber noch in Ordnung geht. Den Schwachpunkt macht einmal mehr eine schlechte alte Lenny-Angewohnheit aus: das Pulver wird vorzeitig verschossen, sodaß eine letzte Steigerung gegen Ende nicht mehr realisierbar ist.
Charles Dutoit disponiert ca. 10 Jahre später das Symphonieorchester des BR (Erato) klüger, hat das große Ganze besser im Blick & bleibt daher für mich in Sachen Honegger (mal wieder) Referenz. Aber nochmal: was die New Yorker vor allem zu Beginn aus der Partitur herausspielen, ist stellenweise schlicht atemberaubend!
Amonasro (18.01.2019, 16:31):


Umberto Giordano/Luigi Illica: Andrea Chénier

Andrea Chénier - Franco Corelli
Maddalena di Coigny - Antonietta Stella
Carlo Gérard - Mario Sereni
La contessa di Coigny - Luciana Moneta
Bersi - Stefania Malagù
Madelon - Anna Di Stasio
Roucher/Fouquier Tinville - Giuseppe Modesti
Pietro Fléville - Dino Mantovani
Mathieu, detto Populus - Paolo Montarsolo
Un Incredibile/L'abate - Piero De Palma
Il maestro di casa/Schmidt/Dumas - Paolo Pedani

Orchestra e Coro del Teatro dell'Opera di Roma, Gabriele Santini

Für mich die perfekte Aufnahme mit drei überwältigenden Solisten. Vielleicht Corellis beste Rolle, aber auch Antonietta Stella und vor allem Mario Sereni, eine der schönsten Baritonstimmen, sind hier ideal. Dazu kommen die durchweg überzeugenden Nebenrollen (besonders Piero De Palma) und eine exzellente Aufnahmequalität.

Gruß Amonasro
Sfantu (18.01.2019, 19:30):

Malcolm Forsyth - Atayoskewin (1983)
Harry Freedman - Oiseaux Exotiques (1984)
Edmonton Symphony Orchestra - Uri Mayer
(LP, CBS, 1986)

Forsyths Orchester-Suite besteht aus den 3 Sätzen The Spirits, The Dream & The Dance.
Laut Klappentext sind damit keine konkreten programmatischen Assoziationen verbunden, es sollen einfach die entsprechenden Stimmungen gezeichnet werden. Bis auf die Angabe, daß der Titel aus der Sprache der Cree-Indianer stammt & "Heilige Legende" bedeutet, erfährt man nichts Näheres. Das Ganze bewegt sich in einer vorsichtig erweiterten Tonalität & zeigt ein Sammelsurium stilistischer Anklänge: fast Minimal-Music-like die , prägende, ostinate Harfen-Figur im ersten Satz. Im elegischen Zweiten wird aus Sibelius 5 zitiert, der Dritte läßt mehrmals an Copland & Bernstein denken, mit seiner stellenweise reisserischen Art.

Musikalisch konventioneller Harry Freedman mit der 13sätzigen Konzert-Suite aus seinem Ballett (kurios die Namensgleichheit mit Messiaens Werk, mit dem es ansonsten so garnichts gemein hat). Es werden hauptsächlich venezuelanische Tänze verarbeitet (auch hier ist Copland wieder nicht weit). In den schwächeren Stücken werden teils Urlaubs-Prospekt-& Samba-Schulen-Klischees geschrabbt. Hörenswert ist diese Musik dennoch, spätestens aufgrund des phantasie-& prachtvollen Perkussions-Feuerwerks, das man hier erlebt.

Ausgezeichnete Darbietung, sehr guter Klang.
Amonasro (19.01.2019, 16:14):


Ottorino Respighi:

Antiche danze ed arie

Trittico Botticelliano

Orchestre de chambre de Lausanne, Jesús López-Cobos

Gruß Amonasro
Amonasro (19.01.2019, 23:05):

Giacomo Puccini/Luigi Illica/Giuseppe Giacosa: Madama Butterfly

Cio-Cio-San - Renata Tebaldi
B. F. Pinkerton - Carlo Bergonzi
Goro - Angelo Mercuriali
Suzuki - Fiorenza Cossotto
Sharpless - Enzo Sordello
Il Commissario Imperiale - Virgilio Carbonari
Lo zio Bonzo - Paolo Washington
Yakusidé - Oscar Nanni
Il Principe Yamadori - Michele Cazzato
Kate Pinkerton - Lidia Nerozzi

Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia, Roma; Tullio Serafin

Die wie ich finde klangschönste Butterfly-Aufnahme, auch wenn Tebaldi als kindliche Cio-Cio-San im 1. Akt nicht ganz überzeugt.

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (20.01.2019, 07:06):


Joseph Haydn; Sinfonien D-Dur, C-Dur & G-Dur, Hob. I:6-8 "Die Tageszeiten"
NFM Warschauer Barockorchester, Jaroslaw Thiel

Aufs erste Hör sehr erfreulich.
Sfantu (20.01.2019, 18:52):

Ottorino Respighi - Pini di Roma
NBC Symphony Orchestra - Arturo Toscanini
(LP, RCA, 1953. Original-Cover nicht verfügbar)

I pini di Villa Borghese 2'34
Pini presso una catacomba 6'31
I pini del Gianicolo 6'50
I pini della via Appia 4'52

Messerscharfe Akzente bei straffem Tempo im ersten Satz. Die gestopften Trompeten tönen stellenweise wie Spielzeuginstrumente: äußerst spitz & quäkend, fast wie eine akustische Karikatur.
Den Mittelsätzen gebührt die Palme - Toscanini läßt hier mit angemessener Ruhe & Versenkung musizieren.
Im Schlußsatz gefällt mir die sehr sorgfältig-differenziert bediente große Trommel ganz ausgezeichnet - das erzeugt wunderbare Spannung!

Als späte Toscanini-Aufnahme ist sie klangtechnisch vergleichsweise luxuriös. Im Umfeld anderer Aufnahmen aus dieser Zeit eine passable aber nicht herausragende Mono-Qualität.
Bei solch cineastischem Klang-Bombast ist für mich Mono & gedeckelte Dynamik am Ende dann doch unbefriedigend.
Cetay (inaktiv) (21.01.2019, 20:57):


Wolfgang Amadeus Mozart; Serenaden für Bläseroktett Es-Dur K. 375 & c-Moll K. 388
Kammerakademie Oslo
Cavaradossi (24.01.2019, 18:12):
Heute bei mir, eine Hammeraufnahme von Beethovens Achter:

Hermann Scherchen dirigiert das Royal Philharmonic Orchestra (Aufnahme: London, 1954, MONO).
Das stellt sogar noch die legendäre Leibowitz-Produktion in den Schatten. Einfach umwerfend!

LG, Cavaradossi
Sfantu (26.01.2019, 18:13):

Olga Neuwirth - Vexierbilder (1994)
für Flöte, Klarinette, Saxophon, Posaune & SIM (Station d'informatique musical) (IRCAM)

Klangforum Wien:
Eva Furrer, Fl.; Ernesto Molinari, Klar.; Pierre Stephan Meugé, Sax.; Andreas Eberle, Pos. sowie via Zuspielung: Edda Breit & Dorli Guschlbauer, Celli; Peter Böhm, Wolfgang Musil & Olga Neuwirth, Elektronik. Klangregie: Olga Neuwirth
(CD, Accord, 1995)

Spieldauer: 9'09

Nach wie vor fällt es mir häufig schwer, Neuer Musik mit Worten beizukommen, will ich sie beschreiben. Zuviel Klangphänomene, denen ich erst Begriffe stiften müßte, welche ihnen einigermaßen gerecht werden.
Drum tippe ich kurzerhand aus dem Booklet-Text den Kommentar zu den Vexierbildern ab:

Das zweite "Portrait einer Komposition als junger Affe", ursprünglich unter dem Titel "Jardin désert" 1994 uraufgeführt, gemeinsam mit einem Video von Helga Hofbauer & Elisabeth Knass: zwei Cellistinnen geistern geigend durch den Garten des Wiener Belvedere. Verfolgt von jähen Bildschnitten in Form von Zitaten aus dem italienischen Horrorfilm Phenomena, in dem ein zuerst harmloses Äffchen einem jungen Mädchen die Kehle durchschneidet. Übermalt schließlich von grellem Rosa, das die Bilder des barocken Gartens langsam in einzelne Pixels zersetzt. So wie die Musik dieser von jähen Stimmungsschwankungen durchzogenen Vexierbilder in einem allmählichen Prozeß der Auflösung begriffen ist. Zusätzlich zum Video wurde auch ein Acht-Kanal-Tonband zugespielt, das gemeinsam mit dem Streifen die Funktion der "Voix de X" wie in Alain Resnais' Film "L' année dernière à Marienbad" übernehmen soll, also gleichsam als Kommentar & Ergänzung zu den Instrumentalisten gedacht ist, die den eigentlichen musikalischen "Garten" bilden. In der rein instrumentalen Version wurden die Vexierbilder jetzt für die IRCAM-Workstation umgearbeitet, was zwar eine Reduktion der Tonspuren auf vier Kanäle erforderte, durch exakte Tempo-Impulse des Computers jedoch die musikalischen Schichten viel präziser koordinieren läßt. Mehr noch als andere Kompositionen Neuwirths werden die Vexierbilder von skalpellartig scharfen, filmischen Schnitten bestimmt. Abrupte Fortissimo-Einsätze verhindern kontinuierliche Entwicklungen schon im Ansatz. längere geräuschhafte Passagen münden immer wieder in rasende Läufe, die durch die elektronischen Zuspielungen noch zusätzlich verdunkelt werden, sodaß die beiden Klangebenen zusehends verschwimmen.

Reinhard Kager, 1995

Dieses Verschwimmen ist im Ergebnis tatsächlich perfekt realisiert. So schwer es dem Ohr also manchmal fällt, die Live-Musik von den Zuspielungen zu unterscheiden, so klar wird es ihm im Moment des Erkennens aber auch, daß vergleichbare Klänge ebenso von Schlagwerkern, "Geräuschemachern", in einem Fall auch von einer Orgel ebenso handgemacht hätten produziert werden können.
Das Stück hat fast so etwas wie eine Sog-Wirkung auf mich. In jedem Moment ungemein fesselnd. Die beschriebenen bizarren Szenarien vermitteln sich über die Klangereignisse fast spürbar.
Amonasro (31.01.2019, 23:50):


Giuseppe Verdi/Salvadore Cammarano: Il trovatore

Manrico - Plácido Domingo
Leonora - Leontyne Price
Il Conte di Luna - Sherrill Milnes
Azucena - Fiorenza Cossotto
Ferrando - Bonaldo Giaiotti
Ruiz - Ryland Davies
Ines - Elizabeth Bainbridge
Un messo - Neilson Taylor
Un vecchio zingaro - Stanley Riley

Ambrosian Opera Chorus
New Philharmonia Orchestra, Zubin Mehta

Leontyne Price ist für mich DIE Leonora und der Rest ist auch nicht zu verachten. :wink

Gruß Amonasro
Amonasro (04.02.2019, 16:04):


Jean Sibelius:

Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39
Sinfonie Nr. 4 a-Moll op. 63

Bournemouth Symphony Orchestra, Paavo Berglund

Gruß Amonasro
Amadé (04.02.2019, 17:38):
Endlich noch mal im Player:



Sinfonie Nr. 2 D-Dur, Aufnahme 1955

Gruß Amadé
Amonasro (07.02.2019, 22:19):


Gioachino Rossini/Étienne de Jouy/Hippolyte Bis: Guillaume Tell

Guillaume Tell - Gabriel Bacquier
Hedwige - Jocelyne Taillon
Jemmy - Mady Mesplé
Mathilde - Montserrat Caballé
Arnold Melchthal - Nicolai Gedda
Melchthal - Gwynne Howell
Gessler - Louis Hendrikx
Walter Furst - Kolos Kovacs
Ruodi - Charles Burles
Leuthold - Nicolas Christou
Rodolphe - Ricardo Cassinelli
Un chasseur - Leslie Fyson

Ambrosian Opera Chorus
Royal Philharmonic Orchestra, Lamberto Gardelli

Gruß Amonasro
Maurice inaktiv (08.02.2019, 14:44):
Maurice inaktiv (08.02.2019, 14:45):
Maurice inaktiv (08.02.2019, 14:46):
Maurice inaktiv (08.02.2019, 14:47):
Maurice inaktiv (08.02.2019, 14:48):
Nicolas_Aine (08.02.2019, 16:49):


daraus die Nr. 11 "Das Jahr 1905" mit dem Concertgebouw
Amonasro (08.02.2019, 17:13):


Charles Gounod/Jules Barbier/Michel Carré: Faust

Faust - Richard Leech
Marguerite - Cheryl Studer
Méphistophélès - José Van Dam
Valentin - Thomas Hampson
Siebel - Martine Mahé
Marthe - Nadine Denize
Wagner - Marc Barrard

Chœur de l'Armée Française
Chœur et Orchestre National du Capitole de Toulouse, Michel Plasson

Das könnte meine neue Lieblingsaufnahme des Faust werden. Allerdings ist mir jetzt das erste Mal aufgefallen, dass es wohl verschiedene Fassungen dieser Oper gibt. Unter anderem werden die Szenen im 4. Akt in unterschiedlicher Reihenfolge angeordnet - verwirrend. ?(

Gruß Amonasro
Maurice inaktiv (10.02.2019, 00:10):
Maurice inaktiv (10.02.2019, 00:12):
Maurice inaktiv (10.02.2019, 00:12):
Maurice inaktiv (10.02.2019, 00:14):
agravain (10.02.2019, 10:13):
Demnächst muss ich an öffentlicher Stelle etwas zu zwei Werken erzählen, die mir noch nie sonderlich nahe standen. Also fange ich mal an, mich wieder einmal hörend (und lesend) anzunähern.




Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77
Hilary Hahn
The Academy of St Martin-in-the-Fields
Sir Neville Marriner

Robert Schumann: Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Orchestre des Champs-Elysées
Philippe Herreweghe
agravain (10.02.2019, 12:24):
Hier nun:



Max Reger: Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin op. 128

Norrköping Symphony Orchestra
Leif Segerstam

Ein insgesamt sehr schöne Aufnahme. Insbesondere die höchst verinnerliche Wiedergabe von „Der geigende Eremit“ mit Kyell Lysell an der Violine rührt mich sehr.
agravain (10.02.2019, 19:31):
Hier Lieder aus dem viktorianischen und edwardianischen Salon. Nicht selten klingt Schumann durch.
Amonasro (10.02.2019, 20:46):


Jules Massenet/Henri Meilhac/Philippe Gille: Manon

Manon - Angela Gheorghiu
Le Chevalier Des Grieux - Roberto Alagna
Lescaut - Earle Patriarco
Le Comte Des Grieux - Josè Van Dam
Guillot de Morfontaine - Gilles Ragon
De Brétigny - Nicolas Rivenq
Poussette - Anna Maria Panzarella
Javotte - Sophie Koch
Rosette - Susanne Schimmack

Orchestre Symphonique et Chœurs de la Monnaie, Antonio Pappano

Gruß Amonasro
Sfantu (15.02.2019, 09:39):

Georges Delerue - Fanfares pour tous les temps / Cérémonial
Jean-Michel Defaye - Neuf Flashes

Maurice André, Octour de Cuivres de Paris
(LP, Erato, 1977)


Als Künstler für verschiedene Plattenfirmen unterwegs, kannte man den Trompetenstar André aber vor allem als Strahlemann & Zugpferd des Erato-Labels.
Hier spielt er endlich einmal Musik des 20. Jahrhunderts & nicht zum xten Mal die barocken & klassischen Trompeten-Superhits, für die sein Name sonst steht - das ist so selten wie erfreulich!

Die Werke der beiden (in der Hauptsache) Filmmusik-Komponisten tönen unterschiedlich interessant - reizvoll aber der spezielle Ensembleklang - das Octour de Cuivre de Paris hat diese Kompositionen bei Delerue & Defaye seinerzeit in Auftrag gegeben.
Die Fanfares könnten einem Lanzen-& Kettenhemden-Film entstammen. Nicht ohne Reiz, auf Dauer aber etwas einförmig. Richtig unterhaltsam & mitunter in provokantem Ton die "Flashes" von Defaye. Herrlich bspw. Nr. 4 mit einem "Dialog" der 4 Trompeten & 3 Posaunen einerseits (alle mit Dämpfer) & der Tuba andererseits. Wie eine Gruppe Halbstarker mit ihren zwecklosen Bitten & Überredungsversuchen einem tiefenentspannten Erziehungsberechtigten oder Lehrer gegenüber, der mit trockenen ironischen Kommentaren pariert.
Bester Stereoklang ohne Vorechos (obschon keine DMM-Überspielung), allerdings liegt es wohl an der Textur der Stücke, daß der Trompetenklang stellenweise etwas spitz & schneidend rüberkommt.
tapeesa (16.02.2019, 22:59):
Chopin - Complete Mazurkas
Rem Urasin, Klavier
Sfantu (17.02.2019, 00:05):
Heiß ihn willkommen! Mit all seinen blauen Bändern, seinen ungezählten Klängen, Farben & Düften...
Cetay (inaktiv) (17.02.2019, 09:47):
Ich unterbreche meine Big Band-Mania, um wieder zum größten Alten zurückkehren.



Joseph Haydn; L'Isola Disabitata
Katharina Kammerloher, Anke Herrmann, Robert Lee, Furio Zanasi
Academia Montis Regalis, Alessandro de Marchi
tapeesa (18.02.2019, 10:22):
Mozart: Sehnsucht nach dem Frühling (KV 596)

Sopran: Ruth Ziesak
Piano: Ulrich Eisenlohr
Amonasro (20.02.2019, 22:45):


Richard Wagner: Das Rheingold

Wotan - Dietrich Fischer-Dieskau
Donner - Robert Kerns
Froh - Donald Grobe
Loge - Gerhard Stolze
Alberich - Zoltán Kelemen
Mime - Erwin Wohlfahrt
Fasolt - Martti Talvela
Fafner - Karl Ridderbusch
Fricka - Josephine Veasey
Freia - Simone Mangelsdorff
Erda - Oralia Dominguez
Woglinde - Helen Donath
Wellgunde - Edda Moser
Floßhilde - Anna Reynolds

Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan

Ein sehr schönes Rheingold. Herausragend Gerhard Stolzes Loge und die stimmgewaltigen Riesen. Auch Fischer-Dieskau gefällt mir hier sehr.

Gruß Amonasro
Sfantu (22.02.2019, 18:22):

Alain Bancquart - Sinfonie Nr. 1

Orchestre National de France - Leif Segerstam
(LP, Erato, 1984)

I 12'35 II 10'00 III 13'40

Das Werk schloß Bancquart 1979 ab.
Die Besetzung zählt 4 Flöten, 4 Oboen, 4 Klarinetten, 4 Hörner, 4 Trompeten, 4 Posaunen, 6 Schlagzeuger, 2 E-Gitarren, 10 Geigen, 4 Bratschen, 3 Celli & 7 Kontrabässe.
Dennoch brechen hier kaum einmal entsprechend zu erwartende Schalldruckmassen über den Hörer herein, nur selten spielt das volle Orchester. Es dominieren über weite Strecken liegende Töne, scheinbar schwebende Klangblöcke, vornehmlich in den Streichern, die sich oftmals nur in Mikrointervallen "bewegen". Im Verlaufe des Kopfsatzes übernehmen die Perkussionisten mehr & mehr die Führung. Auch der Mittelsatz bringt wieder vornehmlich Schwebezustände, bis im Finale tendenziell mehr Bewegung von jähen, brutalen Tuttischlägen inklusive Holzhämmer geradezu "zerfleischt" wird. Die insgesamt 14 Schläge kommen wie zufällig, komplett unvorhersehbar & nur ausnahmsweise einmal auf einen Taktteil treffend.
Diese Musik wirkt wie ein vakuumisierender Sog - faszinierend, hypnotisierend beängstigend...

Beste, kristallklare, plastische Aufnahmequalität & eine vollends packende Darbietung!
Andréjo (23.02.2019, 00:01):
Danke, Sfantu, für den Tipp. Die LP möchte ich mir eigentlich nicht zulegen, zumindest nicht gleich, aber die yt-Datei führe ich mir gerade zu Gemüte.

:) Wolfgang
Sfantu (23.02.2019, 00:47):
Hallo Wolfgang,
ich hoffe, meine Worte treffen das, was Du hörst, einigermaßen. Schwierig, wie ich finde, bei solchen Klängen. Gedachtes, Gesprochenes, Geschriebenes erzielt hier, scheint mir, immer nur einen Näherungserfolg...
Andréjo (23.02.2019, 12:08):
Hallo Wolfgang,
ich hoffe, meine Worte treffen das, was Du hörst, einigermaßen. Schwierig, wie ich finde, bei solchen Klängen. Gedachtes, Gesprochenes, Geschriebenes erzielt hier, scheint mir, immer nur einen Näherungserfolg...
Doch, durchaus! Und man fühlt sich naturgemäß an manch anderes progressiv Postmodernes erinnert, etwa an Gloria Coates. In ähnlicher Weise - Du hast es ja analog formuliert - kann diese Musik beinahe Angst auslösen, ein Gefühl der Beklemmung.

Also hin und wieder etwas Kathartisches bewirken bezüglich realer Alltagserfahrungen ... :D

Besten Gruß,

Wolfgang
Cetay (inaktiv) (24.02.2019, 21:54):
Kontaktreiches Nachtprogramm:


Johann Sebastian Bach; Konzerte mit Flöte
Jan de Winne, Il Gardellino

Diese swingend und detailverliebt dargebotene Sammlung enthält die Orchestersuite Nr. 2, das Brandenburger Konzert Nr. 5 und das Tripelkonzert a-Moll, BWV 1044. Höchst erfreulich!




Karlheinz Stockhausen; Gesang der Jünglinge & Kontakte
WDR Sinfonieorchester Köln, Karlheinz Stockhausen
tapeesa (25.02.2019, 01:33):
Górecki - Symphony No. 3, Op 36, "Symphony of Sorrowful Songs"

Zofia Kilanowicz, soprano
Polish National Radio Symphony Orchestra
Antoni Wit
satie (25.02.2019, 02:56):





Karlheinz Stockhausen; Gesang der Jünglinge & Kontakte
WDR Sinfonieorchester Köln, Karlheinz Stockhausen
??? Wie das? Bei keinem der beiden Stücke ist ein Orchester dabei. Ich vermute Mal, bei Kontakte ist es die Version mit Elektronik, Schlagzeug und Klavier, und es sind Mitglieder des SWR Sinfonieorchesters? Oder haben die das elektronische Studio des WDR mit dem Orchester verwechselt?
Cetay (inaktiv) (25.02.2019, 04:56):
Letzteres. Auf dem Cover der Original-LP der DGG steht: Realisation des elektronischen Studios des WDR Köln. Die Realisierung der Kontakte ist rein elektronisch (Version 12).
tapeesa (26.02.2019, 01:25):
Telemann : Recorder Sonatas & Fantasias
Frans Brüggen, Anner Bylsma & Gustav Leonhardt
Cetay (inaktiv) (01.03.2019, 19:22):
Gestern habe ich das Autoradio eingeschaltet und wurde von einem wunderbar swingend und groovend vorgetragenen Stück Alte Musik überrascht. Das hat mich sofort ansteckend begeistert. Dass das Fagott ab und an wie ein Furz klingt, hielt ich für normal, weil bei Originalinstrumenten inhärent. In der Absage wurde ich darüber aufgeklärt, dass das so beabsichtigt ist. Die Komposition heißt Sonata a 5 per camera al Giorno delle Correggie. Mir war dieser Musikalische Scherz noch nicht bekannt, ebenso wenig wie der Komponist Johann Heinrich Schmelzer. Dass das so gar nicht nach geläufiger Barockmusik klingt, habe ich mir mit dem Datum der Komposition (1678) erklärt. Die großen Namen, die Nicht-Spezialisten wie ich gemeinhin mit Barock assoziieren, wurden um diese Zeit herum erst geboren: Händel, Vivaldi, Telemann, J. S. Bach, D. Scarlatti.

Die Musik des Frühbarock hört sich deutlich anders an. Die Einflüsse der vorangegangen Renaissance-Musik sind noch deutlich auszumachen und wenn die Ensembles korrekterweise auf obertonreichen Originalinstrumenten mit nicht gleichmäßig temperierter Stimmung spielen, bekommt die Musik -besonders in den langsamen Passagen- einen beinahe mystischen Anstrich. Ich denke da gibt es noch einiges zu entdecken.


Johann Heinrich Schmelzer; "Der Tag des Furzes"
Berliner Barock - Compagney
agravain (02.03.2019, 22:29):
Auch hier Swing und Groove. Irgendwie.



Joseph Haydn: Symphonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103

Royal Philharmonic Orchestra
Sir Thomas Beecham
Cetay (inaktiv) (04.03.2019, 09:27):
Ich habe gerade gelernt, dass diese Aufnahmen nicht identisch mit den 1957/58 für die Gesamteinspielung der Londoner gemachten sind, sondern ein paar Jahre früher aufgezeichnet wurden. Wie gefallen die dir im Vergleich?
Cetay (inaktiv) (04.03.2019, 17:41):

John Cage; Solo für 'Cello
Friedrich Gauwerky
Solo for Cello (aus dem Concert for Piano and Orchestra)
59 1/2 Seconds for a String Player
Altas Eclipticalis (Version für Violoncello und Violoncello Playback)
Variations I (Realisierung für Violoncello Solo)
Études Boréales
Das Cello mag ich in der Klassik von allen Instrumenten am wenigsten, noch weniger als das Klavier. :ignore Einschlägige Schlachtrösser, wie die von Dvorak oder Elgar stehen bei mir nie auf dem Programm und auch die geschätzten Boccherini und Haydn mit ihren Konzerten oder Bach mit den Suiten konnten mich nicht von meinen Ressentiments befreien. Ganz anders sieht es aus, wenn sich Neutöner über das Instrument hermachen.

:times10
agravain (04.03.2019, 21:32):
Ich habe gerade gelernt, dass diese Aufnahmen nicht identisch mit den 1957/58 für die Gesamteinspielung der Londoner gemachten sind, sondern ein paar Jahre früher aufgezeichnet wurden. Wie gefallen die dir im Vergleich?
Sie gefallen mir in ihrer Unterschiedlichkeit beide gut. Man muss bei der 1951er Aufnahme allerdings allerhand goodwill in Punkto Klangqualität mitbringen. Die folgenden dürren Worte beziehen sich übrigens ausschließlich auf die 103, da ich die anderen beiden nicht vergleichend gehört habe.

Was bei der 1951er Aufnahme auffällt ist, dass sie ingesamt etwas knackiger, etwas unmittelbarer, aber auch etwas weniger durchdacht, etwas weniger "rund" daherkommt als die spätere. Ein Beispiel: Die schnellen Sätze nimmt Sir Thomas deutlich flotter, der Schlusssatz ist nicht nur "con spirito", er gewinnt hier etwas geradzu Manisches - ein Element, das diesem Satz m.E. eher selten abgerungen wird. Das klingt ungewohnt, "unerhört" und bedient nicht so recht die (von mir dreist) angenommene Erwartungshaltung des Hörers. Das kann man mögen. Muss man aber nicht. Man kann sich m.E. dafür entscheiden, dass hier Manie keinen Platz hat, sondern dieses Finale ganz affirmativ klingen muss. Will man das, so muss man eher zur späteren Aufnahme greifen.

Ich kann zudem nicht umhin zu konstatieren, dass die ein oder andere Stelle nach meinem Dafürhalten etwas einfallsloser wirkt als später. Prominentes Beispiel leider: die Adagio-Introduktion. Da lässt Beecham 1951 für meinen Geschmack deutlich zu statisch musizieren. Die Viertel schreiten fürchterlich identisch vor sich hin und man (= ich) hofft schnell darauf, dass das Allegro zügig einsetzen möge. In der späteren Aufnahme hingegen gelingt die Gestaltung großartig. Geheimnisvoll, düster, aus Richtung „Schwarze Romantik“ auf den "Papa" blickend. Atmosphärisch dichter kann man die "Dies irae"-Anlehnung m.E. kaum musizieren lassen. Auch das Andante blickt in Beechams früher Lesart in Richtung Romantik - etwa gen Schumann oder Mendelssohn, nach Erzählung duftend und etwas weniger breit als in der späteren Aufnahme.

Was sich indes hier und dort verlässlich findet: Beechams immer und immer wieder interessantes und spannenderweise oft unvorhersehbares Spiel mit Dynamik, Agogik und Phrasierung ("Beecham ludens") sowie sein untrügliches Gespür für die gelungene Gegenüberstellung und Verwebung der Vertikalen und Horizontalen, wobei in der früheren - dies sei die letzte Bemerkung - die erstere aufgrund der deutlich schärferen Artikulation deutlich im Vordergrund steht.

Anfixen können mich beide.
Cetay (inaktiv) (05.03.2019, 17:54):
Hallo agravain,

vielen Dank für diese -wie von dir gewohnt- sehr fundierten Eindrücke. :thanks
Ich werde mir die älteren Aufnahmen alsbald zu Gemüte führen.
tapeesa (06.03.2019, 00:03):
Pascal Dusapin: À Quia
Ian Pace, Christoph Eschenbach, Orchestre de Paris

Etude du piano No. 3, Tangram
tapeesa (06.03.2019, 00:45):
Brian Ferneyhough - no time (at all)
agravain (06.03.2019, 18:55):
Ich werde mir die älteren Aufnahmen alsbald zu Gemüte führen.
Viel Vergnügen dabei!

Hier gab‘s:



Robert Schumann: Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61

The Cleveland Orchestra
George Szell
Amadé (06.03.2019, 19:32):
und hier soeben:



GRuß Amadé
agravain (06.03.2019, 22:20):
Hier wurde noch flugs zweimal zur See gefahren. Zwei sehr ordentliche Aufnahmen der „Sea Symphony“ sind da jüngst auf den Markt gekommen.



Für den Sammler zwei „must haves“, im Vergleich zu gängigen traditionellen Aufnahmen durchaus satisfaktionsfähig.
Weiter so, gentlemen! ;)
Cetay (inaktiv) (06.03.2019, 23:14):
Ja, wenn ich mir ausmalen müsste, wer dieses schwer- bis unverträgliche Schlachtross (das hyperion Cover gibt intuitiv den richtigen Fingerzeig) zu bändigen in der Lage wäre, dann käme mir Manze in den Sinn. Noch was für die bald-zu-hören Liste.
Cetay (inaktiv) (06.03.2019, 23:25):
Brian Ferneyhough -
no time (at all)


Von Ferneyhough habe ich noch nie gehört - "Schreibtafel-Komponist" wird über ihn gesagt.
Ich mag das Stück. Vielleicht stimmt da aber auch mit mir was nicht.
Also ich ziehe mir ja manches neutönerisches Zeugs rein, aber Ferneyhough ist eine zu harte Droge für mich. Diese ständige überladene Hyperaktivität ohne jegliche Erhohlungspausen (auf dem Terre des Hommes Album) ist mir zu anstrengend. Ich sehe mich nicht als Teil der Spass- und Genuss-Fraktion und ich verlange von Neuer Musik nicht, "fasslich" zu sein - aber was zuviel ist, ist zuviel.
:thumbdown:
agravain (07.03.2019, 19:59):
Hier:



Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 16 F-Dur, op. 135

Suske-Quartett

Man höre insbesondere das Lento assai, für dessen Ausleuchtung Suske & Co. sich stattliche 7:52 gönnen. Nach meinem unmaßgebliche Dafürhalten gelingt selbige dann auch schlicht himmlisch. Nicht analytisch, nicht kopflastig, nicht nüchtern, sondern hoffnungslos emotional, involviert, in die Romantik blickend. Sphärenmusik. Selten klang dieser Satz so nach dem Adagio aus Mahler 3. Was mir die Liebe erzählt? Hier wird‘s Ereignis.
germansaram (09.03.2019, 11:20):
Brian Ferneyhough -
no time (at all)


Von Ferneyhough habe ich noch nie gehört - "Schreibtafel-Komponist" wird über ihn gesagt.
Ich mag das Stück. Vielleicht stimmt da aber auch mit mir was nicht.
Also ich ziehe mir ja manches neutönerisches Zeugs rein, aber Ferneyhough ist eine zu harte Droge für mich. Diese ständige überladene Hyperaktivität ohne jegliche Erhohlungspausen (auf dem Terre des Hommes Album) ist mir zu anstrengend. Ich sehe mich nicht als Teil der Spass- und Genuss-Fraktion und ich verlange von Neuer Musik nicht, "fasslich" zu sein - aber was zuviel ist, ist zuviel. :thumbdown:
Ich dachte schon, es ginge nur mir so mit den Pausen. Ich würde es nicht ganz so krass schrieben wie du, aber ich bin auch ein Fan von Pausen und dem Wechsel von Spannung und Entspannung!
satie (09.03.2019, 22:37):
Hallo germansaram! Willkommen im Forum!

Mein Ding ist die New Complexity auch nie gewesen, sie kommt mir immer vor wie etwas, das man auch problemlos improvisieren könnte, ohne dass ein qualitativer Unterschied spürbar würde. Letzten Endes auch ein Erbe der alten Virtuosenkultur nach dem Motto "Guck mal, wie viel ich in 10 Sekunden spielen kann, und zwar im 12/13-Takt und mit ohne Hände" oder so ähnlich..
Aber es hat Schule gemacht und tut es weiterhin. Naja...

Herzliche Grüße
Satie
Sfantu (10.03.2019, 22:52):
Heute war in der Hauptsache romantisches Schwelgen erlaubt.


Antonin Dvořák - Rusalka

Beňačková, Ochmann, Novák, Droboková, Soukupová u. a.,
Pražský filharmonický sbor, České filharmonie Praha - Václav Neumann
(3 LPs, Supraphon / Eurodisc, 1985)

Dieses Stück ist so viel mehr als nur der Superhit "Lied an den Mond" aus dem 1. Aufzug! Kenne als Vergleich nur die alte Chalabala-Aufnahme. Dagegen ist diese Version in allen Belangen besser: Rollendeckung, Dramatik, Aufnahmequalität.



Carl Reinecke - Trio für Klavier, Horn & Oboe a-moll op. 188

Ricardo Requecho, Barry Tuckwell, Ingo Goritzki
(LP, Claves, 1978)

Traumverloren lyrische Klänge - episch, ausufernd, beglückend...



Josef Ignaz Schnabel - Gitarrenquintett C-dur

Siegfried Behrend, Zagrebački kvartet
(LP, da camera magna, 1973)

Angenehm anzuhörende, biedermeierliche Hausmusik. Besonders im rassigen Finalsatz, Rondo. Allegro, tritt die Gitarre auch schonmal aus dem Ensembleklang hervor. Feine, abgerundete, pointierte Darbietung!

Den gänzlich unromantischen Anfang machte früh am Morgen allerdings (wohlweislich via Kopfhöhrer) der dieser Tage hier scheinbar unumgängliche Brian Ferneyhough. Dazu aber morgen - es braucht dann doch mehr als nur eine Hörsitzung (& einen Verdauungsschlaf) um passende Worte zu wählen...
tapeesa (11.03.2019, 10:33):
Toru Takemitsu
Robert Aitken (Flöte), Toronto New Music Ensemble

1 - And Then I Knew 'Twas Wind

3 - I. The Night
4 - II. Moby Dick
5 - III. Cape Cod
Sfantu (11.03.2019, 17:22):

Brian Ferneyhough - Sonaten für Streichquartett

Berner Streichquartett
(LP, RCA, 1977)

Im New Grove Dictionary of Music & Musicians, 1. Aufl., heißt es:
Of his major works, some, like Sonatas for string quartet or Transit for amplified voices & orchestra, are greatly extended; the latter represents an entire evening's music. His ability to give coherence to such works, & the visionary power that illuminates them, mark him out as one of the most significant composers of his generation in Europe
"Greatly extended" bedeutet im Fall der Sonaten eine Gesamtspielzeit von fast einer Stunde.
Die stattliche Länge stört mich weniger - speziell die 2. Sonate bietet allemal genug Facetten um nicht langatmig zu wirken.
Was mit der ebenfalls angeführten Kohärenz gemeint ist, muß wohl jeder für sich selbst entdecken (viel Glück!).
Die erste Sonate, schlicht mit "Beginning" überschrieben, erfordert schon ein gehöriges Maß an Ausdauer sowie stählerne Nerven: die unzähligen quietschenden Seufzer der ersten Geige - erst ein langgezogener hoher Ton, der dann jeweils um ein (möchte fast sagen: beliebiges) Intervall zu einer kurzen Note hinuntergeht - sind mit der Zeit beinahe schon vorhersehbar. Oder mißverstehe ich das & es handelt sich hier um einen Ausdruck eben jener Kohärenz? Muß wohl so sein...

