Sfantu (14.03.2021, 15:56): Im heutigen "Gerade jetzt"-Faden ermahnte mich Maurice angesichts meines Postings morgentlicher britischer Schlemmerpfannen ob des falschen Threads. & er hat natürlich vollkommen Recht. & bringt mich bei der Frage an mich selbst "Welches wäre denn der richtige Thread?" zugleich auf die Idee zu eben diesem Machwerk: Speis & Trank in der Musik.
Also mal flink den Unbedenklichkeits-Fragebogen ausgefüllt: Ein wenig primitiv? Vielleicht. Gäbe es Feinsinnigeres? Definitiv! Ist dies ein niederschwelliges Mitmach-Angebot? Unbedingt! Hätte ich spontan eine Alternative höheren Anspruchs in petto? Leider nein. Was kann ich zu meiner Verteidigung vorbringen? Es könnte kurzweilig sein & Spaß machen.
Der Schalterbeamte schaut mich verständnis-& ausdruckslos an, kann ein Gähnen nicht unterdrücken, knallt den Stempel auf den Wisch & winkt mich durch.
Puhhh, geschafft!
Dann also mal los: welche Werke haben mit fester oder flüssiger Nahrung zu tun? Gibt es vielleicht eine Seezungen-Serenade? Eine Kalorien-Quadrille? Einen Metabolisten-Marsch? Einen Flatulenzen-Galopp?
Was Viele nicht wissen: Joseph Straussens op. 212, sein Diarrhoen-Walzer hatte mit dem Titel nicht den Hauch einer Chance bei seinem Verleger, weshalb er auf die "Delirien" ausweichen mußte - so wurde künstlerische Freiheit dreist beschnitten...skandalös!
Auch wurde Kaloria, die 10. der Musen, aus dem hehren Zirkel verbannt, seitdem sich der Schlankheitswahn global & endgültig durchsetzte...tragisch!
Also: Serviette auf den Schoß. Gabel links, Messer rechts. Und los!
Sfantu (14.03.2021, 16:00): Wolfgang Amadé Mozart
La tartine de beurre oder "Das Butterbrot", Klavierstück KV Anh. 284 C 27.09
Sfantu (14.03.2021, 16:08): Das schreit ja nach einem eigenen Thread ... Händel, Rossini, Levine, ... alles keine Kostverächter ... Tafelmusiken, Vivaldi zum Champagner, Haydn zum Salat, Schumann zur Suppe, Mozart zum Fisch, Jazz zum Sorbet, Rachmaninow zum Filetsteak medium, Pavarotti zur Käseplatte und schließlich Songs von Kurt Weill zum Dessert ... Na, das war dann ja wohl so etwas wie Gedankenübertragung. Es könnte also interessant werden hier...
Philidor (14.03.2021, 16:43): Es könnte also interessant werden hier... Da wir - Marcie zufolge - ein Genießerforum sind, wird dieser Thread wohl überquellen.
Im von Sfantu zitierten Beitrag vermählte ich Champagner mit Vivaldi. Alle Operettenfans und Liebhaber der "Fledermaus" werden energischst widersprechen und "Im Feuerstrom der Reben" als einzige angemessene Musik zum "König aller Weine" ausrufen ...
... darum bescheide ich mich mit einem geradezu nichtigem Hinweis auf eine Goebel-CD und freue mich auf Eure Favoriten der Telemannschen Tafelmusiken ...
Gruß Philidor
:hello
Amonasro (14.03.2021, 17:17): Bei diesem Thema kommt man um Gioachino Rossini nicht herum. Nach seinen frühen Rückzug ins Privatleben galt er als Gourmet und legendärer Gastgeber. In seinem Spätwerk, den Péchés de Vieillesse („Sünden des Alters“), gibt es mehrere Klavierstücke mit kulinarischem Thema:
Ouf! Les petites pois (kleine Erbsen) Un sauté (Ein Braten) Hachis romantique (Romantisches Gehacktes)
Les Quatres Mendiants: Me voilà - Bonjour Madame: Les Figues Sèches (getrocknete Feigen) Minuit sonne - Bon soir Madame: Les Amandes (Mandeln) A ma Petite Perruche: Les Raisins (Rosinen) A ma chère Nini: Les Noisettes (Nüsse)
Petite valse l'Huile de Ricin (Rizinusöl)
Die Musik in den Quatres Mendiants beschreibt allerdings nicht die Naschereien selbst, sondern diejenigen, die von Rossini damit verwöhnt wurden: die Feigen und Mandeln sind für seine Frau, die Rosinen für seinen Papagei Perruche und die Nüsse für seine Hündin Nini. Gewidmet hat Rossini die Stücke "den Pianisten der vierten Klasse, zu denen zugehören ich die Ehre habe".
Auch die Arie (genauer gesagt Cabaletta) Di tanti palpiti aus Tancredi passt hier hin. Sie war eine von Rossinis bekanntesten Melodien, sogar Wagner zitiert sie in den Meistersingern (Auftritt der Schneider im 3. Akt). Die Arie war unter der Bezeichnung aria del riso (Reis-Arie) bekannt, weil Rossini sie in genau der Zeit komponiert haben soll, die man zum Reiskochen braucht.
Mehrere Gerichte wurden nach Rossini benannt, am bekanntesten die „Tournedos Rossini“: Rinderfiletsteaks mit Gänsestopfleber und schwarzem Trüffel.
Auch zum Thema passend ist dieses Rossini zugeschriebene Zitat: "Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben: als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel."
Gruß Amonasro :hello
Sfantu (14.03.2021, 18:14): Aus Albert Lortzings Feder stammt der
Warme weeche Bretzeln-Walzer
Philidor (14.03.2021, 18:19): Ich fühle mich verpflichtet, die sogenannte "Kaffee-Kantate" von Johann Sebastian Bach zu erwähnen.
("Schweiget stille, plaudert nicht" BWV 211)
Gruß Philidor
:hello
Sfantu (14.03.2021, 19:09): Darf's noch ein Tässchen sein?
Wobei zugegebenermaßen in Carl Millöckers Räuber-& Schmuggler-Operette "Gasparone" Zucker und Kaffee eher als Hehlerware denn als Genußmittel von Interesse sind. Millöcker verfasste aus Motiven seines Bühnenwerks jedenfalls die charmante Polka française "Zucker und Kaffee"
Cetay (inaktiv) (15.03.2021, 02:06): Dann also mal los: welche Werke haben mit fester oder flüssiger Nahrung zu tun? Gibt es vielleicht eine Seezungen-Serenade? Eine Kalorien-Quadrille? Einen Metabolisten-Marsch? Einen Flatulenzen-Galopp? Letzteres beinahe... :cool
Johann Heinrich Schmelzer - Al giorno delle Correggie Auf auf dieser CD: Johann Fischer - Musicalische Composition uber die Welt beruhmbte Luneburger Sultze
Sfantu (15.03.2021, 15:29): Keinesfalls fehlen darf hier "Der Speisezettel" von Carl Friedrich Zöllner
Amonasro (16.03.2021, 20:44): Makaber und satirisch geht es im 2. Teil von Carl Orffs Carmina Burana (In taberna) zu: Hier besingt ein über dem Feuer bratender Schwan sein trauriges Schicksal (Olim lacus colueram).
Gruß Amonasro :hello
Sfantu (17.03.2021, 12:45): Bei Kaffee & Kuchen sitzen von Eierlikör & "Pharisäer" angesäuselte Tantchen & empören sich über den neuesten Promi-Tratsch aus der Regenbogenpresse. Kann man sowas textlos vertonen?
Camille Saint-Saëns kann es:
Wedding Cake, Caprice-Valse op. 76 für Klavier & Streichorchester
Philidor (17.03.2021, 13:01): Bei Kaffee & Kuchen sitzen von Eierlikör & "Pharisäer" angesäuselte Tantchen & empören sich über den neuesten Promi-Tratsch aus der Regenbogenpresse. Zweifelohne wurde Udo Jürgens davon inspiriert ... "Aber bitte mit Sahne!"
Gruß Philidor
:hello
Sfantu (17.03.2021, 13:11): Zweifelohne wurde Udo Jürgens davon inspiriert ... "Aber bitte mit Sahne!" Gut möglich. Dieser Song gehört für mich in die dünn besiedelte Kategorie der zeitlosen Klassiker westdeutscher Nachkriegskultur über Schlager-oder sonstige Genregrenzen hinweg, die zudem noch weitgehend frei von Fremdschäm-Affekten bleibt.
Sfantu (17.03.2021, 13:30): Der Plot von Leoš Janáčeks Oper "Výlety páně Broučkovy" (Die Ausflüge des Herrn Brouček) ist maßgeblich Bier-evoziert & Bier-gesteuert. Der zentrale Teil der Geschichte spielt in den Träumen des Protagonisten, während er seinen Vollrausch ausschläft. Selbst in den kurzen Momenten, die er aus seinem Schlummer hochschreckt, ruft er nur "Pivo, pivo,pivo!!" Tschechischer geht's wohl kaum...
Jan Van Karajan (17.03.2021, 19:38): Hier ließe sich auch noch der Nussknacker von Tschaikowsky anführen. Da die Handlung in der Weihnachtszeit spielt, werden natürlich auch entsprechende Köstlichkeiten angeführt, darunter Tee und Schokolade. Und der Nussknacker selbst ist ja ein wichtiges Werkzeug, um an gewisse Leckereien zu kommen :D . Grüße Jan :hello
Sfantu (17.03.2021, 20:10): Dann bleiben wir doch noch einen Augenblick in Tschaikowskijs Zucker-Backstube. Im Dornröschen hat u. a. die Mehl -Fee "Fleur de farine" ihren Auftritt.
Philidor (17.03.2021, 20:13): "Richt' uns Männern das Mahl!" (RIchard Wagner, Die Walküre, 1. Aufzug)
"Hier sitzt mit seiner Allerschönsten ein Verliebter beim Souper." (Richard Strauss, Der Rosenkavalier, 3. Akt)
Gruß Philidor
:hello
Jan Van Karajan (17.03.2021, 21:42): In Verdis Falstaff frönt der Protagonist gerne dem Wein, und auch anderen Genüssen kann er augenscheinlich etwas abgewinnen :D Grüße Jan :hello
Guenther (17.03.2021, 22:51): Hallo zusammen,
nun wundert es mich doch ein wenig, daß seit Sonntag noch niemand an Mozarts "Don Giovanni" gedacht hat: Hier sind doch nun einige Szenen, in denen es (zumindest nebensächlich) ums Essen und Trinken geht.
Die Einladung DGs an die Hochzeitsgesellschaft, aufs Schloß zu gehen und dort mit "reichlich Schokolade, Kaffee, Wein und feinen Speisen" versorgt zu werden: Ordina ch'abbiano cioccolatta, caffè, vini, prosciutti: cerca divertir tutti... Die Champagner-Arie Fin ch’han dal vino, calda la testa
Abendesseneinladung an die Komtur-Statue, Duett: O statua gentilissima
Und natürlich das Finale am gedeckten Tisch, der geladene Gast kommt: Già la mensa è preparata
Die Komturstatue schlägt DGs Essen aus und fragt ihn, ob er nicht stattdessen zu ihrem Mahle käme: Tu m'invitasti a cena, Il tuo dover or sai. Rispondimi: verrai tu a cenar meco?
Ich habe mich immer gefragt, was die dauernden Anspielungen auf das Essen genau bedeuten mögen (ok, bei der Champagner-Arie ist es klar). Ob aber bei der Einladung des Komturs an DG eine Anspielung an das Abendmahl angedacht ist? Ich weiß es nicht.
Nicolas_Aine (18.03.2021, 00:07): hm. Ich frage mich schon seit einigen Tagen, ob hier Hänsel & Gretel reinpasst... Zwar vielleicht etwas makaber, aber es geht ja wohl doch irgendwie auch ums Essen, z.B. "Ja, bei Tag, o Graus,zum Hexenschmausim Kmisper-Knasper-Knusperhaus,die Kinderlein,Armsünderlein,mit Zauberkuchen lockt sie hinein!Doch übel gesinnt,ergreift sie geschwinddas arme Kuchen knuspernde Kind.in den Ofen, hitzhell,schiebt’s die Hexe blitzschnell,dann kommen zur Stell’,gebräunet das Fell,aus dem Ofen, aus dem Ofendie Lebkuchenkinder!" (Zitat Vater, 1. Akt 3. Szene), oder "Der Teig ist gar, wir können voran machen", oder natürlich das Knusperhaus.
Amonasro (18.03.2021, 00:16): In Umberto Giordanos Oper La cena delle beffe (deutsch: "Das Nachtmahl der Spötter") treffen sich im mittelalterlichen Florenz die verfeindeten Protagonisten Giannetto Malespini und Neri Chiaramantesi auf neutralem Grund, um bei einem Abendessen Frieden zu schließen. Der Schein trügt jedoch und Giannetto nutzt die Gelegenheit einen grausamen Racheplan in Gang zu setzen.
In Rossinis L'Italiana in Algeri bekommt der zum Papatacì ernannte Mustafà den Verhaltenskodex auferlegt, zu essen und zu schweigen. Von den Fluchtplänen seiner italienischen Sklaven bemerkt daher zunächst nichts, ist er doch ganz damit beschäftigt, die ihm vorgesetzten Mahlzeiten zu verschlingen. Um was für Leckereien es sich handelt, wird im Libretto nicht spezifiziert, aber viele Inszenierungen scheinen sich für Spaghetti zu entscheiden.
Gruß Amonasro :hello
Sfantu (18.03.2021, 18:33): Eine Aufführung von Joseph Haydns "Lo Speziale" war als Jugendlicher mein Klassik-Erweckungserlebnis. Somit behält diese Oper ihren bleibenden Stellenwert bei mir & mich entzücken immer wieder die herrlichen Themen, die geschmackvolle Ausgewogenheit des Tonsatzes, die Eleganz, der Witz.
Der Undercover-Apotheker Mengone preist in seiner Aria die heilsame Wirkung gewisser Lebensmittel an (wer's glaubt...):
Per quel che ha mal di stomaco, vi vuol del reobarbaro; per quel che il ha corpo stitico, la manna opererà
zu Deutsch: Gegen Magenweh hilft Rhabarber ganz vorzüglich. (alternativ wird im Verlauf empfohlen, Nägel zu essen) Leidet jemand unter Verstopfung, wird Manna seine Wirkung tun.
Amonasro (19.03.2021, 16:43): Mit La bonne cuisine hat Leonard Bernstein 4 Rezepte aus einem alten französischen Kochbuch ("La bonne cuisine française" von Emile Dumont 1899) vertont:
I. Plum pudding II. Queues de boeuf ("Ox-Tails") III. Tavouk gueunksis IV. Civet à toute vitesse ("Rabbit at Top Speed")
Bernstein veröffentlichte diese Liederzyklus in einer französischen und einer englischen Version.
Gruß Amonasro :hello
Sfantu (19.03.2021, 17:25): Emile Waldteufels op. 207 trägt den Titel "Grenadiers". Auf den ersten Blick, dann noch als eine valse militaire, denkt man unwillkürlich eben an Grenadiere. Im Französischen aber trägt das Wort Grenadier verschiedene Bedeutungen. Eine davon ist der Granatapfel. & genau den soll der Komponist beim Verfassen dieses Stücks im Sinn gehabt haben.
Sfantu (09.04.2021, 23:26): Barbara Heller (*1936) schrieb für Klavier solo ein Sommertagebuch 1985 namens "Johannisbeeren". Passenderweise erinnerte mich der schlanke, puristische Klang an meine letzte low-carb-low-sugar-Diät.
Auf diesem Album eines mehrerer Stücke Hellers mit der Pianistin Deborah Richards (CD, wergo, 1997)
Cetay (inaktiv) (10.04.2021, 03:53): Johannisbeeren verspeise ich bevorzugt mit Schlagobers. (op. 70, R. Strauss)
Sfantu (05.07.2021, 22:33): Johannisbeeren mit Schlagobers klingt hundertmal verlockender als Schöpsenfleisch, welches bei Alban Berg dem Probanden Wozzeck vorgesetzt wird. Apropos Johannisbeeren: der kürzlich verstrichene Johannistag beschert mir Jahr für Jahr keinen Mahlerschen sondern einen echt empfundenen Weltschmerz: er markiert das Ende der Spargelsaison :I
Philidor (05.07.2021, 23:35): der kürzlich verstrichene Johannistag beschert mir Jahr für Jahr keinen Mahlerschen sondern einen echt empfundenen Weltschmerz: er markiert das Ende der Spargelsaison So ist es! Ich sehe das mit einem weinenden und einem lachenden Auge - ok, es gibt keinen frischen Spargel mehr. Andererseits wird das Essen am Wochenende nun wieder vielfältiger, und auch die Rotweine kommen dabei zu ihrem Recht, die sich mit Spargel doch meist schwer tun.
Gruß Philidor
:hello
Sfantu (11.07.2021, 13:43): Verbindlichsten Dank für das Mitgefühl.
Was aber noch fehlt, wäre ein neuer Beitrag zum Thema. Also trete ich mal selbst in Aktion - auch, wenn ich eigentlich nicht dran bin. Thematisch knüpfe ich allerdings gern an die edlen roten Tropfen an:
Gaetano Donizetti / Felice Romani (nach Eugène Scribe) - L`Elisir d`Amore 4. Bild. Szene, Rezitativ und Duett Nemorino-Dulcamara
Dulcamara: "E Bordò non elisir" (Es ist Bordeaux, kein Liebestrank).
Sfantu (26.07.2021, 21:54): Mangels Klopfzeichen allhier setz´ ich mich heute mal frech über die ungeschriebene Regel hinweg, wonach derselbe Teilnehmer nicht 2x in Folge posten soll.
Franz Schubert / Franz von Schober - Der Hochzeitsbraten D 930, Terzett für Sopran, Tenor und Bariton, nebst Begleitung durch das Pianoforte
Therese: Ach liebstes Herz, ach Theobald. Lass Dir nur diesmal rathen. Ich bitt´Dich, geh´ nicht in den Wald. Wir brauchen keinen Braten.
Theobald: Der Stein ist scharf, ich fehle nicht. Den Hasen muss ich haben. Der Kerl muss uns als Hauptgericht Beim Hochzeitsschmause laben.
So nimmt diese kleine Wilderer-Posse ihren Anfang. Und ein lieto fine läßt selbstredend nicht auf sich warten.
Philidor (26.07.2021, 22:05): J. S. Bach, Matthäus-Passion: "Nehmet, esset, das ist mein Leib."
Gruß Philidor
:hello
palestrina (27.07.2021, 15:17): J. S. Bach, Matthäus-Passion: "Nehmet, esset, das ist mein Leib."
Gruß Philidor
:hello Das grenzt schon an Blasphemie in diesem Thread lieber Philidor! :D
LG palestrina
Philidor (28.07.2021, 17:35): Das grenzt schon an Blasphemie in diesem Thread lieber Philidor! Aber nein ... immerhin hat sich für die mit diesem Worten initiierte Zeremonie im evanglischen Bereich der Begriff "Abendmahl" eingebürgert, "Coena Domini" ist eine bei den römisch orientierten gängige Bezeichnung ...
Gruß Philidor
:hello
Sfantu (10.08.2021, 11:46): In Wolfgang Amadé Mozarts / Johann Gottlieb Stephanie des Jüngeren "Entführung aus dem Serail" bedient sich Pedrillo zur sanften Anästhesierung Osmins einer Flasche feinen Zypernweins.
Sfantu (16.11.2021, 20:18): Guido Mancusi verfaßte in augenzwinkernder Stilanleihe (ich sage ausdrücklich nicht Stilkopie) bei den Wiener Straußens drei charmante Schnellpolkas:
Shrimpssalat, Running Sushi und Wo der Pfeffer wächst
Cetay (23.12.2021, 09:32): Es kann gepflanzt werden.
Cornelius Cardew - Three Winter Potatoes
Hier drauf:
Das nenne ich mal ein echtes Programm.
Cetay (28.12.2021, 01:03): Ich sehe gerade auf dem Cover eines Prokofiev-Albums Die Liebe zu den drei Orangen, aber ich sehe sie nicht in diesem Thread. Kann das sein?
Cetay (05.02.2022, 02:37): Hier geht es zwar nicht um Essbares, aber um das, worin und womit es zubereitet wird. Martinů - La Revue de Cuisine