Heike (27.03.2009, 08:19): Berlin, 26.3.2009 Ingo Metzmacher, der Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO), wird seinen Vertrag nicht über den Sommer 2010 hinaus verlängern. Das gab er am Donnerstag völlig überraschend auf einer Pressekonferenz bekannt. Seit November war mit ihm über eine Fortführung seines Engagements verhandelt worden. Die Tatsache, dass sein Orchester ab 2010 eine „dauerhafte Stellenreduzierung“ hinnehmen solle, sei für ihn „inakzeptabel“.
Quelle http://www.tagesspiegel.de/ Heike
Jürgen (27.03.2009, 08:36): Original von Hebre Berlin, 26.3.2009 Ingo Metzmacher, der Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO), wird seinen Vertrag nicht über den Sommer 2010 hinaus verlängern. Das gab er am Donnerstag völlig überraschend auf einer Pressekonferenz bekannt. Seit November war mit ihm über eine Fortführung seines Engagements verhandelt worden. Die Tatsache, dass sein Orchester ab 2010 eine „dauerhafte Stellenreduzierung“ hinnehmen solle, sei für ihn „inakzeptabel“.
Quelle http://www.tagesspiegel.de/ Heike
Wenn's jetzt in Berlin zugeht wie auf Schalke, kann er in den nächsten Stunden mit seiner fristlosen Kündigung rechnen. :D
Grüße Jürgen
Heike (31.03.2009, 18:14): Das Programm steht fest - Schwerpunkt Schostakowitsch!!! http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/05_musikfest_berlin/mfb_09_programm/mfb_09_ProgrammlisteUebersicht.php Ich brauche mal Beratungshilfe - wo sollte ich unbedingt hingehen?? Die Preise sind heftig, daher muss ich eine (kleine) Auswahl treffen, was mir sehr schwer fällt. Hilfe! Heike
Nicolas_Aine (31.03.2009, 18:46): DAS IST SOOOOOO GEMEIN!!!!!!!
ich bin vom 21.9. - 25.9. in Berlin, und am 21. ist das letzte Konzert :((((((((((((((((((((((((((((((((((((
nikolaus (31.03.2009, 19:59): Original von Hebre Das Programm steht fest - Schwerpunkt Schostakowitsch!!! http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/05_musikfest_berlin/mfb_09_programm/mfb_09_ProgrammlisteUebersicht.php Ich brauche mal Beratungshilfe - wo sollte ich unbedingt hingehen?? Die Preise sind heftig, daher muss ich eine (kleine) Auswahl treffen, was mir sehr schwer fällt. Hilfe! Heike
Liebe Heike!
Das ist durchaus nicht einfach! So ganz genau kenne ich Deine Vorlieben nicht, aber ich persönlich würde folgende Konzerte in die nähere Wahl ziehen:
5.9. Mariss Jansons (schon alleine wegen Dirigent und Orchester) 11.9. Bernhard Haitink (der einen guten Shostakovich-Zyklus aufgenommen hat) 12.9. Simon Rattle (das Programm erscheint mir ganz reizvoll, obwohl ich Dessau nicht kenne) 13.9. Vladimir Ashkenazy (weil ich Zemlinsky noch nicht so kenne) 15.9. Andris Nelsons (auch ein interessantes Programm, junger viel gelobter Dirigent) 20.9. Benefizkonzert II (mit sicher sehr guten Solisten!)
Oh je, Du siehst, ich könnte mich auch nicht entscheiden...
Herzliche Grüße, Nikolaus.
Heike (31.03.2009, 20:20): Hallo Nikolaus, 20.9. Benefizkonzert II (mit sicher sehr guten Solisten!) Das ist das einzige, was ich bereits direkt gekauft habe, obwohl es zu einer unmöglichen Zeit stattfindet (So 11 Uhr). Danke schonmal für deine Hinweise, ach ist das schwer. Also ich muss da mindestens mal drüber schlafen und hoffe auch noch auf weitere statements. Am liebsten würde ich überall hingehen! Heike
ab (01.04.2009, 17:35): Original von Hebre Das Programm steht fest - Schwerpunkt Schostakowitsch!!! http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/05_musikfest_berlin/mfb_09_programm/mfb_09_ProgrammlisteUebersicht.php Ich brauche mal Beratungshilfe - wo sollte ich unbedingt hingehen?? Die Preise sind heftig, daher muss ich eine (kleine) Auswahl treffen, was mir sehr schwer fällt. Hilfe! Heike
Ich würde Marek Janowski auf keinen Fall auslassen, schon allein, weil er ein phantastischer Dirigent ist, aber auch wegen des Programms!
Sonst würde mich Haitink interessieren und gerne würde ich Andris Nelsons (zudem wegen der wunderbaren 6.) eine Chance geben.
(Sonst (mit Bauchweh) Rattle, weil ich ihn leider im Konzert nie erlebt habe; und außerdem ist die 4. Sinfonie der Hammer schlechthin. Die 11. würde ich auch gerne einmal wieder hören, also müsste wohl Gergiev sein. Leider gibts aber auch gar nichts, was irgendwie gegen Nott sprechen würde, den ich in sehr guter Konzerterinnerung habe.)
Um Masur würde ich einen weiten Bogen machen, und um Jansons einen engeren. :wink
Das Pellegrini Quartett habe ich noch nie im Konzert gehört, aber der Nono ist eine der wirklich große Komposition dieses Genres des 20. Jhdts!
:hello
Heike (01.04.2009, 19:58): Hallo, danke auch dir! So, erstmal habe ich noch gekauft: - Haitink (auch weil ich das Orchester noch nie gehört habe und vor allem weil ich die 15. mal live hören will), - Nelsons (die 6. ist einfach zu verlockend) und er wurde auch 2x empfohlen von euch - mir ist er bisher unbekannt - das Pellegrini Quartett (auch wegen der Neugier auf Nono, den ab hervorgehoben hat und den ich gar nicht kenne und weil ich neue Kammermusik sowieso liebe).
Marek Janowski höre ich in Berlin mit dem RSO (das ich übrigens sehr sehr schätze) ausgesprochen gern, den kenne ich also schon und der muss jetzt voraussichtlich leider mal zurückstehen. Bei Rattle kämpfe ich noch mit mir, ich mag ihn nicht und fürchte, dass er mir die so wunderbare 4. Sinfonie verschandelt. Andrerseits habe ich die 4. noch nie live gehört. Sehr reizt mich noch Gergiev - den habe ich mit "Die Nase" gesehen/ gehört und war ganz begeistert. Oder auch Ashkenazy mit der 8. würde ich gern hören, ebenso Nott mit der 5. Naja, ich fürchte, eins oder zwei werden dann doch noch dazukommen nur was genau - lieber Rachmaninov, was meinst du denn als DSCH-Experte????
Schostakowitsch als Thema in Berlin ist aber auch der Hammer schlechthin, das MUSS man ja ausnutzen.
ab (01.04.2009, 22:33): Original von Hebre auch wegen der Neugier auf Nono, den ab hervorgehoben hat und den ich gar nicht kenne und weil ich neue Kammermusik sowieso liebe.
Luigi Nono (Schwiegersohn Schönbergs und Malipiero-Schüler) der, wie ich finde, interessanteste Komponist aus der Zeit der Darmstädter Schule, den alle zu kopieren versuchen und ihn doch nie ereichen... :ignore
Gerade fällt mir übrigens ein, dass ich das Pellegrini-Quartett doch bereits im Konzert erlebt habe: Wie konnte ich das nur vergessen! Für Morton Feldmans String Quartett II haben sie fast eine halbe Stunde länger gebracht als vorgesehen - und vorgesehen sind etwa 5 Stunden. Höchst beeindruckend, wie man langsam anfängt, wieder Bogengeräusche und den Raum selbst zu hören: Alles Dinge, die vorhanden sind, die man aber gewöhnlich ausblendet. (Iher Aufnahmen bei cpo mit Hartmann und vor allem Busoni höre ich sehr gerne!)
:hello
Rachmaninov (03.04.2009, 20:43): Original von Hebre Das Programm steht fest - Schwerpunkt Schostakowitsch!!! http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/05_musikfest_berlin/mfb_09_programm/mfb_09_ProgrammlisteUebersicht.php Ich brauche mal Beratungshilfe - wo sollte ich unbedingt hingehen?? Die Preise sind heftig, daher muss ich eine (kleine) Auswahl treffen, was mir sehr schwer fällt. Hilfe! Heike
Was ich persönlich sehr spannend fand war die 4. Sinfonie einst live zu hören, daher folgender Tipp:
Berliner Philharmoniker / Sir Simon Rattle Alban Berg Adagio aus: Symphonische Stücke aus der Oper »Lulu«
Paul Dessau Les Voix nach einem Gedicht von Paul Verlaine für Sopran, obligates Klavier und Orchester
Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43
Berliner Philharmoniker Angela Denoke Sopran Lars Vogt Klavier Sir Simon Rattle Leitung
Eine Veranstaltung der Stiftung Berliner Philharmoniker in Kooperation mit dem musikfest berlin | Berliner Festspiele
Die 8. Sinfonie würde ich auch in die Auswahl nehmen:
Philharmonia Orchestra London / Vladimir Ashkenazy Alexander Zemlinsky Symphonische Gesänge op. 20 für eine mittlere Stimme und Orchester nach Gedichten aus der Sammlung Afrika singt Lied aus Dixieland – Lied der Baumwollpacker – Totes braunes Mädel – Übler Bursche – Erkenntnis – Afrikanischer Tanz – Arabeske
Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 8 c-Moll op. 65
Philharmonia Orchestra London Dietrich Henschel Bariton Vladimir Ashkenazy Leitung
Auch die 11. ist sicherlich ein Erlebnis:
Boris Tistschenko Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 op. 23 für Bläser, Schlagzeug, Harmonium und Streicher bearbeitet von Dmitri Schostakowitsch
Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 11 g-Moll op. 103 Das Jahr 1905 Schlossplatz Adagio 9. Januar Allegro Ewiges Gedenken Adagio Sturmläuten Allegro ma non troppo
London Symphony Orchestra Tim Hugh Violoncello Valery Gergiev Leitung
Meine 1. Wahl wäre, vom Werke her live die 11,8 und 4. ind er Reihenfolge, weil ich die 4. schon gehört habe. Empfehlen würde ich die 4. unbedingt, da sie sowohl ein Scheideweg im Schaffen DSch darstellt. Quasi die Schicksalssinfonie ist. Außerdem die gigantischste Sinfonie in der Besetzung und dauer. Mehr Schosta geht kaum. Nur live gänzlich zu erfassen diese Musik!
S. Osborne würde ich mir, eher aus sehr persönlicher Sicht überlegen!
So 20.09. | 11:00 Benefizkonzert II Xenakis – Schostakowitsch – Schubert Ort: Kammermusiksaal der Philharmonie
Heike (03.04.2009, 21:03): Hallo, danke dir! Damit habe ich ja auch geliebäugelt, das war jetzt der Impuls zu einer weiteren Kaufsünde: - Philharmonia Orchestra London / Vladimir Ashkenazy - 8. Sinf. - London Symphony Orchestra / Valery Gergiev - 11. Sinf. (für Rattle ist der VVK noch nicht offen) Hach das wird ein schöner September! Heike
P.s. Osborne hatte ich schon bestellt.
Rachmaninov (04.04.2009, 14:39): Original von Hebre Hallo, danke dir! Damit habe ich ja auch geliebäugelt, das war jetzt der Impuls zu einer weiteren Kaufsünde: - Philharmonia Orchestra London / Vladimir Ashkenazy - 8. Sinf. - London Symphony Orchestra / Valery Gergiev - 11. Sinf. (für Rattle ist der VVK noch nicht offen) Hach das wird ein schöner September! Heike
P.s. Osborne hatte ich schon bestellt.
Die 4. Sinfonie kann ich dir aber nur ans Herz legen!
Heike (04.04.2009, 18:00): Mich reizt die 4. natürlich auch sehr, ich kenne sie von der CD und weiß um ihre besondere Geschichte aus Büchern und Dokumentarfilmen über DSCH. Aber ich bin eben so oft schon von Rattle enttäuscht worden ... Na, ich glaube, ich werd mir trotzdem eine Karte besorgen und dann berichten, also ich warne sowieso schon mal vor jede Menge DSCH - Konzertberichten meinerseits im September! Heike
nikolaus (04.04.2009, 19:00): Ich bitte darum!
Nikolaus :hello
Rachmaninov (04.04.2009, 19:01): Original von Hebre Mich reizt die 4. natürlich auch sehr, ich kenne sie von der CD und weiß um ihre besondere Geschichte aus Büchern und Dokumentarfilmen über Schostakowitsch. Aber ich bin eben so oft schon von Rattle enttäuscht worden ... Na, ich glaube, ich werd mir trotzdem eine Karte besorgen und dann berichten, also ich warne sowieso schon mal vor jede Menge Schostakowitsch - Konzertberichten meinerseits im September! Heike
Naja,
Rattle's Aufnahme der 1. und 14. Sinfonie wird ja durchaus positiv besprochen.
Die 4. live wird sicher ein Erlebnis
Heike (05.04.2009, 17:25): Rattle's Aufnahme der 1. und 14. Sinfonie wird ja durchaus positiv besprochen. Danke für den Hinweis, das erhöht dann die Vorfreude doch etwas. Was du alles weißt! Heike
Rachmaninov (06.04.2009, 11:35): Original von Hebre Rattle's Aufnahme der 1. und 14. Sinfonie wird ja durchaus positiv besprochen. Danke für den Hinweis, das erhöht dann die Vorfreude doch etwas. Was du alles weißt! Heike
Die Aufnahme kenne ich ja persönlich nicht, habe aber entsprechendes gelesen.
Heike (26.04.2009, 20:22): Die Komische Oper Berlin wird zur nächsten Saison neue Sitze einbauen (wird ja auch Zeit!) - mit mehr Beinfreiheit und integriertem Display als Untertitelanzeige bzw. Übersetzungsanlage (wahlweise dt oder engl). Heike
Heike (26.04.2009, 20:51): »Staatsoper für alle« auf dem Bebelplatz
Sowohl zum Auftakt der nächsten Saison als auch zum letzten Vorstellungs-Wochenende vor der Sanierung und dem Umzug ins Schiller Theater wird es an zwei Tagen je eine Opernübertragung und ein Live-Konzert geben. Der Eintritt ist frei.
Zur Spielzeit-Eröffnung wird am Samstag (29. August 2009, 17 Uhr) unter der Leitung von Daniel Barenboim »Tristan und Isolde« übertragen.
Am Sonntag (30. August 2009, 16 Uhr) dirigiert Daniel Barenboim die Staatskapelle auf dem Bebelplatz. Auf dem Programm stehen die Sinfonie Nr. 5 und die »Romeo und Julia«-Ouvertüre von Peter I. Tschaikowsky.
Zum feierlichen Abschluss der Saison wird die letzte Opernaufführung aus der alten Staatsoper Unter den Linden übertragen, Tschaikowskys »Eugen Onegin« (Samstag, 5. Juni 2010, 18 Uhr). (Einschub von mir: das ist die vieldiskutierte Freyer- Inszenierung, voraussichtlich mit R. Villazon, A. Samuil und R. Pape -- komisch, im Lindenopernkalender steht die Vorstellung mit dem Übertragungshinweis am 2.6.2010, nicht wie unter Aktuelles am 5.6.2010 - mal sehen, welches Datum falsch ist) http://www.staatsoper-berlin.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=237203&id_event_cluster=72870&id_language=1
Am Sonntag folgt ein letztes Konzert der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim auf dem Bebelplatz (6. Juni 2010, 16 Uhr).
Quelle: http://www.staatsoper-berlin.de/
Heike (27.04.2009, 15:37): Info von der Staatsoper, wo ich wegen dem wicersprüchlichen Termin nachgefragt hatte:
"Es ist der 5. Juni 2010. Der 2. Juni war ein Fehler und ist behoben."
Heike (29.04.2009, 20:27): Der Chefdirigent des Berliner Konzerthausorchesters, Lothar Zagrosek, verlängert seinen Fünfjahresvertrag endgültig nicht über die Spielzeit 2010/2011 hinaus. .... Wie der Berliner Kulturpolitiker dem Tagesspiegel bestätigte, sei der Grund nicht eine unerfüllte Forderung nach besserer finanzieller Ausstattung oder mehr Orchesterstellen gewesen. Offenbar handele es sich um einen Dissens mit den Musikern.
Quelle und ganzer Artikel: http://www.tagesspiegel.de/kultur/buehne/Konzerthausorchester-Lothar-Zagrosek;art19533,2785112
Nicolas_Aine (06.05.2009, 15:48): Hi,
wir machen in der Woche vom 21. - 25.9.09 eine Stufenfahrt nach Berlin und es gab die Idee, ein Konzert anzuhören. Jetzt hab ich gesehen, dass das letzte Konzert der Festspiele an unserem Ankunftstag ist. Das wäre insofern kein Problem, aber dieses Programm will ich meiner Stufe nicht unbedingt zumuten, auch wenn es mir persönlich durchaus zusagt.
Der Philharmonie Kalender ist für diese Woche noch gähnend leer, weiß denn jemand, wann der Kalender für die nächste Saison erscheint?
Grüße, Cornelius
Heike (06.05.2009, 23:29): Hallo, das Programm muss demnächst rauskommen, ich glaube um den 20. Mai rum kommt das immer. Am 23.9. gibt es auf jeden Fall Metzmacher mit Mahlers 3. Sinfonie im großen Saal, das DSO hat das Programm schon rumgeschickt.
Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt müsste auch demnächst die Saisonvorschau rausbringen - das ist ggf. eine Alternative. Viel Spaß in Berlin! Heike
Heike (15.05.2009, 21:34): Samstag, 23. Mai 2009, 17.30 Uhr am Brandenburger Tor Daniel Barenboim dirigiert Beethovens »Neunte«, das ZDF überträgt live
Im Rahmen der offiziellen Staatsfeierlichkeiten zu »60 Jahre Bundesrepublik Deutschland« erklingt am Samstag, 23. Mai 2009, 17.30 Uhr am Brandenburger Tor Beethovens Neunte, gespielt von der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim. Es singt der Chor der Staatsoper Unter den Linden, ergänzt von einem Solistenquartett von Weltklasse: der Sopranistin Anne Schwanewilms, der Mezzosopranistin Waltraud Meier, dem Tenor Jonas Kaufmann und dem Bassisten René Pape.
Das Konzert setzt den klassischen Höhepunkt des Bürgerfestes, zu dem die Bundesregierung anlässlich des 60. Geburtstags der Republik am 23. Mai nach Berlin lädt. Auf zwei großen Open-Air-Bühnen am Brandenburger Tor wird den ganzen Tag über ein vielfältiges Show- und Unterhaltungsprogramm mit Stars aus Musik, Sport und Politik geboten. Mit der Aufführung der 9. Sinfonie in d-Moll, op. 125 von Ludwig van Beethoven greift das Programm eine schon symbolträchtige Tradition auf: Das Werk mit dem berühmten Schlusschor über Friedrich Schillers »Ode an die Freude« hatte nach dem Mauerfall 1989 der große Leonard Bernstein als Zeichen der Völkerverständigung im Ost- und Westteil der ehemals geteilten Stadt gespielt und dazu den Schillerschen Text umgedichtet: Aus »Freude, schöner Götterfunken« machte er »Freiheit, schöner Götterfunken« - Bernsteins Hymne an die Öffnung der Welt. Auch Daniel Barenboim hatte das Werk 1996 zum »Ballett der Baukräne« am Potsdamer Platz schon einmal aufgeführt.
Der Eintritt ist frei.
Quelle: http://www.staatsoper-berlin.de/
nikolaus (15.05.2009, 22:25): Oh, Danke für den Tipp!
:thanks Nikolaus.
Heike (15.05.2009, 22:30): @Nicolas_Aine das Programm der Berliner Philharmoniker ist online (allerdings sind die Gastveranstaltungen noch nicht eingearbeitet)
das RSO hat auch den Spielplan online:
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Do 24.09.2009 | 20:00 Uhr -- Philharmonie Berlin Marc Albrecht Sabine Meyer | Klarinette Wolfgang Meyer | Klarinette
Joseph Haydn: Symphonie Nr.66 Peter Eötvös: "Levitation" für zwei Klarinetten, Akkordeon und Streichorchester Béla Bartók: "Der wunderbare Mandarin" - Pantomime in einem Akt nach Melchior Lengyel
18:45 Uhr, Südfoyer, Einführung von Steffen Geor
Heike (16.06.2009, 18:50): Also, falls jemand in die Deutsche Oper gehn wollte (ich hab mir zum Glück keine Karte gekauft, weil ich sowas schon geahnt habe):
In den Vorstellungen TOSCA am 20. und 24. Juni 2009 singt anstelle von Angela Gheorghiu Maria Guleghina die Titelpartie. (Info von der Webseite) Heike
Nicolas_Aine (16.06.2009, 21:44): ja, ich habs schon gesehen, danke:)
Wir gehen vorraussichtlich in Mahler 3 mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, am 23.9.
Habakuk Traber Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Ingo Metzmacher Dirigent Anne Sofie von Otter Mezzosopran Damen des Rundfunkchors Berlin Simon Halsey Einstudierung Staats- und Domchor Berlin Kai-Uwe Jirka Einstudierung
Gustav Mahler Symphonie Nr. 3 d-Moll
In Zusammenarbeit mit dem Rundfunkchor Berlin
Heike (15.10.2009, 22:45): Marek Janowski hat seinen Vertrag mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin für weitere fünf Jahre ab September 2011 bis August 2016 unterzeichnet.
Heike (20.10.2009, 19:57): Brandenburger Tor 09 Nov 2009 | 19.00 Uhr | Eintritt frei
Staatskapelle Berlin, Staatsopernchor Dirigent Daniel Barenboim Sprecher Klaus Maria Brandauer Einstudierung Eberhard Friedrich
RICHARD WAGNER - »Lohengrin«, Vorspiel zum 3. Aufzug ARNOLD SCHÖNBERG - »A Survivor from Warsaw« op. 46 FRIEDRICH GOLDMANN - »Es ist, als habe einer die Fenster aufgestoßen« (Fragment)
Der Fall der Berliner Mauer vor zwei Jahrzehnten war ein Ereignis von welthistorischer Dimension. Viele Musiker der Staatskapelle haben diesen Augenblick unmittelbar miterlebt. Und auch Daniel Barenboim hat in den Novembertagen 1989 die Berlinerinnen und Berliner – und zwar in Ost und West gleichermaßen – mit einem Konzert in der Philharmonie begeistert. Zwanzig Jahre danach widmen sich Dirigent und Orchester musikalischen Werken, die exemplarisch entscheidende Zäsuren der deutschen Geschichte beleuchten. Quelle: http://www.staatsoper-berlin.de
Heike (05.12.2009, 15:12): Na super, kaum sind beide Orchester mal richtig gut, dann gehts ihnen an den Kragen:
"In Berlin wird die Fusion zweier Orchester vorbereitet: Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) sollen zur Saison 2011/12 zusammengelegt werden. Deutschlandradio-Chef über die Pläne." Quelle: Tagesspiegel, 5.12.09: http://www.tagesspiegel.de/kultur/Orchesterfusion;art772,2967455
uhlmann (05.12.2009, 15:24): in dem artikel wird die frage aufgeworfen, ob berlin neben den philharmonikern und der staatskapelle ein drittes spitzenorchester braucht.
dazu habe ich mal eine frage: ist die staatskapelle wirklich so ein spitzenorchester? oder ist sie nur präsenter, weil sie mit barenboim einen charismatischen chef hat?
ich dachte immer, dass nach den philharmonikern klassemäßig eher das dso kommt, dahinter dann erst das rsb und die staatskapelle. täuscht mich da mein eindruck?
Heike (05.12.2009, 15:57): Meine Meinung (die sich allerdings vor allem aus dem bildete, was ich in den letzten Jahren regelmäßig in Berlin gehört habe - also keine Ahnung, was CD- Aufnahmen und außerortige Auftritte angeht):
1. Ja, die Staatskapelle ist richtig gut. Vor allem nahezu immer. Die produzieren wirklich noch schönen Streicherklang, spielen präzise und ausdrucksstark. Man kann ja von Barenboim halten was man will (ich mag ihn), aber er ist mit Sicherheit hochmusikalisch und wenn so jemand so lange sein Orchester formt, dann hat das sicher auch Effekte.
2. Ob die Philharmoniker wirklich noch so gut klingen, wie sie mal klangen, das wage ich bereits sehr zu bezweifeln. Zwar haben sie manchmal Sternstunden, aber auch genügend 0-8-15 Abende hingelegt. Nur 50 verkappte Solisten zusammenzuwürfeln und aufzufüllen bringts irgendwie nicht; die haben Profil verloren und komerzialisieren sich auch immer mehr (ich sage nur: Lang Lang als Pianist in Residence).
3. Das RSO ist meiner Meinung nach mindestens das drittbeste Berliner Orchester, mit Sicherheit aber vor dem DSO. Klanglich sind die bei den Streichern imho auf demselben Niveau wie die Staatskapelle. Vielleicht hat die Staatskapelle dazu die besseren Einzelkönner.
4. Das Konzerthausorchester, das ja auch noch zu den TOPs in Berlin gehört, hat in den letzten Monaten mehrmals enttäuscht. Kommt mir fast so vor, als wenn die nicht so richtig Lust habe zur Zeit. Keine Ahnung, was da los ist.
Heike
Heike (06.12.2009, 23:56): aktuelle Pressemitteilung des DSO zu den Fusionsplänen:
http://www.dso-berlin.de/content/e640/e17748/e25760/index_ger.html "Protest gegen die Fusionierungspläne von Deutschlandradio Musikerinnen und Musiker des DSO und Chefdirigent Ingo Metzmacher protestieren gegen die Zusammenlegung von DSO und RSB ...."
Heike (08.12.2009, 09:44): DSO: "Wir kämpfen" dazu heute im Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/kultur/Orchesterfusion;art772,2969585
Auch Janowski vom Rsb äußerte sich jetzt: Zitat: "Unterdessen hat sich Marek Janowski, der Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB), erstmals in einer schriftlichen Stellungnahme zu dem Konflikt um die „Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH Berlin“ (ROC) geäußert. Sein bis Sommer 2016 laufender Vertrag gelte allein für das RSB, dessen künstlerischer Weiterentwicklung sein „absolut vorrangiges Interesse“ gelte. Er sei über die mittelfristigen Finanzierungsprobleme der ROC informiert, hoffe aber, dass eine Lösung gefunden werden kann, die dem RSB wie auch dem von Janowski „hoch respektierten“ Deutschen Symphonie-Orchester (DSO) langfristige Perspektiven eröffnet. Damit widerspricht der Dirigent dem Intendanten des DeutschlandRadios Willi Steul, der behauptet hatte, Janowski stehe als Leiter für ein fusioniertes Orchester zur Verfügung."
Heike (08.12.2009, 09:46): auch die Berliner Philharmonike äußerten sich http://www.dso-petition.de/?p=120
"Die Berliner Philharmoniker und ihr künstlerischer Leiter Sir Simon Rattle protestieren gegen die geplante Fusion des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin mit dem RSB."
ab (09.12.2009, 09:20): Ich werde dieses WE tagungsbedingt in Berlin sein. Weil ich gerade keine Zeit für Recherche finde: ist zufällig etwas empfehleswertes am So. 13.12. im Konzert? :thanks
Heike (09.12.2009, 10:39): Hallo ab, das kann ich ganz schnell hier per Blick in die Concerti-Zeitung feststellen:
In der Philharmonie gibts 20 Uhr Mahler/ Bruckner mit der Staatskapelle oder Oboe (Bach, FMB) mit Albrecht Mayer im Kammermusiksaal, schau mal http://www.berliner-philharmoniker.de/konzerte/kalender/datum/2009-12/ auch Nachmittagskonzerte 16 Uhr sind in beiden Sälen da angezeigt, schau einfach mal für die Details oder für online- Ticketbuchung.
Sonst gäbe es:
Deutsche Oper 17 Uhr Strauss "Frau ohne Schatten" http://www.deutscheoperberlin.de/ Komische Oper 18 Uhr "La Boheme" http://www.komische-oper-berlin.de/ Staatsoper 19 Uhr Rossini "Il Turco in Italia" http://www.staatsoper-berlin.de/
Außerdem (Auswahl) Jacobikirche Kreuzberg 16 Uhr Händel Messias Teil I http://www.jacobi-kirche-kreuzberg.de/Veranstaltungen%20aktuell.html Gethsemanekirche Prenzlauer Berg 17 Uhr Bach WO I-III http://www.ekpn.de/veranstaltungen/
Viel Spaß in Berlin Heike
ab (09.12.2009, 10:44): Vielen herzlichen Dank! :hello
:thanks
Heike (21.12.2009, 21:39): Das Silvesterkonzert 2009 der Berliner Philharmoniker
Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle Dirigent Lang Lang Klavier
Sergej Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 Peter Tschaikowsky Der Nussknacker op. 71 (2. Akt)
-- Kartenpreise 50 bis 150 Euro Di 29. Dezember, 20:00 Uhr Ausverkauft Mi 30. Dezember, 20:00 Uhr Ausverkauft Do 31. Dezember, 17:15 Uhr Ausverkauft
--
Sendetermin ARD: 31. Dezember 2009, 17.15 bis 18.45 Uhr.
Quelle: http://www.berliner-philharmoniker.de/
Nun ja. Der Rubel ähhhm der Euro rollt.
Obs nicht nur teuer und populär, sondern auch schön ist, davon kann man sich ja dann im Fernsehn selbst ein Bild machen. Ich finde die Programmauswahl merkwürdig, man kann doch nicht nach dem Rach2 Konzert den Nussknacker spielen????
ab (21.12.2009, 21:54): Original von Hebre man kann doch nicht nach dem Rach2 Konzert den Nussknacker spielen????
Als Saisonauftakt hat bei uns Temirkanov nach Rach 3 Auszüge aus dem »Schwanensee« gespielt - ein Jammer um die Qualität seiner St. Petersburger Philharmoniker :S Jüngst war nach Debussy La Mèr doch tatsächlich die Alpensinfonie von Strauss zu hören. :A
Wie höre ich heutzutage um mich herum zu so etwas sagen: "Ein absolutes No-go!" X(
Kann denn niemand mehr anständige Programme machen!? ?(
(und, um zum Faden-Thema zurückzukommen: ".. und Berlin jagt Metzmacher davon!")
Armin70 (21.12.2009, 22:30): Früher gabs aber auch schon seltsame Programmzusammenstellungen. In Kurt Blaukopfs Mahler-Biographie "Gustav Mahler oder Der Zeitgenosse der Zukunft", erschienen bei Bärenreiter wird von einem Konzert berichtet, das am 21.05.1905 im Rahmen des Elsässischen Musikfestes in Straßburg stattfand. Dort wurden in einem einzigen Konzert folgende Werke gespielt:
1. Gustav Mahler: 5. Sinfonie (komplett und von Mahler dirigiert) 2. Johannes Brahms: Alt-Rhapsodie 3. W. A. Mozart: eines der Violinkonzerte 4. Richard Strauss: Sinfonia Domestica (komplett und von Strauss dirigiert)
Immerhin gabs damals viel Musik fürs Geld aber wenn die damals wenigstens den Strauss zu Beginn und Mahlers 5. zum Schluss gespielt hätten.
Wer weiss....beim Silvesterkonzert 2010 treten dann womöglich David Garrett mit einem "Michael-Jackson-Medley" zusammen mit "Adoro" auf...(aber das bleibt hoffentlich nur ne Schreckensvision...).
Heike (21.12.2009, 22:38): Was es alles gibt!
Ja, ich finds wirklich gruselig, das schafft doch nicht mal Lang Lang, aus dem Rach2 so eine Schmonzette zu machen, dass danach Tschaikowski noch bestehen kann.
Metzmacher hat die interessantesten Programme in Berlin gemacht!!!! Ich begreife es auch bis heute nicht, warum der gehen soll. Heike
Heike (01.01.2010, 22:37): Hier eine Kritik zum Silvesterkonzert, die genau meine Eindrücke von der gesehenen Fernsehübertragung widerspiegelt: Ich hätte fast mehr an Rattle + den Philharmonikern als an Lang Lang zu mäkeln gehabt. Den Nussknacker habe ich allerdings nicht bis zum Ende ertragen.
nikolaus (01.01.2010, 22:57): Interessant, ähnliche Eindrücke hatte ich auch, wobei ich nur das Rachmaninov-Konzert mitbekommen habe. Ich finde allerdings, daß nicht nur Rattle, sondern und vor allem Lang Lang alles unerträglich ausgedehnt hat, so daß es für mich keinen Zusammenhang mehr gab. Das atmet für mich nicht. (Daß ich mich bei ihm immer wie auf der Achterbahn fühle wegen dieser vielen unvermuteten Tempo- und Dynamik-Wechsel, habe ich glaube ich schon mehrfach erwähnt).
Erschreckt war ich dann, als ich auf ZDF umgeschaltet habe für den 30-Jahre-Sylvesterkonzert-Rückblick. Abesehen davon, dass er schrecklich schlecht zusammengeschnitten war (an der spannensten und schönsten Stelle eines Stückes auszublenden zeugt von erschreckend wenig Ahnung und Gefühl :S) und ganz mainstream aufgebaut war mit Kommentaren von illustren Persönlickeiten (die allerdings teilweise sehr gut waren) stach einem ein Unterschied zwischen den Rattle-Berlinern heute, dem ersten Rattle-Sylvesterkonzert und den früheren unter Abbado und Karajan geradezu in die Ohren und auch Augen: heute fehlt mir eindeutig die sichtbare Lust des Orchesters an dem, was sie da tun. Das erscheint mir bisweilen schrecklich unmotiviert. Oder täusche ich mich?
Nikolaus. ?(
Heike (01.01.2010, 23:26): Hallo Nikolaus, was du über die Unmotiviertheit und Lustlosigkeit des Orchesters schriebst, habe ich fast genauso vor kurzem in einem anderen Thread formuliert:
Die spielen einfach oft so, als wenn sie keine Lust haben, sich zu konzentrieren. Ich stimme dir also zu, den Eindruck habe ich schon zu oft gehabt. Ein träges, uninspiriertes und sattes Volk, ich mag es schon fast nicht mehr. Der allgegenwätrtige und bei den Philharmonikern besonders präsente Kommerz hat sie wohl vergessen lassen, dass man Musik lieben muss, um sie zu spielen.
Ich finde allerdings, daß nicht nur Rattle, sondern und vor allem Lang Lang alles unerträglich ausgedehnt hat Natürlich! Meine flapsig vergleichende Bemerkung oben war auch nicht als Lob für Lang Lang gedacht, sondern sollte vor allem das Orchester kritisieren. Lang Langs sentimentales Geschmalze war auch mir stellenweise unerträglich und die komplett fehlende Spritzigkeit passte nun rein ganz und gar nicht zu diesem Konzert. Heike
Armin70 (02.01.2010, 00:12): Hallo,
ich habe mir gestern auch das Silvesterkonzert "angetan". Die Kritik in Heikes Link kann ich nur unterschreiben. Das war alles insgesamt zu "dick und süsslich". Ich fühlte mich danach als hätte ich eine ganze Schachtel Pralinen gegessen.
Bezüglich der Motivation der Berliner Philharmoniker meine ich mir einzubilden, dass sie manchmal (nicht immer) mit mehr Elan und vor allem mit mehr Präzision spielen, wenn ein Gastdirigent vor dem Orchester steht. So ist jedenfalls mein Eindruck, wenn ich mir manche Konzerte in der "Digital Concert Hall" ansehe/anhöre.
Mit Rattles Dirigierstil kann ich mich auch einfach nicht anfreunden. Ich finde den irgendwie komisch: Manchmal macht er kaum Dirigierbewegungen als wenn er damit demonstrieren will, dass das Orchester auch so auf ihn hört und dann schnaubt er so seltsam und erinnert mich dabei unwillkürlich an den alten Karajan....
Und über Lang Langs effektheischerische Schlussbewegung beim Schlussakkord bei "Rach2" habe ich nur den Kopf geschüttelt.... X(
Gruß Armin
Heike (14.01.2010, 18:48): Wie der Tagesspiegel heute meldet, ist ein neuer Intendant für die Deutsche Oper Berlin gefunden:
"Im Sommer 2011 wird Kirsten Harms auf eigenen Wunsch hin ddie Deutsche Oper Berlin verlassen. Dann soll Dietmar Schwarz das Ruder übernehmen, derzeit Operndirektor des Theaters Basel."
Siehe hier
Heike (01.02.2010, 21:35): Der neue Intendant der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Jürgen Flimm, will einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Stücke legen.
"Wir müssen raus aus der traditionellen Ecke, wir müssen mit Geduld und auch mit der nötigen Mühe ein ganz neues Repertoireverständnis aufbauen an der Lindenoper, weg von diesen ewigen "Toscas", sagte Flimm der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Als erste Amtshandlung habe er Luigi Nonos "Al gran sole" aus Salzburg für Berlin koproduziert.
Flimm kündigte an, Christoph Schlingensief werde im kommenden Herbst die erste Spielzeit der Staatsoper in ihrem Ausweichquartier im Schiller-Theater eröffnen. Dann werde Schlingensief Regie bei der Uraufführung eines neuen Werkes von Jens Joneleit mit dem Text von Réné Pollesch führen. Die musikalische Leitung übernehme Generalmusikdirektor Daniel Barenboim.
Quelle: Kulturradio RBB
:times10
ab (01.02.2010, 22:25): Original von Hebre Der neue Intendant der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Jürgen Flimm, will einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Stücke legen.
Als erste Amtshandlung habe er Luigi Nonos "Al gran sole" aus Salzburg für Berlin koproduziert.
?( Zeitgenössisch? Nono, (so löblich und vor allen anderen seiner Zeit wertvoll es auch ist) ist doch schon lange tot?
Da gehören Uraufführungen her, oder zumindest Erstaufführungen. :S
Heike (01.02.2010, 23:07): In der Wiki wird "zeitgenössische Musik" auf "Neue Musik" weitergeleitet, also ist beides wohl auch im Sinne eines Synonyms gebraucht und bezeichnet nicht nur (lebendige) Zeitgenossen.
Aber egal, mich freuts, wenn Nono gespielt wird! NOCH spannender wären natürlich Uraufführungen, also hoffen wir mal, dass es auch die geben wird - bestenfalls auch so gute, die es dann auch zu mehr als 3 Aufführungen schaffen! Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren hier eine NEUE Oper schon mal im Repertoire gefunden zu haben. Heike
ab (01.02.2010, 23:19): Original von Hebre In der Wiki wird "zeitgenössische Musik" auf "Neue Musik" weitergeleitet, also ist beides wohl auch im Sinne eines Synonyms gebraucht und bezeichnet nicht nur (lebendige) Zeitgenossen.
Das ist mir schon klar; dennoch: Nonos Todestag jährt sich am 8. Mai zum bereits 20. Mal! Es ist paradox, dass viele seiner Epigonen immer noch glauben, Avangardisten zu sein, obwohl ihre "ganz neuen" Klänge als solche deshalb bis zu bereits 40 jahren veraltet wären.
"Neue Musik" ist Nono doch schon lange nicht mehr. Er ist ein Klassiker des 20. Jahhrhunderts. Oder?
:hello
Severina (02.02.2010, 00:33): Original von Hebre I Aber egal, mich freuts, wenn Nono gespielt wird! NOCH spannender wären natürlich Uraufführungen, also hoffen wir mal, dass es auch die geben wird - bestenfalls auch so gute, die es dann auch zu mehr als 3 Aufführungen schaffen! Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren hier eine NEUE Oper schon mal im Repertoire gefunden zu haben. Heike
Liebe Heike, dann musst Du nach Wien kommen, an der WSO geht Ende Februar die Uraufführung von Aribert Reimanns "Medea" über die Bühne, noch dazu in einer super Besetzung (Adrian Eröd als Jason :down!) Ich bin schon sehr gespannt! lg Severina :hello
Heike (02.03.2010, 10:50): Interessante und wie ich finde erfreuliche Entwicklungen gibt es im Konzerthaus mit dem neuen Intendanten Nordmann, wie der Tagesspiegel hier berichtete
Mich freut die Verstärkung der Klavierszene - auch auf Fazil Say als Pianist in Residenz bin ich schon sehr neugierig, was ich bisher von ihm hörte machte Lust auf mehr! Und das hier klingt ganz spannend: "Aus Hamburg importiert Nordmann das Konzertformat „Zweimal hören“: Ein zeitgenössisches Werk wird dabei vorgestellt, anschließend von einem Musikvermittler erklärt und schließlich wiederholt." Heike
Heike (26.03.2010, 13:46): Dieses Wochenende wieder gratis im Berliner Sonycenter- Innenhof:
Herzgrün – Liebeslieder im Gewächshaus
Info und Ticketreservierung für alle Berliner und Gäste hier
Heike (06.04.2010, 21:10): Die 1. Spielzeit der Staatsoper im Schiller Theater
"Wiedereröffnet wird das eigens für die Staatsoper hergerichtete Schiller Theater am 3. Oktober 2010 mit der Uraufführung der Oper METANOIA – über das denken hinaus – von Jens Joneleit (Musik) und René Pollesch (Text), inszeniert von Christoph Schlingensief und unter der Musikalischen Leitung von Daniel Barenboim.
Eine Neuinszenierung von Wagners DER RING DES NIBELUNGEN startet in dieser Spielzeit mit DAS RHEINGOLD und DIE WALKÜRE (Guy Cassiers/ Daniel Barenboim)." (Siegfried und Götterdämmerung folgen ein Jahr später)
Premieren nächste Saison: THE RAKE´S PROGRESS von Igor Strawinsky (Krzysztof Warlikowski/ Ingo Metzmacher), ANTIGONA von Tommaso Traetta (Vera Nemirova/ René Jacobs), WOZZECK von Alban Berg (Andrea Breth/ Daniel Barenboim), CANDIDE von Leonard Bernstein (Vincent Boussard/ Wayne Marshall), TRI SESTRI von Peter Eötvös (Rosamund Gilmore/ Julien Salemkour), MATSUKAZE von Toshio Hosokawa (Sasha Waltz/ Pablo Heras-Casado).
Der Vorverkauf für alle Vorstellungen der Saison 2010/2011 beginnt am 1. Mai 2010.
Quelle: http://www.schillertheater-berlin.de/
Heike (14.04.2010, 19:36): Das Programm des Young Euro Classic Festival im August ist online und der Ticketverkauf hat begonnen: http://www.young-euro-classic.de/
Sicher interessant in der Sommerpause, zudem je Ticket nur 16.50 incl. VVK-Gebühr auf allen Plätzen. Also wer sowieso eine Berlin-Reise plant und das schöne Konzerthaus preiswert kennenlernen will, sollte schnell zugreifen, die Tickets sind meist rasch weg.
Es gibt am 15.8. im kleinen Saal auch wieder einen Klaviermarathon, diesmal mit Dina Ugorskaja (Russland/ Deutschland) Kotaro Fukuma (Japan) Markus Bellheim (Deutschland) Andrei Korobeinikov (Russland) Claire Huangci (USA) d.h. je 1 Stunde Recital, dazwischen einstündige (länderspezifisch kulinarisch gestaltete) Pausen. Ich kenn zwar niemanden von den Pianisten, aber letztes Jahr war das auch so und da war das Niveau sehr gut. Heike
Heike (23.04.2010, 15:24): Das DSO präsentiert seine Saison 2010|2011 http://www.dso-berlin.de/content/e640/e17748/e27483/index_ger.html
Man munkelt, dass mit Tugan Sokhiev für die freiwerdende Stelle des Dirigenten (nach Metzmacher) verhandelt wird. Heike
ab (04.05.2010, 09:09): Habe ich das falsch aufgefasst, dass als Nachfolger von Metzmacher nun Marek Janowski bestellt wurde? Der ist doch Chef beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin? ?(
Heike (04.05.2010, 09:35): Nein Janowski bleibt beim RSB und die Fusion ist auch vom Tisch. Im Gespräch für das DSO ist Tugan Sokhiev, aber da ist noch gar nichts sicher, also der Nachfolger steht noch nicht fest. Im neuen Saisonbuch lässt man das Thema auch unangesprochen, hebt aber junge Dirigenten und insbesondere Sokhiev unter den eingeladenen Dirigenten sehr lobend hervor. Heike
ab (04.05.2010, 10:04): Original von Heike hebt aber junge Dirigenten und insbesondere Sokhiev unter den eingeladenen Dirigenten sehr lobend hervor. Heike
Zurecht?
Ich habe ihn nie im Konzert erlebt, wohl aber einmal seine Mussorgsky/Tchaikovsky Aufnahme aus Toulouse angehört; die mich in puncto durchsichtiger Klangabstufung durch die Instrumentengruppen überzeugt hat; aber man weiß ja nie von der Konserve, ob das die Kunst der Tontechniker oder aber des Dirigenten ist. Für einen Russen kam mir alles immer mit überraschend wenig Biss vor, eher wie Italienische Klangfreudigkeit. Weniger der Dramatiker als ein Elegiker?
Heike (04.05.2010, 13:47): Ich hab keine Ahnung, ich habe ihn noch nicht gehört Heike
Armin70 (04.05.2010, 19:00): Den Dirigenten Tugan Sokhiev sah ich bis jetzt einmal als Dirigent bei seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern Anfang diesen Jahres. Dieses Konzert sah ich in der DCH (mittlerweile dürfte jeder wissen was diese Abkürzung bedeutet). Auf dem Programm standen 2 Liszt-Orchestrierungen von Heinz Holliger, Ravels G-Dur Klavierkonzert mit Helene Grimaud und Rachmaninows 2. Sinfonie. Interessierte können sich dieses Konzert im Archiv anschauen/anhören und sich ein eigenes Bild von Sokhiev machen.
Im Großen und Ganzen bin ich der gleichen Meinung wie der Rezensent vom RBB Kulturradio, siehe hier.
Ich finde es aber ungerecht, einen jungen Dirigenten wie Sokhiev mit "Pultstars" wie Maazel, Nagano oder Chailly zu vergleichen. Die haben auch erst einige Zeit gebraucht, um dahin zu kommen wo sie jetzt sind. Meiner Meinung kann einem jungen Dirigenten nichts besseres passieren, wenn er relativ früh Chefdirigent eines rennomierten Orchesters wird. Abgesehen davon würde Sokhiev "nur" Chefdirigent des DSO und nicht der Wiener oder Berliner Philharmoniker werden. Abgesehen davon spielt auch eine Rolle, welche Dirigenten momentan überhaupt "verfügbar" sind und nicht durch Verträge anderweitig verpflichtet sind und es macht meiner Meinung auch keinen Sinn, wenn man zwar einen bekannten Dirigenten verpflichtet, der aber eben aufgrund anderer Verpflichtungen nur selten vor Ort sein könnte und so bestenfalls "Gastdirigentenstatus" hat.
Wie will man die Frage beantworten, ob ein Dirigent "zurecht" den Posten eines Chefdirigenten bekommt ? Das weiss man erst, wenn der betreffende Dirigent im Amt ist und einige Konzerte dirigiert hat. Die einen werden mit dem Dirigenten zufrieden bis begeistert sein und andere würden ihn vielleicht lieber "geteert und gefedert" aus dem Konzertsaal jagen...
ab (05.05.2010, 09:20): Original von Armin70
Wie will man die Frage beantworten, ob ein Dirigent "zurecht" den Posten eines Chefdirigenten bekommt ? Das weiss man erst, wenn der betreffende Dirigent im Amt ist und einige Konzerte dirigiert hat. Die einen werden mit dem Dirigenten zufrieden bis begeistert sein und andere würden ihn vielleicht lieber "geteert und gefedert" aus dem Konzertsaal jagen...
Nun, es gibt viel versprechende (nach alter Rechtschreibung hieß es trefflicher, weil nicht doppeldeutig, noch "vielversprechende") Dirigenten und Pfeifen (bei denen es im für sie bestvermarkteten Fall nur nicht so offensichtlich ist, weil sie viel zu versprechen verstehen): Qualität ist nun mal von Geschmack zu unterscheiden.
Zum Glück kann man auch Hörerfahrungen in Konzertsälen und Opernhäuser sowie von Tonkonserve machen, noch bevor jemand dann angestellt wird. Darin liegt eher eine "Gefahr": Nicht jeder, der ein guter Operndirigent ist, ist auch gut im sinfonischen Fach; und umgekehrt. Und nicht jeder der im Studio beste Leistungen erbringt, bringt diese auch im Konzert; und umgekehrt.
Meiner Meinung kann einem jungen Dirigenten nichts besseres passieren, wenn er relativ früh Chefdirigent eines rennomierten Orchesters wird. :beer
Heike (11.05.2010, 14:05): "Zwei Jahre vor seinem Vertragsende schmeißt der amerikanische Dirigent Carl St. Clair hin. Grund seien "künstlerische Differenzen". Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin wird nun ein anderer."
Quelle und ganzer Artikel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/carl-st-clair-will-nicht-mehr/1820542.html
Heike
Armin70 (29.05.2010, 00:11): Simon Rattle wurde mit der Sibelius-Medaille ausgezeichnet. Die Verleihung fand bereits am 20.05.2010 vor dem letzten Konzert des Sibelius-Sinfonien-Zyklus in der Berliner Philharmonie statt.
Hier kann man das nachlesen.
Heike (04.06.2010, 09:07): Die Staatsoper zieht mit einem großen Fest aus dem sanierungsbedürftigen Haus Unter den Linden aus (ins Schillertheater am Zoo, für voraussichtlich 3 Jahre):
Und auch die Komische Oper feiert die letzte Premiere der Saison open air:
Sony Center An der Komischen Oper startet die Operette „La Périchole“ von Jacques Offenbach unter dem neuen Regisseur Nicolas Stemann. Die ausverkaufte Vorstellung wird Sonntag um 20.15 Uhr zeitversetzt auf einer Leinwand im Sony Center übertragen. Eintritt frei.
Nachzulesen auch unter http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/alles-tutti/1851324.html Heike
Heike (05.09.2010, 08:45): Tugan Sokhiev wird neuer Chefdirigent des DSO
Das meldete gestern abend die Nachrichtensendung des rbb. Mir sagt Sokhiev bisher gar nichts, außer dass er erst 33 Jahre alt ist weiß ich so gut wie nichts über ihn und trauere immer noch Metzmacher nach. Heike
nikolaus (05.09.2010, 10:15): Ich habe schon von ihm gehört.
Er scheint ein ähnlich charismatischer junger Dirigent zu sein wie Nelsons. Ich hätte ihn fast Anfang des Jahres in Frankfurt erlebt (mit Martha Argerich und Ravels Klavierkonzert), wenn nicht dieser vermaledeite Stau...
Soviel ich weiss, ist er momentan auch in Frankreich Chef (Toulouse?).
Gruß, Nikolaus.
Zuckermann (07.09.2010, 08:40): Original von Heike ... und trauere immer noch Metzmacher nach.
Da geht's mir genauso. Solche Programme wie bei Nagano und Metzmacher werden wir in Berlin so bald wohl nicht mehr geboten bekommen. Sokhiev ist meines Wissens (das ich insofern zum Großteil aus dem Tagesspiegel beziehe) vor allem ein Spezialist für russisches Repertoire, auch französisches. Natürlich hat der Tagesspiegel heute recht, wenn er anmerkt, dass somit die Möglichkeit für Berlin gekommen sei, auch auf musikalischer Ebene die Brückenfunktion Richtung Osten wahrzunehmen. Ebenso mag es spannend werden mitzuerleben, wie sich Sokhiev deutsches Repertoire wie Brahms oder Beethoven erarbeitet. Dennoch: Wenn man etwas so geschätzt wie Metzmachers hiesiges Wirken, so ist das Neue an sich belastet. Da werden wir abwarten müssen.
Gamaheh (09.09.2010, 20:42): Original von Zuckermann Original von Heike ... und trauere immer noch Metzmacher nach.
Da geht's mir genauso. Solche Programme wie bei Nagano und Metzmacher werden wir in Berlin so bald wohl nicht mehr geboten bekommen. Sokhiev ist meines Wissens (das ich insofern zum Großteil aus dem Tagesspiegel beziehe) vor allem ein Spezialist für russisches Repertoire, auch französisches. Natürlich hat der Tagesspiegel heute recht, wenn er anmerkt, dass somit die Möglichkeit für Berlin gekommen sei, auch auf musikalischer Ebene die Brückenfunktion Richtung Osten wahrzunehmen. Ebenso mag es spannend werden mitzuerleben, wie sich Sokhiev deutsches Repertoire wie Brahms oder Beethoven erarbeitet. Dennoch: Wenn man etwas so geschätzt wie Metzmachers hiesiges Wirken, so ist das Neue an sich belastet. Da werden wir abwarten müssen.
Soweit ich das beurteilen kann, hat Berlin hier einen echten Glücksgriff getan. Ich habe ihn noch nicht live gehört, aber zwei Aufnahmen, die mir ganz außerordentlich gut gefallen haben (und das übrigens mit Musik von Brahms und Schumann). Gehört habe ich über ihn nur Begeistertes: Er soll ein junger Mann mit viel Elan und eigenen Vorstellungen sein, der überdies das Selbstbewußtsein und die Energie hat, diese umzusetzen. Die DSO-Musiker scheinen ja auch begeistert von ihm zu sein, und es war ja Metzmacher, der nicht mehr wollte. Also grämt Euch nicht, sondern freut Euch und seid gespannt!
Grüße, Gamaheh
Heike (05.10.2010, 20:50): Zeitgenössische Kunst sehen und hören
Zum fünften Mal lädt kulturradio vom rbb zur Galerienwanderung ein. Die Synthese aus aktueller Kunst und neuer Musik macht diese Veranstaltung zu einem besonderen Kulturerlebnis. Diesmal führen wir Sie in das Galerienviertel rund um Zimmer-, Rudi-Dutschke- und Friedrichstrasse.
Ausgehend vom Martin-Gropius-Bau mit seiner Ausstellung des französischen Künstlers Pierre Soulages erwandern Sie Werke von Gisela von Bruchhausen (Galerie Gaulin), Harald Hermann (Galerie Crone), Thorsten Passfeld (Galerie Levy), Friedrich Daniel Schlemme (Galerie Tammen), Bosco Sodi (Galerie Kai Hilgemann), Beat Streuli (Galerie Wilma Tolksdorf) und der Künstlergruppen Het Wilde Weten und Der Weisse Salon (MKgalerie).
Inmitten dieser besonderen Kulisse spielt das Kammerensemble Neue Musik Berlin Kompositionen von Luciano Berio, William Engelen, Roman Haubenstock-Ramati, Terry Riley und Helmut Zapf.
Auf Wunsch stehen Ihnen Musik- und Kunstwissenschaftler mit weiterführenden Informationen zur Verfügung.
06.11.2010, Start: 1. Turnus: 12 Uhr; 2. Turnus: 15 Uhr Treffpunkt: Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin Eintritt 5,00 Euro
nikolaus (18.10.2010, 18:27): Hier gibt es eine positive Rezension zum Don Giovanni der Deutschen Oper Berlin.
Ist das eigentlich eine Neuinszenierung?
Sie scheint mir doch sehenswert zu sein.
@ Heike: Hast Du diesen Don in Deinem Opernplan, will sagen, gehst Du hin? Wenn ja, bitte berichten!!
:hello Nikolaus.
Heike (18.10.2010, 18:41): Hallo, ich HATTE eigentlich diesen Don Giovanni in meinem to-do-Plan, AAAAABER:
Das erste Mal skeptisch wurde ich, als ich den Regisseur am Samstag mittag vor der Premiere im Kulturradio im ausführlichen Interview hörte. Der Mann wirkte auf mich so abgehoben und so irgendwie merkwürdig distanziert, dass ich gefühlsmäßig schon skeptisch war.
Und dann habe ich heute 3 negative Kritiken über die Premiere (ja, es ist eine Neuinszenierung) gelesen bzw. gehört:
a) Kulturradio (von C. Goldberg, ein besonnener Kritiker, den ich sehr schätze)
> totaler Verriss b) Tagesspiegel
> auch negativ c) in meiner Lokalzeitung
> sehr subjektiv geschrieben, aber geht in dieselbe Richtung
Ich bin noch nicht sicher, ob ich mir das ansehen will. Ich liebe Don Giovanni, ich will ihn mir nicht verhunzen lassen. Aber vielleicht bin ich doch neugierig und sehe mir das irgendwann an, da es ja auch diese positive Kritik gibt, scheinen sich die Geister daran sehr zu scheiden. Das ist dann schon wieder sehr spannend. Heike
Heike (19.10.2010, 18:50): Man streikt mal wieder in Berlin, die Orchestermusiker ziehen in den Arbeitskampf (mal wieder). Sonntag wurde in der DOB Tiefland nur bis zur Pause gespielt, danach ging das Orchester und es wurde mit dem Klavier begleitet. Ich habe auch einige Tickets für die nächsten Wochen, ich hoffe, dass ich verschont bleibe. Ich gönne ja jedem mehr Geld, aber prinzipiell vergeht mir schon sehr stark die Lust zum Kartenkauf, wenn ich nicht genau weiß, ob die Vorstellung dann auch stattfindet. Heike
P.s. vor allem gibt es wohl den Streit um eine Kooperationsklausel, wonach die Musiker unentgeltlich in den jeweils anderen Berliner Orchestern als Aushilfe spielen müssen, wenn ihre monatlichen Dienstzeiten nicht ausgeschöpft sind.
Heike (14.11.2010, 17:59): Vielleicht ja für die Berliner interessant (ich werde auf jeden Fall hingehen): Benefizkonzert: András Schiff - Goldberg-Variationen
Das Konzert von András Schiff am 7. Dezember im Kammermusiksaal ist bereits seit Wochen ausverkauft. Wegen der großen Nachfrage hat sich der Pianist jedoch entschlossen, Bachs Goldberg-Variationen am selben Abend noch einmal um 22 Uhr aufzuführen. Das Werk dauert ca. 75 Minuten und wird ohne Pause gespielt.
Diese zweite Aufführung ist ein Benefizkonzert, für das kein Eintrittspreis erhoben wird. Stattdessen bitten András Schiff und die Stiftung Berliner Philharmoniker um eine Spende. Die eingenommenen Spenden kommen vollständig UNICEF und der Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti zugute. Die Einlasskarten für dieses Konzert sind ab Samstag, dem 13. November, an der Konzertkasse der Philharmonie erhältlich.
Quelle: http://www.berliner-philharmoniker.de/
Heike (21.11.2010, 12:53): Das SONY Center Cinestar Kino Berlin überträgt jetzt neben der MET-Opera auch Ballett - live aus dem Moskauer Bolschoi-Theater: Der Eintrittspreis beträgt je 24,50 €.
19. Dezember 2010, um 17 Uhr: Der Nussknacker von P. I. Tchaikovsky Choreographie Yuri Grigorovich
23. Januar 2011, um 17 Uhr: Class Concert / “Giselle“ von Adolphe Adam Choreografie Asaf Messerer/ Yuri Grigorovich
06. März 2011, um 17 Uhr: Don Quichotte von Ludwig Minkus Choreografie Alexei Fadeyechev
29. Mai 2011, um 17 Uhr: Coppelia von Leo Delibes, Choreografie Sergei Vikharev.
Heike (30.01.2011, 10:24): Denkmal für die ermordeten Juden Europas: SONDERAUSSTELLUNG UND KONZERTREIHE: "Von den Nazis verfemte Komponisten: verdrängt, vertrieben, ermordet"
Die Sonderausstellung „Von den Nazis verfemte Komponisten: verdrängt, vertrieben, ermordet“ begann am 26.01.2011 und läuft bis Jahresende bei freiem Eintritt. 20 Komponisten werden vorgestellt. Dazu vermittelt man vorab ein generelles Bild der NS-Musikpolitik, unter anderem anhand von Original-Tondokumenten aus Reden von Adolf Hitler und Joseph Goebbels zur Musikpolitik. Aber auch Erinnerungen des Dirigenten und Generalmusikdirektors Otto Klemperer und die Stimme von Thomas Mann, der über Antisemitismus spricht, sind zu hören. Anhand von Fotos und Dokumenten werden die Schicksale der ausgewählten Komponisten z. B. Arnold Schönberg, Viktor Ullmann, Samuel Adler, Ursula Mamlok, Max Brod, Kurt Weill und Franz Schreker geschildert. Die Informationstafeln zur Biographie, dem Schaffen und der Darstellung von Verfolgung, Flucht oder Ermordung der Komponisten sind zu "Hörstationen" ausgebaut worden, in denen Hörproben der Werke erklingen. Zum Abschluss werden die verschiedenen Stufen der Wiederentdeckung der Musik verfolgter Komponisten nach 1945 dargestellt.
Die begleitende monatliche neuteilige Konzertreihe mit Musik der verfemten Komponisten startet am 14.02.2011 mit einem Sonderkonzert zum 50. Todestag des Komponisten Werner Richard Heymann. Weitere acht Konzerte folgen in etwa monatlichem Abstand. Sicher außergewöhnlich ist auch die Gelegenheit, den beiden noch lebenden verfemten Komponisten Samuel Adler (am 17.06.2011) und Ursula Mamlok (am 03.04.2011) im Rahmen von "Komponisten-Portraits" persönlich begegnen zu können. Samuel Adler lebt heute in USA; Ursula Mamlok kehrte 2006 aus den USA in ihre Heimatstadt Berlin zurück.
weitere Termine demnächst sicherlich hier: http://www.holocaust-denkmal-berlin.de/ Beginn jeweils um 19.00 h direkt im Ausstellungspavillon. Cora-Berliner-Straße 2, 10117 Berlin-Mitte. 1. Stock. (gegenüber Eingang Ort der Information am Holocaust-Denkmal
Heike (21.02.2011, 18:24): Iván Fischer wird Musikdirektor des Konzerthauses Berlin und Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. Dies wurde in der heutigen Pressekonferenz im Konzerthaus Berlin ... bekanntgegeben.
Die Zusammenarbeit beginnt mit der Spielzeit 2012/13. Der Vertrag, ... läuft drei Jahre mit der Aussicht auf Verlängerung. Als designierter Chefdirigent wird Iván Fischer bereits in der Saison 2011/12 mit dem Konzerthausorchester zusammenarbeiten.
Quelle: website des Konzerthauses Berlin
:times10 :times10 :times10 :times10 :times10
Heike (31.03.2011, 18:23): Die Deutsche Oper Berlin hat ihr Programm für die nächste Saison veröffentlicht, für mich eine absolut enttäuschende Sache:
7 Premieren: Verdi - Don Carlo (Dirigent Runnicles/ Inszenierung Marelli) Donizetti - La Favorita (konzertant) Rossini - Tancredi (Zedda/ Pizzi) Janacek - Jenufa (Runnicles/ Loy) Wagner - Lohengrin (Runnicles/ Holten) Verdi - I Due foscari (konzertant) Verdi - Il Trovatore (konzertant)
Bis auf Janacek langweilt mich das zu Tode, 3x Verdi, was haben die sich denn dabei gedacht? Und dann noch 3 von 7 Premieren konzertant!
Die angegebenen Repertoirevorstellungen in der nächsten Saison sind nahezu noch grausliger, nur alte Schinken, keine spannenden Wiederaufnahmen, nichts, gar nichts, was von Interesse wäre: 4x Verdi: Falstaff, Luisa Miller, Macbeth, Maskenball 4x Wagner: Der Ring, Rienzi, Tannhäuser, Tristan und Isolde 3x Mozart: Don Giovanni, Hochzeit des Figaro; Zauberflöte 3x Puccini: La Boheme, Tosca, Turandot Bizet: Carmen Donizetti: Lucia di Lammermoor Humperdinck: Hänsel und Gretel Rossini: Barbier von Sevilla R. Strauss: Rosenkavalier
nur die drei konzertanten Dinge: Weingartner Das Opfer, Orff - Die Dorfschule und Bernstein - Candide haben wenigstens einen gewissen Interessantheitswert, aber Candide gibts diese Saison auch noch an der Staatsoper (richtig, nicht konzertant).
Schreckliches Programm, wie ich finde! Fällt denen nichts mehr ein????? Die haben 500m weiter jetzt die Staatsoper im Schilertheater, die recht innovative Sachen macht - wollen die sich an der DOB demgegenüber auf das Rentner- und Touristenrepertoire einschießen??? Heike
Severina (01.04.2011, 00:38): O je, das klingt wirklich nicht berauschend! "Don Carlo" in einer Marelli-Inszenierung - wie schrecklich! Aber auch Pizzi wird mit dem "Tancredi" keinen Geniestreich landen. Genau wie Dich würde mich die Kombination Janacek & Loy am meisten interessieren.
Oper konzertant halte ich nur schwer aus, das tue ich mir nur für exotische Werke an, von denen ich annehme, dass ich sie nicht so bald in einer szenischen Version vorgesetzt bekommen werde. Aber selbst dann muss ich mich immer konzentrieren um nicht einzuschlafen......
Ich fiebere ja schon unserer Pressekonferenz am 12. April entgegen, denn eigentlich kann es nicht mehr viel schlechter werden, was die Besetzungen betrifft. Die Hoffnung auf innovative Regisseure für die WSO habe ich längst begraben, eher geht ein Kamel durchs berühmte Nadelöhr, als dass z.B. einmal ein Bieito bei uns inszenieren darf.
lg Sevi :hello
Heike (01.04.2011, 08:08): Zum Glück haben wir ja noch 2 weitere Opern, die ihr Programm noch bekanntgeben werden - und an beiden erwarte ich solch konservatives Programm nicht! Heike
Armin70 (01.04.2011, 17:15): Ich kann mir vorstellen, dass der Grund für das "Verdi-lastige" Programm Verdis 110. Todestag (27.01.1901) in diesem Jahr ist. Vielleicht fühlen sich deshalb einige Opernhäuser dazu veranlasst, besonders viele Verdi-Opern auf den Spielplan zu setzen. Armin
Severina (01.04.2011, 17:21): Die Verdi-Lastigkeit würde mich auch nicht stören, ich liebe Verdi :), wohl aber die Regisseure.... lg Sevi :hello
Heike (28.04.2011, 20:05): Wie erhofft ist das Programm der nächsten Saison der Lindenoper erfreulicher:
Premieren: Al gran sole carico d'amore- Unter der großen Sonne von Liebe beladen Azione scenica in zwei Teilen von Luigi Nono Ingo Metzmacher | Katie Mitchell | Vicki Mortimer
Aus einem Totenhaus- Z mrtvého domo Oper in drei Akten von Leoš Janácek Simon Rattle | Patrice Chéreau | Richard Peduzzi | Caroline de Vivaise
Die verkaufte Braut Komisches Singspiel von BedYich Smetana Karl-Heinz Steffens | Balász Kovalik | Csaba Antal | Bettina Walter
Dionysos Opernphantasie von Wolfgang Rihm Ingo Metzmacher | Pierre Audi | Jonathan Meese | Jorge Jara
Don Giovanni Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Daniel Barenboim | Robert Carsen | Philippe Girandeau | Michael Levine | Brigitte Reiffenstuel
Il trionfo del Tempo e del Disinganno Oratorio von Georg Friedrich Händel Marc Minkowski | Jürgen Flimm | Catharina Lühr | Erich Wonder | Florence von Gerkan
Lulu Oper von Alban Berg Daniel Barenboim | Andrea Breth | Erich Wonder | Moidele Bickel
Orpheus in der Unterwelt- Orphée aux enfers Operette von Jacques Offenbach Christoph Israel | Philipp Stölzl | Mara Kurotschka | Philipp Stölzl | Conrad Reinhardt | Ursula Kudrna
Rappresentatione di Anima et di Corpo von Emilio de' Cavalieri René Jacobs | Achim Freyer
Dazu konzertante Premieren: Montezuma - konzertante Aufführung Tragedia per musica von Carl Heinrich Graun Michael Hofstetter
Norma - konzertante Aufführung Oper von Vincenzo Bellini Andriy Yurkevych
und Neues in der Werkstatt (Studiobühne): Lehrstück von Paul Hindemith
Last Desire Musiktheater von Lucia Ronchetti
Wahnsinn, das ist die Seele der Handlung Musiktheater von Manfred Stahnke
und was für Kinder: Aschenputtel Oper von Ermanno Wolf-Ferrari
Moskau Tscherjomuschki Musikalische Komödie von Dmitri Schostakowitsch
Verdi-frei :-) Heike
Heike (28.04.2011, 20:19): Und im Repertoire gibts auch einiges, was ich dann noch nicht gesehen habe: Wozzeck (kam bisher nur während der teuren Festtage), Dido & Aeneas (habe ich verpasst) und Simon Boccanegra (wieder mit Domingo, hoffentlich krieg ich diesmal ne Karte).
Repertoire: Candide Musik von Leonard Bernstein Wayne Marshall | Vincent Boussard | Helge Letonja | Vincent Lemaire | Christian Lacroix
Das Rheingold Oper von Richard Wagner Daniel Barenboim | Guy Cassiers | Sidi Larbi Cherkaoui | Guy Cassiers | Enrico Bagnoli | Tim Van Steenbergen
Der gestiefelte Kater Oper für Menschen ab 6 Jahren von César Cui nach einem Märchen von Charles Perrault Vinzenz Weissenburger | Isabel Ostermann
Dido & Aeneas Oper von Henry Purcell Christopher Moulds | Sasha Waltz | Sasha Waltz | Thomas Schenk | Christine Birkle
Die Entführung aus dem Serail Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Christopher Moulds | Michael Thalheimer | Olaf Altmann | Katrin Lea Tag
Die Walküre Oper von Richard Wagner Daniel Barenboim | Guy Cassiers | Csilla Lakatos | Guy Cassiers | Enrico Bagnoli | Tim Van Steenbergen
Die Zauberflöte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart August Everding | Fred Berndt | Dorothée Uhrmacher
Eugen Onegin Oper von Peter I. Tschaikowsky Pietari Inkinen | Achim Freyer | Lena Lukjanova | Amanda Freyer
Il barbiere di Siviglia- Der Barbier von Sevilla Oper von Gioachino Rossini Daniel Barenboim | Ruth Berghaus | Achim Freyer
L'elisir d'amore- Der Liebestrank Oper von Gaetano Donizetti Antonello Allemandi | Percy Adlon | Frank Philipp Schlössmann | Kathi Maurer
L'Étoile- Der Stern Oper von Emmanuel Chabrier Simon Rattle | Dale Duesing | Boris Kudli ka | Kaspar Glarner
La traviata Oper von Giuseppe Verdi Omer Meir Wellber | Peter Mussbach | Erich Wonder | Andrea Schmidt-Futterer
Le nozze di Figaro- Die Hochzeit des Figaro Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Daniel Barenboim | Thomas Langhoff | Herbert Kapplmüller | Yoshi'o Yabara
Madama Butterfly Oper von Giacomo Puccini Andris Nelsons | Eike Grams | Peter Sykora
Simon Boccanegra Oper von Giuseppe Verdi Daniel Barenboim | Federico Tiezzi | Maurizio Balò | Giovanna Buzzi
The Rake's Progress- Karriere eines Wüstlings Oper von Igor Strawinsky Ingo Metzmacher | Krzysztof Warlikowski | Claude Bardouil | MaBgorzata Szcz[niak
Tosca Oper von Giacomo Puccini Carl Riha | Wolfgang Bellach
Tristan und Isolde Oper von Richard Wagner Daniel Barenboim | Harry Kupfer | Hans Schavernoch | Buki Schiff
Wozzeck Oper von Alban Berg Daniel Barenboim | Andrea Breth | Martin Zehetgruber | Silke Willrett | Marc Weeger
Heike (04.05.2011, 17:37): Die Premieren 2011/12 an der Komischen Oper Berlin:
Das schlaue Füchslein Oper in drei Akten von Leoš Janácek Musikalische Leitung ... Alexander Vedernikov Inszenierung ... Andreas Homoki
Mikropolis (Uraufführung) Die abenteuerliche Insektenoper von Christian Jost Musikalische Leitung ... Christian Jost Inszenierung ... Nadja Loschky
Carmen Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet Musikalische Leitung ... Stefan Blunier Inszenierung ... Sebastian Baumgarten
Der Freischütz Romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber Musikalische Leitung ... Patrick Lange Inszenierung ... Calixto Bieito
Die sieben Todsünden Text von Bertolt Brecht Musikalische Leitung ... Kristiina Poska Inszenierung ... Barrie Kosky
Das bronzene Pferd Opéra comique in drei Akten von Daniel François Esprit Auber Musikalische Leitung ... Maurizio Barbacini Inszenierung ... Frank Hilbrich
Xerxes Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel Musikalische Leitung ... Konrad Junghänel Inszenierung ... Stefan Herheim
Heike
Ingrid (05.05.2011, 00:00): Da ich schon viel zu lange nicht mehr in Berlin war und das schlaue Füchslein sehr mag, war ich heute Nachmittag schon drauf und dran, einen Flug zu buchen. Jenufa fand ich vor Jahren bereits sehr gelungen und Homoki könnte jetzt diesen märchenhaften Stoff wohl auch gut umsetzen. Seine Liebe zu den drei Orangen war z.B. recht originell inszeniert. Werner Hintze als Dramaturg und Übersetzer ist natürlich auch nicht zu verachten :) :hello Ingrid
Severina (05.05.2011, 00:19): Ja, Berlin wäre wirklich eine Reise wert, da lkönnte mich einigs reizen! (z.B. was Robert Carsen aus dem "Don Giovanni macht" - bin momentan ziemlich Carsen-angefixt :D ) lg Sevi :hello
Heike (05.05.2011, 07:51): Hallo Sevi, der Don Giovanni ist prominent besetzt, mal sehen, ob ich dafür ne Karte kriege: Don Giovanni Christopher Maltman Donna Anna Anna Netrebko Don Ottavio Giuseppe Filianoti Komtur Alexander Tsymbalyuk Donna Elvira Dorothea Röschmann Leporello Erwin Schrott Masetto Stefan Kocan Zerlina Anna Prohaska
Für die Komische Oper kann man online übrigens schon die Tickets der nächsten Saison buchen, also, liebe Ingrid, wenn du nach Berlin kommen willst, dann schlag schnell zu! Ich hab mir auch schon ein Füchslein- Ticket gesichert. Außerdem bin ich gespannt, was Bieito aus dem Freischütz macht. Und Xerxes kann ich auch nicht widerstehen, zumal Junghänel am Pult bei Glucks Armida im letzten Jahr mir sehr sehr gut gefallen hatte. Heike
Heike (07.05.2011, 08:56): Für alle Berliner Argerich/ Maisky -Fans: Es gibt ein Benefizkonzert zugunsten des FTV Junior Orchestra in Japan: Mo 30. Mai 2011 20 Uhr Im Kammermusiksaal der Philharmonie, mit einem sehr schönen Programm, noch gibts preiswerte Tickets (und es ist ja zudem für einen guten Zweck):
Solisten der Berliner Philharmoniker: Guy Braunstein Violine Daishin Kashimoto Violine Amihai Grosz Viola
Wolfgang Amadeus Mozart - Sonate für Klavier zu vier Händen D-Dur KV 381 Franz Schubert - Notturno Es-Dur D 897 Dmitri Schostakowitsch - Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 Antonín DvoYák - Terzett für zwei Violinen und Viola C-Dur op. 74 Robert Schumann - Klavierquintett Es-Dur op. 44
nikolaus (07.05.2011, 20:24): Original von Heike Für alle Berliner Argerich/ Maisky -Fans: Es gibt ein Benefizkonzert zugunsten des FTV Junior Orchestra in Japan: Mo 30. Mai 2011 20 Uhr Im Kammermusiksaal der Philharmonie, mit einem sehr schönen Programm, noch gibts preiswerte Tickets (und es ist ja zudem für einen guten Zweck):
Solisten der Berliner Philharmoniker: Guy Braunstein Violine Daishin Kashimoto Violine Amihai Grosz Viola
Wolfgang Amadeus Mozart - Sonate für Klavier zu vier Händen D-Dur KV 381 Franz Schubert - Notturno Es-Dur D 897 Dmitri Schostakowitsch - Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 Antonín DvoYák - Terzett für zwei Violinen und Viola C-Dur op. 74 Robert Schumann - Klavierquintett Es-Dur op. 44
Wahrscheinlich das gleiche Programm wird am Sonntag abend (29.5.) im Arp-Museum Bahnhof Rolandseck gespielt. Ich bin schon dabei :D
Übrigens hat Martha Argerich eine kurze Zeit hier am Rhein verbracht, wie ich aus ihrer Biographie erfahren habe. Das muss Ende der 60er, Anfang der 70er gewesen sein, ich muss nochmal nachschauen. Andere berühmte Künstler waren auch hier, s. die homepage des Arp Museums.
Nikolaus.
Heike (08.05.2011, 08:33): Lieber Nikolaus, bitte berichte ganz fix, damit ich am nächsten Tag schon genauer weiß, worauf ich mich freuen kann! Heike P.s. ich mag Guy Braunsteins Spiel bisher nicht, ich hoffe, er macht es nicht wieder allzu nonchalant und schmalzig!
Heike (13.05.2011, 14:13): Staatsoper für Alle Livekonzert der Staatskapelle Berlin auf dem Bebelplatz So 26.6.2011 ab 13 Uhr; Eintritt frei
Dirigent Daniel Barenboim Staatskapelle Berlin
LUDWIG VAN BEETHOVEN 5. Klavierkonzert Es-Dur op.73 - Klavier Yuja Wang 5. Sinfonie c-Moll op.67
Heike (18.05.2011, 07:14): Wie gestern bekannt wurde, wird die Staatsoper erst 2014 und nicht wie geplant 2013 aus dem Schillertheater in die sanierte Staatsoper zurückziehen können. So eine Zeitplanverscheibung ist nicht ungewöhnlich bei großen Bauprojekten. In diesem Fall allerdings setzt sie eine Kettenreaktion in Gang, die auch die Komische Oper betrifft (die nämlich eigentlich anschließend sanieren wollte).
Heike (20.05.2011, 09:25): Kaltschnäuzig Die Berliner Philharmoniker verlassen die Salzburger Osterfestspiele.
" ....hat das Berliner Orchester am vergangenen Wochenende nach einer nächtlichen Vollversammlung überraschend und kaltschnäuzig und trotz geschlossener Verträge seinen Rückzug von den Osterfestspielen bekannt gegeben. ... Die Berliner Philharmoniker allerdings haben nicht grundsätzlich die Nase voll von Festivals, die es sich auf dem großen Portemonnaie bequem machen. Sie wechseln einfach nur den Ort und werden von 2013 an ihre Osterauftritte in Baden-Baden absolvieren. Dort hat ihnen der Intendant Andreas Mölich-Zebhauser nämlich mehr Geld, mehr Opernaufführungen, mehr Kammermusikmöglichkeiten, mehr Education-Plattformen und wer weiß was sonst noch alles versprochen. Ob die Berliner mit ihrer Sehnsucht nach vergoldeter Rundumbetreuung bei allerhöchsten künstlerischen Ansprüchen in Baden-Baden glücklich werden, muss sich erst noch zeigen."
Quelle und ganzer Artikel: http://www.zeit.de/2011/21/Berliner-Philharmoniker Heike
Heike (20.05.2011, 09:33): Der Kartenvorverkauf für die nächste MET im Kino Saison hat begonnen, Tickets gibts auch online auf den Kino-Seiten. Nächstes Jahr übertragen wegen der großen Nachfrage sogar 3 Berliner Kinos: Cinestar Sony Center, Cubix am Alex und Kulturbrauerei. Heike
Heike (26.05.2011, 18:21): "Die Komische Oper präsentiert überraschend einen neuen Generalmusikdirektor. Der 36jährige Ungar Henrik Nánási ist kein Promi - aber ein viel versprechendes Kind des Repertoiretheaters."
Siehe hier der Artikel im tagesspiegel.
Die Magyaren halten wohl in Berlin Einzug - nachdem unlängst der von mir hoch geschätzte Iván Fischer für das Konzerthaus verpflichtet wurde, nun der nächste Ungare: Henrik Nánási. Der ist mir allerdings ein völlig Unbekannter.
Heike
Heike (31.05.2011, 09:31): Nun haben gestern endlich auch die Philharmoniker ihre neue Saison vorgestellt.
Pianist in Residence wird MurraV Perahia sein (ich hab mir gleich das kleine Abo für die 4 Konzerte bestellt). Im Klavierzyklus gibt es außerdem Maurizio Pollini, Lang Lang, Christian Blackshaw, Lise de la Salle und Jonathan Biss.
Die Berliner Philharmoniker richten in der Saison 2011/2012 den Fokus auf die 1890er-Jahre, spielen zudem einen Berio-Schwerpunkt und Carmen sowie Die Walküre konzertant. Silvester spielen sie mit Kissin.
Hier der Gesamtüberblick und das Programm. Heike
Jürgen (17.08.2011, 12:00): http://www.berliner-konzerte.de/CMnet/dv/berliner-konzerte/data/gipfeltreffenderstars440.jpg
Gestern Abend wurde das Waldbühnenkonzert übertragen. Ich bin zufällig reingestolpert und habe die zweite Hälfte gesehen.
Am besten hat mir der Tango mit Erwin Schrott gegen Ende gefallen, da war Rythmus drin.
Von Jonas Kaufmann, den ich bislang noch nicht bewußt gesehen/gehört hatte, war ich eher enttäuscht. Insbesondere die Operettenstücke klangen nach einem sich mühenden Heldentenor.
Grüße Jürgen
Heike (17.08.2011, 14:36): Ich habe das Waldbühnenkonzert nicht gesehen, aber hier gibt es eine interessante Kritik von einem meiner Lieblingskritiker dazu: http://www.kulturradio.de/rezensionen/buehne/2011/waldbuehne_berlin0.html
Zitat: "Alle haben perfekt genau die Show abgeliefert, für die das Publikum freiwillig diese horrenden Eintrittspreise bezahlt hat."
Zum sechsten Mal lädt kulturradio vom rbb zur Galerienwanderung ein. Die Galerienwanderung stiftet Synergien zwischen aktueller Kunst und neuer Musik. Hier auf der website gibt es weitere Infos.
Diesmal führen wir Sie in eines der trendigsten Quartiere in Berlin-Mitte, in das Galerienviertel rund um die Auguststraße. ..... Inmitten dieser besonderen Kulisse spielt das Kammerensemble Neue Musik Berlin Kompositionen von Earl Brown, Mathias Hinke, Thomas Meadowcroft, Frédéric Pattar, Christian Wolff u. a.
Auf Wunsch stehen Ihnen Musik- und Kunstwissenschaftler mit weiterführenden Informationen zur Verfügung.
Fairy Queen (25.10.2011, 17:22): Mit reichlicher Verspätung habe ich gestern abend einen Mitschnitt des Waldbühnen-Gross-Ereignisses gesehen. Abgesehen davon , dass es dabei natürlich um ein Medienereignissen mit allen bekannten Begleiterscheinungen geht, haben mich die Programmauswahl und Anna Netrebko angenehm überrascht. Wenn diese Sopranistin endlich mal das richtige Repertoire singen darf, ist sie wirklich grossartig. Ihre Trovatore Leonora fand ich total überzeugend und sie hat alle Nuancen ihrer grossen lyrischen Stimme ausfahren können. Höhe und Tiefe, piano und forte, zart und dramatisch- das war grosse Kunst! Ich hoffe, sie und ihre Intendanten haben endlcih kapiert, in welches Stimmfach diese Frau gehört. Je leichter das Fach, desto unsauberer und wackliger singt sie. Kaufmann ist sowieso ein Ereignis der besonderen Art, da muss man nicht mehr viel sagen, und was Schrott angeht: weder Frisur noch Stimme konnten mich vom Hocker reissen...... :wink Fûr ein Massenereignis war die Programmauswahl erstaunlich mutig. Schön, wenn auch unbekanntere Werke mal ans grosse Publikum kommen! F.Q.
Heike (17.11.2011, 20:08): Im Berliner Tagesspiegel gibt es ein interessantes Interview mit Barrie Kosky, ab 2012 Intendant der Komischen Oper (Homoki-Nachfolger), über seine Pläne mit dem Haus.
Zitat: "Erstens ein von so mancher Schlacke befreites Kernrepertoire, zweitens Uraufführungen sowie drittens, was dem Australier besonders am Herzen liegt, die so genannte leichte Muse, das Unterhaltungstheater, also Operette, Musical, Revue, Varieté und dergleichen. ....
So werden an der Behrenstraße in Zukunft keine großen Opern von Verdi, Wagner, Puccini oder Strauss mehr gespielt. Warum? „Weil wir keine zwei ,Carmens’ und keine drei ,Bohèmes’ in der Stadt haben müssen.“ Und statt dessen? Mehr Mut zum eigenen Kern, mehr Randständiges. Das gilt auch für die Uraufführungen, die allesamt nicht mehr der guten alten Literaturoper folgen, sondern experimentellere, witzigere Wege gehen. ....
Die Kinderoper? Ja, schwärmt Barrie Kosky, tolle Arbeit, setzen wir fort – doch wieso sitzen die Kleinen nur still und stumm herum? Mehr Mitmachtheater also, mehr Interaktion und Fantasie.Der dickste und spektakulärste Brocken freilich findet sich im U-Bereich. Hier möchte Kosky.....Berlin vor allem die Jazz- Operette ins Gedächtnis zurückrufen, wie sie bis 1933 im Metropol-Theater gepflegt wurde. ....
Apropos: Elf neue Sänger wird Kosky verpflichten und neun neue Regisseure (aus Russland, Holland, Frankreich, Israel). Und statt der gewohnten sechs Premieren gibt es ab nächstem Jahr acht, zwei davon vom Hausherrn selbst inszeniert......Und wird an der Behrenstraße auch weiterhin konsequent nur Deutsch gesungen? Sibyllinisches Schweigen, psssst, bis März."
Nun, obwohl die "leichte Muse" nicht gerade mein favorisiertes Genre ist - gut, dass die KOB ein eigenes Profil kriegt. Das muss ja wirklich nicht sein, dass ständig alle 3 Berliner Opernhäuser dasselbe spielen. Und Verdi und Puccini gibts wahrlich schon woanders genug.
Heike (17.11.2011, 20:09): p.s. was ist die "Jazz- Operette, wie sie bis 1933 im Metropol-Theater gepflegt wurde" ?? Wer weiß was dazu, was Berlin da möglicherweise erwartet? Heike
Armin70 (17.11.2011, 20:42): Tante Wiki weiss hierzu einiges: In den 1920er Jahren wurden vermehrt jazzartige Rhythmen und Tänze (Charleston, Shimmy oder Foxtrott) in den Berliner Operetten verwendet, z. B. in Werken wie "Der Vetter aus Dingsda", "Ball im Savoy" oder "Die Blume von Hawaii".
Das soll wohl die "Berliner Jazz-Operette" sein.
Heike (17.11.2011, 20:45): Ah, danke, komplettes Neuland für mich. Ich schiele mal zu Rideamus, der sich sicher da gut auskennt und sich vermutlich über das neue Profil freut! Wobei "Uraufführungen" klingt auch spannend, ich hoffe, es geht recht experimentell zu! Heike
Heike (11.01.2012, 21:47): Ich mache mal ein wenig Werbung für das Collegium Hungaricum Berlin bzw. für ein kostenloses Kammermusik-Konzert dort (ohne die Künstler zu kennen) - aber da es immer heißt "live ist zu teuer" oder "Kammermusik kenne ich kaum", ist das vielleicht interessant für die Berliner, die sich nicht in die großen Konzerthäuser trauen:
Konzert zum Jahresbeginn mit Cristian Petrescu (Klavier) und Adriana Winkler (Violine). BÉLA BARTÓK: 2. Violinsonate op. 76 (1922) GEORGE ENESCU: 3. Violinsonate (im rumänischen Volkston) op. 25 (1925) LUDWIG VAN BEETHOVEN: 9. Violinonate (Kreutzer-Sonate) op. 47 (1802-03)
18.01.2012, 19:00 .CHB (Dorotheenstraße 12, nahe Bahnhof Friedrichstraße)
Eintritt frei, das Konzert findet im Café des .CHB statt. Näheres zu den Werken und den beiden Künstlern hier auf der CHB -website Heike
Heike (20.01.2012, 14:59): So, heute beginnt wiedermal das Ultraschall-Festival für Neue Musik -> Programm
Ich freue mich schon auf Montag, da gibt es John Cage "Thirty Pieces for Five Orchestras" Misato Mochizuki Musubi für Orchester Morton Feldmann - String Quartet and Orchestra
Ich denke mal, das sollte man sich nicht entgehen lassen, zumal der Preis mit 18 Euro niedrig ist und die Ausführenden (DSO; Pellegrini Quartett, Arturo Tamayo) das bestimmt toll hinkriegen werden! Heike
Heike (07.02.2012, 18:04): Guggenheim Berlin schließt zum Jahresende "Nach 15 Jahren... endet die Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bank und dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Einer der renommiertesten Ausstellungsorte, der sich stets auf Augenhöhe mit den Museen der Stadt befand, geht Berlin damit verloren. " http://www.tagesspiegel.de/kultur/kein-neuer-mietvertrag-guggenheim-berlin-schliesst-zum-jahresende/6169210.html Schade, schade, schade! Heike
Heike (01.03.2012, 16:05): Die Deutsche Oper Berlin bleibt - von wenigen Ausnahmen abgesehen - auch in der nächsten Saison das Haus für die Charlottenburg-Wilmersdorfer Kaffeekränzchen mit Musik: Es gibt nur 5 szenische Premieren, ab Mai wird saniert und außer Haus gespielt. Und: Zum Wagnerjahr wird natürlich alles rausgekramt, was auffindbar war:
Premieren: 15.9.12 Lachenmann "Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen" Zagrosek/ Hermann 21.10.12 Wagner "Parsifal" Runnicles/ Stölzl 9.12.12 Prokofjev "Die Liebe zu den drei Orangen" Sloane/ Carsen 25.1.13 Britten "Peter Grimes" Runnicles/ Alden 21.4.13 Verdi "Rigoletto" Heras-Casado/ Bosse 27.4.13 Donizetti "Lucrezia Borgia" Yurkevych / konzertant 19.6.13 Verdi "Attila" Steinberg/ konzertant
weiterhin: Wagner 2x "Der Ring" Rattle bzw. Runnicles / Friedrich Wagner "Der Fliegende Holländer" konzertant Wagner "Lohengrin", "Meistersinger", "Rienzi", "Tannhäuser", "Tristan..." Wagner: "Der Ring Next Generation" (Jugendprojekt) Dietsch "Das Geisterschiff" konzertant Bizet "Die Perlenfischer" konzertant Berlioz "Die Trojaner" Bizet "Carmen" Braunfels "Jeanne d'Arc" Donizetti "Lucia di Lammermoor" Janacek "Das schlaue Füchslein" Mozart: "Zauberflöte", "Don Giovanni" Puccini "Madama Butterfly", "Tosca", "Turandot" Rossini "Der Barbier..." Verdi "Ein Maskenball", "Otello", "La Traviata"
Heike (10.03.2012, 10:34): Die neue Spielzeit der Komischen Oper ist online, 12 Premieren wird die KOB 2012/13 präsentieren: 10 Musiktheaterpremieren und 2 konzertante Operetten, darunter 3 Uraufführungen. Dazu gibt es etliche Wiederaufnahmen. Und neue Specials: im "Mozart-Mai" gibt es einen ganzen Monat lang nur Mozart und dann gibt es noch eine "Kurt-Weill-Woche" im Januar. Ein Sakrileg wird aufgeweicht: Es wird nicht mehr nur deutsch gesungen! Die Tickets werden schon verkauft: http://spielzeit-2012-13.komische-oper-berlin.de/
Es beginnt originell am 16.9.12: "Die Monteverdi-Trilogie" Orpheus. Odysseus. Poppea. 3 Opern. 12 Stunden. 1 Spektakel.
Heike
Heike (12.03.2012, 08:07): http://www.berliner-philharmoniker.de/ gibt bekannt: Leider musste Seiji Ozawa auf Anraten seiner Ärzte alle Konzerte bei den Berliner Philharmonikern für diese Spielzeit absagen. Der lettische Dirigent Andris Nelsons hat dankenswerterweise die Konzerte kurzfristig übernommen. Andris Nelsons dirigiert sowohl die Konzerte am 21. und 22. Juni 2012 in der Philharmonie als auch das Konzert in der Waldbühne am 24. Juni. Beide Konzertprogramme bleiben unverändert.
Heike (23.03.2012, 19:15): Das RSB hat das Programm der neuen Saison online: http://www.rsb-online.de/content/e67/e37951/index_ger.html
Ingrid (29.03.2012, 08:37): Nur eine kurze Frage: War schon jemand im bronzenen Pferd der KO? Bin Ende April in Berlin und an dem Freitag Abend wollte ich eigentlich in diese Vorstellung gehen, aber das Video schreckt mich doch ziemlich ab. Über einen kleinen Bericht würde ich mich sehr freuen.
Herzliche Grüße Ingrid
Heike (29.03.2012, 20:24): Ich war nicht da und werde auch nicht hingehen, aber will dich auf eine Rezension aufmerksam machen: http://www.kulturradio.de/rezensionen/buehne/2012/komische_oper_berlin1.html Heike
Karolus Minus (29.03.2012, 22:39): Original von Ingrid Bin Ende April in Berlin
Hallo Ingrid, wie lange bleibst Du denn? Ich bin am 30.4./1.5. dort für den Klavierabend Yuja Wang im Schillertheater und Lohengrin an der DOB.
Liebe Grüße Karolus Minus
Ingrid (30.03.2012, 00:40): Lieber Karolus,
wenn Du kommst, dann fliege ich leider schon wieder. Ärgere mich, dass ich nicht doch noch ein paar Tage dran gehängt habe.
In die Premiere vom Lohengrin bin ich ja bei meinem vorletzten Besuch ganz zufällig geraten. Die Besetzung war dann zwar anders als draußen angekündigt, aber zu der Zeit war ich noch ganz glücklich über Vogt als Einspringer :wink Hatte mir eigentlich wegen Pape die Karte gekauft, aber der wurde ebenfalls ausgetauscht. Ist es bei Dir die Herheim-Inszenierung? (Könnte ja eigentlich nachforschen... aber es ist schon so spät)
Gute Nacht und herzliche Grüße Ingrid
Ingrid (30.03.2012, 00:48): Liebe Heike,
Vielen Dank für den Link. Schätze mal, das werde ich von Lust und Laune abhängig machen, ob ich da hin gehe. So wirklich meins ist es sicher nicht, aber die Spielfreudigkeit an der KO ist meist schon sehr sehenswert und das Opernhaus mag ich einfach.
:hello Ingrid
Karolus Minus (30.03.2012, 08:18): Liebe Ingrid,
die Herheim-Produktion war an der Staatsoper, jetzt gibt es eine Neuinszenierung an der Deutschen Oper, Regisseur Kaspar Holten.
Liebe Grüße Karolus Minus
Heike (30.03.2012, 08:24): Was ist denn von Herrn Holten zu erwarten, der sagt mir gar nchts (ich habe auch ein Ticket). Heike
Heike (30.03.2012, 08:35): Die neue Abo-Broschüre für das Konzerthaus am Gendarmenmarkt ist online (Abo-Verkauf ab 1.4.): http://www.konzerthaus.de/aktuelles/detail.php?id_text=163005&id_language=1 Neben Ivan Fischer gibt es auch viel Dmitrij Kitajenko :-) Artist in Residence ist JULIA FISCHER Mit Klavier-Recitals kommen KIT ARMSTRONG, RICHARD GOODE, VALÉRY AFANASSIEV, KATIA & MARIELLE LABÈQUE. Ein Kammermusik- highlight dürfte der Abend mit FAUST, QUEYRAS und MELNIKOV werden. Heike
Karolus Minus (30.03.2012, 10:10): Original von Heike Was ist denn von Herrn Holten zu erwarten, der sagt mich gar nchts (ich habe auch ein Ticket). Heike
Holten war Intendant der neuen Oper in Kopenhagen (ich glaube, er war 27, als er den Job antrat) und geht jetzt als Direktor an den Covent Garden. Ich habe den Kopenhagener Ring und Tannhäuser von ihm auf DVD, beides für mich die intelligentesten Varianten neuerer Zeit, die ich kenne. Vieles auf den ersten Blick überraschend und sicher nicht das, was manche Leute als "werkgetreu" bezeichnen würden, aber unheimlich durchdacht, genau gearbeitet und in sich logisch. :hello Karolus Minus
Heike (01.04.2012, 11:22): 4. Lange Nacht der Opern und Theater - Samstag, 28.04.2012 Zum vierten Mal in Folge werden rund 60 verschiedene Berliner Bühnen 30minütige Programme präsentieren.
60 Bühnen öffnen Ihre Pforten und zeigen von 19.00 Uhr bis 01.00 Uhr fast 200 Produktionen aus den Genres Oper und Konzert, Tanz und Theater, Chanson und Schlager, Literatur und Kabarett, Puppen- und Jugendtheater, Improvisationstheater und Akrobatik. Damit erlebt die Lange Nacht noch eine Steigerung ihres grandiosen Starts im April 2009, als 50 Bühnen 20.000 Besucher zu Gast hatten.
P.s. Programm und Infos hier
Heike (02.04.2012, 18:44): Weil wir neulich in anderen Threads gerade so ausgiebig über Alexander Melnikov geschwärmt haben: Er wird am 24. April in Berlin in der Gethsemane-Kirche zu hören sein, das Programm finde ich auch unabhängig von Melnikov interessant, besonders Liszts Passionsmusik, und der Rias Kammerchor bürgt 100%ig für Qualität:
Franz Liszt Invocation; Ave Maria Giovanni Pierluigi Palestrina Stabat mater à 8 Franz Liszt Miserere d’après Palestrina; Funérailles Orlando di Lasso "Domine, exaudi orationem meam, auribus" Franz Liszt Via Crucis
Hans-Christoph Rademann, Dirigent Tobias Berndt, Bariton Alexander Melnikov, Hammerflügel RIAS Kammerchor Tickets ab 10 € hier
Heike (02.04.2012, 19:48): Berlin hat abseits der großen Häuser noch so viel interessante Musik zu bieten, da weiß ich manchmal gar nicht, worauf ich hier aufmerksam machen soll. Das hier möchte ich aber unbedingt "bewerben":
Das Jerusalem Chamber Music Festival im Jüdischen Museum Berlin So viel interessante Kammermusik in einer Woche gibt es selten. Heike
nikolaus (02.04.2012, 21:29): Original von Heike Berlin hat abseits der großen Häuser noch so viel interessante Musik zu bieten, da weiß ich manchmal gar nicht, worauf ich hier aufmerksam machen soll. Das hier möchte ich aber unbedingt "bewerben":
Das Jerusalem Chamber Music Festival im Jüdischen Museum Berlin So viel interessante Kammermusik in einer Woche gibt es selten. Heike
Mensch, das ist ja wirklich ein tolles Programm mit tollen Künstlern! Ich hoffe, Du kannst hingehen!?
Nikolaus.
Heike (03.04.2012, 07:57): Ich hoffe, Du kannst hingehen!? Das hoffe ich auch - jene Woche ist allerdings schon total vollgeplant :-( Heike
Heike (13.04.2012, 12:10): Die neue Saison der Staatsoper im Schillertheater ist online: http://www.staatsoperberlin.de/de_DE/show/calendar_1213
Heike (16.04.2012, 20:01): Das Programm der DOB für die neue Spielzeit ist online und die Tickets können bereits gekauft werden http://www.deutscheoperberlin.de/ Heike
Heike (18.04.2012, 09:00): Das Programm des Berliner Musikfests im Herbst ist online, Tickets können ebenfalls gekauft werden: http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/musikfest_berlin/aktuell_mfb/start.php
Ich freue mich besonders auf das Concertgebouworkest Amsterdam mit Mariss Jansons (Schönberg / Strawinsky / Barber / Varèse) Heike
Heike (22.04.2012, 09:47): Für alle open air Fans: ab heute ist das Philharmoniker-Walddbühnenkonzert im Verkauf (23 bis 77 Euro)
So 24. Juni 2012 20:15 Uhr Berlin, Waldbühne Berliner Philharmoniker Andris Nelsons Dirigent Daishin Kashimoto Violine
Peter Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64 Sérénade mélancolique b-Moll op. 26 Valse-Scherzo C-Dur op. 34 Souvenir d'un lieu cher op. 42 Ouverture solennelle »1812« Es-Dur op. 49
Karten kann man auch schon für das Waldbühnenkonzert mit Barenboim kaufen (21-61 Euro):
29 Jul 2012 Daniel Barenboim West-Eastern Divan Orchestra LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 3 und Nr. 5
Dieses Konzert in der Berliner Waldbühne ist auch 2012 ein Benefizkonzert für die dem Orchester verbundenen Bildungsprojekte in Israel und Palästina.
Heike (25.04.2012, 00:26): Für alle, die es so wie ich fast übersehen hätten: Es gibt am 12. April 2013 an der DOB ein Konzert mit Juan Diego Flórez (Programm noch nicht bekannt) - noch gibt es bezahlbare Tickets für 28 Euro
Heike (25.04.2012, 08:41): Für alle Klavierfreunde:
Ende Mai (26.5.- 2.6.12) gibt es im Konzerthaus am Gendarmenmarkt das Berliner Klavierfestival mit Recitals von Steven Hough, Alexandre Tharaud, Freddy Kempf, Benjamin Grosvenor und Elisso Virsaladze. http://www.berliner-klavierfestival.de/konzerte.html
außerdem gibt es bei young Euro Classic u.a. wieder den Klaviertag am Sonntag, 5.8.12 http://www.young-euro-classic.de/ mit Avan Yu, Zsolt Bognár, Yejin Gil, Benjamin Engeli, Plamena Mangova
Heike
Heike (25.04.2012, 13:13): Ab heute ist auch das DSO- Programm für die nächste Saison mit dem neuen Chefdirigenten T. Sokhiev online: http://www.dso-berlin.de:8080/live/ROC/DSO/content/e24087/e40212/120419_DSO_Saisonvorschau_Ansicht_100dpi_ger.pdf Abos können schon gebucht werden, Einzelkarten ab 1. Juli 2012
Heike (07.05.2012, 18:28): Alban Gerhardt: "Bach im Bahnhof"
Der Cellist Alban Gerhardt gibt in seiner Heimatstadt Berlin im Mai ein ganz besonderes Konzert: Mitten im Hauptbahnhof spielt er einen Tag lang alle Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach.
Dienstag, 08.05.2012 (11, 13 und 15 Uhr) Hauptbahnhof Berlin Die Konzerte finden auf der Mittelfläche zwischen Washingtonplatz (Eingang Süd) und Europaplatz (Eingang Nord) auf der Ebene O statt. Eintritt frei.
11:00 - Suite I und VI Pause 13:00 - Suite II und V Pause 15:00 - Suite III und IV
Schräge Idee, wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich sicher hingehen.
Heike (09.05.2012, 20:33): Das Programm der Konzert-Direktion Adler für 2012/13 ist auch online (ist einfach an die Konzerte der alten Saison angehangen), Tickets werden auch schon verkauft. http://www.musikadler.de/
Ich freue mich besonders auf
JEWGENIJ KISSIN am 18.03.2013 Haydn: Sonate D-Dur op. 93 HOB XVI 51 Beethoven: Sonate c-Moll op. 111 Schubert: 4 Impromptus Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 12
und GRIGORIJ SOKOLOV am 05.06.2013 (Programm wie immer noch unbekannt)
Weiterhin folgende Pianisten mit Recitals: MARTIN HELMCHEN MITSUKO UCHIDA VALÉRY AFANASSIEV KATIA UND MARIELLE LABÈQUE KIT ARMSTRONG RICHARD GOODE
Heike (15.05.2012, 16:53): Die neue Saison der Philharmoniker ist online: http://www.berliner-philharmoniker.de/
für die Klavierfreunde weise ich auf 3 Recitals hin: 3.10.12 Krystian Zimermann (Debussy) 18.12.12 Piotr Anderszewski (Bach, Schumann) 13.5.13 Yuja Wang (Beethoven, Brahms, Rachmaninov, Skrjabin, Ravel)
VVK ab 20.5.12 - zumindest für die beiden Konzerte im Kammermusiksaal (Anderszewski und Wang) sollte man sicherlich bald buchen, wenn man seine Wunschplätze haben will.
Außerdem interessant eine neue Reihe: "Schiff & friends": András Schiff kombiniert an 3 Terminen Klavier- Soloprogramme mit Liedprogrammen, die er begleitet (mit wechselnden Partnern), alles von Schumann. Heike
Heike (17.05.2012, 13:22): Tag der offenen Tür Mo 28. Mai 2012 (Pfingstmontag) ab 11 Uhr, Eintritt frei Philharmonie und Kammermusiksaal Programm: http://www.berliner-philharmoniker.de/fileadmin/pdf/Tag_der_offenen_Tuer_2012.pdf
"Der Tag der offenen Tür in der Berliner Philharmonie ist ein Tag voller Höhepunkte: An ihm sind die Berliner Philharmoniker in Orchester- und Kammerkonzerten zu erleben, in Proben, Workshops, Gesprächsforen, Familienprogrammen und Education-Veranstaltungen, und das in sämtlichen Räumlichkeiten der Philharmonie – vom Intendantenzimmer über die beiden Säle bis in den Keller sowie im Musikinstrumentenmuseum.
Laienmusiker sind dazu eingeladen, die Plätze mit den Philharmonikern zu tauschen und im Berliner Liebhaber-Orchester unter der Leitung von Sir Simon Rattle zu spielen. Das Scharoun-Ensemble präsentiert zusammen mit dem Schauspieler, Komiker und Sänger Olli Dittrich Camille Saint-Saëns’ Karneval der Tiere, zudem ist im Rahmen vieler weiterer Veranstaltungen Musik in unterschiedlichster Besetzung zu hören – vom Solo bis zum Harfenquintett oder der Schlagzeugcombo, und das Education-Programm bietet die beliebten, sonst nur außerhalb der Philharmonie stattfindenden »Kofferkonzerte«. Zuhören kann man auch bei Meisterklassen mit den Berliner Philharmonikern und Mitgliedern der Orchester-Akademie.
Wer schon immer einmal wissen wollte, wo die Digital Concert Hall produziert wird, sollte sich die Führung durch das Studio 6 nicht entgehen lassen. Für die Zuhausegebliebenen bietet die Internetplattform der Berliner Philharmoniker kostenlose Live-Übertragung von Highlights aus dem Großen Saal. Das große Finale bildet schließlich die multimediale Präsentation des alljährlichen Tanzprojektes der Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle, bei dem in diesem Jahr die renommierte Compagnie Sasha Waltz & Guests mit jungen Tänzerinnen und Tänzern die dramatische Geschichte um Carmen und Don José auf die Bühne gebracht hat – nach der Musik von Rodion Schtschedrins kongenialer Bizet-Adaption Carmen-Suite.
Getanzt wird in den Foyers der Philharmonie, während die Berliner Philharmoniker im Großen Saal spielen. Der Ton ist im gesamten Haus live zu hören, wobei die Tanzpräsentation in den großen Saal projiziert wird. Anschließend findet zugunsten von UNICEF die Versteigerung des Alfred Brendel-Flügels der Philharmonie durch das Auktionshaus Christie’s statt." (Quelle: http://www.berliner-philharmoniker.de/)
Heike (21.05.2012, 18:33): Staatsoper für alle
30. JUNI 2012 | 19.00 Uhr Live-Übertragung der Staatsoper aus dem Schiller Theater auf den Bebelplatz (Eintritt frei): DON GIOVANNI Dirigent Daniel Barenboim mit Maria Bengtsson als Donna Anna Christopher Maltman als Don Giovanni Erwin Schrott als Leporello u.a. Für den Auftritt zum Schlussapplaus auf dem Bebelplatz wird ein Blitztransfer aus dem sechs Kilometer entfernten Schiller Theater organisiert.
01. JULI 2012 | 13.00 Uhr Live-Konzert der Staatskapelle Berlin auf dem Bebelplatz (Eintritt frei) Dirigent: Daniel Barenboim Klavier: Yefim Bronfman PETER I. TSCHAIKOWSKY Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23 Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Heike (24.05.2012, 20:17): Deutsche Oper Berlin Dienstag, 12.06.2012, 19:00 Uhr Gedenkveranstaltung für Kammersänger Dietrich Fischer-Dieskau geboren 28. Mai 1925 in Berlin gestorben am 18. Mai 2012 in Berg am Starnberger See Ehrenmitglied der Deutschen Oper Berlin
Wir trauern um Dietrich Fischer-Dieskau, dessen einmalige Künstlerkarriere in Berlin, an der damaligen Städtischen Oper, ihren Anfang genommen hat.
Seine unvergleichliche Stimme, seine Präsenz und Ausstrahlung auf der Bühne und auf dem Konzertpodium sind bis heute unerreicht geblieben und eingebrannt im Gedächtnis der Musikfreunde in aller Welt. Mit seiner Kunst hat er hohe Maßstäbe gesetzt für die kommende Sänger-Generation.
Wir verneigen uns ein letztes Mal in großer Dankbarkeit und Bewunderung vor Dietrich Fischer-Dieskau.
Der genaue Programmablauf wird rechtzeitig bekanntgegeben. Eintritt frei
Leitung: Wolfang Katschner Regie: Kobi van Rensburg
25., 27., 28.5.12
Heike (26.05.2012, 11:04): Staatsoper eröffnet erst 2015 Berlin verschiebt die nächste Premiere
"Die Eröffnung der Staatsoper Unter den Linden muss ...verschoben werden – um ein Jahr. Dies teilte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher am Freitag bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mit. .... Dabei bringt die auf den April des Jahres 2015 verschobene Eröffnung der sanierten und erweiterten Staatsoper den Spielplan und die Finanzen des Hauses gehörig durcheinander.
Der Intendant der Staatsoper Jürgen Flimm erfuhr erst am Donnerstag von der neuen Entwicklung. Auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz zeigte er sich empört über den Ablauf. Zusammen mit Generalmusikdirektor Daniel Barenboim habe er noch am 26. April mit dem Regierenden Bürgermeister folgendes Szenario besprochen: Ein erste Inszenierung am 3. Oktober 2014 aufzuführen und nach ein paar Wochen Spielzeit das Haus wieder zu verlassen, damit es bis Ostern 2015 vollendet werden kann.
Barenboim sagte: „Wir können das in Form und Inhalt nicht akzeptieren“. Er wolle am besagten Termin „unbedingt festhalten“. Die Einnahme-Ausfälle im kleineren Schiller-Theater belaufen sich laut Flimm auf vier Millionen Euro jährlich. ..."
Quelle, ganzer Artikel und Bilder: http://www.tagesspiegel.de/berlin/staatsoper-eroeffnet-erst-2015-berlin-verschiebt-die-naechste-premiere/6677452.html
Heike (10.06.2012, 14:06): Auf der neuen Webseite des Konzerthauses kann man jetzt auch Einzelkarten für die neue Saison kaufen. Die haben in diesem Jahr ein ziemlich interessantes Programm, finde ich. http://saison2012-2013.konzerthaus.de/ Heike
Heike (02.07.2012, 13:22): Festival INFEKTION! – zehn Tage Musiktheater und Musik des 20. und 21. Jahrhunderts
"Vom 5. bis zum 15. Juli stehen im großen Haus und auf der Werkstatt-Bühne des Schiller Theaters sechs Opernvorstellungen, ein Kammerkonzert und ein Liederabend sowie als Schwerpunkt zehn Abende mit Performances, Konzerten, Aktionen und Lesungen zum 100. Geburtstag von John Cage auf dem Programm.
Ein Höhepunkt ist die deutsche Erstaufführung von Wolfgang Rihms Oper DIONYSOS , die vor zwei Jahren ihre umjubelte Uraufführung bei den Salzburger Festspielen erlebte. Die Inszenierung von Pierre Audi ist unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher und mit Georg Nigl (Dionysos) und Mojca Erdmann (Ariadne) nun auch am 8., 10., 13. und 15. Juli in Berlin zu erleben....
Auf ganz andere Art »modern« ist die zweite Opernproduktion auf der großen Bühne: Igor Strawinskys THE RAKES PROGRESS von 1951, dessen faszinierendes Vexierspiel zwischen neuem Alten und altem Neuen in der höchst subtilen Interpretation von Krzysztof Warlikowski am 11. und 14. Juli zu sehen sein wird. Es singen Anna Prohaska, Birgit Remmert, Gidon Saks, Florian Hoffmann, Nicolas Ziélinski, Erin Caves und Gyula Orendt unter der musikalischen Leitung von Johannes Debus.
An zehn Abenden werden unter dem Motto DIE MUSIK IST LOS – 100 JAHRE JOHN CAGE jeweils von 18 bis 24 Uhr verschiedenartigste Aspekte dieses großen (Musik-)Erfinders beleuchtet. Dazu gehören Aufführungen der »Song Books«, der »Europeras 3 & 4« und Reinhild Hoffmanns choreographische Reflexion über den Komponisten »Solo mit Sofa«. Es wird gelesen, musiziert, inszeniert, konzertiert, reflektiert – kurz, der Versuch unternommen, den Kosmos, den John Cage eröffnet hat, in einer offenen Form erleb- und begehbar zu machen.
Flankiert wird das Festival-Programm von einem Kammerkonzert , bei dem sich am 7. Juli das West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim dem Werk Pierre Boulez’ widmet, und einem Liederabend von Ian Bostridge am 12. Juli, dessen Hauptakzent auf Liedern von Kurt Weill und Benjamin Britten liegt" Quelle: http://www.staatsoper-berlin.de/
Ich werde auf jeden Fall zu Wolfgang Rihms Oper DIONYSOS und zur Eröffnung der Cage- Serie gehen (mit Tonwechsel aus Halberstadt :down). Heike
Severina (03.07.2012, 13:44): Hoffentlich werden möglichst viele infiziert :D! (Gefällt mir, dieser Titel!)
Rihms "Dionysos" würde ich auch gerne kennen lernen, ich hoffe, Du berichtst ausführlich!
lg Sevi :hello
Heike (18.08.2012, 10:29): Mi 05.09.2012 00:00 Uhr Radialsystem V, Berlin Die lange kulturradio Cage-Nacht
Für Nachtschwärmer, Wachgebliebene und Frühaufsteher: kulturradio vom rbb feiert den großen amerikanischen Komponisten John Cage, der heute vor 100 Jahren in Los Angeles geboren wurde. Sechs Stunden Cage pur mit Live-Musik, ausgewählten Tondokumenten, Produktionen und Mitschnitten aus dem rbb-Archiv, daneben Cage in Aktion, Anmerkungen von Wolfgang Rihm, Mark Andre und anderen. Zum Frühstück im RADIALSYSTEM V hat sich der Komponist Helmut Lachenmann angekündigt. Es moderiert Andreas Göbel.
genaues Programm siehe hier: http://www.kulturradio.de/kulturkalender/weitere_ereignisse/die_lange_kulturradio.html
Heike (21.08.2012, 21:55): Berlin wird immer peinlicher:
Nach dem Airport nun auch die Berliner Staatsoper: Weitere Verzögerung bei der Sanierung Eröffnung nicht vor Oktober 2015
hier auf klassik.com nachzulesen
Ich finde die immer wieder unvorhersehbaren Gründe so albern, als wenn nicht jeder weiß, dass halb Berlin auf Pfahlbauten steht und als wenn nicht -zig Insider schon lange an diesen Terminen gezweifelt haben. Qualität kostet eben. Für wie blöd halten die die Berliner eigentlich? Nun werden wir mal sehen, wann die ersten Verzögerungsmeldungen zu den noch offenen Großprojekten Kanzler-U-Bahn, Stadtschloss und Museumsinsel eintrudeln ..... Heike
Heike (26.08.2012, 18:05): Langsam geht der normale Spielbetrieb überall wieder los, hier zwei Hinweise
Ab Freitag startet das Musikfest, diesmal mit amerikanischem Schwerpunkt. Da sind wirklich tolle Sachen dabei, die man sonst selten zu hören kriegt. Hier das Programm: klick
Und dann noch für die Klavierfreunde: In den nächsten 2 Monaten gibt es einige interessante Recitale: 24.9. Cameron Carpenter Orgel (Philharmonie) 1.10. Cyprien Katsaris (Konzerthaus Kl. Saal) 3.10. Krystian Zimerman (Philharmonie) 15.10. Josef Bulva (Kammermusiksaal) 20.10. Bob van Asperen Cembalo (Konzerthaus, Weber-Saal 15 Uhr) 30.10. Igor Levit (Konzerthaus Kleiner Saal)
Heike
Nicolas_Aine (24.09.2012, 19:35): Dirigenten zieht es nach Berlin Berlin ist mit guten Dirigenten gesegnet: Rattle und Janowski sind seit zehn Jahren da, Barenboim ist seit 20 Jahren hier. Drei Maestri fangen in diesem Herbst neu an.
Heike (25.09.2012, 23:18): Ja, die Berliner Dirigenten ..... Die Stelle meines Lieblingsdirigenten ist zur Zeit leider unbesetzt.
Janowski (RSB) mag ich, man kann sich bei ihm drauf verlassen, dass er weder schlampig noch schmalzig dirigiert. Auch schätze ich sehr, wie toll er den Streicherklang variiert kriegt. Der ist für mich zur Zeit auf jeden Fall der Beständigste, aber auch ein wenig vorhersehbar. Auch Iván Fischer, der das Konzerthausorchester übernommen hat, mag ich. Den kenne ich gut aus Budapest, seine Präzision und Detailtreue sind legendär. Der hätte nie so wie grade vor ein paar Tagen Rattle in Beethovens Siebter im Finale die Sechzehntel so krass zugunsten eines effektmachenden Tempos verwischt, dass man nur noch Einheitsbrei hört. Das ist mir einfach schon zu oft bei Rattle so gegangen, dass ich mich gerade bei Standardrepertoire über die mangelnde Genauigkeit ärgere. Wohlgemerkt, live. Daran ändern auch die tollen Solisten der Phils nicht; mit Rattle gibt es manchmal Sternstunden und dann wieder, nur ein paar Tage später, gibts grad mal Mittelmaß. Außerdem langweilen mich seine Programme. Barenboim ist auch total uneinheitlich, keine Ahnung, ob er zu wenig vor Ort ist für ordentliche Proben; oder ob das Schillertheater auf Dauer den Klang der Staatskapelle verdirbt? Zudem nervt mich Barenboims Hang zu Pathos manchmal, wenn er es überzieht. Aber dann wieder zaubert er hinreißend emotional berührende Dinge hin, so wechselhaft ist das. In der Oper gefällt er mir meist gut. Sokhiev, den Neuen vom DSO, kann ich noch nicht wirklich beurteilen; bisher machte er auf mich eher einen positiven Eindruck, ich habe ihn aber erst drei oder viermal gehört. Nánási von der KOB kenne ich absolut gar nicht, obwohl er Ungare ist. Die Musiker haben ihn sich ausgesucht, das muss ja kein Vorteil sein. Wir werden sehen.
Heike
Heike (13.10.2012, 08:46): Gestern habe ich Nánási an der KOB zum ersten mal gehört, mit einem Konzertprogramm (R. Strauss, Bartók, Dvorak). Eigentlich meide ich Konzerte dort, weil ich die Akustik so grottig finde. Gestern hat mich das auch nicht sonderlich begeistert, das wird vermutlich eher nicht mein Favorit. Von ungarischem Feuer war jedenfalls wenig zu spüren, das war eher Wiener Gemütlichkeit und eine Aneinanderreihung von "wir haben uns bemüht". Na gut, nach einem Konzert soll man sich kein Urteil bilden, aber Himmel, das Antrittskonzert sollte man auch besser proben, da war doch etliches nicht zusammen. Heike
Heike (28.10.2012, 09:33): Film- und Veranstaltungszyklus im Zeughauskino am Deutschen Historischen Museum, Berlin, anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner
25. April bis 31. Mai 2013
Unter dem Titel „Wagner-Kino“ wird aus Anlass des 200. Geburtstages von Richard Wagner (*22. Mai 1813) im April und Mai 2013 eine Film- und Veranstaltungsreihe stattfinden, die sich der Wagner-Rezeption im Medium Film widmet. Die Veranstaltung umfasst 20 Filmprogramme. Die Filmvorführungen werden begleitet von Einführungen, Diskussionen und musikalischen Performances. Eine Tagung sowie ein im Frühjahr 2013 erscheinendes Begleitbuch bieten die Möglichkeit zur intensiven inhaltlichen Vertiefung des Themas.
http://www.wagner-kino.de/index.php?seite=Projekt
Heike (31.10.2012, 08:39): Neues Ungemach droht aus der Baustelle der Staatsoper Unter den Linden: Was Insider schon lange ankündigen, wird nun auch offiziell zum Probem: Der bereits mehrmals verschobene Termin zu Eröffnung nach der Sanierung wackelt wohl heftig. Zwar sagt das niemand so, aber heute wurde bekannt, dass der auslaufende Vertrag der Projektsteuerer, der Firma Drees & Sommer, nicht verlängert wird. Hintergrund sollen "unterschiedliche Vorstellungen über den weiteren Fortgang des Projekts" sein (da kann man der Firma wohl nur mitleidig gratulieren, dass sie sich diesen vermutlich völlig irrationalen Vorstellungen des Senates nicht beugte). Nun muss neu ausgeschrieben werden und irgendein Dummer wird sich finden, der das Elend dann zu Ende biegt, wie und wann auch immer. Berlin, schäme dich! Heike
Heike (02.11.2012, 16:35): Staatsoper im Schillertheater:
Liederabend mit Anna Samuil entfällt "Der für den 13. November 2012 geplante Liederabend mit Anna Samuil muss leider aus dispositionellen Gründen entfallen. Aufgrund der Vorbereitungen für unsere nächste Premiere, die Neuinszenierung von Mozarts LA FINTA GIARDINIERA, sind zusätzliche Bühnenproben notwendig geworden." (Quelle: website)
Was ist das denn? Das wird ja immer chaotischer dort - entweder das stimmt so gar nicht (und man sagt ab, weil es zu wenig verkauft ist oder wer weiß warum) - oder man ist komplett unfähig zum Planen; was bei der kleinen Bühne ja fast schon mirakulös ist! Muss denn die Probe unbedingt abends sein??? Sehr merkwürdig jedenfalls.
Heike (08.11.2012, 07:51): Samstag 10.11.12 im Konzerthaus: Beethoven-Marathon ein ganzer Tag mit Beethoven in allen Sälen, vom großen Orchester bis zu Kammermusik und Lied - und man darf sich wundern: mal nicht Masse statt Klasse, sondern mit hochkarätigen Interpreten (z.B Andreas Staier, Isabelle Faust, Alban Gerhardt, Iván Fischer, Annette Dasch und vielen anderen)
das ganze Programm: http://www.konzerthaus.de/media/content/download/pdf/Programmfolder_Beethoven_Marathon.pdf
zwischen den Konzerten passend zum Programm: eine Ausstellung über Beethoven, ein Wiener Kaffeehaus, Massagen und Musik-Fahrräder (ein wenig Sport zwischendurch, um die Kondition zu erhalten)
Preise 11 Euro pro 1stündige Veranstaltung (bei 4 gibts die 5. gratis); es gibt auch Paketpreise und die 32 Klaviersonaten mit Studenten der Musikhochschule gibts den ganzen Tag gratis als Zugabe
Heike (09.11.2012, 23:45): Ab morgen gibt es die Einzelkarten für die Festspiele 2013 - also wer z.B. Pollini sehen will (diesmal sogar 2x dabei, wegen des Nachholekonzertes von 2012: u.a. die letzten 5 LvB-Sonaten), der sollte sich das Programm ansehen: http://staatsoperberlin.de/de_DE/content/program_festival_1213 Die bezahlbaren Karten sind sicherlich bald weg. Heike
Heike (10.11.2012, 20:49): Barenboim-Said-Akademie "Für sein West-Eastern Divan Orchestra, in dem junge israelische und arabische Jugendliche miteinander musizieren, ist Daniel Barenboim mit Preisen überschüttet worden. Jetzt plant er in Berlin eine Akademie für die Musiker. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat nun 20 Millionen Euro für die Realisierung dieses Traums bewilligt."
näheres im Tagesspiegel: Klick
Heike (07.12.2012, 13:55): Das freut mich wirklich sehr: BGH spricht Eigentum am Berliner Maxim-Gorki-Theater der Sing-Akademie zu nachzulesen in der Berliner Zeitung Die DDR hatte das Gebäude der Singakademie (heute Gorki-Theater) 1961 kurzerhand zu Volkseigentum erklärt und das Land Berlin hat sich nach der Wende geweigert, das Gebäude zurückzugeben. Die Geschichte des Vereins ist sowieso tragisch durch den Mauerbau beeinflusst worden, weil der Probenort in Westberlin war und auch der Chor durch die Grenze zwangsweise zweigeteilt wurde.
Dann hoffe ich mal, dass das Geld für die Neuentdeckung, Einstudierung und Aufführung vieler schöner Werke aus alter Zeit durch diesen wahrlich traditionsreichen Verein und Chor genutzt werden kann! Die Singakademie ist die älteste gemischte Chorvereinigung der Welt und ist v.a. mit so großen Namen wie Fasch oder Zelter verbunden. In dem besagten Gebäude fand am 11. März 1829 die legendäre Wiederaufführung der Matthäuspassion von Bach unter Felix Mendelssohn Bartholdy statt.
Heike (09.12.2012, 15:01): Ausstellung: Wagner 2013. Künstlerpositionen 7. Dezember 2012 – 17. Februar 2013, Akademie der Künste, Hanseatenweg Ich war schon zur Eröffnung dort, hatte aber danach zu wenig Zeit (und es war mir auch zu voll) und ich werde sicher noch mal hingehen.
Hier auf der ADK-website kann man näheres zur Ausstellung und zum Begleitprogramm nachlesen: klick
Schon allein deshalb lohnt sich das: "Die Ausstellung rekonstruiert die grandiosen, nie aufgezeichneten „Ringe“-Inszenierungen von Ruth Berghaus in Frankfurt und Joachim Herz in Leipzig."
Weiteres und ein Kommentar u.a. hier nachzulesen: Tagesspiegel p.s. der Brief des jungen Sigmund Freud über Wagner ist grandios!
Heike
Heike (10.12.2012, 20:23): Ich hab mal gegoogelt - man findet in google books leider nicht den ganzen FREUD- Brief, aber den ersten Teil: Freud war ein brillianter Schreiberling und hat schon mit 21 Jahren erfasst, was die Wagner- Fasination ausmacht :-) ....
ein kleiner Zitat-Schnipsel daraus für die Wagnerfreunde und alle, die es werden wollen: (Freud schrieb aus Altaussee 1877 an seine Familie über seine Wagner- Erlebnisse): "...Die Götter sind ebensolche Dilettanten wie wir, und die Unsterblichkeit ist mit Händen und Sinnen zu fassen wie die Mieder der Mädchen und die ledernen Hosen der Burschen..... Auf jeden Fall öffnet der Wagner eine Schicht, die selten zugänglich ist und die nichts gemein hat mit dem Belcanto und Gelispel, das uns die Hofoper bietet, geht er doch die Instinkte an wie ein Luchs und mardert die Seelen aus wie einen üppigen Schatz, den wir nur zu plündern vergessen haben, um uns alle auf seine Kosten zu bereichern ...."
Viola (11.12.2012, 12:55): Nichts gegen Freud, abgeluchste Seelenschätze nebst Wagner-Faszination - manchmal, vielleicht, mir jedenfalls, hilft aber auch Nietzsche:
"... diese zweideutige, großsprecherische, schwüle Kunst, welche den Geist um seine Strenge und Lustigkeit bringt und jede Art unklarer Sehnsucht, schwammichter Begehrlichkeit wuchern macht ... solche Musik entnervt, erweicht, verweiblicht, ihr Ewig-Weibliches zieht uns - hinab!"
Schönen Tag allen!
Heike (13.12.2012, 12:54): "Berlin erlebt zur Zeit eine Endlosaufführung des immer gleichen schlechten Stücks." (Kapitel 907 aus dem Buch namens Sanierung der Staatsoper, nachzulesen im Tagesspiegel)
"Die Staatsoper wird nicht 2015 fertig, sondern irgendwann, und sie kostet auch ein bisschen mehr, mindestens 45 Millionen Euro ". Lustig sind v.a. die diversen unvorhersehbaren Überraschungen beschrieben, die bei solchen Bauprojekten regelmäßig immer wieder auftauchen. Heike
Heike (19.12.2012, 22:11): Das Programm für das Berliner Klavierfestival (13.-21.4.2013) ist online: http://www.berliner-klavierfestival.de/ Tickets können ab sofort gekauft werden.
Diesmal Recitals von: Marc-André Hamelin Paul Lewis Janina Fialkowska Yevgeny Sudbin Benjamin Grosvenor
Das war letztes Jahr eine tolle Veranstaltung (Konzerthaus, kl. Saal) und die Preise sind auch bezahlbar (25-40 Euro)
Heike (28.12.2012, 19:57): Ultraschall das festival für neue musik 17.01. - 27.01.2013
Programm http://www.dradio.de/download/182942/
Zuckermann (29.12.2012, 08:23): Danke Heike, für den Hinweis auf "Ultraschall".
Eine Frage, vielleicht kannst du (oder kann mir ein anderer) weiterhelfen: Reicht es, einen Festivalpass zu erwerben, was finanziell reizvoll ist, oder sollte man doch besser Karten für ausgewählte Termine holen? Wenn ich es richtig verstanden habe, gilt der Pass nur, wenn Veranstaltungen nicht ausverkauft sind; anders gefragt: Ist das Festival so gut besucht, dass man als Passinhaber auch Mal vor verschlossener Tür stünde?
Danke!
Heike (29.12.2012, 10:31): Hallo, ich kann mich nicht erinnern, dass dort jemals was völlig ausverkauft war! Heike
Zuckermann (29.12.2012, 12:12): Prima. Danke, Heike, für die Info.
Ekkehard
Heike (30.12.2012, 18:58): Neues von Klaus Peymann, Intendant des BE, ist in der Berliner Zeitung nachzulesen "In meinem Herzen bin ich Anarchist" (klick)
Peymann, wie immer provokant und boshaft und sehr konkret, hier ein kleiner Ausschnitt:
"Sie kommen sich verloren vor?
Wie ein anachronistisches Mammut! In Wien war es auch einfacher, da war der Gegner noch klar. Aber heute erkennt man den Feind nicht. Kürzlich in der Philharmonie saßen Angela Merkel und Josef Ackermann hinter mir, da dachte ich: Da sitzt doch der Feind. "
Ein Interview über Theaterwesen, junge Dramatiker, Gehälter, die "Freie Szene", den Bildungskanon von heute, über Spielpläne, Konkurrenz und die "Provinzialität der Berliner Presse". Auch wenn ich nicht immer mit ihm einer Meinung bin, der Mann hat wenigstens noch was zu sagen! Heike
Zuckermann (30.12.2012, 20:09): Hallo Heike, danke für den Hinweis auf das Peymann-Interview. Leider hat es mir Peymann auch nicht nähergebracht. Oder anders formuliert und auf deine abschließende Äußerung bezogen, dass Peymann einer sei, der noch etwas zu sagen habe, so denke ich, dass er eben weiterhin vor allem sagt: Ich, Ich, Ich.
Der spannende Punkt des Interviews ist für mich, als der Journalist sich enttäuscht zeigt, dass Peymann nichts Kritisches sagen mochte, als er die Ehrenmitlgiedschaft des Burgtheaters erhielt ... und Peymann eine Antwort schuldig bleibt. Ansonsten viel Lamento.
Es klingt im Gespräch ja an: Peymann ist letztlich ein Theatermann, den ein großes Gestern umweht. Ein Neuerer, ein Anarchist (als der er sich ja immer noch sieht), war er. Ist er aber nicht mehr.
Heike (30.12.2012, 20:17): Na, er war schon immer ein kleiner Egomane vor dem Herrn ;-) Aber trotzdem finde ich das, was er sagt, wesentlich erfrischender als das politisch korrekte Gelaber von manch anderem
Severina (30.12.2012, 23:52): Also, ich weine ihm immer noch nach, denn künstlerisch war die Peymann-Ära eine der besten Zeiten an der Burg. Natürlich gab's auch Flops - wo nicht! - aber für mich überwog das Positive bei Weitem. Leider beschränkte sich Peymanns Talent, Menschen zu führen und zu verführen, weitgehend auf die Bühne, während er sich intern oft wie der berühmte Elefant im Porzellanladen benahm... Aber das ist hier sehr OT - sorry :S!
lg Severina :hello
Heike (30.12.2012, 23:54): während er sich intern oft wie der berühmte Elefant im Porzellanladen benahm Ich glaube, das hat sich in Berlin nicht verändert! Und egal, auch für mich ist das BE mein liebstes Berliner Theater. Heike
Heike (04.01.2013, 21:46): Ich wollte es erst gar nicht glauben, aber tatsächlich, auf der Berlin- website steht es: http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/politik-aktuell/121211.html
Seit dem 1. Januar 2013 hat Berlin eine eigene Musikbeauftragte. Katja Lucker ist die Geschäftsführerin des neu eingerichteten Musicboards, das künftig den Künstlern in der Stadt (v.a. Pop und Rockmusiker) Unterstützung bieten soll.
Der Etat dafür beträgt jährlich eine Million Euro (Quelle: Kulturradio rbb). :cool
Dort ist auch mehr zu ihren sonstigen Aufgaben nachzulesen (klick hier)
Heike (12.01.2013, 10:41): Ich bin zwar zur Zeit (aus Zeitgründen) kaum online, aber ich will es wenigstens verlinken, auch wenn es die meisten sicher schon gehört haben: Simon Rattle wird 2018 bei den Berliner Philharmonikern aufhören (das wird auch Zeit, würde ich sagen).
nachzulesen z.B. hier im Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de/kultur/simon-rattle-wenns-am-schoensten-ist/7613490.html
Nun spekulieren natürlich alle über den Nachfolger....
jünter (12.01.2013, 13:27): Original von Heike
Nun spekulieren natürlich alle über den Nachfolger....
Und dabei sind bisher die Namen Gustavo Dudamel und Christian Thielemann gefallen...
Für meinen Geschmack wäre Dudamel eine sehr gute Wahl.
Nicolas_Aine (10.06.2013, 19:24): Zitat aus dem Neuerscheinungen Thread:
Original von Heike Wohlinformierte Gerüchtestreuer sagen, dass Andreas Ottensamer nach der einjährigen Probezeit nicht bei den Berliner Philharmonikern bleiben wird. Ich war entsetzt, als ich das hörte und würde so gern wissen, warum.
Nicolas_Aine (13.06.2013, 21:15): Und nochmal die Philharmoniker:
Wie man ja auch schon länger gehört hatte, hört Guy Braunstein als Konzertmeister auf, um sich seiner Solokarriere zu widmen. Hier ein Artikel darüber.
Maurice inaktiv (13.06.2013, 21:35): Da fragt man sich schon einmal,wie man dort diesen Substanzverlust auffangen möchte.Immerhin ging vor nun schon längerer Zeit Solo-Hornist Radek Barburak,jetzt Braunstein,eventuell Ottensamer,Karl-Heinz Steffens habe ich ganz vergessen.
Wie lange werden da Emanuel Pahud und Albrecht Mayer noch bleiben?Ist das eine normale Fluktuation,oder muss man sich Gedanken machen,was im Innerern des Orchesters vor sich geht?
Gemessen an der Anzahl der Philharmoniker ist es ja eine kleine Anzahl,aber eben wichtige Solo-Bläser....
Gruß,Maurice
Heike (14.06.2013, 07:42): Braunstein weine ich keine Traene nach. Er ist sicher ein guter Geiger, aber ich ertrage seine Schmalzanflüge schwer. Seit ich ihn mehrmals mit Kammermusik gehört habe weiss ich, dass er weit weg von meinem interpretatorischen Geschmack ist.
Um Ottensamer würde es mir wirklich leid tun. Wer weiss, welchen Seilschaften er nicht passt. Die Philharmoniker waren schon immer eine Egozentriker-Ansammlung. Vielleicht ist O. einfach noch zu jung, um sich da angemessen angedient zu haben.
Heike
Maurice inaktiv (14.06.2013, 08:11): Ich kann Dir bei Braunstein durchaus zustimmen.Bei Ottensamer mag es daran liegen,dass sein Vater die gleiche Position bei der Konkurrenz aus Wien inne hat.Eventuell gibt es hier Zusammenhänge.
VG,Maurice
Gamaheh (01.01.2014, 22:52): Manchmal wünsche ich mir, daß ich in Berlin wohnte (abgesehen davon, daß ich als eine, die immer in Gebieten mit Meeresklima gelebt hat, bei gewissen Wetterbedingungen dort das Gefühl habe zu ersticken), und sei es nur, um öfter zu den Konzerten des Pianosalon Christophori zu gehen (ebenso, wie ich gerne öfters an den Veranstaltungen der Conway Hall in London teilnehmen würde). Die Berliner unter uns kennen diesen Ort der Kunst sicherlich, und wenn nicht - sollten sie ihn schleunigst kennenlernen !
Ich kann es nicht ausschließen, daß ich mich am 19. Januar zum Konzert von Francesco Libetta dorthin begeben werde, zumal das Programm exquisit und so ganz anders ist als das, welches er einige Tag später in Hamburg spielen wird.
Als weiteren schönen Konzertort in Berlin hat man mir den Spiegelsaal gepriesen. Wissen die Berliner mehr darüber ?
Kosmopolitische Grüße, Gamaheh
Heike (02.01.2014, 01:14): Hallo, ja, ich mag den Pianosalon Christophori auch, der Ort ist kultig, die Programme und Musiker originell - allerdings sind die Flügel dort mitunter auch sehr, ähhhm, originell. Im Spiegelsaal war ich bisher nicht, weiß aber Leute, die dort waren und es ebenfalls sehr nett fanden. Berlin hat sooo viele tolle Musikveranstaltungsorte. Ich kenne jemanden, der ist schon in Rente und hat sich zum Ziel gemacht, überall mal gewesen zu sein. Obwohl er jede Woche mindestens 2x in ein Konzert geht, findet wer immer noch was Neues an Locations. Tja.
Ach, und weil der Thread grad wieder hochgeholt ist: Ottensamer ist nun doch ein Berliner Philharmoniker. Die hatten wohl Angst vor sich selber gekriegt und später nochmal neu abgestimmt. Heike
Maurice inaktiv (05.12.2024, 10:33): youtu.be/LxMtHBNKDRY?si=tisT8Vfs-__Ck8xZ Sie hat absolut recht. Es ist eine Frechheit, dass immer wieder und immer mehr bei der Kultur gespart wird, wogegen woanders das Geld völlig sinnlos mit beiden Händen ausgegeben wird. Wir haben das im Jazz auch. Seit Jahrzehnten findet in den Bad Soden am Taunus über den Sommer verteilt über die Stadt eine Veranstaltung statt, die auch von den Vereinen und dem LIONS-Club unterstützt wird. Sie sorgen für Essen und Getränke und verdienen sich so ihr Geld um sie dem Verein zugute kommen zu lassen. Jetzt soll die Veranstaltung von 14 auf 8 Samstage reduziert werden. Wir sprechen hier von einem Etat unter 20.000 Euronen, also echtes "Kleingeld", wenn man überlegt, für was sonst noch so Gelder verprasst werden. Für jeden Scheiß ist Geld da, aber nicht für die Kultur.