Wir sind hier Lichtjahre entfernt von Goethes Auffassung des Quartetts als einem geistvollen Gespräch vier vernünftiger Menschen. Eher wird man Zeuge vierer aneinander vorbei führender quasi autistischer Monologe. Endlos & alles andere als stimmig wirken diese quängelnden, bedeutungsschwangeren Einwürfe auf mich. An den von Cetay vermißten Pausen mangelt es hier garnicht mal so sehr. Sie bewirken nur kein Zur-Ruhe-Kommen, kein Innehalten, geben keine echte Chance zum Durchatmen.
Im zweiten Teil, "Conclusion", mithin der 2. Sonate, ändert sich das glücklicherweise. Es kommt schon eher eine Art Konversation zustande, das Geschehen gewinnt an Kontur: bei mir entsteht der Höreindruck dreier Abschnitte: zuerst kommt es zu allerlei Kontroversren, ja Konflikten. Zeitweise werden die Instrumente vehement traktiert, ein abwechslungsreicheres Spiel (zumal im Unterschied zum ersten Teil) bringt vereinzelt Pizzicati, Glissandi, Schläge auf die Corpi (hey - endlich passiert hier mal was!), es folgt ein Abschnitt, in dem die Geigen pausieren. Der sonore Klang, das ruhigere Fahrwasser wirken wohltuend. Schließlich spielen alle wieder zusammen, es hat sich eine Art Ausgleich (vielleicht ein Kompromiß, ein Friedensvertrag?) durchgesetzt. Das Werk klingt vergleichsweise entspannt aus.

Ein Rätsel bleibt mir die Motivation, dies hier zwei "Sonaten" für Streichquartett zu taufen. Motivische Verarbeitung, organische, nachzuvollziehende Formverläufe finden nicht statt.

Zum Schmunzeln bringt mich das Résumé des Klappentext-Verfassers Harry Halbreich:
Was Worte unmöglich vermitteln können, sind die glutvolle Ausdrucksstärke, die ätzende tonale & harmonische Schönheit, der Reichtum an Erfindungen & die überwältigende Größe des Werkes, das, wenigstens für den Verfasser, es zu einem würdigen Nachfolger der letzten Quartette Beethovens macht.
So, wie uns Oscar Niemeyer mit der Schöpfung Brasilias als würdiger Nachfolger, ja Vollender der Weserrenaissance gelten muß, nicht wahr?

Dies ist meine einzige Ferneyhough-Platte. Mein Eindruck ist "gemischt". Der innere Drang, mehr kennenzulernen, ist gerade noch zu bändigen....
Andréjo (11.03.2019, 20:34):
Ein Streichquartett von Ferneyhough habe ich vor einiger Zeit per yt mit Noten verfolgt.

Natürlich kann man sich veranlassen oder tatsächlich in der Stimmung sein, sich solcher Musik anzuvertrauen und ihr eine ganz besondere Ästhetik zuzubillgen. Das ist bei Lachenmann ja nicht anders. Der Unterschied zu Lachenmann, der radikaler mit den Möglichkeiten der Klangerzeugung per se arbeitet und vermutlich weniger Wert legt auf eine solche Komplexität - auf Erfahrung mit der Partitur kann ich bei ihm allerdings nicht zurückgreifen - scheint mir der Anspruch einer quasi grenzenlosen Komplexität sein. Das war die für mich entscheidende Erfahrung beim Mitlesen. Ich behaupte mal ganz kühn, dass es unmöglich ist, alle gleichzeitigen Anweisungen umzusetzen bzw. manche Anweisungen aufgrund der Begrenztheit der diversen manuellen, optischen, akustischen oder schlicht intellektuellen Fähigkeiten der Spielenden nicht umsetzbar sind. Niemand wiederum kann wohl auch nur annähernd die Korrektheit einer solchen Umsetzung überprüfen.

Weniger freundlich ausgedrückt: Wo beginnt hier die Scharlatanerie, wo beginnt sich der Komponist über die Ausführenden lustig zu machen, wo umgekehrt?

Ich will allerdings nicht leugnen, dass mich der Grundgestus der damaligen yt-Aufführung zumindest dahingehend überzeugt hat, dass mir kein eklatanter Widerspruch zwischen Partitur und Aufführung aufgefallen wäre. Das könnte natürlich sehr wohl an meiner Laienhaftigkeit liegen ... Dass es sich bei den Ausführenden um geschulte Spezialisten handelt und ich deren Kompetenz vielleicht unterschätze, sei zugestanden. Aber liege ich ganz falsch mit dem, was ich weiter oben behaupte? ?(

PS: Harry Halbreich, den Du zitierst, Sfantu, ist mir als Martinu-Experte bedeutend lieber ...

:beer Wolfgang
tapeesa (11.03.2019, 23:28):
Sutermeister: Die Schwarze Spinne
(Gesamtaufnahme) (Live-Mitschnitt Casino Bern 1997)
Garst, Zuercher, Zelenka

Morton Feldman: Why Patterns? / Crippled Symmetry
Eberhard Blum, Nils Vigeland & Jan Williams
Sfantu (12.03.2019, 13:08):
Lieber Andrejo,

kein Zweifel an der Redlichkeit & Texttreue der Ausführenden. Ich schrieb ja auch nur, daß die fallenden Intervalle wie beliebig auf mich wirken, nicht, daß sie's tatsächlich sind. Ich lastete die nervige Einförmigkeit auch dem Komponisten an, nicht den Musikern.
Eine mentale Vorbereitung auf diese oder jene Klänge nimmt, bewußt oder unbewußt, wohl jeder vor, der Kunstmusik konsumiert, oder? Bei diesen Fereynough-Stücken aber kommt diese Technik bei mir, wie beschrieben, an ihre Grenzen. Was mich noch neugierig macht, ist die Frage, wie denn die Vortragsanweisungen im Falle der Noten aussahen, die Dir vorlagen. Gibt es da außermusikalische oder transzendierende Affekte, denen zu folgen wäre? Ich meine, weil Du von den intellektuellen Möglichkeiten der Musiker schreibst.
Andréjo (12.03.2019, 15:08):
Lieber Sfantu,

die intellektuellen Fähigkeiten beziehe ich etwa darauf, dass im Zeitraum von einer halben, von einer oder zwei Sekunden sich bisweilen eine große Häufigkeit von Notenwerten gefunden hat, vielfach irreguläre Bestimmungen extremer Art - was weiß ich 17 oder 23 Werte, plötzliche Dynamik-Verschiebungen und dazu instrumententypische Griffbezeichnungen, das alles meines Erachtens jenseits jeder objektiven Hörbarkeit und Produzierbarkeit - einfach aus dem zu knappen Zeitraum heraus. Außermusikalische, transzendierende Affekte sind es in geringerem Maße, die sind immer stärker subjektiver Natur und dem Interpreten anheimgestellt, bei Beethoven wie bei Skrjabin.

Wenn Du hier lieber nicht von "intellektuell" sprechen möchtest, bestehe ich nicht auf diesem Begriff. :)

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es ist mir klar, dass ein Musiker auch in älterer Musik mit Anweisungen konfrontiert wird, die er zugunsten eines größeren Zusammenhangs nicht immer quasi wörtlich befolgen muss oder kann. Nur sehe ich seitens des Komponisten bei dem Ferneyhough-Beispiel keine Sinnhaftigkeit mehr in dessen Komplexität der Anweisungen.

Weiter oben habe ich gelesen, dass der Improvisationscharakter solcher Musik durch eine derart differenziert-diffizile Notation künstlich in ein konventionelles Schema gepresst wird. Das scheint mir den Sachverhalt durchaus zu treffen.

Denn solche Avantgarde wird ja vielfach nicht mehr traditionell notiert, sondern durch einfachere, offenere Zeichen. Das scheint mir bei Weitem ehrlicher. Und natürlich hat eine solche Ehrlichkeit kaum mit den Ausführenden zu tun, sondern schon primär mit dem fordernden Komponisten. Ich sehe mich auch außerstande, zu beweisen oder zu widerlegen, dass die Ausführenden sich über Anweisungen bewusst hinwegsetzen würden, sei es aus Selbstschutz, sei es notgedrungen, sei es aus weniger wertvollen Gründen. Insofern, wie Du schon sagst: kein Zweifel an deren Redlichkeit! Aber ich hätte im anderen Fall Verständnis dafür!

Es gibt ja mittlerweile Spezialisten für Avantgarde - im Bereich des Streichquartetts nenne ich als sehr bekannte Formation Arditti. Ich habe aber auch schon die Meinung von gefragten Professionellen gehört, dass der Aufwand, solche Musik zu erlernen, in einem eklatanten Missverhältnis zur Aufnahmefähigkeit auch bei einem vorbelasteten Publikum - zu dem ich mich eigentlich gerne zählen möchte - oder überhaupt dessen Bereitschaft dazu steht.

Ich will ein Beispiel verlinken - ob es sich exakt um das damalige handelt, weiß ich nicht mehr so genau:

https://www.youtube.com/watch?v=fpDfmtYnZw4

Man beachte auch den Anweisungskatalog, welcher der Partitur vorausgeht!

:) Wolfgang
Sfantu (12.03.2019, 15:48):
Lieber Andrejo,

merci für Deine Erläuterungen!
Fürwahr! Die Verhältnismäßigkeit der Mittel ist da wohl kaum noch gegeben. Las die Vortragsanweisungen & dachte mir: ein Pedant ohne Pendant! Immerhin - der knapp 10minütige Ausschnitt aus dem 3. Quartett ist spannender & es "passiert" mehr als in den ca. 50min der beiden Sonaten für Streichquartett. & es (1987) ist ziemlich genau 20 Jahre jünger als jene (1967) - vielleicht mit ein Grund für die farbigere Textur.

Vieli Grüess us Bärn
Sfantu (12.03.2019, 22:44):
In Vorfreude auf die Wiederveröffentlichung von Adrianos Fritz Brun-Zyklus hörte ich heute die Hälfte meiner noch spärlichen Brun-Sammlung, bestehend aus 2 Einspielungen der postbrahms'schen 2. Sinfonie B-dur von 1911:


Luzerner Sinfonieorchester - Olaf Henzold
(CD, Gallo, 1994)

Allegro moderato 12'16
Allegro appassionato 5'35
Adagio sostenuto 10'31
Non troppo vivace 9'26


Berner Symphonieorchester - Dmitrij Kitajenko
(CD, SRI, live, 1995)

Allegro moderato 13'07
Allegro appassionato 5'41
Adagio sostenuto 11'04
Non troppo vivace 9'17

Nach etwas längerer Hörpause ist diese Gegenüberstellung aufs Neue reizvoll fürs Ohr.
Hier das Orchester aus Luzern, Bruns Geburtsort - dort jenes aus Bern, während Jahrzehnten seine Wirkungsstätte & mithin ein Ort, dessen Musikleben Brun nachhaltig geprägt hat.

Die Luzerner haben das insgesamt klarere Klangbild zugute, wenn auch leicht entfernt. Das Orchester zeigt sich mit feiner Spielkultur von seiner besten Seite - die Darbietung ist abgerundet & zu keiner Zeit verhetzt, trotz der fast durchgängig kürzeren Spielzeiten gegenüber der Konkurrenz.
Interessant, daß beide Aufnahmen fast zeitgleich entstanden. Ist die jeweilige Disposition repräsentativ für den damaligen Qualitätsstand, dann bleibt das BSO zwar nicht um Welten aber doch hörbar hinter den Zentralschweizern zurück. Andererseits ist Kitajenkos Herangehensweise resp. Werksicht etwas persönlicher. Das sehnsuchtsvolle Adagio wird emotionaler angegangen, viele Akzente kommen schärfer & mit mehr Aplomb (1. & 2. Satz). Da gibt sich zum einen der Routinier zu erkennen, dann spielt aber vielleicht auch die Live-Atmosphäre noch eine Rolle. Große Faszination übt auf mich der Mittelteil des 2. Satzes aus. Das hier dominierende Holz kann seine Parts besser entfalten/auskosten. Der dunkel-unterschwellig bedrohliche Grundcharakter wird um eine Prise Zauberspuk bereichert.
In Luzern scheint dies nur in abgeschwächter Form herüber.

Fazit > Kein Entweder/Oder sondern ein Sowohl als auch - beide Versionen erfreuen auf eigene Art.
Henzold hatte das bessere Ensemble zur Verfügung. Alles wirkt wie aus einem Guß ohne aber glatt zu sein.
Kitajenko bringt mehr Emotion & punktet mit schönen Einzelleistungen seiner Musiker.

Wie gesagt - der Appetit auf die Adriano-Box ist da!
jpc kann ab Mitte Ende April liefern.
agravain (13.03.2019, 19:56):
Hier:



Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll

Marjorie Thomas - Alt
Tölzer Knabenchor
Chor und Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks
Rafael Kubelik

Ganz wunderbar.
Sfantu (15.03.2019, 23:15):
Durch Inspiration aus Wien drehte sich gerade meine einzige Offenbach-Platte mit Instrumentalkompositionen (abgesehen von Ouvertüren-Sammlungen & den Duos für zwei Celli).


daraus:
Konzert-Rondo G-dur für Violoncello & Orchester
sowie
Ouvertüre für großes Orchester

Ofra Harnoy, Cincinnatti Pops Orchestra - Erich Kunzel
(LP, vox cum laude, 1983)

Das Konzert-Rondo paßt gut ins Offenbach-Klischee: funkensprühende Promenadenkonzert-Musik mit frou frou & zirzensischer Virtuosität! Die hier musizierenden Kräfte legen sich entsprechend ins Zeug, man erfreut sich an gut 20 min bester leichter Muse. Frau Harnoy kostet die Finessen ihres Parts genüßlich aus, das Orchester steht ihr mit gebotener Attacke & Brillanz zur Seite.

Was die Konzertouvertüre angeht, befinden wir uns in einer komplett anderen Welt. Vom 24jährigen Komponisten erdacht, hören wir ein ernstes Werk in einer schwer faßbaren, suchenden, quasi changierenden Gestalt: Einflüsse, die ich herauszuhören glaube, sind etwa Nicolai (in seinen für Italien entstandenen Opern) & Hérold - so schicksalhaft-dramatisch, wie bspw. das wiederkehrende Hauptthema erklingt. Lyrische Abschnitte mit Holzbläser-Soli sind ausgesprochen romantisch - häufig wird somit ebenfalls eine Nähe zu Mendelssohn hörbar. Die abschließende Stretta ist dann wieder ganz bei den Italienern.
Hier sucht ein junger schöpferischer Geist seinen Platz & seinen Weg.

In eine ähnliche Kerbe schlägt scheinbar das Grand concert militaire für Violoncello & Orchester, das ich leider nur (oder immerhin: gottseidank) via youtube kenne.
Kann jemand eine Einspielung empfehlen?
Amadé (16.03.2019, 14:10):
im Vergleich:





2. Sinfonie, die LCPL-Leute spielen ursprünglicher - insgesamt jedoch keine Aufnahmen, bei denen mein Herz höher schlägt.

Gruß Amadé
tapeesa (17.03.2019, 14:28):
Antonin Dvorak
Panocha Quartett

daraus:

Cypresses, for string quartet (arr. from Cypresses, B. 11),
13: B. 152: 2. Death Reigns in Many a Human Breast
Cypresses, B. 152: No. 4, Never Will Love Lead Us to That Glad Goal. Poco adagio, usw.
Nicolas_Aine (20.03.2019, 00:03):


aus dieser Box die Beethoven Cellosonaten Nr. 2, 4 & 5 mit Gyorgy Sebö.
Cantus Arcticus (24.03.2019, 13:40):
Hallo Zusammen
Bei mir ist es dieses Werk:



Eine dem Ohr wohlgefällige Oper, deren Stil zu Zeiten Keisers und Händels in Hamburg sehr beliebt war.

Viele Grüsse :hello
Stefan
tapeesa (27.03.2019, 21:26):
Igor Stravinsky: The Rake's Progress (Gesamtaufnahme)
London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner
agravain (31.03.2019, 11:38):
Vom entsprechenden Faden angeregt:



:hello Agravain
Amonasro (02.04.2019, 16:22):


Antonio Vivaldi:

Le quattro stagioni
Concerto per oboe e violino RV 548*
Concerto per 2 violini RV 516

Simon Standage (Violine)
Elizabeth Wilcock (Violine)

David Reichenberg (Oboe)*

The English Concert, Trevor Pinnock

Gruß Amonasro
Amonasro (02.04.2019, 22:10):


Arcangelo Corelli: Concerti grossi op. 6

The English Concert, Trevor Pinnock

Gruß Amonasro
Amonasro (04.04.2019, 13:51):
Hieraus:



Heitor Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras Nr. 5, 6, 4 & 1

Donna Brown (Sopran)
Jean Louis Steuermann (Klavier)
Sato Moughalian (Flöte)
Alexandre Silvério (Fagott)
Cellisten des São Paulo Symphony Orchestra; Roberto Minczuk

Gruß Amonasro
Amonasro (05.04.2019, 18:09):


Giovanni Battista Pergolesi:

Stabat Mater
Laudate Pueri Dominum
Confitebor tibi Domine

Julia Lezhneva, Philippe Jaroussky

Coro della Radiotelevisione svizzera, Lugano
I Barocchisti, Diego Fasolis

Gruß Amonasro
Cantus Arcticus (05.04.2019, 18:32):
Heute Abend zu Gemüte sei geführt:



Aus Händels Londoner Zeit.

Gruss :hello
Stefan
Cetay (inaktiv) (05.04.2019, 20:44):
Amadé (06.04.2019, 15:35):


:times10

Gruß Amadé
Amonasro (06.04.2019, 22:21):


Béla Bartók/Béla Balázs: A kékszakállú herceg vára (Herzog Blaubarts Burg)

Kékszakállú - Walter Berry
Judit - Christa Ludwig

London Symphony Orchestra, István Kertész

Gruß Amonasro
Amadé (07.04.2019, 09:37):


Nr. 29 E-Dur
Gruß Amadé
Amonasro (07.04.2019, 11:33):

Dmitri Schostakowitsch: Cellokonzerte Nr. 1 & 2

Heinrich Schiff (Cello)
Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks, Maxim Schostakowitsch

Gruß Amonasro
tapeesa (07.04.2019, 14:39):
Aus alten Märchen winkt es ... Musikalische Märchen / Märchen in der Musik
daraus:
Sergei Bortkiewicz: Aus Andersens Märchen op. 30, Der Schmetterling
Wolf-Ferrari-Ensemble, David Schroeder
tapeesa (07.04.2019, 15:21):
The Fairy Queen, Z.629 (1692)
O let me weep (The Plaint)
Philippe Jaroussky, countertenor; Ensemble Artaserse

und

Purcell:
Stripped of their green our groves appear (Emma Kirkby)
aus Henry Purcell - Ode for St.Cecilia'S.Day 1692, The fife, and all the harmony of war
Paul Mc Creesh, Gabrieli Consort
Amonasro (07.04.2019, 17:48):


Heitor Villa-Lobos: Floresta do Amazonas

Anna Korondi (Sopran)
São Paulo Symphony Orchestra & Choir, John Neschling

In dieser fast 80 Minuten dauernden symphonischen Dichtung für Orchester, Männerchor und Sopran dreht sich alles um den brasilianische Regenwald. Eine sehr farbenreiche, atmosphärische Musik. Die Liedvertonungen (Texte: Dora Vasconcellos) und Sopran-Vokalisen erinnern an die Bachianas brasileiras Nr. 5.

Gruß Amonasro
agravain (10.04.2019, 10:20):


Petrenko (2018), Royal Liverpool Philharmonic Orchestra + In the South (Alassio) op. 50, Serenade for Strings op. 20

Ein frohgemutes wie konzeptloses Nebeneinander von beliebten Werken Elgars (nein, das ist natürlich nicht verwerflich) präsentiert diese Neuveröffentlichung aus dem Hause Onyx: die Streicherserenade, die Enigma-Variationen und dann noch die herrliche Konzertouvertüre „In the South“. Es spielt das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter seinem gegenwärtigen Chefdirigenten Vasily Petrenko.

Die beiden bislang vorgelegten Elgar-Einspielungen konnten (mich) kaum von dessen Qualitäten als Elgar-Dirigent überzeugen. Da war allerhand Lieb- und Lustloses dabei, sodass ich längere Zeit mit der Frage gerungen habe, ob ich diese CD wirklich hören muss. Der Sammler in mir hat gewonnen und tatsächlich ließ der Beginn dieser CD hoffen.

Petrenko präsentiert eine wirklich süffige, saftige, kraftvolle Lesart von „In the South“. Diese hochvirtuose, vielfarbige und glanzvolle Musik, durch die die Sonne Italiens so intensiv flutet, dass das für Elgars Werk zentrale Element des Nostalgischen eigentlich kaum eine Rolle zu spielen scheint, liegt Petrenko ganz offensichtlich. Kurz gesagt: Hier stimmt eigentlich alles. Auch die Serenade gelingt gut.

Aber dann die Variationen. Nicht, dass das technisch in irgendeiner Weise schlecht gespielt wäre. Dafür kennt sich das RLPO viel zu gut mit dem Werk aus. Aber für Petrenkos Aufnahme gilt natürlich auch, was ich vor einiger Zeit zur Brabbins‘ Neuaufnahme der Variationen schrieb: „Von den „Enigma Variationen“ gibt es mittlerweile eine kaum noch überschaubare Anzahl an Einspielungen, darunter so hervorragende wie diejenigen Beechams, Stokowskis, Bernsteins oder Sinopolis, darunter auch viele gute und eine Reihe von eher mittelmäßigen. Im Falle einer Neueinspielung eines solchen Stückes muss sich im Klaren darüber sein – und daran geht im Grunde kein Weg vorbei –, dass man sich an jenen messen lassen muss.“

Natürlich besteht immer wieder einmal die Chance, dass Exegeten es schaffen, noch etwas zu zeigen, was zuvor unerhört geblieben ist. Die Chance allerdings, neben den zahlreichen herausragenden Aufnahmen der Vergangenheit blass auszusehen, ist nach meinem Empfinden aber viel höher. Darum frage ich mich, warum denn immer wieder die üblichen Verdächtigen Elgars eingespielt werden, wenn ein neuer Dirigent eines der britischen Spitzenorchester übernimmt. Es gäbe doch anderes.

Und so kam es, im Fall der Variationen so, wie ich es angesichts der bislang vorgelegten Aufnahmen befürchtet habe.

Petrenko lässt das Orchester schlicht spielen - und dieses spielt streckenweise wie im Schlaf. Und das ist in diesem Falle kein Kompliment. Wie uninteressant, ja fade klingt hier die Vorstellung des Themas, wie lieblos die langsameren Variationen (unendlich dröge: Nimrod!), wie humorlos das feine und freundliche Humorige (beispielsweise im Fall von Richard Arnold oder bei Dorabella – Var. 5 & 10). Da wäre ein wenig Input seitens Petrenkos, eine kleine Bewegung der formenden Hand des Dirigenten durchaus willkommen gewesen. Aber: nichts.
Immerhin: Wenn’s knallt, dann ist Petrenko dabei. Bulldogge „Dan“ rast wie von der Tarantel gestochen durch die 11. Variation, William Meath Baker motzt seinen Weg durch Variation Nummero 4 und knallt wuchtig dir Tür. Am Schluss blinkt und blitzt „Edu“ in den gleißendsten Tönen.

Alles in allem aber eine wenig engagierte Darstellung, eine Wiedergabe der Oberfläche. Ich frahe mich, was noch kommt? "Falstaff" vielleicht? Cello- und/oder Violinkonzert? Ich kann nicht sagen, dass ich voller Ungeduld darauf warte.
Amonasro (11.04.2019, 17:57):


Johann Sebastian Bach: Cellosuiten

Heinrich Schiff

Gruß Amonasro
tapeesa (12.04.2019, 10:33):
A Feather on the Breath of God
Hildegard von Bingen
Gothic Voices
Kirkby , Page

Emma Kirkby hat Engel-Charakter / Funktion für mich -
bisschen kitschig, aber ich kann es mir gerade nicht verkneifen: :love: <3
Ich liebe ihre Stimme, ihre Interpretation.
tapeesa (12.04.2019, 10:38):
Doppelpost -
Amonasro (12.04.2019, 19:10):


Gaetano Donizetti/Salvadore Cammarano: Lucia di Lammermoor

Lord Enrico Ashton - Robert Merrill
Lucia Ashton - Joan Sutherland
Sir Edgardo di Ravenswood - Renato Cioni
Lord Arturo Bucklaw - Kenneth Macdonald
Raimondo Bidebent - Cesare Siepi
Alisa - Ana Raquel Satre
Normanno - Rinaldo Pelizzoni

Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia Roma, Sir John Pritchard

Aufgrund der perfekten Mischung von Schönklang und Dramatik eine meiner liebsten Belcanto-Opern.

Gruß Ammonasro
Cetay (inaktiv) (12.04.2019, 20:24):


Emma Kirkby hat Engel-Charakter / Funktion für mich -
bisschen kitschig, aber ich kann es mir gerade nicht verkneifen: :love: <3

Ich liebe ihre Stimme, ihre Interpretation.
Da kann ich ohne Vorbehalte mit. :thumbup:
Cetay (inaktiv) (14.04.2019, 06:07):



Joseph Haydn, Streichquartett G-Dur op. 76/1, Hob. III:75; Tokyo String Quartet
satie (14.04.2019, 17:25):
Emma Kirkby hat Engel-Charakter / Funktion für mich -
bisschen kitschig, aber ich kann es mir gerade nicht verkneifen: :love: <3

Ich liebe ihre Stimme, ihre Interpretation.
Da kann ich ohne Vorbehalte mit. :thumbup:
Da sind wir schon ein Trio! :thumbup:
Amonasro (16.04.2019, 21:01):


Frédéric Chopin: Nocturnes

Arthur Rubinstein

Gruß Amonasro
tapeesa (17.04.2019, 20:20):
Lisa Tannebaum - My Harp, My Heartdaraus: La Source (Alphonse Hasselmans)

Valérie Milot, Harfe
Aquarelles / Watercolours
daraus: die Moldau (Smetana)
Amonasro (18.04.2019, 21:17):


Richard Wagner: Parsifal

Amfortas - Dietrich Fischer-Dieskau
Titurel - Hans Hotter
Gurnemanz - Gottlob Frick
Parsifal - René Kollo
Klingsor - Zoltan Kélémen
Kundry - Christa Ludwig
Erster Gralsritter - Robert Tear
Zweiter Gralsritter - Herbert Lackner
Altstimme - Birgit Finnilä
Erster Knappe - Rotraud Hansmann
Zweiter Knappe - Marga Schiml
Dritter Knappe - Heinz Zednik
Vierter Knappe - Ewald Aichberger
Klingsors Zaubermädchen - Lucia Popp, Alison Hargan, Anne howells, Kiri Te Kanawa, Gillian Knight, Margarita Lilowa

Wiener Staatsopernchor
Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti

Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (19.04.2019, 00:10):
Auch nachdem ich mir die Handlung durchgelesen habe, ist mir nicht so richtig klar, wie die Handlung mit Karfreitag bzw. Ostern zusammenhängt, aber nachdem Du das jetzt hörst und das in doch dem ein oder anderen Haus in diesen Tagen läuft, muss ich doch jetzt mal ganz dumm fragen, wo da der Zusammenhang ist ?(

Bei mir läuft ein Neuerwerb, in Kürze mehr dazu:
satie (19.04.2019, 00:30):
Auch nachdem ich mir die Handlung durchgelesen habe, ist mir nicht so richtig klar, wie die Handlung mit Karfreitag bzw. Ostern zusammenhängt, aber nachdem Du das jetzt hörst und das in doch dem ein oder anderen Haus in diesen Tagen läuft, muss ich doch jetzt mal ganz dumm fragen, wo da der Zusammenhang ist ?(
Da hängt alles mit zusammen: der Gral ist der Becher, mit dem das Blut Christi aufgefangen wurde bei der Kreuzigung, der Speer hat ihm die Wunde zugefügt. Der ganze dritte Akt spielt am Karfreitag, und Parsifal selbst ist ja so etwas wie ein Erlöser.
Außerdem schreibt Wagner in der Urfassung vor, dass Gurnemanz und Kundry in Hasen-Kostümen in gewissen Abständen Ostereier von Lindt in den Zuschauerraum werfen. Ja, Sponsoring war schon damals alles...
Nicolas_Aine (19.04.2019, 23:55):
vielleicht haben sie deswegen in Hamburg ein Netz über den Graben gehängt, nicht dass das Orchester noch anfängt, sich um die Schokolade zu kloppen...
tapeesa (20.04.2019, 00:07):
Prometheus
(in altgriechischer Sprache)
nach Aischylos' "Prometheus
von Carl Orff

Roland Hermann (Prometheus)
Colette Lorand (Io Inachis)
Fritz Uhl (Hermes)
Josef Greindl (Kratos)
Kieth Engen (Okeanos)
Heinz Cramer (Hephaistos)
Erika Rüggeberg, Isolde Mitternacht
& Julia Falk (Chorführerinnen)

Frauenchor & Symphonieochester des
Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Rafael Kubelik
1./2. Oktober 1975
Herkulessaal der Münchner Residenz
Amonasro (20.04.2019, 10:36):
Auch nachdem ich mir die Handlung durchgelesen habe, ist mir nicht so richtig klar, wie die Handlung mit Karfreitag bzw. Ostern zusammenhängt, aber nachdem Du das jetzt hörst und das in doch dem ein oder anderen Haus in diesen Tagen läuft, muss ich doch jetzt mal ganz dumm fragen, wo da der Zusammenhang ist ?(
Da hängt alles mit zusammen: der Gral ist der Becher, mit dem das Blut Christi aufgefangen wurde bei der Kreuzigung, der Speer hat ihm die Wunde zugefügt. Der ganze dritte Akt spielt am Karfreitag, und Parsifal selbst ist ja so etwas wie ein Erlöser.Außerdem schreibt Wagner in der Urfassung vor, dass Gurnemanz und Kundry in Hasen-Kostümen in gewissen Abständen Ostereier von Lindt in den Zuschauerraum werfen. Ja, Sponsoring war schon damals alles...
All das hängt zudem mit der Mitleidsthematik zusammen: Kundry ist verflucht, weil sie kein Mitleid mit dem gekreuzigten Jesus gezeigt hat; Parsifal wird zum Erlöser durch sein Mitleid mit Amfortas, dessen Wunde der Wunde Christi entspricht (selbe Stelle, durch die selbe Waffe). Der augenfälligste Bezug zu Karfreitag ist im dritten Akt zu finden. Dort gibt es einen Abschnitt, der als "Karfreitagszauber" bezeichnet wird und von dem auch Versionen ohne Gesang existieren:

Parsifal:
Wie dünkt mich doch die Aue heut so schön!
Wohl traf ich Wunderblumen an,
die bis zum Haupte süchtig mich umrankten;
doch sah ich nie so mild und zart
die Halme, Blüten und Blumen,
noch duftet' all' so kindisch hold
und sprach so lieblich traut zu mir.

Gurnemanz:
Das ist Karfreitags-Zauber, Herr!

Parsifal:
O wehe, des höchsten Schmerzentags!
Da sollte, wähn' ich, was da blüht,
was atmet, lebt und wiederlebt,
nur trauern, ach! Und weinen?

Gurnemanz:
Du siehst, das ist nicht so.
Des Sünders Reuetränen sind es,
die heut mit heil'gem Tau
beträufet Flur und Au':
der liess sie so gedeihen.
Nun freut sich alle Kreatur
auf des Erlösers holder Spur,
will sein Gebet ihm weihen.
Ihn selbst am Kreuze kann sie nicht erschauen:
da blickt sie zum erlösten Menschen auf;
der fühlt sich frei von Sündenlast und Grauen,
durch Gottes Liebesopfer rein und heil:
das merkt nun Halm und Blume auf den Auen,
dass heut des Menschen Fuss sie nicht zertritt,
doch wohl, wie Gott mit himmlischer Geduld
sich sein erbarmt' und für ihn litt,
der Mensch auch heut in frommer Huld
sie schont mit sanftem Schritt.
Das dankt dann alle Kreatur,
was all' da blüht und bald erstirbt,
da die entsündigte Natur
heut ihren Unschuldstag erwirbt.

Gruß Amonasro :hello
Cetay (inaktiv) (22.04.2019, 02:33):


Joseph Haydn; Sinfonien D-Dur, C-Dur & G-Dur, Hob. I:6-8 "Die Tageszeiten"
NFM Warschauer Barockorchester, Jaroslaw Thiel

Aufs erste Hör sehr erfreulich.
Aufs Wiederholte bleibt das so. Haydn-Maniacs sei hiermit eine ausführliche Hörprobe nahegelegt.
Amonasro (22.04.2019, 22:51):


Gioachino Rossini: Streichersonaten Nr. 1-6

Academy of St Martin in the Fields, Neville Marriner

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (23.04.2019, 01:37):

Johann Sebastian Bach; Die Kunst der Fuge, BWV 1080
Ars Rediviva, Milan Munclinger

Nicht der letzte Stand der Forschung, aber eine musikalische Offenbarung.
Amadé (23.04.2019, 17:20):
tapeesa (23.04.2019, 20:55):
Beethoven - Diabelli Variations Op. 120

1. Grigory Sokolov
2. Andras Schiff
Nicolas_Aine (23.04.2019, 23:08):
lieber Marcie,

herzlich willkommen im Forum! Einen Vorstellungsthread haben wir durchaus, hier heißt er "Wer bin ich?!" :)

Viele Grüße und viel Spaß hier im Forum!
Cetay (inaktiv) (24.04.2019, 01:16):
Auch von mir ein herzliches Willkommen. :hello

Hier spielt eines meiner langjährigen Lieblingsets:


Wolfgang Amadeus Mozart; Violinkonzerte
Frank Peter Zimmermann, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Jörg Faerber
tapeesa (24.04.2019, 01:32):
1.
Berlioz - Symphonie Fantastique
Sir Thomas Beecham

daraus
5. Song d'une nuit du Sabbat: Larghetto - Allegro

2.
Arrigo Boito: Mefistofele (Gesamtaufnahme)
Giuseppe Patané
Samuel Ramey, Plácido Domingo, Eva Marton
satie (24.04.2019, 02:06):
lieber Marcie,

herzlich willkommen im Forum! Einen Vorstellungsthread haben wir durchaus, hier heißt er "Wer bin ich?!" :)

Viele Grüße und viel Spaß hier im Forum!
Vielen Dank für die Grüße und den Hinweis, jedoch ist mir der Zutritt zum besagten Thread offenbar (noch) verwehrt bzw. konnte ich ihn daher natürlich nicht finden.
Hallo Marcie und willkommen im Forum auch von mir. Nicolas hat den Link zum alten Threads gepostet. Der ist in einem Bereich, der tatsächlich erst später zugänglich wird, daher hatten wir dann diesen Thread hier als Ersatz:
Wer bin ich? - Vorstellungsthread
Dort kannst Du Dich sehr gerne vorstellen.

Herzliche Grüße
Satie
Amonasro (24.04.2019, 13:39):
Auch von mir herzlich willkommen!

Bei mir heute:


Gioachino Rossini/Luigi Balocchi/Alexandre Soumet: Le siège de Corinthe

Mahomet II - Lorenzo Regazzo
Pamyra - Majella Cullagh
Cléomène - Marc Sala
Néoclès - Michael Spyres
Hiéros - Matthieu Lécroart
Adraste - Gustavo Quaresma Ramos
Omar - Marco Filippo Romano
Ismène - Silvia Beltrami

Camerata Bach Choir, Poznan
Virtuosi Brunensis, Jean-Luc Tingaud

Die letzte von insgesamt drei Fassungen dieser Oper. Aus dem ursprünglich auf die persönlichen Konflikte fokussierten Drama haben die franz. Librettisten den Fokus in Richtung des historischen Konflikts verschoben. Die musikalischen Highlights der früheren Fassungen blieben auch hier erhalten, durch die Neuanordnung ging jedoch der blockartige Aufbau aus großen musikalischen Einheiten verloren. Die neuen Musikstücke sind alle Bereicherungen, wie die Ouvertüre oder die Szene des Hièros, die schon an die Schwertweihe bei Meyerbeer erinnert. Trotzdem steht mir letztlich die einheitlichere italienische Erstfassung (als "Maometto II") näher.

Die Aufnahme ist ganz ausgezeichnet. Die Sänger (allen voran Michael Spyres als Néoclès mit seiner extrem hohen Arie im 3. Akt) lassen keine Wünsche offen und Tingaud bietet mit den Virtuosi brunensis eine schwungvolle, leidenschaftliche Interpretation - Rossini wie er sein soll.

Gruß Amonasro :hello
palestrina (24.04.2019, 16:06):
Trotzdem steht mir letztlich die einheitlichere italienische Erstfassung (als "Maometto II") näher.
Lieber Amonasro, mir allerdings nicht so ganz, da mir schon die Rolle des Néoclès als Tenor besser gefällt als Callbo als Mezzo!
Natürlich ist die Aufnahme gelungen :D ich habe ja auch mitgeklatscht!

Aber letztendlich gefallen mir beide (vom Maometto II sogar 2) Versionen, ist ja schließlich Rossini! ^^

LG palestrina
Amonasro (24.04.2019, 17:43):
da mir schon die Rolle des Néoclès als Tenor besser gefällt als Callbo als Mezzo!

