Markus (26.03.2006, 12:14): Hallo an alle engagierten Mitglieder dieses Forums,
ich finde es Klasse, dass auch ein Bereich Technik eingerichtet wurde, weil diese, so empfinde ich es zumindest, auch einen wichtigen Teil des Musikgenusses ausmacht. Auch gibt es hier meiner Erfahrung nach sehr große Unterschiede in Bezug auf Qualität.
Mich würde es interessieren, wie oder besser gesagt auf welchem Equipment Ihr Musik hört? Gibt es noch Analogfans unter Euch, die es nicht übers Herz bringen, ihre lieb gewordene Vinylsammlung zu entsorgen. Beschränkt Ihr Euch auf die zweikanlige Wiedergabe von Musik oder habt Ihr schon auf eine mehrkanalige Anlage "aufgerüstet" (in letzterem Fall, welches Medium, SACD oder DVD-A bevorzugt Ihr)? Hört Ihr über Kompaktlautsprecher, evtl. unterstützt durch einen Subwoofer, oder nennt Ihr Standlautsprecher Euer eigen? Habt Ihr ein separates Zimmer, in dem Ihr Musik hört, oder ist die Anlage in das Wohnzimmer (oder einen anderen Raum) integriert (mit den hier überlicherweise einzuhaltenden Restriktionen)?
Es gibt bestimmt noch viele andere Aspekte, die hierbei eine Rolle spielen können. Bin gespannt auf Eure Berichte...
Gruß,
Markus.
Rachmaninov (26.03.2006, 12:20): @Markus,
da stimme ich Dir nachhaltig zu. Das Equipment hat ganz entscheidenen Einfluß auf den musikalischen Genuß in den eigenen vier Wänden.
Bevor ich mich vor ein paar Jahren für einen Neukauf entschieden habe hatte ich mir einiges angehört. Es ist einfach unglaublich wie unterschiedlich die Elektronik Musik wieder gibt.
Letztendlich höre ich nur mit Naim CD5 und Nait 5. Damit bin ich hoch zufireden, da hinsichtlich Musikalität hier alles stimmt. Als Lautsprecher verwende ich ein 2-Wege-Bassreflexsystem, das ein Kollege von mir eintwickelt hat. Etwas vergleichbares würde mich sicherlich das 2-3 fache kosten.
Gerade wo ich das schreibe erinnere ich mich an den Tag als ich damals Naim im Vergleich zu Linn gehört. Nach dem Wechsel von Linn auf Naim sagte ein anwesender Herr:"So, und DAS ist jetzt Musik!"
Rolf Scheiwiller (26.03.2006, 14:07): @Rachmaninov Ich höre abends und frühmorgends ausschliesslich über Kopfhörer. Besitze einen Elektrostaten der Marke JECKLIN FLOAT mit sep. Speisgerät. Den Klang kann man schwer beschreiben. Null Verzerrungen, aüsserst transparentes Klangbild.
Da er helmförmig ist, muss man sich einigermassen ruhig verhalten.
Dann noch einen dynamischen der Marke SENNHEISER HD 650. Der beste aller dynamischen KH die ich je hatte. Sagenhafte Bässe! Auch null Verzerrung.
Gruss. Rolf.
Rolf Scheiwiller (28.03.2006, 09:29): Meine Standboxen kommen aus England. MISSION Verstärker NAD und PIONEER Tuner YAMAHA Receiver YAMAHA CD - Player SONY
DVD Player ( 2 ) PIONEER und SONY TV Breitbild PHILIPS PIXEL PLUS ( Sagenhafte Verbesserung !! )
Am PC Schreibtisch Aktivboxen und Subwoofer der Marke CREATIVE Das wärs!
R.
Rolf Scheiwiller (28.03.2006, 10:22): SUPPLEMENT
DVD Recorder mit integrierter Festplatte 160 GB SONY
DVD Recorder(ohne) SONY
R.
Rachmaninov (28.03.2006, 13:23): @Rolf,
immer wieder stelle ich fest, daß der Höreindruck wenn ich unterwegs mit und mit Kopfhörern an meinem mp3 Player hören MUSS ein anderer ist. Kannst Du das auch für Daheim bestätigen?
Bei Klaviermusik achte ich dann deutlich mehr auf den Anschlag als beim Hören über die Anlage.
Hatte schon oft überlegt mir aus diesem Grund auch einen Köpfhörer für Daheim zu kaufen!
Klavierklang dank meinen hochwertigen KH ein Erlebnis. Absolut nicht gequetscht und nicht dumpf.
Wenn die CD gut aufgenommen wurde, auch ältere Aufnahmen, ist das Klavier zum Greifen nah. Besonders die älteren DECCA Aufnahmen sind sehr brillant aufgenommen . Aber einen hörbaren Unterschied zwischen KH und meinen Boxen höre ich nicht mehr. Das Alter und das Gehör!
R.
korngold (04.04.2006, 20:57): Hallo rachmaninov,
Naim ist schon was feines.
Ich persönlich liebe meine Spendor-Lautsprecher, ansonsten gilt mein Vertrauen den Erzeugnissen der Firma clockwork in Köln(CD und Verstärker, da passiert unheimlich viel Musik...).
Außerdem bin ich auch Analogliebhaber und besitze neben einem sündhaften Plattenspieler, bei dem mich der demnächst anstehende Nadelwechsel in den Ruin treiben wird auch eine Schallplattenwaschmaschine von VPI, die mir in den letzen 15 Jahren tolle Dienstem geleistet hat.
Studiotonbandgeräte von Revox, Teac und Grundig habe ich auch noch, benutze sie aber nicht mehr, genausowenig wie diverse DAT-Recorder, wie sich die zeiten doch ändern.
Ansonsten bin ich strikter Stereoliebhaber, irgendwelcher Mulitichannelhastdunichtgesehen Dingsbums kommt mir nicht ins Haus.
Bei einer hervorragenden Aufstellung und einem vernünftigen Hörraum halte ich das alles für überflüssig. Viel wichtiger wäre es m.e., wenn überhaupt erstmal anständige Stereo-Aufnahmen sowie Wiedergabegeräte die Norm wären, und nicht die(leider)Ausnahme.
Beste Grüße,
Rachmaninov (04.04.2006, 21:19): Original von korngold Viel wichtiger wäre es m.e., wenn überhaupt erstmal anständige Stereo-Aufnahmen sowie Wiedergabegeräte die Norm wären, und nicht die(leider)Ausnahme. Beste Grüße,
Da stimme ich Dir 100%ig zu. Das Niveau der meisten Aufnahmen reizt bei weitem nicht das Potential aus was mit Stereo erreicht werden kann. Was soll einer dann mit SACD. Lieber das Geld in ein hochwertiges 2-Kanaklsystem investieren als billiges 5.1 oder so!
Walter (06.04.2006, 11:34): Original von Rachmaninov Da stimme ich Dir 100%ig zu. Das Niveau der meisten Aufnahmen reizt bei weitem nicht das Potential aus was mit Stereo erreicht werden kann. Was soll einer dann mit SACD. Lieber das Geld in ein hochwertiges 2-Kanaklsystem investieren als billiges 5.1 oder so!
Wenn ihr mich fragt: ICH WILL ALLES! :D Weil die Anlage schon das Potential zum Träumen hat, soll doch bitte auch die Aufnahme mir ein Maximum an Hörerlebnis ermöglichen.
Und da scheint viel zu gehen - es gibt hervorragende Aufnahmen die Schon 50 Jahre auf dem Buckel haben und grausame, von Heute. Bei der Interpretation und bei der technischen Realisierung. Ein wenig erhoffe ich mir hier aus dem Forum Informationen zu beidem - technischer Realisierung der Aufnahme und Qualität der Interpretation.
Walter
Jazz-Freak (10.04.2006, 18:21): Hallo,
auch ich kann dem nur voll und ganz zustimmen. Da ich zu meiner Schulzeit von hochwertigem Analog-Equipment nur träumen konnte und mein damaliger DUAL-Plattenspieler die musikalischen Vorzüge der Vinyl-Scheiben nicht ausnutzen konnte bin ich sehr früh dazu übergegangen, Klassikaufnahmen als CD zu kaufen. Mit meiner damaligen Anlage klang das nicht schlechter.
Später habe ich lange gesucht, um einen CD-Player zu finden, der klanglich möglichst nahe an die analoge Konkurrenz herankommt. Letztendlich bin ich einzig bei NAIM fündig geworden und höre seitdem mit NACD 3.5 und NAIT 3R. Den damaligen Werbeslogan "Kein Naim - keine Musik" konnte ich nur bestätigen. Nachdem die neue Kette durch selbstentwickelte Standlautsprecher in 2-Wege-Ausführung und einer abgewandelten Bass-Reflex-Kontruktion komplettiert wurde, ist bis heute der Wunsch nach Verbesserung, Aufrüstung, etc, nicht aufgekommen. Die Musik kommt ungemein lebendig, dynamisch und alles andere als langweilig rüber. Ich habe viele CD's aus meiner Sammlung neu kennengelernt, weil die Musik mit meiner alten Anlage quasi kastriert wiedergegeben wurde. Der "Nachteil" einer solchen Anlage ist, daß man hört, welche Aufnahmequalität möglich ist und diesbezüglich sehr deutlich die Spreu vom Weizen getrennt wird.
Zu hause habe ich den Vorzug, mein Arbeitszimmer auch als Musikzimmer nutzen zu können, sodaß ich weitestgehen von diversen Restriktionen (die es beim Wohnzimmer allerdings gibt!) verschont bin. Bei der Entwicklung und dem Bau meiner Lautsprecher hat meine Frau nur mit dem Kopf geschüttelt und darauf hingewiesen, daß diese Ungetüme (sind nur 1,10 Meter hoch) nicht ins Wohnzimmer kommen.
Gruß Klaus
Eric (14.04.2006, 02:19): Ich höre zur Zeit fast ausschließlich über Kopfhörer. Das hat zum einen den Vorteil, dass ich unabhängig von der Zeit (am Wochenende auch Nachts) so laut hören kann wie ich möchte und zum anderen habe ich auch klanglich eine deutliche Steigerung, zumal ich eine ziemlich alte Anlage einsetze. Ich habe den Beyerdynamic DT880 und bin sehr zufrieden. Dieser Kopfhörer ist meiner Meinung nach besonders gut für klassische Musik geeignet, allerdings verzeiht er keine Schwächen in der Aufnahmequalität von CD's - diese werden schonungslos aufgedeckt. Als nächstes ist ein Kopfhörerverstärker und einen neuer CD-Player dran, das wird aber noch eine Weile dauern.. :wink
Tangua (25.04.2006, 11:30): Mein Equipment ist ein sehr bescheidenes: 0815-Receiver von Kenwood ( K-irgendwas...) CD-Player - Philips CD 723 Lautsprecher - Nubert Nubox 310 + Subwoofer Magnat Sub A30
Ich höre klassische Musik aber - wie erstaunlicherweise sehr viele andere auch - fast ausschließlich über Kopfhörer und bin da mit meinem Sennheiser HD 600 ausgesprochen zufrieden. Ich schließe diesen direkt an den regelbaren KH-Ausgang meines CD-Players an - der Klang ist dann offener und "direkter" als über den Receiver. Schon länger denke ich über die Anschaffung eines KH-Verstärkers nach, zögere jedoch vor der Anschaffung, ohne mich von den tatsächlichen Vorzügen überzeugt zu haben.
Ansonsten investiere ich mein Geld lieber in CDs... :D
Markus (25.04.2006, 17:43): Nachdem ich diesen Thread auf den Weg gebracht habe, möchte ich nun auch ein wenig von meiner Wiedergabekette berichten: angefangen hat alles mit Lautsprechern der Firma Nubert, in die ich mich beim Probehören beim Hersteller in Schwäbisch Gmünd "verkuckt" (ich möchte das Wörtchen "verhört" gerne vermeiden) habe. So etwas an Klarheit, Durchsichtigkeit und Ausgewogenheit war mir bis dahin fremd. Es war recht schnell klar, dass der damals vorhandene Stereo-Verstärke von Yamaha etwas edlerem weichen musste. Dies war dann der legendäre C370 von NAD inkl. des zugehörigen CD-Laufwerks.
Nachdem mein Interesse für das Mehrkanalige durch die einschlägigen Foren geweckt worden war, machte ich mich auf den Weg zu den diversen HiFi-Händlern, um die Preis- und Leistungsgrenzen dieser für mich neuen Art des Hörens abzustecken. Oberste Prämisse war stets, keinerlei Kompromisse im Zweikanalbereich hinnehmen zu wollen.
Nach langer Suche ist mir dies dann auch gelungen: es wurde ein Surround-Receiver und CD-Player der Marke Rotel daraus, ergänzt durch einen Multi-Format-Player, der sowohl DVD-Audios als auch SACDs abspielt. Die Wiedergabe erfolgt über die bereits erwähnten 5 Lautsprecher von Nubert, wobei ich auf einen Subwoofer verzichtet habe (die 35 Hz der Standboxen sind für meinen Hörraum mehr als ausreichend).
Ich muss zwar zugeben, dass die rückwärtigen Kanäle hauptsächlich von Filmmaterial in Anspruch genommen werden, bei Klassik, auch wenn sie mehrkanalig aufgenommen worden ist, dominiert eindeutig die Frontpartie, trotzdem kann eine klug abgemischte SACD oder DVD-Audio eindeutig einen besseren Eindruck des Aufnahmeraums vermitteln, als dies bei Stereo-Aufnahmen der Fall ist, wo die Einflüsse des Hörraums eine nicht unwesentliche Rolle beim Klangeindruck spielen.
Ach ja, eines sollte nicht unerwähnt bleiben: der Rotel-Receiver blieb nicht nur hinter der Klangqualität des vorher vorhandenen NAD-Stereo-Verstärkers nicht zurück, er übertrifft sie gerade im Zweikanalmodus bei weitem (ok, er lag auch preislich weit jenseits dessen, was NAD für seinen C370 haben wollte).
Die jetzt inzwischen seit ca. 2 Jahren vorhandene Mehrkanal-Konfiguration wird wohl noch sehr lange meinen Bedürfnissen nach qualitativ hochwertiger Musikwiedergabe gerecht werden.
Gruß,
Markus.
LazarusLong (18.09.2007, 13:08): - Plattenspieler Grundig PS4300 ca 15 Jahre alt - Sony PS2 - Yamaha Receiver RX-V 350 6.1 Kanal fähig 5 Jahre alt - Yamaha Verstärker AX 380 ca. 15 Jahre alt - Kopfhörer Sennheiser HD595 neu - Yamaha DVD Player S 550 3 Jahre - Panasonic DVD Recorder DMR - EH55 1 Jahr alt - Tape Deck Sony K315 15 Jahre alt - Glotze Samsung haumichblau ca. 8 Jahre alt - Lautsprecher Marke Eigenbau 4 x ca. 150W Musik, ca. 15 Jahre alt
Der 2te Verstärker zu Hause ist eigentlcih nur wegen Plattenspieler wieder in Betrieb genommen worden, mittlerweile nutze ich ihn auch als Kopfhörerverstärker, weil ich mir einbilde, daß der Klang hier unverfälschter ist als bei dem 6.1 Receiver. Daher habe ich jetzt noch den DVD Player analog an dem alten Vertärker und digital an den neueren angeschlossen.
Im Büro
- Verstärker Yamaha AX-470 12 Jahre alt - Tuner Yamaha TX-480 8Jahre alt - DVD-Player Grundig ??? 2 Jahre alt - Lautsprecher Billigkram Jamo FC irgendwas, angeblich 120W Musik
Jürgen (19.09.2007, 10:59): Zuhause im Wohnzimmer:
Alter Kenwood Receiver (ca.30 Jahre alt) DVD-Player von Aldi Magnat Boxen (ca.15 Jahre alt) Kopfhörer Audio Technica 911 (ca.23 Jahre alt)
Zuhause im Hof (kleine Hofreite):
Denon Receiver (Alter unbekannt, einem Kollegen abgekauft, weil der auf Dolby Surround umgestiegen ist) CD-Player, mp3 tauglich, so'n tragbares Phillips-Teil, Disk-man oder wie man die Teile nennt. Den KH-Ausgang mußte ich mir auf Cinch hinfrickeln. Kenwood 2-Wege Boxen (ca.30 Jahre alt)
Im Büro:
Musicmatch Jukebox 9.0 KH Sony MDR 201 (1-2 Jahre alt)
Ich habe noch einen Kenwood und einen Technics Plattenspieler. Aber der Kenwood hat ein Massebrumm, und beim Technics ist die Nadel defekt. Kenwood ist Riemengetrieben, Technics direkt. Den ganzen Kenwood-Kram gabs zur Konfirmation, war noch einer der ersten Tapedecks dabei (Toplader !), ist aber futsch. Tapedecks habe ich insgesamt 3 Stück verbraten, die Antriebsmechanik hat halt nur eine endliche Lebensdauer. Mittlerweile höre ich aber keine Casetten mehr.
Grüße Jürgen
Markus (26.03.2006, 12:14): Hallo an alle engagierten Mitglieder dieses Forums,
ich finde es Klasse, dass auch ein Bereich Technik eingerichtet wurde, weil diese, so empfinde ich es zumindest, auch einen wichtigen Teil des Musikgenusses ausmacht. Auch gibt es hier meiner Erfahrung nach sehr große Unterschiede in Bezug auf Qualität.
Mich würde es interessieren, wie oder besser gesagt auf welchem Equipment Ihr Musik hört? Gibt es noch Analogfans unter Euch, die es nicht übers Herz bringen, ihre lieb gewordene Vinylsammlung zu entsorgen. Beschränkt Ihr Euch auf die zweikanlige Wiedergabe von Musik oder habt Ihr schon auf eine mehrkanalige Anlage "aufgerüstet" (in letzterem Fall, welches Medium, SACD oder DVD-A bevorzugt Ihr)? Hört Ihr über Kompaktlautsprecher, evtl. unterstützt durch einen Subwoofer, oder nennt Ihr Standlautsprecher Euer eigen? Habt Ihr ein separates Zimmer, in dem Ihr Musik hört, oder ist die Anlage in das Wohnzimmer (oder einen anderen Raum) integriert (mit den hier überlicherweise einzuhaltenden Restriktionen)?
Es gibt bestimmt noch viele andere Aspekte, die hierbei eine Rolle spielen können. Bin gespannt auf Eure Berichte...
Gruß,
Markus.
Rachmaninov (26.03.2006, 12:20): @Markus,
da stimme ich Dir nachhaltig zu. Das Equipment hat ganz entscheidenen Einfluß auf den musikalischen Genuß in den eigenen vier Wänden.
Bevor ich mich vor ein paar Jahren für einen Neukauf entschieden habe hatte ich mir einiges angehört. Es ist einfach unglaublich wie unterschiedlich die Elektronik Musik wieder gibt.
Letztendlich höre ich nur mit Naim CD5 und Nait 5. Damit bin ich hoch zufireden, da hinsichtlich Musikalität hier alles stimmt. Als Lautsprecher verwende ich ein 2-Wege-Bassreflexsystem, das ein Kollege von mir eintwickelt hat. Etwas vergleichbares würde mich sicherlich das 2-3 fache kosten.
Gerade wo ich das schreibe erinnere ich mich an den Tag als ich damals Naim im Vergleich zu Linn gehört. Nach dem Wechsel von Linn auf Naim sagte ein anwesender Herr:"So, und DAS ist jetzt Musik!"
Rolf Scheiwiller (26.03.2006, 14:07): @Rachmaninov Ich höre abends und frühmorgends ausschliesslich über Kopfhörer. Besitze einen Elektrostaten der Marke JECKLIN FLOAT mit sep. Speisgerät. Den Klang kann man schwer beschreiben. Null Verzerrungen, aüsserst transparentes Klangbild.
Da er helmförmig ist, muss man sich einigermassen ruhig verhalten.
Dann noch einen dynamischen der Marke SENNHEISER HD 650. Der beste aller dynamischen KH die ich je hatte. Sagenhafte Bässe! Auch null Verzerrung.
Gruss. Rolf.
Rolf Scheiwiller (28.03.2006, 09:29): Meine Standboxen kommen aus England. MISSION Verstärker NAD und PIONEER Tuner YAMAHA Receiver YAMAHA CD - Player SONY
DVD Player ( 2 ) PIONEER und SONY TV Breitbild PHILIPS PIXEL PLUS ( Sagenhafte Verbesserung !! )
Am PC Schreibtisch Aktivboxen und Subwoofer der Marke CREATIVE Das wärs!
R.
Rolf Scheiwiller (28.03.2006, 10:22): SUPPLEMENT
DVD Recorder mit integrierter Festplatte 160 GB SONY
DVD Recorder(ohne) SONY
R.
Rachmaninov (28.03.2006, 13:23): @Rolf,
immer wieder stelle ich fest, daß der Höreindruck wenn ich unterwegs mit und mit Kopfhörern an meinem mp3 Player hören MUSS ein anderer ist. Kannst Du das auch für Daheim bestätigen?
Bei Klaviermusik achte ich dann deutlich mehr auf den Anschlag als beim Hören über die Anlage.
Hatte schon oft überlegt mir aus diesem Grund auch einen Köpfhörer für Daheim zu kaufen!
Klavierklang dank meinen hochwertigen KH ein Erlebnis. Absolut nicht gequetscht und nicht dumpf.
Wenn die CD gut aufgenommen wurde, auch ältere Aufnahmen, ist das Klavier zum Greifen nah. Besonders die älteren DECCA Aufnahmen sind sehr brillant aufgenommen . Aber einen hörbaren Unterschied zwischen KH und meinen Boxen höre ich nicht mehr. Das Alter und das Gehör!
R.
korngold (04.04.2006, 20:57): Hallo rachmaninov,
Naim ist schon was feines.
Ich persönlich liebe meine Spendor-Lautsprecher, ansonsten gilt mein Vertrauen den Erzeugnissen der Firma clockwork in Köln(CD und Verstärker, da passiert unheimlich viel Musik...).
Außerdem bin ich auch Analogliebhaber und besitze neben einem sündhaften Plattenspieler, bei dem mich der demnächst anstehende Nadelwechsel in den Ruin treiben wird auch eine Schallplattenwaschmaschine von VPI, die mir in den letzen 15 Jahren tolle Dienstem geleistet hat.
Studiotonbandgeräte von Revox, Teac und Grundig habe ich auch noch, benutze sie aber nicht mehr, genausowenig wie diverse DAT-Recorder, wie sich die zeiten doch ändern.
Ansonsten bin ich strikter Stereoliebhaber, irgendwelcher Mulitichannelhastdunichtgesehen Dingsbums kommt mir nicht ins Haus.
Bei einer hervorragenden Aufstellung und einem vernünftigen Hörraum halte ich das alles für überflüssig. Viel wichtiger wäre es m.e., wenn überhaupt erstmal anständige Stereo-Aufnahmen sowie Wiedergabegeräte die Norm wären, und nicht die(leider)Ausnahme.
Beste Grüße,
Rachmaninov (04.04.2006, 21:19): Original von korngold Viel wichtiger wäre es m.e., wenn überhaupt erstmal anständige Stereo-Aufnahmen sowie Wiedergabegeräte die Norm wären, und nicht die(leider)Ausnahme. Beste Grüße,
Da stimme ich Dir 100%ig zu. Das Niveau der meisten Aufnahmen reizt bei weitem nicht das Potential aus was mit Stereo erreicht werden kann. Was soll einer dann mit SACD. Lieber das Geld in ein hochwertiges 2-Kanaklsystem investieren als billiges 5.1 oder so!
Walter (06.04.2006, 11:34): Original von Rachmaninov Da stimme ich Dir 100%ig zu. Das Niveau der meisten Aufnahmen reizt bei weitem nicht das Potential aus was mit Stereo erreicht werden kann. Was soll einer dann mit SACD. Lieber das Geld in ein hochwertiges 2-Kanaklsystem investieren als billiges 5.1 oder so!
Wenn ihr mich fragt: ICH WILL ALLES! :D Weil die Anlage schon das Potential zum Träumen hat, soll doch bitte auch die Aufnahme mir ein Maximum an Hörerlebnis ermöglichen.
Und da scheint viel zu gehen - es gibt hervorragende Aufnahmen die Schon 50 Jahre auf dem Buckel haben und grausame, von Heute. Bei der Interpretation und bei der technischen Realisierung. Ein wenig erhoffe ich mir hier aus dem Forum Informationen zu beidem - technischer Realisierung der Aufnahme und Qualität der Interpretation.
Walter
Jazz-Freak (10.04.2006, 18:21): Hallo,
auch ich kann dem nur voll und ganz zustimmen. Da ich zu meiner Schulzeit von hochwertigem Analog-Equipment nur träumen konnte und mein damaliger DUAL-Plattenspieler die musikalischen Vorzüge der Vinyl-Scheiben nicht ausnutzen konnte bin ich sehr früh dazu übergegangen, Klassikaufnahmen als CD zu kaufen. Mit meiner damaligen Anlage klang das nicht schlechter.
Später habe ich lange gesucht, um einen CD-Player zu finden, der klanglich möglichst nahe an die analoge Konkurrenz herankommt. Letztendlich bin ich einzig bei NAIM fündig geworden und höre seitdem mit NACD 3.5 und NAIT 3R. Den damaligen Werbeslogan "Kein Naim - keine Musik" konnte ich nur bestätigen. Nachdem die neue Kette durch selbstentwickelte Standlautsprecher in 2-Wege-Ausführung und einer abgewandelten Bass-Reflex-Kontruktion komplettiert wurde, ist bis heute der Wunsch nach Verbesserung, Aufrüstung, etc, nicht aufgekommen. Die Musik kommt ungemein lebendig, dynamisch und alles andere als langweilig rüber. Ich habe viele CD's aus meiner Sammlung neu kennengelernt, weil die Musik mit meiner alten Anlage quasi kastriert wiedergegeben wurde. Der "Nachteil" einer solchen Anlage ist, daß man hört, welche Aufnahmequalität möglich ist und diesbezüglich sehr deutlich die Spreu vom Weizen getrennt wird.
Zu hause habe ich den Vorzug, mein Arbeitszimmer auch als Musikzimmer nutzen zu können, sodaß ich weitestgehen von diversen Restriktionen (die es beim Wohnzimmer allerdings gibt!) verschont bin. Bei der Entwicklung und dem Bau meiner Lautsprecher hat meine Frau nur mit dem Kopf geschüttelt und darauf hingewiesen, daß diese Ungetüme (sind nur 1,10 Meter hoch) nicht ins Wohnzimmer kommen.
Gruß Klaus
Tangua (25.04.2006, 11:30): Mein Equipment ist ein sehr bescheidenes: 0815-Receiver von Kenwood ( K-irgendwas...) CD-Player - Philips CD 723 Lautsprecher - Nubert Nubox 310 + Subwoofer Magnat Sub A30
Ich höre klassische Musik aber - wie erstaunlicherweise sehr viele andere auch - fast ausschließlich über Kopfhörer und bin da mit meinem Sennheiser HD 600 ausgesprochen zufrieden. Ich schließe diesen direkt an den regelbaren KH-Ausgang meines CD-Players an - der Klang ist dann offener und "direkter" als über den Receiver. Schon länger denke ich über die Anschaffung eines KH-Verstärkers nach, zögere jedoch vor der Anschaffung, ohne mich von den tatsächlichen Vorzügen überzeugt zu haben.
Ansonsten investiere ich mein Geld lieber in CDs... :D
Markus (25.04.2006, 17:43): Nachdem ich diesen Thread auf den Weg gebracht habe, möchte ich nun auch ein wenig von meiner Wiedergabekette berichten: angefangen hat alles mit Lautsprechern der Firma Nubert, in die ich mich beim Probehören beim Hersteller in Schwäbisch Gmünd "verkuckt" (ich möchte das Wörtchen "verhört" gerne vermeiden) habe. So etwas an Klarheit, Durchsichtigkeit und Ausgewogenheit war mir bis dahin fremd. Es war recht schnell klar, dass der damals vorhandene Stereo-Verstärke von Yamaha etwas edlerem weichen musste. Dies war dann der legendäre C370 von NAD inkl. des zugehörigen CD-Laufwerks.
Nachdem mein Interesse für das Mehrkanalige durch die einschlägigen Foren geweckt worden war, machte ich mich auf den Weg zu den diversen HiFi-Händlern, um die Preis- und Leistungsgrenzen dieser für mich neuen Art des Hörens abzustecken. Oberste Prämisse war stets, keinerlei Kompromisse im Zweikanalbereich hinnehmen zu wollen.
Nach langer Suche ist mir dies dann auch gelungen: es wurde ein Surround-Receiver und CD-Player der Marke Rotel daraus, ergänzt durch einen Multi-Format-Player, der sowohl DVD-Audios als auch SACDs abspielt. Die Wiedergabe erfolgt über die bereits erwähnten 5 Lautsprecher von Nubert, wobei ich auf einen Subwoofer verzichtet habe (die 35 Hz der Standboxen sind für meinen Hörraum mehr als ausreichend).
Ich muss zwar zugeben, dass die rückwärtigen Kanäle hauptsächlich von Filmmaterial in Anspruch genommen werden, bei Klassik, auch wenn sie mehrkanalig aufgenommen worden ist, dominiert eindeutig die Frontpartie, trotzdem kann eine klug abgemischte SACD oder DVD-Audio eindeutig einen besseren Eindruck des Aufnahmeraums vermitteln, als dies bei Stereo-Aufnahmen der Fall ist, wo die Einflüsse des Hörraums eine nicht unwesentliche Rolle beim Klangeindruck spielen.
Ach ja, eines sollte nicht unerwähnt bleiben: der Rotel-Receiver blieb nicht nur hinter der Klangqualität des vorher vorhandenen NAD-Stereo-Verstärkers nicht zurück, er übertrifft sie gerade im Zweikanalmodus bei weitem (ok, er lag auch preislich weit jenseits dessen, was NAD für seinen C370 haben wollte).
Die jetzt inzwischen seit ca. 2 Jahren vorhandene Mehrkanal-Konfiguration wird wohl noch sehr lange meinen Bedürfnissen nach qualitativ hochwertiger Musikwiedergabe gerecht werden.
Gruß,
Markus.
LazarusLong (18.09.2007, 13:08): - Plattenspieler Grundig PS4300 ca 15 Jahre alt - Sony PS2 - Yamaha Receiver RX-V 350 6.1 Kanal fähig 5 Jahre alt - Yamaha Verstärker AX 380 ca. 15 Jahre alt - Kopfhörer Sennheiser HD595 neu - Yamaha DVD Player S 550 3 Jahre - Panasonic DVD Recorder DMR - EH55 1 Jahr alt - Tape Deck Sony K315 15 Jahre alt - Glotze Samsung haumichblau ca. 8 Jahre alt - Lautsprecher Marke Eigenbau 4 x ca. 150W Musik, ca. 15 Jahre alt
Der 2te Verstärker zu Hause ist eigentlcih nur wegen Plattenspieler wieder in Betrieb genommen worden, mittlerweile nutze ich ihn auch als Kopfhörerverstärker, weil ich mir einbilde, daß der Klang hier unverfälschter ist als bei dem 6.1 Receiver. Daher habe ich jetzt noch den DVD Player analog an dem alten Vertärker und digital an den neueren angeschlossen.
Im Büro
- Verstärker Yamaha AX-470 12 Jahre alt - Tuner Yamaha TX-480 8Jahre alt - DVD-Player Grundig ??? 2 Jahre alt - Lautsprecher Billigkram Jamo FC irgendwas, angeblich 120W Musik
Jürgen (19.09.2007, 10:59): Zuhause im Wohnzimmer:
Alter Kenwood Receiver (ca.30 Jahre alt) DVD-Player von Aldi Magnat Boxen (ca.15 Jahre alt) Kopfhörer Audio Technica 911 (ca.23 Jahre alt)
Zuhause im Hof (kleine Hofreite):
Denon Receiver (Alter unbekannt, einem Kollegen abgekauft, weil der auf Dolby Surround umgestiegen ist) CD-Player, mp3 tauglich, so'n tragbares Phillips-Teil, Disk-man oder wie man die Teile nennt. Den KH-Ausgang mußte ich mir auf Cinch hinfrickeln. Kenwood 2-Wege Boxen (ca.30 Jahre alt)
Im Büro:
Musicmatch Jukebox 9.0 KH Sony MDR 201 (1-2 Jahre alt)
Ich habe noch einen Kenwood und einen Technics Plattenspieler. Aber der Kenwood hat ein Massebrumm, und beim Technics ist die Nadel defekt. Kenwood ist Riemengetrieben, Technics direkt. Den ganzen Kenwood-Kram gabs zur Konfirmation, war noch einer der ersten Tapedecks dabei (Toplader !), ist aber futsch. Tapedecks habe ich insgesamt 3 Stück verbraten, die Antriebsmechanik hat halt nur eine endliche Lebensdauer. Mittlerweile höre ich aber keine Casetten mehr.
Grüße Jürgen
Jürgen (24.08.2009, 00:02): Original von Jürgen Zuhause im Wohnzimmer:
Alter Kenwood Receiver (ca.30 Jahre alt) DVD-Player von Aldi Magnat Boxen (ca.15 Jahre alt) Kopfhörer Audio Technica 911 (ca.23 Jahre alt)
Mittlerweile habe ich meinen DVD-Player ausgetauscht. Das soll aber nicht mein Thema sein.
Vielmehr höre ich seit geraumer Zeit á capella Musik wie "Spem in alium" entweder in der Aufnahme von Dixon oder den Huelgas: http://ecx.images-amazon.com/images/I/416G49tPHNL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51lMGBVHDfL._SL500_AA240_.jpg
Meist hörte ich diese Musik über Kopfhörer, weil sie nicht unbedingt Mainstream ist, und war/bin begeistert. Nun hatte ich im Urlaub die Gelegenheit, sie auf meiner Heimanlage zu hören. Und siehe da, nun hat sie viel von ihrer Faszination eingebüßt. Ich schätze mal, es liegt an den Boxen, die solcher Musik einfach nicht gewachsen sind.
Ich bin schon etwas gefrustet, weil die Anlage für andere Musikstile immer hinreichend geklungen hat. Habt Ihr schon ähnliche Erfahrungen gesammelt?
Grüße Jürgen
Cetay (inaktiv) (24.08.2009, 10:21): Original von Jürgen Original von Jürgen Zuhause im Wohnzimmer:
Alter Kenwood Receiver (ca.30 Jahre alt) DVD-Player von Aldi Magnat Boxen (ca.15 Jahre alt) Kopfhörer Audio Technica 911 (ca.23 Jahre alt)
Mittlerweile habe ich meinen DVD-Player ausgetauscht. Das soll aber nicht mein Thema sein.
Vielmehr höre ich seit geraumer Zeit á capella Musik wie "Spem in alium" entweder in der Aufnahme von Dixon oder den Huelgas: http://ecx.images-amazon.com/images/I/416G49tPHNL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51lMGBVHDfL._SL500_AA240_.jpg
Meist hörte ich diese Musik über Kopfhörer, weil sie nicht unbedingt Mainstream ist, und war/bin begeistert. Nun hatte ich im Urlaub die Gelegenheit, sie auf meiner Heimanlage zu hören. Und siehe da, nun hat sie viel von ihrer Faszination eingebüßt. Ich schätze mal, es liegt an den Boxen, die solcher Musik einfach nicht gewachsen sind.
Ich bin schon etwas gefrustet, weil die Anlage für andere Musikstile immer hinreichend geklungen hat. Habt Ihr schon ähnliche Erfahrungen gesammelt?
Grüße Jürgen
Ich habe kürzlich im Nachbarthread meine Erfahrungen bei der Suche nach der Traumanlage geschildert. Auch ich habe festgestellt, dass es Anlagen gibt, die wie für die Stimmenwiedergabe geschaffen sind. Wenn man eine Stimmen-lastige CD später auf einer "normalen" Anlage stellt sich genau das ein, was du so treffend mit "sie hat viel von ihrer Faszination eingebüßt" beschreibst. Oft wird eine "emotionale" Stimmenwiedergabe mit einer Anhebung des Präsenzbereichs im Frequenzgang in Verbindung gebracht. Mein jetztiges Equipment ist hier eher unverdächtig, trifft aber bei Chormusik und speziell weiblichen Solostimmen mitten ins Mark.
Quad 99 CDP-2 Player Quad 11L Studio Aktivlautsprecher
jünter (25.08.2009, 19:59): Dann will ich als bekennender Klang-/Technikfreak auch mal meine Hardware verraten:
Verstärker: AVM A 2 Evolution
CD-Player: AVM CD 2 Evolution;
verkabelt mit Cardas Crosslink.
Lautsprecher: Dynaudio Contour 1.8 Mk II ( :down, s. mein Avatar);
Mit der Anlage bin ich seit mehr als 8 Jahren sehr zufrieden."Nachteil": die sehr "ehrlich" und neutral abgestimmten Komponenten entlarven schlechte Aufnahmen absolut schonungslos.
Meine Perspektive an Elektronik (träumen und auf Lottogewinn hoffen darf man ja): Primare A 30/ CD 31; sollen mit Dynaudio sehr gut harmonieren.
Grüße an Alle, jünter
Heike (28.08.2009, 20:26): Zur Zeit (im Arbeitszimmer immer) am PC mit MEDION-Lautsprechern. Ich liebe es, online in Zeitungen oder Foren zu stöbern und dabei Musik zu hören.
Normalerweise mit einer schon einige Jahre alten Bose-Anlage im Wohnzimmer.
Im Schlafzimmer mit einer noch älteren Sony-Anlage.
In der Badewanne mit einem spritzwassergeschützten kleinen Tchibo-CD-Player.
Im Büro mit der auf eure Empfehlung gekauften Panasonic- Kompactanlage :-)
Unterwegs mit einem Cowon iAudio7 und (je nach Größe der Handtasche) mit Ultimate-InEar Kopfhörern oder Koss PortaPro - wobei ich finde, dass die zwar doof aussehen, aber dafür bequemer sind und besser klingen. Heike
Obwohl ich mit meinen 19 Lenzen der jungen Generation angehöre, höre ich leidenschaftlich gerne Schallplatten. Ich habe einen größeren Posten von meiner Oma geschenkt bekommen und kaufe mir auch des Weiteren laufend neue auf Flohmärkten. Man kommt auf andere Art und Weise nie derart günstig an klassische Musik mit hochwertigen Interpreten, da die meisten Leute ihre Analogschätzchen zugunsten der digitalen Medien veräußern. Ich besitze zwei Schallplattenspieler: Einen sehr hochwertigen DUAL aus den 60ern, der noch von meiner Oma stammt und einen nicht so ganz qualitativen "Hobel" von SONY, den ich mir selbst gekauft habe. Dieser hat aufgrund seiner etwas dickeren Nadel den Vorteil, dass die Töne der Platten so gut wie nie verzerrt klingen, als es bei dem DUAL und dessen äußerst grazilem Tonabnehmer der Fall ist. Wenn ich Zeit und vor allem auch die nörige Muße dazu finde, digitalisiere ich auch des Öfteren besondere Lieblinge aus meiner Sammlung, um sie überall, vornehmlich im Auto und bei Bekannten, genießen zu können. Um die richtige Soft- und Hardware dafür zu finden, habe ich in der Volkshochschule extra einen Kursus dieses Thema betreffend belegt.
Ganz liebe Grüße, euer Jan! :)
Jürgen (26.09.2009, 12:41): Original von Jürgen Original von Jürgen Zuhause im Wohnzimmer:
Alter Kenwood Receiver (ca.30 Jahre alt) DVD-Player von Aldi Magnat Boxen (ca.15 Jahre alt) Kopfhörer Audio Technica 911 (ca.23 Jahre alt)
Mittlerweile habe ich meinen DVD-Player ausgetauscht. Das soll aber nicht mein Thema sein.
Vielmehr höre ich seit geraumer Zeit á capella Musik wie "Spem in alium" entweder in der Aufnahme von Dixon oder den Huelgas: http://ecx.images-amazon.com/images/I/416G49tPHNL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51lMGBVHDfL._SL500_AA240_.jpg
Meist hörte ich diese Musik über Kopfhörer, weil sie nicht unbedingt Mainstream ist, und war/bin begeistert. Nun hatte ich im Urlaub die Gelegenheit, sie auf meiner Heimanlage zu hören. Und siehe da, nun hat sie viel von ihrer Faszination eingebüßt. Ich schätze mal, es liegt an den Boxen, die solcher Musik einfach nicht gewachsen sind.
Ich bin schon etwas gefrustet, weil die Anlage für andere Musikstile immer hinreichend geklungen hat. Habt Ihr schon ähnliche Erfahrungen gesammelt?
Grüße Jürgen
Ich muss ein wenig zurückrudern.
Gestern hatte ich mal wieder die Möglichkeit "Spem in alium" von Tallis unter Dixon über die Lautsprecher meiner Heimanlage zu hören. Erst (weil es schneller geht) vom Memory-Stick als MP3 (VBR 50%). Das Ergebnis war genauso niederschmettrnd, wie vor Monaten schon. Ich kam dann auf die Idee, direkt von der CD zu hören. Und siehe da, viele Spitzentöne kamen wesentlich klarer zur Geltung.
Bislang glaubte ich, mit meinem Gehör keine Unterschiede zwischen MP3 und dem Original ausmachen zu können. Davon bin ich geheilt.
Grüße Jürgen
Sfantu (16.04.2022, 23:29): Könnte ich allein entscheiden, stünde meine HiFi-Anlage samt Platten-und CD-Sammlung wie selbstverständlich im Wohnzimmer und bildete somit den (Lebens-) Mittelpunkt der Wohnung. Der Status Quo besteht freilich aus mit meiner Partnerin hart erkämpften Kompromissen: Klavier und CDs stehen im Gästezimmer, die äußerst selten benutzte Haupt-Klangkette im Wohnzimmer. Das eigentliche Herzstück bildet aber "mein" Musikzimmer mit den Schallplatten und der Zweitanlage: ein uralter Pioneer-Receiver SX 990 mit wunderbar sattem, altgold-warmem Stereo-Klang, ein MusicHall mmf 5.1 se-Plattendreher, ein DestinY HD-23 CD-Player, ein Sony-MD-Recorder MDS-S1 und aus der (Platz-) Not geboren ein Bose-Acoustimass-Lautsprecher-System mit Subwoofer, ersatzweise der AKG-Kopfhörer K 172. Die Verbindungskabel sind in keinem Fall die werksseitig Mitgelieferten, sondern Produkte von Oehlbach und Kimber - im Anschaffungspreis aber nur ausnahmsweise über den 2stelligen Bereich hinausgehend. Der Plattenspieler wird ausnahmslos gleichzeitig mit dem guten (alten) LencoClean-Naßabspielsystem betrieben. Zuvor wandert jede Platte auf meine Claeraudio Matrix-Schallplatten-Waschmaschine.
Auf den spärlichen 12 Quadratmetern habe ich, wie gut zu erkennen ist, einen Wahnwitz an Verdichtung erreicht, der keinen Kubikzentimeter Stauraum dem Zufall überläßt. Ich bin zufrieden mit diesem Hörraum - auch, wenn es sicher jede Menge Optimierungsbedarf gäbe. Es ist ein Musik-Refugium entstanden, in dem Behaglichkeit und Wohlfühlen tonangebend sind. Nicht von ungefähr ist meine Ersatztochter, unsere norwegische Waldkatze, meine treueste Konzertbegleiterin.
Joe Dvorak (18.04.2022, 07:18): Ein Alptraum fuer Klaustrophobiker. Jetzt verstehe ich, warum hin und wieder 'Play-offs' angezeigt sind. Obwohl, zur Not koennte man noch das Fenster... Die Raumakkustik ist fuer den Hochender nicht das Gelbe vom Ei, aber die Loesung mit den Mini-Boxen und Subwoofer ist dafuer wohl die beste. (Ich musste die "Boxen" erst eine Weile suchen, da kamen Kindheitserinnerungen an die Wimmelbilder mit der versteckten Maus in der TV-Zeitschrift auf.) Dass die vermutlich bessere Erst-Anlage selten benutzt wird, ist freilich ein Jammer.
Die Kompromisse mit der Partnerin habe ich jetzt auch wieder, nachdem ich viele Jahre gluecklich in meinen eigenen vier Waenden gehaust habe. Da unser Wohzimmer palastartige Dimensionen hat, boete sich der Einsatz von Nahfeld-Monitoren an - weit weg von jeder Wand, sprich mit echter Raeumlichkeit im Klang, ungestoert von Einfluessen des Hoerraums. Aber erklaere mal Madame, die von der Streaming-App mit niedrigster Aufloseung auf einen 15$ Bluetooth-Wurfel stroemt und mit dem Klang zufrieden ist, warum die Boxen mitten im Zimmer stehen muessen. Der Versuch wurde mit einem "Bvllsh!t" von Tisch gewischt. Also habe ich jetzt Midfeld-Monitore (KRK ROKIT RP10-3 G4 Tri-Amp), die nahe zur Wand stehen und schiebe den Stuhl heran, wenn ich intensiv Musik hoeren will. Warum es professionelle Studio-Monitore sein muessen, habe ich anderswo schon erklaert. Es gibt einfach keinen vernuenftigen Grund, nicht so zu hoeren, wie es die Profis beim Mastern und Abmischen von Alben/CDs/Files tun, wenn man auf allerhoechste Widergabetreue erpicht ist. Abgesehen davon, dass die paradoxerweise nur einen Bruchteil von gleichwertigem Consumer-High-End kosten, weil der Profi nur fuer Hoerfakten bezahlt. Dass es Aktiv-Monitore sein muessen, ist fuer mich ein No-Brainer. Die Klang und Energie vernichtende Frequenzweiche faellt weg, das Signal wird rasiermesserscharf getrennt, bevor es verstaerkt wird - mit Verstaerkern, von denen -idealerweise- jeder einzelne genau auf das Lastverhalten des im Mehrwegsystem angesteuerten Lautsprechers abgestimmt ist.
In Schlafzimmer residiert bei mir auch Bose - in Form des Soundlink MIni II Bluetooth-Lautsprechers, den ich seit vielen Jahren habe und zu den besten Anschaffungen, die ich ueberhaupt je gemacht habe, zaehle. Auch bei den Kopfhoeren herrscht Treue zur Marke in Form des QC35 II.
Was die Quelle angeht, bin ich nahezu vollstaending zum Streaming konvertiert. Per Bluetooth (aptX-HD code) geht es vom Smartphone zur Audioengine B1 von dort digital weiter an den AudioLab 8300 CDQ, der CD-Spieler, asynchroner D/A-Wandler und Vorverstaerker in einem ist. Hi-Res geht vom Laptop mit USB, ich weiss aber nicht, wann ich das zum letzten mal genutzt habe. Auch der CD-Schlitz bekommt nur noch sehr selten Futter.
In einer nicht allzufernen Zukunft gibt es einen eigenen Raum nur zum Musikhoeren. Dort steht dann die Zweitanlage in Form von Klipsch-Eckhoernern, angetrieben von 2A3-Trioden-Roehrenendstufen. Das ist dann der Gegenpol zu hoher Wiedergabetreue, naemlich Equipment-Eigenklang pur. Aber was fuer einer! :engel
Sfantu (18.04.2022, 18:47): Da unser Wohzimmer palastartige Dimensionen hat, boete sich der Einsatz von Nahfeld-Monitoren an - weit weg von jeder Wand, sprich mit echter Raeumlichkeit im Klang, ungestoert von Einfluessen des Hoerraums. Aber erklaere mal Madame, die von der Streaming-App mit niedrigster Aufloseung auf einen 15$ Bluetooth-Wurfel stroemt und mit dem Klang zufrieden ist, warum die Boxen mitten im Zimmer stehen muessen. Der Versuch wurde mit einem "Bvllsh!t" von Tisch gewischt. Hier böte sich eine klassische gezielte Krisenintervention an (in der Psychologie hat es hochwahrscheinlich sogar einen Namen dafür), man könnte es auch schlicht als fiesen Trick klassifizieren: Wenn Du als Partner etwas auf den ersten Blick schwer Verständliches einforderst, bist Du auf denkbar schwachem Posten. Wenn aber ein Außenstehender zu Besuch wäre und mit Blick auf Deine Nahfeld-Monitoren aus allen Wolken fiele: "Jessesgott!! Tu` mir den Gefallen und sag` mir, daß das nicht wahr ist!! Ja, hat Dir denn niemand gesagt, daß die Dinger mitten im Raum stehen müssen??!! Direkt an der Wand ist das doch alles für die Katz, Menschenskind!!" (oder ähnlich). Es wäre einfach zu schön, wenn sich sowas mal eben so von allein ergäbe. Wahrscheinlicher macht es aber Sinn, diesen Besucher im Vorfeld einem sorgfältigen Briefing zu unterziehen, damit es klappt (und nicht einstudiert rüberkommt).
Joe Dvorak (19.04.2022, 08:20): Hier böte sich eine klassische gezielte Krisenintervention an (in der Psychologie hat es hochwahrscheinlich sogar einen Namen dafür), man könnte es auch schlicht als fiesen Trick klassifizieren Eine der wenigen sicheren Erkenntnisse, die ich in den bisherigen 3 Jahren meines Asienabenteuers gewonnen habe: Psychologie, wie sie im Westen gelehrt wird, gilt hier nicht. :whistling: