ich muss dir gestehen: bei meinem derzeitigen OP-programm fehlt mir in der freizeit die energie zum üben !
gruß, siamak :engel
Holger S. (29.06.2006, 07:17): Hallo Jeremias,
schönes Thema, an so etwas hatte ich auch schon mal gedacht!
Am Cello bin ich im Moment vorrangig mit Mjaskowskis 2. Cellosonate beschäftigt, die Noten habe ich kürzlich neu bekommen. Ansonsten übe ich hin und wieder einige kleine Duette von einem Cellisten des 19. Jahrhunderts, Friedrich August Kummer. Ich treffe mich ab und an mit meiner ehemaligen Cellolehrerin, da wird dann so etwas gespielt.
Am Klavier beschäftige ich mich mit Schostakowitschs 24 Präludien op.34, bis dato habe ich das erste einstudiert, in andere schon mal kurz hereingespielt, mich aber noch nicht festgelegt, welches als nächstes dran ist. Außerdem spiele ich eine Auswahl aus Geirr Tveitts 50 Hardangerweisen. Relativ neu habe ich die Noten einiger Stücke von Kurt Schwaen ("Bulgarische Rhythmen"), dies ist allerdings nicht umwerfend schwer, läuft eher nebenbei.
Viele Grüße Holger
Janina (30.06.2006, 00:26): Gerade gesungen: "Er, der Herrlichste von allen" von Schumann, "An Chloe" von Mozart, und "Gern ja will ich Dir vertrauen" aus der verkauften Braut (Smetana). Außerdem momentan in Arbeit: "Heiß mich nicht reden, heiß mich schweigen" von Schumann. Bald will ich mal die Arie des Siebel aus "Faust" machen und die Donna Elvira aus "Don Giovanni" :leb
Carola (07.07.2006, 23:05): Ich übe gerade dieses nette kleine Stückchen aus Bachs Notenbüchlein für Anna Magdalena
Es geht inzwischen schon ganz gut, das Greifen der Oktave macht mir allerdings Schwierigkeiten (kleine Hände).
Mit Gruß von Carola
Janina (08.07.2006, 20:07): das habe ich auch mal gespielt :D
Carola (08.07.2006, 20:28): Original von Janina das habe ich auch mal gespielt :D
Und wie alt warst Du da, wenn ich fragen darf, Janina? Als Kind vermutlich.
Das ist ja das Peinliche, wenn man nach 30 Jahren wieder mit dem Klavierspielen anfängt - fast bei Null. Aber schön ist es doch .... :)
Mit Gruß von Carola
Jeremias (09.07.2006, 11:49): Das Wichtigste ist, dass es Spaß macht!
Ich übe im Moment neben einigen Liedbegleitungen bzw. Klavierauszügen aus diversen Opern "La Danza" von Rossini/Liszt. Und seit einiger Zeit bin ich ja mit dem 2. KlaKo von brahms beschäftigt, das aber wegen des Examens erstmal auf Eis liegt....
Janina (10.07.2006, 18:25): Und wie alt warst Du da, wenn ich fragen darf, Janina? Als Kind vermutlich.
Neenee, das war vor wenigen Jahren, ich schätze ich war so um die 20. Und jetzt kann ich es garantiert schon nicht mehr :D
Carola (10.07.2006, 19:05): Original von Janina Und wie alt warst Du da, wenn ich fragen darf, Janina? Als Kind vermutlich.
Neenee, das war vor wenigen Jahren, ich schätze ich war so um die 20. Und jetzt kann ich es garantiert schon nicht mehr :D
Na, das beruhigt mich ja doch sehr. Wenn Du jetzt fünf oder sechs gewesen wärst, hätte ich es schon ein wenig peinlich gefunden, dass ich mit immerhin fast 50 an so einem Stück übe.
Und besser ein Stück nicht mehr können als noch nicht! :D
Es grüßt Dich Carola
Jeremias (28.06.2006, 15:21): Dieser Thread richtet sich an all die aktiven Musiker hier: Was habt Ihr heute gespielt, woran übt Ihr im Moment?
Ich mache mal den Anfang:
Gerade gespielt: "Bailecito" von Guastavino sowie aus einer Klavierfassung von "Norma"
Janina (08.07.2006, 20:07): das habe ich auch mal gespielt :D
Carola (08.07.2006, 20:28): Original von Janina das habe ich auch mal gespielt :D
Und wie alt warst Du da, wenn ich fragen darf, Janina? Als Kind vermutlich.
Das ist ja das Peinliche, wenn man nach 30 Jahren wieder mit dem Klavierspielen anfängt - fast bei Null. Aber schön ist es doch .... :)
Mit Gruß von Carola
Solitaire (14.03.2008, 08:58): Bach, "Johannespassion" und zwar in der Bearbeitung von Robert Schumann. Wie ihr sicher alle wißt (ich wußte es vorher allerdings nicht :D ) hat Schumann 1851 in Düsseldorf eine Aufführung der Johannespassion geleitet. Er hat das Werk z.T. neu eingerichtet, so gibt es einige Änderungen in der Instrumentierung, die Choräle werden mit instrumentalem Zwischenspiel musiziert etc. Wir proben mit dem Kirchenchor in dem ich als Gastsängerin mitsingen darf (bin normalerweise in einem anderen Chorm aber es werden junge Stimmen gebraucht) seit Januar und es verspricht, sehr schön zu werden. Karfreitag ist (natürlich) Aufführung. Unter anderem wird es im Orchester Trompeten geben, die ja zu Bachs Zeiten am Karfreitag bei Todesstrafe verboten waren, Schumann hat das wohl nicht so eng gesehen. Die Dinger werden uns jetzt ,so unsere Chorleiterin, bei "Der König Judas siegt mit Macht" um die Ohren fliegen :D Außerdem werden wir von O.G. Blarr (der wird den Düsseldorfern unter euch wohl was sagen) auf einem Hammerfügel begleitet. Ein Originalinstrument aus Wien von 1820, das seit gestern zum "warm werden" im Gemeindehaus steht. Übrigens hat Schumann einige Arien und Ariosi gestrichen, z.B. die "Wohin"-Arie, Schrecken jedes Chorleiters, weil im Chor IMMER was schief geht. Zumindest in Laienchören wie unserem. Außerdem darf die Sopranistin die "Zerfließe"-Arie nicht singen, was schon fast ein totwürdiges Verbrechen ist :ignore
Tranquillo (14.03.2008, 14:13): Original von Solitaire Wir proben mit dem Kirchenchor in dem ich als Gastsängerin mitsingen darf (bin normalerweise in einem anderen Chorm aber es werden junge Stimmen gebraucht) seit Januar und es verspricht, sehr schön zu werden. Viele Chöre sind leider überaltert - in dem Kirchenchor, wo ich mitgesungen habe, war ich mit damals 40 mit Abstand die jüngste Männerstimme.
Unter anderem wird es im Orchester Trompeten geben, die ja zu Bachs Zeiten am Karfreitag bei Todesstrafe verboten waren, Schumann hat das wohl nicht so eng gesehen. Die Dinger werden uns jetzt ,so unsere Chorleiterin, bei "Der König Judas siegt mit Macht" um die Ohren fliegen :D Wenn ich mich richtig erinnere, heisst die Textstelle "Der Held aus Juda siegt mit Macht". Trompeten (meist zu dritt) und Pauken sind in der Barockmusik immer ein Symbol für das Allerhöchste - entweder weltlich (Fürst) oder religiös (Gott). Am Karfreitag passt das aber überhaupt nicht, denn Gott ist - so der christliche Glaube - in der Gestalt Jesu Mensch geworden und ist für uns am Kreuz gestorben; eine damals wie heute unvorstellbare Erniedrigung. Trompeten und Pauken sind erst wieder beim Jubel über die Auferstehung angebracht (siehe "Et resurrexit" in Bachs Messe h-moll). Schumann war diese Symbolik wohl nicht bekannt - für ihn war die Trompete wahrscheinlich einfach eine Klangfarbe, die etwas Triumphales ausdrückt.
Übrigens hat Schumann einige Arien und Ariosi gestrichen, z.B. die "Wohin"-Arie, Schrecken jedes Chorleiters, weil im Chor IMMER was schief geht. Zumindest in Laienchören wie unserem. Wie heisst es so schön: Das Schwierigste in der Musik sind die Pausen :D
Ich wünsche Euch jedenfalls gutes Gelingen bei der Aufführung!
Viele Grüsse Andreas
Solitaire (14.03.2008, 14:52): Du hast natürlich recht, es ist "Der Held aus Juda". Ich habe aus dem Gedächtnis zitiert, und das soll man nicht tun. Schumanns Argument für die Trompeten: in diesem Augenblick ist, inmitten aller Pein, Ostern. Nur für einen Moment, aber immerhin.Leuchtet mir sehr ein. Danke für die Erfolgswünsche! :)
Solitaire (15.03.2008, 09:40): Heute eine Notiz in unserem Käseblatt mit Hinweis auf die Aufführung gefunden. Besondere Erwähnung der Trompeten, mit dem Hinweis, daß Trompeten sonst "zu Ostern verboten sind" Ist das arrogant, wenn ich mich bei sowas frage, warum die eigentlich jeden Deppen schreiben lassen? :ignore
YJ (23.03.2008, 00:44): @Pianisten:
Ich habe in den letzten Tagen das Grieg-Konzert angefangen, spiele die normale Peters-Ausgabe. Jetzt wurde mir eine "special" Peters-Edition empfohlen, die schon vergriffen ist, Kopien aber noch existieren. In diesen Noten wurden einige Stellen bearbeitet, von den Fingersätzen (auch Greifen, Untersetzen, usw...) her verändert, auch gibt es kleine dynamische Unterschiede, und wenige Stellen wurden etwas vereinfacht, was man aber dann angeblich in der Aufführung nicht merkt. Um ehrlich zu sein bin ich im Moment absolut nicht begeistert von dieser "special" Edition, aber kennt sich da jemand vielleicht etwas aus? Hat vielleicht jemand von euch schon diese "special" Edition von Peters gespielt?
Sarastro (22.09.2008, 22:33): Seit Wochen spiele ich jetzt immer wieder dasselbe Stück - nicht in der Absicht, mich damit vor irgendjemandem zu produzieren (ich bin nur ein Hobby- und Freizeit"pianist"), sondern für mich selbst, sozusagen aus Spaß an der Freude: Das ist Clementis letzte Klaviersonate op. 50 Nr. 3 in g-Moll mit dem Beinamen Didone abbandonata, komponiert vom fast Siebzigjährigen im Jahre 1821 und als Scena tragica bezeichnet. Am Anfang fand ich diese Sonate ein wenig spröde, inzwischen gefällt sie mir ausnehmend gut.
Etwas anderes habe ich eben erst heute erworben und schon angefangen, darin zu spielen; ich bin überzeugt, das wird mich in den nächsten Wochen ebenfalls noch viel beschäftigen, und das Üben lohnt sich: Die fünf Capricci von Josef Anton Steffan (1726-1797). Ich habe diese Stücke erst vor kurzem durch eine CD kennengelernt (MDG 520 0870-2) und war davon so angetan, daß ich beschloß, mir die Noten zu besorgen. Schöne, interessante Klaviermusik des 18. Jahrhunderts! (Jetzt hätte ich auch noch gern die Noten der Klavierwerke von Joseph Martin Kraus, aber da werde ich wohl noch warten müssen ...).
Herzliche Grüße, Sarastro
PS. Falls es jemanden interessieren sollte: Clementis letzte Sonate gibt es als Einzelband im Henle Verlag; ebenso Steffans fünf Capricci.
Solitaire (23.09.2008, 07:17): U.a.: John Rutter: Requiem. Hübsch. Unser Chorleiter steht auf Rutter, der Teufel soll mich holen wenn ich weiß warum.... Die Musik ist schön und nett und angenehm zu siingen wenn man sich gerade mit einer hartnäckigen Halsentzündung rumschlägt und nicht jede Probe absagen will, aber das war's auch schon. Außerdem weiß ich nicht, was der Rutter sich dabei gedacht hat, ein Requiem ohne Dies Irae und Rex Tremendae zu komponieren. Ich hab ja keine Ahnung von Kompositionslehre und vom komponieren, aber ich bin der Ansicht, man kann nicht über den Tod schreiben und dann den Schrecken ausklammern. Besonders schmerzlich: es hätte das Verdi-Requiem werden können. aber das hat aus terminlichen und anderen Gründen nicht geklappt. Wäre es anders gelaufen würden wir es in ein paar Wochen im Dom von Kaliningrad singen. Ich darf gar nicht dran denken... :(
Nicolas_Aine (23.09.2008, 17:19): YJ: wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf? Weil das Grieg Konzert ist ja schon ein echter hammer... @topic: Ich spiele grade das Violinkonzert Nr. 2 von Wieniawski, hab derletzt mit dem 2. und 3. Satz angefangen, werd aber jetzt demnächst anfangen, bzw. hab ein bisschen schon, die Sonate Nr. 4 a-moll von Beethoven und den 4. Satz aus der 3. Sonate d-moll von Brahms zu üben, weil ich das wohl bei Jugend musiziert spielen werde :)
cellodil (23.09.2008, 19:58): Bei mir derzeit auf dem Notenständer: - die Sonate No. 5, RV 40 von Vivaldi: wunderbare, berauschende Musik, die ich heiß und innig liebe (ob sie zurückliebt, das ist eine andere Frage... :wink ) - die G-Dur-Sonate für zwei Celli von Jean Barrière (von der gibt es eine überaus rasante und schöne Aufnahme mit den Demenga-Brüdern und noch eine mit Maria Kliegel).
nikolaus (23.09.2008, 21:18): Original von cellodil
- die Sonate No. 5, RV 40 von Vivaldi: wunderbare, berauschende Musik, die ich heiß und innig liebe (ob sie zurückliebt, das ist eine andere Frage... :wink )
Ganz bestimmt!!! :engel
cellodil (23.09.2008, 21:53): Original von nikolaus Original von cellodil
- die Sonate No. 5, RV 40 von Vivaldi: wunderbare, berauschende Musik, die ich heiß und innig liebe (ob sie zurückliebt, das ist eine andere Frage... :wink )
Ganz bestimmt!!! :engel
:hello You are so sweet!
:thanks für die Ermunterung!
Liebe Grüße
Sabine
Nicolas_Aine (04.01.2009, 01:15): Original von Nicolas_Aine YJ: wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf? Weil das Grieg Konzert ist ja schon ein echter hammer... @topic: Ich spiele grade das Violinkonzert Nr. 2 von Wieniawski, hab derletzt mit dem 2. und 3. Satz angefangen, werd aber jetzt demnächst anfangen, bzw. hab ein bisschen schon, die Sonate Nr. 4 a-moll von Beethoven und den 4. Satz aus der 3. Sonate d-moll von Brahms zu üben, weil ich das wohl bei Jugend musiziert spielen werde :)
hat sich doch noch geändert, wir sind jetzt bei der genannten Beethoven Sonate und nach langem Hin- und Her bei dem 2. Satz aus der d - moll Sonate von Brahms gelandet :)
cellodil (04.01.2009, 11:39): Ich habe mit einigem Vergnügen die d-moll Sonate von Joseph Bodin de Boismortier op. 14 Nr. 3 gespielt. Und im Moment versuche ich mich an der 2. Bach-Suite...
Liebe Grüße
Sabine
kreisler (31.01.2009, 20:21): Juhuu, habe heute angefangen lauter Neue Werke zu üben. Macht mir immer unheimlich Spaß etwas neues auch auf dem Instrument (und nicht nur vom "Hören") zu entdecken. Geht euch sicher auch so, oder?
Nachdem ich den ganzen Winter über an einigen von Schumanns Symphonischen Etüden (fleißig :D) auf ein Konzert geübt habe (und mir insgeheim den "Traum erfüllt" habe, ein großes Werk von Schumann halbwegs spielen zu können. Diese wunderbare Musik wird mich für immer auf dem Klavier begleiten!) Bin ich jetzt "frei" für Neues:
Auf dem Klavier fange ich an Bach zu spielen, was schon eine ganz schöne Umstellung ist, und ganz andere Dinge verlangt:
Erstmal C-Dur Präludium und Fuge aus dem WTK. Wenn mir die Fuge gelingt dann mache ich da sicher weiter...
Außerdem als "Kontrastprogramm": Lourié: "Formen in der Luft" und Schubert:Winterreise zusammen mit meinem Klavierlehrer der eigentlich Sänger ist.
Und auf dem Cello die "Breval" Sonate.
Und ich dachte schon ich hätte nach dem Konzert nichts mehr zu tun... :)
Grüße, kreisler
cellodil (20.03.2009, 17:53): Original von kreisler Juhuu, habe heute angefangen lauter Neue Werke zu üben. Macht mir immer unheimlich Spaß etwas neues auch auf dem Instrument (und nicht nur vom "Hören") zu entdecken. Geht euch sicher auch so, oder?
Lieber Kreisler,
ja, das geht mir auch so. Es macht so unglaublich viel Freude, seinen eigenen Weg durch ein Werk zu finden. Auszuprobieren, zu verwerfen, weiterzuprobieren (und nie so richtig anzukommen). Das ist das schiere Glück. Und ich merke auch jedes Mal wieder, dass sich mir eine Komposition doch anders erschließt als durch reines Zuhören.
Liebe Grüße
Sabine (immer noch an der 2. Bach-Suite und diversen Etüden herumsägend)
kreisler (20.03.2009, 19:31): Ja, ich komme gerade vom Klavier- und Cellounterricht, und hab wieder mal dass, was du beschreibst mit viel Freude erlebt!
Noch hab ich aber ziemlich Probleme mit der Breval C-Dur Cellosonate. Wahrscheinlich, weil sie dann doch, im Vergleich zu den meisten Etüden relativ virtuos geschrieben ist.
Viele Grüße, Kreisler
cellodil (20.03.2009, 21:32): Original von kreisler Ja, ich komme gerade vom Klavier- und Cellounterricht, und hab wieder mal dass, was du beschreibst mit viel Freude erlebt!
... aber Du spielst nicht mit Dir selbst im Duett, oder??? :D
Original von kreisler Noch hab ich aber ziemlich Probleme mit der Breval C-Dur Cellosonate. Wahrscheinlich, weil sie dann doch, im Vergleich zu den meisten Etüden relativ virtuos geschrieben ist.
... ja, die hat so ein paar heikle Stellen im ersten Satz, macht aber Spaß, die zu üben und wird dabei nicht fad (fand ich zumindest). Und im zweiten Satz kann man dafür dann einfach wegschweben...
Liebe Grüße
Sabine
kreisler (20.03.2009, 22:16): Original von cellodil Original von kreisler Ja, ich komme gerade vom Klavier- und Cellounterricht, und hab wieder mal dass, was du beschreibst mit viel Freude erlebt!
... aber Du spielst nicht mit Dir selbst im Duett, oder??? :D
Liebe Grüße
Sabine
:D
Nee, aber ich verstehe mich mit mein Lehrer so gut, auch was sog. "Fragen der Interpretation" angeht, dass das gemeinsam sogar noch mehr Spaß macht. :)
Wir tauschen dann immer Instrumente :D, oder er singt (bei der Winterreise) oder er spielt auf seinem Cello als Begleitung...
Grüße, Kreisler
cellodil (20.03.2009, 23:08): Original von kreisler
Wir tauschen dann immer Instrumente :D, oder er singt (bei der Winterreise) oder er spielt auf seinem Cello als Begleitung...
Dein Cellolehrer ist zugleich Dein Klavierlehrer? Hat was für sich... Das mit dem Instrumententausch klingt auf jeden Fall witzig...
Liebe Grüße
Sabine
kreisler (20.03.2009, 23:36): Original von cellodil Dein Cellolehrer ist zugleich Dein Klavierlehrer? Hat was für sich... Das mit dem Instrumententausch klingt auf jeden Fall witzig...
Liebe Grüße
Sabine
Ja, aber beruflich ist er Sänger :D
Also, bald werde ich wohl den Klavierlehrer wechseln, weil er selber meint, er könnte mir Klaviertechnisch nicht mehr viel beibringen, weil er eben selber kein beruflicher Pianist ist...
Aber Cello werde ich mit Sicherheit bei ihm weiter lernen.
Viele Grüße, Kreisler
cellodil (21.03.2009, 07:51): Original von kreisler Original von cellodil Dein Cellolehrer ist zugleich Dein Klavierlehrer? Hat was für sich... Das mit dem Instrumententausch klingt auf jeden Fall witzig...
Liebe Grüße
Sabine
Ja, aber beruflich ist er Sänger :D
:J Super!
... und wann fängst Du mit Gesangsstunden an?
Herzliche Grüße
Sabine
kreisler (21.03.2009, 09:17): Original von cellodil ... und wann fängst Du mit Gesangsstunden an?
Singen kann ich überhaupt nicht... :ignore
Viele Grüße, Kreisler
cellodil (21.03.2009, 09:36): Original von kreisler
Singen kann ich überhaupt nicht... :ignore
... glaub' ich Dir nicht!
Liebe Grüße
Sabine ( :haha )
Jeremias (06.04.2009, 16:23): @ Kreisler: Die Gesangsstunden kannst Du bei meiner Frau nehmen :cool
Ich übe derzeit an der Polonaise As-Dur op.53 "Heroische" von Chopin... ich liebe den Miettelteil mit den Oktavpassagen in der linken Hand :leb
Nicolas_Aine (06.04.2009, 17:59): hm, nachdem wir es bei Jugend musiziert gestern überraschend doch in den Bundeswettbewerb geschafft haben ( :cool :cool :cool :cool ?( ?( ), werd ich bei Beethoven und Brahms bleiben, da es bei den beiden Stücken aber so gut wie nur noch Duoprobenarbeit ist und wir alleine nicht mehr viel machen können, werd ich mir vom Brahms noch die anderen 3 Sätze (spiele bis jetzt nur den 2.) und von Bach das Adagio aus der g-moll Solosonate, das mich inzwischen seit über 2 Jahren begleitet, vornehmen :)
Aber jetzt kommt eh erst mal Landesjugendorchester (BW), mit:
Beethoven: Overtüre zu Egmont Bottesini: Konzert für Violine & Kontrabaß Prokofjew: Auszüge aus Romeo & Julia
Jeremias (12.04.2009, 15:47): Glückwunsch!
Heute wieder die Heroische Polonaise geübt... die armen Nachbarn ;) Aber das Stück wird!!! Heute abend geben meine Frau und ich ein kleines Hauskonzert....
Solitaire (15.05.2009, 13:33): Wen wundert es in diesem Jahr: "Elias" und "Paulus".
kreisler (16.05.2009, 00:04): Original von Jeremias @ Kreisler: Die Gesangsstunden kannst Du bei meiner Frau nehmen :cool
Ich übe derzeit an der Polonaise As-Dur op.53 "Heroische" von Chopin... ich liebe den Miettelteil mit den Oktavpassagen in der linken Hand :leb
Hatte ich nicht gesagt, ich könne nicht singen :wink
Echt Respekt mit dem Chopin!!! Wobei du auch bereits Liszt und Brahms KK gespielt hast, oder?
Mal einmal solch ein Klavierkonzert zu spielen (am liebsten das von Schumann) ist mein größter Klavier-Wunsch :) Vielleicht darf ich nächstes (Schul-) Jahr sogar mit unserem Schulorchester Mozart oder Bach spielen; wie freue ich mich schon darauf, wenn das klappt!
Im Moment ist auf dem Klavier bei mir gerade nicht allzu viel los, nachdem ich am Dienstag in einem Konzert Stücke von Satie, Lourié (ist wohl nicht mal hier jemandem ein Begriff, oder?) und John Cage gespielt habe.
Wenn ich einen neuen Lehrer gefunden habe, wage ich mich wieder an das "große Repertoire" (Beethoven-Sonate, Schubert, Mussorgsky, Berg - die Auswahl ist groß) oder aber an die kleinen, aber ganz feinen Scarlatti-Sonaten :) Und ich spiele natürlich immer noch mit meinem "Gesangslehrer" die Winterreise und lerne dabei ganz schön viel!
Liebe Grüße, Kreisler
Nicolas_Aine (08.07.2009, 22:01): Seit einigen Wochen an allen 4 Sätzen aus der g-moll Solosonate von Bach. Am Freitag spiel ich sie Ingolf Turban vor, am Dienstag bei uns in der Schule:) Und demnächst werde ich das Violinkonzert Nr. 22 a - moll von Giovanni Battista Viotti wieder aufwärmen, da ich das im Dezember mit Orchester spielen darf, zumindest den 1. Satz:))))
cellodil (13.07.2009, 17:43): Original von Nicolas_Aine Seit einigen Wochen an allen 4 Sätzen aus der g-moll Solosonate von Bach. Am Freitag spiel ich sie Ingolf Turban vor, am Dienstag bei uns in der Schule:)
Lieber Nicolas,
da halte ich Dir die Daumen. Toi, toi, toi fürs Vorspiel.
Liebe Grüße
Sabine
P.S. Bei mir nach einer längeren Cello-Zwangspause wegen Baustelle und putzorgienbedingter Nervenentzündung darf ich jetzt endlich wieder mein Cellole ans Herz drücken. Bach geht im Moment leider noch nicht wieder, deshalb hat mir mein Cello-Lehrer zur Rekonvaleszenz Francesco Geminiani, Sonate für Violoncello und Basso continuo Nr. 3 C-Dur verordnet. Klingt ziemlich originell, hat was und macht Spaß.
Nicolas_Aine (13.07.2009, 17:50): Danke:)) Ich werds brauchen, wobei es am Freitag beim Turban schon ganz gut geklappt hat, nur bei der Fuge hat er sich über die Intonation beschwert:( Aber wird schon schiefgehen^^
Gruß, Cornelius
Jeremias (13.07.2009, 18:18): @ Nicolas: Das wird sicher toll! Drück Dir die Daumen!
Ich müsste mal die Heroische Polonaise mit einem Lehrer durcharbeiten, aber irgendwie hab ich keinen im Moment... die beste Lehrerin kommt nicht in Frage aus persönlichen Gründen. Habe jetzt auch mit der Polonaise-Fantaisie angefangen... ein tolles Werk!
Mime (14.07.2009, 17:55): Mein derzeitiges Übungsstück ist die Loewe-Ballade Heinrich der Vogler.
Wer kann hiervon eine Referenz-Einspielung empfehlen? :hello
Agravain (07.08.2009, 07:06): Hallo Mime,
habe kürzlich ein Konzert mit Loewe-Ballden gegeben und im Vorfeld einige andere Interpretationen gehört, um eine sinnfällige eigene entwickeln zu können. Gerade was Heinrich den Vogler angeht finde ich, dass die meisten Aufnahmen die Ballade zu behäbig und dem Text gegenüber zu undifferenziert wiedergeben. Grundsätzlich sei darauf verwiesen, dass alle Balladen Loewes bei cpo eingespielt wurden, Heinrich der Vogler wird hier solide von Kurt Moll dargestellt. Leider ist die Aufnahme gegenwärtig nur second hand und recht teuer erhältlich. Daneben gibt es noch Theo Adam, Hermann Prey und Dietrich Fischer-Dieskau, die alle gut anhörbar sind, wenngleich sie eben auch nicht das Potential des Liedes ausschöpfen. Hans Hotter ist mein Ding nicht. Wegen der schönen Gesamtleistung würde ich - obgleich für Heinrich den Vogler auch hier das schon Gesagte gilt - zu der EMI-Aufnahme des jungen Thomas Quasthoff greifen:
kreisler (07.08.2009, 20:50): Ich glaub das darf auch in den Thread hier:
Ich versuche gerade an einer vor etwa einem Monat begonnenen Komposition weiter zu schreiben...
Also besonders weit gekommen bin ich noch nicht. Muss mir echt jeden Takt "abmühen", wahrscheinlich weil ich das viel zu ernst nehme oder ich viel zu viel Angst davor habe es nicht gut genug zu machen, was aufs gleiche hinausläuft... ?( Naja, jedenfalls drängt es mich sehr dazu selber etwas zu schreiben, auch wenn das Stück noch so klein ist
Nicolas_Aine (07.08.2009, 22:13): was ist das denn für ein Stück?
kreisler (07.08.2009, 22:28): Muss ich dich leider enttäuschen, nichts mit Geige :D
(Obwohl ich schon mal eine kleine Fantasie für Geige und Klavier für meine Mutter schreiben wollte...)
Also ich hoff einmal das werden (erstmal) 4 Lieder nach Heinrich Heine für Sopran und Klavier. Das erste ist so ziemlich fertig. Aber was die Gesangsstimme angeht brauch ich noch etwas Beratung von wirklich fachkundiger Seite.
Grüße und Danke fürs Interesse :wink, Kreisler
cellodil (30.09.2009, 18:30): Bei mir bleibt das Sägen einstweilen Barock mit der Sonate No. 3 von Antonio Vivaldi - macht richtig Spaß!
Herzliche Grüße
Sabine
P.S.
Lieber Kreisler,
welche Heine-Texte verwendest Du denn? Und: Wieso Heine?
Neugierige Grüße
Sabine
Nicolas_Aine (30.09.2009, 20:33): hab jetzt in den Sommerferien mit dem 1. Satz aus dem VK Nr. 22 a - moll von G.B. Viotti angefangen, werde das im Dezember mit unserem hiesigen Jugendorchester spielen, heute war die 1. Probe. Lief ganz gut, im Orchester war leider noch ziemlich Chaos :D
cellodil (01.10.2009, 21:24): Original von Nicolas_Aine die 1. Probe. Lief ganz gut, im Orchester war leider noch ziemlich Chaos :D
... bestimmt nicht so wie bei diesen Damen und Herren...
:D
Nicolas_Aine (01.10.2009, 21:56): Original von cellodil Original von Nicolas_Aine die 1. Probe. Lief ganz gut, im Orchester war leider noch ziemlich Chaos :D
... bestimmt nicht so wie bei diesen Damen und Herren...
:D
vielen Dank für den Link, herrlich! :D
cellodil (02.10.2009, 11:05): Original von Nicolas_Aine Original von cellodil Original von Nicolas_Aine die 1. Probe. Lief ganz gut, im Orchester war leider noch ziemlich Chaos :D
... bestimmt nicht so wie bei diesen Damen und Herren...
:D
vielen Dank für den Link, herrlich! :D
... schade, dass es so etwas hier nicht gibt. Obwohl... geben tut's das schon (bloß nennt man das Kind nicht beim Namen).
Liebe Grüße
Sabine
Jeremias (25.10.2009, 17:42): ICh erarbeite mir ja derzeit die letzte der Schubert'schen Sonaten.... sie nimmt Konturen an, ich bin jetzt auch durch den 3. Satz durch... jetzt kommt das gewaltige Finale :D
Ich habe letzten Sonntag Haydn's "Missa in tempore belli" von 1796, vielleicht besser unter dem mehr oder weniger Trivialnamen "Paukenmesse" bekannt, ans Ohr gebracht. Neben unserer Kantorei wirkten auch noch die Nürnberger Symphoniker und vier namhafte Solisten, wie z.B. der Bassist Matthias Sprekelmeyer, mit. Wir hatten just geendet und unserer Chorleiter hatte seine beiden Hände noch hoch erhoben in der Luft, als auch schon rauschender Beifall losbrach und das Publikum fast vollständig von den Sitzen aufstand und uns mit "Standig Ovations" dankte. Wir hatten auch wirklich unser Äußerstes gegeben. Bin mal gespannt, was wir im nächsten Jahr in Angriff nehmen werden! :cool Einen Tag später hieß es in unserer überregionalen Tageszeitung, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, dass der Chor hervorragend gestaltet hat. Das ging runter wie natives Olivenöl! :leb
Ganz, ganz liebe Grüße, euer Jan! :)
nikolaus (11.11.2009, 21:52): Gratuliere! Das muss ja wirklich grossartig gewesen sein!
Nikolaus. :hello
Papageno (12.11.2009, 18:25): Danke, Nikolaus!
Es war das zweite Mal, dass ich mit einem Chor auf den "Brettern, die die Welt bedeuten" gestanden habe. Mein "erstes Mal" ( :J ) hatte ich ebenfalls in diesem Jahr, jedoch nicht mit meinem Kirchenchor, sondern mit einem Projektchor, der in der letzten Woche der Sommerferien stattfand. Innerhalb dieser Woche haben wir unter anderem den Prolog der Oper "Boris Godunow" von Modest Mussorgsky mit einem Solisten und der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg einstudiert. Auch das sinfonische Poem "Die Hinrichtung des Stepan Rasin", eine Dichtung für Solo-Bass, Chor und Orchester von Dmitri Schostakowitsch, erklang beim Abschlusskonzert, das ebenfalls für die letzte Woche angesetzt war. Dieser Festivalchor, bei dem im Prinzip jeder mitmachen kann, probt seit genau 15 Jahren jedes Jahr unter dem Namen "Wulfener Musikwoche" in der letzten Woche der Sommerferien seltener aufgeführte Stücke jenseits des geläufigen Konzertrepertoires unter dem Dirigat von Wolfgang Endrös, der vielleicht Sängern in der Chorszene ein Begriff ist. Dass ich dieses Jahr mitgesungen habe, hat mich mit großem Stolz erfüllt und war zudem noch, wie bereits erwähnt, mein erster großer Auftritt vor Publikum!!!
Ganz, ganz liebe Grüße, Jan! :)
cellodil (16.12.2009, 21:11): Bei mir steht als nächstes die C-Dur Suite von Bach (also die 3.) auf dem Programm... Freu' mich drauf, auch wenn mir meine Grenzen bei Bach immer sehr bewusst werden.
Liebe Grüße
Sabine
Nicolas_Aine (17.12.2009, 23:59): nach einem sehr erfolgreichen erstem Solokonzert vor 2 Wochen hab ich jetzt mit der 2. Solosonate für Violine von Eugene Ysaye und dem Violinkonzert von Dvorak angefangen :leb
cellodil (19.12.2009, 05:56): Original von Nicolas_Aine nach einem sehr erfolgreichen erstem Solokonzert vor 2 Wochen hab ich jetzt mit der 2. Solosonate für Violine von Eugene Ysaye und dem Violinkonzert von Dvorak angefangen :leb
http://www.smiliegifs.de/SMILIES/Lachen/434.gif Glückwunsch zum gelungenen Konzert, lieber Nicolas!
Dein neues Programm klingt spannend und überaus anspruchsvoll. Da hast Du über die Feiertage ja was zu tun.
Liebe Grüße
Sabine
Nicolas_Aine (19.12.2009, 12:18): allerdings, das hat mein Lehrer auch in etwa so gesagt :P
cellodil (19.12.2009, 13:16): ... tja, dann mal ran!
Vorweihnachtliche Grüße
Sabine
Jeremias (20.01.2010, 11:15): Auch ich übe jetzt ein neues Repertoire ein bzw. werde altes, selbst erlerntes mit meiner Lehrerin "verfeinern". Auf dem Programm stehen:
Bach: 2. Partita c-moll
Chopin: Heroische Polonaise
Moszkowski: Capricce espagnole...
Fairy Queen (20.01.2010, 11:38): Ich übe für eine Gesangsprüfung am 6.3.: Mozart: "Alleluja" aus der Motette "Exsultate ,jubilate" Debussy: Quatre chansons de jeunesse Donizetti: "O luce di quest'anima" aus der Oper "Linda di Chamounix"
Ansosnten übe ich ganz freiwillig massenweise Kunstlied, von Clara Schumann über Brahms, Mahler und Strauss - alles, was schön undkostbar ist.
Euphonia
Jeremias (20.01.2010, 14:21): @ Euphonia: Studierst Du Gesang?
Fairy Queen (20.01.2010, 17:31): Lieber Jeremias, Ich studiere Kunst- Therapie an einer medizinsichen Fakultät in Frankreich und bin kurz vor dem Diplom. Das ist ein ganz neuer Studiengang und wir sind der erste Jahrgang. Mein Schwerpunkt ist Musik/Gesang. Deshalb und daneben bin ich schon seit einigen Jahren in einer Gesangsklasse an einem Conservatoire und dort auch im letzten Studienabschnitt. Ich hoffe, nächstes Jahr die Abschlussprüfung versuchen zu kônnen. Man bekommt da am Ende ein staatliches Diplom und darf offiziell unterrichten. Das ist nicht genau dasselbe wie eine deutsche MH, sondern eine Stufe drunter, aber wenn man einen guten Lehrer erwischt, ist die Ausbildung serh gut und kostet vor alllen Dingen ja auch ncihts Theorie, Kammermusik etc sind auch mit dabei.. Ich hatte allerdings Riesenglück durch meine Lehrerin, bei ich erst privat Unterrciht hatte, da noch reinzukommen, denn ich bin eigentlich viel zu alt für sowas und arbeite ja auch nicht auf ein Konzertexamen wie an deutschen MHs hin. Ich singe zwar öffentlch, aber eher aus Freude und irgendwo zwischen Amateur und Profi, so wie es eben gerade kommt und wo man mich hören will und ich Lust habe. Meine eigentliche Berufung und mein Beruf ist und wird therapeutisches Arbeiten mit Musiik und anderen Künsten. Euphonia
cellodil (20.01.2010, 21:52): Original von Jeremias Auch ich übe jetzt ein neues Repertoire ein bzw. werde altes, selbst erlerntes mit meiner Lehrerin "verfeinern". Auf dem Programm stehen:
Bach: 2. Partita c-moll
Seufz!!! Die höre ich gerade ziemlich oft und habe mir auch überlegt, ob ich mir zumindest mal die Noten kaufen soll. Aber wahrscheinlich komme ich beim Klavier über mein Altrepertoire nicht mehr hinaus, weil ich nicht die Zeit habe, um Cello und Klavier zu üben und im Zweifel gebe ich doch meinem Cellole den Vorzug.
Liebe Grüße
Sabine
etrawgew (03.02.2010, 10:55): Seit 2 1/2 Jahren spiele ich Geige - Späteinsteigerin mit 61 J. - , habe einmal pro Woche Unterricht und habe unbändig viel Freude an meinem Tun! Z. Zt. habe ich gerade die Air Varié von Rieding abgeschlossen und mit der 2. Lage begonnen. Die 1. u. 3. Lage klappt recht gut und auch das Vibrato ist fast okay. Nun will ich ja nicht unbedingt die Konzertreife erreichen :rofl , aber es gibt für mich noch viel zu üben, drum packe ich es neugierig und unerschrocken an! :cool Über - meinem derzeitigen Spielstand angemessene - Notenempfehlungen würde ich mich sehr freuen! :thanks Mit herzlichen Grüßen, Etrawgew. :hello
Honoria Lucasta (03.02.2010, 12:00): Ich bin mit meiner Klavierbegleiterin dabei, ein Programm für einen Liederabend zusammenzustellen und zu üben. Wahrscheinlich wird der Abend aus folgenden Teilen bestehen:
- Schumann, 4 Lieder der Königin Maria Stuart - Strauss, 4 oder 5 Lieder (welche, weiß ich noch nicht, "Morgen!" soll aber auf jeden Fall dabei sein, und vielleicht auch die Cäcilie) - Ravel, 5 mélodies populaires grècques - de Falla, 7 canciones populares espanolas
Mit Ravel sind wir schon ziemlich weit vorgeschritten. Der Schumann erschließt sich verhältnismäßig schnell. de Falla habe ich schon sehr lange nicht mehr gesungen - das heißt echte ARBEIT. Strauss singt sich zwar auch nicht von allein, aber man kann ihn sich doch einigermaßen erschließen (einfach erst mal singen, was im Notentext steht, dann ist man schon recht weit - Strauss schrieb ja schließlich für seine Frau, die Sängerin war...)
Und hoffentlich will uns dann irgendwann auch mal jemand hören....
Grüße!
Honoria
P.S. ich bewundere Menschen wie etrawgew, die sich tollkühn auch im nicht mehr jugendlichen Alter so etwas Schwieriges wie Geige erschließen möchten. Wenn man schon als Kleinkind anfängt, fügen sich die Fingerchen wahrscheinlich leicht, aber später... :I
etrawgew (03.02.2010, 12:19): Liebe Honoria Lucasta, das ist wohl wahr, die "Fingerchen" wollen hin und wieder nicht so, wie ich es gerne möchte! Doch davon lasse ich mich nicht in meiner Spielfreude bremsen, dann wird besagte Stelle, schwieriger Griff eben so lange geübt, bis es klappt! :D Dir wünsche ich für den geplanten Liederabend eine zahlreiche, aufmerksame und begeisterungsfähige Zuhörerschar, auf dass die Veranstaltung ein voller Erfolg werden möchte! :thanks
Mit herzlichen Grüßen, Etrawgew. :hello
cellodil (03.02.2010, 15:41): Original von Honoria Lucasta Wenn man schon als Kleinkind anfängt, fügen sich die Fingerchen wahrscheinlich leicht, aber später... :I
... dafür sind die in der Pubertät nicht so unwahrscheinlichen Einbrüche auch nicht mehr zu befürchten. :D
Nicolas_Aine (21.02.2010, 13:24): Original von etrawgew Seit 2 1/2 Jahren spiele ich Geige - Späteinsteigerin mit 61 J. - , habe einmal pro Woche Unterricht und habe unbändig viel Freude an meinem Tun! Z. Zt. habe ich gerade die Air Varié von Rieding abgeschlossen und mit der 2. Lage begonnen. Die 1. u. 3. Lage klappt recht gut und auch das Vibrato ist fast okay. Nun will ich ja nicht unbedingt die Konzertreife erreichen :rofl , aber es gibt für mich noch viel zu üben, drum packe ich es neugierig und unerschrocken an! :cool Über - meinem derzeitigen Spielstand angemessene - Notenempfehlungen würde ich mich sehr freuen! :thanks Mit herzlichen Grüßen, Etrawgew. :hello
probier doch mal die Schülerkonzerte von Oscar Rieding und Friedrich (?) Seitz :) Besonders empfehlenswert: Rieding op. 35 h - moll und Op. 21, aber letzteres ist gar nicht sooo einfach, musst mal schauen :)
Jeremias (21.02.2010, 15:04): Ich hab heute 2 Stunden den ersten Satz des 2. Konzerte von Chopin geübt, ich muss das Konzert bis April grob drauf haben... außerdem: Etüde c-moll op.25 Nr.12 :cool
etrawgew (21.02.2010, 18:52): probier doch mal die Schülerkonzerte von Oscar Rieding und Friedrich (?) Seitz smile Besonders empfehlenswert: Rieding op. 35 h - moll und Op. 21, aber letzteres ist gar nicht sooo einfach, musst mal schauen smile
Lieber Nicolas_Aine, vielen Dank für Deine Anregungen bezüglich der Schülerkonzerte! :down Mit meiner Lehrerin habe ich von Küchler, Concertino G-Dur Opus 11, von Rieding Opus 35 H-Moll, und Rieding Opus 34 G-Dur gespielt. Das Rieding Opus 21 werde ich mir mal anschauen, wenn es mit 1., 2. u. 3. Lage zu bewältigen ist, dann wird das meine nächste Hürde sein, die zu nehmen es gilt. Vielen Dank für den Tipp! :thanks Übrigens habe ich den Hinweis auf die 100 tägliche Studien für Violine für 1. - 5. Lage von Bruno Döring, 4 Hefte einer Userin (vermutl. Lehrerin) eines seriösen Violin-Forums genutzt und mir die Hefte besorgt. Selbst meine Lehrerin ist davon begeistert, denn jedes Übungsstück ist sehr schön komponiert, so daß ich nicht eher Ruhe habe bis ich es kann. Da macht das Üben so richtig Spass!!! :rofl Mit lieben Grüßen, Brigitte. :hello
cellodil (22.02.2010, 20:04): Liebe Brigitte,
was mir auch ganz gut gefallen und genützt hat, das sind die Studien von Sevcik (Bogentechnik und Lagenwechsel). Ich kenne zwar nur die Cello-Version, schätze aber mal, dass die für die Geige auch ganz gut sind. Wenn's Dich interessiert, dann schau' mal hier. Ansonsten könntest Du ja auch Deine Lehrerin fragen, was sich anbieten würde.
Liebe Grüße
Sabine
Nicolas_Aine (22.02.2010, 20:25): jop, allerdings. Schon meine 1. Lehrerin hat mir die Hefte I und II aus dem Opus 2 (Bogentechnik) gegeben und erst vor einigen Wochen hab ich jetzt wieder mit dem 5. angefangen :) Die helfen wirklich. Auch das Doppelgriffheft hab ich in positiver Erinnerung. Wenn Du noch ein Tonleiterheft suchst, würde ich inzwischen Galamian dem Flesch vorziehen, da Galamian noch viel mehr abdeckt als Flesch.
Ich bin mir jetzt aus dem Kopf nicht ganz sicher, aber soweit ich weiß, geht das Op. 21 von Rieding nicht über die 3. Lage hinaus :)
Auch schön sind übrigens leichte Konzerte von Vivaldi, ich erinnere mich an ein G - Dur und ein a - moll Konzert, die ich mal gespielt hab, die sind durchaus sehr schön :)
etrawgew (23.02.2010, 09:38): Liebe Sabine, den Sevcik, Bogentechnik und Lagenwechsel habe ich auch - schon von Anfang an! Daraus wird auch regelmäßig geübt. :engel
Mit herzlichen Grüßen, Brigitte. :hello
etrawgew (23.02.2010, 09:43): Lieber Nicolas Aine, vielen Dank für den Hinweis auf die Vivaldi-Konzerte, das ist eine gute Idee, denn Vivaldi mag ich sehr!!! :down :down :down Beim nächsten Stadtbesuch werde ich mal im Musikalienhandel danach schauen. Ich werde dann davon berichten. Mit herzlichen Grüßen, Brigitte. :hello
Nicolas_Aine (23.02.2010, 10:37): das a - moll Konzert hab ich gestern wieder rausgegrutschtelt, es ist das Op.3 Nr. 6, falls dir das hilft :)
etrawgew (24.02.2010, 08:46): Vielen Dank, lieber Nicolas_Aine, ja, die genau Bezeichnung ist sicherlich hilfreich bei der Suche nach dem Vivaldi A-Moll-Konzert Opus 3, Nr. 6! :thanks
Sobald ich die Noten habe werde ich Dir berichten.
Mit lieben Grüßen, Brigitte. :hello
Solitaire (28.01.2011, 12:05): In unserem Chor laufen die Proben für Karfreitag, statt Johannes- Matthäus- oder eine andere der üblichen Passionen bemüht sich unsere Chorleiterin auch immer wieder Werke zur Auffühurng zu bringen, die nicht an jeder Ecke gespielt werden. Letzes Jahr war es die Passion von Heinrich von Herzogenberg (an zwei Tagen innerhalb des Gottedienstes wie vom Komponisten vorgesehen), dieses Jahr ist die „Passionserzählung der Maria Magdalena“ von Henning Frederichs, die mich so fasziniert, daß ich hier ein paar Worte dazu sagen möchte. Dieses Werk ist völlig anders als alles, was ich jemals gehört oder woran ich mich selber versucht hätte. Es gibt Leute, die sowas ständig hören oder musizieren, zu denen gehöre ich aber nicht und bin daher entsprechend beeindruckt. Daß das Passionsgeschehen dabei aus der Sicht einer Frau erzählt wird (und laut meiner Chorleiterin ist es die einzige Passion in der das der Fall ist), ist die eine Sache. Die andere Sache ist was der Chor alles tun muß: in dieser Passion wird nicht nur gesungen, wir müssen im Chor sprechen, schreien, nach einem vorgegebenen Rhythmus, aber auf einer selbstgewählten Tonhöhe singen etc. Dazwischen gibt es auch „traditionelle“ Stücke, also originale Choräle im Stile der Gregorianik, Choräle die nur von einer kleinen Schola gesungen werden während andere Teile des Chores den lateinischen Text nahezu zeitgleich auf Deutsch sprechen etc. Aufgebaut ist das Stück als eine Art Stundengebet: Maria Magdalena, die Zeugin der Passion und der Auferstehung schildert, kommentiert von Chor, Soliloquenten etc. was in jeder einzelnen Stunde jenes Tages geschehen ist. Das Orgelpedal symbolisiert dabei den Lauf der Sonne und ist die ganze Zeit „im Einsatz“ und (mal mehr, mal weniger deutlich)zu hören. Als weitere Instrumente sind u.a. Streicher und diverses Schlagwerk vorgesehen. Wir haben gestern eine Szene geprobt, wie sie eindrücklicher nicht hätte sein können: die „Kreuzige ihn! –Rufe der entfesselten Menge. Der Chor singt, er heult, er brüllt. Das ist nicht schön und nicht melodisch, sondern grausam. So, wie es sein muß. Es gibt die Stelle in der der Chor die Worte „Tod! Blut! Sein Blut komme über uns und unsere Kinder“....ja....singt, aber jeder singt in seiner Tonart, auf seine Melodie, nur der Rhythmus ist vorgegeben. Ich will nicht geschmacklos werden, aber ich muß zugeben, daß mir das gestern in der Probe, am Jahrestag der Befreiung von Ausschwitz, Schauer des Entsetzens über den Rücken gejagt hat. Ich bin sehr beeindruckt von diesem Werk. Noch sind wir ganz am Anfang der Proben, und noch geht viel schief (ich hätte nie gedacht, daß es SO schwer ist, im Chor gemeinsam zu sprechen), aber ich bin wirklich sehr dankbar, dieses Werk so intensiv kennenlernen zu dürfen. Kennt jemand von euch diese Passion?
Severina (28.01.2011, 13:07): Liebe Mina,
ich musste erst einmal googeln, weil mir der Name Henning Frederichs überhaupt nichts sagt. Aber wie Du das schilderst, muss das eine ungeheuer spannende und intensive Sache sei - gibt es dann eigentlich einen Mitschnitt davon? Wenn ja, melde ich mich schon jetzt an! Im Übrigen beneide ich Dich GLÜHEND um Dein musikalisches Talent. Ich gäbe viel dafür, würde meine Stimme wenigstens für einen Volkshochschulchor reichen, aber der würde sich vermutlich nach der ersten Probe mit mir freiwillig auflösen.....
lg Sevi :hello
Solitaire (28.01.2011, 15:01): Hallo Severina!
Naja, mit dem musikalischen Talent ist es nicht sooo weit her, ich mache es eben wie Eddie The Eagle beim Skisprung: ich tue es, solange man mich läßt. Ich merke bei diesem Stück schon immer wieder meine Grenzen, rein stimmlich ist es bis jetzt nicht schwer, da der erforderliche Tonumfang auch für Laiensängr durchaus komfortabel ist, das Problem sind hier die Harmonien. Um es mit unserer Chorleiterinzu sagen: „Wenn es sauber klingt, ist es falsch“. Das Stück ist nicht Zwölftönig, aber es ist trotzdem nicht immer leicht, die Töne zu finden die man finden soll. Aber es ist ein wirklich sehr eindrucksvolles Werk. Ich weiß gar nicht, ob es aufgenommen wird, muß mal nachfragen. Aber es gibt eine CD eines professionellen Ensembles: Klick
Ich werde jedenfalls an dich denken falls es eine Aufnahme geben wird! Und ich glaube nicht, daß du nicht singen kannst. Jeder der Freude daran hat kann das. Wer, wie ich ja auch, keine große Solobegabung hat, ist eben "Füllmaterial" im Chor was auch Spaß macht, alles andere kann man lernen, zumindest soweit, daß es zu einem schönen Hobby reicht. Ehrlich!
Fairy Queen (28.01.2011, 15:48): Liebe Solitaire uach von mir ganz viel Freude und Erfolg für euer Projekt. Liebe Sevi, wenn du in meione Hände k¨zamest, kônntest du singen, darauf gebe ich Dir Brief und Siegel. Singen ist eine dem Menschen eingeborene Muttersprache, jeder udn jeder kann das in sich re-animieren, wenn er/sie mit der richtigen unverkrampften *einstellung anfängt udn nciht gleichperfekt sein will. Ich habe derzeit eine Gruppe miit 6 totalen Anfängern, die glaubten nicht mal einen Ton zu treffen. In der 5. Sitzung am letzten Mittwoch haben sie bereits zweistimmig ein Taize-Lied und einen Kanon gesungen gesungen und waren total von den Socken, dass sie das kônnen. von dem, was sie bereits an Improvisation hingelegt haben, ganz zu schweigen, das ist umwerfend! Glaub mir, DU kannst das ganz gewiss genauso!
Man muss es nur richtig anfangen mit dem Anfangen :engel
Bon weekend! P.S. apropos Threadthema: ich singe heute Abend in einem kleinen Konzert ein duett aus Gounods Romeo et Juliette. Eine Juliette , die ziemlich in die Jahre gekommen ist, aber mein Tenor ist auch nicht viel jünger. :D Ansosnten mache ich s wie Mina: ich singe alles, was man mich singen lâsst und ganz intensiv im Moment Bellinis"Qui la voce sua soave"- die Arie fûr die ich eigentlich meine gesamte Gesangsausbildung gemacht habe und fortsetze.... :engel :engel :engel.
Solitaire (28.01.2011, 16:18): Hallo Fairy! Ich bin ja kein Mensch, der zum Neid neigt, aber so ein klein wenig beneide ich dich dann doch, daß bei dir Ausbildung und Begabung zu mehr als nur ein bisschen Chorsingen reichen. Wie gesagt, in der Badewanne ist auch bei mir schon so manche Pamina verzweifelt, aber all die schönen Arien mit Fug und Recht sowie Orchester oder Klavier WIRKLICH singen zu können muß toll sein! Im nächsten Leben komme ich in einer Stadt zur Welt, in der es Lehrerinnen wie dich gibt, ehrlich! Auch mit konsequentem, gutem Unterricht wäre aus mir nie eine professionelle Sängerin geworden, aber zum Hobby-Soloträllern hätte es vielleicht doch gereicht. Viel Freude beim Konzert jedenfalls! Ich finde ja, singen ist besser als...äh...ja. :rofl :D :engel
Fairy Queen (28.01.2011, 21:23): Liebe Solitaire,obschon ich mich eben als Zerlina und Juliette mit jeweils reizenden Partnern ausgetobt habe, finde ich Singen immer noch nciht besser als..... jedenfalls meistens nicht. die Hormone die da jeweils freigesetzt werden sollen zwar ähnlich sein aber offenbar bi nci him singen nicht gut genug, als dass das ausreichen würde. Zu dem Thema gab es mal iene interessante amerikansiche Studie in der Singen als vollwertiger Ersatz propagiert wurde. Kommt wohl dann aber doch auf den Tenor oder Bariton an-oder? :D
Als Lehrerin fûr Operngesang bin ich übrigens nicht wirklich geignet, dass ist auch nicht mein Ziel und meine Ausbildung, aber ab und an hab ich mal jemand der so talentiert ist, dass man richtige Arien machen kann- das sind dann echte Sternstunden. Neulich hat mci heine anfangs total verschüchterte junge Patientin mit Sebben crudele (eine der Arie antiche fûr Anfänger) mit ihrer wunderschônen Stimme zu Trânen gerührt und ich habe mal so richtgi gespürt, was für Seligkeiten man auch im unterichten des Gesangs erleben kann. Stell bloss dein Licht nciht immer unter den Scheffel, es ist nie zu spât einen Lehrer zu finden, mit dem Du wenigstens im privaten Beieich deine Trâume verwirklichen kannst, ich war auch der totale Spâtzünder! Und rund um Remscheid gibt es ganz sicher gute Gesangslehrer. Ich bin ûbers Wochenende in Paris und wünsche euch nochmal bon weekend! Werde mich wahrscheinlcih umsosnt morgen an der Oper für Restkarten anstellen- Natalie Dessay singt in Händels Giulio Cesare- ein Traum! Leitung Haïm und Pelly :down Die Sache wird aber gottseidank am 7.2. bei uns im Kino gezeigt. :leb
Jeremias (03.12.2011, 16:04): Ich übe derzeit 2-3 stunden am Tag, weil ich im März zum ersten Mal den internationalen Amateurpianistenwettbewerb in Paris spielen werde!
Ihr könnt mir glaube, es macht sooo einen Spaß, aber es ist verdammt verdammt viel Arbeit! Jeden morgen vor und jeden Abend nach der Arbeit üben, 1x die woche Unterricht... aber es tut gut!! Wenn einer von Euch zufällig Mitte März in Paris sein sollte, ich freu mich über Fans im Publikum!
Heike (04.12.2011, 10:30): Hallo Jeremias, Paris ist leider etwas weit, aber ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen! Ein anspruchsvolles Programm, da hast du dir ja was vorgenommen! Heike
Jeremias (09.03.2012, 19:10): So, ich habe die letzten Woche viel viel Zeit investiert und bin vorbereitet für den Wettbewerb. Das Programm sieht ein klein wenig anders aus:
Ich musste leichte Änderungen vornehmen, da ich eine Sehnenscheidentzündung in der rechten Hand hatte nach Weihnachten, was mich 4 Wochen gekostet hat. Am kommenden Sonntag gebe ich ein Konzert, in welchem ich das gesamte Programm spielen werde. Mittwoch geht es dann los nach Paris, Donnerstag bin ich dran. In der Jury sitzen unter anderem Marc Laforet und Francois Chaplin. Ganz besonders freue ich mich aber auf die Schwiegermutter von Nikolas Sarkozy, die ebenfalls Pianistin ist und in der Jury sitzt :haha :haha :haha
Nach dem Wettbewerb werde ich mich der Sonate für 2 Klaviere von Brahms und dem Konzert von SChumann widmen. Außerdem habe ich gesehen, dass es im August einen Amateurwettbewerb in Washington gibt. Wir haben Familie dort, so dass ich beides verbinden kann! Ich hoffe ich werde angenommen... mein Programm würde ich dann erweitern um ein Prelude von Rachmaninoff, die Etüde op.25 Nr.12 von Chopin und - extra für die Amis - "Stars and Stripes forever" in der Bearbeitung von Horowitz :cool
nikolaus (09.03.2012, 19:51): Wo in Paris findet der Wettbewerb eigentlich statt?
Auf jeden Fall drücke ich die Daumen!
Nikolaus. :hello
Zefira (09.03.2012, 21:53): Viel Glück auch von mir, das ist ein tolles Programm!
Gruß von Zefira
Fairy Queen (10.03.2012, 19:09): Liebver Jeremais, dann drücke ich mal alle Daumen und erzähle wie es war!!!! Debussys Versunkene Kathetrale ist eines meiner Lieblingswerke :down.Ist das der Leopold Bellan Wettbewerb? Da hab ich auch mal mitgemacht, das war ziemlich aufregend! Aber beim Gesang (Art kyrique et dramatique hiess das) war Sarkozys Schwiegermyutter gottseidank nciht in der Jury. :D
Ich habe morgen in Lille ein konzert, einen litrarisch, poetischen Salon mit Rezitatorin, Bariton und Klavier Thema "Clair de lune" Hier das Programm:
« Clair de lune »
Marcel Proust : extrait de « Un amour de Swann » Salutation Felix Mendelssohn: Abendlied (Chant du soir) Johannes Brahms: Vergebliches Ständchen (Serenade en vain) W.A. Mozart « Serenata » extrait de « Don Giovanni » Paul Verlaine „Soleils couchants“ Vincenzo Bellini: « Vaga luna » (Clair de lune) Gabriel Fauré, « Clair de lune « Charles Baudelaire « Harmonie du soir » Claude Debussy « Beau soir » Franz Grothe: « Lied der Nachtigall « (le chant du rossignol) extrait du film «Jenny Lind , le rossignol suédois» Robert Schumann : extraits de « Kinderszenen (scènes d’enfance) : „L’enfant dort“ et „Le poète parle“ Entracte Guillaume Apollinaire: „Nuit rhénane“ Engelbert Humperdinck « Abendsegen « (prière du soir) extrait de l’opéra -conte „Hänsel und Gretel » Gustav Mahler: „Nun will die Sonn“ (extrait de „Kindertotenlieder“) W.A. Mozart: Abendempfindung (sentiment du soir) Paul Verlaine : »La lune blanche » Reynaldo Hahn: « L’heure exquise » Charles Baudelaire : « Tristesse de la lune » Antonin Dvorak « Chanson à la lune » extrait de l’opéra « Rusalka » Franz Schubert ; « Gute Nacht » (Bonne nuit) extrait de « Voyage d’hiver » Paul Verlaine : « L’heure du berger » Jacques Offenbach « Barcarole » extrait de l’opéra « Les contes d’Hoffmann »
Schönes Wochenende allen Klassikfreunden von Fairy Queen
Jeremias (10.03.2012, 20:13): Ich habe morgen Vormittag ein Konzert als Generalprobe. So langsam steigt die Anspannung, aber auch die Konzentration. Morgen Nachmittag gehe ich dann zum Sport zum auspowern...
Wen es interessiert, hier gibt es Informationen:
www.pianoamateurs.com
@ Fairy Queen: Euch auch viel Erfolg! Ein tolles Programm!
Heike (10.03.2012, 22:21): Ich wünsche euch zweien das allerbeste!!! Heike
Jeremias (12.03.2012, 15:45): daaaanke! Das Konzert war recht gut, hier und da noch etwas zu tun, aber im großen und Ganzen sehr zufrieden! Noch heute und morgen etwas üben und dann gehts Mittwoch früh los nach Paris :)
Heike (12.03.2012, 19:07): Toll, na dann *daumendrück* für Paris! Schade, dass man nicht online zuschauen kann! Ich wünsch dir auf jeden Fall einen inneren Zufriedenheitsfaktor von :times10 - unabhängig davon, was die Jury sagt! Heike
Jeremias (13.03.2012, 14:53): Aber eine gute Freundin von mir ist zufällig auch in Paris weil ihr Freund, immerhin Finalist des letztjährigen Tschaikowsky-Wettbewerbs, ein neues Cello in paris bekommt und sie wird meinen Auftritt am Donnerstag aufnehmen. Sollte ich tatsächlich noch eine 2. Chance bekommen am Freitag, so wird sie auch dann ein Video machen. Sofern ich es freigebe bekommt Ihr es bei Youtube zu sehen!
Rachmaninov (13.03.2012, 16:55): Original von Jeremias Aber eine gute Freundin von mir ist zufällig auch in Paris weil ihr Freund, immerhin Finalist des letztjährigen Tschaikowsky-Wettbewerbs, ein neues Cello in paris bekommt und sie wird meinen Auftritt am Donnerstag aufnehmen. Sollte ich tatsächlich noch eine 2. Chance bekommen am Freitag, so wird sie auch dann ein Video machen. Sofern ich es freigebe bekommt Ihr es bei Youtube zu sehen!
Muha, a star will maybe born! Oder so ähnlich......
Viel GLÜCK und ZUFRIEDENHEIT!
Jeremias (13.03.2012, 16:58): Danke! Aber v.a. Spaß werde ich haben!
Jeremias (16.03.2012, 10:35): So, das Abenteuer Paris ist leider schon vorbei, aber ich bin mit meinem Auftritt absolut zufrieden, für das erste Mal! Ich habe mich wie ein richtiger Pianist gefühlt :) Das Video wird freigegeben, Ihr bekommt es zu sehen wenn ich zurück bin! Ich wollte ja das Niveau hier mir anschauen, dieses Jahr war eher zum beobachten gedacht und um die Erfahrung zu haben. Nächstes Jahr greife ich voll an, mein Programm habe ich mir heute Nacht ausgedacht:
Damit haben sich meine Pläne mit einem programm für 2 Klaviere erledigt, ich werde ein Jahr Vorbereitung brauchen bis das Programm sitzt, zumal noch ein Sonatenabend mit einer Geigerin für Herbst geplant ist. Aber ich bin bis in die Haarspitzen und Fussnägel motiviert! Hier sind einige im Wettbewerb die sicher studiert und z.T. wohl sogar abgeschlossen haben, das aber verheimlichen. Meine alte Duopartnerin war da mit ihrem Freund, der letztes Jahr immerhin in der Kategorie Cello beim Tschaikowsky-Wettbewerb im Finale war. Er hört das sofort und meinte, da gehe etwas nicht mit rechten Dingen zu. Verkappte Profis die so einen Wettbewerb zerstören....
Arturo (16.03.2012, 16:49): Ich übe gerade den Cellopart von Mozarts Streichquartett D-Dur KV575, denn wir wollen am kommenden Monat ein neues Quartett gründen! *freu*
Heike (18.03.2012, 19:02): Das Video wird freigegeben, Ihr bekommt es zu sehen wenn ich zurück bin! He, toll, ich freue mich drauf! Heike
Heike (19.03.2012, 07:51): Ich übe gerade den Cellopart von Mozarts Streichquartett D-Dur KV575, denn wir wollen am kommenden Monat ein neues Quartett gründen! *freu*
Herzlich willkommen! Das klingt ja spannend, ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg beim Üben und noch viel mehr Spaß zu viert! Ich hoffe, wir können den Prozess der Geburt des neuen Quartetts hier ein wenig mitverfolgen! Heike
Jeremias (19.03.2012, 08:28): Ich habe gestern in der Pause des Finaldurchgangs (gewonnen hat mein neuer Freund aus England, der sich doch gegen die Asiaten durchsetzen konnte), eine Einladung bekommen zu einem weiteren Wettbewerb hier ganz in der Nähe! Eine Dame meinte, ich hätte so ein großes Programm, es sei schade das nicht nochmal zu spielen... ja klar!!! Also weiterüben! Überhaupt waren die letzten Tage unglaublich intensiv, ich muss das erstmal sacken lassen.... und dann habe ich den Chef des Concours gestern kennengelernt, er meinte ich solle unbedingt wiederkommen, er schreibe mir per Mail noch was und dann stellte er mich seiner Familie vor, denn seine Frau ist (auch) Perserin ;)
Jeremias (19.03.2012, 19:23): Nicht 100 % perfekt, aber für das erste Mal in so einem Rahmen sicher nicht ganz schlecht :cool
Jürgen (20.03.2012, 10:07): Ich finde es sehr beeindruckend. Chapeau!
Heike (20.03.2012, 17:03): Wow, da kann ich nur bewundernd ganz laut virtuell Beifall klatschen - tolle Leistung! Heike
Armin70 (20.03.2012, 18:11): Gefällt mir auch sehr gut und das würde ich mir so auch jederzeit auf CD kaufen.
Gelöschter Benutzer (20.03.2012, 18:19): Ich kannte das Werk bis eben noch nicht, aber ich fand es toll interpretiert. :wink Immer wieder erstaunlich, dass man komplette Werke, trotz Übung, aus dem Kopf heraus spielen kann.
:hello
Jeremias (21.03.2012, 08:48): Danke Euch! Ich habe auch sehr lange geübt bis ich es auswendig hatte! Habe noch ein paar Videos von der Generalprobe reingestellt, könnt ja mal schauen wenn Ihr Lust habt :engel
Arturo (21.03.2012, 11:01): Danke für die nette Begrüßung! Wir haben vorgestern zum ersten Mal zusammen gespielt. Auf dem "Programm" standen: Mozart, KV 575 Schubert, Quartett Es-Dur op. 125/1 Mozart, KV 589, 1. und 4. Satz. Es hat ziemlich gut geklappt und wir werden uns am Osterwochenende wieder treffen. Die "Preußischen" Quartette von Mozart sind total schön! Und das Cello darf mal richtig "singen". :)
Original von Heike Herzlich willkommen! Das klingt ja spannend, ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg beim Üben und noch viel mehr Spaß zu viert! Ich hoffe, wir können den Prozess der Geburt des neuen Quartetts hier ein wenig mitverfolgen! Heike
Fairy Queen (21.03.2012, 20:32): Bravissimo Jeremias! Das ist eine beiendruckende Leistung. wie ging es dir denn lampenfiebermâssig? Ich habe auch mal bei einem Wettbewerb in Paris mitgemacht und weiss wie aufregend sowas ist. Ich habe mir damals null Chancen ausgerechnet und war zusammen mit einer engen Freundin, die mich auf dem Klavier begleitet hat einfach nur aus Neugier dabei. Dank meiner vollkommen gelassenen Einstellung und der Zen-Ausstrahlung meiner chinesischen Begleiterin war ich so entspannt, dass ich offenbar viel besser als erwartet gesungen habe und auf dem zweiten Platz gelandet bin. Was aber auch am Stück lag, eine sehr virtuose Arie des jungen Mozart aus "Ascanio in Alba", die ich naiv wie ich war, ienfach so runtergesungen habe Bei einem spâteren Wettbewerb war ich dann leider nicht mehr in derselben unvoreingenommen coolen Verfassung und habe viel schlechter gesungen, obschon meine Technik eigentlich besser war. Seitdem hatte ich nie mehr Lust dazu und bewundere alle Musiker, die sich diesem Stress unterziehen und durchhalten. :down :engel
Ich singe am Freitag eine Konzertarie von, Mozart "Schon lacht der holde Frühling" mit Violine und Klavier.
Liebe Frühlingsgrüsse an Alle F.Q.
Jeremias (21.03.2012, 22:26): Danke Dir! Och, es ging eigentlich! Klar, man ist angespannt. Aber ich war nicht nervös. Ich habe mich darauf gefreut, es war der erste Wettbewerb den ich gespielt habe. Der nächste folgt im Mai, wieder nahe Paris, dann aber nur eine RUnde. Ich werde den großen Liszt spielen, den Lecuona und das Siiliano Bach/Kempff. Da freue ich mich sehr drauf, denn dann kann ich den großen Liszt einmal im Wettbewerb spielen :)
Heike (23.03.2012, 18:46): @Jeremias: Ich finde das richtig klasse, auch die Videos von der GP sind total beeindruckend. Ich bewundere Leute, die sich solchem Wettbewerbsstress aussetzen, ich würde wahrscheinlich in jedem Takt eine Note vergessen vor Aufregung. Andererseits, wenn man so ein Niveau hat wie Du, dann ist das ja direkt schade, wenn das nur die family zu hören kriegt! Und ich kann mir vorstellen, dass das auch motiviert, wenn man so ein Event vor sich hat!
Toi toi toi für Deine nächsten Pläne, ich würde mich freuen, wenn wir per youtube wieder ein wenig dabei sein dürfen!
@Fairy: Schade, dass es Dich nicht online zu sehen/ zu hören gibt! Heike
Jeremias (19.04.2012, 18:12): Heute habe ich die Reise für den nächsten Wettbewerb gebucht, wieder in Paris! Am 7.5. um 21:50 bitte Daumen drücken! Mein Programm:
Ich freue mich alte Bekannte vom März zu treffen und meine derzeitigen Lieblingsstücke zu spielen! Und ich bin der letzte Kandidat des Abends und darf mit der Malaguena beenden :) Wer mehr erfahren will, ist hier richtig:
http://www.opus-yvelines.org/
Jeremias (09.05.2012, 12:10): Ich habe meinen Beruf verfehlt... das hat so einen spaß gemacht in paris! Ok, es war blöd, dass ich erst um 22:30 dran war, ich war dann nur noch müde und so ein Programm um die Zeit mit einem bescheidenen Flügel obgleich Steinway, das war sehr anstrengend, aber es war toll! Tolles Feedback bekommen, ich solle unbedingt weiter machen, arbeiten, Potential ausschöpfen.... und bitte nächstes jahr wiederkommen :)
Jeremias (11.05.2012, 11:37): Danke :) Und weil nach dem Wettbewerb = vor dem Wettbewerb ist, geht es auch schon in die nächste Runde! Im August gibt es einen Concours in Washington, den ich mit dem Sommerurlaub und familienbesuch verbinden möchte.
Fairy Queen (11.05.2012, 12:40): Das nenne ich eine Motivation und Enthusiasmus! Superbe und bon courage für die Fortsetzung wo auch immer Solche Ziele beflügeln und setzen ungeahnte Energien frei. :down :down :down
Ich habe im April meine Gesangs-Prüfung am Conservatoire bestanden, zusammen mit viel jüngeren, besseren und teilweise schon im Profi-Singgeschâft tätigen Mit-Studenten. Ich hatte mich schon mit dem Gedanken angefreundet, dass das zwar eine grosse Chance und eine gute Zeit der Ausbildung war, ich aber entweder nächstes Jahr nochmal versuche oder eben ohne Diplom einfach aufhöre und mich freue etwas gelernt zu haben. Dass es dann doch geklappt hat, war ein Geschenk und keine Notwendigkeit für mich. Was ungeheuer entlastend ist. Nun habe ich grosse Freude jenseits aller schulische Zwängen nur noch das zu singen, was mir Spass macht und mir gut tut und mich auch in keinster Weise mehr um Stimmfâcher oder Ähnliches zu scheren. Da ich gerade in Sizilien war, kann ich mal wieder nicht von Bellini lassen. ansosnten steht die Figaro-Susanna noch bis zu den Aufführungen einer Mischung aus Beaumarchais, Rossini und Mozart im Juni auf dem Programm und einige andere Mozart-Arien für ein kleines Privatkonzert ebenfalls im Juni. Frohes Musizieren in nah und fern :engel
Karolus Minus (11.05.2012, 15:25): Original von Fairy Queen Ich habe im April meine Gesangs-Prüfung am Conservatoire bestanden, zusammen mit viel jüngeren, besseren und teilweise schon im Profi-Singgeschâft tätigen Mit-Studenten. Ich hatte mich schon mit dem Gedanken angefreundet, dass das zwar eine grosse Chance und eine gute Zeit der Ausbildung war, ich aber entweder nächstes Jahr nochmal versuche oder eben ohne Diplom einfach aufhöre und mich freue etwas gelernt zu haben. Dass es dann doch geklappt hat, war ein Geschenk und keine Notwendigkeit für mich. Was ungeheuer entlastend ist. Nun habe ich grosse Freude jenseits aller schulische Zwängen nur noch das zu singen, was mir Spass macht und mir gut tut und mich auch in keinster Weise mehr um Stimmfâcher oder Ähnliches zu scheren. Da ich gerade in Sizilien war, kann ich mal wieder nicht von Bellini lassen. ansosnten steht die Figaro-Susanna noch bis zu den Aufführungen einer Mischung aus Beaumarchais, Rossini und Mozart im Juni auf dem Programm und einige andere Mozart-Arien für ein kleines Privatkonzert ebenfalls im Juni. Frohes Musizieren in nah und fern :engel
Na, da gratuliere ich doch!!! - und viel Spaß bei den Aufführungen!! Karolus Minus
Jeremias (30.05.2012, 13:36): Ich schlage mich mit dem Programm für Washington im August rum.... schuberts letzte Sonate, himmlisch! Chopin Polonaise fis-moll, traumhaft, Sousa/Horowitz "Stars and Stripes forever"... affenschwerer Kitsch ;)
Jeremias (08.08.2012, 14:15): Ich plane gerade neues Repertoire, das alte hat ausgedient.... auf dem Programm der kommenden 6 Monate werden u.a. stehen die 2. Sonate von Skriabin, die Fantasie f-moll von Chopin und die Corelli-Variationen von Rachmaninoff... mal schauen was ich bei den kommenden Wettbewerben so spielen werde. Dafür darf ich wohl nicht ganz ohne Stolz sagen, dass ich es in Washington bis ins Finale der besten 6 geschafft habe und die große Ehre hatte in der französischen Botschaft zu spielen! :cool
Jeremias (14.08.2012, 23:46): Danke:) Und was ist der Lohn für all die Arbeit? Die Einladung ende Oktober ein 45-minütiges Konzert zu spielen... Wo? In San Diego :D
Jeremias (31.08.2012, 11:50): Ich bin total happy! Seit heute früh steht mein Konzert in San Diego am 20.4.2013, werde da Liszt Sonate h-moll und den Mephisto-Walzer spielen... also muss ich üben, üben, üben!
Jeremias (12.10.2012, 12:46): Mein Soloprogramm habe ich etwas geändert... es wird im kommenden Jahr unter "Passion in Music" stehen, ganz viele Facetten wie Leidenschaft in der Musik ausgedrückt werden kann.. durch eine einfache Melodie, gewaltige Passagen, Folklore, Heimweh... auf dem programm stehen: Chopin Fantasie f-moll, Wagner/Liszt "Isolde's Liebestod", Lowell Liebermann Nocturne Nr.4, Liszt 14. Rhapsodie, Rachmaninoff's Prelude op.32 Nr.10 sowie Beethovens Appassionata.
Außerdem habe ich Einladungen mit einer Geigerin zu spielen, entweder oder , vielloeicht aber auch in beiden Städten: Paris und Buenos Aires.... wir werden spielen Brahms: 3. Sonate und das Scherzo sowie Schumann: 1. sonate.... üben, üben, üben!!!
Nicolas_Aine (12.10.2012, 18:52): na dann viel Spaß :) gewaltiges Programm!
Arturo (17.10.2012, 17:28): Ich berichte vom Fortgang unseres Streichquartetts: Inzwischen spielen wir das Quartett Nr. 2 D-Dur von Borodin (wunderbar fürs Cello!) und das Quartett in e-moll von Verdi. Am 18.11. werden wir bei der Geburtstagsfeier unserer Bratschistin auftreten. :)
Nicolas_Aine (17.10.2012, 22:55): ich bereite mich auch grade auf 2 Wettbewerbe im kommenenden Jahr vor, zum einen den "Internationalen Bodensee Musikwettbewerb" in Überlingen im Juni mit folgendem Programm:
1. Runde Bach: Fuge aus der a – moll Sonate (BWV 1003) Paganini: eines der Capricen Op. 1 Mozart: Violinkonzert A – Dur KV 219
2. Runde Schubert: Rondo A – Dur D438 Mozart: Rondo C – Dur KV 373 Ysaye: Solosonate Nr. 1
Und auf den "International Georges Encescu Violin Competition" in Bukarest, mitte Sepbtember:
1. Runde Bach: Grave und Fuge aus der Solosonate a – moll BWV 1003
2. Runde Saint-Saens: Rondo capriccioso Schubert: Rondo A – Dur D438 Beethoven: Violinsonate Nr. 1
Halbfinale Enescu: Violinsonate Nr. 3 Brahms: Violinsonate Nr. 3
Finale: Tschaikowsky: Violinkonzert D - Dur
Cetay (inaktiv) (18.10.2012, 07:26): Und auf den "International Georges Encescu Violin Competition" in Bukarest (...) Wie werden solche Reisen eigentlich finanziert; aus eigener Tasche oder hat die Hochschule dafür ein Budget oder gibt es andere Quellen?
Jeremias (18.10.2012, 11:53): Ich kann nur sagen, dass ich meine Wettbewerbe selbst finanziere und bei den "Profis" ist es meist nicht anders. Nur ist es bei mir eher ein teures Hobby, das ich mit Urlaub, Sightseeing etc verbinde. Hinzu kommen ja auch die Startgebühren. Manche Wettbewerbe bemühen sich um Gastfamilien für die Teilnehmer.
Nicolas_Aine (18.10.2012, 13:15): Original von Cetay Und auf den "International Georges Encescu Violin Competition" in Bukarest (...) Wie werden solche Reisen eigentlich finanziert; aus eigener Tasche oder hat die Hochschule dafür ein Budget oder gibt es andere Quellen?
zunächst mal selber, allerdings können wir beim Förderverein der Hochschule einen Zuschuss für Anmdelde-, Reise- und Übernachtungskosten beantragen, in der Regel gibts ca. 40% Zuschuss, je nachdem, wie viel Geld gerade da ist.
Jeremias (28.12.2012, 17:11): Ich bereite mich derzeit auf den Amateurwettbewerb in Paris vor. Mein endgültiges Programm sieht wie folgt aus:
Ich hoffe es reicht für die Top 12 in der zweiten Runde.... den Liszt werde ich in der Vorrunde darbieten...
Jeremias (18.01.2013, 16:30): Soeben habe ich meinen Flug gebucht zu meinem ersten offiziellen Konzert in den Staaten am 20.04. in San Diego... ich werde mit einem der weltbesten Amateure auftreten und dabei folgendes Programm darbieten:
Liszt: Funerailles De Falla: Nocturno Beethoven: Appassionata
Ich freu mich :engel
Darf ich jetzt "internationale Konzerttätigkeit" in meine Bio schreiben?
Rachmaninov (18.01.2013, 23:14): Original von Jeremias Soeben habe ich meinen Flug gebucht zu meinem ersten offiziellen Konzert in den Staaten am 20.04. in San Diego... ich werde mit einem der weltbesten Amateure auftreten und dabei folgendes Programm darbieten:
Liszt: Funerailles De Falla: Nocturno Beethoven: Appassionata
Ich freu mich :engel
Darf ich jetzt "internationale Konzerttätigkeit" in meine Bio schreiben?
Dann mal fleissiges üben, viel Spaß, viel Erfolg und schöne Berichte :engel
Jeremias (10.02.2013, 12:27): Ich hatte gestern meine Generalprobe für Paris, hier ein paar Ausschnitte. Ich weiss, es gibt noch etwas zu tun, aber ich habe 6 Monate keine Konzertpraxis mehr gehabt.
Hier die 1. Ballade von Fazil Say, spontan gestern früh mit ins Programm genommen
http://www.youtube.com/watch?v=T4F83TrXsW4
und hier die Polonaise fis moll von Chopin:
http://www.youtube.com/watch?v=mrTMb4OAvWE
Rachmaninov (13.02.2013, 17:23): Original von Jeremias Ich hatte gestern meine Generalprobe für Paris, hier ein paar Ausschnitte. Ich weiss, es gibt noch etwas zu tun, aber ich habe 6 Monate keine Konzertpraxis mehr gehabt.
Hier die 1. Ballade von Fazil Say, spontan gestern früh mit ins Programm genommen
http://www.youtube.com/watch?v=T4F83TrXsW4
und hier die Polonaise fis moll von Chopin:
http://www.youtube.com/watch?v=mrTMb4OAvWE
:times10 :times10 :down :down
Jeremias (26.02.2013, 13:56): So, Paris ist vorbei, der Wettbewerb war eine Farce.. unter anderem ein Schweizer Pianist, der gerade seinen Master in Klavier macht sowie ein Berlusconi aus Italien, der sich als Psychologe ausgegeben, jedoch diverse Preise gewonnen hat, seit Jahren ein reges Konzertleben führt, an der internationalen Akademie in Mailand unterrichtet...
aber ich war mit meinem Auftritt sehr zufrieden!
http://www.youtube.com/watch?v=L6-n7JcoOok
Jürgen (26.02.2013, 17:02): Hallo Jeremias
Das Stück hat schon seine Tücken. Allein in den ersten 5 Minuten die Spannung zu halten (laienhaft ausgedrückt). Aber auch die folgenden virtuosen Höhepunkte haben mir sehr gut gefallen, eigentlich sogar noch besser, mit mehr Fluss.
Kurzum: Ich fands klasse.
Grüße Jürgen
Fairy Queen (26.02.2013, 17:08): Gratuliere! :down Auch eine "Amateurkarriere" ist ja in deinem Fall ganz schön spannend und reiseintensif. Ich probe gerade ein buntgemischtes Program zum Thema Venedig für ein Gesamtkunstwerk mit Commedia dell'arte, Klavier, Gesang, Rezitation von Gedichten und Texten und einer Ausstellung von Photos und einem Fresko zum Thema Venedig. Mit diesem Gesamtkunstwerk feiern mein Mann und ich unser Kennenlernen vor 20 Jahren in Venedig als Hommage an die unglaublichste Stadt des Universums. Gesungen wird von Vivaldi über Operette, Fauré, Reynaldo Hahn bis zum Carnevale di Venezia und Parlami d'amore Mariù quer durch den Musikgarten. Mit Maske versteht sich..... Liebe Grüsse ringsum von Fairy Queen
Jeremias (26.02.2013, 17:38): Danke euch! Ich habe auch lange immer wieder an dem Stück gearbeitet. Ob ich es noch viel besser kann, ich weiss nicht... wobei ein Konzert entspannter ist als ein Wettbewerb!
@ Fairy Queen: Das hört sich doch toll an, nach einem großen Projekt! So etwas vorzubereiten macht auch richtig Spaß!
Ja, ich habe viel vor, bin viel unterwegs und habe keine Ahnung was noch alles folgen wird... ich könnte sogar in Australien mit einer Kandidatin aus Paris ein Konzert geben wenn ich Lust hätte... wir laden uns jetzt auch gegenseitig ein. Alleine jetzt durch paris habe ich tolle Kontakte zu einer Amateurpianistin nach München hergestellt, die regelmäßig auch Konzerte veranstaltet sowie zum Veranstalter des großen Amateurfestivals in Paris. Er hat mich für 2014 schon eingeladen....
Maurice inaktiv (13.03.2013, 04:16): Ich spiele seit über 30 Jahren Trompete,Flügelhorn und Kornett.Angefangen habe ich allerdings mit dem Klavier.Damit kann ich heute aber höchstens ganze Säle leer spielen. :D
Weiterhin habe ich mich mit Percussion beschäftigt,ohne damit aber heute auftreten zu können oder zu wollen.
Zur Zeit studiere ich alte Jazzstücke ein,die ich für die diversen Jazzbands benötige,zu denen ich gehöre.
Bin aktiv also nicht im klassischen Bereich tätig,obwohl ich klassische Trompete u.a. am Konservatorium gelernt habe.
Jeremias (15.03.2013, 17:24): So, ich habe mich gestern für den Wettbewerb in Washington angemeldet mit folgendem Programm:
1. Runde: Bach/Busoni "Ich ruf' zu Dir, Herr Jesus Christ" & Liszt "Funerailles" 2. Runde: Chopin 2.Ballade, De Falla Nocturno und Liszt 14. Rhapsodie Finale: Beethoven Appassionata und Mendelssohn/Liszt/Horowitz: Hochzeitsmarsch
Mal ein wenig die Konkurrenz schocken, wenn die mein Programm sehen :haha :haha :haha
Maurice inaktiv (15.03.2013, 17:37): Viel Erfolg,Jeremias!!!MICH hast Du damit geschockt,denn ich bekomme nicht einmal mehr den Flohwalzer hin auf dem Klavier....
Viele Grüße,Maurice
Jeremias (15.03.2013, 20:03): Dafür bekomme ich aus den Blasinstrumenten nur heisse Luft raus....
und das alles neben meinem Full-Time-Job ;)
Maurice inaktiv (16.03.2013, 03:19): Ja,ich weiß,was da für ein Engagement dahintersteckt.Immerhin versuche ich heute noch,jeden Tag zu üben,was aber doch nicht immer möglich ist.
Mache weiter,so lange Du daran Spaß hast.Ich versuche wirklich nur noch die Sachen zu machen,die mir wirklich am Herzen liegen.Immerhin habe ich auch die Zeiten erlebt,in denen ich mich vom aktiven Spielen fast völlig zurückgezogen habe.
VG,Maurice
Jeremias (18.03.2013, 07:44): Danke Dir! Das Klavier war mir schon immer wichtig aber es gab Zeiten, da musste es zurück stehen, Studium, Referendariat, Kanzlei aufbauen. Ich habe seit 2009 die perfekte Lehrerin für mich und seit einem persönlich Schicksalsschlag 2011 habe ich das so hochgefahren. Bin mal gespannt wo es noch hin führt! Ih verlasse in der Regel morgens nicht das Haus ohne geübt zu haben, es sei denn ich habe wie heute einen frühen Termin. Aber 2-3 Stunden übe ich am Tag. Die Wettbewerbe zwingen einen am Ball zu bleiben und neues Repertoire zu lernen, Konzerte sind nette Zugaben :)
Maurice inaktiv (18.03.2013, 09:17): Ich sollte auch 2-3 Stunden üben,aber in letzter Zeit bin ich etwas lustlos,was das Üben angeht.Macht nichts,so lange ich jeden Tag was mache.
Bei mir sieht es ähnlich aus nur,dass ich nicht für Wettbewerbe übe,sondern an neuen Stücken für die Jazzbands,in denen ich aktiv bin.Da gibts immer was zu tun.
Mein System ist dabei völlig anders,als Du es gewohnt bist.Ich muss die Stücke über CDs anhören erlernen,da es dafür keine Noten gibt.Das schult das Gehör,was kein Nachteil ist,aber eben völlig abweicht von dem,was man so kennt.
Für mich war das auch eine Umstellung,da ich ja auch vom Notistischen her komme.
Dann mal viel Erfolg,Herr Anwalt....
Viele Grüße,Maurice
Jeremias (23.03.2013, 17:22): Der Horowitz wird langsam... eigentlich liegt er sehr sehr bequem, glaubt man gar nicht! Letztendlich muss man ihn auswendig spielen, dann wird er richtig gut und flüssig.... ich denke die Amerikaner werden ihn mögen, wenn ich denn ins Finale komme....
Jeremias (05.04.2013, 18:00): Jetzt sind es noch 2 Wochen bis zu meinem Konzert.... und die weiteren Planungen laufen, ich habe eine Einladung nächstes jahr in Istanbul zu spielen und hoffe es klappt... mit einem tollen Programm und einer zweiten Pianistin, es wird auch die Fantasie von Schubert f-moll mit dabei sein. Muss dann auch mal vorher nach Istanbul fliegen zum üben... so müssen sich Musiker fühlen ;)
Solitaire (21.04.2013, 12:21): Heute ist es wieder soweit: unser Chor gibt seine jährliche "Chorkammermusik". Ein kleines Konzert am Nachmittag bei dem jeder, der das schon immer wollte sich mit Instrument oder Stimme auf der Bühne zum Obst machen kann. Der Eintritt ist frei, gesammelt werden Spenden für einen guten musikalischen Zweck (diesmal für eine Orgel in einer Gemeinde im schönen Brno, früher Brünn). Herr Solitaire und ich wagen uns mit zwei Mitstreitern an das Bandel-Terzett von Mozart. Die letzte Probe war okay, aber wer weiß, wie es vor Publikum wird :I
Jeremias (21.04.2013, 22:21): Damit ihr wisst was ich in Amerika so mache, hier meine Zugaben!
http://v.youku.com/v_show/id_XNTQ2MTg5ODcy.html?x
Maurice inaktiv (21.04.2013, 23:41): Ich sehe es : Japanische Werbung machen,dicke Burger futtern und dann sher schön Klavier spielen..... :D
Jetzt fehlt noch ein wenig mehr Theatralik a la Lang Lang,dann könnte es mit der Karriere durchaus noch was werden..... :)
:leb
Im Ernst jetzt!!!ich finde es richtig klasse!!!Weiter so!!Viel Erfolg!!Vertrete uns weiter so gut,dann werden wir Dir hier einen richtigen Empfang bereiten!!!!
:hello
VG,Maurice
Jeremias (22.04.2013, 03:28): Das war Chinesisch und burger hatte ich noch keinen!
Und das war mein ältester Fan, 101 Jahre alt!!
http://v.youku.com/v_show/id_XNTQ2MTYyNzk2.html?x
Maurice inaktiv (22.04.2013, 05:20): Ja,ja.....Das hätte ich jetzt auch gesagt an Deiner Stelle.... :D
Du weißt ja,lästern gehört dazu.....Weiterhin viel Erfolg!!!
Wie soll ich das jetzt mit dem "ältesten Fan" deuten?Stehe gerade auf der Leitung,das geht auch ohne Fieber...
VG,Maurice
Jeremias (22.04.2013, 14:54): Mit 101 Jahren möchte ich auch noch so fit sein...
Maurice inaktiv (22.04.2013, 15:58): Und ich nicht mehr Leben.... :D
Das ist aber auch ein stattliches Alter....Im Jazz war/ist Lionel Ferbos mit 101 Jahren der älteste aktive Jazzmusiker.Er lebt sinnigerweise in New Orleans,sitzt seit einiger Zeit im Rollstuhl,aber ob er immer noch spielt,weiß ich nicht jetzt.
VG,Maurice
Jeremias (23.04.2013, 18:11): Wir hatten gestern eine Einladung, dort stand ein recht guter Steinway... Ich habe einige Sachen gespielt, den Fazil Say, Chopin Polonaise Fis Moll, Bach siciliano, De falla vom Samstag, dann die Malaguena von Lecuona und dann waren die anderen dran. Um 22 Uhr kam eine Dame an und fragte ob ich nochmal den ersten Satz der appassionata spielen würde und es wurde dann das ganze Stück :) ich bin für Herbst wieder eingeladen :)
Maurice inaktiv (23.04.2013, 19:15): Ist doch klasse,gratuliere!!
Du hast Dir ja auch ein schönes Programm ausgesucht,gerade spanische (oder lateinamerikanische Sachen) finde ich persönlich immer was Ausgefallenes,Anspruchsvolles aber auch interessanter als die ewig gleichen Stücke.
VG,Maurice
Jeremias (26.04.2013, 21:43): So, jetzt habe ich einen Teil richtig hochgeladen!
Ich hoffe man kann es öffnen.... Damit ihr mal wisst was ich in der großen weiten Welt so mache...
Seid bitte gnädig, habe sie das erste mal gespielt vor Publikum, der Flügel war nicht einfach und ich hatte tierisch Jetlag...
Jeremias (03.05.2013, 10:37): Also nächstes stehen noch zwei Änderungen für meinen Wettbewerb in Washington auf dem Programm. Ich lerne gerade die Vocalise von Rachmaninoff und die Tarantella von Liszt, wobei ich letztere schonmal im Grundgerüst gelernt habe....
Jeremias (24.06.2013, 15:50): So, noch 4 Wochen und es geht nach D.C. zum Wettbewerb.... mein Programm lautet dieses jahr wie folgt:
1. Runde: Liszt: Funerailles Bach / Egon Petri: Schafe können sicher weiden
2. Runde: Chopin: 1. Ballade De Falla: Nocturno Liszt: Tarantella
Ich bin in der heissen Phase der Vorbereitung, übe 3 Stunden am tag, habe aber unendlich viel spaß dabei :)
Jeremias (07.08.2013, 09:01): Meine beiden Videos aus Washington
http://m.youtube.com/watch?v=MgYdpxutI0o
http://m.youtube.com/watch?v=GVo_-Gdhbcc
Jetzt heißt es neues Programm üben. Voraussichtlich enthalten wird dies die Sinfonie für Klavier Solo von Alkan, die passacaglia von bach in der Bearbeitung fazil Say und die 6. Rhapsodie von Liszt sowie diverse kleinere Stücke :)
Jeremias (19.11.2013, 09:41): Momentan bei mir auf der Speisekarte:
Bis Weihnachten möchte ich in etwa damit durch sein, danach beginnt die Vorbereitung für mein Konzert in München :)
Jeremias (18.08.2015, 11:52): Ich bereite mich derzeit auf den Chopin Wettbewerb für Amateure in Warschau vor. da wir nicht nur Chopin spielen müssen (Walzer, Mazurken und Polonaise sind Pflicht), ist es auch DIE Gelegenheit anderes landesspezifisches Repertoire aufzuführen. Es gibt eine wunderbare Polonaise in a moll von Oginski, die hierzulande unbekannt ist, die in Polen aber eine Art Nationalhymne darstellt. Die Schüler müssen zum Abitur dazu tanzen, viele Polen oder auch Ukrainer haben sie als Klingelton. Diese Polonaise wurde durch Moszkowski bearbeitet und durch einen Herrn Gajewski nochmal verfeinert. Und genau diese Version werde ich in Warschau spielen, hier einmal aus einer Probe von letzter Woche:
https://www.youtube.com/watch?v=jjCFzqTs-Tg
Viel Spaß beim zuhören!
Jürgen (18.08.2015, 12:01): Da hast Du Dir ein schönes Stück ausgesucht.
Und schön gespielt.
Jeremias (18.08.2015, 12:32): Danke! Wobei ich jetzt noch an Details arbeite, es geht noch besser ;) das derzeit schwerste Stück für Warschau ist wohl das 3. Scherzo. Ich habe hieran seit einem halben Jahr gesessen. Hätte vorher nie gedacht, dass es derart schwer ist. Denke Nr. 1 und 2 sind wesentlich (!) leichter... aber es wird langsam...
https://www.youtube.com/watch?v=iXapvvIXQFY
Katka (07.10.2015, 09:02): Geübt werden im Moment ist erster Linie Etüden - auch für Musiker muss gezieltes Training natürlich sein (z.B. Artikulationen, Doppelzunge).
Zusätzlich bin ich dabei, für unsere Weihnachtsfeier im Institut (sie wird Mitte Dezember stattfinden) einige Stücke (Feuerwerksmusik; ein paar Weihnachtslieder gehören natürlich auch dazu) zu arrangieren. Wir sind eine recht bunte Mischung (Altblockflöte, Violine, Violoncello, Wurstfagott (nicht lachen - gibt es wirklich, googlet doch mal danach!)).
In nächster Zeit muss ich außerdem Arrangements für das traditionelle Weihnachtsliedersingen in der Familie vorbereiten; dieses Mal wollen mein Freund und ich in der Besetzung Altblockflöte und Arpeggione spielen.
Der Umstand, dem mein Freund dieses Instrument verdankt, ist schon etwas verrückt. Der Ururopa liebte ganz offensichtlich Schuberts Musik (ein Beleg dafür sind hunderte von Notenheften mit Kompositionen von Schubert, die er besaß und die bis heute in der Familie geblieben sind - möglicherweise so ziemlich alles, was es damals im Musikhandel von Schubert gab), wozu ja auch die Arpeggione-Sonate gehört. Und interessierte sich für historische Aufführungspraxis, die damals freilich noch in den Kinderschuhen steckte. Zu dieser Zeit war der Arpeggione längst aus der Mode gekommen (somit ist dieses Instrument ein Nachbau, wenn auch schon etwas älter), wurde aber bisweilen noch für Sammler und Liebhaber gebaut.
Katka (07.10.2015, 18:33): Morgen mit den Kollegen (Feuerwerksmusik - mein Arrangement).
Jeremias (05.11.2015, 17:11): Für mein Konzert in München im Februar:
Philidor (23.11.2025, 22:18): Ich übe Stücke für eine Matinee von etwa 30 Minuten.
Da der hiesige katholische Regionalkantor seinen Dienst zurzeit aus persönlichen Gründen nicht ausüben kann, wurde ich gefragt, für eine Orgelmatinee am Samstag vor dem 1. Advent, 29. November 2025, um 11:30 Uhr in der Kapuzinerkirche St. Laurentius Bingen einzuspringen. Das mache ich sehr gerne. Auf dem Programm stehen:
Johann Sebastian Bach (1685–1750): Ciacona ex d BWV 1178
Alexander Därr (* 1976): „Maria durch ein Dornwald ging“ – Triptychon für Orgel (2021)
Naji Hakim (* 1955): Aalaiki’ssalaam („Der Friede sei mit dir“, 2006)
Johann Sebastian Bach: Fuge Es-Dur BWV 552
Das erste Werk ist eines der beiden, die jüngst als Kompositionen von Johann Sebastian Bach identifiziert und am 17. November 2025 nach wohl über 300 Jahren zum ersten wieder aufgeführt worden sind. https://www.tagesschau.de/inland/regional/sachsen/mdr-bisher-unbekannte-werke-von-johann-sebastian-bach-entdeckt-100.html
Herzliche Einladung zu diesem Konzert – und selbstverständlich ebenso zu den weiteren in dieser Reihe: https://bistummainz.de/region-rheinhessen/pfarrei/bingen/m-event-ext/Adventsmusik-Wolfram-Wirth-2025.11.29/?instancedate=1764412200000
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Bemerkungen zu den Werken
Es kommt nicht oft vor, dass in den Medien von Orgelmusik die Rede ist. Doch in der vergangenen Woche berichtete die Tagesschau von zwei Orgelstücken, die nach detektivischer Forschungsarbeit nun mit „99,9 % Sicherheit“ Johann Sebastian Bach zugeordnet werden können. Die Noten, die sich in der Königlichen Bibliothek Belgiens zu Brüssel befanden, sind zwar seit über 30 Jahren bekannt und katalogisiert, aber erst jüngst konnte nach aufwändigen Handschriftvergleichen und Stilanalysen die Autorschaft Bachs nachgewiesen werden. Die beiden Stücke wurden am 17. November 2025 in der Thomaskirche zu Leipzig nach wohl über 300 Jahren zum ersten Mal wieder aufgeführt.
Das Programm beginnt mit einem dieser beiden Stücke, einer „Ciacona ex d“, also einer Folge von Variationen über ein Thema, das anfangs im Bass erscheint. Besonders ist, dass Bach die Variationen um eine Fuge erweiterte. Diese reizvolle Kombination findet sich genauso in Bachs wenige Jahre später entstandenen Passacaglia c-Moll BWV 582 für Orgel wieder.
Was spielt man am Samstag vor dem 1. Advent? Es ist ja noch nicht Advent … wir kommen vom Christkönigsfest bzw. vom Ewigkeitssonntag, die geistlichen Augen sind sozusagen noch auf „unendlich“ eingestellt … Das „kleine Kindlein ohne Schmerzen“, von dem das geistliche Volkslied „Maria durch ein Dornwald ging“ erzählt, das trug Maria wohl länger als vier Wochen „unter ihrem Herzen“. Insofern mag es statthaft sein, schon heute das Triptychon über dieses Lied von Alexander Därr zu spielen.
Naji Hakim stammt aus dem Libanon und ging zum Studieren nach Paris. Aus seiner beeindruckenden Vita hebe ich nur hervor, dass er Nachfolger von Olivier Messiaen als Organist an der Kirche St. Trinité zu Paris wurde. – Hakim komponierte das Werk Aalaiki’ssalaam(= „Friede sei mit Dir“, 2006) als Reflex auf den sog. zweiten Libanonkrieg zwischen der libanesischen Hisbollah und dem Staat Israel.
Wer nun angesichts des Jahres der Komposition und vor dem Hintergrund des zeitgeschichtlichen Impulses ein furchtbar modernes Stück mit vielen Dissonanzen und anderen Schrecklichkeiten vermutet, liegt falsch: Hakim schrieb in den Variationen über ein maronitisches Lied eine ausgesprochen menschenzugewandte Musik. Wir hören Jazz-Anklänge, einen Trauermarsch, eine Habanera und schließlich eine Schlusssteigerung mit Stretta, die uns bei unseren europäischen Hörgewohnheiten abholt. Hakim gelingt musikalisch eine Integration der arabischen Melodie in westliche Stile, eine Integration der Kulturen, von der wir im richtigen Leben bis auf Weiteres wohl nur träumen dürfen. In vielen Passagen transzendiert Hakim das unermessliche Leid eines jahrzehntealten Konfliktes mit jahrhundertealten Wurzeln in eine schier unglaubliche Leichtigkeit. Es ist, als ob der Komponist uns augenzwinkernd zurufen wollte: "Eigentlich ist Frieden ganz einfach ..." – Am Samstag vor dem ersten Advent dürfen wir auch daran denken, mit welchen Worten uns der Heiland verheißen ist: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst“ (Jes 9, 5–9).
Johann Sebastian Bachs Fuge Es-Dur BWV 552 ist der Schlussstein eines seiner größten Werke für Tasteninstrumente, des „Dritten Theils der Clavier Übung“ (1739 gedruckt). Sie ist eine der prächtigsten Fugen für Orgel aus der Feder des Thomaskantors und leitet in diesem Programm über zur Festlichkeit des ersten Adventsonntags, mit dem ein neues liturgisches Jahr beginnt. – Sie hat drei Themen, die in den drei Teilen der Fuge in drei verschiedenen Taktarten erscheinen und durchgeführt werden. Das erste Thema kehrt, mit den notwendigen Veränderungen, im zweiten und im dritten Teil wieder. Es geht auf Albert Schweitzer zurück, diese drei Gestalten des ersten Themas als Bilder von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist aufzufassen.