Naja, gerade die Terzette gefallen mir mit Calbo als Mezzo besser. Immerhin ist Erisso/Cléomène schon ein Tenor. Beide Versionen (also Neapel und Paris) haben wohl ihre Vor- und Nachteile und mir gefallen natürlich beide! Nur die zweite, venezianische Fassung des Maometto gefällt mir nicht wirklich. Das Happy End aus La donna del lago passt nicht zur ansonsten völlig ernsten Oper und das Terzett In questi estremi istanti am Grab der Mutter (meine Lieblingsstelle) fehlt dort leider auch.

Gruß Amonasro :hello
Amonasro (26.04.2019, 18:51):

Ottorino Respighi:

Impressioni brasiliane

La Boutique fantasque (nach Rossini)

Orchestre Philharmonique Royal de Liège, John Neschling

Gruß Amonasro
Marcie (26.04.2019, 19:30):
Hm, ich weiss nicht recht. Also die Kontrabässe klingen schon beeindruckend wuchtig, und andere Klänge wurden auch interessant (durch die Tontechnik vermute ich) herausgearbeitet.
Aber mir fehlt da die ganze Zeit etwas, was ich nicht benennen kann. Wenn man es Seele nennt, ists sicher naiv.
Wurde dieser "Stardirigent" eigentlich schon thematisiert im Forum? Er scheint ja eine geradezu sektenhafte Anhängerschaft zu haben.
Marcie (26.04.2019, 21:44):
Siehe LESETIPP
palestrina (27.04.2019, 09:29):
Er scheint ja eine geradezu sektenhafte Anhängerschaft zu haben.
Wenn du es so nennen willst ;) , dann gehöre ich auch dieser Sekte an ! :thumbsup:

Wer Currentzis Live erlebt hat wird es verstehen, welch suggestive Kraft von ihm ausheht!

LG palestrina
Marcie (27.04.2019, 15:11):
@palestrina

Das mag sein.
Findest Du die von mir gehörte Mahler gelungen?
tapeesa (27.04.2019, 21:25):
(Hoch)Suggestive Kraft würde ich Currentzis auch zuschreiben (von dem, was ich gehört habe und das ist nicht so viel). Ich empfinde das aber nicht positiv.

Der Einfachheit halber beziehe ich mich grob darauf: "Der Begriff Suggestion wurde im 17./18. Jahrhundert eingeführt und bezeichnet die manipulative Beeinflussung einer Vorstellung oder Empfindung mit der Folge, dass die Manipulation nicht wahrgenommen wird oder zumindest zeitweise für das Bewusstsein nicht abrufbereit ist. Etymologisch ist er zurückführbar auf das lateinische Substantiv suggestio, -onis, was so viel bedeutet wie Hinzufügung, Eingebung oder Einflüsterung, oder auf das lateinische Verb suggerĕre (zuführen, unterschieben). (Wikipedia))
Mir ist aber auch bewusst, dass Suggestion in der Psychologie nicht nur negativ besetzt ist.

Habe heute die Doku "Currentzis - der Klassikrebell" (2016) gesehen und die von Marcie gepostete Mahler-Sinfonie gehört.
Mit dem Ergebnis: das hier zu erleben:
Suggestionen erzeugen in der Psyche labile Zustände, die im Normalfall nach einer gewissen Latenzzeit wieder in den Ausgangszustand zurückkehren. (auch Wikipedia)

Nun stehe ich vor der Frage: was ist der Sinn - dieser suggestiven Kraft, die Currentzis da scheinbar ausübt.

Soll ich mich der verwehren? Das war der erste Impuls - der Begriff "diabolisch" tauchte in mir auf und das Bedürfnis Knoblauch, Kreuz gegen Vampir ;)
Oder was mache ich damit jetzt?
Auch HItler hat die suggestive Kraft seiner Rhetorik benutzt.

Momentan fühle ich mich etwas "leer", aber raus aus dieser "Anti"-Haltung. Ich glaube, ich fühlte mich "verführt" und jetzt ist da Entspannung, weil die Macht ist gar nicht da.
Gleichzeitig aber auch Neugier. Wie ein Spiel mit dem Feuer und Spannung.
tapeesa (27.04.2019, 23:24):
Lebt kein Gott
Norbert Ernst & Brandenburgisches Staatsorchester & Hartmut Keil

1
Beethoven: Fidelio op.72 / Act 2 - Gott! welch dunkel hier!
2
Weber: Der Freischütz, J. 277 / Act 1 - Nein, länger trag' ich nicht die Qualen ... Durch die Wälder, durch die Auen
3
Wagner: Rienzi / Act 5 - Allmächt'ger Vater, blick herab
4
Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg, WWV 96 - Die Meistersinger von Nürnberg Vorspiel zum I. Aufzug
5
Wagner: Tannhäuser, WWV 70 / Act 3 - Inbrunst im Herzen
6
Wagner: Lohengrin, WWV 75 / Act 3 - In fernem Land
7
Wagner: Parsifal, WWV 111 / Act 2 - Amfortas! Die Wunde!
8
Wagner: Parsifal, WWV 111 / Act 3 - Nur eine Waffe taugt
___

Liederkreis, Op. 24: Berg' Und Burgen Schau'n Herunter
Leonard Hokanson & Hermann Prey
Aus dem Album Schumann: "Dichterliebe", Op. 48 & "Liederkreis", Op. 24
Nikolaus (28.04.2019, 10:17):


Die beiden hatte ich Anfang April live in Paris erlebt mit BWV 1016, 1017, 1018 und zusätzlich Beethovens Kreutzer-Sonate.
Dort hatte mich ihr Beethoven vor allem begeistert, Bach dagegen nicht ganz so.
Zu Hause gefällt mich ihr Bach mit jedem Hören immer besser, insbesondere die langsamen Sätze: sehr sensibel und berührend.
Für manchen mag es zu "romantisierend" sein, aber ich kann mich gerade nicht satt daran hören!
Nikolaus (28.04.2019, 10:19):

Egal, ich genieße derweil noch mein aktuelles Lieblings-Set:


Ja, finde ich auch großartig!
Nikolaus (28.04.2019, 11:03):
Er scheint ja eine geradezu sektenhafte Anhängerschaft zu haben.
Wenn du es so nennen willst ;) , dann gehöre ich auch dieser Sekte an ! :thumbsup:
Wer Currentzis Live erlebt hat wird es verstehen, welch suggestive Kraft von ihm ausheht!

LG palestrina
Ich gehöre zwar auch zu seiner Anhängerschaft, allerdings nicht "sektenhaft", da ich durchaus die Kritik an ihm nachvollziehen kann.

Kürzlich habe ich ihn mit Verdis Requiem erlebt, und das war wirklich ungeheuer beeindruckend:
Sein Orchester und Chor (MusicAeterna aus Perm) waren in kuttenähnliche schwarze Mäntel gekleidet.
Das Orchester spielte stehend, wie üblich.
Die Sopranistin - Zarina Abaeva, großartig - war im "Libera me" im Chor positioniert, was ich so das erste Mal erlebt habe und mir sehr sinnvoll erscheint.
Auch die übrigen Solisten, darunter der Bass Tareq Nazmi, waren hervorragend.

Currentzis versteht es, die Extreme eines Werkes auszureizen und Akzente zu setzen, die einen das Werk quasi neu hören lassen.
Und ja, er hat etwas suggestives. Bei der Aufführung des Requiems schaffte er es, das Publikum am Ende minutenlang still verharren zu lassen, bevor er es quasi in den Applaus "entließ".

Und ja, er hat etwas diabolisches. Man kann das in einem Mitschnitt von Verdis Requiem aus Mailand auf medici.tv erleben (offenbar leider nur für Premium-Mitglieder). Im "Liberal me" ist er phasenweise von frontal zu sehen, körperlich vollkommen erledigt, ausgetrocknet, aber mit "diabolischem" Blick. Erneut minutenlange Stille nach Verklingen des letzten Tones und - Steigerung - Abgang von Solisten, Chor und Orchester ohne Applaus. Dazu muss ich ergänzen, dass die Aufführung in Mailand in der Kirche San Marco, dem Uraufführungsort, stattfand. Ich gehe davon aus, dass diese "Inszenierung" auf Currentzis zurückgeht.

Für mich hat er etwas Bedingungsloses, das die Musikszene derzeit bereichert und spannend macht. Ich kann verstehen, dass nicht jeder diese Extreme mag, und auch ich kann mich dem nicht ständig aussetzen.
Übrigens habe ich irgendwo ein Interview mit der Sopranistin Simone Kermes gelesen, die vor ein paar Jahren häufig mit Currentzis gearbeitet hat, davon aber derzeit Abstand nimmt eben wegen dieser Bedingungslosigkeit (wenn ich mich richtig an den Wortlaut erinnere).

So, Entschuldigung, das ist jetzt ziemlich off-topic geworden.
Vielleicht wird ja ein entsprechender thread angefangen, in den dieser Beitrag verschoben werden kann.

Gruß, Nikolaus.
Marcie (28.04.2019, 17:30):

Danke für den Tipp!


So, Entschuldigung, das ist jetzt ziemlich off-topic geworden.
Vielleicht wird ja ein entsprechender thread angefangen, in den dieser Beitrag verschoben werden kann.

Hab mal einen eröffnet.
Marcie (28.04.2019, 18:17):
Marcie (30.04.2019, 21:24):
Für mich eine tolle, präzise Einspielung, vor allem die 9. finde ich toll.
Cetay (inaktiv) (01.05.2019, 06:50):


Havergal Brian, Violinkonzert & Sinfonie Nr. 13; Lorraine McAslan, Royal Scottish National Orchestra, Martyn Brabbinse

Es ist schwer zu glauben, dass ein und derselbe Komponist eine monströse Geschmacklosigkeit wie das Violinkonzert und ein dicht-konzentrieres Werk wie die 13. Sinfonie vorgelegt hat. Etwas leichter zu glauben wird es, wenn man sich sie Jahreszahlen vergegenwärtigt. Zwischen beiden Werken liegen 24 Jahre und Brian war währenddessen etwas gereift. Die 13. gehört zur letzen Serie von 21 Sinfonien (Nr.12 - 32) die er zwischen 1957 und 1968 geschaffen hat - da war er dannn 92 Jahre alt.
tapeesa (01.05.2019, 10:10):
1
Grieg - Lyric Pieces
Janina Fialkowska, piano

2
Grieg - Lyric Pieces
Håkon Austbø

"Little Bird" auf der Håkon Austbø-CD spricht mich am meisten an.
Marcie (01.05.2019, 14:55):



1
Grieg - Lyric Pieces
Janina Fialkowska, piano

2
Grieg - Lyric Pieces
Håkon Austbø


"Little Bird" auf der Håkon Austbø-CD spricht mich am meisten an.
Zu Edvard Grieg habe ich bisher keinen Zugang gefunden - die Auszüge aus den Lyric Pieces eröffnen mir gerade etwas. Ich lasse mich treiben beim Hören. Bzw. die Aufnahmen animieren mich auch zum mich treiben lassen.
Relativ zielbefreit momentan.

Das ist ja witzig!
Keine drei Tage her, wo ich beim Hören der Lyric Pieces dachte, wie wundervoll ich die finde und wie wenig ich hingegen mit der sonstigen Musik von dem Grieg anfangen kann.
Meine liebste Aufnahme ist die mit Emil Gilels:
Guenther (01.05.2019, 16:31):
Noch witziger: Ich habe nachher Gäste aus Norwegen und werde dann sicher einiges aus den Lyrischen Stücken vorspielen. :)

Ansonsten habe ich auch die Aufnahme von Håkon Austbø und finde seinen "sachlichen" Stil sehr passend.

Zur sonstigen Musik von Grieg: Neben den berühmten Melodien aus den Peer-Gynt-Suiten kennen die Sängerinnen ihn auch als fleißigen Liedkomponisten. Hört mal rein!
:)

Allen einen schönen 1. Mai!
Amonasro (01.05.2019, 19:51):


Ottorino Respighi: Römische Trilogie

São Paulo Symphony Orchestra, John Neschling

Gruß Amonasro
Cantus Arcticus (02.05.2019, 15:18):
Hallo Zusammen

Bäuerliche, bürgerliche und höfische Tanzmusik vom 15. bis zum 19. Jahrhundert ist das Thema bei mir:


Ulsamer-Collegium
Ensemble Eduard Melkus

Grüsse :hello
Stefan
Amonasro (02.05.2019, 20:37):

Gioachino Rossini/Felice Romani: Il turco in Italia

Selim - Michele Pertusi
Fiorilla - Cecilia Bartoli
Geronio - Alessandro Corbelli
Narciso - Ramón Vargas
Zaida - Laura Poverelli
Poeta - Roberto de Candia
Albazar - Francesco Piccoli

Orchestra e coro del Teatro alla Scala di Milano, Riccardo Chailly
Massimiliano Bullo (Fortepiano)

Diese hervorragende Aufnahme lässt kaum Wünsche offen. Lange kannte ich nur die Callas-Aufnahme, die wegen der schlechten Tonqualität, der starken Kürzungen und behäbigen Interpretation nicht überzeugt. Gegen Chaillys Aufnahme könnte man allenfalls einwenden, dass eine hellere Sopranstimme besser zur Fiorilla passen würde. Bartolis Darstellung gefällt mir hier trotzdem sehr gut, auch wenn ich sie sonst nur wenig höre.

Gruß Amonasro
tapeesa (03.05.2019, 07:29):
@Marcie, @Guenther - dann präferieren wir alle 3 eine andere der CDs, interessant finde ich aber jede :)
______

Mahler: The Complete Symphonies
Sir Simon Rattle -

Berliner Philharmoniker
City of Birmingham Symphonie Orchestra
Cetay (inaktiv) (03.05.2019, 21:07):


Havergal Brian; Sinfonien Nr. 10 & 21
Leicestershire Schools Symphony Orchestra, James Loughran / Eric Pinkett
Amonasro (04.05.2019, 20:47):


Robert Schumann:

Sinfonie Nr. 3 op. 97
Sinfonie Nr. 4 op. 120

Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein

Gruß Amonasro
Marcie (05.05.2019, 02:07):
@Cetay

Was für Musik macht dieser Komponist? Beschreibe mal bitte.
Cetay (inaktiv) (05.05.2019, 05:24):
Das versuche ich noch herauszufinden. Die frühen Sachen sind überladene Spätromantik mit allen unangenehmen Begleiterscheiungen - Mahlers Achte wäre ein Orientierungspunkt, allerdings noch übertriebenener. Das Idiom behält er später bei, aber viel konzentrierter, abstrahierter und fragmentierter. Einfach mal die 13. hören. Die ist schön kurz und scheint mir am ausgewogensten und vielseitigsten zu sein, im Vergleich zu den sonst noch gehörten 10, 17, 20, 21, 25, 32. Dabei werde ich es auch belassen, denn es gibt zuviele Elemente, die mich nerven. Der zu oft verwendete abgehackte Rhythmus zum Beispiel, oder die martialischen Steigerungen (aber ich mag deswegen Schostakowitsch auch nicht und da der bei dir hoch im Kurs steht, stört dich das wahrscheinlich nicht).
Andréjo (05.05.2019, 13:17):
Eine kleine Auswahl an Aufnahmen von Musik, vor allem Sinfonien des Havergal Brian kenne ich mittlerweile. Es ist in den späteren Werken ein eigenwilliger Expressionist, wie ihn Cetay beschrieben hat. Wenn man wie ich eigentlich nach allen Seiten offen ist - also nicht ganz dicht, wie der Spruch besagt -, lohnt es sich schon, Brian kennenzulernen. Schließlich tritt das Moment des Elitär-Raren hinzu, mit dem sich dann befasst. ;)

Auch die berühmt-berüchtigte Erste, die Gotische, habe ich mir gekauft und einmal komplett gehört. Der Anfang hat etwas spätromantisch-rauschhaft Packendes. Nach einer halten Stunde wird es aber zunehmend anstrengend, weil die Musik schlicht nicht die Größe besitzt, die sie in ihrer Hypertrophie vortäuscht. Dann lieber Mahlers Achte, die auch nicht mein Lieblingswerk ist.



Es könnte sein, dass meine Einspielung technisch nicht optimal ist (intransparent und leicht übersteuert); doch bin ich mir sehr unsicher, ob auch noch eine zweite her muss ...

( :P Leider gibt es Gott sei Dank noch etliche hundert andere Sachen, die ich schon lange nicht mehr gehört habe oder gar noch nie und die mich gewiss interessieren ...)

(Schostakowitsch vertrage ich in Abständen gut - in Abständen!)

:) Wolfgang
Cetay (inaktiv) (05.05.2019, 16:54):
Wenn man wie ich eigentlich nach allen Seiten offen ist - also nicht ganz dicht, wie der Spruch besagt -, lohnt es sich schon, Brian kennenzulernen. Schließlich tritt das Moment des Elitär-Raren hinzu, mit dem sich dann befasst. ;)
Ein weiterer Faktor: Man sagt den Sinfonien nach, dass sich jede auf die vorherige bezieht, sie kommentiert und ein neues Licht auf sie wirft und anders herum vermeintlich neue Entwicklungen und Kehrtwenden, die es praktisch in jeder der 32 Sinfonien geben soll, schon im Vorgänger angelegt sind. Die systematische Auseinandersetzung mit Brian ist also auch nicht nur ein elitär-rares, sondern auch ein besonders intellektuelles Vergnügen.
:thumbup:
Andréjo (05.05.2019, 19:34):
Wenn man wie ich eigentlich nach allen Seiten offen ist - also nicht ganz dicht, wie der Spruch besagt -, lohnt es sich schon, Brian kennenzulernen. Schließlich tritt das Moment des Elitär-Raren hinzu, mit dem sich dann befasst. ;)
Ein weiterer Faktor: Man sagt den Sinfonien nach, dass sich jede auf die vorherige bezieht, sie kommentiert und ein neues Licht auf sie wirft und anders herum vermeintlich neue Entwicklungen und Kehrtwenden, die es praktisch in jeder der 32 Sinfonien geben soll, schon im Vorgänger angelegt sind. Die systematische Auseinandersetzung mit Brian ist also auch nicht nur ein elitär-rares, sondern auch ein besonders intellektuelles Vergnügen. :thumbup:
Das könnte ich dann zumindest anhand der guten Handvoll der letzten, bemerkenswert spät entstandenen Sinfonien, die ich kenne, mal bewusst nachvollziehen! Die sind auch überschaubar in der Ausdehnung und - zumindest das ist mir aufgefallen - scheinen gewisse Gemeinsamkeiten in der Struktur zu haben.

O'Leary aus Deiner Quelle, Cetay, bezieht sich vor allem auf 16 mit 19. Mal schauen ...

:hello Wolfgang
agravain (06.05.2019, 11:18):
Heute vor 109 Jahr verstarb der britische Monarch Edward VII. Ein gutes Jahr darauf wird Elgars 2. Symphonie uraufgeführt. Auf dem Widmungsblatt finden sich folgende Worte: „Dedicated to the memory of His late Majesty King Edward VII. This Symphony, designed early in 1910 to be a loyal tribute, bears its present dedication with the gracious approval of His Majesty the King.“



Sir Edward Elgar: Symphonie Nr. 2 Es-Dur, op. 63

Hallé Orchestra
Sir John Barbirolli

:hello Agravain
Amadé (06.05.2019, 14:10):
Hier BAairolli mit Schubert:


Gruß Amadé
Amonasro (06.05.2019, 18:30):
Hier wieder Respighi:



Ottorino Respighi:

Metamorphoseon Modi XII
Ballata delle gnomidi
Belkis, Regina di Saba (Suite)

Von der Belkis-Suite gibt es zahlreiche Aufnahmen, eine Aufnahme des gesamten Balletts konnte ich leider nicht finden.

Gruß Amonasro
agravain (08.05.2019, 16:07):
Ich höre gerade den Mitschnitt einer Aufführung von Elgar 2, den ich bislang nicht kannte.



Sir Edward Elgar: Symphonie Nr. 2 Es-Dur, op. 63

BBC Symphony Orchestra
Sir Malcolm Sargent

Live: Prom 15, 12.08.1958, London - Royal Albert Hall

:hello Agravain
tapeesa (09.05.2019, 00:04):
Jonas Kaufmann:

Schubert, Winterreise - 19 - Täuschung
Richard Strauss, Lieder
- 1 - Zueignung
- 19 - Nachtgang
- 25 - Mein Herz ist stumm
- 21 - Breit´ über mein Haupt

Helmut Deutsch, piano
Amadé (12.05.2019, 09:33):
Jetzt in meinem Player:



Gruß Amadé
Amonasro (13.05.2019, 14:46):

Heitor Villa-Lobos:

Chôros Nr. 8 (für Orchester und 2 Klaviere)
Fantasia para violoncelo e orquestra
Uirapurú (Ballet)

Marlos Nobre:

Convergências

Janos Starker (Cello)
Orquestra Sinfônica da Paraíba, Eleazar de Carvalho

Gruß Amonasro
tapeesa (15.05.2019, 20:21):
Rolf Urs Ringger
Ikarus / Ippolito- 2 Ballett-Musiken
Radio-Sinfonie Orchester Basel
Armin Brunner

Ikarus: 1 Im Labyrinth, 2 Der Weg zur Freiheit, 3 Flugversuche, 4 Der übermütige Ikarus, 5 Zurück auf dem Grunde
Ippolito: 1 Abschied Teseos, 2 Efedra umwirbt Ippolito, 3 Spiele und Begegnungen, 4 Momente des Glücks, 5 Konfrontationen, 6 Kämpfe und Verstoßungen,
7 Leidenschaft, 8 Teseos Heimkehr
Amonasro (15.05.2019, 23:03):


Heitor Villa-Lobos:

As Três Marias
A Prole do Bebê Suite Nr. 1
A Prole do Bebê Suite Nr. 2
Rudepoêma

Marc-André Hamelin (Klavier)

Nochmal Villa-Lobos, diesmal mit seiner (wie ich finde schwerer zugänglichen) Klaviermusik. Insbesondere das Rudepoêma ist ein wildes und aufwühlendes Stück.

Gruß Amonasro
tapeesa (17.05.2019, 00:52):
Hallo Amonasro,

seit der Amazonas-CD, die du auch hier gepostet hattest, habe ich immer mal in Villa-Lobos Kompositionen hinein gehört und heute das hat mich umgefegt.
Dachte, ich höre das mal vorm Einschlafen - Pustekuchen - ich sitze hier hellwach und durch und durch elektrisiert.
Das Rudepoêma ist das erste klassische Stück, bei dem ich Gänsehaut hatte und nach dem Hören, immer wieder einzelne Sequenzen beinahe Ohrwurmartig, inkl. der Gänsehaut durch meinen Kopf reisten.

Beim Weiterhören bin ich dann bei den Brinquedos und der Doll-Reihe hängen geblieben und habe jetzt im Nachhall noch etwas gelesen, was meinen Eindruck beim Hören bestätigt hat.
Die Mischung von brasilianischer Folklore und klassischer Musik macht mich fast sprachlos.Die Brinquedos kommen mir sehr vertraut vor, aber da ich auf Villa-Lobos erst durch deine Posts aufmerksam wurde, weiß ich spontan nicht woher (nachträglich: es ist der Bach´sche Einfluss mit dem Wiederkennen, evtl. gepaart damit, dass ich eine Weile viel Violetta Parra (die chilenische Folklore gesammelt hat) gehört habe). Assoziationen von Zirkus, Karneval kamen sehr schnell beim Hören und ich finde die Stille nach den meisten Stücken, die Enden (der letzte Ton oder Akkord wirkt manchmal wie ein Sprungbrett und dann explodiert etwas) unglaublich - es ist eine sehr "volle" Stille. Auch in den Pausen.
Das Rudepoêma ist wunderschön.

Ich danke dir sehr. Fürs immer wieder Posten. Hoffe, es war okay, meine wenig musik-theoretischen Gedanken hier zu lassen.

Gruß, tapeesa
_______________________________________________

Am früheren Abend habe ich die Kulturradio "Alte Musik Spezial" Sendung vom 15. 05. gehört.
Musik aus dem Burgund, 15. Jahrhundert ("Die burgundische Chanson des 15. Jahrhunderts", Moderation Bernhard Schrammek).
Guillaume Dufay sowie Gilles Binchois. Am Ende wurde das "Lune très belle" gespielt, dort von Lena Susanne Norin.
Amonasro (17.05.2019, 22:53):
Hallo tapeesa,

eine sehr schöne Beschreibung. Es freut mich, dass ich dich zum Kennenlernen von etwas Neuem anregen konnte. Ich höre Villa-Lobos seit einiger Zeit immer häufiger und er ist auf jeden Fall zu einem meiner Lieblingskomponisten geworden. Die Brinquedos kenne ich noch nicht, da werde ich sicher auch mal reinhören.

Hoffe, es war okay, meine wenig musik-theoretischen Gedanken hier zu lassen.
Selbstverständlich, dafür ist das Forum da. Mit Musiktheorie kann ich auch nicht aufwarten. :D

_______________________________________________

Bei mir heute wieder Rossini:



Gioachino Rossini/Gaetano Rossi: Tancredi

Tancredi - Vesselina Kasarova
Amenaide - Eva Mei
Argirio - Ramón Vargas
Orbazzano - Harry Peeters
Isaura - Melinda Paulsen
Roggiero - Veronica Cangemi

Chor des Bayerischen Rundfunks
Basso continuo: Gottfried Greiner (Violoncello), Ingo Nawra (Kontrabass), David Syrus (Cembalo)
Münchner Rundfunkorchester, Roberto Abbado

diesmal mit tragischem Ende.

Gruß Amonasro :hello
Andréjo (18.05.2019, 00:33):
Wer sich mit der Klangsprache von Villa-Lobos vertraut machen will, bekommt ein breites Spektrum etwa mit der folgenden Sammlung geboten:

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61uVKeHjGkL.jpg


Merkwürdigerweise lässt das Cover dies nicht erkennen, aber es ist auch das Werk für Gitarre enthalten.

Er hat ja auf nicht immer gleichem Niveau, aber stets unverwechselbar, ein riesiges Werk hinterlassen, das nur teilweise erschlossen sein dürfte, und ich könnte noch manch anderes empfehlen.

Die Solo-Klaviermusik ist mir weniger vertraut und ich nehme gern die Anregung von Amonasro auf.

Es grüßt Wolfgang.
Amonasro (18.05.2019, 09:56):
Lieber Wolfgang,

diese Box kann ich auch nur empfehlen. Die Bachianas finde ich hier etwas besser gelungen als in meiner Vergleichseinspielung unter Batiz. Auch ist es soweit ich sehe die bisher einzige Gesamtaufnahme der sehr spannenden Choros. Wenn man nicht gleich mit einer großen Box einsteigen will, finde ich dieses CD mit 4 symphonischen Dichtungen/Balletten sehr empfehlenswert:



Gruß Amonasro :hello
Cetay (inaktiv) (18.05.2019, 11:17):


John Cage; Guitar
Aaron Larget-Caplan (Gitarre, präparierte Gitarre), Sharon Leventhal (Violine)

Transkriptionen von Werken für Klavier, für Klavier und Violine und für präpariertes Klavier aus den Jahren 1933 - 1950
Marcie (18.05.2019, 12:50):
Gibt es eigentlich wuchtigere Einspielungen der Sinfonien (und der Suite) als die von Walter Weller? Wenn ja, lasst es mich bitte wissen!
Amonasro (19.05.2019, 10:35):
Hieraus:


Gioachino Rossini:

Petite Caprice (Style Offenbach)
Memento Homo
Assez de memento: dansons
Une caresse à ma femme
Un profond Sommeil
Un réveil en Sursaut
Un enterrement en carnaval
Mon Prélude hygienique du matin
La lagune de Vénise à l'expiration de l'année 1861!!
Marche et Réminiscences pour mon dernier voyage ...

Stefan Irmer (Klavier)

Einige nicht ganz ernst gemeinte Klavierstücke von Rossini: von einer Offenbach-Parodie über die Darstellung der Streitereien mit seiner Ehefrau bis zum "Vorspiel meiner Morgenhygiene". Das letzte Stück auf der CD ist eine Vision seines eigenen Todes, auf dem Weg zur Himmelspforte erklingen zu einem Trauermarsch Melodiefetzen aus 8 seiner Opern: Tancredi, La Cenerentola, La donna del lago, Semiramide, Le Comte Ory, Guillaume Tell, Otello, Il barbiere di Siviglia.

Gruß Amonasro
Andréjo (19.05.2019, 13:25):
Gibt es eigentlich wuchtigere Einspielungen der Sinfonien (und der Suite) als die von Walter Weller? Wenn ja, lasst es mich bitte wissen!


Die kann meines Erachtens gut mithalten und hat auf jeden Fall ihre spezifischen Meriten. Besonders schätze ich die so brutalen wie farbigen expressionistischen Nummern 2 und 3:



Mag mir bitte jemand erklären oder verlinken, wo man etwas über die hiesige Methode der Partnerverlinkung erfährt, falls es so etwas gibt. Andere können's. :(

:) Wolfgang
Marcie (19.05.2019, 16:12):
Gibt es eigentlich wuchtigere Einspielungen der Sinfonien (und der Suite) als die von Walter Weller? Wenn ja, lasst es mich bitte wissen!


Die kann meines Erachtens gut mithalten und hat auf jeden Fall ihre spezifischen Meriten. Besonders schätze ich die so brutalen wie farbigen expressionistischen Nummern 2 und 3:


Mag mir bitte jemand erklären oder verlinken, wo man etwas über die hiesige Methode der Partnerverlinkung erfährt, falls es so etwas gibt. Andere können's. :(

:) Wolfgang
Partnerverlinkung? Sowas gibt es hier auch?! 8o

Danke für den Tipp!
Marcie (19.05.2019, 17:35):
Amonasro (19.05.2019, 18:59):


Hat man das Bild eingefügt, kann man auf dem Bild auf "Bearbeiten" klicken und fügt dann unter "Link" die Adresse der Website, von der das Bild stammt (in diesem Fall Amazon), ein. Das Forum hat aber meines Wissens keine "Partnerschaft" mit Amazon & Co. wie andere Foren.

Gruß Amonasro :hello
Andréjo (19.05.2019, 19:11):
Vielen Dank an Amonasro! Ich glaube, dass mir das bei getrenntem Bild und Link auch schon gelungen ist.

Partnerin hab ich ja schon, fällt mir grad ein ... :|

:) Wolfgang
tapeesa (19.05.2019, 20:45):
- Heitor Villa-Lobos Symphony No. 6 - "On the outline of the Mountains of Brazil"
1) Sao Paulo Symphony Orchestra, Isaac Karabtchevsky
2) Stuttgarter Radio-Sinfonieorchester, Carl St. Clair

- Carl Nielsen - Complete Chamber Works for Winds, Ensemble MidtWest
Marcie (19.05.2019, 20:49):
Carl Nielsen habe ich auch entdeckt.
Wenn es auch Symphonik sein darf, kann ich Dir uneingeschränkt dieses Set empfehlen:
Andréjo (19.05.2019, 21:19):
Der Affe auf dem zweiten Cover war sehr inspirierend.
Wenn Du Dich auf die Suche machst, wirst Du feststellen, dass noch stärker als die Affen die Papageien auf den Covers mit Villa-Lobos eine Rolle spielen. :D

:hello Wolfgang
tapeesa (22.05.2019, 01:42):
@Marcie - Danke!
@Andréjo - die Papageien habe ich auch bemerkt :)

Villa-Lobos / Castro
Andree-Ann Deschenes
davon die Tangos

und die
Missa São Sebastião
Villa-Lobos - Sacro
Collegium Cantorum Brasil
Amonasro (22.05.2019, 16:33):


Ottorino Respighi:

Antiche danze ed arie
Trittico botticelliano

Orchestre de chambre de Lausanne, Jesús López-Cobos

Gruß Amonasro
Marcie (22.05.2019, 16:53):
Nicolas_Aine (22.05.2019, 23:22):
da hat sich aber einer ausgetobt bei der Covergestaltung :D
Marcie (23.05.2019, 05:17):
da hat sich aber einer ausgetobt bei der Covergestaltung :D
Ja, als Augenschmaus würde ich das Cover auch nicht direkt bezeichnen.
Aber die Musik dieses mir bisher unbekannten Komponisten gefällt mir hingegen sehr.
Wenn jemand von Euch diesbezüglich weitere Hör/Kauftipps hätte, würde es mich sehr freuen. :)
Cetay (inaktiv) (23.05.2019, 09:18):

Scriabin; Le Poeme De L'Extase; Boulez

Musik, die von Haus aus ekstatisch ist, verträgt für meine Ohren kein ebensolches Dirigat. Die analytische und sehr langsame Herangehenweise von Boulez vermittelt mir das begeistert-leidenschaftlich-rauschhaft-schwärmerische Moment der Komposition viel überzeugender. (Einfach großartig, das Internetslivestream-Zeitalter, in dem man einfach mal so ein Dutzend Vergleichsaufnahmen hören kann!)
Noch besser hat mir seinerzeit die Einspielung mit Dobrin Petkov gefallen, aber die ist schwer aufzutreiben. Ich habe freilich beide ewig nicht mehr gehört.
palestrina (23.05.2019, 13:33):
da hat sich aber einer ausgetobt bei der Covergestaltung :D
Das geht auch kleiner lieber Marcie.....



LG palestrina

Schau mal, da gibt es eine Anleitung fürs Problem, weiß aber im Moment nicht wo?
Bei diesem speziellen Cover die Zahlen hinter dem SX ....mit 300 ersetzen!
Marcie (23.05.2019, 17:32):
@Cetay Danke, bestellt. :thumbup:

@palestrina

Sorry, aber ich verstehe Deinen Beitrag/Problem nicht recht. Wozu kleiner, welches Problem?

Also ich ziehe die Cover meist aus meinen itunes raus, da haben sie immer diese (ziemlich überschaubare) Größe 600x600 pixel; wie das von Scriabin da oben und ich werde sicher nicht anfangen, jedes noch vorm Posten hier mit Photoshop zu verkleinern?!

Bei mir läuft grad (bevor es in die Deutsche Oper zum Turandot geht) noch:
Amonasro (23.05.2019, 18:40):


Ottorino Respighi:

Sinfonia drammatica
Belfagor (Konzertouvertüre)

Orchestre Philharmonique Royal de Liège, John Neschling

Gruß Amonasro
tapeesa (23.05.2019, 20:13):
Respighi -
Belkis / Regina di Saba, Ballata delle gnomidi, Pini di Roma
Eiji Oue, Minnesota Orchestra
Amonasro (23.05.2019, 22:09):
Und nochmal Respighi:



Ottorino Respighi:

Trittico botticelliano
Il tramonto*
Vetrate di chiesa

Orchestre Philharmonique Royal de Liège, John Neschling
Anna Caterina Antonacci (Soprano)*

Müsste ich mein Lieblingswerk von Respighi benennen, wären es die Kirchenfenster, von der lyrischen Schönheit der Flucht nach Ägypten bis zum überwältigenden Klangrausch im letzten Satz (Gregor der Große).

Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (23.05.2019, 22:30):
Bei mir läuft grad (bevor es in die Deutsche Oper zum Turandot geht) noch:
magst Du über den Turandot berichten? Das würde mich sehr interessieren.

e: Du meinst schon die in Berlin und nicht die am Rhein, oder? :D
Marcie (23.05.2019, 22:42):
Ja schreibe ich morgen. Grad zu Ende und jetzt schnell Schawarma und seelig ins Bett.
Nur soviel: nach dem Barbier-Fiasko am Montag (auch Deutsche Oper) ein sagenhafter Genuss!
Sfantu (23.05.2019, 23:48):
Lieber Nicolas,

köstlich, wenn Pointen messerscharf ins Leere treffen...hab' ich ein großes Faible für!
Marcie (24.05.2019, 00:25):
Ach, war es ein Witz? Na, dann muss es ja auch nicht sein.
Cetay (inaktiv) (24.05.2019, 02:06):
Vorsicht mit Pointen in diesem Faden. :A
Cetay (inaktiv) (24.05.2019, 05:17):
Meine Ryoanji-Spieliste hat weiteren Zuwachs bekommen. Das ist Version / Realisierung / Interpretation Nr. 19 der mir liebsten Cage-Komposition:



John Cage; Ryoanji (Version für Flöte und 20 Instrumente)
Livia Schönbächler, Ensemble VERTIGO, Lennart Dohms
Cetay (inaktiv) (24.05.2019, 05:32):
@palestrina


Sorry, aber ich verstehe Deinen Beitrag/Problem nicht recht. Wozu kleiner, welches Problem?
Mit dem Smartphone gibt es kein Problem, weil dort Coverbilder ans Fenster angepasst werden, egal wie gross sie im Original sind.
palestrina nutzt wohl einen PC und da können die Cover schon mal größer als der ganze Bildschirm werden.
Marcie (24.05.2019, 06:19):
Ahja, aber solch einen kleinen Monitor, der bei den von mir geposteten Covern in die Knie gehen sollte, gabs ja nichtmal vor 20 Jahren oder?
Aber gut, dann mach ich die eben (noch) kleiner.
Nicolas_Aine (24.05.2019, 09:48):
Lieber Nicolas,

köstlich, wenn Pointen messerscharf ins Leere treffen...hab' ich ein großes Faible für!
huh? die Frage ist zwar etwas humorig, war aber durchaus ernst gemeint. Auch wenn mich ein Turandot aus Düsseldorf auch interessiert, ist im Moment aus halb beruflichen, halb privaten Gründrn eine Bericht aus Berlin wesentlich spannender :) ach und was war denn mit dem Friseur los?
palestrina (24.05.2019, 09:50):
Sorry, aber von mir kommt dazu nichts mehr! :thumbdown:

LG palestrina
Cetay (inaktiv) (24.05.2019, 12:06):
Ahja, aber solch einen kleinen Monitor, der bei den von mir geposteten Covern in die Knie gehen sollte, gabs ja nichtmal vor 20 Jahren oder?
Aber gut, dann mach ich die eben (noch) kleiner.
Jetzt bin ich doch neugierig gewoden und habs am PC mit zeitgenössischem 23 Zoll (16:9) Monitor angeschaut - und es geht in der Höhe wirklich nicht ganz drauf. Ist schon riesig... :tongue:
satie (24.05.2019, 13:39):
Es kommt ja auch noch drauf an, wie die Auflösung eingestellt ist. Leute mit schlechten Augen nehmen die schon Mal etwas gröber, und da kann dann ein Coverbild natürlich riesig werden.
Ich Frage mich allerdings, ob es so schlimm ist, wenn man halt mal etwas mehr scrollen muss...

Macht's wie ich: postet nix mehr, dann gibt's auch keine Format-Probleme. Nee, auch keine Lösung, schon klar...

Lieber Marcie, Du kannst das handhaben, wie Du möchtest. Wenn die Muße da ist, kannst Du ja die Bilder halb so groß machen.

Herzliche Grüße
Satie
Nicolas_Aine (24.05.2019, 13:44):
es ist eigentlich auch ganz einfach, man kann das mit der Maus einfach auf die gewünschte Größe reduzieren.
Amonasro (24.05.2019, 14:34):
Hieraus:



Maurice Ravel: L'Enfant et les sortilèges

Das Kind - Colette Alliot-Lugaz
Der Polstersessel/Die Fledermaus/Die Eule/Die Prinzessin - Catherine Dubosc
Eine Schäferin/Das Feuer/Die Nachtigall - Marie-Françoise Lefort
Das Eichhörnchen/Die Libelle/Die Katze - Odette Beaupré
Die Mutter/Die chinesische Tasse/Ein Schäfer - Claudine Carlson
Die Teekanne/Der kleine alte Mann/Der Laubfrosch - Georges Gautier
Die Uhr/Der Kater - Didier Henry
Der Lehnstahl/Der Baum - Lionel Sarrazin

Orchestre Symphonique de Montréal, Charles Dutoit

Gruß Amonasro
Marcie (24.05.2019, 20:02):
@Amonasro

Ist das eine gute Box?
Weil: ich überlege mir eventuell diese zu kaufen:
Marcie (24.05.2019, 20:08):
@Satie

Danke, ich könnte ja einfach diese Vorschau-Funktion nutzen, dann hab ich kein Stress mit ständigem Verkleinern UND belästige niemanden mit meinen Covern. Schade nur, dass diese Funktion offenbar nicht quadratisch abbildet, aber egal.


Ich höre momentan:
Amonasro (24.05.2019, 23:45):
Also Dutoits Interpretationen gefallen mir zwar, aber es sind nur 4 CDs (diverse Orchesterwerke, die Klavierkonzerte und L'Enfant et les sortilèges), von daher sicher keine Konkurrenz für die 14 CD-Box. Die Orchesterwerke (insbesondere Daphnis et Chloe) sind Dutoit hervorragend gelungen, für L'Enfant et les sortilèges finde ich die Maazel-Aufnahme (Deutsche Grammophon) besser, wegen den schönstimmigeren Sängern und der insgesamt lebendigeren Interpretation. Dafür ist dort die Tonqualität schlechter. Ich konnte auf die Schnelle keine genaue Auflistung finden, möglicherweise sind die Dutoit-Aufnahmen ja sowieso auch in der großen Box enthalten, ist schließlich beides Decca?

Gruß Amonasro :hello
tapeesa (25.05.2019, 18:59):
Carl Rütti: Verena, die QuelleCambridge Voices and Instrumental Ensemble,
Ian Moore, Silja Walter
Nicolas_Aine (26.05.2019, 00:19):


Robert Schumann: Violinsonaten Nr. 3 & 2

Ingolf Turban, Violine
Lukas Maria Kuen, Klavier
tapeesa (26.05.2019, 09:11):
Respighi - Fontane di Roma
Academy of St. Martin in the Fields
Sir Neville Marriner
tapeesa (26.05.2019, 10:42):
Respighi - La Boutique Fantasque (nach Rossini)
Academy of St. Martin in the Fields
Sir Neville Marriner

Rossini - Complete Ouvertures
auch ASMF
____

Rossini - William Tell
Antonio Pappano

Mozart - Klavierkonzert No. 21 in C Major, K467Simone Dinnerstein - Mozart in Havana
Havana Lyceum Orchestra, Méndez Padrón
Marcie (26.05.2019, 19:40):
Eine sinfonische Schatzkiste:
Marcie (27.05.2019, 02:40):
https://youtu.be/aVko1X-Weu4
Marcie (27.05.2019, 04:37):
https://youtu.be/GF260OjcAjE
Nicolas_Aine (27.05.2019, 15:37):


Robert Schumann: Violinsonaten Nr. 3 & 2

Ingolf Turban, Violine
Lukas Maria Kuen, Klavier
und nochmal, aber dieses Mal nehme ich die erste auch mit :)
Amonasro (27.05.2019, 18:21):


Léo Delibes/Edmond Gondinet/Philippe Gille: Lakmé

Lakmé - Natalie Dessay
Gérald - Gregory Kunde
Nilakantha - José van Dam
Mallika - Delphine Haidan
Frédéric - Franck Leguérinel
Ellen - Patricia Petibon
Rose - Xenia Konsek
Mistress Bentson - Bernadette Antoine
Hadji - Charles Burles

Chœur et Orchestre du Capitole de Toulouse, Michel Plasson

Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (27.05.2019, 23:42):
heute kein Schumann, dafür Brahms:



Horntrio Op. 40

Vladimir Ashkenazy, Klavier
Itzhak Perlman, Violine
Barry Tuckwell, Horn

und vielleicht, wenn ich am Ende noch wach bin, höre ich noch die Franck Sonate von dieser CD auch noch an.
Cetay (inaktiv) (28.05.2019, 16:42):
Jetzt habe ich doch Lust bekommen, mich mal wieder mit dem vor einigen Jahren dauerhaft zur Seite gelegten Werkzyklus der Beethovenschen Klaviersonaten zu beschäftigen. Natürlich mit DER einen hypothetischen Gesamteinspielung, die es durchaus gäbe, wenn der Protagonist mehr als eine Handvoll aufgenommen hätte.



Ludwig van Beethoven; Beliebte Klaviersonaten
Van Cliburn
Amonasro (28.05.2019, 16:44):


Léo Delibes/Edmond Gondinet/Philippe Gille: Lakmé

Lakmé - Mady Mesplé
Gérald - Charles Burles
Nilakantha - Roger Soyer
Mallika - Danielle Millet
Frédéric - Jean-Christophe Benoît
Ellen - Bernadette Antoine
Rose - Monique Linval
Miss Bentson - Agnès Disney
Hadji - Joseph Peyron

Chœurs et Orchestre du Théâtre National de l'Opéra-Comique, Alain Lombard

Beide Aufnahmen gefallen mir sehr gut, insgesamt würde ich aber Plasson etwas vorziehen. Die Sänger bei Plasson klingen individueller, die Charaktere treten plastischer hervor, auch hat Plasson einen dramatischeren Zugriff als Lombard, der manche Stücke (z. B. die Couplets im Quintett des 1. Akts) für mein Empfinden zu langsam spielen lässt. Die sehr lyrischen Stücke, insbesondere das Blumenduett, gefallen mir andererseits bei Lombard besser, weil die Stimmen (Mesplé, Millet) hier besser harmonieren. Letzteres gilt zwar auch für die Duette Mesplé/Burles, bei Dessay und Kunde ist die Euphorie der ersten Begegnung ("C'est le dieu de la jeunesse...") aber besser getroffen und die Gestaltung expressiver. Die Faszination des britischen Offiziers für die fast schon phantastische Exotik, die ihn in Indien umgiebt und geradezu in einen Rausch versetzt ("C'est un rêve, une folie"), wird in der Plasson-Aufnahme nachvollziehbarer, wozu auch die deutlich bessere Tontechnik und der farbigere Orchesterklang entscheidend beitragen.

Gruß Amonasro :hello
tapeesa (28.05.2019, 20:07):
Bachs Schüler, Motetten
Vocal Concert Dresden, Peter Kopp
daraus: An den Flüssen Babylons - Johann Philipp Kirnberger
Amonasro (29.05.2019, 14:57):


Félicien David/Auguste Colin: Le désert

Cyrille Dubois, Tenor
Zachary Wilder, Tenor
Jean-Marie Winling, Sprecher

Chœur de chambre Accentus
Orchestre de chambre de Paris, Laurence Equilbey

Der Komponist Félicien David komponierte Le désert, als er von einer Ägyptenreise der in Frankreich verbotenen Saint-Simonisten zurückkehrte. Das dreiteilige symphonische Werk mit eingeschobenen Arien und Sprecher erzählt keine zusammenhängende Handlung, sondern beschreibt eine durch die Wüste ziehende Karawane. Im ersten Teil gerät die Karawane in einen Sandsturm, der zweite Teil enthält zwischen zwei die Nacht besingenden Arien einen exotischen Tanz, im dritten Teil hört man den Gesang eines Muezzin und den erneuten Aufbruch der Karawane.
Diese Ausgabe bietet zwei Versionen der ode-symphonie: eine mit und eine ohne Erzähler. Der Grund hierfür erschließt sich mir nicht. Die Erzählung macht gerade mal 4 Minuten aus (bei 49 Minuten Gesamtdauer), ansonsten gibt es keine Unterschiede. Das rechtfertigt meines Erachtens keine zweite CD, zumal die Texte durchaus stimmungsvoll sind und ich mir nicht vorstellen kann, dass sich jemand an den kurzen gesprochenen Anteilen so sehr stört, dass man sie weglassen müsste. Musik und Gesang dieser Aufnahme gefallen mir sehr.

Gruß Amonasro :hello
Sfantu (29.05.2019, 16:03):
Lieber Amonasro,

die Aufnahme sehe ich zum ersten Mal. Ist sie neu?
Dann gäbe es nach fast 30 Jahren endlich eine Alternative zu der Capriccio-Ausgabe mit dem RSO Berlin & Guida Maria Guida. Kennst Du die auch? & falls ja - wie fällt Dein Vergleich aus?
Werden die Texte denn "in die Musik hinein" gesprochen oder sind es separate Tracks, die man genauso gut überspringen bzw. per Programmierung umgehen könnte. Trifft Letzteres zu, dann wären 2 CDs in der Tat ein Schildbürgerstreich.

LG,
Sfantu
tapeesa (29.05.2019, 21:28):
Matthias Weckmann
Wie liegt die Stadt so wüste
Cantus Cölln, Konrad Junghänel
1 - wie liegt die Stadt ...

Franz Lehár, Fata Morgana, Suites, Dances and Intermezzos
Rundfunksinfonieorchester Berlin, Michail Jurowski
1 - Zigeunerfest, Op.46: Ballet Scene
Amonasro (29.05.2019, 22:48):
Lieber Amonasro,

die Aufnahme sehe ich zum ersten Mal. Ist sie neu?
Dann gäbe es nach fast 30 Jahren endlich eine Alternative zu der Capriccio-Ausgabe mit dem RSO Berlin & Guida Maria Guida. Kennst Du die auch? & falls ja - wie fällt Dein Vergleich aus?
Werden die Texte denn "in die Musik hinein" gesprochen oder sind es separate Tracks, die man genauso gut überspringen bzw. per Programmierung umgehen könnte. Trifft Letzteres zu, dann wären 2 CDs in der Tat ein Schildbürgerstreich.

LG,
Sfantu
Lieber Sfantu,

die Aufnahme entstand Mai 2014, die Capriccio-Aufnahme kenne ich leider nicht. Der gesprochenen Texte sind keine seperaten Tracks und befinden sich teilweise auch mitten in einem Track. Ein Herausprogrammieren ist also nicht so ohne Weiteres möglich. Der Text hat nicht wirklich eine Musikuntermalung, es ist aber so als wenn ganz leise im Hintergrund die Streicher einen Ton halten würden (mangels musiktheoretischem Wissen kann ich es nicht anders beschreiben). In der Partitur stehen während dem gesprochenen Text bei Violinen und Bratschen ein durchgehender Bindebogen, bei allen anderen Stimmen Fermaten (?). Die entsprechenden Abschnitte sind auf jeden Fall auf der CD ohne Sprecher entfernt, das ergibt eine Spielzeitdifferenz von 4 Minuten, mehr Text ist es auch nicht.

Gruß Amonasro :hello
Marcie (30.05.2019, 02:16):
https://youtu.be/WoH5w-CXXcw
Cetay (inaktiv) (30.05.2019, 04:18):
https://youtu.be/WoH5w-CXXcw
Bei Youtube darf ich nicht mitspielen... bzw. -lesen und - hören. Ist in meiner Wahlheimat gesperrt. Hier läuft mal wieder Havergal Brian. Weiter oben habe ich anhand von Stichproben festgestellt, dass mir sein sinfonisches Oeuvre zu durchwachsen ist und den Plan einer systematischen Erkundung schnell wieder aufgegeben. Die 13. hat sich freilich einen dauerhaften Platz in meinem Hörrepertoire erkämpft:




Havergal Brian, Sinfonie Nr. 13
Royal Scottish National Orchestra, Martyn Brabbinse
Marcie (30.05.2019, 04:30):

Bei Youtube darf ich nicht mitspielen... bzw. -lesen und - hören. Ist in meiner Wahlheimat gesperrt.
Oje, Sachsen? :rofl
Sfantu (30.05.2019, 17:40):

Havergal Brian - Sinfonien Nr. 8 & 9
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra - Charles Groves
(LP, EMI, 1977)

Mein (soweit ich es überblicke) einziger Tonträger mit Musik von Havergal Brian.

Die jeweils einsätzigen Werke (26 resp. 28 min Spieldauer) sind ausgesprochen vielgestaltig, schillernd & meisterhaft instrumentiert, sind von Anfang bis Ende spannend anzuhören. Die Achte ist schroffer, zerklüfteter im Grundcharakter, es tobt durchgängig ein Widerstreit des Lyrischen mit dem Martialisch-Bedrohlichen, am Ende verklingt sie fast nebulös mit einem leisen Gongschlag.
Die Neunte ist deutlich heiterer, verspielter. Der auftrumpfende Schluß wirkt erstaunlich kongruent & keine Spur aufgesetzt oder cineastisch. Hier hat jemand einen untrüglichen Sinn für Proportionen & eine gewisse kompositorische Folgerichtigkeit. & gerade dieser Aspekt hebt Brian ab von bspw. Malcolm Arnold.


Ein weiterer Faktor: Man sagt den Sinfonien nach, dass sich jede auf die vorherige bezieht, sie kommentiert und ein neues Licht auf sie wirft und anders herum vermeintlich neue Entwicklungen und Kehrtwenden, die es praktisch in jeder der 32 Sinfonien geben soll, schon im Vorgänger angelegt sind.

Die verbindende Klammer scheint mir der Marschrhythmus zu sein, der im älteren Werk die dunkle Seite des Bedrohlichen verstärkt & bei der Nachfolgerin seinen Schrecken verloren hat, nurmehr noch eine gestalterische Zutat darstellt.

Das Liverpooler Orchester spielt famos, die Aufnahmequalität ist fulminant: weite Dynamik, gute Transparenz, plastischer Orchesterklang!

Ich bekomme nun durchaus Geschmack, mehr zu erkunden, allerdings mit Vorsicht & eurer Warnungen eingedenk: Violinkonzert, Gotische & dergleichen.
Bei solch heterogenen Ergebnissen ist man dankbar für eine entsprechende Pilz-Prüfstelle: die feinen Pfifferlinge willkommen heißen, die Gallenröhrlinge auf den Kompost...
Amonasro (30.05.2019, 21:56):
Heute wieder Rossini:



Gioachino Rossini/Étienne de Jouy/Hippolyte Bis: Guillaume Tell

Mathilde - Montserrat Caballé
Jemmy - Mady Mesplé
Hedwige - Jocelyne Taillon
Guillaume Tell - Gabriel Bacquier
Arnold - Nicolai Gedda
Gessler - Louis Hendrikx
Melchthal - Gwynne Howell
Walter Furst - Kolos Kovacs
Un pêcheur - Charles Burles
Rodolphe - Ricardo Cassinelli
Leuthold - Nicolas Christou
Un chasseur - Leslie Fyson

Ambrosian Opera Chorus
Royal Philharmonic Orchestra, Lamberto Gardelli

Gruß Amonasro
tapeesa (30.05.2019, 23:49):
The John Rutter Edition: The Sprig of Thyme, Traditional Songs
The Cambridge Singers with members of The City of London Sinfonia, directed by John Rutter
The Sprig of Thyme No. 1 - 11

John Rutter: The Gift of Life and seven sacred pieces
The Cambridge Singers, Royal Philharmonic Orchestra
The Gift of Life No. 1 - 6
Marcie (31.05.2019, 00:10):
Amonasro (31.05.2019, 10:40):



Heitor Villa-Lobos: Streichquartette Nr. 1, 6 & 17

Cuarteto Latinoamericano

Gruß Amonasro
tapeesa (31.05.2019, 10:45):
Joël Bons: Nomaden
Atlas Ensemble, Jean-Guihen Queyras, Ed Spanjaard
CD-Besprechung mit Aufzählung der Mitwirkenden und Instrumente auf klassik-heute

Hör-Erlebens-Bericht:
Am Anfang war ich von Sequenzen, die stillenah sind, berührt / angesprochen, sowie von den folkloristischen Strängen abgeschreckt, hätte dann fast das Hören beendet.
Später kam das Martialische, was Wüsten-Völkern (bzw. dem Leben generell) durchaus auch immanent ist, etwas Jenseits des Verklärenden, zum Ausdruck und die Komposition fand dadurch ein Gleichgewicht in meinem Erleben.
Die innere Abwehr in bestimmten Passagen verflog und die am-Rand-der Stille-Sphäre war dann ohne Vorbehalte, intensiver erlebbar.
Für mich ein besonderes Stück.
Das Flirrende, Gleißende der Wüste, wurde sehr gut transportiert. Das Ende, kein explosives Sprungbrett-Erleben, wie bei Villa-Lobos gehört, sondern - fragenden Charakters eher, würde ich sagen. Zerrinnend. Sehr fragil.

Es tauchten beim Hören viele Bilder von eigenem Rand-Kontakt zur Wüste (Sahara Marokko) auf. Auch der Name Atlas-Ensemble hat Erinnerungen an den Versuch der Besteigung des Jbel Toubkals (höchster Berg Marokkos) aktiviert, der kurz vorm Gipfel gescheitert ist, da mein damaliger Partner Fieber bekam (vermutlich leichte Höhenkrankheitssymptome) und wir umdrehen mussten. Die Landschaft des Atlas-Gebirges, gerade auf Grund der Wüstennähe und der Weite, hat mich tief geprägt. Schon beim "le désert" CD-Post, fielen mir zwei dortige Gegebenheiten ein: auf 3500 m Höhe ein Muezzin-Ruf, am Morgen, mit Echo, durch die zerklüftete Bergwelt und ein Berber-Mädchen, was mit Tieren einen steilen Pfad mühelos abstieg und ein Volkslied wohl sang - das fällt beides in die Kategorie der schönsten Dinge, die ich je gehört habe.
satie (31.05.2019, 17:30):
Liebe Tapeesa,
ich finde diese persönlichen Reaktionen auf Musik ausgesprochen interessant und schön. Also halte Dich da bitte nicht zurück!

Herzliche Grüße
Satie
Sfantu (31.05.2019, 19:06):
Mein (soweit ich es überblicke) einziger Tonträger mit Musik von Havergal Brian.
& so kann man sich täuschen...
Da sich meine musikalische Welt in der Hauptsache um die Achse meines Plattentellers dreht, betrete ich eher selten das Zimmer, in dem meine CD-Sammlung steht - & siehe da:


Havergal Brian - Violinkonzert / Sinfonie Nr. 18 / Konzert-Ouvertüre "The Jolly Miller"
Marat Bisengaliev, Violine,
The BBC Scottish Symphony Orchestra, Glasgow - Lionel Friend
(CD, Naxos, 1993)

Die CD hat sicher irgendwann für kleines Geld den Weg in meine Sammlung gefunden - bei einem meiner Beutezüge durch die Brockenstüebli der Eidgenossenschaft. Cetays Beweggründe, vor dem Violinkonzert zu warnen, konnte ich bisher nicht ganz durchschauen. Nun aber bin ich unserer hausinternen Pilz-Prüfstelle aber doch umso dankbarer: 37 min, die man sich durch dieses Werk quält, gibt einem niemand mehr zurück! Nervtötend meandert der Solopart durch diese Partitur. Kein Intervall ist angestrengt & gesucht, kein Tutti schneidend & ätzend genug, sich dem Hörer aufzudrängen. Laut Booklet ist die Textur der Solo-Violine an Vertracktheit kaum zu überbieten. Ich hege keinen Zweifel daran. Allein - wenn das Ergebnis dermaßen spröde ist, sich dermaßen jedem Hörgenuß verweigert, dann weiß ich nicht, für wen diese Musik geschrieben wurde: nichts ist hier organisch, keine Note fügt sich in die nächste, alles klingt bemüht. Zwischendurch kommt es vereinzelt zu wohl lyrisch gemeinten Ausbrüchen im Solopart - süßliche Kantilenen, bspw. gg. Ende des ersten Satzes, zu allem Überfluß noch mit Glockenspiel garniert. Ich weiß zu keinem Zeitpunkt, was ich mit dieser Musik anfangen soll...
Solist wie Ensemble spielen gewiß untadelig, allein - diese Noten geben mir nichts!

Die Sinfonie markiert immerhin formal eine Wende (?) oder einen Entwicklungsschritt im Gesamtwerk:

Nach der Serie der einsätzigen Symphonien Nr. 13 bis 17, die Brian während der zurückliegenden Monate geschrieben hatte , markierte die 18. Symphonie insofern einen Neubeginn, als sie aus drei in sich abgeschlossenen Sätzen besteht, ihren Dimensionen nach klassisch ist & auch in ihren Formen an klassische Modelle erinnert, die allerdings durch ständige Durchführungsprozesse modifiziert werden. Zu einer expressiven Entspannung kommt es hier allerdings nicht, Es ist ein gedrängtes, sardonisches & gehetztes Werk, in dem zwei marschartige Ecksätze eine traurige Elegie umfassen.
Malcolm MacDonald / Cris Pollac (CD-Booklet}

Wie schon angedeutet - ein marschartiger Grundduktus kennzeichnet Kopf- wie auch Finalsatz - der trauermarschartige Mittelsatz bietet in seiner Mitte immerhin ein Innehalten, ein Herausnehmen des vorangegangenen Drängens - Soli in Violine & Flöte bescheren reiz-& ruhevolle Klanginseln, bevor der vorherige energetische Strom wieder einsetzt. Besonders der Schlußsatz mit seinem martialischen & positivistischen Krawumm gerät mehr als einmal in das Fahrwasser von Kino-Klangtapeten à la John Williams. Allein, verkniffe sich Brian das Glockenspiel-, Triangel-& Schellenkranz-Spektakel, das Ganze geriete deutlich entspannter & somit glaubhafter.

Originell & angenehm anzuhören ist schließlich immerhin die "Lustspiel-Ouvertüre". Einen "Fidelen Müller" sucht man laut Booklet in der englischen Literatur allerdings vergeblich - es haftet der Figur des Müllers im Gegenteil mehr das Image eines misantropischen Eigenbrötlers & Querulanten an. Man darf sich seinen Teil dazu denken, daß Brian dieses Werk 1962 der Familie seiner Tochter Elfreda zum Geschenk machte...
Amonasro (01.06.2019, 16:29):
Heute diese monumentale Oper:



Hector Berlioz: Les Troyens

Énée - Michael Spyres
Chorèbe - Stéphane Degout
Panthée - Philippe Sly
Narbal - Nicolas Courjal
Iopas - Cyrille Dubois
Ascagne - Marianne Crebassa
Cassandre - Marie-Nicole Lemieux
Didon - Joyce DiDonato
Anna - Hanna Hipp
Hylas - Stanislas de Barbeyrac
Priam - Bertrand Grunenwald
Un Soldat/Un Chef grec - Richard Rittelmann
L'Ombre d'Hector - Jean Teitgen
Hélénus - Stanislas de Barbeyrac
Sentinelle I - Jérôme Varnier
Sentinelle II - Frédéric Caton
Le dieu Mercure - Jean Teitgen
Hécube - Agnieszka Sławińska

Les Chœurs de l'Opéra national de Rhin, Badischer Staatsopernchor, Chœur phiharmonique de Strasbourg
Orchestre philharmonique de Strasbourg, John Nelson

Gruß Amonasro
tapeesa (02.06.2019, 08:13):
Beethoven - The Piano Sonatas, Volume 1, András Schiff, op. 2 & 7
Amonasro (03.06.2019, 21:23):


Georges Bizet/Michel Carré/Eugène Cormon: Les pêcheurs de perles

Leïla - Ileana Cotrubas
Nadir - Alain Vanzo
Zurga - Guillermo Sarabia
Nourabad - Roger Soyer

Chœur et Orchestra du Théâtre National de l'Opéra de Paris, Georges Prêtre

Gruß Amonasro
Amonasro (04.06.2019, 18:09):


Maurice Ravel:

Gaspard de la nuit
Valses nobles et sentimentales
Jeux d'eau
Miroirs

Pascal Rogé (Klavier)

Gruß Amonasro
tapeesa (05.06.2019, 16:06):
Flötenmusik von Komponistinnen
Anna Amalia von Preußen, Anna Bon Di Venezia, u. a.

Anna Bon Di Venezia: Six Flute Sonatas, Op. 1
Monica Finco, Roberto Scarpa Meylougan
Amonasro (06.06.2019, 15:20):


Vincenzo Bellini/Carlo Pepoli: I puritani

Elvira Valton - Montserrat Caballé
Lord Arturo Talbo - Alfredo Kraus
Sir Riccardo Forth - Matteo Manuguerra
Enrichetta di Francia - Julia Hamari
Sir Giorgio Valton - Agostino Ferrin
Lord Gualtiero Valton - Stefan Elenkov
Sir Bruno Roberton - Dennis O'Neill

Ambrosian Opera Chorus
Philharmonia Orchestra, Riccardo Muti

Mein Favorit ist zwar die Sutherland/Pavarotti-Aufnahme, aber Caballés berückendes O rendetemi la speme ist sehr beeindruckend, wie auch die elegisch-schöne Musik, die Bellini hier komponiert hat.

Gruß Amonasro
Amonasro (06.06.2019, 22:08):


Giuseppe Verdi/Francesco Maria Piave: Macbeth

Macbeth - Piero Cappuccilli
Banco - Nicolai Ghiaurov
Lady Macbeth - Shirley Verrett
Dama di Lady Macbeth - Stefania Malagù
Macduff - Plácido Domingo
Malcolm - Antonio Savastano
Medico - Carlo Zardo
Servo di Macbeth - Giovanni Foiani
Sicario - Alfredo Mariotti
Araldo - Sergio Fontana
Tre apparizioni - Alfredo Giacometti, Maria Fausta Gallamini, Massimo Bortolotti

Coro e Orchestra del Teatro alla Scala, Claudio Abbado

Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (06.06.2019, 23:01):


W.A. Mozart: Requiem KV626 (Süßmayer Version)

Sylvia McNair
Carolyn Watkinson
Francisco Araiza
Robert Lloyd
Academy of St. Martin in the Fields Chorus
Academy of St. Martin in the Fields
Neville Marriner
tapeesa (07.06.2019, 17:44):
Oswald von Wolkenstein - Reflektionen
Sabine Lutzenberger, Bernd Oliver Fröhlich, Joel Frederiksen
Amonasro (07.06.2019, 18:44):


Giuseppe Verdi/Andrea Maffei: I masnadieri

Massimiliano - Ruggero Raimondi
Carlo - Carlo Bergonzi
Francesco - Piero Cappuccilli
Amalia - Montserrat Caballé
Arminio - John Sandor
Moser - Maurizio Mazzieri
Rolla - William Elvin

Ambrosian Singers
New Philharmonia Orchestra, Lamberto Gardelli

Verdis Version von Schillers Räubern entstand fast zeitgleich mit Macbeth, ist in der formalen Anlage aber deutlich konservativer und sehr auf die Arien der Protagonisten ausgerichtet. Die dramatische Spannung anderer Verdi-Opern wird nicht erreicht. Dafür gibt es viele schöne musikalische Stellen, zu nennen sind besonders das Vorspiel mit dem melancholischen Cello-Solo und Francescos Traum zu Beginn des 4. Aktes.

Gruß Amonasro
Marcie (07.06.2019, 20:18):
@Amonasro

Wenn es hier, wie in anderen Musikforen auch, einen Like-Button geben würde, hätte ich diesen bereits bei vielen Deiner Hör-Impulse geklickt.



Ich kann mich derzeit garnicht satthören an der prallen Symphonik von Atterberg, welche in diesem beispielhaften Set komplett versammelt ist:
satie (07.06.2019, 22:38):
@Amonasro

Wenn es hier, wie in anderen Musikforen auch, einen Like-Button geben würde, hätte ich diesen bereits bei vielen Deiner Hör-Impulse geklickt.
Wir haben das deaktiviert. Ich stelle es gerne zur Diskussion, wenn gewünscht!
Herzliche Grüße
Satie
Marcie (07.06.2019, 22:51):
Nein, um Himmels Willen, so war es nicht gemeint.

Ich fand es hin und wieder, grad in Threads wie diesen in anderen Musikforen ganz nett, um ein kleines Feedback wie "cool/Danke für den Impuls/gefällt mir auch" zu setzen; und nicht stattdessen jeweils einen Beitrag dafür zu schreiben.
Es hat schon den Vorteil, dass z.B. hier die User nicht nur ihre Beiträge reinkloppen und so nebenher/für sich hören, sondern es ein bissel "austauschiger" zugeht, wobei die Gefahr einer Verknappung dadurch natürlich auch gegeben scheint...
Wie gesagt, in einem anderen mir bekannten Musikforum wurde auch laaaaange und partiell bis aufs Messer darüber diskutiert, letztlich erwies es sich aber als ganz nett.
Marcie (08.06.2019, 13:31):
Etwas ratlos beim Morgenkaffee, schwanke zwischen maximal genervt und fasziniert... ?(
Andréjo (08.06.2019, 15:35):
Etwas ratlos beim Morgenkaffee, schwanke zwischen maximal genervt und fasziniert...
So ist das wohl gedacht! :D

Probier's mal nach dem Abendessen ...

:) Wolfgang
Marcie (08.06.2019, 17:49):
Naja gut.

Zum Nachmittag höre ich aber etwas Vertrautes. Meine geliebte 3. Sinfonie von Berwald in einem neuerworbenen, wunderbar interpretiertem und klingendem Set:
Andréjo (08.06.2019, 18:48):
Meine geliebte 3. Sinfonie von Berwald
Da bin ich gerne bei Dir! Die ersten Takte genügen. :)

Dausgaard besitze ich allerdings nicht, sondern Goodman und seit Kurzem noch Okko Kamu.

:hello Wolfgang
Marcie (08.06.2019, 20:24):
@Andréjo

Ich hatte jetzt da jahrelang die Neeme Järvi-Einspielungen gehört.
Dausgaard zügelt etwas die Tempi, lässt aber präzise und wirklich sehr 'schön' aufspielen. Und die CD's klingen deutlich besser als bei den alten Järvi-Aufnahmen, da ist ja gerade der Beginn der 3. im Grundrauschen kaum zu hören und das Blech "klirrt" manchmal schon sehr unangenehm.
Andréjo (09.06.2019, 00:12):
Naja - zwei Einspielungen reichen mir. Kamu ist etwas schärfer und zupackender unterwegs als Goodman, den ich aber auch nicht schlecht finde.

Live habe ich diese Sinfonie vor einigen Monaten gehört - mit den Bamberger Sinfonikern unter Leitung des 91-jährigen Herbert Blomstedt, dem dieses Repertoire natürlich am Herzen liegt.
Marcie (09.06.2019, 00:19):
@Andréjo

Von Blomstedt habe ich eine CD-Ausgabe der 1. und 4. Sinfonie, die mir gut gefällt. Schade, dass es offenbar die 2. und 3. nicht gibt. Oder habe ich die nur noch nicht gefunden?
Amadé (09.06.2019, 09:47):
Soviel ich es überblicke hat Blomstedt nur die Sinfonien Nr. 1 und 4 aufgenommen.

Bei mir jetzt im Player:



Schöne Feiertage wünscht
Amadé
Marcie (09.06.2019, 20:28):
Bei solchen Komplett-Boxen bin ich meist skeptisch, bei dieser hier stimmt aber wirklich mal alles.
Eine große Schatztruhe mit wunderbaren Interpretationen. Wirklich gelungen!
tapeesa (09.06.2019, 23:25):
Excerpts from Sylvia and Coppélia / Ballet music by Léo Delibes
Yehudi Menuhin
Philharmonia Orchestra, Robert Irving
tapeesa (09.06.2019, 23:54):
Songs from the Arc of Life
Yo-Yo Ma, Kathryn Stott

2 - Wiegenlied, Op.49, No. 4 - Brahms
8 - Aprés un reve, Op. 7, No. 1 - Fauré
11 - Romance for Cello and Piano - Frederick Delius
14 -The carnival of the animals R. 125, XIII. The Swan - Camille Saint Saens
15 - The wounded Heart, Op 34, No. 1 - Edvard Grieg
16 - Valse Sentimentale, Op. 51 No. 6 - Tchaikovsky
17 - Louange à L´éternité de Jésu - Olivier Messiaen
18 - Beau Soir, L. 6 -Claude Debussy
19 - Ave Maria, D. 839, Op. 52, No. 6 - Franz Schubert
loop
2 - Wiegenlied
2 - Wiegenlied
2 - Wiegenlied

4 - Papillon, Op. 77 - Fauré
und der Rest jetzt auch noch.
Marcie (10.06.2019, 21:03):
Wow, gibt es eigentlich bzw. kann es überhaupt eine bessere Einspielung der Klavierkonzerte geben als diese hier??
Amadé (11.06.2019, 09:39):
Die Einspielungen sind gut, aber bei der Fülle der Einspielungen kann es doch keine Beste geben, zumindest gibt es die eine oder andere auf gleichhohem Niveau, und das ist gut so. Zum 1. Konzert siehe www.klassik-prisma.de

Gruß Amadé





PS: Der Link ist ok, aber funktioniert nicht ?????
Amonasro (11.06.2019, 10:36):
Dieser Link sollte funktionieren: http://www.klassik-prisma.de/Brahms.htm

Bei mir geht es heute weiter mit dem frühen Verdi:



Giuseppe Verdi/Temistocle Solera/Francesco Maria Piave: Attila

Attila - Ruggero Raimondi
Ezio - Sherrill Milnes
Odabella - Cristina Deutekom
Foresto - Carlo Bergonzi
Uldino - Ricardo Cassinelli
Leone - Jules Bastin

Ambrosian Singers, Finchley Children's Music Group
Royal Philharmonic Orchestra, Lamberto Gardelli

Gruß Amonasro
Marcie (11.06.2019, 17:41):
Amonasro (11.06.2019, 22:21):


Jules Massenet/Édouard Blau/Paul Milliet/Georges Hartmann: Werther

Werther - José Carreras
Charlotte - Frederica von Stade
Albert - Thomas Allen
Sophie - Isobel Buchanan
Le Bailli - Robert Lloyd
Schmidt - Paul Crook
Johann - Malcolm King
Käthchen - Linda Humphries
Brühlmann - Donalson Bell

Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden; Sir Colin Davis

Eine herrliche melancholische Musik.

Gruß Amonasro
tapeesa (12.06.2019, 22:52):
The Caged Byrd
Music for voices, viols & harpsichord, from a time of persecution by William Byrd
Vol. 2, I Fagiolini, Sophie Yates
1 - Liber primus sacrarum cantionum (Cantiones sacrae): Vigilate (Anna Crookes)
2 - Crowned with flowers and lilies (Anna Crookes)
____

Entrez dans la danse
Anne Queffélec, Gaspard Dehaene
mit Werken von Poulenc, Hahn, Ravel, Schmitt, Mompou, Franck, Saint- Saëns, Chausson, Satie, Pierné, Massenet, Ropartz, Chabrier, Debussy, Fauré
Amonasro (15.06.2019, 19:57):


Jules Massenet/Louis Gallet: Thaïs

Thaïs - Beverly Sills
Athanaël - Sherrill Milnes
Nicias - Nicolai Gedda
Palémon - Richard van Allan
Crobyle - Ann-Marie Connors
Myrtale - Ann Murray
La Charmeuse - Norma Burrows
Albine - Patricia Kern
Un serviteur - Brian Ethridge

John Alldis Choir
New Philharmonia Orchestra, Lorin Maazel

Auch abseits des bekannten Violinsolos Méditation (hier von Lorin Maazel gespielt) sehr hörenswerte Oper, allerdings mit einer nur schwer verdaulichen Handlung (Orientalismus trifft auf christlichen Fanatismus). Von den vier Opern, die ich von Massenet kenne, die musikalisch schönste und vielseitigste.

Gruß Amonasro
tapeesa (16.06.2019, 11:34):
Beethoven - Tripelkonzert
Anne-Sophie Mutter, Mark Zeltser, Yo-Yo Ma
Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan

1 - 3 Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-dur op. 56 "Tripelkonzert", Sätze 1 - 3
4 Musik zu Goethes "Egmont", op. 84
5 Coriolan Ouvertüre, op. 62
6 Ouvertüre "Fidelio", op. 72b
Amonasro (17.06.2019, 18:00):


Maurice Ravel:

Sonatine
Le Tombeau de Couperin
Prélude
Menuet sur le nom d'Haydn
À la manière de Borodin
Menuet antique
Pavane pour une infante défunte
À la manière de Chabrier
Ma mère l'Oye

Pascal Rogé (Klavier)

Gruß Amonasro
Amonasro (17.06.2019, 21:37):


Giuseppe Verdi/Joseph Méry/Camille du Locle: Don Carlo

Don Carlo - Placido Domingo
Elisabetta di Valois - Montserrat Caballé
La Principessa Eboli - Shirley Verrett
Rodrigo, Marchese di Posa - Sherrill Milnes
Filippo II - Ruggero Raimondi
Il Grande Inquisitore - Giovanni Foiani
Un monaco - Simon Estes
Tebaldo - Delia Wallis
Il Conte di Lerma - Ryland Davies
Un araldo reale - John Noble
Una voce dal cielo - Maria-Rosa del Campo

Ambrosian Opera Chorus
Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden; Carlo Maria Giulini

Giulinis Lesart ist lyrischer, weniger dramatisch als z. B. Solti. Die Sänger sind alle sehr gut, Caballé und Verrett ragen heraus. Lediglich Raimondi klingt relativ jung für den König.

Gruß Amonasro
tapeesa (17.06.2019, 23:37):
Walter Braunfels - Jeanne D'Arc
Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna

Juliane Banse, Terje Stenswold, Günter Missenhardt
Swedish Radio Symphony Orchestra, Manfred Honeck
tapeesa (22.06.2019, 10:20):
Walter Braunfels "Die Vögel"
deutsches Symphonieorchester Berlin, Lothar Zagrosek
Rundfunkchor Berlin
Kwon, Wottrich, Dsob

________

La Morte Della Ragione
Il Giardino Armonico
daraus:
26 - Jacob van Eyck: Fantasie & Echo,
Giovanni Antonino (Flöte)
Cetay (inaktiv) (23.06.2019, 16:05):

John Cage; Ryoanji
Mux Trio
Lesley Olson (Flöte), Michael Vorfeld (Percussion), Olaf Pyras (Elektronik)

In letzer Zeit strömte bei mir häufig meine 19 Realisationen umfassende Spotify-Spielliste von Cages Magnum Opus. Die gezeigte Aufnahme gehört zu meinem engsten Favoritenkreis.
Amonasro (24.06.2019, 21:57):


Charles Gounod/Jules Barbier/Michel Carré: Faust

Faust - Franco Corelli
Méphistophélès - Nicolai Ghiaurov
Marguerite - Joan Sutherland
Valentin - Robert Massard
Siebel - Margreta Elkins
Marthe - Monica Sinclair
Wagner - Raymond Myers

Ambrosian Opera Chorus
London Symphony Orchestra, Richard Bonynge

Große Stimmen, aber sehr unidiomatisch, italienisch klingend. Pluspunkte sind die Integrierung des vollständigen Balletts und das hier besonders leidenschaftliche Schlussterzett, dennoch nicht erste Wahl.

Gruß Amonasro :hello
Amonasro (25.06.2019, 17:46):


Johannes Brahms:

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80

Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein

Gruß Amonasro
Amonasro (26.06.2019, 14:43):


Ottorino Respighi:

La boutique fantasque (nach Gioachino Rossini)

Cinq Études-tableaux (nach Sergei Rachmaninow)

Cincinnati Symphony Orchestra, Jesús López-Cobos

Gruß Amonasro
Amonasro (27.06.2019, 19:00):


Giuseppe Verdi:

Vorspiel (Simon Boccanegra)
Odi il voto (Ernani)
Io la vidi (Szene für Tenöre & Orchester)
Dal più remoto esilio (I due Foscari)
Si, lo sento, Iddio mi chiama (I due Foscari)
À toi, que j'ai chérie (Les vêpres siciliennes)
Ouvertüre (Aida)

Luciano Pavarotti
Comprimarii: Antonio Savastano, Giuseppe Morresi, Alfredo Giacometti
Orchestra del Teatro alla Scala, Claudio Abbado

Eine Zusammenstellung von Alternativ-Arien, die Verdi nachträglich für bestimmte Sänger komponierte. Pavarotti singt die sehr virtuosen Arien mit vielen Spitzentönen (teilweise im Falsett) mit einer Stimme zum Dahinschmelzen. Die Gesamtaufnahmen der jeweiligen Opern enthalten diese Stücke üblicherweise nicht, daher eine ideale Ergänzung für jede Verdi-Sammlung. Das gilt auch für die Aida-Ouvertüre, die Verdi nicht in die endgültige Version aufgenommen hat.

Gruß Amonasro
tapeesa (28.06.2019, 00:29):
Franz Schubert, "Arpeggione", Sonate für Violoncello und Gitarre in A-Moll, D. 821, I - III
Sofia Gubaidulina, "Repentance" für Violoncello, 3 Gitarren und Kontrabass

Violoncello: Olga Dowbusch-Lubotsky
Gitarre: Peter Constant, Marion Schaap, Annette Kruisbrink
Kontrabass: Alexander Suslin
Amonasro (28.06.2019, 14:59):


Charles Gounod/Jules Barbier/Michel Carré: Roméo et Juliette

Roméo Montaigu - Roberto Alagna
Juliette Capulet - Angela Gheorghiu
Frère Laurent - José van Dam
Stéphano - Marie-Ange Todorovitch
Mercutio - Simon Keenlyside
Le comte Capulet - Alain Fondary
Gertrude - Claire Larcher
Tybalt - Daniel Galvez-Vallejo
Benvolio - Guy Flechter
Le comte Paris - Didier Henry
Grégorio - Till Fechner
Le duc de Vérone - Alain Vernhes
Frère Jean - Christophe Fel
Manuela - Anne Constantin
Pepita - Doris Lamprecht
Angelo - Yann Beuron

Chœur et Orchestre National du Capitole de Toulouse, Michel Plasson

Es stechen vor allem die vier sehr verschiedenen Liebesduette heraus.

Gruß Amonasro
tapeesa (28.06.2019, 22:22):
Bach: Flute Sonatas, Vol. 2
Davitt Moroney, Janet See, Mary Springfels
Amonasro (30.06.2019, 13:55):


Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein

Gruß Amonasro
Amonasro (30.06.2019, 15:39):


Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Anja Harteros
Elīna Garanča
Jonas Kaufmann
René Pape

Orchestra e coro del Teatro alla Scala, Daniel Barenboim

Gruß Amonasro
Amonasro (30.06.2019, 18:59):


Heitor Villa-Lobos:

Streichquartett Nr. 7
Streichquartett Nr. 15

Cuarteto Latinoamericano

Gruß Amonasro
Marcie (30.06.2019, 20:39):
Zu den aktuellen Temperaturen nicht wirklich passend, aber eine wunderbare Entdeckung für mich:
tapeesa (30.06.2019, 23:02):
1
Franz Schubert, Lieder
Barbara Bonney, Geoffrey Parsons

15 Gretchen am Spinnrade D118
16 Gretchens Bitte D564
17 Der Hirt auf dem Felsen D965

2
Heinrich Schütz: Symphoniae Sacrae
Capella Augustana, Matteo Messori

Symphoniae Sacrae, Op.6
1 - XI. Benedicam Dominum in omni tempore
3 - XVIII. Veni, dilecte mi, in hortum meum
Amonasro (01.07.2019, 21:10):


Giovanni Battista Pergolesi:

Stabat Mater
Laudate Pueri Dominum
Confitebor tibi Domine

Julia Lezhneva, Philippe Jaroussky

Coro della Radiotelevisione svizzera, Lugano
I Barocchisti, Diego Fasolis

Ich höre nicht ganz so oft Barockmusik, aber dieses Stabat mater und insbesondere der Zusammenklang der beiden Stimmen in dieser Aufnahme finde ich überirdisch schön.

Gruß Amonasro
satie (01.07.2019, 22:14):


Giovanni Battista Pergolesi:

Stabat Mater
Laudate Pueri Dominum
Confitebor tibi Domine

Julia Lezhneva, Philippe Jaroussky

Coro della Radiotelevisione svizzera, Lugano
I Barocchisti, Diego Fasolis

Ich höre nicht ganz so oft Barockmusik, aber dieses Stabat mater und insbesondere der Zusammenklang der beiden Stimmen in dieser Aufnahme finde ich überirdisch schön.

Gruß Amonasro
Ich mag diese Aufnahme ebenfalls ganz besonders! Sehr klangschön und transparent!

Herzliche Grüße
Satie
:beer
tapeesa (02.07.2019, 00:45):
1
Beata Vergine, Philippe Jaroussky, Ensemble Artaserse
Komponisten:
Giovanni Paolo Colonna, Giovanni Battista Bassani, Giovanni Paolo Caprioli, Giovanni Legrenzi, Andrea Mattioli, Girolamo Frescobaldi, Francesco Cavalli, Girolamo Casati, Giovanni Felice Sances, Giovanni Antonio Rigatti, Alessandro Grandi

2
Deutsche Marienlieder. als Interpret finde ich nur "Kirchenchöre"
daraus:
14 - Meerstern, ich dich grüße
tapeesa (02.07.2019, 01:28):
Das fegt mich gerade weg - ausnahmsweise ein Youtube-Link noch:

C. Monteverdi - Zefiro Torna, N. Rial, P. Jaroussky, L'Arpeggiata Ensemble
satie (02.07.2019, 06:59):
In einer Lied-Interpretation von Heinrich Schütz bin ich gestern auf >Countertenor< aufmerksam geworden.
Such doch einmal nach Yoshikazu Meta. Die Bach-Arien mit dem Bach Collegium Japan könnten Dir auch gefallen. Ich habe auch eine Schwäche für Countertenor, und Yoshikazu Meta ist mir der allerliebste, gefolgt von Jaroussky.

Herzliche Grüße
Satie
Cetay (inaktiv) (02.07.2019, 10:51):
Erst Marienlieder, dann Monteverdi. Da schlage ich vor, Kräfte zu bündeln und die Marienvesper eben von Monteverdi zu hören. Das mache ich jetzt, allerdings nicht mit L`Haudrauf unter Christina Turbo, sondern in einer Interpretation, die einen gegenteiligen Ansatz verfolgt. Die Architektur wird gemessen ausgeleuchtet und man lässt dem Erhörten Zeit, sich zu entfalten. Irgendwer hat das mit Klemperes Verhältnis zu Beethoven verglichen. Ansonsten: Opern-Geeiere der Vokalfraktion ist Fehlanzeige - und was ist das für ein erregender Sound der untrendig stark besetzten Instrumentengruppe. Meine neue Lieblingsaufnahme.


Claudio Monteverdi; Vespro della Beata Vergine
La Compagnia de Madrigale, Guiseppe Maletto
palestrina (02.07.2019, 11:46):
In einer Lied-Interpretation von Heinrich Schütz bin ich gestern auf >Countertenor< aufmerksam geworden.
Such doch einmal nach Yoshikazu Meta. Die Bach-Arien mit dem Bach Collegium Japan könnten Dir auch gefallen. Ich habe auch eine Schwäche für Countertenor, und Yoshikazu Meta ist mir der allerliebste, gefolgt von Jaroussky.
Herzliche Grüße
Satie
Hallo Satie, der gute Mann heisst Mera, und rangiert bei meiner riesigen Auswahl und liebe zu den Countern ganz weit hinten! :D
Deswegen habe ich auch so gut wie keine Kantaten von Suzuki!

Hallo tapesa, der Auschnitt auf YouTube ist von Monteverdi aus den "Scherzi musicali" und aus dieser CD.....

Klick

LG palestrina
satie (02.07.2019, 13:21):
In einer Lied-Interpretation von Heinrich Schütz bin ich gestern auf >Countertenor< aufmerksam geworden.
Such doch einmal nach Yoshikazu Meta. Die Bach-Arien mit dem Bach Collegium Japan könnten Dir auch gefallen. Ich habe auch eine Schwäche für Countertenor, und Yoshikazu Meta ist mir der allerliebste, gefolgt von Jaroussky.Herzliche Grüße
Satie
Hallo Satie, der gute Mann heisst Mera, und rangiert bei meiner riesigen Auswahl und liebe zu den Countern ganz weit hinten! :D Deswegen habe ich auch so gut wie keine Kantaten von Suzuki!
Ja, das war wieder mal dieses Sch...T9...muss einem immer alles zum Schlechten hin korrigieren.
Wie kann man denn Yoshikazu Mera nicht mögen? Wen schätzt Du denn besonders? Solche, die mehr vibrieren?
tapeesa (02.07.2019, 19:36):
Marienlieder und Dichtung aus sieben Jahrhunderten
Maria durch ein' Dornwald ging
Ute Frühhaber (Sopran), Dagmar Papula (Rezitation), Wolfgang Mielke (Orgel)
tapeesa (02.07.2019, 20:17):
(Wollte im vorigen Post noch etwas zu Yoshikazu Mera (CD) posten - aber habe mich vertan und finde die CD zu dem, was ich meine nicht.)

Hallo tapesa, der Auschnitt auf YouTube ist von Monteverdi aus den "Scherzi musicali" und aus dieser CD.....

Lieben Dank für den Hinweis, Monteverdi, l`Arpeggiata und Christina Pluhar war klar, aber ich war gestern nicht ganz sicher, ob die Besetzung von der Teatro d'Amore CD, mit der aus dem Youtube-Konzert-Ausschnitt identisch ist, hatte die CD aber schon fürs Kaufen vorgemerkt. Werde mich mit Muße umschauen, weiter hören - war gestern schon sehr spät und heute habe ich gesehen, dass das ganze Konzert auf youtube zu finden ist.


Erst Marienlieder, dann Monteverdi. Da schlage ich vor, Kräfte zu bündeln und die Marienvesper eben von Monteverdi zu hören.

Herzlichen Dank für den Vorschlag - auf dem Dampfer war ich gestern auch, aber ob der zeitweiligen Tücken meines Modems momentan, habe ich den Strang aufgegeben - heute durch dein Post nochmal aufgenommen, aber hier "stapeln" sich andere Dinge, die ich erstmal hören mag.

Viele Grüße, tapeesa
Marcie (03.07.2019, 19:55):
tapeesa (04.07.2019, 18:35):
Tan Dun, Pipa Concerto
Hayashi, Viola Concerto
Takemitsu, Nostalghia

Wu Man, pipa
Yuri Bashmet, violin und viola
Moscow Soloists
Amonasro (04.07.2019, 22:59):


Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 3 d-Moll

Martha Lipton (Mezzosopran)
John Ware (Posthorn-Solo), John Corigliano (Solo-Violine)
Women's Chorus of the Scholum Cantorum
Boys' Choir of the Church of Transfiguration

New York Philharmonic, Leonard Bernstein

Gruß Amonasro
tapeesa (06.07.2019, 09:20):
Wut Man-Chung

1 - Princess Ch'ang P'ing Fantasy Overture, Op. 23 (Violine: Takako Nishizaki)
2 - The Pamir Capriccio, Op. 21 (Harmonica: Tsui Tak Min)

New Japan Philharmonic
conductor: Chen Chiu-sen
Amonasro (07.07.2019, 18:47):


Giuseppe Verdi/Francesco Maria Piave: La forza del destino

Il Marchese di Calatrava - Silvio Maionica
Donna Leonora di Vargas - Renata Tebaldi
Don Carlo di Vargas - Ettore Bastianini
Don Alvaro - Mario Del Monaco
Preziosilla - Giulietta Simionato
Il Padre Guardiano - Cesare Siepi
Fra Melitone - Fernando Corena
Curra - Gabriella Carturan
Mastro Trabuco - Piero De Palma
Un alcalde - Ezio Giordano
Un chirurgo - Eraldo Coda

Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia di Roma, Francesco Molinari-Pradelli

Nach Simon Boccanegra meine Lieblings-Verdi-Oper, insbesondere die vielen abwechslungsreichen Duette haben mir es angetan. In den meisten Rollen kann ich mir kaum bessere Sänger vorstellen. Tebaldi, Bastianini, Siepi und Corena sind für mich nah am Ideal. Einzige Ausnahme bildet Mario del Monaco, der mir im 3. Akt zu undifferenziert singt, insbesondere im Duett Solenne in quest’ora sollte ein schwer Verwundeter nicht lauter singen als sein gesunder Freund. Im 4. Akt gestaltet er die Rolle dafür aber sehr überzeugend. Das Orchester ist vielleicht etwas zu sehr im Hintergrund aufgenommen.

Gruß Amonasro
tapeesa (07.07.2019, 21:58):
Black Swan,
Kalahamsa,
Classical Music of India
Taro Terahara, Ty Burhoe
Amonasro (08.07.2019, 16:53):


Gaetano Donizetti/Jean-François Bayard/Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges: La fille du régiment

Marie - Joan Sutherland
Tonio - Luciano Pavarotti
La Marquise de Berkenfield - Monica Sinclair
Hortensius - Jules Bruyère
Sulpice - Spiro Malas
Le corporal - Eric Garrett
La Duchesse de Crakentorp - Edith Coates
Un paysan - Alan Jones

Orchestra and Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden; Richard Bonynge

Gruß Amonasro
Amonasro (09.07.2019, 17:14):
Nochmal Donizetti:



Gaetano Donizetti/Felice Romani: L'elisir d'amore

Adina - Joan Sutherland
Nemorino - Luciano Pavarotti
Belcore - Domenic Cossa
Dulcamara - Spiro Malas
Giannetta - Maria Casula

Ambrosian Opera Chorus
English Chamber Orchestra, Richard Bonynge

Der italienische Liebestrank liegt mir deutlich mehr als die operettenhafte Regimentstochter. Sutherland und Pavarotti sind in beiden Opern ein Genuss.

Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (09.07.2019, 21:56):


Isabelle Faust, Violine
Alexander Melnikov, Klavier

Beethoven Violinsonaten

Ich fange mal mit der 10. in G-Dur Op. 96 an und dann wird sicher noch die ein oder andere folgen.
Cetay (inaktiv) (10.07.2019, 04:49):


John Cage; Ryoanji (Version für Kontrabass und Tonband)
Stefano Scodanibbio

Diese Realisierung veranlasste Cage zu einer Kaskade von Superlativen (nachzulesen hier). Das ist das Schöne, wenn man sich mit Musik von -zum Zeitpunkt der Aufführung- lebenden Tonschöpfern beschäftigt. Die müßigen Spekulationen, ob dieses oder jenes wohl den Beifall des Komponisten gefunden hätte, fallen flach.
Stroz (10.07.2019, 12:24):
Ist auf jeden Fall zu empfehlen :)
tapeesa (11.07.2019, 19:10):
Ruth Lomon - ShadowingPiano Quartet and Piano Solos
Eileen Hutchins, piano, Katherine Winterstein, violin, Scott Woolweaver, viola, Patrick Owen, Cello

Teil 1
Sunflower Variations

Teil 2
Shadowing I - III

Teil 3
Esquisses I - III

Teil 4
5 Ceremonial Masks
Cetay (inaktiv) (12.07.2019, 02:25):
Starkes Coverbild! Steht das in Verbindung mit der Musik?

Hier wird weiter zwischen lautem Rock n Roll und Aufenthalten im Zen-Garten alterniert. Jetzt letzteres:


John Cage; Ryoanji (Version für Oboe Solo und Percussion - Transkription für Saxophon)
Timothy McAllister, Simone Mancuso
tapeesa (12.07.2019, 07:26):
Starkes Coverbild! Steht das in Verbindung mit der Musik?

Hier steht etwas zu. Das Bild heißt "Two Wolves" und ist von Hannah Shook. Ruth Lomon wollte genau dieses Bild als Cover. Die Webseite ist nicht so "mein Stil", den ich aber meine bei den "5 Ceremonial Masks" und an anderen Stellen der CD wiederzufinden. Das Cover-Bild, erlebe ich aber auch sehr ausdrucksstark und mag ich sehr.
Die "5 Ceremonial Masks" sind von Masken der Navajo, die in deren Yeibichai-Zeremonie (ich glaube, eine Heil-Zeremonie) verwandt werden inspiriert.
Beim Posten war ich noch beim Teil 1 (Sunflowering) und der hat mich zur Zeit zumindest auch nach dem Hören der ganzen CD am meisten berührt.

____

1

Li Wei, Alone, Works for Solo Cello
by Ligeti, Hindemith, Crumb, Ho, Vasks, Sollima

2

Bruch - Scottish Fantasia
Hindemith - Violin Concerto

David Oistrakh, Geige
London Symphony Orchestra,
Jascha Horenstein, Paul Hindemith
tapeesa (13.07.2019, 07:01):
Anja Wackhusen, Piano
für die linke Hand allein
mit Werken von Brahms, Berger, Schmitt, Reinecke, Liszt, Marxsen
Cetay (inaktiv) (15.07.2019, 02:48):
Starkes Coverbild! Steht das in Verbindung mit der Musik?
Hier steht etwas zu. Das Bild heißt "Two Wolves" und ist von Hannah Shook. Ruth Lomon wollte genau dieses Bild als Cover. Die Webseite ist nicht so "mein Stil", den ich aber meine bei den "5 Ceremonial Masks" und an anderen Stellen der CD wiederzufinden. Das Cover-Bild, erlebe ich aber auch sehr ausdrucksstark und mag ich sehr.
Die "5 Ceremonial Masks" sind von Masken der Navajo, die in deren Yeibichai-Zeremonie (ich glaube, eine Heil-Zeremonie) verwandt werden inspiriert.

Danke für diese Hinweise und Erläuterungen :thanks
tapeesa (15.07.2019, 15:33):
CD 1 - Composers' Voice Highlights: Richard Rijnvos
Ives Ensemble, Dirigent auch: Richard Rijnvos
1 - Le rideau se baisse lentement durant toute la musique suivante
2 - Stalker
3, 4, 5 - Stanza / No. 11, 12, 13
6 - Palomar
7 - Atlantique

CD 2 - Ross Harris
Cello: Li-Wei Qin, Auckland Philharmonia Orchestra, Garry Walker, Brett Dean
1 - Cello Concerto
2 - Symphonie No. 4 / To the memory of Mahinārangi Tocker
(I. The sea mimics a thousand applauding kanuka, II. I'm happy, dressed for laughter, III. The window fogs, IV. I'm the only one turning, V. No sky in her day.)
Amonasro (18.07.2019, 20:29):


Jean Sibelius:

Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39
Sinfonie Nr. 4 a-Moll op. 63

Bournemouth Symphony Orchestra, Paavo Berglund

Gruß Amonasro
Amonasro (23.07.2019, 17:07):


Ludwig van Beethoven:

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55

Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan

Gruß Amonasro
Amonasro (26.07.2019, 18:14):


Giuseppe Verdi/Francesco M. Piave: I due Foscari

Francesco Foscari - Piero Cappuccilli
Jacopo Foscari - José Carreras
Lucrezia Contarini - Katia Ricciarelli
Jacopo Loredano - Samuel Ramey
Barbarigo - Vincenzo Bello
Pisana - Elizabeth Connell
Fante del Consiglio dei Dieci - Mieczyslaw Antoniak
Servo del Doge - Franz Handlos

ORF-Symphonieorchester und Chor, Lamberto Gardelli

Verdis sechste Oper hebt sich von seinen anderen Frühwerken durch den Verzicht von Risorgimento-Chören und Massenszenen ab und konzentriert sich ganz auf die drei Protagonisten. Musikalisch und thematisch sehr düster (so sehr, dass Verdi sie rückblickend als misslungen betrachtete), finde ich die beiden Foscari eine seiner interessantesten frühen Opern.

Gruß Amonasro
tapeesa (27.07.2019, 16:47):
András Schiff - Robert Schumann - "Geistervariationen" (so der Titel der CD, auf der aber auch andere Werke sind)
daraus aus Teil 2, 4 - 12 die Waldszenen, Op. 82
tapeesa (28.07.2019, 11:45):
1 -
Charles Tomlinson Griffes - The Kairn of Korjdwen
- A druid legend -
Ensemble M & Emil de Cou

2 -
Alla Pavlova - Sulamith (Ballet Suite),
Monolog & Old New York Nostalgia (Suite)
Moscow Philharmonic Orchestra, Rossen Milanov
Cetay (inaktiv) (28.07.2019, 12:11):
Alla Pavlova
Besonders hörenswert finde ich ihre 3.Sinfonie.
tapeesa (28.07.2019, 14:58):
Besonders hörenswert finde ich ihre 3.Sinfonie.

Werde ich mir vielleicht heute Abend noch anhören. Danke für den Tipp!
Cetay (inaktiv) (29.07.2019, 03:05):

John Cage; Four4
Amadinda Percussion Group

For you to truly appreciate this thinned out music you have to distance yourself to a remoter area of the mind – seldom visited in these dense city decades – where you can see eye to eye with yourself; and there is Cage’s Four4 (SONOLOCO)

:engel
Amonasro (29.07.2019, 17:55):


Johannes Brahms:

Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67
Klavierquintett f-Moll op. 34

Emerson String Quartet
Leon Fleisher

Gruß Amonasro
tapeesa (30.07.2019, 16:53):
Maurice Ravel - Boléro, Rapsodie Espagnole & Pavan for a Dead PrincessBoston Symphony Orchestra, Charles Munch, James Stagliano
(grad noch entdeckt: auch auf der CD: La Valse, M. 72 und die Mother Goose Suite (M. 60, I - V )

aktuell den Boléro
Amonasro (31.07.2019, 21:49):


Gioachino Rossini/Francesco Maria Berio Marchese di Salsa: Otello ossia Il moro di Venezia

Otello - José Carreras
Desdemona - Frederica von Stade
Iago - Gianfranco Pastine
Rodrigo - Salvatore Fisichella
Emilia - Nucci Condò
Elmiro - Samuel Ramey
Lucio - Keith Lewis
Il Doge di Venezia/Un gondoliere - Alfonso Leoz

Ambrosian Opera Chorus
Philharmonia Orchestra, Jesús Lopéz Cobos

Eine meiner liebsten Aufnahmen mit Carreras und überhaupt ein Fest für Tenöre (3 Hauptrollen). Die Musik des dritten Akts (Lied des Gondoliere, Weidenlied, etc.) gehört zum schönsten, was Rossini komponiert hat.

Gruß Amonasro
Amonasro (01.08.2019, 19:56):


Giuseppe Verdi/Arrigo Boito: Otello

Otello - Carlo Cossutta
Desdemona - Margaret Price
Jago - Gabriel Bacquier
Cassio - Petr Dvorský
Emilia - Jane Berbié
Lodovico - Kurt Moll
Montano - Stafford Dean
Roderigo - Kurt Equiluz
Un araldo - Hans Helm

Wiener Sängerknaben, Chor der Wiener Staatsoper
Wiener Philharmoniker, Georg Solti

Gruß Amonasro
Amonasro (03.08.2019, 13:45):


Claudio Monteverdi/Alessandro Striggio: L'Orfeo

La Musica/Euridice - Rotraud Hansmann
Orfeo - Lajos Kozma
Messaggiera/Speranza - Cathy Berberian
Caronte - Nikolaus Simkowsky
Proserpina/Ninfa - Eiko Katanosaka
Plutone - Jacques Villisech
Apollo/Pastore IV/Spirito III - Max van Egmond
Pastore I - Günther Theuring
Pastore II/Spirito I - Nigel Rogers
Pastore III/Spirito II - Kurt Equiluz

Capella Antiqua München
Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt

Gruß Amonasro
tapeesa (03.08.2019, 18:03):
Franz und Karl Doppler - The Music for Flutes and Piano
Per Øien, Robert Aitken und Geir Henning Braaten
Cetay (inaktiv) (04.08.2019, 01:42):


Johann Sebastian Bach; Violinkonzerte
Frank Peter Zimmermann, Berliner Barocksolisten

:times10
:times10
Marcie (04.08.2019, 13:15):
tapeesa (04.08.2019, 15:56):
Janáček, Piano Music
On an Overgrown Path, In the Mists, Piano Sonata
Radoslav Kvapil
Marcie (05.08.2019, 07:49):
Was für ein wundervolles Klavierkonzert, wie gemacht für die Konzertsäle zur Dauerrotation.
EinTon (05.08.2019, 19:27):
Mal Chopin angetestet (kannte von dem im wesentlichen die berühmte b-moll-Sonate):




...und jetzt die 4 Balladen und die in einem anderen Forum einst hochgelobte Fis-Dur-Barcarolle gehört.

Ist aber - wie es aussieht - alles nicht so meine Musik... ;)
Cetay (inaktiv) (06.08.2019, 00:24):
Mal Chopin angetestet
(...)
Ist aber - wie es aussieht - alles nicht so meine Musik... ;)
Damit stehst du nicht alleine. :whistling:
Marcie (06.08.2019, 15:21):
tapeesa (07.08.2019, 22:28):
Mahler, Symphony No. 4
Kazuki Yamada, Japan Philharmonic Orchestra
tapeesa (09.08.2019, 18:33):
Silencio, Gidon Kremer, Kremerata Baltica
daraus: Vladimir Martynov, "Come in!", Movement I - VI

Preghiera - Rachmaninov Piano Trios
Gidon Kremer, Daniil Trifonov, Giedre Dirvanauskaite
daraus:
Trio élégiaque No. 2 In D Minor, Op. 9 - I - III
sowie Trio élégiaque No. 1 In G Minor
Amonasro (09.08.2019, 22:52):


Philip Glass/Shalom Goldman/Robert Israel/Richard Riddell: Akhnaten

Akhnaten - Paul Esswood
Nefertiti - Milagro Vargas
Queen Tye - Melinda Liebermann
Horemhab - Tero Hannula
The High Priest of Amon - Helmut Holzapfel
Aye - Cornelius Hauptmann
The Daughters of Akhnaten - Victoria Schneider, Lynne Wilhelm-Königer, Maria Koupilová-Ticha, Christina Wächtler, Geraldine Rose, Angelika Schwarz
The Scribe - David Warrilow

Staatsopernchor Stuttgart
Staatsorchester Stuttgart, Dennis Russel Davies

Dieser Oper über Echnaton hatte ich ursprünglich wegen des interessanten Sujets kennengelernt. Die Musik mit ihren repetitiven Figuren empfinde ich teilweise als anstrengend, dann aber plötzlich wieder faszinierend. Nichts, was ich häufig hören könnte, aber trennen würde ich mich von der Aufnahme auch nicht mehr wollen.

Gruß Amonasro
tapeesa (11.08.2019, 22:06):
S. Rachmaninov / P. I. Chaikovsky
Claudio Baraviera, violonchelo & Vera Anosova, piano
daraus: P. I. Chaikovsky: Andante Cantabile, Vals sentimental, Pieza de otono, Pezzo capriccioso
EinTon (11.08.2019, 23:23):
Eben eine weitere Bildungslücke geschlossen....




...und die h-moll-Sonate von Liszt gehört. Lautes Teil... 8| ...aber man gewöhnt sich... ;)
Marcie (12.08.2019, 17:16):
Gibt es von diesem Werk eigentlich noch weitere empfehlenswerte Veröffentlichungen?
tapeesa (15.08.2019, 21:50):
Benjamin Britten - The Turn of the Screw
Joan Rodgers
Ian Bostridge
Julian Leang/Caroline Wise/Jane Henschel/Vivian Tierney
Mahler Chamber Orchestra, Daniel Harding
palestrina (16.08.2019, 10:08):
Hallo tapesa, zu der Oper von B.Britten die ich absolut genial finde, möchte ich dir die Vorlage ans Herz legen ....



....solltest du unbedingt lesen!!

Kurzbeschreibung!
Eine junge Frau kommt als Gouvernante auf einen verwunschenen Herrensitz. Anfangs schätzt sie sich glücklich, mit den beiden außergewöhnlich schönen und klugen Kindern an diesem märchenhaften Ort leben zu können. Doch es kommt immer häufiger zu unerklärlichen Geschehnissen: Wer sind die beiden unheimlichen Gestalten, die sich ihr wiederholt zeigen? Sind ihre Schützlinge wirklich so engelhaft, wie sie erscheinen? Und wem kann man überhaupt noch vertrauen?

»Eine absolut wunderbare, giftige kleine Horrorgeschichte.« Oscar Wilde

Und gleich noch eine Empfehlung zu Henry James....



Mit ihm durchstreifen wir La Serenissima von seinem Quartier an der Riva degli Schiavoni aus, mit seinen Augen studieren wir in den Kirchen die Gemälde von Bellini und Tintoretto oder begeben uns auf den Balkon des Palazzo Barbaro, um das Treiben auf dem Canal Grande zu beobachten. Begleiter des Lesers auf all diesen Wegen ist Hanns-Josef Ortheil, der die Venedig-Passion des großen amerikanischen Schriftstellers teilt und aus seinem heutigen Erleben deutet.
Das war mein erster Reiseführer zu Venedig, mit ihm habe ich es kennengelernt!

LG palestrina
Cetay (inaktiv) (18.08.2019, 19:58):

Beethoven, Hillborg; Calder Quartet
Ludwig van Beethoven; Steichquartett Nr. 3 D-Dur, op. 18/3
Anders Hillborg, Kongsgaard Variations
Ludwig van Beethoven; Streichquartett Nr. 14 cis-Moll, op. 131
Hochspannend mit illuminierenden klanglichen Querverbindungen von Beethovens ganz klassischem zu seinem modernsten Quartett über die zeitgenössische Spektral-Brücke. Anhören lohnt sich.
tapeesa (18.08.2019, 22:04):
Hallo palestrina,

hatte nach dem Hören gezögert, ob ich mir das Buch anschaue und nach deinem Post habe ich es kurzerhand in der onleihe ausgeliehen und bin nun fast "mittendrin".
Danke für den Impuls. Es ist richtig klasse.
Das Gefühl von "verstört sein", was beim und nach dem Hören aufgetreten ist, finde ich dort sofort wieder und ich kann es jetzt besser nehmen.
Von dem was ich gelesen habe, würde ich sagen, die Umsetzung durch Britten in seiner Musik, ist extrem gut gelungen.


Zu "In Venedig" -
Das war mein erster Reiseführer zu Venedig, mit ihm habe ich es kennengelernt!

Ich teile die Venedig-Passion und werde mir das Buch auf jeden Fall merken! Dein Erleben damit zu lesen, ist sehr schön.

Gruß tapeesa
palestrina (19.08.2019, 09:54):
Von dem was ich gelesen habe, würde ich sagen, die Umsetzung durch Britten in seiner Musik, ist extrem gut gelungen.
:thumbsup: Freut mich sehr lieber tapesa!

Wenn du mal was über eine Oper wissen möchtest, dann nur zu!

LG palestrina

PS: Zu den Countern werde ich mich nicht mehr äußern, da weiß ja Satie besser Bescheid! :haha
satie (19.08.2019, 19:24):

PS: Zu den Countern werde ich mich nicht mehr äußern, da weiß ja Satie besser Bescheid! :haha
?( Darf man jetzt nicht mal mehr einen eigenen Geschmack haben? Ich kann mich nicht entsinnen, hier etwas von Kompetenz behauptet zu haben. Mich hätte tatsächlich interessiert, welche Dir gefallen. Aber muss ja nicht sein...
Marcie (19.08.2019, 19:43):
Bei der Schraube mag ich besonders, eigentlich mittlerweile nur noch, diese Veröffentlichung hören:
palestrina (20.08.2019, 09:29):
PS: Zu den Countern werde ich mich nicht mehr äußern, da weiß ja Satie besser Bescheid! :haha
?( Darf man jetzt nicht mal mehr einen eigenen Geschmack haben? Ich kann mich nicht entsinnen, hier etwas von Kompetenz behauptet zu haben. Mich hätte tatsächlich interessiert, welche Dir gefallen. Aber muss ja nicht sein...
Ich habe, wie man lesen kann nichts von Kompetenz geschrieben!, und selbstverständlich ist es dir unbelassen deinen eigenen Geschmack zu haben, jedoch auf das wie deiner Antwort kommt es an!

LG palestrina
satie (20.08.2019, 16:08):
Weiß besser bescheid = ist kompetenter. Oder?

Und was war denn das Wie meiner Antwort? Ich fragte, ob Du Countertenöre bevorzugst, die mehr Vibrato hineinlegen. Kann doch sein, oder? Wo war jetzt da wieder ein Angriff?
Aber lassen wir es gut sein, im Grunde ist das keinen Streit wert.
Cetay (inaktiv) (20.08.2019, 19:05):
In der Tat, das führt nur zu einem Fiesko... Ich meine Fiasco... Nein, Fiasko. 8)

Hier strömt jenseits von weltlichen Dünnhäutigkeiten:




John Cage; Music of Changes
Martine Joste (Klavier)
tapeesa (20.08.2019, 20:28):
@palestrina ,
Wenn ich Fragen zu irgend etwas habe, entscheide ich mich in der Regel autonom, wem ich diese stellen möchte ;)
Danke aber für dein Angebot, Fragen wegen Opern frei zu stellen.
Amonasro (20.08.2019, 21:23):


Antonio Vivaldi: Il cimento dell'armonia e dell'inventione 12 Concerti op. 8

Europa Galante, Fabio Biondi

Gruß Amonasro
Amadé (21.08.2019, 18:33):
Gibt es von diesem Werk eigentlich noch weitere empfehlenswerte Veröffentlichungen?


Monteux ist natürlich eine Hausnummer. Ravels Komposition ist allerdings zu anziehend, dass man an Alternativeinspielungen nicht vorbeigehen sollte, z. B.:



Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (21.08.2019, 18:46):


John Cage; Aria
Duo Alterno
Riccardo Piacentini (Klavier), Tiziana Scandaletti (Sopran)

Meines Wissens nach ist das die einzige -vom Komponisten als Möglichkeit vorgesehene und eigentlich naheliegende- Realisierung der Aria zusammenmit dem Klavierpart aus dem Concert. Sehr überzeugend, gerade weil sich die Interpreten nahe am traditionellen Liedgesang bewegen, weswegen dessen Dekonstruktion umso zwingender wirkt. Ganz groß!
Marcie (22.08.2019, 06:57):
@Amadé

Oh, vielen Dank. Glaube, die hole ich mir allesamt!
Amadé (22.08.2019, 09:13):
Jetzt im Player:
Marcie (22.08.2019, 20:01):
@Amadé

Seltsam, mit der 4 quäle ich mich beinahe genauso rum wie mit der 8. Aber vielleicht fällt ja irgendwann auch bei mir der Groschen...

Bei mir läuft:
Amadé (23.08.2019, 18:22):
eine weitere 4. im Player:


@'Marcie
vielleicht solltest Du es einmal nur mit dem dritten Satz versuchen, mehrmals

Gruß Amadé
Marcie (23.08.2019, 21:42):
@Amadé

Danke für den Hinweis, werde ich machen.


ich höre gerade:
Amadé (24.08.2019, 10:01):
@'Marcie

Den "Philips-Rubinstein" hörte ich live in den 70ern.

Gruß Amadé
Marcie (24.08.2019, 11:15):
@Amadé

Du meinst den Herrn Harasiewicz? Ich muss gestehen, dass dieser mir gänzlich unbekannt war, bis ich mir vor etwa einem Jahr eine dieser Klassikboxen (damals zu einem ganz erstaunlichen Sonderpreis erhältlich), in dem Fall von Philips gekauft habe, wo neben vielen Perlen auch diese CD dabei ist.
Und ich habe mich (neu) verliebt in das zweite Klavierkonzert, welches auch auf dieser abgebildeten CD zu hören ist. Dieses Konzert war nämlich eine meiner ersten Begegnungen mit klassischer Musik überhaupt, denn meine Eltern hörten ihre Schallplatte (von der ich leider weder Interpreten noch irgendetwas weiss) des Konzerts sehr gerne und oft, da muss ich wohl so 3-4 Jahre alt gewesen sein.
Irgendwann als Jugendlicher habe ich dann wieder zu dem Konzert gegriffen, aber es war mir dann eigentlich stets zu schmalzig; und dieser Eindruck hielt im Grunde bis zum Hören dieser Philipsaufnahme an. Diese hatte mich dann richtig umgehauen. Ich finde sie einfach großartig.

Gibt es denn noch besonders erwähnens/bemerkenswerte Aufnahmen dieses Pianisten?
satie (24.08.2019, 16:26):
Hallo Marcie,
Harasiewicz ist eines der hervorragenden Beispiele für die polnische Chopin-Traditon, die allgemein weniger rubato und "schmalzig" ist und schlanker daherkommt. Ich persönlich mag das grundsätzlich auch sehr gern.
Harasiewiczs Chopin ist also grundsätzlich eine Empfehlung. Einzelne Aufnahmen kann ich nich empfehlen, da werden sich andere zu Wort melden müssen.
Marcie (25.08.2019, 06:38):
Kann es überhaupt sein, dass dieser Mann ausschließlich Chopin als Tonträger veröffentlicht hat??
Ich kann garnichts anderes von ihm finden.
Marcie (25.08.2019, 07:03):
Nachdem für mich seine dritte Sinfonie schon eine tolle Entdeckung war, höre ich nun (auch bereits begeistert) diese CD:
Amadé (25.08.2019, 09:38):
Kann es überhaupt sein, dass dieser Mann ausschließlich Chopin als Tonträger veröffentlicht hat??
Ich kann garnichts anderes von ihm finden
Es scheint so, jedoch bin ich noch auf die Paganini-Variationen op.35 von Brahms mit ihm gestoßen. Als ich ihn 1979 hörte, spielte er außer Chopin noch Schumanns Carnaval op.9.

Gruß Amadé
tapeesa (25.08.2019, 14:41):
Giya Kancheli - Chiaroscuro
Kremerata Baltica
Gidon Kremer, Patricia Kopatchinskaja
1 - Chiaroscuro (For Violin And Chamber Orchestra)
2 - Twilight (For Two Violins And Chamber Orchestra)

bitter-süß
Cetay (inaktiv) (27.08.2019, 02:16):
Nachdem für mich seine dritte Sinfonie schon eine tolle Entdeckung war, höre ich nun (auch bereits begeistert) diese CD:
Ich habe für Röntgen hier vor Jahren mal die Werbetrommel gerührt. Verdikt und Empfehlungen:
(...)

Das Beste von Mendelssohn bis Brahms -ohne die Leichtgewichtigkeit des ersten und die Schwersinnigkeit des zweiten- gewürzt mit Impressionismus und Mittelalter. Betörende spätromantische Instrumentationskunst ohne die schwülstige Harmonik, die klanglichen Exzesse und die exaltierten Ausdrucksmittel dieser Epoche. Und das Ganze ist reich an brillianten thematischen Einfällen, steckt voller Überraschungen (man höre die 3. Sinfonie, ohne zuvor etwas darüber zu lesen) und ist gespickt mit atemberaubenden formalen Höhepunkten.

(...)

Zum Einstieg empfehle ich:

Sinfonie Nr. 3 // Violinkonzerte (mit Lisa Fertschmann) // Sinfonien Nr. 5, 6 (jeweils mit Chor) & 19 // und alles andere!
Amadé (27.08.2019, 11:01):
heute in meinem Player:




Gruß Amadé
Amonasro (27.08.2019, 18:43):


Jean-Philippe Rameau/Antoine Gautier de Montdorge: Les fêtes d'Hébé ou Les Talens Liriques

Hébé/Une Naïade/Églé - Sophie Daneman
L'Amour - Gaëlle Méchaly
Momus/Le Ruisseau/Lycurgue - Paul Agnew
Sapho/Iphise - Sarah Connolly
Thélème/L'Oracle/Mercure - Jean-Paul Fouchécourt
Alcée - Luc Coadou
Hymas - Laurent Slaars
Le Fleuve - Matthieu Lécroart
Une Lacédémonienne/Une Bergère - Maryseult Wieczorek
Tirtée/Eurilas - Thierry Félix

Les Arts Florissants, William Christie

Meine erste Begegnung mit Rameau und bisher bin ich sehr angetan, vor allem von der Ballettmusik.

Gruß Amonasro
Marcie (28.08.2019, 19:09):
Nachdem für mich seine dritte Sinfonie schon eine tolle Entdeckung war, höre ich nun (auch bereits begeistert) diese CD:
Ich habe für Röntgen hier vor Jahren mal die Werbetrommel gerührt. Verdikt und Empfehlungen:
Sinfonie Nr. 3 // Violinkonzerte (mit Lisa Fertschmann) // Sinfonien Nr. 5, 6 (jeweils mit Chor) & 19 // und alles andere!

Oh schön, noch einer! Die Violinkonzerte und 5, 6, 19 habe ich mir grad bestellt. Danke für den Tipp!
Marcie (28.08.2019, 19:15):
Noch eine, für mich, tolle Entdeckung. Ein ganz absolut großartiges Klavierkonzert.


Lohnen denn die Sinfonien von Robert Fuchs auch bzw. kennt den eigentlich überhaupt jemand?
tapeesa (29.08.2019, 10:14):
Christopher Rouse - Symphony No. 2, Flute Concerto, Phaethon
Christoph Eschenbach, Houston Symphony Orchestra
Carol Wincenc, Flute
Andréjo (29.08.2019, 11:01):
Noch eine, für mich, tolle Entdeckung. Ein ganz absolut großartiges Klavierkonzert.


Lohnen denn die Sinfonien von Robert Fuchs auch bzw. kennt den eigentlich überhaupt jemand?
Die Sinfonien kenne ich auch nicht, vielleicht noch nicht.

Kammermusik kann ich jedoch empfehlen.



Selber besitze ich eine andere Einspielung des sehr schönen Klarinettenquintetts, finde diese aber nicht bei den einschlägigen Anbietern.

Und das Klavierkonzert gefällt mir auch. Ebenso seine Serenaden, die etwas einfacher gestrickt sind.

:hello Wolfgang
Marcie (29.08.2019, 18:16):
@Andréjo

Oh, Danke für den Tipp!


Bei mir im Player:
tapeesa (30.08.2019, 08:25):
Julie Wolfe - Fire in my mouth
New York Philharmonic, Jaap van Zweden
The Crossing, Donald Nally, Young People´s Chorus of New York City, Francisco J. Núñez

I - Immigration
II - Factory
III - Protest
IV - Fire
___

Gabriela Montero - Ex Patria, Op. 1 "In memoriam"
Aus dem Album Rachmaninov: Piano Concerto No. 2, Op. 18 - Montero: Ex Patria, Op. 1 & Improvisations
Amonasro (30.08.2019, 10:32):


Alessandro Scarlatti/Filippo Ortensio Fabbri: Sedecia, re di Gerusalemme (Oratorium)

Sedecia - Gérard Lesne
Anna - Virginie Pochon
Ismaele - Philippe Jaroussky
Nabucco - Peter Harvey
Nadabbe - Mark Padmore

Il Seminario musicale, Gérard Lesne

Gruß Amonasro
Amadé (30.08.2019, 19:39):
weiter mit Mahlers 4.:



Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (31.08.2019, 05:17):
Ganz Klassisches zum mit Kaffeelikör gempimpten Morgenkaffee:




Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonie Nr. 39 Es-Dur, K. 543
Le Concert des Nations, Jordi Savall
Amonasro (31.08.2019, 20:02):


Claudio Monteverdi: Vespro della Beata vergine da concerto

Roberta Invernizzi, Monica Piccinini, Anna Simboli (Sopran)
Sara Mingardo, Francesco Ghelardini (Alt)
Vincenzo Di Donato, Luca Dordolo, Gianluca Ferrarini (Tenor)
Pietro Spagnoli, Furio Zanasi (Bariton)
Antonio Abete, Daniele Carnovich (Bass)

Concerto Italiano, Rinaldo Alessandrini

Gruß Amonasro
tapeesa (31.08.2019, 22:56):
Antonio Vivaldi - Juditha Triumphans
Modo Antiquo, Federico Maria Sardelli
Barbara di Castri, Lucia Sciannimanico, Nicki Kennedy, Alessandra Rossi, Rowena Anketell
Coro da Camera Italiano
Cetay (inaktiv) (01.09.2019, 05:17):

Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll, K. 466
Műnchner Philharmoniker, Friedrich Gulda (Klavier & Leitung, 1986, Live)
Marcie (01.09.2019, 08:26):
@Cetay

Danke für den Anstoß! Einfach großartig:
Amonasro (02.09.2019, 22:24):


Ottorino Respighi:

Antiche danze ed arie
Trittico botticelliano

Orchestre de chambre de Lausanne, Jesús López-Cobos

Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (03.09.2019, 00:28):


Mendelssohn: Klaviertrio Nr. 2 c-moll Op. 66

Isaac Stern
Eugene Istomin
Leonard Rose


:times10
Amonasro (03.09.2019, 10:10):


Heitor Villa-Lobos:

Choros Nr. 11

Cristina Ortiz (Klavier)

São Paulo Symphony Orchestra, John Neschling

Choros Nr. 11, ein über 60 minütiges Klavierkonzert, ist mit seinem farbigen und abwechslungsreichen Orchesterpart einer der Höhepunkte dieser Box und sagt mir noch mehr zu als Villa-Lobos "offiziellen" Klavierkonzerte.

Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (03.09.2019, 15:37):



ein neuer Versuch, Zugang zu finden:

Rachmaninov: Symphonie Nr. 3

Vladimir Ashkenazy
Concertgebouw Orchester
Marcie (03.09.2019, 18:08):
ein neuer Versuch, Zugang zu finden:
Bei mir hatte das letztlich mit diesen Einspielungen geklappt:
Cetay (inaktiv) (04.09.2019, 02:54):


John Cage; Atlas Eclipticalis with Winter Music
Michael Callahan, Elektronik; John Chowning, Perkussion; Stuart Dempster, Posaune; Warner Jepson, Klavier; Douglas Leedy, Horn; Robert Mackler, Viola & Viola d’amore; Pauline Oliveros, Horn & Tuba; Dwight Peltzer, Klavier; Ann Riley, Klavier; Loren Rush, Kontrabass; Stanley Shaff, Trompete; Linn Subotnick, Viola; Morton Subotnick, Klarinette; David Tudor, Klavier; Ian Underwood, Flöte & Piccolo; Jack van der Wyck, Pauke; Ramon Sender, Leitung
Amonasro (04.09.2019, 13:46):


Heitor Villa-Lobos: Streichquartette Nr. 5, 10 & 13

Cuarteto Latinoamericano

Gruß Amonasro
Amonasro (04.09.2019, 20:05):


Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur

Solisten:
Heather Harper, Lucia Popp, Arleen Auger
Yvonne Minton, Helen Watts
René Kollo, John Shirley-Quirk, Martti Talvela

Wiener Staatsopernchor, Wiener Singverein, Wiener Sängerknaben
Chicago Symphony Orchestra, Sir Georg Solti

Gruß Amonasro
tapeesa (04.09.2019, 20:15):
John Cage - Winter Music

daraus
2
Cage - Winter Music with Atlas Eclipticalis
Eberhard Blum
Marcie (04.09.2019, 20:27):


Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur

Solisten:
Heather Harper, Lucia Popp, Arleen Auger
Yvonne Minton, Helen Watts
René Kollo, John Shirley-Quirk, Martti Talvela

Wiener Staatsopernchor, Wiener Singverein, Wiener Sängerknaben
Chicago Symphony Orchestra, Sir Georg Solti

Gruß Amonasro
Ah, neben der 4. meine zweite "Problem"-Sinfonie von ihm...
tapeesa (05.09.2019, 15:43):
John Cage, as it is
Alexei Lubimov, Piano
Natalia Pschenitschnikova, Voice
Amonasro (05.09.2019, 20:41):


Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur

Solisten:
Heather Harper, Lucia Popp, Arleen Auger
Yvonne Minton, Helen Watts
René Kollo, John Shirley-Quirk, Martti Talvela

Wiener Staatsopernchor, Wiener Singverein, Wiener Sängerknaben
Chicago Symphony Orchestra, Sir Georg Solti

Gruß Amonasro
Ah, neben der 4. meine zweite "Problem"-Sinfonie von ihm...
Ich habe in alle noch nicht so richtig reingefunden. Die 8. sagt mir bisher noch am meisten zu.

Nochmal Villa-Lobos:



Heitor Villa-Lobos:

5 Preludes
Suite populaire brésilienne
12 Études
Choros Nr. 1

Anders Miolin (Gitarre)

Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (05.09.2019, 23:36):
ein neuer Versuch, Zugang zu finden:
Bei mir hatte das letztlich mit diesen Einspielungen geklappt:

danke für den Tipp, ich werde bei Gelegenheit reinhören! Aber ich denke, es liegt weniger an der Aufnahme, die scheint mir gar nicht schlecht (ist ja auch auf Empfehlung durch dieses Forum eingekauft worden :D ), sondern daran, dass ich das ein paar Mal konzentriert hören muss, um einen Überblick zu bekommen :) Daher jetzt erneut:



ein neuer Versuch, Zugang zu finden:

Rachmaninov: Symphonie Nr. 3

Vladimir Ashkenazy
Concertgebouw Orchester
Cetay (inaktiv) (06.09.2019, 05:28):
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur
Ah, neben der 4. meine zweite "Problem"-Sinfonie von ihm...
Ich habe in alle noch nicht so richtig reingefunden. Die 8. sagt mir bisher noch am meisten zu.
Das Problemkind Mahler. Fragt mal unser Mitglied Sfantu... :D
Ich selber hatte zwischenzeitlich in alle Sinfonien reingefunden, aber drinnen nichts gefunden und bin jetzt wieder draussen.
Marcie (06.09.2019, 14:06):
Meine liebste Mahler ist die wuchtig-wütende 6. die finde ich nach wie vor einfach göttlich.
Cetay (inaktiv) (08.09.2019, 03:34):

John Cage, Works for Percussion I
CCM Percussion Group Cincinnati
Credo in Us for percussion quartet (including piano and radio or phonograph), with Dmitri Shostakovich: Symphony No.5
Imaginary Landscape No. 5 for any 42 recordings, score to be realized as a magnetic tape. First version, using period jazz records. Realization by Michael Barnhart
Imaginary Landscape No. 4, “March No. 2” for 12 radios. First version
Imaginary Landscape No. 1 for 2 variable-speed turntables, frequency recordings, muted piano and cymbal, to be performed as a recording or broadcast
+ Joey Van Hassel
Imaginary Landscape No. 2, “March No. 1” for percussion quintet
Imaginary Landscape No. 3 for percussion sextet
+ Matthew Hawkins, Mark Katsaounis, Jason Mraz
Imaginary Landscape No. 4, “March No. 2”. Second version
Imaginary Landscape No. 5. Second version, using recordings of Cage’s music. Realization by Michael Barnhart
Credo in Us. Second version, with 78-rpm recordings of Beethoven, Tchaikovsky, Wagner, and von Suppé
tapeesa (08.09.2019, 12:42):
ARD Radiofestival 2019 Märchenhaft - Henry Purcells Oper "The Fairy Queen" in Beaune

Juno – Gillian Keath
Night – Jessica Cale
Summer – Jeremy Budd
First Fairy – Charlotte Shaw
Secrecy – Charles Daniels
Corydon – Ashley Riches und Marcus Farnsworth

Gabrieli Consort & Players
Leitung: Paul McCreesh

Henry Purcell: The Fairy Queen, Semi-opera in fünf Akten Z. 629

(Aufnahme vom 27. Juli 2019 aus der Kirche Notre-Dame, Beaune)
satie (08.09.2019, 13:37):
https://soundcloud.com/user-985460328/sets/ernst-groschel-spielt-beethoven-fortepiano
Amonasro (08.09.2019, 23:17):


Richard Strauss:

Also sprach Zarathustra op. 30
Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
Don Juan op. 20
Tanz der sieben Schleier (aus Salome)

Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan

Gruß Amonasro
tapeesa (09.09.2019, 08:28):
Richard Strauss - Also sprach Zarathustra, Salome und Elektra
Chicago Symphony Orchestra, Fritz Reiner

Richard Strauss - Also sprach Zarathustra
Gustav Mahler - Totenfeier
Chicago Symphony Orchestra, Pierre Boulez
Amonasro (09.09.2019, 17:31):


Richard Strauss: Salome

Salome - Birgit Nilsson
Herodes - Gerhard Stolze
Herodias - Grace Hoffman
Jochanaan - Eberhard Wächter
Narraboth - Waldemar Kmentt
Page der Herodias - Josephine Veasey
Juden - Paul Kuen, Stefan Schwer, Kurt Equiluz, Aron Gestner, Max Proebstl
Nazarener - Tom Krause, Nigel Douglas
Soldaten - Zenon Kosnowski, Heinz Holecek
Kappadozier - Theodor Kirschbichler
Sklave - Liselotte Maikl

Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti

Gruß Amonasro
Amonasro (10.09.2019, 19:27):


Amilcare Ponchielli/Arrigo Boito: La Gioconda

La Gioconda - Anita Cerquetti
La Cieca - Franca Sacchi
Alvise Badoero - Cesare Siepi
Laura Adorno - Giulietta Simionato
Enzo Grimaldo - Mario Del Monaco
Barnaba - Ettore Bastianini
Zuàne - Giorgio Giorgetti
Isèpo - Athos Cesarini
Un pilota - Guido Pasella
Un cantore - Ezio Peruzzi

Orchestra e coro del Maggio Musicale Fiorentino, Gianandrea Gavazzeni

Gruß Amonasro
Marcie (10.09.2019, 19:32):
@Amonasro

Oh, diese Salome-Aufnahme mag ich auch sehr gerne!

Bei mir läuft momentan:
Cetay (inaktiv) (11.09.2019, 02:20):

Béla Bartók; Die sechs Streichquartette The Fine Arts Quartet (1959, live)

Daraus die Nr. 4 & 5.
tapeesa (11.09.2019, 07:47):
Anatol Liadov
daraus: Baba Yaga
Slovak Philharmonic Orchestra, Stephen Gunzenhauser

P. I. Tchaikowsky, Op. 39, Kinderalbum, 14 - 20
Central Orchestra of Opera and Ballet, Naum Konevich
Amadé (11.09.2019, 18:26):
Heute wieder Mahlers 4., jetzt mit Harding



:times10

Gruß Amadé
Nicolas_Aine (11.09.2019, 20:09):


Prokofiev: Violinkonzert Nr. 2 g -moll

Jascha Heifetz, Violine
Charles Munch
Boston SO
1959

und danach zum Vergleich das selbe Konzert in fast identischer Besetzung, nur mit Sergej Koussevitzky statt Charles Munch und 22 Jahre früher. Finde leider grade kein Bild, bzw. nicht das richtige.
Amonasro (11.09.2019, 22:03):


The Art of the Prima Donna

Arien aus Artaxerxes, Samson, Norma, I puritani, Semiramide, La sonnambula, Faust, Roméo et Juliette, Otello, Die Entführung aus dem Serail, La traviata, Hamlet, Lakmé, Les Huguenots und Rigoletto

Joan Sutherland
Orchestra and Chorus of the Royal Opera House Covent Garden, Francesco Molinari-Pradelli
1960

:times10

Gruß Amonasro
Marcie (11.09.2019, 22:32):
Maurice inaktiv (12.09.2019, 13:15):
Bei Robert Fuchs würde ich mal die Streichersinfonien empfehlen. Die finde ich in den Naxos-Einspielungen sehr gelungen.
Maurice inaktiv (12.09.2019, 13:16):
Bei mir gabs Franz Ignaz Beck heute :
Amonasro (12.09.2019, 21:56):


Gaetano Donizetti/Giovanni Ruffini: Don Pasquale

Don Pasquale - Sesto Bruscantini
Norina - Mirella Freni
Dottor Malatesta - Leo Nucci
Ernesto - Gösta Winbergh
Un notaro - Guido Fabbris

Ambrosian Opera Chorus
Philharmonia Orchestra, Riccardo Muti

Gruß Amonasro
Maurice inaktiv (13.09.2019, 10:27):

Joseph Haydn : Die Tageszeiten & Sinfonien Nr. 35, 46 und 51

Heidelberger Sinfoniker , Thomas Fey (Tageszeiten) & Benjamin Spiller
Cetay (inaktiv) (14.09.2019, 09:11):

Joseph Haydn; Streichquartett g-Moll op. 33/5, Hob. III:41
Quatuor Mosaïques
tapeesa (14.09.2019, 09:53):
Joseph Haydn
daraus Streichquartett C major op. 33/3, Hob. III:39

Wolfgang Amadeus Mozart - Les Quatuors dédiés à Haydn
daraus Streichquartett No. 17 in B-Flat Major, K. 458, I - IV

Quatuor Mosaïques
Cetay (inaktiv) (14.09.2019, 15:22):

Dmitri Shostakovich; Streichquartett Nr. 2 A-Dur, op. 68
The Beethoven Quartet
Amonasro (14.09.2019, 18:42):


Vincenzo Bellini/Felice Romani: Beatrice di Tenda

Filippo Maria Visconti - Cornelius Opthof
Beatrice di Tenda - Joan Sutherland
Agnese del Maino - Josephine Veasey
Orombello - Luciano Pavarotti
Anichino - Joseph Ward
Rizzardo del Maino - Joseph Ward

Ambrosian Opera Chorus
London Symphony Orchestra, Richard Bonynge

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (15.09.2019, 03:10):

Joseph Haydn; Sinfonie G-Dur, Hob. I:92 "Oxford" (Autographe Urfassung o. Pauken & Trompeten)
Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau, Johannes Moesus

Sachen gibt's...
Cetay (inaktiv) (15.09.2019, 08:34):

Dmitri Shostakovich; Streichquartett Nr. 3 F-Dur, op. 73
The Beethoven Quartet
Amadé (15.09.2019, 09:34):


Gruß Amadé
Amonasro (15.09.2019, 11:02):


Ottorino Respighi:

Impressioni brasiliane
La Boutique fantasque (nach Rossini)

Orchestre Philharmonique Royal de Liège, John Neschling

Gruß Amonasro
Maurice inaktiv (15.09.2019, 13:19):


Joseph Haydn : Sinfonien Nr. 82, 88 und 95

Heidelberger Sinfoniker , Thomas Fey
Maurice inaktiv (15.09.2019, 14:48):

Gabriel Fauré : Pelleas et Melisande, op. 80 , Masques et Bergamasques, op.112 & Skylock, op. 57

Orchestre du Capitole de Toulouse & Ensemble Vocal Alix Bourbon, Michel Plasson + Frederica von Stade (Alt) und Nicolai Gedda (Tenor)
tapeesa (15.09.2019, 21:20):
Camilla de Rossi

jetzt in Gänze: Sant´Alessio, Musica Fiorita & Daniela Dolci
und vorher kurz reingehört in:
Il sacrifizio di Abram, Susanne Ryden, Bremen Weser-Renaissance, Jan Stromberg, Ralf Popken & Manfred Cordes
Maurice inaktiv (15.09.2019, 21:57):


Anton Bruckner : Sinfonie Nr.8 : Berliner PO , Daniel Barenboim
Maurice inaktiv (15.09.2019, 23:14):

Jean Sibelius : Sinfonien Nr. 5 & 6 : Helsinki PO, Paavo Berglund AD. 1986
Amonasro (15.09.2019, 23:16):


Giuseppe Verdi/Temistocle Solera/Francesco Maria Piave: Attila

Attila - Ruggero Raimondi
Ezio - Sherrill Milnes
Odabella - Cristina Deutekom
Foresto - Carlo Bergonzi
Uldino - Ricardo Cassinelli
Leone - Jules Bastin

Ambrosian Singers, Finchley Children's Music Group
Royal Philharmonic Orchestra, Lamberto Gardelli

Gruß Amonasro
tapeesa (16.09.2019, 08:42):
Vaughan Williams, Symphonie No. 7 / "Sinfonia Antartica"
London Philharmonic Orchestra, Bernard Haitink
Sheila Armstrong
Maurice inaktiv (16.09.2019, 09:24):


Johannes Matthias Sperger : Drei Sinfonien l'arte del mondo , Werner Ehrhadrt
Maurice inaktiv (16.09.2019, 09:52):


Ernest Bloch : Sinfonie Es-Dur, Deux Poemes pour Orchestre, Suite Symphonique

RSO Stuttgart, Israel Yinon
Amadé (16.09.2019, 17:07):
Mahler 4. Sinfonie - Überblick jetzt im Netz: http://www.klassik-prisma.de/Mahler%204.Sinf.htm

Gruß Amadé
tapeesa (17.09.2019, 09:51):
J. S. Bach - St. John Passion, Passio secundum, Johannem, BWV 245

Charles Daniels, Stephen Varcoe, Stephan Loges
Yorkshire Baroque Soloists, Peter Seymour
palestrina (17.09.2019, 11:11):
Mahler 4. Sinfonie - Überblick jetzt im Netz: http://www.klassik-prisma.de/Mahler%204.Sinf.htm

Gruß Amadé
:thumbsup:

LG palestrina
Marcie (17.09.2019, 19:25):
Amonasro (17.09.2019, 22:07):


Vincenzo Bellini/Felice Romani: Norma

Norma - Maria Callas
Pollione - Franco Corelli
Adalgisa - Christa Ludwig
Oroveso - Nicola Zaccaria
Flavio - Piero De Palma
Clotilde - Edda Vincenzi

Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Tullio Serafin

Gruß Amonasro
tapeesa (18.09.2019, 14:05):
J. S. Bach - Die Kunst der Fuge
Peter Kofler, Cembalo und Orgel
Originalcembalo von Karl August Gräbner, Dresden 1782
Sfantu (20.09.2019, 11:43):

François Pantillon (*1928) - Gaudium

Kurt Andreas Finker, Flöte
Markus Wey, Oboe
Paul Moser, Geige
Rachèle Moser-Schiffmann, Bratsche
Burkhard Streit, Bratsche
Matthias Walpen, Violoncello
(CD, ex libris, 1990)

Das 3teilige Sextett von 1987 transportiert viele Farben & Stimmungen. Der Mittelsatz, Andante, führt in unbehagliche Traumwelten - latent bedrohlich, den Hörer nicht loslassend...schaurig grandios! Das abschließende quirlige Allegro giocoso erinnert hie & da an Jean Françaix.
Amonasro (20.09.2019, 20:54):
Heute Geistliches von Rossini:



Gioachino Rossini:

Petite Messe solennelle

Mirella Freni, Lucia Valentini-Terrani, Luciano Pavarotti, Ruggero Raimondi
Leone Magiera (Klavier), Vittorio Rosetta (Harmonium)
Coro Polifonico del Teatro alla Scala, Romano Gandolfi

Stabat Mater

Pilar Lorengar, Yvonne Minton, Luciano Pavarotti, Hans Sotin
London Symphony Orchestra & Chorus, István Kertész

Gruß Amonasro
tapeesa (21.09.2019, 09:38):
Felix Mendelssohn Bartholdy - Christus
Kirchenwerke III
Kammerchor Stuttgart sowie Mitglieder der Bamberger Symphoniker, Frieder Bernius
Amonasro (21.09.2019, 14:56):


Heitor Villa-Lobos:

Sinfonie Nr. 1 "O Imprevisto"
Sinfonie Nr. 2 "Ascensão"

São Paulo Symphony Orchestra, Isaac Karabtchevsky

Gruß Amonasro
tapeesa (21.09.2019, 17:34):
Heitor Villa-Lobos - Symphony No. 10, "Ameríndia"
IV. Lento. The Voice of the Earth and the Appearance of Father Anchieta
Leonardo Neiva, Baritone, Saulo Javan, Bass
Coro da Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo & Orquestra, Isaac Karabtchevsky
Amadé (22.09.2019, 09:38):
Fast schon historisch, Haydn mit Lopez-Cobos:




Gruß Amadé
tapeesa (25.09.2019, 17:37):
Ferde Grofé: Grand Canyon Suite
Eastman-Rochester Orchestra, Howard Hansen
Amadé (25.09.2019, 18:23):
Bin im Augenblick auf Brahms-Trip, jetzt:



alle späten KLavierstücke, die Interpretation mit dem nicht (leider) so bekannten Groh sollte man einmal hören.

Gruß Amadé
Nicolas_Aine (25.09.2019, 18:54):


schon seit Tagen sehr regelmäßig:

Richard Strauss: Tod und Verklärung Op. 24

George Szell
Th e Cleveland Orchestra
Cetay (inaktiv) (27.09.2019, 09:28):

John Cage & Domenico Scarlatti; Changes
Pi-Hsien Chen

Ein interessantes Experiment. Cages Music of Changes (I-IV) verstreut zwischen Scarlartti-Sonaten. Die Folge:
Kk. 214 & 226 / I / Kk. 149 & 24 / II / Kk. 235 / III / Kk. 215 & 216 / IV / Kk. 336 & 26
Marcie (27.09.2019, 14:31):
tapeesa (28.09.2019, 11:20):
Indeterminacy
John Cage / Reading David Tudor / Music
New aspect of form in instrumental and electronic music
Amadé (29.09.2019, 09:37):
Wie fast immer am Sonntag-Morgen: Vivaldi



R.Alessandrini mit dem Concerto Italiano
Gruß Amadé
tapeesa (29.09.2019, 21:54):
Charles Tomlinson Griffes - Collected Works for piano
Denver Oldham

Three Tone Pictures, Op. 5: The Lake at Evening
Three Tone Pictures, Op. 5: The Night Winds
Three Tone Pictures, Op. 5: The Vale of Dreams
Marcie (30.09.2019, 11:45):
tapeesa (30.09.2019, 17:36):
Ralph Vaughan Williams -
The Garden of Proserpine & In the Fen Country

Patrick Hadley (arranged by Vaughan Williams) -
Fen and Flood

Jane Irwin (mezzo-soprano), Mary Bevan (soprano), Leigh Melrose (baritone)
Joyful Company Of Singers, Bournemouth Symphony Orchestra & Paul Daniel
tapeesa (01.10.2019, 19:56):
"Tänze aus Galanta" von Zoltán Kodály.
Das ist die Reihenfolge von heute Abend.

- Chicago Symphony Orchestra, Neeme Järvi
- Budapest Festival Orchestra, Iván Fischer
- Philharmonia Hungarica, Antal Dorati
- Wiener Philharmoniker, Ferenc Fricsay

Jetzt wieder beim Budapest Festival Orchestra angelangt, diese Aufnahme und die mit Antal Dorati - gefallen mir intuitiv am besten.
Letztere ist sehr gut, aber mir momentan zumindest zu "forsch", direkt und erstere, laut Rezensionen, technisch, spielerisch gut, aber entfernt von dem ursprünglichen "Charakter" der Stücke, "zu glatt".
Mittlerweile dann doch innerlich klar bei der Dorati-Aufnahme.
Marcie (02.10.2019, 18:19):
Amonasro (03.10.2019, 12:53):



Vincenzo Bellini/Felice Romani: La sonnambula

Amina - Joan Sutherland
Elvino - Luciano Pavarotti
Rodolfo - Nicolai Ghiaurov
Lisa - Isobel Buchanan
Alessio - John Tomlinson
Un notaro - Piero De Palma
Teresa - Della Jones

London Opera Chorus
National Philharmonic Orchestra, Richard Bonynge

Ich wünsche allen einen frohen Feiertag!

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (04.10.2019, 12:59):


Valérie Milot (Harfe); Orbis
Les Violons du Roy, Marianne Lambert u. v. a. m.

Kompositionen von Steve Reich, John Cage u. a. sowie originell instrumentierte Arrangements von Frank Zappa- und Gentle Giant-Originalen.
Amadé (04.10.2019, 16:04):


Bilder einer Ausstellung - Gaspard de la Nuit - Islamey

Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (05.10.2019, 02:23):
@Cetay

Danke für den Anstoß! Einfach großartig:


Den Dank gebe ich gerne zurück dafür, dass du mir diesen Komponisten wieder ins Gedächtnis zurückgerufen hast. Hier läuft die gezeigte Aufnahme und ich teile dein Urteil vorbehaltlos.
tapeesa (05.10.2019, 13:19):
Morton Feldman - Palais de Mari
Galina Ustwolskaja - Sonate Nr. 5 & Sonate Nr. 6
Andreas Mühlen, Klavier
Amonasro (05.10.2019, 13:32):



Giuseppe Verdi/Salvadore Cammarano: Il trovatore

Il Conte di Luna - Ettore Bastianini
Leonora - Leontyne Price
Azucena - Giulietta Simionato
Manrico - Franco Corelli
Ferrando - Nicola Zaccaria
Ines - Laurence Dutoit
Ruiz - Siegfried Rudolf Frese
Un vecchio zingaro - Rudolf Zimmer
Un messo - Kurt Equiluz

Chor der Wiener Staatsoper
Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan
Salzburger Festspiele 31.07.1962

Gruß Amonasro
tapeesa (06.10.2019, 22:13):
Chopin/Liszt
Batsashvili, Mariam

Harmonies poétiques et religieuses, Liszt
6 Polish Songs, Arr. Liszt after Chopin
6 Consolations, Liszt
12 Études, Op. 10, et 12 Grandes Études, Chopin
Abendroth (06.10.2019, 23:54):
Ich hatte das Glück diese grossartige Künstlerin schon zweimal live zu hören. Wenige Tage nachdem sie den Liszt Wettbewerb in Utrecht gewonnen hatte (zu sehen auf YouTube), gab sie ein Konzert in einer recht unbedeutenden flämischen Ortschaft (Kontich), ein Jahr später in Antwerpen. Auf YouTube sollte man sich unbedingt die Fantasie über Themen aus Mozarts Figaro und Don Giovanni anhören!
Amonasro (09.10.2019, 14:20):


Heitor Villa-Lobos: Klavierkonzerte Nr. 1-5

Cristina Ortiz
Royal Philharmonic Orchestra, Miguel Gómez-Martínez

Gruß Amonasro
tapeesa (10.10.2019, 14:39):
Joseph Haydn - die Schöpfung
Berliner Philharmoniker, Karajan, Wiener Singverein
Gundula Janowitz, Walter Berry, Fritz Wunderlich, Josef Nebois, Ottomar Borwitzky, Werner Krenn,
Christa Ludwig, Dietrich Fischer-Dieskau
tapeesa (10.10.2019, 14:48):
Ich hatte das Glück diese grossartige Künstlerin schon zweimal live zu hören. Wenige Tage nachdem sie den Liszt Wettbewerb in Utrecht gewonnen hatte (zu sehen auf YouTube), gab sie ein Konzert in einer recht unbedeutenden flämischen Ortschaft (Kontich), ein Jahr später in Antwerpen. Auf YouTube sollte man sich unbedingt die Fantasie über Themen aus Mozarts Figaro und Don Giovanni anhören!
Die Fantasie habe ich noch nicht angehört, aber ihre Darbietung im Finale des Liszt-Wettbewerbs zumindest schon mal.
Ich finde ihr Spiel auch großartig.

An dem Abend, als ich auf die CD aufmerksam wurde, bin ich in einer HR2 Sendung georgischer Musik begegnet.
Aber erst nachdem ich deine Antwort gelesen habe, ist mir bewusst geworden, dass Mariam Batsashvili, auch aus Georgien stammt.
tapeesa (10.10.2019, 18:57):
1 - Ferdinand Hiller - Die Zerstörung Jerusalems
Gudrun Sidonie Otto – Sopran, Annette Markert – Alt, Patrick Grahl – Tenor. Tobias Hunger – Tenor, Daniel Ochoa – Bariton
GewandhausChor Leipzig, Gregor Meyer, Vocalconsort Leipzig, camerata lipsiensis

2 - John Cage - Complete Works for Flute 1 - daraus: Ryoanji
Katrin Zenz, Flute

3 - Bax - Phantasy, Four Orchestral Pieces, Overture, Elegy, and Rondo
Philipp Dukes, viola
BBC Philharmonic, Sir Andrew Davis
Marcie (10.10.2019, 19:07):


Heitor Villa-Lobos: Klavierkonzerte Nr. 1-5

Cristina Ortiz
Royal Philharmonic Orchestra, Miguel Gómez-Martínez

Gruß Amonasro
Oh, da habe ich auch schon einen Kauf überlegt. Lohnt sich diese Einspielung?
Andréjo (10.10.2019, 20:09):
Also wenn Du dem unverwechselbaren (und gewiss ein wenig repetitiven) Stil des großen Brasilianers nicht ablehnend gegenüberstehst - was es unter Musikkennern zweifellos gibt, aber ich mag ihn sehr und kenne einen großen Teil seiner Musik ...

... dann ganz gewiss!

Du wirst bei den Klavierkonzerten auch kaum Konkurrenz finden.

:hello Wolfgang
Marcie (10.10.2019, 20:56):
@Andréjo

Ich kenne/habe von Villa-Lobos bisher nur von Narciso Yepes eingespielte Gitarrenmusik, diese gefällt mir ausgesprochen gut.
Und ich habe hier im Forum schon einige Male den Namen des Komponisten lesen können. ;-)
Wollte mich weiter mit den Klavierkonzerten an ihn herantasten. Und eine Box mit den Sinfonien gibt es ja auch von cpo...
Andréjo (10.10.2019, 23:43):
Vor den Sinfonien würde ich Dir allerdings die Bachianas Brasileiras und die Choros empfehlen. Das ist typischere und griffigere Musik.

Man kann natürlich schlecht eine Sologitarre mit einem Orchesterapparat vergleichen - aber lasse Dich gerne überraschen.

Die Ausgaben, die bei Amazon zuerst aufgeführt werden, kann man meines Erachtens alle hören, auch wenn ich die Sammlung mit den Dirigenten Neschling und Minczuk bevorzuge. Wenn sie Dir nicht zu teuer ist oder du nicht gleich alle Bachianas und Choros kennenlernen willst.

:hello Wolfgang
Amonasro (11.10.2019, 12:54):
Die Klavierkonzerte gehören nicht gerade zu meinen Lieblingsstücken von Villa-Lobos. Wenn es die Kombination Klavier und Orchester sein soll, sprechen mich seine "inoffiziellen" Klavierkonzerte Momoprecoce und Choros Nr. 11 derzeit mehr an. Am zugänglichsten sind neben den Bachianas Brasileiras sicher seine symphonischen Dichtungen wie Uirapuru, Amazonas, usw. Die Choros finde ich auch großartig, hier ist die Spanne an unterschiedlichen Besetzungen noch größer als in den Bachianas (von Gitarre oder Klavier solo über weniger übliche Kammermusikbesetzungen bis zum großen Sinfonieorchester mit 2 Klavieren). Die Neschling/Minczuk-Box scheint die einzige Aufnahme zu sein, die alle Choros enthält, wenn man sich erst herantasten will, ist das aber vielleicht schon zu viel.

Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (11.10.2019, 14:11):
so, nachdem ich in den letzten 4 Wochen nur zwei Nächte zuhause war, bleibe ich diesmal länger und kann endlich auch wieder vernünftig Musik hören:



L. van Beethoven: Streichquartett Op. 18 Nr. 4 c-moll & Nr. 1 F-Dur

Borodin Quartet
Amadé (11.10.2019, 16:49):
Hallo Nicolas,

gefallen Dir die Borodins mit ihrer letzten Beethoven-Aufnahme?

Gruß Amadé
Amonasro (13.10.2019, 20:55):


Giuseppe Verdi/Salvadore Cammarano: Il trovatore

Il conte di Luna - Ettore Bastianini
Leonora - Antonietta Stella
Azucena - Fiorenza Cossotto
Manrico - Carlo Bergonzi
Ferrando - Ivo Vinco
Ines - Amanda Bonato
Ruiz - Franco Ricciardi
Un vecchio zingaro - Giuseppe Morresi
Un messo - Angelo Mercuriali

Coro e orchestra del Teatro alla Scala, Tullio Serafin

Neben Serafin überzeugt vor allem Carlo Bergonzis lyrisch-eleganter Manrico, mehr Troubadour als Soldat.

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (14.10.2019, 01:42):
Ewig keinen Beethoven gehört...



Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92
NBC Symphony Orchestra, Arturo Toscanini (1939)
Nicolas_Aine (14.10.2019, 11:53):
Hallo Nicolas,

gefallen Dir die Borodins mit ihrer letzten Beethoven-Aufnahme?

Gruß Amadé
lieber Amadé,

ich finde die Einspielung ausgezeichnet. Leider ist es meine einzige, daher fehlt mir etwas der Vergleich, andererseits fehlt mir eigentlich nichts bei dieser Einspielung (irgendwann leg ich mir mal vielleicht noch eine moderne zu, die etwas mehr HIP ist :D ). Für eine alte und dazu noch russische Aufnahme war ich positiv überrascht, dass mir der Klang nicht zu fett und zu schmalzig war. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass sie nie völlig ausgelassen spielen. Der Witz und die Freude, die Hadyn oder Mozart in ihren Quartetten ja oft haben, ist bei diesen Quartetten, so finde ich, immer mit einem Fragezeichen versehen, und das merkt man dieser Aufnahme sehr deutlich an. Nur bei den dramatischen Sachen (z. B. Nr. 4 oder der 2. Satz aus der Nr. 1), da wirds sehr direkt und geht richtig zur Sache.

Viele Grüße
Amonasro (14.10.2019, 17:50):


Heitor Villa-Lobos: Sinfonie Nr. 10 "Ameríndia"

Leonardo Neiva (Bariton), Saulo Javan (Bass)
São Paulo Symphony Orchestra & Choir, Isaac Karabtchevsky

Gruß Amonasro
tapeesa (14.10.2019, 22:38):
Vaughan Williams - The Wasps
Liverpool Philharmonic Orchestra, James Judd
Maurice inaktiv (15.10.2019, 10:48):
Bei Villa-Lobos kann man auch jederzeit die Einspielungen unter Enrique Batiz kaufen, einem exzellenten Dirigenten, nicht nur der lateinamerikanischen Musik.
Nicolas_Aine (15.10.2019, 14:25):


J. Brahms: Die Sinfonien

Claudio Abbado
Berliner Philharmoniker

Seit gestern höre ich mich wieder hier ein bisschen querbeet durch die Symphonien. Noch bin ich mir nicht völlig sicher, was ich davon halten soll. Fest steht jedenfalls, dass das keinesfalls eine schlechte Einspielung ist. Manchmal finde ich, dass sie etwas in ihrer Klangschönheit ersaufen, bspw. am Anfang der 3., das könnte drängender und ungestümer sein. Andererseits ist es aber schon auch eine Wucht (das Wort ist nicht zufällig gewählt), wie das Orchestertutti nach den zwei Anfangsakkorden reinhaut. Man muss einfach mal festhalten, dass dieses Orchester einfach einen geilen Klang hat.
Cetay (inaktiv) (17.10.2019, 06:44):
Hier wollen die Geheimnisse zweier Nonkonformisten ergründet werden, deshalb neu in der Offline-Bibliothek:





Kammermusik von Edvard Grieg und Klavier- & Orchestermusik von Erik Satie
Amonasro (17.10.2019, 16:51):


Ludwig van Beethoven: Sinfonien Nr. 1 & 3

Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan

Gruß Amonasro
tapeesa (17.10.2019, 18:10):
Paul Dukas - Der Zauberlehrling
Berliner Philharmoniker, James Levine

(Falls jemand einen Tipp hat, wo ich in folgende CD kurz hinein hören könnte und / oder zur Aufnahme was sagen könnte, wäre ich dankbar - habe selbst nichts gefunden -
ist aber auch für einen Vinyl-Kauf vorgemerkt.)

Resphigi, Bizet, Dukas, Ochestre Symphonique de Montréal, Charles Dutoit
Cetay (inaktiv) (18.10.2019, 00:25):
Hier
Cetay (inaktiv) (18.10.2019, 05:14):

Joseph Haydn; Sinfonien F-Dur & D-Dur, Hob. I:17 & 19
Wiener Staatsopernorchester, Max Goberman
Cetay (inaktiv) (19.10.2019, 18:47):

Tanzmusik von der Renaissance bis zum Biedermeier
Ulsamer Collegium & Ensemble Eduard Melkus

Angefixt durch die laufende Diskssion. Und ich bin recht fortgehaucht von den Anonymus-Sachen um 1400.
Marcie (19.10.2019, 22:13):
Cetay (inaktiv) (21.10.2019, 15:33):


Edvard Grieg; Violinsonate c-Moll, op. 45
Pierre Amoyal, Frederic Chiu
Marcie (21.10.2019, 17:37):
@Cetay

Oh, Grieg höre ich auch momentan:
tapeesa (21.10.2019, 20:08):
Hier

Danke. Auf Filmmusik wäre ich in dem Zusammenhang nicht gekommen.
___

Alexandre Tharaud - Moderne -
Werke von Satie, Ravel, Debussy, Poulenc, Mompou, Dutilleux
tapeesa (21.10.2019, 23:02):
Satie von Tharaud gespielt mag ich sehr. Dann bin ich ausgestiegen und erst beim letzten Stück (Dutilleux), war meine Aufmerksamkeit wieder gebunden.
Nun auf der Suche nach Walzern, hier angekommen. Chopins komplette Walzer - habe ich mir vorgenommen nach und nach zu hören und das Chopin Projekt hört sich vom ersten Eindruck her im Zusammenspiel, vom Raum, der sich dadurch eröffnet, toll an.



Chopin - Complete Waltzes
Alice Sara Ott

The Chopin Project
Ólafur Arnalds & Alice Sara Ott
Cetay (inaktiv) (22.10.2019, 01:46):
@Cetay

Oh, Grieg höre ich auch momentan
:beer

Ich bleibe dabei und höre erfreulicherweise "clean" vorgetragenen Liedgesang. Das Sujet reizte mich, das Stück zu hören, aber den opernhaften Stil einer ungleich berühmteren Grieg-Landsfrau mochte ich gar nicht. Das hier passt (mir) mehr:



Edvard Grieg; Haugtussa op. 67
Ranveig Helen Laegreid (Sopran), Torgeir Kinne Solsvik (Klavier)
Cetay (inaktiv) (24.10.2019, 07:45):
Heute mal wieder auf Lichtbringer zeig dich originell:



John Cage; Chess Pieces | Four Dances (Fassungen für Klavier, Klarinette & Schlagzeug)
Trio Omphalos



Olli Virtaperko; Abroisan Delights (Version für Knifonium & Kammerorchester)
Jonte Knif, Jyvaskyla Sinfonia, Ville Matvejeff

Der Verdacht liegt nahe, dass der Solist das Instrument gebaut hat. Auf der Netzseite: Knifonium ist ein 26-Röhren monophoner Synthesizer mit zwei Oszillatoren, einem Abzweigfilter 4. Ordnung und einem Ringmodulator. Nein, ich weiss auch nicht, was ein Abzweigfilter ist. Hauptsache es klingt...
Amonasro (24.10.2019, 13:57):
Eine kulinarische Reise mit Rossini:



Gioachino Rossini:

Hachis Romantique (Romantisches Gehacktes)

Les Hors d'oeuvres:
Radis (Radieschen)
Anchois (Sardellen)
Cornichons (Gewürzgurken)
Beurre (Butter)
Ouf! Les Petites Pois (kleine Erbsen)

Les Quatres Mendiants:
Les Figues Sèches (getrocknete Feigen)
Les Amandes (Mandeln)
Les Raisins (Rosinen)
Les Noisettes (Nüsse)

Petite valse l'Huile de Ricin (Rizinusöl)

Stefan Irmer (Klavier)

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (25.10.2019, 04:33):


John Cage; Solo for Piano (aus dem Concert for Piano and Orchestra)
Thomas Schultz
Cetay (inaktiv) (25.10.2019, 07:11):



John Cage; Solo for Piano (aus dem Concert for Piano and Orchestra)
Steffen Schleiermacher
tapeesa (25.10.2019, 09:28):


Federico Mompou - Chamber Music, El Pont
aktuell: Combat del Somni, Irene Maessen, Marcel Worms
Cetay (inaktiv) (26.10.2019, 04:38):

Urknall
Tiroler Kammerorchester InnStrumenti, Gerhard Sammer

Durch jeweilige Weitergabe des letzten Takts zusammenhängende Kompositionen von Katharina Blassnigg, Florian Bramböck, Marco Döttlinger, Kurt Estermann, Arturo Fuentes, Michael FP Huber, Helmut Jasbar, Manuela Kerer, Hannes Kerschbaumer, Martin Ohrwalder, Helga Plankensteiner, Ivana Radovanovic, Manuel de Roo, Gunter Schneider, Ralph Schutti, Hannes Sprenger, Hubert Stuppner, Klaus Telfser, Christian Wegscheider & Klex Wolf.
tapeesa (26.10.2019, 21:16):



erst:
Eliangelis, Contemporary Finnish Music for Clarinet(s)
daraus: Amygdala I - VII, comp.: Perttu Haapanen, sowie Illusio, Op. 214, comp.: Tauno Marttinen
Mikko Raasakka, clarinet & bass clarinet

dann:
Debussy - La plus que lente, L. 121 (Lieblingswalzer bisher)
San Francisco Symphony Orchestra, M. T. Thomas

und nun:
Chopin - Préludes, Grigory Sokolov (wird auch ein längeres Projekt)
Amonasro (27.10.2019, 09:14):


Hector Berlioz/Leon de Wailly/Auguste Barbier: Benvenuto Cellini

Benvenuto Cellini - Gregory Kunde
Teresa - Patrizia Ciofi
Giacomo Balducci - Laurent Naouri
Ascanio - Joyce DiDonato
Fieramosca - Jean-François Lapointe
Le pape Clément VII - Renaud Delaigue
Francesco - Éric Salha
Bernardino - Marc Mauillon
Le cabaretier - Éric Huchet
Pompeo - Ronan Nédélec

Chœur de Radio France
Orchestre national de France, John Nelson

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (29.10.2019, 06:46):



John Cage; Solo for Piano with Bassoon (aus dem Concert for Piano and Orchestra)
Mauro Castellano (Klavier), Paolo Carlini (Fagott)
tapeesa (29.10.2019, 11:48):


Alfredo Piatti - Three Sonatas for cello and piano
Claudio Ronco, cello
Brenno Ambrosini, piano
Cetay (inaktiv) (30.10.2019, 01:24):


Edvard Grieg; Streichquartett Nr. 1 g-Moll, op. 27
Raphael Quartet

Werk und Darbietung finde ich ganz vorzüglich. Diese CD ist Teil der Brilliant-Box mit der kompletten Kammermusik von Grieg. Unbedingt kennenswert.
tapeesa (30.10.2019, 18:39):
@Cetay - hab' reingehört - tolle Platte, tolles Cover!




Marimba //

Von hier -

1 - Phonix Marimba Orchestra II
Shiniti Uéno & Phonix Réflexion
(auf der verlinkten Webseite ist weiter unten auch englischer Text)

nach da

2 - Steve Reich - Six Marimbas
Bob Becker, Kory Grossman & Manhattan Marimba Quartet
(hypnotisch, würde ich dazu sagen)
Cetay (inaktiv) (31.10.2019, 03:08):
Danke für die Rückmeldung zu Grieg. :)

Ich hatte mal Six Pianos, von welchem Six Marimbas eine Bearbeitung ist, auf Platte, gekoppelt mit Terry Rileys In C und letzteres habe ich sträflich vernachlässigt, was jetzt mit meiner absoluten Lieblingsversion - auch hypnotisch - geändert wird:



Terry Riley; In C
Grand Valley State University New Music Ensemble
(Live @ Le Poisson Rouge )
Marcie (01.11.2019, 19:46):
Wow, da lassen sich ja ganze Welten entdecken! Ich höre kreuz und quer, nicht chronologisch.
Eben lief die absolut bombastische "Amerindia":

:down :down :down
Cetay (inaktiv) (02.11.2019, 04:09):


Terry Riley; In C
Brooklyn Raga Massive
Marcie (02.11.2019, 17:12):
tapeesa (02.11.2019, 21:22):
("Terry Rileys In C / auch hypnotisch" - => und punkig und dann kam das Chaos ;)
Gehört das eigentlich noch zur klassischen Musik? Bei Steve Reich war ich mir auch nicht sicher - )



La Mer - Debussy / Britten / Mercure
Yannick Nézet-Séguin, Orchestre Métropolitain du Grand Montréal
tapeesa (03.11.2019, 17:59):


The Sound of Erik Satie
Interpretationen von Aldo Ciccolini, Alexandre Tharaud, Anne Queffélec, u. a.
Cetay (inaktiv) (04.11.2019, 03:47):
"Terry Rileys In C / auch hypnotisch" - => und punkig und dann kam das Chaos ;)
Gehört das eigentlich noch zur klassischen Musik?
Das klingt, als seist du an die Einspielung mit den Acid Mother Temples geraten? Wobei selbst die noch zu moderat ist, um mit Punk und Chaos in Verbindung gebracht zu werden. Welche Version hast du gehört?

Darüber, wann Musik so ab 1950 rum noch klassisch (in der klassischen Tradition stehend) ist und wann nicht, haben wir uns hier schon die Finger blutig getippt (ich glaube, da ging es am Rande auch um Riley). Bei In C ist die Instrumentierung völlig offen, deshalb sind viele Realisierungen rein klanglich nur schwer mit der klassischen Tradition in Verbindung zu bringen. Aber natürlich ist es in meinem Kosmos trotzdem (Moderne) Klassik und zwar ganz grosse. Ich habe ofters überlegt, etwas dazu zu schreiben, aber das können andere um so vieles besser...
tapeesa (04.11.2019, 08:47):
Das klingt, als seist du an die Einspielung mit den Acid Mother Temples geraten?
Nein - das nicht.
"Punkig" war auch nur leicht tendenziell gemeint, nicht im Sinne des Genres (wenn man das so sagen kann, ich bin nämlich auch keine Expertin für Punk Musik :saint: ).
Bin jetzt selbst ins Grübeln gekommen, warum "punkig" und "Chaos" beim Hören als Assoziationen aufkamen, aber ich verheddere mich, für den Moment, wenn ich das versuche hier in Worte zu fassen.

War ein youtube Video - und anhand der Infos habe ich die CD nicht gefunden, aber das Bild womit das Video hinterlegt ist legt nahe, dass es diese Aufnahme war. (Angabe aus einer Bewertung editiert, weil unsicher, ob die sich auf diese CD bezieht).



Zum Video sind noch diese Namen angegeben: Terry Riley - saxophone Jon Hassell - trumpet Edward Burnham - vibraphone David Rosenboom - viola Darlene Reynard - bassoon Jerry Kirkbride - clarinet David Shostac - flute Jan Williams - marimba Lawrence Singer - oboe Stuart Dempster - trombone Margaret Hassell - piano

Zu der Einordnung Klassik oder nicht. Ich habe gesehen, dass das im Forum schon Thema war -

Stand auch schon mal vor einem hier empfohlenen Buch dazu - aber das muss auch erstmal hintenan stehen.
Ich komme mit dem, was sich hier stapelt schon nicht weiter.
Habe aber verstanden, dass das auch bei Riley und Reich nicht so leicht ist.




Schumann -
Piano Sonatas 1 & 2, Papillons. 3 Romances
Catherine Collard
Cetay (inaktiv) (06.11.2019, 07:49):
Die Neunte muss auch mal wieder sein:



Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125
Gewandhausorchester Leipzig, Franz Konwitschny
tapeesa (06.11.2019, 20:13):


Copland - Quiet Ciy + Eight Poems of Emily Dickinson
Barber - Knoxville: Summer of 1915 + Capricorn Concerto
Gershwin - Summertime

April Fredrick, Sopran
Orchestra of the Swan, David Curtis
Marcie (07.11.2019, 19:11):
tapeesa (08.11.2019, 20:14):


Penderecki - Orchestral Works, Vol. 1
Symphony No. 3
National Polish Radio Symphony Orchestra (Katowice)
Antoni Wit
Marcie (08.11.2019, 20:30):
peter69 (08.11.2019, 20:54):
Hallo. Ich bin neu hier. Wie kann ich etwas posten? Habe eine Frage zu einer Aufnahme. Lg Peter
satie (08.11.2019, 21:32):
Hallo und willkommen, Peter. Wenn es eine Suchanfrage ist, erstellst Du hier ein Thema:
Suchanfragen
Ansonsten such nach Deinem Thema (Komponist, Interpret etc) und frag im entsprechenden Bereich. Vielleicht gibt es schon ein passendes Thema.

Herzliche Grüße
Satie
Amonasro (09.11.2019, 18:36):


Pietro Mascagni/Nicola Daspuro: L'amico Fritz

Fritz Kobus - Luciano Pavarotti
Suzel - Mirella Freni
Beppe - Laura Didier Gambardella
David - Vicente Sardinero
Hanezò - Benito di Bella
Federico - Luigi Pontiggia
Caterina - Malvina Major

Chorus & Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden; Gianandrea Gavazzeni

Eine meiner liebsten Opernaufnahmen. Luciano Pavarotti und Mirella Freni sind die idealen Besetzungen für diese Rollen. Die Oper hat zwar keine überzeugende Handlung, aber viele musikalische Schönheiten: Neben dem "Kirschenduett" stechen ein langes Violinsolo im 1. Akt, das Intermezzo, die Arie Ed anche Beppe amò und das Schlussduett heraus. Schade, dass sie so selten aufgeführt wird. Mascagnis eigene Einspielung mit Ferruccio Tagliavini und Pia Tassinari (1942) ist auch sehr gelungen, leidet aber unter der dumpfen Tonqualität und der Tatsache, dass Mascagni eine Fassung eingespielt hat, in der der Rabbiner aus antisemitischen Gründen durch einen Arzt ersetzt wurde.

Gruß Amonasro
Marcie (09.11.2019, 19:03):
Besonders den zweiten Satz von Ravels Klavierkonzert habe ich noch nie in solch einer Schönheit gehört.
Ganz wundervoll...
tapeesa (09.11.2019, 22:19):


Louise Farrenc - The Two Piano Quintets
The Schubert Ensemble of London
Amonasro (10.11.2019, 11:29):


Heitor Villa-Lobos:

Uirapuru
Sinfonie Nr. 12
Mandu-Çarará

São Paulo Symphony Orchestra & Choir and Children`s Choir, Isaac Karabtchevsky

Noch interessanter als die Sinfonie, finde ich die beiden kleineren Werke auf dieser CD: Das farbige Ballett Uirapuru und das irgendwo zwischen Kantate und Ballett stehende Stück Mandu-Çarará, das mit seinen mitreißenden Rhythmen, brasilianischen Schlaginstrumenten und dem onomatopoetisch eingesetzten Chor am ehesten an Choros Nr. 10 erinnert.

Gruß Amonasro
Amonasro (12.11.2019, 21:22):


Heitor Villa-Lobos: Sinfonien Nr. 8, 9 & 11

São Paulo Symphony Orchestra, Isaac Karabtchevsky

Gruß Amonasro
tapeesa (13.11.2019, 11:34):


Rubinstein Collection, Vol. 42 - Live at Carnegie Hall
Debussy, Szymanowski, Prokofiev, Villa_Lobos, Schumann, Albéniz
Amonasro (13.11.2019, 18:59):


Giuseppe Verdi/Temistocle Solera: Nabucco

Nabucco - Tito Gobbi
Ismaele - Bruno Prevedi
Zaccaria - Carlo Cava
Abigaille - Elena Souliotis
Fenena - Dora Carral
Il Gran Sacerdote di Belo - Giovanni Foiani
Abdallo - Walter Kräutler
Anna - Anna d'Auria

Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Opernorchester, Lamberto Gardelli

Gruß Amonasro
tapeesa (14.11.2019, 17:02):


Erich Wolfgang Korngold - Symphony in F Sharp (Op. 40), Theme and Variations (Op. 42), Straussiana (nach J. Strauss II)
Sinfonia of London, John Wilson
tapeesa (15.11.2019, 19:15):

Rachmaninov - Klavierkonzert 2
Yefim Bronfman
The Philharmonia, Esa-Pekka Salonen

Shostakovich - Klavierkonzerte 1 & 2
Yefim Bronfman
Los Angeles Philharmonic, Esa-Pekka Salonen
Amonasro (15.11.2019, 20:15):


Camille Saint-Saëns/Ferdinand Lemaire: Samson et Dalila

Dalila - Christa Ludwig
Samson - James King
Le Grand-Pretre de Dagon - Bernd Weikl
Abimélech - Alexander Malta
Premier Philistin - Albert Gaßner
Deuxième Philistin - Peter Schranner
Un messager Philistin - Heinrich Weber
Un vieillard Hébreu - Richard Kogl

Chor des Bayerischen Rundfunks
Münchner Rundfunkorchester, Giuseppe Patanè

Gruß Amonasro
Marcie (16.11.2019, 09:53):
Werd ich wahrscheinlich belächelt, aber die Aufnahmen mag ich sehr:
Cetay (inaktiv) (16.11.2019, 10:10):
Mein Favorit ist Mustonen. Da ist ein Lächeln noch das Mildeste, das man zu erwarten hat. :D
Cetay (inaktiv) (16.11.2019, 12:04):


Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125
Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki
Amonasro (17.11.2019, 10:10):


Georg Friedrich Händel: Alcina

Alcina - Joyce DiDonato
Ruggiero - Maite Beaumont
Bradamante - Sonia Prina
Morgana - Karina Gauvin
Oronte - Kobie van Rensburg
Melisso - Vito Priante
Oberto - Laura Cherici

Il Complesso Barocco, Alan Curtis

Gruß Amonasro
tapeesa (17.11.2019, 16:00):


Shostakovich - Jazz Suites Nos. 1 & 2, The Bolt (Ballet Suite), Tahiti Trot ('Tea for Two')
Russian State Symphony Orchestra, Dmitry Yablonsky
Nicolas_Aine (17.11.2019, 22:17):


aus dieser äußerst lohnenswerten Box:

Klaviertrio Nr. 3 c-moll Op. 101

Isaac Stern, Violine
Leonard Rose, Cello
Eugene Istomin, Klavier

Und anschließend noch die Violinsonate Nr. 2 A-Dur Op. 100 mit Alexander Zakin am Klavier.
Nicolas_Aine (17.11.2019, 22:31):
findet ihr eigentlich auch, dass die jeweils abschließenden Werke dieser Brahms'schen Kammermusikreihen jeweils ziemlich sperrig sind? Vielleicht mit Ausnahme der 3. Violinsonate, aber Zugang zum 3. Klaviertrio zu finden viel mir nicht leicht, und zum je 3. Klavierquartett und Streichquartett habe ich bis heute nicht gefunden. Ich kann schon irgendwie erkennen, dass das gute Musik ist, aber es will mir einfach weder in Kopf noch Herz.
satie (17.11.2019, 23:28):
Lieber Nicolas, ich finde, das hast Du sehr gut formuliert. Mir geht es da ganz ähnlich. Brahms muss man zwar immer kompositorische Konsistenz zugestehen, aber manchmal ist er wirklich nicht sehr zugänglich. Außerdem ist es zumindest bei seinen Klavier-Sätzen so, dass sie einfach nicht gut in den Fingern liegen. Wo Chopin oder auch Schubert und selbst Schumann noch so vom Instrument her komponiert haben, dass es immer irgendwie gut liegt, habe ich bei Brahms ein Spielgefühl, als müsste man mit einer Schicht Lehm auf den Tasten spielen. Und so klingt es teilweise auch. Und das ist nicht negativ gemeint, sondern es ist seine sehr eigene Klangwelt, die in den besten Fällen sehr poetisch ist.
Nicolas_Aine (18.11.2019, 00:01):
hm, das ist interessant. Ich hatte bei Brahms bisher oft den Eindruck, dass er vom Klavier her denkt, mit Ausnahme des Violinkonzertes - bei dem er ja Beratung durch Joachim hatte - sind seine Kompositionen nämlich auch für Geige nicht sehr bequem. Aber nicht selten dachte ich an solchen Stellen, dass das auf dem Klavier gut läge.
Cetay (inaktiv) (18.11.2019, 01:01):
Ich kann schon irgendwie erkennen, dass das gute Musik ist, aber es will mir einfach weder in Kopf noch Herz.
Mir geht das so mit allem von Brahms. :ignore
Cetay (inaktiv) (18.11.2019, 08:36):
Beethoven und Suzuki geht wunderbar zusammen. Mehr davon:



Ludwig van Beethoven; Missa Solemnis, op. 123
Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki
Amadé (18.11.2019, 10:36):
findet ihr eigentlich auch, dass die jeweils abschließenden Werke dieser Brahms'schen Kammermusikreihen jeweils ziemlich sperrig sind? Vielleicht mit Ausnahme der 3. Violinsonate, aber Zugang zum 3. Klaviertrio zu finden viel mir nicht leicht, und zum je 3. Klavierquartett und Streichquartett habe ich bis heute nicht gefunden.
Brahms Musik, speziell die Kammermusik, will erobert werden, d.h. immer wieder gehört, gespielt werden. Der Zugang zu den genannten Kompositionen liegt vielleicht aber auch an einer Erwartungshaltung, die wir unterschwellig antrainiert haben beim Hören der jeweils ersten Werke: das Trio H-Dur op.8, das KLavierquartett g-moll op.25, herrliche Werke, da denkt man, es muss so weitergehen, wenn nicht, sind wir vielleicht enttäuscht. Das dritte Klavierquartett c-moll op.60 ist ursprünglich das erste, wurde aber von Brahms nicht veröffentlicht, da es seinem Qualitätsanspruch nicht genügte. erst nach etlichen Umarbeitungen betrat es es op.60 den Konzertsaal. Obwohl ich es mag, kann ich nicht über einige Berüche hinweghören. Es gab vor Jahrzehnten einmal eine tolle LP dieses Werkes mit Claude Frank und Mitgliedern der Boston Symphony Chamber Players, RCA hat sie total vergessen und m. W. nie auf CD herausgebracht.

Gruß Amadé
Nicolas_Aine (19.11.2019, 00:09):
das stimmt natürlich, allerdings finde ich dass diese Werke etwas aus der Reihe dessen fallen, was ich von Brahms sonst kenne, auch innerhalb der Kammermusik. Es gibt auch andere Werke von Brahms, zu denen ich (noch) keinen Zugang gefunden habe, z.B. die erste und ein Stück weit auch die zweite Symphonie. Aber trotzdem empfinde ich diese Werke irgendwie als rund, es scheint mir mehr ein persönliches Problem zu sein, oder vielleicht habe ich noch nicht die richtige Einspielung gefunden. Bei den genannten Kammermusikwerken ist das aber anders, da empfinde ich das Problem eher in der Komposition, die finde ich sperrig, das finde ich tatsächlich ein passendes Wort.
Vielleicht nochmal anders gesagt: Die 1. Symphonie ist kann ich in Ruhe hören, sie gefällt mir dann irgendwie auch, aber sie reißt mich nicht mit. Das 3. Klavierquartett oder auch das 3. Streichquartett kann ich nicht in Ruhe hören, das löst etwas in mir aus, etwas unruhiges, rastloses, als ob man ein Schloss repariert, dass aber einfach nicht einrasten will und einen dadurch in den Wahnsinn treibt.

Nichtsdestotrotz oder auch deswegen heute abend:



die Klavierquartette Nr. 2 A-Dur Op. 26 & Nr. 3 c-moll Op. 60

Emmanuel Ax, Klavier
Isaac Stern, Violine
Jaime Laredo, Viola
Yo-Yo Ma, Cello
tapeesa (19.11.2019, 15:11):
Ich höre in verschiedene Peer Gynt Interpretationen hinein und habe auch etwas dazu gelesen.
Diese beiden sind meine momentanen Favoriten. Erstere gänzlich, bei der Malmö-Aufnahme vor allem aus der Suite 1, I - III.


Und jetzt hier:


1 - Edvard Grieg, Peer Gynt Suites 1 & 2
Gervase De Peyer, Oivin Fjelstad
London Symphony Orchestra, Sir Colin Davis

2 - Edvard Grieg, Peer Gynt Suites, No. 1, I - III
Malmö Symphony Orchestra, Bjarte Engeset

3 - Alexandr Borodin - In the Steppes of Central Asia
Malmö Symphony Orchestra, Jun'ichi Hirokami
Amonasro (19.11.2019, 23:35):


Gioachino Rossini/Jacopo Ferretti: Matilde di Shabran ossia Bellezza e cuor di ferro

Matilde di Shabran - Annick Massis
Corradino - Juan Diego Flórez
Raimondo Lopez - Bruno Taddia
Edoardo - Hadar Halevy
Aliprando - Marco Vinco
Isidoro - Bruno de Simone
Contessa d'Arco - Chiara Chialli
Ginardo - Carlo Lepore
Egoldo - Gregory Bonfatti
Rodrigo - Lubomír Moravec

Prague Chamber Choir
Orquesta Sinfónica de Galicia, Riccardo Frizza

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (20.11.2019, 00:35):


Johann Sebastian Bach; Geistliche Kantaten BWV 105, 179 & 186
Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki

Fallen die weltlichen Kantaten (mit denen Suzuki immerhin 10 CDs gefüllt hat) qualitativ stark gegenüber den geistlichen ab? Das wäre eine Alternative, denn so gut die Musik auf der gezeigten Scheibe auch ist, über die Texte kann man beim besten Willen nicht hinweghören...
tapeesa (20.11.2019, 18:10):



- Terry Riley, Les Yeux Fermés, mit geschlossenen Augen -
Amadé (24.11.2019, 10:26):
"Jenaer Sinfonie"




Guten Morgen,
das Cover täuscht, mit auf der CD befindet sich auch Friedrich Witts Sinfonie C-Dur, die einstmals Beethoven zugeschrieben wutrde und "Jenaer Sinfonie" genannt wurde.
Gruß Amadé
tapeesa (25.11.2019, 17:26):


A Suo Amico: Music from the repertoire of Domenico Dragonetti und Robert Lindley
Querelle des Bouffons, Sarah Freiberg, Daniel Stepner

Ich glaube, ich fange gerade an grundlegende Freundschaft mit der Welt zu schließen.
Sehr schön. Kontrabass "flashed", mag diese Tiefe.
Beethoven lässt sich seit Neuestem auch hören, ohne das Gefühl unter einer Glaskuppel, jenseits von Hören und Resonanz, zu ersticken (bin gespannt, wohin mich das nun führt).
Amonasro (25.11.2019, 17:55):


Giuseppe Verdi/Arrigo Boito: Otello

Otello - Carlo Cossutta
Desdemona - Margaret Price
Jago - Gabriel Bacquier
Cassio - Petr Dvorský
Emilia - Jane Berbié
Lodovico - Kurt Moll
Montano - Stafford Dean
Roderigo - Kurt Equiluz
Un araldo - Hans Helm

Wiener Sängerknaben, Chor der Wiener Staatsoper
Wiener Philharmoniker, Georg Solti

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (26.11.2019, 11:56):
Das iss'n Ding. Vilde Frang spielt Paganini! Da bin ich jetzt mal gespannt drauf:



Paganini - Schubert; Vilde Frang (Violine)

Niccolo Paganini; Introduction & Variationen über 'Nel cor più non mi sento' von Paisiello für Violine solo
Franz Schubert; Fantasie C-Dur, D934
+ Michael Lifits (Klavier)
u. a. m.
Marcie (26.11.2019, 22:59):
Das iss'n Ding. Vilde Frang spielt Paganini! Da bin ich jetzt mal gespannt drauf:



Paganini - Schubert; Vilde Frang (Violine)

Niccolo Paganini; Introduction & Variationen über 'Nel cor più non mi sento' von Paisiello für Violine solo
Franz Schubert; Fantasie C-Dur, D934
+ Michael Lifits (Klavier)
u. a. m.
Und? :thumbdown: oder :thumbsup:
Cetay (inaktiv) (27.11.2019, 12:12):
Das iss'n Ding. Vilde Frang spielt Paganini! Da bin ich jetzt mal gespannt drauf:

Paganini - Schubert; Vilde Frang (Violine)

Niccolo Paganini; Introduction & Variationen über 'Nel cor più non mi sento' von Paisiello für Violine solo
Franz Schubert; Fantasie C-Dur, D934
+ Michael Lifits (Klavier)
u. a. m.
Und? :thumbdown: oder
Ganz klare Tendenz zu bei den beiden genannten Titeln. Der Rest, na ja...
Auf jeden Fall ist die für intensives Wiederhören in Ruhe (oder) mit Kopfhörern markiert.
tapeesa (27.11.2019, 19:45):
Beethoven, Symphonies VII - IX, René Leibowitz, Royal Philharmonic Orchestra

Zunächst den ersten Satz der Siebten und den letzten der Neunten mehrmals im Wechsel.
Nun auch ganz durchgehört - und die Siebte hat es mir momentan vor allem angetan.
satie (27.11.2019, 20:00):
Ah, die Siebte ist toll! Interessant, dass die Wahl gerade auf Leibowitz fiel! Mich würde interessieren, vielleicht in einem nächsten Schritt, wie es Dir geht beim vergleichenden Hören verschiedener Interpretationen. Oder wurde die Tür gerade durch Leibowitz geöffnet?

Herzliche Grüße
Satie
Marcie (27.11.2019, 20:35):
Oh, ich dachte immer, mit meiner Liebe zur 7. stehe ich alleine auf weiter Flur. Meist werden ja doch andere favorisiert...
Dieser wilde Tanz quasi in den Irrsinn im Schlusssatz ist doch einfach nur mitreißend.
Am liebsten höre (und sehe) ich die Einspielung von Paavo Järvi mit der Kammerphilharmonie Bremen.
Marcie (29.11.2019, 17:05):
Amonasro (29.11.2019, 19:03):


Franz Schubert: Streichquintett in C-Dur D 956

Melos Quartett, Mstislav Rostropovich

Gruß Amonasro
Amadé (29.11.2019, 19:40):
Heute Abend noch mal Tristan:



Gruß Amadé
tapeesa (29.11.2019, 21:26):
Ah, die Siebte ist toll! Interessant, dass die Wahl gerade auf Leibowitz fiel! Mich würde interessieren, vielleicht in einem nächsten Schritt, wie es Dir geht beim vergleichenden Hören verschiedener Interpretationen.
Oder wurde die Tür gerade durch Leibowitz geöffnet?
Ja.
Und ich kann mir momentan zwar schwer vorstellen, dass irgend eine andere Aufnahme mich ebenso berührt - aber ich werde vergleichend hören (auch deine Lieblingsaufnahme der Siebten, @Marcie ) und dann auch gerne was von meinem Erleben hier mitteilen. Die Resonanz hilft vertiefen und genauer hinzuhören.

Beethoven - Symphonies IV - VI
René Leibowitz, Royal Philharmonic Orchestra
Nicolas_Aine (29.11.2019, 23:19):
Der Anfang der 4. begeistert mich immer wieder aufs neue, ich finde da nimmt er schon Mahler vorweg.
Cetay (inaktiv) (30.11.2019, 02:18):
Auja! Die 5. habe ich lange nicht gehört. Im Ranking liegt die bei mir weit vorne: 1-5-9-7-egal. Bei den Interpreten kommt fűr mich nach Toscanini laaaange nichts, aber jetzt höre ich meinen seinerzeitigen Türöffner:



Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 5 c-Moll, op. 67
SWR Sinfonieorchester, Michael Gielen
Amonasro (01.12.2019, 10:20):


Arcangelo Corelli: Concerti grossi op. 6

The English Concert, Trevor Pinnock

Gruß Amonasro
Andréjo (01.12.2019, 16:14):
Titanen ...

Der Anfang der 4. begeistert mich immer wieder aufs neue, ich finde da nimmt er schon Mahler vorweg.
Jetzt wo Du das sagst, fällt es mir auch auf. Nicht schlecht! :thumbup:

Es grüßt Wolfgang.
Cetay (inaktiv) (01.12.2019, 16:20):
Hier nun das vermeintliche Nonplusultra in puncto Bach'scher Konzerte für Tasteninstrumente, interpretiert auf dem modernen Konzertflügel. Auf erste Hör nicht übel:



Johann Sebastian Bach; Konzerte für Tasteninstrumente, BWV 1052-58
Murray Perahia, Academy of St. Martin in the Fields
Cetay (inaktiv) (01.12.2019, 16:45):
Aber das ist schon sehr pianistisch gedacht. Der Orchesterpart spielt keine große Rolle. Von der "spirituellen Tiefendimension" die Edwin Fischer mit seinem Kammerorchester zu finden glaubt, ist hier nichts wahrzunehmen. ||
Marcie (01.12.2019, 16:52):
Aus gegebenem, traurigem Anlass höre ich in meinen Schostakowitsch-Türöffner rein...
tapeesa (01.12.2019, 16:53):
Beethoven - Klavierkonzert Nr. 1, C-Major, op. 15
Emil Gilels / Cleveland Orchestra, George Szell
EinTon (01.12.2019, 19:40):
Der Anfang der 4. begeistert mich immer wieder aufs neue, ich finde da nimmt er schon Mahler vorweg.
Oder Mahler hat sich - speziell am Anfang seiner 1. - vom Anfang der Beethovenschen 4. inspirieren lassen... ;-)
Cetay (inaktiv) (02.12.2019, 11:54):
Nun also:



Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1 D-Dur
Royal Concertgebouw Orchestra, Mariss Jansons
Amonasro (02.12.2019, 18:02):


Gioachino Rossini/Cesare della Valle: Maometto II

Maometto II - Mirco Palazzi
Paolo Erisso - Mert Süngü
Anna Erisso - Elisa Balbo
Calbo - Victoria Yarovaya
Condulmiero/Selimo - Patrick Kabongo Mubenga

Camerata Bach Choir, Poznan
Virtuosi Brunenses, Antonio Fogliani

Gruß Amonasro
Marcie (02.12.2019, 19:29):
Nun also:



Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1 D-Dur
Royal Concertgebouw Orchestra, Mariss Jansons
Ja, die liebe ich sehr.
Natürlich auch, weil diese Platte für mich die überhaupt erste Mahlermusik war. Seither sammle ich natürlich viele andere Einspielungen, aber die bleibt für mich irgendwie das Nonplusultra. Bisher.
Bei den, für mich damals ebenfalls sehr wichtigen, weil auch türöffnenden Schostakowitscheinspielungen von Jansons sind natürlich noch wesentlich mehr dazu gekommen, die dann beinahe alle eigentlich "wichtiger" geworden sind. Überrascht war ich dann doch, als ich nach langer Zeit wieder einmal die 7. und die 10. von Jansons einlegte. Mir fällt da immer das Adjektiv solide ein, obwohl es in der Musik so einen negativen Beiklang im Sinne von mittelmäßig/brav/nett/langweilig hat.
tapeesa (02.12.2019, 20:31):
Haydn: Missa B-Dur "Harmoniemesse" / Symphonie Nr. 88 / Sinfonia D-Dur
Mariss Jansons, Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Cetay (inaktiv) (03.12.2019, 00:56):


Johan Svendsen; Sinfonie Nr. 1 D-Dur, op. 4
Bournemouth Symphony Orchestra, Bjarte Engeset
tapeesa (03.12.2019, 23:45):
Mozart - Klavierkonzert Nr. 20
Arturo Benedetti Miche!angeli, NDR-Sinfonieorchester

Mozart - Werke für Klavier
Edwin Fischer
Cetay (inaktiv) (04.12.2019, 10:07):


Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 3 C-Dur, op. 52
Chamber Orchestra of Europe, Paavo Berglund

Berglund hat diesen Zyklus dreimal eingespielt. Die älteren aus Bournemouth und Helsinki werden mittlerweile für einen Zehner verramscht. Wer einen alterweisen no-nonsense Sibelius bevorzugt, greift allerdings besser zu dieser hier.
Maurice inaktiv (05.12.2019, 13:14):
Berglund hat diesen Zyklus dreimal eingespielt. Die älteren aus Bournemouth und Helsinki werden mittlerweile für einen Zehner verramscht. Wer einen alterweisen no-nonsense Sibelius bevorzugt, greift allerdings besser zu dieser hier.
Nun, alle drei Zyklen haben ihre Stärken und Schwächen. Trotzdem würde ich den ersten Zyklus bevorzugen. Er scheint mir in sich der "rundeste" zu sein. Die letzte Einspielung ist vor allem für die Ohren etwas Neues, da er hier mit dem COE ein Kammerorchester nahm, dazu eines der besten in der Welt. Damit kommen nicht alle Hörer zurecht. Ähnlich der Aufnahmen mit KO von den Sinfonien Johannes Brahms oder auch Teile des Venzago-Bruckners, den er mit KO machte.
Maurice inaktiv (05.12.2019, 13:18):
Bei mir gab es zufällig den frühen Sibelius unter Berglund, wenn auch "nur" einige Orchesterwerke.
Maurice inaktiv (05.12.2019, 13:28):


Nun Johan Svendsens Sinfonien unter den kürzlich leider verstorbenen Mariss Jansons. Hier noch in seinen jungen Jahren. Die Einspielung halte ich aber für sehr gut gelungen.
tapeesa (05.12.2019, 15:48):
Monteverdi: Il Ritorno d'Ulisse in Patria
Concerto Vocale, René Jacobs
Amonasro (05.12.2019, 18:26):
Bei Monteverdi gehe ich mit:



Claudio Monteverdi/Alessandro Striggio: L'Orfeo

La Musica/Euridice - Rotraud Hansmann
Orfeo - Lajos Kozma
Messaggiera/Speranza - Cathy Berberian
Caronte - Nikolaus Simkowsky
Proserpina/Ninfa - Eiko Katanosaka
Plutone - Jacques Villisech
Apollo/Pastore IV/Spirito III - Max van Egmond
Pastore I - Günther Theuring
Pastore II/Spirito I - Nigel Rogers
Pastore III/Spirito II - Kurt Equiluz

Capella Antiqua München
Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt

Während ich Orfeo und Poppea mittlerweile zu schätzen gelernt habe, werde ich mit dem Ulisse nicht warm. Es kommt immer Langeweile auf, allerdings kenne ich bisher auch nur die Harnoncourt-Aufnahme...

Gruß Amonasro
tapeesa (05.12.2019, 20:32):
Es kommt immer Langeweile auf, allerdings kenne ich bisher auch nur die Harnoncourt-Aufnahme...
Kann ich nachempfinden, trotz anderer Aufnahme.
______

Monteverdi - L'Orfeo
Jordi Savall, Concert des Nations
Capella Reial, Montserrat Figueras, Furio Zanasi
Cetay (inaktiv) (06.12.2019, 03:14):


Nun Johan Svendsens Sinfonien unter den kürzlich leider verstorbenen Mariss Jansons. Hier noch in seinen jungen Jahren. Die Einspielung halte ich aber für sehr gut gelungen.
Ich habe Svendsens Sinfonien entdeckt, als ich für den Jansons-Thread nachgesehen habe, was er alles aufgenommen hat. Leider hat mein Strömdienst die nicht im Angebot, aber die weiter oben gezeigte Aufnahme mit Engeset hat mir diese Werke sehr schmackhaft gemacht: Spätromantik ohne die üblichen Nebenwirkungen. Schön, wie man hier immer wieder -wenn auch machmal indirekt- auf Interessantes gestossen wird.

Ich hörte gerade eine in meinen Ohren unfassbar gute Aufnahme der h-Moll Messe. Kennt die jemand?



Johann Sebastian Bach; Messe h-Moll BVW 232
Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen
(Kammerton: 415 Hz, Stimmung: Neidhardt "Grosse Stadt")
Cetay (inaktiv) (07.12.2019, 04:35):


Dietrich Buxtehude; Membra Jesu Nostri, BuxWV 73
RossoPorpora, Walter Testolin
Cetay (inaktiv) (08.12.2019, 02:26):


Wolfgang Amadeus Mozart, Klarinettenkonzert A-Dur, K. 622
Benny Goodman, Boston Symphony Orchestra, Charles Munch

Eines meiner Lieblingswerke von Mozart in einer von Solist und Orchester sehr geradlinig vorgetragenen Interpretation. Das gefällt mir sehr gut.
Cetay (inaktiv) (08.12.2019, 03:16):


Iannis Xenakis, Pléïades
DeciBells
Marcie (08.12.2019, 04:08):


Iannia Xenakis, Pléïades
DeciBells
Wasn dat? :beer
tapeesa (08.12.2019, 07:25):
Iannis Xenakis - Persepolis
Cetay (inaktiv) (08.12.2019, 07:54):
Iannis Xenakis, Pléïades
DeciBells
Wasn dat? :beer
Schau mal hier. Der Einführungstext unseres leider nicht mehr aktiven Mitglieds Nordolf ist für mich eines der Hochlichter dieses Forums.
Marcie (08.12.2019, 09:08):
Oh, Danke!

Wieder etwas Interessantes entdeckt hier! :thumbup:
tapeesa (09.12.2019, 11:17):
Schönberg - Gurrelieder
Philharmonieorchester Dresden, Mitglieder des Rundfunk Sinfonieorchesters Leipzig, Herbert Kegel
Cetay (inaktiv) (10.12.2019, 03:36):
Der olle JSB hat sich auf meine ollen Tage endlich in aller Breite bei mir eingenistet und wird gerade viel gehört.



Johann Sebastian Bach; Motetten
American Bach Soloists & Choir, Jeffery Thomas
Marcie (11.12.2019, 02:11):
Marcie (11.12.2019, 06:50):
@Cetay

So wie im anderen Thread von Dir so trefflich beschrieben, höre ich gerade mal etwas vollkommen anderes.
Absolut genial:
Cetay (inaktiv) (11.12.2019, 08:38):
Bach mit einem Hauch von nordischer Kühle vorgetragen. :times10



Johann Sebastian Bach; Motetten BWV 118 & 225-230
Det Norske Solistkor, Ensemble Allegria, Grete Pedersen
tapeesa (11.12.2019, 09:01):
Schumann - Missa Sacra in C- minor, Op. 147
Balthasar-Neumann-Chor & Solisten, Balthasar-Neumann-Ensemble, Thomas Hengelbrock
tapeesa (11.12.2019, 09:34):
Schumann - Complete Music for Piano 4-Hands
daraus: Kinderball, Op.130
Roberto Plano, Paola del Negro
Amonasro (11.12.2019, 12:11):
Ebenfalls Bach (allerdings ohne nordische Kühle):



Johann Sebastian Bach: Brandenburgische Konzerte Nr. 1-3

Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini

Gruß Amonasro
Marcie (11.12.2019, 12:56):
Marcie (11.12.2019, 15:04):
Keine Ahnung, ob das Klassik, Jazz, U oder E ist...um solch einen Unsinn können sich andere kümmern.
Sfantu (11.12.2019, 18:55):
Also, ch versuche mal, den Informationsgehalt zu subsummieren: genannte Kategorisierungen sind Unsinn. Soweit, so gut.
Kannst Du darüber hinaus etwas zu der Musik sagen?
Marcie (11.12.2019, 19:05):
Also, ch versuche mal, den Informationsgehalt zu subsummieren: genannte Kategorisierungen sind Unsinn. Soweit, so gut.
Kannst Du darüber hinaus etwas zu der Musik sagen?

Außer, dass ich diese Musik in keine Schublade stecken mag, Schubladen meist nicht ausstehen kann und mich die Musik aufhorchen ließ, kann und vor allem MÖCHTE ich nach erstmaligem Hören eigentlich nichts dazu sagen, nein.





(das mit dem Informationsgehalt subsuMieren musst Du aber noch ein wenig üben. Ich hatte nicht geschrieben, dass ich grundsätzlich die aufgezählten Bezeichnungen unsinnig finde, sondern dass ich nicht wüsste, wo ich die gezeigte Platte dort verorten würde)
Cetay (inaktiv) (12.12.2019, 08:51):
Ich mag Schubladen, weil man damit die Dinge schon mal grob verorten kann und die Weiter- und Neuentwicklung von Genres und Stilen leichter beschreibbar wird. Allerdings muss dazu genau definiert sein, welche Merkmale hinreichend und notwendig sind, damit etwas in eine Schublade passt.
Das ist bei E und U nicht der Fall. Diese Abgrenzung machen vor allem Bildungsheinis, die meinen, dass nur ihre bevorzugte Musik "ernst" sei und alles andere (das sie zum grossen Teil gar nicht kennen) eben nicht. :thumbdown:

Hier spielte heute morgen im Wortsinne Todernstes, denn mindestes eine der Bach'schen Motteten wurde nachweislich als Begräbnismusik komponiert. Die Forscher sind sich nicht ganz einig, ob die Motetten vom Chor allein oder vom Chor mit Continuo oder vom Chor mit Continuo und parallel zu den Singstimmen geführten Harmonie-Instrumenten aufzuführen sind. Ich bevorzuge die letzte Variante, die hier mustergültig umgesetzt wird:




Johann Sebastian Bach; Motetten BVW 118, 225-230 & Anh. 159
Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki
Marcie (12.12.2019, 09:18):
tapeesa (12.12.2019, 17:36):
Domenico Scarlatti - Sonatas
Clara Haskil
Marcie (12.12.2019, 19:52):
Was ist denn das immer für ein seltsames Instrument, welches man bei diesem Komponisten zu hören bekommt? Ein Theremin doch nicht, oder?
Andréjo (12.12.2019, 20:08):
Das ist (bzw. sind wegen des französischen Plurals) Ondes Martenot. Im Netz kannst Du viel dazu erfahren.

Die Turangalila-Sinfonie ist eine geniale Nummer, von der ich mittlerweile mindestens 5 CD-Aufnahmen besitze, sie öfters im Radio gehört habe und zu meiner Freude auch schon mal live erleben durfte. :thumbup:

Die obige kenne ich (wahrscheinlich) nicht. Aber da sprechen die Interpreten für sich. :)

:hello Wolfgang
Marcie (12.12.2019, 20:14):
Das ist (bzw. sind wegen des französischen Plurals) Ondes Martenot. Im Netz kannst Du viel dazu erfahren.

Die Turangalila-Sinfonie ist eine geniale Nummer, von der ich mittlerweile mindestens 5 CD-Aufnahmen besitze, sie öfters im Radio gehört habe und zu meiner Freude auch schon mal live erleben durfte. :thumbup:

Die obige kenne ich (wahrscheinlich) nicht. Aber da sprechen die Interpreten für sich. :)

:hello Wolfgang
Oh Vielen Dank, lese ich mich gleich mal rein.

Habe Dir die Platte zum Anhören und Downloaden fertig gemacht, schau mal in den Konversationen! :)
Andréjo (12.12.2019, 20:59):
Vielen Dank, Marcie! Da komme ich gerne drauf zurück und melde mich wieder. Muss ja nicht gleich morgen sein, einverstanden? :)

:hello Wolfgang
Marcie (12.12.2019, 21:24):
Jo, kein Stress!
Cetay (inaktiv) (12.12.2019, 23:14):


Nicolò Paganini; Violinkonzert Nr. 4 d-Moll, M.S. 60
Gidon Kremer, Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti
Cetay (inaktiv) (13.12.2019, 01:59):


John Cage / Erik Satie; DeConstruction - Werke, Bearbeitungen und Transkriptionen
Tzenka Dianova (Klavier, Präpariertes Klavier, Celesta), Sara Watkins (Prapäriertes Klavier), Charlotte Rose (Komposition & Elektronik)
Cetay (inaktiv) (13.12.2019, 05:41):


2 x Wolfgang Amadeus Mozart; Klarinettenkonzert A-Dur, K. 622
Fabio di Càsola, Musikkollegium Winterthur, Douglas Boyd
Wolfgang Meyer, Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt
Marcie (13.12.2019, 06:41):
Ich bin total hingerissen von diesen Violinenkonzerten:
Maurice inaktiv (13.12.2019, 10:23):
Noch ein Nachtrag zu Johan Svendsen : Die Engeset-Einspielungen kann man ebenfalls locker empfehlen. Ein echt guter Dirigent für die nordischen Komponisten.

Wer die ganzen Orchesterwerke haben möchte, kann sich auch der CPO-Box unter Mikkelsen, glaube ich, bedienen. Diese Aufnahmen sind aber schon einmal von einem anderen Label veröffentlicht worden (LaVergne Classics)
tapeesa (13.12.2019, 18:03):
Franz Schubert - Forellenquintett & Der Tod und das Mädchen
Emil Gilels, Amadeus Quartett, Rainer Zepperitz

Beethoven-Sonaten / 21, 26, 23 - Waldstein, Les Adieux, Appassionata
Emil Gilels
Maurice inaktiv (13.12.2019, 18:18):



Johannes Brahms : Sinfonien Nr. 3 & 4 : NDR-SO , Günter Wand

Eine immer wieder tolle Einspielung, zur Zeit bei JPC zum Sonderpreis. Zuschlagen, wenn jemand eine hervorragende Brahns-GE der Sinfonien haben möchte.
Maurice inaktiv (13.12.2019, 18:32):




August Klughardt : Sinfonie Nr4 & Drei Stücke

Klughardt, ein Zeitgenosse von Brahms, war aber fest auf der Seite der "Wagnerianer" anzusiedeln, dessen Werke er gerne und oft dirigierte. Seine Sinfonien haben auch an einigen Stellen natürlich einen Wagner-Einfluss zu verzeichnen.
Marcie (13.12.2019, 22:41):
@Maurice André

Ohja, Gute Idee!

Ich habe (und höre jetzt) von Klughardt:
tapeesa (13.12.2019, 23:07):
Bartók - String Quartets Nos. 1 & 2
Végh Quartet
Cetay (inaktiv) (14.12.2019, 01:47):


Wolfgang Amadeus Mozart; Klarinettenkonzert A-Dur, K. 622
Jack Brymer, Royal Philharmonic Orchestra, Thomas Beecham
Marcie (14.12.2019, 09:04):
Wow, was für eine mitreißende Einspielung!
Amonasro (14.12.2019, 12:39):


Leonardo Vinci/Pietro Metastasio: Catone in Utica

Catone - Juan Sancho
Cesare - Franco Fagioli
Marzia - Valer Sabadus
Arbace - Max Emanuel Cencic
Emilia - Vince Yi
Fulvio - Martin Mitterrutzner

Il pomo d'oro, Riccardo Minasi

Gruß Amonasro
tapeesa (15.12.2019, 11:52):
Schubert - Die Winterreise
Theo Adam, Rudolf Dunkel
tapeesa (15.12.2019, 14:03):
Ernest Chausson - Concerto for Violin, Piano & String Quartet in D minor, Op. 21 und Poème, Op. 25
Bruno Monteiro, violin, João Paulo Santos, piano, Quarteto Lopez-Graça
Amonasro (17.12.2019, 21:13):


Giuseppe Verdi/Antonio Ghislanzoni: Aida

Aida - Renata Tebaldi
Radamès - Carlo Bergonzi
Amneris - Giulietta Simionato
Amonasro - Cornell MacNeil
Ramfis - Arnold van Mill
Il Re d'Egitto - Fernando Corena
Un messaggero - Piero De Palma
Una sacerdotessa - Eugenia Ratti

Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde
Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Karajans süffiges Dirigat kostet die lyrischen Stellen (Beginn der Tempelszene, Beginn des 3. Akts, Schlussduett) voll aus. Thomas Manns "Fülle des Wohllauts" (Zauberberg) kommt mir hier in den Sinn. Für mich ist die dramatische Solti-Aufnahme dennoch unangefochten. Allein schon wegen dem großartigen Gesang Bergonzis und Simionatos ist die Aufnahme immer wieder hörenswert.

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (18.12.2019, 06:48):


Hans-Joachim Hespos; Solowerke 1969-96; Ensemble l'Art pour l'Art
splash für Kontrabass & Schlagzeug
duma für Altflöte
kitara für Spanische Gitarre
monske, Ritual for mobile Pauke in C
leija für Harfe solo
pico für Piccoloblockflöte
cang für Zimbel solo
-Z...( ), variabel, Anregung für einen Pianisten
tapeesa (18.12.2019, 10:07):
Giuseppe Verdi - La forza del destino
Rosalind Plowright, José Carreras, Agnes Baltsa
Philharmonia Orchestra, Giuseppe Sinopoli
tapeesa (19.12.2019, 10:43):
Taneyev - Suite de Concert, Op. 28
Annelle K. Gregory, Kyiv Virtuosi Symphony Orchestra, Dmitry Yablonsky
Marcie (19.12.2019, 18:11):
tapeesa (21.12.2019, 14:24):
Józef Elsner, Streichquartette, Op. 8
Equilibrium String Quartet

Paul Hindemith - Ludus Tonalis
Alena Cherny
Cetay (inaktiv) (22.12.2019, 00:51):


Johann Sebastian Bach; Geistliche Kantaten BWV 105, 179 & 186
Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki
Diese Scheibe hat sich nachhaltig in meinem Hörrepertoire etabliert und läuft regelmäßig, deshalb das wiederholte Posting. Werkauswahl und Darbietung sind die perfekte Einstiegsdroge fürs Bach'sche Kantatenwerk.
Cetay (inaktiv) (22.12.2019, 03:15):
Endlich wieder mit einer vernünftigen Anlage ausgestattet, höre ich eine meiner allerliebsten Silberscheiben:




Joseph Haydn; Streichquartette op. 76
Tokyo String Quartet

Daraus CD1: Nr. 1-3, G-Dur, d-Moll & C-Dur, Hob. III:75-77
Amonasro (22.12.2019, 11:33):


Giuseppe Verdi/Francesco Maria Piave: La forza del destino

Il Marchese di Calatrava - Kurt Moll
Donna Leonora di Vargas - Leontyne Price
Don Carlo di Vargas - Sherrill Milnes
Don Alvaro - Plácido Domingo
Preziosilla - Fiorenza Cossotto
Il Padre Guardiano - Bonaldo Giaiotti
Fra Melitone - Gabriel Bacquier
Curra - Gillian Knight
Mastro Trabuco - Michel Sénéchal
Un Alcalde - Malcolm King
Un chirurgo - William Elvin
Una peasana - Valerie Hill
Soldati - Peter Hall, Edgar Fleet, Brian Etheridge, William Mason

John Alldis Choir
London Symphony Orchestra, James Levine

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (22.12.2019, 14:27):


Johann Sebastian Bach; Orchestersuiten Nr. 2 & 3, BWV 1067-68
Marlboro Festival Orchestra, Pablo Casals
Cetay (inaktiv) (23.12.2019, 04:58):


Für Einsfünfundsiebzig pro Scheibe gibt es die für Alpha eingespielte Diskographie des Café Zimmermann auf 16 CDs zu erwerben. Sicherheitsgurte und Spuckbeutel werden nicht mitgeliefert, obwohl das bei diesem ruppigen Formel1-Rennen durchaus angebracht wäre. Ich lausche Folge II (von VI) der Concerts avec plusieurs instruments von Johann Sebastian Bach. Beim flüchtigen Reinhören glaube ich, an ein Punk-Jazz-Barock-Crossover-Projekt geraten zu sein, aber das ist JSB pur und nur die Interpretationsauffassung des Ensembles, bzw. dessen -sicherlich auch auf Forschung beruhender- Glaube, wie es seinerzeit im namensgebenden Café geklungen haben mag. Das hat viel für sich, es blitzt und funkelt in allen Klangfarben, die Virtuosität ist mitreissend, die Spielfreude ansteckend - aber ich meine, dass da doch ein wenig von der spirituellen Tiefendimension (was immer das auch heissen soll) auf der Strecke bleibt. Man muss den alten Bach ja nicht so quälen wie in präHIPen Zeiten, aber ein wenig mehr Atem verträgt diese Musik durchaus, finde ich.
Amonasro (23.12.2019, 11:45):


Giuseppe Verdi/Francesco Maria Piave: La forza del destino

Il Marchese di Calatrava - Silvio Maionica
Donna Leonora di Vargas - Renata Tebaldi
Don Carlo di Vargas - Ettore Bastianini
Don Alvaro - Mario Del Monaco
Preziosilla - Giulietta Simionato
Il Padre Guardiano - Cesare Siepi
Fra Melitone - Fernando Corena
Curra - Gabriella Carturan
Mastro Trabuco - Piero De Palma
Un Alcalde - Ezio Giordano
Un Chirurgo - Eraldo Coda

Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia Roma, Francesco Molinari-Pradelli
Decca, 1955

Gruß Amonasro
Maurice inaktiv (23.12.2019, 14:38):

Sorry für das große Bild. Besser kriege ich es nicht hin. Die Einspielung der "Carmina Burana" unter Günter Wand (AD: 1984) finde ich exzellent gelungen. Nur aufnahmetechnisch ist sie ein wenig zu dumpf eingefangen worden. Mit der Zeit kann man sich daran gewöhnen, aber es hätte 1984 besser gelingen können.

Die Sänger-Riege ist mir persönlich unbekannt, aber Dank des Booklets erhält der Anhnungslose (also in dem Fall ich selbst) Aufklärung.
Cetay (inaktiv) (23.12.2019, 15:00):

Sorry für das große Bild. Besser kriege ich es nicht hin...
Ich springe mal ein. Im Bild-Link (wird sichtbar, wenn man aufs Bild und dann auf Bearbeiten klickt) "SL1426" durch "SL100" ersetzt... Normalgröße ist der Bereich 300 - 400.
Amadé (23.12.2019, 16:17):


Sonate B-Dur, 6 Moments musicaux sowie 3 nachgelassene Klavierstücke D. 946
sehr beeindruckend! :times10
Gruß Amadé
Marcie (23.12.2019, 18:18):
Die darf mal wieder in der Weihnachtszeit gespielt werden:
tapeesa (23.12.2019, 21:44):
Mieczyslaw Weinberg - Violin Concertino op, 42, Symphony No. 10 in A minor, op. 98, Rhapsody on Moldavian Themes, op. 47 No. 3
Ewelina Nowicka, Amadeus Chamber Orchestra of Polish Radio, Agnieska Duczmal, Anna Duczmal-Mróz
Cetay (inaktiv) (24.12.2019, 01:06):


Johann Sebastian Bach; Werke für Violine solo
Sonate Nr. 2 a-Moll, Partita Nr. 2 d-Moll & Sonate Nr. 3 C-Dur, BWV 1003-1005
Tomoka Mayeda
Maurice inaktiv (24.12.2019, 13:22):
Ich springe mal ein. Im Bild-Link (wird sichtbar, wenn man aufs Bild und dann auf Bearbeiten klickt) "SL1426" durch "SL100" ersetzt... Normalgröße ist der Bereich 300 - 400.
Danke. Etwas genauer wäre so : Bild von z.B. Amazon hier her kopieren, DANN erst das Bild HIER anklicken und bearbeiten.
Maurice inaktiv (24.12.2019, 13:41):
Maurice inaktiv (24.12.2019, 14:11):


Anton Bruckner : Sinfonie Nr.4 Münchner Philharmoniker , Günter Wand AD: 2001
Maurice inaktiv (25.12.2019, 09:55):


Maximilian Steinberg ; Sinfonie Nr.1 & Orchesterwerke Göteborgs Symfoniker , Neeme Järvi
Maurice inaktiv (25.12.2019, 10:07):



Johann Sebastian Bach : Matthäus-Passion im Arrangement für Trompete, Oboe, Flöte, Violine und Orgel

Dorthe Zielke (Trompete, Flügelhorn) - Johannes See Hansen (Violine) - Pelle Gravers Nielsen (Oboe) - Ulla Millmann (Flöte) - Sören Johannsen (Orgel)

Eine wirklich ganz hervorragende Einspielung. Schade, dass da nie wieder was nachgekommen ist.
tapeesa (25.12.2019, 21:02):
Valentina Lisitsa plays Liszt
daraus: Liszt, Schubert: Ellens Gesang III (Ave Maria), S558 no.12 (nach Schubert’s D839)
Cetay (inaktiv) (26.12.2019, 08:47):
Ewig nicht mehr auf dem Hörzettel gehabt:



John Cage; Klavierkonzerte

Concerto for Prepared Piano and Chamber Orchestra
Stephen Drury, Callithumpian Consort, Charles Peltz
Concert for Piano and Orchestra
David Tudor, Ensemble Modern, Ingo Metzmacher
Fourteen (für gestrichenes Klavier, Flöte, Bassflöte, Klarinette, Bassklarinette, Horn, Trompete, 2 unspezifizierte resonanzreiche Schlaginstrumente, Streichquartett & Kontrabass)
Stephen Drury, Callithumpian Consort
Amonasro (26.12.2019, 11:41):


Giacomo Puccini/Luigi Illica/Giuseppe Giacosa: La bohème

Mimì - Mirella Freni
Rodolfo - Luciano Pavarotti
Marcello - Rolando Panerai
Musetta - Elizabeth Harwood
Colline - Nicolai Ghiaurov
Schaunard - Gianni Maffeo
Benoît - Michel Sénéchal
Alcindoro - Michel Sénéchal
Parpignol - Gernot Pietsch
Un sergente - Hans-Dieter Appelt
Un doganiere - Hans-Dietrich Pohl

Schöneberger Sängerknaben, Chor der Deutschen Oper Berlin
Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (26.12.2019, 14:30):
Für die folgende Doppel-CD wird immer eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Störungsfreiheit ist garantiert, Licht gibts nur aus dem Nebenraum und zur Schärfung der Aufnahmefähigkeit steht ein vierfacher Scotch, genauer ein 14 Jahre alter in Karibik-Rum-Fässern nachgereifter Balvenie bereit.


Cornelius Cardew; Treatise
QUaX Ensemble
Petr Kotik (Flöte, Trompete, Violine, Violoncello, Klangobjekte), Pavel Kondelík (Tenorsaxophon, Violine), Jan Hynčica (Posaune, Violine), Josef Vejvoda (Perkussion, Strohgeige), Václav Zahradník (Klavier, Stimme, Violine)
Amonasro (27.12.2019, 22:15):


Gaetano Donizetti/Eugène Scribe: Les Martyrs

Polyeucte - Michael Spyres
Pauline - Joyce El-Khoury
Sévère - David Kempster
Félix - Brindley Sherratt
Callisthènes - Clive Bayley
Néarque - Wynne Evans

Opera Rara Chorus
Orchestra of the Age of Enlightenment, Sir Mark Elder

Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (30.12.2019, 01:30):


Johann Sebastian Bach; Orchestersuiten BWV 1066–1069
Ars Rediviva, Milan Munclinger

Schon die Kunst der Fuge und das Musikalische Opfer dieses Gespanns fand ich hervorragend. Jetzt höre ich erstmalig die Orchestersuiten und bin ebenso begeistert. Das zieht einen regelrecht ins musikalische Geschehen hinein, da kommen Authentizitätsfragen erst gar nicht auf.
tapeesa (30.12.2019, 22:08):
Edward Elgar - Organ Works
Benjamin Nicholas, The Dobson Organ of Merton College, Oxford
Cetay (inaktiv) (31.12.2019, 01:18):


Johann Sebastian Bach; Weltliche Kantaten BWV 213 & 214
Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki