peter337 (07.01.2010, 21:38):
Jetzt kommt eine Sängerin, ebenfalls ein lyrischer Sopran, den ich ungemein schätzte - Kammersängerin Wilmy Lipp.
Als blutjunge Sängerin sang sie in einer Freiluftaufführung in Wien die Rosina im "Barbier von Sevilla" und ab 1950, in etwa, war sie die Königin der Nacht, was auch drei Gesamtaufnahmen beweisen.
Natürlich gab es nach Wilma Lipp noch gute Königinnen, wie Mimi Coertse, Erika Köth, Erika Mechera , Lucia Popp und dann Edita Gruberová,
jedoch war sie wie Erika Mechera eine echte Wienerin, geboren im 13. Bezirk und später im 19. Bezirk ins Gymnasium gehend und sie wollte Welthandel studieren, was zum Glück ein Verwandte, insgeheim, verhinderte.
Wilma Lipp sang dann ab 1955, schon die Pamina, aber auch noch die Köngin und die Zerlina, die Sophie, und deshalb kann ich auch nicht verstehen warum gerade H.v.Karajan in der Eröffnung des Salzburger Festspeilhauses ausgerechnet Anneliese Rothenberger als Sophie nahm ? Diese hatte doch so gar keinen Ausdruck des "süßen Wiener Mädels".
Wilma Lipp sang dann noch die Margarete 1963 und vorher noch die Adele in der Staatsoper an der Volksoper. Doch für mich war die Pamina, noch in meiner "Karriere" immer ein Erlebnis.
Am Ende ihrer Karriere war Wilma Lipp Professorin am Salzburger Mozarteum und heute lebt Wilma Lipp in der Nähe von München.
So jetzt ist Schluss mit der Schwärmerei sonst gehe ich auf die Nerven, Euer Peter aus Wien. :hello :hello :hello